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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

vormals WIR BRÜCKENBAUER

www.migrosmagazin.ch, Nr. 8, 18. Februar 2008

a r t x Elimaschutz

K

ine n für e re e t i e S 20 sphä e Atmo r e s s e b

Die Themen

Ein Label für die Umwelt

Migros zeichnet neu klimafreundliche Produkte aus. Seite 14

BILDER FREDERIC MEYER, DOULI ERI OLI VIER/DUKAS, STOCKFOOD/BAB, BEN HUGGLER

Superstar George Clooney

Sparen dank dem Umwelthaus

Das politische Gewissen Hollywoods im Interview. Seite 26

Im Wilden Osten

Das ungleiche Schicksal zweier Schweizer in Russland. Seite 18

Heizen ohne Öl: Mit ihrem neuen Minergie-P-Haus leistet Familie Voser einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Seite 54 Frisch ab Feld So kaufen Sie Gemüse saisongerecht ein. Seite 60

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Klimaexperte Thomas Stocker über den Klimawandel. Seite 70


Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

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CO2

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Die Migros hat den CO2-Ausstoss massiv gesenkt.


Liebe Migros-Kundinnen und -Kunden Seit ihrer Gründung hat die Migros Prinzipien, die weit über das Verkaufen von günstigen Qualitätsprodukten hinausgehen. Die Förderung der Lebensqualität unserer Kundinnen und Mitarbeiter, sozialverträgliche und tierfreundliche Produktionsbedingungen sowie der Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den obersten Grundsätzen der Migros. Entsprechend haben wir schon vor vielen Jahren Massnahmen ergriffen, um die knappen Energieressourcen zu schonen und den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Resultat: Seit 1990 haben wir mehr als 800 000 Tonnen CO2 eingespart – das ist etwa so viel wie 300 000 Einfamilienhäuser moderner Bauart in Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion MGB

einem Jahr ausstossen.

Alle Migros-Filialen und Industriebetriebe haben mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) freiwillig verbindliche CO2-Zielvorgaben für die nächsten Jahre abgeschlossen. Wir wollen vermehrt klimafreundliche Produkte anbieten wie beispielsweise unser Waschmittel Total Cool Active, das pro Waschgang weniger CO2-Emissionen verursacht als ein Standardwaschmittel. Und schliesslich setzt sich die Migros auch für eine wirkungsvolle Klimapolitik ein. Wie sich die Migros fürs Klima engagiert und wie auch Sie mit Ihrem Verhalten Einfluss nehmen können, sehen Sie im Extra «Klimaschutz» dieses Migros-Magazins.

Ihr Herbert Bolliger

Präsident der Generaldirektion Migros-Genossenschafts-Bund (MGB)


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Rubriken Kolumne Der Hausmann 25 Interview George Clooney 26 Aktuell Migros kennzeichnet klimafreundliche Produkte mit einem neuen, grünen Label 33 Leben ohne Markenartikel 37 M-Budget-Mobile noch billiger 39 M’08 Endlich das Finale 40 Ihre Region 43 A la carte Zarte Saiblingsfilets auf Kräutersalat 49 Schaufenster Bald ist Ostern 83 EM-Tickets zu gewinnen 89 Besser leben Der grösste Kristall der Schweiz 99 Reisen Bezahlbare Segelferien auf den Seychellen 100 In Form Laktoseintoleranz 106 Erziehung Sandwichkinder 108 Auto Der Saab 9-3 111 Rätsel/Impressum 115 Leserbriefe Füllige Models 117 Leserreise Liparische Inseln 119 Mein ganzer Stolz Die Königin der Zürcher Kronenhalle 124

BIL D T ANJA DEMARMEL S

Schlittler in nostalgischer Kleidung geniessen das strahlende Wetter auf der Schatzalp. Einer von ihnen ist Schlittelvater Helmut Papst (liegend, hinten). Das Fahren auf zwei Kufen kann

der Davoser auch heute noch nicht lassen – und das mit 88 Jahren! Das Leben des Schlittelpioniers und die 125-jährige Geschichte des Schlittelns in Davos. Seite 8

M-CUMULUS

Sandwichkinder

Die besten Infos und Angebote auf Seite 122

Sind Kinder mit älteren und jüngeren Geschwistern «schwieriger» als andere? Das Migros-Magazin zeigt, was den Kronprinzen vom Nesthäkchen unterscheidet. Seite 108

Produkte der Woche Ostern: Tolle Tipps zum Basteln und Dekorieren. Seite 83– 88

Die Shakerkönigin Keine mixt Getränke besser als Pascale Schröder. Im Migros-Magazin verrät sie das Rezept des Drinks, mit dem sie Europameisterin der Barkeeperinnen wurde. Seite 124 M-Infoline Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch www.migros.ch

BILD VERA HARTMANN

Was braucht es, um als Unternehmer in Osteuropa Erfolg zu haben? Diese Frage ging mir durch den Kopf, als ich die Geschichte von MMRedaktorin Sabine Lüthi über zwei junge Schweizer las, die in St. PetersHans burg je Schneeberger, eine Firma Chefredaktor gegründet haben. Zwei Menschen, deren Schicksal unterschiedlicher nicht sein könnte (Seite 18). Was braucht es, um sich im «Wilden Osten» durchzusetzen? Braucht es Skrupellosigkeit oder Charme? Durchtriebenheit oder Überzeugungskraft? Muss man hartnäckig oder flexibel sein? Der CEO eines grösseren Schweizer Familienunternehmens hat mir einmal gesagt: «Eine Firma führen bedeutet, jeden Tag gegen Mittelmässigkeit anzugehen, Widerstände brechen, jeden Tag auf allen Ebenen das Besondere suchen.» In Russland dürfte dies noch viel schwieriger sein als hierzulande. Hut ab vor denen, die es schaffen, und Respekt für die, welche es wenigstens wagen.

Davos: Schlittlerparadies seit 125 Jahren

BILD VERA HARTMANN

Gegen die Mittelmässigkeit

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Diese Woche

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Redaktion Migros-Magazin Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch www.migrosmagazin.ch

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Scheinwerfer

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

LEE JIN-M AN/AP/KEY, CVP/KEY, FRANCOIS GUILLOT/AFP, TUGELA RIDLEY/EPA/KEY, A. DASIPARU/EPA/KEYSTONE

Bild der Woche

Brandwunde Flammendes Wahrzeichen. Im südkoreanischen Seoul wurde der «Nationalschatz Nummer eins» bei einem Grossfeuer zerstört. Das über 600 Jahre alte NamdaemunHolztor hatte für die Koreaner grosse symbolische Bedeutung und war ein wichtiger Touristenmagnet. Woran erinnert uns der Brand? 1993 wars, da brannte ein anderes hölzernes Wahrzeichen – die Kapellbrücke in Luzern.

Osttimor 6 Jahre alt ist Osttimors Unabhängigkeit (zwar schon

1975 erklärt, aber erst 2002 international anerkannt). Letzte Woche wurde Präsident und Friedensnobelpreisträger José Ramos-Horta bei einem Putschversuch schwer verletzt.

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Tage nachdem die portugiesische Kolonie Osttimor im November 1975 unabhängig wurde, annektierte Nachbar Indonesien das Land und unterjochte es mit brutaler Härte.

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Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Mit ein Grund: Pro-indonesische Milizen haben 80 Prozent der ökonomischen Infrastruktur zerstört. In Osttimor herrscht nach einem Putschversuch gegen den Präsidenten angespannte Ruhe.

250 000

Osttimorer starben schätzungsweise in den Jahren der indonesischen Besatzung, 300 000 flohen. Heute leben in Osttimor 1,1 Millionen Menschen.


Scheinwerfer

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Momol!

Nachgefragt

Auf Sackmessers Schneide

Kunst und Raub

Um ein Haar wäre ein Schweizer Symbol in fremde Hände geraten. Das neue Soldatenmesser 08, so plante das VBS, sollte im Ausland hergestellt werden. Dagegen wehrte sich Alois Kessler aus Brunnen SZ: Er startete eine Petition, und 10 000 Sackmesserfans unterschrieben. Jetzt schwenkt das VBS die weisse Fahne: Das Messer wird auch künftig in der Schweiz fabriziert. Alt Generalstabsoberst Kessler weiss halt, wie man Schlachten gewinnt.

Die 1969 in Stuttgart geborene Kulturwissenschafterin Heike Munder ist seit 2001 Direktorin des MigrosMuseums für Gegenwartskunst in Zürich (Sammlung mit 1300 Werken).

«Unsere Werke sind zu schwer und zu gross zum Rauben.» In Pfäffikon SZ werden Picasso-Bilder gestohlen, Tage später klauen bewaffnete Männer wertvolle Gemälde aus der Sammlung Bührle in Zürich. Haben Sie ein mulmiges Gefühl, Frau Munder? Eigentlich kaum. Das liegt daran, dass wir im Migros-Museum zeitgenössische Kunst ausstellen, die nie so hohe Preise wie ein Millionen schwerer Picasso oder Monet erzielt.

Neinei!

La première Fettnäpfchen Carla Bruni, blitzschnell von Frankreichs Präsident Sarkozy geehelicht, ist in ihr erstes Fettnäpfchen getreten. Die Website einer Zeitung hatte getratscht, Sarkozy hätte kurz vor der Heirat seine Ex-Frau per SMS zur Rückkehr angefleht. Carla Bruni konterte wenig sensibel: «Wo wären wir beim Denunzieren der Juden hingekommen, wenn diese Art von Websites während des Krieges existiert hätte?» Toute la France war «choquée», und Carla musste sich entschuldigen. Sie weiss jetzt: Das Leben als Première Dame hat seine Tücken.

Hätten Sies gewusst?

Afrika am Ball

Final im Afrika-Cup 08: Ägypten hat einen neuen Pharao! In der 77. Spielminute schoss Mohamed Aboutrika das Siegestor zum 1 : 0 gegen Finalgegner Kamerun. Der Afrika-Cup, dieses Jahr in Ghana ausgetragen, ist eine vom afrikanischen Fussballverband (CAF) organisierte Veranstaltung, bei der die afrikanischen Fussballnationalverbände ihren Meister ermitteln. Der AfrikaCup wird seit 1957 ausgetragen, seit 1968 findet die Endrunde alle zwei Jahre statt.

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Das Migros-Museum «lohnt» sich für Kunstdiebe also nicht? Genau. Uns auszurauben ist auch vom Praktischen her fast nicht möglich: Viele Werke sind Installationen und damit gross und schwer, füllen den ganzen Raum. Trotzdem sichern wir uns natürlich mit Alarmanlage, Kameras und Aufsichtspersonal ab. Gab es im Migros-Museum auch schon Raubversuche? Nein. Aber wir hatten schon ein paar Unfälle. Unfälle? Akte der Unaufmerksamkeit. Es kann sein, dass Besucher von einem Werk so fasziniert sind, dass sie es anfassen oder blind und unabsichtlich in eine Installation laufen. Kunstraub ist derzeit das Thema. Wird dadurch bei der breiten Öffentlichkeit generell das Interesse an Kunst geweckt? Oder zynisch gefragt: Bringen Kunstraubschlagzeilen mehr Museumsbesucher? Nein, das glaube ich nicht. Es ist eher ein perfekter Medienhype. Eventuell kommt dies den grösseren Häusern mit alter Sammlung zugute. Aber da müssten Sie in drei Monaten nochmals eine Umfrage machen. Aus Angst vor neuen Kunstdiebstählen wollen kleinere Museen wertvolle Werke auslagern. Ist dies das Ende der öffentlich zugänglichen Kunst? Für alle, die nicht über hohe Sicherheitsstandards verfügen, ist dies sicherlich sinnvoll. Doch ein Ende der öffentlichen Kunst ist noch lange nicht in Sicht. Warum soll man das Migros-Museum besuchen? Bei uns erlebt man spannende Auseinandersetzungen mit der Alltagskultur. Wir sind nahe an der Gegenwart und zeigen visuelle Kultur von morgen. Übrigens: In unserer neusten Ausstellung zeigen wir Werke des jungen Österreichers Markus Schinwald. Er hat unser Museum in einen spannenden Kontext der 1920-er Jahre transferiert. www.migrosmuseum.ch


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Schlitteln

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Der Papst rast noch immer zu Tal

Schlittelhochburg Davos: Der erste Schweizer Schlittelclub wurde vor 125 Jahren in Davos gegründet. Und auch das erste offizielle Schlittelrennen der Welt fand im Landwassertal statt. Einer, der die Blütezeit des Schlittelsports geprägt hat, ist Helmut Papst (88). Dem Migros-Magazin erzählte er von tollkühnen Fahrten auf zwei Kufen.

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eine Kameraden nannten ihn einst nur zu gern «verruckta Kerli», wenn Helmut Papst auf seinem Polsterschlitten mit Stange in rasender Geschwindigkeit die 14 tückischen Kurven der Schatzalp-Schlittelbahn nahm – und Pokale nach Hause trug. Heute lacht er, wenn ihn seine Frau «du Luusbuab» nennt, weil er trotz ihres Verbots doch noch mal die Schatzalp runterdonnert. Immerhin zählt der Schlittelmeister von einst inzwischen 88 Lenze. Die Davoser nennen ihn heute respektvoll «den Papst». Der 1,78 Meter grosse Mann mit stolzem Gang und weissem wohlfrisiertem Haar lebte seine Schlittelkarriere nicht nur auf einem Davoser Schlitten, sondern auch aktiv vor und hinter den Kulissen: «Das waren turbulente Zeiten. Der Rennsport hatte Hochkonjunktur. Mein erstes Schlittenrennen bin ich als 20-Jähriger 1939/40 gefahren – natürlich auf einem Davoser Polsterschlitten mit Stange.» Der Trick beim Schlitteln mit Stange ist, dass man die Füsse oben behalten kann, also nicht mit den Füssen lenkt, sondern mit einer rund 3,5 Meter langen nachlaufenden Stange (siehe kleines Bild rechts). «Wenn man die Stange mit dem Ellenbogen in die Gegenrichtung drückt, macht der Schlitten aufgrund der Drehbewegung einen Schlenker – nach links oder nach rechts. Das ist die ganze Kunst», erklärt Helmut Papst, noch immer begeistert von der alten Schlitteltechnik, mit der er 1954 den grossen Schlittelpreis der Schweiz gewann.

Bündner Tuchstoff statt Renndress Der Papst war aber nicht nur als Fahrer an Schlittelrennen dabei, er leitete sie auch: «1957 war ich sogar Rennchef der Weltmeisterschaften. Heute kann sich kaum noch einer vorstel-

len, unter welchen Bedingungen wir die Rennen verfolgten. Wir sassen mittendrin im Geschehen auf blanken Holzbänken an einem Tisch, und das oft bei minus 14 Grad. Egal, ob es stürmte oder schneite.» Da brauchte man ein dickes Fell. Die Teilnehmer trugen deshalb Bündner Tuchstoff. «Der kratzte zwar, war aber so dick, dass weder Feuchtigkeit noch Wind ihn durchdrangen», erinnert sich Papst.

Davos, die Wiege des Schlittelsports Obwohl der Schlittelrennsport dem Bobrennen weichen musste, engagiert sich Helmut Papst auch heute noch mit Herzblut fürs Schlitteln – aus gutem Grund. Dieser Tage feiert der Internationale Schlittelclub Davos, der 1883 noch «Davos Toboggan Club» hiess und der erste Schlittelclub der Schweiz war, sein 125-jähriges Bestehen. Papst resümiert: «In den 70er-Jahren hatten wir mehr als 200 aktive Mitglieder. Jetzt sind es noch 12.» Schlitteln ist zwar im Trend, Schlittelclubs sind es nicht. Nur zu gern gerät er ins Schwärmen, wenn er an die glanzvolleren Zeiten des Schlittelns denkt: «Der Eishockeystar Bibi Torriani tauschte an der WM 1957 die Schlittschuh- mit den Schlittenkufen. Oder der furchtlose Göpf Kägi: Er raste vom Bachtel nach Girenbad hinunter. Nicht zu vergessen Fritz Feierabend: Der Engelberger holte fünf Olympia-Medaillen im Zweier- und Viererbob.» Im Wintersportmuseum Davos finden sich allerlei Relikte dieser glorreichen Tage. «Sogar der Davoser Schlitten von Weltmeisterin Elisabeth Nagele steht hier», so der Papst. Lesen Sie weiter auf Seite 11

Bild aus alten Zeiten: Helmut Papst steuert einen Davoser Polsterschlitten mit einer Stange die Schatzalp-Schlittelbahn hinunter.


Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Schlitteln

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Alter Fuchs auf Schussfahrt: Helmut Papst (vorne) und seine Schlittelfreunde mit historischer Ausr端stung auf der SchatzalpSchlittelbahn.


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Schlitteln

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Und damit nicht alle Überbleibsel dieser Zeit in Vergessenheit geraten oder noch schlimmer: als Sperrgut auf dem Müll enden, unterstützt Helmut Papst aktiv das Wintersportmuseum Davos: «Die Einrichtung ist eine gute Sache. Viele Sportler, aber auch Einheimische brachten nicht nur alte Holzskier, Bobs, Schlitten und Wintersportkleidung ins Museum, sondern auch jede Menge Fotos, Wettbewerbsplakate, Bücher, Pokale und sogar eine Dampfpresse für Skier.» Mit diesem Ansturm hatte das Museum nicht gerechnet. Bald brauchte es mehr Platz, um die wertvollen Zeitzeugen zu chronologisieren und zu archivieren. Als er von der Platznot des Museums hörte, bot er sein früheres Lebensmittelmagazin als Inventararchiv für monatlich hundert Franken pro Raum an. «Anstelle von Schlitten hingen hier früher allerlei feine Schinken, Salamis und Würstchen an der Decke. In den Schubladen lagerten seltene Gewürze aus der grossen weiten Welt, die einst die grossen Hotels wie das Belvédère oder die Schatzalp bei meinem Vater Theodor orderten, der seit 1917 ein Delikatessengeschäft hier führte», kommt Papst ins Plaudern. Mitten in der Magazinküche steht ein grosser alter Tisch, auf dem allerlei Akten nach Jahren geordnet ruhen: «Exzellent geführte Ranglisten der Schlittelrennen um die Jahrhundertwende. Diese wurden damals noch von Hand geschrieben. So etwas wirft man nicht einfach fort.» Sohn Helmut übernahm später das gut gehende Geschäft seines Vaters und führte es erfolgreich noch bis in die 70er-Jahre weiter.

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Der Davoser und seine Ahnen Andrea Guler im Bauern-Schlittellook des 19. Jahrhunderts. Er trägt Knickerbocker aus Bündner Tuchstoff, ein Edelweisshemd und Tricomis-Schuhe: «Der Stoff ist steif wie ein Brett und kratzt.» Guler hält einen «Davoser» (4). Der blaue und rote Polster-Hartkopfschlitten (1 und 3) wurden um 1910 bis Mitte der 30er-Jahre gebaut. Besonderes Merkmal: Die Holme sind nach innen gebogen, damit man die Füsse besser auf den Kufen abstützen konnte. Er wurde mit einer 3,50 Meter langen Steuerstange gefahren, die nur 800 Gramm wog. Der «Ggrutschä» (2) ist der Vorläufer des Schlittens, der mit Bremsstock gefahren wurde. Der Brangerschlitten (5) kam 1890 in den Handel. Noch mehr zum Schlitteln finden Sie im Wintersportmuseum Davos.

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Lesen Sie weiter auf Seite 13

Schlitteln auf 150 Anlagen

Helmut Papst zeigt sein Magazin. «Hier lebt die Wintersportgeschichte weiter.» Er hat dem Wintersportmuseum Davos fünf Räume vermietet, um alte Schlitten, Bobs und Skier aufzubewahren.

• Mehr als 150 Schweizer Schlittelanlagen stehen heute zur Verfügung. Infos auf www.myswitzerland.com • Wer ein Hornschlittenrennen erleben möchte, informiert sich unter: www.hornschlitten.com • Das Wintersportmuseum Davos findet man in der Promenade 43, Davos Platz. Winter-Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Samstag 16.30 bis 18.30 Uhr. Im Sommer: Dienstag und Donnerstag 16.30 bis 18.30 Uhr. Extraöffnungen für Führungen und Apéros auf Anfrage. • Und wer noch mehr Infos zum Internationalen Schlittelclub Davos wünscht: Präsident Klaus Haller, E-Mail: k.i.haller@hispeed.ch

Solche Gamaschen aus schwerem Bündner Tuchstoff trugen die Schlittelfahrer um die Jahrhundertwende. Sie waren nicht für warme Knöchel gedacht, sondern hielten vor allem die Hosenbeine trocken.


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terpalastes des letzten Kaisers und des Tschojdschin-Lama-Tempels. Übernachtung im Hotel. 7. Tag: Mongolische Steppe. Ganztägiger Busausflug in die mongolische Steppe mit Picknick in der Natur. Weiterfahrt mit Ihrem Sonderzug. Übernachtung im Zug. 8. Tag: Ulan Ude. Hier erreicht der Sonderzug die heutige Hauptroute der Transsibirischen Eisenbahn. Eine Stadtrundfahrt bringt Ihnen die Hauptstadt der Burjaten näher. Übernachtung im Zug. 9. Tag: Baikalsee. Im Laufe des Morgens erreichen Sie den grössten Süsswassersee der Welt. Sie fahren auf einer stillgelegten Trasse direkt am Ufer entlang. Übernachtung im Zug. 10. Tag: Irkutsk. Ausflug ins Freilichtmuseum und ins Dorf Listvjanka, wo Sie eine kleine Schifffahrt auf dem Baikalsee unternehmen. Übernachtung im Hotel. 11. Tag: Ostsibirien. Nach dem Frühstück im Hotel fährt Ihr Sonderzug durch die abwechslungsreiche Berglandschaft Ostsibiriens mit ihren kristallklaren Flüssen und grünen Hängen. Übernachtung im Zug. 12. Tag: Novosibirsk. Stadtrundfahrt durch

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Schlitteln

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Was machen die Nati-Stars von gestern? BIL D MATTHIA S WIL L I

René Botteron

Der ehemalige Mittelfeldspieler René Botteron (53) spielte für Zürich, Köln, Lüttich und Basel und machte 65 Länderspiele für die Schweiz (zwei Tore). Heute arbeitet er als Bankangestellter und lebt in Riehen BS.

Nostalgie: Helmut Papst, Tino Comincioli, Christiana Benz, Klaus Haller, Elsi Comincioli und Andrea Guler (von links) in Wintersportbekleidung von 1910 bis 1955 und mit diversen Davoser Schlittenmodellen.

Doch noch einmal zurück zur Davoser Kurortgeschichte. Sie begann bereits 1853 und ist eng mit dem Deutschen Alexander Spengler verbunden. Der Mannheimer war in Deutschland ein steckbrieflich gesuchter Revolutionär. In Davos machte er als Arzt Karriere. Er war es, der Davos als Höhenluft-Kurort weltberühmt machte.

Das erste Schlittelrennen der Welt «Mit dem Holländer Willem Jan Holsboer errichtete Spengler 1868 die Kuranstalt Spengler-Holsboer. Mit Holsboers Initiative, die Landschaft Davos mit dem Tiefland zu verbinden, entstand 1890 die erste Schienenverbindung – die Rhätische Bahn. Hotels, Pensionen, Sanatorien und Villen schossen wie Pilze aus dem Boden», weiss Papst nicht nur aus den Erzählungen seines Vaters. Einer der zahlreichen Kurgäste, der englische Schriftsteller John Addington Symonds aus Bristol, baute 1882 erstmals eine Schlittelbahn auf der Poststrasse von Davos nach Klosters, und zwar nach dem Muster der kanadischen Pisten. «Aber das allein reichte dem Burschen nicht. Um mehr Spannung zu erzeugen, baute Symonds noch einige Extra-

kurven ein.» Schon am 12. Februar 1883 organisierte Symonds, ganz britisch, den ersten Wettkampf, nämlich das erste «InternationalRennen» in Davos, an dem 21 Fahrer aus fünf Nationen teilnahmen. Und das gilt heute als erstes offizielles Schlittelrennen der Welt. Nur eine Frage ist bis heute nicht geklärt: Welcher Schlitten war der Erste, der in der Schweiz gebaut wurde? Das Modell America tauchte in verschiedenen Varianten schon vor der Jahrhundertwende auf, genauso wie der Skeleton. Wo aber bleibt der weltberühmte Davoser? In einer Darstellung der Schlittentypen im Engadin um 1889 werden die Schlitten, die der Form des heutigen «Davosers» am nächsten kommen, als Swiss bezeichnet. Helmut Papst lächelt vielsagend: «Vielleicht wird das Wintersportmuseum Davos dafür eines Tages eine beweiskräftige Antwort finden.»

«1985 habe ich geheiratet. In zwei Jahren dürfen meine Frau und ich also silberne Hochzeit feiern. Wow! Wir wohnen in Riehen, dort fühle ich mich wohl, auch weil mein Arbeitsweg so kurz ist. Seit fünfzehn Jahren arbeite ich bei der Bank Dreyfuss in Basel. Dass ich einmal als Bankangestellter enden würde, hätte ich mir als Fussballprofessional nicht träumen lassen. 1987 liess ich beim FC Basel meine Fussballerkarriere ausklingen. Ich musste mich zuerst mal neu orientieren. Nicht, dass ich nach dem Ende der Profikarriere in ein Loch gefallen wäre, aber leicht getan habe ich mich mit dem Schritt ins neue Leben nicht. Profisportler schieben das Karrierenende ja gerne vor sich her. Der grösste Moment meiner Karriere war der Wechsel vom FC Glarus zum FC Zürich. Dieser Schritt hat mir Tür und Tor geöffnet. Dem Glarnerland bin ich immer verbunden geblieben, ab und zu besuche ich meine Eltern in Netstal. Mein Lieblingsspieler heute? Mit Personenkult hatte ich immer meine Mühe. Das Team ist der Star.» RK René Botterons Tipp für den EM-Final: Spanien - Tschechien 2 : 0

Text Jacqueline Jane Bartels Bilder Tanja Demarmels

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14 Sicher in die Schule

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Livias Tod war nicht umsonst Jack Quaderer verlor seine Tochter durch einen Verkehrsunfall. Seither kämpft er für sichere Schulwege im liechtensteinischen Schaan. Nun ist die Gemeinde für ihr Sicherheitskonzept ausgezeichnet worden.

E

ine Parterrewohnung in einem renovierten alten Bauernhaus an der Durchgangsstrasse von Schaan in Liechtenstein. Es ist das Haus von Jack und Cornelia Quaderer, das sie mit ihrer Tochter und den beiden Söhnen bewohnen. Auf einem Tischchen das Foto eines Mädchens. Es ist das erstgeborene Kind der Familie. Die damals elfjährige Livia wurde Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls. Auf dem Schulweg, mitten auf einem Fussgängerstreifen, wurde sie am 19. Juni 2000 von einem Lieferwagen angefahren und getötet, hundert Meter vom Wohnhaus entfernt. Auf der Feldkircherstrasse, die Teil der Hauptverkehrsader von Liechtenstein ist. Als Polizei und Krankenwagen auftauchen, ahnen Quaderers noch nicht, dass sie um Livias Leben kämpfen.

Schulwege waren kein Thema Jack Quaderer (52), Mitglied des Gemeinderats der bevölkerungsreichsten Liechtensteiner Gemeinde, schwor sich damals, für sichere Schulwege zu kämpfen. Er war Mitglied des

Todeszone Zebrastreifen Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle auf Schweizer Strassen ist zum ersten Mal seit 2003 wieder angestiegen. Laut Touring Club der Schweiz (TCS) kamen im letzten Jahr rund 400 Menschen auf der Strasse ums Leben. Dies sind acht Prozent mehr als 2006. Nicht einmal der Zebrastreifen bietet Sicherheit: In einer TCS-Studie in zehn europäischen Staaten landete die Schweiz auf dem vorletzten Platz. Am besten schnitten die Niederlande ab: Dort sterben fünf Mal weniger Menschen auf dem Zebrastreifen als in der Schweiz. 16,4 Prozent der Verkehrstoten sind Fussgänger. Nur in Grossbritannien ist der Anteil noch höher.

Ressorts, das sich um die Feuerwehr und die Sicherheit im 5700-Seelen-Dorf kümmerte. Doch Sicherheit war in Schaan kein Thema. «Vor allem über Schläuche zur Brandbekämpfung wurde geredet», erinnert sich Quaderer. Das ist offenbar eher eine Männermaterie als sichere Schulwege. «Livias Tod löste in der Gemeinde Betroffenheit aus», sagt er. Es hiess: «Jetzt muss gehandelt werden, Jack, jetzt musst du ran.» Man habe festgestellt, dass die Gefahren unterschätzt worden sind. Eine zehnköpfige Kommission Schulwegsicherung wurde gegründet. Deren Vorsitzender: Jack Quaderer. Zusammen mit der Verwaltung, der Polizei, der Lehrerschaft und der Elternvereinigung arbeitete die Kommission ein Massnahmenpaket aus. Das Ziel: den täglichen Weg der


Sicher in die Schule

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Schutz für die Jüngsten: Lotsen helfen den Kindern über die Strasse.

400 Kinder in die Primarschule oder in den Kindergarten sicherer zu gestalten. Bauliche Vorkehrungen waren zwingend notwendig (siehe unten). Aber am meisten Handlungsbedarf bestand in der Aufklärung der Schulkinder – und vor allem ihrer Eltern: Nach dem tragischen Unglück mit Quaderers Tochter begannen viele Eltern, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu fahren. Dies führte rund ums Schulhaus zu zusätzlicher Gefahr. «Jeden Tag kurvten dort zwischen 130 und 150 Fahrzeuge herum», so Jack Quaderer.

Hier verlor seine Tochter Livia ihr Leben: Jack Quaderer an der Unfallstelle.

Schmalere, überschaubare Strassen Heute, sieben Jahre nachdem die Kommission Schulwegsicherung ihre Arbeit aufgenommen hat, können sich die Kinder von Schaan unbeschwerter auf den Schulweg machen. •Als Sofortmassnahme wurde ein Verkehrslotsendienst eingesetzt. Heute leisten Pensionierte und Eltern den Dienst an drei heiklen Stellen, wo sich Strasse und Schulweg treffen. • Mehr als 70 Gefahrenquellen wurden festgestellt. Mit Schwellen, erhöhten und verbreiterten Trottoirs, verengten Quartierstrassen, eliminierten Hecken und tieferen Geschwindigkeitslimits wurde Sicherheit geschaffen. 1,8 Millionen Franken steckte die Gemeinde in diese baulichen Massnahmen. • Fahrzeuglenker, die ihre Autos falsch parkierten, wurden mit Kinderzeichnungen über ihr Fehlverhalten aufgeklärt. «Du parkiarsch uf mim Schualwäg», hiess es da. Der Erfolg lässt sich in Zahlen ausdrücken: Das Verkehrsaufkommen reduzierte sich um

1000 Autos pro Tag. 80 Prozent der gefährlichen Stellen sind verschwunden. Und: Heute bringt kaum mehr eine Mutter oder ein Vater den Nachwuchs mit dem Auto zur Schule, der Schulweg ist für die Kinder sicher geworden.

Vorbildliches Konzept «Mit Sachverstand und Herzblut» habe man das Problem in Schaan angepackt, heisst es in einer Mitteilung der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU). Eine Jury dieser Institution vergibt seit 1998 unter dem Patronat des Schweizerischen Gemeindeverbands und des Schweizerischen Städteverbands den Preis «die sichere Gemeinde». Von 26 in diesem Jahr eingereichten Projekten hat die Jury dasjenige der Gemeinde Schaan als preiswürdig ausgewählt. Sie habe mit dem Konzept «restlos überzeugt». Der mit 15 000 Franken dotierte BfUPreis, verrät Jack Quaderer, werde ebenfalls für Verkehrssicherheitsmassnahmen eingesetzt. Auf die Frage, ob denn ohne den Unfalltod seiner Tochter nichts geschehen wäre, entgegnet er: «Vermutlich wäre eine Kommission erst später tätig geworden. Doch so war plötzlich der Druck da, etwas zu unternehmen.» Text Carl Bieler Bilder Stephan Rappo

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18 Lebenswege

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Zwei Freunde – zwei

Glück und Pech in St. Petersburg: Die Schweizer Walter Denz und Christof Baumann wollten Mitte der Neunzigerjahre im Wilden Osten eine neue Existenz aufbauen. Denz ist heute Chef zweier Firmen und verheiratet. Baumann dagegen ist arbeitslos, lebt von seiner Frau getrennt und ist wieder zurück in Bern.

W

alter Denz ist auf der Durchreise. Für zwei Tage macht er halt in der Schweiz. Seine beiden Koffer wiegen 50 Kilo: Prospekte seiner Firmen, Kleider, Squash-Ausrüstung. Innert einer Woche trifft Denz Geschäftspartner und Freunde in Oslo, Paris, Zürich und London. Seit er mit seiner Sprachschule von St. Petersburg nach Moskau expandiert hat, reist er auch innerhalb seiner Wahlheimat Russland häufig. «Ich bin ungeduldig», sagt der 42-Jährige, «aber gestresst bin ich nicht.»

Der Traum vom Erfolg im Osten Der aus Zürich stammende Unternehmer lebt seit 1992 in St. Petersburg, hat dort zwei Firmen aufgebaut, sein Liebesglück gefunden und eine Familie gegründet. Christof Baumann hingegen, den er 1995 zum ersten Mal in St. Petersburg getroffen hatte, verlor den Kampf gegen die mafiosen russischen Geschäftsmethoden und damit sein Unternehmen, lebt von seiner russischen Frau getrennt und schreibt heute Bewerbungen. Die Schicksale könnten unterschiedlicher nicht sein. Trotzdem sind der HSG-Absolvent Walter Denz und der 40-jährige gelernte Koch und diplomierte Hotelier Christof Baumann Freunde geblieben. «Walti ist mein bester Freund», sagt Christof Baumann. Im Januar verbrachten sie gemeinsam Skiferien in Crans-Montana VS. Mit 25 Jahren stürzte Christof Baumann sich in das Abenteuer Wilder Osten. Ein Schweizer Freund hatte ihm einen befristeten

Vertrag als Restaurant-Manager auf einem Flussschiff zwischen St. Petersburg und Moskau angeboten. Doch sein Ziel war die Selbständigkeit. Er gründete die Firma «Ivan-

Catering». Seine grosse Stärke, den Kunden als König zu behandeln, kam an. «Ich habe ein unverkrampftesVerhältnis zum Kundenservice, war mir auch als Chef nicht zu schade, in einem


Lebenswege

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Schicksale

BILDER SF

Vor zehn Jahren und heute in St. Petersburg: 1998 waren die beiden Schweizer Walter Denz (oben links) und Christof Baumann auf Erfolgskurs. 2007 besuchte Baumann seinen Freund als Tourist. Er hat sein Unternehmen verloren.

Palast, wo ein Catering stattfand, die Toiletten zu putzen.» Christof leitete sein Unternehmen mit Sinn für Gerechtigkeit und einem grossen Herzen für seine bis zu 60 Angestellten. Hier-

archisches Gerangel entspricht nicht der Bescheidenheit des Berners. Er schuftete bis zu 60 Stunden pro Woche, reiste immer wieder in die Schweiz, um mit Gelegenheitsjobs die Löh-

ne seiner Angestellten bezahlen zu können. Seine Wohnung in Bern hat er während der acht Jahre in St. Petersburg behalten. «Ich bin nie richtig ausgewandert», sagt er. Swetlana, die Mutter seiner heute zehnjährigen Tochter Michèle und seine damalige Liebe, stand ihm auch im Geschäft zur Seite. Beziehungen sind in einem Land, wo das Recht des Stärkeren gilt, entscheidend. Für Freund Walti, der selbst mit Bürokratie und Willkür der russischen Beamten zu kämpfen hatte, war es selbstverständlich, dass er Chris nach einem Unfall mit einer Gasflasche nachts mit dem Auto von St. Petersburg nach Helsinki ins Spital fuhr. Zu Christof Baumanns Kunden gehörten die ganz Grossen: Coca-Cola, Boris Jelzins Frau oder der US-Investmentbanker George Soros. «Ich habe keine Berührungsängste», sagt Baumann, «ich lernte Wladimir Putin kennen, als er noch ein kleiner Polizeibeamter war.»

Das plötzliche Aus Doch eines Tages, als er von einem Aufenthalt in der Schweiz nach St. Petersburg zurückgekehrt war, passten die Schlüssel zu seinem Firmengebäude nicht mehr. Zwei Mitarbeiter stellten ihn vor die Wahl: Entweder er verkau-


Wanderferien an der zauberhaften Küste am Rande Europas

Auf den Spuren der Katharer

Algarve

Languedoc – Roussillon

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■ Der südwestlichste Punkt des europäischen Festlandes ■ Hotel ■ Spanisches Flair in Frankreich ■ Kulturelle und landschaftliche mit Blick über den Atlantik ■ Köstliche einheimische Fischspezialitäten Vielfalt ■ Historische Städte Perpignan, Narbonne und Carcassonne Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Faro mit SWISS. 2. Tag: Küstenwanderung. Kurze Busfahrt nach Nossa Sra. da Rocha. Auf unserer Wanderung entlang der bizarren Felsformationen erhalten wir einen ersten Eindruck der berühmten Küste. In einem gemütlichen Fischerbeizli in Benagil geniessen wir das Mittagessen. Im Dörfchen Carvoeiro haben wir Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 1/2 Std. 3. Tag: Serra de Monchique. Busfahrt durch die verschiedenen Vegetationszonen hinauf in die fruchtbare Serra de Monchique. Wir erwandern Terrassenkulturen, Macchia und Eukalyptuswälder und erklimmen einen Gipfel, der uns mit einer schönen Aussicht belohnt. Unterwegs gemeinsames Picknick. Anschliessend Rückfahrt zum Hotel. Wanderzeit ca. 4 1/2 Std. 4. Tag: Silves. Nach kurzer Fahrt ins Hinterland beginnen wir unsere Wanderung über sanfte Hügel durch den Frucht- und Gemüsegarten der Algarve nach Silves. Nach dem Mittagessen Möglichkeit für einen Bummel durch die ehemalige Hauptstadt der maurischen Provinz Algarve. Anschliessend Rückfahrt nach Albufeira. Wanderzeit ca. 3 1/2 Std. 5. Tag: Cabo de São Vicente. Fahrt nach Vila do Bispo und Wanderung zum Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes mit herrlichem Ausblick auf die Felsen der Küste. Danach kurze Fahrt nach Sagres, wo wir ein typisch portugiesisches Mittagessen geniessen. Am Nachmittag Busfahrt nach Lagos und Zeit für einen Spaziergang durch die lebendigen Gassen. Rückfahrt nach Albufeira. Wanderzeit ca. 3 Std. 6. Tag: Serra de Caldeirão. Fahrt zur Kirche São Lourenço in Almancil und weiter zum Städtchen Loulé. Besuch des lebendigen Wochenmarktes. Weiter gehts per Bus nach Barranco Velho in der Serra de Caldeirão. Durch Stein- und Korkeichenwald führt unsere Wanderung entlang einer Krete. Unterwegs Picknick bei einer alten Windmühle. Weiterfahrt mit dem Bus nach Alte und Zeit, das schmucke Dorf zu besichtigen. Wanderzeit ca. 3 Std. 7. Tag: Praia do Castelo. Vom Hotel aus wandern wir durch ausgewaschene Canyons, vorbei an verträumten Buchten an einen idyllischen, für die Felsalgarve typischen Badestrand. Weiter folgen wir den Klippen entlang bis nach Praia do Castelo. Je nach Wunsch kann zu Fuss oder mit dem Bus nach Albufeira zurückgekehrt werden. Rest des Nachmittags zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 1/2 Std. 8. Tag Rückflug Faro–Zürich mit SWISS. Programmänderungen vorbehalten!

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Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 30 Pers. Samstag – Samstag 22.03.–29.03.08 Osterreise 1790.– 29.03.–05.04.08 1690.– 12.04.–19.04.08 1790.– 19.04.–26.04.08 1790.– 26.04.–03.05.08 1790.– 03.05.–10.05.08 1790.– 10.05.–17.05.08 1890.– 06.09.–13.09.08 1890.– 13.09.–20.09.08 1790.– 20.09.–27.09.08 1790.– 27.09.–04.10.08 1790.– 04.10.–11.10.08 1790.– 11.10.–18.10.08 1790.– Verlängerung 1 Woche im Doppelzimmer mit Frühstück, ohne Transfer zum Flughafen. Hotel Boa Vista. 320.– Verlängerung 10.05.–17.05.08 430.– Unsere Leistungen Charter- oder Linienflüge gemäss Programm Flughafentaxen Begleitbus während der ganzen Reise Unterkunft im Hotel Boa Vista in Albufeira, Basis Doppelzimmer Halbpension Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fak. Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen Fr. Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenützung 150.– Kombinierte Annullationsund Extrarückreiseversicherung 62.– Wander-Informationen Wanderungen leicht bis mittel. Es sind einige kürzere Steigungen zu überwinden. Badegelegenheit. Ihr Ferienhotel Das Hotel Boa Vista (off. Kategorie 3 Sterne) liegt ruhig und etwas erhöht, mit Ausblick auf Küste und Meer, nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum und Meer entfernt. Das Hotel verfügt über einen Swimmingpool. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Radio, TV, Minibar, Klimaanlage, Safe sowie Balkon mit Meersicht ausgestattet. "

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Le Puy. Hinfahrt im Komfort-Reisebus über Pérouges, Lyon und St. Etienne ins sehr schöne Städtchen Le Puy-en-Velay, wo wir übernachten. 2. Tag: Le Puy–Tarnschlucht–Canet-Plage. Die Weiterfahrt führt durch die spektakuläre TarnSchlucht und das Languedoc in eine interessante Ortschaft. Gegen Abend erreichen wir CanetPlage, wo wir für 6 Nächte wohnen werden. 3. Tag: Das historisch bedeutungsvolle Roussillon. Die heutige abwechslungsreiche Wanderung führt uns zu der ehemaligen Probstei Serrabone. Anschliessend lernen wir in Elne, der ältesten Stadt des Roussillon, einen der schönsten Kreuzgänge Frankreichs kennen. Wanderzeit ca. 2 1⁄2 Stunden. 4. Tag: Malerische Küsten. Heute erkunden wir die «Côte Vermeille», wo dramatisch gestaltete Klippen mit malerischen Buchten und langen Sandstränden kontrastieren. Nach einem Bummel durch das bezaubernde Städtchen Collioure empfängt uns im geschichtsträchtigen Perpignan eine vollkommen katalanische Atmosphäre. Wanderzeit ca. 2 Stunden. 5. Tag: Fakultativ: Narbonne und Carcassonne. Wir lernen eines der grossen Bauwunder Frankreichs kennen: Die Cité de Carcassonne beeindruckt durch ihre mittelalterliche Architektur. Nach einem Markt- und Altstadtbummel durch Narbonne Weiterfahrt zur Abbaye de Fontfroide. Am späteren Nachmittag Rückfahrt ins Hotel. 6. Tag: Christliche Kultur und romantische Landschaften. Vor dem Besuch der Kirche Saint-Michel-deCuixa führt uns eine interessante Wanderung durch eine abwechslungsreiche und romantische Landschaft zur einstigen Einsiedelei Saint-Martin-du-Canigou. Wanderzeit ca. 1 1⁄2 Stunden. 7. Tag: Corbières. Morgens Busfahrt durch weite Rebgebiete in die Corbières und kurzer Aufstieg zur Burg Quéribus. Wanderzeit ca. 2 1⁄2 Stunden. 8. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Heimreise via Montpellier, Orange, Montélimar, Valence, Genf zu den Einsteigeorten in der Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

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Lebenswege

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BI L D S F

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Swetlana Baumann (links) und ihre Tochter Michèle im Sommer 2007 in Bern: Die 10-Jährige spricht fliessend Deutsch, Berndeutsch und Russisch. Pro Woche wird sie während zweier Stunden in Russisch unterrichtet.

Der Erfolg des Freundes 1998 war ein schwieriges Jahr. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion herrschte Chaos, Korruption und Armut im Land. Die Geschäfte liefen auch für Walter Denz harzig. Aber er kämpfte. «Mein Stolz hätte es nie zugelassen, auch nur einmal in die Schweiz zurückzukehren», sagt er. Heute ist er stadtbekannt und erfolgreich. Zur letztjährigen Feier des 15-jährigen Bestehens seiner Sprachschule «Liden & Denz» lud er 150 Gäste ein; alles, was Rang und Namen in St. Petersburg hat, war unter den Gästen. Mit seinem ersten Unternehmen erwirtschaftet Denz heute über drei Millionen Schweizer Franken pro Jahr. Sein zweites Unternehmen, ein Reisebüro, baute er vor acht Jahren auf. Bei «Swiss House of Travel» buchen reiche Russen ihre Ferien in den Fünf-Sterne-Hotels von St. Moritz. Sein

drittes Unternehmen, eine Schule für Hotelfachleute, ist im Aufbau. Denz sagt über seinen Erfolg: «Ich gehöre nicht zur High Society, sondern bin ein KMU-Unternehmer.» Ein Unternehmer mit Frau, Sohn und Aupair. Dieses stammt aus dem Kanton Aargau und soll Sohn Markus Schweizer Sitten und Sprache beibringen. «Markus soll auch mit unseren westlichen Werten aufwachsen.» Darum werde er einen internationalen KindergarBILD DANIEL RIHS/ PIXSI L.COM

fe ihnen den Namen der Firma, oder sie würden mit seinen Angestellten eine neue Firma aufmachen. «Ich hatte keine Lust mehr zu kämpfen. Ich nahm nicht einmal die lächerliche Summe an, die sie mir für meine Firma boten.» Walti fuhr seinen Freund an den Flughafen. Chris flog zurück in die Schweiz zu Swetlana und der inzwischen acht Monate alten Tochter.

Natascha, Walter Denz’ Frau, während der Taufe von Sohn Markus in einer russisch-orthodoxen Kirche in Nowgorod: Ein orthodox getauftes Kind schützt seine Familie während sieben Jahren, sagt man in Russland.

Walter Denz (rechts) aus St. Petersburg zu Besuch bei Christof Baumann in Bern im Februar 2008.

«Ich hatte einfach keine Lust mehr zu kämpfen.» Christof Baumann

ten besuchen. Die Familie wohnt in einer 4Zimmer-Eigentumswohnung aus dem Jahr 1865 mit Sauna und Jacuzzi und besitzt eine weitere Wohnung. Walter Denz denkt zudem über den Kauf eines Ferienhauses in der Schweiz nach. Er sagt: «Ich könnte nie mehr wie Chris in einer 2-Zimmer-Parterrewohnung zur Miete leben.»

Unterschiedliche Wertvorstellungen Christof Baumann wiederum könnte sich nicht vorstellen, seine Tochter Michèle fremd betreuen zu lassen. Nach seiner Rückkehr aus St. Petersburg arbeitete Baumann während acht Jahren Vollzeit für die Post, wo Swetlana noch immer tätig ist. Die Eltern teilen sich das Sorgerecht. Und das will Chris auch künftig so halten. «Michèle steht auf meiner Prioritätenliste zuoberst.» Arbeitslos zu sein zermürbt ihn so wenig wie der Verlust seiner Firma im Osten. Lieber freut der Hobby-Schildkrötenzüchter sich über die ersten kleinen Schildkröten, die aus dem Erdreich auf dem Gartenvorplatz seiner Wohnung in Bern ans Tageslicht drängen. Sabine Lüthi Das Schweizer Fernsehen zeigt das Schicksal der beiden: «DOK: Glück und Pech in St. Petersburg – Zwei Schweizer zwischen Herz und Kommerz», Autorin Helen Stehli Pfister, Donnerstag, 21. Februar, 20.05 Uhr, SF 1.

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Ihr Reiseprogramm Auf dieser Reise entdecken wir das im Herzen Europas gelegene Bundesland Sachsen. Die lebendige Geschichte, weltberühmte Kunstdenkmäler und die zeitgenössische Kultur in den wieder aufblühenden Städten, zusammen mit der wildromantischen Landschaft dieser Ecke Deutschlands, werden Sie begeistern! Standort für unsere Reise ist Dresden. «Elbflorenz» – wie die Landeshauptstadt bewundernd genannt wird – ist die Stadt der Kunst und Kultur. Glanz und Glorie monarchischer Vergangenheit sind auf Schritt und Tritt spürbar. Auf unseren Entdeckungsfahrten sehen wir u. a. Meissen, die 1000-jährige Stadt an der Elbe und Heimat des gleichnamigen weltberühmten Porzellans sowie die Region des Spreewaldes. 1. Tag: Schweiz – Dresden. Hinfahrt via Ulm, Feuchtwangen, Nürnberg, Hof, Chemnitz bis zur Elbmetropole Dresden. 2. Tag: Dresden mit fakultativem Nachmittagsprogramm. Perlen sächsischer und italienischer Barockbaukunst prägen das historische Zentrum der Stadt. Am Morgen wird uns unser Reiseleiter auf einer Stadtrundfahrt einen allgemeinen Eindruck von Dresden vermitteln. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur freien Verfügung oder wer gerne noch mehr sehen möchte, kann an der fakultativen Besichtigung der Frauenkirche mit Filmvorstellung im Kulturpalast und der anschliessenden Führung im Grünen Gewölbe teilnehmen. (Dieses fakultative Programm muss bei der Buchung reserviert werden).

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3. Tag: Ausflug Spreewald. Schon vor mehr als hundert Jahren beschrieb Theodor Fontane die Schönheit des Spreewaldes, den wir von Lübbenau aus mit einer Kahnfahrt erkunden. Dabei machen wir Halt in Lehnde und besuchen dort das Freilandmuseum. Die gut erhaltenen alten Gehöfte ermöglichen uns einen Einblick in die Lebensweise sorbischer Bauern des vorigen Jahrhunderts. Das gesamte Spreewaldgebiet wurde 1990 als Biosphärenreservat unter UnescoSchutz gestellt. 4. Tag: Ausflug Meissen – Freiberg / Erzgebirge. Abfahrt von Dresden in Richtung Meissen. Unterwegs Fotohalt beim Jagdschloss Moritzburg, einem sächsischen Barockbau. Im Stadtbild des über tausendjährigen Meissen dominieren der Dom und die Albrechtsburg aus der Residenzzeit der Kurfürsten Albrecht. Seinen Weltruf jedoch verdankt Meissen dem Porzellan. Interessante Führung durch die berühmte Manufaktur und Besuch in der Schauwerkstatt sowie in der Schauhalle. Nachmittags unternehmen wir einen Abstecher in die Silberstadt Freiberg am westlichen Rand des Erzgebirges. Am Untermarkt, in der denkmalgeschützten Altstadt, erwartet uns im Dom ein ca. 10-minütiges Orgelspiel auf der ältesten und grössten Silbermannorgel. Anschliessend freie Zeit zum Bummeln und Entdecken. Reisen im Königsklasse-Bus: Abendessen im Schloss-Hotel Pillnitz. 5. Tag: Fakultativer Ausflug in die Sächsische Schweiz. Das Elbsandsteingebirge der Sächsischen Schweiz ist eine einmalige Landschaft, die von grosser Vielfalt geprägt ist. Wir besichtigen u. a. die Basteibrücke, ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, den Basteifelsen mit der Felsenkan-

zel, einen der schönsten natürlichen Aussichtspunkte Europas und die Festung Königstein mit einzigartiger Rundsicht über die Region. Nach einem geführten Rundgang erwartet uns eine unvergessliche Schifffahrt auf der Elbe bis nach Pirna. Danach Rückfahrt nach Dresden. 6. Tag: Dresden – Schweiz. Heimreise in die Schweiz. Fahrt via Nürnberg, Ulm in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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der kleinsten Hörgeräte der Welt. «Unseren Entwicklungs-Ingenieuren ist es gelungen, ein vollkommen unsichtbares Hörgerät zu entwickeln. Damit geht für viele Menschen ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung», freut sich Thomas Morawetz, Geschäftsführer der GN ReSound AG Schweiz. Alles in brillanter Klangqualität Das dot by ReSound bringt Hörleistung und raffinierte, ergonomische Eleganz in perfekter Harmonie auf den Punkt. «Vom leisen Flüstern bis zum kraftvoll gesprochenen Wort versteht man in allen Situationen wieder alles, wie man es gewohnt war», erklärt Thomas Morawetz. Seit jeher hat bei ReSound die Klangqualität oberste Priorität bei der Entwicklung eines Hörgeräts. Kein Wunder, verfügt das dot by ReSound über eine im Markt führende Signalverarbeitung. Diese sorgt für einen unglaublich stabilen, klaren Klang. «Auf den Sound by ReSound, wie wir diesen komfor-

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Kolumne

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Jammerlappen

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Der Hausmann

Bänz Friedli (42) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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BIL D BÄNZ F RIEDL I

W

as für eine Glucke ich doch bin! Ganz für mich allein den Tag geniessen könnte ich auf den Hängen über Laax (ja, Leute, wir aus der Stadt Zürich haben noch immer Sportferien – einmal dürfen ja auch wir die Langsamsten sein). Tief verschneit sind die Pisten zwar nicht, aber hoch beschneit. Es wurde noch einmal um Dutzende Kanonen nachgerüstet – und ich bin gespannt, wie es hier im Sommer aussieht … Kurz vor Curnius streift mich der Gedanke, dass wir mal mächtig gegen die gekämpft haben, gegen diese Schneekano … Merken Sies? Bin schon wieder am Jammern. Dabei könnte ich, wie gesagt, den Tag geniessen. Anna Luna hat sich im letzten Moment entschieden, wie Hans den Snowboardkurs zu besuchen, das Mueti musste für zwei Tage ins Unterland arbeiten gehen. Wetter und Weitsicht sind umwerfend, ich könnte es unbekümmert sausen lassen. Aber was mach ich mir? Sorgen. Ob die ärmste Luna mit ihrer Ohrenentzündung auch genug Energie für den anstrengenden Kurstag hat? Ob Hansli sich in seiner Snowboard-Schulklasse zu behaupten weiss? Und überhaupt, ich kann die armen Kleinen doch nicht den ganzen Tag alleinlassen! – Natürlich bin ich der einzige Vater, der am Mittag im Esssaal der Ski- und Snowboardschüler nachschaut, und natürlich ist es meinen Kindern «piin-

«Gegen diese Schneekanonen haben wir mal mächtig gekämpft.» lech». Aber mein Begluckern ist zwanghaft, ich … Ouu, ich jammere wieder. Aber hab ich gesagt, ich erhielte aus der Leserinnenschaft massenhaft Zuspruch? Trost? Da hatte Anja noch nicht geschrieben. «Reiss dich doch mal ein bisschen zusammen, Bänz!», mailte sie. Ihr gehen Desperate Househusbands sozusagen auf den, ääh … Sack. «Deine Schrunden an den Händen haben wir doch alle, jammern aber tust nur du.» Ich möchte einwenden, ich jammerte doch quasi namens aller Hausfrauen – schon kontert Anja: «Du solltest mal meine Hände sehen! Man sieht, dass ich arbeite. Neben Putzen und Waschen und Bäume fällen baue ich gerade einen Grill aus Blech. Macht Spass, ich beschwere mich nicht.» Sie habe den Eindruck, ich sei ein Waschlappen. «Solche Männer treiben mich zum Wahnsinn. Kaum

putzen sie ein wenig, jammern sie wie die Weltmeister. Deiner Frau wünsche ich Nerven aus Drahtseil.» Aber, hallo, Anja, möcht ich mich wehren, ich putze nicht «ein wenig», sondern andauernd. Sogar in der Ferienwohnung schrubbe … Jaaaa, bin ein Jammerlappen, ich weiss. «Weibischer als eine Frau musst du ja nicht tun, oder?», meint Anja. Welch Wohltat, dass just am selben Tag sich solidarisch ein anderer Waschlappen meldet: «Herzlichen Dank für dein Coming-out! Es stehen noch viel zu wenige Männer zu ihren vermeintlich weiblichen Seiten», rühmt ein Thomas. Auch er hat einen Schuhtick, benutzt Gesichtscreme und: «Wieso im Kino Thriller anschauen? Das Leben ist sonst schon hart genug.» Ein neues Handy – da gehts ihm wie mir – muss funktionieren. «Aber sein technisches Innenleben interessiert mich einen Scheiss.» Ups!, höchste Zeit, die Kinder vom Snowboardkurs abzuholen. Zum Abschluss meines einsamen Skitages brettere ich die schwarze Piste zur Talstation runter – blödsinnig rasant, wie nur ein Mann es kann. Diskutieren Sie mit und bestellen Sie das Buch «Der Hausmann» online auf www.migrosmagazin.ch. Nächste Lesung: 22. 2. Luzern, «Weinrausch», mit Speis und Trank.


26 Interview

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

ÂŤWir haben unsere Verfassung missachtetÂť


Interview

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

27

George Clooney ist der perfekte Star: Gut aussehend, erfolgreich, humorvoll und geerdet. Der 46-jährige Schauspieler ist ein heisser Kandidat auf den «Oscar» als bester Hauptdarsteller bei der Verleihung am 24. Februar. Clooneys Film «Michael Clayton» ist für insgesamt sieben «Oscars» nominiert.

I

m Film «Michael Clayton» (ab 20. März im Kino) spielt Hollywood-Star und Politaktivist George Clooney einen heruntergekommenen Anwalt, der für eine New Yorker Anwaltskanzlei die Drecksarbeit erledigt. Der Justizthriller, der mit brutaler Ehrlichkeit das Machtverhältnis von Justiz, Gesetz und Industrie thematisiert, kam dem 46-Jährigen sehr gelegen: Denn Clooney wird in letzter Zeit verstärkt da laut, wo andere lieber verstummen. George Clooney, die wichtigste Frage vorneweg: Haben Sie schon einen Ersatz gefunden für ihr verstorbenes Hängebauchschwein Max? Machen Sie Witze? Ein so gutes Schwein wie Max lässt sich nicht einfach so ersetzen! Ausserdem war ich im letzten Jahr so gut wie gar nicht zu Hause.

Schauspieler George Clooney unterstützt den schwarzen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama.

BILD CAROLYN KASTER/AP/KEYSTONE

Sie arbeiten ja auch wie ein Verrückter. Beim Film «Michael Clayton» haben Sie neben der Hauptrolle auch noch den Produzentenposten übernommen. Warum? Weil es kein kommerzielles Projekt ist. Wenn ein Film kein Kassengarant ist, wagen sich Studios einfach nicht mehr an solche Stoffe. Auch nicht, wenn einer wie Sie die Hauptrolle spielt? Es ist eine einfache mathematische Rechnung: Selbst wenn ein solcher Film mit 20 Millionen Dollar vergleichsweise wenig kostet, geht das Studio davon aus, dass es mindestens weitere 50 Millionen in die Werbung investieren muss, damit das Publikum darauf aufmerksam wird. Das ist vielen zu riskant. Also mache ich mich bei solchen Projekten selbst auf die Suche nach dem Geld und verzichte dafür auch einmal auf die Gage. Wenn der Film dann erfolgreich ist, verdiene ich daran, wenn nicht, habe ich eben Pech gehabt. «The Good German» oder «Solaris» waren zum Beispiel gute Filme, aber verdient haben wir daran trotzdem nichts.

Sie bekommen normalerweise zweistellige Millionengagen. Warum machen Sie es sich nicht einfacher und wählen grosse Studioproduktionen, in denen man Sie wie ein König behandelt? Weil ich Filme, deren Thematik mir am Herzen liegt, einfach lieber drehe. Es ist besser, als das Geld zu kassieren und gelangweilt zu sein. Ich möchte nicht mit 80 Jahren feststellen müssen, dass ich es in meiner Karriere versäumt habe, einige anständige Filme zu drehen. Sie haben sich in der Vergangenheit mit Filmen wie «Good Night, and Good Luck» oder «Syriana» immer wieder an politisch

Star mit Startschwierigkeiten George Clooney, 1961 in Lexington im USBundesstaat Kentucky geboren, stammt aus einer einflussreichen Familie: Sein Vater hatte eine eigene Talksendung, und seine Tante war eine berühmte Sängerin. Dennoch wollte er zuerst nicht Schauspieler, sondern ProfiBaseballer werden. Erst nach anhaltender Erfolglosigkeit wechselte er das Fach. Doch auch die Schauspielkarriere verlief zuerst eher schleppend: Sein erster Kinofilm schaffte es nicht einmal ins Kino, sein zweiter Streifen «Die Rückkehr der Killertomaten» gilt als miesester Film aller Zeiten. Der Durchbruch gelang ihm 1994 nach vielen mittelprächtigen TV-Rollen als Dr. Doug Ross in der Erfolgsserie «Emergency Room». Seine bekanntesten Kinorollen: «From Dusk Till Dawn», «The Storm», «Out of Sight», «Ocean’s Eleven» und «Syriana». Heute ist Clooney so etwas wie der gute Mann von Hollywood: charmant, selbstironisch, erfolgreich und (wirtschafts)politisch engagiert. So wurde Ende 2007 bekannt, dass George Clooney Verwaltungsrat von Nicolas G. Hayeks neuem Hightech-Energie-Unternehmen für erneuerbare Energien in Biel wird. Privat ist Clooney, der am Comersee eine Villa hat, mit der ehemaligen Kellnerin Sarah Larson liiert.


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Interview

Die Favoriten bei der «Oscar»-Verleihung Am 24. Februar findet in Los Angeles die 80. «Oscar»-Preisverleihung statt. Der Film «Michael Clayton» geht als Favorit ins Rennen. Der Justizthriller ist unter anderem nominiert in den Kategorien bester Film, Hauptdarsteller sowie Regie und Drehbuch. Für Schauspieler George Clooney wäre es der zweite «Oscar»: Vor zwei Jahren erhielt er das Goldmännchen als bester Nebendarsteller im Film «Syriana». Doch die Konkurrenz ist happig: Neben Clooney buhlen Daniel Day-Lewis («There Will Be Blood»), Johnny Depp («Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street»), Tommy Lee Jones («In the Valley of Elah») und Viggo Mortensen («Eastern Promises») um die wichtigste Auszeichnung im Filmbusiness. Bei den Frauen gilt Cate Blanchett («Elizabeth: The Golden Age») als Favoritin für die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin. Ihre Konkurrentinnen heissen Julie Christie («Away from Her»), Marion Cotillard («La Vie En Rose»), Laura Linney («The Savages») und Ellen Page («Juno»).

Ein Appenzeller in Hollywood So einen Boss müsste man haben: Jener von Carlo Eugster (links im Bild mit Freundin Lauren) ist der Präsident der Filmakademie, Sid Ganis. 2007 war der 27jährige Schweizer die rechte Hand des Chefs und vom ersten Produktionsmeeting bis zur «Oscar»-Verleihung mit dabei. Inzwischen wurde er innerhalb Ganis’ Filmproduktionsfirma «Out of the Blue Entertainment» befördert und widmet sich hauptamtlich der Filmproduktion. Als Nächstes will er «The Governess» mit Jennifer Lopez drehen. Dabei hatte Carlo Eugster gar nichts mit Film am Hut, als er vor zehn Jahren mit Mutter und Stiefvater nach Texas auswanderte. Architektur faszinierte ihn mehr und so ging er nach der High School in Texas in Los Angeles in die DesignSchule und machte ein Praktikum bei seinem jetzigen Arbeitgeber. Vor drei Jahren durfte er erstmals an die Oscar-Verleihung. Vielleicht wird er als Produzent eines Tages den eigenen Oscar in Empfang nehmen dürfen. Eugster: «Das wäre natürlich ein Traum.» MvA

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BIL D CL AYTON PRODUCTIONS LLC

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Im düsteren Justizdrama «Michael Clayton» spielt George Clooney einen heruntergekommenen Anwalt.

brisante Stoffe gewagt. Können solche Filme etwas bewirken? Eine schwierige Frage. Ich weiss nur, dass ich diese Filme einfach drehen musste, weil ich nach dem Einmarsch in den Irak stinksauer war. Unser Land versank in Schweigen, während im Irak das Unrecht tobte. Das konnte ich einfach nicht akzeptieren. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der diese Filme nicht gedreht werden. Wir müssen mehr über solche Vorfälle diskutieren. Gleiches erhoffe ich mir von «Michael Clayton», in dem wir das Thema Korruption behandeln. Auch wenn der Name Enron nicht fällt, kommt er dem Zuschauer im Zusammenhang mit der Thematik natürlich automatisch in den Sinn. Sie unterstützen Barack Obama in seinem Wahlkampf für die US-Präsidentschaftskandidatur. Glauben Sie wirklich, dass die Demokraten weniger korrupt sind als die Republikaner? Ich mag Barack, weil er ein intelligenter Mann mit Rückgrat ist. Er war 2003 einer der wenigen grossen einflussreichen Politiker, der darauf hinwies, wie dumm dieser Krieg ist. Für mich steht Barack für viele gute politische Standpunkte, und deshalb würde es mich sehr freuen, wenn er unser nächster Präsident würde. Hat er eine Chance? Er hat in meinen Augen sogar sehr gute Chancen. Ich unterstütze momentan aber generell

alle Demokraten. Hätten wir damals Al Gore gewählt, wären wir jetzt nicht in Schwierigkeiten. Auch Hillary Clinton halte ich für eine vielversprechende Kandidatin. Wie beurteilen Sie die aktuelle politische Lage in Amerika? Laut Umfragen ist eine überwältigende Mehrheit nicht mehr zufrieden mit dem, was in ihrem Land vor sich geht. Die USA haben sich selbst in eine schwierige Situation manövriert: Wir haben unsere Verfassung missachtet. Nun müssen wir die Fehler wieder gutmachen. Wie

«Die USA versanken in Schweigen, während im Irak das Unrecht tobte.» man das macht, konnten die USA im Lauf der Geschichte bereits mehrmals üben. Bei den Dreharbeiten zu «Syriana» haben Sie sich schwer am Kopf verletzt, kürzlich hatten Sie einen Töffunfall. Haben Sie kein Interesse, einen Gang zurückzuschalten? Ich bin in bester Form. Gerade habe ich die Dreharbeiten zu einem Film beendet, bei dem ich Produzent war, Regie geführt habe und als Darsteller jeden Tag mit einer Horde 21-Jähriger Football spielen musste. Grossartig! Lesen Sie weiter auf Seite 30


30 Interview «Ich kenne die Tücken, Stolpersteine und Irrtümer meines Berufs sehr gut.» Sie sind weltberühmt und betören mit Ihrem Charme Männer wie Frauen. Gibt es Momente, in denen Ihnen alles zu viel wird und Ihr Leben Sie irritiert? Genau jetzt. In dieser Sekunde (lacht). Mal im Ernst: Ist es nicht seltsam, in den Medien immer vom «Superstar George Clooney» zu lesen? Ich bin mit berühmten Leuten aufgewachsen und kenne die Tücken, Stolpersteine und Irrtümer meines Berufs sehr gut. Mein Vater und meine Tante waren in meiner Heimat grosse Stars (siehe Box auf Seite 27). Ich habe zugesehen, wie sie berühmt wurden und wie der Ruhm wieder nachliess. Viele berühmte Leute haben das Problem, dass sie sich für Genies halten. Sie blicken zurück auf ihre Karriere und reden sich ein, dass es einfach so kommen musste. Dabei hatten die meisten einfach nur Glück. War es bei Ihnen genauso? Bei mir ist es nicht anders gewesen. Ich begann mit einer TV-Serie an einem Donnerstagabend, die durch Zufall beim Publikum auf Interesse stiess. So wurde man auf mich aufmerksam und liess mich Kinofilme drehen. Wer weiss, wo ich heute stehen würde, wenn die Serie damals gefloppt hätte. Ich bin mir dieser Flüchtigkeit und Willkür bewusst und sehe meinen Status daher sehr gelassen. Ich nehme nichts für selbstverständlich und geniesse mein Leben natürlich auch in vollen Zügen. Mit dem Alter verlagern sich bekanntlich auch die Prioritäten im Leben. Was ist Ihnen wichtig? Je älter ich werde, desto stärker betätige ich mich in anderen Gesellschaftsbereichen, die nichts mit Film zu tun haben. Ich habe das Gefühl, dass ich ziemlich sicher in meinem

BIL D T HE O K INGMA /RE X F E AT URE S /K E Y S T ONE

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

«Einfach nur Glück»: George Clooney ist sich der Flüchtigkeit und Willkür der Showbranche bewusst.

Sattel sitze und mich nicht mehr so stark auf meine Karriere konzentrieren muss. Sie sind nicht verheiratet. Ist Ihnen Freundschaft wichtiger als Liebe? Das lässt sich in meinen Augen nicht trennen. Liebe gehört für mich zu einer guten Freundschaft. Ich zumindest liebe meine Freunde aus ganzem Herzen. Wie weit würden Sie für einen guten Freund gehen? Erinnern Sie sich an den Typen, der O. J. Simpsons Auto fuhr, als er auf der Flucht vor der Polizei war? Für viele war er ein schlechter Mensch, aber mir war der Kerl irgendwie sympathisch. Wenn ein Freund zu mir käme mit der Bitte, ihn aus einer Misere zu retten, würde ich definitiv einspringen. Ich bin so ein Typ Freund. Interview Johannes Bonke Mehr über den Film «Michael Clayton» erfahren Sie auf www.migrosmagazin.ch.

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stadt Acireale kennzeichnet sich durch den Stil des Spätbarock aus und ist berühmt für ihr Thermalbad. An der Küste lädt die Strandpromenade mit ihren vielen Restaurants zum gemütlichen Bummeln und Verweilen ein.

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Aktuell

Preisanpassungen

BILD URS FLÜELER/KEYSTONE

Nachrichten aus der Migros

Wer klimafreundliche Produkte kauft, tut auch etwas für die Zukunft der Kinder.

Das grüne Label für unser Klima

CO2-Label: Ab Anfang März zeichnet die Migros schrittweise ausgewählte Produkte mit einem neuen Label aus. So sind die klimafreundlichsten Produkte auf einen Blick zu erkennen.

D

ie Migros setzt sich seit Jahrzehnten als Pionierin für die Umwelt ein. Diesen Weg verfolgt sie konsequent und mit viel Innovationsgeist. Als erster Detailhändler der Schweiz hat sie sich jetzt entschieden, künftig ihre klimafreundlichsten Produkte

gut sichtbar auszuzeichnen. Das Bedürfnis der Kundinnen und Kunden nach einer CO2-Deklaration auf ausgewählten Produkten ist vorhanden. Das belegen Umfragen. Wie aber sollen die Produkte gekennzeichnet werden? Und vor

allem: Welche Produkte werden ausgewählt? Die Migros machts ab Anfang März vor. Sie wird alle zwei Monate ausgesuchte Artikel des täglichen Bedarfs mit dem neuen CO2-Label auszeichnen. Lesen Sie weiter auf Seite 34

Seit Monaten spielen die Weltmärkte für Rohstoffe verrückt. Am deutlichsten ist dies beim Rohöl und an den Tankstellen zu beobachten, aber auch bei Rohstoffen, deren Endprodukte bei uns auf dem Teller landen. Ernteausfälle und die steigende Nachfrage, etwa in China und Indien, treiben die Preise nach oben. Besonders bei Magermilchpulver (+40 Prozent), Kakaopulver (+20 Prozent), aber auch beim Weizen (+20 Prozent) und dem Roggen (+50 Prozent) schnellen die Einstandspreise in die Höhe. Orangenkonzentrat ist sogar um 120 Prozent teurer geworden. Trotz harter Verhandlungen mit den Lieferanten (siehe auch Migros-Magazin Nr. 45 2007) müssen die Preise gewisser Artikel angepasst werden. Bei den Süsswaren ist mit Aufschlägen von durchschnittlich 7 bis 8 Prozent zu rechnen. Bei den Cerealien (Müesli, Farmer-Riegel, Cornflakes usw.) dürften die Anpassungen im Schnitt rund 10 Prozent betragen. Ähnliches gilt für Fruchtsäfte. Auch in diesem Bereich sind klimatische Ereignisse und die gestiegene Nachfrage der Schwellenländer die wichtigsten Gründe für die Preisanpassungen. Hinzu kommen Ausfälle bei der Apfelernte durch den Feuerbrand. Die Preisanpassungen werden sich zwischen 10 und 15 Prozent bewegen. Im gleichen Rahmen bewegen sich die Aufschläge bei den Teigwaren. ha Der Preis für Orangenkonzentrat hat sich mehr als verdoppelt. Auf den Endpreis macht das 10 bis 15 Prozent aus.


34 Aktuell Die ersten beiden Produkte, die mit dem grünen Label versehen werden, sind die neuen Waschmittel «Total Cool Active» für weisse beziehungsweise farbige Wäsche (siehe auch den Beitrag auf den Seiten 76/77 im beiliegenden Extra «Klimaschutz»).

Unabhängige Kontrollen Warum ausgerechnet «Total Cool Active»? Unabhängige Fachleute haben im Auftrag der Migros das gesamte Waschmittelsortiment untersucht und die CO2-Bilanzen der einzelnen Produkte miteinander verglichen. Das Resultat war eindeutig: Als Champions mit dem geringsten CO2-Ausstoss erwiesen sich die beiden «Total Cool Active». Wichtig zu wissen: Es ist nicht die Migros, die bestimmt, welches Produkt das Label erhält, sondern die unabhängige Trägerschaft Climatop, bestehend aus Myclimate und dem Ökozentrum Lan-

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

einen Blick die Umweltchampions erkennen. Weitere Details werden im Internet veröffentlicht.

Das neue CO2-Label Nur die klimafreundlichsten Produkte werden mit diesem Label ausgezeichnet. Verliehen wird es von den beiden unabhängigen Organisationen Myclimate und Ökozentrum Langenbruck. Sie bilden die Trägerschaft von «Climatop».

genbruck. Beide Organisationen setzen sich seit Jahren für den Klimaschutz und die Umwelt ein. Climatop gibt nach einer Nachkontrolle grünes Licht für das CO2-Label. In absehbarer Zukunft sollen weitere Organisationen und

staatliche Stellen zu dieser unabhängigen Trägerschaft stossen. Weshalb also werden nicht alle Produkte mit ihren CO2-Werten ausgezeichnet? Ganz einfach: Die Kunden sollen nicht Verpackungen studieren müssen, sondern auf

Auf einen Blick erkennbar Mit dem Entscheid, konsequent die klimafreundlichsten Produkte auszuzeichnen, geht die Migros den Weg der grösstmöglichen Kundenfreundlichkeit: Jedermann soll diese Produkte ohne grossen Aufwand erkennen. Und die Migros ist zuversichtlich, dass künftig andere Anbieter diese innovative und transparente Lösung übernehmen werden. Selbstverständlich wird die Migros-Industrie auch künftig neue, innovative Produkte entwickeln und bestehende Artikel weiter verbessern. So schafft sie einen Mehrwert, der umweltbewussten Kundinnen und Kunden eine echte Orientierungshilfe beim Einkauf bietet. Gaston Haas www.migros.ch/klimaschutz www.climatop.ch

Musik der Zukunft

Beim Festival «m4music» treffen sich Schweizer Bands mit internationalen Stars wie der schrägen Gruppe «Panic! At The Disco» aus Las Vegas. In Referaten geht es zudem um die Zukunft des Musikbusiness.

D

ie Bandmitglieder haben sich in einen zwielichtigen Club verirrt. Die Musiker starren wie hypnotisiert zuVarietédamen mit blutroten Federboas empor, die auf einer schummrig beleuchteten Bühne tanzen. Plötzlich stürmen schnauzbärtige Cops herein und verfrachten die Band in ein Oldtimer-Polizeiauto. Solch schräge Szenen sind typisch für die Videoclips der

US-Rockgruppe «Panic! At The Disco». Mit ihren schillernden Filmbildern hat die Band aus Las Vegas einen «MTV Video Music Award» gewonnen. Am Festival «m4music», das vom 6. bis 8. März im Schiffbau und Moods in Zürich stattfindet, gibt die Gruppe einen Vorgeschmack auf ihr neues Album «Pretty.Odd.». Schillernd ist auch die Vielfalt an Schweizer Sounds an dem

Paradiesvögel: Die Musiker von «Panic! At The Disco» haben mit grellen Clips einen


Aktuell

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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«Die Deklaration ist ein wichtiger Schritt»

Hans-Peter Fricker, die Migros wird ihre klimafreundlichsten Produkte mit einem CO2-Label auszeichnen. Überzeugt Sie dieses Vorgehen? Die Kennzeichnung der klimafreundlichsten Produkte ist ein wichtiger Schritt; dies macht es Konsumentinnen und Konsumenten möglich, sich im täglichen Einkauf bewusst für mehr Klimaschutz zu entscheiden. Wie schätzen Sie die Reaktion der Kunden auf das neue Label ein? Ich rechne damit, dass die Reaktionen mehrheitlich positiv ausfallen werden. Denn die Zahl der umweltbewussten Konsumentinnen und Konsumenten nimmt weiter zu, was natürlich sehr erfreulich ist. Die Migros ist Mitglied der WWF Climate Group. Wie wichtig ist dem WWF die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft?

Die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft ist für den WWF zentral, denn mehr Nachhaltigkeit lässt sich nur erreichen, wenn es ein genügend grosses Angebot an ökologischen Produkten gibt. Wer Mitglied der WWF Climate Group ist, verpflichtet sich, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die CO2-Emissionen zu verringern – sowohl in der Firma selber als auch bei den angebotenen Produkten. Daran haben wir ein grosses Interesse, und deshalb unterstützen wir entsprechende Bestrebungen. Heute tragen vor allem Myclimate und das Ökozentrum Langenbruck die Bemühungen der Migros zur CO2-Deklaration mit. Wann wird der WWF mit im Boot sein? Der WWF arbeitet intensiv mit seinen Partnerfirmen in der Climate Group zusammen, um gemeinsame Lösungen für die Reduktion des CO2-Aus-

Event, der vom Migros-Kulturprozent organisiert wird. Die Lausanner Gruppe «Favez» macht zum Beispiel erdigen, ehrlichen Rock, der an Bruce Springsteen erinnert. Die Basler Band «The Bianca Story» spielt dagegen britischen Rock à la Franz Ferdinand. Auch Schweizer Musiker aus den Sparten Hip-Hop, Soul und Electronic sind vertreten.

«MTV Video Music Award» gewonnen.

Sprungbrett für Musiker «Alle Schweizer Bands, die auftreten werden, haben etwas gemeinsam», erklärt Festivalleiter Philipp Schnyder von Wartensee. «Sie sind an einem wichtigen Punkt ihrer Laufbahn, haben zum Beispiel gerade ein erstes oder zweites Album veröffentlicht. Mit dem Programmplatz bei ‹m4music› geben wir ihrer Karriere zusätzlichen Schub.» Daneben gibt das Festival mit Referaten und Podiumsdiskussionen einen Ausblick auf die Zu-

BIL D WWF

Hans-Peter Fricker, Geschäftsleiter WWF Schweiz, zum Entscheid der Migros, besonders klimafreundliche Produkte auszuzeichnen.

Fordert Mix aus freiwilligen Massnahmen und Gesetzen: WWF-CEO Fricker. stosses zu finden. Dazu gehört auch das Ziel, einen für alle offenen Deklarationsstandard zu entwickeln, an dem sich möglichst viele Unternehmen beteiligen. Nur so kann ein Label eine maximale Wirkung erzielen.

kunft der Musikindustrie. Zu Wort kommen erfahrene Musiklabelund Medienprofis. Auch ein Miterfinder des MP3-Formats wird sich ans Publikum wenden: Karlheinz Brandenburg leitet das Fraunhofer-Institut für digitale Medientechnologie im deutschen Bundesland Thüringen. Wenn Musikfans heute Tausende von Songs in winzigen MP3-Playern mit sich herumtragen, ist das diesem Wissenschafter mitzuverdanken. Im Referat des Spezialisten geht es darum, auf welchen Datenpfaden wir unsere Musik in Zukunft empfangen werden und ob sich dabei schnelle Übertragung oder hohe Wiedergabequalität durchsetzt. In den Worten des Experten: «Ist uns hohe Audioqualität oder eine niedrige Bitrate wichtiger?» Zu jedem «m4music»-Festival gehört zudem der Anlass Demotape Clinic: Junge Bands

Die Umweltkommission des Nationalrates setzt bei der CO2-Deklaration auf freiwillige Massnahmen und verzichtet auf gesetzliche Vorgaben. Teilen Sie diese Haltung? Freiwillige Massnahmen können einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses leisten. Allerdings genügen sie alleine nicht, um unsere Klimaziele zu erreichen. Das zeigt die Erfahrung der letzten Jahre in aller Deutlichkeit. Erforderlich ist ein intelligenter Mix aus freiwilligen Massnahmen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, beispielsweise eine CO2-Abgabe auf Treibstoff. Nur so lassen sich die Klimaziele – also die dringend nötige Reduktion der Treibhausgase um 30 Prozent bis ins Jahr 2020 – tatsächlich verwirklichen.

Interview Gaston Haas

reichen Tonträger ein und lassen sich von Experten aus der Musikbranche nützliche Tipps geben. Dass «m4music» auch eine Werkstatt ist, macht das Festivalplakat anschaulich: Es zeigt ein Tonstudio, das aus Pappe täuschend echt nachgebildet ist. Denn die Suche nach gutem Sound ist immer auch eine Tüftel- und Bastelarbeit. Michael West Infos zum Festival unter www.m4music.ch

Festivalpässe zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost fünf Mal zwei Festivalpässe für «m4music». Schicken Sie bis am 24. Februar 2008 eine Postkarte an: MigrosMagazin, «m4music», Postfach, 8099 Zürich. Online-Teilnahme unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff


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SIZILIEN

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Liparische Inseln

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Aktuell

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Labelfreie Zone

20 Prozent Rabatt auf Theatertickets

Neil Boorman war süchtig nach Markenartikeln. Heute lebt der Engländer weitgehend labelfrei und wird am 19. März am GDI darüber referieren.

Das war einmal: Neil Boorman umgeben von Suchtmitteln von Lacoste, Adidas, Chanel und Co.

E

ine beeindruckende Sammlung hatte Neil Boorman über die Jahre zusammengekauft: Exklusive Nike-Turnschuhe, Kleider von Gucci, LouisVuitton-Taschen, einen Arne-Jacobsen-Sessel – Markenartikel im Wert von mehr als 50 000 Franken. Am 17. September 2006 ging alles in Rauch auf. Nicht etwa, weil Boorman mit der Zigarette im Mund eingeschlafen wäre und seine Wohnung abgefackelt hätte. Nein, der englische LifestyleJournalist verbrannte all seine Markenartikel mutwillig, um sich von seiner Label- und Kaufsucht zu kurieren. «Natürlich hätte ich die Sachen auch verschenken können, aber ich war sehr wütend und

wollte ein lautes Zeichen setzen», sagte Boorman in einem Interview. Nach der Aufsehen erregenden öffentlichen Zerstörung seiner «Suchtmittel» beschloss der 32Jährige, ein Jahr lang konsequent auf Markenartikel zu verzichten. Das tönt einfach, ist es aber keineswegs. Schliesslich tragen nicht nur Kleider Labels, sondern auch Zahnpasta, WC-Papier und viele Esswaren. Also stellte Boorman seine Zahnpasta selber her, kaufte Gemüse beim Bauern, suchte sich im Army-Shop Hosen ohne Label. Seine Erfahrungen hat er im Buch «Good bye, Logo» (siehe unten rechts) niedergeschrieben. Heute geht Boorman etwas entspannter mit Markenartikeln

um und gönnt sich auch wieder eine angenehmer riechende Zahnpasta. «Meine Kleider sind aber nach wie vor ohne Logo.» Am 19. März wird der Brite an einer Veranstaltung des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI) in Thalwil sprechen (siehe unten links). Einerseits über Marken und deren Einfluss auf die Konsumenten. Andererseits auch über die Tatsache, dass sich je länger, desto mehr Leute der Werbung verschliessen und nur noch einkaufen, was sie wirklich brauchen. Wie der neue Neil Boorman. Jeanette Kuster Im Migros-Magazin vom 31.März wird Neil Boorman ausführlich über seine frühere LabelBesessenheit reden. Mehr über Neil Boorman gibts unter www.bonfireofthebrands.com

Boorman sehen und hören

Boorman lesen

An der Veranstaltung Pioneers 1.08 des GDI wird Neil Boorman darüber sprechen, wie Marken in der Werbung mit Gefühlen verknüpft werden und mit welchen Mitteln die Industrie beim Konsumenten neue Bedürfnisse kreiert. Der Anlass findet am Mittwoch,

Neil Boormans Buch über das Leben ohne Labels gibt es bei Ex Libris. Die deutsche Version «Good bye, Logo» kostet 25.40 Franken, die englische Originalfassung «Bonfire of the Brands» 31.90 Franken. www.exlibris.ch

19. März, um 18.30 Uhr im Hotel Sedartis in Thalwil statt. Im Anschluss an das 90-minütige Referat steht ein Apéro auf dem Programm. Preis pro Person: 75 Franken (inklusive Getränke und Snacks). Interessierte melden sich unter www.gdi.ch an.

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Das tragikomische MidlifeCrisis-Männerstück «Alte Freunde» ist nach 60 ausverkauften Vorstellungen im letzten Jahr noch einmal auf Tournee. Auf der Bühne brillieren Stefan Gubser, Andrea Zogg, Laszlo I. Kish, Hanspeter Müller-Drossaart und Mona Petri. Als Hauptsponsor von «Alte Freunde» offeriert die Migros ihren Cumulus-Kunden 20 Prozent Rabatt auf Tickets aller Kategorien der folgenden Vorstellungen in «Das Zelt»: Basel 8.3.08; Zürich 16.4.08 und 17.4.08; Solothurn 26.4.08; Aarau 17.5.08; St. Gallen 5.9.08; Domat/Ems 12.10.08; Emmen LU 28.11.08 und 29.11.08; Bern 17.12.08. Die vergünstigten Tickets sind erhältlich unter www.daszelt.ch sowie www.ticketportal.ch oder unter Telefon 0900 101 102 (99 Rappen pro Minute) bei

Starbesetzung: Müller, Kish, Gubser, Zogg und Petri. Nennung der CumulusNummer. Angebot gültig so lange Vorrat. Weitere Vorstellungen: Baden, Kurtheater, 27.3.08; Langenthal, Stadttheater, 29.3.08; Herisau, Casino, 10.4.08; Frauenfeld, Casino, 18.4.08. Für diese Vorstellungen sind die Tickets mit 20% Rabatt erhältlich bei Nennung des Stichworts «MigrosAktion» unter 0900 800 800 (1.19 Franken pro Minute) oder an allen TicketCornerVorverkaufsstellen. M.W. Sponsoring by

«Alte Freunde», Tournee 2008


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Aktuell

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Billiger telefonieren

Erfreuliche Umsätze

Doppelt sparen: Die SIM-Karte von M-Budget-Mobile kostet jetzt nur die Hälfte. Und die Telefontarife bleiben dauerhaft tief.

M

ehr als die Hälfte der Schweizer Mobiltelefonierer besitzt ein Abonnement. Dabei würden gerade diejenigen, die selten telefonieren und dafür viele SMS verschicken, mit einem Prepaid-Angebot günstiger fahren. Wer zu dieser Gruppe gehört und gleich doppelt sparen möchte, sollte jetzt zu «M-Budget-Mobile» wechseln: Bis am 29. Februar kostet die SIM-Karte nämlich nur die Hälfte, also 9.90 statt 19.80 Franken. Die SIM-Karte wird im März wieder teurer, die Tarife hingegen bleiben tief. Telefonate innerhalb

Sämtliche Online-Shops der Migros entwickelten sich 2007 erfreulich: Der Gesamtumsatz des Online-Geschäfts betrug 296 Millionen Franken. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 wies die Migros einen OnlineUmsatz von 164 Millionen Franken aus. In dieser Zahl waren allerdings die Internetverkäufe der Migrol und der Klubschule noch nicht enthalten. Folgende Unternehmen sind im Internetgeschäft tätig: Ex Libris (www.exlibris.ch), Hotelplan (www.hotelplan.ch, www.interhome.ch, www.travel.ch), Le Shop (www.leshop.ch), Office World (www.office-world.ch), Migrol (www.migrol.ch) und die Klubschule (www. klubschule.ch). ha

der Schweiz kosten 28 Rappen pro Minute – egal, ob ins Festnetz oder in die unterschiedlichen Mobilfunknetze. Auch wer Bekannte in Europa, den USA oder Kanada anruft, bezahlt den Einheitstarif von 28 Rappen. Und ein SMS innerhalb der Schweiz oder nach Europa schlägt mit nur 10 Rappen zu Buche. Für die 25 Franken, die man vorher nur fürs Abo bezahlt hat, kann man also bei M-BudgetMobile fast 90 Minuten telefonieren oder 250 SMS verschicken. Jeanette Kuster Preisgünstig: Ein SMS kostet bei M-Budget-Mobile nur 10 Rappen.

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Die SIM-Karten gibts bei M-Electronics und in mehr als 250 Migros-Filialen. Detaillierte Informationen unter www.m-budget-mobile.ch oder unter der Gratis-Hotline 0800 15 17 28.

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Die Stunde der Entscheidung

M’08-Finale: Diesen Mittwoch kämpfen Portugal und Schottland um die Krone des ersten offiziellen Fanmeisters der Fussballgeschichte.

D

a waren es nur noch zwei. 16 Teams starteten im Sommer zum Kampf um den ersten Titel eines Fanmeisters. Nach packenden und witzigen Partien bleiben zwei Teams übrig, welche die begehrte Krone noch erobern können: Schottland und Portugal. Es wird an diesem Mittwochabend alles etwas anders werden: Mehr TV-Zuschauer und gleich zwei Halbzeiten (19.20 und 19.50 Uhr, SF 1), dazu das Penaltyschiessen als dritte, alles enscheidende Disziplin. Den Auftakt machen das Fussballquiz und der Grillspurt.

Publikumsmagnet M’08 Die Fanmeisterschaft M’08 hat mit jeder Runde mehr Fans gewonnen. Als vorläufiger Höhepunkt sassen bei den M’08-Halbfinals im Schnitt mehr als 800 000 Zuschauer vor den Bildschirmen. Eine respekteinflössende Kulisse, was auch Agata Raimundo-Goth (Captain des Teams Portugal) offen zugibt: «Klar, etwas nervös bin ich schon. Aber bisher ist ja alles gut gegangen …» Gar euphorisch äussert sich Beat Deubelbeiss (Captain Team Schottland) zum anstehenden Finale: «Ein wenig fühle ich mich

schon wie Zidane und Cannavaro vor dem WM-Finale 2006», um dann mit einem schelmischen Augenzwinkern anzufügen: «Wir freuen uns jedenfalls bereits auf die Siegesfeier, die wir in Edinburgh geplant haben …» Dass es bei den Schotten nicht bei markigen Sprüchen bleibt, beweist eine interessante Notiz in der Teamagenda: Im Dezember trainierte die Truppe bei Schnee und Regen im Stadion Esp in «Grillspurt»: Die zweite Fandisziplin im Finale. Baden Elfmeterschiessen – allerdings nicht im handgeLächeln, bevor es Ernst wird: Die Captains Agata Raimundostrickten Do-it-yourGoth und Beat Deubelbeiss. self-Verfahren, sondern unter fachkundiger Anleitung. des Beispiel gedient zu haNiemand geringeres ben … Wie es aus gut unteralsPetarAleksandrov, richteten Quellen heisst, soll Ex-Goalgetter der sich Petar Aleksandrov übriNLA (Aarau, Luzern, gens sehr lobend über die Xamax) und WMPenaltykünste seiner SchützTeilnehmer 1994 mit linge geäussert haben. Bulgariens NationalAuf ganz andere Faktoren vermannschaft, weihte lassen sich die Portugiesen. Agata die Truppe in die Goth-Raimundo: «Für uns ist es Geheimnisse des golschon eine grosse Genugtuung, für denen Kicks ein. Das unsere Farben um die Fankrone Beispiel der Schweikämpfen zu können. Wir werden zer Nati an der WM deshalb alles geben – nicht zuletzt 2006 in Deutschland für alle Portugiesen, die uns vor Schottland mit Petar Aleksandrov (oben, scheint den «Schotdem Fernseher die Daumen drüMitte), Portugals Franco Woodtli mit M’08-Schiedsrichter Roger Thoma. ten» als abschreckencken werden.» Wie bereits in den

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Einwurf

Jörg Stiel zieht Bilanz über die erste Fanmeisterschaft.

BILDER PACO CARRASCO SA

Der Sieger steht schon fest

Halbfinals werden die Teams von die M’08-Arena wehen. Als Tüpihren eigenen Fanklubs begleitet felchen auf dem i wird in der Pauwerden. Ein Hexenkessel ist zu er- se Jörg Stiel zusammen mit Traiwarten – und für die Zuschauer ein nerlegende Gilbert Gress die ersten echtes Spektakel: Erstbeiden Durchgänge «Wir freuen mals im Verlauf der in einem ExpertenMeisterschaft werden uns auf die studio analysieren. Sänger Adrian Stern Mit Zeitlupen und und seine Band in die Siegesfeier in allem Drum und Arena steigen und die Dran, wie es zu grosEdinburgh...» sen SportübertraHymne «Unhaltbar» anstimmen. Und wenn Beat Deubelbeiss, gungen gehört. Team Schottland dann noch die CheerJörg Stiel: «Der leaders des FC St. Gallen mit ihrer Final wird der schöne Höhepunkt Choreografie das Finale eröffnen, einer beeindruckenden Fanmeiswird gar ein Hauch des legendären terschaft.» In diesem Sinne: Unbeamerikanischen Superbowls durch dingt einschalten!

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Final PORTUGAL - SCHOTTLAND 20. Februar, SF 1: 1. Halbzeit, 19.20 Uhr vor «Tagesschau» 2. Halbzeit, 19.50 Uhr nach «Meteo» Wiederholung: 21. Februar, 13.40/14.30 Uhr Disziplinen: Expertenquiz, Grillspurt, Elfmeterschiessen

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Nein, ich bin kein Wahrsager. Aber eines lässt sich mit Sicherheit schon festhalten: Die M’08 hat einen grossen Sieger hervorgebracht. Egal, wie der Final zwischen Schottland und Portugal am Mittwoch ausgeht. Der grosse Sieger der M’08 ist – der Fussballfan. Fussball ist heute immer mehr ein perfekt durchgestylter Event geworden. Das ist – leider -– eine Tatsache. Dabei vergisst man allzu leicht, dass erst die eingefleischten Fans das Spiel zum unvergesslichen Ereignis werden lassen. Die M’08 wollte darum von Anfang an den Fussballfans ein Denkmal setzen. Ein Denkmal, das sie notabene längst verdient haben! Als wir im April letzten Jahres mit der Idee einer Fanmeisterschaft starteten, runzelten nicht wenige die Stirn: Eine Meisterschaft der Fans? Kein Fussball? Und jetzt haben im Schnitt rund 800 000 Zuschauer die HalbfinalPartien im Fernsehen verfolgt und mitgefiebert. Die M’08 hat sich so zu einem fröhlichen Fest von und mit den Fans gemausert. Ein schöneres Zeichen hätte die M’08 vor der Fussball-EM nicht setzen können. Danke, liebe Fans!

Veranstalter der M’08


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Ihre Region Migros

News

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Fuss fassen in der Personaladministration: durch den Lehrgang der Klubschule.

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as Ziel des Diplomlehrgangs Personaladministration ist es, Kenntnisse zur Führung des Personalbereichs von kleineren oder mittleren Unternehmen (KMU) zu vermitteln. Kompetente Lehrkräfte führen durch folgende Themen: Arbeitsrecht und Vertragswesen Schweiz, Sozialversicherungen der Schweiz, Vertrags-, Arbeitszeit- und Lohnadministration sowie betriebspsy-

chologische Aspekte. Die stark praxisorientierte Ausrichtung des Lehrgangs möchte die tägliche Ar-

beit erleichtern und Zusammenhänge aus dem Arbeitsumfeld verständlich näherbringen.

Wann der Kurs startet und wo Der Kurs findet statt an der: Klubschule Aarau Samstag, 29.3.–13.12.2008, 8.15–12 Uhr Klubschule Bern Donnerstag, 27.3.–6.11.2008, 17.30–21.20 Uhr

Klubschule Baden Samstag, 27.9.2008–2.5.2009, 8–11.50 Uhr Weitere Infos: Kundenberatung der Klubschule Migros unter der Telefonnummer 0844 373 654 oder www.klubschule.ch/business

InterMezzo

Kreuzworträtsel in der Personalzeitung: Eine Kollegin aus der Migros Baden hat ein senkrechtes Problem mit Herrn van Gogh, dessen Namen eigentlich mit «k» enden müsste. Gibt jedenfalls das waagrechte Wort vor. Aber ein «niederländischer Maler, 1426 verstorben», namens van Gock? Der Kollegin konnte geholfen werden. Kreuzworträtsel und Kollegin hatten Unrecht. VvG ist 1890 verstorben und war Niederländer. Van Eyck hingegen ist 1426 verstorben, war aber Flame. Und irgendwie erinnert das alles ein bisschen an Emil mit seinem «Pctern? Oktern? Prgel…»


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Theater Gurten 2008: mit Hank Shizzoe

Hank Shizzoe als Schauspieler: Der Berner Sänger und Songwriter schreibt die Musik zur Freilichtaufführung «Von Mäusen und Menschen» und übernimmt auch gleich noch eine Rolle.

N

ach dem Grosserfolg ihres «Dällebach» wagt sich Livia Anne Richard diesen Sommer an Weltliteratur heran, an «Von Mäusen und Menschen» von John Steinbeck. Man darf sich nicht bloss auf eine weitere einfühlsame Inszenierung freuen, sondern auch auf die eigens komponierte Musik von Hank Shizzoe, der auch eine Rolle spielen wird.

Hank Shizzoe, Sie als Vollblutmusiker mit über 700 Konzerten in Europa und USA im Rucksack, diesen Sommer als Schauspieler auf der Gurten-Freilichtbühne:Wie kommt es zu diesem Engagement? Die Musikerin und Sängerin Christine Lauterburg hatte mir von ihrem Engagement bei «Dällebach» erzählt und mich dann vor zwei Jahren auch zu einer Vorstellung eingeladen. Ich war vom Stück und der Inszenierung sehr angetan und lernte noch am selben Abend Livia Anne Richard kennen, die das Stück geschrieben und Regie geführt hat. Wir verabschiedeten uns mit der Bemerkung, dass sie mich kontaktieren würde, sollte sie jemals einen Komponisten und/oder Sänger brauchen (lacht)… Sie sind ein gefeierter Musiker und sind bereits mit «Big Names» auf der Bühne gestanden. Was reizt Sie an einer kleinen Theaterrolle? Es ist ein Abenteuer, das ich mir unter keinen Umständen entgehen lassen will. Ry Cooder, ein Musiker, den ich bewundere, hat einmal

Ab 4. Juli in der Rolle des Whit auf dem Gurten zu sehen: Hank Shizzoe.

landete für ein paar Tage auch in Salinas und auf der MontereyHalbinsel. Steinbecks ganzes Werk wurzelt dort. In welcher Rolle werden Sie zu sehen sein? Es gibt in Steinbecks Novelle einen Mann namens Whit. Der ist das, was man damals einen Drifter nannte: ein Mensch ohne Heimat, einer, der sich treiben lässt und lieber nicht daran denkt, was morgen sein könnte. Im Buch ist seine Rolle nicht klar definiert, also bietet sich die Chance, ihn als «Troubadour» das Geschehen durch seine Songs kommentieren zu lassen. Und mehr dazu verrate ich nicht. Lassen Sie sich überraschen! Interview: Karin Frank

«Von Mäusen und Menschen»

gesagt: Man solle dorthin gehen, wo es gefährlich ist, und Ja sagen. Das gefällt mir als Motto. Ich bemühe mich immer wieder darum, mich zu… überfordern. Ich weiss, wie es ist, ein Konzert zu spielen. Aber in einem Kostüm auf dem Gurten zu stehen, zu spielen und zu singen, das reizt mich. Welchen Bezug haben Sie zu Steinbeck und dieser Erzählung?

Sehr viele Menschen damals arbeiteten sich wie Lennie und George buchstäblich krank und kamen doch nie auf einen grünen Zweig. Es war eine Zeit, als Lieder vor allem auch soziale und sozialkritische Funktion hatten. Folkmusik spielte da eine grosse Rolle. Wissen Sie, die Sprache Steinbecks ist einmalig. Und ich mag seine Art, Bilder im Kopf zu malen. Vor ein paar Jahren unternahm ich eine lange Reise durch Kalifornien und

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Das Stück basiert auf der Novelle «Of Mice and Men» von John Steinbeck. Bearbeitung und Regie Livia Anne Richard, Musik von Hank Shizzoe. Premiere am 4. Juli, gespielt werden 28 Aufführungen bis 30. August 2008. Der Vorverkauf beginnt im März (bitte Tagespresse beachten!). Weitere Infos unter: www.theatergurten.ch Sponsoring:


Migros Aare

BIL DE R F L AV IA T RA CHS E L

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Sie kann wieder lachen: Soriya Pann hat mit viel Zähigkeit den Weg vom Rollstuhl zurück in ein normales Leben gefunden.

Der lange Weg zurück ins Leben

Migros-Mitarbeiterin als Buchautorin: Die 28-jährige Soriya Pann, Mitarbeiterin der Migros Ittigen, erzählt ihre Lebensgeschichte.

E

s ist eine berührende Geschichte, die Soriya Pann in «Die Suche nach der Freiheit» beschreibt. Es ist der schwierige Versuch einer Vergangenheitsbewältigung. Es ist aber auch die Geschichte einer jungen Frau, die sich gegen viele Schicksalsschläge auflehnt und Widerwärtigkeiten bewusst in Kauf nimmt, um mit sich selber ins Reine zu kommen – immer auf der Suche nach der, nach ihrer Freiheit.

Kambodschanische Wurzeln Die Geschichte der Soriya Pann beginnt am 4. März 1979, als sie in Thailand zur Welt kommt, wohin ihre Familie aus Kambodscha geflüchtet ist. Es ist die Zeit der Roten Khmer. Diese zwingen Landsleute mit einer ordentlichen

Schulbildung aufs Land zur Zwangsarbeit, was die meisten nicht überleben. Im Sommer 1980 kommen Soriyas Mutter mit ihrer Tochter sowie weitere Angehörige dank des Roten Kreuzes in die Schweiz, genauer gesagt nach Studen BE. Dort verbringen sie die ersten paar Monate in einem Erstaufnahmezentrum. Wenig später teilt man ihnen in Erlach BE eine Wohnung zu. In Soriyas Buch steht zu lesen: «Es war eine Wohnung an der Amtshausgasse 8, zwar nicht besonders gross für eine achtköpfige Familie, aber wir waren sehr zufrieden.» Soriya beschreibt diese ersten Jahre ihrer Kindheit sehr genau, mit vielen Einzelheiten. Und sie nennt Leute, die sich heute bestimmt wundern werden, was aus

dem «usländische Meitschi mit de Mandelouge» geworden ist. Zum Beispiel Fräulein Kunz, ihre Lehrerin in dieser Zeit. «In der vierten Klasse übernahm Herr Kohler unsere Klasse», erinnert sie sich an die Vorbereitungen zur Sekundarschulprüfung, die sie einfach bestehen will (und es auch schafft). Im März 1991, während eines Schullagers in Frutigen, dann der eigentliche Schicksalsschlag im Leben der jungen Autorin: Sie erleidet eine schwere Hirnblutung, die sie ihr ganzes schulisches Wissen vergessen lässt und sie an den Rollstuhl fesselt.

Motivation: das eigene Ich Es beginnt der lange Weg zurück ins Leben, an «normalen» Schulen vorbei, mit vielen Höhen und

Angaben zum Buch «Die Suche nach der Freiheit» Die Lebensgeschichte der Soriya Pann ist als Buch zu Fr. 50.– in jeder Buchhandlung oder via Internet erhältlich unter der ISBN-Nr. 978-3-8334-8329-5.

noch mehr Tiefen. Soriya Pann verbringt die nächsten Jahre ihres Lebens in verschiedenen Heimen der Schweiz, muss immer wieder Freundschaften aufgeben und neue knüpfen. Mit einer unglaublichen Motivation – nur der Weg in die Freiheit zählt, auf der Suche nach dem eigenen Ich – überwindet sie Situationen in ihrem Leben, an denen andere zerbrechen. Zeitsprung, wir schreiben Sommer 2002: Soriya hat eine entscheidende Station auf ihrem Weg in die Freiheit erlangt und die Abschlussprüfung zur Verkäuferin im Bereich Lebensmittel erfolgreich bestanden. Seither hat sich die junge Frau weitergebildet und engagiert sich nebenberuflich für Mitmenschen. Thomas Bornhauser


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49

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

A la carte

Einsatz am Herd: Mit der «Saisonküche» bei Martin Feer. Pech im Glück: Martin Feer hat einen jungen Karpfen aus seinem elsässischen Weiher gezogen. Da aber Saibling auf dem Menüplan steht, lässt er den Fisch wieder frei.

Der Naturbursche

Forstwart und Winzer Martin Feer ist, isst und kocht gerne im Wald und am Wasser. Auch im Februar und mit «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, die ihm zarte Saiblingfilets brät.

E

in Bürojob wäre sein Untergang. Martin Feer braucht die Natur. Sie ist sein Lebenselixier. Kein Wunder, als Forstwart, Winzer und Weinhändler. Er sucht die Natur förmlich. Wald bedeutet für ihn Geborgen-

heit. Wasser liebt er. In der Region der «Tausend Seen», in der Franche Comte, hat er sich ein fünf Hektar grosses Stück Land gekauft. Ohne Haus und Hütte. Natur pur. Hier beobachtet er im Winter Wildgänse und Eisvögel, und im

Sommer bestaunt er den Sternenhimmel. Und im Elsass hat er einen Weiher gepachtet. Zum Fischen. Martin Feer ist aber auch im solothurnischen Holderbank zu finden. Hier hat er auf 850 Meter über Meer Reben gepflanzt. Früh-

burgunder, Müller-Thurgau und Riesling sollen hier gedeihen, was angesichts der Höhenlage nicht so einfach ist. Die Natur wird es richten – so oder so. Im Augenblick versucht Martin Feer an seinem elsässischen


50 A la carte

Weiher, unweit der Schweizer «Der Frühling liegt förmlich in der Grenze, einen Saibling zu fangen. Luft», antwortet er beim Zitronen Der will aber nicht. Dafür beisst auspressen, während Andrea Pisein junger, übermütiger Karpfen torius den Salat trocken schüttelt, an. «Im Griessteig gebacken ist er den Löwenzahn und die Brunneneine Delikatesse», kommentiert er kresse in Stücke zupft, den Sauersein Fangglück. Feer ist Pragma- ampfer in feine Streifen schneidet, tiker – im Einklang mit der Natur. das Ganze mischt, den Apfel hal«Karpfen gibt es bei meiner tsche- biert und über den Salat hobelt. chischen Grossmutter zu Weih- Mittlerweile ist die Glut perfekt, nachten. ‹Kapr a bramorový salát› die Kartoffeln sind in der Folie und heisst das», erklärt «Saison- auf der Kohle, die Saiblingfilets küche»-Köchin Andrea Pistorius gewürzt und bereit für den Grill. lachend. «Serviert wird der Karpfen mit Kartoffelsalat und Bier», Ein Mann mit Prinzipien fügt sie hinzu. «Hier, im elsässi- Martin Feer freut sich auf die geschen Sundgau werden zum Karp- bratenen Filets. «Ich liebe Fisch». fen hausgemachte Was für ihn als Naturburschen denn Pommes frites und «Angeln ein süffiger Pinot tabu sei, will Andrea blanc aufgetischt», Pistorius wissen. entspannt und doppelt Feer nach. «Froschschenkel esberuhigt.» «Nur gut, dass se ich nicht. Ich beich in der Migros obachte sie lieber – genügend Saiblingdie Frösche», gibt er filets gekauft habe. zur Antwort und erBei den passionierzählt weiter, dass er ten Hobbyfischern die einfache Küche weiss man ja nie um bevorzugt, Kutteln deren Fangglück», zum Beispiel – vorstichelt Pistorius. nehmlich in Flo«Jungen Löwenzahn renz, seiner Liebfinde ich im Frühlingsstadt – oder ling auf den Wiesen Pilze. «Die sammle mitten im Maulwurfhügel. Da ich selber», bemerkt er. Natürlich! kann ich die zarten Blätter einfach Und wie er so von Morcheln erstechen. Er sieht genauso aus wie zählt, die er im Frühling findet, dieser gekaufte Löwenzahn. Ein- beginnt den Anwesenden der Mafach nur viel kleiner und feiner», gen zu knurren. Wo man die denn versucht Feer von seinem fehlen- finde, will Pistorius noch wissen. den Saibling-Fangglück abzulen- «Morcheln schätzen einen sanken. «Und überhaupt, Angeln ent- digen Boden», erklärt Feer ausspannt und beruhigt. Auch wenn weichend. nichts oder das Falsche anbeisst». Zurück zu den Saiblingfilets, die auf dem Grill vor sich hin brutFrühling liegt in der Luft zeln. Ein Duft von Fisch und lehAndrea Pistorius putzt mitten in migem Boden kitzelt die Nase. der Natur im eiskalten Quellwas- Feer entkorkt einen Elsässer Riesser Löwenzahn, Sauerampfer und ling von Pierre Frick, in Bio-DeBrunnenkresse. «Schön frisch meter-Qualität produziert, ganz im hier», meint sie dazu. Feer muss Einklang mit der Natur. Wie könnte lachen. Er spürt die Kälte nicht. es bei einem Naturburschen auch Temperaturen um die acht Grad anders nicht sein. Text Martin Jenni liebt er und fühlt sich dabei pudelBilder Lucas Peters wohl. Hitze ist nicht sein Ding. www.forst-feer.ch und www.wein-feer.ch

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

A

A. Zurück in die Natur, Februar hin oder her. Der Frühling liegt in der Luft – und auf dem Grill. B. Die Zutaten: Löwenzahn, Sauerampfer, Brunnenkresse, Apfel, Saiblingfilets und mehr. C. Der kleine Schönheitsfehler: Der Saibling hat nicht gebissen. Dafür dieser Karpfen. Immer und immer wieder. Keine Sorge: Er hat es überlebt. B

C

D. Wer keinen Saibling fängt, findet ihn in der Migros: Dort gibt es vor allem Saiblingfilets. Die Haut fein einschneiden, damit die Würze ins Fleisch dringen kann. E. Löwenzahn und Sauerampfer können auch auf den Wiesen, Brunnenkresse kann an Bachläufen gesammelt werden. F. Fenchelsamen und Pfefferkörner in die HimalajaSalzmühle geben. Und fertig ist die Gewürz-mischung.


Extra Klimaschutz

www.migrosmagazin.ch, Nr. 8, 18. Februar 2008

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Vom Saisongem端se bis zur Minergie: Alte Tugenden und neue Technologien weisen uns den Weg in die Zukunft.


Keiner zu klein, ein Umweltschützer zu sein. Manchmal ist es kinderleicht, einen Beitrag für die Umwelt zu leisten, zum Beispiel beim Trinken. Machen Sie Ihr Mineralwasser einfach selber und nutzen Sie die hervorragende Qualität des Schweizer Leitungswassers. Sie vermeiden so CO 2-Emissionen, die bei der Produktion und beim Transport von Flaschen-Mineralwasser entstehen. Mit einem Sprudelgerät von Soda-Club und den 15 verschiedenen Soda-mix Aromen können Sie einfach lossprudeln und die Umwelt schonen. Detaillierte Informationen zum umweltfreundlichen Trinkgenuss mit Soda-Club erhalten Sie unter www.sodaclub.ch


Es ist einer unserer samstagmorgendlichen Einkaufsmachtkämpfe: Ich liebe Kabissalat, meine Frau kann ihn nicht ausstehen. So endet der Fight vor dem Salatgestell der Migros meist mit einem Hans gutSchneeberger, schweizeriChefredaktor schen Kompromiss: Ich greife zum Kohl, meine Frau entscheidet sich für den Blattsalat. Was Kohl mit Klimaschutz zu tun hat, fragen Sie sich? Mehr, als Sie denken: Kohl ist ein klassisches Wintergemüse und muss weder von weit her transportiert noch in einem geheizten Gewächshaus gezogen werden. So reduziert sich der Kohlendioxidausstoss, der bei der Verbrennung von Heizöl entsteht. Das wiederum schützt das Klima. Dies ist nur ein kleiner Beitrag an eine bessere CO2-Bilanz. Nicht jeder kann ein Minergiehaus bauen, wie Familie VoserRoos (Seite 4). Wir alle aber haben viele kleine und grosse Möglichkeiten, unseren CO2-Ausstoss zu verringern. Welche das sind, erfahren Sie auf den nächsten Seiten. Viel Spass beim Ausprobieren!

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Inhalt

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Minergie

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Der Klimaprofessor

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Coole Produkte

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Grüne Karossen

73

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Saisongemüse

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60

Wann hat welches Gemüse Saison? Die Antwort in Tabellenform.

Thomas Stocker über Klimawandel als Chance für die Schweiz.

Die Wahl des Wagens und der Fahrstil helfen viel CO2 einsparen.

Was zählt, ist die Bilanz

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Total Cool: Wie sich die Klimabilanz eines Waschmittels verbessern lässt.

Testen Sie Ihr Wissen

Das Quiz rund um Geschichte und Folgen des Klimawandels.

IMPRESSUM EXTRA Klima Nr. 8. Auflage: 1 596 504 (WEMF Oktober 2007) Chefredaktor: Hans Schneeberger. Redaktion: Luzi Weber. Layout: Werner Gämperli. Fotoredaktion: Franziska Ming, Sandra Floreano, Regula Brodbeck.

78

BILDER FREDERIC MEYER, TINA STE INAUER, BEN HUGGLER, HERBIE SCHMIDT/ILLUSTRATION IGOR KRAVARIK

Energie sparen ist kein Chabis!

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Schön warm im

Familie Voser-Roos wohnt in einem Minergie-P-Haus. Die Lüftung sorgt für frische Luft, die dicke Hülle für angenehme Temperaturen. Öl braucht dieses Haus keines, CO2 stösst es kaum aus.

D

er steigende Ölpreis wird noch so manchen zukünftigen Bauherrn zum Nachdenken über alternative Bauweisen anregen!» Alexandre Voser weiss, wovon er spricht. Er wohnt mit seiner Familie in Elsau ZH in einem Minergie-P-Haus. Ein solches Gebäude benötigt nur einen Bruchteil der Energie eines konventionellen Hauses. Zudem wird kein Öl verbrannt und kaum CO2 ausgestossen. «Wir heizen unsere Räume, indem wir darin wohnen», sagt der 42-jährige Ingenieur. Ein Minergie-P-Gebäude verbraucht im Vergleich zu einem Neubau aus den 1970er-Jahren bis zu zehnmal weniger Energie, um den Wärmebedarf zu decken. Nach einer Bauzeit von nur vier Monaten zog die Familie im Mai 2006 in ihr 185 Quadratmeter grosses zweistöckiges Haus ein. Für Alexandre Voser ist es ein

gutes Gefühl, in einem zeitgemässen Haus zu leben. «Ich hätte es ewig bereut, wenn wir konventionell gebaut hätten.» Die Familie wohnt mehr aus Zufall in einem Minergie-P-Haus. «Als wir den Traum vom eigenen Heim mit meinem Bruder besprachen, hat er uns von dieser Art des Bauens erzählt», sagt Hedwig Roos Voser. Die Firma Haupt AG in Ruswil LU, bei der ihr Bruder arbeitet, hat schon mehrere Minergie-P-Häuser gebaut.

Höhere Werterhaltung Das Konzept überzeugte – trotz der geringen Mehrkosten. Alexandre Voser: «Bei den aktuellen Ölpreisen dürften wir nach 15 bis 20 Jahren die Mehrkosten von maximal zehn Prozent kompensiert haben. Zudem haben diese Häuser eine höhere Werterhaltung.» Für seine Frau standen ökologische Überlegungen im Vorder-

Die Zukunft des Häuserbaus Seit 2002 sind in der Schweiz rund 100 Minergie-P-Häuser gebaut worden. Rund 6000 Gebäude wurden seit 1998 im Minergie-Standard erstellt. Minergie-P-Häuser müssen punkto Gebäudehülle, Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser und Effizienzklasse der Haushaltgeräte weit strengere Anforderungen erfüllen als Minergie-Bauten. Das Minergie-P-Haus der Familie VoserRoos hat praktisch keinen CO2Ausstoss, da ohne Öl geheizt wird. Warm halten das Haus die Lüftung mit Wärmerückgewinnung, die Luftwärmepumpe, die Sonnenein-

strahlung und die Abwärme von Geräten, Beleuchtung und Personen. Ein konventionelles Haus benötigt gleich viel Wärmeenergie wie rund zehn Minergie-P-Häuser. Pro Jahr belaufen sich die Heizkosten der Familie auf rund 200 Franken. Die Heizkosten für ein konventionell gebautes Haus betragen pro Jahr mindestens 2000 Franken (Heizöl, Service, Kaminfeger). Einzelne Kantone unterstützen den Bau von MinergieBauten auch finanziell, und bei gewissen Banken gibt es spezielle Konditionen bei der Hypothek. www.minergie.ch

Keine Hardcore-Ökos, aber stolz auf ihren Beitrag zum Klimaschutz: Die Familie Voser-Roos.


Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Extra

55

coolen Haus Das Kompaktgerät (Lüftung, Warmwasseraufbereitung, Heizung) sorgt für ein angenehmes Wohnklima.

Die Aussenwände sind rund 40 cm wärmegedämmt, sämtliche Fensterflächen sind dreifach isolierverglast.

Die Ein- und Austritte der Lüftung können diskret in die Fassade integriert werden.

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56 Extra grund. «Die Umwelt ist mir sehr wichtig. Aber wir sind keine Hardcore-Ökos», sagt Hedwig Roos. So fährt die Familie zum Beispiel ein normales Auto. Die Luft im Haus ist frisch. Ein Lüftungssystem sorgt dafür, dass sie alle drei bis vier Stunden gefiltert wird und dabei bis zu 90 Prozent der Wärme im Haus bleibt. «Wir haben ein pollen- und mückenfreiesZuhause»,schwärmt Alexandre Voser. Denn die Fenster lassen sich öffnen, mit der Lüftung ist dies aber nicht nötig. Dank der dichten Gebäudehülle ist es angenehm warm. Auch gegen das Erdreich hin ist das Haus bestens isoliert, in den Keller gelangt man deshalb nur von aussen. «Das ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht wirklich ein Nachteil», sagt Hedwig Roos. Bei anhaltend kalter Witterung muss man auch ein Miner-

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Geizen beim Heizen

Südseitig ausgerichtete Fensterflächen lassen die Sonne das Minergie-P-Haus mitheizen.

gie-P-Haus heizen. Dazu reicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer elektrischen Leistung von 1300 Watt, welche die Wärme über den Fussboden abgibt. Zum Vergleich: Ein Fön hat etwa die gleiche elektrische Leistung!

Die Familie ist stolz, mit ihrer Wohnform etwas für den Klimaschutz tun zu können. Auch die 16-jährige Stefanie fühlt sich in ihrem Zuhause rundum wohl. «Ich finde es cool, in diesem Haus zu wohnen.» Text Sabine Lüthi Bilder Frederic Meyer www.haupt-ag.ch; www.genesishome.ch

Die Migros hat schon vor mehr als 30 Jahren damit begonnen, ihren Energieverbrauch zu optimieren. So nutzen heute die meisten Migros-Supermärkte die Abwärme der Kälteanlagen für die Heizung und die Produktion von Warmwasser. In jüngster Zeit spielt Minergie eine immer wichtigere Rolle. So wurde im Herbst 2006 in Amriswil TG der erste MinergieSupermarkt der Schweiz eröffnet, weitere Filialen folgten. Noch in diesem Jahr werden in Bern und Brügg gar zwei Einkaufszentren eröffnet, die dem Minergie-Standard entsprechen.

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2. FSC-Holz Das FSC-Label steht für Holzund Papierprodukte aus sozialund umweltgerechter Waldwirtschaft. Als Gründungsmitglied der WWF Wood Group ist die Migros massgeblich an der Förderung von FSC-Holzprodukten beteiligt. Ein Beispiel: der Bilderrahmen Guide, ab 21 Franken. 3. Wasserkocher Für einen Liter Wasser verbraucht ein Kocher nur 0,1 kWh Strom. Das entspricht einer Einsparung von etwa 50 Prozent gegenüber dem Topf mit Deckel. Den Crystal Mio-Star gibt es für 78 Franken. 4. Energiesparlampen Nebst den Sparlampen (80 Prozent Einsparung) hat die Migros auch die Alternative für alle, die sich bisher nicht von der Glühbirne trennen wollten. Die Halogen Energy Saver spendet für um 3 Franken warmes Licht, ist dimmbar und spart 30 Prozent Strom. 5. Waschmaschine Verglichen mit einer herkömmlichen Waschmaschine verbraucht dieser energieeffiziente 8-kgWaschautomat 21 Prozent weni-

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Solar-Komponenten Tagsüber laden und nachts bis zu acht Stunden leuchten: Die Solarleuchte Cannes (78 Franken bei Do it & Garden Migros) ist die ideale Lampe für den Garten, vor die Alphütte oder auf das Zelt.

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Klimaneutrale Flüge Wer bei Hotelplan bucht, kann die CO2-Emissionen kompensieren, die sein Flug verursacht. Möglich machts die Organisation Myclimate. Das Geld fliesst in ein Biokraftwerk, das in Indien klimaneutral Strom produziert. http://hotelplan.myclimate.org Aqua Clic Die Wassersparprodukte von Aqua Clic passen an jeden Hahnen und jede Dusche, halbieren den Verbrauch und sparen damit Energie und Geld. Für jedes verkaufte Produkt gehen bis zu 8 Franken an den WWF. www.aquaclic.ch

1 Weit weg von Jute und Birkenstock: Produkte, die das Klima schonen.


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

So lebt ein Klimateufel

Ein dauernd gekipptes Fenster «kostet» bis zu 200 Liter Heizöl, jährlich. Ein Hahn mit Durchlaufbegrenzer spart bis zu 50 Prozent Wasser.

Das Heizen eines älteren Einfamilienhauses produziert mehr als doppelt so viel CO2, wie bei einer neuen, gleich grossen Wohnung anfällt.

Die Geräte, die in Schweizer Büros stehen, verbrauchen über 70 Prozent des Stroms im Stand-by-Modus.

Ein 500 Gramm schweres Rindssteak verursacht 6,6 kg CO2-Äquivalente – den Transport aus Argentinien nicht einberechnet.

Bei einem einzigen Flug von Zürich nach Miami und zurück werden pro Kopf 5340 kg Kohlendioxid emittiert.

Jedes Kilogramm rezyklierten Alus verringert den CO2-Ausstoss pro Jahr um neun Kilo.


Extra

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Sie möchten, dass es sehr schnell sehr viel wärmer wird? Dann leben Sie wie Herr C. O. Zwei. Eine Anleitung zur nachhaltigen Schädigung des Klimas – und wie es auch anders gehen könnte.

500 Kilogramm Kohlendioxid jährlich spart, wer nur schon 30 Kilometer pro Woche weniger Auto fährt.

Mit effizienten Lampen könnten die Schweizer Haushalte rund 280 000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen.

Pro Tonne Müll, der – ganz legal und auf herkömmlichen Wegen – verbrannt wird, entsteht die gleiche Menge Kohlendioxid.

Für normal verschmutze Wäsche reichen 60 Grad oder weniger. Die Stromersparnis liegt bei 30 Prozent. Eine Vorwäsche ist oft unnötig.

ILLUSTRATIONEN IGOR KRAVARIK/TEXTE ALM UT BERGER

So viele Erden benötigt Ihr Lebensstil

Schnelles Duschen spart pro Kopf jährlich 30 000 Liter Trinkwasser. Wer die Rollläden schliesst, reduziert den Wärmeverlust um mehr als 20 Prozent.

Wiedererkannt? Hoffentlich nicht in allen Punkten. Wenn alle Menschen den Lebensstil von Herrn C.O. Zwei pflegen würden, bräuchten wir nicht weniger als 6,3 Erden, um unseren Ressourcenverbrauch zu decken. Der Schweizer Schnitt liegt bei 2,6 Erden, das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen bei lediglich 3000 kg CO2. Auf der WWF-Website www.footprint.ch können Sie Ihren eigenen «ökologischen Fussabdruck» ausrechnen. Die Migros und der WWF arbeiten im Klimaschutz eng

zusammen. So ist die Migros Mitglied der WWF Climate Group und hat sich unter anderem verpflichtet, die CO2-Emissionen ihrer Filialen und Produktionsbetriebe bis ins Jahr 2010 um 16 Prozent zu reduzieren.

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60 Extra

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Der Gemüs

Wenn Schweizer Saisongemüse auf dem Teller landet, profitieren der G auch das Klima. Doch wann wachsen eigentlich Kohlr

Aubergine

Blumenkohl

Bohnen

Broccoli

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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Kabis

Karotte

Kohlrabi

Kopfsalat

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

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Rosenkohl

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5

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2

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6

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2

90

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4

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CH

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CH

Gemüse vom 19.2. bis 25.2. Chicorée aus Belgien und der Schweiz Beutel 500 g 1.80 statt 2.50 vom 19.2. bis 25.2. Kraussalat grün aus Frankreich pro Stück 1.70 statt 2.30 vom 19.2. bis 25.2. BIO Nüsslisalat per 100 g 2.50 statt 3.60 vom 19.2. bis 25.2. Peperoni Cecei aus Marokko Netz à 3 kg 9.80 vom 19.2. bis 25.2. Spargeln grün aus Mexiko pro Bund 6.90 statt 8.90 Käse vom 19.2. bis 25.2. CH Vacherin Fribourgeois mild per 100 g 1.55 statt 1.95 vom 19.2. bis 25.2. Käse in Bedienung: Raclettekäse St. Amédée per 100 g 1.70 statt 2.10 vom 19.2. bis 25.2. Käse in Bedienung: St. Albray per 100 g 2.50 statt 3.10 Milchprodukte Solange Vorrat CH Alle Heidi Müesli im Duo-Pack 20% günstiger 2 x 200 g 2.80 statt 3.50 vom 19.2. bis 25.2. Alle Heidi Joghurts Becher à 150 g –.65 statt –.85 Vegetarische Spezialitäten Solange Vorrat CH l30%l Cornatur Quorn Schnitzel im Duo-Pack Zitronen-Pfeffer Schnitzel 2 x 200 g 8.60 statt 12.40 Nature Schnitzel 2 x 170 g 6.80 statt 9.80 Migros-Restaurants vom 18.2. bis 23.2. Wochenhit: Piccata von der Pouletbrust (Herkunft: Brasilien) mit Safranrisotto und Gemüse 13.80

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Extra

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

69

sekalender

Gaumen, die lokalen Produzenten – und dank der kurzen Transportwege rabi, Karotte, Kopfsalat und Konsorten? 22 Antworten.

Chicorée

Eisberg

Fenchel

Gurken

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Lauch

Nüsslisalat

Radieschen

Rettich

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Zucchetti

Zwiebel

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt Nov Dez

BILDER BILDAGENTUR BAUM ANN/ STOCKFOOD, GETTY IM AGES (1)

Aus der Region für das Klima Die CO2-Bilanz eines Kilogramms Gemüse schwankt zwischen 300 Gramm – und über 10 Kilogramm CO2. Diese Spannweite erklärt sich damit, dass für den Transport meist verschiedene Mittel zum Einsatz kommen, welche die Umwelt unterschiedlich belasten. So liegt der Treibhausgas-Ausstoss pro Tonnenkilometer beim Flugzeug rund 200 Mal höher als jener beim Schiff. Doch auch ob etwa Gemüse in einem beheizten Gewächshaus gezogen oder wie lange es im Kühlhaus gelagert wurde, hat Auswirkungen auf die Bilanz. Die

Formel «je näher, desto besser» ist also mit Vorsicht zu geniessen. Auf jeden Fall gut schneiden lokale Saisonprodukte ab. 65 Prozent des in der Migros verkauften Gemüses kommt denn auch aus der Schweiz, ein stetig wachsender Anteil sogar aus der näheren Umgebung.


70 Extra

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

ns … Übrigein Baum

«Der Klimaschutz ist eine Chance für die Schweiz»

Der Physiker Thomas Stocker hat den Bericht des UN-Klimarats, der jüngst den Nobelpreis gewann, massgeblich geprägt. Ein Gespräch über Klima und Frieden, eine eisfreie Schweiz und warum es noch nicht zu spät ist. Professor Stocker, es kursiert ein Bonmot: «Mein Auto fährt auch bei höheren Temperaturen – wozu sonst habe ich eine Klimaanlage?» Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie so etwas hören? Das ist ein dummer Spruch, der jedoch eine sehr menschliche Haltung zum Ausdruck bringt. Viele wollen sich nicht mit Problemen auseinandersetzen, auch wenn sie noch so offensichtlich auf uns zukommen. Das ist beim Klimawandel eindeutig der Fall. Immerhin ist der Klimawandel im Moment das Megathema schlechthin.Wieso rückte dieser langsame Prozess so plötzlich in unser Bewusstsein? Erstens haben wir eine stabile Konjunktur, die Menschen haben also nicht nur die Angst um ihren Job im Kopf. Dann gab es eine Reihe von Extremereignissen wie die Überschwemmungen und den Hitzesommer 2003. Schliesslich hat sicher auch der Dokumentarfilm von Al Gore und die Veröffentlichung unseres UN-Klimaberichts die Leute aufgerüttelt. Was wissen wir heute über den Klimawandel? Viel. Wir wissen, dass er vorwiegend durch unsere Emission von Kohlendioxid ausgelöst wird und

also keine natürliche Erscheinung ist. Wir können abschätzen, welche Auswirkungen eine höhere Temperatur auf die Welt und ihre Bewohner haben wird. So wird der Meeresspiegel steigen, die trockenen Gebiete bekommen noch weniger, die feuchten noch mehr Niederschlag. Auch die Extremereignisse werden häufiger. Im Jahr 2050 könnte jeder dritte Sommer so heiss sein wie 2003. Das passiert, wenn wir nichts gegen den Klimawandel tun? Eine gewisse Klimaänderung wird aufgrund der bereits ausgestossenen Treibhausgase auf jeden Fall eintreten. Wir entscheiden

Die Klimakoryphäe Professor Thomas Stocker (48) leitet die Abteilung für Klimaund Umweltphysik am Physikalischen Institut der Uni Bern. Stocker ist einer der Hauptautoren des Berichts des UNKlimarats (IPCC), der im letzten Dezember zusammen mit Al Gore mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Der gebürtige Stadtzürcher ist Vater zweier Töchter und fährt mit dem Velo oder dem ÖV zur Arbeit. Er ärgert sich heute noch, dass ihm die Stadt Bern vor Jahren verwehrte, eine umweltfreundlichere Gasheizung einzubauen.

aber heute, wie gross die Erwärmung in den nächsten hundert Jahren sein wird: 2 oder aber 6,4 Grad. Das klingt, als wäre der Zug schon abgefahren … Das ist er nicht. Aber je länger wir mitReduktionenderTreibhausgasemissionen zuwarten, desto grösser werden die Schäden und gigantischer die Kosten, um diese zu beheben. Wenn wir es hingegen schaffen, die Klimaerwärmung zu verlangsamen, werden die Klimafolgeschäden wesentlich geringer ausfallen, und wir gewinnen Zeit, uns an die veränderten Bedingungen anzupassen. Die UN-Organisation, der Sie angehören, hat im letzten Jahr den Friedensnobelpreis gewonnen. Was hat das Klima mit Frieden zu tun? Hunderte von Millionen Menschen auf der Flucht, weil ihr Lebensraum im Meer versinkt: Hat das nichts mit Frieden zu tun? Beim Klimawandel geht es nicht um ein bisschen wärmer oder kälter. Es geht um Ressourcen, um Lebensräume, es geht um uns alle. In der Schweiz sorgen wir uns vor allem um die Gletscher.Was wäre, wenn es sie dereinst nicht mehr gäbe?

e nimmt achseiner W s d t n re wäh auf, gib se CO2 a , h b p a s r tum iede auch w t e es aber r verrott wenn e rbrennt. v oder e


Extra

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

71

Das hätte ernsthafte Konsequenzen, vom Tourismus bis hin zur Stromwirtschaft. Ohne die ausgleichende Wirkung der Gletscher wären die Wasserkraftwerke dauernd mit zu viel oder zu wenig Wasser konfrontiert. Überhaupt steigen die Temperaturen in der Schweiz doppelt so schnell wie im Durchschnitt. Dafür können wir zwar nichts, doch es wäre allein ein Grund, den Klimaschutz anzupacken.

200 Jahre zu viel Kohlendioxid ausgestossen hat. Also haben wir auch die Verpflichtung, als erste etwas dagegen zu tun und mögliche Auswege zu entwerfen.

Aber unter uns gesagt: Was bringt es, wenn 7 Millionen Schweizer ihren CO2-Ausstoss reduzieren , während gerade 2,5 Milliarden Inder und Chinesen den Spass am Autofahren entdecken? Nicht die Inder und Chinesen sind für den bisherigen Klimawandel verantwortlich. Es war die industrialisierte Welt, die mehr als

Mit welchen Massnahmen? Wir müssen als Gesellschaft lernen, intelligenter mit Energie umzugehen. Ich sage bewusst Gesellschaft und nicht Staat, denn dazu braucht es mehr als ein CO2-Gesetz. Die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Medien, der Einzelne: Alle müssen an Bord sein. Dann wird der Klimaschutz auch zu einer Chance für die Schweiz.

«Nicht die Inder und Chinesen sind schuld am bisherigen Klimawandel.»

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Die langjährige Zusammenarbeit der Migros mit der Kompogas steht für eine beispielhafte zukunftweisende Abfall- und Energiewirtschaft. Aus den Speiseresten, Küchenabfällen und Retouren der Migros wird in den Kompogas-Anlagen wertvoller Naturstrom und CO2-neutraler Treibstoff gewonnen. Im weiteren fällt biozertifizierter Dünger (Kompost und Flüssigdünger) an, welcher in die Natur zurückgeführt wird. Dadurch lässt sich der natürliche Kreislauf schonend schliessen.

Weder Elfenbeintürmler noch Weltverbesserer: Der Physiker Thomas Stocker.

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72 Extra

s... Übrigenbald die

Inwiefern? Indem wir hier und heute Technologien mitentwickeln könnten, die die Welt morgen braucht. Wir haben die geistigen und finanziellen Ressourcen dazu, wollen wir also

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

on soll sch g mit einem un d n ru öglich Erdum z g eug m Kraft Solarflu d n e e ie treib er sein. D chweiz r r: de S dahinte d Piccard. Bertran

Glück auch. Beispiel ÖV: Zürich wäre heute für ausländische Firmen nicht so attraktiv, wenn man nicht vor 25 Jahren über eine Milliarde Franken in die S-Bahn investiert hätte. Auch die Neat ist eine Investition in die Zukunft.

«Ohne S-Bahn wäre Zürich heute nicht so attraktiv für Firmen.» nicht die Arbeitsplätze der Zukunft bei uns haben? Schauen Sie die amerikanische Autoindustrie an. Die hat tief geschlafen in den letzten Jahren. Jetzt werden die Hybridautos in Japan gebaut. Investieren wir zu wenig in solche Technologien? Wir könnten viel mehr tun. Beispiele, dass sich solche Investitionen lohnen, haben wir ja zum

Thomas Stocker fährt mit Velo oder Bus zur Arbeit an die Uni Bern.

Wird es denn je möglich sein, ohne Einbusse an Lebensqualität klimafreundlich zu leben? Kommt darauf an, wie Sie Lebensqualität definieren. Wenn sie darin besteht, in einer 2,5 Tonnen schweren Maschine herumzufahren, dann werden sie Einbussen erleiden. Solche Autos wird es in 50 Jahren nicht mehr geben. Wenn Lebensqualität aber bedeutet, dass sie in einer sichereren Welt leben, die auch ihren Kindern Perspektiven bietet, dann wird sich ihre Lebensqualität sogar verbessern. Interview Luzi Weber Bilder Ben Huggler

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

M ist die n SBB ndin vo u K te s s er grö Schweiz Cargo im ansportiert r und tr illion Verkeh eine M it jährlich r te Gü m Tonnen . n h a der B

Extra

73

Autofahren mit gutem Gewissen

Das Auto ist aus dem modernen Leben nicht wegzudenken. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Modelle und welcher Fahrstil das Klima schonen – und das Budget wenig belasten.

BILD HANS STRAND

Moderne Technologien und Treibstoffe verringern die CO2-Belastung durch den Verkehr dramatisch.

D

as Auto ist zwar für «nur» rund 13 Prozent des von uns Menschen verursachten CO2-Ausstosses verantwortlich. Trotzdem steht es bei der Umweltdiskussion oft im Vordergrund. Tatsächlich kann jeder Einzelne schon beim Autokauf einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zentral für den Kaufentscheid ist der Verwendungszweck: Wer mehr im Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt unterwegs ist, braucht

als umweltbewusster Fahrer einen anderen Wagen als der Autobahnfahrer. Bestes Beispiel für die Qual der Wahl sind Hybridautos: Längere Überland- und Autobahnfahrten im Benzinbetrieb machen den Vorteil der Elektrovariante im Stadtverkehr wieder zunichte, und es bleibt das Problem des Batterierecyclings. Nach der jüngsten EMPAStudie sind Erdgasfahrzeuge in der Stadt gar noch ökologischer. Dieselautos mit Partikelfilter wie-

Beim Fahren CO2 sparen Nachfolgend einige Tipps zum umweltschonenden Autofahren: • Unnötiges Gewicht aus dem Auto entfernen. Faustregel: 100 kg weniger spart 0,3 bis 0,5 l/100 km. • Im 1. Gang nur maximal eine Wagenlänge anfahren • Sofort hochschalten. Bei Tempo 50 bereits im 5. oder 6. Gang fahren – auch innerorts! • Mit viel Gas und dafür kurz

beschleunigen. Die Elektronik bestimmt, wie viel Sprit in die Brennräume gelangt. • Den Reifendruck regelmässig kontrollieren. Die Pneus ca. 0,2 bar höher als angegeben pumpen. Das senkt den Rollwiderstand. • Beim Warten an der Ampel den Motor abstellen – schon 10 Sekunden lohnen sich. Weitere Tipps unter www.ecodrive.ch.


74 Extra Alternatives für den Tank • Naturgas aus Erd- oder Kompogas ist fast CO2-neutral, Kompogas gar zu 100% (107 CH-Tankstellen). Nachteil: Die Reichweite von etwa 250 km pro Tankfüllung ist nicht sehr gross. Immerhin schalten Gasautos bei leerem Gastank automatisch auf Benzin um. Weiteres unter www.erdgasauto.ch und www.kompogas.ch. • Bioethanol E85 (38 CH-Tankstellen) Das E85 aus Schweizer Produktion ist aus Holzabfällen hergestellt und steuerbefreit. Ford, Volvo und Saab bieten bereits E85Autos an, die auch mit normalem Benzin betrieben werden können. Nachteil: Der etwas höhere Ethanol-Verbrauch frisst die CO2Ersparnis teilweise weg. Weitere Infos: www.etha-plus.ch. • Noch im Versuchsstadium stecken synthetische Treibstoffe

Pack das Gas in den Tank: Eine Kundin an der Erdgas-Zapfsäule. aus fossilen Energieträgern wie Erdgas und Kohle oder auch aus Biomasse. Diese sollen in Zukunft äusserst schadstoffarme Brennverfahren ermöglichen.

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Gebrauchte Batterien können Sie übrigens in alle Migros-Filialen zurückbringen.

Nachhaltigkeit beim Autobau Während die meisten Autohersteller bei der Wahl der Materialien für den Autobau auf deren Umweltfreundlichkeit achten, gehen Nissan und Toyota noch weiter: Sie bauen neue Werke, die dank cleverer Architektur und Energiemanagement (Solarzellen, Wärmepumpen) fast CO2-neutral betrieben werden können. Viele Automarken gehen zudem bei der Rezyklierbarkeit der Autos über die gesetzlichen Richtlinien hinaus. Bereits heute gilt z. B. in der EU, dass Autos zu 85% wiederverwertbar sein müssen. Ab 2015 müssen es gar 95% sein – Hersteller wie Volvo arbeiten am Erreichen dieses Ziels bereits für das Jahr 2010. www.stiftung-autorecycling.ch

BILDER ERDGAS ZÜRICH, HERBIE SCHMIDT

derum verbrauchen weniger als Benziner, blasen aber deutlich mehr Stickoxid in die Luft. Zu Kontroversen führt aktuell auch das Angebot an Fahrzeugen, die neben Benzin auch auf umweltfreundlicheren Betrieb mit Bioethanol ausgelegt sind. Der als E85 erhältliche Treibstoff wird in Ländern wie den USA und Brasilien aus Mais und Zuckerrohr hergestellt, die ansonsten als Nahrungsmittel dienen. Wird dafür jedoch einheimisches Holz verwendet – wie beispielsweise in Schweden oder auch bei uns in der Schweiz – ist die Herstellung kaum bedenklich. Für einen Beitrag zum Klimaschutz ist aber nicht nur der Autokauf entscheidend, sondern auch das Verhalten am Steuer. Wir geben Tipps zu Kauf- und Fahrverhalten und werfen einen Blick in die Zukunft. Herbie Schmidt

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008


Extra Die sparsamsten Autos

Antriebstechnik der Zukunft

An der Spitze der umweltfreundlichsten Fahrzeuge stehen die Dieselautos noch vor den Hybriden (oben rechts: der Toyota Prius). Nachfolgend die sparsamsten Autos der Schweiz (Stand 4. Februar 2008).

Die Brennstoffzelle verspricht einen hohen Wirkungsgrad und ungiftige Abgase (Wasser!). Bei der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff fliesst Strom, der einen Elektromotor antreibt. Serienreife Brennstoffzellenautos bleiben vorerst Zukunftsmusik. Bei Mercedes, Opel und VW wird am «Diesotto»-Konzept geforscht. Dabei arbeitet ein benzinbetriebener Ottomotor nach dem Verbrennungssystem eines verbrauchsund schadstoffarmen Dieselaggregats. Am meisten Hersteller

Top 5 Diesel mit Partikelfilter Smart fortwo CDI Seat Ibiza 1.4 TDI Eco. / VW Polo 1.4 TDI Bluem. Mini Cooper D Mini Clubman Cooper D Fiat 500 1.3 JTD

Top 5 Benzin Smart fortwo pure mdh softouch Toyota Prius 1.5 16V Hybrid Daihatsu Cuore 1.0 Citroën C1 / Peugeot 107 / Toyota Aygo Honda Civic 1.3 iDSi IMA Hybrid

Verbrauch CO2-Ausstoss (l/100 km) (g/km) 3,3 3,8 3,9 4,2 4,2

88 99 104 109 111

Verbrauch CO2-Ausstoss (l/100 km) (g/km) 4,3 4,3 4,4 4,6 4,6

103 104 104 109 109

Infos über die Emissionen von Autos finden sich unter www.energieetikette.ch, www.topten.ch und www.autoumweltliste.ch. Infos zum effektiven Verbrauch hat www.spritmonitor.de.

75

Schöne grüne Zukunft: Neue Technologien versprechen eine klimafreundliche Mobilität. arbeiten an der Weiterentwicklung von Elektroautos durch immer kleinere und leistungsfähigere Batterien (Infos dazu unter

www.e-mobile.ch). Das E-Mobil könnte bald den Durchbruch schaffen – die aktuellen Hybridautos sind ein Zwischenschritt dazu.

Weil schon kleinste Geländewagen einiges verbrauchen: Danke fürs Recycling.


76 Extra

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Unter dem Strich: grün Für die Klimabilanz von Total Cool Active haben die Spezialisten von Empa und Ecos die Stadien der Produktion und des Gebrauchs dieses Waschmittels analysiert und mit einem herkömmlichen Produkt verglichen. Eine solche Bilanz ist die Grundlage für eine CO2-Deklaration, wie sie die Migros in Zukunft auf ausgewählten Produkten anbringen wird.

– 34 % C02

Waschmittelsubstanzen

– 32 % C02

Weil etwa ein Drittel weniger Pulver gebraucht wird, vermindern sich auch die TreibhausgasEmissionen, die bei der Bereitstellung der Vorprodukte entstehen, um über 30 Prozent.

Transporte

Die neue Rezeptur verändert den «Transport-Mix». Absolut gesehen verringert sich der Ausstoss trotzdem, weil insgesamt weniger Gewicht pro Waschgang bewegt werden muss.

Eine saubere Sache von Anfang bis Ende Bevor ein Produkt im Abfall landet, hat es an allen Stationen seines «Lebens» einen CO2-Ausstoss verursacht. Wie sich eine solche Klimabilanz verbessern lässt, zeigt das neue Total Cool Active.

E

s klingt ganz einfach: Je weniger Kohlendioxid (CO2) und andere Klimagase wir in die Umwelt abgeben, desto besser. So lässt sich berechnen, dass ein Kilometer Autofahrt mit einem sparsamen Kleinwagen rund 120 Gramm CO2 in die Atmosphäre pustet. Zwar kommt aus dem Autoauspuff nicht nur CO2, die anderen Gase werden aber aufgrund ihrer Schädlichkeit in CO2Wirkung umgerechnet (siehe Box «CO2 als Währung»). CO2 entsteht aber nicht nur beim Autofahren, sondern überall im Alltag – zum Beispiel beim Waschen. Will man nicht nur saubere Kleider, sondern auch ein reines Umweltgewissen, ist eine genaue CO2-Bilanz nötig. Die gibt es nicht ohne Rechnerei. Schon die Frage, wie viel CO2-Belastung die Herstellung des Waschmittels verursacht, ist komplex. Denn Waschmittel ist ja nicht einfach Seife, sondern ein ausgetüfteltes Gemisch aus Roh-

stoffen, welche die Umwelt unterschiedlich belasten. Doch damit nicht genug. Auch Verpackung und Transport haben einen Einfluss auf die Klimabilanz. Als Nächstes muss man herausfinden, wie viel CO2 bei einem Waschgang entsteht. Stammt der Strom aus einem Kohlekraftwerk, wird die Luft stärker belastet, als wenn er aus einem Wasserkraftwerk fliesst. In jedem Fall spart man viel Energie und damit CO2, wenn die Wäsche wie mit Total Cool Active schon bei 20 Grad Wassertemperatur sauber wird.

Kein Taschenrechner nötig Glücklicherweise muss der Konsument keinen Taschenrechner zu seinem nächsten Einkauf mitnehmen. Das übernehmen unabhängige Organisationen wie Ecos. Dieses Beratungsbüro für Nachhaltigkeit arbeitet gemeinsam mit den Ökobilanzfachleuten der Empa an wissenschaftlichen Tools und Standards zur Berechnung

der Klimarelevanz von Produkten. Im Rahmen eines Vorprojekts für diese «KlimaPro» genannte Initiative haben die Fachleute von Empa und Ecos für die Migros eine Fallstudie berechnet. Verglichen wurde der Lebenszyklus des innovativen Waschmittels

Kohlendioxid als Klimawährung Für die Klimaveränderung ist hauptsächlich der Ausstoss von CO2 verantwortlich. Allerdings beeinflussen auch andere Gase das Klima. Sie gelangen zwar in deutlich kleinerer Menge in die Umwelt, dafür ist ihre Wirksamkeit höher. So heizt Methan das Klima 21-mal stärker auf als CO2. In der CO2-Bilanz werden deshalb auch Gase wie Methan und Lachgas (310-mal schädlicher als CO2) berücksichtigt – umgerechnet in CO2-Einheiten. Die Werte beziehen sich auf die relative Klimawirkung über einen Zeitraum von 100 Jahren.

Total Cool Active mit jenem eines herkömmlichen Total-Waschmittels (siehe Grafik oben).

Dramatische Einsparung Fazit: Wer Total Cool Active verwendet und seine Wäsche statt mit 40 mit 20 Grad wäscht, reduziert den CO2-Ausstoss pro Trommel um satte 42 Prozent. Den grössten Einfluss auf die Bilanz hat die Tatsache, dass man mit Total Cool Active rund einen Drittel weniger Pulver braucht, weil sich dieses sehr schnell auflöst. Damit müssen auch weniger Grundprodukte verarbeitet werden, es wird weniger Gewicht bewegt, kurz: die Umwelt wird mit weniger CO2 belastet. Trotz der positiven Bilanz ortet der Studienkoordinator Daniel Lehmann Pollheimer noch Potenzial: «Schön wäre es, wenn man denWasserverbrauch beimWaschgang sowie die Transportaufwände für Substanzen aus Übersee reduzieren könnte.» Kurt Haupt


Extra

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

– 40 % C02

Produktion

– 67 % C02

In der Produktion greift ebenfalls der reduzierte Waschmittelverbrauch. Doch auch optimierte Herstellungsverfahren tragen ihren Teil zu einer Emissionsminderung bei.

Beim Waschen schlägt sich die grosse Energiesparwirkung der tieferen Waschtemperatur in einer Emissionsreduktion von fast zwei Dritteln nieder.

– 42 % C02

Das neue Total Cool Active zeigt: Innovative Technologien spielen eine Schlüsselrolle bei der Vermeidung von Klimagasen.

+10 % C02

Waschgang

Entsorgung

Der Wermutstropfen: Bei 20 Grad verbrauchen die Waschmaschinen 10 Prozent mehr Wasser, was zu einer Erhöhung der Emissionen bei der Wasseraufbereitung führt.

So viel zahlt Mutter Natur Gegenwärtig liest man viel über die CO2-Bilanz. Sie definiert, wie stark die Umwelt durch klimaverändernde Gase belastet wird. Die CO2-Bilanz ist aber nicht der einzige Massstab. Sie lässt denn auch andere Aspekte ausser Acht, beispielsweise, ob giftige Stoffe zum Einsatz kommen oder beschränkte Ressourcen – etwa Wasser – übermässig beansprucht werden. Andere Bilanzmodelle werten solche Fragen stärker, eine umfassende Ökobilanz zieht sogar wirtschaftliche und soziale Fragen in Betracht.

ns … Übrigeros Zürich

ILLUSTRATIONEN IGOR KRAVARIK

77

Mig hat die insatz, en im E ren, g a tw s elf La gas fah Kompo n die mit seigene betrieb s d. u a ir w s a d nnen n gewo r: h a J Abfälle rung pro n Einspa e 0 Tonn über 37 . 2 CO


78 Extra

BI L D NA S A

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Der grosse Klimatest

Politik, Wissenschaft, Medien: Der Klimawandel beschäftigt alle. Testen Sie hier Ihr Wissen! 1) Wie heisst der Film, mit dem Nobelpreisträger Al Gore den Klimaschutz weltweit zum Thema machte? D Ice Age 2. Jetzt taut’s A The Day After Tomorrow E Eine unbequeme Wahrheit

2) Eine Insel erlangte traurige Berühmtheit, weil sie innert der nächsten Jahrzehnte im Wasser zu versinken droht. Welche? R Tuvalu L Sylt S England

3) In welchem Jahr fand der Klimagipfel von Kyoto statt?

S 1992 L 2003 D 1997

4) Der Magen einer Kuh produziert das klimarelevante Gas Methan. Wie gelangt dieses vorwiegend aus dem Körper?

G Nach hinten: die Kuh furzt R Nach hinten unten: die Kuh erleichtert sich E Nach vorne: Die Kuh rülpst

5) Welche der folgenden Aktionen für den Klimaschutz fand nie statt? R Ein autofreier Tag in Los Angeles A Hunderte Menschen stehen nackt auf dem Aletschgletscher Q Symbolisches Lichterlöschen während 5 Minuten

6) Welches der folgenden Nahrungsmittel verursacht den grössten Ausstoss an Treibhausgasen pro Kilogramm?

Der fragile Planet: Das Klima beeinflusst die ganze Welt.

W Butter U Spargeln P Schweinefleisch

7) Wälder und Ozeane binden CO2 aus der Atmosphäre. Deshalb nennt man sie auch:

A CO2-Senken F CO2-Killer I CO2-Neutralisierer

8) Die Natur setzt jedes Jahr rund 550 Milliarden Tonnen CO2 um. Wie gross ist der Beitrag, der jährlich vom Menschen dazukommt? N 130 Milliarden Tonnen E 26 Milliarden Tonnen O 370 Milliarden Tonnen

9) Einige Wissenschafter wollen das Klima mit technischen Mitteln retten. Welche dieser drei Massnahmen ist erfunden?

Z Billionen kleiner Spiegel sollen das Sonnenlicht reflektieren R Die Aufforstung der gesamten Sahara, um das überschüssige Kohlendioxid zu binden C Eine künstliche Schwefelschicht in der Atmosphäre sorgt für ein kühleres Klima

10) Seit dem 1.Januar 2008 gibt es in der Schweiz eine CO2-Abgabe auf Heizöl und Erdgas. Sie soll helfen, das gesetzlich festgeschriebene CO2-Ziel zu erreichen. Wie lautet dieses? P Eine Kohlendioxid-freie Schweiz bis 2050 – dank Grenzkontrollen N 50 Prozent Elektroautos auf den Schweizer Strassen bis 2016 M Die CO2-Emissionen durch fossile Energien sollen bis ins Jahr 2010 um 10 Prozent gesenkt werden gegenüber dem Stand von 1990

11) «Damit wird aber die Tätigkeit des Menschen zur Ursache einer erdumspannenden Klimaänderung, deren zukünftige Bedeutung niemand ahnen kann.» Wer formulierte wann diesen berühmten Satz? U 1941 der deutsche Meteorologe Hermann Flohn A 1907 der schwedische Chemiker Svante Arrhenius E 1956 der chinesische Politiker Mao Zedong

12) Ein Eritreer verursacht im Schnitt jährlich 0,14 Tonnen CO2, beim US-Amerikaner sind es 19,6 Tonnen pro Jahr. Wo steht die Schweiz? N 6 Tonnen pro Einwohner und Jahr B 8 Tonnen pro Einwohner und Jahr C 10 Tonnen pro Einwohner und Jahr

13) Von diesen Phänomenen hat eines mit Sicherheit nicht direkt mit dem Klimawandel zu tun. D Die Forsythien blühen heute bis einen Monat früher als vor 50 Jahren R Die Zecken breiten sich immer mehr aus G Hautkrebs wird häufiger diagnostiziert

ns … Übrigenteil der

A ist der hina ublik C p re s lk Vo ndioxid le h iten Ko e w lt n e e ch am w ss zwis Aussto von 5,7 5 0 0 nd 2 1973 u ,8 Prozent auf 18 en. gestieg

E R D E RW A E R M U N G

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Lösung:

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A la carte

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Saiblingfilets auf Kräutersalat Für 4 Personen 1 Biozitrone 3 EL Apfelessig 1 TL Dijon-Senf 1 TL flüssiger Honig 6 EL Olivenöl Sélection-Himalajasalz aus der Mühle, Cayennepfeffer 250 g gebleichter Löwenzahn* 1 Bund Sauerampfer* 30 g Brunnenkresse* 1 Apfel 2 TL Fenchelsamen* 1 TL Pfefferkörner 600 g Saiblingfilets

1. Von der Zitrone die Schale abreiben, Saft auspressen. Apfelessig, Senf, Honig, 4 EL Öl sowie je 1 TL Zitronensaft und -schale zusammen vermischen. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Löwenzahn, Sauerampfer und Brunnenkresse verlesen, waschen und trocken schütteln. Löwenzahn und Brunnenkresse in Stücke zupfen. Sauerampfer in feine Streifen schneiden. Salat mischen. Apfel halbieren und in feine Scheiben hobeln. Kerngehäuse entsorgen. Mit wenig Zitronensaft bestreichen. 2. Fenchelsamen, Pfefferkörner und 2 TL Himalajasalz mit einer Gewürzmühle oder einem Mörser fein reiben. Falls nötig entgräten. Fischhaut einige Mal einschneiden. Beidseitig mit etwas Zitronensaft und -schale einreiben und mit der Würzmischung würzen. In einer Bratpfanne im restlichen Öl bei mittlerer Hitze auf der Hautseite etwa 3 Minuten anbraten. Fisch wenden und fertig garen.

D

E

F

3. Salat und Apfelscheiben auf Teller verteilen, mit der Sauce beträufeln und mit etwas Würzmischung bestreuen. Fisch dazu anrichten. Tipp: Dazu passen Baked Potatoes oder ein geröstetes Brot. * Gebleichter Löwenzahn, Sauerampfer, Brunnenkresse und Fenchelsamen sind im Globus erhältlich.

Mehr Rezepte: www.saison.ch


80 A la carte

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Tipps der Woche: Knoblauch Schälen Knoblauchzehe aufrecht zwischen Daumen und Zeigefinger halten. Mit sanftem Druck zusammenpressen, jedoch nur so stark, dass die weisse Haut platzt. Nun lässt sich die Zehe ganz einfach schälen.

GratisProbeheft

SMS an 970 (Fr. –.20) Kennwort MM-Probe, Name und Adresse

Mildes Aroma Die einzelnen Zehen längs halbieren und den grünen Trieb herausschneiden: Das macht Knoblauch milder. Eine andere Möglichkeit ist, eine Knoblauchzehe ungeschält mitzukochen und vor dem Servieren wieder zu entfernen. Dies ergibt lediglich ein zartes Knoblaucharoma. Knoblauch in Öl Für 1 Glas à ca. 3 dl: 200 g Knoblauchzehen schälen, längs halbieren, grünen Trieb entfernen. 1 rote Chilischote mit einer Nadel mehrmals einstechen. Alles mit 1 TL weissen Pfefferkörnern, 2 Nelken, 1 Zweig

Rosmarin, 1 Lorbeerblatt, 3 dl Obstessig und 1 EL Salz in einer Pfanne langsam erhitzen. Kurz köcheln lassen, der Knoblauch soll heiss, aber nicht gar sein. In einem Sieb abtropfen. Ungefähr 1 dl Olivenöl auf 80 Grad erhitzen (Temperatur mit dem Fleischthermometer kontrollieren). Gut abgetropften Knoblauch samt Gewürzen in ein Glas geben, mit dem heissen Öl auffüllen und verschliessen. Mindestens 2 Wochen ziehen lassen. Haltbarkeit etwa 1 Jahr. Knoblauch in Essig 500 g Knoblauchzehen schälen, längs halbieren, grünen Trieb entfernen. Portionenweise in kochendem Wasser 1 Minute blanchieren, abtropfen lassen und in Gläser füllen. Ungefähr 2,5 dl Obstessig mit 1 EL Salz und Gewürzen (siehe oben) aufkochen, leicht abgekühlt über den Knoblauch giessen und verschlies-

sen. Mindestens 1 Monat ziehen lassen. Haltbarkeit zirka 1 Jahr. Verfärbungen Bestimmte Inhaltsstoffe in frischem oder zu kurz getrocknetem Knoblauch können sich nach dem Einlegen violett verfärben. Ebenfalls ist es möglich, dass Knoblauch unter Lichteinwirkung Chlorophyll (Blattgrün) bildet. Diese Verfärbungen sind unschön, aber harmlos.

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Von Alexandra Levy

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A la carte

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Dieser Teil Südfrankreichs bietet REISEDATEN für jeden Geschmack etwas: den renommierten Badeort Cap d’Agde, 1. 20. - 24. April die imposant befestigte Stadt Car2. 27. April - 01. Mai cassonne, die faszinierende Fauna 3. 04. - 08. Mai und Flora des Schutzgebietes der 4. 11. - 15. Mai Camargue oder die liebliche Landschaft beim Canal du Midi.

Die Insel Elba gilt als kleines Para- REISEDATEN dies im Ligurischen Meer. Trotz ih1. 27. April - 02. Mai rer tausendjährigen Geschichte hat die Insel vor allem wegen des Auf2. 04. - 09. Mai enthalts von Napoleon grosse Be3. 11. - 16. Mai kanntheit erlangt. Elba hat aber 4. 18. - 23. Mai noch viel mehr zu bieten.

1. Tag, Schweiz - Cap d’Agde: Fahrt vom Einsteigeort nach Cap d’Agde. Halbpension. 2. Tag, Ausflug Carcassonne: Wer Märchenburgen liebt, wird sich an Carcassonne kaum satt sehen können. Auf einem geführten Stadtrundgang werden Sie die auf einem Hügel gelegene, mittelalterliche Altstadt kennen lernen. Halbpension. 3. Tag, Ausflug Camargue: Über Aigues-Mortes gelangen Sie nach Les Saintes-Maries-de-la-Mer, dem Hauptort der Camargue. Mit etwas Glück treffen Sie auf die typischen, weissen, wildlebenden Pferde und die rosaroten Flamingos. Dieser ist vor allem durch die alljährliche Zusammenkunft der Zigeuner aus ganz Europa bekannt. Weiterfahrt durch das Naturschutzgebiet der Camargue. Halbpension. 4. Tag, Ausflug Canal du Midi: Der Canal du Midi verbindet zusammen mit dem Canal latéral à la Garonne das Mittelmeer mit dem Atlantik. Geniessen Sie während einer über fünfstündigen Schifffahrt von Béziers nach Agde die spezielle Landschaft und die gemütliche Atmosphäre. Mittagessen an Bord. Vollpension. 5. Tag, Cap d’Agde - Rückkehr: Heimreise via Valence - Grenoble in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Schaufenster Produkte aus der Migros

Ostern

BILDER SANDRO DIENER, STYLING MARIANNE KOHLER, HAIR & MAKE MAKE-UP BARBARA GRUNDM ANN, HAARSCHNITT HAAARBAR

Hase im Glück

Endlich darf er wieder die Hauptrolle spielen. Am 23. März hat Meister Lampe wieder seinen grossen Auftritt! Dann ist Ostern. Bis dahin bleibt noch Zeit, Ideen für die diesjährige Osterdekoration zu sammeln. Lassen Sie sich vom Migros-Magazin inspirieren.

Dekorieren So wird ein Ei zum Schmuckstück: Glitzersteine aufkleben und in einen bunten Becher stellen. Seiten 84/85

Basteln Das Ei mit Gesicht: Augen malen, Schnabel, Flügel aufkleben. Seiten 86/87

Helfer So haben Sie alle Farben parat: Die Stifte gibts in hundert tollen Farben. Seite 86


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Kunst am Ei

Die ersten Schneeglöckchen, Krokusse und Tulpen zeigen sich bereits, das Osterfest naht. Und damit die schönste Zeit für grosse und kleine Bastelfreunde. Lesen Sie, wie Sie ihren Ostereiern mit wenig Aufwand und Materialien Glanz verleihen.

V

ielerlei Osterei! Damit weisse und braune Hühnereier sich in österliche Kostbarkeiten verwandeln, müssen sie zuerst gekocht und gefärbt oder gleich bunt gekauft werden. Die Ostereier fantasievoll zu bemalen und zu verzieren, ist ein toller Spass. Vor allem wenn Sie mit Glitzersteinen so edle Ostereier kreieren, dass Ihnen beim «Tütschen» angst und bange wird. Einen

ausgesprochenen Morgenmuffel im Haus? Hellblaue Moosgummi-Sommervögel auf pinkem Ei heben seine Stimmung bestimmt. Und der Jöh-Effekt bei den Kleinsten ist Ihnen sicher, wenn Sie herzige Bibis aufs Ei kleben. Oder bestreichen Sie ein Ei mit Eiweiss und rollen Sie es in farbigen Zuckerstreuseln oder in weissem, grobem Meersalz. Auch mit Tortenpapier und Zuckerblüten lässt sich dekorie-

ren. Die Eier schon ausgelöffelt? Macht nichts. Bunte Eierschalen dienen als Minivasen für die ersten Frühlingsboten wie Primeln oder Krokusse. Der liebevoll beklebten Einladungskarte zum RiesenFamilien-und-Freunde-Brunch folgen Ihre Gäste sicher gern. Und wenn Sie jedem ein persönlich dekoriertes Ei vors Gedeck stellen, ist die Freude doppelt so gross. Ruth Gassmann

Dekorieren, kleben, basteln – für Kinder ein Riesenspass, der nicht teuer sein muss: Schmucksteine, Fr. 3.90 Moosgummisticker, diverse Motive, Fr. 3.90, bunte, gekochte Eier, ab Fr. 2.90


Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Schaufenster

Ostern

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Metall-Tortenplatte, 30 cm Durchmesser, Fr. 28.– Eierbecher, bunt bemalt, Fr. 1.90 Eierbecher unifarben, Fr. 1.90

Lassen Sie kleine Plüschhasen an langen Fliederstielen über Tulpen schweben. Ein österlicher Strauss, der sich auf dem Tisch wie auf dem Boden gut macht. Metalltopf mit Ledergriff, in drei Grössen, ab Fr. 8.80 Plüschhasen mit Holzklammern, je Fr. 2.80

Bunte Einladungskarten zum Brunch, knallige Taschen für kleine Geschenke, liebevolle Aufmerksamkeiten, die erfreuen. Transparentpapierkarten mit Couverts, 3er-Sets, Fr. 2.90 Moosgummistickers, Schmetterlinge, Blumen, Fr. 3.90 Plüschkugelschreiber, Küken oder Hasen, Fr. 2.90 Papiertaschen, klein, diverse Farben, 10 Stück, Fr. 6.90


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Ei, Ei, da guckst du! Ideen für die Osterdekoration: Mit ein wenig Fantasie, buntem Papier, Scheren, Farbstiften und Leim, mit echten und künstlichen Blumen schmücken Sie Ihr Haus so festlich, dass Meister Lampe Ihren Liebsten ganz viele Osternester bauen wird.

E

ndlich den Wintermief vertreiben und aus banalen Hühnereiern langohrige Hasen zaubern. So einfach gehts: Schneiden Sie aus Seidenpapier lange «Lampiohren». Hasenaugen aufs Ei malen und Filznasen samt Barthaar darunterkleben. Schon rollt der Hase in ein Nest, das Sie beispielsweise mit Forsythienblüten und Chenilleküken verziert haben. Eine umwerfende Wirkung erzielen

Sie garantiert, wenn Sie Zweige mit Schnur oder Blumendraht an einem Deckenhaken über dem Ostertisch befestigen. In die Zweige hängen Sie Vogelhäuschen und ausgeblasene, dekorierte Ostereier. Oder schneiden Sie aus Halbkarton Blüten, die Sie mit «Edelsteinen» bekleben. Was immer Sie und Ihre Kinder basteln – das Lustprinzip ist ein unfehlbarer Ratgeber. Mehr Tipps: www.migros.ch/Osterdekorationen

Das Schönste am Basteln sind die vielen bunten Farben: Seidenpapier aus dem BastelPapier-Koffer, 110-teilig,

Fr. 9.90

Motivstanzer mini, 4 Stück,

Fr. 8.90

Konturenscheren, 2 Stück, Fr. 3.50 Taffet-Bänder, 5er-Pack,

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Fasermaler im Kükenei, 100 Stück, Fr. 19.90 Diverse Pinsel, ab Fr. 1.30 Kleine, bunte Dekoeier aus Holz,

Fr. 6.80


Schaufenster

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Ostern

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Statt in einen Korb oder in ein Holznest, kann man die Haseneier auch in Dessertförmchen legen. Dessertförmchen, ofenfest, diverse Formen und Farben, je Fr. 2.90 Jute-Ostergras, Fr. 2.80 Im Hintergrund: Kirschblütenkranz,

Fr. 28.–

Wolle mit Hintergrund Die Migros bezieht die Holzwolle für die Osternestchen von der Firma Lindner Verpackungen GmbH aus dem toggenburgischen Wattwil. Aus gutem Grund: Das Unternehmen verarbeitet nur FSC-zertifiziertes Holz aus der Region. Zwei Jahre wird es unbehandelt auf dem Fabrikgelände gelagert, bis es absolut trocken und keimfrei in die Schneidemaschinen gelangt. Die fertige Holzwolle wird anschliessend von Behinderten der BSZ Stiftung Seewen abgewogen und verpackt. Holzwolle, Grün oder Natur, Fr. 2.50 Sollte der Frühling Ende März wider Erwarten noch auf sich warten lassen, basteln Sie die bunten Blüten einfach selbst: Blumen aus Halbkarton schneiden und nach Lust bemalen und bekleben. Metallvogelhaus, Fr. 14.50 gelochte rosa oder gelbe Eier mit Band, 12 Stück, Fr. 6.80

Ein Wundernestchen, schnell gemacht: Holznest, Durchmesser 25 cm, Fr. 12.– Chenilleküken, 6 St., Fr. 4.80 künstliche Forsythienblüten zum Streuen, Fr. 7.50


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Schaufenster

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Ostern

BIL D GIA N V A IT L

Aufgegabelt

Martin Jenni, Food-Redaktor.

Bonjour, Provence! Die Fasnacht ist vorbei. Meister Lampe packt bereits seine Ostereier – und ich packe auch. Es geht für eine Woche in die Haute-Provence. Bevor dort der Oster-Rummel losgeht, freue ich mich über stille Tage in der Region Montagne de Lure nördlich von Forcalquier. Hier rieche ich im Februar die ersten Frühlingsdüfte. Hier setze ich mich ins Dorfbistro, die milden Sonnenstrahlen im Gesicht, den Pastis an den Lippen und die Oliven zwischen den Zähnen. Der örtlichen Béretund Gauloise-Fraktion sehe ich beim Boulespiel zu und zwischendurch schmökere ich im Buch von Peter Mayle (Mein Jahr in der Provence) und lese was ich gerade sehe. Ja, ich schalte endgültig in den Müssiggang. Abends jagt mich die frische Brise mit einem Gentiane de Lure (auf der Basis Enzianwurzel und Wein) vor das knisternde Kaminfeuer, bevor ich mich für ein Nachtessen in einem lokalen Bistro entscheide. Bei der Auswahl hilft mir die Vereinigung »Bistrot de Pays» in der man traditionelle Beizen findet, die immer gut für eine Terrine mit einem Salat sind und mehr mit ihrer Patina glänzen als mit der Auswahl der Speisen. Für alle die zu Hause bleiben müssen, hier mein Provence-Aperitif-Tipp: Baquette der Länge nach aufschneiden. Im Ofen unter dem Grill rösten, dann mit Butter und Lavendelhonig bestreichen und mit Meersalz bestreuen. Fertig. Dazu passt ein Glas Condrieu aus dem Rhonetal. Für alle anderen: www.bistrotdepays.com

Osterspiel

Der Osterhase sitzt mit verbundenen Augen im Kreis und bewacht ein Nest mit Ostereiern. Er konzentriert sich auf Geräusche, denn nacheinander schleichen sich Füchse an, um ihm ein Ei zu stehlen. Zeigt der Hase auf den richtigen Möchte-gernDieb, hat der verloren. Hat der Fuchs ein Ei erwischt, darf er es behalten.

Kirschblütenkranz, rund oder in Herzform, je Fr. 28.–

Dies und das fürs Fest

Metall-Blumenbilder, diverse Motive, je Fr. 12.–

Österliche Schlüssel- oder Handy-Anhänger, je Fr. 3.90

Eisenkorb mit Holzgriff, Fr. 35.–

Schweizer Ostereier aus Bodenhaltung, 6 Stück,

Fr. 3.90

Kartensets mit Blumenmotiven, je 3 Stück, Fr. 2.90

Konturenscheren, 2 St., Fr. 3.50 Bastel-PapierKoffer, 110-teilig

Fr. 9.90


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Wettbewerb

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TS E K C I T 60

V I S U EXFKÜRLMM-

D N U N E N N I R E S E L ! -LESER

EM-Tickets gewinnen!

Mit die UEFA EURO 2008™.. direkt im Stadion miterleben! 30 x 2 Tickets zu gewinnen, davon 9 x 2 Tickets für Schweizer Partien!

DIE SPIELREGELN: Jede Woche gilt es, drei Fragen rund um den Fussball zu beantworten. Zu jeder Antwort gibt es einen Gewinnbuchstaben. Die drei Gewinnbuchstaben können Sie per SMS oder per Telefon einsenden (siehe Box rechts). Unter allen Einsendungen werden 30-mal zwei Tickets verlost. Wichtig: Sie können so oft teilnehmen, wie Sie wollen. Zudem können Sie die Gewinncodes aus jeder Runde bis zum Teilnahmeschluss am 23. März einsenden.

1 Frage

So machen Sie mit

Mit welchem Nachbarn organisiert die Schweiz die EURO 08? A: Deutschland B: Österreich

Frage 2 Mit welchem Ergebnis endete das EM-Finale 2004 zwischen Griechen land und Gastgeber Portugal? C: 1 : 0 D: 2 : 1

Frage 3

In welcher Stadt wird die Schweiz ihre Gruppenspiele austragen? E: Bern F: Basel

Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text EURO, Ihrer Lösung und Ihre Adresse an die Nummer 970 (Fr. 1.–/SMS). Per Telefon: Rufen Sie die Nummer 0901 560 040 (Fr. 1.–/Anruf) an und nennen Sie Ihre Lösung und Ihre Adresse. Per Post: Schicken Sie eine Postkarte (A-Post) mit der Lösung und Ihrer Adresse an: Wettbewerb Kinder & Nutella, Migros-Magazin, 8198 Rümlang. Teilnahmeschluss: 23. März 2008


Schaufenster

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

News

Gut und günstig

RhabarberZwieback-Gratin

Für 4 Personen, 1 Form à ca. 16 x 26 cm Ca. Fr. 7.50

Backofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft). 130 g Zwieback in einen Plastikbeutel geben, verschliessen und Zwieback mit dem Wallholz zerklopfen. Ca. Fr. 1.30

+

1 Limette auspressen und mit 160 g Zucker, dem Zwieback und 300 g tiefgekühltem Rhabarber vermischen. Ca. Fr. 2.60

+

2 Eier mit 200 g Mascarpone, 1 dl Milch, 2 EL Maisstärke und 1 Prise Salz verrühren. Über die Rhabarbermischung giessen. In der Ofenmitte ca. 35 Minuten goldbraun backen. Ca. Fr. 3.60 Tipp: Vor dem Servieren etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Die Preise können regional variieren.

Macht den Kopf frei Y ogi-Tee wird gern nach Yogaübungen getrunken, um deren Wirkung zu unterstützen. Mit der Yogabewegung wurde auch der duftende Gewürztee um 1969 im Westen populär, insbesondere durch den

indischen Yogi-Meister Bhajan. Heute können wir die Yogi-Tees überall und zu jeder Zeit in diversen Sorten geniessen. Die neuste Teemischung «Lemon Mint» aus fruchtigen Limonen, erfrischender Minze und orienta-

lischen Gewürzen wirkt wie eine kühle Brise für den Körper und macht den Kopf frei. DG

Bio-Yogi-Tee Lemon Mint, 15 Beutel Fr. 5.20

Leichter Genuss

Vitaminbombe

Haben Sie sich für einen gemütlichen Fernsehabend zu Hause entschieden? Dann darf frisches Popcorn nicht fehlen. Neu gibts auch von Léger Mikrowellen-Popcorn. Der Vorteil: 40 Prozent weniger Fett. So müssen Sie kein schlechtes Gewissen haben, wenn die Knabberschüssel plötzlich leer ist.

Ob im Birchermüesli, als Brotaufstrich zum Frühstück, in heissem Tee oder in kalter Milch verrührt: Sanddornmark ist die ideale und Vitamin-C-reiche Ergänzung zum Frühstück oder als Erfrischung zwischendurch. Übrigens: Der Vitamin-CGehalt der Sanddornbeere übertrifft denjenigen der Zitrusfrüchte um ein Mehrfaches.

Léger-Mikrowellen-Popcorn, 3 x 85 g Fr. 2.40*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Actilife-Sanddornmark, 450 g Fr. 6.–


Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Getränke

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Willkommen, Rivella

Mivella hat ausgedient: Ab sofort gibts in der Migros Rivella! Und bis zum 25. Februar ist eins von zehn Sixpacks gratis – ob Sie ein Gratispack erwischt haben, erfahren Sie jeweils direkt an der Kasse.

O

b rot, grün oder blau, Rivella ist bei Jung und Alt beliebt. Und ab sofort ist der erfrischende Durstlöscher in den Migros-Filialen erhältlich. Bis zum 25. Februar können Sie mit ein wenig Glück sogar ein Sixpack gratis mit nach Hause nehmen – beim Bezahlen erfahren Sie, ob Sie zu den glücklichen Gewinnern gehören. Rivella zählt zu den beliebtesten Marken der Schweiz. Und weil die Schweizer Bevölkerung Rivella so liebt, gibt es in der Migros anstelle von Mivella künftig das «richtige» Rivella. Das Engagement von Rivella für Sport und eine gesunde Freizeitgestaltung passt zudem bestens zur Migros, die dies ebenfalls unterstützt. AKR

Rivella rot, blau und grün, 5 dl, je Fr. 1.35 und 1,5 l, je Fr. 2.50


Hier gehen Sie an Bord!

Panamakanal-Kreuzfahrten MS Infinity: San Francisco–Florida und Florida–Südamerika

18 Tage n sio inkl. Vollpen an Bord a b F r.

4570.–

Reisedaten 2008 Route 1: San Francisco–Fort Lauderdale 02.10.–20.10.08 Route 2: Miami–Santiago de Chile 06.12.–23.12.08 Route 3: Santiago de Chile–Buenos Aires 19.12.08–06.01.09 (Preise und Details auf Anfrage erhältlich)

Preise pro Person

Ihr Kreuzfahrtschiff MS Infinity*****

Ihr Reiseprogramm Route 1: San Francisco–Miami

Ihr Reiseprogramm Route 2: Miami–Santiago de Chile

1. Tag: Zürich–San Francisco (USA). Linienflug von Zürich nach San Francisco. Ankunft nachmittags. Transfer ins Hotel. Hotelübernachtung. 2. Tag: San Francisco (USA). Frühstück und anschliessend Stadtrundfahrt (inbegriffen) durch die wohl schönste Stadt. Abfahrt um 17 Uhr. 3. Tag: Erholung auf See. 4. Tag: Catalina Island (USA). Catalina Island ist eine geschützte Ferieninsel mit grossem Erholungswert und lässt keine Wünsche offen. Aufenthalt von 7 bis 17 Uhr. 5. Tag: Erholung auf See. 6. Tag: Cabo San Lucas (Mexiko). Los Cabos besticht durch seine Naturschönheiten und die Meereslandschaft. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 7. Tag: Erholung auf See. 8. Tag: Acapulco (Mexiko). Weltberühmt sind die «Clavadistas», die Felsenspringer, Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 9. Tag: Huatulco (Mexiko). Mehrere sehr schöne Buchten liegen um den ehemals kleinen Fischerort. Aufenthalt von 8 bis 16 Uhr. 10. Tag: Erholung auf See. 11. Tag: Puntarenas (Costa Rica). Faszination Natur – Vulkane, Seen, und tropischer Regenwald. Aufenthalt von 7 bis 19 Uhr. 12. Tag: Erholung auf See. 13. Tag: Passage durch den Panamakanal. Von 6 bis 16 Uhr. In Cristobal können Sie von 18 bis 20 Uhr an Land gehen. 14. Tag: Erholung auf See. 15. Tag: Cartagena (Kolumbien). Altstadt und Hafen sind seit 1984 Teil des Weltkulturerbes. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 16.–17. Tag: Erholung auf See. 18. Tag: Fort Lauderdale (USA)–Zürich. Ankunft morgens im «Venedig Amerikas». Ausschiffung und Stadtrundfahrt durch Miami und Rückflug. 19. Tag: Zürich. Ankunft morgens in Zürich

1. Tag: Zürich–Miami (USA). Linienflug von Zürich nach Miami. Ankunft nachmittags und Transfer ins Hotel. Hotelübernachtung. 2. Tag: Miami–Fort Lauderdale (USA). Frühstück und anschliessend Stadtrundfahrt in Miami. Transfer zum Hafen. Abfahrt um 17 Uhr. 3.–4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: Cartagena (Kolumbien). Cartagenas Altstadt und der Hafen sind seit 1984 Teil des Weltkulturerbes. Aufenthalt von 7 bis 18 Uhr. 6. Tag: Erholung auf See. 7. Tag: Passage durch den Panamakanal. Erleben Sie eines der grossen Bauwerke der Menschheit aus nächster Nähe. Mit drei Schleusenanlagen wird ein Höhenunterschied von 26 m relativ zum Meeresspiegel überwunden. Eindrückliche Passage 6 bis 16 Uhr. 8. Tag: Erholung auf See. 9. Tag: Manta (Ecuador). Aufenthalt von 7 bis 18 Uhr. 10. Tag: Erholung auf See. 11. Tag: Lima/Callao (Peru). Die Altstadt von Lima ist seit 1991 Unesco Weltkulturerbe. Aufenthalt von 7 bis 18 Uhr. 12. Tag: Erholung auf See. 13. Tag: Arica (Chile). Die nördlichste Stadt Chiles dient als Ausgangspunkt für Touren ins Anden-Hochplateau nach Putre zu den Nationalparks und zu den alten Inka-Siedlungen. Aufenthalt von 7 bis 19 Uhr. 14. Tag: Erholung auf See. 15. Tag: La Serena/Coquimbo (Chile). Aufenthalt von 8 bis 16 Uhr. 16. Tag: Valparaiso–Santiago de Chile (Chile). Ausschiffung morgens. Transfer nach Santiago de Chile, Stadtrundfahrt (inbegriffen) durch die Hauptstadt, anschliessend Transfer zum Hotel und Übernachtung. 17. Tag: Santiago de Chile (Chile). Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. 18. Tag: Ankunft in Zürich.

Ihre Reiseroute 1

Ihr Kreuzfahrtschiff

San Francisco Catalina Island Fort Lauderdale Miami

Cabo San Lucas «MS Infinity»

Acapulco

Huatulco

Cartagena PA KA NAM NA A L -

Puntarenas

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85 Verlangen Sie unseren neuen Katalog «Kreuzfahrten weltweit 2008»

Die «MS Infinity» Infinity»,, welche zur Millennium Klasse der Celebrity Cruises zählt, ruft Erinnerungen an den Luxus und die Grösse der Luxusliner der goldenen Zeit der Kreuzfahrt wach: Ein Urlaub auf dem Schiff bietet Luxus pur. Die grossartigen Panoramablicke kann man sowohl aus den verglasten Fahrstühlen, geräumigen Kabinen als auch in der Sauna geniessen. Das besondere Ambiente des Schiffes und die ausgezeichneten, kulinarischen Kostbarkeiten aus aller Welt, lassen diese Seereise unvergesslich werden. Die «MS Infinity» ist 293 m lang und 32 m breit. Sie beherbegt 970 Kabinen für 1950 Passagiere. Bordsprache ist Englisch. Willkommen an Bord!

Ihre Reiseroute 2

Unsere Leistungen ■ ■ ■ ■

■ ■

■ ■ ■ ■ ■ ■

Fort Lauderdale

Cartagena PANAMAKANAL

■ ■

Manta ■

Lima/Callao

«MS Infinity»

Arica La Serena/ Coquimbo

Valparaiso

Santiago de Chile

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Amriswilerstrasse 155, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Linienflug hin/retour in Economy Class Flughafentaxen ca. Fr. 360.– Transfers Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie Treibstoffzuschlag Schiff Fr. 77.– Vollpension an Bord ab Abendessen Einschiffungstag bis Frühstück Ausschiffungstag Kapitänsempfang, Galadinner Sämtliche Hafengebühren Stadtrundfahrt San Francisco (Route 1) Stadtrundfahrt Miami (Route 1 und 2) Stadtrundfahrt Santiago de Chile (Route 2) Hotelübernachtungen mit Frühstück gemäss Programm Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung (**ab 18 Gästen)

Nicht inbegriffen

Miami

Fr.

Kat. Kabinentyp Route 1 Route 2 12 2-Bett-Kabine innen 5070.– 4570.– 11 2-Bett-Kabine innen 5270.– 4670.– 7 2-Bett-Kabine aussen 5870.– 4930.– 6 2-Bett-Kabine aussen 5970.– 4970.– 2C 2-Bett-Kabine aussen, Balkon 6370.– 5430.– 2B 2-Bett-Kabine aussen, Balkon 6470.– 5470.– CC 2-Bett-Kabine aussen, Balkon (Concierge Class) 6870.– 5870.– Kabine zur Alleinbenützung auf Anfrage Frühbuchungsrabatt bis 03.03.08 – 100.–

Fr.

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder oblig. (ca. 12 USD pro Tag) Ausflugspaket (Route 1), deutschsprachig geführte Ausflüge (im Paket nur im Voraus buchbar) inkl. Mittelthurgau-Reiseleitung 280.– Zusätzliche englischsprachige Ausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Zuschlag Business Class auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Für die Einreise in die USA benötigen Schweizer BürgerInnen einen maschinenlesbaren Reisepass der Ausgabe 03, der vor 26.10.06 ausgestellt wurde oder den neuen Pass der Serie 06 (biometrische Daten).

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

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Beauty Rappenspalte

Patrick Hässig (29) moderiert jeden Sonntag die offizielle Schweizer Hitparade auf DRS 3.

CHRIST IE BRINKL EY

Patrick Hässig, wofür geben Sie gerne viel Geld aus? Für ein opulentes Dinner mit Menschen, die mir wichtig sind. In Zürich-Oerlikon gibts das fantastische «Roli’s Steakhouse». In charmanter Begleitung lasse ich mich dort gerne kulinarisch verwöhnen.

Zweite Jugend D ie neuen AdvancedRadiance-Make-ups von Cover Girl lassen die Haut gleich doppelt jünger aussehen: Einerseits gleichen sie dank der hohen Deckkraft altersbedingte Hautunebenheiten aus. Gleich-

zeitig reduzieren hochwirksame Inhaltsstoffe einer Anti-AgingPflegecreme kleine Fältchen und zaubern dunkle Schatten um die Augen weg. Die Make-ups gibt es in verschiedenen Farbnuancen – in flüssiger oder in kompakter

Von der Sonne geküsst Auch reife Haut kann strahlen: Das BeautyFluid von Zoé Revital enthält neben straffenden und feuchtigkeitspendenden Wirkstoffen auch Melanobronze. Es regt die Melaninproduktion und damit den natürlichen Bräunungsprozess der Haut an – für eine natürlich sanfte Bräune. Zoé-Revital-Beauty-Fluid, 50 ml Fr. 16.50

Form zum Auftragen mit einem YC Schwämmchen.

Cover Girl Advanced Radiance Liquid-Make-up, 30 ml Fr. 15.90 Compact-Make-up Fr. 13.90

Wofür geben Sie ungern Geld aus? Ich bin überzeugt, dass wir in der Schweiz immer noch viel zu hohe Handytarife haben. Hoffentlich wird sich diesbezüglich die freie Marktwirtschaft endlich durchsetzen. Wie gehen Sie mit Geld um? Weil ich als kleiner Bub vor allem in Geldfragen bei meiner lieben Mutter immer sehr gut aufgepasst habe, lebe ich heute finanziell weitgehend ohne Stress.

Schonend schön Haare sind wie Feinwäsche: Man sollte sie weder zu warm waschen noch zu heiss trocknen. Ideal ist ein Föhn mit tieferen Temperaturen, der Haare und Kopfhaut schont. Der Haartrockner von Actilife erfüllt diese Bedingungen und ist zudem extra leise im Betrieb. So eignet sich das Frisiergerät auch für Babys und Haustiere. Haartrockner Actilife Fr. 99.90

Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus? Ich glaube, ich würde mir etwas zu futtern kaufen. Vielleicht ein Kebab-Tête-àtête? Haben Sie einen Spartipp? Mein Motto für alle: sparen und schlemmen! Die M-Budget-Spaghetti sind für mich die feinste Pasta weltweit. Nirgends gibts so viel Genuss für so wenig Geld. Und das meine ich ganz ehrlich! Eugen Baumgarter


Hier hat es noch freie Plätze!

Alle Reisepartner sind einem anerkannten Garantiefonds angeschlossen

Reiseangebote in den nächsten Wochen

Auskunft und Buchung: Telefon 043 211 88 30 www.m-travel.ch

Auskunft und Buchung: Telefon 044 289 81 81 www.cruisetour.ch

Dominikanische Republik – All Inclusive vom Feinsten! Das bekannte und beliebte Hotel Iberostar Dominicana**** liegt direkt am lang gezogenen Traumstrand von Punta Cana. Die ideale Ferienadresse in der Karibik für Familien, Paare und Alleinreisende. Ostern auf einer Kreuzfahrt 12 Tage mit Costa Concordia: Savona– Olympia–Piräus–Izmir–Rhodos–Limassol–Alexandria–Civitavecchia–Savona 12 Tage mit Costa Serena Savona–Barcelona–Casablanca– Lanzarote–Teneriffa–Madeira–Malaga– Savona Rheinschnupperfahrt mit MS Excellence**** zu Toppreisen

Fluss- und Kreuzfahrten AG

Abflug ab Zürich mit Belair/Air Berlin am 6./13. und 27.3.08

12.–23. März

13.–24. März

7 Nächte im DZ, 2erBelegung, alles inbegriffen Fr. 2395.– inkl. Taxen (am 6.3. + Fr. 100.–) Kinderermässigung 20% auch im eigenen Zimmer Innenkabine Kat. 1 Fr. 1971.– Minisuite mit Balkon ab Fr. 3431.– Innenkabine Kat. 1 Fr. 1966.– Balkonkabine Kat. 8 Fr. 2586.–

Strassburg– Heidelberg v.v. 25.3.–26.3. 26.3.–27.3.

2 Tage p.P. ab Fr. 295.– inkl. Bustransfers, Halbpension, Stadtrundfahrt Heidelberg, Strassburg 2-Bett-Kabine frz. Balkon, Mitteldeck 5 Tage p.P. ab Fr. 1190 Inkl. Busanreise, Mietvelo, BaumelerReiseleitung, Unterkunft im 3-SterneHotel, Besichtigungen, Trinkgelder, Halbpension.

Auskunft und Buchung: Telefon 071 626 85 85 www.mittelthurgau.ch

• Mittelthurgau-Reiseleitung • 16m² grosse Kabinen mit frz. Balkon • 2 Tage Schnupperflussfahrt • Erstklassschiff

13.4.–17.4. 20.4.–24.4.

Auskunft und Buchung: Telefon 041 418 65 65 www.baumeler.ch info@baumeler.ch

Veloferien Südtirol zur Apfelblütenzeit Die reizvollen Kontraste könnten grösser nicht sein als im lieblichen Südtirol: Wenn im Frühling auf den Berggipfeln der Schnee noch meterhoch liegt, summen im Tal die Bienen und laben sich am berauschenden Apfelblütenmeer.

Auskunft und Buchung: Telefon 061 277 277 2 www.esco.ch

Lanzarote Hotel La Geria**** Attraktives Hotel der guten Mittelklasse im beliebten Puerto del Carmen. Herrlicher Sandstrand. Schwimmbad. Zimmer mit Bad, Dusche, TV, Balkon oder Terrasse.

21.2.–16.3. Flug ab Zürich mit Air Berlin am Donnerstag und Sonntag* (*Zuschlag Fr. 50.–).

1 Woche im DZ mit Frühstück Fr. 899.– Verlängerungswoche Fr. 497.– Inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen, Treibstoffzuschlag, zuzüglich Auftragspauschale

Kultur und Erholung in Andalusien

25.2.–3.3. 26.2.–4.3. 3.3.–10.3. 4.3.–11.3. 10.3.–17.3. 17.3.–24.3. 18.3.–25.3.

7 Nächte im DZ Standard 3* Hotel Roc Flamingo ab Fr. 699.–** für 4* Hotel Costa Lago + Fr. 100.– inkl. aller Taxen **Zuschlag März + Fr. 100.–

Donnerstag bis Dienstag 10.4.–15.4.

6 Tage inkl. VP, Schleusen- und Hafengebühren Schnupperpreise p. P. Unterdeck Fr. 790.– Hauptdeck Fr. 890.– Oberdeck Fr. 990.–

21.3.–24.3. 26.3.–29.3. 31.3.–3.4. 13.4.–16.4. 20.4.–23.4.

4 Tage inklusive Halbpension Fr. 399.–

Auskunft & Buchung Telefon 0848 840 880 www.mediashop-reisen.ch

• Linienflüge mit Swiss • Die beliebten Hotels Roc Flamingo 3* und Costa Lago 4* liegen wenige Minuten vom Sandstrand entfernt • Halbpension inklusive • Kulturpaket Andalusien ab Fr. 199.– Schnupperkreuzfahrt Rhein und Mosel

Auskunft und Buchung: Telefon 071 626 55 00 www.thurgautravel.ch

Basel–Düsseldorf mit MS Bellevue**** • komfortables Schiff mit französischen Balkonen • innovative Bautechnik (Schubschiff) • Rheinromantik pur Blütenzauber Südtirol

Auskunft und Buchung: Telefon 044 880 08 00 www.bossartreisen.ch

Vier Tage Sonnenschein und tolle Ausflüge zum Gardasee, nach Bozen, zur Südtiroler Weinstrasse und nach Kastelruth. Aufenthalt in sehr schönem Hotel mit ausgezeichneter Südtiroler Küche.

Verlangen Sie das ausführliche Detailprogramm.


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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Waschmittel

Die neue Trendfaser heisst Bambus. Sie kühlt im Sommer und wärmt im Winter. Damit sie dies lange tut, gibts die ideale Pflege: Yvette Natural Care.

W

ie man sich anzieht, ist nicht Jacke wie Hose. Es gibt Stoffe, die wirken bei sommerlichen Temperaturen angenehm kühlend und wärmen, wenns draussen frisch ist. Ob als Strickjacke, Strickpullover oder Kleid – die Textilien aus einer Mischung aus Bambus und Seide oder Baumwolle fühlen sich kaschmirweich an, sind atmungsaktiv, sehr saugfähig, antibakteriell und eignen sich besonders für Allergiker und alle Naturliebhaber. Schliesslich ist Bambus die am schnellsten wachsende holzartige Pflanze der Welt und deshalb in kurzer Zeit erneuerbar. Zudem gedeiht er ohne Hilfe von Pestiziden. Textilien aus Naturfasern wie Bambus, Seide oder Wolle lassen sich mit Yvette Natural Care ideal pflegen. Wertvolle Extrakte erhalten die Spannkraft der Fasern, Aminosäuren ihre feuchtigkeits- und klimaausgleichenden Eigenschaften. TG

Strickartikel mit Bambus, ab Fr. 39.90 Yvette Natural Care mit Bambusextrakt, 1 Liter, Fr. 9.90

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Sitzkissen 2er-Set 2 Stück pro Land, erhältlich für Schweiz, Italien, Deutschland und Frankreich.

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statt 349.–

Navigationsgerät Medion PNA E4125 4.3”-TFT-Touchscreen-Display, Länderkarten ALPS auf 512 MB int. Speicher vorinstalliert, nur 17 mm dünn, Fingerprintsensor, Picture Viewer, Wecker.

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Salz- und Pfefferstreuer-Set Ø 6,5 cm, aus Steingut

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Kinder Freizeitschuhe Länder: Schweiz und Italien, Gr. 27 – 39

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

News

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Sanftes Peeling G

ründliches Abschminken hat einen Namen: Micro Clean N’Peel Pad. Die wieder verwendbaren Rondellen aus Microfasern reinigen porentief und entfernen überschüssiges Hautfett und verhornte Hautzellen. Gleichzeitig wird die Durchblutung der Haut angeregt. Für die tägliche Reinigung und Pflege mit den Micro Clean N’Peel Pads reicht es, diese mit Wasser zu benetzen. Nach Gebrauch werden sie unter fliessendem Wasser und bei Bedarf in der Waschmaschine gereinigt. Die Pads wurden dermatologisch getestet und nach Öko-TexStandard 100 zertifiziert. Der bürgt für gesundheitlich einwandfreie Textilprodukte. YC

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MO + SA ab ZRH SA ab Basel mit Air Berlin

Aparthotel Columbus Studio, Bad, Dusche, Balkon oder Terrasse, 2er-Belegung, Halbpension

1199.–

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399.–

MO + MI + SO ab ZRH, SA ab BSL mit Air Berlin

Hotel IFA Interclub Atlantic Doppelzimmer, Bad, Dusche, Balkon oder Terrasse, All Inclusive

1598.–

999.–

798.–

MI ab Zürich mit Air Berlin

Hotel Alexander Beach Doppelzimmer, Bad/Dusche, Klimaanlage, Balkon/Terrasse, Landsicht, Frühstück

1099.–

899.–

469.–

Djerba

29.3.08 (9 Nächte), 7.4.–28.4.08

MO + SA ab ZRH mit Air Berlin

Hotel Melia Palm Azur Doppelzimmer, Bad, Dusche, Balkon oder Terrasse, Gartensicht, All Inclusive

1099.–

899.–

546.–

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Besser leben

Reisen

Gut beraten mit dem Migros-Magazin

Glückliche Strahler mit Riesenkristall: Paul von Känel (links) und Franz von Arx.

Sensationsfund bleibt hier

Der grösste Kristall der Schweiz bleibt definitiv in der alten Kirche von Flüelen UR. Die beiden Finder verzichten auf einen Millionenerlös.

S

chon seit 1992 buddeln Franz von Arx (58) und Paul von Känel (60) im Fels des Planggenstocks oberhalb der Göscheneralp nach Kristallen. Das Migros-Magazin hatte über die beiden berichtet. Im Herbst 2005 stiessen sie tief im Innern des Bergs auf eine

Sensation: einen Riesenkristall, wie er im ganzen Alpenraum noch nicht geborgen werden konnte. Die beiden Berufsstrahler konnten sich der Angebote aus dem In- und Ausland kaum erwehren. Sie hätten einen Millionenbetrag dafür lösen können. Doch für sie war klar:

«Unser Fund muss in der Schweiz bleiben», sagt Franz von Arx. Die in der alten Kirche von Flüelen ausgestellte Kristallgruppe wurde letztes Jahr von 25 000 Besuchern bestaunt. Dort soll sie nun bleiben. Die Ausstellung ist ab 1. März täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Sportlich sein im Schein des Vollmonds – in vier Regionen In Graubünden Nächtliches Vergnügen: Mit Ski oder Board von der Alp Stätz zum Raclette- oder Fondueplausch. 3,5 km Piste sind beleuchtet. Freitag, 22. Februar.

Im Berner Oberland Jeder kann einmal Marc Berthod sein, wenn er am Weltcuphang Chuenisbärgli in Adelboden zum Nachtskifahren antritt. Freitag, 22. Februar.

In der Zentralschweiz Schlittelvergnügen auf der Rigi: Im Schein des Monds von Rigi Kulm bis Staffel hinunterdüsen. Die Schlittelzüge verkehren von 16 bis 19 Uhr. Freitag, 22. Februar.

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Bald ist Frühling, und die Zeit der Carreisen bricht an. Diesmal gehts in den «Wilden Westen» Frankreichs, in die Normandie und in die Bretagne mit den Sandstränden am tosenden Atlantik. Die Reise: Mit dem Eurobus nach Chartres. Die Glasfenster der dortigen Kathedrale sind weltweit einzigartig. An der Küste bei Arromanches trifft man auf die Spuren der Invasion des Zweiten Weltkriegs. Hier landeten die Alliierten, um Europa von der Naziherrschaft zu befreien. Der Höhepunkt der Reise in die Normandie ist aber der Mont-Saint-Michel, eine weithin sichtbare Burg mit einem Benediktinerkloster. Im Mittelalter gehörten Pilger zu den Besuchern. Jetzt sind es Millionen von Touristen. Zum Schluss wird das Gezeitenkraftwerk Rance besichtigt und Frankreichs Metropole Paris besucht. Das Angebot: Siebentägige Reise, sechs Mal Zimmer/ Frühstück im Mittelklasshotel, zwei Mal Nachtessen, Ausflug zum Mont-Saint-Michel, Stadtrundfahrt in Paris. Datum: Sonntag, 29. Juni, bis Samstag, 5. Juli 2008. Preis: Fr. 995.– pro Person. Infos und Reservation: www.eurobus.ch oder Telefon 056 461 63 63.

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100 Besser leben

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Hart am Wind Traumziel Seychellen. Vier Schweizer haben die paradiesische Inselgruppe mit einem Segelschiff erkundet und festgestellt: Luxus ist auch günstig zu haben.

W

ow! Wieder dieses Gefühl der Erwartung, wenn das Flugzeug der Air Seychelles über dem Indischen Ozean seine letzte Kurve dreht und den Anflug aufs Paradies beginnt. Zur Linken die sattgrünen, mit Palmen gespickten Hügel, und darüber der Nebel, der sich jeweils über den Bergen bildet. Zur Rechten ein Meer in allen nur erdenklichen Pastellfarben, die nahtlos in das Blau der Tiefe übergehen. Den vier Schweizern Thömy, Noldi, Koni und Tho-

mas, die nach einem neunstündigen Nachtflug der Maschine entsteigen, weht eine Wand von tropischer Heissluft entgegen. Sie haben eine Segeljacht gechartert und wollen damit zu einem zweiwöchigen Törn durch die fantastische Inselwelt aufbrechen. «Auf einem Schiff lässt es sich trotz der Mietkosten günstiger leben als in einem der Luxushotels an den Stränden», weiss Thömy (48). Er ist der Skipper, Inhaber eines Hochseepatents, und ist schon mehr als 35 000

Seemeilen gesegelt. «Segeln», sagt der Geschäftsmann aus dem Aargau, «ist der komplizierteste, langsamste, aber auch faszinierendste Weg, um von A nach B zu gelangen.»

Für zwei Wochen bunkern Mit dem Taxi gehts zur Marina, wo die «Topaz» vertäut ist, eine 45 Fuss (13,70 Meter) lange Jacht vom Typ Oceanis. Unter Deck werden die Reisetaschen und Rucksäcke entleert. Die vier Segler haben nur das Nötigste an Kleidern eingepackt. Den Rest

des Fluggepäcks machen Lebensmittel aus der Schweiz aus: Emmentaler, Fertigrösti, Teigwaren, Reis, Bündnerfleisch. Damit ist ein Grundstock für das Leben auf See gelegt. Der grosse Rest wird anschliessend im Supermarkt der Hauptstadt Victoria eingekauft, den die Schweizer beinahe leer hamstern: Konserven, Toastbrot, Früchte, Gemüse, Säfte, Mehl und Hefe fürs Brot, und gegen 100 Liter Mineralwasser. Lesen Sie weiter auf Seite 102


Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Besser leben

Reisen

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Typisch: Die markanten Granitformationen auf der Insel La Digue.

durchs Paradies

Kurze Schlechtwetterperiode: Die Schweizer Mannschaft steuert ihre Jacht «Topaz» in Richtung der idyllischen Buchten der Insel Silhouette.

Die Metropole der Hauptinsel Mahé: Victoria mit 25 000 Einwohnern versprüht den spröden Charme der Kolonialzeit.


102 Besser leben

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Aussicht geniessen: Koni, Thömy, Noldi und Thomas (von links) auf Granit.

Günstige Segelferien oder Luxus pur Die Seychellen sind eine Hochpreisdestination. Zur Philosophie der Inselregierung gehört nämlich eine Absage an den Massentourismus. Deshalb bleibt der Zustrom der Gäste beschränkt. So kann auch die grossartige Natur geschont werden. Bisher hat die Regierung der Versuchung widerstanden, den Fremdenverkehr in grossem Stil zu fördern. Am Ende ihres zweiwöchigen Törns ziehen die vier Freunde Bilanz. Flug, Transfers, Schiffsmiete, Treibstoff, Hafengebühren und Einkäufe für Essen und Getränke: Alles in allem kommt die Reise pro Person auf rund 6000 Franken zu stehen. «Normale» Seychellenferien in einem Hotel der gehobenen Klasse – aber nur Halbpension und ohne Getränke – kosten inklusive Flug mehr als 8000 Franken. Wesentlich günstiger ists in einem der Gästehäuser. Solche, aber auch kleinere Hotels, werden in letzter Zeit im Inselstaat verstärkt gefördert. Manche Touristen handeln illegal, indem sie Geld schwarz auf der Strasse wechseln – zu einem Kurs, der weit unter demjenigen der Banken liegt. Wer erwischt wird, dem werden die Ferien auf den Seychellen durch eine hohe Busse vermiest. Abends an der Bar der

gepflegten Hotelanlagen müssen für einen Cocktail um die zwanzig Franken hingeblättert werden. Auf der «Topaz» ists um ein Vielfaches günstiger: Ein Fruchtsaft mit einem Schuss Rum – macht vielleicht zwei Franken. Natürlich kann man nach einem Lottosechser oder – momentan eher unwahrscheinlichen – satten Börsengewinnen, auf den Seychellen auch exklusive Luxusferien buchen. – Zum Beispiel auf dem Spa-Resort Frégate, das höchstens 40 Gäste aufnimmt, unter Schweizer Leitung steht und die zweitgrösste Riesenschildkrötenpopulation des Inselstaats beherbergt, aber auch viel internationale Prominenz: Von Paul McCartney über Claudia Schiffer bis zu Brad Pitt, Niki Lauda oder Bill Gates … Oder vielleicht steuern Sie mal das Luxusresort an der Ostküste der North Island mit den 25 Bungalows an und bleiben ein paar Tage. Macht dann 1500 Euro oder je nach Tageskurs ungefähr 2500 Franken; Vollpension, eigenes Jacuzzi, Fitnessraum, Massage und Privatbutler inbegriffen, nicht aber der Dom-Pérignon. Wohlverstanden: Der Preis versteht sich nicht für die ganze Insel, sondern pro Nacht und Person!

Velofahrt: Durch den Busch von La Digue.

Natürlich gehören auch ein paar Flaschen einheimischer Rum zum Überlebenssortiment. All die Speisen und Getränke werden unter Deck gebunkert. Inzwischen ist es Nachmittag geworden, Zeit, die Leinen loszulegen. Nach einer dreistündigen Fahrt um die nördlichste Spitze der Hauptinsel Mahé wollen die Segler die erste Nacht in der Bucht vor dem Strand Beau Vallon verbringen.

Vom Irak ins Paradies Hier ist das «Rimini der Seychellen», wo es verschiedene Hotels mit Gästen aus der ganzen Welt gibt – inklusive tätowierte britische Soldaten, die sich hier mit ihren Frauen vom Einsatz im Irak erholen. Frühmorgens ist der Wind zum Segeln hier am besten. Deshalb wird früh gestartet, in Richtung Nordwest, wo sich die Umrisse der Insel Silhouette am Horizont ausmachen lassen. Auf Silhouette gibt es ein exklusives Resort und unzählige idyllische Buchten. «Das Meer ist kabbelig», stellt der Skipper leicht beunruhigt fest. In der Tat droht ein heftiges Tropengewitter aufzu-

Beach-Action:

kommen. Die nassen Segel flattern im Sturm, und der Regen prasselt aufs Deck. Man sieht kaum zehn Meter weit. Ein paar Seemeilen nördlicher aber nimmt die Sonne wieder überhand, der Himmel strahlt noch blauer, und das Grün der Inseln ist noch satter als zuvor – eine kitschig-grüne, von regelmässigen Regengüssen genährte Vegetation. Im klaren Licht des Abends geht die «Topaz» in einer einsamen Bucht vor Anker. Die vier Seychellenreisenden segelten zuvor in der Karibik. Sie staunen, dass sie hier alleine sind. «In der Karibik liegen bis zu 200 Boote in einer Bucht. «Hier aber zeigt man sich schon überrascht, wenn sich kurz vor Sonnenuntergang noch eine zweite Jacht nähert», sagen sie.

Der Wind lässt sie im Stich Anderntags ist Thomas als Erster auf. Er beugt sich über die Seekarte. «Wir segeln um North Island herum und nehmen dann Kurs auf Praslin», entscheidet er. Doch Segeln ist heute nicht angesagt. Das Meer liegt bleiern, ohne grossen Hang, sich durch ein Lüftchen bewegen zu lassen. Also wird «motörlet», und es


Besser leben

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Reisen

KENIA

Die Seychellen Lage: 1600 km vor der Küste Ostafrikas. Inseln: 115 Granitund Koralleninseln, verteilt auf eine Länge von 1200 km in nordsüdlicher Richtung und unterteilt in sechs Inselgruppen. Weniger als die Hälfte der Inseln ist bewohnt. Einwohner: 82 000 Hauptinsel: Mahé (71 000 Einwohner) mit der Hauptstadt Victoria (25 000 Einwohner). Touristen: 120 000 pro Jahr. Landfläche: 455 km2

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SEYCHELLEN

TANSANIA Indischer Ozean

MADAGASKAR

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Natur: Die Seychellen beherbergen 75 Pflanzenarten, 12 Amphibien- und 11 Vogelarten sowie mehr als 1000 Arten wirbellose Tiere. Am spektakulärsten

sind die Seychellennuss (siehe Haupttext), die Riesenschildkröten und der SeychellenFlughund, dessen Fleisch auf den Speisekarten vieler Restaurants zu finden ist.

Als Frisbees dienen trockene Kokosnüsse, die zu Hunderten herumliegen.

fehlt das beruhigende Geräusch, wenn der Wind die Segel bläht. Am schneeweissen Strand der Insel ist kein Mensch zu sehen. Wie lange mag er wohl sein? Die Seekarte beantwortet die Frage: fünf Kilometer. Fünf Kilometer ohne Mensch, ohne Liegestuhl, ohne Sonnenschirm – das sind die Seychellen! Bald schweigt der Motor. Nur mehr das Plätschern der Wellen an den Rumpf ist zu hören. Gespannt warten die vier Kollegen, bis die Sonne im Meer versinkt. Bald färbt sich der Himmel von Violett bis Orange, und die Kameras klicken.

Ein Muss für alle Seychellentouristen ist die zweitgrösste Insel, Praslin. Hauptattraktion ist das Vallée de Mai, ein UnescoWeltnaturerbe.

Die 22-Kilo-Nuss Im Vallée de Mai kann man auf Wanderwegen die Palmenhaine mit dem grössten Samen der Erde bestaunen, der Seychellennuss (auch Meereskokosnuss). Sie ist das Symbol der Inselrepublik, wiegt bis 22 Kilogramm, ihre Form erinnert an ein weibliches Becken. Kurs Südost, Segelwetter. Der Wind fährt durch die Wanten. Die

Wellen klatschen an die Bordwand; das Schiff ächzt und quietscht, wenn die Dünung den Rumpf tanzen lässt. «So ein Schiff lebt und atmet», weiss Seemann Thömy, und gibt Anweisung zum Halsen. Endlich wird die Perle der Perlen angelaufen: La Digue. Mit den abgeschliffenen Granitfelsen hat die Insel schon Generationen von Modefotografen und Filmemachern verzückt – und ein Heer von Touristen verzaubert. Mächtige Granitblöcke sehen aus, als hätten in der Urzeit Titanen mit riesigen Bauklötzen gespielt. Hier, mitten in diesen vom Meer ausgewaschenen Steinen,

haben von Naomi Campbell bis Claudia Schiffer, von Heidi Klum bis Giselle Bündchen schon alle posiert, welche die Szene der Schönen beherrschen. La Digue ist die Insel der Gemächlichkeit. Es gibt Eselkarren, jede Menge Velos und kaum ein Auto. Das Seglerquartett hat Bikes gemietet, für eine Handvoll Dollars, um an die verschiedenen Strände zu gelangen. Die vier kommen aus dem Staunen ob der Schönheit der Insel nicht mehr heraus. «Wenn es sein muss, dann möchte ich hier sterben», sagt Koni (32). Text und Bilder Carl Bieler

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Gratis-Telefon: 0800 180 180 (Mo – Fr, 8 –12, 13 –17 Uhr) Coupon: ESPAS, c/o Migros-Magazin, Naglerwiesenstr. 4, 8049 Zürich Fax: 044 344 25 20 Online: www.migrosmagazin.ch/reisen


106 Besser leben

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Wenn Milch sauer aufstösst

Laktoseintoleranz. Wem Milchprodukte Bauchkrämpfe verursachen, dem bieten sich als Alternative immer mehr Ersatzprodukte an: Soja- und Reismilch oder laktosefreie Joghurts und Milch erleichtern Betroffenen den Alltag.

M

ilch ist gesund!» Dieser Slogan mag auf den Grossteil der Bevölkerung zutreffen – für 15 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer gilt er aber nicht. Denn diese leiden an einer Milchzuckerunverträglichkeit, auch Laktoseintoleranz genannt: Sie können Milch weder unbeschwert trinken noch die daraus hergestellten Erzeugnisse bedenkenlos essen. Die 29-jährige Monika Schmid aus Hombrechtikon ZH weiss, wie einschneidend das ist. «Ich liebe Milchprodukte und könnte täglich Joghurts essen», berichtet die gelernte Köchin und angehende Ernährungsberaterin. Doch das ist ihr verboten. Vor fünf Jahren wurde ihre Laktoseintoleranz festgestellt. «Vorher hatte ich oft Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfall, es war mir unwohl.»

Alternativen aus der Migros Inzwischen geht es der 29-Jährigen hervorragend, und sie hat gelernt, mit der Unverträglichkeit umzugehen. Dabei helfen ihr Alternativen zur Kuhmilch wie beispielsweise Soja- und Reismilchprodukte sowie spezielle laktosefreie Joghurts und Milch, wie sie in der Migros erhältlich sind. Die Nachfrage ist enorm. Laut Migros-Mediensprecher Urs Peter Naef stieg der Umsatz mit laktosefreien Produkten beim Grossverteiler im 2007 um

20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Frühling kommt ein neuer sojahaltiger Artikel auf den Markt, und die Migros prüft ein neues Produkt der klassischen laktosefreien Linie. «Laktosefreie Produkte sind für den Patienten und dessen Ernährungsgewohnheiten eine grosse Erleichterung», weiss auch Barbara Ballmer-Weber, leitende Ärztin auf der Allergiestation an der Dermatologischen Klinik des Zürcher Universitätsspitals. Eine Laktoseintoleranz kann zwar jeden und jede treffen, doch nicht überall auf der Welt ist die Wahrscheinlichkeit gleich hoch. So leidet in Südamerika und Afrika jeder zweite an einer Milchzuckerunverträglichkeit, in Asien sind sogar nahezu 100 Prozent der Bevölkerung davon betroffen. «Die Laktose-

intoleranz zeigt sich bei der schwarzen und asiatischen Bevölkerung bereits im frühen Kindesalter, während Weisse erst im älteren Kindes- oder frühen Erwachsenenalter Beschwerden aufweisen», erklärt Karin Stalder, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Schweizerischen Zentrums für Allergie, Haut und Asthma.

Manchmal genügen Spuren Menschen, die an Milchzuckerunverträglichkeit leiden, fehlt das Enzym Laktase, das den Milchzucker (Laktose) im Dünndarm in Glukose und Galaktose aufspaltet. Ist das Enzym nicht vorhanden oder ist dessen Konzentration zu gering, gelangt die Laktose in den Dickdarm, wo sie zu gären beginnt. In der Regel sprechen die Betroffenen auf Milchzucker an, wenn sie

Laktoseintoleranz: Das müssen Sie wissen • Lassen Sie sich von Fachpersonen beraten, um ihre Laktose-Verträglichkeitsschwelle auszuloten. • Nehmen Sie nach einer Milchprodukteabstinenz kleine Mengen Milch zu sich. • Probieren Sie Soja- und Reismilch sowie laktosefreie Produkte. In laktosefreier Milch ist die Laktose bereits gespalten. • Lange gelagerter Käse enthält kaum Laktose, Schafmilchkäse überhaupt keine.

• Führen Sie eine Zeitlang ein Essprotokoll, um sich über die Reaktionen Ihres Körpers im Klaren zu sein. • Achten Sie darauf, dass Sie trotz Laktoseintoleranz genügend Kalzium zu sich nehmen (Mineralwasser, Präparat) und auch den Eiweisshaushalt im Griff haben. • Nehmen Sie vor einer Einladung zum Essen ein Laktasepräparat ein, um gegebenenfalls milchzuckerhaltige Speisen verdauen zu können.

Vom Menüplan gestrichen: Wegen Laktoseintoleranz sind Milchprodukte für Monika Schmid tabu.


Besser leben mehr als 10 Gramm davon zu sich nehmen. Das entspricht etwa zwei Deziliter Milch. Doch jeder reagiert anders. «Einige Menschen können kleinere und teilweise sogar grössere Mengen Frischkäse oder ein Kuhmilchjoghurt essen, reagieren aber bereits auf ein Glas Milch», bestätigt die Ärztin Barbara Ballmer-Weber. Andere müssen sogar auf Spuren in Päcklisuppen, Würsten oder Medikamenten achten. Bereits mit einem einfachen Atemlufttest kann der Arzt eine akute Milchzuckerunverträglichkeit feststellen. Ob jemand genetisch dazu veranlagt ist, eine Laktoseintoleranz zu entwickeln, kann im Blut gemessen werden. Barbara Ballmer-Weber empfiehlt Betroffenen, eine Ernährungsberatung aufzusuchen, um die persönliche Verträglichkeitsschwelle zu finden und ein Gefühl für die neue Ernährungsweise zu entwickeln. Damit die Lebensqualität wieder so gut wird, wie jene von Monika Schmid. Sandra Hallauer Die Migros-Angebote an laktosefreien Produkten finden Sie unter www.migros.ch

Mehr erfahren • Kostenlose Ernährungsberatung der Migros (auch Merkblatt erhältlich). www.migros.ch, Mail: ernaehrung@mgb.ch, Telefon 044 277 31 50, • aha! Schweizerisches Zentrum für Allergie (Beratung, Broschüren). www.ahaswiss.ch, Telefon 031 359 90 50 • Buchtipp: «Laktose-Intoleranz Wenn Milchzucker krank macht. Die besten Methoden zur Diagnose. Ernährungstipps für den Alltag. Geeignete Nahrungsmittel auf einen Blick.» Thilo Schleip, Trias Verlag.

Wo ist wie viel Milchzucker drin? Die Infos und ein Quiz auf www.migrosmagazin.ch

In Form

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Profis raten

Zecken entfernen: So wirds gemacht BIL D MICHIGA N.GOV

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Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Zecken nahe bei der Haut fassen, gerade herausziehen. Um die Gefahr schwerer Erkrankungen wie Hirnhautentzündung oder LymeBorreliose zu verringern, unbedingt wie folgt vorgehen: • Mit einer feinen Pinzette Zecke möglichst hautnah fassen und langsam gerade herausziehen. • Stichstelle desinfizieren. • Datum des Stichs notieren, für den Fall, dass sich doch noch Beschwerden einer Infektion bemerkbar machen. www.borreliose.ch, www.zeckenliga.ch

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108 Besser leben

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Kinder im Sandwich

Erstgeborene, Mittelkinder, Nesthäkchen: Forscher behaupten, dass die ältesten Geschwister mehr Erfolg hätten, während die Jüngsten charmante Familienclowns seien. Und die Zweitgeborenen seien oft Problemkinder.

N

icolas Bürgi (6) aus Kirchdorf AG spielt mit seinem fünfjährigen Bruder Florian und seiner dreijährigen Schwester Alina «Vater, Mutter, Kind». Als Ältester übernimmt er die Rollenverteilung. «Ich bin der Vater, Alina ist das Kind, und du bist die Mutter», sagt er zu seinem jüngeren Bruder. Aber Florian ist damit nicht einverstanden. «Ich will nicht schon wieder die Mutter spielen. Ich will der Hund sein», schlägt er vor. «Nein, wir spielen eine Familie, und in dieser Familie gibt es keinen Hund», betont Nicolas mit Nachdruck und entscheidet kurzerhand: «Dann spielst du eben nicht mit.» Weinend versucht Florian, sich bei seiner Mutter Rückendeckung zu holen: «Der Nicolas lässt mich nicht mitspielen», beklagt er sich. Maya Bürgi, die Mutter der Dreierbande, beruhigt ihren mittleren Sohn und ermahnt Nicolas, den Bruder auch mal den Hund spielen zu lassen. Murrend gibt dieser schliesslich nach und sagt: «Wenns unbedingt sein muss.» Eine Viertelstunde später hört man nur noch vergnügte Stimmen aus dem Kinderzimmer, unterbrochen von wiederkehrendem lautem Hundegebell. «Manchmal ist es nicht ganz einfach, die

Vermittlerrolle zwischen drei Kindern zu spielen», sagt die vierzigjährige Mutter, die sich vor der Geburt ihrer Kinder ausgiebig mit dem Thema der Geschwisterkonstellation beschäftigt hat. «Unsere beiden Grossen sind nur elf Monate auseinander und wuchsen fast wie Zwillinge auf. Das ist in der ersten Zeit sehr anstrengend, aber für das weitere Leben der beiden von Vorteil», ist die Mutter überzeugt. Nach den beiden Söhnen legte die Familie Bürgi einen Babystopp ein, um sich klar zu werden, ob sie wirklich noch ein drittes Kind möchte. «Wir haben uns intensiv mit der Sandwichsituation auseinandergesetzt – Bücher zum Thema gelesen und zwischendurch immer wieder Bedenken gehabt, ob wir unserem Zweitgeborenen dies antun wollen. Schliesslich, das sagen Forscher, kämen die Mittleren häufig zu kurz», so die Überlegung der Eltern.

Rebellisches Mittelkind Erziehungswissenschafter sind sich einig, dass die mittleren Kinder überdurchschnittlich oft Schwierigkeiten bereiten. «Sie gelten als rebellisch und entwickeln sich oft zum Problemkind», bestätigt auch Erwachse-

Geschwisterfolge und ihre Wirkung Die Ältesten: Da sie in den ersten Jahren die Aufmerksamkeit der Eltern für sich alleine genossen haben, reagieren sie oft eifersüchtig auf jüngere Geschwister und wollen die Aufmerksamkeit der Eltern durch gute Leistungen in Schule und Sport zurückerobern. Eigenschaften: selbstsicher, fürsorglich, pflichtbewusst, gut organisiert. Tun sich schwer, Gefühle zu zeigen. Geben eigen Fehler ungern zu. Die Mittleren: Die SandwichKinder sind meist besonders kompromissbereit und finden leicht Freunde, da sie den Umgang sowohl mit jüngeren als auch mit älteren Kindern gewohnt sind. Meistens fühlen sie sich jedoch zu wenig beachtet und reagieren mit auffälligem Verhalten, können bockig sein. Eigenschaften: optimistisch, ausgeglichen, umgänglich, bescheiden. Geraten leicht in Reibereien, sind oft zu gutmütig. Die Jüngsten: Sie sind meist besonders einfallsreich und haben ein sonniges Gemüt, weil sie besonders verwöhnt wurden. Gibt es allerdings sehr viele Kinder, dann kann es sein, dass die Jüngsten kaum noch beachtet werden und nur noch so mitlaufen. Eigenschaften: gescheit, lebhaft, selbstsicher, lustig, grosszügig.

Nicolas (6), Florian (5) und Alina (3) sind Geschwister, jedes Kind weist andere Charakterstärken auf.

nenbildnerin Andrea Chalverat (47), welche die Probleme der Familienkonstellation in Kursen und Vorträgen behandelt. «Die Ursache hierfür liegt darin, dass Sandwichkinder nicht so viel Aufmerksamkeit wie die Erstgeborenen erhalten.» Den mittleren Kindern schenke man aber auch


Besser leben geniesst als einziges Mädchen und jüngstes Kind der Familie einen besonderen Stellenwert. «Zugleich muss sie sich gegen zwei grössere Brüdern behaupten. Das ist nicht immer einfach. Aber Alina lernte früh, ihre eigenen Interessen durchzusetzen.»

deshalb nicht so viel Beachtung, weil noch ein kleineres da ist. Es gäbe zwar Abweichungen, aber die Tendenz, dass sich Kinder aufgrund der Geschwisterfolge unterschiedlich entwickelten, sei vorhanden. «Mittlere Kinder entwickeln sich oft zu sprachgewandten Diplomaten,

und orientieren sich schon früh ausserhalb der Familie», so Chalverat. Trotz anfänglicher Bedenken hat sich Familie Bürgi für ein drittes Kind entschieden. «Wir hatten das Gefühl, unsere Familie sei noch nicht komplett.» Schwester Alina ist heute drei und

Der Älteste macht Karriere Erstgeborene geniessen noch die volle Aufmerksamkeit der Eltern und orientieren sich an ihnen. Folglich neigen sie – wie auch Einzelkinder – zu Perfektionismus und Gewissenhaftigkeit. Sie leiten jüngere Geschwister an, geben Wissen weiter und wachsen von klein auf in die Rolle des Bestimmenden hinein. Sie sind verlässlich, ernsthaft und stecken sich hohe Ziele. Deshalb sind Erstgeborene später auch häufiger in Führungspositionen anzutreffen. Das zeigt eine Studie von Vistage, einem internationalen Netzwerk von Führungskräften: 43 Prozent aller Geschäftsführer grosser Unternehmen sind Erstgeborene, 33 Prozent sind Mittlere und 23 Prozent die Jüngsten in der Familie. Einige Parallelen zu Forschungsergebnissen bezüglich Geschwisterkonstellationen können Maya und David Bürgi bestätigen: «Nicolas, unser Ältester, ist besonders ehrgeizig. Bei Gesellschaftsspielen kann er nur schwer verlieren, während Florian eher genügsam ist, sich gern mal bedienen lässt und sich allein beschäftigt. Alina, die Jüngste, ist der Clown in der Familie», sagen die Eltern, die überzeugt sind, ihre Liebe und Fürsorge gleichwertig auf alle Kinder zu verteilen. «Spätestens wenn es mal zu einem Ungleichgewicht kommt, fordert eines der Kinder Gerechtigkeit ein.» Text Anette Wolffram, Bild Vera Hartmann Wie schafft man es, kein Kind zu bevorzugen? Diskutieren Sie mit auf www.migrosmagazin.ch

ng

Erziehu

109

Online-Umfrage BIL DE R RE NE RUIS

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

«Hat(te) Ihr Kind Mühe, eine Lehrstelle zu finden?»

Nein: 21%

Ja: 79%

So antworteten unsere Leserinnen und Leser im Internet.

Die neue Frage Bekommen Sandwich-Kinder zu wenig Aufmerksamkeit? Antworten Sie bis zum 24. Februar 2008 auf www.migrosmagazin.ch. Das Umfrageergebnis lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben und im Internet.

Lehrstellen-Serie

So gings weiter

• Was bis jetzt geschah: Jenny Eugster (17) aus Rheineck SG sucht seit zwei Jahren eine Lehrstelle in der Tierpflege oder in einer Bäckerei. Im Januar schnupperte sie drei Tage in einem Hundesalon in Rorschach SG. Ihr Fazit: «Mein Traumjob». Die dortige Lehrstelle ist aber besetzt, ein Praktikumsplatz noch offen. • Inzwischen konnte Jenny in einer Bäckerei in St. Gallen schnuppern. Auch dort hat es ihr gut gefallen. • Als Nächstes ist Jenny zu einem Eignungstest im Hundesalon eingeladen. Ein Termin im Berufsberatungszentrum folgt. Weiterhin arbeitet Jenny in einer Tiernahrungshandlung und besucht eine allgemein bildende Schule.


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Besser leben

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Auto

111

Ein rassiger Schwede

Den Saab 9-3 gibt es mit leicht modifizierter Optik und sparsamer Dieseltechnik. Familie Schwinnen hat den SportCombi ausprobiert. Fazit: Alte Schwedenliebe rostet nicht.

D

ie neue Schnauze des Saab 9-3 ist schon sehr typisch für den skandinavischen Charme», meint Conny Schwinnen, bekennende Schwedenliebhaberin. «Die scharfen Linien am Frontgrill – dazu die Alueinfassungen bei den Nebelscheinwerfern, das alles wirkt ziemlich hochwertig», findet Raoul. Innen fällt sofort das grosszügige Platzangebot auf: Der Rücksitz bietet komfortabel Platz für Sohn Jan (12) und seine beiden gleichaltrigen Freunde Micha und Simon. Der Kofferraum ist dagegen etwas klein geraten.

Zwei Turbolader «Erstaunlich, wie der Motor schon aus dem Drehzahlkeller beschleunigt», freut sich Raoul. Tatsächlich haben die Schweden dem 180 PS starken 1,9-LiterDieselmotor das Maximum an moderner Turbotechnik verliehen. Der Trick: Ein kleiner Turbolader sorgt für Kraft im unteren, ein grösserer für Schub im oberen Drehzahlbereich. «Zwei Turbolader?», fragt Conny, «wie sieht es denn da punkto Verbrauch aus?» Zumal so viel Temperament zu sportlicherer Fahrweise verführen dürfte und der Saab mit fast 1700 Kilo kein Leichtgewicht ist. Doch Conny darf beruhigt sein. «Der von uns ermittelte

Beim Stauraum haperts: Schwinnens fahren Sohn Jan und seine Freunde Micha und Simon (von links) zum Eishockey.

Steckbrief Saab 9-3 1.9 TTiD SportCombi «Aero» Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Turbodiesel, 1910 cm3, 180 PS, 6-GangAutomatikgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 9,2 s, Spitze 215 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,67 x 1,76 x 1,49 m, Gewicht: 1665 kg. Verbrauch: 8,2 l/100 km (Test-

Testverbrauch von 8,2 Litern ist in Anbetracht der diversen Kurzstreckenfahrten bei kalten Temperaturen durchaus in Ordnung», findet Raoul.

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Kaufen würden sich Schwinnens den Diesel-Saab aber nicht: «Ein Familienkombi für über 50 000 Franken ist schon eher Luxus», sind sich Conny und

Raoul einig. Trotzdem: Der vergleichbare Volvo V50 liegt nur knapp darunter, aber ein ähnlich motorisierter und ausgestatteter BMW-Kombi fast ein Viertel darüber. Doch auch die eher geringe Kilometerleistung der Familie Schwinnen spricht gegen einen Kauf. Raoul: «Wir legen im Jahr maximal 12 000 Kilometer zurück, der grösste Teil davon sind Kurzstrecken. Und dafür sind die modernen, sparsamen Dieselmotoren wegen ihrer schnell verstopfenden Partikelfilter leider nicht ideal.» Text Herbie Schmidt, Bilder Andreas Faust

Urteile der Testfamile

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Mutter Conny: «Hübsche Form, nobles Interieur mit schicken, gut ablesbaren Instrumenten. Schade, dass der Kofferraum schlecht schliesst und man die Heckklappe derart heftig zuschletzen muss.»

Vater Raoul: «Das Motorenkonzept mit den zwei sich ergänzenden Turboladern ist clever, sportlich und erstaunlich sparsam. Vorbildlich ist bei diesem Schweden auch die Sicherheitsausstattung.»


NOCH EIN VIERTELJAHR BIS ZUR EM’08, ABER NUR NOCH EINMAL SCHLAFEN BIS ZUR ENTSCHEIDUNG DER M’08! WER GEWINNT DIE ERSTE FANMEISTERSCHAFT DER FUSSBALLGESCHICHTE? SCHAFFEN ES DIE PORTUGIESEN MIT IHREM SPIELWITZ UND FEURIGEN TEMPERAMENT? ODER BEHALTEN DIE KÄMPFERISCH AUFTRETENDEN SCHOTTEN AUCH IM LETZTEN SPIEL DIE RÖCKE AN? BISHER HABEN ÜBER 13 MILLIONEN FANS DIE SPIELE MITVERFOLGT UND FÜRS ENDSPIEL WIRD MIT EINEM NEUEN ZUSCHAUERREKORD GERECHNET. ALSO EINSCHALTEN UND EIN LETZTES MAL MITFIEBERN ! SPIEL VERPASST? 20.02.08 19:20 SF 1

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Besser leben

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Auto

113

Am Automobilsalon sind umweltschonende Motoren ein wichtiges Thema: Toyota ist vorne mit dabei.

Die Zukunft des Autos wird in Genf enthüllt

Der 78. Autosalon Genf verspricht viel Neues, auch im Bereich alternativer Antriebe.

V

om 6. bis 16. März wird Genf wieder zum Nabel der internationalen Autowelt. Am diesjährigen Automobilsalon werden wichtige Impulse für die weitere Entwicklung umweltschonender Autos erwartet. Dazu gehört insbesondere auch die Schau neuster Produkte mit Hybridtechnologie.

Umweltbewusste Stadtautos Toyota, Pionier bei hybriden Fahrzeugen mit Benzin- und Elektroantrieb, präsentiert auch dieses Jahr wieder zukunfts-

weisende Neuheiten und Konzeptstudien. Ein weiterer Höhepunkt wird die Weltpremiere des revolutionären Stadtautos Toyota iQ mit genialem Raumkonzept sowie die Europapremiere des ebenfalls städtischen und umweltbewussten Toyota Urban Cruiser, ein Klein-SUV, darstellen. Darüber hinaus wird Toyota zwei interessante Concept Cars präsentieren: den Toyota 1/X und den i-Real – ein wendiger Einsitzer. Ein Besuch in Genf lohnt sich also bestimmt.

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Beispiel: Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Beatushöhle. Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Toyota», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 24. Februar 2008. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


114 Rätsel

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

SO LÖSEN SIE SUDOKU:

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8 7

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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2 1

Conceptis Puzzles

Rätselauflösung Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten

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Conceptis Puzzles

6004241

Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

7005232

SO LÖSEN SIE KAKURO:

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: • Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. • Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Rätsel 115

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Der Preis

Gewinnen Sie einen von fünf MigrosEinkaufsgutscheinen im Wert von je Fr. 100.–.

Gewinner

Rätsel Nr. 2: Einen Migros-Einkaufsgutschein im Wert von je Fr. 100.– gewinnen:

Zyntha Henny-Caviezel, 7134 Obersaxen Meierhof; Hansruedi Hollenstein, 8352 Elsau; Monika Itin, 8404 Winterthur; Bettina Kauz, 3267 Seedorf, Hans Leuenberger, 9014 St. Gallen.

Lösung

Rätsel Nummer 3, Lösungswort: Weichkaese

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migros magazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr.1.–/ SMS ) Per Telefon: Wählen Sie

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 323 000 (WEMF, MACH Basic 2007-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Redaktionen/Verlage: Marius Hagger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Almut Berger (ALB), Carl A.

Bieler (CB), Yvette Hettinger (YH), Marcel Huwyler (hwy), Reto Knobel (RK), Sabine Lüthi (SBL), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jeanette Kuster (jk), Floriane Munier (FM), Jonas Hänggi (JH), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Anna Bürgin (AB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Donika Gjeloshi (DG, Volontärin), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

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0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 24.Februar 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Online: Lara Canonica, Reto Meisser Sekretariat: Christelle Adam, Esther Trutmann, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Marie-Louise Ulrich verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Jean-Marie Meylan,

Carole Pochon, Hans Reusser, Eliane Rosenast, Verena Sauter, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Leserbriefe 117

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

BIL D T INA ST EINAUER/STYL ING T INA WEISS, HA A RE UND MA K E -UP CONNIE S A CCHI

«Endlich mal ganz normale Frauen» Bernhard Roos, Stetten

Für einmal keine magersüchtigen Models: Unterwäsche im Migros-Magazin.

MM Nr.6: «Jugendliche werden zum Hass erzogen»

Korrigendum Im Migros-Magazin vom 4. Februar wurde Dr. Thomas Gabriel, Leiter der sozialpädagogischen Forschungsstelle, fälschlicherweise auf Seite 87 zum Artikel «Jugendliche werden zum Hass erzogen» wie folgt zitiert: «Die Eltern sind weitgehend für die Gesinnung ihrer Kinder verantwortlich.» Das Migros Magazin hält fest, dass Dr. Thomas Gabriel diesen Satz nicht gesagt hat und dieser auch nicht den Inhalt der Studie abbildet. Die Redaktion

MM Nr.6: «Zeigt her eure Kurven»

MM Nr.7: «Neinei! – Pascal Couchepin»

Sympathische junge Frauen

«Gestaggel»

Ja ist denn das die Möglichkeit: Im Migros-Magazin sind endlich mal nicht magersüchtige, sondern ganz normale Frauen abgelichtet, die Werbung für Unterwäsche machen. Geht die Migros wirklich neue Wege? Auf jeden Fall ist das sehr mutig. Bravo!

Ein Bundesrat, der nicht mehr weiss, was er redet, soll den Abgang machen. Ich schäme mich bei jedem seiner Auftritte über sein «Gestaggel». Sein politisches Potenzial reicht eben noch für Alkohol- und Rauchverbote und Preisaufschläge.

Bernhard Roos, Stetten

Den vier sympathischen jungen Frauen gratuliere ich, dass sie so herrlich natürlich posieren! Liebes M-Magazin, mach weiter so! P. Rohrer, Basel

Rolf Baumgartner, 6203 Sempach

Der Ausdruck «Unsäglich» ist falsch, das Thema von vorvorgestern, der Inhalt abgeschrieben oder vom Hörensagen und nicht belegt. Eine «Verbalattacke» durch Bundesrat Couchepin gab es nie, so wenig wie einen Vergleich von Bundesrat Christoph Blocher mit Mussolini. Kurt Bucher, 8450 Andelfingen MM Nr.7: Mit Mama Matata aus der Hölle

Krieg in Kenia? Wieder mal blickt die Welt auf Afrika, und einmal mehr ist der Anlass dafür kein erfreulicher. Kenia, ein für afrikanische Verhältnisse bis anhin stabiles Land, droht nach den umstrittenen und wahrscheinlich manipulierten Präsidentschaftswahlen in einem Chaos zu versinken. Es ist zu hoffen, dass es nicht so weit kommt. Nach fairen und demokratischen Wahlen wäre der aktuelle Amtsinhaber Kibaki wohl nicht mehr Präsident, und nun drohen seine Wahlmanipulationen in einen Bürgerkrieg auszuarten. Pascal Merz, 6210 Sursee

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch Anzeige

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RAILAWAY: MUBA IN BASEL

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Vom 15. bis 24.2. findet in Basel die Muba statt, die Erlebnismesse für die ganze Familie. Gastland ist Österreich. Nebst kulinarischen Spezialitäten werden dem Publikum auch Highlights aus Sport, Tourismus und Kultur vorgestellt.

5.–

R a b a t t

CUMULUS-RailAway-Kombiangebot «Muba» z. B. 2. Klasse mit Halbtax St.Gallen retour, inkl. Transfer und Eintritt: Fr. 45.– statt Fr. 50.–* * Normales RailAway-Kombiangebot. Das Bahnbillett ist je nach Entfernung drei Tage gültig, das Billett innerhalb des Tarifverbunds Nordwestschweiz einen Tag. Mit GA: Ermässigtes Billett (Fr. 8.–) am Abgangsbahnhof lösen. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt (nur in Begleitung Erwachsener, «Gratisticket» an der Messekasse lösen). Information: Ab sofort an den meisten Bahnhöfen der Schweiz oder telefonisch beim Rail Service Tel. 0900 300 300 (Fr. 1.19/Min.). Weitere Infos unter www.railaway.ch

WERT CHF

5.–

RABATT In der italienischen Version der Site www.M-CUMULUS.ch finden Sie diese Woche ein weiteres RailAway-Angebot. Den Rabattcoupon können Sie herunterladen. Azione 08: «Infocentro Alp Transit Pollegio» (bis 30.3.)

Erhältlich an den meisten Bahnhöfen der Schweiz gegen Vorweisen der CUMULUS-Karte.

Gültig für: 1 RailAway-Kombiangebot «Muba» (pro Person) Gültig von: 18.2. bis 24.2.2008

Muba

Pay-Serie: 0208 0000 0257 HR-Art.-Nr. 4277


124 Mein ganzer Stolz

Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Zum Titel geschüttelt Pascale Schröder mixt am allerbesten. Dank ihres selbstkreierten Cocktails «Dooleycious» ist die Barmaid der legendären Zürcher Kronenhalle amtierende Barkönigin Europas.

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ie zierliche Pascale Schröder trägt bei der Arbeit immer Schwarz. Nein, eine Kaminfegerin ist die 21-Jährige deshalb nicht. Sie steht, elegant gekleidet, hinter der Bar der renommierten Kronenhalle beim Zürcher Bellevue. Hier hat die Frau nach der Schule eine zweijährige Servicelehre gemacht. Doch nach dem Abschluss wollte sie sich beruflich verändern, bei einem Job hinter die Bartheke. «Dort habe ich vom Barchef Peter Roth viel gelernt», sagt sie. Eine spezielle Ausbildung gebe es nicht, «man rutscht da einfach so rein» – Learning by Doing. Immerhin verfügt ihr Lehrmeister Roth über dreissig Jahre Mixerfahrung. Er hat unzählige Preise eingeheimst, Mixbücher geschrieben und war mehrfach Schweizer Meister, letztmals 2007. Mit seinem Cocktaildrink «Ladykiller» – inzwischen ein Klassiker – hat er es 1984 in Hamburg sogar zum BarmixWeltmeister gebracht. Natürlich hat auch Pascale Schröder manchmal ihrem Chef über die Schulter geschaut und dabei allerlei Tricks abgeschaut. Und so begann sie, mit Spirituosen zu experimentieren. Sie habe «ausgepröbelt wie in einem Labor». Nach einigen Versuchen hatte sie das ideale Gemisch, das zunächst ihr und nach einer Kostprobe auch Peter Roth behagte. Sie nannte ihn «Dooleycious», nach dem Hauptbestandteil des Getränks. Es sei «ein typischer ‹After Dinner Drink›, wie ein flüssiges Dessert», sagt dessen Erfinderin.

Sieg gegen 130 Konkurrentinnen Mit ihrer Kreation reiste Pascale Schröder nach Hamburg, um an Europas höchstdotiertem Cocktail-Wettbewerb für weibliche Barprofis teilzunehmen. Zuerst musste sie sich aber gegen 130 Mitbewerberinnen durchsetzen, die ihre Rezepte eingereicht hatten. Schliesslich erreichte sie die erste Finalrunde, die von weiteren 13 Barkeeperinnen bestritten wurde. «Am Ende haben wir noch zu dritt um den Titel gemixt», erinnert sich die junge Frau

– und sie gewann! Von der Siegesprämie, 2400 Franken, will sie einen Teil sparen. Den Rest setzt sie für die Fahrprüfung ein, die sie im Frühling machen möchte. Dann wird Pascale Schröder nach Feierabend um ein Uhr nachts nicht mehr auf ein Taxi oder auf ihr Citybike angewiesen sein. Nachtarbeit sei ohnehin das einzig Wahre für sie, sagt Pascale: «Ich bin ein Nachtmensch. Deshalb bin ich gerne am Abend im Einsatz.»

Zum Wohl: Pascale Schröders «Dooleycious» samt MarzipanGarniture.

Das Team ist immer zu dritt an der Bar, die unter der Woche um 0.30 Uhr schliesst. Am Wochenende, wenn immer viel los ist, bleibt sie bis 1 Uhr offen. «Unheimlich Spass» mache ihr der Umgang mit den Gästen an der stimmungsvollen Bar der Kronenhalle. Seit mittlerweile drei Jahren steht die junge Frau schon dort – und erfährt, wie es sich für eine Barmaid gehört, die unterschiedlichsten Lebensgeschichten, hört aber auch von Schicksalsschlägen und Alltagssorgen. Trotzdem kommt sich Pasquale Schröder nicht als «Beichtmutter» vor.

Es sei für sie einfach spannend und keineswegs belastend, täglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun zu haben, die ihr manchmal auch das Herz ausschütten. Manchmal gönnen sich Prominente vor oder nach dem Essen einen Drink an ihrer Bar. Namen verrät sie nicht – Verschwiegenheit gehört zu einer Barkeeperin, genauso wie ein flinkes Händchen zum Mixen. Mit den Stammgästen habe sie im Lauf der Zeit ein herzliches, freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Wenn sie hingegen auf einen Drink eingeladen werde, müsse sie passen, sagt Pascale Schröder: Im Dienst ist Trinken nicht erlaubt. Hingegen gönnt sie sich zu Hause manchmal ein Gläschen. Dort besitzt sie eine komplette Barausrüstung. Ihre Lieblingsgetränke sind diejenigen auf der Basis von Gin oder Wodka. Für ihre beruflichen und privaten Gäste, die sich manchmal angesichts des Getränkeangebots «wie im Paradies» wähnten, mixe sie am liebsten fruchtige Longdrinks. Die seien wunderbar farbig. Und man könne sie schön dekorieren. So wie ihre Kreation, die sie mit selber geformtem Marzipan garniert, nachdem sie das süsse Getränk kräftig durchgeschüttelt hat.

Ihr Traum: Auf See arbeiten Seit einiger Zeit ist Pascale Schröder verliebt – in einen jungen Mann, der ebenfalls im Gastgewerbe tätig ist. Trotzdem hat die Frau einen Zukunftstraum: «Ich weiss aber nicht, ob und wann ich diesen verwirklichen werde. Noch gefällt es mir an meinem Arbeitsplatz zu gut.» Pascales Traum sieht so aus: «Einmal eine Saison lang auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten». Text Carl Bieler Bilder Vera Hartmann Der Leserschaft des Migros-Magazins verrät Pascale Schröder hier das Rezept für ihren Siegesdrink «Dooleycious», der vor allem von Frauen geschätzt wird: 3 cl Dooley’s, 1 cl Jamaica-Rum, 1 cl Amaretto, 1 cl Crème de Banane. 2 Löffel Eiswürfel in einen Shaker geben, die Getränke dazugeben, gut durchschütteln und in einem Martiniglas servieren. Mit einer Garnitur aus Marzipan, Vanillestange und Pfefferminze dekorieren. In der Kronenhalle-Bar kostet er Fr. 17.–


Migros-Magazin 8, 18. Februar 2008

Mein ganzer Stolz 125 Mix-Europameisterin: Pascale SchrĂśder (21) steht seit drei Jahren hinter der Bar der ZĂźrcher Kronenhalle.


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Die Migros hat den CO2-Ausstoss massiv gesenkt.

Die Migros setzt sich nicht nur für günstige

Qualitätsprodukte ein, sondern auch für den Umwelt- und Klimaschutz. Im gesamten Unternehmen haben wir bereits vor Jahren Massnahmen ergriffen, um die Energieressourcen zu schonen. So bezieht zum Beispiel die Chocolat Frey AG seit 1985 ihre Wärme aus der nahe gelegenen Kehrichtverbrennungsanlage und vermeidet damit einen CO 2 -Ausstoss von rund 4500 Tonnen pro Jahr.* Mit vielen weiteren Massnahmen – wie der Verlagerung von Transporten auf die Bahn oder der Umrüstung auf klimafreundlichere Technologien – hat die Migros seit 1990 total über 800 000 Tonnen CO 2 eingespart. Was wir alles für den Klimaschutz tun, und wie auch Sie mit Ihrem Kaufverhalten Einfluss auf das Klima nehmen können, sehen Sie unter www.migros.ch/klimaschutz *Zahl verifiziert von der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW), Partner von Energie Schweiz.


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Die Migros hat den CO2-Ausstoss massiv gesenkt.

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Die Migros setzt sich nicht nur für günstige Qualitäts-

produkte ein, sondern auch für den Umwelt- und Klimaschutz. Im gesamten Unternehmen haben wir bereits vor Jahren Massnahmen ergriffen, um die knappen Energieressourcen zu schonen und den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Zum Beispiel mit Wärmerückgewinnungen, Optimierung der Gebäudehüllen, Abwärmenutzung und der Umrüstung auf umweltfreundliche Technologien in unseren Filialen und Industriebetrieben. Mit möglichst vielen Bahntransporten. Mit Lastwagen, die mit Biogas aus organischen Abfällen fahren. Oder mit unseren Produkten «Aus der Region. Für die Region.», welche dank kurzen Transporten ebenfalls den CO2Ausstoss reduzieren. Wie sehr sich die Migros für den Klimaschutz engagiert und wie auch Sie mit Ihrem Kaufverhalten Einfluss nehmen können, sehen Sie unter www.migros.ch/klimaschutz

Migros Magazin 8 2008 d AA  

Ein Label für die Umwelt Klimaexperte Thomas Stocker über den Klimawandel. Seite 70 vormals WIR BRÜCKENBAUER www.migrosmagazin.ch, Nr. 8, 18...