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NR. 3 | Herbst 2020 www.landxstadt.ch

IM FOKUS EVENTS NATUR PUR NEUERÖFFNUNG PLÜ UNTERWEGS AUF RÄDERN GENUSS IM «ZUR HEIMAT»☺ LANDAMMANN MARKUS DIETH

ROB SPENCE «Es fühlt sich super an, wieder auf der Bühne zu stehen»

SICH SELBST SEIN

TIPPS FÜR MEHR GENUSS

DIE NEUE MUTPROBE

SENSORISCHE MOMENTE


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EDITORIAL

«Nichts in der Welt wirkt so ansteckend wie Lachen und gute Laune» espritshop.ch

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Liebe Leserinnen, Liebe Leser

Krisenmanagement Für Landammann Dr. Markus Dieth und den Gesamtregierungsrat war in den letzten Monaten Krisenmanagement gefragt, um die Aargauerinnen und Aargauer mit geeigneten Massnahmen durch den Corona-Sturm zu führen. «Wir haben in der Krise viel gelernt», erzählt er uns im Interview und gibt uns zudem einen Ausblick wie der Kanton Aargau für die Zukunft gerüstet ist. Mutprobe Was ist für Sie die grösste Mutprobe? Die Autorin Cynthia Gehrig findet in ihrem Artikel (ab Seite 18) die klare Antwort: «Sich selbst zu sein». Was so einfach klingt, daran scheitern viele. Sie ging der Frage nach: «Wieso sich so viele dafür entscheiden, etwas zu sein, das sie nicht sind?» Und bestärkt uns alle: «Wir sind verschieden. Du musst nicht so sein wie der Rest.»

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Rob Spence Schwerstarbeit liefert Comedien Rob Spence jeweils auf der Bühne ab. Aktuell ist er mit seinem neuen Progamm «Best of» auch im Aargau unterwegs. Doch der Einstieg nach langer Abstinenz war hart. «Ich fragte mich: Bin ich noch lustig? Bin ich noch ein Comedian? Ich war nervös vor meinem ersten Auftritt, es lief auch nicht perfekt», erzählt uns der Meister der «physical comedy». «Aber es war auch super. Die Zuschauer klatschen lauter als sonst, sie wollen die Atmosphäre füllen, die Stimmung ist grandios.

Ich kann wieder arbeiten, das Lachen der Leute zu hören, ist fantastisch.»

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Haben Sie heute schon gelacht? Beim Lachen wird verstärkt Serotonin ausgeschüttet. Dies wird plakativ auch als Glückshormon bezeichnet. Wer viel lacht, fühlt sich also besser, was wissenschaftlich bewiesen ist. Gelotologie heisst das Fachgebiet, wo über das Lachen geforscht wird. Untersuchungen lassen sogar vermuten, dass Lachen die Immunabwehr stärkt. Und das gratis und franko und frei von Nebenwirkungen. Doch Lachen ist körperliche Schwerstarbeit, sind dabei doch über hundert Muskeln beteiligt!

Eine gute Zeit, herzlichst! Katja Bopp, Chefredaktorin

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INHALT

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6  Herbst: Natur pur 8  Buch-Tipps 11  Speedbox für Töff-LiebhaberInnen 12  Rob Spence ist wieder auf Tournée 18  Mutprobe: Sich selbst sein 20  LIBS – Berufsbildung der Industrie 28  Interview mit Landammann Dr. Markus Dieth 31  Infografik Grossratswahlen 32  Sensorik: Tipps für mehr Genuss 35  Restaurant & Lounge PLÜ im Grand Casino 40  Viel Genuss im Restaurant «Zur Heimat» 41  Events in der Region 46  Kurtheater-Eröffnung

IMPRESSUM Herausgeber Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17, welcome@makoli.ch, www.landxstadt.ch Verleger | CEO Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp Autoren Katja Bopp, Daniel Zobrist, Adrian Ehrbar, Stephan Santschi, Alexander Wagner Fotografen Christian Doppler, Adrian Ehrbar, Foto Wagner Grafik | Bildbearbeitung Kompool AG Anzeigen Iris Zehnder Druck Häfliger Druck AG, Wettingen Vertrieb Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Würenlos, ­Neuenhof, Birmenstorf, Ehrendingen, Freienwil, Mülligen Preis Abo für 4 Ausgaben: 35 Franken. Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags.

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TROCKENES AUGE Wussten Sie, dass die Beschwerden, die mit trockenen Augen einhergehen, eine der Hauptursachen für einen Augenarztbesuch sind? Mit dem Herbst und Winter kommen nun nicht nur kältere Temperaturen auf uns zu, sondern ebenfalls trockene Luft in den Räumen. Beides sind Faktoren, die trockene Augen auslösen oder verschlechtern können. Unter dem Sicca-Syndrom, oder eben unter trockenen Augen versteht man Beschwerden wie gerötete Augen, ein Fremdkörper- /Sandkorn-Gefühl in den Augen, müde Augen und unter Umständen paradoxerweise auch tränende Augen. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Dabei

kann der Tränenfilm, der unser Auge schützt und benetzt nicht mehr genügend gebildet werden oder er ist nicht mehr stabil genug. Die Ursachen sind vielfältig. Interessant ist, dass der gesunde Tränenfilm rund 10 Sekunden stabil auf dem Auge bleibt und mit jedem Blinzeln erneuert wird. In einer Minute blinzelt man in der Regel rund sechs Mal. Arbeitet man viel am Computer, so blinzelt der Mensch automatisch weniger. Ein einfacher, mitunter aber sehr effektiver Tipp ist also, zwischendurch bewusst zu Blinzeln. Trockene, kalte Luft oder Wind kann ein trockenes Auge ebenfalls begünstigen. Dazu ist es gerade im Winter sinnvoll, in geschlossenen Räumen einen Luftbefeuchter zu verwenden. Kontaktlinsenträger und Patienten,

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die bestimmte Medikamente wie Betablocker, Antihistaminika oder Antidepressiva einnehmen müssen leiden ebenfalls häufiger unter trockenen Augen. Zum Glück gibt es eine Fülle von verschiedenen Augentropfen die eine schnelle Linderung der Beschwerden versprechen. Gerne beraten wir Sie persönlich und finden die für Sie passende Lösung. Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst und gute Gesundheit!

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Natur pur

HERBSTZEIT

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Zu keiner anderen Jahreszeit wird die Natur in ein solch goldenes Licht getaucht wie im Herbst. Der Herbst schenkt uns ein buntes Naturspektakel mit allen Erdfarben. Orange ist die Symbolfarbe für Lebensfreude, Rot kann aktivieren und erwärmen, Braun vermittelt Geborgenheit und Ruhe oder Gelb steht für Licht, Optimismus und Freude. Farben haben Einfluss auf unser Wohlbefinden sei es draussen in der Natur oder in unserem Zuhause.

UNTERWEGS

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Körperliche Aktivität ist ein wichtiger Baustein für ein gesundes Leben, denn Bewegung wirkt auf den ganzen Körper positiv. Viele sitzen bei der Arbeit mehrere Stunden täglich, als Ausgleich ist Bewegung ein «Must». Sei es ein Abendspaziergang durch das Quartier oder den Wald, draussen spielen mit Kindern oder Aktivitäten am Wochenende oder in den Ferien. Die Schweiz als Land der Berge, Gewässer und intakten Natur lädt zu tollen Ausflügen ein. Geniessen Sie die aktive Ruhe.

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Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön Vincent van Gogh

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ERHOLUNG Erholung passiert nicht von selbst. Um Ruhe zu finden, müssen wir lernen, uns aktiv zu entspannen. Gönnen Sie sich täglich Momente für sich, um aus Ihrer persönlichen Energiequelle Kraft und Ruhe zu schöpfen. Ob Kerzenlicht oder Duftquellen, frische Blumen oder Design, Fussbäder oder eine Tasse Tee, eine kuschelige Decke oder ein spannendes Buch, Sie entscheiden, was Ihnen gut tut und Sie wieder mit Energie erfüllt.

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BUCH-TIPPS

DAS GROSSE CALLWEY WOHNBUCH Wohnen ist die vielleicht persönlichste Sache überhaupt. Denn längst hat sich in unserer Gesellschaft das blosse «Dach über dem Kopf» in einen individuellen Rückzugsraum verwandelt, den sich jede und jeder ganz nach seinen eigenen Bedürfnissen, Ansprüchen und Vorlieben einrichtet. Von Raum zu Raum ein Zuhause schaffen: mit diesem Buch wird es möglich. InteriorExpertin Ute Laatz führt uns von der Küche über das Schlafzimmer bis zum Abstellraum und zeigt, wie sich in verschiedenen Stilen ein Gesamtkonzept entwickeln lässt.

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Das grosse Callwey Wohnbuch | Ute Laatz | Callwey www.callwey.de

BEST OF INTERIEUR Das Buch Best of Interior 2020 dokumentiert die schönsten Wohnkonzepte der deutschen Interior-Szene. Bereits zum sechsten Mal hat der Callwey Verlag den Award «Best of Interior» vergeben. Es ist der wichtigste Wohndesign-Award für Innenarchitekten und Interior Designer. Dabei wurden herausragende private Einrichtungskonzepte gesucht: harmonisch, wohnlich, zeitgemäss und persönlich. Im Buch finden Sie die schönsten Wohnkonzepte und Gestaltungsideen sowie einen Überblick über die Wohntrends des Jahres.

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Best of Interieur | Janina Temmen | Callwey www.callwey.de

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KASTANIEN

Mit Kastanien lässt sich gesund und innovativ kochen. In der vegetarischen Küche hat man die nährstoffreiche Frucht als beliebten Fleischersatz entdeckt. Die Rezepte in diesem Buch zaubern die wärmende Glut der Herbstfeuer in die kälter werdende Jahreszeit. Der kulinarische Genuss hat gleichzeitig einen gesundheitlichen Aspekt: Kastanien sind basisch und wirken entschlackend. Pikante Gerichte wie fruchtiger Herbstsalat, provenzalische Kastaniensuppe, Kastanien-Focaccia, Kastanienburger, Kastanienspätzle, Kastaniennudeln oder süsse Köstlichkeiten wie Kastanienmousse, Kastanienblinis, Kastanien-Tiramisu sind voller südlicher Wärme und haben das Aroma, wie wir es bei gebratenen «Marroni» heiss lieben.

ss u n e G r e Ve g a n Kastanien | Erica Bänziger, Fredy Buri, Marco Conedera, Carlo Scheggia | www.fona.ch

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Seite an Seite begleiten wir Sie – weil ein Zuhause bei uns Familiensache ist.

Einmal aus dem Alltag ausbrechen, ausserhalb der vorgegebenen Normen leben, frei von finanziellen und materiellen Fesseln, wer möchte das nicht? Die wachsende Beliebtheit der Tiny-HouseBewegung zeigt, dass dies ein Traum für Menschen in aller Welt geworden ist. Dieses Buch ist für alle: ob sie den Bau eines Tiny House planen, bereits in einem leben oder etwas Ablenkung vom Alltag suchen. Es ist eine virtuelle Reise durch kleine Räume, die dazu inspirieren, ein einfaches Leben zu führen. Über 250 Fotos zeigen die kreativsten Tiny Houses von innen und aussen: Baumhäuser, Wohnwagen, besonders umweltfreundliche Häuser und Häuser für Familien sowie Häuser in den Bergen, am Wasser und an besonders abgelegenen Orten in aller Welt.

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Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme: 079 404 43 01 garcia-immobilien.ch Tiny Houses | Brent Heavener | www.at-verlag.ch

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SPEEDBOX

BESUCHE UNS IN DER SPEEDBOX IN WETTINGEN! Maurizio «Mauri» Bäumle, Geschäftsleiter und Besitzer von Speedbox, flitzte noch bevor er ein Fahrrad bewegen konnte mit seinem Mini-Bike durch die Gegend. Doch erst viel später, genau im Jahr 2018, verwirklichte er mit der Gründung der Speedbox seinen Lebenstraum. Zuvor war er als CEO des Schweizer Engineering- und Motorradbauers Suter Industries AG tätig und dort unter anderem auch für den Wiedereinstieg in die Moto2 Weltmeisterschaft sowie den Aufbau des Suter US Partners Arch Motorcycle verantwortlich.

Bild: Andreas Lennart

Bild: Christian Doppler

Mechaniker David Spitznagel (links) und Maurizio «Mauri» Bäumle, Geschäftsführer und Besitzer von Speedbox. Links (von oben): Original Moto2 Motorrad von Marc Marquez aus dem Jahr 2011, Blick in die Ausstellung der Speedbox, Maurizio «Mauri» Bäumle mit einem Arch Motorrad.

Wer an der Tägerhardstrasse 90 in Wettingen bei Speedbox vorbeischaut merkt schnell, hier wurde eine Wohlfühloase fürMotorrad-Enthusiasten und Kunden geschaffen, wo sie ihren motorisierten «Liebling» beruhigt in Obhut geben können. Denn Speedbox pflegt, optimiert und restauriert jedes Motorrad, unabhängig von Marke oder Typ. Dazu sind die Markenvertretungen für Arch, Energica (Elektromotorräder) und Krämer (Rennmotorräder) etwas ziemlich Spezielles und Aussergewöhnliches. Die geballte Ladung an Rennsporterfahrung und Fachkompetenz sorgt, kombiniert mit dem perfekten Equipment und viel Leidenschaft, für den perfekten Service. Und dabei unterstreicht Geschäftsleiter Mauri Bäumle, der in seiner Jugend erfolgreich Superbike und Supersport Rennen fuhr, nochmals: «Der Kunde spürt, dass für uns Speedbox mehr ist, als unser Geschäft. Es ist unsere Berufung! Und diese Leidenschaft wollen wir mit unseren Kunden teilen». Mechaniker-Juwel mit viel Erfahrung Mit David Spitznagel hat Speedbox einen hochkarätigen Mechaniker in seinem Team, der mit seiner Passion für Motorräder und

Technik sowie seinem präzisen und exakten Arbeiten den Kunden regelmässig ein anerkennendes Lächeln und Kopfnicken für das Geleistete ins Gesicht zaubert. Einen herausragenden zweiten Platz an der Motorradmechaniker Schweizermeisterschaft hat er ebenfalls in seinem beeindruckenden Palmarès. Von dieser grossen Expertise profitiert auch jede Motorradfahrerin oder jeder Motorradfahrer einer Strassenmaschine. Dazu nochmals Geschäftsleiter Mauri Bäumle: «Wir haben jahrelange Erfahrung mit Bikes aller namhafter Hersteller. Für einen kleinen Check, reguläre Service Arbeiten oder eine komplette Motorenrevision ist man bei uns richtig und willkommen!» Mechaniker David Spitznagel ergänzt: «Wer sein Strassenbike optimieren möchte, um damit auf Rennstrecken zu fahren oder sonstige Motorradträume zu leben, ist bei uns, dank unserer Passion für den Motorradrennsport, ebenfalls in besten Händen.» Speedbox freut sich schon jetzt auf deinen Besuch, ob in der Werkstatt, im Racing Museum daneben, an der Speedbar zu Benzin-Gesprächen bei einem feinen Espresso oder bei einem Event auf der Rennstrecke.

Bild: Andreas Lennart

Bild: Christian Doppler

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ROB SPENCE

«ICH FRAGTE MICH: BIN ICH NOCH LUSTIG?»

Rob Spence kann endlich wieder auftreten und ist aktuell mit seinem neuen Programm «Best of Rob Spence» auf Tournee.

Rob Spence steht endlich wieder auf der Bühne und begeistert sein Publikum. Die Coronakrise hat aber auch den 54-jährigen Comedian hart getroffen. Ein Gespräch über fehlende Auftritte, grosse Momente in Nepal und einen Tiefschlag in Luzern. Interview: Stephan Santschi Bilder: zVg.

Seit wann treten Sie wieder vor Publikum auf? Rob Spence: Nach dem Lockdown hatte ich zwei Auftritte: Einen im Juli in der Konzerthalle in Bern vor 60 Leuten, obwohl da 1400 reinpassen. Das Schutzkonzept war super, es hatte fast 50 Meter Platz zwischen den einzelnen Zuschauern… Den anderen im August in Basel vor 150 statt 300 Menschen, wir liessen einfach jede zweite Reihe frei. Seit September bin ich nun mit meinem neuen Programm «Best of Rob Spence» auf Tour. Leider kann ich nur 25 Prozent der Kapazitäten nutzen. Die Hälfte der Menschen hat die Tickets zurückgegeben. Tatsächlich? Ja, es ist für mich weiterhin ein Kampf ums Überleben. 25 Prozent der Menschen haben noch immer grosse Angst vor dem Coronavirus, 50 Prozent sind unsicher und kommen auch nicht zu meinen Auftritten.

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Im Vorfeld der Tour sagten Sie, der Erlös Ihrer Auftritte gehe an eine arme Familie, die Ihrige. Nur spassig war das also nicht gemeint. Nein, das meinte ich auch ernst. Es ist nicht sehr schlimm, aber schlimm. Mit dem aktuellen Erlös kann ich den Techniker bezahlen und habe dann noch ein paar Franken Spesen in der Tasche. Vom Staat erhalte ich sehr wenig Hilfe. Seit Ende Mai kann ich keine Kurzarbeit mehr anmelden. Wer letztes Jahr mehr als 90`000 Franken verdiente, hat keinen längeren Anspruch darauf. Hätte ich weniger als 90`000 Franken verdient, bekäme ich ab Juni 3500 Franken pro Monat. Wie kommen Sie über die Runden? Ich lebe vom Ersparten und ging beruflich neue Wege. Ich trat an Online-Firmenevents und Online-Livegalas als Speaker auf. Oder ich unterhielt Angestellte, die im Homeoffice sind, während


COVER-STORY

20 Minuten mit Sketches. Doch wir reden hier über finanzielle Peanuts, mit dem Erlös aus meinen üblichen Engagements ist das nicht zu vergleichen. Hat es sich trotzdem gut angefühlt, wieder auf der Bühne stehen zu können? Es ist super. Die Zuschauer klatschen lauter als sonst, sie wollen die Atmosphäre füllen, die Stimmung ist grandios. Ich kann wieder arbeiten, das Lachen der Leute zu hören und zu sehen, ist fantastisch. Grundsätzlich stehe ich nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Liebe zum Job auf der Bühne.

«Es ist für mich weiterhin ein Kampf ums Überleben»

Was blieb Ihnen von dieser Weltreise in spezieller Erinnerung? In Kathmandu in Nepal machte ich eine Show vor einem Tempel. Da waren 1000 Leute, von Klein bis Gross, und sie haben so gelacht. Jonglieren und Zauberei hatten sie noch nie gesehen, sie waren so dankbar. Als Lohn erhielt ich kein Geld, sondern Einladungen zum Tee oder zum Essen zu ihnen nach Hause. Noch nie sah ich so liebenswerte Menschen. Das Gegenteil erlebte ich am Venice Beach in Los Angeles. Auf der Strasse imitierte ich Fussgänger, um zu Publikum zu kommen. Ich wurde fast zusammengeschlagen. Etwas ähnliches passierte mir auch in der Schweiz. Wo denn? In Luzern. Ich erhielt einen Tritt zwischen die Beine und musste mit einer Quetschung der Weichteile ins Spital. Ich war einen Monat ausser Gefecht.

Rob Spence

Fiel Ihnen das Comeback nach der langen Pause einfach? Nein, es war hart. Zwar habe ich Videos gedreht und Programme geschrieben. Doch ich fragte mich: Bin ich noch lustig? Bin ich noch ein Comedian? Ich war nervös vor meinem ersten Auftritt, es lief auch nicht perfekt. Das Publikum hat das wohl nicht gemerkt, meine Frau und ich aber schon. Da kannst du üben so viel du willst… …wenn die Auftritte fehlen, ist es wie beim Sportler, der keine Spielpraxis hat. Genau. Nun sind Sie mit einem «Best of» auf Tournee in der Schweiz. Umfasst das Programm Ihre gesamte Karriere? Ja, ich schaue auf 35 Jahre zurück, bis zu meiner ersten Nummer überhaupt. Ich habe sie 100`000 Mal auf der ganzen Welt gespielt, ich bin dann sozusagen im Autopilot-Modus (lacht). Aus jedem meiner Programme habe ich ein, zwei Sketches ins «Best of» aufgenommen. Die erwähnte erste Nummer: Wie sieht diese aus und wo haben Sie diese erstmals aufgeführt? Es ist eine Pantomime-Nummer mit einem Ballon, die ich erstmals 1984 in einem Vergnügungspark in Sydney spielte. Dort hatte ich meine erste Anstellung, Varietés und Kleinkunst existierten damals so gut wie gar nicht. Mir war aber egal, wo ich auftrat, ich wollte einfach ins Showbusiness. Schon als Vierjähriger war für mich klar gewesen, dass ich Clown werden will. In diesem Vergnügungspark unterhielt ich zum Beispiel die Leute in einer Schlange mit Improvisationen. Der Park erhöhte mein Gehalt innerhalb eines Jahres gleich fünf Mal, weil man mich nicht gehen lassen wollte (lacht).

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Gegangen sind Sie trotzdem und zwar als Strassenkünstler auf Weltreise. Haben Sie keine Berührungsängste? Wir Australier haben einen Sinn für das Abenteuer. Wir haben keine Angst vor Neuem, wir können unser Haus verkaufen und irgendwo auf der Welt neu beginnen. Dies habe ich noch immer in mir, während der Sinn für Ordnung, Organisation und Perfektion in den letzten Jahrzehnten als Schweizer Eigenschaften dazukamen.

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ROB SPENCE

«Es fühlt sich super an, wieder auf der Bühne zu stehen. Die Zuschauer klatschen lauter als sonst, sie wollen die Atmosphäre füllen, die Stimmung ist grandios.» Rob Spence

Auf der Bühne kann Rob Spence endlich wieder die Menschen mit Pantomine, Tanzeinlagen, Zaubereien und Gags unterhalten.

An Luzern haben Sie aber auch gute Erinnerungen, oder? Richtig, dort lernte ich meine Frau kennen. Ich machte auf der Strasse eine Show für sie. Für Silvie machte ich erstmals eine Pantomime ohne Schminke, seither habe ich dafür nie mehr Schminke benutzt. Ich war sofort völlig verliebt, sie brauchte etwas mehr Überzeugung.

«Wir Australier haben einen Sinn für das Abenteuer. Wir haben keine Angst vor Neuem» Rob Spence Fürchten Sie sich vor dem Scheitern? Jeder Künstler hat Angst zu scheitern. Ganz bitter ist, wenn ein ganzes Programm nicht funktioniert. Das passiert zum Beispiel immer mal wieder an einem Firmenevent, wenn die Leute nicht wegen mir kommen. Den sicheren Erfolg gibt es

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nicht. Für ein paar Wochen liess ich mich coachen und ich verstand, dass ich nicht alle zum Lachen bringen kann. Ich kann nicht allen gefallen. Das hat mir geholfen. Hat Sie auch die Weiterbildung beim weltberühmten Clown Philippe Gaulier weitergebracht? Er bereitete Ihnen mit seinem «does anyone think this shit is funny» eine schwierige Zeit. Ich dachte, ich sei gut, doch bei ihm fing ich bei null an. Als Stand-up-Comedian war ich es gewohnt, intellektuelle Kunst zu bieten. Ein Clown ist jedoch kindisch, kann die Leute mit jedem Blödsinn zum Lachen bringen. Dafür war ich zu erwachsen, zu technisch. Gaulier liess mich 20 Minuten auf der Bühne stehen, ohne zu lachen, er hat nur kritisiert. Ich versank im Boden, doch das hat mich stark gemacht. Für diese Zeit bin ich sehr dankbar. Wenn du diese Hölle überstehst, lernst du deinem Instinkt zu vertrauen. Sie sind ein Meister der «physical comedy». Sie machen Gags, Pantomime, Tanzeinlagen, Sie jonglieren und zaubern. Woher rühren diese Energie und Vielfalt?


Auftritte in Aarau und Baden Rob Spence kommt 1966 in Australien zur Welt. Er wächst in Penrith, einer Stadt im Westen Sydneys, und auf dem Land in Mudgee auf, wo sein Vater eine kleine Farm besitzt. Seine Bühnenkarriere lanciert er im Alter von 18 Jahren als Breakdancer. Später erhält das Bewegungstalent eine Anstellung in einem Vergnügungspark in Sydney, wo er als Pantomime und Stuntman arbeitet. Spence studiert Schauspiel und Regie, fügt seinem Repertoire Jonglieren und Zaubern bei. Ein Jahr lang tourt er als Strassenkünstler um die Welt, in der Schweiz lernt er seine heutige Frau Silvie kennen. Im Jahr 1991 gelingt ihm mit Auftritten am Montreux Comedy Festival und dem legendären Criterion Theatre in London der internationale Durchbruch. Spence geht als Comedian auf Tour, macht Comedy-Produktionen, spielt in Fernsehshows, Theatern, Festivals und ist Teil des Schweizer Weihnachtszirkus «Salto Natale». Beim Schweizer Fernsehen erhält er mit «Rob’s Comedy Club» eine eigene Sendung, in Deutschland ist er Teil der «Wochenshow», zudem spielt er in der australischen Comedy-Produktion «Shoosh» die Hauptrolle und gastiert im weltberühmten Olympia in Paris. Mit seiner aktuellen Show «Best of Rob Spence» gastiert er in diesem Jahr auch im Aargau und zwar am 21. Oktober im Zelt in Aarau und am 5. November im Kurtheater Baden. Mit seiner Frau wohnt der Vater von zwei erwachsenen Kindern in Zug. Zu seinen Hobbies zählen Biken, Wandern, Golf, Tennis, Kunstmalen und er hört sich gerne die «wilden Geschichten» seiner Kinder an. Weitere Infos und Tickets unter www.robspence.ch

«Ich hatte schon immer gerne Abwechslung, so bin ich bereits aufgewachsen.» Rob Spence Ich hatte schon immer gerne Abwechslung, so bin ich bereits aufgewachsen. Ich lernte das Leben in der Suburb von Sydney kennen, machte da viel «crazy shit». Und ich war an den Wochenenden auf der Farm meines Vaters, arbeitete auf dem Land mit Schafen. Zwei Stunden Stand-up-Comedy auf der Bühne bewundere ich, für mich wäre das aber zu langweilig. Nach zehn Minuten möchte ich für Action sorgen, das Tempo wechseln. Diese Art von Unterhaltung liebe ich auch als Zuschauer. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich hoffe, dass die Stimmung kippt und die Menschen erkennen, dass die Gefahr, am Coronavirus zu sterben, sehr gering ist. Man sollte ihnen nicht ständig Angst macht, sondern ihnen Vertrauen in das eigene Immunsystem geben. Dann getrauen sie sich auch wieder an meine Aufführungen.

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Thomas Hofmann (links), Mitglied der Bankleitung und verantwortlich für Firmen- und Anlagekunden mit Bruno Etzensperger.

STABSÜBERGABE IN BESONDERER ZEIT Bruno Etzensperger übergibt die Leitung der Firmenkundenberatung an Thomas Hofmann. Im Rückblick spricht der 61-jährige Wettinger über seine Zeit bei der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Und verrät, dass er doch noch ein wenig weitermacht. Die letzten Monate werden Bruno Etzensperger in spezieller Erinnerung bleiben. Einerseits, weil die Pension immer näher rückte. Andererseits, weil die Coronakrise auch seinen beruflichen Alltag auf bemerkenswerte Weise beeinflusste. «Als grosses Highlight ist die Abwicklung der Covid-19-Kreditanträge zu nennen. Nie vorher habe ich es erlebt, dass in so kurzer Zeit derart viele Kreditgewährungen vorgenommen werden», erzählt der Teamleiter der Firmenkundenberatung in der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. Für ihn sei es immer eine grosse Befriedigung gewesen, wenn Kundenanliegen durch kreative Ansätze erfüllt werden konnten. Zur Raiffeisenbank Lägern-Baregg stiess Bruno Etzensperger im April 2010. Als Kundenberater unterstützte er zunächst Karl Gruber und baute ein eigenes Portefeuille auf. Nur um des Verkaufs Willen oder zum Erreichen der eigenen Ziele habe er dabei nie Geschäfte abgeschlossen. «Wenn ich die Kundenbedürfnisse abdecken kann, dann kommen die Verkaufszahlen und damit auch die Verkaufserfolge von selbst. Das war immer mein Standpunkt. Deshalb versuchte ich stets, die Bedürfnisse des Kunden zu eruieren und dann darauf einzugehen.» Thomas Hofmann kehrt in den Aargau zurück Dass dies nicht immer einfach war, verheimlicht Bruno Etzensperger nicht. «Wenn Kundenbedürfnisse aufgrund von Regulatorien,

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Weisungen oder anderer Sichtweisen der Kompetenzträger nicht erfüllt werden konnten, hat mich das teilweise betrübt.» Hinzu kamen einschneidende Veränderungen im Bankenwesen. Etzensperger nennt die «immer strengeren Vorschriften und die unendliche Zunahme von administrativen Arbeiten». Das neue EDV-System habe nicht nur Erleichterungen gebracht. «Und für die Aufgaben im Bereich der Geldwäscherei sind Stunden aufzubringen, die keinen zusätzlichen Ertrag abwerfen.» Hierbei sei es zwar hilfreich, wenn man die eigenen Kunden gut kenne und wisse, was sie machen. «Wenn man anstelle dieser Arbeiten aber kein Neugeschäft bearbeiten kann, ist das zermürbend.» Seit dem letzten Juli ist Thomas Hofmann Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Lägern-Baregg. «Mein Nachfolger ist ein sehr versierter Banker, dem man keine Ratschläge mit auf dem Weg geben muss», sagt Etzensperger. Tatsächlich hat Hofmann eine reich bestückte Vita. Fast 25 Jahre lang war er für die Schweizerische Bankgesellschaft beziehungsweise für die UBS im Raum Baden/Brugg tätig. 2013 wagte er den Schritt weg von seiner «Homebase», wechselte zur Schwyzer Kantonalbank und baute in Pfäffikon ein Marktgebiet mit fünf Geschäftsstellen und rund 50 Mitarbeitenden auf. «Aber eben, einmal ein Aargauer, immer ein Aargauer und deshalb zieht es mich nun wieder zurück


RAIFFEISENBANK LÄGERN-BAREGG

ZUM ABSCHIED ALLES GUTE! Lieber Bruno,

Nicht nur im Bankgeschäft, auch beim Golf gilt häufig: Welches ist die richtige Strategie? Thomas Hofmann kann bei einer Runde Golf gut abschalten und wieder frische Kräfte tanken.

in meine Heimat», erzählt der in Untersiggenthal wohnende 54-jährige und erklärt: «Meine Partnerin, meine beiden Söhne, meine Eltern und mein Bruder mit seiner Familie leben hier.» Zudem verbringt er viel Freizeit auf dem Golfplatz in Schinznach Bad, fährt mit seiner Partnerin auf dem Bike durch die Wälder und ist seit 20 Jahren im Salzhaus Brugg bei der Organisation von Gigs und als Finanzer tätig. Bruno Etzensperger geht in die Verlängerung Die Ziele, die sich Thomas Hofmann bei seinem neuen Arbeitgeber setzt, sind hoch. «Im selbstbewohnten Wohneigentum sind wir Marktleader. Dasselbe will ich nun auch im Bereich der Anlage- und Firmenkunden erreichen.» Ihm sei es wichtig, dass sich der Kunde nicht als einer unter vielen fühle. «Durch unseren umfassenden Beratungsansatz sollen sie eine auf ihre ganz individuelle Situation bezogene, persönliche Beratung erhalten und von unserer Leidenschaft und Professionalität begeistert werden.»

Wir beide arbeiten erst seit September 2018 gemeinsam zusammen. Ich bin deshalb vielleicht nicht der Richtige, um dich gebührend zu verabschieden. Trotzdem, als Vorgesetzter bin ich dazu legitimiert. Hier meine Worte zu deinem Abschied bei der Lägern-Baregg und Übertritt in den dritten Lebensabschnitt: Deine Direktheit zeichnet dich aus! Die angenehme und äusserst kooperative Zusammenarbeit zwischen uns beiden, bzw. zwischen dir und deinen Mitarbeitenden hat mir stets Freude bereitet. Die Bereitschaft für deine Kunden die Extra-Meile zu gehen und aussergewöhnliche Lösungen zu erarbeiten, passen genauso so zu dir, wie deine unkomplizierte Art auf Menschen zuzugehen. Junge Kolleginnen und Kollegen hast du gerne in dein Team aufgenommen und sie mit deinem Know-how weiterentwickelt. Natürlich hast du auch Ecken und Kanten, warst nicht immer mit allen Entscheiden von mir zufrieden (das habe ich gespürt!) und trotzdem hast du nach einer guten Diskussion den gemeinsam erarbeiteten Konsens mitgetragen. Lieber Bruno, ich danke dir ganz herzlich für alles! Du wärst nicht Bruno, würdest du nach deiner verdienten Pensionierung nicht weiter für uns da sein! Völlig unerwartet hat sich die personelle Situation im Firmenkundengeschäft für unsere Bank verändert. Nach kurzer Bedenkzeit hast du entschieden, alle bereits gemachten persönlichen Pläne ab November dieses Jahres für «deine Bank» und «deine Kunden» in den Hintergrund zu schieben und uns nochmals bis längstens Mitte 2021 mit einem Teilzeitpensum zu unterstützen. Chapeau! Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dir und wünsche dir für deine (Teil-) Pensionierung alles Gute und viel Gesundheit. Geniesse diese Zeit!

Herzliche Grüsse Iwan Suter

Bruno Etzensperger hat nun ab 2021 mehr Zeit für seine Hobbys wie Ausflüge mit dem Motorrad.

Bruno Etzensperger schickt sich derweil per 1. Dezember in die verdiente Frühpension. Oder doch nicht? «Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt», sagt der 61-jährige Wettinger mit einem Schmunzeln. Aufgrund einer unerwarteten Personalmutation im Firmenkundengeschäft hat er sich auf Anfrage dazu entschieden, noch bis längstens Mitte 2021 in einem 60-Prozent-Pensum zur Verfügung zu stehen. Die Ferienwohnung in den Bündner Bergen, die Ausflüge mit dem Motorrad, auf dem Velo, zu Fuss oder mit Skiern müssen sich also noch ein wenig gedulden. Eine kurzfristige Planänderung, die irgendwie in dieses verrückte Jahr passt.

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TIZE.CH

«SICH SELBST SEIN» DIE NEUE MUTPROBE Mutproben begleiten uns schon seit klein auf. Wer erinnert sich schon nicht an die Aufgaben, die wir im Kindergarten so schrecklich fanden: Wer wagt es, fünf Minuten alleine im dunklen Keller auszuharren? Text: Cynthia Gehrig Bild: istock/designer491

EINE STORY VON TIZE.CH: JUNG, FRECH UND DYNAMISCH

Wer hat den Mut, den älteren Kindern «Idioten» hinterher zu brüllen? Wer traut sich, im Dorfladen heimlich einen Kaugummi einzustecken? Je älter man wurde, desto mehr verloren diese Mutproben ihren Reiz. Plötzlich kosteten andere Dinge Überwindung: Sich zu entschuldigen. Den Eltern seine schlechte Note in Mathe zu zeigen. Seinem Schwarm seine Liebe zu gestehen. Dem Schultyrann gehörig seine Meinung zu sagen.

Die grösste Mutprobe ist es, sich selbst zu sein. Und an dieser scheitern viele. 18 

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Was am Anfang furchtbar schwer wirkt, scheint im Nachhinein gar nicht mal so schlimm gewesen zu sein. Wenn man etwas von all dem geschafft hat, scheint alles so einfach zu sein. Als wäre der Rest genau so einfach, als könnte man jetzt alles schaffen. Und irgendwann muss man für all diese Sachen gar kein Mut mehr aufbringen; man kann es plötzlich. Doch die grösste Mutprobe des Lebens ist meiner Meinung nach nicht, «Entschuldigung» zu sagen oder ehrlich zu sein. Die grösste Mutprobe ist es, sich selbst zu sein. Und an dieser scheitern viele. «Sich selbst zu sein» klingt so einfach. Wer ist am Morgen nicht schon einmal aufgestanden und hat sich gedacht «Heute bin ich Ich», und im Verlauf des Tages fand man sich auf einmal in einem Moment wieder, in dem man sich verstellte? In dem man eine Rolle spielte, vorgab, etwas zu sein, das man nicht ist. So gut wie jeder von uns hat schon mal damit gekämpft. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Man findet wieder zu sich selbst, oder man lässt es zu. Doch wieso entscheiden sich letztendlich so viele dafür, etwas zu sein, das sie nicht sind?


MUTPROBE

Wir sind von so vielen Menschen umgeben, die alle etwas von uns erwarten. Sie erwarten von uns, dass wir so sind, wie es für sie am einfachsten ist. Wenn wir eine andere Meinung haben, ist es für unsere Mitmenschen schwierig, damit klar zukommen. Das spüren wir meistens durch giftige Blicke, genervtes Aufstöhnen und harsche Worte. Wer mit seinem Kleiderstil aus der Menge heraussticht, muss oft Geflüster und schräge Blicke über sich ergehen lassen. Wer nicht der heteronormativen Gesellschaft entspricht, muss sich bei teilweise fremden Leuten für seine Sexualität rechtfertigen. Wer etwas macht oder mag, das nicht der typischen Geschlechterrolle entspricht, muss jedem erklären, wieso. Wer über seine psychische Probleme reden will, wird gleich als «verrückt» oder «überdramatisch» abgestempelt. Wer offen ist, sucht Aufmerksamkeit. Wer schüchtern ist, der hat Probleme mit Menschennähe. Irgendwann gibt man auf. Man will sich nicht mehr ständig selber verletzen und tut einfach so, als wäre man jemand anderes. Es ist einfacher, das stimmt. Doch fühlst du dich dann besser? Geht es dir besser, wenn du normal behandelt wirst, aber du nicht du bist? Sich andauernd zu verstellen macht auf Dauer krank. Du wirst dich nicht besser fühlen, sondern schlechter. Und eines Tages, wenn du nicht mehr eine Rolle spielen wirst, schaffst du es nicht, diese Maske abzulegen. Du bist es dir so sehr gewohnt, das zu sagen, was man von dir hören will, als das, was DU von dir hören willst. Oder dich so zu kleiden, wie es dem Standard entspricht, anstatt deinen Style zu verwirklichen. Mit der Person zusammen zu sein, die anscheinend passt, statt mit der, die man liebt. Lass nicht zu, von den Normen der Gesellschaft übernommen zu werden. Du bist toll

so wie du bist. Dir sagt jemand, du seist verrückt? Anders? Verkorkst? Speziell? Dann sei es mit Stolz.

Wieso interessiert dich, was die anderen von dir denken? Keine Person hat das Recht, dir vorzuschreiben, wie du sein sollst. Wieso interessiert dich, was die anderen von dir denken? Keine Person hat das Recht, dir vorzuschreiben, wie du sein sollst. Keine Person hat mehr Wert als du und steht als Mensch über dir. Letztendlich sind alle in einer Hinsicht gleich: Wir sind verschieden. Du musst nicht so sein wie der Rest. Die, die dir sagen, du seist merkwürdig, weil du anders bist, sind genau so anders. Einfach auf ihre eigene Art und Weise. Willst du dein Leben wirklich auf Menschen aufbauen, die dich nicht so akzeptieren, wie du bist? Denn Menschen, die dich akzeptieren, wirst du finden. Glaub mir.

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PUBLIREPORTAGE

LIBS, DIE FÜHRENDE BERUFSBILDUNG FÜR DIE INDUSTRIE libs ist das grösste Ausbildungsunternehmen in der schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) mit seinem Hauptsitz in Baden und den weiteren Standorten in Heerbrugg, Rapperswil und Zürich. Zusammen mit über 120 Mitglieds- und Partnerfirmen bildet libs über 1000 Berufslernende für die Arbeitswelt der Zukunft aus und führt zudem für 500 Berufslernende Modulausbildungen durch. Bilder: zVg.

libs Lehrberufe mit EFZ Oben: Die Technikwelt bei libs begeistert viele Jugendliche. Rechts: Der erste kollaborative Roboter «YuMi» von ABB ist bei libs bereits in der Grundausbildung im Einsatz. Von Hightech-Robotern bis zu modernster 3D-Drucker-Technologie – die libs Lernenden werden sehr vielseitig ausgebildet.

Freie Lehrstellen – Jetzt bewerben Mehr Infos via QR-Code

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• Anlagen- und ApparatebauerIn • AnlagenführerIn AutomatikerIn • AutomatikmonteurIn • ElektronikerIn • ICT-Fachmann/-Fachfrau • InformatikerIn • Kaufmann / Kauffrau • KonstrukteurIn • Kunststofftechnologe/-login • LaborantIn • Lebensmitteltechnologe/-login • LogistikerIn • MediamatikerIn • PolymechanikerIn • ProduktionsmechanikerIn


LIBS – BERUFSBILDUNG DER INDUSTRIE

7 Fragen an Joel Binder Herr Binder, Sie haben die Ausbildung als Polymechaniker EFZ bei der libs gemacht, was hat Ihnen dabei am besten gefallen? Da die libs ein Verein von Firmen ist, trifft man während der Lehre die unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Die Vielfältigkeit ist für mich einer der Punkte, die mir am besten gefallen haben. Wie wurden Sie von der libs während der Ausbildung unterstützt? Ich wurde stets gut unterstützt. Meine Wünsche bezüglich der persönlichen Weiterentwicklung wurden, soweit möglich, berücksichtigt. Wie hat Ihnen die Aufteilung Theorie und Praxis gefallen? Lange Theorieblöcke hat niemand gerne, sie sind aber durchaus nötig um Neues zu lernen. Bei libs fand ich die Balance zwischen Theorie und Praxis durchaus angemessen. Die ganzheitlichen Aufgabenstellungen standen im Vordergrund, was haben Sie dabei gelernt? Ich habe gelernt weiter zu denken, die Aufgabe als Ganzes zu betrachten.

Als Lernender Polymechaniker EFZ konnten Sie in verschiedenen Bereichen Erfahrungen sammeln, wie hat Ihnen das für Ihre weitere berufliche Entwicklung geholfen? Bei meinen bisherigen Arbeitgebern wurde die Vielfältigkeit meiner Fähigkeiten immer geschätzt. Es hat mir im Forschungszentrum der ABB geholfen, wo Kreativität gefordert ist. Wie ging Ihre Karriere nach der Ausbildung bei der libs weiter? Nach meiner Lehre mit Berufsmatura habe ich eine Stelle als Versuchs- & Labortechniker bei ABB angenommen, aktuell arbeite ich als Techniker im Produktionsengineering der neuen Batterieproduktion von ABB in Baden. Nebenbei studiere ich an der FHNW in Windisch Maschinenbau im 5. Semester. Wem werden Sie die Ausbildung weiterempfehlen? Die Ausbildung empfehle ich allen die an Technik und Mechanik interessiert sind und von der Präzision moderner Fertigungsmaschinen fasziniert sind.

libs trägt als Gesamt-Dienstleister die Verantwortung von der Auswahl und Anstellung der Lernenden – die den Lehrvertrag mit Libs abschliessen – über die Basis- und Ergänzungs- hin zur Schwerpunktausbildung und zur erfolgreichen Lehrabschlussprüfung. Die Hauptaufgabe der libs-Mitarbeitenden besteht darin, die Berufslernden ganzheitlich auf ihrem Weg zu arbeitsmarktfähigen Lebensunternehmern auszubilden und zu begleiten. libs macht die Ausbildung gemeinsam mit und für insgesamt 123 Partnerfirmen, wobei ABB, Hitachi ABB, GE, Bombardier und Leica Geosystems zu den Kernmitgliedern zählen.

Ausbildung an Kundenaufträgen Die Lernenden erreichen ihre Lernziele beim Fertigen von Kundenaufträgen von der Offerte bis zur Rechnungsstellung und beim Bearbeiten von Projekten. Die professionellen Ausbilder befähigen sie, bereichsübergreifende Aufträge in eigener Verantwortung und selbstorganisierend ausführen zu können. Parallel zur Bearbeitung von Kundenaufträgen erwerben die Lernenden das jeweils benötigte Know-how. Qualitätsfragen, Kundenkontakt, das Einhalten von Lieferterminen, effizientes Reagieren auf Änderungen und Kostenbewusstsein werden ebenfalls gefördert.

Breite Ausbildung als Basis für lebenslanges Lernen Das ausführliche und differenzierte Rekrutierungsverfahren findet gemeinsam mit den Partnerfirmen in einem Co-Recruiting statt. Dabei werden diejenigen KandidatInnen ausgewählt, welche die Anforderungen der Lehre und des späteren Berufslebens auch im Bereich der Sozial- und Methodenkompetenzen bestmöglich erfüllen werden. Die Lernenden erwerben dann in ihrer 3- oder 4-jährigen Lehre ein breites Grundwissen. Dabei sorgen die ganzheitlichen Aufgabenstellungen dafür, dass fachliche, methodische und soziale Lern-und Entwicklungsziele ausgebildet werden und die jeweilige Aufgabe im Prozesszusammenhang gesehen werden kann. Die Motivation zu ganzheitlichem Lernen findet unter Berücksichtigung aller Lernebenen und gleichzeitig möglichst vieler Lernkanäle (Sinne) statt. Zudem ermöglicht libs den Lernenden Einblicke in andere technische Gebiete, wodurch auch die Zusammenarbeit im Team durch fach- und bereichsübergreifende Projekte gefördert wird.

Über libs

Eigenverantwortung und Lernfähigkeit Den Lernenden werden grosse Freiräume für die Planung ihrer Aufgaben und für die eigenverantwortliche Überwachung ihres Kenntnisstandes angeboten. Die die Berufsbildner von libs begleiten den Problemlösungsprozess, vermitteln den Lernenden Kenntnisse über Lernmethoden und befähigen sie, solche eigenständig auszuwählen und anzuwenden. Damit wird eine möglichst weitgehende Selbststeuerung und Selbstregulation in der Ausbildung angestrebt.

libs als Wegbereiter Mit innovativen Lehr- und Lernformen prägt libs die Berufsbildung in der Schweiz, insbesondere in der Maschinen- und Elektroindustrie. Produktion In der praxisnahen Ausbildung entwickeln die Berufslernenden an Kundenaufträgen die Fähigkeit, sich in einem realistischen Geschäftsumfeld zu bewegen. Gefragtes Know-how Als Lern-Institution mit Pioniercharakter ist libs ein beliebtes Anschauungsmodell für internationale Delegationen und Firmen aus dem In- und Ausland. Ausbildungspartner Mit dem QR-Code kommen Sie direkt zu unseren Ausbildungspartnern. «Folgen Sie uns» auf Instagram, Facebook und LinkedIn: @libslehrstellen libs I Fabrikstrasse 9 5400 Baden I 058 255 40 40 baden@libs.ch I libs.ch

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DR. WALTER MORETTO

Das Team von Dr. Walter Moretto von links:: Laura Dimichino (Dentalhygienikerin), Fabienne Stenz ( Prophylaxeassistentin), Drilona Memeti (Dentalassistentin), Dr. Carmen Jenny (Zahnärztin), Dr. Walter Moretto (Zahnarzt), Natasa Andric (Prophylaxeassistentin ), Brilinda Muslijaj (Dentalassistentin), Priska Sigrist (Dentalassistentin).

PRÄZISIONSARBEIT IM MILLIMETERBEREICH Vor genau 30 Jahren eröffnete Dr. Walter Moretto seine Zahnarztpraxis an der Landstrasse in Wettingen. Damit ging ein Traum in Erfüllung für den damals 29-jährigen Sohn italienischer Einwanderer, der in der Schweiz geboren wurde. Damit konnte er seine Berufung zur täglichen Arbeit machen, der er bis heute mit grosser Hingabe, Fachkenntnis und Einsatz nachgeht. Bilder: Christian Doppler

Mit Mundschutz und der nötigen Distanz aber nicht minder herzlich empfängt mich Walter Moretto nach einem langen Arbeitstag in seiner Praxis zum Gespräch. Während er über seine Motivation, Zahnarzt zu werden spricht, serviert er uns zwei italienische Espressi und stilgerecht zwei Gläser Wasser. Dann setzt er sich wieder auf seinen Drehstuhl, aufrecht und immer noch mit voller Energie. Er erzählt, dass seine Eltern eigentlich wollten, dass er eine Lehre absolviert, er aber lieber weiter zur Schule gehen wollte. Auf Wunsch der Eltern machte er dann aber zuerst einen Schnuppertag bei einer grossen Garage in Bern-Bümpliz. «Doch damals kam ich ziemlich niedergeschlagen und unglücklich nach Hause und insistierte einmal mehr bei meinen Eltern, doch studieren zu dürfen». Sie erlaubten es ihm schliesslich und so wollte der junge Walter Moretto eigentlich Medizin studieren und Arzt werden. Doch weil es damals einen deutlichen Überhang an Medizinstudenten gab, entschloss sich

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der verheiratete Vater von zwei erwachsenen Kindern (Laura ist Tierärztin und Gio arbeitet als Maschinenbau-Ingenieur) Zahnmedizin zu studieren. Und diese Arbeit, die er mit Schweizer Präzision und italienischem Temperament mache, fasziniert ihn noch heute, 30 Jahre später. «Meine Arbeitstage sind meistens lang und sehr intensiv. Bis zu 15 Patienten täglich im Millimeterbereich zu behandeln und sich für die richtigen Massnahmen zu entscheiden, verlangt ein Höchstmass an Konzentration. Aber umgekehrt liebe ich auch immer wieder diese neue Herausforderung, dieser Challenge, eine Behandlung optimal hingekriegt zu haben», führt Walter Moretto aus und braucht dazu, als Doppelbürger mit italienischem Blut, auch immer wieder seine Hände, um den Aussagen die nötige Wirkung zu geben. Wenn dann ein weiterer, zufriedener Patient die Praxis verlässt, sei das für ihn «die grösste Befriedigung und zugleich Ansporn, um nie nachzulassen und noch besser zu werden».


«Auf mein grossartiges Team bin ich ganz besonders stolz» Dr. Walter Moretto

Grosser Wandel dank Digitalisierung Wurde bis 1995 und teilweise in anderen Praxen noch länger mit Amalgamfüllungen gearbeitet, so war die Praxis Moretto eine der ersten, welche auf die weissen Füllungen umstellte und die Inlays via modernste Geräte selbst herstellte und einsetzte. So kommt bei grösseren Füllungen häufig das CEREC aus Keramik zum Einsatz, wobei das zahnfarbene Keramikinlays nach dem CAD/CAM-Verfahren direkt am Patienten gefertigt, danach hergestellt und eingesetzt wird. Weiter gehören auch die Dienstleistungen Zahnbleaching und Zahnschmuck, Porzellanschalen, -kronen und -brücken einbauen, Invisalign und Implantatversorgungen, Zahnchirurgie, Prothetik, Kinderzahnmedizin sowie Dentalhygiene und Prophylaxe zum breiten Angebot der Praxis.

«Speed ist mein Hobby» Erholen kann sich Walter Moretto von seinen kräftezehrenden Arbeitstagen in der Natur, wo er bei seinen Waldläufen und den Kraftübungen auf den Vitaparcours-Stationen so richtig spüre, wie er den Alltag vergesse, sein Kopf durchgelüftet werde und er wieder zu neuer Energie komme. «Im Wald kann ich meinen Rucksack wieder leeren, höre die Vögel pfeifen oder rieche den Bärlauch». Auch kocht und geniesst er gerne zusammen mit seiner Frau ein feines Essen und ein gutes Glas Rotwein, häufig auch aus seiner italienischen und französischen Weinsammlung. Als Ausgleich zur täglichen Feinarbeit hat er zudem wieder angefangen Golf zu spielen, wo er sich «mit Demut» verbessern möchte und dazu fährt er leidenschaftlich gerne Gokart auf den Rennstrecken im Sommer und Snowboard im Winter.

Eingespieltes Team behandelt alle Fälle Walter Moretto beschäftigt in seiner Zahnarztpraxis mit Frau Dr. med. dent. Carmen Jenny noch eine weitere Zahnärztin, dann zwei Dentalhygienikerinnen, zwei Prophylaxeassistentinnen und drei Dentalassistentinnen. Er sei ein Teamplayer, fördere auch gerne junge Menschen und lasse sie von seinem Wissen und seiner langjährigen Erfahrung profitieren. «Auf mein grossartiges Team bin ich ganz besonders stolz und speziell erwähnen möchte ich Priska Sigrist. Sie arbeitete schon bei meinem Vorgänger an diesem Standort und ohne ihr Engagement und ihr Organisationstalent würde unsere Praxis nicht so gut geölt funktionieren», führt er anerkennend aus. Damals, als er sich vor 30 Jahren selbständig machte, sei er noch von den häufig viel älteren Patienten gefragt worden, ob er das Zahnarzthandwerk denn auch wirklich verstehe, so Moretto augenzwinkernd. Dies ist heute anders, schon eher Bewunderung erfährt er für seine zuweilen hochkomplexen zahnmedizinischen Eingriffe. Wobei er betont haben möchte, dass er sich als Familienzahnarzt sehe, denn «wir machen alles gerne rund um den Zahn, es ist gerade diese Vielfalt, welche unseren Job so abwechslungsreich und attraktiv macht».

Dr. Walter Moretto feiert mit seiner Praxis das 30-Jahre-Jubiläum.

Dr. Walter Moretto I Landstrasse 118 5430 Wettingen I 056 426 41 00 www.waltermoretto.ch Öffnungszeiten Mo 8 – 19h I Di – Do 8–12h und 13 – 17h Fr 7.30 – 11.30 und 12 – 16h

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BAUER SPORT

MIT NEUEM DRIVE INS NÄCHSTE JAHRZEHNT Das Fachhandelsgeschäft Bauer Sport in Wettingen feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Auf drei Etagen und über 600m2 wird ein breites Bike- Teamsport- und Hockeysortiment präsentiert. Das bestens ausgebildete Team steht den Kundinnen und Kunden mit Rat und Erfahrung zur Verfügung und berät mit viel Begeisterung. Auf die lokale Verankerung und die enge Verbindung zu den Vereinen der Region sowie die Ausbildung von Lehrlingen ist Geschäftsführer Severen Trösch besonders stolz.

Links: Das Bauer Sport Team mit Geschäftsführer Severen Trösch (mit Helm) und der Blick in die Ausstellung. Oben: Claudio Negro (vorne) und Tobias Neuhaus die zwei BiXSAthleten auf dem BiXS Lane am Enduro Team Race in Davos.

Bald ist es ein Jahr her, seit Severen Trösch, ein langjährigen Mitarbeiter von Bauer Sport, das Geschäft von Robin Bauer übernommen hat. «Sevi», der selber noch als Torhüter Unihockey spielt, hat Schritt für Schritt begonnen, seine eigenen Ideen umzusetzen. «Die Vielfalt unseres Angebots hat mich schon immer fasziniert. Voll im Trend sind aktuell die Gravel-Bikes, City- und E-Mountainbikes mit einem Angebot an Mountainbike-Touren und Kursen für Bike Fahrsicherheit, welche wir mit unserem Partner Bikeschool umsetzen», erläutert der umtriebige Geschäftsführer. Neben dem umfassenden Bikeservice mit Werkstatt und dem breiten Sortiment der Marken BiXS, Cannondale, Orbea, Kalkhoff und Colnago gehört auch der Teamsport zum Kerngeschäft des Traditionshauses an der Landstrasse. Die grosse Auswahl an Eishockey, Unihockey, Landhockey, Handball und Hallenschuh Produkten sorgt dafür, dass jeder Spieler und jede Spielerin fündig werden. «Wir sind stolz, dass im Teamsport 16 Vereine bei uns einkaufen. Das zeigt, dass unser Service und unser Angebot bei den Akteuren willkommen sind», so Severen Trösch. Biken liegt voll im Trend Immer mehr Menschen von Jung bis Alt wollen mit ihrem Bike in die Natur, den Fahrtwind spüren, sich athletisch fordern oder einfach auch die Freiheit auf dem E-Mountainbike bei frischer Luft geniessen. Da sorgen die Trails mit ihren unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen in den Wäldern und Bergen der Region (Rüsler, Lägern, Geissberg, Rotberg, Gebenstorferhorn oder Altberg) für eine willkommene Vielfalt. Ganz speziell stolz ist man bei

Bauer Sport auf die Schweizer Bike-Marke BiXS, welche seit bald 20 Jahren durch ein hochwertiges Vollsortiment aus sportiven Mountainbikes und E-Mountainbikes, Touren- und Pendlerfahrrädern sowie Kinder- und Jugendvelos für den ultimativen Fahrspass sorgt. «Laufend kommen nun auch bereits die neuen BiXS-Modelle 2021 herein, auch diesbezüglich lohnt sich ein Besuch bei uns ganz bestimmt», so Geschäftsführer Severen Trösch. Servicetermin online buchen Bauer Sport ist auch eines von nur zwei Shimano Servicecentern im Ostaargau. Wer sein Bike, welcher Art und Marke auch immer, in die Werkstatt bringen möchte, kann sich seinen Termin rund um die Uhr online buchen. Und wer erst mal nur ein Bike mieten möchte, beispielweise weil er mit Freunden auf der immer am Dienstagabend stattfindenden, eineinhalbstündigen «Bauer Sport» Bike Tour mitfahren möchte, ist im Bauer Sport Mietcenter ebenfalls herzlich willkommen.

Bauer Sport I Landstrasse 109 I 5430 Wettingen 056 426 15 17 I info@bauersport.ch I www.bauersport.ch

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PUBLIREPORTAGE

«UNSER HERZ SCHLÄGT FÜR DIE REGION BADEN!» Per 1. Dezember 2020 führt die NAB ihr Kundengeschäft mit der Credit Suisse zusammen. Die starke Verankerung in der Region Baden bleibt bestehen. Dafür bürgen die drei bestens mit der Region verbundenen Marktgebietsleiter Reto Wanner und Georges Lê für Privatpersonen sowie Rolf Wolfensberger bei den Firmenkunden. Ab 1. Dezember zählt die Credit Suisse Region Aargau zur drittgrössten Region der Schweiz. Für Kundinnen und Kunden in der Region Baden ist die Bank als verlässliche Finanzpartnerin mit starker regionaler Verankerung da. Die Kundschaft profitiert von erstklassiger Beratung, dem erweiterten Dienstleistungsund Produktangebot sowie von innovativen und digitalen Lösungen. Unsere besonders starke Verankerung in Baden hat eine über 150-jährige Geschichte. Deshalb sind wir lokal bestens vernetzt. Diese regionale Verbundenheit und die grosse Bedeutung von Baden zeigt sich gut anhand der 2019 vollständig modernisierten Geschäftsstelle in der Stadt: Bei der Renovation kamen zahlreiche Handwerker aus der Region zum Zug. Die starke regionale Verankerung und Kundennähe stehen bei der Credit Suisse Region Aargau im Zentrum. Bestes Beispiel dafür sind unsere drei Marktgebietsleiter in der Region:

Reto Wanner, Marktgebietsleiter Privatkunden Baden Rohrdorferberg

Der in Baden aufgewachsene Reto Wanner (46) leitet seit 2010 die Geschäftsstelle Baden der NAB. Zuvor arbeitete er seit 1994 als Kundenberater im Privatkundenbereich der Credit Suisse und hatte Führungsfunktionen im Cash Service inne. Weiter war er Programm-Leiter in der strategischen Ausbildung der Business School der Credit Suisse und leitete das Privatkunden-Team der Credit Suisse Baden. Der Betriebsökonom schloss an der Fachhochschule Baden mit der Fachrichtung Marketing ab. Als ehemaliges Mitglied des Einwohnerrats und der Finanzkommission der Stadt Baden wirkte Reto Wanner zudem bei der Stadtentwicklung mit. Seit 2010 ist er Stiftungsrat und Vorstandsmitglied des Schweizer Kindermuseums in Baden. Reto Wanner wohnt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Obersiggenthal. Was ist die wichtigste Eigenschaft eines Bankers? Für mich ist es eine Verbindung aus Fachwissen und Empathie. Es ist wichtig, dass man die Menschen mag – auch wenn diese den unterschiedlichsten Charakter haben. Wenn man dies geschickt mit unserem Know-how verknüpft, entstehen Lösungen, die dem Kunden echten Nutzen bringen. Warum soll ich als Kunde ausgerechnet zu Ihrer Bank kommen? Weil Ihnen die erstklassigen Lösungen der internationalen Top-Bank Credit Suisse in Kombination mit der regionalen Verbundenheit der früheren NAB messbaren Mehrwert bietet. Dazu kommt der Badener Geist in unserem Team: Fast alle stammen aus der Region, das verleiht zusätzlichen Schub.

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Reto Wanner

Was ist Ihr liebster Ort in der Region? Wenn ich Erholung suche, zieht es mich magisch auf die Baldegg. Die Aussicht – auch auf den Rohrdorferberg – und die Ruhe sind einmalig. Danach geniesse ich gern ein feines Essen in der Stadt.

«Der Badener Geist im Team verleiht uns zusätzlichen Schub» Reto Wanner

Georges Lê, Marktgebietsleiter Privatkunden Baden Limmattal

Georges Lê (49) ist seit 2017 Market Head Private & Wealth Management Clients bei der Credit Suisse Baden. Der gebürtige Berner arbeitet seit 1999 in verschiedenen Funktionen bei dieser Bank. Seine Karriere bei der Credit Suisse begann Georges Lê als Teamleiter Universalkunden und später als Abteilungsleiter Retail Clients in Liebefeld. Ab 2007 war er zehn Jahre lang Market Head für Private & Wealth Management Clients in Olten und Zofingen. Georges Lê hat eine kaufmännische Lehre beim Bundesamt für geistiges Eigentum in Bern


CREDIT SUISSE

Der verheiratete Familienvater wohnt in Auenstein, wo er aktuell für den Gemeinderat kandidiert. Was gefällt Ihnen besonders am Geschäft mit den Firmenkunden? Ich habe Respekt vor jeder Unternehmerin und jedem Unternehmer. Sie gehen Risiken ein und schaffen Arbeitsplätze. Zudem gilt mein besonderes Interesse den wirtschaftlichen Herausforderungen und vielfältigen Geschäftsmodellen der Unternehmen.

«Ich habe Respekt vor jeder Unternehmerin und jedem Unternehmer»

Georges Lê

absolviert. Dazu verfügt er über die Berufsmatur und eine betriebspsychologische Ausbildung. Georges Lê lebt mit seiner Frau und den zwei Kindern in Uerkheim im Aargau. Er liebt gutes Essen, spielt Golf und steht im Winter gern auf den Skiern.

Rolf Wolfensberger

Was gefällt Ihnen am besten am Beruf? Beim Kennenlernen von neuen Kunden steht oft nicht das Banking im Zentrum. Viel mehr geht es um die interessanten Geschichten rund um die Menschen. Dieser persönliche Kontakt mit unterschiedlichen Charakteren gefällt mir sehr.

«Der persönliche Kontakt mit unterschiedlichen Charakteren gefällt mir sehr» Georges Lê

Was ist Ihnen im Umgang mit der Kundschaft wichtig? Um unsere Kunden zufriedenzustellen, müssen wir ihre Wünsche und Erwartungen kennen. Dies bedingt, dass sich der Kunde uns öffnet und teils sehr Privates preisgibt. Das setzt Vertrauen und gegenseitigen Respekt voraus. Dies gilt es sich zu verdienen; es passiert nicht von heute auf morgen. Haben Sie einen Geheimtipp in der Region? Wer gern im schönen Rahmen isst, dem empfehle ich das «Cave du Luc» in Baden – speziell der Gewölbekeller bietet ein wunderbares Ambiente. Ich bin oft überrascht, wie viele Einheimische dieses tolle Lokal nicht kennen.

Rolf Wolfensberger, Marktgebietsleiter Firmenkunden Baden/Brugg

Rolf Wolfensberger (55) ist seit 2015 Regionenleiter Brugg und Mitglied der erweiterten NAB-Geschäftsleitung. Er ist Experte im KMU-Geschäft, im Bereich Vorsorge und Steuern. Zuvor leitete er acht Jahre das Firmenkundengeschäft Brugg. Dadurch ist er bestens mit der Region vertraut. Rolf Wolfensberger ist seit 1994 bei der NAB tätig. Damals begann er als stellvertretender Kreditchef. Rolf Wolfensberger ist Betriebswirtschafter HF und verfügt über einen Master of Advanced Studies FHNW in Corporate Finance CFO. 2010 hat er die Schweizer Kurse für Unternehmensführung SKU abgeschlossen. Daneben engagiert sich Rolf Wolfensberger im Vorstand der AIHK Region Brugg.

Rolf Wolfenberger

Was dürfen die Kunden von Ihnen erwarten? Wichtig ist mir eine grosse Offenheit und das Verständnis für die individuellen Bedürfnisse. Dabei versuche ich stets mehrere Lösungsvarianten ins Zentrum zu stellen. Mit meiner langjährigen Erfahrung bringe ich gezielt Mehrwerte ein. Was macht die Region Baden/Brugg für Sie so besonders? Baden beeindruckt mich als attraktiver Wirtschaftsstandort mit Strahlkraft. Und Brugg fasziniert mich, weil es ein einmaliger Hightech-, Wissens- und Wirtschaftsraum ist. Im Zurzibiet, das ebenfalls zu meiner Region gehört, sind viele innovative KMU-Betriebe ansässig.

Credit Suisse | Bahnhofplatz 1 | 5400 Baden Reto Wanner | 056 204 13 20 | reto.wanner@nab.ch Georges Lê | 056 200 26 15 | georges.le@credit-suisse.com Rolf Wolfensberger | 056 462 73 80 | rolf.wolfensberger@nab.ch

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Landammann Dr. Markus Dieth

«WIR HABEN IN DER KRISE VIEL GELERNT» Für Landammann Dr. Markus Dieth und den Gesamtregierungsrat ist aufgrund der Covid-19Pandemie Krisenmanagement gefragt, um die Aargauerinnen und Aargauer mit geeigneten Massnahmen durch den Sturm zu führen. Er gibt uns einen Ausblick, wie der Kanton Aargau für die Zukunft gerüstet ist und was seine Motivation für eine zweite Legislatur ist. Interview: Katja Bopp Bilder: zVg.

Herr Dieth, im Dezember 2019 wurde an ihrem Wohnort Wettingen, wo Sie lange Jahre auch Gemeindeammann waren, die Landammannfeier durchgeführt. Welche Pläne für das Jahr 2020 standen damals an? Als Aargauer Landammann habe ich mich darauf gefreut, unseren schönen Kanton zu repräsentieren und nahe bei den Menschen im Aargau zu sein. Das war jetzt nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Es kamen aber gerade in der Führung unseres Kantons ganz andere spannende Aufgaben auf mich zu. Was ist die Aufgabe des Landammanns? Der Aargauer Landammann hat zwei Aufgaben. Zum einen repräsentiert er den Kanton Aargau an offiziellen Anlässen. Zum anderen leitet er die Sitzungen des Regierungsrats, hat dort bei Stimmgleichheit den Stichentscheid und kann bei grosser Dringlichkeit ausserordentliche Sitzungen einberufen oder auch selbständig Entscheide fällen. Und er stellt die Verbindung zum Grossen Rat sicher.

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Wie hat sich die Rolle des Landammanns in der Pandemie verändert? Normalerweise liegt der Schwerpunkt auf der Führung der Regierungsgeschäfte und den Repräsentationsaufgaben. In diesem ausserordentlichen Jahr lag er eindeutig bei den Führungsaufgaben. Es war Krisenmanagement gefragt, flexibles und schnelles Handeln. Meine Aufgabe als Aargauer Landammann war zusammen mit dem Gesamtregierungsrat dafür zu sorgen, dass wir Aargauerinnen und Aargauer diese schwierige Zeit zusammen durchstehen. In erster Linie ging es darum, die Massnahmen des Bundes im Kanton Aargau umzusetzen, die Versorgungssicherheit in den Spitälern sowie die Kernprozesse der Verwaltung sicherzustellen. Ebenfalls haben wir sehr schnell ein Hilfspaket für die Aargauer Bevölkerung und Wirtschaft geschnürt, um die volkswirtschaftlichen und fiskalischen Auswirkungen der Corona-Krise so abzufedern, dass möglichst niemand durch die Maschen fällt.


LANDAMMANN DR. MARKUS DIETH

Stichwort Digitalisierungsschub, wie steht der Kanton da? Wir haben im Kanton Aargau glücklicherweise bereits vor der Corona-Pandemie ein Digitalisierungsprogramm lanciert, dazu gehören Homeoffice und flexibles Arbeiten. Das hat uns während des Lockdowns enorm geholfen. Diesen Schub wollen wir nutzen und die Digitalisierung und Modernisierung der kantonalen Verwaltung und ihrer Kundendienstleistungen weiter vorantreiben.

«Wichtig ist, dass wir mit allfällig neuen Massnahmen so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich eingreifen» Markus Dieth, Landammann

auch für die kommende, kältere Jahreszeit aus? Oder was wären nächste Schritte in unserem Kanton? Das wird sich zeigen. Wir wissen noch nicht, wie sich die Pandemie und die Fallzahlen in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln werden. Wichtig ist, dass wir mit allfällig neuen Massnahmen so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich eingreifen. Als Finanzminister des Kantons Aargau haben Sie zusätzlich zu den vom Bund getroffenen finanziellen Unterstützungsmassnahmen wie Kurzarbeit oder Darlehen weitere Massnahmen für Unternehmen getroffen. Reichen diese aus Ihrer Sicht und Stand der heutigen Kenntnisse aus, um eine grosse Konkurswelle im Aargau zu verhindern? Die Massnahmen sind zur Überbrückung und als Soforthilfe gedacht. Wenn sich die Konjunktur wie erwartet erholt und es keinen zweiten Lockdown gibt, bin ich zuversichtlich, dass eine Konkurswelle in grossem Ausmass ausbleiben könnte. Grosse Steuerausfälle werden auf den Kanton zukommen. Mit welchen Zahlen rechnen Sie und wie können diese abgefedert werden? Wir rechnen im Budgetjahr 2021 mit Steuerausfällen von rund 100 Millionen Franken. Für die darauffolgenden Jahre können wir aufgrund von verschiedenen Unsicherheiten bezüglich des Verlaufs der Pandemie und deren Auswirkungen noch keine verlässlichen Aussagen machen. Sie waren selber an Covid-19 erkrankt, geht es ihnen wieder gut? Mir geht es wieder sehr gut, Danke. Die Erfahrung mit der Covid-19-Erkrankung möchte ich aber nicht noch einmal machen.

Markus Dieth ist gerne «bi de Lüüt» – hier am Landammann-Stammtisch in «Marias Esszimmer im Seetal», Beinwil am See.

Der Bund hat im Juni die ausserordentliche Lage beendet und damit den Kantonen wieder mehr Kompetenzen übertragen. Wie ist der Kanton Aargau in dieser neuen Rolle, im Krisenmodus, angekommen? Wir haben in der Krise viel gelernt und haben die nötigen Strukturen und Erfahrungen, um auch jetzt schnell und angemessen zu reagieren. Der Aargau ist der viert grösste Kanton der Schweiz, welche Gegebenheiten sind ein Vorteil, welche ein Nachteil in dieser Pandemie? Der Kanton Aargau hat eine breit diversifizierte Wirtschaftsstruktur und viele innovative und flexible Unternehmen. Das ist in der Krise sicherlich ein Vorteil. Kommt hinzu, dass die Chemie- und Pharmafirmen im Aargau stark vertreten sind, eine Branche also, die weniger unter den Folgen der Coronavirus-Krise leidet. Wir gehen davon aus, dass der Aargau etwas weniger stark vom Konjunktureinbruch betroffen ist als der schweizerische Durchschnitt. Wie sehen Sie die nahe Zukunft: Reichen die aktuellen Massnahmen, welche der Kanton Aargau aktuell definiert hat,

Manche behaupten ja, es sei nur eine etwas stärkere Grippe, wie stehen Sie dazu? Das mag im Einzelfall stimmen, viele Betroffene haben auch keine, oder nur milde Symptome. Trotzdem ist das ein Vergleich zwischen Birnen und Äpfeln. COVID-19 ist ein neues Virus, das sich sehr schnell verbreitet, sehr ansteckend ist und es fehlt die Immunität in der Bevölkerung. Es bleibt also weiterhin wichtig, dass wir alle die Regeln und Empfehlungen des BAG konsequent, diszipliniert und solidarisch befolgen. Kommt hinzu, dass wir noch zu wenig über das Virus und allfällige Langzeitfolgen wissen.

«Der Aargau ist finanziell gut gerüstet für die Bewältigung der Covid-19 Herausforderungen» Markus Dieth, Landammann

Themenwechsel: Am 18. Oktober finden die Regierungsratsund Grossratswahlen statt, wie findet in einer Pandemie der Wahlkampf statt? Der Wahlkampf findet trotzdem statt – halt einfach mit weniger direkten Kontakten und grösseren Abständen. Und das ist auch wichtig. Der Wahlkampf hat sich sehr stark auf die sozialen Medien verlagert.

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Sie treten zu ihrer 2. Legislatur an, was ist Ihre Motivation für dieses Amt? Da kommen ja sehr grosse Aufgaben auf Sie zu… Ich setze mich mit ganzem Herzen für den Aargau und seine Menschen ein. Das ist meine Motivation. In der vorangegangen Legislatur haben wir es geschafft, die Kantonsfinanzen zu sanieren und die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben. Die kommenden vier Jahre werden nicht einfach, aber wir haben

«Es bleibt weiterhin wichtig, dass wir alle die Regeln und Empfehlungen des BAG konsequent, diszipliniert und solidarisch befolgen» Markus Dieth, Landammann

ein solides Fundament und den nötigen Handlungsspielraum, um weiter in die Zukunft unseres Kantons investieren zu können und seine Entwicklung positiv zu gestalten. Wir konnten in die-

ser Legislatur rund 500 Millionen Franken Schulden zurückzahlen und gleichzeitig 500 Millionen Franken in die Ausgleichsreserve legen. Wir sind damit gut gerüstet für die Bewältigung der Covid-19 Herausforderungen. Ihre Partei, die CVP, ist daran Ihren Auftritt zu verändern und will sich neu «Die Mitte» nennen, wie stehen Sie zu diesem Namenswechsel? Ein Namenswechsel ist immer Chance und Risiko. Er bietet die Chance, die Partei für neue Wählerinnen und Wähler zu öffnen und das Risiko, bestehende Wähler zu verlieren. Ich bin einer, der immer nach den Chancen sucht, darum stehe ich dem Namenswechsel positiv gegenüber. Kommt hinzu: Die CVP bleibt mit neuem Namen die gleiche Partei mit denselben Werten. Die christlichen Werte bleiben erhalten. Zum Schluss: Wir befinden uns nach wie vor mitten in der Pandemie. Viele meinen, es wird danach anders sein. Wie ist Ihre Sicht dazu und welche neuen Herausforderungen kommen auf uns als Gesellschaft zu? Die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in der Bevölkerung sind. Und sie hat uns aufgezeigt, dass wir handlungsfähig sind und Veränderungen aus eigener Kraft herbeiführen können. Ich bin mir sicher, dass wir gestärkt aus der Krise hervorgehen werden. Die grosse Herausforderung wird sein, dass diejenigen, die von der Krise hart getroffen wurden, wieder Tritt fassen und Rücksicht und Solidarität über die akute Krise hinweg erhalten bleiben.

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INFOGRAFIK

GROSSRATSWAHLEN KANTON AARGAU Am 18. Oktober 2020 finden die Gesamterneuerungswahlen des Grossen Rats (140 Sitze) statt. Der Grosse Rat ist die gesetzgebende Behörde des Kantons und übt die oberste Aufsicht aus. Er besteht aus 140 Mitgliedern, die vom Volk in den elf Bezirken nach dem Verhältniswahlrecht für eine Amtszeit von vier Jahren (2021 – 2024) gewählt werden.

140 MITGLIEDER

KANDIDIERENDE IM BEZIRK BADEN

Aufgeteilt nach 11 Bezirken AARAU

16

BADEN BREMGARTEN

16

KULM

SP

7

LENZBURG

13

30 Anzahl

10 %

90 %

Frauen

Männer

53 % Frauen

47 % Männer

7

RHEINFELDEN

FDP

10

ZOFINGEN ZURZACH

30 Anzahl

9

LAUFENBURG

MURI

SVP

10

BRUGG

Nach Parteien (Listen) und Geschlecht

30

15

7

CVP

KANDIDIERENDE NACH ALTER

Grüne

18 - 20 Jahre

48

GLP

13/23 31 - 40 Jahre

21 - 30 Jahre

47

15/32 41 -50 Jahre

52

17/35 51 - 60 Jahre

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30 30 Anzahl

36

23/25

Anzahl

Anzahl

216 Kandidierende im Bezirk Baden nach Alterskategorie und nach Anzahl Frauen und Männer

6 2 /4

30

27

EVP EDU

28 Anzahl

5 Anzahl

LOVB

3 Anzahl

20 % Frauen

43 % Frauen

50 % Frauen

40 % Frauen

43 % Frauen

40 %

80 % Männer

57 % Männer

50 % Männer

60 % Männer

5 % Männer

60 %

Frauen

Männer

67 %

33 %

Frauen

Männer

11/16 61+ Jahre

REGIERUNGSRATSWAHLEN Die Regierungsräte Alex Hürzeler (SVP), Stephan Attiger (FDP), Markus Dieth (CVP) und Jean-Pierre Gallati (SVP) treten wieder an. Für den freigewordenen Platz von Urs Hofmann treten acht Kandidierende an.

Quelle: www.ag.ch LAND×STADT 3/20

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SENSORIK

8 TIPPS FÜR MEHR GENUSS Alle Sinne einem verführerischen Erlebnis zuwenden – unsere kulinarische Landschaft bietet jeden Tag Gelegenheit dazu. Den Speisen mehr Raum und Zeit zuzugestehen, langsam zu essen, sich den Geschmacksnuancen bewusst zu werden, sind häufige Empfehlungen, die man beim Thema «Mehr Genuss beim Essen» hört. Text: Johanna Zielinski Bilder: zVg.

l e s h c e w s t r Der O

Schönes Wetter, weiches Gras, ein schattiges Plätzchen, gutes Essen, eine angenehme Begleitung – was gibt es Schöneres? Picknicken ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, bei schönem Wetter schmeckt es unterm Himmelszelt am besten. Outdoor-Gourmets verspeisen kleine Häppchen mit knusprigem Baguette, Cocktail-Tomaten, mediterranen Anti-Pasti, frischem Obst, Käsewürfeln – dazu ein erfrischender Drink. Ebenso beliebt sind Grillabende mit Freunden – ob im nahegelegenen Park, auf der Terrasse, am See. Auch bei kühleren Temperaturen kann dieses typische Sommer-Ritual einen besonderen Reiz haben: Ein prasselndes Feuer, die wärmende Glut, der Duft von frisch Gebratenem, dick eingehüllt in warme Decken – all dies erweckt unsere steinzeitlichen Instinkte und die Assoziation zur Lagerfeuer-Romantik. Ob unseren Ahnen der winterliche Bratapfel vom Grill auch gemundet hätte?

t f a h c s ll Gute Gese

Unser Essverhalten richtet sich auch an unserem Gegenüber. Ein Schnellesser verleitet uns zum Schlingen, hingegen kann ein Langsamesser unser Genusserlebnis steigern. Eine Studie aus Oxford zeigt zudem, dass derjenige, der im Restaurant zuerst bestellt, ein grösseres Genusserlebnis hat.

n e h c e r p s n a e n n i S Alle

Ein Spaziergang über den Wochenmarkt inspiriert die Sinne – tauchen Sie ein in das bunte Farbenspiel, in die verlockende Duftwelt, die besondere Geräuschkulisse und ertasten Sie die Reifegrade und Oberflächen der verschiedenen frischen Lebensmittel mit den Händen. Tausende verschiedene Gerüche nehmen unsere Riechzellen wahr, mit der Zunge spüren wir die unterschiedliche Konsistenz, die Temperatur, die Geschmäcker und den Verarbeitungsgrad der Nahrung. Unsere sinnliche Wahrnehmung ist die Voraussetzung zur Genussfähigkeit – denn sie schärft das Bewusstsein für die Bekömmlichkeit der Nahrung. Greifen Sie zu!


n e h c s i r a n i l u K rizont erweitern Ho

Essenseinladungen sowie gemeinsame Kochevents mit Freunden und Bekannten bergen viele kulinarische Überraschungen und erweitern ganz nebenbei hren Horizont. Haben Sie Freunde aus Osteuropa oder Kollegen aus Asien? Nutzen Sie die Gelegenheit, landestypische Gerichte auszuprobieren – für Mutige bietet sich die Blindverkostung an. Lassen Sie sich auf Reisen von den kulinarischen Genüssen vor Ort verzaubern – denn in ihrer typischen Umgebung schmecken traditionelle Gerichte am besten. Kehren Sie in Lokale ein, die bei Einheimischen beliebt sind. Doch Achtung! Fallen Sie nicht auf das «Provence-Rosé»-Paradox herein, denn ein mitgebrachter Wein aus der Provence schmeckt in den heimischen Gefilden nur halb so gut.

s u a m h c s AugeFnarbenspiel und

Kerzen, Servietten, elegantes Besteck und Blumen schaffen ein stilvolles Ambiente - der liebevoll angerichtete Teller rundet die Tafel ab. Sprechen wir von genussfreudigen Italienern oder Franzosen, denken wir auch an das Ambiente während dem Essen. Der visuelle Eindruck ist mit unserer Geschmackserwartung verknüpft - schon vor der «Tat» bildet sich unser Gehirn eine Meinung zum angerichteten Mahl. Empfinden wir Licht, Platz und Farben als angenehm, geniessen wir mehr und länger. Empfehlenswert sind indirektes Licht, Gemälde, Pflanzen und weisse Tischdecken. Professor Spence aus Oxford fand heraus, dass seine Versuchspersonen, schottische Hotelgäste, die vorgesetzten Speisen mehr schätzten, wenn sie schweres Besteck benutzt haben. Farbtöne auf Verpackungen oder Geschirr wecken bestimmte Erwartungen in uns. Präferenzen für die Lichtfarbe während des Essens sind individuell verschieden, doch innerhalb eines Kulturkreises ähnlich. Wissenschaftler der Universität Mainz fanden heraus, dass der Genuss von Wein in roter und blauer Umgebung tendenziell ein besseres Geschmackserlebnis hervorruft, als in einem grünen oder weissen Umfeld. Andere Wissenschaftler fanden heraus, dass das Essen auf rotem Untergrund Geschmackseinbussen mit sich bringt. Ein Grund dafür ist womöglich die Evolution, in der Rot eine gefährliche Farbe darstellt. In welcher Umgebung geniessen Sie gerne?

e i g l a t s o N

Der Hippocampus, ein wichtiges Gehirnareal für die Gedächtnisbildung, ist eng mit unseren Geruchsrezeptoren verbunden. Schnuppern wir bekannte Aromen, schicken uns diese auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und rufen Erinnerungen wach. Der so genannte «Madeleine-Effekt» ist mit dem Schriftsteller Marcel Proust verknüpft. In seinem Roman «Auf der Suche nach der verlorenen Zeit» beschreibt er solch eine Erinnerungsreise in die Kindheit, die durch den Duft dieses frisch zubereiteten französischen Gebäcks ausgelöst wird. Speisen und Getränke können demnach mit positiven Kindheitserinnerungen und Emotionen wie Geborgenheit, Wohlgefühl und Sicherheit verbunden sein. Stöbern Sie doch einmal in ihrer Vergangenheit: Welche Aromen erinnern Sie an Ihre Kindheit?

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SENSORIK

k i s u M

Unser Essverhalten wird direkt vom Gehörsinn beeinflusst. Eine amerikanische Fast-Food-Kette macht sich diese Erkenntnis zu Nutzen und erhöht zu den Stosszeiten die Geschwindigkeit und Lautstärke der Musik, um mehr Kunden bedienen zu können – denn die Essgeschwindigkeit der Gäste erhöht sich mit dem Beat der Musik. In Neuseeland findet derzeit eine Weinbar grossen Anklang, die bei einer Bestellung ihrer edlen Tropfen gleichzeitig die passende Musik serviert. Luxushotels nutzen die Hintergrundbeschallung, um u.a. den Absatz von teuren Weinen zu steigern. Laut einer Studie lässt Jazz das Mahl noch schmackhafter erscheinen. Auch Schokolade soll den Teilnehmern, laut dem Magazin «Appetite», bei jazzigen Rhythmen mehr munden. Dieser Trick funktioniert jedoch anscheinend nur bei Nahrungsmitteln, welche in die Sparte «emotional food» fallen. Zum genussvolleren Speisen sind auch ruhige Musikstücke empfehlenswert – denn dabei verlangsamen wir unsere Ess- und Trinkgeschwindigkeit. Probieren Sie es aus!

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Mit einer positiven Grundstimmung wächst das Genussempfinden, denn die Aufnahmebereitschaft für äussere Reize ist erhöht. Emotionen nehmen immensen Einfluss auf unser Essverhalten und umgekehrt: Bestimmte Inhaltsstoffe können Glücksgefühle in uns auslösen. Dazu zählt die Aminosäure Tryptophan, die eine Vorstufe des glücklich machenden Botenstoffs Serotonin darstellt. Neben Schokolade findet sich diese in weiteren «Soulfoods» darunter Bananen, Fisch, in Milchprodukten, Geflügel und Eiern. Ob Tryptophan in geringen Mengen wirklich Einfluss auf unsere Nervenzellen und damit auf unser Glücksgefühl haben kann, ist umstritten. Fest steht jedoch, dass jedes Mal unser Belohnungssystem aktiviert wird, wenn wir unsere Lieblingsspeisen essen. Unser Gehirn schüttet daraufhin Dopamin aus, ein weiterer wichtiger «Glücks-Bote» unseres Körpers.

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MITMACHEN & GEWINNEN!

DAS NEUE RESTAURANT PLÜ

Dr. Jürg Altorfer, VR-Präsident Stadtcasino Baden AG, Enrique Isler Benedicto, Executive Küchenchef PLÜ, Carsten Grabner, Direktor Gastronomie & Events, Detlef Brose, CEO, Dr. Christoph Thurnherr, VR-Präsident (alle Grand Casino Baden AG), Stefan Wetzel, Inhaber und Geschäftsführer und Guadalupe Falguera, Partnerin & Leiterin Innenarchitektur (beide Atelier West Architekten AG), Katharina Schwarz, Leiterin Restaurant PLÜ.

Während rund fünf Monaten war das Restaurant im Grand Casino Baden eine grosse Baustelle. Nebenbei wurde in zwei Containern im Kurpark noch gekocht und auf der Pop-Up Terrasse bei schönem Wetter die Gäste bedient. Mitte September wurde das neu auf den Namen PLÜ getaufte Restaurant wiedereröffnet.

Bereits im Sommer 2018 war die Vision der Geschäftsleitung des Grand Casino Baden klar: Es sollte eine moderne, einladende Atmosphäre entstehen, eine Lounge ins Gastrokonzept integriert und das Restaurant mit einem neuen, eigenständigen Namen versehen werden. Die «Atelier West Architekten» aus Baden gingen als Sieger aus dem Architektenwettbewerb hervor und realisierten das Projekt mit einem Budget von knapp 3 Mio. Franken. Dabei wurde der grundlegende Farbton des vornehmlich in kühlem Weiss gehaltenen Speisesaals in wärmere Töne verändert. Zudem gelang es durch den Einsatz von natürlichen Werkstoffen, ein glamouröses und doch gleichzeitig bodenständiges Restaurant zu kreieren. «Ein bisschen mehr» Wie immer geht einer neuen Namensgebung ein langer Denkpro-

zess voraus. Im Ergebnis steht das «PLÜ» im Namen für das, was die Gäste im neuen Restaurant künftig erwartet. Es sind die kleinen Dinge, die die Philosophie des PLÜ, gleichbedeutend mit «ein bisschen mehr», ausmachen. «Pasta und Kuchen werden hausgemacht, das Fleisch kommt vom Metzger des Vertrauens und wird durch regionales Gemüse ergänzt, alles zusammen genauso wichtig wie die Punkte auf dem Ü», lässt sich Carsten Grabner, Direktor Gastronomie & Events, gern zitieren. Die Bedürfnisse der Gäste im Fokus wird auf ein zeitgemässes, kulinarisches Angebot gesetzt, das mit Leidenschaft durch Küchenchef Enrique Isler Benedicto kreiert und mit ebenso viel Freude vom Serviceteam um Katharina Schwarz und Fabian Emmenegger serviert wird. Man spürt die frische Atmosphäre und das «bisschen mehr» im ganzen PLÜ, ob bei einem Dinner à la Carte oder dem ganz persönlichen Genussmoment in der neu gestalteten Lounge.

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REKLAMEFABRIK

NUTZEN SIE UNSERE ERFAHRUNG «Wir beschriften praktisch alles» sagt Michel Steullet, Gründer und Inhaber der Reklamefabrik in Wettingen, schmunzelnd. Bereits seit 22 Jahren berät die Manufaktur für Werbetechnik ihre Kunden und zeigt ihnen die vielfältigen Möglichkeiten auf. Einen Eindruck über Ihr Schaffen erhält man auch im Tägi Wettingen, wo die Gäste mit einem durchdachten Signaletik-Konzept mit markanten Beschriftungen durch das Gebäude geführt werden.

Die Reklamefabrik hat die vielfältigen Beschriftungen und Visualisierungen im Tägi Wettingen umgesetzt. Die durchdachte Signaletik führt die Besucherinnen und Besucher sicher durch die verschiedenen Anlagen.

Ein auffälliges und erfolgreiches Beschriftungskonzept beginnt bei der durchdachten Gestaltung der Werbebotschaft. «Wir erstellen Ihnen gerne die Layouts für Fahrzeugbeschriftungen, Schilder und Bautafeln oder erarbeiten ganze Konzepte für die Signaletik Ihrer Immobilie oder für den öffentlichen Raum. Auch ein gelungener Messeauftritt oder Ihr Showroom benötigen eine informative Beschriftung der Produkte sowie Bilder und Grafiken zur Veranschaulichung Ihrer Dienstleistung», so Michel Steullet. An die rund 150 Fahrzeuge werden beispielsweise Jahr für Jahr von der Reklamefabrik beschriftet und sorgen für den gewünschten Wow-Effekt auf der Strasse. Ein wichtiger Geschäftszweig, aber eben längst nicht der einzige. Wie der Wunsch des Kunden aussieht, die Reklamefabrik bietet eine umfassende Beratung und Qualitätsarbeit.

Ausgebildete Fachleute Aktuell besteht das Reklamefabrik-Team aus 7 Personen – fünf Angestellte, alles ausgebildete Gestalter Werbetechnik und zwei Lehrlinge. Die Ausbildung des Nachwuchses war Michel Steullet stets wichtig: «Wir dürfen nicht über zu wenig qualifizierte Berufsleute jammern und gleichzeitig niemanden ausbilden wollen.» Die Lehre, die früher Schriftenmaler hiess und mittlerweile in Gestalter Werbetechnik umbenannt worden ist, dauert vier Jahre. Die Mitarbeitenden sorgen dafür, dass auch Ihr Anliegen professionell, schnell und zu einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis umgesetzt wird und freuen sich auf Ihren Anruf. Um den Ansprüchen gerecht zu werden, arbeitet die Reklamefabrik auch stets mit den neusten Materialien und fertigt effizient mit modernen Maschinen.

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EVENTS

FOOD ZURICH 2020 Die fünfte Ausgabe von FOOD ZURICH findet vom 22. Oktober bis zum 1. November mit Festivalevents für Gruppen in gut überschaubarer Grösse statt. Im Fokus der ausserordentlichen Herbstausgabe stehen kreative, vielfältige und lehrreiche Veranstaltungen. Sie alle bilden seit jeher das Herz von FOOD ZURICH: Back-, Drink- und Kochkurse mit Anregungen für die eigenen Küche, Dinner, Tastings und Touren zum Geniessen, Degustieren und Entdecken sowie Workshops, Talks und Vorträge mit Denkanstössen zum nachhaltigen Einkaufen und Konsumieren.

Dieses Jahr wird wegen der Pandemie auf das Opening und das Festivalzentrum verzichtet, aber mit 109 Events an 54 Orten in 11 Tagen finden kreative, abwechslungs- und lehrreiche Veranstaltungen und Workshops in und um Zürich statt. Sie bilden seit jeher das Herz von FOOD ZURICH. Auf den Spuren der schönsten Zürcher Cafés. Ausprobieren, wie Sake und Schokolade zusammenpassen. Lernen, wie man den perfekten Sonntagszopf hinbekommt. Gemeinsam auf dem Markt sinnvoll einkaufen. Selber italienische Pasta machen mit Schweizer Zutaten. Unter Anleitung ein eigenes Käse-Mutschli

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produzieren. Oder sich mal wieder wie früher fühlen und eine Töffli-Fahrt zur Käserei im Goldingertal unternehmen. Das alles ist FOOD ZURICH. Der persönliche Austausch – wenn auch aus sicherer Distanz – ist heute wichtiger denn je. Dazu passt das neue Symposium «Soil to Soul», das im Rahmen von FOOD ZURICH mit Screenings, Tastings und Talks um die Themen Gesundheit, Zukunft und Essen stattfindet. FOOD ZURICH bringt so Gastronomen, Neudenker und Geniesser zusammen für das Schönste auf der Welt: Richtig fein und nachhaltig essen und trinken in gemütlichem Ambiente.

Das Festivalprogramm sowie die Buchungsinformationen und laufende News sind auf der Website sowie über die Social-Media-Kanäle Instagram und Facebook zu finden. www.foodzurich.com


ARWO

Produkte dort kaufen, wo sie hergestellt werden Wer ein Produkt der arwo Stiftung kauft, erfreut nicht nur sich selbst, sondern auch die Mitarbeitenden, die diese Produkte herstellen.

Rufen Sie an! Ich stelle Ihnen Ihr Wunschpaket zusammen. arwo Stiftung 5430 Wettingen 056 437 48 48 www.arwo.ch admin@arwo.ch

Manuel Steiner (Bild oben links) steht in der Küche und wäscht Äpfel. Er nimmt ein Messer, schneidet die Früchte in Scheiben, legt sie auf einem Blech aus und schiebt sie zum Trocknen in den Trocknungsschrank. «Schon als Kind hatte ich Freude daran, Lebensmittel zu produzieren», erzählt der 36-Jährige und strahlt. Aufgrund eines Geburtsgebrechens konnte er jedoch keine Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis abschliessen, sondern machte in einer Stiftung für Menschen mit Beeinträchtigung eine Anlehre als Bäcker-Konditor. Seit der Eröffnung des Genuss Ateliers – einem der zehn Arbeitsbereiche der arwo Stiftung – arbeitet er in Fislisbach. Dort stellt er zusammen mit etwa vierzehn Mitarbeitenden Eigenprodukte her. Neben den Apfelringli entstehen hochwertige Salzmischungen, Öle, Konfitüren, Risottomischungen und Teigwaren. Im Genuss Atelier, wo die Produkte entstehen, werden sie auch verkauft. Doch nicht nur: Im Webshop www.ganznormal.ch können die Produkte online gekauft werden. In Wettingen sind sie im Elektrofachgeschäft

EWW erhältlich. Auch ein kleines Sortiment an Geschenkkörben wird im EWW verkauft. Wer einen Korb individuell zusammengestellt haben will, ist hingegen bei Esther Schmid (Bild unten) richtig. Mit drei Mitarbeiterinnen betreut sie den in der Produktionsstätte integrierten Laden und macht Geschenkkörbe, auf Wunsch individuell zusammengestellt. «Ich kann die Kunden nun noch optimaler beraten, jetzt, wo ich jeden Schritt der Lebensmittelproduktion hautnah miterlebe», sagt sie. Die Nähe zur Produktion und die Möglichkeit, diese auch als Kunde mitzuverfolgen und mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen, nennt sie denn auch einen der Vorteile am neuen Standort. «Das finden auch unsere Mitarbeiter toll. Sie sind stolz, hier zu arbeiten und zeigen gerne, wie aus dem frischen Apfel gedörrtes Apfelringli entstehen.» Ein Blick zu Manuel Steiner bestätigt diese Aussage. Es scheint, als hätte er in der arwo eine seinem Können entsprechende Arbeit gefunden, wo er seiner Leidenschaft nachgehen kann. «Hier kann ich ein Produkt vom Anfang bis Schluss verarbeiten.» Sagts und füllt die gedörrten Äpfel in einen Sack, der schon bald im Verkaufsregal stehen wird. (bär)

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ZUR HEIMAT

Gastgeber Tim Munz (oben) und sein Team sind Gastronomen aus Leidenschaft. Im «Zur Heimat» kombinieren sie traditionelle Gerichte mit Spezialitäten und Trends. Das Wirtshaus verfügt über 50 Sitzplätze und eine eigene Enothek.

TRADITIONEN X TRENDS Mit viel Wertschätzung für die traditionelle Schweizer Küche werden im Wirtshaus «Zur Heimat» regionale Zutaten mit besten Produkten aus allen Ecken der Welt kombiniert. Das Restaurant in Ehrendingen wird mit 14 Gault Millau Punkten bewertet. Die Berufung zum Schweizer Gastronomen wurde Tim Munz schon früh in die Wiege gelegt. Der junge Betreiber des Restaurants «Zur Heimat» in Ehrendingen wuchs in einem Restaurant mit anhängender Bäckerei auf und lernte früh das Leben als Gastronom mit all seinen Seiten kennen. Nach seiner Berufsausbildung zum Koch in Basel ergaben sich aufstrebende berufliche Zwischenstationen bei Tanja Grandits im «Stucki» in Basel. Sensorisches Feuerwerk Das Team «Zur Heimat» vereint Traditionen mit neuen Trends und Spezialitäten. Wichtig ist ihnen bei ihrem Wirken stets, eine Gastronomie mit Bezug auf Ethik und Regionalität zu bieten. Als Entrée geniessen Sie Wasser-Büffel Tatar mit Espresso-Mayo, eingelegtem Ingwer und Sesam-Crunch oder ein Gazpacho-Sorbet mit Röstzwiebeln, Burrata und Melone. Läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Weiter geht es mit dem Hauptgang und einem veganen GemüseTempura an Tom Kha-Espuma, Cous Cous und Zitrusfrüchte oder einem Lamm im Speck-Mantel an Rosmarinjus, Kichererbsen und geröstetem Gemüse. Und die ZwetschgenVariation mit karamelisiertem Quinoa rundet das Essen erfrischend ab.

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Freude und Begeisterung Nicht nur die Liebe zum Detail bestärken das Team immer wieder für neue Ideen sondern auch die Leidenschaft, die Gäste mit aussergewöhnlichen Kreationen zu begeistern. Bereits 14 Punkte im Gault Millau und die Mitgliedschaften beim Goldenen Fisch und bei Disciples Escoffier stehen auf ihrem Palmarès. Weiter überzeugt das Team «Zur Heimat» auch mit herausragenden Weinen. In der hauseigenen Enothek finden Sie über 100 verschiedene Weine, darunter auch schweizweit exklusive Tropfen. «Wir würden uns herzlich darüber freuen, Sie im Wirtshaus «Zur Heimat» bewirten zu dürfen, denn Freude ist unsere Leidenschaft und Begeisterung unser Antrieb», lädt Gastgeber Tim Munz zu einem Besuch ein. Weiter können auch individuelle Anlässe mit eigener Menügestaltung gebucht werden. Zudem verfügt das «Zur Heimat» über eine Theaterbühne mit 70 Plätzen und einen eigenen Barbetrieb für 40 Personen.

Zur Heimat I Dorfstrasse 22 I 5420 Ehrendingen 056 210 38 28 I info@zurheimat.ch I www.zurheimat.ch


EVENTS

Die Villa Boveri ist ein Gesamtkunstwerk aus der industriellen Gründerzeit. Die Atmosphäre des ehemaligen Wohnsitzes der Familie Boveri ist einzigartig, die Terrasse und der grosszügige Park laden zum Verweilen ein. Historische, aber auch moderne, mit neuester Technik ausgestattete Sitzungszimmer und Seminarräume sind ein inspirierender Ort für Workshops, Seminare oder Teamevents. Einzigartig ist der Kreativraum im Dachgeschoss: Sichtbare Balken, viel Platz sowie besondere Lichteffekte bieten Raum für kreative Entfaltung.

Für private oder geschäftliche Feiern, kulturelle und gesellschaftliche Anlässe bilden das Parterre der Villa Boveri sowie der Gartensaal einen stilvollen Rahmen. Der aufmerksame Service und die gepflegte Küche tragen weiter zum guten Gelingen aller Anlässe bei.

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EVENTS

«BISSFEST» – DIE KUNST DER SATIRE Das «Bissfest» Festival startet am 15. Oktber in der Trafo-Halle 37 mit einem Satire-Abend und unterhält das Publikum aus allen satirischen Sparten. Durch den Abend führen das eingspielte Duo Patti Basler und Philippe Kuhn. Doch von vorne. Die Initianten Silvan Wegmann alias Karikaturist Swen, Marco Ratschiller, Nebelspalter-Chefredaktor, Musiker Nic Niedermann und Diego Egloff, Geschäftsführer von Sehstoff haben den Verein «SlamJamCartoon» gegründet mit dem Ziel eine Plattform für die Kunst des offenen Dialogs zu kreieren. Am Festival wird «Gesprochen. Gesungen. Gezeichnet», damit wollen sie insbesondere auch die junge Generation anregen, diese Gesellschaftswerte zu leben. Das Bühnenprogramm verspricht viel «Biss», auf der Bühne treten Reto Zeller, Uta Köbernick, Markus Schönholzer und Res Wepfer auf. Weiter wird die Ausstellung «Cartoon Popup» eröffnet, welche vom 16. bis 31. Oktober im Trafo Baden die Karikaturen deutschsprachiger KarikaturistInnen präsentiert. Rund 40 Karikaturisten haben auf Einladung zum Wettbewerb ein Werk zum Thema «Digitalisierung - Industrialisierung - Wirtschaft 2020» gezeichnet. «Bissfest» gehört als Event zur Reihe von «Zeitsprung Industrie». Am Satire-Abend werden die SiegerInnen prämiert, ab Freitag, 16. Oktober ist die Ausstellung frei zugänglich und der Besuch ist kostenlos. Mehr Infos und Tickets unter www.bissfest.net

Patti Basler und Philippe Kuhn

Ute Köbernick

MITMACHEN & GEWINNEN! Wir verlosen 2 Tickets für den «Bissfest» Satire-Abend vom 15. Oktober in der Trafo-Halle 37 in Baden. Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LANDxSTADT, c/o Makoli GmbH, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Bissfest» zu. Einsendeschluss ist der 08.10.2020. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Karikatur von Silvan Wegmann

#ZEITSPRUNG INDUSTRIE Die Region Baden präsentiert bis am 20. November 2020 ihre pionierhafte Industriegeschichte und fragt innovativ nach der Zukunft. Der Verein Industriewelt Baden lädt mit der Ausstellung «Unter Strom» zu einer spannenden Reise durch 130 Jahre Industriegeschichte. Ausstellungen im Historischen Museum Baden oder in einem umgebauten SBB Wagen befassen sich nicht nur mit der Geschichte der Industrialisierung, sondern auch mit deren sozialen Auswirkungen. Künstler beleuchten das Thema #ZeitsprungIndustrie mit Tanz, Karikaturen und Animationsfilm aus einem

anderen Blickwinkel. Familien kommen auf dem Industriekulturpfad Limmat-Wasserschloss, der interaktiven Schnitzeljagd durch den Park des Museum Langmatt, dem Audiorundgang durch das Merker-Areal oder einer Villentour auf ihre Kosten. Den Höhepunkt bildet am 20. November 2020 die «Helle Nacht», an der die an #ZeitsprungIndustrie beteiligten Institutionen im ganzen Kanton ihre Türen öffnen werden. Das ganze Programm fnden Sie unter www.zeitsprungindustrie.ch

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EVENTS

CAMPUSSAAL WINTER-NIGHT Der Badener Schweizer-Mundart-Sänger Adrian Stern verwöhnt Ihre Ohren an der «campussaal winter-night» mit gefühlvollen Klängen. Seien Sie dabei am Freitag, 4. Dezember 2020, im CAMPUSSAAL Brugg Windisch und geniessen Sie in festlichem Ambiente ein hochstehendes Gala-Dinner mit musikalischer Begleitung von Adrian Stern unplugged und der lokalen Newcomerin Cinzia Catania. Gala- oder Cüpli-Tickets Das Einzelticket zum Preis von CHF 185.- und die Reservation eines Tisches für 8 Personen für CHF 1`400.- beinhalten Welcome-Cüpli, Gala-Dinner inklusive Getränke, wie Rot- + Weisswein, Mineral, Kaffee (exkl. Spirituosen/ Cocktails) und Konzert. Das Cüpli-Ticket ist erhältlich für CHF 55.- und beinhaltet Welcome-Cüpli und Konzert in abgetrenntem hinterem Bereich (weitere Getränke im Direktinkasso). Tickets unter www.campussaal.ch

UMWELTARENA Sind Regenwürmer nur glitschige Kriechtiere oder doch wichtige Nützlinge? Die Wechselausstellung «Regenwurm» in der Umwelt Arena in Spreitenbach beleuchtet das unbekannte Leben dieser Bodenbewohner und ihren Lebensraum. Interaktiv, erwachsenen- und kindergerecht wird erklärt, weshalb Regenwürmer zu Unrecht auf unserem Sympathiebarometer weit unten stehen. Die Ausstellung kommuniziert mit den Besucherinnen und Besuchern auf verschie-

denen Kanälen und aktiviert dabei alle Sinne. Video- und Hörstationen beispielsweise vermitteln anregende Einblicke ins Wurmleben und in unser Verhältnis zum Regenwurm. Max Chopard, Projektleiter Ausstellungen Umwelt Arena Schweiz: «Der Regenwurm ist eine Art «Biene des Bodens» und ist äusserst wichtig für das Gedeihen unserer Pflanzen.» Die Ausstellung «Regenwurm» läuft bis am 16. November, weitere Infos finden Sie unter www.umweltarena.ch

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Herbstmarkt

Am Samstag, 17. Oktober 2020 – auf der Klosterhalbinsel in Wettingen Die Klosterhalbinsel in Wettingen wird mit lokalen Marktständen belebt und bietet Unterhaltung für Gross und Klein. Unser Angebot lässt keine Wünsche offen: Süsses & Herbstbrote, italienische Weine & Spezialitäten, Honig, Tee, Hanfprodukte & gesunde Smoothies, LägereBräu Biere, kulinarische Köstlichkeiten, herbstliche Gestecke, schönes aus Papier und noch vieles mehr! Besucht uns am ersten Herbstmarkt auf der Klosterhalbinsel und entdeckt die Vielfalt des lokalen Gewerbes!

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EVENTS

AARGAUER KUNSTHAUS In einer grossen Einzelausstellung präsentiert das Aargauer Kunsthaus bis am 3. Januar 2021 das Schaffen des jungen Westschweizers Julian Charrière (1987). Wie die frühen Entdecker zieht es den Künstler in die unwirtlichsten Gegenden der Welt, wie an den Nordpol oder in ein Atomwaffentestgebiet.

Die Ausstellung «Towards No Earthly Pole» lädt zu einer einzigartigen Reise innerhalb der Museumswände ein. Seine neuste Filminstallation «Towards No Earthly Pole» zeigt schimmernde Eisberge, klaffende Gletscherspalten und wogende Eismeere. Der Künstler vereint verschiedene Eislandschaften unseres Planeten zu einem sinnlich-poetischen Kosmos. Julian Charrière ist als bildender Künstler ebenso Forscher und Reisender als auch Wissenschaftler und Archäologe. Weitere Infos unter: www.aargauerkunsthaus.ch

Fotos: Jens Ziehe

OPEN

SUNDAY WETTINGEN Spiel, Spass und Sport für Schülerinnen und Schüler der Primarschule, das ist der Open Sunday der Stiftung IdéeSport, welcher auch in Wettingen durchgeführt wird. Ein von der Stiftung IdéeSport geschultes Hallenteam, bestehend aus zwei erwachsenen Projektleiterinnen sowie acht jugendlichen Coaches, bietet ein abwechlungsreiches Sportprogramm für die Kinder. Egal ob Gruppenspiele, Turnen an Geräten, Mannschaftssport oder freies Spielen: Jedes Kind hat Platz für seine sportlichen Lieblingsaktivitäten. Die Kinder dürfen sich jeweils ohne vorherige Anmeldung in der Bez Turnhalle einfinden. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Bitte Sportkleider, Hallenschuhe und Telefonnummer der Eltern mitbringen! Termine 2020/21: 18./25. Oktober, 01./08. 15.22./29. November, 06./13 Dezember, 10./17./24./31. Januar, 28. Februar, 07./14.21./28. März jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr Weitere Infos unter www.wettingen.ch

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INSTRUMENTE UND MEHR

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Landstrasse 52 | 5430 Wettingen | 056 426 72 09 | musik-egloff.ch


TÄGI WETTINGEN Im Tägi stehen den Gästen in den kühleren Monaten das neu renovierte Hallenbad und die Saunenlandschaft oder ab Mitte Oktober das gedeckte Eisfeld zur Verfügung. Am 31. Oktober wird dann der Gesamtbetrieb der Eisfelder aufgenommen, dann heisst es wieder «Chneble» und ab dem 2. November gibt es feinen Fondue-Genuss in heimeliger Chalet-Atmosphäre. Zu empfehlen ist auch ein Besuch in der Wärme der finnischen Sauna oder entspannen Sie in der Biosauna oder im Dampfbad. Die Kinder spielen gerne bei den Planschbecken oder fahren die Rutschbahn hinunter. Und alle Jugendlichen oder Junggebliebenen notieren schon heute die beiden Termine der Eisdiscos vom 19. Dezember und 30. Januar. Weitere Infos unter: www.taegi.ch

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FREIZEIT Sonnenliege Fahrräder Wanderstöcke Bücher

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15.– 35.– 6.– 2.–

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20.– 5.– 60.– 80.–

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Fr. 20.– Fr. 2.– Fr. 1.– Fr.12.–

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12.– 18.– 5.– 3.–

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HAUSHALT Kochgeschirr Teller / Tassen Besteck Gehstützen

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NATIONALER ZUKUNFTSTAG Am 12. November 2020 wechseln Mädchen und Jungs die Seite und entdecken so die Vielfalt an möglichen Berufswegen und Lebensentwürfen. Seit 20 Jahren engagiert sich der Zukunftstag für die offene Berufswahl. Seit der Jahrtausendwende ermutigt der Zukunftstag Jugendliche, für ihre eigenen Talente und Interessen einzustehen und klassische Rollenvorstellungen zu hinterfragen. Am Zukunftstag sind Schulkinder der 5. bis 7. Klasse eingeladen, den Arbeitstag mit einer erwachsenen Bezugsperson zu verbringen oder an einem Spezialprojekt teilzunehmen. Im Zentrum steht dabei der Seitenwechsel, der den Heranwachsenden praktische Einblicke in «geschlechtsuntypische» Berufe ermöglicht. So begleitet etwa ein Mädchen seinen Vater an den Arbeitsplatz in der Forstwirtschaft oder ein Junge lernt in einem Spezialprojekt den Beruf des Pflegefachmanns kennen. Auch wenn die Rollenverteilung heute ausgeglichener ist: Entscheiden sich junge Menschen für einen «untypischen» Beruf, brauchen sie überdurchschnittlich viel Mut und Selbstvertrauen, um ihren Entscheid zu verwirklichen. Der Zukunftstag sagt: Go for it! Infos unter: www.nationalerzukunftstag.ch

WOHNEN Teppiche Vorhänge Leuchter Wandbilder

SPEZIALPROJEKTE In den Spezialprojekten verbringen junge Menschen gruppenweise den Tag mit Fachpersonen, die sie an die jeweiligen Berufe heranführen und ihre Fragen beantworten.

Für Mädchen Mädchen-Technik-los! I Mädchen-Informatik-los! I Mädchen-bauen-los! I Mädchen-planen-los! I Ein Tag als Schreinerin I Ein Tag als Zimmerin I Ein Tag als Landwirtin I Mädchen entdecken Waldberufe I Ein Tag als Chefin

Für Jungen Ein Tag als Fachmann Betreuung I Abenteuer Schule geben I Jungs entdecken Gesundheitsberufe I Ein Tag in der Sozialen Arbeit I Ein Tag als Tierarzt I Ein Tag als Coiffeur I Ein Tag als Ergotherapeut I Ein Tag als Podologe I Ein Tag als Florist

TEXTILIEN Leintücher Deckenbezüge Tischtücher Wolldecken

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Mo–Fr 13–18.30 Uhr Sa 10 –16.00 Uhr beim Sportcenter Tägi Tägerhardstr. 133 Wettingen 056 426 62 70 emil-schmid.ch

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KURTHEATER

ALLES AUF ANFANG Die Spielzeit 2020/2021 bringt viel Neues am Kurtheater Baden. Die Rückkehr in das neue umgebaute und erweiterte Haus, einen neuen visuellen Auftritt, mehr Koproduktionen und Kooperationen, sowie eine veritable Eigenproduktion. Zudem wirkt mit Uwe Heinrichs ein neuer Künstlerischer Direktor. Bilder: zVg.

Links: EINS ZWEI DREI ist ein zeitgenössisches Zirkustheater. Rechts: Flamencos en Route führt die Kreation «ay!» auf. Das Kurtheater Baden wird Mitte Oktober wiedereröffnet. Das Programm der Spielzeit 2020/21 finden Sie unter www.kurtheater.ch

Uwe Heinrichs hat ein Programm aus mehr als vierzig verschiedenen Produktionen aus Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Kinder- und Jugendtheater für die Spielzeit 2020/2021 zusammengestellt. Dazu kommen Lesungen, Workshops und partizipative Projekte. Die Aufführungen kommen aus ganz Europa, aber es gibt auch nationale und regionale Schwerpunkte. Inhaltlich liegt der Fokus auf zeitgenössischem Theater, bei fast der Hälfte der eingeladenen Produktionen handelt es sich um Erst- und Uraufführungen. Das Kurtheater bespielt zukünftig mindestens drei Bühnen. Den Theatersaal, das Neue Foyer und den Proberaum. In Planung sind auch Projekte für das renovierte Amphitheater. Zudem wird die Tanzsparte ausgebaut und partizipative Projekte wie aufführungsbegleitende Tanzworkshops, Einführungen und Nachgespräche von Inszenierungen oder KIDS IN DANCE, ein integratives Tanzprojekt für Jugendliche von 12 - 17 Jahren aus Baden und Umgebung, lanciert. Ouvertüre und Wiedereröffnung Die Eröffnung wird mit einem exklusiven Gastspiel des vielfach ausgezeichneten Münchner Residenztheaters gefeiert. Nach dem mehr als zweijährigen Umbau wird Bastian Krafts hochgelobte Inszenierung von Frank Wedekinds LULU gezeigt. Diese Produktion des Residenztheaters ist dank Krafts kongenialem Einsatz von Video und Schattenspiel ein kraftvolles visuelles Statement. Dieser Abend steht für Frauenpower und weibliche Selbstbestimmung, überzeugend dargestellt von einem reinen

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Damen-Ensemble, bestehend aus den Schweizerinnen Liliane Amuat und Charlotte Schwab – sowie Juliane Köhler. Die Theaterleitung hat für alle Aufführungen ein Schutzkonzept entwickelt, sodass das Publikum sich sicher und aufgehoben fühlen kann. Zwei Highlights Ab dem 22. Oktober verabschiedet sich die Badener Tanzcompagnie Flamencos en route mit der Produktion «ay!» von der Bühne. Die Kreation ist inspiriert von frühen poetischen Bildern des andalusischen Schriftstellers Federico Garcia Lorca. Der Aufschrei «ay!» ist in Lorcas Poesie allgegenwärtig. Klang und Gestalt des Schreis verkörpern unerschöpfliche Gefühlsbereiche, die zu choregrafischen Vignetten, zu Oasen intensiver musikalischer und tänzerischer Stimmungen werden. Zeitgenössisches Zirkustanztheater wird am 11. November von Martin Zimmermann mit EINS ZWEI DREI mit einem Clown-Trio in einem ultramodernen Museum inszeniert: Das Museum repräsentiert eine Welt, in der strikte Regeln herrschen; so viele, dass sich die Kunst gar nicht mehr entfalten kann. Zimmermann geht der Frage nach wie ein Clown heutzutage verstanden und im zeitgenössischen Theater inszeniert werden kann. Dabei setzt er sich mit dem vertrackten Verhältnis zwischen dem eitlen, gebildeten, besserwisserischen Weissclown und dem warmherzigen naiven August auseinander und mit dem verrückten Dritten, dem «contrepitre», der immer alles wieder durcheinander bringt.


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