












8073 Feldkirchen bei Graz, Fried rich-Ritter-Weg 10 bis 22
HWBRef, SK: 36 - 39 kWh/m²a, fGEE: 0,80 - 0,84
42 bis 82 m² Wohnfläche
Terrasse mit Eigengarten, Balkon oder Dachterrasse
Fußbodenheizung, Fernwärme
Lift, eingerichteter Kinderspielplatz
Tiefgarage
Sofort beziehbar!
8141 Premstätten, Hauptstraße 161a, b, c
HWBRef, SK: 36 - 47 kWh/m²a, fGEE: 0,68 - 0,72
49 bis 109 m² Wohnfläche
Terrasse mit Eigengarten, Balkon oder Dachterrasse
Wärmepumpe, Photovoltaikanlage
Fußbodenheizung
Lift, teilweise Kaminanschluss
Offene Garage
Sofort beziehbar!
8302 Nestelbach, Hauptstraße 50 bis 54c
HWBRef, SK: 36 - 50 kWh/m²a, fGEE: 0,64 - 0,65
56 bis 116 m² Wohnfläche
Terrasse mit Eigengarten, Balkon oder Dachterrasse Fernwärme, Fußbodenheizung
Tiefgarage, teilweise Lift Kurzfristig beziehbar!
Miete mit Kaufoption ab € 719,– mtl. inkl. BK, HK, Parkplatz Anzahlung Grundkosten ab € 11.680,–
Neulich ertappte ich mich dabei, wie ich – halb noch im Schlaf, halb schon im Tag – automatisch nach dem Handy griff, um meine nächtlichen Herzfrequenzvariabilitätsdaten zu checken. Früher hätte ich einfach gedacht: Gut geschlafen oder nicht? Heute weiß ich, in welcher Schlafphase ich wie lange verweilt habe und ob mein Cortisolspiegel womöglich schon beim Aufstehen gegen mich arbeitet.
LISSI
STOIMAIER
Chefredakteurin
STEIRERIN
„Wenn der erste Griff am Morgen nicht zum Kaffee, sondern zur Tracking-App geht.“
Warum erzähle ich das? Weil es mir zeigt, wie sehr wir uns oft, ohne dass es uns bewusst ist, mit den Themen Longevity – lange und möglichst gesund zu leben – und Biohacking –das bewusste Eingreifen in den eigenen Körper und Geist, um Leistung, Gesundheit oder Wohlbefinden zu optimieren – beschäftigen. Biohacking ist längst nicht mehr nur etwas für Silicon-Valley-Pioniere mit einem Kühlschrank voller Nootropics. Intervallfasten, Tracking mit Wearables, Supplements und Co. sind oftmals Teil unseres Alltags geworden. Das Faszinierende daran ist: Es geht nicht nur um Lebensverlängerung, sondern um Lebensvertiefung. Länger jung bleiben, gesund altern, ja –aber noch wichtiger: klarer denken, wacher fühlen, intensiver leben.
Dabei sein – das große Biohacking-Event! Und weil wir genau diese Fragen nicht nur allein, sondern auch gemeinsam bewegen sollten, freue ich mich ganz besonders auf ein Highlight: Das große STEIRERIN Longevity- & Biohacking-Event
„Hack your Health“ am 17. September 2025 in Graz. Alle Details dazu auf den Seiten 88/89. Dort geht es um nichts weniger als die Übersetzung von Forschung in den Alltag: Wie lassen sich neueste Erkenntnisse praktisch umsetzen? Welche Routinen bringen uns wirklich weiter? Und welche Vorteile entstehen, wenn wir Wissenschaft, Körpergefühl und Lebensfreude zusammenbringen?
MENSCHEN
12 MITEINANDER
Die Schauspielerin Andrea Wenzel über ihren Weg und ihre Leidenschaft.
14 KERNÖLAMAZONEN
Caroline Athanasiadis und Gudrun NikodemEichenhardt über ihr 20-jähriges Jubiläum.
20 NEVER AGAIN PEACE
Die Intendantin des steirischen herbst Ekaterina Degot zum Thema Frieden.
STYLE
30 FALL FORWARD
Das große STEIRERIN-Herbstshooting im CITYPARK. BEAUTY
46 WIE GESCHMIERT
Alles rund um die Pflege von Unreinheiten, rauen Stellen und Verfärbungen der Körperhaut.
52 BEAUTY-BOOST
Die spannendsten Einsatzgebiete für Permanent Make-up.
LIVING
58 ALLES RUND UMS EIGENHEIM
Finanzierung, Steuern und Recht.
60 DIY-INFLUENCERIN
Lisa M. wurde mit dem STEIRERIN AWARD ausgezeichnet und zeigt uns die besten Home Hacks.
Tipps und Tricks aus Longevity und Biohacking.
Beauty- und Wellnesstrends werden immer personalisierter.
Tipps wie man geistig fit bis ins hohe Alter bleibt.
Kindererziehung/ Pensionssplitting
AK-Expertin Mag.a Mirella Koller antwortet:
Die ersten 4 Jahre nach der Geburt eines Kindes gelten in der Pensionsversicherung als Kindererziehungszeiten und werden mit einem monatlichen Betrag von 2.300,10 Euro bewertet. Liegt eine neuerliche Geburt vor Ablauf dieser Frist vor, werden die Zeiten für das ältere Kind durch die neuerliche Geburt begrenzt und beginnen für das weitere Kind wieder neu zu laufen. Wird während der Kindererziehungszeiten wieder gearbeitet, kommt zur Beitragsgrundlage für die Kindererziehung auch das Erwerbseinkommen dazu. Damit erhöht sich die Pensionskontogutschrift.
Um Pensionsnachteile aufgrund der Kindererziehungszeiten zu verringern, gibt es die Möglichkeit, ein Pensionssplitting für die ersten 7 Lebensjahre des Kindes zu vereinbaren. Der erwerbstätige Elternteil kann dem anderen Elternteil max. 50 % der Pensionsgutschrift übertragen. Das Pensionssplitting ist bis zum vollendeten 10. Lebensjahr des Kindes zu beantragen.
MEDIENINHABER & HERAUSGEBER
Die STEIRERIN Verlags GmbH & Co KG
Schubertstraße 29/1, 8010 Graz
Tel.: 0316/84 12 12-0
Fax: 0316/84 12 12-709 o ce@diesteirerin.at
GESCHÄFTSFÜHRUNG
Mag. (FH) Nicole Niederl, Mag. Andreas Eisendle
HERAUSGEBER
Die STEIRERIN Verlags GmbH & Co KG
CHEFREDAKTEURIN
Lissi Stoimaier
REDAKTION
Yvonne Hölzl
Betina Petschauer
Marie Louise Valtan
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Tipps für die Gehaltsverhandlung.
Istrien boomt als Herbstdestination.
GENUSS
Eiweiß als Geheimwa e – wir haben die besten Rezepte
Die Events des letzten Monats.
Mag. Irmgard Reiter
Hans-Jürgen Maier
Martina Dreser-Krenn
Chiara Reßmann
ASSISTENZ DER GESCHÄFTSFÜHRUNG
Christian Forjan
Julia Kahofer o ce@diesteirerin.at
GRAFIK
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REDAKTIONSLEITUNG BUNDESLÄNDERINNEN
Mag. Katharina Egger-Zierl
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DRUCK
Druckerei Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Wiener Straße 80, 3580 Horn
VERTRIEB
Presse Großvertrieb Austria Trunk GmbH 5412 Puch/Salzburg
Die Oktober-Ausgabe erscheint am 03.10.2025
Die Informationen zur O enlegung gemäß § 25 des Mediengesetzes können abgerufen werden unter www.diesteirerin.at
Für Unternehmer Vorsteuerabzug möglich
Der ID. Buzz mit langem Radstand –auch als GTX bestellbar.
Länger, flexibler, geräumiger.
6 Sitze Serie und bis zu 472 Kilometer2 Reichweite.
1 Erhalten Sie serienmäßig eine um 3 Jahre verlängerte Garantie im Anschluss an die 2-jährige Herstellergarantie, bei einer maximalen Gesamtlaufleistung von 100.000 km (je nachdem, welches Ereignis als Erstes eintritt). Über die weiteren Einzelheiten zur Garantie informiert Sie Ihr Volkswagen Nutzfahrzeuge Partner. Bei Aus- und Aufbauten nur gültig für werksseitigen Lieferumfang. 2 Prognostizierte WLTP-Reichweite von 472 km für den ID. Buzz mit langem Radstand. WLTP-Richtwerte für Serienfahrzeuge können ausstattungsbedingt abweichen. Die tatsächliche elektrische Reichweite weicht in der Praxis u. a. abhängig von Fahrstil, Geschwindigkeit, Einsatz von Komfort-/Nebenverbrauchern, Außentemperatur, Anzahl Mitfahrer/Zuladung, Topografie und dem Alterungs- und Verschleißprozess der Batterie ab. Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 20,1– 23,3; CO₂-Emission in g/km: kombiniert 0. Symbolfoto. Stand 07/2025. volkswagen.at
REDAKTION: Yvonne Hölzl | FOTOS: Hersteller/Anbieter
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Andrea Wenzl • Kernölamazonen • STEIRERIN-AWARD-Gewinnerin
TV-Star Sandra Köhldorfer und Ryan Bank gaben sich das Ja-Wort.
Seit elf Staffeln ist die Steirerin Sandra Köhldorfer einem Millionenpublikum aus der TV-Show „Hochzeit auf den ersten Blick“ bekannt. Die Psychotherapeutin begleitet dabei Paare auf dem Weg zum Traualtar – und erhielt in der Sendung vor drei Jahren selbst ganz überraschend einen Heiratsantrag von ihrem Partner, dem US-amerikanischen Unternehmer Ryan Bank. Nun hat die 43-Jährige geheiratet: Am 8. August schloss sie mit ihrem Ryan im Kreise von Tochter Kaia, Familie und Freund:innen in der Skybar des Schlossberg Restaurants in Graz den Bund der Ehe. Zu sehen ist die Hochzeit ab Oktober auf Sat1 und Sky und zu streamen auf joyn.at. Das Team der STEIRERIN gratuliert ganz herzlich und wünscht der glücklichen Familie alles Gute für die Zukunft!
Zwischen Freiheit und Disziplin, Bühne und Filmset – Andrea Wenzl
über ihren Weg, ihre Leidenschaft und den Zauber des Miteinanders.
SREDAKTION: Hedi Grager
FOTOS: Amour Fou Film
chauspielerin Andrea Wenzl wuchs im südsteirischen Leibnitz als kleine Schwester zweier Brüder auf. Sie besuchte mit Begeisterung eine Ballettschule. „Ich wurde ‚laissez faire‘ erzogen und ich glaube, deshalb habe ich diesen Ort mit so genauen Richtlinien und strenger Disziplin einfach sehr genossen. Ich hatte wirklich tolle Eltern und eine schöne Jugend mit großer Freiheit in allem“, ergänzt sie noch. Dass sie nach der Schauspielschule sofort einen Job im Grazer Schauspielhaus bekam, hat für sie auch mit Glück zu tun. „Ich war einfach immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Ihre heutige Anstellung am Burgtheater sieht sie als echten Luxus, denn sie ermöglicht es ihr, vor allem in den Sommermonaten auch zu drehen.
Happy und erschöpft. In ‚Happyland‘ von Evi Romen, der heuer mit dem
Diagonale-Preis für die beste Filmmusik ausgezeichnet wurde, spielt Andrea die einstige Rebellin und gescheiterte Musikerin Helene. „In London war sie eine Künstlerin ohne Wurzeln, in der Heimat ist sie eine Fremde im Vertrauten“, erklärt mir Andrea und auch, dass diese Rolle sehr anstrengend war.
„Nach so einem Film kommt oft die völlige Erschöpfung – durch wenig Schlaf, aber auch, weil nach Drehschluss ein gewisser Adrenalinrausch plötzlich weg ist.“
Auf meine Frage, was Musik für sie bedeutet, verrät sie, dass Musik ihr Lebenselixier ist. „Es müsste immer Musik da sein, denn Musik ist eben Schmerz und Trost zugleich. Musik können auch Naturgeräusche sein wie zwitschernde Vögel. Musik kann etwas in einem auslösen, etwa Erinnerungen wecken und Gefühle einzelner Lebensabschnitte.“
Scheu, aber gerne „miteinander“. Interviews gibt Andrea Wenzl sehr ungern. „Bei Theater- oder Filmpremieren sind sie ‚Part of the Game‘, sonst nicht so gerne.“ Aber scheu wirke sie eigentlich nicht. „Auf der Bühne oder im Film schlüpfe ich in eine andere Rolle, einen anderen Charakter, das ist etwas anderes. Ich liebe diesen Beruf so sehr, aber diese Aufmerksamkeit, die der Beruf mit sich bringt, mag ich weniger. Es fällt mir schwer, mein Leben fremden Menschen preiszugeben. Ich mag auch nicht über einen Film reden, denn ich denke, mein Film muss für sich sprechen, und ich möchte damit nicht die Fantasie der Zuseher beschränken. Und jeder Film erzählt ja jedem etwas anderes.“
Auf die Frage, welche Erfahrungen sie aus all ihren großartigen Stücken und Filmen für sich selbst mitnehmen konnte, meint Andrea: „Das ist eine interessante Frage. Natürlich hat man Er-
fahrungen, aber ich möchte immer so frisch wie möglich in jede Arbeit gehen, immer wieder neues Land entdecken und erforschen. Ich möchte einfach, dass wir immer das Beste rausholen mit unserer ganzen Energie und Leidenschaft.“ Begeistert ergänzt sie: „Ich blühe auf, wenn es ein Miteinander ist, ein Sich-gegenseitig-Stärken, Sich-gegenseitig-Motivieren, mit einer gemeinsamen Leidenschaft.“
Schon oft wurde sie gefragt, welchen Rat sie jungen Kolleginnen mitgeben würde, und auch, ob sie unterrichten möchte, was sie für eine große Verantwortung hält. „Was ich jedenfalls gerne mitgeben würde, ist, dass sie sich nicht verbiegen lassen, dass sie so bleiben, wie sie sind, dass jeder seine Persönlichkeit stärkt. Es gibt nicht nur ‚den‘ Schauspieler, jeder trägt eine Einzigartigkeit in sich – und dessen müssen sie sich bewusst sein.“
Andrea Wenzl, geboren 1979 in Leibnitz (Steiermark), ist eine vielfach ausgezeichnete österreichische Schauspielerin. Nach dem Schauspielstudium in Graz (1999–2002) war sie langjährig Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz, später u. a. am Wiener Volkstheater und dem Bayerischen Staatsschauspiel. Seit 2015 gehört sie zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Neben ihrer Theaterarbeit überzeugte sie auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, etwa im Tatort, bei „Blind ermittelt“ oder in der Serie „Totenfrau“. Bei den Salzburger Festspielen war sie erstmals 2017 zu sehen.
Lampenfieber hat die großartige Schauspielerin noch immer, „es bedeutet für mich aber auch so eine Vorfreude gepaart mit Spielfreude.“ Am glücklichsten ist sie, wenn sie ununterbrochen auf der Bühne stehen kann. „Das mag ich am liebsten. Und ich liebe Ensemblestücke, wenn immer alle auf der Bühne stehen und gemeinsam die Geschichte erzählen. Dann entsteht so ein Flow, man kann sich ganz in den Moment begeben.“ Immer wieder ist bei der zierlichen und ewig jugendlichen Schauspielerin die Begeisterung am Spiel zu spüren.
Neue Projekte. In ihrer Freizeit reist die Steirerin gerne gemeinsam mit ihrer Tochter. „Wir gehen auf Konzerte und sind oft in der Natur.“ Langweilig wird es ihr nie. Jetzt freut sie sich schon auf den Drehbeginn zu „Heile heile Familie“ von Florian Aigner. „Er handelt über drei Generationen hinweg von einer Familie, die jede Saison auf einer Almhütte in den Bergen verbringt.“ Ab Herbst brilliert die Burgschauspielerin dann wieder unter anderem in „Auslöschung. Ein Zerfall“ von Thomas Bernhard, in „Wie es euch gefällt“ von William Shakespeare, in „Zu ebener Erde und erster Stock“ von Johann Nestroy und in „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön von Horváth. „Und ansonsten bleibe ich einfach neugierig auf alles Neue“, verabschiedet sich Andrea Wenzl mit einem Lachen.
Die Kernölamazonen sind 20 – und finden: Es ist wie eine Ehe ohne Sex und ohne Scheidung. Wie alles anfing und wohin es führt(e).
REDAKTION: Viktória Kery-Erdélyi
FOTOS: Monika Fellner, Julia Wesely, Benjamin Gasser
Hätte sich Ehrentraud Lebenbauer damals nicht den Haxn gebrochen, wer weiß, ob es zu jenem Auftritt gekommen wäre, der sozusagen die „Bühnen-Ehe“ von Caroline Athanasiadis und Gudrun Nikodem-Eichenhardt besiegelte. Womöglich wäre es nur eine Frage der Zeit gewesen, denn die beiden stellten schon als Musiktheater-Studienkolleg*innen fest: Die Dynamik stimmt, „wir sind zwei, die zugreifen“, sagt Gudrun.
20 Jahre ist es her, dass Gudrun, Ehrentraud Lebenbauer und Michaela Riedl-Schlosser die Kernölamazonen gründeten. Caroline wirkte zunächst im Hintergrund als Choreografin mit; die Kombination aus Haxnbruch und ihrer spontanen Bühnenpremiere sah Kollegin „Traude“ aber als Wink des Universums. Seither sind Caroline und Gudrun als die
„Kernölamazonen“ bekannt, Michaela ist die Autorin bzw. tritt mit den beiden jeweils bei der Weihnachts- und der Kinderproduktion auf.
Caroline, einmal einspringen und eine spektakuläre Geschichte nahm ihren Anfang. Hättest du das vermutet?
Caroline: Nein, aber direkt am Tag danach hat Traude zu mir gesagt: Sie möchte gar nicht mehr dabei sein, es sei eine Fügung – und eigentlich sei sowieso ich die Amazone. Zuerst dachte ich mir: Okay, dann machen wir halt ein bisschen. Dann wurde ich schwanger und Gudrun dachte, ich höre auf. Aber ich hab’ gesagt: Ich steige ein, wenn wir das auf eine professionelle Ebene heben – mit Regie, Kostümbildnerin, Website und schönem Flyer. Und sie hat gesagt: Das ist genau das, was ich immer schon wollte.
Daraufhin haben wir eineinhalb Jahre lang jeden Cent, den wir verdient haben, in das Projekt gesteckt. Wir haben alle Leute bezahlt, nur uns nicht.
Gudrun: Und dann ging das richtig auf! Das Spannende war, dass von Anbeginn sichtbar war, dass das, was wir tun, gewollt war: Frauen, die gute, qualitativ hochwertige Unterhaltung bieten. Noch bevor wir Werbung gemacht haben, sind Einladungen gekommen. Die Traude hat die Zeichen gespürt!
Noch dazu zu einer Zeit, als kaum noch Kabarettistinnen auftraten.
Caroline: Wir wollten einfach die Menschen unterhalten und haben uns später auch explizit gegen politisches Kabarett entschieden. Am Anfang war der Fokus auf professionelle Musik auf der Bühne. Erst als wir gemerkt haben, das Publikum findet uns lustig, haben wir beschlossen: Dann machen wir ein Stück absichtlich lustig.
Zu Beginn war es also mehr eine Musikshow?
Gudrun: Genau, Peter Alexander für ein Frauenduo.
Caroline: Aber weil wir aus dem Musical kommen, war uns wichtig, dass unser Programm eine Geschichte hat. Es wurde eine Komödie.
Gudrun: … und war damals noch viel theatraler. Die Musik und das Singen sind uns geblieben, aber ich glaube, mittlerweile sind wir in der Qualität von Schlagfertigkeit und Doppelconférence unschlagbar.
Gudrun Nikodem-Eichenhardt
Warum kein politisches Kabarett?
Caroline: Weil die Menschen ihre Sorgen vergessen sollen und zwei Stunden aus tiefstem Herzen lachen können. Sozialkritisches geht sich trotzdem aus. Wir wurden anfangs belächelt, wir wären die Mädels, die nur ein bisschen herumhüpfen und Spaß machen. Manche fanden, das wäre kein Kabarett. Aber wenn sich Hunderte Menschen Tickets für einen Abend kaufen und lachen, was ist es dann? Es hat ein bisschen gedauert, bis wir uns selbst vom Schubladendenken emanzipiert haben.
Gudrun: Was die Politik betrifft: In den letzten Jahren greife ich mir nur noch am Schädel und bin eher schockiert, als dass ich Lust hätte, es lustig aufzubereiten.
Was ärgert euch abseits der Bühne?
Caroline: Zum Beispiel dass Menschen für sich persönlich Machtpositionen ausnützen, dass es keine Verbindung mehr zum Volk gibt – und kein gemeinsames NachvorneSchauen. Denken die nicht an ihre Kinder?
Gudrun: Mich regt Engstirnigkeit auf, wenn sich Leute eine Meinung bilden, ohne vorher mit den Menschen zu reden, und sie sie dann als Projektionsfläche benutzen. Und es regt mich auf, dass Frau und Mann unterschiedlich bewertet
In der Qualität von Schlagfertigkeit und Doppelconférence sind wir unschlagbar
Es hält sich noch immer das Klischee, Frauen wären nicht lustig. Frauen sind lustig!
werden. Das ist so langweilig, das hat mich immer schon angezipft.
Bekommt ihr das zu spüren?
Caroline und Gudrun: Sicher!
Caroline: Ich bin noch dazu klein und zierlich. Wenn ich wo sage, dass etwas nicht wie vereinbart für unseren Auftritt vorbereitet wurde, hören mir bis heute manche einfach nicht zu. Dann weiß ich schon, das ist wieder einer, der nur mit einem Mann redet. Früher bin ich da ausgerastet, jetzt schicke ich unseren Techniker hin.
Gudrun: Womit wir schon alles konfrontiert wurden! Und ich sage noch mal: Langweilig! Es würde mir umgekehrt nicht einfallen.
Caroline: Es hält sich auch noch immer das alte Klischee, Frauen wären nicht lustig. Die Menschen sind Gewohnheitstiere, seit Jahrzehnten werden im Fernsehen fast nur lustige Männer gezeigt. Jetzt sind schon einige Frauen da, aber was passiert: Es gibt für einen Abend fünf Plätze, dann werden vier Männer genommen – und eine Frau. Am besten noch ein Kind und einen Hund dazu, dann haben wir alles abgedeckt. – Dabei wollen wir gar nicht besser behandelt werden, sondern einfach nur gleich.
Die Kabarettistin Malarina sagte in einem Interview anerkennend: Ihr gehört zu den wenigen, die schon lange auch Hallen füllen können. Was ist das Geheimnis?
Gudrun: Sich nicht unterkriegen lassen. Wir diskutieren gegen 2000 Jahre Patriarchat. Dabei wollen wir nicht gegen irgendwen
reden, sondern für uns sprechen. Wir unterhalten seit 20 Jahren und haben das Glück, dass wir gewollt werden – auch von Menschen, die einen Anspruch haben. Eine kann Latein studieren und trotzdem bei uns lachen, weil die Caro grad blöd schaut oder die Gudrun komisch ausschaut, wenn sie hüpft. Das eine schließt das andere nicht aus.
Caroline: Wir nehmen uns jeder Musikrichtung an – und allen Alltagsthemen. Jede:r kann sich bei uns wiederfinden, ob man sich über den Straßenverkehr ärgert, das Kind, das nicht aufstehen will, oder über Beziehungsgeschichten. Und: Wir sprechen mit den Leuten, beziehen sie mit ein, wir haben diese Wand einfach aufgebrochen.
Das braucht auch Mut, oder? Man weiß ja nie, was kommt.
Gudrun: Alles kommt – oder nix, wir haben immer Spaß damit. Es ist schon lustig, ins Publikum zu schauen. Es gibt viele, die mitgenommen werden. Die sieht man: Sie freut sich voll, er sitzt angefressen da. Einmal habe ich in Oberösterreich ein Paar beobachtet, bei dem ich mir gleich gedacht habe: Ob die nach der Pause noch da sind? – Der Konflikt sah etwas größer aus.
Ich habe den Typen dann immer angeschaut, weil ich mir gedacht habe, vielleicht kann ich ihn noch überzeugen, dass es eh nicht so schlecht ist. Ich spiele also, auf einmal schaut er mich an, schüttelt den Kopf – und streckt mir die Zunge raus.
Caroline: Das habe ich leider nicht gesehen, aber dafür Gudruns
Gesicht – und ich habe in der Sekunde gewusst: Da ist etwas passiert. Sie hat nur noch gelacht.
Lasst uns CO2 sparen, damit die Leute euer Privatleben nicht googeln: Was darf man von euch abseits der Bühne wissen?
Caroline: Ich habe zwei Söhne, 16 und 9 Jahre alt, bin seit fünf Jahren verheiratet, seit zehn Jahren mit meinem Mann zusammen und lebe in Wien. Ich frühstücke nicht, sammle Ohrringe, gehe gerne zum Heurigen, fahre gerne auf Urlaub und koche gerne. Ich liebe Filme, den Songcontest und Harry Potter.
Gudrun: Ich habe einen achtjährigen Sohn, er ist zur Hälfte bei mir, zur Hälfte bei seinem Vater. Ich habe seit drei Jahren einen Freund in Oberösterreich. Ich wohne in Wien und bin aber somit auch viel zwi-
schen Oberösterreich und der Steiermark unterwegs. Ich liebe es, Salsa zu tanzen, bin immer am Abnehmen, weiß viel darüber, bin aber gar nicht so erfolgreich. Ich bin ein Lehrerkind und habe drei Schwestern.
20 Jahre Kernölamazonen.
Geburtstags-Sause und -programm – was wird’s geben?
Caroline: Wir werden unser ganzes Leben miteinander in der Ehe Revue passieren lassen, man wird Dinge sehen, die man nie sehen wollte. Dinge, die auch wir nie wieder sehen wollten. Wir lassen es richtig krachen. Es wird lustig!
24./25.09.2025, Graz, Theater der Komödie Graz
17.10.2025, Lannach, Steinhalle Lannach
19.10.2025, Leibnitz, Kulturzentrum Leibnitz
24.10.2025, Köflach, Kunsthaus Köflach
Geburtstags-Sause: 04.11.2025, Graz, Orpheum Graz
28.12.2025, Weiz, Kunsthaus Weiz
25.02.2026, Gleisdorf, forumKLOSTER Gleisdorf
27.02.2026, Hartberg, Stadtwerke-Hartberg-Halle 10.05.2026, Graz, Orpheum Graz www.kernoelamazonen.at
Die Physikerin Julia Danzer wurde kürzlich mit dem STEIRERIN AWARD in der Kategorie „Wissenschaft und Technik“ ausgezeichnet.
REDAKTION: Betina Petschauer | FOTOS: Prontolux, Thomas Luef
JGEWINNERINNEN
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ulia Danzer forscht am Wegener Center zu den Themen Erdatmo sphäre und Klimaneutralität. Wie sie mit Klimawandelleugner:innen umgeht und was sie für die Förderung von Frauen tut, erzählte sie uns im Interview.
Woran forschen Sie?
Julia Danzer: Ich bin Physikerin, meine Doktorarbeit habe ich im Fachbereich Teilchenphysik geschrieben, aber ich verspürte den Wunsch, etwas Handfesteres zu machen, bei dem ich das Gefühl habe, einen Beitrag leisten zu können. Ich habe aktuell zwei sehr unterschiedliche Forschungsthemen. Einerseits leite ich das Projekt „StratoClim“: Dabei beobachten wir mithilfe von Satelliten das Klima der Erdatmosphäre. Wir erforschen, wie es sich mit der Zeit verändert, dazu wird die Atmosphäre mithilfe von Satelliten vermessen und beobachtet.
Und das zweite Thema?
Ich bin die Vize-Gruppenleitung der Carbon Management Research Group, also Kohlenstomanagement. Eines der Leuchtturmprojekte ist hier die klimaneutrale Uni Graz. Das ist ein Begleitforschungsprojekt mit dem Ziel, als Universität Graz Klimaneutralität bis 2040 zu erreichen. Dieses Projekt
darf ich begleiten, einerseits durch meine Forschung, aber auch unterstützen, dass diese Ziele erreicht werden. Wir fragen uns, wie man Klimaneutralität erreichen kann, denn dabei spielen verschiedenste Bereiche wie Energie oder Ressourcenverbräuche eine Rolle. Wir haben ein Zwischenziel für 2030, nämlich 68 Prozent an den Emissionen einzusparen, es wurden natürlich auch Maßnahmen entwickelt und der Fortschritt wird laufend gemessen. Carbon Management ist eine Art Werkzeugkasten, wie Klimaneutralität gelingen kann.
Beim Projekt „StratoClim“ arbeiten fast nur Frauen mit. Ist Klimaforschung generell ein eher weiblicher Forschungszweig?
Ich würde sagen, der Klimaforschungsbereich, in dem es um Physik geht, ist immer noch nicht sehr weiblich, aber es wird immer mehr. Aber ich merke, dass ich eine Person bin, die im beruflichen Kontext für Frauen leichter ansprechbar ist – ich werde zum Beispiel oft gefragt, ob sie bei mir eine Arbeit schreiben dürfen.
Sie sind auch Koordinationsbeauftragte im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen: Inwiefern versuchen Sie, Frauen zu fördern?
Die eine Ebene, die o ziell als weniger wichtig bewertet wird, aber aus meiner Sicht schon relevant ist, ist Sichtbarkeit. Ich kann bestätigen, wenn Studentinnen weibliche Lehrende haben, dass sie den Eindruck bekommen, dass das machbar ist. Dann geht es
auch um Vertrauen: Ich merke, dass Frauen auf mich zukommen, weil ich, glaube ich, ein recht zugänglicher Typ bin. Das andere ist eine Work-Life-Balance, die ich wirklich versuche allen zu ermöglichen. Mir ist es wichtig, dass man auch Männern diese Option gibt: Auch Männer sollen sich Zeit nehmen können für ihre Kinder. Ein weiterer Punkt: Frauen ermutigen. Studien zeigen, dass Männer sich bei Halbwissen viel mehr zutrauen, während Frauen sich dann sehr zurückhalten. Und dass man auf Förderschienen aufmerksam macht, auf Frauenpreise, weil diese im eigenen Lebenslauf zu haben auch ermutigt.
Es gibt ja leider Menschen, die den Klimawandel nicht ernst nehmen, um nicht zu sagen abstreiten. Wie gehen Sie damit um?
Ich habe das schon erlebt, dass mich im privaten Kontext Leute angreifen, wenn ich von meinem Beruf erzähle. Manchmal werde ich dann so wütend, dass ich nichts entgegnen kann, manchmal bin ich schlagfertig. Aber es ist schwierig, etwas sehr Komplexes in wenigen Sätzen zu erklären. Ich habe alle nötigen Argumente, aber viele wollen ja gar nicht überzeugt werden. Ich habe schon erkannt: Man kann nicht alle mitnehmen. Ich glaube, dass es ein mutiges Handeln vonseiten der Politik braucht, sodass zum Beispiel Mobilitätsmaßnahmen wirklich nutzbar sind. Es geht viel um individuelle Bedürfnisse, aber bei diesem Thema auch um ein gemeinschaftliches Handeln. Manchmal muss man auf etwas verzichten oder etwas annehmen – für die Gemeinschaft. Das gibt es ja auch
in anderen Bereichen. Insofern muss man auch ein bisschen drüberstehen, wenn es nicht für alle passt. Es ist auch eine Wertediskussion in meinen Augen: Was ist Verzicht und was ist mir was wert im Leben? Ist es mir wichtig, jeden Tag mit dem Auto zu fahren? Manche würden sagen ja. Ist mir die Zukunft meiner Kinder und Enkelkinder was wert? Ich würde sagen, das ist mir mehr wert.
Sie haben ja schon einige akademische Auszeichnungen bekommen, unter anderem den Förderungspreis des Landes Steiermark. Wie war es für Sie, den STEIRERIN AWARD zu bekommen?
Ziemlich toll. Ich habe mich wirklich sehr gefreut. Die Veranstaltung ist natürlich auch sehr feierlich und dann hat man diesen wunderschönen Preis, das war schon ein Highlight. Bei akademischen Preisen wird ja die Arbeit selbst, die Papers, bewertet, hier ging es jetzt mehr darum, wie Menschen zu einem stehen. Und zu wissen, dass Leute mich gewählt haben und mich überhaupt nominiert haben, ist toll, weil es einfach zeigt, dass ich als Person auch wertgeschätzt werde. Meine neunjährige Tochter hat sich auch sehr über den Preis gefreut: Ich glaube, sie war noch nie so stolz auf mich.
Ekaterina Degot (geb. 1958, Moskau) ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin. Seit 2018 ist sie Intendantin und Chefkuratorin des Festivals steirischer herbst in Graz, zuvor künstlerische Leiterin der Akademie der Künste der Welt, Köln. Degot kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungen und Biennalen, darunter die erste Bergen Assembly (2013) und die 1st Ural Industrial Biennial (2010). Zudem lehrte sie an Universitäten in Europa und den USA und publiziert regelmäßig in führenden Kunstmagazinen wie Artforum, Frieze und e-flux.
Wie kann man über Frieden reden, wenn Kriege Normalität sind? Die Intendantin des steirischen herbst Ekaterina Degot über widersprüchliche Orte, politische Verantwortung der Kunst – und warum Lachen manchmal der ernsthafteste Zugang ist.
REDAKTION: Lissi Stoimaier | FOTOS: Martin Schönbauer
Seit 2018 leitet Ekaterina Degot eines der progressivsten Kulturfestivals Europas: den steirischen herbst. Mit der diesjährigen Ausgabe unter dem Titel „Never Again Peace“ setzt sie sich erneut mit den Widersprüchen der Gegenwart auseinander – zwischen Geschichtsaufarbeitung, demokratischer Erschöpfung und künstlerischer Freiheit. Im Gespräch gibt sie Einblick in den kuratorischen Prozess, aktuelle Herausforderungen – und ihre Ho nung auf Begegnung durch Kunst.
Wir befinden uns in der ehemaligen Destillerie Bauer, wo die Aufbauarbeiten zur Ausstellung von „Never Again Peace“ gerade stattfinden. Wie erleben Sie die Zeit zwischen zwei Festival-Ausgaben?
Ekaterina Degot: Tatsächlich ist meine Arbeit an der kommenden Ausgabe oft früher abgeschlossen, als man denkt. Die künstlerische Konzeption steht, das Team arbeitet bereits intensiv an der Umsetzung. Für mich beginnt im Kopf schon das nächste Festival – noch unfertig, ohne feste Form, aber voller Ideen. Genau das ist stressig: die Unsicherheit, die Leere vor dem nächsten Konzept. Aber auch spannend. Im Herbst, bei der Erö nung selbst, bin ich dann ganz präsent: Ich sehe mir alles an, spreche mit Künstler:innen, Publikum, versuche zu verstehen, wie unsere Ideen ankommen.
Ihr diesjähriges Motto ist „Never Again Peace“. Wie kam es dazu?
Das war ein Prozess. Einerseits wollten wir auf die politische Gegenwart reagieren – auf Kriege, die kein Ende finden. Die Aussage „Nie wieder“ hat an Bedeutung verloren, wird fast leer zitiert. Und dann stieß ich auf Ernst Tollers Komödie „Nie wieder Friede“ von 1934. Eine antifaschistische Satire, die schon damals zeigte, wie wenig Worte bewirken können. Die Verbindung von Geschichte und Gegenwart war plötzlich klar. Und: Wir wollten bewusst mit Ironie arbeiten. Humor ist
ein Mittel, um das Unerträgliche auszuhalten – und um tiefere Fragen zu stellen.
Der Ausstellungsort ist heuer die ehemalige Destillerie Bauer – was hat Sie an diesem Ort besonders interessiert?
Das Gebäude ist ein Mikrokosmos: Industrie tri t auf ehemalige Polizeibüros, auf leerstehende Wohnungen. Für mich eine Art Metapher für unsere Gesellschaft – widersprüchlich, zusammengewürfelt, manchmal unfreiwillig vereint. Fast wie ein Schi , das in unbekannte Richtungen fährt, mit Menschen an Bord, die sich nicht gewählt haben. Genau dieser Zustand hat mich fasziniert – und passt perfekt zu unserem diesjährigen Thema.
Die Festivalerö nung am Freiheitsplatz ist ein bewusster Eingri in den ö entlichen Raum. Was möchten Sie damit aussagen?
Der Freiheitsplatz heißt so seit 1938 – und das war keine demokratische Namensgebung, sondern ein Produkt des Nationalsozialismus. Wir wollten genau da ansetzen: Was bedeutet Freiheit heute? Für wen? Der Ort selbst trägt diese Widersprüche in sich. Es geht uns darum, solche Kontexte sichtbar zu machen – nicht mit dem moralischen Zeigefinger, sondern als Einladung zur Reflexion.
Stichwort Kulturpolitik: Sie äußerten sich kritisch zur Position der Kultur in der Steiermark. Was genau fehlt Ihrer Meinung nach?
Ich glaube, es fehlt ein klares Selbstverständnis. Die Steiermark hat eine reiche Kulturgeschichte, aber zu oft ruht man sich auf Vergangenem aus. Dabei wäre es klug, progressive Kultur wie den steirischen herbst in die Identität einzuschreiben. Kulturförderung ist wichtig, aber noch wichtiger ist, dass man versteht, warum man sie fördert – nicht als Pflicht, sondern als Teil einer gesellschaftlichen Vision.
Die nächste Generation ist auch die Zukunft der Demokratie.
Ekaterina Degot
Sie betonen oft, dass Kultur „Denken ermöglicht“. Wie wird dieser Anspruch konkret im Programm sichtbar?
In vielen Formen. Wir zeigen keine „gefällige“ Kunst –unsere Arbeiten fordern oft heraus, irritieren vielleicht. Aber genau das bringt Menschen zum Nachdenken. Und wir bieten sehr viele Vermittlungsformate an: Führungen, Gespräche, Workshops – auch für Menschen, die keinen klassischen Kunstdiskurs gewohnt sind. Das Festival ist kein Elfenbeinturm – es ist o en für alle, die neugierig sind.
Gibt es spezielle Angebote für junge Menschen oder Schulen?
Ja, unsere Vermittlungsabteilung arbeitet ganzjährig mit Schulen zusammen. Während des Festivals gibt es Workshops, Plakatprojekte, Theaterbesuche – auch in Zusammenarbeit mit dem Stück „Nie wieder Friede“. Kinder gestalten ihre eigenen Botschaften zu gesellschaftlichen Themen. Uns ist wichtig, dass kulturelle Teilhabe früh beginnt – nicht erst im Erwachsenenalter. Die nächste Generation ist nicht nur das zukünftige Publikum, sondern auch die Zukunft der Demokratie.
Wenn Sie auf Ihre bisherige Zeit beim steirischen herbst zurückblicken – ist 2025 das intensivste Thema bisher?
Vielleicht das konsequenteste. Aber meine erste Ausgabe 2018 hieß „Volksfronten“ – auch da ging es um gesell-
schaftliche Spaltungen. Ich hatte geho t, dass wir uns seither in eine andere Richtung entwickeln. Aber die Fronten sind geblieben, vielleicht schärfer als je zuvor. Deshalb kehren manche Themen wieder – nicht aus Mangel an Ideen, sondern weil die Realität sie ständig neu aufwirft.
Eine persönliche Frage zum Schluss: Werden Sie –als gebürtige Russin – oft auf den Krieg in der Ukraine angesprochen?
Anfangs ja. Heute kaum noch. Vielleicht, weil die Honung geschwunden ist. Vielleicht, weil alle wissen, dass dieser Krieg so schnell nicht enden wird. Aber ich sehe es als meine Verantwortung, o en zu sprechen. Ich habe ukrainische Künstler:innen im Programm, ich spreche über diese Themen – nicht als Politikerin, sondern als Intellektuelle, die auf Realität reagiert. Schweigen wäre der bequemere Weg. Aber nicht der richtige.
Bei aller Schwere: Gibt es Ho nung? Oder ist die künstlerische Arbeit auch ein Gegenmittel zur politischen Ohnmacht?
Ich glaube an die Kraft von Begegnung – auch im Kleinen. Ich kenne Organisationen, in denen Israelis und Palästinenser, Ukrainer und Russen gemeinsam arbeiten. Diese Kooperationen sind anspruchsvoll, oft fragil, aber sie existieren. Das ist Ho nung. Kunst kann solche Räume scha en – Räume, in denen Dialog überhaupt möglich bleibt. Auch wenn das politische Klima düster ist.
Und für alle, die den steirischen herbst noch nie besucht haben – warum lohnt sich ein Besuch gerade in diesem Jahr?
Weil man etwas erlebt, das man so nirgendwo sonst sieht. Es gibt Performances, Ausstellungen, Gespräche –und Orte wie die Destillerie Bauer, die man sonst nie betreten würde. Man kann Kunst sehen, Wein trinken, diskutieren, Musik hören. Und vielleicht mit neuen Fragen nach Hause gehen. Das ist für mich der schönste Erfolg: Wenn der steirische herbst nicht nur unterhält, sondern weiterwirkt.
Vom 18. September bis zum 12. Oktober sucht die 58. Ausgabe des steirische herbst unter dem Titel „Never Again Peace“ mit Performances, Musik, Literatur und einer Ausstellung in einem zentralen Industrieleerstand in Graz Gedankenwege in eine friedlichere Zukunft. Wie gewohnt wird das Festival vom ORF musikprotokoll, dem Literaturfestival Out of Joint und einem breit gefächerten Partnerprogramm begleitet.
Alle Informationen auf www.steirischerherbst.at
ZUR PERSON:
Monika Ballwein ist leidenschaftliche Sängerin, die seit ihrem 16. Lebensjahr als Profi arbeitet. Sie hat mit zahlreichen internationalen und nationalen Künstler:innen sowie renommierten Orchestern zusammengearbeitet. Bekannt wurde sie als Solistin des „Dancing Stars Orchesters“ und Vocal Coach bei ORF-Castingshows.
Hab’ keine Angst, Fehler zu machen – Perfektion ist nicht das Ziel, sondern dein eigenes Wachstum.
Vertrau deinem Bauchgefühl –wenn sich etwas falsch anfühlt, ist es das oft auch. Deine Intuition ist dein bester Kompass.
Vergleiche dich nicht ständig mit anderen – du bist genug, so wie du bist.
Investiere immer in dich selbst –und bleib offen für Neues.
Lerne, Nein zu sagen –und hab’ Mut zur Veränderung.
Setze Prioritäten – konzentriere dich auf das, was dir wirklich wichtig ist. Lass dich nicht von unwichtigen Dingen ablenken.
Pflege Beziehungen, die dir guttun – wahre Freundschaft erkennt man daran, wie man sich nach dem Kontakt fühlt: verstanden, bestärkt, gesehen.
Trau dich, du selbst zu sein –Authentizität zieht die richtigen Menschen und die besten Chancen in dein Leben.
Nimm dir Zeit für dich: Reflektiere über deine Ziele und Wünsche und nimm auch deine Gefühle ernst –Selfcare.
Das Leben ist keine To-do-Liste –Es geht nicht darum, alles „richtig“ zu machen. Bleib im jetzt – erlebe, genieße und sei neugierig und offen für das Unerwartete.
Prominente Österreicher:innen verraten uns zehn Dinge, die sie das Leben bisher gelehrt hat.
Unsere Region steckt voller Möglichkeiten – und voller Menschen, die Chancen für alle schaffen.
Mit dem Starke Chancen Award 2025 rückt das Regionalmanagement Murau Murtal erstmals Initiativen, Betriebe, Organisationen und Persönlichkeiten ins Rampenlicht, die Barrieren abbauen, Vielfalt fördern und neue Perspektiven eröffnen.
Die Auszeichnung orientiert sich an den UN-Zielen für Gleichstellung und weniger Ungleichheiten (SDG 5 & 10) und macht sichtbar, wie globales Denken regional wirkt.
Drei Preise werden vergeben:
Betriebe
öffentliche Einrichtungen bzw. Organisationen
Einzelperson mit herausragendem Engagement
So setzen wir ein starkes Signal: In der Region Murau Murtal zählen Verantwortung, Zusammenhalt und die Bereitschaft, Chancen für alle zu schaffen.
Ihre Stimme hat Gewicht, wenn es darum geht, Frauen an die Wichtigkeit der Brustgesundheit zu erinnern. Brustkrebs ist vielfach heilbar – wenn er frühzeitig entdeckt wird! Dafür steht auch das bereits 6. Pink Ribbon Breakfast. Kommen Sie in Pink, bringen Sie Ihre beste Freundin mit. Das Event wird veranstaltet von der Österreichischen Krebshilfe Steiermark in Kooperation mit der STEIRERIN und Dr. Schwarz-Oswald Radiologie.
SEIEN SIE DABEI!
Wann: 17. Oktober 2025, Start: 9 Uhr, mit anschließendem Networking und gemütlichem Ausklang
Ort: Minoritensaal, Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
Eintritt: Freiwillige Spende – jede Spende wird als Hilfe an Brustkrebspatientinnen weitergeschenkt.
Anmeldung bis Ende September erforderlich (die Teilnehmerzahl ist begrenzt) unter events@diesteirerin.at
Es ist das elitäre Material, das elegante Erscheinungsbild, die lange Lebensdauer und die Nachhaltigkeit.
Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin!
Polytherm GmbH | A-4675 Weibern | Pesendorf 10 | T +43 7732-3811 | office@polytherm.at www.polytherm.at
POOLKOMPETENZZENTRUM pools in edelstahl
Seit zehn Jahren steht das Brillenquartier in der Hans-SachsGasse Graz für hochwertige Brillenmode, individuelle Beratung und nachhaltige Qualität: eine Erfolgsgeschichte mit Stil, Persönlichkeit und klarer Sicht. Mit exklusiven Designs und Begeisterung für Stil werden Brillen zum Ausdruck von Persönlichkeit. Hier ist man überzeugt: Brillen sind das wichtigste modische Accessoire, und diese Leidenschaft will man teilen. Hier gibt es Marken abseits des Mainstream, die einzigartig im Design, kompromisslos in der Qualität und nebenbei noch unglaublich stylish sind. www.brillenquartier.at
Das Regionalmanagement Murau Murtal lädt zur Teilnahme am „Starke Chancen Award 2025“ ein – einer regionalen Auszeichnung für herausragende Projekte, Maßnahmen und Persönlichkeiten, die sich aktiv für Chancengleichheit einsetzen. Ob Betriebe, Gemeinden, Organisationen, Bildungseinrichtungen oder engagierte Einzelpersonen: Gesucht werden Menschen und Initiativen, die sich für gleiche Chancen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder ethnischer Zugehörigkeit – stark machen. Eingereicht werden kann bis 19.September. www.starkes-murau-murtal.at
Entdecken Sie die Boutique Ravai!
Seit über 20 Jahren begeistert Andrea Ravai mit ihrer einzigartigen Mischung aus Empathie, Modekompetenz und exklusiver Stilberatung. In entspannter Atmosphäre, etwa beim Cappuccino, wird das ShoppingErlebnis zum Wohlfühlmoment. Ob Missoni, Dorothea Schuhmacher, Golden Goose, Victoria Beckham oder Windsor – die sorgfältig ausgewählten Labels versprechen besondere Highlights für jede Garderobe. Wer Lust auf After-Work-Shopping mit Freundinnen hat, bucht am besten eine „Private Shopping Night“ und genießt bei Brötchen und Prosecco beste Beratung in der Ravai Boutique am Joanneumring 8 in 8010 Graz.
Mode im Herbst kann so viel Spaß machen: Animalprints, Layering und chunky Wollwesten laden dazu ein, das Maximum aus unserem persönlichen Stil herauszuholen. Wie das geht, zeigt CITYPARK Graz mit der neuen Herbst-Kollektion! www.citypark.at
REDAKTION: Yvonne Hölzl
FOTOS: PRONTOLUX/Lizz Krobath
HAARE & MAKE-UP: Michaela Paller
STYLING: Elisabeth Böck
ORGANISATION : Lissi Stoimaier
MODELS: Anouk & Leonella
Mode erhältlich bei Peek & Cloppenburg im CITYPARK.
links:
Mantel von Style Icon Collection curated by Anouk Yve, um € 249,99
Top von MaxMara, um € 159,99
Rock von MaxMara, um € 219,99
Pumps von Kate Gray, um € 79,95, erhältlich bei HUMANIC.
Schmuck & Accessoires gesehen bei Bijou Brigitte.
rechts:
Jacke von MaxMara, um € 489,99
Cardigan von Jake*s, um € 89,99
Rock von MaxMara, um € 179,99
Ballerina von Kate Gray, um € 59,95, erhältlich bei HUMANIC.
Schmuck & Accessoires gesehen bei Bijou Brigitte.
HERBSTVERLIEBT.
Mode erhältlich bei KULT im CITYPARK.
Jacke von Amalfi, um € 32,99
Kleid von TMRW, um € 34,99
Tasche von KULT, um € 26,99
Schuhe von GANT, um € 120,–, erhältlich bei HUMANIC.
Schmuck gesehen bei Bijou Brigitte.
COZY CHIC.
Mode erhältlich bei Tom Tailor im CITYPARK.
links:
Outdoorjacke um € 69,99
Shirt um € 49,99
Jeans um € 69,99
Schuhe um € 59,99
rechts:
Blouson um € 89,99
Shirt um € 19,99
Hose um € 69,99
Schuhe um € 59,99
Tasche gesehen bei Bijou Brigitte.
ANIMALISCH.
Mode erhältlich bei Betty Barclay im CITYPARK.
links: Jacke um € 149,99
Top um € 55,99
Hose um € 99,99
Schuhe von Pat Calvin, um € 99,95, erhältlich bei HUMANIC.
Schmuck & Accessoires gesehen bei Bijou Brigitte. rechts: Poncho um € 69,99
Lederjacke um € 129,99
Jumpsuit um € 149,99
Sling-Ballerinas von Kate Gray, um € 69,95, erhältlich bei HUMANIC.
Accessoires & Tasche gesehen bei Bijou Brigitte.
VERY BERRY.
Mode erhältlich bei Boutique Folger im CITYPARK.
links:
Blazer von Lokita, um € 169,95
Bluse von Rinascimento, um € 99,95
Rock von Lokita, um € 99,95
Schuhe von Pat Calvin, um € 99,95, erhältlich bei HUMANIC.
Tasche gesehen bei Bijou Brigitte.
rechts:
Blazer von Rinascimento, um € 219,95
Gilet von Rinascimento, um € 109,95
Hose von Rinascimento, um € 129,95
Pumps von Kate Gray, um € 79,95, erhältlich bei HUMANIC.
BLAUPAUSE.
Mode erhältlich bei Triumph im CITYPARK.
links:
BH um € 59,95
Slip um € 29,95
Morgenmantel um € 64,95
rechts:
BH um € 59,95
Slip um € 24,95
Morgenmantel um € 44,95
CLOPPENBURG
CITYPARK, im Obergeschoß
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Obergeschoß www.humanic.net
CITYPARK, im Erdgeschoß
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ZPowerdressing gefällig?
Wir verraten, warum wir gerade richtig Lust auf Anzüge haben und wie wir sie am liebsten stylen!
REDAKTION: Sarah Lehner
u overdessed? Zu aufwendig? Zu spießig? Ähm, absolut NEIN! Wenn man’s genau nimmt, ist das Gegenteil der Fall. Denn eigentlich sind Anzüge absolute No-Brainer, wenns um richtig coole Alltags-Styles geht. Keine Idee, was man in der Früh anziehen will? Anzug! Etwas, das auch mit flachen und ultrabequemen Schuhen super aussieht?
Anzug! Zeigen, dass man eine kleine oder große Fashionista ist? Anzug! Ja, es ist tatsächlich so einfach. Richtig cool sind aktuell vor allem Streifen und gedeckte Farben. Wichtig: Lieber auf ein bis zwei Pieces mit hochwertigen Materialien setzen, die für viiiiele Jahre halten! Aktuell gibt’s übrigens auch richtig tolle Kombis mit kurzen Hosen oder Bermudas bzw. mit langen Röcken – wir wollten’s nur gesagt haben
1
Welche Basics sollte jede Frau im Schrank haben, wenn sie einen souveränen Power-Look kreieren will?
Gemütliche Unterwäsche und einen schwarzen Blazer.
2
Was sind deine Styling-Hacks, um einem klassischen Anzug schnell mehr Individualität zu verleihen?
Kragen hoch und Ärmel gekrempelt, den liebsten Schmuck und los geht’s.
3
Was sind deine Geheimtipps für einen perfekten Sitz – z. B. bei Blazern, Hosen oder Hemden?
Es hängt natürlich davon ab, ob es ein oversized Anzug oder ein gutsitzender Anzug sein soll. Eine gute Richtlinie ist immer die Schulter und der Hosenbund, wenn diese beiden Eckpfeiler beachtet werden, geht es nur noch um Ärmel und Hosen-
längen. Ich persönliche finde die besten Anzüge immer secondhand.
4
Welche Accessoires funktionieren besonders gut im Powerdressing – und welche lenken eher ab?
Ich bin großer Fan von aggressivem Silberschmuck, chunky Ohrringen und Ringen. Was ablenkt, ist schwer zu verallgemeinern, was ich jedoch vermeiden würde, sind große Schals, die die tollen Merkmale wie ein schönes Revers oder einen guten Kragen verstecken. Auch zu große Hüte können ablenken, jedoch kann eine Baseballcap genau das Richtige sein.
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Welcher Look ist dir während deiner Laufbahn besonders im Gedächtnis geblieben – und warum?
Die Kreationen der jungen Designerinnen Wiens sind immer für Überraschungen gut.
1 KRAWATTENERSATZ. Schmales Tuch von Essentiel Antwerp, € 65,–
2 CLASSY. MMElvy Striped Blazer von Mos Mosh, € 199,99
3 CLEAN. Weißes Hemd von comma, € 59,99
4 COOL. MMEvine Scarla Stripe Hose von Mos Mosh, € 139,99
5 SLEEK. Haarstyling-Creme „Stay like this“ von feschi, € 14,95
6 PREPPY. Loafer Vitello Black von Unützer, € 545,–
Primark zeigt die Silhouetten der Saison.
Frischer Look, neue Shapes: Pünktlich für Herbst/Winter 2025 setzt Primark ein echtes Fashion-Statement: Denim wird neu gedacht – mit überarbeiteten Fits, innovativen Materialien und dem Anspruch, Mode verantwortungsvoller zu gestalten. Die Passformen sind bold, entspannt und absolut im Trend: Straight Leg, Baggy und Barrel Style geben den Ton an. Besonders angesagt? Head-to-toe Denim – lässig gestylt und vielseitig tragbar.
Trend-Update trifft Conscious Design. In der neuen Kollektion steckt nicht nur Style, sondern auch Substanz: Recycelte Baumwolle und die Umsetzung erster Kreislaufstandards unterstreichen Primarks Engagement für zukunftsfähige Mode. Die Denim-Pieces lassen sich perfekt kombinieren, layern und machen jeden Look zu einem Eyecatcher – entspannt, selbstbewusst und immer on point. Ab 31.08. in deinem Primark Store!
Model und Schauspielerin Iris Law perfektioniert die Gen-Z-Variante der Model-Off-Duty-Styles.
REDAKTION: Lana Schneider | FOTOS: Hersteller
1 MIX AND MATCH. Tasche „Ciao Ciao“ von Bottega Venta, um € 5.200,–2 ALLROUNDER. Weste von Bonprix, um € 22,99 3 TOPPING. Blume von Comma, um € 17,99 4 FARBTUPFER. Pradalines Eyeliner Mahogany von Prada, um € 30,– 5 SHORTY. Shorts mit Rock-Schößchen von MCM, um € 510,–6 SPITZE. Spaghetti-Top von mey, um € 39,99 7 AKZENT. Mary Janes von AGL Shoes, um € 425,– 8 BLICKFANG. Sonnenbrille von Montblanc, um € 390,–
Iris Law wurden Style und Coolness wohl in die Wiege gelegt: Als Tochter von Jude Law und Sadie Frost wuchs sie in London auf – ihre Patin ist Modeikone Kate Moss. Bereits seit Jahren ist Law erfolgreich als Model und Schauspielerin tätig, zudem studierte sie Textildesign und taucht seit jeher in den Best-Dressed-Listen aller Welt auf. Ein Trick der 24-Jährigen ist, dass sie zwar auf eine minimalistische Make-up-Base mit Glow-Faktor setzt, allerdings beim Augen-Make-up Lidschatten und Kajal gerne ihren Outfits anpasst und dabei stilsicher au ällige Farben wählt. Laut Law sind auch Smokey Eyes, sogar in knalligen Farben, wieder zurück. Dazu kreiert sie spielerische Looks mit ihren kurzen blonden Haaren. Haarband? Her damit! Wet Look? Immer gern.
Modegeheimnisse. Modisch liebt Law mutige Outfits, die meist gemütlich, aber dennoch weit entfernt vom klassischen Model-Look aus Jeans und Basic-Shirt sind. Sie setzt immer wieder auf Layering, wodurch sie Looks je nach Wunsch upstylen oder downstylen kann. Abgesehen davon, dass Layering auch auf den Laufstegen heuer ein großer Trend war, sollten wir uns diesen Trend langfristig merken: Law zeigt, wie einfach man damit sommerliche Tops und Kleider wintertauglich machen kann. Außerdem wichtig: Mustermix, Stokombinationen, die vermeintlich nicht zusammenpassen, opulente Ra ungen, Farbakzente und au ällige Accessoires wie Blumenapplikationen.
Strick im Winter? Auf den Laufstegen haben wir alle möglichen Varianten gesehen: Rautenmuster, Grobstrick, Fuzzy Strick, Mohair oder Kaschmir. Dominierend waren neutrale Töne sowie Pastellfarben.
STYLINGTIPP: Cardigans, Pullunder, Rollis, aber auch Hosen und Röcke werden jetzt gerne von Kopf bis Fuß zusammen kombiniert – am besten sogar übereinander getragen für ein gemütliches Layering, das garantiert warmhält.
1 DRÜBER. Kimono von Falconeri, um € 398,– 2 BLAU MACHEN. Strickpullover „Lima“ von Stylein, um € 235,– 3 KRAGENWEITE. Pullover von Filippa K, um € 470,– 4 NEUTRALS. Cape von Brax, um € 99,95
5 MINI. Rock von Maiami, um € 299,– 6 OVERALL. Body von Longchamp, um € 450,– 7 WEICHMACHER. Rollkragen-Pullover aus Kaschmir von Cos, um € 275,– 8 SLEEVE-LESS. Strick-Shirt von Opus, um € 79,99
9 DRUNTER. Strickhose von Juvia, um € 269,–
Wichtlstube
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Bei einer Vielfalt an Farben und Schnitten bietet die Trachten Wichtlstube für die ganze Familie das perfekte Out t. Lassen Sie sich von unserem Fachpersonal beraten und genießen Sie ein besonderes Einkkaufserlebnis. Wir feuen uns auf Sie.
Endlich war es so weit: Der erste Stopp der mit Spannung erwarteten „The Tour 25“ von Influencerin Karo Kauer fand kürzlich im Murpark Graz statt. Der Tag wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher. Schon in den frühen Morgenstunden versammelten sich zahlreiche Fans auf dem Interspar Freiparkplatz – viele davon hatten sogar campiert, um die sympathische Influencerin und Unternehmerin als Erste:r zu treffen. Ein Highlight war auch der mobile Superstore in angesagter Retro-Ästhetik mit der exklusiven Tour-Kollektion. www.murpark.at
E-Biken mit Weitblick: Die Erlebnisregion Graz setzt einen klaren Fokus auf nachhaltigen Tourismus und bietet mit 18 Genussradtouren eine attraktive Möglichkeit, das Umland von der Stadt Graz aus mit dem E-Bike zu entdecken. Die Touren führen durch abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaften und sind ideal für Tagesausflüge geeignet. Sie bieten nicht nur eine aktive Freizeitgestaltung für Urlaubsgäste, sondern auch Einheimischen eine Möglichkeit, die Region aus einer neuen Perspektive zu erleben. Weitere Informationen unter www.regiongraz.at
Die Familienmesse mit Festivalflair kommt wieder nach Graz: Am 11. Oktober 2025 zweigen zwischen 70 und 100 ganz besondere Brands und Aussteller aus den Kategorien Schwangerschaft, Baby- und Kindermode, handmade Products, Gesundheit, Lifestyle, Familie, Fotografie, Spielwaren, Papeterie, Kunst, Sicherheit und Beratung ihre Must-haves. Neben einem unvergesslichen Shopping-Erlebnis gibt es eine ChillArea, Workshops, Programm für Kinder, Goodies und vieles mehr! Wo: Messe Graz. Wann: 10 bis 17 Uhr. www.kinderfestival.at
Auf Einladung der Merkur Versicherung trafen sich im August Golfer aus der Versicherungsbranche zum traditionellen Charity-Turnier. Dabei wurden € 10.000,– für karitative Zwecke gesammelt. In diesem Jahr gehen die Erlöse des Turniers an den Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel. Die Spenden gehen an Familien aus den Bezirken Graz-Umgebung und Salzburg-Umgebung und tragen dazu bei, den finanziellen Aufwand für die Betreuung ihrer behinderten Kinder zu mildern. Foto (v. l.): C. Kladiva (Merkur Versicherung), D. Simon (Golfclub Murhof), M. Spellmeyer, (Merkur Lebensversicherung & Merkur Versicherung).
Hautpflege • Permanent Make-up
Der eleganteste Nagel-Trend des Jahres.
Nach Queen Elizabeth und der Prinzessin von Wales trug auch Victoria Beckham unlängst die eleganten, minimalistischen Princess Nails. Dieses Jahr lautet das Motto für die Nägel: „Je schlichter, desto besser“. Blassrosa Nagellackfarben sind ein zeitloser BeautyKlassiker, der nicht zu auffällig ist und wirklich zu allem passt, ob schicker Anzug, Vintage-Jeans oder Hochzeitskleid. Princess Nails zeichnen sich durch eine natürliche, eher quadratische Form aus und sind in der Regel recht kurz – 2025 haben viele den Komfort und die Vielseitigkeit kurzer Nägel für sich entdeckt. Sanfte Rosatöne bilden die Basis, das Finish sollte immer glänzend sein, daher empfiehlt sich ein transparenter Top-Coat. Very royal!
Unreinheiten, raue Stellen und Verfärbungen sind nicht nur im Gesicht lästig. Höchste Zeit, auch unserem Körper die nötige Aufmerksamkeit zu schenken!
TEXT: Andrea Pfeifer-Lichtfuss | FOTOS: Hersteller, Pexels/Angela Roma
Bei den roten Pünktchen handelt es sich um kleine entzündete Haarfollikel, die vor allem nach der Rasur auftreten. Erdbeerhaut ist nicht gefährlich, wird aber von vielen als störend empfunden. Was hier in puncto Pflege am besten funktioniert: hochdosierte Säuren sowie mechanische Peelings, die abgestorbene Hautschüppchen entfernen und so verhindern, dass diese die Poren verstopfen.
URSACHEN
• Genetische Veranlagung
• Häufiges Rasieren oder stumpfe Rasierklingen
• Keratosis pilaris (übermäßige Keratinablagerungen in der Haut)
• Trockene Haut
WIRKSTOFFE
• Urea (mindestens 15 %)
• AHA-Peelings (mindestens 10 % Säure), am besten Glykol- oder Milchsäure
• Physikalische Peelings (PeelingSchwamm oder -Handschuh)
TIPPS
• Bei Rasur: Klingen regelmäßig tauschen
• Alternativ: Haarentfernung durch Laser oder Wachs
• Nach Peelings auf eine gute Feuchtigkeitspflege achten
• Wenn sonst nichts hilft: Behandlung mit Excimer-Laser in Erwägung ziehen
1/ Body Milk Urea Repair 10 % von Salthouse, P. a. A. 2/ Bodylotion 2in1 Urea 15 % von Balea, um € 3,25 3/ Massagebürste von Parsa Beauty, um € 9,99 4/ Lactic Acid 10 % + HA von The Ordinary, 30 ml um € 10,60 5/ Exfoliate Booster von Colibri Skincare, um € 29,95
12 ml | 12,95 €* (107,92€/100ml)
*Preisänderungen vorbehalten
Wie im Gesicht auch entstehen dunkle Verfärbungen am Körper im Regelfall durch Unreinheiten, Verletzungen oder auch infolge des Alterns. Nicht selten handelt es sich dabei um Sonnenschäden – gerade häufige Solariumbesuche oder Sonnenbäder können sich im Lauf der Jahre durch Verfärbungen bemerkbar machen. Im Sommer, wenn Arme und Beine häufig exponiert sind, können sich die Verfärbungen durch UV-Strahlung verstärken.
URSACHEN
• UV-Strahlung (Sonnenschäden)
• Alter
• Unreinheiten (Pickelmale)
• Verletzungen
WIRKSTOFFE
• Niacinamide
• Vitamin C
• Retinoide (Vitamin A)
• Chemische Peelings
• Hydrochinon (nach ärztlicher Rücksprache)
TIPPS
• Täglicher Sonnenschutz (mindestens SPF 30)
• Übermäßige Sonneneinstrahlung vermeiden
• Bei Verletzungen: Wundheilung optimal fördern
• In hartnäckigen oder sehr störenden Fällen: dermatologischen Rat einholen
1/ Beauty Expert Peeling Cleanser mit AHA & 3 % PHA von Balea, um € 4,45 2/ „The Ritual of Yozakura“ von Rituals, um € 19,90 3/ Body
Lotion Retinol von Jean & Len, um ca. € 8,–
4/ Serum „The Miracle Fluid“ von Mantle, 250 ml um € 58,– 5/ Retinol + Ferulic Acid
Body Cream von Medix 5.5, um ca. € 18,–
Pickelchen, Entzündungen und Rötungen zeigen sich typischerweise im Gesicht, können aber auch am Körper auftreten (und zwar nicht nur in Teenagerjahren!). Besonders betro en sind meist Rücken, Dekolleté und Po – also jene Bereiche, die mehr Talgdrüsen haben als andere. Dabei können hormonelle Veränderungen (etwa Menopause) ebenso eine Rolle spielen wie der Lebensstil – oder einfach die angeborene Talgproduktion.
URSACHEN
• Erhöhte Talgproduktion
• Hormonelle Veränderungen
• Ernährung (besonders Milchprodukte)
• Schweiß und Reibung
• Rückstände von Haarpflegeprodukten (speziell am Rücken)
WIRKSTOFFE
• Salicylsäure
• Benzoylperoxid
• Retinoide (Vitamin A)
• Niacinamid
• Zink
TIPPS
• Bettwäsche und Handtücher regelmäßig wechseln
• Bei Rücken-Akne: Haare kopfüber waschen
• Lockere Kleidung aus Naturmaterialien tragen
• Auf ausgewogene Ernährung achten
• Im Zweifelsfall dermatologischen Rat einholen
1/ 2 % BHA Body Spot Exfoliant von Paula’s Choice, 210 ml um € 39,– 2/ DermoPure Triple E ect Körpercreme von Eucerin, um
€ 28,50 3/ Seife mit Heilerde von Klar, um
€ 5,– 4/ Clarifying Body Spray von Dermalogica, um € 29,– 5/ Serum Reducer Kaolin-Packung von Charlotte Meentzen, um ca. € 15,–
1/ Body Elixir Hyaluron Körperlotion von Sans Soucis, um € 9,90 2/ Vaseline Mini, gefunden bei Bipa, um € 2,49 3/ Intensive Repair Cream von Nø Cosmetics, 50 ml um € 9,95 4/ Remederm Körperöl Spray von Louis Widmer, um € 26,50 5/ Pflegeöl von Penaten, um ca. € 5,–
Speziell an Ellbogen, Knien oder Füßen sind raue Hautstellen nicht selten – verursacht werden sie meist durch Trockenheit oder Verhornungsstörungen. Neben intensiver Feuchtigkeitszufuhr können Peelings dabei helfen, die Verhornungen zu lösen und die Haut geschmeidiger zu machen.
URSACHEN
• Übermäßiges Waschen
• Reibung (etwa durch Aufstützen der Ellbogen)
• Trockene Luft
• Selten: Kontakt mit Allergenen
WIRKSTOFFE
• Urea
• Glycerin
• Ceramide
• Panthenol
• Milchsäure (fördert die Zellerneuerung)
TIPPS
• Luftbefeuchter aufstellen
• Lieber mit lauwarmem Wasser waschen
• Nachts eine okklusive Pflege verwenden (etwa Vaseline)
• Schützende Kleidung tragen
Permanent Make-up kann die Morgenroutine revolutionieren oder kleine Makel kaschieren. Wir zeigen die spannendsten Einsatzgebiete: vom klassischen Beauty-Booster bis hin zu medizinischen Anwendungen.
REDAKTION: Yvonne
FOTOS: Unsplash/Sunny NG, Unsplash/see plus, Shutterstock
Wer morgens schon mit makelloser Augenbraue, definierten Lippen oder einem frischen Glow aufwachen möchte, für den ist Permanent Make-up längst kein Luxus mehr – sondern Lifestyle. Die feine Pigmentierung ermöglicht natürlich definierte Augenbrauen, perfekte Lippenkonturen und dezente Lidstriche. Doch Permanent Make-up kann noch mehr: Angesagte Sommersprossen setzen subtile Akzente, Lidstriche sorgen für eine optische Wimpernverdichtung, Narben und Haarausfall lassen sich dezent kaschieren, und auch medizinische Anwendungen wie Brustwarzenrekonstruktionen nach Brustkrebsoperationen geben Selbstbewusstsein zurück. Die Technik verbindet ästhetische Präzision mit langanhaltender Wirkung und eröffnet neue Möglichkeiten, Schönheitsideale individuell umzusetzen. Und die Einsatzgebiete sind dabei vielseitiger denn je.
thoden für sensible Haut sind Neuheiten, die es Künstler:innen mittels modernster Geräte ermöglichen, mit bisher unerreichter Präzision zu arbeiten. Die verwendeten Pigmente sind so fein, dass sie sich nahtlos in die Haut einfügen und ein Ergebnis erzielen, das von echtem Make-up kaum zu unterscheiden ist. Das Mischen und Anpassen von Farben in Echtzeit, sodass der perfekte Ton für jeden Hauttyp gefunden werden kann, ist dabei Schlüssel zu einem wirklich natürlichen Erscheinungsbild. Harte Konturen und auffällige Linien gehören damit der Vergangenheit an. Es sind die subtilen Verbesserungen, die so natürlich aussehen, dass sie kaum als Permanent Make-up zu erkennen sind.
Standort
mit Parkplätzen vorm Studio. Busanbindung mit den Linien 32 & 62
Makellose Schönheit. Zeitersparnis im Badezimmer, langanhaltende Ergebnisse und die Möglichkeit, ästhetische Akzente zu setzen, zählen zu den klaren Vorteilen dieser Beauty-Technik. Gleichzeitig liegt die Zukunft des Permanent Make-ups in der Kunst des Subtilen. Es geht darum, ein frisches, gepflegtes Aussehen zu schaffen, das so natürlich wirkt, als hätten wir gar kein Make-up aufgetragen. 2025 ist das Jahr, in dem Permanent Make-up die Grenze zwischen Kunst und Natur nahezu unsichtbar macht.
Technologische Innovationen. Noch feinere Pigmentiertechniken, modulare Farbpaletten für ultra-natürliche Looks und minimalinvasive Me-
Sie wollen schön geschwungene, dichte und gleichmäßige Augenbrauen? Oder sinnlich betonte Lippen mit optisch mehr Volumen? Helfen kann hier DiplomKosmetikerin und PermanentMakeupSpezialistin Claudia Fischer. Bei Vanity Fair Cosmetic wird mit Microblading der natürliche Haarwuchs der Brauen perfekt imitiert. Und für mehr Volumen bei den Lippen sorgt das professionell angewandte Permanent Makeup.
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Augenbrauen sind der Rahmen des Gesichts und mit dem perfekten Augenbrauen- und Wimpernstyling haben wir einen unverwechselbaren Augenaufschlag, der Frische und Vitalität ausstrahlt. Bei den Augenbrauen setzt sich der Trend zu fein nuancierten Härchenzeichnungen durch. Diese Technik, auch als „Microblading 2.0“ bekannt, erzeugt ein täuschend echtes Ergebnis. Jedes einzelne Härchen wird präzise nachgezeichnet, um die natürliche Brauenform zu optimieren und gleichzeitig einen absolut authentischen Look zu kreieren. Bei „Powder Brows“ sorgt hingegen der sanfte Pudereffekt für natürlich aussehende Augenbrauen und bei „Ombre Brows“ der leichte Farbverlauf für elegant definierte Augenbrauen.
Wer sich einen ausdrucksstarken Augenaufschlag mit optisch vollen Wimpern wünscht, der sollte auf die Wimpernkranzverdichtung mittels spezieller Pigmentiertechnik setzen. Dabei wird entweder ein Lidstrich gezeichnet oder nur der Wimpernkranz pigmentiert. Die Wimpern wirken dadurch voller und die Form der Augen wird betont, wodurch der gesamte Eindruck strahlender wirkt. Die Pigmentierung hält in der Regel rund zwei Jahre. Danach wird eine Auffrischung empfohlen, um die Farbintensität und Form zu erhalten.
Eine der aufregendsten Entwicklungen im Bereich des Permanent Make-ups ist das „Lip Blushing“. Diese innovative Technik verleiht den Lippen einen zarten, natürlichen Farbhauch, der wie ein perfekt aufgetragener Lippenstift wirkt – nur eben permanent. Anders als bei klassischen Lippenkonturen wird hier die gesamte Lippe sanft coloriert, was zu einem volleren Erscheinungsbild führt, ohne künstlich zu wirken. Das Besondere ist hier die Möglichkeit, die Farbe exakt auf den individuellen Hautton und die natürliche Lippenfarbe abzustimmen.
Brustkrebs ist ein Einschnitt ins Leben, der nicht nur körperlich, sondern auch emotional Spuren hinterlässt. Viele Frauen, die nach einer Operation oder Rekonstruktion vor dem Spiegel stehen, fühlen sich plötzlich fremd in ihrem Körper. Genau hier setzt Permanent Make-up an – wie etwa mit der optischen Brustwarzenrekonstruktion. Augenbrauen und Wimpern können mit Microblading oder sanfter Pigmentierung entlang des Wimpernkranzes für Definition und Ausdruck im Gesicht sorgen.
Ob nach Unfällen, Operationen oder Hautkrankheiten: Permanent Make-up bietet heute beeindruckende Möglichkeiten, Spuren unsichtbar zu machen. Mit einer speziellen Camouflage-Technik werden Farbpigmente in die Haut eingebracht, die sich exakt dem individuellen Hautton anpassen. Die Narbe tritt optisch in den Hintergrund, wirkt weicher, ebenmäßiger und fällt im Alltag kaum mehr auf.
Auch Männer entdecken Permanent Makeup immer mehr für sich – vor allem im Bereich Haarpigmentierung. Wer unter Geheimratsecken, lichter werdendem Haar oder sogar Glatze leidet, kann mit feinsten Pigmentpunkten eine täuschend echte Illusion von Haarwuchs schaffen. Die sogenannte „Sculp Micropigmentation“ verleiht den Look frisch rasierter, dichter Haare. Der Effekt: markant, maskulin, gepfegt.
© beigestellt
Noch vor ein paar Jahren hätten viele ihre Sommersprossen am liebsten mit Make-up weggeblendet. Heute? Sind sie das absolute It-Piece der Beauty-Szene. Models, Influencerinnen und Celebrities schwören auf die süßen Pünktchen im Gesicht. Der Trend nennt sich „Freckle Tattooing“; dabei werden kleine Pigmente in die oberste Hautschicht gesetzt, die wie natürliche Sommersprossen aussehen. Das Beste: Die Pigmentierung verblasst nach und nach und sieht mit der Zeit noch natürlicher aus.
Ob Lidstriche, Microblading oder Lippenkonturen: Kosmetikexpertin Ulrike Painsi – Vorreiterin natürlichen Permanent Make ups –unterstreicht seit bereits 10 Jahren mit Permanent Makeup Ihre Schönheit. „Mein Ziel ist es, für jede Dame, egal welchen Alters, ein typgerechtes Permanent Make up zu gestalten.“
Auch paramedizinisches
PMU ist möglich, so wie auch Trends wie Lipblush und Shading. Die sanfte Methode der Micropigmentierung ermöglicht ein nahezu krustenloses Abheilen, womit Sie sofort wieder alltagstauglich sind.
Als internationale Swiss ColorTrainerin und aktives Mitglied im Schweizer Fachverband für Permanent Makeup stehe ich für höchste Qualität und Fachkompetenz.
ULRIKE PAINSI
Beauty Concept Schemmerlhöhe 86 8076 Vasoldsberg Tel.: 0664/50 25 030 www.ulrike-painsi.at
Aus einem Start-up mit Vision wurde in nur fünf Jahren eine europaweit agierende Designmarke: Casarista, gegründet in Graz, feiert Jubiläum – und bleibt seinen Wurzeln treu. Während das Unternehmen international expandiert, investiert es gezielt in den Standort Graz und sendet ein bewusstes Signal gegen Leerstand und Verlagerung. Casarista steht für individuell gestaltbare Sofas, Betten und Essmöbel – hochwertig gefertigt, digital konfigurierbar und persönlich beraten. Herzstück ist ein 3D-Konfigurator, mit dem jedes Möbelstück zum Unikat wird. www.casarista.com
Einzigartiges Wohndesign gelingt mit einzigartigen Möbeldesigns, die die eigenen vier Wände in eine Oase des Wohlfühlens und individuellen Ausdrucks verwandeln. „Holz & Harz“ in Eggerdorf kreiert seit 2016 handgefertigte Meisterwerke – außergewöhnliche Epoxidholztische und Designerstücke aus Holz und Epoxidharz. Nachhaltig, individuell und mit Leidenschaft gefertigt. Jedes Holz, das verwendet wird, ist über Jahrzehnte natürlich gewachsen und wird nach individuellem Kundenwunsch zum echten Meisterwerk mit Charakter und Seele gefertigt. www.holz-harz.at
Und das mit voller Überzeugung. Radiotest und Audio Analyzer bestätigen: Antenne Steiermark bleibt die private Nummer 1 in ihrem Bundesland.
Man liest, hört und fühlt die Botschaft überall im Land: Ich höre Antenne Steiermark! Der aktuelle Radiotest liefert den Beweis schwarz auf weiß: 283.000 Hörer:innen* sagen jeden Tag mit Überzeugung und Begeisterung: Wir hören Antenne Steiermark! Damit bleibt der Sender laut der unabhängigen Reichweitenerhebung für alle Radios in Österreich die private Nummer 1 im Bundesland. Auch digital
Die Antenne Steiermark Moderatorinnen Destaye Winkler, Valentina Ober und Lilli Plattner (v. l.) sind schon in Jubiläumsstimmung.
punktet Antenne Steiermark mit eindrucksvollen Ergebnissen: Laut Audio Analyzer wurde Antenne Steiermark im zweiten Quartal 2025 über 2,8 Millionen Mal via App, Web und Smart Speaker gestreamt**.
30 Jahre Antenne Steiermark. Wer Antenne Steiermark hört, weiß: Da ist man mittendrin – musikalisch, informativ und emotional – und das seit 30 Jahren. Im September ist bei Antenne Steiermark Party angesagt: Mit Jubiläumsaktionen und besonders vielen Lieblingshits steht das große Senderjubiläum in den Startlöchern. Reinhören zahlt sich definitiv aus!
STEIRERIN-AWARD-Gewinnerin • Alles rund ums Eigenheim
So sieht die Zukunft des Sonnenstroms aus.
Die beiden steirischen Unternehmen Sunbooster aus Graz (vormals als Sunnybag bekannt für Solar-Rucksäcke) und H+S Zauntechnik aus Raaba präsentieren mit ihrem neuen Photovoltaik-Sichtschutz eine innovative Lösung für Haushalte und Gewerbe, die nun mithilfe ihres Zauns Sonnenstrom gewinnen können: Der Sunbooster Vertical ist ein flexibles Solarmodul, das einfach in einen bestehenden oder neuen Doppelstabgitterzaun eingefädelt wird. Dank vertikaler Montage helfen die beidseitigen Solarstreifen vor allem morgens und abends, den hohen Energiebedarf und steigende Strompreise abzufedern – genau dann, wenn herkömmliche Solarpaneele am Dach wenig Ertrag liefern. www.sunbooster.com/products/sunbooster-vertical
Der Erwerb eines Eigenheims ist oftmals mit vielen Fragen und Hürden verbunden. Warum es aber trotzdem eine der sinnvollsten Investitionen im Leben ist, wie man Stolpersteine dabei vermeidet und auf was es ankommt, um aus den eigenen vier Wänden einen lebenswerten Wohlfühlraum zu schaffen, erklären unsere Expert:innen im großen Wohnen-Special der STEIRERIN.
Selbst ist die Frau!
Immer mehr Selbermacher innen gestalten ihre Wohnräume mit einzigartigen DIYProjekten individuell und budgetfreundlich. Lust auf Inspiration? Die steirische Influencerin und „Hauswerkerin“
Lisa M. verrät ihre besten Hacks!
REDAKTION: Yvonne Hölzl
FOTOS: Shutterstock, Julian Faist
In einem lichtdurchfluteten
Raum des von ihr selbst revitalisierten, 200 Jahre alten Stalls, umgeben von Werkzeugen und Materialien, steht Lisa M., die steirische Hauswerkerin und Influencerin. Mit geschickten Händen und einem kreativen Geist verwandelt sie ganze Räume in einzigartige Wohnwelten. Und dabei sehen ihr via Social Media mittlerweile 272-tausend Follower:innen zu. Heute entdeckt sie einen neuen Trend –das Color Drenching – und setzt ihn mit Begeisterung um, indem sie Wände und Decken für einen optisch harmonischen Effekt in einer Wandfarbe ausmalt. Ihre Leidenschaft für DIY-Projekte ist ansteckend – aber noch mehr der Mut, Handwer kerarbeiten als Frau selbst in die Hand zu nehmen.
Meisterin der Heimwerkerkunst. Die Steirerin ist nicht nur Hauswerker-Influencerin, sondern auch eine Trendsetterin, die kürzlich den STEIRERIN Award in der Kategorie „Trends & Design“ gewann. Ihre Erfolgsgeschichte begann mit der Vision, ihr Zuhause selbst zu
gestalten und dabei unkonventionelle Wege zu gehen. Von runden Ecken bis hin zu selbst kreierten Spachtelmassen –Lisa hat bewiesen, dass Kreativität keine Grenzen kennt. Sie glaubt fest daran, dass jeder DIY-Projekte umsetzen kann, wenn man sich traut, Neues auszuprobieren und aus Fehlern zu lernen. „Ein erfolgreiches DIY-Projekt beginnt mit einer guten Idee, die Optik und Umsetzbarkeit vereint. Ich plane meine Projekte Schritt für Schritt, um mögliche Stolpersteine frühzeitig zu erkennen“, erklärt Lisa. Ihr Fliesentisch-Projekt, das zum Running Gag in ihrer Community wurde, zeigt, dass auch die besten Ideen Herausforderungen mit sich bringen können. Doch Lisa lässt sich nicht entmutigen und inspiriert ihre Follower:innen, aus jedem Stück Holz oder Ziegel etwas Einzigartiges zu schaffen. Dabei liebt sie es, mit Fliesen zu arbeiten, und zeigt, dass selbst die starrsten Materialien zu organischen und schönen Möbelstücken werden können. Als gelernte Keramikerin plant sie übrigens, ihre Werke zu verkaufen
Lisa M. DIY-Influencerin
und damit Wohnräume zu bereichern. Inspirationen dazu holt sie sich von Pinterest, Designer:innen wie Kelly Wearstler und Hilton Carter sowie dem YouTube-Kanal „The Local Project“.
Interieur-Tipp. Obwohl Lisa nicht unbedingt Trends folgt, begeistert sie sich für die Rückkehr von Vintage-Möbeln und Flohmarktschätzen in Wohnräumen. Lisa ermutigt Follower, ihren Wohnraum nach eigenem Gespür zu gestalten und dabei den persönlichen Touch nicht zu vergessen. „Der passende Wohntrend ist der, der einen nicht dazu animiert, irgendwas Neues zu kaufen oder alles abzureißen, was man hat, er lässt sich gut in den Bestand integrieren und fällt im besten Fall nicht einmal als Trend auf“, erklärt die Hauswerkerin. „Er muss sich gut anpassen und in jeder Gegebenheit umsetzbar sein – wie etwa Color Drenching.“
DURCHDACHTE
Auch die richtige Lichtsetzung ist ein unterschätztes Gestaltungsmerkmal. Licht schafft Atmosphäre. Daher sollte bereits bei der Hausplanung das passende Lichtkonzept geplant werden, das folgendermaßen aussehen könnte: Im Schlafzimmer werden statt eines großen Lichts in der Mitte des Raumes zwei Hängelampen links und rechts über dem Nachttisch platziert. Der Kleiderschrank
wird mit drei bis vier verbauten LED-Spots in der Decke beleuchtet, die sich extra schalten lassen. In einer anderen Ecke thront ein Sessel zusammen mit einer Stehlampe. Aus einer Hauptquelle, die meist recht unkomfortabel in der Mitte des Raumes herabbaumelt, werden viele einzelne Lichtquellen, die ein interessantes Licht-und-SchattenSpiel ergeben.
Teppiche sind eines der wichtigsten Gestaltungskriterien im InteriorDesign und werden oft vernachlässigt. Ein Teppich teilt den Raum in Zonen auf. Hast du etwa eine große Wohn-Ess-Küche, ist es wichtig, dass dort, wo der Esstisch steht, ein Teppich liegt, der den gesamten Tisch inklusive Stühle oder Bänke abdeckt. Ist der Teppich zu klein, ist die Zone nicht richtig definiert und die Möbel wirken zu klobig. Dasselbe gilt für das Wohnzimmer: Sofa mit Couchtisch und Sesseln sollten vollflächig auf dem Teppich stehen.
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Bett, Nachttisch und Kommoden inkl. Kasten und Sessel aus derselben Möbelserie und in derselben Optik können unpersönlich und langweilig wirken. Versuche, Möbel zu finden, die unterschiedliche Materialien und Formen haben, natürlich so, dass sie sich gegenseitig ergänzen und nicht stören. Ein
Stoffbett mit Leinen, flankiert von zwei Nachtkästchen aus etwas dunklerem Holz, gegenüber steht ein Kleiderschrank mit getönten Glastüren und davor ruht ein großer großgemusterter Teppich – dieses Arrangement bringt Abwechslung in die Gestaltung.
DIY-SPACHTELMASSE
Mit dieser Spachtelmasse kannst du deinen Wänden und unzähligen Oberflächen eine ansprechende Lehm-Optik verleihen. Dazu nimmst du herkömmliche Wandfarbe (Dispersion) in deinem gewünschten Farbton und besorgst dir Fugensand in der Körnung 0,1 mm. Nimm ein Glas und kippe nach und nach Sand in den Farbeimer, rühre nach jedem Glas um, bis eine pastöse, stabile Spachtelmasse entsteht. Diese kannst du nun mit einer venezianischen Kelle auf der Wand aufspachteln – so bekommst du und den ultimativen Lehmputz-Effekt!
EINRICHTEN MIT ECHTEN
Um dein Zuhause noch wohnlicher zu gestalten, ist es unabdingbar, echte Materialien zu verwenden. Keine Holzoptik sondern echtes Holz. Anstelle eines Marmoroptik-Tisches, der meistens nur aus bedruckten MDF-Platten besteht, greift man lieber zu Secondhand-Vintage-Steintischen für wenig Geld. Anstatt eines laminierten Tisches in Holzoptik wird aus einem alten Vintage-Holztisch mit etwas Schleifen und Ölen schnell ein richtiger Hingucker.
Mehr als die Hälfte der steirischen Bevölkerung bevorzugt den Kauf statt Miete –steirische Expert:innen geben Einblicke in Finanzierungstrends, Chancen und sichere Wege ins Eigenheim.
REDAKTION: Lissi Stoimaier
FOTO: Shutterstock
JULIA MÜLLER
Vertriebsleitung Finanzierung Österreich, Wüstenrot Gruppe
Frau Müller, Sie sagen, Finanzentscheidungen seien Lebensentscheidungen. Was meinen Sie damit konkret?
Auf den ersten Blick wirkt eine Finanzierung wie eine Sache von Zahlen, Zinssätzen und Verträgen. In Wirklichkeit geht es aber um viel mehr: um Lebenssituationen, Wendepunkte und persönliche Geschichten. Wer eine Immobilie kauft, tut das selten nur aus reiner Kalkulation, sondern weil er oder sie an einem wichtigen Punkt im Leben steht. Das kann ein Neuanfang nach einer Trennung sein, der Wunsch nach Stabilität für die Familie oder die Entscheidung, endlich Wurzeln zu schlagen. Genau diese Hintergründe müssen in einer guten Beratung Platz haben. Finanzierung bedeutet für mich nicht nur rechnen, sondern auch verstehen.
Warum braucht es aus Ihrer Sicht einen besonderen Fokus auf Frauen bei Wohnraumfinanzierungen?
Viele Frauen kommen mit einer großen Verantwortung zu uns, oft als Alleinerziehende, nach einem beruflichen Umbruch oder mitten im Aufbau einer Selbstständigkeit. Sie sind gut vorberei-
tet, denken langfristig und sehr verantwortungsbewusst. Gleichzeitig erleben sie aber auch Unsicherheit: „Kann ich mir das wirklich zutrauen? Habe ich an alles gedacht?“ Mein Ziel ist es, diesen Zweifel in Entscheidungsfreude zu verwandeln. Das gelingt nur, wenn wir nicht nur über Zinsen reden, sondern über Lebensrealitäten. Frauen verdienen eine Beratung, die Klarheit gibt und Perspektiven eröffnet, damit aus Zahlen ein Zuhause werden kann.
Was ist Ihnen in der Beratung besonders wichtig und wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von einer klassischen Finanzierung?
Wir begleiten unsere Kundinnen und Kunden nicht nur bis zur Kreditunterschrift, sondern bis zur Schlüsselübergabe und weit darüber hinaus. Eine Finanzierung läuft über Jahrzehnte, in denen sich das Leben verändert und mit ihm auch die finanziellen Anforderungen. Deshalb bleiben wir verlässliche Ansprechpartner, wenn es Anpassungen braucht oder neue Pläne entstehen.
Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse
Wie würden Sie die aktuelle Stimmungslage am Immobilienmarkt beschreiben?
Die Stimmung hat sich in den vergangenen Monaten spürbar aufgehellt. Natürlich sind wir noch nicht wieder auf dem Niveau von vor der Immobilienkrise, aber der Trend ist eindeutig positiv. Sowohl private Käuferinnen und Käufer als auch Bauträger zeigen ein deutlich gestiegenes Interesse. Insgesamt kann man sagen: Die Richtung stimmt, auch wenn wir den Weg mit Augenmaß gehen müssen.
Rechnen Sie damit, dass das Zinsniveau in absehbarer Zeit weiter sinkt?
Prognosen in diesem Bereich sind naturgemäß schwierig. Wir sehen derzeit eine tendenziell stabile Inflationsentwicklung. Vor diesem Hintergrund erwarte ich keine deutlichen Zinssenkungen mehr – vielleicht eine kleine Anpassung. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass sich das Zinsniveau in den kommenden sechs bis zwölf Monaten stabil und konstant entwickeln
wird. Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass geopolitische Faktoren wie die Zoll-Diskussion mit den USA oder die anhaltende Krise zwischen Russland und der Ukraine erhebliche Unsicherheiten mit sich bringen. Deshalb gilt: Man sollte stets auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet sein.
Mit dem Auslaufen der KIMVerordnung Ende Juni – welche Effekte sind bereits im Markt erkennbar?
Die Auswirkungen sind deutlich spürbar. Das Interesse an Immobilienfinanzierungen hat merklich zugenommen. Auch die vermehrte Nachfrage nach Beratungsgesprächen zeigt, dass viele Menschen das Thema wieder aktiver verfolgen. Begünstigt wird diese Entwicklung auch durch die zuletzt gesunkenen Zinsen. Die Rahmenbedingungen sind somit etwas attraktiver geworden. Das Auslaufen der KIM-Verordnung bewerte ich insgesamt positiv – es schafft Erleichterungen und bringt dem Markt ein Stück weit Auftrieb. Gleichwohl würde ich mir wünschen, dass auch weitere Maßnahmen folgen, die die regulatorischen Finanzierungsmöglichkeiten noch kundenfreundlicher gestalten.
MARTINA HAAS
Geschäftsführerin GWS
Welche Faktoren sind aus Ihrer Sicht entscheidend, um Wohnen langfristig leistbar zu halten?
Leistbares Wohnen braucht vor allem ein ausreichendes Angebot an gefördertem Wohnraum. Entscheidend für gemeinnützige Wohnbauträger sind stabile Rahmenbedingungen – wie verfügbare Grundstücke, attraktive Fördermodelle und klare wohnbaupolitische Strategien, die Bauvorhaben kurzfristig ermöglichen. So können wir Preissteigerungen am Markt dämpfen und gleichzeitig nachhaltige, qualitätsvolle Wohnungen schaffen.
Welche Fördermodelle oder Finanzierungsmöglichkeiten haben sich in der Praxis besonders bewährt?
Die steirische Wohnbauförderung mit Zuschüssen für Mietwohnungen und Landesdarlehen mit günstigen Fixzinsen für Eigentumswohnungen ermöglicht leistbaren Wohnraum und langfristige Sicherheit für unsere Bewohnerinnen und Bewohner.
ANDREAS GLETTLER
Geschäftsführer Raiffeisen-Immobilien
Welche Trends sehen Sie am Immobilienmarkt – etwa im Hinblick auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder alternative Wohnformen? Die digitalen Hilfestellungen im gesamten Bereich der Immobilienwirtschaft sind kaum noch wegzudenken. Erklärtes Ziel ist, Kosten zu sparen, Effizienz zu steigern und Unterstützung zu geben. KI hilft bei Marktanalysen, Risikobeurteilungen, Szenario-Analysen und vielem mehr. Theoretisch ist auch eine Kauftransaktion bis hin zu Online-Besichtigungen ausschließlich in digitaler Form möglich. Digitalisierung bringt klare Hilfestellungen. Reden wir allerdings von Immobilienwirtschaft, so dürfen wir etwas nicht vergessen: Dahinter stehen Menschen mit Wünschen, Träumen und Plänen. Digitalisierung darf unterstützen. Menschen brauchen aber vielmehr tatsächliche Begleitung, ehrliche Beratung und Hilfestellung.
Man spricht von einer „leichten Entspannung bei der Leistbarkeit von Immobilien“.
Einige Parameter weisen darauf hin, dass sich der Immobilienmarkt langsam wieder erholen sollte. Als wesentlichster Faktor ist der schrittweise gesunkene Kreditzinssatz zu sehen. Weiters haben sich Immobilienpreise nach den Boomjahren wieder an ein „normales“
Welche Trends sehen Sie aktuell im Wohnbau, die langfristig prägend sein könnten?
Der Wohnbau entwickelt sich klar in Richtung Nachhaltigkeit, Leistbarkeit und Gemeinschaft. Energieeffiziente Bauweisen für geringe Energiekosten, transparente Betriebskosten und Angebote für verschiedene Lebensphasen – von Starterwohnungen bis hin zu barrierefreiem Wohnen – sind Trends, die langfristig prägend sein werden.
Wie verändern sich die Ansprüche der Menschen an Wohnraum – und wie reagieren Sie darauf?
Wohnraum soll mehr sein als nur ein Dach über dem Kopf. Die GWS bietet Wohnungen für alle Lebensphasen, die Wohlfühlcharakter und Sicherheit bieten – fast so, als würden die Wände sagen: „Schön, dass du da bist!“
Beispiele dafür gibt es auf www.gws-wohnen.at!
Preisniveau angepasst. Wesentlich beeinflusst wird die weitere Preisentwicklung von der erwarteten Nachfrage. Im Wohnungsneubau sehen wir wesentlich weniger Fertigstellun gen, was die Nachfrage nach gebrauchten Immobilien und Mietobjekten erhöht. Prognosen gehen davon aus, dass ab dem Jahr 2026 Immobilienpreise wieder um rund 3 % ansteigen könnten. Nicht zuletzt sind gestiegene Einkommen mitverantwortlich, dass wieder ein Stück an Leistbarkeit gewonnen wurde.
Die Eigentumsquote in Österreich liegt mit 54,3 % deutlich unter dem EU-Schnitt von 69,2 %. Warum macht die Schaffung von Eigentum Sinn?
Eigentum schützt vor Abhängigkeiten, Eigentum schützt vor Mietpreisentwicklungen UND ganz wesentlich: Eigentum schützt vor Altersarmut! Ja, die Eigentumsquote ist in Österreich eine historisch niedrige. Gründe dafür sind leicht erkennbar: Überbordende Baubestimmungen und unverständlich lange Bauverfahren tragen künstlich zu überteuerten Errichtungskosten bei. Auch hier ist unsere Politik mit zielführendem Hausverstand gefordert!
Ein Fenstertausch kann viel bewirken: Er steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern senkt auch langfristig Energiekosten. Rekord Fenster zeigt, welche Faktoren dabei entscheidend sind und worauf es ankommt.
Im Winter zieht es, im Sommer staut sich die Hitze? Alte Fenster rauben nicht nur Komfort, sondern auch bares Geld. Wer Tag für Tag mit steigenden Energiekosten kämpft, übersieht oft den stillen Verursacher: undichte Fenster. Ein moderner Fenstertausch bringt spürbare Veränderung: mehr Ruhe, mehr Behaglichkeit und langfristig geringere Heiz- und Kühlkosten. Doch wie aufwendig ist ein solcher Wechsel wirklich und worauf sollte man beim Kauf achten? Anita Maitz von Rekord Fenster hat die Antworten:
Wann und warum sollte man ein Fenster tauschen?
Anita Maitz: Wurden Fenster vor 1995 eingebaut, lohnt sich ein Austausch. Neue Fenster verbessern den Schallschutz, erhöhen die Sicherheit, steigern den Wohnkomfort und werten die Immobilie auf. Vor allem wirken sie sich langfristig auf Heizund Kühlkosten aus.
Macht ein Fenstertausch viel Schmutz?
Professionelle Montageteams schützen Möbel und Böden, arbeiten staubarm und hinterlassen die Räume besenrein. Der Aufwand für Kund:innen bleibt somit gering.
Worauf sollten Kund:innen beim Fensterkauf achten?
Neben Material, Profil, Glas, Beschlag sowie Schall- und Wärmedämmwerten ist eine verlässliche Garantie entscheidend.
Wir bietet 20 Jahre Langzeitgarantie auf volle Funktionsfähigkeit –bei Einhaltung der Servicetermine. Das sorgt für Sorgenfreiheit.
Was sind die geheimen Spartipps beim Fenstertausch?
Frühzeitig planen und Angebote vergleichen. Hochwertige Materialien wie Holz-Alu nur in repräsentativen Räumen und für die übrigen Fenster auf Kunststoff-Alu setzen. Sonnen- und Insektenschutz gleich mitplanen – Nachrüstungen sind teurer. Und: Den Austausch außerhalb der Hauptsaison ansetzen – oft gibt es kürzere Lieferzeiten und attraktivere Konditionen.
Warum lohnt sich ein Besuch in den Schauräumen Graz, Studenzen oder Weitendorf?
In den Schauräumen können Kund:innen Fenster und Türen direkt vergleichen. Im persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam die Lösung, die Wünsche und Budget optimal vereint. Der Standort Graz bietet über 250 m2 Ausstellungsfläche und eine Bestpreis-Garantie für Fenster und Türen in der Region. Findest du ein günstigeres Angebot für vergleichbare Produkte, produziert in Österreich, passen wir unseren Preis an.
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Mit diesen entzückenden Schlafzimmer-Essentials können
Sie Ihr Wohn- und Schlaferlebnis deutlich verbessern.
REDAKTION: Benjamin Pöschl | FOTOS: Hersteller, Unsplash/waiheng_tobi
1 ES WERDE LICHT. „Bigger Brother“-Lampe von Queeboo, gefunden bei Föger, um € 249,–2 NÜTZLICH. Nachttisch „Nochero“ von allnatura, um € 389,– 3 KÜHLEND. FERM LIVING Kara enset, gefunden bei Kastner & Öhler, um € 39,95 4 HERBSTLICH. ÄNGSLILJA Bettwäsche-Set von Ikea, um € 19,99
5 MODERN. Sessel „BABETTE“ von Katrine Bjørn, ab € 599,– 6 FLOWER POWER. Schmetterlingsorchidee, gefunden bei Dehner, um € 24,99 7 ZEITLOS. Wanduhr „Karlsson“, um € 39,–, bei XXXLutz
Ob Haus oder Wohnung, bauen oder kaufen. Wir haben die passende Lösung für Ihre Wohntraumfinanzierung.
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Der Traum von den eigenen vier Wänden ist groß – doch beim Immobilienkauf lauern neben hohen Investitionen auch rechtliche und steuerliche Fallstricke. Wer die wichtigsten Punkte kennt, kann Risiken vermeiden und bares Geld sparen.
Bei aller Euphorie über das neue Zuhause: Der Erwerb einer Immobilie ist für die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Umso wichtiger ist es, die rechtlichen Rahmenbedingungen von Beginn an abzusichern – denn Fehler können hier existenzielle Folgen haben.
REDAKTION: Lissi Stoimaier
FOTO: Shutterstock
Während man beim Autokauf Prospekte studiert, Testberichte liest und Probefahrten unternimmt, lassen sich Käufer:innen beim Immobilienerwerb oft nur zu gerne von der Begeisterung blenden. Doch hinter der Traumimmobilie können sich komplexe Fallstricke verbergen. Für juristische Laien ist es nahezu unmöglich, alle Risiken im Vorfeld zu erkennen. Genau hier setzen die österreichischen Notar:innen an: Sie prüfen, beraten und begleiten –vom ersten Kaufanbot über die sichere Abwicklung bis hin zur Eintragung im Grundbuch und der späteren familiären Absicherung.
Digital und dennoch persönlich. Ein großes Thema ist heute die Digitalisierung. Notar:innen nehmen hier eine Vorreiterrolle ein: Nahezu alle Dienstleistungen können mittlerweile digital
abgewickelt werden. So ist es etwa möglich, eine beglaubigte Unterschrift in einem sicheren elektronischen Datenraum vorzunehmen. Das notwendige persönliche Gespräch zwischen Klient:innen und Notar:innen bleibt selbstverständlich bestehen – kann aber ebenfalls in digitaler Form geführt werden. Diese Kombination aus moderner Technologie und rechtlicher Verbindlichkeit eröffnet ganz neue Möglichkeiten der sicheren, bequemen und effizienten Vertragsabwicklung.
Treuhandkonto – maximale Sicherheit. Wer beim Immobilienerwerb Sicherheit will, sollte sich für die Abwicklung über ein notarielles Treuhandkonto entscheiden. Dafür gibt es in Österreich sogar eine eigene Notartreuhandbank, die ausschließlich für diese Zwecke eingerichtet wurde. Mit der Abwicklung über die Notartreuhandbank ist jeder der Beteiligten – Käufer und Verkäufer, aber auch beteiligte finanzierende oder auch lastenfreistellende Banken –zu 100 % abgesichert. Notar:innen als Treuhänder garantieren, dass Kaufpreiszahlungen erst dann freigegeben werden, wenn sämtliche vertraglichen Vor
aussetzungen erfüllt sind. Notar:innen sind dabei die Drehscheibe, fungieren als neutrale Ausgleichsinstanz und wahren die Interessen aller Beteiligten.
Fallen beim Immobilienkauf. Eine häufige Überraschung für Käufer:innen sind Dienstbarkeiten – sogenannte Servitute –, die auf einem Grundstück lasten. Das können Wegerechte für Nachbarn, das Recht zur Verlegung von Leitungen oder auch landwirtschaftliche Zufahrten sein. Diese oftmals „unsichtbaren“ Belastungen werden beim Kauf automatisch übernommen und können die Nutzung stark einschränken. Umgekehrt gilt es zu prüfen, ob das eigene Grundstück tatsächlich über alle notwendigen Anschlüsse verfügt und ob Flächenwidmung, Bebauungspläne und regionale Vorschriften das Bauvorhaben zulassen.
Drei entscheidende Fragen. Bei jedem Immobilienerwerb bespreche ich mit meinen Klient:innen drei zentrale Szenarien:
1. Was passiert im Falle einer Trennung? Wer bleibt Eigentümer:in, wer darf verfügen und wie wird das Vermögen aufgeteilt?
2. Was passiert im Todesfall? Hier macht es einen erheblichen Unterschied, ob es sich um eine Eigentumswohnung oder um ein Grundstück mit Haus handelt. Auch PatchworkSituationen – oder etwa auch das Bauen auf dem Grundstück oder der Ausbau des Wohnhauses der Schwiegereltern – bergen erhebliches Konfliktpotenzial.
3. Was passiert, wenn eine Person ihre Entschei dungsfähigkeit verliert, etwa durch Unfall oder Krankheit? Hier bietet sich die Vorsorgevollmacht als wirksames Instrument an, um Klarheit und Hand lungsfähigkeit zu sichern.
Diese Fragen mögen unbequem erschei nen – doch eine rechtzeitige Klärung verhindert oft jahrzehntelange Streitig keiten oder mangelnde Handlungsfähigkeit. Jedenfalls ist es ratsam, wechselseitige Rechte und Pflichten vertraglich festzulegen und Risiken zu minimieren.
Vize-Präsidentin der Österreichischen Notariatskammer
Partnerschafts- und Eheverträge –Schutz vor dem Rosenkrieg. Gerade bei Paaren, die sehr unterschiedliche Vermögenswerte in eine Immobilie einbringen, kann ein Ehe- oder Partnerschaftsvertrag sinnvoll sein. Er mag im ersten Moment unromantisch wirken – doch er ist allemal romantischer als ein Rosenkrieg, bei dem das hart erarbeitete Vermögen zerrieben wird. Notar:innen sind gesetzlich verpflichtet, beide Seiten ausgewogen zu beraten und für faire Lösungen zu sorgen. Übrigens: Ein Ehevertrag ist nicht nur vor, sondern auch während einer bestehenden Ehe möglich.
Fazit. Der Kauf einer Immobilie ist nicht nur eine emotionale, sondern vor allem eine rechtliche Entscheidung von größter Tragweite. Notar:innen stehen hier als unabhängige Expert:innen bereit – modern, digital, rechtssicher und mit höchstem Maß an Verlässlichkeit.
KLAUS GAEDKE
Präsident der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
Landesstelle Steiermark
Der Traum von der eigenen Wohnung oder dem Haus im Grünen ist für viele von uns ein großer Lebenswunsch. Doch bevor die Schlüssel endlich in der Hand liegen, lohnt es sich, einen genauen Blick auf die steuerlichen Rahmenbedingungen zu werfen. Denn wer hier gut plant, kann beim Immobilienkauf Geld sparen – und sorgt dafür, dass der Traum nicht zur finanziellen Belastung wird.
Welche Kosten? Beim Erwerb einer Immobilie fallen in Österreich neben dem Kaufpreis noch Nebenkosten von rund fünf Prozent an. Die größte Position ist die Grunderwerbsteuer mit 3,5 % des Kaufpreises. Zusätzlich schlägt die Grundbuch-Eintragungsgebühr mit 1,1 % zu Buche, und wer den Kauf über einen Kredit finanziert, zahlt außerdem rund 1,2 % Pfandrechtseintragungsgebühr. Das klingt nach viel – aber es gibt eine gute Nachricht: Mit dem aktuellen Wohnbaupaket der Bundesregierung lassen sich hier mehrere tausend Euro sparen. Für Kaufverträge, deren Eintragung zwischen dem 1. Juli 2024 und dem 30. Juni 2026 erfolgt, entfällt die Grundbuch- und Pfandrechtseintragungsgebühr bis zu einer Bemessungsgrundlage von 500.000 € vollständig. Bei höheren Kaufpreisen gilt die Befreiung anteilig und bei Immobilien über 2 Mio. € entfällt sie ganz. Die Voraussetzung: Die Immobilie muss dem drin-
genden Wohnbedürfnis dienen, also als Hauptwohnsitz genutzt werden. Hier ist ein Nachweis erforderlich – etwa durch Ummeldung des Hauptwohnsitzes und Aufgabe bisheriger Wohnrechte.
Wann Umsatzsteuer? Neben den klassischen Kaufnebenkosten spielt auch die Umsatzsteuer eine entscheidende Rolle. Für die meisten privaten Käufer:innen, die ihre Immobilie selbst nutzen, fällt keine Umsatzsteuer an. Spannend wird es jedoch, wenn es um Anlegerwohnungen oder gewerbliche Objekte geht: Hier kann der Verkäufer die Umsatzsteuer-Option wählen. Das bedeutet, dass beim Kauf 20 % Umsatzsteuer anfällt, die Käufer:innen aber als Vorsteuer zurückholen können, wenn sie später umsatzsteuerpflichtig vermieten. Wer hingegen ohne Umsatzsteuer vermietet oder selbst einzieht, kauft in der Regel ohne Umsatzsteuer – und vermeidet so unnötige Zusatzkosten. Die richtige Entscheidung hängt also davon ab, wie die Immobilie genutzt werden soll.
Wer kauft? Auch die Frage, in wessen Namen gekauft wird, ist steuerlich nicht zu unterschätzen. Für Selbstnutzer:innen und Käufer:innen einzelner Wohnungen ist der private Erwerb meist die einfachste und günstigste Lösung: Der Verwaltungsaufwand ist gering, die Begünstigungen – wie die aktuelle Gebührenbefreiung – lassen sich direkt nutzen und die Struktur bleibt übersichtlich.
Wer allerdings plant, mehrere Objekte zu erwerben oder Gewinne langfristig zu reinvestieren, kann über eine Immobilien-GmbH nachdenken. Innerhalb der GmbH werden Gewinne derzeit mit 23 % Körperschaftsteuer besteuert. Erst wenn Gewinne ausgeschüttet werden, fallen zusätzlich 27,5 % Kapitalertragsteuer an. Solange das Geld jedoch in der GmbH bleibt, kann dieses Modell steuerlich interessant sein. Hinzu kommt, dass Verluste vorgetragen werden können und Verkäufe häufig flexibler gestaltet werden. Die Kehrseite: mehr Verwaltungsaufwand, höhere Fixkosten und eine komplexere Struktur. Für Einsteiger:innen lohnt sich die GmbH daher selten, für Investor:innen mit langfristiger Strategie hingegen durchaus.
Fazit: Wer in Österreich eine Immobilie kaufen möchte, sollte nicht nur auf den Kaufpreis schauen, sondern auch auf die steuerlichen Feinheiten. Mit dem aktuellen Wohnbaupaket lassen sich bis Mitte 2026 erhebliche Kosten sparen. Die Entscheidung, mit oder ohne Umsatzsteuer zu kaufen, kann Tausende Euro Unterschied machen, und die Wahl zwischen privatem Erwerb oder GmbH hängt stark von den eigenen Plänen ab. Wer hier rechtzeitig plant, legt den Grundstein für eine kluge, steuerlich optimierte Immobilienstrategie – und macht den Traum vom Eigenheim oder Investment nicht nur wahr, sondern auch leistbar.
„Altes bewahren, Neues gestalten” – mit der Volksbank Steiermark an deiner Seite machst du dein Zuhause bereit für ein modernes Morgen.
ST. VEIT IN DER SÜDSTEIERMARK.
18 geförderte Eigentumswohnungen und Maisonetten im Reihenhausstil
Nachhaltig, leistbar, für Generationen.
Wohnen, wie es zu Ihrem Leben passt: Ob mitten in der Stadt, mit Weitblick ins Grüne oder eingebettet in ländlichen Charme – die GWS bringt Wohnträume zum Leben. Drei aktuelle Projekte zeigen, wie moderner, geförderter Wohnbau heute aussieht: hochwertig, nachhaltig und leistbar.
Urbanes Leben mit Rückzugsort –Graz, Karlauerstraße 57. 48 geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption entstehen in zentraler Lage, nur wenige Schritte von Augarten und Citypark entfernt. Jede Wohnung bietet einen Balkon oder Eigengarten – und als besonderes Highlight eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse mit Blick über die Dächer von Graz. Lift, Tiefgarage und energieeffiziente Bauweise sorgen für Komfort. Perfekt für alle, die das Stadtleben lieben, ohne auf Freiräume verzichten zu wollen. Bezug: voraussichtlich 2026.
Ländlicher Charme trifft modernen Wohnkomfort in Sankt Veit in der Südsteiermark. 18 geförderte Eigentumswohnungen und Maisonetten im Reihenhausstil entstehen im malerischen Ortskern von St. Veit. Großzügige Balkone oder sonnige Terrassen mit Eigengarten laden zum Verweilen ein. Die ruhige Lage punktet mit guter Infrastruktur und einer Umgebung, die Erholung direkt vor der Haustür bietet. Fertigstellung: Herbst 2026.
Zentrumsnah und naturnah – Leoben, Judendorfer Straße 56. 22 geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption entstehen in einem ruhigen Wohngebiet mit hervorragender Anbindung an das Stadtzentrum. Ob Balkon, Terrasse mit Eigengarten oder Dachterrasse – jede Einheit bietet Freiraum zum Genießen. Lift, Tiefgarage, Fernwärme und energieeffiziente Bauweise gehören zur Ausstattung. Naherholungsgebiete und
eine gute Infrastruktur machen den Standort besonders attraktiv. Geplanter Bezug: Herbst 2026.
Nachhaltig denken. Leistbar bauen. Zukunft sichern. Die GWS steht für Wohnraum, der Generationen verbindet und Verantwortung für die Zukunft übernimmt. Moderne Grundrisse, effiziente Heizsysteme, Photovoltaik-Anlagen, hochwertige Dämmung und großzügige Außenflächen sind Standard. Das Ziel: Lebensqualität, die heute begeistert und auch in Jahrzehnten Bestand hat.
Finanzielle Vorteile nutzen. Die neue Wohnbauförderung der Steiermärkischen Landesregierung bietet beste Bedingungen für den Schritt ins Eigenheim. Das Fixzinsdarlehen mit nur 0,5 % über 30 Jahre ermöglicht eine Finanzierung von bis zu 90 % der Baukosten – aktuell sogar ohne Grundbuch-
GRAZ, KARLAUERSTRASSE 57. 48 geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption
eintragungsgebühr. Alle Infos unter wohnbau.steiermark.at.
Verlässlichkeit seit fast 75 Jahren. Von der Planung bis weit nach dem Einzug setzt die GWS auf Transparenz, persönliche Betreuung und nachhaltige Qualität. Die jahrzehntelange Erfahrung sorgt dafür, dass Kund:innen sich nicht nur auf ihr neues Zuhause freuen, sondern sich auch langfristig sicher fühlen. Regelmäßige Befragungen bestätigen: Auf die GWS kann man bauen –heute, morgen und in Zukunft.
Gemeinnützige Alpenländische Gesellschaft für Wohnungsbau und Siedlungswesen m.b.H. www.gws-wohnen.at GWS
Luxus im Haus mit dem Glanz von Glas! DasZusammenspiel ausLeichtigkeit, Transparenzund Eleganzsorgtfürein Stimmungserlebnis derSuperlative.
REDAKTION: Yvonne Hölzl
FOTOS: Hersteller, Christian B/Yellows Studio
1RUNDESACHE.SchalevonCopenhagen,um€79,99. ErhältlichaufWestwing. 2 WOW-EFFEKT VasevonAYTM, um€229,–. ErhältlichbeiConnox. 3DUO Couchtisch „onno“vonRolfBenz,um€1.381,–. 4GENUSSMITTEL. DecantervonDixon,um€144,–.Erhältlichaufnunido.at.
5AUFGEBLASEN Pendelleuchte,um€488,90.Erhältlich auflampenwelt.at. 6EINGEFRISCHT.Mundgeblasene Vase,um€179,–.ErhältlichbeiWestwing. 7GLASAKZENT.MundgeblaseneDekoschalevonAudo Copenhagen,um€149,–. ErhältlichbeiWestwing.
Damit der Traum von den eigenen vier Wänden Realität wird, sind eine langfristige Planung und eine passende Finanzierung entscheidend. Wüstenrot ist ein verlässlicher, erfahrener Partner an Ihrer Seite, der Sie bei Ihrem Wohntraum unterstützt.
Worauf Sie bei der Finanzierung achten sollten. Am Anfang sollten Sie zunächst überlegen, wie hoch der benötigte Kredit sein sollte. Schon hier gibt es Unterschiede zwischen Kauf und Bau. So kommen beim Immobilienkauf zum Kaufpreis noch Nebenkosten bspw. für Notar, Makler sowie Grundbucheintragung hinzu.
Beim Neubau sollten zunächst mehrere Angebote eingeholt und gut geplant werden, was man alles selbst am Bau tun kann und möchte. Und auch das vorhandene Eigenkapital ist ein wichtiger Faktor. Ideal sind 20–30 % der Gesamtsumme. Außerdem ein guter Tipp: Machen Sie sich über Förderungen schlau.
An die Absicherung denken! Bei der Wahl Ihres Wohnkredits sind vor al-
lem Zinsmodell sowie Laufzeiten wichtig. Diese sollte man abhängig von der Rückzahlungsfähigkeit wählen. Zudem sollten Sie unbedingt an eine Absicherung denken, falls ein Notfall eintritt und die Raten nicht, wie gewöhnlich, gezahlt werden können. Wüstenrot findet im Gespräch mit Ihnen heraus, was in Ihrer Lebenssituation gut passt.
Scheidung: Wer bekommt das Haus? Und wenn es im Leben mal doch nicht so läuft wie erhofft, ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und für eine ordentliche Güterteilung zu sorgen. Möchte einer der Ehepartner das Haus oder die Wohnung behalten, muss er den Anteil des Partners abkaufen. Dabei gibt es verschiedene Finanzierungsmöglich-
keiten: Erhöhung des bestehenden Kredits, Umschuldung (neuer Kredit ersetzt den alten) oder ein zusätzlicher Kredit für die Scheidungsauszahlung.
Beim gesamten Prozess sollten Sie beachten, dass eine neue Prüfung durch die Bank nötig ist, um festzustellen, ob der Kredit für eine Person leistbar ist. Auch die laufenden Kosten wie Unterhalt, Betriebskosten, Rücklagen müssen neu berücksichtigt werden. Wüstenrot ist auch in schwierigen Zeiten für Sie da. Im persönlichen Gespräch finden wir gemeinsam Lösungen, die maßgeschneidert für Ihre individuellen Bedürfnisse sind.
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Bei Casarista in Graz entstehen Möbel nach Maß, Design nach Gefühl und Möbelfunktionalität nach eigenen Vorgaben – per Mausklick. Für Möbeldesigns, die so einzigartig wie ihre Besitzer sind!
Hier beginnt jeder Möbeltraum mit einem Klick. Seit 2020 lädt der Möbelhersteller Casarista Menschen dazu ein, ihre Möbelunikate selbst zu gestalten – online, ohne Umwege. Mit dem intuitiven Konfigurator wird nämlich aus einer Idee Schritt für Schritt ein Möbelstück, das nicht nur in den Raum, sondern genau in das Leben seiner Besitzer passt. Hier entstehen nicht einfach Möbel. Hier entsteht Persönlichkeit in Form von Holz, Stoff und Design. Was als mutige Idee in Graz begann, ist heute ein erfolgreiches Unternehmen mit mehr als zehn Standorten in der gesamten DACHRegion – und einer klaren Mission: Möbel zu schaffen, die so einzigartig sind wie ihre Besitzer.
Innovation aus der Steiermark. Das Herzstück des CasaristaKonzepts ist der OnlineKonfigurator. Mit wenigen Klicks können Kunden ihr Möbelstück so gestalten, wie es perfekt zu ihnen passt – ob Sofa, Bett, Essgruppe, OutdoorLounge oder Relaxsessel. Die Verbindung aus Handwerk, Qualität und digitaler Technologie macht jedes Stück zu einem unverwechselbaren Einzelstück. „Wir haben früh verstanden, dass Menschen heute mehr denn je Wert auf Individualität legen – und auf Möbel, die nicht von der Stange kommen“, erklärt Geschäftsführer Georg Walchshofer. In nur wenigen Jahren hat sich Casarista von einem kleinen Grazer Unternehmen zu einer etablierten Marke in der gesamten DACHRegion entwickelt.
Dieses Wachstum basiert auf klaren Prinzipien: kompromisslose Qualität, zeitloses Design und ein Service, das persönlich bleibt – egal ob in Graz, München oder Berlin.
Gefertigt werden alle Möbel in enger Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern in Ungarn, nahe der österreichischen Grenze, die das Qualitätsversprechen teilen. So entstehen Stücke, die Jahrzehnte überdauern – und dabei so individuell sind wie die Menschen, die sie nutzen.
Regional verankert, international gefragt. Trotz der Expansion schlägt das Casarista-Herz in Graz. Hier befindet sich nicht nur das Headquarter, sondern auch das kreative Zentrum, in dem neue Ideen entstehen. Die Stadt mit ihrer Mischung aus Kultur, Design und Lebensqualität prägt die Arbeit des Teams und inspiriert dazu, immer wieder neue Wege zu gehen. „Wir sind stolz darauf, dass wir als österreichisches Unternehmen zeigen können, dass Innovation und Handwerk Hand in Hand gehen – und dass aus einer regio-
nalen Idee etwas entstehen kann, das international Anklang findet“, so Georg Walchshofer.
Möbel mit Zukunft. Die Reise ist für Casarista noch lange nicht zu Ende. Das Team will weiterwachsen – aber ohne seine Werte aus den Augen zu verlieren. Das heißt: noch mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und noch smartere digitale Lösungen. Von Graz aus in die Welt und immer mit dem Anspruch, Möbelunikate zu schaffen, die Menschen begeistern. Unser Tipp: Gleich selbst ausprobieren!
Kaiserfeldgasse 5, 8010 Graz Tel.: 0316/376 111 hello@casarista.com www.casarista.com CASARISTA GMBH
Der 116. Gady Markt findet am 6. und 7. September statt. Mit der Vergabe von 116 Schultüten an 116 Schulanfänger:innen, dem Traktortreffen, der Liveübertragung des Radio Steiermark Frühschoppens und dem traditionellen Wirtschaftsgespräch gibt es viele Höhepunkte. Außerdem: regionale Köstlichkeiten, Live-Musik, das Weindorf, die Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres, Vergnügungspark sowie Ponyreiten. www.gady.at
Die Wiener Städtische Versicherung in der Steiermark blickt im ersten Quartal 2025 trotz eines turbulenten politischen Umfelds und des zweiten Rezessionsjahrs in Folge auf eine sehr stabile Geschäftsentwicklung zurück. Die Versicherung verzeichnete in allen Sparten ein Prämienwachstum, jenes in der Schaden-/ Unfallversicherung und der Lebensversicherung fiel dabei besonders positiv aus. In Summe wurden im ersten Quartal 159,5 Millionen Euro Prämieneinnahmen verzeichnet.
Geberit lässt mit einer neuen, formvollendet eleganten Badserie aufhorchen: „Caluna“ von Geberit steht für zeitloses Design und Vielfalt, mit der sich individuelle Badträume verwirklichen lassen. Ob Waschtische, Badmöbel oder WCs – „Caluna“ punktet in allen Produktgruppen mit cleveren Details und dem gewissen Etwas. Erhältlich ist die neue Serie exklusiv in 16 „Elements“-Badausstellungen in ganz Österreich. elements-show.at/geberit-caluna
Longevity & Biohacking im Fokus • STEIRERIN Biohacking-Event
Die STEIRERIN präsentiert „Hack your Health“-Event.
Wie alt wir werden, können wir nicht völlig bestimmen – aber wie wir altern, sehr wohl. Longevity und Biohacking zählen zu den großen Trendthemen unserer Zeit: Dahinter steckt die Sehnsucht nach einem langen, gesunden und vitalen Leben. Es geht nicht um ewige Jugend, sondern darum, Körper und Geist bestmöglich zu unterstützen, um die Jahre voller Energie und Lebensfreude zu genießen. Von Ernährung über Bewegung bis hin zu Schlaf und mentaler Gesundheit – kleine Hacks können viel bewirken. Am 17. September findet daher das große STEIRERIN-Event „Hack your Health“ statt. Mehr Infos dazu sowie Tipps und Tricks für ein längeres, gesünderes Leben verraten wir auf den folgenden Seiten.
Altern ist kein Zufall –es ist steuerbar.
Denn das Streben nach gesundem Altern und Langlebigkeit ist nicht nur ein Traum, sondern greifbare Realität. Dafür sorgen diese Hacks aus der Longevity-Forschung und der BiohackingBewegung.
REDAKTION: Yvonne Hölzl | FOTO & GRAFIKEN: Shutterstock
LONGEVITY –
WAS IST DAS?
Der Trendbegri der Selbstoptimierung bezieht sich nicht nur auf ein langes Leben, sondern auf die Erhaltung der Gesundheit und Vitalität. Ziel ist es, das Leben möglichst lange bei guter Gesundheit und hoher Lebensqualität zu verbringen.
Die Forschung im Bereich Longevity schreitet rasant voran – mit Fortschritten in der Genetik, Zellbiologie und Therapieforschung.
Biohacking ist ein verwandtes Konzept und eine Lebensweise, die darauf abzielt, Körper und Geist durch gezielte Maßnahmen zu verbessern. Dazu nutzen wir Techniken wie Meditation, Ernährung, Supplements und Technologie, um unsere Leistungsfähigkeit zu steigern und das Altern zu verlangsamen. Die Integration von Wearables und Apps zur Überwachung der Gesundheit wird immer beliebter.
Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Bewegung und Entspannung, Mentales, soziale Beziehungen, gesunde Routinen und achtsame Ästhetik gehören zu einem optimierten Lifestyle dazu. Diese Säulen bilden die Grundlage des Longevity und Biohacking.
Wir können die biologische Uhr beeinflussen, Zellfunktionen reaktivieren und sogar den Alterungsprozess verlangsamen. Im Zentrum dieses Wandels stehen sogenannte LongevitySupplements – hochentwickelte Nahrungsergänzungsmittel, die weit über klassische Vitamine hinausgehen. Sie versprechen nicht weniger als ein gesünderes, vitaleres und potenziell längeres Leben. Der vielleicht größte Fortschritt liegt in der Individualisierung. Eine DNA-Analyse mittels Speicheltest ermittelt den individuellen Bedarf. Daraus entsteht eine tägliche Mikronährsto ration – angepasst an Zellsto wechsel, Genetik und Lebensstil.
Infusionen sind der neueste Hit im Bereich der Gesundheit. Sie bieten eine schnelle und e ektive Möglichkeit, Vitamine und Mineralien direkt in den Blutkreislauf zu bringen. Besonders beliebt sind Infusionen, die Energie steigern, die Haut strahlen lassen und das Immunsystem stärken. Ein Must-have für alle, die einen schnellen Boost suchen.
Die Zukunft der Hautpflege liegt in der Technologie. Von LED-Lichttherapien bis zu Mikroströmungsgeräten – die Beauty-Tech-Revolution bietet Frauen innovative Wege, um ihre Haut zu pflegen und zu verjüngen. Diese Geräte sind nicht nur e ektiv, sondern auch einfach zu Hause anzuwenden.
mit großer Wirkung für Körper und Geist:
1. PFLANZLICH UND ENTZÜNDUNGSHEMMEND ESSEN
Ernährung mit viel Gemüse, Beeren, Nüssen, Avocado, Olivenöl und wenig tierischem Eiweiß wirkt zellschützend, entzündungshemmend und sto wechselregulierend. Weniger Zucker, mehr Antioxidantien und eine moderate Kalorienzufuhr verlängern nachweislich die Lebensspanne.
2. FASTENZYKLEN: NATÜRLICHE ZELLVERJÜNGUNG AKTIVIEREN
Intervallfasten fördern die sogenannte Autophagie – ein natürlicher Reinigungsprozess der Zellen, der Alterungsprozesse verlangsamt, den Sto wechsel stabilisiert und Entzündungen reduziert.
3. TÄGLICHE BEWEGUNG
Mäßige Bewegung wie tägliche 8.000 bis 10.000 Schritte, leichtes Kraft- und Koordinationstraining stärkt Muskeln, Herz und Gefäße, verbessert den Schlaf und aktiviert die Mitochondrien, unsere zellulären Kraftwerke.
4. ZELLSCHUTZPROGRAMM: STRESSREDUKTION & ERHOLSAMER SCHLAF
Chronischer Stress beschleunigt die Zellalterung. Atemtechniken, Achtsamkeit oder Zeit in der Natur helfen, zur Ruhe zu kommen. Dazu acht Stunden Schlaf pro Nacht – für die Hormonbalance, Zellregeneration und mentale Gesundheit.
5 KÄLTEREIZE: ZELLTRAINING MIT FRISCHEKICK
Kalte Duschen, kühle Schlafzimmer, Eisbaden oder Kryotherapie regen die Durchblutung an, aktivieren das „braune Fett“, reduzieren Entzündungen und unterstützen die Autophagie.
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6. DIE INNERE HALTUNG ZÄHLT
Eine positive Lebenseinstellung, soziale Kontakte und eine wertschätzende Sicht auf das Älterwerden verlängern laut Studien die Lebensdauer um bis zu 7,5 Jahre.
FÜR SUPERWOMEN
Superfoods sind aus der modernen Ernährung nicht mehr wegzudenken. Sie sind reich an Antioxidantien und essentiellen Nährsto en, die das Altern verlangsamen und die Gesundheit fördern. Dabei setzen wir auf Chia-Samen, Goji-Beeren und Matcha, um die Ernährung zu optimieren und die Vitalität zu steigern.
BEWEGUNG ALS SCHLÜSSEL
Bewegung ist der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben. Die neuesten Fitness-Trends kombinieren körperliche Aktivität mit mentaler Stärke. Lange Zeit galt Ausdauertraining als Garant für Fitness und Gesundheit. Natürlich ist das auch immer noch zutre end. Inzwischen haben Forschende jedoch auch starke Muskeln als Quelle körperlicher Gesundheit entdeckt.
DER JUGEND
Guter Schlaf ist essenziell für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Hier setzt man auf Schlaftracker und Apps, um die Schlafqualität zu verbessern und die Regeneration zu fördern. Ein erholsamer Schlaf ist der Schlüssel zu einem strahlenden Aussehen und einem klaren Geist.
NO-GOS: WAS DU VERMEIDEN SOLLTEST
Im Streben nach Langlebigkeit gibt es auch einige Fallstricke. Übermäßiger Stress, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel sind die größten Feinde eines langen Lebens. Wir sollten diese Faktoren vermeiden, um unsere Gesundheit und Schönheit zu bewahren.
Stress kann viele Ursachen haben. Teste bis zu 40 Gesundheitswerte, und erhalte personalisierte Empfehlungen von erfahrenen Ärzt:innen. Ganz einfach von zuhause.
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Privatarzt NEU ab 12.9. gemeinsam besser leben
Das große STEIRERIN Longevity- & Biohacking-Event, powered by Biohacking Netzwerk, der größten Biohacking-Community im DACH-Raum, findet erstmals am 17. September 2025 statt. Sei dabei und gestalte dein Morgen!
Länger leben. Gesünder leben. Besser leben. Mit „Hack Your Health“ holt die STEIRERIN erstmalig in der Steiermark hochkarätige Expert:innen auf dem Gebiet des Longevity & Biohacking zusammen. Die Trendbewegung ist eine neue Wissenschaft, die erforscht, wie Menschen länger und gesünder leben können –mit dem Ziel, die Lebensqualität zu steigern und Krankheiten frühzeitig vorzubeugen.
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GOODY-BAG IM WERT VON ÜBER
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Was Sie erwartet: Bei unserem einzigartigen Event greifen wir dieses zukunftsweisende Thema auf und schaffen Sichtbarkeit, indem hochkarätige Expert:innen aufzeigen werden, wie man länger und vitaler leben kann. Inspirierende Speaker:innen aus Fitness, Mindset, Wissenschaft und Beauty gehen in den Austausch, vermitteln ihre Erkenntnisse und sorgen dabei für den einen oder anderen Aha-Moment. Für alle, die genug haben von „irgendwann mal anfangen“ – und lieber jetzt etwas verändern wollen.
JOHANNES WEISS
CEO & Founder Longevity Center Vienna, Speaker und Dozent für Longevity & ganzheitliche Medizin
GEORG MERKSCHA Berater, Mentor & Speaker
RICHARD STAUDNER Longevity-Experte & Therapeut der PsychoNeuro-Immunologie
NERAD Fitnessmotivatorin & CEO VIBES FITNESS®
Wann & Wo: 17.09.2025, Einlass ab 17:00 Uhr
DR. ANDREA LUIDOLD
Ärztin, Better Aging & Ästhetische Medizin | CEO & Founder Longevity Center Leibnitz
CLEMENS GUGL Gründer Biohacking Netzwerk
Das Genusswerk, Dr.-Auner-Straße 20, 8074 Raab
Programm: Zwei inspirierende Keynotes:
• „Smarte Diagnostik für mehr Gesundheitsjahre“ – Richard Staudner
• „Longevity – Hype oder Zukunftsmedizin“ – Johannes Weiss
Podiumsdiskussion zu den 5 Säulen des Biohacking:
• Ernährung/Schlaf – Richard Staudner
• Bewegung/Entspannung – Katrin Nerad
• Psyche/Mentales – Georg Merkscha
• Soziale Beziehungen/gesunde Routinen – Clemens Gugl
• Frauengesundheit/Vitalität/achtsame Ästhetik – Dr. Andrea Luidold
Gewinnspiel mit tollen Biohacking-Preisen
Biohacking-Erlebniswelt
Interaktive Boost-Session mit Katrin Nerad
u. v. m.
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Schluss mit Standard! Diese neuen Beauty- und Wellnesstrends setzen auf das, was wirklich zu uns passt.
REDAKTION: Laura Altenhofer
Die Zeit der One-size-fits-allLösungen ist vorbei. Schönheit und Wohlbefinden folgen heute einem klaren Trend: Personalisierung. Digitale Innovationen prägen unseren Alltag, und gleichzeitig wächst der Wunsch nach authentischen, maßgeschneiderten Erlebnissen, die nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen. Die neuen Beauty- und Wellnesstrends sind deshalb vor allem eines: individuell. Ob Selfcare, Hightech oder Longevity – was zählt, ist das, was uns persönlich guttut. Und dabei darf es ruhig ein bisschen smarter sein.
Hightech tri t Hautpflege: Statt pauschaler Versprechen stehen heute echte Hautbedürfnisse im Mittelpunkt, und oft steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick im Spiegel sieht. Moderne Treatments setzen deshalb auf Technologien, die tiefgreifende Prozesse erkennen und gezielt beeinflussen. Ganz vorne mit dabei: die Exosomen-Therapie. Klingt futuristisch, ist aber im Grunde die feine Art, der Haut beim Regenerieren unter die Arme zu greifen – mit Signalsto en, die Zellprozesse gezielt ankurbeln. Die eingesetzten Exosomen stammen aus körpereigenen oder biotechnologisch gewonnenen Quellen und bieten damit eine individualisierte Form der Hautregeneration. Noch niederschwelliger, aber ebenso präzise ist das NanoNeedling. Dabei werden mikrofeine Wirksto e direkt über winzige Kanäle in die Haut transportiert, angepasst an Alter, Lebensstil oder genetische Disposition. Ordinationen für ästhetische Medizin wie jene von Dr. Rieder und Dr. Kager in Wien arbeiten längst nicht mehr mit „Standardpaketen“, sondern starten jede Behandlung mit einer detaillierten Hautanalyse. Das Ergebnis: individuelle Treatments, die auf langfristige Balance statt kurzfristige E ekte setzen.
Wie zeigt sich der Trend zur Personalisierung konkret bei modernen Beauty-Treatments?
Personalisierung bedeutet, dass nicht nach Schema F behandelt wird – sondern dass die Hautbedürfnisse individuell analysiert und gezielt therapiert werden. Wir bieten in unseren Ordinationen Behandlungskonzepte an, die mit einem persönlichen Beratungsgespräch beginnen, bei denen wir das Anliegen des Patienten oder der Patientin ausführlich besprechen und aufgrund dessen wir dann einen individuellen Behandlungsplan erstellen. Je nach Hautbedürfnis kombinieren wir innovative Methoden aus der regenerativen Medizin und Biorevitalisierung mit bewährten Klassikern wie Hyaluronsäure und Botox.
Welche Methoden halten Sie aktuell für besonders wirkungsvoll, wenn man Haut gezielt und individuell behandeln möchte?
Entscheidend ist weniger die einzelne Methode als vielmehr die gezielte Kombination – abgestimmt auf die individuellen Hautbedürfnisse. Besonders wirkungsvoll sind Behandlungen, die Hautregeneration, Feuchtigkeitsversorgung und Zellaktivierung miteinander verbinden. Wichtig ist dabei aber immer ein ganzheitlicher Blick, was die Haut gerade benötigt und wie wir die Hautqualität auf lange Sicht verbessern können.
Inwiefern unterscheiden sich diese personalisierten Treatments von etablierten Verfahren wie Botox oder Hyaluron?
Botox und Hyaluron wirken punktuell – Botox entspannt die Muskulatur, Hyaluron sorgt für Volumen oder für eine gute Feuchtigkeitsversorgung der Haut. Personalisierte Treatments wie Exosomen oder PRP (Platelet Rich Plasma) setzen dagegen systemischer an, sie verbessern die Hautqualität insgesamt und regen die Zellerneuerung an. Gerade in Kombination ergeben sich sehr schöne Synergien: Während Botox gegen Faltenbildung hilft, können Exosomen parallel die Hauttextur und -stra heit verbessern – für ein natürlicheres, ganzheitliches Ergebnis.
Die Zukunft schaut uns ins Gesicht – und analysiert es gleich mit. Künstliche Intelligenz mischt längst kräftig mit in der Beauty-Welt: von Hautanalysen über virtuelle Stylinghelfer bis hin zu Make-up-Proben in Echtzeit. Dabei wird deutlich: Die Schönheitspflege der Zukunft ist nicht nur digital, sondern so individuell wie nie zuvor.
KI-gestützte Tools scannen in Sekundenschnelle Hautbilder, erkennen Falten, Rötungen oder Unreinheiten und schlagen auf Basis von Millionen Datensätzen passgenaue Pflegeprodukte vor. So entsteht eine Beratung, die weit über das menschliche Auge hinausgeht. Auch beim Make-up wird Technologie zum kreativen Spielplatz: Marken wie L’Oréal oder Chanel setzen auf smarte Apps, die nicht nur Produktempfehlungen geben, sondern auch virtuelle Try-ons ermöglichen. Ob Lippenstift, Lidschatten oder Eyeliner – mit wenigen Klicks lässt sich testen, wie Farben im eigenen Gesicht wirken, bevor man zur Kasse geht. Das macht BeautyEntdeckungen nicht nur spielerischer, sondern auch mutiger. „Beauty-Tech verändert das Einkaufserlebnis spürbar – von statisch zu interaktiv, von generisch zu personalisiert“, so Stefan Lindenthal, Market Director Luxe bei L’Oréal Österreich. Auch im Haarstyling hält KI Einzug: So vernetzt etwa der aktuelle Dyson Airwrap sein Stylingtool mit einer App. Nutzer:innen können ihr individuelles Haarprofil erstellen – basierend auf Haartyp, Länge und Leistungswunsch. Darauf abgestimmt empfiehlt das Tool automatisch eine optimale Stylingabfolge und kreiert mit einem Knopfdruck das gewünschte Ergebnis. Selbst bei klassischen Themen wie Haarentfernung sorgt KI für Innovation: Geräte von Braun oder Philips erkennen Hauttöne präzise und passen Lichtimpulse automatisch an – für eine noch e ektivere und hautschonendere Anwendung. Ein weiterer Vorteil der smarten Technologien: Sie helfen, nachhaltiger zu konsumieren. Passgenaue Empfehlungen und virtuelle Anproben reduzieren Fehlkäufe, Retouren und damit Ressourcenverbrauch. „Beauty-Tech erö net neue Möglichkeiten, bewusster und gezielter zu agieren – ohne Kompromisse bei Qualität oder Erlebnis“, bringt es Lindenthal auf den Punkt.
Doch bei aller Technik rückt ein anderer Trend ebenso stark ins Zentrum: die Rückbesinnung auf das eigene Wohlbefinden. Sanfte Bewegungsformen wie Yoga, Stretching oder Face Yoga sind deshalb für viele genauso selbstverständlich wie Cleanser oder Serum. Sie fördern nicht nur die Durchblutung und den Muskeltonus, sondern stabilisieren auch das mentale Gleichgewicht. Digitale Helfer unterstützen dabei zunehmend: Apps wie Headspace, Calm oder Balance bieten strukturierte Programme für Achtsamkeit, Atemübungen, Stressabbau oder Einschlafhilfe direkt am Smartphone. Wer nur fünf Minuten am Tag hat, kann gezielt und nachhaltig entspannen – ob im Büro, in der UBahn oder im Bett. Doch Selfcare endet nicht am Bildschirm. Immer mehr Marken setzen auf physisch erlebbare Rituale, die Sinne und Seele ansprechen. Rituals etwa hat mit Mind Oasis ein multisensorisches Konzept geschaffen, das klassische Entspannung mit innovativen Anwendungen wie Hydromassagen – eine Kombination aus Wasserstrahlen und Wärmetherapie – oder der sogenannten BrainMassage verbindet – einer Kombination aus Licht, Klang und Vibrationstechnologie, die gezielt Gehirnwellen stimulieren und das Stresslevel senken soll. Aktuell ist Mind Oasis nur in ausgewählten internationalen Stores wie etwa in Berlin oder Amsterdam erlebbar, der Start in Österreich steht noch aus.
Wie hat sich das Verständnis von Wohlbefinden in den letzten 25 Jahren verändert?
In den frühen 2000erJahren lag der Fokus der meisten Menschen auf dem Äußeren – Schönheit bedeutete, gut auszusehen. Heute geht es darum, sich gut zu fühlen – sowohl mental als auch körperlich. Die Pandemie hat diesen Wandel beschleunigt. Die Menschen sind sich ihrer inneren Welt stärker bewusst geworden: Achtsamkeit, Schlaf, Stressbewältigung und sinnvolle Routinen stehen im Vordergrund.
Immer mehr Menschen investieren in Erlebnisse statt in Dinge. Wie reagiert Rituals auf diese „Experience Economy“?
Was heute als Trend gilt, ist für uns seit jeher Teil der Markenphilosophie. Vom warmen Tee in unseren Geschäften bis hin zum ganzheitlichen Design unserer Mind Oasis schaffen wir immersive Wohlfühlmomente. Unsere Stores stehen nicht für schnelles Einkaufen – sie sind Rückzugsorte. Das Wachstum unseres MindOasisKonzepts und unseres FlagshipStores „House of Rituals“ in Amsterdam zeigt, dass Menschen emotionale Verbindungen suchen, nicht bloß Konsum.
Welche Innovationen oder gesellschaftlichen Entwicklungen sehen Sie als echte Gamechanger für die Zukunft der Branche?
Drei Entwicklungen halte ich für besonders einflussreich. Erstens: Fokus auf mentales Wohlbefinden. Schlaf, Achtsamkeit, Stressabbau – das sind heute zentrale Themen. Zweitens: Streben nach Sinn. Menschen wünschen sich Marken mit Verantwortung. Für uns ist das seit jeher selbstverständlich, was sich in Initiativen wie BCorp und „Profit Pledge“ widerspiegelt. Drittens: nachhaltiger Wandel. Konsument:innen wollen Luxus ohne schlechtes Gewissen. Dank Nachfüllprodukten und natürlichen Inhaltsstoffen arbeiten wir darauf hin, bis 2025 vollständig abfallfreie Verpackungen einzuführen.
Wer versteht, wie der eigene Körper tickt, kann besser auf ihn eingehen – das ist die Grundidee hinter HealthWearables. Was früher als Quantified-Self-Nische galt, ist heute zentrales Tool der persönlichen Gesundheitssteuerung. Der Oura-Ring etwa sieht nicht nur stylish aus, sondern misst auch kontinuierlich Vitalwerte –Herzfrequenz, Körpertemperatur, Atemrate – und interpretiert diese im Kontext von Stress, Schlaf und Aktivität. Die ermittelten Daten fließen in einen täglich aktualisierten „Readiness Score“ – ein personalisierter Hinweis darauf, ob Erholung, Aktivität oder Ruhe angesagt ist. Auch im Bereich Frauengesundheit verändert Technologie die Regeln: Zyklustracker nutzen Temperaturmessung, Hormonanalysen oder KI-Modelle, um nicht nur fruchtbare Tage vorherzusagen, sondern auch hormonelle Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen. Smartwatches entwickeln sich derweil zu MiniLabors am Handgelenk: Sie liefern EKG, messen Sauersto sättigung oder erkennen Stressmuster über Hautleitwerte. Das Ziel ist klar: personalisierte Gesundheitsvorsorge, bequem im Alltag integrierbar.
LONGEVITY & PRÄVENTIVMEDIZIN
Wer denkt, Langlebigkeit sei eine Frage des Glücks, liegt nicht ganz falsch – aber auch nicht ganz richtig. Denn moderne Longevity-Ansätze zeigen: Wir haben mehr Einfluss auf unsere biologische Uhr, als wir denken. Entscheidend ist, wie früh wir anfangen, auf uns zu hören. Programme wie etwa jene von MaVie Care kombinieren genetische Tests, Blutanalysen und Lifestyle-Daten, um individuelle Gesundheitsprofile zu erstellen. Die daraus entwickelten Pläne reichen von Ernährungsoptimierung über Mikronährstofftherapien bis zu Bewegungsprogrammen – maßgeschneidert für die jeweilige Lebensphase und Zielsetzung. Moderne Bluttests gehen dabei weit über Cholesterin und Vitamin D hinaus. Sie analysieren Entzündungsmarker, hormonelle Dysbalancen oder sogar epigenetische Altersindikatoren – also wie alt der Körper biologisch tatsächlich ist. Die zentrale Idee: Nicht mehr nur Krankheiten heilen, sondern die Gesundheit erhalten – und das möglichst früh, ganzheitlich und individuell abgestimmt.
Christian Url, Geschäftsführer I AM Hotels Seiersberg & Leoben graz@iamhotel.at © beigestellt
3 FRAGEN ZU DEN VORTEILEN VON KÄLTEKAMMERN
Welche gesundheitlichen Vorteile werden mit der Anwendung von Kälte verbunden?
Die neue Kryo-Kältekammer bei –110 °C im I AM Hotel Seiersberg ist ein Hochleistungsprodukt „made in Austria“. Die extreme Kälte wirkt entzündungshemmend, kann Schmerzen lindern, steigert Vitalität und Wohlbefinden. Für viele Gäste eröffnet sich damit ein Zugang zum Biohacking – die Kälte wird bewusst genutzt, um Leistungsfähigkeit und Gesundheit gezielt zu optimieren. Auch im Bereich Beauty wird Kryo zunehmend geschätzt – für straffere Haut und Faltenreduktion.
Für welche Zielgruppen ist Kryotherapie besonders geeignet?
Sportler profitieren durch schnellere Regeneration, Menschen mit chronischen Beschwerden erfahren Linderung und Wellness-Interessierte schätzen den Energie-Reset. In Kombination mit einem Aufenthalt im I AM Hotel entsteht ein idealer Gesundheitsurlaub im Zeichen des Biohackings.
Wie lange dauert eine typische Sitzung und wie oft sollte man eine Kältekammer nutzen, um einen Effekt zu spüren?
Die Anwendung dauert rund drei Minuten. Viele spüren schon nach der ersten Sitzung positive Effekte – nachhaltige Resultate zeigen sich bei mehreren Anwendungen über Tage oder Wochen hinweg.
… und das so richtig! Mit dem „Bierstadtfest 2025“ blickt Murauer Bier auf zwei außergewöhnliche Tage zurück, die einmal mehr gezeigt haben, was unsere Region, unsere Braukultur und das Miteinander so besonders macht. Die Stimmung war fulminant wie einzigartig: die Stadt voll mit Menschen, bester Musik und vor allem extrem guter Laune – ein Sommerfest, das Maßstäbe gesetzt hat und wohl vielen in Erinnerung bleiben wird. Nicht nur, weil auch Sängerin Maite Kelly, ehemaliges Band-Mitglied von „The Kelly Family“, die Bühne so richtig gerockt hat. www.murauerbier.at
Ab 21. November geht es dreimal pro Woche (Montag, Mittwoch, Freitag) vom Graz Airport per Direktflug mit der British-Airways-Tochter „BA Euroflyer“ nach London Gatwick. „London war für uns der mit Abstand größte Markt ohne Direktflüge. Die Linienflüge mit BA Euroflyer nach Gatwick sind für Wirtschaft, Industrie und Tourismus in unserer Region enorm wichtig“, freut sich Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Graz Airport. „Von der neuen Flugverbindung profitieren sowohl Geschäftsreisende als auch Urlaubsgäste.“
Der Bezug zum Grünen Herz wird stärker: „Einfach kOSTbar“. Das ist die klare Positionierung, mit der die Oststeiermark zukünftig auftritt. Die Aussage ist gleichermaßen Haltung wie Claim und macht das kulinarische Angebot, die Gastfreundschaft, das Preis-Leistungs-Verhältnis der einzigartigen Region spürbar. Ergänzend zur erarbeiteten Positionierung tritt der Tourismusverband Oststeiermark mit einem zeitgemäßen Logodesign auf. Foto (v. l.): M. Feiertag (STG), J. Fandler (Ölmühle Fandler), K. Großschedl und S. Schindler (Oststeiermark Tourismus)
sehen!wutscher wurde von der renommierten Rating- und Rankingagentur „ServiceValue“ für seine außergewöhnliche Kundenberatung ausgezeichnet. Im Rahmen der groß angelegten Studie „Österreichs beste Kundenberatung“ überzeugte sehen!wutscher unter mehr als 500 getesteten Unternehmen aus 38 Branchen und sicherte sich damit den Gesamtsieg unter allen getesteten Dienstleistern und Händlern. Damit glänzt das österreichische Familienunternehmen über die Branchen hinaus mit der besten Kundenberatung. Foto (v. l.): Alexandra Wutscher-Hold, Fritz Wutscher, Fritz Wutscher jr.
Neue Kryo-Kältekammer für Regeneration & Biohacking in der neuen Vital Lounge des I AM Hotel Seiersberg.
Mit der neuen Kryo-Kältekammer bei –110 °C in der neuen Vital Lounge des I AM Hotel Seiersberg eröffnet sich ab Oktober 2025 ein Hightech-Angebot, das voll im BiohackingTrend liegt. Die extreme Kälte wirkt entzündungshemmend, lindert Schmerzen, stärkt das Immunsystem und aktiviert den Stoffwechsel auf Zellebene. Sportler profitieren von schnellerer Regeneration, Menschen mit chronischen Beschwerden erleben Linderung, und Wellness-Interessierte nutzen den Kick als Energie-Reset. Schon wenige Minuten genügen, um Körper und Geist in Balance zu bringen. Wer den Effekt vertiefen möchte, kombiniert mehrere Anwendungen im Rahmen eines Gesundheitsurlaubs direkt im Hotel.
Kontakt: Vital Lounge im I AM Hotel Seiersberg, Erzherzog-Johann-Straße 84, 8054 Seiersberg, Tel.: 0316/28 10 20, graz@iamhotel.at
Das I AM Hotel Seiersberg verbindet smartes Übernachten mit innovativer Gesundheitskultur. Gäste profitieren von funktionalen Zimmern, digitalem 24/7-Check-in und einer optimalen Lage nahe Graz. Mit der neuen Vital Lounge entsteht ab Oktober ein besonderes Highlight: eine Kryo-Kältekammer bei –110 °C, die Christian Url, neuer Geschäftsführer der I AM Hotels Seiersberg & Leoben, als Impuls für Reha und Biohacking in der Steiermark setzt. Mehrere Kälte-Anwendungen lassen sich direkt mit einem Aufenthalt im Hotel zu einem Gesundheitsurlaub verbinden. Und wer zwischendurch Abwechslung sucht, ist in wenigen Minuten mitten in Graz oder in den Weinbergen der Südsteiermark. Damit wird das I AM Hotel Seiersberg zur idealen Adresse für alle, die smarte Gastlichkeit mit dem Plus an Gesundheit kombinieren wollen.
Am Ende sterben wir zwar sowieso, aber vorher haben wir mehr vom Leben, wenn wir geistig fit bleiben, sagt die Gedächtnisforscherin Barbara Plagg. Und dafür kann man etwas tun!
REDAKTION: Leonie Werus | FOTOS: Manuela Tessaro, Edition Raetia Verlag, Unsplash/Milad Fakurian, Shutterstock
Wo sind schon wieder die Schlüssel? Was wollten wir gerade noch tun? Und wie hieß gleich noch die neue Kollegin? Kleine Erinnerungslücken gehören zum Alltag – und sorgen bei vielen dennoch für Beunruhigung. Doch was sagt unsere Vergesslichkeit wirklich über die Leistung unseres Gehirns aus? Und was können wir tun, um unser Gedächtnis fit zu halten? Die Wissenschafterin Dr. Barbara Plagg kennt sich mit dem menschlichen Erinnerungsvermögen bestens aus. In ihrem neuen Buch räumt sie mit gängigen Gedächtnismythen auf und zeigt: Wie gut unser Gehirn funktioniert, hängt stark davon ab, wie wir leben – und davon, dass wir früh damit anfangen, es zu pflegen.
Frau Plagg, wann haben Sie zuletzt Ihren Autoschlüssel verlegt?
Barbara Plagg: Warten Sie, ich sag’s Ihnen gleich, ich muss nur zuerst noch schnell mein Handy suchen ... (lacht) Was ich damit sagen will: Ich verlege mehrmals am Tag irgendwas.
Und besteht Grund zur Sorge, wenn das bei uns auch so ist?
Nein, denn das liegt an drei Dingen: Erstens ist unser Gedächtnis keine fixe Festplatte, sondern ein empfindliches Tierchen, das darauf reagiert, wie gut wir geschlafen haben, wie gestresst wir sind, ob wir uns genug bewegt und gesund ernährt haben –und ein müdes, überlastetes Gehirn ist schlicht schusseliger als ein ausgeschlafenes, entspanntes und gut ernährtes. Zweitens ist Aufmerksamkeit der Schlüssel im Erinnerungsprozess und sie tanzt im Alltag oft auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig. Wenn unser Gedächtnis mit den Informationen jongliert, dass noch Hafermilch fehlt, der Projektentwurf morgen fertig sein muss und wir nebenbei das Kind aus der Kita holen, ist es nicht verwunderlich, dass wir keine Ahnung mehr haben, wo wir den Autoschlüssel hingeworfen haben. Und drittens ist unser Gedächtnis ziemlich effizient und sortiert konsequent aus, was weder wichtig noch emotional aufgeladen ist: Dass die Nachbarin wieder nach Rimini gefahren ist, fällt da eben mal durchs Raster. Problematisch wird es, wenn man Dinge plötzlich nicht mehr kann, die man immer konnte, wenn der Überblick im Alltag verloren geht oder das Vergessen über einen längeren Zeitraum anhält. Dann sollte man diese Symptome fachärztlich abklären lassen.
Wenn unser Gedächtnis kein reines Archiv für Fakten ist, was leistet unser Gedächtnis wirklich?
Kurz gesagt: Alles. Es sorgt dafür, dass wir uns morgens die Jeans über die Beine statt über den Kopf ziehen und aus der Kaffeetasse und nicht aus der Blumenvase trinken. Das Gedächtnis ist kein Fotoalbum, das man ab und zu mal durchblättert, um zu schauen, was früher mal war, sondern unser inneres Navigationssystem für die Gegenwart. Es bewirkt, dass wir wissen, was wir tun und warum wir es tun. Erinnern heißt: klarkommen im Jetzt. Deswegen ist es absolut essenziell, dass wir unser Gedächtnis gut pflegen!
Was läuft da im Hintergrund so alles ab?
Selbst wenn Sie denken, Sie denken nicht, dann denken Sie nur, Sie denken nicht – denn das Gehirn ist permanent am Sortieren, Verknüpfen und Bewerten. Sogar während Sie schlafen und davon träumen, in Unterwäsche auf einem Einhorn durch Innsbruck zu reiten, arbeiten Ihre Hippocampi und schieben relevante Erfahrungen des Tages ins Langzeitgedächtnis. Apropos nicht daran denken: Viele Inhalte sind so gut abgespeichert, dass wir sie nicht mehr bewusst abrufen müssen, etwa das Radfahren oder das Zehnfingerschreiben. Wenn das mal nicht eine großartige Leistung unseres Gedächtnisses ist! Wir sollten uns mindestens genauso oft, wie wir uns über Schusseligkeiten ärgern, darüber freuen, dass das meiste wie geschmiert läuft!
Inwieweit beeinflusst der Lebensstil unsere Gedächtnisleistung?
Wie wir leben, so denken wir auch. Haben wir zu wenig geschlafen, sind wir nach Studienlage rund 40 Prozent „dümmer“, sprich langsamer beim Problemlösen, Erinnern und Mitdenken. Sind wir gestresst, können wir schlechter neue Erinnerungen bilden. Gute Ernährung schlägt hingegen mit einer besseren Gedächtnisleistung zu Buche: In einer Studie waren ältere Menschen, die sich nach der sogenannten MIND-Diät ernährten – vor allem ungesättigte Fettsäuren, wenig Fleisch, viel Gemüse und Obst – im Schnitt 7,5 Jahre „jünger im Kopf“ als Menschen, die sich schlecht ernährten. Bewegung ist sowieso ein absoluter Brainbooster: Sie pumpt Sauerstoff ins Oberstübchen, schüttet Wachstumsfaktoren aus und reduziert Entzündungen. Und was soziale Kontakte angeht, konnte schon oft gezeigt werden, dass Menschen, die ehrenamtliche Arbeit leisten und sich mit Freund:innen treffen, das Gehirn
besser in Schuss halten. All das beeinflusst nicht nur unmittelbar unsere Tagesverfassung, sondern senkt auch langfristig das Risiko für Demenzerkrankungen. Das wird immer noch gewaltig unterschätzt, weil viele Menschen glauben, dass die Erkrankungen ausschließlich genetisch bedingt sind.
Sind sie nicht?
Bei den allermeisten Menschen ist die Genetik die Souffleuse im Theaterstück, die einiges einflüstert, aber nicht die ganze Aufführung bestimmt. Die gute Nachricht ist: Ausschließlich genetisch bedingte Demenzerkrankungen sind sehr selten. In den allermeisten Fällen spielen neben einer genetischen Prädisposition vor allem auch Lebensstil, Vorerkrankungen, Umweltfaktoren und manchmal auch schlicht Zufall eine Rolle. Konkret heißt das: Die Gene geben den Rahmen vor, aber wir haben mit unseren täglichen Lebensstilentscheidungen einen Spielraum. Und das ist doch eigentlich beruhigend.
Verändert auch die digitale Welt mit ihrer ständigen Verfügbarkeit von Informationen unsere Gedächtnisleistung?
Leider ja. Wussten wir früher noch die Telefonnummern unserer besten Freund:innen auswendig, kennen wir heute höchstens den PIN unserer Bankomatkarte. Die ständige Verfügbarkeit von Informationen verändert unser Gedächtnis: Wir speichern weniger was, sondern eher wo wir es finden. Man könnte auch schlicht sagen: Wir werden faul. Und weil das Gehirn nach dem Use-it-or-lose-it-Prinzip funktioniert und verschleißt, wenn es nicht benutzt wird, kann kognitive Faulheit langfristig zum Problem werden. Während sich beim Lernen Nervenzellen verbinden, werden diese Nervenzellverbindungen beim Vergessen wieder abgebaut. Es gilt: Je mehr wir von diesen Verbindungen haben, desto stabiler bleibt unser Gedächtnis. Das nennen wir „kognitive Reserve“ und diese Reserve hilft uns, trotz Alter, Nervenzellschwund und Krankheiten länger geistig fit zu bleiben. Wenn wir aber immer weniger stabile Verbindungen aufbauen, weil wir das Denken an ChatGPT auslagern, dann haben wir wenig kognitive Reserve. Und das ist nicht gut.
Was also hilft unser Gedächtnis fit zu halten?
Es müssen nicht immer Sudoku oder Gedächtnis-Apps sein – der Alltag bietet unzählige Möglichkeiten, die grauen Zellen zu trainieren. Nützlich ist alles, was uns aus der geistigen Komfortzone herausholt. Denn Routine ist zwar effizient und energiesparend, macht uns aber nicht schlauer. Wer jeden Tag denselben Ablauf hat, ruft nur ab, was er bereits eingespeichert hat. Nehmen wir doch mal eine andere Route zur Arbeit, merken wir uns die Einkaufsliste im Kopf und lassen wir uns auf ein Gespräch mit
ZUM NACHLESEN
„Smart bis zum Sarg“ von Barbara Plagg
ISBN: 978-88-7283-933-1
Edition Raetia Verlag, um € 24,–
jemandem ein, dessen Namen wir uns bewusst zu merken versuchen. Wichtig ist, die Neugier zu behalten. Wer fragt, denkt. Und wer denkt, lernt. Egal, ob es um den Namen der neuen Nachbarin oder um Käseherstellung geht – Hauptsache, das Hirn hat was zu tun.
Wann sollten wir idealerweise damit anfangen?
Am besten vorgestern, aber heute geht auch noch gut. Und zur Not auch noch nächste Woche. Die gute Nachricht ist: Es ist nie zu spät für Prävention, egal wie alt man ist und wie viele Vorerkrankungen man hat. Unser Gehirn reagiert zeitlebens auf unseren Lebensstil. Was man allerdings sagen muss: Blöderweise kümmern wir uns oft erst um unser Gedächtnis, wenn wir älter werden. Dabei müsste man das Gehirn von Anfang an fordern und fördern. Dazu muss man aber wissen, wie – und deshalb müsste es eigentlich eine bildungs- und gesundheitspolitische Priorität sein, dass man bereits Kindern ein gesundes Maß an Gesundheitskompetenz für dieses so wichtige Organ vermittelt.
Und was, wenn der innere Schweinehund mal wieder besonders laut wird, sobald es an die Umsetzung geht?
Wir wissen alle längst, dass wir uns bewegen und gesund ernähren sollten. Und tun es trotzdem nicht! Warum uns Verhaltensänderungen so schwer fallen, liegt an vier kleinen „Tierchen“ in uns: dem Gegenwartstierchen, dem Gewohnheitstierchen, dem Gewinnertierchen und dem Spaßvogel. Sie sind der Grund, warum wir auf der Couch liegenbleiben, anstatt die Laufschuhe anzuziehen - aber diese Tierchen lassen sich mit ein paar cleveren Tricks und ein bisschen Geduld überlisten. Und die lohnt sich, denn Studien zeigen: Nach durchschnittlich 66 Tagen kann aus einer neuen Handlung eine feste Gewohnheit werden. Klingt machbar, oder? Wer wissen möchte, wie man die Tierchen im eigenen Oberstübchen genau zähmt, kann das in meinem Buch nachlesen und dann direkt loslegen.
1. Aufmerksamkeit ist der Schlüssel: Was wir nicht bewusst wahrnehmen, kann auch nicht gespeichert werden.
2. Wiederholen – aber mit Abstand: Regelmäßig abrufen ist effektiver als Pauken auf einen Schlag.
3. Eselsbrücken bauen: Wer Merkstützen nutzt und schwierige Inhalte mit einfachen verbindet, macht sie leichter abrufbar.
4. Mit Emotionen verknüpfen: Alles, was emotional eingefärbt ist, flutscht leichter ins Gedächtnis und bleibt länger erhalten.
5. Mit Bildern und Geschichten arbeiten: Unser Gehirn liebt visuelle Reize und kann sie sich besser merken.
6. In Bewegung lernen: Körperliche Aktivität fördert die Merkfähigkeit. Lieber ein Spaziermeeting als ein müdes Brainstorming im grauen Büro.
7. Laut aussprechen oder aufschreiben: Aktiv verarbeiten verstärkt den Lerneffekt.
8. Schlaf nicht unterschätzen: Gelerntes wird im Tiefschlaf gefestigt.
9. Witziges bleibt besser hängen: Humor aktiviert emotionale Zentren – und die wirken wie Lernverstärker.
10. Neugierig bleiben: Wer sich für etwas interessiert, lernt leichter!
Basis für eine starke Mitte für Frau und Mann: effektive Behandlung mit Emsella®.
Gesundheit braucht Vertrauen – und eine Ärztin, die sich Zeit nimmt. So wie Dr. Zinaida Ovcina, Ärztin in Graz. In ihrer modern ausgestatteten Praxis am Kalvariengürtel 67 bietet sie umfassende medizinische Betreuung –von Vorsorge und Diagnostik bis zu Therapien. Besondere Schwerpunkte sind individuelle Betreuung, ganzheitliche Behandlungskonzepte sowie moderne Verfahren wie Emsella®. Emsella® stärkt gezielt und nachhaltig die Beckenbodenmuskulatur dank hochintensiver Elektromagnetik.
Für wen ist Emsella® geeignet?
Emsella ist eine nichtinvasive Methode zur Stimulation der Beckenbodenmuskulatur – ganz ohne Eingriff und ohne Auszeit. Diese Behandlung kann interessant sein für Menschen, die nach der Geburt ihre Beckenbodenmuskulatur gezielt unterstützen möchten, im Alltag erste Veränderungen der Blasenfunktion bemerken, im Alter oder nach Operationen den Beckenboden aktivieren wollen oder präventiv mehr für ihr Körpergefühl tun möchten.
DR. ZINAIDA OVCINA
Kalvariengürtel 67, 1. Stock 8020 Graz Tel.: 0316/27 10 91 www.allgemeinarzt-zovcina.at
REDAKTION: Christine Dominkus | FOTOS: Unsplash/Jonathan Borba, Unsplash/Elias Vidal
Impfen ist ein lebenslanges Projekt. Beginnend ab der ersten Lebenswoche erfolgen laut österreichischem Impfplan Impfungen des Neugeborenen gegen Kindererkrankungen wie Rotaviren, Diphterie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten (Pertussis) und Kinderlähmung, oft als Kombination – später gegen Masern, Mumps und Röteln, vor der Geschlechtsreife gegen humane Papillomaviren … und so geht es weiter, ein Leben lang.
Die schönste Zeit bringt auch Verantwortung mit sich. Schwanger zu sein ist für die werdende Mutter mit unglaublichen Gefühlen verbunden. Der weibliche Körper verändert sich, bald spürt man das neue Leben in sich regen, diese Phase ist jedoch auch mit neuen Themen verbunden. So können Impfungen in der Schwangerschaft sowohl die Mutter als auch das Kind schützen. Denn bei der Geburt ist das Immunsystem des Neugeborenen noch nicht vollständig ausgereift. Es hat noch nie Kontakt mit fremden Keimen oder Erregern gehabt. In dieser Phase ist der Säugling besonders empfänglich für Erkrankungen. Gegen eine ganze Reihe von Krankheiten kann man das Neugeborene gezielt schützen, wenn die Frau in der Schwangerschaft die im österreichischen Impfplan empfohlenen Impfungen z. B. gegen Pertussis, Covid-19 oder Influenza durchführen lässt. Weiters ist eine Impfung der werdenden Mutter gegen RSV möglich.
Veränderungen in der Schwangerschaft. Die Schwangerschaft führt zu zahlreichen körperlichen, hormonellen und immunologischen Veränderungen. So bedeuten manche Infektionen, wie zum Beispiel Covid-19, in der Schwangerschaft eine erhöhte Gefahr für Mutter und Baby. Denn es besteht ein erhöhtes Risiko, bei einer Covid-19-Erkrankung einen schweren Verlauf zu erleiden und intensivpflichtig zu werden. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko einer Frühgeburt. Die Auffrischungsimpfung wird daher im Herbst angeraten. Auch gegen die echte Grippe empfiehlt der österreichische Impfplan zum Schutz des Neugeborenen und der Mutter eine Auffrischung mit einem gut verträglichen Impfstoff. Die empfohlenen Impfungen sind somit in doppelter Hinsicht sinnvoll – für die Mutter und das ungeborene Leben. Auch schon bei bestehendem Kinderwunsch macht es Sinn, den Impfstatus auf Aktualität zu überprüfen.
RSV – in aller Munde, aber was ist das? Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) löst Erkrankungen der Atemwege aus. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion oder indirekte Übertragung über Hände, Gegenstände und Oberflächen. Eine RSV-Infektion kann asymptomatisch verlaufen, eine milde, unkomplizierte Atemwegserkrankung auslösen oder in schweren Fällen zu einer beatmungspflichtigen Erkrankung der unteren Atemwege führen. Ein beson-
ders hohes Risiko, schwer an einer RSV-Infektion zu erkranken, haben vor allem Kinder unter fünf Jahren und hier vor allem Kleinkinder unter 6 Monaten, Erwachsene über 60 Jahre und Personen mit schlechtem Gesundheitszustand. Symptome einer RSV-Infektion umfassen in der Regel: rinnende Nase, reduzierter Appetit, Husten, Niesen, Fieber und ein hohes, pfeifendes Lungengeräusch beim Atmen. Fast alle Kinder machen in ihren ersten zwei Lebensjahren eine RSV-Infektion durch. Die Infektion kann eine schwere Entzündung der Bronchien auslösen.
Maternale Immunisierung. Das bedeutet, dass die werdende Mutter während der Schwangerschaft geimpft wird, damit ihr Körper Abwehrstoffe (Antikörper) gegen Krankheitserreger wie z. B. RSV bildet. Diese Antikörper wandern über die Plazenta direkt zum ungeborenen Kind. Das Baby ist somit nach der Geburt für eine gewisse Zeit mitgeschützt. Alternativ ist die passive Immunisierung des Säuglings gegen RSV mittels einer Spritze nach der Geburt möglich.
Priv.-Dozent DDr. Philipp Fößleitner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien, Klinische Abteilung für Geburtshilfe und feto-maternale Medizin, über Impfen in der Schwangerschaft:
Was sollten Frauen über das Thema Impfen in der Schwangerschaft wissen?
Philipp Fößleitner: Das Wichtigste: Es sollten nur Totimpfsto e und keine Lebendimpfungen geimpft werden. Aus einem generellen Sicherheitsempfinden wird empfohlen, erst im 2. bis 3. Trimenon zu impfen. Eine Ausnahme besteht, wenn eine Grippewelle vor der Tür steht, dann darf auch im ersten Drittel geimpft werden.
Welche Impfungen sind in der Schwangerschaft sinnvoll?
Gegen Influenza, Covid-19, Pertussis und RSV. Bei RSV gibt es zwei Optionen: die aktive Impfung der Mutter in der Schwangerschaft oder die passive Immunisierung des Neugeborenen. Alle vier empfohlenen Impfungen gelten sowohl für Mutter und Kind als gut verträglich.
In welcher Phase der Schwangerschaft sollten die Impfungen konkret erfolgen?
Pertussis zwischen der 27. und 36. Schwangerschaftswoche (SSW), die RSV-Impfung ist zwischen der 24. und 36. SSW zulässig, empfohlen wird sie aber zwischen der 32. und 36. SSW, weil dann die Antikörper-Spiegel, die auf das Kind übertragen werden, höher sind. Influenza und Covid-19 sollten saisonal geimpft werden.
Haben Sie Nebenwirkungen gesehen?
Prinzipiell sind es die gleichen wie außerhalb der Schwangerschaft, also Rötung, Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, leichtes Fieber, nichts davon ist beunruhigend. Der Nutzen aller Impfungen in der Schwangerschaft überwiegt auf alle Fälle die potenziellen Nebenwirkungen. Keine dieser Impfungen hat negative E ekte auf das Kind oder die Schwangerschaft.
Wie klären Sie die werdende Mutter über das Impfen auf?
Ich versuche, die echten gesundheitlichen Vorteile und den Nutzen durch die Impfung hervorzuheben. An Influenza in der Schwangerschaft zu erkranken ist relativ gefährlich, weil es zu erhöhten Raten an mütterlichen Aufnahmen ins Spital bzw. auf die Intensivstation kommt. Dasselbe gilt
Gute
Aufklärung über die Vorteile des Impfens in der Schwangerschaft ist wichtig.
Priv.-Doz. DDr. Philipp Fößleitner
für Covid-19 mit zusätzlich einem erhöhten Risiko für Abort und Frühgeburt. Pertussis äußert sich bei der Mutter als ganz normaler Husten, die Kleinsten erkranken jedoch deutlich schwerer, es kann zu schweren Infektionen bis zum Atemversagen kommen. Bei RSV ist die kleinste Einheit in der Lunge stark betro en. Kleinkinder zeigen eine erhöhte Anzahl schwerer Verläufe mit Aufnahmen auf die Intensivstationen. Bis zu 70 % der Säuglinge infizieren sich im 1. Lebensjahr mit RSV und fast 100 % bis zum Ende des 2. Lebensjahres mit hohen Aufnahmeraten ins Krankenhaus. Pertussis und RSV betri t die Allerkleinsten, im Durchschnitt unter 4 Monate alt, und diese Babys möchten wir schützen.
Welche Botschaft liegt Ihnen sonst noch am Herzen?
Impfberatung sollte bereits vor oder spätestens zu Beginn der Schwangerschaft stattfinden. Frauenärzte und Frauenärztinnen klären über mögliche Impfungen in der Schwangerschaft wie RSV auf und bieten diese auch an. Auch Hebammen haben eine wichtige informative Funktion, denn sie sind wichtige Bezugspersonen für die werdende Mutter. Ist die Mutter immunisiert, schützt sie ihr Kind bereits von Geburt an.
Mit freundlicher Unterstützung von Pfizer Corporation Austria GmbH
Impfen in der Schwangerschaſt.
So können Sie Ihr Baby vor RSV schützen! Das Risiko einer Ansteckung mit RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) ist bei Babys hoch, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Dies kann zu schweren Atemwegsinfektionen führen. Schwangeren wird daher eine einmalige RSV-Impfung empfohlen, wenn der Geburtstermin zwischen Oktober und März liegt. Die Impfung sollte 4–8 Wochen vor dem Geburtstermin erfolgen (gewöhnlich in der 32.–36. SSW).1 Mehr über den rechtzeitigen Impfschutz auf: www.baby-rsv-schutz.at
Im Juli ging das ultimative FunsportEvent „Parktherme Aquatlon“ im Areal der Parktherme in seine 5. Runde. 220 wackere Aquathlet:innen bewältigten einen Wasser-Hindernisparcours, bei dem vor allem der Spaß für die Zweierteams im Vordergrund stand. In 12 Disziplinen (etwa WaterBouldern, Stand-up-Paddleball oder Donut-Wurf) bewiesen die Teams ihre Sportlichkeit, im Gegenzug gab es tolle Preise zu gewinnen. www.parktherme.at
Das Bienensterben nimmt alarmierende Ausmaße an, daher setzt BaBlü als Ausbildungsinstitut für ganzheitliche Gesundheit ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. So wurde ein eigener Bienenstock gesponsert, um aktiv zur Biodiversität und zum Erhalt dieser so wichtigen Bestäuber beizutragen. Zusätzlich wird für jede neue GoogleRezension ein Baum gepflanzt – gemeinsam mit der Jane Goodall Foundation. www.bablue.at
Das Restaurant Broadmoar in Oisnitz feiert am 13.9. sein Einjähriges. Das gehobene Casual-Dining-Konzept von Brigit Preschan und Patrick Faist und ihre Liebe zur Naturküche haben viel bewegt und Gäste sowie Kolleg:innen begeistert. Gemeinsam mit dem Kabu aus Graz, das ebenso 1 wird, und befreundeten Winzer:innen wird gefeiert und der 1. Broadmoar Wein (in Kooperation mit dem Weingut Machater) vorgestellt. www.restaurant-broadmoar.com
Das Event für Frauen, die ihr volles Potenzial leben.
Am 27. September findet in der Helmut-List-Halle wieder das Event „Grow & Shine“ statt. Veranstaltet wird es von der Female-Leadership-Trainerin, Resilienz-Expertin und systemischen Coachin Verena Böhm. „Grow & Shine“ ist ein Event für Frauen, die ihre eigene Kraft (wieder-)entdecken, sich inspirieren lassen und gestärkt ihren Weg weitergehen wollen. Es kombiniert persönliche Geschichten, neue Perspektiven, praktisches Know-how und emotionale Tiefe – alles in einem Tag, der Empowerment nicht nur verspricht, sondern fühlbar macht. Von 10 bis 17 Uhr erwarten die Teilnehmerinnen Mini-Workshops, inspirierende Keynotes, Musik, Bewegung und persönliche AhaMomente. Tickets und Infos: www.verenaboehm.at/grow-and-shine
Beim außerordentlichen Delegiertentag der Österreichischen Notariatskammer am 13. August wurde Claus Spruzina zum Präsidenten der Österreichischen Notariatskammer gewählt. Er folgt damit Michael Umfahrer in dieser Funktion. Im Zuge der Wahl des Präsidenten wurden auch die Vizepräsident:innen neu bestimmt. Das Votum fiel dabei auf Marcella Handl, Andreas Tschugguel, Alexander Winkler und Roland Gintenreiter.
Die Steirerin Marcella Handl ist damit die erste weibliche Vizepräsidentin in der Geschichte der Notariatskammer. Sie führt außerdem das Notariat Handl in Hartberg. Einen Schwerpunkt seiner Präsidentschaft sieht Spruzina vor allem in der Positionierung des Notariats als zentrales Element zukunftsweisender Rechtssysteme.
Hannes Amesbauer, geboren am 18. April 1981 in Bruck an der Mur, ist seit Dezember 2024 Landesrat der Steiermark – zuständig für Soziales und Integration, Umwelt, Natur- und Tierschutz sowie Raumordnung. Zuvor war er von 2017 bis 2024 Abgeordneter im Nationalrat, davor im steirischen Landtag.
Ein Gespräch mit Landesrat Hannes Amesbauer über persönliche Wegmarken, politische Verantwortung und stille Momente im Wald.
REDAKTION: Lissi Stoimaier
FOTOS: Martin Schönbauer
Herr Landesrat, Sie kommen direkt von Ihrer Hochzeitsreise zurück. Wohin ging die Reise?
Hannes Amesbauer: Nach Schweden, genauer gesagt nach Småland. Wir haben in einem kleinen roten Holzhaus direkt am Meer gewohnt – sehr idyllisch. In der Nähe gab es sogar eine Robbenkolonie, die wir mehrmals besucht haben. Für uns war das Wichtigste: Ruhe. Einfach einmal abschalten, fernab von Terminen und Sitzungen.
Viele Paare zieht es für die Flitterwochen auf exotische Inseln. Warum fiel Ihre Wahl auf Skandinavien?
Wir wollten bewusst nicht allzu weit weg. Schweden kenne ich schon lange, ich habe das Land immer wieder bereist. Es hat eine besondere Klarheit, eine gewisse Erdung – genau das, was wir gesucht haben.
Privat steht für Sie bald ein weiteres großes Ereignis an: Im November erwarten Sie Nachwuchs. Worauf freuen Sie sich am meisten?
Auf alles (lacht). Natürlich verändert ein Kind vieles – und zwar zum Positiven. Ich habe mir rund um die Geburt bewusst einige Tage freigehalten, um meine Frau zu unterstützen und die Kleine willkommen zu heißen.
Woher kommt Ihre Leidenschaft für Politik?
Politik ist nichts, was man plant. Ich war immer politisch interessiert und wollte nicht nur kommentieren oder mich ärgern, sondern aktiv gestalten. Angefangen hat alles in der Jugendarbeit, dann viele Jahre im Gemeinderat, auch als Vizebürgermeister. Eigentlich war das mein Ziel – alles Weitere hat sich entwickelt.
Sie sind gelernter Steinmetz.
Das stimmt. Ich habe den Beruf mit Leidenschaft gelernt, dann die Abendmatura nachgeholt und zwei Studien abgeschlossen. Parallel dazu war ich stets ehrenamtlich politisch tätig, später auch als parlamentarischer Mitarbeiter.
Nach Jahren in Wien sind Sie nun wieder in der Steiermark. Wie fühlt sich die Rückkehr an?
Es ist vor allem ein Rollenwechsel: von der Opposition in die Regierung. Das ist eine völlig andere Verantwortung, aber auch eine spannende Aufgabe. Besonders freut mich die Zusammenarbeit im Team von Mario Kunasek – das macht wirklich Freude.
Ihr Ressort ist breit gefächert: von Sozial- und Asylfragen über Umwelt und Tierschutz bis zur Raumordnung. Wo liegen die größten Herausforderungen?
Die größte Herausforderung ist die angespannte Budgetlage. Gerade im
Sozialbereich gilt es, mit Augenmaß zu handeln: Doppelgleisigkeiten vermeiden, effizienter werden – aber niemals auf Kosten der Schwächsten. Im Behindertenwesen oder beim Gewaltschutz etwa darf es keine Abstriche geben. Gleichzeitig arbeiten wir an einer großen Novelle der Raumordnung, um Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Stichwort: Gewaltschutz. Wie ist die Steiermark hier aufgestellt?
Sehr solide. Wir investieren jährlich Millionenbeträge – etwa in die Frauenhäuser, Übergangswohnungen oder das Gewaltschutzzentrum Steiermark. Es wäre schön, wenn man solche Einrichtungen nicht bräuchte – aber solange es notwendig ist, werden wir sie konsequent stärken.
Sie haben Mario Kunasek als wichtigen Wegbegleiter genannt. Wer hat Sie darüber hinaus geprägt?
Politisch hat mich in jungen Jahren Jörg Haider beeindruckt – er hat einen neuen Kommunikationsstil etabliert. In der Steiermark war Gerhard Kurzmann prägend, der mich früh gefördert hat. Privat sind es ganz klar meine Eltern und Geschwister. Außerdem hatte ich eine enge Bindung zu meinen Großmüttern.
Das politische Klima gilt als rauer denn je. Teilen Sie diesen Eindruck?
Die Auseinandersetzung in der Politik war immer kantig. Neu ist, dass die öffentliche Debatte insgesamt hitziger geworden ist. Viele Menschen haben das Gefühl, dass der Raum für Meinungsvielfalt enger wird. Diese Polarisierung, die Moralisierung von Positionen – das halte ich für problematisch. Besonders in sozialen Medien fallen oft alle Hemmungen. Wichtig ist, dass wir die Meinungsfreiheit hochhalten, auch für unpopuläre Sichtweisen.
Was würden Sie jungen Menschen raten, die in die Politik möchten?
Es gibt viele Wege. Wer wirklich einsteigen will, dem empfehle ich die Gemeindeebene. Dort sind die Bedürfnisse der Bürger am unmittelbarsten spürbar. Mein wichtigster Rat: neugierig und kritisch bleiben und den Mut haben, auch Minderheitsmeinungen zu vertreten.
Bei so viel Verantwortung: Wo tanken Sie persönlich Kraft?
In der Natur. Ich bin gerne in meiner Heimat, der Obersteiermark, unterwegs. Der Wald ist für mich ein Ort der Ruhe und der Energie. Ich jage, aber nicht mit dem Ziel, Abschüsse zu erfüllen, sondern um draußen zu sein, zu beobachten, die Stille zu genießen. Und manchmal findet man auch ein paar Steinpilze oder Eierschwammerl (lacht). Der Wald ist für mich wirklich ein Kraftquell – und genau das macht die Steiermark zum Grünen Herzen Österreichs.
Gute Vorbereitung ist essenziell, wenn es um erfolgreiche
Gehaltsverhandlungen geht. Doch wie macht man das am besten? Wir haben uns Tipps von einer Expertin geholt.
ehaltsverhandlungen sind ein wichtiger Moment im Berufsleben, der sowohl die finanzielle Zukunft als auch die berufliche Zufriedenheit beeinflussen kann. Vor allem Frauen sehen sich dabei oft mit Hürden konfrontiert, da etwa der Gender-Pay-Gap – also die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen – in vielen Ländern, darunter auch Österreich, nach wie vor Realität ist. Frauen verdienen hierzulande im Schnitt 12,5 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Laut Studien fordern sie zudem seltener Gehaltserhöhungen und sind bei Gehaltsverhandlungen oftmals weniger erfolgreich als Männer. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, die eigene Verhandlungsposition zu stärken und sich die richtigen Argumente und Strategien für ein erfolgrei-
ches Gespräch zurechtzulegen. Wie das gelingt? Nina Zimmermann, Geschäftsführerin der ArbeitgeberVergleichsplattform kununu, erklärt, wie man sich am besten auf eine Gehaltsverhandlung vorbereitet.
1. Ein konkreter Plan Um das Gegenüber zu überzeugen, ist es wichtig, mit einem konkreten Plan in das Gespräch zu gehen. Nina Zimmermann rät dazu, sich eine Liste der bisherigen Erfolge, Beiträge und besonderen Fähigkeiten, die man ins Unternehmen eingebracht hat, zu erstellen. „Noch besser, wenn sich diese messen lassen, beispielsweise in Form einer Prozessoptimierung oder Umsatzsteigerung. Vorab sollte man zudem das persönliche Wunschgehalt und das erforderliche
Mindestgehalt definieren“, so die Expertin. Sie betont, dass es auch wichtig ist, sich vorab Argumente zurechtzulegen, warum man diesen Betrag wert ist, und sich „in die andere Person zu versetzen und mögliche Gegenargumente zu sammeln, um diese wirksam entkräften zu können“.
2. Gehalts-Benchmarking
Vor der Gehaltsverhandlung empfiehlt die Expertin, sogenanntes „Gehalts-Benchmarking“ zu betreiben, also sich genau darüber zu informieren: „Was sind übliche Gehälter in der Branche und dem Beruf oder der Position – vielleicht sogar konkret in dem Unternehmen.“ So lässt sich ein realistisches Ziel für die Verhandlung festlegen. Oft lohnt es sich auch, Recherchen auf Plattformen wie kununu zu betreiben, auf denen Gehaltsspannen angegeben sind, die die Orientierung erleichtern und helfen, den eigenen Marktwert herauszufinden – ein weiterer wichtiger Punkt, wenn es um die richtige Vorbereitung für Gehaltsverhandlungen geht.
3. Marktwert kennen
Den Marktwert Ihrer Position zu kennen, ist essenziell für angemessene Gehaltsforderungen, betont auch Nina Zimmermann: „Es ermöglicht, fundierte Argumente in der Verhandlung vorzubringen. Darüber hinaus hilft es, sowohl Über- als auch Unterbewertung zu vermeiden.“ Dabei spielt auch die Transparenz von Gehaltsinformationen seitens der Unternehmen eine wichtige Rolle. Denn klare und faire Gehaltsangaben in Stellenausschreibungen helfen Bewerberinnen und Bewerbern dabei, ihre Erwartungen von Anfang an realistisch einzuschätzen und Enttäuschungen zu vermeiden. „Wenn erst am Ende eines Bewerbungsprozesses über Gehalt gesprochen und kein Konsens gefunden wird, hilft das niemandem. Zudem fördert ein offener Umgang mit dem Thema Gehalt das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer:innen sowie Bewerber:innen“, betont Zimmermann und stellt klar: „Gehaltsangaben in Jobausschreibungen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lohn-
gerechtigkeit. Dieser Schritt muss in Österreich aber weit größer ausfallen. Denn die Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern in Österreich ist so groß ist wie fast nirgends sonst in der EU. Nur ein Mindestgehalt anzugeben, das allein schon aufgrund von Qualifikation und Berufserfahrung der Bewerber:innen wenig mit dem tatsächlichen Entgelt zu tun hat, ist kein wirksames Mittel für mehr Lohngerechtigkeit.“
4. Strategisches Vorgehen
Gehaltsverhandlungen erfordern eine gut durchdachte Strategie und oft auch ein bisschen Taktik. Ist man im Gespräch an dem Punkt angelangt, an dem es tatsächlich ums Geld geht, empfiehlt Zimmermann eine bewährte Strategie: die Reaktion des Gegenübers abzuwarten, nachdem man das Wunschgehalt genannt hat. „Menschen neigen dazu, all ihre zurechtgelegten Argumente aufzuzählen, wenn nicht direkt eine Antwort kommt. Diese Stille sollte man kurz ‚aushalten‘, um dann gezielt auf Nachfragen zu antworten.“ – Ein kleiner Trick, mit dem sich meist aber große Erfolge erzielen lassen.
5. Fehler vermeiden
Der gröbste Fehler bei Gehaltsverhandlungen lässt sich im Prinzip schon dadurch verhindern, dass man sich im Vorfeld einen genauen Plan zurechtlegt: „Unvorbereitet in die Verhandlung zu gehen, sollte man unbedingt vermeiden. Es vermittelt mangelndes Interesse und erschwert die Einschätzung des eigenen Marktwerts. Wer hier realistisch ist, vermeidet auch, mit seiner Gehaltsvorstellung als zu fordernd oder defensiv wahrgenommen zu werden“, betont die Expertin und bekräftigt gleichzeitig, wie wichtig auch das Mindset ist: „Generell gilt: Eine positive Einstellung kann viel bewirken.“ Wer sich dazu entscheidet, den Job zu wechseln oder sein Gehalt neu auszuverhandeln, sollte motiviert, informiert und selbstbewusst auftreten. Wie entscheidend das ist, weiß auch Zimmermann aus eigener Erfahrung: „Niemand gibt einem etwas umsonst, man muss dafür kämpfen.“
Diesen Herbst bringen wir endlich Ordnung in unsere Finanzen! Wie das am besten klappt? Mit einem Haushaltsbuch! Wir erklären, wie Sie sich in fünf einfachen Schritten einen Budgetüberblick verschaffen und so ein realistisches Sparziel erreichen können.
REDAKTION: Lisa Staltner
Wissen Sie eigentlich, wie viel Geld Sie im Monat wofür ausgeben und welcher Betrag am Ende zum Sparen übrig bleibt? Wie hoch sind Ihre monatlichen Einnahmen und welche Ausgaben könnten Sie getrost weglassen? Sie sind sich unsicher? Dann ist es wohl an der Zeit, sich mit den eigenen Finanzen genauer auseinanderzusetzen! Mit einem Haushaltsbuch klappt das leichter als gedacht. Und so funktioniert’s:
1. EINNAHMEN. Der erste Schritt, ein Haushaltsbuch zu führen, besteht darin, die Einnahmen zu erfassen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre fixen monatlichen Eingänge. Dazu gehören Gehälter, Nebenverdienste oder Beihilfen. Geldgeschenke und Sonderzahlungen werden im jeweiligen Monat separat eingetragen. Eine klare Übersicht bildet die Grundlage eines ordentlichen Haushaltsbuchs und hilft, ein realistisches Budget zu erstellen.
2. FIXE AUSGABEN. Im zweiten Schritt erfassen Sie alle fixen Ausgaben. Dazu zählen Miete, Versicherungen, Abos und andere regelmäßige Zahlungen, die jeden Monat anfallen. Prüfen Sie, wo Sie eventuell Kosten einsparen können, indem Sie zum Beispiel alte Abos kündigen oder auf günstigere Versicherungen umsteigen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn Sie feststellen, dass Ihre monatlichen Ausgaben höher als Ihre Einnahmen sind!
3. BUDGET FÜR VARIABLE AUSGABEN. Basierend auf den aufgelisteten Einnahmen und Ihren fixen Ausgaben können Sie Ihr monatliches Budget berechnen, um zu sehen, wie viel Geld für variable Ausgaben wie Lebensmittel, Sport oder Freizeit zur Verfügung steht. Die Rechnung lautet: Einnahmen minus fixe Ausgaben ergeben das Budget. Idealerweise bleibt von diesem Budget auch nach allen variablen Kosten noch ein Betrag übrig, den Sie zum Sparen beiseitelegen können.
4. VARIABLE AUSGABEN. Behalten Sie einen genauen Überblick über Ihre monatlichen variablen Ausgaben und tragen Sie diese regelmäßig, idealerweise wöchentlich, in das Haushaltsbuch ein. Sammeln Sie dafür am besten alle Rechnungen und vergessen Sie selbst kleinste Beträge nicht, um am Ende des Monats eine korrekte Bilanz ziehen zu können.
5. BILANZ ZIEHEN. In diesem Schritt berechnen Sie, wie viel Budget am Monatsende tatsächlich übrig ist, nachdem Sie alle variablen Ausgaben abgezogen haben. Im Idealfall sind Sie nun im Plus und haben Geld zum Sparen übrig. Ist die Bilanz negativ, sollten Sie dringend Anpassungen vornehmen und unnötige Ausgaben gegebenenfalls reduzieren oder ganz streichen, um Ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Viel Erfolg!
Von Technik bis Pflege, von Buchhaltung bis IT: Das AMS Steiermark ermöglicht arbeitsuchenden Frauen Fachausbildungen. Das bedeutet höhere Einkommen und Pensionen sowie eine bessere berufliche Zukunft. Machen Sie sich unabhängig!
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Candlelight ist eine Konzertreihe von Fever, die klassische Musik zugänglicher machen möchte. Das innovative Format bringt talentierte lokale Musiker:innen an ikonischen Veranstaltungsorte wie die Herz-Jesu-Kirche –mit Tausenden von Kerzen. Von Vivaldi oder Mozart bis zu frischen Interpretationen von Queen oder Taylor Swift: Das Programm für Graz wird monatlich erweitert. Alle Termine und Tickets unter feverup.com/de/graz/candlelight
Auch wenn man in Graz wohnt, gibt es unzählige Ecken und Geschichten, die man noch nicht kennt. Gerade Orte, an denen man täglich vorbeikommt, bergen so manches Geheimnis. Die Graz Guides bringen die Landeshauptstadt interessierten Einheimischen, aber natürlich auch Tourist:innen näher. Mit Themenführungen von Verbrechen über Kulinarik bis zu Kunst ist sicher für jede:n etwas dabei. Programm und Anmeldung unter www.grazguides.at
Catcalling, also verbale sexuelle Belästigung, ist nicht einfach nur nervig. Es kann dazu führen, dass wir Wut, Angst und Scham empfinden und uns nicht mehr trauen, alleine rauszugehen oder uns so zu kleiden, wie wir es möchten. Der neue Nationale Aktionsplan (NAP) gegen Gewalt an Frauen und Mädchen möchte juristische Maßnahmen zum Schutz vor Catcalling im Gesetz verankern. Hier die Petition unterschreiben: mein.aufstehn.at/p/catcallingstoppen
Ab jetzt täglich neue Rätsel
Die perfekte Routine, für alle, die Ihr logisches Denken trainieren wollen. Quadrupel – das anspruchsvolle Buchstabenrätsel für scharfsinnige Denker.
Herbstgenuss in Istrien • Klanglicht
… in der Aqualux Therme Fohnsdorf.
Wenn der Herbst schön langsam Einzug hält, lockt wieder das warme Wasser der steirischen Thermen – zum Beispiel das der Aqualux Therme Fohnsdorf mitten im Murtal. Im Thermen-Herbst kommen Familien auf ihre Kosten: Das Thermal-Innenbecken bietet wilde Wasserfontänen, Wellenbäder und Massagebecken im eigenen Kids-Bereich. Aber auch Entspannungssuchende werden fündig: im Ruhebereich des VITADOME und in der großen Saunawelt, die vier verschiedene Saunen sowie Infrarotkabine und Solarium beherbergt. Kulinarisch bieten das Selbstbedienungsrestaurant und das einzige À-la-carte-Restaurant der Steiermark, das man im Bademantel besuchen kann, eine vielfältige Auswahl. www.therme-aqualux.at
KLEINSTE STADT DER WELT. Hum ist eine befestigte mittelalterliche Stadt. Sie gilt als kleinste der Welt sowie als Geburtsort der Aura-Destillerie und der Glagolica-Sprache.
Wein und Trüffel, Natur und
Geschichte: Der Norden Istriens ist eine der schönsten Gegenden für ein herbstliches Getaway, in dem Feinschmecker und Neugierige auf ihre Kosten kommen.
Unweit der slowenisch-kroatischen Grenze heißt der Ort Buzet die Besucher im magischen Norden Istriens willkommen. Auf einem Hügel thronend, war die Stadt, wie so viele in der Region, einst befestigt. Die Stadtmauer erzählt aus dieser Zeit, ebenso das steinerne Tor aus dem Jahr 1547. Im neuen Teil am Fuße des Ortes hat sich die Aura-Destillerie angesiedelt, die mit traditionellen Likören und Edelbränden sowie jungen LifestyleDrinks international bekannt ist. Ihre Schaudestillerie mit Tasting-Bar ist für Besucher geöffnet und ein Must-visit in Istrien. Davor, danach oder gleich für ein paar Tage kehrt man am besten in der Konoba Most ein. Die Gastwirtschaft mit 93 Jahren Familiengeschichte kredenzt regionale Gerichte und handgemachte Pasta in gemütlicher und familiärer Atmosphäre. Sohn Ivan bemüht sich um die Zukunft des Betriebs und bietet seit letztem Jahr das neue, moderne Gästehaus für Übernachtungen an. Buzet und die Konoba Most eignen sich aufgrund ihrer Lage als Startpunkt für Erkundungen in alle Himmelsrichtungen.
Die kleinste Stadt der Welt. Keine 20 Minuten entfernt liegt ein Ort, der für sich selbst eine Sehenswürdigkeit ist. Hum heißt der Ort, der als kleinste Stadt der Welt gilt und wie auch seine Nachbarorte tatsächlich im Mittelalter eine befestigte Stadt war, inklusive Stadtmauer, Wehrturm und allem, was dazugehört. Historisch hat der Ort aber noch mehr zu bieten: Er gilt nämlich als ursprüngliches Zentrum der ältesten slawischen Schriftsprache Glagolica. Ihr wird mit der Glagolitischen Allee zwischen den Orten Rocˇ und Hum ein informatives Denkmal gesetzt. Die heute in Buzet angesiedelte Destillerie Aura stammt ebenfalls aus Hum. Neben Standorten und Shops in ganz Istrien
MAGISCHER NORDEN. Unweit der slowenischkroatischen Grenze heißt der Ort Buzet die Besucher in Istrien willkommen.
CHARMANT. Die Villa Borgo versteckt sich in einer kleinen Gasse, von der anderen Seite genießt man aber einen traumhaften Blick von der Frühstücksterrasse.
WINZER. Unternehmer Mladen Rožanić hat ein Weinimperium erscha en, das sich modern und zukunftsweisend präsentiert. und darüber hinaus ist der Geburtsort der Marke eine ganz besondere Adresse. Die Eigentümer betreiben dort das Museum of Hum mit einer beachtlichen Sammlung an originalen historischen und urigen Artefakten, die das vergangene Leben des Ortes einfangen.
Biska und Teran. Die Anfänge der AuraDestillerie sind eng verknüpft mit dem Biska – dem traditionellen Mistelschnaps, den man auf keiner Istrien-Reise verpassen sollte. Der klassische Hausschnaps auf Basis von Weinbrand und Mistelblättern geht
auf die keltischen und illyrischen Siedler in der Gegend zurück, die die Mistel für ihre positiven und heilsamen Wirksto e schätzten. Dank des stetig wachsenden Tourismus in den frühen 2000er-Jahren wurde der Biska unter den Urlaubsgästen immer beliebter. Eine Entwicklung, die für die Geburtsstunde der heute wohlbekannten Destillerie Aura sorgte. Heute ist das Flaggschi der Destillerie der süße Likör „Teranino“, der in Istrien gern zu Spritzern verarbeitet wird und mancherorts das Miš-Maš als gängigen LifestyleDrink abgelöst hat. Er wird aus der autochthonen Rotweinsorte Teran hergestellt. Die spätreifende Rotweinsorte ist der rote Leuchtturm unter den rund 130 verschiedenen autochthonen Sorten der Gegend. Schon im 14. Jahrhundert ist
ihr Anbau dokumentiert. Der gewonnene Wein soll besonders unter venezianischen und österreichischen Adeligen Gefallen gefunden haben. Dunkle Beeren, fruchtige Aromen, kräftige Säure und präsente Tannine machen den Wein zu einem speziellen Geschmackserlebnis, das man am besten leicht gekühlt genießt. Winzer Marko Fakin weiß um die Besonderheiten „seiner“ Sorte Bescheid: „Teran ist eine kraftvolle Rebsorte mit viel Charakter, die den Boden und das Klima auf eindrucksvolle Weise wiedergibt. Teran hat eine hohe Säu-
re, bleibt dabei lebendig fruchtig und hat großartiges Reifepotenzial – wenn man damit umzugehen weiß. Der Teran hat nämlich Temperament und benötigt Fingerspitzengefühl und perfektes Timing.“ Verkosten kann man die Fakin-Weine direkt am Weingut, inklusive Touren im Weingarten und speziellen Food-Pairings. Oder man kehrt in die Konoba Fakin in der Altstadt von Motovun ein – und genießt die Weine zusammen mit regionaler Küche bei einem spektakulären Ausblick über die grüne Umarmung der historischen Stadt. Den Verdauungsspaziergang macht man am besten entlang der Stadtmauer, die die mittelalterliche Festungsstadt einmal umrundet. In Motovun sollte man die tiefstehende Sonne, die alles rund um die erhobene Stadt in goldenes Licht taucht, und später die Gässchen bei Nacht nicht verpassen und deswegen unbedingt über Nacht bleiben. Etwa in der Villa Borgo – direkt in der Altstadt, in einem historischen Steinhaus gelegen – laden die charmanten Zimmer und Appartements zur besonderen Auszeit. Der Genuss der herrlichen Aussicht geht beim Frühstück auf der Terrasse dann nahtlos weiter.
Junge Weine. Der Teran mag das rote Herz Istriens sein, der Malvazija das weiße; darüber hinaus gibt es aber einige andere Besonderheiten. Vor den Toren Motovuns hat der Unternehmer Mladen Rožanic´ ein Weinimperium aufgebaut. Sein avantgardistisches Weingut „Roxanich“ vereint moderne Weinproduktion mit bewussten Zugängen. Aus den gigantischen Produktionshallen im Inneren des Hügels unter dem gleichnamigen Spa-Hotel entsteht eine Vielzahl spannender und moderner Weine, darunter die „Sorelle“Linie: fünf unterschiedliche Weine für fünf Rožanic´-Töchter. Insgesamt 19 biodynamische Weinetiketten legt Roxanich auf – darunter spannende Orange
AUSSICHT. Wer in Motovun speist, staunt nicht nur über die regionalen Geschmäcker, sondern auch über die Aussicht –wie hier in der Konoba des Weinguts Fakin.
Wines. In Klagenfurt kommen Wein und Olivenöl des Erfolgsweinguts übrigens in der Kochwerkstatt von Christian Cabalier zum Einsatz. Wer die Weine und die Location selbst kennenlernen möchte, quartiert sich am besten direkt im Roxanich Winery & Design Hotel ein.
Trüffelregion. Neben dem Wein ist es der Trüffel, der im Herbst die Hauptrolle spielt. Fans der Edelpilze finden im Norden Istriens eine der trüffelreichsten Regionen der Welt. Vom Wirtshaus bis zur Gourmetküche kommt das gute Stück auf den Teller und ist ganz besonders in Kombination mit Käse, Pasta und Olivenöl ein Gedicht. Signor Tartufo persönlich kommt aus Livade. Im
LEGENDE. Für Trüffelliebhaber ein Eldorado: Gastwirt Giancarlo Zigante steht sogar im Guinness Buch der Rekorde.
TASTING. Die biodynamischen Weine von Roxanich wollen verstanden werden – bei einer Verkostung im spektakulären Weingut gelingt das hervorragend.
Ort etwas nördlich von Motovun hat Giancarlo Zigante ein Trüffel-Eldorado geschaffen. Sein Shop und sein Gourmetrestaurant ziehen Feinschmecker aus der ganzen Welt an. 1999 haben er und seine speziell ausgebildeten Trüffelsuchhunde den mit 1,31 kg bisher größten je gefundenen weißen Trüffel der Welt ausgehoben – ein Weltrekord, der Livade zum Trüffelzentrum und ihn zum Trüffelkönig machte. Etwas weiter östlich und ebenfalls wohlbekannt gilt das Familienunternehmen Karli als Traditionsunternehmen mit Wissen und Gespür. Interessierte erfahren bei einem Besuch alles über den Edelpilz, gehen auf Trüffeljagd und lernen die hauseigenen Delikatessen kennen.
KUNST. Der Ort Grožnjan ist ein besonderes Kleinod, in dem viele Künstler tätig sind.
Genussfeste. Tradition ist bereits das feierliche Omelette-Kochen im September: Anlässlich des Buzeter Volksfestes Subotina zum Fest Mariä Geburt werden die Gassen der Altstadt zu einer Bühne aus vergangener Zeit mit traditionellen Gewändern und regionalen Spezialitäten. Das Highlight: Eine „Fritoda“ wird aus zehn Kilogramm Trüffeln und 2025 Eiern in einer 2,5 Meter großen Pfanne zubereitet. Die Trüffelsaison für weiße Trüffel dauert von September bis Ende Januar. In Motovun verkostet man die Spezialitäten am besten bei den Trüffeltagen am 18. und 19. Oktober 2025. Im ebenso pittoresken Ort Oprtalj nördlich von Livade und Motovun geht zur gleichen Zeit, am 19. Oktober, das jährliche Kastanienfest über die Bühne – mit Genuss, Unterhaltung und Kastanien, so weit der Gaumen reicht.
Kunst und Geschichte. Wer über das Kulinarische hinaus auch andere Besonderheiten entdecken möchte, fährt den kurzen Weg nach Grožnjan. Das wunderschöne Bergdorf war vor 60 Jahren noch fast verlassen – bis hier Künstler angesiedelt wurden mit dem Auftrag, der Stadt wieder Seele zu geben. Und das hat sie jetzt, mehr als viele andere Orte. Hinter den kleinen Holzeingängen der charmanten Steinhäuser, in Innenhöfen oder auf Plätzen gehen Maler, Bildhauer, Designer, Keramikkünstler und Musiker ihren Passionen nach und öffnen die Ateliers für die Besucher. Ein einzigartiger Fleck Erde, an dem die Uhren langsamer gehen – so wie überall in der Region.
Mit strongHER holistisch
Ab Herbst erstmalig in Graz: strongHER ist das erste holistische Fitnessprogramm, das speziell für Frauen entwickelt wurde – perfekt abgestimmt auf den Frauenkörper und seine physiologischen Bedürfnisse. In einem 50-MinutenWorkout erlebst du ein All-in-one-Konzept, das Krafttraining, Stoffwechsel-Boost, Core-Stärkung, Mobility und Neuromoves zu einer transformieren-
den Einheit verbindet. Hier werden Muskeln nicht nur geformt, sondern Energie neu entfacht, das Nervensystem reguliert und die Hormonbalance nachhaltig unterstützt. Die smarte Verbindung von Training und Regeneration wirkt wie ein Reset für Körper und Geist – mit maximalem Effekt auf Kraft, Wohlbefinden und Stressreduktion. Jetzt kostenlos testen:
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Ein Jahrzehnt voller Magie: KLANGLICHT feiert Jubiläum!
Von 24. bis 27. Oktober 2025 verwandelt das Festival Graz erneut in ein faszinierendes Spiel aus Licht, Klang und Emotion.
Zum 10. Mal verwandelt sich Graz mit KLANGLICHT in einen Rausch aus Farben und Formen, Musik und Texten: sehen und hören, eintauchen, spüren, berührt werden. So feiern sowohl renommierte Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt als auch junge Nachwuchstalente mit ihren Installationen ein wahres Fest für die Sinne: In flutenden Nebelschwaden, zwischen Tausenden von Spiegeln, mitten im Rampenlicht und zugleich zwischen Himmel und Erde tun sich dem Publikum neue Licht- und Klangwelten auf. Wir sehen, was vielleicht gar nicht ist, und hören, was wir noch nicht vernommen haben. Wir verlieren uns in
diesem Universum, das in voller Blüte erstrahlt, um doch letztendlich wieder zu verfallen. Was davon bleibt? Die Erinnerung an einen Rausch, in dem vielleicht auch wir uns wiederentdeckt oder neu erfunden haben.
Licht und Klang. KLANGLICHT wird im Auftrag der Bühnen Graz organisiert und trägt seit 2015 die Magie zweier zentraler Elemente des Theaters hinaus in den ö entlichen Raum. Mit den Mitteln von Licht und Klang werden Menschen begeistert und berührt, Emotionen geweckt und Momente des Staunens erscha en. Von 24. bis 27. Oktober 2025 knüpfen bekannte Plätze und
4 Abende Licht- und Klangkunst von 24. bis 27. Oktober 2025 von 18:00 bis 23:00 Uhr 10 JAHRE
KLANGLICHT
Orte auf dem Schlossberg wie auch in der Grazer Innenstadt an zahlreiche Erinnerungen aus einem Jahrzehnt KLANGLICHT an, um zugleich Augen und Ohren für neue Eindrücke zu ö nen.
Der KLANGLICHT Festivalpass. KLANGLICHT findet im ö entlichen Raum statt, einige der Standorte sind aufgrund ihres Fassungsvermögens nur für jene Besucher:innen möglich, die KLANGLICHT durch den Kauf eines Festivalpasses unterstützen. Der Festivalpass gewährt darüber hinaus freie Fahrt zu KLANGLICHT am Veranstaltungstag im gesamten Verkehrsverbund Steiermark.
Gibt es ab Mitte September im Ticketzentrum der BÜHNEN GRAZ am Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz, und auf www.klanglicht.at TICKETS & INFOS
Die Stadt Wien macht Awareness-Konzepte bei Veranstaltungen mit mehr als 300 Gästen ab 21 Uhr zur Pflicht. Ziel ist es, das Nachtleben für alle sicherer zu gestalten und Diskriminierung sowie Gewalt zu verhindern.
Forscherschende aus Korea haben ein smartes Klebe-Tattoo entwickelt, das die Farbe von schwarz nach rot wechselt, sobald es mit K.-o.-Tropfen in Kontakt kommt. Laut den Entwickler:innen reagiert es schneller und zuverlässiger als herkömmliche Papier-Teststreifen und funktioniert in verschiedenen Getränken wie Bier, Wodka und Ka ee.
Ob große und kleine Held:innengeschichten, innovative Ideen oder inspirierende Momente – wir sammeln positive Nachrichten aus Österreich und der ganzen Welt, die ermutigen, bestärken und Hoffnung machen.
An Schulen in Großbritannien sollen Jugendliche künftig gezielt über Frauenfeindlichkeit aufgeklärt werden. Ein dazu erstellter neuer Leitfaden kann ab dem neuen Schuljahr genutzt werden, ab dem Jahr 2026 wird er dann Pflicht. Laut Bildungsministerium haben mehr als die Hälfte der 11- bis 19-Jährigen schon einmal frauenfeindliche Aussagen erlebt.
Die Bundesforste in Österreich haben heuer weitere Seegrundstücke für alle gekauft: Am Wörthersee, Weißensee und Attersee sichern neue Grundstücke den freien Zugang zum Wasser. So soll Erholung am Wasser für alle ermöglicht und Naturufer geschützt werden.
Im Blaufränkischland läuft es richtig gut.
Ein Marathon, der anders abläuft: Regionale Schmankerl und Wein für laufend neue Geschmackseindrücke und die Route durch das sonnige Mittelburgenland bedeuten auf jeden Fall Genuss und Spaß auf ganzer Strecke.
4.10.2025 Jetztsichern!Startplatz blaufraenkischlandmarathon.at
Nach seiner Haftentlassung erfährt der Immobilienbetrüger Thomas (Christoph Maria Herbst), dass er ein wertvolles Haus geerbt hat – bewohnt von seinem ihm unbekannten Halbbruder Roland (Nico Randel), der Trisomie 21 hat und lebenslanges Wohnrecht genießt. Thomas versucht, Roland loszuwerden, doch dieser bleibt standhaft. Nach und nach entwickelt sich eine unerwartete Verbindung zwischen den beiden. Unter dem Kennwort „Bruder“ an gewinnspiel@tirolerin.at verlosen wir 2x2 Tickets. Voraussichtlicher Kinostart ist der 18.9.2025.
Miriam zieht zu ihrer Freundin Ida und besucht mit ihr die Wintersteinschule – nichtsahnend von der dort verborgenen magischen Welt. Als die Schule von der Schließung bedroht ist, setzen Ida und ihre Klasse alles auf eine letzte Schulchallenge. Doch Miriam gerät in einen Konflikt: Auch ihre alte Schule nimmt am Wettbewerb teil. Nun muss sie sich entscheiden: für ihre Vergangenheit oder für die Rettung der Wintersteinschule. Unter dem Kennwort „Magische Tiere“ an gewinnspiel@tirolerin.at verlosen wir 2x2 Tickets. Voraussichtlicher Kinostart ist der 25.9.2025.
Tilda (Luna Wedler) lebt ein geregeltes Leben zwischen Studium, Job an der Supermarktkasse, Schwimmen und der Verantwortung für ihre kleine Schwester Ida – und auch für ihre alkoholkranke Mutter. In einer grauen Kleinstadt gefangen, stellt sie ihre eigenen Träume hinten an. Doch als sich eine berufliche Chance in Berlin auftut und Viktor (Jannis Niewöhner), der Bruder ihres verstorbenen Freundes, wieder in ihr Leben tritt, scheint ein Ausweg greifbar. Unter dem Kennwort „22“ an gewinnspiel@tirolerin.at verlosen wir 2x2 Tickets. Voraussichtlicher Kinostart ist der 4.9.2025.
DOWNTON ABBEY: DAS GROSSE FINALE
Nach dem Tod der Matriarchin Violet Crawley (Maggie Smith) übernimmt Lady Mary Talbot (Michelle Dockery) die Verantwortung für das Downton-Abbey-Anwesen. Während Lord und Lady Grantham (Hugh Bonneville und Elizabeth McGovern) weiterhin auf dem Landsitz verweilen, gelingt es Mary, sich zunehmend in der Londoner High Society zu etablieren. Doch im Zuge des rasanten gesellschaftlichen Wandels sehen sich auch die Menschen von Downton Abbey mit den Veränderungen konfrontiert. Voraussichtlicher Kinostart ist der 11.9.2025.
In „My Oxford Year“ spielt Sofia Carson die Amerikanerin Anna, die mit einem klaren Ziel nach Oxford reist: ein Jahr studieren, Kontakte knüpfen und dann in Washington D.C. ihre politische Karriere starten. Doch der Plan gerät ins Wanken, als sie dem Briten Jamie (gespielt von Corey Mylchreest aus „Queen Charlotte“) begegnet. Schon bald muss sie sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: ihr
Traum von einer politischen Zukunft oder das Glück der Gegenwart. Ein unglaublich berührender Film mit einer tragischen Wendung. Taschentücher besser bereithalten!
„My Oxford Year“, Netflix, 2025
Mit Sta el 2 kehrt „Gen V“, das Spin-o zur düsteren Superheldenserie The Boys, zurück –und setzt damit die Geschichte von Marie, Jordan, Emma und Co. fort. Im Mittelpunkt stehen wieder die jungen Superheld:innen der Godolkin Universität, einer Eliteeinrichtung zur Ausbildung übermenschlicher Talente. Unter der Leitung des neuen, skrupellosen Schuldirektors Dean Cipher verwandelt sich die Universität in eine Schmiede für eine Superheldenarmee, die für den kommenden Konflikt mit der Zivilbevölkerung gerüstet sein soll. „Gen V” Sta el 2 startet am 17.9.2025 bei Prime Video.
Auf 1.763 Metern Seehöhe, umgeben von Zirbenwäldern und mit Blick auf den glasklaren Turracher See, liegt ein Ort, der Ruhe schenkt, ohne still zu sein. Das Seehotel Jägerwirt vereint auf besondere Weise alpine Ursprünglichkeit mit fernöstlicher Gelassenheit – und genau dieser Mix hat mich neugierig gemacht. Für ein paar Tage durfte ich hier nicht nur Gast sein, sondern eintauchen: in die Herzlichkeit der Gastgeber, in wohltuende Rituale – und in eine Atmosphäre, die spürbar anders ist.
Schon beim Ankommen spürt man: Hier ticken die Uhren anders. Der Turracher See glitzert ruhig in der Sonne, das Hotel fügt sich harmonisch in die Natur ein, und die Gastgeber Sabine und Alexander Springenschmidt empfangen mit echter Herzlichkeit. Kein aufgesetzter Smalltalk, sondern ehrliches Interesse – fast so, als würde man zu Freunden kommen.
Bali trifft Alpen. Dass die beiden viele Jahre ein Hotel auf Bali geführt haben, merkt man sofort – nicht nur im liebevoll gestalteten Bali-Spa, sondern in der gesamten Haltung des Hauses. Yoga im Zirbenwald, Meditation auf einem Felsen, Atemübungen am See – alles kann, nichts muss. Ich habe mir eine balinesische Massage gegönnt und bin danach in der Seesauna gelandet. Der Sprung ins kalte Wasser danach? Mutig, aber befreiend.
Wer möchte, kann mit Coach Alexander auch tiefer eintauchen – in Themen wie Achtsamkeit, Burn-out-Prävention
Ein Besuch im Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe.
oder persönliche Entwicklung. Für mich war schon alleine der Wald ein perfekter Rückzugsort. Einfach rausgehen, atmen, ankommen.
Mit Herz und ohne Handy. Kulinarisch bewegt sich der Jägerwirt zwischen regionaler Bodenständigkeit und bewusster Leichtigkeit: frische Produkte von umliegenden Höfen, auf Wunsch vegetarisch, vegan oder glutenfrei. Ein Highlight ist das Restaurant „Pinsa e Vino“ direkt am See – dort schmecken nicht nur die italienischen Fladenbrote hervorragend, auch die Aussicht ist ein Gedicht.
Was mich besonders beeindruckt hat: Die entspannte Stimmung unter Familien. Während die Eltern in der Sauna abschalten, sind die Kinder im Ranger Camp oder auf dem hoteleigenen Bauernhof unterwegs. Und plötzlich schaut niemand mehr aufs Handy – weil die echte Welt einfach spannender ist.
Mein Fazit: Ein Ort, der bleibt. Der Jägerwirt ist ein Ort, an dem man automatisch langsamer wird. Ein Hotel, das mit liebevollen Details, echter Gastfreundschaft und einem klaren Fokus auf das Wesentliche überzeugt. Ob als Paar, Familie oder Alleinreisende:r – wer auftanken will, ist hier genau richtig. Ich jedenfalls bin angekommen. Und ein kleines bisschen Bali habe ich auch mitgenommen – in meinem Kopf und im Herzen.
Der Hoteltest fand auf freundliche Einladung von M.A.S. Marketing Consulting statt.
Protein-Power • Genuss-News
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REDAKTION: Nicole Madlmayr
REZEPT FOTOS: Gräfe und Unzer Verlag/ Stockfood Studios/Tina Engel
Stärker, schlanker, fitter: Wie Eiweiß zur Geheimwaffe für ein langes, gesundes Leben wird, ohne dass der Genuss dabei zu kurz kommt.
Wird Eiweiß als Schlüssel zu Gesundheit, Wohlbefinden und erfolgreichem Abnehmen unterschätzt? Die Antwort von Matthias Riedl, Deutschlands bekanntestem Ernährungsmediziner, lautet eindeutig: Ja. In seinem neuen Buch „Gamechanger Protein“ erklärt er leicht verständlich und wissenschaftlich fundiert, warum Protein weit mehr ist als ein Muskelmacher für Fitnessfans. Denn Protein ist kein Trend, sondern ein echter Gesundheitsbooster. Der Experte ist sich sicher: Wer es geschickt und ausgewogen einsetzt, kann nicht nur fitter und schlanker werden, sondern auch gesünder und länger leben.
Ohne Protein läuft nichts. Eiweiß ist deshalb so wichtig, weil es zentrale Aufgaben im Körper übernimmt. Es baut Zellen auf, bildet Hormone und Enzyme, stärkt das Immunsystem und repariert Muskeln. Tatsächlich läuft ohne Protein nichts im menschlichen Körper. Es ist an nahezu allen biologischen Prozessen beteiligt und damit unverzichtbar für die Gesundheit.
Dabei lässt sich der tägliche Bedarf nicht pauschal festlegen, sondern hängt vom Alter, Körpergewicht, Lebensstil und Gesundheitszustand ab. Als Faustregel gelten 0,8 bis 1 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht. Für Schwangere, Senioren, sportlich aktive Menschen oder Veganer darf es sogar deutlich mehr sein.
Protein ist nicht gleich Protein. Besonders empfehlenswert sind laut dem Ernährungsmediziner pflanzliche Eiweißquellen wie Linsen, Nüsse, Vollkornprodukte, Soja oder Quinoa. Sie liefern nicht nur hochwertige Aminosäuren, sondern senken –im Gegensatz zu vielen tierischen Eiweißquellen –auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich pflanzlich ernährt, kann zudem auch alle essenziellen Aminosäuren aufnehmen, zum Beispiel durch die Kombination von Vollkornreis mit Linsen oder Tofu mit Quinoa.
High-Protein-Produkte hingegen sind laut dem Experten meist überflüssig. Sie enthalten oft Zusatzstoffe, Aromen und isoliertes Eiweiß und sind zudem teuer. Besser und auch günstiger sind natürliche Eiweißquellen.
Gut für die Figur. Dass Protein nicht nur gesund, sondern auch figurfreundlich ist, zeigt der sogenannte Protein-Leverage-Effekt: Der Körper hat ein natürliches Bedürfnis nach Eiweiß und fordert oft so lange Essen, bis dieser Bedarf gedeckt ist. Darum sättigen eiweißreiche Mahlzeiten schneller und nachhaltiger und können auf diese Weise auch beim Abnehmen helfen.
Um zu beweisen, dass eine proteinreiche Ernährung nicht kompliziert sein muss, gibt es im Buch auch einen großen Teil mit Rezepten, die allesamt zeigen, wie sich Eiweiß einfach und köstlich in den Alltag integrieren lässt. Drei davon präsentieren wir auf den folgenden Seiten.
ZUTATEN FÜR ZWEI PERSONEN:
Für die Bowl:
2 Eier (M)
100 g bunte Quinoa (z. B. „Tricolore“)
200 ml glutenfreie Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
80 g Salatgurke
80 g rote Paprika
80 g Karotte
100 g Feldsalat
30 g Gouda (am Stück)
Für den Dip:
1 Avocado
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Saft von 1 Limette (oder von einer halben Zitrone)
100 g Schafskäse (z. B. Feta)
Pfeffer
2 EL TK-Kräuter
ZUBEREITUNG:
Für die Bowl die Eier in einem Topf in kochendem Wasser in acht bis zehn Minuten hart kochen, herausnehmen und kalt abschrecken. Die Quinoa in einem Sieb abbrausen und in einem Topf in der Brühe zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten garen, abgießen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Gurke putzen, waschen und klein würfeln. Die Paprika waschen, weiße Trennwände und Kerne entfernen, Paprika klein würfeln. Die Karotte putzen, schälen und klein würfeln. Den Feldsalat verlesen, waschen und trocken schleudern, dabei grobe Stiele entfernen. Den Gouda in kleine Würfel schneiden.
Für den Dip die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch aus den Schalen lösen und in eine Schüssel geben. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und mit dem Limettensaft zur Avocado geben. Den Feta hinzufügen und alles mit einer Gabel bis zur gewünschten Konsistenz zerdrücken, mit Pfeffer würzen und die Kräuter unterheben.
Zum Servieren die Eier schälen und halbieren. Die Quinoa und den Feldsalat auf Schalen (Bowls) verteilen und Gemüse und Käse darauf anrichten. Zuletzt mit den Eierhälften garnieren und mit dem Dip toppen.
Tipp: Die Bowl ist das richtige Frühstück für alle, die gerne mit einer herzhaften und reichhaltigen Mahlzeit in den Tag starten. Sie eignet sich aber auch als Mittag- oder Abendessen. Wer will, nimmt Salat und Dip in einer luftdichten Box als Mahlzeit für unterwegs mit.
ZUTATEN FÜR 2 PERSONEN:
3 TL Olivenöl
1 TL flüssiger Honig
2 EL glutenfreie Sojasauce (Tamari)
1 EL Chilisauce
1/2 TL Preiselbeeren (aus dem Glas)
3 TL Tomatenmark
Salz
300 g Hähnchenbrustfilet
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
1 Zweig Thymian
1 Zweig Rosmarin
2 Tomaten
300 g rote und gelbe Paprika
100 g Zucchini
2 kleine festkochende Kartoffeln
1 EL Rapsöl, Pfeffer
100 ml glutenfreie Gemüsebrühe
ZUBEREITUNG:
Für die Marinade Olivenöl, Honig, Soja und Chilisauce, Preiselbeeren, Tomatenmark und etwas Salz in einer Schüssel gut verrühren. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, in der Marinade wenden und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Den Backofen rechtzeitig auf 200 Grad vorheizen. Den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Thymian und Rosmarin waschen und trocken tupfen, ein Stück Rosmarinzweig beiseitelegen. Von beiden Zweigen die Blätter bzw. Nadeln abzupfen und fein hacken. Die Tomaten waschen und würfeln, dabei die Stielansätze entfernen. Die Paprika waschen, halbieren, weiße Trennwände und Kerne entfernen und die Paprika in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zucchini putzen, waschen und ebenfalls mundgerecht würfeln. Die Kartoffeln schälen, waschen und etwa 1,5 cm groß würfeln.
In einer Pfanne im Rapsöl Knoblauch, Zwiebel und gehackte Kräuter andünsten. Mit dem Gemüse und den Kartoffeln in eine Auflaufform (ca. 20 × 30 cm) geben, alles gut mischen, salzen und pfeffern. Das Fleisch samt Marinade auf der Gemüsemischung verteilen, die Brühe angießen und den beiseitegelegten Rosmarin darauflegen. Gemüse und Fleisch im Ofen (Mitte) cirka 40 Minuten garen.
Zum Servieren Gemüse und Fleisch aus dem Ofen nehmen und auf Tellern anrichten.
pro Portion:
Nährwert pro Portion: ca. 480 kcal | 23 g Eiweiß | 19 g Fett | 47 g Kohlenhydrate
ZUBEREITUNG:
BUCHTIPP
Gamechanger Protein
Dr. Matthias Riedl GU Verlag, € 28,50
ZUTATEN FÜR 2 PERSONEN:
120 g zarte glutenfreie Haferflocken
1/2 Bio-Zitrone
1 Ei (M)
150 g Magerquark
1 1/4 EL flüssiger Honig
1 EL geschrotete Leinsamen
1/2 TL Backpulver
175 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
2 Msp. gemahlene Vanille
2 EL Rapsöl
125 g Beeren-Mix (z. B. Heidelbeeren, Himbeeren etc.)
Die Haferflocken im Mixer zu Hafermehl verarbeiten, dazu auf mittlerer Stufe circa eine Minute zermahlen. Die Zitrone heiß waschen, abtrocknen und mit dem Zestenreißer dünne Schalenstreifen abziehen.
Das Ei in eine große Schüssel aufschlagen und mit einem Schneebesen gut verquirlen, sodass sich ein Schaum bildet. Anschließend Haferflockenmehl, drei Viertel der Zitronenzesten, Quark, 1 EL Honig, Leinsamen, Backpulver, Mineralwasser und Vanille dazugeben und gut untermischen.
In einer großen Pfanne 1 EL Rapsöl erhitzen. Aus der Masse vier Pancakes (à ca. 3 EL Teig) nebeneinander hineinsetzen und so lange backen, bis sie eine feste Konsistenz bekommen haben. Dann wenden und die andere Seite ebenfalls braun ausbacken. Die Pancakes herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Aus dem übrigen Teig im restlichen Öl noch vier weitere Pancakes backen.
Zum Servieren den Beeren-Mix verlesen, waschen und trocken tupfen. Die Pancakes auf Teller verteilen und mit Beeren, übrigen Zitronenzesten und restlichem Honig toppen.
Tipp: Im Winter am besten gemischte TK-Beeren verwenden. Diese in einem Topf bei mittlerer Hitze etwa sechs Minuten unter Rühren erhitzen und auftauen lassen. Alternativ die Beeren in der Mikrowelle bei 600 Watt zwei bis drei Minuten erhitzen.
REDAKTION: Betina Petschauer
FOTO/GRAFIKEN : Shutterstock
Am 13.9. ab 14 Uhr findet erstmals „Sweet & Spicy“, das Tomaten-Chili-Vielfaltsfest des Forum Urbanes Gärtnern statt: im Grazer Herzgarten hinter der Herz-Jesu-Kirche. Mehr als 100 Sorten werden zu bewundern und verkosten sein. Es gibt auch ein Kinderprogramm, Bands, DJs, spannende Kulinarik, Workshops – und das alles für einen freiwilligen Unkostenbeitrag. www.urbanes-gaertnern.at/sweet-and-spicy
Das European Street Food Festival kommt am 13. & 14. September auf den Hauptplatz Liezen. Dutzende internationale Food-Trucks, Trailer und Stände bieten Köstlichkeiten aus aller Welt an. Egal ob Mexikanisch, Norwegisch, Indisch oder American Burger, Gekochtes oder Gegrilltes, Vegetarisch oder Vegan, Mini-Donuts, Waffeln, Crêpes oder natürlich auch Schmankerl aus der heimischen Küche – bei freiem Eintritt ist für jede:n etwas dabei. www.streetfood-festival.eu
Kaum September und ihr sehnt euch schon wieder nach dem Sommer? Kein Problem, der Aperitivo-Herbst wird wieder richtig stimmungsvoll. An allen Wochenenden im Oktober ist die italienisch-steirische Pop-up-Bar im Weingut Lacker-Tinnacher (Gamlitz) zu Gast. Live-Musik Weingartenbrunch, Grill- und Trüffel-Specials – rechtzeitig reservieren empfohlen. Wer doch lieber selbst nach Italien fährt, dem seien die Triest-Genusstouren empfohlen. www.aperitivo-bar.at
„Iss was, Hase?!“ heißt der Podcast der Hamburger Sterneköchin Cornelia Poletto und des Moderators Dennis Wilms. Dafür kamen die beiden bereits zum dritten Mal in die Steiermark. Sechs Tage lang waren sie für zwei weitere SteiermarkFolgen in drei Erlebnisregionen unterwegs. Die Folgen kann man bereits – etwa auf Spotify – anhören. Im Bild: Michael Feiertag, GF der STG/ Steirischen Tourismus und Standortmarketing GmbH, Cornelia Poletto und Dennis Wilms.
Das Glöckl Bräu rüstet digital auf! Um den Gäst:innen noch besseren Service zu bieten und 24/7 erreichbar zu sein, ist ab sofort die neue KI Assistentin „Bella“ im Einsatz. Ob Öffnungszeiten, Speisekarte, Reservierungsanfragen oder allgemeine Informationen: Bella hilft weiter, wenn im Glöckl der persönliche Gästeservice vor Ort Vorrang hat oder wenn schon Sperrstunde ist. Nie wieder Besetztzeichen oder Frust über Nichterreichbarkeit! www.gloecklbraeu.at
Diese feine Gewürzmischung ist ein aromatischer Brückenschlag zwischen Indien und Frankreich. Ursprünglich basiert Vadouvan auf einem südindischen Masala, das während der Kolonialzeit in der Region Pondicherry von den Franzosen europäisiert wurde. Neben Zwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel, Senfsamen und Fenchelsamen enthält Vadouvan oft Bockshornklee, Curryblätter oder getrocknete Schalotten. Das Aroma ist leicht süßlich und wunderbar „umami“. In der gehobenen Küche wird Vadouvan gern für Linsengerichte, Fisch oder Marinaden verwendet – ein Hauch Exotik mit französischer Raffinesse.
EVA KAMPER-GRACHEGG ist gebürtige Grazerin, aufgewachsen in der Steiermark, lebt und arbeitet heute mitten in Wien und ist mehrfach ausgezeichnete Bloggerin. Die Autorin zeigt in ihrem neuen Kochbuch, wie es gelingt – und auch noch Freude macht! Mit einer Reihe guter, schneller Basic-Rezepte und jeder Menge köstlich-kreativer Ideen, diese vielseitig zu variieren.
Reis in süßer Variation ist eine Kindheitserinnerung von Food-Bloggerin Eva Kamper-Grachegg. „Dazu gab es Himbeer sirup, in dem wir den Reisauflauf ertränkten. Heute schmeckt mir auch die Variante mit Kirschkompott, aber der Auflauf ist und bleibt eine wunderbare Idee.“
• 300 g Rundkornreis
• 1/2 l Milch
• 1/2 l Wasser
• 1/2 TL Salz
• 1 Vanilleschote
• 50 g Butter
• 4 Bio-Eier
• 50 g Feinkristallzucker
• getrocknete Kirschen
Nach Geschmack:
• Butter und Brösel für die Form
Dazu:
• Kirschkompott oder Sirup
• Für den Reis die Milch und das Wasser mit dem Salz, dem Mark der Vanilleschote und der ausgekratzten Vanilleschote einmal aufkochen und den Reis hineinrieseln lassen. Auf niedriger Flamme weich kochen, dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Das dauert etwa 20 Minuten. Zum Schluss die Vanilleschote wieder entfernen. Abkühlen lassen.
• Die Butter bei Zimmertemperatur warm werden lassen.
• Inzwischen die Eier trennen und das Eiklar mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen.
• Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflau orm mit Butter ausstreichen und mit Bröseln bestreuen.
• In einer Schüssel die zimmerwarme Butter mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen, die Dotter nach und nach einrühren. Den Milchreis damit vermengen. Dann den Eischnee und die getrockneten Kirschen unterheben. Alles in die Ofenform gießen.
• Im vorgeheizten Ofen etwa 25 bis 30 Minuten goldbraun backen. Noch warm servieren.
Gesamtdauer 60 Min. | Zubereitungszeit
30 Min. | einfach | 4 Portionen
FOTOS: Amelie Chapalain, Eva Kamper-Grachegg
„MEI LIABSTE SPEIS!“ Einfach frisch kochen. Jeden Tag. 184 Seiten, 142 farb. Abb., 21 x 26 cm, gebunden, Tyrolia-Verlag, 2025, ISBN 978-3-7022-4305-0, € 29,–www.meiliabstespeis.at
Aus 900 g Himbeeren.
Voller Frucht. Voller Geschmack.
Hochzeitsfeiern
ab 60 Personen
Feiern im wunderschönen Garten oder wetterabhängig in einzigartigen Räumen
Unterstützung bei Planung der Hochzeitsfeier Standesamtliche Trauung möglich
Perfekte Fotokulisse Parken gratis
Du hast Interesse an einer standesamtlichen Trauung und/oder Hochzeitsfeier in der Seifenfabrik? Dann kontaktiere uns doch einfach für ein unverbindliches Angebot.
www.seifenfabrik.info
Das Aufsteirern Festival steht wieder vor der Tür.
Vom 13. bis zum 14. September 2025 verwandelt sich Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs, wieder in den größten Dorfplatz des Landes und zelebriert traditionelles Handwerk, köstliche Schmankerln und lebendige steirische Volkskultur. Schon am Freitag, dem 12. September, wird Magie in der Grazer Oper spürbar werden: Die alpine Volksmusik von Herbert Pixner trifft dort bei einer bemerkenswerten Crossover-Premiere auf die klassische Symphonik der Grazer Philharmoniker. Über 175.000 Gäst:innen besuchten das Aufsteirern Festival 2023. Von Tanz über Musik bis zu Kulinarik und Trachten ist für Traditionsliebhaber:innen alles dabei. Dieses Jahr wird es auch eine neue Sicherheits-App (SafeNow) und ein digitales Leitsystem geben. www.aufsteirern.at
Im Dezember wird es dieses Jahr heiß in Schladming: Die Backstreet Boys spielen zum Ski-Opening unglaubliche drei aufeinanderfolgende Konzerte im Planai Stadion. Die Shows am 6. und 7. Dezember sind bereits restlos ausverkauft, für den 5. Dezember sind immerhin noch VIP-Packages verfügbar. Was mit einem Konzert begann, ist dank der Verhandlungen des Veranstalters Klaus Leutgeb nun ein gesamtes Event-Wochenende voller Musik, Emotionen und Winterzauber. Die Region Schladming-Dachstein und die 4-Berge-Skischaukel feiern gemeinsam mit der Leutgeb Entertainment Group den wohl spektakulärsten Saisonauftakt des Jahres. Die Backstreet Boys werden ihr neues Album „Millennium 2.0“ live spielen, mehr als 50.000 Gäste sollen an drei aufeinanderfolgenden Tagen in die Region Schladming-Dachstein kommen. www.leutgebgroup.com
Jubilar Guido Strohecker beim Empfang
Architekt Rainer Wührer, Notar Stephan Plankensteiner und Peter Schaar (Faschingbauer & Schaar)
Präsident der Notariatskammer für Steiermark Dieter Kinzer mit Gattin Gabriela Kinzer
Celeb-Dance-Mentorin Olivia Strohecker und Jubilar Guido Strohecker
Stefanie Podesser (Med Uni Graz) und STEIRERIN-GF Nicole Niederl
Laudator, Moderator und Figaro Rudolf Zötsch
Eine gelungene Tanzeinlage im CharlestonStil unter der Choreografie von CelebDance-Mentorin Olivia Strohecker
Swing mit den All Jazz Ambassadors
Das schwungvolle Abendprogramm von Mama Feelgood
Ganz getreu nach dem GreatGatsby-Motto empfing Architekt Guido Strohecker zum 60er seine Gäste im Weingartenhotel Harkamp. Stilgerecht die Fashion der Gäste, kunstvoll die liebevoll detaillierte Deko und Blumenarrangements von Angelika Prauser, der richtige Swing der All Jazz Ambassadors und 20er-Kulinarik von Grand Chef Heinz Harkamp.
Als Überraschung für die Gäste wurde die druckfrisch erschienene humorig-launige Autobiografie von Architekt Guido Strohecker präsentiert. Gemeinsam mit den Spenden der Gäste, dem Erlös der Autobiografie und einer Großspende des Jubilars wurde ein großer Charity-Herzenswunsch takräftig unterstützt. Der Jubilar konnte die Summe von 10.000 Euro für das Projekt „Hoffnung für traumatisierte Kinder – psychologische Begleitung und Heilung“ des Lions Club Graz Schlossberg aufstellen.
Erich Kugi (Agentur Newleus), Nicole Prutsch (Verein Weltsteirer), Harald Geba (Geba Teppiche) und Bettina Stein-Geba (BIC Bildungscenter)
10.000 Euro konnten für „Hoffnung für traumatisierte Kinder – psychologische Begleitung und Heilung“ aufgestellt werden.
Den Abschluss krönte eine faszinierende Feuershow von Jakotopia.
Das gesamte Team der STG
Brunner & Kollmann sorgten für die musikalische Untermalung.
STG-Geschäftsführer Michael Feiertag, Astrid Steharnig-Staudinger (GF Österreich Werbung), Jaimy Reisinger (Pâtissière des Jahres 2023) und Gernot Deutsch (ÖHV Steiermark, v. r.)
Typisch steirische Getränke durften natürlich auch nicht fehlen.
Kulinarische Highlights entstanden unter anderem am Ofyr-Grill.
Das Grüne Herz schweißt zusammen.
Rund 300 Partner:innen aus Tourismus, Politik, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Industrie und Technologie starteten bei der Grünen Nacht, dem Unternehmensfest der Steirischen Tourismus und Standortmarketing GmbH, kulinarisch in den Sommerurlaub. Musikalische Begleitung kam von Brunner & Kollmann, beim Schätzspiel winkten sommerliche Gewinne.
Die Eröffnungsredner:innen Ingo List (Aufsichtsratsvorsitzender STG), Astrid Steharnig-Staudinger (GF Österreich Werbung), Wolfgang Scheucher (Andy Wolf Brillen), STG-Geschäftsführer Michael Feiertag, Christoph Robinson (IV Steiermark) und Gernot Deutsch (ÖHV Steiermark)
Mit der Eröffnung ihrer Pflegepraxis „Sorelle Salute“ in Bad Aussee setzen die Pflegeexpertinnen Magdalena Loitzl und Barbara Pinnisch-Schneider ein starkes Zeichen für alle, die seit Jahren mit Verdauungsbeschwerden, Erschöpfung, Hautoder Gelenkproblemen leben. Ihr Ansatz: ganzheitlich, fundiert und mit echter Zeit für dich – für neue Energie und Leichtigkeit und ein Leben, das sich endlich wieder gut anfühlt. Im Bild v. l.: Vizebürgermeister von Bad Aussee Robert Gassner, Magdalena Loitzl, Barbara Pinnisch-Schneider und Bürgermeister Thomas Schönauer. www.sorelle-salute.at
Wer Mietobjekte besitzt oder in den Immobilienmarkt einsteigen möchte, benötigt fundiertes Wissen und Tipps, um erfolgreich zu sein. Der Praxisleitfaden „Vermietung in der Praxis“ (erschienen im dbv Verlag) bietet einen kompakten Überblick und liefert Tipps rund um den Erwerb über die Vermietung bis hin zur Übertragung von Mietobjekten. Das Autor:innen-Team von Deloitte (Friedrich Moestl, Hannes Eichinger, Miriam Nehajova, Manuela Bauer-Moser und Anna Helena Trummer) präsentierte das Werk im Rahmen eines hochsommerlichen Immobilienfrühstücks.
In stimmungsvollem Ambiente wurden Spitzenweine und die Kreationen der Küchenchefs genossen.
Dieter Hardt-Stremayr, Geschäftsführer von Graz Tourismus, mit Hausherr Christof Widakovich
Food-Festival-Veranstalterin Karin Marg
9. Food Festival Graz startete mit „Sharing Dinner“
In der stylischen Atmosphäre der SkyBar Graz kochten Hausherr Christof Widakovich und die wohl besten Köche der Genusshauptstadt zum Auftakt des Food Festival Graz am 14. August groß auf. Die Gerichte der vier Flights wurden von den zahlreichen Köchen vorgestellt und in die Mitte der Tische serviert: zum Staunen, Probieren und gemeinsamen Genießen.
Patrick und Yvonne Sprenger von der Pur Kochschule und Catering mit Winzer Philipp Hack
Geschäftsführer Robert Rogner sen. begrüßte die zahlreichen Besucher:innen.
Der Dresscode „White“ wurde mit großer Begeisterung eingehalten.
Ein besonderes Highlight war wieder die Mitternachtseinlage mit dem traditionellen Brautstraußwerfen.
Für das perfekte Styling sorgten Hair- and Make-up-Artist Daniela Mudri und ihr Team sowie Styling by Christa Wiesner.
Alexander Schneller vom Circus Pikard verzauberte mit einer spektakulären Feuershow.
… beim „Einfach weiß & Brautkleidtreffen“
Bereits zum siebenten Mal wurde in der Kulisse der Außenthermallandschaft im Rogner Bad Blumau zum Fest „Einfach weiß & Brautkleidtre en“ geladen. Über 800 Besucher:innen feierten eine rauschende Nacht in Weiß, über 100 Bräute führten ihr Brautkleid nochmals aus. Die meisten der Paare haben sich sogar im Rogner Bad Blumau das Ja-Wort gegeben.
Die beiden Gewinnerinnen beim Brautstraußwerfen erhielten einen Gutschein für eine Nacht in einer romantischen Rückzugssuite im Waldhofhaus mit Begleitung.
Herbst, Nebel, die Tage werden kürzer. Dazu Stress in der Arbeit. Sie fühlen sich ausgelaugt. Die Kinesiologie besitzt fernöstliche Wurzeln, nutzt Erkenntnisse der westlichen Bewegungs- und Ernährungslehren und gilt als Schlüssel zu ganz heitlichem Wohlbefinden. Durch kinesiologisches Austesten werden emotionale und energetische Blockaden aufgespürt und gezielt und individuell gelöst – das ist Wellness von innen!
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Redakteurin und Auszeit-Expertin Betina Petschauer über die entspannten Seiten des Lebens: Bücher, Serien, Events und mehr.
Im Jahre 1897 steht Untersuchungsrichter Franz Stahlbaum in Graz vor einem Rätsel. Mehrere Morde werden begangen, am Tatort finden sich Drohbotschaften und ominöse blaue Glassplitter. Auch sein Freund, der junge Arzt Titus Pyrner, ist ratlos. Die Spur führt in eine Tuberkulose-Heilanstalt im Wienerwald. Da man der Polizei dort aber nichts sagt, wird zu außergewöhnlichen Methoden gegriffen: Die Verlobten der beiden Herren schleusen sich ein und ermitteln sozusagen undercover – was gefährlich wird. Über allem schweben die Bestrebungen Stahlbaums, seinen Konkurrenten Meisl zu übertrumpfen, und Pyrners Wunsch nach väterlicher Anerkennung.
Dies ist Gudrun Wiesers zweiter Teil rund um dieses Ermittlerduo, der meiner Meinung nach sogar noch besser gelungen ist. Diesmal haben die Verlobten Salome und Resi eine größere Rolle in der Handlung. Die beiden resoluten jungen Frauen mischen die männerdominierte Zeit ganz schön auf, so viel sei verraten. Die Protagonist:innen finde ich alle sehr sympathisch, weshalb man sehr schnell in die Handlung eintaucht. Die beiden Herren sind zwar etwas verloren in den Ermittlungen und am Anfang hätte es für mich auch etwas schneller vorangehen dürfen, aber das gleicht sich durch den weiteren Verlauf aus. Die Handlungselemente Mord, Tuberkulose und ÄrzteGeheimbund fand ich sehr spannend und ich hoffe auf eine weitere Fortsetzung!
Ende des 19. Jahrhunderts war der Grazer Bezirk Gries geprägt von Armut, Dreck und Verbrechen. Hier hat sich Antonia Schneider als Engelmacherin niedergelassen. Ihre Tochter Christina ist genauso herzlos wie sie und spinnt ihre eigenen Intrigen. In ihrem Fokus stehen dabei der Pfarrer Hödl, die schöne Marie und deren Auserwählter Werner. Mittendrin ist der bemitleidenswerte kleine Hans, der als Handlanger der Engelmacherin fungiert und noch nicht ganz abgestumpft ist.
Mirella Kuchling hat es geschafft, mit diesem Roman eine sehr dunkle Zeit in Graz zu beleuchten. Sie erzählt detailreich, wie schwer das Leben damals war, wenn man nicht aus gutem Hause stammte. Kälte, Hunger, Schmutz, Krankheiten, zwielichtige Geschäfte: Bei einigen der Beschreibungen wurde einem richtig unheimlich zumute und der Grundton der Erzählung ist sehr düster. Dennoch wird man schnell in die Handlung eingesaugt: Jede der vorkommenden Personen hat ihre eigenen Beweggründe und obwohl man anfangs nicht so recht weiß, wie die einzelnen Schicksale zusammenhängen oder wo die Geschichte hinführen soll, kann man das Buch dennoch kaum weglegen. Der Erzählstil ist schwer zu beschreiben: Einerseits hatte ich das Gefühl, am Rande der Geschehnisse zu stehen, andererseits fühlte ich mich auch mittendrin. Die Beschreibungen des historischen Graz mit seinen ursprünglichen Straßen- und Brückennamen und einigen dazugehörigen Geschichten fand ich sehr interessant und gut recherchiert. Die Schicksale der Kinder in Schreiners Obhut waren schwer zu ertragen, aber dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen.
Die Engelmacherin von Graz Mirella Kuchling Keiper Verlag € 24,– | *****
Was ist das biologische Geschlecht? Was bedeuten genetische Unterschiede zwischen Menschen? Und wie lassen sich Wissenschaft und Religion vereinbaren? In diesem interessanten Sachbuch versucht der Autor, Argumente für hitzige Debatten zum Thema Geschlecht zu liefern und dabei mit den Missverständnissen aufzuräumen, mit denen Biologie im Kulturkampf instrumentalisiert wird.
Der Einstieg ist für meinen Geschmack etwas zu philosophisch-hochtrabend, das liegt aber auch ein bisschen daran, dass ich damit nicht gerechnet, sondern eher ein naturwissenschaftlich geprägtes Buch erwartet hatte. Recht bald wendet man sich dann aber Charles Darwin und der Evolutionsbiologie in ihrem kulturellen Kontext zu. Der Autor erklärt auch, dass „Geschlecht ist ein Konstrukt“ gar nicht so eine radikale Ansicht ist, wenn man den Begriff „Konstrukt“ philosophisch betrachtet. Dann ist nämlich zum Beispiel auch das Sonnensystem ein Konstrukt – das fand ich einen interessanten Ansatz. Weitere Themen, die in den folgenden Kapiteln erörtert werden, sind der Kreationismus (der Glaube an die Schöpfung, der wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse ablehnt), der Essentialismus des Aristoteles, Theorien von Immanuel Kant und die Taxonomie (die Klassifikation von Lebewesen). Im letzten Kapitel geht es um die menschliche Sexualität und die Unterscheidung von Gender und biologischem Geschlecht. Generell vertritt der Autor die Ansicht, dass Biologie nicht instrumentalisiert werden darf und sowohl evolutionäre als auch gesellschaftliche Faktoren beim Thema Geschlecht eine Rolle spielen. Interessant und anspruchsvoll!
Die Natur kennt feine Grade Frank E. Zachos Leykam Verlag € 25,50 | *** *
Zwasam, das ist das Singer-SongwriterEhepaar Kerstin und Michael Hausegger. Ihre gemeinsame Geschichte begann vor über zehn Jahren, vor Kurzem erschien mit „Weil’s passt“ die neueste Single: Ein besonderer Moment, denn mit diesem Song feiert das Duo sein fünfjähriges Jubiläum. Seit ihrer ersten Single „Herzklopfen“ im Oktober 2020 hat sich das Duo zu einer festen Größe des Dialekt-Pop ent-
wickelt – mit authentischen, gefühlvollen Songs. Das Debütalbum „Wir“ erschien 2021 und setzte den Grundstein für ihre treue Fanbase. Neben ihrer Studioarbeit sind die beiden viel live unterwegs.
Wer gerne Dialekt-Pop aus der Steiermark mit viel Romantik hört, wird bei Zwasam fündig. Kerstin stammt aus Söchau bei Fürstenfeld, Michael aus Graz. Beide über-
zeugen mit ihren Stimmen, Michael auch mit Gitarrenkünsten. Die starke Verbindung zwischen den beiden spürt man bei jedem Song. Man kann wirklich sagen: Es passt.
Weil’s passt (Single) Zwasam Spotify u. a.
In einem Jugend-Sportleistungszentrum in den Pyrenäen geht’s zur Sache: Kunstschwimmerin Amaia trainiert extrem hart, um die Bekleidungsmarke Olympo als Sponsor zu gewinnen. Doch ihre DuoPartnerin Nuria übertrumpft sie, weswegen Amaia Doping vermutet. Nach und nach fällt auf, wie weit verbreitet dieses im Leistungszentrum ist. Derweil fällt es der Siebenkämpferin Zoe sehr schwer, sich
einzugewöhnen. Auch im Rugbyteam der Männer gibt es einigen Stress: Affären, Doping, Eifersucht.
Ich muss sagen, ich war ziemlich geflasht. Wer auf durchtrainierte spicy Szenen (auch queerer Art), Twens-Dramen und Plottwists steht, wird hier fündig. Die erste Staffel (acht Folgen) endet mit einem harten Cliffhanger, man darf auf eine baldige zwei-
Musik, Menschlichkeit und Miteinander stehen beim Dämmerschoppen im Mittelpunkt. Zahlreiche beliebte Künstler:innen (Julia Buchner, Die Fahrenbacher, Sabrina Kulovits u. v. m.) und kulinarische Highlights erwarten die Gäste. Beim Schätzspiel gewinnt jedes Los. Eintritt frei, Spenden kommen dem Verein „Steirer mit Herz“ zugute, der sich u. a. für beeinträchtigte Kinder und Jugendliche einsetzt.
6.9. ab 15 Uhr | Dorfplatz/Saggautalerhalle bzw. Dorfplatz St. Johann im Saggautal | www.steirermitherz.at
te Staffel hoffen. Derzeit hat sich „Olympo“ in 78 Ländern in den Netflix-Top-10 positioniert – wir finden, zu Recht. Auch empfehlenswert: spanisches Original mit Untertiteln!
Olympo Zeta Studios Netflix *****
Seit 60 Jahren wird beim Altausseer Kiritog im traditionsreichsten Bierzelt Österreichs, einem alten Holzstangenzelt, gefeiert: ohne Lautsprechermusik und bei freiem Eintritt. Das Bier, das extra für den Kirtag gebraut wird, kommt gekühlt aus dem Salzbergwerk. An den KirtagStandln warten kulinarische Spezialitäten, Handwerksprodukte, Spielzeug sowie Lebkuchenherzen auf die Gäste.
6. bis 8.9. | Festplatz Fischererfeld, Altaussee www.bierzelt-altaussee.at
Die weltberühmten Chippendales heizen 2025 richtig ein und bringen ihre verführerische „All Night Long Tour“ in Städte quer durch Europa – und auch nach Graz! Mit elektrisierender Choreografie und unwiderstehlichem Charme verspricht diese Tour die heißeste ihrer Geschichte zu werden. Dieses außergewöhnliche Spektakel vereint eine unwiderstehliche Mischung aus durchtrainierten Körpern, heißen Choreografien und elektrisierender Energie
und begeistert bei jeder Vorstellung das Publikum aufs Neue. Ob Geburtstag, Bachelor:etteparty, Scheidungsfeier oder einfach ein Abend mit Freund:innen – die Chippendales sollte man einmal live gesehen haben. Unsere Leser:innen haben Glück: Wir verlosen 1 x 2 Karten – ab 3.9. auf Instagram unter @diesteirerin.
9.10. | Messe Graz www.kdschroeder.at
Das Lösungswort der letzten Ausgabe war:
Unser Genuss-Special im November: Kochworkshops mit Gastköchen, Wein& Cocktailverkostungen, Wohlfühl-Beratungen und kreative Workshops.
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