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MÄRZ 2013 | 15. Jg. | Nr. 2 | € 4,00

Mode

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1 | Die Oberösterreicherin

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tischen Senator „Seventies“ von Glashütte Original widergespiegelt wird. Das Zifferblatt zeigt sich in galvanisiertem Ruthenium, Silber oder Blau – im Inneren tickt ein fein finissiertes Manufakturkaliber. Saphirglas auf beiden Seiten versteht sich von selbst – der Boden ist zwecks perfekten Tragekomforts sogar gewölbt.

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| editorial

Jetzt

Foto: Karin Lohberger

knallt‘s Denn der FrĂźhling treibt es bunt, zumindest modemäĂ&#x;ig.

Apropos Mega-Absatz: Wir kĂśnnen zwar problemlos in High-Heels mit 15 Zentimeter-Absätzen durchs Leben balancieren, aber unsere Koordination lässt zu WĂźnschen Ăźbrig. Diese Erfahrung haben fĂźnf Kolleginnen und ich vor kurzem beim Karate-Schnuppern gemacht. Schon beim Aufwärmtraining stand fest, dass wir allesamt ziemlich unkoordiniert sind. Keine 30 Minuten später musste Chefassistentin Astrid von unserem „Sensei“, so nennt man im Karate den Trainer, den ersten Seitenhieb einstecken. Sie ist einem FauststoĂ&#x; in die falsche Richtung ausgewichen und hatte die Lacher auf ihrer Seite. Wie wir unsere ersten Gehversuche in Karate Ăźberstan-

Impressum

Mag. Andreas Eisendle Assistentin der Geschäftsfßhrung: Astrid Zellinger E-Mail: office@neu-media.at Redaktionsleitung: Mag. Ulli Wright E-Mail: redaktion@neu-media.at, Bahnhofplatz 2, 4600 Wels, Tel.: 07242 / 9396 8102 Redaktion: Nicole Madlmayr, Wolfram Heidenberger, Mag. Petra Kinzl, Tina Ornezeder, Bakk. Komm. BA, Sieglinde Preidl, Sabine Simmetsberger Anzeigenleitung: Josef Rumer, E-Mail: anzeigen@neu-media.at Anzeigen: Ing. Mag. Richard Haidinger, Ingrid Leitner, Maria Schßtzeneder, Wolfram Heidenberger, Mag. Dietlinde Wegerer,

DIE OBERĂ–STERREICHERIN Das Gesellschaftsmagazin fĂźr OberĂśsterreich Die Informationen zur Offenlegung gemäĂ&#x; § 25 MedienG kĂśnnen unter der URL http://www.dieoberoesterreicherin.at/de/impressum/651.html abgerufen werden. Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Neu-Media GmbH Bahnhofplatz 2, 4600 Wels E-Mail: office@neu-media.at, Tel.: 07242 / 9396 8100, Fax: 07242 / 9396 8110 GeschäftsfĂźhrung: Josef Rumer,

den haben, erfahren Sie auf Seite 150. Und weil wir gerade beim Sport sind, mĂśchte ich Ihnen unsere Reportage „Fit in den FrĂźhling“ auf Seite 126 ans Herz legen. Personaltrainer Michael Peyrl gibt Tipps und Anleitungen, wie man nach der Winterpause wieder so richtig in Form kommt. Ăœberwinden Sie den inneren Schweinehund und legen Sie los. Mit einer Top-Figur macht der nächste Shopping-Trip gleich noch mehr SpaĂ&#x;. Ich wĂźnsche Ihnen einen guten Start in den FrĂźhling! Ihre Ulli Wright

Alexandra Kunz, Lisa Becker E-Mail: anzeigen@neu-media.at Fotos: Ing. Anja Gubo, Fotolia, Cityfoto, Andreas Maringer, Mathias Lauringer Ing. Mag. Richard Haidinger, Andreas RĂśbl, Paz Stammler Grafik: Karin Rosenberger, Ing. Anja Gubo E-Mail: grafik@neu-media.at Lehrling: Kerstin Starzengruber Verlags- und Herstellungsort: Bahnhofplatz 2, 4600 Wels Druck: Styria GmbH, 8042 Graz Vertrieb: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H., 1011 Wien

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ink, Gelb, GrĂźn! Die Designer setzen im kommenden FrĂźhling auf starke Farben. Davon konnten wir uns beim Modeshooting fĂźr unsere März-Ausgabe am Blue Danube Airport in Linz Ăźberzeugen (zu sehen ab Seite 24). Der Himmel zeigte sich zwar grau in grau, als wir jedoch die farbenfrohen und stylischen Teile fĂźrs Shooting ausgepackt haben, wurde uns warm ums Herz. So richtig heiĂ&#x; wurde uns allerdings beim LĂźften der Schuhkartons. Das hat bei so mancher Kollegin den Jagdinstinkt so richtig in Gang gesetzt und die ersten FrĂźhlingsboten mit Mega-Absatz stehen in den StartlĂśchern bereit.

10 | Die OberĂśsterreicherin

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Inhalt

März 2013

Cover 16

Agnes Aistleitner Die Designerin aus dem Mühlviertel beweist Modelqualitäten Fotos: Paz Stammler Make-up: Barbara Höpflinger

16 Agnes Aistleitner

Foto: Paz Stammler

Mode 24 56 60

Follow me! Bunte Frühlingstrends Schmucke Trends Neuheiten bei Uhren und Schmuck Let the sun shine! Die neuen Sonnenbrillen-Kollektionen

Schönheit 70 76

86 Fensterneuheiten

Foto: Croce&Wir

83

Step-by-Step Trend-Make-up zum Nachschminken Der Krampf mit den Adern Chirurg Werner Haidinger über Krampfadern und Besenreiser Die Kornspitz-Diät Vier Kilos weniger in nur zwei Wochen: Ein Selbstversuch

Wohnen 86 90 94

Glasklar Neuheiten am Fenster-Sektor Frühlingerwachen Erste Vorbereitungen im Garten Wohntrends Must-haves beim Einrichten und Dekorieren

Männer

114 Handbiker Walter Ablinger

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Foto: Andreas Röbl

114 117 118

Der Oberösterreicher Walter Ablinger, der schnellste Handbiker der Welt im Interview Mann in Mode Was ER in der kommenden Saison braucht Depressionen Buchautor Gottfried Huemer will Männern helfen, die überfordert sind

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Inhalt

März 2013

Leben 132 134

Wie lustvoll ist normal? Sexual-Beraterin Susa Haberfellner klärt auf Wieder schlafen wie ein Baby Erfolgreiches Konzept gegen Schlafstörungen

152 Key West

Foto: Fotolia

Freizeit 152 156

Key West Urlaub in der Muschelrepublik Usbekistan Asrlar Sadosi-Festival

Genuss 166

166 Ostern für Genießer

Foto: Werner Harrer

170

Ostern für Genießer Menü von Haubenköchin Elisabeth Grabmer Kuchen am Stiel „Cake Pop-Workshop“ gewinnen

Kultur 198 200

Erfolg in Hollywood Linzerin für Kurzfilm in LA ausgezeichnet Autoren-Talk Thomas Raab über seinen neuen Roman

198 Linzerin in Hollywood

Foto: IMOTOPHOTO

Standards 10 204 208 210

Editorial Kino-Highlights Buchtipps Tipps für Kinder

Die nächste Ausgabe des Magazins „DIE OBERÖSTERREICHERIN” erscheint am 29. März 2013.

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Tragbare Mode mit Sinn

Mit 19 Jahren bringt Agnes Aistleitner bereits ihre zweite Modekollektion auf den Markt. Beim Shooting mit der OBERÖSTERREICHERIN schlüpft die Mühlviertlerin selbst in einige Modelle und zeigt, dass sie auch Modelqualitäten hat.

D

ie vergangenen Jahre waren für Agnes Aistleitner turbulent. 2010 absolvierte sie ein Auslandssemester in Japan. Verschiedene Praktika im Kunst-, Mode- und PR-Bereich in Wien, Los Angeles und New York folgten. Im Vorjahr startete die junge Frau aus Tragwein mit der ersten Kollektion ihres Modelabels „Globalcitizen“ durch und erzielte auf Anhieb einen Erfolg. Zudem maturierte sie an der Linzer HBLA für künstlerische Gestaltung und für ihr Filmprojekt „State of Revolution“ über den Arabischen Frühling wurde sie mit der „Goldenen Nica“ beim Prix Ars Electronica ausgezeichnet. Nur Mode zu machen, ist der aufgeschlossenen und kreativen Designerin allerdings zu wenig. Politik und der Austausch sowie die Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen sind der 19-Jährigen ein Anliegen. Im Interview erzählt sie von ihrer mutigen

Reise nach Kairo und ihren Zukunftsplänen. Außerdem gewährt sie uns exklusive Einblicke in ihre neueste Kollektion, die erst Ende April offiziell in Wien und im Sommer in Los Angeles präsentiert wird. Seit wann interessieren Sie sich für Mode? Schon sehr lange. Es hat mich bereits als kleines Kind fasziniert, Kleidungsstücke zu zerlegen und dann zu sehen, wie sie zusammengesetzt sind. Ich habe auch immer verschiedenste Sachen angezogen und mich von Freundinnen fotografieren lassen. So richtig mit dem Nähen begonnen habe ich im Alter von 13 Jahren. Seit wann interessieren Sie sich für Politik? Auch schon sehr lange. Ich würde sagen, mein Interesse entfachte, als ich begonnen habe, Zeitungen zu lesen. Das war im

Alter von zehn oder elf Jahren. Schon damals hat es mich interessiert, was sich in der Welt tut. Wann fiel die Entscheidung, eine eigene Modelinie umzusetzen? Vergangenes Jahr habe ich mir gedacht, ich probiere das einmal aus. Ich wollte wissen, ob meine eigene Modelinie gut ankommt, und habe mich an die Arbeit gemacht. Es hat gut funktioniert, mittlerweile ist meine zweite Kollektion fertig. Ihr Label „Globalcitizen“ ist Mode mit politischem Anspruch. Was muss man sich darunter vorstellen? Der politische Anspruch war besonders in der ersten Kollektion vorhanden, weil diese dem Arabischen Frühling gewidmet war. Ich mache Mode auch in einem anderen Kontext. Bei der aktuellen Kollektion ist der Hintergrund, dass es sich um Mode mit einer sozialen Produktion φ

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Fotos: Paz Stammler, www.paz-photography.com

Mir ist es ein Anliegen zu zeigen, wer die Teile produziert und woher sie stammen.

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Die neue Kollektion ihres Labels „Globalcitizen“ präsentiert Agnes Aistleitner Ende April in der Galerie „Baselevel“ in Wien.

interessant, dass die Leute ganz offen mit mir redeten und auch Fotos machen wollten. Die Universität in Kairo war sehr kooperativ. Studenten haben mich vom Flughafen abgeholt und sind in Gesprächsrunden Rede und Antwort gestanden.

in Mexiko und um das Globale handelt. Es ist mir wichtig, dass es bei jeder Kollektion einen thematischen Background gibt. Was ist bei der neuen Kollektion das Thema? Das Thema heißt „Illusion“, dabei meine ich auch das spanische Wort „ilusión“, das auf Deutsch Freude bzw. Vorfreude bedeutet. Dabei arbeite ich mit einem Social Business aus Mexiko zusammen. Dort gibt es ein Netzwerk aus indigenen Künstlern und Künstlerinnen, die die Perlenstickereien auf manchen Teilen der neuen Kollektion machen. Wie ist der Stil von „Globalcitizen“, welche Zielgruppe sprechen Sie an? Der Stil ist sehr schlicht, schick und teilweise auch avantgardistisch. Ich spreche damit Frauen von 25 bis 50 Jahren an. Produzieren Sie die Modelle auch selbst? Ja, ich produziere die Teile gemeinsam mit zwei Schneiderinnen bei mir in der Region, im Mühlviertel. Was darf man sich von der neuen Kollektion erwarten? Man darf sich Ende April eine sehr aufregende Performance erwarten, eine wunderbare Installation, die es in der Galerie Baselevel in Wien zu sehen gibt. Diese Präsentation wird nicht nur in Wien, sondern im kommenden August auch in Los Angeles stattfinden. Gezeigt werden

eine Modelperformance, eine Videoinstallation und Fotografie. Sie absolvierten ein Auslandssemester in Japan und Praktika in Amerika. Wie wichtig ist es, sich in der weiten Welt umzusehen? Das ist für alle jungen Menschen wichtig. Sobald man in die Welt rausgehen kann, sollte man das unbedingt machen. Auf eigene Faust flogen Sie vergangenes Jahr alleine nach Kairo, filmten Demonstranten, organisierten Gesprächsrunden. Was war Ihre Motivation? Für mich war es sehr wichtig, diesen politischen Umbruch zu ergründen. Das Bild, das die westlichen Medien wiedergeben, ist leider oftmals sehr einseitig. Ich wollte mir an Ort und Stelle selbst ein Bild machen. Ich wollte wissen, was die Leute zu sagen haben, die wirklich involviert sind. Hatten Sie auf dieser Reise niemals Angst? Nein, Angst hatte ich nicht. Es war sehr

Was hat Ihnen diese abenteuerliche Reise persönlich gebracht? Es hat mir sehr viel gebracht. Mein Bild von Politik hat sich dadurch sehr stark verändert. Als ich nach Kairo geflogen bin, war ich sehr euphorisch und naiv. Ich habe an einen schnellen Erfolg der Revolution geglaubt. Das hat sich mittlerweile gemäßigt, ich bin aber weiterhin optimistisch. Demokratie ist ja kein Projekt von heute auf morgen, sondern ein Prozess. Haben Sie eine Verbindung nach Ägypten? Nein, ich habe mich deshalb für Ägypten entschieden, weil es strategisch ein sehr wichtiges Land in der Region ist. Für den Kurzfilm von Ihrer Kairo-Reise erhielten Sie die „Goldenen Nica“ . Was bedeutet Ihnen diese Ausszeichnung? Das war für mich eine super Anerkennung. Ich habe mich über die Auszeichnung total gefreut und überhaupt nicht damit gerechnet. Ich hatte bereits vergessen, dass ich meinen

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Steckbrief Wohnort ... Tragwein Geburtsdatum ... 22. Juli 1993 Beruf ... Studentin und Designerin Hobbys ... Lesen, Reisen, Essen, Plaudern

Film eingereicht habe, und plötzlich kam die Mail mit der Nachricht, dass ich die „Goldene Nica“ bekommen werde. Woran arbeiten Sie derzeit? Ich bin Studentin an der Johannes Kepler Universität in Linz und studiere Kulturwissenschaften. Ich werde das Studium aber nach diesem Semester beenden, nach Wien gehen und dort Politikwissenschaften studieren. Ich sehe mich auch als Designerin von anderen Dingen, nicht nur von Mode. Ich möchte ein politisches Bildungsprojekt initiieren. Da geht es zum einen darum, dass man alle politischen Bildungsinitiativen auf eine zusammenführt, um mehr Wirksamkeit zu erzielen. Zum anderen möchte ich eine animierte Kurzfilmreihe über alle möglichen politischen Begriffe machen. Die sollten aus dem Alltag von Jugendlichen erklärt sein. Welchen Anspruch haben Sie als Designerin an sich selbst? Dass ich meinem Stil treu bleibe und dass ich etwas Außergewöhnliches mache. Außergewöhnlich nicht nur, was sie Optik betrifft. Mir ist es auch ein Anliegen zu zeigen, wer die Teile produziert und woher sie stammen. Es ist wichtig, dass dieser Hintergrund auch beleuchtet wird. Wo kann man „Globalcitizen“ kaufen? Die neue Kollektion gibt es erst nach der Präsentation Ende April online unter www.globalcitizen.at. Bis dahin werden wir auch einige Store-Partner haben.

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| coverstory

kurz&bündig Glücklich machen mich ... Menschen, die ich gern habe, und Neues zu entdecken Traurig machen mich ... Respektlosigkeit und Vorurteile Vermissen würde ich ... meine Freiheit Zum Lachen bringt mich ... mein eigener Humor Niemals vergessen werde ich ... meine erste alleinige Auslandsreise Schwach werde ich ... bei Überraschungen Mein Motto ... „unconcerned but not indifferent“ Übersetzt: „unbekümmert aber nicht gleichgültig“

Wie viele Teile aus der Kollektion werden produziert? Da richte ich mich nach der Nachfrage. Wir produzieren in etwa immer nur so viele Teile, wie dann im Endeffekt geordert werden. Alle Modelle werden in Handarbeit gefertigt. Was kosten die Modelle von „Globalcitizen“? Das kommt immer auf das jeweilige Modell an und reicht von 80 bis 550 Euro. Entwerfen Sie auch Schmuck? Bei der neuen Kollektion habe ich Armreifen und Taschen designt. Wie ist Ihr persönlicher Modestil? „Globalcitizen“ natürlich. Sie sind noch sehr jung, gehen Sie gerne aus? Meistens arbeite ich am Abend, aber manchmal kommt es schon vor, dass ich fortgehe. Was möchten Sie beruflich in der Zukunft erreichen? Ich habe sehr viel vor, aber ich halte viel mehr auf Taten als auf Worte und daher möchte ich mich diesbezüglich zurückhalten. Text: Ulli Wright Assistenz: Anja Gubo Fotos: Paz Stammler, www.paz-photography.com Creative Direktor: Cory Lackner Haare & Make-up: Barbara Höpflinger 20 | Die Oberösterreicherin

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Achtung der Winter kommt

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Wissenschaft ist weiblich

WO SCHAUEN SIE HIN?

Myanmar:

Wohntrends

Ein Land wie im Märchen

NEUES AUS KĂ–LN

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Nicole Ă–ttl

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Auf HĂśhenflug mit Felix Baumgartner

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COVER: GroĂ&#x;e Chance? C Männer-Models: Kärntner Trio glänzt im Big Business C Die Qual der Wahl: Chefredakteure analysieren heimische Spitzenpolitiker C Wellness? Yes! Die spannendsten News am WohlfĂźhlsektor C Kältezone: So ticken die Trainer des KAC und VSV C Hubert von Goisern: Kurz vor seinem 60er brennt der Barde wie ein Junger

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*Quelle: CAWI-Print 2012, GfK Austria, 5000 Online Interviews in Ă&#x2013;sterreich, repräsentative Erhebung im Alter von 14 - 65 Jahre. Feldzeit: 2. März bis 29. Juni 2012. Die Reichweite ist eine Kombination aus den LPAs der Magazine Die OberĂśsterreicherin, Die Salzburgerin, Tirolerin, Die Vorarlbergerin, Steirer Monat und Kärntner Monat, jeweils Ăśsterreichweit errechnet. **Quelle: Die Planzahlen fĂźr die Druckauflagen basieren auf dem Vertriebskonzept laut Neu-Media GmbH, Tirolerin Verlags GmbH, Kaindl-HĂśnig Media GmbH und â&#x20AC;&#x17E;VMâ&#x20AC;? Vorarlberger Medienhaus GMBH, Stand 2012; die Gesamtdruckauflage ergibt sich aus der Summe der Druckauflagen der Magazine Die OberĂśsterreicherin, Die Salzburgerin, Tirolerin, Die Vorarlbergerin, Steirer Monat und Kärntner Monat.

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Mode Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben!

Foto: Eric Krügl

Designer Gottfried Birklbauer

In „Gottfried“-Robe bei der Oscar-Verleihung Silvia Schneider glänzte in LA in einem Traum aus smaragdgrüner Shantung-Seide. Erstmals wurde eine Robe des Linzer Designers Gottfried Birklbauer bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles live getragen. Puls4- und LT1-Moderatorin Silvia Schneider machte in der einzigartigen Kreation am Red Carpet und bei der Party von Elton John eine Spitzenfigur. „Das Kleid wurde für Silvia Schneider aus sma-

ragdgrüner Shantung-Seide modelliert und ihr auf den Leib geschneidert“, erklärt Gottfried. Der Designer hat sich beim Entwurf der Robe an den Stil großer Hollywood-Diven wie Grace Kelly und Lana Turner angelehnt und dabei den Charme und die Eleganz von Silvia Schneider perfekt in Szene gesetzt. Die Oberösterreicherin | 23

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24 | Die Oberรถsterreicherin

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Follow me! Heben Sie mit uns ab in den Modefrühling. Die neuen Kollektionen punkten mit knalligen Farben, floralen Mustern und coolen Prints. Trendige Accessoires treffen auf edlen Schmuck.

Edwin im Outfit von Bogart in Perg Hose von Drykorn, € 119 T-Shirt von Diesel, € 45 Pulli von Drykorn, € 139 Sakko von Boss, € 249 Gürtel von Diesel, € 45 Schal, € 69 Schuhe von Prada, € 320, vom Schuhhaus Eiler Lena (rechts) im Outfit von Pollozek in Pfarrkirchen Gilet Sommerdaune von JOTT, € 129 Jeansjacke von Boss Orange, € 169,95 Kurzarm-Pulli von Drykorn, € 69 Tank-Top von Boss Orange, € 39,95 Jeans von True Religion, € 299 Schuhe „Pretty Ballerina`s“, € 149 Tasche von George Gina & Lucy, € 149,90 Police-Sonnenbrille, € 139, von Optik Bauer in Wels Laeticia (links) im Outfit von Ragazza in Linz Bluse von Rinascimento, € 79 Schal, € 39,99 Jacke von Yaya, € 89 Jeans von Rinascimento, € 69 Schuhe Kennel & Schmenger, € 175, Schuhhaus Eiler Ohrringe, 18 Kt Gelbgold, 0,4 ct Brillianten und Mammut, € 2580 Schmuckwerkstatt Emmerstorfer Die Oberösterreicherin | 25

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Edwin im Outfit von Pollozek in Pfarrkirchen Chino von Drykorn, € 109,95 T-Shirt von Drykorn, € 39,95 Lederjacke von Drykorn, € 455 Gürtel, € 59,95 Schuhe von Bugatti, € 79,95 Police-Sonnenbrille von Optik Bauer in Wels, € 159

Lena (l.) im Outfit von Modehaus K. Wild in Linz Blazer von Escada Sport, € 479 Shirt von Escada Sport, € 229 Jeans von Escada Sport, € 279 Schal von Escada Sport, € 199 Tasche von Escada, € 498 Sonnenbrille von Escada, € 210 Schuhe von Maripe, € 130, Schuhhaus Eiler Armspange Rochenleder, € 129, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer Laeticia (r.) im Outfit von Selendi in Wels Kleid von Anna Rita N., € 299 Jacke von Anna Rita N., € 578 Schuhe von Stuart Weitzman, € 340, Schuhhaus Eiler

26 | Die Oberösterreicherin

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Die Oberรถsterreicherin | 27

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Edwin im Outfit von Pollozek in Pfarrkirchen Anzug von Drykorn, € 299 Hemd von pure, € 69,95 Einstecktuch, € 12,95 Schuhe von Boss, € 259 Lena (rechts) im Outfit von Steiner 1914 in Linz Kleid von PIU PIU, € 169 Blazer von PIU PIU, € 249 Schuhe von Peter Kaiser, € 139, Schuhhaus Eiler Laeticia (links) im Outfit von Selendi in Wels Kleid von Love Moschino, € 219 Blazer von Love Moschino, € 375 Schuhe von Stuart Weitzmann, € 360, Schuhhaus Eiler Ohrringe Gagat, Bernstein und Brillant rot, € 890, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer

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Lena im Outfit von Steiner 1914 in Linz Kleid von PIU PIU, € 179 Tasche Coccinelle, € 199, Schuhhaus Eiler Schuhe von Stuart Weitzmann, € 340, Schuhhaus Eiler Silberkette, € 349, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer Rochenlederarmspange, € 149, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer 30 | Die Oberösterreicherin

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Foto: Š PIU&PIU

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Laeticia im Outfit von Gilo Mode in Linz Kleid von Apriori, € 105 Kette von Seenberg, € 148 Schuhe von Stuart Weitzmann, € 360, Schuhhaus Eiler Rochenreifen ocker, € 129, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer Rochenreifen orange, € 149, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer

32 | Die Oberösterreicherin

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Laeticia (rechts) im Outfit von Steiner 1914 in Linz Jacke Sommerdaune von add, € 259 Shirt von Guess, € 60 Jeans von rich & royal, € 194 Schuhe von Tod´s, € 315, Schuhhaus Eiler Sonnenbrille von Prada, € 217, von Optik Bauer Wels Lena (links) Outfit im von Gerard men.women in Wels Hemdbluse von Le Sarte Pettegole, € 195,90 Jacke von coastweber ahaus, € 399 Jeans von Closed, € 189,90 Tasche George Gina & Lucy, € 139,90 Schuhe von Stuart Weitzmann, € 350, Schuhhaus Eiler Collier Koralle, € 690, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer 34 | Die Oberösterreicherin

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Lena im Outfit von OÖ Heimatwerk Dirndl mit handgezogenem Rock, € 579, Bluse, € 49, Tasche, € 82, Kette, € 45, Schuhe Hirschkogel, € 79, Hut, € 139, Cape, € 149,90 36 | Die Oberösterreicherin

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O Ö HEIMATWERK

Tradition. Handwerk. Qualität.

Marianne Steidl, Schneidermeisterin

Meta Kirchweger, Elisabeth Leblhuber (v.l.)

Die Manufaktur des OÖ HEIMATWERKs (Linz, Landstraße 24-­26), ist Ihre erste Anlaufstelle, wenn Sie auf der Suche nach einem maßgeschneiderten Alltags-­, Festtags-­ oder Brautdirndl sind. Wir ver-­ stehen uns als Manufaktur, in der größten Wert auf die traditionelle Fertigung von Tracht in liebevoller Handwerkskunst gelegt wird.

von Ursula Habschied nun von Maria Huber aus St. Valentin geführt wird.

Unsere Mitarbeiterinnen stellen sich vor: Nach der Pensionierung von Schneidermeisterin Gertrude Stingeder hat Marianne Steidl die Leitung der Manufaktur im August 2011 unter dem Motto „Tradition. Handwerk. Qualität.“ übernommen. Der aus dem Innviertel stammenden Schneidermeisterin liegt die Weitergabe von Wissen über die traditio-­ nelle Fertigung an junge MitarbeiterInnen sehr am Herzen. Daher hat die Ausbildung von Meta Kirch-­ weger (2. Lehrjahr) sowie die Förderung engagierter junger Schneiderinnen wie Anna Brichzin (Absol-­ ventin HGBLA für Mode-­ und Bekleidungstechnik, Ebensee) einen hohen Stellenwert. Zwei erfahrene Schneiderinnen, Anneliese Hofer und Elisabeth Leblhuber, erweitern das Kollegium. Die Manufak-­ tur ist Teil der Filiale Linz, die seit der Pensionierung

Ihr Weg zum Traumkleid In einem persönlichen Beratungsgespräch in der Fi-­ liale können Sie für Ihr individuelles Kleid aus einer Vielzahl an Stoffen wählen. Unser Mitarbeiterinnen nehmen vor Ort Maß oder schneidern ein Dirndl in der gewünschten Konfektionsgröße. Um Sie optimal beraten zu können, nehmen die Mitarbeiterinnen gerne Ihr Terminvereinbarung entgegen.

Anna Brichzin, Meta Kirchweger, Maria Huber, Anneliese Hofer, Elisabeth Leblhuber, Marianne Steidl (v.l.n.r.)

Kontakt:

OÖ Heimatwerk Manufaktur Landstraße 24-­26 4020 Linz Telefon: 0732/773919

Öffnungszeiten:

Mo bis Do 8.30 Uhr – 12.30 Uhr 13.00 – 17.30 Uhr Freitag 8.30 Uhr – 13.30 Uhr

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Edwin im Outfit von Zocher in Wels Jeans von Hudson, € 99,95 Polo von Lacoste, € 119,90 Zipp-Weste von Lacoste, € 129,90 Jacke von Lacoste, € 279,90 Schuhe Floris van Bommel, € 189,90, Schuhhaus Eiler Laeticia im Outfit von Sportalm in Linz Hose von Sportalm, € 169 Polo von Sportalm, € 159 Jacke von Sportalm, € 369 Schuhe von Peter Kaiser, € 139,90, Schuhhaus Eiler Phythonarmreif, € 159, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer 18kt Gelbgoldcollier, € 3.490, Schmuckwerkstatt Emmerstorfer

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Text: Ulli Wright Assistenz: Anja Gubo, Maria SchĂźtzeneder Fotos: Paz Stammler, www.paz-photography.com Creative: Cory Lackner, www.paz-photography.com Models: Lena, Laeticia, Edwin (Flair Model Management) Hair & Make-up: Sonja Lorenz, www.sonjalorenz.com Lena Meidl, www.dessange.at, www.facebook.com/lena.meidl Location: Blue Danube Airport Linz Die OberĂśsterreicherin | 39

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Chefredakteurin Ulli Wright vor dem Abflug.

Fotograf Paz Stammler in Action.

Spannung am Set im Hangar am Airport.

Bezugsquellen Bogart

Herrenstraße 8 4320 Perg 07262/53003 www.bogart.at

Gerard men.women Pfarrgasse 26 Stadtplatz 48 4600 Wels 07242/63224 07242/ 64888 www.gerard.at

Gilo Mode

Bismarckstraße 4 4020 Linz 0732/776013 www.gilomode.com

OÖ Heimatwerk

Landstraße 31 4020 Linz 0732/773377 Kaiser-Franz-Josef-Straße 3-5 4820 Bad Ischl 06132/26535 www.ooe-heimatwerk.at

Modehaus K. Wild Bismarckstraße 3 4020 Linz 0732 /770838

Pollozek

Steiner 1914

Promenade 7-9 4020 Linz 0732/772625 www.steiner1914.at

Arnstorfer Straße 34 84347 Pfarrkirchen 0049 8561/2389-0 www.pollozek.de

Zocher

Ragazza

Eiler

Selendi Die Mode

Optik Bauer

Sportalm

Schmuckwerkstatt Emmerstorfer

Mozartstraße 7 4020 Linz 0732/781212 www.egger-moden.at

Ringstraße 30 4600 Wels 07242/46888 www.selendi-die-mode.at

Hauptplatz 34 Spittelwiese 3 4020 Linz 0732/778528 www.sportalm.at

Pfarrgasse 22 4600 Wels 07242/45260

Landstraße 34 4020 Linz 0732/ 771880 www.eilerschuhe.at

Adlerstraße 1 4600 Wels 07242/ 63764 www.optikbauer.com

Stadtplatz 46 4600 Wels 07242/351593 0664/4317290 www.lust-auf-schmuck.at

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| mode

Kunterbunt durch den Frühling Blockstreifen, Punkte und Co. Modetrends: Die Modetrends für den Frühling 2013 spielen mit den Kontrasten von grafischen Prints, romantischem Fernweh und irisierendem Schimmer. Kleider werden transparent, pastellfarbig oder knallig – erlaubt ist trotzdem was Mann/Frau will. Wenn noch Trend-Teile fehlen, hier ein paar Tipps für den Frühling: Egal ob Quer- oder Längsstreifen, diesen Frühling ist alles erlaubt. Als Kontrast eine knallige Hose in den Farben Blau oder Grün rundet dieses Ensemble ab. Gern gesehen in der Freizeit, aber auch im Büro. OUI kleidet Sie für jeden Anlass ein. Die Modetrends für den Frühling 2013 spielen mit grafischen Prints und knalligen Farben und werden somit von Ragazza perfekt in Szene gesetzt. Abgerundet wird diese Kreation von edlem Geschmeide um den Hals und dezenten High Heels, um den tollen Prints nicht die Show zu stehlen.

Diese transparente Pünktchen-Bluse von Ragazza ist absolut im Trend und lässt sich zu jedem Outfit locker kombinieren. Auffallend ist natürlich die rote Schleife am Hals, die als kleiner Hingucker für einiges an Aufsehen sorgt.

Klassisch und elegant präsentiert sich dieses Kleid von OUI. Perfekt für den Frühling in klassischen Pastellfarben. Highlights sind dazu perfekt kombinierte goldene Accessoires. Erhältlich bei OUI auch in der Farbe Koralle.

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mode |

Ob Mann oder Frau, auch unten drunter sind kräftige Farben absolut in. Knallgrüne Shorts für den Mann oder zarte Blümchenmuster mit Lila für die Frau, bei Huber Shop wird man auch unten drunter perfekt für den Frühling gestylt.

Leichtes Strick-Shell zum Wandern, Bergsteigen und für jeglichen Aktivsport, wo beste Atmungsaktivität verlangt wird, aber auch im normalen Gebrauch eine sehr angenehme Jacke, die jeden modernen Mann perfekt in Szene setzt.

Foto:Skiny HuberShop

Im sportiven Bereich der Herrenmode von Casa Moda dominiert die Farbe, wobei die Basis immer Bleu, Natur oder Dunkelblau ist, so dass jedes Dessin seinen maskulinen Charakter erhält und gut zu klassischen Jeans, beigen oder farbigen Chinos kombiniert werden kann.

Diese superleichte, bi-elastische Softshelljacke von Northland ist für jede Jahreszeit geeignet. Wind- und wasserdicht, atmungsaktiv sowie laminiert mit der hochatmungsaktiven Exotherm-Membrane. Sehr stylisch in Knallgrün.

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| mode

Der Modefrühling blüht Hurra! Die ersten Frühlingsboten sind in den Boutiquen und Modefachgeschäften bereits eingetroffen. Hier ein kleiner Vorgeschmack.

Foto: Burlington

Hingucker: Blazer von Comma im trendigen Blumenmuster um € 149,95, gesehen bei Ragazza in Linz

Absolut hip: Jacke von Biya um € 498, Gürtel von Nurage um € 109, erhältlich bei Selendi in Wels

Auch die Beine treiben es bunt: Die Farben der Burlington-Modekollektion erinnern an die 60er Jahre, erhältlich im Fachhandel

Lässig und cool: Jacke von proud um € 149,90, gesehen bei Bogart in Perg

Must-have: Weste in angesagter Sommerdaune von Herno um € 369, gesehen bei Gerard men.women in Wels

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Foto: Momari

Foto: Betty Barclay

Sportiv: Parka von add um € 199, erhältlich bei La Storia in Linz

Der Sonne entgegen: Blazer von Escada um € 798, gesehen im Modehaus K. Wild in Linz

Frühlingserwachen bei Zocher

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it vielen Neuheiten startet man bei Zocher Moden in den Modefrühling! Trendige Modelle von Monari, Betty Barclay, Rosner, Ambee, Viccio, Aprico ... sind bereits für Sie eingetroffen.

Will haben: Edle und coole Lederjacke von MARCCAIN

Absolut trendy: Metallic-Lederjacke von Arma um € 299, gesehen in der Boutique Ruby, Spittelwiese in Linz

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Fotos: Viccio

Floral: Stretchiger BaumwollBlazer mit Blumenmuster um € 99,95, gesehen bei Esprit

Zocher Moden 4600 Wels Pfarrgasse 22 Tel.: 07242/45260

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Einfach sonnig: Edles Kleidchen aus der Kaviar-Gauche-Kollektion von Zalando

Mustergültig: Trendiges Kleid „Nelly“ um € 159, gesehen bei Sportalm in Linz

Der Frühling lässt grüßen: Kleid „Sacramento“ um € 159, gesehen bei Sportalm in Linz

Streifenmix: Trendiges Kleid von Aventures de Toiles um € 139, gesehen bei Gilo Mode in Linz

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Gut betucht: Tuch von Selection Privèe um € 89, gesehen bei La Storia in Linz

Blumig: Hose von Rosner um € 109,95, erhältlich bei Zocher in Wels

Extravagant: Auffälliges Kleid im originellen Mustermix von Airfield

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Trendsetter: Hose mit Paisley-Muster von Bogner Woman um € 249

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| mode Extravagant: Kreatives Jersey-Kleid von Escada mit gebogenen schwarzen Seitenteilen um € 630, gesehen im Modehaus K. Wild in Linz

Fröhlicher Mustermix: Jacke und Top in Baumwolle zu Stretchjeans, aus der aktuellen Frühlingskollektion von Kobleder, Modehaus, St. Martin/Innkreis

Geblockt: Trendiger Pullover im angesagten Blockstreifen-Look von MADELEINE um € 89,90 Absolut cool: Weißes Shirt mit Druck von „We are Replay” um € 110

Tasche Toronto von Mollerus, € 459, bei Lederwaren Hackl in Linz

Hoch hinaus: Edler Pumps in Mint von K&S um € 174,99, gesehen bei Stiefelkönig

Think pink: Farbenfrohes Shirt um € 79 von Luis Trenker 48 | Die Oberösterreicherin

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Für den richtigen Durchblick: Sonnenbrille von Annette Görtz um € 215, gesehen in der Boutique Ruby, Spittelwiese in Linz

Es grünt so grün: Modische Tasche von abro um € 189, erhältlich bei Eiler Schuhe in Linz

The world goes round: Das neue kreisrunde Modell von MARC JACOBS ist retro, ausgefallen und ausdrucksstark zugleich. Erhältlich um € 220 im Fachhandel

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Aufgemascherlt: Bow Pumps im preppy Streifenlook um € 49,95, gesehen bei Tamaris

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| gesellschaft

Auf zur Jagd mitten in Linz Bereits zum dritten Mal war das Linzer Palais Kaufmännischer Verein am Rosenmontag noble Kulisse für das Wilderer-Gschnas. So zünftig lässt sich das Faschingsende feiern!

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an nehme: den Rosenmontag, ein historisches Gemäuer im Herzen von Linz und Gäste in zünftiger Tracht. Fertig sind die Zutaten für das Abschlusshighlight der oberösterreichischen Faschingssaison. Bereits zum dritten Mal ging im Palais Kaufmännischer Verein das Wilderer Gschnas über die Bühne. Der Dresscode war auch in diesem Jahr streng: Einlass gab es ausschließlich in Tracht. Wer sich modisch noch Anregungen holen wollte, hatte bei der stimmungsvollen Modenschau vom Trachtenhaus Egger viele Gelegenheiten dazu. Weitere Highlights des Abends: das Casting für den Jungbauernkalender in der BauernbundLounge und der Auftritt der mit 11-fachPlatinausgezeichneten Erfolgsgruppe „Die Seer“.

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1 Tanzwerk Wels mit Simone und Markus Egger 2 Thomas und Dagmar Walter, Gerhard und Petra Mayr 3 Elke Riemenschneider, Beatrix Kastrun, Karin Ebenbichler 4 Gottfried und Monika Kneifel, Simone und Markus Egger 5 Simone Nuspl, Sandra Schier, Sarah

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9 Engleder, Theresa Baschinger 6 Brigitte Anzinger, Arnold Hofer, Jutta Zegermacherl, Kristina Hofer 7 Modenschau von Trachtenhaus Egger 8 Tanja Mitterhauser, Sylvia Leitner, Simone Egger, Chrissy Löger, Verena Fischer, Daniela und Jessica Lasik 9 Tina Miesbauer, Patrick Stützner, Michaela Viertlmayr

Fotos: Michaela Großwindhager, Cityfoto

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| gesellschaft

Modeabenteuer am Valentinstag Der Kiwanis Club Linz Nike veranstaltete im Oberbank-Forum eine Modenschau. Mit dem Reinerlös wurde der Kauf eines Blindenhundes unterstützt.

S

chön, dass Sie das alles sehen können“, mit diesen Worten begrüßte Kiwanis Club Linz NikeMitglied und ORF-Lady Bettina Graf das modebegeisterte Publikum im gut gefüllten Oberbank Forum in Linz. Mit dem Reinerlös des Abends wurde der Kauf eines Blindenbegleithundes für Tanja Mayrhofer unterstützt. Ein Golden Retriever wird ihr schon bald den Alltag erleichtern und für sie „sehen“. Gezeigt wurde die neue Frühlingsmode von den Modehäusern Steiner 1914, Masi und Fräulein Fritzi-Trachten. Rot wie Liebe waren auch die Weine aus dem Hause ignis. Als diese kredenzt wurden, stolzierten die Models in Schuhen vom Schuhaus Eiler herum und zeigten Schmuck von Johanna Gferer. Für den besseren Durchblick trugen die Schönheiten Brillenmode von Silhouette. Am Ende kam die stolze Summe von 6000 Euro zusammen.

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Mehr Fotos auf der Fotogalerie unter www.dieoberösterreicherin.at

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1 Claudia Raml, Ulrike Nesser (Präsidentin Kiwanis Linz), Florian Hagenauer (Oberbank Linz), Gertraud Hagenauer 2 Rudolf Mitter, Maximilian Kaisergruber (Steiner 1914), Heike Kaisergruber, Linda Steinthórsdóttir (Atelier Einfach) 3 Ulrike Nesser überreicht den Scheck zur Unterstützung für die Finanzierung eines Blindenhundes für Tanja Mayrhofer. 4 Uschi Richter, Maximilian Kaisergruber, Christina Huber, Christina Huber-

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Prunthaller (MASI Strickmode) 5 Victoria Karner und Konstanze Heis mit Schmuck vom Atelier Gfrerer 6 Johanna Gferer, Roswitha Stiendl, Ulrike Richter, Susanne Niederndorfer, Elisabeth Kroh 7 Florian Hagenauer, Bettina Graf, Ulrike Nesser, Maximilian Kaisergruber 8 Sabrina Gassner, Petra Ortheimer (Schneeweisschen Linz), Ulrike Nesser, Rosa Helm

Fotos: Wolfram Heidenberger

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| mode

Die Stricker In Oberösterreich hat das Strickerhandwerk eine sehr lange Tradition, dessen Wurzeln im Handstricken von Kleidungs- und Gebrauchsstücken liegen.

für ihre Werkstätten dringend benötigen. Alle diese Strickereien sind international in diversen Sparten tätig und beschäftigen sich mit der Herstellung von Bekleidung für Sport- und Freizeitmode und Arbeitsbekleidung, technischen Textilien für die Möbelbranche, Schutzhandschuhen und Protektoren, gestrickten Arbeitsschutzsystemen, feuerfesten Gestricken für technische Anwendungen, UV beständigen und formgerecht gestrickten Teilen, Flächengestricken für Anwendungen im Architekturbereich, Gestricken mit Silberfäden und Carbon- und Basaltfasern für hochfeste Bauteile. Fortwährend werden neue Anwendungsgebiete mit der Stricktechnologie aller österreichschen Strickwarenproduzenten

erschlossen, welche mit viel Engagement, Innovationskraft und persönlichem Einsatz für Menschen in der Region Arbeitsplätze schaffen und für die Wirtschaftsentwicklung unseres Landes garantieren.

Info Landesinnung Mode & Bekleidungstechnik Hessenplatz 3 | 4020 Linz Tel.: +43 (0)5-90909-4163 Fax: +43 (0)5-90909-4169 http://wko.at/ooe/mode

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ur damaligen Zeit wurde in erster Linie reine Schafwolle, Flachs und Leinen zur Herstellung verwendet. Heute wird dem Strickwarenerzeuger, der meist maschinell arbeitet, noch immer viel handwerkliches Können abverlangt. Neben dem Stricken auf Flachund Rundstrickmaschinen ist auch ein umfassendes Wissen über Maschentechnik, Werk – und Hilfsstoffe sowie Materialien notwendig. Dieser schöne Beruf des Strickerwarenerzeugers und Stricktechnikers ist in einer 3,5-jährigen Ausbildung zu erlernen und bietet beste Chancen auf eine Arbeitsstelle in den oberösterreichischen Strickereifachbetrieben, welche geschultes Fachpersonal 54 | Die Oberösterreicherin

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mode |

Die Strickerei Kobleder, eine Innviertler Strickwarenerzeugung, wo im Diesseits in St. Martin/Innkreis die Fäden zusammenlaufen.

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ie Strickwarenerzeugung Kobleder ist ein familiengeführtes Unternehmen und behauptet sich seit der Gründung im Jahre 1927 erfolgreich als Produzent von qualitativ hochwertiger Strickmode für Damen/Herren und technischen Textilien (Möbelbranche, Schutz und Arbeitskleidung) am Standort OÖ und fühlt sich dieser Tradition auch in Zukunft verpflichtet. Kobleder brachte 1950 die erste motorbetriebene Strickmaschine ins Innviertel. Heute stricken dort 40 Hightech-Strickautomaten rund um die Uhr.

Die gesamte Wertschöpfungskette ist oberösterreichisch. Das Unternehmen besteht aus einem vollstufigen Produktionsbetrieb mit ca. 50 MitarbeiterInnen welcher für interessierte Kunden gerne seine Werkstätten öffnet und wo lebendes Strickerhandwerk besichtigt werden kann. Im Kobleder Modehaus können diese Eigenerzeugnisse aus traditioneller und ethisch/ökologisch korrekter Produktion, erworben werden.

Info Kobleder GmbH Technische Gestricke & Strickbekleidung Diesseits 111 4973 St. Martin im Innkreis Tel.: +43 (0) 77 51 / 72 26 office@kobleder.at www.kobleder.at

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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| mode Must-have im Sommer: Ring in der Modefarbe Grün aus der neuen „Living the good life“Kollektion von Ti Sento, erhältlich im Ti Sento Store in Wien sowie bei ausgewählten Juwelieren. Waffen der Verführung: Die „Hardcore Diamonds Collection“ von PHILIPP PLEIN trifft mitten ins Herz, cooles Collier, erhältlich im Philipp Plein-Shop, Preis auf Anfrage, www.philipp-plein.com

Schmucke Trends

Foto: Thomas Sabo

Nicht nur in Sachen Mode, sondern auch bei Uhren und Schmuck sind die Frühlingstrends bereits eingetroffen.

Modern und verführerisch: Die neue „ck dress“, € 240, im Schmuckfachhandel

Edel: Die „Cat`s Eye“ von Girard-Perregaux gibt es neuerdings auch in Edelstahl, € 11.600, www.girard-perregaux.com

Nachhaltig: Gucci Bamboo Uhr Special Edition Li Bing Bing, € 795, www. guccitimeless.com

LOVE FOREVER: Die neuen Schmuckstücke aus der Cartier„Lover Kollektion“ sind eingetroffen. Collier um € 3430, Ring um € 4620, erhältlich in Cartier-Boutiquen

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Traumhaft: Die „Pinky“ von Tissot ist der absolute Hingucker, € 290, erhältlich im ausgewählten Fachhandel Von Indianern inspiriert: Die „Tickle my Fancy“-Kollektion von Guess, Armband um € 59,90, erhältlich im Schmuckfachhandel

Go for Gold: Edel und schick sind die 24-karätig vergoldeten elastischen Armreifen mit Pavé-Ornamenten von NOMINATION, erhältlich im Fachhandel um € 394, www.nomination.com

Zum Abtauchen: Die „Seamaster Planet Ocean Ceragold White Planet St. Moritz“ von Omega besticht durch ihre Taucherlunette ab € 16.630, erhältlich im ausgewählten Uhrenfachhandel

Bling-Bling: Eine Uhr zum Verlieben, Modell Kalparisma von Parmigiani um € 16.800, erhältlich im Uhrenfachhandel

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| mode

Eintauchen in Luxus Im Frühjahr eröffnet im neuen Louis Vuitton-Flagshipstore in Wien eine Etage für Damenbekleidung sowie eine Uhren- und Schmuckboutique.

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eit 1985 ist Louis Vuitton in Wien vertreten. Am 27. Dezember 2012 wurde nun in den Tuchlauben ein Flagshipstore eröffnet. Weltweit führt das französische Unternehmen mehr als 460 Geschäfte. Das imposante Geschäft in den Tuchlauben wurde mit dem berühmten Architekten Peter Marion gestaltet und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Im kommenden Frühjahr lässt Louis Vuitton das Herz von Fashionistas noch höher schlagen. Im neuen Flagshipstore wird eine eigene Etage für Damenbekleidung eröffnet werden. In traumhaftem Ambiente kann man die extravaganten Modelle

der Spring-Summer-Kollektion 2013 von Louis Vuitton ergattern. Weltweit zweiter Juwelen-Store in Wien Direkt neben dem Louis Vuitton Global Store in den Tuchlauben eröffnet eine Uhren- und Juwelen-Boutique. Es ist nach dem Store am Place Vendom in Paris das weltweit erste exklusive Uhren- und Juwelen-Geschäft von Louis Vuitton. Designer der Louis Vuitton-Haute-Joaillerie-Kollektionen ist Lorenz Bäumer, auch „Monsieuer Vendome“ genannt. Der kreative Juwelen-Designer hat vor seiner Zeit bei

Louis Vuitton bereits für Chanel und Baccarat gearbeitet. Seine erste Louis VuittonKollektion „L’âme du Voyage” war ein bahnbrechender Erfolg. Die aktuelle Kollektion ist eine Hommage an Paris und huldigt den schönsten Plätzen der Stadt. Als absolute Besonderheit gilt der Louis Vuitton-Diamant. Das Besondere ist neben der Form auch der Facettenreichtum. Immerhin gibt es zwischen 61 und 77 Facetten. Der Diamant ist in zwei Varianten erhältlich – als runde oder spitze Blume beide natürlich in Anlehnung an die weltberühmten „Monogramm-Blüten“ des Louis Vuitton Musters.

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mode & lifestyle

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Hollywood lässt grüßen: Die Neuheiten aus der Trinity de Cartier-Sonnenbrillenkollektion können sich sehen lassen. Erhältlich in Cartier-Boutiquen sowie im ausgewählten Fachhandel um € 456.

Cool: Sonnenbrille von Shilouette, € 359, gesehen bei Optik Bauer

Let the sun shine ... Animal-Prints, Colour-Blocking, Nude-Looks – die Brillen-Kollektionen dieser Saison lassen in Fashion-Fragen keine Wünsche offen.

Made in Italy: Für die neue Saison präsentiert „Bottega Veneta“ eine ikonische und auffallende Sonnenbrillen-Sonderedition, erhältlich in ausgewählten Brillengeschäften, Preis auf Anfrage.

Foto: fotolia

American Way: Inspiriert vom „American Cool” ist die UnisexForm des neuen Modells von Tommy Hilfiger. Denim an den Bügeln machen dieses Modell zu einem Highlight unter den Wayfarer-Sonnenbrillen, erhältlich um € 145 im Optikfachhandel.

Elegant: Ein edles Modell, das jeden Auftritt perfekt macht. Sonnebrille von Gucci, erhältlich um € 225 im Optikfachhandel

Modethema Print: FENDI lockt diese Saison mit Prints auf die richtige Stil-Fährte und setzt damit eine erste Trend-Benchmark.

Hingucker: Das Modell SPR 12P von PRADA besticht durch abgerundete und geschwungene Formen in zarten Farbtönen, erhältlich um € 230 im Optikfachhandel.

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| gesellschaft

Sportalm eröffnet neuen Shop in Linz Rund 90 Gäste feierten am 21. Februar die Neueröffnung von Sportalm Kitzbühel auf der Spittelwiese in Linz.

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ashion, GolfWear, Tracht und Skimode auf zwei Etagen, findet man seit 21. Februar im nagelneuen Sportalm-Shop auf der Spittelwiese in Linz. Und das edle Geschäft, von Architekt Johannes Baar-Baarenfels designt, kann sich zweifelsohne sehen lassen. Fashionistas kommen im gestylten Rahmen garantiert voll auf ihre Kosten. Das breitgefächerte Sortiment von Sportalm Kitzbühel kann optimal präsentiert werden und auch an gemütliche Plätze zum Verweilen für Shopping-Begleiter wurde gedacht. Zur Eröffnung konnte ShopLeiterin Maria Katzenberger auch Sportalm-Seniorchef Kommerzialrat Wilhelm Ehrlich mit Gattin Herta sowie Tochter Mag. Christina Ehrlich begrüßen. Der Sportalm-Shop am Hauptplatz in Linz wird noch bis September 2013 als Outlet geführt.

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8 1 Maria Katzenberger (Shopleiterin Linz) mit ihrem Team 2 Josef Rumer (Die Oberösterreicherin), Tina Ehrlich, Petra Enenkel (beide Sportalm Kitzbühel) 3 Tina Ehrlich, Maria Katzenberger 4 Bettina Graf, Maria Katzenberger

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9 5 Wilhelm Ehrlich beim Putten (Sportalm Kitzbühel) 6 Monika Scharsinger, Albina Hofer, Ingeborg Imann 7 Veronika Kelcher, Eva Mörixbauer, Andreas Kelcher 8 Petra Böttinger-Barth, Erich Krenslehner,

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10 Wilhelm und Herta Ehrlich 9 Eva und Manuela Mörixbauer, Karin Kimmerstorfer 10 Andrea Egger, Maria Katzenberger, Dr. Hermann Egger

Fotos: Michaela Großwindhager/DIE OBERÖSTERREICHERIN; Peter Christian Mayr/Cityfoto

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| gesellschaft

Trachtige Weißwurst-Party in der Linzer Alm Um die Wurst ging es Ende Jänner in der Linzer Alm im Passage Linz, wo Alm-Chef Gerald Pointner zur Weißwurst-Party in Tracht geladen hatte.

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ereits am frühen Abend herrschte großer Andrang – schließlich gab es bis 23 Uhr Weißwürstl mit Brezel gratis! Danach wurde zu den größten Partyknallern, die der Après-Ski-Sound so hergibt, noch ausgiebig in bester Hüttengaudi-Stimmung gefeiert. Die OÖ

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1 Passage-Linz-Chef Werner Prödl, Daniela Retegan, Linzer-Alm-Chef Gerald Pointner 2 Sigrid Weichselbaumer, Sonja Wöss, Sonja Buschberger 3 Christine, Sabine, Romana 4 print&wear-Chef Christian Stadlmayr, Norbert Kampelmüller, Josef Ambach, Günter Schreier

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5 Lucki, Heli 6 Reini, Wick 7 Theresia, Sandra 8 Klaus, Thomas 9 Christa, Klaus, Claudia 10 Linzer-Alm-Mädels beim WeißwurstSchmaus

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| gesellschaft

An der schönen blauen Donau Während draußen Väterchen Frost mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt seine kalte Visitenkarte abgab, erlebten mehr als 1.700 Besucher im Inneren des Kaufmännischen Vereinshauses einen der großen Höhepunkte des Linzer Faschings: Der 64. Ball des Kaufmännischen Vereins machte auch diesem Jahr seinem Ruf als absolutes „Flaggschiff“ der oberösterreichischen Ballsaison alle Ehre.

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Fotos: Richard Haidinger

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nter dem Motto „An der schönen blauen Donau“ zogen die Ehrengäste nicht nur auf einem exklusiven blauen Teppich ein, sondern durften sich auch an einer besonders gelungenen Mitternachtseinlage erfreuen. Mehr als 70 Aktive der Tanzschule Horn ließen bei dieser die Donausage in getanzter Form in wunderschönen Bildern auferstehen. Das Tanzorchester des Wiener Opernballes unter Axel Rot brachte musikalisches Hauptstadtflair nach Oberösterreich – und animierte die vielen Gäste zu einem regelrechten Sturm auf die Tanzfläche. Richard Haidinger

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18 1 Präsident des KV KR Franz Penz, Ballorganisator Andreas Zwettler, Geschäftsführer des KV Gerhard Zellinger 2 Christine Rührlinger (Harry & Sally) mit ihrer Mutter Erika Baudisch (Hänsel & Gretel) 3 GD Dr. Leo Windtner (Energie AG) mit Gattin Margret 4 Hans Pohn, Harriett Lieb-Pohn (Thalbauer Trachten), Edith und Walter Buchegger 5 BR Gottfried Kneifl, Mag. Sabine Lindorfer, WK-Präs. Dr. Christoph Leitl 6 Mag. Martin Hainberger (Casino Linz), GR Mag. Veronika Leibetseder-Hainberger 7 Dir. Manfred Humer (Dorotheum) mit

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19 Gattin Melitta 8 WKOÖ-Vz.-Präs. Mag. Ulrike RabmerKoller, LH Dr. Josef Pühringer 9 Sensationell: die rockagilly´s 10 Sportmanager Max und Petra Hagmayr, Andreas und Iris Klotzner (Valetta Sonnenschutz) 11 Mag. Sabrina Gassner (Uniqa), Verena Hagenauer 12 Dr. Stefan Pointner, Mag. Eva Wagner (Fronius) 13 Mag. Christiane und Mag. Georg Tussek, Dr. Gerald Waitz (Kanzlei WaitzObermühlner), Dr. Kornelia WaitzRamsauer (KPMG)

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20 14 Mag. Ursula Murschitz, Dr. Thomas Königstorfer (OÖ-Landesholding), Dr. Christine Puxkandl 15 StR Susanne Wegscheider, Walther Koller 16 Sabine Slupetzky (Slupetzky medicus), Thorsten Steiner 17 Astrid Pineker (möbel design garten), Helmut Steiner 18 Wieder versöhnt: GR Mag. Veronika Leibetseder, Vize-Bgm. MMag. Klaus Luger 19 Hans (Hotel Mader) und Monika Mader, Gerti und Wolfgang Wieser, Bernhard Braunsberger 20 Dr. Marietta Kratochwill (Hypo OÖ), Dr. Gerhard Heidlmair, Mag. Ulrike Schantl

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Schönheit Wenn ein Mann für dich kocht und der Salat enthält mehr als drei Zutaten, meint er es ernst.

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ten wurde. Die App lässt sich auch mit der „Withings Gesundheitsbegleiter App” verknüpfen – dadurch wird es noch einfacher, den Einfluss des eigenen Essverhaltens auf die Entwicklung von Gewicht und Körperfettanteil nachzuverfolgen. www.withings.com

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost drei Flacons der limitierten Edition von Shalimar Parfum Initital L’Eau si Sensuelle im Wert von je € 67,20 für 60 ml. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage unter www.dieoberösterreicherin.at. Teilnahmeschluss: 14. März 2013

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| schönheit

Schritt für Schritt zum Trend-Make-up Text: Ulli Wright, Fotos: Andreas Röbl, Model: Tatjana, Make-up: Diana Mayrhuber, www.powderpuff.at

Fotos: Andreas Röbl

Vom natürlichen Tages-Make-up zum edlen Look für den Abend: Make-up-Artist Diana Mayrhuber vom Powder Puff in Linz zeigt, was im Frühling angesagt ist.

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Schritt 1:

Schritt 2:

Schritt 3:

Zuerst kommt Make-up auf die gereinigte Haut. Im Augenbereich Concealer auftragen, das sorgt für ein frisches, strahlendes Aussehen. Der Concealer soll immer ein bis zwei Nuancen heller sein als das Make-up. Anschließend mit transparentem Puder fixieren.

Augenbrauen sind der Rahmen der Augen. Entweder Augenbrauen-Stift oder Puder (matten Lidschatten) verwenden. Die Farbe soll zu den Haaren passen. Der Trend geht wieder zu breiteren Augenbrauen. Tipp: zwei Drittel der Braue sollte nach oben, ein Drittel nach unten gehen.

Hellen Lidschatten unter dem Augenbrauenbogen und im inneren Augenwinkel mit Pinsel auftragen. Anschließend auf das bewegliche Lid Lidschatten in Gold-Beige geben, am äußeren Ende vom Wimperkranz in Mauve übergehen. Die Übergänge mit einem Pinsel leicht ausschattieren.

Schritt 4:

Schritt 5:

Schritt 6:

Den Wimpernansatz mit einem dunklen Kajal nachzeichnen, das lässt die Wimpern optisch dichter wirken. Als Finish Wimperntusche verwenden, dadurch bekommt das Auge mehr Ausdruck.

Tagsüber natürliche Farben (Rosenholzton, Pfirsich) für die Lippen verwenden. Zuerst mit dem Konturenstift das Lippenherz formen, dann die untere und die obere Lippe ausmalen. Tipp: Immer von außen nach innen eine Verbindung herstellen, das lässt die Lippen voller erscheinen.

Zum Schluss kommt Rouge auf die Wangen. Der Trend geht zu puppenhaften Farben wie Rosé und Pfirsich. Damit zaubert man eine gesunde Farbe ins Gesicht. Tipp: Rouge bei einem breiten Gesicht unter den Wangenknochen, bei einem schmalen Gesicht auf den φ Wangenknochen geben.

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Am Abend immer einen Ton dunkler schminken als beim Tages-Make-up. Das Licht schluckt sehr viel Farbe!

Fotos: Andreas Rรถbl

| schรถnheit

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schönheit |

Schritt 1:

Schritt 2:

Schritt 3:

Für die Grundierung Make-up mit Schwämmchen, Pinsel oder Finger auftragen. Für den Augenbereich Concealer verwenden. Zum Fixieren Puder mit einem großen Pinsel auftragen. Tipp: Puder saugt den Ölfilm auf der Haut auf und verhindert das Glänzen.

Smokey Eyes liegen beim Abend-Makeup nach wie vor stark im Trend. Zuerst mit einem schwarzen Stift das gesamte bewegliche Lid bemalen.

Anschließend dunklen Lidschatten auf Lid und Lidkranz geben und mit dem Pinsel weich zeichnen. Wichtig: Die Übergänge zwischen Stift und Lidschatten immer gut verwischen. Inneren Augenwinkel mit hellem Lidschatten betonen.

Schritt 4:

Schritt 5:

Schritt 6:

Der Lidstrich ist das Must-have der Saison. Am besten mit Kajal oder flüssigem Eyeliner auf das Lid zeichnen. Das Ende des Lidstriches soll immer nach oben zeigen. Tipp: Bei Schlupflidern auf Lidstrich verzichten.

Zu Smokey Eyes passen Lippen in trendigem Nude am besten. Zuerst die Lippen mit Make-up abdecken und mit hautfarbenem Konturenstift nachzeichnen. Anschließend die untere und die obere Lippe ausmalen. Tipp: Je stärker die Augen geschminkt sind, desto dezenter soll die Lippenfarbe sein.

Beim Rouge sollte man am Abend unbedingt mit Glanz arbeiten (Ausnahme reife Haut oder unreine Haut). Von den Farben her dem Typ treu bleiben. Alles, was im Braunbereich ist, passt zu jedem Typ. Tipp: Nicht mit der Farbe übertreiben. φ

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Tages-Make-up

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1 Mascara: Great Lash Mascara von Maybelline 2 Grundierung: BB Cream Dream Fresh 8-in-1 von Maybelline 3 Rouge: Dream Touch blush von Maybelline 4 Lidschatten: Eyestudio Quattro von Maybelline 5 Puder: Super Stay 24 h Puder von Maybelline 6 Lippenstift: Super Stay 24 h spicy plum von Maybelline 7 Augenbrauen: MasterShape-Augenbrauenstift braun von Maybelline

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3 Abend-Make-up

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1 Lidschatten: Eyestudio Quattro Smokey Star von Maybelline 2 Grundierung: Make-up, Puder und Concealer Fit me Range von Maybelline 3 Konturenstift: Super Stay Lip Liner Icy Beige von Maybelline 4 Wimpern: VolumExpress the Rocket von Maybelline 5 Kajal: Master Drama Khol Liner von Maybelline 6 Lip Gloss: Colorama Lip Gloss nude von Maybelline 7 Smoky Eyes: Master Smoky Shadow-Pencil von Maybelline

Tatjana und Make-up-Artist Diana Mayrhuber (r.)

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Der Krampf mit den Adern Krampfadern sind nicht nur optisch störend: Bestehen sie über Jahre, können daraus ernsthafte Probleme entstehen. Venenspezialist Chirurg Dr. Werner Haidinger, mit einer Praxis in Linz-Urfahr, erklärt im Interview, wie man die Beine wieder in Topform bringen kann. Was sind Krampfadern? Unter Krampfadern versteht man sackförmig oder zylindrisch erweiterte, oft geschlängelt verlaufende, oberflächliche Venen, im Fachjargon werden sie als Varizen bezeichnet. Krampfadern treten üblicherweise an den Beinen auf und sind so weit verbreitet wie kaum ein anderes Leiden. Wie entstehen Krampfadern? Klappen in den Venen tragen dazu bei, dass das Herz das Blut von den Beinen zum Herzen pumpen kann. Wenn die Pumpe nicht mehr richtig funktioniert, staut sich das Blut in den Venen und beschädigt dort die Klappen. Das hat zur Folge, dass sie nicht mehr richtig schließen. Das Blut bleibt in den Beinen, überdehnt die Gefäße und Krampfadern entstehen. Was sind die Ursachen von Krampfadern? In den meisten Fällen sind Krampfadern erblich bedingt. Sie sind eine anlagebe-

dingte Schwäche des Gefäßbindegewebes. Krampfadern können aber auch hormonell bedingt auftreten, zum Beispiel in der Schwangerschaft. Auch ältere und übergewichtige Frauen und Männer sind häufig betroffen.

schiedlich. Vor allem Frauen lassen Krampfadern oder Besenreiser auch aus kosmetischen Gründen behandeln. Sie leiden in den meisten Fällen mehr als Männer an unschönen Erhebungen oder blauen Äderchen.

Welche Beschwerden hat man bei Krampfadern? Die Beschwerden reichen von Schweregefühl in den Beinen über ein Spannungsgefühl bis hin zu Schmerzen in den Venen. Zudem können Knöchelschwellungen auftreten und es kann im fortgeschrittenen Stadium zu Verfärbungen der Haut kommen. Werden Krampfadern nicht behandelt, kann es durch eine chronische Mangelversorgung der Haut und Sauerstoffarmut im Gewebe zu offenen Beinen kommen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Krampfadern? Die Behandlungsmethoden hängen vor allem davon ab, wie fortgeschritten und ausgeprägt das Leiden ist. Es gibt letztlich zwei große Stammvenen. Eine führt in der Mitte des Beines nach oben zur Leiste, die zweite verläuft im Wadenbereich bis zur Kniekehle. Sind die Stammvenen erweitert, müssen sie entfernt werden. Das funktioniert im Prinzip nur mit einer herkömmlichen Venenoperation, dem sogenannten Stripping. Dabei wird die erkrankte Stammvene komplett entfernt. Kleinere Seitenäste können gleichzeitig über Minnischnitte entfernt werden. Diese kleinen Schnitte heilen nahezu unsichtbar ab.

Werden Krampfadern eher aus kosmetischen oder aus gesundheitlichen Gründen behandelt? Das ist geschlechtsspezifisch unter-

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Die Prognose nach Entfernung der Krampfadern ist sehr gut, die Beschwerden werden in der Regel beseitigt. Bei kleinen Schnitten ist das kosmetische Ergebnis sehr schön. Foto: Peter Fröschl

Dr. Werner Haidinger

Gibt es auch Alternativen zur Venenoperation? Mittlerweile gibt es zahlreiche minimalinvasive Methoden als Alternative zur klassischen Operation. Stammvenen können mit Laser- oder Radiofrequenzsonden behandelt werden. Dafür ist üblicherweise eine Narkose notwendig. Kleinere Seitenäste und Besenreiser können ebenso ambulant mit Laser- oder Radiofrequenz von innen her zerstört werden. Feine blaue Gefäße sprechen recht gut auf den Laser an. Der Laser ist allerdings auf zwei bis drei Millimeter Gefäßdicke begrenzt. Eine Behandlung mit Radiofrequenz ist zum Beispiel bei roten, feinen oberflächlichen Äderchen sehr effizient. Das Ganze läuft völlig narbenfrei ab. Seitenäste oder Besenreiser können auch mit Spritze verödet werden, durch die Entzündungsreaktion verklebt das Gefäß. Eine Verödung kann mit Flüssigkeit oder Schaum erfolgen. Die Schaumver-ödung eignet sich vor allem bei größeren Gefäßen, kann jedoch mehr Nebenwirkungen wie lokale Entzündungen oder Pigmentflecken auf der Haut verursachen.

Können Krampfadern nach einer Operation wieder kommen? Die Prognose nach Entfernung der Krampfadern ist sehr gut, die Beschwerden werden in der Regel beseitigt. Bei kleinen Schnitten ist das kosmetische Ergebnis sehr schön. Nachdem es ein angeborenes Leiden ist, können Krampfadern nach einer gewissen Zeit wieder auftreten. Regelmäßige Nachkontrollen und ein Vorbeugen durch Sport, Bewegung und Wechselbäder sind nach einer Behandlung zu empfehlen. Man kann Krampfadern aber auch mehrmals operieren lassen. Jungen Frauen, die zu Krampfadern neigen, rate ich, sich erst dann operieren zu lassen, wenn der Kinderwunsch abgeschlossen ist.

Welche Risiken gibt es bei einer Operation? Der Eingriff ist im Prinzip wie jede andere Operation mit Risiken verbunden. Schmerzen, Blutungen, Infekte sowie Nervenschäden kommen selten vor. Blutergüsse gehören nach einer Venenoperation fast immer dazu, heilen aber rasch wieder.

Können Krampfadern auch im Sommer behandelt werden? Prinzipiell könnte man Krampfadern das ganze Jahr über behandeln. Das Problem ist das Tragen von Stützstrümpfen, das in der heißen Jahreszeit nicht angenehm ist. Bei der Radiofrequenzbehandlung kleiner Besenreiser ist das Tragen von Stützstrümpfen nicht nötig, das kann daher

Wie sieht es mit den Kosten aus, wenn man sich Krampfadern oder Besenreiser entfernen lässt? Bei der Venenoperation zahlt die Krankenkasse die Kosten komplett. Die herkömmliche Verödung kann bei der Kasse eingereicht werden. Eine Laser- und Radiofrequenzbehandlung muss man üblicherweise aus der eigenen Tasche zahlen.

auch im Sommer erfolgen. Bei der herkömmlichen Operation muss man tagsüber vier bis sechs Wochen Stützstrümpfe tragen. Bei der Verödungsbehandlung gibt es noch keine einheitlichen Empfehlungen. Meistens wird geraten die Stützstrümpfe zwei bis drei Wochen zu tragen. Ulli Wright

Tipps fürs Wohlbefinden Hoch das Bein Gönnen Sie Ihren Venen eine Pause und legen Sie Ihre Beine nach langem Stehen oder Sitzen hoch. Wasser marsch Duschen Sie Ihre Waden regelmäßig morgens und abends in kreisenden Bewegungen mit kaltem Wasser ab. Lindert Schmerzen und beseitigt Schwellungen. Body Light Jedes überflüssige Kilo belastet Ihre Venen zusätzlich. Achten Sie auf Ihr Gewicht. Bewegung Nutzen Sie das Treppensteigen als Venengymnastik und treiben Sie Sport. Schatten statt Sonne Verzichten Sie auf pralle Sonne. Zu viel Wärme begünstigt Schwellungen und Schmerzen in den Beinen. Hautpflege Die Haut von Venenpatienten ist meist sehr anspruchsvoll und benötigt viel Feuchtigkeit.

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Beauty-Helfer für die Haut Mit vielen Neuheiten am Pflegesektor starten wir in den Frühling. Hier einige Beauty-Helfer, die die Haut mit Frische und Ausstrahlung verwöhnen.

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Fasten steigert die positive Hormonbildung. Diese Botenstoffe lassen uns schöner und entspannter aussehen.

Foto: fotolia

Fastenmeister Roman Fessler

Schön sein durch Fasten Wer fastet, reinigt Körper und Seele. Und er tut etwas für seine Schönheit. Warum und wie diese Beauty-Kur von innen funktioniert, erklärt Fastenmeister Roman Fessler vom gleichnamigen Fasteninstitut in Losenstein. Die Fastenzeit ist angebrochen. Bei vielen stellt sich die Frage: Kann Fasten auch der Schönheit dienen? Ja, das modifizierte Heilfasten kann das sogar sehr stark.

eine wichtige Überträgersubstanz (Neurotransmitter) im Gehirn. Es steuert beim Menschen unter anderem den Gemütszustand, Schlafrhythmus, Sexualtrieb und die Temperatur im Körper.

Können Sie uns das ausführlicher erklären? Fasten steigert die positive Hormonbildung, zum Beispiel der Serotonine, in unserem Körper. Das sind jene Botenstoffe, die uns schöner und entspannter aussehen lassen. Es senkt hingegen jene Hormone, die uns schlechter und älter wirken lassen. Der Neurobiologe und Stressforschers Prof. Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen hat festgestellt, dass während des Fastens der Blutspiegel des Stresshormons Cortisol um bis zu 50 Prozent sinkt.

Und diese Hormone verändern mein Aussehen? Genau, denn die Gesichtszüge erhalten Kontur, bei gleichzeitig entspanntem Aussehen. Fastende wirken durch die Endorphine, das sind unsere Glücklichmacher-Hormone, immer um Jahre verjüngt.

Das heißt, Fasten hilft gegen Stress? Ja, und das ist längst nicht alles. Etwa ab dem dritten Fastentag steigt der Serotonin-Spiegel im Gehirn. Dadurch fühlen sich Fastende entspannt. Serotonin ist

Wie sieht es denn mit dem Jo-Jo-Effekt nach dem Fasten aus? Beim modifizierten Fasten wird der Serotonin-Spiegel erhöht. Bei Übergewichtigen ist dieser meist zu niedrig. Überdurchschnittlich tief liegt er bei Personen mit ständigem Hunger und Heißhungerattacken. Hier kann das Heilfasten Teil eines medizinischen Konzeptes beim Abnehmen sein. Regelmäßiges Fasten führt jedoch nur in Verbindung mit einer mo-

deraten Änderung des Lebensstils zu einer langfristigen Gewichtsreduktion. Können Sie jedem eine Fastenkur empfehlen? Bei einem gesunden Menschen spricht alles für modifiziertes Heilfasten. Allerdings gibt es auch einige wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel Aids-Patienten, Menschen mit Tuberkulose-Erkrankung, schwangere und stillende Frauen. Solche Menschen sind zumeist in ärztlicher Behandlung. Da wird der behandelnde Mediziner klare Auskunft erteilen.

Roman Fessler

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„Silberner Panther“ geht nach Schärding Das Schärdinger Kosmetikstudio Kienbauer erhielt eine Top-Auszeichnung und ist einer der führenden Betriebe in Österreich.

Ausnahmespezialisten sind rar Obwohl es nach offiziellen Angaben in Österreich und Deutschland derzeit über 55.000 Kosmetikstudios gibt, sind außergewöhnliche Beauty- und Anti-AgingSpezialisten die Ausnahme. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher und österreichischer Fachkosmetiker ehrte nun 67 erlesene Kosmetikstudios mit dem silbernen Panther. Silberner Panther geht nach Schärding Als eines der führenden Studios in Österreich wurde dem Studio „Kosmetik mit System“ aus Schärding der silberne Panther überreicht. Bereits seit Jahren ist Inhaberin Angelika Kienbauer als Expertin für Anti Aging und „Meso-I-Therapy“ weit über die Grenzen Oberösterreichs hinaus bekannt. Hier findet Frau das BeautyStudio der unbegrenzten Möglichkeiten. Ein einmaliges Körper- und Beautykonzept baut Haut und Körpersilhouette auf,

regeneriert, macht einfach schöner. Ganz gleich, was der Wunsch ihrer Kundin ist, Angelika Kienbauer hat für jeden BeautyWunsch eine wirksame Lösung. Erfolgreiche Methoden gegen Falten Schnell ein straffes Hautbild, ein paar Fältchen weniger? Mit dem original „Pora Pur Exploring Lifting“ werden Fältchen einfach weggerollt! Ablagerungen, Unreinheiten, Verhornungen? Aquabration klärt das Hautgefüge, sorgt für samtig weiche Haut mit der natürlichen Kraft des Wassers – sanft und gründlich. Eine wahre Wunderwaffe im Kampf gegen Falten und Pigmentflecken ist die „Meso-I-Beauty-Therapie“, die Kosmetikerin Angelika Kienbauer seit knapp fünf Jahren in ihrem Kosmetikstudio in Schärding anbietet. „Die Meso-I-Beauty-Therapie ist eine erfolgreiche Alternative zur Faltenunterspritzung. Neben Faltenminderung werden auch die Gesichtsmuskel wieder aufgebaut. Die Haut wirkt von innen aufgepolstert und wirkt optisch um Jahre jünger, und das ganz ohne Nadeln“, so Angelika Kienbauer. Auch bei Pigment- und Altersflecken wird die „Meso-I-Beauty-Therapie“ erfolgreich eingesetzt. „In mehreren Sitzungen wird die Haut mit dem Melano-Komplex, einem bleichenden Wirkstoffmix, reguliert und hellt von innen her auf“, erklärt Anglika Kienbauer. Fett weg ohne OP Ein paar Pfund zu viel auf den Hüften?

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Die „Fett-End-Trilogie“ bringt rastende Fette in Bewegung, formt die Silhouette, weist den Weg zur Wunschfigur. Die Problemzone Bauch wird mit dieser revolutionären Methode am häufigsten behandelt. „Sogar bei schlanken Frauen setzen sich in der Menopause vor allem im Hüftbereich Fettpölsterchen an. Hier erzielen wir mit der Fett-End-Trilogie durch gezielte und punktuelle Anwendung großartige Erfolge“, erklärt Kosmetikerin Angelika Kienbauer. Schönheit mit System Wenn auch Sie wissen wollen, wie Sie Ihre Beauty-Ideale realisieren, vereinbaren Sie doch einfach einen Schnuppertermin nebst kostenloser Hautanalyse unter: 0664 / 1957890 oder 07712 / 4378

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utes Aussehen liegt heute im Trend. Das Körperbewusstsein wird immer wichtiger. Ganz gleich ob mit 20, 30, 40 oder 50+, Frauen wollen möglichst schön sein und es auch so lange wie möglich bleiben. Grundlage einer schönen Erscheinung ist ein gesundes, straffes und gepflegtes Haut- und Körperbild. Und wo findet man heutzutage mehr Kompetenzen, diesen Wunsch zu realisieren, als im modernen qualifizierten Beauty- und Kosmetik-Fachstudio?

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schönheit | Anleitung: Am Montag beginnt die Diät und sie dauert zwei Wochen. Alkohol und diverse Fruchtsäfte sind während der Diät streng verboten. Sie sollten pro Tag mindestens 2-3 Liter Mineralwasser, Soda oder Leitungswasser zu sich nehmen. Montag: Frühstück: Kaffee schwarz ohne Zucker Mittagessen: 2 gekochte Eier, Spinat, 1 Kornspitz Abendessen: 1 Steak gegrillt, grüner Salat mit viel Essig (ohne Öl)

Die Kornspitz-Diät Vier Kilos in zwei Wochen habe ich mit der „Kornspitzdiät“ abgenommen. Ein Selbstversuch mit Wirkung.

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in Wochenende nach Weihnachten: Mein Mann und ich sind bei Freunden zum Essen eingeladen. Nach dem Genuss des üppigen Menüs gibt es für uns Frauen nur ein Thema: Wie bringe ich die Kilos, die sich rund um die Feiertage an Hüfte und Bauch angesetzt haben, wieder runter? „Ich mache ab Montag die Kornspitzdiät“, verkündet meine Freundin lautstark. „Kornspitzdiät“, was ist das? Ich muss gestehen, dass ich noch nie davon gehört habe. „Jeden Tag steht mindestens ein Kornspitz auf dem Speiseplan, an manchen Tagen sogar zwei“, wird mir erklärt. „Das wäre ja was für mich, ich bin absolute Brotliebhaberin. Eine Diät ganz ohne Brot könnte ich mir nicht vorstellen. Schon am nächsten Tag google ich im Internet nach Kornspitzdiät und erhalte mehr als 2000 (!) Ergebnisse. Morgen geht es los! Nach einigem Schmökern, drucke ich mir eine Variante vom Max Planck-Institut für Ernährung aus. „Morgen geht es los“, weihe ich meinen Mann in meinen Diätplan ein und mache Ernst. Der erste Tag fällt mir als Frühstücksmuffel nicht schwer, es gibt nur schwarzen Kaffee.

Kurz vor zwölf Uhr knurrt mein Magen das erste Mal. Zu Mittag stehen zwei gekochte Eier, etwas Spinat und ein Kornspitz auf dem Speiseplan. Am Abend gibt es ein Steak mit grünem Salat. „Ich fühle mich satt“, denke ich vor dem Schlafengehen. Auch die nächsten fünf Tage halte ich mich brav an den Diätplan. Kein Zucker, kein Salz, getrunken wird Wasser oder Mineral und natürlich gibt es zwischen den Mahlzeiten immer wieder einen Apfel. Schon am Donnerstag merke ich, dass meine Lieblingshose nicht mehr ganz so eng sitzt. Am Samstag zeigt die Waage zwei Kilos weniger an als noch am Montag. Super, das motiviert. Und am Sonntagabend darf ich essen, was und wie viel ich will. Da gönne ich mir Spagetti mit Garnelen, einen Salat und ein Glas Wein. Herrlich! Am nächsten Tag starte ich die Diät von vorne. Am Ende der zweiten Woche bin ich um stolze vier Kilos leichter. Fazit: Als Brotliebhaberin hat die Diät für mich gepasst. An den Abenden, an denen es nur Joghurt und Früchte gab, hat mir schon der Magen geknurrt. Ansonsten fühlte ich mich gut versorgt. Ulli Wright

Dienstag: Frühstück: Kaffee schwarz ohne Zucker, 1 Kornspitz Mittagessen: 1 Steak, grüner Salat mit viel Essig (ohne Öl) und Früchte Abendessen: 1 Ananas, Joghurt (0,1 % Fett) Mittwoch: Frühstück: Kaffee schwarz ohne Zucker, 1 Kornspitz Mittagessen: 2 gekochte Eier, Salat mit viel Essig (ohne Öl), Tomaten, 1 Kornspitz Abendessen: Schinken gekocht und grüner Salat mit viel Essig (ohne Öl) Donnerstag: Frühstück: Kaffee schwarz ohne Zucker, 1 Kornspitz Mittagessen: 1 gekochtes Ei, Karotten gekocht oder roh, 1 Kornspitz Abendessen: Früchte, Joghurt (0,1 % Fett) Freitag: Frühstück: Kaffee schwarz ohne Zucker, Karotten mit Zitrone Mittagessen: Gedünsteter Fisch oder Pute gebraten (ohne Salz),eine Tomate, 1 Kornspitz Abendessen: 1 Steak und grüner Salat mit viel Essig (ohne Öl) Samstag: Frühstück: Kaffee schwarz ohne Zucker, 1 Kornspitz Mittagessen: Gegrilltes Huhn Abendessen: 2 gekochte Eier und Karotten Sonntag Frühstück: Tee mit Zitrone Mittagessen: 1 Steak gegrillt, Früchte nach Wahl Abendessen: Frei nach Wahl, in beliebiger Menge

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Ein Haus wird nur einmal gebaut, ein Zuhause aber täglich neu.

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Foto: Croce&Wir, Architektur: Marion Wiche

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Gelungene Symbiose zwischen Innen- und Außenwelt.

Glasklar Fenster sind Charaktersache. Sie machen das Leben transparent und dabei sollten sie möglichst individuell, aber vor allem energieeffizient sein. Glasklare Qualitätsprodukte kommen aus Österreich. Text: Tina Veit, Fotos: Gaulhofer, Norman A. Müller/nam architekturfotografie_WOM Architektur, Walter Luttenberger

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enster bringen Licht ins Haus und schützen gleichzeitig vor Hitze und Kälte, Regen und Wind. Damit sie diese Aufgaben an jeder Seite des Hauses bestmöglich erfüllen, muss man sie entsprechend ausstatten. In erster Linie energieeffizient. Fenster spielen im gesamten Bauprozess eine entscheidende Rolle. Als Schnittstelle zwischen innen und außen sind ihre Dämmeigenschaften maßgeblich für die gesamte Energiebilanz eines Hauses. Gaulhofer, einer der führenden Hersteller von Holz-, Holz-Alu- und Kunststofffenstern in Österreich, hat in den letzten Monaten intensiv an einer weiteren Verbesserung der Wärmedämmwerte von Kunststofffenstern gearbeitet – und einen entscheidenden Schritt gesetzt: Stahlverbindungen, wie sie die meisten Hersteller von Kunststofffenstern zur Verstärkung des Fensters einsetzen, hat Gaulhofer in seiner neuen „Energyline“-Serie gegen glasfaserverstärkten Kunststoff ausgetauscht. Damit erzielt das Unternehmen Kennwerte, die weit unter den für ein Passivhaus vorgeschriebenen liegen. Auch

Holzrahmenprofile stehen im Zeichen der Energiewende. Der Trend geht dabei zu größeren Profiltiefen, um das Dämmverhalten zu optimieren und den Einsatz von Dreifachverglasungen zu erleichtern. Das Fenster als Designobjekt Der Besuch der ersten Baumessen in diesem Jahr zeigt: Nicht nur die Wärmedämmung wird besser, die Glasflächen werden noch größer und die Rahmen schmäler. „Fenster, wie wir sie heute kennen, wird es in 40 Jahren in dieser Art nicht mehr geben“, ist Manfred Gaulhofer, Geschäftsführer der Gaulhofer Industrie-Holding GmbH, überzeugt. „Das Einzige, was Fenster der Zukunft mit jenen von heute gemeinsam haben, ist, dass sie die Innenmit der Außenwelt verbinden“, so Gaulhofer. Diese Verbindung kann vom Endverbraucher in Zukunft flexibel und individuell gestaltet werden: Die mit Jahreszeit, Wetterlage, Uhrzeit, Sonnenstand, Tätigkeit, Laune und Stimmung wechselnden Bedürfnisse werden Form, Bedienung und Design der Fenster der Zukunft

bestimmen. Schon heute seien Fenster ein exklusiver Einrichtungsgegenstand, ein Designobjekt. Das werde sich künftig noch weiter verstärken. Freilich unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Gaulhofer, bereits 1919 gegründet, fertigt zum Beispiel Holzfenster aus österreichischem Qualitätsholz. Produziert wird ausschließlich innerhalb der Landesgrenzen. Eine glasklare Sache: Fenster, die Strom aus Solarenergie produzieren und sich automatisch Licht- und Klimaverhältnissen anpassen, werden in wenigen Jahren nachhaltig zu einem noch energieeffizienteren Wohngefühl beitragen.

Schmale Rahmen, große Glasflächen, Top-Wärmedämmwerte: die Energyline von Gaulhofer.

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Natürlich schlafen Schlaf ist die wichtigste Quelle für Erholung und Regeneration. Ab sofort bietet das oberösterreichische Traditionsunternehmen JOKA Matratzenprogramme an, die natürlichen Schlafkomfort garantieren.

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Natürlichkeit als oberstes Gebot Ebenfalls natürliche Schlafqualität garantiert die Marke ProNatura aus dem Hause JOKA: Mit den natürlichen Schlafsystemen kann man Geborgenheit und Wohlfühlen in einem technischen Zeitalter zurückholen. So unterschiedlich wie der menschliche Körper ist, so individuell muss auch die passende

Schlaflösung aussehen. Die ProNaturaKomfortbettenrahmen aus Weißbuche in Vollholz reagieren individuell in 40 bis 120 Zonen auf jeden einzelnen Körper. Für unmittelbares Wohlbefinden im Bett sorgt die Klimazone aus Kissen, Zudecke und Unterbett. Auch hier werden ausschließlich Naturmaterialien verwendet, die atmungsaktiv, wärmeisolierend und schweißpuffernd agieren.

Foto: Fotolia, Joka

Matratzen mit Wirkung Die Marke FehrMed setzt neben natürlichem Schlafkomfort auf Matratzen mit Wirkung: Neben der Verwendung von natürlichen Materialien wie Naturlatex, reine

Schafschurwolle sowie kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle zieht JOKA einen besonderen Zusatznutzen durch die in den Matratzen verarbeiteten Stoffe wie Stroh, Torf, Weide oder Zirbe. Diese weisen positive Wirkungen auf den Menschen auf. So ist die in Stroh enthaltene Kieselsäure bzw. Silicea einer der wichtigsten Körperbaustoffe des menschlichen Organismus. Weide hingegen galt bereits bei den Kelten als Lebenszeichen für das Wiedererwachen der Natur und wurde beispielsweise als Schmerzmittel angewendet. Zirbe wiederrum sorgt für einen gleichermaßen anregenden und beruhigenden Rahmen und Torf ist durch seine heilende Wirkung bekannt.

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as 1921 gegründete Familienunternehmen JOKA legt bei seinen Produkten großen Wert auf die Einhaltung höchster Umweltanforderungen und schreibt die Themen Nachhaltigkeit und Natur groß. Das wird nicht nur durch die ausschließliche Produktion in Österreich, sondern auch durch die neuen Premiummarken „FehrMed“ und „ProNatura“ unterstrichen.

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Frühlingserwachen

Fotos: www.freiraum.cc

Die Sonne strahlt, die Vöglein zwitschern und alles beginnt zu wachsen und zu sprießen … Ja, wir freuen uns auf den Frühling! Im März kann nun endlich mit den ersten Vorbereitungen im Garten begonnen werden.

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berall sprießt neues Grün und die ersten Frühlingsboten blühen um die Wette. Auch wenn es draußen noch etwas kalt ist, sollte gerade jetzt mit den ersten Gartenarbeiten begonnen werden. Denn sie dienen dazu, dass der Garten in den folgenden Monaten in seinen schönsten Farben erstrahlt. Welche Vorbereitungen nun im Mittelpunkt stehen, verraten wir Ihnen auf den folgenden Seiten. Frühlingsboten und Bepflanzung Tulpen, Krokusse, Schneeglöckchen … Zwiebelblumen sind jetzt die Freude eines jeden Gartenliebhabers. Immerhin läuten sie den lang ersehnten Frühling ein. Sobald die ersten Blätter auch nur ein paar Zentimeter aus der Erde hervorschauen, sollte man sie düngen. Schneiden Sie die Frühlingsboten nach der Blüte nicht sofort ab, sondern lassen Sie diese in Ruhe einziehen. Gießen muss man die

Pflanzen nur mäßig, immerhin holen sich die Zwiebelblumen ihr Wasser und die Nährstoffe selbst aus der Erde – und im Sommer ziehen sie sich ganz von alleine wieder in die Erde zurück. Jetzt ist auch die beste Pflanzzeit für alle Ziersträucher, Rosen, Stauden und Bäume. Sommerblumen kann man bereits aussäen, falls die Nächte frostfrei sind. Zur Ansaat im Freien eignen sich im Besonderen Feldsalat, Gartenkresse, Karotten, Spinat, Steckzwiebeln und Zuckererbsen. Grün, grüner – Rasen Was gibt es Schöneres als einen gepflegten Rasen? Besonders im März sollte man diesen ordentlich auf die kommende Saison vorbereiten. „Was den Rasen betrifft, so ist der Frühling generell eine sehr gute Zeit zum Nachsähen und Sanieren. Falls es Schneeschimmel im Winter gab, sollte man den Rasen so schnell

wie möglich mit Stickstoff düngen. Auf die Düngung mit organisch-mineralischen Langzeitdüngern sollte man zumindest bis April warten“, rät Gartenexpertin Alexandra Dallinger von freiraum* Gärtner von Eden. Sobald der Rasen zu wachsen anfängt, muss man ihn regelmäßig mähen. Denn schneidet man ihn regelmäßig, entwickelt sich das Gras gesünder, sieht grüner aus und bleibt den ganzen Sommer über in gutem Zustand. Rasenkanten können nun ebenfalls erneuert und repariert werden. Nackte Stellen im Rasen müssen vertikutiert und neu angesät werden. In Form schneiden Jetzt, wo alles zu blühen beginnt, scheut so mancher das In-Form-Schneiden von Pflanzen. Doch ist das überhaupt richtig? Oder sollte man die Gewächse gerade jetzt abschneiden? „Sommerblühende Sträucher wie Sommerflieder, Bartblu-

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So nutzt man Kompost Auch auf den Kompost sollte man nicht vergessen: Immerhin ist er ein wertvoller Dünger und verbessert die Bodenstruktur. Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Kompost auszubringen. „Entfernen Sie zuvor gröbere Teile und sieben Sie diesen vorher durch“, so Dallinger. Danach verteilt man den Kompost leicht auf dem Rasen und arbeitet diesen in alle Stauden-, Wildgehölz- und Blüten- φ

Foto: Gräfe und Unzer Verlag/Garten Basics/Susanne Wernicke

me, Blauraute, Rispenhortensie, Strauchhortensie und Hibiskus schneidet man am besten jetzt ab“, empfiehlt die Gartenexpertin und fügt hinzu, „frühlingsblühende Sträucher wie Flieder, Forsythie, Mandelbäumchen und Schneeball werden erst nach der Blüte ausgelichtet.“ Und noch einen weiteren Tipp hält Alexandra Dallinger bereit: „Bei Hortensien schneiden Sie nur die verblühten Köpfe ab, bei älteren Exemplaren cutten sie am besten ein Drittel der Triebe heraus, damit sie mehr ‚Luft‘ bekommen.“ Gerade im März ist übrigens der ideale Zeitpunkt, um Hecken zu schneiden und diese in Form zu halten. Der Rückschnitt von Stauden und Gräsern sollte jetzt, also im zeitigen Frühjahr in Bodennähe erfolgen. „Ein professioneller Rückschnitt zu diesem Zeitpunkt fördert das Wachstum, die Lebensdauer und die Konkurrenzkraft der Stauden und Gräser.“ Die Düngung mit organischem Langzeitdünger und das Ergänzen von Rindenmulch können jetzt vorgenommen werden. Auch ein „Erziehungsschnitt“ an Kernobst wie Apfel und Birne ist jetzt durchaus angesagt, aber Achtung: Kirschbäume dürfen erst nach der Ernte geschnitten werden! Bei Weinreben ist es so, dass bei diesen nun alle zweijährigen Triebe bis auf zwei Augen zurückgeschnitten werden dürfen.

Fotos: Fotolia

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Schritt für Schritt zum neuen Rasen: Der Frühling ist eine sehr gute Zeit, um ihn nachzusähen und zu sanieren. Die Oberösterreicherin | 91

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Fotos: www.freiraum.cc

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Der Gartenteich ist eine Oase der Ruhe: Im März kann er bereits auf das Frühjahr vorbereitet werden.

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strauchbereiche ein. Allerdings sollte man darauf achten, nicht zu frischen Kompost in Gemüsebeeten zu verwenden. Teichvorbereitungen Der Teich kann im März ebenfalls auf das Frühjahr vorbereitet werden: Beseitigen Sie Laub und Unrat, der sich im Wasser in den letzten Monaten angesammelt hat. Abgestorbene Pflanzenteile müssen jetzt entfernt werden, die Teichtechnik sollte nun wieder in Betrieb genommen werden. „Sie wird es Ihnen danken, wenn Sie fürs Erste einen Probelauf starten.“ Pflege von Kübelpflanzen Für die Bepflanzung von Gefäßen eignen sich viele Pflanzen: kleine Bäumchen, Sträucher, Kletterpflanzen, Stauden und viele andere mehr. Gießen Sie die Topf-

pflanzen regelmäßig und pflegen Sie sie gut. Wenn man Kübelpflanzen vom Vorjahr wieder in den Garten holt, ist es jetzt an der Zeit, diese zurückzuschneiden und umzutopfen. Danach ist regelmäßiges Gießen und Düngen angesagt; Experten empfehlen dafür einen Langzeitdünger. Frühlingsfreuden Wenn die Sonne dann auch die letzten Schneereste zum Schmelzen gebracht hat, ist das eindeutig ein Zeichen, dass der Frühling nun so richtig Einzug hält. Also ab in die nächste Gärtnerei! Lassen Sie sich vom Gartenprofi beraten und zaubern Sie sich Ihren absoluten Lieblingsgarten. Denn was gibt es Schöneres, als in der Natur zu sein? Tina Ornezeder

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Frühlingsgefühle Wir haben Lust auf den Frühling und somit auch auf neue Einrichtungsgegenstände! Wir zeigen Ihnen, was im März absolut im Trend liegt.

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Foto: Strasser Steine

Keramik ist der neue Küchentrend Naturstein ist das beliebteste Material für Küchenarbeitsplatten. Trendsetter dabei ist seit Jahren STRASSER Steine. Klar, dass man dort auch bei Innovationen auf natürliche Zutaten setzt. STRASSER Steine wagt als erster großer Anbieter ein völlig neues Formenspiel mit Keramik. So dünn wie der Boden einer Bratpfanne, aber so stark wie Stein sind die neuen Keramik-Küchenarbeitsplatten von STRASSER.

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uarzpartikel, Feldspat, Porzellanerde und Ton – das sind die Hauptzutaten für den bekannten Natur-Werkstoff Keramik. Neu ist jedoch das Verfahren, das es möglich macht, diese Zutaten in Platten zu verwandeln (rotocolor technology). Diese werden mit 1200 Grad gebrannt und damit so strapazierfähig gemacht, dass sie als Abdeckung für Küchenmöbel verwendet werden können. Strasser Steine Geschäftsführer Johannes Artmayr: „Unsere Marktforschung hat ergeben, dass die Zeit reif ist, für eine echte Küchen-Neuheit. Die Nachfrage aus dem Handel bestätigt uns, dass wir mit Keramik wieder einmal den Trend der Zeit getroffen haben.“ Die ersten Musterküchen mit den neuen Strasser-Keramikarbeitsplatten stehen seit Jänner bei den Handelspartnern.

Bei Kochinseln gilt: „Think big!“ Mit dem Werkstoff Keramik beschäftigt sich der führende österreichische Natursteinproduzent schon seit Jahren. Bisher konnte allerdings kein Produzent die hohen Anforderungen von STRASSER und die Designvorstellungen erfüllen. In Zusammenarbeit mit einem spanischen Erzeuger ist die Innovation nun gelungen. Die neuen Keramik-Arbeitsplatten werden exklusiv für STRASSER ohne Verklebung hergestellt und können von nur 10 Millimeter bis zu 120 Millimeter stark sein. „Think big“ ist die Devise von Strasser, was die Plattengröße anbelangt. Schließlich will man auch große Kücheninseln ohne Teilung mit dem trendigen Material ausstatten. Sogar Formate von 3,3 Meter in der Länge und 1,2 Meter in der Breite sind möglich. Beim Design startet STRASSER mit acht attraktiven Keramikfarben in Abstimmung mit den

meistverkauften Frontfarben im Küchenbereich. Für Küchenalltag bestens gerüstet So flexibel STRASSER Steine auf DesignTrends reagiert, so konservativ und beständig ist man in dem Unternehmen im oberösterreichischen Mühlviertel bei der Produktqualität. Die muss auch bei Keramik sowie bei Naturstein den höchsten Ansprüchen von Profi- und Hobbyköchen genügen. Das heißt, auch die Strasser Keramik-Arbeitsplatten sind hitzebeständig, kratz- und schnittfest und darüber hinaus sehr pflegeleicht.

Info STRASSER Steine GmbH A-4113 St. Martin i.M., Steinstraße 1 Tel.: +43(0)7232/2227-0 www.strasser-steine.at

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Vernissage „Memes“ Studenten von Kunstuniversitäten zeigen noch bis 24. März in der Galerie Schloss Parz ihre Werke.

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1 Thomas Markgraf, Jacinta Mössenböck, Klaus Wurmhöringer, Isa Stein, Laurenz Pöttinger 2 Maria-Sophie Buxbaum 3 Sieglinde und Siegfried Schmoll 4 Laurenz Pöttinger, Isa Stein, Thomas Kallinger 5 Ecio Nikos Seidl

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6 Milos Stevic und Johannes Lakinger 7 Oktavia Schreiner, Daniel Franz Rappitsch 8 Angelika Stefanie Böhm, Ruth Weismann 9 Barbara Wetzlmair, Detlev Eckstein, Angelika Stefanie Böhm 10 Jacinta Mössenböck, Vincenz Mössenböck, Johanna Deixler

Fotos: Wolfgang Kunasz

ehr als 250 Kunstinteressierte und Künstler waren am 31. Jänner bei der Eröffnung der Ausstellung „Memes“ dabei. Memes sind Zeichencodes, die sich in Kettenreaktionen vervielfachen und immer wieder verändern können. Dieses vor allem im Internet vertretene Phänomen wurde in einen künstlerischen Kontext gesetzt. Im Jahr 2012 hat die Galerie Schloss Parz an die österreichischen Kunstuniversitäten einen Wettbewerb zum Thema „Memes“ ausgeschrieben. Aus den eingereichten Arbeiten werden in der Galerie Schloss Parz noch bis 24. März ausgewählte Werke gezeigt. Eine hochkarätige Jury wählt den ersten Preis, dotiert mit 3000 Euro. Gesponsert wird der Preis von Klaus Pöttinger. Zusätzlich erscheint über die Arbeiten der vielversprechenden Newcomer ein Katalog.

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Hinter jedem Etzi-Haus stehen individuelle Typen Unter diesem Motto plant Maximilian Etzenberger mit seinem Planungsteam bereits seit 20 Jahren individuelle Architektenhäuser für jedermann.

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em ist es noch nicht passiert, dass man eine Straße entlangfuhr und ein Haus im Blickfeld hatte, dass einem so gut gefiel, und man sofort dachte: „Wer hat dieses Traumhaus wohl geplant, gebaut und welche Persönlichkeiten wohnen darin?“ Dies ist das größte Lob für jeden Architekten, denn Architektur soll in allen Bereichen faszinieren. Die Firma Etzi-Haus widmet sich mit ihren Kunden dieser Faszination, denn jeder zukünftige Hausbesitzer möchte sein ganz persönliches Traumhaus verwirklichen und dies zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Natürlich denken sich viele sofort: Architektenhaus = zu teuer = nicht leistbar. Genau wegen dieser Denkweise greifen viele Kunden zu einem sogenannten Typenhaus (Haus von der Stange), obwohl sie ihr individuell geplantes Haus zu einem vorgegebenen Budget von Etzi-

Haus haben könnten. Etzi-Haus hat sich auf belags- und schlüsselfertige Bauten in Ziegelbauweise spezialisiert und arbeitet mit ausgesuchten Kooperationspartnern zusammen. Die Kalkulationen werden alle im Haus durchgeführt und greifen auf über 1.500 Baustellen der vergangenen Jahre zurück. So viel Know-how und eine zwanzigjährige Tradition hat kaum ein anderer Generalunternehmer. „Die hauseigenen Architekten werden naturgemäß bereits in der Planungsphase von den Technikern unterstützt, nur so kann das Team das Bestmöglichste für die Hausherren herausholen, d.h. auch, dass die finanzielle Vorgabe bei uns bereits beim Planen eingehalten wird“, so Geschäftsführer Maximilian Etzenberger. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Firma ausschließlich mit qualitativ hochwertigen österreichischen Firmen zusammenarbeitet. Ab 01. März liegt der neue Ar-

chitektenkatalog auf und kann kostenlos unter s.etzenberger@etzi-haus.com angefordert werden. Meiner Familie und unserem Team ist es seit zwanzig Jahren ein Anliegen, unsere Kunden fachkundig zu beraten, Fragen umfassend zu beantworten und dadurch die Wünsche bestmöglich zu erfüllen.

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Banker wurde Kommerzialrat m Februar überreichte Rudolf Trauner, Präsident der Wirtschaftskammer OÖ, dem Banker Andreas Mitterlehner das Dekret über die Verleihung des Berufstitels Kommerzialrat. Mitterlehner ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender der OÖ Landesbank AG. Unter seiner Führung ist es gelungen, das Geschäftsvolumen in den vergangenen neun Jahren nahezu zu verdoppeln. Die OÖ Landesbank AG beschäftigt heute 447 Mitarbei-

ter. Neben dem Vorsitz der OÖ Landesbank AG ist Andreas Mitterlehner in zahlreichen weiteren Funktionen im Bereich der Hypothekenbanken tätig. Sein Engagement und Fachwissen stellt der frisch gebackene Kommerzialrat seit Jahren auch in den Dienst der Wirtschaftsvertretung. Foto: Mozart

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von links: Dr. Reinhold Mitterlehner, Dr. Andreas Mitterlehner, WKOÖ-Präsident Dr. Rudolf Trauner

Erfolgsprinzipien von Wolfgang Fasching

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xtremsportler Wolfgang Fasching geht ans Limit und darüber hinaus. Am 4. Februar berichtete er den Gästen der Raiffeisenbank Aichkirchen über seine jüngsten Herausforderungen. Der Extremsportler, Buchautor und Mentaltrainer ist dreifacher Gewinner des „Race across America“ und hat auch die höch-

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sten Berge aller Kontinente bestiegen. In seinem Vortrag motivierte er sein Publikum „hin und wieder die Komfortzone zu verlassen, um Außergewöhnliches zu erreichen“. Dr. Michael Nussbaumer, Aichkirchens Ortschef Georg Haider, Wolfgang Fasching und Bankstellenleiter Günter Stahrl

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BTV Neujahrsempfang 2013 Mit viel guter Laune beschwingt ins neue Jahr!

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1 Herbert Brunsteiner (Bgm. Vöcklabruck), Manfred Ettinger (GF BTV), BR Angelika Winzig (Obfrau WKO Vöcklabruck), Herbert Hummer (GF Lenzing Technik) 2 Bezirksbäuerinnen mit Manfred Ettinger 3 Familie Holzberger (Wichtlstube Edt/ Lambach) 4 Gerhard Gründl (Bgm. Schörfling/Attersee), Christoph Buttinger (Blumen Mayer),

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Karl Ploberger (Biogärtner), Norbert Graiger (Autohaus Graiger), Siegfried Lohninger (Heidelbeergarten Lohninger) 5 Beate Maxian, Martin Maringer, Birgit Brunsteiner, Christina Gneiß (BTV RedakteurInnen) 6 Peter Harringer (Bgm. Regau), Sandra und Wolfgang Langthaler (WIPA Personal) 7 Michael Foisel (Eternit), Hans-Jörg Kasper

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(Vorstand Eternit), Karl Leitner (GF doubrava) 8 Markus Fischer (F2-Architekten ZT GmbH), Gallus Pesendorfer (Bau Pesendorfer), Raphael Sticht (GF STIWA), Reinhard Köpl (Bau Pesendorfer), Christian Frömel (F2-Architekten ZT GmbH) 9 Regina Kuel (VARENA), Thomas Krötzl (VARENA), Helga Sturm (Stadtmanagerin Vöcklabruck)

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Mehr Fotos auf unserer Fotogalerie unter: www.dieoberösterreicherin.at

Fotos: Andreas Maringer

TV lud zum schon traditionellen Neujahrsempfang ins festlich geschmückte Fernsehstudio in Vöcklabruck und das Who is Who des Bezirks gab sich dabei ein schon lieb gewonnenes Stelldichein. Viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport nutzte die Gelegenheit zum geselligen Gedankenaustausch. Kulinarisch wurden die mehr als 300 Gäste mit einem köstlichen Buffet der Bezirksbäuerinnen verwöhnt.

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Die HT1-Eigentümer Christian Höckner (links) und Gerald Schlager bieten die effiziente Mitarbeiter- und Lehrlingssuche in Bild und Ton an

HT1 verkuppelt am Arbeitsmarkt Wer effizient suchet, der findet! Mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen Auf diese Art und Weise werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. „Die Fernsehbotschaft gelangt mindestens eine Woche lang direkt in die Wohnzimmer der Jobsuchenden und ist somit eine Punktlandung. Zudem hinterlässt eine durchdachte Mitarbeiter- und Lehrlingssuche in Bild und Ton bei allen Sehern einen bleibenden Eindruck über die jeweilige Firma“, betont HT1-Eigentümer Gerald Schlager. Spätestens dann, wenn die Mitarbeiter und Lehrlinge selbst vom Unternehmen und Arbeitsklima zu schwärmen beginnen, wird Aufmerksamkeit erregt. Denn nichts wirkt seriöser auf Jobsuchende. Gleichzeitig freut sich die Belegschaft über ihren Fernsehauftritt und ist mit Recht stolz darauf.

Die Moderatoren Kati Ornetsmüller und Martin Burgholzer rücken die Mitarbeiterund Lehrlingssuche auf HT1 ins rechte Licht

Info HT1 Mitarbeiter- und Lehrlingssuche wirkt: - Einspielung im Regionalfernsehen, auf www.ht1.at und der firmeneigenen Homepage - Fernsehen spricht alle Sinne an - Einblick in das Herz und die Produkte des Unternehmens - Direktansprache an Jobsuchende - Imagegewinn, nicht nur bei potentiellen Bewerbern - Hohe Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen

Kontakt: Ulrike Steinmaßl: Tel.: 0699/10328080; Erika Oberauer: Tel.: 0699/12429900

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s ist schon paradox. Während Firmen akribisch nach Fachkräften und Lehrlingen suchen, gibt es durchaus auch jede Menge Jobsuchende. Und dennoch landen beide Seiten immer wieder in der Sackgasse, weil sie sich gegenseitig nicht finden. Es sei denn, man packt die Sache auf Anhieb richtig an und geht als Trendsetter neue Wege. Die Film- und Fernsehmacher von HT1 haben diese Marktlücke aufgespürt und verkuppeln mit beachtlichem Erfolg am Arbeitsmarkt. Das Zünglein an der Waage ist pure Effizienz. „Bei der Mitarbeiterund Lehrlingssuche im Regionalfernsehen blenden Firmen ihre Konkurrenz zur Gänze aus. Es geht einzig und allein um das jeweilige Unternehmen. Das ist der entscheidende Unterschied zu einem Jobinserat unter vielen anderen“, erläutert HT1-Eigentümer Christian Höckner. 108 | Die Oberösterreicherin

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Natürliche Lebensräume à la carte! Als Spezialist für energiesparendes und natürliches Wohnen verfügt WunschHaus über mehr als 80 Jahre Erfahrung mit dem ressourcenschonenden Baustoff Holz. Seit knapp 50 Jahren sind wir der ideale Partner für modernes Wohnen mit massivem Holz und verfügen über profundes Know-how in der Realisierung individueller und zukunftsorientierter Lebensräume. Ihre Lebensplanung, Ihr bevorzugter Wohnstil und die Umsetzung Ihrer ganz persönlichen Wünsche stehen im Zentrum unserer Arbeit. Wunsch-Haus begleitet Sie als starker regionaler Partner konsequent von der ersten Idee bis hin zum fertigen Wohntraum. Ihr Wunsch-Haus ist aus ganz besonderem Holz Gesundheit und Wohlbefinden sowie die

nachhaltige Senkung Ihrer Energiekosten sind uns wichtig: Das Spektrum unserer innovativen Spezialwandausführungen reicht dabei von natürlichen Energiewänden in Holz-Lehmausführung bis hin zur Gigant-Massivholzwand in Passivhausqualität, die ein gesundes Raumklima gewährleistet. Wunsch-Haus: Voll Energie in die Zukunft Mit zahlreichen Innovationen setzt Wunsch-Haus auch 2013 starke Akzente in den Bereichen Umweltschutz und Energieeffizienz. Mit der Inbetriebnahme der firmeneigenen Photovoltaikanlage, die Strom für das Bürogebäude liefert, wurde im Jänner die umweltfreundliche Energieversorgung des Unternehmens weiter ausgebaut. Für die nächste Zeit ist geplant, weitere Teile des Betriebs via Sonnenergie und Biomasse zu versorgen.

Wunsch-Haus setzt so den bewährten Weg der Energie-Nachhaltigkeit konsequent fort: Schon seit vielen Jahren versorgen wir unsere Firma und 40 weitere Haushalte in St. Johann am Walde mit Bionahwärme.

Info Wunsch-Haus Holzbau & Zimmerei 5242 St. Johann/W. Tel.: 07743/8262-0 E-Mail: office@wunsch-haus.at www.wunsch-haus.at

Ing. Hermann Wunsch Geschäftsführer, Zimmermeister

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Consulting Company – ein Abend der Sieger Zum ersten Mal wurden am 7. Februar die Zukunftsprojekte für das ehemalige Schulareal und den Rossmarkt 39 in Grieskirchen der Öffentlichkeit präsentiert. Es war ein Abend der Sieger, den sich rund 250 Gäste nicht entgehen ließen.

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eni, vidi, vici. Gekommen – sind viele. Freunde, Geschäftspartner, Kunden und Interessierte. Gesehen – haben sie die ersten realistischen Ansichten und Pläne für zwei zukunftsträchtige Grundstücke in Grieskirchen. Gesiegt – haben das Welser Architekturbüro Benesch/Stögmüller und das Team von Bogenfeld Architektur aus Linz. Sie haben den Wettbewerb per Juryentscheid gewonnen und präsentierten

die geplanten Projekte „Trattnach-Arkaden“ und „Wohnen am Rossmarkt 39“ stolz dem interessierten Publikum. „Im Landschloss Parz war ein perfekter Rahmen gegeben, wir hatten 250 Gäste, die einen informativen Vortrag genießen konnten. Gleichzeitig war es auch ein gesellschaftliches Ereignis mit sehr guten Rückmeldungen, wir sind recht glücklich“, so Florian und Anton Kammerstätter, die Geschäftsführer des Welser

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Fotos: Andreas Maringer

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Immobilienunternehmens Consulting Company. Bürgermeisterin Maria Pachner freut sich über das neue Dienstleistungszentrum und die insgesamt rund 190 neuen Wohnungen für Grieskirchen in den nächsten Jahren. „Wir haben Partner gefunden, die Grieskirchen weiterentwickeln wollen. Schön, dass wir bei der Ideenfindung und beim Wettbewerb dabei sein durften.“ Petra Kinzl

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1 Anton Kammerstätter (Consulting Company), Bgm. Maria Pachner, Vize-Bgm. Günter Haslberger, Florian Kammerstätter (Consulting Company) 2 Markus Rohrer (Uniqa), Anton Kammerstätter (Consulting Company) 3 Klaus Holter (Rechtsanwalt), Richard Stögmüller (Architekt), Roland Hinterreiter (Consulting Company) 4 Laurenz Pöttinger, Florian Kammerstätter (Consulting Company) 5 Jürgen Mairinger, Walter Grillenberger, Christoph Kammerstätter, Andreas Hochhold

6 Walter Wurm (Sparkasse), Ulrich Eibensteiner (Sparkasse) 7 Reinhard Haider, Roland Schaur, Thomas Purrer (alle Oberbank) 8 Christa Gringinger, Eduard Gringinger 9 Ernst Lindinger, Alois Penninger, Hermann Pernsteiner 10 Josef Frischmuth (Ford Danner), Johann Hartl, Vize-Bgm. Günter Haslberger 11 Bettina Kastner, Gertraud Hinterreither 12 Martina Kammerstätter, Doris Kastner, Romana Stöckl 13 Alexandra Kammerstätter, Florian Kammerstätter (Consulting Company)

14 Hubert Engelberger, Claudia Hinterleitner, Martin Kreuzmayr 15 Markus Kellermair, Walter Bauer 16 Christian Nitsche, Florian Kammerstätter (Consulting Company), Birgit Kornmüller (Bogenfeld Architektur), Gerald Zehetner (Bogenfeld Architektur) 17 Sven Umert, Alois Penninger 18 Christian Schneitler, Jürgen Schneitler 19 Ingrid Waldl, Martina Tokic, Sabine Schamberger (alle Consulting Company) 20 Laurenz Pöttinger, Jacinta Mössenböck, Josef Rumer (Die Oberösterreicherin)

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Kapitänin Valerie Teufl mit vollem Einsatz in der Verteidigung

Große Pläne für das Finale Die Volleyballdamen von ASKÖ Linz-Steg wollen auch 2013 wieder ins Finale der nationalen Meisterschaft einziehen.

Manager Walter Hartl: „Nach den einvernehmlichen Vertragsauflösungen von Visnja Djurdejevic und Sherisa Livingston zum Jahresende 2012 konnten wir drei junge und sehr engagierte Spielerinnen verpflichten. Die beiden 21-jährigen US Girls Rachel Iaquaniello (179 cm) und Kelcy Marschall (187 cm) kommen von Universitätsmannschaften aus den USA und werden gemeinsam mit Sophie Wallner (24 Jahre jung, 179 cm groß,

kommt von SVS Post) im Angriff das Team verstärken”. Auch Trainer Jirka Siller ist mit den Neuerwerbungen und der Einstellung seines Teams sehr zufrieden : „Wir haben nun ein sehr ehrgeiziges und hart arbeitendes Team sowie ein sehr positives Mannschaftsklima. Alle Spielerinnen wollen wiederum das große Ziel Einzug in die Finalserie der Österr. Meisterschaft schaffen und den Serienmeister SVS Post besiegen. Dafür nehmen sie große Strapazen in Kauf und trainieren wöchentlich 8- bis 9-mal zwei Stunden. Wir haben nun bis Ende März Zeit, dann geht es mit der Semifinalserie der Österr. Meisterschaft los. Bis dahin müssen wir vor allem noch an der Feinabstimmung innerhalb des Teams arbeiten.“ Die Spieltermine der Halbfinal- und Finalserie sind auf der Homepage www.volleyball-linz-steg.at abrufbar.

Außenangreiferin Kelcy Marschall

Neuverpflichtung Sophie Wallner und Rachel Iaquaniello

Fotos: ASKÖ Linz Steg/Plohe

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roße Pläne hat auch heuer wieder das Volleyball-Damenteam von ASKÖ Linz-Steg. Nachdem bereits im Dezember 2012 der Einzug in das Viertelfinale des CEV-Cups (Europacups) erstmals in der Vereinsgeschichte gelang, wollen die Linzerinnen auch in der nationalen Meisterschaft wieder den Finaleinzug schaffen und dort ein weiteres Mal versuchen, den 20-fachen Serienmeister SVS Post zu besiegen.

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Männer Frauen sind immer erstaunt, was Männer alles vergessen. Männer sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern.

Foto: fotolia

Peter Bamm, deutscher Schriftsteller

Schnell und praktisch Für alle Vielflieger gibt es jetzt eine Innovation, die Zeit und Nerven beim Sicherheitscheck spart: Die Metallschnalle des „Flybelt“ lässt sich mit nur einem Handgriff abnehmen. Eine Weltneuheit aus Österreich macht den Sicherheitscheck am Flughafen erträglicher. Den Flybelt muss man nicht umständlich aus den Gürtelschlaufen ziehen, man trennt lediglich mit einem Handgriff die Schnalle vom Gürtel. Selbige legt man unter den HandgepäckScanner, während der Reisende selbst problemlos die Sicherheitsschleuse mit

dem Metalldetektor passiert. Danach wird die Gürtelschnalle wieder schnell und einfach am Gürtel befestigt. Die Gürtel gibt es in Leder (ab 99 Euro) und Kunststoff (ab 75 Euro) und mit verschiedenen Schnallen-Designs. Erhältlich sind sie unter www.flybelt.com und demnächst auch in Flughafenshops.

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost drei Flybelts Bussinessclass im Wert von jeweils 134 Euro. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage www.dieoberösterreicherin.at. Bitte nicht vergessen, die Gürtellänge anzugeben. Teilnahmeschluss ist Mittwoch, 27. März.

Foto: Flybelt

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Ein Mann, sein Rollstuhl und das ganz große Glück

Sie sind der schnellste Handbiker der Welt, haben bei den Paralympics in London sowohl Gold als auch Silber geholt. Eine Genugtuung, nachdem die anderen Österreicher bei den Olympischen Spielen weit unter den Erwartungen geblieben sind? Nein, es war keine Genugtuung. Sie haben auch versucht, 100 Prozent ihrer Leistung abzurufen, aber offenbar hat ihnen das nötige Glück gefehlt. Bei uns Behindertensportlern ist das tägliche Leben ein Kampf. Das beginnt schon in der Früh – wie komme ich aus dem Bett raus und ins Gewand hinein? Das Kämpfen wird uns mit der Behinderung mitgegeben und wir nehmen es mit in den Sport hinein. Ich denke, das führt auch zum Erfolg. Ärgert es Sie, dass der Behindertensport immer noch nicht den gleichen

Fotos: Andreas Röbl

Er ist 30 Jahre alt und ein gesunder Mann, als er vom Dach eines Hauses stürzt. Seitdem ist Walter Ablinger querschnittsgelähmt. Was ihn allerdings nicht daran hindert, sich große Ziele zu setzen – und diese auch zu erreichen. Vorigen Sommer hat er bei den Paralympics zwei Medaillen geholt. Im Interview mit der OBERÖSTERREICHERIN spricht der Innviertler über Mitleid, das Geheimnis der Sympathie und warum er sich zu den glücklichsten Menschen zählt.

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der oberösterreicher |

Ich will mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen, sondern konzentriere mich lieber auf die Zukunft. 2013 bin ich als Paralympics-Sieger der Gejagte.

Stellenwert hat wie der „normale“ Leistungssport? Na ja, eigentlich sollte es keine Unterschiede mehr geben, doch die Realität schaut anders aus. Ich bin weit davon entfernt, meine Familie versorgen zu können. Meine sportlichen Ausgaben versuche ich durch private Sponsoren auszugleichen. Außerdem haben wir im Behindertensport keine so guten Strukturen und Verbände im Hintergrund. Ich organisiere mir den Großteil meiner Rennen selbst – vom Transport bis zum Hotel. Was ich besonders schade finde: Jeder weiß, dass Marcel Hirscher voriges Jahr den Gesamtweltcup gewonnen hat. Aber kaum jemand hat mitgekriegt, dass auch ich Gesamtweltcup-Sieger bin. Wie geht es Ihnen, wenn Sie an den Moment zurückdenken, als Sie olympisches Gold gewonnen haben? Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich mich daran erinnere. Und was dann alles gekommen ist – Auszeichnungen, Ehrungen, das massive Medienecho. Das ist komplettes Neuland für mich. Ich freue mich, dass ich das erreichen konnte, allerdings bin ich kein Mensch, der sehr viel zurückblickt. Ich will mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen, sondern konzentriere mich lieber auf die Zukunft. Und 2013 bin ich als Paralympics-Sieger der Gejagte (lacht). Es stehen so viele Rennen wie nie auf Plan. Ist dieses positive Denken, dieses Nach-vorne-Schauen, eine Ihrer großen Stärken? Ich konzentriere mich nicht darauf, was ich nicht kann, sondern darauf, was ich kann. Ich zähle mich zu den glücklichs-

ten Menschen, weil ich ein so erfülltes Leben führe. Wenn Sie an den Sommer 1999 zurückdenken, an den Tag, als Sie beim Arbeiten vom Hausdach gestürzt sind und sich Ihr Leben von einem Moment auf den anderen vollkommen veränderte – verspüren Sie da auch so etwas wie Wut oder Trauer, dass alles so gekommen ist? Nein, ich bin nicht wütend. Ich trauere auch der Zeit vor dem Unfall nicht nach. Ich suche wieder das Positive und das ist, dass ich in einem Leben zwei völlig unterschiedliche Leben leben kann. Der Unfall war ein extrem einschneidendes Ereignis und wird mich immer begleiten. Aber ich schaue sehr positiv in die Zukunft! Woher haben Sie damals die Kraft genommen, Ihr Schicksal anzunehmen und nicht daran zu zerbrechen? Zuerst wusste ich überhaupt nicht, was los war und was es bedeutet, ein Leben im Rollstuhl zu führen. Ich habe mich gefragt, wie ich mit dieser Behinderung leben soll. Ich konnte nicht mehr arbeiten und wir hatten gerade erst ein Haus gekauft. Es war ein intensiver, mentaler Schmerz, weil ich keine Orientierungspunkte mehr hatte, dafür umso mehr Fragen. Außerdem war meine Frau zu diesem Zeitpunkt im dritten Monat schwanger. Allerdings war dieses ungeborene Kind genau das, was mir geholfen hat. Ich hatte eine Aufgabe als werdender Vater und darauf wollte ich mich vorbereiten. Wobei ich nicht gewusst habe, wie ich mit meiner Behinderung umgehen werde – das habe ich auch meiner Frau

gesagt. Ich wollte ihr keine Steine in den Weg legen. Glücklicherweise sind wir gemeinsam in meine Behinderung hineingewachsen. Was wünschen Sie sich von Ihren Mitmenschen? Gibt es noch Reaktionen, die Sie ärgern? Ich brauche kein Mitleid, damit kann ich nichts anfangen. Was ich auch nicht mag, sind Menschen, die hinter meinem Rücken reden, weil sie sich nicht trauen, offen mit mir zu sein. Kinder hingegen faszinieren mich. Sie fragen ganz offen, warum ich im Rollstuhl sitze – und ich erkläre es ihnen. Mir ist wichtig, dass der Mensch gesehen wird und nicht der Rollstuhl. Ich bin zwar darauf angewiesen, um mich fortzubewegen, aber ich bin nicht daran „gefesselt“ – oder sehen Sie irgendwo Ketten und Seile? (Deutet lachend nach unten auf seinen schwarzen Rollstuhl.) Sie sagen, ein Ziel sei kein Ziel, wenn man am Weg stecken bleibt. Welche Ziele haben Sie noch? Höhepunkt in diesem Jahr werden die Weltmeisterschaften, die im August in Kanada stattfinden. Dabei möchte ich wieder ähnlich professionell auftreten wie bei den Paralympics. Auf der WM-

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Steckbrief Name: Walter Ablinger Geburtstag: 12. Mai 1969 Wohnort: Rainbach im Innkreis Familie: verheiratet, 3 Töchter (Jasmin, 13; Stefanie & Leonie, 5)

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Positiv, entspannt und sehr sympathisch: der Paralympics-Sieger im Gespräch mit Redakteurin Nicole Madlmayr.

Strecke in Quebec habe ich schon Weltcuprennen gewonnen. Die Strecke liegt mir und ich würde gern bei allen drei Bewerben, bei denen ich an den Start gehe, Medaillen für Österreich holen. Allerdings wird es schwieriger, weil die Zahl der potenziellen Medaillen-Anwärter auf alle Fälle mehr sein wird als bei den Rennen in London. Neben diesen sportlichen Zielen möchte ich allerdings auch noch etwas anderes erreichen. Ich möchte die Menschen, denen ich begegne, zum Nachdenken animieren. Sie sollten sich damit beschäftigen, was wichtig ist im Leben. Ich möchte ihnen auch positive Energie vermitteln – und das Geheimnis der Sympathie. Das Geheimnis der Sympathie? Das ist die Fähigkeit, an seinem Gegenüber etwas Positives zu finden. Besondere Eigenschaften, ein schönes Lächeln, die Optik – wenn man will, findet man bei jedem Menschen etwas Gutes. Und wenn ich das tue, strahle auch ich Sympathie

Walter Ablinger mit der Trophäe für den gewonnenen Gesamtweltcup: „Schade, dass diesen Sieg kaum jemand mitgekriegt hat.“

aus. Das ist etwas ganz Wunderbares und sollte man im Zusammenleben mit anderen Menschen viel mehr nutzen. Ich lebe nicht umsonst nach dem Gesetz der Anziehung. Auf diese Weise habe ich auch meine sportlichen Erfolge zu mir gezogen. Können Sie uns erklären, wie man eine Goldmedaille bei den Paralympics zu sich zieht? Ich habe mir eineinhalb Jahre lang vorgestellt, wie es ist, wenn ich als Erster über die Ziellinie fahre und wenn für mich die Nationalhymne gespielt wird. Ich habe das ganz intensiv gespürt und irgendwann so verinnerlicht, dass ich sagen kann, ich habe den Erfolg zu mir gezogen. Die meisten Menschen unterschätzen die Kraft ihrer Gedanken – im positiven, aber auch im negativen. Jeder Mensch kann sein Leben selbst bestimmen, wenn er es in die Hand nimmt und es schafft, seine Komfortzone zu verlassen. In jedem von uns steckt so viel Po-

tenzial, nur die meisten wissen es nicht. Dass es funktioniert, hat mir das vorige Jahr eindrucksvoll gezeigt. Wie wäre Ihr Leben ohne den Unfall verlaufen? Hat der Sport schon immer eine so große Rolle gespielt? Ich bin immer sportlich gewesen, habe leidenschaftlich gern Fußball gespielt. Allerdings war ich weit davon entfernt, bei Olympischen Spielen teilnehmen zu können. Nach dem Unfall hat mich der Sport auch ins Leben zurückgebracht. Ich habe gemerkt: Je sportlicher ich bin, umso leichter fällt mir die Bewältigung des Alltags. Ohne den Unfall würde ich heute vermutlich ein „Standard-Leben“ führen. Ich würde versuchen, meiner Familie ein gesichertes Leben zu bieten, den Schuldenberg abzuarbeiten und in meiner Freizeit ein bissl Sport betreiben. Ich würde garantiert nicht in dieser bewussten Wahrnehmung leben, wie ich es jetzt tue. Nicole Madlmayr

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High Tech Titan für die Augen: Adventurer Aviator-Shades von Silhouette (229 Euro). Habt acht: Der Military-Look ist wieder da (Blouson von Review um 59,95 Euro).

London calling: Weil es nicht egal ist, was man(n) darunter trägt (Short von Jockey um 19,95 Euro).

Foto: bugatti

Lässig in Leder: sportliches Blouson in Dunkelblau (bugatti um 449 Euro).

Mann oh Mann

Endlich dürfen die dicken Daunenjacken im Schrank bleiben. Stattdessen gibt es lässige Blousons, Military-Looks und für den etwas modemutigeren Mann Blumenmuster auf Hemden und Jacken. Lassen Sie sich inspirieren, meine Herren! Zeitlos schön: die „Luminor Submersible 1950“ von Panerai; einmalige Auflage von 1000 Stück (Preis auf Anfrage).

Gut betucht: leichter Schal von Luis Trenker (119 Euro).

Farbe bekennen: klassisches Hemd in sattem Mint von Gloriette (89,89 Euro). Tradition verpflichtet: Zuwachs für die Nabucco-Familie von Raymond Weil mit der „Nabucco Cuore Caldo Twelve“ (Preis auf Anfrage). Die Oberösterreicherin | 117

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Fotos: Fotolia, privat

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Warum Männer keine

Depressionen haben Männer haben keine Depression. Das jedenfalls behauptet Gottfried Huemer. Der Lebens- und Unternehmensberater aus Laakirchen weiß, wovon er spricht. Er hat selbst jahrelang die Überlastungszeichen seines Körpers ignoriert – bis gar nichts mehr ging. Mit seinem neuen Buch will er Männern helfen, die überfordert sind und es sich nicht eingestehen können oder wollen.

„Kein Mensch weiß, wie es mir wirklich geht ...“ Ein Satz, den Sie oft von Männern hören, die zu Ihnen kommen? Ja, so beginnen viele Leidensgeschichten von Männern. Die meisten haben zwar einen großen Freundeskreis, aber nur die wenigsten einen wirklich guten Freund, mit dem sie offen reden können. Und bei ihren Partnerinnen fühlen sie sich nicht verstanden. Sie haben das Gefühl, sich abzurackern, um die Familie zu ernähren und abzusichern – und dann sagt ihnen

die Frau auch noch, dass er ohnehin nur seinen Job im Kopf habe. Das kann ein Mann nicht nachvollziehen. Warum klaffen das männliche Bild nach außen und die tatsächliche Gemütslage von Männern so weit auseinander? Das ist eine gute Frage, die ich mir heute noch stelle. Was mir durch meine Arbeit auffällt, ist, dass Männer schon als Kinder lernen, ihre Gefühle nicht zuzulassen. Es wird ihnen gesagt, dass sie kein

Weichei sein sollen, dass sie nicht weinen sollen. Also beginnen Buben, ihre wahren Bedürfnisse zu verstecken. Und das zieht sich bis ins Erwachsenenalter. Sie sagen, dass die Ursachen häufig in der Kindheit zu finden sind. Was brauchen Buben, damit gesunde, starke Männer aus ihnen werden können? Buben brauchen zwei notwendige „Grundnahrungsmittel“ von ihren Eltern – die liebevolle und fürsorgliche An-

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Wenn man seine Gefühle ständig zuschüttet, meldet sich unweigerlich der Körper. Die meisten Menschen – besonders Männer – reagieren erst, wenn ihnen etwas weh tut. Männer-Coach Gottfried Huemer

erkennung des Vaters und die Liebe der Mutter. Meist bekommen sie die Anerkennung nur über Leistung. Sie müssen stark sein und mehr leisten als die anderen, damit der Vater sie sieht und lobt. Oft ist der Vater auch wenig zu Hause, dann beginnen Buben, sich fehlende Anerkennung von außen zu holen. Als Männer holen sie sich diese Anerkennung im Job. Sie nehmen immer ein bisschen mehr Arbeit an, als sie bewältigen können. Und irgendwann erreichen sie einen Punkt, an dem ihnen ihr Körper ganz klar signalisiert, dass es nicht mehr geht. Wie können diese Signale aussehen? Die häufigsten Symptome, die ich bisher kennen gelernt habe, sind ein nicht diagnostizierbarer Magendruck, Rückenschmerzen, Tinnitus, ein entzündeter Darm, Blasendruck und Spannungskopfschmerz. Dafür gibt es keine körperlichen Ursachen. Die Beschwerden rühren vielmehr daher, dass der Körper dauernd unter Spannung steht – wie ein Bogen, der permanent gespannt ist. Es ist immer dieser Reststress da, ob der Mann auch die Anerkennung bekommt, die er unbedingt braucht. Das verursacht Spannung und passiert so lange, bis die Betroffenen es gar nicht mehr spüren. Über einen längeren Zeitraum verhärten sich die Muskeln und nach zehn bis 15 Jahren reagiert der Körper mit Symptomen. Haben Sie das selbst auch so erlebt? Sie waren vor Ihrem Zusammenbruch ja erfolgreicher Autohändler ... Ich war nicht anders. Ich habe tatsächlich

bis zum Schluss geglaubt, dass es mir gut geht, aber mein Körper hat eben nicht mehr mitgespielt. Mir hat alles weh getan, ohne dass mein Arzt irgendeine Ursache dafür finden konnte. Wenn man seine Seele über längere Zeit ignoriert und Gefühle – speziell die negativen – ständig zuschüttet, meldet sich unweigerlich der Körper. Die meisten Menschen – und hier wieder besonders die Männer – reagieren erst, wenn ihnen etwas weh tut. Als erfolgreicher Autohändler hatte ich alles, was man für ein vermeintlich schönes Leben braucht. Doch irgendwann habe ich in meinem Inneren gespürt, dass ich schon lange nicht mehr auf meine wirklichen Bedürfnisse geschaut habe. Das hat mir die Augen geöffnet. Allerdings war es ein mühsamer Prozess. Ich habe acht Jahre lang gebraucht, bis ich mich wieder richtig gut und gesund gefühlt habe. Woran erkennen Männer, dass sie überfordert sind – auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollen? Häufig sind diese Männer aggressiv und über eine längere Zeit frustriert. Sie haben das Gefühl, dass sich alle gegen sie verschworen haben und keiner sie versteht. Die Schuld dafür suchen sie immer im Außen. Sonst müssten sie ja zugeben, dass sie nicht ehrlich zu sich selbst sind. Würden sie es sein, müssten sie sich eingestehen: „Nein, es geht mir nicht gut.“ Sie müssten sich auch mit den Ursachen auseinandersetzen. Das ist eine große Herausforderung für Männer. Die meisten haben Angst davor, in ihr Inneres zu gehen.

Was kann eine Frau tun, wenn sie das Gefühl hat, dass ihrem Mann alles zu viel wird? Diesem Thema habe ich ein eigenes Kapitel im Buch gewidmet. In erster Linie finde ich es wichtig, dass sie Geduld mit dem Mann hat. Wenn er aggressiv ist, wäre es gut, wenn sie es nicht persönlich nimmt. Was nicht bedeutet, dass sie sich alles gefallen lassen muss. Im Gegenteil, sie darf und soll klare Grenzen setzen. Allerdings brauchen Männer eine gewisse Reifezeit, bis die Belastung so groß wird und sie es nicht mehr aushalten. In dieser Zeit ist es für die Frau wichtig, auch auf sich selbst zu schauen, damit sie sich stärkt und nicht auch noch Kraft verliert. Nicole Madlmayr

Info Zur Person: Gottfried Huemer ist Lebens- und Unternehmensberater mit eigenem Erwachsenenbildungsinstitut in Laakirchen. Seit zehn Jahren coacht er Männer. Zudem ist er Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Lebensberatung. www.instituthuemer.at Buchtipp: „Männer haben keine Depressionen ...“, Gottfried Huemer, Kreuz Verlag, ISBN 978-3-451-61189-6; 15,40 Euro

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Life am Berg: Mission Spaß im Schnee Unter diesem Motto stand der diesjährige Business Ski Day am Freitag, 15. Februar in Hinterstoder.

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1 Gino und Paolo Cuturi (Wimmer Medien) mit Life Radio Geschäftsführer Christian Stögmüller 2 Joachim Haindl-Grutsch (IV OÖ) mit Life Radio Programmchef Ullrich Jelinek 3 Michael Kehrer, Werner Wawra (beide VKB Bank), Helmut Slezak (Messedirektor

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6 Messe Ried), Radprofi Roman Rametsteiner und Jörg Schwertner (VKB Bank) 4 Mit der Österreichneuheit, dem ruckXbob, gings auf die Piste 5 Bei der Skidoo Safari gaben die Gäste Gas 6 Hoch hinaus mit dem Life Radio Tandemschirm

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7 Das nächtliche Life Radio Matratzenrennen war ein voller Erfolg 8 Cornelia Bouchal (OÖGKK), Sonja Angerer und Susanne Fürhauser (Createam), Christian Gratzl (Linz AG), Eva Manzenreither (Junge Industrie) und weitere Gäste bei der finalen Hüttengaudi

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Foto: Cityfoto/Mayr

ife Radio, die OÖNachrichten, die VKB-Bank und die Industriellenvereinigung OÖ luden rund 300 Gäste auf den Berg, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag im Schnee zu verbringen. Einige Gäste freuten sich über den Gewinn eines Exklusiv-Erlebnisses und durften Tandemfliegen, bei einer Skidoo Safari so richtig Gas geben oder mit der Österreichneuheit, dem ruckXbob, die Piste rauf gehen und danach mit dem Bob aus dem Rucksack runterflitzen. Für die Gäste, denen es die Brettln im Schnee nicht so angetan haben, gab es ein eigenes „No-Brettl-Programm”. Die finale Hüttengaudi fand in der umfunktionierten Pistenbully-Garage statt, die in eine perfekte Partylocation verwandelt wurde. Wer Lust hatte, machte beim Life Radio Jux-Race mit und stürzte sich mit gelben Luftmatratzen im KO-System den Hang hinunter. Danach brachte der Life Radio DJ den Dancefloor zum Brennen und die Gäste zum Mitshaken.

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Eigenkapitalstarke Volksbank: solides Geschäftsergebnis Die regionale und unabhängige Volksbank Schärding kann für 2012 ein solides Ergebnis liefern und eine ausgezeichnete Eigenkapitalausstattung vorweisen. hend von den drei Geschäftsstellen werden mehr als 25.000 Privat- und Firmenkunden aus dem Innviertel und aus dem benachbarten Bayern von rund 80 Mitarbeitern persönlich beraten und betreut. Sponsor-Aktivitäten Die Volksbank Schärding ist für die nächsten drei Jahre offizieller Partner der Jungen Wirtschaft Schärding: Mit dieser Partnerschaft werden heimische Jungunternehmer gefördert, ihnen der Start in die Eigenständigkeit erleichtert und wertvolle Impulse für die regionale Wirtschaftsentwicklung geschaffen.

Mag. Gerhard Haidinger und Dr. Richard Ecker

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ie Eigenmittel erreichten 2012 einen Wert von 60,1 Millionen Euro oder eine Eigenmittelquote von 21,74 %. Die Volksbank besitzt damit mehr als 2½-mal so viele Eigenmittel als derzeit gesetzlich (8%) vorgeschrieben sind. Die ebenso außergewöhnlich hohe Kernkapitalquote erhöhte sich auf 16,3 %. Damit kann die Volksbank die Erwartungen Ihrer Kunden nach Stabilität und Sicherheit mehr als erfüllen. Gefragter Finanzierungspartner Mit Krediten in der Höhe von 334,2 Millionen Euro kann die Volksbank Schärding ihre Vorrangstellung als gefragter Finanzierungspartner und finanzieller Nahversorger für Private und Unternehmer unter Beweis stellen. Mit dieser Finanzierungsleistung sichert die Volks-

bank Schärding das regionale Wachstum, hilft damit Arbeitsplätze zu schaffen und in weiterer Folge Investitionen und die Konsumtätigkeit anzukurbeln. Konstantes Jahresbetriebsergebnis Unter Berücksichtigung der verwalteten Kunden-Wertpapiere im Ausmaß von 425 Millionen Euro ergibt sich ein erweitertes Geschäftsvolumen in Höhe von 1100 Millionen Euro. Das Jahresbetriebsergebnis konnte trotz schwierigem Umfeld mit 4,3 Millionen Euro konstant zum Vorjahr gehalten werden. Aus der Region – für die Region Die Volksbank Schärding betont ihre Eigenständigkeit als unabhängige Regionalbank mit mehr als 3300 Mitgliedern. Aus der Region – für die Region: ausge-

Ausblick 2013 „Auch heuer will die Volksbank im klassischen Bankgeschäft kontinuierlich wachsen. Wir werden das partnerschaftliche Verhältnis zu allen Kunden stärken, das gesamte Qualitätsniveau in der persönlichen Beratung und in sämtlichen Bankdienstleistungen zum Vorteil unserer Kunden weiterentwickeln“, so Volksbank-Vorstandsvorsitzender Richard Ecker.

Info Ihre Ansprechpartner für Rückfragen: Dir. Dr. Richard Ecker, Tel.: +43 (0) 7712/3264 - 111 richard_ecker@schaerding.volksbank.at

Dir. Mag. Gerhard Haidinger, Tel.: +43 (0) 7712/3264 - 113 gerhard_haidinger@schaerding.volksbank.at

Gerhard Steibl, Marketing & Kommunikation, Tel.: +43 (0) 7712/3264 - 981 gerhard_steibl@schaerding.volksbank.at

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Chefredakteurin Ulli Wright ist vom übersichtlichen Cockpit des ASX begeistert.

Sparsamer Allrad Groß, stattlich, zuverlässig – was uns an einem Mann gefällt, mögen wir auch beim Auto. Und wenn er dann noch so gut ausschaut wie der Mitsubishi ASX, steht einem weiteren Kennenlernen nichts im Weg.

Sportlich, aber nicht wuchtig Und schnell kann ich den Mann verstehen: Der ASX präsentiert sich zwar unaufgeregt sachlich, besticht aber mit viel Platz, Sparsamkeit und gutem Antritt. Optisch macht er auch was her – elegant, sportlich und nicht zu wuchtig. Ein bisschen erinnert er an einen Kollegen aus dem hohen Norden, was wir ausdrücklich als Kompliment verstanden wissen wollen! Auch die inneren Werte des japanischen Kompakt-SUV stimmen. Das Cockpit ist übersichtlich, die verschiedenen Elemente sind leicht verständlich und ein-

fach zu bedienen. Chefredakteurin Ulli Wright ist begeistert: „Ich mag es, wenn ich mich in einem Auto sofort zurechtfinde. Nichts ist schlimmer als unzählige Knöpfe, bei denen man nicht weiß, welcher für welche Funktion steht.“ Schont Umwelt und Geldbörse Was am ASX noch gefällt: Allradantrieb, ausreichendes Platzangebot (sogar in der hinteren Reihe haben die großen, stattlichen Männer mit Gardemaß von 1,90 Meter bequem Platz), die im Test einwandfrei funktionierende Start-StoppAutomatik und die Anzeige, wann die Fahrerin in den höheren Gang schalten soll. Beides hat dazu beigetragen, dass wir den Wagen wirklich sparsam mit durchschnittlich sechs Litern pro 100 Kilometer fahren konnten. Für diese Größenordnung absolut okay. Das schont die Umwelt und unsere Nerven an der Tankstelle! Der ASX hat übrigens gerade erst ein kleines Facelift bekommen, das ihm sehr gut steht. Und wer sich für einen Kauf entscheidet, kriegt noch bis Ende April 3000 Euro Eintauschbonus. Nicole Madlmayr

Frauen-Check Flirtfaktor: Kleine Frau in großem Auto – das zieht immer! Familienfreundlichkeit: Die Kinder fühlen sich wohl, Oma und Opa auch. Alles gut! Shoppingtauglichkeit: Viel Platz für die neue Frühlingsmode! Das gefällt uns zum ASX: die „Bacall“-Bag von Tyoulip Sisters (229 Euro)

Daten&Fakten Mitsubishi ASX 1,8 DI-D HP 4WD Intense, 150 PS/110 kW, vom Werk angegebener Verbrauch: 5,6 l/100 km, Testmodell: 33.390 Euro Neben zwei Benzinern (2WD, 117 PS, ab 21.390 Euro) sind vier Diesel-Modelle (116 oder 150 PS) ab 27.990 Euro erhältlich.

Fotos: Werk, Die Oberösterreicherin

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och nicht nur Frauen gefällt der ASX. Auch Männer wissen ihn zu schätzen. Der Herr, der mir den Wagen für die zweiwöchige Testzeit übergibt, trennt sich offensichtlich nur schwer von ihm. Nach der ausführlichen Erklärung sämtlicher Funktionen und einer eindringlichen Warnung vor der 150-PS-Antrittsstärke (die ich augenzwinkernd mit einem „Er hat ja auch ein bissl ein Gewicht, das er bewegen muss“ beantworte), lässt er mich dann doch fahren.

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Die Optik des Rio ist schnittig. Ledersitze und Armaturenbrett sind farblich perfekt aufeinander abgestimmt.

Gut bestückt Ich mag Überraschungen. Besonders, wenn sie so positiv ausfallen wie beim Kia Rio. Unser zweiwöchiger Praxis-Test hatte gleich mehrere Überraschungen zu bieten.

Überraschung Nummer zwei: das Innenleben. Große Augen, als wir zum ersten Probesitzen Platz nehmen. Cognacfarbene Ledersitze, auf denen die Fahrerin ebenso gut sitzt, wie sie aussehen. Perfekt darauf abgestimmt ist das Armaturenbrett in Schwarz, Chrom und Braun. Die weichen Oberflächen schmeicheln den Fingern. Angenehm: Auch in der zweiten Reihe haben die Passagiere bequem Platz. Nur Kind anschnallen und Opa heraushieven, macht bei unserem dreitürigen Testmodell weniger Spaß. Überraschung Nummer drei: die Ausstattung – der zweite Grund für unser Staunen beim Einsteigen. Navi mit Touchscreen und inklusive präziser Rückfahrkamera, Sitz- und Lenkradhei-

zung, automatische Klimaanlage mit Staub- und Pollenfilter, schlüsselloser Zugang und Start-Stopp-Automatik zum Spritsparen. Wir sind begeistert! Viel Sicherheit serienmäßig Überraschung Nummer vier: die Sicherheit im Rio. Alle Modelle sind mit ABSBremssystem und einem Bremsassistenten (BAS) ausgestattet, der im Notfall automatisch die maximale Bremskraft zur Verfügung stellt. Serienmäßig ist auch die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), die bei Bedarf einem Unter- oder Übersteuern des Wagens entgegenwirkt. In Summe mit allen weiteren technischen Helferleins ergeben das Bestnoten und fünf Sterne im EuroNCAP-Crashtest. Fazit: Wir waren auf angenehmste Weise vom Kia Rio überrascht. Schaut gut aus und fährt sich auch so! Vielleicht sogar ein bisschen zu gut, denn den vom Hersteller angegebenen Verbrauch mit 3,6 Litern pro 100 Kilometer haben wir mit knapp fünf Litern nicht geschafft. Nicole Madlmayr

Frauen-Check Flirtfaktor: Der Rio ist besonders bei jungen Männern ein Blickfang – die Fahrerin hoffentlich auch (-;

Familienfreundlichkeit: Hält sich beim Dreitürer in Grenzen! Das Anschnallen der Kinder auf dem Rücksitz oder das Heraushieven des Opas ist wenig spaßig. Shoppingtauglichkeit: Der Kofferraum entspricht absolut den Erwartungen eines Kompaktwagens.

Das gefällt uns zum Rio: das LidschattenQuartett „Seduction“ von Chanel (49 Euro).

Daten&Fakten KIA Rio xR 1,4 CRDi, 90 PS/66 kW, vom Werk angegebener Verbrauch (Stadt & Land kombiniert): 3,6 l/100 km, Testmodell: 20.490 Euro. Neben zwei Benzinern (70 oder 85 PS, ab 11.490 Euro) gibt es auch zwei DieselModelle (75 oder 90 PS) ab 13.090 Euro.

Fotos: Werk, Die Oberösterreicherin

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berraschung Nummer eins: die äußere Erscheinungsbild. Schnittig mit markanter Chromspange im Kühlergrill und großen Scheinwerfern von vorne. Lässig mit hohem Heck die Rückansicht. Unser Testmodell glänzte zudem in einem wunderschönen Braun-Metallic.

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Besucheransturm beim Rüstorfer Dschungelcamp 600 Besucher aus sechs verschiedenen Bezirken in Oberösterreich kamen zu traditionellen Maskenball des ATSV Rüstorf.

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allvater Johannes Kronberger und seine fleißigen Helfer scheuten keine Kosten und Mühen und zauberten eine Dschungellandschaft der Extraklasse. Ballbaumeister Andreas Steinmair und Dekochefin Lisa Kronberger kreierten tolle Bars und Dschun-

gelbilder. Allein die 30 kostümierten Gruppen (300 Masken) machten es der Promi-Jury mit den Vizebürgermeistern Brigitte Vogl und Josef Müller bzw. Rene Wenk nicht einfach, die Besten zu küren. Nach anstrengender Beratung gingen „Dirk Bach und seine Dschungelpalmen“

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1 Monika Bachinger, Manuela Kofler, Johannes Kronberger, Petra Baumgartner, Ulli Ölsinger (Inkassobüro Hillinger) 2 Dirk Bach und seine Dschungelpalmen 3 Natascha Pallweber, Nina Seferagic, Christina Silber 4 Ing. Hannes und Claudia Stögermüller (Fa. Rheinmetall), Ursula Hamader, Barbara und

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als Sieger hervor. Für beste Stimmung und tolle Tanzeinlagen sorgte die Tanzband „Best of Malibu“. Halb Oberösterreich freut sich jedenfalls schon auf den Rüstorfer Faschingsball 2014. Mehr Fotos auf unserer Fotogalerie unter: www.dieoberösterreicherin.at

8 Jusuf Demir (vorne) 5 Nik Imgrüth, Sabine Seethaler (Fa. Mrs. Sporty), Helmut Föttinger (Sparkasse OÖ), Georg Seethaler (Fa. SAUNA Bau), Renate Föttinger 6 Johannes Kronberger, Josef Fürtbauer (Gmundner Milch), Sabine Leibetseder, Dr. Rene Wenk (Innenministerium),

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Johann Föttinger 7 Fleißige Helfer im Dschungelzelt 8 Eva Dachs und Nina Kromer 9 Katrin Hauser, Michaela Müller-Kreutzer, Stefanie Fuchs, Bettina Wimmer 10 Julia Rieger, Sarah Holzinger, Anna Steinböck, Tina Seferagic, Eva Steinböck, Elisabeth Rauscher

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Leben Der Kuss ist ein liebenswerter Trick der Natur, ein Gespräch zu unterbrechen, wenn Worte überflüssig werden.

Foto: Fotolia

Ingrid Bergmann, schwedische Schauspielerin

Erziehen, aber richtig! Viele Eltern sind verunsichert: Wie erzieht man Kinder richtig? Was brauchen sie, um sich gut entwickeln zu können? Bestsellerautor Jesper Juul gibt in seinem Buch Antworten. im Umgang mit ihren Kindern besser machen können. Sollte zur Pflichtlektüre für Mamas und Papas werden, die ihren Kindern respektvoll begegnen wollen. Sehr empfehlenswert! „Vier Werte, die Kinder ein Leben lang tragen“, Jesper Juul, Gräfe und Unzer Verlag, ISBN 978-3-8338-2608-5; 17,40 Euro.

Für die Hausapotheke Schon unsere Omas wussten, dass ein kühlender Topfenwickel abschwellend und schmerzlindernd wirkt. Im 21. Jahrhundert gibt es diesen fix fertig als „Quarkpack“-Topfenkompressen. Praktisch auch für unterwegs! Erhältlich in Apotheken (10,40 Euro).

Foto: Werk

Es sind vier Werte, die der dänische Autor Jesper Juul als tragfähige Säulen für eine gute Entwicklung von Kindern und ihren Familien sieht: Gleichwürdigkeit, Integrität, Authentizität und Verantwortung. Jedem dieser Werte hat Juul ein Kapitel in seinem Buch gewidmet. Darin beschreibt er einfühlsam und am Beispiel von realen Familiensituationen (sehr nah am echten Leben!), was Eltern

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it in den Frühling

Wer den Winter für eine sportliche Pause genützt hat, sollte nun wieder in die Gänge kommen. Mit dem passenden Training, basischer Ernährung und einer gehörigen Portion Motivation lässt sich der Körper wieder in Schwung bringen. Und lästige Pölsterchen schmelzen nebenbei wie von selbst!

„Wichtig ist, dass der Sport Spaß macht“, betont Michael Peyrl, Physiocoach und

diplomierter Personaltrainer aus Steyr (www.raum5.at). „Grundsätzlich ist für mich Laufen die körpernahste und natürlichste Sportart. Allerdings haben wir uns von Läufern zu Sitzern entwickelt, so dass die meisten Menschen das richtige, gesunde Laufen verlernt haben. Viele laufen sehr unökonomisch und mit zu wenig Körperspannung. Das Ergebnis sind meist kleine oder auch mal größere Wehwehchen.“ Menschen mit starkem Übergewicht sollten nicht laufen, da es die Gelenke belastet und zu erheblichen gesundheit-

lichen Schäden führen kann. Sinnvoller ist für sie Nordic Walken, Radfahren oder Schwimmen. Durch die Schwerelosigkeit im Wasser werden Gelenke und Knochen geschont. Zusätzlich wird das Herz-Kreislauf-System trainiert. Mit Maß und Ziel beginnen Beginnen sollte man immer mit Maß und Ziel. Das bedeutet: kürzere Trainingseinheiten mit niedriger Belastung. „Sehr oft wird mit zu hoher sportlicher Intensität gestartet“, weiß Peyrl. „Das führt beinahe immer zu Motivationsverlust, Überbelastungen, Verspannungen

Fotos: Fotolia

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ie Weihnachtszeit ist lange vorbei, die hartnäckigen Pölsterchen an Bauch, Po und Oberschenkeln sind noch immer da. Sie haben den Winter für eine Trainingspause genützt und möchten trotzdem fit in den Frühling starten? Dann ist es höchste Zeit, wieder in die Gänge kommen. Für welche Ausdauersportart – Laufen, Nordic Walken, Radfahren, Schwimmen – man sich entscheidet, hängt von den eigenen Vorlieben und Möglichkeiten ab.

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So gelingt der Start in den sportlichen Frühling

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und im schlechtesten Fall zu Verletzungen. Denn der Muskel Herz und damit das Herz-Kreislauf-System, sämtliche Muskeln, besonders auch die Gelenke und Knorpel müssen sich erst wieder langsam an die steigenden Belastungen gewöhnen.“ Der Experte empfiehlt, vor Trainingsbeginn einen Fitness-Test zu machen. Dabei wird festgestellt, wo sich der individuelle Fitness-Level nach dem sportlichen Winterschlaf befindet. Danach ist moderates Ausdauertraining im aeroben Energiestoff wechsel mit niedriger Herzfrequenz

Falscher Ehrgeiz kann der Gesundheit schaden! Wer es mit dem Training übertreibt, riskiert Fitness, Wohlbefinden und Gesundheit. M[Y^i[bdI_[Z_[8[bWijkd]i_dj[di_jj:[hAhf[hckii_cc[hm_[Z[h][\ehZ[hj werden, damit Leistungssteigerungen möglich werden. M[hc_j7kiZWk[h[_d^[_j[dijWhj[jkdZdeY^m[d_];h\W^hkd]^Wj"aWdd[_d[ Fkbik^hl[hm[dZ[d$:_[i[aWdd[_d[]heX[H_Y^jkd]\”hZ[d>[hpiY^bW]][X[dkdZ p[_]jWkY^[_d[dH_Y^jm[hj\”hZ_[l[hXhWkY^j[dAWbeh_[dWd$ 7Y^j[dI_[X[iedZ[hipk8[]_ddWk\[_d[]kj[C_iY^kd]WkiAhW\j#kdZ 7kiZWk[hjhW_d_d]:_[i[AecX_dWj_edXh_d]j7Xm[Y^ibkd]kdZ[_d[aecfb[jj[ Fitness für den Frühling. Ieh][dI_[\”hWkih[_Y^[dZH[][d[hWj_ed:[ddWkY^Fhe\_im_ii[d0Dkh_dZ[h H[][d[hWj_edm_hZcWdijWha 8Wk[dI_[Waj_l[;djifWddkd][_d?Z[Wb_ij sportlich anspruchsvolles Yoga. 7Y^j[dI_[Wk\?^h[7jckd]I_[X[ij_ccj maßgeblich die Leistungsfähigkeit. ;hd^h[dI_[i_Y^^eY^m[hj_]kdZWki][me][d JhW_d_[h[dI_[d_Y^j"m[ddI_[ahWdai_dZ 8[iedZ[hiX[_^WhjdYa_][dL[ha”^bkd][d ist es wichtig, sich voll auszukurieren. L[hiY^b[ffj[?d\[aj[add[dlehWbb[c WkY^ZWi>[hpWd]h[_\[d$

(in etwa 50 bis 65 Prozent der maximalen Herzfrequenz) optimal. In der Praxis sind das drei bis fünf Mal pro Woche mindestens 20 Minuten Ausdauersport. Nicht nur Ausdauer trainieren Besonders wichtig ist, neben der Ausdauer auch Kraft, Beweglichkeit, Stabilität und Koordination zu trainieren. Das können Kniebeugen auf labilen Unterlagen (für Stabilität) ebenso sein wie kurze Stiegenläufe auf dem Fußballen oder dynamische Ausfallschritte für mehr Kraft und diagonales Beinschwingen oder Hopserlauf vorwärts und rückwärts für

die Koordination. „Muskeln sind auch im Ruhezustand aktiv und verbrauchen Energie“, erklärt Peyrl. „Je besser die Muskulatur trainiert ist, umso mehr Kalorien werden im Grundumsatz verbraucht. Beim Ergänzungstraining werden ebenso wie beim Kraftaufbau und dem Ausdauersport Muskeln aufgebaut. Und das trägt wiederum zum erhöhten Energieverbrauch bei.“ Basisch essen: Körper entlasten Doch nicht nur mit Sport kann man fit in den Frühling starten. Auch mit der richtigen Ernährung lassen sich müde Le- φ Die Oberösterreicherin | 127

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bensgeister wecken. Die Linzer Ernährungsexpertin Magdalena Pointner (www.intelligent-abnehmen.at) empfiehlt, zwei bis drei Wochen lang basisch zu essen. Das bedeutet: viel Obst und Gemüse sowie Pflanzeneiweiß, das zum Beispiel in Körnern, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten ist. „Das Eiweiß ist wichtig, damit die Muskulatur nicht abgebaut wird“, betont Pointner. Wer es schafft, in dieser Zeit zusätzlich auf Zucker, Weißmehl, Alkohol und industriell vorgefertigte Produkte zu verzichten, kann seinen Körper ganzheitlich entlasten und entgiften. Damit tut man vor allem seiner Bauchspeicheldrüse Gutes, weil sie weniger arbeiten muss. Nimmt man viel Zucker (der auch in Weißmehlprodukten enthalten ist) zu sich, erhöht das den Blutzuckerspiegel. Um diesen An-

stieg wieder auszugleichen, muss die Bauchspeicheldrüse Insulin produzieren – und das belastet den Körper. Wer hingegen darauf verzichtet, gönnt ihr sozusagen Urlaub. Positiver Nebeneffekt nach ein bis zwei Wochen: Man schläft besser und bekommt einen wahren Vitalitätsschub. Gutes Fett statt Fettsparen Hilfreich gegen Müdigkeit ist auch, die Produktion des Gehirnbotenstoffes Serotonin anzukurbeln. Das gelingt durch die Verwendung von hochwertigen Pflanzenfetten. Am bekanntesten ist dabei die Omega-3-Fettsäure, die in Lein-, Rapsund Hanföl enthalten ist. Die Ernährungsexpertin räumt auch mit einem gängigen Vorurteil auf: „Es geht beim Fett nicht ums Sparen, sondern um das Zuführen von gutem Fett!“ Und das

kommt auch in Frühlingskräutern, wie dem Sauerampfer und Löwenzahn, vor. Also ruhig mal im Garten pflücken und unter den Salat mischen! Oft geschrieben und trotzdem immer wieder vernachlässigt wird ausreichendes Trinken. Am gesündesten ist Wasser. Auch ungesüßter grüner, weißer sowie Rooibush-Tee hilft beim Entschlacken. Von Softdrinks, wie Mineralwasser mit Geschmack, rät Pointner ab. „Sie sind zum Entschlacken nicht geeignet, weil die enthaltenen Süßstoffe wiederum die Hormonausschüttung irritieren“, erklärt die Expertin. „Der Körper reagiert automatisch auf Süßes. Das hat zur Folge, dass auch die Bauchspeicheldrüse wieder arbeiten muss. Entlastung ist das dann keine.“ Nicole Madlmayr

IjWhj[dI_[c_jZ[hE8;HzIJ;HH;?9>;H?DWaj_l_dZ[d<h”^b_d]:Wc_j[i][b_d]j"l[hbei[dm_hZh[_<_jd[ii#9^[Yaic_jF^oi_eYeWY^ kdZF[hiedWbjhW_d[hC_Y^W[bF[ohb$:Wi=[m_ddif_[bÓdZ[dI_[Wk\kdi[h[h>ec[fW][mmm$Z_[eX[hij[hh[_Y^[h_d$Wj$ Teilnahmeschluss ist Mittwoch, 27. März.

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Absicherung und Vorsorge sind Frauen-Sache Raiffeisen OÖ macht sich für die Bedürfnisse der Frauen stark.

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Absicherung und Vorsorge im Fokus Rund die Hälfte der 941.927 der Kunden der Raiffeisenbankengruppe OÖ ist weiblich. „Aufgrund unserer Beratungsgespräche wissen wir genau, welche Themen Frauen bewegen. Und dazu zählen vor allem die finanzielle Absicherung und Zukunftsvorsorge. Frauen wollen finanziell unabhängig sein und sich und ihre Familie abgesichert wissen. Auch Haussanierungen, Hausbau, die passende Finanzierung und Absicherung dazu sind wichtige Themen“, sagt Mag. Keplinger-Mitterlehner. Wenn im Leben einmal nicht alles nach Plan läuft, hat dies für Frauen oft weitreichende Folgen. Der Verlust eines Partners bedeutet nicht nur seelischen Schmerz, sondern auch finanzielle Nachteile. Die Witwenpension beträgt maximal 60 Prozent der normalen Pension, die Fixkosten lassen sich jedoch kaum reduzieren. Auch hohe Scheidungsquoten verdeutlichen die Notwendigkeit der richtigen Eigenvorsorge, um den gewohnten Le-

bensstandard halten zu können. Zudem sind Frauen durch hohe Teilzeitquoten vielfach nicht ausreichend abgesichert. Foto: RLB OÖ

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rauen sind in ihren Zielen und Bedürfnissen so vielseitig wie das Leben, das sie führen. Egal ob als Hausfrau, Unternehmerin, Angestellte, Alleinerzieherin oder Pensionistin: In allen Rollen und Lebenssituationen ist es wichtig, einen verlässlichen Partner in finanziellen Angelegenheiten zur Seite zu haben. Einen wie Raiffeisen Oberösterreich, für den das Thema Frau keine bloße Marketinglinie ist, wie Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin der Raiffeisenlandesbank OÖ, betont: „Wir wollen unseren Kundinnen abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation echten Mehrwert bieten, Nutzen stiften und ein sicherer Finanzpartner sein.“

„Wir wollen unseren Kundinnen echten Mehrwert bieten“, betont Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin der Raiffeisenlandesbank OÖ.

Maßgeschneiderte Beratung In all diesen Bereichen bietet Raiffeisen OÖ maßgeschneiderte Lösungen an. Mit einem konstanten Ausbau des Betreuungs- und Beratungsangebotes will man den speziellen weiblichen Bedürfnissen gerecht werden. Darüber hinaus besteht in der Raiffeisenbankengruppe OÖ ein umfangreiches Informations- und Veranstaltungsprogramm zu den Schwerpunkten Zukunft, Leben und Wirtschaft. Attraktiver Arbeitgeber Ihren Mitarbeiterinnen will die Raiffeisenlandesbank OÖ ein attraktiver Ar-

beitgeber sein. „Mit umfangreichen Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten wir einen entscheidenden Beitrag zu guten Arbeitsund Rahmenbedingungen“, sagt Mag. Keplinger-Mitterlehner. Ein wichtiges Angebot ist dabei „Sumsi’s Learning Garden“, die betriebsinterne, deutschund englischsprachige Kinderbetreuungsstätte mit zwei Krabbelstubengruppen und einem Kindergarten. Eine Herausforderung für Eltern ist insbesondere auch die Kinderbetreuung in den Sommerferien. Deshalb bietet die Raiffeisenlandesbank OÖ bereits seit Jahren einen Sommerkindergarten und seit Sommer 2012 auch einen Hort für Kinder bis 12 Jahre an. „Auch dieses Angebot findet bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regen Anklang“, so Mag. Keplinger-Mitterlehner. Flexible Teilzeitarbeitsmodelle, Seminare für Wiedereinsteigerinnen und Vorträge zu Familienthemen runden das familienfreundliche Engagement der Raiffeisenlandesbank OÖ ab.

Info Das Leben ist vielseitig Frauen sind in ihren Zielen, Bedürfnissen und Anforderungen so vielseitig wie das Leben. Reden wir doch über Ihr Leben! Wir begleiten unsere Kundinnen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen durch šf[hidb_Y^[kdZaecf[j[dj[8[hWjkd] š_dZ_l_Zk[bb[Bikd][d šI_Y^[h^[_jkdZFhe\[ii_edWb_jj$ ;h\W^h[dI_[aecf[j[dj[8[hWjkd]_d?^h[h Raiffeisenbank. www.raiffeisen-ooe.at/frauen

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Aus! Schluss! Vorbei! Tränen, Trauer, Wut, Verzweiflung, endloser Schmerz. Wer verlassen wird, glaubt im ersten Moment, die Welt gehe unter. Warum diese Gefühle vollkommen in Ordnung sind und man anfangs sogar hemmungslos über den Ex-Partner schimpfen darf, erklärt der Linzer Psychologe Klaus Sejkora.

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s ist aus! Drei Worte, die eine Welt zusammenbrechen lassen. Drei Worte, die einem das Herz zerreißen. Drei Worte, die den Anfang vom Ende bedeuten. Plötzlich allein – wie soll das Leben bloß weitergehen? Reaktionen, die jeder, der schon einmal verlassen wurde, nachvollziehen kann. „Eine Trennung fühlt sich immer so an, als geschehe sie plötzlich“, weiß der Linzer Psychologe Klaus Sejkora. „Selbst wenn es absehbar war, dass das Paar sich trennen wird. Wenn es dann ausgesprochen ist, erleben es beide Partner emotional als plötzlich – auch der, der geht. Es scheint so, als ob die Seele erst nachkommen müsse.“

Eine Trennung fühlt sich immer so an, als geschehe sie plötzlich. Selbst wenn es absehbar war, dass das Paar sich trennen wird. Psychologe Dr. Klaus Sejkora

Der bekannte Schweizer Psychoanalytiker C. G. Jung bezeichnete die erste Zeit des Trennungsschmerzes als „Nachtmeerfahrt“, eine Art Trip durch die totale Finsternis – ohne Halt und ohne Orientierungspunkte. Das körperliche Schockgefühl, gleich einer inneren Taubheit, sei

Fotos: Fotolia, Monika Neumayr

Trip durch totale Finsternis Die erste Zeit nach der Trennung gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Auf der einen Seite wehrt man sich gegen diese fundamentale Lebensänderung, empfindet Trauer, Verzweiflung, unerträglichen Schmerz. Auf der anderen Seite steht man vor einem völlig neuen Leben mit ebenso neuen Möglichkeiten – und wer braucht da schon den Ex, diesen undankbaren Mistkerl?

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Tipps š I [_[dI_[]kjpki_Y^i[bXij=dd[dI_[i_Y^[_d[CWiiW]["[_d[dA_deWX[dZeZ[h[_d Wellness-Wochenende mit der besten Freundin. Das lenkt ab und ist Balsam für die leidende Seele. š H  [Z[dI_[i_Y^?^h[dAkcc[hledZ[hI[[b[=kj[<h[kdZ[^Wbj[d[iWki"[_dkdZ Z_[i[bX[=[iY^_Y^j[n#cWbpk^h[d$ š I _[mebb[di_Y^Wk\?^h[9ekY^pkh”Yap_[^[d"B_[X[ib_[Z[h^h[dkdZ^[cckd]ibei m[_d[d5:WddjkdI_[[iMkdZ[dpkb[Ya[d][^hjpkc{X[hm_dZ[d[_d[hJh[ddkd]$ š P[hÔ[_iY^[dI_[i_Y^d_Y^ji[bXij"_dZ[cI_[Z_[<[^b[h\”hZWiIY^[_j[hdZ[h8[p_[^kd] ausschließlich bei sich suchen. Bestimmt haben Sie auch Fehler gemacht – aber das ist dehcWb"Z[ddI_[i_dZ[_dC[diY^$KdZC[diY^[dcWY^[d<[^b[h š =  [^[dI_[WkikdZÔ_hj[dI_[:Wi_ij]kj\”hi;]e$CWY^[dI_[i_Y^X[mkiij"ZWiiI_[ d_Y^j]b[_Y^?^h[dJhWkcfWhjd[hÓdZ[dm[hZ[d$:Wi[hifWhjkddj_][;djjkiY^kd][d$ š I _[ij[Ya[d[cej_edWb\[ijeZ[h^WX[dcWii_l[7d]ijleh[_d[hd[k[d8[p_[^kd]5 D[^c[dI_[[_d[fhe\[ii_ed[bb[8[]b[_jkd]_d7difhkY^:Wi_ija[_d[IY^WdZ[kdZ[_d FioY^ej^[hWf[kjeZ[hFioY^ebe][aWdd?^d[dm_[Z[hWk\Z_[8[_d[^[b\[d$

eine physische Schutzreaktion, um den unerträglichen Schmerz zu dämpfen. Weinen, schimpfen, trauern Wichtig ist dann ein Freund (am besten gleichgeschlechtlich), der für einen da ist. Der zuhört, ohne gut gemeinte Ratschläge zu geben. Der einen mit unter die Leute nimmt, wenn man seit Tagen nicht mehr außer Haus gegangen ist. Der sich geduldig ein und dieselbe Geschichte auch zum hundertsten Mal anhört. Mit dem man hemmungslos über den Ex schimpfen kann. Denn auch das darf sein – besonders in der ersten Phase nach der Trennung. „Es ist in Ordnung, wie ein Rohrspatz zu schimpfen“, sagt Sejkora. „Man darf die Situation völlig durch eine schiefe Optik sehen, weil es noch zu früh ist, auf den eigenen Anteil an der Trennung schauen. Jetzt muss erst mal der ganze Frust raus. Würde man die guten Seiten des anderen sehen, wäre der Schmerz noch größer.“ Aus den Augen, aus dem Sinn? Ob der Kontakt aufrecht bleibt, müssen die Partner für sich entscheiden. Wäh-

rend die einen den anderen weder sehen noch hören wollen, gibt es auch Paare, die in ständigem Austausch bleiben. Meist um auf diese Weise die Trennung etwas abzumildern. „Ich erlebe oft, dass die Partner nach der Trennung noch viel Kontakt haben – auf positive wie negative Weise“, schildert Sejkora. „Dahinter steckt meist die Angst vor dem neuen Leben. Man beginnt erst langsam zu begreifen, was es heißt, ohne den anderen zu leben. Dass niemand da ist, wenn man abends nach Hause kommt, und dass auch keiner mehr kommen wird.“ Und genau diese Angst sei es auch, die Paare daran hindere, sich zu trennen. Lieber der bekannte Schrecken als eine unbekannte Zukunft. „Da gibt es eine große Verleugnungstendenz“, so der Psychologe. „Menschen wehren sich gegen Veränderungen, weil sie diese als Bedrohung erleben.“ Auch Männer leiden Nach einer Trennung leiden Frauen und Männer gleichermaßen. Bloß, dass man es Letzteren oft nicht ansieht. Viele Männer stürzen sich als Ablenkung schnell in

Psychologe Dr. Klaus Sejkora

eine neue Beziehung. Frauen hingegen stellen sich ihren Emotionen aktiver und gehen durch dieses Wechselbad aus Kummer und Erleichterung. „Viele fühlen sich gespalten“, erzählt Sejkora. „Eine Klientin hat mir erzählt, dass sie morgens gut gelaunt aufgewacht ist und sich keine halbe Stunde später heulend wieder ins Bett verkrochen hat. Das ist vollkommen normal. Es ist wichtig, das zu akzeptieren.“ Was auch wichtig ist: sich selbst Zeit zu geben, über die Trennung hinwegzukommen. Denn das dauere laut dem Experten mindestens ein Jahr. Ereignisse, wie Weihnachten und Geburtstage, sowie Rituale im Jahreskreis müssen das erste Mal ohne Partner erlebt werden. Und das tut jedes Mal weh. Heilt die Zeit denn tatsächlich alle Wunden? „Natürlich braucht es Zeit“, sagt der Psychologe, „doch Zeit alleine heilt keine Wunden. Man muss sie versorgen, reinigen und nähen – und selbst dann bleibt eine kleine Narbe. Das spürt man spätestens, wenn man eine neue Beziehung beginnt.“ Nicole Madlmayr Die Oberösterreicherin | 131

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Wie lustvoll ist NORMal? Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, um Sexualität lustvoll erleben zu können. Für den einen ist es die „Erregung“ durch das Unbekannte, „Verbotene“, für den anderen ist es das Vertraute, gesellschaftlich Erlaubte und als normal Angesehene. Viele stellen sich die Frage: Wie lustvoll darf ich sein? Bin ich normal?

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ex beginnt im Kopf. Wenn wir Kopf sagen, meinen wir meist die Psyche und sprechen dabei über das Gehirn, wo sich unsere zentralen Schaltstellen befinden. Hier werden alle Reize, die zum Sex führen könnten, wahrgenommen und bewertet. Unser Gehirn vergleicht alles, was wir gegenwärtig erleben, mit ähnlichen, vergangenen Situationen, die alle in unserem Gedächtnis abgespeichert sind. An die meisten dieser vergangenen Situationen und Erfahrungen werden wir uns kaum erinnern, unser Gehirn jedoch schon. Die Sexualität, die wir im Jetzt leben, ist also das Endprodukt von unseren gesamten Erfahrungen. Das betrifft: körperliches Wohlgefühl, Zärtlichkeit, Nähe, Distanz, Respekt, Zuwendung, Akzeptanz, sich geliebt fühlen, Schutz, sich abgrenzen dürfen, sich sinnlich kennen,

mit sich und anderen erotisch neugierig sein dürfen, im passenden Moment Ja und Nein sagen dürfen sowie erlebte Übergriffe gut verarbeiten können. Je nachdem, wie unsere Erlebnisschwerpunkte waren, wird sich bei einer erotischen Annäherung unsere Erinnerung einmischen und es uns schwerer oder leichter machen, uns in der sexuellen Begegnung fallen zu lassen. Um uns bestehen zeitgleich auch mehrere soziale Strukturen mit eigenen Normwerten, nämlich die Familie, die Nachbarschaft, die Schule, der Freundeskreis, der Beruf, ob wir auf dem Land oder in der Stadt leben, die unmittelbare Medienwelt, internationale Medienwelten. Je enger ein System ist, desto sicherer können sich die einzelnen Personen in diesem System sein, was erlaubt ist und was nicht. Ist der Partner bzw. die Partnerin von ähnlichen

Tipp Elia Bragagna, Rainer Prohaska: Weiblich sinnlich lustvoll. Sexualität erfüllt erleben Bernie Zilbergeld: Die neue Sexualität der Männer: Was Sie schon immer über Männer, Sex und Lust wissen wollten Veranstaltungshinweis: Let´s talk about sex! Sexualberaterinnen plaudern aus dem Nähkästchen. Ein Abend für Frauen und Männer mit Doris Kaiser und Susa Haberfellner Im Frauengesundheitszentrum Wels, K-JPlatz 52 Freitag, 26.April 2013, 19.00 Uhr Infos und Anmeldungen im FGZ: 07242/351686-19

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Normvorstellungen geprägt, hat er oder sie ähnliche (sexuelle) Erwartungen an sein/ihr Gegenüber. Soziale Normen strukturieren somit die Erwartungen der Interaktionspartner so, dass Handlungen und Reaktionen grob vorhersehbar sind. Und sie regeln das komplexe soziale Miteinander und geben Sicherheit. Andererseits engen sie aber auch die Verhaltensmöglichkeiten ein. Sexuelle Normen unterliegen einem ständigen Wandel Noch im 13. Jahrhundert hatte die Ehe zwei Zwecke: Kinder zeugen und Unzucht vermeiden. Im 19. Jahrhundert wurde für Frauen, die masturbierten, als Therapie eine Entfernung der Klitoris vorgeschlagen, weil Selbstbefriedigung nach damaliger Meinung Hysterie, Epilepsie oder Krampfadern verursachen könnte. Der Frau war nur die „Position unten“ gestattet. Schlimmer als Inzest, Vergewaltigung und Ehebruch galten Selbstbefriedigung, Homosexualität, Anal- und Oralverkehr und Coitus Interruptus. Das Totalverbot für homosexuelle Handlungen wurde in Österreich erst 1971 aufgehoben. Noch zu unserer Großeltern Zeiten war Sexualität Ausdruck der Liebe und zur Reproduktion bestimmt. Die Dimension der Lust wurde zwar gelebt, aber im Geheimen. Die Rollenverteilung war klar: der Mann war schwer Herr seines Triebes, „er konnte nicht anders“, die Frau hatte keine sexuellen Wünsche und gab sich dem Mann hin. Sie ließ sich als Ehefrau auf sexuelle Annäherung – die der Mann initiierte – ein. Diese klare Rollenverteilung schaffte Sicherheit im Umgang mit dem unberechenbaren Thema Sexualität. Im 21. Jahrhundert hat sich die gesellschaftlich akzeptierte sexuelle Bandbreite verändert. Das spiegelt sich auch in den heutigen Medien wider. Viele dieser Inhalte schaffen wiederum neue „mediale Normen“ für die Sexualität: die ÖsterreicherInnen haben durchschnittlich 115 mal im Jahr Sex 16,9 Minuten lang Sex, 20 Prozent geben sich regelmäßig SM-Praktiken hin und guter Sex macht 71 Prozent der Ös-

terreicherInnen glücklich. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene suchen in den Medien häufig Antworten zu sexuellen Fragen und meinen, diese „sexuellen Normen“ dann auch erfüllen zu müssen. Sie sind irritiert, wenn sich zum Beispiel Analsex wider Erwarten unangenehm anfühlt, wo doch in Pornos alle so drauf stehen. Sexualität, befreit von religiösen oder kulturellen Wertvorstellungen, stellt uns vor eine schwierige Aufgabe: Wir müssen für uns selbst definieren, was „normal“, lustvoll und befriedigend ist und (dürfen) dazu stehen. Bei uns gilt als „sexuell akzeptabel“, wenn durch norm-abweichende Bedürfnisse kein persönliches Leid entsteht und wenn nicht andere zum Opfer dieser Neigungen gemacht werden. Diese Bandbreite beinhaltet viele Themen, welchen sich jeder Einzelne von uns im Laufe seiner sexuellen Entwicklung stellen muss. Es gibt keine Norm-Menschen! Es gibt nur Individuen, die sich mit einer großen Auswahl an Spielmöglichkeiten – je nach Bedürfnis – aufeinander einlassen können. Wie lustvoll ist normal? Lustvoll ist: zu erkennen, dass es nur eine Norm gibt, nämlich die eigene ganz individuelle. Das macht frei, zu sich zu stehen und einen Weg zu finden, mit einem Partner oder einer Partnerin (der/die selbst vielleicht andere Bedürfnisse und Wünsche hat) eine lustvolle und befriedigende Variante der Sexualität zu entwickeln und zu genießen. Lustvolle und befriedigende Sexualität setzt aber voraus, dass wir uns erlauben, anders zu sein als unsere unmittelbar prägende Umgebung, solange wir niemandem dadurch schaden. Das kann man übrigens gar nicht laut genug sagen, oder – wie hier – fett genug hinschreiben: „BEIM SEX GIBT ES WEDER QUOTEN, NOCH VORGABEN, NOCH ZEITANGABEN ODER VORGESCHRIEBENE PRAKTIKEN!“

Susa Haberfellner Dipl. Sexual- und Lebensberaterin Mitarbeiterin im Österreichischen Institut für Sexualpädagogik in Wien Mitarbeiterin im Frauengesundheitszentrum Wels und in eigener Praxis Kaiser-Josef-Platz 52, 4600 Wels Tel.: 0664/3951194

Bleiben Fragen offen, können Sie bei Sexualmedizinern, Sexualtherapeuten oder Sexualberatern Antworten finden. Die Oberösterreicherin | 133

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Immer mehr Babys und Kinder leiden an Schlafstörungen, Allergien, Ängsten und Infekt-Anfälligkeit. Seit vielen Jahren kennt Bernd Fuchs die neuen umweltbedingten Ursachen dafür und zeigt funktionierende Lösungswege auch für Erwachsene auf. Eine von ihm ins Leben gerufene Gesundheitsstudie mit 120 Kindern lässt viele aktuelle Gesundheitsprobleme in völlig neuem Licht erscheinen.

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Endlich wieder schlafen wie ein Baby 134 | Die Oberösterreicherin

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leben | TerraPro® Kinderstudie  Schlafqualität   %HZHUWXQJHUIROJWHDXVVFKOLH‰OLFKGXUFKGLH(OWHUQ 2ULJLQDOGRNXPHQWHVLQGEHLP6WXGLHQOHLWHUHLQ]XVHKHQ

  

Schlafqualtät zu  Beginn     der  Studie  

Schlafqualität nach     10  Monaten  mit  TerraPro®   45  

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ie rasante technische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte verbunden mit einer starken Belastung an Nervengiften, wie Quecksilber und Aluminium, lässt immer mehr Menschen krank werden. Bereits vor elf Jahren haben 1000 Umweltmediziner den Freiburger Appell unterzeichnet und vor den Folgen des unbekümmerten Konsums von elektromagnetischen Geräten wie Handys gewarnt. „Die Prognosen dieser Ärzte sind nun Realität geworden“, sagt Bernd Fuchs, Geschäftsführer der TerraPro Int. AG. Schlafstörungen, Hyperaktivität, Depressionen, Burnout, Allergien, Infekt Anfälligkeit und Ängste seien inzwischen keine Randerscheinung mehr. Da die Kernursachen außerhalb des medizinischen Fachbereiches liegen, würden sie allerdings in den meisten Therapien keine Berücksichtigung finden. Um die Auswirkungen der Umweltveränderungen bewusst zu machen und Therapien diesen neuen Herausforderungen anzupassen, hat Fuchs gemeinsam mit Ärzten eine Gesundheitsstudie für inzwischen 120 Kleinkinder initiiert. Die Kinder hatten unterschiedliche Beschwerden, wie Infekt-Anfälligkeit, Schlafstörungen, Allergien und Neurodermitis. Manche mussten regelmäßig

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sehr schlecht  

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Schlafqualität (Note  1-­5)   Ø  1,8  

Kortison und Antibiotika einnehmen. Zum Einsatz kommt ein von Bernd Fuchs entwickeltes Konzept, das erst die negativen Folgen von technischem Elektromagnetismus harmonisiert und dann Umweltgifte aus dem Körper ausleitet. „Wir wollen nicht die Technik an den Pranger stellen“, betont Fuchs. „Wir wollen nur darauf hinweisen, dass es wichtig ist, die Ursachen zu erkennen und sie zu harmonisieren. Dadurch wird es möglich, gesund zu bleiben.“ Fantastische Ergebnisse Die Ergebnisse der Kinderstudie geben ihm recht: Bei ausnahmslos allen Kleinkindern hat sich der gesundheitliche Zustand verbessert. Ausgangssituation sowie Verlauf werden dabei von den Eltern bewertet. „Viele von ihnen waren anfangs skeptisch und misstrauisch, doch bereits nach wenigen Monaten zeigten sich allein durch die Harmonisierung von elektromagnetischen Feldern fantastische Verbesserungen“, erzählt Fuchs. Während zu Beginn der Studie die Eltern die Schlafqualität ihrer Kinder mit einer Durchschnittsnote von 3,8 (Schulnotensystem) benoteten, verbesserte sich dieser Wert nach zehn Monaten auf 1,8 (siehe Grafik). Bei der Infekt Anfälligkeit änderte sich die Note von 3,6 auf 1,5, bei Allergien und Neurodermitis von 3,8 auf

sehr gut  



1,7. „Die Kinder wussten von nichts“, so Fuchs. „Der Placebo-Effekt ist also ausgeschlossen!“ Top-Sportler vertrauen auf TerraPro Top-Sportler vertrauen auf das Konzept Wichtig ist der Schutz vor Elektromagnetismus in der Regenerationsphase der Nacht. Mit der anschließenden Ausleitung von nervenschädigenden Umweltgiften werden mögliche Verursacher von psychischen Erkrankungen, Allergien, schwachem Immunsystem und Spätfolgen, wie Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose, reduziert. Universitätsstudien in Salzburg und in den USA, beste wissenschaftliche Referenzen sowie die Beratertätigkeit von Topsportlern, wie Gregor Schlierenzauer, Bernhard Gruber, Christoph Bieler und Olympiasieger aus dem Behindertensport, verstärken die Glaubwürdigkeit von TerraPro. Neben dem Elektrosmog belasten die immer mehr werdenden Umweltgifte im Körper, wie Quecksilber und Aluminium, die Kinder besonders. Warum das so ist und wie diese Gifte wieder ausgeleitet werden können, lesen Sie in der nächsten Ausgabe. Mehr Informationen: www.terrapro.eu

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Kinesiologische Hilfe für Schwangere und Mütter Übelkeit, Angst vor der Entbindung, völlige Erschöpfung, wenn das Baby auf der Welt ist – wie Kinesiologie schwangere Frauen und Mütter unterstützen kann und wie man die Geburt mit Hilfe innerer Bilder bereits im Vorfeld visualisieren kann, erklärt die Kinesiologin Isabelle Fürst-Reichhart.

Sie haben eben die Ängste einer werdenden Mutter angesprochen. Fürchten sich viele vor den Schmerzen bei der Entbindung? Eigentlich geht es weniger um die Schmerzen. Sehr unentspannt sind Mütter zum Beispiel, wenn sie ihr zweites Kind erwarten und die Geburt des ersten Kindes traumatisch war. Wenn etwa

die Wehen nicht richtig losgehen wollten, der Muttermund nicht aufgegangen ist oder alles viel zu schnell gegangen ist. Ein schlechter Verlauf kann das an und für sich wunderbare Erlebnis einer Geburt sehr negativ besetzen. Die Frauen haben Angst davor, dass es wieder so werden könnte. Ich arbeite dann viel mit inneren Bildern, denn was wir uns im Geiste vorstellen, kann den Körper genauso stark aktivieren wie unsere Handlungen. Damit können die Frauen die Geburt wieder als einzigartiges Ereignis empfinden. Wie funktionieren diese inneren Bilder? Das sind auf der einen Seite Visualisierungen von Körperbereichen, die bei der Entbindung eine wesentliche Rolle spielen – etwa dem Dammgewebe und dem Dickdarm. Andererseits geht es auch darum, wie sich die Mutter die Geburt vorstellt und wünscht. Wann gibt es den Blasensprung? Wie lange sollen die Wehen dauern? Ich hatte eine Klientin, bei der alles so eingetreten ist, wie sie es sich gewünscht hat. Das war ganz wunderbar! Außerdem empfehle ich den Frauen, ihrem Partner zu sagen, was er während

Fotos: Fotolia, privat

Wie können Sie als Kinesiologin schwangeren Frauen helfen? Werdende Mütter kommen mit den unterschiedlichsten Beschwerden zu mir – angefangen von der klassischen Übelkeit über Rückenschmerzen bis hin zu Ängsten vor der Entbindung. Wir schauen durch den Muskeltest, was die Mutter und ihr ungeborenes Kind brauchen. Dann arbeite ich sehr sanft und individuell mit den beiden, weil das für mich bei Schwangeren besonders wichtig ist.

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Ich arbeite sehr sanft und individuell mit der werdenden Mutter, aber auch mit dem ungeborenen Kind. Kinesiologin Isabelle Fürst-Reichhart

der Entbindung gut für sie machen kann. Man kann ja nicht reden oder antworten, wenn man Austreibungswehen hat. Dann ist es gut, wenn man vorher darüber gesprochen und zum Beispiel auch Handzeichen zur Verständigung ausgemacht hat. So etwas weiß man vorher nicht. Womit haben Sie bei Schwangeren besonders gute Erfahrungen gemacht? Zum Beispiel wenn das Bonding – also die Beziehung – zum ungeborenen Kind zu wenig stark ist. Die Gründe dafür können sehr unterschiedlich sein. Etwa weil die Mutter im Job noch sehr viel Stress hat oder sie das Erstgeborene sehr fordert. Das kann ich auf energetischer Ebene sehr gut unterstützen. Besonders wichtig ist das, wenn zuvor ein Baby verloren wurde. Dann sollten die Erfahrungen auch energetisch verarbeitet werden, damit sie das Ungeborene nicht belasten.

Warum kann eine Kaiserschnittnarbe in dieser Situation eine so große Rolle spielen? Wenn die Narbe schlecht verheilt ist oder nicht entstört wurde, kann es sein, dass dadurch die Energiebahnen in ihrer Flussrichtung gestört werden. Das kann sich als Kraft- oder Antriebslosigkeit bemerkbar machen. Dann verwundert es

nicht, dass die Frau sich erschöpft und müde fühlt. Speziell bei Notkaiserschnitten, wenn man nicht darauf vorbereitet war, kann das Gewebe schwer traumatisiert sein. Und woran erkennt man eine schlecht verheilte Narbe? Das kann jede Frau, die eine solche Narbe hat, ganz einfach zu Hause ausprobieren. Man nimmt eine stumpfe Häkelnadel und gleitet damit sanft über die Narbe. Wenn man dabei trotzdem einen spitzen, stechenden Schmerz verspürt, ist das ein Indiz für eine schlecht versorgte Narbe.

Info Isabelle Fürst-Reichhart Holzgasse 26 4312 Ried/Riedmark Tel.: 0650-2922026

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Schwierig ist für viele Frauen auch die Zeit, wenn das Baby dann da ist.

Eigentlich sollte alles eitel Sonnenschein sein, ist es aber nicht. Ist auch hier die Kinesiologie ein guter Weg? Es passiert immer wieder, dass Frauen erst zu mir kommen, wenn das Kind schlecht schläft oder sie ein Schreibaby haben. Oft höre ich: „Das Kind erschöpft mich so.“ Dann schaue ich, was wirklich dahintersteckt. Weil es meistens nicht das Kind an sich ist, das die Mutter erschöpft. Manchmal ist sie mit dem Haushalt völlig überfordert oder ihr Energiefluss wird durch eine Kaiserschnittnarbe gestört. Da könnte man schon sehr viel im Vorfeld machen und sie gut energetisch begleiten.

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Burnout und Depression: Wenn die Hormone verrückt spielen Denken hilft zwar, nützt aber nichts. Nicht der Verstand ist Herr in unserem Oberstübchen. Es sind immer die Hormone, die unsere Gefühle und damit unsere Gedanken beeinflussen. selt, wie diese Massenleiden das menschliche Gehirn verwüsten. Das Langzeitstresshormon Cortisol beispielsweise zerstört wichtige Synapsen im Gehirn. Die Folge: Konzentration und Gedächtnisleistung sinken, die gefühlte Arbeitsbelastung steigt. Was man früher noch „mit links“ erledigt hat, wird plötzlich zur fast unüberwindlichen Hürde. Mehr noch: Hohes Stresshormon unterdrückt die Bildung der wichtigen Stimmungshormone Serotonin und Noradrenalin. Das erste sorgt für gute Laune, das zweite für inneren Antrieb. Wenn diese Hormone unterdrückt werden, sinkt die Belastbarkeit. – Und nun beginnt der fatale Kreislauf. Denn jetzt werden erst recht Stresshormone ausgeschüttet. Der Körper zieht alle Register und sucht in seiner Not nach neuen Energiequellen. Dazu verwandelt er Eiweiß in Zucker. Das ist der Notstoffwechsel der Natur, um das empfindliche Gehirn bei Belastung immer ausreichend mit Zucker zu versorgen. Aber ab jetzt lebt man nicht mehr von den Zinsen, sondern vom Kapital. Denn die wertvollste Substanz des menschlichen Körpers – das Eiweiß – wird in Energie umgewandelt und ist

dann weg. Glukoneogenese heißt dieser Prozess im Fachjargon. Die Folge: Wichtige gehirnaktive Aminosäuren verpuffen als Glukose und stehen dann nicht mehr zur Hormonproduktion zur Verfügung. Selbst wenn der Stress wieder nachlässt, leben die Stimmungshormone nicht wieder auf. Man baut ab, sowohl psychisch als auch körperlich. Depression und Burnout sind also kein persönliches Versagen! Oft steckt ein gestörter Hormonstoffwechsel dahinter. Wenn man das Blut nicht untersucht, kann man die Ursache für das Problem nie finden, geschweige denn lösen. Genau darauf haben wir uns spezialisiert! Der richtige Bluttest bringt Klarheit, die Substitution fehlender gehirnaktiver Aminosäuren schnelle Besserung.

Info Praxis Dr. Spitzbart Lagerhausstraße 1, D-83043 Bad Aibling +49 (0) 8061/93 90 060, www.spitzbart.com

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enken Sie positiv – bitte jetzt! Jeder Depressive würde nichts lieber tun, es geht aber nicht. Denn Gedanken kommen, wenn die Gedanken es wollen, nicht wenn der Verstand es will. Wenn das Konzert der Hormone verstimmt ist, legt sich ein unüberwindlicher Grauschleier über unser Denken. Die normale Medizin reagiert darauf mit Tabletten, die das Hauptstimmungshormon Serotonin beeinflussen sollen. Deren Verbrauch ist in den letzten 2 Jahren – man lese und staune – um 30 % gestiegen. Die Pharmaindustrie freut sich. Doch die Pillen lösen das Problem nicht, denn sie behandeln nur das Symptom. Regelmäßig frage ich meine neuen Patienten, die oft schon jahrelang Antidepressiva geschluckt haben, ob denn auch schon einmal Blut abgenommen oder ein Speicheltest gemacht wurde, um nach der ursächlichen Störung im Gehirnstoffwechsel zu suchen. Die erschreckende Antwort: Das wird nie gemacht. Standardbehandlung bei den neuen Volkskrankheiten Depression und Burnout (Belastungsdepression) ist die Kombination von Gesprächstherapie und Medikamenten. Dabei haben Neurowissenschaftler längst entschlüs138 | Die Oberösterreicherin

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Frühjahrskuren – mit der Natur Auch wenn es im Augenblick vielleicht nicht so wirkt – der Winter nähert sich langsam, aber sicher seinem Ende und die Natur strebt ihrer alljährlichen Erneuerung entgegen – so auch der menschliche Körper.

Mag. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr (Steyrtalapotheke), Mag. pharm. Monika Aichberger (Mariahilf-Apotheke Mauthausen)

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n vielen von uns regt sich mit dem Frühlingserwachen auch der Wunsch, den Körper zu entlasten, zu entgiften und jetzt ist genau die richtige Zeit dafür. In vielen Apotheken werden Sie fachkundig zum Thema beraten. Vor allem Menschen mit chronischen Erkrankungen brauchen eine spezielle Begleitung. Ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Hausarzt kann bei der Entscheidung über die geeignete Frühjahrskur Sicherheit bringen. Gesunde, normalgewichtige Menschen können sich in einer Heilfasten-Kur Energie holen. Sie gibt dem Geist Raum zur Entfaltung und Inspiration. Ob Sie nun ausschließlich Kräutertees trinken, einen Eiweißdrink zu sich nehmen oder Basensuppe kochen und trinken, muss individuell entschieden werden. Wie könnte so eine Heimkur ablaufen? Stellen Sie sicher, dass die Zeit des Heilfas-

tens mehr und längere Ruhepausen beinhaltet – natürlich dürfen Sie arbeiten (viele erfahrene Fastenprofis tun das), aber nehmen Sie sich nicht zu viel vor und lassen Sie Abendtermine nach Möglichkeit ganz weg. Starten Sie mit ein bis zwei Entlastungstagen, an denen Sie sich langsam auf das Verzichten von fester Nahrung einstellen: wenig essen, milde Abführmittel oder auch Einläufe mit Kamillentee oder Salzpräparaten anwenden und den Kühlschrank leeren. Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist Voraussetzung für das richtige Fasten – Heilkräutertees können darüber hinaus ihre Wirkungen entfalten und von der Kreislaufunterstützung (zB. Rosmarin, Mate, Grüntee) über die Anregung der Gallen- und Leberaktivität mit Löwenzahn, Mariendistel, Schafgarbe oder Gelbwurz bis zur leichten Beruhigung und zum leichteren Einschlafen mit Melisse, Lavendel oder Passionsblume. Beim Heilfasten werden alle Ausscheidungsmechanismen des Körpers aktiviert – auch die Haut ist ein großes Stoff wechselorgan und braucht besondere Aufmerksamkeit. Gönnen Sie sich öfter ein Basenbad oder eine entschlackende

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Heilerdepackung und pflegen Sie die Haut mit hochwertigen Ölen oder auch Mineralstoffen. Eine wahre Wohltat kann ein Leberwickel sein – heißes Wasser mit einigen Tropfen ätherischem Pfefferminzöl, Handtuch gut durchfeuchten und auflegen, mit einem trockenen Badetuch abdecken und gut eingewickelt mindestens 30 Minuten wirken lassen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Bewegung an der frischen Luft – ein Morgenspaziergang aktiviert auch ohne Frühstück und ein paar Schritte vor dem Schlafengehen können möglichen Schlafschwierigkeiten vorbeugen. Stellen Sie sich darauf ein, dass nicht jeder Tag gleich ist – eine Fastenkrise ist normal und geht vorbei. Lenken Sie sich ab und tun Sie sich etwas Gutes – eine besondere Tasse Tee, ein frischer Duft in der Aromalampe oder ein gutes Gespräch. Wer das erste Mal alleine fastet, sollte nach fünf Tagen mit dem sanften Kostaufbau beginnen. Der sogenannte Fastengewinn ist etwas sehr Persönliches – entdecken Sie ihn und nehmen Sie ihn mit in Ihren Alltag! Fragen Sie nach in den oberösterreichischen Apotheken.

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Vorhang auf für „Frauen, die bewegen“ Weltfrauentag: Das Beste aus der Interviewreihe von Raiffeisen Oberösterreich

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rauen sind in ihren Zielen und Bedürfnissen so vielseitig wie das Leben, das sie in ihren unterschiedlichen Rollen als Hausfrau, Unternehmerin, Angestellte, alleinerziehende Mutter oder Pensionistin führen. Seit Juli 2011 holt Raiffeisen Oberösterreich im Rahmen von Interviews interessante Frauen vor den Vorhang. Zum bevorstehenden Weltfrauentag am 8. März hier das Beste daraus.

gang zwischen Männern und Frauen bringt ihrem metallver- und -bearbeitendem Betrieb Erfolg. Ihre Tätigkeit als Aufsichtsrätin in der Raiffeisenlandesbank OÖ sieht sie als interessantes Umfeld, in dem ihre Perspektiven gefragt sind. Spannend sind auch die Aufgaben von Aufsichtsrätin Anita Straßmayr. Sie ist zweifache Mutter, mehrfache Funktionärin bei Raiffeisen OÖ, Landwirtin, Bezirksbäuerin und Landwirtschaftskammerrätin. Wie sie das alles unter einen Hut bringt? „Mit Interesse und Freude an den Funktionen und ohne Angst vor Herausforderungen.“ Den Spagat zwischen Familie und Beruf schafft auch Manuela Korthauer, Inhaberin eines Juweliergeschäfts: „Wenn ich zuhause bin, dann bin ich dort voll für

„Für Raiffeisen OÖ ist das Thema ‚Frau’ keine Marketing- oder Produktlinie. Wir wollen echten Mehrwert bieten.“

„Ein attraktiver Arbeitgeber muss auf die persönlichen Lebenssituationen eingehen.“

„Trotz Karenz hatte ich nie das Gefühl, weg gewesen zu sein.“

„Eine Powerfrau ist eine Frau, die mit Kraft und Begeisterung das tut, was sie tut.“

„Ich habe das Beste aus zwei Welten.“

Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin der Raiffeisenlandesbank OÖ

Dr. Johanna Stanek, Personalmanagerin in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Gertrud Pernkopf, Assistentin in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Mag. Sigrid Burkowki, Leiterin der Abteilung Legal Corporate Governance der Raiffeisenlandesbank OÖ

Mag. Jennifer Tinkler, Leiterin der Abteilung Correspondent Banking der Raiffeisenlandesbank OÖ

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Fotos: RLB OÖ

Mehr Mut zeigen Zum Auftakt der Reihe betonte Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin der Raiffeisenlandesbank OÖ, dass sich Raiffeisen OÖ für die Bedürfnisse von Frauen starkmacht: „Wir wollen unseren Kundinnen echten Mehrwert bieten und ein sicherer Fi-

nanzpartner sein. Unseren Mitarbeiterinnen möchten wir ein attraktiver und familienfreundlicher Arbeitgeber sein.“ Sie plädiert für eine Werte- statt einer Quotendiskussion: „Jede Tätigkeit einer Frau verdient Wertschätzung. Egal ob als Hausfrau, Unternehmerin, alleinerziehende Mutter oder Pensionistin.“ Mut zeigte Monika Leidinger, die als erste Frau im Bundesland einem Feuerwehrkommando vorstand. Die vierfache Mutter sieht die Geschlechterdebatte gelassen: „Bei der Feuerwehr macht jeder seine Arbeit. Frauen wie Männer wollen für Mitmenschen da sein, wenn sie der Feuerwehr beitreten.“ Vorurteile beseitigen und mehr Mädchen zu einer technischen Ausbildung bewegen, will Unternehmerin Gertrude Schatzdorfer. Der wertschätzende Um-

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meine Kinder da. Und wenn ich in der Firma bin, habe ich meine Gedanken auch nur dort.“ Die Raiffeisen-Kundin erwartet sich von ihrem Berater Wissen über die Branche und in allen finanziellen Belangen Kompetenz. Familienfreundliches Arbeitsumfeld Für Dr. Johanna Stanek, Personalmanagerin in der Raiffeisenlandesbank OÖ, ist eine familienfreundliche Personalpolitik entscheidend für zufriedene Mitarbeiterinnen und den Erfolg eines Unternehmens. „Der Familienoskar des Landes OÖ und das Gütesiegel ‚Audit berufundfamilie’ vom Ministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend bestätigen unser Engagement“, so Stanek. Das familienfreundliche Angebot ihres Arbeitgebers schätzt auch Assistentin Gertrud Pern-

kopf. Gerade weil sie ihre Tochter Sophie in der betriebsinternen Krabbelstube gut aufgehoben wusste, fiel ihr der Wiedereinstieg nach der Karenz besonders leicht. Zuerst Kinder, dann Karriere: Mag. Sigrid Burkowski profitierte von den flexiblen Arbeitszeitmodellen der Raiffeisenlandesbank OÖ. Sie stieg nach der Geburt ihrer Kinder als Teilzeitkraft ein und konnte ihre Stunden kontinuierlich erhöhen. Heute leitet sie die Abteilung Corporate Governance. Für sie steht fest: „Erfolg im Beruf und Familie sind gleichermaßen Teil der Selbstverwirklichung.“ Interessant und vielfältig sind die Aufgaben von Mag. Jennifer Tinkler. Die Halb-Schottin leitet die Abteilung Correspondent Banking. Ihr Karrieretipp: „Leistung bringen, sich nicht von irgendwelchen Kleinigkeiten unterkriegen las-

senund sich mehr zutrauen.“ Begeisterung im Beruf ist auch für Monika Sandberger wichtig, die von der Eventmanagerin zur Leiterin des Vorstandsbüros aufstieg: „Wenn man von etwas wirklich überzeugt ist und mit Leidenschaft dabei ist, ist man meistens auch gut in dem, was man tut.“ Die komplette Interviewreihe unter dem Titel „Frauen, die bewegen“ kann man auf www. raiffeisen-ooe.at/ frauen nachlesen.

„Um sich als Frau durchzusetzen, muss man eine gewisse Präsenz ausstrahlen.“

„Mädchen und Frauen zu fördern ist für mich selbstverständlich.“

„Meine Aufgaben geben mir die Möglichkeit, über den Tellerrand zu blicken.“

„Wer der Feuerwehr beitritt, ist für seine Mitmenschen da.“

„Man sollte nur Dinge tun, die einen wirklich begeistern.“

Manuela Korthauer, Inhaberin eines Juwelierladens

Gertrude Schatzdorfer, Unternehmerin und Aufsichtsrätin in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Anita Straßmayr, Aufsichtsrätin in der Raiffeisenlandesbank OÖ

Monika Leidinger, Oberösterreichs erste Feuerwehrkommandantin, FF Taufkirchen an der Trattnach

Monika Sandberger, Leiterin Vorstandsbüro Raiffeisenlandesbank OÖ

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Nadine Steinkellner (Medienberaterin DIE SALZBURGERIN) mit Autorin Pia Stein (r.).

Drei Generationen auf dem Jakobsweg und meine Erfahrungen mit Gott Ganz entspannt und sehr sympathisch erzählt die Autorin Pia Stein der Salzburgerin von ihrer Pilgerreise. Zusammen mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter und der dreijährigen Enkelin ging Pia Stein den Weg von Roncesvalles in den Pyrenäen bis Santiago de Compostela (790 km).

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Tage hatte sie ihre Familie stets um sich, eine glückliche, aber auch eine anstrengende Zeit. Die „dreieinhalb“ Pilger lernten Schmerzen, geschwollene Füße, Erschöpfung und Nervenzusammenbrüche kennen – dennoch möchte die Autorin diese kostbare Zeit niemals missen. „Ich wollte den Jakobsweg gehen, nicht um Buße zu tun, sondern einfach um einmal danke zu sagen. Danke ans Leben, danke an den lieben Gott, danke dafür, dass es uns, meiner Familie und mir so gut geht. Der Jakobsweg verheißt nicht nur Ausbruch aus dem Alltag, spirituelle Erfahrung und Selbstfindung, Freiheit und intensives Erleben, sondern auch die Erschließung neuer Horizonte“, erzählt Pia Stein. Die Autorin gibt Einblicke in die Bewältigung der teilweise schwierigen Wegstrecke beim steilen Auf und Ab mit der

Kinderkutsche und versteht es vorzüglich, den Leser mit ihren zahlreichen spannenden Geschichten, unter anderem über einen Pilger im Schottenrock, einen Bettelmönch, den sie beinahe für verrückt erklärt hätte oder die einfache Lebensart der älteren spanischen Landfrauen zu unterhalten. Ebenso interessant erzählt sie von ihren Gebeten und ihrer besonderen Nähe zu Gott. Auch, dass man Gott alles anvertrauen und ganz offen mit ihm reden kann, dass man sogar manchmal mit ihm schimpfen darf, damit man schneller ans Ziel kommt, lernte sie am Jakobsweg. In ihrem im Juli 2012 erschienenen Buch erzählt sie in humorvoll-direkter und gleichsam informativer Weise viele spannende Geschichten über die verschiedenen Etappen ihrer Reise. Als einen der schönsten Momente beschreibt sie das Ankommen am Ziel. „Ich war überwältigt, glücklich und traurig

zugleich. Jetzt standen wir da, vor dieser großen, erhabenen Kathedrale, ein überwältigender Moment für uns alle. Sogar unsere Kleine, die den ganzen Weg über gut gelaunt und redselig war, war sehr schweigsam, so als würden auch ihr die gleichen Gedanken durch den Kopf gehen wie uns“, lässt Pia Stein diesen Moment Revue passieren. Die Autorin Petra Mitiska, Unternehmerin aus Freilassing, Pseudonym Pia Stein, versteht es vorzüglich, ihre Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Nadine Steinkellner, gelernte Buchhändlerin und Mitarbeiterin der Salzburgerin, sagt: „Ich fand das Buch sehr interessant, humorvoll und spannend geschrieben. Ich kann es nur jedem empfehlen.“ Erhältlich ist es als Buch und als ebook, in jedem Buchhandel oder über Internet unter: ISBN 978-3-89950-748-5.

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Kinderschutzzentrum Linz: helfen statt strafen Das Kinderschutzzentrum Linz, dessen Träger der Verein „Hilfe für Kinder und Eltern“ unter der Obfrau LAbg. Mag. Dr. Elisabeth Manhal ist, wurde 1985 gegründet. Damals war eine Einrichtung dieser Art in Österreich einzigartig.

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on Anfang an gab es eine große Nachfrage an diesem Angebot, die weiter ansteigend ist. Das liegt einerseits daran, dass sich immer mehr Menschen trauen, Beratung in Anspruch zu nehmen, aber auch an der steigenden Beziehungslosigkeit in unserer Gesellschaft. Wenn Beziehung nicht gelingt, nimmt der Frust des Menschen zu und damit auch die Gewaltbereitschaft. Gelingt es, die Hilflosigkeit zu er

kennen und Unterstützung zu holen, ist ein großer Schritt getan. Das Angebot des Kinderschutzzentrums richtet sich an Familien und Einzelpersonen mit der Thematik Gewalt in Form von Misshandlung, Vernachlässigung, sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt. Es hilft Kindern und Jugendlichen, die selbst von Gewalt betroffen sind, unterstützt aber auch Personen, die Gewalt wahrnehmen und verhindern möchten. Das sind unter anderem Sozialarbeiter, Pädagogen (Kindergarten und Schule) und Ärzte. Helfen statt strafen Für das Kinderschutzzentrum gilt der Grundsatz, zu helfen, anstatt zu strafen. Eltern, die Beziehung zu Kindern nur mit Gewalt herstellen können, brauchen Konfrontation und unterstützende Hilfe, um ihre elterlichen Aufgaben zum Wohle des Kindes erfüllen zu können. Haben Familien den Zugang zu ihren eigenen Ressourcen verloren, können Konflikte oft nur noch gewaltsam gelöst werden. Das Kinderschutzzentrum bemüht sich daher, bei den Betroffenen das Bewusstsein zu schaffen, dass Hilfe

möglich ist. Das Beraterteam des Kinderschutzzentrums Linz besteht aus Sozialarbeitern, Psychologen und Psychotherapeuten. Regelmäßige Teamsitzungen, Fallbesprechungen und Supervision bilden die Grundlage der professionellen Arbeit. Gewalt an Kindern aufzeigen Auf fachlicher Ebene sind alle Kinderschutzzentren in Österreich vernetzt, so Frau LAbg Mag. Dr. Elisabeth Manhal. Ein weiteres Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit für das Thema Gewalt an Kindern zu sensibilisieren. Daher ist die Mitwirkung an Präventionsprojekten sowie die Veranstaltung von Fachvorträgen und Workshops ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Seit Anfang des Jahres bietet das Kinderschutzzentrum Linz auch eine psychotherapeutische Mädchengruppe an. In Planung ist ein Projekt, das Familien schon vom Zeitpunkt der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes unterstützt. Als Grundlage dafür gilt die Annahme, dass Eltern immer nur das Beste für ihr Kind wünschen. Leider gelingt die Verwirklichung dieser Wünsche in vielen Fällen nicht. Vor allem dann nicht, wenn Eltern in ihrer eigenen Kindheit hauptsächlich negative Beziehungs- und Gewalterfahrungen gemacht haben, so Mag. Michaela Kern, fachliche Leiterin im Kinderschutzzentrum Linz.

Info Kinderschutzzentrum Linz Kommunalstraße 2, 4020 Linz www.kinderschutz-linz.at

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Unternehmerin aus Leidenschaft Im Februar kürte „Frau in der Wirtschaft“ Bettina Wielach, Geschäftsführerin der Wielach EinrichtungsDESIGN GmbH mit Sitz in Baumgartenberg, zur „Unternehmerin des Monats“.

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Übernahme des elterlichen Betriebes „Unternehmerin des Monats“ Februar ist Bettina Wielach, Geschäftsführerin der Wielach EinrichtungsDESIGN GmbH mit Sitz in Baumgartenberg. Im Jahr 2009 hat die zweifache Mutter das Unternehmen von ihrem Vater übernommen. „Der Einstieg und die Akzeptanz bei den Mitarbeitern waren für mich einfach, da ich bereits jahrelang im elterlichen Betrieb mitgearbeitet habe. Dazu kommt, dass viele Mitarbeiter bereits seit ihrer Lehrzeit im Unternehmen tätig sind und ein gutes Team bilden“, sagt Bettina Wielach. Trotz Beruf und Familie studierte sie „Wirtschaftsingenieurwesen“ und erfüllte sich einen Wunschtraum. „Unterstützung während dieser anstrengenden Zeit erhielt ich durch meinen Mann und meine Eltern, die mich sowohl im Beruf

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Fotos: Roland Moherndl/Fotoatelier Mozart

n der oberösterreichischen Wirtschaft nehmen Unternehmerinnen heute eine starke Stellung ein: Ein Drittel aller Unternehmen wird von Frauen geführt, bei den Neugründungen beträgt der Frauenanteil sogar 43 Prozent. „Die Wirtschaft braucht das Potenzial der Frauen. Wir zeigen auf, was selbständige Frauen am oberösterreichischen Wirtschaftsstandort leisten, und holen herausragende Unternehmerinnen vor den Vorhang“, so WKOÖ-Vizepräsidentin und „Frau in der Wirtschaft”-Landesvorsitzende Ulrike Rabmer-Koller. Um dieses Potenzial der Frauen zu würdigen, kürt „Frau in der Wirtschaft“ jeden Monat eine „Unternehmerin des Monats“. Seit Beginn der Aktion haben sich bereits mehr als 80 Unternehmerinnen aus ganz Oberösterreich beworben.

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Ulrike Rabmer-Koller, Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft”, gratuliert der Unternehmerin des Monats Februar Bettina Wielach

Ich stehe dafür, meinen Beruf mit Einsatz und Leidenschaft auszuüben – nicht nur zur Zufriedenheit der Kunden, sondern auch, um den Anforderungen, die ich an mich selbst stelle, gerecht zu werden.

als auch in der Kinderbetreuung und im Haushalt entlasteten.“ Wielachs Unternehmen bietet Maßanfertigung und Handel im Möbel- und Innenausbau für Privatkunden, Firmenkunden und den Objektbereich und führt für diese Bereiche auch die Gesamtplanungen aus. „Unsere Stärke sind die handwerkliche Qualität und unsere hohe Designkompetenz“, so Wielach. Genau diese Kompetenz hat dem Unternehmen schon mehrere Preise eingebracht. Die Firmenphilosophie heißt „Design im Dialog“ – das zeigt auch die starke Einbe-

ziehung der Kunden. „Ich stehe dafür, meinen Beruf mit Einsatz und Leidenschaft auszuüben – nicht nur für die Zufriedenheit der Kunden, sondern auch, um den Anforderungen, die ich an mich selbst stelle, gerecht zu werden.“ Soziales Arbeitsumfeld Insgesamt sind 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon 2 Lehrlinge) in Wielachs Unternehmen tätig. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie liegt ihr am Herzen: So sind auf ihren Wunsch mehrere Personen – Männer sowie Frauen –

Teilzeitkräfte, um Privatleben und Beruf besser vereinbaren zu können. Auch die Faktoren Flexibilität und Urlaubseinteilung spielen eine große Rolle und tragen zur guten Zusammenarbeit bei. Überhaupt ist die Einbeziehung der Arbeitnehmer stark in der Unternehmenskultur der Wielach EinrichtungsDESIGN GmbH verankert: Dazu gehören Weiterbildung und kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP). „Das erleben wir als positiv für das Betriebsklima und die Identifizierung der Arbeiter mit dem Unternehmen“, freut sich Bettina Wielach.

Nachgefragt Mein Erfolgsgeheimnis ist … Einfühlungsvermögen, sowohl bei Kunden als auch bei den Mitarbeitern Darauf bin ich stolz … dass ich es mir nicht nehmen ließ, mir trotz Beruf und Kindern den Wunschtraum vom Studium zu erfüllen Eine meiner Stärken ist … Kreativität Zum Job-Ausgleich mache ich … Sport Frau in der Wirtschaft ist … eine gute Plattform für Unternehmerinnen, um stärker gemeinsame Interessen vertreten zu können Mein Motto lautet … „Agiere mit Verstand und Herz!” Was mir sonst noch wichtig ist … anderen ein gutes Beispiel dafür zu geben, dass nicht nur Freizeit, sondern auch der Beruf sehr erfüllend sein kann

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Solistenmatinee / Karin Bonelli

Grieskirchen feiert Solistenmatinee – 10. März Eine Sternstunde in der Kategorie Klassik – im Rampenlicht stehen junge Musikerinnen aus der Region, die für jede Menge Furore sorgen. Am 10. März, 11 Uhr, im Landschloss Parz. Eintritt 18 €, Kartenvorverkauf bei der Vitalwelt und www.musiksommerbadschallerbach.at Verdi-Gala – 14. Juni 400 Jahre Stadterhebung, 30 Jahre Hausruck Philharmonie, 200. Geburtstag von

Guiseppe Verdi: Drei große Jubiläen und viele Opern-Highlights stehen im Mittelpunkt dieses Abends, moderiert von Opernball-Conferencier Christoph Wagner-Trenkwitz. Am 14. Juni, 19.30 Uhr, in der Raiffeisen-Sportarena Grieskirchen, Eintritt 24 €. Kartenvorverkauf bei der Vitalwelt und www.musiksommerbadschallerbach.at 24-Stunden-Radmarathon – 6. und 7. Juli

Sportliche Höchstleistungen, spannende Wertungen und tolle Stimmung erwarten die Besucher des 11. Grieskirchner Radmarathons. Am 6. und 7. Juli, ab 10 Uhr, im Stadtzentrum. Gartenvortrag Karl Ploberger – 26. September Der bekannte ORF-Biogärtner stellt seine zwei neuen Bücher vor: „So werde ich Biogärtner“ und „Die besten Gartentipps für intelligente Faule“. Am 26. Septem-

Fotos: Stadtgemeinde Grieskirchen

Mit einer Reihe hochkarätiger Veranstaltungen verleiht Grieskirchen seinem großen Jubiläum „400 Jahre Stadterhebung“ besonderen Glanz. Kulturelles Highlight wird das „Pas de deux“ aus „Schwanensee“ im November.

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Gartenvortrag von Karl Ploberger

24-Stunden-Radmarathon

Verdi Gala

Pas de deux aus „Schwanensee“

Stadtgeschichte erleben mit „Kaiser Maximilian“

Besucher von nah und fern sind herzlich eingeladen, unsere Veranstaltungs-Highlights zu besuchen. Bürgermeisterin Maria Pachner

ber, 20 Uhr, im VZ Manglburg. Eintritt 7 € (Abendkasse 10 €), Kartenvorverkauf im Bürgerbüro der Stadtgemeinde „Pas de deux“ Schwanensee – 16. November Als kulturelles Highlight des Jahres stehen Darbietungen von Solotänzerpaaren der „Vereinigung Wiener Staatsopernballett“ am Programm. Die Ballettgala zeigt die Höhepunkte klassischen Balletts erstmals in Grieskirchen. Am 16.

November, 19.30 Uhr, in der RaiffeisenSportarena Grieskirchen. Eintritt 26 €, Kartenvorverkauf bei der Vitalwelt und www.musiksommerbadschallerbach.at 400 Jahre Stadtgeschichte erleben Wenn Hubert Krexhammer in die Rolle von Kaiser Maximilian schlüpft, können sich die Zuhörer auf ein kurzweiliges Erlebnis mit lebendiger Historie gefasst machen. Jeden ersten Freitag im Monat um 20 Uhr (von 1.4. bis 31.10.) bzw. um 18

Uhr (von 1.11. bis 31.3.) beim Karbrunnen am Kirchenplatz. Erwachsene 8 €, Kinder 5 €, Pauschalpreise für Gruppen und Schulklassen. Tel. Anmeldung unter 0676/7718185 erforderlich!

Info Weitere Veranstaltungen auf www.grieskirchen1613.at

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Würdiger Stadtempfang Mit dem Start ins Jubiläumsjahr „400 Jahre Grieskirchen“ sollte die Bezirkshauptstadt mit einem neuen Stadtportal nun ein würdiges Entrée bekommen. Doch das war nicht der einzige Höhepunkt beim Neujahrsempfang von Bürgermeisterin Maria Pachner.

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ie neu gestaltete Stadteinfahrt bei der Bahnunterführung in Moos, die besonders in der Nacht zu einem leuchtenden Blickfang wird, wurde Ende Jänner feierlich eingeweiht. Die Grieskirchner Industriebetriebe Fröling Heizkessel, Pöttinger Landmaschinen, Gföllner Containerbau sowie der Regionalfonds der Grieskirchner Sparkasse unter tatkräftiger Mitwirkung von HTL-Schülern und des Forums Stadtentwicklung trugen mit Arbeitsund Materialeinsatz zum erfolgreichen Gelingen des Projekts bei, das somit auch keine Belastung für das Gemeindebudget bedeutete. Bürgermeisterin Maria Pachner nahm das Geschenk der Sponsoren stellvertretend für die Grieskirchner Bevölkerung beim gemeinsamen Festakt mit anschließendem Neujahrsempfang

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stolz und sichtlich gerührt an. „Die Bezirkshauptstadt Grieskirchen hat nun endlich ein würdiges Entrée“, bedankte sich die Bürgermeisterin bei allen Mitwirkenden. Ihr besonderer Dank galt an diesem Abend auch ihren Mitarbeitern und Gemeinderäten sowie allen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz und Zusammenhalt ihren Beitrag zum Wohlergehen der Stadt leisten. Im Rahmen der Feierlichkeiten in der Manglburg erfuhren die über 300 geladenen Gäste, welche Projekte in den Startlöchern stehen und welche Highlights im Veranstaltungsreigen zum Jubiläumsjahr zu erwarten sind, wie etwa der Kindergarten-Neubau und die Volksschulsanierung. Als besondere Gäste begrüßte die Bürgermeisterin Anton und Florian Kammerstätter, die Geschäfts-

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Fotos: Andreas Maringer

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führer der Firma Consulting Company und diesjährigen Sponsoren des Neujahrsempfangs. Sie werden zusammen mit der Stadtgemeinde das alte Schulareal entwickeln. In seiner Festansprache hob der Landeshauptmann die imposante und rasche Vorwärtsentwicklung der jubilierenden Bezirksstadt hervor. Ehrungen für ihr Lebenswerk Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung von KR Heinz Pöttinger, KR Ernst Hutterer und KR Leopold Gföllner für ihr Lebenswerk. In Anlehnung an den „Walk of Fame“ werden die drei Grieskirchner Leitbetriebe im Bäckergassl mit einer kunstvoll gestalteten Inschrift verewigt. Weitere Fotos in der Fotogalerie auf www.dieoberösterreicherin.at

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18 1 Friedrich Bernhofer (Landtagspräsident), LH Josef Pühringer, Bgm. Maria Pachner, LR Max Hiegelsberger 2 Bgm. Maria Pachner, Franz Schiffmann (Raiffeisenbank) 3 Alois Zauner (Bgm. Hofkirchen), Bgm. Maria Pachner, LR Max Hiegelsberger 4 NR Wolfgang Großruck, Friedrich Bernhofer (Landtagspräsident), Peter Oberlehner (Bgm. Pötting) 5 Hans Feizlmayr, Hermann Bernhard (Brauerei Grieskirchen) 6 Hubert Krexhammer, Martin Burgholzer, Franz Feindert

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19 7 Roland Daxl (Autohaus Daxl), Claudia Bangerl, Johann Bangerl (Bangerl Garagen) 8 Josef Rumer (Die Oberösterreicherin), Reinhard Haider (Oberbank), Laurenz Pöttinger 9 August Wiesinger, Ulrich BaumgartnerFlotzinger 10 Doris Baumann (Bezirksschulinspektorin), Ulrich Baumgartner-Flotzinger 11 Thomas und Petra Altendorfer 12 Astrid Hofstätter, Veronika Kitzinger, Bgm. Maria Pachner 13 Josef Zahrhuber, Lilly Brauneis 14 LR Doris Hummer, NR Roman Haider,

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20 Günter Haslberger (Vize-Bgm.) 15 Christian Steiner, Eva Pöttinger, Heinz Pöttinger, Annemarie Mayr 16 Josef Rumer (Die Oberösterreicherin), LH Josef Pühringer, Peter Pachner (Tischlerei Pachner) 17 Dechant Johann Gmeiner, Ernst Hutterer (Fa. Fröling) 18 Friedrich Kastner, Bettina Kastner, Martina Kammerstätter, Anton Kammerstätter (Consulting Company) 19 Florian Kammerstätter (Consulting Company), Alexandra Kammerstätter 20Wolfgang Rizy, Sonja Rizy Die Oberösterreicherin | 149

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Redakteurin Tina übt Selbstverteidigung

Chefassistentin Astrid blockt den Fußstoß von Lehrling Kerstin ab

Die Abwehrtechnik wird geübt

Grafikerin Anja wehrt Trainer Stefan ab

Trainer Stefan Mayr beweist viel Geduld

Karate: Unser erstes Mal Ein sechsköpfiges Damenteam der OBERÖSTERREICHERIN genoss im Budokan Wels je eine Übungsstunde in Karate und Selbstverteidigung.

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reitagnachmittag: Den Büroalltag hinter uns gelassen, machen wir uns auf den Weg zum Budokan Wels. Empfangen werden wir von Karate-Welt- und Europameister Stefan Mayr. Er wird uns die Grundsätze von Karate und Selbstverteidigung vermitteln. „Budokan bedeutet Haus der Kampfkünste“, erklärt Stefan Mayr zu Beginn. Allen Kampfkünsten gemein, ist neben dem Lernen von wirkungsvollen Verteidigungstechniken auch das stetige Streben, sich weiterzuentwickeln. „Unsere Karateschüler lernen von der ersten Stunde an, ihre Techniken zu kontrollieren und sie nur im Ernstfall einzusetzen“, erklärt Mayr. Die erste Karatestunde Nach dem Betreten der Übungshalle „Dojo“ genannt - starten wir mit Aufwärm- und Dehnungsübungen. Da Respekt im Karate eine wichtige Rolle spielt, verbeugen wir uns am Anfang und am

Ende einer Übungseinheit voreinander und grüßen uns mit „Oss“! Nun geht es mit den Karatetechniken weiter. Wie mache ich eine richtige Faust? Ist der Daumen innen oder außen? Unser Karatelehrer, im Unterricht „Sensei“ genannt, korrigiert diesen feinen Unterschied, der im Ernstfall sehr schmerzhaft sein kann. Die erste Karatetechnik, die wir lernen, nennt sich „Tsuki“. Das ist ein gerader Fauststoß nach vorne. Um diesen Angriff abzuwehren, beschäftigen wir uns anschließend mit der Abwehrtechnik „Uke“. Dann geht es gleich zur Sache und nach dem „Trockentraining“ üben wir die Angriffs- und Abwehrtechniken mit unserer Trainingspartnerin. Weiter geht es mit unserem ersten Fußstoß, der sich „Maegeri“ nennt. Karate ist auch Selbstverteidigung Im Karate lernt man verschiedene Faustund Fußtechniken, aber auch Wurf- und Fegetechniken, die immer weiter ver-

feinert werden. Diese Techniken werden in Notsituationen zur Verteidigung eingesetzt. Die Selbstverteidigung ist im Karate sehr zielgerichtet: Techniken werden präzise auf Körperschwachpunkte gerichtet. „So gelingt es auch einer körperlich unterlegenen Person, sich wirkungsvoll zu verteidigen“, erklärt Stefan Mayr. Als Karateschülerinnen lernen wir, dass zuallererst versucht werden muss, dem Angreifer auszuweichen. Erst wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, dürfen wir uns mit unseren Techniken verteidigen. All das muss natürlich geübt werden und das geht nur über ein regelmäßiges Training im Verein. Anfängerkurs im Budokan 14. März, 17 Uhr Salzburgerstraße 57, 4600 Wels Die erste Stunde ist kostenlos. Tel.: 0664/60072 13491 www.karatedo.at Ulli Wright

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Freizeit Den Wert eines Menschen erkennt man zuverlässig daran, was er mit seiner Freizeit anfängt.

Foto: haas_architektur / rauchdobler

Karl Heinrich Waggerl

Übernachten im Stadtturm Enns besitzt ein besonderes Juwel: seinen 448 Jahre alten Stadtturm. Ab sofort kann man hier übernachten. Das Wahrzeichen der ältesten Stadt Österreichs hat nun ein Hotelzimmer: Ein Aufstieg über 71 Steinstufen bringt die Gäste in das außergewöhnliche Turmzimmer. Die 46 Quadratmeter sind neben Bad, Dusche und WC mit Flachbildschirmfernseher und Minibar ausgestattet. Eine Augenweide ist auch die Stuckdecke sowie der antike Holzboden. Das absolute Highlight ist jedoch

der grandiose Ausblick aus 20 Metern Höhe auf den Hauptplatz von Enns. Entstanden ist die Idee zum Pixel im Turm im November 2008 bei der Feier des 1000. Stammtisches der „Herren zu Enns“. Für die architektonische Umsetzung war der Ennser Architekt Christoph Haas zuständig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – nähere Informationen unter www.pixelhotel.at.

Reiseträume für zwei Verreisen ist schön! Vor allem mit seinem oder seiner Liebsten: Dieses Buch berichtet von außergewöhnlichen Paaren, die gemeinsam die Welt erkunden. Einmal im Leben – 100 Reiseträume für zwei, Merian Verlag, 25,70 Euro, ISBN: 978-3-8342-1179-8

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No shoes, no shirt, no problem In Key West ist alles etwas ruhiger, lockerer und salopper. Kein Wunder, liegt die Muschelrepublik auch am südlichsten Punkt der USA. Von hier aus sind es nur mehr 90 Meilen bis Kuba und das sieht man nicht nur – das spürt man auch …

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Der alte Leuchtturm ist eines der Wahrzeichen von Key West

ine schier endlos erscheinende Straße liegt vor mir. Es ist der Overseas Highway, eine über hundert Kilometer lange Straße, die vom Festland der USA über das Meer bis nach Key West führt. Die Fahrt ist faszinierend und beeindruckend: Strahlend blaues Wasser, soweit das Auge reicht, Palmen, mangrovenumsäumte Ufer, Riffe und strahlender Sonnenschein. Es ist ein guter Tag, immerhin werde ich bald Key West erreichen – ein wahrlich traumhafter Ort. So zeigen es zumindest die Fotos in diversen Reiseführern und eines kann ich Ihnen sagen: Man wird nicht enttäuscht werden. Für die nächsten Tage warten absolute Entspannung, Cocktails am Pool, weiße Sandstrände und leckerer Key Lime Pie auf mich. Besonders auf Letzteres freue ich mich besonders, denn es ist eine Spezialität der

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Sonne, Palmen und weißer Sand - so sieht der Alltag in Key West aus

Fotos: fotolia, Tina Ornezeder

Muschelrepublik, auf deren Geschmack man bereits bei der Anreise im Flugzeug kommt. Entspannung pur in Key West Dann sind wir endlich angekommen im Hotel „Southernmost on the Beach“ am Ende der berühmten Duval Street. Ein wirklich tolles Hotel; immerhin bekommt man hier Snacks an den Liegestuhl am Pool geliefert, ohne auch nur einen Schritt selbst machen zu müssen. Hier gibt es aber nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern auch richtigen Luxus. Damit meine ich die bequemsten Hängematten, die man sich nur vorstellen kann, den tollsten Ausblick auf das Meer und einen Steg, wo man sich ungestört sonnen lassen kann. Und ich kann, im Nachhinein betrachtet, jedem nur eines empfehlen: Setzen Sie den Sonnen-

In diesem Haus lebte Schriftsteller Ernest Hemingway einige Jahre lang

schutz hier viel höher an, als Sie ihn normalerweise brauchen, immerhin befindet man sich hier am südlichsten Punkt Amerikas. Selbst wenn man Key West im Herbst besucht, ist es noch warm genug - und das Beste: Es sind schon viel weniger Touristen unterwegs. Nur wenige Stunden nach meiner Ankunft regnet es dann aber gleich einmal ordentlich. Es ist ein klassischer Platzregen Floridas, wie man ihn in Österreich nicht kennt. Allerdings ebbt der Regen wieder schnell ab. Man sollte sich von diesem gefühlten Jahrhundertregen also keinesfalls abschrecken lassen. Zurück bleiben dann der frische Geruch von Regen und eine gewöhnungsbedürftige Schwüle. Unterwegs auf der Insel Key West erkunde ich am nächsten Mor-

gen zu Fuß. Man könnte auch ein Fahrrad mieten oder mit dem Auto fahren, aber das bietet sich nicht wirklich an. Denn im Gegensatz zu anderen Städten in den USA erreicht man hier alles in wenigen Minuten und so entdeckt man schließlich auch viel mehr. Zum Beispiel die vielen Hühner, die völlig frei in Key West herumlaufen und fleißig gackern. Oder aber auch die hübschen Häuser im viktorianischen Baustil, die das Flair der Stadt ausmachen. Es gibt sie in allen erdenklichen Farben. Pink, Blau, Pastellgrün: Hauptsache bunt, scheint die Devise zu sein. Alles ist nett und liebevoll dekoriert. Ja, ich könnte mir schon vorstellen, hier ein Ferienhäuschen zu haben. Man findet in Key West generell rasch das ein oder andere Plätzchen, wo man sich am liebsten niederlassen würde. Und natürlich finde ich auf meiner

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Typisch für die Stadt: die sogenannten „conch houses“

Erkundungstour auch das Wahrzeichen von Key West: den „Southernmost Point“. Der südlichste zum amerikanischen Kontinent gehörende Punkt der USA ist ein absoluter Muss, wenn man in Key West urlaubt, denn von hier aus sind es nur mehr 90 Meilen bis Kuba. Quasi ein Katzensprung und das merkt man auch: Im Stadtzentrum gibt es kubanischen Zigarren en masse zu kaufen und Key West hat auch sonst einiges zu bieten. Es wimmelt nur so von Galerien, Bars, Restaurants, Key-Lime-Pie-Bäckereien und kleinen Shops, die man getrost auch in Strandbekleidung betreten kann, lautet das Motto der Stadt immerhin: „No shoes, no shirt, no problem!“

Hemingway, Sloppy Joes und Leuchtturm Key West hat natürlich auch einige berühmte Töchter und Söhne – eigentlich sind es aber nur Söhne: Truman Capote, Tennesse Williams und natürlich der berühmte Schriftsteller Ernest Hemingway haben hier gewirkt. Besonders Hemingway, der ab 1928 für einige Jahre in Key West lebte, fühlte sich hier heimisch. Er soll einmal gesagt haben, die Stadt sei „der beste Ort, an dem ich jemals war – Blumen, Tamarinden- und Guavenbäume, Kokospalmen.“ Hemingways einstiges Wohnhaus, in der Whitehead Stree 907 gelegen, kann man heute als Museum besuchen.

Info Conch Republic Key West feiert zwei Unabhängigkeitstage. Nämlich den 4. Juli und den 23. April. Warum? Im April 1982 blockierten Zollbeamte die US I bei Florida City. So wurde ein 30 Kilometer langer Stau verursacht. Wagen wurden nach geschmuggelten Drogen und illegalen Einwanderern durchsucht. Weil die Bewohner von Key West fürchteten, der Touristenstrom würde so zurückgehen, wurde Klage gegen die Bundesregierung erhoben und wurden Demonstrationen geführt. Dabei wurde eine Flagge der „Conch Republic“, also der Muschelrepublik, erhoben. Schließlich wurden die Straßensperren aufgehoben. Noch heute feiern die „Conchs“ jedoch jeden April diese Revolution – mit Paraden, Festen und Scheingefechten.

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Der südlichste Punkt der USA: Von hier aus sind es nur noch 90 Meilen bis Kuba

Die berühmte Bar „Sloppy Joe’s“ war Hemingways zweites Zuhause

Ich habe die Absicht, die Hauptstadt nach Key West zu verlegen und einfach hier zu bleiben. Präsident Harry S. Truman, 1949

Aus Zeitgründen wage ich aber nur einen Blick in den Vorgarten und das, obwohl Hemingway in einem Interview selbst gemahnt hat, sein Haus sei eines der 48 Dingen, die ein Tourist in Key West sehen muss … Ganz schön bescheiden, der liebe Herr Hemingway. Besonders, weil das Haus an sich heute gar keine so große Touristenattraktion mehr ist: Vielmehr sind es die zahlreichen Nachkommen seiner Katzen. Hätte Hemingway das zu Lebzeiten gewusst – er hätte auf der Stelle sein Lieblingslokal Sloppy Joe‘s aufgesucht und sich an der Bar ein paar Drinks genehmigt. Was er so oder so getan hat, denn das Lokal war Hemingways Lieb-

lingsbar. Noch heute gibt es das Sloppy Joe’s und ist nicht zuletzt durch Hemingway ein absoluter Publikumsmagnet. Gegenüber dem Hemingway-Haus liegt übrigens der berühmte Leuchtturm von Key West. Er ist noch heute in Betrieb und praktisch kaum zu übersehen. Das Museum zeigt altes Equipment – der Leuchtturm wurde immerhin bereits 1847 erbaut –, daneben kann man das Quartier des Leuchtturmwärters besichtigen. Entspannte Insel-Atmosphäre Abends zeigt sich Key West ebenfalls in seiner entspannten Insel-Atmosphäre.

Die Menschen tummeln sich auf den Straßen, nehmen Drinks an den Bars oder lassen es sich in den Restaurants, zum Beispiel direkt am Meer, schmecken. Auch ein Hard-Rock-Café entdecke ich beim abendlichen Bummel: Es ist ebenfalls im typischen „Key West“-Stil erbaut. Neben den Straßen reihen sich Zigarren-Läden aneinander. Die Menschen lachen und haben eine gute Zeit. Schnell merkt man: Hier verbringt man gerne seinen Urlaub und auch ich weiß, dass ich irgendwann wieder zurückkehren werde … Tina Ornezeder Die Oberösterreicherin | 155

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Echo der Jahrhunderte

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as Asrlar Sadosi Festival der Traditionellen Kultur zieht jährlich ein großes Publikum aus der ganzen Welt an. Es vereint die Einzigartigkeit der nationalen Traditionen und Bräuche und demonstriert die nationale Kunst und das Kunsthandwerk, die traditionelle Küche und das einzigartige Erbe der Republik Usbekistan. Das Festival wurde von Gulnara Karimova, Gründerin der Forum Stiftung für Kultur und Kunst in Usbekistan, initiiert. Betreut wird es unter UNESCO-Vertretung. Veranstaltungskalender Das Asrlar Sadosi findet jährlich in ver-

schiedenen Städten der Republik Usbekistan statt. Bisher wurde das Festival in Shachrisabs, im Taschkent Gebiet, in Chiwa, Buchara und Karakalpakstan veranstaltet. In fünf Jahren zog das Festival insgesamt rund 200.000 Besucher aus der ganzen Welt nach Usbekistan. Die Veranstaltung umfasst Wettbewerbe der Folklore-Gruppen, Folk StimmenzählerBakhshi, traditionelle Konzerte und Shows sowie Modeschauen in Nationaltracht. Alle Veranstaltungen finden auf Freilichtbühnen statt. Außerdem präsentiert das Festival verschiedene Volksspiele, wie Kupkari (usbekischer Pferdesport), Kämpfe von Ringern, Hahnenkämpfe und Aufführungen von

Seiltänzern und Wettbewerbe der usbekischen nationalen Küche. Bei letzterem demonstrieren die besten Köche aus verschiedenen Teilen des Landes ihre Kochkunst. Im Rahmen des Asrlar Sadosi Festivals in Usbekistan findet ebenso eine Messe für Angewandte Kunst statt. Meister der Keramik, Stickereien, Miniatur, Textil- und Holzarbeiten, Marionettenhersteller und andere Künstler präsentieren ihre Werke und zeigen anschaulich wie sie die Kunstgegenstände erschaffen. Asrlar Sadosi 2013 Dieses Jahr findet das Asrlar Sadosi Festival der Traditionellen Kultur in der Region Navoi von 4. bis 5. Mai statt. Obwohl

Fotos: Embassy of Usbekistan

Von 4. bis 5. Mai 2013 findet das „Asrlar Sadosi Festival der Traditionellen Kultur“ in der Region Navoi in Usbekistan statt.

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Navoi eine sehr junge Stadt ist, ist die Gegend reich an historischen Denkmälern. Hier kann man Mausoleen aus verschiedenen Jahrhunderten, alte Petroglyphen in den Bergen, Ruinen einer mittelalterlichen Festung von Shayhul-Nuri, die Namozgoh Moschee und die im Jahr 1582 erbaute Spandtschwaqt Moschee besichtigen. Die Teilnehmer und Gäste der Asrlar Sadosi 2013 bekommen die einzigartige Ge-

legenheit, das alte Sarmyshsay Denkmal zu besuchen: Das Sarmyshsay ist ein Denkmal der Antike, das aus berühmten Petroglyphen der Sarmyshsay Schlucht und tausenden Felszeichnungen sowie anderen archäologischen Denkmälern besteht. Bis heute wurden in der Sarmyshsay Schlucht und seiner Umgebung mehr als 10.000 Felszeichnungen entdeckt. In die Felsen wurden menschliche Figuren, deren Jagd-und Kriegswaffen,

Kleidung und Hausrat gemeißelt. Auch sind Bilder von verschiedenen Tieren anschaulich geprägt, einige davon sind in Usbekistan schon lange ausgestorben. Einige dieser Bilder zeigen die Menschen in typisch usbekischer Kleidung. Nähere Informationen über die Geschichte des Festivals und interessante Veranstaltungen finden Sie auf www.asrlarsadosi.com. Dinora Alieva Die Oberösterreicherin | 157

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Weder faul noch störrisch! er Esel, Einhuferart mit langen Ohren, wurde vor ca. 6.000 Jahren aus dem afrikanischen Wildesel herausgezüchtet. Die Farbe des Felles variiert von Grau, Braun bis Schwarz. Charakteristisch ist der weiße Bauch und der weiße Bereich um das Maul und die Augen sowie die „iah-Stimme“. Die Paarung ist das ganze Jahr über möglich und nach einer Tragzeit von rund 13 Monaten kommt ein Fohlen zur Welt. Esel können bis zu 40 Jahre alt werden. Es

ist möglich, Pferd und Esel zu kreuzen. Daraus ergeben sich: Maultier: „Vater Esel - Mutter Pferd” Maulesel: „Vater Pferd - Mutter Esel” Neben den Eselfamilien freuen sich auch alle anderen Bewohner auf Ihren Besuch im Wildpark Altenfelden!

Foto: Wildpark Altenfelden

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Info Wildpark Altenfelden Atzesberg 8, 4121 Altenfelden www.wildpark-altenfelden.at

„Ziemlich beste Freunde“

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aspo“, ein sehr menschenbezogener Gelbbrustara, kam vor einiger Zeit in den Tiergarten Walding, um dort zusammen mit den Waldinger Aras im Papageienhaus ein artgerechtes Leben zu führen. Leider konnte sich „Raspo“ mit keinem der Aras im Tiergarten Walding anfreunden. Die Tierpflegerin Sandra bemühte sich, ihm die Eingewöhnung zu erleichtern, und hatte bald sein Herz gewonnen, „Raspo“ kletterte auf ihre Schulter, ließ sich kraulen und mit Leckerbissen verwöhnen. Durch die neue

Freundschaft mit Sandra wuchs sein Selbstvertrauen und bald freundete sich „Raspo“ mit seiner Artgenossin „ Xenia“, einer bildschönen Gelbbrustaradame an. „Raspo“ lebt nun sehr zufrieden mit seiner „ Xenia“ zusammen im Papageienhaus in Walding und freut sich immer, wenn Sandra ihn besucht.

Info Tiergarten Walding Tel.: 07234 82759 www.tiergartenwalding.com

„Raspo“ und Sandra

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it seinen fünf Märkten in WienStadlau, Linz-Leonding, Brunn am Gebirge, Klagenfurt und Neu-Rum bei Innsbruck hat Megazoo neue Qualitätsstandards im Zoofachhandel gesetzt. Auch die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes werden in enger Abstimmung mit Tierschutzorganisationen vorbildlich umgesetzt. Das Unternehmen engagiert sich stark für den Tierschutz und startet jedes Jahr in seinen Märkten neue Initia-

tiven, um den Tierschutz in Österreich zu unterstützen. So hat Megazoo allein im Vorjahr 15.000 Euro für Tierschutzorganisationen und Tierheime in ganz Österreich gespendet. „Die Unterstützung der Tiere, die in Tierheimen vorbildlich und bestmöglich versorgt werden, hat für unser Unternehmen einen besonders hohen Stellenwert“, betont Megazoo-Geschäftsführer Thomas Ptok.

Megazoo-Geschäftsführer Thomas Ptok

Foto: Megazoo

Megazoo spendet 15.000 Euro

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Urlaub in den neugebauten Sonnseit-Chalets im Großarltal Für Liebhaber des individuellen Urlaubs und für Familien bieten die neu errichteten Sonnseit Chalets am Ortsrand von Großarl – inmitten von Wald, Wiesen und Bergen – alles was Ihr Herz begehrt.

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| freizeit

Ihrer Gesundheit zuliebe

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Fotos: Bad Füssing

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freizeit |

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ls Dankeschön an die Stammgäste lassen die Hüttenwirte Ernst und Rainer die Korken knallen und die Musi

spielen. Mit sensationeller Live-Musik ist für Stimmung gesorgt. Wie jedes Jahr gibt es auch eine Tombola mit Preisen

für einen guten Zweck! Promiwirt Rainer Ramsebner sagt: „Die Hütte muss wieder beben – sonst sans ned wir!“

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Fotos: Kurhotel Dr. Petershofer

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Gesundheit mit Geschmack Buttermilch, Molke und Topfen: Mit diesen drei Lactoprodukten hat das 4-Stern-Kur & Vitalurlaub-Hotel Dr. Petershofer in Wolfsegg die innovative Lacto-3-vital-Kur entwickelt.

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ie Zahl „3“ steht bei der Lacto 3 vital-Kur für das gesunde Zusammenspiel der drei Komponenten Buttermilch, Molke und Topfen. Die Wirkweisen sind dabei sehr vielseitig: „Die innere Anwendung zur Linderung und Heilung verschiedenster Erkrankungen basiert auf traditionellem Heilwissen. Sie kommt im Kurhotel Petershofer seit vielen Jahrzehnten erfolgreich zum Einsatz. Auf Grundlage dieser Erfahrungen und nach neuesten ernährungswissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen haben wir nun die innovative Dr. Petershofer Lacto3-vital-Kur entwickelt“, so Geschäftsführerin Margit Petershofer. Vielseitiges Kurkonzept Die siebentägige Heil- und Entlastungskur, die nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgt, stellt unter anderem das Säure-Ba-

sen-Gleichgewicht wieder her, reinigt, entschlackt und entsäuert den Körper und stärkt das Immunsystem. Bei der ganzheitlichen Kur werden verschiedene Elemente miteinander kombiniert. So gibt es tägliche Topfenauflagen, Salzwickel, Wannenvollbäder mit Molke und Honig, Massagen, Kosmetikbehandlungen für eine gesunde Haut sowie leichtes Krafttraining oder Spaziergänge. Genuss im Vordergrund Doch nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich werden die Lactoprodukte angewendet: Da diese sehr fett- und kalorienarm und voll Eiweiß sind, bewirken sie einen guten Abnehmeffekt und eine Regeneration der Magenschleimhaut. Dabei kommt der Genuss aber nicht zu kurz: Die Produkte können gut mit Gemüse, Obst, Gewürzen und Fisch kombiniert werden. „Buscetta mit Molke-Krea-

tionen“, „Terrine mit Räucherlachs, Mango, Joghurt und Wild-Kräutersalat“ oder „Gedämpfter Saibling auf OrangenFenchel-Gemüse“ stehen da etwa auf dem Speiseplan. Durch diese abwechslungsreiche Mischkost können Mangelerscheinungen erst gar nicht auftreten und dennoch wird ermöglicht, mit Genuss zu essen und zugleich abzunehmen. Kur mit Nachhaltigkeit Die Nachhaltigkeit der Kur ist ebenfalls etwas, worüber sich die Entwickler der Lacto 3 vital-Kur Gedanken gemacht haben: Buttermilch, Molke und Topfen sind sehr einfach in den täglichen Speiseplan zu integrieren, was das Umstellen der eigenen Essgewohnheit besonders einfach macht. Weitere Informationen unter www.petershofer.at Tina Ornezeder

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Lifestyle-Urlaub im Mühlviertel Das Falkensteiner Hotel & Spa Bad Leonfelden bietet einen gekonnten Mix aus Landleben und Lifestyle.

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n der spannenden Architektur des oberösterreichischen Vier-SterneHotels verbinden sich regionale Traditionen gekonnt mit modernen Elementen, perfektem Service, verwöhnenden Wellness-Treatments und einem Rundum-Wohlfühlpaket für seine Gäste. Den Alltagsstress vergessen kann man am besten im 2.500 m² großen Acquapura SPA, das mit den speziellen Anwendungen des „Kneipp Pure Living“Konzepts aufwartet, einer modernen Interpretation der „Fünf Elemente“-Philosophie des Geistlichen Sebastian Kneipp. Neben dem Acquapura SPA mit seinen harmonisierenden Behandlungen, einer herrlichen Poollandschaft und einem Panoramaruheraum mit wunderschöner

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Frédéric Ermacora, der italienisch-französische Leiter der Wiener Niederlassung; Moreno Faina, Director der Università del caffè; Karl-Heinz Kreuzsaler, Marketingleiter von illy Österreich

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Obst und Gemüse schnitzen lernen

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icht nur bei der Ski-WM, auch im Obst- und Gemüseschnitzen gibt es internationale Bewerbe. Die gebürtige Thailänderin Angkana Neumayer ist 13-fache Goldmedaillen-Gewinnerin bei internationalen Kochkunst-Wettbewerben. Wie diese Kunstwerke mit wenig Aufwand hergestellt werden können, zeigt Angkana Neumayer bei einem WIFI-Seminar im AgrarKursleiterin Angkana Neumayer BildungsZentrum Salzkammergut in Altmünster. Termin: März 2013, 9 bis 17 Uhr Anmeldungen und Infos unter Tel.: 05-7000-5260.

Foto: privat

Short Days

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Foto: Alex Halada, Abdruck honorarfrei

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Genuss Wie im Genuss liegt auch im Verzicht etwas Wunderbares.

Foto: Mondelez International

Claire Eichinger

Köstlichkeiten im Osternest Über die neuen Köstlichkeiten von Milka werden sich vor allem die kleinen Osternesterl-Sucher freuen. Schokolade kann ja so lecker sein! Die lustigen Milka Oster-Eier – gefüllt mir lila und weißen Schokolinsen – sorgen für den speziellen Klapper-Effekt. Die Milka Oster-Freunde begeistern nicht nur mit ihrem Geschmack, sondern

auch durch ihr Design. Perfekt zum Verstecken geeignet sind auch das Milka Löffel-Ei und der beliebte Milka Schmunzelhase. Wer Lust auf eine kleine Nascherei hat, für den sind die neuen Milka Mini-Eggs ideal.

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost drei Oster-Packages von Milka. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage www.dieoberösterreicherin.at. Teilnahmeschluss ist 18. März 2013.

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Fotos: Werner Harrer, www.wernerharrer.at

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stern für Genießer

Haubenköchin Elisabeth Grabmer hat für unsere Leser ein dreigängiges Ostermenü zusammengestellt und gekocht. Das Besondere daran: Jedes Gericht wurde mit Eierweinbrand verfeinert.

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chon beim Betreten der Waldschänke in Grieskirchen läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Es duftet herrlich aus der Küche. Herzlich werden wir von Küchenchefin Elisabeth Grabmer begrüßt. Die zweifache Haubenköchin und dreifache Mutter steht bereits in den Startlöchern. Heute

dürfen wir ihr beim Kochen eines Ostermenüs über die Schulter blicken. Für den Getränkehersteller Spitz hat sie neun kulinarische Osterrezepte mit Eierweinbrand entwickelt. Das Büchlein mit den Rezepten erhalten Sie beim Kauf von Spitz Eierweinbrand. Unseren Lesern zeigt Gourmet-Expertin Elisabeth Grab-

mer an Hand eines Dreigänge-Menüs ganz exklusiv, wie vielfältig das legendäre Getränk in der Küche eingesetzt werden kann. Tipps und Wissenswertes für ein österliches Festmahl sind natürlich mit von der Partie. Die Rezepte erfahren sie auf den nächsten Seiten. Ulli Wright

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Kartoffelschaumsuppe mit Liebstöckel und Eierweinbrand-Sponge Zutaten Kartoffelsuppe

Zubereitung:

Zutaten Sponge

Für die Suppe Zwiebel und Kartoffeln in Butterschmalz anschwitzen und mit Fond aufgießen. Gewürze und die Liebstöcklstängel dazugeben. Alles weich kochen. Mit Obers auffüllen. Liebstöcklstängel und Lorbeerblatt entfernen. Im Mixglas schaumig mixen. Abschmecken und mit gehacktem Liebstöckl garnieren (3).

50 g Butterschmalz ½ Zwiebel, klein gehackt 200 g Kartoffeln, geschält und klein geschnitten ½ l Gemüsefond 0,2 l Obers Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Liebstöckl, Lorbeerblatt

Für den Eierweinbrand-Sponge Kartoffeln schälen und heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Butterschmalz und Obers vermengen. Zu der Masse Eiweiß, Eigelb, Staubzucker, Mehl und Eierweinbrand geben. Mit dem Stabmixer verrühren und in eine ISI Flasche füllen. Mit drei Patronen begasen. Einen Becher zur Hälfte auffüllen und für 40 Sek. (700 W) in die Mikrowelle geben (1). Auf ein Gitter stürzen, abkühlen lassen und aus dem Becher ziehen (2).

2 große mehlige Kartoffeln, in der Schale gegart 1 TL Butterschmalz, zerlassen 100 ml Obers 125 g Eiweiß, 80 g Eigelb 60 g Staubzucker 40 g glattes Mehl 9 cl Spitz-Eierweinbrand

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Tipp:

Wer mag, kann die Suppe mit Chips aus violetten Kartoffeln und Liebstöckl dekorieren. Sieht toll aus.

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Tipp

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Ragout vom Milchlamm mit Erbsenschoten, Estragon und Eierweinbrandspätzle Zutaten Ragout

1,2 kg Milchlammschulter, ausgelöst 150 g Wurzelgemüse 10 Pfefferkörner, 3 Wacholderbeeren, 1 Tymianzweigerl, 1 Lorbeerblatt 125 ml Pflanzenöl 125 ml Rotwein ca. 1 l Gemüsefond 2 TL Stärkemehl 100 g Erbsenschoten 1 kleiner roter Paprika 1 Zweigerl Estragon

Fleisch in drei Zentimeter große Würfel schneiden (1), salzen, pfeffern. Wurzelgemüse schälen und in Würfel schneiden. Fleisch von allen Seiten in Öl anbraten. Mit Rotwein ablöschen, Gemüsefond und Gewürze im Gewürzsackerl (2) dazugeben. Fleisch zugedeckt zirka eine Stunde garen. Nach 40 Minuten das Wurzelgemüse dazugeben. Stärkemehl mit Wasser anrühren und in den Schmorsaft einrühren. Erbsenschoten schneiden (3), bissfest garen. Kalt abspülen. Den Paprika schälen, schneiden und mit den Erbsenschoten in zerlassener Butter mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Mit fein geschnittenem Estragon über das fertige Ragout geben.

Spätzle: Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Hilfe eines Spätzlesiebes in kochendes Salzwasser drücken. Abseihen, kalt abspülen und in aufgeschäumter Butter erwärmen.

Zutaten Spätzle

200 g glattes Mehl 2 Eier, 70 ml Wasser 5 ml Spitz-Eierweinbrand Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Muskatnuss

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Tipp: Als Gewürzsackerl verwendet Elisabeth Grabmer einen Teefilter, gibt die Gewürze rein, bindet ihn zu und legt ihn in den Fond. Dadurch schwimmen die Gewürze nicht im Fond.

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Ingwer-Eierweinbrandknödel mit Marillenragout und Schokoladensorbet

Zutaten Eierweinbrandknödel

350 g Topfen (aushängen – trocken) 100 g entrindetes und fein geschnittenes Toastbrot 1 Dotter, 2 Eier 50 g Butter 3 cm großes Stück Ingwer, gerieben 30 g Staubzucker 1 Prise Salz ½ Zitronenschale

Für die Fülle:

200 g weiße Schokolade 7 cl Spitz-Eierweinbrand 40 g Kokosfett

Für die Butterbrösel: 250 g Butter 140 g Semmelbrösel 10 g Kristallzucker ½ TL Zimt gemahlen ¼ Stück Vanilleschote

geben. Topfen untermengen. Zum Schluss Toastbrot dazugeben. Masse für drei Stunden in den Kühlschrank geben. Für die Fülle weiße Schokolade und Kokosfett über Wasserdampf schmelzen lassen. Spitz-Eierweinbrand untermengen. Im Kühlschrank erkalten lassen. Kleine Kugerl formen. Knödel formen (1) und mit der Eierweinbrand-Schokoladenmasse füllen. In leicht gesalzenem, leicht wallendem Wasser ca. 12 min kochen.

Zutaten Marillenröster

½ kg Marillen, entsteint 1 Sternanis 3 Nelken 100 g Zucker ½ Zimtrinde 125 ml Marillennektar (oder Saft) 125 ml Weißwein 2 cl Spitz-„Puchheimer Marillenschnaps”

¼ l Wasser 50 g Zucker 100 g Schokolade, zartbitter ¼ Vanilleschote, ausgekocht

Für die Butterbrösel Butter schmelzen lassen und die Brösel darin goldbraun rösten (2). Marillensaft mit Weißwein, Zucker und Gewürzen (im Gewürzei) aufkochen. Marillen (3) dazugeben und langsam weich dünsten. Zum Schluss mit etwas angerührtem Vanillepuddingpulver abbinden und nochmals aufkochen lassen. Mit Marillenschnaps verfeinern. Zubereitung Sorbet: Wasser und Zucker sirupartig einkochen. Schokolade und Vanilleschote dazugeben. Abkühlen lassen und in die Eismaschine geben.

Knödel: Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier und Eidotter

Tipp: Für ein noch besseres Aroma verfeinern Sie die Brösel mit

Zutaten Schokoladensorbet

unterarbeiten. Ingwer mit Zitronenschale und Prise Salz dazu-

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Zimt.

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Fotos: Manuela Kalupar

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Bezaubernde uchen am Stiel

Sie sind klein, liebevoll dekoriert und schmecken unglaublich lecker: Cake Pops, auch „Kuchen am Stiel“ genannt, sind der neueste Trend aus Amerika. In ihren Backkursen zeigt Silvia Fischer aus Walding, wie man die Kuchenkreationen selber herstellen kann.

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ch kann mir ein Leben ohne Cake Pops nicht mehr vorstellen“, erzählt die 31-jährige Silvia Fischer, zweifache Mutter und Oberösterreichs erste Cake-Pop-Bäckerin. Für ihre eigene Hochzeit war sie auf der Suche nach etwas Besonderem und entdeckte so die aus den USA stammenden Minikuchen am Stiel. Schließlich entstand die Idee, sich mit „Silvie‘s Cake Pops“ selbständig zu machen. Das war im April des vergangenen Jahres. Heute ist Fischer, die keine klassische Konditorlehre absolviert hat, eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die sich

jetzt sogar über die Schulter schauen lässt: In dreieinhalbstündigen Workshops verrät sie Tipps und Tricks rund um die süßen Cake Pops. Cake Pops selbstgemacht Bunte Streusel, süße Herzen, verschiedenfarbige Glasuren … wer einen Cake Pop Designer Workshop bei Silvia Fischer besucht, darf sich freuen: Mit viel Liebe werden die Minikuchen hergestellt, verziert, bewundert und am Schluss dürfen die trendigen Cake Pops – inklusive Rezept vom Profi – hübsch verpackt mit

nach Hause genommen werden. Dabei müssen die kleinen Kunstwerke nicht sofort verzehrt werden: Insgesamt eineinhalb bis zwei Wochen sind Cake Pops, sofern im Kühlschrank gelagert, haltbar. „In meinen Kursen lernt man, wie man den Kuchenteig richtig zubereitet, wie der Kuchen auf dem Stiel hält und was man sonst noch alles beachten muss, wenn man Cake Pops selbst herstellen möchte“, so die Bäckerin. Workshop beim Profi Cake-Pop-Backkurse gibt Silvia Fischer

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Beim Kauf der Zutaten sollte man auf hochwertige Produkte achten

seit Jänner diesen Jahres: Da der erste Workshop schnell ausgebucht war und auf sehr viel positive Resonanz stieß, plant die Profi-Bäckerin, ihre Kurse ab sofort zweimal pro Monat anzubieten. Ein Workshop kostet 75 Euro, maximal 12 Interessierte können pro Termin teilnehmen. Verköstigt werden die künftigen Cake-Pop-Designer während des Kurses mit einem Glas Sekt, alkoholfreien Getränken und kleinen Snacks – immerhin bekommt man vom vielen Kosten zwischendurch einen unglaublichen Gusto auf etwas Saures … Kuchenvariationen und Bio-Zutaten Die Rezepte für ihre Cake Pops stellt Silvia Fischer aus ihrem privaten Familienkochbuch zusammen: Neben den beliebten Sorten Vanille und Schokolade bietet die Cake Pop Bäckerin unter anderem die Kuchenvariationen

Bunte Streusel machen Cake Pops erst so richtig hübsch ...

Nuss-Nougat, Kokos-Ananas, Tiramisu, B`soffener Kapuziner und bald sogar Apfel-Karotte an. Beim Kauf der Zutaten achtet Fischer stets auf hochwertige Produkte: „Ich verwende ausschließlich Eier und Butter aus biologischer Landwirtschaft. Das frisch gemahlene Weizenmehl stammt aus der nahe gelegenen Leidinger-Mühle in Feldkirchen an der Donau.“ Liebe zum Detail Ob klassisch rund, in Form von Braut und Bräutigam für die eigene Hochzeit, zum Kindergeburtstag, in Form von Häschen und Küken zu Ostern oder als Geschenk zur Sponsion: Wer nicht selbst backen möchte, kann die Cake Pops auch direkt bei Silvia Fischer bestellen. Auf Anfrage erstellt sie diese in allen erdenklichen Formen und Farben und nimmt gerne auch Großbestellungen für Firmen

Gelb, rosa, weiß: Glasuren gibt es in allen Farben

auf. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und dabei hört man immer wieder: „Die sind doch viel zu schade zum Essen …“ Das mag schon stimmen – aber dann würde man ein absolutes Geschmackserlebnis verpassen. Denn die Cake Pops geben nicht nur optisch etwas her, auch kulinarisch verdienen die kleinen Küchlein am Stiel die Bestnote „Sehr gut“. Weitere Infos unter www.silviescakepops.at Tina Ornezeder

Silvia Fischer: Oberösterreichs erste Cake-Pop-Bäckerin

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost einen Kursplatz für den „Cake Pop Designer Workshop“ am Samstag, 23. März 2013, im Haus der Frau in Linz. Das Gewinnspiel und weitere Informationen zum Workshop finden Sie auf unserer Homepage www.dieoberösterreicherin.at. Teilnahmeschluss ist Dienstag, 12. März 2013.

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Brotbacken leicht gemacht Köstlich duftend, außen knusprig, innen weich … Brot gibt es in allen Formen und Varianten. Und wenn man es selbst bäckt, weiß man sogar, was drinnen ist. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Brötchen aus dem Blumentopf Ergibt 12 Stück Öl für die Töpfe 1 Portion aufgegangener dunkler Grundteig 2 EL Kürbiskerne zur Garnitur Für den Grundteig: Ergibt 2 mittelgroße Brote 600 g Weizenvollkornmehl aus biologischem Anbau 400 g ungebleichtes Weizenmehl Type 550 aus biologischem Anbau 20 g frische Hefe (oder 2 TL Trockenhefe) 20 g Meersalz 700 ml lauwarmes Wasser

Fotos: Styriabooks, Tara Fisher

1 Die beiden Mehlsorten in einer großen Schüssel mischen und die frische Hefe hineinbröseln. Etwa 500 ml Wasser dazugeben und alles mit dem Teigschaber verrühren, dann das restliche Wasser hinzufügen. So lange weiterrühren, bis kein loses Mehl mehr am Schüsselboden zu sehen ist. 2 Anschließend den Teig auf einer sauberen Arbeitsfläche gut durchkneten. Dann die Enden nacheinander in die Mitte klappen, festdrücken und den Teig zu einer Kugel formen.

Die Kugel umdrehen und zudecken. Die Schüssel leicht bemehlen, die Teigkugel mit der Naht nach unten hineinsetzen und etwas Mehl obenauf streuen, damit sich keine Haut bildet. Anschließend mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen und zugfreien Ort etwa 1 Stunde ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 3 Den Backofen auf 240° C (Umluft 220° C/Gas Stufe 5) vorheizen. 12 kleine Blumentöpfe mit Öl ausstreichen und auf ein Backblech setzen. Wenn Sie Silikonförmchen benutzen, diese ebenfalls auf ein Backblech setzen. 4 Den fertigen Teig aus der Schüssel nehmen, auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einem Teigschaber in zwölf Portionen teilen. Anschließend jeweils die Enden in die Mitte klappen, anpressen, den Teig zu Kugeln formen und in die Blumentöpfe geben. Abdecken und so lange ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Die Teigoberfläche mit Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen. 5 Den Ofen mit Wasser besprühen und das Backblech hineinschieben. Die Hitze auf 220° C (Umluft 200° C/Gas Stufe 4) reduzieren und 10-12 Minuten backen. Die Brötchen aus den Töpfen stürzen und auf einem Küchenrost kurz abkühlen lassen. Warm servieren.

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Leichtes Roggenmischbrot

Ergibt 2 Brote 15 g frische Hefe (oder 2 TL Trockenhefe) ½ TL Streuzucker 200 g Weizenmehl Type 550 300 g Roggenmehl (plus etwas Mehl zum Bestäuben) 1 ½ TL feines Meersalz 1 Die Hefe mit 150 ml lauwarmem Wasser und dem Zucker in eine Schüssel geben. Etwa 10 Minuten ziehen lassen. 100 g Weizenmehl zugeben und das Ganze zu einer breiigen Masse verrühren. Zugedeckt etwa 2 Stunden stehen lassen, bis die Masse Blasen wirft. 2 250 ml lauwarmes Wasser abmessen. In einer zweiten großen Schüssel das restliche Weizenmehl, das Roggenmehl und das Salz vermischen. Eine Vertiefung in die Mitte drücken und die Hefemischung sowie zwei Drittel des Wassers hineingeben. Anschließend zu einem weichen, klebrigen Teig kneten. 3 Auf eine leicht mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und etwa 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. 4 Den Teig in eine leicht mit Öl ausgestrichene Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abdecken. 1 - 1 ½ Stunden ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Teig nochmals kräftig verschlagen und 5 Minuten unter der umgedrehten Schüssel ruhen lassen. 5 Den Teig in zwei gleich große Portionen teilen und aus jeder Hälfte etwa 30 cm lange Laibe formen. Anschließend auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech legen. Die Oberfläche leicht mit Roggenmehl bestäuben und mit einem sehr scharfen Messer in regelmäßigen Abständen diagonal einschneiden. Abdecken und 1 - 1 ½ Stunden ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 6 Den Backofen auf 200° C (Umluft 180° C/Gas Stufe 3) vorheizen und die Brote 45 Minuten goldbraun backen. Auf einem Küchenrost auskühlen lassen.

Tipp Die Rezepte stammen aus dem Kochbuch „Aus Freude am Landleben“. Edition Styria, 29,99 Euro, ISBN: 978-3-99011-044-7

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Osterzopf

Osternesterl Zutaten für 12 Stück: 2 Eier 100 g Butter 150 g Zucker 1 Prise Salz 1 Päckchen Vanillin-Zucker 250 g Backfein Weizenmehl universal 1/2 Päckchen Backpulver 9 EL Milch 12 Papier-Backförmchen Zutaten für die Creme: 140 g weiche Butter 140 g Staubzucker 2 Rippen Schokolade (oder 100 g Nutella) evt. 1 EL Rum Zubereitung: 1. Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz sowie geriebener Zitronenschale schaumig rühren. 2. Eier nach und nach dazurühren und dann vorsichtig das Mehl und das Backpulver unterheben. In die Muffinformen füllen und bei ca. 170°C ca. 20 Minuten backen. 3. Für die Creme Butter und Staubzucker sehr schaumig rühren. Schokolade zerlassen und evtl. mit dem Rum unterrühren.

Belag: 1 Eigelb, evtl. Mandeln oder Hagelzucker zum Bestreuen Zubereitung: 1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken, den Germ hineinbröckeln und mit der Milch und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Mehl darüberstauben und den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 15 Min. gehen lassen. 2. Zerlassene Butter dazugießen, Zucker, Ei und Salz hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, mit Mehl bestauben und zugedeckt weitere 20 Min. gehen lassen. 3. Aus dem Teig einen Zopf flechten und auf einem mit Mehl bestaubten Backblech nochmals 10 Min. gehen lassen. 4. Die Oberfläche mit verquirltem Eigelb bestreichen und evtl. mit Dekor bestreuen. Bei 200 °C (Ober-/ Unterhitze) im vorgeheizten Backrohr ca. 20 bis 25 Minuten backen.

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4. Bei den ausgekühlten Muffins die Deckel abschneiden und aushöhlen. Mit Creme bestreichen und mit der Sterntülle ein Ringerl auf die Muffins spritzen. In das Ringerl essbares Ostergras legen und das Nest mit Zuckerl-Ostereiern füllen.

Zutaten: 500 g Backfein Weizenmehl glatt 30 g frischer Germ 1/4 l lauwarme Milch 100 g zerlassene Butter 50 g Zucker 1 Ei 1 Prise Salz auf Wunsch Rosinen

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Osterpinze Zutaten: Germteig: 500 g Backfein Weizenmehl griffig 120 g Staubzucker 120 g Butter 40 g Germ 1/4 l Milch 1 Pkg. Vanillezucker 2 Eier 2 Dotter 1/2 TL Salz Ei zum Bestreichen, evtl. auf Wunsch Rosinen oder Aranzini in den Teig Zubereitung: 1. Alle Zutaten werden zu einem glatten Germteig verarbeitet, den man einmal auf die doppelte Menge aufgehen lässt, wieder zusammenschlägt und dann noch einmal aufgehen lässt. 2. Anschließend den Teig in drei gleiche Stücke teilen und zu Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und noch einmal gehen lassen. 3. Danach mit Ei bestreichen, drei symmetrische Einschnitte machen und im vorgeheizten Rohr bei 190 °C (O/U) ca. 30 Min. goldbraun backen.

Karottentorte Zutaten: 100 g Backfein Weizenmehl glatt 7 Eier 210 g Zucker 280 g Karotten fein gerieben 280 g Walnüsse gerieben 1/2 TL Backpulver Etwas Vanillezucker Zubereitung: 1. Backrohr auf 170 °C – 180 °C vorheizen. 2. Eier und Zucker mit Vanillezucker schaumig aufschlagen. Geriebene Nüsse, Mehl und Backpulver vermischen. Trockene Zutaten und geriebene Karotten vorsichtig unter die Eimasse heben. Diese in eine gefettete und bemehlte Tortenform füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 170 °C – 180 °C ca. 50 Minuten backen. 3. Erkalten lassen, und mit einer Glasur, die man aus Zitronensaft, Wasser und Staubzucker (nicht zu flüssig) glatt anrührt, überziehen. Weitere köstliche Rezepte finden Sie auf www.muehle.at Wir wünschen gutes Gelingen und guten Appetit!

Weitere köstliche Rezepte auf www.muehle.at

Osterlamm Zubereitung: 1. Eier trennen. Eiklar und Wasser mit dem Mixer zu einem festen Schnee schlagen. Zucker und Vanillezucker und dann die Dotter mit dem Mixer einrühren. Abwechselnd das Öl und das Mehl vorsichtig unter die Masse ziehen. 2. Die Lammform fetten und bemehlen und zu 2/3 mit Teig füllen. Bei 160 °C ca. 30 – 35 Minuten backen (auf jeden Fall Stäbchenprobe machen, da die Formen unterschiedlich sein können!). 3. Nach dem Backen vorsichtig aus der Form nehmen und mit Staubzucker bestreuen oder mit Glasur überziehen und nach Wunsch verzieren.

Zutaten: 100 g Backfein Weizenmehl griffig oder universal 2 Eier 80 g Wasser 80 g Zucker 1 Pkg. Vanillezucker 100 g Öl (sehr gut schmeckt „Mohnöl“, es kann aber auch jedes beliebige neutrale Öl oder Butter (flüssig) verwendet werden.)

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| genuss

Wie Oberösterreich das Osterfest genießt Ostern ist das große Fest des Frühlings. Die Auferstehung ist dabei nicht nur im rein christlichen Sinn zu verstehen. Auch die Natur erwacht nach einem langen Winter, die Lebensfreude erblüht und damit auch die Lust am Genießen. Im Genussland Oberösterreich gedeihen jene traditionellen Schmankerl und regionalen Produkte, die zu dieser lebensfrohen Jahreszeit einfach dazugehören. sind mit viel Kreativität und Liebe zum Produkt am Werk, wenn es darum geht, dem Konsumenten das Lamm schmackhaft zu machen: Dafür wird es zum Beispiel mit dem oberösterreichischen Küchenklassiker zum Lammfleischknödel vermählt oder kommt als Lammkäsewurst auf den Tisch. Andere machen sich Gedanken über die richtige Würze zum Braten, die aus dem Fleisch erst so richtig den typischen Geschmack herauskitzelt. Striezel und Häschen allerorten Nicht wegzudenken von Oberösterreichs

Ostertischen sind auch die verschiedenen Formen von Gebildebroten. Unter diesen Begriff fallen alle Formen von Gebäck, die aus Anlass religiöser Feste gebacken werden und eben in eine bestimmte, zum Anlass passende Form gebracht wurden. Dazu zählen die klassischen gebackenen Osterlämmer und Hasen aus Germteig

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ede Festzeit hat ihre typischen Speisen und Getränke, die oftmals tief im regionalen Brauchtum verwurzelt sind. Das gilt auch für die Osterzeit. Tief in der Symbolik dieses höchsten christlichen Festes verankert sind das Lamm und damit auch das Kitz. Beide sind ein außergewöhnliches Schmankerl für Kenner und Genießer. Und auch wenn der Braten die populärste Zubereitungsvariante rund um Ostern sein mag, sie ist bei weitem nicht die einzige. Die bäuerlichen und gewerblichen Betriebe im Genussland Oberösterreich 176 | Die Oberösterreicherin

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Rezept Fastenbrezen Zutaten für 20 Brezen: 400 g Weizenmehl 100 g Roggenmehl 2 TL Salz 2 TL gehackter Kümmel 1/2 Würfel Germ 1 TL Honig 1/4 l lauwarmes Wasser 0,1 l Milch Salz zum Bestreuen

Fotos: OÖ Tourismus/Röbl, Buchkirchner Bäuerinnen, Grilly

Zubereitung: Mehlsorten mit den Gewürzen vermengen, Germ mit Honig anrühren. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Germteig kurz gehen lassen. Teigstücke (ca. 50 g) zu Brezen formen. Die Brezen in kochendes Salzwasser einlegen. Sobald sie hochkommen, herausheben, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ansalzen. Bei 210 °C Ober- und Unterhitze im vorgeheizten Rohr ca. 20 bis 25 Minuten backen.

ebenso wie die beliebten goldgelben Striezel, Pinzen und Osterflecke oder Godnkipferl. Dem Thema Brauchtumsgebäck nähert sich übrigens im März ein eigener Kurs am Ländlichen Fortbildungsinstitut Oberösterreich an. Die Teilnehmer werden in die Herstellung der verschiedenen Formen des traditionsreichen Backwerks eingeführt und können anschließend den festlichen Tisch zum Auferstehungsfest mit den typischen Köstlichkeiten decken. Infos und Termine unter www.genussland.at Wo einkaufen fürs Osterfest? Viele Möglichkeiten also, zum großen Fest am Beginn des Frühlings ebenso typische wie auch regionale Köstlichkeiten zu genießen. Aber wo all die guten Zutaten und Produkte einkaufen? Die Gewissheit, dass das Feiertagsessen sozusagen „vor der Haustüre“ gewachsen ist und mit höchstem Qualitätsbewusstsein erzeugt wurde, bietet der bäuerliche Di-

rektvermarkter. Wer nicht unbedingt eine vorösterliche Tour von Bauernhof zu Bauernhof auf sich nehmen möchte, muss trotzdem nicht auf diese Lebensmittel verzichten. Denn der nächste Bauernmarkt, auf dem die Produzenten ihre Schmankerl feilbieten, ist meist nicht weit entfernt. Genussvoller Veranstaltungsfrühling Das Osterfest und der aufkommende Frühling sind natürlich willkommene Anlässe zu allerlei ausgelassenen Festen und kulinarischen Veranstaltungen im Genussland Oberösterreich. Warum nicht einmal den Ostersonntag auswärts begehen und sich bei einem der Osterbrunches mit den köstlichen Festtagsschmankerln aus dem Genussland Oberösterreich und dem „Ohrenschmaus“ Livemusik verwöhnen lassen. Ein Höhepunkt im Genussland-Veranstaltungskalender steht unmittelbar nach Ostern auf dem Programm: Die Messe „Guten Ap-

petit“ am 6. und 7. April in Ried im Innkreis ist ein Marktplatz für hochwertigen Genuss und regionaltypische Lebensmittel, Kochshows und Deko-Workshops inklusive. Und nicht zu vergessen die Jahreszeit der Mostkosten, die mit dem Frühling ebenfalls heraufzieht. Den vollständigen Veranstaltungskalender gibt es unter www.genussland.at.

Info Oberösterreich Tourismus Information, Freistädter Straße 119, 4041 Linz, Tel.: +43 732 221022, E-Mail: info@oberoesterreich.at, www.genussland.at

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Traunkrebssuppe mit Karfiol, gelbem Pfirsich und Sonnenblume

Stutenmilch Chioggia, Knollenblätter und Blüten

Rehrücken mit Maroni-Gnocchi, Spitzkraut, Maroni und eingelegten Quitten

Genussvolle Momente Zehn oberösterreichische Spitzenköche, 30 verführerische Rezepte und eine ordentliche Portion Küchengeheimnis: Das neue Kochbuch „Oberösterreich kocht“ gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

Hinter den Kulissen Das neue Kochbuch von Autorin Stephanie Fuchs zeigt, wie facettenreich ober

österreichische Küche sein kann. Es muss eben nicht immer das klassische Schnitzel oder der deftige Schweinsbraten sein, dessen Zubereitung man einst von Oma oder Mama gelernt hat. Auf 128 Seiten zeigen Kochgrößen wie Elisabeth Grabmer, Erich Lukas oder Erwin Schiffbänker, wie exotisch regionale Gerichte sein können. Das Kochbuch gibt aber nicht nur einen exklusiven Einblick in die privaten Rezeptbücher der Herd-Meister, sondern zeigt auch deren Restaurants und Küchen. Garniert wird alles mit einer Prise Wortwitz und genussvollen Momentaufnahmen von Meisterfotograf Wolfgang Hummer, abgerundet durch

Weinempfehlung zum jeweiligen Rezept und Tipp vom Profi. Na dann: Guten Appetit! Tina Ornezeder

Info „Oberösterreich kocht“, Edition gourmetreise, 29,90 Euro, ISBN: 978-3950306538 Das Kochbuch ist ab sofort exklusiv in den Restaurants der Spitzenköche sowie ab 1. April 2013 im Buchhandel und auf www.gourmetreise.com erhältlich.

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost drei Exemplare des neuen Kochbuchs „Oberösterreich kocht“. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage www.dieoberösterericherin.at. Teilnahmeschluss ist der 18. März 2013.

Fotos: www.gourmetreise.com / Wolfgang Hummer

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b hausgemachte Ravioli mit Borretsch-Spinat-Ricotta-Fülle und Salbeibutter, Traunkrebssuppe, Blauschimmelkäserisotto mit schwarzen Nüssen oder aber Vanille-Basilikum-Eis – all diese Gerichte haben eines gemeinsam: Sie wurden von zehn oberösterreichischen Spitzenköchen kreiert. Dank des neuen Kochbuchs „Ober österreich kocht“ können die Köstlichkeiten ab sofort in den eigenen vier Wänden nachgekocht werden.

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SIGG und CUIPO retten den Regenwald Der Trinkflaschenhersteller SIGG und die Lifestyle-Marke CUIPO haben ein Projekt: Sie wollen zur Rettung des Regenwaldes beitragen.

Regenwald retten Beim Kauf einer jeden Flasche liegt ein

Aktivierungscode bei: Dieser gibt dem Käufer die MÜglichkeit, den speziellen Code auf der Website von CUIPO (www. CUIPO.org) einzugeben und so den Schutz seines ganz eigenen Quadratmeters Regenwald in Panama zu ermÜglichen. Die Flaschen sind im Onlineshop auf www.sigg.com sowie www.CUIPO. org und bei SIGG-Händlern verfßgbar.

Fotos: SIGG

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ring Your Own Bananasâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Fight â&#x20AC;&#x17E; Deforestationâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Steve the Slothâ&#x20AC;&#x153; sowie â&#x20AC;&#x17E;Cuipo Tikoâ&#x20AC;&#x153; fĂźr Kinder: Die ersten vier Looks der Flaschen setzen auf ungewĂśhnliches Design und eine groĂ&#x;e Portion Humor.

DIE OBERĂ&#x2013;STERREICHERIN verlost 18 Flaschen von SIGG. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage www.dieoberĂśsterreicherin.at. Teilnahmeschluss ist der 20. März 2013.

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Eine atemberaubende Ballnacht Bereits zum fünften Mal fand am 2. Februar im ausverkauften Stadttheater und Hotel Greif der Welser Stadtball statt.

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ie Besucher waren vom außergewöhnlichen Programm an diesem festlichen Abend begeistert. Tolle Stimmung herrschte auch im „Zelt der Welser Wirtschaft“. Durch den Abend führte Starmoderator Andi Knoll, der zugunsten des Charity-Zweckes auf seine Gage verzichtete. Animiert vom atemberaubenden Solo des Stargastes Primaballerina Karina Sarkissova, der gesungenen Eröffnung durch Bariton Matthias Helm und der Eröffnung der Tanzschule Hippmann sowie der Ballett Academy tanzten die Besucher, begleitet vom pt art orchester, durch den Abend. Bei der mitreißenden Show von Pri-

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maballerina Karina Sarkissova und der Company X wurde eine kreative Choreographie aus klassischem Ballett und HipHop geboten. Unter dem Motto „Aufgegeigt wird um Mitternacht“ begeisterte Barbara Helfgott, die Konzertmeisterin von Mörbisch, mit einer Darbietung von Rondo Vienna. Nach Mitternacht überraschte die Café-Konditorei URBANN die Ball-Besucher mit einer süßen Überraschung in Form von Punschkrapfen. Heuer hatte erstmals ein männlicher Ballbesucher die Chance, Welser BallBaron zu werden. Voraussetzung dafür war, dass man einmal in einer der vielen

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Bars war, einmal getanzt hat und auch einmal am Charity Roulette teilgenommen hat. Aus einer Vielzahl an abgegebenen Karten wurde von Bürgermeister Dr. Peter Koits der Gewinner gezogen. Günter Schmidsberger, der erste Welser Ballbaron, darf sich über ein Wochenende im 4****Superior Waldklause im Ötztal freuen. Die Fahrt dorthin wird er im Audi A8 von Porsche Wels/Thalheim antreten. Über den Hauptpreis der Charity-Tombola, eine Luxus-Reise nach Dubai von Kuoni Wels, freute sich Ursula Kronberger. Weitere Fotos auf unserer Fotogalerie unter www.dieoberösterreicherin.at

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Fotos: Michaela Großwindhager

16 1 Othmar Fetz, Dr. Paul Kiblböck, Prof Mag. Albert Fischer, Barbara Pineker, Mag. Robert Schernhuber, Emmerich Bauer, MSD, Ing. Franz Lindner, Roswitha Itzlinger, Hannes Breitwieser, Rudolf Roitner 2 Walter und Erika Baudisch, Birgit Mielacher, Horst König 3 Klaus und Lucia Emmerstorfer 4 Petra und Thomas Illenberger, Katrin Krifka-Grömer, Marc Grömer 5 Primaballerina Karina Sarkissova 6 Andi Knoll, Carina Hochleitner, Mag. (FH) Christoph Hippmann 7 Ingrid Hieslmair, Michael Humer,

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17 Claudia Hippmann 8 Johann Schrems, Ulrike und Nadine Breitfuß, Helmut und Helene Platzer, Dr. Klaus Humer 9 Tanja Kirchschlager, Christoph, Rudolf und Michaela Pils 10 Maria Jahn, Paul Schiemer 11 Julia Wimmer, Mario Kinberger, Susanne Mazal 12 Werner und Gabriele Holzinger, Barbara und Wolfgang Nöstlinger 13 Gudrun Krifka, Kristin Wenzl (Krifka), Sepp Krifka 14 Günter und Monika Stadlberger, Robert

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Lager, Peter und Dagmar Lehner, Katrin Lager 15 Martin und Elke Zettl, Elke Leitner, Dieter Pröll 16 Gerald Pass, Sabine Asböck, Benedikte Pass 17 Hans Graf, Ulli und Markus Haberfellner, Manfred und Pauline Nimmerfall 18 Andrea Hummer, Bürgermeister Dr. Peter Koits, Rosa Leibetseder 19 Mag. Daniela Richter, GR Margarete Josseck-Herdt, GR Mag. Georg Parzmayr, Mag. Daniela Schneider

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Kultur und Genuss in Oberösterreich Buchpräsentation: Michael und Angelika Horowitz über die schönen Dinge des Lebens.

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ichtkünstlerin Waltraut Cooper war schon im Gymnasium Klassenbeste in Mathematik und träumt davon, einen weltweiten Regenbogen zu spannen. Performancekünstlerin Valie Export liebte als Sechsjährige die Zeichnungen von Alfred Kubin und die Rettenbachalm, „Trautmann“-Darsteller Wolfgang Böck, der Inbegriff des „Wieners“, ist ein gebürtiger Linzer und hat die Ferien bei seiner Oma „Mecki” (weil sie Ziegen hatte), in Neufelden verbracht. Markus Hengstschläger musste Wissenschaftler werden, „weil er sich für alles andere ungeeignet hielt“, und Landeshauptmann Josef Pühringer wollte als Bub Briefträger werden, „weil unser Briefträger so ein freundlicher Mensch war und in jedes Haus hineingehen durfte“. Geständnisse wie diese haben die prominenten Gesprächspartner den Buchautoren Michael und Angelika Horowitz am Esstisch erzählt. Am 16. Februar wurde „Einkehr & Auszeit“ im Linzer Landhaus präsentiert. Sieglinde Preidl

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1 Wolfgang Böck, Waltraut Cooper, Valie Export, LH Josef Pühringer, (2. Reihe) Angelika und Michael Horowitz 2 Schauspieler Ferry Öllinger , Franz Keplinger (Rektor der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz)

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3 Günther Hartl, Moderatorin Sabine Fürst (beide ORF), Angelika Horowitz, Schauspieler Ferry Öllinger („Soko Kitzbühel“, Theater Phönix Linz) 4 Deftige Knödel: Waltraut Cooper, Wolfgang Böck, Valie Export 5 Komponist Ernst Ludwig Leitner,

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Waltraut Cooper, Andrea Schraml, Michael Horowitz 6 Wirtsleute Eva und Wilhelm Langwallner, Zell am Moos

Fotos: Land OÖ/Kraml, Picturenews.at

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Kultur Unser Leben ist so schön und so scheußlich in einem, weil wir so schön und so scheußlich in einem sind.

Foto: Cofo

Peter Turrini (*1944), Schriftsteller

Frauenschwarm David Garrett in Linz In der Arena Linz präsentiert der Stargeiger am 11. und 12. Mai sein neues Crossover-Album mit großem Orchester und seiner virtuosen Band. Dass der international gefeierte Geiger und mehrfache Echo-Klassik-Preisträger künstlerisch die Grenzen überschreitet, zeigt die Auswahl der Songs von „We Will Rock You“ (Queen), „Viva La Vida“ (Coldplay) bis zu „Scherzo“ (Beethoven). „Es geht mir bei allen meinen Bearbeitungen nie darum, Sounds und Stimmen wie etwa die von Queen und Freddy Mercury gleichsam auf mein Instrument herüberzukopieren. Du brauchst viel Kreativität, um die Werke im neuem Licht zu zeigen.“ David Garrett wird im Rahmen der „Music live“-Tour mit Interpretationen á la Beethoven bis Michael Jackson

sowie mit einer spektakulären Bühnenshow begeistern. Der Geiger spielte bereits als Achtjähriger mit weltbekannten Sinfonieorchestern, als 13-Jähriger trat er mit Yehudi Menuhin auf, dann entdeckte er AC/DC, Metallica und Queen, und er zog nach New York an die Musikschule Juilliard School. Sieglinde Preidl

Info Brucknerhaus 0732/775230 Ö-Ticket 01/96096 www.oeticket.com Linzer Kartenbüros

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Richard Stockinger passt auf, dass alles passt. Das rote Kleid für Lisa Antoni, die im Musical „Die Hexen von Eastwick“ die Suki Rougemont geben wird, entwarf Kostümbildnerin Susanne Hubrich. 184 | Die Oberösterreicherin

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Maskerade Traumrolle: Richard Stockinger ist Kostümbildner aus Leidenschaft. Einlesen, zusammenwirken, umsetzen – es ist ein langer Weg zum Gesamtkunstwerk.

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Fotos: Adreas Röbl

ls Kind (*1975 im steirischen Rottenmann) war Richard Stockinger vor allem an kreativen Dingen interessiert. Heute ist er ein gefragter selbständiger Kostüm- und Bühnenbildner sowie Leiter der Kostümabteilungen am Landestheater Linz und setzt zudem die kreative Arbeit anderer Kostümbildner um. Aus Berufung und Leidenschaft und dank harter Arbeit. „Derzeit arbeiten wir mit voller Kraft für die Premieren im neuen Musiktheater. Wir haben momentan ”Die Hexen von Eastwick“, „Spuren der Verirrten“ in den Werkstätten, außerdem produzieren wir auch die Ausstattungen für die Stücke unserer anderen Spielstätten: Großes Haus, Kammerspiele, Eisenhand und u\hof Inspiration „Mein Antrieb ist der Wille zu gestalten“. Zur HGBLA für Mode und Bekleidungstechnik in Linz machte Richard Stockinger im Anschluss die Ausbildung zum Schneidermeister und an der Kunstuniversität Linz absolvierte er das Lehramt für Bildnerische Erziehung und Textiles Gestalten. „Kostüme machen ist Teamarbeit“, sagt Stockinger. Am Landestheater hat er das ideale Team gefunden. In den Kostümwerkstätten setzen von den Schneidern über die Modisten bis zu den Kostümfärbern viele Handwerker um, was die kreativen KostümbildnerInnen im Zusammenwirken mit dem Regieteam den Ausstattungsassistenten und Bühnenbildnern bis zu den Darstellern, designed haben. “Das kann zum Beispiel bei einer Oper mit bis zu 100 Darstellern sehr aufwändig sein“.

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Lisa Antoni (31) spielte zuletzt die weibliche Hauptrolle in „Phantom der Oper“ im Wiener Ronacher. Ab 2013 ist sie Mitglied des Musicalensembles am Linzer Musiktheater.

Kreativität Für einen Kostümbildner ist Kreativität gefragt. „Ich arbeite direkt am Menschen, am Körper des Darstellers – das erfordert Respekt und Fingerspitzengefühl. Ein guter Entwurf kann von einem schlechten Handwerker ruiniert werden, umgekehrt beflügelt ein guter Handwerker und macht das Kostüm besser als gedacht.“ In einem kreativen Prozess muss man seine Grenzen immer wieder neu ausloten, den Blick für das Besondere besitzen und auch mal den Mut zur Übertreibung oder Zurücknahme haben. „Das macht diese Arbeit aber auch so spannend und man lernt sich dabei immer wieder neu kennen“, so der Kostümbildner. Von Kopf bis Fuß Wie ein Kostüm aussieht, hängt natürlich von der Rolle ab. „Ein Kostümbild umfasst sämtliche Bereiche der Bekleidung – von Kopfbedeckungen über Mäntel, Kleider, Hosen, Röcke bis hin zu Handschuhen, Strümpfen, Taschen, Schuhe und natürlich auch Unterwäsche

von Frauenfiguren. Jedes Kleidungsstück löst im Träger verschiedenste Reaktionen und Befindlichkeiten aus, die für die Darstellung einer Rolle hilfreich und entscheidend sein können“, verrät Stockinger. Starke Nerven Man macht meist mehrere Entwürfe. „Wie viele für ein Kostüm zu machen sind, das ist sehr verschieden und hängt von der eigenen, persönlichen Arbeitsweise, der des Regisseurs und vielen anderen äußeren Einflüssen ab“, erzählt der Kostümbildner, der seit mittlerweile zwölf Jahren am Theater arbeitet. „Je komplizierter in Schnitt und Verarbeitung, desto öfter muss auch anprobiert und angepasst werden. Dieser Probenprozess ist sehr wichtig, denn der Kostümträger muss sich während der Aufführung wohlfühlen. Da sind oft starke Nerven gefragt. Es ist wichtig, ein Team zu koordinieren und einzubinden, Einzelkämpfer haben es in dem Job schwer“. Sieglinde Preidl

Info Die Linzer Musiktheater-Eröffnung

DO, 11.4.: Open-Air-Spektakel „Ein Parzival“ der katalanischen Künstlergruppe La Fura dels Baus. FR., 12.4.: „Spuren der Verirrten“ (Uraufführung); Philip Glass’ neue Oper nach einem Stück von Peter Handke SA., 13.4.: Musical „Die Hexen von Eastwick“ SO, 14.4.: Tag der offenen Tür, Eintritt frei. Musical „Seven in Heaven“ (Uraufführung), Ballett „Campo Amor“. MO, 15.4.: Wiederaufnahme von Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“. MI., 17.4.: „Tosca 2013 Live Experience“, elektronische Musik Karten: 0800 218 000, www.musiktheater-linz.at

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Fotos: Boehme

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Die Katzen sind da! Nach seinem legendären Erfolgslauf dürfte das bekannte Musical „Cats“ das Linzer und oberösterreichische Publikum vom 2. März bis 1. April 2013 im Sturm erobern.

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ie beliebtesten Katzen der Musikwelt tanzen erstmals im eigenen Theaterzelt auf dem Urfahranermarktgelände in Linz in der Londoner Originalinszenierung in deutscher Sprache. Näher als hier kann man dem mitreißenden Bühnengeschehen nicht sein. Keiner der 1800 Plätze ist mehr als 20 Meter von der Bühne entfernt. Damit sorgt der besonders imposant in Szene gesetzte Klassiker „Cats“ für ein intensives Musical-Erlebnis. Die

Zuschauer sind zu Gast beim jährlichen Ball der streunenden Jellicle-Katzen auf dem Schrottplatz: Wenn die MistgstättnTiger zu „Jellicle-Songs für Jellicle-Katz“ ihren Charakteren den tierischen Lauf lassen, Rum Tum Tugger wie eine Symbiose von Michael Jackson und Frank N’Furter herumschwänzelt und die alternde Grizabella schicksalsschwanger in „Erinnerung“ – „Memories“ – schwelgt, werden bewegende Momente des Abends markiert. Das Katzenvolk zeigt hoch-

klassige künstlerische Leistungen, tolle Szenen, temporeichen akrobatischen Tanz, grandiose Stimmen. Sieglinde Preidl

Info Tickets: 01/96096, www.oeticket.com, www.cats-tour.at

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Junge Solisten und Blechgewitter Im März präsentiert der Musiksommer Bad Schallerbach die jungen Solisten Karin Bonelli und Iris Schützenberger. Die Brassband Oberösterreich und Hans Gansch begeistern mit Blechgewitter. u „30 Jahre Hausruck Philharmonie“ stellt der Musiksommer Bad Schallerbach die neue Flötistin der Wiener Philharmoniker, Karin Bonelli, vor. Iris Schützenberger wird auf der Violine spielen. Das Solistenkonzert findet am 10. März um 11 Uhr im Landschloss Parz in Grieskirchen statt. Achtung: Es stehen nur 240 Plätze zur Verfügung; Karten sind daher ausschließlich im Vorverkauf erhältlich. An der Abendkasse gibt es nur Restkarten zu erwerben. Die Brassband Oberösterreich & Hans Gansch präsentieren sich am 20. März um 19:30 Uhr im Atrium-Europasaal in Bad Schallerbach: Mit im Programm sind die beiden Wettbewerbsstücke, aber auch Solostücke und typische Brassband-Musik.

Brassband Oberösterreich & Hans Gansch

Karin Bonelli

Fotos: privat

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Info Weitere Informationen unter www.musiksommerbadschallerbach.at.

Comedia präsentiert:

„Tante Jutta aus Kalkutta“ r. Hans Hannemann ist ein aufstrebender Rechtsanwalt von Beruf – und sonst ein Filou, was natürlich ins Geld geht. Zu seinem Glück gibt es im weit entlegenen Kalkutta eine vermögende Erbtante, die sich zwar laufend anpumpen lässt, für ihre Zahlungen aber als Gegenleistung erwartet, dass der Neffe auch ein anständiges und bürgerliches Leben führt. Was liegt also näher, als Schritt für Schritt eine Ehefrau, ein Kind und einen zu versorgenden Schwiegervater und alle damit verbundenen finanziellen Verpflichtungen zu erfinden, um so den fetten, jährlichen Geburtstagsscheck von Tante Jutta aus Kalkutta zu sichern. Blöd nur, dass an diesem Geburtstag plötzlich anstelle des Schecks die liebe Tante höchstpersönlich vor der Türe steht. Dass

der Versuch, in Kürze eine komplette Familie auf die Beine zu stellen, zu lustigen Zwischenfällen führt, versteht sich von selbst …

Info Aufführungsort: Bruckmühle Pregarten, Regie: Andrea Schnitt

Termine: Fr., 5.4.2013, 19.30 Uhr Premiere So.: 7.4.2013, 17.00 Uhr Fr.: 12.4.2013, 19.30 Uhr Sa.: 13.4.2013, 19.30 Uhr So.: 14.4.2013, 17.00 Uhr

Karten: Reservierungen unter www.comedia.at oder 0664 / 206 66 48 Vorverkauf: Kat B € 11 / Kat A € 14 Abendkassa: Kat B € 13 / Kat A € 16

Foto: Walter Grohs

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Fotos: Terra Präsentation

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Sensationelle TerrakottaArmee Die legendären Terrakotta-Figuren aus dem Grabdenkmal des ersten Kaisers von China sind von 21. März bis 2. Juni in der Tabakfabrik Linz zu sehen.

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ach einer Million Besuchern in Europa macht die TerrakottaArmee des ersten Kaisers von China in der Tabakfabrik Linz Station. Die Schau zeigt Nachbildungen von etwa 150 lebensgroßen Terrakotta-Figuren – Infanteristen, Generälen, Offizieren und Bogenschützen, acht Pferde in Lebensgröße sowie etwa 1000 Soldaten in Schlachtformation (im Maßstab 1:10), die Teil des spektakulären Mausoleums Qin Shihuangdis (259 vor Christus bis 210 vor Christus) sind, stehen heute als Weltkul-

turerbe unter dem Schutz der Unesco. 1974 zufällig von chinesischen Bauern entdeckt, gelten die Ausgrabungen in Xi An als die größte archäologische Sensation des 20. Jahrhunderts. 700.000 Arbeiter arbeiteten an der Grabanlage, die Kaiser Qin Shihuangdi auch nach seinem Tod die Macht erhalten sollte. Die gesamte Mausoleumsanlage nimmt eine Fläche von 56 Quadratkilometern ein. Die von Burkard Pfrenzinger initiierte Schau ist auch eine logistische Glanzleistung. In Hunderten von Holz-

kisten mussten die Nachbildungen der Krieger, Pferde und Waffen über 8000 Kilometer von China nach Europa verschifft werden. Sieglinde Preidl

Info Info: 0732/772272-7273 www.tabakfabrik-linz.at Öffnungszeiten: Di. – So. von 10 – 18 Uhr

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Leos Svárovský

Steinhauer & Seine Lieben

Alexandra Suomm

Miroslaw Kultyschew

Fotos: Horowitz, LIVA

Joanne Brackeen

Dmitri Jurowski

Klingende Namen im Brucknerhaus Im März kommen Größen wie Joanne Brackeen, Erwin Steinhauer oder der junge russische Pianist Miroslaw Kultyschew, der 2012 den Internationalen Pianisten-Wettbewerb von Monte Carlo gewann.

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m Internationalen Frauentag gastieren bei Women in Jazz (8.3.) im Brucknerhaus Linz gleich vier große Parts: die Formation Koe:r mit Leadsängern Susanna Ridler, weiters Joanne Brackeen am Piano, die Formation Extra Virgine sowie „Rising Star“ Virginia Mayhew aus New York. Erwin Steinhauer bringt gemeinsam mit seiner Band die Schmuckstücke aus seiner persönlichen musikalischen Perlenreihe. Mit großer musikalischer Vielfalt werden alte Hits und neue Gassenhauer aufpoliert (13. 3.). Der in Linz geborene Komponist Günther Rabl fei-

ert heuer seinen 60. Geburtstag. Er gilt international als einer der konsequentesten Vertreter des Genres der elektroakustischen Musik (15. 3.). Das Haus der Musik St. Petersburg präsentiert Miroslaw Kultyschew (*1985). Er gewann 2012 den Internationalen Pianisten-Wettbewerb von Monte Carlo und ist am 19. 3. erstmals im Brucknerhaus Linz. Das Nationale Sinfonieorchester Polnischer Rundfunk unter Christoph Campestrini und die Geigerin Alexandra Suomm sind am 22. 3. zu Gast und zwei Tage später ist ein äußerst selten gespieltes Oratorium zu erleben: Jules Massenets „Marie Magdelei-

ne“, gespielt von den Brünner Philharmonikern und dem Philharmonischen Chor Brünn unter der Leitung von Leos Svárovský. Am 27. 3. kommt das Moskau State Symphony Orchestra unter Dmitri Jurowski ins Brucknerhaus. Mit virtuosen Solisten feiert das Orchester vor allem die Schlüsselwerke Tschaikowskys. Sieglinde Preidl

Info Karten: 0732/77 52 30 www.brucknerhaus.at

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost je 2 x 2 Karten für Women in Jazz am 8.3. (Teilnahmeschluss 4.3.2013), Ein Haus der Musik St. Petersburg am 19.3. und Moskau State Orchestra am 27.3., jeweils 19.30 Uhr im Brucknerhaus Linz. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage www.dieoberösterreicherin.at. Teilnahmeschluss ist der 7. 3. 2013. 190 | Die Oberösterreicherin

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Krumau: Im Regionalmuseum wird die gemeinsame Geschichte mit OÖ. dokumentiert.

Freistadt: Die Stadtentwicklung ist eng verbunden mit dem Bierbrauen und Braucommune

Vyssí Brod: Im Kloster Hohenfurth ist das legendäre Zawisch-Kreuz zu sehen.

Bad Leonfelden: Die Schau im ehemaligen Bürgerspital widmet sich dem Wissenstand der Medizin.

Landesausstellung „Alte Spuren - Neue Wege“ Die Vorbereitungen für die gemeinsame Schau 2013 zwischen Südböhmen und Oberösterreich ab 26. April laufen auf Hochtouren.

commune von Freistadt und die EyblHäuser mit dem ehemaligen Bürgerspital von Bad Leonfelden. Ein Highlight der Schau in Krumau ist das „ZawischKreuz“ aus der Zeit um 1220, das ein Fragment des Kreuzes Jesu Christus enthalten soll. „Es zählt zu den drei wertvollsten Kulturdenkmälern Tschechiens“, erzählt der südböhmische Ausstellungsdirektor Jiri Vlach. Rund vier Millionen Euro investiert das Land Oberösterreich in die Adaptierung verschiedener Gebäudeabschnitte der Braucommune Freistadt. Die Braucommune weitere acht Millionen aus eigenen Mitteln. In Bad Leonfelden werden die Eybl-Häuser sowie das ehemalige Bürgerspital und rund 4,5 Millionen Euro saniert, das Bürgerspital soll als Stadtmuseum weiter genutzt werden. Für die Be-

zirke Freistadt und Urfahr-Umgebung erwartet das Land eine Wertschöpfung von rund 80 bis 85 Millionen Euro. LH Josef Pühringer sieht in der grenzübergreifenden Ausstellung eine „große Chance, die nachbarschaftlichen Beziehungen mit Tschechien zu pflegen und einen Brückenschlag über die Kultur zu schaffen“. Sieglinde Preidl

Bgm. Alfred Hartl, Kuratorin Andrea Scheichl, LH Josef Pühringer, Vize-Bgm. Jitka Zikmundová, Ausstellungsleiter Jiri Vlach, Bgm. Christian Jachs

Fotos: Tourismus Freistadt, Land OÖ., TV Krumau

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as Interesse für diese grenzüberschreitende Landesausstellung ist enorm“, sagt LH und Kulturreferent Josef Pühringer. „Alte Spuren - Neue Wege – Oberösterreich und Südböhmen“ wird die gemeinsame Kulturgeschichte dokumentieren. „Es soll aber auch das Trennende nicht verschwiegen werden, wie etwa die Vertreibungen von Tschechen in der NS-Zeit und der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der BenesDekrete“, sagt Co-Kuratorin Andrea Scheich von der Universität Wien. Für die vier Ausstellungsstandorte wird es ein gemeinsames Ausstellungsticket geben: das Kloster von Vyssi Brod, das Regionalmuseum von Krumau, zusammen mit dem dortigen Seidl-Atelier und der ehemalige Synagoge, sowie die Brau-

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Sponsorengala im Musiktheater Das neue Musicalensemble des Landestheaters, die „himmlischen Sieben“, stand zum ersten Mal auf der Bühne.

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ultureller und kulinarischer Genuss standen beim Empfang für Förderer und Sponsoren des neuen Musiktheaters auf dem Programm. 5,7 Millionen Euro an Sponsorengelder sind zusammengekommen, 647 Stühle fanden einen Paten, 210 Bausteine wurden verkauft. Zum ersten Mal rief der Gong die Gäste in den Großen Saal des neuen Musiktheaters, bevor das Musicalensemble seine Premiere auf der Bühne mit „Take a chance on me“ feierte. „Mamma mia!“, brachte es Landestheater-Intendant Rainer Mennicken auf den Punkt. Mit wackligen Knien stand er zum ersten Mal auf der Bühne. „Auf dass jetzt der Teufel losgelassen werde!“, kündigte Landestheater-Vorstandsdirektor Thomas Königstorfer das „Hexen von Eastwick”-Medley des Musicalensembles an. Begeistert waren u.a. die Großsponsoren Wolfgang Eder (voestalpine), Leo Windtner (EAG), Heinrich Schaller (RLBOÖ) und Josef Weißl (Oberbank). Sieglinde Preidl

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1. Reihe: Thomas Königstorfer, Markus Limberger (Sparkasse), Heinrich Schaller (RLBOÖ), Wolfgang Eder (voestalpine), LH Josef Pühringer, Leo Windtner (Energie AG), Ludwig Scharinger (Obmann des Vereins zur Förderung des Musiktheaters Linz), 2. Reihe: Josef Stockinger (OÖ Versicherung) Intendant Rainer Mennicken, Josef Weißl (Oberbank), Andreas Mitterlehner (Hypo), Josef Kienast (Siemens AG) Thomas Königstorfer (Vorstandsdirektor Landestheater), Intendant Rainer Mennicken Musicalensemble: Kristin Hölck, Oliver Liebl, Reinwald Kranner, Ariana Schirasi-Fard Landtagspräsidentin a.D. Angela Orthner Musicalensemble begeisterte mit Medley von „Die Hexen von Eastwick“

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Fotos: Reinhard Winkler

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Nordico-Leiterin Andrea Bina, Kurator Andreas Strohhammer vor Gemälde Matthias May, Die Lebensalter, 1913

Vilma Eckl, Selbstporträt, um 1920

Demeter Koko, Hühnerhof, um 1918

Anton Lutz, Rechte Donaustraße in Linz, 1929

Fotos: Nordico, Hackl

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Schau im Linzer Nordico Der Name März steht für Frühling und Aufbruch – ein passender Name im Jahr 1913, als in Linz die Künstlervereinigung MAERZ gegründet wurde.

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um 100. Geburtstag gibt es unterschiedliche Ausstellungen, eine davon „100 Jahre MAERZ – Die Anfänge von 1913 bis 1938“ im Linzer Stadtmuseum Nordico. Kurz nachdem die Brüder Franz und Klemens Brosch im Jahre 1913 mit den Künstlern Franz Sedlacek, Hans Pollack, Anton Lutz und Heinz Bitzan die Künstlervereinigung Maerz gründeten, begann der Erste Weltkrieg. „Die ersten Aktionen und Ausstellungen waren ganz von diesem Thema bestimmt“, erzählt Kurator Andreas

Strohhammer. Beispielsweise der Eiserne Wehrmann (im Erdgeschoß des Nordico), eine mannshohe Holzskulptur von Adolf Wagner, wurde 1915 in einem Pavillon (Architekt Mauritz Balzarek) auf dem Linzer Hauptplatz aufgestellt. Für Kriegsanleihen, die Witwen und Waisen zugutekamen, konnte man fünf eiserne Nägel in die Skulptur schlagen. Bis 1938, als auch die Künstlervereinigung Maerz von den Nationalsozialisten aufgelöst wurde, reicht das Spektrum an Grafik, Malerei und Fotografie, das Strohham-

mer aus den Archiven von Lentos und Nordico zusammengestellt hat. 45 zum Teil völlig zu Unrecht vergessene Künstler und Künstlerinnen sind vertreten, wie etwa Emmy Sommerhuber. „Ich wollte etwas präsentieren, das man nicht auf Anhieb kennt“, so der Kurator. „Es sei viel Unbekanntes und Sensationelles entdeckt worden“, freut sich Nordico-Leiterin Andrea Bina über die faszinierende Schau. Sieglinde Preidl Die Oberösterreicherin | 193

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Trierenberg Art – Kunst im Werk „Was es ist“ – Frank Hoffmann las Lyrik und Prosa von Erich Fried

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er Burgschauspieler und ehemalige ORF-Präsentator mit der charismatischen Stimme begeisterte das zahlreiche Publikum mit Ironie, Hintergründigkeit und einer reichlichen Prise Humor. Als kongeniale musikalische Begleiter stand ihm das mg3 Trio zur Seite. Eine musikalischer Leseabend der feinsten Sorte mit bestens gelaunten Künstlern und einem hochzufriedenen Publikum.

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8 1 Frank Hoffmann liest Erich Fried 2 Elisabeth Thalhamer, Josef Mair, Maria Ploier 3 Hans Zeinhofer, Catharina Trierenberg, Christian Trierenberg 4 Erich Haudum, Angelika Haudum, Klaus Falkinger

5 Ferdinand Steinhuber, Georgia Wagner, Herta Lehner, Franz Lehner 6 Nora Trierenberg, Uli Hinterobermaier, Christian Trierenberg, Catharina Trierenberg, Hans Zeinhofer, Chris Hinterobermaier 7 Walter Meinhart, Georgia Rohrhofer-

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10 Meinhart 8 Johannes Pfistermüller, Günther Wirth 9 Franz Peherstorfer, Monika Obermüller, Max Falkner, Maria Falkner, Monika Peherstorfer 10 Josef Großteßner-Hain, Christa Hagauer, Kurt Myslik, Edith Kastner

Fotos: Privat

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Fotos: zur Verfügung gestelltes Pressematerial

Reise ins Innere Im Frühjahr werden die Artisten vom Chinesischen Nationalcircus mit ihrem Programm „Feng Shui“ wieder in Oberösterreich gastieren.

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eng Shui, der uralten Lehre der Chinesen, widmet der Chinesische Nationalcircus seine neue Show. Die vergangenen Shows der weltbekannten Produktion haben das Publikum meist auf eine Reise ins Reich der Mitte geführt. „Feng Shui“ führt die Betrachter mittels hochkarätiger chinesischer Akrobatik in allen Facetten zu sich selbst, in das Zentrum des Menschen an sich. Ein außergewöhnliches Highlight der aktuellen Produktion ist die erstma-

lige Zusammenarbeit mit Konstantin Wecker, der die Musik dafür geschrieben hat. Der deutsche Liedermacher und Komponist besitzt eine starke Affinität zur asiatischen Philosophie, was gemeinsam mit der Kunst der asiatischen Akrobaten einen Genuss für die Augen und Ohren garantiert. Die Symbiose der Akrobatik mit den mehr als drei Jahrtausende alten Lehren des Feng Shui sowie der Musik entführt die Zuschauer während der zweistündigen Show auf eine

faszinierende und bewegende Reise in unser aller Innerstes! Sabine Simmetsberger

Info Kartenvorverkauf: in allen oö. Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01/96096, Ticket Online 01/88088 und direkt bei Schröder Konzerte Linz: Linzer Kartenbüro 0732/778800, Kartenbüro Pirngruber, LIVA, PH Ticket-Shop, Wels: Kartenbüro Lohmer Braunau: Kartenbüro Simböck

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost jeweils 2 x 2 Karten für den Chinesischen Nationalcircus “Feng Shui“ am 21. April 2013 in der Bezirkssporthalle in Braunau und am 23. April 2013 in der TipsArena in Linz. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage www. dieoberösterreicherin.at. Teilnahmeschluss ist der 26. März 2013.

Espresso im März Im März veranstaltet die Espresso-Reihe zwei Konzerte.

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m Sonntag den 3. März singen Martha Hirschmann und Claudia Goebl Duette von Mendelssohn und Schumann sowie traumschwere Lieder von Duparc und walzerleichte Gesänge von Zemlinsky. Beide sind aufstrebende Sängerinnen, die schon internationale Erfolge vorweisen. Martha Hirschmann gastierte als Orlofsky in Moskau und Claudia Goebl debütierte gerade an der Wiener Volksoper. Sie verbindet schon seit vielen Jahren eine intensive musikalische Freundschaft. Am Donnerstag, 7. März, um 19 Uhr wird Günter Rainer mit seiner sonoren,

farbenreichen Stimme ein Highlight für Liebhaber des Wortes und der Musik servieren. Er führt durch Episoden aus Heinrich Heines Harzreise. Hier verbinden sich Poesie, juristische Realität, stocksteife Vernunft, Liebesabenteuer und ironische Abgründe zu einem wahren Fest der Romantik. Mozarts und Schumanns Musik wird dabei für die rechte Balance von Wort und Musik sorgen. An der Geige: Josef Herzer, Brucknerorchestergeiger und aus einer Familie mit großartiger Streichertradition stammend, begleitet von Sigurd Hennemann. Statt des Espressos ist im Ticket ein Glas Weiß- oder Rotwein inbegriffen.

Claudia Goebl

Info Eintritt: 15 Euro Kartenreservierung unter 0732/774482 erbeten. Festsaal der Landesgalerie Linz Museumstraße 14, 4010 Linz www.landesmuseum.at

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Die Oberösterreicherin: Filmpremiere Am 22. März präsentiert das Magazin DIE OBERÖSTERREICHERIN in allen vier Oberösterreich-Standorten des „Star Movie“ den Film „Der Nächste, bitte!“.

Der Nächste, bitte! Seit Generationen liegt ein Fluch über Isabelles (Diane Kruger) Familie: Seit mehr als hundert Jahren scheitern alle ersten Ehen ihrer Vorfahrinnen. Erst mit der zweiten Ehe kommt auch das ewige Glück. Dieses will Isabelle mit ihrem

Liebsten Pierre (Robert Plagnol) finden: Schon seit zehn Jahren ist sie mit dem erfolgreichen Zahnarzt zusammen. Um den Fluch zu umgehen, schmiedet Isabelle gemeinsam mit ihrer Schwester Coco (Alice Pol) einen Plan. „Du kommst erst zurück, wenn du verheiratet warst und wieder geschieden bist“, befiehlt Coco ihrer Schwester. So sucht Isabelle nach einem Dummen, den sie verführen und heiratet kann. Danach will sie sich sofort scheiden lassen, um für ihre zweite Ehe mit Pierre bereit zu sein. Das zufällig ausgewählte Opfer von Isabelle ist Jean-Yves Berthier (Dany Boon). Er ist Redakteur eines bekannten Reiseführers und so muss Isabelle ihm von den Massai am Kilimandscharo bis nach Moskau folgen,

um ihr Ziel zu erreichen. Auf ihrer Reise erlebt die Protagonistin einige Abenteuer und macht Jean-Yves das Leben zur Hölle. Doch auf ihrer Reise lernt sie sich und ihren Plan vom Glück ganz neu kennen: Wie so oft entwickeln sich die Dinge am Ende anders als erwartet … Weltstars in Höchstform In ihrem neuen Film „Der Nächste, bitte!“ (von den Machern „Ziemlich beste Freunde“) zeigt sich Diane Kruger, bekannt aus Filmen wie „Troja“ und „Inglourious Basterds“, in Höchstform. „Ich hatte beim Drehen sehr viel Spaß. Man muss sich in einer Komödie gehen lassen können, das hat etwas sehr Befreiendes. Während der Dreharbeiten war

Fotos:: Star Movie

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s ist die turbulenteste Beziehungskomödie des Jahres: DIE OBERÖSTERREICHERIN präsentiert am 22. März um 20 Uhr in den Star Movie-Standorten Ried, Regau, Steyr und Peuerbach Diane Krugers neuesten Film „Der Nächste, bitte!“. Jeder Kinobesucher erhält zusätzlich zur Kinokarte die aktuelle Ausgabe des Magazins DIE OBERÖSTERREICHIN gratis.

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Isabelle (Diane Kruger) & Jean-Yves (Dany Boon) auf dem roten Platz in Moskau.

Isabelle (Diane Kruger) & Jean-Yves (Dany Boon) in Moskau.

ich sehr glücklich, und ich erinnere mich an ein Gefühl der Leichtigkeit“, so Diane Kruger. Das ehemalige Model zieht alle Register und beweist komödiantisches Schauspieltalent. So kann die 36-Jährige selbst neben Dany Boon bestehen. Bekannt aus „Willkommen bei den Sch’tis“ brilliert der nordfranzösische Komiker und Schauspieler als unmöglicher Typ an Diane Krugers Seite. „Meine Filmfigur erlebt einen sehr bewegenden Richtungswechsel“, erzählt Dany Boon, „zunächst wirkt er ein wenig einfältig und tollpatschig – was ich ausgesprochen gern spiele! Aber dann bekommt alles allmählich einen sehr viel realistischeren Touch und wirkt mitunter sogar recht gemein.“ „Der Nächste, bitte“ ist ein Film über die absurd-komischen Seiten der Liebe. Mal herrlich überdreht, mal wunderbar leise. Regisseur Pas-

Isabelle (Diane Kruger) & Jean-Yves (Dany Boon) auf einer Militärbasis in der Nähe von Moskau.

Pierrre (Robert Plagnol) und Isabelle (Diane Kruger) auf dem Weg zu einem Tennis-Match.

cal Chaumeil („Der Auftragslover“) weckt mit seiner Komödie mühelos Erinnerungen an die großen Screwball-Komödien Hollywoods. Über Star Movie Die Star Movie-Premierenkinos führen derzeit fünf hochwertige Filmerlebniswelten in Ried-Tumeltsham, Peuerbach, Regau-Vöcklabruck, Liezen und SteyrDietach. Ein sechster Standort in WelsWest ist in Planung. Das 1918 gegründete Star Movie setzt neue Qualitätsmaßstäbe bei Technik, Service, Komfort und Design in der internationalen Kinobranche. Bei Star Movie ist die Zukunft des Kinos bereits Realität: Alle Kinosäle sind digitalisiert und jeder Standort verfügt über mehrere top-moderne 3D-Projektoren. Insgesamt bietet Star Movie derzeit rund 3.000 First Class Kinostühle mit dem

höchsten Anspruch an Komfort. Pro Jahr tauchen rund 900.000 Kinofans in die Star Movie-Filmerlebniswelten ein. Nähere Infos zum Film sowie zur Kartenreservierung auf www.starmovie.at sowie unter www.der-naechste-bittefilm.de. Tina Ornezeder

Info „Der Nächste, bitte!“ Komödie, F, 2012, mit Diane Kruger, Dany Boon, Alice Pol Regie: Pascal Chaumeil Drehbuch: Laurent Zeitoun, Yoann Gromb Verleih: CONSTANTIN Filmholding GmbH Filmstart: 22. März 2013 Länge: 104 Minuten

DIE OBERÖSTERREICHERIN verlost je 20 x 2 Tickets für die „DIE OBERÖSTERREICHERIN“-Premiere in Ried, Peuerbach, Regau und Steyr am Freitag, 22. März 2013, um 20 Uhr. Das Gewinnspiel finden Sie auf unserer Homepage www.dieoberösterreicherin.at. Teilnahmeschluss ist 13. März 2013.

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Linzerin tanzt sich in Hollywood zum Erfolg

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enn die 24-jährige Ursula Maria nicht die Schulbank einer Schauspielschule in Los Angeles drückt, ist sie entweder auf Castings oder bei Dreharbeiten unterwegs. Vor mehr als einem Jahr zog es die Linzerin in die Schauspielmetropole Hollywood. „Nachdem ich in Wien mein Bachelorstudium mit Schwerpunkt Theater, Film und Medienwissenschaft beendet habe, wollte ich im Bereich Tanz und Schauspiel arbeiten“, erzählt die junge Frau und entschied sich nach Amerika zu gehen. In Hollywood ist das Angebot an

Auditions und Jobs viel größer als bei uns. „Aber es gibt natürlich auch viel mehr Konkurrenz “, so die Linzerin. Auf Filmfestivals unterwegs Bereits nach drei Monaten in der Traumfabrik bekam Ursula Maria die Chance, mit dem mehrfach preisgekrönten Filmemacher Stan Harrington zusammen zu arbeiten. Im Kurzfilm „Imag-in“ brilliert die Linzerin mit ihren Tanzszenen. Zudem hat sie den Film geschrieben, coproduziert und auch die Choreografie stammt von ihr. Gedreht wurde in einer

verfallenen Kirche in Chicago. Die Dreharbeiten für den zehnminütigen Kurzfilm dauerten rund 20 Stunden. „Das gesamte Projekt war extrem spannend und herausfordernd“, so Ursula Maria. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Der Kurzfilm wurde zum „Action On Film Festival 2012“ sowie auch zum Indiefest USA 2012 zugelassen und hat bei beiden renommierten Festivals einen Preis gewonnen. Zusätzlich wurde „Imag-in“ bei Filmfestivals in Florida und in Texas gezeigt. Die Filmfestivals nutzt die Oberösterreicherin vor allem

Fotos: IMOTOPHOTO, privat

Der erste Kurzfilm von Ursula Maria Windhager erzielte in den USA mehrere Preise.

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Der Kurzfilm „Image-in“ wurde in einer verfallenen Kirche in Chicago gedreht.

Arbeit bringt Arbeit, lautet mein Motto.

zum Netzwerken und um Kontakte zu knüpfen. „Als Co-Writerin, Choreographin und Darstellerin freue ich mich sehr, dass die Reaktionen auf den Film so positiv sind“, ist die Linzerin begeistert. Langweilig wird ihr in Los Angeles nicht. Erste Tanzschritte in Linz Neben dem Besuch der Schauspielschule nimmt die 24-Jährige Tanzstunden und absolviert viele Tanz- und Schauspielcastings. Das Tanzen ist die große Leidenschaft von Ursula Maria. Dabei stehen Hip-Hop, Jazzdance und Ballett ganz oben auf der Liste. Ihre ersten Tanzschritte machte sie in Linz. Was die Zu-

kunft betrifft, gibt sich Ursula Maria offen: „Ich kann mir vorstellen in Amerika zu bleiben, würde jedoch auch jederzeit wieder nach Österreich oder in eine andere europäische Stadt gehen.“ Heimweh kennt sie jedenfalls nicht. „Natürlich freue ich mich, wenn ich meine Familie in Linz sehe, aber es gefällt mir schon total gut in Los Angeles.“ Ihren erfolgreichen Kurzfilm sieht Ursula Maria als Sprungbrett und wichtige Station im Lebenslauf. „Arbeit bringt Arbeit, lautet mein Motto“, so die begabte Linzerin, „denn nur mit verschiedenen Referenzen, kann man sein Können auch beweisen.“ Ulli Wright

Ursula Maria mit dem preisgekrönten Filmemacher Stan Harrington. Die Oberösterreicherin | 199

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„Beim Schreiben übernimmt ein anderes Ich die Regie“ Er ist der neue Superstar am österreichischen Krimi-Sektor: Thomas Raab. DIE OBERÖSTERREICHERIN hat mit dem Wiener über seinen neuesten Roman „Der Metzger kommt ins Paradies“ gesprochen.

Simone Heher; Abdruck honorarfrei

„Der Metzger kommt ins Paradies“ ist bereits Ihr sechster Metzger-Roman. Erzählen Sie kurz, worum es geht? Ich wollte das Buch einmal umgekehrt anfangen. Der Metzger ist diesmal nicht zu Hause, sondern in der Ferne. Ich wollte ihn in ein Umfeld setzen, wo er sich nicht zurechtfindet: Der Metzger ist an einem Hausmeisterstrand und tut sich selber leid (lacht). Es gibt die erste Krise mit seiner Danjela, und als der Metzger andere am Strand beobachtet, beginnen die Probleme: Er entdeckt eine Ausgrabung, es kommt ein toter Hund zum Vorschein und gleichzeitig wird bei ihm zuhause ein Toter ausgegraben. Was mich so interessiert hat, sind die Straßenhändler, die einem im Urlaub immer auf die Pelle rücken. Ich habe mich gefragt, welche Menschen dahinterstecken und bin bei meinen Recherchen auf Grausames draufgekommen. Sie verkaufen sich oft selbst, was nicht nur ins Sexuelle geht – das musste ich mit diesem Buch verarbeiten. Inwieweit sind Jesolo, Caorle und Bibione ein Paradies für den Metzger? Gar nicht – es ist die Hölle für ihn. Das Paradies ist ja immer eine Ansichtssache. In den Augen der Danjela kommen sie ins Paradies, der Metzger sehnt sich aber nach seinem Zuhause. Ich wollte den Begriff Paradies hinterfragen, denn dieser ist ja ursächlich mit dem Tod verbunden. Wenn Adam und Eva nicht vom Baum der Erkenntnis gefressen hätten, wären wir nicht mit der kollektiven Todesstrafe bestraft worden (lacht). Sie schreiben oft ja schon sehr grausig. 200 | Die Oberösterreicherin

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Tipp Buchtipp und Lesungen „Der Metzger kommt ins Paradies“, Verlag Droemer, 19,99 Euro, ISBN: 978-3-426-19955-8 Thomas Raab liest am 14. März in Linz, am 9. April in Vöcklabruck, am 11. April in Wels, am 12. April in Piberbach sowie am 18. April in Bad Hall. Nähere Infos unter www.thomasraab.com

Im aktuellen Metzger-Band wird dem Ermordeten zum Beispiel das Auge herausgerissen und durch eine Mozartkugel ersetzt. Welche Person steckt dahinter, die so etwas schreibt? Eine kranke, wahrscheinlich (lacht). Es übernimmt beim Schreiben ein anderes Ich die Regie. Da ist die Hand schneller als das Hirn. Beim Schreiben reizt mich total, dass ich mich selbst zum Lachen bringen und ich mir im gleichen Moment ein Magenstamperl versetzen kann. Ich denke beim Schreiben nur an mich und habe keine Scheu davor, grausige Szenen zu schreiben, um mich kurzfristig zu vergnügen. Sie schreiben fast jedes Jahr einen Roman. Wann wird mit den MetzgerBüchern Schluss sein? Ich möchte solange schreiben, bis es keinen mehr interessiert (lacht). Im nächsten Roman möchte ich etwas Neues probieren, was genau, weiß ich aber nicht. Ich möchte vielleicht mit dem Mischen beginnen und keine reinen Metzger-Ro-

mane mehr schreiben, weil ich meine Figuren nicht totschreiben will. Welcher der sechs Romane ist Ihr persönlicher Favorit? Am Roman „Der Metzger bricht das Eis“ habe ich sehr viel Spaß gehabt, da waren die Lesereisen sehr lustig. Eigentlich verabschiedet man sich, sobald ein neues Buch kommt, vom Vorgänger – für immer. Es ist eine Art Tod für mich, weil das alte Buch ins Fach gestellt wird … Sie werden immer wieder mit dem österreichischen Autor Wolf Haas verglichen. Stört Sie das eigentlich? Nein, es ist eine riesengroße Ehre, wenngleich ich einen ganz anderen Stil habe. Bis auf die zwei „A“ in der Mitte des Namens sehe ich keine Gemeinsamkeit (lacht). Dem Wolf Haas ist jeder österreichische Krimiautor zu Dank verpflichtet, denn die Verlage schauen jetzt ganz anders auf die Manuskripte der Österreicher. Wolf Haas hat in seinen Brenner-Romanen ja immer mit dem

Satz „Jetzt ist schon wieder was passiert“ begonnen und mein allererstes Buch hatte zufällig einen ganz ähnlichen Satz. Heute frage ich mich, was ich für ein Trottel war (lacht). Da war ich mit dem ersten Satz des Buches schon für viele in einer Ecke. Heute würde ich das anders machen. Sie sind für Ihr Werk „Der Metzger bricht das Eis“ für den FriedrichGlauser-Preis 2013 in der Sparte Roman nominiert worden. Wie gehen Sie damit um? Ich bin absolut gelassen, weil die Nominierung alleine schon ein so großer Erfolg für mich ist. Und wenn man bei den Top 5 dabei ist, dann ist das schon grandios. Alles andere ist reiner Luxus. Ich rechne jetzt nicht mit einem Preis. Wenn ich am 20. April dann dort sitze, werde ich aber sicherlich die Hose voll haben (lacht).

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STAR MOVIE Kino-Highlights Rubinrot

3D: Die fantastische Welt von Oz

Fantasy/Love mit Maria Ehrich, Josefine Preuß

Abenteuer mit James Franco, Mila Kunis

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igentlich ist Gwendolyn Shepherd ein ganz normaler sechzehnjähriger Teenager - ärgerlich nur, dass ihre Familie definitiv einen Tick zu viele Geheimnisse hat. Allesamt ranken die sich um ein Zeitreise-Gen, das in der Familie vererbt wird. Jeder ist sich sicher: Gwens Cousine Charlotte trägt das Gen in sich und so dreht sich alles ständig um sie. Bis sich Gwen eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Ihr wird schlagartig klar, dass stattdessen sie zur Zeitreisenden geboren wurde. Und das, obwohl sie darauf gut verzichten könnte. Genauso wie auf Charlottes arroganten Freund Gideon de Villiers, mit dem sie sich nun zusammentun muss, um das größte Geheimnis ihrer Familiengeschichte aufzuklären. Eins steht für sie fest: Sie wird alles daransetzen, die uralten Mysterien zu lösen. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert! ab 15.03.2013 im Kino!

Save Haven – Wie ein Licht in der Nacht

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scar Diggs ist ein kleiner Zirkusmagier mit fragwürdiger Moral. Als er sich eines Tages in der fantastischen Welt von Oz wiederfindet, denkt er, einen Volltreffer gelandet zu haben: Ruhm und Reichtum scheinen greifbar nah – zumindest bis er den drei Hexen Theodora, Evanora und Glinda begegnet. Die sind nämlich überhaupt nicht davon überzeugt, dass er der große Zauberer ist, für den ihn alle halten. Widerstrebend wird Oscar in die Schwierigkeiten von Oz und seinen Bewohnern hineingezogen und muss herausfinden, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, bevor es zu spät ist. Mit Illusionen, Einfallsreichtum und auch ein bisschen echter Zauberei schafft es Oscar schließlich, nicht nur zum großen und mächtigen Zauberer von Oz zu werden, sondern auch zu einem besseren Menschen. ab 07.03.2013 im Kino!

Love mit Josh Duhamel, Julianne Hough

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ine mysteriöse junge Frau namens Katie taucht in der kleinen Stadt Southport in North Carolina auf und löst mit ihrem plötzlichen Erscheinen Fragen nach ihrer Vergangenheit aus. Sie will es jedoch um jeden Preis vermeiden, dass jemand ihr zu nahe kommen könnte. Schließlich geht sie dennoch widerwillig zwei Bindungen ein: Zum einen mit dem verwitweten Ladenbesitzer und zweifachen Vater Alex, zum anderen mit ihrer Nachbarin Jo. Doch ein dunkles Geheimnis aus ihrem alten Leben quält und ängstigt sie weiter und droht, sie sogar im ländlichen Southport einzuholen. Mit der Unterstützung von Jo muss Katie irgendwann einsehen, dass der einfache Weg nicht immer der richtige ist. ab 08.03.2013 im Kino!

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3D: Die Croods

Der Nächste, bitte!

Animation

Comedy mit Diane Kruger, Dany Boon

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ie Croods sind die letzten Überlebenden der prähistorischen Ära und befinden sich in einer Zeit, in der Mutter Natur noch viel mit Artenvielfalt und Entstehung experimentierte. Nachdem die vertraute und schützende Höhle der Familie komplett zerstört wurde, müssen sich die Croods gemeinsam auf eine große Reise begeben. Sie stürzen sich in eine abenteuerliche Suche nach einem neuen Zuhause in einer Welt voller außergewöhnlicher Pflanzen, Tiere und Orte. Auf ihrem Weg, die Herausforderungen der Reise zu meistern, begegnen Stammesoberhaupt Grug und seine Familie einem Fremden. Der Unbekannte ist ein einfallsreicher, junger Nomade namens Guy, der sich zu allem Überfluss auch noch in Grugs aufgeweckte, eigensinnige Tochter Eep verliebt. Schlussendlich schaffen es die Croods, sich auf das Abenteuer einzulassen, überwinden ihre Angst vor der Außerwelt und merken, dass sie alles haben, was man zum Überleben braucht – einander. ab 21.03.2013 im Kino! STAR MOVIE RIED-TUMELTSHAM

Hannesgrub 17, 4910 Tumeltsham, Tel.: 07752 / 830 84 STAR MOVIE PEUERBACH

Hauptstraße 7, 4722 Peuerbach, Tel.: 07276 / 23 65

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sabelle (Diane Kruger) hat ihr Leben eigentlich bis ins kleinste Detail geplant. Sie ist Zahnärztin und ist glücklich mit ihrem Freund Pierre (Robert Plagnol). Doch als der ihr einen Heiratsantrag macht, zögert Isabelle, denn auf ihrer Familie lastet seit Jahren ein Fluch: die ersten Ehen ihrer Vorfahrinnen sind stets zum Scheitern verurteilt und nur die zweite Ehe bringt das lang ersehnte Glück. Ihre Schwester Corinne (Alice Pol) hat deshalb eine unkonventionelle Idee: Isabelle soll den erstbesten Idioten, der ihr über den Weg läuft, verführen, anschließend heiraten und sich dann sofort wieder scheiden lassen und mit Pierre glücklich werden. Am Flughafen nach Dänemark fällt die Wahl auf den vertrottelten Jean-Yves (Dany Boon). Die beiden heiraten am Kilimandscharo, reisen nach Moskau und Isabelle muss sich fragen, wie sie Jean-Yves wieder loswird oder ob sie das überhaupt noch will. ab 22.03.2013 im Kino!

Fotos: Star Movie

STAR MOVIE REGAU-VÖCKLABRUCK

Betriebsstraße 15, 4844 Regau, Tel.: 07672 / 221 10 STAR MOVIE LIEZEN

Niederfeldstraße 9, 8940 Liezen, Tel.: 03612/238 23 STAR MOVIE STEYR

Ennserstraße 84, 4407 Dietach, Tel.: 07252/ 701 99

Aktuelles Filmprogramm, Beginnzeiten und Reservierung auch unter www.starmovie.at

JEDEN MITTWOCH GEHÖRT DIE NACHT EUCH!

LADIES NIGHT Zu viert bei Star Movie einen großartigen Kinoabend verbringen – und gratis 1 Flasche Prosecco und 4 süße Überraschungen genießen! Jeden Mittwoch für jede Gruppe von 4 Frauen ab 16 Jahren. Gültig am Tag des Kinobesuches. Keine Barablöse, solange der Vorrat reicht. Unser aktuelles Kinoprogramm finden Sie in allen Tageszeitungen und unter WWW.STARMOVIE.AT

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| horoskop

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Weide (1.3. – 10.3.)

Linde (11.3. – 20.3.)

Kurzcharakteristik: vielseitig, genau, einfühlsam, dynamisch, naturverbunden, idealistisch, intuitiv

Kurzcharakteristik: sanft, gutmütig, nachgiebig, klug, vielseitig begabt, liebenswürdig, nimmt das Leben gelassen

Motto: „Ich suche nach der Wahrheit.“

Motto: „Das Gute steckt in jedem Menschen.“

Stärken: Weidenbaumgeborene sind absolute Menschenfreunde. Sie sind tolerant, sensibel und intuitiv. Dabei sind sie aber keine Träumer. Dieser Baum hat einen großen Zugang zum Mystischen und Unterbewussten, ist präzise im Denken und zäh in seinem Tun.

Stärken: Lindenbaumgeborene sind sensibel und mitfühlend. Sie schützen ihre Mitmenschen und helfen ihnen. Dabei ist dieser Baum fähig, zu verstehen und zu vergeben. Er strebt nach Friedfertigkeit und nach einer lebenswerten Zukunft.

Die Liebe: Die Weiden sind liebevoll und so auch gefühlvolle und tolerante Partner. Obwohl sie in der Beziehung natürliche Autorität zeigen, haben sie nie Machtansprüche. Die Weidenbaumgeborenen suchen nach Einigkeit und Harmonie. Der Partner muss diesem Baum Halt und Antrieb, Geborgenheit, Wärme und Nähe geben. Berühmte Weiden: Sandro Botticelli, Oscar Straus, Eva Herzigova, Olivia Wilde, Umberto Tozzi, Jessica Biel, Ronald Delany

Die Liebe: Die Linde ist zu tiefen Gefühlen fähig und strebt nach ehelicher oder familiärer Harmonie. Die Lindegeborenen vereinigen Verständnis und Güte, suchen nach Gleichklang mit dem Partner. Wenn sie sich an egoistische Menschen binden, so leiden sie. Der Partner darf die Linde nicht beherrschen, sonst geht sie zugrunde. Berühmte Linden: Matthias Schweighöfer, Nina Hagen, Eva Longoria, H.P. Baxxter, Bernardo Bertolucci, Christoph Ransmayr, Bruce Willis

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Eiche (21.3.)

Haselnuss (22.3. – 31.3.)

Kurzcharakteristik: lebensfroh, stark, unbeugsames Wesen, verantwortungsbewusst, optimistisch, mit beiden Beinen am Boden

Kurzcharakteristik: kämpferisch, erreicht seine Ziele, zäh, egoistisch, erfolgreich, persönlicher Charme, energisch Motto: „Ich gehe bis an meine Grenzen.“

Motto: „Ich möchte alles.“ Stärken: Eichenbaumgeborene sind positiv denkend, kaum unterzukriegen und haben einen bezaubernden Charme. Dieser Baum sammelt aus einem herben Rückschlag noch mehr Kraft. Er ist temperamentvoll, hat einen hohen Tatendrang und lebt voll und ganz im Hier und Jetzt. Die Liebe: Eichen sind feurig, wenn es um Sex und Erotik geht. Sie brauchen Partner, die tolerant und bodenständig sind und weil dieser Baum gerne den Ton angibt, ist er empfindlich, was jede Art von Bevormundung betrifft. Bewundert man ihn jedoch gebührend, ist das Herz schon gewonnen. Wenn man die Eiche aber reizt, muss man damit rechnen, dass sie explosiv reagiert. Berühmte Eichen: Jean Paul, Ronaldinho, Kevin Federline, Steffen Krauß, Lothar Matthäus, Marlies Göhr, Mandy Capristo

Stärken: Haselnussgeborene sind typische Pioniere! Sie sind dynamisch, haben einen starken Willen und können außergewöhnliche Leistungen erbringen. Dabei liebt dieser Baum die Vielfalt des Lebens, braucht Konfrontation und Herausforderung. Eigene Interessen wollen durchgesetzt werden. Die Liebe: Dieser Baum hat hohe Vorstellungen von seinem Partner. Er muss beeindruckend sein, sodass die Haselnuss stolz auf ihn sein kann. Haselnussgeborene brauchen starke erotische Reize – sonst wird es ihnen zu langweilig. Dieser Baum ist lustvoll, leidenschaftlich, doch Eifersucht kann ihn schlichtweg rasend machen. Berühmte Haselnüsse: Reese Witherspoon, Wayne Carpendale, José Manuel Durão Barroso, Bettina Zimmermann, Al Gore, Chaka Khan, Pola Kinski

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Foto: Fotolia

| buchtipps

Buchtipps

Zehntelbrüder Mischa hat zwei Stiefbrüder, einen Halbbruder und dann sind da noch die Töchter der ersten Frau des Stiefvaters aus zweiter Ehe. Seine Mutter verschwindet oft und dann zur Gänze – da ist Mischa elf Jahre alt. Er wächst bei seinem Stiefvater und dessen wechselnden Partnerinnen auf. Als er sich verliebt, gerät sein Leben aus dem Gleichgewicht …

Ruth Cerha Eichborn Verlag, 19,60 Euro ISBN: 978-3-8479-0506-6

Drei Generationen auf dem Jakobsweg ... und meine Erfahrungen mit Gott Der Wunsch, einmal im Leben den Jakobsweg zu gehen, reifte bei Petra Mitiska schon lange Zeit. Auf 198 Seiten erzählt die Autorin unter dem Pseudonym Pia Stein von ihrer Pilgerreise. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrer dreijährigen Enkelin wanderte sie von Mai bis Juni 2011 von Roncesvalles bis Santiago de Compostela. Ehrlich und offen schreibt sie über ihre Empfindungen und Gefühle – eine ungewöhnliche und spannende Reiseerzählung. Pia Stein, Verlag: Fischer & Fischer Medien Frankfurt, € 12,80 (D) ISBN 978-3-89950-748-5

Obamerika Kaputte Straßen, gigantische Schulden, Wirtschaftskrise: die USA – ein verwahrlostes Land. Obwohl Obama sein „Yes we can“ versprochen hat, ist davon wenig zu merken. Der Präsident kämpft mit geerbten Problemen und selbst gemachten Fehlern. USA-Korrespondent Wolfgang Geier zeigt Innenansichten einer Supermacht in lebendigen Reportagen.

Wolfgang Geier Galila Verlag, 23,90 Euro ISBN: 978-3-902533-35-7

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buchtipps |

Lieber ein Mann im Bett als ein Traumprinz auf dem Dach Geppi ist in einer Krise! Mit 35 stehen weder Hochzeit noch Familiengründung in greifbarer Nähe. Einen Mann gibt es zwar, aber der lebt in Las Vegas und ist für eine lockere Fernbeziehung. Geppis beste Freundin sucht dann auch noch Babywäsche aus und ist unsterblich verliebt – das kann sie nicht auf sich sitzen lassen. Und so reist Geppi nach Las Vegas … Geppi Cucciari Goldmann Verlag, 9,30 Euro ISBN: 978-3-442-47403-5

Hundehimmel Gibt es den Hundehimmel? Und wenn ja – was ist dort? Einige Hunde beantworten in Gerlinde Krauses Debütroman diese Fragen. Sie lernen Yoga und die Anatomie des menschlichen Gehirns und berichten über ihr Leben mit ihren Besitzern. Dabei diskutieren sie eine mögliche Brücke zwischen Hundeund Menschenhimmel. Humorvolle Lektüre für Hundebesitzer! Gerlinde Krause tredition Verlag, 12,49 Euro ISBN: 9783849120214

Denn die Gier wird euch verderben

Gesternstadt

Sol-Britt wird in der Nähe von Kiruna mit einer Heugabel ermordet. Bei den Ermittlungen stößt man auf viele tödliche Unglücksfälle in ihrer Familie: Die Spur führt ins Jahr 1914. Sol-Britts Großmutter kam als junge Lehrerin mit großen Erwartungen in die Eisenerz-Stadt und geht mit dem mächtigsten Mann Kirunas eine Liaison ein.

Johannes Epple, geboren 1982, verarbeitet in seinem Roman „Gesternstadt“ den Umgang seines Heimatortes Mauthausen mit dessen NS-Vergangenheit: Epples Protagonist stößt überall auf sie – durch die Nazi-Geschichte des Hauses, das er erben soll, oder durch die Gasmasken, die auftauchen, wenn er im Waldboden gräbt …

Åsa Larsson C. Bertelsmann, 20,60 Euro ISBN: 978-3-570-10101-8

Johannes Epple Labor Verlag, 19,95 Euro ISBN: 978-3-902800-05-3

Augen zu und durchwischen Indiskretionen einer Putzfrau Sie weiß, wie es unter ihrem Bett aussieht! Isaure hat zwei akademische Abschlüsse – und arbeitet als Putzfrau. Doch sie belässt es nicht beim Saubermachen, sondern analysiert nebenbei die Wohnungen ihrer Kunden. Ob Szene-Paar, Schauspielerin, neureiche Familie oder Katzenbesitzerin – Isaure kennt ihre neurotischen Ticks und Geheimnisse. Isaure rororo-Verlag, 9,30 Euro ISBN: 978-3-499-63010-1

Die Zeit gehört uns Schneller und immer schneller! Die Zeit rast unaufhörlich voran. Zu wenig Zeit für die Kinder, zu wenig Zeit zum Entspannen – zu wenig Zeit für alles. Aber woher kommt dieser Temposchub? Wie lassen sich Risiken dieser Beschleunigung eingrenzen? Autor Friedhelm Hengsbach spürt die Ursachen auf und eröffnet Perspektiven der Veränderung. Friedhelm Hengsbach Westend-Verlag, 20,60 Euro ISBN: 987-3-86489-025-3

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Für Lese-Löwen

Der kleine Drache Kokosnuss – Jubiläumsbox

Toby und seine Freunde

Das Pferd auf dem Balkon

Der kleine Drache Kokosnuss feiert seinen zehnten Geburtstag! Und Piraten, Gespenster, Vampire, Matilda und Oskar feiern mit. Fünf spannende Hörbücher in einer Box.

Toby ist vier Jahre alt, als er mit seinen Eltern von Wien nach New York übersiedelt. Es ist für ihn anfangs schwierig, in der fremden Stadt mit der fremden Sprache Freunde zu finden. Und so erfindet Toby einen Freund namens Pucki ...

Mika kann mit Menschen zwar wenig anfangen, aber einen Freund hätte er schon gerne. Eines Nachts hört er ein Wiehern – da ist tatsächlich ein Pferd auf dem Balkon eines Nachbarn! Und so freundet sich Mika mit Sascha und dem Pferd an.

Gelesen von Philipp Schepmann cbj audio Verlag, 19,99 Euro ISBN: 978-3-8371-1287-0

Traudi Reich EP-Verlag, 15,80 Euro ISBN 978-3-9502967-1-6

Milan Dor ueberreuter-Verlag, 12,95 Euro ISBN: 978-3-8000-5694-1

Die Croods

Foto: Star Movie

Die Croods – letzte Überlebende der prähistorischen Ära – müssen ihre vertraute und schützende Höhle verlassen, weil sie zerstört wird. Auf ihrer großen Reise stürzen sie sich in ein Abenteuer. Sie entdecken außergewöhnliche Pflanzen, Tiere und Orte und machen die eine oder andere spannende Begegnung … Familienfilm Filmstart: 21. März 2012

210 | Die Oberösterreicherin

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der kleine Botschafter des Herzens

Mi t

einem offenen Herzen öffnen wir dem Glück die Tür.

Kleine Lebensweisheiten aus der Buchreihe „Oups” Mehr Infos unter www.oups.com

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Ã&#x2013;FFNUNGSZEITEN: MONTAG-FREITAG: 09:30 - 18:00 UHR SAMSTAG: 09:30 - 13:00 UHR

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