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„Wir müssen da sein, wenn die Großen der Liga schwächeln!“ Kapitän Philipp Netzer

INHALT: JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG | AUS DEM KOCHTOPF NEUZUGÄNGE uvm.


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Das sagenhafte bier fĂźr die Sagenhafte Stimmung

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Inhalt Cover Bild: Jürgen Margreitter

Impressum: Herausgeber: SCR ALTACH Spielbetriebs GmbH Schnabelholz 1 | A-6844 Altach Tel: +43 (0)5523/52100 E-mail: office@scra.at, Internet: www.scra.at Für den Inhalt verantwortlich: Harald Oberdorfer Redaktionsteam: Harald Oberdorfer [ho] | Thomas Tomaselli [tt] Thomas Giesinger [tg] | Kathrin Schichtl [ks] Werner Grabherr [wg] | Raffael Zanoni [rz] Oliver Kopf [ok] Fotos: Georg Sönser | Jürgen Margreitter Jürgen Grasmuck | Manny Wicher GEPA Inserate und Organisation: Moni Grayer | Jürgen Egle | Christoph Begle

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Aus dem Inhalt / Impressum Vorwort Karlheinz Kopf Jahreshauptversammlung des SCR Altach 10 Fragen an Patrick Salomon GOAL - Damir Canadi Neuvorstellungen Spieler GOAL - Philipp Netzer Zwischenbilanz Amateure Ehrenamt - Vorstellung Kurt Nasswetter Arenakarte kurz erklärt Gastkommentar Emanuel Walser Neues Trainerduo 1B Kochen mit Kobras Bester Stadionrasen Österreichs In Memoriam Toni Oberhauser GOAL - Johannes Engl U16A Vize Landesmeister SCRA - Mitgliedschaft Legendenspiel Neu im Office - Patrick Seeger CSR Programm Die neue 29er Fan-Linie

Mario Mayer | Werner Grabherr DTP & Layout: Günther Tschohl Goal Ausgabe 38 | 03


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Die Reise geht weiter!

Unser SC Rheindorf Altach ist ein im Dorfgeschehen von Altach und im Vorarlberger Nachwuchs- und Amateurfußball seit fast neunzig Jahren fest verankerter und auf einem soliden Fundament stehender Traditionsverein. An diesem Fundament, aber auch an der Errichtung und Gestaltung des darauf stehenden "Gebäudes", haben im Laufe der Jahrzehnte viele Aktive, Funktionäre, Freunde und Helfer mitgearbeitet, für die unser SCRA so etwas wie ihr zweites Zuhause geworden ist. Beginnend mit dem erstmaligen Aufstieg aus dem Amateur- in den Profifußball 1991 wurde - zunächst zaghaft und mit Rückschlägen, später dann zielstrebig und konsequent - beim SCRA begonnen, auf das Gebäude des Dorfvereines ein neues Stockwerk namens "Profiabteilung" aufzusetzen. Mit diesem neuen Stockwerk erstrahlt heute das gesamte "Gebäude SCRA" in hellem Glanz und verleiht unserem SCRA weit über die Grenzen Vorarlbergs, ja sogar über die Grenzen Österreichs hinaus hohe Bekanntheit und große Anerkennung. Auch an der Errichtung und der laufenden Professionalisierung dieses neuen "Stockwerks" haben im Laufe der letzten 25 Jahre viele mitgewirkt. Generell kann man sagen, dass die Führung bzw. gestaltende Mitwirkung in unserem Verein in den letzten Jahrzehnten trotz ständig gestiegener Anforderungen von großer personeller Kontinuität geprägt war, wir aber die immer wieder notwendige Erneuerung und Verjüngung nicht vernachlässigt haben. Ich denke, ich kann und darf das beurteilen, da ich selbst den SCRA seit nunmehr 33 Jahren als Funktionär (davon zehn Jahre als Obmann/Präsident und die letzten sieben Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender) begleite.

Allen, die sich bisher im Verein eingebracht haben, gebührt ein großer Dank. Einen Mann möchte ich aber doch besonders hervorheben: Unseren scheidenden Präsidenten Johannes Engl. Er hat in seiner ersten Präsidentschaft von 1995 bis 2006 mit seiner unnachahmlich optimistischen Wesensart den positiven Geist im Verein gestärkt, visionäre Ideen entwickelt und mit Mut und Leidenschaft für deren erfolgreiche Realisierung gekämpft. Der Lohn dafür war der erste Bundesligaaufstieg im Jahr 2006. Und er hat 2013 mit seiner zeitweiligen Rückkehr ins Präsidentenamt dieses "Kunststück" noch einmal geschafft und in einer stimmungsmäßig schwierigen Phase des Vereines diesen Geist noch einmal entfachen können. Der Lohn dafür war der erneute Aufstieg in die Bundesliga und die erstmalige Teilnahme an der Europaleague. Danke, Johannes!

meinsam mit dem Vorstand , dem Vereinsausschuss und dem Aufsichtsrat Weichenstellungen für die nächsten Entwicklungsschritte vorzunehmen.

Meine erneute Übernahme des Präsidentenamtes erachte ich als einen Beitrag meinerseits zur Sicherung der eingangs beschriebenen Kontinuität in der Führung des Vereines. Gleichzeitig sehe ich mich aber vor allem in der Rolle, im Sinne und im Stile der bisherigen Entwicklung des Vereines ge-

Karlheinz Kopf Präsident des CASHPOINT SCR Altach

Dabei freue ich mich, dass die bisherigen Vorstandsmitglieder an Bord geblieben sind und wir mit Eva Giesinger und Harald Oberdorfer zwei neue Mitglieder gewinnen konnten. Ebenso freue ich mich, dass Peter Pfanner sich bereit erklärt hat, an meiner Stelle den Vorsitz im Aufsichtsrat zu übernehmen, und wir mit Thomas Lorünser ein neues Mitglied für dieses Gremium gewinnen konnten. Alle miteinander werden wir weiter mit Bedacht, aber auch mit Mut und Leidenschaft am erstklassigen Haus des SCRA bauen, dieses pflegen und in Schuss halten. Dank an alle, die mit dabei sind!

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Beeindruckende Zahlen und ein bewegender Wechsel an der Vereinsspitze

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ei der Jahreshauptversammlung des SCRA am 7. Oktober wurde im Altacher KOM sowohl auf die sportlich erfolgreichste Saison als auch mit dem Geschäftsjahr 2015/16 auf das wirtschaftlich stärkste Ergebnis der Vereinsgeschichte zurückgeblickt. Mit einem Rekordumsatz von über sieben Millionen Euro konnten die Einnahmen weiter gesteigert werden. Unterm Strich steht ein Jahresüberschuss von fast 180.000 Euro. Das Eigenkapital des Vereins steigt dabei auf über 365.000 Euro. Dafür gebührt dem gesamaten Vorstand ein riesiges Dankeschön für die geleistete Arbeit! Maßgeblichen Anteil am wirtschaftlichen Höhenflug hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Teilnahme am Play Off zur UEFA Europa League und die damit erzielten Einnahmen. Der SCRA befindet sich auf einem sehr guten Weg für eine Etablierung in der höchsten österreichischen Spielklasse. Ein weiterer notwendiger und wichtiger Meilenstein wurde mit der Ausgliederung der Profiabteilung in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf den 1. Juli 2016 gesetzt. Bewegender Wechsel An der Vereinsspitze folgt der bisherige Aufsichtsratspräsident Karlheinz Kopf auf Johannes Engel. In einer emotionalen Rede bedankte sich der scheidende SCRA-Chef Johannes Engl bei all seinen Mitstreitern und Weggefährten. Mit minutenlangen stehenden Ovationen wurden die Verdienste von Johannes Engl für den SCRA gewürdigt. Als Dankeschön des Vereins durfte der 49-Jährige einen Wegweiser mit den markantesten Stationen seiner Präsidentschaft in Empfang nehmen.

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Hohenems, Lustenau, Steyr, Sulzberg, Wien, Innsbruck, Guimaraes, Belenenses… Zu all diesen Orten gäbe es wahrhaftig einige Geschichten aus seiner mehr als zwei Jahrzehnte dauernden Präsidentschaft zu erzählen, die Bücher füllen könnten. Positiv dabei: Ehrenpräsident Johannes Engl wird dem SCRA weiterhin als Sponsor und glühender Fan erhalten bleiben. Durch eine Statutenänderung kann er an jeder Aufsichtsratssitzung teilnehmen. Der Verein ist und bleibt „die Liebe seines Lebens“, wie er vor den Gästen der Generalversammlung mit bewegenden Worten erklärte. Neue Kräfte Aus personeller Sicht kommt es in den einzelnen Gremien des Vereins zu Veränderungen. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender wird Peter Pfanner. Er übernimmt die Agenden von Karlheinz Kopf. Thomas Lorünser, Geschäftsführer und Eigentümer der Photeon Technologies GmbH, vervollständigt den Aufsichtsrat. Als zweiter Vizepräsident neben Markus Brändle agiert in Zukunft Mag. Harald Oberdorfer. Ergänzt wird der Vorstand durch Eva

Giesinger, die sich in den Bereichen Organisation und Mitgliederwesen einbringen wird. Neu im Ausschuss begrüßt werden darf Thomas Giesinger, der den Besuchern der CASHPOINT-Arena als Stadionsprecher bestens bekannt ist. Die Generalversammlung bestätigte alle anderen vom Vorstand vorgeschlagenen Funktionärsämter einstimmig. Auch das ein weiterer Beweis für die personelle Kontinuität beim SCRA. In gemütlicher Runde ließ man den Abend der beeindruckenden Zahlen und emotionalen Momente ausklingen. Egal ob an der Bar im großen Saal des KOM oder danach im Gasthaus Hirschen: Auf ein sportlich und wirtschaftlich einzigartiges Rekordjahr durfte verdientermaßen das Glas erhoben werden! [ho]

Der neue Vorstand: Christoph Längle, Harald Oberdorfer Markus Brändle, Eva Giesinger Karlheinz Kopf, Christoph Begle Rudi Gussnig


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Aufsichtratvorsitzender Peter Pfanner mit Präsident Karlheinz Kopf Goal Ausgabe 38 | 07


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10 Fragen an Patrick Salomon Im Sommer 2014 wechselte Patrick Salomon (28) von Austria Lustenau zum SCR Altach. Schon in seiner Zeit beim Lokalrivalen sagte der gebürtige Wiener den Vorarlberger Nachrichten, dass er 2007/08 beim Floridsdorfer AC enorm vom damaligen Trainer Damir Canadi profitiert habe. Wohl auch deshalb wurde der Mittelfeldspieler nach dem Bundesliga-Aufstieg von den Rheindörflern verpflichtet. Inzwischen hat sich der gebürtige Wiener beim SCRA bestens etabliert und steht bald schon vor seinem 70 Spiel in der höchsten österreichischen Spielklasse.

PATRICK

SALOMON 10

1 Deine langen Haare… ❏ … sind ein Markenzeichen. ❏ … sehen gut aus. ❏ … trägst du, solange du genügend davon hast. 2 Die Haarfarbe ist hingegen noch relativ neu. Warum die Tönung? ❏ Ich wollte meinem Spiel etwas Farbe verleihen. ❏ Das hat keinen speziellen Grund. ❏ Das stammt von der Sonne. 3 Wie wird man in Altach empfangen, wenn man von Austria Lustenau dazu stößt? ❏ Ganz normal – ich war und bin ja nicht der einzige. ❏ Den einen oder anderen Spruch muss man einstecken. ❏ Solange man nichts Grün-Weißes (mehr) trägt ist alles gut.

4 Wieso ist es mit dir und der Feuerwehr doch nichts geworden?

❏ Die Schicht-Zeiten sind für einen Profifußballer nicht gerade optimal. ❏ Das war eher ein Kindheitstraum als eine Vision. ❏ Was nicht ist, kann ja noch werden…

5 Welche Eigenschaften des Sternzeichens „Zwillinge“ beschreiben dich? ❏ Neugierig. ❏ Vielseitig. ❏ Launisch.

1

DU WIR UND

7 Welche Sportarten beherrschst du nebst Fußball?

❏ Tennis. ❏ Golf. ❏ ________________________________________________________________________________________________

8 Was vermisst du an deiner Heimatstadt Wien? ❏ Prater. ❏ Donau. ❏ Naschmarkt.

9 Welche Erfolge werden im Jahr 2020 in Altach gefeiert? ❏ Hauptrunde der UEFA Europa League. ❏ Pokal-Sieger ÖFB Samsung Cup. ❏ Österreichischer Meister.

qö Gibt es etwas, das du den GOAL-Leserinnen und -Lesern sagen möchtest?

6 Wer gewinnt die Champions League 2016/17

❏ FC Barcelona. ❏ Real Madrid. ❏ FC Bayern München.

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„Alles was über das Minimalziel hinausgeht, nehmen wir gerne als Bonus mit“ Es war der beste Saisonauftakt einer Vorarlberger Mannschaft in der höchsten österreichischen Spielklasse. Unter Trainer Damir Canadi ist unser SCRA mit 4 Siegen in den ersten 4 Spielen sensationell in die neue Saison gestartet. Mittlerweile stehen nach 10 gespielten Runden 19 Punkte und der tolle zweite Tabellenplatz zu Buche. Im Gespräch mit GOAL Redakteur Oliver Kopf spricht Damir Canadi über den bisherigen Saisonverlauf, die verletzungsbedingten Ausfälle und die weiteren Ziele mit der Mannschaft. GOAL: Damir, haben sich nach diesem sensationellen Saisonstart und dem momentanen zweiten Tabellenplatz die Saisonziele geändert? gewinnen konnten, war ein schweres

diese Ergebnisse als Einheit und als

Anfang der Saison gesetzt haben,

Stück Arbeit. Diese beiden Siege haben

Kollektiv super erarbeitet. Wir haben

waren 12 Punkte pro Quartal. Dieses

uns sicherlich für die weiteren Aufga-

im Vergleich zu Vereinen wie Salzburg

Minimalziel wird sich jetzt trotz tollem

ben Auftrieb und Selbstvertrauen gege-

oder Rapid nicht die gleichen Möglich-

Saisonstart nicht nach oben verschie-

ben. Und sie waren mental für die

keiten. Aber im Kollektiv sind wir den-

ben. Dazu ist auch die Saison noch viel

Mannschaft sehr wichtig.

noch in der Lage, diese Ausfälle, die

Damir: Das Ziel, welches wir uns am

zu jung. Natürlich wollen wir so viel

GOAL: Die Mannschaft muss immer

sehr schmerzen, zu kompensieren.

wie möglich gewinnen. Wir sind sehr

wieder verletzungsbedingte Ausfälle

GOAL: Wie verläuft die Genesung

ehrgeizig und wollen diese Mentalität

verkraften. Wie geht man mit so einer

von den bereits angesprochenen Dau-

auch auf den Platz bringen. Alles was

Situation um?

erverletzten Hannes Aigner und Jan

über dieses Minimalziel hinausgeht, nehmen wir auch gerne als Bonus mit. GOAL: Welche Momente waren für

Damir: Verletzungsbedingte Ausfälle wie die von Hannes Aigner und Jan Zwischenbrugger, die schon seit An-

Zwischenbrugger? Ab wann kannst du wieder auf sie zurückgreifen? Damir: Hannes Aigner und auch Jan

dich auschlaggebend für diesen Sai-

fang der Saison fehlen, sind für uns

Zwischenbrugger wollten wir eigent-

sonstart?

natürlich nicht leicht. Dann kamen

lich in der Länderspielpause wieder ins

zwischenzeitlich noch Prokopic, Ortiz

Mannschaftsgefüge einbauen. Das hat

wir im ersten Spiel gegen den WAC

und Zech dazu. Das sind für uns schon

leider nicht funktioniert, da der Hei-

gleich drei Punkte einfahren konnten.

sehr wichtige Spieler. Daher muss ich

lungsverlauf doch länger als gedacht

Das war mit Sicherheit kein leichtes

der Mannschaft für das, was sie bisher

dauert. Ich gehe momentan davon aus,

Spiel. Auch das zweite Spiel gegen

geleistet hat, ein großes Kompliment

dass beide bis zum Winter nicht ein-

Rapid, welches wir zuhause knapp 1:0

aussprechen. Die Mannschaft hat sich

satzbereit sein werden. Es ist natürlich

Damir: Wichtig war natürlich, dass

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schade, dass wir nicht mit zwei so

nen an Ablöse bezahlt und stellt ihn

dies bei Großklubs der Fall ist. Um

wichtigen Spielern planen können.

dann uns für ein Jahr zur Verfügung.

einen Bundesliga Spieler zu entwi-

Das erleichtert uns die Arbeit sicher

Wenn er sich gut entwickelt, sehen wir

ckeln, sind viel Arbeit und Geduld not-

nicht.

vielleicht weitere solche Kaliber in Al-

wendig. Jeder Fachmann weiß, wie

tach, die uns sportlich definitiv weiter-

lange es dauert, einen jungen Spieler

Clement Ngwat Mahop eine neue Rolle

helfen. Man muss es nämlich auch

zum vollwertigen Bundesligaspieler zu

in der Altacher Formation. Wie stehst

einmal von dieser Seite betrachten. Für

entwickeln. So ein Projekt gelingt

du zu seiner Weiterentwicklung?

uns wäre ein Spieler mit so einer

daher auch nicht jedes Jahr. Wir wol-

hohen Ablösesumme in Altach uner-

len natürlich die besten Spieler aus der

entwicklung, sondern ich sehe darin

schwinglich. Von daher ist die Leih-

Region, aus Vorarlberg, bei uns haben.

eher die vorhandene Erfahrung. Louis

gabe sehr positiv für den SCR Altach.

Aber natürlich kann man nicht garan-

Mahop ist mittlerweile 29 Jahre alt. Mit

Wir haben sicherlich mehr Vorteile als

tieren, auf diesem Level nur mit Vorarl-

tollen Qualitäten im Sturm, der aber

Nachteile.

bergern spielen zu können.

GOAL: Im Mittelfeld bekleidet Louis-

Damir: Ich sehe es nicht als Weiter-

auch immer wieder im Training ge-

GOAL: Jetzt gibt es in Vorarlberg

GOAL: Dein Vertrag läuft noch bis

zeigt hat, dass er auch im Mittelfeld

auch sehr talentierte Spieler. Altach

30. Juni 2017. Gab es bezüglich einer

gute Leistungen abrufen kann. Die

selbst hat einige Vorarlberger „Eigen-

möglichen Verlängerung schon Ge-

Routine und die Erfahrung kann er

gewächse“ in der Mannschaft, die sich

spräche mit der Vereinsführung?

jetzt super ausspielen und von daher

längst als Leistungsträger etabliert

ist es für mich keine Überraschung,

haben. Im Spiel gegen den Red Bull

keine gegeben. Wenn es dann soweit

dass es zurzeit bei ihm so rund läuft.

Salzburg gab mit Valentino Müller ein

ist, werden wir uns alle gemeinsam an

weiterer talentierter junger Spieler sein

einen Tisch setzen.

GOAL: Einer, bei dem es zurzeit auch

Damir: Gespräche hat es bisher noch

ganz schön rund läuft, ist die Leihgabe

Debüt in der Bundesliga. Das mit ge-

GOAL: Damir, vielen Dank für das

von Salzburg, Dimitri Oberlin. Mit bis-

rade einmal 17 Jahren. Wie siehst du

Gespräch! Das gesamte GOAL-Team

lang 7 Volltreffern ist der Schweizer

die Entwicklung von jungen Spielern

wünscht dir und der Mannschaft wei-

der absolute Toptorjäger. Wie schade

in Vorarlberg?

terhin eine erfolgreiche Saison mit

ist es, dass er nächste Saison wohl wieder nach Salzburg zurückkehrt? Damir: Wir sind sehr dankbar dafür,

Damir: Mit Valentino Müller haben

dem CASHPOINT SCRA [ok].

wir nach Lukas Jäger wieder einen Spieler, der das Potenzial hat als Füh-

dass Dimtri in dieser Saison bei uns

rungsspieler in der Bundesliga zu rei-

ist. Es freut mich, dass es bei ihm so

fen. Ich denke, dass die Menge an

gut läuft. Salzburg hat vor zwei Jahren

jungen talentierten Spielern im Land

für den heute 18-Jährigen zwei Millio-

natürlich nicht so groß sein kann wie

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Transfers im Sommer 2016 – frisches Blut und viel Talent für den SCRA! Traditionell werden in der ersten GOAL-Ausgabe nach Schließung des Transferfensters die neuen Akteure im Trikot des CASHPOINT SCR Altach vorgestellt. Zu Beginn der Spielzeit 2016/2017 konnten insgesamt sechs Spieler verpflichtet werden. Die Verantwortlichen haben dabei auch besonders auf die angekündigte Verjüngung des Kaders geachtet.

Dimitri Oberlin: Der erst 18-jährige Stürmer hat nicht lange gebraucht, um sich im Rheindorf einen Namen zu machen und zum Publikumsliebling zu avancieren. Bereits bei seinem Pflichtspieldebut wurde der gebürtige Kameruner mit Schweizer Staatsbürgerschaft zum Bundesligaauftakt eingewechselt und erzielte den Siegtreffer gegen den WAC. In dieser Tonart sollte es weitergehen, erneut als Joker bereitete Oberlin den entscheidenden Treffer von Salomon gegen Rekordmeister Rapid Wien in sensationeller Manier vor. Gegen die Admira stand die Leihgabe von Red Bull Salzburg dann erstmals in der Startelf und mit seinem Doppelpack in der Südstadt war der Youngster maßgeblich daran beteiligt, dass der SCRA erstmals in seiner Vereinsgeschichte von der Tabellenspitze der Bundesliga grüßte. Auch beim Heimsieg und der erfolgreichen Verteidigung der Spitzenposition gegen Aufsteiger St. Pölten traf Dimitri doppelt, ein weiteres Tor gelang dem Angreifer bei der ersten Saisonniederlage bei der Wiener Austria und auch der Siegtreffer in Wolfsberg ging auf sein Konto. Insgesamt war der mittlerweile 19-Jährige damit in den ersten sechs Meisterschaftspartien an sieben Altacher Treffern direkt beteiligt. Insgesamt wurde Dimitri Oberlin, der als eines der größten Talente im Schweizer Fußball gilt, für ein Jahr von Double-Gewinner Red Bull Salzburg ausgeliehen. Davor schnürte der aktuelle U21-Nationalspieler der Eidgenossen seine Schuhe für den Traditionsverein FC Zürich. Nach Bekanntgabe der Leihe zum SCRA ließ der Mittelstürmer folgendes verlauten: „Ich möchte den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen und in der Bundesliga Fuß fassen. Beim SCR Altach sehe ich eine gute Chance dafür. Ich freue mich auf die Mannschaft und die neue Aufgabe.“ Wie schnell sich Dimitri Oberlin im neuen Umfeld eingelebt hat, überraschte aber selbst Trainer Damir Canadi ein wenig. Auf die weitere Entwicklung des Sturmjuwels darf man auf jeden Fall gespannt sein….

Dimitri Oberlin Nikola Dovedan

Nikola Dovedan: Mit dem aktuellen österreichischen U21-Nationalspieler Nikola Dovedan konnte ein weiterer sehr interessanter und talentierter Spieler nach Altach geholt werden. Der offensive Mittelfeldspieler wechselt leihweise vom LASK ins Ländle. Zuvor stand der gebürtige Tullner beim FC Liefering unter Vertrag, nachdem er von der Wiener Austria in die Salzburger Fußballakademie gewechselt war. Auch Dovedan konnte gleich zu Beginn der Saison seine Stärken unter Beweis stellen. Neben dem Siegtreffer beim Cupspiel in Anif konnte der quirlige Offensivmann auch in der Meisterschaft bereits fünf Scorerpunkte für sich verbuchen (2 Tore, 3 Assists). Zudem durfte Nikola mit seinen U21-Kollegen dank seines Last-MinuteTreffers beim Qualifikationsspiel in Finnland über drei wichtige Zähler jubeln. Sportdirekter Georg Zellhofer nach Abschluss des Transfers: „Wir haben einen

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Nikola Zivotic

schnellen, technisch versierten und torgefährlichen Offensivspieler gesucht. Nikola beobachten wir schon sehr lange. Wir freuen uns, dass er sich nach intensiven Gesprächen für den SCR Altach entschieden hat.“ Der 21-Jährige selbst zu seinem Wechsel: „Ich wollte unbedingt den nächsten Schritt in meiner Karriere setzen und in der Österreichischen Bundesliga spielen. Die Verantwortlichen beim SCR Altach haben mir das Gefühl gegeben, dass man mich hier unbedingt will.“ Der CASHPOINT SCR Altach besitzt im Sommer 2017 eine Kaufoption für den Mittelfeldakteur.

Nikola Zivotic: Ein weiterer Offensivmann wechselte von der zweiten Mannschaft von Austria Wien zu den Rheindörflern. Der 20-Jährige ist ebenfalls mehrfacher Nachwuchsnationalspieler und wusste beim Trainingslager im Montafon zu überzeugen. „Ich möchte in Altach sehr schnell Fuß fassen und mir die Chance erarbeiten, in der Bundesliga Einsatzminuten zu bekommen. Ich konnte mir im Trainingslager einen sehr positiven Eindruck von der Mannschaft verschaffen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, so der Angreifer nach seinem Wechsel. In der Bundesliga und im Pokal gab es die erhofften ersten Einsätze und Erfahrungen für den jungen Stürmer. Bei seinen Einsätzen bei den Amateuren in der Regionalliga West gelang Zivotic auch bereits ein Treffer für seinen neuen Arbeitgeber. Die ersten fußballerischen Schritte machte der 20-Jährige bei Post Wien, ehe sein Weg nach einem ganz kurzen Abstecher bei Rapid zur Wiener Austria führte. Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport: „Wir konnten mit Nikola Zivotic einen weiteren talentierten Spieler mit Perspektive ablösefrei verpflichten. Er hat im Trainingslager unsere Eindrücke bestätigt und mit zwei Treffern gegen den FC Zürich aufgezeigt.“ Das erste Mal aufgefallen war Nikola bereits bei seinen starken Auftritten in der UEFA Youth League gegen internationale Größen wie dem FC Porto oder Zenit St. Petersburg.

Emanuel Sakic:

Emanuel Sakic

Mit dem 25-jährigen Wiener konnte eine weitere Alternative für die Außenverteidigerposition verpflichtet werden. Emanuel Sakic durchlief die Nachwuchsakademie des SK Rapid Wien bevor er über den FAC zu Austria Lustenau wechselte. Sakic absolvierte in der vergangenen Saison 31 Spiele für die Sticker, erzielte dabei 3 Tore und entschied sich trotz mehrerer Angebote für den SCRA. Diesen Schritt begründet der Blondschopf wie folgt: „Ich wollte den Schritt in die Bundesliga machen und sehe in Altach die beste Adresse dafür. Der Club hat sich einen Namen gemacht und ich möchte die Chance nützen.“ Zu Beginn der neuen Spielzeit war der Defensivmann leider noch verletzt, deshalb stehen bislang erst 11 Einsatzminuten für den Neuzugang bei den Profis zu Buche. Nach der Verletzung konnte der 25-Jährige aber zumindest schon zwei volle Partien in der Regionalliga West absolvieren und wird Trainer Damir Canadi hoffentlich bald spielfit zur Verfügung stehen. „Mit Emanuel Sakic konnten wir einen Spieler für die Position des rechten Außenverteidigers verpflichten. Emanuel hat eine sehr starke und konstante Saison gespielt. Er ist ein positiver Spielertyp, der mit viel Leidenschaft auf dem Platz agiert. Ich bin mir sicher, dass er sich schnell in der Bundesliga etablieren wird und eine Bereicherung für unser Team ist“, beschreibt Sportdirektor Georg Zellhofer den Rechtsfuß. In Altach erhielt Sakic einen Kontrakt über zwei Jahre. Goal Ausgabe 38 | 15


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Nicolas Brice Moumi Ngamaleu: Der 22-Jährige verstärkt nicht nur den Kader von Damir Canadi, sondern vergrößert auch die „Kamerun-Fraktion“ beim SCRA. Ngamaleu stammt wie seine Teamkollegen Louis Clement Ngwat Mahop und Dimitri Oberlin ebenfalls aus Yaoundé, der Hauptstadt und zweitgrößten Metropole Kameruns. Nach intensiven Verhandlungen konnte der Offensivmann schlussendlich fix verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2019 ausgestattet werden. „Ngoumo“ kommt von Contosport de Garoua und will sich bei seiner ersten Station in Europa einen Namen machen: „Ich bin dem SCR Altach sehr dankbar, dass ich hier die Chance bekomme, mich zu beweisen. Ich werde alles für den Club und die Mannschaft geben.“ Rechtzeitig zum Heimspiel gegen St. Pölten traf dann auch die Spielgenehmigung ein und der 22-jährige Kameruner durfte auch gleich vor den heimischen Fans sein Startelfdebut feiern. Auch bei den Amateuren kam Ngamaleu unter Didi Berchtold zum Einsatz, zum Sieg gegen den SAK steuerte er einen Treffer bei. Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport sprach von einem „großen Transfer, der so nicht immer gelingen kann“ und fügte hinzu: „Nicolas hat im Training einen sehr guten Eindruck gemacht und mit seinen Fähigkeiten überzeugt. Er ist ein beweglicher Spieler mit viel Tempo, was unserem Angriffsspiel eine weitere Variation bietet.“ Beim Auswärtssieg in Wolfsberg erzielte „Moumi“ dann auch seinen Premierentreffer für die erste Kampfmannschaft und legte gegen Rapid gleich nocheinmal nach. Nicolas Brice Moumi Ngamaleu

Benjamin Ozegovic: Nach dem Abgang von David Stemmer und dem Karriereende von Sebastian Brandner (Wechsel auf die Position des Tormanntrainers) war auf der Position des Torhüters Handlungsbedarf gegeben. Mit dem erst 17-jährigen Benjamin Ozegovic konnte ein vielversprechendes Talent für die Zukunft verpflichtet werden. Der aktuelle Teamtorhüter des österreichischen U17-Nationalteams kommt von Austria Wien und erhält in Altach einen Vertrag über drei Jahre. Mit Valentino Müller trifft Benjamin Ozegovic in Altach auf seinen U17-Teamkapitän und ist die Nummer 1 bei den SCRA Amateuren, wo er in der neuen Saison bereits sieben Spiele absolvieren und sein großes Talent bereits mehrfach unter Beweis stellen konnte. Georg Zellhofer, Geschäftsführer Sport, zum Versprechen für die Zukunft zwischen den Pfosten: „Mit Benjamin Ozegovic konnten wir einen jungen Torwart für uns gewinnen, der hier in Altach reifen und die nächsten Stufen in seiner Entwicklung meistern soll. Mit Lukse und Kobras findet Benjamin zwei Vorbilder vor, von denen er enorm profitieren kann.“

Im Namen der gesamten „GOAL“-Redaktion heißen wir alle Neuzugänge natürlich wie immer herzlich willkommen bei uns in Altach, alles Gute und viel Erfolg! [tt]

Benjamin Ozegovic Goal Ausgabe 38 | 17


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„Wir müssen da sein, wenn die Großen der Liga schwächeln!“

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m Sommer 2004 wechselte Philipp Netzer vom FC Lustenau erstmals zum SCRA. Nach einer Saison im Rheindorf zog es ihn dann für vier Jahre in die Bundeshauptstadt zur Wiener Austria. Im Sommer 2009 folgte die Rückkehr in die CASHPOINT Arena. Mittlerweile steht der 31-jährige Lochauer bereits bei fast 190 (!) Spielen im Dress des SCRA. Und Fans wie Experten dürften sich einig sein: Noch nie war der Blondschopf wertvoller für die Canadi-Elf wie in dieser Saison. GOAL hat beim aktuellen Kapitän der Altacher nachgefragt, wie er sich in der neuen Rolle als Abwehrchef sieht und wie er sich die tollen Leistungen in dieser Saison erklärt. Angefangen hat alles in der Sommerpause. Da hat sich der Altacher Cheftrainer Damir Canadi bereits Gedanken über die Ausrichtung seiner Elf in der neuen Saison gemacht. Mit dem Start in die Vorbereitung auf die neue Saison kam es dann zu intensiven Gesprächen zwischen dem 48-jährigen Wiener und seinem Kapitän. Bereits da dürfte die Entscheidung für „Pipos“ neue Rolle gefallen sein. Denn Damir Canadi kennt die Stärken seines „verlängerten Arms“ auf dem Spielfeld besser als jeder andere. Daher war es wohl naheliegend, den mit dem Gardemaß von 187 cm ausgestatteten Linksfuß in das Abwehrzentrum zu beordern. Vom Mittelfeld ins Abwehrzentrum „In der Vorbereitung haben wir dann die Zeit genützt, um meine neue Position in der Dreier- oder Fünferabwehrkette perfekt einzustudieren. Von Spiel zu Spiel ist es dann immer besser gelaufen. Und seit dem Meisterschaftsauftakt gegen den WAC fülle ich nun die Rolle als Abwehrchef aus. Mir macht diese neue Rolle viel Spaß und ich fühle mich rundum wohl mit unserem Spielsystem, egal ob in der 3er- oder 5er-Kette. Es war

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unser Ziel, die Abwehrarbeit innerhalb der Mannschat zu stärken. Und ich denke, das ist uns bis jetzt sehr gut gelungen“, verrät der seit wenigen Tagen 31-Jährige. Für viele langjährige Matchbesucher in der CASHPOINT Arena ist eine weitere Wandlung des Abwehrroutiniers augenfällig geworden. Noch vor wenigen Jahren spielten dem gebürtigen Bregenzer immer wieder mal die Nerven einen Streich. So kam es öfters vor, dass Philipp Netzer sich zu Disziplinlosigkeiten hinreißen ließ, die dann vom Schiedsrichter mit dem Roten Karton geahndet wurden. Doch diese Zeit hat der heutige Kapitän bereits längst hinter sich gelassen. Turm in der Schlacht Heute spielt er gekonnt seine Stärken aus, wenn es gegen Mannschaften wie Rapid, Red Bull Salzburg und seinen Ex-Klub Wiener Austria geht: Mit seiner Zweikampf- und Kopfballstärke, seinen präzisen Diagonalpässen und seinem angeborenen Instinkt, ein Spiel perfekt lesen zu können, mutierte er in der Vergangenheit immer öfter zum „Turm in der Schlacht“. Er hat gelernt, Verantwortung zu übernehmen und lebt das seinen Mannschaftskollegen Spieltag für Spieltag vor. Tolle Entwicklung „Eine unserer Stärken in dieser Saison ist sicher, dass die Verantwortung innerhalb des Teams auf mehrere Schultern verteilt wird. Ich denke da beispielsweise an einen Lukas Jäger, Nikola Dovedan oder Dimitri Oberlin“, analysiert der SCRA-Leistungsträger weiter. „Auch wenn der Ausfall von Hannes Aigner natürlich schmerzt, hat es auch etwas Positives. Die anderen Spieler springen dann in die Bresche und alle versuchen, ihr

Bestes zu geben. Wir haben uns in der vergangen Saison enorm weiterentwickelt und aus dem letzten Jahr viel gelernt. Wir fokussieren uns in jedem Training wieder auf unsere Aufgaben und arbeiten täglich an einer variablen Ausrichtung unserer Spielsysteme“, sprudelt es aus Philipp offen und sympathisch heraus. Erfolgshungrig, lernwillig und topmotiviert Und worin sieht er das Geheimnis für den derzeitigen Erfolg? „Da gibt es mehrere Gründe. Zum einen haben die Neuzugänge natürlich gleich voll eingeschlagen. Zum anderen zeichnet uns unsere Flexibilität aus. Jeder Spieler kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Nehmen wir das Spiel gegen St. Pölten her. Da hat Louis (Anm. der Red.: Louis Clement Ngwat Mahop) nach meinem Ausfall die Rolle im Abwehrzentrum übernommen und einen super Job abgeliefert. Wir sind alle erfolgshungrig, lernwillig und top motiviert. Die Trainingsqualität passt 100%ig!“ Eines ist klar. Harte Arbeit macht sich am Ende des Tages immer bezahlt. Zweifelsohne sind Philipp Netzer und Co. auf dem besten Weg, eine weitere Duftmarke in der Liga zu setzen. Welche persönlichen Ziele verfolgt der Kapitän in dieser Saison? „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Und wenn man schon einmal in der Europa-League gespielt hat, will man da wieder hin. Wenn die Großen der Liga mal schwächeln, müssen wir da sein. Dann ist alles möglich!“ Wie man so mit Altachs Nummer 5 spricht, spürt man den Erfolgshunger und das Feuer, das im Körper des Vorzeige-Profis nach wie vor lodert. Da kann man zum Abschluss nur eines sagen: Weiter so, Pipo, und dass deine Wünsche alle in Erfüllung gehen mögen! [ho]


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„Wir schauen von Spiel zu Spiel. Und wenn man schon einmal in der Europa-League gespielt hat, will man da wieder hin. Wenn die Großen der Liga mal schwächeln, müssen wir da sein. Dann ist alles möglich!“

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Sensationelle Zwischenbilanz für unsere neuformierte Amateure-Elf!

M

it neuem Trainer und einer weiter

Siege als Niederlagen auf dem Konto

verjüngten Mannschaft starteten

hätten.“

die CASHPOINT SCRA Amateure in die neue Saison der Regionalliga West. Nach

Offensivfußball heißt die Devise

insgesamt 14 absolvierten Runden (Anm.

Trainer Didi Berchtold zur bisherigen

der Red.: Stand 13. Oktober) steht die junge

Saison: „Ergebnistechnisch sind wir

Truppe von Trainer Didi Berchtold mit be-

natürlich zufrieden und wir wollen un-

achtlichen 24 Punkten auf dem sensatio-

sere Spielidee durchsetzen. Um die

nellen vierten Tabellenplatz. Damit hält

Spieler weiterzuentwickeln ist es mei-

man sich nicht nur im oberen Tabellendrit-

ner Meinung nach wichtig, Offensiv-

stützt mich auch bei meiner Arbeit.“

tel, die zweite Mannschaft des SCRA ist

fußball zu zeigen. Das ist natürlich

Nicht nur in der Regionalliga West

damit aktuell auch das beste Vorarlberger

mit einem gewissen Risiko verbunden

sind unsere Amateure erfolgreich un-

Team in der RLW. In allen Derbys im

und kann man auch an den Ergebnis-

terwegs, auch im VFV-Cup stehen Ka-

Herbst gingen Kapitän Stefan Sonderegger

sen ablesen. Wir werden uns aber auch

pitän Stefan Sonderegger & Co. im

und Co. als Sieger vom Platz!

durch Rückschläge nicht verunsichern

Achtelfinale. Dort wartet im November

lassen, sondern konsequent weiter ar-

im letzten Pflichtspiel des Jahres mit

beiten.

dem SC Fußach der aktuell Drittplat-

Vor der Saison gab es eine Veränderung im Trainerstab. Werner Grabherr, der die

Co-Trainer Christian Schöpf ist bei

Didi Berchtold

zierte in der Landesliga auf die „Jungfohlen“.

Amateure drei Jahre lang erfolgreich be-

diesem Vorhaben eine große Unter-

treute, wechselte zu den Profis. Für ihn

stützung: „Ich bin sehr froh über die

übernahm der Bludenzer Dietmar Berch-

Zusammenarbeit mit „Schöpfi“. Wir

told den Posten des Cheftrainers bei der

sprechen sehr viel miteinander, profi-

zweiten Mannschaft. Gemeinsam mit

tieren gegenseitig voneinander,

überzeugte ein Akteur aus der Truppe

dem sportlichen Leiter Alex Guem wurde

so der 42-Jährige weiter.

sogar Damir Canadi. Der Schweizer

der Kader noch einmal verjüngt. Das

Ein Vorbild auf und neben dem Platz

wurde bereits für einige Spiele zu den

Durchschnittsalter liegt unter 20 Jahren.

Verstärkung erhalten die Jungspunde

Profis „befördert“. Gegen Mattersburg

von Patrick Seeger, der im Sommer

feierte der 23-jährige gar sein Bundes-

seine Profikarriere beendete und seit-

ligadebüt. U18-Teamkapitän Valentino

dem neben seiner Tätigkeit im Office

Müller kann in dieser Saison gegen

gend“, so die eindeutige Aussage von

die Schuhe bei den Amateuren

Double-Sieger Salzburg ebenfalls ei-

Alex Guem. Der Ex-SCRA-Kapitän wei-

schnürt. „Seine Einstellung ist top und

nige Einsatzminuten in der höchsten

ter: „Wir stellen eine der jüngsten

er ist ein absolutes Vorbild für die jun-

Spielklasse vorweisen. Mit Stefan Um-

Mannschaften in der Regionalliga

gen Spieler“, beton Alex Guem weiter.

jenovic stand ein weiterer Spieler be-

West. Unsere Ziele möchten wir

Auch Didi Berchtold kann dies nur be-

reits im Kader der ersten Mannschaft.

grundsätzlich nicht nach außen tra-

stätigen: „Seegi ist ein absoluter Füh-

„Ich habe viele Spiele in der Schweiz

gen. Aber wir wollen, dass sich jeder

rungsspieler, ein Eckpfeiler meiner

gesehen und bei einem Kurzeinsatz ist

einzelne Spieler in allen Bereichen

Mannschaft. Nicht nur auf, sondern

mir Gabriel sofort aufgefallen. Da

weiterentwickelt und es wäre schön,

auch abseits des Platzes nimmt er eine

wusste ich, diesen Spieler möchte ich

wenn wir am Ende der Saison mehr

ganz wichtige Rolle ein und unter-

in meinen Reihen haben. Er ist ein

Jeden Spieler weiterentwickeln! „Wir setzen ganz klar auf die Ju-

20 | Goal Ausgabe 38

Große Talente und starke Neuzugänge Mit Neuzugang Gabriel Lüchinger


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1.Reihe (v.l.n.r.): Valentino Müller, Steven Rinic, Nico Schöpf, Danilo Iozzo, Noah Miemelauer, Philip Fröwis, Kerim Dagli, Gabriel Lüchinger 2. Reihe (v.l.n.r.): Alex Guem (Sportlicher Leiter), Patrick Seeger, Stefan Sonderegger, Bojan Avramovic, Christian Schöpf (Co-Trainer), Didi Berchtold (Trainer), Helmut Fussenegger (Tormanntrainer), Daniel Bjelica, Szilard Pecseli, Konni Amann (Masseur), Manfred Küng (Teambetreuer) 3.Reihe (v.l.n.r.): Johannes Tartarotti, Nurkan Ibrahimi, Jeremy Bischoff, Alexandar Petkovic, Stefan Umjenovic, Matthias Frick, Daniel Nussbaumer, Yanik Frick

sensationeller Spieler, von dem ich

zu reifen. Nicht umsonst ist er Team-

eines Heimspiels der Altacher „Foh-

hoffe, dass er sein Ziel erreicht, einen

kapitän bei der Nationalmannschaft.“

len“ in der Regionalliga West kann

Profivertrag in Altach zu erhalten“, so

Ebenfalls im Sommer nach Altach ge-

man nur wärmstens empfehlen. Das

der Bludenzer über seinen Mittelfeld-

wechselt ist Yanik Frick, Sohn des

junge Team von Didi Berchtold spielt

regisseur.

Liechtensteiner Rekordnationalspie-

erfrischenden, attraktiven Fußball und

lers Mario Frick. Der 18-jährige, groß

hätte sich weiteren Zuspruch in der

gewachsene Stürmer, traf in der der

CASHPOINT Arena redlich verdient.

Regionalliga West bereits vier Mal und

Mit der neuen Mitgliedskarte des

told eine klare Meinung: „Valentino ist

ist mittlerweile aktueller A-National-

SCRA oder als Saisonkarteninhaber ist

ein sehr großes Talent, leider musste

spieler im Fürstentum. Bei den WM-

der Eintritt zu den Spielen frei. Da

er zuletzt einige gesundheitliche Rück-

Qualifikationsspielen gegen Albanien

kann man nur sagen: Schauen Sie vor-

schläge hinnehmen, aber seine Ent-

und Israel wurde Yanik jeweils einge-

bei, es lohnt sich! [tt]

wicklung stimmt. Bei so einem jungen

wechselt und durfte dabei unschätz-

Spieler sind gewisse Leistungsschwan-

bare Erfahrungen sammeln.

Teamspieler bei den Amateuren Auch zu Valentino Müller hat Berch-

kungen ganz normal. Wichtig ist, dass wir dann diesen Jungs zur Seite stehen und sie unterstützen. Ich glaube, Va-

Schauen Sie vorbei! Das alles sind Anzeichen dafür, wie

lentino hat auf jeden Fall das Zeug

gut bei den CASHPOINT SCRA Ama-

dazu, in Altach zum Bundesligaspieler

teuren gearbeitet wird. Ein Besuch Goal Ausgabe 38 | 21


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Mathias „Didi“ Bachstein - Danke für 21 Jahre im SCRA Dress! Juni 2016. Letzter Spieltag in

1.

Nach drei Jahren in der Vorarlbergliga

terschaftsspielen von Altacher Kampf-

der Regionalliga West in der

holten sich die Amateure ein weiteres

mannschaften, 20.895 Einsatzminu-

CASHPOINT Arena. Duell zwischen

Mal die Meisterkrone und stiegen in

ten, 21 Tore in der Meisterschaft, 27

den Amateure-Teams des SCRA und Wa-

die Regionalliga West auf. In der Pre-

Cupspiele, 2.142 Einsatzminuten im

cker Innsbruck. In der 52. Minute kommt

mierensaison in der dritthöchsten

Cup, 5 Tore.

es zu einem ganz besonderen Moment: Ma-

österreichischen Spielklasse stieg der

thias „Didi“ Bachstein, der Kapitän der

heute 30-Jährige zum Kapitän der

Danke, Didi!

Amateure, geht nach insgesamt 21 (!) Jah-

Mannschaft auf. Sieben Jahre beklei-

Der langjährige Abwehrchef der Alta-

ren ohne Unterbrechung beim SCRA von

dete er dieses Amt und war seinen

cher Fohlen wechselte im Sommer

Bord. Wer solange dem Verein als Spieler

Mannschaftskollegen auf und neben

zum FC Koblach in die Landesliga, wo

zur Verfügung gestanden ist, hat es mehr

dem Platz immer ein Vorbild. Am 17.

er neben seinem Beruf als Bankange-

als verdient, dass seine lange Kicker-Kar-

Dezember 2008 durfte das Altacher Ei-

stellter und der Familie etwas kürzer tre-

riere gewürdigt wird.

gengewächs sogar einmal Bundesliga-

ten wird. Man wird Mathias sicher auch

Luft schnuppern. Auswärts gegen

künftig in der CASHPOINT Arena an-

Angefangen hat Mathias im Jahr 1995

Sturm Graz feierte Mathias damals

treffen. Beim Verpflegungsstand hinter

als 9-jähriger in der SCRA-Nach-

sein Debut bei den Profis. Leider blieb

der Nordtribüne hilft er mit seinen Kol-

wuchsabteilung. In der Saison 2004/05

es bei diesem einen Einsatz in der

legen bei den Spielen der Profis aus,

holte er als damals 19-jähriger mit der

Bundesliga.

wann immer es seine Zeit zulässt. Und als Rechnungsprüfer steht er dem SCRA

1B-Mannschaft den Meistertitel in der 1. Landesklasse. Eine Saison später galt es für Didi dann wieder den Meis-

Beeindruckende Zahlen Unterm Strich stehen nach 21 Jahren

als ehrenamtlicher Funktionär hoffentlich noch lange zur Verfügung. Da bleibt

terpokal in der Landesliga in die Lüfte

im SCRA-Dress folgende beeindru-

zum Schluss nur noch eines übrig: Vie-

zu stemmen.

ckende Zahlen: 249 Einsätze in Meis-

len Dank, Didi, für deine Vereinstreue und 21 tolle Jahre als aktiver Kicker beim

v.l.: Markus Brändle (Vizepräsident), Mathias Bachstein, Alexander Guem (Sportlicher Leiter),

SCRA!! [ho]

Werner Grabherr (Ex SCRA Amateure Trainer)

Mathias Bachstein

22 | Goal Ausgabe 38


Goal_Ausgabe_038_11_a_Layout 1 17.10.16 13:58 Seite 23

Leidenschaftlich. Gut. Beraten.

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Goal Ausgabe 38 | 23


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Kurt Nasswetter - eine treue Seele auch bei Wind und „nassem Wetter“!

O

hne die unzähligen ehrenamtlichen Helfer wäre der SCRA wohl nur halb

so erfolgreich. Viele fleißige Hände unterstützen den Verein seit vielen Jahren mit Leib und Seele. GOAL stellt in dieser Ausgabe Kurt Nasswetter vor, der bei Wind und „nassem“ Wetter am Parkplatz die mobilen Besucher einweist. Beim Spiel gegen St. Pölten ließ sich der 67-Jährige kurz von GOAL-Redakteurin Kathrin Schichtl entführen und stand ihr Rede und Antwort. Seit bereits 10 Jahren weist Kurt bei der Einfahrt zum Parkplatz die ankommenden Stadionbesucher ein. Er hat quasi die Führung über ein kleines

rungen vorhanden? Welche Bänder

Team übernommen. Für Rosi und

müssen erneuert werden? In welchem

Astrid – zwei seiner längst dienenden

Zustand befindet sich der Platz? Alles

Ab und zu „verirrt“ sich auch seine

Kolleginnen – hat der sympathische

Fragen, die unser „Chefeinweiser“ ge-

Frau Irene ins Schnabelholz, um ihrem

Pensionist immer einen Schmäh auf

wissenhaft klärt. Am eigentlichen

engagierten Mann nach seinem Dienst

Lager. Rosi witzelt dabei, dass er ein

Spieltag ist er bereits drei Stunden vor

Gesellschaft zu leisten. Auch an seinen

„Frauenliebhaber“ sei. Diese Aussage

Anpfiff vor Ort. Erst nach getaner Ar-

drei Kindern ist der SCRA nicht spur-

kann man dank seiner charmanten Art

beit kann man Kurt dann wesentlich

los vorüber gegangen. Sein Sohn Mar-

sofort unterschreiben! Auch stimmt

entspannter mit seinen Kollegen bei

tin spielte viele Jahre im Nachwuchs

sie ihm zu, dass es bei jedem Heim-

einem frisch gezapften Bier und einer

und danach bei den Amateuren und in

spiel eine logistische Herausforderung

Grillwurst beim Simma-Ständle an-

der 1B-Mannschaft, ehe es ihn beruf-

ist, die Gäste einzuweisen. Dabei ist

treffen. Dann genießt er das restliche

lich nach Wien verschlug.

Kurt mit seinem Team stetig bemüht,

Spiel und freut sich, dass hoffentlich

die Zuweisung der Parkplätze zu opti-

alles reibungslos über die Bühne ge-

mieren.

gangen ist. Der engagierte Altacher

„A Wurscht und a Bier“

Ein Schattenplatz für Hunde... Aus dem Nähkästchen plaudernd

vergisst dabei nicht zu erwähnen, dass

kann er auch ein paar lustige Ge-

sich der SCRA gegenüber seiner Crew

schichten zum Besten geben. Eines

immer großzügig zeigt. Für die Mühe

Tages kam im Hochsommer ein Pär-

ser sind bei den Heimspielen jeweils

und die äußerst zuverlässige Abwick-

chen aus Deutschland recht knapp vor

im Einsatz. Je nachdem, auf welchen

lung des Parkplatzdienstes werden

Spielbeginn an. Noch dazu hatten sie

Gegner der SCRA gerade trifft. Die we-

Kurt und sein Team selbstverständlich

ihre beiden Hunde mit dabei. Verzwei-

nigsten dürften dabei wissen, dass

mit ausreichend Verpflegungsbons

felt versuchten die deutschen Nach-

Kurt bereits zwei Tage vor Spielbeginn

versorgt.

barn einen schattigen Platz zu finden,

Zwischen 8 bis 12 Parkplatzeinwei-

die Lage abcheckt: Sind alle Absper-

24 | Goal Ausgabe 35

da sie die Hunde im Auto lassen muss-


Goal_Ausgabe_038_11_a_Layout 1 17.10.16 13:59 Seite 25

Danke dem ganzen Team

ten. Wer unseren Parkplatz kennt,

platz, desto schlimmer die Probleme“,

weiß, dass dieser im Hochsommer

schmunzelt er. Aber Kurt meistert das

eher der schattenlosen „Sahara-

mit sehr viel Charme und Geschick, so

leiht Kurt der Hoffnung Ausdruck,

Wüste“ ähnelt. Einen kleinen Schat-

dass diese Stadionbesucher dann doch

dass er und sein Team von den Stadi-

tenplatz gleich in der Nähe des

fast mit einem Lächeln die hintere

onbesuchern, die mit dem Auto anrei-

Eingangs gibt es jedoch. Ein paar treue

Parkplatzreihe belegen. Der etwas län-

sen, positiv wahrgenommen werden.

Fans haben dieses Dilemma miterlebt

gere Weg zu den Tribünen muss dann

„Vielleicht nicht immer, aber hoffent-

und selbstlos und tierliebend ihren

wohl oder übel in Kauf genommen

lich immer öfters“, fügt er lachend an.

Schattenplatz dem deutschen Besu-

werden…

Das steht wohl außer Zweifel! Er ist

Zum Abschluss des Gesprächs ver-

ein Beispiel für die vielen treuen und

cherpaar zur Verfügung gestellt. Für

unverwüstlichen Helfer des SCRA, die

Es gibt immer was zu tun!

Kurt war das ein ganz besonderer Mo-

Wie bei vielen Dingen im Leben,

es verdienen, dass ihre wertvolle Arbeit

Tätigkeit für den SCRA. Negative Er-

gibt es aus seiner Sicht auch bei der

anerkannt und geschätzt wird! Weiter

lebnisse kommen aber leider auch

Parkplatzsituation in der CASHPOINT

so, lieber Kurt! Dir und deinem ganzen

immer wieder vor. So soll es immer

Arena noch Verbesserungspotenzial.

Team ein herzliches Danke für euren

wieder Gäste geben, die sich aufregen

Die Freude bei ihm war groß, als eine

tollen Einsatz bei jedem Wetter!

und beschweren, wenn sie erst wenige

neue Kiesschüttung erfolgte und ein

Manchmal auch bei „nassem Wet-

Minuten vor Spielbeginn eintrudeln

neuer Fahrrad- und Mopedabstellplatz

ter“… [ks]

und zu ihrer „Überraschung“ dann

installiert wurde. Diese neuen Abstell-

keinen Parkplatz in der ersten Reihe

plätze wurden von den Besuchern sehr

mehr ergattern. „Je voller der Park-

positiv angenommen.

ment in seiner langen, ehrenamtlichen

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Goal Ausgabe 38 | 25


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Die ARENAKARTE einfach erklärt! Mit der neuen Saison 2016/2017 hat der CASHPOINT SCRA die ARENAKARTE eingeführt: Überall im Stadion können die Besucher bargeldlos bezahlen. Die SCRAFans Rosi Seitz und Josef Kaufmann haben das neue Zahlungsmittel bei einem Heimspiel getestet und viele Vorteile entdeckt.

1

Direkt beim Eingang zur CASHPOINT Arena erhält Josef

Kaufmann seine ARENAKARTE, die bereits mit einem Guthaben von 20,-

1

Euro aufgeladen wurde. Auch an ausgewählten Tageskassen und allen Verpflegungsständen kann man die ARENAKARTE beziehen. Außerhalb von Spieltagen ist sie im SCRA-Office erhältlich. Ladet die ARENAKARTE mit einem größeren Guthaben auf, um in den Stoßzeiten (vor dem Spiel, Halbzeit) keine Zeit zu verlieren.

2

In der Arena stärken sich Josef und Rosi beim Simma-Ständle.

An allen Verpflegungsständen der CASHPOINT Arena wird neu mit der

2

ARENAKARTE bezahlt. Sollte das Guthaben nicht ausreichen, kann die Karte direkt an der Kasse wieder aufgeladen werden. Der SCRA erhofft sich dadurch kürzere Wartezeiten. Auch das Bezahlen an sich wird sicherer.

3

Als treuer Altach-Fan rüstet sich Josef Kaufmann vor Anpfiff mit

einem neuen Fan-Shirt aus. Auch beim SCRA-FANMOBIL wird in Bälde bargeldlos bezahlt. Ein Tipp für regelmäßige Gäste der CASHPOINT Arena:

26 | Goal Ausgabe 38

3


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Jahreskartenbesitzer und Mitglieder des SCRA können ihre Jahres- bzw. Mitgliedskarten ebenfalls als ARENAKARTE verwenden und müssen keine zusätzliche Karte beziehen. Ein weiterer Vorteil für die neuen SCRA Karten.

4

Selbstverständlich gibt es für Josef und Rosi auch während

dem Spiel noch die Möglichkeit, bei den mobilen Verkäufern Getränke und Brezel zu beziehen. Auch diese Produkte können mit der ARENAKARTE bezahlt werden. Auch bei Nachwuchsund Amateurspielen kann die Karte eingesetzt werden. Ausgenommen ist

4

aktuell noch der Kunstrasenplatz.

5

Der Einsatz der ARENAKARTE ist im Übrigen kostenlos. Jedoch wird

beim ersten Bezug eine einmalige Kaution von 2,- Euro fällig. Dieser Betrag wird zurückerstattet, wenn die Karte retourniert wird. Dasselbe gilt für die neuen ARENA CUP Mehrwegbecher. Mit einer Kaution von 1,50 Euro können die Mehrwegbecher bequem an den Verpflegungsständen oder bis 30 Minuten nach Spielende an den Stadioneingängen hinter der Südtri-

5

büne zurückgegeben werden.

6

Nach dem erfolgreichen Bundesliga-Spiel machen sich Josef und

Rosi auf den Heimweg. Regelmäßige Besucher können ihre Karten ohne Bedenken behalten: Die Guthaben sind bis Ende der nächsten Saison einlösbar. Wer seine ARENAKARTE online registriert hat, verliert auch beim Verlust der Karte sein Guthaben nicht. Das SCRAOffice hilft bei Fragen gerne weiter oder besucht uns online auf www.scra.at (Rubrik Tickets/Arenakarte). [rz]

6 Goal Ausgabe 38 | 27


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OFFIZIELLER AUSRÜSTER AUSRÜSTER

ZUSAMMEN Z USAMME M EN ERFOLGREICH 28 | Goal Ausgabe 38


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Gastkommentar von Emanuel Walser SC Rheintal Altach Wohl jeder weiß davon zu berichten, wie sich die Sicht auf etwas verändert, sobald man es aus einer anderen Perspektive betrachtet. Insbesondere für all jene Dinge, die einem gar vertraut erscheinen, gilt: Ein wenig Distanz schärft den Blick. Ähnlich verhielt es sich bei mir und dem SCR Altach. Knapp ein halbes Jahr musste ich weil beruflich verhindert - bei den Altach-Heimspielen leider passen. Erst gegen Rapid war es dann wieder soweit. Mein erster Eindruck: Eh alles beim Alten. Gleich ob auf dem Parkplatz, der Kantine, dem Bierstand - vertraute Gesichter wohin man blickt. Das hat Qualität, das hat Substanz - das ist Altach, der sympathische Dorfclub. Der Eindruck auf den zweiten Blick: Alles ein wenig anders. Jene Tribüne, die einst absurderweise nur zu drei Viertel fertig gebaut wurde, zieht sich mittlerweile die gesamte Spielfeldlänge entlang, das bargeldlose Bezahlsystem erinnert an die Bayern, das Flutlicht ist neu, der Rasen ein englischer. Da ein neuer Stand, hier eine kleine Adaption. Keine Revolution, aber eine sichtbare Entwicklung. Ich weiß, dass die Vereinsverantwortlichen gerne schon weiter wären, deren Wunschliste ist bekannt: ein geschlossenes Stadion, ein bundesligataugliches Trainingszentrum, ein VIP-Bereich, der diesen Namen auch verdient. Doch der Weg der kleinen Schritte hat auch einen entscheidenden Vorteil: Jeder kann ihn mitgehen, niemand bleibt auf der Strecke, keiner ist überfordert. Der Verein als Ganzes kann also aus seiner eigenen Struktur

heraus wachsen. Das ist gesund. Fatal wäre allerdings, würde ein solches Wachstum verunmöglicht werden. Man sollte sich diesbezüglich nichts vormachen: Altach ist an einem Punkt angelangt, wo die infrastrukturellen Defizite den Verein daran hindern, sein ganzes Potenzial abzuschöpfen. Und dies liegt nicht zuletzt an der abwartenden Haltung der Landespolitik bezüglich des Stadionumbaus. Abgesehen davon, dass eine bundesligataugliche Spielstätte eine schlichte Notwendigkeit wäre, gäbe es aus meiner Sicht noch einen ganz anderen Grund, warum die Politik das Stadionprojekt viel offensiver unterstützen sollte: Es wäre landespolitisches Statement wider dem Kirchturmdenken!

zuletzt bedarf es Symbole, die dieses Zusammenwachsen verdeutlichen, die Identität schaffen, die verbinden. Und was verbindet mehr als der Sport? Der SCR Altach wäre aus meiner Sicht wie prädestiniert dafür, zu einem Symbol des "Neuen Rheintals" zu werden. In diesem Sinne: Dem SC Rheintal Altach gehört die Zukunft!

Zur Person: Emanuel Walser, geboren am 29. April 1979 in Bludenz. Chefredakteur der Kronenzeitung Vorarlberg und „s'Magazin usm Ländle“. Davor hat der 37-Jährige unter anderem als Sportredakteur mehrere Jahre über den SC Rheindorf Altach berichtet.

Mehr noch: Es wäre ein wegweisendes Signal für die weitere Entwicklung des Rheintals in Richtung eines urbanen Raumes. Will dieses seinen Status als prosperierender Wirtschaftsraum halten, muss es fast zwangsläufig zur Stadt zusammenwachsen. Es bedarf also einer den Gemeinden übergeordnete Raumplanung, ein professionelles Flächenmanagement, die Schaffung einer urbanen Infrastruktur und neue Prämissen bei der Gestaltung öffentlicher Räume. Und nicht Goal Ausgabe 38 | 29


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Neu formiertes Trainerduo für unsere 1B Mannschaft! it dem neuen Trainerduo Christoph

M

jungen, hungrigen Spielern. Für Chris-

Begle und Mathias Marte gelang

toph Begle, der ab Oktober die Ausbil-

unserer 1B Mannschaft ein vielversprechen-

dung zur Trainer B-Lizenz antritt, hat

der Start in die neue Saison. Die Jungs um

die Mannschaft durchaus Potenzial

Kapitän Niklas Giesinger setzen die Vor-

und befindet sich auf einem guten

stellungen des Trainerteams von Spieltag

Weg: „Ich denke, dass wir eine gute

zu Spieltag besser um. Da kann man sich

Truppe haben. Fast alle stammen aus

von der dritten Kampfmannschaft des

dem eigenen Nachwuchs. In den bis-

SCRA für die restliche Spielzeit noch einiges

herigen Spielen hat die Mannschaft

erwarten.

gute Leistungen gezeigt.“

Seit Beginn der neuen Saison hat Christoph Begle gemeinsam mit Co-

Ziele für die Saison 2016/17 Diese Leistungen zeichnen sich

Trainer Mathias Marte die Verantwor-

durch einen guten Saisonstart und ei-

tung für das junge 1B Team

nigen vielversprechenden Spielen aus.

übernommen. Während Mathias Marte

Das Team hat in der 3. Landesklasse

noch im letzten Jahr mit Helmut

bereits angeschrieben. Nach 9 Spielta-

Schönfelder und Peter Klien die Mann-

gen befindet sich die Truppe auf dem

schaft betreute, ist es für Christoph

guten vierten Tabellenplatz mit nur 4

Begle die erste Trainerstation. Bis letz-

Zählern Rückstand auf den erstplatzier-

ten Sommer schnürte „Begi“ - wie der

ten FC Au. Konkrete Meisterschaftsziele

Trainer von seinen Freunden genannt

sind jedoch keine ausgegeben worden.

wird - selbst noch die Fußballschuhe

„Wir sind natürlich ehrgeizig, wollen

für das 1B.

sportlich vorne mitspielen und wenn sich die Chance ergibt, dann auch um

Umbruch im letzten Jahr vollzogen

den Aufstieg mitspielen. Aber grund-

Die Mannschaft erlebte in der letzten

sätzlich geht es darum, dass wir ein

Sommerpause einen ordentlichen

gutes Team formen und uns Schritt für

Umbruch. Nicht weniger als 14 Spieler

Schritt weiter entwickeln. Der Spaß am

wechselten aus dem eigenen Nach-

Fußball sollte dabei auch nicht zu kurz

wuchs von der U18 in die dritte Alta-

kommen“, bringt Neo-Cheftrainer

cher Kampfmannschaft. Die jungen

Christoph Begle die Ambitionen auf

Spieler haben sich schnell in die

den Punkt.

Mannschaft integriert und konnten sich dabei schrittweise an den Erwachsenenfußball gewöhnen. Zudem besteht das Team rund um Kapitän Niklas Giesinger aus einer guten Mischung aus einigen routinierteren und

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In diesem Sinne wünschen das GOALTeam und die Vereinsführung der gesamten Mannschaft eine erfolgreiche Saison. Ein grosses Dankeschön geht aber auch an die beiden letztjährigen Trainer Helmut Schönfelder und Peter Klien für ihre geleistete Arbeit! [ok].


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Bild links: Rick Holubec (Nr. 8) Und Philip Fröwis

Bild rechts: Philipp Fussenegger

R

1. Reihe v.l.n.r.: Holubec Rick, Kircher Zacharias, Rinderer Patrick, Martin Niklas, Tomaselli Manuel, Löw Manuel, Honeck Simeon, Adeleye Adesola, Bischof Michael 2. Reihe v.l.n.r.: Waibel Fabian, Fussenegger Philipp, Simon Marcel, Co-Trainer Marte Mathias, Trainer Christoph Begle, Fleisch Lukas, Volger Sebastian, Osmani Suat, Sportlicher Leiter Guem Alex 3. Reihe v.l.n.r.: Kapitän Giesinger Niklas, Metzler Daniel, Marte Christian, Schnellrieder Marco, Palackovic Danijel, Lampert Jakob, Riedmann Benedikt Goal Ausgabe 38 | 31


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Aus dem Kochtopf eines Spielers: Martin Kobras GOAL-Redakteurin Kathrin Schichtl schaute für diese Ausgabe bei Tormann Martin Kobras in den Kühlschrank. Seit der Saison 2009/10 steht der 30-Jährige beim Bundesligisten CASHPOINT SC Rheindorf Altach unter Vertrag. Der gebürtige „Wälder“ zählt damit im Team fast schon zum „alten Eisen“. Gespannt ist GOAL der Frage nachgegangen, wie sich der dreifache Vorarlberger Fußballer des Jahres ernährt und welche Tipps er für uns auf Lager hat. Jeder Leistungssportler weiß, dass sportliches Training alleine nicht ausreicht, um Höchstleistungen abzurufen. Regeneration sowie eine ausgewogene und gesunde Ernährung gehören ebenfalls dazu. Martin verrät uns, dass er dreieinhalb bis vier Stunden vor einem entscheidenden Match die letzte kohlenhydratreiche Mahlzeit zu sich nimmt. Das am besten in Form eines Kartoffel-, Reis- oder Nudelgerichtes. Er verrät uns aber auch, dass nach einem Spiel die obligatorische Wurst vom Grill einfach dazu gehört.

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Er und seine Frau Simone achten sehr auf regionale Produkte, wenn möglich Bio. Sie versuchen sich möglichst gesund zu ernähren. Viel wird mit Gemüse gekocht und gerne probieren die beiden etwas Neues aus. In der Küche wechseln sie sich regelmäßig ab. „Wer zuerst nach Hause kommt, der kocht“, so der Altacher Publikumsliebling. Da bleibt zu hoffen, dass die Traininingseinheiten für Martin nicht zu lange dauern, damit nicht nur Simone den Kochlöffel schwingen muss…

Food-Facts von Martin Kobras auf den Punkt gebracht:

Sein Lieblingsgericht sind die traditionellen Käsknöpfle mit Kartoffelsalat. Seine Schwiegermutter muss ein besonderes Talent dafür haben, da er in den höchsten Tönen von ihren Käsknöpfle schwärmt. Den Kochlöffel hat er bei unserem Besuch allerdings für eine andere Gaumenköstlichkeit geschwungen: Ein indisches Gemüsecurry, dass es in sich hat! Wir denken, mit diesem Gericht hat er sich in das Herz seiner Frau gekocht… „Nachkochen“ wird dringend empfohlen! [ks]

4) Musik zum Essen? Zum Kochen schon, zum Essen keine!

1) Frühstück: Honigbrot und Tee 2) Das perfekte Abendessen: Fein essen gehen mit meiner Frau, mehrere Gänge 3) Lieblingslokal: Alpenblick Lingenau

5) Einkaufsliste oder Spontankäufer? Spontankäufer 6) Bier oder Wein? Bier 7) Schokolade oder Chips? Schokolade


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Rezept: Indisches Gemüsecurry für 4 Personen 1/2 Tl Korianderkörner 1/2 Tl Kreuzkümmelkörner 1/2 Tl Kardamonsamen 1/2 Tl Senfkörner 100g Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 15g Ingwer in dünnen Scheiben 1 kleine rote Chilischote, entkernt, fein gehackt 20g Olivenöl 1 Tl Kurkuma 400g Kokosmilch 100g Wasser 1 Tl Gemüsebrühe 2Tl Salz 600g festkochende Kartoffeln, geschält und in Stücken 150g Karotten 1cm 150g Blumenkohl mundgerecht 100g Zucchini 1cm schneiden 100g Stangensellerie 1cm schneiden

Zubereitung 1. Korianderkörner, Kreuzkümmelkörner, Kardamonsamen und Senfkörner im Topfohne Öl kurz anrösten. Dann herausnehmen und sie im Mörser zerstoßen. 2. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chilli klein schneiden und mit der Gewürzmischung aus dem Mörser mit Olivenöl dünsten. 3. Kurkuma, Kokosmilch, Wasser, Gemüsebrühe und Salz dazugeben und ganz fein pürieren. 4. Kartoffeln und Karotten dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. 5. Blumenkohl, Zucchini und Stangensellerie dazugeben und nochmal 12 Minuten köcheln lassen.

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Die CASHPOINT Arena mit dem besten Stadionrasen Österreichs!

I

m Sommer sorgte eine Meldung der Vereinigung der Fußballer (VdF) für Aufse-

hen: Der beste Stadionrasen von ganz Österreich ist in der Altacher CASHPOINT Arena zu finden! GOAL ist der Frage nachgegangen, wie dieses Ergebnis zustande gekommen ist. Bei jedem der 18 Bundesligaheimspiele der vergangenen Saison musste der Kapitän der Gastmannschaft zum Zustand des Stadionrasens eine Wertung von 0 bis 10 abgeben. Das Grün in der CASHPOINT Arena erreichte dabei die höchste Punktezahl von allen Bundesligavereinen. Mit anderen Worten ausgedrückt: Der beste Stadionrasen in der Alpenrepublik steht in Altach! „Darauf dürfen wir und der ganze Verein stolz sein“, erklären der für die Stadioninfrastruktur zuständige Kurt Müller und Platzwart Ferdi Jussel unisono. Nach den Gründen für dieses Ergebnis gefragt klären die beiden Rasenexperten detailliert auf. Eine professionelle Bauausführung „Der professionellen Ausführung durch die Fa. Loacker ist sicher ein großer Anteil für diese tolle Auszeichnung zuzuschreiben. Mit Georg Armbruster, einem ausgewiesenen Experten für Bodenuntersuchungen und Bodenaufbau bei Sportplätzen, hat die Fa. Loacker einen absoluten Fachmann bei der Ausführung des Stadionrasenneubaus im letzten Sommer hinzugezogen. Bei jedem Bauabschnitt wurden Proben entnommen und untersucht. Jede Schicht des Unterbaus entspricht den optimalen Anforderungen eines Sportstättenuntergrunds. Auch der ungarische Rollrasen wurde

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penibel geprüft, bevor er verlegt wurde“, verrät Kurt Müller. „Der Rasenkünstler“ Ein weitere wichtige Aufgabe kommt dann unserem langjährigen Platzwart Ferdi zu: die Rasenpflege. Das beginnt schon beim genauen Beobachten des Rasens, ob sich allenfalls Krankheiten oder Pilzbefall ausbreiten. Mehrmals in der Woche wird der Rasen mit einem Spindelmäher getrimmt. Danach folgen in weiteren Arbeitsschritten das Kehren, Reinigen und Striegeln des Stadiongrüns. Rainer Kopf und sein Team Wurde die Spielfläche einmal von den Kickern ordentlich malträtiert, sorgt das Pensionisten-Arbeitsteam unter der Leitung von Rainer Kopf dafür, dass jedes auch noch so kleine Loch wieder gestopft wird. Auch bei der jährlichen Sanierung der Plätze oder der Nachsaat läuft nichts ohne die bis zu zehn Mann starke Truppe von rüstigen SCRA-Senioren. „Kurt, Rainer und ich koordinieren die Arbeitseinsätze gemeinsam“, ergänzt Ferdi Jussel. Jeden Montagmorgen steht das Pensionisten-Team für ihren Einsatz bereit. Auch das wohl ein ganz wesentlicher Aspekt für den hervorragenden Zustand des Stadiongrüns.

Perfekte Zusammenarbeit Die groben Arbeiten wie Düngen oder das Einbringen des Quarzsandes werden von der Fa. Loacker übernommen. „Die Zusammenarbeit zwischen dem SCRA, unserem Platzwart Ferdi und der Fa. Loacker mit ihrem Chef Christoph Loacker läuft perfekt!“ sagt Kurt Müller. „Aber auch der Gemeinde Altach gebührt ein großer Dank, dass unsere Wünsche bezüglich Gerätschaften und Pflegemaßnahmen für unseren Stadionrasen immer bestmöglich umgesetzt werden.“ Somit kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass der Erfolg der Auszeichnung zum besten Stadionrasen viele Väter hat. Auch der Umstand, dass es sich hier um eine neutrale Wahl handelte, verleiht dem Ergebnis eine zusätzliche Strahlkraft. Es verwundert nicht, dass die internationalen Gäste wie Borussia Dortmund oder der VfL Wolfsburg sich vom Altacher Stadionrasen begeistert zeigten. Allen Verantwortlichen und Beteiligten nochmals herzliche Gratulation zu dieser tollen Auszeichnung! [ho]

Pensionisten - Arbeitsteam v.l.n.r. Pepi Wresar, Rainer Kopf, Erwin Martin, Florian Egle und Platzwart Ferdi Jussel


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In Memoriam Dekan Toni Oberhauser (1949 - 2016) Am 9. Juni dieses Jahres ist der langjährige Pfarrer und Dekan der Gemeinde Altach, Toni Oberhauser, nach langer Krankheit von uns gegangen. Im Jahre 1986 kam Toni von der Pfarre Mariahilf in Bregenz als Pfarrer nach Altach. Von da an entwickelte sich eine einzigartige Liebesgeschichte zum SCR Altach. Zu Beginn verspottete er den SCRA eher. In der Vorabendmesse am Samstagabend verkündete er die Endergebnisse der Regionalliga West. Damals war die Viktoria aus Bregenz ein großer Konkurrent des SCR Altach. Als ehemaliger Pfarrer in Bregenz Vorkloster war er natürlich hauptsächlich darüber erfreut, die Siege von Viktoria Bregenz in Altach verkünden zu dürfen. Leichte, positive Schadenfreude war für Toni kein Fremdwort.

Im Gespräch mit GOAL meinte Bruno Simma: „Toni hat mir vor fast jedem Spiel das Endergebnis vorausgesagt, wobei ich ihm schmunzelnd entgegnete, dass das Vorhersagen von zukünftigen Ereignissen von der katholischen Kirche doch streng abgelehnt wird.“

Der CASHPOINT SCR Altach bedankt sich bei Toni für seine vielen Einsätze bei diversen Einweihungen und seine Gebete, dass der SCR Altach als Sieger vom Platz gehen möge. Toni, du wirst immer einen Ehrenplatz beim SCRA haben. Wir werden dich stets in guter Erinnerung behalten! Ruhe in Frieden! [tg]

Je länger er in Altach war, desto weiter rückte der SCRA in seinem Herzen nach vorne. Und so kam es, dass er auch des Öfteren im Schnabelholz die Mannschaft anfeuerte. „Die Bundesliga hat für uns Pfarrer einen großen Nachteil, nämlich, dass die meisten Spiele am Samstag gleichzeitig mit der Vorabendmesse stattfinden. Toni und ich würden sehr gerne öfter ins Stadion kommen“, verriet vor kurzem Kaplan Rainer Büchel. Bei Live-Spielen am Sonntagnachmittag war Toni aber stets unter den Zuschauern und freute sich über die tolle Entwicklung des Vereins. Auch der Ehrenobmann des CASHPOINT SCR Altach, Bruno Simma, pflegte ein freundschaftliches Verhältnis zu Toni Oberhauser.

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„Fans, Sponsoren und Funktionäre haben diese Zeit magisch gemacht“ eit der Jahreshauptversammlung am

allem auch mit einer Frau - mit Eva

7. Oktober hat der CASHPOINT SCR

S

mich. GOAL: Der SCR Altach und Johannes

Giesinger - im Vorstand, was uns wirk-

Altach einen „neuen“ Präsidenten. Karl-

Engl, das passt einfach zusammen.

lich gefehlt hat. Für mich war es nie

heinz Kopf übernimmt das Amt von Jo-

Was hat für dich die Arbeit mit dem

wichtig vorne zu stehen. Karlheinz

hannes Engl, der nach knapp vier Jahren

SCRA ausgemacht?

Kopf, Damir Canadi, Christoph Längle

in seiner zweiten Amtszeit seinen Rück-

Johannes Engl: Das Miteinander. Dass

und Georg Zellhofer sind dafür da.

tritt erklärt hat. GOAL hat sich mit dem

alle gemeinsam an einem Ziel arbei-

Wir sind sehr breit aufgestellt und

Visionär unterhalten.

ten. Altach ist geprägt von vielen un-

keine One-Man-Show. Das ist unser

terschiedlichen Charakteren, die

großer Vorteil.

GOAL: Johannes, du hast im Mai dei-

diesen Verein auszeichnen und das ist

nen Rücktritt bekanntgegeben. Was

so reizvoll am SCRA. Alle ziehen an

hat dich dazu bewegt?

einem gemeinsamen Strang. Kein Un-

GOAL: Was war dein Ziel, als du beim SCRA wieder eingestiegen bist? Johannes Engl: Wir waren in einer Art

ternehmen in Vorarlberg hat so viel

Negativspirale, es hat der positive Spi-

len Grund für meinen Rücktritt. Als

Manpower wie unser Verein. Das ist

rit gefehlt. Ich sah es als meine Auf-

ich 2013 wieder eingestiegen bin,

schon extrem außergewöhnlich und

gabe, diese gemeinsam wieder ins

wurde von Anfang an klar kommuni-

lobenswert.

Positive zu drehen. Für die Leute war

Johannes Engl: Es gibt keinen speziel-

ziert, dass ich diese Funktion nur eine gewisse Zeit lang ausüben werde. Ich habe sehr gerne geholfen, aber neben

GOAL: Warum liegt dir der SCRA denn so am Herzen? Johannes Engl: Altach ist meine Hei-

es wichtig, ihnen wieder einen Sinn zu geben, warum sie diese Arbeit auf sich nehmen. Ich vergleiche das Ganze

meiner Firma und meinen Kindern

matgemeinde und es ist ein Sport, der

gerne mit einem Auto, das Starthilfe

war dies ein großer Kraftakt.

mich einfach fasziniert. Schon mein

benötigt hat. Bei uns war ein positiver

Opa hat die Leidenschaft für den Fuß-

Impuls wichtig und wir haben einige

ball gelebt. Und es ist für das ganze

ausschlaggebende Entscheidungen ge-

Johannes Engl: Ich sage immer, dass

Dorf von Bedeutung. Früher hat sogar

troffen, die notwendig waren.

ich selbst der größte Fan des Vereins

der Pfarrer das Ganze in seine Predigt

bin. Ich bin weiterhin als Sponsor da

miteingebunden. Der Fußballplatz ist

dem SCR Altach noch erleben

und für mich persönlich ist es wichtig,

ein Platz der Begegnung. Hier treffen

möchtest?

dass ich mich einbringen kann und

sich Banker, Bauarbeiter, Metzger bis

darf. Meine Stärke ist es, Projekte zu

hin zum Bürgermeister und alle fie-

dass Altach noch einige Fußspuren in

entwickeln und wenn man mich brau-

bern gemeinsam für den SCRA.

Europas Landkarte setzen wird. Ein

GOAL: Wie wirst du dem SCRA erhalten bleiben?

chen kann, bin ich gerne dabei. Ein to-

GOAL: Viele verbinden den SCR Al-

GOAL: Gibt es etwas, dass du mit

Johannes Engl: Ich bin mir sicher,

Bewerbsspiel in einem richtig großen

taler Anreiz für mich ist es

tach mit dir als Führungspersönlich-

Stadion zu spielen, war immer mein

beispielsweise, eine Bindung zwischen

keit. Fällt es dir schwer, nicht mehr an

Traum. Und ich denke, dass der SCRA

der Mannschaft und den Fans herzu-

vorderster Front zu sein?

die Möglichkeit und Chance dazu auf

stellen. Da ich denke, dass die Fans

Johannes Engl: Nein überhaupt nicht.

großen und vor allem positiven Ein-

Wir sind in sehr guten Händen und

fluss auf das Spiel haben können,

haben zudem neue Persönlichkeiten

wenn das Team einmal einen Durch-

dazu gewonnen. Der Verein ist noch

hänger hat. Ein solches Projekt reizt

stärker aufgestellt als je zuvor, vor

38 | Goal Ausgabe 38

jeden Fall hat. GOAL: Warum ist der CASHPOINT SCR Altach der Club im Ländle? Johannes Engl: Weil wir verstanden haben, dass es nicht nur um Fußball

P


P

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geht. Man kümmert sich um den

Moment bisher mit dem SCRA?

die man jede Entscheidung lenken

Nachwuchs, die Eltern und vor allem

Johannes Engl: Man könnte hier na-

auch um soziale Geschichten, worin

türlich die Europa League Quali-Spiele

mit diesen Wörtern beantwortet wer-

ich die größte Chance sehe. Viele Un-

nennen. Für mich war es aber der Auf-

den können. Ist sie erstklassig, ist sie

ternehmen sind bereit, ein soziales

stieg 2014, denn der war für uns über-

mutig und ist sie leidenschaftlich?

Projekt zu unterstützen und das kann

lebenswichtig. Wir hätten nicht mehr

Wenn alle bejaht werden, ist es die

für uns von Vorteil sein. Im Schnabel-

viel Kraft gehabt, noch länger in der

richtige Entscheidung. Die Leiden-

holz kann so viel nach außen trans-

zweiten Liga zu spielen. Jahr für Jahr

schaft ist die Basis für alles, ohne Mut

portiert werden. Sei dies

um den Aufstieg zu spielen ist sehr

geht’s nicht und bei uns muss alles

Mülltrennung, eine gesunde Jause für

kräftezehrend. Der Aufstieg war das

erstklassig sein.

Kinder, aber auch Kunst und Kultur

Allerwichtigste und ist unser Funda-

GOAL: Johannes, vielen Dank für

kann man perfekt mit Sport verbinden.

ment, auf dem wir aufbauen können.

deine Zeit als Präsident beim SCRA

Mich würde es sehr freuen, wenn vor

GOAL: Erstklassig. Mutig. Leiden-

jedem Heimspiel die Vorarlberger Lan-

schaftlich. Wie kommt man auf so

deshymne von einem anderen Künstler

einen Slogan und warum gerade dieser?

kann. Jede Tat und jede Frage muss

und wir hoffen noch auf viele gemeinsame Jahre! Johannes Engl: Ich möchte mich auch

oder einer anderen Künstlerin gesun-

Johannes Engl: Viele Unternehmen

gen würde. Wir sind nicht mehr „nur“

haben ihre Werte niedergeschrieben.

unterstützt haben. Ich habe die Zeit

Altach, sondern vertreten ganz Vorarl-

Diese sind jedoch oft sehr kompliziert,

sehr geschätzt und alle Fans, Sponso-

berg. Das muss man auch nach außen

dass sie kein Mensch versteht. Es war

ren und Funktionäre haben diese Zeit

leben und kommunizieren.

wichtig, drei bis vier einfache Wörter

magisch gemacht. DANKE! [tg]

GOAL: Was war dein denkwürdigster

bei allen bedanken, die mich und uns

zu finden, die jeder versteht und auf

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U16A holt sich den Vize-Landesmeistertitel!

Stehend v.l.n.r: Nikola Vuckovic (Trainer), Aaron Waldmann (Co-Trainer), Danilo Jeremic, Milan Vuckovic, Carlos Kluttig, Adem Draganovic, Rinor Mehmeti, Marco Nachbaur. Johannes Aigner, Muhammed Celik, Raphael Gmeiner (Mostparadies Schwarzach), Christoph Gmeiner Knieend v.l.n.r: Onur Sicakbay, Robin Spirig, Lukas Grabher, Noah Kolmanz, Levent Sahin, Niklas Achmüller, Leon Bajra, Eric Gussnig

in an Spannung und Dramatik nicht

E

steckt, das haben wir auch erreicht.

„Bedanken möchten wir Trainer uns

zu überbietendes Finale bot das U16A-

Meine Mannschaft hat sich den Vize-

natürlich auch bei Nachwuchsleiter

Team mit dem Trainerduo Nikola Vuckovic

Landesmeistertitel durch ihre hohe

Franz Stiegler und Sportvorstand Rudi

und Aaron Waldmann am 18. Juni gegen

Trainingsbereitschaft, ihre Disziplin

Gussnig für das entgegengebrachte

den FC Dornbirn. Nach einer zwischenzeit-

und ihre Verlässlichkeit redlich ver-

Vertrauen. Auch den Dress-Sponsoren,

lichen 3:1-Führung mussten Kapitän Car-

dient“, analysiert der letztjährige U16-

den SCRA Altherren und dem Mostpa-

los Kluttig und Co. kurz vor Ende der

A-Coach Niko Vuckovic sachlich.

radies Subirerhof Schwarzach, möch-

regulären Spielzeit den 3:4-Rückstand hin-

Auch wenn es am Schluss nicht ganz

ten wir nochmals herzlich Danke

nehmen. In der letzten Sekunde der Nach-

gereicht hat.

sagen für die Unterstützung“, so Niko

spielzeit gelang den SCRA-Kickern aber

Die Jungs unserer U16A-Truppe

Vuckovic rückblickend auf die vergan-

noch der vielumjubelte 4:4-Ausgleich. Nun

haben eine herausragende Saison

musste das Elfmeterschießen die Entschei-

2015/16 gespielt. Ein großes Danke-

dung bringen. Und das war nichts für

schön geht an Hannes Aigner, der sich

SCRA gratulieren der erfolgreichen

schwache Nerven. Da hatten die „Rothosen“

als Pate der U16A über die ganze Sai-

U16A-Mannschaft nochmals recht

mit 5:3 das bessere Ende für sich.

son mit viel Leidenschaft bei zahlrei-

herzlich zum tollen Erfolg. Vielleicht

chen Trainings der tollen Truppe

klappt es mit dem Landesmeistertitel

Nichtsdestotrotz kann die SCRA U16A

eingebracht hat. „Aigi“ hat den Jungs

dann ja in der U18-Altersstufe! [ho]

mit Stolz auf die letzte Saison zurück-

aufgezeigt, auf was es im Fußball an-

blicken. Auch ein Vize-Landesmeister-

kommt. Auch das ist eine ganz wich-

titel holt man nicht einfach beim

tige Erfahrung für unsere

Vorbeispazieren ab. „Wir haben uns

U16A-Kicker, die ihnen keiner mehr

vor der Saison das Finale zum Ziel ge-

nehmen kann.

gene Saison. Das GOAL-Team und der gesamte

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Viel neues für SCRA Mitglieder „Hol auch du dir deine neue SCRA Mitgliedschaft und profitiere!“ Neue Mitgliedskarte – neues Design Die neue Mitgliedskarte erstrahlt ab sofort im neuen Design und wurde zusätzlich mit der CASHLESS-Funktion (bargeldloses Bezahlen in der Arena) ausgestattet. Guthaben, welches auf die neue Mitgliedskarte geladen wird, übertragen wir jährlich automatisch auf die neue Mitgliedskarte. Alle Details zum neuen Bezahlsystem in der Arena gibt es auf www.scra.at in der Rubrik Tickets/Arenakarte.

Neue Pakete & Möglichkeiten für SCRA Mitglieder Neben der klassischen Mitgliedschaft für Erwachsene profitieren Familien von der neuen Familien-Mitgliedschaft. Junge Erwachsene genießen alle Vorteile bis 25 Jahre zum ermäßigten Preis. Weiters bleibt die lebenslange Mitgliedschaft aufrecht und für alle Kinder bis 15 Jahre sorgt der King Rheini Club für Action.

Neue Ziele – die 1000er Marke Mit über 700 aktiven & passiven Mitgliedern bewegt sich der SC Rheindorf Altach in den Top-5 im Österreichischen Fußball. Wir haben uns das Ziel gesetzt die 1.000er Marke zu knacken. Helft uns bei der Akquise neuer Mitglieder und profitiert: Die Top 3 „Verkäufer“ dürfen sich jährlich über exklusive Preise freuen, welche wir immer bis zum Jahreswechsel bekannt geben. Jedes neue Mitglied bringt drei Punkte für die SCRA Mitgliedertabelle.

Die Pakete P SCRA FOREVER 1.929,- Euro (einmalig)

P Erwachsenenmitgliedschaft 49,- Euro (pro Saison) Ab 25 Jahren

P Ermäßigte Mitgliedschaft 29,- Euro (pro Saison) Junge Erwachsene bis 25 Jahre, Schüler/Studenten/Lehrlinge, Inhaber eines Behinderten-Ausweises, Präsenz- und Zivildiener

P King Rheini Club

„Ein echter Fan ist immer Fan. Nicht nur im Stadion. Auch im Alltag, in Gedanken und im Herzen.“ 44 | Goal Ausgabe 38

19,29 Euro (pro Saison) Eigene Geburtstagskarte, eigenes Gutscheinpaket, eigenes T-Shirt und Gutscheine für den Familiensektor

P Familien-Mitgliedschaft 109,- Euro (pro Saison) 2 Erwachsene & 1 Kind (weitere Kinder gratis)


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P Dauer der Mitgliedschaft Mitgliedschaften können jederzeit bis zum Ende der laufenden Saison abgeschlossen werden. Das offizielle Eintrittsdatum ist der 1. Juli eines jeden Jahres. Wer während der Frühjahrsrunde 2017 beitritt, erhält die restliche Zeit geschenkt und bleibt bis mindestens Ende Saison 2017/18 SCRA-Mitglied. Der Austritt kann nur nach mindestens einjähriger Mitgliedschaft jeweils zum 30. Juni erfolgen. Der Austritt muss dem Verein schriftlich bis spätestens 30. April mitgeteilt werden. Ansonsten verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch um ein weiteres Jahr. Rechtliches Jegliche Daten unserer Mitglieder werden nicht an Dritte weitergegeben. Die SCRA-Mitgliedschaft beinhaltet kein Stimmrecht an der jährlichen Hauptversammlung. Weiters ist die Mitgliedschaft und deren Vorteile personengebunden und ist somit nicht übertragbar.

Anmelden unter: www.scra.at/fancorner/mitgliederantrag

Die Vorteile Persönliche Mitgliedskarte im SCRA Design Die neue SCRA Mitgliedskarte wurde mit der neuen CASHLESS Funktion ausgestattet und ermöglicht allen Mitgliedern bargeldloses Bezahlen in der Arena. Das Guthaben wird automatisch auf die neue Mitgliedskarte übernommen. Einmaliges Willkommensgeschenk Als neues SCRA Mitglied erhalten Sie weiterhin einen personalisierten Fanschal mit dem exklusiven Aufdruck: „Üs’r Club im Ländle“ Gutscheinpaket für unsere PartnerUnternehmen Mit der SCRA Mitgliedskarte garantieren wir Ihnen einen Mehrwert bei unseren Partner-Unternehmen, damit einkaufen noch mehr Freude bereitet. Rabatt im SCRA Fanshop SCRA Mitglieder genießen 10% Rabatt im SCRA Fanshop auf alle Fanartikel. Ermäßigungen & Vorkaufsrecht auf Tickets SCRA Mitglieder erhalten 2,- Euro Vergünstigung auf Tageskarten für alle Heimspiele in der tipico Bundesliga.

Die besten Sitzplätze sind bis kurz vor dem Spieltag für unsere Mitglieder reserviert. Bei Spielen im ÖFB Cup genießen Mitglieder ein Vorkaufsrecht. „GOAL“ Vereinsmagazin Das GOAL Vereinsmagazin wird unseren Mitgliedern vorab zum Download bereitgestellt. Beim Postversand werden zusätzlich 10,- Euro verrechnet. Dieser Beitrag wird unseren Projekten im Bereich „Energie & Umwelt“ zweckgewidmet. SCRA Amateure live erleben Gratis Eintritt zu allen Heimspielen der Altacher Jungfohlen in der CASHPOINT Arena. SCRA Fußballschule Mitglieder erhalten bei der Anmeldung zu den Fußballcamps, Fördertrainings oder anderen Projekten der SCRA Fußballschule eine Ermäßigung von 10%. Event für Mitglieder Einmal im Jahr laden wir zum Mitgliederanlass. Für die Kinder & Jugendlichen im „King Rheini Club“ wird ein eigener Kinderevent veranstaltet.

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Eine Superstimmung und tolle Erinnerungen beim SCRA-Legendenspiel! Im Rahmen der großen Saison-Eröffnung am 9. Juli wurde den Gästen und Besuchern im Schnabelholz ein nostalgischer FußballLeckerbissen geboten. Die leicht veränderte Aufstiegsmannschaft aus dem Jahr 2004 trat gegen das 2006er-Team an, das den SCR Altach erstmals in die höchste Spielklasse Österreichs führen konnte. „Aufsteiger gegen Aufsteiger“ lautete somit das Motto des Abends. Die Zuschauer und Klubverantwortlichen freute es sehr, viele bekannte Gesichter in der CASHPOINT ARENA begrüßen zu dürfen. Dabei konnte überaus motivierten Spielern zugeschaut werden, wie sie um jeden Ball und um jeden Meter kämpften. Ehemalige Spieler wie Rudi Gussnig, Vincenzo Zinna, Martin Bischof, Gerd Zöhrer, Ueverton Da Silva (alle Mannschaft 2004) oder Mario Krassnitzer, Enrico Pfister, Müslüm Atav und Leonardo da Silva (Mannschaft 2006) und viele andere folgten gerne der Einladung von Geschäftsführer Christoph Längle zu diesem denkwürdigen Abend. Knapper Sieg der 2004er Aufstiegself Das Spiel endete mit einem 5:4-Sieg der von Hans-Jürgen Trittinger gecoachten 2004er Mannschaft. Nach dem Duell der Legendenteams waren sich alle einig: Die Akteure auf dem Rasen boten wie zu ihren besten Zeiten eine tolle Unterhaltung. Oliver Schnellrieder, der Kapitän der Aufstiegsmannschaft 2006, ließ im Interview über die damalige grandiose Meisterfeier jenes historischen 19. Mai nochmals Erinnerungen wach werden. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll sich die Feier über mehrere Tage gezogen haben...

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Tolle Partnerschaft mit CASHPOINT Sportwetten Der herrliche Sommerabend stand aber auch im Zeichen des zehnjährigen Jubiläums von CASHPOINT Sportwetten als Hauptsponsor des SCRA. Ohne diese treue Partnerschaft und die erstklassige und langjährige Betreuung durch den ehemaligen SCRA-Marketingverantwortlichen Josef Lässer wären viele Erfolge aus der jüngsten Vergangenheit wohl nicht möglich gewesen. Ein riesengroßes Dankeschön geht an alle Verantwortlichen für ihre Treue und die tiefe Verbundenheit zum SC Rheindorf Altach. Bei toller Livemusik von den „Highlandern“ und einem gemütlichem Hock auf der Gastroterrasse ließen Spieler,

Gäste, Funktionäre und Freunde des SCRA den Abend gebührend ausklingen. Nochmals herzlichen Dank allen Organisatoren des Legendenspiels und allen Kickern fürs Dabeisein. Kurzum: Ein durchaus gelungener Abend mit vielen tollen Erinnerungen an vergangene und unvergessliche Erfolge aus der jüngeren Vereinshistorie des SCRA! [tg]


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1. Reihe – v.l.: Oliver Schnellrieder, Martin Bernhard, Enrico Pfister, Reini Makowiecki, Christian Schöpf, Rudi Gussnig, Tomasz Pekala, Armand Benneker, Hakan Duran, Ueverton Da Silva, Jürgen Kauz, Milan Ozren, Pablo Chinchilla, Vincenzo Zinna 2. Reihe – v.l.: Rade Plakalovic, Ferdinand Jussel, Mario Krassnitzer, Thomas Schneider, Hans-Jürgen Trittinger, Dzemo Neslanovic, Leonardo, Mario Mayer, Marco Türtscher, Gert Zöhrer, Alex Dorta, Martin Bischof, Bernhard Muhr, Marc Ender, Oliver Mattle, Werner Grabherr Goal Ausgabe 38 | 47


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Patrick Seeger verstärkt das Office-Team! Wie auch bei den Profis auf dem grünen Rasen wurden die Sommermonate im SCRA-Office-Team dazu genützt, um sich nach namhaften Verstärkungen umzusehen. Dabei gelang Marketing-Leiter Werner Grabherr und Geschäftsführer Christoph Längle ein richtiger „TransferCoup“. Mit dem 30-jährigen Patrick Seeger wechselt ein „alter Bekannter“ von der Profiabteilung ins Office-Team und sorgt dort für die notwendige Verstärkung. Patrick Seeger hat sich nach der letzten Saison für einen neuen Weg entschieden. Der gebürtige Feldkircher steht kurz vor dem Abschluss seines BWL-Studiums und absolviert aktuell ein Praktikum, um im SCRA-Office in den verschiedensten Bereichen erste Erfahrungen zu sammeln. Als Fußballer hat er einen Schritt zurück gemacht und soll als Routinier das junge SCRAFohlenteam in der Regionalliga West anführen. Und das scheint auf Anhieb gut gelungen zu sein, wenn man sieht, dass die SCRA-Amateure sich im Spitzenfeld der Liga festgesetzt haben. Aber auch beim SPAR-Minikickertag und dem erstmals durchgeführten Fußballcamp war „Seegi“ bereits als tatkräftige Unterstützung mit dabei und hat dort ordentlich angepackt. Ein Herz für den Nachwuchs! Der SPAR-Minikickertag ging in der CASHPOINT Arena bereits das vierte Mal über die Bühne. An die 200 Kinder strömten bei traumhaftem Kaiserwetter aus dem ganzen Land nach Altach, um mit den SCRA-Profis einen tollen und unvergesslichen Tag zu verbringen. Die Veranstaltung wurde vor vier Jahren zum Schulschluss eingeführt und im Laufe der Zeit stetig verbessert. Die große Herausforderung ist dann

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die jeweilige Umsetzung am Veranstaltungstag. Und da stellte Patrick Seeger eindeutig unter Beweis, dass er ein ganz großes Herz für den Nachwuchs hat. Mit viel Leidenschaft und Einfühlungsvermögen wurden die Kinder durch den Tag begleitet. Erstes SCRA-Nachwuchscamp Die nächste Herausforderung wartete dann mit dem erstmals vom SCRA durchgeführten Nachwuchscamp auf den „Office-Praktikanten“. Gemeinsamt mit Werner Grabherr wurde von Patrick Seeger ein tolles Konzept ausgearbeitet. Die gesamte Abwicklung des einwöchigen Camps lag dann in den Händen des nunmehrigen Amateure-Leitwolfs. Patrick konnte sich dabei auf ein starkes Team verlassen. Mit Lothar Maier, Amateure-Cheftrainer Didi Berchtold und den Nachwuchstrainern Frank Türtscher sowie Fabio Brändle sorgte ein ganzes Quartett mit enormem Fußball -Know-how dafür, dass die 47 Nachwuchskicker jeden Tag viel Neues und so manchen gefinkelten Trick lernen konnten. „Wir haben ganz viele positive Rückmeldungen erhalten, das stimmt uns für die Zukunft sehr zuversichtlich. Das Trainerteam hat das Camp aber erst zu dem gemacht, was es schlussendlich

war: TOP!“, zeigt sich Werner Grabherr erfreut. Die Organisatoren sind sich dabei einig. Auch im nächsten Jahr dürfen sich die Kinder wieder auf ein tolles Camp in der CASHPOINT Arena freuen. Für nichts zu schade! Patrick werkelt aber nicht nur eifrig an der „Front“, sondern auch in sämtlichen Bereichen des „Back Office“-Bereichs wird der angehende Betriebswirt hineinschnuppern. Marketing-Chef Werner Grabherr umschreibt das Anforderungsprofil mit markanten Worten: „Wir wollen Patrick einen kompletten Einblick in unsere Tätigkeiten geben. Man muss für diesen Job brennen, denn gespielt wird in der Bundesliga am Wochenende“. Und da hat „Seegi“ bereits mehrfach bewiesen, dass er sich für nichts zu schade ist. So wie man ihn als unermüdlichen „Rackerer“ auf dem Rasen kennt, setzt er sich auch in seinem neuen Aufgabengebiet ein. GOAL wünscht viel Spaß bei den neuen Herausforderungen im und um das SCRA-Office und wünscht alles Gute für die abschließende Bachelor-Arbeit im BWL-Studium! [ho]


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Das neue CSR Programm des SCR Altach In den kommenden Ausgaben möchten wir Euch unser neues CSR Programm näher bringen. CSR ist die Abkürzung für Corporate Social Responsibility, was übersetzt in etwa Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bedeutet. CSR – SCRA Seit je her wird die gesellschaftliche Verantwortung beim SC Rheindorf Altach großgeschrieben und mit der sportlichen Professionalisierung ist in Altach auch das soziale Engagement gewachsen. Unsere bestehenden Projekte wurden allesamt gebündelt und mit den neuen Ideen in drei Bereichen aufgestellt. Willi Lemke machte den Ankick Am Donnerstag, 22.09.2016 präsentierte der CASHPOINT SCR Altach im Rahmen eines Businesslunch am Gebhardsberg in Bregenz das neue CSR-Konzept und für die Veranstaltung konnte mit Willi Lemke ein ganz besonderer Gastredner gewonnen werden. Der UN Sonderberater für Sport und Aufsichtsratsmitglied bei SV Werder Bremen gab Einblick in die bewegende Kraft des Sports, insbesondere des Fußballs.

Linkes Bild: UN Sonderberater Willi Lemke Unteres Bild: Peter Ritter (Präsident IKADES), Christoph Längle (Geschäftsführer SCRA), Willi Lemke, Spieler Special Team, Thomas Giesinger (Moderator), Hannes Aigner (Spieler SCRA)

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Der SCR Altach braucht seinen 12. Mann! Fiebern Sie bei jedem Spiel der Altacher mit! Ob im Stadion oder im CASHPOINT WettbĂźro, tolle Stimmung ist in jedem Fall garantiert!

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Goalausgabe 38/2016  
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