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P.b.b. Verlagsort 9020 Klagenfurt Plus.Zeitung 12Z039161 P Erscheinungsort Klagenfurt Nr. 19, Mai 2014 Foto: Corbis Images/Günter Flegar

Adria-Traumstrand Monte Conero bei Ancona Die 55 besten Lokale von

€ 5,80

Italien/Slowenien: € 6,20 Kroatien: 47 Kuna

Faaker See & Ossiacher See

Venedig bis Rijeka

Die schönsten Gärten der Alpe-Adria-Region

COMER SEE

ABENTEUER DRAU:

KANUWANDERN

Bio-Urlaub Die besten Adressen

DUBROVNIK! Die Perle der Adria

Unterwasserkameras – Restauranttests – Lipizzaner-Heimat – Auf den Spuren des 1. Weltkriegs – Buchtipps


Leidenschaftlich anders.

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takumi II.

Die Roadster-Ikone mit feinschliff. Erleben Sie jetzt das einzigartige RoadsterFeeling mit der eleganten Sonderedition des Kult-Modells inklusive besonderer Features wie 17”-Leichtmetallfelgen, beheizbaren Sitzen, Bluetooth®Freisprecheinrichtung und Navigationssystem. Mazda MX-5 1.8i Takumi II Navi ab

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Verbrauchswert: 7,1 l/100 km, CO2-Emission: 167 g/km. Symbolfoto.


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momento! alpe adria magazin

Un momento, per favore,

liebe Genussprofis: Was ist Ihr Lieblingsplatz in der Alpe-Adria-Region? Ihr Lieblingsgenussprodukt? Und, last not least, Ihr Lieblingslokal? HEINZ GRÖTSCHNIG TEXT GRÖTSCHNIG, NEumüllER, KK FOTOS

Irene Strobl ist mit dem „La Salvia“ am

Yppenmarkt die Alpe-Adria-Genussbotschafterin von Wien: „Lieblingsplatz? Von Opicina beim Obelisk den ersten Blick auf Triest genießen – vor allem nachts ist das einzigartig. Einen herrlichen Triestblick hat man auch im sehr guten Agriturismo „Scheriani“ bei Muggia. Mein Lieblingsprodukt ist Branzino der Züchterin Fonda, am besten ganz puristisch in der Salzkruste zubereitet. Ein wenig Limoncello-Öl von Vitjan Sancin dazu – fertig.“

Albert Neumeister ist Winzer und Initiator der „Le Merin“ Feinkost in Straden.

„Wenn es die Zeit erlaubt, fahren wir ans

Meer. Ich erinnere mich gerne an die „Villa Astra“ in Lovran bei Abbazia, der Koch dieser Hotelvilla hat uns herrlichen Fisch in der Pfanne zubereitet. Alpe-Adria-Lieblingsprodukt sind Meeresfrüchte, ganz einfach und unverfälscht zubereitet. Als Lieblingslokal fällt mir Joško Sirks „La Subida“ in Cormons ein, er hat mir als Erster die intensiv-goldgelben Weine von Joško Gravner näher gebracht.“

Rosi Trabelsi ist Zweihaubenköchin in St.

Herwig Ertl ist der „Edelgreißler“ in Köt-

Hannes Jernej hat in den Mochoritsch

Bauernmärkten in Kärnten viele Alpe-AdriaGenusspartner: „Ich fahre gerne nach Triest, weil es alles hat: Das Meer und ganz nahe den Karst, da trinke ich bei Renœel oder Kante herrliche Weine. Ich wohne in Triest am liebsten im Hotel „Riviera“ an der Costiera, ein Besuch in der „Malabar“ ist Pflicht. Mein Lieblingsprodukt ist Fleur de Sel aus Piran, es passt so gut auf die Fische von Irena Fonda. Noch ein Lokaltipp: das „Al Parco“ in Buttrio, perfektes Essen vom Fogolar.“

Eveline Eselböck – Taubenkobel und Greißlerei in Schützen sind die Heimat der Top-Sommelière: „Ich bin am liebsten in Lovran, wir haben ein Häuschen dort. Zum Wohnen empfehle ich die „Draga Lovrana“ oder die „Bevanda“, zum Essen „Tra Merca“ in Volosko oder das reizende „To Tamo“ in Mošœeniœka Draga. Lieblingsprodukte sind die süßen Kvarner-Škampi und der „Ottocento“ von Winzer Giorgio Clai. Mein liebstes Lokal ist der „Johnson“ in Mošœeniœka Draga – dort isst man Weltklasse.“

Helmut Sussitz betreibt in Klagenfurt eine der schönsten Wein-Genuss-Handlungen Österreichs: „Ich fahre gerne nach Venedig, wegen der Kultur, habe bisher fast keine Biennale versäumt. Mein Lieblingsprodukt ist der Rose Spumante von Francesco Drusian, trocken und feinfühlig. Unser AlpeAdria-Lieblingslokal ist die „Hiša Franko“ bei Kobarid, die Frische der Gartengemüse, die sie selbst anbauen, ist überzeugend, auch die Weinauswahl ist gut. Und man kann dort auch angenehm übernachten.“

Andrea Frierss ist Feinkostchefin im „Feinen Haus“, Villach: „Mein Lieblingsplatz ist Duino. Klein, überschaubar, keine Geschäfte, die einen ablenken. Wir fahren zum Essen und Baden hin, gehen danach ins „Al Cavaluccio“, weil es so eine stimmige, verwachsene Terrasse hat. Meine Lieblingsprodukte sind der Chardonnay von „Luisa“ aus Mariano del Friuli und der „Orange Wine“-Malvasia von „Gordia“ in Kolomban bei Koper. Bei „Gordia“ kann man im Agriturismo auch ausgezeichnet Fisch essen.“

Veit und produziert Köstliches für ihren Genussshop: „Wir fahren gern nach Muggia, ein nettes Städtchen zum Bummeln. In der „Risorta“ kann man sehr gut Fisch essen und den Meerblick genießen. Mein Lieblingsprodukt? Wildfang-Branzino von unserem Händler Paolo und die Weine von Franco Toros aus dem Collio, geradlinig ehrliche Tropfen. Lieblingslokal ist die „Antica Osteria da Cera“ in Lughetto bei Campagna Lupia zwischen Venedig und Chioggia.“

schach in Oberkärnten: „Die Salinen von Seœovlje und Triest sind meine Lieblingsplätze. Triest ist stets im Aufbruch, mir gefällt die Offenheit, das Grenzenlose, das hier so spürbar ist. Zum Wohnen empfehle ich das „Albero Nascosto“ in der Via Madonna, hier ist alles bio. Mein liebstes Produkt sind die Naturweine Sloweniens, das sind Weine mit Seele. Liebstes Lokal ist das „Grad Socerb“ in der Nähe von Koper. Super Aussicht von der Burg und Weltklasse-Gamberi.“


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inhalt

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Riviera del Conero – noch nie gehört? Bitte, das ist doch der Traumstrand der italienischen Adria. Also: Lesen. Und dann nix wie hin!

34

Der Südsee? Doch, doch, stimmt schon. Der Faaker See ist Der Südsee und den Ossiacher See nimmt diese Geschichte auch gleich mit.

3 Momento!

Acht Genussprofis und ihre Alpe-AdriaLieblingstipps.

6 Molto buono

Köstliches, Praktisches, Gutes, Urlaubslektüre, Zum Kaufen, Kosten, Ausprobieren, Schenken usw.

14 Himmel auf Erden

Dubrovnik. Porträt einer schmucken Stadt, die auch Adriaperle genannt wird.

26 Yes, we Conero

Für viele noch ein Geheimtipp: Die Riviera del Conero, in der Traumstrände auf Vino und Kulinarik treffen.

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Drau dich, könnte man da sagen. Der Draufluss ist neuerdings auch Kanuwanderrevier – wir waren bei der Jungfernfahrt dabei.

54

Frohe Austern? Ja, im Limski Fjord bei Rovinj. Und wir servieren auch: unsere 55 liebsten Restauranttipps an der Oberen Adria.

60

Die Welt von vorgestern – aus heutiger Sicht. Wir beleuchten den Comer See, wo sich Eleganz und George Clooney Gute Nacht sagen.

54 Köstliche Obere Adria

Gut essen im Urlaub – 55 spezielle Lokaltipps, von Venedig bis Rijeka.

60 Die Welt von vorgestern

Prominenz trifft Nostalgie: Der nicht nur landschaftlich wunderbare Lago di Como.

68 Reisen als Toleranzübung

Der Unternehmer, Winzer und EishockeyPräsident Hans Schmid im ReisefragenWordrap.

70 Friedenswege

Das Weltkriegsmuseum von Kobarid und die Friedenswege im Isonzotal.

92 Zum Klick wasserdicht

Sie können mehr – und halten mehr aus: Outdoorkameras werden immer besser.

93 Strenges Kärnten-Q

Tourismuschef Christian Kresse über seinen neuen Genusslust-Führer.

94 Glück im Grünen

Blühende Fantasie – die schönsten Gärten der Alpe-Adria-Region.

34 Südliche Vibrationen

74 Audienz bei Neapolitano

106 Kurzurlaubstipps

46 Nur net hudeln

80 Was-wann-wo?

112 Erlesenes

52 Buon Appetito

82 Urlaub, echt Bio

114 Pepe Roncino

Herrliche Südseen, wanderbare Berge: Die Urlaubsregion um Villach. Der Drau-Fluss wird Kanuwanderrevier. Wir machten die Jungfernfahrt. Getestet und für gut befunden: Vier Restaurants im Alpe-Adria-Raum.

Eine Geschichte zum Mitwiehern: Besuch im Gestüt Piber, der Heimat der Lipizzaner. Termine, Ausstellungen, Veranstaltungen. Was in der Alpe-Adria-Region läuft. Nachhaltig(er) urlauben: Alles über Biourlaub, natürlich auch gute Adressen.

Besondere Ideen für ein paar erholsame, abwechslungsreiche Tage. Kulinarische Bücher und solche mit AlpeAdria-Bezug. Der Pepe philosophiert diesmal über das neue Hightechmodell Mensch 4,0.


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editorial

Unterwasserrecherche: Die Geschichte zu diesem Selfie gibt‘s auf Seite 90

Kaffeesudlesen 82

Alles bio, oder was? Immer mehr wollen naturnaher urlauben und wir folgen diesem Trend mit einer Geschichte von Bionieren.

94

Da blüht Ihnen was, liebe Leser: Silvia Trippolt stellt die schönsten und fantasievollsten Gärten der Alpe-Adria-Region vor.

Nächstes Alpe-Adria-Magazin: Anfang September 2014

Bestellen Sie unseren Newsletter – dann schicken wir Ihnen vor Erscheinen das Inhaltsverzeichnis des neuen Magazins.

Hefte 1–19 im Internet

Unser Superservice: Die bisherigen „Alpe-Adria-Magazine“ finden Sie komplett im Internet. Noch besser: Das Magazin abonnieren: www.alpe-adria-magazin.at Abohotline: (0 46 3) 47 858

IMPRESSUM

EIGENTÜMER UND VERLEGER: Kärntner Monat Zeitungs Ges.m.b.H., Eiskellerstraße 3/II, 9020 Klagenfurt, Telefon: 0463/47 8 58, E-Mail: alpe-adria-magazin@monat.at (Sekreteriat), alpe-adria-magazin@aon.at (Redaktion), Internet: www.alpe-adria-magazin.at. HERAUSGEBER: Mag. Norbert Sternad GESCHÄFTSFÜHRUNG: Mag. Norbert Sternad, Margit Striedner. CHEFREDAKTEUR: Heinz Grötschnig. REDAKTION DIESER AUSGABE: Johanna Bainschab, Beate Giacovelli, Christa Grünberg, Anja Skribot, Silvia Trippolt-Maderbacher, Werner Ringhofer. FOTOS: ART, Marion Assam, Heinz Grötschnig, Kärnten Werbung, Gerhard Maurer, Ernst P. Prokop, Werner Ringhofer, Urlaub am Bauernhof Kärnten. SEKRETARIAT: Denise Bernot, Stephanie Fritz. GESCHÄFTSZEITEN: 8.15 – 12 Uhr und 12.45 – 17 Uhr. INSERTIONSANNAHME: Telefon 0463/47 8 58, Fax 0463/47 8 58-15. MARKETING: Dr. Otto Wogatai. ANZEIGENLEITUNG: Alexander Suppantschitsch Telefon: 0463/47 8 58-18. ANZEIGEN: Oliver Pucher. ANZEIGEN ITALIEN: Umberto Tognoni, Telefon: 0039/348/22 93 200. LAYOUT: Christian Rader, Melanie Joch, Kärntner Monat Zeitungs Ges.m.b.H. SATZ, LITHO: Christian Rader, Melanie Joch, Kärntner Monat Zeitungs Ges.m.b.H., Eiskellerstraße 3/II, 9020 Klagenfurt DRUCK: Styria. VERTRIEB: Morawa Pressevertrieb, 1140 Wien ABOVERSAND: Österreichische Post AG INTERNET: www. alpe-adria-magazin.at REICHWEITE: 191.000 Leser laut „Cawi Print 2011“ (Gfk)

N

achrufe auf die gedruckte Zeitung sind en vogue. Und einige Kaffeesudleser des Zukunftspessimismus handeln sogar mit Daten, wann die letzte gedruckte Version einer Zeitung erscheinen wird. Soll man ihnen glauben? Ich tu‘s nicht. Denn: Die Haptik einer Zeitung hat schon etwas Besonderes. Nichts gegen gut gemachte EPaper (vor allem auf Reisen), aber die gedruckte Zeitung ist wie ein Buch. Wertig. Und letztlich nachhaltiger zu archivieren. Ein gedrucktes Archiv muss keinen Festplattenabsturz fürchten. Das Verhältnis wird sich wohl verschieben. Gedruckte Billigmedien sollten langfristig vom Markt verschwinden, das glaube ich auch. Aber das hochwertige Magazin, die aufwändige Zeitung wird gedruckt vielleicht mehr als heute zum Statussymbol werden. Obwohl es uns eigentlich egal sein kann, ob Leser das Druckwerk oder die Digitalausgabe kaufen. Es kommt nur darauf an, dass sie bereit sind, für gut recherchierte Inhalte Geld auszugeben. Und es sieht ganz so aus, dass das so bleibt. Das Alpe-Adria-Magazin (AAM) legt beim Verkauf der Druckausgabe kontinuierlich zu. Seit einiger Zeit können Sie das AAM auch als E-Paper downloaden – dieses Angebot hat uns neue Käufer gebracht, aber keine alten Druckausgabenkäufer gekostet. Ja, viele bestehen sogar darauf, ältere Ausgaben nicht als E-Paper günstiger zu bekommen – nein, sie zahlen lieber Porto für die teurere, gedruckte Ausgabe. Umfragen aus Deutschland bestätigen die Positivtrends. Dort setzen 77 Prozent der Leser auf die Zuverlässigkeit von Zeitungen, Magazinen, Radio und TV – im Jahr davor waren es 63 Prozent. Die recherchierte Information gewinnt an Wert, denn nur ihr kann man vertrauen. Die Informationen aus dem Wühltisch Internet muss sich einer erst mühsam zusammengoogeln. Wenn er sie überhaupt findet. Und wenn es ihm gelingt, die viele Spreu vom wenigen Weizen zu trennen. Also: Unsere Infos, bestens aufbereitet, gibt‘s am Kiosk um 5,80 oder als Download um 4,80 Euro. Tipp: Das Jahresabo mit drei gedruckten Ausgaben plus Alpe-Adria-Guide kostet 18,80 Euro (Normalpreis 22,40), das E-Paper-Abo15,80 Euro. Für dieses kleine Geld gibt‘s eine Menge geprüfter (Geheim)Tipps für viele spannende Nahreisen. Auch diesmal haben wir wieder über und unter Wasser, in Restaurants, Weinkellern, Gärten, Bio-Betrieben, Hotels, Städten, Dörfern, Museen usw. recherchiert. Viel Vergnügen mit dem Ergebnis wünscht, wie immer, Heinz Grötschnig, Chefredakteur PS: Empfehlen Sie uns bitte Ihren Freunden weiter – per Facebook, Twitter oder Mundpropaganda. Wir freuen uns über jede Werbung!


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molto buono

Entfaltete Mobilität

Falträder sind Mobilität pur. Man ist auf Reisen (als Pendler) mobil, das Radl fährt im Kofferraum oder als kostenloses Handgepäck im Zug/Bus mit. Wer keinen Keller hat, kann den Falter bequem in der Wohnung verstauen. Und: Der Fahrspaß ist fast ident mit normalen Rädern. Besonders gut und erwachsen fährt sich das neue „Node D71“ von Tern dank großer 24-Zoll-Räder. „Fährt sich prima, bleibt souverän in der Spur, kein Rahmenflattern“, urteilte das Magazin „Aktiv Radfahren“. Trotz der großen Räder bleibt das Faltmaß klein – 86 x 84 x 39 cm ist kleinwagenkofferraumtauglich. Preis? Ca. 950 Euro, im Radfachhandel und www.ehs.at

Kaviar-Gemüse-Bauer

Saiblingskaviar war in Kärnten bisher eine Domäne des 3-Hauben-Hauses Sicher in Tainach. War – denn jetzt lässt auch Hubert Wallner vom Seerestaurant Saag in Techelsberg am Wörthersee Saiblingskaviar nach eigener Rezeptur in Gläser füllen. Der blassgoldene Kaviar stammt aus dem Gegendtal, das 100-g-Glaserl kostet 19,90 Euro. Außerdem baut Wallner nun auch eigenes Gemüse an – zu schmecken u. a. im neuen 7-gängigen vegetarischen Menü des Zweihaubenkochs. www.saagja.at

Istrische 7

Was anschauen in Istrien? Wo gut essen? Wo fein wohnen? Wie den besten Winzer finden? Den besten Reiseführer? Welche Sportart steht zur Wahl? Welche Highlights bietet das Hinterland? Eine neue Website hat (fast) auf jede Istrienfrage sieben Antworten. „Istrien7“ (vom Salzburger Istrienspezialisten ART-Redaktionsteam) gibt in mehreren Kategorien jeweils 7 kompetente Tipps. Ein Klick auf www.istrien7. com, und man weiß, was läuft. Nur die Frage, wie lange man bleiben soll, würden wir nicht mit 7 beantworten. 7 Tage sind für Istrien zu kurz . . .

Sonnenanbetungsjubiläum

Sommerzeit – Cabriozeit: Der MX-5 von Mazda feiert als Allzeitstar der mobilen Sonnenanbeter Jubiläum – seit 25 Jahren vermittelt der flotte Japaner die Freude am Offenfahren. Zwei Sitze, einfach zu bedienendes Dach, toll direktes Fahrwerk, herrlich knackige Schaltung, feine Motoren und leistbarer Preis. Kein Wunder, dass sich der Miata bisher hunderttausendfach verkauft hat. Und die Erfolgsstory geht weiter – wahrscheinlich so lange, wie es die Sonne gibt. MX-5 gibt’s derzeit ab 28.790 Euro. www.mazda.at

499-Prozent-Wein

Solche Weine sucht doch (fast) jeder: Schmecken teuer, kosten aber so richtig wenig. Drei deutsche Topsommeliers haben im Rahmen einer Blindverkostung der Sonntagszeitung der F.A.Z. den Preis des „Valpolicella Classico Superiore 2011“ von Zenato auf 40 Euro geschätzt. Zitate: „Diskrete Frucht, ehrlich, würzig, gut gereift mit beachtlicher Eleganz. Ein Steakwein.“ Tja, dieser Valpolicella kostet 40, aber nur hinter dem Komma, vorne steht ein Achter: 8,40 Euro – Genuss-Preis-Verhältnis also 499 Prozent. Gesehen (und gleich gekauft) bei www.mair-mair.it


Knabberfrisch

Knister-, knaster-, knabberfrisch: Die Haindl-Mühle aus Kalsdorf, bekannt für allerbestes Kernöl (Sieger Gault Millau 2013!) erzeugt krosse Kürbisknabberkerne, naturbelassen oder mit Zitronen-, Schokooder Vanillearoma. Ist gut fürs Geschmacksempfinden (und bei den Männern für die Prostata). 100 g im Doserl kosten 2,50 bis 2,80 Euro, der Onlineshop ist unter www.haindlmuehle.eu aufzuspüren.

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Kreativpestos

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„Frierss Feines Haus“ in Villach hat sich flugs zu einer der besten Ess- und Feinkostadressen Kärntens gemausert. Das Feinkostregal ist mit fast allem bestückt, was im Alpe-Adria-Raum Rang, Namen und Qualität hat – besondere Öle, Essig, Sugos, Nudeln, Ingo-HollandGewürze, Salze aus Piran, Schnäpse, Weine, Eingelegtes und viele Pestos. Die von Grossauer sind besonders vielfältig kreativ – etwa das köstlich rustikale Grammelpesto (6,50 Euro), das köstliche Kalorienfigur auf Brot, zu Kartoffeln oder auf Nudeln macht. www.feines-haus.at

molto buono

Hirschbirniges

So viel ist klar: Die Welt ist keine Scheibe. Aber sie dreht sich – zumindest im Pöllauer Tal – um die Birne. Grün, rundlich, nicht zu süß, aber sehr fruchtig – die Pöllauer Hirschbirne ist schon ein besonderes Früchtchen. So schmeckt auch der Birnhirsch: ein Fruchtsaftlikör aus der Pöllauer Hirschbirne, die sich mit Alkohol (16 vol.-%) blendend versteht. Schmeckt mit Eis, als Mojito oder Daiquiri, Rezepte auf der Homepage. Im Onlineshop um 15,80 Euro. Winzendorf 45, 8225 Pöllau, (0 66 4) 463 93 73, www.birnhirsch.at

Lieblings-Oranger

Joško Renčel aus Dutovlje im slowenischen Karst macht wahrscheinlich Sloweniens besten Terrano. Und wunderbare Orange Weine. Seine Karst-Cuvée ist unser Lieblings-Oranger in leistbarer Kategorie – gehaltvoll, whisky-würzig, sauber. Ab Hof um ca. 15 Euro – und natürlich in diversen Vinotheken um etwas mehr. Kontakt: J. Renčel, Dutovlje 24, T. (00 38 65) 76 40 012

Alpe-Adriate

Der Mochoritsch in Griffen und Rückersdorf ist bekannt für gut gefüllte Suppenschüsseln, anständige Menüs und für regional bestückte Bauernmärkte. Jetzt macht er sich auch mit Wein einen Namen: Der „Mocho Weiß“, eine fruchtig-spritzig-süffige Cuvée aus Welschriesling, Sauvignon Blanc und Weißburgunder, stammt vom renommierten steirischen Winzer Gross. Und zwar aus dessen slowenischem Weingut in der Region Ptuj, somit ist der „Mocho Weiß“ also ein echter Alpe-Adriate. Gibt’s in den Lokalen und um 5,90 Euro im Markt zum Mitnehmen, www.mochoritsch.at

10.000 EURO ... Trüffel-Thymian-Gans

Anton Krispel war einer der Wiedergeburtshelfer des fast in Vergessenheit geratenen Mangalitzaschweins und des kernigen Neusetzer Specks vom wolligen Schwein. Der weiße Rückenspeck wird in Meersalz und Kräutern eingelegt und mindestens sechs Monate in Vulkanland-Basalt gereift. Natürlich blieb es nicht beim Speck, jedes Jahr kommen Kreationen rund um den Wollschweinspeck dazu. Die neue Delikatesse: Neusetzer Gans aus Gänseleber mit Neusetzer, frischem Trüffel und Thymian. 100 g um 9,90 Euro. Neusetz 29, 8345 Hof bei Straden, (0 34 73) 78 62, www.krispel.at

kostet im Klagenfurter WieserVerlag die exklusive GutenbergPatenschaft. Der Spender wird an prominenter Stelle im Buch und bei der PR-Vermarktung dieses Buches genannt, bekommt 100 Bücher und ein Abendessen für zwölf Personen, das von Verleger Lojze Wieser (Foto) gekocht wird. Und der gilt als richtig guter Koch. Es gibt auch Patenschaften um 5.000, 2.500 und 1.000 Euro, da sind es dann allerdings weniger Gratisbücher und Lojze-Wieser-Abendessen ist auch keines dabei. www.wieser-verlag.com


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Reisetaschenrucksack

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Für große Reisen ist der Rollkoffer erste Wahl. Aber als zusätzliches Bordcase – oder auf Kurzreisen – soll es dann doch eine Reisetasche sein. So praktisch, handlich, wenn nur die Tragerei nicht wäre. Okay, da gibt’s Abhilfe: Die Bogner Rucksack-Reisetasche kann man tragen, umhängen oder mittels gepolsterter Gurte auf den Rücken schnallen. Das funktioniert bestens, man sollte sie nur nicht überbeladen. Zudem hat die Bogner zwei separate Abteile, so lässt sich Wäsche bequem trennen. Mit 1,4 Kilo ist die Vielseitige ein Leichtgewicht, mit 52 x 40 x 18 cm wird sie von den meisten Airlines als Handgepäck akzeptiert. Gesehen um 199 Euro bei www.proidee.at

Bohnenfreuden

Wie bitte? Das Alpe-AdriaMagazin empfiehlt eine Dosensuppe? Nun, ja, die steirische Käferbohnensuppe (2,60 Euro) von Steirerkraft Naturprodukten ist ja nichts Alltägliches – und somit ein pfiffiges Schnellgericht, das gar nicht so schlecht schmeckt. Aber zur Abbitte stellen wir dem Doserl ein Sackerl frischer Käferbohnen (2,50 Euro) zur Seite, aus dem sich jeder selbst die maßgeschneiderte Suppe (oder den Salat) köcheln kann. Beides entdeckt im Grazer Stadtbauernladen, Hamerlinggasse 3, im Foyer der Landwirtschaftskammer. www.stadtbauernladen.at

1 Qubik Kaffee

Das neue Kaffeemaß? Qubik! So heißt ein besonderer caffè aus Triest, er ist mild mit feiner Säure, besteht zu 100 Prozent aus Arabica-Bohnen aus Äthiopien und Costa Rica und ist in der Dose oder als Pad zu haben. Dose (1 Qubik ist in diesem Fall 250 g) um 7,70 Euro gesehen bei Feinkost „La Salvia“ am Yppenmarkt in Wien 16 (auch Versand, www.lasalvia.at)

Barriqueessig

Essig ist ja schön langsam zum Kult geworden – ein besonderer Sauermacher ist der Barrique gelagerte Rotweinessig vom Steirer Josef Neumeister, wir haben das Viertelliterfläschchen um 5,90 Euro im Feinkostparadies „De Merin“ in Straden entdeckt und marinieren seither um noch eine Klasse besser. www.demerin.at

Berg-und-Tal-Yoga

Diese feine DVD heißt zwar „Yoga am Berg“ – Sie können damit aber auch herrlich entspannend in jedem Tal üben. Yoga-Übungen aus dem Turracher Hotel Hochschober, bestens aufbereitet. Zu bestellen via Internet: www.hochschober.at

Nie wieder Stau!

Die TomTom-Navi-App hat uns mit dem Extra „Traffic“ (29,90 Euro pro Jahr) schon vor so manchem Stau gerettet, im In- und im Ausland. Mithilfe von Handys von Tom-Tom-Nutzern werden Verkehrsströme gemessen, bei Stau wird eine Umleitung vorgeschlagen. Weniger erfreulich: TomTom navigiert einen (z. B. in Wien) auch durch für normalen Verkehr gesperrte Zonen. Das kann teuer werden, besonders in Italien.

Italofeeling

Italienisches Lebensgefühl auf zwei Rädern? Na, da lassen wir uns doch am liebsten von einer Vespa umsurren. Und zwar von der neuen Primavera – schickes Design (wie alle Vespas), Small Frame mit schlanker Linie, LED-Tagfahrlicht. Gibt’s als 50er ab 2.990 und als 125er ab 4.390 Euro, Italophiles Feeling inklusive. www.vespa.at

Slowenien-Infos

In Slowenien unterwegs? Lust auf ein interessantes Ausflugsziel? Die Gratis-SmartphoneApp „Slovenias Top 50“ listet vom Bleder See bis zur Škocijaner Höhle die 50 touristischen Highlights des Landes – inklusive Bilder, Landkarte, Anfahrtsbeschreibung und Tipps (Essen, Übernachten, Aktivitäten) am Zielort. Für die (unkommentierten und wertungsfreien) Tipps benötigt man eine Internetverbindung, App-Sprache ist Englisch. www.slovenia.info


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molto buono

TEST

Vintage-Vollformat

Vorweg: Vollformatkameras braucht Otto Normalo eigentlich nicht. Aber: Warum soll der engagierte Amateur nicht wie ein Profi unterwegs sein? Und mit der neuen Nikon Df (f für Fusion) ist er das sogar besonders edel. Die DLSR ist retro, eine so genannte „Vintagekamera“. Sie orientiert sich an den legendären analogen F’s und hat viel Technik von der deutlich teureren D4. Das ergibt überragende Bildqualität, vor allem bei wenig Licht spielt die Df ihre Stärken aus. In dunklen Lokalen oder Kirchen ohne Blitz stimmungsvoll fotografieren? No Problem, trotzdem rauschen einem die Bilder nicht davon (sofern man anständige Objektive benutzt – man kann auch ganz alte, analoge Nikkore verwenden!). Die 16 Megapixel sind absolut ausreichend, nur Pixelwahnfanatiker oder Profis, die Megaplakate fotografieren, brauchen mehr. Die Df (ohne Video!) ist relativ leicht, an die Sperrigkeit einiger Einstellräder gewöhnt man sich schnell. Leider hat sie keinen eingebauten Blitz, der wäre zum Aufhellen oder im Notfall doch recht praktisch. Ansonsten ist, vom tollen Display über Liveview bis zu viel interner Bildbearbeitung alles da, der Preis von 2.999 Euro ist wohl auch dem Design geschuldet, Vollformat gibt’s bei Nikon mit der D 600 sonst schon ab ca. 1.400 Euro. www.nikon.at

Edelgreißler

Jetzt ist er auch offiziell der Edelgreißler: Herwig Ertl, der Genussspezialist aus Kötschach in Kärnten, hat das Textile aus seinem Geschäft verbannt und räumt der Kulinarik nun die ganzen 130 Quadratmeter ein. Im neu gestalteten Shop „Edelgreißler Herwig Ertl“ am Hauptplatz 19 findet man fast 1.000 Genussprodukte – vieles davon kann auch am großen, zentralen Verkostungstisch probiert werden. Wer Ertl kennt, weiß, wie er solche Degustationen zelebriert. Natürlich sind auch neue Produkte hinzugekommen, etwa aus dem Piemont und aus Frankreich. Der Edelgreißler ist wochentags und samstags bis Mittag verkostungsbereit, auf Anfrage auch zu anderen Zeiten. www.genuss-shop.herwig-ertl.at

URLAUBSLEKTÜRE Urlaubslesefutter für jeden Geschmack, von spannend bis anspruchsvoll. Irr! Dijan, Spezialist für irre Plots: Künstler Marc nimmt die Freundin seines verstorbenen Sohnes bei sich auf – ab da geht’s rund im koksenden Freundeskreis. Irr flotte Story mit, eh klar, irrem Ende. Wie die wilden Tiere, Philippe Dijan, Diogenes, 20,50 Euro. Affig! Camilla Feh soll den Ex zwecks Ermordung ins Affenhaus gesperrt haben. Aus der U-Haft will sie ihre Unschuld beweisen. Spannung pur, ein kluger Roman, der einem den Schlaf raubt. Die Affen von Canstatt, Christine Lehmann, ariadne, 12,40 Euro.

Foto: Neumüller

Bewegend! Bewegende Einblicke in die Lebensabgründe eines Nobelpreisträgers. Kertesz erzählt teils verzweifelt, teils ironisch von Krankheit, Schmerzen, Todesgedanken. Letzte Einkehr - Tagebücher 2001 - 2009, Imre Kertesz, Rowohlt, 24,95 Euro. Feinsinnig! Darf man den eigenen Körper duzen? Klar. Auster plaudert mit ihm, listet seine Macken, Schwächen auf, lässt Süchte und Liebschaften Revue passieren. Feinsinnig-ehrliche Autobiographie. Winterjournal, Paul Auster, Rowohlt, 19,95 Euro.

Euro.

3-Gläser-viele-Punkte-Weine

Proidee ist ein cleveres Versandhaus – die finden (fast) überall irgendwie besondere Produkte. Auch beim Vino: Weine mit vielen Bewertungs-Punkten um wenige Euro sind eine Spezialität des proidee-Weinkellers. Aus Italien gibt es da z. B. den Contado Riserva – Maximalbewertung von 3 Gläsern im Gambero Rosso um nur 9,95. Oder den „Cecubo“, dem Robert Parker 95 Punkte spendiert hat. Wohlfeil um 15,90 (Parker: „Ein Diebstahl um diesen Preis“). Der Valpolicella Solo Passione IGT um 6,95 ist ein besonderes Schnäppchen, der 3-Gläser-Wein Salice Salentino Riserva 2010 um 10,50 ebenso. Infos: www.proidee.at

Langfingerfeind

Wer mit dem Rad auf Reisen geht, will auch mit ihm wieder heimkommen. Deshalb: Gut anhängen, überall! Und dafür kann ein Schloss gar nicht kräftig genug sein. Das „Bordo Granit x-plus“ ist mit seinem Faltmechanismus nicht nur stylish, sondern mit Sicherheitslevel 15 auch eines der langfingerfeindlichsten Schlösser am Markt. Zudem lässt es sich in der praktischen Halterung gut am Rahmen befestigen. Das Granit-Faltschloss ist nicht extra leicht – aber genau das macht es ja so sicher. Preislich spielt es, je nach Anbieter, in der 100-Euro-Liga. www.abus.de

Schräg! Uff, ist das eine schrägmakabre Story. Artur übt den Seitensprung und verheddert sich. Fian (auch Autor von Dramoletten im Standard) schreibt herrlich komisch-feinsinnig. Das Polykrates-Syndrom, Antonio Fian, Droschl Verlag, 19,60

Virtuos! Sprachgewaltige Geschichte zweier so unterschiedlicher Freunde – eines Lichtphänomene-Forschers und eines Psychiaters – die gemeinsam Erlkönige jagen. Virtuos geschrieben. Die Sonnenposition, Marion Poschmann, Suhrkamp, 20,60 Euro. Köstlich! Saša Staniši´c hat schon mit „Wie der Soldat das Grammophon repariert“ begeistert. „Vor dem Fest“ ist ein lust- und liebevoller Fantasiespaziergang durch ein ehemaliges DDR-Dorf. Köstlich! (Leipziger Buchpreis 2014). Vor dem Fest, Saša Staniši´c, Luchterhand, 19,99 Euro.


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Laibach per Linienbus

Die Busverbindungen Klagenfurt – Venedig sind längst ein Klassiker, jetzt ist auch Laibach mit Kärntens Landeshauptstadt per Linienbus verbunden. Viermal täglich fährt die Alpen-Adria-Linie vom Flughafen Klagenfurt via Bahnhof nach Ljubljana (und natürlich retour). Die Fahrt dauert gut zwei Stunden, mit Zwischenstopps bei Ferlach, in Kranj, am Laibacher Flughafen. Kosten? Die ganze Strecke kostet 19 Euro. Erste Fahrt ab Klagenfurt um 4.10 Uhr morgens, letzte um 16.15 – letzte Rückfahrt aus Lj um 16.30 Uhr. www.kaernten-bus.at

Weltbestöl

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Frage: Wird ein stehlendes Haus zur Fahndung ausgeschrieben? Verhaftet? Und: Muss ein Haus, das arbeitet, bei der Sozialversicherung angemeldet werden? Hat es Urlaubsanspruch? Zusatzfrage: Sollte sich nicht auch der Übersetzer dieses Textes in die Stille der Gebirgszüge zurückziehen und dort wie ein Weiser schweigen? (gesehen in Kobarid)

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Ein Himmel auf Erden Wie macht es Dubrovnik bloß, dass ihr jeder Besucher sofort verfällt? Das liegt wahrscheinlich an der golden schimmernden Altstadt, an quirligen Stränden, an Fischrestaurant-Oasen und an Meeresbuchten mit Postkartenausblicken. WERNER RINGHOFER TEXT TZ DubROvNIk, MaRINOvIC´, ROsCIC´, PaskOjEvIC´, EasT WEsT Club, RINGHOFER, bEIGEsTEllT FOTOS


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urz bücken, dann durch den niedrigen Durchgang der Stadtmauer schlüpfen, und schon breitet sich die ganze Herrlichkeit aus. Das Café Buža mit ein paar Tischchen und im Wind flatternden weißen Sonnenschirmen klammert sich an den schroffen Felsen. Daneben dieses tiefe, flirrende Blau des Meers im Flutlicht der Herbstsonne und kleine Inselchen wie weiße Farbtupfer auf einem Acrylgemälde. „Den Zauber dieser Stadt macht das spezielle Licht aus“, erzählt die Dubrovniker Malerin Dubravka Lošic´. Segelboote und Yachten tuckern gemächlich vorbei. Über all dem schwebt eine Clubmusik-Wolke, dazu ein Glas mit kühlem Weißwein – lange könnte man hier den Wind spüren, Salzluft atmen und einfach nur da sein. Ein perfekter Einstieg für Dubrovnik. „Wer den Himmel auf Erden sehen will, der komme nach Dubrovnik“, dichtete George Bernhard Shaw bereits 1929. Und das gilt noch immer. Dubrovnik ist ein Temperamentbündel, das mit seinen Besuchern flirtet, sie mit magnetischer Kraft in den Stradun zieht. Diese steinerne Prachtstraße durch die Altstadt, eine Mischung aus der Grazie der Renaissance und barocker Üppigkeit, mit alten Palästen und romantischen Piazzas wie in Venedig. Die dalmatinischen Marmorsteine schimmern nobel, nachdem sie von Millionen Füßen über Jahrhunderte blank poliert wurden. Weg vom Stradun lockt uns das feinädrige Gewirr der kleinen Gassen, die Kirchlein aller Religionen beherbergen, blütenweiße Restauranttische auf den Gehsteigen und eine bunte Vielfalt kleiner Läden – da ein Shop mit kroatischer Designermode, dort einer mit Schmuck lokaler Künstler, plötzlich der Duft von Kaffeebohnen, die im Delikatessengeschäft Franja abgefüllt werden. Steile Treppchen führen ins mystische Halbdunkel zwischen hoch aufragenden Steinhäusern, immer weniger überlaufen, je höher es hinauf zu den Ausläufern des Bergs Srdgeht. Nur ein verwegenes Touristenpärchen wagt sich hierher, er voran mit dem Koffer über dem Kopf. Aus einem Hauseingang lugt eine alte, beschürzte Frau, über uns flattern auf Wäscheleinen weiße Leintücher mit dem Himmelsblau als Passepartout.

Surreales Traumstadterlebnis Dubrovnik hat viele Facetten, und erst die Perspektivenwechsel bringen die einzelnen Schichten näher. Etwa auf der Küstenstraße, wenn Dubrovnik zwischen den Felsnasen und Zypressen auftaucht, glaubt man an ein Trugbild. Ein in Stein gehauenes Idealbild eines alteuropäischen Traumstadterlebnisses. Mit diesen fast schon absurd dicken Mauern wirkt sie trutzig, surreal schön dagegen im Inneren, wenn die Steine im matten Seidengoldglanz der Abendsonne schimmern. Ein nicht weniger faszinierendes Gesicht zeigt sich beim Rundgang auf der Stadtmauer. Zwischen den imposanten Bauten mit den roten Dächern


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2| Die vielen Facetten von Dubrovnik: die Altstadt, moderne Kunst der Malerin Dubravka Lošic’ (1) und kroatische Mode von Image Haddad (2).

eröffnen sich Einblicke in eine andere Welt: ein verwaister Basketballplatz, Innenhöfe mit spielenden Kindern, mit Gras überwucherte Terrassen und der bröckelnde Charme alter Häuser. Schon eigenartig. Obwohl man in wenigen Stunden fast alles abgelaufen hat, ahnt man, dass die Geschichte, die diese Mauern ausstrahlen, mit einem Besuch nicht zu erfassen ist. Die große Seeflotte ließ Dubrovnik als Verbindungsglied zwischen Europas Westen und dem Balkan reich werden. „Seit 500 Jahren gibt es Kanalisation, wir sind Kulturstadt und eröffneten im 14. Jahrhundert eine der ersten Apotheken Europas“, erklärt Touristiker Božo Buric´. Mit Neidern und Feinden war diese elitäre Handelsrepublik über Jahrhunderte weg gut fertig geworden. Einerseits geschützt durch dicke Mauern, andererseits durch diplomatisches Geschick und passende Goldgeschenke. Sogar mit den Tauben stellt man sich gut, die Stadt beschäftigt einen Taubenfütterer. Auch wenn Napoleon einmarschierte und die Habsburger Dubrovnik ihrem Reich einverleibten – erst Serben und Montenegriner drängten die Stadt 1991 im Jugoslawien-Krieg an den Rand des Abgrunds. „Da oben standen sie“, zeigt Restaurantleiter Franko Trojic´, als wir in seinem Yachtclub Orsan im Hafen Gruž mit den hochhaushohen Kreuzfahrtschiffen sitzen. „Der Bergrücken war voller Soldaten, die ließen Granaten auf die Stadt regnen.“ Rund die Hälfte der Dächer ging kaputt, während die Bewohner sich mit Kochtöpfen auf dem Kopf schützten und machtlos zuschauen mussten. Wer das Stadtarchiv im Sponza-Palast besucht, blickt in die Gesichter der über dreihundert Verteidiger, die sterben mussten. Dubravka Lošic´ gedachte dieser dunklen

Zeit auf ihre Art. Im Museum Moderner Kunst in Dubrovnik hängt ihr großflächiges Bild mit schwarzen Rosen, die den Krieg symbolisieren. Heute sind die sichtbaren Wunden verheilt. „Die Umstellung auf die Marktwirtschaft war nicht einfach“, erzählt Bozidar Jukic´, der mit Gattin Ana das Restaurant Kopun führt, „früher hatte jeder seinen Job sicher, jetzt muss man viel arbeiten, um gutes Geld zu verdienen.“ Trotz aller Veränderung, der Aufschwung tut der Stadt gut. „Seit 2007 geht es mit dem Tourismus wieder bergauf“, sagt Franko Trojic´. Er bemängelt zwar das Einheitsprogramm vieler Restaurants und das mickrige Nachtleben, „Dubrovnik hat sich dennoch zu einem hochklassigen Nummer-1-Urlaubsziel entwickelt“.

Teure Traumhotels Spürbar ist das bei den Hotelpreisen, die sich kaum mehr von denen an der Cote d’Azur unterscheiden. Von den 49 Hotels bewegen sich 25 auf 4- und 5-Sterne-Niveau. Je dramatischer inszeniert, desto besser. Das Bellevue etwa wird seinem Namen mehr als gerecht, spektakulär baute man es in den steilen Felsen. Der Strand liegt direkt darunter in einer kleinen Bucht, die am Abend mit Laternen beleuchtet wird, das exklusive Strandrestaurant ist in einer Höhle untergebracht. Oder das Palace Hotel: zehn Stockwerke klammern sich in eine fast senkrecht aufragende Wand. Die Magie des Ausblicks offenbart sich bei Sonnenuntergang am Balkon. Vor uns zwei Miniaturinselchen, fast wie ein Liebespaar ineinander verschlungen, von kleinen Leuchttürmen bewacht, dahinter die Elaphiten, die wie Walrücken in den


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Himmel ragen. In der Ferne ahnt man die funkelnde Pracht der Altstadt. Der Stradun ist jetzt ruhiger und der Touristenstrom dünner geworden. Bis zu 25.000 Menschen flanieren pro Tag die Prachtstraße entlang, nur 7.000 würde sie vertragen, haben Wissenschaftler berechnet. Allein die Kreuzfahrtschiffe spülen pro Jahr mehr als eine Million Tagestouristen an Land. Kein Wunder, dass von insgesamt 48.000 Einwohnern gerade noch 900 im Zentrum leben. Untertags überlässt man die Altstadt besser den Touristen und folgt dem Plätschern der Wellen. Erste Wahl ist der Banje-Strand ein paar Gehminuten östlich des Ploc´eTors, dort mietet man sich im chicen East-West-Club mit Liegen, Duschen, Tagesbetten und Loungesesseln ein. Abends mutiert der Club zur Cocktailbar und zum Restaurant mit Blick auf die Altstadt. Die Dubrovniker lassen die Seele auch am Sveti Jakov-Strand 20 Spazierminuten weiter östlich baumeln, selten überfüllt, bis zum Abend sonnenverwöhnt, mit Bar und Restaurant. Ideal für Familien ist die Copacabana in der Seka-Bucht: Wasserrutschen, Bananenbootfahrten, Pedalos und Jet Ski garantieren Unterhaltung.

Kunst & Küche Am Abend erwacht die Kunstszene. In den Nachtclubs treten die angesagtesten kroatischen DJs auf, außerdem leistet sich das kulturvernarrte Städtchen ein Symphonieorchester, Theater und alljährliche Opern- und Sommerfestspiele. Wenn es kühler wird, lockt auch eine Fülle von Restaurants. Das 360 Dubrovnik etwa, mit fantastischer Terrasse und Blick auf den alten Hafen. Küchenchef Jef-

frey Vella konzentriert sich auf außergewöhnliche (und hochpreisige) Kreativküche mit Gerichten wie vier Sorten Tomate, Gänseleber, Thymianschnee, rauchige Essenz. Alte Rezepte belebt das Kopun auf dem stimmungsvollen Platz vor der Jesuitenkirche wieder, etwa den namensgebenden Kapaun mit Honig und Orange oder traditionelle „šporki makaruli“ (Pasta mit Gulaschsauce). Insider empfehlen auch das Lucin Kantun. Die Einrichtung ist zwar in die Jahre gekommen, aber die Fischgerichte im Tapas-Stil sind köstlich. Dass gute Fischküche nicht teuer sein muss, beweist das Hafenrestaurant Orsan. Gegrillte Garnelen oder Oktopus gibt es hier um 13 Euro, frische Austern um 1,20 Euro pro Stück. Wer genug vom Trubel und genügend Steinskulpturen an Kirchen- und Klosterwänden entdeckt hat, tuckert zu einer der nahen Inseln. Zur Nationalparkinsel Mljet, zur Insel Lokrum mit FKK-Strand oder zur Elaphiten-Insel Lopud, wo Orangengärten, Olivenhaine und Pinienwälder duften und es noch Plätzchen gibt, wo man ganz allein ins klare Wasser abtauchen kann. Auf der Rückfahrt schauen Austernfans im kleinen Ort Mali Ston auf der Halbinsel Pelješac vorbei, die Delikatessen kommen hier frisch und günstig von den Austernbänken auf den Tisch. Beeindruckend sind die Festungsmauern, die sich fünf Kilometer über den Berg ziehen. Ein paar Autominuten weiter in der Neretva-Ebene kaufen wir als letzte Souvenirs bei den vielen Ständen am Straßenrand frisches Gemüse, Mandarinen, Feigen, Honig und Schnaps. Was am Ende bleibt? „Man spürt selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war‘‘, schrieb Françoise Sagan. In Dubrovnik spüren wir, was Glück ist, und zu Hause wissen wir, was Glück war. ■

Nach ein paar Sonnenstunden im Felsencafé Buža (3) oder im Hotel Excelsior (4) genießt man die Abendstunden auf den Terrassen der Restaurants: etwa im East West Club (5) oder im 360 Dubrovnik (6).

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Immer etwas los: am Banje-Strand (1), im alten Hafen (2) oder in der Altstadt mit Festung und Markt. Eine Frage des Standpunkts ist, ob man die Prachtstraße Stradun und die Altstadt von der Stadtmauer (3) aus oder zu ebener Erde betrachtet.

Info Allgemeines

Die Altstadt mit Festungsmauern, barocker Prachtstraße (genannt Stradun oder Placa) und roter Dächerlandschaft ist Weltkulturerbe. Zugang über das Pile-Tor im Westen (Busbahnhof) und das Ploče-Tor im Osten, die meisten Hotels sind westlich auf den Halbinseln Lapad und Babin kuk, der Hafen Gruž liegt im Nordwesten. Dubrovnik hat 48.000 Einwohner.

Währung

Kuna. 100 Kuna entsprechen ca. 13 Euro. Man kann Kuna auch aus Bankomaten ziehen.

Anreise

Fliegen. Hin- und Rückflüge ab Klagenfurt oder Graz via Wien ab 280,- € (u.a. AUA). Der Flughafen Dubrovnik liegt 22 km südlich in Čilipi, Bustransfers zur Altstadt (Pile-Tor). Auto. Von Klagenfurt: Loiblpass, Slowenien (über Laibach, Wochenvignette: 15,- €) nach Kroatien, auf der A1 (Maut) parallel zur Küste nach Süden, Landstraße auf den letzten

120 km. Von Wien/Graz: Maribor, Laibach, A1. Dubrovnik: Klagenfurt 730 km, Wien 960 km, Graz 780 km Zug. Die ÖBB bietet keine Verbindung an. Autofähre. Rijeka – Dubrovnik: Fahrzeiten siehe www.jadrolinija.hr

Beste Reisezeit

Frühling: mittlere Temperaturen, weniger Touristen, Herbst: wohl die beste Zeit mit noch milden Temperaturen. Im Sommer kann es heiß werden, viele Kreuzschifffahrt-Touristen.

Tourismusbüro

TZ Dubrovnik: Brsalje 5, 20000 Dubrovnik (Pile-Tor, Altstadteingang), (+ 385 20) 32 38 87, www.tzdubrovnik.hr

Unterwegs

Wenige Parkplätze, besser Auto beim Hotel lassen und das gute Busnetz nützen. Tipp: Dubrovnik Card: Eintritt in 8 Museen, gratis Bus. Online-Angebot: 1 Woche: 23,30 €, 3 Tage: 18,90 €, 1 Tag: 13,70 €, www.dubrovnikcard. com. Einzelfahrten: 1,55 € (Trafik), 1,95 € (im Bus)

Parken

Autos sind in der Altstadt verboten. Tipp: neue Parkgarage (Zagrebačka ulica bb), 5 Gehminuten von der Altstadt. Preise: 1,95 – 2,60 €/h, Parken in den Straßen: je nach Saison und Zone 0,60 € (Hafen Gruž) bis 3,90 €/h (Nähe Altstadt)

Aktiv erholen

Baden. Schön ist der Feinkies-Strand Banje mit Duschen und (kostenpflichtigen) Liegen (östlich der Altstadt, Ploče-Tor), 20 Minuten weiter: Strand Sveti Jakov (nach Hotel Villa Dubrovnik, Vlaha Bukovca ulica). Buže Strand: auf den Felsen unterhalb der Stadtmauern, toller Blick, Bar. Copacabana: auf der Halbinsel Babin kuk (Bus Nr. 6, zu Fuß auf der Promenade Niki i Meda Pucic´a), ideal für Familien (Wasserrutschen, Boote etc.). Insel Lokrum: siehe „Ausflüge“ Tauchen. Tauchcenter Blue Planet im Hotel Dubrovnik Palace (Masarykov put 20, Lapad, Bus Nr. 4), www.blueplanet-diving.com Kajakausflüge. Adriatic Kayak Tours:


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Anschauen

Stadtmauern. Auf 2 Kilometern ist die Mauer um den Stadtkern begehbar. Tolle Ein- und Ausblicke aufs Meer (11,75 €). Prachtstraße. Zugang Pile-Tor im Westen (Busbahnhof). Der breite „Stradun“ oder „Placa“ ist das Herzstück der Altstadt mit barocken Fassaden und Sehenswürdigkeiten: 16-eckiger OnofrioBrunnen, Nonnenkloster Sv. Klara (Kreuzgang mit Café), Franziskanerkloster mit alter Apotheke (1317). Die Straße endet am Stadtturm (Ploče-Tor). Stadtführungen: Start beim Onofrio-Brunnen (Pile-Tor), 11,70 €. (+ 385 91) 50 84 850, www.dubrovnik-walking-tours.com oder www.dubrovnikwalks.com (Treffpunkt vor Nachtclub Fuego, Pile-Tor) Blasiuskirche. Gegenüber LužaPlatz (Stradun) mit großer Kuppel.

Sponza-Palast. Nördlich des Luža-Platzes, beeindruckende Säulenvorhalle und Arkadenhof. Gratis-Eintritt. Rektorenpalast. Südlich des Luža-Platzes, prächtige Renaissance-Fassade, Barockräume, Stadtmuseum im Obergeschoß. Eintritt: 11,75 €. Kathedrale. Kuppelgekrönt, Tizian-Gemälde im Inneren (schräg gegenüber Rektorenpalast). Festung Lovrjenac. Auf einem 37 m hohen Felsen, Bühne der Sommerfestspiele, Oscarpreisträger Daniel Day Lewis gab hier den Hamlet. Westlich der Altstadt. War Photo Limited. Ausstellungen mit Bildern aktueller Krisenherde. Hochwertig. Mai, Okt.: Di.–So. 10–16 Uhr, Jun.–Sep.: tägl. 9–21 Uhr, 3,90 €. Antuninska 6 (Seitengasse Stradun), www. warphotoltd.com Modern Art Galerie. Di.–So. 10–20 Uhr, 3,90 €. Put Frana

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Ausflüge

Berg Srd-. 412 m hoher Hausberg. Gipfelwege: 1-stündiger Weg von der Altstadt oder per Seilbahn: Auffahrt 6,50 € (www.dubrovnikcablecar.com). Blick auf die vorgelagerten Inseln, Bistro, Fotoausstellung über die Kriegsjahre ('91–'95). Insel Lokrum. Naturschutzgebiet, Restaurants, Spazierwege im ehemaligen Klosterpark. Felsund Kiesstrände, FKK links der Anlegestelle. Schiffe (meist stündlich) vom alten Hafen. Elaphiten. Von den 13 ElaphitenInseln (nordwestlich von Dubrovnik) sind drei bewohnt. Subtropische Vegetation, schöne Badebuchten, nette Städtchen auf der lieblichen Insel Lopud (Hauptort Lopud mit Sandstrand, erreichbar per Fähre vom Hafen Gruž), Šipan (Ort Šipanska luka im Nordwesten, hübsche Uferpromenade

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mit Palmen und Gärten) und die kleinste der drei: Koločep (Hauptort Donje Čelo), stille Insel mit ausgedehnten Wanderwegen. Insel Mljet. Wandern, radeln, baden im Naturschutzpark. Anfahrt per Fähre (www.jadrolinija.hr) oder per Katamaran (www.gv-line.hr) Halbinsel Pelješac. Bekannt für Austernzucht. Die Vila Koruna ist auf frische Austern und Fische spezialisiert. DZ 90 €. Pelješki put 1, 20230 Mali Ston, (00 385 20) 75 49 99, www. vila-koruna.hr. Gute klassische Fischküche auch im Restaurant Bakus im Zentrum von Mali Ston (Angeli Radovani Branko 5, www.bakus.hr)

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Schönste Anreise: mit dem Schiff. Und in Dubrovnik ist man dann gut bewacht

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Heimatgef端hl zum Lesen.


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YES, WE CONERO Schon einmal von der Riviera del Conero gehört? Nein? Nun, bei Ancona ist diese wunderbare Kombination aus Stränden, Weinhügeln, Historie und Kulinarik zu entdecken. Schon touristisch, aber doch um einiges italienischer und günstiger als die Obere Adria. HEINZ GRÖTSCHNIG TEXT GRÖTSCHNIG, KK, LUCA GALLUZZI, NICOLA PEZZOTTA, TOURIMUS RIVIERA DEL CONERO FOTOS


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Die Erhebung heißt Monte Conero, rundherum sind Weinland und historische Orte.

m Anfang stand „Ein blaues Wunder“. So übertitelte die Zeit einen Reisebericht über die Riviera del Conero. „Einen stillen Winkel der Adria, schöne Buchten, Pinienwälder und meeresfrische Muscheln“ versprach die Autorin, und von Zeile zu Zeile wuchs die Lust, Richtung Ancona zu rauschen, mit Fischer Eduardo aufs Meer zu schippern und bei Marisa im Örtchen Portonovo Moscioli zu verkosten. Gesagt, getan. Nun liegt Ancona, Hauptstadt der Region Marken, aber nicht gleich ums Eck und hunderte Kilometer Anfahrt wollen gut geplant sein. Sprich: Erste Etappe ins Po-Delta, dort das reizende Kleinst-Venedig Comacchio erkunden und köstlich saftig-knusprigen Aal abendmahlen (kann natürlich auch Fisch sein, wenn Sie Aal nicht mögen, was ja vorkommen soll). Anderntags dann noch Sightseeing in Ravenna – so wird das Hinfahren kurzweilig, kulinarisch und historisch informativ. Etappe zwei endet in Camerano, unserem Stützpunkt am Rande des Parco Naturale del Conero. Das ist ein 6.000 Hektar großer Naturpark, der in Ancona be-ginnt und sich dann südlich rund 15 weinhügelige Kilometer bis in den Strandort Numana zieht. Der Naturpark wirkt „toskanesk“, wenn man das so sagen darf. Weinhügel und Sonnenblumenfelder auf der einen, die (übrigens) einzigen Steilküsten der Adria an der anderen Seite. Ein hübscher Kontrast. Camerano liegt im Landesinneren, zu den Monte-Conero-Hauptbadeorten Sirolo und Numana sind’s etwa acht Kilometer. Der Ort übt sich in Beschaulichkeit – nichts Massentouristisches stört das Individualistenauge und der „Palazzo Ruschioni“ ist als gepflegtes BoutiqueHotel diskret-familiär. Das einzige Esslokal in Camerano

ist eine Trattoria mit dem bezeichnenden Namen Trattoria. Das Angebot der Trattoria Trattoria? Einfachste italienische Küche. Die Strandorte haben da wesentlich mehr zu bieten. Allen voran Portonovo, der unter Pinienwäldern und Felsen gelegene Steilküstenbadeort, den man nach einer Fahrt durch die Rosso-Conero-Weinhügel erreicht. Gleich drei an dem Grobkieselstrand gelegene Lokale sind im renommierten Führer „Osterie d’Italia“ gelistet – und das will was heißen. „Emilia da Marisa“, „Da Marcello“ und „Il Molo“ stehen für schmackhafte Meeresfrüchteküche. Spezialität sind die hier wild wachsenden Miesmuscheln, die ohne Pipapo zubereitet werden. Und zwar so was von zart, dass sie auf der Zunge zergehen. Portonovo ist quasi der Strandvorort von Ancona, hier gibt es neben einem Minicamping auch ein paar feinere Hotels und mit dem „Clandestino“ eine hippe Außenstelle von Moreno Cedroni, einem Zweisterne-Koch aus Senigallia, der das Crudo, den Rohfischteller, in Italien revitalisiert hat. Das Clandestino ist ein Sehnsuchtsort erster Güte. Platz nehmen, den Blick im Meer versenken und Meeresfrüchte in ideenvoller Zubereitung genießen. Plus passende Weine, allen voran erfrischende Verdicchios aus dem Hinterland. Apropos Wein: Rundum wächst der „Rosso del Conero“, ein kräftig-dunkler Roter aus San Giovese-Montepulciano, der auch eine DOCG-Ursprungsbezeichnung trägt. Die „Strada del Rosso Conero“ besteht aus 13 Winzern, die (nicht nur) mit dem Kreativslogan „Yes, we Conero“ auf sich aufmerksam machen. Das Gut „La Terrazza“ etwa räumt im Gambero Rosso oft die Höchstbewertung von drei Gläsern ab und brilliert mit seiner Riserva


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8| 01 Typische Hafenstadt: Ancona 02 Camerano, sehr sonnenblumig 03 Camerano, nach Sonnenuntergang 04 Anschauen: Wallfahrtsort Loreto 05 Typische Conero-Gaumenfreuden 06 Bootsausflug mit Eduardo 07 Baden und Kulinarik: Bucht von Portonovo 08 Traumstr채ndisches nahe Sirolo


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01 Logenplatz am Meer im Luxushotel Fortino, Portonovo 02 Bekannt für ganz besondere Muschel-Osterie: Bucht von Portonovo 03 Hochkultur: Opernfestspiele von Macerata 04 Blick auf Strand und Ort Numana 05 Unter-die-Erde-Ausflug: Grotte von Camerano 06 Prost! Tourismusboss Carlo Neumann beim Malacari-Winzer 07 Weinhügel, wie in der Toskana 08 Am Monte Conero: Wanderwege

„Visions of J“ – ein nach einem Liedtitel Bob Dylans benannter Wein. Top ist auch das Weingut „Moroder“, dessen Riserva „Dorico“ für immensen Abgang berühmt ist. Moroder presst auch feine Olivenöle und betreibt über dem Weinkeller die rustikale Osteria Aion, in der Lamm und Wild die Hauptrollen zum Rosso del Conero spielen. Das sind angenehme Kontraste zur Meeresküche – nicht jeder will sich ja dauernd „fischig“ ernähren. Obwohl: Wer’s mag, wird hier überall meeresfruchtig schwelgen, zu Preisen, von denen man an der Oberen Adria eher nur träumen kann. In Porto Recanati etwa, einem an ein gepflegtes Rimini erinnernden Nostalgieort südlich von Numana, kosten die köstlichen Meeresfrüchte-Spaghetti im gepflegten Strandristorante „Nenetta“ 10 Euro, ein Schnäppchen. Beim Doppelort Sirolo-Numana geht die felsige Steilin eine kleinkieselige Flachküste über. Hier wird’s Richtung Süden massentouristischer, man liegt Liegestuhl an Liegestuhl am Strand. Allerdings sind 80 Prozent der Gäste Italiener. Soll heißen: Bessere Qualität beim Essen, günstigere Preise. Wir sitzen mit Massimo und Carlo vom Tourismus der „Riviera del Conero“ im „30 Nodi“, einer Strandkneipe. Kneipe? Richtig gute Fischküche gibt’s da zum richtig fairen Preis. Merke: Je weniger Nordlichter, desto weniger Nepp. Obwohl: Carlo heißt mit Nachnamen Neumann, sein Vater ist Deutscher und hat hier einen Ferienhaushügel namens „Taunus“ bebaut. Allerdings leben in dieser Siedlung nur mehr wenige Deutsche und Carlo entpuppt sich als waschecht charmanter Vollblutitaliener mit besten deutschen Sprachkenntnissen. Seine Tipps beleben die Urlaubstage. Ein Teil des Tages gehört den Stränden, der andere dem Wein- und dem Hinterland. Die Marken sind ja so reich an Attraktionen. Macerata ist nach Verona die Nr. 2 im Opern-open-Air Italiens. Freilich sollte man nicht nur die Arena, sondern auch die Altstadt besichtigen. Neben der Arena findet Opernfan die Weinbar „La Botte di Gaia“ – der rechte vinophile Start in einen Nabucco-Abend (dass sich in der Arena in punkto Plätzen niemand so wirklich auskannte, war halb so schlimm – irgendwie regelt sich das in Bella Italia immer). Auch Loreto ist ein Muss und eines der meistbesuchten Pilgerziele Europas. In der sehenswerten, gewaltigen Basilika ist die Santa Casa (samt schwarzer Madonna) untergebracht, das angebliche Geburtshaus von Maria, in dem Jesus seine Kindheit verbracht haben soll. Laut Legende haben 1291 vier Engel das Heilige Haus an die Adria gebracht. Etwas sicherer als die Flugroute des Hauses ist der Michelinstern der „Andreina“ verbrieft. In diesem wunderbaren Restaurant am Ortsrand bekommt man um 55 Euro ein köstliches Sternemenü. Mittelalterliche Kleinorte gehören zur Grundausstattung dieser Gegend: Osimo etwa, das (wie übrigens Ca-

merano auch) neben Weitblicken übers Land unterirdische Grotten zu bieten hat. Recanati, die „Città della Poesia“, Geburtsstadt des Dichters Leopardo xxxx und des Sängers Beniamino Gigli. Oder Offagna, in das uns Carlo Neumann zum Mittelalterfest führt. Für eine Woche im Juli wird der Ort von emsigen Einheimischen ins Mittelalter transferiert – mit Pferdewettkämpfen, Kunstmärkten und kulinarischen Retroversuchen. Am Ortsrand ist das Weingut „Mala Cari“ einer der besten Vertreter des Rosso del Conero. Tipp: Der „Grigiano“, ein besonders dichtdunkler Rosso del Conero. Sie sehen: Hier ist man als Urlauber ziemlich beschäftigt. Auch mit Wandern oder Mountainbiken, zwei Spezialitäten des Naturparks. Der Monte Conero ist zwar „nur“ 572 Meter hoch, aber vom Meeresnull aus kann das ganz schön viel werden. Und die schattigen Wälder sind voller Vögel und Schmetterlinge und die Ausblicke auf erwanderbare Buchten und Meer sind auch nicht zu verachten. In der Luft ist übrigens auch ein besonders großer Vogel, der knallbunte Paraglider, in allen Facetten (auch motorisiert) zu beobachten. Zwischendurch wird Conero-Urlauber wohl auch Ancona beehren. Gut, das ist als Ausgangspunkt vieler Griechenland-Fähren eine typische Hafenstadt, mit schiffsverrußten Häusern. Aber es gibt auch Museen und eine große Fußgängerzone. Und im Hafen mit dem „Al Mandracchio“ eine sensationelle Fisch- und Muschelosteria, die allein schon den Anconabesuch lohnt. Aber noch einmal zurück an die Strände. Die sind unter dem Monte Conero bis Sirolo sehr „buchtig“ unter steilen Felsen angesiedelt, was für Abgeschiedenheit und für angenehmen Schatten sorgt. Zu den Buchten geht man von den Orten oder Hotels teils zu Fuß, es werden auch BootsTouren angeboten – man kann auch mit Eduardo schippern, der Fischer kennt die Gegend wie seine Westentasche. Eduardo findet man in Portonovo, in der Osteria „Emilia“. Ab Numana verebbt das Bergische, Richtung Süden wird’s flach à la Lignano – allerdings nicht mit Sand, sondern mit kleinen Steinen, was bekanntlich nicht so putzlästig ist. Die Lokale und Locande entlang dieser Strände sind kaum zu zählen, aber das Meiste wirkt auf anständigem Niveau und die Preise sind, wie gesagt, angenehm italienisch. Irgendwann muss man dann (gut bepackt mit Köstlichkeiten der Marken aus dem Genusssupermarkt Azzurra in Numana) vom Monte Conero und von Carlos Tipps Abschied nehmen. Für die Rückreise empfehlen wir ebenfalls einen Zwischenstopp, dann sind die vielen Kilometer viel erträglicher. In guter Reichweite für Übernachtung mit Stadtbesichtigung liegt Italiens Radfahrmetropole Ferrara – die Story dazu gibt’s im nächsten Magazin, da heißt es „Yes, we Ferraradeln“. ■

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Buchtipp Marken, Der umfangreiche, kompetente Reiseführer im Michael Müller Verlag. Autorin: Sabine Becht, 300 Seiten, viele Tipps, Bilder und Karten.16,90 € (D).


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Ancona Mar Adriatico Montacuto Varano Portonovo Offagna

Santa Maria di Portonovo

Monte Conero Parco del Conero

Badia di San Pietro

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Sirolo Numana Marcelli

Osimo Castelfidardo Porto Recanati Castelnuovo

Loreto Recanati

Macerata

Monte Conero. 572 m hoher Berg, der aus dem Meer südlich von Ancona herausragt. Seine mächtigen Kalkfelsen zählen zu den Apennin-Ausläufern. Unter den Felsen von Ancona bis Sirolo viele Buchten, teils mit Auto oder zu Fuß, teils nur per Boot erreichbar. Die Region um den Berg ist der 1987 gegründete 6.000 ha große, hügelige Parco Naturale del Conero, bekannt für viele Vogelarten, Blumenreichtum (19 verschiedene Orchideen), Wanderwege und Weingüter des Rosso del Conero. Riviera del Conero. Die Bucht von Portonovo (12 km südlich von Ancona) ist ein beliebter Badeort mit sehr guten Osterien und einigen Hotels. Sirolo ist der reizendste Urlaubsort der Riviera, liegt hoch auf den Felsen überm Meer, zu dem Fußwege und wenige Straßen führen. Fast nahtlos geht Sirolo in Numana über – den Badeort, in dem der Strand wieder flach wird. Südlich davon sind Marcelli und Porto Recanati (mit viel RetroCharme) weitere Adria-Strandorte mit viel Tourismus. Im Landesinneren ist Camerano ein nettes, kleines Städtchen inmitten der „süßen Hügel“ und eines der Weinbauzentren. Unter Camerano befinden sich sehenswerte Grotten, die man besichtigen kann.

Ausflugsziele

In der Nähe der Riviera del Conero viele Ausflugsziele – die Hafenstadt Ancona (Hauptstadt der Marken), mittelalterliche Orte wie Offagna, Osimo und Castelfidardo, der Wallfahrtsort Loreto mit seiner berühmten Basilika. Auch Recanati ist ein hübscher, geschichtsträchtiger Ort am Weg in die Stadt Macerata, die mit sehenswerter Altstadt und Opernfestspielen aufwartet.

Anreise

Von der Staatsgrenze bei Tarvis bis Sirolo/Numana sind es auf den Auto-

bahnen via Venezia, Bologna und vorbei an Ravenna, Rimini ca. 600 Kilometer. Tipp: Unterwegs einen Stopp einplanen, z. B. im Po-Delta (Comacchio), in Ravenna oder Ferrara. Obacht: Flächendeckenes Radarsystem Tutor auf italienischen Mautobahnen.

Il Girasole. Liebevoll gestaltetes Bauernhaus in großem Garten, etwas außerhalb von Camerano. Sechs stilvolle Zimmer, kleines AgriturismoRestaurant im Haus. DZ ab 80,- €. Via Loretana 277, (+39 071) 7304033, www.locandagirasole.it

Reisezeit

Sirolo

Beste Reisezeit für Badegäste Frühsommer und Frühherbst, im Sommer wird es erklecklich warm. Badezeit normalerweise Mai bis Ende Oktober. Für kulinarische und Wein-Touristen ist die Gegend ein Ganzjahresreiseziel, wobei natürlich die Badeorte im Winter weniger attraktiv sind.

Aktivitäten

Im Sommer steht Baden an erster Stelle, im Gebiet des Monte Conero Wandern, Mountainbiken, Reiten, Vögel beobachten, 01 Paragliden und Golfen. An der Riviera kann man Tauchen, Segeln, Surfen, Boote für Ausflüge mieten u.v.m.

Tourismusinfos, Web

Associazione Riviera del Conero, Via Peschiera 30, 60020 Sirolo, (+39 071) 93 32 270), www.rivieradelconero.it, www.conero.it

Wohnen

Eine kleine Auswahl an empfehlenswerten Quartieren, geordnet nach Orten.

Ancona-Portonovo

Fortino Napoleonico. Luxushotel in napoleonischer Festung, Restaurantterrasse am Meer. DZ ab 120,- €. Via Poggio166, (+39 071) 80 14 50, www.hotelfortino.it

Camerano

02 Palazzo di Ruschioni BoutiqueHotel. Revitalisierter, charmanter Palazzo im Zentrum von Camerano, familiär und liebevoll geführt, empfehlenswert. Via San Francesco 22, (+39 071) 95 96 12, www.palazzoruschioni.it

03 Monteconero. Berghotel am Monte Conero mit fantastischen Weitblicken, sehr komfortabel und ruhig. Neben der Badia di San Pietro, DZ ab 130,- €, (+39 071) 93 30 592, www.hotelmonteconero.it 04 Antico Mulino Country House. Familiär geführtes, nettes Landhotel bei Sirolo. Viel Grün rundum, trotz naher Straße ist es nachts ruhig. Gute Lage für Ausflüge. 60020 Sirolo, Via Molini II 7, T (+39 071) 93 30 265, www.lanticomulino.it Locanda Rocco. Modernes Stadthäuschen mit sieben farbenfroh gestalteten Zimmern, DZ ab 125,- €. Via Torione 1, (+39 071) 93 30 558, www.locandarocco.it Valcastagno. Sympathisches Minihotel im Kolionalhaus mit viel Grün rundum, DZ ab 80,- €, (+39 071) 7391580, www.valcastagno.it Camping Internazionale. 4-SternePlatz, Grünlage unter Bäumen, Via. S. Michele 10, (+39 071) 93 30 884, www.campinginternazionale.com/de

Numana

Eden Gigli. Gepflegtes Hotel (***) im Ort mit Privatstrand, Pool, Wellness, DZ ab 130,- €, Viale Morelli 11, (+39 071) 93 30 652, www.giglihotels.com La Spiaggiola. Kleines, nettes Hotel in Strandnähe und ruhiger Lage, via Colombo 12, DZ ab 70,- €, (+39 071) 7360271, www.laspiaggiola.it 05 Camping Numana Blu. Gepflegter 4-Stern-Platz am langen Strand. Via Costa Verde 37, (+39 071) 73 90 993


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Essen & Trinken Ancona

06 Mandracchio. Moderne Fischund Muschelosteria im Hafen, exzellente Küche, Rohfischteller. Largo Fiera della Pesca 11, (+39 071) 20 29 90, www.ristorantemandracchio.it La Moretta. Traditionstrattoria mit regionstypischer Fleisch- und Fischküche, Stockfischspezialitäten, Brodetto. Netter Gastgarten am Platz, preiswert. Piazza Plebiscito 52, (+39 071) 20 23 17, www.trattoriamoretta. com La Tavola del Carmine. Olivenölgut etwas nordwestlich von Ancona, sehr gute ländliche Küche, Olivenölmenü. Agriturismo mit Zimmern. Via del Carmine 51, (+39 071) 88 94 03, www.aziendadelcarmine.it Aion - Moroder. Rustikale Osteria in den Weinhügeln des Conero, sehr gute Fleischküche zu den Moroder-Weinen. Frazione Montacuto 121, (+39 071) 89 82 32, www.moroder-vini.it

Ancona-Portonovo

Drei sehr gute Adressen für die Moscioli di Portonovo, die wilden Miesmuscheln dieser Region. Es gibt sie hier in vielen Variationen und natürlich auch andere feine Meeresfrüchteund Fischgerichte. Die drei Lokale sind in der Hauptbucht von Portonovo, fast nebeneinander. 1 Emilia di Marisa, (+39 071) 80 11 09 2 Il Molo, (+39 071) 80 10 40 3 Da Marcello, (+39 071) 80 11 83 Clandestino. Romantisch, chic, angesagt. Beachclub und Sushi-Bar von Zweisterne-Koch Moreno Cedroni, mittags Fisch-Imbisse, abends richtige Cucina. Via Portonovo, Ortsteil Poggio, (+39 071 801422), www.morenocedroni.it

Sirolo

Rocco. Reizendes Ristorantino, gute

Fischküche, feine Weine. Via Torrione 1, (+39 071) 93 30 558 Sara. Beliebte Fisch-Trattoria im Zentrum von Sirolo, unbedingt reservieren. Corso Italia 9, (+39 071) 93 30 716 Conerello. Günstige Landtrattoria, bekannt für üppig portionierte Nudelgerichte und Fleischiges. Etwas außerhalb Richtung Monte Conero. Via Cave 16, (+39 071) 93 30 736, www.trattoriaconerello.com

Numana

La Torre. Restaurant hoch oben mit sagenhaftem Meerblick. Sehr gute, inspirierte Fischküche, gehobene Preise. Via La Torre 1, T (+39 071) 9330747, www.latorrenumana.it 30 Nodi. Ausgezeichnetes Ristorante und Beach Bar am Strand, sehr gute Fische & Meeresfrüchte, normalpreisig. Via del Golfo 25, (+39 340) 55 26 948, www.30nodi.eu

Loreto

Andreina. Ideenreich, spannend, die Küche dieses gepflegten Restaurants am Ortsrand. Top-Weine, 1 MichelinStern, Menüs ab 45,- €. Via Buffolareccia 14, (+39 071) 97 01 24, www.ristoranteandreina.it

Recnati

Osteria di Via Leopardi. Nahe des Geburtshauses von Dichter Giacomo Leopardi, interessante Regionalküche, Vinothek. Etwas teurer. Via Leopardi 7, (+39 071) 75 74 374

Macernata

L’Enoteca. Fantasievolle Küche in elegantem Ambiente, 1 Michelin-Stern. Menüs ab ca. 45,- €. Im Hotel Le Case, 6 km nordwestlich der Stadt. Contrada Mozzavinci 16/17, (+39 0733) 23 18 97, www.risorantelecase.it Osteria dei Fiori. Sehr gute regionale Küche, in der Altstadt. Faire Preise. Via Lauro Rossi 61, (+39 0733) 26 01 42,

www.osteriadeifiroi.it La Botte Gaia. Top sortierte Weinbar, gute Imbisse, neben Opern-Arena. Piazza Mazzini 1

Weingüter & Feinkost

13 Weingüter gehören zur „Strada del Rosso del Conero“. Hier eine kleine Auswahl feiner Winzer – alle Adressen gibt’s auf www.conero.it, links außen Aziende Vinicole anklicken 07 Fattoria Le Terazze. Weingut in prächtiger Lage, elegant-kräftige Rosso del Conero, Flasche ab Hof ab ca. 8 Euro. Numana, Via Musone 4, (+39 071) 73 90 352, www.fattorialeterazze.it Azienda Agricola Moroder. Größter Topweinmacher der Region, auch Olivenöle und Osteria Aion im Haus. Ancona, Ortsteil Montacuto 121, (+39 071) 89 82 32, www.moroder-vini.it Azienda Agricola Malacari. Weingut in sehenswertem Landhaus am Ortsrand von Offagna, herrlich kraftvolle Weine. Offagna, Via E. Malacari 6, (+39 071) 72 07 606, www.malacari.it Azzurra. (Fast) alle Genüsse der Region Marken unter einem Dach. GenussSupermarkt der Superklasse in Numana, Via Flaminia 90 im 1. Stock. 1.600 verschiedene Weine, Öle, Käse, Würste, Nudeln u.v.m. www.azzurravini.it

Events 2014

Opernfestspiele Macerata. Von 18. Juli bis 10. August stehen 2014 Aida, Tosca und La Traviata am Programm. Infos: www.sferisterio.it 08 Mittelalterfest Offagna. Von 18. bis 26. Juli 2014, nähere Infos siehe www.festemedievali.it , www.laterradeicastelli.it Fest des Rosso Conero. Großes Weinfest, 5. bis 7. September in Camerano, www.festadelrossoconero.it


Südliche Vibrationen Österreichurlaub in seiner ganzen Vielfalt: Die Region Villach hat Seen, Berge, Thermalwasser, eine bunte Stadt inmitten traumhafter Landschaft und den sonnigen Süden nicht nur im Wesen der Menschen, sondern auch zum Greifen nah. Johanna BainschaB TEXT Villach-Tourismus/KK (6); o. Pichler/KK (6); ossiachersee.cc (2); aRT-Redaktionsteam/KK (2); Grötschnig (1), Frierss/KK (1); Finkensteiner/KK (1); KK (5) FOTOS

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enn wir’s nicht besser wüssten, könnten wir behaupten: Der Landstrich um Villach ist am Reißbrett genialer Touristiker entstanden. Sozusagen als Idealfall einer österreichischen Urlaubsregion, in der der Gast nichts vermissen muss. Es gibt Seen, einen zum Chillen, einen zum Zappeln. Es gibt Berge, der eine für Gehfaule, der andere für Aktivfreaks. Warmes Thermalwasser, das sowohl für Kurgäste als auch für Wellnesser und Wasserratten aus dem Boden sprudelt. Und mittendrin eine lebendige Stadt mit bewegter Geschichte, mit Shopping und Kultur. Zudem liegt sie einen Katzensprung entfernt vom Sehnsuchtsland Numero Uno, Italien. In den Gassen und im offenen Geist der Bewohner lassen sich diese südlichen Vibrationen erspüren. „Ja, wir decken das gesamte Spektrum eines Urlaubs in Österreich ab, egal ob Sommer oder Winter. Das Einzige, was wir nicht haben, ist ein Gletscher“, sagt Thomas Michor, Tourismus-Chef der Region Villach.

DER SÜDSEE Genussmenschen kommen an den Faaker See. Die Werbung nennt das familienfreundliche Gewässer neuerdings „Der Südsee“. Das passt. Der südlichste See Kärntens kleidet sich in ähnlichem karibischen Türkisblau wie der Wörthersee, der 2.145 m hohe Mittagskogel (dessen Kalkpartikel für das Seetürkis verantwortlich zeichnen) ragt im Süden als mächtige steinerne Kulisse auf. Die Betriebe am See setzen diese besondere Ästhetik gut in Szene. In der Villa Desiree etwa, einem verspielten Romantikhotel in Egg, gibt’s sogar von der Dusche aus den Durchblick aufs Opal-Wasser. Urlaubsgefühl soll sich hier zum Wohlgefühl steigern, wenn es nach den Hausherren Anton Schnöll und Hermann Niederhammer geht. „Wir möchten unseren Gästen das Gefühl vermitteln, privat bei uns zu sein“, ist eines ihrer Credos. Weitere: Bunt-mutiger Stilmix in der Deko, intensiv gelebter Service-Gedanke,


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kreative Küchenmannschaft und Wellness-Varianten. Eine andere Hotelperle „liegt“ mitten im See: Das Inselhotel, das einzige seiner Art in Österreich. Sozusagen InstantInselglück. Man erreicht die Anlage schwimmend – oder trockener per Boot. Und nach wenigen Minuten Überfahrt ist man drin im autofreien, entschleunigten Inselurlaub. Das Hideaway hat eine lange Geschichte, einst gehörte die Insel einem Onkel Ludwig Wittgensteins. Das denkmalgeschützte Badehaus versprüht bis heute Sommerfrische-Charme. Angst vorm Inselkoller ist unnötig, denn: „Auch Tagesgäste sind willkommen, etwa für einen Inseltag: Frühstück und Baden um 39 Euro“, teasert Direktor Erich Gumpitsch zum Kurzzeit-Inselgenuss. Und am Abend ist man wieder sicher am Festland. Wer am Faaker See Genuss dekliniert, kommt schnell bei Gaumenfreuden an. Und die sind dicht gesät rund um den gut zwei Kilometer langen See. Mit Götzlstube, Restaurant St. Peter und Gasthof Tschebull liegen drei Haubenrestaurants rund ums Wasser. Letzterer ist ein Traditionshaus der authentischen Kärntner Küche. „Uns zeichnet wohl Mut zur kulinarischen Einfachheit aus. Wir verstehen uns als kulinarisches Heimatwerk - mit Wohlfühlgerichten für die Seele“, erklären die Chefs, Hans und Hannes Tschemernjak. Im Spätsommer gibt der motorbootfreie Faaker See noch einmal richtig Gas. Mitte, Ende August verändert sich die Klientel für kurze Zeit. Und die Akustik. Motoren-

lärm ebbt auf und steigert sich bis zur ersten Septemberwoche, der „European Bike Week“, im Volksmund das „Harley-Treffen“. Im Vorjahr tuckerten rund 100.000 Motorradfahrer aus aller Welt an den See. Für den Tourismus ein Segen auf zwei Rädern, denn der Faaker See ist wochenlang lückenlos ausgebucht. Für Gäste ohne Harley eher ein Grund, ein andermal zu kommen. Oder an den Ossiacher See auszuweichen. „Dort bekommt man auch während der Bikeweek schöne Zimmer“, weiß Regionsmanager Michor.

STILLES WASSER Nicht nur das. Der Ossiacher See ist Kärntens drittgrößter See und die stille Schönheit im Villacherland. Hineingefläzt zwischen Gerlitzen und Ossiacher Tauern herrschen hier andere landschaftliche Gesetze. Wind beispielsweise, der über den See streift und somit Segler und Surfer anlockt. Das Dunkelgrün des (bis zu 27 Grad warmen) Wassers lädt ein, ruhig zu werden und sich im Urlaub zu setteln. Eine Reihe an Campingplätzen ist die logische Folge. Das Stift Ossiach mit dem Carinthischen Sommer – einem großen Klassik-Musikfestival – bedient musische Bedürfnisse. Etliche neue Betriebe heben die Angebotsqualität. Zum Beispiel das erste barrierefreie Hotel Kärntens, das Educare am Ostende des Sees, wurde für sein Konzept mit dem Staatspreis „Tourismus für alle“ ausge-

Die Urlaubsregion Villacher Land kann fast alles: Berge, Seen, Stadt; Tradtitionen und Trubel; Genuss und Getümmel.


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Ob GerlitzenGondler oder DobratschBergsteiger auf den Bergen um Villach werden alle gleich belohnt: Halb Kärnten liegt einem zu Füßen

zeichnet. Das Landgut Lindenhof sprang erfolgreich auf den Landlust-Zug auf und etablierte sich als Sommerfrische-Idyll. Auch viele kleine, feine Betriebe mit Geheimtipppotenzial machen die Gegend erkundenswert. Martin Gfrerer kennt sie alle. Sein Büroblick auf den See ist mitschuld an einem Liebhaberei-Projekt, das er seit mehreren Jahren betreibt. Sein Insider-Tourismusblog www.ossiachersee.cc. Darin listet der Marketingleiter eines Architekturbüros auf, was es am und rund um den See zu sehen gibt. Und zu schmecken. Fisch, beispielsweise. An Tipps verrät er einerseits: „Die Stiftsschmiede in Ossiach. Weitum für exzellente Fischgerichte bekannt.“ Und andererseits: „Fisch in rustikalerem Ambiente in Jürgen Pfallers Forellenstation am Prefelnigteich am Ostufer. Hier darf man Forellen selbst angeln. Vor allem Kinder – und ihre Väter – lieben es“. Mit Wasser hat auch Gfrerers persönliches Lieblingsplatzerl zu tun: „Die Finsterbach-Fälle in Sattendorf, ein Naturschauspiel, das man am Ossiacher See kaum vermuten würde: Ein kurzer Wanderweg führt zu drei Wasserfällen mit imposanten Höhen. Der Schleierfall bringt es auf stattliche 34 Meter.“

BERGERLEBNISSE Wer mehr Action sucht, schwebt per Kabinenbahn einen Stock höher, auf die Gerlitzen. Die hat sich zum Erholungsund Erlebnisberg gemausert. Nicht zuletzt dank neuer Top-Beherberger am Berg wie dem Mountain-Resort

Feuerberg: Ein Wellness-Refugium nahe dem Gipfelgrat, für das nicht nur die Profitester des Relax-Guides Höchstnoten vergeben, sondern auch die breite Masse. Das Resort wurde von der Bewertungsplattform Holiday-Check heuer unter die Tophotels gereiht, „schon zum dritten Mal in Folge, dank einer Weiterempfehlungsrate von 100 Prozent“, freut sich Chef Erwin Berger. Frische Ideen bringen auch das Hotel 12 mit seinem künstlerisch-experimentellen Beherbergungsansatz oder der in skandinavischer Klarheit neu erstandene Gasthof Pacheiner auf den Berg. Doch auf die Gerlitzen sollte man allein schon der Aussicht wegen: Kärnten liegt einem zu Füßen. Fernglas mitnehmen ist Pflicht. Neben dem reinen Schauen gibt es oben auch sonst genug zu tun. GoKart-Bahn, Paraglider-Startwiese, Sternenkuppel, geführte Wanderungen, urige Hütten untermauern das Werbe-Credo. Die Gerlitzen ist in vielerlei Hinsicht „etwas drüber“. Es soll Bergfreunde geben, denen eine klare Sicht auf die Dinge wichtiger ist als ein Überdrüber-Erlebnis. Dann bitte auf den Dobratsch vulgo Villacher Alpe, dem ersten Naturpark Kärntens. Eine Gegenwelt zur Gerlitzen, wenn man so will. Man kann den mächtigen Kalkstock vom Tal aus erklimmen, kommt aber auch via Mautstraße auf halbe Höhe. Gut zum Naturpark-Gedanken passt das auf Passivhaus runderneuerte Gipfelhaus auf 2.143 Meter. Und das Wahnsinns-Bergpanorama dort – im Süden die Karnischen und Julischen Alpen, im Norden die Nockberge – entschädigt für den etwa zweistündigen Bergauf-


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spaziergang am Gipfelwanderweg. Wie die ausgezeichneten Kärntner Kasnudeln.

NEUSTART FÜR THERME Dem Dobratsch ist es zu verdanken, dass die Region Villach auch mit Thermalwasser punktet. Schon die Römer wussten hier zu kuren. Rund 40 Millionen Liter knapp 30 Grad warmes Thermalwasser des Typs Calcium-Magnesium-Hydrogencarbonat sprudeln täglich aus dem BergInneren. Es soll schmerzlindernd, entzündungshemmend und entspannend wirken und wird zu Kurzwecken vor allem bei Behandlungen des Stütz- und Bewegungsapparates angewendet. Zur Zeit der Schneeschmelze oder nach starkem Regen sogar ganz natürlich in Form des „Maibachls“ im Wald oberhalb der Therme. Für die wiederum gibt es seit zwei Jahren eine runderneuerte Hülle. Aus dem ehemaligen Erlebnisbad Warmbad wurde die opulente, auf vier Ebenen verteilte „Kärntentherme“ für 1.100 Badegäste, die nach Spaß, Erholung oder sportlicher Aktivität im Wasser suchen. Die zur Eröffnung gepriesene „spannende Architektur, die die Gesetzmäßigkeiten der Physik außer Kraft setzt“, erwies sich anfangs als Problem. „Aus den Startproblemen haben wir viel gelernt“, sagt Thermenchef Oskar Seidler. Man strengt sich nun noch mehr an, wovon die Gäste profitieren: Einerseits kreativere Angebote (Kindergeburtstage, Meerjungfrauen-Schwimmkurse etc.), andererseits besonders sensibilisierte Mitarbeiter. „Im Sommer

sind wir die Schlechtwetteralternative und schon vormittags bestens besucht“, sagt Sprecherin Doris Pehr. Bei Regen ist die Kärntentherme auch für italienische Nachbarn willkommenes Ausflugsziel. Weil es weiter südlich – adriatief-bedingt – meistens noch mehr schüttet. Merke also: für einen Tagesausflug von Villach an die rund zwei Stunden Autofahrt entfernte Adria muss man fast einen Schönwettertag herschenken. Bei Regen gibt auch Villach selbst genug her. Garantiert trocken shoppt man im Einkaufszentrum Atrio. Galerien, Museen und sogar ein kleines Theater finden sich in der Altstadt, gut essen kann man hier sowieso. Jüngstes, bestes Beispiel: „Frierss Feines Haus“, eine mutig-erfolgreiche Kombination aus Feinkost-Laden und Gourmet-Restaurant. Und das Ganze an einer wenig charmanten, mit Shopping-Schuhschachteln vollgekleisterten Einfahrtsstraße nach Villach. Von den Testern des Gault Millau setzte es prompt zwei Hauben – auch das Lagana im Hotel Holiday Inn im Zentrum hat die zweithöchste Punktebewertung (16) innerhalb Kärntens. Kulinarisch und kulturell kann man sich sogar grenzenlos orientieren. „Ausflüge nach Italien und Slowenien bieten wir seit Jahren an“, sagt Michor. Völkerverbindend sind auch der Weitwanderweg Alpe-Adria-Trail, der AlpeAdria-Rundwanderweg und die neue MountainbikeTour 3, die durch Österreich, Italien und Slowenien führt. „Die Lage im Dreiländereck macht unsere Region noch einmal attraktiver“, sagt er. So gesehen: Gut, dass es keinen Gletscher gibt. Das wäre dann doch zu perfekt ... ■

Zum Baden: Ossiacher See und Kärntentherme. Für den Kulturgenuss: Das Stift Ossiach. Zum Bummeln: Villachs Altstadt


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Info Region Villach

Das urbane Zentrum der Region ist Villach. An der Mündung der Gail in die Drau und an einem Tälerkreuz gelegen ist die 60.000-EinwohnerStadt wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Schnittpunkt der germanischen, romanischen und slawischen Kulturkreise. Seen in der Nähe: Der türkisblaue Faaker See (2,2 km2, bis zu 26 Grad Badetemperatur) kleiner und ruhiger als der Wörthersee. Der Ossiacher See, ein über 10 km langer, dunkelgrüner Alpensee, der besonders Aktiv-Wassersportler anzieht. Darüber erhebt sich die Gerlitzen. Im Sommer sanftes Wandergebiet mit Erlebnisangeboten, mühelos per Kabinenbahn zu erobern. Berg Nr. 2 ist der Dobratsch, der geübtere Wanderer und Natur-pur-isten anspricht. Die Therme in Warmbad, seit der Römerzeit bekannt, ergänzt das Erholungspaket. Tourismusinfos: Region Villach. Töbringer Straße 1 in Villach-Landskron, (+43 42 42) 42 000, www.region-villach.at Die Villach-App, gratis im Appstore, gibt Tipps für Angebote, Wandertouren, Unterkünfte etc.

Anreise Buchtipps Ossiacher See. Wander- und Bikekarte. Erschienen bei Kompass-Karten, Stand Dezember 2010. 9,99 Euro Alpe-Adria-Trail. Wanderführer von Guido Seyerle. Bruckmann Verlag, 12,90 Euro

Entfernungen ab Villach: München – 315 km; Wien – 360 km; Venedig – 250 km; Ljubljana – 100 km; Villach bildet den Schnittpunkt dreier Autobahnen: Tauernautobahn A 10, Südautobahn A 2 und A 11 Karawankenautobahn.

Hotels

Warmbaderhof. Einziges 5-SterneHaus der Region, im Thermenresort Villach-Warmbad. Kur-, Golf- und Thermenhotel. Haubenrestaurant „Das kleine Restaurant“. Ab 94,50 Euro/DZ/F. Kadischenallee 22-24, Warmbad-Villach. (0 42 42) 3001 10; www.warmbad.at Mountain Resort Feuerberg auf der Gerlitzen. Vier-Sterne-Wellness am Berg, auch Chalets. Ab 99 Euro/DZ/ HP mit Spa-Benützung. Gerlitzenstraße 87, Bodensdorf. (0 42 48) 28 80; www.hotel-feuerberg.at Hotel 12, Gerlitzen. Stylischer Berggasthof, 12 Zimmer, jedes von einem

1| Künstler gestaltet. Ab 230 Euro/DZ/ HP. Gerlitzenstraße 55, Bodensdorf. (0 42 48) 29 621; www.hotel12.at Alpengasthof Pacheiner. Vier-SternAlpinhotel am Grat der Gerlitzen auf 1.900 Meter Seehöhe. Sonnenobservatorium. Ab 80 Euro/DZ/HP. Pölling 20, Gerlitzen, (0 42 48) 28 88; www.pacheiner.at Art-Logde, Verditz. 300 Jahre altes Anwesen, das zu einem schrägen Hideaway umfunktioniert wurde. Mit Bio-Pool, Galerie, Ateliers. Von „Geosaison“ unter die Top Ten der Berghotels in Europa gereiht. Ab 75 Euro/ DZ/F. Verditzerstraße 52, Verditz-Afritz. (0 42 47) 29 97 0; www.art-logde.com Landgut Lindenhof. Urlaub wie aus dem Landlust-Magazin. Suiten und Ferienwohnungen, Restaurant „Stadl“, Saunas und Garten-Spa. Ab 125 Euro/DZ/HP. Lindenweg 10, Bodensdorf. (0 42 43) 206 15; www.ferienidyll-lindenhof.at Robinson Club Landskron. Knapp 30.000 m2 großer Club am Südufer des Ossiacher Sees. Großer Fit- und Wellnessbereich, viele Aktivitäten für Kids, Sport. Ab 123 Euro/DZ/VP. Boutique Hotel30. Modernes MiniHotel mit nur vier Suiten. Mit Wellness-Sauna und Außenpool. Achtung: Kinder nicht erwünscht. Ab 110 Euro/ DZ/F. Bergstraße 30 in Annenheim. (0 676) 75 84 992. www.hotel30.at Villa Desiree. Kleines Hotel mit Charme und Liebe zum Detail. Romantik-Hideaway, Kinder nicht erwünscht. Ab 39 Euro/Person/F. Egger Seeuferstraße 47 in Egg/Faaker See. (0 664) 342 77 99; www.villa-desiree.at Inselhotel Faaker See. Einziges Inselhotel Österreichs, nur per MotorbootTaxi erreichbar. Vier Sterne, 70 Betten, Restaurant, Badestrand. Autofrei! Für Tagesgäste gibt’s den Inseltag, mit Frühstück und Baden um 39 Euro. Ab 79 Euro/DZ/HP. Inselweg 10, Faak. (0 42 54) 21 45; www.inselhotel.at 01 Karnerhof. Traditionshaus (****) mit Gourmet-Restaurant (Götzlstube), großer Strand. Ideal für Familien-, Aktiv- oder Seminarurlaub. Ab 106 Euro/DZ/HP. Karnerhofweg 10 in Egg/ Faaker See. (0 42 54) 21 88; www.karnerhof.com

Gina’s Baby- und Kinderhotel. TopFamilienadresse mit bester KinderInfrastruktur und Betreuungsangebot. Ab 95 Euro/DZ/AI, Kinderpauschalen 35 bis 57 Euro. Fasanenweg 10-14 in Drobollach/Faaker See. (0 42 54) 23 34 0. www.gina.at Arneitz Village. Früher nur Campingplatz, jetzt (auch dank Harley-Treffen) eine Art Abenteuerland am See, mit Riesenspielplatz, Konzerthalle, Shopping-Mall etc. Stellplatz ab 13,50 Euro pro Nacht, Erw.: 7 Euro, Kinder bis 10: 6,50 Euro. Seeuferlandesstraße 53 in Faak. (0 42 54) 21 37; www.camping-arneitz.at Bauernhof Prohiner. Geschichtsträchtiger Urlaub am Fuße der Villacher Alpe nahe Warmbad, immerhin wurde der Hof schon vor über 1.000 Jahren gegründet. Appartements ab 55 Euro pro Nacht. Goritschacherweg 134 in Villach; (0 42 42) 54 680. www.prohiner.at Biobauernhof Walcherhof. Familienfreundlicher, uriger Bauernhof in der Berggemeinde Arriach. Appartements ab 50 Euro pro Nacht. Unterwöllan 17 in Arriach. (0 42 47) 85 44, www.urlaubambauernhof.at/Walcherhof Sonnhof. Gepflegtes Landhaus mit Aussicht auf See und Berge, drei Minuten zum Strand bei freiem Eintritt. 54 Euro im DZ/F. Ossiach 11. (0 42 43) 82 22; www.sonnhof-ossiach.at

Hoteltipps Villach Stadt

Romantikhotel Post, am Hauptplatz. Gediegenes Palais, Viersterne-Hotel mit Restaurant und Spa. Ab 115 Euro/ DZ/F. Hauptplatz 26 in Villach. (0 42 42) 26 101. www.hotel-villach.com Holiday Inn. Vier-Sterne-SuperiorHotel am Drauufer mit Wellness, Restaurant „Lagana“ mit zwei Hauben. Ab 144 Euro/DZ/F. Europaplatz 2, Villach. (0 42 42) 22 522 58 65. www.hi-villach.com

Gourmet-Adressen

Frierss Feines Haus. Neues Duett aus Flagshipstore für Feinkost und Restaurant sowie Happas-Lokal. Zwei Hauben. Gewerbezeile 2, Villach; (0 42 42) 30 40 45; www.feines-haus.at Lagana. Mediterran trifft asiatisch trifft alpin: Essen im Zwei-Hauben-


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Trendsetter der Tradition Brauchtum trifft Party. Der Villacher Kirchtag ist ein Fest für alle Sinne und jeden Geschmack.

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ie Geschichte des Villacher Kirchtags ist eine ebenso außergewöhnliche wie erfolgreiche: Was am 1. August anno 1936 als bescheidenes und von der damaligen sogenannten „Fremdenverkehrskommission“ der Stadt ausgerichtetes Volksfest begonnen hat, ist mittlerweile Österreichs größte Veranstaltung dieser Art und weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Mehr als 450.000 Besucher machen Villach zu einer bunten Bühne der Fröhlichkeit. „Vor etwas mehr als zehn Jahren haben wir damit begonnen, die Wiederentdeckung des Ursprünglichen in den Mittelpunkt zu rücken: Brauchtum pur, unplugged, um einen modernen Begriff zu verwenden, Traditionspflege ohne ideologische Vereinnahmung. Heute gibt es Medienkonzerne, die sich diesem Thema widmen. Die ganze Stadt und alle Gäste, die ja wesentlich zum Gelingen des Festes beitragen, können stolz darauf sein, dass in Villach so etwas wie das Herz dieser Entwicklung schlägt. Wir waren Trendsetter“, freut sich Richard Pfeiler, der Obmann des Vereins Villacher Kirchtag. Am 2. August 2014 feiert Villach den 71. Kirchtag. Er

ist Höhepunkt der Brauchtumswoche von 27. Juli bis 3. August, in der insgesamt rund 130 Einzelveranstaltungen stattfinden. Dazu gehört zum Beispiel ein einzigartiges Festival der echten Volksmusik. Unter der Schirmherrschaft von ORF-Publikumsliebling Franz Posch spielen auf dem Hauptplatz 33 der besten Volksmusikgruppen Österreichs und Bayerns auf – „unplugged“, also ohne Verstärker. Das Areal rund um die Bühnen wird in einen riesigen Gastgarten verwandelt: Villacher Wirte servieren dort u. a. die legendäre Kirchtagssuppe und andere Kärntner Köstlichkeiten. Brauchtum auf der einen, Party auf der anderen Seite: In der Trachtendisko sorgen die kultigsten Partybands Österreichs und Ö3-DJs für Stimmung. Sie ist Teil der zwei Kilometer langen Unterhaltungsmeile, in der rund 230 Schausteller für Abwechslung sorgen. „Der Villacher Kirchtag ist ein Fest für alle Sinne und jeden Geschmack, dessen Anziehungskraft und Bedeutung mittlerweile weit über Österreich hinausgeht“, zieht Mag. Thomas Michor (GF Region Villach) Bilanz. „Kurz gesagt: Servus, Srecno, Ciao im besten und ursprünglichsten Sinn.“

Villacher Kirchtag 27. Juli - 3. August Höhepunkt ist der Trachtenfestzug am 2. August durch die Altstadt mit bis zu 4.000 Teilnehmern.

Informationen

www.villacherkirchtag.at

Unterkunftssuche www.region-villach.at


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Buchtipps Literaturtipp: Guggile von Werner Kofler. Klassiker der österreichischen Gegenwartsliteratur über eine Kindheit in der Provinz – in Villach. Erschienen bei Deuticke, derzeit nur antiquiert lieferbar, ab 4,40 Euro. Kärnten. Sabine Becht, Sven Talaron; Michael Müller Verlag. Umfangreich-kompetenter Kärnten-Führer (Stand: 2013) mit vielen Bildern und Wanderkarten. 19,90 Euro Villach-Faaker See. Wander- und Bikekarte. Erschienen bei Kompass-Karten, Stand Juli 2012. 7,99 Euro

Restaurant mit Blick auf die Drau. Europaplatz 2 in Villach, (0 42 42) 22 522 www.hi-villach.at Dietrichsteinerhof, Restaurant St. Peter. Zwei Hauben für kulinarische Kombi aus Tradition und Moderne. Dietrichsteinerstraße 24 in Faak/See. (0 42 54) 22 540; www.dietrichsteinerhof.at Götzlstube im Karnerhof. GourmetRestaurant mit zwei Hauben. Schwerpunkt: Regionales und Mediterranes. Karnerhofweg 10 in Egg am Faaker See. (0 42 54) 21 88; www.karnerhof.com Das kleine Restaurant im Warmbaderhof. Klein und fein, eine Haube, Alpe-Adria-Küche. Im Hotel: Sonntags-Brunch. Kadischenallee 22-24, Villach-Warmbad. (0 42 42) 3001; www.warmbad.at Burg Landskron, Kronensaal. Schöne, aussichtsreiche Location für besondere Anlässe. Eine Haube. Oberhalb von Landskron bei Villach. (0 42 42) 41 563; www.burg-landskron.at Stiftsschmiede Ossiach. TopAdresse für Süßwasserfisch, romantischer Gastgarten direkt am See. Eine Haube. Ossiach 4, (0 42 43) 45 554; www.stiftsschmiede.com Tschebull am Faaker See. Traditionsreiche Adresse für Alpe-Adria-Küche, eine Haube. Egger Seeuferstraße 26 in Drobollach. (0 42 54) 21 91. www.tschebull.com Umadum, Ledenitzen. Schwerpunkt auf regionaler, saisonaler Küche aus hochwertigen Produkten. 1 Haube. Aichwaldseestraße 26 in Unteraichwald bei Latschach, Nähe Faaker See. (0664) 382 09 63; www.wirtshaus-umadum.at

Weitere Essens-Adressen

Gasthof Gasser. Ausgezeichnetes Landgasthaus, hier werden Braten noch im Holzofen zubereitet. Günstig. Im Villacher Vorort Vassach. Villach, Vassacher Str. 63, (0 42 42) 24 509 Harry’s Farm. Adresse für super Steaks, der Wirt ist ist gelernter Fleischhauer und passionierter USFan. Kumweg 8 in Ledenitzen (nahe Faaker See), (0 42 54) 23 59; www.harrys-farm.at Eders Einkehr. Altes, liebevoll restauriertes Bergbauernhaus am GerlitzenSüdhang. Wirtin Brunhilde Lerchster gilt als Original und serviert regionale

3| Spezialitäten. Top: Ripperln und die Aussicht. Ossiachberg 9, Sattendorf; (0 42 48) 29 686 Pöllingerhütte. Eine der ältesten Sennhütten auf der Gerlitzen, sonnige Lage (zwischen Gipfel und Mittelstation) und tolles Panorama, Kärntner Schmankerln, Berg- und Almmuseum. (0 4248) 28 89 02 Forellenstation Pfaller am Prefelnig-Teich. Kleiner Teich mit uriger Gastwirtschaft. Wer will, darf Fische selbst angeln. Alt-Ossiach 2 in Ossiach. (0676) 944 72 93 Urbaniwirt. Im Sommer gemütlicher Gastgarten unter Linden, solide Hausmannskost (Kärntnernudeln!), großer Spielplatz. Bundesstraße 50 in Bodens-dorf am Ossiacher See. (0 42 43) 456 27. www.urbaniwirt.com

Nightlife

V-Club. Großraumdisco mit Dancefloor, Tanzarena, Bowlingcenter in Villach, Bruno-Kreisky-Str. 33. www.v-club.villach Moonlightbar. Alteingesessenes Tanzlokal für Junge und Junggebliebene. Beliebter Treffpunkt für (ältere) Singles. Treffner Straße 94 in Villach. (0 42 42) 21 122; www.moonlightbar.at

Wandern/Sport

Gerlitzen. Kabinenbahn (Berg- und Talfahrt: 20 Euro), Auto (7 Euro Maut auf der Gerlitzenstraße ab Treffen) oder per Pedes zu erklimmen. Gute Hütten-Infrastruktur. Feinster Panoramablick über Kärnten. Auch TandemParagliding. (0 42 48) 27 22. www.gerlitzen.com Naturpark Dobratsch. Erreichbar zu Fuß oder via Villacher Alpenstraße (Maut: 15,50 Euro). Auf halber Höhe Alpengarten, Kinderspielplatz, Geolehrpfad, Aussichtspunkte, geführte Wanderungen. Ganz oben sehenswertes Passiv-Gipfelhaus (mit Biokläranlage, das Haus erzeugt mehr Energie, als es verbraucht). Küche mit Kärntner Schmankerln. Zimmer. (0 42 42) 205 60 18. www.naturparkdobratsch.info Dreiländereck. Grenzüberschreitendes Wandern! Ausgehend von der Bergstation des Dreiländer-Jet erreicht man den Schnittpunkt von Slowenien, Italien und Österreich in einer guten halben Stunde. Möglich auch eine dreistündige Wanderung

mit Teilstrecken durch alle drei Länder. Bergbahnen Talstation: Seltschach 125 in Arnoldstein. (0 42 55) 25 85 0; www.3laendereck.at Geführte Wanderungen – AlpenAdria-Wanderung, Kräuterwanderung, naturkundliche Erlebniswanderungen etc. Infos und Broschüre beim Tourismus-Servicecenter, Töbringer Straße 1 in Villach-Landskron, (0 42 42) 42 000; www.region-villach.at Drauradweg. In und rund um Villach besonders abwechslungsreich. Führt von Osttirol durch ganz Kärnten nach Slowenien, in Villach durch die Stadt, vorbei an kleinen Seen, durch idyllische Aulandschaften. Am Weg Einkehrmöglichkeiten. www.drauradweg.com Mai-Rad. Neues Rad-Programm in der Vorsaison – mit Rad-Events, geführten Touren mit Bustransport (u.a. im Friaul) und als Schlusspunkt großes Alpe-Adria-Bike-Festival in Villach (19. bis 22. 6.). www.mai-rad.at 03 Alpe-Adria Golf Schloss Finkenstein. 18-Loch-Anlage für Golfer aller Handicaps. Schloßrainweg 8 in Gödersdorf/Finkenstein. (0 42 57) 29 201; www.gcfinkenstein.at Reiten. Westernreiten und -kurse auf der Glis Ranch in Treffen bei Villach. Lindenhofweg 4, (0 42 48) 21 05; www.glis-ranch.com Reiterhof Waldrainhof. Großzügige Ausreitstrecken, verlässliche Schulpferde, neue Reithalle. Reitercamps für Kinder, auch mit Übernachtung. Pogöriacherstraße 16 in Latschach. (0 676) 53 92 535.

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Ausflüge

lei.schweben – lei.leben

U

nter diesem Motto verbringen Urlauber erholsame Stunden im Alpen Adria Spa. Gesundheit und Vitalität durch Wasser verspricht besonders der Wellness-Bereich, der zum Entspannen und Kraft tanken einlädt. So richtig abtauchen und „lei.schweben“ können die Erholungssuchenden im Hallenbad mit blubbernden Whirl-Liegen und Unterwassermusik oder im Outdoor-Whirlpool mit Blick auf die Gailtaler Alpen. Der Name des Hotels - Alpen Adria - ist auch Thema in der Saunawelt mit sowohl mediterranen als auch alpinen Anklängen: So spiegeln die Gartensauna mit Blick zum Dobratsch, der „Gailtaler Schwitzkasten“, die Gletschergrotte, die entschlackende Infrarotkabine und das „Waldstubn–Sanarium“ die Berge wieder, zur Adria geht`s im Meeresluft-Soleraum „Blaue Lagune“, im Laconium „Grotta azzurra“ und im Aroma-Dampfbad. Ein Fitnessraum sowie Massagen, Bäder- & Beauty-Anwendungen mit rein pflanzlichen Produkten runden das Angebot ab. Aber auch die Kulinarik wird im Alpen Adria Restaurant groß geschrieben: Wild aus eigener Jagd und den Gailtaler Bio Almochsen findet man in der regionalen Küche. Für die entsprechende Begleitung hält der Weinkeller über 130 ausgewählte Tropfen aus Italien und den besten Weinregionen Österreichs bereit. Die Leidenschaft für den Rebensaft brachte Klaus Rainer 2005 als „Nano Selfmade Winzer“ zum Weinanbau. „Passion“ ist der Name des Chardonnay, „Glaubensfrage“ nannte der 36-jährige seinen zweiten Weißwein, ein Grauburgunder – „Rainer Wein“ so zusagen. Der verführerischer Grappa „Peng“ steht neben weiteren 20 Grappe aus dem Friaul und Veneto zur Auswahl. Kärntner Speck aus eigener Produktion von Opa Edi in vielen Variationen rundet das Angebot der selbst erzeugten Produkte ab. Regional, authentisch, kreativ und zeitgeistig. Tipp: Wellness-Genuss-Kästchen, 3 Nächte inkl. 2 Wellnessleistungen ab 199.- Euro pro Person. Alpen Adria Hotel **** Familie Rainer, Presseggersee 2, 9620 Hermagor Tel: +43 (0) 4282 2666, Fax: DW 66 www.alpenadriahotel.at, info@alpenadriahotel.at

Adlerwarte Burg Landskron. Mehrmals täglich Flugschau mit Greifvögeln. Eintritt: 10 Euro (Erw.) bzw. 5 Euro (Kinder). Schlossbergweg 30, Landskron. (0 42 42) 42 888; www.adlerflugschau.com Affenberg Landskron. Stündliche Führungen durchs Freigehege mit 150 Japanmakaken. Eintritt: 11 Euro (Erw.), 5 Euro (Kinder). Schlossbergweg 18, Landskron. (0 42 42) 430 375; www.affenberg.com Keltenwelt Frög. Keltische Erlebniswelt rund um das über 3.000 Jahre alte Hügelgräberfeld in Frög. Führungen, KinderAktionstage. Eintritt: 6,50 Euro (Erw.), 3 Euro (Kinder). Bergweg 22, Frög bei Rosegg. (0 42 74) 52 554; www.keltenwelt.at Der Zitrusgarten, Österreichs größte Zitrusschau mit über 240 Arten von Zitrusgewächsen. Eintritt: 5 Euro (Kinder bis 15 Jahre gratis). Ab-Garten-Verkauf biologischer Zitrus-Produkte. Blumenweg 3 in Faak am See. (0664) 540 33 21; www.zitrusgarten.com Glock Horse Performance Center. Luxus-Pferdesportanlage des Waffen-Tycoons Gaston Glock. Turniere, teils öffentlich zugänglich – oft mit Hollywoodpromis. Schneeweißhofweg 32 in Treffen bei Villach. (0 42 48) 29 502; www.ghpc.at Schiffstouren. Mai bis Oktober Rundfahrten sowie Themenfahrten (Grill- oder Discofahrten) auf dem Ossiacher See. Infos: www.schiffahrt.at/ ossiachersee. Flussschifffahrt auf der Drau zwischen Villach und Wernberg mehrmals täglich, Themenfahrten (Jazzbrunch). Infos: www.schiffahrt.at/drau. Wörthersee. Kärntens größter Badesee ist ca. 15 km von Villach entfernt. Viele Aktivitäten, Nightlife, Schifffahrt, Casino in Velden usw. Tarvisio. Erste Kleinstadt im nahen Italien, bekannt für den Tarviser Markt (Bekleidung, täglich offen) und gute Gastronomie („Tschurwald“ im Zentrum, Restaurant am Golfplatz, „Renzo“ im nahen Ort Valbruna). Bergbahn auf Wallfahrtsberg Luschari.

Regenprogramme

04 Kärntentherme. Thermenlandschaft in Villach-Warmbad. Architektonisch mutig, viele Möglichkeiten für Kinder, Sportler und Saunierer (Rutschen, Sportbecken, Fitnessräume, Saunalandschaft). Eintritt: 19,50 Euro (Erw.), 14,50 Euro (Kinder bis 16), 11,50 Euro (Kinder zw. 4 und 13). Kadischenallee 25, VillachWarmbad. (0 42 42) 3001 27 50; www.warmbad.at Atrio Villach. Shopping-Center im Süden Villachs. Vorrangig Mode, Elektro, Bücher, Interieur. Großer Indoor-Spielplatz. Cafés und Restaurant. Kärntner Straße 34, Villach. (0 42 42) 35 2 56. www.atrio.at Terra Mystica. Tour durchs Schaubergwerk im ehemaligen Stollen von Bad Bleiberg. Fahrt im Grubenhunt, längste Bergmannsrutsche Europas und Bergbaumuseum. Eintritt: 17,50 Euro (Erw.), 10 Euro (Kinder). Bleiberg-Nötsch 91 in Bad Bleiberg. www.terra-mystica.at Regentropfenfahrten. Regen hält die Kabinenbahn auf die Gerlitzen nicht auf. Von 1. Juli bis 31. August gibt es bei Schlechtwetter die „Regentropfenfahrt“. Regenponchos werden verteilt, Hütten und Betriebe am Berg laden zur Einkehr. www.gerlitzen.com Cineplexx Villach. Kino-Center, vorrangig für Blockbuster. Diverse Gastronomie- und Spielmöglichkeiten. Maria-GailerStraße 39, Villach. (0 42 42) 31 330; www.cineplexx.at/center/ cineplexx_villach

Kultur

Museum Nötscher Kreis. Geburtshaus des Malers Franz Wiegele. Ausstellung der Werke befreundeter Maler (Sebastian Isepp, Anton Kolig, Anton Mahringer). Themenausstellung 2014: „Malverwandtschaft“: Anton Kolig, Thaddäus Kolig, Cornelius Kolig. Nötsch 39, Nötsch im Gailtal. Mi. bis So., 14 bis 18 Uhr. (0 42 56) 36 64; www.noetscherkreis.at Steinhaus Domenig. Dekonstruktivistisches Opus Magnum des verstorbenen Kärntner Architekten Günther Domenig. Führungen (0 65 0) 32 88 954. Uferweg 31 in Steindorf/Ossiachersee. www.steinhausdomenig.at Galerie Freihausgasse. Ausstellungen zeitgenössischer österrreichischer und internationaler Kunst. Mi. bis Sa. Leiningengasse 12 in Villach. (0 42 42) 205 3450 Neue Bühne Villach. Kleines, intimes Theaterhaus für zeitgenössische Stücke. Rathausplatz 1 in Villach. Tel. (0 42 42) 28 71 64; www.neuebuehnevillach.at


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5| Krastal, bekannt für den Krastaler Marmor. Skulpturenweg, Bildhauersymposium, im Sommer: Freilufttheater. Krastaler Straße 24, Einöde bei Villach. (0 42 48) 36 66; www.krastal.at Burgarena Finkenstein. Juni bis September umfangreiches Programm mit Freiluftkonzerten und Kabarett. Infos: www.burgarena.at Schloss Damtschach. Versteckter, aber feiner Tipp für Kulturaffine. Sommerausstellung in der Schlossgalerie, Konzert-, Theater- und Kinoabende, Landschaftspark, wochenends Cafébetrieb im Schlosshof. Damtschacherstraße 18 in Wernberg, (0 42 52) 37 35; www.damtschach.at

Regionale Produkte

Bäckerei Wiegele. Traditionelle Backkunst mit Rohstoffen aus hauseigener Mühle. Chefin Hermine Wiegele bietet auch Backkurse. Genießertipp: Schaumrollen! Nötsch Nr. 39, (0 42 56) 21 48; www.wiegelehaus.at Frierss Feines Haus. Fleischund Wurst aus eigener Erzeugung plus Alpe-Adria-Spezialitäten wie Pestos, Chutneys, Olivenöle, Salze etc. Tipp: Prosciutto Castello. Gewerbezeile 2a, Villach. (0 42 42) 30 40 44; www.frierss.at Finkensteiner Teigwaren. Traditionsbetrieb. Nudelspezialitäten, teils hand-gemacht, aus Kärnten. Warmbaderstraße 34 in Finkenstein. (0 4257) 20 09; www.finkensteiner.at Faaker Bauernmarkt. Hausgemachte Produkte und Spezialitäten von Produzenten aus der

Region an über 150 Ständen. Mai bis September immer donnerstags, 18 bis 22 Uhr. Marktplatz 1 in Faak am See. 05 Biobauernmarkt Villach. Biologisches von Produzenten aus der Region. Freitags von 10 bis 16 Uhr am Hans-GasserPlatz in Villach. www.biovillach.at Klosterladen Wernberg. Die „Missionsschwestern vom Kostbaren Blut“ betreiben einen Klosterladen mit Produkten aus der eigenen Landwirtschaft und dem Kräutergarten, ergänzt durch Fair-Trade-Produkte. Mo. bis Fr. und Sa. Vormittag. Klosterweg 2 in Wernberg. www.klosterwernberg.at

Events im Sommer

19. bis 22. 6.: Alpe-Adria Bikefestival Villach. Volksfest für Radsportbegeisterte in und um Villach und im Alpe-Adria Raum. www.bikefestivalvillach.com 12. 7. bis 27. 8.: Carinthischer Sommer. Eines der bedeutendsten österreichischen Festivals für klassische Musik, in Villach und Ossiach. Programm und Tickets: www.carinthischersommer.at 2. 8.: Villacher Kirchtag. Österreichs größtes Brauchtumsfest mit umfangreichem kulinarischem Angebot, Vergnügungsund Unterhaltungsmeile, 130 Einzelveranstaltungen (ab 27. Juli). www.villacherkirchtag.at 2. bis 7. 9.: European Bike Week alias „Harley-DavidsonTreffen“ am Faaker See. Zehntausende Biker machen die Region eine Woche lang zum Mekka der Motorradfans. www.faakersee.at

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ALPE ADRIA magazin

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Kärntner Alpen-Adria-Küche Lust am Leben, die man schmecken kann.

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eeinflusst von den Esskulturen dreier Länder – Österreich, Friaul-Julisch-Venetien, Slowenien – werden in Kärnten frische und regionale Produkte zu schmackhaften Gerichten verarbeitet. Wie es sich für eine wirklich authentische Küche gehört, sind es sowohl die unterschiedlichen Regionen als auch der Lauf der Jahreszeiten, die das interessante Spektrum der Alpen-Adria-Küche abbilden. Wer einen Abstecher ins benachbarte Italien oder Slowenien macht, wird immer wieder auf die „Verwandten“ der Kärntner Spezialitäten treffen. Kärntner Käsnudel werden in der italienischen Variante als Ravioli serviert, beim slowenischen Pohaca und beim friulanischen Gubana denkt man an den Kärntner Reindling.

Besondere Plätze für besonderen Genuss

Den perfekten Rahmen für kulinarische Erlebnisse bilden in Kärnten ganz besondere Plätze: gemütliche Seeterrassen mit großartigem Blick über türkisblaue Paradiese, urige Wirtshäuser, lauschige, sonnige Plätzchen auf Almen und Bergen, schicke Haubenrestaurants, urige Buschenschenken, ein Genussfloß mitten im See oder romantische Burg- und Schlossgärtchen. Kärnten lädt seine Gäste zum reichlich gedeckten Tisch.

Feste und Märkte

Auch bei den übers Jahr stattfindenden kulinarischen Festen gibt’s zu den Gaumenfreuden auch die berühmte Kärntner Gastfreundschaft und Geselligkeit. Um nur einige der Feste im Jahr 2014 zu nennen: der Gurktaler Speckkirchtag (3. und 4. Mai), die Mostbarkeiten in St. Paul im Lavanttal (3. und 4. Mai), das Irschner Kräuterfestival (5. und 6. Juni), das Gailtaler Speckfest (7. und 8. Juni), die Genussfestspiele 2014 in der Künstlerstadt Gmünd (14. Juni), das Rindfleischfest in den Ossiacher Tauern (23. August), das Glocknerlamm Fest in Heiligenblut (12. bis 14. September), der Hadnherbst in Neuhaus

(13. und 14. September) oder das Polentafest in Nötsch (4. Oktober). Ein Garant für unvergessliche Begegnungen sind aber auch die wöchentlich stattfindenden Kärntner Bauernmärkte, wie zum Beispiel der Faaker Bauernmarkt. Kulinarik und Tradition stehen beim Villacher Kirchtag (27. Juli bis 3. August) im Vordergrund. Kärntens größtes Brauchtumsfest lockt jährlich tausende Besucher in die Draustadt. Als „fünfte Jahreszeit“ in Bleiburg gilt der Bleiburger Wiesenmarkt (29. August bis 1. September). Der St. Veiter Wiesenmarkt geht heuer von 27. September bis 5. Oktober über die Bühne.

Genussland Kärnten

Wer sich durch die Kärntner Alpen-Adria-Küche kostet, wird sich nicht wundern, dass es zwischen dem Lesachtal und dem Lavanttal 13 Genussregionen gibt, die die regionalen kulinarischen Besonderheiten höchster Qualität in den Mittelpunkt stellen. Unter der Dachmarke Genussland Kärnten sind 13 Produkte zusammengefasst, die nach klar definierten Kriterien heranwachsen, reifen und verarbeitet werden. Der Bogen spannt sich von Gailtaler Almkäse und Nockberge Almrind, Mölltal-Glockner Lamm bis zu Jauntaler Hadn und Lavanttaler Apfelwein. Eine weitere besondere Spezialität: die Kärntner Låxn, die nur von vier ausgewählten Betrieben in Oberkärnten gezüchtet und verarbeitet werden darf. Das langsame Aufwachsen dieser Seeforelle im sauberen Gebirgswasser bei niedriger Temperatur garantiert beste Fleischqualität. Das beliebte Fischfest in Feld am See findet heuer am 5. Juli statt.

Kulinarik-Guide

„Genusslust 2014“, der neue Wegweiser durch die Kärntner Alpen-Adria-Küche, Buschenschenken und Almhütten, Konditoreien, Hofläden und Genuss-Shops bis hin zu den Winzern und kulinarischen Festen ist kostenlos bei der Kärnten Werbung erhältlich: Tel.: 0043/ (0)463/3000, info@kaernten.at, www.kaernten.at


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alpe adria magazin

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Nur net hudeln!

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Die Kärntner Drau-Stauseen sollen zur Kanu-Trekking-Strecke werden: Wir waren auf der Jungfernfahrt dabei – mit kärnten-kanadischen Eindrücken und einem Wiedersehen mit dem Draumuskelkater. HEINZ GRÖTSCHNIG TEXT & FOTOS

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illst an einer Jungfernfahrt teilnehmen?“, wäre jetzt super, aber der Guide im anderen Boot ist schon fragte Freund Max. Da muss man nicht ein wenig enteilt. Nach (hinter?) Villach wird’s wieder voll lange überlegen. Mit Max ist so was immer naturromantisch. Man hört wohl das Autorauschen der interessant: Er ist ein findiger Touristiker, vermarktet u. a. Verkehrswege, paddelt aber mitten im urwaldähnlichen den Drauradweg, den ich vor X Jahren mit ihm er-fahren Grünen. Der Gailfluss fließt zu – war da nicht einmal von habe. Als Dritter im Bunde war damals der Muskelkater einem Krokodil die Rede? „Schnappi“ taucht allerdings dabei – 300 Kilometer Radeln sind ein gutes Revier für nicht auf, nur ein paar Schwäne (die Schnappi verschmäht hat?) ziehen hochmütig an unseren Booten vorbei. dieses Katzentier. Paddeln ist Kontemplation. Insichgehen. Oder sagt Gut, Jungfernfahrt also. Es ging – ich hatte es eh erwartet – wieder um die Drau. Mit dem E-Bike? I wo, das ist man hier Insichpaddeln? Man lässt die äußere Ruhe ins jungfernmäßig doch längst abgehakt. Nein, die strö- Innere. Unterhaltung mit Max? Nun, die Strömung ist mungsgemütlichen Draustauseen unter Villach sollen spürbar schwächer geworden, da ist man vorne immer Kanu-Trekking-Revier werden. Eigentlich müsste es Ka- mehr gefordert. Dass es der Hintere deutlich leichter hat, nadier-Wandern heißen, denn so heißen die Kanus, die fällt vorerst nicht auf – erst nach dem Positionstausch man kniend oder sitzend per Stechpaddel antreibt. Peter, Wassersportprofi aus Hol- Vom Fluss aus gesehen schaut die Welt anders land, ist der Guide, er bringt uns per aus. Die Natur zieht wie am Rollband vorbei. Bus zum Startpunkt unterhalb der Staustufe des Villacher Drau-Kraftwerks. Da liegen zwei Kanadier, noch auf dem Trockenen. nach dem Mittagessen wird mir das bewusst. Apropos: Am Hügel links taucht nach knapp zwei Peter erklärt im Schnellsiedeverfahren die wesentlichen Handgriffe und Vorsichtsmaßnahmen. Am wichtigsten: Stunden Fahrt das malerische Kloster Wernberg auf. Dort Nicht zu nahe an Staustufen ranpaddeln, wenn einen der stehen Mittagstisch und ein Besuch des Klosterladens auf Sog habe, könne einem kein Wassergott mehr helfen. Pe- dem Kanutenprogramm. Es gibt einen Fußweg von der ters Erklärung ist knapp, er ist kein Mann der großen Drau zum Kloster, wir Jungfernpaddler werden jedoch Worte. Die beiden Boote (insgesamt sind wir vier Jung- chauffiert. Das Essen im Kloster ist weltlich anständige fernpaddler) werden über die Böschung zum Wasser ge- Hausmannskost, der Blick von der Lokalterrasse über die hievt – ganz schön schwer, diese Kanadier. Max nimmt Drau und die Bergwelt fantastisch. Im Klosterladen kann hinten Platz, ich vorne (instinktiv hat er wohl gespürt, man sich neben knusprigem Brot, Schnäpsen und Säften auch mit allerlei Heiltropfen eindecken. Haben die auch dass sich der Hintere weniger anstrengen muss). Abstoßen, die leichte Strömung beschleunigt das Boot, was gegen Rückenverspannungen, werde ich mich anes gleitet sanft dahin. Von der Flussmitte aus schaut die derntags fragen. Die Drau hat sich – die Staustufe Rosegg ist nahe – Welt gleich anders aus. Natur zieht wie am Rollband vorbei, ein paar Paddelstecher zum Richtungmachen, den breit gemacht. Träge und kaum merkbar zieht sie nun Rest erledigt (noch) die Strömung. Man ist als Land- dahin, das zweite Boot spiegelt sich malerisch im Wasser, schaftsgourmet unterwegs, paddelt in die Stille, die nur das Schilf gibt die perfekte Fotokulisse. Möwen, Enten und Schwäne nutzen unsere Anwesenheit für Start und von Vogelgeschrei gewürzt wird. Ja, das fängt echt gut an. Das klare Wasser, das grün Landeübungen (Red-Bull-Flugshow?), vereinzelt baden verwachsene Ufer, dahinter die Bergkette der Karawan- Fischer Würmer in der Drau. Die Zeit (und die Drau) ken. Ambiente à la Kanada. Das ändert sich nach der er- fließt immer langsamer. Und je näher wir Rosegg komsten, langgezogenen Kurve: Die Skyline (besser: das Sky- men, desto urwaldesker wird die Umgebung. Ja, so muss linechen) von Villach erscheint und bald paddeln wir un- es in Kanada aussehen, sagt die innere Stimme. Schön. ter Brücken durch die Stadt. Anlanden auf einen Kaffee Eine äußere Stimme erklärt die Ausstiegsstelle bei Rosegg:

Buchtipps Das baldverlorene Paradies. Herbert Rittlinger. Der Faltbootpionier und „Dichter im Paddelboot“ schildert die Schönheiten der Gewässer Drau und Enns in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gebraucht über Amazon erhältlich, ca. 45 €. Die 50 schönsten Kanutouren Österreichs, Alfons Zaunhuber, Pollner Verlag, 24,90 € DKV Auslandsführer Band 1, ÖsterreichSchweiz. Flussführer des Deutschen Kanuverbandes für etwa 500 Gewässer, inkl. Drau. 19,95 €, www. kanu-verlag.de


Das ist Max und das Skyline-chen von Villach. Auch Eisenbahnbrücken können malerisch entzücken.

Peter dirigiert uns zu einer Stiege, weit entfernt vom Stau- an der Annabrücke nahe Gallizien. Die Drau treibt hier stufensog. Das Boot wird hochgehievt und ca. 200 Meter anfangs etwas kräftiger an und diese Etappe ist besonders zum Bootsanhänger getragen. Tag eins der Jungfernfahrt naturverwunschen. Links ziehen mächtige Felsen hoch, ist um. Fazit: Faszinierend, die Welt –vom Fluss gese- undrechts grünt es um die Wette. Ich sitze jetzt nur mehr hin• HAUSEIGENE Heiltherme 2.100 m2 aus ThermalBadelandschaft hen. Und: Alle Muskeln noch da, keine Schmerzen. ten, da die bessere Fotoposition (und muss sich Hallenbad (8 x 16 m, 32°) und Freibad (8 x 12 m, 27°), beideshat mitman Thermalwasser! Pauschalen für Therme, Wandern, Es ist später Nachmittag. Kanuwanderer wird jetzt ins weniger anstrengen). Biken, Wellness, Gesundheit, Familie • Erlebnis-Saunalandschaft mit finnischer Sauna, Tepidarium, Aromaund nahe Quartier gebracht, kann relaxen – oder sich ein Je näher der Völkermarkter Stausee kommt, desto vound Romantik auf www.pulverer.at Fahrrad leihen und die Umgebung gelbelebter wird die Szenerie. Das ist ja ein Natura 2000 Kräutergrotte, Whirlpool,erkunden. Dampfbad,Anderntags Fitnessraum, lichtdurchflutete Ruheräume, werden die Boote unterhalbTroadkast’n-Sauna, der Staustufe Rosegg zu Was- Salarium Birdwatching Gebiet – Schwäne gibt’s im Dutzend, auf Infrarotkabine, Kräutersauna, (Meersalzdampfbad, ser gelassen und die Paddel dürfen gen Ferlach losstechen. einem Baum am Wasser sitzen sieben Reiher Spalier. tibetanisches Salzsteintepidarium und Ruheraum Carpe Diem), Zirbensauna uvm. Kulinarisch Paddeltag 2 im Zeichen der Selbstversorgung Wohl sehr zur Freude der Fischer, denen diese Angelprofis • Vital-Oase für Massage und Kosmetikangesagt. (energetisch, die klassisch, „Zikkurat“ ist Grillen Arbeitasiatisch) abnehmen. Mittags landen wir an der SchiffsA-9546 Bad Kleinkirchheim– im Landart-Projekt Mailto: hotel@pulverer.at Klingt angenehm nach Holzfällerromantik. haltestelle bei der Brücke Richtung Klopeiner See an und 4 Nächte mit ¾ Verwöhn-Pension, • Gesundheitszentrum mit Sportarzt und Physiotherapeut Homepage: www.pulverer.atWir haben ein wenig geschummelt, sind von Paddeltag wollen das Kaloriendefizit in einem Gasthaus ausgleichen. Wanderungen uvm. • a-la-carte-Restaurant LOY-Stube mit 1 Haube vom NEU: www.loystubn.at 1 nahtlos zu Paddeltag 3 übergegangen. Kanadierwassern EsGault bleibtMillau beim Wollen: Nachsaison –geführten alles geschlossen

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e

rundum. Nun, für so was hat ein guter Guide gottlob ein Picknick dabei. Auf der Drau sind wir fast allein unterwegs. Ja, einmal zieht ein Lastenschiff vorbei, zwei-, dreimal begegnen ältliche Kajütboote von Stauseeanwohnern. Ja, am Ufer haben es sich da und dort Fischer gemütlich gemacht, sie strahlen totale Geruhsamkeit aus. Am Ufer sieht man den einen oder anderen Drauradwegradler vorbeihuschen, gegen einen Kanadier fahren die Formel1-Geschwindigkeiten. Für uns Draubootwanderer gilt: Nur net hudeln. Heute ein Paddelschlag, morgen der nächste. Nun, ganz so meditativ geht’s nicht zu, aber fast. Und man lernt in aller Ruhe eine der schönsten (und ruhigsten) Seiten Kärntens kennen, flirtet mit Vögeln, erkundet aus der Ferne Schlösser und Burgen. Und kann – im Normalfall – noch den

ein oder anderen Badetag am Klopeiner See anhängen. Fazit der Jungfernfahrt: Es war ein feines Natur- und Entstressungserlebnis. Genusspaddler braucht keine Vorkenntnisse und ist auch konditionell nicht überfordert. Allerdings hat sich nach dem zweiten Tag dann doch ein kleinerer Muskelkater in einige Körperregionen eingenistet (blödes Vieh!). Zudem sollte man mit dem Paddel nicht immer auf einer Bootsseite ins Wasser stechen, sondern regelmäßig wechseln. Sonst leisten dem Muskelkater Verspannungen Gesellschaft. Und das wäre schade – beim Draupaddeln geht’s ja nicht um Ver-, sondern um Entspannung. PS: Die Jungfernfahrt hat einen Gusto geweckt: Einmal (siehe Infoteil) auch die obere Drau ab Lienz zu befahren – dort ist sie ungestaut um einiges selektiver. ■

Stille Wasser sind spiegelungsintensiv. Bei Rosegg muss das Kanu gehievt werden - Umtragen der Staustufe.


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kanu

Etwas welliger: Die Obere Drau, kraftwerksmäßig noch unverbaut. Weiter "drauunten" paddelt man mit Burgblick auf Landskron.

Info Die Drau

Der Fluss (mündet später via Save in die Donau) entspringt in Osttirol, fließt ca. 230 km durch Kärnten. Die ersten 80 km sind unverbaut, ab Spittal bis zur slowenischen Grenze sind durchgehend Stauseen (bei Staustufen muss man Boote „umtragen“). Im oberen Teil bis vor Spittal ist die Drau schon lange ein beliebtes Kanutenrevier.

Kanuwandern

Als neues Abenteuer bietet „Kärnten Radreisen“ organisierte Kanuwander-

touren auf den Drau-Stauseen von Villach bis vor Völkermarkt an. Die Fahrt mit Guide dauert (inkl. An- und Abreisetag) fünf Tage – drei Tage lang wird gepaddelt. 1. Tag Villach – Rosegg, 2. Tag Rosegg – Ferlach, 3. Tag Ferlach – Völkermarkter Stausee. Im Preis ab 570 Euro sind Nächtigungen (Basis Dreistern), Transfers, Kanubenützung, Mittagssnacks, 1 Grillerei enthalten. Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen. Buchbar von Mai bis Oktober. Ohne Guide mit Leihkanu kostet die ebenfalls durchorganisierte Reise ab

459 Euro. Info: www.kaernten-kanuwandern.at, T (00 43 42 42) 44 200 37

Praktische Tipps

Schwimmen sollte man können, andere Voraussetzungen gibt es nicht. Das Paddeln mit Kanadier-Booten ist schnell erlernt, man sollte nur öfter mit dem Stechpaddel die Seite wechseln, sonst riskiert man Verspannungen. Mitnehmen: Sonnenschutz, Kopfbedeckung, Regenschutz. Ansonsten: Sportliche Kleidung (am besten


schnell trocknende Funktionswäsche), ein wasserdicht abschließbarer Seesack (Sporthandel) ist empfehlenswert (es kann ja auch regnen!). Badesachen (im Sommer sind DrauStauseen durchaus schwimmbar). Empfehlenswert: Wasserdichtes Handysackerl, Wasserflasche, Snacks. Hochwasser: Bei Hochwasser sind keine Touren möglich.

Auf eigene Faust

Natürlich kann man auf den DrauStauseen auch auf eigene Faust mit

dem eigenen Kanu wandern. Es gibt einige Einstiegsstellen, Quartiere und Bootstransport muss man sich dann allerdings selbst (mit Freunden oder Taxi) organisieren.

Kanurevier Obere Drau

Von Lienz bis Spittal ist die unverbaute Drau beliebtes Kanutenrevier. Man kann da auf eigene Faust mit eigenem Boot unterwegs sein oder Kanus und Ausrüstung ab 30 Euro (für drei Personen) täglich mieten, die Alpin- und Schluchtenführerschule

„Fit & Fun“ organisiert auch geführte Touren von Oberdrauburg bis Dellach (20 Euro pro Person, ca. 1,5 Stunden). Freitags gibt es die Tour „Magische Momente“ mit Grillerei (ab 35 Euro). Infos: T (+43 47 16) 597, www.fitundfun-outdoor.com Wer die Drau von Lienz nach Spittal fahren will, kann z. B. am Campingplatz Dellach (auch Zimmer!) übernachten, es gibt hier auch Pensionen nahe der Drau.

Man sieht: Eine Landschaft wie in Kanada, Leute vom Drauradweg und dann schwant einem plötzlich was


buon appetito

Unsere kulinarische Alpe-Adria-Rundreise: Vier Lokale, die wir für Sie getestet haben. Mit (bis zu fünf) Sternen für Küche, Keller und Ambiente. Empfehlenswert sind alle, deshalb sagen wir: buon appetito. TesTgaumen: HEINZ GRÖTSCHNIG

ITALIEN

Triests Perle(n)

Für Veit Heinichen ist das Bollicine „das beste Restaurant in der Stadt“ (das allerbeste für ihn ist natürlich das von Partnerin Ami Scabar). Der Gambero Rosso gibt dem Bollicine sogar ein Pünktchen mehr als Frau Scabar. Das modern gestylte Lokal liegt ein paar Schritte vom Ende des Canal Grande, es ist länglich, hat eine kleine Schauküche, in der Fabio Fragiacomo und Michelangelo D’Oria aus wenigen Komponenten moderne, leichte Gerichte zaubern. Man startet mit hausgemachtem Brot (super Grissini mit Curry), dann schwebt Merluzzo ultraleicht auf molliger Karfiolcreme. Köstlich in Produktqualität und Geschmack auch der rohe Lachs mit Fenchel, Radieschen und Mandarinensorbetto, umwerfend das Aromenspiel von süßlicher Zwiebelcreme und roher Auster. Herrlich zart die Linguine mit Heuschreckenkrebs, Romanesco und Olivenöl, butterweich die Calamari mit Limone und Radicchio Rosa di Gorizia. Fast jedes Gericht hat zur Abrundung krokantige Elemente,

da und dort hätten wir uns noch ein paar Salzsplitter gewünscht. Etwa beim Steinbutt auf Selleriecreme, der war etwas lind. Total einfach, aber so wirkungsvoll das Dessert: Apfelwürfel mit fruchtigem Himbeersorbetto, dazu zitroniges Biscuitküchlein. Fazit: Ein wunderbar leichtes Menü, keine Schweregefühle danach. Bollicino steht für Schaumweinperlen – da gibt’s natürlich eine feine Auswahl an Perlendem, nebst einem schönen Weinsortiment. Bollicine. Triest, piazza Sant’Antonio Nuovo, 2b, T. (00 39 040) 77 10 41, So., Mo. zu, www.lebollicine.net, Preise: Pasta ab 12, Hauptspeisen 20, 4-Gang-Menü 40, Glas Wein ab 3,-, Flasche ab 18,- . Küche: ***** Keller: **** Ambiente: ****


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buon appetito

KROATIEN

Doppelte Marina

Grados Punktesieger

Alla Fortuna in Grado – nie gehört? Und wenn Sie „der ehemalige Nico“ lesen? Ja, das Fortuna ist das Lokal, in dem einst Da Nico den Lagunenort kulinarisch regierte. Nachfolger Paolo Toso hat das Ristorante urban modern möbliert und sich mit Günter Piccolruaz einen Koch geangelt, der schon im Vanilja bei Duino mit spannenden Gerichten überrascht hat. Der Südtiroler hat das Fortuna im „Gambero Rosso“ gleich an die Gradeser Spitze gekocht – 51 Punkte für die Küchenleistung ist richtig viel. Unser Menü startet mit großartigen Stockfischmusravioli in cremiger Meeressalzigkeit. Ziemlich flüssige Fritaja (Eierspeise) kombiniert Piccolruaz mit gerösteten Scampi, Jakobsmuschel, Speck und sehr sauer eingelegtem Radicchio – ein deftiger Teller mit zarten Attributen. Klassisch dagegen die Tagliatelle Fasolari (Herzmuscheln) – ein typisches Gradogericht. Die Spalterbsensuppe ist mit richtig viel Scampi angereichert, sonst aber sehr normal. Top das buttrige Risotto nero, der Reis hat perfekten Biss, die süßsauren Paprika passen super dazu. Das Oratafilet am Spieß gibt sich vorbildlich saftig, als Assistenten fungieren Wasabi, Salsa Balsamico und Lattuga di Mare. Zum original guten Boreto vom Steinbutt imponiert die cremig-lockere weiße Polenta, zum Abschluss erfreuen süßes Frischkäsesandwich mit Früchten und fruchtiges Holundersorbetto. Fazit? Produktbewusste Topküche in urbaner Location, interessante Weine, gehobene Preise. AllA FortunA. Grado, Via Marina 12, T (+39 04 31) 85 343, Mi. zu. Preise: Antipasti ab 15, Primi ab 12, Secondi ab 17 Euro. 4-Gang-Grado-Menü 35 Euro. Flasche Wein ab ca. 20 Euro. Küche: ****(*) Keller: **** Ambiente: ****

Marina macht hier sogar doppelt Sinn. Einerseits befindet sich das Lokal hinter der Marina, was jedoch nicht namensgebend war. Andererseits heißt die Köchin und Hausherrin Marina Gashi – da hätten wir also die Namensmarina. Nun, von außen wirkt das Haus nicht wirklich einladend, aber im ersten Stock wird klar, dass Engagement am Werke ist. Das Restaurant ist nett und einladend, Hausherr Davor Buršič trägt alsbald hausgemachtes Brot und Olivenöl auf. Den Gruß aus der Küche entbieten zart in Polenta frittierte Gamberi auf erfrischendem Zucchinisalat, dann überrascht ein Crudo vom Branzino auf Naturreis durch Frische und interessante Nebenaromen von Lavendelsalz. Eine feine Kombination, an der nur die beim Kauen frei werdende Stärke des Reises ein wenig stört. Ein Carpaccio vom geräucherten Octopus wird von schwarzem Salz und Tomatenöl begleitet. Schaut gut aus und schmeckt auch so. Sehr einfach und klar im Geschmack die Pljukanci (dickliche Nudeln) mit Goldbrasse im Olivenölsud – vielschichtig dagegen der Tintenfisch in der Tinte unter Brösel-Nuss-Haube, serviert in der Cocotte. Wow, ist das meeresaromatisch. Zum Abschluss taucht Frau Marina Würfel von Zitroneneis in weiße Schokolade und verfeinert mit Olivenöl, Chili und Fleur de Sel. Superspannend, das ganze Menü – auch gut weinbegleitet und preislich mit 50 Euro absolut im Rahmen. Ja, dieses Fischlokal in Novigrad sollte man sich anschauen. MArinA. 52466 Novigrad, Sv. Antona 38, T (00 385 52) 72 66 91, Dienstag zu. Preise: Menüs ab 30 Euro, Flasche Wein ab 13 Euro. Küche: ****(*) Keller: **** Ambiente: ****

SLOWENIEN

Gemüse & Amphorenweine

Die Goriška Brda ist ein landschaftlich ganz besonderes Gebiet. Die Weinhügel bei Görz sind so herrlich „toskanesk“ – oder südsteirisch, wie man’s sieht. Zentrum der Brda ist Dobrovo mit seinem mächtigen Schloss, im Keller gibt’s die gut sortierte Vinothek mit etwa 300 Weinen dieses bedeutendsten slowenischen Weinbaugebietes. Das Gastroangebot der Brda geht auch ständig bergauf – und Kabaj-Morel im Nachbardörferl Šlovrenc ist dafür ein gutes Beispiel. Katja Kabaj ist die slowenische Hausherrin, Jean Michel Morel ihr aus Frankreich stammender Ehemann, er ist ehemaliger Fremdenlegionär und auf Amphorenweine spezialisierter Weinmacher dieses Agriturismo. Im nett möblierten Lokal gibt’s täglich ein angenehm gemüselastiges Menü – für uns startete es mit einem warmen, superleichten Krensoufflee mit etwas Pršut und Zupfsalaten. Die sämige Karfiolcremesuppe überraschte mit knackiger Laucheinlage, das Orzotto (Gerste) gab sich mit Spargel und Gemüsen ganz einfach und klar im Geschmack. Etwas bissfester die Hauptspeise – Rindssteak und eine Art Cotecchino-Wurst auf Erdäpfel-Ruccola-Kombination. Großartig der Ausklang – eine Komposition aus Melissensoufflee, Schokolade, Minze (After Eight!), Birne und Isabella-Trauben-Gelee. Richtig toll dazu die Weinbegleitung: Kabaj-Morel wurde von „Wine & Spirits“ unter die Top 100 der Welt gerankt, da darf man zum Essen fleißig tolle (Amphoren)-Tropfen verkosten. KABAj-Morel. 5212 Dobrovo, Šlovrenc 4, T (+38 65) 39 59 560, www.kabaj.si, Preise: 5-Gang-Menü 32 Euro, mit Wein ca. 50 Euro. Küche: **** Keller: ****(*) Ambiente: ***(*)


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top 55

Von Venedig bis Rijeka:

Köstliche Obere Adria Urlaub an der Oberen Adria lässt sich wunderbar mit spannenden Esserlebnissen kombinieren. Wenn – ja, wenn man die richtigen Adressen kennt. 55 von uns getestete „Richtige“ oder von Kennern Empfohlene verraten wir hier. HEINZ GRÖTSCHNIG & WERNER RINGHOFER TEXT & FOTOS

Solche Gaumenfreuden wollen wir Ihnen mit dieser Geschichte näher bringen. Mahlzeit!

W

as man im Urlaub nicht will: Kulinarisch reinfallen. Aber: Wie gut (oder schlecht) ein Lokal ist, weiß man oft erst hinterher. Weil ja kein Lokalbesitzer am Eingang kundtut, dass seine Küche wenig inspiriert sei. Oder null authentisch. Aber genau das begegnet uns in Urlaubs-orten auf Schritt und Tritt: „Touristenlokale“, die in Wirklichkeit nur eines im Sinn haben. Dem Urlauber Authentizität vorzugaukeln und ihm dafür gutes Geld abzuknöpfen. Wie man sich davor schützt? In erster Linie mithilfe kompetenter Restaurantführer oder Magazine. Man kann auch Einheimische um Tipps bitten – läuft dabei aber Gefahr, bei einem Freund des Gefragten zu landen, der mit Qualität vielleicht wenig im Sinn hat. Eher „gefährlich“ sind da Portiers oder Taxifahrer – denen geht es oft mehr um Provisionen und weniger um authentische Tipps. Und, merke: Die wirklich guten Lokale befinden sich am Meer selten in erster Reihe. Denn dort sind die Mieten meist exorbitant und man muss sich weniger anstrengen – die Leute kommen wegen des Meerblicks ja sowieso. Deshalb: In der zweiten, dritten Reihe oder im Hinterland müssen sich Wirte mehr anstrengen, was aber auch nicht bedeutet, dass jeder Abgelegene(re) besser ist. In Restaurantführern spielen Touristenorte meist eine untergeordnete Rolle. So sind einige Urlauberzentren

(Caorle, Lignano, Bibione) im kompetenten „Osterie d’Italia“ blinde Flecken, erst in der Umgebung wird man fündig. Auch Venedig, mit unzähligen Lokalen gesegnet, ist im Osterie-Führer spärlich vertreten. Aber: Es gibt sie auch hier, die guten Tipps – von Geheimtipps kann man in so einer Tourimetropole wohl nicht mehr sprechen. Wir haben für diese Geschichte die Obere Adria von Venedig bis Rijeka erkundet. Die 55 köstlichen Tipps sind von uns getestet und für gut befunden und zeichnen sich durch Authentizität und sehr gute Küche bzw. durch anständige Küche und besonders schönen Standort aus. Denn auch der gehört ja zum Urlaubs-Ess-Erlebnis. Zur preislichen Frage: Fisch in guter Qualität ist überall teuer. Besonders günstige Fisch- und Meeresfrüchtegerichte sollten stutzig machen: Woher kommt die Ware? Aus Fernost? Aus vergifteten Gewässern? Alles ist möglich. Gerade beim sensiblen Produkt Fisch muss man misstrauisch sein und eher arrivierten Lokalen als Touristenrumsen vertrauen. Im Sommer gibt es in der Adria übrigens wenig Frischfisch – obwohl genau dieser dem Gast auf vielen Speisekarten versprochen wird. Wir wollen Ihnen aber nicht den Appetit verderben und servieren lieber die 55 geprüfte Tipps in allen Preisklassen. Damit Sie den Urlaub an der Oberen Adria in köstlicher Erinnerung behalten. ■


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In diesen Orten gibt's 55 köstliche Lokaltipps!

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top 55

Duino Lignano Grado

Trieste

Caorle

Venezia

Muggia Ankaran Piran Koper Portorož Umag

Jesolo

Črni Kal

Kastav Opatija Lovran

Novigrad

Mošc´enička Draga

Poreč

Limski Fjord Rovinj Bale

Venedig

Quadri. Das Ambiente lässt sich schwer toppen: Rote Samttapete, Lüster, Stilmöbel. Der Markusplatz liegt dem Gast zu Füßen, Markuskirche und Campanile stehen vis-àvis. Die Küche lebt von edlen Venedig-Zitaten. Rohfisch, Nero di Seppia, Fritto Misto werden verfeinert in formidable Menüs eingebaut. Der Michelinstern leuchtet hell – luxuriöser kann man in Venezia kulinarisch nicht schwelgen. Piazza San Marco 120, T (+39 041) 5222105, Mo. zu, www.alajmo.it €€€€ Il Ridotto. Romantissimo, dieses Miniristorante unweit der Seufzerbrücke. Die Cucina bedient sich am Fischmarkt und in den Gemüsegärten rund um Venedig. Leicht, kreativ, ideenreich – und 1 Michelinstern. Campo SS. Filippo e Giacomo, Castello 4509, (+39 041) 52 07 744, Di., Mi. zu, www.ilridotto.com €€€€ 01 Lineadombra. Venedig hat ja eine Vielzahl herrlicher Plätze – aber das ist einer der herrlichsten. Man speist auf einer Terrasse am Giudecca-Kanal hervorragende Fische (in Salz) und Meeresfrüchte (Tipp: das Crudo), Schiffe und Ozeanriesen tuckern hautnah vorbei, gegenüber grüßt die Kirche San Giorgio. So viel Ambiente hat seinen Preis – aber okay, Venedig at its best. Dorsoduro, ponte dell Umitlà 19 (nahe Punta Dogana), (+39 041) 24 11 881 €€€€ Vini da Gigio. Die Lieblingsosteria der Venezianer. Klassisch sympathische Venedigküche (Fisch & Fleisch) auf bestem Niveau, gemütlich enges Ambiente, faire Preise auch beim Wein. Nahe Strada Nuova (Billa-Markt) Fondamenta San Felice 3628a, Cannaregio, (+39 041) 5285140, Mo., Di. zu, www.vinidagigio.com €€€ 02 Wildner. Gutes Fischlokal im gleichnamigen Hotel (nette, nicht zu teure Zimmer) nahe Piazza San Marco, bei den Anlegestellen der Vaporetti. Tipps: Spaghetti allo scoglio, Brodetto, Seppie in nero, Rohfischteller. Tolle Weinauswahl, tolle Aussicht auf Hafenbecken, Promenade und San Giorgio. Mittags preiswertes Menü. Riva degli Schiavoni 4161, Di. zu, T. (+39 041) 52 27 463, www.hotelwildner.com/de €€€ All’Arco. Herzhaft belegte Crostini, Panini, Folpeti, köstliches Stockfischmus, Prosciutti, Käse, frittierte Minikrebserl und gute, ehrliche Weine. Hier (nahe

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Rijeka

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Pula

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Rialtomarkt) nimmt man die berühmte Ombra, das venezianische Stehachterl mit Jausenbeilage. San Polo 436/Rialto, Calle dell’ Arco, So. zu. €

Jesolo

Da Guido. Edelrestaurant mit Garten. Fisch wird klassisch mit feiner Hand zubereitet, aber auch Fleischtiger werden glücklich. Unbedingt die selbstgemachten Eisvarianten probieren. Alles schön angerichtet, ausgezeichneter Service. In Jesolo Paese, nördlich der Altstadt. Via Roma Sinistra 25, T (+39 0 42 1) 35 03 80, Mo., Di. mittags zu, www.ristorantedaguido.com €€€ Don Claudio. Geschmackvoll eingerichtet mit marokkanischen Möbeln. Romano Amos achtet auf regionale Bioprodukte, die Fischküche ist die wohl kreativste in Jesolo. Gute Weinauswahl. Günstigere Alternative im selben Gebäude: Don Claudios Chicheteria. Lido West. Via Foscolo 61, T (0 42 1) 37 52 19, kein Ruhetag (Apr. – Okt.), ristorantedonclaudio.it €€€ 03 Da Omar. Bistroatmosphäre, die Fischküche ist vom Feinsten. Gute Produkte, die auch Antipasti mit rohem Fisch zum Genuss machen. Vor allem die gedämpften Fischvarianten sind köstlich. Spitzenservice und TopWeinberatung. Im Zentrum. Via dante Alighieri 21, T (+39 0 42 1) 93 685, Mi. zu. €€€€

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€ Sehr preiswert €€ Moderate Preise €€€ Leicht gehobene Preise €€€€ Teuer


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Michelangelo. Stilvoll gemütlich mit offenem Kamin und Holztramen. Edle, leicht kreative Fischküche, etwa Millefoglie – Schichten aus marinierten Sardinen und Gemüse oder Risotto mit Scampi und FranciacortaSchaum. Aufmerksamer Service. Im Vorort Cortellazzo. Viale Oriente 152, T (+39 0 42 1) 98 00 29, www.ristorantemichelangelojesolo.com, Mi. zu. €€€ Extratipp Magnolia. Originelle Kombination: Sushi (von japanischen Köchen zubereitet) und knusprige Pizza. Besonderes Augenmerk auf Frische und Bioprodukte, trendiges Ambiente. Im Zentrum. Via Andrea Bafile 114, T (+39 0 42 1) 92 524, Sommer kein R (sonst Mo., Di. zu), www.magnoliajesolo.com €€(€)

Jesolo-Umgebung Buchtipps Italien Guide Michelin Italia. Kompetente Restaurant- und Hoteltipps. 22 Euro. Gibt’s auch als App für Italien oder für Europa. Osterie d’Italia. Führt italienweit zu den besten Osterie. Viele Geheimtipps zu entdecken. Auf Deutsch! 30,80 Euro. Auch als App um 14,90 Euro. Gambero Rosso. Guter Restaurantführer mit 100-Punkte-System, nur auf Italienisch. Es gibt auch Führer für günstige Lokale und für Bars, Cafès. 22 Euro. L’Espresso. Italienischer Restaurantführer mit ähnlichem System wie Gault Millau. Nur auf Italienisch. 19,50 Euro.

La Tavernetta. Romantische Atmosphäre auf der Terrasse mit Kerzen. Gehobene Fischküche abseits von reinem Grillfisch, klassisch, aber mit Pfiff. Charmante Hausherrin, Weinkeller mit 200 Etiketten. Via Cittanova 48, 30020 Eraclea (14 km östlich von Jesolo), T (+39 0 42 1) 31 60 91, Mo., Di. zu €€€ Tavernetta alla Fossetta. Auf Fleisch spezialisiert, ein Lokal mit langer Tradition, das Wert auf alte Rezepte legt und auf eine eigene, hochwertige Produktlinie (Schinken, Kuchen, Grappa etc.). Großer Weinkeller. Via Fossetta 31, 30024 Musile di Piave (19 km westlich von Jesolo), T (+39 0 42 1) 33 02 96, Di. zu, www.fossetta.it €€

Lignano

04 Al Bancut. Edel möblierte Terrasse. Arnoldo ist die Seele des Hauses und beweist, dass auch in einem Badeort gepflegte Fischküche möglich ist. Etwa wenn er schwarze Bandnudeln mit Tomaten, Sepia oder Sankt Petersfisch aus dem Ofen serviert. Viale dei Platani 63, Sabbiadoro, T (+390 43 1) 71 926, Mo. zu, www.albancut.it €€€ 05 Bidin. Elegantes Restaurant in Lignanos dritter Reihe. Souverän klassische Fischküche ohne Firlefanz. Die zweite Leidenschaft der Brüder Bidin ist die angeschlossene Vinothek (mit Bar), wohl die kompletteste und beste Weinsammlung von Lignano. Viale Europa 1, Sabbiadoro, T (0 43 1) 71 988, Mi. zu, www.ristorantebidin.com €€€ Agosti. Die Fischküche passt zum Restaurant mit Marmor und edlem Holz. Fritto misto, Sarde in saor mit Stockfischmousse oder cremiges Risotto werden zum Erlebnis. Sehr gute Weinberatung, freundlicher Service. In der Fußgängerzone. Via Tolmezzo 42, T (+39 0 43 1) 71 215, Di., Mi., Do. mittags zu, www.ristoranteagosti.it €€€

Lignano Umgebung

Al Fiume Stella. Romantischer Platz am Fluss Stella mit lauschigem Garten, Designelementen und Bootsanlege-

stelle. Sehr gute Fische und Meeresfrüchte (Krabben, Krebse, Austern etc.), Gemüse aus eigenem Anbau. Via dell’Isolino 1, Precenicco, T (0 43 1) 58 77 05, Di., Mi. zu, ristorantealfiumestella.com €€€

Caorle

Il Carro. Schöne, traditionelle Einrichtung mit alter Holzdecke. Küchenchef Luca Faraon kauft die Fische in aller Früh am lokalen Markt, die Gerichte kombinieren Klassik mit dem gewissen Etwas, etwa Jakobsmuschel auf Steinpilzcreme und frittierte Polentastücke. Via Selva Rosata, Duna Verde, T (0 42 1) 29 94 78, im Sommer kein Ruhetag (sonst Mi.) www.ristoranteilcarro.com €€(€) Pic nic. Wunderbare Lage am Meer. Ob rohe Fische als Antipasto, Pasta mit Hummer, Ravioli mit Hummer- und Branzino-Füllung oder Thunfischtatar mit Makadamianüssen und Mango – die Fischküche der Familie Zeni ist erfrischend anders. Via Timavo 6, T (0 42 1) 21 15 75, Mi. zu (außer bei Schönwetter), www.ristorantepicnic.it €€€ 06 Ai Bragozzi. Modernes Styling mit einer Kombination aus durchsichtigen Designerstühlen, romantisch schummriger Beleuchtung und alten Holztramen an der Decke. Gute rohe Fische und Meeresfrüchte, ambitionierte Kreationen. Netter Gastgarten zum Hafenbecken. Riva dei Bragozzi 7, T (0 42 1) 21 24 55, Mo. zu, www.ristoranteaibragozzi.it €€€

Grado

07 Agli Artisti. Nettes Lokal mit Gastgarten zur Fußgängerzone, die Karte ist klein und fischmarktaffin. Köstliche Pasta mit Meeresfrüchten, feinwürziges Boreto (Fischeintopf), sehr gute Fische und Weine. Campiello Porta Grande 2, (+39 04 31) 83 081, im Winter Di. zu. €€(€) Alla Fortuna. Das frühere „Da Nico“ wird jetzt vom Südtiroler Günter Piccolruaz bekocht. Feine, teils authentische Fisch- und Fleischküche im urban gestalteten Ristorante, hohes Produktbewusstsein, gute Weinauswahl, etwas gehobene Preise. Zupančičeva 7 (+39 043 ) 85 343, €€€(€) Zero Miglia. Das Lokal gehört zur Kooperative der Fischer – und das sagt viel. Frischeste Ware in traditioneller und ideenreicher Zubereitung, vom Rohfisch übers Fritto Misto bis zum Boreto. Gute Weine, freundlicher Service. Liegt am Ende des Kanals, der vom Gradeser Hafenbecken in die Lagune führt. Riva Dandolo 22, (+39 0 43 1) 80 287, R. Di. (nicht im Sommer). €€€ 08 Ai Ciodi. Sehnsuchtsort in der Lagune. Fischerhütte mit Küche, alles sehr einfach, urig, naturbelassen. Verkocht wird (so lange der Vorrat reicht) der eigene Fang, würziges Boreto (Fischeintopf), frischeste Meeresfrüchte und Fische. Lokale Weine. Zu erreichen per Bootstaxi oder Linienboot. Isola di Anfora, ( +39 335) 75 22 209, Oktober bis Ostern zu €€(€)


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Ankaran (bei Koper)

Dama Bianca. Sehnsuchtsort. Am Meeresufer Platz nehmen – und die Augen im Golf von Triest versinken lassen. Die weiße Villa (es gibt auch Zimmer) ist Maritimromantik pur. Und die Küche? Mal so, mal so. Mit Glück ausgezeichnete Fischgerichte, mit weniger Glück durchschnittliches Tourilokal. Aber: Die Lage! Die verdient zehn Rufzeichen! Duino Porto, (+39 0 40) 20 81 37, Mi. zu, www.alladamabianca.com €€€

12 Gordia. Andrej Cep ist Orange-Wein-Winzer und einfallsreicher Fischkoch. In seinem gepflegten Agriturismo gibt’s spannende Fisch-Meeresfrüchte-Menüs und eine Weitblickterrasse: Rundum Weingärten, „unten“ Koper und das Meer. Tipp: Der Orange Malvazija. Kolomban 13, (00 386 41) 80 66 45, Mo., Di. zu, www.gordia.si €€€

Triest

Grad Socerb. Edles Burgrestaurant mit wunderbarer Aussicht auf Triest. Am besten begibt man sich in die Hände von Milan Graj, der liebevoll über das leibliche Wohl seiner Gäste wacht. Kreative, federleichte Fischküche, hervorragende Weinauswahl. Socerb 7, 6275 Črni Kal, T (+38 65) 65 92 303, Mo. zu. €€€

Le Bollicine. Chice Bar nahe des Canal Grande. Zu Champagner, Franciacorta und Prosecco gibt es kreative Köstlichkeiten im Klein-Format oder Austern und Antipasti mit rohem Fisch. Auch die warmen Fischgerichte können mit der Eleganz des Designerambientes mithalten. Im Gambero Rosso bestes Lokal von Triest. Piazza Sant Antonio Nuovo 2, T (+39 040) 77 10 41, So. zu, www.lebollicine.net €€€ 09 Scabar. Ami Scabar ist eine Pionierin einfallsreicher Fischküche. Die lokalen Fischer liefern täglich frisch, würzige Kräuter sprießen in Amis Garten und Bruder Giorgio hat eine gute Hand für Weine. Beispiele für Amis Fantasie? Gedämpfte Gamberi mit Curry-Salsa oder WolfsbarschCarpaccio mit Ingwer-Zitronen-Gelatine. Erta S. Anna 63, T (+39 0 40) 81 03 68, Mo. zu, www.scabar.it €€€ Antipastoteca di Mare. Gemütlich urig mit FischernetzDeko. Der sympathische Roberto Surian serviert einfache, geschmackvolle Fische (mariniert, frittiert mit Polentakruste, Fischsuppen) oder Raritäten wie Cape rossoli (Venusmuschel-Art) und Cozze pedoci (Miesmuschel-Art). Via delle Fornace 1, T (040) 30 96 06, So. Abend, Mo. zu. €€ 10 Gran Malabar. Fixpunkt für Weinfans. Man würde es nicht vermuten, aber in den Kellern dieser 60 m2 großen Bar lagern 60.000 Flaschen – von lokalen Winzern bis zu internationalen Größen. Auch kleine Happen Salami oder Käse und guter Espresso. Stammbar von Krimiautor Veit Heinichen. Piazza S. Giovanni 6, T (0 40) 63 62 26, kein Ruhetag.

Muggia

11 Marina. Einfache, sehr einheimische Osteria – von der Meeresterrasse hat man einen tollen Blick auf Triest. Die Küche ist einfach – und gut. Fisch und Meeresfrüchte, sehr traditionell, sehr preiswert. Einfache lokale Weine. Via Manzoni 7, (+39 0 40) 27 13 29, Mo., Di. zu. €€ Risorta. Ambitioniertes, neu gestaltetes Ristorante an der Hafenmole, „rückwärts“ mit schöner Meeresterrasse. Ideenreiche Fischküche, die den Rahmen des Normalen sprengt. Auch die Weinkarte ist bestens bestückt. Riva de Amicis 1, (+39 0 40) 27 12 19, So. Abend, Mo. zu. €€€(€)

Črni Kal (etwas nördlich von Koper)

Koper

Za Gradom. Am Hügel Semedela südlich von Koper findet man mit Navigator oder etwas Suchglück dieses traditionelle, für seine gute Fischqualität bekannte Lokal. Klassische Fischgerichte ohne Pipapo, gute Weine. Semedela, Kraljeva 10, (00 38 65) 62 85 505, R. So., Mo. €€€(€)

Piran

Neptun. Hafenkneipe in zweiter Reihe, unweit des Tartiniplatzes. Rohe Fischteller, Tartufi di Mare, Meeresspinnen, Fische im Ganzen aus dem Ofen – alles einfach, aber superfrisch und preislich für die Qualität sehr okay. Župančičeva 7, T (05) 67 34 111, im Sommer kein R. €€€

Portorož

13 Rizibizi. Meerblick? Aber klar, von der Terrasse dieser Gourmetvilla. Und da lässt man sich am besten mit Janko Franetic’ Überraschungsmenüs verwöhnen. Fisch, Fleisch, Trüffel – er geht mit allem sorgsam um, es gibt tolle Weine – und leicht gesalzene Preise (vielleicht mit Piraner Fleur de Sel?) Vilfanova 10 (hinter Bernadin-Komplex am Hügel), (00 38 65) 99 35 320, ganzjährig. €€€(€)

Umag

14 Mare e Monti. Wunderbarer Platz direkt am Meer mit maritimem Weitblick. Die Küche ist bei Fisch und Fleisch gekonnt kreativ, ohne überzukandideln. Feine Weinkarte, große Champagnerauswahl. In der Ferienanlage Stella Maris. Naselje Stella Maris 9, (00 385 52) 71 09 84 €€€(€) Zlatna Vala. Ein kleines, familiär geführtes Hotel in der Bucht von Sveti Ivan. Und ebenda kocht Muttern – einfache und gute Fischküche zum fairen Preis. Was das Meer in

Buchtipps Slowenien Izbor Nedelovih Gostiln, Uros Mencinger. Die 100 besten Ess-Adressen Sloweniens. Auf Slowenisch und Englisch. Im slowenischen Buchhandel. Gault Millau Österreich. Im Anhang gibt es einen kleinen Slowenien-Teil. 33 Euro Istrien Gault Millau Österreich. Ausführlicher Istrien-Teil im Anhang, viele Hauben-Lokale. 33 Euro www.istra-gourmet.com/de. „Internetter“ Gourmetführer des Istrien-Tourismus mit Punktebewertung, recht zuverlässig und gratis.


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der Umgebung halt so hergibt. Schöner Urlaubsplatz! Sv. Ivan 45, (00 385 52) 75 60 60 €€(€)

Novigrad

Buchtipps Alpe-Adria Alpe-Adria-Guide. Der handliche Führer des Alpe-AdriaMagazins. Kommt Anfang Juni neu – um nur 5 Euro gibt es mehr als 300 Lokal-Tipps im Alpe-Adria-Raum. Für Oberitalien, Istrien, Slowenien, Kärnten, Steiermark. Plus Vorschläge für Genussrouten. Zu bestellen unter www.alpeadria-magazin.at Wirtshausführer Österreich. Im Anhang findet man etliche Lokaltipps für Oberitalien, Slowenien und Istrien. 24,90 Euro

Damir e Ornela. Sie nennen ihn, den kroatischen SashimiMeister. Im kleinen Altstadtlokal zerteilt Damir selbstbewusst bei Tisch die frischesten Seezungen und mariniert mit Olivenöl, es gibt rohe Scampi und feine Pasta mit Fisch und gute Desserts. Zwei Hauben im Gault Millau. Unbedingt reservieren! Ul. Zidine-Via della Mura 5, (00 385 52) 75 81 34, Mo. zu, www.damireornella.com €€€€ Marina. Gepflegtes, engagiertes Restaurant im ersten Stock eines unscheinbaren Hauses, hinter Novigrads Marina. Marina Gashi kocht Fisch und Meeresfrüchte auf inspiriert, leichte Art, Davor Buršič serviert dazu die passenden Spitzenweine. Sv. Antona 38, T (00 385 52) 72 66 91, Dienstag zu. €€€ Pepenero. Pizza und Pasta werden im Pepebianco serviert, im Pepenero wird nur nach Reservierung kreativ gekocht. Vor allem Meeresgetier, etwa Languste in einem Sud aus Meeresalgen oder Jakobsmuschel mit Spargel und Fenchelsauce. Mit super Meerblick an der Hafenpromenade. Popropela b.b., T (+385 52) 75 77 06, nur abends, www.pepenero.hr €€€

Poreč

15 Dvi Murve. Den schönsten Platz am Meer hat in Poreč das Sveti Nikola an der Promenade – aber die geradlinige Küche des Dvi Murve gefällt uns besser. Die gepflegte Konoba am Ortsrand Richtung Višnjan ist sehr gut bei Fischgerichten, Risottos, auch bei Gerichte vom autochthonen Boškarin-Rind. Grožnjanska 17, (00 385 52) 43 41 15 €€(€) Extratipp MaDaLu. Rustikal, einfache Fischerhütte in Santa Maria Vabriga direkt am Wasser. Papa Mauro serviert, Mama Laura kocht „fantastisch klassische Gerichte mit Fischen und Meeresfrüchten in einer Qualität, wie ich sie schon lange nicht mehr gegessen habe“, verrät Wolfgang Neuhuber vom Istrien-Vermarkter ART-Redaktionsteam. Santa Maria Vabriga (zwischen Porec und Novigrad), 00 385 95) 85 46 708 €€(€)

Bale (nahe Rovinj)

16 Stancija Meneghetti. Der Luxus vom einfachen Leben. Ein herrliches Landgut mitten in der Pampa, Weinreben, Olivenbäume. Mittendrin ein Minihotel (4 Zimmer) und ebenda eine Küche, in der an ein paar Tischen serviert wird. Die ehemaligen Köche des Valsabbion in Pula zaubern Vorzügliches aus regionalen Produkten, dem Gault Millau ist

das zwei Hauben wert. Ach, ja: Im Sommer isst man natürlich im Garten. Nahe Bale (beim Sportplatz Richtung Campingplätze abbiegen, später ist’s eh beschildert), T (00 385 52) 52 88 00, www.meneghetti.info €€€€ La Grisa. Bale ist echt sehenswert. Stimmungsvolles Steinhäuser-Örtchen, ca. 8 km im Landesinneren von Rovinj. Und dieses Grisa ist ein liebevoll gestaltetes Altstadthotelchen mit beherztem Restaurant. Die Küche ist istrianisch auf feinem Niveau, vom Boškarin-Rind bis zum heimischen Fisch. Preise? Sehr fair für die gebotene Qualität. La Grisa 23, (00 385 52) 82 45 01, www.la-grisa.com €€€

Rovinj

17 Puntulina. Die Fischküche dieses Restaurants ist guter Durchschnitt – aber die Location! Man residiert am Rande der Altstadt auf Terrassen direkt über dem Meer, schaut auf vorgelagerte Inseln und den Booten beim Vorbeituckern zu. Romantischer geht’s kaum. Svetog Križa 38, (00 385 52) 81 31 86) €€€ 18 Monte. Die beste Küche Kroatiens? Der Gault Millau sagt so und verleiht dem modern designten Restaurant am Hügel nahe der Basilika drei Hauben – für Kreativküche mit heimischen Produkten, beste Weine und einiges an Chichi. Lauschiger Gastgarten. Montalbano 75, (00 385 52) 83 02 03 €€€€ 19 Ulika. Romantissimo, dieses liebenswerte Minilokal. Es liegt in den engen Gässchen, hat drei Tischerl im Freien und nicht viel mehr im putzig designten Lokal. Die Küche ist inspiriert mediterran, nicht sensationell, aber die Stimmung macht sowieso alles wett. Nur die Preise sind zu ambitioniert, aber was soll’s – zahlt man halt Romantikaufpreis. Porečka 6, (00 385 98) 92 97 541 €€€(€) Extratipp: Piassa Granda. Stimmungsvolle Weinbar in der Altstadt – wahrscheinlich die bestsortierte Weinbar Istriens. Fast alle Weine der wichtigsten Winzer glasweise zu verkosten. Nette Atmosphäre, auch Imbisse. Veli Trg 1, nahe Balbi Tor, (+385 98) 82 43 22.

Limski Fjord

Viking. Im Limski-Fjord wachsen herrliche Austern – und hier werden sie frischest serviert. Einen guten Weißen (etwa von Kabola oder Kozlovich) dazu, mehr braucht es nicht für ein außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis. Es gibt auch Fisch zu essen – aber die Austern sind einsame Klasse. Übrigens: Auch als Frühstück oder als Jause. Sv. Kriza 1, (00 385 52) 81 63 37 €€(€)


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Pula

20 Milan. Gepflegtes Fischrestaurant der alten Schule. Hier wird nicht experimentiert, sondern ohne Pipapo fischmarktfrisch aufgetischt. Hohe Kompetenz, gut gefüllter Weinkeller. Das Milan ist auch ein Hotel mit netten Zimmern. Im Ortsteil Stoja. Stoja 4, (00 385 52) 21 02 00. €€€(€) Konoba Batelina. Eine ideale Kombination – die Besitzer sind Fischer. Und sie verkochen ihren Fang so gut, dass der Gault Millau ihnen zwei Hauben aufsetzt. Trotzdem nicht abgehoben, sondern gute, gepflegte Fischerkneipe mit dem gewissen Etwas. Im Vorort Banjole (Richtung Premantura). Pula-Banjole, Čimulje 25, (00 385 52) 57 37 67. €€€

Mošc´enička Draga

Johnson. Hoch am Hügel, von weiter unten grüßt das Meer. Und aus der Küche grüßen die frischesten Früchte des Meeres. Johnson steht für unverfälscht hohe Fischkultur, süße Kvarner-Škampi, eine gepflegte Weinkarte und Stammgäste aus der 4-Hauben-Liga im Burgenland. Sv. Petar, (00 385 91) 152 34 59 www.johnson.hr €€€(€) Extratipps: Tu Tamo. Ein winziges Restaurant, hoch über dem Meer im Dörferl Mošc ´eniče, mit sagenhaftem KvarnerBlick von der Terrasse. „Das Essen – Fisch und Fleisch – ist ausgezeichnet“, sagt Eveline Eselböck, die uns diesen Tipp gegeben hat. Sie empfiehlt auch die Konoba „Tramerka“ in Volosko und die lässige Pizzeria „Roko" in Opatija, Maršala Tita 114. Tu Tamo, Mošc ´eniče 50, (+385 51) 73 72 33, www.konoba-tutamo.hr €€(€)

Lovran

21 Lovranska Draga. Das sieben Kilometer lange Gekurve auf den Hügel lohnt sich. Erstens wegen des fantastischen Meerblicks von hoch oben, zweitens wegen der ambitionierten Küche, die sich am Slowfood-Gedanken orientiert. Nette Zimmer im Haus. Lovranska Draga 1, (00 385 51) 29 41 66. €€€(€)

Opatija/Abbazia

Laurus. Auf der von Lorbeerbüschen umgebenen Terrasse genießt man herrliche Meerblicke. Und dann genießt man hier natürlich die feine, leicht kreative Fischküche (zwei Hauben), passende Weine und großartige Desserts. In der Vila Kapetanovic´ auf einem Hügel über dem Meer. Sv. Petar, (+ 385 51) 73 75 78. €€€€ Bevanda. Ein atemberaubender Platz: direkt am Meer, mit mehrere Meter hohen Panoramafestern, die im Sommer geöffnet sind. Im Restaurant wurden griechische Säulen und moderne Designerelemente kombiniert. Die Küche spezialisiert sich auf raffiniert präsentierte Fischgerichte.

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Stilvolle Outdoor-Lounge mit feiner Champagner- und Weinauswahl. Zert 8 (Lido), T (+385 51) 49 38 88, www.bevanda.hr €€€(€)

Kastav bei Rijeka

22 Kukuriku. Kastav ist ein nettes Örtchen bei Rijeka. Im Zentrum ist das Kukuriku – Hotel und Slowfood-Lokal. Hohes Produktbewusstsein bei Fisch und Fleisch, viele Ideen, gute Weine und vor allem abends wunderbare Stimmung auf der Altstadtterrasse. Tolle Zimmer! Kastav, Trg Lokvina 3, (+385 51) 69 15 19, ganzjährig. €€€€

Rijeka

Konoba na Kantunu. Rijeka ist keine Stadt für Gourmets. Aber es gibt einen fantastischen Fischmarkt – und um den herum einige beliebte Fischkneipen. Das Kantun gilt bei Kennern als das beste – einfach, geradlinig, beste Fischmarktqualität und faire Preise. Demetrova 2, (00 385 51) 31 32 71. €€€

10 Gut-Essen-Tipps 1 Kompetenten Restaurantführer lesen. Erspart Ärger und letztlich Geld 2 Reservieren! Gute Lokale sind oft ausgebucht 3 Beraten lassen: Der Wirt (Ober) weiß, was es an frischer Ware gibt 4 Fragen, ob es „außerhalb“ der Speisekarte Spezialitäten gibt 5 Frische Adria-Fische sind im Sommer ziemlich selten 6 Obacht bei Muscheln – nur in vertrauenswürdigen Lokalen essen 7 Die Pflege eines Lokales (auch: Toiletten) lässt Rückschlüsse auf Sauberkeit in der Küche zu 8 Lokale in erster Reihe sind oft nicht so engagiert wie solche in zweiter, dritter Reihe 9 Nach besonderen lokalen Weinen fragen 10 Trinkgeld: Nicht knausern, je nach Zufriedenheit 5 – 10 Prozent des Rechnungsbetrages geben


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lago di como

Leuchtend blau er See und so was von mediterran: Blick auf Pescallo.

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Das Kreuz des Comer Sees: Immer diese Entscheidungen! Tafeln in der urigen Osteria mit herrlich altmodischen Tischdecken oder Promi-Spotting in der hippen Szenebar? Kultur oder Berge? Eine automobile Spritztour um den See oder doch lieber mit dem Boot auf Wellen schaukeln? An den stillen und beschaulichen Ufern des Lario, wie Einheimische den Lago nennen, gaben sich Betuchte und Schöngeistige bereits ein Stelldichein, als man noch mit Kutsche und Hutschachtel verreiste: Kaiserin Sissi und Franz Josef, Franz Liszt, Friedrich Nietzsche, Cosima Wagner oder Hermann Hesse. Das Zusammenspiel von

schroffen Bergriesen und himmelwärts strebenden Palmen, Oleander, Zitronen- und Olivenbäumen, einem Rausch von Kamelien- und Azaleenblüten im Frühling, machen den Reiz des Comer Sees aus. Und die ganzjährig milden Temperaturen.

Grandezza und Retro-Charme Am bequemsten entdeckt man den See per Schiff. Kreuzt auf der spiegelblanken Wasserfläche vorbei an pastellfarbenen Häusern mit schmiedeeisernen, glyzinienschweren Balkongeländern und hölzernen Klappläden, vorbei an


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lago di como

DIE WELT VON VORGESTERN Blaues Wasser, verträumte Dörfer, filmreife Villen, mildes Klima und viele Promis – gleich hinter den Alpen verkündet der Lago di Como: Dies ist die Welt, wie sie sein sollte! Heiter, romantisch und ein wenig von vorgestern.

BEATE GIACOVELLI TEXT NICOLA BARINDELLI, RENATO TOMBASZ, XMT-AfB 1999, DANIELE ZOCCOLA uND ALBERTO LOCATELLI (ARChIVIO fOTOGRAfICO PROVINCIA DI LECCO), fOTOREPORTER, VILLA D'ESTE FOTOS

windzerzausten Zypressen und lässt sich frische See-Brise um die Nase wehen. Filmreife Palazzi, Villen und Grand Hotels mit opulenten Parks, umspült von einem Hauch vergangener Macht, säumen den See. Meisterwerke der Kunst und Architektur, verwunschen und ein wenig von vorgestern. Promispotter haben hier gute Chancen: Halb Hollywood lässt sich vom mondänen Belle-Epoque-Charme und den pittoresken Orten beeindrucken, auch Musiker, Schriftsteller und Designer haben oder suchen ein Luxusdomizil an diesem bilderbuchschönen See. Berühmtester Ehrenbürger am Lago und Villenbesitzer im verschlafenen

Nest Laglio: George Clooney. Jeden Sommer urlaubt der Hollywood-Star in der „Villa Oleandra“. Einheimische kümmern sich wenig um Schaulustige, die trotz Verbotes vor der Villa herumlungern und zelebrieren auf der DorfPiazza heitere Gelassenheit. In Laglio läuft alles noch ein wenig langsamer als anderswo.

George Clooney lebt hier Gern zu Gast ist „what else?“ Clooney in der „Locanda dell`Isola Comancina“, dort feierte er das Ende der Dreharbeiten zu „Ocean´s Twelve“. Seit 1947 kredenzt Benvenuto


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lago di como

Punicelli seinen Gästen in der Locanda dasselbe Menü, keine einzige Änderung wurde seither vorgenommen. Höhepunkt jeder Mahlzeit ist ein spezieller Feuerzauber, mit dem der Inselwirt einen jahrhundertealten Fluch eines Comer Bischofs bannt, der einst drohte: „Es werden niemals mehr die Glocken läuten, niemand wird mehr einen Stein auf den anderen setzen, niemand wird hier mehr Wirt sein unter der Strafe eines qualvollen Todes.“ Benvenuto Punicelli murmelt Zauberformeln und bereitet aus Brandy, Zucker und tiefschwarzem Espresso jenen flambierten Trunk zu, vor dem alle bösen Geister Reißaus nehmen. Wer dieses Spektakel wie Brad Pitt, Matt Damon, Britney Spears, Madonna, Joe Cocker, Elton John oder Victoria Beckham selbst erleben will, braucht Luigi - und sein „Boat-Service“. Denn die „Locanda“ befindet sich auf Comacina, der einzigen Insel am See. Luigi Conazzi ist geborener „Comascher“ (sprich: Comasker), er liebt den Lago, er arbeitet auf dem Lago. Und er kennt den Lago. Zwar verfügt Luigi über VIP-Erfahrung, mit Promi-Klatsch aber hat er nichts am Hut. Ach, ja, George Clooney, von da drüben, weiter nördlich, den kenne er, hole ihn gelegentlich direkt von dessen Villa ab. Aha! Und plaudert mit ihm, worüber? „Man unterhält sich eben“, weicht er elegant aus und lächelt.

Das hübscheste Dorf am See Provinzhauptstadt Lecco: Was für ein Panorama!

„Wenn Sie die Geschichte zweier glücklich Liebender schreiben wollen, so siedeln Sie sie in Bellagio an. Ich ken-

ne keinen Ort auf der Welt, der vom Himmel mehr verwöhnt wurde“, schwärmte der Komponist Franz Liszt 1837. Bellagio, die „Perle des Sees“ am Westufer, gegenüber von Tremezzo, ist beliebtester und elegantester Ort am See: Krumme Gassen, Glockentürmchen und mit Blumen geschmückteTreppengässchen – Italien, wie wir es lieben. Im Sommer von Touristen überrannt, schmiegt sich Bellagio an die äußerste Spitze einer Halbinsel, die den Comer See in zwei Arme aufspreizt und ihm das Aussehen eines auf den Kopf gestellten Ypsilons verleiht. „Von seiner schönsten Seite zeigt sich der Comer See bei Bellagio und Lenno“, verrät Luigi und empfiehlt eine Bootstour zu seinem Lieblingsplatz, der Villa Balbianello. Wer die dekadente Villa samt Park vom See aus erblickt, wird Luigi zustimmen: In wunderbarem Licht strahlt der Prachtbau mit terrassenförmigem Garten, direkt am steilen Ufer. Zahlreiche Hollywood-Filme (u.a. James Bond „Casino Royale“ mit James Graig oder „Star Wars – Episode II“) wurden hier gedreht.

Leichtigkeit des Südens Das westliche Ufer zwischen Bellagio und Como hingegen ist nur wenigen Touristen bekannt, weil hier prunkvolle Villen und Palazzi reicher Milanesi, Mailänder, teils mit Privatstrand thronen und nur wenig Platz für Fremdenverkehr lassen. Mit Ausnahme der Städte Como und Lecco prägen kleine Dörfer mit herrlichen Seepromenaden die Szenerie. Schreiende touristische Angebote sucht


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01 Palmen und Zypressen im Barockgarten der Villa Cipressi 02 Schönstes Dorf am See: Bellagio 03 Dolce vita unter freiem Himmel in der Villa d'Este 04 Seeblick auf Bellagio 05 Anmutige Statuen im Park der Villa d'Este 06 Halbinsel Bellagio, hier spreizt sich der Lago in zwei Arme

man hier vergebens. Bei einer Autofahrt um den See kann man gar nicht so oft anhalten, wie man Fotos schießen möchte. Die Straße zwängt sich zwischen Wasser und Fels, kurvt durch düstere Tunnel. Hinter jeder Kurve was zum Staunen. Fine settimana, am Wochenende, tummeln sich hier stressgeplagte Mailänder und Turiner. In Bewegung gesetzt wird alles, was rollt: Rennrad, Motorrad, Motorino, Autos, Oldtimer. So ein Ausflug zum Lago verheißt vor allem einen Höhepunkt – il pranzo, stundenlanges Mittagessen. Hier ticken die Uhren eben noch langsamer, die Menschen nehmen sich Zeit ausführlich miteinander zu sprechen, lange hervorragend miteinander zu schlemmen. Und was kommt da auf den Tisch? Am liebsten „I Missoltini (eine Heringsart) con polenta“, die Spezialität vom Comer See, in dessen Tiefen (bis zu 410 m) sich u.a. Aale, Schleien, Hechte und Barsche tummeln. Dem Angebot „fangfrischer Fisch“ auf der Speisekarte kann man hier noch immer trauen.

Surfen & Sonnenanbeten Und was macht man sonst am Lago? Sportler kurven mit Rennrädern haarnadelige Bergstraßen hoch, Wanderer werfen von Gipfeln ringsherum schwindelerregende Blicke auf den See, Surfer und Segler preschen im Zickzack über Wellen, das Geräusch der Motorboote weht ans Ufer. An den Stränden arbeiten Sonnenanbeter hart an der Abbronzatura, knackiger Bräune, wohlgenährte Bambini stürmen und zerstören Burgen aus Treibholz. Im Wasser plantschen vorwiegend Turisti, Einheimische hechten – wenn überhaupt – ein, zwei Schwimmzüge durch die Fluten, bleiben dann in Hüfttiefe einfach stehen, spielen Ball oder plaudern.

Gartenliebhaber entdecken rund um den See ein Eldorado, schlendern durch herrliche Parks aristokratischer Villen: verwinkelt, verwunschen, wundersam. Hier blüht immer etwas Schönes, Skurriles, Exotisches. Eine grandiose Kulisse für Urlauber, die gern wassersporteln, ihre Stiefel schnüren oder fernab vom elitären Kulturbetrieb in Werken italienischer Meister wie Rossini, Verdi oder Puccini schwelgen. Das Teatro Sociale di Como führt großartige Theaterstücke und Opern auf. Natur, Kultur, Geschichte – ja, der Comer See bietet einfach alles ... außer Langeweile. Und man hat reichlich Gelegenheit, Geld auszugeben. Wem die mondäne Eleganz zu viel ist, der quartiert sich in einer kleinen Pension ein, charmant wie in den Fünfzigern und setzt sich in die gute alte Zeit zurück. Trifft sich abends mit alten Herren im Anzug zur Passeggiata, dem Spaziergang an einer der Seepromenaden, drückt sich die Nase an verlockenden Auslagen nobler Boutiquen platt oder stöbert in Botteghe, kleinen Geschäften, wie anno dazumal. Man findet eine ausgeglichene Hotellerie und Gastronomie, eher mit Tendenz zur höheren Preisklasse.

Dolce Vita unter Palmen Und allgegenwärtig ist diese Tendenz zur Langsamkeit: Haach!, jetzt mal einfach nichts tun. Die Gedanken auf Reisen schicken und in der behaglichen Trägheit des frühen Abends in einer Bar einen Aperol-Spritz zum Aperitivo genießen, dazu Oliven naschen. Während die Abendsonne nach und nach weltvergessene Dörfer hoch oben an den Berghängen entflammt. Der tiefgründige Comer See ist ein Gute-Laune-Garant, er ist eine Pflichtstation für empfindsame Italophile, die der Suche nach dem Paradiso auf den Grund gehen wollen. ■


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SCHWEIZ

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Lago di Mezzola

lago di como

Gravedona

Adda Colico

Dongo

Lago di Como

Menaggio

Lugano

Valtellina

Varenna

Lago di Lugano

Bellagio

Triangolo Lariano

Mandello del Lario

Cernobbio

Lecco Erba Como

Info

ITALIEN

Anreise

Auto. Aus D oder Westösterreich, Brennerautobahn (Innsbruck – Bozen – Verona – Bergamo – Mailand – Richtung Como). Alternativ über Schweiz: Innsbruck – S. Bernardino (wer Muße hat, fährt über den Pass – herrliches Panorama!) – Bellinzona – Lugano – Como. Aus Ost- und Südösterreich via Villach, Venedig, Mailand, Como (oder Bergamo – Lecco). Maut! Flugzeug. Flughafen Mailand Malpensa (www.airportmalpensa.com), Busse u.a. nach Como. Orio al Serio bei Bergamo (www.orioaeroporto.it) Billigfluglinien; Busse zum Comer See. Zug. Wien-Verona-Mailand über Nacht: www.oebb.at, www.trenitalia. it. Von Mailand Verbindung zum Comer See. Seefähren. Helfen km sparen! Infos: www.navigazionelaghi.it Touristinfos. Como: Piazza Cavour 17, Tel: (+39 031) 26 9712, www. lagodicomo.com; Lecco: Via N. Sauro 6, Tel: (+39 0341) 29 57 20/721, www.turismo.provincia.lecco.it; weitere Infos: www.comer-see-italien. com; Italienische Zentrale für Tourismus ENIT, Tel: (+43 1) 505 16 39, www.enit.it. Weitere Infos: www. comer-see-italien.com; Mini-Videos: www.vacanzelago.tv/de/

WelcomoCard

Touristen-Karte für 6 Tage: Ermäßigungen in Museen, bei Bootsfahrten, Gratis-Fahrrad etc.; Kosten: 8 €, www.welcomocard.com

Reisezeit & Klima

Hochsaison: Sommer. Frühling, Herbst: weniger überlaufen. Frühling: mild. Juni-Sept.: heiß. Herbst: warm. Winter: durchaus Frost, Schnee. Wetterinfos: www.tempoitalia.it

Der See

Fischreich, ca. 50 km lang, 4,2 km breit, 100 m ü.d.M. Mit 410 m tiefstes Binnengewässer Europas. Nach römischem Namen Lacus Larius auch

Lago di Alserio

Lago di Lago di Annone Pusiano

Brianza

Lago di Garlate

Adda

„Lario“ genannt. Region: Lombardei, Provinzen: Como und Lecco. Insel: Comacina. Wassertemperatur: 19-22 °C (Sommer).

Anschauen

Pilgerstätte Madonna del Ghisallo (754 m ü.M.): Schutzpatronin der Radfahrer. In der Kapelle hängen Rennräder, Reliquien des Radsports. Nebenan: Radsport-Museum. Kloster Abbazia di Piona: Romanisches Kleinod, erreichbar auch per Schiff. Fresken (13. Jh.); Kreuzgang von 1257. Verkosten: Schnäpse, Liköre aus Klosterladen. Isola Comacina, Inseltour: ca. 1 Stunde (römische Überreste); Berühmte „Locanda dell`Isola“. Reservieren: (+39 03 44) 55 083 oder 56 755; keine Kreditkarten, www. comacina.it. Bootsverbindung: Luigi Conazzis „Boat Service“ (ab Sala Comancina), www.boatservices.it Sacro Monte Ossuccio, UNESCOWeltkulturerbe; 14 Kapellen (16351710) oberhalb von Lenno am Weg zur Wallfahrtskirche Madonna del Soccorso; Terrakotta-Statuen; romantischer Pilgerweg, www.sacrimonti.net Orrido-Schlucht/Bellano: Brücken, schmale Stege, steile Felswände, tosender Wasserfall. Abenteuer pur!

Filmreife Villen & Palazzi

Villa Carlotta: Terrassengärten, prächtigste Azaleenblüte Europas; berühmte Skulpturensammlung, Museum. Via Regina, 22019 Tremezzo, www.villacarlotta.it Villa Margherita-Ricordi: Giuseppe Verdi komponierte hier „La Traviata“, 1853 in Mailand uraufgeführt. Privatstrand, herrlicher Park. Via Giovanni Polli 11, 28824 Oggebbio, www.villa-margherita.it Villa Melzi: Pracht-Garten, gestaltet 1808-1815 von Giocondo Albertolli; Statuen, Grotten, Orangerie, Museum. Franz Liszts Tochter Cosima kam hier zur Welt. Lungolario Manzoni, 22021 Bellagio, Unterkunft: www.giardinidivillamelzi.it

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Villa Balbianello: herrliche Parkanlage am See; beliebte Hochzeitslocation; Schauplatz zahlreicher Hollywood-Filme. Via Comoedia, 5, 22016 Lenno, www.villabalbianello.com 01 Villa d´Este: eines der besten Hotels Italiens (siehe Cernobbio).

Aktiv

Segeln & (Kite)Surfen (ideale Windverhältnisse!) Kite4You: Schweizer Kiteschule in Domaso; Kitesurf, Wakeboard, Wakesurf, Wakeskate; Tipp: Stand up Paddling (SUP). www.kite4you.ch/de/ Wassersportcenter Domaso: Windsurfen, Katsegeln, Kanutouren; Tipp: Reserviert auf Wunsch Unterkunft; Camping Paradiso, Via case sparse 24, 22013 Domaso; www.wsc-domaso.com Tabo Surf Center: Wind- u. Kitesurf, Segeln, Kanu, Wakeboard, Surfcamps für Kids; Via Prato del Vento, 22010 Gera Lario, www.tabosurf.com

Schiffe & Fähren

Zeitplan: www.dercomersee.com, www.comersee-info.de oder www. navigazionelaghi.it Motorboote zum Mieten: www.rentland.it

Wandern

Alle Schwierigkeitsgrade. Schöne Touren: Monte Legnone (2.609 m): südöstlich von Colico, höchster Berg am See; herrliche Rundumsicht! Grigna-Massiv (2.409 m) oberhalb von Lecco; Monte Resegone (1.875 m) ober Lecco. Tipp: Wanderweg Varenna – Bellano „Sentiero del Viandante“: Höhenweg mit Seeblick!

Rundflüge

Wasserflugschule Aero Club Como, Via Masia 44, 20100 Como, www.aeroclubcomo.com

Mountainbike Downhill

Cavalcalario Club in Bellagio, per MiniVan auf den San Primo (1.150 m) verschiedene Abfahrten; Località Gallasco ,1 – Bellagio; Tel/Fax: (+39 031) 96 48 14; www.bellagio-mountains.it


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Golf

Menaggio & Cadenabbia Golf Club (einer der ältesten in Europa); Seelage, hügeliger Course, 18-Loch, Golfbibliothek; Via Wyatt 54, 22017 Menaggio, Tel (+39 0344) 32 103. Circolo Golf Villa d´Este:18-LochPlatz seit 1926; u.a. haben sich Clark Gable, Bing Crosby, im „Goldenen Buch“ verewigt; Via Cantù 13, 22030 Montorfanno, www.golfvilladeste.com

Reiten

Agriturismo Ranch Prato Rotondo: Pferdepension (Apartments, Bungalows); eigene Zucht. Ausritte auch mit Lehrer; Via Calbiga 22, Porlezza, 22018 Como; Tel: (+39 0344) 61 154; www.ranchpratorotondo.it; weitere Reitställe: Touristinfo Como, Piazza Cavour 17, Tel: (0039 031) 26 9712, www.lagodicomo.com

Strände

02 Meist Kiesel, selten Sand. In Dongo,Gravedona, Domaso, Gera Lario oder Colico flache Strände (geeignet für Kinder), frei zugänglich. Badezeit: Anfang Juni bis Mitte September. Kein FKK!

Outlet-Shoppen

Diffusione Seta Outlet: modernes Outlet für Seide; Sonderangebote: Krawatten; Via P. Paoli 3, 22100 Albate; www.incomo.com Frey Emporio della Seta Outlet: Krawatten, Schals, Handtaschen, T-Shirts, Decken, Pölster aus Seide, Samt, Cashmere; Via Risorgimento 49, 22073 Fino Mornasco (Como); www.frey.it Armani Outlet: Armani Kollektion, Jeans; auch für Männer und Kinder; Via Provinciale per Bregnano 33, 22070 Vertemate con Minoprio; www.armani.com Achille Pinto: große Auswahl an Seidenprodukten; Home-Accessoirs; Discount bis zu 50 %; Fabrikbesuch möglich; Via Roma 7, 22070 Casnate Con Bernate; www.achillepinto.it FoxTown (CH): Italienische Designer-

ware, Sportbekleidung, 160 Shops; beliebtes Shopping-Center bei Mailändern; Via A. Maspoli 18, 6850 Mendrisio, Schweiz, www.foxtown.ch

Museen

Museo didattico della Seta: TopDesigner schwören auf Seide „Made in Como“. 70 % der europ. Seidenerzeugung (seit 15. Jh.). Via Castelnuovo 9, 22100 Como, www.museosetacomo.com „Idea Como“ größte Seidenmesse Europas (im September). Museo Moto Guzzi: über 150 Ausstellungsstücke: Serien-, Sportmodelle, Prototypen. Eintritt: frei; Via Parodi 57, 23826 Mandello del Lario, www.motoguzzi.at Schaukelpferdmuseum: Über 500 Ausstellungsstücke (u.a. RiesenSchaukelpferd aus Pinocchio-Film von Roberto Benigni), Kinderwerkstatt; Eintritt: frei; Via Tornese 10, (So. u. Mo. geschlossen), 22070 Grandate, www.museodelcavallogiocattolo.it Ausstellungsübersicht: www.museionline.info

Kunsthandwerk

Bottega del Legno. Luigi Tacchi fertigt Spielzeug, Tabletts, Skulpturen etc. aus Olivenholz, feinste Handarbeit. Eines der ältesten Geschäfte im Ort (seit 1855); Via Garibaldi 22, 22021 Bellagio, Tel: (0039 031) 95 08 36

Kurzausflüge

Bergamo. Città alta – Altstadt, mittelalterliches Flair; autofrei; Piazza Vecchia – herrlicher Platz mit Bars, Ristorianti; Sehenswert: Piazza del Duomo mit dreischiffiger Kirche S. Maria Maggiore. Città bassa – geschäftige Unterstadt. Sehenswert: Accademia Carrara: eine der bedeutendsten Gemäldegalerien Nord-italiens; www.bergamotour.it Lugano (CH). Am Nordufer des Luganer Sees; Seepromenade; autofreie Innenstadt; arkadengesäumte Gassen; mediterranes Flair; im Sommer: LongLakeFestival (über 250 Veranstaltungen); Jazz Festival etc. www.lugano-tourism.com

Mailand. Interessante Museen (Museo del Castello Sforzesco, Palazzi (Palazzo Reale), Kirchen (Mailänder Dom); Edel-Shops in Galleria Vittorio Emanuele II oder Via Napoleone; La Scala; wunderbare Wasserwege „Die Navigli“ mit Antiquitätenund Trödelmarkt. Mein Lieblingsviertel: Brera mit Pinacoteca di Brera (Gemäldegalerie); www.tourism.milan.it Varese. Hübscher Stadtkern; sehenswert Palazzo Estense mit herrlicher Gartenanlage; am Vareser See (Fahrrad-Weg rund um den See); Campo dei Fiori: Hausberg von Varese, zig Wanderwege; www.varesecittagiardino.it

Kulinarik

03 Gegrillte „Missoltini“ (Finten, eine Heringsart) mit gerösteter Polenta. Fritto Misto di Lago (in Eisenpfanne frittierte Fische); Pesce in Carpione (mariniert mit Essig, Zwiebel, Lorbeerblättern). Dessert: Miascia („arme“ Torte aus hartem Brot, Äpfel, Birnen, Pinienkernen). Almkäse: Casoretta (zum Würzen von Pasta, Polenta); Zincarlin (würziger Ricotta), Semuda (magerer Käse); Taleggio, Gorgonzola aus dem Gebiet um Lecco; Fiorone und Robiola (beide in Grotte gereift).

Grotten

I Grotti – rustikale Gaststätten in natürlichen Felshöhlen: kleine Mahlzeiten, regionale Gerichte; Verkauf regionaler Produkte.

Delikatessen-Shop

Le Specialità Lariane: Fischspezialitäten, geräuchert, mariniert, FischMousse; Direktverkauf, Degustation; Familienbetrieb; Via Cinque Giornate 59, 22100 Cernobbio, Tel: (+39 0344) 55 250; www.lespecialitalariane.it

Weine

Hervorragende Weine z.B.: Riviera del Garda Bresciano DOC Weine; DOC Oltrepò Pavese Weine oder edle Perlweine aus Franciacorta;

Enoteca

Enoteca Da Gigi: Weinbar & Shop; über 500 Weine; beliebter Treff zum


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Aperitivo. Via B. Luini 48, 22100 Como, Tel: (+39 031) 26 31 86, www.enotecagigi.com Enoteca Cava Turacciolo: Weinkeller (18. Jh.); über 300 Weinsorten; Degustationsmenüs (Fisch); köstlich zum Aperitivo: Tagliere misto (Salami, Käse, Speck); Sallita Genazzini 3, 22021 Bellagio, Tel: (+39 031) 95 09 75, www.cavaturacciolo.it

Essen & Trinken Lieblingsplätze

Il Quinto Quarto: Familienbetrieb mit Fleischerei; Herrliches Antipasto di salumi; Desserts hausgemacht; Via Beniamino Appiani 8, 23842 Bosisio Parini; Tel.: (+39 031) 86 55 02; www.quintoquarto.eu Albergo Ristorante Vapore: ausgezeichnete Küche, am Hafen; Seeterrasse; unbedingt probieren: Risotto Col Persico (Barsch). DZ ab 85,-; Via Plinio, 22020 Torno; Tel: (+39 031) 41 93 11; www.hotelvapore.it Crotto del Sergente: Uriges Lokal in ehemaliger Grotte; Spezialität: Buchweizen-Gnocchetti mit Wildragout; über 200 Weine; Via Crotto del Sergente 13, 22100 Como; Tel: (+39 031) 28 39 11; www.crottodelsergente.it Trattoria Ruffino: kleines, feines Lokal; zwei Schritte vom See; Spezialität: Fisch-Antipasto; gute Weinkarte; Via Venini 2, 22013 Domaso Como, Tel: (+39 0344) 95 184

Schönste Orte

Como

Provinzhauptstadt, autofrei im Zentrum; individuelle Shops. Sehenswert: Dom von Como, eine der prachtvollsten Fassaden norditalienischer Architektur; Tipp: Brunate, Ausflugshügel bei Como, erreichbar per Drahtseilbahn. Kultur: Teatro Sociale di Como, www.teatrosocialecomo.it

Wohnen

Grand Hotel di Como: Mondänes Hotel in 10.000 m2 Privat-Park, am Seeufer. Swimming Pool, edle Gastronomie, Solarium, Fitness-Raum, Bibliothek, Luxuriös. DZ ab 185,-, Via per Cernobbio 41A, Tel: (+39 031) 51 61, www.grandhoteldicomo.com B&B Casa Cantoniera. Pinkfarbenes Haus, an der Straße, aber perfekt isolierte Fenster, ruhige (!) Zimmer, Klima, Frühstück im Garten. DZ ab 65,- Via Teresa Rimoldi 51, Tel: (+39 346) 41 55 012, www.casacantoniera. como.it

Essen

Osteria L´Angolo del Silenzio. Regionale Schmankerl, exquisiter Weinkeller, netter Garten: Rarität: Antipasto Bresaola di Cinghiale, luftgetrocknetes Wildschwein, hauchdünn. Viale Lecco 25, Como; Tel. (+39 031) 33 72 157, www.osterialangolodelsilenziocomo.com Ristorante Navedano. Gediegenes

Restaurant in Prachtvilla, über 500 Weine, Menü variert nach Jahreszeit, Handyverbot im Restaurant (!), exklusiv. Via G. Velzi, Como; Tel: (031) 30 80 80, www.ristorantenavedano.it Bar Il Pescatore. Herrliche Seeterrasse; Spezialität: Misultitt (Seefisch) con polenta; Tipp: Perfekter Zwischenstopp am Weg von Como nach Bellagio. Via per Bellagio 1, 22020 Faggeto Lario, Como, Tel: (+39 031) 30 96 00; www.barilpescatore.it Laglio. Verschlafener 1.000-Seelen Ort; Ehrenbürger: George Clooney. Sehenswert: Kirche San Giorgio (17. Jh.) mit Stuck und Friesmalereien. „Il Buco dell`Orso“, das Bärenloch im Orteil Torriggio 400 ü.M: Höhlenlabyrinth, Fossilien.

Grand Hotel Menàggio. First Class Hotel am See; romantische Terrasse, Garten, Pool, Restaurant, Bootsanlegestelle; gediegen, nostalgisch; 2 Restaurants, Bar, DZ ab 230,- Via IV Novembre 77, 22017 Menàggio, Tel: (0030 0344) 30 640, www.grandhotelmenaggio.com

Wohnen & Essen

Hotel du Lac: 16 Zimmer in alter, charmant restaurierter Villa, TraumTerrasse mit Seeblick; DZ ab 160,- Via del Prestino 11, 23829 Varenna, Tel: (+39 0341) 83 02 38, www.albergodulac.com Hotel Villa Cipressi. Gepflegtes Hotel direkt am See, historische Räume (15.-19. Jh.), prächtiger Barockgarten; edle Zimmer, romantisch, tolles Restaurant (Bio-Produkte); DZ ab 150,- Via IV Novembre 18, 23829 Varenna, (+39 0341) 83 04 01, www. hotelvillacipressi.it

Ristorante L´Attracco. Familienbetrieb mit herrlicher Terrasse; Fangfrischer Fisch; Via Regina 101, 22010 Laglio Terriggia, (+39 031) 40 12 71 La Locanda del Cantiere. Terrasse mit Seeblick; tolle Weinkarte; Fisch nur von lokalen Fischern; Probieren: Risotto con pesce persico (Risotto mit Barsch)! Nette Zimmer im 2 km entfernten Antico Borgo di Brienno; Via Vecchia Regina Teodolinda 91, 22010 Laglio, Tel: (+39 031) 40 14 00; www.lalocandadelcantiere.it

Varenna

04 Verträumter Ort am See; sehenswert: Kirche San Giorgio, Fresken (13. Jh.).; Tipp: Passegiata degli innamorati, Spazierweg der Verliebten: lauschiger Laubengang. Sehenswert: Villa Monastero: Museum (Kunstobjekte, Originalmöbel), prächtige Gartenanlage mit exotischen Pflanzen.

Wohnen & Essen

Cernobbio

Lecco

Wohnen & Essen

Wohnen & Essen

Exklusivster Ferienort am See, ideal zum Promi-Spotting; charmante Kombi aus Grand-Hotels und BelleÈpoque-Villen; schicke Seepromenade und Palmenallee. Ausflugstipp: Wallfahrtskirche auf dem Monte Bisbino (1.325 m). Villa d´Este: erbaut im 16. Jh.; eines der nobelsten Grand Hotels der Welt; prunkvoller Tea-Room, Top ausgestattete Zimmer, Schwimmbäder, Spa, Tennis. Park: Meisterwerk italienischer Renaissance-Gartenbaukunst; DZ ab 660,-; Via Regina 40, Tel: (031) 34 81, www.villadeste.it Trattoria Vigneta. Ruhige Lage, Zimmer mit Seeblick, Traumterrasse. Fangfrischer Fisch, mediterrane Spezialitäten. DZ ab 85,-,Via Monte Grappa 32, Tel: (031) 334 7055, www. lavignetta.it

Menaggio

Alter Ortskern, schmale Gassen, mediterranes Flair; RenaissancePalazzi um die Piazza Centrale, elegante Geschäfte, Bars, Ristoranti; beliebtes Ausflugsziel von Mailändern und Turinern.

Wohnen & Essen Hotel du Lac: Nettes Hotel auf der Piazza, direkt am See; das Café Centrale ist beliebter Treffpunkt Einheimischer; grandioser Seeblick; elegante Zimmer; DZ ab 150,-; Via Mazzini 27, 22017 Menággio, Tel: (+39 0344) 35 281, www.hoteldulacmenaggio.it

Provinzhauptstadt. Sehenswert: Fischerviertel Pescarenico, ältestes Stadtviertel am See mit krummen Gassen, Arkadengängen; elegante Flaniermeile Corso Cavour mit Modegeschäften, Café-Bars; Trutzige Basilikata San Nicoló, gewidmet dem Patron der Seeleute. Hotel Alberi. Modern renoviertes 3-Sterne-Hotel; schöne Aussicht, direkt am See, nahe Zentrum; DZ ab 95.-, Via Lungo Lario Isonzo 4, Lecco, Tel: (0039 0341) 35 09 92; www.hotelalberi.it Hotel Don Abbondio. Gepflegt, 18 Zimmer, direkt am See; reichhaltiges Frühstück; Luciano, der Hotelpächter ist Profi-Organist, bietet Orgeltouren an. DZ ab 75.-, Piazza Era 10, 23900 Lecco, Tel: (+39 0341) 36 63 15; www.donabbondio.com Trattoria Vecchia Pescarenico. Schlichte Trattoria im Fischerviertel; köstliche Fische; probieren: Fischsuppe (vorbestellen!), gute Weinkarte; Via Pescatori 8, 23900 Lecco, Tel: (+39 0341) 36 83 30, www.vecchiapescarenico.it

Bellagio

05 Mondänster Ferienort am Lago; verwinkelte Gassen, enge Treppenaufgänge. Sehenswerte Gärten: Giardini di Villa Melzi, erster Park im englischen Stil am Comer See www.giardinidivillamelzi.it; Giardini di Villa Serbelloni mit prachtvoller Gartenarchitektur, www.villaserbelloni.com


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Wohnen & Essen 5-Stern Grandhotel deluxe Villa Serbelloni: am Seeufer; Belle-Èpoque-Speisesalon; herrliche Terrasse, Pool, Privatstrand, Spa; 1 Michelin Stern (Molekularküche); DZ ab 503,-, Via Roma 1, Bellagio; www.villaserbelloni.com, www.ristorante-mistral.com Hotel & Restaurant Silvio: 3-Sterne; Terrasse, Seeblick; Brot, Pasta, Kuchen, Gelato hausgemacht; Privatstrand, Spezialität: Fischravioli in Salbeibutter. Extra: Gäste sind beim Fischen willkommen; DZ ab 90.,; Via Carcano 12, 22021 Bellagio; www.bellagiosilvio.com

Wochenmärkte

Bellagio: 3. Mi. des Monats (8.00 – 15.00 Uhr)

Chiavenna (etwa 20 km vom See; Abstecher lohnt sich!): Sa. (8.00 – 18.00 Uhr) Como: Di., Do. (8.00 – 16.00 Uhr), Sa. (8.00 – 18.00 Uhr) Lecco: Mi. (8.00 -14.00 Uhr), Sa. (8.00 -16.00 Uhr) Weitere Märkte: www.comer-see-italien.com

Veranstaltungen

„Mille Miglia“, Oldtimer-Ralley: Legendäre 1.000 km Brescia-Rom. 15.-18. Mai 2014. Muss man (zumindest vom Straßenrand) gesehen haben! Tipp: Concorso d´Eleganza: Villa d´Este in Cernobbio/April –Oldtimerprämierung, www.villadeste.it

„Sagra di San Giovanni“: Insel Comacina, 24. Juni (falls Werktag, am folgenden Sa. od. So.); Prozession, nächtliches Lichter- und Feuerwerkspektakel. Spezialität: Polenta mit Schnecken. Birdwatching-Festival im Naturpark Pian di Spagna: dreitägige Veranstaltung; Vorträge; Führungen. Spargelfest in Rogaro bei Tremezzo: 3. Sonntag im Mai zu Ehren der Schwarzen Madonna; Spargelspezialitäten in allen Ristoranti. Tisch reservieren! Giornate Mondiale Guzzi: Moto Guzzi Treffen. Im Produktionsort Mandello im Herbst. Ganzjährig: Vernissagen, Feste, Konzerte – am See, teils in Privatvillen.

CAMPING VILLAGE PINO MARE LIGNANO Das Feriendorf Camping Village Pino Mare liegt direkt am Strand und bietet moderne Mobilheime, die voll ausgestattet sind. Sehr schöne Stellplätze für Camper, ein Wasserpark mit beheizter Whirlpoolzone, eine Fitnesszone, Tennis, Hallenfußball und Basketballfelder stehen zur Verfügung. I - 33054 Lignano Sabbiadoro/Riviera (UD) Lungo Mare R. Riva, 15 Tel. (+39) 0431.424424-5 Fax (+39) 0431.424427 e-mail: pinomare@sil-lignano.net

Sie können ab sofort Ihren individuell abgestimmten Aufenthalt auf

www.campingpinomare.it

buchen.


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Mit der Ehefrau auf Kreta, mit der Tochter auf Teneriffa: Wörthersee-Bootsbesitzer Hans Schmid denkt auch an eine (richtige) Schiffsreise

Reisen als Toleranzübung

Hans Schmid im Reisefragen-Wordrap: Der Geschäftsmann, Winzer und Eishockey-Boss übernachtete in Triest im Eisenbahnwaggon, er fährt gerne nach Sauris und möchte mit Saint-Exupery durchs 20. Jahrhundert fliegen. HEINZ GRÖTSCHNIG INTERVIEW PRIVAT, GRÖTSCHNIG FOTOS

Ihre erste Reise?

Das beste Reiseziel für Weinfreunde?

Als Kind mit dem Zug von Villach nach Triest. Mein Vater war Eisenbahner, wir konnten deshalb in Triest im Liegewagen schlafen.

Italien – Toskana, Piemont, aber auch die Emilia Romagna

An welche Reise erinnern Sie sich am liebsten?

An zwei: Einmal mit meiner Tochter allein nach Zypern, das war schön. Und als frisch Verliebter mit meiner Frau nach Tunesien – es war Ramadan, aber das war uns egal.

Zur Person

Hans Schmid, 73, ist gebürtiger Villacher. Der frühere Eigentümer der Werbeagentur GGK ist Wiens größter Winzer, Gastronom (Mayer am Pfarrplatz, Pfarrwirt), er besitzt das Kaufhaus Steffl und mehrere Immobilien, auch das Hotel Parks in Velden. Schmid ist Präsident der Vienna Capitals und Mitherausgeber des Restaurantführers A la Carte.

Welchen Nutzen ziehen Sie aus Reisen?

Wissen und Toleranz. Reisen ist die größte Toleranzübung überhaupt. Das ideale Reiseauto?

Eine Limousine mit großvolumigem Motor und langem Radstand – wir fahren Jaguar und BMW.

An welche am wenigsten gerne?

Was hören Sie im Auto am liebsten?

An eine nach New York vor einem Jahr. Vier Stunden Wartezeit bei der Einreise und der Zoll hatte unsere Koffer aufgebrochen.

Hörbücher, da fährt man langsamer. Schlager sind vergeudete Zeit. Die ideale Reiselektüre?

Welches Hotel möchten Sie unbedingt noch einmal besuchen?

Lektüre aus dem jeweiligen Land.

La Mamounia in Marrakesch – unfassbar!

Kreditkarte und Notfallapotheke.

Welches nie mehr? (warum)

Computer – mitnehmen oder daheim lassen?

Das Oasis auf Gran Canaria. Schrecklich.

Ich nehme das iPad mit – zum Surfen.

Was taugt als Souvenir?

Ihr Lieblingsplatz im Alpe-Adria-Raum?

Essen und Trinken. Damit kann man den Urlaub zu Hause verlängern.

Das Aquarium in Triest – da habe ich den ersten Haifisch meines Lebens gesehen.

Welches würden Sie nie kaufen?

Das beste Essen gibt’s . . .?

Industriell gefertigte Handwerkskunst.

. . . im „Frierss Feines Haus“ in Villach.

Wie fotografieren Sie auf Reisen?

Ihr italienischer Lieblingswein?

Mit Handy und mit Kamera – mit der Kamera fotografiere ich besser, mit Bedacht.

Tocai Friulano

Woran erkennt man den Massentouristen?

Ach, manche müssen doch so reisen, das muss gar nicht negativ sein. Welchen Geheimtipp im Alpe-Adria-Raum verraten Sie unseren Lesern?

Sauris, die deutsche Sprachinsel in Friaul– mir taugt die alte Sprache dort. Was zeichnet das ideale Reiseziel aus?

Dass man bequem hinkommt und sich sofort wohl fühlt.

Das wichtigste Reiseaccessoire?

Welchen berühmten Menschen hätten Sie gerne als Reisebegleiter?

Antoine de Saint-Exupery Wenn es Zeitreisen gäbe – welche Zeit sollte es sein und welche Gegend?

20. Jahrhundert, um mit Saint-Exupery zu fliegen. Wohin geht die nächste Reise?

Eine Schiffsreise – ich habe noch nie eine gemacht, war auch noch nie in Fernost oder in Südafrika. ■


Friedenswege Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Im wildromantischen Soča-Tal wird des Irrsinns von zwölf Isonzo-Schlachten gedacht. Im Kobarid-Kriegsmuseum und entlang des „Weg des Friedens“ – einem Weitwanderweg vom Mangart bis zur Adria. HEINZ GRÖTSCHNIG TEXT HEINZ GRÖTSCHNIG , KK FOTOS

Das Museum in Kobarid versteht sich als Friedensmuseum: Es dokumentiert den Krieg - und seinen Irrsinn

W

as für eine Landschaft: Mit der türkisgrünen Soča, mächtigen Felsen, grünen Almen, tiefen Schluchten. So friedlich sieht alles aus, als ob hier keiner Gämse ein Haar gekrümmt werden könnte. Und genau hier, im touristischen Idyll, ein Kontrast des Irrsinns: Im Ersten Weltkrieg zog sich eine blutige Front durch dieses wildromantische Isonzotal. Weil Italien am 23. Mai 1915 Österreich-Ungarn den Krieg erklärt hatte, fanden hier einige der furchtbarsten Gebirgsschlachten der Menschheitsgeschichte statt. Mit erbitterten Kämpfen um jeden Felsen, mit unfassbarem Einsatz an Menschen und Material, mit noch unfassbarerem Leid, das gnadenlose Militärstrategen über Einheimische und Soldaten brachten. Zwölf Isonzoschlachten gab es von 1915 bis 1917, wie viele damals wirklich gefallen sind, weiß keiner so genau. Einmal ist von 300.000 die Rede (plus eben so vielen Vermissten), dann von mehr als 500.000, die dem Giftgas, den Granaten, Bomben, Minen, Sperrfeuern zum Opfer fielen.

„1917 wog der durchschnittliche Österreich-UngarnSoldat 50 Kilo. Und hatte etwa 60 Kilo an Ausrüstung zu tragen“, weiß Jozef Stric, zu Deutsch: Josef Onkel. Er ist einer der Führer im „Kobarid-Museum“ und am „Pot Miru“, dem„Weg des Friedens“, einem Weitwanderweg entlang der alten Frontlinien. Stric führt uns durch ehemalige italienische Stellungen und Kavernen am Kolovrat oberhalb von Tolmin. Heute ist dieses Gelände ein Freilichtmuseum. Gegenüber, am 2.200 Meter hohen Krn, hatten sich die Österreicher in den Felsen verschanzt. „Im ersten Winter gab es dort sechs bis acht Meter Schnee“, weiß unser Führer. Die Soldaten mussten Seilbahnen bauen, um Waffen und Munition auf die Berge zu bringen. Sie schufteten tonnenweise Material auf Karren und mithilfe von Mulis auf die Höhen. Wozu? Jozef Stric weiß es auch nicht. Keiner mit Menschenverstand wird das wissen, verstehen können. Auch das Kobarid-Museum, 1993 mit einem EU-Museumspreis ausgezeichnet, kann das Warum des Irrsinns nicht erklären. Aber es kann diesen Krieg in vielen Bildern zei-


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gen: kameradschaftliche Erinnerungsfotos und Gulaschkanonen, lässig gestylte Flieger, die vor ihren zerbrechlichen Maschinen posieren und dann der bitterste Ernst – zerrissene Leiber, abgestürzte Flugzeuge, zerstörte Gesichter, Unglückliche in den unglücklichsten Lagen. „Wir zeigen mehr als 500 Exponate“, erklärt Željko Cimprič, Kustos der Ausstellung. Dass Ernest Hemingway, der über Erlebnisse an der Isonzo-Front ein Buch ("In einem anderen Land") geschrieben hat, im Krieg hier gewesen sei, bezweifelt er schmunzelnd: „So viel ich weiß, ist der erst 1918 nach Europa gekommen.“ Doch mit der zwölften Isonzo-Schlacht war der Krieg hier 1917 fast vorbei. Noch heute wundert man sich, wie die zahlenmäßig deutlich unterlegenen Österreicher mit deutscher Hilfe bei Kobarid die Italiener umgehen und ihnen so bei Tolmin in den Rücken fallen konnten. „Über diese Hügel ist Rommel mit seinen Leuten gekommen“, erzählt Herr Stric am Kolovrat von der Kriegslist des Durchbruchs, die den Italienern bei Kobarid eine schwere Niederlage bescherte.

In Kobarid waren damals viele Kärntner stationiert, in Tolmin mehr Steirer und Burgenländer. Die sterblichen Überreste vieler Soldaten aller liegen nun nach Nationen getrennt in Beinhäusern und auf Soldatenfriedhöfen, die den „Weg des Friedens“ säumen. Entlang des Weges gibt es auch elf private Sammlungen, die man besichtigen kann. „Viele Sammler sind noch heute an Wochenenden mit dem Detektor unterwegs, um Kriegsrelikte zu finden", weiß Katja Sivec von der Friedensweg-Stiftung „Pot Miru“. Mehrmals im Jahr finden Messen statt, wo diese Relikte gekauft oder getauscht werden. So ist dieser Krieg für manche sogar heute noch ein Geschäft. Man kann sein Jubiläum aber auch zum Anlass nehmen, sich hier den Wahnsinn jedes Krieges vor Augen führen zu lassen. Im Museum, am Friedensweg in den Freilichtmuseen, mithilfe der Lektüre, die es hier massig zu kaufen gibt. Und dann ist dieses Soča-Tal ja auch touristisch und kulinarisch eine Reise wert. Das ist vielleicht der größte Trost in diesem Tal: Wenn heute Ausländer her kommen, tun sie das in friedlicher Absicht. ■

Das Weltkriegsmuseum hat 60.000 Besucher im Jahr, auch private Sammler zeigen Kriegsrelikte


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kobarid-info

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Kobarid Buchtipps „Weg des Friedens“ Führer. ISBN 978 961 91816 8 3. Alles über den Weg des Friedens auf Deutsch. Erhältlich im Kobarid-Museum, bei „Pot Miru“ Stiftung. „Slowenien“ Michael Müller Verlag – kompetenter Slowenienführer mit Kapitel über das Soča-Tal. 20,50 € Nationalpark Triglav – Ein Bergparadies in Slowenien. Informativer Wanderführer Wolfram Guhl beschreibt 20 spannende Routen durch den Nationalpark Triglav, auch entlang der Soča/Isonzo. Styria regional, 19,99 €

Auf Deutsch Karfreit, auf Italienisch Caporetto. Slowenische Gemeinde im oberen Soča-Tal (Isonzo), ca. 4400 Einwohner. War 1917 Schauplatz der furchtbaren 12. IsonzoSchlacht, fiel nach dem 1. Weltkrieg von Österreich-Ungarn ans Königreich Italien. Im Zweiten Weltkrieg war Kobarid bald unter der Kontrolle der Tito-Partisanen, kam 1946 im Pariser Friedensvertrag zu Jugoslawien. In Kobarid treffen alpine und mediterrane Einflüsse aufeinander. Heute lebt die von hohen Bergen (Julische Alpen) umgebene Gemeinde hauptsächlich vom Tourismus –Wassersport auf der Soča, Wandern, Bergsteigen, Paragliding, Biking.

Weltkriegsmuseum

Das 1990 eröffnete Kobariški Muzej (Kobarid-Museum) zeigt auf drei Stockwerken viele Bilder und Relikte aus den Isonzo-Schlachten sowie ein mächtiges Relief, in dem die Frontverläufe 1917 dokumentiert werden. Das Museum wurde 1993 mit einem EU-Museumspreis ausgezeichnet, im Schnitt kommen jährlich 60.000 Besucher. Zur Einstimmung können diese einen 20-minütigen Film (verfügbar in elf Sprachen) sehen. Führungen für Gruppen ab 15 Personen sind gratis. Eintritt: 5 Euro (Erwachsene). Das Museum liegt im Zentrum, es ist täglich von 9 – 18 Uhr geöffnet. 5222 Kobarid, Gregorčičeva 10, T (+38 65) 38 90 000, www.kobariski-muzej.si

12. Isonzo-Schlacht

Auch „Schlacht von Karfreit“ bzw „Durchbruch bei Kobarid“ genannt. Begann am 24. Oktober 1917 und gilt als einer der größten Gebirgskämpfe der Menschheit. Brachte einen unerwarteten Blitzkrieg-Sieg der von deutschen Einheiten unterstützten Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee, die die zahlenmäßig überlegenen Italiener überraschten und bis an den Piave-Fluss zurückdrängten. Viele Gefallene, 300.000 Italiener wurden zu Kriegsgefangenen. Am Sieg war auch Erwin Rommel, späterer „Wüstenfuchs“, beteiligt. Insgesamt fielen in den Isonzoschlachten hunderttausende Soldaten, ähnlich groß ist die Zahl der Vermissten. Die Front zog sich übrigens von der Adria über Kärnten (Plöckenpass) bis in die Südtiroler Dolomiten.

Weg des Friedens

01 Von den Alpen bis zur Adria führt der Weitwanderweg „Pot Miru“, der „Weg des Friedens“, vorbei an Schauplätzen (Freilichtmuseen, Beinhäuser) der Isonzo-Front. Der Weg beginnt in Log unter dem Mangart und führt durch wunderbar alpine Landschaft über Kluže, Bovec, Kobarid nach Tolmin. Diese Strecke (teils ident mit dem Alpe-AdriaTrail) ist in fünf Tagesetappen aufgeteilt, die Organisation Pot Miru organisiert Übernachtungen. Von Tolmin geht es hoch über der Soča weiter in die Weinhügel der Goriška Brda und nach Nova Gorica. Ab Görz bis zum Endpunkt Duino sind hauptsächlich Soldatenfriedhöfe zu besichtigen, für diese Strecke wird die Fahrt mit dem Auto empfohlen.

3| Informationsmaterial (Karten, Prospekte) über den Pot Miru und seine Freilichtmuseen gibt es unter www.potmiru.si oder im Informationszentrum der Stiftung „Wege des Friedens im Sočatal“ in Kobarid im Nachbarhaus des KobaridMuseums. Entlang der Strecke auch einige private Sammlungen von Kriegsrelikten – Infos ebenfalls im Informationsbüro. T (+38 65) 38 90 167

Tagestipp

Für einen Tag bzw. ein Wochenende empfiehlt sich als Stützpunkt Kobarid, von hier aus kann man (auch mit Führer) nach einem Besuch des Weltkriegsmuseums am „Weg des Friedens“ nach Tolmin wandern und unterwegs das Freilichtmuseum Kolovrat besuchen. In Drežnica (5 km von Kobarid) ist die Sammlung „Botognice“ von Mirko Kurinčič einen Abstecher wert. 02 PS: Führer Jozef Stric spricht sehr gut Deutsch und kann die Kriegsgeschehnisse anschaulich erklären.

Übernachten

In und um Kobarid gibt es Quartiere aller Preisklassen, vom einfachen Zimmer bis zum guten Hotel. Das „Hvala“ (****, www.hotelhvala.si, T +38 65 38 99 300 ) im Zentrum machte auf uns einen guten Eindruck, obwohl es im Internet nicht nur Topbewertungen hat. Eine besondere Adresse sind die spannend designten Alpen-Chalets Nebesa (www.nebesa.si) nahe dem Freilichtmuseum Kolovrat.

Tourismusverband

LTO Sotočoje – TIC Kobarid, Kobarid Trg svobode 16, T (+38 65) 38 00 490, www.dolina-soce.com, www.visit-soca.com

Essen

Kobarid hatte immer Gäste aus dem nahen Italien – das hat sich aufs Niveau der Betriebe positiv ausgewirkt. Zum „Gastronomiekreis Kobarid“ gehören fünf engagierte Betriebe: Top in puncto Essen und Wein ist die 03 Hiša Franko in Staro selo: Zwei Hauben im Gault Millau, feines Landhausambiente und inspirierte Küche mit Gourmetmenüs ab 55 Euro. www.hisafranko.com, T (+38 65) 38 94 120. Für adriafrische Fischküche stehen der „Kotlar“ am Kobarider Hauptplatz (www.kotlar.si, +38 65 38 91 110) und schräg gegenüber das „Topli Val“ im Hotel Hvala (www.hotelhvala.si, T +38 65 99 300). Beide in gehobener Preisklasse. Gute Hausmannskost servieren die „Gostilna Breza“ in Kobarid, Mučeniška 17 (T +38 65 38 90 041) und die GostiščePizzeria Jazbec im Nachbarort Idrsko (www.jazbec.eu, +38 65 38 99 100).

Anfahrt Kobarid

Von Kärnten über Tarvisio, Predilpass, dann durchs Sočatal über Bovec. Entfernungen: Klagenfurt – Kobarid ca. 115 km. Graz – Kobarid via Klagenfurt 255 km, Wien – Kobarid 435 km. Bergpassfreie Anfahrt über Udine und Cividale. Von Laibach sind es über Logatec, Idrija und Tolmin ca. 120 km nach Kobarid.

www.slovenia.info


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Audienz bei Neapolitano Gratia

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alpe adria magazin

lipizzaner

Das Lipizzanergestüt Piber in der Weststeiermark ist die Kinderstube der weltberühmten weißen Pferde aus der Spanischen Hofreitschule. Wir haben eine Runde durch die ehrwürdigen Stallungen und durch die Umgebung gedreht. SILVIA TRIPPOLT-MADERBACHER TEXT SPAnISCHE HOfREITSCHuLE/ARCHIV BOISELLE, SPAnISCHE HOfREITSCHuLE/ASABLAnCA.COM REnE VOn BAkEL, SILVIA TRIPPOLT-MADERBACHER, TOuRISMuS LIPIzzAnERHEIMAT, käSESTRASSE, STöLzLE GLAS, STEIERMARk TOuRISMuS FOTOS

N

eapolitano Gratia I scheint die Audienz zu gefallen. Neugierig steckt er uns seinen schwarzbraunen Kopf entgegen. Mama Gratia schüttelt ihre feinhaarige Mähne. „Passiert nix. Ist ja eh deines“, raunt die tiefe Stimme von Obergestütsmeister Harald Neukam. Um auf Nummer sicher zu gehen, rückt die Stuten-Dame ganz nah an ihr Fohlen heran. Neapolitano Gratia ist derzeit der jüngste Hengst im Lipizzanergestüt Piber, gerade mal zwei Tage alt – pumperlgesund, zutraulich, aufgeweckt. Aber er ist nicht der einzige: An die 30 Stück Nachwuchs werden heuer erwartet. Fohlenzeit! Das Lipizzanergestüt Piber (gegründet 1798) liegt bei Köflach, eine knappe Autostunde westlich von Graz. Hier taucht es nach einer langgezogenen Linkskurve auf dem Hügel hinter der Therme Nova auf. Mit Schloss, Kirche, Koppeln, grünen Wiesen sowie einer Pferdearena für 1.500 Zuschauer.

„Der“ Hebamme(r) Im Gestüt werden die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule gezüchtet. Hier bestaunen Besucher die Fohlen, schauen dem Hufschmied über die Schulter, nehmen an Führungen durch das imposante Gelände teil oder kommen bei der „Sommerfrische auf der Stubalm“ den dort grasenden Junghengsten ganz nah. Außerdem trifft man in Piber auf Harald Neukam. Der 43-Jährige ist als Obergestütsmeister nicht nur für das „weiße Ballett“ zuständig, sondern auch für 34 Mitarbeiter, Stallmanagement und Überwachung der Geburten. „Das ist wie bei echten Hebammen. Wenn die Fohlenzeit im Frühjahr losgeht, schlafe ich keine Nacht durch“, erzählt der gelernte Hufschmied. Ob es heute wieder so weit ist? „Ich tippe auf morgen.“ Neukams Liebe zu den Lipizzanern sieht man beim vertrauten Umgang mit den edlen Tieren. Ein Pferdeflüsterer? „ Das sind wir hier alle. Wir arbeiten den ganzen Tag mit den Lipizzanern, oft jahrzehntelang. Da kennt man jedes Pferd, jeden Charakterzug, jede Bewegung.“ Und das habe nix mit Flüstern zu tun, sondern mit Zuneigung und Taktik: „Denn stärker ist immer das Pferd – man muss es überlisten.“ An die 230 Lipizzaner leben in Piber auf 560 Hektar. Das Besondere: Das Bundesgestüt ist weltweit das Einzige, das über Stuten aus allen 17 klassischen Stutenfami-

lien verfügt. Außerdem wird mit allen sechs Hengstlinien gezüchtet. „Die Lipizzaner sind die älteste Pferderasse der Welt“, erklärt Neukam. Und vom Charakter her gelten sie quasi als „Golden Retriever“ unter den Pferden. „Ein Familienpferd. Lerneifrig, gutmütig, ausdauernd, lebhaft.“

Die Zugpferde Ebenfalls in der Alpe-Adria-Region: das „Urgestüt“ der Lipizzaner. In Lipica in Slowenien, nahe Triest im Karst, wurden in der Zeit der Habsburgermonarchie die edlen Pferde gezüchtet. Als diese zerbrach, kam 1920 die Hälfte der Tiere nach Österreich. Jetzt sind die Lipizzaner touristisches „Zugpferd“ einer Region in der Weststeiermark, Bezirk Voitsberg, die sich „Lipizzanerheimat“ nennt. So ist der Ort Ligist der Ausgangspunkt der Schilcher-Weinstraße mit Winzern und Buschenschenken, die „Steirische Milchstraße“ mit ihren Genussadressen (siehe Infoteil) wurde hier initiiert und viele Gäste kommen auch, um die kunterbunte Hundertwasser-Kirche in Bärenbach oder das bekannte Glasmuseum zu sehen.

Schwarze Lipizzaner Was im Gestüt auffällt: Die Werbefahnen, auf denen ein dunkelbraunes Pferd zu sehen ist. So was. Sind Lipizzaner nicht alle weiß? Harald Neukam lacht: „Das ist unser Glücksbringer.“ Etwa 95 bis 98 Prozent der Lipizzaner sind Schimmel, nur manchmal gibt es Braune oder Rappen. Als Fohlen sind alle Lipizzaner dunkel. Ab sechs, sieben Jahren werden sie immer heller. Und damit die Pferde richtig strahlen, müssen sie stundenlang gepflegt werden: „Sonst wären sie nicht so schön weiß“, ergänzt der Obergestütsmeister. Doch wie geht es mit den Lipizzanern weiter? Ausgewählte Hengste kommen mit 3,5 Jahren nach Wien, um sechs bis acht Jahre für die Hohe Schule ausgebildet zu werden. Danach geht es für Zuchtzwecke wieder nach Piber zurück. Und wenn die Lipizzaner für die Reiterei in der Hofreitschule zu alt sind, gehen sie in Pferdepension. So wie „Nima“. Er ist mit greisen 35 Jahren der Älteste. Zwei, drei Stunden marschiert er leicht federnd ins Freie. Um Stuten zu beobachten. Neukam: „Das ist noch immer sein Hobby.“ ■

Obergestütsmeister Harald Neukam (2. Bild links außen) mit seinen Schützlingen. Impressionen aus dem Pferdegestüt Piber in der Weststeiermark. Das hehre Ziel der Lipizzaner: Die Stars der Wiener Hofreitschule zu werden.


© Hundertwasser Architekturprojekt

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Info Anreise

i Ab Jun

Himmelblau

Das Gestüt Piber liegt 50 km westlich von Graz. Von Wien/Graz kommend: Bei Mooskirchen von A2 abfahren, in ca. 40 Autominuten über Voitsberg und Bärnbach nach Köflach. Von Klagenfurt: 109 km. Am Packsattel abfahren über die B70 Richtung Edelschrott und Köflach. Lipizzanergestüt Piber Öffnungszeiten: Bis Ende Oktober Mo.-So. 9.30-17 Uhr. Kein Stallbesuch von 12-13 Uhr (Fütterung). Wintersaison November - März. Eintritt. Gestütsbesichtigung: 12 Euro/ Erwachsene. Almführung: 7 Euro. Schmiederlebnis: 15 Euro. Einzelführungen 11 und 14 Uhr. Sehenswert. Gestütsrundgänge, „Junge Wilde“-Almführung auf der Stubalm (Juni bis September), Erlebnistag Schmiede, Kutschenfahrten, Herbstparade und Lipizzaner-Kulinarium, Lipizzaner-Almabtrieb. Kutschensimulator. Hier kann man sich als Gespannfahrer beweisen. Wagenremise. Historische Kutschen. Im Schüttkasten ist das Gestüts-Museum untergebracht. Kinder. Erlebnisspielplatz und Kindererlebnisweg mit 13 spannenden Stationen. 2,50 Euro Aufpreis zur Eintrittskarte. Arena. 1.500 Sitzplätze, hier kann man Lipizzaner in Aktion erleben. Café Caballero. Café im Schloss Piber. Sonnenterrasse, Eis. Mo., Di. 11-16 Uhr, Mi., Do., Fr. von 9.30-17 Uhr, Sa. und So. 9.30 bis 18 Uhr. Lipizzanergestüt Piber. Piber 1, 8580 Köflach. (+43 31 44) 33 23, www.piber. com

Lipizzanerheimat

Der friche Sommer duftet nach Lavendel und Zitronengras.

Tourismusverband Lipizzanerheimat. An der Quelle 3, 8580 Köflach. (+43 31 44) 72 777, www.lipizzanerheimat.at

Urlaub ab € 85,–

Gasthof Reinisch. Gute steirische Gaststätte mit traditioneller Küche. Familienbetrieb. Zimmer. Judenburgerstraße 46, 8580 Köflach. (+43 31 44) 26 53, www.reinisch-gasthof.at Gasthof Ross-Stüberl. Gutbürgerliche Küche im Lipizzanergestüt Piber. Zimmer. Fesselweg 1, 8580 Köflach/Piber. (+43 31 44) 34 22, www. piberwirt.at

blumau.com

Kulinarik rundum

Burgrestaurant Obervoitsberg. Küchenchef Walter Prettenthaler verwöhnt neben der Burgruine Obervoitsberg mit toller Aussicht auf Stadt und Umland. Schlossberggasse 5, 8570 Voitsberg. (+43 31 42) 26 455, www.waltersburgrestaurant.at Landgasthaus Krämerwirt. Bodenständige, saisonale Küche, gemütlich. Schafkäse im Schilcherschinken, Gemüse-Risotto, Hühnerfilet mit Polentaknödel. Ligist 35, 8563 Ligist. (+43 31 43) 30 40, www.landgasthaus-kraemerwirt.at Gasthaus Buchhaus-Ritt. Steirische Wirtshauskultur. Eigene Fleischhauerei, Hauptplatz 39, 8570 Voitsberg. (+43 31 42) 22 381, www. buchhaus.at Ausflugsgasthaus Preschan. Verfeinerte regionale Küche: Backhenderl in Kürbiskernkruste, zartrosa Lamm, gebratener SaiblingSteirisches Wurzelfleisch, Frischkäse-Taschen usw. Arnsteinstraße 130, 8570 Voitsberg. (+43 31 42) 22 810, www.preschan.at

9 Dorfwirte

9 Dorfwirte in der Lipizzanerheimat auf einen Klick. www.dorfwirt.at Feindestillerie Hochstrasser. Edelbrände, Schnäpse, Liköre. Erlebnisdestillerie. Marktplatz 12, 8562 Mooskirchen. (+43 31 37) 22 32, www. schnaps.at

Steirische Milchstraße

1 Verein der Käseproduzenten. Jede Menge bester Käse-Adressen, Tipps zum Thema Wein, Buschenschenken. Großes „Voitsberger Käsefest“ am 13. September 2014 (10-18 Uhr) auf der Burg Obervoitsberg. Conrad-von-Hötzendorf-straße 14, 8570 Voitsberg. (+43 31 42) 22 416, www.milchstrasse.at Hofmolkerei & Käseakademie Tax. 1. Steirische Käseakademie. Zuschauen, verkosten. Piberegg 3, 8580 Köflach. (+43 31 44) 55 36, www.molkereitax.at

Schilcher-Weinstraße

2 Ligist ist Ausgangspunkt der SchilcherWeinstraße mit Buschenschenken und Weinbau-Betrieben. Der „Schmankerlweg“ ist mit vielen Genuss-Adressen gepflastert. Alpenbrot Bäckerei-Café Jechart. Bekannt für Alpenbrot aus Natursauerteig. Ab 5 Uhr gibt es frisches Brot. Packer-Straße 4, 8583 Edelschrott. (+43 31 45) 294, http://baeckerei.jechart.at


GENUSS, STIL UND SPA IN BAD RADKERSBURG

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Unterkunft

Gesundheitshotel Nova. Bei der Therme Nova findet man das 4-Sterne-Kur- und Gesundheitshotel. Therme und Hotel sind mit Standseilbahn „Thermenexpress“ verbunden. Sauna, Spa. NF ab 72 Euro p. P. An der Quelle 1, 8580 Köflach. (+43 31 44) 70 100-0, www.novakoeflach.at Golf Hotel Maria Lankowitz. Familiäres Golfhotel (****) mit sieben Zimmern bei 18-Loch-Golfanlage. Ab 48 Euro p. P. Golfclub Erzherzog Johann. Puchbacherstraße 109, 8591 Maria Lankowitz. (+43 31 44) 69 70, www.golf-marialankowitz.at Naturhotel Enzianhof. Viel Holz zum Wohlfühlen im Naturhotel. NF ab 56 Euro pro Person. Oberwald 49, 8563 Ligist. (+43 31 43) 21 06, www.enzianhof.at Hotel Bergwirt. 4-Sterne-Wohlfühlhotel auf 1.000 Metern Seehöhe, am Südhang der Stubalpe. Graden 127, 8593 Graden bei Köflach. (+43 31 44) 23 80, www. bergwirt.com

Freizeit & Sport

3 Therme Nova. Über 1.000 Quadratmeter Thermalwasser, 25-Meter-Sport-becken, Wasserfall, Sauna-Landschaft usw. Tageseintritt: 20 Euro. Mittwoch: Familientag, Kinder unter 12 gratis. Montag: Seniorenermäßigung. An der Quelle 1, 8580 Köflach. (+43 31 44) 70 100-0, www.novakoeflach. at Sportpark Piberstein. 16 Hektar großer See mit Trinkwasserqualität. 330-Meter-Wasserrutsche, Trampolin, Tretboote, Kinderspielplätze usw. Auf der Frei-lichtbühne Konzerte. Hotel am See mit Panorama-Sauna. Am See 2, 8591 Maria Lankowitz. (+43 31 44) 70 959-70, www.piberstein.at

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Golfen

18-Loch-Anlage in Maria Lankowitz. Zwischen Wäldern, Hügeln, Wasserläufen, Seen und Teichen als Kulisse. Golfclub Erzherzog Johann Maria Lankowitz. Puchbacherstraße 109, 8591 Maria Lankowitz. (+43 31 44) 6970, www.golf-marialankowitz.at

Genussradeln

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O M A N T I K - TA G E – DAS GÖNN’ ICH MIR

• 3 Nächte inklusive „Kulinarium der Sinne“ mit Erlebnis-Frühstücksbuffet, Mittagsjause, 6-Gang Abendmenü • 1 x Degustationsmenü mit Weinbegleitung • 1 Flasche Sekt „Edition Hotel im Park“ am Zimmer zur Begrüßung • 1 x Sinnreich-Wohlfühlmassage mit anschließender Teezeremonie • Fotoshooting inklusive Erinnerungsbild • Privater Thermen- & Saunagenuss Ganzjährig buchbar

Preis pro Person ab Euro

391,-

Radtouren vom Lipizzanergestüt Piber zur Hundertwasser-Kirche in Bärnbach, ins Glas-Museum Bärnbach und zum Wallfahrtsort zum Heiligen Wasser, weiter Richtung Schilcherland Mooskirchen und Ligist bis zur Wallfahrtskirche Maria Lankowitz, www.genussradeln.at

Kunst & Kultur

St. Barbarakirche von Friedensreich Hundertwasser. Bunteste Kirche Österreichs. Meisterwerk von Friedensreich Hundertwasser. Mit goldenen Zwiebelkuppeln, Kugeln, zwölf Toren. Offen: 8-18 Uhr. Eintritt mit Führung: 2,50 Euro/Erwachsene. Piberstraße 15, 8572 Bärnbach. (+43 31 42) 62 581. 4 Glas-Museum Bärnbach. Glasbläser haben in Bärnbach lange Tradition. Glas-Museum und Stölzle Glas-Center. Mo.-Fr. von 9-17 Uhr, Sa. 9-13 Uhr. Erw. 6,50 Euro. Hochtregister Straße 1-3, 8572 Bärnbach. (+43 3142) 62 950, www.glasmuseum.at Mosesbrunnen im Stadtpark Bärnbach. Von Künstler Ernst Fuchs als Ergänzung zur Hundertwasserkirche gestaltet. Ein mit 144.000 Glasmosaikteilchen und 420.000 Kieselsteinen verkleideter Brunnen im Stadtpark.

Zuvorkommendes Service, feinste Kulinarik und echte Herzlichkeit erwarten Sie im Romantik Hotel im Park. Die einzigartige Lage inmitten eines 100-jährigen Naturparks, die private Thermen- und Saunalandschaft und wohltuende Behandlungen im „Sinnreich“ runden den Hochgenuss-Urlaub ab.

GENUSS, STIL UND SPA IM ROMANTIK HOTEL IM PARK****SUPERIOR T: +43 3476 2571-0, res@kip.or.at, www.hotel-im-park.at

Mitglied der renommierten Gruppe Romantik Hotels


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Foto: Marktgemeinschaft Steirischer Wein

Steiermarks gute Weinmacher

W E I N G U T

E L S N E G G

Auf einem der malerischen Hügel gelegen, eröffnet sich von unserem Weingut ein traumhafter Ausblick über die angrenzenden Weinberge wobei der Genuss am steirischen Wein, glasweise in der Buschenschank getrunken, das Leben schöner macht. Eine willkommene Abwechslung bieten die Genusskomfortzimmer, welche zum längeren verweilen im Naturpark südsteirisches Weinland einladen - gönnen Sie sich das Vergnügen die einzigartigen Genüsse unserer Region zu erforschen und zu entdecken. Wir arbeiten und leben mit der Natur, den vier Jahreszeiten. Daraus ergibt sich Abwechslung und Leidenschaft. Als reiner Familienbetrieb setzen wir auf unsere größte Stärke: Gemeinsamkeit. Jeder von uns hat seinen Schwerpunkt im Betrieb gefunden, bei dem er von allen tatkräftig unterstützt wird. Die Wissenschaft des Weines wird seit Generationen übermittelt. Das Geheimnis, die Kunst die Weingärten zu pflegen, die Trauben zu ernten und den Wein auszubauen unterliegt bei uns der weitergegebenen Erfahrung, sowie innovativen Veränderungen im Laufe der Zeit. Am Eckberg haben wir ebenso tiefgründige Wurzeln geschlagen, wie unsere Rebstöcke, hier ist unser wirkliches Zuhause. Weingut ELSNEGG Eckberg 26, 8462 GAMLITZ - Südsteiermark Tel. 03453-4812, weingut@elsnegg.at www.elsnegg.at

Bioalm Wassermann-Wirt, Sommereben 8, 8511 St. Stefan, Tel.: 03143/8113, www.wassermann-wirt.at

D

ort, wo einerseits tiefgrüne Wälder des Reinischkogels zu gemütlichen Wanderungen locken, und andererseits die Rebstöcke des Schilchers sonnige Hügel bedecken, dort liegt die Bioalm Wassermann-Wirt. Damhirsche und Rothirsche im hauseigenen Gatter gezüchtet, liefern das hochwertige Grundprodukt, welches in der Restaurantküche von Lydia Wassermann und Sohn Philipp zu erstklassigen Wildgerichten in den Monaten Mai bis Dezember veredelt wird. Darüber hinaus vertrauen wir auf bodenständige Bauern aus der Region, die uns zusätzlich mit ihren guten Lebensmit-

teln für unsere Küche versorgen. Auszeichnungen von Gault Millau, Falstaff, A la carte und Slow food bestätigen unsere Philosophie von nachhaltig, regional und authentisch. Die Trauben für Schilcherwein und Schlichersekt stammen aus dem eigenen Weingarten, und werden vom Hausherrn Toni Wassermann persönlich gekeltert. Zur Erholung stehen dem Urlaubsgast gemütliche Gästezimmer und eine Sauna zur Verfügung. Ein reichhaltiges Frühstück mit erlesenen, regionalen Köstlichkeiten bildet den perfekten Start in einen erholsamen Urlaubstag.


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steiermarks gute weinmacher

Felix Weinstock Mitten in der berühmten Weinlage „Zieregg“, in Berghausen in der Südsteiermark, direkt an der slowenischen Grenze, vergärt, brennt, braut und mixt Felix Weinstock mit Sohn Vasco handgemachte Köstlichkeiten: Fassgereifte Balsam-Essige, Fruchtessige, Chutneys und Senf, sowie Brände & Liköre. Alles aus sonnenverwöhnten Früchten, handverlesen und von Spitzenqualität. Felix und sein Sohn laden Sie gerne auf eine Verkostung Ihrer Spezialitäten ein, täglich von 8-12 und 14-18 h.

Felix Weinstock

Zieregg 2 8461 Berghausen Tel. +43(0)3453 4009 mehr@felix-weinstock.at www.felix-weinstock.at

Ins_Kärntner Monat_210x90_2_Inserat Jagawirt 23.04.13 11:55 Seite 1

www.jagawirt.at

Urlaub beim Jagawirt Am Reinischkogl in der Süd-/Weststeiermark, findet man ein wahres Urlaubsparadies – den Jagawirt. Hier werden Traditionen noch gelebt, der Garten in Permakultur geführt, Schweine gezüchtet und dank der eigenen Produkte auch besonders gut gekocht. Bei uns können Sie aber nicht nur gut essen, sondern sich in unseren individuell gestalteten, urigen Zimmern ausgesprochen gut erholen und einen Urlaub der besonderen Art verbringen.

Sommereben 2, A-8511 St. Stefan o. Stainz Tel.: 03143 / 81 05, E-Mail: goach@jagawirt.at


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Veranstaltungen Feste Events

Was, wann, wie, wo? Eine ganze Menge guter Sommer-Tipps für den Alpe-Adria-Raum. Für ausflugfreudige Feinschmecker, Kulturliebhaber, Vinophile,Sportbegeisterte . . . Johann BainschaB TexT Veranstalter, KK FoTos

Mai 9. bis 11. 5.: Vinistra – Große

Messe istrischer Weine in Poreč. www.vinistra.com

10. 5.: Weinmesse in Barban. www.istra.hr 16. bis 18. 5.: Festa del Prosciut-

to crudo dolce DOP. Fest des Prosciutto in Montagnana nahe Padua. www.folclore.eu

7. 6.: Bunkerwanderung entlang

ehemaliger Partisanenbunkeranlagen auf den Anhöhen rund um das Gebiet Bad Eisenkappel/Kärnten. Für alle, die tiefer in die Welt von Maja Haderlaps Roman „Engel des Vergessens“ vordringen wollen. www.haderlap.at

4. bis 6. 6.: Festival Vegetariano (Vegetarier-Festival) in Gorizia/ Görz. www.festivalvegetariano.it

17. und 18. 5.: Sapori pro loco. Kulinarische und kulturelle Spezialitäten des Friaul in der Villa Manin in Codroipo. Weitere Termine: 24. und 25. 5. www.prolocoregionefvg.org

7. und 8. 6.: Festa del Pane e dei

18. 5.: Tag der Offenen Gärten

in Friaul-Julisch-Venetien. Weiterer Termin: 25. 5. Alle Adressen unter www.amicingiardino.it

1 | 23. bis 26. 5.: Fest der Càis

(Schnecken) in Trivignano Udinese. www.turismofvg.it

24. und 25. 5.: Cantine Aperte

2014. Tag der offenen Weinkellereien im Friaul mit über 130 Weinbaubetrieben. www.movimentoturismovino.it

31. 5. bis 1. 6.: Traditionelles

Kirschenfest in Brda. Weiterer Termin: 6. bis 8. 6. www.brda.si

2 | 31. 5. bis 1. 6.: Fiesta dai Sp-

arcs – Spargelfest in Tricesimo. www.folclore.eu

Juni 1. 6.: Vogalonga in Venedig. Ruderregatta mit tausenden Teilnehmern. www.vogalonga.it

1. 6.: Narzissenfest im Ausseer-

Dolci. Brot- und Mehlspeisenfest in Bastia di Rovolon nahe Padua. www.folclore.eu

Juli

August

3. 7.: Festa del Grano. Fest der regionalen Käsespezialität in Villamarzano bei Rovigo. www.folclore.eu

2. 8.: Traditionelles Sardellen-

6 | 5. 7.: Fischfest in Feld am

See/Kärnten. Spezialitäten von Fischen aus den Alpenseen. www.fischfest.at

6. 7.: Fest der Küche. Wettbewerb in der Zubereitung des traditionellen istrischen „Minestra“, Einblicke in die istrische Küche. Fažana, Istrien. www.istra.hr

7 | 3. 8.: 14. Jauntaler Salamifest im Stiftshof Eberndorf/Kärnten. www.salamigenuss.at

12. und 13. 7.: Festa del Prosciutto. Schinkenfest in Sauris. www.folclore.eu

8. 6.: Fest der Frühlingskräuter

19. und 20. 7.: Schinkenfest im

8. 8.: Wassermelonen-Fest in Tar bei Pula. www.istra.hr

20. 7.: Bio-Sommerfest der

8 | 8. 8. bis 9. 8.: Altstadtzauber in Klagenfurt. Flohmarkt, Straßenkünstler, regionale Spezialitäten, Livemusik in der Innenstadt. www.stadtrichter.at

in Forni di Sopra, Friaul. www.folclore.eu

12. bis 15. 6.: Fiumanka, interna-

tionale Segelregatta in Rijeka. www.fiumanka.eu

13. bis 15. 6.: Malvasia Wein Festival in Poreč und Umgebung. www.to-porec.com 13. bis 15. 6.: Fiera dei Vini – Weinmesse in Buttrio (UD). www.turismofvg.it 14. 6.: Genussfestspiele 2014. Diesmal bei Luk und Ula Strasser auf der Alten Burg in der Künstlerstadt Gmünd/Kärnten www.genussfestspiele.at 21. 6.: Miesmuschel-Fest in Vabriga. Weiterer Termin: 16. 8. www.istra.hr 21. 6.: Festival der istrischen

Minestrone in Gračišc´e. www.istra.hr

5 | 27. bis 30. 6.: Aria di Festa.

Vulkanland. Österreichs größtes Fest regionaler Schinkenspezialitäten. www.schinkenfest.at Ramsauer Bioniere in der Steiermark. Spezialitäten von Bio-Bauernhöfen, Bio-Weine, Bio-Bier, etc. www.bioregion-ramsau.at

20. 7.: Krapfenkirchtag in Mö-

nichwald/Steiermark. Nach traditionellen, regionalen Rezepten gebackene Krapfen. www.joglland-waldheimat.at

20. 7.: Festa del Redentore in Venedig. Üppig geschmückte Boote in allen Kanälen, tausende Besucher, großes Feuerwerk. www.folclore.eu 25. 7.: Fete Blanche, das Fest in Weiß, rund um den Wörthersee. www.feteblanche.at

25. bis 27. 7.: Saiblingsfest in Aussee. Wirte bieten Spezialitäten vom Seefisch. www.ausseerland.at

1. 6.: I Cjarsons. Ein Fest der regi-

28. und 29. 6.: Südtiroler Erd-

26. 7.: Sardellenfest in Tar nahe Pula. www.tar-vabriga.com

29. 6.: Ironman Austria in Kla-

27. 7. bis 3. 8.: Villacher Brauchtumswoche mit abschließendem Villacher Kirchtag. Größtes Brauchtumsfest Kärntens. www.villacherkirchtag.at

rol. 31 Kellereigenossenschaften, private Weinkellereien, Weingüter, Weinbauern und Winzer an der Südtiroler Weinstraße zwischen Bozen, Montan und Kaltern öffnen an diesem Abend ihre Tore. www.suedtirol.info

2. und 3. 8.: Marmor und Marillen: Fest der beiden Schätze von Laas im Vinschgau. www.suedtirol.info

Speckfest in Hermagor/Kärnten. www.speckfest.at

Das große Schinkenfest in San Daniele di Friuli. www.ariadifesta.it

3 | 7. 6.: Nacht der Keller in Südti-

2. und 3. 8.: „Gramperijada“ – Kartoffelfest in Kaštelir. www.istra.hr

4 | 7. und 8. 6.: 22. Gailtaler

land/Steiermark mit Stadtkorso in Bad Aussee und Bootskorso auf dem Altausseersee. www.narzissenfest.at onaltypischen, gefüllten Teigtaschen in Sutrio nahe Arta Terme. www.turismofvg.it

fest in Fažana (nahe Pula). www.istra.hr

beerfest in Martell. Dem höchsten geschlossenen Erdbeeranbaugebiet Europas. www.suedtirol.info

genfurt am Wörthersee. www.ironman.com

29. 6. bis 6. 7.: World BodyPainting-Festival in Pörtschach am Wörthersee. www.bodypainting-festival.com

29. 7. bis 3. 8.: A1 Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt am Wörthersee. www.beachvolleyball.at

7. 8.: Tomatentag in Umag. www.istra.hr

9 | 8. bis 17. 8.: Gackern 2014. Geflügelspezialitäten-Fest in St. Andrä/Lavanttal in Kärnten. www.gackern.com

14. bis 17. 8.: Schilchertage in Stainz/Steiermark. Eines der größten Weinfeste des Landes. www.schilchertage.at 10 | 15. 8.: Festa dell’Aglio di Resia – Knoblauchfest in Resia im Kanaltal. www.folclore.eu 16. und 17. 8.: Honigfest in Hermagor/Kärnten. www.honigfest.at 23. 8.: Genussfestspiele 2014,

diesmal bei Sissy & Stefanie Sonnleitner in KötschachMauthen. www.genussfestspiele.at

29. 8. bis 1. 9.: Bleiburger Wiesenmarkt. Eines der ältesten Volksfeste in Kärnten. www.bleiburgerwiesenmarkt.at 30. 8.: Murbratlfest in Weiz/

Steiermark. Das Murbratl ist ein geräuchertes, luftgetrocknetes Karree, eine Spezialität der Region. www.stadtmarketing-weiz.at

30. und 31. 8.: Tage der offenen Kellertüren im steirischen Weinland. www.steirischerwein.at


Ausstellungen & Kulturtermine 10 | 1. 5. bis 2. 11.: Der Mann aus Nazareth – Mensch, Gott, Mythos. Sommerausstellung im Stift St. Paul/Lavanttal. www.stift-stpaul.at 10. 5. bis 5. 10.: James Rizzi und die Wegbereiter der Pop Art. Sommerausstellung in der Künstlerstadt Gmünd in Kärnten. www.stadtgmuend.at 10. 5. bis 9. 11.: Körperbilder/Podoba telesa: Gemeinschaftsausstellung

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des Werner-Berg-Museums Bleiburg mit dem Museum Slovenj Gradec, www.wernerberg.museum

16. bis 18. 5.: Hedda Gabbler. Das Ibsen-Schauspiel in einer Inszenierung von Martin Kušej. (0 46 3) 54 0 64. www.stadttheater-klagenfurt.at

24. 5. bis 31. 8.: For your eyes only. Privatsammlung von Manierismus bis Surrealismus. Guggenheim-Museum Venezia. www.guggenheim-venice.it 7. 6. bis 23. 11.: 14. Architektur-Biennale in Venedig. www.labiennale.org bis 18. 6.: „L’immagine della città europea dal rinaschimento als Secolo di Lumi“. Ausstellung zum „Bild der Stadt“, wie es sich vom 16. bis ins frühe 19. Jh. entwickelte. Palazzo Correr in Venedig. www.visitmuve.it

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24. bis 30. 6.: Udine Jazz, großes Jazzfest mit zahlreichen Bühnen. www.fvg.info 20. 6. bis 20. 7.: Styriarte 2014, die steirischen Festspiele der klassischen Musik.Thema: Im Zauber der Natur. www.styriarte.com

20. 6. bis 5. 7.: Festival Lent in Maribor. Musik, Folklore. www.festival-lent.si 20. 6. bis 7. 9.: 92. Opernfestspiele in der Arena di Verona. www.arena-verona.de 21. 6.: Nacht der offenen Museumstüren in Ljubljana. www.visitljubljana.si 22. 6.: Pearl Jam, Konzert in Triest. www.turismofvg.it

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24. 6.: Billy Idol – Rockkonzert in der Tivoli-Halle in Ljubljana. www.visitljubljana.si

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25. 6. bis 30. 8.: Komödienspiele Porcia in Spittal/Drau. Heuer u.a. Shakespeares’ „Was ihr wollt“, Feydeaus „Die Brautwerber“, Woody Allens „Spiels noch mal, Sam“. www.komoedienspiele-porcia.at

ab 27. 6.: Die Steiermark und der Große Krieg. Ausstellung zum Gedenkjahr 2014 im Museum im Palais in Graz. www.museum-joanneum.at 27. 6. bis 5. 7.: The Rake’s Progress. Oper von Igor Fjodorowitsch Strawinski im Teatro La Fenice in Venedig. www.teatrolafenice.it 2. bis 5. 7.: 54. Jazz Festival Ljubljana, www.visitljubljana.si

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2. bis 6. 7.: 38. Bachmannpreis in Klagenfurt. www.klagenfurt-tourismus.at 17. bis 21. 7.: Seasplash Festival in Pula. Vier Konzerttage voller Reggae,

Dub, Ska, Rocksteady, Dancehall, Dubstep und Jungle. www.istrien7.com

19. bis 28. 7.: Mittelfest in Cividale (UD). Literatur, Musik, Tanz, Puppentheater. www.mittelfest.org 29. 7. bis 2. 8.: Olala. Straßentheaterfestival in Lienz/Osttirol. www.olala.at 2. 8. bis 1. 9.: Puppenspielerfestival in Maribor. www.lg-mb.si 1. bis 9. 8.: La Strada. Festival für Straßentheater in Graz. www.lastrada.at

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BRYAN ADAMS EXPOSED 4.7. - 5.10. Täglich außer Montag von 10 bis 18 Uhr Feiertags außer Montag von 10 bis 18 Uhr T H E AT E R G A S S E 4 W W W. S TA DTG A L E R I E . N E T

© Bryan Adams, Sir Ben Kingsley, Jänner 2010

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Urlaub – echt bio! Bio zum Frühstück, Mittag- und zum Abendessen, dazu heimisches Holz im und ums Haus sowie Strom von der Sonne – eben Urlaub auf kleinem ökologischem Fuß. Womit sich Bio-Unterkünfte hervortun und wo man sie findet. Eine Geschichte über Bioniere, Lohas und über Teilzertifizierte.

CHRISTA GRÜNBERG TEXT www.URlAUBAmBAUERNHof.AT, HERBERT RAffAlT, "dER dABERER.dAS BIoHoTEl"/JoHANNES PUCH, BIofERIEN.AT, GRUBER & TEAm/ASTRId PoSCH, BIo HoTElS, PHoTo-AUSTRIA.AT/CHRISTINE HöflEHNER, ToURISmUSvERBANd RAmSAU Am dACHSTEIN, fRIENERHof, wEISSENSEERHof FOTOS

B

iourlaub, das ist voll im Trend. Das ist gesund, nachhaltig. Das ist entspannter Urlaub unter Gleichgesinnten. Dazu kommt das reine Gewissen, dass man für Um- und Nachwelt etwas Gutes tut. Und sich selbst auch, natürlich. Schließlich will man in den wenigen und hart erarbeiteten Urlaubstagen nicht schlechter leben als im Alltag. Mit „leben“ ist in erster Linie essen gemeint. Wer täglich Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft futtert, träumt natürlich auch im Urlaub von herzhaftem Frühstückspeck von in der Erde wühlenden Schweinen, von Eiern von im Freiluft-Sand scharrenden Hühnern, von selbstgebackenem

Brot aus Getreide von fruchtbaren Böden ohne Chemie in Dünger und Pflanzenschutz. Dass der ideale Biourlaub mit einer möglichst CO2sparenden Anreise beginnt, versteht sich fast von selbst. Wirklich gute Öko-Unterkünfte sind zudem nicht nur auf der Speisekarte Bio, sondern achten auch bei Hausbau, Möbeln, Energieherkunft, Verwendung von Reinigungsmitteln auf Umweltverträglichkeit. Für all das muss der Gast oft auch etwas mehr berappen. Weil z.B. der Koch für Bio-Zutaten eben oft auch mehr als für das konventionell hergestellte Pendant bezahlt. Bioaffine kennen das eh aus eigener Erfahrung. Damit man beim


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Lebensmittelkauf nicht übers Ohr gehauen wird, prüft man die Ware auf Biosiegel oder -Zertifikat. Das kann man auch beim Urlaub tun: Richtige Bio-Gastgeber lassen sich übrigens auch zertifizieren.

Kärntner Vielfalt Bio ist Lebensweise und Einstellungssache – bei Wirten und bei Urlaubern. Das Angebot ist daher vielfältig. In Kärnten, von Saualm und Koralpe über Millstätter und Weißensee bis ins Gail- und Lesachtal, gibt es für jede Gesinnung die passende Unterkunft.

Der nahezu kompromisslose, engagierte Öko-Bewusste trifft Seinesgleichen wohl am ehesten bei den zu 100 Prozent biozertifizierten Mitgliedern des europaweiten Vereins der „Bio Hotels“. Ob eingefleischt oder eingepflanzt, sie bieten in Küche und Keller nur Bio an, bevorzugen regionales Bio, unterstützen aber auch solches von außerhalb. Holzböden und -möbel sind naturbelassen, geölt und nicht lackiert, Strom liefert die Sonne, Wärme manchmal auch. „Wir haben eine breite Gästepalette von 30- bis 60-Jährigen, da gibt es große Auffassungsunterschiede über die Definition von Bio. Während für Ältere Bio eher nur mit Essen zu tun hat,

Biourlaub macht Spaß, entspannt und schmeckt - so köstlich wie der handgebröselte Ennstaler Steirerkas nach Topfen, Gewürzen und Kräutern.


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Kärntner Bio-Hotels: Elegante SeeWellness im Weissenseerhof (links unten), komfortable Ruhe am Gralhof (Mitte unten) oder Kräuterzauber beim Daberer (rechts oben).

* LOHAS = Lifestyle of Health and Sustainability: die neuen Ökos, genussorientiert und modern, aber mit konsequentem Bio- und FairtradeKonsum.

zählen bei den jungen Lohas*-Familien mit Kindern die vermehrt zu uns kommen - auch biologisch abbaubare Waschmittel und ein möglichst geringer CO2-Ausstoß des Hotels dazu“, sagt Corinna Knaller vom Gralhof am Weißensee, einem der sechs Kärntner „Bio Hotels“. Sie sitzt im Vorstand von „Bio Hotels“ und hat sich für eine zusätzliche Zertifizierung stark gemacht – für eco hotels certified (ehc), die den CO2-Verbrauch pro Gast offenlegen. Man kann sich natürlich auch bei biozertifizierten Betrieben, die nicht Mitglied von „Bio Hotels“ sind, biologisch wohl fühlen. Auch hier gibt es 100-prozentige, für die sich die Mitgliedschaft bei „Bio Hotels“ einfach nicht rentiert oder Teilzertifizierte, die nur zum Teil Bio-Produkte anbieten und bei denen Themen wie Gesundheit und Wellness mehr Gäste anziehen als Bio. Darunter sind Traditionshäuser wie „der daberer. das biohotel“ im Gailtal, der keinen „dogmatischen Zugang zu Bio hat“, wie Marianne Daberer erläutert: „Seit meine Mutter 1978 die Bio-Pension eröffnet hat, hat Bio für uns etwas mit Qualitätsverständnis zu tun. Das Grundprodukt muss die bestmögliche Qualität haben, sei es in der Küche, beim Bauen oder im Natur-SPA. Daher ist für uns auch ein regionales Produkt, das nicht biozertifiziert ist, wo ich aber die Menschen dahinter kenne, biologisch in Ordnung.“ Dann gibt es da noch die Tourismusbetriebe, die zwar Bio im Namen haben, aber die nicht biozertifiziert sind.

Wie zum Beispiel das bekannte „Biohotel Alpenrose“ in Obermillstatt. Auf der Homepage wird es als erstes Biohotel Österreichs der 1980er-Jahre gefeiert, mit dem heutigen Bio-Gedanken wollen die Hoteliers aber nichts mehr zu tun haben. Auch diese Einstellung wird Zuspruch bei Gästen finden. Verwirrend ist nur der Name, aber der bleibt. Wieder einmal eine österreichische Lösung. Bio und Landwirtschaft gehören zusammen. Lebendige, von Regenwürmern verbesserte Ackerböden, nach allerlei heilsamen und schmackhaften Kräutern duftende Bauerngärten, Hoftiere, die ein beschaulicheres Leben führen als andere – wo lässt sich das besser mit allen Sinnen erleben als beim ursprünglichsten aller Biourlaube: Urlaub am Bio-Bauernhof steht auf der Beliebtheitsskala auch in Kärnten ganz oben. Kaum teurer als normaler Bauernhof-Urlaub, ist dies ein gefragtes Spezialangebot. „Bei den Themenhöfen liegen Biobauernhöfe bereits an dritter Stelle hinter Angeboten für Kinder und Reiter“, verrät Edith-Sabath Kerschbaumer vom Landesverband Urlaub am Bauernhof (UaB) Kärnten. Die Bio-UrlaubsBauernhöfe bei UaB Kärnten – 18 von insgesamt rund 250 präsentierten Urlaubs-Bauernhöfen – haben es in sich. „Sie erfüllen hohe Qualitätskriterien, bei Betrieben mit Frühstücksangebot ist der Bio-Anteil kein willkürlicher, sondern entspricht den Wünschen eines BioKonsumenten“, weiß Veronika Gschöpf-Procházka von Bio Austria Kärnten.


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Ein idyllisches Fleckchen: Ramsau am Dachstein. Zehn Ramsauer Bioniere bieten 100 Prozent biologischen Urlaub

Die „Bioniere“ der Ramsau Wer am Bauernhof auf 100 Prozent Bio Wert legt, ist auf dem Hochplateau der Ramsau am Fuße des Dachsteins, umgeben von Zwei- und Dreitausendern der Hohen Tauern und des Dachsteinmassivs, bestens beraten. Nirgends in Österreich gibt es so eine Dichte an Hotels, Pensionen und vor allem an Bauernhöfen in voller Bio-Qualität wie hier. Rund hundert Bauern betreiben Viehzucht, etwa 30 davon sind Bio-Höfe, einige vermieteten schon früh Zimmer an naturhungrige Sommerfrischler und Wintergäste. Zehn dieser Betriebe riefen 1999, anlässlich der nordischen Ski-WM und des eigens dafür angelegten Bio-Dorfes, die Ramsauer „Bioniere“ ins Leben. „Wir waren junge Bauern und standen vor einer wichtigen Entscheidung: Welchen Weg sollten wir gehen, damit wir unseren Kindern den Hof so hinterlassen können, wie wir ihn von den Eltern übernommen haben. Gleichzeitig sahen wir die Riesenchance, Gästen, die sich im Alltag Bio ernähren, diese Qualität auch im Urlaub zu bieten“, erinnert sich Georg Berger, einer der Väter der Bioniere. Als Gast auf Georgs Frienerhof kommt man schnell mit dem engagierten Landwirt ins Gespräch und erfährt viel über Hof und Bewohner. Der Anfang der 90er-Jahre auf Bio umgestellte Hof beherbergt natürlich auch Tiere: 20 Milchkühe, mindestens ebenso viel Jungvieh, zwei Schweine, ein paar Schafe, Hühner und selbstverständlich Hund und Katz. Damit ist der Frienerhof einer der größeren im kleinstrukturierten Ramsauer Bauernland, was die Suche nach biozertifizierten Lebensmitteln nicht eben

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* Solange der Vorrat reicht. Info-Hotline: 0043 (0) 463/47858-0 Buchungsanfragen bitte direkt an das Hotel richten.

Biofan? Dann sollten sie sollte das Biofest der Ramsauer Bioniere am Frienerhof am 3. Sonntag im Juli nicht verpassen!

leichter macht. Neben Butter, Marmelade, Käse, Wurst und Fleisch braucht es auch anderes Genussvolles – zum Beispiel Brot in Bio-Qualität. Woher nehmen, in diesem rauen Bergland ohne Getreideanbau? Eine Hürde, die für die Ramsauer Bioniere erst 2006 genommen wurde, als ein junger Bäcker eine Bio-Backstube eröffnete und seither alle erdenklichen Köstlichkeiten aus Dinkel, Weizen und Roggen liefert. Eines der wenigen Häuser, das von ihm kein Bio-Brot bezieht, ist der Ramsauer Feistererhof, ein Viersternhaus und Mitglied der „Bio Hotels“. Auch dieses Haus ist etwas Besonderes. Nicht, weil Wirtin Annemarie Simonlehner Bio-Mehl zukauft und selbst bäckt. Sondern, weil man hier sozusagen aus dem Vollen schöpft: Das Fleisch für den köstlichen Braten vom Feistererschweinchen oder das gekochte Rindfleisch beim Abendmenü stammen größtenteils vom eigenen Bio-Bauernhof, wo sich Annemaries Mann Robert um die Haltung der Rinder, Schweine, Hühner und Schafe kümmert. Zubereitet wird gleich in zwei Hotels, denn auch das Fleisch fürs Abendessen im nicht weit entfernten Wellnesshotel Ramsauhof kommt vom Bauernhof der Simonlehners. Genussfreudige kommen zwar voll auf ihre Kosten, aber ihre Wahrnehmung hat sich im Laufe der Jahre verändert. „Früher war Bio eine Sensation. Heute sind die 100 Prozent Bio für unsere Gäste bereits Normalität. Dass vieles nicht nur Bio, sondern auch frisch und hausgemacht ist, darüber wird gar nicht mehr gesprochen“, merkt Annemarie leicht wehmütig an. Für Biourlaub ist die Ramsau am Dachstein jedenfalls ein idealer Platz. Denn hier sind auch einige Freizeitaktivitäten weitgehend Bio: Golfen am ersten österreichischen biozertifizierten Grün, dessen Pflege ohne Kunstdünger und Pestizide auskommt oder leise Runden drehen – mit einer E-Motocrossmaschine. Und jedes Jahr am dritten Sonntag im Juli, wenn die Ramsauer Bioniere am Frienerhof zum Biofest einladen, diskutieren Bauern, Hoteliers und Gäste übers Essen und die Zukunft unserer Erde. Und wenn die mehr Bio wäre, wäre wahrscheinlich viel gewonnen. ■


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Info Bio-Zertifiziert

Seit 1. Juli 2009 wird in Österreich jedes Restaurant und Hotel, das den Gast auf eine Speise/ein Getränk, eine Komponente, eine Zutat oder einen Bio-Prozentsatz hinweist (fachsprachlich Bio „auslobt“), von der Bio-Kontrollstelle geprüft. Passt alles, gibt es ein Zertifikat für das Vollsortiment, ist nicht das komplette Speisen- und Getränkeangebot BioQualität, wird teilzertifiziert. Österreichische Lücke. Warum dürfen auch Hotels, die nicht zertifiziert sind, das „Bio“ im Namen führen? Dazu Alfred Dutzler von der Kärntner Lebensmittelaufsicht: „Im Gegensatz zu den nach den EU-BioVerordnungen geregelten Waren fällt der Gastronomiebereich mit Auslobung „aus biologischem Landbau“ unter die Bestimmungen des Österreichischen Lebensmittelbuchs Codexkapitel A8. Dieses Kapitel hat keine gesetzlich bindende Rechtskraft. Führt ein Gastronomiebetrieb (Hotel) „Bio“ in der Firmenbezeichnung, kann die Entfernung, im Gegensatz zum EU-Bio-Verordnungsbereich, nicht angeordnet werden.“

Bio-Vereine und -Initiativen Bio Hotels & bioferien.at Wenn der tägliche Bio-Einkauf sicher sein soll, sind das Fachgeschäft – vom Bio-Supermarkt bis zum Bioladen – oder das gelieferte Bio-Kistl die besten Lösungen. Dort liegen auch die Gratiskataloge von Bio Hotels oder bioferien.at auf . Bio Hotels ist ein seit 2001 bestehender Verein von zu 100 Prozent biologisch wirtschaftenden Hotels, Gasthöfen und Pensionen in acht europäischen Ländern. Weil auch Unterkünfte dazugehören, die ihren Betrieb erst umstellen, gibt ein Blätter-System auf der Homepage Auskunft, in welchem Stadium der Biozertifizierung sich das Hotel befindet (zu finden auf der Detailseite des Hotels unter Kulinarik; drei, vier und

fünf Blätter sind möglich). Bei bioferien.at, der neuen Offensive des BioVerbands Bio Austria und der Bio Hotels, findet man die österreichischen Bio Hotels und teilzertifizierte Bio-Betriebe. Mindestkriterien Bio Hotels Essen und Trinken: Die verwendeten Zutaten stammen grundsätzlich aus biologischer Landwirtschaft. Bis zu drei Ausnahmen sind möglich, worauf der Gast extra hingewiesen wird. Ausnahmen gibt es auch bei Fisch, Wild und Wildsammlung (Wildkräuter, Beeren, Pilze). Zubereitung mit Mikrowelle ist verboten. Im Angebot ist auch für Vegetarier gesorgt. Kosmetik: Alles, was das Hotel im Badezimmer, im Shop oder bei Wellnessbehandlungen an Reinigungsund Pflegeprodukten oder dekorativer Kosmetik zu bieten hat, kommt aus zertifizierter Naturkosmetik, wobei nur bestimmte Zertifizierungen zugelassen sind, z.B. Natrue, Ecocert oder Austria Bio Garantie. Nachhaltigkeit: Von der Küche über Toiletten bis zum Büro wird im Hotel nur Recyclingpapier oder Primärfaserpapier aus nachhaltiger Waldwirtschaft mit den Zeichen FSC und PEFC verwendet. Strom kommt ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. ehc (eco hotels certified): Mitglieder durchleuchten ihren Betrieb hinsichtlich des Verbrauchs von Wasser, Energie sowie ihres Müllaufkommens und geben ihre Werte in die ehcDatenbank ein. Auf Basis der Betriebsdaten wird für jedes Haus der CO2-Wert pro Gast und Nacht errechnet. Im Schnitt zeigen die Bio Hotels ein Drittel des CO2-Ausstoßes von normalen Hotels.

Bio-Verbände Bio Hotels (http://www.biohotels.info) Mitglieder – fast hundert 100%ige Biohotels – mehrheitlich in Deutschland und Österreich, plus einige in Ita-

lien, Schweiz, Slowenien, Griechenland, Spanien und Frankreich. 1 bioferien.at (http://www.bioferien.at) Die österreichische Seite der Bio Hotels plus weitere heimische Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, Ausflugsziele und Lebensmittelläden, die ein Bio-Teilsortiment von mindestens 50 % anbieten. Urlaub am Bauernhof (UaB) (http://www.urlaubambauernhof.at) Über 80 Bio-Urlaubs-Bauernhöfe findet man auf der Homepage des Verbands von Bund und Ländern (z.B. Kärnten: http://www.urlaubambauernhof.at/bundesverband/kaernten) unter dem Menüpunkt Themenhöfe, Angebote reichen von Bio-Frühstück bis zur Mitarbeit am Hof, meist natürliche Materialien wie Holz und Leinen in den Zimmern, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen. Da hier der Lebensmittelkodex nicht greift, gibt es für diese Themenhöfe eigene Richtlinien von Bio Austria und UaB bezüglich Biofrühstück und Bio-Infos für den Gast. 2 biourlaub Steiermark (http://www.steiermark.com/ biourlaub oder http://www.biourlaub.co.at/) Rund 30 Betriebe vom Bauernhof bis zum Vierstern-Hotel, weiße Herzen kennzeichnen, wer welches BioAngebot hat: ein weißes Herz für BioFrühstück, zwei Herzen für ein definiertes Mindest-Angebot in Bio-Qualität, drei weiße Herzen für Bio-Vollverpflegung. Ramsauer Bioniere (http://bioregion-ramsau.at/) Zehn biozertifizierte Unterkünfte – Bauernhöfe sowie Pensionen und Hotels – in der Ramsau am Dachstein, ausgezeichnet mit dem österreichischen Umweltzeichen für umweltfreundliches Management und soziale Verantwortung.

Immer mehr BioGastgeber tun sich in Vereinen und Verbänden zusammen, immer strenger werden die Kriterien und immer genauer schauen Kontrolleure in Kochtöpfe und Speisekammern damit Biourlaub bio bleibt.


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BioParadies SalzburgerLand (www. bioparadies.salzburgerland.com/ ) Fast 30 Mitgliedsbetriebe – Hotels, Restaurants, Gasthöfe, Bauernhöfe und Pensionen – servieren Bio-Köstlichkeiten vom eigenen Hof und aus der Region.

Bio-Anbieter

Deutschland, Italien, Slowenien

Buchtipps Ferien auf Biohöfen in der Schweiz und Österreich. Katrin Kusche. baerens & fuss Verlag. 210 Seiten. 14,00 Euro Die Kunst zu leben. Urlaub, Kulinarik, Kultur & BioPioniere im BioParadies SalzburgerLand. Polzer Verlag Salzburg. 28,90 Euro

3 berge. Herberge der besonderen Art mit 16 individuellen Selbstversorger-Quartieren, 100 % Bio: Weine aus hauseigenem Keller, Zimmer ab 120 €, D-83229 Aschau im Chiemgau, Kampenwandstraße 85, (+49 80 52) 90 45 17 bzw. http://www.moormannberge.de 4 moor&mehr Bio-Kurhotel. Dreistern Superior Hotel, Hildegard von Bingen-Gesundheit, 100 % Bio: Produkte aus eigenem Naturland-Hof, aus der Region und Hildegärtchen mit Kräutern und Gewürzen, ab 38,50 Euro p.P./DZ/ÜF, D- 82433 Bad Kohlgrub, Spengelstraße 6, (+49 88 45) 70 20 bzw. http://www.bio-kurhotel.de

Südtirol

5 Taubers Bio-Wander-Vitalhotel. Vierstern-Hotel, 100 % Bio: Vegetarische Vollwertkost, Fleisch von regionalen Biobauern, selbst gemachte Marmeladen, Vollkornbrote, ab 81 Euro p.P./DZ/HP, I- 39030 St. Sigmund, Pustertalerstraße 7, (+39 04 74) 56 95 00, www. taubers-vitalhotel.com Theiner’s Garten, das Biorefugium. Vierstern Superior Hotel, 100 % Bio: alpenländisch-mediterrane Gerichte, teilweise aus Lebensmitteln vom eigenen Biohof, Weine, Destillate,

ab 119 Euro p.P./DZ/HP, I- 39010 Gargazon, Andreas-HoferStraße 1, (+39 04 73) 49 08 80, www. theinersgarten.it

Slowenien

Biobauernhof Trnulja. Viersterne Landgut in einem Naturpark bei Ljubljana, 100 % Bio: z.B. Hanfgerichte und Fleischspezialitäten aus Ziegenund Eselfleisch aus den am Hof produzierten Zutaten, ab 55 Euro p.P./ DZ/ÜF, Sl-1000 Ljubljana, Črna vas 265, (+38 64) 161 05 22, www.trnulja.com

Österreich Kärnten

Biolandhaus Arche. Dreistern-Hotel mit Weitblick von der Saualm, 100 % Bio: vegetarische Vollwertküche, ab 55 Euro p.P./DZ/HP, 9372 St. Oswald – Eberstein, Vollwertweg 1 a, (0 42 64) 81 20, www.bioarche.at 6 Natur & Bio Kinderhotel Benjamin. Dreistern-Hotel in Umstellung auf Bio, Bio: mindestens 50 % der Lebensmittel, ab 54 Euro p.P./DZ/VP, 9854 Malta, Brandstatt 30, (0 47 33) 362 bzw. www. kinderhotel-benjamin.at/ Naturhotel Faakersee. Vierstern-Hotel, 100 % Bio: kreative Vollwertkost aus der Naturküche, Frühstücksgebäck aus eigenem Getreide, vegetarische Gerichte, ab 62 Euro p.P./DZ/ÜF, 9580 Drobollach, Strandbadstr. 11, (0 42 54) 33 12 oder (0 650) 87 48 202, www.naturhotel-faakersee.at Bio-Hotel Gralhof. Bauernhof mit Dreistern-Komfort, Relaxen in der Schwebeliege mit See-Blick oder beim Jazzgenuss unterm Birnbaum, 100 % Bio: selbstgebackenes Haus-

brot, Kalb- und Rindfleisch, Hauswürste, Produkte aus der Region, ab 79 Euro p.P./DZ/HP, 9762 Weißensee, Neusach 7, (0 47 13) 22 13, www.gralhof.at 7 Bio-Vitalhotel Weissenseerhof. Vierstern Superior Hotel in Umstellung auf Bio, Wellness im neuen SeeSpa, Bio: kreative Zweihaubenküche, bio sind mindestens 50 % der Lebensmittel, alle tierischen Produkte, ab 140 Euro p.P./DZ/HP, 9762 Weißensee, Neusach 18, (0 47 13) 22 19, www.weissenseerhof.at Hotel Kolbitsch. Dreistern Superior Hotel mit See-Blick, Bio-Teilsortiment: Frühstücksbuffet, ab 64 Euro p.P./DZ/ HP, 9762 Weissensee, Oberdorf 6, (0 47 13) 31 11 0, www.hotel-kolbitsch.at Biolandhaus Knura. Hundefreundliches Dreistern-Landhaus in Holz und Glas, 100 % Bio: traditionell österreichische, italienische, friulanische und slowenische Küche mit regionalen Produkten, ab 50 Euro p.P./DZ/HP, 9620 Hermagor, Khünburg 13, (0 42 82) 26 24, www.knura.at 8 1. Almwellness-Hotel Tuffbad. Vierstern Superior Hotel, atemberaubende Lage, Wellnesslust ohne Grenzen, Grüne Haubenküche**, regionale Spezialitäten, Bio-Teilsortiment: z.B. Bauernbrot, Öle und Weine, ab 112,80 Euro p.P./DZ/HP, 9654 St. Lorenzen, Tuffbad 3, (0 47 16) 622, www.almwellness.com 9 Der Daberer. Vierstern Superior Hotel und Bio-Pionier, sehr individuell, Grüne Haubenküche**, Bio-Teilsortiment, ab 93 Euro p.P./DZ/HP, 9635 St. Daniel 32, (0 47 18) 590, www.biohotel-daberer.at


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nmitten eines überwältigenden Panoramas: im Norden der Wilde Kaiser, im Westen der Hahnenkamm (unser Hausberg!), im Osten das Kitzbüheler Horn, und im Süden die Hohen Tauern und mittendrin Kitzbühel. Zur Ruhe kommen, sich treiben lassen, Eindrücke auf sich wirken lassen, langsam reisen… bei uns steht das bewusste Genießen vor dem hastigen Konsumieren an oberster Stelle. Das wird einem sehr leicht gemacht im BEST WESTERN PREMIER Kaiserhof in Kitzbühel.

Augenweiden und Gaumenfreuden …darauf treffen Sie in unseren Restaurants: seis um einen Geburtstag im Kreise der engsten Familie zu feiern, oder ein kulinarisches Highlight im großen Rahmen - unsere Küchenschmiede wird Sie in jedem Fall „verzaubern“ mit herrlichen Gerichten und lässt Feinschmeckerherzen höher schlagen. In der gemütlichen Zirbenstube, in unserer wohligen Fichtenstube oder im neuen Restaurantbereich -überall werden feinste Speisen gereicht und lassen einen erlebnisreichen Urlaubstag in festlichem Ambiente ausklingen. Genießen steht bei uns vor dem hastigen Konsumieren an oberster Stelle. In unserem Kaminzimmer finden Sie einen Ort des Rückzugs, zum Lesen, für eine Partie Schach

oder einfach ausruhen – hier darf auch mal geraucht werden – ansonsten ist das ganze Hotel und alle Zimmer ein Nichtraucherhaus.

Seelenmassage In unserem kaiserlichen Spa fällt es nicht schwer, den Alltag hinter sich zu lassen. In der Finnischen Sauna können Sie so richtig schwitzen bei 90°C, weniger heiß her geht’s in der Altholz Biosauna – bei 65°C und dem herrlichen Duft des Holzes. Belebende oder beruhigende Düfte hochwertiger Öle und eine angenehme Temperatur von 45°C in der Dampfsauna steigern die Durchblutung und entkrampfen die Muskulatur. Sanfte Wärme bietet Ihnen noch unsere Infrarotkabine. Und der Rest liegt bei Ihnen: ob Sie sich nun ausruhen auf einem der Wasserbetten in unserem Ruheraum, wo die rötliche Farbe der beleuchteten Salzsteinwand für wohliges Ambiente sorgt – oder ob Sie sich für ein paar Tempi in unserem Hallenbad entscheiden, und dabei können Sie auch noch den Blick auf die roten Gondeln der Hahnenkammbahn genießen, die mit den Namen der Skirennfahrer beschriftet sind, die das berühmte Hahnenkamm Rennen gewonnen haben – vielleicht entdecken Sie einen Landsmann?

BEST WESTERN PREMIER KAISERHOF KITZBÜHEL · Hahnenkammstraße 5 · A-6370 Kitzbühel Tel: +43 5356 75 503 · Fax +43 5356 75 503 55 · E-Mail: kitz@hotel-kaiserhof.at · www.hotel-kaiserhof.at


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bio-urlaub

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Buchtipps Und tschüss!: Was wir anrichten, wenn’s uns in die Ferne zieht. Leo Hickmann. Pendo Verlag. 440 Seiten. 9,74 Euro Das Eco-TravelHandbuch: Umweltbewusst reisen. Alastair Fuad-Luke. Bruckmann Verlag. 352 Seiten. 25,90 Euro

Alpengasthof Wolfgruber. Wanderhotel und Genusswirt mit Ausblick, 100 % Bio: regionale, bodenständige Küche, ab 44 Euro p.P./DZ/ÜF, 9431 St. Stefan im Lavanttal, Koralpe-Rieding 11 (0 43 52) 27 26, www.biohotel-wolfgruber.at/ 10 Bacherhof. Urlaub mit Gesundheitsfokus, 100 % Bio: Frühstück oder Brettljause mit Produkten aus eigener Landwirtschaft, ab 35 Euro p.P./DZ/ÜF, 9872 Millstatt am See, Obermillstatt 30, (0 47 66) 24 15, www.biobauernhof-kaernten.at Gullyhof. Ruhe- oder Kreativurlaub beim Biobauer, Bio: Brot, Käse, Milch, Butter, Joghurt, Eier von eigenen Hühnern, ab 25 Euro p.P./DZ/ÜF, 9363 Metnitz, Oberhof 22, (0 42 67) 83 09 bzw. http://members.aon.at/gullyhof/

Steiermark

11 Biolandhotel Feistererhof. Vierstern-Hotel mit Bio-Bauernhof, 100 % Bio: Milchprodukte und großteils Fleisch von eigener Erzeugung, ab 69 Euro p.P./DZ/HP, 8972 Ramsau am Dachstein, Ramsau 35, (0 36 87) 81 98 0, www.feistererhof.at/ 12 Ramsauhof. Vierstern-WellnessHotel, das ebenfalls vom Feisterer Bauernhof versorgt wird, 100 % Bio, ab 77 Euro p.P./DZ/HP, 8972 Ramsau am Dachstein, Ramsau 220, (0 36 87) 81 96 5, www.ramsauhof.at 13 Naturhaus Lehnwieser. Pension und Gasthof mit sozial engagierter Wirtsfamilie, 100 % Bio: nur vegetarische, vegane Vollwertküche, ab 42 Euro p.P./DZ/HP,

8972 Ramsau am Dachstein, Vorberg 20, (0 36 87) 81 57 6, www.naturhaus-lehnwieser.at 14 Pension Waldhof. Zweistern-Pension und Gasthof, 100 % Bio: Milch, Eier, Schlagobers, Joghurt und Erdäpfel aus eigener Landwirtschaft, ab 39 Euro p.P./DZ/HP, 8972 Ramsau am Dachstein, Vorberg 20, (0 36 87) 81 54 5, www.waldhof-ramsau.at/ 15 Frienerhof. Bauernhof-Urlaub mit Einblicken in bäuerlichen Alltag, 100 % Bio: Milch, Topfen, Joghurt, Steirerkas, Frischkäse, Wurst, Fleisch und Kräuterprodukte aus eigener Landwirtschaft, ab 40 Euro p.P./DZ/ÜF, 8972 Ramsau am Dachstein, Vorberg 33, (0 36 87) 81 835, www.frienerhof.at/ 16 Biobauernhof Leitenmüller. Dreistern-Bauernhof für Familien mit Kindern, 100 % Bio: Milch, Eier, Topfen, Joghurt, Frischkäse, Marmelade und Obst je Saison, Fleisch und Fleischprodukte vom Hof, ab 63 Euro p.P./ DZ/3/4P, 8972 Ramsau am Dachstein, Leiten 83, (0 36 87) 81 36 2, www.leitenmueller.at 17 Weingut Tauss. Bauernhof und biologisch-dynamisches Weingut, 100 % Bio: selbst gebackenes Brot, saisonales Obst und Gemüse vom eigenen Garten und Hügelbeeten, ab 40 Euro p.P./DZ/ÜF, 8463 Leutschach, Schloßberg 80, (0 34 54) 67 15, www.weingut-tauss.at

Tirol

18 Bio-Landpension Monika. Kinderfreundliche Pension 100 % Bio: z.B. hausgemachte Marmeladen,

ab 41,50 Euro p.P./DZ/ÜF, 6105 Leutasch, Weidach 347, (0 52 14) 62 88, www.monika-leutasch.com Natur & Kulturhotel Grafenast. Dreistern-Hotel für den Musik- und Kulturbegeisterten, 100 % Bio: Tiroler Gourmetküche, ab 85 Euro p.P./DZ/ÜF, 6136 Pill/Schwaz, Pillbergstraße 205, (0 52 42) 63 209, www.grafenast.at

Salzburg

BioVitalhotel Sommerau. DreisternHotel nahe Salzburg, 100 % Bio: Produkte vorwiegend aus der Region, ab 64 Euro p.P./DZ/HP, 5423 St. Koloman, Sommeraustraße 231, (0 62 41) 212, www.biovitalhotel-sommerau.at Sinnlehenhof. Urlaub am Biobauernhof mit Alm-Käserei, Bio: Frühstück, teilweise aus eigener Produktion, ab 27 Euro p.P./DZ/ÜF, 5771 Leogang, Hirnreit 8, (0 65 83) 84 38 bzw. www.sinnlehen.at/ ** Die lukullische Auszeichnung "Grüne Haube" wird seit 1990 von Styria vitalis (steirischer Verein mit Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention) österreichweit an Gastronomiebetriebe verliehen, die ihren Gästen ein breites Angebot an heimischen Naturküche-Gerichten bieten. Auszugsmehle, Fertigprodukte und Frittiertes gibt es im Grüne Haube-Menü nicht. Frisches, Hausgemachtes, Saisonales und Regionales – möglichst in Bio-Qualität – hat Vorrang.


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Beim Daberer: Bioblicke in den Wald

Bio auf Nummer Sicher gehen - Lebensmittelaufsicht fragen, ob Hotel als Biobetrieb gemeldet - vom Gastgeber Zertifikat zeigen lassen - vom Gastgeber Informationen über Herkunft der Lebensmittel einholen

Tricks von schwarzen Schafen - Hotel kauft einmal Bioprodukt ein und lobt es als Bio aus, belässt es aber viele Monate lang auf der Speisekarte, obwohl längst wieder konventionelles Produkt in Verwendung - verarbeitetes Produkt wird als Bio ausgelobt, besteht aber aus konventionellen Zutaten, Gewinnspanne wird höher, z.B. Verarbeitung billiger Käfigeier statt teurerer Bio-Eier für Palatschinken Note 5 für: - laue Küche trotz guter Bio-Zutaten - hohe Mitarbeiterfluktuation - schlechten Standort Note 1 für: - modernste Baubiologie und -technik - visionäres Hotel-Management, das regionale Betriebe aller Art für Bio begeistert - soziales Engagement der Hoteliers No gos: - Portionsverpackungen z.B. bei Butter - Atomstrom - Plastikböden - Bio-Halbfertig- oder Fertiggerichte Probleme: - Rekrutierung geeigneter, biobewusster Mitarbeiter

Adria-Traumstrand Monte Conero bei Ancona

Italien/Slowenien: € 6,20 Kroatien: 47 Kuna

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Bio-Urlaub Die besten Adressen

Essen Trinken Ausflüge Shopping Genusstouren

Die Perle der Adria Mai 2014

Inside Bio Hotels

€ 5,80 P.b.b. Verlagsort 9020 Klagenfurt Plus.Zeitung 12Z039161 P Erscheinungsort Klagenfurt Nr. 19, Mai 2014 Foto: corbisIMAGES

Unterwasserkameras – Restauranttests – Lipizzaner-Heimat – Auf den Spuren des 1. Weltkriegs – Buchtipps

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mit Ludwig Gruber, GF von „Bio Hotels“

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Biorap


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ALPE ADRIA magazin

unterwasserkameras

Die Olympus TG3 und der von ihr portraitierte Fischschwarm

Zum Klick wasserdicht

Unterwasserkameras sind nicht nur unter Wasser gut. Sie empfehlen sich für Outdoor-Abenteuer und können bildqualitativ mit normalen Kompakten mithalten. HEINZ GRÖTSCHNIG INTERVIEW GRÖTSCHNIG, HERSTELLER FOTOS

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er Selfie im Mittelmeer wirkt professionell. Die Eckdaten: Olympus TG2, Blende 2,0, 25 mm Brennweite, 16 Megapixel. Auch der ums Riff biegende Fischschwarm ist schnell verpixelt. Mit Unterwasserkameras ist der elektronische Teil des Urlaubs um eine unterhaltsame Facette reicher. Früher war das komplizierter. Die ersten Modelle hielten gerade bis 1,5 Meter dicht, man musste Dichtungen nachfetten und sich bei der Motivansteuerung aufs räumliche Gefühl verlassen. Und professionelle Unterwassergehäuse waren sündteuer – und sind es heute noch. Nur: Wer, außer Profitaucher, braucht das noch? Die Unterwasserkompakte von heute visiert das Motiv via Monitor an, sie hält weit unter Schnorcheltiefe bis zu 25 Meter dicht, hat Zoom, Video, allerlei Filter, Motivprogramme, eventuell GPS, Schwenkmonitor, Kompass. „In der Kompaktklasse sind das vollwertige Kameras, die sich auch im Normalbetrieb bewähren. Die Bildqualität ist gut, nur die

Nikon 1 Olympus TG 850

Einige Modelle:

Zooms sind nicht allzu stark“, erklärt Fotoprofi Helmut Gottwald. Und: Diese Kameras sind etwas schwerer und besonders robust, man kann sie aus bis zu drei Metern Höhe fallen lassen. „Ihre Dichtheit ist an Sandstränden von Vorteil, auch bei vielen Sportarten, wo Robustheit oder Dichtheit gefragt sind“, sagt Gottwald. Radfahrer, Bergsteiger, Kletterer und Eltern von knipsenden Kindern schwören auf die Unverwüstlichkeit. Gottwalds Favorit ist wegen ihrer hohen Lichtstärke die Olympus TG3, auch die Nikon Coolpix AW 120 sei sehr gefragt. „Ein Zoom von 25 bis 100 mm sollte fast jedem reichen. Wer unter Wasser mit Wechseloptiken fotografieren will, hat mit der Nikon 1 sogar ein Modell mit größerem Sensor – also besserer Bildqualität – zur Wahl.“ Preislich beginnt der wasserdichte Klick ab einem Hunderter, nach oben gibt’s kaum Limits. Professionelle Unterwassergehäuse für Spiegelreflex kosten aber oft 2.000 und mehr Euro. Günstiger ist, wie gesagt, die kompakte Wasserdichte.

Nikon Coolpix AW 120

Olympus TG3: 4-fach Zoom 25 – 100 mm, Lichtstärke 2,0, WIFI, GPS, Artfilter, dicht bis 15 m, stoßfest, 16 MP. Tolle Lichtstärke, vielseitig. UVP E 399,Olympus TG 850. Kleinere Schwester der TG3, dicht bis 10 m, 5-fach-Zoom ab 21 mm. UVP E 299,Nikon Coolpix AW 120: Dicht bis 18 m, 5-fach-Zoom ab 24 mm, GPS, WIFI. Liegt sehr gut in der Hand, ab E 349,Nikon S 32: Dicht bis 10 m, einige Filter, 3-fach-Zoom, sehr günstig. Ab ca. E 100,Canon Powershot D-30: 5-fach-Zoom ab 28 mm, dicht bis

Nikon S 32

25 m, besonders robust, Unterwassermakro, Kreativeffekte, Full-HD-Video, ca. E 330,Panasonic FT-5: Zoom 28 – 128 mm, Motivprogramme, Video, dicht bis 13 m, UVP E 399,Sony TX30: Sehr schlank, dicht bis 10 m, 5-fach-Zoom. Von Sony gibt’s auch ein wasserdichtes Handy. Ca. E 240,Nikon 1: Einzige Wasserdichte mit größerem APC-Sensor, dicht bis 15 m, gute Bildqualität, auch manueller Modus, Wechseloptiken, Ca. E 720,Unterwassergehäuse: Für große Tauchtiefen, gibt’s für viele Kameras (auch DLSR), Preise bis zu E 3.000,-


Golf Genuss www.hotelsacherbaden.at

Kärnten-Tourismus-Chef Kresse mit neuem Genusslust-Führer und Projektmanagerin Gertrude Ortner.

„Strenges Kärnten-Q“

Kärntens Alpen-Adria-Kulinarik liegt ihm besonders am Herzen: Christian Kresse, Geschäftsführer des Kärnten Tourismus, gibt mit seinem Team den „Genusslustführer“ heraus. Die neueste Ausgabe listet 218 Betriebe –118 Restaurants sowie Alm-hütten, Buschenschänken, Genussläden, Winzer, Mostbauern. Das reich bebilderte Buch gibt‘s gratis beim Kärnten-Tourismus. HEINZ GRÖTSCHNIG INTERVIEW GRÖTSCHNIG FOTOS

Wie gefragt ist so ein Kärnten-Genussführer?

Von den letzten mussten wir stets nachdrucken lassen. Diesmal haben wir 70.000 Stück Startauflage. Kann aber leicht passieren, dass wir wieder nachdrucken müssen. Kommt da jeder rein, in den Führer?

Nein, wir haben strenge Qualitätskriterien. Vor allem müssen die Betriebe vorwiegend mit heimischen Produkten kochen, sollten auch Kärntner Weine oder Moste anbieten. Das Thema Regionalität-Saisonalität ist uns wichtig, ebenso Atmosphäre und Begegnungsqualität. Wir bieten dazu auch Qualitätscoaches an. Was tun die?

Sie machen Beratungen, helfen den Betrieben, die Zertifikation fürs Kärnten-Q, ein Qualitätsgütesiegel, zu bekommen. Was darf man sich unter Kärntner Alpen-AdriaKulinarik vorstellen?

Die Kärntner Küche ist ein Zusammenspiel aus böhmischen, italienischen und slowenischen Einflüssen. Bekommt jeder den Führer gratis?

Natürlich, Gäste und Einheimische. Und man kann ihn auf www.kaernten.at downloaden. Wir werden den Füh-

Gratis-Kärnten-Führer

„Genusslust Kärnten – Kulinarische Erlebnisse 2014“ ist ein praktischinformativer Lokal- und Genussführer für Kärntenurlauber und genauso für Einheimische. 118 Lokale, die vorwiegend mit heimischen Produkten kochen (sollen), werden ausführlich in Wort und Bildern beschrieben, als

9 golfplätze in einer Entfernung von 5 bis 45 km erwarten Sie! Unsere Gäste erhalten 20 % Nachlass auf die Green-Fees. Gerne reservieren wir die gewünschten Abschlagszeiten für Sie.

rer auch mit einer regelmäßig aktualisierten Kulinarik-Internetseite begleiten. Auch beim Wandern ist Alpen-Adria gefragt: Wie geht’s dem Alpe-Adria-Trail?

Prächtig – allein das Magazin dazu wurde schon 350.000 Mal heruntergeladen. Und wie viele Wanderer sind auf dem Weg vom Glockner zur Adria unterwegs?

Das wollen wir heuer mithilfe von Lichtschranken zählen. Auch der Alpe-Adria-Biketrail stößt übrigens auf riesiges Interesse und im Zuge von AlpeAdria-Golf können wir 20 Plätze in der gesamten Region zu einem Preis anbieten. Damit sind wir international konkurrenzfähig. Zum Abschluss die leidige Wetterfrage: Falsche Prognosen im Internet verunsichern viele Kurzurlauber.

Das ist ein großes Problem. Diese Prognosen sind doch immer Computerberechnungen, die in Kärnten vor allem bei instabilen Situationen selten stimmen. Mein Tipp: Auch bei schlechter Langzeitprognose einen Tag vor der möglichen Anreise abklären, ob das Wetter wirklich schlecht wird. Denn das Wetter ist in Kärnten meistens besser als die Internetprognose. ■

Zugabe gibt’s Almhütten und Buschenschänken. Plus ausführliche Überblicke über Kärntner Bauernmärkte und Kärntens kulinarische Feste, über Bauern- und Delikatessenläden. Eine übersichtlich gestaltete Karte erleichtert das Genüssefinden. Das Schönste: Der 220 Seiten starke Führer ist gratis, zu beziehen über die Kärnten-Werbung. Er ist auch als E-Paper downzuloaden. Infos: (0 46 3) 3000, www.kaernten.at

golf-package inklusive:

2 Nächte im Doppelzimmer reichhaltiges Buffet-Frühstück VIP-Setup am Zimmer 1 Flasche Schlumberger Sekt Benützung der hoteleigenen Finnischen Sauna und Fitnessstudio ❙ Bademantel und Slippers ❙ WLAN-Internetzugang ❙ Gutschein über e 20 für den ADMIRAL-Automatensalon ❙ ❙ ❙ ❙ ❙

(ab dem vollendeten 18. Lebensjahr)

❙ 1 x Drei-Gänge-Abendessen in unserem Restaurant ❙ 1 Platz-Jause

e 169,– pro Person

inkl. Steuern und Abgaben, exkl. Ortstaxe

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2500 Baden bei Wien, Helenenstraße 55 Tel +43 (0)2252 253260 reservierung@hotelsacherbaden.at operated by htm hotel und tourismus management gmbh

Ein Unter nehmen der NOVOMATIC-Gr uppe


Glück im Grünen Alpe Adria blüht auf: Wir machten Spaziergänge durch grüne Paradiese und warfen Blicke in die schönsten Gärten der Region. Ein Gartenführer mit vielen, vielen Tipps.

SILVIA TRIPPOLT-MADERBACHER TEXT GARTEnBESITzER, KK, STEIERMARK TOuRISMuS, FRIAuL TOuRISMuS, VEnETO TOuRISMuS, FERDInAnD GRAF LuCKnER, ALEx RAMSAy FüR DVA/RAnDOME HOuSE, SILVIA TRIPPOLT-MADERBACHER FOTOS

Bezaubernd: „Blumenfee“ Angelika Ertl ist die bekannteste Gärtnerin Österreichs.


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gärten

Es grünt so grün. Überall im Alpe-AdriaRaum entdeckt man wunderbare Gärten.

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s ist, als würde man eine schönere Welt betreten. Brunnengeplätscher. Eidechsen träumen auf sonnenbeschienenen Marmorstufen. Bienen summen von Blüte zu Blüte. Es duftet nach Jasmin und feuchter Erde. Turmhohe Zypressen lassen uns ganz schnell schrumpfen – wie Alice im Wunderland. Und dann das stille Bekenntnis: Ja, das Glück wohnt im Grünen. In den unzähligen Gärten von den Alpen bis zur Adria. Was diese bezaubernden Anlagen ausmacht? „Es sind Gärten zwischen Sonne und Meer, aber auch zwischen Schnee und Sand – Vielfalt pur“, bringt es Karl Ploberger, bekannter „Biogärtner“, auf den Punkt. Genau darin läge die Faszination der Gärten: „Ob üppiger Rosengarten oder ein karger mediterraner Garten mit dem betörenden Duft von Rosmarin, Salbei und den Blüten der Citrus. Es gibt überall die Gelegenheit, die Seele baumeln zu lassen – ob unter Rosen, Zitronen oder unter einem Apfelbaum.“ Zustimmung kommt von Angelika Ertl aus Feldkirchen bei Graz. Die Meisterfloristin und Moderatorin ist eine bekannte Garten-Expertin: „Spannend finde ich, dass es Pflanzen gibt, denen man im gesamten Alpe-AdriaRaum immer aufs Neue begegnet: Rosen, Taglilien, Iris zum Beispiel. Oder auch der Buchs.“ Ertls Lieblingsgarten: „Bellabayer in Weiz – das ist für mich DER perfekte Garten. Ein gewachsenes Refugium mit unglaublichen Kombinationen.“ Auf fünf Hektar zu sehen: eine steirisch-exotische Pflanzensammlung, Skulpturen internationaler Künstler, eine Magnoliensammlung aus dem Tessin sowie 3.000 Taglilien. Alpe-Adria-Gärten, von denen Karl Ploberger schwärmt: „Der Botanische Garten von Padua. Dieser äl-

teste Apothekergarten der Welt beheimatet auch die berühmte Goethe-Palme, die 1585 gepflanzt wurde. Ist das nicht fantastisch, wie viel so eine Pflanze schon erlebt hat?“ Ein unbedingtes Muss: die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran: „Da geht sich kein Blitzbesuch aus, denn hier kann man stundenlang lustwandeln und auch richtig wandern.“ Noch ein Ploberger-Tipp: Der italophile Schaugarten der Kräutergärtnerei Wagner in Kapfenstein in der Steiermark: „Ein Hanggrundstück als Kräuter-Paradies.“ Romantiker kommen auf einer Anhöhe bei Manzano in Friaul-Julisch Venetien auf ihre Kosten – wenn der Rosengarten der Abtei von Rosazzo in voller Blüte steht. Oder beim Entdecken des versteckten Zaubergartens des „Palazzo Cappello Malipiero Barnabo“ mitten in Venedig, direkt am Canal Grande. Einzigartig: die BourbonRosensammlung auf „Kostanjevica“, dem Franziskanerkloster auf dem Felsen über dem slowenischen Teil der Stadt Nova Gorica. Das Mediterrane in den eigenen Garten zu bringen ist auch erklärtes Ziel vieler heimischer Gartenbesitzer. Auch da weiß Ploberger Abhilfe: „Pflanzen Sie ‚norditerran’! Diesen Ausdruck hat ein Freund von mir geprägt.“ Statt der Olive gibt es die Weidenblattbirne, die, wie auch die winterharte Ölweide, aus kurzer Entfernung wie die Olive aussieht. Anstelle des Citrus einfach auf die einzige winterharte Form zurückgreifen: die Bitterorange. „Und wenn noch viele Töpfe mit Rosmarin, Salbei und Thymian im Garten zu finden sind, fehlen nur noch der Liegestuhl und Musik von Vivaldi.“ Und schon taucht es wieder auf. Dieses einzigartige Gefühl – eine andere, bessere Welt zu betreten. ■

Buchtipps Bauerngärten in Südtirol, Martha Canestrini, Günther Schlemmer, Andrea Heistinger, Folio Verlag, 160 Seiten, 21,10 €. GartenReiseführer Österreich: 400 Gärten und Parks in Österreich, Elisabeth Plitzka und Karl Ploberger, Callwey, 383 Seiten, 19,95 €.


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gärten

Alpe-Adria-Gärten Schönste Gärten von den Alpen bis zur Adria. Eine blühende Auswahl.

STEIERMARK

Gartenkult und Beetgeflüster

Angelika Ertl ist die bekannteste Gärtnerin der Steiermark, man kennt die Meisterfloristin und Chefin von „Blumen Oliva“ als ORF-Gartenexpertin. Im Süden von Graz hat sie aus einem gediegenen Baumgarten ein einzigartiges Refugium gemacht. Auf 3.000 Quadratmeter zu finden: ein Teehaus, ein schwebendes Bett, mystische Masken, Gräserbeete, Mammutbaum, Zimtrindenahorn, Judassträucher. Ihr gehört auch das Gartenreisebüro „Oliva Reisen“, in Ertls „Gartenakademie“ kann man viel über Blumen, Kräuter usw. lernen. Öffnungszeit Mai bis Oktober: Rundgänge mit Tipps, Gruppen ab 20 Personen. Eintritt: 8 Euro Erwachsene, Kinder frei Warnhauserstraße 10, 8073 Feldkirchen bei Graz. (+43 316) 29 10 952, www.blumen-oliva.at, www.olivareisen.at

KÄRNTEN

Zitrusgarten Finkenstein

Zitronen sind süß und Limetten sind gelb: Wer das nicht glaubt, fährt zu Michael Ceron an den Faaker See, dem Besitzer von Österreichs größter Zitrus-Sammlung. Hier belehren einen 3.000 Zitrus-Topfpflanzen (Zitronen, Orangen, Limetten, Bergamotten, Kumquats) in über 250 Sorten eines Besseren. In über drei Jahrzehnten hat der Experte aus der elterlichen Gärtnerei einen Zitronenhain gemacht. Fünf Hektar Außenareal, 1.500 Quadratmeter Indoor-Fläche, vier Gewächshäuser. Führungen, Vorträge, Verkostungen. Öffnungszeiten Juni, Juli, August: Gartenbesichtigung Mo. bis Sa. von 10 bis 18 Uhr. Andere Monate: Mo.-Sa. 10-16 Uhr, nur Gewächshäuser. Eintritt: 5 Euro. Bei Einkauf ab 30 Euro gibt’s den Eintritt zurück. Blumenweg 3, 9583 Faak am See. (+43 664) 540 33 21, www.zitrusgarten.com

FRIAUL

Giardino di Palazzo Lantieri

Historischer, persischer Garten als wahr gewordener Dornröschentraum. Überall duftende Rosen – riesige Rosenbögen, Kletterrosen, die den Palazzo nahezu überwuchern. Dazwischen Buchshecken, Palmen, Lauben und eine Gloriette. Kein Wunder, dass Giacomo Casanova, Carla Goldoni, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, usw. hier bereits gelustwandelt sind. Die Villa Lantieri stammt aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich im Osten von Görz. Nicht versäumen: die Kunstsammlung im Palazzo. Und wer wie Dornröschen schlafen will: Es gibt wunderschöne Gästezimmer! Öffnungszeiten nach Absprache. Eintritt je nach Dauer und Anzahl der Personen. Piazza Sant'Antonio 6, 34170 Gorizia. (+39 0481) 53 32 84, www.palazzo-lantieri.com


Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal Schatzhaus Kärntens

Eingebettet in die fruchtbare Landschaft des unteren Lavanttales erhebt sich auf einem Felskegel das Stift St. Paul. Wo einst ein römisches Kastell und später die Burg der Spanheimer standen, siedelten 1091 Benediktinermönche aus dem berühmten Kloster Hirsau. Eine wechselvolle Geschichte kennt Zeiten der Blüte und des Niedergangs. Eine der umfassendsten privaten Kunstsammlungen Österreichs verleiht der heute noch lebenden Abtei das Prädikat Schatzhaus Kärntens.

Ausstellung 2014 „ Der Mann aus Nazareth“ Mensch – Gott - Mythos 2000 Jahre tot und doch lebendig! Kein Mensch hat Menschen mehr fasziniert, keine Geschichte mehr bewegt und keine religiöse Gestalt in höherem Maße polarisiert als jener Jesus aus Nazareth. Wer ist er? Gottessohn, oder bloß ein religiöser Fanatiker, der geliebt und gehasst wurde und schließlich ein Opfer seiner Lehre geworden ist? Dan Browns Da Vinci-Code wirft neue Fragen auf, die den Mythos beleben. Nie war der Hype um den Mann aus Nazareth größer als heute am Beginn des 3. Jahrtausends. Er ist für die einen Stein des Anstoßes, für die anderen der Fels in der Brandung des bewegten Zeit-Meeres, das der Mensch nicht mehr unter Kontrolle hat. Apokalyptische Prophezeiungen und düstere Zukunftsprognosen verunsichern und rufen das Suchen nach neuen Inhalten wach. Eine spannende Biographie bricht Tabus und schafft neue Wirklichkeiten – nicht damals – vor 2000 Jahren irgendwo in Galiläa, sondern im Jetzt und Heute. Die Ausstellung möchte den Besucher in eine Zeit versetzen, die viele Geheimnisse in sich birgt, aber doch die selben Fragen an das Leben hat, wie die Gegenwart.

Romanische Basilika

Niemand sollte St. Paul verlassen, ohne die imposante mittelalterliche Basilika aus dem 12. Jahrhundert besucht zu haben. Die Pracht der Architektur mit kunstvollen Kapitellformen, der beeindruckende Freskenschmuck (Michael Pacher, Thomas von Villach, Meister Heinrich von Gurk) und die gediegene Ausstattung bilden den würdigen Rahmen des Gotteshauses, in dessen Gruft die Gebeine der ersten Habsburger ruhen (unter ihnen die Stammmutter der Habsburger – Anna Gertrude von Hohenberg, die Frau Rudolfs I.).

vinumpaulinum

vinumpaulinum ist die Weinmarke des Benediktinerstiftes St. Paul. Aus den Weingärten Erzherzog Johanns um Marburg und von den begünstigten Lagen des Lavanttales stammen die beliebten Weine der Domäne Stift St. Paul. Ab Hof Verkauf und Weinverkostungen auf Anfrage.

Gärten (Barockgarten und Kräutergarten)

Die Gärten laden zum Verweilen und Entspannen ein. Im Barockgarten wird die Gartenkunst der Mönche veranschaulicht, während im Kräutergarten, dem „Hildegardium“, das Wissen um den Anbau und die Verwendung von Kräutern für das Wohlbefinden der Menschen vor Augen gestellt wird. Das Cafe Belvedere im Barockgarten bietet dem Besucher einen herrlichen Blick auf die gesamte Stiftsanlage. Besondere Frühstücksangebote für Gruppenreisende. Öffnungszeiten : Dienstag bis Sonntag von 09.00 bis 20.00 Uhr, Montag Ruhetag.

Öffnungszeiten Museum: bis 2. November 2014 geöffnet, Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Montag geschlossen. Führungen für Gruppen jederzeit nach Voranmeldung , Lift - bedingt barrierefrei

Kontakt: Benediktinerstift St. Paul, Hauptstrasse 1, 9470 St. Paul, T: +43 4357 2019 - DW 10 oder DW 22, F: +43 4357 2019 - DW 23, E: ausstellung@stift-stpaul.at, www.stift-stpaul.at


VENETO

VENETO/VENEDIG

2013 als schönster Garten Italiens ausgezeichnet. Wenige Kilometer südlich des Gardasees gelegen, erstreckt sich dieses Refugium auf sage und schreibe 600.000 Quadratmeter. Keine Angst, man muss nicht alles zu Fuß erkunden. Dafür gibt es Bummelzug, Shuttle und Fahrrad. Chic: eine Fahrt mit dem Golf-Cart. Gigantische 30.000 Rosen säumen den einen Kilometer langen Weg. Verstecken spielen? Gerne! Der Irrgarten mit 2 Meter hohen Hecken erstreckt sich auf 2,5 Hektar. Was es sonst noch gibt? Kräutergarten, Wassergarten, Einsiedelei, unzählige Statuen, ein Schlösschen, einen Bauernhof sowie eine 400 Jahre alte Eiche. Stammumfang: 6 Meter, Krone: 120 m Durchmesser. Und Buchsbäume! So weit das Auge reicht. Öffnungszeiten 8. März bis 2. November 2014 täglich von 9-18 Uhr. März, Oktober, November bis 17 Uhr. Eintritt 12 Euro. Via Cavour 1, 37067 Valeggio sul Mincio. (+39 045) 63 71 033, www.sigurta.it

Auch wer „nur“ mit dem Boot am Canal Grande vorbeifährt, dem dürften wohl kaum die Blütenpracht, das Grün und die Statuen des wohl bühnenwirksamsten Garten Venedigs entgehen. Der Palazzo der Contessa Anna Barnabo liegt dort, wo der Canal von der Rialtobrücke zur Akademia einen Bogen schlägt. Gegenüber: der Palazzo Grassi. Die Marmorbalustrade am Ufer ist schon von Weitem zu sehen. Der Garten selbst: eine Harmonie in Rosa und Pastellfarben. Pinke Rosen, baumhoher rosa Oleander, Hibiskus, Anemonen, extravagante Blauschattierungen der Iris, Kamelien, Hortensien, Jasmin. Dazwischen weißer Stein, helle Skulpturen, der Neptun-Brunnen mit Seerosen und geometrisch angeordnete Blumenbeete mit antiken Rosensorten. Öffnungszeiten: Zu besuchen im Rahmen offizieller Führungen. Eintritt. 10 Euro. Campo San Samuels, San Marco 3198-3201. 30124 Venedig. Führungen: Giardini Storici Venezia, Anfragen unter giardini.storici. venezia@gmail.com, www.palazzomalipiero.com

Parco Giardino Sigurtà

Palazzo Cappello Malipiero Barnabo

LOMBARDEI

SÜDTIROL

Der „Botanische Garten Hruska“ am Westufer des Gardasees ist seit 1988 im Besitz der Stiftung André Heller. Der österreichische Künstler hat in Gardone Riviera die Flora einiger Kontinente wie Afrika, Südamerika, Asien, Europa und Australien ineinander verwoben und mit Phantasiefiguren angereichert. Wie das aussieht? Verwunschen und zauberhaft. Hier wachsen Edelweiß inmitten von Orchideenwiesen oder meterhohe Baumfarne neben Granatäpfeln. Dazwischen Bambus, Bananen, Bäche und Wasserfälle, Teiche mit Koi-Karpfen, indische und marokkanische Skulpturen, Installationen namhafter Künstler usw. Öffnungszeiten März bis Oktober täglich von 9-19 Uhr. Eintritt 10 Euro. Via Roma 2, Gardone Riviera. (+39 336) 41 08 77, www.hellergarden.com

Botanische Weltreise auf zwölf Hektar. 100.000 Pflanzen in vier Gartenbereichen. Waldgärten: Glashaus, blühende Lehmwände, Palmenstrand, Japanischer Garten, Farntal, Reisfeld, Teeplantage. Sonnengärten: verbotener Garten mit Giftpflanzen und skurrilen Skulpturen, 700-jähriger Olivenbaum, Zitronenterrasse, Wüstenhügel. Wasser- und Terrassengärten: Irrgarten, Seerosenteich, Sinnesgarten, Palmengarten. Südtiroler Landschaften. Weinberg, Obstanger, Bauerngarten, Auwald. Dazu kommt die „botanische Unterwelt“ – ein 200 Meter-Erlebnistunnel sowie Künstlerpavillons, Erlebnisstationen usw. Öffnungszeiten 1. April bis 31. Oktober 2014, 9-19 Uhr. 1. bis 15. November 2014: 9-17 Uhr. Freitags im Juni, Juli, August zusätzlich: 9-23 Uhr. Eintritt 11 Euro. St. Valentin-Straße 51a, 39012 Meran. (+39 0473) 23 57 30, www.trauttmansdorff.it

Giardino Hruska – Heller-Garten

Giardini di Castel Trauttmansdorff


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Die Gartentrends SLOWENIEN

Arboretum Volčji Potok

Farben-Feuerwerk gefällig? Zu erleben im bekanntesten und größten botanischen Garten Sloweniens, 20 km nördlich von Ljubljana. Dort kann man eine der zahlreichen Blumenausstellungen (Tulpen, Rosen, Orchideen, Dahlien usw.) besuchen. Auf 80 Hektar wachsen 2.500 Pflanzen aus aller Welt. Grandios: die gigantische HölzerSammlung. Spannend: Gartenpavillon, Kapelle und Treppe aus dem 17. Jahrhundert. Sehenswert: die Sammlung von Tierplastiken des Bildhauers Janez Boljka. Und falls die Beine nicht mehr mitmachen: einfach in den Bummelzug einsteigen. Öffnungszeiten: Täglich ab 8 Uhr geöffnet. Im Winter geschlossen. Eintritt 6,50 Euro. Volčji Potok 3, 1235 Radomlje. (+386 1) 831 23 45, www.arboretum.si

Harmonie pur. In Cornelias Garten in der Oststeiermark. Gemüsegarten-Renaissance. Nicht, um zu über-leben, sondern zu er-leben. Trend: Hochbeete. Bequemes Gärtnern in Hüfthöhe, ein Wachstum wie in keinem anderen Beet und dabei auch noch Gartenabfälle verwerten. Top: ein Naschgarten. Junge Gärtner. Früher war der Garten eine Freizeitbeschäftigung der älteren Generation. Jetzt zücken immer mehr Jungfamilien Rechen, Gartenschere und Schaufel. Alles bio. „Giftler“ werden eine immer kleinere Minderheit. Biologisches und ökologisches Gärtnern ist gefragt. Blumenwiesen. Blumenwiesen verschwinden immer mehr. Also legt man sich zuhause einfach eine an. Im Garten wohnen. Das Outdoor-Wohnzimmer machte den Anfang, die Outdoor-Küchen zogen nach. Jetzt: OutdoorWellness. Pfarrer Kneipp auf „trendig“ sozusagen. Naturnahe Bepflanzung. Der Bio-Naturgarten steht mit seiner Ökologie und „wilden“ Ästhetik im Mittelpunkt.

ISTRIEN/KROATIEN

Histria Aromatica

Duftende Erlebniswelt rund um Istriens Flora. Zwischen Bale und Rovinj auf dem Berg Pizanovac hat der Zagreber Biokosmetik-Produzent Boris Filipaj seinen Natur-Themenpark verwirklicht. Auf 110 Hektar wurden 300 Gewürz-, Heil- und Aromapflanzen sowie 250 Wildpflanzen angesiedelt. Dazwischen Natursteinmauern, Olivenbäume, Weinreben und ein traumhafter Rundumblick auf Hinterland und Meer. Panorama-Restaurant, Kräuter-Laden. Herrlich der Duft von Lavendel, Strohblume, Salbei, Rosmarin und Kamille. Öffnungszeiten: Eröffnung Ende Mai. In der Hauptsaison tägl. geöffnet, sonst kürzer. Eintritt 10 Euro. Golas/Pizanovac, 52211 Bale. (+385 1) 34 96 904, www.aromatica.hr

Minimalismus. Die Antwort auf den wilden Naturgarten ist der moderne, zurückhaltende Garten – aufgeräumt, klar strukturiert, mit geometrischer Figurensprache und flächiger Gestaltung. Hier kommen nur wenig verschiedene Pflanzen zum Einsatz. Wasserspiele. Leises Plätschern als Meditation. Von der Vogeltränke über Wasserfälle bis zum Natur-Schwimmteich oder Pool. Gefäße. Blumen werden auch draußen in Gefäßen präsentiert. So lassen sich einzelne Bereiche punktuell betonen, Pflanzen kann man leicht umsetzen und die Pflege fällt leicht. Vertikales Gärtnern. Wird zum Mainstream. Spezielle Gestelle ermöglichen eine Bepflanzung auf engem Raum auf Hängegärten an der Hauswand zum Beispiel. Pflegeleicht. Schließlich will man den Garten ja auch genießen. Unsere Tipps: langsam wachsende Gehölze, Immergrüne, ein Rasenmähroboter sowie ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem.


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Gartenparade Viele, viele Gärten in der Region AlpeAdria – schön nach (Bundes)Ländern geordnet.

Steiermark

01 Giovannisgarden. 1.600 Rosenarten, über 80 Ahorn-, Cornus- und Betula-Arten, 70 Magnolienarten, 50 Sorten Pfingstrosen, keltischer Baumkreis, Wassergarten, Frühlingsgarten, Gemüsegarten, orientalischer Liebesgarten, chinesischer Senkgarten. 26. April bis 16. September, Do. bis So. von 10 bis 18 Uhr. Eintritt 5 Euro. Messendorfberg 65, Giovannisgarden, 8042 Graz . (+43 31 6) 40 32 89, www.giovannisgarden.at 02 Botanischer Garten Graz. Futuristische Glashäuser: drei schiefe parabolische Zylinder aus Acrylglas. Pflanzen aus vier Klimazonen. Sehenswert: altes Palmenhaus. Freiland täglich von 8-15 Uhr, Gewächshäuser täglich von 10 bis 14 Uhr. Eintritt frei. Holteigasse 6, 8010 Graz. (+43 316) 38 05 747, www.uni-graz.at/garten/ 03 Harmonypoint. 5 Hektar großer Garten, 25 km südlich von Graz. Mit Naturarena (Senkgarten), Rosenzimmer, Bio-Gemüsebeete, Schutzgarten mit Pentagramm, hunderte Taglilien, Akupunkturstein usw. Lesungen, Workshops, Seminare. Preis: je nach Führung und Programm. Tobis 113, 8504 Preding. (+43 676) 73 62 554, www.harmonypoint.at Die Hängenden Gärten des Sulamith. Im Herzen des Almenlands hat sich Familie Sichart auf 1.000 Metern Seehöhe einen ca. 4 Hektar großen Gartentraum geschaffen. Offen von Mai bis Oktober, täglich nach Anmeldung. Eintritt: 5 Euro mit, 3 Euro ohne Führung. Zeil 188, 8171 St. Kathrein am Offenegg. (+43 31 79) 32 32, www.sulamith.at Bellabayer – das Gartenatelier. Ein privates Reich von Gartenarchitektin

Isabell Bayer-Lueger im oststeirischen Hügelland. Auf fünf Hektar zu sehen: steirisch-exotische Pflanzensammlung, Skulpturen internationaler Künstler, Magnoliensammlung sowie 3.000 Taglilien. 5 Euro. Ring 111, Sonnleitenweg, 8230 Hartberg. (+43 33 32) 66 164, www.bellabayer.at 04 Philemons Garten. Exotengarten. 1.400 Sorten Taglilien, Fackellilien, Pfingstrosensammlung, Irissammlung, Palmenterrasse mit Olivenbaum, Eukalypten, Yuccas, Agaven, Kakteen, Kakis, Bananen, Lotos, Feigen. 15. April bis 15. Oktober. Eintritt: 5 Euro. 2,5 Hektar. Entschendorfberg 52, 8321 St. Margarethen an der Raab. (+43 699) 12 16 86 86, www.philemons-garten.at Seerosen- und Wassergarten Park. 4.000 Quadratmeter am Stadtrand von Graz. Sumpf- und Wasserpflanzen bei Angelika Kern. 90 versch. Seerosenarten, blaue Seerosen, Lotos, asiatische Iris. Freier Eintritt, Führungen: 3 Euro. Einödhofweg 20, 8042 Graz. (+43 316) 46 16 51. 05 Sesselbaumpark. Unglaublich! Auf der Laßnitzhöhe wachsen „Sessel“. 60 im Wachstum befindliche Exemplare sind zu sehen. Bis zu zehn Jahre dauert es, bis ein Sessel fertig ist. Kosten pro Führung: 6 Euro. Hauptstraße 55, 8301 Laßnitzhöhe. (+43 680) 209 62 27, www.sesselbaumdesigner.jimdo.com Alpengarten Bad Aussee. Auf 12 Hektar gedeihen Heilpflanzen, Duftpflanzen, Orchideen, aromatische Kräuter sowie Raritäten aus aller Welt. Von Mai bis September tägl. von 8 bis 18 Uhr. Erwachsene: 4 Euro. Ischlbergstraße 67, 8990 Bad Aussee. (+43 676) 83 62 25 43, www.neza.at Kräutergärtnerei Wagner. Fast 500 Kräuter- und Duftpflanzen wachsen auf der terrassenförmigen Anlage von Helga und Hannes Wagner. Auch

Pflanzen-Raritäten. 3 Euro für Erwachsene (Kunden frei). Gutendorf 36, 8353 Kapfenstein. (+43 31 57) 23 95, www.gartenbauwagner.at Cornelias Garten. Vom Modegeschäft von Cornelia Felber-Moosbauer am Hauptplatz von Weiz sind es nur 50 Schritte in eine andere Welt. Di. 10-12 und 15-18 Uhr. Freiwillige Spende. Hauptplatz 19, 8160 Weiz. (+43 31 72) 23 90, www.modehaus-moosbauer.at Internet: Garten-Lust. 28 Mitglieder: Privatgärten, öffentliche Gärten, Firmengärten, lehrreiche Ausbildungsstätten usw. Seminare, Workshops und die „Garten-Lust-Feste“. www.garten-lust.at Schaugärten. Plattform für Gartenliebhaber. www.schaugaerten.at Lebensgärten. Netzwerk aus 32 Gärtnern und Gartenmenschen in der Oststeiermark. www.lebensgaerten.at

Kärnten

06 Kräuterdorf Irschen. Oberes Drautal: Kräuterhaus-Pfarrstadl, Kräuter- und Biobauernhof Köstl, Duftkräuterpark, „Heilgarten der Alpen“, begehbare Kräutervase, Seifenwerkstatt, Kräuterwerkstatt usw. Eintritt frei. Kräuterstube Köstl, Simmerlach 27, 9773 Irschen. (+43 47 10) 24 88, www. irschen.com, www.kraeuterdorf.at 07 Rosemarie’s Bergkräutergarten. Bunter, duftender Teekräuter-Garten der Bergbäuerin Rosemarie Kranabetter auf 1.150 m Seehöhe. 1 Hektar Nutzgarten. Tipp: ein Kräutertag mit der Kräuter-Expertin. Workshops kostenpflichtig. Lienhardhof, Griebitsch 2, 9773 Irschen. (+43 47 10) 3169 Kräuterland. Am Sattnitzzug südlich von Klagenfurt baut Kräuterbäuerin und Juristin Romana Seunig auf einem Hektar Fläche an die 300 versch. Kräuter an sowie alte Gemüse-, Obst- und Beerensorten. Workshops. Termine auf Absprache.


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Kräuterland Schwarz 13, 9065 Ebenthal in Kärnten. (+43 664) 23 24 657, www.kraeuterland.cc Aromagarten GiDoSa. Biolandwirtschaft von Brigitte und Adolf Hudelist bei Völkermarkt mit Gartentraum auf 5 Hektar. Faser-, Öl-, Färbe-, Duft- und Aromapflanzen. Permakulturgarten, Bio-Weingarten und Schau-Bienenstock. Hofladen. 2 Euro, mit Führung: 6 Euro, Salchendorf 6, 9064 Salchendorf. (+43 699) 100 888 07. 08 Alpengarten Villacher Alpe (Dobratsch). Liegt auf 1.500 m Seehöhe und ist über die Villacher Alpenstraße vom Parkplatz 6 in wenigen Gehminuten erreichbar. 900 Pflanzenarten, Naturgarten, 3.000 Schilder. Von 1. Juni bis 1. September tägl. von 9-18 Uhr. 2,50 Euro. Verein Alpengarten Villacher Alpe. (+43 664) 91 42 953, www.alpengarten-villach.at 09 Labyrinth Rosegg. 3.000 Hainbuchen auf 2,5 Hektar sorgen zwischen Schloss und Tierpark Rosegg für vergnügliche Irrwege. Labyrinth: 4,50 € Eintritt, Schloss Rosegg 1, 9232 Rosegg, (+43 42 74) 52 357, www.rosegg.at Kärntner Botanikzentrum. Botanischer Garten Klagenfurt am Fuße des Kreuzbergls. Ganzjährig geöffnet. Mai bis September täglich von 10-18 Uhr. Oktober bis April: Mo. bis Do. 10-16 Uhr. Eintritt gratis, Prof.-Dr.-KahlerPlatz 1, 9020 Klagenfurt. (+43 050) 536 30 532, www.landesmuseum.ktn.gv.at

Friaul

Abbazia di Rosazzo. Bekannte Abtei mit Kirche und tollem Weinkeller zwischen Udine und Gorizia. Der „Rosenpfad“ verläuft außen am Stift entlang und ist von antiken und modernen Rosen gesäumt. Mo.-So., 9-12 und 15-18 Uhr. Gartenbesuch: gratis, Piazza Abbazia 5, 33044 Manzano, Loc. Rosazzo. (+39 0432) 75 90 91, www.abbaziadirossazo.it

10 Parco Villa Revoltella. Märchenhafter Zaubergarten auf dem Triester Hügel von Fernato. Mit Gloriette, Orangerie, Springbrunnen, Marmorskulpturen, Pergola, einer Sammlung alter Rosensorten usw. 7-20 Uhr im Sommer, sonst kürzere Öffnungszeiten. Eintritt frei. Via Marchesetti 37, 34100 Triest. (+39 0358) 372 4116, www.promotrieste.it 11 Parco del Castello di Duino. Bekanntes Rilke-Schloss mit schmuckem Schlossgarten auf verschiedensten Ebenen. 21.000 Blumen blühen hoch über dem Meer. April bis September 9.30 bis 17.30 h. Sonst kürzer. Dienstag zu. Schloss und Park: 8 Euro. Via Castello di Duino 32, 34011 Duino Aurisina. (+43 040) 20 81 20, www.castellodiduino.it Castelli di Strassoldo di Sopra e di Sotto. 5 km südlich von Palmanova findet man das Dorf mit der Burg Strassoldo. Die obere Burg istvon einem Renaissancegarten umgeben: Bananen, Palmen, Magnolien, Rosen. Führung: 8 Euro. Termine auf Anfrage. Via die Castelli 21, 33050 Strassoldo/Udine. (+39 0341) 93 217, www.castellodistrassoldo.it Parco Coronini Cronberg. Fünf Hektar großer Park im englischen Stil, mit Fundstücken aus Aquileia, einem eleganten Jugendstiltempel, HimalayaZedern, exotischen Pflanzen wie Palmen, Japanische Wollmispeln, Bambus und einer hundertjährigen Korkeiche. Ganzjährig von 7-18 Uhr, gratis Eintritt, Führungen kostenpflichtig. Viale XX Settembre 14, 34170 Gorizia. (+39 0481) 53 34 85, www.coronini.it Giardino Botanico Carsiana. Zwischen Triest und Duino Aurisina. Pflanzen des Karstes von Triest, Isonzo und Slowenien. Mai bis Oktober, Di. bis Fr. 9.3013 Uhr, Sa., So., Ft.: 10-13 und 15-19 Uhr. 3 Euro. Sgonico 55. (+39 0481) 78 41 11, www.giardinobotanicocarsiana.it

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Giardino Roseto Garlant Fabiani. Der schönste Rosengarten Friauls, 1.400 Rosenarten auf 900 Quadratmetern. Von Eleonora Garlant und Ehemann Valentino Fabiani. Privatgarten, südöstlich von Gemona. Kosten, Führungen auf Anfrage. Via Vicenza 5, 33011 Artegna, (+39 0432) 97 78 11.

Veneto

12 Giardino di Pojega, Villa Rizzardi. Gartenkunst im Valpolicella. 5,4 Hektar: Brunnen, grünes Theater, Aussichtspunkt Belvedere, Stalaktit-Tempel. 1. April bis 31. Oktober, Do. und Sa. von 15 bis 19 Uhr. 8 Euro. Loc. Pojega, 37024 Negrar. (+39 045) 721 00 28, www.villarizzardi.it Villa Pisani Bolognesi Scalabrin. Englischer Garten, 8 km von Padua. Mit Rosenbögen, Buchshecken, Statuen, Brunnen, einem alten Eiskeller, Steingarten, Theater, Familienkapelle (Neugotik), Park mit hundertjährigem Baumbestand. 1. April bis 15. Oktober 9-12 und 13.30 bis 17 Uhr, 16. Oktober bis 31. März 10-12 und 14-16 Uhr. 5 Euro, Via Roma 25-19-31, 35040 Vescovana. (+39 0425) 92 00 16, www.villapisani.it 13 Giardino Giusti. Renaissancegarten mit turmhoher Zypressenallee. Auf Terrassen finden sich Marmorskulpturen, Säulenzypressen und beschnittene Hecken. Außerdem: Brunnen, Wasserspiele, mythologische Statuen, Fontänen, Grotten, Lauben, Irrgarten. 6 Euro. Sommer täglich 9-20 Uhr, Winter kürzer. Via Giardino Giusti 2, 37129 Verona. (+39 045) 80 34 029 14 Botanischer Garten von Padua. Ältester botanischer Garten der Welt (1545). 22.000 Quadratmeter, 6.000 Pflanzen. Highlights: eine Zwergpalme aus dem Jahr 1585 („GoethePalme“), ein 19 Meter hoher Ginko sowie die älteste Magnolie Europas aus dem 17. Jhdt. Tägl. ab 9 Uhr. 5 €,

Buchtipps Einfach genial gärtnern. Meine besten Mach-esso-Tipps, Karl Ploberger, Blv Buchverlag. 168 Seiten, 20,60 Euro. Garten-Expertinnen und ihr grünes Wissen, Kristin Lammerting und Ferdinand von Luckner. Callwey Verlag, 176 Seiten, 39, 95 Euro.


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Buchtipps Die Gärten Venedigs und des Veneto, Jenny Condie, Alex Ramsay und Claudia Arlinghaus, DVA, 208 Seiten, 49,95 €. Die schönsten Gärten und Parks. Südtirol, Trentino, Nordtirol und Osttirol. Clemens EntEn hofer. Athesia Verlag, 247 Seiten, 17,90 €.

15 | Via Orto Botanico 15, 35123 Padua. (+39 049 827 21 19 www.ortobotanico.unipd.it Villa Allegri Arvedi, 9 km nördlich von Verona. Riesige Buchskegel, Kapelle, Grotte. Schöner Blick auf Äcker, Olivenbäume, Weinberge und Wäldchen. Führungen nach Voranmeldung. 6 Euro. Loc. Cuzzano 37023 Grezzana. (+39 045) 907045, www.villarvedi.it Villa Trento da Schio. Fünf Terrassen, verbunden durch einen figurengeschmückten Treppenaufgang. Mobile Glashäuser, Zitrusbäume, Statuen, Brunnen und Gewürze, KletterFeigen, Schwertlilien, Kakipflaumen, Platanen, Zedern, Magnolien. 10 Kilometer südlich von Vicenza. Dienstag

16 | bis Sonntag 10-18 Uhr. Erwachsene: 5 Euro, 10 Euro mit Führung. Piazza G. da Schio 4, 36023 Costozza di Longare, www.costozza-villadaschio.it Villa Barbarigo Pizzoni Ardemani. Fünf Hektar zwischen Padua und Monselice mit 70 Statuen, 33 Wasseranlagen. Außerdem: BuchsbaumLabyrinth, Kaninchen-Insel usw. Februar bis Dez. 10-13 und 14 Uhr bis Sonnenuntergang. So. und feiertags durchgehend geöffnet. 9,50 Euro. Via Diana 2, 35030 Valsanzibio di Galzignano Terme. (+39 049) 80 59 224, www.valsanzibiogiardino.it Villa Barbaro. Die Villa Barbaro oder auch Villa di Maser genannt, gilt als eines der Hauptwerke des berühmten Andrea Palladio, 10 km von Asolo ent-

fernt. Herzstück ist das Nymphäum. Sehenswert: Weingut, Kutschenmuseum. 6 Euro. Via Cornuda 7, 31010 Maser. (+39 0423) 92 30 04, www.villadimaser.it 15 Villa Emo. Eine besondere Farbenpracht: die Rosenblüte. Zwei lange, von Calla und Schwertlilien eingerahmte Fischteiche voller Seerosen und Rosenrabatten kennzeichnen die Geometrie des Gartens. Samstags 14-17 Uhr, sonn- und feiertags 10-19 Uhr. Führungen kostenpflichtig. Via Rivella 4, 35043 Monselice. (+39 0429) 78 19 87, www.villaemo.it 16 Villa Pisani. Ein Vorläufer romantischer Gartenkunst auf 11 Hektar. Die Villa? „La Nazionale“ ist die berühmteste am Brenta-Kanal (palladinischer

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Landsitz). Im Inneren: Fresken von Tiepolo. Der Garten: ein archäologischer Hügel, Eiskeller, Orangerie, prächtige Reitställe, Irrgarten, Teiche, Springbrunnen, Pavillons, Alleen. 8.30-19 Uhr, montags zu. 7 Euro. Park und Villa: 10 Euro. Via Doge Pisani 7, 30039 Stra. (+39 049) 50 20 74, www.villapisani.beniculturali.it 17 Insel San Giorgio Maggiore. Kleine Insel (gleichnamige Benediktinerabtei und Kirche) mit 9 Hektar, nahe der Giudecca in Venedig. Kreuzgänge, Klostergarten und Borges-Labyrinth. April bis September. Samstag und Sonntag stündlich 10-16 Uhr. Preis nach Dauer der Führung und Personen. Isola di San Giorgio, 30124 Venedig. (+39 041) 52 89 900, www.cini.it

Tolle Gärten in Venedig

Hotel Bauer Palladio. Auf der Giudecca. www.palladiohotelspa.com Hotel Cipriani. Auf der Giudecca, an Rezeption fragen, www.hotelcipriani.com Palazzo Soranzo Cappello. Verwunschener Garten in Santa Croce, Einzelpersonen beim Pförtner anfragen. Gruppen auf Anmeldung. www.turismovenezia.it

Südtirol

Garten im Schatten des Paradieses. Der schönste Schattengarten nicht nur Südtirols, im Schatten des Paradies-Weinberges von Starwinzer Alois Lageder. Die „Weinschenke Vineria Paradies“ ist das Tor zum Jahrhunderte alten Park mit Hortensien,

Immergrünen wie Schneeball, Stechpalme, Buchen, Farne, Stauden sowie vielen blühenden Akzenten. Eintritt gratis. 8 Euro mit Führung und Weinprobe. St. Gertraud-Platz 10, 39040 Margreid. (+39 0471) 80 95 80, www.aloislageder.eu/paradeis 18 Erlebnis Kränzelhof. Ein begehbares Reben-Labyrinth? Ja, am Weingut von Franz Graf Pfeil, 6 km südlich von Meran. 20 Hektar, sieben Gärten (Grotte, Terrassen, Irrgarten, Amphitheater usw.). Dazu viel zeitgenössische Kunst, eine feine Vinothek sowie ein Top-Restaurant. Täglich von 9.30 bis 19 Uhr. Bis Anfang November. Führung: 9 Euro. Gampenstraße 1, 39010 Tscherms. (+39 0473) 56 45 49, www.kraenzelhof.it

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20 | Garten des Parkhotels Laurin. Ginko, Riesen-Mammutbäume, Kamelien, Azaleen, Khaki, Magnolien, jahrhundertealte Zedern, duftende Rosen und dazwischen Kunstobjekte. Vier Hektar fasst der Park des Grandhotel Laurin mitten in Bozen. Ganztägig, Eintritt frei, durchs Hotel. Laurinstraße 4, 39100 Bozen. (+39 0471) 31 10 00, www.laurin.it 19 Rosarium. Höchstgelegener Rosengarten Europas. Bei Lotte Zemmers Hotel Uhrerhof blühen auf 1.500 m Seehöhe an einem terrassierten Steilhang mit Blick ins Grödnertal 5.000 Rosen. Gratis für Gäste des Hauses. Sonst auf Anfrage. Pufels 26, 39046 St. Ulrich in Gröden. (+39 0471) 79 73 35, www.uhrerhof.com Augustiner Chorherrenstift Neustift. Historischer Stiftsgarten. Mammutbaum, jahrhundertealte Ginkobäume. Dazwischen reiht sich der Barockgarten mit seinen schönen Brunnen und tausendfach blühenden Beeten. Von 16. Juni bis 12. September für Einzelpersonen: Mo., Mi., Fr. 7 Euro. Stiftstraße 1, 39040 Vahrn. (+39 0472) 836189, www.kloster-neustift.it Klostergarten des Deutschen Ordens. Spannender Stiftsgarten. Einfach durch den Gärtnerei-Eingang gehen. Mittelpunkt ist das Bienenhaus mit Leseecke. Eintritt frei. Mo.-Fr. von 8-12 und 14-18 Uhr. Sa. von 8-12 Uhr. Erzherzog-EugenStraße 3, 39011 Lana. (+39 0473) 56 39 11, www.galanthus.it Arboreto di Arco (Parco Arciducale Arboreto). Die ältesten Mammutbäume Europas sowie über 200 verschiedene Pflanzen und Sträucher aus aller Welt: Zypressen, Steineichen, Agave,

Feigenkaktus, Seidenbaum, Palmlilien. Nähe Gardasee. April-September: 8-18 Uhr, Oktober-März: 9-16 Uhr. Eintritt frei. Via Lomega, 38062 Arco. (+39 0464) 58 36 36, www. visittrentino.it, www.gardatrentino.it/it/Arboreto-di-Arco/ Garten Martha Canestrini. Die „Grande Dame“ der Südtiroler Gärten, Gartenbuch-Autorin, Garten-Expertin in Radio und TV. Nach telefonischer Absprache ist ein Besuch möglich. Kosten auf Anfrage. Caveleserstraße 11, 39044 Neumarkt. (+39 0471) 81 22 52 (abends) Im Internet: Il Parco piu bello. Die größte italienische GartenVereinigung wählt jedes Jahr den „schönsten Garten Italiens“. Unter www.ilparcopiubello.it Garten-Freunde. „Amici in Giardino”, 75 Privatgärten laden ein. Termine, Tage der offenen Gärten unter www.amicingardino.it Gärten Italiens. Hier finden Sie eine reiche Gartenauswahl aus ganz Italien. Nach Regionen geordnet, www.grandigiardini.it

Osttirol

20 Vitalpinum. Kräutergarten als Erlebniswelt, Wohlfühlgarten (barfuß über Rosenblätter laufen), Heilkräutergarten: 150 Kräuter (Arnika, Ringelblume, Thymian). Kräuterführungen. Schaubrennerei: Herstellung von Latschenkiefernöl. 13 km südwestlich von Lienz. Mo.-Sa. 10-17 Uhr, Eintritt: 3,50 €, ThalAue 13, 9911 Assling. (+43 48 55) 81 009, www.vitalpinum.com Ortnerhof. Kräuterschaugarten von Monika Bachlechner, 14 km südöstlich von Lienz. Mit 150 heimischen Heil- und Gewürzkräutern, Obst und Gemüse. Führungen ab fünf Personen um 10 Euro, ansonsten ist der Garten frei zu besichti-


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Slowenien

Botanischer Garten Ljubljana. 4.500 Pflanzen in 1810 gegrün2 MONAT WERBUNG deter Anlage, imposantes Glashaus mit mediterranen und tropischen Pflanzen. Geöffnet von 1. April bis 31. Oktober von 7-19 Uhr, 1. Nov. bis 31. März: 7-17 Uhr, Juni bis August: 7-20 Uhr. Einer der ältes-ten botanischen Gärten Europas. Eintritt: 2,80 Euro. Ižanska cesta 15, 1000 Ljubljana. (+386 1) 427 12 80, www.botanicni-vrt.si 21 Botanischer Garten Maribor. Am Fuße des PohorjeGebirges, ein paar Kilometer von Maribor. Einheimische Flora und Vertreter von Asien, Afrika, Amerika, Australien. Mo. bis Fr. 12-19 Uhr, Sa. und So. 9-19 Uhr. Bis Ende November. Eintritt: 4 €. Deutsche Führungen. Pivola 311 Hoče. (+386 31) 592162, www.fk.uni-mb.si/ botvrt Rosengarten des Franziskanerklosters. Im Namen der Rose – grandiose Sammlung an Bourbon-Rosen bei „Kostanjevica“, dem Kloster auf einem Felsen über dem slowenischen Teil von Nova Gorica. Eintritt: 2 Euro. Škrabečeva 1 p.p. 303, 5001 Nova Gorica. (+386 5) 330 77 50, www.samostan-kostanjevica.si Schloss Brdo pri Kranju. Gefüllten Picknickkorb kaufen (30 Euro für zwei) und los geht es in den Park des RenaissanceSchlosses Brdo in der Oberkrain. Sehenswert: Bienenhaus,

Vinothek und Orangerie. Die Flora: über 1.000 verschiedene Pflanzen. Fischteiche, Gartenanlagen, Obstgärten, Wald usw. Täglich morgens bis Sonnenuntergang. Eintritt: 2,50 Euro. Predoslje 3, 4000 Kranj. (+386 4) 260 10 10, www.brdo.si Blüten-Park (Mozirski gaj). Sieben Hektar großer Blumenund Volkskundepark. Inmitten tausender farbenfroher Blüten: ein Bauernhof, Getreidespeicher, Mühle, Schmiede usw. Bis Ende September geöffnet. 6 Euro Eintritt. Hribernikova ulica 1, 3330 Mozirje. (+386) 41 69 19 38, www.mozirskigaj.com Im Internet: Rosengärten Sloweniens im Internet unter www.vrtnice.org Flora. Alles rund um botanische Gärten, große Parks sowie die Vegetation Sloweniens, www.slovenia.info

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KARAWANKENHOF, DAS THERMENHOTEL IN WARMBAD-VILLACH

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22 Miomirisni Vrt. Pfefferminze, Lavendel, Oregano und Rosmarin. Sandra Nikolic´ betreibt auf der Insel Mali Lošinj einen Aroma-Kräutergarten. Kostenlos, mit Führung und Likör-Verkostung: 2 Euro. Ulica Brac´e Vidulic´a 68, 51550 Mali Lošinj. www.miomirisni-vrt.hr Botanischer Garten Zagreb. In der Stadtmitte auf 50 Hektar. Rund 10.000 Pflanzenarten gedeihen hier, darunter 1.800 exotische Gewächse aus der ganzen Welt. Freier Eintritt. Marulicev trg 9a, 10000 Zagreb. (+38 01) 48 98 060, http://hirc. botanic.hr/vrt/home.htm Arboretum Opeka. Im Norden Kroatiens, etwa 15 km westlich der Stadt Varazdin. Das größte von drei kroatischen Arboreten. 65 Hektar. Führungen sind kostenpflichtig. Uska ulica 4, 42000 Varaždin. www.turizam-vzz.hr

Der Sonne entgegen …. Dem Himmel so nah … magische Momente im Hotel St. Oswald Alpiner Luxus und das Ambiente eines familiengeführten Hauses erwartet Sie in einzigartiger Panoramalage mit spektakulären Ausblicken. Ob Wandern, Biken oder Golf - hier auf 1400 m begreifen Sie die Natur mit allen Sinnen. Entspannen Sie in der hoteleigenen Panoramaschwimmbad- und Saunawelt mit Massage- & Beautyoase. Kulinarische, hausgemachte Köstlichkeiten aus den Genussregionen und exklusive Weine aus der eigenen Vinothek erfreuen auch anspruchsvollste Gaumen.

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Kurzurlaubsideen

Die schönsten Tage sind die – Urlaubstage! Natürlich hätte man gern gaaanz, gaaanz viele davon, aber auch ein Kurzurlaub hat doch seine Reize. Ein bisserl ausspannen, genießen, auftanken. Nun, hier gibt’s ein paar zündende Ideen. ANJA SKRIBOT, SILVIA TRIPPOLT-MADERBACHER, WERNER RINGHOFER, HEINZ GRÖTSCHNIG TEXT ANBIETER FOTOS

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Foto: Franz Gerdl

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1 | GENUSSWANDERN Verlockendes Urlaubspackage für Gipfelstürmer: „Alpe-Adria-Trail-Genusswandern“ im 5-Sterne-Berggenießer-Hotel Pulverer in Bad Kleinkirchheim. Tagsüber wandert man von Berg zu Berg, anschließend werden die müden Muskeln in der hauseigenen Thermalquelle entspannt und abends lässt man sich kulinarisch verwöhnen. Das Arrangement beinhaltet vier Tage sowie drei Wohlfühl-Nächte mit ¾-Verwöhn-Pension und Thermeneintritt und viel Wellness, inkl. zehn Saunen! Auch ein Wanderpinkerl fürs Gipfelpicknick sowie eine Kärnten Card zur gratis Nutzung der Bergbahnen stehen bereit. Außerdem werden Gäste mit Infos zu Wanderrouten und Geheimtipps zu Almhütten sowie Aussichts- und Kraftplätzen versorgt. Ab 390 Euro pro Person. Kontakt: T (+43 4240) 744, www.pulverer.at

2 | CHILLOUT IM SÜDEN Klagenfurt ist ein tolles Ziel für Kurzurlauber. Die Stadt hat: Viel Kunst & Kultur, beeindruckende Architektur plus AlpenAdria-Flair. Ob Museumsbesuch, Innenstadtbummel, ein Spaziergang am Wörthersee oder ein Abend im Stadttheater – die Kärntner Landeshauptstadt begeistert Kulturinteressierte und Naturliebhaber. Für den kurzen City-Trip empfehlen wir das Paket „Chillout in Klagenfurt am Wörthersee“. Es beinhaltet drei oder vier Nächte im DZ/EZ mit Frühstück, ein Kombiticket für das Museum Moderner Kunst Kärnten, das Landesmuseum Rudolfinum sowie die Stadtgalerie Klagenfurt und eine 48h-Bus-Fahrkarte. Ab 159 Euro pro Person. Buchbar von Mi. bis Sa. oder Sa. bis Mi bis 1. Oktober 2014. Kontakt: T (+43 463) 537 22 23, www.klagenfurt-tourismus.at


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3 | AUSZEIT FÜR KUSCHELTIGER Lust auf einen romantischen Wochenendtrip? Das 4-Sterne Maier´s Kuschelhotel Loipersdorf Deluxe winkt mit Arrangements für sinnliche Kuscheltiger. Zum Frühstück gibt es Champagner und Lachs – entweder ans Bett oder im Restaurant kredenzt, am Abend erwartet Turteltauben ein 5-Gänge-Menü. Im Jungle Spa mit Erlebnissauna, Dampfbad, Soleum mit Himalaya-Salz sowie direktem Weg in den idyllischen Kuschelgarten gibt’s Relax-Atmosphäre mit Dschungel-Flair. Das Kuschel-Paket „Secret Love“ inkludiert zwei Nächte im Fantasy Room, Kuschelsekt, Kuschelfrühstück, Love Dinner, Love Fondue u.v.m. Ab 239 Euro pro Person. Ganzjährig buchbar. Info: (+43 33 82) 86 86-0 www.maiers.at 4 | KÄRNTEN A LA CARD Ein paar Verwöhn- und Kulinariktage gefällig? Das Viersterne-Hotel & Spa Bleibergerhof bietet eine großzügige Thermal-, Sauna- und Relax-Landschaft. Acquapura-SPA und Kärnten SPA überzeugen mit feinen Treatments, Dampf-, Kräuter- und finnischer Sauna sowie dem besonders bei Atemwegserkrankungen gesundheitsfördernden Heilklimastollen. Entspannte Stunden zu zweit erlebt man im Private SPA. Der Kulinarik-Bogen spannt sich von opulentem Fünf-Gang-Galamenü über köstliche Vollwertprodukte bis zu extra leichter vegetarischer Kost. Das Paket „Kärnten à la Card“ beinhaltet vier mal Halbpension, 4x Kärntner Lunch-Paket sowie alle Falkensteiner-Inklusivleistungen und eine Kärnten Card – freier Eintritt zu Kärntens schönsten Ausflugszielen. Preis: pro Person im DZ ab 410 Euro. (1. 7. bis 6. 9. 2014). Aufpreis in die 40 m2-Junior Suite: 100 Euro. Infos: (+43 42 44) 22 05, www.bleibergerhof.falkensteiner.com

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5 | VELDEN-„QUICKIE“ Velden im Sommer – das ist Wasserspaß, Party Feeling und CasinoGlück. Und hier gibt’s dazu einen super Hoteltipp: Das Hotel Park’s, nur wenige Gehminuten vom Zentrum am ruhigen Südufer des Wörthersees gelegen. Der exklusive 1.800 m2-Wellnessbereich mit direktem Seezugang, ein riesiger Garten mit lauschigen Platzerln sowie exotische Kulinarik-Kreationen auf der Sonnenterrasse des Sol Beach Club sorgen für Urlaubsgenuss mit Insel-Flair. Das „Parks Quickie“-Special, ein Angebot für Kurzentschlossene, gibt es an ausgewählten Tagen ab 189 Euro pro Person. Das Paket beinhaltet zwei oder drei Übernachtungen im DZ „Lakeside“, Langschläfer-Genießer-Frühstück, 3-Gang-AbendBuffet im Hotel-Restaurant, einen Gourmet-Abend im Sol Beach Club sowie die Benützung des Wellnessbereichs. Anreisetage: 18. bis 25. Mai sowie 1.-3., 9.-10. und 15.-16. Juni. An jedem anderen Anreisetag bis 24. 6. plus 49 Euro pro Angebot/Person. Info: (+43 42 74) 22 98-0, www.parks-velden.at 6 | KREATIV ENTSPANNEN Das vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltete Thermenhotel Rogner Bad Blumau ist ein einzigartiges Kunstwerk. Und man kann hier herrlich kreativ entspannen. Beispiele: romantisches Picknick bei der 1.000-jährigen Eiche, Tandem-Fahrt durchs Grüne oder Entspannung pur in der weitläufigen Therme – dieses Weltunikat vereint Wohlbefinden, Aktivität und entspanntes Zurücklehnen. Neu: Wiedereröffnung des à la carte-Restaurants unter Joachim Windhager, finnische Sauna mit Warmsprudelbecken sowie ein 25 m Sportbecken (ab Sommer) für optimales Schwimmtraining. In den Augenschlitz- und Waldhofhäusern, den „serviced apartments“, werden Gäste mit Frühstück am Bett verwöhnt. Wow bzw. Wau: Hier sind auch Vierbeiner willkommen. Das Package „GenussReise von Apfel bis Kürbis“ beinhaltet drei oder fünf Nächte im DZ mit HP sowie alle Inklusivleistungen und GenussCard. Ab 350 Euro pro Person. Buchbar bis 23. Oktober 2014. Infos: T (+43 0 33 83) 51 00 94 49, www.blumau.com


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7 | SOMMER-SONNENWENDE Zur Sommer-Sonnenwende bietet das Hotel St. Oswald in Bad Kleinkirchheim etwas Besonderes. Bei einer Kräuterwanderung mit dem „Kräuterspatz“ sammeln Gäste heimische Kräuter, die zur Sommer-Sonnenwende ihre höchste Heilkraft entwickeln. Daraus werden unter Anleitung Kräutermischungen, Tees, Öle, Badesalze und Essig hergestellt. Abends wird das traditionelle Freudenfeuer entfacht – ein Brauch, den schon die Kelten pflegten, um Krankheiten und böse Geister abzuwehren. Das mystische Urlaubspaket zu Fronleichnam (19. bis 21. Juni, Do. - So.) beinhaltet drei Nächte mit großem Frühstücksbuffet, 5-Gänge-Abendmenü und Nachmittagsjause, Entspannung in der Bade- und Saunalandschaft sowie eine Kärnten Card. Ab 315 Euro pro Person im DZ. Info: T (+43 42 40) 591-0, www.hotel-st-oswald.at

8 | AB INS NEST! Ein Designer-Storchennest als vielleicht ungewöhnlichste Gästeunterkunft im Burgenland. Konstruiert hat das „Storkhouse“ der japanische Stararchitekt Terunobu Fujimori. Wo das Nest zu finden ist? Im kleinen Dorf Raiding im Bezirk Oberpullendorf, 40 km südlich von Eisenstadt. Hier wurde der bekannte Komponist Franz Liszt geboren. Das Storchennest bietet Platz für vier und für ein Storchenpaar. Und das ist auch tatsächlich gelandet. Zur Freude aller, denn das Mini-Hotel auf 37 Quadratmetern ist nämlich um das echte Nest herumgebaut worden. 200 Euro kostet die Nacht für menschliche Gäste. Neugasse 8, 7321 Raiding. (+43 26 19) 74 720, www.raidingfoundation.org

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9 | GOLDENE MITTE Wo wir selbst Urlaub machen? Gerne in der „La Casa di Matiki“ bei Sonja Glavic in Zminj. Das liegt mitten im grünen Istrien. 30 Minuten von Pula, 25 von Poreč und Rovinj. Also perfekt, die istrische Halbinsel zu erkunden. Die Fakten: sechs gemütliche Apartments, daneben unser Geheimtipp, die „Casa Lavanda“ – ein typisches istrisches Steinhaus. Drumherum: eine riesige Grünanlage, Olivenbäume, Feigenbäume, Lavendelhecken, Rosmarin, Pool, Schafe, Esel, Hängematten, Schwebebetten, Weinstöcke, Hühner. Und jeden Morgen frisch gebackenes Brot. Ach, Sie würden gerne die erste Juli-Woche hinfahren? Dann bitte im Haupthaus buchen. Im Lavendel-Haus urlauben schon wir. LavendelHaus: ab 70 Euro pro Tag. Matiki 14, 52341 Zminj. (+385 52) 84 6 297, www.matiki.com

10 | ALTSTADT-CHARME Riesige Hotelbunker sind nicht so Ihr Traum? Unserer auch nicht. Deshalb legen wir Ihnen das „La Grisa“, dieses hübsche Altstadthotel im istrischen Bale ans Urlaubsherz. Ein Vier-Sterne-Boutiquehotel mit 22 Zimmern, nur 7 km von der Westküste entfernt. In 13 Kilometern erreichen Sie Rovinj, in 20 km stehen Sie in Pula vor dem historischen Amphitheater. Spannend: das Hotel wurde aus acht Altstadthäusern geschaffen und hat sich schnell als feine Wohn- und Genussadresse etabliert. Top: die istrische Küche trägt eine Gault Millau-Haube. Der Pršut wird mit der Hand geschnitten, als Hauptgerichte kommen Lamm, Boškarin-Rind oder Esel auf den Tisch, natürlich auch Trüffel und die besten Tropfen Istriens. Übernachtung? Ab 78 Euro. La Grisa 23, 52211 Bale. (+385 52) 82 45 01, www.la-grisa.com

SEETERRASSEN AM KLOPEINER SEE

Direkt am Wasser, gemütliches Ambiente, die Seele baumeln lassen und – regionale Köstlichkeiten genießen: dazu laden die See-Restaurants im Südkärntner St. Kanzian am wärmsten See Europas ein. Hotel Restaurant Amerika-Holzer Am See IX/4 04239/2212

Hotel Restaurant Sonne Westufer 17 04239/2337

Hotel Restaurant Klopeinersee Am See XIII/5 04239/2294

Restaurant Seerose Ostuferstraße 22 04239/3311-257

Infos zu Urlaub am See unter 04239/2222-0

info@klopeinersee.at www.klopeinersee.at


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11 | ROSEGGERS FRÜHLINGSERWACHEN „Wenn ich nicht hier leben würd, hier müsst ich Urlaub machen.“ Das schrieb kein Geringerer als Peter Rosegger, der bekannteste Heimatdichter der Steiermark. Wie er wohl auf diesen Satz kam? Vielleicht liegt es an der Ruhe, am so unfassbaren Almfrieden. Vielleicht liegt es an den Blumenwiesen, an den Wäldern, den Naturbadeteichen, in denen man die Zecherln stecken kann. Und vielleicht liegt es auch am Dorfhotel Fasching in Fischbach, 38 km nördlich von Weiz. Ein gewachsener, herzlicher Familienbetrieb, ein Vier-Sterne-Hotel auf 1.050 Metern Seehöhe mitten im Joglland. Unser Tipp: Paket „Frühlingserwachen & Sommerfrische“, 3 Nächte ab 287 Euro pro Person. 8654 Fischbach 3c, (+43 31 70) 262, www.dorfhotel-fasching.at 12 | SOMMERWIESENPRACHT Urlaub im Garten ist angesagt – aber nicht auf „Balkonien“ , sondern im Gartenhotel Ochensberger in der Oststeiermark. Ein Vier-Sterne-Hotel in St. Ruprecht an der Raab im Vulkanland. Was uns hier gefällt: die außergewöhnliche Pflanzenwelt auf 2,5 Hektar, der strohgedeckte Ruhepavillon, die Plätze am Naturschwimmteich, der Massagepavillon und natürlich der Picknickplatz – täglich von 9-16 Uhr buchbar. Je nach Witterung gibt’s 3 Korbvarianten: „Frühstück“, „Mittag“, „Exklusiv“. Außerdem: das Paket „Sommerwiesenpracht“: eine Nacht im Gartenzimmer mit 4-gängigem Menü, Garten-Kräuterbad, GenussCard, Wellness usw.: 179 Euro p. Person. Buchbar von 22. Juni bis 21. September. Untere Hauptstraße 181, 8181 St. Ruprecht an der Raab. (+43 31 78) 51 32-0, www.ochensberger.at

13 | IM ZEICHEN DER ZEDER Ein Hotel, das Körper und Geist gut tut – das „Zedernklang“ in Osttirol. Ein fesches Designhotel im Defereggental mit 48 Zimmern. Man wird mit feiner 2-Hauben-Küche von Gerald Rieger verwöhnt, träumt in gemütlichen Zirbenbetten und entspannt im einzigarten Spa – z. B. in einem Zedernfass. Das Ganze in supermoderner Architektur. Ein spannendes Kurzurlaubspaket gibt’s auch: Es heißt „Steig aus in die Berge“ und ist von 1. Juni bis 22. September buchbar: Vier Nächte, geführte Bergtour, Massagen, Vitalpension, Spa usw. Ab 530 Euro pro Person. Dorf 64, 9961 Hopfgarten. (+43 48 72) 52 205, www.zedern-klang.com 14 | MEERBLICKERWACHEN Nahe am Wasser gebaut zu sein, ist hier kein Nachteil. Im Gegenteil, Tränen kommen höchstens in der Früh. Einfach wegen dieses unnachahmlichen Blicks nach dem Aufwachen, wenn man vom Bett aus übers Meer schaut. Bekannt war das Bevanda am Lungomare von Opatija früher als Restaurant, jetzt baute man das Anwesen zum Boutiquehotel mit zehn Zimmern aus. Jede Suite ist individuell gestaltet und orientiert sich themenmäßig an bekannten Besuchern von Opatija, etwa Joyce, Puccini oder Mahler. Jacuzzi, Terrasse, gut gefüllter Weinschrank, Flatscreen und exklusive Materialien gehören zum Suiten-Standard. Von außen heben sich die weißen, puristischen Linien des Hotels gegen das tiefe Blau des Adriahimmels ab, innen überzeugt modernes Design, das klassische Elemente mit geschwungenen Holzelementen und großen Glasflächen kombiniert. DZ ab 200 Euro pro Nacht. Zert 8, 51410 Opatija, www.bevanda.hr

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WO DIE NATUR ZUHAUSE IST

Exklusiv. Individuell. Anders.

Im 4 Sterne Superior Lifestyle- und Wellnesshotel Alpin Juwel in Saalbach Hinterglemm gehen Design und Natur Hand in Hand. Exklusiv. Individuell. Anders. Im Luxus-Refugium Alpin Juwel genießen die Gäste alpinen Lifestyle, herzliche Gastfreundschaft und Panorama-Wellness vom Feinsten. Das ist aber erst der Vorgeschmack auf ein buntes Potpourri an Annehmlichkeiten, die das seit 35 Jahren familiär und traditionsreich geführte Hotel auszeichnen. Umgeben von den Pinzgauer Grasbergen – mitten im Zentrum von Saalbach-Hinterglemm, mit Blick über das Tal und Panorama-Aussicht auf die umliegende Bergwelt – ist das Alpin Juwel bei Sportbegeisterten und Erholungssuchenden gleichermaßen beliebt. Edles und gesundes Wohnen, feines Essen, eine stilvolle Atmosphäre, exklusive Wellness-Treatments sowie abwechslungsreiche, sportliche Aktivitäten für die ganze Familie und ein erstklassiger Service machen den Urlaub im Alpin Juwel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Gesund Wohnen & Schlafen

Alle 50 Juwel-Zimmer und 30 Suiten sind nach den fünf Elementen gebaut. Sie bestehen vorwiegend aus Fichten- und Zirbenholz, welches mit seinem unvergleichlichen Duft einer sanften Aromatherapie gleichkommt. Ausgefallen sind die Themen-Suiten, wie etwa die Stiegl-Bier-Suite mit Bierbrunnen oder die Luis Trenker-Style Suite. Mit dem Power Sleeping-Konzept von Samina und vielen „Schlaf gut“-Extras – wie Tees, Düften, Bädern, Kissenmenü und persönlichem Schlafcoach – setzt die Hotelführung, Maria Wolf und Sohn Alex Schwabl, auf gesunden und erholsamen Schlaf. Entspannung pur – Zeit, die Seele einmal so

richtig baumeln zu lassen – verspricht das 800 m2 große AJ-Veda Spa, welches die natürliche Wirkung der Bergkräuter mit dem vedischen Wissen über ein gesundes und langes Leben verbindet. Die verwendeten Salben, Öle und Essenzen stammen aus Kräutern, Pflanzen und Wirkstoffen der Region. Professionelle Ayurveda-Treatments durch Masseur Pradeep, Beauty- und Verwöhnbehandlungen sowie eine großzügige Saunalandschaft sorgen für Wohlbefinden auf ganzer Linie. Der Infinity-Pool im Freien lädt zu unendlichem Schwimmvergnügen mit Panoramablick ein.

Für Sportsfreunde & Frischluft-Fans

Ob eine gemütliche Runde Golf, der Adrenalin-Kick beim Mountain- und Downhill-Biken oder eine Sonnenaufgangswanderung inklusive Alm-Frühstück – die Möglichkeiten in der Naturregion Saalbach-Hinterglemm gesunde Bergluft zu schnuppern sind grenzenlos. Mit kurvenreichen Straßen, sanften Kehren und spektakulären Pässen bietet das Glemmtal außerdem perfekten Touren-Spaß für Motorrad-Freunde. Nachdem so viel frische Luft aber nicht nur entspannt, sondern auch ganz schön hungrig machen kann, setzt das Alpin Juwel auf gesunde, österreichische Küche mit Produkten von Bauern aus der Region und Kräutern aus dem eigenen Garten. Kulinarisches Highlights: die Schauküche mit täglich wechselnden Spezialitäten, zwei hoteleigene Restaurants, zwei Bars, Weinkeller sowie drei urige Stuben und der Bauernladen mit Köstlichkeiten aus dem Pinzgau. Am Berg und trotzdem mitten im Ort mit Rundumblick auf die wunderschöne Bergwelt – das Alpin Juwel in Saalbach-Hinterglemm lässt keine Wünsche offen.

Alpin Juwel | Haidweg 357 | 5754 Saalbach Hinterglemm | Austria | www.alpinjuwel.at | info@alpinjuwel.at | +43 6541 7226


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Sagenhaft

Kärnten ist ein Sagen-haftes Land. Wilhelm Kuehs hat die schönsten „Kärntner Sagen“ nach Bezirken geordnet und neu aufbereitet, quasi vom Staub der Jahrhunderte befreit. Das liest sich locker und jung, die Illustrationen von Jakob Kirchmayer setzen einen gruseligen Kontrapunkt (Tyrolia Verlag, 19,95 Euro) **

Er-lesenes

Ausgewählt und empfohlen: Bücher, die Reisenden, Kulinariern, Lesefreaks Gusto & Freude machen sollen. ErlEsEn von Heinz GrötscHniG, silvia trippolt-MaderbacHer

Wandergemütlich

Beim Wandern faulenzen? Klar, mithilfe von Liften, Bahn oder Schiff. Und mit der Wahl gemütlicher Routen. 42 sanfte Touren haben Christine & Michael Hlatky in Kärnten und der Steiermark zusammengestellt – in „Wandern für Faule“ (styria regional, 19,99 Euro) geht’s also endlich mal wandergemütlich zur Sache. **

Römische Träume

Kulturjournalistin Maike Albath erinnert in „Rom, Träume“ (Berenberg-Verlag, 25 Euro) fakten- und zeitzeugenreich an die Zeit des römischen Dolce Vita, an große Filmemacher und Schriftsteller wie Pasolini, Moravia, Gadda, Morante. Literarischer Ausflug in die Vergangenheit der Ewigen Stadt. **

Friaul-Krimi

Ein Friaul-Krimi. Ja, warum nicht? Commissario Camillieri muss drei Morde und eine Entführung in Cividale aufklären, die Verbrecherjagd führt ihn samt Suchhund Gero von Bellheim nach Grado, Sauris, es gibt also viel norditalienisches Lokalkolorit. „Die Teufelsbrücke“, Reinhard M. Czar, cm-Medienverlag, 15,90 Euro. **

Salute!

Im „Weinführer Friaul“ (Styria Regional, 24,99 Euro) stellt Hans Messner die acht Weinbaugebiete Friaul-Julisch Venetiens vor. Mit über 130 Winzern, mehr als 140 Adressen zum Übernachten, Essen, Einkaufen. Plus WeinGlossar, Rebsortenkunde, Glaskultur, Trends, Weinfeste usw. Und schöne Bilder von Peter Just.

Baba, Alltag

Ein Buch zum Träumen. Mein Gott, sind diese Hideaways putzig. Kleine Hütten, bunte Wohnwagen, Baumhäuser, Zelte und andere, urlaubsverführende Wohngebilde. Eines einladender als das andere. Vinny Lee vom Times-Magazin hat diese Nah- und Fernwehminiaturen in aller Welt aufgestöbert und beschrieben – man möchte sofort auch so was haben, um dem Alltag Baba sagen zu können. Sind ja durchaus leistbare Kleinstanwesen dabei – und vor allem Anregungen, wie man diese fantasievoll gestaltet. Also: Buch kaufen – und dann den Traum vom einfachen Urlaubsleben im Hideaway verwirklichen (wenn es nur so einfach wäre ...) Hideaways – Baumhäuser, Jurten, Hütten & Co., Knesebeck , 30,80 Euro

Lesegenussstoff

Vorweg ein Zitat aus diesem tollen Buch: „Es gibt niemanden, der nicht isst und trinkt, aber nur wenige, die den Geschmack zu schätzen wissen.“ Also sprach Konfuzius und wir führen weiter: Dieses Werk werden viele zu schätzen wissen. „Teubner vegetarisch“ ist ein Prachtband (wie alle Teubners). Großartig fotografiert, wunderbar verführerische Rezepte und das gewohnt höchste Niveau bei Warenkunde, von Gewürzen über Getreide, Teigwaren, Pilze, Obst, Gemüse bis zu Sojaprodukten usw. Ja, das ist das ultimative Nachschlagewerk für den, der Fleischloses mit dem Auge genießen will. Und alles ist so herrlich großzügig aufbereitet, auf 536 großformatigen Seiten, oder – abgewogen – auf gut 3.000 Gramm Lesegenussstoff. Teubner vegetarisch, Teubner Verlag, Fotos Joerg Lehmann, 536 Seiten, 99,90 Euro.

Weinschiffsreise

„Ein Wort an die Weintester: Demut ist angebracht. Wo die Objektivität versagt, beginnt die Poesie. Schreibt nüchtern und nehmt euch bitte nicht so ernst.“ Dieses Zitat aus „Captain Cork“ hat was für sich. Ja, was wird nicht alles über Wein geschrieben, Sinniges und Unsinniges. Captain Cork – das Pseudonym des österreichischen Journalisten und Weinbloggers Manfred Klimek – will da einiges klären und andere Blickwinkel auf unser aller liebstes Getränk öffnen. Da gibt es Thesen („Objektive Verkostungen gibt es nicht. Auch professionelle Weintester haben persönliche Vorlieben“) und geographische Betrachtungen („Nichts gegen Sizilien, aber in Südtirol und Friaul sind die Weine spannender“), da kommt auch der Humor nicht zu kurz („Parker war Anwalt und hatte einen furzenden Hund. Was ihn nicht hinderte, die Weinwelt zu revolutionieren“.) Fazit: Captain Corks Weinschiffsreise um die Welt ist kurzweilig, informativ und wirklich etwas anders als herkömmliche Weinbücher. Captain Cork – das ultimativ andere Weinbuch, Rainer Balcerowiak, Manfred Klimek, Hallwag Verlag, 20,50 Euro.


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Slow-Deutschland

Jetzt also auch Deutschland. Der Siegeszug von Slow Food quer durch Europa ist nicht aufzuhalten, authentische Küche zum bezahlbaren Preis gibt’s ja auch in Germanien. 300 Lokale haben die deutschen Tester landauf-landab für Slowfood-würdig empfunden, wir lesen von „Apfelweinlokalen wie aus dem Bilderbuch“, von bayrischer Hausmannskost, von schwäbischen Spezialitäten, von „Schwarzkittelwurst“ oder „Wutz im Gaade“, von Küche nach alter Art der Ostseefischer, vom St. Jürgener Weiderind oder Limpurger Weideochsen, von Keeskadoffeln und Odenwälder Rumpsteaks. Ja, auch Deutschland hat uns abseits der Sterneküche kulinarisch einiges zu erzählen – und dieses sachlich informative (unbebilderte) Buch wird uns in Zukunft von Rosenheim bis Flensburg begleiten und in die besten deutschen Gasthäuser führen. Slow Food Genussführer Deutschland, oekom Verlag, 19,95 Euro.

bücher

Venedig-Krimi

Ein Venedigkrimi? Ja, aber einer von der spannenden Sorte, nicht so lau wie einige neuere Donna-LeonBrunettis, die sich in die Länge ziehen und deren Handlung anscheinend besser für die netten Spielfilme taugt. Nein, der deutsche Journalist Christian Försch (er lebt in Ferrara) schreibt spannend, detail- und temporeich. In „Der Tote am Lido“ geht’s von der ersten Seite an zur Sache: Ein toter Afrikaner wird am Lido angeschwemmt – und Försch’ Alter Ego, der urlaubende Journalist Kaspar Lunau, stürzt sich in die Recherche. Das ist freilich nicht ungefährlich und man erfährt viel über Land, Leute, Lega Nord und die Ausbeutung der schwarzen Strandhändler. Ein rasanter Roman, vielleicht lesen Sie ihn ja während eines Adria-Strandurlaubes? Der Tote am Lido, Christian Försch, aufbau Verlag, Taschenbuch um 13,40 Euro.

Reiseführers Urvater

Der Baedeker ist so was wie der Urvater der Reiseführer – die erste Ausgabe („Rheinreise“) erschien 1832. 1855 folgte „Der österreichische Kaiserstaat“, 1861 nahmen sich die Baedekers erstmals Oberitalien vor. Von da spannen wir den weiten Bogen ins Jetzt, zum neuen Band „Venedig“, der in bester Tradition mit ausführlichen Informationen, sachlich-prägnantem Schreibstil und vielen Bildern und Infografiken glänzt. Kunst, Kultur und Stadtgeschichte haben traditionell großen Stellenwert, es gibt aber auch tadellose kulinarische Empfehlungen, Tourenvorschläge, praktische Tipps, einen kleinen Sprachführer und einen großen Cityplan. So viel Infos haben freilich Gewicht – wer’s leichter bevorzugt, wird wohl das E-Book nehmen. Baedeker Venedig, Verlag Karl Baedeker, 332 Seiten. 19,99 (als E-Book 15,99) Euro, www.baedeker.com

Kunterbuntes Austrowissen

Wussten Sie, dass in Österreich 367.500 Bienenvölker Honig produzieren? Dass 1,5 Millionen Katzen (vor Kühlschränken) jammern? Dass es 4.523 freiwillige Feuerwehren gibt? Dass die Mannerschnitte 49 mm lang ist? Dass im Kaffee „Maria Theresia“ Orangenlikör drin ist? Dass „Stille Nacht, heilige Nacht“ in 300 Sprachen übersetzt wurde? Dass es in Oberösterreich einen Ort namens Hühnergeschrei gibt, in Tirol ein Affenhausen und in der Steiermark ein Sankt Blasen? Solcherlei – und noch vieles mehr – erfahren Sie in „Total alles über Österreich“ – mehr oder weniger nützliches, interessantes, spannendes und komisches Austrowissen auf 128 auch grafisch kunterbunten Seiten. Total alles über Österreich, Sonja Franzke, Folio Verlag, 21,90 Euro

Kroatien, kinderleicht

Der Familienurlaub beginnt mit diesem Taschenbuch von Andreas Adelmann. Der Autor zeigt Familien, was sie in Istrien, der Kvarner Bucht und Norddalmatien neben Meer und Strand mit ihren Kindern erleben können. Nämlich auf Wandertour gehen, Themenparks erforschen oder ungewöhnliche Museen durchstreifen. Übrigens: Wo es das beste Eis gibt, weiß der Autor ebenfalls. Und auch, was Kids schon mal alleine machen können, falls die Eltern mal ein paar Minuten für sich haben wollen. „Ab in die Ferien nach Kroatien! Die schönsten Ausflüge in Istrien, Dalmatien und der Kvarner Bucht für die ganze Familie.“ Andreas Adelmann, Bruckmann Verlag. 192 Seiten, 15,50 Euro.

Palmanova Outlet Village Ein Sommer mit neuen Gelegenheiten zum Shoppen und Vergnügen.

Nur 117 km von der österreichischen Grenze entfernt (Tarvisio), befindet sich das Palmanova Outlet Village an der Ausfahrt Palmanova der Autobahn A4 Venezia-Trieste, welches 7 Tage die Woche geöffnet hat – auch sonn- und feiertags – von 10.00 bis 20.00 Uhr. Sie finden hier die bekanntesten italienischen und internationalen Marken der klassischen Mode- und Freizeitbekleidung wie Nike, Adidas, Alberta Ferretti, Pollini, Iceberg, Baldinini, Gap, Gap Kids, Guess,

Calvin Klein Jeans, Moschino, Hilfiger Denim, Desigual, L’Erbolario, Calligaris und Piquadro, Ki6?Who are you? zu heruntergesetzten Preisen. Die Mindestpreisreduzierung beträgt 30 % während des ganzen Jahres und bis zu 70 % Preisreduzierungen gibt es beim Schlussverkauf und bei einer Vielzahl von Sonderangeboten. Ein reichhaltiger Veranstaltungskalender macht Ihren Besuch im Village, einem Ort, wo man auf angenehme Weise, und dazu im Freien, seine Freizeit mit der Familie oder mit Freunden verbringen kann, noch interessanter und unterhaltsamer. Im Sommer Venedig, die Adriaküste, die Dolomiten und bleibt das Outlet vom 19. Juni bis zum 28. vieles mehr) macht das Village zu einem August jeden Donnerstag bis um 23.00 attraktiven Ort, um hier einen EinkaufsUhr geöffnet. bummel als angenehme Unterbrechung Die Nähe zu zahlreichen touristischen At- der Entdeckungsrundreise zu den Schöntraktionen Italiens (wie zum Beispiel Triest, heiten Italiens einzuplanen.

Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, auch an Sonnund Feiertagen. Anfahrt: Autobahn A4, Venezia Triest, Ausfahrt Palmanova palmanovaoutlet.it

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Kommen Sie diesen Sommer zum Shoppen und Vergnügen, in das Palmanova Outlet Village (in Ajello, Provinz von Udine – Friaul Julisch Venetien). Lassen Sie sich nicht die tollen Einkaufsmöglichkeiten der mehr als 90 Geschäfte des Palmanova Outlet Villages entgehen.


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HEINZ GRÖTSCHNIG

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in & out

alpe adria

pepe roncino

in

Roaming-Aus. Bis Ende 2015 soll

es vorbei sein mit der Roamingabzocke. Mitunter hat diese EU doch wirklich gute Ideen, oder?

Orange Weine. Mehr Aro-

ma, neue Geschmäcker. Orange Weine (heißen wegen ihrer Farbe so) liegen länger auf der Maische und sorgen für intensivere Weinerlebnisse. Eher etwas für erfahrene Weintrinker.

Italiareformen. Signore Renzi gibt Reformgas – und aus Italien sind erste Aufatmengeräusche zu hören. Hoffentlich ist das alles nicht nur ein Sturm im Meerwasserglas. Caffe Latte. Schaut doch kunstvoll lässig aus – und schmeckt auch so. Ob ihn die Milch wirklich leichter macht, ist allerdings zu bezweifeln. Koffein bleibt Koffein, liebe Leute.

alpe adria

out

Lärmhotels. Dünne Wände, un-

dichte Türen, hellhörige Fenster. Vielen Hoteliers ist der gesunde Schlaf ihrer Gäste ziemlich wurst.

Mautsteigerung. Bald wird es

nicht mehr Bella, sondern Cara Italia heißen. Schon wieder sind die Mautpreise im Süden gestiegen – einmal Grado und retour kostet schon einen satten Zwanziger.

Staustehen.

Müssen wirklich alle am gleichen Tag wegund wieder heimfahren? Anscheinend. Wer Block-abfertigung & Co. verabscheut, fährt früher oder später weg. Oder benutzt Nebenstraßen. Ist oft eh viel interessanter.

Freunderlrankings. Kann man

Trip-advisor, Booking.com & Co. vertrauen? Nicht immer – manches Ranking riecht bei näherer Betrachtung sehr nach Freundschaftsdiensten. Alternative: Professionelle Lokal- und Hotelführer sind kompetenter und unbestechlicher.

Mensch 4,0

Wasserfeste Handys sind der letzte Schrei. Einziges Problem: Unter Wasser redet sich‘s noch nicht so gut.

I

st sie nicht herrlich: Die Immerundüberallerreichbarkeit unserer Smartphones. Am höchsten Berggipfel, auf der entlegensten Badeinsel, bei Heidi auf der Alm, bei Mirko in der geheimsten Strandkonoba. Überall läutet es – und überall brüllen Menschen ihre neuesten Nichtigkeiten in die 3G-, LTE- und WLANTerroristen (Brüllen ist logisch – da es sich um Ferngespräche handelt, sagt einem der Instinkt, dass man lauter reden muss). Überall wird also handyphoniert. Überall? Nein, unter Wasser hat man derzeit – noch – seine Ruhe. Die Betonung liegt auf: Noch. Die ersten wasserfesten Handys sind schon am Markt, sie sollen das kommunikationsfeindliche Nass bis zu zwei Meter Tiefe vom teuren Gerät fernhalten. Na endlich können wir das Handyphon auch zum Schnorcheln mitnehmen – obwohl: 2 Meter, das ist schon noch ausbaufähig. Wie soll der mitteilsame Taucher in richtiger Tiefe den notwendigen Dauerkontakt zur Oma halten? Bitte, ein bisserl hapert es ja auch noch mit dem Unterwasserparlieren. Der Mensch, diese Fehlkonstruktion, hat echte Probleme, sich mit wasservollem Mund auszusprechen (das Hören sollte nicht mehr das Problem sein – wasserdichte Ohrhörer funktionierten auch in überfluteten Gehörgängen einwandfrei). Es wird – denkt man sich unwillkürlich – Zeit für die Schöpfung, an ein Update beim Modell Mensch zu denken. Wir sind maximal Generation 1,0, während die Technik uns mit den Versionen 3,0 oder 4,0 bereits meilenweit enteilt ist. Mensch 4,0 kommt natürlich mit integrierter Empfangseinheit auf die Welt, auch WLAN gehört zur Grundausstattung. Einen Hotsport muss er nicht mehr über Fremdgeräte erzeugen – Mensch 4,0 ist selbst der Hotspot. Unterwasserplaudern ist mit der integrierten Gedanken-in-Sprach-Umwandlung ebenfalls

eine leichte Übung. Man denkt sich etwas, denkt, dass man dies jemandem mitteilen will – schon wird das sprachumgewandelt übermittelt (damit erübrigt sich auch die Brüllerei. Wer unbedingt brüllen will, tut dies kopfintern und belastet seine Umgebung nicht mehr). Mit der Version Mensch 4,0 sind wir auch die lästigen Akku-Sorgen los. Solange der Kreislauf funktioniert, kann empfangen, übermittelt, telepathiert und – bleiben wir beim alten Begriff – telefoniert werden (spätestens bei Mensch 6,0 wird dann sogar die Posthumtechnik integriert sein. Da wird man auch nach dem Ableben zumindest datenübertragungsmäßig erreichbar sein und sich weiterhin selbst mitteilen können, was dem Scheintodsyndrom jeden Schrecken nimmt). Nicht restlos geklärt ist die Netzfrage. Ist Mensch 4,0 zeitlebens an ein Netz gebunden? Muss bei einem Anbieterwechsel der Körper retourniert werden und bekommt man vom neuen Betreiber einen neuen? Was, wenn man mit den Zahlungen im Rückstand ist? Kann der Körper dann „exekutiert“ werden? Wird einem da der Kuckuck auf den Mund geklebt? Auch Roaming-Fragen müssen noch beantwortet werden. Was passiert bei einem Länderwechsel? Wird man dann kopfintern mit Mitteilungen genervt, was Daten- und Paketverbindungen im Ausland kosten? Fragen über Fragen. Aber das ist (noch) Zukunftsmusik. Momentan bewegt uns mehr die Frage, wie wir diesen Sommer das Unterwassersprechproblem lösen können. Ein Tauchhelm mit Handyhalterung und Freisprechanlage wäre eine Möglichkeit. Schaut zwar komisch aus,wenn man damit in den Pool springt, aber die Immererreichbarkeit fordert eben Opfer. Die Rumbrüllerei ließe sich auch flüssig lösen. Wenn einer am Nebentisch ins Handy brüllt, schütte man ihm eine Karaffe Wasser übers Haupt. Wenn er schon ein wasserfestes Modell benutzt, hat man halt Pech gehabt. ■


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IMMER

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EINEN HIT

waltl & waltl


Alpe Adria Magazin Nr. 19; Mai 2014  
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