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Liebe Modefreunde! Die Trendvorstellung ist in die zweite Runde gegangen, das letzte Mal in den Räumen der Pappelallee. Und trotzdem wir mit einigen Herausforderungen zu kämpfen hatten, haben tolle Models und eine reizende Moderatorin dafür gesorgt, dass es eine gelungene Show war! Wir danken euch für euer zahlreiches Erscheinen.

Damit Ihr euch noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Trendmerkmale der Frühjahr/SommerKollektion verschaffen könnt, haben wir euch diese in der neuen Ausgabe des Trendbooks zusammen getragen. Natürlich könnt ihr hier auch die Fotos der Modenschau bewundern.

Diesen Herbst können wir uns auf eine weitere spannende Modenschau freuen, diesmal mit einer tropischen Kulisse in den Johannishöfen! Bis dahin und liebe Grüße, euer Trainerteam


1…………………………..…Muster Mix

1. 2.

2……………………………….Two Tone 3……………………….Colour Blocking 4……………………………….…Maritim 5………………………….………….White

3.

6…………………………Candy Colours 7…………….Adidas/Black n‘ White 8…………………………………….Dandy

7. 4.

8. 6.

5.


Tasche: Esprit

Rock: mint & berry

Schuhe: Julie Dee

Bluse: CALICO


Prints, Streifen, Karos, Blüten, Früchte - alles gleichzeitig und miteinander kombiniert. Es ist Zeit, etwas zu wagen! Allerdings fordert die Stilspielerei im Alltag Fingerspitzengefühl. Entscheidet man sich für eine Grundfarbe, können Muster umso fantasievoller kombiniert werden. Hier halten sich Mut und Übermut glanzvoll die Wage und man muss sich schon ums ein oder andere Mal die Augen reiben um dann zu beschließen: Es kann sich wirklich sehen lassen!


Jacke: Hilfiger Denim

Schuhe: See by Cloe

Tasche: Abro

Kleid: Suncoo


Nachdem bereits Plateau-Pumps in den Two-Tone-Trend eintauchten, mussten Kleider und andere Kleidungsstücke folgen. Die grafischen Elemente geben ein starkes Pendant zum gewohnt verspielten Floral-Trend des Sommers. Schwarz-WeißKontraste, Nude-Kombinationen und Komplementärfarben finden sich auf geradlinigen, vorwiegend fließenden Stoffen wieder. Silhouetten werden mittels konsequenter Farbkanten unterstrichen und optisch kreiert. Vom romantischen Maxidress über das Mini-Format bis hin zur architektonischen SchnittführungZweifarbig ist 2012 tonangebend!

Als „Nude“ bezeichnet man den Trend, der sich in seinen Farbtönen stark an den natürlichen, körperähnlichen, sanften Beige-und Brauntönen orientiert.


Hose: Diesel

T-Shirt: Adidas SLVR

Jacke: Cheap Monday

Schuhe: Nike Kopfhรถrer: PLATTAN


Colour Blocking ist der Trend im Sommer 2012. Dabei geht es um die Kombination verschiedenfarbiger, knallbunter Farbflächen. Hier heißt es wiederum: Mut zur Farbe! Denn werden knallige Farben kombiniert, entfaltet der Trend erst richtig seine Wirkung. Dabei kann zwischen vielen Varianten gewählt werden. Entweder, man kombiniert Komplementärfarben miteinander oder man wählt Farben, die im Farbspektrum sehr nah beieinander liegen. Die zweite Variante ist hierbei die extravagantere. Und Achtung! Auch vor Farbkombinationen, die im Volksmund bisher verschrien waren, muss jetzt kein Halt mehr gemacht werden.

Komplementärfarben (lat. complementum „Ergänzung“) ist ein Begriff aus der Farbenlehre. Mischt man sie auf dem Blatt, ergeben sie einen neutralen Grauton. Komplementärfarben bezeichnet man die Farben, die sich im Farbkreis genau gegenüber liegen. Dazu gehören unter anderen die Kombinationen blau und orange, grün und rot und violett und gelb.


Hose: Strenesse

Schuhe: Ralph Lauren

Hemd: Scotch & Soda

Jacke: Selected Homme

Tache: William Fox & Sons


Der maritime Look ist jeden Frühling und Sommer ein Dauerrenner – sowohl für die Damen – als auch für die Herrenmode. Seine typischen Merkmale sind stets die Farben Blau, Weiß und Rot. Zu den original maritimen Mustern zählen außerdem Querstreifen (Matrosenstreifen), Möwen –und Ankerprints, eben alles, was an das Seemannsleben erinnert. Das Schuhwerk sollte bei diesem Look immer schlicht und bequem gehalten werden. Leichte Leinenschuhe, Ballerinas oder die klassischen Segelschuhe im Mokassin-Stil mach machen den maritimen Look komplett!

Der Matrosenanzug wurde in der Neuzeit ursprünglich als Uniform für Seeleute eingeführt. Im 19. Jahrhundert wurde er dann ein beliebtes Kleidungsstück für Mädchen und Jungen. In einigen Ländern entwickelten sich die Schuluniformen daraus. Heute ist der Matrosenanzug bei der Marine verbreitet, so wird er von der Deutschen Marine von Mannschaftsdienstgraden getragen. Davon abgesehen fand er in abgewandelter Form und in vielen verschiedenen Varianten - ähnlich wie das „Camouflage“ der Bundeswehr - Einzug in die Modewelt.


Schuhe: Converse

Tasche: Esprit

Hose: Diesel

Bluse: Maison Scotch


Weiß ist im Sommer ein modischer Evergreen. Kaum eine Sommerkollektion kommt ohne die lichte Nichtfarbe aus. Auch in der kommenden Saison bleibt Weiß einfach unentbehrlich! Ob pure, luxuriöse, klassische oder sehr feminine Looks – Weiß lässt sich sehr vielseitig interpretieren. So kann dieses Jahr auch das „kleine Weiße“ seinen großen Auftritt erwarten und macht seinem schwarzen Pendant Konkurrenz. Wichtig bei Weiß: Mit den Accessoires niemals zu dick auftragen! Hier heißt es: Weniger ist mehr. Silber ist in jedem Fall die bessere Kombination als Gold. Wer es jedoch ganz schlicht halten möchte, steht damit garantiert immer auf der sicheren Seite! Auch zu Beachten ist die Wahl der Materialien. Seide oder Spitze, fließende und hochwertige Stoffe sind hierfür am besten geeignet.


Jacke: Italy

Kleid: Anna Field

Schuhe: Missoni

Tasche: Tosca


Lasst die Süßigkeiten links liegen! In diesem Sommer tragen wir sie um die Hüften! Inspiriert vom Look der 50er Jahre kommen Farben, die die Weiblichkeit rundum betonen in diesem Jahr wieder groß raus! Es gibt allerdings ein paar wichtige Styling-Regeln für diesen Trend:

Harte Kontraste: Candy Colours leben vom Kontrast, wenn du nicht zu niedlich wirken willst. Schwarze Kombipartner wirken Wunder!

Klare Schnitte:

Adäquate Materialien: Natürlich ist alles eine Frage deines angestrebten modischen Statements. Es gilt jedoch: Hochwertige Materialien adeln jeden Look.

Liebliche Farbe plus lieblicher Schnitt wirken kleinmädchenhaft. Wähle lieber „erwachsene“ Schnitte im klassischen Schick für einen sexy Look.

Accessoires:

Stilbrüche: Wie jeder Trend lebt auch dieser von provozierenden Brüchen, die einen Look einzigartig und individuell machen. Nur Mut!

Bei Accessoires verhält es sich ähnlich wie bei Kontrasten: Hab Mut zu dunklen Farben und schweren Materialien wie Leder oder Metall. So wirkt der Trend lady-like.


Der Black-White-Trend komplettiert die Reihe der Farbbrüche, die 2012 modisch zelebriert werden. Schwarz und weiß als der absolute Kontrast. Hier sind keine Grautöne gestattet. Wichtig bei diesem Look ist es, die schwarzen und weißen Elemente in einen ausgewogenen, harmonischen Einklang zu bringen. Hier ist eine geschickte Hand beim Wählen der Kontraste essentiell für den perfekten Look! Schwarz und weiß stellen seit je her die klassischen Kontraste dar. Ganz egal, ob es um die Auswahl des Smokings oder die der weiblichen Abendgardeorbe geht. Auch heute haben sie an Wirkung nicht verloren. Hier können die Schnitte, Muster oder Stoffe noch so ausgefallen sein - ein Look in Schwarz und Weiß bleibt der schicke Klassiker.

Der Smoking ist ein besonders eleganter Anzug. Er wird gegenüber dem Frack als „kleiner Geschäftsanzug“ bezeichnet. Als Vorläufer des Smoking wir das „smoking-jacket“ angesehen. Der Samt, aus dem diese Jacke bestand, hatte ursprünglich auch kräftige, dunkle Farbtöne, zum Beispiel weinrot, tannengrün oder ein tiefes dunkelblau. Diese Smokingjacke zog man anstatt der Frackjacke an, wenn man sich nach dem Dinner zum Rauchen ins Raucherzimmer begab, um dort ein Digestif zu trinken oder Karten zu spielen. Da der Rauchgeruch als den Damen unzumutbar empfunden wurde, war ein Wechsel zumindest der Jacke unabdinglich. Zugleich bedeutete das Überziehen der Smokingjacke, dass der offizielle Teil des Abends beendet war.


Hemd: Ben Sherman

Jacke: Scotch & Soda

Weste: Scotch & Soda

Hose: Cheap Monday

Krawatte: Lee 101

M端tze: Diesel

Schuhe: Pier One


Für Sie: Bringe Brüche ins Spiel! Strenge Anzüge zusammen mit leichten Tops, High- und Plateau-Heels zur klassischen Nadelstreifenhose oder zu Gehröcken und lange Blazer zum Bleistift Rock. Wer es lieber maskulin hat, der kann sich auch voll und ganz dem Tomboy-Look hingeben. Dann heißt es Nadelstreifenhose, Hemd, Weste, Hut und vor allen Dingen Schnürer!

Der Begriff „Dandy“ stammt aus dem 19. Jahrhundert und bezeichnete damals junge Leute, die in auffälliger Bekleidung Kirche oder Jahrmarkt besuchten. Der Dandy ist gelegentlich ein Snob. Er kultiviert seine Kleidung, sein Auftreten, und ebenfalls seinen Witz. Der Dandy oder die Dandy-Dame der Neuzeit hebt sich mit Eleganz vom Alltagsgrau ab und fällt damit ohne Zweifel auf! Hierbei müssen Auftreten und Äußeres in jedem Fall zusammen passen, um das Bild perfekt zu machen.


Für Ihn: Er muss schon ein wenig Mut haben, um diesen auffälligen Look auf der Straße tragen zu können. Doch hat „Mann“ sich erst einmal überwunden, kann er damit nicht nur in diesem Jahr die Blicke auf sich ziehen. Dabei kann er frei entscheiden, wie weit er gehen möchte. Nur der Hut als Accessoire? Oder gleich der Komplettlook? In allen Varianten kommen die klassischen Elemente niemals wirklich aus der Mode.


Keep


Trendbook FS 2012  

Trendbook, Frühling, Sommer

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