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Dioses, Tumbas y Sabios

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DIOSES, TUMBAS Y SABIOS EDICIONES ORBIS, S.A.

Título original: GÖTTER, GRÄBER UND GELEHRTE, ROMÁN DER ARCHÄOLOGIE Traducción de Manuel Tamayo Dirección de la colección: Virgilio Ortega © Rowóhlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, 1949,1967,1972 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, 1967, 1972 © Ediciones Destino, S.L. © Por la presente edición, Ediciones Orbis, S.A., 1985 ISBN: 84-7530-941-0 D.L.B. 4384-1985 Impreso y encuadernado por Printer, industria gráfica s.a. Provenza, 388 Barcelona Sant Vicenç dels Horts Printed in Spain

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No existe un arte nacional ni una ciencia nacional. El arte y la ciencia, como todos los sublimes bienes del espíritu, pertenecen al mundo entero, y sólo pueden prosperar con el libre influjo mutuo de todos los contemporáneos, respetando siempre todo aquello que el pasado nos legó. Goethe. Quien quiera ver correctamente la época en que vive debe contemplarla desde lejos. ¿A qué distancia? Es muy sencillo: a la distancia que no permite ya distinguir la nariz de Cleopatra. José Ortega y Gasset.

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Indice INTRODUCCIÓN ........................................................................................................................................................................6 I. EL LIBRO DE LAS ESTATUAS.........................................................................................................................................9 CAPÍTULO PRIMERO................................................................................................................................................................10 Preludio en suelo clásico .................................................................................................................................................10 CAPÍTULO II...........................................................................................................................................................................15 Winckelmann o el nacimiento de una ciencia...................................................................................................................15 CAPÍTULO III .........................................................................................................................................................................19 EN BUSCA DE LAS HUELLAS DE LA HISTORIA ...........................................................................................................................19 CAPÍTULO IV .........................................................................................................................................................................24 El cuento del pequeño mendigo que halló un tesoro ........................................................................................................24 CAPÍTULO V ..........................................................................................................................................................................33 La máscara de Agamenón ................................................................................................................................................33 CAPÍTULO VI .........................................................................................................................................................................38 Schliemann y la ciencia....................................................................................................................................................38 CAPÍTULO VII........................................................................................................................................................................42 Micenas, Tirinto y la isla de los Enigmas.........................................................................................................................42 CAPÍTULO VIII ......................................................................................................................................................................45 El hilo de Ariadna ............................................................................................................................................................45 II. EL LIBRO DE LAS PIRÁMIDES ...................................................................................................................................52 CAPÍTULO IX .........................................................................................................................................................................53 Una derrota convertida en victoria ..................................................................................................................................53 CAPÍTULO X ..........................................................................................................................................................................60 Champollion y la piedra trilingüe de Rosetta...................................................................................................................60 CAPÍTULO XI .........................................................................................................................................................................66 Un acusado de alta traición descifra los jeroglíficos.......................................................................................................66 CAPÍTULO XII........................................................................................................................................................................75 «¡Cuarenta siglos os contemplan!»..................................................................................................................................75 El Imperio Antiguo (2900-2270 a. de J. C.) .....................................................................................................................80 Primer período intermedio (2270-2100 a. de J. C.) .........................................................................................................80 El Imperio Medio (2100-1700 a. de J. C.)........................................................................................................................80 Segundo período intermedio (1700-1555 a. de J. C.).......................................................................................................80 El Imperio Nuevo (1555-1090 a. de J. C.)........................................................................................................................80 Tercer período intermedio (1090-712 a. de J. C.)............................................................................................................81 La Época Tardía (712-525 a. de J C.)..............................................................................................................................81 El Dominio Persa (525-332 a. de J. C.) ...........................................................................................................................81 Período Grecorromano (de 332 a. de J. C. hasta 638 de nuestra Era)............................................................................81 CAPÍTULO XIII ......................................................................................................................................................................86 Petrie y la tumba de Amenemhet ......................................................................................................................................86 CAPÍTULO XIV ......................................................................................................................................................................96 Ladrones en el Valle de los Reyes ....................................................................................................................................96 CAPÍTULO XV......................................................................................................................................................................102 Momias...........................................................................................................................................................................102 CAPÍTULO XVI ....................................................................................................................................................................110 Howard Carter descubre a Tutankamón ........................................................................................................................110 CAPÍTULO XVII ...................................................................................................................................................................118 La pared de oro..............................................................................................................................................................118 III. EL LIBRO DE LAS TORRES ......................................................................................................................................129 CAPÍTULO XVIII..................................................................................................................................................................130 En la Biblia está escrito .................................................................................................................................................130 CAPÍTULO XIX ....................................................................................................................................................................132 Botta encuentra la ciudad de Nínive ..............................................................................................................................132 CAPÍTULO XX......................................................................................................................................................................136 El desciframiento de la escritura cuneiforme.................................................................................................................136 CAPÍTULO XXI ....................................................................................................................................................................142 La prueba definitiva .......................................................................................................................................................142 CAPÍTULO XXII ...................................................................................................................................................................146 Palacios bajo la colina de Nemrod ................................................................................................................................146 CAPÍTULO XXIII..................................................................................................................................................................158 George Smith busca una aguja en un pajar ...................................................................................................................158 CAPÍTULO XXIV .................................................................................................................................................................166 Las balas silban en torno a Koldewey............................................................................................................................166 CAPÍTULO XXV...................................................................................................................................................................170 Etemenanki, la Torre de Babel.......................................................................................................................................170 CAPÍTULO XXVI .................................................................................................................................................................177 Los reyes milenarios y el diluvio ....................................................................................................................................177 3


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IV. EL LIBRO DE LAS ESCALERAS ...............................................................................................................................189 CAPÍTULO XXVII ................................................................................................................................................................190 El tesoro de Moctezuma II..............................................................................................................................................190 CAPÍTULO XXVIII...............................................................................................................................................................197 La cultura decapitada ....................................................................................................................................................197 CAPÍTULO XXIX .................................................................................................................................................................204 Mr. Stephens compra una ciudad...................................................................................................................................204 CAPÍTULO XXX...................................................................................................................................................................214 Intermedio ......................................................................................................................................................................214 CAPÍTULO XXXI .................................................................................................................................................................217 El misterio de las ciudades abandonadas ......................................................................................................................217 Antiguo Imperio Maya ...................................................................................................................................................222 Período antiguo..............................................................................................................................................................222 Período medio ................................................................................................................................................................222 Gran período..................................................................................................................................................................223 CAPÍTULO XXXII ................................................................................................................................................................226 El camino de la fuente sagrada ......................................................................................................................................226 CAPÍTULO XXXIII...............................................................................................................................................................236 Escalinatas cubiertas por maleza y lava ........................................................................................................................236 V. SOBRE LOS LIBROS DE HISTORIA DE LA ARQUEOLOGÍA QUE TODAVÍA NO PUEDEN ESCRIBIRSE242 CAPÍTULO XXXIV...............................................................................................................................................................243 Nuevas investigaciones sobre antiguos Imperios ...........................................................................................................243 A) TABLAS CRONOLÓGICAS .........................................................................................................................................248 I. MEDITERRÁNEO ORIENTAL ...............................................................................................................................................248 Imperios Minoico y Griego ............................................................................................................................................248 B) TABLAS GENEALÓGICAS ..........................................................................................................................................251 II. EL PAÍS DEL NILO: EGIPTO.......................................................................................................................................259 III. MESOPOTAMIA ...............................................................................................................................................................263 Los Imperios De Sumerios, Babilonios Y Asirios ...........................................................................................................263 IV. YUCATÁN. LOS IMPERIOS DE LOS MAYAS .........................................................................................................275 BIBLIOGRAFÍA...................................................................................................................................................................278 Generalidades ................................................................................................................................................................278 Para El «Libro De Las Estatuas» ..................................................................................................................................279 Para El «Libro De Las Pirámides»................................................................................................................................280 Para El «Libro De Las Torres»......................................................................................................................................280 Para El «Libro De Las Escaleras».................................................................................................................................281 Para «Los Libros De Arqueología Que Todavía No Pueden Escribirse» ......................................................................282 LAMINA I .............................................................................................................................................................................284 LAMINA II............................................................................................................................................................................285 LAMINA III ..........................................................................................................................................................................286 LAMINA IV ..........................................................................................................................................................................287 LAMINA V ............................................................................................................................................................................288 LAMINA VI ..........................................................................................................................................................................289 LAMINA VII.........................................................................................................................................................................290 LAMINA VIII .......................................................................................................................................................................291 LAMINA IX ..........................................................................................................................................................................292 LAMINA X ............................................................................................................................................................................293 LAMINA XI ..........................................................................................................................................................................294 LAMINA XII.........................................................................................................................................................................295 LAMINA XIII .......................................................................................................................................................................296 LAMINA XIV........................................................................................................................................................................297 LAMINA XV .........................................................................................................................................................................298 LAMINA XVI........................................................................................................................................................................299 LAMINA XVII ......................................................................................................................................................................301

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LAMINA XVIII ....................................................................................................................................................................302 LAMINA XIX........................................................................................................................................................................303 LAMINA XX .........................................................................................................................................................................304 LAMINA XXI........................................................................................................................................................................305 LAMINA XXII ......................................................................................................................................................................306 LAMINA XXIII ....................................................................................................................................................................307 LAMINA XXIV.....................................................................................................................................................................308 LAMINA XXV ......................................................................................................................................................................309 LAMINA XXVI.....................................................................................................................................................................310 LAMINA XXVII ...................................................................................................................................................................311 LAMINA XXVIII..................................................................................................................................................................312 LAMINA XXIX.....................................................................................................................................................................313 LAMINA XXX ......................................................................................................................................................................314 LAMINA XXXI.....................................................................................................................................................................315 LAMINA XXXII ...................................................................................................................................................................316

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Introducción Aconsejo al lector que no empiece la lectura de este libro por la primera página. E insisto en ello porque conozco la poca fe que se concede a las afirmaciones más rotundas de un autor que tenga que presentar una materia de extraordinario interés, y de lo poco que esto sirve, sobre todo cuando el título promete una novela de la Arqueología, ciencia que para todos es una de las más áridas y aburridas. Por estas consideraciones, recomiendo empezar la lectura en el capítulo sobre Egipto, el llamado «II. Libro de las pirámides». Entonces tendré la esperanza de que hasta el lector más desconfiado adopte una postura benévola respecto a nuestro tema y se decida a dejar de lado ciertos prejuicios muy extendidos. Después de tal introducción, ruego al lector que, en su propio interés, hojee hacia atrás el libro y vuelva al Capítulo Primero, pues para mejor comprender los acontecimientos más sensacionales de las prodigiosas aventuras de la Arqueología, necesita una dirección y un plan. Este libro ha sido escrito sin ambición científica alguna. Más bien he intentado presentar el objeto de estudio de los investigadores y sabios, en su matiz emocional más íntimo, en sus manifestaciones dramáticas, en su relación hondamente humana. No he podido evitar algunas divagaciones, así como tampoco reflexiones personales y una constante relación con la actualidad. Por eso he hecho un libro que los hombres de ciencia tienen derecho a calificar de «no científico». Pero eso es lo que me propuse hacer, y eso me justifica. La ciencia arqueológica es rica en hazañas donde se emparejan un gran espíritu de aventura y la paciencia de un estudio ímprobo; es una gran empresa romántica realizada con gran modestia espiritual, en la cual nos hundimos en la profundidad de todas las épocas y recorremos toda la amplitud de la Tierra. Todo esto no puede quedar reducido a simples disertaciones de expertos. Por muy alto que haya sido siempre el valor científico de las memorias, tesis y publicaciones de esta índole, hemos de confesar que no estaban escritas para ser «leídas». Es increíble que hasta la fecha no se hayan hecho más que tres o cuatro intentos de asociar el apasionante ambiente de la aventura con las excavaciones que nos han conducido a la vida de los tiempos pasados; muy extraño, porque realmente no se concibe aventura más excitante que ésta, siempre que consideremos la aventura como una armoniosa mezcla de espíritu y acción. Aunque no soy partidario del método de la simple y objetiva descripción, lo utilizo a veces para seguir fielmente la pura ciencia arqueológica. Y no puede ser por menos, ya que el libro es un elogio de sus resultados, de la agudeza de espíritu que revelan, de la constancia de los infatigables excavadores; una alabanza, sobre todo, a los propios exploradores, que, generalmente, guardan silencio por modestia, cosa que les hace más dignos de encomio, porque su actitud debería ser imitada en muchos terrenos. De este hecho se desprende también mi esfuerzo por evitar engañosas correlaciones y falsos acentos. La «novela de la Arqueología» es novela en cuanto narra vidas, sucesos remotísimos que no se hallan en contradicción, ni mucho menos, con la verdad; que fueron realidad un día y que surgen a la actualidad diaria en la apasionante aventura de la búsqueda de siglos pretéritos en su sentido más estricto: lo que aquí se cuenta no son hechos adornados por la fantasía del autor, sino sucesos rigurosamente históricos que a veces pueden parecemos fantásticos. A pesar de mis esfuerzos, estoy convencido de que el experto que tome este libro descubrirá faltas en él. Para mí, por ejemplo, al principio constituía una gran dificultad la trascripción de los nombres. Más de una vez, para escribir un nombre de lugar o de persona he tenido que elegir entre doce grafías distintas y todas aceptables. Correspondiendo al carácter del libro, me decidí por la más generalizada sin seguir ningún principio científico, que en algunos puntos hubiera ocasionado una confusión completa. Adopté tal decisión teniendo en cuenta que ya el gran historiador E. Meyer, al encontrarse ante el mismo dilema, dice en su Historia de la Antigüedad (a pesar de que él se dirigía a expertos): «no me ha quedado otra solución que la de prescindir en absoluto de todo principio fijo». El autor de un simple relato 6


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puede seguir muy bien la decisión adoptada por un historiador tan relevante. Pero, además, seguramente he cometido otras faltas que son inevitables cuando se intenta abarcar un tema tan inmenso que comprende cuatro ciencias especiales. Por eso agradeceré a todos los lectores las rectificaciones que puedan comunicarme. Pero no solamente a la ciencia me siento obligado, sino también a determinada clase de literatura, mejor dicho, al creador del género literario en cuya línea se coloca modestamente este libro. Que yo sepa, fue el famoso médico y escritor americano Paul de Kruif quien emprendió por vez primera la tarea de presentar la aventura científica de tal modo que pudiera leerse con ese apasionamiento que en nuestro siglo sólo suscitan las novelas policíacas. De Kruif descubrió, en el año 1927, que el proceso de la bacteriología, bien presentado y ordenado justamente, contiene elementos de gran capacidad novelesca. Y descubrió también que incluso los problemas científicos más complicados pueden presentarse de un modo sencillo y comprensible si se los describe como procesos de trabajo, es decir, conduciendo al lector exactamente por el mismo camino que recorrió el sabio investigador desde el momento en que tuvo la primera inspiración hasta que alcanzó el resultado apetecido. Vio también que todos los rodeos, encrucijadas y callejones sin salida en que el científico se encontró por la humana limitación, o por acontecimientos exteriores, aparecen impregnados de ese dinamismo, de ese dramatismo básico de toda narración novelesca que es capaz de despertar una tensión inmensa. Así surgió su libro sobre Cazadores de microbios, título que transformaba en categoría humana la sobria denominación de «bacteriólogos», conteniendo sistemáticamente todo el programa de un nuevo género literario: la novela de los hechos. Desde los primeros ensayos de Paul de Kruif, ya no queda apenas un terreno científico que no haya sido explorado por uno u otro autor, o varios al mismo tiempo, empleando este nuevo género literario. Y es muy natural que esto lo hicieran, generalmente, escritores no científicos, profanos en la materia. El fundamento de una crítica que aún puede hacerse me parece éste: ¿En qué proporción aparecen en tales libros el elemento literario y el científico? ¿En qué medida predomina el hecho real o el novelesco? A mí me parece que los mejores libros de esta clase son aquellos que alcanzan su valor de novela sin necesidad de desvirtuar los hechos reales y que, por lo tanto, siempre se supeditan a ellos. Yo he intentado colocar mi libro dentro de esta categoría, y espero servir así a todo lector que quiera «andar seguro» por el ámbito de esta ciencia apasionante, así como a aquel que desee utilizar esta obra como manual de consulta. En la materia tratada cuento también con una precursora perteneciente a otra categoría. Se trata de Anne Terry White, cuyo libro Lost Worlds me vino a las manos cuando casi había terminado Dioses, tumbas y sabios. A esta compañera americana quisiera expresarle mi gran estima por su trabajo. Mas, como yo creo que el principio según el cual el «hecho» debe prevalecer siempre sobre la anécdota es perfecto, he decidido, al contrario que la señora White, ser útil con mi obra a todos los que se interesan por la Arqueología, suministrándoles datos exactos. Por eso no he tenido reparo en interrumpir el relato con fechas y resúmenes, y he completado el libro con bibliografía, mapas, tablas cronológicas y un índice de materias. Para terminar doy las gracias a todos aquellos que han colaborado conmigo, en especial a los profesores alemanes doctor Eugen von Mercklin, doctor Carl Rathjens y doctor Franz Termer, que tuvieron la amabilidad de examinar el manuscrito. Los profesores Kurt Erdmann, doctor Hartmut Schmoekel y el investigador de Schliemann, doctor Ernst Meyer, me han hecho correcciones importantes. Todos ellos me facilitaron indicaciones preciosas, me apoyaron en todos los sentidos, sobre todo proporcionándome bibliografía — en lo que también debo dar las gracias al profesor doctor Walter Hagemann, de Münster — y me señalaron algunos errores que así pude eliminar. A ellos no solamente les doy las gracias por su ayuda, sino sobre todo por la comprensión que demostraron como especialistas en la materia frente a un libro que tiene la audacia de irrumpir 7


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en su terreno sin títulos rigurosamente comprobados. Igualmente deseo dar las gracias a Edda Roenckendorff y a Erwin Duncker, por haber realizado una parte de los trabajos de traducción a veces sumamente difíciles. C. W. C Noviembre de 1949.

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I. EL LIBRO DE LAS ESTATUAS « ¿Qué milagro sucede? Anhelamos unas fuentes potables, ¡oh tierra!, y ¿qué es lo que nos envía tu regazo? ¿Late también la vida en los profundos abismos? ¿Acaso oculta bajo la lava vive alguna generación nueva? ¿O vuelven quizá las generaciones idas? Griegos, romanos, ¡venid! Mirad: la antigua Pompeya ha surgido de nuevo, de nuevo se edifica la ciudad de Herculano.» Schiller

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Capítulo primero

PRELUDIO EN SUELO CLÁSICO En el año 1738, María Amalia Cristina, la hija de Augusto III de Sajonia, abandonando la corte de Dresde, se desposó con Carlos de Borbón, rey de las Dos Sicilias. Esta reina vivaracha, aficionada al arte, fisgoneaba por los jardines y las amplias estancias de los palacios napolitanos descubriendo estatuas y esculturas, que en parte se habían hallado, por casualidad, antes de la última erupción del Vesubio, y en parte, también, desenterradas en excavaciones debidas a la iniciativa del general D'Elboeuf. Fascinada por la belleza de estos tesoros, María Cristina suplicó con insistencia a su egregio esposo que mandara buscar nuevas piezas. El Vesubio, después de la gran erupción de mayo de 1737, cuando el flanco de la montaña se había abierto y parte de la cima voló al cielo, llevaba año y medio tranquilo bajo el cielo azul de Nápoles. Y el rey escuchó su ruego. Como era lógico, prosiguieron las excavaciones donde D'Elboeuf las había terminado. El rey consultó el caso con el caballero Roque Joaquín de Alcubierre, comandante supremo de sus tropas de zapadores, y el español proporcionó obreros, herramientas y pólvora. Las dificultades eran notables, pues había que vencer los quince metros de espesor de aquella pétrea masa formada por las viejas lavas de la erupción. Desde un pozo que D'Elboeuf había abierto, se perforaron galerías y se taladraron agujeros para barrenos. Luego llegó el momento en que la piqueta chocó con metal y su golpe resonó como una campana. Lo primero que se halló fueron tres fragmentos de unos caballos de bronce, de tamaño mayor que el natural. Sólo entonces se les ocurrió que estas obras debían realizarse con prudencia, cosa que en el fondo hubieran tenido que hacer desde el primer momento. Y se buscó un experto, el marqués don Marcello Venuti, humanista y director de la Biblioteca Real, que vigiló desde entonces los trabajos. Siguieron tres esculturas en mármol, romanos vestidos con toga, columnas pintadas y el cuerpo de otro caballo de bronce. Los reyes se presentaron para la inspección. El marqués se hizo descender por una cuerda a las galerías y él mismo descubrió una escalera, cuya forma le hizo deducir la construcción total del edificio, y el 11 de diciembre de 1873 se confirmó que su hipótesis era acertada. Entonces se halló una inscripción por la cual se podía ver que cierto Rufus había construido por sus propios medios el Theatrum Herculanense. Así empezó a descubrirse toda una ciudad sepultada. Donde existía un teatro, también debía existir una ciudad. Sin saberlo, D'Elboeuf había penetrado, años antes, en el centro mismo del escenario del teatro. Este escenario estaba repleto de estatuas. Solamente aquí, y en ninguna parte más podían acumularse tantas esculturas, ya que la corriente de lava en su destructor avance había derrumbado la pared trasera del teatro, ricamente adornada de esculturas, así como la pared del escenario, cayendo todo ello al espacio donde fueron halladas, donde ruidosamente se habían amontonado y donde sus cuerpos de piedra hallaron reposo durante diecisiete siglos. La inscripción llevaba el nombre de la ciudad: Herculano. Veinte metros de lava, esa piedra que se torna líquida y que surge del cráter, mezcla de todos los minerales que al enfriarse de nuevo se convertían en vidrio y en nueva piedra, cubrían la ciudad de Herculano. Los lapilli, minúsculas piedrecitas volcánicas, lanzados junto con la lava grasienta del volcán, caen en forma de lluvia, quedan depositados en la masa, y pueden levantarse con un ligero instrumento. Pompeya no estaba sepultada tan profundamente bajo estos lapilli como Herculano. Como sucede tantas veces en la Historia, lo mismo que en la vida de las personas, lo 10


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difícil es dar el primer paso, y siempre se pierde la perspectiva creyendo que el camino más largo es el más corto. Después que D'Elboeuf empezara a cavar, pasaron treinta y cinco años hasta que se llegó a descubrir Pompeya. El caballero Alcubierre, aún encargado de las excavaciones, se mostraba impaciente y estaba descontento de sus hallazgos. Bien es verdad que Carlos de Borbón había podido instalar un museo que no tenía igual en el mundo. Sin embargo, el rey y su ingeniero se pusieron de acuerdo en cambiar el teatro de excavaciones y no avanzar a ciegas, sino empezando por el lugar donde los sabios señalaban que debía hallarse Pompeya, la ciudad que, según las fuentes antiguas, quedó sepultada el mismo día que la ciudad de Herculano. Lo que entonces sucedió parece ese juego que los niños hacen de «frío y caliente», y que cuando el compañero de juego no es sincero, en vez de gritar «caliente» cuando la mano se acerca al objeto buscado, dice «frío». Y en este caso fueron los espíritus de la venganza, de la codicia y de la impaciencia los que desempeñaron este papel de elemento engañoso. Las excavaciones empezaron el primero de abril de 1748; el día 6 se descubría la primera gran pintura mural maravillosa, y el 19 se encontraba el primer resto humano. En el suelo yacía un esqueleto; de sus manos, que aún parecían querer asir alguna cosa, se habían desprendido, rodando, monedas de oro y de plata. Pero en vez de seguir excavando sistemáticamente y de explotar lo ya descubierto para llegar a conclusiones que ahorrasen tiempo, sin sospechar que se había llegado al centro mismo de Pompeya, se volvieron a cubrir otra vez con tierra los hoyos y comenzó la búsqueda en otro lugar. ¿Podía ser de otro modo? El móvil de los regios esposos estaba únicamente guiado por su entusiasmo de aficionados, y hemos de confesar que la cultura del rey no era muy amplia; el de Alcubierre era resolver un simple problema técnico. Winckelmann, más tarde, decía, lleno de rabia, que Alcubierre tenía tanta relación con las antigüedades «como la luna con los cangrejos», y en todos los demás que participaban en aquel asunto no había más ambición que la oculta idea de dar acaso un golpe afortunado, tropezando con su piqueta alguna vasija llena de monedas de oro y plata. Digamos, de paso, que de los veinticuatro hombres que trabajaban, doce eran presidiarios y los otros estaban muy mal pagados. Se descubrió la sala de espectáculos del anfiteatro. Y al no hallar más estatuas, ni oro, ni joyas, se empezó a cavar en otro lugar. La constancia hubiera conducido a la meta. En las proximidades de la puerta de Herculano encontraron una villa, de la cual se pretendió, sin fundamento (nadie sabe ya cómo surgió tal idea), que era la casa de Cicerón. Tales pretensiones, desprovistas de toda base, aún jugarán frecuentemente su papel en la historia de la Arqueología, e incluso a veces un papel provechoso. Las paredes de esta villa se hallaban decoradas con frescos maravillosos, que fueron cuidadosamente recortados y copiados, después de lo cual se volvió a sepultar de nuevo. Pasaron incluso unos cuatro años en que no se hizo caso alguno de la región circundante de Civitá, la antigua Pompeya, volviendo la atención a excavaciones más provechosas, otra vez cerca de Herculano, donde se encontró uno de los tesoros antiguos más interesantes de aquella época: la villa con la biblioteca utilizada por el filósofo Filodemo, hoy día llamada Villa dei Papiri. En 1754, por fin, y en la parte sur de Pompeya, se hallaron de nuevo los restos de algunas tumbas y murallas antiguas. Y desde aquel día hasta hoy, con escasas interrupciones, se han continuado las excavaciones en ambas ciudades. Y así surgió un milagro tras otro. Sólo conociendo la índole de la catástrofe que afectó a estas ciudades podemos comprender la influencia que ejerció su descubrimiento sobre el siglo del neoclasicismo. A mediados de agosto del año 79 después de Jesucristo se manifestaron los primeros indicios de una erupción del Vesubio, como ya había sucedido frecuentemente. En las primeras horas de la mañana del día 24, sin embargo, se vio claramente que se avecinaba una catástrofe jamás vivida. 11


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Con un trueno terrible se desgarró la cima del monte. Una columna de humo, abriéndose como la copa de un gigantesco pino, se desplegó en la bóveda del cielo y, entre el fragor de truenos y relámpagos, cayó una lluvia de piedras y ceniza que oscureció la luz del sol. Los pájaros caían muertos del aire, las personas se refugiaban dando gritos, los animales se escondían. Las calles se veían inundadas por torrentes de agua, y no se sabía si tales cataratas caían del cielo o brotaban de la tierra. Aquellas ciudades de reposo estival quedaron sepultadas en las primeras horas de actividad de un esplendoroso día de sol. De dos maneras les amenazaba el trágico final. Un alud de fango, mezcla de ceniza con lluvia y lava, caía sobre Herculano, inundaba sus calles y callejas, aumentaba, cubría los tejados, entraba por puertas y ventanas y anegaba la ciudad toda, como el agua empapa una esponja, envolviéndola con todo lo que en ella no se había puesto a salvo en huida rapidísima, casi milagrosa. No sucedió así en Pompeya. Allí no cayó ese turbión de fango contra el cual no quedaba más salvación que la huida, sino que empezó el fenómeno con una fina lluvia de ceniza que uno podía sacudirse de encima, luego cayeron los lapilli, como si fuese pedrisco, y después cayeron trozos de piedra pómez de muchos kilogramos de peso. Lenta y fatalmente se manifestó la temible envergadura del peligro. Pero entonces era ya demasiado tarde. Pronto quedó la ciudad envuelta en vapores de azufre que penetraban por las rendijas y hendiduras y se filtraban por las telas que las personas, al respirar cada vez con más dificultad, se ponían para cubrirse el rostro. Y corriendo, huían al exterior para lograr así la libertad de respirar el aire; pero las piedras les daban con tanta frecuencia en la cabeza, que retrocedían, aterrorizados. Apenas se habían refugiado de nuevo en sus casas, se derrumbaban los techos, dejándolos sepultados. Algunos, durante breve tiempo, conservaron la vida. Bajo los pilares de las escalinatas y las arcadas se quedaban acurrucados durante unos angustiosos minutos. Luego, volvían los vapores de azufre que los asfixiaban. Al cabo de cuarenta y ocho horas el sol salió de nuevo. Pero ya Pompeya y Herculano habían dejado de existir. En un radio de dieciocho kilómetros, el paisaje quedó asolado, y los campos, antes fértiles, totalmente arrasados. Las partículas de ceniza se habían extendido hasta el norte de África, Siria y Egipto. Del Vesubio sólo ascendía una débil columna de humo y de nuevo el cielo se tornaba azul. Meditemos qué acontecimiento tan terrorífico fue éste para toda la ciencia que se ocupa de los tiempos pasados. Pasaron casi mil setecientos años. Otros hombres de distinta cultura, de costumbres diferentes y sin embargo unidos a los entonces sepultados por esos lazos de sangre que unen a toda la Humanidad, penetraron con la piqueta en la tierra y sacaron a la luz del día lo que allí quedó reposando tantos años. Este hecho es sólo comparable con el misterio de una resurrección de los muertos. Obcecado por su pasión científica, es posible que el investigador, al margen de todo sentimiento piadoso, se sienta feliz ante esa clase de catástrofes. «Es difícil que pueda haber algo más interesante...», decía Goethe sobre Pompeya. Y, en efecto, difícilmente puede uno imaginarse una posibilidad más oportuna que tal lluvia de ceniza para conservar una ciudad con todo la actividad de su vida cotidiana para la posteridad investigadora. Allí no pereció una ciudad antigua que se extinguiera lentamente. Allí, unas ciudades vivas se vieron de repente tocadas por la varita mágica, y las leyes del tiempo, del crecimiento y de la muerte perdieron toda vigencia sobre ellas. Hasta el año de la primera excavación no se sabía más que el simple hecho: dos ciudades habían quedado sepultadas. Pero ahora, poco a poco, se iba conociendo el dramático proceso, y las noticias de los autores antiguos se animaban. Se conoció lo terrible de la catástrofe, la vertiginosa rapidez con que de modo tan brusco se interrumpió el curso del día en su evolución normal, y así, ni el lechón ni el pan pudieron ser sacados del horno. 12


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¿Qué historia nos revelan los restos de dos huesos que aún conservan las cadenas de la esclavitud, mientras que a su alrededor ya se había producido el derrumbamiento? ¿Cuánta tortura oculta la muerte del perro hallado bajo el techo de una habitación, igualmente atado con una cadena? El perro subió sobre los montones de lapilli que penetraban por las ventanas y las puertas hasta que el techo obligó al animal a detenerse, hasta que ladró por última vez, asfixiándose. Historias de familia, dramas entre la angustia y la muerte nos revelaba la piqueta en su labor. El último capítulo de Bulwer en su famosa novela «Los últimos días de Pompeya» no tiene el carácter de lo improbable. Veíanse madres abrazando a sus hijos, con el último trozo de velo que los protegía, y así hasta que todos se ahogaban. Fueron descubiertos hombres y mujeres que habían reunido sus tesoros, que habían llegado ante la puerta y habían caído derribados por la lluvia de los lapilli, y así permanecían asiendo aún con sus últimas fuerzas las joyas, el dinero. Cave canem —cuidado con el perro—, reza la clásica inscripción de un mosaico ante la puerta de la casa donde Bulwer hace residir a su Glauco. Ante este umbral dos jóvenes que retrasaron la huida para recoger sus riquezas, se vieron sorprendidos y se les hizo demasiado tarde. Ante la puerta de Hércules son hallados un cuerpo junto al otro, acurrucados, aún cargados con los objetos domésticos, que se les habían hecho demasiado pesados. En una habitación sepultada se hallaban los esqueletos de una mujer y un perro. Un estudio más detenido revela un suceso terrible. Mientras que el esqueleto del perro conservaba su forma íntegra, los huesos de la mujer aparecían esparcidos por todos los rincones de la habitación. ¿Cómo se habían esparcido? ¿Habían sido arrastrados? Sí, arrastrados, sin duda, por el perro, que, en el momento más crítico del hambre sintió renacer su naturaleza lupina y acaso así lograra ganar un día a la muerte devorando a su dueña. No muy lejos de allí, se habían interrumpido unos funerales. Los participantes en el banquete fúnebre se habían echado en los sofás según la costumbre; pues bien, así se les hallaba ahora, después de mil setecientos años. Habían presenciado su propio entierro. En otro lugar aparecían siete niños que, jugando despreocupadamente, fueron sorprendidos en una habitación por la muerte. Más allá, treinta y cuatro personas, y una cabra entre ellas, que seguramente anunció con el sonido de su cencerro la fatal noticia, mientras intentaba guarecerse en una casa. A quien había retrasado la huida no le valían ya ni el valor, ni la preocupación, ni la fuerza. Hallóse a un hombre de proporciones verdaderamente hercúleas, mas a pesar de ello no había podido proteger a la madre con su hija de catorce años que corrían delante de él. Juntos habían caído. Es verdad que con sus últimas fuerzas había intentado otra vez levantarse. Entonces los vapores le habían aturdido y, lentamente, se había desplomado, y deslizándose de espaldas había quedado extendido. Las cenizas le cubrieron moldeando su forma. Los investigadores vertieron yeso sobre esta forma y así lograron reproducir los contornos de aquel hombre, la escultura auténtica de un pompeyano muerto. ¿Qué golpes no daría aquel hombre de la casa sepultada cuando, abandonado, se dio cuenta de que tenía cerradas todas las puertas y salidas? Tomó un pico y empezó a derribar la pared. Cuando se dio cuenta de que tampoco detrás de aquella pared había salida al exterior, abrió brecha en otra pared, hasta que por último vio que la habitación contigua estaba ya llena de lava y escombros. Tal como habían sido habitadas y animadas en vida, así quedaron las casas, el templo de Isis y el Anfiteatro. En las habitaciones donde se solía escribir, había tablillas de cera; en la biblioteca, rollos de papiro; en los talleres, herramientas; en los baños, cepillos. En las mesas de las fondas quedaban aún los restos del servicio y el dinero del huésped recién ido; en los muros de las fosas aparecían versos escritos por amantes lánguidos o desesperados; en las paredes de las villas, pinturas que, como escribió Venuti, «eran más hermosas que las obras de Rafael». Toda esta riqueza de descubrimientos fue hallada por el hombre culto del siglo XVIII, nacido después del Renacimiento, hijo de su época y lleno de interés por todas las bellezas de 13


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la Antigüedad, que ya sospechaba el poder reciente de las ciencias exactas y que comenzaba a dedicarse al estudio de los hechos y no gustaba de permanecer en una actitud de pasivo esteticismo. Mas, para unir estas dos ideas, hacía falta un hombre en quien se juntara el amor por el arte de los antiguos con los métodos de la investigación científica y crítica que requería la tendencia moderna. Cuando empezaban a dejarse sentir los primeros golpes de pico en las excavaciones de Pompeya, este hombre, que vio en dicha tarea la obra esencial de su vida, vivía plácidamente como bibliotecario en un lugar próximo a Dresde. Tenía treinta años cumplidos y aún no había hecho nada importante. Pero veintiún años más tarde, cuando se supo la noticia de su muerte, Gotthold Ephraim Lessing habría de decir: «Este hombre es el segundo escritor a quien con gusto yo hubiera regalado algunos años de mi propia vida».

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Capítulo II

WINCKELMANN O EL NACIMIENTO DE UNA CIENCIA En 1764, Angélica Kauffmann hizo en Roma un dibujo de su maestro Winckelmann. Éste aparece sentado ante un libro abierto y tiene la pluma en la mano. Sus ojos son muy grandes, de color oscuro, y su frente tiene una amplitud muy espiritual. Nariz grande y conjunto de formas casi borbónicas. La boca y la barbilla son de forma suave y redondeada. «En él, la Naturaleza había puesto todo aquello que define y conviene a un hombre», decía Goethe. Nació en 1717 y era hijo de un zapatero remendón de Stendal. Aún niño, gustábale explorar las «tumbas de gigantes» — dólmenes— de los alrededores e incitaba a sus compañeros de juego a excavar con él para ver si encontraban urnas antiguas. En 1743 era preceptor en Seehausen. «Con gran fidelidad he hecho de maestro, mandando leer a los chicos de cabeza tiñosa el abecedario cuando durante esta ocupación deseaba con ansiedad llegar a lo bello murmurando frases de Homero.» En 1748 se colocó como bibliotecario en casa del conde de Bünau, cerca de Dresde, y luego abandonó sin amargura la Prusia de Federico, a la que consideraba «país despótico», y en el cual nunca pensaba sin temblar: «por lo menos, he sentido la esclavitud más que los otros». Con este cambio de lugar quedaba determinada la orientación de su vida. Se une a un círculo de artistas destacados y en Dresde halla la colección de antigüedades más importante de la Alemania de entonces, y ante aquello abandona todos sus proyectos — acariciaba la idea de marcharse a Egipto—. Se publicaron sus primeros escritos y hallaron eco en toda Europa. Muy independiente espiritualmente, y religiosamente nada dogmático, se convierte al catolicismo para lograr un puesto de trabajo en Italia; Roma bien vale una misa. En 1758 es bibliotecario e inspector de las colecciones del cardenal Albani, y cinco años después le nombran Inspector-Jefe de todas las Antigüedades de Roma y sus alrededores, y visita Pompeya y Herculano. En 1768 perece asesinado por un vulgar ladrón. Tres son las obras de Winckelmann que han conducido a la creación de la investigación científica de la Antigüedad. Sus «Epístolas» sobre los descubrimientos de Herculano, su monumental obra «Historia del Arte en la Antigüedad» y su Monumenti antichi inediti. Ya hemos hablado de los métodos sin previo plan de las excavaciones cerca de Pompeya y Herculano. Sin embargo, peor que la falta de organización era el misterio que las envolvía, basado en las rigurosas prohibiciones de unos gobernantes egoístas que vedaban a todo extranjero, viajero u hombre de ciencia, conocer su detalle para que no pudieran comunicar al mundo lo que habían visto. Un «ratón de biblioteca» llamado Bayardi fue el único a quien el rey dio permiso para hacer el primer catálogo de los hallazgos, que empezó con un extenso prólogo sin haber visto siquiera el lugar de las excavaciones. Escribía y escribía sin entrar en materia, y en 1752 había compuesto ya cinco tomos con 2.677 páginas. Y como era persona llena de recelos y malicia, consiguió que por una orden del ministro no se publicaran las noticias de otros dos eruditos, los cuales, en vez de perder el tiempo con un extenso prólogo, habían ido inmediatamente al fondo de la cuestión. Cuando algún investigador podía disponer de alguna de las piezas extraídas para un detenido estudio, como todos los trabajos previos aún no estaban hechos, llegaba a conclusiones tan absurdas como Martorelli, que en una obra en dos tomos de 562 páginas intentó demostrar, basándose en una especie de tintero encontrado, que en la Antigüedad se habían conocido ya los libros cuadrangulares al estilo de los nuestros, y no los clásicos rollos, que tenía ante sus ojos y que, precisamente, eran los papiros de Filodemo. 15


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En 1757, por fin, se publicó el primer tomo sobre las antigüedades, escrito por Valetta y costeado por el rey con 12.000 ducados. En medio de esta atmósfera de envidia, intrigas y erudición empolvada y empelucada, se halló nuestro Winckelmann. Tras dificultades indecibles, y ser considerado como espía, logró al fin permiso para visitar los Museos Reales. Pero le habían prohibido severamente hacer ni siquiera el más insignificante dibujo de las esculturas. Winckelmann, amargado por tal actitud, halló consuelo en un colega. En el convento de los Agustinos, donde le habían admitido, conoció al padre Piaggi, al que sorprendió entregado a un trabajo muy extraño. Cuando en su tiempo se descubrió la Villa dei Papiri, el padre Piaggi quedó entusiasmado ante los ricos hallazgos de viejas anotaciones. Mas cuando quiso examinarlas, al cogerlas con la mano se le deshacían. Aquella ceniza se sostenía milagrosamente, convirtiéndose en polvo al menor contacto. Se intentaron varias soluciones para salvar los preciados rollos, pero todo fue en vano hasta el día en que se presentó el Padre con una especie de bastidor «como los usados por los peluqueros para la preparación de pelucas». A este mismo procedimiento quería recurrir para enrollar los papiros y conservarlos. Y tuvo éxito. Cuando Winckelmann le visitó en su celda, el Padre ya trabajaba en esta tarea desde hacía varios años. Logró salvar, enrollados, los papiros escritos, pero no consiguió triunfar cerca del rey, ni de Alcubierre, que no apreciaba las dificultades y el valor de aquel trabajo. Mientras Winckelmann permanecía sentado junto a él, el buen monje, disgustado, lanzaba invectivas contra todo lo que sucedía. Muy cuidadosamente, como si seleccionase leves plumones, iba enrollando en su artefacto, un milímetro tras otro, papiros carbonizados. Y mientras trabajaba se quejaba del rey y de su indiferencia, de la incapacidad de los funcionarios y de la ignorancia de los obreros. Apenas podía presentar a Winckelmann una nueva columna salvada de un tratado de Filodemo sobre la música, la satisfacción de haberlo conseguido le incitaba de nuevo a insultar a aquellos amos impacientes y a sus servidores envidiosos. Winckelmann parecía tanto más susceptible a los discursos del Padre, cuanto que también en lo sucesivo le fue prohibido a él inspeccionar el lugar de las excavaciones, teniendo que limitarse al museo, donde le estaba igualmente vedado el copiar. Sobornó a los guardianes y así le enseñaban cosas sueltas. Pero mientras tanto se habían realizado nuevos e importantísimos hallazgos para el conocimiento de la cultura antigua. Los nuevos hallazgos consistían en representaciones y cuadros, sobre todo de índole erótica. El rey, de ideas mezquinas, y extrañado ante una escultura que representaba un sátiro emparejado con una cabra, hizo mandar todas aquellas obras inmediatamente a Roma y encerrarlas. Así, Winckelmann no pudo contemplar algunas de las mismas. A pesar de todas esas dificultades, en 1762 publicó su primera epístola «Sobre los descubrimientos de Herculano». Dos años más tarde frecuentaba de nuevo la ciudad y el Museo, y publicaba la segunda epístola. Ambas obras contenían indicaciones de cuanto Winckelmann había oído en la celda del Padre y estaban llenas de acerbas críticas. Cuando en una traducción francesa cayó en manos de la corte napolitana la segunda epístola, provocó indignación contra aquel alemán a quien se había concedido el excepcional permiso de visitar el Museo y que tan mal agradecía aquella merced. Naturalmente, los ataques de Winckelmann eran justificados y su ira no carecía de motivos; pero la polémica en sí ha perdido importancia. El valor principal de las epístolas residía en que por vez primera se ofrecía al mundo en ellas una descripción clara, objetiva, de las excavaciones efectuadas en la región del Vesubio. Por la misma época se publicó la obra principal de Winckelmann: su «Historia del Arte en la Antigüedad». En ella había logrado organizar, con una visión ordenadora, el alud creciente de los antiguos monumentos «sin par», como dice orgullosamente, describiendo por primera vez la evolución del arte antiguo. Con las escasas indicaciones que se poseían de los 16


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antiguos iba hilvanando un sistema, iba enunciando con mucho ingenio conocimientos básicos, y los transmitía con tal convicción en su lenguaje, que el mundo culto se vio inundado como por una oleada de devoción hacia los ideales antiguos, entusiasmo que determinó el siglo del neoclasicismo. Este libro ejerció una influencia decisiva para la Arqueología y suscitó el deseo de buscar la belleza donde aún pudiera quedar oculta; enseñó el camino, la clave para la comprensión de las antiguas culturas contemplando sus monumentos, y despertó la esperanza de hallar algo distinto de lo sepultado en Pompeya, e igual que esta ciudad, lleno de maravillas y nunca visto. Los recursos científicos propiamente dichos, Winckelmann se los dio a la joven ciencia arqueológica con su Monumenti antichi inediti, publicado en 1767. Aquella expresión suya «sin par» llegó a ser la pauta para la interpretación y explicación de las esculturas. Por otra parte, Winckelmann examinaba todo el ámbito de la mitología griega y sabía extraer conclusiones de las alusiones más insignificantes. Así liberaba el método antiguo de todos los prejuicios filológicos, de la tutela de los antiguos historiadores, a los cuales se había dado una significación canónica. Muchas afirmaciones de Winckelmann eran erróneas, y muchas de sus conclusiones, prematuras. Su visión de la Antigüedad estaba idealizada. En la Hélade no habían vivido solamente «hombres parecidos a dioses». Y sus conocimientos de las obras del arte griego, a pesar de la gran abundancia de materiales hallados, eran muy limitados. Lo que él había visto generalmente no eran sino copias de la época romana que, desgastadas por la lluvia y bruñidas por la arena, presentaban una blancura inmaculada. Pero el mundo de los antiguos, en medio de un paisaje luminoso, no fue tan austero ni tan blanco. Era «de color», y hoy día, a pesar de nuestros conocimientos tan exactos, no podemos ni imaginarlo. La escultura griega original era policroma. La estatua de mármol de una mujer, de la Acrópolis de Atenas, tenía un colorido encarnado, verde, azul y amarillo. Y con frecuencia las estatuas no solamente tenían labios encarnados, sino también ojos brillantes por las piedras preciosas, y cejas artificiales, cosa que a nosotros nos produciría un efecto muy extraño. El mérito de Winckelmann consiste en haber puesto orden donde había caos, en haber introducido conocimientos donde tan sólo había atisbos y leyendas; y, sobre todo, porque abrió el camino al clasicismo de Goethe y de Schiller, descubriendo el mundo antiguo y preparando a la investigación futura los instrumentos que un día podían servir a los arqueólogos para sacar de las tinieblas de los tiempos otras culturas más pretéritas aún. En 1768, volviendo de un viaje a su patria y de nuevo hacia Italia, conoció en un hotel de Trieste a un italiano, sin sospechar que se las había con un vulgar criminal ya varias veces penado. Es lícito suponer que Winckelmann, por su temperamento comunicativo, se viese inclinado a buscar la compañía de aquel hombre que había sido cocinero y correveidile, y a entablar con él una amistad que incluso llegaba a manifestarse en que comían juntos en su misma habitación. Winckelmann era uno de los huéspedes famosos del hotel. Su riqueza en el vestir y sus modales, que delataban a un hombre de mundo, añadido a que en alguna ocasión enseñó algunas monedas de oro, recibidas, por cierto, en recuerdo de una audiencia de la emperatriz María Teresa, hicieron que el italiano, cuyo nombre era el poco adecuado de Arcangeli, preparara su crimen. El 8 de junio de 1768, por la noche, cuando el sabio se disponía a escribir aún algunas notas para la imprenta y, habiéndose ya quitado las prendas exteriores, se hallaba sentado ante su escritorio, penetró el italiano en la estancia, le echó una cuerda al cuello, y en la lucha desarrollada a continuación logró asestarle seis cuchilladas mortales. Aunque quedó gravemente herido, aquel hombre robusto se arrastró escaleras abajo, y lleno de sangre y con el rostro lívido despertó en el camarero y en la camarera un terror tan grande, que pronto fue 17


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tarde para asistirle. Cuando el sabio falleció a las pocas horas, hallóse en su escritorio una hoja de papel con las últimas palabras trazadas por su mano: «se debe...» había escrito. Escritas estas dos palabras, el asesino había arrebatado la pluma de la mano de un gran sabio, cortando la vida del fundador de una nueva ciencia. Mas su obra produjo fruto. En todo el mundo surgieron discípulos suyos. Han pasado dos siglos, y los arqueólogos de Roma, de Atenas y de los grandes Institutos arqueológicos siguen celebrando «el día de Winckelmann» en el aniversario de su nacimiento: el 9 de diciembre.

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Capítulo III En busca de las huellas de la historia Si hoy abrimos cualquier obra sobre la Historia del Arte que nos presente reproducciones de la Antigüedad, quedaremos sorprendidos a poco que reflexionemos. Los autores de dichos volúmenes parece que no han tenido dificultad alguna para redactar el texto que aparece bajo tales reproducciones, con datos de la mayor exactitud e indicaciones precisas sobre tales obras. Tal cabeza, que halló cavando un campesino de la Campania, es la de Augusto; esta estatua ecuestre representa a Marco Aurelio; éste es el banquero Lucio Cecilio Jucundo; y más exactamente aún: éste es el Apolo Sauróctono de Praxiteles; aquélla, la amazona de Polícleto, o Zeus raptando una joven dormida, en la decoración de un vaso de Duris, sin firma. ¿Quién de nosotros se devana hoy los sesos sobre cómo ha llegado el autor a tales conocimientos, por qué puede afirmar con tal seguridad datos exactos sobre esculturas que no llevan ni la firma del autor ni la del personaje representado? Cuando visitamos nuestros museos y admiramos las amarillentas hojas de papiro medio destruidas y roídas por el transcurso de los siglos, fragmentos de vasos o planchas con relieves, capiteles de columnas adornados con raras figuras y signos, o jeroglíficos y textos de escritura cuneiforme, nos damos cuenta de que hay hombres que saben leer estos signos lo mismo que nosotros leemos un periódico o un libro. Pero ¿valoramos acaso la riqueza de ingenio que hubo que emplear para desentrañar el misterio de tales escrituras y descifrarlas en estos idiomas que ya no escribía ni hablaba nadie en una época en que la Europa Septentrional aún era un país bárbaro? Reflexionemos: ¿cómo ha sido posible dar un sentido a tales signos muertos? Lo mismo sucede cuando, hojeando las obras de nuestros historiadores, leemos la historia de los antiguos pueblos, cuya herencia portamos en fragmentos de nuestro idioma, en muchas de nuestras costumbres, en las obras de nuestra cultura y en nuestra sangre común, aunque su vida haya transcurrido en regiones remotas y esté sumida en la noche más oscura. Y sin embargo, leemos historia, no leyendas, ni cuentos, sino cifras y fechas; nos enteramos de los nombres de sus reyes, sabemos cómo vivían en la paz y en la guerra, cómo eran sus casas y sus templos; tenemos noticia de su encumbramiento y su decadencia, de sus años, meses y días, a pesar de que ello sucediera cuando nuestro calendario aún no existía. ¿De dónde se han sacado tales conocimientos, la exactitud y la seguridad de estos datos históricos? Aquí sólo pretendemos exponer el desarrollo de la Arqueología, es decir, ofrecer objetivamente su evolución sin anticipar nada. La mayoría de las cuestiones que acabamos de plantear hallarán su solución, por sí mismas, en el curso de nuestro tratado. Para que la repetición no sea fatigosa, aludiremos también a lo que ilumina las dificultades y métodos de la Arqueología. El anticuario romano Augusto Jandolo cuenta en sus Memorias cómo, siendo niño, acompañó a su padre a la apertura de un sarcófago etrusco. «No era cosa fácil —dice— levantar la tapa; pero, finalmente, se levantó y se sostuvo en alto. Entonces cayó pesadamente al otro lado. Y en el acto sucedió algo que no olvidaré jamás. En el interior del sarcófago vi, reposando, el cuerpo de un joven guerrero completamente armado. Yelmo, lanza, escudo, armadura. Repito que no vi el esqueleto, sino un auténtico cuerpo, de formas perfectas en todos sus miembros y rígidamente extendido, como si acabaran de sepultarlo en aquel momento. Fue un fenómeno que duró un instante. Luego, parecía que todo se disolvía a la luz de las antorchas. El yelmo rodó por el lado derecho; el escudo, que era completamente redondo, cayó en el centro, donde antes estaba el pecho del caballero... Al contacto con el aire, el cuerpo, que desde hacía siglos se mantenía intacto en el vacío, se desvaneció y quedó reducido a polvo... y en el aire y alrededor de las 19


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antorchas vimos revolotear las partículas de un polvillo dorado.» Allí había estado una persona de aquel país enigmático, cuyo origen y procedencia desconocemos hoy. Una sola mirada pudieron dar los descubridores a su cara, a su cuerpo, y al instante se evaporó irremediablemente. ¿Por qué? La imprudencia de los descubridores tuvo la culpa. Cuando mucho antes del descubrimiento de Pompeya se extrajeron de tierras clásicas las primeras estatuas, la gente sabía lo bastante para no ver en las figuras desnudas simples ídolos paganos, sino que sospechaba al menos el valor de su belleza, y las colocaba en los palacios de los príncipes renacentistas, de los poderosos dominadores de las ciudades, de los cardenales, de los nuevos ricos y de los condottieri. Pero se las contemplaba solamente como curiosidades y estaba de moda coleccionarlas. Podía muy bien suceder que tal particular poseyera una bellísima estatua antigua junto a un embrión disecado de un monstruoso niño con dos cabezas; un antiguo relieve junto a las plumas de un ave que se decía haber sido tocada en vida por san Francisco, el amigo de los pájaros. Hasta el siglo pasado, la codicia y la incomprensión podían enriquecerse con los hallazgos, y se podía destruir lo hallado cuando tal cosa prometía beneficios. En el Foro, lugar de reunión de los romanos, situado en torno al Capitolio, donde se agrupaban los edificios más espléndidos, en el siglo XVI ardían hornos de cal, y las piedras de los templos antiguos se convirtieron en materiales de construcción. Se empleaban las losas de mármol para adornar las fuentes; se hacía saltar con pólvora el Serapeum para ampliar unas hermosas caballerizas; las piedras de las termas de Caracalla se convertían en valiosos objetos de venta, y aún en 1860, bajo Pío IX, se continuaba esta obra destructora con la finalidad de adornar un edificio eclesiástico con elementos paganos. Los arqueólogos de los siglos XIX y XX se hallaron ya ante ruinas, donde monumentos enteros hubieran podido servir de valioso testimonio. Pero donde no sucedía nada de eso, donde no intervino ninguna mano profana, donde ningún ladrón buscó ocultos tesoros, donde el arqueólogo se vio ante un pasado virgen —¡qué pocas veces sucedió esto!—, presentáronse dificultades de otra clase. Entonces fue cuando empezó el arte de la interpretación. En 1856 se descubrieron en Dusseldorf los restos de un esqueleto. Al referirnos hoy a aquel esqueleto hablamos del hombre de Neanderthal. Al ser descubierto se creyó que se trataba de los huesos de un animal. Sólo el doctor Fuhlrott, profesor del Instituto de Elberfeld, interpretó correctamente el hallazgo. El profesor Mayer, de Bonn, opinaba entonces que los huesos pertenecían a un cosaco muerto en el frente, en 1814. Wagner, de Gotinga, le llamaba el viejo holandés; Pruner-Bay, de París, decía que era un viejo celta. Virchow, ese gran médico cuya autoridad se manifestó tan precipitadamente muchas veces, declaró que el esqueleto en cuestión pertenecía a un anciano que padecía de gota. Hubieron de transcurrir cincuenta años antes de que la ciencia reconociera que el profesor de Elberfeld tenía razón. Bien es verdad que este ejemplo corresponde más bien a la investigación prehistórica de tumbas y a la antropología que a la arqueología. Sin embargo, tenemos otro caso más próximo al intento de ordenar cronológicamente una de las esculturas griegas más famosas: el grupo de Laocoonte. Winckelmann creía que pertenecía a la época de Alejandro Magno; en el siglo pasado se consideraba como obra maestra de la escuela rodia, creada alrededor del año 150 a. de J. C; otros lo colocaban en la primera época imperial, y hoy día sabemos que es obra de los escultores Agisandro, Polidoro y Atenodoro, de mediados del siglo I a. de J. C. La interpretación, aunque el objeto de estudio no esté deteriorado, es difícil. Pero ¿qué sucede si además se duda de la autenticidad del material? He aquí la broma de que fue víctima el profesor Beringer, de Würzburg. En 1726 se publicó un libro suyo cuyo título latino ahorramos al lector, pues ocupa página y media, en el que se hablaba de unos fósiles hallados por Beringer y sus alumnos en las proximidades de 20


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Würzburg. Se trataba de flores, ranas, una araña cazando una mosca —petrificada juntamente con su víctima—, una estrella de mar fosilizada, una media luna y unas tablillas con signos hebreos. En suma, una mezcla de los más extraños objetos. El libro tenía numerosas ilustraciones tomadas del natural, reproducidas en excelentes grabados en cobre, era voluminoso, y en sus comentarios atacaba frecuentemente a los adversarios del profesor. Tuvo gran éxito y fue muy elogiado, hasta que se reveló la terrible verdad. Los alumnos del profesor le habían gastado la broma de «producir» ellos mismos aquellos «fósiles», colocándolos después en los lugares donde el profesor solía hacer sus excavaciones. Mencionando a Beringer, no debemos olvidarnos de Doménech. De este buen abate francés se conserva en la Biblioteca del Arsenal de París una obra magnífica, de 228 láminas, editada en impresión facsímil en 1860 como Manuscrit pictographique américain. Más tarde se descubrió que estos «dibujos de indios» eran esbozos en sucio tomados del cuaderno de dibujo de un muchacho americano, hijo de padres alemanes. ¿Pretende alguien que tales cosas puedan sucederle sólo a Beringer o a Doménech? Pues bien, también el gran Winckelmann fue víctima de una genial superchería, cayendo en la trampa del hermano de Casanova, que ilustró el Monumenti antichi para Winckelmann. Además de este trabajo, este Casanova hizo en Nápoles tres pinturas, una de las cuales representaba a Júpiter y Ganímedes, y otras dos figuras femeninas bailando. Se las dio a Winckelmann afirmando audazmente que habían sido desprendidas de los muros de una casa de Pompeya, y para hacer más verosímil su tesis contaba una fabulosa historia de un oficial al que secretamente se las había robado a trozos. Peligro de muerte, noche oscura, sombras de las tumbas. Casanova conocía ya todos los efectos de un escenario bien montado. ¡Y Winckelmann se lo creyó todo! No solamente creía en la autenticidad de las pinturas, sino también todo aquel fantástico relato. En el libro quinto de su «Historia del Arte en la Antigüedad» publicó una descripción exacta de los hallazgos, declarando que especialmente el Ganímedes era una pintura «como nunca se había visto hasta entonces». Era en lo único en que tenía razón; ¡después de Casanova, Winckelmann era el primero en ver tal obra! «El favorito de Júpiter es, sin duda, una de las figuras más bellas que nos han quedado de la Antigüedad, y su rostro es incomparable; en ella hay tanta voluptuosidad que toda su existencia parece un leve beso.» Si Winckelmann, hombre crítico y agudo, se dejaba engañar de tal forma, ¿quién puede sentirse seguro de no equivocarse jamás? Un arqueólogo ruso de nuestros días ha expuesto ingeniosamente las dificultades de la crítica arqueológica, señalando que para una estatua de mármol de Herculano, relativamente sencilla, existen nueve interpretaciones distintas. El arte de no dejarse engañar, el método de averiguar lo auténtico entre las más diversas características y señalar el género y la historia de una obra, es decir, el arte de interpretar una obra, se denomina hermenéutica. La bibliografía que únicamente se ocupa de la interpretación de los más famosos hallazgos clásicos llena bibliotecas enteras. Sobre el mismo tema podemos seguir algunas interpretaciones desde el primer ensayo escrito por Winckelmann hasta las controversias de los eruditos de nuestros días. Los arqueólogos buscan los restos de las antiguas culturas y, con agudeza que podríamos llamar detectivesca, han ido amontonando, a menudo literalmente, una piedrecita tras otra hasta que era evidente la conclusión lógica. ¿Es más fácil su labor que la de un criminalista? Ellos tienen, ante sí, simples objetos muertos que no despliegan actividad alguna, que no actúan para dar conscientemente falsas huellas, ni conducen a pistas erróneas. Desde luego, las piedras muertas no se sustraen al estudio atento. Pero ¿qué grado de falsificación puede darse en ellas? ¿Cuántos errores habrán cometido los que dieron las primeras noticias de un hallazgo? A ningún arqueólogo le es posible contemplar todos los restos en su reproducción original, ya que se hallan diseminados por toda Europa y por los museos del mundo entero. Hoy día, la fotografía les permite obtener 21


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una copia exacta, pero no todos los objetos son fotografiados, aún hay que recurrir al dibujo subjetivamente trazado, subjetivamente interpretado muchas veces. Y los dibujos hechos a menudo por una persona profana en mitología y en arqueología son inexactos, se hallan llenos de errores. En un sarcófago que hoy se conserva en el museo del Louvre, en París, se halla el grupo Amor y Psique, que tiene rota la parte inferior del brazo de Amor, pero no la mano del mismo, que se conserva y reposa sobre la mejilla de Psique. En las publicaciones de dos arqueólogos franceses esta mano aparece reproducida como si fuese una barba. ¡Psique con barba! A pesar del latente contrasentido de estos dibujos, otro francés, el redactor de un catálogo del Louvre, escribe: «El escultor del sarcófago no ha entendido este grupo, ya que su Psique, aunque vestida de mujer, lleva barba». Veamos otro ejemplo en el que quizá la confusión sea mayor que si hubiera sido presentada de una manera deliberada. En Venecia se halla un relieve donde, en una sucesión de escenas, se representan dos niños conduciendo un carro arrastrado por dos terneras, mientras que de pie se ve una mujer. El relieve ha sido completado hace unos ciento cincuenta años. Los que lo interpretaron entonces supusieron que era una ilustración plástica del conocido cuento de Heródoto según el cual la sacerdotisa de Hera, Cidipa, en cierta ocasión en que le faltaron los bueyes que solían llevarla a su templo, fue conducida a la sede de los dioses por sus dos hijos, que voluntariamente se uncieron al yugo de los bueyes. Se añade que la madre, conmovida, suplicó a los dioses que sus hijos alcanzasen la felicidad máxima que se pudiera gozar en la tierra. Y Hera, siguiendo el dudoso consejo de los dioses, hizo morir a los dos hijos de su fiel servidora, diciendo que una dulce muerte en la primera juventud es la suprema felicidad a que se puede aspirar en este mundo. Y basándose en esta interpretación fue completada la escultura. Una verja que había a los pies de la mujer se convirtió en un carro con sus ruedas; el cabo de la cuerda que se ve en la mano del hijo se transformó en la vara del carro; los ornamentos se volvieron más ricos; los contornos fueron completados; el relieve se suavizó, y entonces se amontonaron nuevos detalles correspondientes a tal interpretación. Y a base de esta restauración se atribuyó al relieve una fecha equivocada; los ornamentos fueron considerados como pinturas y el templo como el edículo de una tumba. Pues bien, toda aquella interpretación era caprichosa, arbitraria. No se trataba, ni mucho menos, de la ilustración del relato de Heródoto, ya que éste nunca ha sido «ilustrado» en la Antigüedad. El carro es fruto de la invención del artista que lo restauró, y fue tan lejos, que atribuyó a las ruedas unos ornamentos como jamás se conocieran en la Antigüedad; la vara es pura invención, lo mismo que la correa que circunda el cuello de los animales. En este ejemplo vemos cómo una descripción errónea puede llevar por derroteros completamente falsos. Citamos a Heródoto, es decir, a un escritor cuya obra es aún para nosotros fuente viva de todas las referencias en las fechas, tanto respecto a las obras de arte como a sus creadores. Las obras de los autores antiguos, independientemente de la época a que pertenecen, son los pilares fundamentales de la hermenéutica. Pero ¡cuántas veces el arqueólogo ha sido engañado por ellas! Los escritores difunden una verdad más alta que la simple realidad, y no se basan sólo en la Historia, sino que toman como modelo la mitología en todas sus formas, y la transforman, adornándola con elementos propios, para que así adquirieran un valor artístico. Éste fue el concepto que se tenía del «historiador de la Antigüedad». Los escritores, por criterio o por conveniencia práctica, mienten. Pero si entendemos por «mentira» la libertad poética, alejada de toda exactitud científica, los autores antiguos no han «mentido» menos que los modernos. Y fatigosamente, el arqueólogo va buscando el camino a través de la espesa maraña de sus afirmaciones. Por ejemplo, para fijar fecha a la escultura dedicada a Zeus olímpico, la estatua más famosa de Fidias, en oro y marfil, es 22


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indispensable saber algo de la muerte de éste. Pero sobre tal particular tenemos las noticias más contradictorias de Éforo, de Diodoro, de Plutarco y de Filocoro. Dícese, por unos, que murió en la cárcel; por otros, que escapó; algunos afirman que fue ejecutado en Elide, así como también se asegura que allí halló un final pacífico para sus días. Un papiro descubierto y publicado en 1910, en Ginebra, confirma el relato de Filocoro. Esto nos hace imaginar la resistencia que ofrecen los objetos con que ha de enfrentarse al arqueólogo, no sólo a su piqueta, sino también a su inteligencia. Nos excederíamos de los límites de esta obra, que no pretende perder su carácter ameno, si quisiéramos explicar los métodos críticos, la observación científica, el diseño, la descripción, la interpretación por el mito, por los textos literarios, por las inscripciones, monedas y utensilios, la interpretación combinada, a base de otras imágenes del lugar del hallazgo, del emplazamiento de los alrededores... Sin embargo, para aquellos que gusten de resolver enigmas o probar su sagacidad, como simple diversión les planteamos el problema siguiente: ¿Qué es el pentágono dodecaedro místico? Añadamos, además, que los arqueólogos más conspicuos no han hallado aún una contestación adecuada. Se trata de un objeto de bronce; por su forma exterior, geométricamente, es un pentágono inscrito en un dodecaedro. En el centro de cada superficie se halla un hueco redondo de distinto tamaño, y el interior del objeto está hueco. Los puntos donde se han hallado estos ejemplares están al norte de los Alpes y las condiciones del hallazgo hacen suponer un origen romano. Un interpretador ve en el enigmático objeto un juguete; otro, un juego de dados; un tercero, un instrumento para medir cuerpos cilíndricos; el cuarto, un candelabro. ¿Qué es?

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Capítulo IV

EL CUENTO DEL PEQUEÑO MENDIGO QUE HALLÓ UN TESORO Ahora, un cuento. El del niño mendigo que a los siete años de edad soñó hallar una ciudad y treinta y nueve años después se marchó, muy lejos, buscando y buscando, y no sólo encontró la ciudad sino también un tesoro, un tesoro tan maravilloso como el mundo entero. No se había visto nada igual desde los hallazgos de los conquistadores del Nuevo Continente. El cuento es la vida de Heinrich Schliemann, una de las figuras más asombrosas no sólo entre los arqueólogos, sino entre los hombres. La historia comenzó así. Érase un niño pequeño que se hallaba ante una sepultura del cementerio de su pueblo natal, al norte de Alemania, en Mecklemburgo. Allí yacía, enterrado, el malvado Hennig, llamado Bradenkierl, del que se contaba que había asado vivo a un pastor, y además, cuando ya estaba asado, todavía le había dado una patada. Y para purgar tal delito decíase que, todos los años, el pie izquierdo de Bradenkierl, calzado con fina media de seda, aparecía fuera de la tumba. El niño esperaba ver tal prodigio, pero allí no sucedía nada. Entonces rogó a su padre que cavase, que buscase dónde se quedaba aquel año el famoso pie. No muy lejos de allí había una colina de la cual se decía, también, que tenía enterrada una cuna dorada. El sacristán y su madrina se lo habían dicho. Y el niño preguntó al padre, un pastor pobre y mal vestido: «Ya que no tienes dinero, ¿por qué no desenterramos la cuna?» El padre explicaba al niño muchos cuentos y leyendas. Le contaba también, cual viejo humanista, la lucha de los héroes de Homero, de Paris y Helena, de Aquiles y de Héctor, de la fuerte Troya, incendiada y destruida. En la Navidad del año 1829, le regaló la «Historia universal ilustrada», de Jerrers, donde había una lámina en la que se veía a Eneas llevando a su hijo de la mano y a su anciano padre en su espalda, mientras huía del castillo ardiendo. El niño contemplaba aquella lámina, y observaba los recios muros y la gigantesca puerta Escea. —¿Así era Troya? El padre asentía con la cabeza. —¿Y todo esto se ha destruido, destruido completamente? ¿Y nadie sabe dónde estaba emplazada? — Cierto —contestaba el padre. — No lo creo —comentaba el niño Heinrich Schliemann—. ¡Cuando sea mayor, yo hallaré Troya, y encontraré el tesoro del rey! Y el padre se reía. Esto no es ningún cuento, ni siquiera es una biografía sentimentalmente novelada, como suelen fabricarse cuando los hombres llegan a ser famosos. Lo que Schliemann se proponía hacer a los siete años se convirtió en realidad. Todavía a los sesenta y uno de edad, cuando ya era un excavador mundialmente famoso, pensaba si no tendría que examinar la tumba del malvado Hennig, una vez que por azar volvió a su pueblo nativo. Y en el prólogo de su libro sobre Ítaca escribía: «En el año 1832, a los diez años, regalé a mi padre, con motivo de la Navidad, una composición sobre los acontecimientos principales de la guerra de Troya y las aventuras de Ulises y Agamenón, sin sospechar aún que treinta y seis años después ofrecería al público todo un tratado sobre el mismo tema, después de haber tenido la dicha de ver con mis propios ojos el teatro de aquella famosa guerra y la patria de los héroes cuyo nombre inmortalizó Homero.» «Las primeras impresiones que recibe un niño le quedan grabadas para toda la vida.» 24


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Pero ésta se encargó de alejar de su ánimo estas impresiones suscitadas con relatos de hazañas clásicas. A los catorce años de edad terminó su instrucción escolar y entró de aprendiz en una tienda de ultramarinos de la pequeña ciudad de Fürstenberg. Durante cinco años y medio vendió arenques, aguardiente, leche y sal al por menor, molía patatas para la destilación y fregaba el suelo de la tienda. Y así, desde las cinco de la mañana hasta las once de la noche, todos los días. Olvidó cuanto había aprendido y lo que su padre le había contado. Pero un día entró en la tienda un molinero borracho que, acercándose al mostrador, se puso a recitar enfáticamente un remedo de epopeya. Schliemann le escuchaba embobado. No entendía una palabra, pero cuando se enteró de que aquello eran nada menos que versos de Homero, de la Ilíada, recurrió a sus ahorros y dio al borracho una copa de aguardiente por cada «recital». Entonces comenzó para él una vida aventurera. En 1841 marchó a Hamburgo y allí embarcó como grumete en un navío que zarpaba rumbo a Venezuela. Tras un viaje de quince días, se desencadenó una terrible tempestad y, ante la isla de Texel, el barco naufragó, y nuestro hombre, completamente extenuado, dio con sus huesos en un hospital. Por recomendación de un amigo de su familia, consiguió un puesto de escribiente en Ámsterdam. Y aunque no había logrado recorrer vastas regiones geográficas logró, sin embargo, la conquista de amplios terrenos del espíritu. En una pobre y fría buhardilla empezó a estudiar idiomas modernos. Siguiendo un método completamente desacostumbrado, ideado por él mismo, en un año aprendió el inglés y el francés. «Aquellos pesados y extremados estudios fortalecieron mi memoria de tal modo, que en un año me pareció luego muy fácil el estudio del holandés, el español, el italiano y el portugués, y no necesitaba ocuparme más de seis semanas con cada uno de estos idiomas para hablarlos y escribirlos con soltura.» Ascendió fácilmente en su empleo y entonces le encargaron de la correspondencia y la teneduría de libros; la empresa donde trabajaba tenía relaciones comerciales con Rusia, por lo cual, en 1844, a los veintidós años, empezó a aprender también el ruso. Nadie, en Ámsterdam, hablaba entonces aquel idioma tan difícil, y lo único que pudo hallar para tal estudio fue una vieja gramática, un diccionario y una mala traducción del «Telémaco». Así empezaba sus estudios. Hablaba tan alto y declamaba con voz tan tenante su «Telémaco» ruso que se había aprendido de memoria, lanzándoselo a las desnudas paredes de su habitación, que los demás inquilinos se quejaron y tuvo que cambiar de casa por dos veces. Por último, se le ocurrió pensar que un «oyente», al menos, le sentaría bien, y por cuatro francos a la semana requirió los servicios de un pobre judío cuya misión consistía en sentarse en una silla y escucharle el «Telémaco» en ruso, aunque de todo ello no entendiera una palabra. Por último, al cabo de seis semanas de inauditos esfuerzos, Schliemann se hacía entender bastante bien por los mercaderes rusos que acudían a la subasta de índigo en Ámsterdam. El mismo éxito que en los estudios, tenía en sus negocios. Desde luego, tuvo suerte; pero preciso es confesar que era de los pocos que saben aprovechar la ocasión que la fortuna nos brinda a todos alguna vez en la vida. Aquel hijo de un pastor, luego aprendiz de tendero, náufrago y escribiente, pero ya joven políglota con ocho idiomas, se convirtió pronto en un comerciante, primero, y luego, en rápido ascenso, en un hombre de porvenir que iba derecho por el camino de la fortuna y de la fama. En 1846, a los veinticuatro años, marchó como agente de su empresa a San Petersburgo, y un año después fundaba una casa por su cuenta. Todo esto no se hacía sin trabajo ni tiempo. Por esto, nuestro buen Schliemann se lamenta: «Hasta el año 1854 no me fue posible dedicarme al estudio del sueco y el polaco.» Realizó más viajes. En 1850 estaba en América del Norte, y cuando California se unió 25


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a los Estados Unidos adquirió la nacionalidad norteamericana. La pasión por el oro, que se había apoderado de él como de tantos otros, hizo que fundara un banco para el comercio aurífero. Pero entonces ya era un gran señor a quien recibía el presidente de los Estados Unidos. «A las siete —nos cuenta— fui a ver al presidente de los Estados Unidos y le dije que el deseo de visitar este país magnífico y de conocer a sus grandes dirigentes me había animado a hacer el viaje desde Rusia; por eso consideraba mi primer y más alto deber saludarle. Me recibió muy cordialmente, me presentó a su esposa, a su hijo y a su padre, y se entretuvo hora y media charlando conmigo.» Pero poco después sufrió unas fiebres, y, además, su peligrosa clientela le angustió, y regresó a San Petersburgo. Ya hemos dicho que anduvo buscando oro por estos años, como Ludwig cuenta en la biografía de nuestro hombre. Pero de las cartas que escribió en aquella época, de sus mismos autógrafos, se desprende que siempre, y en todas partes, seguía acariciando el sueño de su juventud de ver algún día los lejanos parajes de las hazañas homéricas y dedicarse a su exploración. Esta pasión llegó a cohibirle de tal modo, que sentía una vergüenza extraña; él, que probablemente era el mayor genio políglota en su época, sentía siempre miedo de acercarse a la lengua griega, por temor a perderse en su encanto y abandonar sus negocios antes de haber logrado la base indispensable para un trabajo científico libre. Y así, lo iba dilatando. Por fin, en 1856 comenzó el estudio del griego moderno, que logró dominar en seis semanas. Y en otros tres meses, vencía las dificultades del hexámetro homérico. Pero, ¡con qué ímpetu lo hizo! —Estoy estudiando a Platón tan a fondo —decía—, que si el filósofo griego pudiese recibir una carta mía dentro de seis semanas sin duda me entendería. Por dos veces, en los años que siguieron, estuvo a punto de pisar el suelo de los héroes homéricos. En un viaje que hizo hasta la segunda catarata del Nilo, a través de Palestina, Siria y Grecia, una repentina enfermedad le impidió visitar también la isla de Ítaca. Digamos de paso que, como cosa complementaria, en este viaje aprendió también el latín y el árabe. Su diario sólo pueden leerlo los grandes políglotas, pues escribía siempre en el idioma del país donde se hallaba. En 1864, a punto de visitar la llanura troyana, se decidió a emprender un viaje alrededor del mundo, que realizó en dos años, y cuyo fruto fue su primer libro, escrito en francés. Entonces era un hombre libre. En aquel hijo de un pastor del Mecklemburgo se había desarrollado el extraordinario sentido comercial de un self made man (hombre hecho a sí mismo), del tipo de los «pioneros» americanos. En una carta hablaba de «su corazón duro», cuando en 1853 obtenía grandes beneficios comerciales de la guerra de Crimea y de la guerra civil americana, y lo mismo un año después con la importación de té. Siempre le acompañó la diosa Fortuna. Durante la guerra de Crimea, y mientras hacía apresuradamente dos transbordos de cargamento en Memel, en los tinglados de dicho puerto declaróse un incendio y toda la mercancía depositada quedó destruida. Únicamente se salvó la de Heinrich Schliemann, que por falta de espacio había sido almacenada aparte en un cobertizo de madera. Entonces pudo escribir, con una modestia de expresión que revelaba mucho orgullo: «El cielo había bendecido de modo milagroso mis empresas comerciales, de modo que a finales del año 1863 poseía una fortuna que ni mi ambición más exagerada hubiera podido soñar.» Luego, tras estas líneas, viene un párrafo que por su naturalidad nos parece increíble, consecuencia completamente inverosímil, pues obedecía a una lógica que solamente Heinrich Schliemann comprendía. «Por lo tanto —decía sencillamente—, me retiré del comercio para dedicarme únicamente a los estudios que más me ilusionaban.» En 1868 se trasladó a Ítaca, por el Peloponeso y por la Tróade. En 31 de diciembre del mismo año está fechado el prólogo de su libro «Ítaca», cuyo subtítulo reza: «Investigaciones arqueológicas de Heinrich Schliemann.»

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Se conserva una fotografía suya, hecha durante su estancia en San Petersburgo. En ella se ve a un señor vestido con un pesado abrigo de pieles. Al dorso lleva la jactanciosa dedicatoria con que se la mandó a la mujer de un guardabosques que había conocido de niño: «Fotografía de Henry Schliemann, antes aprendiz del señor Hückstaedt, en Fürstenberg, y hoy comerciante de primera categoría en San Petersburgo, ciudadano honorario ruso, juez en los tribunales comerciales de San Petersburgo y director del Banco Imperial del Estado de San Petersburgo». ¿No parece un cuento el que un hombre que tiene en su mano los mayores triunfos comerciales abandone sus negocios para emprender el camino soñado en su juventud? ¿Que un hombre —y con ello llegamos al nuevo episodio de aquella gran vida— se atreva, con el único bagaje de su Homero, a desafiar al mundo científico que no creía en Homero y, haciendo caso omiso de las plumas de los más famosos filólogos, prefiera aclarar con la piqueta lo que cientos de libros aparecidos hasta entonces habían enmarañado? Homero, en efecto, era considerado en los días de Schliemann como el simple cantor de un mundo antiquísimo desaparecido, pero se dudaba de su existencia y de cuanto relataba, y a los sabios de la época no les cabía en la cabeza el concepto que se ha expresado más tarde cuando audazmente se le ha llamado «el primer corresponsal de guerra». El valor histórico de su relato de la lucha en torno al castillo de Príamo se consideraba igual al de las antiguas gestas e incluso se creía perteneciente al mundo tenebroso de la mitología. ¿No empieza diciendo la Ilíada que «Apolo, que da en el blanco desde lejos», envía una enfermedad mortal a las filas de los aqueos? ¿Es que Zeus mismo no interviene en la lucha, así como Hera, «la de los brazos de lirio»? ¿Acaso los dioses no se convierten en personas y son vulnerables como éstas, e incluso la diosa Afrodita sufre una herida de lanza? Mitología o leyenda, desde luego, llena del destello divino de uno de los más grandes poetas; pero poesía y leyenda, fantasía, nada más. Sigamos aún. La Grecia de la Ilíada tuvo que haber sido un país de gran cultura. Pero en la época en que los griegos entran a la luz de nuestra Historia se nos presentan como un pueblo insignificante que no se distingue ni por el esplendor de sus palacios, ni por el poderío de los reyes, ni por las flotas compuestas por millares de naves. Todo ello contribuía, pues, a afirmar la creencia en una inspiración fantástica del hombre Homero, al imaginar una época de elevada civilización a la que habría seguido otra de descenso a la barbarie, y de ésta se hubiera remontado de nuevo a la cima de la cultura clásica que conocemos. Mas por lógicas y bien fundamentadas que estuvieran tales ideas, ellas no le hicieron desistir de su fe en el mundo homérico. Para él, cuanto leía en su Homero era pura realidad; lo mismo a los cuarenta y seis años de edad que cuando era un niño y soñaba ante la ingenua reproducción del Eneas fugitivo. Al leer en la descripción del escudo gorgónico de Agamenón que la correa del escudo tenía el aspecto de una serpiente de tres cabezas, y al saber cómo eran los carros de combate, las armas y demás utensilios que allí se describían con todos sus detalles, para él no cabía la menor duda de que tenía ante sí la descripción de una auténtica realidad de la historia griega. Todos aquellos héroes, Aquiles y Patroclo, Héctor y Eneas, sus hazañas, sus amistades, su odio y su amor, ¿podían ser solamente invenciones? Creía en la existencia real de todo aquello y su creencia comprendía toda la antigüedad helénica y los grandes historiadores Heródoto y Tucídides, que siempre habían opinado que la guerra de Troya había sido un acontecimiento histórico, y a todos cuantos habían participado en ella los consideraba como personalidades históricas. Provisto de este convencimiento el ya millonario Heinrich Schliemann, a los cuarenta y seis años, no se trasladó a la Grecia Moderna, sino que fue directamente al reino de los aqueos. Recordemos la anécdota de que para afirmarle en su fe y para evitar su entusiasmo, en su primer encuentro con un herrador de Ítaca, éste le presentó a su mujer, que se llamaba Penélope, y a sus dos hijos, Ulises y Telémaco. Parece inverosímil, pero aquello sucedió así: En la plaza del pueblo estaba sentado, 27


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una noche, aquel extranjero rico y extraño que leía a los descendientes de los que habían muerto hacía tres mil años el canto XXIII de la Odisea. Vencióle la emoción y lloró; y con él lloraron los presentes, hombres y mujeres. A pesar de todo, es asombroso lo que entonces sucedió. Pues ¿en qué otros casos de la Historia el simple entusiasmo ha conducido al éxito? El azar, que a la larga solamente sonríe al que más vale, no es aplicable aquí. Pues Schliemann, en el estricto sentido de la arqueología como ciencia, no era un experto, es decir, un hombre de grandes conocimientos, al menos en los primeros años de su labor investigadora. Y, sin embargo, la suerte le favoreció como a ningún otro. La mayoría de los sabios contemporáneos designaban como presunto lugar donde se había levantado Troya, en caso de que hubiera realmente existido, al pequeño pueblo de Bunarbashi, que solamente se distinguía, incluso hoy día, por tener en cada una de sus casas hasta doce nidos de cigüeña. Pero también había dos fuentes que impulsaban a los audaces arqueólogos a creer en la posibilidad de que allí hubiera existido realmente Troya. «Allí brotan dos fuente rumorosas de las que nacen dos riachuelos afluentes del turbulento Escamandro. La una mana siempre agua caliente, como el humo del fuego ardiente; la otra está siempre fría como el granizo, incluso en verano, y en invierno arrastra trozos de hielo.» Datos que nos dejó escritos Homero en el canto XXII de la Ilíada, versos 147 a 152. Schliemann contrató un guía por cuarenta y cinco piastras, montó en un rocín sin riendas ni silla y echó el primer vistazo al país de sus juveniles ensueños. «Confieso que me costó trabajo dominar mi emoción cuando vi ante mi la inmensa llanura de Troya, cuyo aspecto ya había soñado en mi primera infancia.» Pero esta primera ojeada le decía, sin embargo, que aquél no podía ser el lugar de la antigua Troya, alejado como estaba, a tres horas de la costa, mientras que los héroes de Homero eran capaces de correr a diario varias veces de sus barcos al castillo. Y en aquella colina, ¿podía haber estado el castillo de Príamo con sus sesenta y dos estancias, sus ciclópeas murallas y el camino por donde el famoso caballo de madera del astuto Ulises había sido llevado a la ciudad? Schliemann estudió el emplazamiento de las fuentes y movió la cabeza. En un espacio de quinientos metros no contó dos como decía Homero, sino treinta y cuatro. Y su guía pretendía aún que había contado mal, ya que eran cuarenta, por lo cual aquel lugar era denominado «Kirk Gios», es decir, «los cuarenta ojos». ¿Acaso Homero no había hablado de una fuente caliente y otra fría? Schliemann, que interpretaba a su Homero literalmente, sacaba el termómetro del bolsillo, lo hundía en cada una de las treinta y cuatro fuentes y en todas hallaba la misma temperatura de diecisiete grados y medio. Vislumbraba aún más. Abría la Ilíada y leía los versos donde se narra la lucha terrible de Aquiles contra Héctor; cómo Héctor huía del «corredor audaz» y cómo daba la vuelta a la fortaleza de Príamo, por tres veces, mientras los dioses le contemplaban. Schliemann recorrió el camino descrito y halló una pendiente tan empinada que se vio obligado a trepar por ella andando a gatas. Esto le confirmaba en su convicción de que Homero, cuya descripción del país le parecía una auténtica topografía militar, nunca pudiera haber pensado en hacer trepar a sus héroes por tres veces cuesta arriba y, además, «corriendo». Y con el reloj en una mano y el libro de Homero en la otra, andaba y desandaba el camino entre la colina donde suponía haberse hallado Troya y los montículos de la costa, junto a los cuales se decía que se habían guarecido los barcos aqueos. Recordó el primer día de combate de la lucha troyana, tal como lo describen los cantos segundo al séptimo de la Ilíada, y observó que si Troya hubiera estado situada en Bunarbashi, los aqueos, en nueve horas de combate, habrían recorrido ochenta y cuatro kilómetros. 28


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La completa justificación de sus dudas sobre la tesis de que allí hubiera estado Troya la halló en la carencia de toda huella de ruinas, incluso de esos trozos de cerámica por cuya frecuencia alguien ha manifestado: «De los hallazgos de tumbas hechos por los arqueólogos parece a primera vista deducirse que los pueblos antiguos sólo se preocupaban de la producción de vasos, y poco antes de su decadencia se dedicaban a romperlos todos, convirtiendo las más hermosas piezas en una especie de rompecabezas.» «Micenas y Tirinto —escribía Schliemann en 1868— han sido destruidas hace 2.335 años, y a pesar de ello las ruinas que se han encontrado son de tal índole que seguramente aún durarán unos 10.000 años.» Troya fue destruida 722 años antes. No es posible que murallas ciclópeas desaparezcan sin dejar huellas, y, a pesar de todo, allí no existía el menor resto de muralla. Allí sí; pero no en otro lugar, y estos buscados restos se presentaron a la vista del explorador entre las ruinas de Nueva Ilion, pueblo ahora llamado Hissarlik, que significa palacio, situado a dos horas y media de camino al norte de Bunarbashi, y sólo a una hora de distancia de la costa. Por dos veces, Schliemann se quedó admirando la cima de aquella colina que presentaba el aspecto de una meseta cuadrangular y llana, de 233 metros de lado. Entonces sí quedó convencido de haber hallado Troya. Fue reuniendo pruebas. Y descubrió que no era sólo él quien tenía tal convicción, aunque la compartían muy pocos. Por ejemplo, uno de ellos era Frank Calven, vicecónsul americano, inglés de nacimiento, dueño de una parte de la colina de Hissarlik, donde poseía una villa, y había realizado algunas excavaciones que le habían llevado a la misma teoría de Schliemann, pero sin llegar a otras consecuencias. Otros eran también el investigador escocés C. MacLaren y el alemán Eckenbrecher, cuyas voces nadie escuchaba. Pero, ¿dónde hemos dejado las famosas fuentes de Homero, argumento principal de la teoría de Bunarbashi? Schliemann tuvo un instante de vacilación al ver que allí sucedía lo contrario que en Bunarbashi, pues en este nuevo lugar no encontró fuente alguna, mientras que allí había hallado treinta y cuatro. Recurrió a la observación de Calvert: con el transcurso del tiempo, en suelo volcánico suelen desaparecer las fuentes de agua caliente y otras veces aparecen de nuevo. Otra observación secundaria eliminó entonces las dudas que hasta aquel momento los sabios habían considerado tan importantes. Y, además, lo que allí le había servido de argumento negativo, aquí le servía de prueba. La lucha de persecución entre Héctor y Aquiles ya no tenía nada de inverosímil, pues en este lugar se extendían suavemente las pendientes de la colina. Aquí habrían tenido que recorrer quince kilómetros para dar tres veces la vuelta a la ciudad, y esto, por su propia experiencia, ya no le parecía demasiado para un guerrero animado por el ardor de un combate encarnizado. Otra vez la opinión de los antiguos fue para él más valiosa que la ciencia del día. Heródoto había dicho que Jerjes se había presentado en Nueva Ilion, había inspeccionado los restos de la «Pérgamo de Priamo» y había sacrificado mil terneros a la Minerva ilíaca. Según Jenofonte, el caudillo militar de Lacedemonia, Míndaro, hizo lo mismo. Así como, según Arriano, Alejandro Magno, no satisfecho con los sacrificios, tomó también armas de Troya y se las hizo llevar por su guardia personal al combate como mágico símbolo de fortuna. Y César mismo, ¿no se preocupó por Ilium Novum, en parte porque admiraba a Alejandro, y en parte también porque se creía descendiente de los troyanos? ¿Es posible que todos ellos hubieran perseguido solamente un sueño, o falsas noticias de su época? Pero al final de este capítulo, en el que Schliemann iba acumulando las pruebas, dejó aparte toda erudición, contempló maravillado el paisaje y escribió tal como había exclamado sin duda de niño: «...así, puedo añadir que apenas pisa uno la llanura de Troya, queda asombrado al punto por la vista de la hermosa colina de Hissarlik, que por su naturaleza estaría predestinada a sostener una gran ciudad con su ciudadela. En efecto, esta posición, hallándose fortificada, dominaría toda la llanura de Troya y en todo el paisaje no hay un solo 29


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punto que se pueda comparar con éste. »Desde Hissarlik se ve también el monte Ida, desde cuya cima Júpiter dominaba la ciudad de Troya». Así, pues, emprendió su trabajo con el empeño de quien está absorto en su tarea. Toda la energía que había convertido al aprendiz de tendero en millonario, se aplicaba ahora a la realización de un lejano sueño. E incansable, empleó todos sus medios materiales y sus propias energías. En 1869 se casó con la griega Sofía Engastrómenos, hermosa como la imagen que él tenía de Helena, que pronto se entregó por completo, como él, a la gran tarea de hallar el país de Homero; juntos compartían las fatigas, las penalidades y las adversidades, que no faltaron. En abril de 1870 empezaron sus excavaciones, que en 1871 duraron dos meses, y en los dos años siguientes cuatro meses y medio en cada uno. Tenía unos cien obreros a su disposición. Estaba intranquilo, impaciente y nada le detenía; ni las malignas fiebres palúdicas que los mosquitos transportaban de los pantanos, ni la carencia de agua, ni la rebeldía de los obreros, ni la lentitud de las autoridades y la falta de comprensión de los científicos del mundo entero, que le consideraban como un loco o cosa peor. En lo alto de la ciudad se había erguido el templo de Atenea; Poseidón y Apolo habían construido la muralla de Pérgamo. Así decía Homero. Por consiguiente, en medio de la colina debía de levantarse el templo, y a su alrededor, con sus cimientos bien clavados en tierra, la muralla de los dioses. Empezó a excavar en la colina y halló resistencia de muros que le parecían insignificantes; y, en efecto, venció tal resistencia derribándolos. Halló armas, utensilios domésticos, joyas y vasos, testimonio irrefutable de que allí había existido una rica ciudad; pero hallaría aún otra cosa que por primera vez haría sonar el nombre de Heinrich Schliemann por el mundo entero. Bajo las ruinas de la Nueva Ilion halló otras ruinas, y debajo de éstas, otras más, pues aquella mágica colina parecía una inmensa cebolla cuyas capas habría que ir deshojando una tras otra. Y cada una de estas capas parecía haber sido habitada en épocas muy distintas; en ellas vivieron pueblos que luego habían desaparecido; allí se habían construido ciudades y se habían derrumbado, habían dominado la espada y el incendio, pero una civilización había sucedido a otra, y cada vez se había vuelto a elevar una nueva ciudad de seres vivos sobre la antigua ciudad de los muertos. Cada día traía una nueva sorpresa. Schliemann había ido para hallar la Troya homérica; pero en el curso de los años, él y sus colaboradores hallaron siete ciudades sepultadas, y más tarde ¡otras dos! Nueve miradas a un mundo insospechado y del que nadie tenía noticia. Pero, ¿cuál de estas nueve ciudades era la Troya de Homero, la Troya de los héroes y de la lucha heroica? Estaba claro que la capa más profunda era la prehistórica, la más antigua, tan antigua que sus habitantes aún no conocían el empleo del metal, y que la capa más a flor de tierra tenía que ser la más reciente, guardando los restos de la Nueva Ilion, donde Jerjes y Alejandro habían sacrificado a los dioses. Schliemann excavaba y buscaba. Y en la penúltima y antepenúltima capas halló huellas de incendio, ruinas de fortificaciones poderosas y restos de una puerta gigantesca. Entonces estuvo seguro: aquellas fortificaciones eran las que rodeaban el palacio de Príamo, y aquélla era la famosa puerta Escea. Y fue hallando tesoros, tesoros, desde el punto de vista científico. Por lo que remitía a su casa y lo que daba a los expertos para su valoración, íbase perfilando la imagen de una época lejana, de un cuadro acabado en el cual se distinguían todos los detalles. Aquello constituía el triunfo de Heinrich Schliemann, pero también lo era de Homero. Lo que había sido leyenda y mitología, atribuido a la fantasía del poeta, acaso una anónima labor personificada en un ser inexistente, cobraba vigorosa realidad al quedar demostrada su existencia. 30


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Una oleada de entusiasmo recorrió el mundo entero. Y a Schliemann, que con sus obreros había removido más de 25.000 metros cúbicos de tierra, le pareció que tenía derecho a respirar un poco. Empezó a dirigir su mirada a otras tareas. Y señaló la fecha del 15 de junio de 1873 como penúltimo día para las excavaciones. Y luego, un día antes de dar el último golpe de pico, halló lo que coronaría su trabajo con legítimo brillo dorado, inundando al mundo de admiración. El suceso fue en extremo dramático, tanto, que aún hoy día hace asomar la incredulidad a cuantos leen tal descubrimiento. Era en las primeras horas de un día caluroso. Schliemann, como de costumbre, inspeccionaba con su esposa las excavaciones, convencido de que ya no hallaría nada importante, mas a pesar de todo siguió los trabajos, lleno de atención. Había llegado a unos veintiocho metros de aquellos muros que Schliemann atribuía al palacio de Príamo, cuando su mirada se fijó repentinamente en un punto que animó de tal modo su fantasía que se vio inmediatamente impulsado a obrar como bajo una sensación violenta. Y, ¡quién sabe lo que aquellos obreros hubieran hecho si hubiesen sido los primeros en ver lo que vio Schliemann! Tomó a su mujer del brazo, y le murmuró: —¡Oro! Ella lo miró, asombrada. —¡Pronto! —dijo—, manda a casa a los obreros, inmediatamente. —Pero... —empezó la hermosa griega. —Nada de peros; diles lo que te parezca; que es mi cumpleaños, que te has acordado de pronto... y que todos tienen que celebrarlo con un día libre. Pero pronto, muy pronto. Los obreros se alejaron. —¡Aprisa! Vete en busca de tu pañuelo encarnado —gritó Schliemann mientras saltaba a la fosa y con un cuchillo escarbaba como un loco. Enormes moles de piedra, escombros de millares de años, quedaban suspendidos de modo cada vez más amenazador sobre su cabeza. Pero no le preocupaba el peligro. Con la mayor presteza, separó el tesoro con un cuchillo, cosa que no era fácil sin gran esfuerzo y mayor peligro de la vida, ya que la gran muralla de la fortificación bajo la cual tenía que cavar amenazaba enterrarle a cada momento. «Pero a la vista de tantos objetos, cada uno de los cuales tenía un valor inmenso, me volvía audaz y no pensé en peligro alguno», cuenta él mismo. El marfil brillaba discretamente; el oro tintineaba. Su mujer tendió el pañuelo, y éste se fue cubriendo de tesoros de valor incalculable. ¡El tesoro de Príamo! ¡El dorado tesoro de uno de los reyes más poderosos de los tiempos más remotos, amasado con sangre y lágrimas; las joyas de personas semejantes a los dioses, un tesoro enterrado durante tres mil años y sacado a la luz de un nuevo día bajo las murallas de siete reinos olvidados! Schliemann no dudó ni un instante de que había hallado el tesoro. Pero poco antes de su muerte se demostró que se había dejado llevar por la embriaguez de su entusiasmo, y que la Troya homérica no correspondía a la segunda ni a la tercera capa, sino a la sexta, contando desde la más antigua, y que aquel tesoro pertenecía a un soberano mil años más antiguo que Príamo. Los esposos ocultaron aquellas riquezas en una choza, cual si fuesen ladrones. Y luego, llegó el momento en que sobre una mesa de tosca madera se derramó aquel tesoro. Había diademas y brazaletes, cadenas, broches y botones, fíbulas, serpientes e hilos. Probablemente, algún miembro de la familia de Príamo guardó este tesoro en una caja, apresuradamente, sin tiempo para echar la llave, y en la muralla debió ser alcanzado por alguna mano enemiga o por el fuego, y se vería obligado a abandonar la caja, que quedó en el acto cubierta por cinco o seis pies de ceniza ardiente y piedras del palacio que se derrumbaba. Y Schliemann, el soñador, toma unos zarcillos y un collar y se los pone a su joven esposa. ¡Joyas de tres mil años para aquella mujer griega que no pasa de los veinte! 31


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Hechizado, la contempla. —¡Helena! —murmura. Pero ¿adonde dirigirse con aquel tesoro? Schliemann no puede ocultarlo, y la noticia del hallazgo se hace pública. Recurriendo a medios azarosos, saca el tesoro con ayuda de unos parientes de su mujer y lo lleva a Atenas, y de allí a otra parte. Cuando, por orden del gobernador turco, se incautan de la casa de Schliemann, los funcionarios ya no encuentran huella alguna de oro en la misma. ¿Es un ladrón? La legislación turca respecto de los hallazgos antiguos se prestaba a muchas interpretaciones. Allí reinaba el capricho. ¿Es motivo para maravillarse o sorprenderse que aquel hombre que había entregado su vida a un sueño, al verse coronado por el triunfo, intentara salvar para sí y para la ciencia de Europa aquel tesoro? Setenta años antes, Thomas Bruce, conde de Elgin y de Kincardine, ¿no había obrado de modo parecido con un tesoro muy diferente? Atenas, entonces, era todavía turca. Lord Elgin había recibido un firmán que contenía la observación de «que nadie le impidiera sacar de la Acrópolis piedra alguna con inscripciones o figuras». Elgin interpretaba esta frase con mucha amplitud, y doscientos cajones repletos del tesoro del Partenón fueron enviados a Londres. Durante años enteros se discutió el derecho de posesión de estos maravillosos ejemplares del arte griego. La adquisición había costado a lord Elgin 74.240 libras. Cuando, en 1816, por una resolución del Parlamento, fue comprada esta colección, no se le pagaba ni siquiera la mitad, o sea ¡35.000 libras! Cuando Schliemann sacó el «tesoro de Príamo» se sentía en la cima de su vida. ¿Podría ser superado aún tan resonante triunfo?

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Capítulo V

LA MÁSCARA DE AGAMENÓN Hay vidas que cosechan éxitos en cuantía tan inverosímil, que quien luego las contempla debe cuidar de no incurrir en exageraciones literarias y no usar desde el principio todos los superlativos, pues más tarde van haciéndose cada vez más necesarios. Pero también las hay que transcurren ya en superlativo desde un principio. Y una de ellas es la de Heinrich Schliemann, cuyo carácter fantástico, novelesco, se nos muestra cada vez más asombroso. Sus triunfos arqueológicos alcanzan tres puntos culminantes, el primero de los cuales fue el hallazgo del «tesoro de Príamo», y la exploración de las tumbas reales de Micenas fue el segundo. Uno de los capítulos más sombríos y sublimes de la humanidad griega, lleno de tragedia, es la historia de los Pelópidas, en Micenas, la historia del retorno y muerte de Agamenón. Durante diez años, Agamenón había estado peleando ante Troya, y Egisto aprovechó tal circunstancia. «Mientras nosotros estábamos allí realizando tales hazañas, permanecía él sentado en un rincón de Argos, donde pacen los caballos, tranquilo y seduciendo con palabras halagüeñas a la mujer de Agamenón». Egisto colocó una guardia de veinte hombres que había de anunciarle la vuelta del esposo, y luego ofreció a Agamenón un banquete con aviesos designios. «Y después de la comida le mató lo mismo que se mata al toro en su pesebre. Ninguno de los amigos de Agamenón pudo escapar, todos cuantos le habían seguido perecieron.» Pasados ocho años, Orestes, su hijo y vengador, se presentó y asesinó a Clitemnestra, la madre criminal, y a Egisto, el asesino de su padre. Todos los autores trágicos utilizaron este relato. Ya la imponente tragedia de Esquilo trata el tema de Agamenón, y hasta el escritor francés Jean Paul Sartre ha escrito en nuestros días un drama que versa sobre el problema de Orestes. Nunca se ha perdido el recuerdo de aquel «rey de los hombres», que había sido uno de los más poderosos y ricos, aquel hombre que dominó el Peloponeso. Sin embargo, no sólo hubo una Micenas sangrienta, sino que también hubo la Micenas dorada. Según Homero, Troya era rica, pero Micenas lo era todavía más y la palabra «dorada» era el calificativo que le acompañaba siempre en su narración. A Schliemann le había satisfecho el «tesoro de Príamo», pero aquello le animó a buscar otro tesoro. Y —cosa que nadie creía probable— lo halló. Micenas está situada «en el último rincón de Argos, donde pacen los caballos», a mitad de camino entre Argos y el istmo de Corinto. Si desde Occidente se mira el antiguo palacio real, se divisa un campo de escombros, restos de murallas gigantescas, detrás de las cuales, primero en suave pendiente, luego en cuesta sumamente empinada, asciende la montaña de Eubea con el santuario del profeta Elías. Aproximadamente en el año 170 de nuestra era, Pausanias recorrió este país tomando nota de cuanto veía. Y en aquella época tal espectáculo era mucho más llamativo que lo que ahora se ofrecía a la mirada de Schliemann. Sin embargo, el arqueólogo distinguía un detalle que daba más valor a aquella vista que la primera impresión que tuvo de la zona de Troya: el lugar donde había estado la antigua Micenas estaba bien determinado. Allí pacían corderos donde antaño reinaron los monarcas; pero las ruinas daban patente testimonio del esplendor y magnificencia anteriores. La «Puerta de los Leones», entrada principal del palacio, se ofrecía despejada ante la mirada del caminante asombrado, así como los llamados «tesoros», que a veces se confundían con hornos, entre ellos el más famoso, el de Atreo, el primer pelópida, padre de Agamenón. La cripta mide más de trece metros de altura, formando cúpula, y en ella una bóveda audaz de 33


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piedras ciclópeas se sostiene sin ligamento alguno. Varios escritores antiguos describían este lugar a Schliemann como el de las tumbas de Agamenón y sus compañeros asesinados con él. La posición del castillo era clara, pero no la de las tumbas. Y lo mismo que Schliemann había hallado el emplazamiento de Troya oponiéndose a la opinión de todos los sabios, basándose nada más que en su Homero, también esta vez se fundó en determinado párrafo de Pausanias, pretendiendo que todos los eruditos se habían equivocado en este punto traduciéndolo e interpretándolo erróneamente. Mientras hasta entonces se había supuesto —dos de los más prestigiosos arqueólogos lo creían así, el inglés Dodwell y el alemán Curtius— que Pausanias describía el lugar de las tumbas situándolas fuera del recinto de la fortaleza, Schliemann pretendía que aquéllas debían estar en el interior. Ya en su libro sobre Ítaca había expuesto tal opinión, con lo que demostraba más fe en los escritos antiguos que reflexión científica y juicio crítico. Pero esto parece tener poca importancia en tales cuestiones, ya que ambas veces, a fuerza de cavar, su piqueta le dio la razón. «Empecé la magna obra el 7 de agosto de 1876 con sesenta y tres obreros... Desde el 19 de agosto, he continuado las excavaciones con unos ciento veinticinco por término medio y con cuatro carretillas, realizando buenos progresos.» En efecto, lo primero que halló, después de cantidades inmensas de vasijas y más vasijas, fue un círculo extraño, formado por una doble fila de mojones colocados verticalmente. No hubo vacilación alguna para Schliemann de que allí aparecía el ágora redonda de Micenas, sobre todo al ver el banco, también redondo, situado dentro de aquel extraño círculo de piedra, donde los Sublimes del castillo se habían sentado en las asambleas de consejo y de justicia; donde había estado el mensajero de Eurípides, que en la tragedia Electra llamaba al pueblo al ágora. Unos amigos suyos «entendidos» lo confirman. Y cuando halló en Pausanias, refiriéndose a otra ágora, la frase: «Aquí se celebraban las reuniones y los consejos, y se deliberaba, para que de este modo la tumba del héroe se hallara dentro de la misma plaza de la asamblea», él sabía ya a pies juntillas, con aquella evidencia de sonámbulo que le había llevado a través de seis ciudades al «tesoro de Príamo», que en aquel momento estaba sobre la misma tumba de Agamenón. Y cuando halló nueve tumbas, cinco en forma de pozo en el interior del castillo, y cuatro de cúpula, cien años más modernas, fuera del mismo —hoy se conocen en total quince—, y entre ellas halló cuatro con relieves bien conservados, se disiparon todas sus dudas, desapareció la prudencia del hombre científico, y escribió: «Efectivamente, ya no dudo ni un instante en anunciar que aquí he hallado las tumbas que Pausanias, siguiendo la tradición, atribuye a Atreo, al rey de los hombres Agamenón, a su conductor de carro Eurimedonte, a Casandra y a sus compañeros». Mientras tanto, el trabajo en el tesoro situado cerca de la «Puerta de los Leones» progresaba con lentitud. Escombros duros como piedra dificultaban la excavación. Pero allí también se reveló útil su seguridad de iluminado: «Estoy convencido de que la tradición, según la cual estos misteriosos edificios servían como depósitos para guardar los tesoros de reyes antiquísimos, es completamente auténtica». Y los primeros hallazgos realizados entre los cascotes que tuvo que quitar para despejar la entrada, superan ya en finura de formas, belleza de la ejecución y calidad del material empleado a todo cuanto había encontrado del mismo tipo y materia en Troya. Fragmentos de frisos, vasos pintados, imágenes de Hera en barro cocido, matrices de piedra labrada para fundir las joyas «que probablemente eran todas de oro y de plata» —concluía nuestro cavador de tesoros, inmediatamente—, ornamentos de arcilla vidriada, perlas de cristal y gemas. La profundidad de la tierra removida por sus obreros nos la aclara con esta observación: «En cuanto han progresado un poco mis excavaciones, no hallo en ningún sitio 34


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un foso que tenga más de veintiséis pies de profundidad, y esto sólo al lado de la gran muralla circular; porque, desde allí, la roca asciende rápidamente, y la profundidad de las excavaciones es aún menor: entre los trece y los veinte pies». Pero el trabajo valía la pena. En sus anotaciones, el 6 de diciembre de 1876 señala Schliemann el descubrimiento de la primera tumba. La excavación tuvo que hacerse con el máximo cuidado. Durante veinticinco días, Sofía, su colaboradora infatigable, se arrastró de rodillas, arañando con una navaja de bolsillo o escarbando la tierra con las manos. Después, hallaron cinco tumbas, en las que yacían quince esqueletos. Mandaron un cable al rey de Grecia: «Con alegría extraordinaria comunico a Su Majestad que he descubierto las tumbas que, según la tradición, corresponden a Agamenón, Casandra, Eurimedonte y sus compañeros, asesinados durante el famoso banquete por Clitemnestra y su amante Egisto.» Es de imaginar la emoción de Schliemann cuando, poco a poco, fue descubriendo los esqueletos de aquellos a quienes todo el mundo había considerado como seres mitológicos, lo mismo que los héroes que lucharon ante Troya; o al ver aquellas calaveras roídas por los siglos, pero aún reconocibles, con las órbitas de los ojos vacías, ausente de ellas la bella nariz helénica, la boca torcida en horrible mueca como bajo la impresión del crimen vivido en el último instante. Huesos, sólo huesos donde palpitara la carne, donde brillaron bellos brazaletes y lucieron hermosas joyas, huesos de personas que vivieron hacía más de dos milenios, pero de las cuales persistía aún el eco de sus odios y de sus pasiones. Para Schliemann no cabía duda alguna. Y, efectivamente, eran muchas las razones que parecían confirmar su creencia. «Aquellos cuerpos estaban realmente cargados de joyas y de oro», escribía. ¿Es posible que unos simples mortales fueran enterrados con tales tesoros?, preguntaba. Y halló armas, armas ricas, preciosas, aquellas con las cuales los que allí yacían iban equipados contra todo evento en el mundo de las sombras. Todo indicaba que los cuerpos fueron quemados con gran rapidez y que sus verdugos apenas aguardaron a que el fuego los consumiera para echar pronto greda y tierra, con la prisa de los asesinos que anhelan borrar pronto todo rastro. Todo indicaba que, aunque se les añadiesen joyas, con lo cual se revelaba el supersticioso respeto de la costumbre, el entierro y el lugar de la sepultura eran indignos, acto propio sólo de asesinos llenos de odio hacia sus víctimas. ¿No fueron echados en hoyos miserables como cadáveres de animales impuros? Schliemann consultaba con sus autoridades, los autores antiguos. Citaba el Agamenón de Esquilo, la Electra de Sófocles y el Orestes de Eurípides. No tenía duda alguna, y, sin embargo, como hoy sabemos, su teoría estaba equivocada. Sí, había hallado en efecto tumbas de reyes bajo el ágora, pero no las de Agamenón y sus compañeros, sino otras cuatrocientos años más recientes. Pero este detalle no jugaba ningún papel en aquel momento. Lo importante era que había dado un segundo gran paso en un mundo antiguo desaparecido, que de nuevo había demostrado la autenticidad de los textos de Homero y que había extraído tesoros de valor científico y material que ilustraban sobre una civilización que es nuestra antepasada en suelo europeo. «Era un mundo completamente nuevo, nunca sospechado, el que descubría para la arqueología.» Aquel hombre admirable, de nuevo en la cumbre de su triunfo, que se hallaba telegráficamente en relación con ministros y reyes, poseído de un orgullo inmenso, pero nunca jactancioso, en una época en que todo el mundo esperaba sus informaciones, no se olvida de los menores detalles y se indigna ante la menor injusticia. Un día, después de muchas visitas, se presentó el emperador del Brasil e inspeccionó la zona de Micenas, y al marcharse dio al jefe de la guardia, Leonardo, una propina verdaderamente indigna de un emperador. ¡Cuarenta francos! El jefe de la guardia siempre había observado una actitud leal respecto a Schliemann, por lo cual se molestó cuando supo que otros funcionarios envidiosos 35


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afirmaban que, en realidad, Leonardo había cobrado mil francos, guardándose el resto. Tanto se habló del asunto que Leonardo fue destituido de su cargo. Entonces Schliemann tomó cartas en el asunto. Aquel investigador de fama universal movilizó a sus mejores amigos por un simple guardia subordinado suyo y no se anduvo con rodeos, sino que telegrafió al ministro: «En compensación de los muchos millones con que yo he enriquecido a Grecia, pido el favor de que mi amigo, el jefe de la guardia, Leonardo, sea perdonado y mantenido en su cargo. Hágalo por mí. Schliemann.» Al ver que no le contestan inmediatamente, envía un nuevo telegrama: «Juro que el guardia Leonardo es honrado y vale mucho. ¡Exijo justicia!» Y tras esto da un nuevo paso más audaz todavía. Telegrafía al propio emperador del Brasil, que mientras tanto había desembarcado en El Cairo y le dice: «Cuando Su Majestad partió de Nauplia, dio al jefe de la guardia, Leónidas Leonardo, cuarenta francos para que los repartiera entre su gente. El alcalde, para calumniar a este hombre honrado, pretende que recibió de S. M. mil francos. Leonardo ha sido destituido de su cargo, y yo sólo he podido salvarle a duras penas de la prisión. Como desde hace años le conozco y sé que es el hombre más honrado del mundo, ruego a S. M., en nombre de la santa verdad y de la humanidad, haga me telegrafíen diciendo cuánto dinero percibió Leonardo, si cuarenta francos o más.» Y Heinrich Schliemann, el ya famoso investigador, en nombre de la justicia, obligó de este modo al emperador del Brasil a confesar públicamente su mezquindad. El guardia Leonardo quedó a salvo. Así obraba Schliemann: un soñador cuando estudia los mundos antiguos; un detective que reflexiona fríamente cuando busca tesoros; pero un apasionado cuando defiende una causa justa. Los hallazgos de oro eran inmensos. Sólo mucho más tarde, ya en nuestro siglo, sus triunfos han sido superados por los descubrimientos de Carnarvon y de Carter, en Egipto. «Todos los museos del mundo, conjuntamente, no poseen ni la quinta parte de lo que aquí tenemos», pudo escribir un día Schliemann. En la primera tumba halló, en cada uno de los tres esqueletos, cinco diademas de oro puro, con hojas de laurel y cruces de oro. En otra, donde había tres mujeres, reunió setecientas una láminas de oro, delgadas, con adornos magníficos, representando animales, flores, mariposas y pulpos. Otras joyas tenían figuras simbólicas, leones y otros animales, guerreros en actitud de lucha, etcétera. También había alhajas representando leones y grifos, ciervos tumbados y mujeres con palomas. Uno de los esqueletos llevaba en la cabeza una corona de oro, en cuya diadema iban fijadas treinta y seis hojas también de láminas de oro colocadas alrededor de aquella cabeza convertida casi en polvo; junto a ella había otra que llevaba igualmente una diadema artística en la cual se conservan aún, pegados, trozos del cráneo. Halló también otras cinco diademas de oro que conservan el hilo de oro con que eran sujetadas a la cabeza, gran número de cruces y rosetas doradas, alfileres para el pecho y broches para los rizos del pelo, cristal de roca, pasadores de ágata y gemas en forma de lentes de sardónice y de amatista, cetros de plata dorada con empuñadura de cristal de roca, copas y cajas de oro, y otras alhajas de alabastro. Halló máscaras doradas y pectorales con los cuales, siguiendo una remota tradición, se trataba de proteger a los regios cadáveres contra toda influencia del exterior. Otra vez se vio, de rodillas y ayudado solamente por su mujer, arrancando la capa de arcilla que cubría los cinco cadáveres de la cuarta tumba. Las cabezas de los muertos sólo pudo verlas por unas horas, ya que enseguida se deshicieron y quedaron reducidas a polvo. Pero las mascarillas doradas, con su esplendor brillante, conservaban su forma, y así sus rasgos eran completamente individuales y muy distintos de los tipos ideales de dioses y de héroes, por lo que sin duda alguna cada uno de ellos debía representar fielmente el retrato de 36


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los que allí habían muerto. Encontró anillos de sello con maravillosas labores talladas, brazaletes, diademas y cinturones; ciento diez flores doradas, sesenta y ocho botones de oro sin adorno y ciento dieciocho botones de oro también tallados. En la página siguiente de la descripción de los hallazgos de aquella tumba, menciona Schliemann otros ciento treinta botones de oro, y en la siguiente, un modelo de templo de oro; en otra posterior, un pulpo de oro. Baste decir que esta descripción de Schliemann, que es una relación escueta, ocupa doscientas seis grandes páginas y en ellas casi todo lo reseñado era oro, oro, oro. Cuando moría el día y en la acrópolis de Micenas bajaban las sombras de la noche, Schliemann mandaba encender hogueras, cosa que no se había hecho desde hacía 2.344 años. Hogueras que recordaban aquellas otras que habían anunciado a Clitemnestra y a su amante que Agamenón se aproximaba. Mas ahora, tales hogueras servían para impedir el paso a los ladrones que merodeaban en torno a uno de los tesoros más valiosos que jamás se habían extraído de la tumba de un rey.

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Capítulo VI

SCHLIEMANN Y LA CIENCIA La tercera gran exploración de Schliemann no produjo oro, pero dio como fruto un castillo: el de Tirinto, que juntamente con lo hallado en Micenas y con lo que un decenio después descubriría en Creta el arqueólogo inglés Evans, fue completando la imagen de una cultura prehistórica que había dominado antaño las aguas del Mediterráneo. Pero antes expongamos la posición de Schliemann en su época. Esto tiene hoy más actualidad que nunca, pues en nuestros días los investigadores luchan también contra dos opiniones encontradas: la del público y la del mundo profesional. Los comunicados de Schliemann tenían un público distinto que el de las «circulares» de Winckelmann. El hombre del mundo del siglo XVIII escribía para la gente culta, para un reducido círculo de elegidos, para los que tenían colecciones, por lo menos acceso a ellas, porque pertenecían al personal de la corte. Este pequeño mundo fue revolucionado por el descubrimiento de Pompeya, o encantado por el hallazgo de una estatua, pero su interés nunca salió del ámbito de lo artístico desde el punto de vista de la simple curiosidad. La influencia de Winckelmann fue profunda, pero necesitó de todas sus dotes de escritor para brillar en la zona limitada y refinada de la cultura de aquella época. Schliemann impresionó a otro público y no necesitó de tales dotes. Impresionó de una manera mas inmediata. Publicaba noticias de cada hallazgo y él mismo era el primer admirador del fruto de su labor. Sus cartas se transmitían al mundo entero, sus artículos se publicaron en todos los periódicos. Schliemann hubiera sido el hombre de la radio, del cine y de la televisión, si en aquella época hubieran existido ya estos medios de difusión. Sus hallazgos en Troya no revolucionaban solamente a un reducido núcleo de gente culta, sino a todos. Las descripciones de las estatuas de Winckelmann habían gustado a los estetas y entusiasmaron a los entendidos y coleccionistas. Los abundantes hallazgos de objetos de oro hechos por Schliemann atraían a círculos más amplios a personas de una época que en su país de origen, Alemania, se denominó «la época de los fundadores», personas en la cumbre de la prosperidad económica lograda con el propio esfuerzo, que apreciaban ante todo el self made man, al hombre de inteligencia sana, y se ponían a su lado cuando los científicos puros se apartaban del aficionado. El director de un museo escribía, años después, sobre las noticias de prensa de Schliemann de 1873, lo siguiente: «En la época de aquellos comunicados, tanto entre los sabios como entre el público reinaba gran emoción. En todas partes, en casa y en la calle, en las diligencias rápidas y en los modernos ferrocarriles, se hablaba de Troya. Todo el mundo estaba lleno de asombro y de curiosidad». Si Winckelmann, como dice Herder, «nos había enseñado desde lejos el misterio de los griegos», Schliemann había descubierto su mundo. Con increíble audacia había trasladado la arqueología «de la luz de petróleo de las bibliotecas» al sol radiante del cielo helénico, resolviendo con la piqueta el problema de Troya. Del ámbito de la filología clásica se había salido, de un solo paso, a la prehistoria viva, ligando con ésta la nueva ciencia de la investigación arqueológica. El ritmo con que se sucedían estos hechos tan revolucionarios, el cúmulo de triunfos, la recia personalidad de Schliemann, con sus dos facetas —ya que no era ni comerciante, ni erudito investigador, pero, sin embargo, desempeñaba estos dos cometidos con gran éxito—, el modernísimo y audaz «carácter publicitario» de sus noticias, molestaba al mundo internacional de los hombres de ciencia, y sobre todo a los alemanes. La revolución de Schliemann se pone en evidencia por las noventa publicaciones que sobre Troya y Homero aparecieron en aquellos años de su actividad. El principal punto de 38


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ataque de los eruditos era el hecho mismo de que Schliemann fuese un simple aficionado. En la historia de las excavaciones chocaremos siempre con los arqueólogos profesionales enfrentados con estos hombres que por azar o simple afición han dado el impulso necesario para una nueva penetración en la oscuridad de los tiempos remotos. Y como estos ataques iban dirigidos a las características esenciales que concurrían en Schliemann, hemos de decir y citar algo más concreto sobre este particular. El primero a quien damos la palabra es un filósofo tan famoso como irritable e irritado, Arthur Schopenhauer, que defiende a estos espontáneos de la ciencia y de la investigación. «Dilettanti, dilettanti! Sólo así pueden llamarse quienes ejercen una ciencia o una actividad por mero gusto, por el simple placer que en ello encuentran, per il loro diletto, y obtienen el menosprecio de aquellos que se dedicaban a ello por el logro de un beneficio; porque a éstos sólo les deleita el dinero que así pueden ganar. Pues bien, tal desprecio se basa en su miserable convicción de que nadie es capaz de enfrentarse seriamente con alguna cosa si no le anima la necesidad, el hambre o cualquier otro motivo de codicia. El público está impulsado por el mismo ánimo y por eso comparte su opinión; de ahí su fiel respeto ante «las autoridades profesionales» y su desconfianza hacia los aficionados. En rigor, la causa que impulsa al aficionado es su finalidad, mientras que al erudito profesional como tal, esto sólo le sirve de medio; pero únicamente es capaz de llevar una empresa con seriedad quien tiene en ella un interés inmediato y se ocupa de ella por amor a la misma; el que la hace con amore. De éstos, y no de los simples criados a sueldo, han surgido siempre las empresas más sublimes.» El profesor Wilhelm Dörpfeld, colaborador de Schliemann y su consejero y amigo, uno de los pocos profesionales que le concedió Alemania como colaborador, escribía en 1932: «Jamás he comprendido la burla y la ironía con que varios eruditos, especialmente los filólogos alemanes, acogieron sus exploraciones de Troya e Ítaca. Yo también he padecido las burlas con que algunos eruditos famosos han seguido más tarde mis propias excavaciones en los lugares homéricos, y no sólo he pensado que no son justas, sino que además carecen de toda base científica.» La desconfianza de los profesionales hacia el outsider intuitivo es la propia del ciudadano vulgar hacia el genio. El hombre que tiene la vida asegurada desprecia al que vaga por zonas inseguras y «vive al día». Desprecio injusto. Considerando el desarrollo de la investigación científica en el curso de la Historia, veremos cómo un extraordinario número de descubrimientos célebres han sido hechos por aficionados, por los outsider, o incluso por simples autodidactas que impulsados por una idea obsesiva no se detenían ante los obstáculos con que su propia cultura cerraba el paso a los profesionales. Ellos no conocían las anteojeras de los especialistas y saltaban las barreras levantadas por la tradición académica. Otto von Guericke, el más famoso físico alemán del siglo XVII, era jurista de profesión. Denis Papin era médico. Benjamín Franklin era hijo de un jabonero y, sin instrucción universitaria o secundaria alguna, no sólo llegó a ser un político activo —cosa que está al alcance de mucha gente—, sino un sabio famoso; Galvani, el descubridor de la electricidad, era médico, y según Wilhelm Ostwald demuestra en su «Historia de la Electroquímica», debió su descubrimiento precisamente a su falta de conocimientos. Fraunhofer, autor de trabajos excelentes sobre el espectro, no supo leer ni escribir hasta los catorce años. Michael Faraday, uno de los investigadores más significados en el campo de la electricidad, era hijo de un herrero y trabajó antes como encuadernador. Julius Robert Mayer, el descubridor de la ley de la conservación de la energía, era médico. También médico era Helmholtz cuando publicó su primer trabajo sobre el mismo tema, a los veintiséis años. Buffon, matemático y físico, se ha hecho famoso por sus publicaciones en la rama de la biología. El constructor del primer telégrafo eléctrico, Sömmering, era profesor de anatomía. Samuel Morse era pintor, e igualmente Daguerre. El primero inventó el alfabeto telegráfico, el segundo la fotografía. Los aeronautas obsesionados del dirigible, Zeppelin, Gross y Parseval, eran oficiales del Ejército, y no tenían ideas muy sólidas en materias técnicas. 39


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Podríamos prolongar así la lista indefinidamente. Si prescindiéramos de tal relación y de los frutos de su actividad en la historia de la ciencia, toda ella se derrumbaría. Y a pesar de ello, en su época, tuvieron que soportar toda clase de burlas, ataques e ironías. Y en esta larga relación figuran también muchos hombres consagrados a la ciencia que en este libro tratamos. William Jones, que hizo las primeras traducciones del sánscrito, no era un orientalista, sino un juez de Bengala. Grotefend, el primero en descifrar una escritura cuneiforme, era especialista en filología clásica, y su sucesor Rawlinson era oficial del Ejército y político. Los primeros pasos en el largo camino para descifrar jeroglíficos los dio Thomas Young, médico. Y Champollion, que fue quien llegó a la meta, era sólo profesor de Historia. Humann, el que hizo las excavaciones de Pérgamo, era ingeniero de ferrocarriles. ¿No es suficiente esta lista para lo que aquí nos proponemos? Aquello que caracteriza al profesional no puede ser discutido en su valor propio. Pero ¿no son más importantes los resultados de una empresa, siempre que los medios empleados hayan sido decorosos? ¿No deberíamos demostrar una especial gratitud hacia estos outsider? Sí, desde luego, Schliemann cometió graves faltas en sus primeras excavaciones. Derribó antiguos edificios que constituían por sí solos un material arqueológico precioso, destruyó murallas que habían sido testimonios importantes. Pero Eduard Meyer, el gran historiador alemán, le apoya y escribe: «Para la ciencia, el proceder falto de método de Schliemann, al ir hasta el suelo primitivo, ha sido en definitiva muy provechoso; con excavaciones sistemáticas, las capas más antiguas, y con ellas esa cultura que denominamos troyana, seguramente no habrían sido descubiertas». Fue una circunstancia desdichada el hecho de que precisamente sus primeras interpretaciones y fechas fueran todas equivocadas. Pero cuando Colón descubrió América, también erró al creer que había llegado a la India. ¿Disminuye ello el mérito de su obra? No cabe duda de que Schliemann, el primer año, se encaminó a la colina de Hissarlik como un niño que, martillo en mano, la emprende con su juguete para ver lo que tiene dentro; pero el Schliemann que realizó las excavaciones de Micenas y Tirinto podía considerarse ya como investigador científico. Dörpfeld apoyó esta tesis, y lo mismo el inglés Evans, aunque éste con ciertas reservas. Pero exactamente lo mismo que antaño Winckelmann sufriera la tiranía despótica de Prusia, Schliemann tenía que padecer también la falta de comprensión de su país de origen, de aquel país donde habían nacido los dorados sueños de su juventud. A pesar de sus excavaciones, cuyos resultados estaban a la vista de todos, en el año 1888 un tal Forchhammer publicaba la segunda edición de una «Interpretación de la Ilíada», donde se ensayaba el infeliz y descabellado propósito de explicar la guerra troyana como un símbolo de la lucha entre las corrientes marítimas y la del agua de los ríos, la niebla y las lluvias de las colinas troyanas. Pero Schliemann se defendía como un león. Cuando el capitán Botticher, un vulgar y necio polemista, que era su principal adversario, pretendía incluso que Schliemann en sus excavaciones había destruido intencionadamente murallas para alejar cuanto se oponía a la hipótesis de la antigua Troya, éste invitó a su contrincante a trasladarse a Hissarlik pagando él los gastos, y allí unos expertos presenciaron la entrevista, confirmando las opiniones de Schliemann y Dörpfeld. El capitán examinó meticulosamente los alrededores y con gesto de enfado volvió a su casa pretendiendo que «la llamada Troya» no era sino una inmensa necrópolis antigua. En vista de eso, Schliemann, durante su cuarta excavación, realizada en el año 1890, invitó a los arqueólogos de todos los países a visitar su ya famosa colina. Hizo construir unas barracas cerca del valle de Escamandro y habilitó así el alojamiento necesario para catorce personas. Ingleses, americanos, franceses y alemanes — entre ellos Virchow— aceptaron su invitación. Y ellos también, ganados por la evidencia de los hechos, confirmaron lo que Schliemann y Dörpfeld pretendían. Sus colecciones tenían un valor inapreciable. Por su última voluntad, dichas colecciones debían pasar después de su muerte al museo de la nación «a la que aprecio y estimo más que a ninguna otra». Primero se las ofreció al Gobierno griego, y luego al francés. 40


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También escribió en 1876 a un barón ruso de San Petersburgo: «Cuando hace algunos años me preguntaron por el valor de mi colección troyana, dije que unas 80.000 libras. Pero después de haber pasado veinte años en San Petersburgo, y gozando Rusia de todas mis simpatías, deseo sinceramente que vaya a parar allí mi colección, por lo que pido por ella solamente 50.000 libras al Gobierno ruso, y si fuera preciso incluso estaría dispuesto a bajar a 40.000...» Pero en el fondo, su verdadero cariño, manifestado con la mayor sinceridad, lo tenía por Inglaterra, donde su labor había hallado mayor eco, pues era el Times el periódico que le había publicado siempre sus artículos cuando los periódicos alemanes no le prestaban la menor atención, y además era en Inglaterra donde hasta el premier Gladstone había escrito un prólogo para su obra sobre Micenas, como lo había hecho antes, para su obra sobre Troya el famoso A. H. Sayce. El hecho de que tales colecciones fueran depositadas definitivamente en Berlín para su posesión y conservación perpetua se debe, por ironía, a un hombre para el que la arqueología era sólo objeto de afición: el gran médico Virchow, el cual logró que Schliemann fuera nombrado miembro honorario de la Sociedad Antropológica y, después, ciudadano de honor de la ciudad de Berlín, al mismo tiempo que Bismarck y Moltke. Schliemann, como un ladrón, había tenido que asegurar su tesoro huyendo de las garras de las autoridades, y lo conservaba oculto. Después de muchos rodeos, algunas piezas importantes de su colección pudieron llegar de Troya al Museo de Prehistoria de Berlín. Durante varios decenios, este tesoro estuvo allí, donde pasó todo el tiempo de la guerra de 1914-18. Pero vino luego la segunda guerra mundial con su secuela de bombardeos. Parte de las colecciones se salvaron de la destrucción y fueron trasladadas a lugares seguros. El «tesoro de Príamo» pasó primero al Banco Nacional de Prusia y más tarde al refugio antiaéreo del Zoológico de Berlín. Ambos lugares fueron destruidos. La mayor parte de las piezas de cerámica pasaron a Schönebeck an der Elbe, al castillo de Petruschen de Breslau y al castillo de Lebus. De Schönebeck no se ha conservado nada. De Petruschen no se tienen noticias, ya que la región pasó a formar parte de Polonia. El castillo de Lebus fue saqueado al terminar la guerra y más tarde el Gobierno de la Alemania Oriental ordenó su demolición. Pero poco después llegó a Berlín la noticia de que en Lebus quedaban aún piezas de cerámica. Una investigadora obtuvo el permiso para hacer averiguaciones en Lebus, pero no consiguió ayuda de las autoridades locales. Tuvo entonces la idea de procurarse veinticinco kilos de caramelos y pedir a los niños que le trajesen piezas de cerámica antigua. Y aunque los niños aprendieron muy pronto a romper en pedazos las piezas enteras para obtener así un caramelo por cada pedazo, consiguió reunir algunos ejemplares intactos procedentes de las casas, donde los campesinos brandeburgueses utilizaban de nuevo las vasijas, fuentes y jarros en que habían comido y bebido los antiguos troyanos y la familia real de los Átridas. Pero descubrió aún cosas más graves. Después de la derrota alemana, los supervivientes de Lebus no tenían idea del valor de las piezas de barro que se guardaban en aquellos cajones. Y al renacer la vida en el pueblo, cada vez que se celebraba una boda iban los chicos con un carretón, lo llenaban de urnas y ánforas, los insustituibles hallazgos de Heinrich Schliemann, y los rompían entre alegres gritos a la puerta de los novios. Así fueron destruidos por segunda vez los restos de Troya y reunidos por segunda vez con la ayuda de medio quintal de caramelos.

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Capítulo VII

MICENAS, TIRINTO Y LA ISLA DE LOS ENIGMAS En 1876, Schliemann, con sus cincuenta y cuatro años, empuñaba por vez primera la piqueta; en 1878 y en el año siguiente excavaba, ayudado por Virchow, otra vez en Troya; en 1880 descubría en Orcómeno la tercera ciudad que Homero honra con el calificativo de «dorada», el rico techo del tesoro de los minias; en 1882 volvía a excavar con Dörpfeld, por tercera vez, en Troya; y dos años más tarde empezaba sus excavaciones de Tirinto. Y otra vez sucedió lo que ya sabemos. Las murallas del castillo de Tirinto estaban al descubierto; un incendio había calcinado las piedras y las capas de argamasa que las unían se habían convertido en verdaderas tejas; los arqueólogos creían que estas murallas eran restos de una fortaleza de la Edad Media, y los guías griegos afirmaban que en Tirinto no había nada extraordinario. Schliemann, basándose en autores antiguos, empezó a excavar con tal celo que destruyó un predio plantado de cominos, propiedad de un aldeano de Cofinio, por lo cual tuvo que pagar 75 francos de multa. Dícese que Heracles nació en Tirinto. Sus murallas ciclópeas eran consideradas en la Antigüedad como una obra portentosa. Pausanias decía que eran análogas a las pirámides egipcias. Se afirmaba que Preto, el legendario rey de Tirinto, había hecho venir a siete cíclopes para que las edificaran, y que luego fueron imitadas también en otros lugares, especialmente en Micenas, por lo cual Eurípides llamaba a toda la Argólida «tierra de cíclopes». Schliemann excavó y halló las murallas principales de un castillo que superaba a todo cuanto se había hallado hasta entonces, y esto daba un aspecto importante de aquel pueblo prehistórico que había sido capaz de construir tal maravilla como morada de sus reyes. Semejante a una fortaleza, este castillo se erguía en una roca de piedra caliza; sus paredes consistían en bloques de dos a tres metros de longitud, por uno dé altura y otro de espesor. La anchura total en los bajos, que contenían solamente dependencias secundarias y cuadras, era de siete a ocho metros, y en la parte del palacio donde habitaba el príncipe alcanzaba once metros, con una altura de dieciséis. ¿Qué aspecto ofrecía el interior de aquel vasto castillo cuando se vio poblado por guerreros con armas ruidosas? Nada se había sabido hasta entonces de aquellos palacios homéricos, pues nada se había conservado de los palacios de Menelao, Ulises y otros príncipes; incluso en las ruinas de Troya, en el llamado castillo de Príamo, no se podían distinguir ya las construcciones. Pero aquí, bajo la piqueta investigadora, se presentó por fin un palacio auténticamente homérico. Aquí estaban los pórticos y las salas, allí el patio de los hombres con su altar, el imponente megaron con su antesala y vestíbulo, acá se distinguía aún el baño —cuyo suelo constituía un solo bloque de piedra caliza que pesaba veinte toneladas— donde los héroes de Homero se habían bañado y ungido con olorosas grasas, acullá surgía un cuadro como el que nos esboza la Odisea al retorno del astuto Ulises, con el ágape de los pretendientes y la matanza en la gran sala. Pero había algo más interesante aún. Era el estilo de la cerámica hallada y de las pinturas murales. Schliemann descubrió inmediatamente el parentesco de toda la cerámica encontrada, de todos los vasos, jarras, recipientes de arcilla recogidos hasta entonces, con los hallados en Micenas y en Tirinto, e incluso indicó su semejanza con los encontrados por otros arqueólogos en Asine, Nauplia, Eleusis y en las distintas islas, la más importante de las cuales era Creta. No encontró en las ruinas de Micenas un huevo de avestruz, aunque bien es verdad que por tal había tomado un vaso de alabastro, pero ¿no había en esto una inconsciente 42


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alusión a Egipto? ¿No descubría él aquí aquellos mismos vasos con el llamado dibujo «geométrico» que fue llevado a la corte de Tutmosis III ya en el año 1500 a. de J. C. por los fenicios? Y con una explicación detallada intentaba demostrar que había descubierto determinadas relaciones culturales de origen asiático o africano; una civilización que había bordeado toda la costa oriental de Grecia, que había comprendido la mayoría de las islas y que, probablemente, había tenido su centro cultural en Creta. Hoy día, a esta civilización la denominamos civilización cretomicénica. Schliemann había encontrado las primeras huellas, pero su descubrimiento completo estaba reservado a otro investigador. Todas las estancias del castillo aparecían cubiertas de cal y todas tenían pinturas murales en forma de frisos, generalmente ribeteados por franjas amarillas y azules que a la altura del cuerpo humano debían dividir en dos partes las paredes de las habitaciones. Entre estas pinturas murales hay una extraña. En un fondo azul aparece dibujado un toro muy grande, con manchas encarnadas, en actitud de saltar con violencia, con un ojo circular que nos hace sospechar su ferocidad salvaje, y con la cola levantada. Encima de este toro se ve un hombre en actitud rara, medio saltando, medio bailando y asido con una mano a un cuerno del toro. En el libro de Schliemann sobre Tirinto, el doctor Fabricius da la explicación siguiente: «...uno podría imaginarse que el hombre que se ve sobre el dorso del toro sería el jinete o domador de toros, demostrando su habilidad de saltar sobre el animal mientras éste emprende su loca carrera, de manera análoga al domador de caballos que se menciona en el famoso párrafo de la Ilíada, que durante la veloz carrera salta por encima de uno de los cuatro caballos que llevaba en la reata». Esta explicación, a la que Schliemann entonces no consideró oportuno añadir nada, era suficiente. Pero si Schliemann hubiera cedido a la idea de ir a Creta, que muchas veces le asaltaba, allí habría encontrado algo relacionado con esta pintura, confirmando así muchas cosas y coronando la obra de su vida. El plan de seguir explorando Creta, especialmente en las proximidades de Cnosos, le preocupó a Schliemann hasta su última hora. Donde veía ruinas tenía la esperanza de topar con muchos hallazgos. Un año antes de su muerte escribía: «Quisiera rematar los trabajos de mi vida con una gran obra, es decir, con la excavación del antiquísimo palacio prehistórico de los reyes de Cnosos, en Creta, que creo haber descubierto hace tres años.» Pero las resistencias que se le oponían eran demasiado grandes. Cierto que contaba con el permiso del gobernador de Creta, pero el propietario de la colina se oponía a las excavaciones y pedía el excesivo precio de cien mil francos; sólo así estaba dispuesto a vender el terreno. Schliemann trató con él, regateó el precio hasta llegar a los 40.000 francos. Cuando volvió para firmar el contrato contó los olivos de su nueva propiedad y descubrió que habían cambiado los mojones de la finca y que ahora, en vez de poseer 2.500 árboles, sólo tenía 888. Rompió el contrato. El espíritu mercantil de Schliemann se impuso en aquel momento a su interés arqueológico. Había derrochado una fortuna en favor de la ciencia, y por el aceite de 1.612 olivos perdió la posibilidad de hallar la clave de los enigmas prehistóricos que le habían planteado todos sus hallazgos, muchos de los cuales aún no habían encontrado solución. ¿Es de lamentar tal circunstancia? No; su vida, brillante y lograda, se hallaba en la cumbre cuando en 1890 le sorprendió la muerte. Quería pasar las Navidades del año 1890 con su mujer y sus hijos, pero un dolor en los oídos le torturaba mucho. Ocupado con nuevos proyectos, a su paso por Italia se limitó a consultar con algunos médicos desconocidos, quienes le tranquilizaron. Pero el día de Navidad cayó desplomado en plena plaza della Santa Carita de Nápoles, y aunque conservaba todo su conocimiento, perdió la facultad de hablar. Gente compasiva le llevó al hospital, donde no quisieron admitirle. Cuando la policía le registró, halló entre sus papeles la dirección de un médico, y se fue en su busca. El médico aclaró de quién se trataba y reclamó 43


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un coche para trasladarle. La gente contemplaba a aquel hombre que yacía en el suelo vestido con sencillez, incluso con pobreza. Luego los empleados del hospital preguntaron quién pagaría aquel gasto, a lo que el médico exclamó: —¡Pero si es un hombre muy rico! —Y registrando las ropas del enfermo sacó de uno de los bolsillos un portamonedas lleno de oro. Una noche entera padeció Heinrich Schliemann aquella parálisis, con plena conciencia. Después falleció. Cuando su cadáver fue trasladado a Atenas, junto a su féretro iban el rey de Grecia y el príncipe heredero, los representantes de las potencias extranjeras y los ministros del país, así como los directores de todos los institutos científicos helénicos. Ante el busto de Homero dieron las gracias al helenófilo ilustre que había enriquecido el conocimiento de la Antigüedad ampliando en mil años la perspectiva histórica del mundo clásico. Junto a su féretro iban también su esposa y sus dos hijos, llamados Andrómaca y Agamenón. Arthur Evans había nacido en 1851, es decir, contaba treinta y nueve años cuando Schliemann falleció; era inglés por excelencia y estaba llamado a cerrar con trazo preciso el círculo que Schliemann esbozó en la vieja tabla de la Historia. Su vida se diferencia mucho de la de Schliemann. Evans hizo sus estudios en Harrow, Oxford y Gotinga; empezó a interesarse por la escritura jeroglífica y, hallando signos que le indicaban Creta, hizo un viaje a esta isla, y allí, en 1900, empezó nuevas excavaciones y ascendió lentamente en su carrera. Un día pudo llevar el honorífico título de sir y recibió muchas condecoraciones, una de las cuales, en 1936, fue la valiosa Copley Medaille de la Royal Society. En una palabra, tanto por su carácter como por su formación, era el personaje antagónico de Schliemann, nuestro genial autodidacta. Pero el resultado de sus exploraciones fue también interesante. Llegado a Creta para recoger la confirmación de una teoría sobre aquellos signos de escritura que le interesaban especialmente, no suponía él entonces que iba a permanecer allí mucho tiempo. Pero en sus excursiones por la isla vio los imponentes restos de escombros y los montones de ruinas que tanto habían fascinado a Schliemann, y dejando de lado todas sus teorías paleográficas empuñó la piqueta. Esto sucedía en el año 1900. Trascurrido un año, dijo que necesitaba otro más para despejar todo lo que consideraba útil a la ciencia. Y aún se quedó corto. Efectivamente, tres meses habían pasado de su último plazo cuando aún seguía cavando en el mismo sitio donde creyó al principio que no iba a parar mucho tiempo. Estudió todos los textos de las leyendas y cuentos —lo mismo que Schliemann—. Excavó palacios y tesoros —exactamente igual que Schliemann— y trazó el marco precioso del cuadro que Schliemann había bosquejado; pero al mismo tiempo esbozó otros muchos cuadros de los cuales aún nos faltan muchos colores. Había hundido su piqueta en el suelo de Creta, fértil en leyendas y preñado de Historia, abriendo la isla de los enigmas.

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Capítulo VIII

EL HILO DE ARIADNA Creta se halla situada en la periferia más saliente de un arco de montañas que se extiende desde Grecia hasta el Asia Menor, por el Egeo. El mar Egeo no era límite de separación entre los pueblos que a él se asomaban. Y Schliemann demostró esto al hallar en Micenas y en Tirinto objetos que debían provenir de países remotos, y Evans encontró en Creta marfil africano y estatuas egipcias. El comercio y la guerra son las fuerzas impulsivas del tráfico en el reducido mundo de la Antigüedad. Como en nuestros días, y exactamente igual que ahora, tan pacífica y tan rapazmente al mismo tiempo, se comerciaba y se peleaba entonces. Así, las islas, con sus dos madres patrias, constituían una unidad económica y cultural. ¿Sus madres patrias hemos dicho? Aquí, madre patria no lo era en rigor el continente, pues pronto quedaría probado que el suelo materno —tomando por tal aquel en que tuvo lugar el acto creador— lo fue una de las islas: Creta. Según la leyenda, Zeus mismo nació en ella; era hijo de Rea, la madre Tierra, y vino al mundo en la cueva de los Dictos. Las abejas le llevaban su dulce miel, la cabra Amaltea le ofreció sus ubres, las ninfas le mecieron, y un tropel de jóvenes armados se congregó a su alrededor para protegerle contra su padre, Cronos, devorador de sus propios hijos. También se dice que Minos, aquel rey legendario, reinó en la isla y era hijo de Zeus. Evans excavó en la región de Cnosos. Las murallas afloraban casi a la superficie. A las pocas horas, el trabajo ya dio su fruto, y al cabo de algunas semanas, Evans, lleno de asombro, se vio ante las ruinas de unos edificios que cubrían ocho áreas. En el transcurso de unos años, los restos de un palacio surgieron de un espacio que cubría una superficie de dos hectáreas y media. La disposición de los edificios estaba bien clara y a pesar de notables diferencias exteriores, mostraba un parecido indiscutible con los palacios de Tirinto y Micenas; pero su poderosa construcción, unida a su gran suntuosidad y belleza, indicaba que los castillos del continente fueron sólo edificaciones secundarias, capitales de provincias o colonias en una marca adelantada. En torno a un rectángulo inmenso, el patio más grande, se erguían varias alas de edificios extendidas en todas las direcciones, con sus paredes de ladrillo hueco y tejados llanos sostenidos por pilares. Pero las estancias, pasillos, salas y los distintos pisos presentaban una distribución tan confusa, ofrecían al visitante tantas posibilidades de equívoco, que incluso el espectador más profano exclamaba: «esto es un laberinto», aunque no supiese que la leyenda atribuye al rey Minos la edificación de un laberinto construido por Dédalo. Laberinto por antonomasia y modelo de todos los que después se han hecho o se puedan hacer. Evans no vaciló en comunicar al mundo que había encontrado el palacio de Minos, del mismo legendario hijo de Zeus, padre de Ariadna y de Fedra, dueño del laberinto y del temible hombre-toro o toro-hombre que lo habitaba: el Minotauro. Lo que ahora descubría Evans era un verdadero milagro. El pueblo que lo había habitado, pueblo del que Schliemann sólo había hallado huellas coloniales, y del que hasta entonces nada se había sabido sino rasgos legendarios, se había deleitado allí en la riqueza y en la voluptuosidad, y probablemente en la cumbre de su apogeo se había hundido en aquella decadencia sibarítica que lleva en sí el germen de la muerte por: dormirse en el lecho de rosas de su brillante esplendor. La gran prosperidad económica de que gozara fue la causa de esa decadente cultura. La Creta de nuestros días, es decir, el país del vino y del aceite de oliva, lo era ya entonces. Y en aquel mundo asomado al Egeo, Creta era un gran centro comercial. Un mercado marítimo, 45


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pues era una isla. Lo que más extrañó después de las primeras excavaciones fue que aquel riquísimo palacio del antiguo mundo helénico no presentara traza alguna de fortificación ni de murallas protectoras, cosa que se explicó con el descubrimiento de la riqueza de aquel emporio, pues exigía un poder más fuerte que las piedras para su defensa, una clase de protección más ofensiva que las inertes murallas, medio simplemente defensivo: una flota que de manera activa dominase el mar. Por eso aquel palacio se presentaba entonces a la vista del navegante que se acercaba a las costas, no como un áspero castillo, sino que ofrecía con sus columnas de cal blanca, sus paredes cubiertas de refulgente estuco, brillantes bajo el ardiente sol mediterráneo, algo así como una joya de los mares que hacía centellear todas las facetas de su gran riqueza. Evans descubrió las bodegas y despensas. Allí se alineaban un jarro junto a otro; tinajas gigantescas ricamente ornamentadas con dibujos artísticos, análogos a los que antes se habían encontrado en Tirinto, que antaño se vieron llenas del dorado aceite. Evans se esforzaba en calcular la capacidad total de aquellas tinajas de aceite y llegó a la cifra de 75.000 litros. Riqueza en reserva de un solo palacio. Y ¿quiénes eran los que disfrutaban de aquellas riquezas? Evans descubrió, al poco tiempo, que sus hallazgos no podían pertenecer todos a la misma época, que no todas las murallas databan del mismo período, ni que toda la cerámica, la porcelana y la pintura representaban el mismo estilo. Pronto reconoció las capas de aquella civilización, en una inteligente visión de los milenios. Y así estableció una división que aún se sigue hoy día: un período minoico primitivo desde el milenio tercero hasta el segundo; un minoico medio hasta 1600 a. de J. C., aproximadamente, y un minoico tardío —el período más breve, con un rápido final— hasta 1250 a. de J. C., aproximadamente. Incluso halló huellas de actividad humana anteriores al primer período de la época que denominamos neolítica, pues el metal era aún desconocido y todos los utensilios empleados eran de piedra. Así, hasta una época que alcanzaba diez mil años, fijó Evans la antigüedad de aquellos testimonios; otros investigadores no admitieron tan lejano período de la historia, pero dan como seguro un mínimo de cinco mil años. ¿Cómo calculaban estas fechas, por qué procedimiento? Evans determinó cada época por la presencia de objetos de origen extranjero, por ejemplo, cerámica de Egipto, que correspondía a períodos en que reinaron faraones cuyas fechas están bien determinadas. El apogeo y la cumbre de esta civilización se sitúan en el período de transición del minoico medio al minoico tardío, es decir, en los decenios que transcurren alrededor del año 1600 a. de J. C., que fue cuando probablemente vivió Minos dominando con su flota los mares circundantes. Aquella fue la época en que un bienestar general desarrolló el esplendor y se practicaba el culto a la belleza; las pinturas murales presentaban jóvenes caminando por praderas y cogiendo flores que depositaban en esbeltas ánforas; o doncellas que andaban por campos de lirios. La cultura, entonces, estaba a punto de convertirse en simple suntuosidad y la pintura ya no era adorno dominado por formas recias, sino que campeaba la delicia de los colores con un brillo refulgente. En Creta, habitar una casa no era necesidad, sino lujo. Los vestidos no eran, tampoco, simple necesidad de la naturaleza y de las costumbres, sino fruto del gusto y del refinamiento. No es de extrañar que Evans empleara la expresión «moderno» para lo que hallaba. Aquel edificio, de medidas aproximadas a las del palacio de Buckingham, tenía cloacas para los desagües y lujosas termas, instalaciones para la ventilación, filtros de agua a base de grava, y grandes pozos negros. Pero más identidad hallaba él con los tiempos modernos al contemplar el aspecto de las personas, sus actitudes, sus vestidos y sus modas. A principios del período minoico medio, las mujeres solían tocarse con unos sombreros altos, puntiagudos, y vestían largas faldas con dibujos de color, abiertas por delante y sostenidas por un cinturón; los cuellos eran altos, erguidos y llevaban al descubierto el pecho. Esta antigua indumentaria se convirtió en la época del apogeo en un vestido muy 46


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refinado. La sencilla túnica se había trocado en un corpiño con mangas, muy ceñido al talle, con formas complicadas, dejando de nuevo descubierto el pecho, pero ahora con llamativa coquetería y provocación. Las faldas, de variados colores, caían largas, plisadas, y algunas de ellas adornadas con dibujos en los que se representaba una colina en la que se ven flores de loto estilizadas; sobre esta prenda llevaban un mandil de vivos colores. Para la cabeza, las mujeres usaban unos sombreros altos, inspirados en aquel primitivo tocado en forma de cucurucho puntiagudo, ¿Hemos de considerar tal audacia como de un gusto supermoderno o grotesco? Si lo moderno es que las mujeres lleven el pelo corto lo mismo que los hombres, aquellas buenas cretenses ya eran bien modernas hace varios milenios, pues lo llevaban igual de corto que los hombres. Así las vemos en las pinturas: con negligente gracia en sus movimientos, lánguidamente extendidas en sillas de jardín, jugando con un guante, o en animada conversación, con ese encanto que hemos dado en llamar parisiense. Tanto por la mirada como por la expresión toda, parece imposible que se trate de damas de una época que dista miles de años de la muestra. Para evocar aquellos tiempos lejanos, basta echar una ojeada a los hombres. Como único vestido, todos llevan una especie de enagüilla. Entre las maravillosas pinturas encontradas por Evans —cuyo encanto y hechizo sentían incluso los incultos obreros— se repetía siempre una cuyo tema ya conocemos: el bailarín delante del toro. ¿Un bailarín? ¿Un torero? ¿Un artista? Esto era lo que suponía Schliemann cuando halló tal representación en Tirinto, en aquel castillo oscuro de frontera adelantada, donde no había nada que le pudiera recordar las antiguas leyendas, los toros, los sacrificios y la sangre humeante en el ara de los templos. Pero ¿acaso no estaba Evans en el terreno mismo donde había gobernado Minos, el legendario rey del Minotauro, monstruo parecido a un toro? ¿Qué dice a este respecto la leyenda? Pues bien, dice que Minos, rey de Cnosos, de toda Creta, y señor de todos los mares helénicos, envió a su hijo Androgeo a participar en los juegos de Atenas. Más fuerte que todos los griegos, venció, y por envidia fue muerto por Egeo, rey de Atenas. Su padre, enfurecido, invadió la ciudad en implacable guerra, la sometió y exigió una expiación terrible. Cada nueve años, los atenienses habían de mandar la flor de su juventud, un tributo consistente en siete jóvenes varones y siete doncellas que serían sacrificados al monstruo de Minos. Pero cuando el terrible sacrificio se preparaba por tercera vez, Teseo, hijo de Egeo, que había regresado después de un viaje en el que realizó muchas proezas, se ofreció para ir en barco a Creta y matar al monstruo. El barco surcó el mar hacia la isla de Creta, un mar azul y resplandeciente, y en él iba Teseo, con siete parejas de jóvenes jonios. Negras eran las velas que sostenían los mástiles, y Teseo anunció que izarían velas blancas en su viaje de vuelta si había conseguido su propósito. Ariadna, hija de Minos, vio a aquel hombre destinado a la muerte, y se enamoró de él. Diole una espada para la lucha y una madeja de lana, uno de cuyos extremos sujetaba ella, mientras el héroe entraba en el laberinto en busca del monstruo. En lucha terrible, el héroe venció al Minotauro. Gracias al hilo de lana halló la salida, y rápidamente huyó con Ariadna y sus compañeros hacia su patria. Pero estaba tan emocionado por haber salido vivo de aquella aventura que se olvidó de cambiar las velas, como había anunciado. Egeo, padre de Teseo, al ver velas negras, las interpretó como signo de muerte y se arrojó al mar. ¿Podía tal lienzo explicar esta leyenda? Se ve a dos doncellas y a un joven jugando con un toro. ¿Era eso un juego? ¿Acaso no se jugaban, en efecto, la vida? La pintura podía muy bien representar los sacrificios ante el Minotauro, nombre que, sin duda, no quería decir otra cosa sino «toro de Minos». Comparando la leyenda con la realidad hallada surgían aún otras cuestiones. 47


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Evidentemente, en todo ello había un fondo de verdad, el laberinto. El triunfo de Teseo era el símbolo de la victoria de los conquistadores venidos del continente, los cuales habían destruido el palacio de Minos. Esto era verosímil; pero que una venganza personal de Minos, que la dureza del castigo exigido por el hijo asesinado fuera el motivo de la destrucción de su reino, era más improbable. Lo cierto es que el reino de Minos fue destruido y tan sañuda y repentinamente, que los destructores no tuvieron tiempo de ver oír o aprender nada; tan destruido como lo fue, tres mil años después, el reino de Moctezuma por un puñado de conquistadores españoles, de tal modo, que no quedó más que un montón de ruinas, simples piedras inermes y silenciosas. ¿De dónde? ¿Adonde? La procedencia y el final de este rico pueblo de Creta es todavía un enigma para los arqueólogos, para todos los hombres de ciencia que se ocupan en la Historia primitiva. Después de Homero, se establecieron cinco pueblos distintos en la isla. Según Heródoto, Minos no era heleno, y Tucídices afirma que sí lo era, Evans, el hombre que más se interesó por este problema, lo cree de origen africano, libio; Eduard Meyer, concienzudo historiador de la Antigüedad, observa solamente que los cretenses quizá no procedían del Asia Menor; Dörpfeld, el antiguo colaborador de Schliemann, aun en 1932, a sus ochenta años, se enfrenta con la teoría de Evans y dice que Fenicia fue el lugar de donde procede el arte de Creta y de Micenas, y no de la isla, como pretendía Evans. ¿Dónde está el hilo de Ariadna capaz de sacarnos del laberinto de tales hipótesis? La escritura podría ser este hilo. Y con esta idea, Evans fue a Creta. Ya en 1804 había descifrado los primeros signos de Creta. Allí descubrió también innumerables inscripciones de cuadros, y en Cnosos unas 2.000 tablillas de arcilla con los signos de un sistema de escritura lineal. Pero Hans Jensen, en una documentada obra sobre «La escritura», editada en 1835, observó escuetamente: «El desciframiento de la escritura de Creta está en sus inicios, motivo por el que no vemos con claridad el carácter esencial de la misma». El origen y la escritura del reino de Creta son oscuros como lo es también su final. Hay muchas teorías y todas ellas audaces, Evans reconocía tres estadios claros de la destrucción. Por dos veces se reconstruyó el palacio, pero la tercera destrucción fue definitiva. Intentando atisbar la historia de aquellos luminosos días, vistos con la perspectiva del tiempo, distinguiremos, entre aquellos tropeles de gente nómada que invadieron Grecia y atacaron los castillos defendidos por gente de tez morena y destruyeron Micenas y Tirinto, a los aqueos de piel blanca, procedentes del Norte, de los países del Danubio, o acaso de las regiones de la Rusia meridional. Era la invasión de un pueblo bárbaro que se extendió por todas partes, surcó el mar, llegó a la isla y destruyó las riquezas de Creta. Poco después se iniciaron nuevas campañas; ahora son los dorios, que expulsan a los aqueos, gente más culta que ellos. Si los aqueos eran saqueadores que sabían «tomar posesión», hombres dignos del canto de Homero, los dorios, en cambio, eran simples bárbaros devastadores. Con ellos, sin embargo, empezó la nueva Grecia. Así lo explican unos. Pero, ¿qué dicen los otros? Evans descubrió que la destrucción del palacio minoico se había llevado a cabo con el poderío de un fenómeno de la Naturaleza. Pompeya era el ejemplo clásico de un caso análogo. Aquí Evans encontraba, en las estancias del palacio, signos análogos de que la muerte había sorprendido a los hombres repentinamente, en plena vida, como los que por primera vez vieran D'Elboeuf y Venuti al pie del Vesubio: instrumentos de trabajo abandonados cerca de la mano del operario, ejemplares de trabajo manual y obras de arte suspendidos repentinamente en plena ejecución, faenas domésticas interrumpidas violentamente... Y forjó entonces una teoría confirmada por la experiencia propia. El 26 de junio de 1926, a las diez menos cuarto de la noche, Evans se hallaba en su cama leyendo cuando se produjo de repente un brusco movimiento sísmico. La cama se movió, las paredes de la casa temblaron, algunos objetos cayeron, un cubo lleno de agua se vertió, la tierra trepidó, primero, 48


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y luego bramó como si el Minotauro volviera a la vida. Pero la sacudida sísmica no duró mucho rato. Cuando la tierra se hubo tranquilizado, Evans saltó de la cama y salió corriendo. Rápidamente se dirigió al palacio. Las obras puestas al descubierto por las excavaciones habían quedado intactas. Donde había sido posible, hacía años se habían colocado refuerzos de acero para sostener los vacilantes muros descubiertos. Pero en los pueblos de los alrededores y hasta en la capital, Candia, el movimiento sísmico había producido terribles estragos. Ello confirmó la teoría de Evans, basada en que Creta era una de las zonas de movimientos sísmicos más agudos de Europa. Sólo la potencia de aquel terremoto que de pronto sacudió la tierra, la agrietó y devoró la obra de los hombres, podía haber destruido el palacio de Minos, de modo tal que sobre sus ruinas ya no pudiera construirse más que un conjunto de chozas miserables. Tal es la tesis de Evans, que algunos no comparten. Quizás algún día se aclare la incógnita. Evans, al menos, no ha podido cerrar el círculo, cuyo primer esplendor fue vislumbrado por Schliemann, hombre lleno de fe, bajo las cenizas de Micenas. Ambos habían sido descubridores; ahora llegaba la época de los intérpretes destinados a hallar el hilo de Ariadna. ¿Dónde estará la lámpara que nos dé luz para descubrir y leer la escritura de Creta? Esa luz cuyos amplios rayos basten para iluminar aquella Europa que durante más de tres mil años ha permanecido en la oscuridad. Con esta pregunta cerré este capítulo en 1949. A mediados de 1950 surgió la primera respuesta: el doctor Ernst Sittig, profesor de Tübingen, había resuelto el problema que había ocupado por espacio de cuarenta años al investigador finlandés Sundwall y después al alemán Bossert, al italiano Meriggi y al sabio checo Hrozny —que descifró los textos hititas en escritura cuneiforme de Boghaz-Koeï—, hasta que en 1948 Alice Kober declaró resignadamente en Nueva York: «Es imposible descifrar una lengua desconocida escrita en una escritura desconocida...» Parecía, pues, haberse conseguido un gran triunfo. Sittig había sido el primero en aplicar de manera consecuente a la filología antigua la técnica —y la ciencia— del desciframiento de escritos militares secretos, basada en la estadística y la matemática, y consistente en la aplicación de cálculos estadísticos, que se perfeccionó en el transcurso de las dos guerras mundiales. En un breve espacio de tiempo creyó haber descifrado primero once y después treinta signos de la llamada «escritura cretense lineal B». Pero a mediados de 1953 surgió otra respuesta. Llegó a manos del joven inglés Michael Ventris una tablilla de barro descubierta en Pilos por Blegen en la que había una agrupación de signos que no había llegado aún a conocimiento de Sittig, signos que el genial Ventris —cuya profesión era, en rigor, la de arquitecto, de modo que se trataba nuevamente de un intruso— pudo leer perfectamente como griego. Esto quitó valor a la lectura de Sittig, de cuyas treinta interpretaciones sólo tres resultaron correctas. Se abren en este momento una serie de interrogantes que continuarán en pie por mucho tiempo. La filología antigua se encuentra ante la solución definitiva del problema del desciframiento: la mayoría de las tablillas cretenses son legibles. Pero, ¿por qué razón en Creta, en el centro de una cultura autónoma y altamente desarrollada, unos seis siglos antes de Homero se escribía con la escritura propia la lengua de los griegos, de un pueblo que no había alcanzado aún, ni mucho menos, un desarrollo elevado? ¿Se hablaban varias lenguas al mismo tiempo? ¿Existen quizás errores en nuestra cronología de la Grecia antigua? ¿O surge acaso de nuevo el problema de Homero? En 1963 el profesor de Oxford Leonard R. Palmer se aventuró a formular nuevas interpretaciones en su libro «Mycenaeans and Minoans» (Micénicos y minoicos. La prehistoria egea a la luz de las tablillas de escritura «lineal B»). Pero la obra fue objeto de tantos ataques y correcciones por parte de los especialistas que se vio obligado a publicar, sólo dos años después, una nueva edición «sustancialmente corregida y aumentada». Es de esperar que futuras investigaciones aporten nueva luz sobre la cuestión. Dirijamos entretanto nuestra atención a un país cuya escritura constituyó también, durante 49


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largo tiempo, un misterio —el cual, no obstante, fue desvelado, como veremos, en forma casi dramática—, un país que desde siempre nos ha hablado a través de los más grandiosos monumentos que nos ha legado el mundo antiguo; el país del Nilo.

Nota del editor español. Julio de 1956. Las anteriores líneas escritas por C. W. Ceram en 1950 supervaloraban los trabajos del profesor Sittig, que no resistieron a la crítica de sus colegas. Sittig procedía a asignar valores fonéticos a los signos cretenses con criterios formales de comparación con los egeo-chipriotas y otros autores extendieron este sistema de comparación al hitita jeroglífico, al egipcio y a otras lenguas, siempre con resultados muy menguados. Sin embargo, en el sistema de Sittig había un aspecto, en el que no insistió por desviarse hacia otros caminos de la investigación, que encerraba la clave del problema: el método combinatorio estadístico. Como es sabido, a través de esos signos se buscaba una lengua desconocida y muy antigua hablada en Creta y quizás en el continente en el segundo milenio antes de Jesucristo. Parecía lógico que en el griego clásico hubiera palabras engastadas, supervivencias de dicho lenguaje usado en tos textos minoicos. Por este método llamado el «sustrato prehelénico» se procedía a un análisis de los elementos del vocabulario griego que no tienen una etimología adecuada en el marco de esta lengua y que, por tanto, serían préstamos del lenguaje hablado en el ámbito del Egeo con anterioridad a la invasión doria. Parecía que éste era un hecho bien establecido y por tanto se consideraba como punto de partida de futuras investigaciones para las cuales se dejaba completamente de lado la filología helénica. Pero vista la inutilidad de los esfuerzos en este sentido, hacia 1952 empezaron a considerar nuevas hipótesis: dos investigadores, en ese momento independientemente el uno del otro, pensaron en la posibilidad de que las tablillas encerrasen una lengua emparentada con el griego. No es que Georgiev y Ventris, separados por miles de kilómetros, pues trabajaban respectivamente en Bulgaria y en Norteamérica, llegaran a esa hipótesis por mera coincidencia, sino que puede considerarse como punto final, obtenido por separado, de un estado de opinión. El mencionado Georgiev identificó muchas tablillas como listas de ofrendas que estaban escritas en una «variedad arcaica» del griego. A Ventris, que había estudiado la posibilidad de que fuera una lengua emparentada con el etrusco, estaba reservado colaborar en lo que ya podemos considerar como una conquista de la filología mediterránea más antigua. Los lectores de este libro ya saben que muchos grandes descubrimientos no han sido realizados por los arqueólogos profesionales sino por geniales aficionados. El presente es otro caso de este curioso y sorprendente hecho. H. Ventris y su colaborador J. Chadwick no son ni arqueólogos ni filólogos profesionales en el sentido estricto de la expresión. Sin embargo, ellos, sumando a la masa de documentación y a los resultados alcanzados por otros investigadores su perspicacia y su acierto en el uso del método combinatorio estadístico, realizaron un descubrimiento sensacional que fue dado a conocer a fines de 1953: el desciframiento de las tablillas de Cnosos y Pilos, de época minoica, escritas en el alfabeto cretense llamado «lineal B», que resultan ser textos de 1450 a 1200 a. de J. C. redactados en verdadero griego. En los dos años consecutivos a este sorprendente descubrimiento se han podido realizar múltiples comprobaciones y hoy se considera ya como una etapa superada que abre el camino para el futuro desciframiento, ahora mucho más fácil, de los otros tipos de escritura. Este desciframiento reviste singular importancia para el conocimiento del complejo histórico-cultural «egeo». La arqueología nos hablaba de un dominio «aqueo» en la Creta del siglo XV y ahora tenemos documentada en lo lingüístico una vasta unidad política en torno al rey de Micenas o al señor de Pilos. Seguramente esta unidad también puede suponerse para lo religioso, pues en las tablillas descifradas aparecen citadas diez de las divinidades griegas más corrientes, e incluso los nombres de Dioniso y Ares, que se consideraban recientes en la 50


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religión griega, se pueden remontar a los siglos XV-XIII Podría ser que las tablillas nos llevaran al conocimiento de una épica prehomérica, pues los nombres de los héroes de la guerra de Troya aparecen en estos documentos unos dos siglos antes de la fecha que se acostumbra a atribuir a la ciudad de Troya VII. Muchísimos son los aspectos de la arqueología, la lingüística, la historia cultural y literaria, etc., que pueden recibir nuevas e inesperadas luces con la lectura de estos textos que sólo está en sus comienzos. Perspectivas que crecen si se considera el probable desciframiento de la escritura «lineal A» en un futuro que no parece lejano, el conocimiento de la lengua «egea» y las posibilidades de renovar la investigación de otras escrituras no interpretadas.

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II. EL LIBRO DE LAS PIRÁMIDES « ¡Soldados! Desde lo alto de estas pirámides, cuarenta siglos os contemplan.» Napoleón «Ellos edificaron con granito, construyendo salas en la pirámide, realizando bellas cosas de este trabajo hermoso... pero sus aras de sacrificios se hallan tan abandonadas como el emigrante que fallece en el puerto sin dejar a nadie.» Antigua Sentencia Egipcia « ¡Oh madre Uut! ¡Extiende sobre mí tus alas como las estrellas eternas!» Inscripción Sobre El Sarcófago De Rey Tutankamón

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Capítulo IX

UNA DERROTA CONVERTIDA EN VICTORIA Al dar comienzo los descubrimientos arqueológicos de Egipto, la figura de Napoleón se halla unida al nombre, más modesto, de Vivant Denon. Un emperador y un barón. Un militar y un aficionado al arte. Anduvieron juntos un trecho del camino y se conocían bien, pero su modo de ser nada tenía de común. Cuando tomaban la pluma, uno redactaba órdenes, decretos y códigos; el otro, cuentos y dibujos frívolos, amorales, pornográficos incluso, y su nombre tenía fama en los medios aficionados a las curiosidades clandestinas. Cuando Napoleón eligió a este hombre para ligarle a una de sus expediciones como colaborador artístico, dio uno de esos pasos afortunados que sólo la posteridad valora. El 17 de octubre de 1797 se firmó la paz del Campo Formio. Con ella se terminaba la campaña italiana y Napoleón regresaba a París. «Los días heroicos de Napoleón han terminado», escribió Stendhal, pero el escritor se equivocó, ya que entonces empezaban los días heroicos. Mas antes de que Napoleón recorriera Europa entera como un cometa, que terminaría por inflamarse a sí mismo, «se entregaba a una loca quimera, surgida de un cerebro enfermo». Yendo y viniendo sin sosiego por su estrecha cámara, devorado por la fiebre de la ambición, comparábase con Alejandro y se desesperaba por lo que no se había hecho. Entonces escribió: « ¡París me pesa como un manto de plomo! ¡Vuestra Europa es una topera! ¡Sólo en el Este, donde habitan seiscientos millones de almas, se pueden fundar grandes imperios y realizarse grandes revoluciones!» La idea de valorar a Egipto como puerta de Oriente es anterior a Napoleón, pues Goethe anticipó ya la construcción del canal de Suez y le atribuyó gran valor político. Y antes aún, Leibniz esbozó, en 1672, un memorándum a Luis XIV indicando que la política imperial francesa debía desarrollarse precisamente en el sentido en que evolucionó más tarde. El 19 de mayo de 1798, con una flota compuesta por trescientos veintiocho barcos, y llevando a bordo un ejército de 38.000 hombres —casi tantos como Alejandro cuando partió para conquistar la India—, Napoleón embarcó en Tolón. Objetivo: ¡Egipto, vía Malta! El plan era alejandrino. La aguda mirada de Napoleón también saltaba de Egipto a la India. La campaña en el mar era un intento para herir mortalmente a Inglaterra en uno de sus tentáculos, a aquella Inglaterra que no se dejaba atrapar en el mosaico europeo. Nelson, almirante de la flota inglesa, surcó en vano, durante un mes entero, las aguas del Mediterráneo, y por dos veces tuvo casi ante su vista a Napoleón, pero las dos veces se le escapó. El 2 de julio, Napoleón pisaba suelo egipcio y, después de una marcha terrible a través del desierto, sus soldados se bañaban en las aguas del Nilo. Y el 21 de julio, en un crepúsculo matutino, surgía ante ellos El Cairo, presentándoseles como una visión de los cuentos de «Las Mil y Una Noches», con las esbeltas torres delgadas de sus cuatrocientos alminares, con la cúpula de la famosa mezquita Djami-el-Azhar. Pero junto a esta plenitud graciosa, a los ornamentos de filigranas y las nieblas de un cielo mañanero, al lado de todo aquel mundo espléndido, voluptuoso y hechicero del islamismo se erguían, de la sequedad del desierto amarillo y frente a la muralla gris-violácea de las montañas de Mokatam, los perfiles de aquellas construcciones gigantescas, frías, enormes y severas de las pirámides de Gizeh, una geometría en piedra, mudos y eternos testigos de un mundo que dejó de existir cuando el islamismo aún no había nacido. Los soldados no tenían tiempo para entregarse al asombro y a la admiración. Allí se encontraba un pasado desaparecido. El Cairo era el porvenir brillante, pero ante ellos estaba el presente guerrero: el ejército de los mamelucos, formado por diez mil jinetes con una capacidad de maniobra y ejercicio admirable, montados en magníficos caballos que hacían 53


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brillantes escarceos, y al frente de ellos el flamante príncipe de Egipto, Murad, con veintitrés de sus beys, cabalgando en un caballo blanco como la nieve y tocado con un turbante verde cuajado de brillantes. Napoleón, hablando señalaba a las pirámides, y no solamente era el jefe militar quien se dirigió a los soldados, sino el psicólogo a la masa, el hombre occidental que se enfrentaba con la Historia universal. Entonces fue cuando pronunció la famosa frase: « ¡Soldados! Desde lo alto de estas pirámides, cuarenta siglos os contemplan.» El choque fue terrible. No triunfó el entusiasmo de los orientales, sino que vencieron los cuadros perfectos de las bayonetas europeas. La batalla se convirtió en una matanza. El 25 de julio, Bonaparte entraba en El Cairo, y con ello parecía haber hecho la mitad del camino hacia la India. Pero el 7 de agosto tuvo lugar la batalla naval de Abukir. Nelson, por fin, halló la flota francesa y la atacó con la furia de un ángel exterminador. Napoleón se vio cogido en la trampa y la aventura egipcia tuvo así su final. Pero la ocupación francesa todavía se prolongó un año, conoció las victorias del general Desaix en el Alto Egipto y, por último, la victoria terrestre de Napoleón, también en Abukir, donde había tenido lugar el aniquilamiento de su flota. Pero más que victorias, aquella lucha trajo consigo miseria, hambre, peste y, para muchos, la ceguera, por aquella enfermedad egipcia de los ojos que se convirtió en compañera inseparable de las unidades militares desembarcadas, de tal modo que los médicos la denominaron ophtalmia militaris. El 19 de agosto de 1799, separándose de su ejército, Bonaparte huyó, y seis días después se hallaba a bordo de la fragata «Muiron», viendo cómo se perdía en lontananza la costa del país de los faraones. Se volvió y dirigió de nuevo su mirada hacia Europa. Aquella expedición de Napoleón, que militarmente constituyó un fracaso, fue sin embargo, a largo plazo, motor de la colonización política del moderno Egipto y de la exploración científica del Egipto antiguo. Pues a bordo de los buques de la flota francesa de desembarco, no solamente llevó Napoleón dos mil cañones, sino también, entre sus soldados, a ciento setenta y cinco paisanos, sabios a secas, a quienes los marineros y soldados, con una concisión tan ingenua como errónea en aquel caso, denominaban les ânes (los asnos). También llevó una biblioteca con casi todos los libros que trataban sobre el país del Nilo y docenas de cajones con aparatos científicos e instrumentos de precisión. En la primavera del año 1798, en la gran sala de sesiones del «Institut de France», Napoleón habló por vez primera de sus vastos proyectos ante los hombres de ciencia. Tenía en su mano un ejemplar del Viaje árabe, de Niebuhr, obra en dos tomos, y dando golpes con los nudillos sobre el lomo de cuero de aquel libro para acentuar sus palabras, expuso la tarea de los hombres de ciencia en Egipto. Pocos días después se hallaban con él, a bordo de uno de los navíos de su flota, astrónomos y geómetras, químicos y minerólogos, técnicos y orientalistas, pintores y poetas. Entre ellos también viajaba un hombre desconocido recomendado a Napoleón como dibujante por la galante Josefina. Se llamaba Dominique Vivant Denon. Bajo el reinado de Luis XV, Vivant había sido el encargado de inspeccionar una colección de piedras antiguas y se le consideraba como favorito de la Pompadour. En San Petersburgo fue secretario de Legación, y la emperatriz Catalina le apreciaba mucho. Era hombre de mundo, muy aficionado a las mujeres, un dilettante de todas las ramas de las bellas artes, lleno de maldad, ironía y agudeza de ingenio, a pesar de lo cual era amigo de todo el mundo. Siendo diplomático cerca de los suizos, fue invitado frecuentemente por Voltaire y pintó el famoso «Desayuno de Ferney»; con otro dibujo, la «Adoración de los pastores», hecho al estilo de Rembrandt, incluso mereció ser nombrado miembro de la Academia; en Florencia, por último, en aquella atmósfera saturada de arte de los salones de Toscana, le alcanzó la noticia de haber estallado la Revolución francesa. Regresó apresuradamente a París, y aquel hombre que poco antes había sido embajador, gentilhomme ordinaire, independiente y rico, vio su nombre en la lista de los emigrados, con sus bienes confiscados y su fortuna embargada. 54


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Pobre, abandonado, traicionado por muchos y vegetando en alojamientos miserables, vivía de lo que ganaba con algunos dibujos. Y rondando por uno y otro mercadillo vio rodar, de paso, en la plaza de la Gréve, las cabezas de muchos de los que antaño fueron sus amigos, hasta que por fin halló un protector inesperado, Jacques Louis David, el gran pintor de la Revolución. Así fue cómo grabó aquellos diseños de trajes con que David revolucionaría la moda de la época, y cómo ganó la benevolencia del «incorruptible». Apenas volvió a pisar el brillante parquet, después de haber andado por los lodos de Montmartre, desplegó de nuevo su capacidad diplomática; logró que Robespierre le devolviera sus bienes y que fuese borrado de la lista de los emigrados. Por último, conoció a la hermosa Josefina Beauharnais, fue presentado a Napoleón, agradó al corso y participó en la expedición a Egipto. A su regreso del país del Nilo, famoso ya y muy estimado, fue nombrado director general de Museos. Y asido a la guerra de Napoleón, el vencedor en todos los campos de batalla de Europa, saqueaba cuantos objetos de arte encontraba por doquier, cosa que él llamaba «coleccionar», y así constituía el primer fondo para una de las mayores riquezas de Francia. Si había actuado como pintor y dibujante con tanto éxito, ¿por qué no había de alcanzar la misma fama en el terreno de la literatura? En uno de los círculos por él frecuentados se dijo que no es posible escribir una verdadera historia de amor sin ser obsceno. Denon hizo una apuesta, y veinticuatro horas después presentaba «Le point de lendemain», un cuento que le ha conquistado un puesto especial en la literatura. Para los entendidos es la novela corta más delicada en su género, y Balzac dijo de ella: «...constituye una alta escuela de esposos y solteros, es un delicioso cuadro de costumbres del pasado siglo». Suya también es la intitulada «Oeuvre priapique», libro publicado en 1793 por vez primera y que es un aguafuerte que mantiene lo que su nombre promete con precisión fálica. Es curioso que los arqueólogos que estudian los trabajos de Denon no sospechen, al parecer, nada de este aspecto de sus actividades. Y es igualmente divertido que un historiador del arte como Edouard Fuchs, que dedica a nuestro ilustre autor pornográfico un párrafo entero como investigador de costumbres, no parece saber nada de su importante labor en los primeros pasos de la Egiptología. Pues este hombre polifacético, asombroso en muchos aspectos, hizo más que todo eso para merecer nuestro recuerdo. Si Napoleón conquistó Egipto con las bayonetas pero no pudo mantenerlo más que un año, Denon conquistó el país de los faraones con su lápiz de dibujante, lo conservó para la posteridad y con mágico gesto de artista lo plantó ante nuestra conciencia. Cuando el hasta entonces simple hombre de salón pisó el ardiente suelo egipcio barrido por los vientos del desierto y cegado por el resplandor del astro rey, se entusiasmó. Y su entusiasmo continuó mientras sintió latir el pulso de cinco milenios entre las nuevas e inmensas casas de escombros. Puesto a las inmediatas órdenes de Desaix, como ayudante, mientras el general seguía las huellas de Murad Bey, jefe de los mamelucos que había huido, recorría en rápida carrera con el ejército todo el Alto Egipto. Y Denon, hombre de cincuenta y un años, bien visto por el general, que por la edad podría ser su hijo, muy considerado por los soldados, que lo admiraban —entre ellos había verdaderos muchachos—, soportó las fatigas y el clima. Montado en un miserable jamelgo, un día se adelantaba a la vanguardia y a la mañana siguiente se arrastraba a la zaga del grueso de la tropa. El alba nunca le encontraba en su tienda; dibujaba durante los altos en los campamentos, o en plena marcha; siempre tenía a su lado el cuaderno de dibujo, incluso cuando despachaba la escasa comida. ¡Alarma! Ahora se ve en medio de una escaramuza y anima a los soldados, les hace señas con sus papeles. Percibe una escena pintoresca, se olvida de dónde está y dibuja, dibuja... De pronto, se encuentra ante unos jeroglíficos. Todavía no sabe nada de ellos, ni hay nadie que pueda saciar su sed de saber. Pero, en todo caso, él sigue dibujándolo todo. Y al punto, su mirada de aficionado, pero de aficionado inteligente que se dirige enseguida a lo fundamental, distingue tres géneros distintos de escritura, cuya diferencia se señala como 55


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expresión de tres épocas distintas; el estilo hueco, el de relieve bastante llano, y el de alto relieve. En Sakkara hace un dibujo de la pirámide de escalones, en Dendera dibuja las ruinas gigantescas de la época egipcia tardía. Corre de un sitio a otro del extenso lugar de las ruinas de Tebas de las cien puertas, siempre infatigable, desesperado cuando llega la hora de emprender la marcha y su lápiz no ha podido fijar aún todo cuanto se ofreciera a su mirada. Esto le irrita, pero de pronto reúne algunos soldados que vagan a su alrededor, y rápidamente, a toda prisa, les obliga a limpiar la cabeza de una estatua cuya expresión le fascina. Así sigue su aventurera campaña hasta Asuán, hasta la primera catarata. En Elefantina dibuja la graciosa capilla de Amenofis III, rodeada de columnas, y su excelente dibujo es la única noticia que de ella tenemos, pues en el año 1822 fue destruida. Y cuando el ejército es repatriado, cuando se había logrado la victoria de Sediman y se había vencido y aniquilado a Murad Bey, el barón Dominique Vivant, con sus numerosas láminas se lleva a casa un botín más precioso que el de los soldados enriquecidos con las joyas de los mamelucos. Pues por mucho que su sentimiento artístico se hubiese entusiasmado ante tales extraños mundos, la exactitud de sus dibujos en nada se había afectado. Había puesto en práctica el realismo ingenuo de los viejos grabadores en cobre, tan útil para la ciencia, pues ellos no omitían ningún detalle ni sospechaban nada de lo que habían de significar la impresión y la expresión; aquellos artistas admitían de buen grado que se les llamara «artesanos», sin que esta denominación les molestase. Por eso, sus dibujos ofrecían un material inapreciable para los sabios investigadores que en ellos hacían comparaciones. Y a base de este material, principalmente, surgió la obra en que se fundó la Egiptología, la Description de l'Egypte. Mientras tanto, en El Cairo se había fundado el Instituto Egipcio. A la vez que Denon dibujaba, los demás hombres de ciencia y de las artes medían y calculaban, exploraban y reunían lo que ofrecía la superficie de Egipto. Sólo la superficie, porque el material que estaba a la vista se presentaba aún sin elaborar y tan repleto de enigmas, que no había aún motivo para recurrir a la azada. Además de vaciados, dibujos, ejemplares de plantas, de animales y mineralogía, en aquella colección había veintisiete estatuas en general en fragmentos, y varios sarcófagos. También contenía el hallazgo de una pieza muy especial: era una estela de basalto negro, pulido, una piedra que, en tres idiomas y tres escrituras distintos, contenía una inscripción, piedra que se hizo famosa bajo el calificativo de «la piedra trilingüe de Rosetta» y que sería ni más ni menos que la clave de todos los secretos de Egipto. Pero en septiembre de 1801, después de la capitulación de Alejandría, Francia, tras dura resistencia diplomática, tuvo que entregar a Inglaterra todas las antigüedades egipcias conquistadas por Napoleón. El general Hutchinson se encargó del transporte, y Jorge II cedió al Museo Británico todos los ejemplares preciosos que tenían ya un valor de primer orden. Parecía que los trabajos hechos en Francia hubieran sido inútiles; que el año de ímprobos esfuerzos no tuviera valor alguno; que había sido inútil el que varios sabios, víctimas de la enfermedad de los ojos, hubieran perdido la vista. Pero entonces se vio que lo que llegaba a París bastaba aún para toda una generación de sabios; se vio que no se había dejado de copiar ni un solo ejemplar, y así el primero que presentó un balance positivo y duradero de la expedición egipcia fue Denon, quien, en el año 1802, publicó su Voyage dans la Haute et Basse Egypte. Pero al mismo tiempo, François Jomard, basándose en el material de la comisión científica y especialmente en el de Denon, empezó a redactar esa obra única en la historia de la Arqueología que de un golpe presentó, a la visión del mundo moderno, no una cultura hundida en las sombras como Troya, pero sí igualmente remota y hasta entonces conocida solamente por muy pocos viajeros. La Description de l'Egypte se publicó de 1809 a 1813, y la sensación que causaron los veinticuatro gruesos volúmenes de que consta puede compararse solamente a la que provocaría más tarde la primera publicación de Botta sobre Nínive, y después el libro de Schliemann sobre Troya. 56


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En esta época nuestra de las rotativas, apenas si nos damos cuenta de la importancia de las grandes ediciones de lujo de aquellos tiempos, con profusión de grabados, a menudo en color, lujosamente encuadernadas, y sólo al alcance de los potentados, que las guardaban como un tesoro del saber. Hoy día, cuando todo descubrimiento de alguna importancia se comunica inmediatamente al mundo entero por medio de la prensa ilustrada y del cine en todos sus aspectos y en millones de copias, junto con otras publicaciones a cuál más ruidosa que el público olvida enseguida, porque otras más recientes acaparan febrilmente su atención; hoy, que nada perdura y lo valioso se entierra junto con lo trivial, apenas si comprendemos la emoción de aquellos hombres ante los primeros volúmenes de la Description, al ver cosas nunca vistas, al oír cosas nunca oídas, al descubrir una vida hasta entonces insospechada, al asomarse a un pasado que abarcaba milenios. Por tratarse de hombres que tenían un concepto del respeto más elevado que el nuestro, al dirigir tal mirada se estremecían. Egipto era un país antiquísimo, más antiguo que cualquier cultura de las que hasta entonces se había hablado. Era ya antiguo cuando las primeras reuniones en el Capitolio romano fijaban las conquistas iniciales; lo era ya y se habían aventado sus cenizas cuando en los bosques de la Europa Septentrional los germanos y los celtas todavía cazaban osos y leones; cuando empezaba a reinar la primera dinastía egipcia, hace unos cinco mil años; o sea que, cuando dio comienzo la historia egipcia en fechas, ya existía una forma de cultura admirable. Y al extinguirse la última dinastía, la XXVI, todavía transcurrió medio milenio hasta el comienzo de nuestra era. Aún gobernaron los libios, los etíopes, los asirios, los persas, los griegos, los romanos, y sólo entonces, después de todo esto, brilló la estrella sobre el establo de Belén. Naturalmente, algo se sabía de las maravillas de piedra en el país del Nilo, pero a modo de leyendas, basándose en conocimientos escasos. Pocos de sus monumentos habían llegado a los museos, y menos todavía eran asequibles a la publicidad. El viajero que iba a Roma podía admirar, en las escaleras del Capitolio, los leones, hoy desaparecidos, así como las estatuas de algunos reyes ptolemaicos, o sea, obras creadas en una época en que el esplendor del antiguo Egipto había desaparecido y por el Delta se había extendido el nuevo gusto de la Grecia alejandrina. Añádanse a esto algunos obeliscos —doce había en Roma—, unos cuantos relieves depositados en los jardines de los cardenales, escarabeos, copias del geótropo sagrado para los egipcios y que más tarde, por los signos misteriosos que llevaban, eran utilizados en Europa como amuletos, y después como joyas y piedras para anillos de sello. Esto era todo. Poco era lo que las bibliotecas de París podían ofrecer como material informativo y científico. Bien es verdad que en 1805 se publicó una gran edición de Estrabón, en cinco tomos, con una traducción excelente de sus libros de geografía, haciendo asequible a todos los que hasta entonces sólo había estado al alcance de unos pocos eruditos. Estrabón había viajado por Egipto, en tiempos de Augusto. También el segundo libro de Heródoto, el más asombroso viajero de la Antigüedad, ofrecía cosas interesantes. Pero ¿en qué manos caían las obras de Heródoto? ¿Y en qué memoria vivían las otras noticias dispersas de los autores antiguos? «Leve es el vestido que llevas», dice el salmista. Por la mañana temprano, el sol asoma en la lejanía en un cielo color azul de acero y, volviéndose amarillo fuerte y abrasador, recorre su trayectoria por la arena unas veces parda, otras amarilla, ocre o blanca. Sus sombras, muy acusadas, contrastan sobre dicha arena como la tinta sobre el papel y recorta estilizadas siluetas de sus modelos. Y contra esta sequedad, siempre acompañada por el sol, que no conoce cambios de clima, ni lluvias, ni nieves, ni nieblas, ni granizos, que no sabe del retumbar del trueno, ni de centellear de los relámpagos; contra esta sequedad que abrasa el aire, sequedad pura, aséptica, conservadora de todo lo que puede petrificar, hacia esta región infecunda, granulosa, inestable, abriéndose paso entre 57


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movedizas dunas de arena, va avanzando el Nilo, el padre de los ríos, el Padre Nilo, que ha surgido de las profundidades del país, alimentado por los lagos y las lluvias del Sudán oscuro, húmedo y tropical, crece, desborda su cauce, inunda la arena, se traga grandes extensiones de desierto y escupe fango, ese fango fértil de julio. Y así, todos los años, desde hace milenios, crece dieciséis palmos —dieciséis niños juegan alrededor del dios que simboliza el río, en el alegórico grupo de mármol del Vaticano—, y cuando de nuevo retorna lentamente a su álveo, saciado y satisfecho, no sólo se ha tragado parte del desierto, sino también la sequedad misma de la arena. En las zonas antes cubiertas por sus aguas pardas se siembra y brota trigo del suelo, dando un fruto doble y cuádruple; es el tiempo de las abundantes cosechas, que permitirán guardar alimento para las épocas de carestía. El «don del Nilo», como lo llamaba hace dos mil quinientos años Heródoto, era el granero de la Antigüedad que hacía pasar hambre a Roma, cuando el agua había quedado excesivamente baja o subido demasiado. En este paisaje, en el cual destacaban brillantes cúpulas y delicados minaretes, las ciudades estaban pobladas por hombres de cien razas y colores: fellahs, árabes, nubios, bereberes, coptos, beduinos, negros, y en medio de la abigarrada confusión de mil lenguas distintas se erguían, como un saludo de otro mundo, innúmeras ruinas de templos, de tumbas, de pórticos. Allí se alzaban, sobre un desierto sin sombra, alineadas en la «plaza de armas del Sol», las pirámides —setenta y siete dejaron sus huellas en los alrededores de El Cairo—. Eran las tumbas inmensas de los reyes, una sola de las cuales está constituida por dos millones y medio de bloques de piedra, reunidos por más de cien mil esclavos en el transcurso de veinte años. Allí estaba también una de las esfinges, mitad hombre, mitad bestia, con su melena de león lastimado, y la nariz y los ojos convertidos en simples agujeros, después que los mamelucos se habían servido de su cabeza como blanco de tiro de sus cañones; pero allí reposaba desde hacía milenios, echada con calma digna de un lapso de tiempo indefinido, tan poderosa y colosal en sus proporciones, que Tutmosis, soñando en perpetuar su reinado, pudo construir un templo entre sus garras. Y allí, recortados, estaban también los obeliscos que guardaban la entrada de los templos, cual dedos levantados ante el desierto, erguidos hasta veintiocho metros, en honor de los reyes y los dioses. Había asimismo templos instalados en grutas y cuevas, estatuas desde el «Alcalde» hasta el Faraón, columnas y pilones, esculturas de toda clase, relieves y pinturas. En infinitas procesiones se representaban las realezas que antaño habían dominado el país, rígidamente ordenadas, exhalando grandeza en cada movimiento, siempre de perfil y dirigiéndose a una meta: «La vida de los egipcios consistía en caminar hacia la muerte». Tan acentuada se halla tal tendencia en los relieves murales egipcios, que el camino podía ser explicado por un filósofo moderno como el supremo símbolo egipcio original, comparable en la profundidad de su valoración con el concepto del espacio occidental o del cuerpo griego. Y todo, todo este gigantesco cementerio de monumentos estaba cubierto de jeroglíficos, signos, representaciones plásticas, contornos, alusiones, cifras, misterios y enigmas; con un simbolismo riquísimo de personas, de anímales, de seres fabulosos, de plantas, de frutos, de utensilios, de prendas de vestir, de trenzados, de armas, de figuras geométricas, de líneas onduladas y de llamas. Se hallaban tallados en la madera, grabados en la piedra, y escritos en los innumerables papiros. Se representaban en las paredes de los templos, en las cámaras de las tumbas, en las lápidas conmemorativas, en los sarcófagos, en las estelas, en las imágenes de los dioses, en los armarios y en los recipientes; hasta los utensilios para escribir y los bastones aparecían adornados por signos jeroglíficos. Al parecer, los egipcios fueron el pueblo que más gustaba de escribir. Si alguien quisiera copiar las inscripciones del templo de Edfú y para ello se pasara escribiendo desde la mañana hasta la noche, no terminaría ni en veinte años. Todo este mundo fue abierto por la Description a la mirada de Europa, al Occidente investigador y curioso que se había propuesto explorar el pasado; a Francia, que por indicación de Carolina, la hermana de Napoleón, se consagraba a excavar con renovado celo 58


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las ruinas de Pompeya, y cuyos sabios habían aprendido de Winckelmann los primeros métodos de la investigación y el arte de la contemplación arqueológica y estaban ansiosos de comprobarla. Y después de tanta loa acumulada en la Description, ya es hora de señalar una reserva: ciertamente, el material descubierto era, en cuanto a descripciones, dibujos y copias, muy rico, pero generalmente, cuando los editores se referían al Egipto antiguo, se limitaban a mostrarlo y no decían nada, porque no sabían qué explicación dar, y cuando la daban era equivocada. Todos los monumentos presentados permanecían mudos y cualquier orden que se les atribuía era supuesto más que probable. Los jeroglíficos, no supieron leerlos; los signos, no podían interpretarlos; aquel idioma era desconocido. La Description descubría un mundo tan nuevo en sus relaciones, en su orden y en su significación, que era un completo enigma. ¡Cuántas cosas se sabrían si se lograra leer los jeroglíficos! Pero ¿sería posible tal cosa? De Sacy, el gran orientalista de París, declaró: «El problema está muy confuso y científicamente no tiene solución.» Por otra parte, ¿no había publicado el profesor Grotefend, de Gotinga, un folleto que enseñaba el camino para descifrar la escritura cuneiforme de Persépolis?, ¿no había presentado ya los primeros resultados de su interpretación?, ¿no había trabajado Grotefend con muy poco material, mientras aquí había innumerables inscripciones?, y ¿no había hallado un soldado de Napoleón una piedra de basalto, muy negra, de la cual no solamente los sabios que la vieron, sino también el periódico que publicó la primera noticia, habían afirmado que en ella estaba la clave para descifrar los jeroglíficos, merced a un afortunado azar? ¿Dónde estaba, pues, el hombre que supo aprovecharse de aquella mágica piedra? Poco después del hallazgo, el Courrier de l'Egypte, bajo la revolucionaria fecha de le 29 fructidor, VII année de la République, y bajo la mención: Rosette, le 2 fructidor an 7, había publicado un informe del hecho. Y una casualidad que parece harto extraña llevó este periódico, publicado en Egipto, a la casa paterna de aquel que, tras un trabajo genial y único, llegó, veinte años más tarde, a leer las inscripciones de aquella piedra negra y halló la solución al enigma de los jeroglíficos.

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Capítulo X

CHAMPOLLION Y LA PIEDRA TRILINGÜE DE ROSETTA Cuando el ilustre frenólogo doctor Gall iba de un lugar a otro divulgando su teoría sobre interpretación de facultades por el estudio del cráneo, admirado por unos e insultado por otros, venerado por muchos y envidiado por no pocos, en París le presentaron a un estudiante muy joven. Gall, midiendo inmediatamente con su mirada el cráneo del presentado, exclamó lleno de emoción: —¡Ah, qué talento para los idiomas! Aquel joven de dieciséis años que Gall tenía ante sí dominaba, en efecto, además del latín y del griego, media docena más de lenguas orientales. En el siglo XIX se ensayó un estilo de biografías que escarbaba con tesón en los más mínimos detalles de los personajes y que, por ejemplo, podía haber dicho que en cierta ocasión Descartes, a la edad de tres años, ante el busto de Euclides, pudo haber exclamado «¡Ah!». Este género biográfico podía coleccionar también las facturas del planchado de la ropa de Goethe para comprobar en ellas las huellas del genio. El primer ejemplo nos descubre una simple tontería «metódica»; el segundo puede ser una trivial estupidez. Pero en estas fuentes se nutren las anécdotas, y ¿qué se puede hacer contra las anécdotas? Incluso esa historieta de Descartes a los tres años vale tanto como un folletón escrito en el blando suelo de las reflexiones ligeras. Por eso no nos avergonzamos en relatar el maravilloso nacimiento de Champollion. A mediados del año 1790, el librero Jacques Champollion, establecido en el pequeño pueblo de Figeac, cuando todos los médicos se habían declarado incapaces de hacer nada, hizo acudir al lecho de su mujer, enferma paralítica, el curandero Jacqou. En el Delfinado, al sudeste de Francia, Figeac se encuentra en la provincia de los Siete Milagros, una de las comarcas más bellas, poblada por gente dura, apegada a sus costumbres y que difícilmente despierta de su letárgia habitual, pero que, si alguna vez lo hace, se halla inclinada a un fanatismo desbordante; por eso se entrega con facilidad a toda creencia en lo extraordinario y milagroso. El curandero mandó a la enferma —y esta circunstancia y la que sigue la confirman varios testigos— acostarse sobre unas hierbas previamente calentadas e ingerir un brebaje de vino caliente. Y anunció que sanaría enseguida; y lo que más sorprendió a toda la familia fue que afirmó además que daría a luz un niño que sería famoso y su fama perduraría por los siglos. Al tercer día se levantó la enferma, y el 23 de diciembre de 1790, a las dos de la madrugada, nació Jean-François Champollion, el hombre que más tarde conseguiría descifrar los jeroglíficos. Las profecías del curandero se cumplieron. Si los hijos engendrados por el diablo tienen pie equino, no nos sorprenderá hallar unas características más triviales en este caso, en el que un brujo puso su mano en el juego. El médico, después de reconocer al pequeño François, vio con asombro que tenía la córnea amarilla, característica propia de los orientales y que en un ciudadano de la Europa central es una singularidad. Además presentaba una tez muy oscura, casi de color pardo, y todos los rasgos de su cara eran visiblemente orientales. Veinte años más tarde llevará aún el mote de «el egipcio». Por lo demás, era hijo de los días de la gran Revolución, pues en septiembre de 1792 se había proclamado la República en Figeac y desde abril de 1793 reinaba el Terror. La casa paterna de Champollion estaba a treinta pasos de la Place d'Armes —que posteriormente llevará su nombre—, lugar donde se plantó el simbólico árbol de la Libertad. Los primeros sonidos que percibió conscientemente fueron la música ruidosa de La Carmagnole y el llanto de los que buscaban refugio en su casa huyendo del populacho desenfrenado, entre los que se 60


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contaba un sacerdote que fue su primer maestro. «Cinco años tiene —anota ingenuamente un biógrafo emocionado— cuando ejecuta su primera labor descifradora comparando nociones adquiridas de memoria con letras impresas, y así aprendió a leer por sí solo. A los siete años escasos oyó por primera vez la mágica palabra Egipto «en el engañoso brillo de una fata morgana», ya que su hermano, Jacques Joseph, doce años mayor que él, fracasa en su deseo de participar en la expedición a Egipto». Según puede comprobarse, es un mal alumno en Figeac, motivo por el cual su hermano, ya filólogo de talento e interesado en la arqueología, va a buscarlo, lo lleva a Grenoble en el año 1801 y se preocupa de su educación. Poco después, François, que tiene once años, demuestra extraordinaria afición por el latín y el griego, y empieza a dedicarse con aprovechamiento asombroso al estudio del hebreo, lo que induce a su hermano a reservar al más joven el nombre de la familia y a llamarse modestamente Champollion Figeac, e incluso más tarde solamente Figeac. Aquel mismo año, el joven François tuvo ocasión de conversar con Fourier, que había participado en la expedición a Egipto: era un famoso físico y matemático y había ocupado los cargos de secretario del Instituto Egipcio de El Cairo, Alto Comisario francés ante el Gobierno egipcio, presidente de los Tribunales y jefe de una importante comisión científica. En aquel entonces era prefecto del departamento de Isére, habitaba en Grenoble y había formado un círculo con los intelectuales más destacados de la región. Durante una inspección escolar discute con François y, sorprendiéndole su viveza, le invita y le enseña su colección egipcia. Aquel niño contempla hechizado los primeros fragmentos de papiros y las primeras inscripciones jeroglíficas en planchas de piedra. —¿Se sabe leer esto? —pregunta. Fourier mueve la cabeza negativamente. —¡Yo lo leeré! —dice el pequeño Champollion, convencido. Más tarde repetirá frecuentemente aquella anécdota. —Dentro de unos años yo lo leeré. Cuando sea mayor. ¿No nos recuerda esto a aquel otro niño que decía a su padre: «¡Yo hallaré Troya!» con la misma convicción y seguridad visionaria? Pero ¡cuan distintamente, con qué métodos tan diametralmente opuestos se iban a realizar sus respectivos sueños juveniles! Schliemann como autodidacta, Champollion no desviándose un ápice del camino trazado por su formación científica, aunque es cierto que recorrió este camino con una rapidez que sobrepasó a todos sus compañeros de estudio. Schliemann, cuando empezó su obra, carecía de toda base profesional; Champollion iba ya preparado con todos los conocimientos que su siglo podía ofrecerle. Su hermano se preocupó de sus estudios y trató de dominar la sed inmensa que por los conocimientos sentía el niño. Y siempre en vano, pues Champollion se lanzaba a las regiones más apartadas del saber y quería conocerlo todo. A los doce años escribió su primer libro con el extraño título: «Historia de perros célebres», viéndose ya entonces que la carencia de una visión clara le obstaculiza en aquel trabajo; ello le hace esbozar una tabla histórica que denomina con pedantería pueril «Cronología de Adán hasta Champollion el joven». El hermano mayor le había cedido el apellido, como hemos dicho, porque presentía que un día había de darle mayor lustre. En cambio, Champollion se llama a sí mismo «el joven» para que le distingan de su hermano. A los trece años empieza el estudio del árabe, el sirio, el caldeo y el copto. Y, cosa notable, todo cuanto aprende y hace, todo cuanto centra su interés, ronda en el mágico círculo de Egipto. Ya puede ocuparse en lo que sea, que sin sospecharlo siquiera pronto se ve envuelto en un problema egipcio. Estudia el chino antiguo, en un intento de probar su parentesco con el antiguo egipcio. Estudia textos del zenda, el pahlavi y el parsi, los idiomas de los países más lejanos, los materiales más dispares, y estimulado por el recuerdo de Fourier va organizando todos sus conocimientos. Y en el verano de 1897, a los diecisiete años, proyecta el primer mapa histórico de Egipto, el primer mapa del reino de los faraones. 61


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Solamente puede comprenderse su audacia pensando que para ello no contaba con más base que citas de la Biblia, textos latinos, árabes y hebreos, generalmente mutilados, y comparaciones con el copto, único idioma que acaso podía servirle de puente en el antiguo egipcio, ya que en el Alto Egipto se hablaba aquella lengua todavía en el siglo XVIII de nuestra era. Al mismo tiempo reúne material para un libro. De pronto decide marchar a París, pero los académicos de Grenoble desean que termine su trabajo. Esperaban el acostumbrado trabajo retórico. Pero Champollion hizo el esbozo de su libro «Egipto bajo los faraones». Y el día 1 de septiembre lee la introducción. Un joven esbelto, altivo, con la petulancia del adolescente, se presenta ante la solemne Academia provinciana y expone tesis audaces presentadas con una lógica convincente. El efecto producido es extraordinario. Por unanimidad, aquel jovenzuelo de diecisiete años es nombrado miembro de la Academia, y Renauldon, su presidente, se levanta, le abraza y dice: —A pesar de su juventud, la Academia le nombra miembro suyo teniendo en cuenta lo que usted ya ha hecho y sobre todo pensando en lo que hará. Ella está convencida de que usted justifica sus esperanzas y confía en que algún día, cuando con sus trabajos se haya creado un nombre, usted recordará que ella ha sido la primera en darle ánimos. Champollion, alumno de la Academia de Grenoble, se ha convertido en un ilustre miembro de la misma. Cuando sale de la recepción, se desmaya. Su temperamento sanguíneo va acompañado de momentos de gran depresión. En aquella época es hipersensible; está muy desarrollado psíquicamente, y muchos le consideran un genio. En lo físico también adelanta a los de su edad. Cuando, apenas terminados sus estudios, decide casarse, su decisión no es una locura de chico. Él realmente se sentía mayor de lo que correspondía a su edad. Sentía que para él empezaba una nueva etapa de su vida y veía ante sí una ciudad inmensa, la capital de Europa, punto de intersección del espíritu, la política y las aventuras. En un viaje de setenta horas, soportando junto a su hermano el vaivén del carro que ya se acerca a París, ha meditado entre el sueño y la realidad, como en una pesadilla, viéndose envuelto en amarillentos papiros, de palabras en una docena de idiomas, oprimido por piedras cuajadas de jeroglíficos, entre ellas aquella piedra misteriosa de basalto negro, la piedra de Rosetta, que años antes había visto por vez primera en casa de Fourier y cuyas fascinadoras inscripciones le persiguen. Entonces —esto es auténtico—, dirigiéndose a su hermano, le dice en voz alta lo que secretamente estaba esperando y de lo cual ahora tiene de pronto clara conciencia, mientras en su rostro moreno arden sus ojos oscuros: —¡Yo descifraré los jeroglíficos! Estoy seguro de ello. Dícese que Dhautpoul fue quien halló la piedra de Rosetta. Pero Dhautpoul era sólo el jefe de las fuerzas de zapadores, un superior jerárquico del soldado que realmente la encontró. Otras fuentes citan también a Bouchard, pero éste no era más que el oficial encargado de dirigir los trabajos de fortificación en las ruinas de la fortaleza de Rachid, entonces ya llamada Fort Julien, siete kilómetros y medio al noroeste de Rosetta, en el Nilo. A él fue a quien más tarde se le confió el transporte de dicha piedra a la ciudad de El Cairo. En realidad el que la halló fue un soldado cuya cultura no sabemos si le permitió conocer el valor de su hallazgo, cuando su pico tocó la piedra, o si simplemente quedó fascinado por el aspecto de tal losa, completamente cubierta de signos misteriosos. Lo cierto es que huyó dando alaridos, como un ingenuo que teme caer bajo el hechizo de lo mágico. La piedra que tan insospechadamente surgía de las ruinas de la fortaleza, tan grande como el tablero de una mesa, era de grano fino, duro, de basalto negro, y por un lado estaba pulida. Presentaba tres series de inscripciones, en parte raídas por el tiempo, borradas por el roce de la fina arena que durante dos milenios había ido pasando por ella. Y de estas tres inscripciones, la primera, en catorce líneas, era jeroglífica; la segunda, de veintidós, demótica, y la tercera, de cincuenta y cuatro, griega. 62


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¡Griega! Entonces era posible leerla. Era posible comprenderla. Era posible... Un general de Napoleón, helenista apasionado, dio comienzo inmediatamente a su traducción. Como pudo observar al punto, se trataba de una dedicatoria de los sacerdotes de Menfis a Ptolomeo V en el año 196 a. de J. C, ensalzándole por los beneficios recibidos. Esta lápida, después de la capitulación de Alejandría, junto con las demás piezas del botín, llegó al Museo Británico de Londres. Pero la «Comisión» napoleónica había mandado hacer vaciados y copias de todos los ejemplares hallados, y estas copias llegaron a París, donde los sabios pudieron llevar a cabo su labor de comparación. De comparación, hemos dicho; pues, ¿qué más lógico sino deducir de la disposición de las columnas que éstas contenían el mismo texto? Ya el Courrier de l'Egypte había dicho que en ellas estaba la clave para hallar la puerta de aquel reino muerto y encerraba la posibilidad de «descubrir Egipto con documentos de los propios egipcios». Después de traducida la inscripción griega, ¿podía presentar dificultad establecer el valor de los signos jeroglíficos que correspondían a dichas palabras griegas, a esos mismos conceptos y a los mismos nombres? Se dedicaron a tal empeño las mejores inteligencias de la época. No solamente en Francia, sino también en Inglaterra —ante el original auténtico de la piedra—, en Alemania, en Italia. Fue en vano. Todos partían de una hipótesis falsa; tenían de los jeroglíficos unas ideas, en parte basadas en Heródoto, que los cegaban con esa terquedad que se manifiesta en tantas ideas falsas y preconcebidas de la historia de la cultura humana. Para averiguar el misterio de los jeroglíficos se requería un giro casi copernicano, una ocurrencia que saltando el camino trillado de las tradiciones alumbrase como un relámpago la oscuridad de aquella noche milenaria. Cuando Champollion, que entonces contaba diecisiete años, fue presentado por su hermano a De Sacy, su futuro profesor, hombre bajo, insignificante, y a quien, sin embargo, se conocía ya más allá de las fronteras de Francia, no era un joven tímido ni cohibido, sino que como antaño, a la edad de once años, cuando había entusiasmado a Fourier, ahora también encantaba a De Sacy. Mas De Sacy desconfiaba. Aquel hombre de cuarenta y nueve años que poseía todos los conocimientos de su época vio ante sí a un joven petulante que con temeraria audacia había emprendido en su libro titulado «Egipto bajo los faraones» un proyecto del cual él mismo había declarado que aún no había llegado la hora de realizarlo. Pero más tarde, recordando este primer encuentro, De Sacy habla de las «profundas impresiones» que había recibido. ¿Se trata de un milagro? El libro del cual De Sacy tan sólo viera la introducción, a fines del año estaba casi terminado. Por lo tanto, la fama que siete años más tarde se le atribuyó la mereció y bien merecida cuando aún era un muchacho de diecisiete años. Después de la publicación de tal obra, Champollion se lanzó al estudio. Rehuyendo todas las seducciones que ofrecía París, se encierra en las bibliotecas, va de un Instituto a otro, cumple los cien encargos que los eruditos de Grenoble le recomiendan en sus cartas, estudia el sánscrito, el árabe y el persa —el «italiano de Oriente», como dice De Sacy—, padres de casi todos los idiomas orientales, y aún pide a su hermano una gramática china, «para distraerse». Tanto se adentra en el espíritu del árabe, que cambia la entonación de su voz y, en cierta reunión, un árabe se inclina ante él creyéndole uno de los suyos. Sus conocimientos de Egipto llegan a ser tan profundos, que Somini de Manencourt, que tenía fama de ser el viajero más célebre de África, después de charlar con él, exclama sorprendido: —¡Pero si conoce los países de que hablamos tan bien como yo mismo! Un año más tarde habla y escribe también el copto. «Lo hablo conmigo mismo», dice, y para practicarse escribe toda clase de ejercicios que se le ocurren en signos demóticos. Cuarenta años después tiene efecto aquel curioso error de un sabio que tomó uno de aquellos entretenimientos como el texto original egipcio de la época de los Antoninos, comentándolo eruditamente. ¡Resultó ser una transcripción francesa del libro alemán de Beringer sobre los fósiles! 63


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Champollion pasa dificultades y estrecheces innumerables. Si no tuviera a su hermano que le mantiene, llegaría a perecer de hambre. Vive en una miserable habitación cercana al Louvre por la que paga dieciocho francos mensuales de alquiler. Y muchas veces se los debe a su hermano; le suplica a menudo, no sabe qué hacer, no es capaz de administrar el dinero, y se siente muy apesadumbrado cuando Figeac le comunica que se verá obligado a empeñar su biblioteca si François no limita sus gastos. ¿Limitarse? ¿Más aún? Calza unos zapatos rotos y lleva el traje raído. Por último, le da vergüenza incluso presentarse en sociedad; cae enfermo y el frío y la humedad de un invierno extraordinariamente riguroso en París son causa de los gérmenes del mal que le ocasionará la muerte. En compensación, dos pequeños éxitos le animan. El emperador necesita soldados. En el año 1808 se llama a filas a todos los hombres desde los diecisiete años. Champollion se horroriza y todo su ser se resiste a tal exigencia; él, que sabe guardar la más rigurosa disciplina de espíritu, tiembla al imaginarse las guardias, los grupos de hombres formados y sometidos a una disciplina estúpida que mide con el mismo rasero a todos los espíritus. ¿Acaso Winckelmann no había sufrido ya la opresión del militarismo prusiano? «Hay días —escribe François, desesperado, a Figeac— en los cuales pierdo la cabeza.» El hermano, que siempre le ayuda, lo hace también en este caso. Acude a los amigos, dirige peticiones, escribe muchísimas cartas y logra, por fin, que se permita a Champollion proseguir sus estudios; y en una época en que retumba el fragor de las armas, nuestro hombre puede dedicarse al estudio de las lenguas muertas. La segunda cuestión que le inquieta más aún, que empieza a fascinarlo de tal modo que a veces incluso llega a olvidar la amenaza de militarización, es el estudio de la piedra de Rosetta. Y, hecho extraño: igual que más tarde Schliemann, cuando hablaba y escribía ya todos los idiomas europeos, a pesar de lo mucho que le interesaba el griego antiguo, vacilaba ante la idea de estudiarlo, porque sospechaba que se le agotaría toda ilusión. Así, la idea de Champollion daba cada vez más y más vueltas alrededor de la piedra trilingüe, seguía ensimismado en las volutas de una espiral, por así decir, y se iba acercando cada vez más al objeto de sus deseos. Pero cuando más se acercaba, más lento y vacilante se tornaba su movimiento, porque le parecía que aún no tenía suficientes conocimientos para enfrentarse con tan gran problema, que aún no estaba debidamente equipado con todos los conocimientos en su época. Pero, de pronto, colocado ante una copia hecha en Londres de la piedra de Rosetta, no puede dominarse. Bien es verdad que no empieza con la técnica propia del desciframiento; le bastó una comparación de la piedra de Rosetta con el papiro para, de un golpe y de una manera intuitiva, darse cuenta de los valores justos para toda una serie de letras. «Te someto mis primeros pasos», escribe a su hermano, el 30 de agosto de 1808, a los dieciocho años. Y tras la modestia con que explica su método, acaso por vez primera se manifiesta el orgullo del joven investigador. Cuando había dado el primer paso sabía que iba seguro por el camino del triunfo y de la fama; cuando entre él y la meta no había visto más que trabajo, fatigas, privaciones, y dispuesto a todo se había echado adelante, recibe la noticia de que todo lo que había hecho hasta entonces, todo lo que suponía, esperaba y sabía se convertía en un esfuerzo vano, sin sentido. ¡Otro había descifrado ya los jeroglíficos! En un terreno muy distinto al de esta clase de investigación y sus fatigas, en los diez años de lucha por la conquista del Polo Sur, se cuenta una historia que describe del modo más dramático una impresión análoga a la que entonces experimentara Champollion al enterarse de que otro se le había adelantado. Después de terribles fatigas, el capitán Scott consigue acercarse al Polo con un puñado de hombres, algunos trineos y algunos perros. Cegado por la nieve, el hambre y el agotamiento, iba espoleado por el orgullo inmenso de ser el primero en alcanzar la meta, cuando en aquel campo de nieve de extensión infinita, que debería ser virgen, de pronto ve una bandera: ¡La que plantara el noruego Amundsen! 64


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Como he dicho, este ejemplo es más dramático, pues detrás de él yacía la muerte, una muerte blanca. Pero la impresión del joven Champollion habrá sido idéntica a la del capitán Scott. Y no es un consuelo pensar que igual sensación habrán experimentado muchos en este siglo de tantos descubrimientos simultáneos. Todos ellos habrán sentido lo que Scott experimentó al ver la bandera. Pero si a Champollion la noticia le había fulminado como un rayo, sus efectos fueron pasajeros. La bandera de Amundsen estaba fija y mantenía enhiesto el testimonio de su indiscutible victoria; pero respecto al desciframiento de los jeroglíficos, no había nada seguro. Champollion se enteró de la noticia hallándose en la calle y se dirigió inmediatamente al Collège de France. Un amigo se lo explicaba, sin sospechar cuál era la ambiciosa meta que Champollion perseguía desde hacía años, ni qué soñaba, ni qué le animaba, ni en qué había estado trabajando durante tantísimos días y noches, el motivo por el que pasaba hambre y por el cual se humillaba. Por eso se quedó asombrado y atemorizado cuando vio que Champollion vacilaba y se apoyaba pesadamente en él. —Alexandre Lenoir —le dice aquel amigo—, acaba de publicar una obra, sólo un folleto, la Nouvelle Explication, con el desciframiento total de los jeroglíficos. ¡Imagínate lo que esto significa! —Y le da aquella noticia con un acento de trivial alegría. ¿A quién se lo dice? —¿Lenoir? —pregunta Champollion, moviendo la cabeza. Pero vislumbra un rayo de esperanza. La víspera misma había visto a Lenoir, a quien conocía desde hacía un año. Lenoir es un hombre que goza de cierta fama, pero no un genio. —¡Imposible! —dice—. Nadie ha hablado hasta ahora de ello, ni siquiera el mismo Lenoir ha dicho una palabra. —¿Y esto te extraña? —le pregunta el amigo—. ¿Quién es capaz de revelar prematuramente tal descubrimiento? Champollion deja de apoyarse en el brazo de su amigo. —¿Qué librero lo tiene? —pregunta. Y sale corriendo. Con manos temblorosas cuenta los francos sobre el mostrador polvoriento; sólo se han vendido unos cuantos ejemplares del folleto. Va a su casa volando, se tumba en el viejo sofá y empieza a leer con emoción. Y mientras la viuda Mécran sirve la cena en la cocina, de la habitación de su inquilino llega un ruido infernal. Ella lo escucha aterrorizada; corre luego hacia la habitación, abre la puerta y ve allí a François Champollion tumbado en el sofá. Levántase el estudiante y su boca emite unos sonidos inarticulados, pero se ríe, no cabe duda, sacudido por una inmensa carcajada histérica. Su mano sostiene el folleto de Lenoir. ¿Desciframiento de los jeroglíficos? ¡Este pobre Lenoir ha plantado la bandera antes de tiempo! Champollion sabe demasiado de eso para poder juzgar que cuanto Lenoir pretende es una insensatez, una simple invención, una osadía en la que se mezclan la fantasía y unos conocimientos mal digeridos. Pero el golpe fue terrible. No lo olvidará jamás. Su emoción le demostró interiormente hasta qué punto estaba ya ligado a la tarea de hacer hablar las imágenes muertas. Cuando, agotado, se duerme, le persiguen terribles pesadillas. En su desvarío, las imágenes fantásticas hablan con voces egipcias. Y el sueño le confirma lo que su dura vida frecuentemente le ha impedido ver: que es un obsesionado, que está hechizado por los jeroglíficos, que es un ser vencido por la magia del desciframiento de escrituras raras. Todos sus sueños terminan con el triunfo. Le parece que disfruta ya de este triunfo. Cuando, sin hallar sosiego, da vueltas de un lado a otro, este joven de dieciocho años no sabe que más de una docena de años le separan todavía del día en el que alcanzará su propósito. Ni sospecha que sufrirá un revés tras otro, y que él, que sólo siente interés por los jeroglíficos y por el país de los faraones, tendrá que marchar un día camino del destierro, acusado de alta traición.

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Capítulo XI

UN ACUSADO DE ALTA TRAICIÓN DESCIFRA LOS JEROGLÍFICOS Ya a los doce años de edad, estudiando el Antiguo Testamento en su versión original, Champollion afirmó en un trabajo escolar que la forma de Estado republicano era la única razonable. Formado en las tendencias ideológicas propias del siglo de la Ilustración, que fueron causas de la Revolución francesa, hubo de sufrir luego las consecuencias del nuevo despotismo por el que se deslizaba el régimen revolucionario en edictos y decretos y que terminó manifestándose de manera descarada con la coronación de Napoleón Bonaparte como emperador. Mientras su hermano se convertía en un entusiasta admirador de Napoleón, él siguió siendo un puritano, un crítico severo de todos los éxitos y ni siquiera en su más íntimo pensamiento secundó la carrera triunfal de las águilas imperiales francesas. No vamos a enjuiciar en esta obra sus ideas políticas, pero tampoco podemos, al narrar la vida del egiptólogo, silenciar el hecho de que siguiendo el ferviente e indómito deseo de libertad, tan en boga entonces, empuñó la bandera tricolor e intervino en la conquista de Grenoble. Champollion, que ya había sufrido lo suyo bajo el duro régimen de Napoleón, se declaró después enemigo de los Borbones y con su propia mano arrió la bandera de la flor de lis del torreón de la ciudadela e izó la tricolor, la misma que quince años antes había ondeado triunfante por toda Europa y que entonces le parecía de nuevo un símbolo de la libertad, Champollion estaba otra vez en Grenoble. El 10 de julio de 1809 había sido nombrado profesor de la Universidad. Es decir, a los diecinueve años de edad era profesor allí donde poco antes había sido alumno, y entre sus propios discípulos había muchachos que dos años antes se habían sentado con él en los bancos escolares. ¿Es de extrañar que tuviera enemigos, que se viera envuelto en una red de intrigas en una época en que las intrigas tanto prosperaban, especialmente entre los profesores de más edad que se sentían postergados, defraudados, relegados a segundo plano por aquel jovenzuelo? Las ideas que defendía el joven profesor de Historia consistían en proclamar sus anhelos de verdad, cifrando en ello la meta más alta de la investigación histórica. Pero al decir verdad se refería a la Verdad absoluta y no a una verdad bonapartista ni borbónica. Por eso pedía libertad para la ciencia, insistiendo siempre en que la libertad absoluta no podía verse limitada por decretos ni prohibiciones dictados por las exigencias del poder. Exigía lo mismo que aquellas cabezas febriles de los primeros días de la revolución habían proclamado y que a partir de entonces se había venido traicionando de año en año. En suma, como era político, fatalmente tenía que chocar con la realidad diaria, y como que nunca traicionó sus ideas, frecuentemente se sintió desalentado y defraudado. Por ejemplo, cuando escribe una cita a su hermano, que otro cualquiera hubiera tomado de las palabras finales de la moraleja del Candide de Voltaire, el famoso cultivemos nuestro jardín, él, buen orientalista, lo toma de uno de los libros sagrados del Oriente y escribe: «¡Fertiliza tus campos! En el "Zend Avesta" se dice que es mejor fertilizar cuatro pulgadas de tierra seca que ganar veinticuatro batallas, y yo opino lo mismo». Y cada vez más envuelto en intrigas, enfermo por causa de ellas y víctima de las maniobras de sus colegas, vio reducido su sueldo a la cuarta parte, por lo que escribe poco después: «Está decidida mi suerte: pobre como Diógenes, trataré de comprarme un tonel y ponerme un saco como vestido. Luego esperaré que me mantenga la conocida generosidad de los atenienses.» Compone sátiras contra Napoleón; pero cuando éste ha caído el 19 de abril de 1814, fecha en que los aliados entran en Grenoble, pregunta con amargo escepticismo si ahora, una vez derrocado el régimen del déspota, comenzará realmente el régimen ideal soñado. Él tiene sus dudas sobre ello. 66


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Pero la violencia de sus sentimientos en pro de la libertad del pueblo y de la ciencia jamás consigue nublar su otra pasión, su entusiasmo por el estudio de la antigüedad de Egipto. Su fecundidad sigue siendo increíble. Se dedica a los menesteres más secundarios, a lo más alejado de su tema principal; hace un diccionario copto y al mismo tiempo escribe piezas de teatro para los salones de Grenoble —entre ellas, un drama sobre el tema de Ingenia—. Escribe la letra de tres canciones de moda, chansons de matiz político que saltan de su pluma a la calle, cosa que sería inconcebible en un erudito alemán, pero que en Francia obedece a una tradición que se remonta al siglo XII con el famoso Pedro Abelardo. Y además de todo esto se ocupa de lo que para él es el objeto central de su trabajo: profundiza, cala cada vez más hondo en los secretos de Egipto, que no abandona ni en los días en que las calles hierven a los gritos de Vive l'Empereur! o Vive le Roi! Escribe muchísimas composiciones, prepara libros, ayuda a otros autores, se dedica a la ruda tarea de la enseñanza y se tortura con estudiantes mediocres; esfuerzo que acaba por atacarle los nervios y minar su salud. En diciembre de 1816 escribe: «Mi diccionario copto se va haciendo cada día más grueso, mientras a su autor le sucede lo contrario». Por eso suspira cuando llega a la página 1069 y aún no puede concluir el libro. Llegan los famosos Cien Días, que contienen el aliento de Europa entera al verse por última vez bajo las garras de Napoleón, que derrumba de un manotazo audaz el edificio tan fatigosamente levantado tras su derrota. Otra vez se convierten los perseguidos en perseguidores, los que gobiernan en gobernados, el rey en fugitivo, y Champollion se ve obligado a salir de su biblioteca. ¡Napoleón ha vuelto! Con un sensacionalismo verdaderamente de opereta, la Prensa servil de entonces escribe días tras día: «¡El malvado ha huido!» «¡El ogro ha desembarcado en Cannes!» «¡El tirano llega a Lyon!» «¡El usurpador está a sesenta horas de la capital!» «¡Bonaparte se acerca a pasos agigantados!» «¡Napoleón estará mañana ante nuestras murallas!» «¡Su Majestad se halla en Fontainebleau!» El 7 de marzo, Napoleón, en su marcha hacia la capital, llega a Grenoble. Golpeando con su tabaquera llama a la puerta de la ciudad. Es de noche y a la luz de las antorchas se desarrolla una nueva escena cómica de la Historia universal; durante un minuto terriblemente largo, Napoleón se enfrenta completamente solo ante los cañones de una plaza fortificada, donde los artilleros corren de un lado a otro. Por último, alguien grita: «¡Viva Napoleón!»; y entra el aventurero para salir de Grenoble como emperador, ya que Grenoble, corazón del Delfinado, significa estratégicamente nada menos que la posición clave, la baza decisiva de su velocísima campaña. Figeac, el hermano de Champollion, que ya antaño era entusiasta del emperador, es ahora su admirador más ferviente. Napoleón pide un secretario particular y el alcalde le presenta a Figeac deletreando mal su nombre intencionadamente: Champoleón. —¡Magnífico!—exclama el emperador—, lleva la mitad de mi propio nombre. A Champollion, que asiste a esta escena, Napoleón le pregunta por su trabajo y se entera de su gramática copta y de su diccionario. Y mientras Champollion permanece impasible— desde los doce años había tratado familiarmente a personas que se hallaban más cerca de los dioses que Napoleón—, el emperador queda prendado del joven erudito; charla largo rato con él y en un capricho de emperador le promete mandar imprimir sus dos obras en París. Pero no se contenta con ello, sino que al día siguiente le visita en la biblioteca y vuelve a hablar de sus estudios lingüísticos. Y todo en aquellos días y horas en que estaba en camino de recobrar su Imperio. Dos conquistadores de Egipto se hallaban frente a frente. El uno hacía entrar en sus ambiciosos proyectos geopolíticos al país del Nilo, en este momento en que volvía a brillar su estrella; pensaba construir mil esclusas para asegurar indefinidamente la regularidad del río, y decide inmediatamente declarar el idioma copto como lengua popular universal; el otro, que nunca había visitado Egipto, pero que en su espíritu había vivido en aquel imperio antiguo desaparecido ya mil veces, sueña también con ambiciosos proyectos y llegará a conquistarlo por el valor de sus conocimientos y de su inteligencia. 67


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Pero los días de Napoleón están contados. Rápida como su segundo ascenso es también su segunda derrota. La isla de Elba fue su punto de partida y, tras los Cien Días, Santa Elena será su lecho de muerte. Los Borbones entran de nuevo en París. Pero ya no son fuertes ni poderosos y por ello no sienten grandes deseos de venganza, a pesar de lo cual también se pronuncian centenares de sentencias condenatorias y «llueven las multas, como antaño el maná para los judíos». Figeac está entre los perseguidos por haberse comprometido al seguir a Napoleón a París. Y los procedimientos expeditivos que siguen los muchos envidiosos que el joven catedrático tenía en Grenoble, no distinguen entre los dos hermanos, ya que incluso se les confundió en sus trabajos científicos. Acaso fuera también porque el joven Champollion, en las últimas horas de los Cien Días, al mismo tiempo que desesperaba por reunir mil francos para adquirir un papiro egipcio, ayudase a fundar la pomposamente denominada Confederación del Delfinado, liga secreta que declaraba defender la causa de la libertad y que ahora era sospechosa. Cuando los monárquicos marcharon sobre Grenoble, Champollion estaba en las fortificaciones y animaba a los soldados a la resistencia, sin saber en que lado había mayor libertad. Pero ¿qué sucede de pronto? En el momento en que el general Latour comienza a bombardear el centro de la ciudad, al ver en peligro las conquistas de la ciencia y el futuro de su trabajo, Champollion se aleja de las fortificaciones y, abandonando toda política y todo interés militar, va al segundo piso del edificio de la biblioteca y acarreando agua y arena, él solo en el enorme cascarón, resiste así el cañoneo exponiendo su vida por la salvación de sus papiros. En los días que siguen, Champollion, destituido de su cátedra, acusado de alta traición y exiliado, empieza el trabajo de desciframiento definitivo de los jeroglíficos. Al año y medio de destierro sucede otro período de trabajo infatigable. Grenoble y París son de nuevo sus puntos de residencia. Le amenaza de nuevo otro proceso de alta traición. En el año 1821 abandona la ciudad, donde, de pronto, se había convertido de alumno en académico, y ahora en fugitivo. Pero un año más tarde publica una Lettre a M. Dacier relative a l'alphabet des hiéroglyphes phonétiques, documento que contiene las bases del desciframiento y que le da a conocer al mundo entero, ese mundo cuya mirada se vuelve hacia las cuestiones hasta entonces no esclarecidas, hacia el enigma de las pirámides y de los templos antiguos poco ha descubiertos. Por raro que nos parezca, este hecho era evidente: los jeroglíficos estaban a la vista de todo el mundo y sobre ellos habían opinado y escrito varios autores antiguos, de los cuales los de la Edad Media occidental habían hecho interpretaciones cada vez más diversas; y ahora, con la expedición de Napoleón a Egipto, innumerables copias llegaban a los eruditos e investigadores, pero, a pesar de todo, no habían sido descifradas. Aquello no sólo revelaba incapacidad e ignorancia colectiva, sino el resultado de individuales criterios erróneos que perpetuaban el error. Heródoto, Estrabón y Diodoro viajaron por Egipto y habían mencionado los jeroglíficos como una incomprensible escritura de imágenes. Horapolo, en el siglo IV d. de J. C, había dejado una descripción detallada de su significado, y las alusiones de Clemente de Alejandría y de Porfirio eran poco comprensibles. Es lógico que ante la falta de un punto de referencia más seguro, el trabajo de Horapolo fuera tomado como clave de todos los estudios. Éste, sin embargo, hablaba de los jeroglíficos considerándolos como una escritura de imágenes, por lo cual, durante centenares de años, todas las interpretaciones se hicieron buscando el sentido simbólico de tales imágenes. Y esto llevaba a cualquier aficionado a dejar volar la fantasía, pero los hombres de ciencia estaban desesperados ante tal confusión. Cuando Champollion logró descifrar los jeroglíficos y se comprobó cuánto había de verdad en Horopolo, se puso de manifiesto la evolución del primitivo simbolismo, en el cual una línea ondulada representaba el agua, otra horizontal, la casa; una bandera, el dios. Tal simbolismo, aplicado al pie de la letra por los continuadores de Horapolo en la interpretación 68


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de inscripciones posteriores, llevó por rumbos equivocados. Estos rumbos eran pura aventura. El jesuita Athanasius Kircher, hombre de gran imaginación —fue, entre otras cosas, el inventor de la linterna mágica—, publicó en Roma, de 1650 a 1654, cuatro volúmenes con traducciones de jeroglíficos, de las cuales ni una sola era justa, ni siquiera se aproximaba a la interpretación exacta. El grupo de signos «autocrátor», atributo de los emperadores romanos, era leído por él como «Osiris es el creador de la fertilidad y de toda la vegetación, y su fuerza engendradora es traída por el sagrado Mophta del cielo a su reino». De todos modos había reconocido ya el valor del estudio del copto, esta tardía forma del idioma de Egipto, valor que otros muchos investigadores negaron. Cien años más tarde, De Guignes declaró ante la «Academia de Inscripciones», de París, basándose en comparaciones jeroglíficas, que los chinos parecían haber sido colonizados por los egipcios. Casi todos los investigadores pueden hablar gratuitamente de un «parece», pues siempre es fácil hallar alguna que otra huella. De Guignes había leído el nombre del rey, Menes, pero uno de sus adversarios alteró esta lectura por la de «Manouph», cosa que motivó en el incisivo Voltaire un ataque a los etimólogos, «para quienes las vocales no cuentan nada y las consonantes muy poco». Otros investigadores ingleses de la misma época se distinguían de la última tesis afirmando que eran los egipcios quienes provenían de la China. Era de creer que el hallazgo de la piedra trilingüe de Rosetta acabaría con todas las hipótesis fantásticas, pero sucedió lo contrario. El camino de la solución presentábase ahora de manera tan manifiesta, que hasta los menos entendidos se atrevían a enfrentarse con este problema. Un anónimo de Dresde señalaba todas las letras del corto fragmento jeroglífico de la piedra de Rosetta según el texto griego. Un árabe, Ahmed ben Abubeker, «revelaba» un texto que el orientalista Hammer Purgstall, hombre serio, incluso traducía. Un anónimo de París veía en la inscripción del templo de Dendera nada menos que el texto del salmo 100, y en Ginebra se publicó la traducción de las inscripciones del llamado «obelisco de Panfilia», que debía ser «un relato escrito cuatro mil años antes de Jesucristo acerca de la victoria de los fieles sobre los infieles». La fantasía entraba en juego unida con la arrogancia y necedad extraordinarias del conde Palin, que pretendía haber reconocido al primer vistazo lo que significaba la piedra de Rosetta. Basándose en Horapolo y en doctrinas pitagóricas de la Cábala, interpretó su simbolismo tan rápidamente que en una noche consiguió el resultado, dándolo a conocer ocho días más tarde al público, y, según propia afirmación, «sólo por esta rapidez se veía libre de los sistemáticos errores a que uno se expone con largas reflexiones». En medio de estos fuegos artificiales en torno a los desciframientos, se veía a Champollion ordenando, comparando, examinando, ganando paso a paso la cima de una penosa labor; y en su ruta no le faltaron contratiempos y desalentadoras sorpresas. El abate Tandeau de Saint-Nicolas, por ejemplo, redactó un folleto donde demostraba con la mayor claridad que los jeroglíficos no eran ninguna clase de escritura, sino un simple medio de decoración. Sin inmutarse, Champollion escribe en 1815, en una carta sobre Horapolo, lo siguiente: «Su obra se titula Hieroglyphica, pero no interpreta lo que llamamos jeroglíficos, sino sólo el valor simbólico de las esculturas sagradas, es decir, los símbolos que aparecen en escultura y que se distinguen de los jeroglíficos propiamente dichos. Esto es contrario a la opinión general; pero la prueba de lo que digo se halla en los mismos monumentos egipcios. En las representaciones escultóricas vemos éstos de que habla Horapolo, como la serpiente mordiéndose la cola, el buitre en la posición por él descrita, la lluvia celeste, el hombre sin cabeza, la paloma con la hoja de laurel, etc.; pero nada de esto se ve en los jeroglíficos propiamente dichos.» En aquellos años solía verse en los jeroglíficos un valor sistemático análogo a una 69


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especie de epicureísmo místico, doctrinas secretas cabalísticas, astrológicas y gnósticas, alusiones a la agricultura, el comercio, la administración y la vida práctica; se leían en ellos párrafos de la Biblia e incluso textos de la literatura anterior al Diluvio, tratados caldeos, hebreos y también chinos: «algo así como si los egipcios no hubieran tenido su propio idioma para expresarse», comenta Champollion. Todos estos intentos de interpretación se basaban más o menos en Horapolo. Mas quedaba un camino para el desciframiento, y éste iba contra Horapolo. Tal fue el camino que emprendió Champollion. Pocas veces se puede fijar fecha a los grandes descubrimientos del espíritu humano, ya que generalmente son el resultado de innumerables y lentos procesos de la reflexión, de un trabajo de muchos años sobre el mismo problema hasta llegar a ese punto crucial de lo consciente y de lo inconsciente, de una atención constantemente dirigida a una meta y un sueño feliz. Y raras veces se produce la solución de manera fulminante, como el resplandor de un relámpago. Por eso parece que todos los grandes descubrimientos pierden su habitual grandeza cuando nos ocupamos en su historia previa, cuando seguimos paso a paso el lento y fatigoso camino que para ellos se ha recorrido. Y cuando se conoce el principio anhelado, las equivocaciones parecen absurdas; todas las ideas falsas, una obcecación; los mayores problemas, cuestiones sencillas. Difícilmente puede imaginarse hoy día lo que significa que Champollion defendiera uno tras otro los puntos de sus tesis contra la opinión del mundo culto, que creía a pies juntillas a Horopolo, cuando los eruditos y el público eran partidarios de éste, no porque vieran en él una autoridad —como los hombres de la Edad Media en Aristóteles o los teólogos posteriores en los primitivos Padres de la Iglesia—, sino porque, por rudimentaria convicción, aunque con escepticismo, no veían más que esta posibilidad: ¡los jeroglíficos son una escritura de imágenes! Y aquí, para desgracia de la investigación, la opinión autorizada se unía con las apariencias. Horapolo no era solamente considerado como el que todavía estaba más cerca, en milenio y medio, de los últimos jeroglíficos escritos, sino que manifestaba lo que todos podían ver: allí había imágenes, imágenes y más imágenes. Y en un momento que no podemos determinar con exactitud, Champollion tuvo la ocurrencia feliz de que las imágenes jeroglíficas eran «letras», mejor dicho, signos representativos de sonidos; su fórmula más antigua dice: «...sin ser estrictamente alfabéticos, son, sin embargo, expresión gráfica de los sonidos». En aquel instante se produjo el gran cambio: apartarse del camino trazado por Horapolo. Y este desvío le llevó a la lectura de los jeroglíficos. Después de tal vida de trabajo, de tantos esfuerzos, ¿puede hablarse de una ocurrencia? ¿Ha sido una casualidad? Cuando Champollion tuvo por primera vez esta idea, él mismo la rechazó. Cierto día en que identificaba con la letra «f» el signo de la serpiente echada, la supuso inexacta. Y cuando los escandinavos Zoëga y Akerblad, el francés De Sacy, y, sobre todo, Thomas Young reconocieron la parte demótica de la piedra de Rosetta como «escritura de letras», lograron también soluciones parciales. Pero no adelantaron más, y De Sacy declaró que capitulaba ante el enigma de los escritos jeroglíficos, que seguían «intactos» como el Arca Sagrada de la Alianza. E incluso Thomas Young, que logró excelentes resultados en el desciframiento de la parte demótica al leerla por los sonidos, rectificóse a sí mismo en 1818, de modo que cuando descifraba el nombre Ptolomeo descomponía arbitrariamente los signos en letras, o sea en valores la mayoría monosilábicos y otros bisilábicos. Y aquí se manifiesta la diferencia entre ambos métodos y resultados. Young, hombre de ciencia, genial sin duda, pero filológicamente poco versado, trabajaba superficialmente por simple comparación, por interpolación aguda, y, sin embargo, descifró algunas palabras, siendo prueba maravillosa de su intuición el hecho de que más tarde Champollion confirmase que de la lista de sus 221 símbolos, 76 habían sido bien interpuestos. Pero Champollion, que 70


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dominaba más de una docena de idiomas antiguos, entre ellos el copto, idioma más cercano al espíritu lingüístico del antiguo Egipto que todos los demás, no adivinó, como Young, unas cuantas palabras sueltas o letras, sino que reconoció el sistema de escritura. Él no sólo interpretaba, sino que hacía legible y apto para la enseñanza el texto escrito. Y en el momento en que reconoció dicho sistema en sus rasgos fundamentales pudo volver a la idea fecunda que había atisbado desde hacía mucho: que se debería empezar por descifrar los nombres de los reyes. ¿Por qué los nombres de los reyes? También esta idea era lógica, y hoy nos parece la cosa más sencilla. La inscripción de Rosetta, como ya hemos dicho, contenía la noticia de unos sacerdotes que habían hecho ciertas manifestaciones especialmente dedicadas al rey Ptolomeo Epífanes. El texto griego que se podía leer presentaba una claridad meridiana. Pues bien, en el lugar de la inscripción jeroglífica donde se podía suponer que estaba el nombre del rey había un grupo de signos encerrados en un anillo algo ovalado que los entendidos acostumbran denominar cartouche. ¿No era lógico sospechar que este cartouche, único signo destacado, era la palabra más digna de ser subrayada, es decir, el nombre del rey? ¿No parece propio de un alumno inteligente el ordenar las letras del nombre de Ptolomeo con los signos jeroglíficos correspondientes, y así identificar en el antiguo modo de escribir ocho signos jeroglíficos en correspondencia con ocho letras? Todas las grandes ideas que representan grandes problemas ya esclarecidos nos parecen muy sencillas. Es como el huevo de Colón. Pero lo que hizo Champollion fue romper con la tradición horapolónica que durante catorce siglos había embrollado las cabezas de los eruditos. Nada mengua el triunfo del descubridor, a quien la investigación posterior dio una confirmación brillante. En el año 1815 había sido hallado el llamado obelisco de Filé, que el arqueólogo Banks llevó en 1821 a Inglaterra, y que también presentaba una inscripción jeroglífica y helénica paralela; una segunda piedra de Rosetta, en suma. Y de nuevo aparece allí, encerrado en su cartouche, el nombre de Ptolomeo. Pero también se hallaba nimbado un segundo grupo de inscripciones. Y Champollion, guiado por este nuevo grupo de inscripciones que aparece al pie del obelisco, supuso que contenía el nombre de Cleopatra. Otra vez la cosa nos parece muy sencilla. Mas cuando Champollion escribió, uno debajo del otro, los dos grupos de inscripciones según los nombres supuestos y siguiendo nuestra manera de escribir y comprobó que en el nombre de Cleopatra los signos 2, 4 y 5 concordaban con el 4, 3 y 1 del nombre de Ptolomeo, quedaba descubierta la clave para descifrar los jeroglíficos. ¿Solamente la clave para leer una escritura extraña? No. La clave para abrir todas las puertas del milenario Egipto, el país de los tres Imperios. Hoy día sabemos ya lo sumamente complicado que es el sistema jeroglífico de escritura. Pero en nuestros días el estudiante aprende como la cosa más natural lo que entonces era desconocido, lo que Champollion, basándose en este primer descubrimiento, fue logrando penosamente. Hoy ya conocemos los cambios que experimentó la escritura jeroglífica, sabemos de la evolución que convirtió los viejos jeroglíficos en una escritura «hierática», y luego en otra, aún más abreviada, más refinada, conocida como escritura «demótica». El investigador de la época de Champollion no veía aún esta evolución. El descubrimiento que le ayudaba a interpretar una inscripción no servía para descifrar otra. Lo mismo que el europeo de nuestros días es incapaz de leer un manuscrito trazado por un monje del siglo XII, aunque ya se empleaban los idiomas modernos, ya que esas complicadas iniciales miniadas del documento medieval, para el profano, ni siquiera parecen letras. Pues bien, de tal forma de escritura perteneciente a nuestro propio círculo de cultura, no estamos alejados ni siquiera mil años. De forma parecida, el sabio que dirigía su mirada a los jeroglíficos se veía ante un 71


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círculo de cultura extraño y contemplaba una escritura que durante tres mil años había experimentado toda clase de evoluciones y cambios. Hoy ya no hay dificultad alguna en distinguir entre «signos fonéticos», «signos de palabras» y «signos de ideas», con cuya división se ha conseguido el primer orden de catalogación entre los distintos valores de los signos y de las imágenes. Hoy día ya no causa extrañeza leer una inscripción de derecha a izquierda, otra de izquierda a derecha, y la tercera de arriba abajo; pues se sabe que todas éstas han sido maneras distintas de escribir en diferentes épocas. Rossellini en Italia, Leemans en los Países Bajos, De Rouge en Francia, Lepsius y Brugsch en Alemania fueron sumando conocimiento tras conocimiento. Llegaron a Europa diez mil papiros y nuevas inscripciones de tumbas, monumentos y templos. Y, por fin, todo se leyó con soltura. Como documento póstumo apareció, finalmente, la Grammaire Egyptienne de Champollion (París, 1836-1841), y después el primer intento de diccionario del antiguo egipcio. La explicación del idioma siguió el mismo proceso que el desciframiento de la escritura. Basándose en tales resultados e investigaciones, la ciencia logró dar el paso indispensable para escribir incluso en lenguaje jeroglífico. Resultado más ampuloso que útil. En el Egyptian Court del Palacio de Cristal, en Sydenham, los nombres de la reina Victoria y de su esposo Alberto aparecen escritos en grafía jeroglífica. En el patio del Museo Egipcio de Berlín campea la inscripción de su fundación en signos jeroglíficos. Y ya Lepsius fijó en la pirámide de Keops, en Gizeh, una placa que perpetuaba en jeroglíficos los nombres y títulos de Federico Guillermo IV, que había subvencionado la expedición. Por eso no creemos exagerado seguir la verdad del hombre que merece la gloria de haber hecho hablar a los monumentos, aunque no conociera más que por las inscripciones el país que estudiaba y que tanto le entusiasmó hasta los treinta y ocho años de edad; sigámosle, pues, ahora, en una de sus auténticas aventuras en Egipto. No siempre los investigadores tienen la suerte de ver confirmadas sus teorías por los hechos reales, objetivos. Frecuentemente, ni siquiera tienen ocasión de ver los lugares por los que su fantasía se preocupó durante decenas de años. Champollion no pudo añadir a sus grandes conquistas teóricas una actividad de excavador, pero pudo contemplar Egipto y ver confirmado con sus propios ojos lo que tantas veces había imaginado en sus estudios. Ya de joven, saliéndose de la pura afición de descifrador, trabajó en una cronología del antiguo Egipto y, sumando hipótesis, catalogó como pudo lo que creía necesario ordenar respecto al tiempo y al espacio: estatuas o inscripciones, a base de escasos puntos de referencia. Por fin realizó sus sueños y llegó al país de sus estudios, donde se encontró de manera parecida a la del zoólogo que con restos de huesos y fósiles hubiera llegado a modelar la figura de un dinosaurio y de pronto se viese transportado a aquellos remotos tiempos y tropezase realmente con uno de tales monstruos. La expedición de Champollion, que duró de julio de 1828 a diciembre de 1829, fue una carrera triunfal. Los representantes oficiales franceses son los únicos que no olvidan que Champollion fue considerado como reo de alta traición —el procedimiento legal en una «monarquía tolerante» había sido suspendido, mas no faltan las molestias por tal causa—, pero los indígenas afluyen en masa para ver y admirar a aquel hombre que «sabe leer lo escrito en las piedras antiguas». Champollion tiene que observar una severa disciplina para reunir, cada vez que los necesita, a los que toman parte en la expedición, que se realiza en los barcos Hator e Isis, nombres de dos amables dioses del país del Nilo. El entusiasmo de los indígenas contagia a la expedición, hasta tal extremo que los franceses llegan a cantar «La Marsellesa» y otras canciones revolucionarias ante el gobernador de Girge, Mohamed Bey. Pero los expedicionarios siguen trabajando y Champollion va de descubrimiento en descubrimiento, de confirmación en confirmación. En las canteras de Menfis reconoce y confirma a primera vista los trabajos de las distintas épocas; en Mit-Rahine descubre dos templos y una necrópolis completa; en Sakkara —donde varios 72


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años más tarde radicará el famoso centro de los hallazgos de Mariette— da con el nombre del rey Onnos y lo sitúa, cronológicamente, al instante y con gran acierto, en la época más antigua; en Tell-el-Amarna descubre que la construcción gigantesca que Jomard había designado como granero era en realidad el gran templo de la ciudad. Y por si todo ello fuera poco, luego tiene la satisfacción de ver confirmada una tesis por la que seis años antes se había burlado de él toda la comisión egipcia. Los barcos estaban anclados en Dendera. Sabemos que el templo de esta ciudad, uno de los más grandes de Egipto, fue edificado por los reyes de la XII dinastía, los gobernantes más poderosos del Imperio, Tutmosis III, el gran Ramsés y su sucesor; y después continuado por los Ptolomeos y los emperadores romanos Augusto y Nerva. En la puerta y en la muralla circundante intervinieron todavía Domiciano y Trajano. Pues bien, aquí habían llegado, el 25 de mayo de 1799, las tropas de Napoleón, tras una agotadora marcha a pie, y quedaron muy impresionados por el cuadro que se les ofrecía. Y aquí mismo, algunos meses antes, el general Desaix había interrumpido con sus tropas la persecución de los mamelucos, fascinado por la grandeza y magnificencia de un imperio desaparecido. ¡Qué difícil es imaginar una idea tan extraña en un general del siglo XX! Ante este templo se hallaba ahora Champollion, que conocía en todos sus detalles el relato, así como los dibujos y copias de las inscripciones por las muchas veces que de ello había hablado con Denon, el ayudante del general Desaix. Una noche de luna clara, brillante, meridional, egipcia, sus acompañantes le apremiaron, y los quince científicos de la expedición, con Champollion a la cabeza, fueron corriendo hacia el templo formando un grupo compacto «que un egipcio hubiera podido confundir con una tribu de beduinos y un europeo con un grupo de indígenas bien armados». L'Hôte, uno de los que tomaban parte en la aventura, nos cuenta lleno de emoción: «Siguiendo a capricho, recorrimos un bosque de palmeras, de aspecto fascinador a la luz de la luna. Luego caminamos por un campo con hierba muy crecida y penetramos en una zona de espinos y arbustos. ¿Volver? No, no queríamos. ¿Seguir adelante? No sabíamos cómo. Empezamos a gritar, pero sólo a lo lejos nos respondían los ladridos de los perros. Entonces, dormido tras un árbol, vimos a un fellah harapiento armado con un cayado y vestido solamente con unos trapos negros. Parecía un ser infernal. Champollion le denominó «una momia ambulante». Asustado y tembloroso, el fellah se levanta, temiendo que le azotemos... Todavía hemos de realizar una marcha de dos horas. Hasta que, por fin, se presenta ante nosotros el templo bañado por la luz de la luna, escena que nos embriaga de admiración... Durante el camino habíamos cantado para calmar nuestra impaciencia, pero aquí, al vernos ante el propileo iluminado por la luz celeste, ¡qué sensación! Pasado el pórtico, sostenido por unas columnas gigantescas, reinaba un silencio completo y el encanto misterioso producido por las sombras profundas mientras afuera nos cegaba la luz de la luna. Contraste extraño, maravilloso... »Luego, en el interior, encendimos una hoguera con hierba seca. Nuevo encanto, nuevas explosiones de entusiasmo. Aquello fue como un repentino delirio colectivo; era una fiebre, una locura, lo que nos embargó a todos. El éxtasis en que nos vimos sumidos es inenarrable... Esta escena, maravillosamente mágica, aquel embrujo, era realidad bajo el pórtico de "Dendera".» Veamos lo que nos dice Champollion, al que los demás llaman «maestro» y que, correspondiendo a tal rango, es en sus juicios hombre ponderado, aunque tras la sobriedad forzada de sus palabras se siente la emoción: «No intentaré descubrir la emoción que nos produjo, sobre todo, el pórtico del gran templo. Es posible medirlo, pero imposible dar una impresión del mismo. Constituye la perfección máxima de la unión de las nociones de gracia y de majestad. Permanecimos allí dos horas, durante las cuales, conducidos por nuestro guía indígena, recorrimos extáticos las salas e intentamos leer a la luz deslumbradora de la luna las inscripciones del exterior.» Era el primer gran templo egipcio bien conservado que veía Champollion, la 73


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realización de un anhelo tan soñado. Y lo anota aquella noche y al día siguiente demuestra con qué intensidad aquel hombre vivía ya en Egipto antes de ir allí, hasta qué punto iba preparado por su fantasía, por sus sueños y por sus pensamientos, que realmente nada le parecía nuevo. Todo era para él simple confirmación de hipótesis audaces antes enunciadas; por eso, insospechadamente, estaba en condiciones de aprovechar en sumo grado aquel estudio de los monumentos del país del Nilo. Para la mayoría de los acompañantes de Champollion, el gran templo, el pórtico, las columnas y las inscripciones no eran sino piedras y monumentos muertos. Para ellos, el extraño atavío que se habían puesto era sólo un disfraz, mientras que Champollion vivía en él. Todos tenían el pelo cortado a rape y se tocaban con turbantes gigantescos, vestían túnicas de tela con brocados de oro y babuchas amarillas. «Lo llevábamos bien y con gesto de gravedad», dice L'Hôte. Pero esta observación contiene cierta extrañeza por tal atuendo. En cambio, Champollion, que desde hacía años ya recibía, tanto en Grenoble como en París, el sobrenombre de «el egipcio», se mostró digno de él y se movía como un indígena, según lo atestiguaban todos sus acompañantes. No solamente descifraba e interpretaba, sino que concebía, tenía de pronto ideas de iluminado. Afirma ante la Comisión: «Este templo no es el de Isis, como se pretende, sino que es el de Hator, la diosa del amor, y mucho más antiguo de lo que se cree. La forma definitiva se la han dado, en efecto, los Ptolomeos, pero fue terminado por los romanos y esta antigüedad de dieciocho siglos no significa gran cosa en comparación con los treinta siglos anteriores en que ya se desarrollaba la historia de Egipto.» Y la grandiosa impresión que tuvo bajo la luna pálida no le impide ver que aquel edificio, si bien es una obra maestra de la arquitectura, se hallaba repleto de esculturas del peor estilo. «Que no lo tome a mal la Comisión —escribe—, pero los relieves de Dendera son detestables, y no podía ser de otro modo, ya que corresponden a una época decadente en que la escultura ya estaba maleada, mientras que la arquitectura, que por ser arte hierático no es tan susceptible de cambios, aún se mantenía digna de los dioses de Egipto y de la admiración de todos los siglos.» Tres años después Champollion fallece, cuando más falta podía hacer a la joven ciencia de la egiptología por él iniciada, y demasiado pronto para conocer su fama. Después de su muerte, algunos investigadores ingleses y alemanes publicaron libelos difamatorios, en los cuales con injusta obcecación atacan su sistema, a pesar de los resultados manifiestos por él logrados. Pero poco después le reivindicó brillantemente el alemán Richard Lepsius, que en el año 1866 halló el llamado «decreto de Canopo», obra bilingüe que confirma indiscutiblemente el método de Champollion. Por último, el francés Le Page-Renouf, en un discurso ante la Royal Society de Londres, en el año 1896, coloca a Champollion en el puesto que la ciencia y la cultura universal le deben. Habían transcurrido sesenta y cuatro años desde su fallecimiento. Champollion había revelado el secreto de la escritura egipcia. Ahora ya podían empezar su tarea el pico y la azada.

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Capítulo XII

«¡CUARENTA SIGLOS OS CONTEMPLAN!» Este libro sólo pretende dar una amplia visión de conjunto. Por eso vamos saltando de una cima a otra y no podemos dedicar bastante espacio a esa labor, propia de hormigas, de los eruditos, cuyo mérito ha sido no sólo ordenar y catalogar, sino también interpretar audazmente, hacer hipótesis creadoras y tener ideas fecundas. Los grandes descubrimientos realizados en Egipto en los decenios que siguieron al trabajo de Champollion van ligados a cuatro nombres que, por orden de importancia, según nuestro criterio, son: el italiano Belzoni, coleccionista; el alemán Lepsius, catalogador; el francés Mariette, conservador, y el inglés Petrie, famoso medidor e intérprete. Seguramente será provechoso para el porvenir que se vea un símbolo en el hecho de que ciudadanos de estas cuatro grandes naciones europeas hayan colaborado en la misma obra y que todos ellos buscaran una misma meta, unidos por el mismo anhelo de saber e investigar la verdad, al margen de toda otra consideración, y sólo en nuestro siglo, el que menos puede vanagloriarse de tales triunfos, ocurre que tal labor esté subordinada de nuevo a particularismos nacionales o políticos. «Uno de los hombres más notables en toda la historia de la egiptología», dice el arqueólogo Howard Carter, refiriéndose a Giovanni Battista Belzoni (1778-1823), «poco antes de llegar a Egipto, se había exhibido en un circo de Londres haciendo el número de fuerza». La observación de Carter se refiere más a la personalidad que al trabajo. De sobra sabemos que en la historia de la arqueología el outsider desempeña un papel importante. De todas formas, Belzoni es uno de los outsiders más extravagantes. De distinguida familia romana, pero nacido en Padua, estaba destinado a la carrera eclesiástica. Mas antes de tomar el hábito se vio mezclado en intrigas políticas y, en vez de entrar en una cárcel italiana, ya dispuesta a acogerle, escapó a Londres. Cuéntase cómo este «gigante italiano» y «hombre fuerte» atraía todas las noches a un nutrido grupo de espectadores alrededor de la pista del circo donde actuaba. Sin duda, entonces no sospechaba aún sus futuras ambiciones arqueológicas. Parece ser que luego estudió la carrera de ingeniero mecánico, aunque también es muy posible que se dedicara a ganarse la vida como simple charlatán. En 1815 lo hallamos pretendiendo introducir en Egipto una noria mecánica capaz de dar cuatro veces más de rendimiento que las rudimentarias norias indígenas. De todos modos debió ser muy hábil, pues consiguió el permiso para instalar su modelo nada menos que en el palacio de Mohamed Alí, el tirano más temido. Alí había comenzado su carrera siendo un simple albanés, miserable y pobre en extremo; luego traficó con café, se hizo militar y, por último, llegó a pachá y se hizo dueño de Egipto y de una parte de Siria y de Arabia, tierras todas dependientes del Imperio turco. Cuando Belzoni se acercó a él ostentaba el cargo de pachá, confirmado por la Sublime Puerta, y ocupaba el lugar del anterior gobernador turco, expulsado. Por dos veces aniquiló a las tropas inglesas y había ordenado una de las mayores matanzas conocidas en la Historia universal: reprimió una revuelta política de los mamelucos invitando a los cuatrocientos ochenta beys, con falsos pretextos, a una comida en El Cairo, donde los hizo asesinar a todos. Fuera de ésta y otras «proezas», Mohamed Alí, como se puede apreciar, era amigo del progreso, pero no quedó convencido con la noria de Belzoni. Éste, en cambio, mientras tanto, había recibido del suizo Burckhardt, que recorría África, una carta de presentación para el cónsul general británico en Egipto, Salt, y tan pronto como habló con el cónsul le prometió llevar «el colosal busto de Memnón» —la estatua de Ramsés II, ahora en el Museo Británico— de Luxor a Alejandría. Los cinco años siguientes los pasó ocupado en trabajos de coleccionista. Primeramente coleccionó para Salt, luego por su cuenta. Recogía todo cuanto se le presentaba, desde 75


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minúsculos escarabeos hasta obeliscos. Precisamente durante el traslado, un obelisco se les cayó al Nilo y él se las ingenió para sacarle de nuevo. Y toda aquella labor la realizaba en una época en la cual en Egipto, ya famoso como el más inmenso cementerio de antigüedades del mundo, saqueado sin orden ni concierto, nadie vacilaba en conquistar ese oro antiguo con métodos más arteros que los usados por los buscadores de oro que dos decenios más tarde invadieron California y Australia en su afán de conquista del oro natural. Allí no regían leyes, o no eran respetadas, y más de una vez las divergencias fueron decididas a tiros. En este ambiente no puede extrañarnos que la pasión de coleccionar, que únicamente tendía al objeto y no al conocimiento, destruía más que descubría, dañaba más que enriquecía la cultura. Tampoco Belzoni, quien, como sabemos por su breve bosquejo biográfico, a pesar de su vida anterior había tenido tiempo de adquirir conocimientos sobre la materia, reparaba demasiado en los medios para la consecución del objeto de sus deseos. Y más de una vez hizo saltar la tapa de los sarcófagos, ritualmente sellados, por el expeditivo procedimiento de un ariete. Con tal método, que hace erizar los cabellos a cualquier arqueólogo moderno, nos parecería incomprensible que una persona tan escrupulosa como Howard Carter pueda decir de Belzoni que se le debería tributar pleno reconocimiento por sus excavaciones «y por el método como las llevó a cabo» si no pensásemos que Belzoni era hijo de su época y que, además, hizo dos cosas dignas de todo reconocimiento. En ambas fue el primero y con ellas sentó los primeros eslabones de una cadena aún no interrumpida. En octubre de 1817 descubrió, en el valle de Biban-el-Muluk, cerca de Tebas, junto a otras, la tumba de Sethi I, antecesor del gran Ramsés, el vencedor de los libios, sirios e hititas. Aquella tumba medía cien metros. El sarcófago era magnífico, de alabastro, y hoy se halla en el Soane Museum de Londres. Mas el sarcófago estaba vacío desde hacía tres mil años y Belzoni no podía saber dónde paraba la momia, ni qué azarosos caminos había seguido. Con el descubrimiento de esta tumba comenzaron los importantes hallazgos del famoso Valle de los Reyes, cuyo punto culminante se alcanzaría solamente en nuestro siglo. Medio año más tarde, el día 2 de marzo de 1818, nuestro italiano, como aún se hace constar en una inscripción colocada sobre la entrada a la vista de todo visitante, abrió la segunda pirámide de Gizeh, la pirámide de Kefrén, y penetró hasta la cámara mortuoria. Con estas primeras investigaciones comenzó su ruta práctica la egiptología, la ciencia de las pirámides, de las edificaciones más poderosas del mundo antiguo. En medio de la oscuridad de la primitiva época egipcia, enmarcada por aquellas gigantescas masas geométricas, se proyectaron los primeros rasgos humanos. Belzoni no fue el primero que excavó en el Valle de los Reyes, ni tampoco el primero en buscar la puerta de entrada de una pirámide. Sin embargo, aunque le guiaba más el interés del oro que el de la ciencia, fue el primero que en los dos lugares, ante la cámara mortuoria y la pirámide, se preocupó de los problemas arqueológicos que aún hoy día, en los mismos lugares, se mantienen en pie sin resolver. Belzoni se trasladó en 1820 a Inglaterra y organizó una exposición en Londres, en el Egipcius Hall de Piccadilly, construido ocho años antes. El sarcófago de alabastro y un modelo de la tumba de Sethi I fueron los ejemplos de más categoría. Pocos años después, en un viaje de exploración a Tombuctú, falleció. Por su labor realizada, sin merecer que se le perdone la infantil tontería de perpetuar su nombre en el «Ramesseum» de Tebas, en el propio trono de Ramsés II, tontería que imitaron tantos otros Mr. Brown, Herrn Schmidt y Messieurs Blanc, «coleccionistas», para gran disgusto de los arqueólogos. Belzoni no fue más que un gran coleccionista. Para coronar su labor hacía falta un ordenador y clasificador. Y éste fue Lepsius. Alexander von Humboldt, viajero e investigador, fue quien sugirió al rey Federico Guillermo IV de Prusia —más fecundo en planes que en hazañas— que concediese los medios necesarios para una expedición cuyo director fue Richard Lepsius, que entonces 76


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contaba solamente treinta y tres años. La elección no podía ser más acertada. Lepsius, nacido en Naumburg en 1810, había estudiado Filología y se graduó a los veintitrés años. A los treinta y dos consiguió un puesto como profesor supernumerario en Berlín. Un año después, tras una preparación de dos años, emprendió el viaje. Se había calculado que la expedición duraría tres años, de 1843 a 1846, ya que para ello se contaba con lo que hasta entonces no había dispuesto ninguna otra expedición: ¡tiempo! No era la única preocupación el lograr un botín rápido, sino también explorar, comprobar e iniciar excavaciones allí donde se atisbara el éxito. Así, sólo en Menfis se ocuparon seis meses, y en Tebas siete. Si pensamos que en nuestro siglo se emplearon en una sola tumba, la de Tutankamón, varios años, nos parece escaso el tiempo que Lepsius destinaba a unas zonas tan enormes de ruinas; pero entonces el tiempo contaba mucho. Los primeros éxitos que Lepsius logró tuvieron como consecuencia el descubrimiento del Imperio Antiguo en numerosos monumentos. (Llámase Imperio Antiguo al período primitivo de Egipto que se extiende aproximadamente desde el año 2900 hasta el 2270 a. de J. C., época de los faraones constructores de pirámides.) Lepsius halló huellas y restos de treinta pirámides hasta entonces desconocidas, con lo cual el número de ellas se elevó a sesenta y siete. A ello se debe añadir una clase de tumbas hasta entonces completamente ignoradas, las llamadas mastabas (cámaras mortuorias en forma de diván, mastaba) de los nobles del Imperio Antiguo, ciento treinta de las cuales fueron examinadas y reconocidas por Lepsius. En Tell-el-Amarna dio con la figura del gran reformador religioso Amenofis IV. Y fue el primero en efectuar mediciones en el famoso Valle de los Reyes. Los relieves de las paredes de los templos, las innumerables inscripciones, en especial los abundantes cartouches con nombres de reyes, fueron calcados o copiados. Investigó en las fechas y llegó a calcular hasta el cuarto milenio antes de Jesucristo, según él creía, pues hoy sabemos que era hasta el tercero. Fue también el primero que ordenó cuanto veía y el que vio la historia egipcia, con clara sinopsis de su evolución, allí donde otros investigadores sólo habían visto confusos campos de ruinas. Fruto de tal expedición fueron los tesoros del Museo Egipcio de Berlín; así como resultado del estudio de sus notas fue el gran número de publicaciones que aparecieron y que dieron principio con la lujosa obra en doce tomos —nieta de la famosa Description— sobre los «Monumentos de Egipto y Etiopía» e incluso unos estudios especiales sobre los problemas más dispares. Cuando falleció, en 1884, a los setenta y cuatro años de edad, su biógrafo, el alemán Georg Ebers, egiptólogo tan excelente como mal escritor, cuyas obras sobre el reino de los faraones, «Uarda» y «Una princesa egipcia», eran, todavía a fines de siglo, imprescindibles en toda biblioteca colectiva o juvenil, podía decir muy justamente que Richard Lepsius había sido el verdadero fundador de la moderna egiptología científica. Dos publicaciones suyas son las que más aseguran este puesto al gran coordinador ante la posteridad. Se trata de la «Cronología de Egipto», publicada en Berlín en 1849, y «El libro de los reyes egipcios», que apareció un año después, también en Berlín. Egipto no tenía, en la forma que nosotros poseemos, un punto de partida del cual arrancara su cronología, y también carecía de un sentido histórico como el nuestro. Únicamente la creencia en el progreso indefinido, propia del siglo pasado, que se creía en la cúspide de todos los tiempos, podía ver en ello la prueba de un primitivo sentido histórico. Oswald Spengler fue quien primero vio en aquella «falta» una característica concepción del mundo, un concepto del tiempo propio de los pueblos primitivos, que únicamente era «distinta» de la nuestra. Donde falta la cronología, falta la Historia. Por eso no hay historiadores egipcios propiamente dichos, sino sólo cronistas, autores de anales incompletos con alusiones al pasado, pero en cuanto a rigor histórico no mucho más fieles a la verdad que los juglares que transmitían en sus cantares nuestras leyendas y tradiciones. Imaginemos por un instante que hemos de restablecer la cronología de la historia occidental por las inscripciones de nuestros 77


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edificios públicos, por los textos de los Padres de la Iglesia y por los cuentos de los hermanos Grimm. Pues bien, análoga era la tarea con que se enfrentaban los arqueólogos en sus primeros ensayos de reconstruir la cronología egipcia. Veamos, con algún detalle breve y ameno, esta labor de reconstrucción cronológica, pues nos da ejemplo de la inteligencia con que se aprovecharon todos los puntos de referencia suministrados por la arqueología y cómo se consiguió desentrañar la maraña de los cuatro mil años. Gracias a lo cual hoy la conocemos más exactamente que los griegos, por ejemplo; mucho más, desde luego, que Heródoto, que recorrió Egipto hace casi dos mil quinientos años. Para no insistir en la cuestión, digamos de una vez que hoy ya conocemos las fechas con más certeza que Lepsius en el año 1849 y, naturalmente, mejor que sus antecesores. Aunque todas las fuentes egipcias debían ser recogidas con prudencia, fue, no obstante, el escrito de un sacerdote egipcio el que sirvió para fijar los primeros puntos de referencia: Manetón de Sebennytos, que alrededor del año 300 a. de J. C., bajo el reinado de los primeros Ptolomeos —es decir, poco después de la muerte de Alejandro Magno—, redactó ya en lengua griega una historia de su país titulada «Los hechos memorables de los egipcios». Tal obra no se ha conservado en su totalidad y la conocemos sólo por los resúmenes de Julio Africano, Eusebio y Flavio Josefo. Manetón dividía la larga lista de los faraones por él conocidos en treinta dinastías, división que nosotros hemos seguido y que hoy día aún se emplea, aunque se saben las causas de los errores de Manetón. Un moderno historiador de Egipto, el americano J. H. Breasted, dice del libro de Manetón que «dicha obra no es más que una colección de cuentos populares infantiles». Para enjuiciar opinión tan severa hemos de pensar que Manetón, a falta de todo precedente, y al enfrentarse con tres mil años, se halla aproximadamente en la misma situación que cualquier historiador moderno griego que hoy día, y sirviéndose sólo de las tradiciones nacionales, tuviese que esbozar la historia de la antigua Grecia y de la guerra de Troya. La lista de Manetón fue durante muchos años el único punto de referencia para los arqueólogos. Digamos incidentalmente que el término Arqueología engloba genéricamente a todas las ciencias que se ocupan en lo antiguo. Pues bien, la riqueza de los monumentos e inscripciones egipcios pronto hizo necesario un estudio especial, motivo por el cual desde Lepsius se habla de Egiptología, exactamente igual que más recientemente nos hemos acostumbrado a emplear el término Asiriología para referirnos al estudio arqueológico dedicado al país de los asirios. Hasta qué punto los eruditos occidentales, en el transcurso del tiempo, se fueron alejando de Manetón y de sus cronologías nos lo revela el párrafo siguiente, donde se intenta precisar la fecha en que el rey Menes efectuó la primera unión de Egipto, es decir, la fecha dinástica más antigua con que empieza la historia de Egipto propiamente dicha. Para Champollion dicha fecha es 5867, naturalmente, antes de Jesucristo; Lesueur, 5770; Bökh, 5702; Unger, 5613; Mariette, 5004; Brugsch, 4455; Lauth, 4157; Chabas 4000; Lepsius, 3892; Bunsen, 3623; Ed. Meyer, 3180; Wilkinson, 2320, y para Palmer, 2225. En los tiempos más recientes se retrocede un tanto en el pasado. Breasted señala la fecha de Menes en 3400; el alemán Georg Steindorff, en 3200, y las investigaciones más modernas hacia el año 2900. Evidentemente, cuanto más se retrocedía en el pasado tanto más difícil era señalar fechas. Para el período histórico reciente, es decir, para el denominado Imperio Nuevo y la llamada «época tardía», que ya había terminado en tiempos de César y Cleopatra, se podían aprovechar fechas comparativas con otras de la historia asiriobabilónica, de la persa, la hebrea y la griega. En 1859, Lepsius ya habló «sobre algunos puntos de contacto de las cronologías egipcia, griega y romana». Para un pasado más lejano se hallaron de repente nuevas posibilidades de comparación y comprobación cuando en 1843 se pudo trasladar la llamada «placa real de Karnak» a la Biblioteca Nacional de París; dicha placa contiene un lista de los reyes egipcios desde la época más antigua hasta la XVIII dinastía. Y en el Museo Egipcio de El Cairo podemos contemplar hoy día las «placas reales de Sakara» encontradas en una tumba, las cuales en una 78


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parte contienen un himno a Osiris, el dios de los infiernos, y en la otra la oración del escriba Tunri dirigida a cincuenta y ocho reyes enumerados en dos columnas, encabezadas por Miebis y terminadas por Ramsés el Grande. Más famosa y más importante aún para la egiptología es, sin embargo, la «lista real de Ábidos». En una galería del templo de Sethi I vemos a este faraón y, junto a él, aún como príncipe heredero, a Ramsés II. Ambos se hallan en actitud de venerar a sus antepasados y el primero mueve un incensario. Pues bien, de estos antepasados reales se citan setenta y seis nombres, en dos columnas. Se ven también dibujados gran cantidad de panes, cerveza, terneras, carne de oca, incienso y objetos rituales indispensables en la ceremonia de los sacrificios. Naturalmente, esta relación ofrecía grandes posibilidades de comparación, ya que era posible comparar el orden de la serie. Pero los datos no quedaban aún establecidos por orden cronológico. A pesar de ello, diseminadas por varias partes, llegaban indicaciones concretas sobre la duración del reinado de ciertos faraones; otras, sobre la duración de tal o cual campaña bélica o sobre el tiempo empleado en la construcción de un templo; esto y la llamada «adición de la duración mínima» del gobierno de cada uno de los reyes, daba la armazón de la Historia egipcia. Las primeras fechas indiscutibles, sin embargo, se obtuvieron con algo más viejo que el remotísimo Egipto, más antiguo que la historia humana, más antiguo que el hombre: el curso de los astros. Los egipcios compusieron un calendario anual que desde la más remota antigüedad emplearon para calcular de antemano las crecidas del Nilo, de las cuales dependía la existencia del país, único calendario algo aprovechable de la Antigüedad, pero no el primero como veremos más tarde, aunque fue introducido ya en el año 4241 a. de J. C., según ha comprobado el alemán Eduard Meyer. Este calendario sirvió de base para el calendario juliano, introducido en Roma en el año 46 a. de J. C. y por el que se rigió todo el Occidente hasta el año 1582 de nuestra era, en que fue substituido por el gregoriano. Los arqueólogos pedían ayuda a los matemáticos y a los astrónomos. Les dieron textos antiguos, inscripciones traducidas, alusiones jeroglíficas a los fenómenos del cielo y al curso de los astros, que, afortunadamente, no faltaban. Y según los datos sobre la salida de Sirio — el día primero del mes thout, o sea el 19 de julio, en que empezaba el año, coincidía con la salida de Sirio—, se logró fijar el comienzo de la XVIII dinastía con bastante exactitud, dándole la fecha de 1580 a. de J. C., e igualmente el principio de la XII, que coincidía con el año 2000, con un error posible no mayor de tres o cuatro años. Ya se tenían algunos puntos fijos en los que era posible apoyar las cifras de los años de reinado de gran número de faraones. Entonces se advirtió que la duración atribuida por Manetón a ciertas dinastías era excesivamente larga; y hoy día sabemos de fijo que con frecuencia se equivocó en cantidad doble de la realidad. Y así, esta columna vertebral de los tres milenios y con la cronología de este modo lograda por Lepsius, ya podía intentarse el esbozo de la historia de Egipto. Para mejor comprender las cosas damos un breve resumen de la historia del país del Nilo. Añadamos incidentalmente que la mejor historia de Egipto es aún hoy día A History of Egypt, del americano J. H. Breasted. La civilización egipcia es la civilización del río. Cuando aparecieron las primeras manifestaciones de vida política surgió, en el delta del Nilo, el Reino del Norte, y entre Menfis (El Cairo) y la primera catarata del río, el Reino del Sur. La historia de Egipto propiamente dicha empieza con la unión de ambos reinos, que tuvo efecto aproximadamente en 2900 a. de J. C. bajo el rey Menes, con el cual comienza la primera dinastía. La serie de dinastías que se sucedieron, para que podamos tener una visión más clara, se han reunido en tres grupos mayores, denominados Imperios. Las fechas, sobre todo las que se refieren a la primera época, son todavía hoy inexactas y al principio de la historia egipcia 79


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pueden tener un error de hasta un siglo. En las fechas y en la división hasta el Imperio Nuevo seguimos a Georg Steindorff. Luego seguimos una división adaptada a la finalidad de esta obra, pero en las fechas de las dinastías seguimos al mismo autor.

EL IMPERIO ANTIGUO (2900-2270 A. DE J. C.) Comprende desde la I hasta la VI dinastías. Es la época del esperanzado despertar de la cultura que se forja sus primeras normas, su religión, su escritura y su primer lenguaje artístico. Es la época de los constructores de las pirámides de Gizeh, dé los reyes Keops, Kefrén y Micerino, los tres de la IV dinastía. PRIMER PERÍODO INTERMEDIO (2270-2100 A. DE J. C.) Se inicia con el catastrófico derrumbamiento del Imperio Antiguo y debe ser considerada como época de transición hacia una especie de feudalismo, a la vez que se mantiene en pie un Imperio ficticio en Menfis. Este período intermedio comprende desde la VII hasta la X dinastías y durante él reinaron más de treinta reyes. EL IMPERIO MEDIO (2100-1700 A. DE J. C.) La evolución del Imperio Medio se halla determinada por el hecho de que los príncipes tebanos derrotaron a los reyes de Heracleópolis y unieron de nuevo al país. Comprende desde la XI hasta la XIII dinastías, y constituye una época de esplendor cultural cuyos destacados monumentos arquitectónicos marcan la huella de cuatro soberanos de nombre Amenemhet y tres de nombre Sesostris. SEGUNDO PERÍODO INTERMEDIO (1700-1555 A. DE J. C.) Egipto se halla bajo el dominio de los hicsos, y abarca desde la XIV hasta la XVI dinastías. Un pueblo semita, los hicsos o «reyes pastores», invade el país del Nilo, lo conquista, lo domina durante un siglo, pero finalmente se ve expulsado por un príncipe tebano de la XVII dinastía. Se ha supuesto relacionada con esta expulsión de los hicsos la leyenda bíblica de la salida de los israelitas de Egipto; pero esta tesis está hoy desechada. EL IMPERIO NUEVO (1555-1090 A. DE J. C.) Representa la época de apogeo político, del faraonismo «cesáreo», desde la XVIII hasta la XX dinastías. Las conquistas de Tutmosis III establecen las vitales comunicaciones con el Asia Menor, pueblos extranjeros quedan sojuzgados y sometidos a pagar tributos, por lo que el país recibe riquezas inmensas. Se reconstruyen numerosos palacios. Amenofis III inicia relaciones con los reyes de Babilonia y Asiria. Su sucesor, Amenofis IV —cuya esposa es la famosa Nefertiti—, es el gran reformador religioso, que en lugar de la antigua religión introduce el culto al Sol y desde entonces se hace llamar Eknatón. En las arenas del desierto funda una nueva capital; después de Tebas surge la nueva corte, que es todo un foco de cultura: aquel «versales» se llama Tell-el-Amarna. Pero la nueva religión no sobrevive al rey, a cuya muerte sucumbe en medio de cruentas guerras civiles. El yerno de Amenofis, Tutankamón, traslada de nuevo la corte a Tebas. 80


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La cima del poderío político la alcanza sin embargo Egipto con los príncipes de la XIX dinastía. Ramsés II, más tarde denominado «el Grande», gobierna sesenta y seis años, en el transcurso de los cuales deja la impronta de su esplendor en monumentos arquitectónicos colosales erigidos en Abu-Simbel, en Karnak, en Luxor, en el «Ramesseum», en Abidos y en Menfis. Después de su muerte se produce la anarquía. Ramsés III establece la paz y el orden durante un reinado de veintiún años, tras los cuales Egipto se ve de nuevo bajo el régimen de los sacerdotes de Amón, cada vez más prepotentes. TERCER PERÍODO INTERMEDIO (1090-712 A. DE J. C.) Alternan varias épocas de prosperidad y de gran decadencia. De los reyes de la XXI hasta la XXIV dinastías nos interesa Sesonkis I, conquistador de Jerusalén, que saqueó el templo de Salomón. Bajo la XXIV dinastía, Egipto quedó a veces totalmente convertido en posesión etíope. LA ÉPOCA TARDÍA (712-525 A. DE J C.) Bajo la XXV dinastía, Egipto es conquistado por los asirios mandados por Asarhadón. La XXVI dinastía logra otra vez unificar Egipto, pero sin Etiopía. Las comunicaciones con Grecia reaniman el tráfico, el comercio y la cultura. El último rey de la dinastía, Psamético III, es derrotado por el rey persa Cambises cerca de Pelusio, con lo cual Egipto pasa a ser una simple provincia persa. La historia egipcia propiamente dicha, es decir, la evolución de una cultura independiente característica, termina en el año 525.

EL DOMINIO PERSA (525-332 A. DE J. C.) La dominación persa iniciada por Cambises, Darío I y Jerjes I se ve fortalecida con Darío II. La cultura egipcia vive, en esta época, de las tradiciones. El rico país del Nilo no es más que «botín de los pueblos fuertes».

PERÍODO GRECORROMANO (DE 332 A. DE J. C. HASTA 638 DE NUESTRA ERA) En 332, Alejandro Magno conquistó Egipto y fundó Alejandría, que se convirtió en el centro de la cultura helenística. Mas el Imperio de Alejandro se derrumba pronto y Ptolomeo II devuelve a Egipto su soberanía política como país independiente. En los dos siglos que preceden al nacimiento de Jesucristo se suspenden las querellas dinásticas de los Ptolomeos. Egipto va cayendo lentamente bajo la influencia de Roma, y con los siguientes faraones sólo se mantiene la ficción de un Estado nacional, ya que en realidad Egipto es una provincia romana, una colonia explotada, el granero del Imperio. El cristianismo penetra pronto en Egipto. A partir del año 640 después de Jesucristo surge una nueva dependencia, siendo Egipto una comarca del Imperio árabe de los califas; más tarde del Imperio turco, y sólo por la campaña de conquista de Napoleón se ve de nuevo ligado a la historia de Europa. En el año 1850, Auguste Mariette, joven arqueólogo francés de unos treinta años, subía ansioso a la Ciudadela de El Cairo, Recién desembarcado en Egipto, deseaba gozar inmediatamente de la vista sobre la ciudad tantas veces recomendada a los extranjeros; pero él 81


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no miraba una urbe, sino que contemplaba un reino; su visión era la de un hombre bien preparado culturalmente, y más allá de la barroca labor arquitectónica de los innumerables minaretes, veía él las siluetas de los monumentos inmensos que bordeaban el desierto occidental, percibiendo allí el latir de mundos pasados. Le había llevado a tal lugar una comisión urgente; mas la contemplación de aquel espectáculo decidió su destino. Mariette nació en Boulogne en el año 1821. De joven se había dedicado ya a la egiptología; en 1849 fue nombrado asistente en el Museo del Louvre, de París, y entonces le encargaron la compra de unos papiros en El Cairo. Llegó a Egipto, vio el saqueo de antigüedades que allí se realizaba, y al poco tiempo ya no le interesó seguir regateando con los vendedores de antigüedades, sino dar comienzo a una actividad con la que pudiese ayudar a la definitiva conservación de aquellos tesoros. Mariette vio que Egipto, sin sospecharlo, organizaba un fabuloso saldo de antigüedades, vendiendo a bajo precio cosas de muchísimo valor. Hombres de ciencia y turistas, excavadores y todos cuantos por cualquier contingencia pisaban territorio egipcio, parecían poseídos por el deseo de «coleccionar antigüedades», es decir, de saquear edificios antiguos y llevarse las joyas del país. Y los indígenas les ayudaban en tal tarea. Los obreros que trabajaban con los arqueólogos hacían desaparecer todos los pequeños objetos y los vendían a los extranjeros, que les parecían tan «locos» como para dar por aquello nada menos que monedas de oro puro. Y además de esto, se destruía sin reparo; siempre importaba más el éxito material que el científico. A pesar del ejemplo de Lepsius, volvían a reinar aquellos métodos tan en boga en tiempos de Belzoni. Mariette, que se vio invitado por todos sólo para investigar y cavar, reconoció en seguida que para el porvenir de la ciencia arqueológica había algo más importante: la conservación de lo hallado. Cuando decidió permanecer para siempre en Egipto, el único lugar donde se podían proteger y garantizar los tesoros, no soñaba en sus futuros triunfos ni sospechaba que pasados unos años lograría la formación del más grande museo egiptológico del mundo. Pero antes de ser el gran conservador y creador de la vigilancia de los tesoros arqueológicos, Mariette fue también el tercero de los cuatro grandes egiptólogos del siglo pasado, que hemos citado antes, y adquirió fama como descubridor. No llevaba mucho tiempo en Egipto cuando le llamó la atención un hecho extraño. En algunos jardines particulares de los altos dignatarios, así como ante los templos de construcción reciente, tanto en Alejandría como en El Cairo y en Gizeh, había expuestas numerosas esfinges de piedra de una semejanza sorprendente, exactamente lo mismo que las antiguas estatuas griegas en los lujosos jardines de los príncipes del Renacimiento. Mariette fue el primero en formularse esta pregunta: ¿De dónde venían esas esfinges? ¿De dónde habían sido sacadas? El azar desempeña un papel importante en todos los descubrimientos. Cuando Mariette caminaba por las ruinas de Sakkara, a la vista de la gran pirámide escalonada, halló una esfinge de la que emergía de la arena sólo la cabeza. Mariette no fue el primero en observarla, pero sí en descubrir la semejanza de esta esfinge con las de El Cairo y de Alejandría. Y cuando encontró una inscripción que llevaba una invocación a Apis, el buey sagrado de Menfis, asoció todo lo leído, lo oído y lo visto, completando así su fantasía el marco del paisaje misterioso, olvidado, de cuya pasada existencia se tenía una ligera noción, pero cuyo lugar exacto de emplazamiento nadie sabía. Tomó a su servicio algunos árabes, él mismo empuñó el pico y descubrió nada menos que ciento cuarenta esfinges. Igualmente halló la parte esencial del conjunto de la antigua Sakkara, tanto lo descubierto como lo enterrado bajo la arena, y el llamado Serapeum, en su forma latina, o Serapeion, en la griega, por constituir un conjunto de varios templos en honor del dios Serapis. También bajo la arena, la hilera de esfinges comunicaba dos templos, Y cuando Mariette dio con ellos, además de las esfinges bien conservadas, había un sinfín de 82


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basamentos de otras cuyos «hombres leones» fueron robados al no cubrirlos la arena que constantemente, antaño como hoy, se va depositando sobre toda la extensión de la comarca. Encontró otra cosa a la que se había aludido en relación con las hileras de esfinges: ¡las tumbas de Apis, el buey sagrado! Descubrimiento que nos permite apreciar claramente algunas formas particulares del culto de los egipcios. Como toda ceremonia religiosa extraña a nuestra mentalidad, nos parece terrible; y a los antiguos griegos les parecía tan extraña y terrible como a nosotros, pues en sus relatos de viaje se limitan a decir que es algo desacostumbrado, extravagante. Mucho más tarde, los dioses de los egipcios adoptaron forma de simples mortales. Al principio, aparecían encarnados, para la conciencia religiosa de los antiguos, bajo la forma simbólica de plantas y animales. La diosa Hator «pervivía» en el sicómoro, el dios Nefertem en la flor de loto, la diosa Neit era venerada como escudo, en el cual aparecían dos flechas clavadas en forma de cruz. Pero la divinidad se manifestaba especialmente bajo la forma de seres irracionales. El dios Chnum era un macho cabrío; el dios Horus, un halcón; Tut, un ibis; Sucos, un cocodrilo; la diosa de Bubastis, un gato; la de Buto, una serpiente. Al lado de estos dioses presentados en forma animal, se veneraba también al animal mismo, cuando se distinguían en él ciertas características. Y el más conocido, al que se atribuía el culto más solemne, era Apis, el buey sagrado de Menfis, al cual los egipcios creían «servidor del dios Ptah». A este venerado animal lo tenían en el mismo templo y los sacerdotes lo cuidaban. Cuando moría, era embalsamado, se le dedicaban solemnes ceremonias y otro buey de las mismas características ocupaba su puesto. Surgían cementerios, dignos de la memoria de dioses y de reyes. Las sepulturas de gatos de Bubastis y Beni Hassan forman parte de estos cementerios de animales; y lo mismo las de cocodrilos de Ombos, las de ibis de Ashmunen y las de machos cabríos de Elefantina. Eran cultos extendidos por todo el país que en el transcurso de la historia egipcia sufrieron innumerables transformaciones, iban ligados al lugar, y tan pronto tomaban un gran impulso como quedaban olvidados durante siglos enteros. Si a nosotros esto nos parece demasiado extraño, e incluso acaso nos haga reír, imaginemos que a quienes pertenezcan a un círculo cultural distinto al nuestro seguramente les parecerán absurdas muchas de nuestras costumbres. ¡Mariette se encontraba en el mismo cementerio del sagrado buey Apis! Lo mismo que en las tumbas de los nobles, también allí, en la entrada, había una capilla. Un pozo oblicuo conducía desde allí a las tumbas, y en éstas, desde la época de Ramsés el Grande, reposaban todos los bueyes Apis. Un pasillo de unos cien metros de longitud conducía a las cámaras mortuorias. Otros trabajos de ampliación que se sucedieron hasta la época de los Ptolomeos extendieron estos pasillos hasta los trescientos cincuenta metros. Bajo la luz oscilante de las antorchas, seguido por los obreros, que apenas se atrevían a hablar en voz baja, Mariette iba recorriendo una cámara mortuoria tras otra. Los sarcófagos de piedra, donde reposaban los bueyes, eran de duro granito negro y encarnado, todos ellos de una sola pieza bien pulida, y medían más de tres metros de altura, con una anchura de más de dos metros y una longitud no inferior a los cuatro metros. Se ha calculado que el peso de estos bloques sería de unos 65.000 kilogramos. Muchos sarcófagos presentaban señales de haber sido violados. Mariette y sus sucesores sólo hallaron dos intactos y que contenían joyas. Los demás habían sido saqueados. ¿Cuándo? Nadie lo sabe. ¿Por quién? Los ladrones no dejan su nombre. La rapiña humana, más devastadora que la misma arena, era lo que todos los egiptólogos, a su pesar y con impotente rabia, tenían que comprobar cada vez que un descubrimiento premiaba sus trabajos. La arena eternamente errante que cubría templos, tumbas y ciudades enteras, borraba también todas las huellas. Mariette se vio sumido en el oscuro terreno de los cultos olvidados. No podemos hablar más detenidamente de sus excavaciones e investigaciones en Edfu, Karnak y Der-el83


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Bahari. Todo ello le permitió echar una mirada a la vida cotidiana tan rica y brillante de los antiguos egipcios. Hoy día, el turista que llega hasta las tumbas de los bueyes descansa en la terraza de la Casa de Mariette, a la derecha de la pirámide escalonada, mientras que a su izquierda queda el Serapeum, y allí sorbe una taza de café turco y los charlatanes guías le preparan para admirar el mundo de imágenes que allí le aguarda. No muy alejado del Serapeum, Mariette descubrió la tumba del gran funcionario de la corte y latifundista Ti. En las tumbas de los bueyes sé trabajó por última vez en la época de los Ptolomeos, y luego fueron interrumpidos los trabajos de modo tan súbito que un sarcófago negro, inmenso, se quedó justamente en la entrada sin ser transportado a su lugar. El sarcófago del rico Ti era antiquísimo y estaba ya terminado cuando en 2600 a. de J. C. los reyes Keops, Kefrén y Micerino acabaron de construir sus pirámides. Esta tumba, residencia de la muerte, tenía una variedad de decoración de que carecían los demás monumentos anteriores. Mariette, que ya sabía bastante sobre las costumbres funerarias de los antiguos egipcios, esperaba hallar también en ésta, además de joyas y toda clase de objetos de uso cotidiano, muchas esculturas y relieves narrativos. Pero cuanto vio en las salas y pasillos superaba con mucho a todo lo que hasta entonces había encontrado respecto a representación detallada de la vida cotidiana. Al opulento señor Ti le interesaba mucho saberse rodeado, incluso después de la muerte, de todo lo que realmente le acompañaba en su vida, en el trato comercial y en el ajetreo cotidiano. Bien es verdad que él mismo se ve, en el centro de todas las representaciones, tres o cuatro veces más grande que sus esclavos y el pueblo, haciendo destacar así en proporciones físicas, su gran poder y significación respecto a los inferiores y desheredados de la fortuna. Pero en las primeras pinturas murales tan estilizadas y lineales lo que interesa son los detalles, y así, en los relieves, no solamente vemos el ocio de los ricos, sino la preparación del lino, la actividad de los segadores, gentes que conducen asnos; trilladores y demás trabajadores en las faenas de la recolección; vemos también una representación de todas las fases de la construcción de barcos, hace cuatro milenios y medio; la tala de los árboles, el trabajo de las planchas, el manejo de la azuela, de la apisonadora y de la palanca. Distinguimos muy claramente las herramientas, y vemos que conocían la sierra, el hacha e incluso el taladro. Vemos también a fundidores de oro, y sabemos del trabajo en los hornos, donde a temperaturas muy altas se soplaba el vidrio; también vemos a escultores y a picapedreros, y a curtidores trabajando las pieles. Pero también hallamos, y esta escena se repite siempre, el gran poder que ejercía un funcionario de la importancia del señor Ti. Los alcaldes de los pueblos, que vienen a liquidar con él las cuentas, son arrastrados y, ante su casa, les aprietan el cuello de manera violenta y terrible. Interminables filas de campesinos le traen donativos; muchos criados le llevan animales para el sacrificio y vemos cómo los matan. Tales pinturas entran de tal modo en todos los detalles que nos permiten reconocer la habilidad del jifero para sacrificar los toros hace cuarenta y cinco siglos. Y sobre todo, podemos estudiar la vida particular del señor Ti como si por una ventana contemplásemos su propia casa. El señor Ti en la mesa, el señor Ti con su esposa, con su familia, el señor Ti cuando va a cazar aves, el señor Ti de viaje por el Delta, el señor Ti —y éste es uno de los relieves más hermosos— en una excursión por la espesura de un bosque de papiros. El señor Ti está de pie, en una barca que se desliza por el agua, mientras los remeros atados se inclinan sudorosos. Arriba, en la espesura de las copas, vuelan los pájaros. El agua en la cual se boga está llena de peces y otros animales del Nilo. Una barca se adelanta. La tripulación lanza arpones contra las nucas grasientas de los rinocerontes, uno de los cuales muerde a un cocodrilo. Esta representación, a pesar de lo cerrado de la composición y de la claridad y seguridad de sus líneas, oculta un hecho terrible para nosotros, hombres del siglo XX: el señor Ti no solamente anda por la espesura de los bosques de papiros, sino que 84


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continúa abriéndose paso por la más cruda realidad de la vida. En la época de Mariette, el valor inestimable de estas pinturas no residía en lo artístico, sino en el hecho de consistir en trabajos que delataban los detalles más íntimos de la vida cotidiana de los antiguos egipcios, porque no solamente nos enseñan lo que hacían, sino también cómo lo hacían. Gracias a ellas conocemos la característica de tales trabajos cuidadosamente ejecutados, aunque con medios muy elementales y rudimentarios en cuanto al procedimiento técnico empleado para vencer las dificultades materiales. Allí todo se hacía recurriendo a ingente cantidad de esclavos, y así, teniendo en cuenta estos métodos, nos parece más sorprendente que aquellos hombres llegaran a construir las pirámides. Pero en la época de Mariette aquello parecía sumamente enigmático. Estos métodos de trabajo son los que vemos no solamente en la tumba de Ti, sino también en la de Ptahhotep, alto dignatario, e igualmente en la de Mereruka, descubierta cuarenta años después, todas ellas situadas cerca del Serapeum. Algunos decenios más tarde aún se exponían en las columnas de la Prensa, en la literatura profesional y en los relatos de viajes, las más fantásticas hipótesis imaginadas por Mariette sobre los procedimientos secretos que los egipcios podrían haber empleado para construir sus ciclópeos edificios. Este enigma, que no encerraba ningún misterio, lo resolvería definitivamente un hombre que, cuando Mariette excavaba en el Serapeum, acababa de nacer en Londres. Ocho años después de aquel día en que Mariette echó su primera mirada, desde la ciudadela de El Cairo, sobre el antiguo Egipto, ocho años en que viera por todas partes durante sus excavaciones la gran liquidación de antigüedades egipcias que se practicaba, aquel hombre llegado al país del Nilo para comprar papiros logró lo que parecía su tarea fundamental: fundó en Bulak el Museo Egipcio, y, poco después, el virrey le nombró director de la «Administración de Antigüedades egipcias» e inspector supremo de todas las excavaciones. El museo fue trasladado en 1891 a Gizeh, y en 1902 asentaba su sede definitiva en El Cairo, cerca del gran puente del Nilo, construido por Dourgnon a fines de siglo en un estilo arcaizante muy bien logrado. El museo no era sólo una colección; era también un departamento de intervención. Todo cuanto a partir de entonces se descubría en Egipto, se encontraba por azar, o como resultado de excavaciones realizadas según un plan, pertenecía al Museo, a excepción de algunos ejemplares sueltos que se cedían a los excavadores serios, arqueólogos y hombres de ciencia de toda clase, a manera de gratificación honorífica. Así, Mariette logró interrumpir aquella almoneda, aquel saqueo de antigüedades, y él, francés de nacionalidad, conservó para Egipto lo que según la ley natural tenía que pertenecerle. Egipto, agradecido, le erigió un monumento en los jardines que se hallan ante el Museo, llevó allí su cadáver y lo enterró en un bello sarcófago de mármol. Su obra creció al cundir su ejemplo. Sus sucesores, los directores Grébaut, Morgan Loret y especialmente Gastón Maspero, organizaron todos los años expediciones arqueológicas. Con Maspero, el Museo se vio envuelto de un incidente criminal muy comentado; mas esto pertenece al capítulo que dedicamos a las tumbas reales. Antes hablaremos en otro capítulo del hombre que hace el número cuatro en la lista de los grandes egiptólogos que crearon los cimientos de esta ciencia, un famoso arqueólogo inglés que se trasladó a Egipto cuando Mariette estaba próximo a la muerte.

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Capítulo XIII

PETRIE Y LA TUMBA DE AMENEMHET Asombra la abundancia con que se han dado en la arqueología los talentos precoces. Schliemann, simple chico de una tienda de ultramarinos, habla media docena de idiomas; Champollion, a los doce años de edad, da su opinión en cuestiones políticas; Rich llamaba ya la atención a la edad de nueve años. Y de William Matthew Flinders Petrie, el gran medidor e intérprete de este grupo de arqueólogos, nos refiere una noticia biográfica que a la edad de diez años se interesaba extraordinariamente por las excavaciones egipcias, y que entonces pronunció la frase que durante toda su vida había de tener por lema: ponderando bien la veneración de lo antiguo y la curiosidad de saber, había que «rascar» la tierra egipcia grano a grano, no solamente para ver lo que escondía en sus profundidades, sino también para reconocer cómo había sido antaño lo ahora oculto, cuando vivió a la luz del sol. Tal dato, que no ha podido ser comprobado, pero que yo divulgo por ser curioso, apareció en Londres en el año 1892, cuando Flinders Petrie fue elegido profesor del University College, a la no muy temprana edad de treinta y nueve años. Lo cierto es que, ya en su juventud, iban ligadas a su interés por las antigüedades una serie de aficiones que hasta entonces raras veces se habían dado unidas y que más tarde le serían de suma utilidad. Le entusiasmaban los experimentos propios de las ciencias naturales, se interesaba por la química y rendía un verdadero culto a lo que, desde Galileo, constituía el fundamento de las ciencias exactas, es decir, la matemática métrica. Al mismo tiempo, recorría las tiendas de antigüedades de Londres, examinaba las menores huellas del trabajo que ofrecía el objeto, y, aún alumno, se quejaba de que en el terreno de la arqueología, especialmente en el ámbito de la egiptología, todavía faltaran trabajos fundamentales, básicos. Lo que Petrie echaba de menos siendo alumno, lo realizó él cuando fue mayor. Sus publicaciones científicas comprenden noventa tomos. Su «Historia de Egipto», en tres volúmenes (1894-1905), es la obra precursora de todos sus trabajos posteriores, llevados a cabo con una riqueza de exploración extraordinaria. Su gran relato «Diez años de actividad de investigador en Egipto, 1881-1891», publicado en 1892, constituye aún hoy día una lectura emocionante, Petrie, nacido el 3 de junio de 1853 en Londres, empezó su actividad de explorador de antigüedades en Inglaterra, publicando primero unos trabajos sobre Stonehenge, la famosa estación neolítica. Pero ya en 1880 marchó a Egipto. Contaba entonces veintisiete años; con algunas interrupciones, estuvo excavando durante cuarenta y seis años, o sea hasta el año 1926. Halló la ciudad griega de Naucratis. De los montones de escombros de Nebesche, liberó uno de los templos de Ramsés. Cerca de Kantara, adonde antaño conducía la gran calzada estratégica de Egipto a Siria, y hoy aterrizan en una gran explanada los aviones, arañando en la arena extrajo de las «colinas de los enterradores» un campamento de mercenarios de Psamético I, e identificó el lugar que los griegos denominaban Dafne y los hebreos Tachpanches. Por último, se trasladó donde doscientos años antes, en 1672, el primer occidental curioso, el padre Vansleb, de Erfurt, ya había investigado: ante las ruinas de las dos colosales estatuas del rey Amenofis III, ya citado por Heródoto. Los griegos las llamaban «columnas de Memnón». Cuando la madre Eos surgía del horizonte, su hijo Memnón gemía y se quejaba en un tono nada humano, pero que emocionaba a cuantos lo oían. Estrabón y Pausanias hablaban de ello. Mucho más tarde aún, Adriano (130 de nuestra era) visitó Egipto en compañía de su esposa para oír los lamentos de Memnón; y, en efecto, fueron recompensados, pues pudieron oír un sonido que les emocionó como ninguna otra cosa hasta entonces en su vida. Septimio Severo mandó restaurar la parte 86


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superior de las estatuas con bloques de asperón y el sonido desapareció. Hoy día, aún no podemos dar una explicación exacta de tal fenómeno, pero no hay duda de que se producía. Era labor del viento y de los siglos. Vansleb vio todavía por lo menos la parte inferior de una estatua. Petrie solamente ruinas, por lo que no pudo más que valorar la altura de cada una de las figuras reales que allí habían asombrado al mundo antiguo con su gigantesco tamaño y su fenómeno acústico. Eran de unos doce metros. En el coloso meridional, la longitud del dedo corazón de una de las manos es de 1,38 metros. Finalmente, no muy lejos de allí, Petrie encontró la entrada de la tumba de la Pirámide de Hauwara y también el sepulcro perdido de Amenemhet y de su hija Ptah-Nofru. También este hallazgo merece, aún hoy, la pena de ser narrado detenidamente. En este libro no destinado a la biografía de Petrie, no podemos extendernos en la enumeración detallada de todas sus excavaciones. Petrie estuvo excavando durante toda su vida. No se especializó como Evans, que dedicó veinticinco años exclusivamente al estudio del palacio de Cnosos, sino que removió todo el suelo de Egipto y se asomó a tres milenios de historia humana desaparecida. Y lo característico de él es que se convirtió en el mejor conocedor de los detalles más insignificantes e íntimos que podía ofrecer la investigación en Egipto, es decir, de la cerámica y de la escultura menor, con lo cual trazó una nueva orientación, siendo el primero en aplicar el estudio de las artes menores para las determinaciones cronológicas, a la vez que conoció lo más grande y sublime que ha sobrevivido hasta nuestros días: esos sepulcros inmensos que son las pirámides. El lector que ha conocido, en estos últimos párrafos, más bien la anécdota que la historia, más la narración que la descripción científica de los acontecimientos, puede sentirse impaciente. Espero que los capítulos siguientes satisfagan su justo anhelo. En el año 1880 se presentó un extraño europeo en el campo de pirámides de Gizeh. Después de explorar el terreno, halló una tumba abandonada, con evidentes señales de que alguien antes que él ya había practicado una entrada en su puerta— acaso, incluso, hubiera utilizado aquel lugar como depósito—. Este hombre extraño comunicó al servidor que le llevaba el equipaje que pensaba instalarse y vivir en tal tumba. Al día siguiente, ya estaba acomodado. Sobre un cajón montó una lámpara, y en un rincón colocó un hornillo. William Flinders Petrie estaba en su casa; y por la noche, a la hora de las sombras azules, el inglés, casi desnudo, trepaba por los escombros amontonados al pie de la gran pirámide, llegaba a la entrada y, cual un espectro más en aquellos espacios muertos, desaparecía en su extraño refugio, en un sepulcro ardiente. Pasada la medianoche, salía de nuevo de su guarida; con los ojos irritados, torturado por el dolor de cabeza, bañado en sudor, como hombre que salía de un horno encendido, se sentaba ante un cajón y copiaba los datos tomados en las pirámides, las medidas, los cortes transversales y longitudinales, los desniveles de los pasillos... Y con todo ello planteaba las primeras hipótesis. ¿Qué hipótesis? ¿Había algún secreto en aquella pirámide que aparecía abierta a la vista de todos desde hacía milenios? Ya Heródoto la había admirado —sin mencionar la Esfinge— y los antiguos habían dicho de ella que era una de las siete maravillas del mundo. Maravilla es, literalmente, algo inexplicable. Para el hombre del siglo XIX, el siglo de la ciencia, racionalizado, mecanizado, carente de fe y sin sentido de lo sublime y de todo lo que no tiene utilidad material, ¿no había de plantearle problemas asombrosos la simple existencia de las pirámides? Todo el mundo sabía que las pirámides eran tumbas, panteones, sarcófagos gigantescos. Pero ¿qué es, válgannos los dioses, lo que había inducido a los faraones a edificar sus tumbas en unas proporciones sin igual en el mundo? Así se opinaba entonces, al menos. Hoy día se conoce América Central y se sabe que en la jungla del país de los toltecas sucedía algo por el estilo. ¿Qué es lo que les había impelido a convertir su panteón en una fortaleza de accesos ocultos, puertas disimuladas y falsos pasillos que terminaban de modo insospechado ante un bloque de granito? ¿Qué había inducido a Keops a levantar sobre su 87


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sarcófago aquella mole pétrea de dos millones y medio de metros cúbicos de piedra caliza? El inglés que, noche tras noche, medio ciego, respirando con dificultad en el aire reseco de aquellos pasillos medio derruidos, iba trabajando penosamente, estaba decidido a resolver el enigma de la pirámide con los métodos científicos propios de su siglo, los secretos de su construcción y su forma arquitectónica, y todo lo que surgía como problema para él, que constantemente la contemplaba. Muchos de estos resultados han ido hallando su confirmación, y otros han sido rechazados después por nuevas investigaciones. Cuando ahora hablamos de las pirámides, no aprovechamos solamente lo que antaño descubriera Petrie, sino que al indicar las cifras nos servimos de los resultados de investigaciones más modernas. Pero si queremos seguir paso a paso las huellas de los que se han interesado por el trabajo de aquellos faraones, incluso las huellas de los ladrones que sólo anhelaban el tesoro escondido, tendremos que seguir los pasos de Petrie. Nos hallamos en una época separada de la nuestra por más de cuatro milenios y medio. Del Nilo se va acercando una masa de esclavos desnudos, de tez blanca y morena, narices chatas y labios gruesos, todos con el pelo cortado al rape. Exhalando un olor a aceite malo y sudor, a cebollas y ajos —según Heródoto, se pagó únicamente para alimentar a todos los que trabajaron en la pirámide de Keops una suma equivalente a setenta millones de pesetas actuales—, gritando y gimiendo bajo el látigo de los capataces, caminaban sobre las losas pulidas de la carretera que se extendían desde el Nilo hasta el lugar de la construcción; gemían por el roce de las sogas que laceraban sus hombros al arrastrar los pesados bloques que se deslizaban lentamente sobre rodillos. Cada una de aquellas piedras medía más de un metro cúbico. Por encima de sus lamentos, sus aullidos, su agonía, la pirámide iba creciendo. Creció durante veinte años. Cada vez que el Nilo desencadenaba sus oleadas de fango, que era cuando no se podía trabajar, se aprovechaba la ocasión para reunir de nuevo a centenares de miles de hombres para Keops, para la construcción de su sepulcro, que se llamaba «Echet Chufu»: horizonte de Keops. La pirámide iba tomando altura. Fueron transportados 2.300.000 bloques de piedra que fueron amontonados a fuerza de energías humanas. Cada uno de los cuatro lados medía más de 230 metros. La tumba de un faraón tiene casi la misma altura de la catedral de Colonia, más que la de San Esteban, de Viena, y mucha más que la basílica de San Pedro, de Roma, la mayor iglesia de la cristiandad, que juntamente con la catedral de San Pablo, de Londres, podría colocarse holgadamente dentro de la tumba del faraón egipcio. Todos los muros, construidos con roca y piedra caliza extraída de las márgenes del Nilo, comprenden 2.521.000 metros cúbicos, levantados en una superficie básica de casi 54.300 metros cuadrados. Hoy día se va a aquellos parajes con el tranvía del disco 14, que deja muy cerca del campo de las pirámides, y allí los visitantes son recibidos por dragomanes, acemileros y camelleros vocingleros que les piden hachich. Ya se han extinguido los rumorosos lamentos de los esclavos, el viento del Nilo se ha tragado el restallido de los látigos y ha aventado el tufo de sudor. De todo aquello ha quedado la obra, esa inmensa construcción. ¿Una? No, muchas; pues hoy día, si subís a la pirámide de Keops, que es la mayor y más alta, y miráis el Sur, a la izquierda veréis la Esfinge; a la derecha, la segunda y tercera pirámides, la de Kefrén y de Micerino, las dos de gran tamaño, y, en la lejanía, otro grupo de monumentos gigantescos de los faraones, que son las pirámides de Abusir, de Sakkara y de Dachur. Las ruinas dan testimonio de muchas otras que existieron. La pirámide de Abu Roach ha sido explorada de tal modo que, desde arriba, se pueden ver las cámaras mortuorias que antaño estuvieron cubiertas por mil toneladas de pesadas piedras. La pirámide de Hauwara —en cuyos pasillos llenos de fango, Petrie siguió, en 1889, las huellas de los ladrones— y la de Illahum, construida de ladrillos sin cocer, han sido corroídas por el tiempo. Y la «falsa pirámide», «el Haram el Kaddab», como la denominaron los árabes, porque les parecía completamente distinta de todas las demás, situada cerca de Medum, ofrecía menor 88


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resistencia a la destrucción, a los embates del tiempo y de la arena. Y así, aunque quedó sin terminar, mide cuarenta metros de altura. Pirámides más antiguas, hasta la era de los faraones etíopes de Meroe. Son cuarenta y una pirámides las que forman el grupo septentrional del campo de Meroe y en ellas yacen treinta y cuatro reyes, cinco reinas y dos príncipes herederos. Pirámides construidas con sangre, sudor y lágrimas de multitudes esclavizadas. Sepulcros para unos pocos, que eran los únicos que contaban y que hicieron escribir para la eternidad su nombre, por centenares de millares de hombres sin nombre, en orgullosa piedra dirigida al cielo, ¿sólo para su gloria? ¿Por una voluntad de expresión monumental únicamente? ¿Nada más por la embriaguez del poderoso que ha perdido la medida de los demás mortales? La intención que inspira la construcción de pirámides se halla en la especial fe religiosa de los egipcios. No en su creencia en los dioses —el número de dioses egipcios era inmenso—; tampoco en la sabiduría de sus sacerdotes, pues los ritos y los dogmas sufrieron alteraciones en su forma, lo mismo que los templos de los Imperios Antiguo, Medio y Nuevo; sino en el concepto fundamental de su idea religiosa, según la cual el camino del hombre seguiría más allá de su muerte corporal, hasta la eternidad. El más allá no es el cielo ni la tierra, y se halla poblado por los muertos, siempre que éstos se lleven todos los medios de vida que necesitan para su existencia, que es lo esencial. A esta existencia corresponde todo lo que antes les había acompañado en su vida terrenal. Un edificio sólido y alimentos para satisfacer el hambre y la sed; criados, esclavos y empleados; todos los objetos de uso diario. Pero lo más necesario era la conservación del cuerpo con una protección completamente segura ante toda influencia nociva. Sólo así era posible conseguir que el «alma», en egipcio baj, al volar libremente después de la muerte, pudiese volver a hallar en todo momento el cuerpo al cual pertenecía, así como su espíritu protector, el ka, personificación de su fuerza vital, nacido con él, pero que no perecía con la muerte del cuerpo, sino que seguía viviendo, para dar al ser fallecido la fuerza necesaria en el más allá. En aquel más allá donde el trigo alcanza alturas de siete varas, pero que debe ser igualmente cultivado. Esta idea se manifiesta en dos hechos: en la momificación del cuerpo muerto —que conocemos también en los incas, los maoríes, los jívaros y otros, aunque no en forma tan desarrollada ni mucho menos— y en la constricción de tumbas en forma de fortificaciones. Cada pirámide era una fortaleza destinada únicamente a proteger la momia en ella depositada y asegurada dos, o cinco, o diez veces contra todo enemigo, contra cada crimen posible y contra todo aquel que pretendiera perturbar la paz. Millares de seres vivos eran sacrificados en aquellos trabajos forzados para dar perenne seguridad a un muerto en la vida eterna. El faraón que hacía construir su tumba durante diez, quince o veinte años, derrochaba las energías del pueblo, y además se arruinaba él mismo, así como también a sus hijos y descendientes. También debilitaba la economía del Imperio por muchos años después de su muerte, pues su ka exigía unos sacrificios constantes y un servicio permanente de sacerdotes —un faraón previsor prescribía ya de antemano que se reservaran los ingresos de doce pueblos para los sacerdotes que tenían que celebrar los sacrificios por su ka, La fuerza de la fe vencía todos los embates y resistencias de las razones políticas y morales. La obra de los faraones —y no solamente la de ellos, pues el de menos poder se contentaba con la mastaba, tipo de panteón también caro, mientras la gente del pueblo era enterrada en la arena— era el fruto de un egocentrismo inmensamente exagerado que desconocía toda preocupación por la comunidad. Las pirámides no tenían la utilidad colectiva de los edificios enormes de la cristiandad, las catedrales y basílicas, ni servían para la piadosa reunión de los fieles; ni como las torres babilónicas, los zigurats, que eran sede de los dioses y santuario para todos. Las pirámides servían, esencialmente, sólo a uno: el faraón allí enterrado. Sólo a su cuerpo muerto, a su alma, a su ka. No obstante, hay un hecho que llama la atención: el tamaño de los monumentos que mandaron construir los reyes de la IV dinastía, hace cuarenta y siete siglos, sobrepasa las 89


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medidas que prescribía la fe, la religión y hasta la seguridad. Posteriormente, observamos que muy pronto la construcción de pirámides perdió tal importancia, y esto en épocas en las que gobernaban faraones tan absolutos como Sethi I y Ramsés II, que incluso se identificaban con Dios más que los gobernantes anteriores y distaban más aún de la masa de los súbditos que los antiguos Keops, Kefrén y Micerino. Hay un motivo, bien es verdad que demasiado materialista para que pudiera satisfacernos del todo, que podría darnos la explicación de por qué cesaron los faraones de construir grandes pirámides. Es el hecho de que la audacia de los violadores de sepulturas para robar los objetos preciosos aumentó y de que en ciertos pueblos el robo se desarrolló durante unos siglos como una profesión de gran rendimiento; la compensación social que así buscaba el necesitado, frente a los siempre satisfechos, ya no garantizaba la seguridad de las momias en las pirámides, y esta evolución obligó a tomar medidas de protección completamente nuevas, por lo que construyeron tumbas de distinta forma. La otra razón seguramente reside en la manera de enfocar morfológicamente la historia; viendo las culturas colocadas en una sinopsis de analogías cronológicas o, mejor dicho, de paralelismo entre los distintos estadios por ellas recorridos: un ascenso análogo y análoga decadencia. Y así, se registra siempre el fenómeno de que después del despertar de la conciencia cultural de un pueblo se propende a la monumentalidad ilimitada. Así, por ejemplo, a pesar de todas las diferencias, hay una relación indiscutible entre el zigurat babilónico, las monumentales construcciones románico-góticas de las catedrales de Occidente y las pirámides de Egipto. Todos ellos surgen en un punto análogo en el comienzo de una evolución cultural en la cual, con fuerza desmedida, se tiende a lo inmenso. No olvidemos que las catedrales góticas primitivas se hacían tan grandes que en ellas cabían holgadamente todos los habitantes de la ciudad donde eran erigidas. Con fuerza arrolladora no se detiene ante el abismo que plantean los cálculos más elementales de la estática, con absoluto desprecio de las leyes más someras de la mecánica. En el siglo XIX, era del progreso técnico, no se podía creer que esto hubiera sido posible. El científico occidental no podía afirmar que tales edificios pudieran haber sido construidos sin «máquinas», ni poleas, y probablemente sin cabrestantes ni grúas. Pero el irresistible impulso hacia la monumentalidad había vencido todas las dificultades, y la fuerza cuantitativa, multitudinaria, de la cultura primitiva, equivalía a la fuerza de calidad de la civilización posterior. Las pirámides fueron edificadas por la fuerza de innumerables músculos humanos. En las canteras se practicaban, con un torno, unos agujeros y en ellos se colocaban unos tacos de madera mojados para que se hincharan y de este modo hacer saltar como si se emplease pólvora, los bloques de granito de los montes de Mokatam. Luego, por medio de rodillos, se los arrastraba y transportaba. Una hilera de piedra tras otra iban formando la pirámide. Uno de los más difíciles problemas arqueológicos ha sido el hecho de saber si se seguía un plan de construcción único o varios —Lepsius y Petrie sostenían dos opiniones contrarias—; pero las investigaciones más recientes se inclinan a favor de Lepsius, y se supone que había varios proyectos. El trabajo realizado por estas personas hace 4.700 años era tal que, como dice Petrie, se podían cubrir con el pulgar los errores en las medidas de longitud y en las junturas de las piedras de la Gran Pirámide. Disponían los bloques de piedra de tal manera, que, hace ochocientos años, el escritor árabe Abd-el-Latif observaba lleno de admiración lo que aún hoy todo viajero, acompañado por un guía de agencia, puede comprobar en la gran sala de la pirámide de Keops, a la luz de magnesio y por medio de la cámara fotográfica: que allí se ejecutaba un trabajo maestro, ya que ni por las rendijas de unión de los bloques se podía «introducir ni una aguja ni un pelo». Y los antiguos constructores variaban esta técnica cuando en la cámara mortuoria propiamente dicha, para descargar el peso del enorme techo de granito, proyectaban encima cinco espacios vacíos. Aunque —como dijo un crítico erróneamente—, según cálculos modernos, con uno habría bastado, no debe olvidarse que en nuestra época de las vigas de doble T y soportes analizados por rayos infrarrojos, no sólo se 90


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construyen nuestros puentes con un incremento de seguridad de cinco, sino de hasta ocho o doce veces sobre lo previsto. Las pirámides seguirán en pie aún por mucho tiempo. De la de Keops tan sólo ha desaparecido el pico, formándose una meseta de unos diez metros cuadrados en su altiva cima. En la parte exterior se ha desprendido el revestimiento liso consistente en una capa externa de fina piedra caliza de Mokatam, con lo cual queda al descubierto la piedra amarillenta de la obra maciza. Pero la pirámide sigue desafiando los siglos. Y, lo mismo que ella, muchas otras. Ahora bien, ¿dónde están los reyes que buscaron dentro de ellas la seguridad, el refugio libre de angustias para su cuerpo y su ka? Aquí, el orgullo de los faraones se vio castigado por una trágica justicia, bien merecida. Los que no reposaban en fortalezas de piedra, sino en las mastabas, simples panteones bajo la tierra, o se tostaban en sencillas tumbas de arena, gozaban de más protección que los altos gobernantes. Los salteadores han burlado la ilimitada previsión de muchos de ellos. El sarcófago de granito de Keops fue violado y está vacío, no sabemos desde cuándo. El sarcófago lo halló ya Belzoni, en 1818, con la tapa rota y lleno de piedras. La tapa del sarcófago de basalto de Micerino, tan ricamente ornamentada, faltaba ya por el año 30 del siglo pasado, cuando el coronel Vyse encontró la cámara mortuoria del sepulcro; algunas partes del féretro interior de madera aparecían esparcidas por la estancia superior, y con ellas algunas partes de la propia momia real. El barco que transportaba el sarcófago a Inglaterra se hundió después ante las costas españolas. Millones de bloques de piedra estaban destinados a proteger los cuerpos muertos y momificados de los reyes; además, sus tumbas contaban con pasillos tapiados, ardides arquitectónicos de ocultación que debían contener a los más audaces, evitando que se enriquecieran criminalmente, ya que las cámaras de los sepulcros contenían riquezas y tesoros apenas imaginables. La momia del rey, pues seguía siendo faraón cuando su ka se deslizaba en la momia para lograr una vida nueva en el más allá, necesitaba las joyas, los objetos de su uso personal, sobre todo los de lujo, los enseres valiosos de su vida cotidiana, las armas de oro y de metales nobles adornadas con lapislázuli y otras piedras preciosas, gemas y cristales. ¿Acaso las pirámides protegían de verdad? Como se ve, su pétrea mole no asustaba a los criminales, sino que, al contrario, más bien los atraía. Sus bloques de granito guardaban algo que su propia magnitud denunciaba de un modo claro: ¡Nuestra misión es ocultar algo muy importante! Así, pues, los profanadores ejercieron sus malas artes en torno a las pirámides desde los tiempos más antiguos hasta los presentes, siempre con celo renovado. Con qué astucia, con qué perseverancia, con qué disimulo obraban, lo comprobó Petrie cuando sufrió su famoso desengaño en el sepulcro de Amenemhet. Es preciso añadir algunas observaciones sobre lo más traído y llevado, desde hace unos cien años, aludiendo al famoso «enigma de la Gran Pirámide». Ya conocemos el fenómeno: donde reina la inseguridad queda amplio espacio para la especulación. Pero hay que distinguir entre la simple especulación y la hipótesis. Esta última, elemento esencial de los métodos de trabajo de toda ciencia, partiendo del dato seguro, descubre perspectivas y posibilidades más o menos probables. Mas la especulación no tiene reparos; generalmente, ni siquiera arranca de puntos comprobados, sino imaginarios, y así se dan como conclusiones lo que no son más que simples fantasías y con alas de ensueño bordea los caminos más abstractos de la metafísica, las selvas más inextricables de la mística, los campos misteriosos del pitagorismo mal interpretado y de la cábala. Las especulaciones más peligrosas son aquellas que se emparejan con la lógica, con esa lógica a la que nosotros, hombres del siglo XX, nos sentimos siempre dispuestos a conceder nuestro aplauso. Los hallazgos egipcios provocaron toda clase de especulaciones. Ya hemos citado algunas al hablar de las interpretaciones de jeroglíficos anteriores a Champollion. Podemos añadir el intento más moderno de «sir Galahad»; tras ese seudónimo 91


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se oculta una mujer, la cual, en su obra titulada «Madres y amazonas», afirma, no como afirmación categórica, que los egipcios de tiempos históricos habían conocido el matriarcado en grado muy pronunciado. Digamos que «sir Galahad» presenta su tesis con fuegos de artificio tan deslumbrantes en estilo y lenguaje, que desearíamos que esta magia en la presentación fuera imitada alguna vez por un arqueólogo serio. En este orden mencionaremos especialmente a Silvio Gesell, experto en economía y adepto teórico de la doctrina del libre cambio, que, desde el año 1945, vuelve a llamar la atención en Alemania. Gesell no se limitaba a propagar sus teorías, sino que planteaba un problema serio: ¿Acaso Moisés ha conocido la pólvora? Y con agudeza extraordinaria «prueba» que Moisés, en la corte de Ramsés, y con la ayuda de su suegro Jetro, que por ser sacerdote poseía determinados conocimientos secretos, utilizó el Arca sagrada de la Alianza como laboratorio de materias explosivas. El segundo libro de Moisés, en su capítulo 30, versículos 23 al 38, indicaba una receta para fabricar determinada materia explosiva. El zarzal ardiendo, los carros de combate egipcios que se vuelcan y cuyas ruedas son arrastradas por fuerzas misteriosas, la roca que salta de un golpe, el grupo de Korah tragado por la tierra que se abre, las murallas de Jericó que se derrumban por el toque de trompetas; todo esto, según Silvio Gesell, es producto de la ciencia, que llegó a fabricar, en su misteriosa Arca de la Alianza, los medios técnicos necesarios. ¿No había recibido Moisés las Tablas de la Ley bajo el disparo de morteros que echaban humo? ¿No necesitó el torpe ayudante del laboratorio cuarenta días para curar sus quemaduras? La opinión de Silvio Gesell se ve apoyada en el campo de las ciencias naturales por Johannes Lang, que defiende con audacia la teoría del mundo vacío. Lo esencial es que, desde los tiempos más remotos, fue precisamente la Gran Pirámide —la de Keops— la que había de encerrar el milagro de los números místicos. Este misticismo cabalístico no debe considerarse en un plano distinto al de los ejemplos antes indicados. Y nada altera el hecho de que también en nuestros días hombres de ciencia serios, personas que en sus estudios logran trabajos excelentes, se entreguen al misticismo de los números, a la cábala. Frecuentemente se ha llamado «Biblia de piedra» a la Gran Pirámide. Conocidas las muchas interpretaciones simbólicas de la Biblia, podemos decir que son tantas como las de la Gran Pirámide. Por el plan, por la situación de las puertas y la orientación de los pasillos de las salas y de la cámara sepulcral se ha pretendido descifrar nada menos que la síntesis de toda la historia del género humano. Según esta «historia» contenida en la pirámide, un investigador anunció el comienzo de la primera guerra mundial para el año 1913, y los seguidores de tal superstición anotaron que se había equivocado «solamente en un año». Sin embargo, los aficionados a la mística de los números se enfrentan en este caso con un material que nos sorprendería, si no lo redujésemos al punto a su valor normal. Por ejemplo, es un hecho irrebatible que las pirámides están orientadas exactamente según los cuatro puntos cardinales. Así, pues, la diagonal que, de Nordeste a Suroeste, pasa por la pirámide de Keops, coincide exactamente con la diagonal de la pirámide de Kefrén. La mayoría de las múltiples comprobaciones siguientes se basan en cálculos erróneos, en exageraciones más o menos conscientes, y en una ampliación excesiva de las posibilidades que ofrece todo edificio monumental cuando lo apreciamos con nuestras pequeñas unidades de medir. Después de las primeras medidas tomadas por Flinders Petrie, se han hecho otras relativamente exactas de la Gran Pirámide. No olvidemos que toda medición moderna no es más que aproximada, pues ni se conserva la capa del revestimiento exterior de la pirámide, ni la cima. Todo misticismo de cifras, cábala que se basa, habitualmente, según los entendidos, en unidades de centímetros, milímetros y fracciones de pulgada, está condenado de antemano al descrédito. Añadamos a esto que debemos reconocer a los egipcios conocimientos extraordinarios 92


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en la ciencia astronómica, pero nunca podemos atribuirles el conocimiento de unidades de medida como, por ejemplo, la que representa el metro original conservado en París. A este respecto, recordemos que carecían de la noción histórica del tiempo, y así comprendemos todo lo extraño de su mundo ideológico, no orientado, como el nuestro, siempre hacia lo exacto. Operando con valores de medida limitados no es difícil construir en este terreno teorías muy llamativas sobre estos edificios enormemente grandes. Es casi seguro que, si considerásemos la catedral de Chartres o la de Colonia estudiándolas con medidas de centímetro, podríamos lograr las conclusiones más insospechadas en valores de cifras cósmicas, por una elemental suma, resta y multiplicación, y llegar a deducciones cabalísticas sorprendentes. Tampoco el valor π debe ser objeto de elucubraciones misteriosas, pues su equivalente, el «número de Ludolf», era conocido por los constructores de pirámides. Incluso si fuera cierto que los egipcios fijaban así realmente conocimientos astronómicos y matemáticos de categoría especial en las medidas de la Gran Pirámide — conocimientos a que ha llegado la ciencia moderna solamente en los siglos XIX y XX, como por ejemplo la distancia exacta de la Tierra al Sol—, no habría razón alguna para dar a estos valores un significado místico, ni mucho menos deducir de ellos profecía de ninguna clase. En el año 1922, el egiptólogo alemán Ludwig Borchardt, tras un estudio detenido de la Gran Pirámide, publicó un libro titulado: «Contra el simbolismo de los números relativos a la Gran Pirámide de Gizeh». En esta obra hallamos argumentos en contra de la corriente mística. Petrie fue un arqueólogo que no se detuvo ante ningún obstáculo. Tenaz, firme, siempre dispuesto a encontrar nuevas ruinas, con pasión inquebrantable, excavó en 1889 una enorme galería en la pirámide de ladrillos de un rey del país del Nilo —sin saber entonces que se trataba de Amenemhet III, uno de los más famosos príncipes de la paz de Egipto— y penetró transversalmente al no hallar la entrada, aunque comprobó que antes que él habían cavado otros, gentes de tiempos remotos cuya intención fue sólo violar la tumba, no para sacar a la luz del día una época pasada e instruir a los hombres contemporáneos, sino simplemente para robar. Fue Petrie, el infatigable, quien dice que esos ladrones de no sabemos cuándo demostraron ser más infatigables que los actuales científicos. Decidido a perforar la pirámide, partió del pueblo de Hauwaret-el-Makta, llegó a la construcción después de tres cuartos de hora de ir montado en burro, y al instante buscó la entrada allí donde la había encontrado en casi todas las otras pirámides: en uno de los lados. Pero no la halló, como no la habían hallado sus antecesores, porque no se encontraba en el lado oriental; por lo que decidió no perder tiempo; abrió un túnel transversal en los muros. Esta decisión fue genial. Los medios técnicos de que Petrie disponía eran limitados y sabía que le esperaba una penosa tarea. Pero no sospechaba que estaría cavando durante semanas enteras. Hay que imaginarse, con todo el poder de la fantasía, después de aquella fatigosa labor en medio del calor que reina en Egipto, trabajando con medios insuficientes y obreros poco activos, lo que significó el momento en que Petrie hizo caer el último trozo de pared que le permitía penetrar en la cámara del sepulcro felizmente hallada para... comprobar que otros hombres se le habían adelantado. De nuevo nos hallamos ante la sensación que con frecuencia constituye el irónico premio del investigador, el resultado final de sus fatigas, esa terrible desilusión que sólo en los más fuertes evita la paralización total. Exactamente doce años después, un caso parecido hubiera podido darle por lo menos la satisfacción del mal ajeno. Unos modernos imitadores de los antiguos violadores de tumbas abrieron la de Amenofis II, fallecido alrededor del año 1420 a. de J. C, y buscando los tesoros del rey cortaron las envolturas de su momia. Quedaron decepcionados y, como ladrones, seguramente más amargados aún que Petrie. Sus antecesores en esta profesión no siempre lucrativa, hacía 3.000 años habían llevado a cabo tan perfectamente su trabajo que no dejaron a sus sucesores el más insignificante objeto. 93


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La galería que Petrie había abierto era demasiado estrecha para sus hombros, pero su impaciencia no le permitía esperar que la ampliasen. Ató a un muchacho egipcio a una cuerda, le dio un candil y lo hizo introducirse en la cámara mortuoria. La cálida y débil luz de aceite alumbró dos sarcófagos abiertos, ¡violados, completamente vacíos! Al hombre de ciencia sólo le quedaba la posibilidad de saber quiénes habían profanado la tumba. ¡Nueva dificultad! En la pirámide había entrado agua del fondo. Cuando Petrie amplió la primera galería y entró en la cámara, la cubría un agua arenosa, como más tarde en otra tumba de pozo donde hallará una momia cubierta de joyas. Y lo mismo que después, tampoco entonces esto le asustó. Con la piqueta tanteó el suelo, pulgada tras pulgada. Y así halló un recipiente de alabastro donde se veía grabado el nombre de Amenemhet. Y en otra cámara vecina encontró innumerables ofrendas, todas dedicadas, con indicación expresa del nombre de la princesa Ptah-Nofru, hija de Amenemhet III. Amenemhet III, faraón de la XII dinastía, reinó en 1849-1801 a. de J. C. (según Breasted). Su dinastía duró doscientos trece años, y la época en la cual llevó las dos coronas de Egipto fue una de las más dichosas del país, poco antes arrasado por una guerra contra los pueblos bárbaros de sus fronteras y otra interior, contra los príncipes feudales, siempre prestos a la rebeldía. Amenemhet impuso la paz. Innumerables construcciones, entre ellas la canalización de un lago entero, servían igualmente a fines profanos y religiosos; sus medidas de tipo social se distinguen de los conceptos modernos de la civilización occidental, pero lo característico de Egipto es que, en contraste con tal progreso, continuaba la división en castas, y su economía basada únicamente en los esclavos y la providencial virtud del río. «Él hizo reverdecer a Egipto más que el gran Nilo. Colmó de fuerzas a ambos países. El es la misma vida que alienta en los conductos nasales; los tesoros que da, son alimentos para sus seguidores; él nutre a cuantos pisan su camino. El rey es la vida del país, su boca es abundancia.» El gran mérito de Petrie consiste en haber localizado la tumba de este rey. Como hombre de ciencia, podía, pues, estar completamente satisfecho. Pero como explorador con piqueta, alguna otra cosa tenía que incitar aún su curiosidad. ¿Por qué camino habían llegado aquellos hábiles ladrones? ¿Dónde estaba la verdadera entrada de la pirámide? ¿Acaso los ladrones habían descubierto la puerta que él y los investigadores que le precedieron buscaron siempre? Los ladrones habían seguido las huellas de los arquitectos. Y Petrie siguió las de los ladrones. Esto sucedía muchísimos años después del robo y era una empresa análoga a la excavación de la primera galería, pues las aguas del fondo habían subido y el barro, los restos de tejas y los escombros habían formado un fango amasado y endurecido por el agua y el calor. Hubo momentos en que Petrie, el infatigable, arrastrándose con dificultad, casi cubierto del fango que le llenaba la boca y la nariz, tenía que avanzar de este modo. Pero él quería saber dónde estaba la verdadera entrada. Y la encontró. Contra todas las experiencias anteriores, contra toda tradición egipcia, estaba en el costado meridional. A pesar de ello, los ladrones la habían hallado. Ante este milagro, Petrie, herido en su honor de explorador, se preguntaba si tal «hallazgo» se habría efectuado normalmente; si habría sido el fruto de la natural agudeza de los ladrones, o el resultado de su tesón infatigable. Sospechaba algo raro e hizo sus averiguaciones. Sistemáticamente, recorrió el camino que habían seguido los profanadores. Se veía ante los mismos obstáculos con que tropezaron ellos. Y cada vez consultaba con su propia inteligencia. Pero no era su inteligencia ni su experiencia la que le daba la solución que antes hallaron los ladrones. ¿Qué instinto misterioso les había conducido por las innumerables 94


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trampas, ardides y engaños proyectados por los arquitectos faraónicos? Ahí había una corta escalera que terminaba en una antesala ciega. Quizá los ladrones habían supuesto que la salida era el techo mismo de la cámara, pues todo él constituía una trampa inmensa. Y ellos la habían deshecho fatigosamente, como los cacos modernos se afanan en forzar las cajas de caudales. Pero ¿dónde se hallaban entonces? En un pasillo, lleno de macizos bloques de piedra. Petrie, con su pericia, era el único que podía valorar todo el trabajo que requería el despejar simplemente esta galería. Y podía imaginarse la desilusión de los profanadores cuando, después de resuelta una gran dificultad, tropezaban de nuevo con otra estancia sin salida, y luego, eliminados los obstáculos, con una tercera cámara sin puerta también. Por último vaciló. ¿Se vería obligado a valorar, más que su propio tesón y ciencia, el instinto de los que habían vencido todas las dificultades? No cabía duda: aquéllos habían tenido que cavar durante semanas, meses, incluso durante un año o más. Y ¿en qué circunstancia? Acaso bajo el miedo a los guardianes, a los sacerdotes, e incluso a los visitantes que constantemente traían las ofrendas y sacrificios al gran Amenemhet. ¿O acaso había sucedido de otro modo? La vanidad de Petrie, este hombre que tuvo que usar de tanto ingenio y experiencia para vencer las dificultades planteadas por los antiguos arquitectos para proteger a los reyes de los profanadores futuros, ese su ambicioso orgullo le obligaba a negar que el ingenio de unos vulgares salteadores hubiera bastado hacía siglos para descubrir tan complicados caminos. Tal vez, y de ello ofrecía indicios la literatura egipcia, los ladrones hubieran gozado, por así decir, de una complicidad profesional. Acaso los sacerdotes y los guardianes mismos les hubieran ayudado, trasmitiéndoles sus conocimientos secretos, indicaciones, datos y apoyo. Acaso se hubiese tratado de funcionarios fácilmente vulnerables al cohecho y a la corrupción. Así llegamos al gran «capítulo de bandidos» de la historia egipcia, que empezó ya en tiempos muy remotos y que halla su continuación en el Valle de los Reyes, continuación emocionante que no ha mucho alcanzó su punto culminante en un hecho criminal que, más que de la realidad, parece sacado de una moderna novela policíaca.

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Capítulo XIV

LADRONES EN EL VALLE DE LOS REYES A principios del año 1881, un americano rico, interesado por el arte, remontó las aguas del Nilo hasta Luxor, población situada frente a la antigua ciudad regia de Tebas. Pretendía comprar algunas antigüedades. Despreciaba el comercio oficial, demasiado severamente dirigido desde la influencia de Mariette, y solamente se fiaba de su instinto, que le impulsaba a buscar por la noche, en las callejuelas oscuras, las trastiendas de los bazares y donde, finalmente, se puso en contacto con un egipcio de tez oscura que le ofreció algunos objetos aparentemente auténticos y de gran valor. Permítase un breve comentario al método del americano. Hoy, ya todos los guías del turismo previenen a sus clientes sobre la compra clandestina de antigüedades. Y con razón, ya que la mayoría de esas llamadas antigüedades son obra de la moderna industria doméstica egipcia o incluso importadas de Europa. Con gran habilidad, los comerciantes imitan la autenticidad de los objetos. Así, incluso una persona tan entendida en arte como el historiador alemán Julius Maier-Graefe fue víctima de un engaño por el año 1920. Acompañado por un guía que entendía bien el negocio, halló en la arena, como por azar, una pequeña escultura. El hecho de que fuese él mismo quien la encontrara hízole creer que, en efecto, se trataba de un auténtico objeto antiguo, y bien escondida llevó la pequeña obra de arte al hotel. Más tarde, para que le hicieran una peana donde colocarla, fue en busca de un negociante y le consultó sobre el ejemplar. Aquél sonrió. Y Julius Maier-Graefe escribe: «El comerciante me hizo pasar a la trastienda, allí abrió un armario y me enseñó cuatro o cinco ejemplares idénticos, todos ellos cubiertos de arena milenaria. Procedían de Buzlau, pero él los había comprado al representante de la casa en El Cairo, un comerciante griego.» No sabemos por qué extraño y divertido hado, además de las falsificaciones «profesionales», la ciencia ha de enfrentarse también con otras sorpresas. Veamos, por ejemplo, el relato autobiográfico del famoso autor contemporáneo francés André Malraux, antes comisario en China y después ministro de Cultura del general De Gaulle. Por no ofrecer ninguna clase de duda, aunque naturalmente no debe ser tomado como regla general, es por lo que lo contamos aquí, sólo a título de hecho curioso. En el año 1925, Malraux conoció en un bar de Singapur a un coleccionista ruso que viajaba a expensas del Museo de Boston para comprar objetos de arte. Tras la primera conversación, en la que el ruso se mostró muy locuaz, le enseñó cinco pequeños elefantes de marfil, escalonados en su tamaño, comprados a un hindú. «— Vea usted, amigo mío: voy comprando pequeños elefantes, y cuando hacemos excavaciones los meto en los sarcófagos abiertos antes de volverlos a cubrir de nuevo con tierra. Dentro de cincuenta años, cuando otras personas vuelvan a abrir estos sarcófagos, hallarán mis elefantes patinados y roídos por la humedad y se romperán la cabeza... Me gusta gastar estas bromas a mis sucesores en la tarea investigadora. En una de las torres de AngkorWat he grabado en sánscrito una inscripción un tanto incidental; cuando esté bien sucia, parecerá antiquísima. Y no faltará algún listo que la descifre. Hay que reírse un poco de la gente...» Dejemos nuestra digresión y volvamos al americano, que como egiptólogo era un simple aficionado, aunque con algunos conocimientos. Por eso, una oferta del egipcio le emocionó un tanto y, sin tomar en consideración el principio de que se debe regatear siempre que se trate de orientales, adquirió un papiro; nunca hasta entonces había visto ninguno tan bien conservado y bello. Lo guardó en la maleta y, burlando la aduana y la inspección policíaca, marchó de Egipto precipitadamente. Llegado a Europa, apresuróse a hacer examinar el papiro por un experto, y entonces supo que, en efecto, no solamente había 96


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comprado un objeto de preciosa rareza, sino que además— aunque involuntariamente— había puesto de actualidad un problema muy extraño. Pero antes de contarlo en detalle tenemos que estudiar, siquiera sea brevemente, la rarísima historia del Valle de los Reyes. El llamado Valle de los Reyes, o los «Sepulcros de los Reyes de Biban-el-Muluk», se halla situado en la orilla occidental del Nilo, frente a Karnak y Luxor, ciudades donde se encuentran las inmensas salas hipóstilas y los templos del Imperio Nuevo, en esa amplia comarca, ahora devastada, que antaño albergó la necrópolis tebana. Allí surgió durante el Imperio Nuevo la necrópolis para los muertos distinguidos y, junto a ella, también los templos dedicados a los faraones y al dios Amón. Para la administración y ampliación constante de esta gigantesca ciudad de los muertos se necesitaba numeroso personal, que estaba bajo la dirección de un funcionario especial que ostentaba el pomposo título de «Príncipe del ocaso y jefe de los mercenarios de las necrópolis». Los soldados de guardia residían en cuarteles; y en bloques de casas que llegaron a ocupar la extensión de pueblos, vivían los obreros de la construcción, canteros, pintores, artistas de toda clase y embalsamadores y momificadores: en una palabra, todos cuantos guardaban la parte mortal y los que creaban la envoltura eterna del ka. Esto, como se ha dicho, sucedió en la época del Imperio Nuevo, cuando reinaban los hombres más poderosos que han gobernado Egipto, los «hijos del Sol» Ramsés I y Ramsés II. Eran los años de la XVIII dinastía, y sobre todo los de la XIX, aproximadamente de 1350 a 1200 antes de Jesucristo. Fue, pensando en las analogías de Spengler, lo que podríamos llamar el dominio de la civilización casi pura, el desarrollo del «cesarismo». Lo mismo que sucedió después en la Roma de los Césares, cuando la arquitectura heredada de Grecia derivó hacia lo colosal, exactamente igual la grandeza piramidal de los antiguos egipcios desembocó posteriormente en las fastuosas y gigantescas construcciones de Karnak, de Luxor y de Abidos; así sucedió también con Senaquerib, en Nínive, la «Roma asiria», y lo mismo se repitió —según Spengler— con el César chino Hoang-ti, y hacia el año 1520 en los gigantescos edificios indios. Era la época en que la cultura egipcia experimentó lo que sucede ahora entre nosotros, en los países occidentales, en relación con el Nuevo Mundo en torno a Nueva York, la ciudad de los rascacielos. En un principio, cuando iba creciendo, esta ciudad de los muertos —la mayor necrópolis conocida—, especialmente al comienzo de la actividad constructiva en el Valle de los Reyes, recibió el impulso del rey Tutmosis I (1545-1515 a. de J. C), que fue decisivo para la evolución posterior de la historia de Egipto y de su arte, sirviendo para fijar la fecha en la cual la primitiva cultura egipcia, tradicional, animada, se transformaba en otra forma de cultura que negaba toda tradición y carecía de alma y de forma orgánica. Sea como fuere, Tutmosis I fue el primer rey que decidió separar su sepulcro del templo de los muertos, llevándolo a una distancia de kilómetro y medio, y ordenó que no se enterrase su cadáver en el fastuoso templo que se percibe desde muy lejos, sino en una cámara oculta en las rocas. Quizá esto no nos parezca demasiado interesante. Pero tal decisión de Tutmosis suponía la ruptura brusca y violenta de una tradición de diecisiete siglos, ocasionando a su ka, y con ello a su posibilidad de supervivencia ultraterrena, unas dificultades imprevistas, al separar el sepulcro del templo donde los días de fiesta se hacían las ofrendas, tan necesarias para la existencia del ka. En cambio, y éste era el motivo externo de su decisión, a Tutmosis le parecía que con tales medidas ganaría una seguridad que no habían tenido sus antecesores, como lo demostraba la experiencia de los muchos sepulcros violados. Lo que le impulsaba a tal determinación y a dictar tales órdenes a su arquitecto Ineni, fue el pavoroso miedo que sentía ante el peligro de la destrucción de su momia, ante la violación de su sepulcro; miedo que existía a pesar de toda la corrupción racionalista, a pesar de que la religión se había hecho más mundana —la XXI dinastía era teocrática y la formaban sacerdotes de Amón, «reyes sacerdotes», cuyo poderío en el Estado había ido en aumento constantemente. A principios de 97


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la dinastía XVIII, de Tebas, no existía en todo Egipto casi ningún sepulcro real que no hubiera sido profanado, apenas una momia famosa que no hubiera sido despojada de parte de su «armadura mágica», con lo cual había sido violada para siempre. Y rara vez los ladrones de tumbas pudieron ser apresados, aunque sí sorprendidos y obligados a abandonar parte de su botín. Quinientos años antes de Tutmosis, un salteador que acababa de despedazar la momia de la esposa del rey Zer para poderla transportar mejor, fue sorprendido y escondió apresuradamente uno de los brazos disecados en un hueco de la pared del sepulcro, donde fue hallado por arqueólogos egipcios en el año 1900. Estaba intacto y bajo las vendas llevaba aún un precioso anillo de amatista, perlas y turquesas. Ineni era el nombre del primer arquitecto de Tutmosis. Sólo podemos imaginarnos cómo debió de ser la emocionante escena de la entrevista entre el faraón y su arquitecto. Una vez adoptada la grave decisión de romper con la tradición milenaria, Tutmosis creería seguramente haber hallado solución para eludir el trágico destino de sus antecesores. Y esta solución debía ser guardada en el mayor secreto, y en secreto absoluto también debían mantenerse el lugar de la construcción y la disposición del sepulcro. Por un acto de vanidad del arquitecto Ineni, sabemos hoy cómo se llevó a cabo la obra. En las paredes de su propia cámara sepulcral hizo representar la descripción detallada de su vida, relatando los pormenores sobre la construcción del primer sepulcro en forma de pozo o cisterna. Dice: «Yo solo vigilaba la construcción del sepulcro de Su Majestad. ¡Nadie lo veía, nadie lo oía!» Sin embargo, un arqueólogo moderno, uno de los hombres que mejor conocen el Valle de los Reyes y las dificultades de la construcción en este lugar, Carter, calcula que el número de obreros que sin duda empleó Ineni sobrepasaba el centenar. Y escribe con toda naturalidad: «Como es lógico, los cien o más obreros que sabían el secreto más querido del rey no podían moverse libremente, y con seguridad Ineni empleaba los medios más eficaces para mantener su silencio. Lo más probable es que las obras fuesen ejecutadas por prisioneros de guerra, que una vez acabado su trabajo fueron asesinados.» Pero, nos preguntamos, ¿acaso la radical ruptura con la tradición dio el resultado apetecido por Tutmosis? Su tumba, la primera en el Valle de los Reyes, se halla en la pendiente escarpada de un rincón solitario oscuro. Se horadó una escalera en la roca y después se hicieron otros pozos de la misma forma que, durante quinientos años, se habían construido los sepulcros de los faraones. Los griegos, por la semejanza de estos pozos con la famosa flauta alargada de los pastores, la syring o sirringa, los llamaban «siringas». Estrabón, el viajero griego del siglo I a. de J. C, describía ya cuarenta «sepulcros dignos de ser visitados». No sabemos por cuánto tiempo Tutmosis gozó realmente de reposo. Sólo podemos decir que, calculado con los hitos de la historia egipcia, no puede haber sido demasiado. Juntamente con la momia de su hija y otras, la de Tutmosis fue secuestrada una vez, no para robarla, sino para resguardarla de los ladrones, porque su sepulcro ni siquiera en las rocas parecía seguro, por lo cual los reyes se disponían a ir juntando cada vez más los sepulcros de sus predecesores. Así, el personal de la guardia podía concentrarse y la atención no estaba repartida, a pesar de lo cual los ladrones seguían cometiendo sus fructíferas fechorías. En la tumba de Tutankamón penetraron los profanadores a los diez o quince años de su muerte. En la tumba de Tutmosis IV, pocos años después de su fallecimiento, los ladrones dejaban incluso sus tarjetas de visita grabadas en la pared y destrozaban la tumba de tal forma que un siglo después, en el año VIII de su gobierno, el piadoso Horemheb ordenó al funcionario Kej que «restableciese el lugar de sepultura del rey Tutmosis IV, el Bienaventurado, en la preciosa morada de la Tebas occidental». Pero la actividad de los salteadores alcanzó su apogeo en tiempos de la XX dinastía. Había pasado la época gloriosa de Ramsés I y Ramsés II, de Sethi y Sethi II. Los nueve faraones siguientes, también con el nombre de Ramsés, no tenían de aquél más que su ilustre nombre. Su gobierno era débil, se veía constantemente amenazado, y la corrupción constituyó una nueva fuerza tan poderosa como inaprensible. Los guardianes del cementerio se confabulaban con los sacerdotes, los más altos jerarcas con los jefes del distrito, y hasta el jefe 98


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de la Tebas occidental, el más alto funcionario, encargado de la vigilancia de la necrópolis, se puso de acuerdo un buen día con los propios violadores de los sepulcros. Y nos parece increíble cuando hoy día, por los hallazgos de papiros de la época de Ramsés IX (1142-1123 a. de J. C.), podemos ser testigos de un proceso contra ladrones de sepulcros que en aquella época llamó la atención; testigos en un proceso de hace tres mil años, donde los sacrílegos hasta entonces anónimos aparecen citados con sus propios nombres. Un día, Peser, el jefe de la Tebas oriental, fue informado de que se habían practicado violaciones en sepulcros de gran importancia en la parte occidental. El jefe de la Tebas occidental era probablemente el problemático Pewero, que odiaba tanto a Peser como éste a aquél. Por eso, seguramente, Peser acogió con placer la ocasión que se le brindaba para desacreditar a su compañero de rango ante el visir Chamwese, que gobernaba todo el distrito tebano. Seguimos este interesante relato basándonos en lo que cuenta Howard Carter, quien fundamenta sus citas en la magnífica colección de documentos egipcios de Breasted, en los Ancient Records of Egypt. Pero el asunto terminó mal para Peser, pues cometió la indiscreción de indicar en su denuncia el número exacto de tumbas despojadas: diez tumbas de faraones, cuatro de sacerdotisas y muchísimas de particulares. Varios miembros de la comisión que Chamwese mandó para examinar el asunto, tal vez el mismo jefe, y hasta quizás el propio visir que los enviaba, se aprovecharon, sin duda, de los robos, cosa que ilustra sobre la prudencia de Pewero. Todos ellos cobraron su comisión, como diríamos hoy día, y seguramente conocían ya el fallo del juicio antes de atravesar el río. Efectivamente, ellos fallaron la causa con todas las formalidades jurídicas, no limitándose al problema de si efectivamente los despojos se habían realizado, sino demostrando con gran argucia dialéctica que la denuncia de Peser era falsa, ya que en lugar de diez tumbas reales sólo se había abierto una, y en vez de cuatro de sacerdotisas sólo fueron profanadas dos. No se podía negar el hecho de que efectivamente se habían despojado casi todas las tumbas particulares. Pero la comisión no vio en ello motivo alguno grave para citar ante los tribunales a un funcionario de tantos méritos como Pewero. ¡La denuncia fue rechazada! Al día siguiente, Pewero, triunfador —podemos imaginarnos muy bien el humor que le animaba—, reunió a los guardianes, administradores, artesanos, policía y a todos los árabes de la ciudad de los muertos, y organizó una manifestación que probablemente nosotros, en nuestro lenguaje, calificaríamos de «espontánea», haciéndoles ir al distrito oriental e incluso dando la orden de que pasasen ante la casa de Peser. Esto era demasiado para éste, quien con razón lo interpretó como una provocación y, en un comprensible acceso de rabia, cometió el segundo error, esta vez más grave. Discutió violentamente con uno de los jefes del grupo de la ciudad occidental y, finalmente, ante testigos, manifestó muy excitado su intención de denunciar este hecho increíble directamente al faraón, saltando la autoridad del visir tebano. Esto era lo que Pewero esperaba. Rápidamente fue a comunicar al visir el propósito de Peser de despreciar todo orden jerárquico. El visir convocó al tribunal y obligó a Peser, hombre torpe, a intervenir él mismo como juez de sus propios actos y tuvo que acusarse a sí mismo de perjurio y reconocerse culpable. Esta historia es rigurosamente cierta, y a sus detalles, todos ellos comprobados, no se ha añadido nada; pero la cosa no terminó aquí. Dos o tres años después se capturó una cuadrilla de ladrones de tumbas que, una vez se les hubo «fustigado en las manos y en los pies», hicieron una declaración que, sin duda, llegó a manos de un hombre insobornable, y éste no pudo silenciar los hechos. Han llegado hasta nosotros cinco nombres de aquellos bandidos. Se trata del cantero Hapi, el artesano artista Iramun, el campesino Amenemheb, el aguador Kemwese y el esclavo negro Ehenufer. Éstos declararon: «Abrimos los féretros desgarrando las telas con que estaban cubiertos y así llegamos a la momia sublime de aquel rey... En su cuello había gran número de amuletos y de joyas de 99


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oro; su cabeza estaba cubierta con una mascarilla de oro; sus envolturas, de dentro y fuera, eran de oro y plata y estaban adornadas con toda clase de piedras preciosas. Arrancamos el oro que encontramos en la momia de este dios, los amuletos y joyas que adornaban su cuello y la envoltura en que reposaba. También hallamos a la esposa del rey y despojamos a la momia de todo lo que encontramos. Prendimos fuego a las envolturas y robamos los objetos que hallamos con ellas: recipientes de oro, plata y bronce. Lo repartimos todo, dividiendo en ocho partes el oro que hallamos en las momias de ambos dioses, así como los amuletos, las joyas y las envolturas.» El tribunal los declaró culpables. Por lo tanto, las declaraciones de Peser se vieron confirmadas, ya que entre las tumbas de que ahora se confesaban violadores estos ladrones se hallaba también una de las que al principio había citado Peser. Más parece ser que este procedimiento del tribunal, que juzgó también otros casos parecidos, no pudo acabar con el despojo sistemáticamente organizado del Valle. Sabemos, por expedientes judiciales, que las tumbas de Amenofis III, de Sethi I y de Ramsés II han sido profanadas. «... Y bajo la dinastía siguiente —dice Carter— parece ser que se desistió incluso de todo intento de vigilar las tumbas.» A lo que Carter añade en este relato sombrío de las rapiñas: «El Valle tiene que haber presenciado cosas raras, y las aventuras que en él se desarrollaban eran audaces. Puede uno imaginarse cómo durante días enteros los salteadores consultaban entre sí sus proyectos, cómo de noche se reunían secretamente en las rocas, cómo sobornaban a los guardianes del cementerio o los aturdían con drogas, y luego cavaban con audacia en la oscuridad, abriendo un pequeño hueco hasta poder penetrar en la cámara interior y, a la débil luz de sus antorchas, buscaban febrilmente los tesoros que podían llevar, regresando, al rayar el alba, cargados de botín. Todo esto podemos imaginárnoslo dándonos cuenta al mismo tiempo de que era inevitable, ya que si un rey dotaba a su momia con adornos ricos y preciosos, como correspondía a su dignidad, contribuía él mismo a su destrucción. La tentación era demasiado grande. Una riqueza que superaba los sueños más codiciosos se ofrecía al que hallara el mejor medio de alcanzarla, y más pronto o más tarde, el profanador de sepulcros tenía que llegar a su meta.» Pero más emocionante tiene que haber sido otra escena. Ya hemos relatado varias hazañas de ladrones de tumbas, de sacerdotes traidores, de funcionarios sobornados, de alcaldes corrompidos, de toda esa red de confabulados delincuentes organizada en todas las capas de la sociedad. Petrie fue el primero en sospecharlo, cuando siguió las huellas de los ladrones en la tumba de Amenemhet. El panorama es tal que no parece que, especialmente en la época de la XX dinastía, hayan existido fieles que rindieran honores a sus faraones muertos. Pero no es así. Al mismo tiempo que los ladrones se deslizaban con su botín por los senderos ocultos en medio de las sombras de la noche, pequeños grupos de fieles estaban al acecho en otros caminos. Por fuerza se veían obligados a seguir los mismos métodos de los adversarios para poder lograr lo contrario. El robo tan sólo podía ser evitado con otro robo más rápido aún. Y en esta lucha de guerrilla, esta especie de guerra preventiva de unos pocos sacerdotes fieles y funcionarios incorruptibles contra unos ladrones muy bien organizados y apoyados por muchos cómplices, tenemos que imaginarnos una actuación más misteriosa, unos preparativos aún más secretos, planeados en conjuraciones nocturnas y realizados contra los de los ladrones en lugares quizá muy poco distantes. Hemos de recurrir a nuestra fantasía para oír cómo hablaban, con ardor y acento apagado, ante el sarcófago abierto iluminado por la luz de una antorcha, aquellos que, temiendo una sorpresa, ven en su imaginación unas figuras acurrucadas. El ser descubiertos no les acarrearía daño alguno, pues actuaban legalmente, pero la mirada de un funcionario venal hubiera informado a los ladrones sobre el faraón trasladado por precaución. También podemos imaginarnos aquel grupo de sacerdotes fieles: caminando por parejas, o tres a lo sumo, con paso apresurado, tras el guardián, quizás el último que ha permanecido fiel a su oficio y que ahora los guía. Así trasladan penosamente los cuerpos 100


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embalsamados de sus reyes muertos. Van arrastrando las momias de tumba en tumba para protegerlas de un robo criminal. Se informan de nuevas conjuras contra la paz ultraterrena de sus faraones y se ven obligados a repetir sus azarosas excursiones nocturnas. Los reyes muertos, cuyas momias han de reposar hasta la eternidad, comienzan así una espectral peregrinación. Pero luego, de repente, aquello fue distinto. Tales espectáculos se repitieron probablemente a la luz del día. La guardia bloqueaba el Valle. Multitud de faquines y largas columnas de animales de carga transportaban uno de aquellos gigantescos sarcófagos desde su insegura cámara sepulcral hacia un nuevo escondite. Intervenían fuerzas armadas y, acaso de nuevo, testigos inevitables tenían que perder la vida en prenda del nuevo secreto. Ramsés III fue sacado por tres veces de su tumba, siendo enterrado de nuevo. Amosis, Amenofis I, Tutmosis II e incluso Ramsés el Grande, cambiaron de lugar. Finalmente, por falta de nuevos escondites, se reunía a varios faraones en una misma tumba. En el año XIV, el tercer mes de la segunda estación, el día seis de Osiris, el rey Usermare —Ramsés II— fue trasladado, por el sacerdote supremo de Amón, Pinutem, para ser enterrado en la tumba de Osiris, Sethi I y el rey Menmare. Pero en su nueva morada, con su fabulosa riqueza, tampoco están seguras las regias momias. Sethi I y Ramsés II son trasladados a la tumba de la reina Inhapi Por último, en la tumba de Amenofis II se congregan varias momias de faraones, y las demás son sacadas de vez en cuando de sus tumbas originales, de sus primeros y segundos escondites y, por un sendero solitario que se puede seguir aún en nuestros días, son llevadas del Valle de los Reyes a una tumba que estaba excavada en las abruptas rocas de Der-el-Bahari, no lejos del gigantesco templo que allí empezara a construir la reina Hatsepsut. Por fin, aquí, las momias reposaron en paz durante tres mil años. Seguramente, por una de aquellas casualidades que protegían también la tumba de Tutankamón, tras una primera profanación hecha con prisas, se perdió todo conocimiento sobre la disposición exacta de esta tumba: acaso una lluvia torrencial tapó la entrada situada al fondo del Valle. Otra casualidad de nuestra época, el viaje del coleccionista americano a Luxor, tenía que revelar que si esta gigantesca tumba colectiva de los reyes había sido descubierta de nuevo en el año 1875 de nuestra era también por azar.

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Capítulo XV

MOMIAS Respecto a nuestros conocimientos históricos, el Valle de los Reyes se halla sumido en la más absoluta oscuridad. En él se guarda el secreto de las momias faraónicas. Carter escribe: «Tenemos que imaginarnos un valle desierto lleno de espectros; sus galerías abovedadas están vacías, fueron saqueadas, la entrada de muchas de ellas está abierta y constituye una guarida de zorros, de búhos del desierto y bandadas de murciélagos. Y a pesar de ello, aunque sus tumbas estén saqueadas, abandonadas y destruidas, la sugestión de su encanto persiste. Persiste el sagrado Valle de los Reyes, y grandes grupos de curiosos entusiastas habían de frecuentarlo aún. Algunas de sus tumbas fueron utilizadas de nuevo en la época de Osorkon I —hacia el año 900 a. de J. C.— para enterrar a las sacerdotisas». Mil años más tarde vemos el Valle poblado otra vez por los primeros eremitas cristianos, los cuales se alojaban en las siringas vacías. «El esplendor y la magnificencia reales se ven sustituidos por la más humilde pobreza.» La preciosa morada del faraón se ha convertido en la celda estrecha del eremita. Pero esto cambió. El destino había señalado al Valle la misión de ser morada de reyes y, al mismo tiempo, guarida de ladrones. En el año 1743, el viajero inglés Richard Pococke da el primer informe moderno sobre el Valle. Richard Pococke, con un jeque que le guiaba, pudo visitar catorce tumbas abiertas; Estrabón, como antes dijimos, conocía cuarenta; ahora se conocen sesenta y una. La región ofrecía poca seguridad, ya que en las colinas de Kurna acampaba una cuadrilla de ladrones. Cuando, veintiséis años más tarde, James Bruce visitó el Valle, nos habla de una frustrada tentativa para acabar con los bandoleros. «Todos ellos están proscritos y son condenados a muerte aunque se les halle en otro lugar.» Osman Bey, un viejo gobernador de Girge, no pudiendo soportar por más tiempo el peligro que suponía esta gente, ordenó emplear haces de leña seca y, ocupando con sus soldados la parte de montaña donde acampaba la mayoría de estos miserables, ordenó llenar todas sus cuevas con dicha leña y pretenderle fuego, de manera que la mayoría de los ladrones perecieron; pero después, las bajas de la cuadrilla se cubrieron de nuevo. Cuando Bruce, para hacer unas copias de los relieves murales de la tumba de Ramsés III, quiso pasar la noche en la cámara sepulcral, sus acompañantes indígenas fueron presa del terror y profiriendo maldiciones arrojaron las antorchas y mientras las llamas se apagaban, lanzaban terribles predicciones sobre las desgracias que aquella profanación les acarrearía cuando abandonasen la cueva. También cuando a caballo descendió al Valle oscuro, con el único indígena que permaneciera con él, en busca de su barca amarrada a orillas del Nilo, surgió un griterío, y desde una cercana altura le lanzaron piedras y se oyeron disparos. Otro tiroteo general concluyó con su visita al Valle, que tuvo que abandonar huyendo. Treinta años más tarde llegó la «Comisión Egipcia» de Napoleón para realizar sus operaciones de medición en el Valle y sus tumbas, y los enviados franceses fueron también atacados a tiros por los bandidos de Tebas. Hoy día, el Valle de los Reyes es la meta de innumerables extranjeros del mundo entero. Uno de los tesoros más ricos extraídos de su seno, descubierto hace tan sólo unos treinta años, ha dado nueva vida a la comarca. Ante el lugar del hallazgo se ven ahora unos «dragomanes» chillones que fustigan sus burros; a la hostería de Cook, cerca de Der-elBahari, llegan los turistas, y los árabes invitan, en su mejor inglés, a visitar de Kingses tombes. Teniendo presente la historia del valle del Nilo, de sus reyes y de sus pueblos, nos parece a la vez triste y divertido leer: «Las tumbas más importantes, y sobre todo la de Tutankamón, se iluminan 102


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eléctricamente por la mañana tres veces por semana.» El hallazgo más notable efectuado en el Valle, que interesó y emocionó al público europeo tanto como el descubrimiento de Troya por Schliemann, tuvo lugar en el año 1922. Algunos decenios antes, sin embargo, hubo un hallazgo casi tan asombroso, pero en circunstancias mucho más raras, en Der-el-Bahari. Y ahora es cuando viene a cuento recordar a aquel americano que había logrado adquirir en las tortuosas callejuelas de Luxor un precioso papiro egipcio. Cuando el experto europeo hubo reconocido la indudable autenticidad y el valor del papiro, interrogó al americano. El coleccionista, convencido de que por hallarse en territorio europeo nadie podría disputarle el botín, lo contó gustosamente todo y dando toda clase de detalles. Entonces el entendido escribió una extensa carta a El Cairo, iniciando así el descubrimiento de una de las más extraordinarias violaciones de tumbas. Cuando el profesor Gastón Maspero recibió, en el Museo de El Cairo, aquella carta de Europa, fijó su atención en dos extremos, lamentando primero que a su Museo se le hubiera escapado otra vez un hallazgo precioso. Y decimos otra vez porque desde hacía unos seis años venían apareciendo antigüedades muy raras que se vendían clandestinamente y que constituían para la ciencia joyas extraordinariamente preciosas cuya procedencia tampoco había manera de adivinar. Cuando los compradores estaban dispuestos a describir las circunstancias de la compra, la mercancía se hallaba ya lejos de Egipto. En general se hablaba entonces de un famoso desconocido; pero tan pronto este desconocido era un árabe, como un negro, como un fellah harapiento o un jeque rico. Mas el segundo punto que intrigaba a Maspero era el hecho de que la pieza más reciente, de la cual se les escribía, correspondía a la tumba de un rey de la XI dinastía, y sobre estas tumbas se desconocía todo en absoluto. ¿Quién había encontrado esas tumbas? ¿Era la tumba de un solo rey, o era una tumba colectiva? Cuando el profesor Maspero examinaba los objetos de cuya aparición él se había enterado, le bastaba el más superficial examen para poder constatar que tales ejemplares correspondían a reyes distintos. ¿Era posible que unos modernos profanadores de sepulcros hubieran descubierto varias tumbas antiguas a la vez? Lo más lógico era deducir que se había hallado una de las grandes tumbas colectivas. Las posibilidades que de tal conclusión se deducían llenaban de emoción a un sabio como Maspero. Era preciso obrar. Si la policía había fallado, él tenía que descubrir por sus propios medios a los ladrones. Consultó el asunto con sus colaboradores más íntimos y decidieron enviar a un joven ayudante a Luxor. Este ayudante, desde el momento en que abandonó el barco en el Nilo, se comportó de modo muy distinto al habitual en un arqueólogo. Se alojó en el mismo hotel en que paró el americano que comprara el papiro. Y luego, día y noche, recorría todas las callejuelas, rincones y tiendas haciendo sonar su dinero, comprando alguna que otra pequeñez y pagando generosamente. Cuando hablaba con los comerciantes, les daba buenas propinas, pero dosificadas para no despertar sospechas. Cada vez iban entrando más en confianza y le hacían más ofertas de «antigüedades» de la moderna industria casera. Pero el joven que aquella primavera del año 1881 recorría las calles de Luxor no se dejaba engañar. Los comerciantes profesionales se enteraron de ello tan pronto como los clandestinos, apreciaban al extranjero y éste apreció a su vez tal confianza. Un día, un mercader le hizo señas para que entrase en su tienda y poco después el ayudante del Museo Egipcio veía en sus manos una pequeña estatua. Pudo dominarse y su rostro no delató más que indiferencia. Se sentó en la alfombra y empezó a regatear con el comerciante, a la vez que seguía dando vueltas y examinando la pequeña estatua, descubriendo al punto, no solamente que se trataba de una pieza auténtica, de casi tres mil años, sino que la inscripción delataba un objeto procedente de una tumba de la XXI dinastía. Regateó durante largo rato, y terminó comprando el objeto, mientras seguía hablando 103


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del mismo con desprecio, y antes de marcharse dio a entender que buscaba algo más importante, más valioso. Aquel mismo día conoció a un árabe, hombre alto, todavía joven, llamado Abd-el-Rasul. Era jefe de una familia muy numerosa y extendida. Después de varias conversaciones sostenidas con él, y cuando el árabe le había enseñado otros objetos de las tumbas, esta vez de las dinastías XIX y XX, ordenó que se le detuviera. Estaba convencido de haber hallado al ladrón de las tumbas. ¿Lo era realmente? Abd-el-Rasul, con otros parientes, fue conducido ante el Mudir de Kenel. Da'ud Pacha hizo personalmente el interrogatorio, pero se presentaron un sinnúmero de testigos de descargo. Todos los habitantes del pueblo de Abd-el-Rasul juraban que éste era completamente inocente, incluso juraban que toda la familia era inocente, ya que pertenecía a una de las tribus más antiguas y respetadas del lugar. El ayudante, completamente convencido de la exactitud de su acusación, había telegrafiado ya a El Cairo, comunicando que había tenido éxito. Y ahora tenía que presenciar cómo Abd-el-Rasul y su familia eran puestos en libertad por falta de pruebas. Suplicó a los funcionarios, pero éstos se encogieron de hombros; acudió al Mudir, mas éste le miraba con asombro y, extrañado, le decía que esperase. El ayudante aguardó un día, dos. Después envió otro telegrama a El Cairo, atenuando el optimismo del primero. Cayó enfermo, devorado por la inquietud y desesperado ante la pasividad oriental del Mudir. Pero éste conocía mejor que él a su gente. Howard Carter relata la historia de uno de sus servidores más antiguos. En su juventud fue detenido por ladrón, siendo arrastrado ante el Mudir. Tenía un miedo terrible de verse ante el severo Da'ud Pacha, miedo emparejado con el terror ante su inseguridad, al notar que en vez de llevarle ante un tribunal era conducido a las habitaciones particulares del Pacha, el cual, como era un día muy caluroso, estaba bañándose tranquilamente en un recipiente de barro lleno de agua fría. Da'ud Pacha no hacía más que contemplarle; pero el reo decía, aun después de muchos años: «...y cuando sus ojos se clavaron en mí sentí que mis huesos se convertían en agua. Por último, me dijo muy lentamente: "Ésta es la primera vez que te presentas ante mí; vete, pero ten mucho, muchísimo cuidado, de no volver la segunda vez". Y esto me aterrorizó de tal modo que cambié de profesión y no tuve que volver allí jamás.» Esta autoridad de Da'ud, seguramente apoyada por medidas terribles, cuando la simple mirada no bastaba, se reflejaba también en el joven ayudante, que toda aquella temporada la pasó enfermo, devorado por la fiebre. Al cabo de un mes, uno de los parientes y cómplices de Abd-el-Rasul fue a visitar a Da'ud e hizo una confesión amplia. El Mudir se lo comunicó inmediatamente al joven sabio, que aún se hallaba en Luxor. De nuevo comenzaron los interrogatorios. Y resultó que Kurna entera, el pueblo natal de Abd-el-Rasul, era un pueblo de apasionados profanadores de sepulcros. El oficio lo habían heredado de padres a hijos y lo ejercían desde tiempo inmemorial, probablemente en una cadena continua desde el siglo XIII a. de J. C. Tan prolongada dinastía de ladrones no se ha conocido en ningún otro lugar del mundo, siendo de destacar que ejercían su tradicional profesión con el celo ritual de un derecho solemne. El más importante hallazgo hecho por esta singular dinastía, más larga que la de los faraones, fue la tumba colectiva de Der-el-Bahari. En el descubrimiento y despojo de esta tumba se emparejaron el azar y el trabajo sistemático. Seis años antes, en 1875, Abd-el-Rasul había descubierto por casualidad, en las rocas que se elevan entre el Valle de los Reyes y Derel-Bahari, una oculta abertura. Cuando con mucha dificultad la examinó vio que aquello era una amplia cámara sepulcral, con momias. El primer reconocimiento del lugar le anunció que allí había un tesoro que podía producirle a él y a su familia una cuantiosa renta vitalicia, siempre que fuera posible guardar el secreto. Sólo a los miembros más destacados de la familia les fue comunicada la noticia, jurando solemnemente no descubrirlo jamás, dejar el hallazgo donde estaba desde hacía tres mil años y considerar la tumba como un depósito bancario, patrimonio exclusivo de la familia 104


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Abd-el-Rasul, del que sólo se pudiera tomar algo cuando las necesidades de la familia lo precisaran. Parece increíble que, efectivamente, durante seis años aquellos ladrones habituales lograran guardar el secreto. Durante este tiempo, la familia se fue enriqueciendo. El 5 de julio de 1888, sin embargo, el encargado del Museo de El Cairo, conducido por el propio Abd-elRasul, se presentaba ante el hueco de entrada de la tumba. Por una de esas pequeñas ironías del destino, tan corrientes, este encargado no era ni el joven ayudante al que debemos el descubrimiento de los ladrones, ni el profesor Maspero, que lo había sugerido. Un nuevo telegrama llegó a El Cairo, esta vez con indicaciones clarísimas, pero no lo recibió Maspero, que se hallaba de viaje. Y como era asunto urgente, fue preciso enviar un representante, y éste fue Emil Brugsch-Bey, hermano del famoso egiptólogo Heinrich Brugsch, entonces conservador del Museo. Cuando llegó a Luxor, su joven compañero en funciones de detective, que desempeñó con tanto éxito, seguía con fiebre. Hizo una visita protocolaria al Mudir y se enteró de que todos los interesados estaban de acuerdo en no perder tiempo para así evitar que los ladrones siguieran lucrándose y tomar posesión de la tumba cuanto antes. Por eso Emil Brugsch, acompañado sólo por Abd-el-Rasul y su ayudante árabe, partió hacia el lugar donde se hallaba la tumba en las primeras horas del día 5 de julio. Y lo que después se presentó ante sus ojos recordaba los tesoros de la leyenda de Aladino, siendo inolvidables las escenas que se sucedieron en los nueve días siguientes. Abd-el-Rasul, después de escalar audazmente las rocas, se detuvo señalando una grieta que de la manera más natural aparecía cubierta con piedras. Era casi impracticable y estaba oculta a toda mirada directa. No era de extrañar que durante tres milenios nadie la hubiera percibido. Abd-el-Rasul desenrolló una cuerda que llevaba echada en los hombros y dio a entender a Brugsch que aquel era el único medio de bajar por el agujero. Brugsch, dejando al sospechoso guía bajo la vigilancia del ayudante árabe, persona de su entera confianza, no vaciló en aceptar la invitación. Con prudencia, no exenta del temor de ser víctima de un ardid del astuto ladrón, descendió poco a poco. Aunque tenía la leve esperanza de hallar algo, no podía sospechar, ni mucho menos, lo que realmente le aguardaba. Después de descender a una profundidad de unos once metros, y cuando hubo llegado al fondo, encendió una antorcha y se adentró a pocos pasos; después de una curva muy pronunciada, se hallaba ante los primeros gigantescos sarcófagos. Uno de los más grandes, situado inmediatamente detrás de la entrada, rezaba en su inscripción que allí se conservaba la momia de Sethi I, aquella que Belzoni buscara en vano, en octubre de 1817, en el sepulcro original del faraón, en el Valle de los Reyes. El resplandor de su antorcha iluminaba, además, otros féretros e innumerables objetos preciosos del culto egipcio a los muertos que descuidadamente se veían esparcidos por el suelo y sobre los ataúdes. Brugsch seguía su exploración y frecuentemente tenía que abrirse paso con dificultad. De pronto se vio ante la verdadera cámara sepulcral, que parecía enormemente amplia a la luz mortecina de la antorcha. Los féretros estaban todos revueltos, en parte abiertos, en parte aún cerrados, y algunas momias yacían entre innumerables enseres y joyas. A Brugsch se le cortaba la respiración. ¿Sabía realmente que se le ofrecía un espectáculo como jamás antes lo hubiera contemplado ningún europeo? Se hallaba ante los cuerpos auténticos de los príncipes más poderosos del mundo antiguo. Unas veces trepando, otras caminando libremente, constató que allí yacía Amosis I (1580-1555 a. de J. C.), que añadió a su gloria la expulsión definitiva de los «reyes pastores», aquellos bárbaros hicsos, con lo cual, sin embargo, según los estudios modernos, no coincide la marcha de los israelitas de Egipto; estaba la momia de Amenofis I (1555-1545 a. de J. C.), quien más tarde se convertía en el santo protector de la necrópolis tebana. Y, entre los innumerables féretros de gobernantes egipcios menos conocidos, halló por último —y entonces, emocionado por lo que veía, tuvo que sentarse durante un momento— las momias de las dos figuras reales más poderosas, el reflejo de cuya gloria ha llegado a nosotros sin los 105


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estudios de los arqueólogos, sin necesidad de ciencia histórica alguna a través de los milenios, sino de generación en generación, por los conductos más diversos, relatos y leyendas. Halló los cuerpos de Tutmosis II (1501-1447 a. de J. C.) y de Ramsés II (1298-1232 a. de J. C.), llamado el Grande —en cuya corte se creía que se había educado Moisés, el legislador del pueblo judío y de Occidente—, los soberanos que gobernaron durante cincuenta y cuatro y sesenta y seis años, respectivamente, y que no sólo crearon sus Imperios con la sangre y las armas de sus súbditos, sino que supieron conservarlos mucho tiempo. Cuando Brugsch, lleno de emoción, examinaba ávidamente las inscripciones de los féretros, sin saber apenas por dónde empezar, dio de pronto con la historia de las «momias ambulantes». Y delante de él surgió el macabro cuadro de aquellas noches en las que los sacerdotes habían sacado de sus tumbas a los faraones para protegerlos del robo y de la profanación y, después de varias estaciones, los habían colocado en nuevos sarcófagos, aquí en Der-el-Bahari, uno junto a otro. Con una mirada comprendió cómo entonces los había impulsado el miedo y la prisa, ya que algunas de las momias habían quedado sólo apoyadas, oblicuamente, en la pared. Y con verdadera emoción leyó más tarde, en El Cairo, lo que los sacerdotes habían confiado a los costados de los féretros: la odisea de los faraones muertos. Contando el número de momias reales allí reunidas, llegó a la cifra de cuarenta. ¡Cuarenta momias! ¡Cuarenta restos mortales de los que antaño habían gobernado el mundo con poderío semejante al de los dioses! Durante tres mil años habían reposado en paz, hasta que un ladrón, primero, y luego él, Emil Brugsch-Bey, pudieron contemplarlas. A pesar de todas las precauciones tomadas incluso antes de morir, los príncipes egipcios solían ser muy pesimistas. «Los que edificaban con bloques de granito, practicando salas ocultas en las gigantescas pirámides, realizando bellas cosas en esta hermosa labor... ven ahora sus aras de sacrificios tan vacías como las de los que, cansados y solos, perecen a lo largo del Nilo sin que nadie les asista.» Pero su pesimismo no les impedía seguir tomando nuevas medidas para conservar su cuerpo y garantizar su protección. Heródoto describe las costumbres en las ceremonias luctuosas y cómo eran embalsamados los cadáveres. Así se hacía, según propias informaciones, cuando recorrió Egipto, según texto que tomamos de Howard Carter: «Cuando fallece una personalidad de prestigio, las mujeres de la casa se echan tierra a la cabeza, incluso a la cara. Luego se alejan del difunto, salen corriendo de la casa para recorrer la ciudad con las faldas recogidas y se descubren el pecho dándose golpes. Todas las mujeres de la familia se unen al cortejo y las imitan. También los hombres se golpean el pecho. Después de estas ceremonias, trasladan el cadáver para embalsamarlo.» Ahora digamos algo de las momias. Esta palabra se presta a diversas interpretaciones, cosa explicable cuando leemos, por ejemplo, la observación del viajero árabe ya mencionado, Abd-el-Latif, del siglo XII, según el cual, en Egipto las momias se venden baratas para fines médicos. Mumiya o mumiyai es una palabra árabe y significa, en el sentido de Abd-el-Latif, asfalto o «pez judía», es decir, la destilación natural de las rocas bituminosas, tal como se recoge en la montaña de Derahgerd, en Persia. La momia es una mezcla de pez y mirra, decía el viajero árabe, y aún en los siglos XVI y XVII se hacía en Europa un comercio lucrativo con tal producto, e incluso en el siglo pasado el farmacéutico vendía momia como remedio para las hernias y ciertas heridas. Finalmente, momia es también el pelo y la uña de dedos cortados de los seres vivos; es una parte del hombre que equivale a su totalidad, por lo que se utiliza en los conjuros mágicos y partes de embrujamiento. Cuando hoy pronunciamos momia, nos referimos casi exclusivamente al cuerpo bien conservado de los egipcios. Antes, se distinguía entre la momificación «natural» y la «artificial», y se consideraban «momias naturales» aquellas que sin tratamiento especial se habían conservado sin descomponerse gracias a ciertas condiciones favorables; así, por ejemplo, los cuerpos de los religiosos del convento de Capuchinos situado cerca de Palermo, en el convento del Gran San Bernardo, en los sótanos de plomo de la catedral de Bremen, o en el castillo de Quedlinburg. Se hace todavía en 106


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nuestros días esta distinción, pero limitada, pues de las numerosas investigaciones realizadas por Elliot Smith, y del análisis de la momia de Tutankamón, hecho por Douglas E. Derry, resulta que el mérito principal de que los cuerpos se hayan conservado tan maravillosamente obedece menos a la complicada operación del embalsamamiento que al clima especialmente seco del país del Nilo, o sea al hecho de que el aire no contiene bacilos, como tampoco la arena. Así, se han encontrado momias perfectamente conservadas sin que estuvieran depositadas en un féretro y sin que les hubieran extraído las vísceras: sencillamente colocadas en la arena. Y no estaban peor conservadas que los cadáveres embalsamados, los cuales, unas veces por la resina, otras por el alquitrán o por los numerosos aceites balsámicos, o como cuenta el papiro de Rind, «por el agua de Elefantina, el natrón de Ilitiáspolis y la leche de la ciudad de Kim», con el transcurso del tiempo se habían hallado en estado de descomposición o convertidos en una masa informe. Durante el siglo pasado especialmente, se suponía que los egipcios poseían unos métodos químicos secretos. Hasta nuestros días no se ha logrado hallar una indicación auténtica, verdaderamente exacta y completa de la momificación. Pero hoy sabemos ya que en el empleo de los muchos ingredientes rituales, el significado místico de los mismos tenía a menudo más importancia que su eficacia práctica. Y hemos de tener en cuenta que el arte de la momificación, en el transcurso de varios milenios, ha cambiado varias veces. Así lo observaba ya Mariette al considerar que las momias de Menfis, la más antiguas, son casi negras, secas y muy frágiles, mientras que otras más recientes, de Tebas, son amarillentas, tienen un brillo mate y son frecuentemente elásticas, cosa que no se puede explicar únicamente por su diferencia de edad. Heródoto nos relata tres maneras de momificar. La primera costaba tres veces más que la segunda, y la tercera era seguramente la más barata, hasta el punto de que hasta los empleados más humildes podían satisfacerla. No así, ni mucho menos, el hombre del pueblo, que sólo podía entregar su cuerpo a la clemencia del clima. En los tiempos más antiguos, sólo se lograba conservar las formas puramente externas del cuerpo. Más tarde, hallaron medios para impedir que se arrugase la piel, de modo que podemos hallar momias con los rasgos de las facciones bien conservados que revelan aún su personalidad. Por regla general, se trataba el cadáver de este modo: con un instrumento de metal, curvo y puntiagudo, se sacaba primero el cerebro por los orificios de la nariz; después con un cuchillo, se abría el abdomen y se quitaban los intestinos, a veces por el ano, y se colocaban en los vasos llamados canopas; se extraía también el corazón, y en su lugar se colocaba un escarabeo de piedra; luego se lavaba el cuerpo y se le «salaba» durante más de un mes. Por último se le secaba de nuevo, operación que, según algunos informes, duraba hasta setenta días. Hecho esto, se colocaba el cadáver en varios féretros de madera o sarcófagos, que generalmente tenían la forma del cuerpo humano, o bien varios féretros de madera eran metidos uno dentro del otro y todos colocados en un gran sarcófago de piedra. El cadáver estaba tumbado, con las manos cruzadas sobre el pecho o sobre el vientre, o con los brazos extendidos a lo largo del cuerpo. Generalmente se le cortaba el pelo, mientras que a las mujeres se les dejaba el cabello en toda su longitud, ondulándoseles maravillosamente. El pelo del pubis se afeitaba. Para evitar que el cuerpo se deshinchase, se rellenaba de masilla, arena, resina, serrín o lino, añadiendo materias aromáticas y, cosa que nos parece extraña, también cebollas. Igualmente se daba forma a los senos de las mujeres. Luego se iniciaba el proceso, lento sin duda, de envolver el cuerpo con vendas de lino y paños, los cuales, con el tiempo, quedaban tan empapados de alquitrán que los investigadores, a menudo, no podían desenvolverlos. Naturalmente, los ladrones, que sólo buscaban las numerosas joyas que había debajo de las vendas, no perdían el tiempo, sino que cortaban las vendas a capricho, por donde les parecía. En 1898, Loret, entonces director general de la Administración de Antigüedades, abrió, entre otras tumbas, la de Amenofis II. También él halló «momias ambulantes», es decir, 107


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trece momias de reyes reunidas bajo la XX dinastía por los sacerdotes en pesado trabajo nocturno. Pero Loret ya no halló las preciosidades que Brugsch encontrara, aunque sí encontró aún las momias intactas. Amenofis reposaba en su sarcófago, pero todo el resto lo habían robado. A pesar de ello, y cuando más tarde, por indicación de Sir William Garstin, se cubrió de nuevo la tumba con un muro para que descansaran en paz los reyes muertos, pasados uno o dos años penetraron nuevos profanadores de tumbas, arrancaron a Amenofis de su sarcófago y causaron destrozos en su momia. Sin duda, también habían colaborado los guardianes, como en casi todos los robos acaecidos en milenios anteriores. Este caso demostraba que Brugsch había obrado bien al mandar quitar todos los objetos de la tumba colectiva, pues toda vacilación causada por un sentimiento piadoso, dada la situación egipcia del momento, era perjudicial. Cuando Emil Brugsch-Bey escaló de nuevo aquel pozo estrecho, dejando allí las momias de los cuarenta faraones, ya iba pensando en la posibilidad de ponerlas a salvo. Dejar la tumba tal como estaba suponía invitar a que siguieran despojándola. Mas para sacar de allí todo lo depositado y llevarlo a El Cairo necesitaba ocupar un sinfín de obreros, a los que, forzosamente, debía reclutar en Kurna, la patria de Abd-el-Rasul, el pueblo de los ladrones. Cuando Brugsch pidió nueva audiencia cerca del Mudir, a pesar de todos los peligros, se había decidido a ello. Y a la mañana siguiente ya estaba en el lugar del trabajo con trescientos fellahs. Ordenó que se cercase el terreno y con su ayudante árabe seleccionó a un pequeño grupo que le inspiró más confianza que el conjunto de los demás. Mientras este grupo debía trabajar duramente —por ejemplo, levantar las piezas más pesadas, que necesitaban dieciséis hombres—, el pequeño grupo iba sacando uno a uno los objetos, mientras él y su ayudante los recibían, registraban e iban colocando en hilera al pie de la colina, trabajo que se realizó en cuarenta y ocho horas. Howard Carter, el moderno arqueólogo, observa lacónicamente: «¡Hoy día no trabajamos ya con tanta rapidez!» La prisa fue excesiva, también entonces, en lo que se refiere al interés arqueológico, pues el vapor de El Cairo se retrasó varios días. Brugsch-Bey mandó embalar las momias y los sarcófagos y los hizo transportar a Luxor, en donde permanecieron hasta el 14 de julio, día en que fueron embarcados. Entonces sucedió algo que impresionó a Brugsch, al frío hombre de ciencia, más aún que el propio descubrimiento. Lo que acaecía mientras la embarcación se iba deslizando lentamente Nilo abajo ya no afectaba al científico, sino al hombre que aún no había perdido el respeto hacia las creencias y ritos de aquel pueblo. Con gran rapidez se había extendido por todos los lugares del Valle del Nilo y el país qué clase de cargamento transportaba el barco. Y se reveló con ello que el antiguo Egipto, que antaño considerara a sus reyes como dioses, no se había extinguido aún. Brugsch veía desde la cubierta a centenares de fellahs que, con sus mujeres, acompañaban al barco, y así desde Luxor hasta la gran curva del Nilo, hasta Kuft y Kench, relevados por otros fanáticos compatriotas. Los hombres disparaban sus armas de fuego en honor de los faraones muertos, las mujeres se echaban tierra y polvo en la cara y el cuerpo y se frotaban el pecho con arena. La embarcación seguía acompañada de lamentos que se oían desde muy lejos; un espectáculo fantástico era aquella procesión, exenta de toda fastuosidad y llena de emoción. Brugsch no pudo soportar la impresión que aquel acompañamiento le producía y se ocultó. ¿Había obrado bien? Acaso a los ojos de los que proferían lamentaciones y se golpeaban el pecho, él no sería más que un vulgar ladrón, uno más entre aquellos profanadores de sepulcros, de aquellos bandoleros que durante tres mil años habían violado con tenaz saña las tumbas de los faraones. ¿Justifica esta actitud la necesidad de servir a la ciencia? Howard Carter nos dio, muchos años después, una contestación clara. Basándose en los sucesos relativos a la tumba de Amenofis, hace la observación siguiente: «En este caso, hemos aprendido algo que recomendamos consideren los que nos critican y nos llaman 108


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vándalos porque quitamos los objetos de las tumbas. Trasladando las antigüedades a los museos, aseguramos su conservación; pero si las dejásemos en el lugar donde las encontramos, inevitablemente, más pronto o más tarde, serían presa de los ladrones, cosa que equivaldría a su desaparición o destrucción.» Cuando Brugsch-Bey desembarcó en El Cairo no sólo enriqueció su Museo, sino que proporcionó al mundo entero conocimientos precisos sobre todas aquellas magnificencias y grandezas insustituibles.

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Capítulo XVI

HOWARD CARTER DESCUBRE A TUTANKAMÓN En el año 1902, el americano Theodor Davis recibió el oportuno permiso del Gobierno egipcio para proceder a nuevas excavaciones en el Valle de los Reyes. Durante doce inviernos fue descubriendo sepulcros tan instructivos como los de Tutmosis IV, Siptah y Horemheb, y halló la momia y el féretro del gran «rey hereje» Amenofis IV, cuya esposa fue la célebre Nefertiti, de la cual se conserva un maravilloso busto en color, sin duda la más famosa escultura que nosotros conocemos. Amenofis IV adoptó, como reformador, el nombre de Eknatón, que quiere decir «el disco del sol está satisfecho», y quiso desterrar la religión tradicional introduciendo el culto al sol. Durante el primer año de la gran guerra mundial, la concesión fue transferida a lord Carnarvon y a Howard Carter, empezando así la historia del más importante hallazgo de tumbas en Egipto, relato que empieza como el cuento de «la lámpara maravillosa de Aladino y termina como la leyenda griega de Némesis», según escribió más tarde la hermana de Carnarvon en un libro sobre su hermano. El descubrimiento del sepulcro de Tutankamón reviste especial importancia para nuestra obra. Representa el punto culminante de los grandes triunfos de la investigación arqueológica. Al mismo tiempo, hemos de considerarlo como el punto central, si en la evolución de nuestra ciencia buscamos un arco de tensión dramática. El planteamiento fue desarrollado por Winckelmann y gran número de sistematizadores, organizadores y especialistas de la primera hora, y las primeras complicaciones serias que determinan el nudo de la acción fueron resueltas por Champollion, Grotefend y Rawlinson —de estos dos hablaremos en el «Libro de las Torres»—. Los primeros que activamente propulsaron la acción, logrando los aplausos del público, fueron Mariette, Lepsius y Petrie, en Egipto: Botta y Layard, en Mesopotamia —véase el «Libro de las Torres»—, y los americanos Stephens y Thompson en el Yucatán —véase el «Libro de las Escaleras»—. La escena culminante de este emotivo drama se logró por primera vez con ocasión de los descubrimientos de Schliemann y Evans en Troya y Cnosos, después de Koldewey y Wolley en Babilonia y en el territorio de Ur, la patria de Abraham. Schliemann fue el último gran aficionado que realizó personalmente las excavaciones; un solitario genial. En Cnosos y Babilonia, actuaron ya planas mayores enteras de profesionales. Gobiernos, príncipes, mecenas, universidades con potentes recursos, institutos arqueológicos y particulares, año tras año, de todas las partes del mundo civilizado, enviaban expediciones bien equipadas a investigar las reliquias del mundo antiguo. Mas en el descubrimiento de la tumba de Tutankamón se reunió de manera grandiosa todo cuanto hasta entonces se había conseguido en multitud de trabajos individuales y en un sinnúmero de experiencias dispersas. Esta vez, el trabajo se llevó a cabo con métodos rigurosamente científicos. Las luchas que Layard tuvo que librar contra la estupidez supersticiosa y Evans contra la envidia de las autoridades competentes, ahora se veían sustituidas por el eficaz apoyo del Gobierno y las asistencias particulares. La envidia de los colegas, que había alcanzado a Rawlinson y había hecho la vida imposible a Schliemann, se vio sustituida por el más sublime ejemplo de colaboración internacional, como jamás la había conocido la ciencia hasta entonces. Había pasado la época de las grandes hazañas de los iniciadores, en las cuales uno solo, como Layard, por ejemplo, sin más ayuda que un burro y una mochila, se propuso descubrir una ciudad enterrada. Howard Carter, que era alumno de Petrie y había alcanzado su fama, se convirtió en el agente ejecutivo de la Arqueología, si se nos permite tal comparación, y el ataque audaz a un país se veía ahora sustituido por los severos métodos del hombre de ciencia que clasifica y estudia topográficamente una cultura antigua. 110


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Su exactitud y su celo lo han convertido en una de las grandes figuras de la Arqueología, en el dominio de los hombres que, empuñando la piqueta, no sólo cavaban para descubrir los tesoros y los cuerpos de los reyes muertos, sino también para descifrar los enigmas de la Humanidad desde que logró tener forma, carácter y espíritu en las sublimes culturas antiguas. Lord Carnarvon, como personalidad individual, es una mezcla de hombre deportivo y de coleccionista de antigüedades, algo de gentleman y no poco de trotamundos, realista en la acción y romántico de sentimientos, curiosa mezcla que en rigor sólo se da en Inglaterra. Siendo alumno del Trinity College, de Cambridge, propuso un día descubrir a su costa el bello revestimiento primitivo de madera de su habitación, sobre el cual posteriormente se había pintado. Desde muy joven, recorre todas las tiendas de antigüedades, y de mayor, con pasión y con agudo conocimiento, colecciona antiguos grabados y dibujos. Al mismo tiempo, participa en todas las carreras, se hace un tirador excelente, se dedica al deporte acuático y, cuando a los veintitrés años hereda una gran fortuna, da la vuelta al mundo en un velero. El tercer automóvil con licencia que circula por Inglaterra es el suyo, y pronto se entrega al deporte automovilístico con toda su pasión. Esta afición ocasionará más tarde un cambio decisivo en su vida. A fines del siglo sufre un accidente de automóvil en Alemania: en una carretera próxima al balneario a Langenschwalbach vuelca su coche, y además de sufrir una serie de lesiones internas graves, durante toda su vida padecerá dificultades respiratorias que le impiden pasar los inviernos en Inglaterra. Por ello, en 1903, va por vez primera en busca del benigno clima de Egipto y se halla con los campos de excavaciones de varias expediciones arqueológicas. Y él, hombre rico e independiente y hasta entonces sin tarea ni rumbo fijo en su vida, descubre que esta ocupación le ofrece la posibilidad de unir casi maravillosamente su afición deportiva, su audacia y su inclinación en un trabajo serio relacionado con el arte. En 1906 comienza sus propias excavaciones. Pero aquel mismo invierno reconoce que sus conocimientos son insuficientes. Consulta con el profesor Maspero y éste le recomienda al joven Howard Carter. La colaboración entre estos dos hombres fue extraordinariamente afortunada. Howard Carter era el complemento perfecto de lord Carnarvon. Era el hombre de ciencia, de sólida y amplia cultura que, antes de que lord Carnarvon le encomendase la inspección permanente de todas sus excavaciones, había adquirido suficiente experiencia trabajando con Petrie y con Davis; además, no era un rutinario investigador de hechos, sin imaginación, aunque algunos críticos le reprochan en su trabajo una pedantería exagerada. Mostraba gran habilidad práctica y, cuando era preciso, gran audacia. Esto nos lo demuestra la aventura que le ocurrió el año 1916. Se encontraba gozando de un corto permiso en Luxor, cuando un día, los más viejos del pueblo, con gran emoción, le suplicaron ayuda. Las exigencias de la guerra, que incluso se dejaban sentir en Luxor, hacían que el numero de funcionarios se hallara muy reducido y que la vigilancia policíaca hubiera disminuido bastante, de modo que de nuevo había resurgido una notable actividad de los profanadores de tumbas entre los descendientes de Abd-el-Rasul. Un grupo de ellos hicieron un hallazgo en la parte occidental de la colina que hay sobre el Valle de los Reyes; y apenas tuvo conocimiento de esto otra banda de gente se dirigió allí para tomar parte en el botín. Lo que entonces sucedió parece más bien la trama de una vulgar película de ladrones. Se libró la inevitable batalla campal entre ambos bandos. El primer grupo fue sorprendido, batido y expulsado, pero existía el peligro de una repetición constante de tales incidentes sangrientos. Carter, aunque se hallara de permiso y no fuera responsable de tales hechos, decidió intervenir. Él mismo nos lo cuenta: «Fue en las últimas horas de la tarde. Apresuradamente, reuní los pocos obreros que había libres de filas y, debidamente equipado, me dispuse a marchar al escenario del incidente. Tal empresa nos exigía ascender los seiscientos metros de altura de las colinas de 111


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Kurna a la luz de la luna. Hacia medianoche llegamos al lugar del incidente y el guía me señaló el extremo de una cuerda que pendía de una roca cortada a pico. Es un pasatiempo que no carece de encanto el dejarse bajar a medianoche, atado a una cuerda, hasta una guarida de ladrones de tumbas en plena actividad. Ocho hombres estaban allí y, cuando yo llegué, se produjo un momento de tensión poco agradable. Les dije que podían elegir entre escaparse con la ayuda de mi cuerda o quedarse, sin cuerda, donde se encontraban. Ellos entraron en razón y se marcharon. El resto de la noche lo pasé solo en aquel lugar...» Sería necesario completar este relato conciso, a fuer de modesto y un tanto árido, aunque no deja de traslucir lo peligroso de la situación. Esto nos permite apreciar la gran audacia de nuestro arqueólogo. Los profanadores se hubieran visto defraudados si Carter les hubiese permitido continuar su trabajo, pues allí no se halló más que una tumba que seguramente había sido preparada para la reina Hatsepsut y que no contenía tesoros de ninguna clase, sino únicamente un sarcófago de asperón cristalino, no terminado. Carnarvon y Howard Carter iniciaron su trabajo conjunto. Pero sólo en otoño del año 1917 pudieron trabajar con la intensidad requerida para poder obtener resultados positivos. Entonces sucedió algo que hemos visto repetirse con frecuencia en la historia de la arqueología: de primera intención, gracias a una intuición feliz, se eligió con gran acierto la zona donde se realizarían las excavaciones, mas, al punto, circunstancias exteriores, consideraciones críticas, vacilaciones y, sobre todo, «consejos de los profesionales» impidieron la terminación de los trabajos, que fueron diferidos y después paralizados. Recordemos aquí que uno de los mejores investigadores, el cavaliere napolitano Alcubierre, cuando con suerte análoga llegó el 6 de abril de 1748 al centro mismo de Pompeya, volvió a cubrir los hoyos abiertos y sólo al cabo de varios años se constató que la primera labor había sido acertada. Carnarvon y Carter tenían ante sí el Valle de los Reyes. Docenas de investigadores habían excavado antes que ellos en aquel lugar y ninguno había dejado anotaciones exactas ni planos. Lo mismo que un montañoso paisaje lunar artificial, iban apareciendo montones de escombros y entre ellos estaban las entradas de las tumbas descubiertas. No había más solución que seguir un plan y excavar hasta llegar al fondo de la roca. Carter proponía que se empezase en un triángulo limitado por las tumbas de Ramsés II, de Merneptah y de Ramsés VI. «Exponiéndonos al peligro de que se nos acuse de decirlo sólo después, quiero afirmar que decididamente confiábamos en hallar la tumba de un rey determinado, y este rey era Tutankamón», escribió más tarde. Tal afirmación parece increíble si pensamos que el Valle entero estaba removido. Y nos parece especialmente audaz porque los motivos que inspiraban a los dos arqueólogos y que infundían tales esperanzas eran insignificantes, pues el mundo profesional opinaba unánimemente que la época de las excavaciones en el Valle de los Reyes había terminado. Ya Belzoni, exactamente cien años antes, cuando hubo desalojado las tumbas de Ramsés I y de Sethi I, de Eje y de Mentuher-Chopsef, había escrito: «Estoy completamente convencido de que en el valle de Biban-el-Muluk no hay más tumbas que las conocidas a través de mis descubrimientos recientes, pues antes de abandonar aquel lugar me esforcé en buscar una tumba más, pero sin resultado, y confirma mi opinión el hecho de que independientemente de mis propias investigaciones, el cónsul británico, señor Salt, estuvo después allí cuatro meses y también se esforzó en vano en hallar otra nueva tumba». Veintisiete años después de Belzoni, en 1844, llegó una gran expedición prusiana que midió a fondo el Valle. Su jefe, Richard Lepsius, opinaba también al marcharse que todo lo que había que descubrir estaba ya descubierto. A pesar de ello, poco antes de acabar el siglo, Loret hallaba todavía nuevas tumbas, e igualmente Davis, después que él. Ahora, literalmente, todos los granos de arena estaban tres veces trillados y removidos, y cuando Maspero, como jefe de la sección de antigüedades, firmó la concesión para lord Carnarvon, un sabio le expresó nuevamente su firme convicción de que, en rigor, aquella concesión era superflua, ya que el 112


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Valle no podía ofrecer nuevos hallazgos. Pero, ¿por qué Carter, después de todo aquello, esperaba aún hallar una tumba, y no una cualquiera, sino una determinada? Con sus propios ojos había visto los hallazgos de Davis. Y entre ellos, debajo de una roca, estaba la copa de porcelana con el nombre de Tutankamón. Y en una tumba de pozo, en las proximidades, había hallado un arca de madera rota. Las láminas de oro que aún adornaban dicha arca llevaban igualmente el nombre de Tutankamón. Davis pretendía, un tanto apresuradamente, que esta tumba de pozo era la última morada del rey. Carter llegó a otra conclusión, confirmada en un tercer hallazgo de Davis que no había sido bien reconocido en el primer examen. Se trataba de unos recipientes de arcilla llenos de trozos también de arcilla, al parecer sin importancia, y de pedazos de lino, encontrados en el hoyo de una roca. Examinados de nuevo en el Metropolitan Museum of Art de Nueva York, resultó de pronto que, sin duda alguna, se trataba de unos restos ocultos del material empleado en las complicadas ceremonias y solemnidades del entierro de Tutankamón. Pero esto no era todo. Davis halló también varios sellos de arcilla pertenecientes a Tutankamón cuando descubrió el escondite que albergaba los restos de Amenofis IV Eknatón, el faraón hereje. Esto, en todo caso, quizá pueda parecer suficiente para que Carter aspirara a comprobar su hipótesis. Parece ser que, sin más, Carter hubiera podido llegar a la conclusión de que después de estos hallazgos la tumba de Tutankamón tenía que estar situada en lugar próximo a los mismos, es decir, en el centro del Valle. Pero pensemos también en los tres milenios transcurridos, pensemos cuántas veces todo el contenido de las tumbas fue llevado de un lugar a otro por los ladrones y los sacerdotes y, finalmente, en el trabajo poco sistemático de los primeros arqueólogos, inexpertos, que removieron la tierra desordenadamente. Las cuatro pruebas de Carter eran, pues, algunas láminas de oro, una copa de porcelana, algunos recipientes de arcilla y unos sellos. Y ligar con ello no solamente la esperanza, sino aquella seguridad instintiva de hallar la tumba de Tutankamón, es prueba de una confianza verdaderamente increíble en la propia suerte. Carter y Carnarvon empezaron las excavaciones. Después de un invierno entero de trabajo levantaron, dentro del triángulo marcado, gran parte de las capas superiores, avanzando hasta el pie de la tumba abierta de Ramsés VI. Allí encontraron una serie de chozas para obreros, construidas con abundante pedernal, cosa que en el Valle es siempre signo de la proximidad de una tumba. Lo que sucedió entonces, y en el transcurso de varios años, revistió interés emocionante. Para no privar a los turistas de sus habituales visitas a la tumba de Ramsés, muy frecuentada, en vez de seguir las excavaciones en la misma dirección se decidió dejar de buscar por el momento en aquel lugar, esperando ocasión más oportuna. Así, en el semestre invernal de 1919 a 1920, se excavó solamente a la entrada de la tumba de Ramsés VI, hallando, en un pequeño escondite, varias piezas sueltas de bastante interés arqueológico. «Jamás, durante todos nuestros trabajos, nos habíamos hallado tan cerca de un verdadero hallazgo en el Valle», anota Howard Carter. Ya habían excavado de todo el triángulo hasta donde se encontraban las chozas de los obreros, como Petrie había aconsejado. Nuevamente dejan este último sector intacto y se trasladan a un lugar completamente diferente, en el pequeño valle contiguo a la tumba de Tutmosis III, donde excavan durante dos inviernos para no encontrar «nada que valiera la pena». Tras esta experiencia se reúnen y deliberan seriamente, preguntándose si después de un trabajo de varios años, con un botín relativamente escaso, no tendrían que desplazar su labor a un lugar completamente distinto. Sólo faltaba por examinar el lugar de las chozas y los pedernales, el lugar situado al píe de la tumba de Ramsés VI. Después de mucho vacilar y de cambiar frecuentemente impresiones, acuerdan dedicar al Valle sólo otro invierno. Entonces se dedican a excavar el lugar que tantas veces habían menospreciado en los seis inviernos anteriores: el lugar de las chozas y los pedernales. Y esta vez, cuando efectuaban lo que 113


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hubieran podido hacer seis años antes, o sea, derrumbar las chozas de los obreros, apenas hubieron dado el primer golpe de piqueta, hallaron la entrada de la tumba de Tutankamón, ¡la más rica tumba faraónica de Egipto! Y Carter escribe: «... lo repentino de este hallazgo me ocasionó una especie de aturdimiento. ¡Los meses siguientes estuvieron llenos de acontecimientos, que apenas he tenido tiempo para reflexionar!» El 3 de noviembre de 1922, empezó Carter a derrumbar las chozas de los obreros — lord Carnarvon se hallaba por aquella época en Inglaterra—; aquéllas eran fragmentos de cabañas de la XX dinastía. A la mañana siguiente, debajo de la primera choza se halló una grada de piedra. En la tarde del día 5 de noviembre se habían quitado tantos escombros que no cabía duda ya de que se había encontrado la entrada de una tumba. Pero, ¿no sería acaso una tumba inacabada, no utilizada? Y aun que realmente albergase una momia, ¿no habría sido ésta violada y despojada como tantas otras? Acaso, para no renunciar a ninguna posibilidad pesimista, la momia, si existía, era solamente la de un funcionario de la corte o un sacerdote. El trabajo progresaba y la excitación de Carter iba en aumento. Una grada tras otra quedaban libres de escombros, y cuando, como sucede en Egipto, se puso de repente el sol, apareció el pie de la duodécima grada y «se percibía la parte superior de una puerta cerrada, tapada con argamasa y sellada». «Una puerta sellada... Era, pues, realidad... Llegó el momento en que todo excavador se estremece.» Carter examinó los sellos. Eran los de la ciudad de los faraones fallecidos. Por lo tanto garantizaban que allí tenía que reposar por los menos una alta personalidad. Y como las chozas de los obreros habían tapado la entrada desde la XX dinastía, por lo menos la tumba no habría sido violada desde aquella época. Y cuando Carter, a quien la emoción producía escalofríos, taladró una mirilla en la puerta «lo bastante grande para poder introducir una linterna eléctrica», descubrió que el pasillo de detrás de la puerta aparecía completamente lleno de piedras, otra prueba convincente de la segura protección que había recibido la tumba. Cuando Carter bajaba cabalgando a la luz de la luna, después de haber encomendado la vigilancia de la tumba a los obreros de más confianza, se debatía por adoptar una determinación. «¡Todo, verdaderamente todo lo que esperaba, podía hallarse tras este pasillo, por lo que me costaba un enorme esfuerzo dominarme para no echar abajo la puerta de entrada y seguir buscando inmediatamente!» Esto escribió después de haber visto aquello por la mirilla. Entonces, cabalgando en su mula, luchaban en él su deseo y su impaciencia, mientras una voz interior le anunciaba que se hallaba ante un descubrimiento inmenso. Es digno de admirar este gesto del descubridor que, después de un infructuoso trabajo de seis años, hallándose ante el gran y anhelado hallazgo, decide cubrir de nuevo la tumba y esperar la llegada de lord Carnarvon, su protector y amigo. En la mañana del 6 de noviembre envía este telegrama: «Realizado en Valle descubrimiento maravilloso. Tumba sorprendente con sellos intactos. He cubierto todo hasta su llegada. ¡Mi felicitación!» El día 8 recibe dos contestaciones: «Voy, si es posible, rápidamente». «Pienso estar en Alejandría el 20.» En efecto, el día 23 lord Carnarvon y su hija llegaron a Luxor. Más de quince días pasó Carter devorado por la impaciencia, inactivo ante la tumba cubierta de nuevo. A los dos días de descubrir las gradas le habían colmado de felicitaciones, pero ¿por qué?, ¿por qué descubrimiento?, ¿por qué tumba? Carter no lo sabía. Si hubiera seguido tan sólo un palmo más en sus excavaciones hubiera hallado la impronta inequívoca, evidente, del sello de Tutankamón. «Esto me habría proporcionado unas noches más tranquilas y me hubiera ahorrado casi tres semanas de impaciente espera.» El día 24, por la tarde, los obreros descombraron de nuevo toda la escalera. Carter bajó dieciséis gradas y llegó ante una puerta sellada. Aquí vio las huellas claras y el nombre de 114


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Tutankamón; pero vio otra cosa más que prolongaba su inquietud angustiosa. Vio lo que hasta entonces casi todos los descubridores de tumbas faraónicas habían tenido que ver: que también otros se le habían adelantado. También aquí los ladrones habían intervenido. «Y como ahora toda la puerta aparecía iluminada por la luz, podíamos ver algo que hasta entonces no habíamos percibido: que la puerta, por dos veces, había sido abierta y vuelta a cerrar; veíamos además que los sellos primeramente descubiertos con el signo del chacal y los nueve prisioneros, habían sido colocados de nuevo en las partes últimamente cerradas, mientras que los sellos de Tutankamón se hallaban en aquella parte de la puerta que aún conservaba su estado primitivo y, por consiguiente, eran los que originariamente habían protegido la tumba. Por lo tanto, la tumba no estaba completamente intacta, como habíamos esperado. Los profanadores de tumbas la habían hollado más de una vez. Y a juzgar por las chozas que la habían ocultado, los ladrones eran de época anterior a Ramsés IV; mas el hecho de que la tumba hubiera sido sellada de nuevo indicaba que no la habían desvalijado por completo.» Pero este descubrimiento no era todo. La confusión e inseguridad de Carter aumentaban. Cuando mandó quitar los últimos escombros de las escaleras, encontró trozos de vasos, recipientes con los nombres de Eknatón, de Sakkara y de Tutankamón; también un escarabeo de Tutmosis III y un pedazo de otro con el nombre de Amenofis III. Aquella variedad de nombres reales no podía conducir a otra conclusión que creer, contra todas las esperanzas, que no se trataba de una tumba individual, sino de un escondite habilitado para varios sepulcros. Sólo abriendo aquella puerta se podía tener la solución del enigma. Los días siguientes fueron dedicados a este trabajo. Como Carter ya había constatado al echar la primera ojeada por la pequeña abertura practicada, allí había un pasillo lleno de escombros, y como éstos eran distintos de los otros se podía ver claramente que los bandidos habían penetrado allí haciendo una galería del ancho de una espalda y la habían cubierto de nuevo. Después de varios días de trabajo, los excavadores penetraron unos diez metros y hallaron una segunda puerta. También ésta presentaba los sellos de Tutankamón y de la ciudad de los faraones muertos, y se podía reconocer claramente por dónde los visitantes inoportunos habían penetrado. Por la semejanza que ofrecía la disposición de este pasillo con la de otros escondites, como el de Eknatón hallado en las proximidades, Carter y Carnarvon llegaron a la convicción, casi indudable, de que habían hallado sólo un escondite, en vez de una tumba. Y ¿se podía esperar mucho de un escondite que visiblemente había sido frecuentado ya por los ladrones? Sus esperanzas eran modestas, a pesar de lo cual la tensión aumentaba a medida que se quitaban escombros y más escombros de la segunda puerta. «Había llegado el momento decisivo —escribe Carter—. Con manos temblorosas practicamos una pequeña abertura en el ángulo superior izquierdo de esta segunda puerta...» Carter tomó una barra de hierro y cuando la hizo penetrar vio que se movía libremente en el espacio vacío. Hizo algunas pruebas con llamas; no había indicio de gas de ninguna clase. Luego amplió el agujero. Entonces, todos los que intervenían se congregaron. Eran éstos lord Carnarvon, su hija lady Evelyn y el egiptólogo Callender, que había acudido a la primera noticia del nuevo hallazgo, en plan de colaborador. Carter, con gesto nervioso, rascó una cerilla, encendió una vela y la acercó al agujero; su mano estaba insegura. Cuando, temblando de expectación y curiosidad, acercó sus ojos al agujero para poder echar una mirada al interior, el aire caliente que desde el interior buscaba una salida hizo temblar la llama de la vela. De momento, Carter no pudo distinguir nada, mas una vez que sus ojos se hubieron acostumbrado a aquella luz débil, vio contornos, luego sombras, después los primeros colores, y cuando se presentó ante su vista, cada vez con más claridad, lo que contenía la estancia tras la segunda puerta sellada, Carter no profirió exclamaciones de 115


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entusiasmo, sino que permaneció mudo... Así transcurrió una eternidad para todos los que esperaban ansiosos a su lado. Luego, Carnarvon, que no podía soportar por más tiempo tal inseguridad, preguntó: —¿Ve usted algo? Y Carter, volviéndose lentamente, dijo con voz débil que le salía de lo más íntimo de su alma, como si estuviese hechizado: —¡Sí, algo maravilloso! «Seguramente, nunca hasta ahora, en toda la historia de las excavaciones se han visto cosas tan maravillosas como las que hoy nos descubre esta luz», añadió Carter cuando se hubo calmado de su primera emoción ante el descubrimiento y uno tras otro pudieron acercarse a la mirilla y ver lo que había dentro. Estas palabras conservaron todo su valor aun al cabo de diecisiete días al abrirse la puerta. Entonces, la luz de una potente lámpara eléctrica brilló sobre los féretros dorados, sobre un sitial de oro, mientras que un resplandor mate descubría dos grandes estatuas negras, jarros de alabastro y arcas extrañas. Fantásticas cabezas de animales proyectaban sus sombras desfiguradas sobre las paredes. De uno de los féretros sobresalía una serpiente de oro. Como centinelas, dos estatuas se hallaban rígidas «con sus delantales de oro, sandalias de oro, la maza y la vara, y en la frente el brillante áspid, símbolo del poderío faraónico». Y entre tal esplendor, que no era posible abarcar con unas cuantas miradas, se hallaban huellas del trabajo de los vivos. Cercano a la puerta se veía aún un cubo medio lleno de argamasa, una lámpara negra, huellas digitales en la superficie pintada y, en el umbral, unas flores depositadas como despedida. Así, entre aquella fastuosidad caduca y los vestigios de vida, pasó algún tiempo antes que Carnarvon y Carter se dieran cuenta de que, en medio de tal abundancia de tesoros preciosísimos, no se descubría ni un sarcófago ni una momia. De nuevo se planteaba el tan debatido problema: ¿era aquello un escondite o una tumba? Examinaron sistemáticamente todas las paredes y descubrieron que, entre los dos centinelas del rey, había una tercera puerta, sellada. «Aquel conjunto de estancias, una sobre la otra, todas parecidas a la primera que habíamos visto, todas llenas de objetos, aquello iba y venía a nuestra mente y no dejaba de preocuparnos.» Cuando el día 27, con la ayuda de las lámparas eléctricas que Callender había instalado, se examinó la tercera puerta, viose, rozando el piso, una nueva abertura, también sellada, pero después de la puerta propiamente dicha. También por allí habían pasado los ladrones. ¿Qué ofrecería esta nueva cámara o nuevo pasillo? Si la momia se hallaba detrás de la puerta, ¿estaría lastimada? Allí no dejaban de plantearse cuestiones enigmáticas. No solamente la disposición toda de la tumba se distinguía de las demás conocidas, sino que lo más raro era el hecho de que los ladrones se hubieran esforzado en pasar por la tercera puerta sin apoderarse antes de lo mucho que a su alcance había ante ella. ¿Qué buscaban, para pasar por estos montones de oro que yacían en la antecámara, sin tocarlos? Cuando Carter examinó este asombroso tesoro no vio en los objetos sólo su valor material. ¡Cuántas enseñanzas encerraba todo aquello para la investigación! Aquí se habían reunido innumerables objetos egipcios de uso común, otros suntuosos, de los cuales cada pieza hubiera sido considerada por el arqueólogo como rico botín de todo un invierno de fatigosas excavaciones. Además, aquí se manifestaba también el arte egipcio de una época determinada con tal vigor y vida que Carter, después de ojearlo rápidamente, reconocía: un estudio detenido de todo esto «conduciría a un cambio, incluso a una revolución, de todas las opiniones anteriores». Poco después hacían otro descubrimiento importante. Uno de ellos miró, lleno de curiosidad, debajo de uno de los tres grandes catafalcos, por un agujerito. Llamó a los demás, que se acercaron a gatas, e introdujeron sus lámparas eléctricas. Y su mirada descubrió otra pequeña cámara lateral, más pequeña que la antecámara, pero completamente llena, atestada, de objetos y preciosidades de toda clase. Y en esta 116


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cámara, después de la visita de los profanadores, no se había puesto orden, como probablemente tampoco en la antecámara. El ladrón aquí había ejecutado su trabajo con el vigor de un terremoto. «Otra vez se nos planteaba el problema: los bandidos lo habían revuelto todo, habían tirado algunas piezas de la cámara lateral a la antecámara, como se podía ver; habían destruido algunas cosas, otras las habían roto. Pero habían robado muy poco, ni siquiera lo que tras la segunda puerta tenían directamente al alcance de la mano. ¿Habrían sido sorprendidos antes de poder realizar su propósito?» Todos quedaron como embriagados; ante tal espectáculo, sus ideas no discurrían ya normalmente. Después de echar una mirada sobre lo que contenía la cámara lateral, y en espera de lo que se hallaría transpuesto el umbral de la tercera puerta sellada, consideraban el inmenso trabajo científico y de organización que les esperaba. Pues este hallazgo, mejor dicho, solamente lo que hasta tal momento habían visto, no se podía sacar a la luz, examinar y catalogar en un solo invierno de excavaciones.

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Capítulo XVII

LA PARED DE ORO Carnarvon y Carter decidieron cubrir la tumba que acababan de explorar. Pero tal determinación tenía un significado muy distinto al de antes, cuando tras una excavación rápida se volvía a enterrar una tumba recién descubierta. Estos hallazgos relativos a la tumba de Tutankamón —aún no se sabía con seguridad a quién pertenecía aquella tumba— fueron estudiados desde el primer momento con tanta reflexión, que puede servir de ejemplo, aun teniendo en cuenta que, de tratarse de un hallazgo menos sensacional, seguramente no se hubiera podido contar con una colaboración tan eficaz como la que ahora se les prestaba. Carter, inmediatamente, se dio cuenta de lo siguiente: En ningún caso se debía empezar a cavar inmediatamente. En primer lugar, era indispensable fijar con exactitud la posición original de todos los objetos, para así poder determinar datos sobre la época y otros puntos de referencia análogos; después, había que tener en cuenta que muchos objetos de uso o suntuosos tenían que ser tratados para su conservación, inmediatamente después de tocarlos, o antes incluso. Para ello era necesario que, dada la cantidad de objetos hallados, se dispusiera de un gran depósito, de medios de preparación y material de embalaje. Se debía consultar con los expertos sobre cuál era el mejor modo de tratarlos y crearse un laboratorio para lograr la posibilidad de un análisis inmediato de materias importantes que, probablemente, se descompondrían al menor contacto. Sólo para catalogar tal hallazgo ya se requería un gran trabajo previo de organización, y todo ello exigía medidas que no podían tomarse desde el lugar mismo del descubrimiento. Era preciso que Carnarvon marchara a Inglaterra y que Carter, por lo menos, se trasladara a El Cairo. ¿Y quién, después de haber leído el capítulo sobre los ladrones de la Historia egipcia, dudaría aún de que incluso en nuestros días tal capítulo de robos no ha terminado? Así es, en efecto, y ello nos lo demuestra la decisión de Carter de cubrir de nuevo la tumba el 3 de diciembre, única manera de protegerla contra la irrupción de los modernos sucesores de los Abd-el-Rasul, aunque Callender se quedara en el lugar como guardián. Y, apenas llegado a El Cairo, Carter encargó una pesada verja de hierro para la puerta interior. Una prueba de que en esta excavación egipcia, la más grandiosa, se trabajaba con seriedad y exactitud, la constituye el hecho de que, desde el primer momento, se colaboró en tal obra desde todas las partes del mundo, y a menudo de la manera más altruista. Carter dio más tarde las gracias por esta ayuda tan amplia que se les prestó. Rindiendo justicia a todos, empieza haciendo pública una carta que el jefe indígena de sus obreros le envió durante su ausencia. La reproducimos, también, para que no se nos tache de parcialidad al loar solamente la ayuda intelectual: «Karnak, Luxor.

5 de agosto de 1923.

Mr. Howard Carter, Esq. Muy respetable señor: Escribo esta carta con la esperanza de que usted goce de buena salud y ruego al Todopoderoso que le proteja y que nos lo devuelva con seguridad. Ruego a Su Excelencia tome nota de que el depósito núm. 15 está en orden, el tesoro está en orden, el depósito septentrional está en orden. Wadain y la casa están en orden y en todos los trabajos se siguen sus respetables indicaciones. 118


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Rais Hussein, Gad Hassan, Hassan Awad, Abdelad Ahmed y todos los gaffirs de la casa le mandan sus mejores saludos. Mis mejores saludos a Su Excelencia y a todos los miembros de la familia del Lord y a todos sus amigos de Inglaterra. Anhelando una contestación rápida, su seguro servidor, Rais Ahmed Gurgar.»

Pidió algunos informes a una expedición acampada en Tebas; a ello, Lythgoe, encargado de la sección egipcia del Metropolitan Museum of Art de Nueva York, le envió su fotógrafo Harry Burton para que estuviera a su entera disposición. Y Lythgoe, que así se privaba de sus propios medios auxiliares más valiosos, le telegrafiaba: «Muy contento de ayudarle de cualquier modo. Ruego disponga de Burton y de cada uno de mis colaboradores». También los dibujantes Hall y Hauser y el director de las excavaciones en las pirámides de Lischt, A. C. Mace, se trasladaron al puesto de Carter. Desde El Cairo, el director de la sección egipcia de Química, Lucas, se puso a la disposición de Carter durante su permiso de tres meses. El Dr. Alam Gardiner se preocupó de las inscripciones y el profesor James H. Breated, de la Universidad de Chicago, acudió para poner a la disposición de Carter sus conocimientos en cuanto a la significación histórica de las improntas de sellos. Más tarde —el 11 de noviembre de 1925—, el Dr. Saleh Bey Hamdi y el profesor de Anatomía de la Universidad egipcia Douglas E. Derry, empezaron a examinar la momia: A. Lucas escribió un trabajo bastante extenso titulado «La Química en la tumba», sobre los metales, aceites, grasas y productos textiles; P. E. Newberry examinó las coronas de flores de la tumba y determinó la especie de las mismas, que eran de casi 3.300 años antes, y logró fijar la estación del año en que tuvo efecto el entierro de Tutankamón por las flores y los frutos, porque conocía la época de florescencia del azulejo y de la picris pequeña, la madurez de la mandrágora —la «manzana favorita» de la vieja canción— y del solano negro. Y así pudo concluir: «Tutankamón fue enterrado entre marzo y fines de abril». Las materias especiales fueron examinadas por Alexander Scott y H. J. Plenderleith. Esta colaboración de especialistas de primera categoría, incluso en materias que nada tenían que ver con la arqueología propiamente dicha, dio una sólida garantía de que todo el botín científico que se arrancase de aquella tumba sería el mayor descubrimiento hasta la fecha. El trabajo podía iniciarse. El 16 de diciembre volvióse a abrir la tumba; el 18, el fotógrafo Burton hizo las primeras fotografías en la antecámara y el 27 se sacó el primer objeto. Todo trabajo ejecutado a fondo requiere su tiempo. Y el realizado en la tumba de Tutankamón duró varios inviernos. No es este el lugar de describirlo con todas sus minucias. Sigamos el maravilloso relato de Howard Carter, pero sólo en sus puntos esenciales, por ser imposible describir detalladamente todos los hallazgos. Sólo queremos mencionar aquí algunos de los más bellos ejemplares. Por ejemplo, el arca de madera, una de las piezas artísticamente más valiosas del arte egipcio, que estaba cubierta de una capa delgada de yeso y por todos sus costados estaba decorada. En tales pinturas se unía la sensación de fuerza del colorido con una finura extraordinaria en el dibujo. Las escenas de caza y de batallas aparecen dibujadas con tal precisión en el detalle, limpiamente compuesto, que incluso «superan a las miniaturas persas». Este arca estaba llena de objetos de diverso uso. La ordenación fue llevada a cabo con mucho cuidado por parte de estos hombres de ciencia, como nos lo demuestra el hecho de que Carter necesitara tres semanas de labor pesadísima, por lo minuciosa, para llegar al fondo del arca. Igual importancia tenían los tres grandes féretros cuya función se conocía por las pinturas sepulcrales, aunque no se habían encontrado aún. Eran muebles raros, con una parte 119


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algo más elevada para los pies —no la cabeza—. El primero de ellos parecía adornado con cabezas de león; el segundo, con cabezas de vaca, y el tercero con una cabeza de raro animal mitad rinoceronte mitad cocodrilo. Todos los féretros estaban colmados de objetos preciosos, de armas y vestidos, y también había un sitial con respaldo, tan adornado, que Carter, «sin vacilar», pretende que representa lo más hermoso que hasta entonces se ha encontrado en Egipto. Y, por último, debemos citar los cuatro grandes carros, tan grandes, que sin desmontarlos no se hubieran podido sacar del sepulcro. Por lo cual los habían serrado. Además, los ladrones habían mezclado todas las partes. Los cuatro carros, de arriba abajo, estaban recubiertos de oro; cada pulgada estaba adornada con ornamentos variados, incrustaciones de cristal de colores y piedras y metales preciosos. Tan sólo en la antecámara había depositadas de seiscientas a setecientas piezas. Luego veremos la resistencia que hallaría para llevar a cabo los trabajos que era preciso efectuar tanto en el interior, donde un insignificante mal paso podía destruir objetos de un valor insustituible, como en el exterior. El 13 de mayo, a una temperatura de 37 grados a la sombra, en un ferrocarril de campaña cuyos raíles habían de ser desmontados de trecho en trecho para colocarlos de nuevo delante, bajaron las primeras treinta y cuatro pesadas cajas, recorriendo así los 1.500 metros que separaban el lugar del hallazgo hasta el barco anclado en el Nilo. Aquella riqueza recorría el mismo camino que hiciera hacía más de tres mil años, cuando en procesión solemne fue llevada en dirección contraria. Siete días después estaba en El Cairo. A mediados de febrero, la antecámara quedó desalojada. Se había logrado espacio suficiente para el trabajo que todos esperaban con el mayor interés. Ahora sería posible abrir la puerta sellada entre los dos centinelas, se sabría con seguridad si la cámara siguiente albergaba la momia. Cuando el viernes 17 de febrero, a las dos de la tarde, se reunieron en la cámara las veinte personas, aproximadamente, que se consideraron dignas de asistir a tal acto, nadie de los reunidos sospechaba lo que dos horas más tarde iban a ver. Después de los tesoros ya encontrados, no se podía imaginar fácilmente que aún saldría a la luz algo más importante, más precioso Los visitantes, miembros del Gobierno y hombres de ciencia, se sentaron en varias filas sobre sillas estrechas. Y cuando Carter trepó a un saliente en forma de escalera, cuya altura le permitía quitar más cómodamente las piedras de la puerta, se produjo un profundo silencio. Carter sacaba con el mayor cuidado la hilera superior de las piedras. Aquel trabajo era lento y difícil, ya que cabía el peligro de que se desprendieran algunas y cayeran al interior, donde podían destruir o deteriorar lo que se hallara detrás de la puerta. Además, era preciso hacer todo lo posible para conservar las improntas de los sellos, de gran valor. «¡Cuando quedó descubierta la primera abertura —confiesa Carter—, la tentación de pararme a cada momento y de mirar adentro era irresistible!» Mace y Callender le ayudaban; los presentes comenzaron a murmurar con voz apagada cuando, al cabo de unos diez minutos, Carter ordenó que le dieran la lámpara eléctrica y, atada a una larga cuerda, la introdujo por la abertura. Lo que entonces vio era inesperado, increíble y, en un principio, completamente incomprensible, Carter se halló ante una pared brillante, y por más que miraba a derecha y a izquierda, no la podía medir. Dicha pared cubría toda la entrada. Introdujo la lámpara lo más adentro que pudo. No cabía duda de que se hallaba ante una pared de oro macizo. Soltó las piedras con la mayor precaución y entonces también los demás pudieron contemplar el resplandor dorado. Cuando se fue quitando piedra tras piedra y se vio cada vez más parte de la pared dorada, «sentí, como a través de un conducto eléctrico, la excitación que 120


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hacía presa en los espectadores», escribe Carter. Pero entonces Carter, Mace y Callender se dieron cuenta, al mismo tiempo, de lo que era aquella pared de oro. Estaban ante la entrada de la cámara sepulcral. Y lo que consideraban como pared era el costado anterior de un gigantesco féretro, sin duda el más precioso que jamás haya visto un ser humano. Era un gran féretro, cuyo interior contenía otros ataúdes, todos los cuales guardaban el sarcófago propiamente dicho con la momia. Durante dos horas estuvieron trabajando pesadamente para abrir la entrada de modo que se pudiera poner pie en la cámara sepulcral. Se hizo una pausa que puso a prueba los nervios de todos cuando en el umbral se vieron las perlas esparcidas de un collar que seguramente había caído del botín de los ladrones. Mientras los espectadores, llenos de impaciencia, se movían en sus sillas, Carter, con su meticulosidad de arqueólogo auténtico que ni ante lo más sublime despreciaba el detalle más insignificante, iba recogiendo cuidadosamente aquellos restos, perla tras perla. Al punto se comprendió que la cámara sepulcral estaba situada aproximadamente un metro más abajo de la antecámara. Carter tomó la lámpara y la hizo descender. En efecto, se hallaba delante de un féretro tan grande que casi llenaba toda la estancia. Para caminar alrededor del mismo, Carter tenía solamente un pasillo de unos 65 centímetros entre féretro y pared. Además, tenía que moverse cuidadosamente, pues por todas partes había ofrendas allí dejadas para el muerto. Lord Carnarvon y Lacau le siguieron los primeros. Permanecieron mudos; después, calcularon el tamaño del féretro. Más tarde una medición exacta dio el siguiente volumen 5,20 por 3,35 por 2,75 metros. De arriba abajo estaba totalmente recubierto de oro, y en los costados tenía incrustados adornos de cerámica de un tono azul vivo, cubierto de signos mágicos en los que se invocaba la protección del muerto. Todos se preguntaban con ansiedad: ¿Habían tenido tiempo los ladrones para penetrar también en este féretro? ¿Habían profanado el sarcófago que contenía la momia? Carter descubrió que las grandes puertas del costado oriental se hallaban cerradas con pestillos, pero no estaban selladas. Con mano temblorosa, retiraron los pestillos transversales y abrieron las puertas, que crujían. Quedaron deslumbrados por el brillo de un segundo féretro. También las puertas de éste estaban cerradas con pestillo, pero en éste se hallaba un sello intacto. Los tres exhalaron un suspiro de alivio. Hasta ahora, los ladrones se les habían adelantado. Pero aquí, ante la pieza más importante de la tumba, ellos eran los primeros. Hallarían la momia intacta, tal como fue colocada más de tres mil años antes. Cerraron la puerta lo más suavemente que pudieron. Se sentían intrusos. Habían visto la pálida mortaja que colgaba del féretro. «Nos sentíamos en presencia del rey muerto y teníamos que demostrar veneración.» En aquel momento, llegados al punto culminante de sus investigaciones, no se sentían capaces de descubrir más cosas. Era demasiado grandioso lo que se les acababa de ofrecer; mas, a pesar de todo, en los siguientes minutos se verían ante un nuevo descubrimiento. Se trasladaron al otro extremo de la cámara y allí encontraron, con gran sorpresa, otra puerta baja que conducía a otra cámara, bastante pequeña. Desde donde estaban podían ver todo lo que contenía dicha cámara. Podemos imaginarnos lo que aquello significaba cuando Carter dice, después de todo lo que había visto en aquella tumba: «¡Una sola mirada nos bastó para darnos cuenta de que aquí se hallaban los mayores tesoros de la tumba!» En el centro de esta cámara refulgía un monumento de oro cuyas figuras de sus cuatro diosas protectoras, además de gran fastuosidad, emanaban tal gracia, tal naturalidad y vida, un acento tan conmovedor de compasión y súplica de que se las tratase con piedad, «que uno casi tenía la sensación de cometer un sacrilegio mirándolas». Carter escribe recordándolo: «...no me avergüenza confesar que me fue imposible pronunciar una sola palabra». Lentamente, Carter, Carnarvon y Lacau volvieron a la antecámara, pasando cerca del féretro de oro. Ahora ya podían entrar los demás. «Era interesante observar, desde la 121


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antecámara, cómo uno tras otro franqueaban la puerta. Todos tenían los ojos brillantes, y todos, uno después de otro, levantaban las manos, presas de una inconsciente incapacidad absoluta de describir con palabras lo que veían...» Hacia las cinco de la tarde, tres horas después de haber pisado el sepulcro, todos subían de nuevo. Al salir a la luz del día, aún claro, el Valle les parecía cambiado, como iluminado por una nueva luz. El examen de este hallazgo, el más grande registrado en toda la historia de la arqueología, duró varios inviernos. Desgraciadamente, el primero quedó casi completamente desaprovechado; lord Carnarvon había fallecido, y de pronto se produjeron serias dificultades con el Gobierno egipcio sobre la prórroga de la concesión y sobre el reparto de los hallazgos. Hasta que, merced a la intervención de organismos internacionales, se llegó a un acuerdo amistoso. El trabajo podía continuar, y en el invierno de los años 1926 al 27 se abrió el féretro de oro, se desmontaron los distintos féretros y se examinó la momia de Tutankamón. También este trabajo ofrecía ya pocas sorpresas para el gran público que sólo busca lo sensacional; pero en cambio tuvo su punto culminante y era trascendental para la egiptología. Fue el momento en que los investigadores vieron por primera vez la faz auténtica del hombre que durante treinta y tres siglos durmiera invisible para todos los demás mortales. Y justamente este momento anhelado traería la única desilusión de la tumba. Éste es un de los fallos que siempre son de esperar hasta en el azar más afortunado. Se comenzó a quitar los ladrillos de la pared que había entre la antecámara y la cámara sepulcral. Luego se desmontó el primer féretro de oro. Éste contenía un segundo féretro, y en el segundo había un tercero. Carter tenía motivos suficientes para creer que ahora tropezaría con el sarcófago. Describe cómo abrió el tercer féretro y cómo hizo un nuevo descubrimiento: «Con una exaltación reprimida, me dispuse a abrir el tercer féretro; nunca en mi vida olvidaré aquel momento, lleno de tensión, de nuestro fatigoso trabajo. Corté la cuerda, levanté el precioso sello, corrí los pestillos y descubrí delante de nosotros un cuarto féretro, parecido a los demás, aunque era aún más espléndido y estaba más bellamente trabajado que el tercero. ¡Qué momento tan indescriptible para un arqueólogo! De nuevo nos veíamos ante lo desconocido. ¿Qué contendría este último féretro? Con la más profunda emoción corrí los pestillos de las últimas puertas no selladas, y éstas, lentamente, se abrieron. Ante nosotros, llenando todo el féretro, apareció el inmenso sarcófago amarillo, de cuarzo; estaba intacto, como si unas manos piadosas acabaran de cerrarlo. ¡Qué aspecto tan inolvidable, tan magnífico! Era más emocionante aún que el brillo del oro en los féretros. Sobre el extremo del sarcófago correspondiente a los pies, una diosa extendía con gesto protector los brazos y las alas como si quisiera retener al intruso. Llenos de respeto, estábamos nosotros ante este signo tan claro...» Sólo para transportar los féretros de la cámara sepulcral se necesitaron ochenta y cuatro días de pesado trabajo físico. Los cuatro féretros comprendían, conjuntamente, unas ochenta partes, cada una de las cuales era sumamente pesada, poco manejable y de una gran fragilidad. Entonces ocurrió algo inesperado cuando Carter encargó a un obrero especializado que uniera las piezas dispersas. Admiró entonces la maestría de los artesanos que construyeron los féretros y que antes de desmontarlos pusieron cuidadosamente en cada pieza el número y los signos correspondientes a su colocación. Sin embargo, censuró severamente el trabajo de quienes lo montaron. «Porque sin duda —dice— lo hicieron con mucha prisa y eran personas poco cuidadosas, pues han confundido las distintas partes y las han colocado en direcciones equivocadas, de modo que, por ejemplo, las puertas del féretro en vez de abrirse hacia la derecha se abren a la izquierda. Este error se lo podemos perdonar. Pero hay otras negligencias que nos parecen imperdonables. Por ejemplo, los adornos de oro están deteriorados, se ven huellas violentas de los golpes que dieron en ellos con el mazo. En 122


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algunos lugares han roto piezas enteras, y no se cuidaron de quitar las virutas de la madera y otros desperdicios.» Por fin, el día 3 de febrero los investigadores vieron por vez primera el sarcófago completamente despejado. Era una obra de arte tallada en un monumental bloque del más noble cuarzo amarillo, de una longitud de 2,75 metros por 1,50 de anchura y una altura de 1,50. Lo cubría una losa de granito. Cuando las grúas que tenían que levantar esta losa, cuyo peso era superior a los doce quintales, empezaron a trabajar con sus recios crujidos, muchos visitantes de categoría se habían congregado de nuevo en la tumba. «En medio de un silencio profundo, se levantó la gigantesca losa...» El primer aspecto desilusionó a todos; sólo se veía una gran cantidad de lienzos que lo cubrían todo. Más impresionados quedaron al echar una mirada sobre el rey mismo, cuando fueron quitadas una tela tras otra. ¿Era su cuerpo lo que se veía? No; era la mascarilla de oro del príncipe cuando era todavía casi un niño. El oro brillaba como si acabaran de traerlo del taller. La cabeza y las manos ofrecían formas perfectas y el cuerpo estaba trabajado en un relieve plano. En las manos, cruzadas, tenía las insignias reales: la vara curvada y el abanico de cerámica azul con incrustaciones. La cara era de oro puro; los ojos, de aragonita y de obsidiana; las cejas y los párpados, de cristal de color lapislázuli. Esta cara, de variadas tonalidades, semejaba una máscara y producía una impresión rígida y al mismo tiempo, sin embargo, daba la sensación de hallarse viva. Pero lo que impresionó más a Carter y a los demás presentes fue, como él lo describe, «...aquella pequeña corona de flores, emocionante despedida de la joven viuda. Todo el esplendor regio, toda la magnificencia, todo el brillo del oro palidecía ante aquellas flores marchitas que aún conservaban el brillo mate de sus colores originales. Ellas nos decían más claro que ninguna otra cosa que los milenios pasan». Y cuando en el invierno de 1925 a 26 Carter bajó de nuevo a la tumba, hizo esta importante observación: «Otra vez nos emociona el misterio de la tumba, el respeto y la veneración de lo que ha pasado hace muchísimo tiempo y que, sin embargo, conserva su poderío. Incluso en su trabajo puramente mecánico, el arqueólogo nunca pierde esta timidez.» Esta observación hemos de interpretarla como una simple manifestación humana, lo mismo que la relativa a la corona de flores, nunca como sentimentalismo. Y siempre agrada comprobar que también en el pecho del más severo hombre de ciencia late un corazón. No nos es posible en nuestro relato detenernos en los pequeños detalles y acontecimientos que acompañaron la apertura de los féretros. El trabajo fue lento y penoso debido a que en aquel estrecho espacio siempre se cernía la amenaza de dar involuntariamente un mal paso, de hacer un movimiento equivocado, de colocar mal los instrumentos, y por ello que una viga de soporte se rompiese causando algún desperfecto grave en los tesoros hallados. Exactamente lo mismo que en la tapa del primer féretro, en la del segundo yacía la imagen del joven faraón en pompa solemne, ricamente adornado bajo la figura de Osiris. No se ofreció nada nuevo cuando se despejó el tercer féretro. Durante todo este trabajo, los que participaban en él quedaron asombrados por el peso inexplicable. Y aquí se presentó otra sorpresa, que nunca faltaron en esta tumba. Cuando Burton hizo sus fotografías, cuando Carter hubo quitado la pequeña guirnalda de flores y el lienzo que lo protegía, se explicó la razón de aquel enorme peso. El tercer féretro, de una longitud de 1,85 metros, era de oro macizo con un espesor de 2,5 a 2,3 milímetros, lo que hacía que su valor material fuese incalculable. A esta sorpresa, que verdaderamente puede calificarse de agradable, sucedió inmediatamente otra que suscitó en los investigadores los peores temores. Ya en el segundo féretro se había comprobado que los ornamentos habían sufrido los efectos de la humedad. Ahora se veía que todo el espacio comprendido entre el segundo y el tercer féretros estaba lleno de una masa negra, sólida, que llegaba casi a la tapa. Fue fácil separar de esta masa, parecida a pez, un collar con doble hilera de cuentas de oro y de cerámica; pero a renglón 123


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seguido los investigadores se preguntaban con ansiedad: «¿Qué desastre habrán provocado en la momia los ungüentos empleados con exceso?» Lucas empezó inmediatamente a analizar los aceites. Se debía tratar de una sustancia líquida o semilíquida, cuyas materias fundamentales eran grasas y resinas. No pudo comprobarse la existencia de la pez, a la cual olía la masa después de calentada. Todos experimentaban de nuevo una tensión febril; pero ahora se hallaban realmente ante el último instante decisivo. Se hicieron saltar algunos clavos de oro, fue levantada la tapa del último féretro con sus agarraderas de oro y se descubrió la momia. Tutankamón, a quien habían buscado durante seis años, se hallaba realmente ante ellos. «¡En tales momentos —dice Carter— se pierde el habla!» Se hicieron saltar algunos clavos de oro, fue levantada la tapa: ¿quién debía ser este faraón, este Tutankamón, a quien se había honrado con tal sepultura? Cosa asombrosa: fue un rey insignificante. Falleció a la edad de dieciocho años, era yerno de Amenofis IV, Eknatón, el rey hereje, y probablemente también su auténtico hijo. Su juventud transcurrió durante la reforma religiosa de su suegro, que sustituyó el culto de Amón por el de Aton, con un rito de culto al sol de carácter unitario, espiritualista e igualitario Más tarde volvió a la vieja religión, como nos lo demuestra el cambio de su nombre, Tutankatón, que se convirtió en el de Tutankamón, con el que le conocemos. Sabemos que, políticamente, la época de su gobierno fue muy turbulenta. Le vemos en los relieves cómo pisotea a los prisioneros de guerra y cómo en la batalla mata a largas filas de enemigos, en verdad regiamente. Pero no sabemos con seguridad si realmente participó en alguna campaña. No conocemos siquiera la duración exacta de su reinado (alrededor de 1350). El trono lo recibió por su esposa, Anches-en-Amón, que se había casado muy joven con él, y era una hermosa criatura, si las reproducciones no exageran. Por los numerosos cuadros y relieves que se hallaron en su tumba y también por determinados objetos de uso, como por ejemplo el sitial, que seguramente tenía relación personal con él, conocemos muchos rasgos particulares de su carácter que le hacen agradable. Pero no estamos enterados ni de sus actividades como rey ni de sus funciones de gobernante. Lo más seguro es que siendo una persona que murió a los dieciocho años no hiciera nada significativo. Fue un simple juguete de los sacerdotes de Amón, que al morir Amenofis IV y recobrar su pérdida influencia, le utilizaron para sus ambiciones de casta. Carter, en su resumen histórico, sin duda con razón, dice la siguiente y lacónica frase: «Hasta donde llegan nuestros conocimientos, podemos decir con seguridad que lo único notable de su vida fue su muerte y su fastuoso entierro.» Más que el homenaje a un faraón victorioso, aquel alarde de lujo fue el exultante desquite de una casta proscrita. Esta constatación nos lleva a la conclusión de que, si realmente este faraón de dieciocho años fue enterrado con una suntuosidad que supera todas nuestras fantasías occidentales, ¿qué riquezas se habrían colocado en las tumbas de Ramsés el Grande y de Sethi I? Berry dice de Sethi y de Ramsés: «Seguramente, en cada una de sus cámaras sepulcrales se habían amontonado tantas riquezas como en la tumba entera de Tutankamón. ¿Qué inimaginables tesoros procedentes de las tumbas de los reyes deben haber caído en manos de los ladrones en el transcurso de estos tres milenios? El aspecto de la momia del faraón era, a la vez, magnífico y terrible. Se había vertido en ella una cantidad tan exagerada de ungüentos, que ahora todo ello se había pegado, endurecido y ennegrecido. Diferenciándose de esta masa oscura, sin contornos, brillaba con un resplandor verdaderamente regio la mascarilla de oro que le cubría la cara. Los pies estaban igualmente libres de los oscuros ungüentos. 124


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En un proceso lento y difícil, y tras varios intentos infructuosos, después de calentarlo a 500 grados —el sarcófago de oro estaba protegido por planchas de cinc—, se consiguió separar el féretro de madera del de oro. Cuando se disponía a examinar el cuerpo de la momia —la única momia del Valle que durante treinta y tres siglos había quedado intacta—, se puso de manifiesto algo que Carter formula de este modo: «el destino, sonriendo irónicamente al investigador, nos demostraba que los violadores de tumbas y los sacerdotes que habían dado nuevo albergue a las momias raptadas, habían hecho el mejor trabajo de conservación. Pues las momias robadas hace siglos o secuestradas habían sido sustraídas a tiempo de los perniciosos efectos del ungüento, y aunque muchas veces quedaron deterioradas, y generalmente saqueadas, están mejor conservadas que la momia de Tutankamón, que al menos en lo que respecta a su estado constituía la única desilusión de aquella sorprendente tumba.» El día 11 de noviembre, a las diez menos cuarto de la mañana, el anatomista Dr. Derry hizo el primer corte en las primeras vendas de lino de la momia. Excepto la cara y los pies, que no habían estado en contacto con los ungüentos, la momia se hallaba en muy mal estado. La oxidación de las partículas de resina había provocado una especie de carbonización tan intensa que no sólo las partes principales del vendaje de lino, sino hasta cierto punto incluso los tejidos y los huesos de la momia estaban carbonizados. La capa de ungüento estaba en parte tan endurecida, que bajo los miembros y el tronco fue preciso quitarla con cincel. Un descubrimiento sorprendente ocurrió cuando debajo de una almohadilla, a modo de corona, se encontró un amuleto. En sí, esto no tenía nada de extraordinario. También Tutankamón dentro de las vendas de lino estaba recubierto por la «armadura mágica» de innumerables amuletos, símbolos y signos de hechizo. Por regla general, tales amuletos eran de piedra. ¡Pero este amuleto era de hierro! Esto constituía, pues, uno de los primeros hallazgos egipcios de hierro, y hay que reconocer con cierta ironía que en una tumba donde desbordaba el oro, uno de los datos de mayor importancia para la historia de la cultura lo dio un pequeño trozo de hierro. Soltar las últimas vendas de lino de la cabeza ya casi carbonizada del joven faraón constituyó un difícil trabajo. El ligero contacto con un pincel de pelo bastaba para destruir los restos del tejido descompuesto. Tras esta delicada labor, quedó al descubierto la faz del joven rey. Y Carter tiene la palabra: «... faz pacífica, suave, de adolescente. Era noble, de bellos rasgos y los labios dibujados con líneas muy netas». Supera a todo cuanto podíamos imaginar la abundancia de joyas con que el rey estaba cubierto. Bajo múltiples vendas de lino había cada vez más objetos preciosos, formando ciento un grupo. Los dedos de las manos y de los pies estaban en estuches de oro. De las treinta y tres páginas que Carter necesita para exponer su escueto examen de la momia, dedica más de la mitad a los objetos hallados en el cuerpo. Este faraón de dieciocho años estaba literalmente envuelto en varias capas de oro y piedras preciosas. Más tarde, el profesor Derry describe este examen de la momia en un trabajo especial, desde su punto de vista de anatomista. Mencionemos sólo tres de sus conclusiones: 1) Demuestra como muy probable el parentesco de padre e hijo entre Amenofis IV, Eknatón y Tutankamón, cosa que reviste extraordinaria importancia para la explicación de las circunstancias dinásticas y políticas de aquella época de la XVIII dinastía, que se extinguía. 2) Deduce algo interesantísimo para la historia del arte, coincidiendo con lo que también Carter afirma varias veces, es decir, la estrecha relación de las artes plásticas con el realismo. Carter dice: «La máscara de oro representa a Tutankamón como un joven amable y distinguido. Quienes tuvieron la suerte de ver la cara despejada de la momia pueden comprobar con cuánta habilidad, exactitud y fidelidad a la naturaleza reprodujo los rasgos el artista de la dinastía XVIII. En su obra nos ha transmitido para todos los tiempos y en un metal imperecedero un magnífico retrato del joven rey». 3) Por último, el profesor Derry nos da también un informe preciso sobre la edad del 125


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rey, que históricamente no se ha comprobado. Por la composición de los huesos en las articulaciones, cree que el faraón tenía de diecisiete a diecinueve años. Probablemente, el rey contaba dieciocho años cuando falleció. Aquí podríamos dar por terminada la historia de la tumba del rey Tutankamón. Es verdad que cuando se desalojó la cámara lateral y el pequeño tesoro se presentaron hechos y descubrimientos muy importantes, pero no relacionados directamente con el objeto de nuestro tratado. Sin embargo, hemos de decir todavía algo respecto a la leyenda de la «maldición del faraón», relativa a la muerte misteriosa, no natural, de más de veinte personas que participaron en el descubrimiento de la tumba de Tutankamón. En los casi doscientos años de ciencia arqueológica, ningún descubrimiento del mundo antiguo ha sido tan explotado por la Prensa como el de la tumba de Tutankamón. No en balde ha tenido lugar en nuestros tiempos de grandes rotativos, del auge de la fotografía, la cinematografía y la radio, que por entonces se hallaban en sus comienzos. La participación del mundo se manifestó primero en telegramas de felicitación; fueron los corresponsales de Prensa los segundos en presentarse en el lugar. Después, por todo el mundo se propagó la noticia del hallazgo de un fabuloso tesoro, y llovieron las cartas de los críticos espontáneos y de quienes deseaban dar su amable consejo. Unos anatematizaban con acusaciones severas por haber cometido tal sacrilegio; otros buscaban patentes de modas prácticas sobre el atuendo funerario. Seguimos el relato de Carter. El primer invierno llegaban diariamente de diez a quince cartas insensatas o al menos superfluas. « ¿Cómo hemos de imaginarnos, por ejemplo —pregunta Carter—, a una persona que desea saber seriamente si el descubrimiento de la tumba sirve para aclarar los supuestos terribles acontecimientos ocurridos en el Congo belga?» Después, vinieron las visitas. La corriente normal de turistas se convirtió en bandada de peregrinos. Todo se fotografiaba. Y como por causa del pasado trabajo en la tumba, sobre todo en la primera época, raras veces se sacaba un objeto a la luz, muchos aficionados a la fotografía tenían que esperar días enteros para poder hacer una instantánea. Carter pudo observar cómo un sencillo trozo de lino de la momia, que hizo trasladar para su análisis, fue fotografiado ocho veces consecutivas en el escaso recorrido de la tumba al laboratorio contiguo. Durante tres meses del año 1926, el tema principal de discusión en todo el mundo fue la figura de Tutankamón; 12.300 turistas visitaron la tumba, y numerosos representantes de 270 sociedades, el laboratorio. Lógicamente, las redacciones de los periódicos, que no pueden privar a sus lectores de las noticias sensacionales de actualidad, no siempre disponen de redactores especializados en egiptología; y las noticias sobre Tutankamón, orales y escritas, recibidas de segunda o tercera mano, por fuerza debían ser inexactas o erróneas. Tal es el carácter del periódico, que da mayor importancia a la anécdota sensacional que a la noticia escueta. Era natural que la fantasía completara los vacíos. No es posible comprobar hoy día cómo surgió el cuento de la «maldición del faraón». Lo cierto es que hasta el pasado año 1930 se habló mucho de ello en la Prensa mundial. A pesar de todo, no podemos dar a todo esto más valor que al famoso «misticismo de los números» del que hemos hablado al tratar de la Gran Pirámide. Algo parecido es la leyenda del «trigo de la momia», que siempre germina; granos de semilla de tres a cuatro mil años, procedentes de las antiguas tumbas egipcias y que, según se dice, no han perdido su facultad de germinar. Desde que esta historia se ha extendido, este «trigo de la momia» es hallado con mucha frecuencia en las rendijas de las tumbas de los reyes por todos los turistas, sobre todo si les acompaña un guía avispado, que con esto hace sus buenos negocios. La «maldición del faraón» es un tema tan burdo como la famosa «maldición del 126


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diamante de Hope», o como la terrible serie de reveses provocados por la menos conocida «maldición de los monjes de Lacroma». Estos buenos frailes, desterrados de la isla de este nombre, que se halla delante de Ragusa, la maldijeron. Los propietarios posteriores, el emperador Maximiliano, la emperatriz Isabel de Austria y el príncipe heredero Rodolfo, así como el rey Luis II de Baviera y el archiduque Francisco Fernando, todos murieron de muerte no natural. El motivo que aventó la leyenda de la «maldición del faraón» lo dio sin duda la prematura defunción de lord Carnarvon. Cuando a consecuencia de una picadura de mosquito falleció el 6 de abril de 1923, después de tres semanas de dura lucha con la muerte, se oyeron muchas voces que hablaban de un «castigo del sacrílego». Bajo el epígrafe de «La venganza del faraón» se divulgó poco después la noticia de «una víctima de la maldición de Tutankamón». Y luego siguieron: la segunda, la séptima y hasta la decimonona víctima. Esta última se mencionó en un «informe telegráfico» de Londres fechado el 21 de febrero de 1930, publicado por un periódico alemán. «Hoy, lord Westbury, hombre de setenta y ocho años, se ha arrojado, desde un séptimo piso, por la ventana de su vivienda en Londres y ha quedado muerto instantáneamente. El hijo de lord Westbury, que en su época participó como secretario del investigador Carter en la excavación de la tumba de Tutankamón, fue también hallado muerto en noviembre del año pasado en su casa, aunque la noche anterior se había acostado completamente sano. No se ha podido averiguar la causa de su muerte.» «Inglaterra se horroriza...», escribe otro periódico, al saber el fallecimiento repentino de Archibald Douglas Reid, cuando examinaba con rayos X una momia, después que la víctima número 21 del faraón, el egiptólogo Arthur Weigall, había «sucumbido también a los malignos efectos de una fiebre desconocida». Luego muere también A. C. Mace, que juntamente con Carter abrió la cámara sepulcral; pero en esta información se oculta el hecho de que Mace estaba enfermo desde mucho antes, que ayudaba a Carter a pesar de su enfermedad, y que luego, por tal causa, abandonó el trabajo. Por último falleció nada menos que por «suicidio provocado en un arrebato de locura», el hermanastro de lord Carnarvon, Aubrey Herbert. Y la estadística asombrosa continúa: en febrero de 1929, lady Elizabeth Carnarvon murió a consecuencia de la «picadura de un insecto». En el año 1930, de todos los que habían participado más íntimamente en la expedición, vivía sólo Howard Carter, el descubridor del sepulcro. «La muerte se acercará rápidamente a cuantos perturben el reposo del faraón», reza una de las numerosas versiones de la «maldición» que Tutankamón había mandado escribir, al parecer, en su tumba. Una vez propagada la noticia de que en América había muerto de modo misterioso, víctima de un accidente, un tal Mr. Carter, se dijo que el faraón prevenía así al hombre que había descubierto su sepulcro, castigando a uno de sus familiares. Pero entonces, un grupo de arqueólogos serios, irritados por tanta necedad, tomaron cartas en el asunto. Carter mismo dio la primera réplica. Arguyó que «el investigador se dispone a su trabajo con todo respeto y con una seriedad profesional sagrada, pero libre de ese terror misterioso, tan grato al supersticioso espíritu de la multitud ansiosa de sensaciones». Habla de «historias ridículas» y de una «degeneración actualizada de las trasnochadas leyendas de fantasmas», y termina examinando objetivamente las noticias según las cuales pasar el umbral de la tumba suponía efectivamente un peligro, cosa que quizá científicamente hubiera podido explicarse. Sin embargo, añade que, precisamente para evitar este peligro, se toman las debidas precauciones antes de penetrar en el malsano y enrarecido ambiente de la misma. La última frase de Carter es amarga cuando observa: «Todo espíritu de comprensión inteligente se halla ausente de estas estúpidas manifestaciones. Esto demuestra que aún no hemos progresado en este terreno tanto como a muchos les gusta creer». Con fino instinto de publicidad, el egiptólogo alemán Georg Steidorff contesta 127


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también en el año 1933. Se esfuerza en comprobar las noticias cuyo origen debe averiguarse aún. Constata que el señor Carter fallecido en América no tiene otra cosa de común con el egiptólogo Howard Carter que el apellido. También averigua que los dos Westbury no habían tenido absolutamente nada que ver con la tumba del faraón ni con la momia, ni directa ni indirectamente. Y esgrime el argumento más poderoso, después de muchas otras razones: la «maldición del faraón no existe en absoluto»; jamás fue enunciada ni figura en ninguna inscripción. Confirma lo que Carter indicaba ya: que «el ritual funerario egipcio no contiene maldición alguna de esta índole para la persona viva, sino sólo la petición de que se dirijan al muerto deseos piadosos y benévolos». El querer transformar en maldiciones las escasas fórmulas protectoras del difunto contra toda forma o conjuro que se hallan en algunas figuritas mágicas de las cámaras sepulcrales, constituye una evidente falsificación de su sentido. Dichas fórmulas intentan «ahuyentar al enemigo de Osiris —del muerto—, en cualquier forma que éste se presente». Desde el descubrimiento de la tumba de Tutankamón, numerosas expediciones han trabajado en Egipto. En 1939, 1940 y 1946 el profesor Fierre Montet descubrió en Tanis toda una serie de tumbas reales de las dinastías XXI y XXII, entre las que se encuentra la del faraón Psusenes. En las galerías subterráneas, de más de mil metros de largo, excavadas en la roca halló el profesor Sami Gabra lugares de culto del dios Ibis e innumerables sepulturas de animales sagrados. También emprendió un viaje a la historia primitiva de Egipto una expedición financiada por el rey Faruk, que tuvo como resultado el hallazgo de tumbas de los siglos II y III a. de J. C. En 1941 los doctores Ahmad Badawi y Mustapha El-Amir descubrieron en Menfis —casualmente, ya que en realidad se ocupaban de otra excavación— una estela dedicada a Amenofis II y la tumba intacta del príncipe Sesank en la que había gran cantidad de joyas. ¿Cómo hemos empezado este capítulo? Eran los días de las campañas napoleónicas en su expedición al país del Nilo; fue el nacimiento de un niño de tez oscura llamado Jean François Champollion. En la época en que Napoleón fracasaba y Champollion aprendía los primeros idiomas extranjeros, en Gotinga un maestro de escuela se hallaba sentado ante unas copias de raras inscripciones. Cuando hubo descubierto lo que significaban aquellos signos quedó abierto el camino para la conquista científica de otro imperio más antiguo aún que el egipcio: el del país situado entre el Eufrates y el Tigris, donde antaño se elevara la bíblica Torre de Babel, donde surgió el esplendor de Nínive y Babilonia, y donde se vivió la decadencia de tan famosas urbes.

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III. EL LIBRO DE LAS TORRES «Mi padre y el padre de mi padre, antes que yo, levantaron aquí mismo sus tiendas... Desde hace doce siglos, los verdaderos creyentes —y Dios sea alabado, pues sólo ellos poseen la verdadera sabiduría— se han establecido en este país y ninguno de ellos ha oído hablar jamás de un palacio subterráneo, ni tampoco quienes les han precedido. ¡Pero veamos! Viene un hombre de un país alejado del nuestro muchas jornadas y se dirige derecho a aquel lugar, toma un bastón y traza una línea aquí y otra allá. «Aquí —dice— estaba el palacio y allá la puerta», y nos enseña lo que durante toda nuestra vida ha yacido bajo nuestros pies sin que lo sospecháramos. ¡Maravilloso, maravilloso! ¿Te has enterado de ello por los libros, por arte de magia o te lo han dicho vuestros profetas? ¡Habla, bey! ¡Dime el misterio de la sabiduría!» Discurso Del Jeque Abd-Er-Rahman Dirigido Al Arqueólogo Inglés Layard

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Capítulo XVIII

EN LA BIBLIA ESTÁ ESCRITO En la Biblia se habla de las expediciones punitivas de los asirios, de la construcción de la Torre de Babel, de la suntuosa ciudad de Nínive, de la cautividad de los judíos, que duró setenta años, y del rey Nabucodonosor. Se habla también de las vasijas de la cólera divina que siete de sus ángeles vertieron sobre el país del Eufrates. Los profetas Isaías y Jeremías exponían sus terribles visiones de la destrucción del «más hermoso de los reinos», del «esplendor maravilloso de los caldeos», que «sufrirán el castigo de Dios, como Sodoma y Gomorra», de manera que «los perros salvajes aúllen en sus palacios y los chacales pueblen sus moradas alegres». En los primeros diecisiete siglos de la era cristiana no se discutió la palabra de la Biblia, y lo en ella escrito era para todos sagrado. En el siglo de la Ilustración comenzó la crítica; pero aquel mismo siglo en que, con el desarrollo de la filosofía materialista, la crítica se convirtió en duda permanente, trajo al mismo tiempo la prueba de que, en rigor, la Biblia contenía grandes verdades, aunque su lectura se hubiera prestado a múltiples y contradictorias interpretaciones. La región situada entre los ríos Eufrates y Tigris era completamente llana. Sólo en algunos lugares se elevaban misteriosas colinas fustigadas por las tempestades de polvo que acumulaban tierra negra hasta formar altas dunas que crecían durante cien años y en los cinco siglos siguientes eran otra vez deshechas por el viento. Los beduinos que pasaban por estos lugares y en ellos hallaban miserables pastos para sus camellos, no sabían que aquellas colinas ocultaban algo, y como eran fieles creyentes de Alá, el único Dios, y de Mahoma, su profeta, nada sabían tampoco de las palabras de la Biblia que describían este país. Hacía falta una sospecha, una pregunta. Era preciso el impulso de un hombre de Occidente, se requerían unos golpes de pico. El hombre que dio principio a estas excavaciones nació en Francia en el año 1803. A los treinta años de edad no sospechaba aún nada de la tarea que sería la más importante de su vida. En esta época, siendo médico, regresó de una expedición. Cuando llegó a El Cairo llevaba consigo gran número de cajones, y la policía exigió que los abriera; los cajones en cuestión contenían doce mil insectos cuidadosamente clavados con alfileres y perfectamente catalogados. Catorce años después, este médico y coleccionista de insectos publicaba una obra en cinco tomos sobre Asiria, tan importante para impulsar la exploración científica del país de los dos ríos como lo fue para la investigación del país del Nilo la Description de l'Egypte, en veinticuatro tomos. Escasamente unos cien años más tarde se publicaba en Alemania —y en Francia y en Inglaterra se pueden citar ejemplos similares— un libro del profesor Bruno Meissner que lleva por título: «Los reyes de Babilonia y de Asiria». La importancia de este libro no reside en su valor científico profesional, ya que su autor sólo pretendía explicar de manera sencilla la vida de los reyes, cuyo esplendor había durado de 2.000 a 5.000 años. La verdadera importancia de este libro y de todos los análogos de otras nacionalidades consistía, por lo que a la evolución de la arqueología respecta, en el hecho mismo de que fuera posible que se escribiera tal libro. Pues «tal exposición presupone un material tradicional capaz de añadir vivos colores a la descripción de la vida de los hombres y mujeres de más fama, si queremos que resurjan vivos ante nosotros», se escribe en la introducción. Pero ¿en qué consistía este material? Dejemos de lado los relatos del Antiguo Testamento y citemos de nuevo: 130


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«Hace poco más de un siglo toda la ciencia asiriológica era un libro cerrado, y todavía hace unos pocos decenios, los reyes babilónicos y asirios eran solamente para nosotros fantasmas irreales, de los que no sabíamos más que los nombres.» ¿Será posible, en tan poco tiempo, escribir nada menos que la historia del antiguo país de los dos ríos, que abarca dos mil años, y poder dibujar fielmente la imagen y el carácter de sus reyes? El libro de Meissner demuestra que tal cosa es posible en nuestro siglo. Hace patente que en pocos decenios un grupo de excavadores apasionados, hombres de ciencia y aficionados, pudieron hacer surgir a la luz del día una cultura entera. Incluso en su apéndice nos ofrece una cronología que, con sólo algunas lagunas, nos presenta nombres y fechas de los príncipes del país de los dos ríos, cronología resumida por Ernst F. Weidner, uno de los asiriólogos más extravagantes entre sus colegas, todos ellos ya raros habitualmente. Durante veinte años, Weidner estuvo sentado en las oficinas de la Berliner lllustrierte Zeitung, donde era redactor auxiliar. Escribía novelas por entregas y confeccionaba crucigramas. Pero, al mismo tiempo, publicaba importantes tratados sobre la cronología asiria y una revista internacional que tiraba sólo algunos centenares de ejemplares y que compraban las Universidades y algunos hombres de ciencia. En el año 1942, cuando los aviones de bombardeo aliados imposibilitaron todo trabajo erudito en la capital del Tercer Reich, se encargó de una cátedra en Austria, lo cual sorprendió muchísimo a todos sus compañeros de la Berliner lllustrierte Zeitung, que durante veinte años no habían sospechado que tenían en su oficina a un asiriólogo notable. La importancia de su obra y de todos los libros análogos residía en la posibilidad misma de su publicación. Los resultados que en ella se difunden para la divulgación popular constituyen un triunfo científico de más valor que, por ejemplo, la primera cronología egipcia de Lepsius. En ella se halla compilado lo que tres generaciones de obsesionados habían reunido, y refleja no sólo el triunfo de uno solo, sino el de innumerables horas de trabajo en la cancillería del consulado francés en Mossul, así como las horas de escuela de un maestro de Gotinga, las pasadas bajo el ardiente sol de la región del Eufrates y el Tigris, e igualmente las pasadas a bordo de un barco donde, bajo una lámpara oscilante, en el pequeño camarote, un oficial inglés se dedica a estudiar fatigosamente la escritura cuneiforme. Este duro e ímprobo trabajo es un triunfo que supera a todos los demás de la arqueología, porque aquí apenas quedaban huellas de una grandeza pretérita sumergida. Aquí no había restos de templos ni de estatuas, como en el suelo clásico de Grecia y de Italia. Aquí no había pirámides ni obeliscos como en Egipto, ni aras de sacrificio como en los bosques del Yucatán y de México, que recordaban sangrientas hecatombes. Las caras rígidas de los beduinos y de los curdos no revelaban en ninguno de sus rasgos huellas de la grandeza de sus antepasados. Sus leyendas alcanzaban solamente la rica época de Harun-al-Raschid, y lo que había sucedido antes quedaba envuelto en las tinieblas del pasado. Y los idiomas que aún vivían y que todavía se hablaban no demostraban ninguna relación comprensible con los idiomas de los milenios anteriores. Por eso es mayor el triunfo, porque el único punto de partida para los investigadores eran sólo algunas frases de la Biblia, además de ciertas colinas esparcidas que no parecían adaptarse del todo a la llanura de polvo entre los ríos. Acaso también algunos trozos de arcilla que se podían encontrar por allí cubiertos con signos cuneiformes extraños y que, sin embargo, se consideraban sin significado alguno, ya que, según la explicación de un observador primitivo, parecía como si en ellos «hubieran pisado los pájaros cuando el barro estaba todavía húmedo».

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Capítulo XIX

BOTTA ENCUENTRA LA CIUDAD DE NÍNIVE Aram-nacharaim, Asiria entre ríos. Así se llamaba en el Antiguo Testamento al país de los dos ríos. Allí estaban las ciudades sobre las cuales se vertió la cólera divina. Allí, en Nínive, y más al sur, en la gran Babel, gobernaban los terribles reyes que adoraban a otros dioses y que por ello fueron exterminados de la faz de la tierra. Nosotros conocemos aquel país con la denominación de Mesopotamia, que en griego quiere decir lo mismo: entre ríos. Hoy día se llama Irak, y Bagdad es su capital. Al Norte limita con Turquía, al Oeste con Siria y Jordania, al Sur con la Arabia Saudita, y al Este con Persia, hoy llamada Irán. En Turquía nacen los dos famosos ríos que convierten al país en cuna de una cultura, como el Nilo hizo con Egipto. Aquí se llaman Eufrates y Tigris. Corren de Noroeste a Sudeste, se unen poco antes de llegar a Basora, cosa que no sucedía en la antigüedad, y vierten sus aguas en el golfo Pérsico. Asiria, el antiguo país de Asur, se extiende, al Norte, a lo largo del Tigris, río de corrientes muy caudalosas. Babilonia, el antiguo reino de Sumer y Acad, se extiende, al Sur, entre el Eufrates y el Tigris, hasta las verdes aguas del golfo Pérsico. En un diccionario del año 1867, en la voz Mesopotamia, hallamos la siguiente observación: «Este país conoció su apogeo durante los dominios asirio y babilónico. Con los árabes, fue sede de los califas y alcanzó un nuevo período de esplendor. Su decadencia comenzó con las invasiones de los seldjúcidas, de los tártaros y de los turcos, y en nuestros días es un desierto en gran parte deshabitado.» En este páramo se elevan las misteriosas colinas, llanas por arriba, con bordes escarpados y muchas hendiduras, abiertas como las del queso de oveja seco que hacen los beduinos. Tales colinas despertaron de tal modo la fantasía de algunos hombres, que aquí, en el país de los dos ríos, la arqueología pudo celebrar sus primeros grandes triunfos como ciencia de la excavación. Paul Emile Botta hizo, ya de joven, un viaje alrededor del mundo. En 1830 entró como médico al servicio de Mohamed Alí y tomó parte en una expedición egipcia a Sennaar, cuando aún coleccionaba insectos. En 1833, el Gobierno francés le nombró cónsul en Alejandría. Emprendió un viaje a Arabia y escribió sobre aquel país un extenso libro. En 1840 fue nombrado agente consular en Mossul, ciudad situada en la parte alta del Tigris. Cuando el sol se dirigía a su ocaso y Botta huía del bochornoso calor de los bazares y cabalgaba hacia la campiña, contemplaba aquellas extrañas colinas... No era el primero a quien las famosas colinas llamaran la atención. Otros viajeros, Kinneir, Rich, Ainsworth, habían sospechado también que bajo tales montículos podía haber ruinas. El más interesante de todos estos científicos era C. J. Rich, niño prodigio como Champollion, que empezó el estudio de los idiomas orientales a los nueve años de edad; a los catorce estudiaba ya el chino, a los veinticuatro era consignatario de la East Indian Company, en Bagdad, y efectuó por el país de los dos ríos muchos viajes que proporcionaron un botín precioso a la ciencia de aquella época. Las diplomacias inglesa y francesa han proporcionado más hombres de talla universal a la ciencia y al arte que, por ejemplo, los rusos, alemanes o italianos; hombres que han sido representantes eximios de sus países en el extranjero por su carácter siempre algo aventurero y por su capacidad para compaginar sus trabajos científicos y artísticos, lo mismo que su interés por las manifestaciones elevadas del espíritu humano, con un alto sentido de las necesidades políticas. Nuevos ejemplos de lo que decimos, en época más reciente, los hallamos en Francia en las personas de Paul Claudel y de André Malraux, y en Inglaterra, en la figura del coronel T. E. Lawrence. 132


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A esta clase de hombres pertenecía también Botta. Emile Botta era médico y se interesaba por las ciencias naturales; diplomático de afición y profesión, sabía aprovechar todas sus abundantes relaciones en sociedad para sus gustos, y su curiosidad no tenía límites; pero no era arqueólogo. Los únicos conocimientos útiles para su futuro eran el idioma de los indígenas, la facultad adquirida en sus viajes para entrar en relaciones amistosas con los adeptos del Profeta, y por último una energía sin límites que ni el clima del Yemen, a menudo mortífero, ni las llanuras pantanosas del Nilo habían podido aniquilar. Con todo este bagaje emprendió su labor. Si examinamos en perspectiva sus métodos, veremos que no partía de un plan, ni de una hipótesis audaz y que en el fondo no se basaba más que en una esperanza vaga, mezclada con una gran curiosidad, ya que, al final, su triunfo le sorprendió a él mismo tanto como al mundo entero. Noche tras noche se encerraba en su despacho y con una tenacidad sin igual estudiaba el paisaje de los alrededores de Mossul. Fue visitando casa por casa, choza por choza, y en todas partes hacía la misma pregunta: ¿Tenéis antigüedades? ¿Jarros antiguos? ¿Algún vaso antiguo? ¿De dónde habéis sacado los ladrillos con que habéis construido este establo? ¿De dónde proceden estos trozos de arcilla con estos extraños signos cuneiformes? Compraba todo lo que le presentaban; pero cuando intentaba que los hombres le enseñasen el lugar de dónde provenían las piezas, aquéllos se encogían de hombros, se limitaban a rezar el estribillo de que Alá es grande y que seguramente por eso había esparcido aquellos trozos de barro duro por todas partes, y que buscase a su alrededor. Botta, al darse cuenta de que preguntando a la gente fracasaba en su empeño en localizar un lugar de hallazgos, decidió hincar la piqueta en la primera colina que se le presentara, que fue cerca de Kuyunjik. Ésa no era la predestinada a Botta en aquel primer año de excavaciones. Y otro descubriría después que en tal colina se ocultaba un palacio de Asurbanipal, el Sardanápalo de los griegos. Botta, por su parte, cavó en vano. Hemos de imaginarnos lo que significaba resistir tales trabajos siempre infructuosos; lo que significaba tan dura labor sin sentir el apoyo de una leve indicación, llevado sólo por la vaga idea de que aquellas colinas debían ocultar algo que valdría la pena, pero sin encontrar más que trozos de ladrillo cubiertos de aquellos signos que nadie sabía descifrar, algún torso de estatua tan deshecho que no se podía adivinar su conjunto, o que parecía tan primitivo que ni la fantasía más poderosa era capaz de sacar nada de ellos. Y así, días tras día, semana tras semana, mes tras mes. Así durante un año entero. Lo extraño es que Botta, transcurrido este primer año de prestar atención a los muchos informes falsos de los indígenas, no hiciera el menor caso a un árabe charlatán que, en su jerga abundante en imágenes, le habló de una colina donde hallaría todas aquellas cosas que el francés buscaba. Le echaba ya del campamento cuando el árabe, insistiendo cada vez más, precisó que él era de un pueblo alejado y que allí se había enterado de los deseos del francés, que él apreciaba a los franceses y que quería ayudarle. ¿El francés buscaba ladrillos con inscripciones? Pues bien, en Korsabad, su pueblo natal, los había a montones. Él lo sabía muy bien, ya que su propio horno lo había construido con tal clase de ladrillos y todos los del pueblo lo hacían siempre así. Por fin, Botta envió con él a algunos de sus hombres. Tuvieron que recorrer unos dieciséis kilómetros hasta llegar a Korsabad. El hecho de que Botta enviase esta pequeña expedición hizo inmortal su nombre en la historia de la arqueología. En cambio, el nombre de aquel árabe se lo ha llevado el viento. Botta fue el primero en sacar a la luz del día los primeros restos de una cultura que floreció durante casi dos milenios, y que quedó luego sepultada por otros dos milenios y medio más bajo una tierra olvidada por todos los hombres. Una semana después de haber enviado Botta a su gente a explorar el terreno, regresó un mensajero muy excitado. Contó que apenas habían hundido el pico tropezaron con unas murallas, y cuando se limpió el primer barro de las piedras habían quedado al descubierto 133


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inscripciones, relieves, esculturas dd animales fabulosos... Botta montó a caballo y se trasladó a aquel lugar; pocas horas después se había introducido en una fosa y admiraba las más extrañas figuras; hombres barbudos, animales alados, figuras que rebasaban todo cuanto la imaginación puede concebir en formas, tales como en Egipto no se habían visto jamás, como nunca se habían presentado a la mirada de un europeo. Unos días más tarde fue en busca de toda su gente de Kuyunjik. Entraban en acción el pico y la pala. Aparecían restos de muralla cada vez en mayor número. Hasta que llegó el momento en que Botta ya no tenía la menor duda de que, si no la ciudad de Nínive, había descubierto por lo menos uno de los palacios más notables de los antiguos reyes asirios, Llegaba el momento en que ya no podía ocultar a los demás tal noticia, y la comunicó a París, a Francia, al mundo. «Creo —escribió con orgullo, y en grandes caracteres lo anunciaron así los periódicos— que soy el primero en haber descubierto esculturas que con todo fundamento se pueden atribuir al período de apogeo de Nínive.» El descubrimiento del primer palacio asirio no fue sólo una noticia sensacional en la Prensa europea, sino también una novedad de primera categoría para la ciencia. Hasta entonces se había creído que la cuna de la Humanidad estaba en Egipto, pues en ninguna parte como en el país de los faraones y sus momias era posible remontarse hasta tan lejos en la Historia de los hombres. Del país de los dos ríos sólo hablaba la Biblia, que para la ciencia del siglo XIX era una simple «colección de leyendas». Se daba más importancia a las veladas alusiones de los escritores antiguos, que aunque no increíbles, eran a menudo contradictorias y no concordaban con los datos de la Biblia. Por eso el descubrimiento de Botta significaba, ni más ni menos, la confirmación de que en el país de los dos ríos había florecido una civilización por lo meros tan antigua, acaso más, si creemos lo que afirma la Biblia, y que esta cultura había alcanzado un desarrollo poderoso y magnífico hasta que fue exterminada a sangre y fuego Francia estaba entusiasmada y de manera generosa se movilizaron todos los medios para facilitar a Botta la continuación de sus trabajos. Excavó durante tres años, desde 1843 hasta 1846, trabajando contra el clima, contra las estaciones, contra los indígenas, y contra el bajá, el gobernador turco a quien se hallaba sometido el país y que era un déspota. Este funcionario de la administración turca, ávido de riqueza, sólo veía una explicación a los esfuerzos de Botta: ¡sin duda buscaba oro! Detuvo a los obreros indígenas de Botta, les amenazó con la tortura y la cárcel, en un intento de hallar los motivos del misterio del francés; rodeó con guardias la colina en torno a Korsabad y envió informes a Constantinopla. Pero la tenacidad de Botta era inquebrantable; no en vano era diplomático para emplear la intriga contra la intriga. Entonces, el bajá dejó obrar oficialmente al francés, pero prohibió a todos los indígenas, amenazándolos con terribles castigos, que ayudasen de cualquier modo al que «no quería sino construir una fortaleza contra la libertad de los pueblos mesopotámicos». Pero Botta, sin intimidarse, impulsó las excavaciones. Las gigantescas terrazas del palacio quedaron al descubierto. Todos los entendidos que se lanzaron sobre las primeras noticias del descubrimiento lo identificaron como el palacio del rey Sargón, mencionado en las profecías de Isaías; decían que se trataba del palacio veraniego en los alrededores de Nínive, una especie de Versalles, un Sanssouci gigantesco del año 709 a. de J. C, construido después de la conquista de Babilonia. Muro tras muro, surgían de los escombros patios con arcadas ricamente decoradas estancias suntuosas, pasillos y cámaras, un harén dividido en tres partes y los restos de una torre con varias terrazas. Causaba emoción la abundancia de esculturas y relieves. De pronto, el misterioso pueblo de los asirios surgía de la noche de los tiempos. Aquí se hallaban sus imágenes, sus enseres, sus armas; aquí se les veía en sus trabajos domésticos, en la guerra, en la caza. Sin embargo, las esculturas, a menudo de frágil alabastro, al verse de pronto 134


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desprovistas de su capa de escombros protectora, se deshacían al contacto con el soplo ardiente del desierto. Eugéne Napoleón Flandin, dibujante famoso que había viajado por Persia y había publicado varias obras ilustradas sobre antigüedades, acudía de París, por encargo del Gobierno, siendo para Botta lo que Vivant Denon había sido para la «Comisión Egipcia» de Napoleón. Pero Denon había dibujado lo que se conservaba, mientras que Flandin tenía la delicada misión de conservar en el papel aquellas obras frágiles que se deshacían a su vista. Botta consiguió cargar una serie de esculturas en almadías para su transporte fluvial. Pero el Tigris, cuya corriente era en la parte alta muy salvaje, un río de montaña completamente indómito, no toleró aquel peso desacostumbrado. Los troncos de la balsa se desprendían, perdían estabilidad, se deshizo el equilibrio y los dioses y reyes de Asiria, surgidos de las sombras, se sumergieron nuevamente en las del lecho del río. Pero Botta no se desanimó. Mandó un nuevo cargamento río abajo. Tomadas todas las medidas de precaución imaginables, esta vez tuvo éxito. Un buque recogió las valiosas piedras y poco después las primeras esculturas asirias eran desembarcadas en territorio europeo. Algunos meses más tarde se hallaban expuestas en el Museo del Louvre, de París. Botta se ocupó entonces de elaborar y ordenar el extenso material gráfico y una comisión de nueve hombres de ciencia se encargó de publicarlo. En ella figuraba Burnouf, llamado a ser uno de los arqueólogos franceses más destacados, y al que veinticinco años más tarde Heinrich Schliemann citaría frecuentemente llamándole «sabio amigo». También figuraba un inglés llamado Layard, cuya fama superaría poco después a la de Botta, cuyos pasos seguía ya, y que había de convertirse en uno de los arqueólogos más afortunados que hundieron sus picos en los escombros milenarios. Pero jamás podrá ser olvidado el adelantado en suelo asirio, Botta, que significó para este país lo que Belzoni para Egipto, el excavador sin escrúpulos, el hombre que buscaba botín para el Louvre. Otro cónsul francés, Víctor Place, se encargó luego de la misión de coleccionista en Nínive, papel que Mariette desempeñara en El Cairo. Pero el gran libro de Botta cuenta entre las obras clásicas de la arqueología. Su título es: Monuments de Ninive découverts et décrits par Botta, mesures et dessinés par Flandin. En dos años, 1849-1850, aparecieron cinco tomos. Los dos primeros contienen tablas sobre la arquitectura y la escultura; el tercero y el cuarto, las inscripciones coleccionadas, y el quinto, las descripciones.

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Capítulo XX

EL DESCIFRAMIENTO DE LA ESCRITURA CUNEIFORME ¿En qué manos cayó dicha obra? ¿Quién leyó sus tomos tercero y cuarto? ¿Quién comprendía las inscripciones en ella coleccionadas? La historia de todas las obras científicas demuestra que desde el descubrimiento hasta la utilización práctica de sus resultados puede pasar mucho tiempo. Mas cuando Botta, además de las esculturas, coleccionaba también ladrillos cubiertos de aquellos extraños signos cuneiformes; cuando ordenó sacar copia en dibujo y mandar estos dibujos a París, sin tener él mismo idea de cómo podrían leerse tales signos, ya había en toda Europa y el Próximo Oriente gran número de sabios que tenían, desde hacía años, la clave de su lectura. Exactamente cuarenta y siete años. Y para avanzar en el desciframiento sólo necesitaban abundantes inscripciones nuevas, auténticas y más variadas de las que hasta entonces habían estudiado. Pero ya se habían marcado los hitos fundamentales para el desciframiento de los sistemas de la escritura cuneiforme antes de descubrirse el primer muro del palacio de Sargón, antes de saberse nada de Nínive, donde Layard trabajaba ahora, cuando no se sabía más que lo contado por la Biblia. Después de los trabajos iniciales de Botta, seguidos por los descubrimientos de Layard y enriquecidos por los conocimientos de un inglés audaz que tan sólo para copiar una inscripción se arriesgó a descender por las rocas colgado de una cuerda sujeta a un juego de poleas, los resultados de aquella excavación, los descubrimientos, los desciframientos, las correcciones y los conocimientos filosóficos e históricos sobre los pueblos antiguos en general confluyeron, en sólo diez años, en un material arqueológico tan sólido, que a mediados del siglo pasado los medios científicos podían ya sacar inmediatamente todas las consecuencias de cada descubrimiento que se hiciera. Es curioso que el primer hombre que dio un paso decisivo para el desciframiento de las escrituras cuneiformes no estuviera impulsado por la curiosidad científica, sino por una razón muy trivial. Fue un alemán, en 1802, maestro auxiliar de la escuela comunal de Gotinga, un esperanzado joven de veintisiete años, quien descifró con método, que bien merece la calificación de genial, las primeras diez letras de una escritura cuneiforme. ¡Y lo hizo por una apuesta! Desde el siglo XVII tenemos noticias de la existencia de las escrituras cuneiformes. El viajero italiano Pietro della Valle envió las primeras copias a Europa; Aston comunicó, en 1693, en las Philosophical Transactions, dos líneas reproducidas por cierto Flower, agente de la East Indian Company de Persia. Las noticias más sensacionales no solamente sobre escrituras y monumentos, sino también sobre el país y los habitantes de aquellas regiones, las transmitió Karsten Niebuhr. Este ciudadano de Hannover, al servicio de Federico V de Dinamarca, entre 1760 y 1767 viajó con otros investigadores por Oriente. Pero pasado el primer año, todos cuantos participaban en la expedición habían fallecido, excepto Niebuhr, hombre intrépido, que siguió solo el viaje, regresó sano y salvo, y con su «Descripción de viaje de Arabia y de los países limítrofes», publicó el libro que Napoleón llevaba siempre consigo en su viaje a Egipto. Las primeras copias de escritura cuneiforme que después de muchos rodeos llegaron a Europa, no solían proceder del territorio asirio-babilónico, interpretando esta denominación en el sentido geográfico más estricto. Incluso en el siglo XVIII, el famoso orientalista inglés Hyde declaraba que se trataba de adornos en piedra, no escritura; casi todos estos ejemplares procedían de unas ruinas situadas a siete millas al nordeste de Schiras, gigantesco montón de escombros que ya Niebuhr había considerado con razón como restos de la vieja Persépolis. 136


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Estas ruinas de Persépolis pertenecen a una cultura más reciente que la sacada a la luz por la pala de Botta en el año 1840. Son los restos de la residencia de Darío y de Jerjes, del inmenso palacio que destruyó Alejandro Magno durante una bacanal, «cuando ya había perdido el dominio de sus sentidos», según dice Diodoro. Y Clitarco nos cuenta la misma bacanal, pero añade que fue la bailarina ateniense Tais la que, en la embriaguez de la danza, arrancó una antorcha del altar y la arrojó entre las columnas de madera del palacio, y que luego Alejandro, que estaba bebido, la imitó. (Droysen, en su Historia del Helenismo, dice de estos relatos que en ellos «se han inventado leyendas con gran ingenio, pero a costa de la Historia».) Los príncipes medievales del islamismo residían aún en tal palacio; pero después las ovejas pacían entre sus ruinas. Los primeros viajeros lo saquearon, y no hay apenas ningún gran museo que no pueda presentar fragmentos de relieves persepolitanos. Flandin y Coste dibujaron estas ruinas; Andreas y Stolze las fotografiaron en 1882. El palacio de Darío sirvió de cantera, exactamente lo mismo que en el Coliseo de Roma. En el siglo pasado, de decenio a decenio, se pudo seguir la progresiva desaparición de las ruinas. De 1931 a 1934, Ernst Herzfeld, por encargo del «Oriental Institut» de la Universidad de Chicago, dirigió las primeras investigaciones verdaderamente metódicas de este campo de ruinas, que al mismo tiempo sirvieron para ensayar unos métodos eficaces para su conservación. En esta comarca, las culturas se sobreponen como en ninguna otra parte; sirva como ejemplo de ello lo siguiente: un árabe lleva a un arqueólogo algunas placas de arcilla, acaso procedentes de la región de Behistún, cubiertas de escritura cuneiforme, en las que se habla de Darío, el rey persa. El arqueólogo, que tiene siempre a mano su Heródoto, busca datos del historiador griego y de las nuevas exploraciones, y sabe que Darío estaba en el apogeo de su poderío alrededor de 500 años a. de J. C., época en que formó el centro de un gigantesco imperio. Examinando otras placas, halla alusiones sobre la sucesión de las antiguas generaciones, sobre la guerra, las devastaciones y empresas mortíferas, Puede hallar también alusiones a Hamurabi, por ejemplo; a otro imperio gigantesco que estaba en su más alto esplendor hacia 1700 a. de J. C., o al rey Senaquerib, que, a fines del siglo VII, creó también un tercer imperio gigantesco. Y para terminar el ciclo de los imperios, el arqueólogo no tiene más que seguir a su árabe. En la próxima esquina, éste se acurruca junto a un corro de personas y, fascinado, sigue el relato de un hombre que explica cuentos, y con voz monótona y largas pausas habla de Harum, el califa maravilloso que hacia el año 800, cuando el Occidente se hallaba ya gobernado por Carlomagno, alcanzó la cumbre de su poderío y de su máxima sabiduría. Si añadimos a ello nuestros conocimientos más recientes sobre el país de los dos ríos, podremos afirmar que entre Damasco y Schiras florecieron en la antigüedad grandes centros de cultura que dominaban sobre extenso ámbito y siempre ejercieron una influencia muy poderosa sobre el mundo antiguo. Estas culturas, desarrolladas en tan reducido ámbito, pero entrelazándose y fecundándose mutuamente aunque independientes una de otra, dieron sus frutos por espacio de más de cinco milenios. Cinco milenios de historia de la Humanidad, a menudo terrible, pero también frecuentemente sublime. Comparada con esta riqueza que se presentaba ante el arqueólogo en el país de los dos ríos, las nueve capas que Schliemann halló en su excavación de las ruinas de Troya constituían un problema elemental, pues de aquéllas solamente una tenía verdadero valor histórico. Las capas de civilización de escaso valor son innumerables en Mesopotamia; únicamente una ciudad de la época acadia del siglo III a. de J. C. presentaba cinco capas diferentes de civilización y por aquella época no existía aún Babilonia. Los inmensos períodos de tiempo que ello supone hicieron que evolucionasen no sólo los idiomas, sino también las escrituras. Al igual que los jeroglíficos, no eran todos idénticos. La escritura cuneiforme tampoco lo fue. Los documentos que Botta enviaba a París tenían un aspecto completamente distinto a los que Niebuhr había traído de Persépolis. Por eso, en las primeras publicaciones sobre el desciframiento de la escritura cuneiforme no se habla de inscripciones asirias o babilónicas, sino tan sólo de persepolitanas. Aquellas placas, que 137


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cuentan dos milenios y medio, habrían de convertirse en la clave de todas las que después surgirían de las ruinas de los valles del Eufrates y el Tigris. Su desciframiento es genial. Es una de las obras maestras del cerebro humano y debe parangonarse con las mayores realizaciones científicas y técnicas del espíritu. El 9 de junio de 1775 nació en Münden (Alemania) Georg Friedrich Grotefend. Primero en su pueblo natal y luego en Ilefeld, se preparó para la enseñanza y luego estudió Filología en Gotinga; en 1797 era maestro auxiliar en una escuela comunal; en 1803, prorector; luego co-rector en el Instituto, en Francfort del Main; en 1817 fundó una sociedad de filólogos; en 1821 fue nombrado director del Liceo en Hannover; en 1849 fue jubilado como correspondía a un funcionario oficial y falleció el 15 de diciembre de 1853. A los veintisiete años de edad, ese hombre, cuya vida es la de un ciudadano honrado, de costumbres moderadas y libre de extravagancias, hallándose en una reunión entre amigos donde se había bebido algo, tuvo la idea de hacer la apuesta verdaderamente absurda de comprometerse a hallar la clave para descifrar la escritura cuneiforme. Lo único que tenía a su disposición eran algunas malas copias de inscripciones persepolitanas. Pero afrontó el problema con despreocupación juvenil y logró lo que los mejores especialistas de la época habían considerado imposible. En el año 1802 presentaba a la Academia de Ciencias, en Gotinga, los primeros resultados de sus investigaciones, que aun hoy, entre la abundancia de tratados filológicos posteriores que desde hace mucho han perdido interés y se han olvidado, todavía destacan y que intituló: «Artículos para la interpretación de la escritura cuneiforme persepolitana.» Los datos previos que Grotefend pudo adquirir fueron los siguientes: Las inscripciones de Persépolis revelaban características muy diversas. En algunas placas había tres tipos diferentes de escritura, paralela, en tres columnas claramente separadas. Sobre la historia de los antiguos persas y los reyes de Persépolis se sabía bastante; por lo tanto, el joven humanista Grotefend estaba bien enterado de lo que dejaron escrito los autores griegos. Se sabía que Ciro, hacia el año 540 a. de J. C, venció a los babilonios y fundó el primer gran Imperio persa, determinando así la decadencia de Babilonia. Parecía lógico, pues, que por lo menos una de aquellas inscripciones estuviera escrita en el idioma de los conquistadores. Cabía otra hipótesis también, y es que con probabilidad la columna de en medio, por la tendencia general a colocar lo más importante en el centro, fuese la escrita en el antiguo idioma persa. Además, a cuantos examinaban la escritura les había llamado la atención un grupo de signos que se repetían con mucha frecuencia. Se sospechaba que el grupo de signos podría significar la palabra «rey», conclusión que admitían los que habían adquirido conocimientos sobre las inscripciones en los monumentos —epigrafía—, mientras que el signo individual, una cuña de la parte superior izquierda a la inferior derecha, se interpretaba como el signo de separación de las palabras. Esto era todo lo que se sabía. Muy poco, pues estas hipótesis ni siquiera indicaban con seguridad cuál era la parte superior e inferior de las placas. Grotefend, que desde su juventud estaba acostumbrado a hacer las cosas con exactitud, dio comienzo por lo más elemental. Champollion, que veinte años después descifró los jeroglíficos, no se halló ante un problema tan complicado. Grotefend no tenía ninguna lápida en tres idiomas que le ofreciera una clara traducción, pues desconocía los tres idiomas y escrituras que aquí aparecían. Por lo tanto, partía del simple estudio minucioso del texto. Comenzó comprobando que los signos cuneiformes eran escrituras y no un adorno. Luego, por falta completa de toda forma redonda, dedujo que no era un procedimiento apto para la «escritura», sino que valía sólo para el grabado en materia sólida. Hoy día sabemos que las dificultades de manejo que a primera vista nos parecen tan grandes no eran obstáculo para regular las relaciones políticas y económicas del país de los dos ríos y de la antigua Persia hasta la época de Alejandro Magno. Los escribas, en vez de tomar dos cuartillas y una 138


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hoja de papel carbón, tomaban dos placas de arcilla recién fabricadas, aún blandas, y con una caña afilada grababan sus notas de pedido, conservaban un ejemplar y entregaban el otro, que era una copia exacta, después de haberlas cocido rápidamente en un horno, con lo que se endurecían al instante de tal modo que eran más resistentes que cualquier clase de papel, como lo demuestra el que al cabo de tres mil años puedan legarnos noticias exactas. Luego demostró Grotefend que las cuñas tendían preferentemente hacia cuatro direcciones, pero siempre de tal modo que la dirección principal era de arriba abajo o de izquierda a derecha. Los ángulos formados por dos cuñas se abren siempre hacia la derecha. De estas comprobaciones, aparentemente sencillas, dedujo como primera conclusión la manera de considerar las inscripciones: Debemos ponerlas de manera que las puntas de las cuñas verticales vayan siempre hacia abajo, las de las cuñas transversales a la derecha, y que los ángulos se abran a la derecha. Si se observan estas indicaciones, veremos que ninguna escritura cuneiforme se halla trazada en dirección perpendicular, sino siempre en dirección horizontal, y que las figuras colocadas a su lado, en las gemas y en los sellos cilíndricos, nada tienen que ver con la dirección de la escritura. Al mismo tiempo, dedujo que la escritura debía leerse de izquierda a derecha —cosa que sólo al hombre occidental le parece lógico—, pues los idiomas orientales — árabe, hebreo—, por ejemplo, se escriben de derecha a izquierda. Pero todo esto servía poco para el desciframiento, y Grotefend se hallaba ahora a punto de dar el paso decisivo. El hecho de que fuera capaz de darlo, demuestra su genio. La característica principal del genio consiste, sobre todo, en la facultad de ver de manera sencilla lo que es complicado, y de reconocer al instante el principio ordenador que en el fondo posee todo problema complejo. La idea verdaderamente genial de Grotefend fue de una simplicidad asombrosa. No es de suponer, se dijo, que hayan cambiado ciertas costumbres en el estilo epigráfico de las inscripciones en monumentos. Las copias de escrituras cuneiformes que tenía a la vista eran de inscripciones halladas en monumentos. El «descanse en paz» de las tumbas occidentales se hallaba ya en las de nuestros abuelos y tatarabuelos, siempre invariable, y probablemente seguirá presidiendo las de nuestros hijos y nuestros nietos. ¿Por qué, pues, las invariables palabras iniciales de los actuales monumentos persas no se hallarían también en los monumentos persas más antiguos, siempre que una de las columnas tuviese su texto en antiguo persa, como se sospechaba? ¿Y por qué no empezarían también las inscripciones persepolitanas, como siempre empiezan las inscripciones más recientes que él conoce, y que dicen: «X, gran rey, rey de reyes, reyes de A y B, hijo de Y, gran rey, rey de reyes...», es decir, con enumeración estereotipada de la sucesión de generaciones? Esta idea era la continuación genial de la hipótesis, por él expuesta, de que uno de los grupos que más se repiten podría muy bien significar las siguientes conclusiones: Si ello era justo en el sentido literal, la primera palabra tenía que corresponder al nombre rey; luego debía seguir una cuña oblicua, que separaba las palabras; después tenían que seguir dos palabras, una de las cuales debería ser la palabra «rey», y ésta se hallaría muy repetida en la primera parte de la inscripción. Sigamos avanzando algo más con la exposición somera de las nociones siguientes que Grotefend dedujo y que fueron haciéndose cada vez más complicadas. Se requiere poca fantasía para imaginar la sensación de triunfo cuando el joven Grotefend, maestro auxiliar, en su tranquila villa de Gotinga, a millares de kilo metros del lugar donde se hallaban los originales de su escritura cuneiforme, comprobó y descubrió que sus hipótesis eran exactas. No, esto es decir demasiado. Ciertamente, él halló varias veces el orden de las palabras tal 139


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como había calculado, y también halló la palabra que debía decir «rey». Pero ¿encontraría alguna persona que admitiese como prueba aquella convicción suya? Y ¿qué se habría logrado avanzar, en rigor, con tal descubrimiento? Resumiendo: lo conseguido hasta entonces descubría que en casi todas las lápidas de inscripciones que estaban a su disposición, hallaba sólo dos versiones distintas en los primeros grupos. Por mucho que comparase, siempre daba con estos dos grupos, con las mismas palabras iniciales que, según su teoría, deberían representar el nombre de un rey, también halló inscripciones que contenían ambos nombres a la vez. En la mente de Grotefend las ideas brotaron a borbotones. Siguiendo su teoría, esto sólo podía significar que todos los monumentos cuyas copias tenía delante estaban inspirados solamente por dos reyes. Y lo más probable era que, como en algunas de las planchas tales reyes aparecían citados uno después del otro, debería tratarse de padre e hijo. Si los nombres aparecían separados, detrás del nombre de uno se hallaba el signo de rey, pero detrás del nombre del segundo, no. Por lo tanto, siguiendo tal teoría, debía tratarse de la disposición esquemática siguiente: «X, rey, hijo de Z Y, rey, hijo de X, rey...» Recordemos que, hasta aquí, todo cuanto Grotefend pensaba era hipotético; sólo se basaba en la reiteración de algunos signos, en su repetición constante y en su orden. Puede uno imaginarse cuál sería la emoción febril que Grotefend sintió cuando de repente, al examinar el esquema anterior, vio ante sus ojos, clara y rotundamente, el camino para una prueba efectiva, irrefutable de sus teorías. Que el lector preste atención antes de seguir la lectura, y lo examine detenidamente. ¿Qué es lo que ahí llama la atención? ¿Cuál es la incógnita, el vacío? Digámoslo claramente: la falta de una palabra. Precisamente la omisión de la palabra «rey» detrás del nombre que en el esquema aparece con «Z». Si tal disposición es exacta indica una sucesión de generaciones —abuelo, padre e hijo—, de los cuales el padre y el hijo fueron reyes, pero el abuelo no. Y Grotefend, aliviado, se dijo: «Si en la serie de los más famosos reyes persas logro hallar un grupo de generaciones que coincida con este esquema tendré la prueba evidente de que mi teoría es acertada, y habré descifrado las primeras palabras de la escritura cuneiforme.» Y ha llegado el momento de dejar que el mismo Grotefend hable de aquella fase decisiva de su intento: «Estaba completamente convencido de que tenía que buscar los nombres de dos reyes de la dinastía de los aqueménidas, porque las referencias de los griegos, contemporáneos suyos y narradores extensos, me parecían las fidedignas; así, empecé a examinar la serie de los reyes y a comprobar cuáles eran los nombres que se adaptaban con más facilidad a las características de las inscripciones. No podía tratarse de Ciro y de Cambises, porque los dos nombres de ambas inscripciones no tenían la misma letra, ni podían ser Ciro y Artajerjes, porque el primer nombre, en comparación con el segundo, era demasiado corto, y el otro demasiado largo. Por lo tanto, quedaban sólo los nombres Darío y Jerjes, ya que éstos se amoldaban tan fácilmente a los caracteres, que no podían ofrecer duda. A esto se añadía que en la inscripción del hijo se atribuía también el título del rey al padre, pero no sucedía así en la inscripción del padre con respecto al abuelo, observación que se confirmaba a través de las inscripciones persepolitanas en todas las formas de escritura.» Tal fue la prueba. Grotefend no era el único que podía creer en su teoría, sino que también el crítico más objetivo tenía que someterse al rigor de aquella lógica deducción. Pero faltaba dar el último paso. Hasta entonces, Grotefend había partido de la grafía de los nombres de los reyes tal como la había transmitido Heródoto. Por eso sigue basándose en 140


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el nombre del abuelo que él conocía: «Como por el desciframiento exacto de los nombres yo conocía ya más de doce letras, y entre ellas estaban todas las del título del rey menos una, hacía falta dar forma persa a aquellos nombres, conocidos sólo en su versión helénica, para descubrir, por la exacta determinación del valor de cada signo, el nombre del rey y el idioma en que las inscripciones podían estar escritas. En el Zend Avesta, título colectivo de los libros sagrados persas, aprendí que el nombre de Histaspes dado por los griegos era en persa Goschasp, Gustasp, Kistasp o Wistasp, con lo que tenía las siete primeras letras en el nombre de Histaspes, en las inscripciones de Darío, y en las últimas tres las había adivinado ya por la comparación de todos los títulos de los reyes.» Se había dado, pues, el primer paso. Lo que siguió sólo fueron correcciones. Es extraño que pasasen más de treinta años hasta que se pudieran hacer descubrimientos verdaderamente decisivos. Tales progresos se relacionaban con los nombres del francés Émile Burnouf y del noruego Christian Lassen, cuyas investigaciones se publicaron en el año 1836. Hay una cosa todavía más extraña. Son muchos los que conocen el nombre de Champollion, que descifró los jeroglíficos, pero muy pocos el nombre de Grotefend. No se cita, e incluso algunos diccionarios de nuestra época no lo mencionan, o hacen sólo una breve alusión en algunas bibliografías. Y sin embargo, únicamente a él le corresponde prioridad en este descubrimiento decisivo, cuya importancia histórica sólo se reveló con las magníficas excavaciones del país de los dos ríos. Decimos la prioridad, porque con el desciframiento de la escritura cuneiforme sucedió exactamente lo mismo que con muchos otros descubrimientos o inventos del espíritu humano: que fueron hechos dos veces. Independientemente de Grotefend, lo descubrió también un inglés. Y, cosa extraña, no solamente más tarde que Grotefend, sino también más tarde que sus correctores Burnouf y Lassen, ya que su primera interpretación fundamental se publicó en 1846. Nos referimos a Robinson. Pero fue privilegio indiscutido de Robinson el superar todo cuanto sus predecesores habían descubierto; él logró que los conocimientos sobre escritura cuneiforme de los especialistas de las universidades saliesen de su estado de ensayo y se convirtieran en tema de enseñanza útil para el uso de los muchos hombres que trabajaban con el material de inscripciones que se presentaba cada vez más abundante. En efecto, un día se halló toda una biblioteca: ¡una biblioteca de placas de arcilla! Pero ésta es una historia que narraremos más adelante. Una idea de la riqueza de material que ocultaba el país de los dos ríos nos la da el siguiente hecho: el número de placas de escritura cuneiforme descubiertas por la expedición del americano de origen alemán V. Hilprecht de los años 1888 a 1900, en Nippur, era tan inmenso que aún hoy no han terminado su desciframiento y su publicación.

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Capítulo XXI

LA PRUEBA DEFINITIVA En el año 1837, el comandante inglés Henry Creswicke Rawlinson, destacado en Persia, con ayuda de un juego de poleas se descolgó por una alta roca, situada cerca de Behistún, arriesgándose con el solo fin de copiar una inscripción grabada sobre la piedra. Rawlinson, como Botta, supo aunar su afición por la asiriología con su vida habitual de político y hombre de mundo. Su vida fue tan azarosa como lo fue pacífica la de Grotefend. Su interés hacia Persia surgió de un encuentro casual. A los diecisiete años de edad era cadete y se hallaba a bordo de un buque que, doblando el cabo de Buena Esperanza, iba camino de la India. Para distraer a los pasajeros en su pesado viaje de varios meses, ocurriósele publicar un periódico a bordo. A uno de los pasajeros, sir John Malcolm, gobernador de Bombay y orientalista famoso, le llamó la atención aquel joven y dinámico redactor, y pasó hablando con él muchas horas, naturalmente sobre lo que a Malcolm más le interesaba, que era la historia, el idioma y la literatura persas. Tales conversaciones determinaron la afición particular de Rawlinson hasta el fin de su vida, incluso en los momentos en que más le preocuparon las tareas políticas. Rawlinson nació en 1810, y dieciséis años después sentó plaza como militar en la East Indian Company. En 1833 se hallaba en Persia como comandante; en 1839 era agente político en Kandahar, Afganistán; en 1843 fue nombrado cónsul en Bagdad; en 1851, cónsul general, siendo al mismo tiempo ascendido al grado de teniente coronel. En 1856 regresó a Inglaterra, fue elegido diputado y el mismo año le nombraron consejero en la East Indian Company. En 1859 ascendió a la categoría de embajador, siendo enviado a Teherán. De 1865 a 1868 ocupó un escaño en los Comunes. Cuando empezó a preocuparse por las escrituras cuneiformes se basó en las mismas placas que había utilizado Burnouf. Y sucedió un fenómeno asombroso: sin tener la menor noción de los trabajos de Grotefend, Burnouf y Lassen, la primera cosa que descifró de modo muy parecido al de Grotefend fueron los nombres de los tres reyes Darayawaush, grafía persa antigua del nombre de Darío, de Ksayarsa y Vistaspa. También descifraría otros cuatro nombres así como algunas palabras que no sabía leer con seguridad. Y cuando, en el año 1836, cayeron en sus manos por vez primera las publicaciones de Grotefend, comparando su alfabeto con el del pequeño maestro de Gotinga, vio que le había superado. Lo que necesitaba ahora eran inscripciones con nombres y más nombres. En la región de Bagistana, sagrada desde tiempos remotísimos, el «paisaje de los dioses», en la antigua ruta mercantil de Hamadan a Babilonia por Kermanchak, existe una cadena de montañas de la que sobresalen dos cimas rocosas que se elevan pronunciadamente. Hace unos dos mil quinientos años, Darío, el rey de los persas —Darayawaush, Dorejawosch, Dará, Darab, Dareios son distintas formas del mismo nombre—, hizo colocar en un declive situado a más de cincuenta metros sobre el fondo del valle imágenes e inscripciones en alabanza de su persona, sus obras y sus victorias. En un friso esculpido en la pared rocosa se ven unas figuras. Allí, expuesto al aire ardiente, inaccesible a toda mano criminal, aparece el Gran Rey, apoyado en su arco, con el pie derecho sobre el mago Gaumata, que antaño le disputara el trono y que ahora yace vencido a sus pies. Detrás, las figuras de dos persas nobles, con su arco, carcaj y lanza, y ante él, con las manos atadas y ligados uno al otro con una soga alrededor del cuello, los nueve «reyes misteriosos», sumisos y castigados. A los lados, así como también debajo de este monumento, aparecen escritos en catorce columnas los relatos del rey y sus obras, en tres idiomas, que ya Grotefend había distinguido sin poderlos denominar y que eran: persa 142


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antiguo, elámico y babilónico, grabados con signos cuneiformes. «Proclama el rey Darayawaush: Tú que contemplas en los días futuros estas inscripciones que hice esculpir en la roca y esas imágenes de seres humanos, no quites ni destruyas nada. ¡Procura, mientras tengas semillas, mantenerlas intactas!» A Rawlinson, soldado y deportista, a la edad de veintiséis años no le asustaron los cincuenta metros de barranco que separan el fondo del valle del lugar de la roca, cortada a pico, donde está la inscripción. Desafiando el peligro y oscilando en aquella altura, sacó copia de la antigua inscripción persa. Con la babilónica se atrevió algunos años después. Necesitaba unas escaleras gigantescas, cuerdas y ganchos para escalar, y era difícil trasladar tales cosas a aquel lugar. Pero en el año 1846 presentó a la Real Sociedad Asiática de Londres, no sólo la primera copia exacta de la famosa inscripción, sino al mismo tiempo su traducción completa. Era el primer gran triunfo del desciframiento, visible y accesible para todo el mundo. Mientras tanto, los hombres de ciencia europeos no habían cesado en sus estudios. Sobre todo, el germano-francés Oppert y el irlandés Hincks habían dado pasos decisivos. La ciencia comparativa había logrado verdaderas maravillas; en particular, la filología aprovechó el conocimiento cada: vez más exacto de la lengua zend y del sánscrito, lo, que permitió una mejor comprensión del antiguo persa. Y así, todos ellos, conjuntamente, en una obra de colaboración verdaderamente internacional, llegaron a fijar unos setenta signos de la antigua escritura cuneiforme persa. Pero Rawlinson y otros habían, empezado ya el estudio de las otras columnas de la inscripción behistúnica, que por su extensión superaban a todo el material reunido hasta entonces. Y Rawlinson hizo un descubrimiento sorprendente que de golpe hacía perder toda confianza en el futuro desciframiento de las escrituras, sobre todo de las halladas por Botta. Recordemos que en las inscripciones persepolitanas, así como en las behistúnicas, se habían distinguido tres idiomas distintos. Seguro de sus teorías, Grotefend había comenzado el desciframiento por donde se le ofrecía menor resistencia y la mayor proximidad, en cuanto al tiempo, permitía cierto paralelismo con grupos de idiomas más conocidos: la columna central que ya antes de Grotefend se había denominado como tipo I. Pero ahora, apenas superadas las dificultades de la escritura del tipo I, empezaron a preocuparse por los otros dos. El danés Westergaad —en 1854 se publicaron en Copenhague sus primeros resultados— tiene el mérito de haber sentado los fundamentos para el desciframiento del tipo II. Respecto al tipo III, el mérito es en parte del francés Oppert y, otra vez, de Henry Creswicke Rawlinson, que por aquella época era ya cónsul general en Bagdad. Examinando el tipo III se hizo pronto un descubrimiento decepcionante; el tipo I era una escritura de letras, con su alfabeto, que se podía comparar muy bien con nuestros alfabetos occidentales, donde cada signo equivale a un sonido; cada signo cuneiforme, por regla general, equivalía también a una letra. Pero en la escritura ahora estudiada, cada uno representaba frecuentemente una sílaba, e incluso frecuentemente una palabra. Peor aún: había casos —y cuanto más se adelantaba en el estudio de esta escritura tantos más se hallaban— en los cuales un solo signo representaba distintas sílabas, incluso frases completamente distintas. Llegó a comprobarse que ésta era la regla general. Esto provocó la más completa confusión. Parecía imposible abrirse camino en medio de aquella maraña de interpretaciones. Los 143


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descubrimientos publicados por Rawlinson —con la observación expresa de que era posible la lectura— preocuparon mucho al mundo de los filólogos profesionales y aficionados, y tanto los que entendían como los que no comprendían nada participaron en una violenta discusión. Autores conocidos y desconocidos, hombres de ciencia y simples aficionados preguntaban en las secciones científicas y literarias de los periódicos si se pretendía de verdad que una escritura tan confusa hubiera existido. Y en caso afirmativo, si era posible leerla a pesar de que existieran tantas interpretaciones. Algunas personas declararon descaradamente que los hombres de ciencia que pretendían tal necedad, sobre todo Rawlinson, harían mejor prescindiendo de tales «burlas anticientíficas». He aquí un ejemplo sencillo, tomado de una larga relación que por su complicado conjunto no podemos presentar en este volumen, pero que por su elocuencia citamos: el sonido R se expresa por medio de seis signos distintos, según se quieran expresar las sílabas ra, ri, ru, ar, ir, ur. Si a estas sílabas se asocia otra consonante, por la composición de dos signos resultan cada vez otros signos especiales; por ejemplo, en los casos de rain, mar, etc. La interpretación múltiple se basa en que varios signos, al estar unidos a un grupo, pierden su valor original y expresan un concepto determinado o un nombre determinado. Así, por ejemplo, el grupo de signos que contiene el nombre del famoso Nabucodonosor, bien leído, da la forma siguiente: «Nebukudurriussur». Sin embargo, si damos a cada signo su valor habitual, resultará la lectura siguiente: «An-pa-sa-du-sis» En aquellos días en que todos los profanos juzgaban tan desconcertante tal confusión, un excavador halló en Kuyunjik, donde ya había trabajado Botta, en una estancia subterránea, hasta unas cien placas de arcilla, de las cuales se supo más tarde que correspondían aproximadamente a mediados del siglo VII. Sólo contenían confrontaciones de los distintos valores y significados de los diversos signos relacionándolos con el sentido de la escritura de letras, trabajo que probablemente se había hecho para los alumnos que aprendían la escritura cuneiforme. Era difícil imaginar la gran importancia de este hallazgo. Se trataba de un diccionario, no cabía duda, indispensable para el alumno que aprendía la escritura cuneiforme cuando el idioma empezó a simplificarse, a modernizarse, convirtiendo la antigua escritura de imágenes y sílabas en escritura de letras. Poco a poco se hallaron «manuales» enteros para principiantes y para alumnos más adelantados, después «diccionarios» en que los nombres sumerios se presentaban con su equivalente semítico; y por último, incluso se halló un esbozo de «diccionario ilustrado» donde los objetos de uso cotidiano aparecían dibujados unos junto a otros en hilera y donde la primera columna tenía siempre el nombre sumerio usado sólo en los ritos religiosos y en la jurisprudencia; y en la segunda, el nombre semita. Pero por importante que fuese este hallazgo, es evidente que por ser incompleto no suponía más que una orientación. Sólo el profesional conoce las dificultades y errores con que luchaban los investigadores antes de poder presentar sus primeros resultados, antes de poder afirmar categóricamente: «Sí, a pesar de las distintas interpretaciones, somos capaces de leer la escritura cuneiforme más complicada». Cuando Rawlinson, después de aquel período de confusión general, se decidió a demostrarlo públicamente, la Real Sociedad Asiática de Londres acordó, caso completamente extraordinario, una resolución como muy raras veces suele hacerse en los trabajos científicos. Presentó a los cuatro investigadores que entonces más se destacaban por su conocimiento de la escritura cuneiforme, sin que ninguno de ellos supiera nada del encargo hecho a los demás, un sobre sellado con una extensa copia de escritura cuneiforme asiria recién descubierta, rogándoles que la descifraran. Los cuatro elegidos eran los ingleses Rawlinson, Talbot y Hincks, y el germanofrancés Oppert. Todos dieron comienzo a sus estudios al mismo tiempo, y ninguno sabía nada 144


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de los demás. Cada cual trabajó siguiendo su método particular, y al final devolvieron sus resultados en un sobre sellado. Una comisión examinó los textos, y lo que antes se ponía en tela de juicio quedaba ahora brillantemente confirmado: era posible leer aquella escritura tan complicada. ¡Los cuatro textos coincidían en sus puntos esenciales! Aquel método, tan fuera de lugar, hizo que los investigadores se sintieran engañados y molestos por aquel modo de someterlos a examen, siguiendo procedimientos que satisfacían más a las exigencias del público que a la severidad de la ciencia. No obstante, en 1857 se publicó en Londres el resultado de tales trabajos con el título de «Una inscripción de Teglatfalasar, rey de Asiria, traducida por Rawlinson, Talbot, Hincks y Oppert», constituyendo una de las pruebas más brillantes y convincentes de la posibilidad de alcanzar altas metas científicas, frente a las mayores dificultades, por distintos caminos, pero en plena concordancia. Los progresos en este estudio avanzaban, y diez años después se publicaban las primeras gramáticas elementales del idioma asirio. Salvada la dificultad inicial de su escritura, la investigación penetraba en el misterio del idioma. Actualmente, son muchos los hombres de ciencia que saben leer las escrituras cuneiformes y no se presentan apenas más dificultades que las de los signos borrosos o las placas de texto incompleto; dificultades, como veremos, ocasionadas por el viento, la lluvia, la arena y el fango que durante tres mil años azotaron esta arcilla, lo mismo que a las murallas de los palacios y las antiguas ciudades.

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Capítulo XXII

PALACIOS BAJO LA COLINA DE NEMROD En el año 1854, el Palacio de Cristal de Londres fue trasladado desde Hyde Park, donde tres años antes había alojado la Exposición Universal, a Sydenham, y allí quedaba convertido en museo. En él los hombres de Occidente pudieron admirar por vez primera el esplendor y maravilla de aquellas metrópolis sepultadas que la Biblia había maldecido tantas veces como lugares de vicio y perdición. Se organizaron dos grandes salas asirias y se reconstruyó una inmensa fachada de un estilo arquitectónico del cual hasta entonces sólo se tenían referencias por algunas leyendas, por los relatos muy inciertos de antiguos viajeros y por los Libros Sagrados. Se decoró una sala de ceremonias y una estancia regia en la que figuraban aquellos fabulosos animales alados con rostro humano, reproducciones de Gilgamés, el «héroe victorioso» y «dueño del país», y paredes cubiertas con azulejos barnizados de colores como ninguna otra arquitectura había empleado jamás. Los relieves representaban emocionantes escenas de caza y de guerra de hacía veintisiete siglos, en la época del gran rey Asurbanipal. El hombre a quien se debía esta exposición se llamaba Austen Henry Layard, que en el año 1839 había entrado en Mossul, a orillas del Tigris, como un pobre diablo, y que en el año en que el Museo de Sydenham exponía los tesoros que aquel hombre había excavado era subsecretario del Ministerio de Asuntos Exteriores británico. La vida de Layard es parecida a las de Botta y Rawlinson: aventureros de corazón, eran, sin embargo, personalidades de prestigio, científicos de categoría y, a la vez hombres abiertos al mundo, aficionados a la política y dotados de don de gentes. Layard era de una familia francesa establecida en Inglaterra desde hacía tiempo. He aquí los datos esenciales de su vida; nació en París en 1817; pasó parte de su juventud en Italia con su padre; en 1833 regresó a Inglaterra y empezó a estudiar Derecho; en 1839 viajó por Oriente; luego residió en la Embajada británica de Constantinopla, hasta que, en 1845, empezó su actividad como excavador en el país de los ríos. En 1852 y en 1861 fue nombrado subsecretario; en 1868, ministro de Obras Públicas, y en 1869, ministro plenipotenciario de Inglaterra en Madrid. Su afición por Oriente, por el Bagdad lejano, por Damasco, por Persia tiene su punto de arranque en un sueño de juventud. A la edad de veintidós años estaba empleado en la sombría oficina de un abogado de Londres, viendo ante sí una carrera monótona, severamente marcada y en la que no le aguardaba más que una solemne peluca; pero rompió aquella monotonía y siguió la estela de su sueño. Así como el sueño de juventud de Schliemann había sido sugerido por la lectura de Homero, el de Layard lo fue por la de «Las Mil y Una Noches». Pero Schliemann, severo y lleno de lógica, comenzó por el camino de los triunfos exteriores, y luego, una vez millonario y hombre de buenas relaciones con el mundo, volvió la vista al sueño de su juventud. Layard no podía esperar, y lleno de impaciencia y entusiasmo marchó, sin dinero, al país de su ensueño, en donde preveía más de lo que le habían prometido los cuentos que leyera, y en constante lucha logró glorias y honores y, paso a paso, alcanzó el triunfo. Pero en una cosa coincide su vida con la de Schliemann. Lo mismo que éste en su buhardilla de Amsterdam se preparaba para la realización de su sueño aprendiendo idiomas, Layard, ya durante su juventud, aprendía todo cuanto podía serle de utilidad para la realización de sus viajes al país de sus ensueños. Se trataba de cosas prácticas, muy apartadas de sus estudios jurídicos; por ejemplo, el 146


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empleo de la brújula, la determinación topográfica de lugares por medio del sextante, el manejo de todos los instrumentos de medidas geográficas... Y, junto a esto, el tratamiento de las enfermedades tropicales, la primera cura en caso de herida y, no en último lugar, algunos conocimientos sobre el idioma persa y el país y la gente del Irán e Irak. En 1839 huyó de la estrecha oficina de Londres. Iniciaba su primer viaje a Oriente. Y pronto demostró una capacidad poco común entre sus colegas: no sólo la de ser un gran excavador, sino también un hombre capaz de describir brillantemente los resultados de sus trabajos. Dejemos, pues, que él mismo nos hable. Los párrafos que siguen están sólo un poco abreviados: «En el otoño del 1839 y el invierno de 1840 viajé por Asia Menor y Siria. Me acompañaba un hombre que tenía tantas ansias de aprender como yo. Ambos despreciábamos todo peligro, cabalgábamos solos, sin más protección que nuestras armas; la mochila atada a la silla de montar era todo nuestro equipaje, y si la hospitalidad de los habitantes de aquel pueblo turcomano o una tienda árabe nos daban albergue, nosotros mismos atendíamos a nuestros caballos. Así, pudimos mezclarnos con el pueblo. »Con alegría en aquellos días felices cuando, al rayar el alba, abandonábamos la modesta choza o la agradable tienda y, siguiendo por donde más nos placía, llegábamos, a la puesta del sol, junto a alguna vieja ruina donde un árabe nómada había levantado su tienda, o a algún pueblo en ruinas que ostentaba un nombre todavía famoso... »Sentí un irresistible deseo de penetrar en los parajes de la otra orilla del Eufrates, que la Historia y la tradición señalan como cuna de la sabiduría de Occidente. La mayoría de los viajeros experimentan este deseo de cruzar el gran río y explorar la región que en el mapa aparece separada, en las fronteras de Siria, por el inmenso espacio blanco que se extiende desde Alepo hasta las orillas del Tigris. Sobre Asiria, Babilonia y Caldea reina aún la más profunda oscuridad. Con estos nombres se relacionan grandes naciones y las sombras de la historia de grandes ciudades; entre gigantescos restos de piedra, en medio de los desiertos, que por su soledad y por la ausencia de toda forma y de vestigios vivos se resisten a las descripciones del viajero, grandes tribus nómadas, según lo anunciado por los profetas, andarían errantes por el país, por esas inmensas llanuras, que tanto judíos como paganos consideran la cuna de su tribu. »El 18 de marzo abandoné Alepo con mi compañero. Aún seguimos viajando sin guía ni criado alguno. El 10 de abril llegamos a Mossul. Durante nuestra estancia en esta ciudad visitamos con frecuencia las grandes montañas de piedra situadas en la orilla oriental del río, que generalmente se han considerado como las ruinas de Nínive. Cabalgamos también hacia el desierto y examinamos la colina Kalah Shergat, enorme montaña de piedras situada a orillas del Tigris, a unas cincuenta millas de su confluencia con el Zab. En el trayecto nos detuvimos en el pequeño poblado de Hamun Alí, a cuyo alrededor se encuentran aún las huellas de una ciudad antigua, donde pasamos la noche. Desde la cumbre de una altura artificial divisamos una amplia llanura de la que solamente nos separaba el río. Una serie de elevadas colinas, una de las cuales, de forma piramidal, superaba a las otras, limitaba esta llanura por el Este. Por su situación no era difícil identificarla: era la pirámide que Jenofonte había descrito, y en cuyas proximidades los Diez Mil plantaron sus campamentos: aquí las ruinas eran idénticas a como las viera veintidós siglos antes el general griego, y ya entonces eran las ruinas de una ciudad antigua. Por haber confundido Jenofonte el nombre que una tribu extranjera le diera con otro más conocido para el oído griego es por lo que nos habla de Larisa. La tradición recogida se refiere al origen de la ciudad cuya fundación se atribuye a Nemrod, nombre que aún llevan las ruinas, relacionándolo con los primeros padres del género humano.» No fue posible a Layard examinar inmediatamente más a fondo las misteriosas colinas, cargadas de tal pasado. Pero le fascinaban y daba vueltas alrededor de ellas una y otra vez, como el avaro da vueltas a una caja cerrada. Siempre habla de ellas en sus narraciones e 147


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intenta presentarlas con palabras cada vez distintas: «Una gigantesca masa informe, ahora cubierta de hierba, que no presenta en ningún sitio huellas humanas, excepto allí donde las lluvias invernales han formado, generalmente en los costados, abismos cortados a pico, que ponen al descubierto su contenido.» Y una página más adelante: «El viajero no es capaz de señalar comparativamente una forma que dé idea de estos montones de piedra y tierra que tiene ante sus ojos.» Comparaba el paisaje y las ruinas que había visto en Siria con lo que se veía aquí: «El lugar de la cornisa o del capitel ricamente esculpido, medio cubierto por una abundante vegetación, es sustituido aquí por este montón oscuro de tierra informe que se destaca como una colina en la llanura abrasada por el sol». Luego, aunque debía regresar pronto, no pudo dominar su curiosidad. «Entre los árabes circulaba una leyenda según la cual bajo las ruinas había figuras extrañas, talladas en piedra negra; pero durante la mayor parte del día estuvimos ocupados en la exploración de los montones de tierra y ladrillos que cubrían gran parte de la orilla del Tigris, pero las hemos buscado en vano.» Y finalmente resumía: «Estos inmensos montones de tierra que se hallan en Asia me impresionaban más, me hacían reflexionar más seriamente que los templos de Balbek y los anfiteatros de Jonia.» Había una colina que le intrigaba especialmente por su magnitud, su extensión y, en suma, por el nombre del lugar cuyas ruinas surgían a sus pies, un nombre conocido que le parecía tener una relación directa con la «cuna de la generación humana», como él mismo había descrito: el Nemrod de que nos habla la Biblia. Dice el capítulo X del primer libro de Moisés: Cus, hijo de Cam, cuyo padre se llamaba Noé y que con tres hijos, sus mujeres y toda clase de animales puros e impuros empezó a engendrar de nuevo, después del gran diluvio, las generaciones de los hombres, éste fue quien engendró a Nemrod. «Éste empezó a ser prepotente en la Tierra y era una cazador forzudo ante el Señor. Por lo cual se dice: "Forzudo cazador ante el Señor como Nemrod." Y el principio de su reino fue Babel, Erec, Acad y Calne, en tierra de Senaar. De cuyo país salió Asur, el que fundó a Nínive, y las plazas o grandes calles de la ciudad, y a Kalah, y también a Resen, entre Nínive y Kalah; ésta es la ciudad grande.» Pero Layard tenía que regresar. El dinero que llevara para el viaje lo había gastado, en vista de lo cual se trasladó a Constantinopla, donde le presentaron al embajador inglés, sir Stratford Canning. Día tras día le hablaba, cada vez con más insistencia, de las colinas misteriosas que había cerca de Mossul; mientras, habían despertado ya la atención general los hallazgos de Pablo Emilio Botta cerca de Korsabad. Las elogiosas descripciones de Layard y su entusiasmo impresionaron por fin al embajador. Y un buen día —habían pasado cinco años desde el primer viaje de Layard, y Botta estaba ya en el apogeo de sus triunfos cerca de Korsabad—, sir Canning regaló a Layard, que entonces contaba veintiocho años, sesenta libras esterlinas. ¡Sesenta libras! Verdaderamente, poco era para los ambiciosos proyectos de Layard, que iban más lejos de lo que Botta había conseguido; pero Botta podía contar con la ayuda del Gobierno francés, ya que tenía un puesto oficial en Mossul. El 8 de noviembre de 1845, Layard bajaba en barca por el Tigris para empezar las excavaciones en la colina de Nemrod. Y llegando allí, no sólo le deprime la falta de dinero, sino que se enfrenta con dificultades de otra índole. Habían trascurrido cinco años, y cuando Layard atracó su barca, 148


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encontró un territorio en plena revolución. El país de los dos ríos vivía entonces sometido al régimen turco; un nuevo gobernador había ocupado el puesto. Y según parece costumbre en estos puestos omnímodos, como tantas veces nos cuenta la historia antigua romana, todos los altos cargos solían considerar el país gobernado como un campo de explotación y a sus habitantes como vacas que ordeñar o gallinas que han de poner constantemente huevos de oro. Los métodos del gobernador de Mossul eran además tallados a la «asiática». Varios relatos que parecen extraídos de un libro de leyendas nos describen al gobernador como la encarnación del mismo diablo o de un ogro. Era tuerto y carecía de una oreja; de poca estatura; de corta talla, realzada por su gordura oriental. Y para que no le faltara ningún atributo del peor cariz, tenía la cara picada de viruelas, movimientos torpes, violentos, desconfiados, como si siempre estuviera temiendo una asechanza, y una voz bronca, terrible. Era un sádico no carente de ingenio, y gustaba de gastar bromas terribles. Cuando comenzó a desempeñar el cargo, una de sus primeras disposiciones oficiales fue establecer el «impuesto de los dientes», que superaba con mucho a todos los «impuestos de la sal», tan odiados entonces. Lo impuso, como él decía, para indemnizarse por el desgaste de su dentadura y para costear la extracción de las muelas, a consecuencia de verse obligado a ingerir la «cochina comida de aquel país». Pero esto no era más que un amable preludio de lo que sucedió luego. El pueblo temblaba ante su presencia. Su castigo predilecto era el saqueo de ciudades y pueblos. Con tal régimen despótico nacen los rumores, el servicio de información de los oprimidos. Un día, un par de personas de Mossul hicieron circular la noticia de que Alá se había apiadado de ellos y de que habían destituido al bajá. Unas horas más tarde, el mismo gobernador se enteró de la noticia y tuvo una ocurrencia digna de una antigua novela italiana; en Boccaccio hallamos narraciones parecidas, aunque transcurren en un ambiente más amable. En una de sus salidas, el gobernador se fingió enfermo, le llevaron apresuradamente al palacio, y al llegar parecía ya muerto. El relato de los que presenciaron tal escena corrió al punto por toda la ciudad. Al día siguiente, las puertas del palacio quedaban cerradas, y cuando detrás de los muros se oyeron las monótonas lamentaciones de la guardia personal y de los eunucos, el pueblo se puso a gritar, lleno de alegría: «¡Alabado sea Alá, el bajá ha muerto!» Mas cuando la multitud, gritando y cantando, maldecía al tirano ante el palacio, se abrieron de repente las puertas y apareció el bajá, rechoncho, gordo, odioso. Con una venda encima de la cavidad ocular vacía, la cara roída, riéndose a carcajadas de su astucia... A una señal, los soldados se lanzaron sobre la multitud paralizada, y empezó una matanza terrible. Las cabezas rodaban por el suelo y su sadismo adquirió pronto rasgos inhumanos. Expropió los bienes de todos los cabecillas de la revuelta y otros que no lo eran, ya que tenía pretexto para atacar a todos aquellos a quienes hasta entonces no había podido quitar nada. «Todos habían divulgado rumores falsos que perjudicaban a la autoridad.» Ante tal desvergüenza, el país se indignó y levantáronse todas las tribus de la comarca que comprende las estepas próximas a Mossul. Aquella lucha se desarrollaba de una manera muy particular. Incapaces de hacer una revolución organizada, oponían el pillaje al pillaje y no había seguridad en ningún camino ni para ningún extranjero. En tales circunstancias desembarcó Layard con la intención de excavar la colina de Nemrod. La situación del país no podía ocultársele por mucho tiempo a Layard. Al cabo de unas horas, comprendió que en Mossul no debía revelar sus proyectos, por lo cual adquirió una escopeta pesada y una lanza corta y contaba a cuantos querían escucharle que iba al valle a cazar jabalíes. Pocos días después alquiló un caballo y marchó en dirección a Nemrod, encaminándose directamente al poblado próximo, donde acampaba una bandada de beduinos. 149


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De improviso dio un paso gigantesco. Antes de que llegara la noche de aquel mismo día, se había ganado la amistad de Awad, jefe de la tribu cuyas tiendas estaban más próximas a la colina de Nemrod. Más aún, el beduino puso a su disposición seis indígenas que mediante un reducido jornal le ayudaron desde la mañana siguiente a descubrir lo que pudiera contener el «vientre de la montaña». Aquella noche, en la tienda, seguramente no consiguió pegar ojo. A la mañana siguiente vería si la suerte le acompañaba aún. Al día siguiente o al cabo de meses... ¿No había estado Botta excavando inútilmente durante un año entero? Lo cierto es que, al cabo de veinticuatro horas, Layard había clavado ya la piqueta en los muros de dos palacios asirios. Apenas hubo salido el sol, se hallaba trabajando en la colina. Iba de un lado a otro, descubriendo por todas partes ladrillos con inscripciones semejantes a improntas de sellos. Awad, el jefe de las tribus de beduinos, llamó la atención de su amigo sobre un trozo de placa de alabastro que sobresalía del suelo, y este hallazgo resolvió el problema de dónde se debía excavar. Lo primero que encontraron a las pocas horas fueron unas placas de piedra colocadas verticalmente. Habían hallado un trozo de zócalo de los llamados ortostatos, es decir, el lujoso revestimiento de una estancia cuya riqueza decorativa solamente podía corresponder a un palacio. Layard dividió su pequeño grupo. Para evitar el peligro de pasar por alto un lugar de hallazgos más rico, y con la esperanza de encontrar muros que estuvieran completamente intactos —los recién descubiertos revelaban huellas de incendios—, ordenó que tres de sus hombres se pusieran a remover un lugar completamente distinto de la colina. Y otra vez su pico actuó con la fortuna de una varita mágica. Al instante tropezó con un muro recubierto con placas de relieves separado por un friso de inscripciones. Había dado con el ángulo de un segundo palacio. Para darnos perfecta cuenta de la índole de algunos de los hallazgos que Layard hizo en el mes de noviembre, veamos lo que él mismo nos dice al describir uno de estos ortostatos adornados con relieves: «La escena representa un combate, y en él se ven dos carros tirados por caballos al galope; en cada carro se ven tres guerreros, el principal de los cuales no lleva barba y probablemente es eunuco. Esta figura iba revestida con una armadura completa de chapas metálicas. Tenía la cabeza cubierta con un casco puntiagudo, cuyo adorno se parecía al de los antiguos normandos. La mano izquierda sostenía el arco con firmeza, mientras que la mano derecha tendía la cuerda con una flecha dispuesta para disparar. Llevaba también una espada en su vaina y la empuñadura estaba graciosamente adornada con las figuras de dos leones. En el carro, el conductor va incitando con las riendas y el látigo a los caballos y un hombre se protege de las flechas del enemigo con un escudo redondo; dicho escudo seguramente sería de oro batido. Lleno de asombro, contemplaba yo la elegancia y la riqueza de los adornos, el dibujo fiel y delicado de los miembros y de los músculos, todo lo cual se expresaba en el armonioso grupo de las figuras, en la maestría de la composición en general.» Hoy día vemos relieves análogos en casi todos los museos de los principales países de Europa y América. Generalmente, quienes los contemplan les echan sólo una breve mirada y pasan de largo. Pero estos bajorrelieves bien merecen ser contemplados más detenidamente. Muestran un realismo tan detallado en cuanto al contenido —del realismo como estilo sólo puede hablarse en épocas determinadas— que, después de admirar estos bajorrelieves, podemos forjarnos una idea muy exacta de aquellos hombres, sobre todo de aquellos reyes que las páginas de la Biblia nos trasmiten en tan terribles colores. Innumerables reproducciones fotográficas han divulgado hoy día estas esculturas; mas cuando Layard las admiraba entre su puñado de árabes, sólo Botta había llevado a París algunos dibujos. Aquellas imágenes constituían, pues, una novedad; novedad llena de emoción para quien las sacaba de la tierra y podía librarlas del polvo milenario. La oscuridad que hasta entonces reinaba en el país de los dos ríos terminó 150


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bruscamente: en 1843, Rawlinson estudiaba en Bagdad él desciframiento de la inscripción de Behistún. En el mismo año, empezaba Botta sus excavaciones cerca de Kuyunjik y Korsabad, y en 1845 exploraba las ruinas de Nemrod. La importancia del trabajo realizado en esos tres años se refleja en la comparación siguiente: sólo la inscripción de Behistún nos transmitía conocimientos mucho más exactos sobre los príncipes persepolitanos que todos los hasta entonces recibidos por los textos de algunos autores antiguos. Y hoy día podemos afirmar sin exageración que estamos mejor informados sobre la historia de Asiria y Babilonia, sobre la prosperidad y decadencia de las ciudades de Babilonia y de Nínive, que todos los historiadores griegos y romanos que vivieron dos mil años más cerca de aquellos tiempos remotos. Desde luego, los árabes que día tras día observaban el arrobamiento de Layard al contemplar aquellas viejas piedras arañadas, aquellas figuras y trozos de ladrillos, le creían loco; pero mientras les pagara estaban dispuestos a ayudarle y a seguir excavando con todo entusiasmo. A pesar de todo, diríase que es el sino de los arqueólogos: ninguno ha podido terminar su obra sin ser molestado. Siempre la aventura estuvo unida a la exploración del pasado, el peligro a la ciencia, el interés mercantil de unos al sacrificio altruista de otros. Así sucedió también en el caso de Layard. Mas éste era persona astuta. Como la excavación había progresado y la esperanza de realizar grandes hallazgos estaba justificada, la menor pausa en el trabajo inquietaba a Layard, que pensaba angustiado en las horas perdidas. Awad, el beduino amigo, llamó un día aparte a Layard y con un gesto de astucia, guiñando el ojo para manifestar su deseo de llegar a una buena inteligencia, y moviendo entre sus dedos sucios una figurita con residuos que indicaban haber estado recubierta de oro, con mucho circunloquio e invocando al profeta, dio a entender que de sobra sabía lo que el francés buscaba. Desde luego, le deseaba mucha suerte y esperaba que lograse sacar todo el oro oculto en la colina, aludiendo con bastante claridad a sus propios intereses y legítima participación. Añadió que debían ser sumamente reservados, pues los obreros, que eran unos burdos, no sabrían callárselo; sobre todo había que evitar que los éxitos de Layard llegasen a las grandes orejas del bajá de Mossul. Y al decir esto indicaba bien expresivamente, extendiendo los brazos, el gran tamaño de las «orejas» del bajá. Pero un déspota no sólo tiene las orejas grandes, sino que las tiene a miles, y sus sentidos se ven multiplicados por los sentidos de todos sus subordinados, para los cuales es un dios al que sirven con temerosa voluptuosidad. En efecto, no tardó mucho el bajá en preocuparse de Layard y sus excavaciones. Un buen día, se presentó allí un capitán con algunos soldados. Hizo una inspección formularia a las trincheras abiertas por Layard, miró las esculturas que habían extraído y se dio por enterado de los indicios de oro que aparecían en algunas partes. Y por último, ceremoniosamente, el capitán entregó una orden a Layard, según la cual se le prohibía seguir las excavaciones. Puede uno imaginarse el efecto que tal contratiempo produjo a Layard. Montó a caballo, marchó a Mossul al galope, y pidió inmediatamente audiencia al bajá. Le fue concedida, y allí su ardor quedó amortiguado por la brillante ambigüedad del oriental. Con gesto teatral, el bajá aseguró que, naturalmente, él haría todo lo posible por ayudar a Layard, a quien tanto admiraba y por cuyo pueblo tan entusiasta amistad sentía; repetidas veces rogó que le considerase amigo por toda su vida, hasta que Alá le llamara a sí; pero eso de seguir excavando allí era imposible, porque aquel lugar era sagrado por tratarse de un antiguo cementerio. No había más que observar detenidamente aquel lugar para encontrar viejas lápidas sepulcrales; por todo ello, los trabajos de Layard constituían un sacrilegio, lo que le colocaba en gran peligro ante los buenos creyentes, que sin duda le atacarían y se sublevarían contra él mismo por protegerle, por lo cual, sintiéndolo mucho, no podía concederle tal favor. Aquella visita fue humillante, y lo que es peor, la humillación no había servido para nada. Por la noche, cuando Layard meditaba sentado ante su tienda, se daba cuenta del 151


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riesgo que su trabajo corría. Al volver de la entrevista, marchó inmediatamente a la colina para comprobar si era cierta la afirmación del déspota, si allí se veían lápidas mahometanas. Y, para su sorpresa, halló que era cierto. En un lugar algo apartado encontró la primera lápida, lo que le puso de muy mal humor. Sin haber adoptado decisión alguna, y sin examinar más detenidamente tales lápidas, se acostó, que era justamente lo que no hubiera debido hacer. Si en vez de dejarse ganar por el desaliento hubiera extremado su vigilancia, habría podido observar un grupo de personas que con todas las precacuciones de sigilo posibles, aunque no suficientes, se dirigían hacia la colina de Nemrod. Durante dos noches consecutivas repitieron su clandestina excursión. ¿Serían ladrones, como en Egipto? Pero si lo eran, ¿qué hubieran podido robar allí, donde el botín consistía solamente en pesadas esculturas de piedra? Layard tenía un encanto personal extraordinario, y sin duda era maestro en esta cualidad llamada don de gentes. Al día siguiente, por la mañana, cuando se dirigía a la colina, encontróse con el capitán que le comunicara la orden de prohibición; habló con él y al punto se ganó sus simpatías. Sin esperar más, el capitán le habló confidencialmente informándole que él y sus hombres habían tenido que trabajar durante dos noches, por orden expresa del bajá, trasladando a la colina, de los pueblos próximos, todas las lápidas funerarias que pudieron. Antes de que Layard pudiera aprovechar aquel precioso informe, se resolvieron sus dificultades de modo totalmente inesperado. La segunda visita al bajá no fue ya en el palacio del déspota, sino en la cárcel. ¡En la cárcel, sí, donde el bajá se hallaba! El destino, piadoso, hace que pocos déspotas vivan muchos años, y en este caso adelantó la caída en desgracia del bajá, que por rara excepción tenía que dar cuenta de sus actos. Layard le encontró en un calabozo donde goteaba la lluvia. —En esta labor hemos destruido más sepulcros auténticos —dijo— que lo que tú hubieras podido profanar entre Zab y Selamiyah. Nos hemos agotado nosotros y hemos deshecho a nuestros caballos para trasladar aquí esas malditas piedras. —Así son estas criaturas —filosofaba quejumbroso el bajá—. Ayer aún esos perros me besaban los pies; hoy, todos se lanzan contra mí. —Y echando una mirada al techo, añadía—: ¡Todos, hasta la lluvia! La caída del déspota trajo como consecuencia para Layard la libertad de continuar el trabajo. Una mañana, unos trabajadores, excitados, acudieron del segundo lugar de excavaciones, al correspondiente al ángulo noroeste de la colina, agitando al aire sus picos y gritando y bailando con algarabía. Su emoción revelaba una extraña mezcla de alegría y temor. «¡Corre, bey, corre! —gritaban—. ¡Alá es grande y Mahoma es su profeta! ¡Hemos hallado a Nemrod, a Nemrod mismo! ¡Le hemos visto con nuestros ojos!» Layard acudió al lugar indicado: una ardiente esperanza le aceleraba el paso. No creía ni por asomo lo que los indígenas suponían, que entre los escombros hubiera aparecido la imagen de Nemrod, sino que su esperanza se basaba en los éxitos de Botta. ¿Habrían hallado uno de aquellos fabulosos hombres-animales, de los que encontrara varios ejemplares? Así era, y Layard contempló poco después el torso de la escultura. Era una gigantesca cabeza de león alado esculpido en alabastro. «Estaba asombrosamente bien conservado; su expresión era tranquila, majestuosa, y en sus rasgos se manifestaba una agilidad artística y unos conocimientos que difícilmente se hubieran atribuido a época tan remota.» Hoy sabemos que se trata de la primera gran escultura de uno de los dioses astrales asirios, representativos de los cuatro ángulos del mundo, cuyos nombres son: Marduk como animal alado, Nebo como hombre, Nergal como león alado y Ninurta como águila. Layard estaba profundamente impresionado. Más tarde escribe: «Durante horas enteras contemplé aquellos símbolos misteriosos reflexionando sobre su significación y su historia, ¡Qué formas tan nobles introdujo aquel pueblo en los templos de sus dioses! ¡Qué imágenes tan sublimes supo tomar de la Naturaleza aquella gente que, sin ayuda de una religión revelada, intentaba personificar su concepto de la sabiduría, del poder y de la 152


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presencia constante de un Ser Supremo! Para simbolizar la inteligencia y el saber no podían haber hallado mejor modelo que la cabeza del hombre; para representar la fuerza, el cuerpo del león; como alegoría de la omnipotencia, las alas del ave. Y aquellos leones alados con cabeza humana no eran creaciones triviales, no eran producto absurdo de una fantasía alucinante, sino que su valor simbólico aparece explícitamente escrito en ellos. Inspiraron veneración a generaciones enteras y simbólicamente habían instruido a otras que hace tres mil años se hallaban en su apogeo. Por los umbrales que tales esculturas guardaban, reyes, sacerdotes y guerreros habían llevado sus sacrificios al altar mucho antes que la sabiduría oriental penetrase en Grecia y ésta dotase a su mitología de símbolos ya conocidos por los asirios. Seguramente aquellas estatuas fueron enterradas antes de la fundación de la Ciudad Eterna y su existencia era desconocida por la Antigüedad clásica. Hacía veinticinco siglos que estaban ocultas a la vista de los hombres y ahora surgían de nuevo en su antigua majestad. Pero el escenario que las circundaba había cambiado. El lujo y la civilización de un pueblo poderoso había cedido el paso a la miseria y a la ignorancia de unas cuantas tribus semibárbaras. Al esplendor de los templos y a la riqueza de las grandes urbes han sucedido las ruinas y esos informes montones de tierra. Sobre las vastas salas que decoraban trazó surcos el arado y ondeó el trigo. Egipto posee también monumentos maravillosos que resistieron, descubiertos, erguidos durante siglos para atestiguar su poderío pretérito y su gloria. Pero aquellos otros que yo tenía entonces ante mí aparecían en aquel instante para testimoniar las palabras del profeta según las cuales antaño... »Asur era un cedro del Líbano, de bello y frondoso ramaje, muy alto, alta su copa sobre los recios brazos.» (Zefanja 2, versículos 13-15.) Y así sigue la terrible profecía: «Y extenderá su mano en la medianoche asesinando a Asur. Dejará solitaria a Nínive, árida como un desierto, y en su seno quedarán amontonados animales de todas clases; toros alados y erizos incluso vivirán junto a sus columnas, y cantarán en sus ventanas, y en los umbrales remará la destrucción; pues de ellos serán arrancadas las ricas placas de cedro. Esta es aquella ciudad alegre, que vivía tan confiada y siempre decía para sí con orgullo: ¡Sólo soy yo; ninguna más! ¡Qué desierta y fea se ha vuelto, para que en ella sólo vivan los animales, y quien pasa la silba, y le hace gestos de mofa con la mano!» La profecía se había cumplido hacía ya muchos años, y ahora Layard sacaba a la luz del día sus milenarios vestigios enterrados. Pronto se divulgó la noticia de aquel hallazgo y produjo tal impresión a todos los indígenas, que quedaron más o menos aterrorizados. De lejos y de cerca acudían beduinos. Se presentó también un jeque con la mitad de su tribu y todos ellos dispararon al aire sus armas de fuego en señal de júbilo. Era una fiesta brillante en honor de un mundo sumergido desde tiempo inmemorial. Así cabalgaron hasta la fosa, y dirigiendo sus miradas a aquella gigantesca cabeza blanqueada por el polvo de milenios, levantaban los brazos, admirados, e invocaban a Alá. 153


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Con dificultad se logró convencer al jeque de que bajase a la trinchera para comprobar que aquello que estaba a punto de subir a la luz del día no era ninguna aparición, ningún djinn terrible, ni tampoco un dios. Después de lo cual exclamó: —Esto no es obra de seres humanos, sino de aquellos gigantes increíbles, de los cuales el Profeta, que en paz descanse, ha dicho que eran más grandes que las más altas palmeras. Ésta es una de las imágenes de aquellos dioses que Noé, que en paz descanse, maldijo ya antes del Diluvio. Mientras tanto, uno de los árabes, el primero que había visto la cabeza de la colosal estatua, se había alejado corriendo, presa de terror y abandonando los instrumentos de trabajo. Llegó a Mossul, en cuyo zoco provocó un revuelo considerable al contar nada menos que el gran Nemrod había salido de su tumba. El cadí tomó cartas en el asunto e interrogó al árabe sobre el hallazgo. ¿De qué se trataba: de los huesos, de los restos de Nemrod, o solamente de una imagen suya, obra de los hombres? Consultado con el mufti, tomó la cosa desde el punto de vista teológico y divagó sobre si debía considerarse a Nemrod como fiel o si había de ser tenido como un perro pagano. El nuevo bajá, sucesor del déspota recién caído en desgracia, emitió un juicio verdaderamente salomónico, consistente en recomendar a Layard que de todas formas tratase los «restos» con la máxima veneración y que por el momento suspendiese las excavaciones. En resumen, otra prohibición de continuar. Layard consiguió una entrevista y en ella convenció al bajá de que los sentimientos de los buenos creyentes no podían ser violados por el trabajo de las excavaciones. Un firman que por último llegó del sultán de Constantinopla le libró para siempre de todas las molestias que le ocasionaban las autoridades locales y el fanatismo religioso de los árabes. A partir de este momento comenzaron a surgir una escultura tras otra, reuniéndose pronto trece parejas de leones y toros alados. El palacio que Layard iba descubriendo lentamente en la esquina noroeste de la colina de Nemrod, cuyo hallazgo daba a su trabajo más fruto que los de Botta, fue identificado más tarde como el palacio de Asurnasirpal II (884-859 a. de J. C, según Weidner), el rey que trasladó su residencia de Asur. a Kalchu. Como sus antecesores y sucesores, seguía las costumbres de Nemrod, que, como dice la Biblia, «era un gran cazador ante el Señor». En este palacio, Layard halló relieves que representaban escenas de caza e imágenes de animales cuyo naturalismo influyó en la obra de no pocos artistas modernos tan pronto como fue conocido en Europa. La caza era la ocupación cotidiana de los nobles asirios, como lo confirman todas las representaciones e inscripciones. Tenían parques para los animales, precursores de nuestros jardines zoológicos denominados «paraísos», y en vastos cotos tenían gacelas y leones, donde organizaban grandes batidas y practicaban una especie de caza con red que ya no se practica en ninguna parte del mundo. La mayor preocupación de Layard era el transporte de una de estas parejas de animales alados a Londres. Aquel verano, debido a la mala cosecha, era de esperar un recrudecimiento de las actividades de las cuadrillas de bandidos, que infestarían la comarca próxima a la capital, y aunque Layard había conseguido numerosas amistades, le pareció prudente acelerar la empresa. Un día, la gente vio pasar un tropel de árabes y caldeos sobre el puente de madera medio carcomido de Mossul. Empujaban, tiraban y arrastraban un extraño vehículo, especie de carro gigantesco que apenas podía moverse, arrastrado por una pareja de búfalos de gran tamaño. Layard había ordenado la rápida construcción de este artefacto en Mossul. Luego, para el primer transporte, había elegido un toro y un león, dos de los ejemplares mejor conservados, aunque de los más pequeños, pues la empresa parecía arriesgada dados los escasos medios de que se disponía. Sólo para trasladar un toro fue preciso abrir, desde el lugar del hallazgo hasta la parte 154


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exterior de la colina, una trinchera de treinta metros de longitud por cinco de anchura y hasta siete de altura. Mientras Layard se consumía de impaciencia, la empresa constituía una fiesta para los árabes. A diferencia de los fellahs egipcios, que habían acompañado a los restos de sus reyes muertos con tristeza y lamentos cuando Brugsch los trasladó Nilo abajo, nuestros buenos árabes sólo veían en el cortejo una ocasión para exteriorizar su entusiasmo profiriendo ensordecedoras exclamaciones de alegría. Y en medio de tal animación hizo deslizar al coloso sobre rodillos de madera. Cuando Layard, después de esta primera etapa de su trabajo, coronado por tan resonante triunfo, se retiró por la noche, fue acompañado por el jeque Abd-er-Rahman. Layard tomó nota de la alocución del mismo, parte de la cual hemos transcrito al frente de este «Libro de las torres», pues se expresa en términos no exentos para nosotros de la enfática admiración árabe. El jeque habló así: «¡Maravilloso, maravilloso! ¡Sin duda sólo hay un Dios, y Mahoma es su profeta! En el nombre del Altísimo, oh, Bey, dime qué piensas hacer con estas piedras. ¿Gastarse tantos miles de saquitos —dinero— para tales cosas? ¿Es posible que, como dices, tu pueblo aprenda de ellos la sabiduría, o acaso, como explica Su Excelencia el Cadí, las llevas al palacio de tu reina, que adora estos ídolos como los demás infieles paganos? Pues en lo que a sabiduría se refiere, estas figuras no os enseñarán a hacer mejores cuchillos, tijeras u objetos coloreados, y los ingleses manifiestan justamente su sabiduría en la producción de tales objetos. Pero ¡Alá es grande! Aquí están las piedras enterradas desde la época del justo Noé, que en paz descanse, y acaso estaban ya bajo la tierra antes del Diluvio.» Caía la noche y en la colina de Nemrod aún reinaba un griterío ensordecedor. Se celebraba el triunfo con música y baile. Pálido y gigantesco, el toro alado seguía en su carro mirando un mundo transformado. A la mañana siguiente se efectuó el transporte hacia el río. Los búfalos que habían de arrastrar el carro no podían con aquella inmensa carga. Layard pidió ayuda, y el jeque le proporcionó los hombres y las cuerdas que necesitaba. Juntamente con Layard, el árabe iba a caballo a la cabeza de la comitiva para indicarles el camino. Detrás de ellos bailaban los músicos tocando sus tambores y flautas. En tercer lugar venía el carro, empujado por unas trescientas personas que gritaban cuanto podían, animados por sus capataces. Por último, cerraba el cortejo un grupo de mujeres que enardecían a los árabes con sus agudos chillidos. Los jinetes de Abd-er-Rahman daban pruebas de su habilidad hípica, alrededor del grupo, corriendo delante unas veces, detrás otras, y fingiendo librar escaramuzas. Pero no se habían vencido todas las dificultades. Por dos veces quedó el carro atascado; además, el trabajo de cargar las estatuas en las barcas era tan difícil que Layard sudaba de angustia; aquello no era la fácil operación de cargar las placas con relieves, mucho menos pesadas, que antes había enviado a Inglaterra. Aquel envío se había hecho vía Bagdad y Basora, puerto del golfo Pérsico, donde fueron transbordados a los buques, contando para ello con todos los medios técnicos y auxiliares necesarios. Pero ahora, por el enorme peso de los animales alados, Layard quería evitar el transbordo en Bagdad, ciudad que quedaba fuera del alcance de su influencia. Su plan tropezó con dificultades. Los marineros de Mossul, que jamás habían llegado hasta Basora, rechazaron tal propuesta, porque algunos de ellos tenían cuentas pendientes con la justicia y estaban amenazados de cárcel en Bagdad. Aumentando el precio, Layard logró evitar dicho transbordo y con ello el peligro corrido por Botta, cuyas estatuas se hundieron en el Tigris. Así, los gigantescos dioses, aquellos animales alados de rostro humano, viajaban después de un reposo de veintiocho siglos. Muchos kilómetros recorrieron en barca por el Tigris; y veinte mil más navegando por aguas de dos océanos para dar la vuelta al África —el 155


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actual canal de Suez fue inaugurado en 1869— y establecerse en su nueva sede: el Museo Británico de Londres. Antes de terminar la labor de aquella temporada, Layard hizo una última inspección a las excavaciones, tomando notas en su cuaderno de apuntes. He aquí la descripción final que contiene su libro Niniveh and its remains, que en pocos años se hizo famoso: «Subimos a la colina artificial y en la cima no se destaca ninguna de las piedras del interior; solamente se ve una forma ancha, lisa, a veces sembrada de cebada, o bien amarilla y seca, sin vegetación, donde sólo crecen algunas plantas silvestres. En algunos sitios se ven montones de tierra ennegrecida, con un agujero en el centro por donde suben delgadas columnas de humo, Son las chozas de los árabes, alrededor de las cuales se arrastran unas viejas mujeres de miserable aspecto, y también una o dos jóvenes de paso firme y muy erguidas que llevan el ánfora del agua sobre el hombro o un haz de leña en la cabeza. Por la pendiente de los lados, sin embargo, parecen salir de las profundidades unos seres de aspecto salvaje, vestidos con unas camisas ligeras, anchas y cortas, algunos saltando y haciendo cabriolas, pero todos corriendo como locos de un lado a otro. Llevan un capazo, y en cuanto llegan al borde de la colina cortada a pico, lo vacían, produciendo una nube de polvo. Con gran celeridad vuelven bailando, como antes, y gritando y sacudiendo los capazos de un lado a otro. Luego desaparecen de nuevo tan rápidamente como han salido en las entrañas de la colina. Son los obreros que sacan escombros de las ruinas. »Por unas escaleras practicadas en la tierra descendemos ahora a la mejor trinchera. Bajamos unos veinte peldaños y nos hallamos de pronto entre una pareja de leones alados con cabeza humana que forman un portal. En el laberinto subterráneo reina gran movimiento y confusión. Los árabes corren en distintas direcciones; algunos transportan capazos llenos de tierra, otros llevan a sus compañeros recipientes con agua. Los caldeos, con sus trajes a rayas y sus gorros cónicos, trabajan con los picos en la tierra dura, y a cada golpe levantan una nube de polvo fino. De otro tajo llegan de vez en cuando las melodías cadenciosas de la música curda, y cuando los árabes oyen tal música entonan a coro sus alaridos bélicos y trabajan con más ardor. «Pasamos entre los leones hasta las ruinas de la sala principal. En ambos lados vemos gigantescas figuras aladas; algunas, con cabeza de águila; otras, como si fuesen seres humanos que llevan en las manos símbolos misteriosos. A la izquierda hay otro portal flanqueado igualmente por leones alados. Pero uno de ellos ha caído transversalmente sobre la entrada, y apenas si hallamos sitio para pasar por debajo. Cuando conseguimos salvar este portal hallamos otra figura alada y dos losas con bajorrelieves, tan deterioradas que apenas si podemos distinguir la más leve huella del objeto reproducido. »Más allá, nos es imposible reconocer un muro, a pesar de haber seguido la trinchera más honda. También la parte opuesta de la sala ha desaparecido y allí vemos tan sólo un alto muro de tierra. Un examen más detenido descubre huellas de paredes, antaño ladrillos de barro sin cocer, que ahora tienen el mismo color que la tierra que los envuelve. »Se hallan de nuevo en pie las placas de alabastro antes caídas y, por entre ellas, penetramos en un laberinto de pequeños bajorrelieves que representan carros, jinetes, batallas y asedios. Acaso los obreros levanten una nueva placa, por lo que nosotros esperamos un rato llenos de impaciencia y curiosidad para ver qué nuevo acontecimiento de la historia asiria, qué costumbre desconocida o qué ceremonia religiosa nos explicará el relieve grabado en la misma. »En cuanto hemos andado unos cien pies entre estos escombros diseminados, vestigios de la historia y la cultura del pueblo asirio, llegamos a una puerta formada por dos gigantescos toros alados de piedra caliza amarilla. Uno está entero, pero a su pareja se le ha desprendido la cabeza humana, que ahora yace a nuestros pies. »Seguimos andando y vemos otra figura alada que tiene en las manos una flor delicada que presenta al toro alado como si fuera una ofrenda. Junto a esta figura hallamos ocho 156


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hermosos bajorrelieves. Uno de ellos representa al rey en la caza y triunfante sobre el león y el toro salvaje; otro, el asedio de un castillo en el cual los asaltantes emplean el ariete. Ahora hemos llegado al final de la sala y tenemos ante nosotros una figura trabajada con especial arte: dos reyes ante el símbolo de la divinidad, acompañados por dos figuras aladas entre las cuales se ve el sagrado árbol de la vida. Ante este relieve se halla la piedra donde antaño estaría el trono del monarca asirio, cuando recibía a los enemigos prisioneros o a sus cortesanos. »A la izquierda hay otra salida, guardada por dos leones, que queda al borde de un hondo precipicio sobre el cual se eleva, muy por encima de nosotros, la masa de estas sublimes ruinas. En los muros contiguos a dicha puerta se ven figuras de prisioneros llevando tributos: pendientes y brazaletes, así como dos toros gigantescos y dos figuras aladas, situadas ya al mismo borde, que miden más de catorce pies. »Como en esta parte la montaña de ruinas queda cortada a pico, formando un precipicio, tenemos que dar un rodeo, y entrando por la puerta de los toros amarillos damos con una estancia decorada enteramente por figuras con cabezas de águila; a un extremo se halla una puerta flanqueada por dos sacerdotes o divinidades; y en el centro, otra puerta con dos toros alados. Cualquier dirección que elijamos nos lleva a una multitud de habitaciones, y quien no conozca bien aquel laberinto se expone a perderse, pues, además, los escombros se han ido amontonando generalmente en el centro de las habitaciones y la obra de descombro realizada consiste en un laberinto de pasillos estrechos, una de cuyas paredes está recubierta de placas de alabastro y la otra es un gran montón de tierra que por algún punto deja ver medio enterrada alguna que otra vasija rota o un ladrillo barnizado con brillantes colores. «Recorrer estas galerías para ver de prisa las extrañas esculturas o las numerosas inscripciones que allí se ofrecen nos lleva de una a dos horas. Aquí vemos largas hileras de reyes acompañados por sus eunucos y los sacerdotes; más allá, otras hileras, igualmente de figuras aladas, que, llevando picas y emblemas religiosos, parecen dirigirse al místico Árbol de la Vida. »Otras entradas, siempre formadas por leones o parejas de toros, nos conducen a las demás habitaciones. En cada una de ellas se hallan nuevos motivos de curiosidad y asombro. Cansados, salvamos por último una fosa, por la parte opuesta a la entrada; salimos del edificio y nos hallamos de nuevo en la amplia meseta que la tierra ha formado sobre la montaña de ruinas de la ciudad.» Y Layard, que está sumamente impresionado, añade: «Sobre este campo, yermo en parte, y en parte cultivado, poblado por las tiendas de los beduinos, en vano buscamos huellas de los maravillosos restos que acabamos de contemplar; casi nos sentimos inclinados a creer que hemos soñado o que acabarnos de oír la narración de un cuento oriental. Muchos que acaso más tarde pisen de nuevo este lugar, cuando la hierba haya cubierto de nuevo por completo las ruinas de los palacios asirios, sospecharán que yo les he contado una visión.»

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Capítulo XXIII

GEORGE SMITH BUSCA UNA AGUJA EN UN PAJAR El botín de Layard, en la colina de Nemrod, más que abundante fue mucho más maravilloso de lo que se esperaba, y superaba los triunfos de Botta en Korsabad. Es lógico suponer que quien logró éxito tan completo no había de arriesgar su fama en experiencias a todas luces condenadas al fracaso. Al dedicar su actividad a nuevas colinas para emprender otras excavaciones, Layard eligió como objetivo de su nuevo empeño la colina de Kuyunjik, la misma donde Botta estuvo un año entero excavando en vano casi hasta la desesperación. Esta decisión, absurda sólo en apariencia, nos demuestra que Layard era algo más que un hombre afortunado, guiado por una estrella feliz; demuestra que había aprendido, de sus excavaciones anteriores, a juzgar acertadamente la superficie de las elevaciones de tierra y que estaba preparado para hacer atinadas deducciones de los indicios más insignificantes. Entonces le sucedió igual que a Schliemann, el millonario excomerciante que, después de haber descubierto Troya, halló la «Puerta de los Leones» de Micenas: todo el mundo creía que el primer triunfo había sido puramente casual y que de ninguna manera podía repetirse tal azar. Y todo el mundo tuvo que reconocer que esa segunda vez salían a la luz del día tesoros que revelaban la magnitud y la riqueza de la cultura olvidada. En otoño del año 1849 hincó Layard su piqueta en la colina de Kuyunjik, frente a Mossul, a la orilla del Tigris, y al punto halló uno de los mayores palacios de Nínive. Perforó un pozo vertical en la colina y a una profundidad de veinte pies, aproximadamente, hallóse con una capa de ladrillos. Desde allí hizo abrir pasillos horizontales en distintas direcciones y pronto encontró una sala cuya puerta estaba flanqueada por animales alados; al cabo de cuatro semanas de trabajo, había descubierto ya nueve habitaciones del palacio de Senaquerib (704-681 a. de J. C), uno de los reyes más poderosos y sanguinarios del Imperio asirio. Surgían una inscripción tras otra, imágenes, relieves y esculturas, paredes maravillosamente decoradas de azulejos, mosaicos, inscripciones en blanco sobre fondo azul turquesa, todo ello en un esplendor de tonos extrañamente fríos y oscuros con predominio del negro, amarillo y azul oscuro. Los relieves y las esculturas, que denotaban gran vigor en la expresión y una minuciosa naturalidad, superaban con mucho a las piezas halladas en la colina de Nemrod. En Kuyunjik apareció el maravilloso relieve de la leona herida, obra de tiempos de Asurbanipal. Arrastrando el cuerpo, la leona alza la parte delantera y yergue por última vez la cabeza en un postrer rugido, todo lo cual refleja tal profundidad de creación y tal vigor artístico que bien puede parangonarse con las mejores creaciones del arte occidental. Esta ciudad, hasta entonces sólo conocida por las palabras de algunos profetas, grande, sublime, y a la vez terrible, que la Biblia alternativamente ensalza, insulta y vitupera, se presentaba aquí a la vista de los modernos investigadores. Nin, la gran diosa del país de los dos ríos, dio nombre a la ciudad. Nínive es tan antiquísima, que ya Hamurabi, el legislador que vivió hacia el año 1930 a. de J. C., menciona el templo de Istar como lugar donde se agrupaba la ciudad, que era una urbe provinciana, mientras que Assur y Kalchu eran residencias reales. Senaquerib, desdeñando Assur, que fue sede de su padre, convirtió a Nínive en la capital de un país que comprendía todo el reino babilónico, hasta Siria y Palestina, por un lado, y que llegaba por el Este hasta las regiones montañosas, habitadas por nómadas salvajes que nunca logró someter definitivamente. 158


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Con Asurbanipal, Nínive conoció los días de su máximo esplendor y era la ciudad «donde los comerciantes son más numerosos que las estrellas del cielo», por ser punto de confluencia de las relaciones políticas, económicas y culturales. Era igual que Roma en tiempo de los Césares. Pero reinando su hijo Sin-shar-ishkun, cuyo gobierno solamente duró siete años, se presentó ante sus murallas Ciaxares, rey de los medos, y con un ejército reforzado con persas y babilonios asedió la ciudad y la conquistó, demoliendo sus murallas y palacios y convirtiéndola en un montón de ruinas. Esto sucedió en el año 612 a. de J. C.; por lo tanto, Nínive sólo fue residencia real unos noventa años; pero ¿qué pudo suceder en esos noventa años para que la fama de la ciudad se haya mantenido durante veinticinco siglos tan viva, tan simbólicamente emparejada en grandeza con la noción del máximo terror y poderío, de sibaritismo y civilización, de altísimo progreso y vertical decadencia, así como con la culpa criminal y su justo castigo? Hoy, gracias a la labor conjunta de excavaciones y paleógrafos que han ido descifrando los textos cuneiformes hallados, conocemos tantos datos de la vida de ambos reyes, Senaquerib y Asurbanipal, así como de sus antecesores y sucesores, que podemos decir: El recuerdo y la fama de Nínive se grabó en la conciencia de los hombres por las monstruosidades cometidas: asesinatos, pillajes, sumisión de pueblos y opresión de los débiles. La guerra y el terror fueron las únicas normas para conservar el trono que conocieron sus reyes, los cuales raras veces llegaron al fin de sus días de muerte natural y siempre eran sucedidos por príncipes aún más sanguinarios. Senaquerib fue el primero de aquellos cesares medio dementes que ocupó el trono de la primera gran metrópoli civilizadora, como mucho más tarde lo fue Nerón en el trono de Roma. Nínive es, en efecto, la Roma asiria, la urbe poderosa, la capital, la metrópoli, la ciudad de los gigantescos palacios, enormes plazas, carreteras sorprendentes, la ciudad que supo resolver problemas técnicos inauditos. Sede de una clase muy reducida de señores que debían su rango y su supremacía sobre los demás a la raza, sangre, nobleza, dinero, violencia o refinada mezcla de todo ello. Esta minoría gobernaba omnímodamente sobre una masa anónima, oprimida, sin derechos, reducida a las condiciones más duras de trabajo, a la esclavitud, a pesar de que más de una vez se les reconociera la libertad. En ampulosos documentos de estilo muy parecidos a los de hoy, se pregonaba el trabajo por el bien común, hacer la guerra en favor del pueblo y sacrificarse por el país, pero éste, siempre fluctuante y oscilando entre la revuelta social y la servidumbre voluptuosa, era una masa ciega, crédula y dispuesta al sacrificio como las reses que se hallaban en los grandes patios de aquellas ciudades; ciudades que ya no son de un dios, sino de muchos, traídos a menudo de lejanas tierras, desprovistos de su antiguo vigor generador, ciudades de mentira y de lo que hoy llamaríamos propaganda: política convertida en oficio al servicio permanente de la mentira. Así era Nínive. Desde lejos, las fachadas de sus brillantes palacios se reflejaban en las aguas del Tigris. Una primera muralla exterior la circundaba; y luego, otra gran muralla que ostentaba el pomposo nombre de «el terrible esplendor que aniquila a los enemigos» y se levantaba sobre unos inmensos cimientos de bloques de piedra; medía «cuarenta ladrillos» de anchura y cien de altura, o sea unos diez y veinticuatro metros, respectivamente. En el exterior se abría un foso de cuarenta y dos metros, y en «la puerta del jardín» había un gran puente de piedra, maravilla arquitectónica de aquellos tiempos. En la parte occidental estaba el palacio «sin par» de Senaquerib, quien al construirlo hizo derribar todos los viejos edificios que presentaban algún obstáculo para su proyecto, lo mismo que hiciera después Augusto, cuando de una Roma de adobes hizo una Roma de mármol. El desenfreno arquitectónico de Senaquerib alcanzó la máxima fantasía en el jardín creado en honor del dios Assur, en la ciudad del mismo nombre. En una superficie de 16.000 metros cuadrados alrededor del templo se taladraron agujeros en las rocas, unidos 159


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subterráneamente por canales, y se llenó el conjunto con tierra. ¡El rey quería que allí hubiese un jardín! Senaquerib inició su reinado adaptando a su modo su genealogía. Renegó de su padre, Sargón, y se hizo descendiente directo de los reyes anteriores al Diluvio, de los semidioses como Adapta y Gilgamés. En ello se da un paralelismo histórico que sería erróneo considerar como hecho casual: los cesares romanos se coronaron a sí mismos como dioses, ordenando que en todas las provincias se les erigieran estatuas. ¿Y no han pretendido también algunos dictadores occidentales de tiempos más recientes la cualidad de dioses, pretendiendo poseer el don de la infalibilidad, lo que en sus ciudades les confirmó un pueblo descontento, pero obediente? «Senaquerib era una personalidad extraordinaria en todos los aspectos. De una sorprendente capacidad física, entusiasta de los deportes, del arte y de la ciencia y, sobre todo, de la técnica. Estas buenas cualidades quedaban ahogadas por su carácter despótico, iracundo, que, sin escrúpulo alguno, llevaba a la práctica todo plan, proyecto o capricho, dirigiéndose inflexiblemente a su meta. Esto ha sido justamente la antítesis del buen estadista.» (Meissner.) Durante su reinado predominó la guerra: luchó contra Babilonia, contra los galileos y los coseos. En el año 701, contra Tiro, Sidón, Ascalón y Ecrón. También contra Ezequías de Judea, cuyo consejero era el profeta Isaías: se jactaba de haber conquistado en tierra judía cuarenta y seis fortalezas y muchísimos poblados; pero conoció la derrota ante Jerusalén. Isaías dice: «No pondrá él el pie en esta ciudad, ni arrojará una saeta, ni la asaltará el soldado cubierto con su escudo, ni levantará trincheras alrededor de ella... Bajó un ángel del Señor, e hirió en el campamento de los asirios a ciento ochenta y cinco mil hombres; y al levantarse a la madrugada, he aquí que no vieron sino montones de cadáveres.» La peste —hoy sabemos que se trataba de la malaria trópica— había aniquilado a su ejército. Hizo nuevas incursiones militares por Armenia; batalló constantemente en Babilonia, que no se resignaba a soportar sus despóticos gobernadores y con una flota llegó hasta el golfo Pérsico, cayendo sus huestes sobre el país del Sur «como una bandada de saltamontes». El relato de sus propias hazañas es exagerado; y las cifras, pura invención. Por su énfasis, corresponden exactamente a las alocuciones habituales en los dictadores modernos dirigidas a mantener la moral de su pueblo y de sus tropas, a conciencia de que la mayoría de la gente creerá tales mentiras. Es un consuelo para nosotros, hombres del siglo veinte, saber que uno de nuestros arqueólogos halló una placa de arcilla, en las ruinas de Babilonia, con la siguiente inscripción lapidaria: «Mira para donde quieras, y hallarás que los hombres son estúpidos.» No es rebuscado tal paralelismo entre estos fenómenos, sino que se da de la manera más natural cuando se contemplan las distintas épocas de la historia de los pueblos, no solamente en su sucesión cronológica, sino en comparativa sinopsis. Las ambiciones de Senaquerib llegaron a su cenit en el año 689, cuando decidió exterminar Babilonia, que de nuevo se había sublevado, con esa misma saña con que el Occidente moderno ha inventado en la segunda guerra mundial palabras como ausradieren y covenfrizar (1). Los habitantes, uno tras otro, fueron asesinados, hasta convertir las calles en depósitos de cadáveres. Las casas se destruyeron; el templo de Esagila y su torre fueron abatidos sobre el canal Arachtu; y, por último, se condujo el agua a la ciudad de tal modo que las calles, las plazas y las casas quedaron inundadas. Pero el aniquilamiento efectivo de la ciudad no bastaba, sino que deseaba hacerla desaparecer también simbólicamente, y para ello 1

Ausradieren: borrar. Palabra empleada por los nazis en su terminología bélica para expresar la total aniquilación de una ciudad o comarca. Coventrizar: destruir una ciudad por bombardeos en masa, como lo fue la ciudad inglesa de Coventry. (N. del T.) 160


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hizo cargar de tierra babilónica unos barcos, los mandó llevar a Tilmun, y allí fue esparcida dicha tierra a todos los vientos. Aquello pareció darle finalmente la tranquilidad necesaria para preocuparse de los asuntos de la política interior, y, accediendo a la demanda de su favorita Nakiya, proclamó príncipe heredero a Asarhadón, uno de sus hijos más jóvenes, justificando su arbitraria decisión en que lo hacía impulsado por el oráculo de los dioses, los cuales refrendaban tal elección. Reunida una asamblea en que participaron los hermanos mayores de Asarhadón, altos funcionarios asirios y representantes del pueblo fueron consultados sobre tal acuerdo y los congregados gritaron «sí» en aprobación aclamatoria; pero los hijos mayores de Senaquerib, ligados a la tradición, se sublevaron contra su padre a fines del año 681 y un día, cuando adoraba a su dios en el templo de Nínive, le asesinaron, Así murió Senaquerib. Ésta fue una parte de la sangrienta historia descubierta por Layard. Anhelaba sacar a la luz del día otra parte del interesante relato cuando halló en dos estancias, evidentemente añadidas más tarde al palacio de Senaquerib, una gigantesca biblioteca. No hay anacronismo ni exageración en tal frase. La biblioteca que Layard descubrió contaba con treinta mil volúmenes en placas de arcilla. Asurbanipal (668 a 626 a. de J. C), llevado al trono por su abuela Nakiya, antaño favorita de Senaquerib, tenía un carácter opuesto al de Senaquerib. Sus inscripciones, menos presuntuosas que las de su predecesor, revelan virtudes pacíficas y una inclinación a la vida cómoda y a la paz, lo cual no supone que no entablase guerras. Sus hermanos, uno sacerdote supremo del dios Luna, que nos llama la atención ante todo por su nombre especialmente largo, Asur-etil-schame-irsiti-ubalitsu, le causaron muchas preocupaciones; sobre todo Shamas-shum-ukin, que había sido nombrado rey de Babilonia. Asurbanipal destruyó el reino de los elamitas, conquistó Babilonia, reconstruida por su inmediato predecesor, y no la arrasó como Senaquerib, sino que la trató con clemencia. En la época de este asedio, que duró dos años, floreció en Babilonia el mercado negro, fenómeno económico que después de las dos guerras mundiales, es decir, dos mil quinientos años más tarde, el Occidente considera como la forma más moderna y nueva de descomposición económica. Tres «sila» (medida oriental) de trigo, unos tres kilos, costaban un saquito de plata, o sea 8,4 gramos, cantidad por la cual en circunstancias normales se habría pagado sesenta veces más. Un poeta, en alabanza de Asurbanipal —el famoso Sardanápalo de los griegos— dice lo que nunca se hubiera podido decir de Senaquerib: «Las armas de sus enemigos no se movían. Los guerreros saltaban de sus carros, dejando descansar las agudas lanzas y aflojando los arcos; los levantiscos estaban domeñados y ahora ya no luchaban contra sus enemigos. »En la ciudad y en las viviendas, nadie robaba el bien ajeno. En toda la extensión del país nadie causaba mal a su prójimo. »Quien caminaba solo iba tranquilo por el camino apartado, no había bandidos que derramasen sangre inocente y no se cometía ningún desmán. »En los pueblos había viviendas tranquilas, 161


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de buen aceite las cuatro partes del mundo estaban bien provistas.» Su nombre adquirió ilustre e imperecedera fama por la fundación de una biblioteca «con el fin de leerla él mismo». El hallazgo de estas placas fue el último gran triunfo de Layard como excavador, antes de ceder su puesto a otro, de regresar a Inglaterra y de empezar su carrera de político. Aquella biblioteca dio la clave del conocimiento de toda la civilización asiriobabilónica. El rey adquiría una parte de las placas como propiedad particular, y la mayoría de las conservadas son reproducciones que mandó hacer en todas las comarcas de su Imperio. A Shadanu, uno de sus funcionarios, le mandó a Babilonia instruyéndole de este modo: «El día que recibas mi carta, lleva contigo a Shuma, a su hermano Beletier, a Apia y a los artistas de Borsipa que conozcas. Trae todas las tablas que encuentres en sus casas, así como las tablas que están en el templo de Ezida.» La carta termina de este modo: «Buscad las placas de valor cuyas copias no existan en Asiria. Ahora he escrito al sacerdote supremo del templo y al alcalde de Borsipa diciéndoles que tú, Shadanu, tomarás las placas en depósito y que nadie debe ocultártelas. Si alguna placa o un texto ritual os parece conveniente para el palacio, buscadlo, tomadlo y enviádmelo». Además, trabajan para él los sabios y toda una «asamblea de artistas y escribas». Así reunió una biblioteca que contenía todos los conocimientos de aquella época; y éstos, en gran parte, estaban determinados por la magia, las creencias oscuras y la hechicería. Ello explica que la mayor parte de los libros sean obras doctrinales sobre conjuros, presagios y ritos. Pero no faltaban muchas obras de medicina, de carácter mágico en gran parte, así como obras de filosofía, astronomía, matemáticas y filología. Layard halló en la colina de Kuyunjik aquellas placas escritas para texto de los alumnos que tanto contribuyeron a descifrar el tipo III de la escritura cuneiforme. También se hallaron listas de reyes, anotaciones históricas, noticias políticas, sucedidos e incluso poesías, cantos épicos, leyendas mitológicas, e himnos. Por último, entre todo aquel tesoro hallóse redactada en placas de arcilla la obra literaria más importante del antiguo mundo mesopotámico: la primera epopeya de la Historia universal, la leyenda del maravilloso y terrible Gilgamés, mítica figura que tenía dos tercios de ser divino y uno de persona humana. Pero estas placas ya no las halló Layard, sino otro hombre ilustre, poco antes liberado por una expedición de su doloroso cautiverio de dos años en Abisinia. Si Layard las hubiera descubierto habría colmado la balanza de su gloria, pues esta epopeya de Gilgamés no tenía sólo un interés literario, lo cual ya sería mucho, sino que contenía una leyenda que arrojaba sorprendente claridad sobre nuestro pasado más remoto, una leyenda que aún hoy día aprenden en la escuela todos los niños europeos, sin que hasta el hallazgo de la colina de Kuyunjik nadie sospechara el origen de la misma. Hormuz Rassam, ayudante de Layard, cuando éste comenzó su carrera política fue nombrado sucesor suyo por consejo del Museo Británico. Rasam era un cristiano caldeo nacido en Mossul en 1826. En 1847 comenzó sus estudios en Oxford. En 1854 fue intérprete del Residente inglés en Aden y poco después, a los treinta años escasos, él mismo era Residente suplente. En 1864 se trasladó a Abisinia con una misión; pero Teodoro, un rey negro autoritario, le hizo prisionero. Y así, Hormuz Rassam pasó dos años en las cárceles abisinias, hasta que la expedición de Napier le pudiera liberar. Poco más tarde empezaba sus excavaciones en Nínive. Rassam excavó con tanto éxito como Layard, aunque carecía de dos ventajas que habían contribuido en gran medida a la fama de éste: la suerte de ser el primero y aprovechar así la novedad sensacional de los hallazgos, y la capacidad fascinadora del diplomático y hombre de mundo que sabe presentar sus descubrimientos con descripciones en las que 162


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abundan expresiones brillantes y conceptos audaces sobre el mundo descubierto, con lo cual se ganaba tanto al público como al profesional. Es imaginable el gran partido que Layard habría sacado si en la colina de Nemrod, que se había removido por todas partes, aún hubiera hallado un templo de cincuenta metros de longitud por treinta de anchura. Y con brillantes colores habría descrito la acción de la revuelta de obreros que Rassam tuvo que contener con mano férrea. Hallándose a catorce kilómetros al norte de Nemrod, cerca de Balawat, no sólo descubrió un templo de Asurnasirpal, sino los restos de una ciudad de terrazas. Y también, entre muchísimos otros objetos, una puerta de bronce de dos hojas que media una altura de casi siete metros, primera y única prueba de que en los palacios del país de los dos ríos se habían conocido estas puertas. Lo mismo podríamos decir de la destreza literaria y la cautivante emoción con que Layard habría descrito el hallazgo de la epopeya de Gilgamés, aunque, lo mismo que Hormuz Rassam, no hubiera podido conocer inmediatamente la gran trascendencia del descubrimiento, cosa que sólo se supo al cabo de muchos años. Verdad es que, hoy día, toda historia de la Literatura Universal, por elemental que sea, la menciona en sus primeras páginas. Mas para los autores modernos la cosa es fácil; suelen citar diez líneas para señalar el valor literario, indican que tal es la fuente más remota de la epopeya, y no se preocupan del contenido de la obra, que se remonta a los primeros días del género humano. Hallar las huellas de este origen es el mérito de un hombre que falleció a los cuatro años de haber realizado su descubrimiento; de un sabio cuyo nombre, por ser corriente en Inglaterra, su patria, apenas si es citado en los tratados de arqueología, aunque aparece en observaciones marginales y llamadas. Este hombre era George Smith, otro de los «aficionados» que husmearon en el campo de la arqueología. Smith, que nació el 26 de marzo de 1840, en Chelsea, cerca de Londres, era un autodidacta que todas las noches, en su habitación, se entregaba con aplicación sin igual al estudio de las primeras publicaciones de la asiriología. A los veintiséis años de edad escribió un breve tratado sobre caracteres cuneiformes aún dudosos. Tales estudios, que llamaron la atención del mundo profesional, le valieron, años más tarde, ser nombrado ayudante en la sección egipcio-asiria del Museo Británico de Londres. Cuando, prematuramente, falleció en el año 1876, había publicado ya una docena de libros, ligando su nombre con descubrimientos importantes. George Smith estudió, en el año 1872, algunas placas que Hormuz Rassam había enviado al Museo, e intentó descifrarlas. Por aquella época, nadie sospechaba que hubiera existido una literatura asiriobabilónica digna de ser comparada con las posteriores grandes obras clásicas de la literatura. No era aquello lo que fascinaba a Smith, científico en el fondo, sin ambición literaria y, probablemente, sin afición por las musas. Pero apenas hubo comenzado el desciframiento, quedó fascinado por la trama de la leyenda y la acción narrada, no por su forma. Y cuanto más progresaba en su tarea, más le entusiasmaba lo que allí se decía, sobre todo una alusión secundaria que hallaba al final... Smith había seguido apasionadamente la narración de las grandes hazañas de Gilgamés. Había leído la leyenda del hombre del bosque, Enkidu, que fue llevado a la ciudad por una sacerdotisa prostituta del templo para vencer a Gilgamés, el presumido. Pero la terrible lucha entre los dos héroes no dio una victoria, sino que Gilgamés y Enkidu se hicieron amigos y ambos realizaron juntos nuevas hazañas portentosas: mataron a Chumbaba, el terrible dueño del bosque de los cedros, e incluso provocaron a los mismos dioses al insultar groseramente a la diosa Istar, que había ofrecido a Gilgamés su amor divino. Y descifrando fatigosamente, Smith había leído cómo Enkidu falleció de una terrible enfermedad, cómo Gilgamés le lloraba y cómo, para no compartir igual destino, se marchó en busca de la inmortalidad. Encaminóse adonde estaba Ut-napisti, el antepasado común de todos los humanos, el único que con su familia logró eludir el gran castigo impuesto por los dioses al género humano, haciéndose así inmortal. Y Ut-napisti, el antepasado común, contó a 163


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Gilgamés la historia de su milagrosa salvación. Smith leía aquello con ojos encendidos. Pero cuando su excitación empezaba a transformarse en la certeza de un nuevo descubrimiento, tropezaba cada vez con más lagunas en el texto de las placas enviadas por Rassam, constatando Smith que sólo poseía una parte del texto y que lo esencial, el final de la gran epopeya, con el relato de Ut-napisti, sólo restaba en fragmentos. Pero lo descifrado hasta entonces de la epopeya de Gilgamés no le permitía callar. Al conocerse este hecho, toda Inglaterra, país muy aficionado a las lecturas bíblicas, se conmovió. Un diario muy conocido ayudó a George Smith. El Daily Telegraph hizo saber que pondría 1.000 guineas a disposición de quien hallara el resto de la epopeya de Gilgamés, marchando a Kuyunjik para buscarlo. Y George Smith, el ayudante del Museo Británico, aceptó aquel desafío. Lo que le pedían no era ni más ni menos que esto: recorrer miles de kilómetros, desde Londres a Mesopotamia, para buscar allí, en una montaña de escombros que en relación con su volumen apenas estaba escarbada, determinadas placas de arcilla. Llevar a cabo tal tarea era algo así como buscar la famosa aguja en un pajar. George Smith, repetimos, aceptó la propuesta de emprender tan audaz labor. Pero lo más sorprendente es que se repitió uno de aquellos increíbles golpes de fortuna que en el transcurso de las exploraciones arqueológicas se han dado tantas veces: ¡Smith halló inmediatamente las partes que faltaban de la epopeya de Gilgamés! Regresó a Londres con 384 fragmentos de placas de arcilla, y entre ellas estaban las que completaban el relato de Ut-napisti, cuya primera alusión tanto le excitó. Aquella historia era la descripción del Diluvio, pero no de una de esas catástrofes acuáticas que aparecen en la mitología primitiva de casi todos los pueblos, sino la descripción de un diluvio bien determinado, exactamente igual al que mucho más tarde contaba la Biblia. Pues Ut-napisti no era sino el bíblico Noé. Y veamos aquí el texto, que es lo que importa. El dios Ea, amigo de los hombres, revela en sueños a su protegido la intención de los dioses de imponerles un castigo, por lo que Ut-napisti construye un barco: «Todo cuanto tenía lo llevé conmigo; todo el fruto de mi vida lo cargué en el barco; familia y parientes todos: animales del campo, animales de las praderas y artesanos de todos los oficios, a todos los embarqué. Subí al barco y cerré la puerta... Cuando amaneció el día espléndido en el horizonte lejano se apelotonaba una nube negra... La claridad del día se convirtió de repente en noche: el hermano ya no ve al hermano, ya no puede distinguirse la tierra del cielo. Los dioses, llenos de terror ante las aguas, huían y se refugiaban en el cielo de Anu, los dioses se acurrucaban como perros junto a la pared y se quedaban quietos... Durante seis días y seis noches aumentaron la tempestad y las olas, el huracán bramaba sobre todo el país, Al amanecer calmóse la tempestad, las olas se aquietaban, aquellas enormes olas que habían causado terribles estragos, como un ejército de guerreros; aquellas olas se tornaban mansas, el viento amainaba y el agua dejaba ya de subir. Yo miré las aguas, pues no se oía su rugido: ¡los hombres todos se habían convertido en barro! El pantano alcanzaba la altura de una casa... 164


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Yo busqué la tierra, mirando al horizonte del mar, y allá lejos, muy lejos, vi surgir una isla. El barco se acercó al monte Nisir, y en el monte Nisir se encalló, quedando como anclado... Al amanecer del séptimo día solté una paloma y la envié lejos, y como no hallaba sitio donde descansar, regresó. Envié una golondrina y la dejé volar; voló, voló la golondrina y volvió también a mí, porque no hallaba un sitio donde descansar, por esto volvía. Solté luego un cuervo, le dejé volar, y él marchó volando. El cuervo vio que el nivel del agua descendía; por eso come, vuela, grazna... y no regresa.» No cabía duda: se había hallado una forma primitiva del relato bíblico del Diluvio universal. No nos llama la atención sólo la semejanza del gran acontecimiento, sino que hallamos algunos rasgos que aparecen de nuevo en la Biblia; por ejemplo, aquí encontramos incluso la paloma y el cuervo, que también soltó Noé. Este texto de la epopeya de Gilgamés, grabado en escritura cuneiforme, planteaba en la época de George Smith un problema crítico: la narración de la Biblia no era la más antigua que existía. De nuevo, la investigación con la piqueta había dado otro salto inmenso en el pasado. Pero ahora se presentaron nuevos problemas. ¿La historia de Ut-napisti sería solamente la confirmación de la verdad de la leyenda bíblica por una leyenda más antigua? ¿No se había considerado hasta hacía poco corno simple leyenda todo lo que la Biblia decía de este pueblo extraño tan rico situado entre los dos ríos? ¿Y no se había visto que todas estas leyendas se basaban en un fondo auténtico, en una realidad histórica? Quizá, también, la historia del Diluvio fuera algo más que una simple leyenda. Y pensando en tales cosas, uno se pregunta: ¿hasta qué tiempos retrocedía, pues, la historia del país de los dos ríos? ¡Lo que hasta entonces se había interpretado como un muro infranqueable detrás del cual no había más que oscuridad por la absoluta falta de historia, se revelará pronto como simple telón que cubre el escenario de un mundo todavía más antiguo! Pocos años después del descubrimiento de George Smith, otro agente consular francés, llamado De Sarzec, por los años 1880, encontró cerca de Tello, en Babilonia, enterrada en la arena, una figura que denotaba un estilo artístico como hasta entonces nunca se había visto en el país de los dos ríos. Tenía ciertos rasgos comunes con lo hallado hasta entonces, pero más antigua y más monumental, era una huella del arte más primitivo, de los días de infancia de la cultura humana y mucho más antiguo que el arte egipcio, hasta entonces considerado como el más remoto de la Humanidad. El hallazgo de estas antiquísimas huellas de la cultura primitiva de este pueblo es el fruto de una hipótesis extraordinariamente audaz de los investigadores, ligada por el azar con lo hallado por De Sarzec y que confirmaba brillantemente la atrevida hipótesis. Pero este capítulo alcanza la segunda decena de nuestro siglo. Incluso acaso halle su punto culminante en nuestros días; pues lo que en el siglo pasado hubiera significado un hecho absurdo e insensato, se realizó en el año 1949: tres expediciones marcharon para buscar, muy en serio, en el monte Ararat, los restos del arca de Noé, basándose en que un aldeano turco había hecho unas declaraciones sobre tal asunto. Pero antes de esto, a fines del pasado siglo, un investigador alemán comenzó la excavación de Babilonia.

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Capítulo XXIV

LAS BALAS SILBAN EN TORNO A KOLDEWEY En el año 1878, un arquitecto de Boston llamado Francis H. Bacon, de veintiún años de edad, y su amigo Clarke emprendieron viaje hacia Grecia y Turquía. Clarke preparaba un trabajo histórico sobre la arquitectura dórica, y Bacon se disponía a hacer las ilustraciones. Además de una modesta subvención de la Sociedad de Arquitectos de Boston, cada uno de ellos llevaba quinientos dólares. «Cuando hacíamos la travesía hacia Inglaterra —escribe Bacon más tarde—, calculamos los gastos a que ascendía todo lo proyectado y observamos que no teníamos bastante dinero para realizar nuestro viaje como era debido, en vista de lo cual decidimos comprar en Inglaterra una embarcación que nos sirviera de medio de locomoción y a la vez de hotel. Dado su modesto tonelaje, nuestro itinerario quedó fijado como sigue: atravesar el canal de la Mancha, remontar el Rin, luego seguir el Danubio hasta el mar Negro, y de allí, pasando por Constantinopla y los Dardanelos, visitar el archipiélago helénico y la península. Y así lo hicimos.» Tres años más tarde, estos emprendedores jóvenes arqueólogos hacían su segundo viaje y se dirigían a Aso, en la costa meridional de la Tróade. Hombres de ciencia, pero jóvenes, traían también en su bagaje gran acopio de buen humor. «El 4 de abril de 1881 —escribe Bacon—, después de mucho regatear, por ocho libras compramos una embarcación como las que se usan en el puerto de Esmirna; la remolcamos desde la popa del vapor, y dejando atrás el muelle y a muchas personas ávidas de hachisch pusimos rumbo a Mitilene. Un suave viento del norte nos detuvo. Aprovechamos la parada para limpiar y pintar nuestra barca. Discutimos sobre el nombre que debíamos darle, y como no pudimos ponernos de acuerdo sobre si llamarla Anón, Safo o cualquier otro ilustre nombre clásico, la bautizamos con el de Meschitra, vocablo que quiere decir «queso fresco». El 1 de abril de 1882 se les unió un tercero, el alemán Robert Koldewey, que veinte años después sería uno de los más famosos arqueólogos de nuestro siglo. Entonces contaba veintisiete años de edad. El 27 de abril de 1882 decía Bacon de él: «Koldewey produce mejor impresión cuanto más se le conoce, y es precisamente el hombre que nos conviene a Clarke y a mí». Ésta es la primera referencia que tenemos de Koldewey, transmitida por un compañero suyo de profesión. Y, después de este preámbulo, dejemos a Clarke y a Bacon, que en el orden de los grandes descubridores arqueológicos quedan muy por debajo de este gran investigador a quien un día permitieron participar en su expedición. Robert Koldewey nació en 1855, en Blankemburgo, Alemania. Estudió arquitectura, arqueología e historia del arte en Berlín, Munich y Viena. Antes de cumplir treinta años hizo algunos trabajos de excavaciones en Aso y en la isla de Lesbos. En 1887 trabajó en Babilonia, en Surgal y El-Hibba; después, en Siria, en el sur de Italia y en Sicilia y, en 1894, nuevamente en Siria. Durante tres años, de los cuarenta a los cuarenta y tres, fue profesor de la Escuela de Arquitectura en Görlitz, tarea que no debía satisfacerle demasiado, cuando de pronto, en el año 1898, empezó la excavación de las ruinas de la bíblica Babel o Babilonia. Koldewey era una personalidad extraordinaria, como hombre y como científico, sobre todo si le comparamos con sus compañeros de profesión. La arqueología suele tratarse en las publicaciones especializadas de la manera más fría y aburrida. En cambio, para Koldewey, su amor por las excavaciones y los restos de la Antigüedad no le impedía observar el país que pisaba y sus habitantes, los mil acontecimientos divertidos que la vida cotidiana brindaba. 166


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Nada podía vencer en él su desbordante buen humor. El arqueólogo Koldewey ha escrito también poesías jocosas y epigramas llenos de ironía, en los que a través de viejos aforismos se refleja una antigua sabiduría. No es el sabio, el profesor sesentón que pronto había de ser conocido mundialmente, el que no se avergüenza de escribir esta felicitación de Año Nuevo: «Oscuros son los caminos del destino, incierto el porvenir que marcan las estrellas. Antes de meterme en cama bebo gustoso un poco de coñac.» Existen innumerables cartas suyas que, por su descuidado estilo periodístico y por la seriedad que atribuimos a todo hombre de ciencia, nos chocan y nos parecen impropias de un investigador. Así, por ejemplo, dice de su viaje a Italia: «Aparte de las excavaciones, no pasa nada en Selinunte; pero en la Antigüedad sí que hubo allí un jaleo de mil diablos, bien justificado. En la llanura de la costa se dan trigo, frutas y vino, todo lo cual pertenecía a los griegos de Selinunte, que durante unos años gozaron de aquella providencial riqueza llenos de comprensión y tranquilidad. »Así, hasta el año 409 a. de J. C, en que, a raíz de una querella con los segestanos, se aproximaron los cartagineses y Aníbal Gisgón empleó sus arietes contra las murallas de Selinunte, cuyos habitantes estaban atemorizados ante hecho tan infame, ya que poco antes los selinuntinos habían ayudado a los cartagineses. Pero Aníbal derribó las descuidadas murallas, y tras una terrible lucha callejera que duró nueve días y en la que también participaron con vehemencia las mujeres de la ciudad, yacían en las calles 16.000 muertos. Los bárbaros cartagineses lo saquearon todo, se entregaron al pillaje y profanaron los lugares sagrados, adornándose los cinturones con manos y otros canibalescos despojos humanos. De todo ello, Selinunte no se ha recobrado aún; por eso, por sus calles se pasean ahora tranquilamente los conejos y de vez en cuando nos sirven alguno en la cena, que el señor Gioffré caza sin mucho esfuerzo, y así nos lo encontramos asado cuando por la noche regresamos de nuestro baño en las turbulentas olas del mar siempre agitado.» Nos dice también del «país de las óperas y de los tenores»: «Es tan verdad que esta gente tiene buena voz que a la persona que no consigue dar el do de pecho se la considera casi como mutilado». En las líneas siguientes habla muy en serio sobre los templos en el siglo V a. de J. C. Y después se divierte con los gendarmes italianos: «...Cuando se les ve con levita engalonada y su orgulloso sombrero de tres picos parecen por lo menos almirantes a caballo; así cabalgan por las carreteras desiertas, donde no se atisba un alma, y así mantienen el orden.» En la antigua ciudad de Acragas descubrió una canalización antigua y poco más tarde tuvo la idea de escribir un libro entero sobre la evolución de los sistemas de canalización. Aquella instalación fue hecha por el viejo Féax, y en su honor los antiguos canales se llamaban «feacos». Desde un principio, el técnico ha desempeñado un papel importante. El primer tirano de Agrigento, el terrible Fálaris, era arquitecto y constructor; cuando construyó el templo del castillo hizo también una muralla alrededor del mismo, y allí colocó el famoso «toro Fálaris», al que ofrecía sacrificios humanos diciendo: «Yo soy Fálaris, el tirano de Acragas». Esto sucedió alrededor del año 550 a. de J. C. Hoy día la carrera de Fálaris es bastante difícil para sus compañeros de profesión. El templo de Himera le inspiró las siguientes palabras: «Pero, ¿qué ha sido de la poderosa Himera?... Abajo, al lado del ferrocarril, se hallan los miserables restos de aquel magnífico templo de antaño, algunas de cuyas columnas han servido para moderno establo, y donde las vacas se rascan en las estrías y no se comportan como deben dentro de un templo. En vista de esta realidad, la única cosa que puede hacerse es medir el templo, tener compasión 167


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de él y envidia de las vacas, pues ¡cuántos arqueólogos alemanes no estarían contentos de pasar la noche en un templo antiguo!» Por entonces, las carreteras de Italia eran inseguras y Koldewey quedó decepcionado. «La vida aquí era aún bastante propicia para los bandidos hace diez años. Ahora, las cosas han cambiado, dice uno de esos bandoleros, evidentemente muy peligroso, que hemos visto parado, con terrible ademán, en medio de la carretera que pasa cerca de los templos. Sus ojos ardían en un rostro bronceado, y su sombrero ancho, lo mismo que su atuendo, era de colores vivos, tan ricos y variados como yo no había visto hasta entonces más que en el espectro del sulfato sódico. Como cerca de allí había una taberna, entramos rápidamente y nos pusimos a conversar con la dueña, que lucía unos enormes pendientes. Preguntamos la hora, y cuál no sería nuestra sorpresa al ver que detrás de nosotros contestaba el bandido, que dijo literalmente: «S'ischt no’ a Viertelstund bis Fiuf!» (son las cinco menos cuarto). El personaje en cuestión era veneciano, pero había trabajado en Austria y Baviera mucho tiempo y, desde luego, no tenía nada de bandolero.» El día 2 de octubre de 1897, Robert Koldewey comunicó a un amigo suyo, rogándole la máxima discreción, que iba a emprender un viaje a Babilonia. La cosa se retrasó algo; pero el 2 de agosto de 1898 escribe otra vez a su amigo y le habla de una conferencia que ha celebrado con Richard Schöne, director general de los museos de Berlín: «¡Se van a hacer excavaciones en Babilonia!», y lo escribe con dos signos de admiración. «Ahora estoy trabajando en los preparativos de la expedición. La empresa durará, en principio, un año. En mi informe he pedido para el total de las excavaciones 500.000 marcos —a repartir en cinco años de trabajo— y para el primero 140.000 marcos.» «Me han nombrado director de las excavaciones, con una paga de 600 marcos mensuales... Estoy loco de alegría... cuando pienso que si alguien me hubiera dicho hace dieciséis años que yo llegaría a hacer excavaciones en Babilonia, le habría considerado loco.» Como se verá por los resultados, Koldewey era el hombre más indicado para aquella tarea. A los cuarenta y ocho años de edad escribía: «En mi interior hay alguien que me dice siempre: "Bueno, Koldewey, ahora puedes hacer esto, pero nada más que esto; ¡todo lo demás no me importa!"» Y esta máxima fue su ley, obedecida incluso cuando silbaban a su alrededor las balas de los bandidos del desierto, cuya existencia ponía en duda; lo mismo que cuando descubría los jardines de Semíramis y la famosa Etemenanki, ¡la torre de Babel! «Los ingleses suelen seguir en Babilonia y Asiria un método que consiste en abrir pozos y túneles, muchos de los cuales son aún accesibles, pero en general esto constituye un sistema poco propicio y desagradable. Para entrar, primero hay que hacer unos disparos en el interior para echar a los animales que se han guarecido allí: murciélagos, culebras, búhos, e incluso hienas, que no saben si tienen que comerle a uno o no.» Las cartas de Koldewey están llenas de pintorescas observaciones por el estilo. Apuntes al margen como los citados son de gran valor para pintarnos un cuadro vivo de los mil pequeños contratiempos con que se enfrenta la investigación arqueológica. Las publicaciones científicas, los libros que presentan al mundo profesional los resultados de un trabajo de varios años, no contienen generalmente nada de esto. Silencian la dura lucha contra el clima, contra los indígenas que no tienen comprensión y, a veces, ni sentido común, contra una autoridad local recelosa, contra los maleantes, contra la rebeldía inesperada e injustificada de los trabajadores indígenas por los motivos más insospechados. Pero las cartas que Koldewey escribía nos dan noticia de todo esto. Cuando dirigía unas excavaciones en Assur, escribe: «El 25 de septiembre era día de pago y, felizmente, habíamos conseguido reunir unos noventa hombres; pero el 28 dejaban el trabajo después de cobrar. Decían que era poca paga y que se lastimaban las manos con aquel trabajo tan duro; en suma, que querían más salario. Les dije que yo estaba muy contento por tal determinación, ya que, según veía, no podía fiarme de ellos, y les dejé marchar. Seguramente esperaban otra salida, y al día siguiente volvieron algunos con la pretensión de trabajar, a lo que contesté que 168


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aquello ya no era posible; que yo no retenía a quien quisiera marcharse, y que una vez se habían marchado no podrían volver al trabajo. Entonces empezaron a suplicarme, recurriendo a la intervención de su jeque Homadi, quien dijo que su gente tenía poco seso, cosa que veía confirmada, y en vista de ello prometí tomar de nuevo a su gente el lunes. Así, han vuelto hoy, después de haber cruzado el Tigris sobre sus pieles de cordero hinchadas, pues viven en la otra orilla y parece ser que llevan siempre consigo su flotador con la misma naturalidad que, por ejemplo, un habitante de Hamburgo lleva paraguas.» Sus noticias sobre la inseguridad de los caminos, sobre los bandidos árabes de la tribu de los Chammar, sobre los yezidas curdos, son muy abundantes y variadas. Es difícil conseguir esteras de caña, así como azúcar y lámparas, porque los vendedores de las caravanas piden unos precios exagerados. Sus colaboradores tienen que ir acompañados de una escolta armada. Pero él no pierde nunca su buen humor. «Anteayer vino a nuestra región gente de la tribu de Beni Hecheim para exigir violentamente la restitución de unos corderos robados, y ayer nuestra gente se vengó de este ataque. Unos doscientos hombres con escopetas, llevando al frente a nuestros jeques Mohamed, Abud y Mis'el con unos veinte jinetes, se dirigieron a la región de Chérchere. Allí se produjo la habitual pelea, en la cual los de Beni Hecheim tuvieron que lamentar un muerto y la pérdida de una escopeta. En el otro bando, un obrero recibió un disparo en el vientre y muchos golpes en la cabeza, y uno de nuestros guardianes, llamado Deibel, recibió un tiro en el muslo, Deibel mató a su adversario y le cogió la escopeta. Así, las pérdidas son casi iguales: por una parte dos heridos; allí un muerto y una escopeta. Por la noche, Deibel —un señor bajo y amable, con una camisa no muy limpia— estaba sentado de muy buen humor en la choza de los guardianes, rodeado por los suyos, que le consideraban como un león, contando las mentiras más gordas y permitiendo que en su herida se colocase una suculenta pasta hecha con harina, mantequilla y sal.» Pero Koldewey también se veía mezclado en estas escaramuzas: «Para los hijos del desierto, la escopeta sirve sobre todo para hacer ruido, cosa que les produce una alegría desbordante.» He aquí lo que sucedió en una noche bochornosa, yendo a caballo hacia Babilonia, cuando regresaba del lugar de la excavación, esta vez en Fara... »Apenas a dos horas de camino de Muradieh, recibimos unos disparos de un pueblo situado a nuestra derecha. Aquellos buenos habitantes seguramente nos consideraban árabes Montefik que volvían de alguna correría, y en tales casos no se suele discutir. Para convencerles de su error, nos dirigimos lentamente hacia el lugar de donde venían los disparos, hasta que los perdigones rebotaban en la silla y el silbido de las balas que pasaban zumbando nos indicaba la violencia del fuego. »Los dos soldados que nos protegían no hacían más que gritar Asker, asker! (¡soldados, soldados!) para justificarse ingenuamente. Pero tal exclamación se perdía entre el ruido de los disparos, el griterío de los hombres y los chillidos de las mujeres, que así animaban a sus hombres. »El "enemigo" estaba en la oscuridad, y estaba constituido por una larga hilera de tiradores situados a unos cien metros delante de nosotros; los relámpagos de fuego aumentaban con la oscuridad de la noche. Nuestro cocinero, Abdullah, que regresaba de un viaje de recreo a Hilleh, intentó buscar protección detrás de su caballo y extendía desesperado la mano, levantando con ella un extremo de la capa, mientras gritaba: Cher Alah!, actitud que sirvió de tema de burla para todos los demás, que no dejaron de reírse de él en todo el resto del viaje. »Por fin, los árabes perdieron su temor y recobraron su sangre fría, dejaron de disparar y acudieron a nosotros. Unos doscientos muchachos de tez oscura, semidesnudos, bailaban alrededor de nosotros levantando sus escopetas como salvajes y no se molestaban por nuestras imprecaciones: "¿Sois unos búhos, o qué sois? ¿Sois chacales, acaso? ¿No veíais que vienen soldados y el bey de Fara y el postadschi? ¿A qué viene esa impertinencia de disparar, como si todo el desierto fuera vuestro? ¡Sois capaces en esta región de meterle a uno un perdigón en el ojo!'' Estas escaramuzas son una verdadera plaga.» 169


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Capítulo XXV

ETEMENANKI, LA TORRE DE BABEL Cuando Nínive ascendió de simple ciudad provinciana al rango de residencia real y empezó a hacer historia, Babilonia había sido ya capital durante trece siglos, y desde la época de su máximo esplendor, en tiempos de Hamurabi, el gran legislador, habían transcurrido 1.250 años. Y cuando Nínive fue destruida, no lo fue como Babilonia, que después de arrasada surgió de nuevo, sino de modo tan absoluto que Luciano pudo hacer decir a Mercurio, hablando con Caronte: «Pero Nínive, mi buen barquero, está ya destruida, y no ha quedado de ella huella alguna; ni siquiera es posible asegurar dónde estaba». El general Nabopolasar fundó en Babilonia el nuevo Imperio babilónico y su hijo Nabucodonosor II lo elevó otra vez al máximo esplendor y poderío. Pasaron setenta y tres años desde la destrucción de Nínive hasta que el persa Ciro conquistó Babilonia. El día 26 de marzo de 1899, Koldewey mandó excavar el lado oriental del Kasr, el castillo de Babilonia; pero, a diferencia de Botta y de Layard, él conocía a grandes rasgos la historia que ocultaban estos escombros. Las excavaciones de Korsabad, de Nemrod y de Kuyunjik, y sobre todo la monumental biblioteca de Asurbanipal, que en su mayor parte contenía copias de originales babilónicos mucho más antiguos, le habían informado también sobre la región de la desembocadura de los grandes ríos, de su historia, de sus pueblos y de sus gobernantes. Pero ¿qué Babilonia surgiría ahora al conjuro de su pico? ¿La antiquísima Babel de Hamurabi y de los once reyes de la dinastía de Amurru? ¿O una Babilonia más reciente, reconstruida después de la terrible destrucción de Senaquerib? Koldewey sospechaba esto último en enero de 1898, cuando aún no era seguro que le encargaran de las excavaciones y sólo había examinado superficialmente los distintos lugares de exploración y mandado un informe a la dirección de los museos de Berlín. «Bien es verdad —decía en esta época desde Bagdad, respecto a Babilonia— que allí se hallarán principalmente obras de la época de Nabucodonosor.» Parecía no esperar gran cosa. Pero su gran alegría al recibir tal encargo demuestra lo contrario, pues los últimos hallazgos no dejaban lugar a dudas. El 5 de abril de 1890, escribe: «Llevo trabajando dos semanas, ¡y ya he triunfado!» La primera cosa que halló fueron las inmensas murallas babilónicas. A lo largo de ellas encontró restos de relieves, aunque por el momento no eran más que fragmentos, trozos de piel y dientes de león, colas, garras, patas delgadas de aves, ojos, pies humanos, barbas, ojos humanos, algo semejante a gacelas, y dientes de jabalí. Todo esto se veía en los fragmentos hallados. En un lienzo de muro, de unos ocho metros, encontró cerca de mil fragmentos, por lo que calculó la longitud del relieve completo en unos trescientos metros, y dice en la misma carta: «¡Por eso calculo que haya unos 37.000 fragmentos!» Tal era el balance a los quince días. Las descripciones antiguas más claras que tenemos de Babilonia son debidas a Heródoto, el viajero griego, y a Ctesias, médico de cabecera de Artajerjes II. La mayor maravilla de que hablan era la muralla de la ciudad, de la cual Heródoto da unas medidas que durante dos mil años se han considerado exageradas y propias de un simple viajero. La tradición pretende que dicha muralla era tan ancha que por encima podían cruzarse dos carros tirados por cuatro caballos. Koldewey dio inmediatamente con esta muralla, aunque su trabajo se veía dificultado constantemente y era mucho más duro que en cualquier otro lugar. En casi todas partes los escombros alcanzaban unos dos o tres metros de altura, y máximo seis, sobre las capas de los 170


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hallazgos. Aquí, en cambio, se encontraban masas de tierra de doce metros de profundidad y frecuentemente era preciso levantar incluso masas de hasta veinticuatro metros de profundidad. Durante más de quince años, en verano y en invierno, Koldewey estuvo trabajando con más de doscientos obreros. Celebró su primer triunfo al demostrar que las noticias de Heródoto apenas si habían sido exageradas. ¿No es esta la conclusión a que han llegado todos los arqueólogos después de su trabajo? Schliemann demostró bien claramente la exactitud de los datos de Homero y de Pausanias; Evans comprobó el fondo cierto de la leyenda del Minotauro; Layard, la autenticidad de ciertos párrafos de la Biblia. Koldewey descubrió un muro de ladrillos secos de siete metros de anchura. Delante del mismo, a unos doce metros de distancia, se elevaba otra muralla de ladrillos cocidos de siete metros ochenta centímetros, acompañada por la muralla de la escarpa, que medía tres metros treinta, y era también de ladrillo cocido. Probablemente, debajo de la escarpa que formaban estos muros estaba el foso lleno de amarillentas aguas cuando amenazaba algún peligro exterior. El espacio entre murallas estaba lleno de tierra, probablemente hasta la altura de las almenas de la muralla exterior, que era la de circunvalación, permitía el paso de un carro de cuatro caballos, y tenía varias torres para la guardia situadas a unos cincuenta metros de distancia una de otra. En la muralla interior, Koldewey calcula que había unas trescientas sesenta torres, mientras que Ctesias cita para la exterior el número de doscientas cincuenta, cosa admisible. Al liberar esta muralla, Koldewey había descubierto la mayor fortificación urbana que jamás se había visto, y esto permitía afirmar que Babilonia había sido la ciudad más grande de todo el Oriente, incluso mayor que Nínive. Y dando a la palabra ciudad la significación medieval, considerándola como «conjunto de viviendas circundado por una muralla», Babilonia, hasta hoy, ha sido la mayor de todas las ciudades construidas por los hombres. Así lo escribió el mismo Nabucodonosor: «...Hice cercar a Babilonia con una muralla gigantesca, cavé un foso y las pendientes las recubrí con ladrillos y pez; construí en su orilla interior, alta como una montaña, un muro poderoso; hice unas puertas anchas, cuyos batientes eran de madera de cedro, recubiertas con planchas de cobre, y, por si el enemigo mal intencionado quería atacar por los costados, llené el foso con aguas tan potentes por su abundancia como las olas del mar. Y como el agua del gran mar, era salada. Para que nadie pudiera perforar las defensas, amontoné tierra ante ellas y las circundé con diques de ladrillos. Hice bastiones trazados con arte y así convertí a la ciudad de Babilonia en una fortaleza.» Era, en efecto, una fortaleza inexpugnable para los medios ofensivos de aquella época. Mas, a pesar de todo, Babilonia fue expugnada. No quedaba más que un recurso, y fue empleado: el enemigo triunfó primero en el interior, pues entonces, como siempre, cuando el enemigo se establece ante las murallas, la política interior de la ciudad se torna confusa y surgen los bandos que —un día con razón, otro sin ella— desean que acuda el enemigo como liberador. De este modo, cayó también un día la más poderosa fortaleza de la tierra. Así, pues, Koldewey descubrió, en efecto, la Babilonia de Nabucodonosor, al que Daniel apostrofaba «rey de todos los reyes» y «cabeza de oro». Nabucodonosor había empezado la monumental reconstrucción de la ciudad y la de los templos de Emac, en el palacio de E-sagíla, de Ninurta y del más antiguo de Istar en Merkes. Reconstruyó también la muralla de Arachtu, hizo el primer puente de piedra sobre el Eufrates, el canal de Libilhigalla, terminó la parte meridional de su palacio, y adornó la puerta de Istar con bellos relieves de cerámica barnizados en brillantes colores. Mientras que los antecesores de Nabucodonosor habían construido los edificios con ladrillos simplemente secos, que pronto quedaron deshechos por el viento y la intemperie, él empleó, sobre todo en las fortificaciones, ladrillos auténticos. El hecho de que hayan quedado tan pocas huellas de los edificios más antiguos en el país de los dos ríos, y que pronto se redujeran a montañas de escombros, es debido a que los materiales empleados no resistían. En 171


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cambio, si los edificios de Nabucodonosor, a pesar de su material mucho más reciente, han dejado pocos restos completos a la posteridad, es porque durante siglos enteros la población los arrancaba empleándolos para nuevas construcciones, así como más tarde, en la Edad Media cristiana, fueron saqueados los templos de la Roma pagana. La moderna ciudad de Hilleh y varios pueblos más de los alrededores de la antigua Babilonia, se han construido con ladrillos de la época de Nabucodonosor, como nos consta exactamente por llevar sus sellos. Incluso un dique moderno que retiene las aguas del Eufrates, desviándolas hacia el canal de Hindije, está en su mayor parte hecho con ladrillos que antaño cobijaron a los antiguos babilonios, de tal modo que cuando este dique haya desaparecido otros excavadores podrán pensar muy bien que se hallan ante una fortaleza de Nabucodonosor. El palacio, mejor dicho, el conjunto de palacios, esa ciudad-fortaleza de extensión inmensa que Nabucodonosor, siempre descontento, estaba ampliando constantemente porque lo construido «no bastaba a la alta dignidad de Su Majestad real», este palacio, con sus ricos adornos, sus relieves de cerámica maravillosamente vidriada, brillante, de vivos colores, puede considerarse como un milagro; un milagro de un esplendor bárbaro, extraño. (Nabucodonosor pretendía haberlo construido en quince días; noticia que se creyó durante varios siglos y así fue transmitida.) Pero eran tres, sobre todo, las construcciones cuyo descubrimiento tanto sorprendió al mundo. Se trataba de un jardín, una torre y una carretera, ninguno de los cuales tenía igual en toda la tierra. Un día, Koldewey halló en el ángulo nordeste del palacio meridional una construcción abovedada que tuvo que registrar como muy extraña, incluso como única en su género por varios motivos. Primero, porque era la única construcción con sótano que se había descubierto hasta entonces en Babilonia; segundo, por no haberse visto en todo el país de los dos ríos ninguna obra semejante, de bóveda; tercero, por existir allí una fuente que consistía en tres pozos dispuestos de forma muy extraña; y porque después de reflexionar mucho, y no con gran seguridad, Koldewey adivinó que aquello podía ser un pozo de noria que debía haber servido para asegurar un riego continuo; y cuarto, porque en esta bóveda se habían empleado, no solamente ladrillos, sino también piedra sillar. Esta clase de piedra sólo se había encontrado en otro lugar de Babilonia, en la muralla norte del Kasr. Estudiando todas las características de tan extraño edificio, resaltaba la notable perfección técnica y arquitectónica de su construcción, sobre todo habida cuenta de la época en que fue erigido. De todo ello se deduce que debía haber servido para una finalidad especialísima. En un minuto feliz se le ocurrió la solución a Koldewey. En toda la literatura respecto a Babilonia, en Josefo, en Diodoro, en Ctesias, en Estrabón y en todas las escrituras cuneiformes que se habían descifrado hasta entonces referentes a la ciudad «pecadora», sólo se citan dos párrafos, que destacan notablemente, en los que se alude al empleo de la piedra sillar: se trata de la muralla septentrional del Kasr (donde Koldewey la había encontrado ya) y los legendarios «jardines colgantes de Semíramis». ¿Acaso Koldewey había descubierto aquellos jardines espléndidos, de cuya belleza se hablaba en todo el mundo antiguo considerándolos como una de las siete maravillas del mundo y relacionándolos con el nombre de la Semíramis legendaria? Tal hallazgo, tal hipótesis, nacida de una intuición feliz, provocó una tensión febril en cuantos removían la tierra, una excitación sin límites en todos los que participaban en la excavación. Las discusiones de los entendidos se hacían interminables, y tanto en el lugar de las excavaciones como ante las tiendas o en las viviendas, se sucedían los debates violentos de los profesionales de poder asistir al momento en que se iba a aclarar lo que durante miles de años había sido un enigma. Koldewey examinaba constantemente las noticias de los escritores antiguos. Cotejaba cada frase, cada línea, cada palabra; estudió incluso filología comparada, que hasta entonces desconocía, y cada vez se afirmaba más en su hipótesis. Sí, aquello no podía ser otra cosa sino 172


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la bóveda que sostenía los «pensiles», regándolos con una perfección entonces desconocida y casi inconcebible, lo cual les daba florecimiento constante. Pero ahora, aclarado el enigma, la maravilla menguaba y perdía toda su aureola de leyenda. ¿Qué significaban esos «jardines colgantes», si la hipótesis de Koldewey era acertada? Seguramente se trataba de unos jardines espléndidos, majestuosos, situados en la azotea de un edificio habitado, y desde luego constituían una maravilla técnica para aquella época; pero, ¿no parecen pobres comparados con otros edificios babilónicos a los que el autor griego no citaba como dignos de figurar entre las maravillas del mundo? Por otra parte, todas nuestras noticias sobre la Semíramis legendaria son problemáticas. Vienen en general de Ctesias, que se caracteriza por su fantasía. Por ejemplo, la gigantesca estatua de Darío en Behistún, según sus afirmaciones, representaba a Semíramis ¡rodeada de los cien hombres de su guardia personal! Semíramis, según Diodoro, abandonada de niña, fue criada por las palomas y luego casó con un consejero real, hasta que el propio rey se la arrebató al esposo. Semíramis llevaba un vestido «que no permitía distinguir si era hombre o mujer», y después de haber entregado el gobierno a su hijo, convertida en paloma voló del palacio hacia el reino de la inmortalidad. ¡La torre de Babel! El edificio del cual se dice en el primer libro de Moisés, capítulo XI, versículos 3 y 4: «Y se dijeron unos a otros: Venid, hagamos ladrillos y cozámoslos al fuego. Y se sirvieron de ladrillos en lugar de piedras, y de betún en vez de argamasa, y dijeron: Vamos a edificar una ciudad y una torre cuya cumbre llegue hasta el cielo; y hagamos célebre nuestro nombre antes de esparcirnos por toda la faz de la tierra.» Lo que Koldewey descubrió no eran más que los enormes cimientos, pero las inscripciones atestiguaban que la torre había existido. Bien es verdad que la torre de que nos habla la Biblia, cuya existencia está hoy fuera de dudas, debió de ser destruida ya en tiempos de Hamurabi, pero otra torre posterior fue erigida en aquel lugar, y precisamente en recuerdo de la primera. Nabopolasar dejó estas palabras. «En aquella época me ordenó Marduk echar los cimientos de otra torre de Babel, análoga a la que en época anterior a la mía fuera destruida, asentándolos en el mismo seno de los infiernos, mientras que su cima debía alcanzar al cielo.» Y Nabucodonosor, su hijo, continuaba: «Me dispuse a colocar la cima de Etemenanki, para que desafiase al cielo.» La torre se levantaba formando terrazas inmensas. Heródoto indica «ocho torres colocadas una encima de la otra, cada vez más estrechas, hasta que en la más alta se hallaba el templo». (Eran siete en realidad.) Se hallaba asentada en una llanura denominada Sachn, que literalmente significa «la sartén». «Nuestra Sachn —escribe Koldewey— no es sino la forma del antiguo recinto sagrado donde se elevaba el zigurat llamado Etemenanki, «la piedra fundamental del cielo y de la tierra», la torre de Babel circundada por una muralla junto a la cual había una gran cantidad de edificios relacionados con el culto.» Zakurrat, zigura, ziggurah o zigurat son solamente distintas maneras de escribir el nombre genérico de las torres o pirámides escalonadas sumerio-babilónicas. Sus cimientos medían noventa metros de anchura y la altura de la torre era también la misma. El primer piso alcanzaba treinta y tres metros, el segundo dieciocho; y unos seis metros cada uno de los siguientes, excepto el séptimo, que medía quince metros, y en él se hallaba el templo de Marduk, el dios de Babilonia, cubierto de oro y adornado de azulejos que deslumbraban a gran distancia y que saludaban a cuantos viajeros se acercaban a la gran ciudad. «Pero ¿qué valor tienen estos datos escritos en comparación con la sorpresa que 173


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produce la contemplación de las ruinas mismas aunque se hallen deterioradas?», se preguntaba Koldewey. La gigantesca fábrica de la torre, que los judíos consideraban como símbolo del orgullo humano, en medio de los arrogantes palacios de los sacerdotes, de los amplios almacenes, de las innumerables estancias para los huéspedes —paredes blancas, puertas de bronce, recias murallas amenazadoras alrededor; pórticos muy elevados y, sobre todo ello, un bosque de mil torres— debió de haber producido una tremenda impresión de magnitud, de poder y de riqueza como jamás se viera en el vasto Imperio. Todas las ciudades babilónicas de cierta importancia tenían su zigurat; pero ninguno de éstos se parecía a la «torre de Babel», para cuya construcción se habían empleado ochenta y cinco millones de ladrillos, por lo que su mole destacaba con gigantesco orgullo sobre el llano paisaje. También la torre de Babel es una obra levantada por esclavos; y en torno a ella, como en la construcción de las pirámides egipcias, restallaron los látigos de los capataces. Pero había una cosa esencialmente distinta. Las pirámides eran construidas por un príncipe para sí, en el transcurso de su vida generalmente breve, y la construcción estaba destinada a su momia, a contener su ka; pero estas torres escalonadas mesopotámicas eran erigidas por varias generaciones de gobernantes. Cuando las pirámides egipcias se derrumbaban o eran destruidas y saqueadas por los profanadores de tumbas, nadie se molestaba en reconstruirlas o llenarlas con nuevos tesoros. Pero el zigurat babilónico, derruido varias veces, fue reconstruido siempre y de nuevo decorado; porque los reyes que emprendían la reconstrucción del zigurat no lo hacían para ellos, sino para todos. El zigurat era un santuario del pueblo, la meta de la peregrinación de todos los que adoraban a Marduk como al primero de los dioses. Maravilloso debía ser el espectáculo de la ofrenda de sacrificios cuando se llevaban al templo innumerables animales adornados y rodeados por la muchedumbre enfervorizada. Delante de la estatua de Marduk había un trono, un sitial, y una mesa o cama que, según las indicaciones de Heródoto, tenían un peso de ochocientos talentos y eran de oro puro —en las estancias de los sacerdotes se conservaba la unidad de medida de peso, el «talento base», por así decir, un plato de piedra, «un talento auténtico», según la inscripción en él cincelada, cuyo peso era de 29,68 kilogramos—. Por lo tanto, la estatua de Marduk, aparte de los otros objetos que la acompañaban, a juzgar por lo que dice Heródoto, tenía un peso de 23.700 kilogramos de oro puro. ¡Qué brillante aspecto debían de ofrecer los cortejos que subían la gigantesca rampa exterior de piedra que rodeaba la torre hasta el primer piso, mientras que por las escaleras centrales los sacerdotes llegaban al segundo piso y luego, por escaleras ocultas, ascendían a lo alto de la torre, al santuario de Marduk! Los azulejos vidriados tenían tonalidades muy brillantes y su característico color azul oscuro. Heródoto vio el santuario hacia el año 458 antes de J. C., es decir, unos ciento cincuenta años después de haberse terminado todo el zigurat, y seguramente estaba aún bien conservado. A diferencia del «templo bajo» para el público, este «templo alto» o santuario no estaba adornado con estatua alguna. No había en él más que una cama o diván «bien preparado» para comer —recordemos que tanto los orientales como los griegos y los romanos solían comer echados— y delante del diván sólo una mesa cuadrada. A este santuario no tenía acceso el pueblo, pues el mismo Marduk se presentaba aquí, y su espíritu no podía soportarlo ningún mortal común. Allí permanecía noche tras noche, dispuesta para el placer del dios. «Dicen también —cuenta Heródoto, quien añade su helénica duda a este respecto— que el dios mismo visita el templo y reposa en el diván preparado, pero esto me parece inverosímil.» Alrededor del zigurat y rodeados por una muralla, se levantaban los albergues donde los peregrinos, que en las grandes solemnidades acudían desde muy lejos, se alojaban y preparaban para la procesión. También había edificios destinados a viviendas de los 174


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sacerdotes de Marduk, que, como servidores del dios que coronaba a los reyes, eran sin duda muy poderosos. Este patio oscuro, de un adusto esplendor ciclópeo, en cuyo centro se erguía Etemenanki, era sin duda el centro religioso babilónico. Tukulti-Ninurta, Sargón, Senaquerib y Asurbanipal atacaron a Babilonia, destruyendo también el santuario de Marduk, Etemenanki y la torre de Babel. Nabopolasar y Nabucodonosor la reconstruyeron de nuevo. Ciro, el rey persa, ocupó la ciudad después de la muerte de Nabucodonosor, en el año 539 a. de J. C., y fue el primer conquistador que no la destruyó. A Ciro, que era un admirador de lo enorme, lo colosal, le fascinó tanto la torre de Babel que no solamente no la destruyó, sino que hizo construir su propio sepulcro en forma de un zigurat en miniatura, algo así como una pequeña torre de Babel, una copia de Etemenanki. Pero la torre respetada por Ciro fue otra vez destruida. Jerjes, rey persa, también la redujo a ruinas, que fue lo que después llegó a ver Alejandro Magno. Y otra vez, un gran conquistador quedó profundamente fascinado ante aquellas ruinas gigantescas. Durante dos meses hizo trabajar a varias docenas de millares de hombres para quitar los escombros, y como no avanzaban todo lo que anhelaba la inquietud de Alejandro, destinó allí un ejército entero. Estrabón nos habla de 600.000 obreros. Veintidós siglos más tarde se hallaba en el mismo sitio un investigador occidental que no buscaba la fama ni el poder, sino sólo conocimientos, y no le acompañaban diez mil hombres; sólo doscientos cincuenta. Pero al cabo de once años de actividad, con un total de ochocientos mil jornales, pudo contemplar el aspecto que habían tenido aquellas construcciones sin igual: los «jardines colgantes, alabados por los antiguos como una de las siete maravillas del mundo», y la «torre de Babel», considerada aún hoy día como símbolo del orgullo humano. Luego Koldewey descubría otra parte de la gran ciudad de que tanto se hablaba en los escritos antiguos, pero que jamás se había logrado conocer exactamente. Esta tercera construcción era sólo una carretera; pero cuando Koldewey la despejó revelóse como la más espléndida del mundo, incluidas las famosas vías romanas y hasta las autopistas del mundo actual, si el esplendor no se mide por la longitud. No se trataba de una vía de tráfico —o al menos esto lo era en segundo lugar—, sino de la ruta procesional del gran dios Marduk, señor de Babilonia, al que todo el mundo servía, incluso Nabucodonosor, el poderoso rey emperador que durante sus cuarenta y tres años de reinado estuvo, sin duda, construyendo casi ininterrumpidamente. Él mismo habla con detalle de tal carretera: «Aiburshabu, la carretera de Babilonia, fue construida por mí para la procesión del gran señor Marduk. Con piedra de Turminabanda y Shadu preparé yo convenientemente Aibur-shabu, desde la puerta de Illu hasta Istar-sakipat-tebista. La uní con la parte construida por mi padre e hice pulir las piedras del camino». Vía procesional del dios Marduk, sí, pero también parte principal en las fortificaciones de la ciudad, pues esta carretera parecía un desfiladero. Ni a derecha ni a izquierda quedaba la vista libre. Por ambas partes, la colosal trinchera está bordeada por grandes muros de fortificaciones exteriores de la plaza hasta la puerta de Istar —el Istar-sakipat-tebista de la inscripción—, entrada de la Babilonia propiamente dicha. El enemigo que pretendía asaltar la puerta se veía obligado a avanzar por este camino, que se convertía en el camino de la muerte. La impresión de angustia que este desfiladero de piedra debía despertar en todo agresor era aumentada, sin duda, por el cortejo de unos ciento veinte leones, cada uno de los cuales medía unos dos metros, que adornaban la muralla como relieves de colores brillantes. Estas fieras parecían ir al encuentro del enemigo —todos los contemporáneos solían animar el mundo de su fantasía con estos seres fabulosos y otros espíritus malignos no menos fantásticos. Los leones parecían caminar con majestuoso y altivo porte; con la boca abierta, mostrando los dientes, la piel blanca o amarilla, y la melena amarilla o encarnada, sobre un fondo de color azul pálido o azul oscuro. Esta carretera medía veintitrés metros de anchura. Sobre una capa de ladrillos, asfaltada, había otra formada por enormes bloques cuadrados de piedra caliza de más de un metro de costado en la parte central, y en los lados 175


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por losas de la mitad del tamaño, de dibujos encarnados y blancos. Las hendiduras se habían tapado con asfalto. Todas las piedras llevaban en su parte inferior la inscripción siguiente: «Yo, Nabucodonosor, rey de Babilonia, hijo de Nabopolasar, rey de Babilonia. Para lo procesión del gran señor Marduk he hecho empedrar esta carretera de Babilonia con losas de piedra de Shadu. ¡Marduk, Señor, danos vida eterna!» La puerta era proporcionada a la importancia de aquella carretera. Aún hoy día, con sus murallas de doce metros de altura, es el más impresionante vestigio de Babilonia. En el fondo se levantaban dos enormes pilones o gigantescos edificios con dos grandes torreones que sobresalían de la puerta. Y dondequiera que el visitante o enemigo mirase, allí veía los animales sagrados. Koldewey calcula en quinientos setenta y cinco los animales que por la terrible mezcla de su brillante colorido sobre fondo azul habían de fascinar al espectador, causándole gran angustia por el poderío la fortaleza que detrás de aquella puerta se encerraba. Aquí no era el león, el animal sagrado de la diosa Istar, el que adornaba la puerta, sino el toro, el animal sagrado de Rammán —también llamado Abad—, del dios del tiempo; y «Sirrusch», el dragón, grifo o serpiente, denominaciones todas estas insuficientes para designar al ser fabuloso con que se representaba el animal sagrado del mismo Marduk, el más alto de los dioses. Se trataba de un cuadrúpedo de altas patas, pies traseros armados de garras, cuerpo escamado y largo cuello, que tenía cabeza de serpiente con grandes ojos, sacaba una lengua hendida, y lucía un breve cuerno en el cráneo... ¡Era el dragón de Babilonia! De nuevo, otra referencia de la Biblia quedaba liberada de su anterior aire de leyenda. El profeta Daniel, que en Babilonia conoció la «fosa de los leones», experimentando allí el milagro de Jehová, había demostrado la impotencia del terrible dragón contra su Dios, más poderoso. «Uno puede imaginarse —dice Koldewey— que los sacerdotes de E-sagila tenían un animal parecido, una serpiente, acaso un arval, que se criaba salvaje en esta comarca y que en la penumbra de una sala del templo lo presentaban como un Sirrush vivo.» ¿Cuál sería el aspecto de la gran procesión de año nuevo en la vía de Marduk? Koldewey nos dice: «La imagen, llevada en procesión entre un solemne cortejo acompañado con ruidosa música y vehementes oraciones de la multitud, sobresalía por encima de las cabezas del pueblo turbulento. Así me figuro yo la procesión del dios Marduk cuando, saliendo de E-sagila, acaso por el períbolos, iniciaba su marcha triunfal por la vía procesional de Babilonia.» Pero esta comparación es una pálida imagen de aquella otra procesión que sería mucho más poderosa, más suntuosa y bárbara —conocemos bastante bien sus ritos—; y mucho más que el habitual traslado de los dioses secundarios desde «la estancia del destino», del templo de E-sagila, hasta la orilla del Eufrates, lo sería su adoración, que tenía lugar tres veces al día, y su triunfal regreso. Bajo el gobierno parto empezó el abandono de Babilonia. Los edificios se derrumbaban. En la época de los sasánidas (226-636) se conservaban aún algunas viviendas esparcidas allí donde antaño se erguían los orgullosos palacios; en la Edad Media árabe ya no había más que chozas, hasta el siglo XII. Hoy día, la mirada vaga sobre la Babilonia en ruinas de fragmentos brillantes y restos de un esplendor pasado, resurgida por Koldewey. Recordemos las palabras del profeta Jeremías: «¡Por eso vivirán en ella los animales del desierto, perros salvajes y avestruces pequeños; y nunca será habitada de nuevo y jamás vivirá nadie en ella!»

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Capítulo XXVI

LOS REYES MILENARIOS Y EL DILUVIO Si en nuestros días un gato negro cruza nuestro camino y por superstición nos volvemos atrás, no pensamos para nada en los antiguos babilonios. Tampoco nos acordamos de este pueblo cuando miramos la esfera de nuestros relojes dividida en doce partes, a pesar de que, por costumbre, pensamos y calculamos según el sistema decimal; lo mismo sucede cuando compramos los huevos por docenas o cuando al mirar al cielo estrellado relacionamos nuestro destino con el curso de los planetas. Sin embargo, deberíamos ser más agradecidos y justos, ya que parte de nuestros pensamientos y conceptos actuales tiene su origen quizás en Babilonia, aunque no en los babilonios. Profundizando en el estudio de la historia de la Humanidad, hay un momento en que sentimos el aliento de la eternidad porque vemos la prueba patente de ella en el hecho de que en cinco mil años de historia humana es poco lo que se ha perdido; a menudo, lo bueno se convirtió en malo, lo justo en falso, pero siguió actuando aunque ya no viviera en la claridad de nuestra conciencia. Y en tal momento uno siente repentinamente lo que significa ser hombre: estar colocado en esa corriente creada por innumerables generaciones cuyas ideas y sentimientos llevamos en nuestro seno como herencia inalienable, aunque generalmente no nos demos cuenta de su importancia. La gran sorpresa de los arqueólogos ha sido siempre que a cada golpe de pico han recibido una confirmación de lo mucho que sobrevivía en nuestra conciencia y en nuestro subconsciente, en nuestros sentimientos, de cuanto miles de años atrás se había pensado y sentido en Babilonia. Pero no quedaron ahí las cosas; pronto los investigadores tuvieron indicios claros de que la cultura babilónica había sido también heredada de otro pueblo mucho más antiguo que los babilonios semitas, más antiguo que los egipcios. En 1946 el sabio americano Samuel Noah Kramer comenzó a dar a conocer documentos de este pueblo escritos en tablillas de barro. En 1956, después de veintiséis años de trabajar dura e intensamente para descifrarlos, publicó un libro que lleva el atrevido título de «History begins at Sumer» («La historia empieza en Sumer»). En esta obra, abandonando todo lastre científico, se limitó a relatar sus investigaciones, lo que hizo con indudable ingenio. Estableció nada menos que veintisiete «firsts» («primeras veces»), es decir, cosas, experiencias y acontecimientos registrados por aquel pueblo por primera vez en la historia de la Humanidad. No temió denominarlos con los términos más modernos. Pasaríamos por alto algo de gran importancia si no los transcribiésemos todos: 1. Las primeras escuelas. — 2. El primer caso de soborno.— 3. El primer caso de delincuencia juvenil, — 4. La primera «guerra de nervios». — 5. El primer «congreso bicameral». — 6. El primer historiador. — 7. El primer caso de «reducción de impuestos». — 8. Libros de leyes: el primer «Moisés». — 9. El primer precedente jurídico. — 10. La primera farmacopea (libro de recetas médicas). — 11. El primer calendario de labrador. — 12. El primer experimento de jardinería. —13. Las primeras cosmogonía y cosmología de la Humanidad. — 14. Las primeras leyes morales. — 15. El primer «Job».—16. Los primeros refranes. —17. Las primeras fábulas de animales. —18. El primer «verbalismo filosófico».— 19. El primer «Paraíso». — 20. El primer «Noé». — 21. La primera historia de una «resurrección». — 22. El primer «San Jorge». — 23. Gilgamés fue un héroe sumerio. — 24. La primera «literatura épica». — 25. La primera canción de amor. — 26. El primer catálogo de libros. — 27. La primera «edad de oro de la paz».

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Al leer esto se concibe la sospecha de que el autor, llevado de su entusiasmo, ha aplicado con demasiada largueza la moderna terminología a unos fenómenos sociales que tuvieron lugar bajo un cielo muy lejano hace miles de años, algunos de ellos hace más de cuatro mil. Pero cuando se leen las espléndidas traducciones de Kramer se experimenta una gran sorpresa. Las quejas de un padre por la rebeldía de su hijo y por la corrupción de la juventud en general escritas en diecisiete tablas de arcilla tres mil setecientos años atrás (y que se remontan, en su forma original a muchos siglos antes) podrían ser las de cualquier vecino nuestro hablando de su hijo. El texto comienza con la pregunta del padre «¿De dónde vienes?», a lo que aquél responde: «¡De ninguna parte!». La existencia de dicho pueblo se ha descubierto del modo más extraño que uno pueda imaginarse, y es uno de los frutos más brillantes del espíritu humano. Es una conclusión a la que llegaron quienes estudiaban las características de la escritura cuneiforme, quienes han calculado la existencia de este pueblo con la exactitud y el rigor matemáticos que hoy caracterizan a muchas ramas del saber, lo cual constituye uno de los progresos científicos más notables de nuestro tiempo. Fue un gran éxito de la Astronomía cuando por primera vez se anunció la aparición de un astro por medio de cálculos muy complicados, señalándose su órbita y paso a hora determinada por su punto preciso del cielo. Y a la hora y lugar previstos, el astro que por vez primera veían ojos humanos se presentó a la cita con puntualidad rigurosa. En un proceso parecido, un hombre de ciencia ruso, Mendeleief, descubrió el orden que presidía la clasificación de los elementos simples que se conocían hasta aquella época, y tan seguro estaba en tal orden que no dudó en predecir la existencia de otros elementos simples cuyo sitio quedaba en un lugar vacío de su famosa tabla, con las características que debían tener. Y, en efecto, la tabla de Mendeleief ha visto cómo se llenaban poco a poco todos sus vacíos. De modo idéntico sucedió en la Antropología, cuando Haeckel construyó teóricamente las características anatómicas del hombre primitivo, que denominó Pithecanthropus erectus, y Eugenio Dubois, en el año 1892, halló en la isla de Java restos de un esqueleto que correspondía exactamente a la conformación ideal anunciada por Haeckel. Cuando los especialistas en escritura cuneiforme pudieron dedicarse a estudios específicos, una vez eliminadas todas las dificultades del desciframiento por los sucesores de Rawlinson, analizaron el origen de los signos, las relaciones lingüísticas y otros problemas análogos. Sometiendo a examen muchos hechos extraños, hallaron la teoría siguiente, cuya conclusión era una tesis sorprendente y análoga a las anteriormente citadas y que afirmaba, a priori, la existencia de otro idioma del que no se conocía la menor huella. El hecho de que los signos asirio-babilónicos se interpretasen de distintas maneras no se explica por sí solo. Un sistema de escritura tan complicado, esta mezcla de signos que corresponden a una escritura de letras, otra de sílabas y otra de imágenes, no pudo surgir repentinamente cuando los babilonios aparecieron a la luz de la Historia, sino que supone, forzosamente, una larga evolución. Planteado este problema, unieron y compararon centenares de trabajos filológicos individuales que se completaron, dando como consecuencia la tesis según la cual los babilonios semitas y los asirios no podían ser los inventores de la escritura cuneiforme, sino que debían haberla recibido de otro pueblo, probablemente no semita, procedente de los países del Oriente, cuya existencia real no se podía demostrar aún con el menor hallazgo. La hipótesis era sumamente audaz. Pero en el transcurso de los años, los investigadores estaban tan seguros de su afirmación que no vacilaron incluso en dar su nombre a dicho pueblo. Unos hablaron de los acadios, y el germano-francés Jules Oppert aludió a los sumerios, siendo éste el nombre que prevaleció; ambos eran tomados del título que se daban los reyes más remotos de la parte meridional del país de los dos ríos, «reyes de Sumer y Acad». Tal fue el problema, la lógica deducción y la hipótesis consiguiente expuestos 178


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someramente. Y con la misma exactitud que se cumplió el cálculo del planeta cuya aparición se había anunciado de antemano, y el anuncio de los elementos simples a los que el ruso Mendeleief reservara un puesto en su tabla, y el Pithecanthropus imaginariamente construido, exactamente igual se hallaron también un día las primeras huellas de aquel misterioso pueblo que dio su escritura a Babilonia y Asiria. ¿Sólo la escritura? No tardó mucho en descubrirse que casi toda la cultura de Babilonia y Nínive se hallaba basada en la civilización anterior del ignorado pueblo de los sumerios. Hemos citado ya a Ernest de Sarzec, otro agente consular francés, profano en arqueología, que antes de pisar el territorio mesopotámico no había sospechado siquiera las tareas arqueológicas que allí le estaban reservadas. Pero las ruinas y las colinas artificiales del país de los dos ríos despertaron su curiosidad, exactamente igual que antaño, cuarenta años antes, habían llamado la atención de Paul Emile Botta. Y en sus investigaciones, al principio más bien propias de un curioso aficionado, le acompañó de tal modo la suerte que, en Tello, al pie de una colina, halló una estatua de aspecto hasta entonces nunca visto. Siguió excavando, se animó y encontró inscripciones extrañas: había hallado las primeras huellas visibles del «anunciado» pueblo de los sumerios. Era la estatua del príncipe o rey-sacerdote Gudea, esculpida en diorita y maravillosamente pulida. El ejemplar más precioso de cuantos restos —todos ellos valiosos— fueron entonces enviados a París, al Louvre. ¡Qué emoción causó aquello entre los hombres de ciencia! Hasta los más expertos asiriólogos, que no se dejaban llevar fácilmente por audaces fantasías, tuvieron que reconocer, por las condiciones del hallazgo y las inscripciones de uno de estos fragmentos, que tenía que ser de 3.000 a 4.000 años antes de Jesucristo, es decir, que eran testimonios de una cultura más antigua aún que la egipcia. De Sarzec excavó durante cuatro años, de 1877 a 1881. De 1888 a 1900 prosiguieron su labor los americanos Hilprecht, Peters, Hayne y Fisher, en Nippur y en Fara. De 1912 a 1913 continuó las excavaciones la Deutsche Orient-Gesellschaft en Erec; y en noviembre de 1929 se inició otra excavación. En 1931, bajo la dirección de Erich F. Schmidt, una expedición de la American School of Oriental Research se dirigió de nuevo a Fara. El resultado de todos estos trabajos fue el descubrimiento de grandes edificios, pirámides escalonadas, zigurats que para cada ciudad eran lo que el minarete a la mezquita, el campanile a la chiesa, la torre a la iglesia. También surgieron inscripciones que permitían remontar la historia de los pueblos mesopotámicos hasta el alba confusa de los principios humanos. Y en relación a aquellas civilizaciones, el último descubrimiento significaba la aparición de un mundo anterior, tan importante para la comprensión de la civilización de Babilonia como lo fue el descubrimiento de la cretomicénica para la comprensión de la antigüedad griega. Pero esta civilización sumeria retrocedía más, mucho más aún. Casi parecía que sus principios se unían efectivamente con los del Génesis, como nos dice la Biblia; al menos con los primeros hombres posteriores al gran diluvio, mandado por Dios, después del cual un solo hombre, Noé, sobrevivió en la Tierra. ¿No aludía a tal diluvio la epopeya del semidiós Gilgamés, cuyos fragmentos completó George Smith, del Museo Británico, con su hallazgo de miles de trozos en la colina de Kuyunjik? Por el año veinte de nuestro siglo, el arqueólogo inglés Leonard Woolley empezó a excavar en Ur, el Ur bíblico de Caldea, la patria de Abraham, y comprobó, no sólo la identidad de los diluvios, el bíblico y el sumerio, sino la autenticidad histórica de tal fenómeno. No es posible resumir en unas páginas la historia asirio-babilónica sin exponernos a caer en un extracto excesivamente árido. Mas, a pesar de ello, esperamos que esto será útil para quienes no sólo buscan anécdota, sino que también desean conocer la historia. La historia del país de los dos ríos no es uniforme, como, por ejemplo, la de Egipto. En cambio existen 179


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ciertos puntos de coincidencia entre aquélla y la evolución de la civilización grecorromana. Lo mismo que, en los albores de ésta, un pueblo extraño procedente de lejanas tierras se asentó en Tirinto y Micenas, y luego aqueos y dorios hacían su irrupción desde el Norte y ambas ramas se unieron al correr de los siglos hasta formar una unidad griega; igualmente el pueblo extranjero de los sumerios llegó al delta del Eufrates y del Tigris trayendo como bagaje una cultura propia, un sistema de escritura y una legislación completa. Este pueblo fue exterminado al cabo de algunos siglos por otros pueblos bárbaros; pero en aquel suelo por los sumerios abonado, del antiguo reino de Sumer y Acad surgió Babilonia. ¿No nos cuenta la Biblia la confusión lingüística que se produjo en la construcción de la torre de Babel? Pues bien, efectivamente, en Babilonia se hablan oficialmente dos idiomas, el sumerio y el semita —el primero reducido en el transcurso de los tiempos a lenguaje de sacerdotes y juristas—; pero, además de esos dos idiomas, los invasores ameritas, arameos, elamitas y coseos y, más tarde, en Asiria, los lilibeos, mitanes e hititas, traían sus propios dialectos. El primer rey que consiguió unir bajo su cetro un vasto territorio desde Elam hasta el Tauro fue Sargón I (2684 hasta 2630 a. de J. C.). De su nacimiento, la leyenda ha transmitido un mito —que más o menos deformado ya conocemos de Ciro, de Rómulo, de Krisna y de Perseo— según el cual nació de una virgen, la cual lo abandonó depositado en una cesta impermeabilizada, en un paraje solitario del río. Akki, que estaba cogiendo agua, lo encontró, lo crió y lo hizo jardinero. Después, la reina lo hizo rey. Durante mucho tiempo se creyó que Sharrukin («rey legítimo», Sargón) no había existido. Hoy se ha comprobado documentalmente su actividad histórica, que fue importante. Su dinastía duró doscientos años. La historia asirio-babilónica, como la egipcia, la dividimos en dinastías; pero para el estudio de la evolución de Mesopotamia esta división no reviste la misma importancia que tenía en el caso de Egipto; por lo tanto, no insistiremos en ello y la seguiremos sólo en la tabla cronológica que se halla al final de este libro. Unos pueblos montañeses invasores, especialmente los guteos, devastaron el país; pero pequeños reinos urbanos lucharon por la supremacía, y los reyes-sacerdotes de Ur y Lagash, Ur-Bau y Gudea lograron imponerse en sus respectivas ciudades. A pesar de todos aquellos disturbios políticos se desarrollaron grandemente el arte y las ciencias, que reflejan la herencia sumeria, y alcanzaron tal vigor que su influencia seguiría dejándose sentir durante cuatro mil años. Luego, Hamurabi de Babilonia (alrededor de 1700 a. de J. C.) unificó el país, formando un reino y desarrollando una cultura que podía aspirar a la dirección de todo aquel mundo. Hamurabi no era sólo un guerrero, sino también un hábil político; por eso, cuando hubo alcanzado el poder, supo esperar veinticinco años hasta que su enemigo más poderoso, Rimsin de Larsa, fuera lo bastante viejo para poderle derrotar más fácilmente; además, es el primer gran legislador de la Historia. «Para que el fuerte no perjudique al débil, para atender a los huérfanos y a las viudas, en Babilonia, en el templo E-sagila...» ha mandado grabar sus leyes en una estela y la ha colocado delante de una estatua que quizá le representa como rey de justicia. Anteriormente a él hubo códigos de menor importancia; por ejemplo, las leyes escritas de los reyes de Isin y las de Shulgi, el rey de Ur, de la III dinastía. Y cuando en 1947 el arqueólogo americano Francis Steele juntó cuatro fragmentos de una tabla de barro con escritura cuneiforme, hallados en Nippur, vio que eran parte de un código del rey Lipit-Istar, siglo y medio antes que el código de Hamurabi. En este inmenso esfuerzo, la capacidad creadora de la cultura sumerio-babilónica se agotó para mucho tiempo. El poderío político del reino quedó anulado, derrumbándose su capacidad económica que bajo los gobiernos de Kadasman-Enlil I y Burnaburiash II se había extendido por todos los territorios fronterizos hasta Egipto. Se conserva una correspondencia con los faraones Amenofis III y IV que se remonta hacia el año 1370 a. de J. C. Incluso cuando la ocupación cosea hubo terminado, los beduinos arameos y los asirios que atacaron desde el Norte se preocuparon de asegurar que no pudiera formarse un nuevo Imperio en mucho tiempo. 180


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Y ahora hallamos un nuevo rasgo paralelo con la evolución de la civilización grecorromana. Lo mismo que Atenas vio desmoronarse su poder, su religión, su arte y su ciencia, viendo cómo toda su cultura era transformada por Roma en una técnica carente de vida, exactamente igual contempló Babilonia cómo su cultura conocía un resurgimiento civilizador en Asiria, que terminó creando la ciudad de Nínive, que fue, respecto de Babilonia, lo que después Roma respecto de Atenas. Tukulti-Ninurta I (alrededor de 1250 a. de J. C.) fue el primer rey asirio que hizo prisionero a un rey babilonio. Bajo Tiglath-Pileser —alrededor de 1100 a. de J. C.—, Asiria se convirtió en gran potencia, pero con los sucesores de dicho rey demostró tener tan poca consistencia que los arameos nómadas no sólo pudieron sorprenderla, sino además colonizarla. Solamente Asurnasirpal (884-860 a. de J. C.) y Salmanasar IV (781-772 a. de J. C.) levantaron otra vez el nuevo Imperio y lo extendieron hasta el Mediterráneo, conquistando Siria y cobrando incluso un impuesto a las ciudades fenicias. Asurnasirpal fijó su residencia en Kalach, donde edificó un magnífico palacio real, así como en la ciudad de Nínive erigió un templo a Istar. Durante cuatro años gobernó la reina Semíramis (Sha-Ammu-Ramat), cuyo hijo, Adadnirari III, (810-782 a. de J. C), era un príncipe hábil que pensaba también con gran tacto que un triunfo político «bien vale una misa», e intentó introducir las divinidades de Babilonia en Asiria. Pero solamente Tiglath-Pileser III, conocido en la Biblia bajo el nombre de Phul, usurpador muy enérgico, devolvió a Asiria su orgullo de gran potencia en aquel mundo. Bajo su gobierno (745-727 a. de J. C.), las fronteras del Imperio se extendieron desde el Mediterráneo hasta el golfo Pérsico, penetró en Armenia y Persia, dominó a pueblos que habían resistido todas las demás agresiones, conquistó Damasco, y sometió a su administración amplias zonas del norte de Israel. Entre estos reyes hubo bastantes otros cuyos nombres y fechas no conocemos. Pero sus obras y personalidad, en general, no son lo bastante brillantes para que las mencionemos en este breve resumen. Después, el primero que hemos de mencionar es Sargón II (722-705 a. de J. C.), que venció a los hititas de Karkemis, y que acaso fuera bajo su gobierno cuando Asiria conoció la más sólida estructuración política. Sargón II, padre de Senaquerib (705-681 a. de J. C.), el rey que insensatamente destruyó Babilonia, y abuelo de Asarhadon (681-669 a. de J. C.), que la mandó reconstruir, sojuzgó a los cimerios del norte del país y en 671 a. de J. C. se apoderó de Menfis, en Egipto, y la saqueó para aumentar los tesoros de Nínive. Sargón II es, finalmente, el bisabuelo o tatarabuelo de Asurbanipal (668-628 a. de J. C.), que fue quien perdió las tierras conquistadas en Egipto guerreando con el faraón Psamético I, y que con gran energía y astucia supo llevar al suicidio a su hermano rebelde Saosduchin, rey de Babilonia. Asurbanipal es el fundador de la mayor biblioteca de la Antigüedad, en Nínive, sólo superada por las colecciones de papiros en Alejandría, a quien debemos considerar, a pesar de las muchas campañas que emprendió, más aficionado a la paz que a la guerra. De los reyes siguientes, citaremos a Sin-char-iskun (625-606 a. de J. C.), que no supo conservar las riendas del Imperio y se vio incapaz de resistir al impulso invasor, cada vez más fuerte, de los medos. Terminó confiándose a su general, el caldeo Nabopolasar, que le traicionó, y mientras los medos peleaban en las calles de Nínive, Sin-char-iskun se hizo quemar con todas sus mujeres y sus tesoros. Según Diodoro, que se basa en Ctesias, hizo formar una inmensa hoguera que alcanzaba la altura de cuatrocientos pies, con ciento cincuenta divanes e igual número de mesas, todo ello de oro, además de diez millones de talentos oro, cien millones de plata y gran número de preciosos objetos de púrpura. ¿Fue éste el epílogo de la historia asirio-babilónica? Con el general Nabopolasar se inició en Babilonia el gobierno de un usurpador que preparó el camino para su primogénito, el famoso Nabucodonosor II (604-562 antes de J. C.), ¡un cesar del país de los dos ríos! El esplendor y suntuosidad desplegados ahora por Babilonia con fuerza soberana no surgían ya del espíritu, la tradición y la antiquísima cultura de esta ciudad, que habían hecho quiebra en Asiria, en Nínive. Ninguna relación aparente tenía la actual vida con los antiguos 181


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cultos, las costumbres tradicionales, las viejas formas sociales. Todas las obras de Nabucodonosor son de índole civilizadora. Muy extensamente se alaban sus méritos técnicos: instalación de canales de riego, creación de huertos y jardines, construcción de una gran presa de agua y, sobre todo, numerosos edificios de índole sagrada y profana. Pero en la cúspide de toda civilización se anuncia ya la decadencia. Seis años después de su muerte, una revolución palatina exterminó a toda la familia real, y el último rey, Nabunaid (555-539 a. de J. C.), hombre piadoso, pereció en el incendio del palacio, que unos traidores habían rendido a Ciro, rey de los persas. Con el fin del reinado de Nabucodonosor, la civilización del país de los dos ríos perdió su grandeza. En el año 1911, la señora Winifred Fontana, esposa del cónsul británico, recibió en su casa como huéspedes a tres jóvenes arqueólogos. Ella, pintora, anotó en su diario: «...los tres constituyen unos modelos muy bellos para una pintura...». Los tres arqueólogos en cuestión eran David Hogarth, T. E. Lawrence y Leonard Woolley. Uno de ellos alcanzará poco después fama universal, aunque no como arqueólogo; era el Lawrence que en la primera guerra mundial dirigió la insurrección árabe. El tercero no alcanzó tan ruidosa fama entre el público, pero sí mucho mayor ante sus compañeros arqueólogos. Es comprensible, pues, que Winifred Fontana, preguntada años más tarde sobre sus impresiones de aquella época e influida por el peso de la importancia histórica que el coronel Lawrence había logrado, dijese sobre la visita de los tres arqueólogos: «Lawrence me llamó siempre la atención...» Un sirio, que entonces era también huésped en la casa del cónsul, manifestaba, sin embargo, a la señora Fontana: «¡Qué diferencia desgraciadamente, entre ce jeune Lawrence con Monsieur Woolley, que es todo un hombre de mundo y un parfait gentilbomme.» Este parfait gentilkomme, pasados muchos años, en 1927 y 1928, cuando tenía la edad de cuarenta y siete años, empezaba las excavaciones en la ciudad de Ur, en el Eufrates, la patria legendaria de Abraham. No pasaría mucho tiempo sin encontrar unos testimonios extraordinariamente ricos del pueblo de los sumerios. Descubría las tumbas reales de Ur, descubría ricos tesoros y —lo que era más importante que el oro hallado— ampliaba nuestros conocimientos de la historia primitiva babilónica con tantos detalles que la etapa más antigua de la cultura humana, de repente, se llenaba de vida. De entre los numerosos hallazgos —que no podemos enumerar— eran especialmente notables dos piezas: el adorno de la peluca de una reina sumeria y el llamado «estandarte de mosaicos de Ur». Lo más importante para nuestros conocimientos respecto a la historia más primitiva de la Humanidad era un descubrimiento que corroboraba uno de los relatos más impresionantes de la Biblia, dándole autenticidad histórica. Finalmente, un hallazgo que por primera vez iluminaba las insospechadas costumbres de hacía cinco mil años con respecto a los muertos. Woolley abrió la acostumbrada trinchera en la colina, que es casi como empieza toda investigación arqueológica, hasta una profundidad de doce metros. Halló una capa de cenizas, ladrillos descompuestos, trozos de arcilla, escombros y basuras. En esta tierra, los habitantes de Ur habían abierto las fosas para sus monarcas. En la tumba de una reina se hallaron muchas joyas, recipientes de oro, y dos barcas del Eufrates— una de cobre y otra de plata—, de una longitud de sesenta centímetros, más la diadema de la reina, que constituía un fino trabajo de orfebrería. Colocada sobre una peluca, presenta tres arcos de lapislázuli y cornalina encarnada; del interior penden tres anillos de oro, el segundo adornado con hojas de haya, también de oro, y el tercero con hojas de sauce y flores doradas. Sobre la diadema va montada una peineta de cinco púas, adornada con flores de oro y una incrustación de lapislázuli. Las sienes aparecían igualmente adornadas, con hilos de oro en espirales, y las orejas con unos pesados pendientes de oro en forma de media luna. 182


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Katherine Woolley ha reconstruido una cabeza así adornada sobre un cráneo de aquella época. Basándose en las terracotas encontradas, imitó el peinado, y por lo demás los lazos de la peluca ya indicaban el tamaño de la cabeza. La reconstrucción así lograda se exhibe ahora en el University Museum de Filadelfia, y su gran realismo nos demuestra que el arte de tratar los metales nobles y el gusto artístico se hallaban muy desarrollados hace cinco mil años. Entre las preciosas joyas de las tumbas reales de Ur hay piezas de las que hoy día Cartier, en París, podría sentirse muy orgulloso. Otro hallazgo muy instructivo es el llamado «estandarte mosaico», del que Woolley afirma que es del año 3500 a. de J. C. Dicho estandarte está formado por dos rectángulos de 55 centímetros de longitud por 22,5 de anchura, conservándose también dos triángulos. Se supone que estas piezas podían fijarse a una pértiga que se llevaba al frente de procesiones y cortejos. Las placas que constituían tales piezas están recubiertas por infinidad de figuritas de nácar y concha, sobre un fondo de lapislázuli. No revelan tanta riqueza, ni tantos detalles, como las pinturas murales que en la tumba del rico señor Ti sirvieron al investigador Mariette para conocer muchos datos de la antigua vida egipcia; pero era bastante rico y, sobre todo, muy instructivo. Era un libro de ilustraciones con escenas de hace cinco mil años. Teniendo en consideración su antigüedad, dicho estandarte tenía un valor extraordinario en este sentido, pues nos da la clave de muchas cosas. En él vemos un festín que nos instruye sobre los vestidos y enseres; una conducción de ganado al matadero, con lo cual sabemos cuáles eran los animales domésticos de entonces; un cortejo de prisioneros y otro de guerreros que nos permite ver sus armas y equipo; y finalmente, carros de guerra que nos informan de que fueron los sumerios quienes a fines del cuarto milenio introdujeron en la historia bélica los carros de combate, aquellas tropas montadas que utilizaron sucesivamente los gigantescos Imperios asirio-babilónico, medopersa y hasta el macedónico. Woolley hizo después su hallazgo más terrible. En las tumbas de los reyes de Ur había, además, junto con los reyes y reinas, otros cadáveres. Parece ser que en estas tumbas habían tenido efecto grandes matanzas. En una de ellas fueron hallados soldados de la guardia, con su yelmo de cobre junto al cráneo y su lanza al lado del esqueleto. Habían sido asesinados. Al extremo de una cámara sepulcral se veían los restos de nueve damas de la corte, adornadas aún con la magnífica diadema que probablemente llevaron durante las solemnes ceremonias fúnebres. Frente a la entrada había dos pesados carros en los cuales yacían los huesos de los cocheros, y delante, junto a los esqueletos de los bueyes de tiro, estaban también los de los criados; todos habían sido asesinados. En la tumba de la reina Shub-ad encontró Woolley los restos mortales de las damas de la corte, asesinadas y tumbadas en dos hileras. El último de los cadáveres era el de un hombre tañendo el arpa, cuyos huesos del brazo seguían encima del precioso instrumento, ricamente adornado con incrustaciones. Probablemente estaba tocando en el mismo momento en que el golpe mortífero le alcanzó. Incluso, inmediatos al féretro de la reina, se veían los esqueletos de dos hombres acurrucados, tal como los dejó el golpe mortal que recibieron en la horrible matanza. ¿Qué significación tenía este hallazgo? Admitía sólo una explicación: el sacrificio más grande que puede concebirse entre seres humanos, el derramamiento ritual de sangre humana en honor de simples mortales, probablemente ofrecido por sacerdotes fanáticos que querían elevar a su rey a la categoría de dios. La posición de los cadáveres, así como todas las circunstancias del hallazgo, nos permiten deducir que estos cortesanos, soldados y criados, no han seguido voluntariamente a sus reyes a la muerte, como hacían las viudas indias que se arrojaban a la hoguera junto al cadáver del esposo. Aquí, el sacrificio consistía en una matanza, una ejecución en masa en honor de los reyes fallecidos. 183


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La ciencia se hallaba perpleja ante tal hecho. «No se conocen relatos —dice Woolley— que aludan a sacrificios humanos de tal índole, ni la arqueología ha descubierto huella alguna de tal costumbre, ni restos análogos en épocas posteriores. Si aceptamos la hipótesis de que estos sacrificios son debidos al endiosamiento de los primeros reyes, pensemos que en la época histórica ni siquiera los dioses mayores exigían tal rito; de donde se deduce la fecha extraordinariamente remota de las tumbas de Ur.» A esta remotísima antigüedad de la civilización sumeria, Woolley se aproximará aún más dando un nuevo paso. Cuando alcanzó mayores profundidades, doce metros bajo la superficie, hallóse ante una capa de arcilla completamente limpia que no presentaba la menor huella de restos de utensilios ni de basura; esta arcilla limpia y uniforme formaba una capa de por lo menos dos metros y medio. Para explicar la formación de tal capa de aluvión natural no había más que una hipótesis, y ésta es más propia del geólogo que del arqueólogo. El país de Sumer debió haber conocido una enorme inundación. Pero un aluvión capaz de depositar una capa de arcilla de dos metros y medio sólo podía haber venido del mar y el cielo a un mismo tiempo. Para emplear las palabras que se citan en el capítulo VII del libro de Moisés, de la Biblia, el agua debe haberse vertido sobre los valles y las colinas «por abrirse las fuentes de las grandes profundidades y las ventanas del cielo, de tal modo cayó sobre la tierra una lluvia de cuarenta días y cuarenta noches... y las aguas siguieron sobre la tierra durante ciento cincuenta días». Woolley se hallaba ante una conclusión de trascendencia increíble. Recordando la concordancia del relato bíblico con la epopeya mucho más antigua de Gilgamés y el diluvio sumerio, sirviéndose de las llamadas listas sumerias de reyes —«luego vino el diluvio y después del diluvio el rey descendió de nuevo del cielo»—, y teniendo en cuenta que todas las excavaciones habían confirmado en el país de los dos ríos la autenticidad de las antiguas leyendas, y en especial de las Sagradas Escrituras, no podía caber duda de que esta gran inundación, irrecusablemente comprobada, era el Diluvio. Woolley cree que sus hallazgos en las tumbas de los reyes de Ur corresponden al cuarto milenio a. de J. C. Hasta el día en que se hicieron estos hallazgos, nuestros conocimientos de tal época estaban limitados a la leyenda y a la mitología. Woolley ha incluido en la Historia esta era legendaria. Pero su triunfo no acaba ahí, sino que después de dar tan gigantesco paso logrará verlo confirmado con la existencia histórica de un rey de aquellos tiempos, uno de los soberanos más antiguos de la Humanidad. Alguien afirmó, como hemos visto, la existencia del pueblo sumerio a base de indicios puramente científicos. Hoy día, ya nadie pone en duda su existencia ante los muchos testimonios de su arte y sus ocupaciones depositados en nuestros museos. Pero sobre el origen del pueblo no sabemos casi nada. Para estas afirmaciones sólo podemos basarnos en indicios. No cabe duda de que los sumerios, gente no semita, de cabello oscuro, llamados en las inscripciones «cabezas negras», fueron los últimos en llegar al gran delta del Eufrates y el Tigris. Anteriormente, el país estaba poblado probablemente por dos clases de tribus semitas. Pero los sumerios llevaban consigo una cultura superior, ya perfeccionada en sus puntos esenciales, y la impusieron a los semitas semibárbaros. ¿Dónde perfeccionaron su cultura? Esta cuestión roza uno de los mayores problemas relacionados aún con la investigación consiguiente a las excavaciones. Su idioma es análogo al turco antiguo, y por su constitución anatómica pertenecen a la raza indoeuropea. Esto es todo lo que sabemos; y a partir de aquí empiezan las hipótesis. Aquellos hombres veían siempre a sus dioses en las cumbres de las montañas, y así los adoraban; por eso, cuando se encontraban en llanuras extranjeras, construían en su honor montañas artificiales, los zigurats, tipo de construcción que no puede tener en ningún modo su origen en las grandes llanuras. ¿Querrá esto decir que proceden de la parte alta del Irán, o 184


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incluso de más lejos, de los países montañosos de Asia? Tal conclusión se ve apoyada por el hecho de que la más antigua arquitectura sumeria descubierta en el país de los dos ríos se basa probablemente en una tradición de construcciones de madera como sólo podían surgir en regiones montañosas ricas en bosques. Pero en esto no hay nada seguro; pues a tal teoría se opone una parte de la antigua leyenda sumeria que nos habla de un pueblo que llegó por el mar al país de los dos ríos; de lo cual también hay indicios en las excavaciones. Un día, el inglés Arthur Keith observó: «Los rasgos de los viejos sumerios se pueden ver aún en los países situados más al Este, en los habitantes de Afganistán y del Beluchistán, hasta el valle del Indo, situado unos 2.400 kilómetros más a Oriente». Apenas se había apuntado tal hipótesis cuando en las excavaciones del valle del Indo, investigando sobre una cultura antigua muy desarrollada, se hallaron sellos de ángulos rectos, de forma muy especial, que por el estilo de sus grabados y por la inscripción se parecen a los encontrados en Sumer. Todavía queda en pie el problema del origen de este pueblo misterioso. Pero en esto no podemos mostrarnos impacientes; hemos de pensar en lo remoto de aquellos tiempos, sumidos en un pasado nebuloso, de los que estos hallazgos sólo nos demuestran la existencia de aquella gente, de los «cabezas negras». Cuando examinamos las llamadas «listas de los reyes» descubrimos que el pasado retrocede mucho más aún. Las fechas solían fijarse en la antigua Babilonia con relación a un acontecimiento destacado sucedido el año anterior. Pero en la época de la primera dinastía de Isin, aproximadamente 2.100 años a. de J. C., por primera vez se fijó cronológicamente el pasado, y así se conservan estas copias de las llamadas «listas de los reyes», que son unas tablas esquemáticas muy valiosas para nosotros y que fueron transcritas en épocas más recientes (siglos III y IV antes de J. C.) por el sacerdote babilónico Beroso, que escribió en griego. Según dichas listas, la historia de los sumerios retrocede hasta la creación del hombre. La Biblia cita a diez «primeros padres», desde Adán, el primer hombre, hasta el Diluvio. Los sumerios los llaman «primeros reyes», igualmente en número de diez. Los primeros padres israelitas vivieron muchos años; se les atribuye una edad inverosímil. Dícese que Adán, que tuvo a los ciento treinta años su primer hijo, vivió después otros ochocientos años. La vejez de Matusalem es proverbial, hasta en nuestros tiempos. Pero la duración que los antiguos sumerios dan a la vida de sus «primeros reyes» es algo fabulosamente exagerado. Según un relato que enumera solamente ocho reyes, estos primitivos gobernaron 241.200 años, en sucesión directa y continua; y cuando se citan los diez se llega al total de ¡456.000 años! Después vino el Diluvio y, tras él, la reaparición del género humano sobre la Tierra por la proliferación de la tribu de Ut-napisti. Los reyes que ahora se citan son considerados por los sabios babilónicos de las épocas posteriores como rigurosamente históricos, y sus crónicas se escribieron alrededor del año 2100 a. de J. C. Pero como entre estos reyes figuran varios a los que se atribuye carácter legendario de dioses y semidioses, y también se pretende de la primera dinastía después del Diluvio que sus veintitrés reyes han vivido «24.510 años, tres meses y tres días y medio», no es de extrañar que los investigadores occidentales, al principio, no diesen fe alguna a tales listas de los reyes. Y no es de extrañar, porque incluso en nuestro siglo los arqueólogos no han logrado hallar un solo documento que garantizase el nombre de un rey anterior a la octava dinastía después del Diluvio. Pero cuando Woolley con sus propios ojos vio surgir a la luz del día capas de cultura cada vez más antiguas, comenzó a dar crédito a las antiguas listas. Y armado ya de tal confianza, se veía en una situación análoga a la de Schliemann cuando confiaba en su Homero y en su Pausanias. Y, exactamente igual que aquel gran aficionado, también él, con su destacada personalidad profesional, verá confirmada su confianza por un hallazgo feliz. En la colina El-Obeid, cerca de Ur, en Caldea, Leonard Woolley hallaba un templo de 185


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la diosa madre Nin-Chursag, con profusa ornamentación de escaleras, terrazas, vestíbulos, columnas de madera con incrustaciones de cobre, ricos mosaicos, esculturas de leones y ciervos, etc. Era el edificio más antiguo del mundo, y en él se unían la grandiosidad y un delicado trabajo ornamental. Además de muchos otros objetos preciosos de escaso valor, halló en este templo una minúscula cuenta de un collar de oro. Dicha cuenta tenía una inscripción que dio a Leonard Woolley la primera noticia del constructor de este templo; en ella aparecía claramente descifrable el nombre de ¡A-annipadda! Y después, Woolley halló una losa de piedra caliza que decía aún más que la cuenta de oro, pues aparecía confirmada en escritura cuneiforme, ya bien desarrollada, la consagración del edificio por «A-anni-padda, rey de Ur, hijo de Mes-anni-padda, rey de Ur». El nombre de Mes-anni-padda estaba inscrito en las listas de los reyes como fundador de la tercera dinastía después del Diluvio, la llamada primera dinastía de Ur, y era uno de los reyes cuya existencia histórica hasta entonces se había puesto en duda. Dimos comienzo a este capítulo, dedicado a la excavación de las huellas del pueblo de los sumerios, con una divagación sobre la superstición del gato negro, las docenas de huevos y la esfera dividida en doce partes, y volvemos al mismo tema para terminar. Desde los sumerios hasta nosotros va una línea recta y ésta se halla tan sólo interrumpida por ciertas culturas que vivieron y desaparecieron en épocas intermedias. La fuerza creadora de la civilización sumeria era extraordinaria, y su influjo se extendió a todos los territorios de aquel espacio geográfico. Las ricas culturas de Babilonia y Nínive crecieron sobre el fondo sumerio. Y para demostrarlo daremos algunos ejemplos que nos permitirán comprender hasta qué punto la cultura babilónica, en su conjunto, depende de la sumeria. La gran estela hallada en Susa reproduciendo el código de Hamurabi, por su contenido, no es más que una compilación de los principios legislativos y costumbres de los antiguos sumerios. Lo más asombroso es el «moderno» concepto de fijar una noción clara de culpabilidad y el de acentuar netamente ciertos puntos de vista simplemente jurídicos, limitando las leyes religiosas. La venganza, por ejemplo, que sobrevivió como costumbre legalmente reconocida en todas las civilizaciones posteriores, y que incluso en algunos puntos de Europa ha ejercido su nefasta influencia hasta nuestro siglo, es casi eliminada en las leyes de Hamurabi. El Estado, y esto es lo «más moderno» del código esculpido en la estela de Susa, sustituye al individuo como poder encargado de administrar justicia, el único «vengador» legal. La justicia era dura, y la abundancia de los castigos corporales reflejó la característica del despotismo oriental. Pero en sus líneas generales, las leyes de Hamurabi conservan su valor hasta el Codex Justinianus, y el Code Napoleón. La ciencia de los babilonios, estrechamente ligada con la magia, procede de Sumer. La magia estaba tan extendida entre los babilonios que, para los romanos, babilonio o caldeo era sinónimo de mago. Babilonia poseía escuelas médicas subvencionadas por el Estado. En muchos casos, el arte de la Medicina estaba regulado por prescripciones religiosas; en otros se respondía ante el Estado del ejercicio de la profesión, incluso hasta el punto de que, por ejemplo, el artículo 218 del Código de Hamurabi castigaba la ignorancia profesional de este modo: «Si un médico realiza una intervención grave en una persona por medio del cuchillo de bronce, causando la muerte del enfermo, u opera su catarata con el cuchillo de bronce y lo deja sin vista, se le cortará la mano». Los dioses y la religión de los sumerios adeptos al culto de los astros reaparecen con otros nombres, a veces con pocas diferencias, en Babilonia y Asiria, y después, incluso en tiempos más recientes, en Atenas y Roma. Ya hemos visto, por lo demás, la coincidencia de la historia y la leyenda sumeria con la Biblia. Los conocimientos del cielo y de los movimientos de los astros alcanzaban en Sumer el grado de ciencias exactas, y en ellos se fundaban para la confección del calendario y la división y medida del tiempo. Las torres de los zigurats eran observatorios donde los sacerdotes babilónicos calculaban los movimientos del planeta Mercurio con más exactitud 186


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que Hiparco y Ptolomeo, logrando incluso determinar el tiempo del recorrido de la Luna con una diferencia de 0,4 segundos sobre la cifra dada por nuestros astrónomos, provistos de los excelentes equipos técnicos auxiliares de nuestros días. En Babilonia, las matemáticas se basaban en el sistema sexagesimal sumerio, que los semitas mezclaban con un sistema decimal. La dificultad de los cálculos debida a tal mezcla se resolvía recurriendo a unas escalas aritméticas ya establecidas de antemano, auténticas reglas de cálculo como las usadas en nuestros días para simplificar operaciones de conversión. Con aquel sistema, los babilonios lograron valores aritméticos sumamente elevados. «Los griegos, a quienes tanto debemos en cuánto a sus datos matemático-astronómicos, daban ya a la cifra de 10.000 un valor indefinido prácticamente incalculable. El concepto del millón sólo ha aparecido en Occidente en el siglo XIX», se ha escrito. Pues bien, un texto en escritura cuneiforme hallado en la colina de Kuyunjik indica, sin embargo, una progresión aritmética cuyo producto final trasladado a nuestro sistema métrico es el siguiente: 195.955.200.000.000, o sea una cifra que en la época de Descartes y de Leibniz no era aún considerada. Mas aquella ciencia, tan prodigiosamente avanzada, se hallaba en relación con la astrología y las artes de la adivinación. Lo peor que hallamos, junto a otras muchas cosas buenas que nos transmitieron Sumer y Babilonia, es la superstición con que ligaban las cosas más insignificantes y las actividades más triviales, sobre todo la creencia en las brujas, con la mezquindad de unas relaciones misteriosas que coincidían con el fanatismo religioso. Todas estas creencias y prácticas supersticiosas reaparecieron después en la Roma de los tiempos posteriores y en la Arabia islámica, siendo transmitidas al Occidente. El Malleus Maleficarum, el «Martillo de las brujas», el libro más inteligentemente escrito de todos los libros necios de Occidente, no es más que un sucesor muy tardío de aquel otro texto de escritura cuneiforme que aparece grabado en ocho tablas que llevan por título «La cremación». Leonard Woolley, a quien debemos la mayoría de nuestros conocimientos respecto al misterioso país de los «cabezas oscuras», nos da un ejemplo del valor progresivo de una creación sumeria en el terreno de la arquitectura: «Sólo después de las conquistas de Alejandro Magno se conoció en Europa el arco, que los arquitectos griegos admitieron ávidamente como una nueva forma arquitectónica, introduciéndolo en el mundo occidental...». El hallazgo de los griegos lo desarrollaron más tarde los romanos. Pues bien, el arco constituía un elemento arquitectónico muy extendido en Babilonia, ya que Nabucodonosor lo empleó en la reconstrucción de la citada ciudad en el año 600 a. de J. C; en Ur se conserva un arco mandado hacer por un rey babilónico en un templo de Kuri-Galzu, hacia el año 1400 a. de J. C.; en las casas particulares de los ciudadanos sumerios de Ur, alrededor del año 2000 a. de J. C., se construyó otro de puerta con ladrillos colocados según las normas del arco auténtico; una fosa de desagüe abovedada en Nippur tiene que ser, lo menos, del año 3000 a. de J. C.; y los arcos auténticos que hallamos en los techos de las tumbas reales de Ur indican que 400 o 500 años antes los sumerios dominaban ya este elemento arquitectónico. Por lo tanto, podemos seguir una línea bien precisa desde el alborear de la cultura sumeria hasta nuestro mundo moderno. Por último, Woolley resume: «Si juzgamos los esfuerzos de los hombres sólo por sus triunfos, hemos de atribuir a los sumerios... un puesto verdaderamente honroso, aunque no muy destacado; pero si los juzgamos por su influjo en la evolución histórica merecen verse colocados en un puesto muchísimo más elevado. Su cultura ilumina un mundo sumido en la más profunda barbarie, adquiriendo por ello la importancia de haber sido uno de los primeros factores impulsores de la civilización universal. Nosotros nos hemos educado en épocas en que se consideraba a Grecia como el origen de todas las artes, casi creyendo que la misma Grecia, como Palas Atenea, había surgido de la cabeza de Zeus olímpico. Sin embargo, hemos visto cómo Grecia ha tomado su cultura de los lidios, de los hititas, de Fenicia, Creta, Babilonia y Egipto. Pero las raíces llegan todavía más lejos: detrás de todos esos pueblos 187


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están los sumerios.» Cuando, llevados por los arqueólogos, nos remontamos siguiendo estas huellas hasta el país de los dos ríos, del Diluvio y de los primeros reyes, percibimos el pulso de los milenios. Si vemos que durante cinco milenios ha perdurado el mismo concepto de lo bueno y de lo malo, podemos decir que los milenios pasaron como un día. Si hasta ahora hemos seguido a los arqueólogos por un espacio geográfico que no se alejaba mucho de los territorios costeros del mar Mediterráneo, ahora daremos un gran salto, en cuanto a la distancia espacial, pero breve en el tiempo, fuera de este ámbito geográfico. Veamos con los excavadores las huellas de una civilización que existió hace menos siglos, pero que nos parece más extraña, bárbara y, en muchos casos, más terrible e incomprensible que todas las que hasta ahora hemos conocido. Es el mundo de la jungla de México y Yucatán.

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IV. EL LIBRO DE LAS ESCALERAS «La ciudad en ruinas yacía ante nosotros como un barco naufragado en alta mar que hubiera perdido sus mástiles, cuyo nombre hubiera desaparecido, cuya tripulación hubiera muerto, y nadie supiera decirnos de dónde procedía, ni a quién perteneció, ni cuánto tiempo había navegado, ni cuál había sido la causa del naufragio, y lo poco que de sus desaparecidos tripulantes pudiéramos averiguar estuviera basado en deducciones por ciertas analogías en la forma de construcción del barco, aunque acaso nunca pudiéramos saber nada con certeza.» Palabras De John L. Stephens A La Vista De Su Primer Descubrimiento

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Capítulo XXVII

EL TESORO DE MOCTEZUMA II «Con los primeros resplandores del alba levantóse el capitán español para disponer su gente. Los hombres se agrupaban bajo las banderas y sus corazones latieron cuando la corneta difundió su briosa llamada por el agua y por el bosque, hasta apagarse en el eco lejano de las montañas. »El fuego sagrado de los altares de los innumerables teocallis que sólo se distinguían débilmente a través del color gris opaco de la niebla matinal, era el único indicio de la capital a tales horas, hasta que los templos, las torres y los palacios se destacaron completamente bajo la luz radiante de aquel sol que saliendo de la cima de las montañas orientales iluminó el valle. Era el día 8 de noviembre de 1519, fecha notable en la Historia, pues aquel día los europeos pisaron por vez primera una capital hasta entonces ignorada del mundo occidental.» Así describe un historiador del siglo pasado, W. H. Prescott, de quien pronto hablaremos con más detalle, el momento de gran trascendencia histórica en que el conquistador Hernán Cortés, acompañado por un grupo audaz de cuatrocientos españoles, echó la primera mirada a la ciudad de México, capital del Imperio de los aztecas. Cuando las tropas de Cortés —los cuatrocientos españoles, secundados por unos seis mil indígenas como tropas auxiliares, especialmente tlaxcaltecas, enemigos hereditarios de los aztecas— hubieron franqueado el dique que unía la tierra con la ciudad insular y pasado un gran puente levadizo, todos los españoles se dieron cuenta de que se hallaban a merced de un príncipe de cuyo poder no solamente hablaban de modo impresionante el gran número de guerreros del país que los rodeaban y la imponente mole de aquellos edificios gigantescos, sino los relatos de todos los indígenas. No obstante, los españoles avanzaron sin vacilar. Cuando llegaron a la gran vía central de la ciudad, vino a su encuentro un cortejo de personas ricamente ataviadas. Detrás de tres altos funcionarios que lucían bastones dorados en la mano, unos nobles llevaban a hombros un palanquín de oro, cuyo palio estaba hecho de plumas de vivos colores, cuajado de piedras preciosas, y adornado con brocados de plata. Los nobles que llevaban dicho palio iban descalzos y avanzaban con solemne paso y la vista baja. A una distancia prudencial se detuvo el cortejo y del palanquín descendió un hombre alto, delgado, de unos cuarenta años, de tez más pálida que la del pueblo común, pelo negro, liso y no muy largo, y de barba más bien rala. Iba cubierto con un gran manto recamado de perlas y piedras preciosas sujeto al cuello por el lazo que formaban dos de sus picos, y calzaba sandalias de oro, cuyos lazos eran finas trenzas, igualmente de oro. Apoyándose en el brazo de dos nobles se aproximó, mientras los criados iban extendiendo alfombras a sus pies para que no tocasen el suelo. Así se encontraron Cortés y Moctezuma II, emperador de los aztecas. Cortés descendió de su caballo y, apoyándose igualmente en dos de sus hombres, fue al encuentro del emperador. Cincuenta años más tarde, Bernal Díaz del Castillo, uno de los acompañantes del conquistador, escribía respecto a este encuentro: «Jamás olvidaré tal espectáculo; ahora, al cabo de tantos años, lo tengo aún tan presente como si hubiera sucedido ayer». Cuando los dos hombres se miraron cara a cara manifestando una amistad que ninguno de ellos sentía, se enfrentaban dos mundos, dos eras. Por primera vez en la gran historia de los descubrimientos que relata este libro, se daba el caso de que un hombre del Occidente cristiano no tuviera que reconstruir laboriosamente, estudiando sus ruinas, una cultura extraña, remota y rica, sino que tropezaba con ella. Cortés, presentándose ante Moctezuma, era como si Brugsch-Bey se hubiera hallado de repente, en el valle de Der-el-Bahri, ante Ramsés el Grande, o como si Koldewey hubiera ido en busca de Nabucodonosor en los «jardines colgantes» de Babilonia y, lo mismo que 190


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Cortés con Moctezuma, hubiera podido conversar con él. Pero Cortés era sólo un conquistador y no un sabio; la belleza le atraía por su valor y la grandeza no le servía más que para medir su propia ambición. Buscaba el lucro, su beneficio personal y el de su rey; y, a lo sumo, la posibilidad de levantar una cruz cristiana. Pero no le importaban sobremanera los conocimientos, a no ser que interpretemos como anhelo de saber su interés por la exploración geográfica. Al año escaso de aquel primer encuentro con Moctezuma, el emperador azteca había muerto y también un año después aquella ciudad espléndida que era Méico estaba destruida. ¿Solamente la ciudad? ¡No, más que todo eso! Citemos aquí las, palabras de un historiador de nuestra época, de Spengler: «Aquella cultura nos da el único ejemplo de muerte violenta de una civilización. Dicha cultura no degeneró paulatinamente, no fue oprimida ni obstaculizada, sino cercenada en el esplendor de su florecimiento, segada en flor como el girasol que un transeúnte decapita de un manotazo.» Para comprender este proceso tenemos que echar una mirada retrospectiva a los años conocidos como «era de los conquistadores», que forman una etapa muy importante de la historia cristiana occidental, teñida por el esplendor del fuego y el correr de la sangre, y sobre la cual proyectan su sombra los hábitos de los monjes y las espadas de los guerreros. En 1492, Cristóbal Colón descubrió las islas de Guanahaní, Cuba y Haití, antesala de la América Central; en posteriores viajes, la Dominica, Guadalupe, Puerto Rico y Jamaica y, finalmente, las costas de América del Sur y del Centro. Mientras tanto, Vasco de Gama hallaba el verdadero camino marítimo más corto para la India y Alonso de Ojeda, Américo Vespucio y Fernando de Magallanes explotaron las costas meridionales del Nuevo Mundo. Después del viaje de Juan Caboto, y cuando Magallanes hubo dado la vuelta al mundo, se conoció el continente americano en toda su extensión, desde el Labrador hasta la Tierra del Fuego. Y cuando Nuñez de Balboa, con el énfasis propio de todo explorador, y más en aquella época, se hubo bañado con toda su armadura en aguas del Océano Pacífico para tomar posesión del mismo «para todos los tiempos»; cuando Pizarro y Almagro invadieron el reino de los incas —el actual Perú— desde la costa occidental, sólo una generación había transcurrido; pero en tan breve lapso de tiempo quedó abierta la brecha para la más notable hazaña europea. Al descubrimiento podía seguir ahora la exploración, y a la exploración, la conquista; pues el Nuevo Mundo ocultaba riquezas inimaginables en dos aspectos: como mercado y como botín. Dejando aparte toda clase de maquiavelismo, hemos de reconocer que este último objetivo constituyó el impulso más fuerte de todas aquellas aventuras, de audacia inaudita, a las que se arriesgaban constantemente aquellos hombres que se lanzaban a un mar desconocido en barcos como los que hoy empleamos para la navegación fluvial. A pesar de todo, sería injusto ver como único móvil las brillantes perspectivas del oro de Eldorado, pues la aspiración al lucro no se emparejaba sólo con el deseo de aventuras, ni la codicia únicamente con la audacia. Los conquistadores de América no sólo viajaban para ellos mismos, para Isabel y Fernando, y después para Carlos V, sino también para el Papa, para Alejandro VI, que en 1493 dividió en dos partes el mundo recién descubierto, con una línea recta trazada por su propia mano, que deslindaba las posiciones de Portugal y España. Los conquistadores luchaban por Su Majestad Católica y, bajo el estandarte de la Virgen, como misioneros contra los paganos. En ninguno de sus navíos faltaba el sacerdote, que al abrigo de la espada plantaba la Cruz. Con la exploración y conquista de América, por primera vez en la historia de la Humanidad se tuvo una visión global del mundo. El espíritu, la religión, la política y la aventura colaboraron en la misma medida en tal empresa. La ciencia de los astros y la geografía, y la resultante de ambas, la navegación, daban los medios necesarios a la política expansiva de un Imperio hasta entonces verdaderamente europeo, pero pronto universal, en el 191


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cual «no se ponía el sol». Bajo sus banderas sagradas, una fe impetuosa impulsaba a aquellos aventureros; porque el corazón de los hidalgos castellanos desdeñaba los sueños y anhelaba las proezas. Más de una vez hemos apuntado en esta historia cómo el azar puede jugar su papel en el descubrimiento de culturas pretéritas sumergidas. Por eso hemos de hacer constar ahora que Hernán Cortés, el conquistador que más interés despierta en nosotros, pues fue el descubridor del Imperio azteca, había sido estudiante de leyes. El poco interés que el foro despertaba en su ambición turbulenta le hizo alistarse para la expedición que preparaba Nicolás de Ovando, el sucesor de Colón; pero fracasó en este primer intento, porque, poco antes de partir, Cortés sufría las consecuencias del derrumbamiento de una tapia que pretendiera saltar en una aventura galante. Las lesiones le obligaron a guardar cama. Pero pensemos en el diferente rumbo que la historia de América podría haber tomado de ser más alta aquella tapia. Pero no nos dejemos llevar por las fantasías de la historia posibilista, pues bien sabemos que hasta los hombres más geniales pueden ser sustituidos si su época lo requiere. Mas el hecho es que Cortés partió hacia el Nuevo Mundo y en una campaña guerrera sin igual llegó a México. Cuando realizó su expedición por tierras aztecas ya llevaba en América dieciséis años. Y diecinueve de edad contaba cuando, al desembarcar en La Española, replicó orgullosamente al escribiente del gobernador, que se disponía a asignarle una tierra: «¡He venido a buscar el oro, no a labrar la tierra como un campesino!» A la edad de veinticuatro años participó con Velázquez en la conquista de Cuba, distinguiéndose en tal empresa; luego se unió al partido del nuevo gobernador y fue encarcelado. Huyó, fue detenido, se fugó de nuevo, hasta que finalmente consiguió reconciliarse con el gobernador. Durante algún tiempo se dedicó, a pesar de todo, a faenas agrícolas como propietario de las tierras que ganara y así trabajó en su finca, siendo el primero en introducir en Cuba el ganado vacuno europeo; explotó minas de oro y acumuló la importante suma de unos 2.000 o 3.000 ducados castellanos. El padre De Las Casas, el gran amigo de los indios en el Nuevo Mundo, observaba: «Dios, que es el único que sabe a costa de cuántas vidas de indios reunió tal suma, le pedirá cuentas.» La posesión de esta fortuna fue un hecho decisivo en la vida de Cortés, pues como ahora ya podía participar económicamente en cualquier empresa, consiguió el mando supremo de una flota de guerra. Equipándola en común con el gobernador Velázquez, ambos se aprestaban a dirigirse a tierra firme, a aquel país legendario del cual los indígenas contaban cada vez más maravillas. En el último instante surgieron nuevas divergencias entre Cortés y el gobernador; y cuando Cortés estaba ya en la Trinidad —Cuba— con la flota en que había invertido su fortuna y la de sus amigos, Velázquez ordenó su detención. Mas entonces Cortés era ya un personaje querido por sus soldados y la ejecución de tal orden hubiera provocado la revuelta de sus huestes, en vista de lo cual se permitió que zarparan sus navíos, el mayor de los cuales era de cien toneladas, hacia el teatro de su aventura más emocionante y trascendental. Aquel día, toda su fuerza combativa, con la que zarpaba a la conquista de un país del que no tenía una idea muy clara, consistía en 110 marineros y 553 soldados —entre ellos 32 ballesteros y 13 arcabuceros—, 10 cañones pesados, 4 culebrinas ligeras y 16 caballos. Bajo su estandarte de terciopelo negro bordado de oro, con la cruz encarnada y la inscripción latina: «Amigos, sigamos a la Cruz», dirigió una arenga a sus hombres, cuyo contenido conocemos por la tradición, que terminaba así: «Sois escasos en número, pero fuertes en decisión, y si ésta no falta, no dudéis que el Todopoderoso, que nunca ha abandonado al español en su lucha contra los paganos, os protegerá aunque os veáis rodeados por gran número de enemigos; pues vuestra causa es justa, y lucharéis bajo la insignia la cruz. Adelante, pues, con serenidad y confianza; terminad la obra que se empezó con tan felices 192


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auspicios, y llevadla a un final glorioso». El día 16 de agosto de 1519, desde un lugar de la costa situado en las proximidades de lo que después sería Veracruz, empezó la conquista de México. Había creído que tendría que habérselas con tribus; mas ahora veía que tenía que conquistar un Imperio. Había supuesto que tendría que medir sus fuerzas con grupos de salvajes bárbaros, mas ahora se daba cuenta de que luchaba contra un pueblo muy civilizado. Había esperado que en su camino vería rudimentarios poblados y chozas; mas ahora surgían ante él, en la llanura, inmensas ciudades con templos y palacios. El hecho de que después de tales encuentros y tal perspectiva no vacilase en su designio de someter a aquel pueblo, demuestra cuál era la índole de aquellos hombres a los que la posteridad condenaría a la execración y al olvido si fracasaban. No podemos narrar en todos sus detalles los episodios de esta conquista temeraria, insensata, que en sólo tres meses colocó a Cortés ante la capital de Moctezuma. Venció los obstáculos del terreno, del clima y las enfermedades desconocidas. Luchó contra unos treinta o cincuenta mil indios y los venció. Su fama de invencible corre de ciudad en ciudad. En él se unen el más exacto conocimiento del arte militar con la conducta más enérgica y en todo demuestra una gran agudeza política. Así, despide a los emisarios de Moctezuma con ricos presentes, incita a luchar entre sí a los distintos pueblos vasallos del emperador de los aztecas y sabe dominar en poco tiempo a un pueblo como los tlaxcaltecas, haciendo de ellos sus aliados y amigos. Persigue una meta, y, obsesionado, no le retienen ni las amenazas ni las súplicas de Moctezuma, que por último le ruega —él, que disponía de más de cien mil guerreros— que se abstenga de hollar la capital de su reino. Difícil de explicar es esta triunfal y velocísima carrera. La fuerza de Cortés residía en la unión de una fama verdaderamente mítica con la superioridad de saber conducir la guerra de una forma organizada, disciplinada. Aquí —como dice un historiador— estaban de nuevo los griegos contra los persas. Pero en este caso los «griegos» habían reforzado su disciplina con las nuevas armas de fuego, terribles para el enemigo. Además poseían aún otro elemento de combate que aterrorizaba a los indios: los caballos, gigantescos y fabulosos seres. A los ojos de los indígenas, caballo y jinete parecían un solo ser, y ni siquiera perdían su temor supersticioso cuando cogían a uno de estos animales, hasta tal punto que no fue eficaz la medida que adoptó uno de los consejeros del rey, que mandó cortar en pedazos un caballo y mandar sus trozos a todas las ciudades del reino. De este modo se aproximó rápidamente el día de la conquista de la capital, 8 de noviembre de 1519, conquista que sólo era una ocupación. Pero una vez instalado en la metrópoli mexicana, el hallazgo del tesoro con que tanto había soñado de joven, y su precipitación de colocar prematuramente el signo de la Cruz en los templos de los dioses aztecas, fueron causa de múltiples complicaciones que estuvieron a punto de malograr la empresa. El 10 de noviembre de 1519, tres días después de la entrada en la capital, Cortés pidió al emperador azteca permiso para instalar una capilla en uno de los palacios que habían asignado para el alojamiento de los españoles. Le fue concedido inmediatamente y Moctezuma incluso le mandó unos artesanos indígenas para que les ayudasen. Los españoles, mientras tanto, iban estudiando el terreno y pronto observaron que en una parte de los viejos muros de aquella estancia se veían huellas recientes de argamasa, y, con la experiencia adquirida por muchos hallazgos, sospecharon al punto que allí se ocultaba una puerta. Y aunque por el momento eran huéspedes del emperador, sin el menor escrúpulo de conciencia comenzaron a derribar el muro. Pronto descubrieron, en efecto, una puerta, que abrieron inmediatamente, y fueron en busca de Cortés. Cuando éste echó una mirada a la estancia recién abierta tuvo que cerrar los ojos. Se hallaba ante una sala llena de las más ricas telas, de joyas, de toda clase de enseres preciosos, plata y oro, no solamente en objetos maravillosamente labrados, sino en lingotes. Bernal Díaz, el cronista, escribe: «Yo era muy joven y me parecía que todas las riquezas del mundo se 193


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hallaban en aquella estancia». Estaban ante el tesoro de Moctezuma; mejor dicho, el del padre de Moctezuma, aumentado por las adquisiciones del hijo. Cortés demostró gran inteligencia al ordenar que fuera tapada inmediatamente la puerta, pues él no se hacía ilusiones debido a lo arriesgado de su situación. Sabía que estaba sobre un volcán que podía estallar en cualquier momento. La audacia de aquel pequeño grupo de españoles, encerrados en aquella ciudad gigantesca, que se calcula tenía 65.000 casas, no conocía límite. Pues ¿con qué probabilidades de triunfo podían contar? ¿Cómo acabaría su aventura? ¿Tenían la menor perspectiva de poder sacar de la metrópoli donde estaban encerrados aquellos tesoros tangibles? ¿Estarían tan ciegos para creer que podrían apoderarse algún día de aquel Imperio y que su colonización iba a serles tan fácil como lo había sido la de las islas salvajes del Nuevo Mundo hasta entonces conquistadas? Sí, en efecto; estaban tan ciegos. Pero su ceguera, llevada por Cortés, nunca salió de las posibilidades de una política audacísima, pero muy realista, aunque tal política hoy nos parezca pueril. Sólo había un medio de afianzar su posición en la capital, un medio al que sólo pueden recurrir unos aventureros y sólo unos conquistadores audaces pueden ejecutar. Cortés había comprendido la significación casi sagrada de la persona de Moctezuma, cuyas órdenes, por perniciosas o absurdas que fuesen, eran fanáticamente obedecidas. Por lo cual dedujo que si se apoderaba de la persona del emperador eliminaba todo peligro de actitud hostil por parte de sus súbditos. Y así, cuando hubo transcurrido un plazo prudencial, invitó a Moctezuma a trasladarse a su palacio y a unir, por lo tanto, la residencia imperial con la suya. Fundamentaba tal petición en razones en las que iban mezcladas la súplica y la amenaza —en las puertas de la residencia real hacían guardia sus mejores caballeros completamente armados—, y Moctezuma, en un momento de cobardía, cedió. Aquella misma noche, los padres Olmedo y Díaz celebraban la santa misa en la capilla recién instalada en una estancia contigua a la del tesoro, del cual cada uno de los españoles que allí rezaban se creían con derecho a una buena participación. A la derecha estaba sentado el propietario del tesoro —emperador en medio de su Imperio y simple rehén en manos de un puñado de hombres—, que se limitaba a escuchar palabras de consuelo para atenuar lo indigno de su situación. Bernal Díaz observa que los españoles permanecían serios y dignos durante el oficio, «en parte por el oficio mismo y en parte por ejercer influencia edificante sobre los paganos sumidos en la oscuridad de las tinieblas». Todavía no se había producido el gran cambio en los éxitos de Cortés. Aún parecía que todos sus golpes habían de triunfar, pero pronto, y en breve lapso de tiempo, se produjeron tres acontecimientos que cambiaron por completo la situación. Los primeros contratiempos surgieron en las propias filas de los españoles. Cuando Cortés hubo hecho prisionero a Moctezuma, ya no vio motivo alguno que le impidiera tocar el tesoro. El infeliz emperador intentó conservar su dignidad manifestando que regalaba todo aquel tesoro al gran soberano de Cortés —a Su Majestad hispana—, uniendo a ello el juramento de ser su fiel vasallo, cosa que no representaba gran mérito habida cuenta de su situación. Cortés mandó trasladar el tesoro a una de las grandes salas, para valorarlo. Los españoles tuvieron que construir ellos mismos las balanzas y pesas, pues los aztecas, grandes matemáticos, no conocían los sistemas de peso ni el valor total. Y así hallaron que era de unos 162.000 pesos oro, suma que, según cálculo hecho el siglo pasado, equivalía a unos 6.300.000 dólares. En el siglo XVI era esto una cantidad tan fabulosa que podemos suponer con bastante fundamento que ningún soberano europeo tenía atesorada tal suma en aquella época. ¿Era extraño, pues, que los soldados se volvieran locos al calcular su participación proporcional? Pero llegado este momento, Cortés se opuso a una participación igualitaria. ¿Era injusto? Por lo menos fue hábil. Desde luego, él había marchado a Ultramar por encargo de Su Majestad el rey, que con razón tenía derecho a una participación; pero él, Cortés, había equipado los barcos con su dinero, contrayendo muchas deudas que un día tendría que pagar. Por eso, Cortés dispuso que una quinta parte del tesoro correspondería al rey de España, otra 194


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quinta parte a él; otra quinta parte la reservaba a Velázquez, como gobernador que era, y para aplacarlo, ya que no había obedecido sus órdenes, huyendo de su jurisdicción con todos los barcos; otra quinta parte, para los caballeros, artilleros, arcabuceros, ballesteros y la guarnición que había dejado en la costa de Veracruz. Quedaba, pues, una quinta parte para repartirla entre los soldados, a cada uno de los cuales tocaba 100 pesos oro. ¡Aquello era una miseria para lo que habían hecho, una limosna para quienes habían contemplado todo el tesoro! Los soldados estaban a punto de amotinarse y llegaron a producirse duelos sangrientos, cuando intervino Cortés, con más elocuencia que severidad, «con aquellas palabras convincentes que sabía emplear en cada caso —dice uno de sus soldados—, y los convenció». Cortés supo pintar en las frágiles paredes de su fantasía una ganancia mucho mayor que la que ellos mismos soñaran. Por consiguiente, de todo el tesoro sólo una quinta parte se repartió por igual. Las otras cuatro, destinadas al rey, al gobernador y las de Cortés y sus hombres escogidos, quedaron bien guardadas en el palacio. Lo que sucedió pocos meses después fue mucho más serio. Cortés supo, por el capitán que había dejado en la costa, que al mando de un tal Narváez, y por orden de Velázquez, habían desembarcado en Veracruz tropas que llevaban la orden de destituirle y conducirle prisionero a Cuba, para responder de un delito de rebelión manifiesta y por extralimitarse en el desempeño de sus funciones. Se enteró también de otros detalles increíbles. Los dieciocho barcos de Narváez traían 900 hombres, entre ellos 80 jinetes, 80 arcabuceros y 150 ballesteros, además de numerosos cañones. Cortés, metido en su polvorín de la ciudad de México, se veía atacado por un ejército de propios compatriotas que venían a su encuentro con fuerzas mucho mayores que las suyas y que representaban el mayor ejército que hasta entonces se había empleado en la conquista del Nuevo Mundo. Pero entonces sucedió algo extraordinario. Todos los que hasta entonces habían creído que los triunfos de Cortés se debían únicamente a su suerte, a su audacia y al hecho de que sus adversarios fueran unos pobres indios mal equipados, tuvieron que cambiar de opinión. Cortés decidió salir al paso de Narváez y combatirle. ¿Con qué? Se atrevió a dejar a uno de sus oficiales, Pedro de Alvarado, como jefe de guarnición y guardián de Moctezuma, el rehén más precioso, con las dos terceras partes de su ejército, y él, con el tercio restante, que eran ¡setenta soldados!, salió al encuentro de los buques de Narváez. Antes de salir de la capital convenció a Moctezuma del gran castigo que iban a sufrir los traidores de su propio pueblo, de tal modo que aquel vacilante príncipe se atemorizó aún más y no escuchó a sus consejeros, que intentaban que se sublevara en un momento tan oportuno. El pobre Moctezuma intentó calmar a Cortés, y en su litera —bien guardado por Alvarado— le acompañó hasta el dique exterior y lo despidió abrazándolo y haciéndole presentes sus buenos deseos. Y así se lanzó Cortés, con su flamante ejército, mejor dicho, sus improvisadas fuerzas, que con los refuerzos indios alcanzaban la cifra de 266 hombres, a la llanura, a «tierra caliente». La lluvia arrecia y brama el temporal. Los exploradores hacen saber a Cortés que Narváez ha alcanzado Cempoala. Sólo el curso de un río le separa ya de su adversario. Narváez, mientras tanto, con acierto y experiencia bélica, intenta bajar por la noche a las riberas para enfrentarse con Cortés, pero el violento temporal provoca el descontento de sus soldados. Convencido de que aquella noche no cabe esperar un ataque de Cortés y confiando en la superioridad de sus armas, se retira de nuevo a la ciudad. Narváez se equivocó. Cortés, vadeando el río, sorprende a los centinelas en la noche de Pentecostés del año 1520, y al grito de guerra «Espíritu Santo», sus mal armadas huestes, con él a la cabeza, penetran en el campamento de Narváez, colmado de armas y de hombres. La sorpresa fue total, y tras breve y terrible lucha, iluminada por el resplandor de los 195


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incendios y los fogonazos de aquellos cañones que solamente podían disparar una vez, conquistaron el campamento. Narváez se defiende en la torre de un templo, pero una lanza le alcanza el ojo izquierdo. Y a su grito de dolor sigue el de victoria de Cortés. Más tarde se decía que los cocuyos, unos escarabajos luminosos bastante grandes, habían intervenido en favor de la justa causa de Cortés, presentándose de repente en bandadas y volando ante los defensores de la plaza de tal modo que éstos creyeron que se aproximaba todo un ejército dotado de potentes armas de fuego. La victoria se decidió al punto a favor de Cortés, y el alcance de la misma quedó patente cuando la mayoría de los vencidos se declararon dispuestos a servirle cuando él se hizo cargo del rico botín de cañones, arcabuces y caballos y, por último, cuando comprobó que, por vez primera en la historia de la campaña de México, podía verse realmente al frente de una tropa poderosa. Pero los triunfos que de modo tan sorprendente lograra el audaz y escaso puñado de hombres, no los superarían ahora las más nutridas y mejor pertrechadas tropas.

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Capítulo XXVIII

LA CULTURA DECAPITADA Los españoles marchaban bajo la enseña de la Cruz y al grito de «Espíritu Santo», invocación que les había guiado en su lucha más importante. Cruces y más tarde iglesias iban jalonando sus caminos. Se confesaban antes de cada batalla, y los sacerdotes celebraban misas solemnes después de cada victoria, intentando convertir a los aztecas. No es este lugar de examinar la importancia de la obra de los misioneros. En este libro solamente nos interesa poner en claro que con la invasión del reino de los aztecas los españoles ya no luchaban con salvajes cuya religión consistiera en ritos primitivos y costumbres fáciles de cambiar, en un animismo elemental, en una adoración bárbara de los fenómenos de la Naturaleza y de los espíritus, sino que se hallaban ante una religión culta que, aunque en su conjunto fuese politeísta, manifestaba tendencias monoteístas en los dos dioses principales, Huitzilopochtli y Quetzalcoatl, de gran influencia sobre toda la cultura por sus estrechas relaciones con el arte del calendario que todo lo regulaba; y esta influencia de la religión en la vida de los hombres sólo se había dado en las regiones más desarrolladas y universales. El error de los conquistadores y sus sacerdotes consistió en que se dieron cuenta de esta realidad demasiado tarde. Pero, ¿acaso podían verla? Recordemos el mundo de principios del siglo XVI. Copérnico no había publicado su nueva cosmología y los grandes escépticos Galileo y Giordano Bruno no habían nacido aún. No había ningún arte fuera de la Iglesia, ni ciencia ni vida posibles sin ella. El sentir y pensar del mundo occidental eran cristianos; y con tal visión del mundo, con una fe tan absoluta en la infalibilidad de la Iglesia, con tal compenetración en su existencia eterna y en su capacidad redentora, era inevitable la más absoluta seguridad. Todo lo que no era cristiano era pagano, y como tal, y en su propio interés, había de ser combatido. Esta norma fundamental de los hombres del siglo XVI les impedía reconocer el valor de unas ideas aprovechables, aunque distintas a las suyas, por haber nacido de otro concepto del mundo. Su carencia de una amplia y matizada visión no permitió a los conquistadores de México comprender los claros indicios de una vida social bien dispuesta y desarrollada, ni apreciar los profundos conocimientos que los aztecas tenían sobre la educación y la enseñanza, ni los asombrosos conocimientos de los sacerdotes aztecas en materia de astronomía. No vieron que no se trataba de unos salvajes, ni los adelantos de su cultura, patentes, por ejemplo, en la disposición de las ciudades, en sus sistemas de ordenar el tráfico y transmitir las noticias y en la construcción de suntuosos edificios sagrados o profanos. En la rica ciudad de México, con sus lagunas, diques, calles e islas flotantes de flores —las «chinampas» que aún vio Alexander von Humboldt—, no veían más que fantasmagorías del diablo. Desgraciadamente, la religión azteca tenía una característica que llenaba de terror a cuantos veían sus huellas y les hacía creer que, efectivamente, todo aquello era obra del diablo. Se trataba de los sacrificios humanos que efectuaban en masa y en los cuales los sacerdotes arrancaban el corazón a las víctimas aún vivas. Pero lo cierto es que el aspecto de la religión azteca supera con mucho todo cuanto jamás se ha visto en el mundo en este sentido. Efectivamente, en la civilización azteca se daban considerables valores junto con prácticas horripilantes. Y los fanáticos no podían ver ambas cosas unidas en una misma cultura. Por eso no comprendieron que, a diferencia de los salvajes que habían encontrado Colón, Vespucio y Álvarez Cabral, los aztecas eran un pueblo al que se podía humillar hasta 197


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un determinado límite, tras el cual se tropezaba con su religión; no supieron reconocer que bajo la protección de sus armas podían permitirse todos los horrores, crueldades y crímenes, excepto uno: el sacrilegio de los templos y los dioses. Y fue precisamente esto lo que hicieron, imprudencia que estuvo a punto de arrebatar a Cortés todo el fruto de sus conquistas militares y políticas. Es digno de señalarse el hecho de que en el séquito de Cortés no fueran los sacerdotes quienes se mostraran más fanáticos. Los padres Díaz y Olmedo, especialmente el último, desempeñaban su misión con una prudencia guiada por una gran comprensión política. Según todas las noticias, era el mismo Cortés —acaso por deseo subconsciente de justicia— el primero en intentar la conversión de Moctezuma, Mas el emperador le escuchaba con cortesía, y cuando el conquistador, en su panegírico, comparaba los sangrientos sacrificios de los aztecas con la fe pura y sencilla de la misa católica, Moctezuma hacía ver que a él le parecía menos execrable sacrificar personas que consumir la carne y la sangre del mismo Dios, opinión que no sabemos si Cortés tenía capacidad dialéctica para combatir. Cortés fue todavía más lejos. Pidió permiso para visitar uno de los grandes templos. Tras muchas vacilaciones, y después de que Moctezuma hubo consultado con sus sacerdotes, le fue concedido. Cortés subió inmediatamente el gran teocalli situado en el centro de la capital, no lejos del palacio donde se alojaba; y una vez allí dijo al padre Olmedo que aquel sería el lugar más apropiado para colocar la cruz, pero el sacerdote lo desaconsejó. Vieron también la losa de jaspe donde se sacrificaban las víctimas humanas con un cuchillo de obsidiana y la imagen del dios Huitzilopochtli, de terrible aspecto para los españoles y sólo comparable con las máscaras del diablo que la Iglesia representaba desde tiempos primitivos. Una gran serpiente cubierta de perlas y piedras preciosas rodeaba el cuerpo del dios. Bernal Díaz, que presenciaba todo aquello, apartó la vista, atemorizado, pero vio algo mucho más terrible aún: las paredes laterales de la sala estaban salpicadas de sangre humana coagulada. «El mal olor —escribe— era más penetrante que el de los mataderos de Castilla.» Luego volvió a mirar el ara de los sacrificios y observó que allí había tres corazones humanos que en su imaginación sangraban aún y echaban vapor. Cuando hubieron bajado las innumerables escaleras, vieron un enorme osario que llegaba hasta el techo. En él, bien ordenados en pilas sostenidas con tablas, estaban los cráneos de las víctimas. Un soldado calculó que habría unos 136.000. Poco después pasó la etapa de las súplicas y llegó la de las exigencias rápidas, apoyadas con amenazas. Cortés ocupó una de las torres del gran teocalli. Después de su visita a la torre solía proferir palabras imprudentes, injuriosas para la religión azteca y Moctezuma estaba sumamente preocupado. En una ocasión, Moctezuma llegó a excitarse y se atrevió a decir que su pueblo no lo toleraría. Cortés, obstinado, ordenó que se limpiara el templo, mandó colocar un altar y sobre él una cruz y una imagen de la Virgen. Desaparecieron el oro y las joyas —ocioso averiguar su paradero— y las paredes fueron adornadas con flores. Cuando se cantó el primer Tedeum ante todos los españoles congregados en la gran escalinata y en la plataforma del teocalli, cuéntase que lloraban de alegría por haber logrado aquel triunfo de la Cruz. Sólo faltaba un paso para que se agotase la paciencia de aquel pueblo. Y tal paso se dio. Contémoslo en pocas palabras. Cuando Cortés estaba ausente de la capital, con motivo de su victorioso encuentro con Narváez, una delegación de sacerdotes aztecas pidió permiso a su sustituto Alvarado para celebrar en el gran teocalli, en una de cuyas torres se hallaba la capilla española, la fiesta de la ofrenda de Incienso a Huitzilopochtli, que se verificaba todos los años con canciones y bailes religiosos. Alvarado lo permitió previas dos condiciones: que los aztecas no hicieran sacrificios humanos, y que acudieran sin armas. El día de la fiesta se presentaron unos seiscientos aztecas —las indicaciones sobre el 198


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número difieren mucho—, casi todos ellos pertenecientes a la más alta nobleza, y sin armas, pero adornados con sus más ricas vestiduras y sus joyas más preciosas; así comenzó la ceremonia. Un número respetable de españoles se mezcló entre ellos, y cuando la fiesta alcanzaba su punto culminante, a una señal convenida, los españoles se lanzaron sobre los aztecas y ¡los asesinaron a todos! Tal actitud, completamente incomprensible, no tiene la menor justificación, ni siquiera desde un punto de vista político. Un testigo observa: «La sangre corría a raudales como el agua cuando hay una gran lluvia». Cuando Cortés regresó de su victoriosa expedición con poderosa tropa halló una ciudad completamente cambiada. Poco después de aquella matanza de aztecas, el pueblo se había sublevado, proclamó emperador a un hermano de Moctezuma, llamado Cuitlahuac, en sustitución del emperador prisionero, y desde aquel momento se puso cerco al palacio donde residía Alvarado. Cuando llegó Cortés, la situación se había hecho muy crítica y era preciso relevar a Alvarado. Pero levantar el cerco suponía caer en la trampa. Cada intento de Cortés se convertía en una victoria pírrica. Destruía trescientas casas, pero los aztecas le destruían todos los puentes para la retirada; incendió el gran teocalli, pero los aztecas asaltaron con nuevo furor el fortín. Moctezuma, hombre casi incomprensible, que tenía un gran historial guerrero —había tomado parte en nueve batallas, probablemente como combatiente— y bajo cuyo gobierno el Imperio azteca alcanzó el máximo esplendor y poderío, desde la entrada de los españoles había perdido toda su voluntad. Ahora se ofreció nada menos que como mediador. Cubierto con todas las insignias de su cargo imperial, habló a su pueblo, que respondió ¡arrojándole piedras! El 30 de junio de 1520 murió Moctezuma II, gran emperador de los aztecas, prisionero de los españoles. Con esto, el peligro que los españoles corrían aumentaba, porque su última esperanza, la persona del emperador, ya no era una baza en el juego. Entonces empezó para Cortés su noche más terrible, aquella que en la historia lleva el nombre de «noche triste». ¿No se produciría una sublevación al repartir el tesoro de Moctezuma? Cuando en la «noche triste» Cortés dio orden de romper el cerco y salir de la ciudad, acción desesperada si se piensa que un puñado de hombres tenía que abrirse paso a través de un ejército de decenas de miles de guerreros, hizo extender previamente el tesoro ante sus hombres y dijo con desprecio: —Coged lo que queráis. —Y, como advertencia desdeñosa, añadió—: Pero tened cuidado de no cargaros demasiado. En la noche oscura anda mejor el que va más ligero de carga. Él tomó solamente la quinta parte que correspondía a su señor y que podía concederle la gracia de Su Majestad si era derrotado. Su veterana tropa sabía el valor de su consejo y tomaron pocas cosas. Pero los bisoños procedentes de la tropa de Narváez cargaron con joyas y hasta con barras de oro, que se colocaron en el cinturón y en las botas, de tal modo que a la media hora quedaban rezagados a la retaguardia y andaban fatigosamente. La mayor parte del tesoro quedó con seguridad en el palacio. Aquella primera media hora de la noche triste —día 1° de julio de 1520— lograron atravesar la ciudad y alcanzar el camino del dique, sin que los aztecas se dieran cuenta —éstos sentían un temor supersticioso a luchar de noche—. Mas cuando oyeron los gritos de los centinelas y los sacerdotes tocaron tambores en la cima de los teocallis, pareció que se hubiera desencadenado el infierno. En efecto, aquello era, literalmente, el infierno. Los españoles, merced a un puente transportable que ellos mismos habían construido, lograron salvar el primer canal. Pero, a poco, comenzó a llover a cántaros, y el ruido del agua que caía se mezclaba con el de los remos de innumerables barcas de guerra, con los gritos desesperados de los españoles que no podían avanzar por aquel suelo fangoso y resbaladizo, con los aullidos de guerra de los 199


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aztecas. Pronto comenzaron a caer sobre los españoles piedras y flechas en gran número y saltaron los primeros guerreros indígenas que apenas se distinguían en la oscuridad de la noche y en medio del temporal que se había desencadenado. Se agarraban al cuerpo de los españoles y los atacaban con puñales hechos con agudos trozos de obsidiana, duros y cortantes como el acero. Cuando la vanguardia de la tropa llegó al segundo punto por donde había de atravesar el canal, supieron que el puente de madera utilizado para el primer paso se había hundido tanto en el fango que no era posible desprenderlo. Y lo que hasta aquel momento fue ordenada retirada se convirtió entonces en franca huida; lo que era tropa convirtióse en desordenado tropel de individuos que luchaban por salvar su vida. A pie o a caballo se lanzaban al foso para alcanzar a nado la otra orilla. El bagaje, las armas y hasta el oro que llevaban se perdieron en la oscuridad de la noche. No es posible describir todos los detalles de esta lucha desenfrenada. Ningún español, ni siquiera Cortés —que según cuentan todos los cronistas realizó numerosas proezas y derrochó valentía—, salió ileso de ella. Al despuntar la mañana, gris y lluviosa, cuando ya había conseguido pasar el dique y los aztecas se dedicaban más a recoger el inmenso botín que a perseguir al enemigo, el conquistador pudo pasar revista a su ejército. Todos los datos que se tienen respecto a las pérdidas de aquella noche son muy dispares. Admitiendo la cifra media, podemos decir que los españoles quedaron reducidos a una tercera parte; y sus aliados tlaxcaltecas, a la cuarta o quinta de sus efectivos anteriores. Además, habían perdido todas las armas de fuego, las municiones y gran parte de las ballestas y caballos. El tropel de Cortés era una sombra espectral de las brillantes y aguerridas huestes con que nueve meses antes entraba en la capital azteca. Pero aún no había concluido el calvario. Durante ocho días se sucedieron las escaramuzas, en las cuales los españoles intentaban salvarse ganando el territorio de sus aliados los tlaxcaltecas, enemigos mortales de los aztecas, lo más aprisa que podían. Y esto no podía ir tan rápidamente como deseaban, porque sus cuerpos estaban exhaustos, y ahora, además, carecían de comida. Así llegó el vencido tropel, el día 8 de julio de 1520, al valle de Otumba. Su estado era tal que parecía absolutamente imposible que pudieran afrontar la nueva prueba que para desdicha suya les esperaba. Toda la extensión del hondo valle que abarcaba su vista, único camino por donde podían pasar, aparecía llena de guerreros aztecas. En sus ordenadas filas de combate, los españoles podían distinguir los príncipes que mandaban a los soldados aztecas por sus abrigos de plumas multicolores, pues los simples guerreros llevaban corazas de algodón blanco. Dichos jefes parecían aves de color en un campo de nieve. La situación, desesperada, no daba opción a los españoles para reflexionar mucho tiempo; no les quedaba más que una solución: avanzar. No querían ser inmolados como víctimas de guerra a los dioses aztecas, que era el destino reservado a todo prisionero después de cebado en una jaula de madera. Preferible era, pues, buscar la muerte avanzando. Toda esperanza estaba perdida, ya que el número de aztecas se cifraba en unos 200.000 hombres, contra los cuales se enfrentaban unos pocos españoles desprovistos de aquellas armas con cuyos truenos y relámpagos habían conseguido sus primeras victorias. Pero también en esta situación completamente desesperada se produjo un milagro. Con veinte jinetes formados en tres grupos, dejando en los flancos los restos de la caballería, Cortés irrumpe en aquel mar de soldados aztecas. El surco abierto por éstos es como el de un arado sobre el campo seco, que se cierra cuando la mala hierba cubre la gleba. Cercados entre aquella multitud se sienten atacados por todas partes. Cortés, que lucha en vanguardia, pierde su caballo, monta en otro y es herido por un golpe en la cabeza; pero sigue avanzando. Los enemigos son legión. De pronto, descubren en medio de la multitud, en una colina minúscula, un pequeño grupo de guerreros adornados de manera muy llamativa, todos en torno a una litera en la que Cortés distingue al jefe enemigo, Cihuacu, que se destaca por el banderín de oro que flamea. Entonces se produce el prodigio de Hernán Cortés y digno de un 200


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cantar de gesta. Cortés, herido, espolea a su caballo, espera apenas que dos o tres de sus hombres más aguerridos se agrupen en torno a él, y empuñando la lanza y manejando la espada, cabalga por entre la tropa azteca. El enemigo, atemorizado, le abre paso, y rápidamente alcanza al comandante azteca, le atraviesa con la lanza, le arrebata el banderín de oro y lo agita en alto. Con aquella hazaña la batalla, ya perdida, quedó prácticamente ganada. Los aztecas, al ver sus propias insignias en manos del conquistador blanco, que con ello les parecía más poderoso que sus dioses, emprendieron desenfrenada fuga. Desde aquel momento en que Hernán Cortés agitó el preciado trofeo, México estuvo perdido para los aztecas. El Imperio del último Moctezuma había desaparecido. Para terminar este capítulo, transcribiremos las palabras del historiador: «Sea cual fuera la apreciación moral de la conquista, como hazaña bélica no podemos menos de admirarla. El simple hecho de que un puñado de aventureros, mal armados y equipados, pudieran desembocar en las costas habitadas por una tribu poderosa, fogosa y guerrera... sin conocer el idioma, ni el país, sin mapas, ni brújulas... sin saber siquiera si el próximo paso los conduciría a una tribu enemiga o a un desierto, y que, a pesar de haber sido vencidos casi en su primer encuentro con los indígenas, siguieran luchando y avanzaran sin cesar hasta penetrar en la capital del reino, demostrando cada vez mayor firmeza hasta apoderarse del emperador, hacer asesinar a sus ministros ante los ojos de sus súbditos; y que al ser diezmados y arrojados de la ciudad, reunieran sus restos de combate y después de seguir un plan inteligente y audaz consiguieran adueñarse de nuevo de la capital y dominar el país; el que todo esto, repetimos, pudiera hacerlo un puñado de aventureros es una hazaña que raya en el milagro y sin par en el libro de la Historia, demasiado llamativo incluso para la verosimilitud mínima que exige una novela.» Para tener una visión más completa, digamos aún que el pueblo azteca, antes de su derrota definitiva, en los meses que siguieron a la batalla de Otumba, conoció todavía una verdadera grandeza que con Moctezuma no se hubiera podido sospechar, y tal como correspondía a aquellos «romanos» de América, es decir, lo mismo que se había manifestado antes de la llegada de Cortés. El emperador Cuitlahuac murió de viruela a los cuatro meses y le sucedió Cuauhtémoc, de veinticinco años de edad. Éste defendió la capital del país con tal tenacidad que, a pesar de los nuevos refuerzos con que Cortés contaba, le causó mayores pérdidas que cualquiera de los jefes aztecas anteriores. Pero el inevitable final era la destrucción de México; se incendiaron las casas, se derrumbaron las estatuas de los dioses, se cubrieron los canales —México hoy día, ya no es una Venecia— y, por último, Cuauhtémoc cayó prisionero y fue torturado y ejecutado por los invasores. Empezaba la cristianización y la colonización del país. En el teocalli, desde cuyas altas escaleras los españoles vieran caer a sus compatriotas, víctimas de los sacerdotes de Cuauhtémoc, con el pecho desgarrado y el corazón arrancado, se elevaba ahora, brillando a lo lejos, una catedral consagrada a San Francisco de Asís. Las casas fueron reconstruidas; a los pocos años, vivían allí ya doscientas familias españolas —la mayoría mestizas— y unas 30.000 familias indias. El país fue distribuido según el sistema de los llamados «repartimientos», lo cual suponía la esclavitud para todos los pueblos que antaño habían pertenecido al Imperio azteca. Sólo los tlaxcaltecas, a cuya ayuda tanto debía Cortés, fueron durante algún tiempo excepción; pero ¿quién había esperado que siguieran siendo siempre libres? Este triunfo tan beneficioso para la España lejana se vio momentáneamente ensombrecido por los conquistadores mismos, por la desaparición del tesoro de Moctezuma. Cuando los españoles entraron por segunda vez en México creyeron encontrar el tesoro que no habían podido llevarse en la «noche triste», pero ni entonces, ni hasta nuestros días, se ha vuelto a saber nada del mismo. Cortés mandó fuera torturado Cuauhtémoc, antes de ejecutarle; pero aquello no le facilitó pista alguna. Palmo a palmo, mandó examinar por buzos 201


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todos los fosos, canales y lagunas, pero no hallaron más que escasos restos diseminados aquí y allá. Después de mucho buscar, en total no se halló más que un valor de 130.000 ducados de oro castellanos. Era justamente la quinta parte que se había prometido a la corte española. Muchos de los que examinan esta parte de la conquista española sienten una maligna satisfacción al saber que el barco que había de llevar dicho tesoro enviado por Cortés, según él mismo anunció en una carta del 15 de mayo de 1522, fue capturado por otro barco francés; y así, no fue Carlos V, sino Francisco I de Francia el que para su gran asombro se halló en posesión del tesoro de los aztecas. Hagamos ahora algunas reflexiones. Como nuestro libro no es una historia de los descubrimientos geográficos, ni mucho menos una historia de las conquistas militares y políticas, los que nos interesamos por el conocimiento de las antiguas civilizaciones desaparecidas tenemos que preguntarnos cuál fue la importancia de la conquista de Cortés en lo que se refiere a las antiguas civilizaciones de la América Central. Hemos visto que existía tal civilización en México a la llegada de Cortés. Si consideramos a éste desde nuestro punto de vista, no como conquistador, sino como descubridor de una civilización que ya había muerto para los hombres del año 1600, y que para nosotros está muerta como cualquier otra de las que hemos hablado hasta ahora —hasta el punto de que los 1,8 millones escasos de aztecas que aún residen en México no tienen la menor relación con su antigua historia—, nos interesa saber con qué interés acogieron dicha cultura Cortés, sus contemporáneos y sus sucesores inmediatos. Al pensar en ellos nos llama la atención algo asombroso. Ni Cortés ni los demás testigos contemporáneos dejaron de subrayar la potencia y el valor del pueblo que subyugaban; de otro modo hubieran menguado sus méritos a los ojos de sus contemporáneos. Pero no vio Cortés que no era sólo un Imperio bárbaro, pagano, de salvajes, lo que destruía sino, empleando de nuevo la frase ya citada, «decapitaba una civilización floreciente en plena vida». Tampoco se dio cuenta de la verdadera índole y significación de aquella cultura. Aunque muy extraño, es sin embargo explicable dado el espíritu de la época y la concepción que del mundo tenían los cronistas de entonces, que no eran historiadores. En todo caso, no deja de ser un caso sin igual el que se olvidaran para la posteridad todos aquellos conocimientos que habían alcanzado a principios del siglo XVI los antiguos aztecas. Mientras el Nuevo Mundo se fue uniendo cada vez más a la vida económica y política de Europa, se perdieron de modo tan completo en la conciencia pública los conocimientos sobre la existencia pasada de civilizaciones americanas de extraordinario valor, que incluso la ciencia, hasta hace poco, desdeñaba este mundo antiguo. Esta laguna la confirman no solamente nuestros propios conocimientos, bien escasos sobre esta cuestión, sino también el hecho de que si echamos una mirada a cualquiera de las numerosas enciclopedias y obras de historia universal, vemos que en las mismas se trata sólo con gran timidez el tema de la civilización de los toltecas, de los mayas y de los aztecas, o a veces ni siquiera la mencionan. No es plausible el argumento de que la causa de esto reside en el hecho de que dichas civilizaciones no guarden con nosotros la estrecha relación que, por ejemplo, tienen las de Babilonia, Egipto y Grecia; pues la de los chinos o la de los indios, que también nos son muy extrañas, están mucho más vivas en nuestra conciencia que las antiguas civilizaciones americanas, a pesar de estar mucho más apartadas de nuestro tráfico económico y político que, por ejemplo, México, completamente españolizado hace cuatrocientos años y hoy incluido en el círculo de influencia continental americana. Señalemos aquí, a este respecto, el siguiente hecho: el primer Instituto Arqueológico americano de importancia, fundado en 1879, durante decenios enteros concentró todos sus esfuerzos a excavaciones en el terreno de las antiguas civilizaciones europeas. Y las enormes sumas que gastan los Institutos científicos americanos para investigaciones arqueológicas son destinadas, aún hoy día, en su mayor parte al viejo continente y muy poco a la exploración de las civilizaciones que florecieron en el mismo suelo donde están establecidos muchos de estos 202


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Institutos. Por eso podemos afirmar que al hablar de los aztecas no aludimos a una civilización extinguida, sino a una civilización que después del primer descubrimiento se ha olvidado de nuevo. Después de haber mencionado tantas veces la gran cultura de los aztecas, su poderío y su grandeza, hemos de procurar no caer en una admiración excesiva. Hablamos de ella en primer lugar porque fue la primera que se descubrió, y en este libro seguimos el orden cronológico de la investigación; pero ahora veremos que en América hay otras civilizaciones mucho más importantes que la azteca, y que ésta, en el fondo, no es sino el reflejo de una cultura mucho más elevada y mucho más antigua. Hecha esta advertencia, prosigamos nuestro relato. Hablemos del segundo gran descubrimiento de la América antigua. Intervienen aquí dos hombres extraordinarios, uno de los cuales, sin atravesar el umbral de su estudio, descubrió por segunda vez a los antiguos aztecas, mientras que el otro, abriéndose paso en la jungla con un machete, descubrió la civilización de un pueblo mucho más antiguo, pueblo con el cual había tropezado un compañero de Cortés. El descubrimiento, esta vez, fue rodeado de ese gran respeto hacia la grandeza pasada de que el mundo no fue capaz hasta el siglo XIX. Y por extraño que parezca, tampoco este segundo descubrimiento de las antiguas culturas americanas bastó para darles el puesto que merecen en la historia de la Civilización; fue preciso un tercer descubrimiento, y éste no alcanzó su máximo interés hasta nuestros días.

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Capítulo XXIX

MR. STEPHENS COMPRA UNA CIUDAD Un día del año 1839, en las primeras horas de la mañana, un pequeño grupo cabalgaba por el valle de Camotán, a lo largo de la frontera que separa Honduras de Guatemala. A la cabeza iban dos blancos; los demás eran indios. Aunque fueran armados, les llevaban al país intenciones bien pacíficas. Pero ni el temor que pudieran inspirar sus armas ni las protestas de que su objetivo era puramente instructivo pudieron impedir por aquella noche que todos se vieran encerrados en el «Ayuntamiento» de una pequeña villa, custodiados por un grupo de soldados borrachos que se pasaron toda la noche alborotando y divirtiéndose en disparar sus armas como locos. Este fue el poco agradable preludio de la gran aventura de John Lloyd Stephens, el segundo descubridor de la América antigua. Stephens nació en Shrewsbury, Estado de Nueva York, el día 28 de noviembre de 1805, estudió Leyes y, durante ocho años, trabajó en los tribunales de Nueva York. Sus aficiones tendían hacia las antigüedades, la búsqueda de pueblos antiguos de todos los tiempos. Y en este caso comprobamos lo apuntado en el capítulo anterior: el investigador americano no buscó restos de los pueblos antiguos de América, no se encaminó a América Central, donde se amontonaban infinidad de vestigios del pasado, pues él no sabía nada de aquello; sino que se dirigió a Egipto, Arabia y Tierra Santa, y un año después a Grecia y Turquía. Sólo más tarde, a los treinta y ocho años de edad, cuando ya había publicado dos libros de viajes, cayó en sus manos el relato de otro autor cuyas noticias le conmovieron muchísimo y le hicieron cambiar de plan. Se trataba del informe sobre las investigaciones oficiales que cierto coronel Garlindo había hecho entre los indígenas, en el año 1836, por encargo de un gobierno de América Central, y, en gran parte, apoyado por sus propias indagaciones. En dicho informe se hablaba de restos de una arquitectura antiquísima en las selvas vírgenes del Yucatán y en. América Central. Aquel árido informe interesó extraordinariamente a Stephens. Hizo averiguaciones para obtener más noticias y encontró la obra de Juarros, historiador guatemalteco, que a su vez citaba a otro autor llamado Fuentes, el cual decía que por su época, alrededor del año 1700, en el territorio situado alrededor de Copan, en Honduras, aún se conservaban bien unas manzanas de edificios antiguos que recibían el nombre de «circo». Tan escasas noticias bastaron a Stephens, aunque parece increíble que no sintiese curiosidad por enterarse de más detalles y que sólo muy superficialmente se preocupara de las fuentes de información de la época de los conquistadores. Mas hemos de repetir que los descubrimientos de los conquistadores españoles, en lo referente a las antiguas civilizaciones, se habían perdido. Por otra parte, Stephens no podía suponer que en los días en que preparaba su viaje a la América Central, otro hombre, americano también, se dedicaba a reunir todos los documentos que podía sobre los antiguos pueblos de la América Central. No sabía que este investigador, sin salir de su estudio, estaba en condiciones no sólo de contarle muchas cosas sobre estos pueblos antiguos, sino que incluso hubiera podido decirle aproximadamente lo que podía hallar. De ello hablaremos más tarde. Stephens buscaba alguien que le acompañara, y éste fue su amigo el inglés Frederick Catherwood, dibujante. Hallamos, pues, la misma colaboración que vimos cuando Vivant Denon retenía con su lápiz las antigüedades coleccionadas por la «Comisión Egipcia» de Napoleón, y cuando Eugène Flandin dibujaba las esculturas que Botta halló en las ruinas de Nínive. 204


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Estaban ocupados con los preparativos del viaje cuando se les presentó la ocasión feliz de que los Estados Unidos cargasen con la mayoría de los gastos. La América Central adquirió de pronto un interés económico y político para los Estados Unidos. Al fallecer repentinamente el Encargado de Negocios allí acreditado, Stephens, que desde los tiempos en que trabajaba en los tribunales estaba relacionado con Martin van Buren, presidente de los Estados Unidos y antiguo gobernador de Nueva York, fue nombrado sucesor del Encargado de Negocios fallecido. Esto le permitió hacer su viaje con muchas recomendaciones y, sobre todo, con el prestigio que acompañaba al pomposo título de Encargado de Negocios de los Estados Unidos de Norteamérica. ¿Cuántos de los arqueólogos mencionados han sido diplomáticos? Pero todo esto no le sirvió de nada a su llegada, porque una banda de soldados borrachos le asaltó. Sucedióle, en 1838 y en América Central, lo mismo que a Layard seis años después en Mesopotamia, a orillas del Tigris; ambos pusieron pie en un país en revolución. En América Central había entonces tres grandes partidos: el de Morazán, presidente de la República de San Salvador; el de Perrera, un mulato de Honduras, y el de Carrera, un indio de Guatemala. Este indio, cuyos adeptos llevaban el mote de «cachurecos» —monederos falsos—, se había levantado en armas. Entre Morazán y Carrera se libró combate cerca de San Salvador, y aunque el general Morazán había sido herido, salió victorioso y la población esperaba su entrada en Guatemala. En el probable camino de marcha de Morazán se movía la pequeña caravana de John Lloyd Stephens. El país estaba devastado. Unos generalitos de opereta alternaban con cabecillas de bandidos en el mando de unas tropas que, más que guerrear, merodeaban por el país. Dichas tropas estaban formadas por indios, negros, algunos oficiales y aventureros, soldados europeos desertores del ejército de Napoleón. Las aldeas estaban saqueadas, la población pasaba hambre. «¡No hay!» era la contestación invariable a la pregunta de Stephens de si podían darles comida. «¡No hay nada!» Sólo encontraban agua. Cuando se alojaron en el Ayuntamiento de una de las villas, el alcalde, con las insignias de su dignidad y vara con empuñadura de plata, les había recibido con aire desconfiado. Por la noche, el mismo alcalde, con un tropel de unos veinticinco hombres, asaltó el dormitorio. El jefe de la tropa era un oficial, partidario de Carrera, a quien Stephens, en su descripción de esta aventura, llama siempre el «señor del sombrero brillante». La discusión que se produjo entonces fue un tanto turbulenta. El criado de Stephens, Agustín, fue herido por un golpe de machete y gritaba: «¡Dispare usted, Sir!» Stephens, a la luz de las teas, mostró sus pasaportes, así como el sello del general Cascara, un oficial huido del ejército de Napoleón, que desempeñaba cierto papel en el país. Catherwood, por su parte, les dio eruditas explicaciones sobre el derecho de los pueblos y la inmunidad de los embajadores, cosa que impresionó a aquella cuadrilla de borrachos menos que los mismos pasaportes. La situación, por una parte, era cómica; pero podía convertirse en trágica, porque tres mosquetes se levantaban ya apuntando a Stephens. Entonces produjo una pausa la entrada de otro oficial, que visiblemente ostentaba un grado más elevado que el primero, por llevar un «sombrero brillante» mejor cepillado aún: éste examinó de nuevo los pasaportes, prohibió toda violencia, y dijo al alcalde que su cabeza respondía de que los prisioneros permanecerían bien vigilados. Stephens escribió entonces una carta al general Cascara, y para que produjera mayor efecto la selló con una moneda americana de medio dólar. «El águila extendía sus alas y las estrellas brillaban a la luz de las teas, y todos se acercaban para ver detenidamente la moneda.» Stephens y su séquito no podían dormir. Ante la casa, los soldados gritaban, cantaban y bebían aguardiente. Hasta que se presentó otra vez el alcalde, seguido de toda su cuadrilla de soldados borrachos. Llevaba en la mano la carta dirigida a Cascara; es decir, que no la habían mandado. Entonces, Stephens se mostró enérgico, y lo que ni los pasaportes ni la 205


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alocución de Catherwood habían conseguido lo consiguió su tono violento. El alcalde mandó a un indio con la carta y desapareció con su tropa. Stephens creyó que tendría que esperar mucho tiempo; pero las cosas se arreglaron por sí solas. Al día siguiente, cuando el sol brillaba bastante alto, se presentó el famoso alcalde dispuesto a dispensar a sus huéspedes una recepción oficial conciliadora. Los soldados, obedeciendo nuevas órdenes, habían desaparecido al amanecer. Copan se halla situado en el Estado de Honduras, en el río del mismo nombre, afluente del Montagua, que a su vez desemboca en la bahía de Honduras. No hay que confundirlo con la ciudad de Cobán, junto al río Cobán o Cahabon, al noroeste de Copan, ya en Guatemala. Por este camino avanzó Cortés, después de la conquista del Imperio azteca, en el año 1525, cuando marchó de México a Honduras para castigar a un traidor, recorriendo más de mil kilómetros por las montañas y a través de la selva virgen. Cuando Stephens, Catherwood, los guías indios y sus compañeros emprendieron el camino, se internaron por bosques tan espesos que parecía que un mar de follaje los tragaba. Entonces empezaron a sospechar por qué habían ido allí tan pocos visitantes y exploradores. «El follaje —escribió Cortés trescientos años antes— proyectaba una sombra tal que los soldados no podían distinguir donde pisaban.» En el terreno pantanoso, las mulas se hundían hasta el vientre y las espinas arañaban a Stephens y a Catherwood en las manos y en la cara; el calor bochornoso les fatigaba y los mosquitos de los pantanos les ocasionaban fiebre. «Este clima —dice el español Ulloa, cien años antes que Stephens, respecto al clima tropical de estos países— consume las fuerzas del hombre y mata a las mujeres en el primer puerperio. Los bueyes enflaquecen, las vacas no dan leche, las gallinas no ponen huevos...» La Naturaleza no había experimentado el menor cambio desde las épocas de Cortés y Ulloa. Los acontecimientos del país, con toda su confusión, ya imposibilitaban de antemano toda tarea diplomática, por lo cual Stephens quizá se hubiera vuelto, de haber podido resistir a sus deseos de explorador. Pero su naturaleza, aun ante una situación difícil, no le permitía escapar al encanto de lo desconocido. Esta selva enmarañada no sólo atacaba los nervios por su resistencia tenacísima, sino que también irritaba el olfato, la vista y los oídos. Del suelo ascendía un vaho de lodo y maleza corrompida que se confundía con el olor a maderas preciosas de la caoba y otros árboles amarillos, verdes, azulados y de todas clases; las palmeras, cuyas palmas alcanzaban una longitud de doce metros, formaban un techo. También se descubrían algunas orquídeas y salían del tronco de los árboles las bromeliáceas, como tiestos de flores. Por la noche, cuando despertaba la jungla, vociferaban los monos, chillaban los loros, se oían rugidos sordos, apagados de pronto, como los que profiere una bestia agredida cuando muere violentamente. Stephens y Catherwood avanzaban por entre un paisaje como jamás hubieran soñado. Cubiertos de arañazos y ensangrentados, sucios de fango y con los ojos inflamados, seguían su camino. Y en medio de aquel país hechizado, que parecía virgen desde los comienzos del mundo, ¿era posible que hubiera edificios de piedra, y tan grandes como se decía? Stephens es sincero. Más tarde confesó que cuanto más penetraba en aquella espesura, más imposible le parecía aquello. «Tengo que confesar que ambos, Catherwood y yo, dudábamos un poco y nos acercábamos a Copan con esperanzas vagas, sin la seguridad de hallar maravillas.» Pero llegó el momento en que se hallaron ante la maravilla. Es sorprendente y sugiere las más dispares conclusiones el hecho de hallar en medio de la selva virgen restos de muros antiguos, testimonio de una vida que cesó hace muchísimos años. Recordemos que Stephens conocía Oriente, y había visitado las ruinas de casi todos los pueblos antiguos. Pero le esperaba el momento de enmudecer de asombro, casi de creer en 206


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un milagro, al pensar en las consecuencias que tendría para la ciencia su descubrimiento. Habían penetrado hasta el río Copan y alcanzado un pueblecito del mismo nombre, donde pronto establecieron buenas relaciones con los indígenas, mestizos e indios, todos ellos cristianizados. Se internaron nuevamente en la selva y, de pronto, se hallaron ante un muro formado por bloques de piedra, con una escalinata que conducía a una gran terraza, tan cubierta de vegetación que era imposible calcular su superficie. Emocionados por este hallazgo, pero aún vacilantes ante la duda de que aquello no fueran restos de alguna vieja fortificación de los españoles, se apartaron algo del camino y entonces vieron a su guía que, dando golpes con el machete, rompía una trama de bejucos. La apartó como se aparta una cortina ante la próxima escena y dejó al descubierto un destacado objeto oscuro. Y Stephens y Catherwood, abriéndose paso con sus machetes, pudieron contemplar una estela, una piedra esculpida tan alta como jamás habían visto en su vida y con una ornamentación en relieve como no se había hallado ni en Europa ni en Oriente, como nunca hubieran sospechado que existiera en América. Era un monumento de piedra de tan suntuosa decoración que, de momento, fue imposible describirlo. Era un enorme pilar cuadrangular, completamente cubierto de relieves, de unos 3,90 metros de altura por 1,20 de anchura y 0,90 metros de grueso. Enorme y gris, destacaba sobre las tonalidades verdes de la jungla, y en sus incisiones se percibían aún restos de los vivos colores oscuros con los cuales había estado pintado. En la parte anterior, cincelada en relieve muy acusado, se veía una figura de hombre, cuyo rostro «reflejaba severa solemnidad a la vez que parecía inspirar terror». Los lados estaban cubiertos de enigmáticos jeroglíficos y la parte posterior adornada con unos relieves que se distinguían de todo cuanto habían visto hasta entonces. Stephens estaba fascinado. Pero explorador experto, que incluso ante el hallazgo más inesperado no se deja arrastrar por una impresión prematura, llegó a la siguiente conclusión: «El aspecto de este monumento que encontramos de manera insospechada... nos dio la convicción de que todo lo que íbamos buscando revestiría un gran interés, no sólo como vestigios de un pueblo desconocido, sino como monumentos artísticos; prueba fehaciente de lo que afirmaban documentos históricos recién descubiertos, es decir, que el pueblo que antaño habitaba aquellas comarcas no era un pueblo salvaje, sino civilizado.» Abriéndose paso de nuevo hacia la espesura del bosque halló una segunda, tercera y cuarta estelas, y así hasta la cifra de catorce, todas ellas a cuál más perfecta en su ejecución. Esto confirmaba su tesis: que se había descubierto una nueva y antiquísima cultura americana. Y con su autoridad de investigador que ha recorrido el país del Nilo, pudo afirmar que muchos monumentos de la jungla de Copan «estaban ejecutados con más gusto que los más bellos monumentos egipcios, y los demás, en cuanto a valor artístico, les igualaban». Entonces, aquella tesis era increíble para el mundo. Cuando comunicó las primeras noticias de su hallazgo, no sólo suscitó la incredulidad, sino que incluso se burlaron de él. ¿Podría demostrar, lo que pretendía? Y en la búsqueda de tal demostración, vista la magnitud de dichos monumentos y ante la impenetrable espesura del follaje que les rodeaba, se preguntaba: «¿Cómo empezar?» La empresa era algo desesperada. Por todas partes del bosque se descubrían ruinas escondidas. Ciertamente, por allí pasaba un río que iba al mar, no muy lejano; pero dicha corriente tenía pasos muy estrechos. Había una solución: cortar una de aquellas esculturas y transportarla en piezas para que sirviera de prueba, y luego hacer vaciados en yeso de las mismas. Y al pensar en ello se decía: «Los vaciados del Partenón que se conservan en el Museo Británico son considerados como monumentos preciosos.» Pero desistió de tal proyecto; allí tenía a Catherwood, que podía hacer dibujos, y le instó a que empezara inmediatamente. Pero Catherwood, que había publicado unas 207


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reproducciones maravillosas de los monumentos egipcios, no estaba muy convencido, y comenzó a tentar con las manos aquellas caras de piedra desfiguradas, aquellos jeroglíficos incomprensibles, aquellos ornamentos confusos. Examinaba una y otra vez la luz, seguía la sombra profunda de los relieves y sacudía la cabeza... Stephens insistió, y dirigiéndose después al guía le ordenó que fuera al pueblo y preguntara a todos si sabían algo sobre aquellas esculturas. Nadie sabía nada. Stephens, acompañado por un mestizo llamado Bruno, que, por cierto, era el sastre del pueblo, se adentró cada vez más en la jungla. Y pronto encontró otras esculturas, nuevas murallas, más escaleras y terrazas. Uno de los monumentos estaba desplazado de su pedestal por las enormes raíces de un árbol, otro aparecía abrazado por las ramas de los árboles que casi lo levantaban de la tierra; un tercero yacía en el suelo cubierto por espesas plantas trepadoras; otro, finalmente, tenía un ara delante y aparecía protegido por un grupo de árboles que parecían darle sombra, como si fuese un santuario. En la tranquilidad solemne del bosque semejaba una divinidad llorando a un pueblo hundido y olvidado. Volvió Stephens adonde estaba Catherwood y le mandó copiar cincuenta objetos. Pero Catherwood, dibujante experto, movió de nuevo la cabeza y afirmó que allí no era posible dibujar si antes no se conseguía más luz; pues en aquella espesura desaparecían las sombras y se confundían los contornos. En vista de ello aplazaron su trabajo hasta la mañana siguiente. Se requirió del pueblo la ayuda que necesitaban, y cuando aguardaban la llegada de obreros, se acercó a ellos un mestizo algo mejor vestido que los indígenas que habían visto hasta entonces. Creyeron que aquel personaje les prestaría ayuda como los otros; pero el hombre se acercó con ademán orgulloso, y presentándose como don José María, exhibió documentos que le acreditaban como propietario de los terrenos donde se hallaban aquellos monumentos. Stephens se echó a reír. Le parecía absurda la idea de que aquellas ruinas en plena selva pudieran «pertenecer» a alguien. Mas don José María, al ser interrogado, confesó «que en cierta ocasión había oído hablar de la existencia de tales monumentos, pero que...». Pero Stephens, ante tales vaguedades e insistencia, le cortó la palabra. Por la noche, sin embargo, cuando Stephens se acostó en su tienda pensó de nuevo en aquel incidente. ¿A quién pertenecerían efectivamente las ruinas? Él nos cuenta: «Y, ya medio dormido, concluí categóricamente: por derecho nos pertenecen a nosotros, por lo cual, aunque no sabía lo pronto que podrían echarnos de aquellos lugares, decidí que serían nuestras; y soñando en confusas fantásticas ilusiones de satisfacción y triunfo, me envolví en mis mantas y me dormí.» A intervalos, por el día, se oían los golpes de los machetes en la jungla. Los indios abatieron una docena de árboles; uno de ellos arrastró en su caída otros y con ellos el follaje y las enredaderas. Stephens observaba a los indios. Siempre buscaba en sus rostros la huella de aquella fuerza creadora capaz de ejecutar tales obras; debía ser una fuerza extraña, con matiz cruel y grotesco a la vez, que se manifestaba en forma magistral tal como no puede surgir repentinamente de la nada, sino reflejando una técnica lentamente desarrollada. Mas, a pesar de todo, las caras de los indios le parecían inexpresivas. Mientras Catherwood hacía los preparativos para empezar los dibujos, a fin de aprovechar la primera luz que surgiera, Stephens se dirigió de nuevo a la jungla, y llegó al muro de la orilla del río. En realidad, era mucho más alto de lo que había calculado a primera vista y alcanzaba una extensión mucho mayor. Sin embargo estaba tan cubierto de maleza que parecía un gigantesco sombrero de retama. Cuando Stephens y el mestizo se adentraron por aquella maraña se oía el chillido de unos monos. «Viéndolos por vez primera brincando por aquellos maravillosos monumentos, nos parecían espíritus errantes de la tribu desaparecida que velaban las ruinas de sus antiguas moradas.» Más tarde, Stephens divisó un edificio en forma de pirámide. Descubrió con dificultad los escalones de una amplia escalinata, destruida por el empuje de los retoños de árboles, que 208


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conducían de la oscuridad que envolvía el suelo a la claridad luminosa que reinaba en las copas más altas de aquellos gigantescos árboles; e incluso, superando su cima, terminaba en una terraza situada a una altura de treinta metros. A Stephens le daba vértigo. ¿Qué pueblo había creado tal obra? ¿Cuándo se había extinguido? ¿Cuántos siglos hacía que se había construido aquella pirámide? ¿En cuánto tiempo y con qué herramientas, por encargo de quién, y en honor a quién se habían erigido tan numerosas esculturas? Había una cosa clara: tales obras y edificios no podían ser fruto de una sola ciudad, pues allí se reflejaba la potencia de un pueblo grande y poderoso. Y cuando pensaba en cuántas ciudades de tal índole podrían estar aún escondidas e ignoradas en las vastas selvas vírgenes de Honduras, Guatemala y el Yucatán, se estremecía ante la magnitud e importancia de su tarea. Mil preguntas le asaltaban y no podía contestar ninguna. Miraba por encima de las copas de los árboles, sobre los cuales veía la mole de aquellos monumentos grises. Al contemplar los primeros resultados del trabajo de su amigo Catherwood, tuvo una pequeña sorpresa. El dibujante estaba ante la primera estela que había descubierto y muchísimas hojas de papel estaban esparcidas por el suelo. Catherwood tenía los pies hundidos en el fango, y estaba todo salpicado de barro; para evitar los mosquitos, que le molestaban terriblemente, se había puesto unos guantes, y tenía la cara tapada de tal modo que sólo le quedaban libres los ojos. Así trabajaba con tenaz decisión, como quien trata de vencer a toda costa una dificultad insuperable que se le presenta. Catherwood era uno de los últimos grandes dibujantes cuya tradición se mantuvo sólo por algunos grabados en cobre ingleses hasta fines de siglo, y había cosechado grandes éxitos en su copia de monumentos; pero ahora se veía ante una tarea para la cual no parecían bastarle sus habituales recursos. El mundo de las formas que allí se le ofrecía tenía características completamente diferentes de lo conocido hasta entonces, y se salía tanto de toda concepción formal europea que el lápiz no le obedecía, no lograba distinguir las proporciones; y ni siquiera con ayuda de la camera lucida, el medio auxiliar que por entonces se empleaba, lograba un resultado que satisfaciera a sus pretensiones. ¿Era aquello un ornamento o un miembro humano? ¿Era un ojo, un sol o un símbolo? ¿Sería la cabeza de un animal? Y si lo era, ¿dónde había tales animales, de qué fantasía podían brotar cabezas tan monstruosas? Las piedras estaban transformadas en formas tan extrañas que en ninguna parte del mundo tenían modelo. Stephens decía: «¡Era como si el ídolo se resistiese a la obra del artista, mientras dos monos parecían burlarse de él desde un árbol!» Pero Catherwood trabajaba de la mañana a la noche, y así llegó el día en que logró terminar el primer dibujo que tanto llamaría la atención. De nuevo surgió un extraño incidente. Como Stephens necesitaba de la ayuda de los habitantes del pueblo, había entrado en relación más estrecha con ellos. Aquellas relaciones eran amistosas, porque Stephens —los exploradores se ven frecuentemente en tal situación— tenía ocasión de ayudarles, a su vez, con algunas medicinas y buenos consejos. Todo iba bien a este respecto; pero siempre se presentaba a turbar aquella placidez, con renovada insistencia, al famoso don José María, exhibiendo sus documentos de propiedad. Tras detenida conversación, se vio que el campo de ruinas no tenía para él valor alguno, que nunca le interesaría, y que todos aquellos ídolos le eran indiferentes; pero su dignidad de propietario se sentía ofendida ante aquella invasión, y esto era lo que le impulsaba a molestar continuamente a los intrusos. Y como Stephens era diplomático y se hallaba en un país en plena revolución, quiso guardar a toda costa las buenas relaciones con todos los habitantes de la comarca, para lo cual adoptó una determinación fantástica. Rotundamente preguntó al mestizo: «¿Cuánto quiere usted por su ciudad en ruinas?» Stephens escribe: «Creo que no hubiera quedado más sorprendido y confuso si yo le hubiera querido comprar a su pobre mujer, vieja clienta nuestra a quien curábamos el reuma... 209


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Se quedó como si no comprendiera quién de los dos había perdido el sentido común. La propiedad era tan desprovista de valor que mi pretensión le parecía sospechosa.» Por eso, Stephens tuvo que apelar, para insistir en la seriedad de su oferta, a extender ante don José María, hombre bastante sucio, todos los documentos que probaban su intachable conducta, su condición de hombre de ciencia y su cargo de Encargado de Negocios, en América Central, de los grandes y poderosos Estados Unidos de Norteamérica. Miguel, un chico del pueblo que sabía leer y escribir y hasta conocía idiomas, leyó en voz alta los papeles de Stephens. El bueno de don José María, ante aquello, no hacía más que frotarse un pie con otro en ingenuo gesto de desconcierto, contestando finalmente que lo pensaría y volvería con la respuesta. La escena se repitió, y Miguel leyó por segunda vez los documentos. Pero ello no bastó tampoco y Stephens comprendió que para conseguir la tranquilidad no podía hacer otra cosa sino comprar la antigua ciudad de Copan, valorándola según la mentalidad de los pueblos de la jungla, por lo que decidió representar una escena que parece tomada de un sainete. Rebuscó en su baúl de viaje y sacó del fondo su levita de diplomático. Hacía mucho que veía que sus tareas diplomáticas en la América Central estaban condenadas al fracaso; pero el uniforme aún le serviría de algo. Y el Encargado de Negocios de los Estados Unidos de Norteamérica, con ademán solemne, se puso su levita de gala ante el mestizo José, que le contemplaba lleno de asombro. Bien es verdad que llevaba un sombrero de panamá ablandado por la lluvia, una nada diplomática camisa de cuadros y pantalones blancos, amarillos de barro hasta las rodillas. La lluvia había caído durante todo el día y aún goteaba de los árboles, y en el suelo había abundantes charcos fangosos. Pero algunos rayos de sol se reflejaban en las águilas de los botones dorados y hacían brillar los entorchados de oro y vivos colores con aquella fuerza de convicción autoritaria que al parecer surte también sus efectos en las más apartadas e ignoradas latitudes de nuestra tierra. ¿Y cómo no iba a impresionar a don José María? El mestizo no pudo resistirse. John Lloyd Stephens decía de sí mismo que tenía un aspecto tan extraño como aquel rey negro que recibió a un grupo de oficiales británicos con el sombrero torcido y una guerrera de soldado. Pues bien, con tal atuendo compró solemnemente la antigua ciudad de Copan. Más tarde añade: «Acaso el lector tenga curiosidad por saber cómo se compran en la América Central las ciudades antiguas. Pues lo mismo que todos los artículos del comercio, o sea a un precio que depende de su abundancia en el mercado y la proporción entre la oferta y la demanda; pero como no son ninguna mercancía de almacén como el algodón o el índigo, sus precios eran un tanto arbitrarios y en aquellos días constituían un artículo poco solicitado. Así, pues, sepa el lector que por Copan pagué yo cincuenta dólares. En el precio no hubo dificultades; yo ofrecí aquella suma y don José María la creyó excesivamente alta; yo le parecí un loco; y si hubiera ofrecido más, seguramente me habría tomado por algo peor.» Es evidente que un acontecimiento tan importante y maravilloso, aunque todo el pueblo no pudiera comprenderlo, debía ser festejado convenientemente. Por lo cual, Stephens organizó una recepción oficial a la que el pueblo entero, en solemne cortejo, acudió entusiasmado. Las mujeres se presentaron en gran número, y se repartió tabaco: cigarrillos para las mujeres, cigarros puros para los hombres. «Todos admiraron los dibujos de Catherwood y, por último, contemplaron también las ruinas y los monumentos. Todos quedaron asombrados, pues, efectivamente, ninguno de los que allí vivían había visto jamás tales esculturas. Nunca sintieron la curiosidad de penetrar en la jungla, donde se cogían fiebres; ni siquiera los hijos de don Gregorio, el hombre más importante del pueblo, que tenían fama de atrevidos y eran los que mejor conocían la selva.» Sin embargo, los indios de pura sangre eran de la misma tribu y hablaban exactamente el mismo lenguaje que los autores de aquellas remotas esculturas de piedra, los constructores de aquellas gigantescas pirámides, escalonadas y con enormes terrazas. 210


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En 1842, cuando se publicó en Nueva York el libro de Stephens Incidents of travel in Central America, Chiapas and Yucatán, y poco después los dibujos de Catherwood, se produjo gran revuelo en los periódicos. Se sucedían las discusiones, los historiadores veían cómo un mundo hasta entonces sólido se derrumbaba, y los profanos llegaban a las conclusiones más audaces. Stephens y Catherwood sufrieron fatigas de toda clase; siguieron su camino desde Copan, penetraron en Guatemala y, atravesando Chiapas, llegaron al Yucatán. En varios puntos de su camino hallaron monumentos mayas. Y lo que ahora planteaban en sus libros y dibujos no era un problema determinado, sino mil problemas a la vez. Y volviendo a los documentos españoles se descubrió la relación de muchas cosas con lo revelado por los primeros descubridores y conquistadores del Yucatán, y con las hazañas de Hernández de Córdoba y de Francisco de Montejo, que fueron los primeros en hacer alusiones a este extraño pueblo. Entonces salió a pública discusión un libro, publicado hacía cuatro años en París, que decía exactamente lo mismo que las «Impresiones de viaje» de Stephens, pero que hasta tal fecha no había llamado la atención de nadie. Esto, a primera vista, puede parecemos extraño. La obra de Stephens produjo gran sensación; publicáronse varias ediciones en poco tiempo y casi inmediatamente después fue traducida a varios idiomas. En una palabra, todo el mundo hablaba de ella. Sin embargo, en 1838, cuando en París se publicó el relato de Von Waldeck con el título «Viaje arqueológico romántico al Yucatán», llamó poco la atención, y hoy día está casi olvidado. Evidentemente, el relato de Stephens es más detallado y está escrito tan brillantemente que, incluso en nuestros días, su lectura causa admiración. Y Waldeck no llevaba consigo un hombre de la categoría de Catherwood, cuyos dibujos reunían, con su valor artístico, tal grado de precisión científica —hasta las fotografías nos parecen inferiores a los dibujos de Catherwood—, que aún hoy día conservan un valor documental para la arqueología, pues muchas de las cosas que vio y fijó con su lápiz están de nuevo cubiertas de plantas, derruidas, corroídas por la intemperie o destruidas. Pero la razón fundamental es seguramente ésta: cuando se publicaba el libro de Waldeck, la atención de todos los eruditos y curiosos de Francia seguía con entusiasmo los progresos en el descubrimiento y conocimiento de una cultura antigua muy distinta, con la cual se relacionaba un acontecimiento nacional reciente. Aún vivían los que habían participado en la expedición egipcia de Napoleón, y el público se emocionaba todavía con la gran obra del desciframiento de los jeroglíficos. Francia, incluso Europa entera y hasta América —pensemos en los primeros viajes de Stephens—, miraban a Egipto. Se requería una ruptura absoluta con las ideas tradicionales para aceptar los nuevos puntos de vista. Era lógico, además, que cuando los mayas habían llamado la atención al público se ofrecieran aquellas interpretaciones aventuradas que siempre acompañaban a todo descubrimiento nuevo. Después del relato de Stephens, había ya un hecho indiscutible: los antiguos mayas eran un pueblo de una cultura que muy bien podía colocarse al lado de las grandes civilizaciones del mundo antiguo, y esta afirmación podría hacerla cualquier profesional con sólo basarse en los monumentos encontrados. En cambio, hasta mucho más tarde no se reconoció el gran progreso alcanzado por los mayas en las matemáticas. Todo esto planteaba el siguiente problema: ¿De dónde venía este pueblo? ¿Era, efectivamente, de raza india como las restantes tribus que vivían al Norte y al Sur, y que no han llegado a salir jamás de su vida nómada? Y en tal caso, ¿cómo se explica que sean justamente los mayas los que alcanzaron aquel desarrollo? ¿Qué les dio impulso? ¿Era posible que en el continente americano, separado de la gran corriente cultural del mundo antiguo, hubiera podido surgir una cultura netamente autóctona? Aquí es donde empiezan las primeras interpretaciones audaces. Alguien afirmó que tal cosa era completamente imposible; que, sin duda, en los tiempos primitivos tenía que haberse producido una emigración del antiguo Oriente al continente occidental. ¿Por qué camino? En 211


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el terreno de las hipótesis es fácil hallar solución a todos los enigmas. Por algún puente de tierra, existente, en tiempos del Diluvio, en el Norte. Y otros, menos audaces ante la idea de hacer marchar a habitantes de las cercanías del Ecuador por el círculo polar, decidieron ver en los mayas los supervivientes del legendario continente de la Atlántida. Como ninguna de estas interpretaciones satisfizo del todo, no faltaron voces que pretendían que los mayas eran una tribu oriunda nada menos que de Israel. Algunas de las esculturas que el mundo entero podía contemplar ahora en los dibujos de Catherwood, ¿no tenían asombrosa semejanza con las figuras de los dioses indios? Sí, replicaban unos, pero las pirámides señalan decididamente a Egipto, mientras que otros investigadores recuerdan que ya en los relatos españoles hay claras alusiones de que en la mitología de los mayas existen elementos cristianos. Se ha hallado el símbolo de la cruz, hay indicios de que los mayas tenían una idea del Diluvio, e incluso parece ser que su dios Kukulcán tiene el papel de un Mesías, y todo ello alude a la Tierra Santa de Oriente. Siguió discutiéndose violentamente —y diremos que tal debate no ha conducido aún a una conclusión final, aunque se desarrolle sobre bases más firmes—, y se publicó la obra de un investigador que no exploraba directamente el terreno como Stephens, sino que era un hombre de estudio. Este personaje era casi ciego cuando, desde su estudio y valiéndose únicamente de la agudeza de su inteligencia, abrió paso en la jungla dando un golpe más afortunado que todos los que diera Stephens con su machete. Éste había descubierto el antiguo reino de los mayas en Honduras, Guatemala y el Yucatán, y aquel sabio no vidente descubría el antiguo reino de los aztecas por segunda vez, el reino de Moctezuma en México. Ahora empezaba la gran confusión. William Hickling Prescott, perteneciente a una antigua familia puritana de Nueva Inglaterra, nació el 4 de mayo de 1796 en Salem. De 1811 a 1814 estudió Leyes en la Universidad de Harvard, y pocos años después, este hombre, que como jurista hubiera podido seguir una carrera brillante, se veía ante un extraño sistema de escritura; era el llamado «noctógrafo», invento de un tal Wedgewood, semejante a una pizarra en la que las líneas para la escritura aparecían sustituidas por unas barras de latón transversales. Como estas líneas permitían llevar la mano segura, era posible escribir incluso con los ojos cerrados. Para más seguridad, en vez de pluma se empleaba un punzón y un papel de calcar ordinario transmitía los signos al papel. En suma, aquello servía para que escribieran los ciegos. William Prescott estaba, en efecto, casi ciego. Por un accidente desdichado perdió en el College su ojo izquierdo, y los esfuerzos continuos en el estudio debilitaron tanto su ojo derecho, que ninguno de los oculistas europeos que consultó en dos años de viaje por Europa consiguió devolverle la vista. Así quedó truncada en ciernes su carrera de jurista. Luego, con asombrosa disciplina, este hombre se esforzó en llevar a cabo determinados trabajos históricos, y en el «noctógrafo» fue apareciendo una obra titulada «La conquista de México». Es un relato de las conquistas de Cortés y aparece escrito con tal pasión que al leerlo se nos corta la respiración. Pero hay más: con aplicación sobrehumana, Prescott ha utilizado incluso el testimonio más trivial de los contemporáneos de la conquista para esbozar un panorama del Imperio azteca antes y después de su conquista por los españoles. Y así, en 1843, al publicarse la obra, se vio de pronto que, además de la civilización de los mayas recientemente descubierta por Stephens, surgía también la no menos enigmática civilización de los aztecas. Desde luego, las relaciones entre aztecas y mayas eran evidentes. Visiblemente, su religión, por ejemplo, acusaba grandes concomitancias; sus edificios, templos y palacios parecían haber sido construidos por el mismo espíritu. Pero ¿y el idioma?; ¿y la antigüedad de ambos pueblos? Un examen superficial hizo ver que los aztecas y los mayas hablaban un idioma de familia distinta. Y mientras que la civilización azteca fue visiblemente «decapitada» por los conquistadores cuando se hallaba en su máximo esplendor, la de los mayas había conocido hacía siglos su apogeo cultural y político, y seguramente era un pueblo 212


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que se hallaba en decadencia cuando los españoles desembarcaron en sus costas. A pesar de todo, no sería difícil una explicación a tales contradicciones contando con un método que no tenía inconveniente en aceptar incluso la presencia de los hijos de Israel en la América precolombina. Pero Prescott se permitió ciertas observaciones marginales que plantearon una docena de nuevos enigmas en torno a las civilizaciones de la América Central. Así, por ejemplo, una vez interrumpe el relato de la «noche triste», cuando Cortés huye de México con sus huestes derrotadas, y se detiene en plena narración para describirnos unas ruinas a las que los españoles, perseguidos, seguramente prestaron poca atención. Aquellas ruinas eran las pirámides de Teotihuacán, una del Sol y otra de la Luna, monumentos ambos tan poderosos que admiten el parangón con los sepulcros de los faraones —la pirámide del Sol mide más de sesenta metros de altura y cubre una superficie de más de 200 metros de lado. Estos gigantescos templos distan de México una jornada —hoy día, apenas una hora de ferrocarril—; luego están en pleno corazón del reino azteca. Pero a Prescott no es la situación geográfica lo que le impresiona, sino que, según las tradiciones indias, pretende que tales ruinas fueron ya halladas por los aztecas cuando invadieron el país como conquistadores. Según tal tesis, antes de los aztecas, y aun de los mayas, ha habido en la América Central y en México otro pueblo mucho más antiguo, de cultura distinta: un tercer pueblo que no era ni el de los aztecas ni el de los mayas. Y escribe: «¿Qué ideas deben inspirar al viajero... al ir pisando las cenizas de las generaciones que dejaron como recuerdo estos monumentos gigantescos que ahora nos trasladan... a la Antigüedad primitiva? Pero ¿quiénes eran los constructores? ¿Acaso aquellos olmecas fabulosos, cuya historia, como la de los antiguos Titanes, se pierde en la oscuridad del mito, o, según se pretende, aquellos toltecas pacíficos, de quienes todo lo que sabemos se basa en tradiciones poco seguras? ¿Qué fue de las tribus que los construyeron? ¿Quedaron en aquel suelo, se mezclaron con los salvajes aztecas que les sucedieron, o han seguido su camino hacia el Sur, hallando un amplio campo para la propagación de su cultura, como se pone de manifiesto en el carácter más elevado de las ruinas arquitectónicas de las regiones remotas de la América Central y del Yucatán?» Fácilmente se comprende que tales hipótesis de diversa procedencia —aunque aquí para simplificar citamos solamente las de Prescott— provocaron una confusión insuperable. Prescott afirma: «Todo esto es un misterio que los años han envuelto con un velo imposible...». Y luego añade: «Un velo que no puede levantar la mano de ningún mortal.» Mas el historiador que, tanto como él, sacaba la oscuridad del pasado a la luz del día, se muestra aquí demasiado tímido. Manos mortales excavan aún en nuestros días y sus trabajos han permitido aclarar lo que hace cien años parecía un misterio impenetrable y prometen descubrir pronto todo lo que todavía permanece oculto para nosotros.

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Capítulo XXX

INTERMEDIO Unos veinte años más tarde, en 1863, un visitante de la Biblioteca Nacional de Madrid, fisgando en los archivos históricos del Estado, halló un manuscrito amarillento, muy viejo, que probablemente no había sido leído jamás. Llevaba fecha de 1566 y su título era «Relación de las cosas del Yucatán». Contenía unos dibujos, a modo de esbozos muy raros, a primera vista inconprensibles. Como autor firmaba un tal Diego de Landa. Cualquier lector hubiera colocado de nuevo el manuscrito en su sitio, y seguramente muchísimos lo habían hecho ya así. Mas por azar, el visitante que lo tenía en la mano había sido durante diez años capellán de la Embajada francesa en México y, desde 1855, párroco del poblado indio de Rabinal, en el distrito de Salama, en Guatemala, y se había dedicado con especial interés al estudio de los idiomas y los vestigios de las antiguas civilizaciones. Para completar con un trazo más la breve semblanza de este sabio sacerdote, diremos que además de convertir indios había escrito una serie de cuentos y novelas históricas bajo el seudónimo de Etienne Charles de Ravensberg. Su nombre era Charles Brasseur de Bourbourg y vivió de 1814 a 1874. Pues bien, cuando Brasseur tuvo en sus manos el amarillento librito de Diego de Landa, no lo colocó indolentemente en su estante, sino que lo examinó con todo detenimiento y descubrió algo importantísimo para el estudio de las culturas de la América Central. William Prescott tenía nueve años más que Stephens; Brasseur de Bourbourg, nueve años menos. Y a pesar de que Bourbourg no hizo su importante descubrimiento hasta 1863, la obra de los tres constituye un conjunto. Stephens había descubierto los monumentos de los mayas; Prescott recopiló y redactó por vez primera un conjunto coherente de la historia azteca, aunque sólo comprendía la última parte de la misma. Brasseur de Bourbourg fue el primero en descubrir la clave para la comprensión de toda una serie de dibujos ornamentales hasta entonces incomprensibles. Antes de exponer la importancia de este descubrimiento debemos tener en cuenta que los problemas planteados por la investigación arqueológica en América eran completamente distintos a los que solían plantearse en las demás regiones del mundo antiguo. Veamos ahora alguna de estas diferencias esenciales. Cuando los chinos, desde el tercer milenio antes de Jesucristo —después de un gran diluvio—, empezaron a concentrarse en un reino, lo hicieron a lo largo de sus mayores ríos, el Huang-Ho y el Yang-tse-kiang; cuando los indios fundaron sus primeros poblados, los levantaron en las riberas del Indo y del Ganges; cuando los sumerios penetraron en Mesopotamia, sus colonias produjeron la civilización asirio-babilónica, asentada entre los ríos Eufrates y Tigris, y la egipcia, no solamente vivía junto al Nilo, sino del Nilo. Lo que para estos pueblos significaban las corrientes fluviales como medio de comunicación y de vida, lo significaba para los griegos el estrecho mar Egeo. En suma, las grandes civilizaciones de los tiempos pretéritos eran civilizaciones de ríos, y los exploradores estaban acostumbrados a considerar la existencia de un río como condición previa para el establecimiento y desarrollo de una civilización determinada. Pues bien, a pesar de ello, las civilizaciones americanas no eran fluviales, por así decir, y, sin embargo, no cabía duda de que habían florecido y prosperado dejando huellas patentes. Tampoco la incaica en la meseta del Perú era una civilización de ríos; de ella hablaremos más adelante, pues guarda estrecha relación con las culturas de la América Central. Otra condición previa para el florecimiento cultural era la capacidad, la tendencia de los pueblos para la agricultura y la ganadería. Los mayas conocían la agricultura, aunque de manera un tanto especial, pero ¿y la ganadería? La civilización maya es, efectivamente, la 214


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única que carece de animales domésticos y de animales de carga, y por lo tanto también de carros. Y no es esto sólo lo que nos hace parecer extraña la civilización de los mayas. La mayoría de los pueblos civilizados del mundo antiguo han desaparecido de la superficie de la Tierra sin dejar huellas y con ellos también su idioma, que hoy hemos de aprender como «lengua muerta», después de laboriosos trabajos de desciframiento. No ocurre así con los mayas, de los que viven aún un millón en nuestros días, sin haber cambiado lo más mínimo su constitución física, ni sufrir alteraciones su peculiar género de vida material, al tiempo que los cambios experimentados en su modo de vestir son insignificantes. Cuando el investigador se dirige a su criado indio, tiene ante sí el mismo rostro que acaba de copiar de un antiguo relieve de los mayas. En el año 1947, la revista Life y la Illustrated London News publicaron abundantes fotografías de las últimas excavaciones. En una de ellas se veía un hombre y una joven mayas ante dos relieves antiguos; aquellos relieves parecían reproducciones fieles de sus propias caras. Y si las figuras del relieve hubieran podido hablar lo habrían hecho en el mismo idioma con que el criado maya pide su paga al investigador. Inicialmente se pudo pensar que esta circunstancia ofrecería especiales ventajas para la exploración; pero era sólo en apariencia, pues a pesar de que la cultura maya no haya muerto hace 2.000 o 3.000 años, sino solamente 450 —eso la distingue de todas las desaparecidas culturas del mundo antiguo—, los puntos de partida para su estudio son más escasos que en cualquier otro lugar. De Babilonia, de Egipto, de los antiguos pueblos de Asia, del Asia Menor y de Grecia tenemos noticias desde siempre, y aunque es mucho lo que se ha perdido, también se ha conservado muchísimo, sea por tradición escrita u oral. Desaparecieron hace mucho tiempo, es cierto, pero su agonía fue lentísima y al morir transmitieron sus creaciones. En cambio, las civilizaciones americanas —ya lo dijimos— perecieron violentamente «decapitadas». Detrás de los soldados españoles, con sus caballos y sus espadas, venían los sacerdotes y las hogueras donde se quemaban los escritos y las imágenes que hubieran podido informarnos. Don Juan de Zumárragá, primer arzobispo de México, destruyó en un gigantesco auto de fe cuantos documentos pudo lograr. Todos los obispos y sacerdotes le imitaron, y los soldados destruyeron con idéntico celo lo que pudiera quedar. Cuando, en 1848, lord Kingsborough terminó la colección de testimonios conservados de los antiguos aztecas, su obra no contenía ni un solo ejemplar de origen español. ¿Qué documentos se han conservado de los mayas procedentes de la época anterior a la conquista? Pues tres manuscritos. Uno está en Dresden, otro en París, y dos que en rigor van juntos, están ahora en sitios distintos de España. Son el «Codex Dresdensis», el más antiguo, el «Codex Peresianus», y los códices «Troano» y «Cortesianus». Y puesto que hacemos una enumeración de desventaja, no queremos dejar de apuntar las dificultades de la investigación directa. El arqueólogo, en Grecia o en Italia, viaja por tierras civilizadas; el investigador en Egipto trabaja en el clima más sano de aquellas latitudes; pero el hombre que en el siglo pasado se decidió a buscar huellas de los mayas y aztecas tuvo que internarse en un clima infernal, lejos de toda civilización. (Por ejemplo, aún hoy, en los años sesenta, los turistas no disponen de ningún camino por tierra para llegar a Tikal, en Guatemala, importante estación arqueológica donde la Universidad de Pennsylvania ha investigado en los últimos diez años, y bajo la dirección de William Coe, más de trescientas construcciones, algunas de ellas gigantescas. Se puede, no obstante, llegar al lugar en una hora de vuelo desde la ciudad de Guatemala y alojarse y comer «a la americana» en el confortable «Jungle Lodge».) Por ello, los trabajos de investigación en la América Central tropezaron con tres grandes dificultades; primero, ante una serie de problemas completamente desacostumbrados por la singularidad de estas civilizaciones precolombinas; segundo, por la imposibilidad de llegar a establecer suficientes comparaciones y conclusiones, sólo posibles cuando hay abundancia de materiales recogidos, y aquí, apenas si los había, a excepción de aquellas 215


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ruinas; tercero, de tipo geográfico, por los obstáculos que la vegetación, el clima y la escasez de comunicaciones oponían a toda exploración continuada y rápida. ¿No es sorprendente que mayas y aztecas hayan vuelto a caer en el olvido después del grandioso descubrimiento hecho por Stephens y por Prescott? ¿Que sólo unos cuantos investigadores supieran durante cuatro decenios de la existencia de estos pueblos? ¿Que a pesar del gran número de hallazgos de poca importancia no se haya descubierto nada de verdadera importancia entre los años 1840 y 1880? ¿Que incluso el hallazgo de Brasseur de Bourbourg en los archivos de Madrid sólo consiguiera despertar el interés de unos pocos especialistas? El libro de Diego de Landa estuvo durante trescientos años al alcance de todos, y allí siguió dormido sin que nadie lo hojease. Sin embargo, contenía las mágicas palabras que —al menos en parte— fueron la clave para descifrar el sentido de los pocos monumentos, piedras, relieves y esculturas para poder hacer las indispensables comparaciones y llegar al desciframiento de aquellas mágicas palabras, comprobando su significado.

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Capítulo XXXI

EL MISTERIO DE LAS CIUDADES ABANDONADAS Si trazamos una línea que vaya de Chichen Itzá, al norte del Yucatán, a Copan (Honduras), en el sur, y de Tikal (Guatemala), en el este, pasando por la ciudad de Guatemala, hasta Palenque (Chiapas), en occidente, dejamos fijados los puntos que delimitan la antigua cultura maya. Al mismo tiempo queda determinada la región que el inglés Alfred Percival Maudslay visitó de 1881 a 1894, es decir, unos cuarenta años después que Stephens. Maudslay hizo mucho más que Stephens, ya que realizó todo lo necesario para que las investigaciones no quedaran estériles. De sus siete expediciones a la selva virgen, no sólo reunió descripciones y reproducciones, sino que también trasladó ejemplares originales muy valiosos, copias en papel y vaciados en yeso de relieves e inscripciones. Su colección fue enviada a Inglaterra, y allí quedó depositada en el Museo Victoria y Alberto, para luego ser trasladada al Museo Británico. Cuando la Maudslay-Collection estuvo al alcance del público, ya estaba ordenado todo el material de tal modo que se podía estudiar en los mismos monumentos su antigüedad y origen. Y con esto volvemos a Diego de Landa. Este segundo arzobispo del Yucatán debió de haber sido un personaje en el que se aunaban la mentalidad del misionero entusiasta y la del amigo de los indios y aficionado a su cultura, a la manera del padre dominico fray Bartolomé de las Casas. Es lamentable que, en la lucha sostenida en su corazón por las dos tendencias, al fin tomara una decisión que ha perjudicado mucho a nuestras investigaciones. Diego de Landa fue uno de los que hicieron reunir todos los documentos mayas y quemarlos como obras del diablo. Su segunda inclinación se reflejó sólo en el hecho de utilizar a uno de los príncipes mayas para un papel de narrador, al modo de la Scherezade de «Las Mil y Una Noches». Pero el buen maya supo contar algo más que leyendas, y así Diego de Landa no sólo apuntó historias de la vida y costumbres mayas, de sus dioses y sus guerras, sino que anotó también indicaciones sobre el modo de reconocer los signos que representaban los meses y los días. Todos comprenderán que esto es realmente interesante; pero ¿por qué tal indicación cronológica puede revestir una significación tan especial? En primer lugar, porque merced a las indicaciones y dibujos de Diego de Landa, los monumentos mayas, de apariencia tan extraña y terrible por sus lúgubres ornamentos, adquirían vida; y conociendo su modo de escribir los números, el investigador que se hallaba ante los templos, escalinatas, columnas o frisos, veía lo siguiente: que en aquel arte de los mayas, sin animales de carga, ni carros, sumergido en la jungla y cincelado con instrumentos de piedra, no había ni un solo ornamento, ni un relieve, ni un friso con sus figuras de animales, ni una escultura que no guardase relación directa con una fecha. ¡Cada monumento maya era un calendario convertido en piedra! Ninguna disposición de adornos y figuras era allí casual; la estética estaba sometida a las matemáticas. Hasta entonces, uno se extrañaba de la repetición, aparentemente absurda, o la interrupción repentina en el dibujo de aquellos terribles rostros de piedra; pero ahora se aprendía que de tal modo los mayas expresaban un número o una indicación especial de su calendario. Cuando en las escalinatas de Copan apareció quince veces repetido un mismo ornamento en la balaustrada, se llegó a la conclusión de que con esto se expresaba el número de los períodos intercalados. El hecho de que la escalinata constase de setenta y cinco escalones era debido a que así se quería indicar el número de los días intercalados al final de los períodos (15 por 5). Esta arquitectura y este arte, completamente sometidos al calendario, ya no se volvieron a dar por segunda vez en el mundo. Y cuando los investigadores —los hubo que dedicaron toda su vida al estudio del calendario maya— fueron penetrando cada vez más en los arcanos del mismo, hubo una 217


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sorpresa más en aquella cultura que ya nos había ofrecido tantas. El calendario maya era el más exacto del mundo. Su disposición era distinta a la de cuantos calendarios conocemos, pero más exacta. Dejando de lado los detalles, algunos de los cuales aún están sin explicar, su estructura es la siguiente: Empleaban en primer lugar una serie de veinte signos para los días, que unidos a los signos del 1 al 13 daban una serie de 260 días, el llamado «tzolkin» (en azteca, «tonalamatl»), o sea, año de 13 meses de 20 días. Además tenían una serie de dieciocho signos para los meses, cada uno de los cuales representaba un período de 20 días, seguido por un signo que comprendía un período de cinco días. Y éste era el año maya con sus 365 días, el llamado «haab». Los períodos grandes se calculaban mediante una combinación de los dos años «tzolkin» o «tonalamatl» y «haab». Tales períodos se conocen según la denominación inglesa, que es la más empleada, con los nombres de calendar-round y long-count. El calendar-round era un período que comprendía 19.980 días, o sea 52 años de 365 días cada uno; cosa que revestía, como veremos, especial importancia en la vida de los mayas. El llamado long-count se calculaba siguiendo un sistema que guardaba relación con determinada fecha de partida. Esta fecha de partida era el «4 Ahau, 8 cumhu», y corresponde en su función, si nos atrevemos a una comparación prudente, a nuestra fecha del nacimiento de Jesucristo, punto de partida de una era; repetimos que solamente en su función, no en la fecha misma. Con este método de calcular el tiempo —tan complicado y desarrollado que si quisiéramos exponerlo por completo emplearíamos todo un libro—, los mayas lograban una exactitud que supera a la de cualquier calendario del mundo. Sin razón solemos pensar que nuestro calendario representa la mejor solución para resolver la dificultad de dividir el año en días perfectamente regulares. Sólo con relación a los anteriores es algo más perfecto. En el año 239 a. de J. C, Ptolomeo III corrigió el antiguo sistema de calcular el tiempo de los egipcios; Julio César adoptó tal solución creando el calendario llamado juliano, en vigor hasta el año 1582, en que el papa Gregorio XIII sustituyó el calendario juliano por el gregoriano. Pues bien, comparando la duración del año en todos estos calendarios con la del año astronómico, vemos que ninguno se aproxima tanto al valor real como el de los mayas. La duración comparada del año según todos estos calendarios es: según el calendario juliano, de según el calendario gregoriano, de según el calendario maya, de según el cálculo astronómico, de

365,250000 días 365,242500 días 365,242129 días 365,242198 días

Este pueblo, que fue capaz de la más exacta observación del cielo, unido a su conocimiento profundo de las matemáticas, con lo cual daba una prueba excelente de su gran capacidad de pensar, demostraba por otra parte una sumisión completa al más absurdo ocultismo de los números. El pueblo maya, que trazó el mejor calendario del mundo, convirtióse al mismo tiempo en esclavo de ese calendario. La tercera generación de investigadores que se dedicó a la tarea de conocer a los mayas, trabajó especialmente para aclarar los secretos de su calendario. Lo hicieron partiendo de las indicaciones de Landa y lograron sus primeros triunfos con el material de la MaudslayCollection, y aún prosiguen los trabajos. En esta tarea va incluida la interpretación de las escrituras en imágenes, y los triunfos alcanzados se relacionan con los nombres de E. W. Förstemann, que fue el primero en comentar el «Codex Dresdensis»; Eduard Seler, profesor, y después director, del Museo Etnográfico de Berlín, que, después de Maudslay, fue seguramente el que reunió en sus «Tratados» el material más rico respecto a los mayas y aztecas; y Thompson, Goodman, Boas, Preuss, Ricketson, Walter Lehmann, Bowditch y Morley. Pero sería injusto destacar un nombre determinado si pensamos en el gran número de los que trabajaron en la jungla haciendo copias, o los que en sus estudios consiguieron 218


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penosamente resultados parciales. La investigación de las civilizaciones americanas constituye un trabajo de amplia colaboración, y juntos recorrieron los investigadores las más difíciles etapas de sus estudios, desde el calendario hasta la cronología histórica. La ciencia del calendario no podía quedar reducida a una finalidad. Aquellas terribles caras que representaban números, con los signos de los meses, días y períodos, decoraban todas las fachadas, columnas, frisos, terrazas y escaleras de los templos y palacios; todos los monumentos llevaban la fecha de la creación. El investigador tenía que agrupar las obras según los distintos aspectos, ordenar cronológicamente los grupos, reconocer los cambios de estilo según las influencias de un grupo u otro; en una palabra: ver la historia. Pero ¿qué historia? Naturalmente, la maya; la contestación no es dudosa. Y, sin embargo, la pregunta es más indicada de lo que parece, pues todos los conocimientos logrados de este modo tenían el inconveniente de que el investigador veía solamente la historia de los mayas, es decir, sus fechas, sin la menor relación con nuestro habitual cálculo del tiempo y nuestros acontecimientos históricos. Otra vez los investigadores se veían ante un problema más arduo que los planteados por el mundo antiguo. Para comprenderlo mejor imaginemos un acontecimiento supuesto de la moderna historia europea. Supongamos que Inglaterra hubiera quedado privada de toda relación con el continente y que, siguiendo un especial modo de calcular el tiempo, no hubiera partido del nacimiento de Jesucristo, sino de una fecha para nosotros desconocida en absoluto, y que hubiera escrito su historia de acuerdo con su propio calendario. De llegar a los historiadores del continente una relación histórica completa desde Ricardo Corazón de León hasta la reina Victoria, al desconocerse el punto de partida del cálculo del tiempo, no se podría saber si Ricardo Corazón de León era contemporáneo de Carlomagno, de Luis XIV o de Bismarck. En esa situación se hallaban los investigadores ante los monumentos mayas de la jungla americana. Sin embargo, pronto pudieron indicar cuántos años más antiguos eran, por ejemplo, los monumentos de Copan con relación a los de Quiriguá, pero ni siquiera podían sospechar en qué siglo de la cronología europea fueron construidas ambas ciudades. Era evidente, pues, que su tarea inmediata consistía en establecer la correlación existente entre la cronología maya y la nuestra. Pero cuando se hubo llevado a cabo la parte esencial en tal labor de correspondencia de fechas, cada vez más exactas, se planteó un nuevo problema, uno de los fenómenos más enigmáticos de la historia de un gran pueblo, con el misterio de las ciudades abandonadas. Explicar el método empleado para establecer de una manera satisfactoria la relación de ambas cronologías saldría del marco de nuestra obra y obstaculizaría nuestro relato. Sin embargo, hemos de mencionar un descubrimiento, aunque esto cree una nueva dificultad para comprender este problema, ya de por sí difícil, porque nos conduce directamente a una parte viva de la historia maya de los últimos tiempos, y con ello, dando un nuevo rodeo, a ese mismo misterio de las ciudades muertas. En distintos lugares del Yucatán fueron hallados en el pasado siglo los llamados «libros de Chilam Balam». Trátase de anotaciones hechas después de la conquista, pero muy animadas y llenas de anécdotas políticas; su valor reside en la relación que guardan, al menos en parte, con documentos mayas originales. El manuscrito más importante fue descubierto hacia el año 1860, en Chumayel, y entregado al obispo e historiador Crescencio Carrillo y Ancona. Más tarde, la Universidad de Filadelfia publicó una reproducción fotográfica del mismo. Fallecido el obispo, el manuscrito pasó a la Biblioteca Cepeda de Mérida, de donde desapareció en el año 1916 en condiciones bastante misteriosas. Dicho libro constituye una curiosidad notable —lo conocemos merced a la reproducción fotográfica— y está escrito en caracteres latinos adaptados al idioma maya, con influencia del español. Pero los sacerdotes mayas no tuvieron en cuenta la separación de 219


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las palabras ni la puntuación; muchas palabras aparecen cortadas a capricho; otras, sin embargo, se hallan unidas en rarísimos grupos de sílabas. En este curioso documento ciertos sonidos mayas, que no tenían en español, se representan con la unión de varios caracteres latinos y desconocemos su valor exacto. Desde luego se comprenderá lo muy difícil que era descifrar un texto así, que además unía una intencionada confusión en el texto por su carácter religioso. El manuscrito, por muy valioso que fuese, constituía un rompecabezas, ya que en los «libros del Chilam Balam» aparecía una cronología distinta a la del antiguo Imperio de los mayas, el llamado «Katum-Count». Esta tarea secundaria, un tanto enojosa, adquirió gran interés por el detalle de que cuanto más próxima se veía la solución, más aumentaban los conocimientos del último período de la historia maya, que no solamente adquiría vida, sino que, en especial, permitía fijar fechas. Todo lo que hasta entonces se sabía del antiguo pueblo maya era confuso y lejano, fríamente fijado en una arquitectura incomprensible; pero ahora, por lo menos, esta última parte de su historia no parecía tan distinta a la de todos los demás pueblos que conocemos; era ya una sucesión de invasiones, guerras, traiciones y revoluciones; en suma, una historia humana. En ella se cita a las familias de los Xiu y de los Itzá, que se disputaban el poder; el esplendor de la metrópoli de Chichen Itzá, de sus palacios, cuya grandeza y estilo, comparados con las ciudades más antiguas situadas al sur del Yucatán, acusaban una extraña influencia extranjera; de Uxmal, cuya sencillez monumental daba la impresión de un renacimiento del Antiguo Imperio; y de Mayapán, donde coexistían ambos estilos. También sabemos de la alianza entre las ciudades de Mayapán, Chinchen Itzá y Uxmal; pero la traición rompe dicha alianza y el ejército de Chinchen Itzá ataca a una tropa de Mayapán; mas Hunac Ceel, dueño de ésta, recluta mercenarios toltecas y conquista Chinchen Itzá, lleva a sus príncipes como rehenes a la corte de Mayapán, y éstos, más tarde, sólo tienen categoría de virreyes. La alianza entre ambas ciudades se ha quebrantado. En 1441, los derrotados organizaron una revuelta dirigida por la dinastía de los Xiu, de Uxmal. Los insurrectos conquistan a su vez Mayapán, con lo cual no sólo se rompe otra vez la ficticia alianza entre las ciudades, sino que también se cuartea el propio Imperio de los mayas. Los Xiu fundaron aún otra ciudad, llamada Maní, que, según algunos, quiere decir «ha pasado». Cuando llegaron los españoles, conquistaron el Imperio maya mucho más fácilmente que Cortés el Imperio azteca de México. Tal visión de la historia con fecha del Nuevo Imperio era, en muchos aspectos, emocionante. Con el fin de no dar una falsa impresión respecto a estas investigaciones, antes de entrar en la parte más enigmática de la historia maya, insistamos en que los resultados de las investigaciones no adquirían una trabazón lógica, sino que el investigador, que penosamente iba descifrando los «libros del Chilam Balam», tuvo que recurrir, para poder llegar a una conclusión, a los apuntes de un colega que había realizado trabajos de excavaciones treinta años antes y de otro filólogo cuyos estudios le habían llevado al desciframiento de los calendarios hacía diez años. Y en la difícil labor de descubrir esta cultura sumergida, los conocimientos no se sucedieron, hasta nuestros días, de manera lógica y normal, sino que cada descubrimiento modificaba las conclusiones anteriores. Así se llegó a completar también el esquema de un proceso histórico que no tiene parangón en el mundo, y que aún hoy día no está explicado tan diáfanamente para que todos hayan de convenir en la solución dada. Quedan muchos enigmas por resolver en este terreno. Acabamos de emplear por vez primera las expresiones Nuevo Imperio y Antiguo Imperio, con lo cual nos hemos adelantado. Pero después de haber sabido algo de Mayapán, de Chichen Itzá y de Uxmal, por citar sólo las ciudades más importantes del Nuevo Imperio, veamos lo que dicen los investigadores que se ocuparon de la cronología maya. ¿Por qué llaman Nuevo Imperio a estas fundaciones del norte del Yucatán? 220


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A lo que ellos nos contestan: porque estas ciudades fueron fundadas más tarde, aproximadamente entre los siglos VII y X de nuestra era, y porque este Nuevo Imperio se distingue netamente del Antiguo en cuanto a sus características, tanto en la arquitectura como en la escultura o en el calendario. Y empleamos la palabra «fundaciones» aludiendo a que en este caso no se trata de un nuevo aspecto surgido de una forma antigua, sino que tal caso normal no se da aquí, ya que el Nuevo Imperio consistía efectivamente en una fundación en plena selva virgen, es decir, que los mayas creaban auténticas ciudades completamente nuevas. Ya aclararemos algo más este fenómeno social tan curioso. El Antiguo Imperio se hallaba en el sur de la península del Yucatán, en las actuales tierras de Honduras, Guatemala, Chiapas y Tabasco. Luego, ¿debe ser considerado el Nuevo Imperio como colonia del Antiguo, erigido por emigrantes colonizadores? Los investigadores dicen: no, no es precisamente eso; sino que los fundadores de las nuevas ciudades eran los habitantes del Imperio maya. A lo cual replicaremos, sin duda con extrañeza: ¿Quieren decir con esto que el pueblo maya ha abandonado su bien organizado Imperio, sus plazas fuertes y su territorio para edificar un nuevo Imperio más al Norte, en medio de la inseguridad de una comarca virgen? Y ahora los investigadores replican sonriendo: sí, esto es justamente lo que queremos decir. Nosotros mismos sabemos que parece completamente inverosímil, y, sin embargo, tal fenómeno es una realidad, ya que... Y aquí nos presentan una serie de fechas que nos hace recordar lo ya dicho sobre cómo el pueblo que logró desarrollar el mejor calendario del mundo se había convertido en esclavo del mismo. Los mayas no construían sus grandes edificios cuando los necesitaban, sino cuando el implacable calendario se lo ordenaba, con rigor cronológico, o sea cada cinco, diez o veinte años, y en cada nuevo edificio ponían la fecha de su fundación. A veces reforzaban una pirámide antigua con una nueva capa cuando una nueva intercalación en el calendario exigía que fuera eternizada. Esto lo hicieron durante siglos con una regularidad absoluta, como lo demuestran las fechas cinceladas. Y esta regularidad sólo podía ser interrumpida por una catástrofe o por una emigración. Por lo tanto, cuando vemos que en una ciudad cesaban las construcciones en una fecha determinada, y aproximadamente en la misma época empezaban en otra ciudad, llegamos a esta conclusión: la población de la primera lo abandonaba de repente todo y emigraba para fundar otra ciudad. Todo esto, aunque nos plantea una serie de problemas, podría explicarse de diversas maneras. Pero un hecho acaecido aproximadamente en el año 610 deshace estas primeras hipótesis. Todo un pueblo, los habitantes todos de importantes ciudades, abandonaron sus sólidas viviendas para emigrar al Norte, despoblado y cubierto de exuberante vegetación. Ninguno de aquellos emigrantes regresó a las ciudades de origen, que quedaron desiertas, y la jungla penetró de nuevo en sus calles; la hierba creció en las escaleras y en los muros de los palacios, las semillas del bosque penetraron en las hendiduras de las piedras, que se cubrieron de tierra, y la vegetación tropical surgida en los cimientos de las mismas murallas las abatió. Jamás volvió el pie de un ser humano a hollar el empedrado de aquellos patios y calles ni a subir por las altivas escalinatas de sus pirámides. Para que podamos darnos cuenta de lo extraño e incomprensible de tal suceso, imaginemos, por ejemplo, que todo el pueblo francés, después de haber vivido una historia milenaria, emigrase de pronto a Marruecos para fundar allí una nueva Francia; que abandonase sus catedrales y sus grandes urbes, que repentinamente los habitantes de Marsella, Toulouse, Burdeos, Lyon, Nantes y París emigraran. Y no sólo esto, sino que al llegar a Marruecos empezaran inmediatamente a construir nuevas ciudades y catedrales idénticas a las que abandonaron en Francia. Con este ejemplo que hemos puesto de los franceses es quizá más fácil imaginarlo en 221


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relación a los mayas. Cuando se averiguó tal cosa, las interpretaciones se atropellaban. Lo más natural era suponer que eran extranjeros invasores quienes habían arrojado de su país a los mayas; pero ¿qué invasores podían haber sido? Los mayas estaban entonces en el apogeo de una evolución histórica y nadie podía competir con ellos en fuerza militar; por otra parte, a la luz de los descubrimientos arqueológicos, esa explicación es insuficiente, ya que en las ciudades abandonadas no se encontraban huellas de lucha ni saqueo de conquistadores. ¿Había motivado tal emigración una catástrofe de la Naturaleza? Imposible. ¿Dónde están las huellas? y, además, ¿qué catástrofe natural puede impulsar a un pueblo a reconstruir un nuevo Imperio en otro lugar en vez de regresar a sus lares? ¿Habían padecido los mayas una epidemia terrible? No hay indicios de que fuera un pueblo numéricamente reducido el que emprendiera la gran emigración; al contrario, el que construyó nuevas y poderosas ciudades como Chichen Itzá debía de ser muy fuerte. ¿Sería un cambio de clima lo que hiciera imposible seguir viviendo en aquellas regiones? No es probable cuando la distancia en línea recta del centro del Antiguo Imperio al centro del Nuevo no es superior a 400 kilómetros. Un cambio de clima, del que faltan indicios, capaz de haber producido efectos tan revolucionarios en la estructura de un Imperio, también habría afectado a la comarca del nuevo emplazamiento. ¿Qué explicaciones nos quedan, pues? En los últimos decenios se encontró la que parece más acertada y es cada vez mayor el número de investigadores que la adoptan. Es la tesis del profesor americano Sylvanus Griswold Morley, quien, para demostrarla, nos invita a echar una ojeada a la historia y a la estructura social del Imperio maya. Con tal digresión tendremos nuestra recompensa, pues ello nos permitirá conocer otra particularidad de aquel pueblo extraño. De todas las grandes civilizaciones del mundo, la de los mayas es la única que no conoce el arado. Bosquejemos ahora la historia de los mayas. Por razones de método y por motivos cronológicos suele dividirse el llamado Antiguo Imperio maya en tres partes. ANTIGUO IMPERIO MAYA Según la correlación, calculada por S. G. Morley, de las fechas grabadas en las construcciones mayas con la era cristiana, aquéllas duraron desde una época aún indeterminada hasta el año 610 de nuestra era. Otras tesis se hallan expuestas en la tabla cronológica. PERÍODO ANTIGUO Sin fechas conocidas hasta el 374 de nuestra era, la ciudad maya más antigua de las halladas parece ser la de Uaxactún, situada en la frontera norte de la actual Guatemala. Después, no muy lejos de allí, surgieron Tikal y Naranjo. Mientras tanto, se había fundado en la actual Honduras la ciudad de Copan, y posteriormente, Piedras Negras, en el río Usumacinta. PERÍODO MEDIO Desde el 374 hasta el 472. En estos casi cien años se fundaron las ciudades de Palenque, situada en la frontera de Chiapas; Tabasco, construida entre el período antiguo y el medio, aunque suele ser atribuida al antiguo; la de Menché, en Chiapas, y por último, la de Quiriguá, en Guatemala.

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GRAN PERÍODO Desde el 472 hasta el 610. En él surgieron las ciudades de Seibal, Ixkúr, Flores y Benque Viejo. A finales de este gran período tuvo efecto la emigración. Conviene que el lector que nos sigue con interés consulte el mapa y la cronología que se hallan al final del libro, pues así podrá apreciar otro fenómeno muy notable. Si estudiamos el espacio geográfico en que se hallaban comprendidas estas ciudades del Antiguo Imperio, vemos que dicho espacio forma un triángulo cuyos vértices están determinados por Uaxactún, Palenque y Copan. Vemos también que en los lados, o ya dentro del triángulo, se hallan las ciudades de Tikal, Naranjo y Piedras Negras, y observamos igualmente, con la única excepción de Benque Viejo, que todas las ciudades que se fundaban en último lugar, y cuya vida fue más breve, están en el interior y son Seibal, Ixkúr y Flores. Así se ha descubierto uno de los procesos históricos más asombrosos de la Historia. ¡Los mayas deben de haber sido el único pueblo del mundo cuyo estado ha ido progresando de fuera adentro! Un imperialismo hacia el propio centro. Un crecimiento desde los miembros hacia el corazón, pues realmente aquello era crecimiento y, aunque parezca paradójico, expansión. El Imperio maya no fue aplastado por una potencia extranjera, que no existía, sino que la evolución tuvo efecto en una dirección contraria a toda lógica y diferente a toda experiencia histórica conocida, sin la menor influencia del exterior. No hay motivos para aludir a los chinos y su Gran Muralla, ni queremos resaltar el débil argumento psicológico que algunos señalan, según el cual un pueblo que se sabía en decadencia no quería extenderse hacia el exterior; preferimos confesar paladinamente que hasta ahora carecemos de toda explicación aceptable que justifique esta asombrosa característica de la historia maya. Pero como raras veces ha quedado un problema histórico sin solución, ¿será acaso uno de nuestros lectores quien la halle? Formulamos esta pregunta no por simple retórica, ni dictada por la cortesía; la solución a este enigma no debe esperarse sólo de los conocimientos profesionales, que hasta ahora han fracasado, sino de la intuición feliz, que puede tener cualquiera, por no decir del azar. Los trabajos arqueológicos profesionales no han dado solución al problema de por qué los mayas, en el momento culminante de su evolución, cuando sus ciudades se hallaban en pleno apogeo y poderío las abandonaban de pronto para emigrar al Norte inhóspito. Hemos dicho que los mayas tenían una civilización urbana. Y esto era cierto en la misma medida que hablamos de la cultura ciudadana de la Europa renacentista; es decir, que las clases dominantes, nobles, patricios y sacerdotes, residían en las ciudades; que detentaban el poder y también la cultura; que la vida intelectual y las buenas costumbres partían de las ciudades. Pero todas estas ciudades no hubieran podido vivir sin el campesino, sin los frutos de la tierra y sobre todo sin la base principal de la alimentación, que en los países de Europa era el trigo y en los pueblos de la América Central el cereal llamado Indian corn o kukuruz; en una palabra, el maíz. El maíz alimentaba a todos los habitantes de las ciudades: artesanos y clases dominantes. Del maíz y por el maíz vivía la cultura, como aquí del pan nuestro de cada día; ya que las ciudades se construían en esta selva calcinada donde antes se había cultivado el maíz. Pero el orden social de los mayas acusaba diferencias más pronunciadas que cualquier otro. Su carácter se ve claramente al comparar cualquier urbe europea moderna con una ciudad maya. La europea tiene una estructura en cuyo exterior se hallan de manifiesto los contrastes sociales de los habitantes, mas a pesar de ello hay mil grados intermedios y numerosas relaciones y conexiones entre los mismos. La ciudad maya, en cambio, presenta crudamente la gran diferencia que existía entre las distintas clases sociales. En una colina solían elevarse los templos y los palacios de los sacerdotes y los nobles, que formaban una 223


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ciudadela con carácter de fortaleza —sin duda tuvo que dar frecuentes pruebas de tal condición—; luego, sin el menor grado de transición, se pasaba violentamente de la ciudad de piedra a las chozas de madera y ramaje habitadas por la gente común. El pueblo maya se dividía, pues, en un núcleo sumamente reducido de familias dominantes y en una masa abrumadora de gente oprimida. La barrera establecida entre ambas categorías, según nuestro modo de ver, era desmesurada. Parece ser que a los mayas les ha faltado la clase media, la burguesía. La nobleza se aislaba completamente del pueblo y se la llamaba «almehenoob», que quiere decir «los que tienen padres y madres», o sea, árbol genealógico. De ella surgían también los sacerdotes, así como el príncipe reinante, el «halach uinic», «el hombre verdadero». Y para estos pocos «que tenían padres y madres» trabajaba el pueblo entero. El campesino tenía que entregar un tercio de su cosecha a la nobleza y los sacerdotes, y solamente podía conservar para sí el último tercio. Hemos de recordar que el «diezmo» aplicado en el orden social de la Europa feudal en la Edad Media provocó graves revueltas y revoluciones al ser considerado como una imposición insoportable. Además, en la época entre la sementera y la cosecha, los siervos de la gleba eran llevados a las ciudades para ser utilizados en la construcción de edificios. Sin carros ni animales de carga, los propios campesinos arrastraban los bloques de piedra, y sin hierro, cobre, bronce, sólo con instrumentos de piedra, cincelaban aquellas maravillosas esculturas y relieves. La labor de los obreros mayas es semejante a la de los que construyeron las pirámides egipcias, o quizá superior. Este severo orden social, que al parecer imperó durante mil años, llevaba en su seno el germen de la decadencia. La cultura y la ciencia de los sacerdotes iba haciéndose necesariamente cada vez más esotérica, y, al no recibir la savia popular, al no haber comparación de experiencias, la aguda inteligencia de los sabios mayas se dirigió cada vez más exclusivamente hacia los astros, olvidándose de mirar hacia la tierra, que era de donde a la larga recibía su fuerza. Aquella cultura se olvidó de estudiar medios auxiliares para prevenir las catástrofes amenazadoras, y sólo aquella presunción espiritual inimaginable de la inteligencia maya puede explicar el fenómeno de que un pueblo capaz de crear obras científicas y artísticas tan importantes no supiera inventar uno de los instrumentos más prácticos, importantes y sencillos: el arado. En el transcurso de toda su historia, los mayas tuvieron una agricultura que no supo salvar la etapa más rudimentaria. Todo su arte consistía en abatir los árboles de una zona de la selva. Cuando la leña estaba seca, poco antes de las lluvias, la quemaban, después de lo cual laboraban el suelo con unas picas largas y puntiagudas, con las cuales practicaban agujeros para la siembra del maíz. Y cuando el campesino había recogido la cosecha, empezaba la misma operación en otra parte de la selva. Como carecían de abonos, excepto del estiércol natural, muy escaso, en las proximidades de los poblados, toda tierra de la que se habían recogido los frutos necesitaba una larga temporada de barbecho, hasta que se pudiera sembrar de nuevo. Y así llegamos a la explicación posiblemente más exacta de por qué los mayas se veían obligados a abandonar sus sólidas ciudades en un plazo tan breve. Los campos próximos quedaban exhaustos. El tiempo de reposo que un campo necesitaba para dar nuevos frutos y ser de nuevo quemado se prolongaba cada vez más. La consecuencia inevitable de esto era que los campesinos mayas tenían que ir avanzando cada vez más sus roturaciones en la jungla, alejándose de la ciudad que tenían que alimentar y sin la cual no podían vivir; hasta que, al fin, entre ellos y la ciudad se interponía la estepa calcinada y yerma. Así, al desaparecer la base agrícola que le sustentaba, terminó la gran cultura del Antiguo Imperio maya, porque si bien es posible que existan culturas sin técnica, ¡no se dan sin arado! Era el hambre lo que obligaba finalmente al pueblo a emigrar cuando una ciudad quedaba rodeada por una estepa de hierba seca. Entonces abandonaban las ciudades al terreno baldío. Y mientras en el Norte surgía el 224


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Nuevo Imperio, la jungla trepaba lentamente otra vez por los templos y palacios abandonados y el terreno baldío se convertía de nuevo en bosque, cubriendo los edificios y ocultándolos a la vista de los hombres durante mil años. Esto puede ser una explicación admisible para desvelar el misterio de las ciudades abandonadas.

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Capítulo XXXII

EL CAMINO DE LA FUENTE SAGRADA La luna llena iluminaba la jungla. Sin más compañía que un guía indio, mil quinientos años después de que los mayas hubieron abandonado sus ciudades para dirigirse al Norte, el investigador americano Edward Herbert Thompson cabalgaba por la comarca que ocupara el Nuevo Imperio, destruido a su vez en la época de la conquista por los españoles. Herbert Thompson buscaba el emplazamiento y las ruinas de Chichen Itzá, que debió ser la mayor y más bella ciudad, la más potente y rica. Las dos cabalgaduras, como los jinetes, habían pasado no pocas fatigas. Thompson estaba tan cansado que ladeaba la cabeza, y los inseguros pasos del caballo parecía que iban a hacerle perder el equilibrio. De pronto oyó una llamada del guía. Sobresaltado, miró hacia adelante y lleno de asombro vio un mundo encantado. Elevándose sobre los oscuros ramajes de los árboles, se destacaba algo que parecía una alta colina abrupta, en cuya cima, y bañado por la argéntea luz de la luna, se erguía un templo. En el silencio de la clara noche, dicho templo coronaba aquella masa de árboles como el Partenón de una acrópolis india, y parecía cada vez más grande según se acercaban. El guía saltó del caballo, le quitó la silla y extendió las mantas en el suelo para acostarse. Pero Thompson, fascinado, seguía contemplando el edificio. Apeóse a su vez del caballo y, mientras el guía se acostaba, siguió adelante por el camino. Unas empinadas escaleras ascendían desde la base de la colina hasta el templo; todas ellas estaban cubiertas de hierbas y arbustos y muchas aparecían cuarteadas y derruidas. Thompson conocía tal aspecto, así como la significación y el valor de los monumentos egipcios; pero esta pirámide maya no era una tumba como las del país del Nilo, sino que en su aspecto exterior estas edificaciones se parecían algo a los zigurats. Pero mucho más todavía que las famosas torres babilónicas, no parecían otra cosa que el gigantesco soporte pétreo de aquellas grandiosas escaleras que se elevaban cada vez a mayor altura, hacia Dios, hacia el Sol y la Luna. Thompson subió aquellos peldaños, contemplando sus adornos y ricos relieves. Una vez arriba, casi a una altura de treinta metros sobre la selva, miró a su alrededor y contó uno, dos, tres, hasta una docena de monumentos diseminados, ocultos hasta entonces a su vista por la espesura de los árboles, pero que desde allí quedaban al descubierto por el extraño esplendor que en ellos desparramaba la luz de la luna. Aquella era, pues, la ciudad buscada de Chichen Itzá. En su origen, seguramente había sido una fortaleza adelantada de los primeros tiempos de la gran emigración, convertida después en gran metrópoli, centro del Nuevo Imperio. Los días que sucedieron al descubrimiento, Thompson solía estar siempre en una de las antiguas ruinas, y cuenta: «Un día me hallaba sobre este templo cuando los primeros rayos del sol teñían el lejano horizonte. El silencio del alba era absoluto, al haber cesado todos los ruidos nocturnos de la jungla y no haber despertado aún los del día. Pronto se elevó el astro Sol, redondo, brillante y llameante, y al punto cantó y zumbó gozoso todo aquel mundo. Los pájaros que poblaban los árboles y los insectos de la tierra entonaban su solemne Tedeum. La Naturaleza enseñaba al hombre a adorar al sol y el hombre, en su intimidad, obedecía inconscientemente la antigua doctrina.» Thompson estaba como hechizado. Ante sus ojos desaparecía la jungla y se abatían amplios horizontes en los que veía largas procesiones, oía melodiosos sones y aquellos palacios se animaban con fiestas ruidosas, mientras en los templos resonaba el rumor de los cultos que conjuraban a la divinidad. Así, intentó distinguir detalles en un espacio cada vez más lejano, y entonces su mirada se detuvo. Si hasta aquel momento había quedado hechizado, ahora su fantasía se desbordó en una sorprendente visión del pasado. El 226


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investigador comprendió al punto cuál era su tarea, pues enfrente se dibujaba en forma de senda estrecha, a la pálida luz, el camino que probablemente encerraba el secreto más emocionante de Chichen Itzá: el camino de la fuente sagrada. En los descubrimientos de México y Yucatán faltaba hasta entonces una personalidad del tipo de Schliemann, de Layard, o de Petrie, así como también —con excepción del primer viaje hecho por John Ll. Stephens— la unión emocionante de la investigación con la casualidad; el éxito científico con la aventura de los buscados tesoros, ese matiz legendario que tienen las excavaciones cuando el pico tropieza en la tierra con el precioso metal dorado. Pero Edward Herbert Thompson fue el Schliemann de Yucatán, ya que al penetrar en Chichen Itzá iba guiado por las palabras de un libro que ningún investigador había tomado en serio hasta entonces; y los descubrimientos le daban la razón como a Schliemann, que también había puesto su fe investigadora en las palabras de un libro. Y exactamente igual que Layard, que antaño partiera con sesenta libras y un acompañante, cuando hizo su primer descubrimiento, Thompson también penetraba pobre en la jungla. Y al tropezar con dificultades que hubieran hecho retroceder a cualquiera, él demostró la misma tenacidad que Petrie. ¿No hemos dicho que cuando el público discutía con violencia los primeros descubrimientos de Stephens se discutió también la tesis de que los mayas eran los sucesores del fabuloso pueblo de la Atlántida? Pues bien, el primer trabajo de Thompson, futuro arqueólogo, en 1879, consistió en un estudio publicado en una revista popular en el cual defendía tesis tan audaz. Pero el problema específico del origen del pueblo maya quedaba relegado a segundo término cuando a los veinticinco años de edad, siendo cónsul de los Estados Unidos —¿cuántos cónsules hemos conocido ya entre los arqueólogos?—, en el año 1885, partió hacia el Yucatán y pudo cuidar más de los propios monumentos que de las teorías. En vez de una tesis audaz, le guiaba al Yucatán una fe ciega, idéntica a la que condujo a Schliemann a las ruinas de Troya. Aquí se trataba de confirmar las palabras de Diego de Landa, en cuyo libro halló Thompson por primera vez el relato de la fuente sagrada, el cenote de Chichen Itzá. Landa, basándose en antiguos relatos, pretendía que en tiempos de sequía se organizaban solemnes procesiones en las que los sacerdotes y el pueblo se dirigían por un amplio camino hacia la fuente sagrada, para allí aplacar la ira del dios de la lluvia por medio de horribles sacrificios humanos, arrojando a la fuente doncellas y muchachos elegidos tras solemne ceremonia. De la misteriosa profundidad de aquellas aguas insondables las víctimas no habían reaparecido jamás. El «camino de la joven a la fuente», motivo de tantas canciones populares, a pesar de su profundidad simbólica, aparece casi siempre como afirmación alegre de la vida. En cambio, el de las doncellas mayas al sagrado cenote era camino de muerte y lo emprendían ricamente adornadas y lanzando un horripilante grito, apagado cuando su cuerpo chocaba con aquellas aguas estancadas. Y ¿qué más contaba Diego de Landa? Añadía que era costumbre arrojar, después de las víctimas, ricas ofrendas consistentes en instrumentos diversos, joyas y oro. Thompson había leído también que «si ese país había tenido oro, una gran parte se hallaría sin duda en aquella misteriosa fuente». Thompson siguió literalmente aquello que a todos había parecido simple retórica de un antiguo relato; lo creía así y estaba decidido, además, a demostrarlo. Cuando aquella noche de luna llena contemplaba desde la pirámide el camino que conducía a la fuente, su ilusión emocionada no le permitía sospechar cuántas fatigas le aguardaban. Dos años después se vería por segunda vez ante la fuente, ya convertido en experto explorador de la jungla. Thompson había atravesado el Yucatán de norte a sur y su mirada se había agudizado notablemente y adquirido la facultad de sondear los secretos. Entonces se le 227


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podía comparar realmente con Schliemann. A su alrededor yacían unos espléndidos edificios que esperaban ser explorados, tarea maravillosa para todo arqueólogo. Pero él, en cambio, se dirigió a la fuente, hacia aquel pozo oscuro lleno de fango, piedras y barro secular. Aunque el relato de Diego de Landa se basase en hechos auténticos, ¿existía la menor esperanza de que se pudieran hallar en aquel pozo de agua estancada las joyas que los sacerdotes arrojaron antaño con las víctimas? ¿Qué posibilidad había de hallar algo en aquella fuente? La respuesta para Thompson era sumamente aventurada. Se limitaba a pensar: «Buscaremos donde sea preciso». Cuando regresó para asistir a un Congreso científico en los Estados Unidos, pidió dinero a préstamo, y lo halló, aunque todos aquellos a quienes hablaba de sus proyectos le creían loco. Todo el mundo decía: «No es posible bajar a las profundidades inexploradas de aquel enorme pozo de cieno con la esperanza de salir con vida. Si quieres suicidarte, ¿por qué no lo haces de otra manera menos desagradable?» Pero Thompson había calculado el pro y el contra y estaba decidido. «La siguiente tarea que tuve que emprender fue ir a Boston y tomar lecciones de buzo. Mi maestro fue el capitán Ephraim Nickerson, de Long Wharf, que llevaba veinte años retirado. Bajo su experta y paciente dirección, poco a poco me convertí en un buzo bastante aceptable, aunque no perfecto como algún tiempo después pude comprobar. Luego me proporcioné una draga de cuerdas con juego de poleas y una palanca de treinta pies. Dejé todo este material empaquetado y dispuesto para ser remitido cuando yo enviase una carta o un telegrama pidiéndolo.» Hecho aquello se trasladó de nuevo a Chichen Itzá y fue inmediatamente a la fuente. Los bordes de aquel enorme pozo tenían una separación de unos setenta metros. Por medio de una sonda comprobó que el nivel del fango se hallaba aproximadamente a una profundidad de veinticinco metros. Preparó unas figuras de madera de forma humana y las arrojó como su fantasía le sugirió que antaño habrían sido arrojadas las doncellas sacrificadas a la terrible divinidad. El objetivo perseguido con tal ejercicio era una primera orientación en el reino de la fuente. Cuando lo hubo hecho, bajó por vez primera la draga. «Dado que alguien pueda imaginarse la emoción que yo experimenté cuando cinco hombres montaron la draga, que extendía sus garras sobre el agua negra, y un breve instante quedó suspendida en medio de aquel oscuro agujero, para deslizarse después hacia las aguas tranquilas. »Tras unos minutos de espera, para dar tiempo a que los garfios mordiesen el lodo del fondo, los obreros hicieron maniobrar las poleas y los cables de acero quedaron tensos por el peso de la carga que subía. »El agua, hasta entonces verdosa como aquellos espejos de obsidiana usados por los incas, empezaba a borbotear cuando la cesta de la draga, entre cuyos garfios bien cerrados chorreaba agua limpia, iba subiendo lenta pero continuamente hasta el borde del pozo. Una vuelta a la palanca y la draga descargó en la plataforma de planchas un montón de restos informes de color castaño oscuro, madera podrida, follaje, ramas rotas y broza por el estilo. Después se balanceó hacia atrás y quedó de nuevo colgada en posición de ir en busca de otra carga... Una de las veces sacó el tronco de un árbol tan bien conservado que parecía como si la víspera lo hubiera arrojado al pozo una tempestad. Aquello sucedió un sábado. Al lunes siguiente el tronco se había deshecho y entre el montón de piedras donde la draga lo había depositado sólo quedaban algunas fibras de madera, rodeadas de una mancha oscura que parecía ácido piroleñoso —espíritu de madera—. En otra ocasión salió el esqueleto de un jaguar y en otra el de un ciervo, como testigos mudos de una tragedia silvestre. »Día tras día siguió el trabajo sin que ocurriera nada nuevo: la draga extraía cieno, piedras y ramas, algún esqueleto de animal ahogado al acercarse allí olfateando en época de sequía. El sol calcinaba todos aquellos residuos rápidamente y la fuente emanaba un hedor pestilente de cieno removido y del fango que se amontonaba al borde del pozo. 228


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»Así proseguimos el trabajo durante varios días. Yo empezaba a ponerme nervioso durante el día, y por la noche no podía conciliar el sueño. ¿Es posible —me preguntaba— que haya podido ocasionar a mis amigos tantos dispendios para después exponerme al ridículo y demostrar que tenían razón quienes afirmaron siempre que tales tradiciones no son más que cuentos fantásticos, sin ningún fundamento real?» Pero llegó el día en que cayeron en manos de Thompson dos trozos de un extraño objeto, de color blancuzco amarillento y pegajoso como la resina. Thompson los halló cuando removía el fango que acaba de subir la máquina. Los olió e incluso los saboreó. Luego tuvo la idea de acercar aquella sustancia resinosa al fuego y observó que expandía al punto un perfume aturdidor. Thompson había sacado del pozo un trozo del incienso empleado por los mayas, la resina que quemaban en los ritos de los sacrificios. ¿Sería ésta la prueba de que Thompson se hallaba en la buena pista? Juntó montones inmensos de fango y de barro y allí no había más que dos trozos de incienso; nadie hubiera considerado esto como una prueba, pero para Thompson aquello tenía el mayor valor, reanimaba su fantasía. «Aquella noche, por primera vez desde hacía varias semanas, dormí mucho y profundamente.» Tenía razón, pues entonces comenzaron a salir a la luz del día un objeto tras otro, y todo lo que él había esperado. Instrumentos, joyas, vasijas, puntas de lanza, cuchillos de obsidiana y platos de jade. Y por último, el primer esqueleto de una joven. Diego de Landa tenía razón. Antes de que Thompson emprendiese la «parte más fascinante de aquella embrujada aventura», descubrió por casualidad el fondo real de una antigua tradición. El obispo de Landa le había señalado el camino de la fuente. Don Diego Sarmiento de Figueroa, alcalde de Valladolid en el año 1579, le hablaba del rito de sacrificios en dicha fuente. He aquí el relato que Thompson juzgó al principio oscuro e incomprensible: «La nobleza y los ricos del país tenían la costumbre, después de sesenta días de ayuno y abstinencia, de acercarse al amanecer a la boca de aquella fuente y precipitar al fondo de las aguas oscuras a algunas mujeres indias que les pertenecían como esclavas. Al mismo tiempo, les pedían que, una vez abajo, suplicaran para su dueño un año favorable, tal como correspondía a sus deseos. Aquellas mujeres eran arrojadas sin ser atadas, y caían al agua con gran violencia y ruido. A últimas horas de la tarde gritaban las que aún no se habían ahogado, y se les echaban cuerdas para sacarlas. Una vez fuera, aunque medio muertas de frío y de espanto, se prendían hogueras a su alrededor quemado resina de copal. Cuando habían recobrado de nuevo sus sentidos, contaban que allí en el fondo había muchas personas del pueblo, hombres y mujeres, y que habían sido recibidas por ellos; que cuando intentaban levantar la cabeza para mirarlos, sentían golpes en la misma, y cuando se inclinaban veían bajo el agua muchas alturas y profundidades, mientras toda aquella gente les contestaba a las preguntas hechas de si su dueño tendría un año bueno o malo.» Tal narración, que parecía una fábula, le daba a Thompson, que siempre buscaba el fondo histórico de toda leyenda, muchos quebraderos de cabeza. Un día meditaba sentado en la barca plana destinada a las maniobras del buzo y que flotaba en el agua tranquila, a sesenta pies o más de la grúa que, amarrada a una enorme roca, pendía sobre el agua. De pronto vio algo que le estremeció. Era la clave del relato de lo que veían las mujeres, según la vieja leyenda. «El agua de la fuente sagrada de los sacrificios tiene un color oscuro y es muy turbia; a veces su color pasa del pardo oscuro al verde jade, e incluso a un rojo de sangre, como explicaré. Y es tan turbia que refleja la luz como si fuera un espejo. »Mirando desde allí, bajo la superficie del agua se podían ver "grandes profundidades y muchas alturas", que en realidad eran el reflejo de las alturas y de los salientes de las rocas que yo en aquel momento tenía sobre mí. Cuando recobraban sus sentidos, según decían las mujeres, veían en el fondo mucha gente del pueblo, la cual contestaba a sus preguntas. 229


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Cuando yo seguí mirando vi, en efecto, allá abajo mucha gente del pueblo que también a mí me contestaba. Eran las cabezas y parte del cuerpo de mis obreros que estaban inclinados sobre el brocal del pozo, y desde allí vigilaban mi barca. No sólo les veía, sino que oía el eco suave de su conversación, que no podía entender, pues las cavidades del pozo daban a las voces un tono extraño, incomprensible, pero con el acento del país. Tal incidente me dio una explicación de la antigua leyenda... »Los indígenas de los alrededores, además, pretenden que el agua de la fuente sagrada se convierte a veces en sangre. Hemos averiguado que el color verde que a veces presenta el agua proviene de una alga microscópica, mientras que su color pardusco o rojizo es debido a las hojas marchitas y a ciertas semillas y granos de las flores de color rojo que allí caen y dan, en efecto, a la superficie del agua ese aspecto de sangre coagulada. »Menciono este descubrimiento para demostrar por qué creo que todas las tradiciones legendarias se basan, al menos parcialmente, en algún hecho real y siempre pueden llegar a ser explicadas mediante un estudio detenido de las circunstancias.» Aún faltaba la parte más dura del trabajo. Sólo después de haberla hecho podía Thompson lograr un triunfo que superaría a todo lo anterior. La grúa cada vez recogía menos objetos. Finalmente, sólo extrajo unas cuantas piedras. Thompson vio llegado el momento de rebañar con las manos lo que los dientes de la draga no podían ya apresar de las grietas y hendiduras. Será mejor que hable nuestro arqueólogo y cuente él mismo sus afanes y experiencias: «Un buzo griego, Nicolás, con el cual ya lo había convenido todo de antemano, vino de las islas Bahamas, donde residía y se dedicaba a pescar esponjas. Traía consigo a su ayudante griego, y juntos hicimos nuestros preparativos para la exploración, llamémosla submarina. »Primero transportaron la bomba neumática al barco, que no era otra cosa sino un sólido pontón; luego, los dos griegos tomaron el papel de maestros y enseñaron a toda la tripulación seleccionada a manejar las bombas neumáticas, de las cuales dependía nuestra vida, y a interpretar y contestar a las señales que se les hicieren desde el fondo. Cuando se sintieron convencidos de que los hombres estaban suficientemente instruidos, nos preparamos para el buceo. Bajamos nuestra cesta de la draga al pontón y nos vestimos de tela impermeable y grandes cascos de cobre, provistos de ojos de cristal y válvulas neumáticas cerca de los oídos; y en el cuello, cadenas de plomo casi tan pesadas como los cascos. Llevábamos calzado de lona impermeable con gruesa suela de hierro. Con mi bocina de mano, el pantalón neumático y la cuerda de salvamento, ayudado por el buzo griego, pisé, tambaleante, el primer tramo de una escalera corta, ancha, que desde la cubierta del pontón bajaba al agua. Quedé inmóvil allí unos momentos. Fueron acercándose uno a uno los miembros de la tripulación que servían las bombas, mis fieles muchachos indígenas, que con grave seriedad me estrecharon la mano, volviendo luego arriba a esperar la señal. No era difícil adivinar sus pensamientos y su emoción. Me decían el último adiós, y no esperaban volver a verme vivo. Luego me solté de la escalera y caí como un trozo de plomo, dejando tras de mí la cadena, de la que se iban desprendiendo burbujas plateadas. Durante los primeros diez pies de inmersión los rayos de luz iban cambiando del amarillo al verde y después a un negro purpúreo; luego, la oscuridad más completa. La presión, en aumento, me producía fuertes dolores en los oídos. Cuando expulsaba aire y abría las válvulas del Casco, sentía un ruido como pt, pt, en cada oído, y cesaba el dolor. Esto lo hube de repetir varias veces, hasta que me encontré en el fondo. Otra sensación muy extraña me llamó la atención a medida que iba cayendo. Era como si de repente perdiera peso, hasta un grado tal que cuando me apoyé en una gran columna de piedra que allí había desprendida de las ruinas del sepulcro próximo al pozo, tuve la sensación de ser una burbuja de aire y no un hombre cargado de plomo y cobre. »También resultaba extraño pensar y darse cuenta de que yo era el primer ser vivo que 230


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había llegado al fondo del pozo, con intención de salir de nuevo vivo a la superficie. A poco, bajó el buzo griego y se puso a mi lado. Disponía de un reflector submarino y un teléfono a prueba de agua. Pero después de un primer ensayo tuvo que izarlos a la superficie. El reflector cumplía su función en aguas transparentes o ligeramente turbias; pero el medio en que teníamos que movernos no era agua ni cieno, sino algo intermedio, removido además por la draga. Una especie de caldo impenetrable a los rayos de luz. Nos veíamos, pues, forzados a trabajar en una completa oscuridad. Pero a los pocos momentos ya no nos sentíamos molestos, pues los nervios táctiles de las puntas de nuestros dedos parecían haber aprendido a distinguir las cosas no sólo por su forma, sino que incluso nos imaginábamos que distinguíamos los colores. Con la bocina y la cuerda de salvamento la comunicación resultaba mucho más fácil y hasta más rápida que por teléfono. »Otra cosa me llamaba la atención —y no sé de ningún buzo que la haya mencionado jamás—: Nicolás y yo descubrimos que a una profundidad de sesenta a ochenta pies, podíamos sentarnos y, juntando nuestros cascos a la altura de la nariz, podíamos hablar y entendernos bastante bien. Nuestras voces sonaban opacas y muertas, como muy lejanas, pero yo le podía dar mis órdenes y oía bastante bien sus contestaciones. »Aquella extraña pérdida de peso que se experimentaba bajo el agua, hasta acostumbrarse, provocaba incidentes cómicos. Para moverse en aquellas profundidades y desplazarse de un lugar a otro, había que ponerse rígido y dar impulso apoyando un pie en el fondo rocoso. Entonces salía uno disparado como un cohete, navegando majestuosamente por la sucia papilla de fango, y a veces se llegaba más lejos de donde uno se proponía. »Calculando las medidas un poco a bulto, podemos decir que la fuente forma un óvalo cuyo diámetro más largo mide unos 187 pies. El desnivel entre el suelo de la jungla y la superficie del agua oscila entre 67 y 80 pies. Dónde empezaba la superficie del estanque era cosa que se podía comprobar fácilmente; pero dónde acababa el agua y empezaba el cieno del fondo ya no era tan fácil de señalar, toda vez que no se percibía una línea precisa de demarcación. Pero calculo que la profundidad total entre fango y agua era de unos 65 pies. A unos 30 pies se llegaba a una capa de fango lo suficientemente espesa para poder soportar ramas y raíces de los árboles. Separadas por aquí y por allá, había rocas de formas y extensión muy distintas, más o menos como las pasas en un pudding. »Puede uno imaginarse, por tanto, cómo sumidos en la oscuridad, entre olas de fango, escudriñando las hendiduras y las grietas del fondo rugoso de piedra caliza, buscábamos todo lo que la draga no había podido extraer. No debe perderse de vista tampoco que de vez en cuando se derrumbaban sobre nosotros bloques de piedra, removidos de repente por el agua. Mas a pesar de todo, aquello no era tan terrible como parece. Verdad es que caían pesados bloques cuando y como querían, y que no podíamos verlos ni desviarlos. Pero no era grande el peligro mientras mantuviéramos apartados de las rocas nuestras bocinas, nuestros pantalones neumáticos, nuestras cuerdas de salvamento y nuestros propios cuerpos. En el momento de caer las masas de rocas, mucho antes de que la piedra nos alcanzara, sentíamos la presión del agua que les precedía, y nos apartábamos. Era como una almohada gigantesca que se nos lanzara disparada suavemente. A veces nos dejaba boca abajo, con las piernas en alto, nos balanceaba y temblábamos como una clara de huevo vertida en un vaso de agua, hasta que aquella agitación se calmaba y podíamos pisar de nuevo el fondo. Si por imprudencia nos hubiéramos apoyado con la espalda en la roca, habríamos quedado cortados en dos mitades, como por unas tijeras gigantescas, y se habrían inmolado dos nuevas víctimas al dios de la lluvia. »Los que hoy pueblan estas tierras creen que grandes serpientes y seres fabulosos habitan las oscuras simas de la fuente sagrada. Si tal creencia se basa en un apagado recuerdo de la antigua veneración por los ofidios, o más bien en algo visto por sus ojos, es cosa que sólo se puede conjeturar. Por mi parte, he visto nadar en el agua grandes serpientes y culebras, pero eran reptiles que casualmente habían caído al pozo y trataban de salir de allí. En ningún paraje de la fuente vimos serpientes ni otros animales extraños. 231


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»Ningún reptil tremendo me atacó durante la inmersión y, sin embargo, tuve un incidente que merece ser contado. El griego y yo escarbábamos con los dedos en una hendidura estrecha del fondo que prometía tan rico botín que nos hizo olvidarnos un tanto de nuestras habituales precauciones. De repente, sentí una cosa sobre mí, algo gigantesco que con fuerza tremenda me empujaba resbaladizamente hacia abajo. Algo liso y viscoso me hundía en el cieno, sin que yo lo pudiera impedir. Se me heló un momento la sangre, luego sentí que el buzo griego, a mi lado, tiraba de un objeto y me ayudaba hasta que consiguió liberarme. Era un tronco de árbol podrido, desprendido de la orilla y que al hundirse había dado con mi cuerpo en cuclillas. »Otro día, sentado en una roca, y contemplando un hallazgo notable, una campanilla de metal fundido, me había olvidado de abrir las válvulas neumáticas. Guardado el hallazgo en el bolsillo y dispuesto ya a cambiar de posición, de repente me sentí disparado hacia arriba como una burbuja inflada. Era ridículo, pero era también peligroso, ya que en aquellas profundidades la sangre hace burbujas como el champaña, y si no se sube lentamente permitiendo a la presión de la sangre el tiempo necesario para adaptarse, puede producirse una embolia mortal. Felizmente, tuve calma bastante para abrir las válvulas, antes de haber subido mucho, y así escapé de lo peor. Pero aún hoy, por aquella imprudencia, padezco una lesión en los tímpanos y bastante sordera. »Incluso cuando ya había abierto las válvulas y subía más despacio, recibí un golpe en la cabeza y, medio aturdido por la sacudida, reconocí el fondo del pontón. Inmediatamente me di cuenta de lo ocurrido, e imaginando el miedo que mis chicos habrían sentido al oír el choque de mi cabeza con el fondo de la barca, me reí, salí a la superficie, y tendí el brazo a la cubierta. Al asomar mi casco, sentí que dos brazos me sujetaban por el cuello y unos ojos excitados miraban fijamente por el cristal de la escafandra. Cuando me hubieron quitado las ropas de buzo y recobraba mi estado normal, reposando en una silla, mientras saboreaba una taza de café bien caliente y gozaba las caricias de la luz del sol, el joven griego me contó la historia. Me dijo: »"Nuestros hombres se pusieron pálidos de terror al oír el golpe contra el fondo del pontón que anunciaba su llegada a destiempo. Cuando les dije lo que era, movieron tristes la cabeza, y uno de ellos, el viejo y fiel Juan Mis, exclamó: ‘No habrá remedio; el amo ha muerto. El dios-serpiente se lo ha tragado y luego lo ha escupido. Nunca más volveremos a oír su voz.’ Y se le saltaban las lágrimas. Pero cuando el casco de usted surgió sobre las aguas y vimos sus ojos a través del cristal, gritó lleno de alegría, levantando los brazos por encima de la cabeza: 'Gracias a Dios, aún vive y se ríe'." »Por lo que se refiere a los resultados de nuestros buceos y de la búsqueda con la draga en el gran estanque, lo primero y más importante que pudimos demostrar fue que las tradiciones sobre la fuente sagrada son auténticas en sus rasgos esenciales. Encontramos gran número de figuras esculpidas en jade y recubiertas de planchas de oro y cobre, copal y trocitos de incienso, muchos restos de esqueletos, venablos y gran número de lanzas bellamente trabajadas, tanto de pedernal como de obsidiana y algunos restos de tejidos antiguos, todo lo cual revestía gran valor arqueológico. Entre todo ello había piezas de oro puro, fundidas, batidas y grabadas... Pero la mayoría de los llamados objetos de oro eran aleaciones de calidad secundaria con más cobre que oro. El valor fundamental radicaba en los signos simbólicos que ostentaban, fundidos o grabados. La mayoría de las piezas que aparecían eran fragmentos. Probablemente se trataba de ofrendas que en el acto ritual eran rotas por los sacerdotes, antes de arrojarlas a la fuente. Y los golpes que daban para romperlas parecían ejecutados siempre de modo que no se destruyeran los rasgos grabados de cabezas o rostros, conservando, pues, todo su carácter las figuras representadas en jade o en discos de oro.» Hay motivos para suponer que estos colgantes de jade, estos discos de oro y otros ornamentos de metal o piedras preciosas, una vez rotos, se consideraban como muertos. Se sabe que las antiguas y más civilizadas razas de América creían —igual que sus troncos étnicos del Asia septentrional, y aún hoy los mogoles— que el jade y otros objetos de uso 232


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sagrado estaban animados. Por eso rompían o «mataban» tales ornamentos para que los espíritus de las víctimas, cuando finalmente se presentaran ante Hunal Hu, el dios supremo de los cielos, pudieran hacerlo convenientemente adornados. Al aparecer los primeros relatos de Thompson sobre sus hallazgos en la fuente sagrada, el mundo los siguió con gran curiosidad. Las condiciones en las cuales se habían logrado los hallazgos eran extraordinarias y muy abundante el tesoro que se podía sacar de la fuente cubierta de cieno. Comparado con su valor histórico y artístico, su valor material tenía menos importancia aunque no fuera desdeñable. Thompson dice así: «El valor del oro de los objetos que con tanto trabajo y a tan elevado coste fueron rescatados de la fuente sagrada es, desde luego, insignificante. Pero el valor de las cosas es siempre relativo. El historiador que penetra los arcanos del pasado lo hace por el mismo motivo que impulsa al ingeniero a perforar la tierra: para asegurar, para crear el porvenir. Pensemos que muchos de estos objetos de valor simbólico tienen grabados en su superficie ideas y preceptos que hacen retroceder, en el tiempo, el alborear de la cultura de este pueblo, en otro país lejano, situado más allá de los mares. Colaborar en la empresa de comprobar tal tesis bien vale el trabajo de toda una vida.» No obstante las palabras de Thompson, el tesoro de Chichen Itzá constituyó un hallazgo arqueológico tan sólo superado materialmente en nuestro siglo por el tesoro de Tutankamón. Pero el oro del faraón había sido depositado en torno a la momia de un cuerpo que había muerto tranquilamente, mientras que el oro del cenote yacía junto a los esqueletos de las doncellas que, víctimas de un dios cruel y de unos sacerdotes más crueles aún, habían sido lanzadas en aquellas aguas profundas acompañadas de gritos rituales. Entre los numerosos cráneos de muchachas sólo se encuentra uno de hombre, un cráneo con protuberancias muy acentuadas sobre los ojos, el cráneo de un viejo... ¿De un sacerdote? ¿Acaso alguna de las doncellas fue capaz de arrastrar consigo al abismo a uno de sus verdugos? Cuando Thompson murió, en el año 1935, no podía sentir malograda su vida, aunque, como él mismo escribe, había consumido sus energías en la exploración de los restos de la civilización maya. En sus veinticuatro años de cónsul en Yucatán, y en casi cincuenta que pasó excavando, raras veces había pisado su despacho. Viajaba por la jungla y vivía con los indios; y esto hemos de interpretarlo literalmente, pues comía su bazofia, dormía en sus chozas y hablaba sus idiomas. Una mordedura de serpiente le había paralizado una pierna y las fatigas que pasó en la fuente sagrada le dejaron una continua molestia en los oídos; pero él no le daba importancia a todo aquello. Su trabajo muestra todos los síntomas de un entusiasmo frecuentemente exagerado en sus primeros relatos, sus conclusiones son muchas veces falsas. En cierta ocasión halló en una pirámide varios sepulcros, uno sobre otro, y bajo la base de la pirámide descubrió luego la tumba principal; pues bien, él creyó al punto haber descubierto la última morada de Kukulkán, el antiquísimo y legendario educador del pueblo maya. Otra vez halló unas joyas de jade en un lugar muy distante del Yucatán, y esto hizo a nuestro investigador volver de nuevo a la teoría de la Atlántida, que tan cara le fue en sus años mozos. Pero, ¿no es sin duda necesario tal entusiasmo para llevar a cabo toda empresa importante? ¿No es el entusiasmo el que mata las dudas y vacilaciones paralizadoras? Después se han hecho muchas excavaciones en Yucatán, en Chiapas y en Guatemala. Recientemente, hasta se ha empleado el avión para la exploración de la jungla. El coronel Charles Lindbergh, el vencedor del Océano, fue el primero en contemplar a vista de pájaro un país que ya era antiquísimo cuando Cortés lo descubrió como mundo nuevo. En 1930, P. C. Madeiro y J. A. Masón volaban también sobre el mar inmenso de las selvas de América Central. Desde allá arriba fotografiaron y cartografiaron los antiguos islotes de la cultura 233


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maya, hasta entonces desconocidos. En tiempos más recientes, en el año 1947, se organizó una expedición a Bonampak, en Chiapas. Parece ser que con ella se ha añadido a los ya abundantes y ricos hallazgos anteriores un nuevo y digno descubrimiento. La expedición fue costeada por la United Fruit Company y toda la parte científica estuvo a cargo de la Carnegie Institution de Washington. Este organismo, junto con el Smithsonian Institut de Washington, tiene en su haber los mayores méritos respecto a la exploración de la civilización maya. Dicho Instituto desarrolla sus actividades con los intereses de una fundación que el inglés James Smithson puso, hace unos cien años, a disposición de los Estados Unidos para fines de investigación, y fue dirigido primeramente por Giles Greville Healey. Pues bien, al poco tiempo consiguió descubrir once ricos templos del Antiguo Imperio que se creían construidos en épocas anteriores a la emigración. Se encontraron tres magníficas estelas; una de ellas —la segunda— de un tamaño tan grande como no se había visto otra, pues mide una altura de unos seis metros y está toda ella esculpida de figuras. Pero el portento que Healey descubrió en la jungla fueron las pinturas murales. Procedimientos técnicos revelaron los colores encarnado, amarillo, ocre, verde y azul, antaño brillantes; y en ellas figuraban guerreros, reyes y sacerdotes revestidos con ricos trajes de ceremonia. Lienzos parecidos sólo se han hallado hasta ahora en Chichen Itzá, en el Templo de los Guerreros. Pero más que en ninguna otra parte se excavó en el propio Chichen Itzá, metrópoli de toda aquella civilización. El cuadro que se presenta hoy al espectador es completamente distinto al que Thompson viera aquella memorable noche de luna llena. Hoy, las ruinas están limpias de maleza, todas bien conservadas en una plaza despejada. Los turistas pueden llegar en coche por caminos francos donde antes solamente a golpes de machete podía uno abrirse paso. Así es fácil contemplar el Templo de los Guerreros, con sus columnas y su escalinata que conduce a la gran pirámide, y el llamado observatorio, una rotonda cuyas ventanas están talladas de tal forma que guían la mirada hacia tal o cual astro; recorrer los grandes frontones, el mayor de los cuales tiene una longitud de ciento sesenta metros por cuarenta de ancho, y donde la juventud dorada de los mayas se divertía con un juego que no deja de parecerse al balonmano; y llegar, por fin, frente al «castillo», la más grande de las pirámides. Sobre nueve altos descansillos se van levantando hileras de peldaños que llevan al templo de Kukulkán, la «serpiente con plumas». La contemplación de aquellos rostros terribles, aquellas horrorosas cabezas de serpiente, las carátulas de los dioses y jaguares aturde; y uno desearía penetrar el secreto de tales ornamentos y jeroglíficos. Así se llegaría a comprender que no hay un solo signo, ni una imagen, ni una escultura que no guarde relación con un número astronómico. Dos cruces sobre las cejas de una cabeza de serpiente, una garra de jaguar en la oreja del dios Kukulkán, la forma de una puerta, el número de «gotas de rocío», constituyen el leitmotiv decorativo siempre repetido de las escaleras; todo ello expresa, por difíciles concordancias, el número y el tiempo. Pero en ninguna otra parte número y tiempo van asociados a un terror tal en la expresión. El novelista inglés Graham Greene, enemigo de toda ruina, hace un decenio, cuando viajaba por México y el Yucatán, escribió: «Aquí, la herejía no consistía en una confusión turbadora de los sentimientos —como, por ejemplo, el maniqueísmo—, sino en un error de cálculo... Uno espera encontrar en las losas del pavimento del gran patio —escribe sobre Teotihuacán, pero tal afirmación es aplicable a todos los templos— un quod era demonstrandum, algo así como que la suma exacta del número de pirámides, multiplicada por el número de terrazas y luego por el número de gradas de cada terraza, y todo ello dividido por la superficie total, nos da un resultado tan inhumano como una tabla de logaritmos.» Y el visitante, al observar que esta gelidez es un verdadero mundo infernal, busca la vida: cualquier cosa, una planta, y para ello contempla todo este mundo suntuoso de imágenes y ornamentos mayas, obra de un pueblo que vivía del maíz y se encontraba rodeado de una flora exuberante. Pues bien, aquel mundo de imágenes muy rara vez ofrece la representación de algo vegetal. Sólo aparecen algunas de las innumerables flores, y ninguna de esas ochocientas 234


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variedades de cactos. Recientemente se cree haber identificado un motivo floral quintipartito como estilización de la flor del Bombax aquaticum, arbusto que crece en los pantanos. Aunque sea cierto, esto no significa mucho comparado con la carencia de toda otra decoración como motivo de lo vegetal. Incluso las columnas, que casi en todas partes del mundo tienen como origen el tronco de árbol, en los mayas son cuerpos de serpientes erguidos o llameantes viscosidades. Delante del Templo de los Guerreros hay dos de estas serpientes-columnas. Hincan su cornuda cabeza en el suelo, con las bocas monstruosamente abiertas e inclinando el cuerpo hacia atrás, hacia arriba mejor dicho, mientras sostienen con la cola el techo del templo. Frente a estas serpientes y al Templo de los Guerreros, y frente a la mayoría de los edificios mayas en Chichen Itzá, los investigadores se muestran convencidos de que aquí se trata de un arte propio notablemente distinto del de Copan y Palenque, del de Piedras Negras, y del Uaxactún. Y no sólo se distingue como suele hacerlo el arte de un Nuevo Imperio del Antiguo al que debe su origen. Estudiados estilos, y examinados y comparados, aquí una línea, allá un ornamento, la carátula de un dios, o un signo al parecer inerte, intercalado en las figuras, llegaron a la conclusión de que allí habían intervenido manos extranjeras y de que había ideas extrañas, conocimientos y experiencias vitales recogidas en otros lugares. Pero ¿de dónde habrán podido venir estas ideas y experiencias extrañas? ¿Quién las habrá llevado a tales lugares? Los investigadores dirigían su mirada a México, pero no al Imperio de los aztecas, mucho menos antiguo que el de los mayas, sino a edificios que ya eran antiquísimos cuando los aztecas invadieron México. ¿Y no se disponía de la menor indicación histórica, ni siquiera de un guía, como antaño lo fuera Diego de Landa, para comprender el asombroso hecho de que la vigorosa cultura de los mayas hubiera cedido a una influencia extranjera? ¿No había nadie que hiciera, por lo menos, una alusión con respecto al misterioso pueblo de aquellas monumentales construcciones? Lo había, sí, y era conocido desde hacía tiempo. Pero nunca fue tomado en serio. Era nada menos que un príncipe azteca, el príncipe Ixtlilxóchitl, personaje asombroso.

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Capítulo XXXIII

ESCALINATAS CUBIERTAS POR MALEZA Y LAVA Hace unos cien años, William Prescott decía lo siguiente respecto al príncipe Ixtlilxóchitl: «Era un descendiente de la familia real tezkukaní, que descolló en el siglo de la conquista. Aprovechaba cualquier ocasión para instruirse, y era hombre de mucha aplicación y capacidad. El relato por él escrito muestra el brillante colorido de una figura histórica, de un hombre empeñado en reanimar la desaparecida gloria de una casa ilustre venida a menos, hundida casi entre escombros; todos han alabado su sinceridad y lealtad, y los escritores españoles que pudieron estudiar sus manuscritos se han dejado guiar por él sin desconfianza.» De muy distinto modo ha juzgado a este príncipe el mundo científico en los años posteriores a Prescott. El «siglo de la crítica de las fuentes» vio en él a un romántico narrador de historia, una especie de vate épico, y lo miró con cierta comprensión y benevolencia al leer en su relato hechos sublimes de su pueblo, pero no se le creyó ni una palabra. Efectivamente, era asombroso y hasta increíble lo que contaba. Sólo dos investigadores de México, seguramente los más destacados, los alemanes Eduard Seler y Walter Lehmann, empezaron a creer muy tarde que tales relatos tenían un fondo histórico. Muchas veces, en la historia de la arqueología, hemos dado con breves períodos en los cuales, por una serie de nuevos hechos descubiertos, un cuadro histórico logrado con la mayor dificultad se ve en peligro de ser totalmente desfigurado. Y también a menudo hemos podido observar cómo esta desfiguración se evitaba con cierto temor, y hasta se prescindía de tomar nota de nuevos hechos, y no se los estudiaba con la atención debida para que no pudieran perjudicar lo ya establecido como firme. Pequeño ardid con el que la ciencia se protege a sí misma, pues los descubrimientos arqueológicos necesitan su tiempo para ser digeridos; y en virtud del mismo, los investigadores rodearon los antiguos edificios y las ruinas de México con un cerco prohibido como si la lava que los cubría a medias fuese aún masa ardiente. Lo cierto es que no era posible ordenar aquellos edificios a cuya sombra habían vivido los aztecas dentro del cuadro trazado por los hallazgos y exploraciones de la región de los mayas. Y si alguien los veía por casualidad —ya que intencionadamente nadie los buscaba— los evitaba cuidadosamente. Las observaciones —por ejemplo, de Prescott— escritas hace unos cien años respecto a Teotihuacán, la ciudad en ruinas, donde Cortés hubo de pernoctar cuando huía en la «noche triste», no podían normalmente evitarse. Pues bien, esta táctica de eludirlas fue seguida implacablemente por casi todos los exploradores hasta fines del siglo, y aquellas ruinas antiquísimas sólo sugerían tímidas alusiones a muchos puntos de interrogación. Hasta que, de repente, uno tras otro fueron sucediéndose nuevos descubrimientos. En los últimos tres decenios vino a concentrarse de golpe todo lo que ya hubiera podido decirse hacía tiempo; pues lo asombroso era que para llegar a estas pirámides no hacía falta equipar una expedición, ni abrirse camino a través de la jungla con el machete, ni luchar con la fiebre o contra los animales peligrosos ni con una vegetación hostil. A ellas se iba —¡es increíble!— en tren; o una buena tarde de domingo, a pie, dando un grato paseo. Porque algunos de aquellos extraordinarios testimonios de la cultura de la América precolombina no distaban de la capital de México más de una hora de ferrocarril, e incluso algunos de ellos radicaban en la misma periferia de la ciudad. Ixtlilxóchitl era un príncipe convertido al cristianismo, amigo de los españoles, muy culto y poseedor de extensos conocimientos sobre los sacerdotes. Pasada la época de las guerras, se dedicó a recopilar la historia de su pueblo. Su guía era la tradición, y su relato — que nadie quería creer— arranca de las tinieblas de la era primitiva con la fundación de la 236


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ciudad de Tula —o Toltan, hoy día, en el Estado de Hidalgo— por los toltecas. Hace historia de las grandes hazañas de este pueblo que conoció la escritura, los números, el calendario y levantó templos y palacios. Los toltecas no solamente gobernaron como príncipes en Tula, sino que eran muy sabios, y las leyes que dictaron fueron justas para todos. Su religión era benévola y libre de las crueldades que surgieron más tarde. Cuenta que su principado, que duró unos cinco siglos, sobrellevó hambres, guerras civiles y querellas dinásticas, hasta que otro pueblo, los chichimecas, ocupó el país. Los toltecas supervivientes emigraron y se establecieron primero en Tabasco y después en Yucatán. Pero ¿cuándo había sucedido todo aquello? Existen algunas fechas —véase la cronología—, pero no queremos mencionarlas, por inexactas. En la descripción de los hallazgos de época preazteca —y lo mismo sucede en la pre-maya— no concedemos garantía alguna, ya que existen tantas fechas como investigadores de México, y éstos alcanzan un número muy respetable hoy día. Fue un francés el primero en confirmar los relatos de Ixtlilxóchitl, por un hallazgo; a pesar de lo cual no consiguió que se prestara fe al relato del historiador indio. Ningún arqueólogo creía en la existencia de Tula, citada por el príncipe, ciudad que ha sido comparada con la fabulosa Tule, de la cual se dijeron cosas tan concretas. Incluso la existencia real de la villa de Tula, al norte de la capital de México, no significaba para los investigadores ningún punto de partida, ya que en sus alrededores no había ninguna ruina que confirmara las indicaciones legendarias del príncipe historiador. Cuando el francés Désiré Charnay, allá por los años ochenta del pasado siglo, empezó a excavar en una pirámide cerca de esta Tula de Allende —más en plan de quien busca tesoros que como investigador serio—, la arqueología no dedujo consecuencias de su trabajo. Fue durante la última guerra, en los años en que medio mundo se empeñaba en destruir y enterrar más aún la cultura, cuando un grupo de investigadores mejicanos empezó a excavar su propio suelo en busca de las esculturas pretéritas de su territorio. En 1940, los arqueólogos de todo el mundo tuvieron que dar la razón al príncipe indio, como tuvo también que hacerse antaño con Homero, cuando excavaba Schliemann, o con la Biblia, merced a los descubrimientos de Layard. Los incrédulos investigadores hubieron de rendirse a la evidencia de una antigua Tula, capital de los toltecas, cuando aparecieron, como testimonios incuestionables, las pirámides del Sol y de la Luna. Egon Erwin Kisch, uno de los más ágiles periodistas del mundo, emigrado alemán que vivió algunos años en México, fue el primero que hizo un reportaje sobre la pirámide de la Luna. Seducido por la magia de los mundos que resurgían, anota: «Mientras el reportero y la pirámide traban conversación, en lo alto de la plataforma superior asoman los pronunciados rasgos de la cara de un indio. Es Ixtlilxóchitl, que surgido en persona de la tierra como la pirámide, reivindica su honor científico tras una condena y destierro de casi cuatrocientos años». Una tras otra, como en una caja de sorpresas, van apareciendo culturas tras culturas, y así surge la de los legendarios toltecas, ahogada y enterrada por los aztecas. ¿Cómo justificar tal anomalía? Los habitantes de la capital de México han vivido centenares de años al lado de estos monumentos. Pasaban a su lado cuando salían a trabajar el campo y descansaban a su sombra en las horas de reposo sin interesarse por ellos; sin embargo, para su deleite tomaban un trago de pulque, ese aguardiente fortísimo de pita, que ya conocían los toltecas. Con sólo abrir bien los ojos se les hubiera revelado aquella pirámide. Pero ha sido este siglo el de los más impresionantes hallazgos. Al noroeste de la capital, los arqueólogos excavaron ya en 1925 la pirámide de las serpientes, comprobando que no se trataba de un monumento hecho de una sola vez, sino una original construcción a modo de una enorme cebolla de piedra, en la que se fue superponiendo 237


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una capa a otra. Por los calendarios indígenas se podía deducir que, probablemente, cada cincuenta y dos años tenía lugar la construcción de una nueva capa, de tal modo que sólo en este momento se estuvo trabajando durante más de cuatrocientos años. Para hallar algo análogo a esto hemos de pensar en la construcción de catedrales de la Europa occidental. En el subsuelo de la ciudad de México se buscaron los restos del gran teocalli que Cortés hizo destruir por completo, y se hallaron, en efecto, los cimientos de piedra. Los investigadores iban y volvían constantemente una y otra vez a San Juan de Teotihuacán, que así se llama hoy día esta población situada a cincuenta kilómetros de la capital federal, al mayor campo de pirámides, al testimonio más grandioso de la antigua civilización de los toltecas, la ciudad sagrada de las plegarias —tal es el significado del nombre—. Hemos de señalar que en la antigua lengua azteca teo significa dios lo mismo que en griego, pero aclaremos al mismo tiempo que estas analogías fonéticas casuales nada prueban. Esta zona de ruinas se extiende nada menos que en un área de diecisiete kilómetros cuadrados, de los que hasta ahora sólo se ha descombrado y estudiado una parte más bien pequeña, pues esta ciudad fue probablemente cubierta por capas de tierra de varios metros de espesor por los propios habitantes antes de emprender la fuga, labor de protección tan gigantesca como la ciudad misma, pues las pirámides escalonadas más altas, con sus características escalinatas, alcanzan hasta sesenta metros de altura. Más tarde, los arqueólogos exploraron las provincias, y Eduard Seler fue el primero en descubrir la pirámide fortificada de Xochicalco, ochenta kilómetros al sur de la capital. También excavaron en Cholula. Allí donde antaño Cortés cometiera una de sus traiciones más vergonzosas, y en el interior de la pirámide mayor —que cubría en su tiempo un espacio más vasto que la pirámide de Keops—, los arqueólogos descubrieron ahora un laberinto de galerías que se extendían kilómetros y kilómetros y llegaban más hacia el Sur. En 1931 el mejicano Alfonso Caso excavó, por encargo de su Gobierno, el Monte Albán, cerca de Oaxaca, encontrando algo que sus antecesores probablemente no habrían sospechado jamás, aunque seguramente no dejaron de pensar en ello: el tesoro de Monte Albán. Pues, en efecto, halló un tesoro; pero de nuevo dejemos aquí la palabra a Egon Erwin Kisch, quien lo relatará mejor que nadie: «¿Hay algún otro punto en la tierra —se preguntaba— más envuelto en una oscuridad tan absoluta sobre su pasado y que no dé la menor respuesta a nuestras preguntas ansiosas? ¿Qué pesará más en nosotros: el hechizo o la confusión? Y como quería averiguar dónde residía tal misterio argüía: «¿Es acaso en este complejo espacial, cuyo contorno nos dispara hacia el infinito, o es quizás en las mismas pirámides que semejan nobles escalinatas tendidas hacia las moradas del cielo? ¿O en el patio del templo que vemos en nuestra imaginación lleno de millares y millares de indios entregados a sus ritos violentos? ¿O en el gran observatorio, cuya atalaya forma azimut con el meridiano? ¿O en el estadio de proporciones tales, con sus ciento veinte filas de asientos, que no es superado por ningún otro construido hasta el siglo veinte en Europa desde los años brillantes de la antigüedad romana? ¿O en el sistema de disponer centenares de tumbas, de modo que el terreno no quede todo él convertido en osario, o sea, disponiendo las sepulturas de forma que ninguna dificulte la colocación de la otra? ¿O en los mosaicos de colores, los frescos con sus figuras, escenas, símbolos y jeroglíficos? ¿O en esos recipientes de arcilla, esos vasos de los sacrificios, de formas elegantes y nobles, o en esas urnas de líneas perfectamente rectas con sus cuatro pies, en el interior de cada uno de los cuales una campanilla llama y pide auxilio cuando algún criminal quiere llevársela? ¿O es quizás en las joyas del tesoro de Monte Albán, que en la Exposición Universal de Nueva York dejaban pálidos a todos los demás objetos de orfebrería antigua y moderna? Pero sólo una pequeña parte de este tesoro brilla en una vitrina del Museo Nacional de México. »Nadie hubiera creído que unos salvajes pudieran pulir el cristal de roca con tal perfección técnica, que consiguieran hacer collares de veinte hileras con 854 piezas cinceladas de oro y gemas matemáticamente iguales. Uno de los broches representaba un caballero de la muerte como no lo hubiera mejorado Lucas Cranach; hebillas de liga parecidas a las de la 238


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Jarretera inglesa; pendientes que parecen formados por lágrimas y espinas; una tiara digna de un papa; dediles trenzados para adornar las uñas; brazaletes y sortijas con ornamentos de figuras ventrudas, broches para capas y prendedores de jade, de turquesa, de perlas, de ámbar, de coral, de obsidiana, de dientes de jaguar, de hueso y de concha. En una mascarilla de oro se ve sobre las mejillas y la nariz un trofeo consistente en un fragmento de piel humana. Una tabaquera con hojas de sandía y oro; abanicos hechos con plumas de pájaro de quetzal. Un conjunto tan fastuoso y joyas tan fabulosas como aquellas que muchos de estos indios llevaban aún en el sepulcro, jamás los han poseído ni una emperatriz bizantina, ni la esposa de un maharajá, ni una multimillonaria americana.» A fuer de sinceros, confesamos que por ahora sabemos muy poco de este pueblo preazteca. Menos que nada: sabemos muchas cosas falsas. México y Yucatán son regiones de la jungla; y en ésta el arqueólogo se pierde cuando intenta una explicación. ¿De qué está uno seguro, pues? Lo que realmente puede decirse, a ciencia cierta, es esto: La cultura de los tres pueblos se halla estrechamente relacionada. Los tres levantaban pirámides cuyas escalinatas conducían a los dioses, al Sol y a la Luna. Éstas, como sabemos, están dispuestas según un criterio astronómico y han sido construidas por imposición del calendario. El americano Ricketson Jr., fue el primero en demostrar esto, en 1928, basándose en una pirámide maya en Uaxactún; pero hoy tenemos otra prueba más reciente, la de Chichen Itzá, y otras muchas más remotas, en Monte Albán. Todos estos pueblos vivían bajo la espada de Damocles de sus ciclos del calendario; ellos pensaban cada vez que, pasados cincuenta y dos años, el mundo se hundiría. De tal temor nacía el poder de los sacerdotes, ya que solamente ellos eran capaces de conjurar la siempre inminente desgracia. Los medios que empleaban se hicieron cada vez más terribles, más crueles, degenerando en las inmensas carnicerías humanas y en la fiesta de Xipe Totee, el dios de la tierra y de la primavera, en holocausto del cual los sacerdotes torturaban a otros hombres, poniéndose ellos la ensangrentada piel de las víctimas cuando éstas latían aún en los estertores de su agonía. La relación entre estos pueblos se manifiesta también en sus dioses, que guardan entre sí el mismo parentesco que se observa entre la mitología griega y la romana. Una de las divinidades mayores, el grande y sabio Quetzalcoatl, vivía, lo mismo que Kukumatz, en Guatemala, y Kukulkán, en Yucatán. Su imagen —la serpiente con plumas— se halla tanto en los monumentos antiguos como en los más recientes. Incluso se parecían las costumbres de los pueblos de América Central; y sus idiomas, aunque muy numerosos, pueden agruparse todos ellos —si nos limitamos a los pueblos de elevada cultura— en dos grandes familias lingüísticas. Señalado este parentesco interior —para llegar al cual ha sido preciso reunir en los últimos años un material enorme—, surge el problema de las relaciones, de las corrientes, es decir, de su historia. Y en este punto —por lo menos en cuanto se refiere a los tiempos antiguos— nos movemos completamente en la oscuridad, a pesar de los excelentes resultados de las investigaciones, que si han llegado a establecer una exacta correlación del calendario maya con el nuestro, carecen siempre de un punto de partida, del eje central. Al desbordar el lugar de la jungla donde están las pirámides y palacios, descubrimos monumentos, esto es, arqueología; pero no hallamos todavía períodos ni fecha, es decir, historia. Podemos aventurar teorías, pero nos encontramos con muy pocos hechos seguros. Algunos investigadores, basándose en muchos indicios, creen que la erección de las grandes pirámides por los toltecas tuvo lugar en el siglo IV de nuestra era. Hemos enumerado algunas de estas pirámides levantadas desde Tula hasta el Monte Albán. Pero hay una de la que no hemos hablado aún. Es aquella que está situada al extremo sur de la ciudad de México, sobre una colina de unos siete metros de altura y que lleva el nombre de pirámide Cuicuilco. Erigida en un paisaje abrupto, lunar, los volcanes Ajusco y Xitli, o tal vez sólo el último, sepultaron en una erupción de lava este monumento sin que le 239


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valiera mucho la ayuda del dios; o quizá le valió a medias ya que solamente la mitad del mismo quedó cubierta de lava encendida y borboteante. Aquí, los arqueólogos hubieron de pedir ayuda a los geólogos. ¿Cuánto tiempo hace que ha surgido esta lava?, preguntaron. Y los geólogos, sin suponer que su respuesta iba a provocar una verdadera revolución en la visión histórica del mundo, contestaron, como si tal cosa: ¡ocho mil años! Hoy sabemos que tal respuesta era incorrecta. Los métodos geológicos son insuficientes cuando se trata de determinar períodos de tiempo relativamente «cortos». (La geología cuenta en cientos de miles o millones de años.) Que los pueblos americanos descienden de las tribus mogólicas que llegaron a América hace veinte o treinta mil años atravesando Siberia y Alaska por un istmo hoy cortado o bien navegando es cosa que suponemos hoy con mayor seguridad. Pero no sabemos de dónde vinieron los creadores de la cultura teotihuacana, ni los toltecas, ni cómo estos grupos de pueblos entre Alaska y Panamá fueron capaces de adquirir las primeras ideas básicas de toda cultura. Ni siquiera sabemos si realmente fue un pueblo tolteca el que creó tales monumentos. Porque, ¿qué papel desempeñaron, por ejemplo, los zapotecas o los olmecas, de los cuales encontramos huellas en muchas partes de México? Si suponemos ahora que los precursores de la cultura maya y de la azteca son los toltecas —más recientemente la ciencia distingue la civilización de los toltecas de la de Teotihuacán—, hemos de confesar que por ahora no disponemos más que de una denominación para los creadores de todas las culturas de la América Central. ¡Acaso la palabra «tolteca» no significase, al cabo, otra cosa sino «constructores»! Pero tal vez podemos permitirnos hacer una comparación de este mundo con el antiguo, como lo ha hecho el explorador alemán Theodor-Wilhelm Danzel en uno de sus trabajos sobre México, para poner cierto orden en nuestra visión de los tres grandes Imperios de Centroamérica: «A veces, para peculiarizar la cultura de los aztecas y de los mayas, se ha insinuado un paralelismo con el mundo antiguo y se ha comparado a los aztecas con los romanos y a los mayas con los griegos. Tal comparación, en conjunto, no es del todo injusta. Los mayas, efectivamente, eran un pueblo dividido en comunidades separadas y hasta enemigas entre sí, que sólo se unían cuando era preciso oponerse a un enemigo común. Aunque el papel político que desempeñaron los mayas no haya revestido gran importancia, supieron crear, sin embargo, obras destacadas en escultura y arquitectura y realizaron notables progresos en astronomía y aritmética. »Los aztecas, por su parte, constituían un pueblo guerrero que construyó su reino sobre las ruinas de otro pueblo —los toltecas— que no pudo resistir a la violencia de su ataque. Los toltecas, si seguimos con nuestro paralelismo, pueden ser comparados con los etruscos.» Todo el que haya seguido atentamente nuestro libro puede hacer todavía otra comparación más. Los toltecas, y tal vez otros pueblos anteriores, por su capacidad inventiva, recuerdan en su papel histórico a los sumerios. Los mayas, entonces, se asemejan a los babilonios, que aprovechando el ingenio de otros supieron elaborar una cultura monumental. Y los aztecas son como los asirios guerreros, que se sirven del espíritu superior para convertirlo en simple poder. Siguiendo esta comparación, la capital de México fue conquistada por los españoles en su más brillante período; exactamente lo mismo sucedió cuando los medos conquistaron la capital de los asirios, la floreciente ciudad de Nínive. Pero ambos ejemplos dejan sin aclarar el hecho casi inconcebible de que los toltecas, cuando su Imperio se hubo hundido prácticamente, emprendieron otra emigración que, penetrando en el Nuevo Imperio de los mayas, dejó sus huellas en la ciudad de Chichen Itzá. Esto sí que no tiene parangón alguno en la historia antigua. Ahora bien: ¿sucedieron las cosas de este modo? Acaso fuera todo muy distinto. Existe, en efecto, una leyenda según la cual todo sucedió de modo diferente. Y en ella, la irrupción de los españoles en aquel panorama 240


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histórico aparece incluso fijada de antemano de un modo mítico. Se cuenta que Quetzalcoatl —el que hasta ahora sólo hemos mencionado en calidad de dios—, vistiendo una larga veste blanca y luciendo espesa barba, llegó una vez del «país del sol naciente» y enseñó al pueblo todas las ciencias, costumbres depuradas y leyes sabias, y creó un Imperio en el cual los granos de maíz alcanzaban la altura de un hombre y la fibra de algodón, ya coloreada, no necesitaba de ningún tinte. Mas, por alguna razón, tuvo que abandonar el Imperio. Con sus leyes, su escritura y sus cantos, se volvió por el mismo camino por donde había venido. En Cholula se detuvo para proclamar de nuevo su vasto saber. Luego llegó hasta el mar, empezó a llorar y se abrasó a sí mismo, convirtiéndose su corazón en el lucero del alba. Otros dicen que embarcó en su nave y retornó a su país de origen. Pero todas las leyendas coinciden en asegurar que había prometido volver. En el transcurso de este libro hemos visto con frecuencia cómo toda leyenda tiene un fondo de verdad; por eso nos guardaremos de considerar también esta vez como simple invención poética lo que tal parece a primera vista. ¿No podríamos interpretar la veste blanca por piel blanca y asociar tal tonalidad de la epidermis a la barba de Quetzalcoatl, característica totalmente insólita para pueblos de rostro glabro como los indios? Podemos ver incluso en su figura —y citamos aquí sólo opiniones ajenas estimadas como absolutamente serias— la imagen de un misionero extranjero de un pueblo lejano. Algunos ven en el a uno de los primeros misioneros católicos del siglo VI; otros, incluso, a Santo Tomás apóstol en persona. ¿No se apoyará en esta leyenda la tesis del joven Thompson al pretender que los creadores de la cultura del más antiguo Imperio de los mayas han sido habitantes de la Atlántida? Lo ignoramos. Solamente sabemos una cosa: que los españoles, al invadir México, y dando cuerpo a la profecía del hombre blanco con barba, fueron considerados como «dioses blancos del Oriente», y aquellos españoles —y dejando aparte todo orgullo nacional, digamos, de aquellos europeos— fueron desde luego tomados como los sucesores de Quetzalcoatl, definidor de la moral y la justicia en aquellos pueblos.

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V. SOBRE LOS LIBROS DE HISTORIA DE LA ARQUEOLOGÍA QUE TODAVÍA NO PUEDEN ESCRIBIRSE Si nosotros, seres humanos, queremos recibir una buena lección de modestia, no necesitamos elevar los ojos al cielo estrellado. Nos basta con echar una mirada a aquellos mundos de cultura que existieron milenios antes que nosotros, que fueron grandes antes que nosotros, y que antes que nosotros se hundieron.

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Capítulo XXXIV

NUEVAS INVESTIGACIONES SOBRE ANTIGUOS IMPERIOS Henos aquí al final de este noticiario acerca de los grandes descubrimientos arqueológicos, rindiendo viaje después de recorrer cinco milenios. Pero el tema no queda agotado. Si a pesar de ello lo damos por terminado, es porque la extensión de un libro no puede ser indefinida. No obstante, la selección que entre el inmenso material de los descubrimientos arqueológicos hemos ofrecido responde a una intención bien determinada. No hemos seguido un orden cronológico en nuestra exposición de las excavaciones, sino que las hemos ordenado según el espacio cultural al que concernían, para así esbozar un cuadro de cuatro ciclos históricos y culturales cerrados que casi han surgido por sí mismos de cuatro de las más importantes civilizaciones creadas por la Humanidad. Ha de tenerse presente que entre estas civilizaciones y las sociedades primitivas, media un abismo análogo al que existe entre «historia» y existencia, entre conciencia e instinto, entre la creación de un mundo y la flora que crece pasiva a su alrededor. Cuando en este capítulo nos brindamos a hablar de aquellos «libros que todavía no pueden escribirse», nos referimos sobre todo a tres civilizaciones que en importancia siguen muy de cerca a las que hemos reseñado aquí. Se trata, concretamente, de la de los hititas, la del Indo y la de los incas. Sobre ninguna de ellas se podría escribir como lo hemos hecho en los capítulos anteriores, pues estas civilizaciones no se hallan aún iluminadas con claridad tal que la curva vital de su desarrollo quede suficientemente precisa y patente. No hemos de olvidar, por otra parte, que nuestro libro lleva como subtítulo «novela de la arqueología». Para justificarlo hemos elegido aquellas civilizaciones cuya exploración se nos ofrecía en verdad como una aventura romántica. De los incas sabemos casi tanto como de los mayas; pero entre los hombres que han buscado la cultura andina no hallamos ni un Stephens ni un Thompson. Por otro lado, también es bastante lo que sabemos de la historia china, pero estos conocimientos, en su mayoría, no nos han venido por el camino de las excavaciones. Por tal razón hemos excluido a incas y chinos del ámbito de nuestro estudio. En la región de los hititas y en el Valle del Indo se vienen haciendo, de algunos decenios a esta parte, excavaciones serias y con éxito. Habrá, pues, que escribir algún día el libro correspondiente a estas exploraciones. Hemos de darnos cuenta aún de una cosa. Aunque hubiésemos de añadir a nuestros cuatro libros otros tres más, con ello no habríamos descrito, ni mucho menos, todas las civilizaciones elevadas. Para el hombre normal y corriente de nuestra época, solamente la antigüedad grecorromana, aparte de la cultura cristiana occidental, significa una posesión espiritual viva. Hicimos notar ya, sin embargo, en la descripción del pueblo sumerio, que otras culturas mucho más remotas laten aún en el fondo de nuestra conciencia. Y el moderno historiador inglés Arnold J. Toynbee considera la historia de la Humanidad como una sucesión de padre a hijo de veintiuna civilizaciones diferentes. Y llega Toynbee a esta elevada cifra porque su idea de las «civilizaciones» no es idéntica a la de «ciclos de civilizaciones», sino sinónima de «sociedades civilizadas». Así, por ejemplo, Toynbee disocia en el cristianismo ortodoxo oriental una sociedad bizantina ortodoxa y otra rusa. Y de la civilización china separa la japonesa y la coreana. La extensa, verdaderamente gigantesca obra de Toynbee —de la cual el historiador D. C. Somervell publicó una edición resumida en un tomo— lleva el modesto título de A Study of History y es problablemente la más importante de las publicaciones sobre historia de la civilización en los últimos decenios. Toynbee destruye definitivamente el esquema histórico, ya atacado por Spengler pero aún en vigor en nuestras escuelas, del «desarrollo progresivo» y la división, ya realmente insostenible, en edades Antigua, Media, Moderna y Contemporánea. 243


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Para dar una idea de las civilizaciones con las que, además de aquellas que hemos intentado hacer vivir en nuestro libro, el historiador tiene que contar hoy en día, citaremos las enumeradas por Toynbee: Civilización » » » » »

Occidental bizantina ortodoxa ruso ortodoxa Persa Árabe del Valle del Indo

Civilización » » » » »

nipo-coreana minoica sumeria hitita babilónica egipcia

Civilización » » » »

del Extremo Oriente de los griegos de los sirios Indostánica China

Civilización » » »

de los Andes de México del Yucatán de los mayas

Efectivamente, si quisiéramos prolongar nuestro relato, no tendríamos más que seguir a otros exploradores. Platón nos habla de la cultura sumergida de la Atlántida. La literatura inspirada por este reino sumergido, cuya existencia ni siquiera se ha podido demostrar, comprende unos veinte mil volúmenes. Entre ellos son muchas las obras para las cuales el cuadro histórico de nuestro mundo sería algo absurdo sin la Atlántida. Tampoco Leo Frobenius, el gran historiador de la cultura y explorador de África, habría quedado satisfecho con la lista de Toynbee, y de seguro hubiera insistido en añadirle unas cuantas «civilizaciones negras». También Frobenius opera siempre con el concepto de una «civilización de la Atlántida». Y ¿quién se atreverá a afirmar que no surgirán nuevos arqueólogos que saquen a la luz nuevas civilizaciones de las cuales ni siquiera sospechas tenemos hoy? Existen esparcidos por el mundo monumentos solitarios y enigmáticos, como aislados testigos de no sabemos todavía qué cultura. Los más discutidos son las misteriosas estatuas de la isla de Pascua, unas 260 estatuas de piedra negruzca de lava. Las estatuas no hablan, pero el gran número de tablas de madera cubiertas de una escritura de tipo jeroglífico podrían quizá resolver el enigma. En 1958 el etnólogo alemán Thomas Barthel publicó una obra extraordinariamente aguda: Grundlagen zur Entzifferung der Osterinselschrift («Bases para el desciframiento de la escritura de la isla de Pascua»), con la interpretación de numerosos signos. Poco antes, el investigador noruego Thor Heyerdahl, que en 1947 había alcanzado fama mundial por haber atravesado el Pacífico desde Callao hasta las islas Tuamotu a bordo de la balsa Kon-Tiki, igual a las de los antiguos incas, visitó nuevamente la isla de Pascua. Su relato de dicho viaje, publicado en 1957, tuvo amplia difusión y despertó gran interés. En 1966 apareció la primera valoración científica de la obra, que constituye una crítica de la misma. El misterio de esta escritura parece ahora más profundo que antes. La tesis de los filólogos según la cual las inscripciones en una lengua desconocida, en una escritura desconocida y sin traducción a otra lengua son indescifrables ha sido desmentida. Ya en 1930 el alemán Hans Bauer descifró, con afortunada rapidez (en pocas semanas interpretó correctamente diecisiete de los treinta signos que había estudiado), el ugarítico. La suerte —que, no obstante, sonríe sólo a los que se esfuerzan— de encontrar un texto bilingüe correspondió esta vez a Helmuth Th. Bossert, quien, en 1947, descubrió las inscripciones bilingües en relieve de Karatepe, en la actual Turquía, con lo cual pudo ser descifrada de lengua hitita en escritura jeroglífica, empeño en el que habían trabajado en vano tres generaciones de investigadores. Pero el mayor éxito de nuestro siglo en materia de desciframientos corresponde a una persona ajena a la especialidad. Después de cincuenta años de búsqueda inútil en todos los 244


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países, el joven arquitecto inglés Michael Ventris descifró, sin contar con ninguna traducción, la escritura cretense denominada «lineal B» y descubrió que se trataba de un antiguo dialecto griego (2). En nuestro siglo aumenta sin cesar, de un decenio a otro, el número de excavaciones realizadas, interrumpidas sólo por las absurdas guerras. Algunos investigadores han dedicado su vida entera a un solo lugar, como el francés Claude F. A. Schaeffer en el antiguo puerto sirio de Ugarit, el alemán Kurt Bittel en Hattusas, la antigua capital de los hititas, donde comenzó a trabajar en 1931, y haciéndolo en la actualidad, sir Mortimer Wheeler —sucesor de sir John Marshall, que trabajó en 1922 en Harappa (India)—, que descubrió una «cultura del Indo» —cuyo centro principal se halla en Mohenjo-Daro— completamente desconocida hasta entonces y que aún hoy presenta innumerables enigmas, o el italiano Amedeo Maiuri, que realizó excavaciones en Pompeya durante más de cuarenta años (hasta 1962), a pesar de lo cual no han sido dejadas al descubierto hasta hoy más que tres quintas partes de la ciudad. En éste como en otros lugares se produce un constante proceso de corrección de las conclusiones a las que se había llegado anteriormente. Así, el profesor americano Blegen, al excavar nuevamente la colina de Troya, comprobó que Schliemann y Dörpfeld se habían equivocado: la Troya de Homero no corresponde al estrato VI sino al VII A (1200-1190 a. de J. C). Algunos otros arqueólogos hicieron descubrimientos notables que aparecieron en la prensa mundial con grandes titulares, a veces por su importancia real, pero a menudo sólo por las circunstancias sensacionales en que se produjeron. Leonard Woolley, el gran investigador de Ur, excavó de 1937 a 1939 y nuevamente a partir de 1946 en Alalak (Turquía) y en 1947 anunció haber descubierto la tumba de un rey llamado Yarim-Lim, que vivió hace casi cuatro mil años. El americano Nelson Glueck culminó su brillante carrera de descubridor al encontrar las «minas del rey Salomón». En 1949, el mejicano Alberto Ruz descubrió en la pirámide maya de Palenque una tumba real, desmintiendo con ello la teoría aparentemente irrefutable de que todas las pirámides egipcias eran tumbas de faraones y todas las antiguas pirámides mejicanas bases de templos. Y cinco años más tarde el egipcio Zakaria Goneim consiguió algo increíble: excavó en Sakkara y encontró una pirámide escalonada cuya existencia se ignoraba por completo. De gran importancia científica fue, en 1958, el impecable trabajo de puesta al descubierto de una ciudad neolítica en Katal Huyuk, en Turquía —que era ya probablemente una ciudad seis mil años antes de Cristo—, realizado por el inglés James Mellaart después de que Kathleen Kenyon hiciera el hallazgo, igualmente asombroso, de una antigua ciudad bajo las ruinas de Jericó. La edad de ambas poblaciones es aún objeto de discusión, así como el concepto mismo de ciudad en una época tan remota, cuestión ésta que, de entre los estudiosos de la historia de la civilización, corresponde más a los sociólogos que, en rigor, a los arqueólogos. La excavación más espectacular de los últimos tiempos fue, indudablemente, la llevada a cabo por el que fue jefe del Estado Mayor del ejército israelí, además de arqueólogo, Yigael Yadin: el descubrimiento de la fortaleza de Masada, en el desierto de Judea, donde, según cuenta el gran historiador judío Josefo, se quitaron la vida novecientos sesenta fanáticos guerreros para no rendirse ante los sitiadores romanos. Fue una pura casualidad la que condujo al que es, sin duda alguna, el descubrimiento arqueológico más interesante y de mayor trascendencia que haya tenido lugar en todo el occidente cristiano, descubrimiento que aún hoy ocupa intensamente a sabios de todo el mundo. En 1947, unos cabreros beduinos descubrieron en una cueva cerca de Kumran, al norte del mar Muerto, unos antiguos rollos de escritura hebrea, entre los cuales había un texto completo de Isaías. A este hallazgo siguieron otros en otras cuevas. Y los «manuscritos del mar Muerto», que adquirieron entretanto fama mundial, resultaron ser los textos más antiguos que se hubieran encontrado nunca y los que pueden arrojar nueva luz sobre los relatos de la Biblia. 2

Véase «Götter, Gräber und Gelehrte im Bild», págs. 80-82, Edit. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg. 245


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Pero el hecho más importante para la arqueología de cuantos se han producido después de la segunda guerra mundial es la gran influencia de las ciencias biológicas y fisicoquímicas y de la técnica. Comenzó este fenómeno cuando adquirieron nuevo ímpetu la arqueología submarina y la arqueología aérea, hasta entonces apenas experimentadas. El americano Paul Kosock dio un importante primer paso en este sentido cuando, desde un avión, descubrió en los Andes toda una red de las llamadas «carreteras incas». Hoy en día, la fotografía aérea —a menudo de territorios inmensos que serían impenetrables o imposibles de recorrer en una lenta marcha a pie— forma parte ya de los preparativos habituales de una investigación arqueológica. Las fotografías aéreas muestran también, a través de las diferencias de vegetación y de color del terreno, las huellas de antiguas construcciones que se hallan debajo de la superficie terrestre. Y lo que iniciaron a principios de siglo los solitarios pescadores de esponjas de las costas griegas cuando extraían las primeras ánforas del «museo azul» se ha convertido en una verdadera arqueología submarina gracias al intrépido francés Jacques-Yves Cousteau, inventor de la escafandra autónoma. No es posible aún imaginar todo lo que ocultan los centenares de antiguos barcos naufragados ante las costas mediterráneas. Fue una persona ajena a la arqueología quien introdujo en ella el empleo de la técnica y la física. El ingeniero e industrial italiano Cario M. Lerici aplicó a la exploración arqueológica del terreno métodos geofísicos que hasta entonces se habían empleado únicamente para buscar petróleo en desiertos y montañas. Comenzó su trabajo en los enormes cementerios etruscos del norte de Roma. Con sus aparatos de gran sensibilidad localizó en un tiempo muy breve cientos de tumbas. Para evitar excavaciones inútiles en tumbas vacías inventó un barreno especial e hizo descender por el orificio practicado un «periscopio» con ayuda del cual fotografiaba el interior de la tumba antes de excavar. Lerici posee rasgos de la figura de Schliemann: es también un rico industrial que comenzó a dedicarse plenamente a la arqueología en la madurez de su vida y ha gastado en ello una fortuna. En 1964, apenas diez años después de haber iniciado su trabajo, anunció haber descubierto 5.250 tumbas etruscas sólo en la zona de Cerveteri y Tarquinia. Pero las dos ayudas científicas más importantes le llegaron a la arqueología de América, tomadas de la física atómica y la biología. Se hizo realidad así el más antiguo sueño de los arqueólogos: la posibilidad de establecer una cronología exacta. En 1948, el americano Willard F. Libby elaboró el método «Datación por Radiocarbono», basado en el conocimiento de la velocidad de descomposición del isótopo C 14 que se encuentra en toda materia orgánica. Restos hallados en tumbas, cuya gran antigüedad atestiguan los escritos hallados, han confesado su edad al «reloj de los tiempos» de Libby. Pero las fechas establecidas por estos métodos fisicoquímicos no llegaban a precisar el año exacto, sino que constituían sólo una aproximación, tanto más inexacta cuanto más antigua era la fecha. Se supo entonces que otro americano, Andrew E. Douglas, físico y astrónomo de profesión, había elaborado hacía ya años otro método que estaba siendo perfeccionado al máximo por un equipo de trabajo de la Universidad de Arizona: el método «Tree-ring Dating», la llamada dendrocronología, consistente en el cálculo del numero de años a partir del numero y las características de los anillos anuales de los árboles o restos de árboles, aunque estén ya carbonizados. El perfeccionamiento de este método, ya conocido hacía tiempo, consiste en la posibilidad de «enlazar» unos con otros los anillos anuales de árboles de diferentes edades y remontarse así, de árbol en árbol —siempre que se hallen restos de ellos en tumbas y ruinas—, en el pasado. Así en el estudio de las ruinas precolombinas de algunas zonas de Norteamérica se avanzó o, mejor dicho, se retrocedió en el tiempo hasta los comienzos de la era cristiana. Con este método es posible establecer en todos los milenios las llamadas «cronologías flotantes» (es decir, sin conexión con una fecha absoluta de nuestra cronología): la comprobación de que una pieza es un año más antigua o más moderna que otra. Dichas cronologías resultan ser de inestimable valor para la confirmación o invalidación 246


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de fechas ya establecidas. El solo empleo de un instrumento ya tan habitual como el microscopio se ha perfeccionado tanto en el ámbito de la arqueología que pronto será necesario un tratado especialmente dedicado a este tema. Todos estos métodos modernos no sólo han perfeccionado la calidad de la investigación arqueológica, sino que han elevado considerablemente la cantidad de resultados obtenidos. Hace unos años podían contarse con los dedos las expediciones «sobre el terreno» que se realizaban simultáneamente. Hoy en día, la Universidad de Pennsylvania, en Estados Unidos, controla más de veinte expediciones cada año. En algunas zonas, la afluencia de material descubierto es demasiado grande en relación con la velocidad a qué se realiza el trabajo puramente científico de clasificación e interpretación. Y aquí se da el peligro de que materiales recién desenterrados pasen a ser enterrados de nuevo en los museos. Un hecho positivo: la ciencia, que poseía antes un carácter esotérico, ha pasado a ser objeto de la atención pública. El hombre de nuestros días, que parecía estar completamente absorbido por los acontecimientos cotidianos y la inquietud por el futuro, ha demostrado una gran curiosidad por mirar atrás, un enorme interés por el pasado. Esto se puso de manifiesto con una intensidad insospechada cuando los técnicos anunciaron que en Egipto iba a construirse una presa cuyas aguas inundarían algunos monumentos. Se trataba en primer lugar de las esculturas en las rocas de Abu Simbel y de unos cien monumentos más, partes importantes todos ellos del patrimonio artístico de la Humanidad. De todo el mundo civilizado se elevaron voces de protesta. Grandes organizaciones y pequeños grupos de escolares abrieron suscripciones. Intervino la UNESCO y más de veinte países se unieron ¡para salvar Abu Simbel! ¿Qué más se puede decir? En todo el mundo, las excavaciones continúan. Necesitamos los últimos cinco mil años para poder soportar los próximos cien con cierta tranquilidad.

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A) TABLAS CRONOLÓGICAS I. Mediterráneo Oriental IMPERIOS MINOICO Y GRIEGO

(Este resumen se basa en el cuadro sinóptico del Dr. Ludwig Reinhardt en su obra «Historia primitiva del mundo», que hemos ampliado algo. A diferencia de las otras tablas cronológicas que aparecen en nuestro libro, en ella sólo se indican fechas muy generales que, sin embargo, bastan en este caso, ya que incluso el diccionario más modesto nos informa de los detalles y la cronología exactos de la historia griega.) 2.400 - 2.000 a. J. C. Época minoica primitiva. 2.000 - 1.600 » Época minoica media. 1.600 - 1.400 » Época minoica tardía (micénica primitiva). 1.400 - 1.200 » Época micénica 1.200 - 1.000 » Época de las migraciones dóricas l.000 - 800 » Edad antigua griega. 800 - 600 » Edad Media griega (período de la colonización) (Todas las fechas que siguen son igualmente antes de Jesucristo.) En la Edad antigua griega (1000-750) la Monarquía estaba en su apogeo; al final, en lucha contra la aristocracia (véase Homero). En la Edad Media griega de 750-560 el régimen aristocrático triunfó casi en todas partes, pero no podía defenderse contra la tiranía, que a su vez fue vencida por la democracia. Alrededor del ano 800 vivía Hornero en el Asia Menor jónica. Es, muy probablemente, autor de la Iliada, si bien es dudoso que lo fuera de la Odisea. DESDE LA PRIMERA OLIMPÍADA HASTA EL COMIENZO DE LAS GUERRAS PERSAS (776-500) 776

De 750 a 650 Alr. 750 Desde 740 Desde 650

Alr. 650

Nueva ordenación de los Juegos Olímpicos, que se celebraban cada cuatro años. Empieza la cronología de acuerdo con las Olimpíadas; cronología que subsistió hasta el año 394 d. J. C., en que los Juegos Olímpicos fueron abolidos. Apogeo de la colonización griega que partió de los centros mercantiles más importantes del Mar Egeo. El poeta Hesiodo de Ascra, en Beoda. Era hijo de un emigrado de la ciudad ribereña cólica de Cime, en el Asia Menor, al norte de Focea. Expansión de la hegemonía espartana en el Peloponeso (guerras mesénicas). Empieza la evolución arquitectónica del templo griego, utilizándose bastante madera y piedra caliza blanda (poros). La estructura de los templos se halla aún en periodo de evolución. Primeros relieves y primeras esculturas (xoana: estatuas de los dioses, talladas en madera y pintadas en colores). Apogeo de la industria cerámica ática. Calino de Éfeso. Arquíloco de Paros y Simónides de Amorgos.. 248


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Alr. 640 Alr. 620 640-555 Alr. 600

Tirteo en Esparta. La legislación de Dracón en Atenas. Estisícoro de Himera en Sicilia. Las más antiguas metopas de Selinunte. Apogeo del arte jónico en Quíos (Aquermo). La Constitución de Solón en Atenas. La tiranía en la Hélade y en las colonias de Asia Menor. Periandro en Corinto.

594 590 Alr. 585 Alr. 580 560-510 Alr. 550

540-480 Alr. 520 510 509 Adir. 500

500-494

493-490

480 479

556-468 525-456 522-422 500-450 485-425

Tales de Mileto, uno de los «siete sabios» de Grecia. Esculturas en poros; arte arcaico en Atenas (obras imitadas de los artistas jónicos). Fabricación de cerámica ática de figuras negras. Pisístrato y sus hijos en Atenas, Polícrates de Saraos. Comienzos de la escultura en mármol en Atenas influida por los escultores de Quíos, Naxos y Samos, llevados a la corte de Pisistrato, y que ya anteriormente en su patria habían realizado esculturas de mármol. Teognis de Mégara y Arión de Lesbos en Corinto, Anacreonte de Teos, Ibico de Regio, Pitágoras de Samos en Crotona. Los eleáticos (Jenófanes de Colofón, Parménides y Zenón de Elea). Primer apogeo del arte ateniense, favorecido por Pisístrato y sus hijos. Aparece en la cerámica el estilo de figuras rojas. Primeras construcciones de templos de mármol en la Acrópolis de Atenas. Los Pisistrátidas son arrojados de Atenas, abolición definitiva de la tiranía en esta ciudad. Legislación de Clístenes en Atenas. Apogeo de la escultura de bronce en el Peloponeso. Heráclito de Éfeso y Hecateo de Mileto.

DESDE EL COMIENZO DE LAS GUERRAS PERSAS HASTA EL FINAL DE LA GUERRA DEL PELOPONESO (500-404) Insurrección malograda de las ciudades jónicas del Asia Menor para librarse del yugo persa. Los persas toman como pretexto la colaboración prestada por Atenas para atacar a Grecia. Primera campaña de los persas contra Grecia. Atenas, abandonada por Esparta, tuvo que sostener casi sola el impetuoso asalto de Mardonio, yerno dé Darío I. En 490, los atenienses dirigidos por Milcíades vencen a los persas en Maratón. Campaña de Jerjes, joven de veinticinco años, contra los griegos. Victorias griegas en las Termopilas y Salamina. Otras victorias contra los persas primero en Platea, donde cayó Mardonio, y luego en Micale cerca de Samos bajo el mando de Esparta. Reconstrucción del Partenón en la Acrópolis y del templo de Zeus en Olimpia. Simónides y Baquílides de Ceos. Esquilo, 496-406 Sófocles y 480-406 Eurípides, en Atenas. Píndaro de Tebas, Epicarmo de Siracusa y Empédocles de Acragas. Tiranía en Sicilia (Hierón I de Siracusa, muerto en 467). 477-404 Atenas a la cabeza de la Confederación marítima griega. Heródoto de Halicarnaso. Los atomísticos (Leucipo de Mileto y Demócrito 249


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de Abdera). Anaxágoras de Clazomene en Atenas. Desde 450 Los sofistas (Protágoras de Abdera, Georgias de Leontini, Predico de Ceos e Hipias de Elis). 495-431 Fidias, hijo de Carmides, escultor en Atenas. 449 Muerte del general ateniense Cimón, hijo de Milcíades, ante Citio en Chipre. 444-429 Apogeo de Atenas con Pericles. Alr. 430 Escuela de Fidias. 470-404 Policleto el mayor, de Sición, trabaja en Argos. 415 La expedición a Sicilia, hecha por sugestión de Alcibíades, termina en una catástrofe para Atenas. Con el final de la guerra del Peloponeso termina la hegemonía de Atenas.

DESDE EL FINAL DE LA HEGEMONÍA ATENIENSE HASTA LA BATALLA DE QUERONEA (404-338) Alr. 410 Después del 400. 400-350 380-340 Alr. 370 371-362 359-336

334 313 322 311 Después del 300.

Decadencia de la cerámica ateniense. Desarrollo del estilo arquitectónico corintio. Apogeo de la acuñación de monedas sicilianas. Época de trabajo de Escopas de Paros. Policleto el joven, arquitecto y escultor. Primeras obras de Praxiteles. Hegemonía de los tebanos después de la brillante victoria de Leuctra. El rey Filipo de Macedonia. Decadencia de las ciudades helénicas. En 338 las democracias helénicas, que querían liberarse de la opresión de Filipo, sucumben cerca de Queronea.

GRECIA BAJO LA DOMINACIÓN EXTRANJERA (desde 338) Alejandro Magno intenta fundar un Imperio. Victoria del Gránico (334), de Iso (333) y de Arbelas (331). Muerte de Alejandro. Final de la «guerra lamíaca», victoria de los macedonios. Final de las luchas de los Diadocos, o sucesores de Alejandro. Expansión de la cultura griega por los países orientales del Mediterráneo en su forma helenística, influencia de la que tampoco pudieron liberarse los romanos.

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B) TABLAS GENEALÓGICAS Estas tablas genealógicas, que han de recordar las conexiones del antiguo mundo de los dioses y de los hombres —en tanto que es algo vivo aún para nuestro tiempo—, han sido dispuestas por Frank Freytag-Loringhoven. La grafía de los nombres no es uniforme, sino que corresponde a la forma actual más corriente.

LOS PERSEIDAS PERSEO, hijo de Zeus y Dánae, Rey de Micenas ∞ ANDRÓMEDA, hija de Cefeo, rey Etiopía

ALCEO rey de Tirinto ∞ LISÍDICE hija de Pélope

GORGOFONA ∞ PERIERES rey de Esparta

ELECTRIÓN Rey de Micenas

ANFITRIÓN

EURISTEO rey de Micenas y Tirinto

ANAXO ∞ ALOMENA (∞ II. RADAMANTO) ∞

HERACLES hijo de Zeus ∞ I. MÉGARA hija de Creonte ∞ II. DEYANIRA hija del rey Eneo de Etolia (Descendientes)

ESTÉNELO rey de Micenas ∞ NICIPE hija de Pélope

IFICLES ∞ ANOMEDUSA

YOLAO Compañero de Heracles

251


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Dioses, Tumbas y Sabios

LOS AGENÓRIDAS AGENOR, rey de Fenicia (hijo de Posidón y Libia) ∞ TELEFASA

EUROPA ∞ ASTERIÓN rey de Creta

INO ∞ ATAMAS

CADMO Rey de Tebas ∞ ARMONIA Hija de Ares y Afrodita

AUTÓNOE ∞ ARISTEO

FÉNIX

CÍLIX

AGAVE ∞ EQUIÓN (padres de Penteo, rey de Tebas)

SEMELE ZEUS (padres de Dionisio)

FINEO Rey de Salmideso (Tracia) Profeta ∞ I. CLEOPATRA hija de Bóreas ∞ II. EIDOTIA

ILIRIO

POLIDORO Rey de Tebas ∞ NICTEÍS LABDACO Rey de Tebas LAYO ∞ YOCASTA hija de Meneceo EDIPO Rey de Tebas ∞ I. YOCASTA (su madre) II. EURIGANIA

I. ETEOCLES Rey de Tebas

I. POLINICES ∞ ANGIA hija de Adastro, rey de Argos (Descendientes)

I. ANTÍGONA

252

I. ISMENÉ


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Dioses, Tumbas y Sabios

LOS PELÓPIDAS O ATRIDAS TÁNTALO, Rey de Lidia, hijo de Zeus

PÉLOPE, rey de Elide, asesinado por Tántalo y recreado por Zeus ∞ I. HIPODAMIA hija de Enómao, rey de Lesbos ∞ II. DIA

I. ARTREO, rey de Micenas, asesinado por Egisto ∞ AEROPE hija de Catreo, asesinada por Atreo ∞ PELOPIA, hija de Tiestes

I. NICIPE ∞ ESTÉNELO rey de Micenas

CRISIPO Asesinado por Atreo

NIOBE ∞ ANFION

I. TIESTES (tuvo un hijo, Egisto con su hija Pelopia) ∞ LAODAMIA

I. PITEO Rey de Trecén

I. LICÍDICE ∞ ALCEO rey de Tirinto

ETRA ∞ ALCEO rey de Tirinto

I. PLÍSTENES Asesinado por Atreo

I. AGAMENÓN Rey de Micenas, muerto por Egisto ∞ CLITEMNESTRA asesinada por Orestes, hija de Tíndaro

I. ANAXIBIA ∞ ESTROFIO

I. MENELAO Rey de Esparta ∞ HELENA hija de Zeua y Leda

PELOPIA ∞ Atreo (véase arriba)

HIJOS Asesinados por Atreo

EGISTO Asesinado por Orestes ∞ CLITEMNESTRA viuda de Agamenón

PÍLADES

IFIGENIA

ORESTES Rey de Micenas, Argos y Esparta

HERMIONE (∞ I. NEOPTÓLEMO)

ELECTRA

ERÍGONE

∞ ∞

TISÁMENO

PENTILO

253


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LOS DARDÁNIDAS DÁRDANO, hijo de Zeus y Electra; ∞ BATIA, hija de Teucro ERECTONIO; ∞ ASTIOKE TROS; ∞ CALIRROE, hija de Escamandro ILO ∞ EURÍDICE, Hija de Adastro

ASARACO - HIEROMNEME

GANÍMEDES copero olímpico

TEMIS ∞

LAOMEDONTE Rey de Troya, asesinado por Herácles ∞ ESTIRMO

CAPIS

ANQUISES / AFRODITA Padres de Eneas TITONO ∞ EOS hermana de Helios

MEMNÓN Asesinado por Aquiles, Príncipe de Etiopía

PRÍAMO rey de Troya ∞ I. ARISTE hija de Mérope ∞ II. HÉCUBA

HESIONE ∞ TELAMÓN (padres de Teucro)

ÉSACO ∞ ASTEROPÉ II. HÉCTOR, muerto por Aquiles ∞ ANDRÓMACA, hija del rey Ectión de Tebas (hijo: Astianacte) PARIS, muerto por Filoctenes ∞ I. ENONE ∞ II. HELENA, hija de Zeus y Leda, esposa de Menelao. DEÍFORO ∞ HELENA, viuda de Menelao. LEÓDICE ∞ I. HELICAON ∞ II. ACAMAS, hijo de Teseo.

254

HELENO ∞ ANDRÓMACA, viuda de Neoptólemo. POLIXENA, sacrificada por Neoptólemo. TROILO, asesinado por Aquiles; Cresida POLODORO, asesinado por Polimnéstor CASANDRA, asesinada por Egisto; esclava de Agamenón ILIONE ∞ POLIMNÉSTOR CREUSA ∞ ENEAS hijo de Afrodita (véase arriba)


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Dioses, Tumbas y Sabios

LOS DEYÓNIDAS DEYONEO ∞ DIÓMEDA, hija de Juto, rey del Peloponeso

CÉFALO ∞ PROGRIS hija del rey Erictonio de Atenas

DÍA ∞ IXIÓN rey de los Lapitas

FÍLACO Compañero de Teseo

FILONIS / I. APOLO /II. HERMES

ARCISIO ∞ CALCOMEDUSA I. FILEMÓN

II. AUTÓLICO

LAERTES Rey de Ítaca ANTICLEA ∞

I. TELÉMACO ∞ POLICASTA, hija de Néstor ∞ II. NAUSICA ∞ III. CIRCE, hija de Helios

ULISES, rey de Ítaca asesinado por Telégono ∞ I. PENÉLOPE, hija de Icario ∞ II. CIRCE, hija de Helios

CRÍMENES

II. TELÉGONO ∞ PENÉLOPE hija de Icario

EURIALO Asesinado por Ulises

255


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LOS ERECTIDAS ERICTONO, rey de Atenas ∞ PASITEA (náyade) PANDIÓN, rey de Atenas ∞ ZEUXIPA (náyade, hermana de Parsitea)

ERICTONIO rey de Atenas ∞ PRAXITEA

PROCNE ∞ TEREO rey de Tracia

FILOMENA

CÉCROPE rey de Atenas ∞ METIADUSA hija de Eopálamo

BUTES

CREUSA ∞ JUTO rey del Peloponeso

PROCRIS ∞ CÉFALO

ORITIA ∞ BÓREAS

QUINONIA ∞

PANDIÓN, rey de Atenas ∞ PELIA, hija de Pilos, rey de Mégara HIPODAMIA ∞ PIRÍTOO (hijo de Zeus)

EGEO, rey de Atenas ∞ ETRA, hija de Piteo

NISO Rey de Mégara

PALAS

TESEO, rey de Atenas ∞ I. ANTÍOPE, reina de las amazonas ∞ II. FEDRA, hija del rey de Minos de Creta (descendientes)

ESCILA

256

LICO Vate de Licia


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LOS TINDÁRIDAS LACEDEMÓN (hijo de Zeua y Taigete) ∞ ESPARTA (hija de Eurotas y Cleba)

AMICLAS, rey de Esparta ∞ DIÓMEDA

CINORTAS, rey de Esparta

EURÍDICE ∞ ACRISIO, rey de Argos

HIACINTO héroe nacional de Amiclea, muerto por Apolo

PERIERES, rey de Esparta ∞ GORFOFONA, hija de perseo

TÍNDARO, rey de Esparta ∞ LEDA, hija de Tesio de Calidón

AFAREO (Descendientes)

CÁSTOR DIOSCURO

CLITEMNESTRA Asesinada por Orestes ∞ I. AGAMENÓN ∞ II. EGISTO

LEUCIPO rey de Mesenia (descendientes)

PÓLUX DIOSCURO (hijo de Zeus)

HELENA (hija de Zeua) ∞ I. MENELAO, rey de Esparta ∞ II. PARIS ∞ III. DEÍFOBO

257

HIPOCOÓN asesinado por Heracles

ICARIO ∞ PERIBEA

PENÉLOPE ∞ I. ULISES ∞ II. TELÉGONO (hijo de Ulises y de Circe)


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LOS ASTERIDAS DE CRETA ASTERIÓN, rey de Creta y Cnosos ∞ EUROPA, hija de Agenor, rey de Fenicia

RADAMANTOS (hijo de Zeus) ∞ ALCMENA viuda de Anfitrión

MINOS (hijo de Zeus) Rey de Creta y Cnosos ∞ PARSIFAE hija de Helios

DEUCALIÓN rey de Creta

IDOMENEO Rey de Creta, héroe troyano

GLAUC O

ANDROGEO Asesinado por Egeo

ÉROPE ∞ ATREO rey de Micenas

CATREO Rey de Creta, asesinado por Altemenes

ALTEMENES

ARIADNA ∞ DIONISIO

APEMOSINA Asesinada por Altemenes

SARPEDÓN (hijo de Zeus) rey de Licia

FEDRA ∞ TESEO rey de Atenas

MINOTAURO (hijo de un toro)

CLIMENA ∞ NAUPLIO PALAMEDES Poeta e inventor, muerto en Troya

258


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II. EL PAÍS DEL NILO: EGIPTO (Esta tabla cronológica, en el orden y en el modo de escribir los nombres de los reyes, sigue en lo esencial las investigaciones del americano Breasted; la división en «imperios» y sus fechas, sigue las indicaciones del alemán Georg Steindorff. Diferencias de hasta 100 años no se pueden evitar, sobre todo en la época primitiva; para la primera fecha, confróntese la nota de la pág 393.) IMPERIO ANTIGUO (2.900 hasta 2.270 a. J. C.) I Dinastía. Menes; Atotis; Kenkenes (probablemente Zer y Zet); Usapais (Wedimut); Miebis (Anez-jeb); Semempses (Semerchet) ; Bieneches (Kaj-a). II Dinastía. Hetep-sechemui ; Nebre; Neterimu (Binothris); Sechem-jeb (Tías); Perj-ibsen; Sendi (Sethenes); Cha'sechem; Cha'sechemui. III Dinastía. Djoser; Cha'ba; Sanecht; Neferkere; Huni (aquí el orden es del todo incierto). IV Dinastía. Snofru; Keops; Dedefre; Kefrén; Micerino; Shepseskef. V Dinastía. Weserkef; Sahure; Neferkere; Shepseskere; Nefrere; Neuserre; Menkauhor; Zedkere ; Unas. VI Dinastía. Teti; Weserkere; Phiops I; Phiops II; Neterikere (Nitokris). Primer periodo intermedio (2270 hasta 2100 a. J. C.) VII y VIII Dinastías. Unos veinte reyes menos conocidos. IX y X Dinastías. Unos doce reyes, entre ellos dos con el nombre de Neferkere, y tres con el nombre de Keti. IMPERIO MEDIO (2100 hasta 1700 a. J. C.) XI Dinastía Aproximadamente unos doce reyes; entre ellos Mentuhotpe, que se considera como fundador del Imperio Medio. XII Dinastía. Amenemhet I (2000 hasta 1970 a. J. C.) Sesostris I (1980 » 1935 a. J. C.) Amenemhet II (1938 » 1903 a. J. C.) Sesostris II (1906 » 1887 a. J. C.) Sesostris III (1887 hasta 1849 a. J. C.) Amenemhet III (1849 » 1801 a. J. C.) Amenemhet IV (1801 » 1792 a. J. C.) Sebeknefrure (1792 » 1788 a. J. C.) XIII Dinastía (1788 hasta ? a. J. C.). Muchísimos reyes; entre ellos varios con el nombre de Amenemhet, Sesostri, Sebekhotpe, Neferhotpe y Mentuhotpe. 259


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Segundo periodo intermedio (1700 hasta 1555 a. J. C.) XIV Dinastía. Unos treinta reyes apenas conocidos. XV y XVI Dinastías (dominación de los hicsos). Unos treinta y cinco reyes menos conocidos. XVII Dinastía ( ? hasta 1555 a. J. C.). Más de treinta reyes.

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IMPERIO NUEVO (1555 hasta 1090 a. J. C.) XVIII Dinastía (aproximadamente 1555 hasta 1335 a. J. C.). (aprox. 1580 hasta 1558) Amosis (Según Breasted, este rey pertenece a la XVIII dinastía; de aquí la fecha adelantada.) Amenofis I Tutmosis I (aprox. 1557 hasta 1505) Tutmosis II Hatsepsut Tutmosis III

(aprox.1557 hasta 1505)

Amenofis II Tutmosis IV (aprox.1450 hasta 1405) Amenofis III Amenofis IV (Ecnaton) Sakere Tutankamón Eje

(aprox. 1405 hasta 1370) (aprox. 1370 hasta 1352)

(aprox. 1317 hasta 1235)

XIX Dinastía (aprox. 1335 hasta 1205 a. J. C.). Horemheb (aprox. 1335 hasta 1310) Ramsés I (aprox. 1309) Sethi I (aprox. 1308 hasta 1298) Ramsés II (1298 hasta 1232) Siptah Amenas Amenmeses Sethi II

(aprox. 1232 hasta 1205)

XX Dinastía (aprox. 1200 hasta 1090 a. J. C.) Ramsés III (aprox. 1200 hasta 1168) Nachseth (aprox. 1200) Ramsés IV hasta Ramsés XI (aprox. 1168 hasta 1090) Tercer período intermedio (1090 hasta 712 a. J. C.) (Aquí hay dudas en las fechas individuales) XXI Dinastía (aprox. 1090 hasta 945 a. J. C.) 261


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Smendes Hrihor Amenemepet (1026 hasta 976) Siamon (976 hasta 958) Psusennes II (958 hasta 945) Psusennes I (1085 hasta 1067) Painozem I (1067 hasta 1026)

(1090 hasta 1085)

XXII Dinastía (aprox. 945 hasta 745 a. J. C.) Sheshonk I (945 hasta 924). Osorkon I (924 hasta 895) Takelotis I (895 hasta 874) Osorkon II (874 hasta 853) Shoshenk II Takelotis II (853 hasta 834) Shoshenk III (834 hasta 784) Pemu (784 hasta 782) Sheshonk IV (782 hasta 745) XXIII Dinastía (aprox, 745 hasta 718 a. J. C.) Petobastis (745 hasta 721) Takelotis III Osorkon III

(721 hasta 718)

XXIV Dinastía (718 hasta 712 a. J. C.) Bocchoris (aprox. 718 hasta 712) Época tardía (712 hasta 525 a. J. C.) XXV Dinastía (712 hasta 670 a. J. C.) Shabaka (712 hasta 700) Shabataka (700 hasta 688) Taharka (688 hasta 670) DOMINACIÓN ASIRIA (dora, intermedia: 670 hasta 663 a. J. C.) XXVI Dinastía (663 hasta 525 a. J. C.) Psamético I (663 hasta 609) Neco (609 hasta 593) Pasmético II (593 hasta 588) Apries (Hofra) (588 hasta 569) Amasis (569 hasta 525) Psamético III (525) DOMINACIÓN PERSA (525 hasta 332 a. J. C.) DOMINACIÓN GRECORROMANA (332 a. J. C. hasta 638 d. J. C,)

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III. MESOPOTAMIA LOS IMPERIOS DE SUMERIOS, BABILONIOS Y ASIRIOS (Esta lista cronológica se basa, desde los reyes anteriores al Diluvio hasta la III dinastía de Kisch, en las investigaciones de Sir Leonard Woolley. Desde entonces sigue las fechas y las indicaciones generales del profesor Ernst F. Weidner. Sobre los últimos resultados de investigaciones no detalladas aquí, véase Schmidtke, pág. 475) Reyes anteriores al Diluvio Nombre Ciudad 1. A-lu-lim NUNki 2. A-la(l)-gar NUNki 3. En-me-en-lu-an-na Bad-tabira 4. En me-en-gal-an-na Bad-tabira 5. Dumuzi, «el pastor» Bad-tabira 6. En-sib-zi-an-na Larak 7. En-me-en-dur-an-na Sippar 8. (?) du-du Schuruppak (8 reyes, 5 ciudades, 241.200 años)

Duración supuesta de gobierno 28.800 años 36.000 » 43.200 » 28.800 » 36.000 » 28.800 » 21.000 » 18.600 »

No se consideran solamente los reyes anteriores al Diluvio como míticos, sino también los soberanos posteriores hasta la I dinastía de Ur. La más antigua inscripción de un rey que puede ser fechada y que encontró Leonard Woolley, es de A-anni-padda, el hijo de Mes-annipadda; aproximadamente 3.000 años a. J. C. Para la explicación de las épocas de gobierno extraordinariamente largas, véase el capítulo «Los reyes milenarios y el Diluvio». Reyes posteriores al Diluvio I Dinastía de KISCH años 1. GA-UR 1.200 13. Etana, el Pastor 2. GUL-la-NIDABA-an-na 960 14. Ba-li-ich 3. (?) ? 15. En-me-nun-na 4. (?) ? 16. Me-lam-Kisch 5. Ba-... ? 17. Mar-rak-nun-na 6. (?) ? 18. Mes-za (?) 7. Ga-li-bu-um 360 19. Ti-iz-gar 8. Ka-lu-mu-mu 840 20. Il-ku-u 9. Ka-ga-gi-ib 900 21. Il-ta-sa-du-um 10. A-tab 600 22. En-me-en-bara-gi-si 11. A-tab-ba 840 23. Agga 12. Ar-pi-um 720 (23 reyes, 24.510 años, 3 meses, 3 meses y 3 1/2 días)

I Dinastía de EREC 263

años 1.500 400 660 900 1.200 140 306 900 1.200 900 625


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1. Mes-ki-ag-ga-sche-ir (hijo del dios solar) 2. En-rner-kar 3. (Dios) Lugalbanda, el Pastor 4. (Dios) Dumuzi, el Pescador 5. Gilgamés, Señor de Kullab 6. Ur-Nungal 7. Utul-kalamma 8. Labascher 9. Ennunnadanna 10. ...-che-de 11. Me-lam-an-na 12. Lugal-ki-aga ¿ ( 12 reyes, 2310 años)

años 325 420 1.200 100 126 30 15 9 8 36 6 36

TABLA CRONOLÓGICA DE MESOPOTAMIA I Dinastía de UR (aprox. 3100-2930 a. J. C.) años 1. Mes-anni-padda (hijo: A-anni-padda) 80 2. Mes-ki-ag-Nannar 36 3. Elulu 15 4. Balulu 36 (4 reyes [deberían años ser 5], 177 años)

II Dinastía de KISCH años 201 (?) 360 195 300 180 290 360

1. (?) 2. Da-da-sig 3. Ma-ma-gal- la 4. Ka-al-bu 5- KU-E 6. ...nun-na 7. I-bi-ni 8. Lugal-mu (8 reyes, años 3.195 años)

Dinastía de HAMASI Hadanish (1 rey, 360 años)

360 años

II Dinastía de EREC 1. En-uk-du-an-na 6o años (en total duró el reino 120 años. El gobierno duró 480 años)

II Dinastía de UR (4 reyes, 108 años)

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Dinastía de ADAB 1. Lugal-an-ni-mu-un-du (1 rey, 90 años)

90 años

Dinastía de MARI 1. An-pu 2. ...-zi 3. ...-lugal 4. ...-lugal-gal 5. ...-bi-im 6. ... (6 reyes, años 136 años)

años 30 (?) 30 20 30 9

III Dinastía de KISCH KU-Bau, una tratante en vinos. 100 años Las dinastías citadas hasta aquí han gobernado en parte simultáneamente, pero no podemos sincronizarlas. Esto es ya posible para las dinastías que siguen. Renunciamos empero a unas tablas complicadas en favor de un texto más extenso con indicaciones históricas. (Hasta 2225 a. J. C. aproximadamente, la historia cultural del país de los dos ríos se sucede principalmente en el territorio de las desembocaduras del Eufrates y el Tigris y es, de modo preciso, sumero-babilónica.) BABILONIA Alrededor de Ur-Nansche, príncipe sacerdote de Lagash. Numerosas inscripciones en 2800: monumentos y relieves con reproducciones del rey y de su familia. Alr. 2750: Eannadú de Lagash, nieto de Ur-Nansche. Conquista vastos territorios de Babilonia y de los países fronterizos Alr. 2700: Entemena de Lagash. Sobrino de Eannadu. Nuevas luchas en Babilonia y de Entemena. Alr. 2670: Urukagina, rey de Lagash. Vasto intento de una reforma social sin éxito duradero. Es destronado por Lugalzagisi. Alr. 2650: Lugalzagisi, único soberano de la II dinastía de Uruk. Fundador del primer gran imperio en el Sur de Babilonia. Expedición al Mar Mediterráneo. Es derribado por Sargón I. 2637-2457: Dinastía de Acad (11 reyes). La influencia semita triunfa en Babilonia. El fundador de la dinastía es 2637-2582: Sargón I. Conquista toda Babilonia, Asiria y Elam y penetra hasta Siria, Palestina y Asia menor. (Por primera vez inscripciones puramente semitas.) 2581-2573: Rimush y 2572-2558: Manishtusu, hijos de Sargón I. emprenden numerosas campañas para conservar el Imperio. 2557-2520: Naram-Sin extiende las conquistas de Sargón. (Estela de la victoria de Susa.) 2519-2496: Shar-kali-Sharri, hijo de Naram-Sin. Decadencia del Imperio y luego derrumbamiento rápido. 2456-2427: IV dinastía de Uruk (cinco reyes). 265


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2426-2302: Alr. 2420: 2301-2295:

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Dinastía de Gutium, Babilonia bajo la dominación extranjera. Gudea, príncipe sacerdote de Lagash. Numerosos edificios y monumentos artísticos ya de características propias pronunciadas. Utuchegal, único soberano de la V dinastía de Uruk. Liberador de Babilonia de los guteos.

2294-2187:

II dinastía de Ur. Ultima reacción, con éxito, de la Babilonia del Sur sumeria contra la Babilonia del Norte, semítica. Comercio hasta el Asia menor. Numerosos edificios religiosos; culto del rey, muy pronunciado. Los cinco monarcas de la dinastía son Ur-Nammu, Shulgi, Amar-Sin, Shu-Sin e Ibi-Sin. Ahora empiezan unos procesos históricos independientes en el Norte, en Asiria, de modo que desde aquí dividimos nuestra tabla en una babilónica y en una asiria. (Respecto a las relaciones culturales entre Babilonia y Asiria, véase pág. 274 ss.)

BABILONIA

ASIRIA

2212-2187: Ibi-Sin. Se le lleva a Elam Air. 2225: Zariku de Asur, gobernador de como prisionero. Babilonia se divide en Amar-Sin. Inscripción más antigua dos territorios de gobierno bajo la conservada de un príncipe asirio. supremacía de las ciudades Isin y Larsa. 2186-1961: Primera dinastía de Isin. De 2056-2040: Ilushuma de Asur. Conquista sus 15 soberanos, el destino más singular la Babilonia meridional y el territorio más lo tiene Eilbani, que de jardinero ha allá del Tigris. ascendido a rey. 2186-1901: Dinastía de Larsa, 16 reyes. El 2049-2019: Irishu I, hijo de Ilushuma. más famoso soberano de la dinastía. Numerosos edificios en la capital de Asur. No puede mantener las conquistas de su padre. 1985-1925: Rim-Sin. Conquista toda Babilonia —con excepción de la jurisdicción de la ciudad de Babilonia (Babel) —, Asiria y las tierras fronterizas del Elam. En la batalla decisiva con Babel, Hamurabi le vence y le destroza. 2057-1758: Dinastía de Amunru, 11 reyes. La supremacía en el país de los dos ríos pasa definitivamente a la Babilonia del Norte con Babel como capital del reino. El monarca más destacado es 1955-1913: Hamurabi. Venciendo a RimSin ha unido a toda Babilonia bajo su cetro. Máximo apogeo de la cultura 3

Nueva excavaciones francesas en Marin, en el Eufrates medio, y el hallazgo de un archivo del Estado, muestran una relación entre Hamurabi y el rey asirio Samsi-Adad I. El reinado de Hamurabi puede ahora establecerse definitivamente entre 266


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(Legislación de líamurabi) (3). 1912-1875: Samsuiluna, hijo de Hamurabi. 1892-1860: Samsi-Adad I. Domina toda Empieza la decadencia. El «País del Mar», Mesopotamia y emprende una campaña en en el golfo Pérsico, se hace independiente. dirección al Mar Mediterráneo. 1758: Los Imitas conquistan Babilonia y derrumban a Samsuditana, el último rey de la dinastía de Amurru. 1904-1536: I dinastía del «País del Mar», 12 soberanos. 1746: Los coseos conquistan Babilonia. 1746-1171: La dinastía de los coseos, 36 reyes (decadencia cultural de Babilonia). 1530-1510: Ulamburiash. Conquista el «País del Mar» después de la caída de Eaga-mil, el último soberano de la I dinastía del «(País del Mar», y reúne toda Babilonia. 1389-1370: Kadashman-Ellil I y

1380-1340: Asur-uballit I de Asur vence a los milanos y conquista la mayor parte de Mesopotamia. En Babilonia, ayuda a su biznieto Kurigalzu III a subir al trono. Correspondencia con Amenofis IV.

1369-1345: Burnaburiash II se escriben con los faraones Amenofis III y Amenofis IV (cartas de Tell-el-Amarna). 1344-1320: Kurigalzu II, biznieto del rey 1340-1326: Ellil-narari. Inflige a Kurigalzu asirio Asur-uballit. III una grave derrota. 1319-1294: Nazimarutash. 1325-1311: Arik-den-ilu. Luchas contra los pueblos montañeses del norte de Asiria y contra los beduinos del desierto sirio. 1310-1281: Adad-narari I. Toda Mesopotamia se somete al cetro del rey asirio. Nazimarutash es vencido; ambos monarcas concluyen un trato. Numerosos monumentos de Adad-narari en la capital Asur. 1293-1277: Kadashman-Turgu. Alianza y 1280-1261: Salmanasar I ludia por la correspondencia con el rey de los hititas supremacía en Asur, fundación de la nueva Katushil III. capital Kalach 1249-1242: Kashtiliash IV. Es vencido por 1260-1232: Tukulti-Ninurta I vence al rey Tukulti-Ninurta I y hecho prisionero. > babilonio Kashtiliash IV. En un levantamiento destruye Babilonia y se 1728 y 1686. Con ello se despieza no sólo la cronología babilónica, sino también la egipcia (el rey Meces, lo más pronto el 3200 a. J. C.); hasta ahora se admitía el 3200 a. J. C.). La remoción de conjunto que de ello resulta no puede ser todavía recogida aquí. 267


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lleva la estatua de Marduk. Fundación de la nueva residencia Kar-Tukulti-Ninurta. Es asesinado por su hijo y sucesor. 1241-1245: Ellil-nadin-shum. 1240-1239: Kadaschman-charbe II. 1239: Tukulti-Ninurta I conquista destruye Babilonia. 1238-1233: Adad-shum-iddin.

y

1231-1214: Asur-nadin-apal. Derrumbamiento rápido del reino fundado por Tukulti-Ninurta I. 1232-1203: Adad-shum-nassir. Babilonia 1213-1208: Assur-nirari III. Está bajo el logra de nuevo la hegemonía sobre Asiria. protectorado del rey babilonio Adah-suhmEl rey muere en duelo con Ellil-kudur- nasir. usur. 1207-1203: Ellil-kudur-usur. Luchas con Babilonia. Es muerto en el duelo con Adad-shum-nasir. 1202-1188: Melishipak II. 1202-1176: Minurta-apal-ekur I, fundador 1187-1175: Merodachbaladan I. de una nueva dinastía. 1174: Zababa-shum-iddin. 1175-1141: Asur-dan I. 1163-1171: Ellil-nadin-ach. Ultimo monarca de la dinastía de los coseos. 1170-1039: Segunda dinastía de Isín, 11 1140-1138: Ninurta-takulti-Asur. Un reyes. Su gobernante más significado es usurpador, pero bajo la influencia del rey babilonio Nabucodonosor I. Devuelve la estatua de Marduk, robada por TukultiNinurta I. 1146-1123: Nabucodonosor I. Luchas victoriosas contra Elam y los países montañosos de Zagros. Asiria, primero bajo el dominio de Babilonia, luego lucha de liberación bajo Asur-resh-ishi I, que vence a Nabucodonosor. 1137-1128: Mutakkil-Nusqu. La familia de Minuta-apal-ekur I logra de nuevo el poder. Asiria sigue bajo el dominio babilonio. 1127-1116: Asur-resch-ischi I. Luchas contra los pueblos de la montaña y los beduinos. También Nabucodonosor I es vencido y Asiria es liberada de nuevo. 1116-1101: Marduk-nadin-ach. Luchas 1115-1903: Tiglath Pileser I. Asiria es de contra Asina. Finalmente, Marduk-nadin- nuevo una gran potencia. Ataque a Siria y ach es vencido de modo aplastante por campaña hacia la costa fenicia hasta Teglat-Falasar y muere en la batalla. Arwad. Marcha por el desierto de Palmira. Luchas con Babilonia. Finalmente Marduk-nadin-acha es vencido y la ciudad de Babilonia conquistada.

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1092-1083: Ninurta-opal-ekur II. 1082-1062: Assur-bel-kala, hijo de Tiglath Pileser I. Babilonia ha recobrado la libertad. Alianza con los reyes babilonios contemporáneos. 1061-1056: Eriba-Adad II. 1055-1050: Samsi-Adad IV» hijo de Tiglath Pileser I. 1049-1031: Asurnasirpal I. 1038-1917: Dinastía del «País del Mar», 1030-1019: Salmanasar II. tres reyes. 1018-1013: Asur-nirari IV. 1012-967: Asur-rabi II y Asur-resh-ishi II. 1016-996: Dinastía de Bassu, tres reyes. 996-991: Un Elamita. 990-732: La llamada dinastía «H», 22 966-934: Tiglath Pileser H. reyes. 941-901: Shamash-mudamik. Es 933-912: Asur-dan II. De todos estos vencido por Adad-nirari II. soberanos sabemos muy poco. 900-886: Nabu-shum-ukin I Vencido por 911-891: Adad-nirari II. Numerosas Adad-nirari II. Alianza con él. campañas. Shamash-mudamik y Nabushum-ukin I de Babilonia son vencidos y tienen que ceder vastos territorios dé su país a Asiria. Alianza con Nabu-shum-ukin I. 890-885: Tukulti-Ninurta II. Campaña por los territorios fronterizos mesopotámicos. Luchas con Armenia. 885-852: Nazu-apal-iddin. Reconstruye el 884-859: Asurnasirpal II. Luchas con los templo de Shamash en Sippar. Estados árameos y Armenia. Campaña a Siria y Fenicia. Traslado de la residencia a Kalach. 858-824: Salmanasar III. Extiende las con-, quistas de su predecesor. Numerosas campañas a Siria y Fenicia. 853: Batalla de Kartar contra Biridri de Damasco, Ahab de .Israel y diez principes ; aliados suyos, sin un triunfo decisivo. 851-828: Marduk-zakir-shum I. Lucha 851-850: Campaña de Salmanasar III contra su hermano Marduk-bel-usatí, contra Babilonia, en cuyo protector se Salma-nasar III, cuyo auxilio se pide, echa convierte. a Marduk-bel-usati y ocupa Babilonia y las 848-838: Más luchas contra Damasco, otras grandes ciudades del país. Queda Israel y sus aliados. como protector de Babilonia. 823-811: Samsi-Adad Y. Campañas de 827-815: Marduk-balatsu-ikbi. Intentos de Armenia y Babilonia. la liberación de la supremacía asiria, sin 810-806: Semíramis. Gobierna cuatro años éxito. por su hijo menor de edad Adad-nira-ri III. 814-803: Interregno, con varios principes, 805-782: Adad-nirari III. Gran expansión que gobiernan solamente poco tiempo y del poder asirio. Siria (con Damasco) y que dependen de Asiria. Fenicia se someten. Babilonia de nuevo 802-763: Eiba-Marduk: Duras luchas completamente bajo el protectorado asirio. contra los árameos. 269


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781-772: Salmanasar IV. Revés político. Armenia logra la libertad. 771-754: Asur-dan III. Nuevo retroceso de la potencia asiria. Campañas de Siria. Numerosas insurrecciones en Asiria. 763-748: Nabu-shum-ishqum. 753-746: Asur-nirari V. Solamente pocas campañas. Acuerdo con Matiilu de Agusi. 747-753: Nabu-nasir. Con él empiezan el 745-727: Tiglath Pileser III. Nueva canon de Ptolomeo y la Crónica prosperidad de Asiria. Siria, Fenicia, babilónica. Condiciones políticas confusas Palestina se someten. Los pueblos árabes en Babilonia. reconocen el dominio asirio. Babilonia es incorporada al reino asirio. 738: Tiglath Pileser en Fenicia y Norte de Israel. Menahem de Samaría paga tributo. 734: El Norte de Israel se convierte en provincia asiria. 732: Damasco, conquistado por Tiglath Pileser, se convierte en una provincia asiria. 733-732: Nabu-nadin-zer. 726-722: Salmanasar V. Luchas contra 731: Nabu-shum-ukin II. Israel y Tiro. 731-729: Ukin-zer, un príncipe de los caldeos. 728-727: Tiglath Pileser III, bajo el nombre de Pulu, rey de Babilonia. 726-722: Salmanasar V, bajo el nombre de Ululai, rey de Babilonia. 721-710: Merodachbaladan II se defiende con el auxilio de Elam contra Asiria.

721-705: Sargón II. Fundador de una nue. va dinastía. Numerosas batallas generalmente victoriosas en todas partes de Asia Menor. No lejos de Ni ni ve se construye una residencia. Dur-Sharrukin. 721: Conquista de Samaría y traslado de las diez tribus. 710: Merodachbaladan es destronado por 710: Reconquista de Babilonia. Sargón II y expulsado. 709-705: Sargón II, rey de Babilonia. 704-703: Senaquerib, rey de Babilonia. 703: Marduk-zakir-shuma II se mantiene 704-681: Senaquerib. Luchas contra solamente un mes. Fenicia. Palestina y Babilonia. Convierte a 703: Merodachbaladan II intenta Nínive en capital. reconquistar Babilonia, pero Senaquerib le vence y expulsa. 702-700: Bel-Íbni, impuesto por 701: Sitio frustrado de Jerusalén. Senaquerib. Se alia con Elam y es destronado por Senaquerib. 699-699: Asur-nadin-shum, hijo de Senaquerib. Es llevado a Elam en cautiverio. Babilonia de nuevo se libera de 270


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Asiria. 693: Nergal-ushezib (llamado Shuzub, el Babilonio) es vencido en Nippur y hecho prisionero. 692-689: Mushezib-Marduk (llamado Shuzub el Caldeo). Se defiende, con la ayuda de los caldeos, de los árameos y los de Elam, 691: Batalla cerca de Chalule entre Babilonia y Asiria, en la cual Senaquerib sufre una derrota. 689: Senaquerib conquista Babilonia y la destruye completamente. 688-681: Senaquerib, de nuevo rey de Babilonia. La ciudad queda como un desierto. 680-669:- Asarhadon, rey de Babilonia. Se empieza inmediatamente con la reconstrucción de Babel después de iniciarse su gobierno.

668-648: Shamas-shum-ukin, hermano de Asurbanipal. Lucha contra Asiria, Asurbanipal conquista Babilonia; Shamashshum-ukin perece en las llamas de su palacio. 647-626: Kandalanu (probablemente nombre babilónico de Asurbanipal), rey de Babilonia.

625-605: Nabopolasar, fundador de la dinastía caldea. Se libera del dominio asirio y crea la base para una nueva ascensión de Babilonia. 605: Batalla de Karkemish. El faraón egipcio Ñeco es vencido por el hijo de Na-

689: Destrucción de Babilonia por Senaquerib. 681: Senaquerib es asesinado en Nínive por uno de sus hijos. 680-669: Asarhadon. Bajo su gobierno, Asiria alcanza su máxima extensión. En el Norte, los cimerios intranquilizan las fronteras de Asiria. Campañas de Egipto y Arabia. Reconstrucción de Babilonia. 671: Campañas de Egipto. Conquista de Menfis. En Egipto se imponen reyes de distritos bajo el protectorado asirio. 688-626: Asurbanipal. Egipto no puede ser mantenido a la larga. Guerras defensivas en las fronteras, luchas dificultosas contra Elam que terminan con la destrucción del reino elamita. Apogeo de la capital, Nínive (Biblioteca de Asurbanipal). 648: Asurbanipal conquista Babilonia y la incorpora a su reino. 625-621: Asur-etil-ilani, el hijo de Asurbanipal. Rápido descenso del Imperio asirio. 620: Sin-shum-lishir, general de Asur-etililani, usurpa la corona, pero puede mantenerse solamente unos pocos meses. 613-612: Sin-