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DAVID

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Besondere Geschichten der Bibel Heute kommen Michael, Yves und Patrizia zusammen, um miteinander eine schône Geschichte der Bibel zu lesen, die über David: David war ein junger Hirte. Er musste jeden Tag für seinen Va ter die Schafe hüten. David hatte sieben altere Brüder. Er war der jüngste. Eines Tages bekam sein Vater /sai einen ganz unerwarteten Besuch. Es war ein Mann Gattes der Prophet Samuel. Gatt hatte zu ihm gesagt, einer von /sais S6hnen müsse K6nig über das Volk Israel werden ais Ersatz für den ungehorsamen K6nig Sauf. Samuel wollte jetzt herausfinden, welchen dieser acht S6hne Gatt gewahlt hatte.

Alle S6hne von /sai mussten nun zu Samuel kommen, einer nach demi andern. Zuerst kam der atteste. Das war ein grol3er, starker Mann. Samuel dachte: >>Der wird es wahl sein. Was für ein prachtiger K6nig ware das!« Aber der Herr sprach: »Nein Samuel, der ist es nicht. /ch sehe nicht da raut, ob mein K6nig gro/3 und stark ist. /ch sehe a ut sein Herz." Da schüttelte Samuel den Kopf und sagte: »Den hat der Herr nicht erwahlt."

Dann kam der zweite Sohn. Aber Samuel schüttelte wieder den Kopf und sagte: »Nein, diesen hat der Herr auch nicht auserwahlt." So kamen alle S6hne von /sai, die im Haus waren, • einer nach dem andern zu Samuel.

!Aber der a/te Knecht Gattes sagte jedes Mal wieder: »Nein, diesen hat der Herr

Und sch/ie/3/ich fragte er: »Sind das alle deine S6hne, /sai?« /sai antwortete: »Der kleinste ist noch nicht da. Der ist auf dem Feld bei den Schafen." »Dann lass ihn sofort ho/en«, sagte Samuel. Und so musste David nach Hause kommen, weil Samuel auf ihn wartete. Sein Va ter brachte ihn herein. Da sprach der Herr zu Samuel: »Steh auf, Samuel, denn dieser ist es. David sol/ K6nig werden über mein Volk, denn sein Herz hat mich lieb."

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Da nahm Samuel ein Gefaf3 unter seinem Mante/ hervor. ~ Es war das Horn einer Kuh. Das war innen hohl und gefüllt mit herr/ichem 61, ein Sa/bol, das ganz wunderbar duftete. Dieses 6JJief3 Samuel auf Davids Haupt Fliesen. Und er sagte: »So spricht der Herr: >/ch sa/be dich zum K6nig über mein Vo/k Israel.' "

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Es wird noch einige Zeit dauern, aberdann sol/ David K6nig werden, weil sein Herz vol/ Liebe zu Gatt ist.


David geht zum Konig? K6nig Sauf warin seinem Palast. Er trug prachtige Kleider und eine schwere goldene Krone auf dem Kopf. Er konnte alles bekommen, was ihn gelüstete. Und doch war K6nig Sauf bose und argerlich. Denn Samuel, der a/te Knecht Gattes, hatte ihm gesagt, dass er nicht langer K6nig sein dürfe, weil er den Herm nicht lieb habe und ihm nicht gehorchen wolle.

Sauf wusste genau, dass es bestimmt so sein würde. Denn was der Herr sagt, das geschieht immer. Nun musste Sauf die ganze Zeit daran denken, dass er nicht mehr K6nig bleiben dürfe. Darum war er so bose und argerlich.

K6nig werden, dachte er. /ch will K6nig bleiben, mein ganzes Leben lang. Und spater muss mein Sohn Jonathan K6nig werden. Aber der andere niemals! Und er sagte sich: »/ch m6chte doch zu gern wissen, wer der andere ist!« Denn Sauf hasste den andern, er hatte ihn am liebsten get6tet.

mehr er daran dachte, umso baser wurde er. Manchmal stampfte er vor Wut und Arger auf den Boden. Er wollte alles zerreiBen. Seine Diener hatten Mitleid mit ihm und sagten zueinander: »Unser K6nig ist krank, sein Herz ist krank, denn Gott hat ihn ver/assen. Nun wohnt das Bose in seinem Herzen. K6nnen wir nicht etwas für den K6nig fun ? K6nnen wir ihm nicht he/fen, dass es ihm besser geht?« Und sie dachten viel darüber nach.


David (HDB5023)