SchaZiePost122025

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Information des Schaf-und Ziegenzuchtverbandes Kärnten

AUSGABE 2025

Blauzungenkrankheit

Virus schlägt in Kärnten zu

SEITE 6

Arbeitskreis Lämmerproduktion

Wissen teilen, Erfolg steigern

SEITE 10

MIT HERZ UND VERSTAND

Gemeinsam Verantwortung für die Zukunft übernehmen SEITE 4

Inhalt

Generationenwechsel im Vorstand der Genossenschaft 4

Blauzungenkrankheit: Virus schlägt in Kärnten zu 6

Schadwolf versus Risikowolf 8

Arbeitskreis

Lämmerproduktion 10

Organisierte Lämmervermarktung 12 Chronik 14

Vifzack 2026 32

Fortbildungen 2026 34

Impressum:

Herausgeber, Gesamtkonzeption und für den Inhalt verantwortlich: Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten reg.Gen.m.b.H. Museumgasse 5

9020 Klagenfurt am Wörthersee

T +43 463/5850-1531

F +43 463/5850-1519 schazi@lk-kaernten.at www.schafe-ziegen-kärnten.at

Portraitbilder: LK Kärnten, SZZV Kärnten, privat

Druck: Hermagoras, Klagenfurt

Diese Zeitschrift wurde mit der gebotenen Sorgfalt gestaltet, trotzdem können Satz- und Druckfehler nicht ausgeschlossen werden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ein Jahr geht zu Ende und so kommt nun auch der Zeitpunkt zum Innegehn und Revue passieren lassen.Das Jahr 2025 war ein durchaus Turbulentes. Positiv wie negativ gesehen. Es war herausfordernd für Mensch und Tier. Besonders der Herbst hat uns mit der Blauzungenkrankheit einiges abverlangt. Doch es hat sich gezeigt, dass die gemeinschaftliche Zusammenarbeit die Grundlage einer guten Krisenbewältigung ist.

Die Übernahme einer neuen Funktion ist immer herausfordernd, doch schnell wurde klar, dass der Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten mit euch als Mitglieder eine top ausgestattete Genossenschaft ist. Die Vielfalt an Betrieben und deren unterschiedliche Tätigkeitsfelder sehe ich als großen Vorteil, der Zukunft hat. Die Schaf- und Ziegenhaltung ist meiner Meinung nach eine Branche, welche Tradition mit Innovation perfekt verbindet.

„Das Thema Wolle beschäftigt uns intensiv, eine nachhaltige Lösung wird angestrebt.“

Doch es gibt immer viel zu tun und somit darf ich einen Aufruf starten. Das Thema „Wolle“ beschäftigt uns tagtäglich und die Absage der Wollsammlungen hat uns alle getroffen. Wir sitzen sprichwörtlich auf einem Haufen wertvollen Rohstoffes in äußerst rauen Mengen.

Sollte jemand Ideen und Gedanken zu diesem Thema haben, wie man Schafwolle in großen Mengen veredeln kann, lade ich diejenigen herzlichst ein, mit uns Kontakt aufzunehmen und wir gemeinsam an einer langfristigen Lösung tüfteln können.

Zum Schluss bedanke ich mich beim gesamten Vorstand, dem Team im Büro sowie draußen bei der Lebendvermarktung, für den stets respektvollen und zielorientierten Umgang, das Engagement, euren Hausverstand und vor allem die herzliche und ehrliche Art von jedem Einzelnen von euch.

Ich wünsche euch ein Jahr 2026, geprägt von Gesundheit bei Mensch und Tier, Motivation und Schaffenskraft sowie Zufriedenheit und ruhigen Momenten. Eure Claudia

Claudia Sackl

OBFRAU

Sehr geehrtes

Mitglied!

Sehr getroffen hat unsere Betriebe im Herbst die Blauzungenkrankheit, verbunden mit der notwendigen Absage der geplanten Landesschau für Schafe und Ziegen in Feldkirchen. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, daher wird das lang ersehnte Vorhaben nun im Herbst 2026 im Rahmen des „SchaZie-Festes“ in Feldkirchen umgesetzt. Es wird höchste Zeit, unsere züchterische Vielfalt der kleinen Wiederkäuer einem großen Publikum zu präsentieren und unseren motivierten Nachwuchs im Rahmen eines „Bambini- und Jungzüchter-Bewerbes“ eine entsprechende Bühne zu bieten.

Passend dazu ist es mir ein persönliches Anliegen, Kinder und Jugendliche für Schafe und Ziegen zu begeistern. Daher werden auch zukünftig gezielt die landwirtschaftlichen Fach- und Mittelschulen angesprochen, um die kleinen Wiederkäuer im Rahmen der jeweiligen schulischen Ausbildung vorzustellen.

Im Herbst 2026 ist die Landesschau für Schafe und Ziegen in Feldkirchen geplant.

Unter den zahlreichen Veranstaltungen war besonders erwähnenswert, dass in diesem Jahr wieder eine Verbandsexkursion durchgeführt wurde. Für den konstruktiven Austausch unter den Mitgliedern darf der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommen, welcher im Rahmen der regelmäßige alle zwei Jahre gemeinsamen Lehrfahrt stattfindet. Zudem dürfen wir erfreulicherweise berichten, dass seit Anfang November Frau Barbara Graf das bestehende Büroteam bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben unterstützt, speziell in den Bereichen „Tierkennzeichnung“ und dem Herdenmanagementprogramm „SZ-ONLINE“. Sie können sich darauf verlassen, dass wir SIE in Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Institutionen wie der LK Kärnten bestmöglich beraten, unterstützen und vertreten, sodass Sie als Schaf- und Ziegenhalter erfolgreich wirtschaften können.

Viel Glück und Gesundheit, für Familie, Haus und Hof.

Eduard Penker

Wir sind für

Sie Da!

Eduard Penker

Geschäftsführer

Bereichsleitung Schaf- und Ziegenhaltung, Vermarktung

Beratung Schaf- und Ziegenhaltung

VO Kärntner Brillenschaf und Krainer Steinschaf

Tel.: 0463 5850-1523

E-Mail: eduard.penker@lk-kaernten.at

Alexander Krobath Arbeitskreisberatung Lämmerproduktion

Qualitätsprogramm Lamm und Kitz

Beratung Schaf- und Ziegenhaltung

Tel.: 0463 5850-1514

E-Mail: alexander.krobath@lk-kaernten.at

Ing. Daniela Kohlweg-Sgonz

Assistenz der Geschäftsführung

Buchhaltung

Mitgliederverwaltung

Lämmervermarktung Abrechnung

Homepage-Betreuung

Tel.: 0463 5850-1531

E-Mail: daniela.kohlweg-sgonz@ lk-kaernten.at

Barbara Graf

Ohrmarkenausgabe

Betreuung SZ online

Tel.: 0463 5850-1532

E-Mail: barbara.graf@lk-kaernten.at

schafe-ziegen-kärnten.at

Generationenwechsel im Vorstand der Genossenschaft

Bei der Generalversammlung des Schafund Ziegenzuchtverbandes Kärnten fanden Neuwahlen statt, mit Claudia Sackl führt erstmals eine Obfrau die Geschicke des Verbandes.

Über 60 Genossenschaftsmitglieder und zahlreiche Ehrengäste konnte Obmann Hubert Weichsler in der ordentlichen Generalversammlung im Amthof Feldkirchen begrüßen. Umfassende Tätigkeitsberichte der Verantwortlichen des Verbandes und die Jahresrechnung wurden den anwesenden Mitgliedern präsentiert. Zudem wurden im Rahmen der Versammlung Neuwahlen in den Vorstand durchgeführt.

Einstimmig zur neuen Obfrau wurde Claudia Sackl vom Zeltschachberg in der Gemeinde Friesach gewählt, welche auf Ihrem BioZuchtbetrieb über 60 Mutterschafe der Rasse Krainer Steinschaf hält

und bereits Funktionen in der Genossenschaft innehatte. In ihrem Statement will die neu gewählte Obfrau den Verband weiterentwickeln und die Branche in ihrer Vielfalt vernetzen, zudem liegt ihr die gegenseitige Wertschätzung und Respekt unter den Berufskollegen und Mitgliedern am Herzen. Weiters gab es zukunftsträchtige Änderungen im Vorstandsgremium, mit Mag. Susanne EbnerGlantschnig aus Obervellach im Mölltal, Sabine Reiter aus Anras in Osttirol und Marius Treffner aus Feldkirchen wurden weitere neue Funktionär:innen gewählt, Gotthard Ebner aus Himmelberg und Anton Brencic aus Haimburg stellten sich erfolgreich zur Wiederwahl.

Ehrenzeichen für langjährigen Verdienst

„Einstimmig zur neuen Obfrau der Genossenschaft wurde Claudia Sackl gewählt“

Besonderer Dank gehörte Hubert Weichsler, er leitete über 29 Jahre als Obmann die Geschicke der Genossenschaft. Die Laudatio hielt der ehemalige Geschäftsführer des Verbandes, Ing. Heinz Jury, welcher die über drei Jahrzehnte Funktionärsarbeit Revue passieren ließ. Für diese besondere Leistungen

29 Jahre leitete Obmann Hubert Weichsler die Geschicke des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, dafür wurde er von der Landwirtschaftskammer Kärnten geehrt. © LK kärnten

Der neu gewählte Vorstand der Genossenschaft, mit Claudia Sackl steht erstmals eine Obfrau an der Spitze des Verbandes.

© SZZV KÄRNTEN

auf dem Gebiet der Tierzucht wurde Obmann Weichsler von der LK-Kärnten die Verdienstmedaille in Gold verliehen. Für die beiden ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Herwig Berger und Friedhelm Jasbinschek gab es Dank und Anerkennung für die geleistete Funktionärstätigkeit.

„Gemeinsam will man sich den Herausforderungen stellen

und die Branche er

folgreich weiterentwickeln“

Unter den Ehrengästen war LK-Präsident Siegfried Huber zu finden, welcher in seinen Grußworten den Verantwortlichen im Zuchtverband für Ihre Arbeit dankte und seine Wertschätzung für die Leistungen der Kärntner Schaf- und Ziegenbäuerinnen und -bauern ausdrückte. Bundesobfrau DI Evelyn Zarfl würdigte den scheidenden Obmann für seine Erfahrung und Weitblick, welche eine wertvolle Bereicherung in den Bundesgremien darstellte und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg bei den zukünftigen Herausforderungen. Hausherr und Bürgermeister Martin Treffner verlieh seiner Freude Ausdruck, dass Feldkirchen bereits Gastgeber für etliche Veranstaltungen im Schaf- und Ziegenbereich war und in diesem Jahr Austragungsort der Landesschau für Schafe und Ziegen am 21. September sein wird.

Ein Fachreferat vom Leiter der Abteilung Tierische Produktion/Bauen in der LK-Kärnten, Dr. Johann Burgstaller zum Thema „Tierseuchen – eine globale Herausforderung“ rundete die Versammlung ab.

Vorstellung neuer Vorstandsmitglieder

Mag. Susanne Ebner-Glantschnig

Obervellach im Mölltal

Ich bin Landwirtin, Psychologin und Systemische Familientherapeutin. Gemeinsam mit meinem Mann betreiben wir seit zehn Jahren nebenberuflich eine Ziegenhaltung, aus der sich unsere Spezialisierung auf die Milchproduktion sowie die Zucht von Gemsfarbigen Gebirgsziegen und Toggenburger Ziegen entwickelt hat. Als Vorstandsmitglied ist es mir ein besonderes Anliegen, die Ziege – sowohl in ihrer einzigartigen Persönlichkeit als auch als verträgliche und hochwertige LebensmittellieferantIn – sichtbar zu machen.

Sabine Reiter

Anras in Osttirol

Ich bewirtschafte mit meinen Eltern einen Bergbauernhof in Osttirol und züchte mit der „Tauernschecken-Ziege“ und den beiden Schafrassen „Jura“ und „Kärntner Brillenschaf“. Die Bewirtschaftung von Alm- und Steilflächen mit unseren kleinen Wiederkäuern liegt mir besonders am Herzen, daher erwarte ich mir in der Öffentlichkeit mehr Wertschätzung für den Einsatz der bäuerlichen Betriebe, welche die Kulturlandschaft erhalten.

Marius Treffner

Feldkirchen

Am elterlichen Hof in Feldkirchen schlägt mein Herz besonders für das „Kärntner Brillenschaf“. Die Schafund Ziegenhaltung ist für mich ein Stück gelebte Kultur und regionale Identität, deshalb habe ich gemeinsam mit engagierten Partnern das „SchaZie-Fest“ 2021 in Feldkirchen ins Leben gerufen, welches heuer bereits zum 5. Mal stattgefunden hat. Es ist mir ein Anliegen, aktiv im Vorstand mitzuarbeiten und freue mich auf den gegenseitigen Austausch mit den Schaf- und Ziegenhaltern und sehe viel Potenzial, wenn man Tradition, Qualität und Leidenschaft gemeinsam verbindet.

Blauzungenkrankheit: Virus schlägt in Kärnten zu

Schutz durch Impfung und Insektenabwehr besonders wichtig.

Die Blauzungenkrankheit (Bluetongue Disease, BT) sorgt seit August 2025 für große Probleme und Besorgnis in Kärnten. Der Ausbruch des Serotyps 8 hat das Bundesland Kärnten mit ähnlicher Intensität getroffen wie der Serotyp 3 im Jahr 2024 in Deutschland. Die Viruskrankheit betrifft Rinder, Schafe, Ziegen, Kamelartige und wildlebende

Wiederkäuer. Übertragen wird der Erreger durch Gnitzen – kleine stechende Insekten, die vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv sind.

Verdachtsfälle müssen gemeldet werden

Jede Person, die einen Verdacht auf Blauzungenkrankheit feststellt, ist verpflichtet, diesen umgehend dem Amtstierarzt zu melden. In der Regel informiert der Landwirt seinen Hoftierarzt, der die Meldung an den Amtstierarzt weiterleitet. Der Krankheitsfall wird anschließend – inklusive Ohrmarkennummer – im Veterinärinformationssystem (VIS) erfasst und ist damit auch auf der offiziellen Seuchenkarte ersichtlich.

„Wer glaubt, dass die Seuche mit den kälteren Temperaturen völlig veschwindet, irrt – wir müssen auch 2026 wieder mit einer Infektionswelle rechnen.“

Keine generelle Betriebssperre

Eine vollständige Sperre des betroffenen Betriebes erfolgt nicht. Grundsätzlich dürfen jedoch nur gesunde, fieberfreie Tiere transportiert, gehandelt oder geschlachtet werden. Dies bestätigt der Landwirt auf dem Viehverkehrs- bzw. Lieferschein. Milch von erkrankten Tieren darf nicht abgeliefert werden.

Vorbeugung durch Insektenabwehr

Zur Verringerung der Übertragung durch Gnitzen sollten insektenabwehrende Mittel (Repellentien) eingesetzt werden. Diese Behandlung ist zudem Voraussetzung für den innergemeinschaftlichen Tierhandel mit mehreren EU-Mitgliedstaaten.

Ein typisches Anzeichen der Blauzungenkrankheit ist starker Speichelfluss, der mit Schwellungen der Zunge, Lippen und des Mauls einhergeht.

1 Karte zeigt die in Österreich auf Blauzungenkrankheit untersuchten Betriebe im Zeitraum Jänner bis Ende August 2025 mit einem bestätigten Fall in Kärnten.

© AGES

2 Die dramatische Entwicklung der Blauzungenkrankheit innerhalb des kurzen Zeitraumes von nur zwei Monaten ist auf der Karte ersichtlich.

© AGES

In Österreich zugelassene Präparate mit dem Wirkstoff Deltamethrin (TAM) sind:

• Butox Protect 7,5 mg/ml pour-on-Suspension für Rinder und Schafe

• Dectospot 10 mg/ml Pour-on-Lösung für Rinder und Schafe

• Deltanil 10 mg/ml Pour-on-Lösung für Rinder und Schafe

• Spotinor 10 mg/ml Spot-on-Lösung für Rinder und Schafe

Wer glaubt, dass die Seuche mit kälteren Temperaturen vollständig verschwindet, irrt: Fachleute rechnen auch 2026 mit einer erneuten Infektionswelle.

Impfung als wirksamster Schutz

Erfahrungen zeigen, dass in geimpften Beständen höchstens milde Symptome auftreten und Todesfälle kaum vorkommen. Entscheidend ist jedoch eine rechtzeitige und korrekte Grundimmunisie-

„Für 2026 ist es absolut empfehlenswert, die Bestände rechtzeitig gegen die drei Serotypen (BTV-3, BTV-4 und BTV-8) der Blauzungenkrankheit zu impfen.“

rung gegen die aktuell relevanten Serotypen BTV-3, BTV-4 und BTV-8. Eine Impfung gegen nur einen Stamm schützt nicht vor den anderen Varianten.

Wie lange dauert es, bis Tiere nach der Impfung geschützt sind?

Diese Information ist von den Herstellern in den Packungsbeilagen der jeweiligen Impfstoffe anzuführen. Je nach Impfstoff und Tierart dauert es 3 bis 4 Wochen nach abgeschlossener Grundimmunisierung bis ein vollständiger Impfschutz vorliegt.

Für das Jahr 2026 wird daher dringend empfohlen, die Tiere zeitgerecht vor Beginn der Weisesaison gegen alle drei Serotypen impfen zu lassen – um die Bestände bestmöglich zu schützen und eine weitere Ausbreitung der Blauzungenkrankheit zu verhindern.

Der aktuell grassierende Serotyp 8 kann bei Schafen zu schweren Symptomen wie Fieber und Schwellungen führen, oft verbunden mit starken Gelenksschmerzen.

© privat

Schadwolf versus Risikowolf

Was gilt in Kärnten?

In Kärnten unterscheiden sich die rechtlichen Grundlagen für den Umgang mit Wölfen je nach Risiko. Während die Entnahme von Risikowölfen durch die Risikowolfsverordnung geregelt wird, bestimmt das Kärntner Alm- und Weideschutzgesetz die Regeln für den Abschuss von Schadwölfen.

Was sind Schadwölfe?

Schadwölfe sind Wölfe, die landwirtschaftliche Nutztiere angreifen, verletzen oder töten – sei es in Almschutzgebieten oder auf Weiden.

Wo dürfen Schadwölfe erlegt werden?

• Almschutzgebiete: Alle vom Land Kärnten offiziell ausgewiesenen bewirtschafteten Almen. Die Gebiete sind auf der Homepage des Landes einsehbar.

• Weiden: Alle landwirtschaftlichen Flächen, auf denen Nutztiere weiden.

• Jagdbeschränkte Bereiche: Gebiete, in denen die Jagd ruht, z. B. Hofbereiche.

Voraussetzungen für die Erlegung von Schadwölfen

• Gegenwärtige Gefährdung oder unmittelbare Bedrohung von Leben oder Gesundheit der Nutztiere.

• Oder nach einem Schadereignis (Angriff, Riss oder Verletzung) darf ein Schad-wolf nur erlegt werden, wenn das Ereignis ordnungsgemäß auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft gemeldet wurde, ein Informationsschreiben des Landes Kärnten vorliegt, die Erlegung innerhalb der genannten Frist und Jagdgebiete erfolgt, keine Hinweise vorliegen, dass es sich nicht um den Schadwolf handelt, und keine amtliche Bekanntmachung über die Erlegung des Tieres existiert.

Was sind Risikowölfe?

Risikowölfe sind Tiere, die sich in einem Umkreis von weniger als 200 Meter von vom Menschen genutzten Gebäuden, Stallungen, Viehweiden oder beschickten Fütterungsanlagen aufhalten.

Voraussetzungen für die Entnahme von Risikowölfen:

• Vergrämung: Mindestens zwei erfolglose Vergrämungen müssen nachgewiesen sein. Optische oder akustische Signale kann jede Person einsetzen, Warn- und Schreckschüsse nur Jagdausübungsberechtigte.

• Meldung: Jede Vergrämung muss unverzüglich auf der Homepage der Kärntner Jägerschaft gemeldet werden.

• Informationsschreiben und Frist: Abschuss nur innerhalb der vier Wochen nach letzter Vergrämung, im Jagdgebiet der letzten Vergrämung und umliegenden Jagdgebieten (maximal 10 km Radius).

Meldung der Entnahme:

Wolfsnachweise Kärnten 2025

Jede Entnahme ist innerhalb von 24 Stunden an die Landesregierung zu melden (Risshotline: 0664/80536 11499).

Wolfsnachweise Kärnten 2025

Wolfsnachweise Kärnten 2025

Stand: 11. November 2025

Stand: 11. November 2025

Stand: 11 November 2025

Wolfsnachweise

Datenquelle: Landesjagdverbände, Landwirtschaftskammer, Landesregierungen, FIWI

Wer darf Schadwölfe und Risikowölfe erlegen?

Jagdausübungsberechtigte, Jagdschutzorgane oder Jagderlaubnisscheininhaber durch weidgerechten Abschuss mit einer Schusswaffe.

Wer informiert über die Entnahmemöglichkeit?

Das Land Kärnten informiert Jagdausübungsberechtigte und Jagdschutzorgane. Diese müssen Jagderlaubnisscheininhaber informieren.

In Kärnten dürfen Wölfe unter bestimmten Bedingungen abgeschossen werden, was durch die Risikowolfsverordnung und das Alm- und Weideschutzgesetz geregelt ist.

© Robert Krickl

Risshotline: 0664/80 536 – 11499 – Meldungen von Rissen hier melden.

© Privat

Kartenerstellung, Datengrundlage: Aldin Selimovic, PhD – wissenschaftlicher Berater Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs Larissa Bosseler, MSc – Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI)

Datenquelle: Landesjagdverbände, Landwirtschaftskammer, Landesregierungen, FIWI

Datenquelle: Landesjagdverbände, Landwirtschaftskammer, Landesregierungen, FIWI

Wolfsnachweise in Kärnten 2025 mit Stand November. © baer-wolf-luchs.at

Kartenerstellung, Datengrundlage:

Kartenerstellung, Datengrundlage: Aldin Selimovic, PhD – wissenschaftlicher Berater Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs Larissa Bosseler, MSc – Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI)

Aldin Selimovic, PhD – wissenschaftlicher Berater Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs Larissa Bosseler, MSc – Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI)

Datenquelle: Landesjagdverbände, Landwirtschaftskammer, Landesregierungen, FIWI

Nutztierverluste* durch Wölfe

Schadwolf und Risikowolf: Mit den rechtlichen Voraussetzungen wurde die Anzahl der Nutztierrissen reduziert. © baer-wolf-luchs.at *getötet, verletzt, abgängig

aktuelle Karte unter https://baer
Kartenerstellung, Aldin Larissa
aktuelle Karte unter https://baer

Jetzt mitmachen lohnt sich: Arbeitskreis Lämmerproduktion – Wissen teilen, Erfolg steigern

Sie sind ein schafhaltender Betrieb und möchten sich fachlich sowie betrieblich weiterbilden? Dann bietet Ihnen der Arbeitskreis Lämmerproduktion die ideale Möglichkeit, Ihr Wissen zu erweitern und Ihren Betrieb weiterzuentwickeln.

Rund zehn Landwirtinnen und Landwirte mit gleichem Produktionsschwerpunkt (Schafhaltung) treffen sich regelmäßig, um sich fachlich und betriebswirtschaftlich fortzubilden. Ziel ist es, die eigenen Ergebnisse zu verbessern und im Wettbewerb erfolgreich zu bleiben.

Im Arbeitskreis lernen Sie, produktionstechnische und ökonomische Kennzahlen Ihres Betriebes zu erfassen und mit anderen Betrieben zu vergleichen. So werden Stärken sichtbar und mögliche Optimierungspotenziale erkannt. Gleichzeitig profitieren Sie vom persönlichen Austausch in einer kleinen, praxisnahen Gruppe und erhalten aktuelle Informationen rund um die Lämmerproduktion.

Die Datenerfassung erfolgt über die EDV-Anwendung „SZonline“. Dieser benutzerfreundliche Herdenmanager bietet im Modul „Arbeitskreise“ eine exklusive Auswertungsmöglichkeit für Arbeitskreismitglieder. Damit lassen sich die wichtigsten Kennwerte der Lämmerproduktion übersichtlich

Alle Bilder: © Krobath

darstellen und analysieren. Eigene Kennwerte sind von unschätzbarem Wert für fundierte Entscheidungen, und die Arbeitskreisleiterinnen und Arbeitskreisleiter stehen Ihnen bei Fragen zur Dateneingabe und -kontrolle jederzeit unterstützend zur Seite. Als Mitglied erhalten Sie eine fundierte Stärkenund Schwächenanalyse Ihres Betriebes, fachliche Weiterbildung und Zugang zu biologischen und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Der Austausch mit anderen Schafhalterinnen und Schafhaltern sowie der regionale und überregionale Vergleich der Daten tragen dazu bei, die Qualität in Produktion und Vermarktung zu steigern und damit das Betriebseinkommen nachhaltig zu verbessern.

Grünlandbegehung

Arbeitskreistreffen

„Der Arbeitskreis Lämmerproduktion bringt mir neue Ideen und zeigt klar, wo mein Betrieb besser werden kann.“

Gärtner M., AK-Mitglied

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, nutzen Sie die Chance und werden Sie Teil des Arbeitskreises Lämmerproduktion in Kärnten. Ob Weiterbildung, Kennzahlenanalyse, Exkursionen oder einfach der wertvolle Austausch mit anderen „Schafbauern“ – hier finden Sie die richtige Plattform, um Ihren Betrieb erfolgreich weiterzuentwickeln.

KONTAKT: Alexander Krobath

Arbeitskreisleiter

Tel.: 0463 5850-1514

Mobil: 0676 835 55 513

E-Mail: alexander.krobath@lk-kaernten.at

Organisierte Lämmervermarktung

Sehr gute Nachfrage, knappes Angebot bei soliden Preisen –nutzen Sie als Mitglied die Möglichkeit, ihre Schlachtlämmer über den Verband zu vermarkten!

4,50 € brutto für sehr gute Qualität und 4,00 € für mittlere Qualität, so die aktuellen Lämmerpreise. Im Rahmen der organisierten Vermarktung ist aufgrund der momentanen Marktlage ein knapper werdendes Lämmeraufkommen bei starker Nachfrage merklich spürbar, das Preisniveau bewegt sich weiterhin auf einem stabil hohen Niveau. Bis Ende November wurden über 6.000 Lämmer und 300 Altschafe vermarktet, das entspricht einem leichten Plus bezüglich den Liefermengen im Vergleichszeitraum 2024. Die Preisentwicklung ist den beiliegenden Tabellen zum Entnehmen, der aktuelle Durchschnittspreis/kg brutto bei den Lämmern von 4,28 € liegt aktuell um ca. 7 % höher als im Vergleichszeitraum. Die idealen Gewichtsgrenzen liegen bei 40 – 44 kg Lebendgewicht.

Schlachtlämmer werden dringend gesucht, für sehr gute Qualität werden aktuell 4,50 € brutto bezahlt © SZZV KÄRNTEN

Preisentwicklungen 2013 – 2025

Bio-Lämmer

Nach derzeitigem Stand herrscht bei den Bio-Lämmern über die Ja! Natürlich Vermarktungsschiene eine gute Nachfrage bei knappem Angebot, der Auszahlungspreis liegt aktuell bei 7,85 Euro/kg SG netto. Die Gewichtsunter- und Obergrenzen liegen zwischen 16 kg-25 kg SG, Alter max. 6 Monate. Lieferbetriebe werden dringend gesucht!

Junglamm-Broschüre

Ihre Ansprechpartner zur Lämmervermarktung

Sabine Frühberger

Unterkärnten

Tel.: 0664/4608078

Verladeorte: Firma Scheiber –Jakling/Lavanttal, Zollfeldhalle - St. Donat

Markus Glanzer

Oberkärnten

Tel.: 0699/11026103

Verladeort: Feistritz/Drau, Gewerbepark Cadusen, Firma Staber

Daniela Kohlweg-Sgonz

Bio-Lämmer

Tel.: 0463/5850-1531

Schlachtbetrieb: Firma Tauernfleisch, Außerfragant/Mölltal

Lammfleisch aus der Region erfreut sich wachsender Beliebtheit. Aufgrund einfacher aber vielseitiger Verwendungsmöglichkeiten passt es perfekt in unsere heutige Zeit. Es ist nicht nur äußerst delikat und bekömmlich, sondern bereichert unser Speisenspektrum ungemein. Einfach eine interessante und dabei genussvolle lternative, Fleisch aus artgerechter Haltung zu genießen.

Während in anderen Ländern das eher intensive Fleischaroma von älteren Tieren geschätzt wird, bevorzugt man hierzulande das Fleisch von nicht einmal halbjährigen Lämmern, deshalb auch die spezielle Bezeichnung „Junglamm“. Es

zeichnet sich durch seinen einzigartigen dezenten feinen Geschmack und seine Zartheit aus. Wegen seiner mannigfaltigen Zubereitungsmöglichkeiten wird das Fleisch von Jung und Alt immer mehr geschätzt. Außerdem passt es ideal in die zeitgemäße Ernährung. Es bietet nicht nur Abwechslung auf dem Teller, sondern liefert dank seines hohen Nährwertes außerdem einen wertvollen Beitrag zu einer hochwertigen Ernährung.

JUNGLAMM

Für MitgliederGRATIS im Verbandsbüro erhältlich

Welche Teilstücke uns das Junglamm bietet, worauf man beim Einkauf und in der Küche achten soll und welche köstlichen Gerichte man damit zubereiten kann, erfahren Sie in dieser Broschüre. Verständlich erklärt – einfach zum Nachkochen, einfach köstlich.

Probieren Sie es aus!

Rezepte, Tipps und Tricks aus unserer

Fachtagungen für Schaf- und Ziegenhalter der LK Kärnten

Großes Interesse mit über 200 Teilnehmer gab es bei den beiden Fachtagungen der Landwirtschaftskammer Kärnten für Schaf- und Ziegenhalter, welche in St. Paul im Lavanttal und Trebesing abgehalten wurden. In Vertretung von LK Präsident Siegfried Huber dankten die KR Hansjörg Winkler und KR Erich Pachler den Schaf- und Ziegenbäuer:innen für Ihr Engagement im Bereich der kleinen Wiederkäuer. Eduard Penker, Referent für Schafe und Ziegen in der LK Kärnten präsentierte aktuelle Kennzahlen und gab einen Ausblick für die Branche. Des Weiteren wurde das Qualitätsprogramm Qplus Lamm & Kitz und der Arbeitskreis Lämmer -

produktion von LK Mitarbeiter Alexander Krobath vorgestellt. Das Hauptreferat, welches sich um die Themen Blauzungenkrankheit und Tiergesundheit in der Schaf- und Ziegenhaltung handelten, hielt Dr. Udo Moog aus Thüringen. Sein fundiertes Wissen als Leiter der Thüringer Seuchenkasse des Schaf- und Ziegengesundheitsdienstes in Jena wurde bei den Teilnehmern sehr geschätzt. Unter den Besuchern waren KR Maria Irrasch und KR Karlheinz Gigler zu finden, ebenso Obmann und Obmann-Sellvertreter des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, Hubert Weichsler und Jakob Oberguggenberger.

Schafscher- und Klauenpflegekurs in Villach

Unter dem Titel „Frisör und Pediküre“, das Einmaleins der Körperpflege trafen sich über 25 interessierte Schafhalter zum Schafscher- und

Großes Interesse bei den diesjährigen Fachtagungen für Schaf- und Ziegenhalter der LK Kärnten, im Bild von links, Eduard Penker, Referent Udo Moog, Jakob Oberguggenberger, Alexander Krobath und KR Hansjörg Winkler © LK Kärnten

Klauenpflegerkurs Anfang März in Villach. In dem Spezialkurs, welcher von der LK- und LFI Kärnten organisiert wurde, erhielt man Anleitungen zu einem stressfreien und kräfteschonenden Arbeitsablauf sowie zur artgerechten Lagerung der Tiere während der Behandlung. Der Theorieteil zu den Pflegemaßnahmen wurde von Eduard Penker, Berater für Schafe und Ziegen in der LK Kärnten vorgetragen, weiters wurden die vielfältigen Arten zur Wollveredelung präsentiert. Im Rahmen eines Praxisteil hatten die Kursteilnehmer unter Anleitung von Profis die Möglichkeit, sich selbst in Schafschur und Klauenpflege zu üben.

© LK Kärnten

Schaf- und Ziegenkurs am BZ Litzlhof

Anfang März fand mit Schüler:innen der 3. Jahrgänge am Bildungszentrum Litzlhof unter der organisatorischen Leitung von FL Ing. Josef Obweger ein Spezialkurs für Schaf- und Ziegenhaltung statt. Schaf- und Ziegenreferent Eduard Penker von der LK

Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der kleinen Wiederkäuer. Im Praxisteil wurden die interessierten Jugendlichen hinsichtlich Tierbeurteilung und Tiergesundheitsmaßnahmen entsprechend geschult.

flächendeckendes Service 8

regionale Maschinenringe in Kärnten sorgen

für

Mitglieder haben es besser:

Diese Leistungen bringen starke Vorteile!

Wir beim Maschinenring wissen, was am Hof wichtig ist und wie wir dich auf deiner Land- und Forstwirtschaft am besten unterstützen. Du profitierst von unseren Leistungen. Sie bringen dir und deinem Betrieb einen echten wirtschaftlichen Vorsprung.

Maschinenring Spittal

Maschinenring Nockberge

VillachMaschinenring - Hermagor

Maschinenring Gurk

Maschinenring Feldkirchen

Maschinenring Klagenfurt

Schüler:innen der LFS Litzlhof bekamen einen Einblick in die Schaf- und Ziegenhaltung © BZ Litzlhof

Maschinenring Wolfsberg

Maschinenring Völkermarkt

Krainer Steinschaf Züchtertreffen

„Leidenschaft

für die Bio-Landwirtschaft“, so lautete das Thema des diesjährigen nationalen Krainer SteinschafZüchtertreffens, welches die über 50 Teilnehmer Anfang April nach Molln ins oberösterreichische Steyrtal führte.

In einem kleinen Seitenarm des Steyrtals betreibt mit viel Leidenschaft die Jungfamilie Anna und Norbert Kranawetter ihren Biohof „Humplgut“. Die klare Philosophie des überzeugten Biobetriebes ist bei der Präsentation erkennbar, wertvollste Lebensmittel im Einklang mit der Natur zu produzieren. Mit 25 Krainer Steinschaf-Muttertieren wird am Humplgut gezüchtet, Biodiversität und Erhalt von wertvollen Zuchtlinien spielen eine wesentliche Rolle. Ein gewichtiges Standbein des Betriebes ist die Haltung von Aberdeen Angus Rinder. Alle Erzeugnisse des Betriebes werden direkt ab Hof oder mittels einem Online-Shop abgesetzt, der Kundenstamm erreicht einen Radius von bis zu 40 km. Neben der Schaf- und Rinderhaltung liegen die Schwerpunkte des Betriebes in der Bewirtschaftung wertvoller Wiesenflächen und einer Bio-Imkerei. Aufgrund der entsprechenden Vorgaben bezüglich der „Maul- und Klauenseuche“ hinsichtlich Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen konnte eine Betriebsbesichtigung vor Ort nicht durchgeführt werden.

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Als Zusatzprogramm gab es eine Führung durch die „Kärntnerland Manufaktur“, der ältesten Musikinstrumente Manufaktur Österreichs. Der Betrieb ist ein traditionelles Familienunternehmen mit ca. 20 Mitarbeitern und wird in 13. Generation seit 1679 von der Familie Schwarz geführt. Das Unternehmen ist vor allem wegen der Produktion von „Maultrommeln“ sehr bekannt und beliebt, heute zählt die Harmonikafertigung als wichtigstes Standbein. Von der Besichtigung der Maultrommel Erlebniswelt inklusive Führung durch die neu errichteten Produktionsstätten waren die Teilnehmer angetan. Im Rahmen eines Fachvortrages durch Eduard Penker von der Landwirtschaftskammer Kärnten gab es einen Überblick über die aktuellsten Entwicklungen im Zucht- und Förderbereich. Kulinarisch abgerundet wurde das Züchtertreffen durch ein Menü im Landgasthof Klausner, wo Spezialitäten vom Krainer Steinschaf den Gästen serviert wurde. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweise des Betriebes und dessen Vermarktung wurden unter den Teilnehmern geführt, welche aus den verschiedensten Bundesländern und Deutschland angereist kamen und viele positive Eindrücke vom Krainer Steinschaf-Züchtertag mit nach Hause nahmen.

1 Organisatoren und Ehrengäste des Krainer Steinschaf Züchtertreffens: von links, Eduard Penker, LK Kärnten, Angelika Leithäusl, ARCHE Austria, Julia Forster, Züchterpaar Norbert und Anna Kranawetter, Hubert Weichsler, Obmann SZZV Kärnten, Angelika Dötzlhofer und Matthias Pleschberger, GF OÖ Zuchtverband für Schafe

2 Über 50 Teilnehmer nahmen am Krainer Steinschaf-Züchtertreffen in OÖ teil Fotos: © SZZV KÄRNTEN

Schaf- und Ziegenkurs an der LFS Stiegerhof

Mitte Juni fand mit Schüler:innen des 3. Jahrgangs der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof ein Spezialkurs für Schaf- und Ziegenhaltung statt. Schaf- und Ziegenreferent Eduard Penker von der LK Kärnten gab in seinem Fachvortrag einen weitläufigen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der kleinen Wiederkäuer. Im Praxisteil

Tradition trifft Zukunft

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit haben die beiden Schülerinnen Hannah Kuschnig und Birgit Pichler der HBLA Pitzelstätten die spannende Geschichte zur Rettung des Kärntner Brillenschafes erforscht und eindrucksvoll dokumentiert. Besonderer Moment: Die beiden durften in Anwesenheit von Direktorin Johanna Michenthaler und Betreuungslehrer Klaus Messner ihre Arbeit persönlich Herrn Friedhelm Jasbinschek, dem „Retter der Brillenschafe“, überreichen. Begleitet wurde er von Eduard Penker, Geschäftsführer des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, sowie der neuen Obfrau Claudia

wurden die interessierten Jugendlichen hinsichtlich Tierbeurteilung und Tiergesundheitsmaßnahmen entsprechend geschult. Herzlichen Dank den Verantwortlichen der LFS Stiegerhof für die Organisation vor Ort, im laufenden Schulbetrieb ist die Milchschaf- und ziegenhaltung bereits fixer Bestandteil in der Ausbildung.

Sackl – ein Zeichen für gelebte Zusammenarbeit zwischen Schule, Forschung und Zuchtwesen. Möge das Kärntner Brillenschaf bald wieder dorthin zurückkehren, wo alles begann – am Ursprungszuchtbetrieb Pitzelstätten.

© HBLA Pitzelstätten
© SZZV KÄRNTEN

Kärntner Brillenschaf –Züchtertreffen 2025

„Wasser- und Naturspektakel“, so lautete das Thema des diesjährigen nationalen Kärntner Brillenschaf - Züchtertreffens, welches die über 70 Teilnehmer Mitte August ins Salzburger Land führte.

Interessierte Schafhalter:innen aus den verschiedensten Bundesländern folgten der Einladung zum Züchtertreffen der bundesweit verantwortlichen Organisation für das Kärntner Brillenschaf, dem Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten. Am Programm stand unter anderem eine Besichtigung der größten Stromerzeugungsanlagen mittels Wasserkraft in Österreich. Wie Fjorde liegen die beiden Hochgebirgsstauseen Wasserfallboden und Mooserboden auf 2.036 Metern Seehöhe in die alpine Landschaft eingebettet. Sie sind Zeugnis eines der größten Technik - Wunderwerke in der Region.

Die mächtigen Staumauern halten das türkisfarbene Wasser in Zaum, imponierend zugleich die Anlagen, wo verborgen gewaltige Turbinen das ganze Jahr über Strom erzeugen. Begeistert waren die Besucher vom Zusammenspiel aus Natur und Technik, welche im Rahmen einer Staumauerführung bewundert werden konnte. Ein weiteres Highlight auf der Fahrt ins Hochgebirge war der „Lärchwand“ - Schrägaufzug, welcher Europas größter offener Schrägaufzug mit eine Steilstufe von 431 Höhenmetern ist. Am Hochplateau angekommen beeindruckte der faszinierende Ausblick auf das umliegende Hochgebirge und den Almen, auf denen die Schafe den Sommer verbringen, die Teilnehmer des Züchtertreffens.

Schafzüchter-Familie mit Leidenschaft

Zurück im Tal ging es für die interessierten Schafzüchter:innen weiter zur Betriebsbesichtigung von Stefanie und Gerhard Lederer. Seit über 15 Jahren züchtet Familie Lederer mit großer Begeisterung und erfolgreich das „Kärntner Brillenschaf“, gleich drei Generationen helfen aktiv am Betrieb mit. Der Betrieb, welcher seit 2013 biologisch bewirtschaftet wird, umfasst eine Herdegröße von ca. 40 Muttertieren plus Nachzucht. 2021 wurde ein

1 Über 40 Mutterschafe hält die Züchterfamilie Lederer auf ihren Bio-Betrieb in Kaprun © Liebchen, Schafe & Ziegen Aktuell

2 Die Teilnehmer des diesjährigen Kärntner Brillenschaf Züchtertreffens in Kaprun © SZZV KÄRNTEN

neuer Schafstall errichtet, welcher zusätzlich zum bereits bestehenden Pachtstall eine Erweiterung der Zuchtherde ermöglicht hat. Der Schwerpunkt des Betriebes liegt neben der aktiven Zuchtarbeit in der Lämmerproduktion, welche an Betrieben in der Region vermarktet werden. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweise des Betriebes und dessen Vermarktung rundeten den Züchtertag ab. Ein großer Dank gebührt den engagierten Organisatoren vor Ort. Die Teilnehmer waren begeistert und nahmen viele positive Eindrücke vom Kärntner Brillenschaf - Züchtertreffen in Salzburg mit.

Glocknerlammfest in Heiligenblut am Großglockner

Viele Besucher waren Mitte September beim bekannten Glocknerlammfest in Heiligenblut zu Gast, welches bereits zum 23. Mal von der örtlichen Festgemeinschaft unter Obmann Arnulf Wallner organisiert wurde. Ein umfangreiches Rahmenprogramm wurde den Liebhabern von Schafen und deren Produkten geboten, im Mittelpunkt des Genusswochenendes standen natürlich kulinarischen Schmankerl vom Glocknerlamm. Eine Ausstellung einschlägiger Produzenten aus der Region, Schauschafscheren und einem Schafwoll-Schätzspiel mit tollen Preisen rundeten die gelungene Veranstaltung am Fuße des Großglockners ab.

Verbandskleidung

Der Schaf- und Ziegenzuchtverband Kärnten bietet seinen Mitgliedern Softshell Jacken und Gilets an. Diese werden qualitativ hochwertig mit dem Verbandslogo vorne und hinten bestickt.

Die Jacken und Gilets können in den Farben laut Farbtabelle und in allen Größen (S-M-L-XL-4XL) bestellt werden, ebenso gibt es Damen- und Herrenmodelle.

Bestellungen werden laufend im Verbandsbüro entgegengenommen. Per Mail mit Bekanntgabe des Modells, der Farbe und der Größe an schazi@lk-kaernten.at.

Farbtabelle

© SZZV Kärnten
Jacken Gilets

SchaZie-Fest und Landjugend Jubiläum

Bereits zum fünften Mal fand in Feldkirchen das „SchaZie - Fest“ statt. Im Rahmen des Festes feierte die Landjugend Bezirksorganisation Feldkirchen ihr 70jähriges Jubiläum.

Bei wunderbarem Herbstwetter folgten zahlreiche Besucher der Einladung zum Tag der Schafund Ziegenhaltung am Versteigerungsgelände Laboisen, einem im Laufe der Jahre bekannt und beliebt gewordenen Volksfestes. Neben der Information über die züchterischen Aspekte des kleinen Wiederkäuers war das Ziel der Veranstaltung, Bewusstsein für die Vielfalt der Produkte von Schafen und Ziegen zu schaffen. Auf der Speisekarte standen kulinarische Spezialitäten aus der Region, zudem konnte bei den ausstellenden Selbstvermarkterständen nach Herzenslust verkostet werden. Zusätzlich wurden die Gäste von den Kärntner Seminarbäuerinnen mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Eine umfangreiche Ausstellung mit themenbezogenen Informationsständen und Präsentationen der Kärntner landwirtschaftlichen Mittel- und Fachschulen mit ihren jeweiligen Ausbildungsmöglichkeiten rundeten das vielfältige Programm ab. Vor Ort waren die HBLA Pitzelstätten, sowie die LFS Althofen und LFS Stiegerhof.

1 Organisatoren und Ehrengäste des SchaZie-Festes und dem 70jährigen Jubiläum der Landjugend Bezirksorganisation Feldkirchen

2 Der Erntedankumzug der einzelnen Ortsgruppen war einer der Höhepunkte des LJ-Jubiläums. Alle Bilder © www.pixelworld.at

Landjugendjubiläum

Besonders erfreulich war die Zusammenarbeit mit der Bezirksorganisation der Landjugend Feldkirchen, die ihr 70-Jahr-Jubiläum im Zuge des Festes feierte. Die neun Ortsgruppen des Bezirkes und Vereinen aus der Region gestalten mit über 25

Live Frühschoppens

wunderbar geschmückten Wägen einen Erntedankumzug. Dieser führte durch die Stadt Feldkirchen und schloss mit der Segnung der Erntekrone am Festgelände ab. Der offizielle und sehr würdige Festakt zum Landjugend-Jubiläum erfolgte im Anschluss an einen ORF Kärnten Live-Frühschoppen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den „Jungen Wernbergern“, Udo Wenders, der Trachtenkapelle „Treffner“ und vom „Doppelquartett Höfling“. Nicht zu kurz kamen die Familien, für Kinder wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Hüpfburg und Streichelzoo geboten.

Ehrengäste und Dank

Unter den vielen Besuchern waren auch etliche Ehrengäste zu finden, unter anderem LHStv. Martin Gruber, LR Sebastian Schuschnig, LK-Präsident Siegfried Huber, LK-Vizepräsident Roman Linder, Hausherr und Bürgermeister Martin Treffner, LKAST Leiter Wilfried Mödritscher sowie Genussland Kärnten Obfrau Petra Pobaschnig.

Ein großer Dank gilt dem Hauptinitiator Marius Treffner und seinem engagierten Organisationsteam vor Ort und der Landjugend-Bezirksorganisation Feldkirchen mit dem Bezirksleiterteam Lisa Wasserer und Thomas Winkler. Die im Rahmen des Festes geplanten Landesschau und Jungzüchter/Bambinicups des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten unter der Leitung von Obfrau Claudia Sackl mit über 350 angemeldeten Zuchttieren aus 17 verschiedenen Rassen musste aufgrund der Blauzungenkrankheit leider abgesagt werden und wird nächstes Jahr nachgeholt. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Kärntner Kinderkrebshilfe und der Landjugend Bezirksorganisation Feldkirchen zugute.

AUTwool

Wolle mit Herkunft: regional gedacht, nachhaltig gemacht

Die AUTwool-Weste spiegelt wider, was österreichische Schafhaltung ausmacht. Sie steht für Qualität, Funktionalität und echte Regionalität. Gefertigt aus 100 % Schafwolle, komplett in und aus Österreich, ist sie in Österreich eine Besonderheit und das perfekte Kleidungsstück für kalte Wintertage.

Wolle ist ein natürliches, funktionales Material, sie wärmt, reguliert Feuchtigkeit und ist langlebig. Diese Eigenschaften nutzen die Schafe bei wechselnden Witterungsbedingungen, und wir profitieren davon weiter. Ob beim Spaziergang, Arbeiten im Freien oder beim Sporteln, die AUTwool-Weste überzeugt.

Die Schur, über die Sortierung bis zur Verarbeitung, erfolgt in heimischen Betrieben. Damit bleibt nicht nur die Wertschöpfung in Österreich, sondern auch das Wissen um die Verarbeitung von Wolle erhalten.

Die Weste isoliert nicht nur und gleicht Temperaturunterschiede aus, sie ist zudem vollständig nachwachsend, biologisch abbaubar und plastikfrei. Gerade in Zeiten, in denen nachhaltige Produkte immer wichtiger werden, zeigt die AUTwool-Weste, dass sich Tradition und Innovation ideal verbinden lassen.

Bestellungen werden laufend im Verbandsbüro entgegengenommen. Per Mail mit Bekanntgabe des Modells, der Farbe und der Größe an schazi@lk-kaernten.at.

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Hauptinitiator und „Mister SchaZie-Fest“ Marius Treffner im Interview mit Seppi Rukavina im Rahmen des ORF Radio Kärnten

Verdiente Auszeichnung für „SchaZie-Funktionär“

Im Rahmen des

„SchaZie

– Festes“

wurde dem ehemaligen

Obmann

des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, Hubert Weichsler das Ehrenzeichen des Landes Kärnten für besondere Verdienste verliehen.

Die Ehrung in Feldkirchen erfolgte durch LH-Stv. Martin Gruber und LR Sebastian Schuschnig. Vier Oberhirten (Päpste) habe er in seiner knapp drei Jahrzehnte dauernden Funktionsperiode als Obmann miterlebt.

Gelebtes Ehrenamt

Hubert Weichsler ist der Innbegriff des Ehrenamtes, mit Bescheidenheit und persönlichen Einsatz für die kleinen Wiederkäuer hat die Branche einen unschätzbaren

Stellenwert im tierischen Bereich erhalten. Nicht nur die Tierzahlen der „SchaZie`s“, wie die Schafe und Ziegen liebevoll genannt werden, haben sich in der Zeit seiner Obmannschaft positiv entwickelt, ebenso auch die Mitgliederzahlen. Verglichen mit der kleinen Genossenschaft Mitte der Neunziger-Jahre mit gut hundert Mitgliedern, zählt der Zuchtverband heute fast 1.000 Mitglieder und vertritt somit mit starker Stimme die Interessen nach innen und außen.

Als aktiver Berg- und Almbauer, Schaf- und Ziegenhalter waren und sind Herrn Weichsler die vielfältigen Herausforderungen der bäuerlichen Betriebe bekannt. Die Bewirtschaftung mit Schafen und Ziegen zur Erhaltung von Alm- und Steilflächen waren ihm stets ein besonderes Anliegen, da sie ein unverzichtbarer Bestandteil unserer heimischen Kulturlandschaft darstellen. Zudem ist er eine prägende Persönlichkeit im Bereich der Zuchtarbeit, er vertrat mit seiner überlegten Art die Interessen aller Züchter:innen, seine fachliche Expertise über Österreichs Grenzen hinaus gilt als unumstritten.

Die züchterische Erfolgsgeschichte des „Juraschafes“ trägt seine Handschrift, vor 40 Jahren als Einzelkämpfer begonnen, zählt das Juraschaf in

Auszeichnung für Schaf- und Ziegenfunktionär, v.l. LR Sebastian Schuschnig, Obfrau Claudia Sackl, Hubert Weichsler, LH-Stv. Martin Gruber, GF Eduard Penker und LK-Präsident Siegfried Huber © www.pixelworld.at

der Zwischenzeit zu den erfolgreichsten Schafrassen im gesamten Bundesgebiet.

Vielfältige Herausforderungen

Die Herausforderungen in seiner Funktionsperiode waren mannigfaltig, EU-Beitritt, Strukturreformen, Digitalisierung, Tierschutz und Großraubtiere, um nur einige zu nennen. Vor allem letztere haben die Mitglieder vor großen emotionalen Herausforderungen gestellt und die vergangenen Jahre seiner Obmannschaft sehr geprägt. Nie müde im Erfahrungsaustausch, stets mit der Jugend in Kontakt und beispielhafter Motivator. Das Gemeinsame in den Mittelpunkt stellen, stets das Wesentliche im Blick, korrekt und aufrichtig in der Diskussion, aber konsequent, wenn es um die Interessen der Mitglieder gegangen ist. Ein Mann, der Menschlichkeit über das Sachliche stellt und familiäre Strukturen unserer bäuerlichen Gesellschaft weit über die Grenzen hinaus verstand und unterstützte. Kein Alteisen, sondern Edelmetall, ein wahrer Glücksfall für die Kärntner Schaf- und Ziegenhaltung.

Krainer Steinschaf –

Top Qualität präsentiert

Mitte Oktober stand das Krainer Steinschaf in der Zollfeldhalle im Mittelpunkt. Den Körungssieger stellte bei dieser bundesweiten Veranstaltung ein steirischer Zuchtbetrieb.

Besonders erfreulich war der Besuch von Kaufinteressenten und Züchtern aus Deutschland und Slowenien, welche sich einen Überblick über den Zuchtfortschritt in Österreich verschafften. Krainer Steinschafzüchter aus mehreren Bundesländern stellten der Körkommission an die 50 Zuchttiere vor. Dank der strengen Vorselektion der Züchter:innen war die Qualität der aufgetriebenen Tiere ausgezeichnet. Die Klasse I, welche die höchste Klasseneinstufung bedeutete, erreichten 25 Krainer Steinschaf-Zuchtwidder.

Schaubesprechung

Bei der Schaubesprechung wurden die ausgewählten Zuchtwidder der Klasse I für den Endring dem interessierten Fachpublikum präsentiert und die Siegertiere prämiert. Als Körungssieger kristallisierte sich eindeutig ein Zuchtwidder des südoststeirischen Züchters Maximilian Glanz aus Kapfenstein heraus. Im Endring um den Tagessieg gelangten noch zwei weitere Zuchtwidder, erster Reservesieger wurde ein Zuchttier von Klaus Egger aus Millstatt, der dritte Platz ging wiederum nach Kärnten, ein Zuchtwidder von David Wedenig vom Töllerberg bei Völkermarkt erreichte den zweiten Reservesieg. Die Überreichung der Siegerpreise erfolgte durch den Präsidenten der LK-Kärnten,

Siegfried Huber und der Obfrau des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten, Claudia Sackl. In den Grußworten wurde den Krainer Steinschafzüchter:innen für deren Engagement gedankt und dessen Zuchtarbeit im Bereich der Erhaltung genetischer Vielfalt bei den kleinen Wiederkäuern gewürdigt.

Versteigerung

Bei der anschließenden Versteigerung erzielten zwei Zuchtwidder die Tageshöchstpreise von je 1.000 € netto, der Durchschnittspreis der verkauften Zuchtwidder betrug solide 626 Euro netto. Damit lag der Durchschnittspreis um 30 Euro über dem des Vorjahres, was mit dem ausgezeichneten Zuchtmaterial und der damit verbundenen Qualitätsverbesserung der einzelnen Zuchtherden begründet werden kann.

1 Siegertiere der Zentralkörung 2025, von links, Züchterpaar Wedenig, Obfrau Claudia Sackl, GF Eduard Penker, LK-Präsident Siegfried Huber, Züchter Maximilian Glanz mit dem Siegertier, Obmann STMK Bernhard Tasotti und Züchter Klaus Egger

© LK Kärnten

2 Siegertier der Krainer Steinschaf-Körung 2025 mit Züchter Maximilian Glanz in der Mitte aus der Steiermark.

© LK Kärnten

Kärntner Brillenschafe im Focus

Bei der bundesweiten Zentralkörung und Versteigerung überzeugte die Kärntner Brillenschafzucht mit erstklassiger Qualität und einem entsprechenden Preisniveau. Die Siegertiere wurden von Züchterinnen aus Kärnten und der Steiermark gestellt.

Über 200 Zuchttiere aus den verschiedensten Bundesländern wurden der Körkommission in der Zollfeldhalle vorgestellt. Aufgrund der großen Population und dem damit verbundenen ausgezeichneten Zuchtmaterial wurde die Selektion entsprechend streng angesetzt. Die Kommission reihte 55 Zuchtwidder in die Klasse I, bei den weiblichen Zuchtschafen erreichten 59 Tiere die höchste Bewertungsklasse. Damit ist die heurige bundesweite Zentralkörung, die bereits zum insgesamt 35. Mal stattfand, qualitativ sehr hoch zum Einordnen.

Andrea Liebenberger. Mit Spannung wurde in der Zollfeldhalle die Entscheidung bei den Zuchtwiddern erwartet. Hier heimste der Salzburger Züchter Alois Unterrainer aus St. Veit/Pongau den 2. Reservesieg ein, der 1. Reservesieger kam vom Zuchtbetrieb Sabine Reiter aus Anras in Osttirol. Den umjubelten Siegerpreis für den Körungssieg holte sich erstmals Anna Egger aus Stall im Mölltal.

Vorzeigeprojekt Generhaltung

Die Überreichung der Siegerpreise erfolgte durch den Präsidenten der LK-Kärnten, Siegfried Huber, der Obfrau des Schafund Ziegenzuchtverbandes Kärnten, Claudia Sackl, KR Hansjörg Winkler und dem Tierzuchtdirektor der LK Kärnten, Dr. Johann Burgstaller. In den Grußworten wurde den Kärntner Brillenschafzüchter:innen für ihr großes Engagement gedankt und deren Zuchtarbeit als bundesweites Vorzeigeprojekt im Bereich der Generhaltung hervorgehoben.

Siegertiere

In den Endring um die Siegerpreise schafften es schließlich 11 Zuchtwidder und fünf Zuchtschafe. Den Körungssieg bei den weiblichen Kärntner Brillenschafen holte sich die steirische Züchterin

Versteigerung

In der gut besuchten Zollfeldhalle war bei der anschließenden Versteigerung die Nachfrage nach weiblichen Spitzentieren gegeben, was sich im

Durchschnittspreis von 564 Euro netto widerspiegelte. Einen neuen Tageshöchstpreis von 2.300 Euro netto erreichte ein Spitzentier vom Oberkärntner Züchter Michael Stocker aus Greifenburg.

Bei den männlichen Tieren erzielte den Tageshöchstpreis von 3.050 Euro netto das 1. Reservesiegertier von Sabine Reiter aus Osttirol, der Körungssieger von Anna Egger wechselte um 1.900 € netto die Besitzer. Der beachtliche Durchschnittspreis der 51 verkauften Zuchtwidder der Klasse I betrug 988 Euro netto.

Insgesamt wechselten 66 Zuchtwidder zu einem Durchschnitts-erlös von 881 Euro netto je Tier die Besitzer. Das solide Preisniveau kann mit dem ausgezeichneten Zuchtmaterial und der damit verbundenen Qualitätsverbesserung der einzelnen Zuchtherden begründet werden.

Hintergrund

Aufgefallen ist…

Besonders erfreulich war der Besuch von Züchtern und Kaufinteressenten aus dem benachbarten Ausland, die sich einen Überblick über den Zuchtfortschritt in Österreich verschafften. Ebenfalls anwesend war die landwirtschaftliche Betriebsleitung von Familie Fielmann, welche in Schleswig-Holstein eine erhebliche Anzahl an Kärntner Brillenschafen hält. Eine Verlosung von wertvollen Warenpreisen rundeten den Kärntner Brillenschaftag ab.

1 Die Siegertiere mit den jeweiligen Züchtern und Ehrengästen, von links, Züchterfamilie Liebenberger, Züchter Alois Unterrainer, TZD Dr. Johann Burgstaller, Obfrau Claudia Sackl, Züchterin Sabine Reiter, KR Hansjörg Winkler, LK-Präsident Siegfried Huber, Ob-Stv. Jakob Oberguggenberger, Züchterin Anna Egger und GF Eduard Penker

© LK Kärnten

2 Jährlicher Fixpunkt in der Zollfeldhalle für die Kärntner Brillenschafzucht, bereits zum 35. Mal fand die bundesweite Zentralkörung statt.

© SZZV Kärnten

3 Das Siegertier bei den Zuchtwiddern im Rahmen der bundesweiten Zentralkörung 2025 kommt aus Stall im Mölltal, Züchterin Anna Egger mit Lukas Pirker.

© SZZV Kärnten

Fachexkursion der Kärntner Schaf- und Ziegenbauern

Über 50 Teilnehmer aus den verschiedensten Regionen Kärntens nahmen an einer zweitägigen Lehrfahrt zu schaf- und ziegenhaltenden Betrieben nach Bayern und Salzburg teil.

Die erste Station der Reise führte die Teilnehmer zum Hof von Familie Julia und Martin Kollmannsberger in Priem am Chiemsee. Was einst mit einer kleinen Herde im elterlichen Obstgarten begann, ist heute ein Familienbetrieb mit 150 Mutterschafen. Als Besonderheit bietet die engagierte Familie ihre öko-zertifizierten Produkte im eigenen Priener Regional- und Biomarkt an, wo ihre nachhaltige Philosophie konsequent umgesetzt wird.

Schafwollspinnerei

Die zweite Station widmete sich der Schafwolle und deren Vermarktungsmöglichkeiten. Seit 1947 fertigt Familie Höfer in ihrer Schafwollspinnerei Strickwaren, Bettwaren, Teppiche, Filz- und Bastelwolle aus hochwertiger Rohwolle. Hier wird noch alles aus einer Hand angeboten, alle Arbeitsschritte finden in der eigenen Produktion statt. In gekonnter Handarbeit wird in höchster Qualität produziert, verarbeitet wird ausschließlich heimische Wolle von regional gehaltenen Merino- und

Bergschafen. Aus der gewonnenen Rohwolle entsteht nach sorgfältigem Reinigungsdurchlauf die Web-Strick-Vlies- und Filzwolle, welche anschließend zu verschiedensten Produkten verarbeitet wird.

Schaf- und Ziegenzucht mit besonderen Rassen Nach Flintsbach am Inn ging es weiter am zweiten Tag der Lehrfahrt zum Zuchtbetrieb von Familie Hermann. Hier führt der staatlich geprüfte Hufschmid Tobias mit seiner Frau Pia den „Riederhof“, welcher denkmalgeschützt seit 1487 besteht. Die Familie züchtet mit Leidenschaft das „Walliser Schwarznasenschaf“ und die „Walliser Schwarzhalsziege“. 30 Zuchtschafe,

20 Zuchtziegen und ca. 15 Zuchtwidder/Zuchtböcke plus Nachzucht umfasst die exklusive Zuchtherde.

Familien-Schäferei mit Leidenschaft

Anschließend stand die nördlich des Chiemsees gelegene Schäferei Fröwis am Programm, welche über 100 ha Grünland mit ihren Schafen bewirtschaftet. Quirin Fröwis ist hauptberuflich Schäfer und hat in erster Linie seinem Vater die Begeisterung für die Schafe zu verdanken. Dieser hatte 1981 mit der Schafhaltung in der traditionellen Milchviehregion begonnen. Die mittlerweile 600 Merinoschafe sind aus dem Ameranger Ortsbild gar nicht mehr wegzudenken und pflegen zudem

die schöne Kulturlandschaft im gesamten Gemeindebereich und darüber hinaus.

Bayerischer Schafhalterstammtisch

Der gesellschaftliche Teil kam natürlich nicht zu kurz, mit Verantwortlichen der bayerischen Schafhalterinstitutionen fand mit den Exkursionsteilnehmern ein Schäfer-Stammtisch statt. Hierbei erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über die Schaf- und Ziegenhaltung im Süden Deutschlands. Zum Abschluss der Reise ging es noch zur Wallfahrtskirche Maria Plain über Salzburg, wo Familie Moßhammer in der 15. Generation seit 1654 den Gasthof und das Hotel Maria Plain betreibt. Zudem wird Landwirtschaft am eigenen „Lochengut“ gelebt, über 150 Kärntner Brillenschafe hält der Zuchtbetrieb und beschäftigt sich zudem leidenschaftlich mit der Norikerzucht. Intensive Fachgespräche über die Wirtschaftsweisen der Betriebe und deren Vermarktungsstrategien wurden unter den Teilnehmern geführt und neu gewonnene Erkenntnisse konnten von der Lehrfahrt mit nach Hause genommen werden.

1 Über 50 Kärntner Schaf- und Ziegenhalter:innen nahmen an der zweitägigen Fachexkursion nach Bayern teil.

2 Die Beweidung mit Schafen dient der Landschaftspflege, fördert die Biodiversität und kann auch für die Nachweide auf Äckern (Ackerbeweidung) genutzt werden. Es gibt spezielle Förderungen für Schäfer, die auf ökologisch wertvollen Flächen tätig sind.

3 Zum Abschluss der Reise ging es zur bekannten Wallfahrtskirche Maria Plain ober Salzburg, unter dieser eine stattliche Zuchtherde an Kärntner Brillenschafe weidet.

Alle Bilder © SZZV Kärnten

Die goldene Apis –der Biodiversitätspreis

Zum

zweiten Mal wurde heuer „Die goldene Apis“, der Biodiversitätspreis der Privatstiftung Kärntner Sparkasse, verliehen.

Unter den 75 eingereichten Projekten, schafften es auch drei unserer Mitgliedsbetriebe in die engere Auswahl.

• Shoafbauer- Wenn Sonnenkraft auf Schafe trifft- Biodiversitätsinseln der Zukunft

• Echt Kraß Biohof Spezialitäten - Wiederbelebung Gailtaler Streuobstwiesen

• Kollnitzgreuther Bienenkistl - Herzensprojekt

Im Rahmen des Galaabens am 24. Oktober 2025 wurden die Gewinner des Jahres 2025 bekanntgegeben. In der Kategorie Landwirtschaftliche Betriebe erreichten Leopold Feichtinger und Ulrike Petschacher vom Biohof „Echt Kraß“ den sensationellen 2. Platz.

Mit viel Leidenschaft und Fachwissen widmen sich Leopold Feichtinger und Ulrike Petschacher vom Biohof „echt kraß“ in Hermagor der Pflege und Wiederbelebung traditioneller Gailtaler Streuobstwiesen. Auf rund 2,5 Hektar gedeihen über 170 Obstbäume, darunter viele alte und seltene Sorten, die nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch kulturell bedeutsam sind. Ein besonderes Augenmerk

liegt auf der Erhaltung gefährdeter Haustierrassen wie dem Krainer Steinschaf, das einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leistet. Durch Kurse, Führungen und Kooperationen mit Forschung und Bildungseinrichtungen wird ihr Wissen weitergegeben und das Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft gestärkt. Das Projekt verbindet Naturschutz, Kulinarik und Bildungsarbeit auf beispielhafte

Weise und zeigt, wie regionale Vielfalt aktiv erhalten und gefördert werden kann.

Ebenfalls in der Kategorie Landwirtschaftliche Betriebe darf sich das Kollnitzgreuther Bienenkistl über den 3. Platz freuen.

Mit ihrem „Herzensprojekt“ beweisen Karin Hinteregger und Christoph Weinberger, dass auch

© Kärntner Sparkasse / Daniel Waschnig

kleinstrukturierte Landwirtschaft große Wirkung entfalten kann. Ihr Hof steht für eine mutige, zukunftsorientierte Landwirtschaft, die Artenvielfalt, Tierwohl und Regionalität in den Mittelpunkt stellt. Neben der Produktion von Honig, Propolis und Bienenwachsprodukten engagieren sich die beiden für die Erhaltung der gefährdeten Rasse Krainer Steinschaf und pflegen alte Streuobstbestände. Mit dem Fund und der Kultivierung des „Kollnitzgreuther Apfels“ haben sie sogar eine neue Sorte entdeckt – ein Symbol für die Vielfalt und Innovationskraft ihres Betriebs. Ein Olivenhain als Antwort auf den Klimawandel, Kooperationen mit SlowFood-Initiativen und die konsequente regionale Vermarktung zeigen, wie vielfältig und nachhaltig Landwirtschaft gedacht werden kann. Das Projekt ist ein lebendiges Beispiel für den Mut, neue Wege zu gehen und dabei die Natur als Partner zu sehen.

Wir gratulieren allen Nominierten und Gewinnern. Ein starkes Zeichen für die Schaf- und Ziegenhaltung in Kärnten, welche ein Paradebeispiel für Biodiversität und den Erhalt unserer Kulturlandschaft ist.

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Ausschreibung Innovationspreis „Vifzack 2026“

Mit diesem Preis wird Ausschau nach Innovationen bzw. „Vifzack’s“ im Bereich der Kärntner Land- und Forstwirtschaft gehalten, um anderen BetriebsleiterInnen Mut für neue Wege zu machen.

Daher schreibt die Landwirtschaftskammer Kärnten gemeinsam mit dem Land Kärnten und dem Landesverband bäuerlicher Direktvermarkter Kärntens sowie dem Medien-partner Kleine Zeitung den Innovationspreis „Vifzack 2026“ aus.

Teilnehmer

Aufgerufen sind

• bäuerliche Betriebe

• überbetriebliche regionale Initiativen im Bereich der Land und Forstwirtschaft.

Bewertungskriterien

Gesucht sind Teilnehmer mit innovativen Vorhaben und Umsetzungen.Bewertet wird auch das kreative unternehmerische Potenzial der Einreichung. Nicht selten sind dies Einreichungen, die Grenzen überwinden und an Schnittstellen etwa zu anderen Bereichen und Sektoren angesiedelt sind und dadurch das „agrarische Spielfeld“ erweitern.

Info und Einreichstelle

Die Einreichung erfolgt elektronisch an: vifzack2026@lk-kaernten.at

Einreichstelle:

Landwirtschaftskammer Kärnten, Museumgasse 5, 9020 Klagenfurt

Ansprechpartner Innovationsplattform:

DI Bernhard Tscharre, Tel.: 0463 58 50 1403

Einsendeschluss ist Sonntag, der 18. Jänner 2026

Nach dem Einsendeschluss werden von einer unabhängigen Expertenjury die jeweils erstgereihten 10 Einreichungen im Kärntner Bauer und in der Kleinen Zeitung ab Februar 2026 sowie auf Facebook vorgestellt.

Wenn alle nominierten Projekte vorgestellt wurden, wird ein Online-Publikums-Voting durchgeführt, aus dem die Gewinnerprojekte hervorgehen und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Preise

Die Ehrung der ersten drei Gewinnerplätze erfolgt im März 2026 im Rahmen einer Abendveranstaltung.

• Der erste Preisträger erhält die Vifzack-Trophäe, eine Urkunde sowie 3000 Euro zur Verfügung gestellt vom Agrarressort des Landes Kärnten.

• Der zweite Preisträger erhält eine Urkunde sowie 2000 Euro zur Verfügung gestellt von der Landwirtschaftskammer Kärnten.

• Der dritte Preisträger erhält eine Urkunde sowie 1000 Euro zur Verfügung gestellt vom Landesverband der bäuerlichen Direktvermarkter Kärnten

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen sind am unter www. lk-kaernten.at downloadbaren Einreichformular ersichtlich.

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Fortbildungen 2026

LK-Fachtagungen für Schaf- und Ziegenhalter

Freitag, 30. Jänner 2026

19.00 – 22.00 Uhr

Stücklerhof, Reiterhofstraße 38, 9412 St. Margarethen

Samstag, 31. Jänner 2026

19.00 – 22.00 Uhr

GH Trebesinger Wirt 9852 Trebesing 1

„Frisör und Pediküre“ –Schafscherkurs

REFERENTEN UND THEMEN:

TGD

Fortbildungsanerkennung: 1,5 Stunden

Dr. Henrik Wagner, Fachtierarzt für kleine Wiederkäuer, Tierklinik der JustusLiebig-Universität Giessen/Deutschland, zu den Themen: „Blauzungenkrankheit und deren Auswirkungen“ und „Optimale Lämmerversorgung/Aufzuchtprobleme“ – praktische Tipps für Schaf- und Ziegenhalter

Eduard Penker, LK-Kärnten, zum Thema: Marktbericht – Bilanz des Jahres 2025, aktuelle Situation und Ausblick

Alexander Krobath, LK-Kärnten, zum Thema: Arbeitskreis und Qualitätsprogramm

TGD

Fortbildungsanerkennung: 1 Stunde

Freitag, 06. März 2026, 10.00 – 16.00 Uhr

Theorie: GH Bacher, Vassacher Straße 58, 9500 Villach

Praxis: Schafbetrieb Ludescher, Genottehöhestraße 40, 9500 Villach

REFERENTEN:

Andreas Korb, Schafscherer

Eduard Penker, LK Kärnten

THEMEN:

Zum Wohlbefinden von Schafen und Ziegen tragen einige Pflegemaßnahmen wesentlich bei. In diesem Kurs erhält man Anleitungen zu einem stressfreien und kräfteschonenden Arbeitsablauf sowie zur artgerechten Lagerung der Tiere während der Behandlung. Neben einem Theorieteil zu den vielfältigsten Themen werden die Kursteilnehmer unter Anleitung eines erfahrenen Praktikers die Möglichkeit haben, sich in Schafschur und Klauenpflege zu üben.

Anmeldung

Anmeldung für alle Veranstaltungen bei:

Sabine Lippitz, 0463/5850-1536 oder www.ktn.lfi.at

Einsteigerseminar für Schafhalter

TGD

Fortbildungsanerkennung: 2,5 Stunden

Donnerstag, 12. März 2026, 9.00 – 16.00 Uhr

GH Trebesinger Wirt, 9852 Trebesing 1

REFERENTEN UND THEMEN:

DIin Stefanie Gappmaier, HBLFA Raumberg-Gumpenstein Grundlagen der Fütterung

Mag. Martin Gruber, Fachtierarzt, Semriach/STMK Tiergesundheit in Theorie und Praxis Eduard Penker, LK-Kärnten Grundlagen der Schafhaltung

Alexander Krobath, LK-Kärnten Arbeitskreis und Qualitätsprogramm

Die Referenten DIin Stefanie Gappmaier, und Mag. Martin Gruber,

Profi-Schafhaltung Alles für die

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Duo Power X1 8000 Smart Gerät lässt sich direkt per Mobilfunk steuern, ermöglicht einfache, distanzunabhängige Überwachung und Steuerung der Zaunanlage

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Aesculap Akkuschermaschine für Schafe Econom CL elektronische Steuerung kontrolliert die Leistungsabgabe und optimiert somit die Akkulaufzeit, enorme Durchzugskraft, geringes Gewicht, sehr gut ausbalanciert, kraftvoll und ausdauernd, Lithium-Technologie

Aesculap Akkuschermaschine für Schafe Econom CL elektronische Steuerung kontrolliert die Leistungsabgabe und optimiert somit die Akkulaufzeit, enorme Durchzugskraft, geringes Gewicht, sehr gut ausbalanciert, kraftvoll und ausdauernd, Lithium-Technologie

Steckhorden für Schafe

Steckhorden für Schafe

Praktisches Stecksystem zum einfachen Aufbau von Horden, komplett feuerverzinkt, H: 92 cm, Tür mit verstärktem Rahmen, Durchgangsbreite: 57 cm, verschiedene Größen, auch mit Tür oder Lämmerschlüpfe erhältlich

Praktisches Stecksystem zum einfachen Aufbau von Horden, komplett feuerverzinkt, H: 92 cm, Tür mit verstärktem Rahmen, Durchgangsbreite: 57 cm, verschiedene Größen, auch mit Tür oder Lämmerschlüpfe erhältlich

Futterraufe mit Dach Für Schafe, Ziegen, Wild oder Kälber, für kleine Ballen und loses Heu, mit Kraftfuttertrog, Material: Metall feuerverzinkt inkl. 1 Akku und Schermesser-Set

Twist Butler Netzaufroller

Futterraufe mit Dach Für Schafe, Ziegen, Wild oder Kälber, für kleine Ballen und loses Heu, mit Kraftfuttertrog, Material: Metall feuerverzinkt

Genialer Alltagshelfer im täglichen Handling von Weidenetzen, ermöglicht das einfache Auf- und Abbauen der Netze und bietet eine praktische Lösung zur Lagerung, verwendbar für alle Netze bis 125 cm Höhe inkl. Bodennägel und 50 m Länge

Genialer Alltagshelfer im täglichen Handling von Weidenetzen, ermöglicht das einfache Auf- und Abbauen der Netze und bietet eine praktische Lösung zur Lagerung, verwendbar für alle Netze bis 125 cm Höhe inkl. Bodennägel und 50 m Länge

Terminvorschau 2026

30.01.2026:

LK-Fachtagung für Schaf- und Ziegenhalter –Lavanttal

31.01.2026:

LK-Fachtagung für Schaf- und Ziegenhalter –Trebesing

06.03.2026: „Frisör und Pediküre“ – das Einmaleins der Körperpflege – Villach

07.03.2026:

Zuchtschafversteigerung – Lienz/Osttirol

12.03.2026:

Einsteigerseminar für Schafhalter – Trebesing

17.04.2026:

GV des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten – Feldkirchen

01.-02.05.2026: Züchtertreffen Kärntner Brillenschaf –Weißensee

12.-13.09.2026: Glocknerlammfest – Heiligenblut

Landesschau 2026

Schafe & Ziegen

26.09.2026: Zuchtschafversteigerung – Lienz/Osttirol

03.10.2026: SchaZie-Fest und Landesschau für Schafe und Ziegen – Feldkirchen

10.10.2026: Bundesweite Zentralkörung/Versteigerung Krainer Steinschaf – Zollfeldhalle

11.10.2026: Bundesweite Zentralkörung/Versteigerung Kärntner Brillenschaf – Zollfeldhalle

Betriebsurlaub

Das Büro des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Kärnten ist von 22. Dezember 2025 bis 06. Jänner 2026 nicht besetzt. Ab 7. Jänner 2026 sind wir wieder gerne für Sie da!

SZ Online

Nutzen Sie auch die App!

Für „SZ-ONLINE“-User wurde der Mitgliederbereich erweitert. Ab 2026 können Sie Ihre Rechnungen/ Gutschriften online einsehen.

Der Einstieg erfolgt direkt über die Homepage unter „Mitglieder Login“. Die Zugangsdaten zum „SZ-ONLINE“ Programm fordern Sie in der Geschäftsstelle an. Mail: schazi@lk-kaernten.at

3. OKTOBER 2026 – FELDKIRCHEN Versteigerungsgelände schafe-ziegen-kärnten.at Jetzt anmelden!

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Mit dem kostenlosen ÖBSZ-Newsletter erhalten Sie aktuelle Informationen aus der Schaf- und Ziegenbranche. Der Newsletter erscheint viermal im Jahr. Neben Berichten zu aktuellen Geschehnissen finden Sie im Newsletter auch Fachberichte und die Termine zu den Bildungsangeboten des ÖBSZ. Der Fachkommentar darf genauso wenig fehlen wie die Beiträge der zehn Landesverbände.

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SchaZiePost122025 by Tom Ogris - Issuu