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www.migrosmagazin.ch, Nr. 6, 4. Februar 2008

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631.

vormals WIR BRÜCKENBAUER

Die Themen

Frisches Wintergemüse

Raffinierte Gerichte mit Kohl, Randen, Rüben & Co. Seite 68

Dufte Preise für Deos

Dauerhafte Preissenkungen für 36 Axe- und Rexona-Produkte in der Migros. Seite 36

BILDER TONI SUTER, RENÉ RUIS, SCHW EI Z TOURISMUS, ANNE M AORGENSTERN

Neue Lehrstellen-Serie

Heimkind Irena lacht wieder

Ukraine–Schweiz einfach: Martina und Andreas Leupin gingen durch den Bürokratiedschungel, bis sie Irena adoptieren durften. Das Migros-Magazin begleitet Jenny auf ihrer Suche nach einer Lehrstelle. Seite 88

Der neue Gigi Andreas Belser ist der schönste Skilehrer der Schweiz. Seite 5

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Die neuen Köpfe Herbert Bolliger zu Veränderungen an der MigrosSpitze. Seite 32


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Hunderte von Schweizern hoffen sehnlichst auf die Chance einer Adoption. Ein zermürbendes und oft aussichtsloses Unterfangen – es gibt bei uns schlicht zu wenig Adoptivkinder. Da liegt es auf der Hand, sein Glück im Ausland zu versuchen.Als Barbara Siegrist, beliebtes stellvertretende AdoptionsChefredaktorin land gilt die Ukraine: Tausende von Kindern warten in den dortigen Heimen auf ein neues Zuhause. Doch die Ukraine ist ein korruptes Land mit blühendem Kinderhandel: Beamte, Polizei und Ärzte leben vom einträglichen Geschäft mit den – oft geklauten – Kindern. Soll das Mutterund Vaterglück nicht auf Menschenhandel gründen, ist also Vorsicht geboten. Redaktorin Anette Wolffram hat miterlebt, wie Martina und Andreas Leupin aus Kirchdorf AG wochenlang gegen die undurchsichtige ukrainische Bürokratie kämpften und der Versuchung widerstehen mussten, das Verfahren mit Schmiergeld zu beschleunigen. Jetzt konnten sie mit Adoptivtochter Irena in die Schweiz zurückkehren (Seite 6).

Tom Hanks: Der Hollywood-Star ist politikmüde

Tom Hanks kommt zurzeit nicht um die Politik herum: In seinem neuen Film «Charlie Wilson’s War» spielt er einen zwielichtigen US-Politiker, und am sogenannten «Super Tuesday» diese Woche

fällt im US-Präsidentschaftswahlkampf eine erste Vorentscheidung. Im Interview verrät der Superstar zudem, von welcher Schauspielerin er sich gern in den Hintern kneifen lässt. Seite 26

Rubriken Kolumne Der Hausmann 23 Interview Tom Hanks 26 Aktuell Herbert Bolliger über die Unternehmensstrategie und die neuen Köpfe an der Spitze der Migros 32 Ihre Region 49 A la carte Curryfans kochen 55 Schaufenster 68 Besser leben 87 Erziehung Jenny auf Lehrstellensuche 88 In Form Thai-Fussmassage 93 Outdoor Zu Pferd durch den Neuenburger Jura 98 Tierwelt Geliebte Ratten 104 Auto Nissan Tiida 1.8 16 V 107 Bitte melde dich 108 Rätsel/Impressum 111 Leserreise Polen 113 Mein ganzer Stolz 118

M-CUMULUS Die besten Infos und Angebote auf Seite 116

Die Ratten kommen Nein, wir nehmen sie nicht auf den Arm – aber viele tun es. Die Ratte mausert sich zum grossen Liebling der Tierfreunde. Mehr über die frechen kleinen Nager Seite 104

BILD XAVIER VOIROL

Kein Kinderhandel!

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Diese Woche

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Wintergemüse: Rezepte u. Frische mit Rüebli und Co. Seite 68–75 Fisch: Migros setzt auf bestandserhaltende Fischerei Seite 77 Greenpan: Die Pfanne für jede Gelegenheit Seite 80–81

Abschalten im Jura Heutzutage muss immer alles zack, zack! gehen. Ein Ausflug zu Pferd in gemächlichem Tempo lässt ausgepowerte Eltern und schulmüde Kinder auftanken. Seite 98 M-Infoline Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch www.migros.ch

Produkte der Woche

Watte: Produkte aus fairer Baumwollproduktion Seite 83 Maxi-Size: Raffiniertes für weibliche Formen Seite 84–85

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Redaktion Migros-Magazin Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch www.migrosmagazin.ch

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Scheinwerfer

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Bild der Woche

Fasnacht in der Karibik Sternstunden. Nicht nur in den katholischen Teilen der Schweiz geniessen die Narren derzeit die Fasnachtstage. Auch auf der Karibikinsel Haiti wird wild gefeiert. Und vor allem bunt: In Jacmel, einer kleinen Hafenstadt, «bewacht» ein Knabe grosse Masken aus Papiermaschee, die an Karnevalumzügen getragen werden.

Die Samen 5 -stufig ist die Tonleiter der samischen Volksmusik, des Joiks. Der für mitteleuropäische Ohren seltsam klingende gutturale Obertongesang ist mit dem Jodeln verwandt.

200

verschiedene Zustände von «Schnee» kennt die samische Sprache. Den Begriff Lappen hören die Samen nicht gern. Lappe stammt entweder von lappar (Volk, das sich rasch fortbewegt) oder von loppu (am Ende der Welt).

1910

Jahre ist es her (98 n. Chr.), seit der römische Geschichtsschreiber Tacitus das «rohe Volk im Norden mit den kurzen Beinen» zum ersten Mal erwähnte. Kleines, buntes Volk in Skandinavien: Der 6. Februar ist der Nationalfeiertag der Samen.

70 000

Samen leben verteilt auf den Norden Norwegens, Schwedens, Finnlands und die russische Halbinsel Kola. Rentierzucht betreiben noch zehn Prozent.


Scheinwerfer

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Momol!

Nachgefragt

Ballheld

Halbgott im Weiss

Wenn das keine Empfehlung an Fussballnati-Coach Kuhn war! In seinem allerersten Match beim deutschen Bundesliga-Verein VfL Wolfsburg zeigte der Schweizer Goalie Diego Benaglio ein paar Prachtsparaden. Als er dann beim Penaltyschiessen auch noch einen Schuss abwehrte und seinem Team so zum Sieg verhalf, wurde er als der Held des Spiels gefeiert. Der 24-Jährige bestritt bisher acht A-Länderspiele für die Schweiz. Es dürften wohl weitere folgen.

Andreas Belser (27) ist der schönste Skilehrer der Schweiz. Über 400 000 Leute haben bei Schweiz Tourismus abgestimmt. Der schöne Adelbodner gewann mit 52 Prozent aller Stimmen.

«Mein Herz gehört einem Skihasen aus Adelboden.» Stören wir Sie beim Flirten auf Adelbodens Piste? Ich bin zwar grad mit einer Skigruppe unterwegs, aber Flirten – doch nicht schon so früh am Morgen! Wie viele Skihäsliherzen haben Sie diese Woche schon gebrochen? Keines! Ich habe einen seriösen Job, bin Skilehrer und kein Pistenmacho, der Skihasen verführt. Ein nettes Lächeln und ein bisschen Flirten beim Après-Ski ist erlaubt – aber damit hat es sich dann.

Neinei!

Leckerei Die Geschichte nimmt titanicsche Züge an: Letzten Frühling präsentierte die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) ihr neues Schiff, die «Panta Rhei». Diese warf hohe Wellen – im wahrsten Sinne des Wortes. Also liess ZSG-Direktor Hans Dietrich das Schiff sanieren und spezielle Auftriebskörper montieren. Letzte Woche wurde die «Panta Rhei» erneut eingewassert – und gleich wieder aufs Trockene gerettet. Die angebauten Teile haben Lecks. «Panta Rhei» ist griechisch und bedeutet «alles fliesst» – manchmal halt auch rein.

Hätten Sies gewusst?

Wer warf die ersten Konfetti? Die Römer veranstalteten zu Ehren ihres Gottes Saturn ein Gelage, an dem Sklaven und Herren ihre Rollen tauschten und jedes freie Wort erlaubt war – eine Urversion der Fasnacht. Dabei bewarf man sich mit kleinen Rosenblättern, Vorläufern der Konfetti. Das Wort Konfetti stammt vom italienischen Confetto (Zuckerzeug, Konfekt). Beim Karneval in Italien bewarf man sich früher mit Süssigkeiten, die später durch Papierschnitzel ersetzt wurden.

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Dann sind Sie also noch zu haben? Nein, zu spät. Mein Herz gehört einem Skihasen aus Adelboden. Also doch – das Skilehrer-Klischee stimmt! Der Skihase ist kein Gast, sondern meine Freundin. Kennengelernt habe ich sie in der Skischule, wo sie ebenfalls als Skilehrerin arbeitet. Gibt es bereits weibliche Gäste, die in der Skischule explizit nach dem «schönen Andreas» verlangen? Die eine oder andere Anfrage kam bereits. Die Nachfrage wird in nächster Zeit wohl zunehmen. Warum machen Sie nicht Ihre eigene Skischule auf? Die Damen würden Ihnen die Bude einrennen? Stimmt, das wäre ein prima Geschäft. Wobei: Mein jetziges Skilehrerleben auf der Piste gefällt mir sehr gut, als Chef müsste ich zu viel im Büro hocken. Was machen Sie im Sommer? Und sagen Sie jetzt nicht Bademeister … Nein, das wäre dann doch zu viel Klischee. Zudem kann ich nicht so gut schwimmen. Letzten Sommer war ich Skilehrer in Neuseeland. Mal schauen, was diesen Sommer für Angebote kommen. Was macht Sie denn so wunderschön? Ich bin natürlich und habe Spass, das ist alles. Und was ist mit Ihrem Schönheitsgeheimrezept, Ihr Lieblingsdrink sei angeblich Gurkensaft? Das habe ich in einem Interview nur so erfunden, weil ich keine schlaue Antwort wusste. Hoffentlich haben jetzt nicht zu viele Männer Gurkensaft getrunken, weil sie meinen, der mache schön. Wer ist denn nun der schönste Skilehrer: Sie oder der legendäre Gigi vo Arosa? Der Gigi ist eine Ikone. An den komme ich nicht heran, der spielt in einer ganz anderen Liga. hwy


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Auslandsadoption

Auf dem Weg ins Waisenheim: Martina und Andreas Leupin aus Kirchdorf AG besuchen ihre Tochter täglich im Waisenheim «Sonne» in Odessa.

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artina Leupins Weg führt vorbei an tristen Plattenbauten aus sozialistischen Zeiten, über breite Strassen, auf denen die ausrangierten Schrottkarren aus Westeuropa fahren. In der ukrainischen Hafenstadt Odessa dringt der Wind vom Meer her bereits Anfang November kalt und rau in jede Häuserritze. Herrenlose Hunde lungern auf dem Trottoir herum – auch sie Verlierer der neuen Welt in Europas Osten –, ausgesetzt von denen, die sie nicht mehr ernähren können. Die junge Frau läuft weiter, vorbei an Grossmüttern, die am Strassenrand Fische und Spielzeug verkaufen, um ihre monatliche Rente von 96 Franken aufzubessern. An einem der Stände kauft sich Martina Leupin einen Anorak, Grösse 98. Nach 25 Minuten hat die 40-Jährige aus Kirchdorf AG ihr Ziel endlich erreicht: Odessas Waisenheim «Nr. 3».

Dokumente und Geduld «Sonne» steht in kyrillischen Buchstaben über der Tür geschrieben. Martina Leupin klingelt und zeigt einen handgeschriebenen Zettel vor, der sie als Adoptivmutter von Irena ausweist. Immer dasselbe Spiel. Obwohl hier inzwischen jeder Martina kennt, muss sie immer diesen verknickten Wisch vorweisen. «Ohne Dokumente läuft in der Ukraine gar nichts.» Seit fünf Tagen sind Martina und Andreas Leupin die rechtlichen Eltern von Irena. Aber bis sie ihr Kind in die Schweiz mitnehmen können, sind noch viele Dokumente zu beglaubigen. «Wer ein Kind adoptieren will, braucht vor allem Geduld», so das Fazit der

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Spielzeit: 160 ukrainische Kinder im Alter bis sechs Jahre warten hier auf adoptionswillige Eltern aus aller Welt.

Du gehörst zu uns

Irena aus Odessa war ein Heimkind. Seit dem 30. Oktober hat das Mädchen neue Eltern, eine neue Heimat und einen Bruder. Das Migros-Magazin hat Familie Leupin aus Kirchdorf AG auf der monatelangen und beschwerlichen Suche nach ihrem zweiten Adoptivkind begleitet.

neuen Eltern, die zwar unendlich glücklich sind, dass sie ihr Mädchen endlich bekommen haben, sich das ganze Adoptionsverfahren aber etwas einfacher gewünscht hätten. 15 Minuten später öffnet sich die Tür, und Irena wird rausgeschoben. Da steht es nun: das knapp dreijährige Mädchen in Trainingshosen, Winterjacke, hochhackigen Sommerschuhen und einer so tief ins Gesicht geschobenen Mütze, dass seine Augen kaum zu sehen sind. In der Hand festumklammert das erste Geschenk seiner neuen Eltern, eine Babypuppe. Manchmal kann es Martina immer noch nicht fassen, dass dieses kleine Mädchen, auf das sie so lange warten musste, jetzt ihre Tochter ist. Vor fünf Tagen haben sie und ihr Mann das Mäd-

chen offiziell per Gerichtsbeschluss in Odessa adoptiert. Der Vater flog anschliessend in die Schweiz zurück, die Mutter muss noch die zehntägige Einsprachefrist abwarten. Erst dann darf sie Irena nach Kiew mitnehmen, wo die Papiere für ihre endgültige Ausreise fertiggestellt werden. Mutter und Tochter besuchen den Park des Kinderheims. Die nächsten zwei Stunden gehören nur ihnen beiden. Irena spricht noch wenig Russisch und ihre Mutter eine Sprache, die sie nicht versteht. Trotzdem redet Martina konsequent Schweizerdeutsch mit Irena, die beim Wort Banane bereits leuchtende Augen Lesen Sie weiter auf Seite 9


Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Auslandsadoption

Jetzt sind sie endlich zu viert: Martina und Andreas Leupin mit ihren beiden ukrainischen Adoptivkindern Elias (5) und Irena (3). «Wir sind unendlich dankbar und würden all die Mühen immer wieder auf uns nehmen.» Links: Eine Art Geburtsanzeige.

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Oberitalienische Seen

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Gardasee–Verona

Kamelienblüte am Comersee

Rundfahrt zu den schönsten Orten am Gardasee Verona – die Stadt von Romeo und Julia ■ 4 Nächte im Mittelklasshotel in Garda ■ Fak.: Ausflug nach Venedig ■

■ Como und Comersee zur schönsten Jahreszeit ■ Musik- und Modemetropole Mailand ■ Fakultativ: Lago Maggiore mit den Borromäischen Inseln

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person

1. Tag: Schweiz – Gardasee. Hinfahrt über die Arlberg-Route, durch das Inntal und über den Brennerpass nach Italien. Die Weiterfahrt führt uns durch das landschaftlich schöne Südtirol nach Garda/Riva del Garda. 2. Tag: Verona. Den heutigen Ausflug widmen wir ganz Verona, der Stadt von Romeo und Julia. Wir erleben das bunte Treiben auf der Piazza Bra direkt im Schatten der weltberühmten Arena, welche alljährlich Schauplatz für eines der grössten Opernfestivals der Welt ist. Sehen Sie den Balkon von Julia und den Markt auf der Piazza Erbe. Auf einer geführten Stadtbesichtigung lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besser kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Venedig. Die Stadt der Gondeln, Kanäle und Brücken erwartet uns heute. Der geführte Rundgang durch die auf 118 kleinen Inseln erbaute und von etwa 150 Kanälen durchzogene Stadt beginnt rund um die Piazza San Marco, dem einzigartigen Markusplatz. Wir sehen die Markuskirche, den Dogenpalast, die Seufzerbrücke und den Canale Grande. Die «Hauptstrasse» der Lagunenstadt wird von Palästen und Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten gesäumt. Hier finden Sie auch die bekannteste der 400 Brücken Venedigs, die Rialto-Brücke aus dem 16. Jh., ein Wahrzeichen der Stadt. Vielleicht unternehmen Sie auch eine romantische Gondelfahrt. 4. Tag: Gardasee-Rundfahrt. Heute besuchen wir drei der schönsten Orte am Gardasee. Zuerst fahren wir in das alte Fischerdorf Bardolino, das auch einem spritzigen Rotwein seinen Namen gibt. Anschliessend geht es ganz in den Süden des Sees nach Sirmione. Aufenthalt auf der 3.5 km in den See vorspringenden Halbinsel und Möglichkeit zum Besuch der Grotten des Catullo, der Kirche von San Pietro in Mavino, in der sich wertvolle Fresken aus dem 12. bis 16. Jh. befinden und der bekannten Scaligerburg aus dem 13. Jh. Wir beenden unsere Rundfahrt im Norden des Sees, in Malcesine. Die Ortschaft schmiegt sich um die hoch aufragende Scaligerburg vom 15. Jahrhundert und den historischen Palazzo dei Capitani. 5. Tag: Gardasee – Schweiz. Unsere Rückreise führt uns vorbei am Lago d’Iseo, über den Aricapass ins Veltlin, anschliessend Fahrt durchs Puschlav und über die beiden Pässe Bernina und Julier gelangen wir zurück zu den Einsteigeorten.

5 Tage gemäss Programm Reduktion Reise 2–4, 10–12 50.– Daten 2008 Sonntag – Donnerstag Frühling Herbst 1: 20.03.–24.03. Do–Mo 8: 21.09.–25.09.* 2: 30.03.–03.04. 9: 28.09.–02.10. 3: 06.04.–10.04. 10: 05.10.–09.10. 4: 13.04.–17.04. 11: 12.10.–16.10. 5: 20.04.–24.04. 12: 19.10.–23.10. 6: 27.04.–01.05. 7: 04.05.–08.05.*

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*Hotel Bellariva, Riva del Garda

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im Mittelklasshotel La Perla, bzw. Bellariva, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 × Frühstücksbuffet (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Venedig, am 3. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Verona Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 75.– Fakultativer Ausflug Venedig 68.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale ■

■ ■ ■

Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch.

Abfahrtsorte 06.30 Burgdorf ", 06.45 Basel, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof ", 08.30 Zürich-Flughafen ", 08.50 Winterthur*,09.15 Wil* "

* Reisende ab Winterthur und Wil: Bei der Rückreise empfehlen wir aus zeitlichen Gründen den Ausstieg in Zürich-Flughafen. Alternativ besteht die Möglichkeit, nach Winterthur und Wil mit dem Zubringerbus via Baden-Rütihof zurückzukehren.

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person

1. Tag: Schweiz – Comersee. Fahrt via Tessin nach Lenno am Comersee, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. Schifffahrt nach Bellagio, «Perle des Comersees». Mit schmalen Gässchen und steilen Treppen, blumenbekränzten Boutiquen und prächtigen Villen hat Bellagio Flair und ist der schmuckvollste Ort am Comersee. 2. Tag: Como und Comersee. Am Morgen fahren wir entlang der Küstenstrasse nach Como. Bei einem geführten Stadtrundgang lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Herz des historischen Como ist die Piazza del Duomo. Der Dom selber – «Santa Maria Maggiore» – gehört zu den schönsten lombardischen Kirchen. Er bildet zusammen mit dem «Broletto», dem ehemaligen Rathaus, und dem «Torre del Comune» ein grossartiges Platzensemble inmitten der befestigten Altstadt. Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. 3. Tag: Ausflug Mailand. Ausflug in Italiens bedeutendste Wirtschaftsmetropole. Die lombardische Hauptstadt Mailand ist auch Standort wichtiger internationaler Messen und weltberühmt für ihre zahlreichen Kunstgalerien, Museen und Kirchen sowie für den Musiktempel «par excellence», die Scala (Teatro alla Scala). Natürlich sollte man sich auch eine Einkaufstour durch das «Goldene Dreieck» nicht entgehen lassen! Das elegante Modeviertel mit Läden weltberühmter Designer liegt um die Via Montenapoleone herum. Am Vormittag Stadtführung. Nachmittag zur freien Verfügung. 4. Tag: Fak. Ausflug Lago Maggiore und Borromäische Inseln. Nach dem Frühstück fahren wir zum Lago Maggiore. Der deutsch auch Langensee genannte Lago Maggiore ist mit 212 km2 Fläche, 60 km Länge, 3 – 5 km Breite und bis 372 m Tiefe, nach dem Gardasee, der zweitgrösste der oberitalienischen Seen. Höhepunkt ist der Besuch der Borromäischen Inseln, die wir mit dem Schiff erreichen. Wir sehen die Isola Bella mit ihrem Palazzo Borromeo, die Isola Pescatori mit ihrem Fischerdorf und die Isola Madre, die grösste der Inseln, mit ihren botanischen Gärten. 5. Tag: Rückreise Comersee – Schweiz. Rückreise in die Schweiz. Fahrt nach Chiavenna über den Malojapass, Julierpass zurück zu den Einsteigeorten.

5 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 1–3 30.– Daten 2008 Sonntag – Donnerstag 1: 23.03.–27.03. 2: 30.03.–03.04. 3: 06.04.–10.04. 4: 13.04.–17.04. 5: 20.04.–24.04. 6: 27.04.–01.05. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im guten Mittelklasshotel Lenno, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 4 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Lago Maggiore, am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Como und Mailand Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 110.– Fakultativer Ausflug Lago Maggiore 79.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale

Fr.

625.–

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Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch.

Abfahrtsorte 06.15 Wil "*, 06.30 Burgdorf ", 06.40 Winterthur*, 06.45 Basel, 07.00 Zürich-Flughafen ", 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof ", 08.50 Arth-Goldau (nur Einstieg) * Reisende ab Winterthur und Wil: Bei der Rückreise empfehlen wir aus zeitlichen Gründen den Ausstieg in Zürich-Flughafen. Alternativ besteht die Möglichkeit, nach Winterthur und Wil mit dem Zubringerbus via Baden-Rütihof zurückzukehren.

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden


Auslandsadoption

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Kinderheim «Sonne»: Mit Spendengeldern konnten sämtliche Fenster des Hauses erneuert werden. Die kalte Bezeichnung «Nr. 3» stammt noch aus Sowjetzeiten.

Schlafraum: Im Heim schlief Irena mit den 15 Kindern ihrer Gruppe in einem Zimmer. Jetzt teilt sie sich ein Zimmer mit ihrem Bruder Elias.

Fröhlich: Irena (Mitte) mit ihren Heimgschpänli. Zwei Erzieherinnen kümmern sich abwechselnd um die Kinder ihrer Gruppe. Jede Gruppe hat einen Spiel- und einen Schlafraum für sich.

Schlechte Zähne: Süssigkeiten bekommen die Kinder täglich, eine Zahnbürste haben sie noch nie gesehen. «Fürs Zähneputzen haben wir keine Zeit», so die Heimleitung.

bekommt. «Wetsch e Banane?», fragt Martina, und Irena greift in deren Tasche. Das Mädchen hat einen für viele Heimkinder typischen Futterneid. Jede Tasche, jeden Papierkorb durchsucht sie nach Essensresten. Obwohl die Kinder im Waisenheim «Nr. 3» ausreichend und gut ernährt werden, hat es eine Zeit im Leben von Irena gegeben, in der sie Hunger leiden musste – die Zeit, als sie noch bei ihrer leiblichen Mutter lebte, der man das Sorgerecht entzog, als Irena sechs Monate alt war. Seither lebt das Mädchen im Waisenheim zusammen mit rund 160 anderen Kindern, die zum Grossteil von Ausländern adoptiert werden. Ukrainer selbst haben zwar Vorrang, sind aber ein nicht sehr adoptionsfreudiges Volk. «Wir kümmern uns um die eigene Familie. Fremde Kinder gehören nicht dazu», begründet die Dolmetscherin Larissa die Haltung

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«Wer ein Kind adoptieren will, braucht vor allem Geduld.» ihrer Landsleute. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 ist in der Hafenstadt am Schwarzen Meer die Welt in Gewinner und Verlierer aufgeteilt.

Viele der Kinder sind Aids-Waisen Zu den Verlierern zählen eindeutig die Frauen: erst die Arbeit verloren, dann dem Alkohol verfallen, mit Drogen experimentiert, sich prostituiert – ein Kind geboren. Das Kind, unerwünscht, wird gleich nach der Geburt zur Adoption freigegeben – für viele Frauen der einzige Ausweg. Natürlich träumen alle von einem besseren Leben. Partnerschaftsinstitute werben auf Plakaten mit reichen Männern aus

dem Westen. Für junge Frauen ist eine solche Heirat der einzige Hoffnungsschimmer, dem trostlosen Leben zu entfliehen. Mit den Männern aus dem Westen kam aber auch Aids ins Land. Die Ukraine hat mit 1,4 Prozent die höchste HIV-Quote Osteuropas. Viele der im Heim gestrandeten Kinder sind Aids-Waisen. Schnell wie ein Wiesel rennt Irena durch den Garten, schaut immer wieder, ob Mama ihr folgt. Erste zarte Annäherungsversuche zwischen Mutter und Kind. «Wart Irena», ruft Martina, aber Irena wartet nicht. Warum auch? Sie Lesen Sie weiter auf Seite 11


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Auslandsadoption

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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Erste Begegnung zwischen der neuen Familie: Irena fasst schnell Vertrauen zu ihren Adoptiveltern. Papa Andreas darf sogar in ihren Apfel beissen.

Seifenwunder: Irena staunt, fliegende Seifenblasen hat das Mädchen aus Odessa noch nie erlebt. In den nächsten Monaten wird es täglich neue kleine Wunder erleben.

versteht ihre Mutter nicht – noch nicht. Da taucht Irenas beste Freundin Ilona auf. Sie wurde vor ein paar Tagen von Spaniern adoptiert und bleibt im Heim, bis die Ausreisepapiere zusammengestellt sind. Ilonas leibliche Mutter starb an Aids, der Vater ist unbekannt. Ilonas neue Eltern haben die Plattenbauwohnung direkt neben den Leupins gemietet. Für die nächsten Tage sind sie Nachbarn. Mit Hilfe von Händen, Füssen und einem Übersetzungscomputer unterhalten sich die Eltern, sie versprechen einander, ihren Kindern zuliebe in Kontakt zu bleiben. Doch so weit wird es nicht kommen. Ilonas Eltern bringen das Kind kurze Zeit später wieder ins Waisenheim zurück, weil es im Taxi mehrmals erbrochen hat. «Ich muss in Spanien viel Auto fahren und kann kein Kind brauchen, das Autofahrten nicht verträgt», so die Begründung der Mutter.

Wunschkind: Martina Leupin hat sich immer eine Tochter gewünscht. «Irena ist ein fröhliches Kind und passt so wunderbar in unsere Familie.»

«Wir wussten nach fünf Minuten, dass Irena zu uns gehört.» Inzwischen ist die Adoption vor Gericht rückgängig gemacht worden, und Ilona lebt wieder im Waisenheim.

Adoption ist kein Einkaufsbummel Keine der anwesenden Adoptiveltern, die aus Israel, Amerika, Spanien, Frankreich und der Schweiz stammen, kann diese Entscheidung verstehen. Alle haben Mitleid mit Ilona und würden sie am liebsten mit nach Hause nehmen. Aber so einfach ist das leider nicht. Eine Adoption ist kein vergnüglicher Einkaufsbummel. Bis sich der Kinderwunsch erfüllt, durchleben die Eltern in den meisten Fällen eine Odyssee bestehend aus Warten,

Hoffen und Machtkämpfen mit bürokratischen Institutionen. Die ehemalige Praxisassistentin Martina und Physiker Andreas Leupin wussten schon, als sie vor fast acht Jahren heirateten, dass sie auf natürlichem Weg kaum Kinder kriegen würden. «Schon bald dachten wir an Adoption.» Für eine Adoption in der Schweiz waren die Leupins mit Mitte 30 und Anfang 40 aber schon zu alt. Also kam nur noch eine Auslandsadoption in Frage. Von Anfang an stand auch fest, dass dies legal geschehen sollte. Im April 2002 besuchten sie erstmals eine InforLesen Sie weiter auf Seite 12


12 Auslandsadoption

Irenas Geburtsurkunde: Am 15. Dezember 2004 wurde sie als Irena Hase geboren. Mit der Adoption trägt sie den Namen Irena Alina Leupin.

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Begrüssung: Freudig und mit grosser Spannung wird Irena von Familie, Bruder und Freunden am Flughafen erwartet.

«Für ein leibliches Kind hätte ich die gleichen Gefühle.» mationsveranstaltung vom Bureau genevois d’adoption (BGA), der ältesten und mit jährlich rund 40 Adoptionen der grössten Vermittlungsstelle für Auslandsadoptionen in der Schweiz. Dort empfahl man die Ukraine, weil die Abwicklung korrekt und relativ komplikationslos ablaufe. Die Leupins informierten sich – waren schnell fasziniert von Land und Leuten.

Spiessrutenlauf durch die Bürokratie «Eine Schwangerschaft dauert neun Monate, eine Adoption meist länger», sagt Martina Leupin. Und sie weiss, wovon sie spricht. Auch den heute fünfjährigen Sohn Elias hat das Paar vor knapp vier Jahren in der Ukraine adoptiert. Elias war hellauf begeistert, als seine Eltern ihm eröffneten, dass sie noch ein Schwesterchen holen würden. «Wir suchen jetzt eine Schwester für mich», erzählte er freudestrahlend allen. Im Februar 2007 hatten die Leupins endlich alle Dokumente zusammen – den Sozialbericht, die provisorische Pflegeplatzbewilligung, ein Auszug aus dem Straf- und Eheregister, Arztzeugnis, Verdienstbescheinigung, Arbeitsbescheinigung, Motivationsbericht, provisorische Einreisebewilligung vom Migrationsamt. Im Mai kam dann der lang ersehnte Anruf aus Kiew. «Es ist so weit, wir haben grünes Licht vom Adoptionsamt in Kiew», berichtete Dolmetscherin Larissa am Telefon. Andreas Leupins Arbeitgeber genehmigte zwei Monate Urlaub, und zusammen mit Elias

reisten sie am 10. Juni nach Kiew in der Hoffnung, in spätestens zwei Monaten mit Elias’ kleiner Schwester heimzukehren.

Lauter Fotos von Schwerstbehinderten Bereits einen Tag nach der Ankunft werden sie ins Adoptionsvermittlungsbüro in Kiew gerufen. Hier kommen die Unterlagen aller adoptierbaren Kinder aus der Ukraine zusammen. Leupins werden Dossiers von Kindern mit starken Behinderungen vorgelegt: Herzfehler und deformierte Köpfe – die Folgen von Alkoholproblemen der Mutter in der Frühschwangerschaft. «Mami, was sind das denn für Kinder?», fragt Elias entsetzt. Die Leupins kennen den Ablauf bereits von ihrer ersten Adoption her. Auch damals wurden ihnen erst behinderte Kinder gezeigt. «Aber wir wollten kein Kind mit Behinderung, das ging klar aus unseren Unterlagen hervor.» Enttäuscht kehrt die Familie an diesem Abend in ihre Kiewer Mietwohnung zurück. Noch 50 andere adoptionswillige Paare stehen vor ihnen auf der Warteliste. Um dem tristen Warten zu entfliehen, beschliesst die Familie, ein paar Tage ans Schwarze Meer zu fahren. Aber durch die Ukraine zu reisen erweist sich als sehr beschwerlich. Wieder zurück in Kiew, erfahren die Leupins, dass sie auf der Warteliste von der 50 auf die 12 vorgerückt sind – also nur noch zwölf Familien vor ihnen, die ebenfalls ein Mädchen

Erste Schritte in der neuen Heimat: Fröhlich und selbstbewusst läuft Irena durch die Empfangshalle am Flughafen in Zürich.

unter zwei Jahren adoptieren wollen. Über ihre Dolmetscherin Larissa bleiben sie in ständigem Kontakt mit dem Adoptionsamt – aber es kommen keine neuen Dossiers von kleinen Mädchen herein. «Es sind Sommerferien, und die Arbeit bleibt liegen», so die offizielle Begründung seitens der Behörden. Zeitweise werden sie den Verdacht nicht los, dass bei der ganzen Sache Korruption im Spiel ist.Aber sie sind machtlos. «Mit Schmiergeld wollten wir unser Kind nicht kaufen.» Auch wenn die Leupins ungern über Geld reden, verraten sie doch, dass die Adoption von

Adoption – so funktionierts Infos: Adoptionen sind durch verschiedene

Gesetze geregelt. Je nach Kanton kann die Vorgehensweise unterschiedlich sein. Jeder Kanton führt eine Zentralbehörde für Adoptionen, die als Anlaufstelle bei Auslandadoptionen gilt. Infos: www.adoption.admin.ch. Bei Fragen betreffend Inlandadoptionen erteilt die Schweizerische Fachstelle für Adoption in Zürich (Tel. 044 360 80 90) Auskunft. Alter: Bei einer gemeinschaftlichen Adoption muss ein Paar entweder fünf Jahre verheiratet sein, oder beide Ehepartner müssen das 35. Lebensjahr zurückgelegt haben. Das Paar muss wenigstens 16 Jahre älter sein als das Kind. Eine unverheiratete Person kann adoptieren, wenn sie mindestens 35 Jahre alt ist. Gleichgeschlechtlichen Paaren bleibt die gemeinsame Adoption verwehrt. Kosten: Bei einem Kind aus der Schweiz rund 6000 Franken, im Ausland zwischen 10 000 und 30 000 Franken (inklusive Reisespesen).


Auslandsadoption

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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BIL D E DUA RD RIE BE N

«Den Müttern werden die Babys mit Tricks geraubt»

Ruth-Gaby Vermot, laut Ihrem Bericht für den Europarat soll der Kinderhandel ganz besonders in der Ukraine blühen? Ja, ich kenne viele Fälle von Müttern, denen ihre Babys mit Tricks geraubt wurden, etwa indem sie als tot erklärt wurden. Vor allem in der Ukraine gibt es Geschichten, die zweifellos auf Kinderhandel hinweisen.

Ankunft am Flughafen Zürich: Irena trifft zum ersten Mal ihren Bruder Elias. Mutter Martina weint vor Glück nach all den Strapazen.

Elias inklusive Flüge und Unterkunft etwa 15 000 Franken gekostet hat. «Das wird aber ein teures Schwesterlein», scherzt Larissa bereits nach einem Monat erfolglosen Wartens. Nach zwei Monaten kehrt die Familie ohne zweites Kind in die Schweiz zurück. Immerhin ist sie auf der Warteliste bereits auf Platz drei vorgerückt. Die Leupins beschliessen, ihren Antrag auf Adoption zu erweitern. Sie wollten zwar ein Mädchen bis zwei Jahre adoptieren, aufgrund der Situation sind sie aber bereit, die Altersgrenze zu erhöhen.

Nach fünf Minuten entschieden Am 1. Oktober wieder ein Anruf aus Kiew. Es liege bereits ein Dossier für sie bereit. In Kiew erfahren sie, dass ein knapp dreijähriges Mädchen in Odessa auf sie warte. Martina und Andreas steigen in den nächsten Nachtzug und reisen von Kiew ins 500 Kilometer entfernte Odessa. Am nächsten Morgen sehen sie Irena im Heim zum ersten Mal. «Uns blieben zwar fünf Tage Zeit, um uns für oder gegen Irena zu entscheiden, wir wussten aber schon nach fünf Minuten, dass sie zu uns gehört.» Nach einer erneuten Wartezeit in der Schweiz reist das Paar Ende Oktober zum Gerichtstermin nach Odessa, wo ihnen Irena am 31. Oktober offiziell nach ukrainischem Recht per Gerichtsbeschluss zuerkannt wird. Nach Schweizer Recht behält das Mädchen noch ein Jahr lang den Status eines Pflegekinds, bevor auch hier die Adoption rechtskräftig wird. Die Eltern geben ihr den Zweitnamen Alina. Irena muss noch die zehntägige Einsprachefrist im Heim abwarten, bevor sie endgültig

Ruth-Gaby Vermot ist Europaratsabgeordnete. Soeben wurde ihr Bericht zum «Verschwinden von Neugeborenen zwecks illegaler Adoption in Europa» im Rat behandelt.

in ihre neue Heimat ausreisen darf. Entwickelt man für sein Adoptivkind sofort Muttergefühle? «Ich habe ja keinen Vergleich, glaube aber, dass ich für ein leibliches Kind die gleichen Gefühle hätte», ist Martina überzeugt. Irena, bisher in einer Welt ohne Männer aufgewachsen, war sofort ein grosser Fan ihres Papas. «Das war für mich nicht so einfach», gesteht Martina. «Aber als Irena mich nach der ersten gemeinsamen Nacht in den Arm nahm und mich ganz fest drückte, da kamen mir die Tränen. Das war der Moment, der unsere Verbindung endgültig besiegelte.»

Endlich zu Hause! Am 24. November kann Martina endlich mit Irena nach Zürich fliegen. Halb Kirchdorf AG weiss von der Ankunft. Alle wollen das Mädchen sehen, begrüssen, umarmen. Der Kleinen gilt die volle Aufmerksamkeit, zum Leidwesen von Elias, der erst ein wenig mit Eifersucht reagiert. Aber er weiss auch die Vorzüge zu schätzen. «Ich werde dich immer beschützen», verkündet er, «dafür stellst du mich später deinen Freundinnen vor.» Der lange Weg einer Reise in ein neues Leben kann endlich beginnen. Nicht ganz ohne Schwierigkeiten wird er verlaufen. Aber diese haben die Eltern miteinkalkuliert. Auf ihrer Willkommenskarte, die Martina und Andreas anstelle einer Geburtsanzeige verschickten, steht: «Es kommt nicht darauf an, wie lange man wartet, sondern auf wen man wartet! Es ist schön, dass du jetzt bei uns angekommen bist, willkommen daheim, Irena!». Text Anette Wolffram Eugster, Bilder Toni Suter

Viele Frauen geben ihr Kind aber gleich im Spital selbst zur Adoption frei. Ja, denn sie sind arm und können sich kein Kind leisten. Statt aber die Kinder ihren Eltern wegzunehmen, müsste der Staat mit Familienzulagen arme Eltern unterstützen. Der Europarat fordert verschärfte Adoptionsgesetze. Was soll geändert werden? Die Gesetze müssen dringend der internationalen Norm angepasst werden: Adoptionen müssen im Detail dokumentiert werden, und Mütter, die ihr Kind zur Adoption freigeben, müssen dies widerrufen können. Heute ist das oft gar nicht möglich, denn die Kinder verschwinden einfach. Warum unternimmt der Staat nichts? Illegale Adoptionen und der Schwarzmarkt sind eben einträglich, daran verdienen Ärzte, Behörden und Polizei. Wenn ein Paar die Adoption beschleunigen will, bezahlt es schnell mal 20 000 Franken Schmiergeld. Paare, die sich Kinder wünschen, wären wohl bereit, noch viel mehr zu bezahlen. Und weil das geschieht, sind illegale Adoptionen ein einträgliches Geschäft. Sie haben zwei eigene Kinder, das macht es leichter zu urteilen. Ja, ich habe das Glück, zwei Töchter zu haben, und verstehe, dass Eltern Kinder adoptieren wollen. Man muss sich aber klar sein: Wer in einem armen Land ein Kind adoptiert, unterstützt oft ein korruptes System. Interview bs * SP-Politikerin Ruth-Gaby Vermot befasst sich im Europarat mit Migrationspolitik sowie Frauen- und Kinderhandel.


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16 Bagatello

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Es lebe die Jukebox!

Die A-cappella-Band Bagatello ist auch eine Jukebox. In ihrem neuen Programm wählt das Publikum Songs und Sänger aus.

E

lvis lebt. Etwas kleiner ist er geworden und schlanker. Die kreisenden Hüften sind sogar richtig mager. Aber diese Stimme! Gewaltig. Inbrünstig schmettert der Mann «In The Ghetto» in den Saal hinaus, das Publikum staunt. Jetzt stellt er den mächtigen Kragen auf. Die Zuschauer klatschen den Rhythmus. Ein Hüftschwung da, ein Griff in die Luftgitarre dort, die Zuschauer kreischen. Der Saal des Thurgauerhofs in Weinfelden TG bebt bereits, dabei hat die Show erst begonnen. «Jukebox» heisst sie, und der Name ist Programm: Die Zuschauer wählen aus verschiedenen Songs, Sängern und Interpretationen, und die fünf «Bärner Giele» von Bagatello tanzen und singen nach Wunsch und ohne Instrumente – theoretisch. «Grosi», der Vollblutmusiker des Quintetts, erklärt es so: «Dir säged, was der weit, u mier mache de, was mer wei.» Tatsache ist: Das Publikum stimmt tatsächlich ab – und hat dabei die

Mitmachen und gewinnen Szenen aus dem Tourbus und von den Proben, vom ersten Auftritt, Bilder und ein Blick hinter die Kulissen sind auf Bagatellos neuster DVD, dem «Black Album» verewigt. Wir verlosen 20 dieser DVDs im Wert von je Fr.25.–. Und so machen Sie mit: •Senden Sie eine Postkarte mit Ihrer Adresse an das Migros-Magazin, DVD «Black Album» von Bagatello, Postfach, 8099 Zürich. •Oder geben Sie online www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ein und füllen Sie das Formular aus. Einsendeschluss ist der 10.Februar 2008. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Namen der Gewinner finden Sie auf www.migrosmagazin.ch.

Qual der Wahl. Denn für ihr siebtes Bühnenprogramm haben die fünf A-cappella-Sänger wieder Lieder, Gags und Choreografien einstudiert, die ihre Fans von der ersten Minute an mitreissen. Erneut schlüpft jeder in seine Bühnenrolle: Pädi ist der schüchterne Frauenversteher, Amadeus der händewedelnde Schwule, Grosi der hyperaktive Musikfreak, Simu ein dumpfbackiger Macho, und Adi der cholerische Oberaufpasser mit Sprachfehler.

Die Berner Charme-Offensive Im wirklichen Leben sind sie alle hetero und ursprünglich Lehrer: Patrick «Pädi» Moser (35), Martin «Amadeus» Witschi (35), Michael «Grosi» Grossenbacher (34), Simon «Simu» Fankhauser (32) und Adrian «Adi» Küpfer (34). Drei von ihnen fanden vor 14 Jahren erstmals zusammen, zu einem Laien-Eunuchenchor. Seit zehn Jahren treten sie in der heutigen Formation auf, seit vier Jahren leben sie von ihren Shows. Privat treffen sie sich mit ihren Kindern, zum Boxen oder Pokern, aber nicht mehr zum Singen. Das tun sie jetzt auf der Bühne, sehr zum Gaudi der Zuschauer. Auch in der Ostschweiz beglückt die Berner Charme-Offensive das Publikum. Es freut sich, dass es die Show aktiv mitgestalten und zur Wahl eines Liedes mal klatschen und mal laut stöhnen darf. In der Folge zappelt Grosi über die Bühne oder zwängt Amadeus seine Üppigkeit für «I will always love you» ins Glitzerkleid. Ausgerechnet der Macho steigt auf Befehl des Publikums ins Schlumpfkostüm, und Pädi rezitiert ein Gedicht. Der Mittdreissiger hat es im Stadium der hormonellen Überforderung für seine erste Freundin verfasst. Eine Ode – öd, aber für das Publikum zum Kreischen lustig. Was so leichtfüssig daherkommt, ist das Ergebnis von gut 14 Monaten Arbeit. «Ausgewogene Teamarbeit», beteuert Michael Gros-

A capella mit viel Drive: Amadeus (in Gelb) baggert, Macho Simi (in Grün) wirft sich in Pose.


Bagatello

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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Spot an, Brusthaar raus: Simu mimt zu einem «Kiss»-Song den Macho.

Bagatello, die lebende Jukebox: «Wir geben Stichwörter, sie spuckt passende Songs aus»

Adi •Martina Hingis: «Snowfall» von Ray Charles. Für Martina würde ich den Titel leicht abändern in «Snow and Fall» •Klimawandel: «Jede bruucht sy Insel» von Peter Reber. Aus der Hoffnung heraus, dass es in Zukunft überhaupt noch Inseln gibt. •Christoph Blocher: «I did it my Way» interpretiert unter anderem von Frank Sinatra. •Migros: «Bitte, Baby, blib no chli bi mir» von Züri West. Danke, Migros!

Amadeus •WEF, Weltwirtschaftsforum: «Dene wos guet geit» von Mani Matter («Dene wos guet geit, giengs besser, giengs dene besser, wos weniger guet geit, was aber nid geit, ohni dass dene weniger guet geit, wos guet geit. Drum geit weni, für dass es dene besser geit, wos weniger guet geit …») •Martina Hingis: «Es schneielet, es beielet, es got en chüele Wind». •Saisonausverkauf: «Money Money Money» von Abba.

Grosi •Christoph Blocher: Vor Jahren schon haben Züri West unserem alt Bundesrat eine Vorwarnung gesungen: «Lueh zersch, wohär dass de Wind wäiht!». •Klimawandel: Ich hoffe, dass Zarah Leander recht behält: «Ich weiss, es wird einmal ein Wunder geschehn». •Migros: Da ich auf der Bühne die Migros-Farbe Orange trage, sag ichs wie Xavier Naidoo: «Wir gehören zusammen.»

Pädi •Euro 08: «I schänke Dir mis Härz» von Züri West. Ab Juni wird mein Herz drei Wochen lang nur für die Schweizer Fussballnati schlagen. •Saisonausverkauf: Da hats mir definitiv zu viele Menschen, deshalb: «Da da da. Ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht» von Trio. •Frühlingserwachen: Jeden Frühling freut sich der Mann über die weibliche Frühlingsmode. Deshalb «Schöni Meitschi» von Florian Ast.

Simu •Christoph Blocher: «Ein bisschen Frieden wünsch ich Dir» von Nicole. Damit är nid ewig witer jammeret. •Migros: «Tärätätätätä. Tärätätätätä» (Original Migros Jingle). • Martina Hingis: Sie hät jo jetzte nüt me ztue. Drum gits em Peach Weber sin Song «Sun, Fun and nothing to do».


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Bagatello

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Spezialangebot für Migros-Cumulus-Kunden Als Hauptsponsor von «Jukebox», dem neuen Programm von Bagatello, offeriert die Migros ihren Cumulus-Kunden 20 Prozent Rabatt auf Tickets aller Kategorien folgender Veranstaltungen. 6. März 2008*

20 Uhr

14. April 2008

20 Uhr

• Solothurn

23. April 2008*

20 Uhr

• Aarau

15. Mai 2008

20 Uhr

• St. Gallen

13. September 2008

20 Uhr

• Emmen LU

30. Oktober 2008

20 Uhr

• Bern

29. Dezember 2008

20 Uhr

* Nur noch Spezial-Packages «Dinner und Show» sowie Plätze zweiter und dritter Kategorie erhältlich, zu buchen unter Telefon 0848 000 300 (Normaltarif).

Oberlehrer im Biene-Maja-Kostüm oder der Macho als Schlumpf: Bagatello erfüllen Publikumswünsche.

senbacher, «jeder bringt seine Begabungen ein.» Simu etwa hat ausgefallene Ideen, bei Grosi kommt das musikalische Talent zum Tragen. Besonders in der Pause. Denn bis eine Viertelstunde vor der Aufführung können die Zuschauer sich per SMS ein Lied wünschen. In der Pause ruft Michael Grossenbacher die Wünsche ab und entscheidet sich für einen davon. Er holt den Text aus dem Internet und probt die Melodie auf dem Keyboard ein. Was es ist, erfahren die anderen eine Minute, bevor sie es singen müssen. Doch vorher wird noch ein Freiwilliger aus dem Publikum

• Basel • Zürich

bestimmt. Es trifft Toni aus der vierten Reihe. Er ist ein Glücksfall und rockt auf der Bühne ab. Ein erster Höhepunkt. Der letzte ist der Publikumswunsch: «Ig han es Zündhölzli azündt», von Mani Matter. Gesungen von Amadeus – auf dem Schoss eines Mannes. Der Saal erbebt ein letztes Mal. Kaum zu glauben, aber wahr: Das Wunschlied steht tatsächlich erst in der Pause fest. Berner können ganz schön schnell sein – und manche Lehrer richtig gut singen.

Die vergünstigten Tickets sind erhältlich unter www.daszelt.ch sowie unter www.ticketportal.com oder unter der Tickethotline 0900 101 102 (Fr. 0.99 pro Minute) bei Nennung Ihrer Cumulus-Nummer. Das Angebot ist nur gültig so lange Vorrat. Weitere Infos und Vorstellungsdaten finden Sie unter www.bagatello.ch.

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Text Yvette Hettinger Bilder Daniel Ammann

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Tolle Ausflüge zum Gardasee, nach Bozen, zur Südtiroler Weinstrasse und nach Kastelruth. 1. Tag Schweiz – Südtirol Durch die Arlbergregion und über Landeck erreichen Sie den Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Der Weg führt Sie nun hinab ins Vinschgau, durch unendliche Obstplantagen, die im Frühling ein riesiges Blütenmeer bilden. Über Meran und vorbei Bozen erreichen Sie gegen Abend Ihr Hotel. 2. Tag Ausflug Gardasee Heute folgen Sie zuerst der Etsch, dem zweitlängsten Fluss Italiens. Bei Trient zweigen Sie ab und erreichen über den Lago di Toblino Riva, das auch «Perle des Gardasees» genannt wird. Die Panoramafahrt entlang der berühmten Uferstrasse bringt Sie dann nach Malcesine zum Mittagsaufenthalt. Danach fahren Sie weiter entlang des von Olivenhainen gesäumten Gardasees und treffen in Garda ein. Nach einem längeren Aufenthalt in diesem Städtchen, das dem ganzen See seinen Namen gab, führt Sie der Heimweg über die

Hänge des Monte Baldo und durch das Lagertal wieder ins Hotel zurück. 3. Tag Brixen – Bozen – Weinstrasse – Kastelruth Zuerst besuchen Sie Brixen mit seinen schmucken Gassen und schönen alten Bürgerhäusern. Auf der alten Brennerstrasse fahren Sie dann nach Bozen. Vom Waltherplatz aus, ist es nur ein kurzer Abstecher zum Obstmarkt und zu den bekannten Lauben. Am Nachmittag besuchen Sie das Überetsch, in dem die bekanntesten Weinbaudörfer wie Tramin, Kaltern, Eppan und Girlan liegen. Steil führt die Strasse danach hinauf auf das Hochplateau am Fusse der Seiser Alm. Im bekannten Ferienort Kastelruth schalten Sie den Nachmittagshalt ein und kehren danach über den Panidersattel ins Val Gardena und ins Hotel zurück. 4. Tag Südtirol – Schweiz Sie fahren heute über den Brenner und besuchen die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Nach dem Mittagshalt im schönen Stanzertal kehren Sie wieder in die Schweiz zurück.

Saison-Eröffnungsfahrt zum Sonderpreis. Ausflug zu den «Perlen des Gardasees». 1. Tag Schweiz – Gardasee Ihre Reise führt Sie über Luzern und den Gotthardtunnel ins Tessin. Danach verlassen Sie die Schweiz bei Chiasso und fahren vorbei an Bergamo und Brescia an den Gardasee. 2. Tag Gardaseerundfahrt Riva – Garda –Sirmione Über eine weniger bekannte, aber äusserst reizvolle Route fahren Sie zuerst zum Lago d'Idro und durch die Schlucht des Sarca-Flusses nach Riva. Im alten Hafenstädtchen am Nordende des Sees, das auch den Beinamen «Perle des Gardasees» trägt, machen Sie einen Halt. Danach fahren Sie auf der östlichen Gardesana, wie die Uferstrasse genannt wird, südwärts. In Garda, das dem ganzen See den Namen gab, machen Sie Mittagshalt. Danach erreichen Sirmione. Das Städtchen liegt auf einer Halbinsel. Am Eingang des Ortes steht die mächtige, vom Wasser umgebene Festung mit Türmen und zinnenbewehrten Mauern. Dahinter liegt die Altstadt mit ihren herausgeputzten Gässchen und vielen Boutiquen, Restaurants und Cafés.

Das ist alles dabei...

Reisedaten 2008

✘ 4-tägige Fahrt mit moder-

21. – 24. März

Route A

26. – 29. März

Route B

nem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc.

✘ 3 Übernachtungen im

Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, TV und Minibar

Halbpension mit Frühstücksbuffet im Hotel

✘ Ganztägiger Ausflug zum

Gardasee mit Aufenthalten in Riva, Malcesine und Garda

✘ Ganztägiger Ausflug nach

Brixen und Bozen, über die Südtiroler Weinstrasse und nach Kastelruth

Nicht inbegriffen:

✘ Annullationsschutz Fr. 18.– ✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Fremdwährungen Euro

31. März – 03. April Route A 13. – 16. April

Route B

20. – 23. April

Route A

24. – 27. April

Route B

27. – 30. April

Route A

01. – 04. Mai

Route B

04. – 07. Mai

Route A

08. – 11. Mai

Route B

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Zürich, St. Gallen Route B: Luzern, Basel, Zürich, Winterthur

Reisedokumente Schweizer Bürger benötigen eine gültige ID oder einen Reisepass, der nicht länger als fünf Jahre abgelaufen sein darf.

4 Tage ab Fr. 289.–

3. Tag Ausflug Venedig (fakultativ) Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Lagunenstadt Venedig. Vorbei an Verona, der Stadt von Romeo und Julia, und über Vicenza und fahren Sie auf den langen Damm, der das Festland mit der Lagunenstadt Venedig verbindet. Danach heisst es umsteigen – vom Bus auf ein Boot, das Sie mitten ins Zentrum zum Markusplatz bringt. Die Einzigartigkeit der Inselstadt in der Lagune, die lichtdurchflossene Atmosphäre, die unglaubliche Schönheit der Marmorpaläste und der Reichtum des künstlerischen Erbes machen aus Venedig ein einzigartiges Kunstwerk. Im Verlaufe des Nachmittags fahren Sie wieder in Ihr Hotel am Gardasee zurück.

Das ist alles dabei...

Reisedaten 2008

✘ 4-tägige Fahrt mit moder-

06. – 09. März

Fr. 289.–

09. – 12. März

Fr. 289.–

13. – 16. März

Fr. 289.–

3 Übernachtungen im Mittelklasse-Parkhotel Casimiro direkt am Gardasee

16. – 19. März

Fr. 299.–

27. – 30. März

Fr. 299.–

✘ Alle Zimmer mit Bad oder

02. – 05. April

✘ Halbpension mit Menüwahl

Abfahrtsorte

4. Tag Gardasee – Iseosee – Schweiz Vorbei an Brescia gelangen Sie zum Iseosee, einem weiteren der bekannten oberitalienischen Seen. Danach führt Sie der Weg entlang dem Lago di Endine in die Po-Ebene und über die Gotthard-Route an die Ausgangsorte der Reise zurück.

Nicht inbegriffen:

nem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc.

Dusche/WC und Farb-TV etc. oder Buffet und Begrüssungsdrink im Hotel

✘ Ausflug um den Gardasee mit Besuchen in Riva, Garda und Sirmione

✘ Annullationsschutz Fr. 18.– ✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 75.–

✘ Fakultativer Ausflug nach

Venedig mit Bootsfahrt und Führung Fr. 48.–

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30. März – 02. April Fr. 299.– Fr. 299.–

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Fremdwährungen Euro


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag Amsterdam, Einschiffung Variante Bus: Fahrt mit einem EUROBUS-Komfortcar nach Amsterdam. Variante Flug: Flug nach Amsterdam. Nach Ankunft Stadtrundfahrt durch die alte Seefahrerstadt Amsterdam. Gegen Abend werden Sie von der Besatzung der MS SWISS RUBY erwartet. Geniessen Sie Ihr erstes ausgewähltes Abendessen an Bord. Anschliessend erleben Sie «Amsterdam by night». Mit kleinen Booten fahren Sie durch die zauberhaften Grachten des nächtlich beleuchteten Amsterdams (*). 2. Tag Amsterdam – Rotterdam Blumen so weit das Auge reicht. Heute Morgen besuchen Sie den weltberühmten Keukenhof (*). Tausende von Narzissen, Krokussen, Hyazinthen und Tulpen erfreuen das Auge. Nach dem Mittagessen lichtet die MS SWISS RUBY den Anker und Ihre Flussfahrt beginnt. Lassen Sie sich von der freundlichen Crew umsorgen und geniessen Sie die Mussestunden an Bord. Sie haben alle Zeit, die Landschaft vorbeiziehen zu sehen, zu plaudern, zu lesen und zu verweilen. Am Abend legt Ihr Schiff in Rotterdam an. 3. Tag Rotterdam – Bruinisse Die Hafenstadt Rotterdam ist architektonisch die wohl interessanteste Stadt der Niederlande. Bereits 1898 wurde der erste «Wolkenkratzer » im Jugendstil erbaut. Ein kundiger Stadtführer zeigt Ihnen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Anschliessend erleben Sie eine interessante Hafenrundfahrt durch den grössten Hafen der Welt (*). Während des Mittagessens fahren Sie weiter nach Dordrecht. Mit Ihrer Reiseleiterin spazieren Sie durch die Stadt. Am Abend legt die Ihr Schiff ab und Sie geniessen eine beschauliche Fahrt nach Bruinisse. 4. Tag Bruinisse – Gent Den geruhsamen Morgen verbringen Sie an Bord. Gegen Mittag legt Ihr schwimmendes Hotel in Gent an, der alten Hansestadt am Zusammenfluss von Leie und Schelde. Ein Bummel durch Gent gleicht einer Stippvisite ins Mittelalter. Kirchenschätze, prachtvolle Fassaden und schmucke Gildehäuser zeugen vom ungeheuren Reichtum der Vergangenheit. Mit einem kundigen Führer entdecken Sie die Schätze der prächtigen Altstadt (*).

5. Tag Brügge/Gent – Antwerpen Unser heutiger Busausflug bringt Sie in die Weltstadt des Mittelalters, nach Brügge (*). Der mittelalterliche Stadtkern wurde im Jahre 2000 ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Während des geführten Stadtbummels lernen Sie die Sehenswürdigkeiten kennen. Am frühen Nachmittag fahren Sie mit dem Bus nach Terneuzen, wo die MS SWISS RUBY inzwischen eingetroffen ist. Den Nachmittag verbringen Sie an Bord – geniessen Sie die herrliche Aussicht! Nach einem weiteren feinen Abendessen treffen Sie in Antwerpen ein. 6. Tag Antwerpen – Willemstad Die glitzernde Edelsteinwelt hat der zweitgrössten Stadt Belgiens ihren Stempel aufgedrückt. Zwischen 60 und 70 Prozent des weltweiten Diamantenhandels finden auch heute noch in Antwerpen statt. Daneben ist Antwerpen eine Metropole für Kunst und Kultur und weisst eine zauberhafte Altstadt auf. Während Ihrem geführten Stadtrundgang (*) besuchen Sie u.a. den «Grote Markt», von wo sich Ihnen ein wunderschöner Blick auf die umliegenden Häuser der Zünfte und Gilden bietet. Am Nachmittag erwartet Sie geruhsame Zeit an Bord der MS SWISS RUBY. Fahrt nach Willemstad. Nach dem Abendessen spazieren Sie mit Ihrer Reiseleiterin durch das zauberhafte Städtchen, welches für seine kreisförmigen Grachten bekannt ist. 7. Tag Willemstad – Kinderdijk – Gouda Morgendliche Fahrt nach Kinderdijk. Die Mühlen von Kinderdijk gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Niederlande. 19 Windmühlen stehen malerisch in einer unberührten Polderlandschaft. Spaziergang durch den wunderbaren Windmühlenpark. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Gouda. Bummel mit Ihrer Reiseleitung durch die alte Marktstadt. Anschliessend legt die MS SWISS RUBY ab Richtung Amsterdam. 8. Tag Gouda – Amsterdam Frühmorgens Ankunft in Amsterdam. Nach dem Frühstück Ausschiffung. Wahlweise Bus oder Flugrückreise in die Schweiz.

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Kolumne

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Taff und brav

23

Der Hausmann

Bänz Friedli (42) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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ine Brustwarzensalbe für stillende Mütter wurde mir übrigens noch empfohlen für meine winterlichen Risse an den Fingerkuppen. Aber da würde selbst ich mich ein bisschen genieren, in der Drogerie eine Brustwarzensalbe zu verlangen. Dafür musste ich vorige Woche Ersatzköpfe für die elektrischen Zahnbürsten der Kinder bestellen. «Für Buben oder Mädchen?», will die freundliche Drogistin wissen, ich frage: «Öhm, warum? Also … Dings … wie meinen Sie das?», denn Hans und Anna Luna haben das tupfgleiche Apparätchen. Es dauert eine Weile, bis ich begreife: Die Bürstenköpfe sind in der Machart identisch, haben aber ein anderes Design. Nun, denn: «Einmal Bub, einmal Mädchen». Anderntags sind sie schon abholbereit: herzige Disney-Figürchen fürs Girl (Minnie Maus! Daisy Duck!), schreckliche Monsterfratzen fürs Büblein (irgend was jenseits von Spiderman, ich kenn mich da nicht so aus). Immer dasselbe, die Wissenschaft würde von Gendersozialisation sprechen: Aus Mädchen mach brave Weiblein, die Buben erzieh zu wilden Kerlen! Und dann wundert man sich, wenn die Mädchen in der Schule fleissig die Pflicht erfüllen und die Jungs aufbegehren. Klappt aber irgendwie nicht bei unseren Kindern. Bürschchen Hans findet sein Bürstchen hässlich, Mädchen Anna Luna das ihre

«Raten Sie mal, wer neben der strahlenden Schlumpfine schmollt?» doof. Ich will ja nicht behaupten, Buben und Mädchen seien in allem gleich. Anna Luna fand, den Playmobilzirkus, den sie zur Weihnacht bekam, dürfe ruhig der Hans zusammenstecken, die Montage sei ihr egal, sie spiele dann lieber damit. – Ich gebs zu, der Techniker und Tüftler ist er. Sie schliesst sich dafür im Zimmer ein und übt zur CD der Berner Rapper «Gaugehill» Breakdance. Meine Frage ist nur: Muss man den Buben denn von Geburt an einhämmern, sie seien taffe Kämpfer und Konstrukteure, und den Mädchen, sie seien zarte Pflänzchen? Im Laden gibts für Buben nur Kleider mit Motorrädern, Jeeps, Jets, Raketen und Aufschriften wie … – Moment, muss rasch in Hans’ Schrank nachschauen – … also, auf seinen Pullis steht: «Freeway Fuel», «Action Team», «Prairie Adventure», «Playground

Kings», «The Wildpack on Tour», «Super Dragster Racing Team» (der Super Dragster ist ein vierrädriger Monstertöff), «Beaver Troup» und «Enjoy the Competition». Und man muss wissen, dass wir die strübsten, alles in Richtung Vierfrucht, gar nicht kaufen. Bei Anna Luna steht – gar nichts drauf ausser «Barbie». Die Bekleidungsindustrie gibt also klare Rollen vor. Doch zu Hause, ich habs geschildert, erleben unsere Schätzi das Mueti als TV-Gerät-Programmiererin und den Vati als Norah Jones hörendes, über Schrunden jammerndes «Findest du mich dick?»-Weichei. Mag sein, dass sie das ein bisschen durcheinanderbringt. Der Bub ist schon der reinste Juniorfrauenversteher. Aber ist es denn schlimm, wenn unser Hansli Feuer und Flamme für die dritte Frau im Bundesrat ist? Er sammelt nämlich Schlümpfe – er hat bereits 47 Stück – und hatte für die Neue rasch einen Kosenamen parat: Schlumpfine. Und raten Sie mal, wer neben der strahlenden Schlumpfine schmollt?

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26 Interview

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

«Wie lange dauert dieser Zirkus schon?» Am «Super Tuesday» diese Woche erreichen die Vorwahlen in den USA die entscheidende Phase: Hollywood-Superstar Tom Hanks (52) über seinen Favoriten für die Nachfolge von George W. Bush, die Defizite der US-Politik und warum er nicht wie Arnold Schwarzenegger sein will. Tom Hanks, am 5.Februar ist «Super Tuesday».An diesemTag finden in 22 US-Bundesstaaten Vorwahlen zu den Präsidentschaftswahlen statt.Wer ist für Sie als bekennenden Demokraten der Favorit: Hillary Clinton oder Barack Obama? Was? Die Wahlen sind noch gar nicht entschieden? Dabei habe ich Chris Dodd (Demokrat, der bereits nicht mehr im Rennen ist, Anm. d. Red.) gewählt. Es war niemand da, so habe ich mein Couvert unter der Tür durchgeschoben (lacht). Aber ernsthaft: Wie lange dauert dieser Zirkus jetzt schon? Dabei findet die US-Wahl erst im November statt. Wie viele Debatten haben diese Clowns schon vor den TV-Kameras ausgetragen, die man dann auf Youtube in 19 verschiedenen Versionen sehen kann?

den früheren Kongressabgeordneten Charlie Wilson gefragt, wie er es geschafft hat, in den Achtzigerjahren Waffenverkäufe an die Mudschaheddin in Afghanistan im Kongress durchzuboxen. Er sagte: Weil niemand dem Ganzen wirklich Beachtung geschenkt hat! Mit anderen Worten: Wir brauchen ein News-Blackout in Washington. Ich will nichts mehr hören, aber macht dafür mit den nötigen Veränderungen vorwärts! Für Ihren neuen Film «Charlie Wilson’s War» sind Sie in die Rolle des CharlieWilson geschlüpft. Er hat mit der Bewaffnung der Anti-Sowjet-Rebellen letztlich den Antiamerikanismus in der Region geschürt. Hassen Sie ihn dafür?

Heisst das, Sie haben keinen Favoriten für das wichtigste Amt der Welt? Nein, ich sehe zwischen den einzelnen Kandidaten keinen wahnsinnig grossen Unterschied. Ich glaube nur, dass sich gewisse Sachen ändern müssen.

«Amerika hat ein unglaublich schlechtes Gesundheitssystem. Das kann ich nicht begreifen.»

Nämlich? Amerika hat ein unglaublich schlechtes Gesundheitssystem. Das kann ich nicht begreifen. Es will mir auch nicht in den Kopf, wieso unser Schulsystem das schlechteste der Industrienationen sein soll. Und kann mir mal einer erklären, warum wir Amerikaner uns nicht mit dem öffentlichen Verkehr von einer Stadt in die nächste bewegen können?

Wilson ist eines von tausend Kapiteln in der Geschichte, in denen der Westen im Nahen und Mittleren Osten brutale Fehler gemacht hat. Hätten die Briten keine Linie auf einer Landkarte gezogen, gäbe es kein Saudi-Arabien, und wie Sie wissen, waren die meisten Attentäter vom 11. September Saudis. Für die Misere ist eine lange Kette von Fehlern und Missverständnissen verantwortlich.

Sie haben sicher eine Antwort auf all die Fragen. Ob Demokrat oder Republikaner – alle sind gleich in TV-Kameras und Mikrofone verknallt. So läuft dann gar nichts mehr. Ich habe

Sie haben die Frage nicht beantwortet. Charlie Wilson war vielleicht ein Trinker und ein Playboy, aber wenigstens war er kein Heuchler. Ich mache die Flugschulen, welche die Typen unterrichteten, die ins World Trade

Center geflogen sind, etwas mehr für den 11. September verantwortlich als Wilson. Ihre Verbündete im Film ist Hollywood-Star Julia Roberts, die eine Art weiblicher J.R. Ewing spielt. Was halten Sie von ihr? Ich mochte es, als sie mir in den Po kniff. Ich habe ihn seither nicht mehr gewaschen (lacht). Nein, im Ernst. Sie ist als Mensch und als Profi Crème de la Crème, überhaupt nicht kompliziert. Sie weiss, wer sie ist und was sie will, und es gibt für sie Wichtigeres im Leben als Schauspielerin zu sein. Zum Glück! Als Ehemann und Vater gibt es für Sie sicher auch Wichtigeres als die Schauspielerei, oder? Ja, natürlich ist mir meine Familie wichtiger. Wie sorgen Sie dafür, dass Ihre privilegiert aufgewachsenen Kinder die Bodenhaftung nicht verlieren? Es lässt sich nicht leugnen, dass meine Kinder Vorteile geniessen. Sie müssen sich zum Beispiel keine Sorgen um ihre Krankenversicherung machen. Aber letztlich geht es ihnen nicht anders als anderen Leuten, wenn sie sich in ihrem Beruf behaupten müssen. Da ist es egal, ob man Schauspieler oder Büezer werden will. Setzen Sie ihnen Ziele, um ihren Ehrgeiz zu fördern? Damit sie lernen, sich etwas zu verdienen? Kinder verdienen selten etwas, und motivieren müssen sie sich letztlich auch selber. Nehmen Sie das Fernsehen: In den Achtzigerjahren Lesen Sie weiter auf Seite 29


BIL D RE E S E WIT HE RS P OON/A RMA NDO GA L L O/RE T NA /K E Y S T ONE

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Interview

27

Tom Hanks – vom Sohn eines Kochs zum Superstar Die Spitalangestellte Janet und Koch Amos Hanks hatten bereits eine Tochter und einen Sohn, als Tom am 9. Juli 1956 in Kalifornien zur Welt kam. Vier Jahre später liessen sich die Eltern scheiden, die Kinder lebten beim Vater, während die Mutter mit diversen Religionen experimentierte. Im College schaffte Hanks mit «Bosom Buddies», einer Sitcom um zwei Freunde, die sich als Frauen ausgeben, um ihr billiges Apartement in einem Frauenhaus zu behalten, den Durchbruch als TV-Star. Das war 1980. Aber erst in den Neunzigerjahren etablierte er sich mit zwei Oscars für «Philadelphia» und «Forrest Gump», zwei Nominationen für «Saving Private Ryan», «Cast Away» und einer Reihe von Kassenschlagern wie «Sleepless in Seattle» oder «You’ve Got Mail» zum internationalen Superstar. Im halbkomödiantischen Drama «Charlie Wilson’s War» spielt Hanks den US-Politiker Charlie Wilson, dem es gelang, von der Öffentlichkeit unbemerkt die afghanischen Mudschaheddin mit Geld und Waffen zu versorgen. Hanks ist in zweiter Ehe seit 20 Jahren mit Schauspielerin Rita Wilson verheiratet. Mit ihr hat er zwei Söhne – Chester Marlon (17) und Truman Theodore (12). Aus erster Ehe stammen Sohn Colin (30) und Tochter Elizabeth (25).

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Interview BIL DER F RA NCOIS DUHA ME L /UNIV E RS A L (2 ), K E V ORK DJA NS E Z IA N/A P /K E Y S T ONE

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Das pure Leben: Tom Hanks spielt in «Charlie Wilson’s War» einen machtbesoffenen US-Politiker.

lief meine Sitcom «Bosom Buddies» donnerstags um 20 Uhr. Wer sie verpasste, hatte halt Pech. Heute kann man alles aufnehmen und vom Internet runterladen. Niemand hat mehr die Geduld zu warten und verdient sich das Vergnügen, eine Show anzusehen.

Wegen des Autorenstreiks ist der Drehbeginn Ihres Films verschoben worden.Was machen Sie mit der gewonnenen Freizeit? Ich habe diverse Projekte fürs Fernsehen am Laufen, etwa eine neue Serie zum Zweiten Weltkrieg und eine Biografie über US-Präsident John Adams. Ich habe also alle Hände voll zu tun.

Als Nächstes drehen Sie «Angels and Demons», den Vorläufer zu «The Da Vinci Nehmen wir nur mal an, Sie hätten Zeit. Code». Nach welchen Kriterien wählen Sie Was würden Sie dann machen? nach über sieben MilliIch würde gerne Bass arden an der Kinokasspielen und Deutsch «Es heisst immer, das se eingespielten Franlernen. Ein Bass hat nur ken Ihre Projekte aus? vier Saiten, das scheint Leben sei kurz. Das ist Heute kann man im Film mir etwas einfacher zu alles machen: Den Lake sein, als Gitarre zu spiefalsch, es ist lang.» Michigan leeren, ihn mit len. Und der Bass fährt Marshmallows füllen, bei Rocksongs voll dröhDinos darauf abheben und Richtung Mars flie- nend ein. Das gefällt mir. gen lassen. Die Fantasie grosser Filmemacher in Ehren: Mich dürstet nach Authentizität und Und was gefällt Ihnen am Deutschen? der Rückkehr zu Ereignissen, die tatsächlich Ich habe gehört, Deutsch sei die Sprache mit passiert sind. Solche, welche die menschliche den wenigsten Worten. Und diese hänge man Natur ein bisschen genauer beleuchten, wie einfach alle aneinander. «Charlie Wilson’s War». Solche Geschichten Lesen Sie weiter auf Seite 30 haben momentan bei mir mehr Gewicht.

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Und so wählen die Promis Den Demokraten Barack Obama (46) unterstützen …

… die Schauspieler Ben Affleck, Jennifer Aniston, Halle Berry, George Clooney, Jamie Lee Curties, Matt Damon, Jodie Foster, Jamie Foxx, Morgan Freeman, Richard Gere, Scarlett Johansson, Eddie Murphy, «Mister Spock» Leonard Nimroy, Edward Norton, Sidney Poitier, Will Smith, der Produzent Jeffrey Katzenberg, der Komiker Chris Rock, die TalkshowModeratorin Oprah Winfrey, die Supermodels Tyra Banks und Iman sowie der Senator Ted Kennedy, Bruder des ermordeten John F. Kennedy.

Die Demokratin Hillary Clinton (60) unterstützen …

… die Schauspieler Paul Newman, Danny DeVito, «Ugly Betty» America Ferrera, Jerry Seinfeld, Sharon Stone, Barbara Streisand, der Musiker Quincy Jones, die Regisseure Steven Spielberg und Martin Scorsese, die Sängerin Madonna, der Medienunternehmer Haim Saban und der Schriftsteller John Grisham.

Den Republikaner John McCain (71) unterstützen …

… der kalifornische Gouverneur und Ex-Schauspieler Arnold Schwarzeneger, Schauspieler Sylvester Stallone, General Norman Schwarzkopf und – nach seinem Rückzug als Präsidentschaftskandidat – New Yorks ExBügermeister Rudy Giuliani.

Den Republikaner Mitt Romney (60) unterstützen …

… die Autorin Ann Coulter, und Liz Cheney, die Tochter von US-Vizepräsident Dick Cheney.

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30 Interview BIL D RE E S E WIT HE RS P OON/A RMA NDO GA L L O/RE T NA /K E Y S T ONE

So einfach gestrickt ist die deutsche Sprache nun auch wieder nicht. Nicht? Deutsch klingt jedenfalls cool, nicht so verschnörkelt, sehr direkt. Ich könnte dann einfach Pflaumenkompott zum Frühstück bestellen, weil es so toll klingt! «Pflaumenkompott, bitte. Dankeschön.»

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

20 Tickets zu gewinnen! Das Migros-Magazin verlost 10 x 2 Tickets für Tom Hanks’ neuen Film «Charlie Wilson’s War», der ab dem 7. Februar in den Deutschschweizer Kinos läuft. So können Sie die Tickets gewinnen: • Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. • Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Glück und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: Glück Beat Beispiel, Exempelstrasse 1, 9999 Beispieldorf. • Via Internet: Geben Sie im Internet www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ein und füllen Sie das Formular online aus. Einsendeschluss ist der 10. Februar 2008. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Falls Deutsch doch zu schwierig ist, könnten Sie ja Politiker werden wie Ihr Ex-Schauspielkollege Arnold Schwarzenegger, der jetzt Gouverneur von Kalifornien ist. Klar, könnte ich das. Werde ich aber nicht, garantiert nicht. Warum nicht? Arnold ist ein politisches Tier – manchmal imponiert er mir, manchmal bin ich nicht mit ihm einverstanden. Aber er macht viel und weiss, wie man das Politspiel spielt. Das wäre nichts für mich. Ich glaube nicht, dass ich jemanden auf meine Seite brächte. Welches ist denn Ihre Seite? Was halten Sie beispielsweise für das wichtigste Ereignis im letzten Jahr? Ich glaube, 2007 war das erste Jahr, in dem sich viele Leute Gedanken über ihre Fahrgewohnheiten gemacht haben. Die Tankstelle in der Nähe meines Hauses hat nun plötzlich eine Bio-Diesel-Pumpe. Das hätte ich vor zwei Jahren kaum zu träumen gewagt. Möglicherweise findet bald auch jemand heraus, wie man ein

Hat allen Grund zum Lachen: Tom Hanks ist sowohl privat wie beruflich auf der Überholspur.

billiges Elektroauto herstellt. Aber vielleicht liege ich auch total falsch. Vielleicht bin ich in zehn Jahren der einzige Prominente unter allen Idioten, die auf den Elektroflop gesetzt haben (lacht). Sie scheinen immer guter Laune zu sein. Gibt es überhaupt etwas, das Sie aus dem Gleichgewicht wirft? Aber natürlich. Ich leide furchtbar, wenn meine Mutter krank ist, ein Kind Schwie-

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rigkeiten mit Mathe hat oder mein Hund aussieht, als würde er gleich krepieren. Andererseits ist dies mein Leben. Was will ich da die ganze Zeit mit nach unten gezogenen Mundwinkeln herumlaufen? Es heisst immer, das Leben sei kurz. Das Gegenteil ist wahr: Es ist lang (lacht)! Es wäre furchtbar, 79 Jahre schlecht gelaunt und langweilig zu sein. Ich bin lieber glücklich und faszinierend – im Gegensatz zu Charlie Wilson gelingt mir das auch ohne Whiskey! Interview Marlène von Arx

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1. Tag: Zürich – Jerez – Sevilla. Direktflug nach Jerez und Weiterfahrt nach Sevilla. 2. Tag: Sevilla. Panoramarundfahrt mit Besuch der Plaza España, Plaza America und dem Maria Luisa Park. Anschliessende Besichtigung der Kathedrale und des Altstadtviertels Santa Cruz. Zeit zur freien Verfügung. 3. Tag: Sevilla. Ganzer Tag zur freien Verfügung. Fakultativer Halbtagesausflug ins Naturschutzgebiet Coto Donana möglich (ca. € 27.–; buch-/zahlbar vor Ort). 4. Tag: Sevilla – Córdoba – Granada. Fahrt nach Córdoba. Besichtigung der atemberaubenden Moschee Mezquita und des Judenviertels mit seinen engen Gassen. Weiterfahrt nach Granada. 5. Tag: Granada. Besuch des weltbekannten Maurenschlosses Alhambra mit den paradiesischen Gärten «Generalife» und der Königskapelle. Nachmittag zur freien Verfügung. Fakultativer Abendausflug «FlamencoShow» möglich (ca. € 28.–; buch- / zahlbar vor Ort).

6. Tag: Granada – Ronda – Gibraltar. Fahrt nach Ronda, dem romantischen Gebirgsstädtchen mit der ältesten Stierkampfarena Spaniens. Altstadtbesichtigung. Weiterfahrt nach La Linea bei Gibraltar, der englischen Enklave auf iberischem Boden. 7. Tag: Gibraltar – Jerez. Entdeckungstour auf eigene Faust auf Gibraltar mit dem riesigen «Affenfelsen». Möglichkeit zum zollfreien Einkaufen. Fakultativer Morgenausflug «Rock-Tour» (ca. € 27.–; buch-/zahlbar vor Ort). Weiterfahrt nach Jerez, Besichtigung einer Bodega mit Weinund Sherrydegustation. Übernachtung in El Puerto de Santa Maria. 8. Tag: Jerez – Zürich. Zeit zur freien Verfügung. Transfer und Direktflug nach Zürich.

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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Aktuell

Nachrichten aus der Migros

«Wir bewegen uns auf sehr hohem Niveau»

Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion, über die Umsätze 2007, die Zukunft der Migros und neue Köpfe an der Spitze des Unternehmens. Herbert Bolliger, Ihr Pult ist aufgeräumt, Sie wirken entspannt und müssten eigentlich besorgt dreinschauen. Warum besorgt? Im Moment habe ich wenig Grund, mich zu sorgen. Sie haben kürzlich die Umsatzzahlen publiziert. Wenn man das Wachstum im Kerngeschäft der Migros mit demjenigen Ihres Hauptkonkurrenten vergleicht, hinkt die Migros hinterher. Das müsste Ihnen doch schlaflose Nächte bereiten. Es ist richtig, dass bei diesem Vergleich unser Hauptkonkurrent im vergangenen Jahr die Nase vorne hatte – allerdings nur prozentual. Denn in absoluten Zahlen hat die Migros 1,3 Milliarden Franken zugelegt, unser Hauptkonkurrent 300 Millionen Franken weniger. Auch darf man nicht vergessen, dass die Migros in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist und Marktanteile dazugewonnen hat. Wir bewegen uns also auf einem sehr hohen Niveau und erst noch in einem gesättigten Markt.

Auch die anderen bewegen sich in einem gesättigten Markt. Ein weiterer wichtiger Grund für unser moderates Wachstum im Kerngeschäft ist die schwache Expansion. Während unser Hauptkonkurrent in den vergangenen Jahren einige grosse Läden eröffnet hat, haben wir unser Filialnetz eher konsolidiert. Er besitzt 1,6 Millionen Quadratmeter Fläche, wir 1,2 Millionen. Wir haben heute sogar über 2000 Quadratmeter weniger als im Vorjahr, denn im letzten Jahr haben wir 15 000 Quadratmeter erweitert und 17 000 geschlossen. Sie lassen ihre Konkurrenz also seelenruhig davonziehen. Überhaupt nicht! Wir haben einige bedeutende Projekte in der Pipeline, die nun nach langem Ringen mit Einsprechern endlich auch umgesetzt werden können, weil die Baubewilligungen vorliegen. Auch sind wir daran, sehr viele Filialen und Zentren zu erweitern und zu renovieren. Deshalb können Sie immer noch gut schlafen?

Nicht nur. Wenn wir nämlich die Zahlen der ganzen Gruppe anschauen, können wir sehr zufrieden sein. Der Umsatz der ganzen Gruppe ist um 6,2 Prozent oder wie gesagt um 1,3 Milliarden Franken gestiegen, der gesamte Detailhandelsumsatz um 5,9 Prozent. Darin enthalten sind aber auch Akquisitionen. Zum Glück! Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, Denner und auch Travelhouse für Hotelplan zu übernehmen. Das sind Erfolg versprechende Investitionen in die Zukunft. Aber bleiben wir noch ein bisschen bei den Zahlen. Bei genauerer Betrachtung sieht man nämlich auch, dass wir die Produktivität steigern konnten, und das erst noch auf geringerer Fläche. Konkret heisst das, dass unsere Kostensenkungsprogramme greifen. Das ist sehr wichtig, denn nur wer seine Kosten im Griff hat, bleibt in diesem hart umkämpften Markt mit den extrem niedrigen Margen und gleichzeitig sinkenden Preisen langfristig konkurrenzfähig und sichert somit die Arbeitsplätze.

Sie gelten als Stratege, der konsequent auf dem eingeschlagenen Weg bleibt.Wohin steuern Sie die Migros? Ich rede zuerst über das, was unsere Kundinnen und Kunden in den Läden erleben sollen.


Aktuell

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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spart somit Energie und hilft den CO2-Ausstoss einzudämmen. Diese Weltneuheit haben die Wissenschafter in unserer Waschmittelfabrik hier im kleinen Frenkendorf entwickelt. Die grössten, internationalen Waschmittelkonzerne versuchen nun mit allen Mitteln die Formel zu knacken oder per Anwalt den Verkauf zu verhindern. Ich könnte noch unzählige Beispiele aufzählen. Das ist für mich Produktführerschaft! So erfüllen wir unser Versprechen: «Die Migros macht mehr für die Kunden!» So machen wir das Leben unserer Kundinnen und Kunden jeden Tag noch etwas besser. Dann schenken sie uns jeden Tag von Neuem ihr Vertrauen und kaufen in der Migros ein.

Herbert Bolliger: «Die Kundinnen und Kunden sollen spüren, dass wir jeden Tag noch besser werden.»

BILD ANNE MORGENSTERN

Und wie erklären Sie den Mitarbeitenden, was Produktführerschaft ist? Wir haben dazu sehr viel unterschiedliches Informationsmaterial erarbeitet, und wir organisieren auch Workshops. Kürzlich waren zum Beispiel über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Leiter der Industriebetriebe, alle Genossenschaftsleiter, die Forschungsleiter und die Mitglieder der Generaldirektion fast vier Tage von früh morgens bis spät abends in einem Workshop. Dort haben wir gemeinsam Projekte entwickelt und entschieden, welche wir vorantreiben wollen. Wichtig ist natürlich auch, dass wir die Mitarbeitenden bei der Umsetzung der Ideen eng begleiten und laufend kontrollieren, wo wir stehen.

Ich wünsche mir, dass Sie bei ihrem Einkauf jeden Tag spüren, dass wir ihre Wünsche noch stärker erfüllen. Dass wir jeden Tag noch besser werden. Wir nennen das Produktführerschaft.

Das wünscht sich vermutlich jeder Chef und tönt etwas abstrakt. Lassen Sie es mich an Beispielen erklären. Kürzlich hat der «Kassensturz» über 1000 Konsumenten Schokolade testen lassen. Die

Migros-Schokolade hat am besten abgeschnitten und kostet erst noch nur 1.50 Franken – das ist etwa ein Franken weniger als eine andere Markenschokolade. Oder das Waschmittel Total Cool Active. Es wäscht schon bei 20 Grad sauber,

Das machen Ihre Konkurrenten bestimmt auch. Wir haben in der Migros die besten Voraussetzungen dafür, unseren Kundinnen und Kunden das Beste zu bieten. Denn mit unserer Eigenindustrie haben wir optimale Voraussetzungen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen diesen eigenen Fabriken und unserem Marketing können wir Lesen Sie weiter auf Seite 35


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Aktuell

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

innovativer sein und die Kundenwünsche schneller umsetzen. Auch bin ich überzeugt, dass die Rückverfolgbarkeit der Produkte noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Die Konsumenten möchten wissen, woher das Produkt kommt, unter welchen Bedingungen und mit welchen Rohstoffen es hergestellt wurde. Unsere Nähe zum Produktionsstandort macht das natürlich viel einfacher, und somit ist auch die Qualitätssicherung zuverlässiger. Werden die Migros-Kunden in Zukunft also noch mehr Überraschungen erleben? Wenn man die Geschichte der Migros kennt, weiss man, dass das Unternehmen stets mit Innovationen überrascht hat. Diese Innovationskraft ist also Teil der Unternehmenskultur. Wir müssen nur die richtigen Projekte aufgleisen und sie konsequent und schwungvoll umsetzen. Die Migros ist aber nicht nur Detailhandel, sondern besteht aus unterschiedlichsten Unternehmungen wie der Migros Bank, Hotelplan, Globus, Interio … … dem Gottlieb Duttweiler Institut, dem Kulturprozent, dem Migros-Museum.

Haben Sie auch eineVorstellung, re Kundinnen und Kunden dank wohin sich die Gruppe als Gan- der Migros jeden Tag noch besser zes in Zukunft bewegen soll? leben können. Oder genügt es, wenn das jeder für sich selbst weiss? Am Freitag haben Sie auch perWir haben in den letzten zwei Jah- sonelle Veränderungen bekannt ren die Gruppe zuerst zerlegt und gegeben. Sie erweitern die Geneuns bei jedem einzelnen Teil raldirektion um ein Mitglied gefragt, wie es ins gesamte Bild und bekommen einen neuen passt und welche Rolle es in Zu- Marketingchef. kunft spielen soll. Daraus ist dann Das ist ein weiterer Grund für die neue Grupmeine gute Laupenstrategie entne und meine «Die Migros muss Zuversicht. Ich standen. mich, dass sich täglich fragen, freue Gibt es jetzt wir zwei ausgeeine Klammer, wiesene Exwas es braucht, die für alle perten für die damit unsere gilt? Migros verDer Kernsatz Kunden noch besser pflichten konnunseres Leitten. Dieter Berleben können.» bildes lautet: ninghaus ist ein «Die Migros ist profunder Kendas Unternehner des intermen, das sich mit Leidenschaft für nationalen Geschäfts. Das ist für die Lebensqualität seiner Kun- das neu geschaffene Departement dinnen und Kunden einsetzt.» Handel gerade in Zukunft sehr Davon ist auch die Gemeinsam- wichtig. Zudem verfügt er über keit für die Gruppen-Strategie ab- viel Know-how im europäischen geleitet. Sie heisst Lebensqualität. Discount-Geschäft. Berninghaus Oder wie schon erwähnt: Täglich hat auch den Schulterschluss besser leben! Konkret bedeutet zwischen Migros und Denner im das, dass sich jedes einzelne vergangenen Jahr massgeblich Unternehmen, jeder Bereich, jede begleitet. Mit seinen Erfahrungen Abteilung immer wieder fragen ergänzt er die Generaldirektion muss, was es braucht, damit unse- optimal.

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Den Namen des neuen Marketingchefs haben Sie nicht bekannt gegeben. Weshalb? Aus Rücksicht auf seinen gegenwärtigen Arbeitgeber. Wir wollten, dass auch dieser die Gelegenheit hat, die interne Kommunikation sauber vorzubereiten. Er kann höchstens der zweitbeste Marketingchef sein, denn Urs Riedener gilt als der beste. Wissen Sie, das ist wie im Sport: Es gibt eine ganz schmale Elite. Urs Riedener und die neue Person gehören zu dieser Elite. Beide sind Ausnahmekönner, beide Gewinner. Im Vorfeld der Wahl konnte man lesen, dass Christoph Clavadetscher ihr Favorit für den Job als Marketingchef war. Stimmt das? Ich äussere mich nicht öffentlich über mögliche oder auch unmögliche Kandidaten. Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir uns genügend Zeit genommen haben, um diese sehr wichtige Schlüsselstelle mit der besten Person zu besetzen. Das ist uns mit der Wahl der neuen Person gelungen.

Ernst Dieter Berninghaus wird Leiter des neu geschaffenen Departements Handel. An ihrer Sitzung vom 31. Januar hat die Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) den neuen Leiter des Departementes Marketing und Ernst Dieter Berninghaus als Leiter des neu geschaffenen Departementes Handel gewählt. Die beiden Detailhandelsspezialisten werden auch Einsitz in der Generaldirektion des MGB nehmen. «Ich freue mich, dass wir sowohl für das Marketing wie auch für den Bereich Handel zwei ausgewiesene Experten verpflichten konnten»,

freut sich Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des MGB. Ernst Dieter Berninghaus hat als Berater von Denner-CEO Philippe Gaydoul und als Mitglied des Verwaltungsrates der Denner AG den Schulterschluss zwischen der Migros und Denner massgeblich begleitet. Nach der Übernahme wurde er zum Präsidenten des Verwaltungsrates der Denner AG gewählt. Zuvor war er während mehrerer Jahre in Führungsfunktionen bei dem international tätigen Handelskonzern Metro AG sowie als Sprecher des Vorstandes der ReweGruppe tätig. Der 42-Jährige studierte in Köln Betriebswirtschaft, ist deutscher

BILD ANNE M ORGENSTERN

Zwei neue Mitglieder der Generaldirektion

Ernst Dieter Berninghaus: Der neue Departementschef Handel verfügt über mehrjährige Erfahrung im internationalen Detailhandel.

Staatsbürger und Vater von zwei Söhnen. Dem neu geschaffenen Departement Handel sind die bis vor einem Jahr unter dem Dach der Globus-Gruppe zusammengefassten Unternehmen Office World, Interio und die GlobusWarenhäuser, aber auch Denner, Ex Libris, Migrol (inkl. Convenience Stores) und Le Shop angegliedert. Der Name des neu gewählten Leiters des Departementes Marketing wird aus Rücksicht auf die interne Kommunikation seines gegenwärtigen Arbeitgebers zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. In seiner neuen Funktion tritt er die Nachfolge von Urs Riedener an, der als CEO zum Milchverarbeiter Emmi wechselt.


36 Aktuell

Günstiger gut riechen

BIL D GA E T A N BA L LY /K E Y S T ONE

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Migros senkt Preise im grossen Stil: Im Rahmen der «Top-Preis»-Kampagne werden 36 Deos und Duschprodukte von Axe und Rexona billiger.

D

as Jahr 2008 wird ein gutes Jahr für Sparfüchse. Die Migros bietet neuerdings nämlich nicht nur zeitlich begrenzte Aktionen an, sondern senkt die Preise ganzer Produktegruppen dauerhaft. Als Erstes werden mehr als dreissig Deos und Duschprodukte der Marken Axe und Rexona verbilligt. Das einzelne Produkt wird zwar bloss 20 Rappen günstiger. «Gesamtschweizerisch entsprechen diese Preisabschläge aber über 300 000 Franken pro Jahr», rechnet Pascal Perraudin, Leiter Category- und Informationsmanagement der Migros, vor.

Zehn Mal günstigere Preise Insgesamt zehn solcher «TopPreis»-Themen sind für dieses Jahr geplant. Welcher Bereich als Nächstes unter den Preishammer kommt, wird noch nicht verraten. Allerdings handelt es sich stets um Alltagsprodukte, die jeder von uns regelmässig kauft – damit auch jeder von den Preisabschlägen profitieren kann. Die Migros dürfte mit ihren neuen «Top-Preisen» Bewegung in den Markt bringen. «Die Kon-

kurrenz wird schnell reagieren und die Preise ebenfalls senken», glaubt Perraudin. Die Kunden wird es freuen, drehte die Preisspirale wegen der knappen Rohstoffe in letzter Zeit doch vor allem aufwärts. «Das beweist einmal mehr, dass die Migros nicht einfach dem allgemeinen Trend folgend die Preise erhöht, sondern sich für Preisabschläge einsetzt, wo immer diese möglich sind.»

Qualität und Preis wichtig Ist denn Geiz wirklich immer noch geil und der Preis das Hauptverkaufsargument? Neuere Markenstudien widersprechen dem: Die Qualität steht wieder im Vordergrund. «Die Kundinnen und Kunden suchen nach qualitativ hochstehenden Produkten mit Mehrwert, zum Beispiel Sélection, Bio oder ‹Aus der Region, für die Region›», bestätigt Perraudin. Gleichzeitig würden sie jedoch gewisse Artikel sehr günstig einkaufen wollen. «Die Kunst im Detailhandel ist es, die Balance zwischen diesen zwei Verhaltensmustern zu finden.» Jeanette Kuster

Jörg Brun, Leiter Food beim MigrosGenossenschafts-Bund

Jörg Brun, werden die «Top-Preise» bisherige Aktionen wie «2 für 1» ersetzen? Nein, diese Aktionen werden wir wie gehabt weiterlaufen lassen. Die dauerhaften Preissenkungen kommen zusätzlich dazu. Hat die Migros mit diesen Produkten bisher so gut verdient, dass sie die

Preisabschläge problemlos verkraften kann? Es geht nicht darum, wie gut die Migros verdient. Wir haben eine neue Konkurrenz bekommen, und unsere Sortimente noch nicht ganz darauf eingestellt. Anstatt einen Preis nach dem anderen still anzupassen, senken wir gleich die Preise ganzer Produktbereiche und verkünden das auch.


Aktuell

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Bei jedem Einkauf sparen: Die Migros senkt die Preise dauerhaft.

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Dioxin: Kein Grund zur Sorge Michael Beer, Leiter für Lebensmittelsicherheit beim BAG. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Schweizer Lebensmittel auf Dioxin und den verwandten Schadstoff PCB untersucht. Dabei fanden die Experten in einzelnen Proben von Rind- und Kalbfleisch erhöhte PCBMengen. Michael Beer vom BAG nimmt Stellung.

19 Axe- und 17 Rexona-Produkte kosten per sofort je 20 Rappen weniger. Axe-Duschgel Africa Fr. 4.70, Axe-Deo Click Fr. 6.70, Axe-Deo Shock Fr. 6.70.

Können die Schweizer noch unbesorgt Rind- und Kalbfleisch essen, Michael Beer? Ja. Niemand muss wegen der Studie seine Ernährung umstellen. Die festgestellten PCB-Mengen überschreiten zwar EU-Grenzwerte, die ab Herbst auch in der Schweiz gelten sollen. Dennoch stellen die gemessenen Mengen keine akute Gefahr dar.

Dufte Preissenkung: Rexona-Aerosol-Deo Girl Tropical Power Fr. 5.70, RexonaDuschgel Aloe Vera Fr. 3.70, Rexona-Aerosol-Deo Sensitive for Men Fr. 5.70.

Seit heute bezahlt man also für 36 Deos und Duschgels auf einen Schlag weniger. Sollen auch bei der nächsten «Top-Preis»-Welle wieder so viele Produkte verbilligt werden? Die Anzahl Produkte wird immer unterschiedlich sein, je nach Sortiment. Das Konzept sieht aber im Minimum zehn relevante Artikel vor, deren Preise wir aufs Mal senken.

Im Gegensatz zu Halbpreis-Aktionen sind die Verbilligungen bei der «Top-Preis»-Kampagne nicht gerade gross. Trotzdem wird der Kunde die Preisdifferenz im Portemonnaie spüren. Natürlich nicht sofort, aber übers ganze Jahr gesehen macht der etwas tiefere Preis sehr wohl einen Unterschied aus.

Zusammengerechnet belaufen sich diese Preisreduktionen auf über 300 000 Franken pro Jahr. Müssen die Produzenten die Abschläge mittragen? Die ganze Produktionskette muss die Abschläge mittragen, das geht gar nicht anders. Momentan hilft uns aber auch der tiefe Dollar bei unserem «Top-Preis»-Vorhaben.

Wie kann der Schadstoff überhaupt ins Fleisch gelangen? PCB wurde bis in die Achtzigerjahre etwa als Weichmacher in Fugendichtungen verwendet. Der Schadstoff ist noch immer in unserer Umwelt vorhanden. Besonders naturnah gehaltene Rinder und Kälber scheinen PCB bisweilen in leicht erhöhten Mengen aufzunehmen. Diese Tiere werden später geschlachtet und haben daher länger Zeit, den Schadstoff aufzunehmen. Welche Massnahmen empfehlen Sie Grossverteilern wie der Migros? Die Grossverteiler können zurzeit nur ihre gewohnten Qualitätskontrollen fortsetzen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Zusammenhänge bei der PCB-Aufnahme durch Rinder und Kälber genauer zu erforschen. Wir wollen zum Beispiel verstehen, welche Rolle Witterung und Jahreszeit dabei spielen. Interview Michael


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Aktuell

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JÖRG BIL D BOE T HL ING/A GE NDA

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Arbeit ohne Maschinen: Während Wochen ernten diese Bäuerinnen in Südmali in Handarbeit die Baumwolle auf ihrer Landparzelle.

Gut für Gewissen und Gesundheit

Die Migros unterstützt Bauern im westafrikanischen Mali beim Anbau von Biobaumwolle. Die Bevölkerung erhält Hilfe zur Selbsthilfe, und es entstehen sehr hautverträgliche Watteprodukte.

S

o hart kann Arbeit sein: Bei Temperaturen bis zu 40 Grad arbeiten die Bauern und Bäuerinnen im Süden von Mali auf ihren Baumwollfeldern. In der prallen Sonne lockern sie die Erde oftmals von Hand mit Hacken, ab und zu auch mit Rinderpflügen. Von der Aussaat bis zur Ernte müssen die Familien um den Ertrag ihrer durchschnittlich nur

knapp eine Hektare grossen Landparzellen bangen. Schädlinge, Dürreperioden, aber auch Regen zur falschen Zeit bedrohen die empfindlichen Pflanzen.

Preise sind eingebrochen Doch damit nicht genug: Die Landbevölkerung in Mali, einer der zehn ärmsten Nationen, wird von den Kräften des Weltmarkts mit voller Wucht getroffen. Der

Preis für Baumwolle ist international eingebrochen. «Das liegt vor allem daran, dass die USA mit ihren riesigen, technisierten Monokulturen den Markt mit subventionierter Baumwolle überschwemmen», erklärt Tobias Meier, Spezialist für fairen Handel bei der Helvetas. Ein grosses Hilfsprojekt verbessert jedoch die Lebensbedingungen der Menschen in Südmali.

Zugleich kommt dieses Projekt der Umwelt zugute. Eine Kooperative aus 4500 Bäuerinnen und Bauern in Südmali baut seit sieben Jahren mit biologischen Methoden Baumwolle an. Beraten wird die Vereinigung dabei von Experten der Helvetas und der MaxHavelaar-Stiftung. Tatkräftige Hilfe erhält die Kooperative zudem von der Migros: Der Schweizer Grossver-


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Holland - das heisst Windmühlen, REISEDATEN Käse, Grachten, Fahrräder und Holz1. 11. - 14. April A schuhe, aber nichts ist so bekannt wie seine Tulpen. Doch das kleine, 2. 15. - 18. April B flache Königreich hat wesentlich 3. 19. - 22. April A mehr zu bieten als diese Klischees: 4. 23. - 26. April B staunen Sie über die Unterschiede 5. 27. - 30. April A zwischen den Städten und dem 6. 01. - 04. Mai B Charme der ländlichen Siedlungen. 7. 05. - 08. Mai A Reiseprogramm Reisen 1 und 3: Anstelle der Blumenver1. Tag, Schweiz - Zandvoort: steigerung in Aalsmeer besuchen Sie Fahrt vom Einsteigeort durch das Elsass das Freiluftmuseum Zaanse Schans und Deutschland nach Zandvoort. 2. Tag, Ausflug Aalsmeer - Amsterdam - Volendam: Sie besichtigen in Aalsmeer die grösste Blumenauktion der Welt. Weiterfahrt nach PREISE Amsterdam. Auf einer Grachtenrundfahrt lernen Sie die Hauptstadt Hollands vom 4 Tage CHF 725.Wasser aus kennen. Anschliessend besu- Doppelzimmer chen Sie das reizende Fischerstädtchen Einzelzimmer CHF 895.Volendam am Ijsselmeer. 3. Tag, Ausflug Rotterdam - Zuschläge CHF 30.Scheveningen - Lisse: In Rotter- Reisen 4, 5, 6, 7 dam können Sie auf einer Hafenrundfahrt Oblig. Annullationskosten/ den grössten Handelshafen der Welt be- SOS-Versicherung CHF 22.wundern. Das An- und Ablegen der riesigen Frachter, das Löschen der Ladungen, LEISTUNGEN die Hektik des Weitertransports und die Reise in luxuriösem 5-Stern Lebendigkeit an den Quais haben ihren • Nichtrauchercar speziellen Reiz. Durch eine liebliche Landschaft gelangen Sie danach zum mondä- • 3 Übernachtungen mit nen Seebad Scheveningen. Am NachmitFrühstücksbuffet tag Weiterfahrt nach Lisse. Im Keukenhof 3 Abendessen • glänzen die besten Züchter Hollands mit ihren schönsten Exemplaren. • Grachtenrundfahrt in Amsterdam 4. Tag, Zandvoort - Rückkehr: Hafenrundfahrt in Rotterdam Heimreise via Luxemburg in die Schweiz • Eintritte und Besichtigungen • zu den Einsteigeorten. gemäss Programm

Grosse Teile der Landesfläche wur- REISEDATEN den der Nordsee erst im Laufe der 1. 20. - 24. April A Jahrhunderte durch Eindeichungen abgerungen. Sie liegen unterhalb 2. 04. - 08. Mai B des Meeresspiegels und machen dem anschaulichen Landesnamen Reise 1: Anstelle von Brüssel über«Niedere Lande» alle Ehre. nachten Sie in der Region Antwerpen. Ein Besuch von Brüssel fällt bei Reiseprogramm dieser Reise weg.

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Aktuell

teiler leistete ursprünglich Starthilfe mit Jahresbeiträgen von bis zu 100 000 Franken. Zudem gibt die Migros Abnahmegarantien. Aus der umweltfreundlich angepflanzten Baumwolle entstehen nach der Ernte, Entkernung und Reinigung die Bio-Max-HavelaarWatteprodukte der Migros: Watterondellen, Wattestäbchen und Haushaltwatte.

Anbau ohne Pestizide Dank dem Projekt bleiben der Umwelt Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung erspart. «Statt mit Pestiziden gehen die Bauern mit natürlichen Mitteln gegen Schädlinge vor», erklärt Meier. So besprühen sie die Baumwollpflanzen mit Extrakten aus dem Neembaum ein, die Käfer abhalten. Die Anbauflächen werden mit Mist und Kompost gedüngt. Der Boden wird durch diese biologischen Anbaumethoden weniger ausgelaugt und kann Wasser besser speichern. So wirken sich Dürreperioden weniger verheerend aus. Das Projekt mindert auch die finanzielle Not der Bauern: Mit den biologischen Methoden können sie in den ersten Jahren zwar nur etwa die Hälfte der früheren Baumwollmenge produzieren. Dank Bio- und Fair-Trade-Prämien verdienen die Mitglieder der Kooperative aber trotzdem etwa gleich viel. Hinzu kommt, dass die Bauern keine teuren Pestizide mehr kaufen müssen.

BIL D JÖRGBOE T HL ING/A GE NDA

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Bakary. «Wir müssen bei der Bank keine Kredite mehr aufnehmen. Und dass wir nicht mehr mit Pestiziden arbeiten, ist gut für unsere Gesundheit.»

Einfachste Hilfsmittel: Eselskarren erleichtern den Bauern die Arbeit.

Viele Migros-Produkte aus Biobaumwolle Als Partnerin der Helvetas fördert die Migros den Anbau von Biobaumwolle in Mali seit über sieben Jahren. Der Schweizer Grossverteiler spielt dabei eine Pionierrolle. Die Migros bietet aber auch Produkte aus indischer oder türkischer Biobaumwolle an. Neben den Bio-Max-HavelaarWatteprodukten gibts in der Migros zum Beispiel für Frauen und Männer unifarbene, kurz- oder langärmlige T-Shirts aus Biobaumwolle. In der Micasa finden Kundinnen und Kunden eine

Die Bäuerin Bintou Bagayoko (30) und ihr Mann Bakary (36) loben das Projekt. Das Paar lebt mit seinen fünf Kindern in Südmali im Dorf Faragouaran, einer Siedlung aus einfachen Rund-

grosse Auswahl an Bettwäsche und Badetüchern aus Biobaumwolle. Alle Produkte sind mit dem abgebildeten Logo und teilweise auch mit Hinweistafeln gekenntzeichnet. Die Migros ist dabei, ihr Sortiment an Biobaumwollartikeln laufend zu erweitern.

hütten. Seit vier Jahren baut die Familie auf einer halben Hektare Biobaumwolle im Fruchtwechsel mit Erdnüssen und der Hirsenart Sorghum an. «Wir fühlen uns seither viel unabhängiger», sagt

Erwachsene lernen lesen Mit dem Projekt ist auch Entwicklungshilfe verbunden: In der Region ist eine Schule entstanden, in der Erwachsene Lesen und Schreiben lernen. Für die Transparenz und Rückverfolgbarkeit des biologischen Anbaus ist es wichtig, dass Mitglieder der Kooperative Buch über ihre Arbeit führen können. Auch durch scheinbar bescheidene Modernisierungen bessern sich die Arbeitsbedingungen: Mit Unterstützung der Migros konnten einige Bauern Zugkarren anschaffen, mit denen sie Kompost zu den Feldern oder die Baumwollernte zu den Lagerplätzen befördern. Die Migros-Kunden können die Watte mit dem Biobaumwolle- und Max-Havelaar-Logo also mit gutem Gewissen kaufen: Sie leisten damit einen Beitrag zugunsten der Umwelt und zur Besserung der Lebensbedingungen in einer bitterarmen Region. Zudem sind die Watteprodukte garantiert frei von Pestizidrückständen und daher besonders hautverträglich. Michael West Mehr zu den Bio-Max-Havelaar-Watteprodukten der Migros auf Seite 83.

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42 Aktuell

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Drei Generationen, einVerein

Die Organisation Forum Elle vereint über 10 000 Frauen – und mehrere Generationen: In Luzern sind Tochter, Mutter und Grossmutter Mitglied.

D

ie Grossmutter wurde als Erste mit dem Forum-ElleVirus infiziert. «Ich weiss nicht mehr, wann genau, aber es muss über zwanzig Jahre her sein», sagt die 84-jährige Trudy Flury. Sie hatte sich das in der Migros ausgehängte Programm des Frauenvereins immer wieder angeschaut. Als eines Tages eine Frau dabei war, den Aushang auszuwechseln, habe sie sie einfach angesprochen. «Und das war prompt die Präsidentin der Sektion Luzern. Sie hat mir mehr über den Verband, der damals noch Schweizerischer Bund der Migros-Genossenschafterinnen (SBMG) hiess, erzählt – und ich wurde sofort Mitglied.» Sie habe damals vor allem Vorträge besucht. «Die waren sehr lehrreich. Überhaupt gefiel es mir von Anfang an beim SBMG. Nur das Logo sah damals richtig ‹gfürchig› aus, zum Glück haben sie das ausgewechselt.»

Auch Männer dürfen mit In ihrer Begeisterung versuchte Flury ihre Tochter immer wieder zu überreden, an einen Anlass mitzukommen. «Anfangs war das für mich aber kein Thema, ich hätte wegen der Kinder gar keine Zeit dafür gehabt», sagt Silvia Schlüssel. Bis der Verein eine Reise nach Istrien anbot. «Ich wollte meine

Mutter begleiten, weil sie nicht mehr so gut zu Fuss war. Ausserdem interessierte mich Istrien selber auch.» Mitglied musste Silvia Schlüssel deshalb nicht gleich werden: Begleitpersonen sind stets willkommen. Auf Reisen sind deshalb oft auch die Partner der Forum-Elle-Frauen mit dabei. «Ich habe meinen Freund auch schon mitgeschleppt», wirft die Jüngste im Bunde, Simone Schlüssel, ein. «Wirklich? Männer dürfen mit?», fragt die Grossmutter ungläubig. In einigen wenigen Sektionen sind Männer tatsächlich nicht zugelassen, die meisten jedoch lassen auch Partner an

Anlässen teilnehmen. «Zu sagen haben sie aber nichts», lacht Silvia Schlüssel.

Gemeinsame Erlebnisse Schlüssel hingegen darf heute mitreden: Nach der Istrien-Reise wurde die 50-Jährige auch Mitglied. «Das Programm ist enorm vielseitig und spannend. Und heute gibt es einige Abendveranstaltungen, die passen mir zeitlich meistens besser.» Zudem könne sie dank dem Forum Elle gemeinsam mit der Mutter etwas erleben – «das ist doch lässiger, als immer nur zusammen spazieren zu gehen.»

Für Frauen, die mitreden wollen Der Frauenbund der Migros wurde 1957 unter dem Namen Schweizerischer Bund der Migros-Genossenschafterinnen (SBMG) gegründet. Von Anfang an setzte sich der Verein für die Frau in der Gesellschaft ein: In den ersten zwanzig Jahren spielten das Engagement für Familienanliegen und die Gleichstellung der Frau eine grosse Rolle. Später rückten die Weiterbildung für Frauen sowie Ernährungs- und Umweltthemen ins Zentrum. Im Jahr 2000 modernisierte der SBMG seine Statuten und taufte sich gleichzeitig um in Forum Elle. Die Hauptanliegen des Vereins blieben aber die gleichen: «Die

Aufgabe des Forums Elle ist, Frauen zum Mitreden zu motivieren. Und nur wer informiert ist, kann mitreden», sagt Zentralpräsidentin Elena Mattle. Neben den unzähligen Vorträgen organisieren die Sektionen aber auch regelmässig Ausflüge und Reisen. Und immer häufiger stehen Abendveranstaltungen auf dem Programm, damit auch berufstätige Frauen aktiv am Forum Elle teilnehmen können.


Aktuell

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Überzeugte ForumElle-Frauen: Simone Schlüssel, Silvia Schlüssel und Trudy Flury (von links).

Seit fünf Jahren ist auch ihre Tochter, die 25-jährige Simone Schlüssel, beim Forum Elle dabei. Auch sie dank Trudi – gemeint ist diesmal allerdings nicht die Grossmutter, sondern die Märchentante. «Ich habe gelesen, dass das Forum Elle eine Schifffahrt mit Trudi Gerster organisiert. Die habe ich als Kind immer gehört, deshalb wollte ich da unbedingt hin.» Gesagt, getan. Der Anlass sei toll gewesen. So toll, dass sie dem Forum Elle kurzerhand auch beitrat.

Etwas für jedes Alter Kam es ihr als 20-Jährige damals nicht seltsam vor, demselben Verein wie die Mutter und die Grossmutter anzugehören? Sie verneint: «Das war kein Problem, weil ich anfangs ganz andere Anlässe besuchte als Mama und Oma. Als Teenager wäre ich jedoch niemals Mitglied im selben Verein geworden, das wäre gar nicht gegangen.» Mittlerweile trifft man Mutter und Tochter auch gemeinsam an Forum-Elle-Anlässen an. So war das Duo kürzlich an einer Führung durch das Luzerner Historische Museum, die von einem Schauspieler geleitet wurde. Ans Weinseminar konnte die junge Modedesignerin ihre Mutter nicht begleiten, weil sie gerade vier Monate in Paris weilte. Sollte sie später selber einmal eine Tochter haben, würde Simone Schlüssel ihr den Frauenverein der Migros ebenfalls weiterempfehlen – «vorausgesetzt, das Forum Elle bleibt zeitgemäss und entwickelt sich weiter.» Das heisst konkret? «Man sollte unbedingt noch mehr Abendkurse anbieten. Sonst haben die jungen Frauen gar keine Möglichkeit, aktiv mitzumachen.»

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Studienpreise Tanz: Jetzt anmelden Das Migros-Kulturprozent vergibt mit Beteiligung der Ernst-Göhner-Stiftung Studienpreise an junge, begabte Tanzschülerinnen und Tanzschüler. Bewerben können sich Interessentinnen und Interessenten mit den Jahrgängen 1989–1993 (klassische Tanzausbildung) und 1987–1993 (modern/ zeitgenössische Ausbildung). Die Studienpreise werden aufgrund eines Wettbewerbs vergeben: Das Vortanzen findet am 28. Juni in Zürich statt. Unterlagen und Anmeldung unter www.kulturprozent.ch. Es werden ausschliesslich Anmeldungen in elektronischer Form akzeptiert. Anmeldeschluss ist der 2. April 2008. ha

Rückzug: Reddy Müesli Fit 1,5 kg Bei der Produktion der Reddy Birchermüesli Fit in der 1,5-kg-Packung ist ein Fehler passiert. Einige Chargen (L5001205, L5001206, L50012067) des Produkts enthalten harte Weizenkörner statt weiche, flach gewalzte Flocken. Die Migros hat die betroffenen Artikel aus den Regalen zurückgezogen. Die Kunden können das Produkt Reddy Birchermüesli Fit 1,5 kg (Artikelnummer 1042.089) selbstverständlich an den Kundendienst zurückbringen; der Kaufpreis wird ihnen erstattet. ha

Text Jeanette Kuster Bild Tanja Demarmels

Informationen und Anmeldungen: Forum Elle Zentralsekretariat, Strittackerstr. 31, 8406 Winterthur, info@forumelle.ch www.forumelle.ch

Vorsicht harte Körner: Reddy Birchermüesli Fit, 1,5 Kilo.


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Jubel und Tränen D

as war zu viel. Während im Hintergrund die schottischen Teammitglieder und deren Fans sich jubelnd in den Armen lagen, hielt Hakan Gürova mit feuchten Augen den Riesenfünfliber in den Händen. Unentschieden hatte es nach dem Ratespiel «Recht haben», Sofahochsprung und Hupkonzert gestanden. 28 : 28. Schiedsrichter Roger «Collina» Thoma musste gemäss Reglement den Fünfliber werfen – er fiel zugunsten der Schotten. «Grausam …» brachte es Gürova auf den Punkt. Die jubelnden Schotten treffen nun im

Final vom 20. Februar auf die Portugiesen, welche die Holländer im zweiten Halbfinal mit 30 : 25 eliminierten. Die M’08 ist um eine schöne Anekdote reicher: Vor dem Halbfinale erreichte Teamcaptain Agata Raimundo-Goth ein Schreiben mit überraschendem Inhalt: Die portugiesische Botschaft aus Bern wünschte dem M’08-Team viel Glück für die Partie gegen Holland. Wie man sieht, kam die Moralspritze im richtigen Moment!

BILD ER PACO CARR ASCO SA

M’08-Halbfinals: Die beiden Teams Schottland und Portugal stehen im Final.

Türkei-Captain Hakan Gürova mit dem Fünfliber.

Offizieller Ausrüster der Fans

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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Flagge zeigen M’08-Apfel: Der offizielle Apfel für die Fans ist da.

J

etzt gibt es in der Migros den ultimativen Apfel für den Fussballfan, der schon alles hat: Den leuchtenden M’08-Apfel. Das Muster hat er ganz natürlich bekommen: Im Reifestadium wurde dem noch hellen Apfel ein Kreuz oder das Migros-M aufgeklebt, so dass die Haut sich um den Kleber langsam an der Sonne färben konnte. Erst bei der Ernte wurde der Kleber entfernt. Das 4erPack M’08Braeburn gibt es so lange Vorrat für Fr. 4.90 in in Ihrer Filiale.

Trübsal blasen bei den Holländern, Jubel bei Portugal und Schottland (Bild Martin Belz).

Final PORTUGAL - SCHOTTLAND 20. Februar, SF 1: 1. Halbzeit, 19.20 Uhr vor «Tagesschau» 2. Halbzeit 19:50 Uhr nach «Meteo» Wiederholung: 21. Februar, 13.40/14.30 Uhr Disziplinen: Expertenquiz, Grillspurt, Elfmeterschiessen

Offizieller Einrichter der Fans

Der Apfel mit der KleberMarkierung beim Reifen (oben) und nachher (links).

Vollgas in der Schlussrunde Onlinemeisterschaft Fünftes und letztes Game «Autocorso» online.

E

s geht in den Endspurt: Mit dem Spiel Autocorso lanciert die Onlinemeisterschaft der M’08 die letzte Runde – und gibt dabei mächtig Gas! Wer im Spiel seinen Wagen jubelnd durch die Autokolonne lotsen will, muss am Steuer ein sicheres Händchen haben. Eine zu späte Reaktion und – wumm! – hängt der Wagen in der Abschrankung. Obwohl bereits die letzte Runde ansteht, ist bei der M’08 noch längst nichts entschieden. Selbst wer sich erst heute anmeldet, kann das Gesamtklassement

Kein Platz für Raser im neuen M’08-Game «Autocorso».

noch flott von hinten aufrollen. Zur Erinnerung: Als Hauptpreis winkt ein VW Golf im Wert von Fr. 30 000.– . Für den Zweitplat-

Offizieller Online-Shop der Fans

zierten gibts Fr. 5000.– in Bar von der Migros Bank sowie für den dritten Platz ein LCD-Fernsehgerät im Wert von Fr. 3500.–.

Veranstalter der M’08


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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News

Neue Leitung in Neuenkirch Bernard Charrière, der langjährige Filialleiter der Migros Würzenbach Luzern, macht den Schritt in die Selbständigkeit und übernimmt per Freitag, 8. Februar 2008, den Detaillisten mit Migros-Produkten in Neuenkirch. Neben dem neuen Leiter erhält der Laden auch einen neuen Namen: MigrosPartner Neuenkirch. Das bewährte Sortiment der Filiale bleibt grösstenteils unverändert. Neu erhalten die Kundinnen und Kunden ofenfrisches Brot bis Ladenschluss. Zudem ist die Filiale ab dem 11. Februar 2008 auch am Montagnachmittag geöffnet. Die Kunden können von folgenden Eröffnungsaktivitäten profitieren:

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Eishockey-Junioren: Dank dem Engagement der Migros Luzern kann der EV Zug auf starke Nachwuchsspieler zählen.

D

ie Migros Luzern hat ein grosses Herz für junge Leute, die bereit sind, ihre Freizeit aktiv und sinnvoll zu gestalten. So wie die 250 Nachwuchs-Eishockeyspieler des EV Zug: Durch die regelmässigen Trainings und Turnierbesuche

betreiben die jungen Spieler eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und halten sich zudem fit. Seit bald zwanzig Jahren kann der EVZ für den Nachwuchs auf die finanzielle Unterstützung durch das Migros-Kulturprozent zählen. Pro Jahr gibt der EVZ rund

eine Million Franken für die Nachwuchsförderung aus. Die Eismiete, die Löhne für die Profitrainer, Material und Reisekosten an Auswärtsspielen bilden dabei die grössten AusgabeposLesen Sie weiter auf Seite 51

Neuer Leiter des MigrosPartners Neuenkirch: Bernard Charrière. Bernard Charrière und sein Team freuen sich, die Kunden im Migros-Partner Neuenkirch zu begrüssen.


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

ten. «Ohne die grosszügige Unterstützung von Sponsoren wie der Migros wäre es uns nicht möglich, den Nachwuchs genügend zu fördern», sagt Andreas Tresch, Leiter der Nachwuchsabteilung beim EVZ. «Mit der Migros Luzern haben wir einen aktiven und zuverlässigen Partner.» Beim EVZ lautet die Philosophie folgendermassen: «EVZ – von Anfang an immer 100 Prozent». Andreas Tresch erklärt, was dahinter steht: «Wir erwarten von unseren Junioren immer vollen Einsatz. Dabei darf aber auch der Spass nicht zu kurz kommen.» So lege man etwa grossen Wert darauf, dass auch die Familien der Junioren ins Vereinsleben miteinbezogen würden. Der EVZ organisiert beispielsweise im Sommer einen «Brätelplausch» für die Junioren und ihre Eltern. «An solchen Anlässen geht es lustig zu und her. Dann sind wir eine rich-

tige EVZ-Grossfamilie», sagt Tresch. Durchschnittlich dreimal wöchentlich trainieren die Junioren beim EVZ. Und der grosse Aufwand scheint sich auszuzahlen: Jedes Jahr sind mehrere Mannschaften in den vorderen Tabellenplätzen anzutreffen – von den vierjährigen «Bambini» bis hin zu den 21 Jahre alten «Junioren Top».

Vertrauen aufbauen Mike Slongo ist Nachwuchstrainer beim EVZ und arbeitet mit Junioren aller sechs Ausbildungsstufen zusammen. Für ihn stehen die Leistungen der einzelnen Spieler im Vordergrund: «In erster Linie geht es uns darum herauszufinden, was für welchen Spieler wichtig ist. Wir versuchen, jeden Spieler auf der Position einzusetzen, auf der er seine Stärken ausspielen und sich dementsprechend entfalten kann.»

Ehemalige EVZNachwuchsspieler Dass die EVZ-Nachwuchsabteilung gute Arbeit leistet, zeigen diese Spieler. Sie haben in den letzten zwei Jahren den Sprung vom Nachwuchs in die Erste Mannschaft erfolgreich geschafft: Fabian Schnyder Rafael Diaz Janick Steinmann Marco Maurer Mario Mathis Simon Fischer Marvin Frunz Yves Hermann Tobias Bucher Raphael Zeller Weitere Informationen zur Nachwuchsarbeit des EVZ unter www.evz.ch

Denn längerfristig gesehen bringe dies dem Spieler und dem Verein am meisten.

Die Trainer brauchen im Umgang mit den Junioren viel Fingerspitzengefühl.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@gmlu.ch

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Überhaupt prägt eine weitsichtige Planung die ganze Nachwuchsarbeit des EVZ. Darum schliesst der Verein mit den Nachwuchstrainern möglichst langfristige Verträge ab. «Kontinuität bei der Betreuung des Nachwuchses ist wichtig. Denn als Trainer ist man für die Junioren eine wichtige Bezugsperson, zu der sie Vertrauen aufbauen. Und dies braucht, neben viel Fingerspitzengefühl, nun mal Zeit», ist Slongo überzeugt.

Alle werden gleich behandelt Der Erfolg scheint dieser Strategie recht zu geben: Für die Erste Mannschaft des EVZ spielen in der National League A – der höchsten Spielklasse in der Schweiz – junge Spieler wie zum Beispiel Rafael Diaz oder Marco Maurer (alle Spieler siehe Kasten), die aus dem eigenen Nachwuchs stammen. Pro Jahr schaffen durchschnittlich ein bis zwei Nachwuchstalente den Sprung in die Erste Mannschaft. Der EVZ will aber auch den Breitensport fördern. «Wir behandeln alle Junioren gleich. Egal, ob sie Ambitionen zum Profispieler haben oder nicht», erklärt Slongo. Denn auch den weniger Ambitiösen gegenüber habe man letztlich eine Verantwortung. «Zu lernen, wie man mit Sieg, Niederlage und Konkurrenz umgehen kann, ist eine Erfahrung, die den Junioren auch im späteren Berufsleben nützen wird», ist Slongo überzeugt. Auch die Junioren scheinen das Engagement der Migros Luzern für den EVZ-Nachwuchs zu schätzen. «Wir haben Rückmeldungen von Eltern erhalten, deren Sprösslinge nur noch in der Migros einkaufen möchten», sagt Andreas Tresch und schmunzelt.


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Englisch für Fussballfans

Spezialkurs zur Euro 2008: Ein Englischkurs der Klubschule vermittelt Kenntnisse rund um das Geschehen auf und neben dem Fussballplatz.

Veranstaltungen

KlubhausKonzerte Ein musikalisches Weltkulturerbe ist zu Gast im Kultur- und Kongresszentrum Luzern: Im zweiten Klubhaus-Konzert der Saison 2007/2008 erklingen am Mittwoch, 14. Mai 2008, um 19.30 Uhr zwei grosse Meisterwerke der Klassik. Tschechische Philharmonie ˇ Mácal Leitung: Zdenek Solist: Julian Rachlin, Violine

Dirigent Zdenek ˇ Mácal dirigiert die Tschechische Harmonie. In Englisch lässt es sich an der Euro 2008 prima mit ausländischen Gästen und Fans über Fussball fachsimpeln.

D

er Countdown zur Euro 2008 läuft, die Fussballeuphorie zieht immer mehr Fans in ihren Bann. Auch wenn England in der Vorrunde ausgeschieden ist, dient die englische Sprache als Verständigungsmittel während der Europameisterschaft. Die Klubschule bietet einen Englischkurs an, der für die Euro 2008 fit macht. Der Kurs vermittelt neben den Spielregeln und Fachbegriffen auch allgemeine Begriffe und Redewendungen aus der Welt des Fussballs. In Diskussionen üben die Kursteilnehmenden ihre mündliche Ausdrucksfähigkeit, so zum Beispiel mit Meinungsäusserungen zu den Spielen, aber auch mit Small Talk über Sport. Kurz:

Die Teilnehmenden erhalten das Rüstzeug, um sich mit ausländischen Fans und Gästen über das Geschehen auf und neben dem Platz unterhalten zu können.

Auch Familien willkommen Dieses Kursangebot spricht Fussballfans ab 16 Jahren an. Es eignet sich auch für Väter und Mütter, die zusammen mit ihren Kindern im Jugendalter das Fussball-Englisch lernen möchten. Voraussetzung sind Sprachkenntnisse auf dem Niveau A2 (Gratis-Einstufungstest auf www.klubschule.ch). All jene, die in der Muttersprache der Gäste kommunizieren möchten, finden ein reichhaltiges Kursangebot bei der Klubschule –

sei dies Portugiesisch, Türkisch, Kroatisch, Italienisch, Niederländisch oder eine andere Sprache.

Für Interessierte Für weitere Informationen und Auskünfte steht das KlubschulTeam am Schalter oder telefonisch jederzeit zur Verfügung. Klubschule Migros Luzern, Center Sprachen, Hertensteinstr. 9, Tel. 041 418 66 33 Klubschule Migros, Sursee, Bahnhofstr. 28, Tel. 041 921 92 30 Klubschule Migros, Zug, Metallstr. 6, Tel. 041 727 11 55 www.klubschule.ch/business

ˇ Bedrich Smetana Ouvertüre aus der Oper «Die verkaufte Braut» Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur, op. 77 ˇ Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 9 in e-Moll, op. 95 («Aus der neuen Welt») Tickets für Fr. 30.– bis Fr. 150.– Auskunft und Kartenverkauf: Klubschule Migros Luzern Schweizerhofquai 1 6004 Luzern, Tel. 041 418 66 44


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

A la carte

Einsatz am Herd: Mit der «Saisonküche» bei Jeffery Sandragesan.

Entwicklungshilfe für Basel: Vor bald 34 Jahren hat Jeffery Sandragesan den Baslern mit seinen Gewürzmischungen eine neue Welt der Aromen nähergebracht.

Gewürze im Blut

Sein Ziel war London. Gelandet ist der gebürtige Malaysier Jeffery Sandragesan vor 38 Jahren in Basel. Mit Curryfan und «Saisonküche»-Köchin Annina Ciocco zaubert er ein indisches Crevettencurry.

C

urry ist weder ein Gewürz noch ein Rezept, sondern eine gewichtige Lebensphilosophie. Zumindest in London. Dort ist Curry der Brückenbauer zwischen den Kulturen. «Let’s go for a curry», sagen die Briten, was

in der multikulturellen Metropole kein Problem ist und so viel bedeutet wie: die Fühler ausstrecken, sich auf Neues einlassen und dabei ein Curry (hier ein Eintopfgericht) mit Reis essen. Die Tandoori-Öfen boomen, die Auswahl an Curry-

häusern ist immens. Und wenn Jeffery Sandragesan vor 38 Jahren nicht seinen Nachtzug nach London verpasst hätte, wäre er heute an der Themse wohl ein Gentleman mit Melone und Inhaber einiger Curryhäuser. Gut, ein Gentle-

man ist er auch in Basel. Mit viel Charme, dafür ohne Schirm und Melone. Er, der per Autostopp von Indien nach Basel reiste, um einen Freund zu besuchen, ist in der Stadt am Rhein hängen geblieben. Freundschaft, Liebe, Leidenschaft,


56 A la carte

Heirat und die Ausbildung zum Turnlehrer bestimmten Jefferys erste Zeit in Basel. Nur das mit dem Turnlehrer war so eine Sache. Mit dem Wintersport hat er bis heute nichts am Hut. Statt also der Basler Jugend Lektionen im Skifahren und Schlittschuhlaufen zu erteilen, führte er die Basler in die Welt der Düfte und Aromen ein.

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

vetten sind geschält. Mehr als eine halbe Stunde brauchen wir nicht», erklärt er der Köchin. Man spürt, Jeffery Sandragesan ist nicht nur Gastronom, sondern auch ein Unternehmer, für den Zeit Geld ist.

Mit dem Sultan beim Lunch Das Handeln liegt ihm im Blut. Und etwas Chili ist bestimmt auch dabei, so, wie Jeffery ständig in Vom Krämer zum Grossrat Bewegung ist. Mehrmals im Jahr «Basel braucht Gewürze», war ist er in seinem Geburtsland Maseine lapidare Bemerkung zum laysia tätig, dessen wirtschaftliche Aromagehalt der lokalen Küche. Interessen er als Honorarkonsul in Gesagt, getan. Seine Karriere be- der Schweiz vertritt. «Manchmal gann er 1974 mit einem kleinen treffe ich mich mit dem ehemaligen StaatsoberStandaufdemMarktplatz. Mit seinen haupt – Tuanku syed «Basel scharfen GewürzmiSirajuddin, dem 7th schungen machte er Raja of Perlis – zum braucht den GeschmacksLunch», bemerkt er Gewürze.» nerven der Basler so nebenbei und Beine. Denen gefiezeigt ein Bild der len Koriander, fürstlichen Runde. Kreuzkümmel, KarMitten drin ein lädamom und Co. – chelnder Jeffery und der Mensch JefSandragesan. fery sowieso. Und In der Küche es war weit mehr als sind die Zutaten in nur Sympathie, als der Pfanne gelandet. sie ihn Jahre später Es zischt und duftet. in den Grossen Rat Annina Ciocco gibt wählten, wo Jeffery die Kokosmilch hinwährend dreier Jahre für die Libe- zu und lässt das Ganze zehn Miralen politisierte – bis er keine nuten köcheln. So einfach kann Zeit mehr hatte. Kochen sein. «Zeit zum Essen», hört man Ein Unternehmer gibt Gas Jeffery rufen. Er erntet staunende Zurück zu den Gewürzen: Das Blicke. «Ja, jetzt essen wir und Geschäft boomte. Jeffery baute reden miteinander», erklärt er. sein Business aus und startete mit Wie war das nun mit «Zeit ist seinem legendären Steak-Gewürz- Geld»? Und obwohl er nichts PriStand auf dem Petersplatz. Damit vates von sich lesen will, was man brachte er die Heerscharen der in Basel sowieso weiss – so viel Basler Herbstmesse auf den Ge- sei hier verraten: Angeln ist seine schmack. 1980 eröffnete er beim grösste Leidenschaft und KalbsleBahnhof das erste indische Res- ber mit Rösti liebt er heiss. In den taurant der Schweiz. Sechs Jahre Winterferien verwöhnt er seine später kam Jeffery’s Thai Restau- Familie mit Frühstück, Mittagesrant hinzu, in dessen Küche er sen, Afternoon tea und Nachtessen. «Saisonküche»-Köchin Annina Und zwischendurch geht er seiCiocco herzlich empfängt. «Das nen Geschäften nach. Gut, ist Jef‹Mise en place› ist gemacht, die fery nicht Turnlehrer geblieben. Würzmischung steht, und die CreText Martin Jenni, Bilder Lucas Peters

.

A

A. Überzeugte Curryfans: Jeffery Sandragesan, der mit Gewürzen gross geworden ist, kocht sich mit «Saisonküche»-Köchin Annina Ciocco in die Welt des Curry ein. B. Die Zutaten: Gewürze, so weit das Auge reicht. Mit von der Partie: Ingwer, Sternanis, Kardamomsamen, Curryblätter und Kreuzkümmel. C. Die Schalen vorsichtig von den Riesencrevetten entfernen. B

C

D. Crevetten am Rücken leicht aufschneiden. E. Sofern vorhanden, den fadenähnlichen Darm entfernen. F. Alle Zutaten bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.


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A la carte

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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Indisches Crevettencurry Für 4 Personen 1 grosse Zwiebel 4 Knoblauchzehen 50 g Ingwer 600 g Riesencrevetten, roh, in der Schale 1 EL Bratbutter ½ Zimtstange 4 Sternanis 6 Kardamomsamen * 10 Curryblätter, getrocknet * 4 TL Kreuzkümmel, gemahlen * 4 TL Koriander, gemahlen 4 TL Currypulver, mild 5 dl Kokosmilch Salz, Pfeffer * erhältlich in Asia Shops. 1. Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer fein hacken. Von den Riesencrevetten die Schalen ablösen. Crevetten am Rücken leicht aufschneiden und, sofern vorhanden, den Darm entfernen. 2. Bratbutter in einer grossen Bratpfanne oder in einem Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer beigeben und bei mittlerer Hitze anbraten. Zimtstange, Sternanis, Kardamom und Curryblätter beigeben. Crevetten, Kreuzkümmel, Koriander und Curry dazugeben und gut mischen. Mit Kokosmilch ablöschen und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp Dazu passen Basmatireis und Pappadums, dünne chipsartige Fladen aus Weiss- oder Linsenmehl.

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Mehr Rezepte: www.saison.ch


66 A la carte

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Tipps der Woche: Knödel, Klösse, Klops & Co. Die kugelrunden Köstlichkeiten stammen aus dem süddeutschen Raum, Böhmen und Österreich.

weichtem Weissbrot, Eiern, Speck und Zwiebeln.

Germknödel In der Regel süsse Klösse aus einem Hefeteig (Germ) mit einer Füllung aus Pflaumenmus, mit Mohnsamen bestreut. Griessknödel Aus Griessbrei, Butter, Eiern und gerösteten Brotwürfeln zubereitet.

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Königsberger Klopse Aus Brot, Milch, Eiern, Hackfleisch und Gewürzen zubereitete Klösse, die in einer Kapern-Rahm-Sauce serviert werden.

Kartoffelklösse Knödel aus gekochten, mehlig kochenden Kartoffeln, Eiern und manchmal auch Mehl. Zwetschgenknödel Mit Kartoffel- oder Quarkteig umhüllte Zwetschgen (auch Aprikosen). Semmelknödel Aus altbackenem, in Milch einge-

Serviettenknödel Ein Teig aus Mehl, Milch, Eiern und gerösteten Weissbrotwürfeln wird als länglicher Laib in eine Serviette eingerollt, in kochendem Wasser gegart und in Scheiben geschnitten.

Kartoffelknödel: Aus dem Teig 6–7 Knödel formen, in leicht kochendem Salzwasser 7–10 Minuten garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Beilage zu Ragout, Gulasch, Braten. Zwetschgenknödel: Fruchtsteine durch Würfelzucker ersetzen und die Früchte mit dem Teig umhüllen. Wie oben garen. Mit in Butter gerösteten Semmelbröseln und Zimtzucker servieren.

MM-Kochinfoline Montag bis Freitag, 9 –12 Uhr, 0901 240 244 (erste Minute gratis, dann 1 Franken pro Anruf) Freitag und Samstag, 17.30 –19.30 Uhr, 0901 125 250 Fr. 1.– pro Anruf plus Normaltarif (Fr. 0.08) pro Minute.

Kartoffelgrundmasse 350 g mehlig kochende Kartoffeln würfeln, kochen und noch heiss passieren. Erkalten lassen. 100 g Mehl, und 1 Eigelb beigeben, zu einem Teig kneten. Mit ½ TL Salz und Muskat (pikante Variante) abschmecken. 15 Minuten ruhen lassen.

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A la carte

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Wochenmenü mit Thomas Notter Mal ganz ohne Fisch und Fleisch: Sellerie, Apfel, Blumenkohl, Kichererbsen und mehr. Vorspeise Gewusst wie

Selleriesalat mit Apfel An einem Dressing aus Zitronensaft, Joghurt, Erdnuss- und Sesamöl.

Sellerie läuft meistens bereits unmittelbar nach dem Schneiden oder Hobeln braun an. Bei der Zubereitung von Selleriesalat hobelt man die Knolle deshalb am besten direkt in reichlich Sauce und mischt alles sofort. Sollten Sie Sellerie, Petersilienwurzel und andere, helle Gemüsesorten nach dem Schneiden bis zur Weiterverwendung beiseitelegen wollen, so können Sie diese in der Zwischenzeit in leicht gesalzenes Wasser legen. So verhinderen Sie das Braunwerden. Zitronensaft hat dieselbe Eigenschaft. Sie hinterlässt jedoch eine nicht immer gewünschte, saure Geschmackskomponente.

Hauptspeise

Blumenkohl und Erbsen Zehn Minuten benötigt dieses Gericht für die Zubereitung. Der Genuss dauert dafür länger.

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Der Bretone Marc ist in der «Refuge L’espace» auf dem Glacier 3000 angekommen, wo ihn Gastgeber Nik Buchs bereits erwartet. Im Schlepptau gute Laune und das frische Migros-Gemüse.


Schaufenster Produkte aus der Migros

Wintergemüse

Wintermärchen

Taufrisches Gemüse und aromatische Kraftwurzeln findet man in der Refuge L’espace auf 3000 Meter über Meer. Wobei, für frisches Gemüse reicht auch ein Spaziergang zur Migros, gleich um die Ecke. Dort findet man zwar keine Bartgeier und Bergdohlen, dafür Aktionen.

M

arc, Andrea, Nicole und Sandra sind seit den frühen Morgenstunden unterwegs. Ziel ist der Glacier 3000, wo die deutsche und französische Schweiz aufeinandertreffen und Nik und Simon zu ihrem Geburtstagsfest eingeladen haben. Mit der Luftseilbahn geht es auf 3000 Meter über Meer. Mit dabei im Gepäck der Geburtstagshelfer: 120 Kilo frisches Migros-Wintergemüse mit Kraftwurzeln wie Pastinaken, Rüben und Co. Doch auf dem Gletscher angekommen, zieht einen das Panorama in den Bann. Eiger, Mönch, Jungfrau, Matterhorn und 24 weitere Viertausender sind zum Greifen nah. Das Gemüse und der Transportschlitten müssen warten. Doch es gilt: «Roti Rüebli git gsundi Büebli», und der Zeitplan will eingehalten sein. Also fertig mit dem Ausund Weitblick über den ewigen Schnee. Der Motorschlitten samt Anhänger wird mit dem Gemüse beladen. Der Bretone Marc fährt die Kraftwurzeln und die fleissigen Helfer in die

ustationen Herzhafte Migros-Dteg gibt es noch bis zei Passend zur kalten Jahres össeren Filialen gr en all in ar zum 9.Febru tionen. der Migros feine Degusta rem die aromatische de an Geniessen Sie unter Seite 75) und das Saucisson (siehe Rezept würzige Rollschinkli.

Refuge L’espace. Eine Viertelstunde dauert die rasante Fahrt. Der Atem stockt. Welch ein Anblick – unvergesslich, unbeschreiblich, einzigartig. Unterwegs gehen einige Randen, Pastinaken und Rüben unter den Argusaugen der Bergdohlen über Bord – bunte Farbtupfer im ewigen Schnee. Heute Abend werden alle Freunde von Nik und Simon Buchs auf den Glacier 3000 in die Refuge L’espace kommen. Doch bevor es mit dem Fest losgehen kann, muss sie von den Schneemassen befreit, das Iglu gebaut und das Essen zubereitet sein. Die Helfer rüsten, kochen, fräsen, wischen, schwitzen, lachen, schaufeln und schnaufen. Nach zwei Stunden ist es Zeit für einen Aperitif mit einer kräftigen Sauerkrautsuppe. Wie das vor sich geht, welches Wintergemüse die Migros verkauft und wie man eine Sauerkrautsuppe kocht, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Winterfrische inklusive. Texte Martin Jenni, Bilder Lucas Peters Styling Esther Egli, Rezepte Andrea Pistorius


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Mon petit chou Bluttkepfle sagen die Elsässer, petit chou der Rest von Frankreich, Röselikohl sagt man in der Migros, und mit Rosenkohl wirds formell.

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us Rosenkohl wird kein Sauerkraut. Auch nicht aus Schwarzwurzeln, Rüben und Blumenkohl. Nein. Rosenkohl bleibt stets der kleine Kopf. Nicht so der Weisskohl. Aus ihm entsteht das Sauerkraut, das viele so lieben und das es fixfertig in der Migros zu kaufen gibt. Sauerkraut ist ein vielseitiger Begleiter. Ob zu Speck, ob klassisch französisch unter dem Zanderfilet oder eben als köstliche Sauerkrautsuppe. Hauptsache, es schmeckt. Und geniesst man die Sauerkrautsuppe in einer Winterlandschaft – dann wird sie einzigartig. Die Suppe und der Augenblick.

Sauerkrautsuppe Für 4 Personen 30 g getrocknete Steinpilze für 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. 2 grosse Zwiebeln fein hacken. 500 g gemischtes Wurzelgemüse wie Sellerieknolle, Karotten, Pastinaken usw. in Würfel schneiden. 300 g festkochende Kartoffeln würfeln. Pilze aus dem Einweichwasser heben und abspülen. Einweichwasser durch ein Sieb giessen und aufbewahren. Zwiebeln und Pilze in 2 EL Butter dünsten. Gemüse, Kartoffeln und 2 EL Tomatenmark mitdünsten. Pilzwasser und 1 l Gemüsebouillon dazugiessen. 1 Lorbeerblatt und 250 g gekochtes Sauerkraut dazugeben. 20 Minuten köcheln, bis das Gemüse gar ist. Mit Salz, Pfeffer und 2 TL Zucker würzen. Je 1 Bund Dill und Petersilie fein hacken. Sauerkrautsuppe mit jeweils 1 EL Sauerrahm und Kräutern bestreut servieren. Dazu passt ein frisch gebackenes Roggenbrot aus der Hausbäckerei der Migros.

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008


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Schaufenster

Wintergemüse

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Die Zutaten für ein Wintermärchen: kein Wölkchen am Himmel, die Berggipfel mit Puderzuckerschnee bedeckt. So lässt sich am offenen Feuer die Sauerkrautsuppe geniessen, die Sunnyboy Christian aus dem grossen Kupferkessel mit Omas Kelle schöpft. Sandra, eingepackt in ihrer grünen Winterjacke, schaut fröhlich zu, während Marc sich mit dem feinen Roggenbrot aus der Hausbäckerei der Migros beschäftigt.


72 Simon Buchs strahlt übers ganze Gesicht. Nach der Rekordzeit von nur fünf Stunden harter, eisiger Arbeit, ist sein kleiner Eispalast fertig. Mit einer Motorsäge fräste er im Quadrat Eisblöcke frei, die er mit einer starken Schaufel aus dem Schnee holte. «Und jetzt geht es ans Zubereiten der Randen», lacht er fröhlich.

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Schaufenster

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Wintergemüse

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On the rocks

Mit Randen und Eis. Randen ist eine Kraftwurzel: edel, erdig und süss zugleich. Grund genug für Nik und Simon, ihr einen kleinen Eispalast zu widmen.

W Randen-SellerieCarpaccio mit Ingwer-KurkumaVinaigrette

er glaubt, Randen eignen sich nur zu Salat, der irrt. Es geht auch raffinierter. Wie wäre es mit einem Randen-Sellerie-Carpaccio oder mit einer Randensuppe mit Cognac und Estragon oder – ein wenig opulenter – mit Sesam panierten Randen und einem Klecks frischem Meerrettichrahm? Eben. Kurz, mit diesen Rezepten erleben Sie einen roten Wintertraum. Auch zu Hause am weiss gedeckten Tisch. Hier droben auf dem Glacier 3000 bildet ein schneeweisses Iglu, ausgestattet mit Schneetisch und Schneehockern, das spezielle Umfeld. Da wird es einem doch so richtig warm ums Herz, trotz der Kälte. Übrigens: Iglus hat die Migros nur im Glace-Kühlregal.

Für 4 Personen 1 cm Ingwer fein reiben. 1 kleine Knoblauchzehe fein hacken. Mit 3 EL Zitronensaft, 2 EL Olivenöl und 2 EL Honig vermischen. Mit 1 TL Kurkuma, Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. 300 g Knollensellerie in schmale Scheiben hobeln. In kochendem Wasser 5 Minuten blanchieren. Kalt abschrecken. 400 g gekochte Randen unter fliessendem Wasser schälen und ebenfalls in schmale Scheiben hobeln. Randen und Sellerie auf Teller anrichten und mit der Vinaigrette begiessen. Mit einigen Zwiebelkeimlingen dekoriert servieren. Dazu passt ein feines Toastbrot.

Randensuppe mit Cognac und Estragon Für 4 Personen 400 g mehlig kochende Kartoffeln mitsamt der Schale kochen. Kartoffeln und 700 g gekochte Randen schälen und in Würfel schneiden. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein hacken. In 1 EL Butter dünsten. Randen- und Kartoffelwürfel dazugeben. Mit 1 l Gemüsebouillon ablöschen. Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und einigen Tropfen Worshiresauce würzen. Mit 2–3 EL Cognac verfeinern. Mit gehacktem Estragon und je 1–2 EL Crème fraîche servieren. Dazu passt ein knuspriges Weissbrot.

Mit Sesam panierte Randen an Meerrettichrahm Für 4 Portionen 800 g gekochte Randen schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 Eier in einem Teller verquirlen. Randen zuerst in 100 g Mehl, dann im Ei wenden. Danach in 150 g Sesam panieren. Panade gut andrücken. Von 1 Biozitrone 1 EL Zesten abziehen, 1 TL Saft auspressen. 1 dl Sauerrahm, Zitronensaft und 2 EL Rahm vermischen. Mit Salz, Cayennepfeffer und 1 Prise Zucker würzen. 1–2 EL Meerrettich dazureiben. 2 EL Olivenöl und 2 EL Butter in einer grossen Bratpfanne erhitzen. Randenschnitzel bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Auf vorgewärmten Teller mit der Meerrettichsauce und Zitronenzesten anrichten.


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Schaufenster

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Wintergemüse

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Mit den letzten Sonnenstrahlen schmeckt es doppelt so gut. Santé, Cheerio, Gesundheit, zum Wohl prosten sich Andrea und Marc, Nicole und Sandra zu.

Saucisson vaudois auf Birnenrotkraut Für 4 Personen 2 Saucisson rundum 5–6 Mal einstechen. 2 Birnen schälen, entkernen und fein reiben. Von 1 Biozitrone 1 TL Schale abreiben. 500 g roten Kabis in feine Streifen hobeln. 2 Zwiebeln fein hacken. In 2 EL Butter glasig dünsten. Kabis dazugeben, 5 Minuten mitdünsten. Geraffelte Birnen, Zitronenschale, 1 dl Rotwein, 1 EL Apfelessig, 2 dl Gemüseboullion, 3 EL Honig und 3 Zweige Thymian dazugeben. Saucisson auf das Gemüse geben. Auf kleiner Stufe während 1 Stunde zugedeckt köcheln. Wenn nötig, etwas Wasser dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Inzwischen 1 Birne in schmale Scheiben schneiden und in heissem Pflanzenöl frittieren. Würste herausnehmen, aufschneiden und auf dem Birnenrotkraut servieren. Als Dekoration einige frittierte Birnenscheiben dazulegen. Dazu passen Salzkartoffeln oder Brot.

Gesundheit

Rüsten gibt Hunger und Durst. Das Gemüse ist zubereitet, die Gerichte sind abgeschmeckt, die Gäste können kommen. Zeit für eine Pause.

M

arc, Andrea, Nicole und Sandra stossen schon mal auf das Geburtstagskind Simon an. Eine kleine Stärkung vor dem grossen Fest muss sein. Schliesslich ist die Nacht lang und kalt. Da geben Saucisson vaudois und Wintergemüse Kraft. Denn Sterne, Gäste und Geburtstagskind sind nicht mehr weit. Und es stehen Kerzenlicht und Musikerlegende Lou Reed statt Sonnenschein und Bergdohle im Vordergrund. Letztere geht dann nämlich schlafen – wenn sie kann. Auf Seite 76, «Beim Schöpfer», erfahren Sie mehr über den Traumort Refuge L’espace.

Wintergemüsepfanne mit Eiern Für 4 Personen 100 g Lauch in schmale Ringe schneiden. 2 Zwiebeln fein hacken. 2 Knoblauchzehen pressen. Jeweils 200 g Karotten, Pastinaken und Knollensellerie in kleine Würfel schneiden. Lauch, Zwiebeln und Knoblauch in 50 g Butter dünsten. Gemüsewürfel und 400 g Pelati dazugeben. 10 Minuten köcheln. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Mit einem Kochlöffel 4 Vertiefungen in das Gemüse drücken. 4 Eier in die Vertiefungen verteilen. Pfanne zudecken und die Eier einige Minuten stocken lassen. Vor dem Servieren mit Pfeffer und Paprikapulver bestreuen. Dazu passen Bratkartoffeln.


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Martin Jenni, Food-Redaktor.

Beim Schöpfer Der Schöpfer wars. Zumindest der Sage nach. Sein Handabdruck schuf das Saanenland: Dort, wo seine Handfläche auflag, stehen die Dörfer Saanen und Gstaad. Die Einbuchtung, die der kleine Finger hinterliess, ist das Kalberhöni. Der Ringfinger schuf das Tal für Gsteig, der Mittelfinger Lauenen und der Zeigefinger das Turbachtal. Der Daumen bereitete den Boden für Schönried und Saanenmöser. So weit, so gut. Den Schöpfer habe ich allerdings etwas weiter südwestlich erahnt. Einige tausend Meter über Meer. Auf dem Glacier 3000, mit einem atemberaubenden Weitblick und herzlichen Gastgebern, die mich ein wenig an Engel erinnerten. Wobei ich mich mit Putten nicht so genau auskenne. Doch Nik und Simon Buchs müssen zwei sein. Wenn auch sehr irdische. Jeden Wunsch haben sie uns von den Augen abgelesen. Noch nie war ich dem Himmel so nah. Besser kann therapeutisches Reisen gar nicht sein. Das «Refuge L’espace» erweist sich als Balsam für die Seele. In der urgemütlichen Hütte hackt der bretonische Koch Marc Holz, feuert den Herd ein und bekocht uns göttlich mit Gemüse, Wurst und Käse. Sternenfrei. Die gibts hier oben nur am Firmament. Vor der Türe lachen uns die Bergdohlen aus und fliegen die Bartgeier ihre Runden. In der Hütte fliegen wir zwar nicht, aber geniessen unsere Teerunden – oder so ähnlich. Mehr zum Wintergemüse und Winterparadies lesen Sie auf den Seiten 68 bis 75. www.refuge-espace3000.ch

Möckli neu verpackt

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er sein geliebtes Freiburger Möckli in den Regalen vergeblich sucht, muss nicht verzweifeln, sondern kann sich freuen: Das geschnittene Trockenfleisch ist neu im M-Budget-Kleid zu finden. Damit bekommen Sie jetzt Bewährtes zum günstigeren Preis. Denn das Freiburger Möckli schmeckt herrlich würzig wie eh und je.

kommt M-Budget Rindfleisch-Möckli, 116 g Fr. 5.80

geht

Butterzarte Knabberstangen Was hat wohl Appenzeller-Alpenrahmbutter mit Senf und Honig zu tun? Oder mit Feigen und Peperoncini? Nun, die süss-scharfen Aromagegensätze entfalten im Innern des Alpenrahmbutter-Blätterteigs einen unwiderstehlichen Geschmack. Die Sélection-Flûtes sind handgedrehte, goldgelb ausgebackene Apéro-Delikatessen. Eine feine Schärfe und aromatische Süsse sorgen für exquisites, kulinarisches Vergnügen – ob in der Variante «Senf-Honig» oder «Feigen-Peperoncini». Sélection Flûtes «Senf-Honig» oder «FeigenPeperoncini», 100 g, je Fr. 6.90

BILD CLARA TUMA

BIL D GIA N V A IT L

Aufgegabelt

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Schaufenster

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Fisch

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Den Fischen zuliebe

Die Überfischung der Weltmeere – ein grosses Thema in der Migros. Deshalb wird bei diversen Fischprodukten aus der Tiefkühltruhe auf bestandserhaltende Fischerei umgestellt.

Weitere Informationen zu MSC finden Sie unter: www.msc.org

Pelican-Filets Gourmet à la Provençale – neu mit Schellfisch und mit reduziertem Salzgehalt. 1 Portion, 200 g, Fr. 4.80

Pelican-Filets Gourmet à la Provençale – neu mit Schellfisch. Mit reiner Butter hergestellt. 2 Portionen, 400 g, Fr. 7.90

Pelican-Filets Gourmet Napoli mit würziger Tomatenauflage – neu mit MSC-zertifiziertem Alaska-Seelachs. 2 Portionen, 400 g, Fr. 5.90

Pelican-Filets Gourmet à l’amande – neu mit Alaska-Seelachs aus nachhaltiger Fischerei. 2 Portionen, 400 g, Fr. 6.20* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

BILDER LUCAS PETERS

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rei Viertel der kommerziell genutzten Wildfischbestände in den Weltmeeren sind akut gefährdet. Die Migros unterstützt den weltweiten Kampf gegen die Ausbeutung der Meere und ist Mitglied des «Marine Stewardship Council». MSC fördert die verantwortungsvolle und nachhaltige – sprich bestandserhaltende – Fischerei. Die Organisation wurde vor mehr als zehn Jahren unter anderem vom WWF gegründet. Sie sorgt gemeinsam mit international unabhängigen Kontrollinstitutionen für die lückenlose Einhaltung der strengen Richtlinien. Aktuell gibt es im Tiefkühlsortiment der Migros bei den fertigen Fischzubereitungen folgende Umstellungen auf das MSC-Label: Die Filets Gourmet à l’amande, die Florentine-Fischstäbchen und die Filets Gourmet Napoli. Des Weiteren werden die drei Filets Gourmet à la Provençale (200 g, 400 g und 600 g) neu aus Schell- statt aus Dorschfisch hergestellt, da Dorsch zu den bedrohten Fischarten gehört. Der Schellfisch ist im Geschmack dem Dorsch sehr ähnlich. Es ist kaum ein Unterschied festzustellen. Bei der 200-g-Packung wurde zudem der Salzgehalt reduziert. AKR


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Fürs Leben gern Margarine: Sanissa zum Frühstück.

Sanissa au beurre enthält nebst 10% Butter rein pflanzliche Fette und eignet sich damit als Alternative zu Butter – ob als Brotaufstrich, zum Kochen oder Backen. Dabei ist sie erst noch leichter streichbar und hält länger. Ausserdem gibt’s von Sanissa Margarine mit 15% Olivenöl.


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Schaufenster

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News

BIL D CL A RA T UMA

Bio auf den Tisch

Gut und günstig

Apfel-Käse-Salat Für 4 Personen Ca. Fr. 8.90

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rosszügig ist die Migros-Auswahl an Biobroten. Da gibts für jeden Geschmack etwas. Auf den Schnellverbraucher warten feine Frischbrote. Und die abgepackten, lang haltbaren Brote sind wie gemacht für den Singlehaushalt.

100 g Naturejoghurt mit 1 TL Senf, 2 EL Apfelessig, Salz und Pfeffer verrühren. Ca. Fr. –.50 Beispiele aus dem Biobrotsortiment: Bio-Sonnenkranz, 300 g Bio-Roggenschrotbrot mit Sauerteig, in Tranchen, 400 g Bio-Roggenvollkornbrot, in Scheiben, 500 g

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4 ungeschälte Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben sofort mit der Sauce mischen. Ca. Fr. 2.30

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Schmeckt und weckt! Wer es einfach und günstig mag und am Morgen wenig Zeit hat, sich einen Kaffee zuzubereiten, der ist mit den Instantkaffeemischungen bestens bedient. Mit den Sorten Latte Macchiato, Cappuccino Schoko, Classico, Classico ohne Zucker und Café au Lait ist für viel Abwechslung gesorgt. Die Zubereitung dauert nur wenige Sekunden: Pulvermischung in die Tasse geben, heisses Wasser darübergiessen, gut umrühren und fertig! Auch für die Kleinsten ist gesorgt. Dank den Sipahh-Trinkhalmen wird der Milchdrink zum Erlebnis. Die einzeln verpackten Halme sind in den Aromen Schokolade, Erdbeer oder Vanille erhältlich. Die Geschmacksperlen werden ohne künstliche Aromen und Konservierungsmittel hergestellt.

120 g Appenzeller und 120 g Greyerzer in kleine Stängel schneiden und zu den Äpfeln geben. Mit einem Bund geschnittenem Schnittlauch und 2 EL Kürbiskernen garnieren. Ca. Fr. 6.10

Cappuccino Schoko*, Classico ohne Zucker und Latte Macchiato*, 10 Beutel, je Fr. 4.70 Sipahh-Trinkhalme*, 10 St., je Fr. 3.90 * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Tipp: Den Salat auf schönen Cicorino-rosso-Blättern anrichten.

Die Preise können regional variieren.


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Perfektionistin Das «Must have» der modernen Küche? Die Greenpan! Wie warme Brötchen hat sich die Alleskönnerin unter den Pfannen seit ihrer Lancierung in der Migros verkauft. Kein Wunder: Mit der Pfanne kann man Dinge zaubern, von denen Köche bis vor Kurzem nur geträumt haben.

O

b Profi- oder Hobbykoch, ob Kochfanatiker oder -muffel – eines steht fest: Die Greenpan ist ein Muss in jedem Haushalt. Die Tage, an denen der Gast das teure Filet mit einer Schuhsohle verwechselt oder ein stechendes Lüftchen von der Küche Richtung Esszimmer zieht, sind gezählt. Mit den Pfannen aus dem GreenpanSortiment ist ein Überhitzen der Beschichtung fast nicht mehr möglich. Zudem ist sie langlebig und leicht zu reinigen.

Hot, hot, hot!

Die Greenpan gehört zur neusten Bratpfannengeneration, die dank bahnbrechendem Beschichtungssystem äusserst hitzeresistent ist. Das Zauberwort heisst Thermolon, eine Beschichtung aus kleinsten Keramikteilchen, die – im Gegensatz zu kunststoffbeschichteten Pfannen – kaum mehr überhitzt werden kann. Temperaturen bis zu 450 Grad lassen sie kalt. Allerdings sollte auch sie, wie die übrigen Bratpfannen, nicht zu hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Da die Pfanne ausserdem über einen ausgezeichneten Antihafteffekt verfügt, können darin auch delikate Speisen wie Spiegeleier oder Fisch problemlos zubereitet werden. Selbst vor Backofentemperaturen bis zu 180 Grad schreckt sie nicht zurück. Und weder beim Braten noch beim Frittieren kann etwas schiefgehen. Die Pfanne ist eine echte Allrounderin, auf die man zählen kann – auch in turbulenten Stunden. Also ab in die Küche! Die Gäste werden schon bald in Scharen an den gedeckten Esstisch pilgern. NO/AB

Ei, ei, ei: Was für eine Pfanne!

Auch heikle Speisen wie Spiegeleier oder Fisch gelingen in der Greenpan problemlos – und das mit ganz wenig Fett.


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Greenpan

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Vienna – die Edle Die beiden Bratpfannen des Vienna-Sortiments sind ganz aus mit Thermolon beschichtetem Chromstahl, wobei Teile des Griffs mit Silikon versehen sind. Im Gegensatz zur Linie Kyoto eignet sich Vienna auch für Induktionsherde.

24 cm flach, Fr.64.90

28 cm flach, Fr.84.90

Kyoto – die Vielseitige

BILD LOTTI BEBIE

Die fünfteilige Pfannenserie Kyoto aus Aluminium ist im Innen- und Aussenbereich mit Thermolon beschichtet und mit einem praktischen SoftTouch-Griff aus Bakelit ausgestattet.

20 cm flach, geschmiedet, Fr.39.90

24 cm hoch, Fr.49.90

28 cm hoch, Fr.59.90

24 cm flach, geschmiedet, Fr.44.90

28 cm flach, geschmiedet, Fr.54.90


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Beauty

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Rappenspalte

Zoe Torinesi (26), Moderatorin bei Star TV und ehemalige Miss-Schweiz-Kandidatin, stand gerade für eine Werbekampagne mit der Schweizer Fussball-Nati vor der Kamera. Zoe Torinesi, wofür geben Sie gerne viel Geld aus? Für schöne Ferien. Kürzlich war ich in Sri Lanka. Seit dem zerstörerischen Tsunami freuen sich die Einheimischen über jeden Feriengast ganz besonders. So kann ich indirekt beim Wiederaufbau einer wunderschönen Feriendestination mithelfen. Wofür geben Sie ungern Geld aus? Für das sogenannt Unumgängliche, das nötig ist, aber einem keine Freude bereitet. Wie zum Beispiel die Steuerrechnung. Die teuren Abfallsäcke ärgern mich auch. Wie gehen Sie mit Geld um? Ich stamme aus einfachen Verhältnissen. So habe ich früh mit wenig Geld erfolgreich wirtschaften müssen. Heute habe ich mein Budget perfekt im Griff. Ich freue mich über jeden kleinen Luxus, den ich mir leisten kann. Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus? Ab und zu brauche ich eine kleine Aufmunterung. Da hilft nur feine Schokolade. Haben Sie einen Spartipp? Verschiedene Konten helfen beim Sparen. Ein Konto für die Vorsorge, eines zum mittelfristigen Sparen und eines für den Monat. So behalten wir Frauen den Überblick. Eugen Baumgarter

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Natürlich schön F risch aussehen und doch nicht geschminkt wirken? Die Zauberformel: der neue Nude-Look. Dieses Make-up wirkt unaufdringlich, zeitlos und lässt sich mit den neuen ColorRiche-Accords-Naturels-Lippenstiften von L’Oréal Paris perfekt vollenden. Die zwölf natürlichen Farbtöne sind ideal auf jede Hautund Haarfarbe abgestimmt: Dem Teint der Blondine schmeichelt ein zart-rosa Nude-Ton, mit der olivbraunen Haut der Brünette harmoniert ein Beige mit einem Hauch von Braun und Rot. Und den dunklen Frauentyp bringen warme Farbnuancen wie Karamell, Honig und Lebkuchen zum Strahlen. Feinste Pigmente sorgen dafür, dass die Farben lange leuchten und nicht verlaufen. Zudem schützt eine Verbindung aus Omega-3 und Vitamin E die Lippen vor dem Austrocknen. TG Color Riche Accords Naturels von L’Oréal Paris in zwölf Nuancen, je Fr. 19.90

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Schaufenster

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Engagement

Saubere Sache

Wer die neuen Bio-Max-Havelaar-Watteprodukte kauft, verbessert die Lebensbedingungen von rund 4500 Bio-Baumwoll-Bäuerinnen und -Bauern im westafrikanischen Mali.

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er Hauptwirtschaftszweig Malis ist die Landwirtschaft. Neben Hirse, Reis, Korn, Gemüse und Erdnüssen wird vor allem der begehrte Rohstoff Baumwolle angebaut. Die Arbeitslosenquote liegt in Mali bei nur 14,6 Prozent (zum Vergleich: Simbabwe 80 Prozent, Schweiz 2,8 Prozent). Trotzdem leben mehr als zwei Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Grund dafür sind die extrem tiefen Weltmarktpreise. Helvetas, die grösste Schweizer Entwicklungsorganisation, verfolgt seit 1998 das Ziel, in

Mali – einem der ärmsten Länder der Welt – den fairen und ökologisch nachhaltigen Anbau von Baumwolle zu ermöglichen. Die Bauern erhalten einen Preis, der deutlich über dem Weltmarktpreis liegt. Zudem können sie die hohen Kosten für Pestizide und künstliche Dünger einsparen. Damit steigen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern. Die Nachfrage nach BioBaumwolle wächst: Für dieses Jahr wird sie von Organic Exchange auf weltweit 110 000 Tonnen geschätzt. Im Jahr 2010 sollen es bereits rund 250 000 Tonnen sein. Mit der Einführung der Bio-Max-Havelaar-Watteprodukte unterstützt die Migros das Projekt der Helvetas. Wer diese kauft, leistet einen kleinen, aber wertvollen Beitrag. YC Lesen Sie mehr über das Engagement der Migros in Mali auf den Seiten 39 und 41.

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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Zeigt her eure Kurven

Diese bezaubernden vier Schwestern stehen zu ihren weiblichen Rundungen. Und die zeigen sie neuerdings am allerliebsten in der neuen Migros-Wäschelinie «Emotions by Triumph Maxi Size». Christine: «Ich wusste gar nicht, wie sexy wir Landmädels in Dessous aussehen können.»

G

ehen wir nach dem Fotoshooting noch so in den Ausgang?», wirft Simone in die fröhliche Runde. Die fürs Shooting aufgebrezelten vier Schwestern aus Lengnau AG prusten lauthals los. Eben noch haben sich die Mädels, in warmen Faserpelz und Wollsocken gepackt und mit Lockenwicklern und Milchkaffee bewaffnet, im Atelierraum der Fotografin kritisch den Schlaf aus den Augen gerieben. Jetzt posieren sie frisch und munter vor der Kamera, gerade so, als wenn sie nie etwas anderes getan hätten. «Ja, in unserer Haut fühlen wir uns wohl – und in den schicken Migros-Dessous erst recht», sagt Simone überzeugt. War die Auswahl in der Damenwäscheabteilung für üppigere Grössen bis anhin nicht besonders vielseitig, so ändert sich das jetzt mit der neuen MigrosLinie «Emotions by Triumph Maxi Size» schlagartig: Die sinnlichen Qualitätsteile sehen toll aus, sitzen perfekt, engen nicht ein und schmeicheln den schönen Kurven. Auch das Feinstrumpfsortiment für besondere Ansprüche wurde entstaubt und um die modischen Linien Maxi und Fashion Maxi bereichert.

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Dessous

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tragen ein zweifarbiges Dessous aus leicht schimmerndem Stoff mit Bügel-BH. Simone das grau-schwarze, Christine das Modell in Lindengrünoff-white.

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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Besser leben

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Erziehu

Ausflugstipp

Kindermuseum

Gut beraten mit dem Migros-Magazin

Jugendliche werden zum Hass erzogen

Rechtsextreme Jugendliche sind nicht Opfer von wirtschaftlichen Einflüssen und gesellschaftlichen Zwängen. Eine neue Studie zeigt: Die Familie ist die Keimzelle des rechtsextremen Denkens Jugendlicher. haben den Eindruck, von den Erwachsenen nicht genügend wahrgenommen zu werden, und kompensieren dies durch Erfahrungen mit Gleichgesinnten. Thomas Gabriel, Leiter der Sozialpädagogischen Forschungsstelle des Pädagogischen Instituts in Zürich, folgert: «Die Eltern sind weitgehend für die Gesinnung ihrer Kinder verantwortlich.» Text Anette Wolffram Eugster Studie: www.nfp40plus.ch

Rechtsgerichtet: Die Familie spielt eine Schlüsselrolle.

BI LD

Wurzeln der Rechten Im Interviewmaterial haben die Wissenschafter drei unterschiedliche familiäre Muster und biografische Entwicklungen ausgemacht, welche die Jugendlichen zu rechtsextremen Einstellungen führen können:

Erstens: Die Jugendlichen übernehmen ihre politisch rechte Einstellung von den Eltern oder den Grosseltern. Zweitens: Die Jugendlichen fühlen sich ohnmächtig gegenüber Gewalt innerhalb der Familie und reagieren ebenfalls mit Gewalt auf der Suche nach Anerkennung. Drittens: Die Jugendlichen

Familienzeit

Eltern stärken BILDER HECHTENBERG/CARO, SCHWEIZER KI NDERM USEUM BADEN

W

enn Jugendliche in Gruppen die Hand zum Hitlergruss erheben und grölend Ausländer beschimpfen, sind nicht gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse schuld, sondern die Familie. Das zeigt die neue Studie «Familienerziehung und Rechtsextremismus» des Nationalen Forschungsprogramms 40+. Befragt wurden 26 Jugendliche mit rechtsextremer und rassistischer Einstellung sowie Neigung zu gewalttätigen Handlungen. Fast die Hälfte der Befragten war Mitglied einer rechtsextremen Partei oder einer rechts stehenden politischen Vereinigung. Rund zwei Drittel gehörten Gruppierungen wie Hooligans, Skinheads und Skingirls an. Das Durchschnittsalter der Befragten betrug 19 Jahre.

•Wohin: Nach Baden AG ins Schweizer Kindermuseum. •Was gibts: Das Museum befindet sich in einer Gründervilla aus dem Jahr 1896/97. Auf fünf Etagen wird Kinderkultur in ihren unterschiedlichsten Facetten gezeigt. Die Räume sind richtige Wunderkammern und bieten unzählige Möglichkeiten zum Entdecken, Spielen und Ausprobieren. •Für wen: Für Familien mit Kindern ab fünf Jahren. •Wie: 10 Minuten Fussweg ab Bahnhof Baden. Anschrift: Ländliweg 7, 5400 Baden. Telefon: 056 222 14 44. Mit dem Auto aus Richtung Zürich Autobahn Baden/ Zurzach. Parkhaus Ländli benutzen. Aus Richtung Bern/Basel AutobahnAusfahrt Baden-West nehmen. •Wann: Dienstag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr. Sonntag 10 bis 17 Uhr. •Kosten: Erwachsene Fr.10.–, Studenten/Lehrlinge Fr.7.–, Kinder Fr.3.–. •Weitere Infos: Vom 7.2. bis 10.2. findet täglich von 14 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr der Kurs «Tier-Cartoons zeichnen» statt. Ein Künstlerehepaar zeigt, wie man mit wenigen Strichen, den Fantasiefiguren Leben einhauchen kann. Anmeldungen sind nicht erforderlich. www.kindermuseum.ch •Kommentar: Für alle Kinder, die nicht in die Skiferien reisen, bietet das Kindermuseum viel Abwechslung und Anregungen für eine sinnvolle Freizeitbetätigung.

Kinder zu selbständigen Menschen zu erziehen, ist für die Eltern oft ein Prozess «learning by doing». Der Schweizerische Bund für Eltern bietet in vielen Kantonen den Elternkurs «Starke Eltern – Starke Kinder» an. Er hilft, sich in der Erziehungsaufgabe sicherer zu fühlen und die Atmosphäre in der Familie zu verbessern und trägt dazu bei, mehr Freude und weniger Stress mit den Kindern zu haben. Kursorte, Beginn und Kosten unter: www.starkeeltern-starkekinder.ch


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Jennys Traum: Hundepflegerin Serie Lehre statt Leere: Für viele Jugendliche wird die Suche nach einer geeigneten Lehrstelle zur Geduldsprobe. Das Migros-Magazin begleitet die 17-jährige Jenny, die einen Tierberuf erlernen möchte. Im ersten Teil: Schnuppertage Noch keine Lehrstelle?

Auf www.migrosmagazin.ch erfahren Sie, welche Migros-Lehrstellen noch offen sind. Noch bis im Mai geben die Verantwortlichen der Migros regelmässig Einblick in ihr Auswahlverfahren.

B

etjar wirkt etwas unglücklich, aber gelassen. Nass bis auf die Haut steht der langhaarige TibetTerrier in einer grossen Badewanne und lässt mit stoischer Ruhe zu, sich einshampoonieren zu lassen. Er scheint der neuen Hundepflegerin Jenny zu vertrauen. Mit gutem Grund: «Ich hab schon ein paar Mal Hunde gewaschen», sagt die 17-Jährige – langhaarig wie Betjar und fast ebenso nass –, während sie beherzt das Brusthaar des Tiers durchknetet.

Auf einen Beruf fixiert Jenny ist im Hundesalon Badhof in Rorschach SG in der Schnupperlehre. Während dreier Tage soll sie herausfinden, ob ihr die Arbeit hier gefällt. Schon nach wenigen Stunden ist ihr klar: «Hier würde ich gerne die Lehre machen.» Damit wäre das Mädchen aus Rheineck SG endlich an dem Ziel angekommen, das es schon seit zwei Jahren verfolgt: eine Lehrstelle zu finden. Doch wie für Hunderte anderer Schweizer Jugendlicher gestaltet sich der Weg dorthin bisher beschwerlich: Gemäss dem Lehrstellenexperten Thomas Eichenberger (siehe auch Interview Seite 91) sind viele Lehrstellen bereits vergeben. Etwa die für kaufmännische Angestellte, im Detailhandel und in begehrten Branchen wie gestalterischen Berufen, die aber wenige Ausbildungsplätze anzubieten haben. «Hingegen gäbe es noch Stellen im High-

Bewerbungen verschickt Jenny selten. Tierpflegerstellen sind rar.

Was bei der Lehrstellensuche zu beachten ist • So früh wie möglich mit der Suche beginnen: Ausbildungsplätze werden zum Teil schon ein Jahr vor Lehrbeginn vergeben. Und je länger jemand sucht, desto geringer sind die Chancen auf eine Lehrstelle. • Das Spektrum so weit wie möglich fassen: Auch Berufe in Betracht ziehen, die einem auf den ersten Blick nicht attraktiv erscheinen. • Freie Lehrstellen auf berufsberatung.ch suchen, aber auch das private Umfeld mit einbeziehen. • Einen Plan B bereithaben: Sich über zehntes Schuljahr, Auslandaufenthalt, Praktikum, Au-pairEinsatz informieren. • Lehrstellensuche ist Knochenarbeit. Ausdauer, Disziplin und Pünktlichkeit sind gefragt. • Misserfolge und Absagen nicht persönlich nehmen. Die Lehrstellensuche ist schwierig geworden. Das geht vielen Jugendlichen genauso.

tech-Bereich», sagt Eichenberger. «Hier fehlen aber oft die Jugendlichen, welche die Anforderungen erfüllen.» Auch sonst gibt es noch zahlreiche Stellen für Bewerber: etwa in gewerblich-industriellen Berufen, in der Lebensmittelverarbeitung und Logistik. Die will bislang niemand haben. Auch Jenny nicht. «Ich bin ziemlich darauf fixiert, einen Tierberuf zu erlernen», gibt sie zu, und sie wisse, dass das ein Problem sei. Kommt dazu: «Ich muss eine Arbeit ausüben, bei der ich mich immer ein wenig bewege», sagt sie, «denn mein Blutdruck ist sehr tief, sodass mir schwindlig wird, wenn ich zu lange stehe.» So geschehen an einem Schnuppertag als Floristin, den sie nach drei Stunden abbrechen musste. Während andere Mädchen davon träumen, Model, Flight Attendant oder Kleinkinderzieherin zu werden, gibt es für Jenny nur eine einzige Alternative zu Tierberufen: Verkäuferin in einer Bäckerei. Aufgrund ihrer schulischen Karriere könnte sie durchaus andere Berufe ins Auge fassen: Sie hat die Realschule mit guten Noten abgeschlossen. Zudem hat sie ein offenes, freundliches Auftreten.

Die Suche geht weiter Verschiedene Berufsbilder und Branchen hat sie durchforstet – unter anderem mit der Hilfe einer Berufsberaterin – doch nur eines hat sich ergeben: Etwas mit Tieren muss es sein. Doch die entsprechenden Lehrstellen sind


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Was will ich und was gibt es? Bevor die Suche nach der passenden Lehrstelle beginnen kann, muss ein Schüler wissen, welches seine Interessen und Stärken sind. Die Website www.berufsberatung.ch empfiehlt dazu das folgende Vorgehen:

Keine Angst vor fremden Tieren: Unzimperlich packt Jenny gleich am ersten Schnuppertag bei der Hundewäsche und beim Nägelschneiden an. Das beeindruckt die Salonbesitzerin.

so rar, dass sie sich bis jetzt nur drei Mal bewerben konnte. Dass der Umgang mit Vierbeinern und deren Besitzern genau das Richtige für Jenny ist, zeigt sich nun im Hundesalon Badhof: Inmitten von fliegenden Haaren, bellenden Hunden und etwas nervösen Kundinnen arbeitet sie unbeeindruckt weiter:

Schneidet der zitternden Kleinpudeldame Pepper die Nägel, bürstet dem aufgeregten Boomer sorgfältig das dichte Fell durch und stellt zwischendurch Fragen: Bei welcher Länge sollten die Nägel geschnitten werden und warum muss ein Fell vor dem Waschen durchgebürstet werden? «Für diese Arbeit muss man an Tieren interessiert und ziemlich robust sein», sagt Salonbesitzerin Ruth Rubitschon. Wer zimperlich ist und vor Hunden Angst hat, ist hier fehl am Platz. Kein Problem für Jenny. Sie ist mit Tieren aufgewachsen und beherbergt

zu Hause drei Ratten, zwei Mäuse sowie eine Katze. Sie liebt Hunde und Pferde und reitet gern. Ihre Tierliebe hat sie denn auch bereits zu verschiedenen anderen Stationen geführt: In Gossau SG hat sie im Walter Zoo Ställe ausgemistet und Huftiere geputzt, sich in Zürich um Streichelzootiere gekümmert, in einem Churer Tierheim Vierbeiner gepflegt und Hunde ausgeführt. Zu einem Lehrvertrag ist es bisher aber nicht gekommen. «Zum Teil wären die Arbeitswege viel zu lang», sagt Jenny. Rorschach hingegen ist praktisch um die Ecke. Jennys Fazit nach drei Tagen im dortigen Hundesalon: «Hier werde ich mich auf jeden Fall um das Praktikum bewerben, das im August beginnt.» Die Begeisterung ist gegenseitig. Ruth Rubitschon sagt: «Jenny weiss,

• Schreibe alles auf, was du gerne tust. Womit verbringst du deine Zeit am liebsten? Welche Schulfächer interessieren dich besonders? • Schreibe deine Stärken auf: Welches sind die Dinge, die du gut kannst? Bei welchen Aufgaben und Tätigkeiten fühlst du dich besonders sicher? • Denk dabei nicht nur an die Schule, sondern auch an deine Freizeit und deine Hobbys. • Frage Eltern, Geschwister, Freundinnen und Kollegen, wie sie dich einschätzen. • Lass dich nicht von Vorurteilen beirren: Auch wenn die einen behaupten, Logik sei nichts für Mädchen, glaube an deine mathematischen Fähigkeiten und mach etwas daraus. • Als Knabe müsstest du dich grundsätzlich für Technik interessieren, meinen die anderen, du hast jedoch lieber mit Menschen zu tun. Lass dich von deinen Interessen leiten. Als Nächstes gilt es, die Berufswelt kennenzulernen: • Direkt nach der Volksschule stehen über 200 Berufe zur Verfügung, die man in der Schweiz erlernen kann. • In Berufsinformationszentren gibt es Infoblätter, Broschüren und DVDs zu den einzelnen Berufen. Solches Material kann kostenlos und ohne Voranmeldung geholt werden. Auf www.berufsberatung.ch sind Kurzporträts von Hunderten von Berufen zu finden. • Sprich mit Bekannten, die in einem Beruf tätig sind, der dich interessiert. • Erkundige dich nach Betriebsbesichtigungen. Sie erlauben einen Einblick in die Arbeit eines bestimmten Berufs. • Wichtig zu wissen: Für Schüler, die in der Schule Mühe hatten, gibt es neu eine berufliche Grundausbildung mit Attest.


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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

wie man mit Hunden umgeht und hat sofort mitangepackt.» Sie warte Jennys Bewerbung ab und müsse sich dann zwischen ihr und einer weiteren Anwärterin entscheiden. Zunächst beendet Jenny ihr Praktikum in einer Tiernahrungshandlung und schliesst die allgemein bildende Schule in St. Gallen ab. Meist am Sonntag loggt sie sich im Internet auf der Lehrstellenbörse «Lena» ein. Das ist ihre Welt: Zwischen Vierbeinern, wie Am Montag, ihrem freien Tag, klappert sie Pepper (links) und Boomer fühlt sich Jenny telefonisch verschiede- sichtlich wohl. ne Stellenanbieter ab. Ihre Tante Edith und Cousine «Meine Mutter kann mir leider Angela unterstützen sie: Sie wenig helfen», sagt das Mädhören sich nach Stellen um, chen, «sie arbeitet seit Jahren chauffieren Jenny zu Terminen am gleichen Ort und hat keine und helfen beim Formulieren Erfahrung mit der Jobsuche.» von Online-Bewerbungen. Hat Jenny bis Ende Mai keinen

Vertrag in der Tasche, möchte sie eine Entscheidung treffen: Weitersuchen oder eine Zwischenlösung für ein weiteres Jahr finden. Ihre Zuversicht ist ungebrochen: «Ich bin sicher, im August eine Lehre beginnen zu können», sagt sie. Den Optimismus und die Sicherheit, die Jenny dabei ausstrahlt, wird sie auf ihrer weiteren Suche gut brauchen können.

«Man muss bei der Stellensuche auch das private Umfeld nutzen.» Thomas Eichenberger (49) ist Geschäftsführer der Beratungsdienste für Ausbildung und Berufe in Aarau (www.bdag.ch) und hat verschiedene erfolgreiche Vermittlungsangebote mitentwickelt (www.vitaminL.ch).

Seit einigen Jahren herrscht in gewissen Branchen Lehrstellenknappheit. Wie sieht es für den Lehrjahresbeginn im August aus? Etwa gleich wie vor einem Jahr. Wir rechnen damit, dass im Sommer die Lehrstellen zu 95 Prozent besetzt sind und die meisten Suchenden – im Aargau etwa 97 Prozent – eine Stelle gefunden haben. Aber auch heuer werden zahlreiche Jugendliche in die Warteschlaufe gehen. Wie können sie diese Zeit sinnvoll überbrücken? Es gibt viele öffentliche und private

Brückenangebote. Meist werden schulische Angebote genutzt. Von Brückenjahren ohne schulischen Anteil rate ich auch dringend ab. Immer öfter werden Schule und Praktikum im Übergangsjahr kombiniert. Auf jeden Fall sollte die Wahl des Angebots auf das Berufsziel abgestimmt werden. Übrigens bevorzugen viele Betriebe Bewerber aus Brückenangeboten. Was, wenn man keinen Zugang zu einem dieser Brückenangebote hat oder ein solches nicht weiterhilft? Dann empfiehlt es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, und sich zum Beispiel bei einer Berufsberatungsstelle zu melden. Ausserdem können Jugendliche sich nach einer so genannten «Nahtstelle 1» erkundigen, die es in allen Kantonen gibt. Auf jeden Fall sollte man auch das private Umfeld aktivieren, Eltern und andere Vertrauenspersonen um Hilfe bitten.

«Hatten Sie als Kind auch erfundene Gschpänli?»

Nein: 44%

Lesen Sie, wie es weitergeht: In ein paar Wochen: Jenny lässt sich im Berufsinformationszentrum beraten. Bis dahin berichten wir regelmässig, wie es Jenny bei der Lehrstellensuche ergeht.

Das sagt der Experte

Welchen Jugendlichen fällt die Lehrstellensuche besonders schwer? Schwer haben es oft Jungen und Mädchen mit schwachen schulischen Leistungen, auffälligen Schullaufbahnen oder Sprachschwierigkeiten,ferner Migrantenkindern und Jugendlichen, die schon mehrere Jahre auf der Suche sind. Eine Schnupperlehre ist ja schon mal ein Teilerfolg. Wie nutzt man diese Chance am besten? Schnuppertage sind dann hilfreich, wenn die Erwartungen beider Seiten klar sind. In den letzten Jahren entwickelte sich aus der Schnupperlehre immer mehr ein Selektionsinstrument für die Betriebe. Wichtig ist deshalb, an Schnuppertagen einen guten Eindruck zu hinterlassen. Der Schnupperstift sollte auch immer ein Zeugnis verlangen. Und selbst wenn sich kein Lehrverhältnis ergibt, kann ein Schnupperbetrieb als Referenz dienen und weitere Adressen vermitteln. Interview Yvette Hettinger

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Online-Umfrage

Text Yvette Hettinger Bilder René Ruis

Probleme bei der Lehrstellensuche? Die Diskussion auf www.migrosmagazin.ch Ausserdem: Diese MigrosLehrstellen sind noch frei.

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Ja: 56%

So antworteten unsere Leserinnen und Leser im Internet.

Die neue Frage Hat(te) Ihr Kind Mühe, eine Lehrstelle zu finden? Antworten Sie bis zum 10. Februar 2008 auf www.migrosmagazin.ch. Das Umfrageergebnis lesen Sie in einer der nächsten Ausgaben und im Internet.

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Besser leben

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In Form

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Thailändische Muntermacherin

Sie löst Verspannungen und verschafft dem Körper neue Energie: Die thailändische Fussmassage ist eine effiziente Methode, um wieder zu Kräften zu kommen.

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ach einem anstrengenden Tag auf den Beinen, einer ausgedehnten Shoppingtour oder im Anschluss an das Fitnesstraining ist die thailändische Fussreflexzonenmassage eine ideale Muntermacherin. Einer, der sie bereits ausprobiert hat, ist der Zürcher Yogalehrer Thomas Naundorf. «Die thailändische Fussmassage ist keine entspannende Massage, und ab und zu tut sie auch ganz schön weh», erzählt der 38-Jährige. «Doch es lohnt sich. Denn danach fühle ich mich wieder voller Energie, und meine Beine fühlen sich ganz leicht an.»

Kleiner Schmerz, grosse Wirkung: Photchanee Wenger stimuliert die Reflexzonen von Thomas Naundorf.

Bewährtes Heilwissen Für die Behandlung besucht er regelmässig den Fitnesspark Puls 5 in Zürich. Seine Masseurin, Photchanee Wenger, greift in einen Topf mit thailändischem Tigerbalsam und mischt ihn mit einer Feuchtigkeit spendenden Lotion. Dieses Gemisch trägt sie auf den Fuss des Yogalehrers auf und beginnt die Füsse mit kräftigen Bewegungen zu massieren. Streichend, klopfend und knetend arbeitet sie sich über den Fussrücken, die Sohlen und die Seiten der Füsse. An einigen Stellen greift sie zu einem an der Spitze abgerundeten Holzstäbchen und bearbeitet damit ganz bestimmte Punkte des Fusses, die sogenannten Energiezonen. Das Stäbchen Lesen Sie weiter auf Seite 95

Eine Lotion mit Tigerbalsam gehört zur Vorbereitung (oben). Das Klopfen (unten) ist eine von mehreren Massagetechniken.


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Besser leben

In Form

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Verkleinertes Abbild des Körpers verstärkt die Stimulation, aber allenfalls auch den Schmerz. Der Einsatz von Holzstäbchen ist einer der wesentlichen Unterschiede zur europäischen Fussreflexzonenmassage: Mit diesen statt mit den Fingern werden die Energiezonen aktiviert. Das Grundprinzip teilen sie aber, die thailändische und die europäische Fussreflexzonenmassage. Beide wurzeln in altem Wissen. Dieses geht davon aus, dass in den Füssen das verkleinerte Abbild des Körpers mit all seinen Organen und Bereichen widergespiegelt wird. Bereits die alten Römer, die Ägypter, die Chinesen und die Indianer wendeten dieses Wissen in ihrer Heilkunst an. Modernisiert wurde es durch den amerikanischen Arzt William Fitzgerald, der die sogenannte Zonenlehre definierte, sowie die Masseurin

Eunice Ingham, die daraus die entsprechende «Organ- und Skelettkarte» entwickelte. Diesen Theorien gemäss können die Fusssohlen, die Innen- und Aussenseiten der Füsse sowie der Fussrücken in bestimmte Zonen gegliedert werden, die den eigentlichen Organen und Körperteilen zuzuordnen sind: die Zehen dem Kopf und dem Hals, der Mittelfuss der Lunge, der Brust und dem Magen, die Fusswölbung den Verdauungsorganen und die Ferse dem Beckenbereich.

Indirekte Stimulation Werden diese Zonen und Punkte gezielt stimuliert, können die entsprechenden Körperregionen angeregt werden. Das wirkt sich positiv aus auf die Durchblutung, den Stoffwechsel und das Lesen Sie weiter auf Seite 97

Das können Sie selber tun Eine einfache Fussreflexzonenmassage kann man auch bei sich selbst durchführen. Am einfachsten lässt sich die Selbstmassage auf einem Stuhl sitzend oder im Schneidersitz durchführen. Abwechselnd ein Bein anwinkeln und einen Fuss auf den anderen Oberschenkel legen. So gehen Sie vor: • «Erden»: Die Handflächen an die Fusssohlen halten, bis Sie wieder mehr «Boden unter den Füssen» spüren. Sehr empfehlenswert bei Kopflastigkeit. • Zehen lockern: Zehen der Füsse bewegen und einzeln mit wenig Druck ausziehen. Dies hilft, einen schweren Kopf zu erleichtern. • Mittelfussknochen lockern: Die Mittelfussknochen auf den Oberseiten der Füsse massieren. So können sich Verspannungen des Nackens lösen.

• Ferse «umarmen»: Die Ferseninnen- und -aussenseite mit der ganzen Hand umfassen. Periodenbeschwerden können so gelindert werden. Gegen starke Schmerzen wirkt Druck auf den «Gebärmutterpunkt» (auf der Innenseite zwischen Fersenrundung und Knöchel). • Brustraum weiten: Die Fussballen von innen nach aussen ausstreichen. Lässt den Brustraum offener werden, Beklemmungsgefühle können reduziert werden. • Barfuss laufen: Dies ist die einfachste Form der Fussreflexzonenmassage. Denn dabei werden alle Zonen der Fusssohlen stimuliert und massiert – besonders auf Naturböden.

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Monte Carlo/Monaco

2 3 4

Livorno 08.00 Portoferraio (Elba) 09.00 Civitavecchia (Rom) 07.30

21.00 22.00 20.00

5 6 7 8 9

Capri Ajaccio (Korsika) Marseille Toulon Monte Carlo/Monaco

18.00 19.00 22.00 22.00

13.00 14.00 09.00 09.00 08.00

19.00

Bustransfer von Zürich nach Monte Carlo, Einschiffung ab 17.00 HT Elba Inselfahrt GT Rom Stadtrundfahrt (Lunchbox) GT Rom Panoramafahrt (Lunchbox) HT Ajaccio Stadtrundfahrt

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Hafen

Ankunft

2

Zürich Monte Carlo/Monaco Barcelona 14.00

00.00 17.30 22.00

3 4

Auf See Malaga

Bustransfer von Zürich nach Monte Carlo, Einschiffung ab 15.00 HT Barcelona Stadtrundfahrt HT Auf den Spuren Gaudís

08.00

19.30

5

Cadiz

07.30

14.00

6

Lissabon

08.30

14.30

7 8 9 10 11 12

Villagarcia Auf See St. Malo Dover Auf See Auf See Kiel

12.30

18.30

GT Alhambra/Granada (Mittagessen) HT Andalusiendorf Mijas HT Sherry in Jerez HT Panoramafahrt Jerez & Besuch der königlichen Reitschule HT Lissabon Stadtrundfahrt HT Mittelalterliches Obidos HT Santiago de Compostela

12.30 12.00

18.00 22.00

HT Mont St. Michel GT London-Rundfahrt (Lunchpaket)

01.00 10.00

09.00

Passage Nord-Ostsee-Kanal Ausschiffung ab ca. 11.30, Rückreise per Bahn Kiel – Basel

1

Abfahrt Geplante Landausflüge (fakultativ)

Weitere Reisen 2008 mit MS Ocean Monarch*** (Prospekt verlangen) Reise 3 Reise 4 Reise 5 Reise 6 Reise 7 Reise 8 Reise 10 Reise 11 Reise 12 Reise 13 Reise 14 Reise 15

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Entlang den Küsten Westeuropas Metropolen der Ostsee Metropolen der Ostsee Baltische Schätze der Ostsee Ostsee, Hanse und stolzes Russland Zur Mitternachtssonne am Nordkap Zauberwelt Fjordland Zauberwelt Fjordland Fjorde, Impressionen, Königsschlösser Schottland/Südnorwegen England, Irland, Schottland Schwarzmeer-Kreuzfahrt

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Besser leben

In Form

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In Thailand überaus populär

Bilder Tina Steinauer Angenehme Dusche

Christine Steinmann, Verkehrssicherheitsexpertin, VerkehrsClub der Schweiz (VCS)

Sicher durch den Winter

Sicher ist, wer sichtbar ist! Insbesondere bei schlechten Sichtverhältnissen sind helle Kleidung und zusätzlich reflektierende Materialien für Fussgängerinnen und Velofahrer unentbehrlich; ebenso eine funktionierende Velobeleuchtung. Bei Schneematsch und Eis lassen Sie Auto oder Velo besser zu Hause und steigen auf Bus und Bahn um. Mehr Tipps: www.verkehrsclub.ch

Das Alter machts

• Österreichische Forscher haben Hinweise gefunden, weshalb viele Männer auf jüngere Frauen stehen: So verbessern sich für sie die Chancen auf Nachwuchs. Laut den Wissenschaftern haben Männer am meisten Söhne und Töchter, wenn die Frau sechs Jahre jünger ist.

Stimmts?

Abnehmen geht nur mit Hungern

• Stimmt nicht! US-Wissenschafter arbeiten an einem neuen Weg fürs Abspecken, einer Art künstlichen Winterschlafs. Ähnlich wie Bären oder Murmeltiere würden fettleibige Menschen während dieser Ruhezeit Körperfett verbrennen. Möglich machen soll dies ein Wirkstoff genannt 5-Adenosin-Monophosphat (5-AMP). Funktioniert hat er allerdings erst im Test mit Mäusen.

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Harmonisierende Wirkung Als die Menschen sich noch barfuss auf ungeteerten Böden bewegten, wurden die Fusszonen durch Unebenheiten des Bodens ständig massiert – eine Wirkung,

die mit dem Aufkommen des Schuhwerks verkümmerte. Die Fussreflexzonenmassage gleicht dieses Manko etwas aus. Sie trägt auch dazu bei, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen und chronische sowie akute Beschwerden sanft und ganzheitlich zu behandeln. Nicht geeignet ist die Fussreflexzonenmassage – egal, ob nach europäischer oder nach Thai-Art – bei Schwangerschaft oder ernsthaften Erkrankungen. Übrigens: Das Kitzeln, vor dem sich viele Menschen fürchten, bleibt bei einer professionellen Massage aus. Text Karin Zahner

C

Energiesystem, dem vor allem in der asiatischen Medizin grosse Bedeutung zukommt. Entsprechend gross ist die Popularität der thailändischen Fussmassage in ihrem Heimatland: Dort wird sie in fast jedem Shoppingcenter, an den Stränden und in den Strassen angeboten. Sie hilft bei Verspannungen und müden und geschwollenen Beinen und spendet neue Energie. Thomas Naundorf: «Wer diese Massage nach einem anstrengenden Arbeitstag geniesst, fühlt sich nachher wieder wach und voller Kraft, die Müdigkeit in Kopf und Beinen verschwindet.»


98 Besser leben

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Schritt für Schritt zur Ruhe kommen

Familienausflug zu Pferd: Ein Ritt durch den märchenhaft verschneiten Neuenburger Jura kommt einer meditativen Erfahrung gleich – und bringt Kinderaugen zum Leuchten.

H

eute ist immer alles schnell, schnell – à la vite», sagt Natalie Magnenat vom Reiterhof «Fondation Cheval pour Tous». Der grosszügige Hof befindet sich im Örtchen Cernier im Val de Ruz, das zwischen Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds liegt. Im Umgang mit Pferden sei jedoch Ruhe angebracht, erklärt Natalie weiter. Und damit auch wir vor unserem Reitausflug zur nötigen Ruhe finden, heisst es erst einmal die Pferde bereit machen. Mit zwei verschiedenen Bürsten werden die Felle entstaubt, mit dem Hufkratzer

die «Schuhe» der Pferde gereinigt und schliesslich noch der Schweif und die Mähne gekämmt. «Durch diesen Kontakt entsteht ein Vertrauensverhältnis zum Tier», sagt Natalie. Ruhig stehen sie da, während dieser Prozedur: die beiden Ponys Plume, mit den speziellen blauen Augen, auf der Eila (10) reiten wird, und Caroline, die für Rona (8) vorgesehen ist. Die Kleinste, Nalani (3), bekommt ihr eigenes Shetlandpony: Eclipse. Meine Partnerin Barbara und ich wechseln uns ab: Jemand begleitet Nalani zu Fuss, der andere reitet auf Joliette, einem Freiberger-Pferd.

Unsere weiblich geprägte Familie entspricht der Statistik: Reiten ist nach Tanzen der Sport mit dem höchsten Frauenanteil – rund 75 Prozent. Ich bin nicht nur der einzige Mann in der Familie, sondern auch der Einzige ohne Reiterfahrung. Zwei Komponenten, die mit dazu beitrugen, dass ich bei den Recherchen statt Karossierpferd glatt Karosseriepferd gelesen habe und dabei das FerrariEmblem auf der roten Sportwagenkarosserie vor Augen hatte. Unterdessen weiss ich: Karossierpferde sind Zugpferde – wie die Freiberger aus dem Jura früher in der Landwirt-

schaft etwa. Dieser einzigen urtümlichen Schweizer Pferderasse werden nur gute Charaktereigenschaften zugeschrieben: menschenbezogen, zuverlässig, gelassen, ehrlich. Das beruhigt mich ein wenig, als ich auf den gut eineinhalb Meter hohen Rücken von Joliette steige.

Erste Gehversuche «Die Zügel nicht hängen lassen und mit leichtem Zug nach rechts oder links die Richtung angeben», erklärt Jean-Luc Brügger die Lenktechnik. Er ist unsere zweite Begleitung vom Reiterhof. Ein schwacher Druck der Unterschenkel bedeutet


Besser leben

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Start, Zurückziehen der Zügel Stopp. Wahnsinn – es funktioniert. Wir reiten über ein kleines Strässchen los. «Tacka tacka, tacka tacka», klappern die Hufe auf dem Teer. Natalie und Jean-Luc, die die Pferde von Eila und Rona an der Leine führen, reiten voraus, Joliette mit mir hintendrein und in kleinen Schritten mit einigem Rückstand Eclipse, geführt von Barbara. Nalani singt, wie schon Tage im Voraus angekündigt, «Hopp, hopp, hopp, Rössli lauf galopp», redet fast unablässig und findet es «lustig». Sie, die sonst wegen einer Mücke vor Schreck erstarren kann, hat mit dem, für sie doch recht grossen, Pony offensichtlich kein Problem. Erst nach einer halben Stunde meldet sie, dass ihr das «Fudi» wehtue, wechselt in die Rückentrage und schläft gleich ein. Genau wie von Natalie vorausgesehen: Für so kleine Kinder sei Reiten sehr anstrengend und 30 Minuten das Maximum, sagte sie uns zu Beginn. Wir reiten im Schritttempo über die weiten Felder des

Val de Ruz, der Schnee dämpft das Schlagen der Hufe beinahe vollständig. Über uns versucht die Sonne ein Loch in die Nebeldecke zu brennen, die Häuser von Cernier werden immer kleiner, und vor uns blicken wir auf die verschneiten Waldhänge im diffusen Mittagslicht. Die Ruhe der Pferde und die stetigen rhythmischen Bewegungen der Pferderücken haben eine meditative Wirkung – auch auf Eila und Rona. Nur das leichte Lächeln auf den Lippen und das Glänzen in den Augen verraten etwas von ihrem Gefühlszustand. Wo sie sich in ihrer Fantasie momentan befinden, lässt sich nur erahnen: Vielleicht sind sie gerade Aschenputtel auf dem Pferd, vielleicht Bibi & Tina, Pippi Langstrumpf oder Winnetous Schwester Nscho-Tschi.

Reiten ist auch Therapie Mit jeder Minute auf dem Pferd scheint die Verbundenheit mit diesem netten Geschöpf, das einen widerstandslos auf dem Rücken trägt, zu wachsen.

r Outdoo

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Die Zügel fest in der Hand

Die Vorfreude ins Gesicht geschrieben: Eila schleppt ihren Sattel.

Hufe auskratzen: Damit sich das Pferd keine Fremdkörper eintritt.

Gewöhnungsbedürftig: Skeptischer Blick von Reitnovize Üsé auf Joliette.

Anreise/Rückreise: Mit der Bahn bis Neuchâtel und mit dem Bus nach Cernier. Angebot: Begleitete Touren, die dem Können und der Ausdauer der Gäste angepasst werden; Reitlektionen; Therapie mit Pferden; Übernachtung (nur im Sommer). Anforderung: Keine Reitkenntnisse nötig. Saison: Ganzes Jahr Ausrüstung: Warme Kleidung, die schmutzig werden darf, gute Schuhe. Reithelm wird vor Ort ausgeliehen (gratis). Besonderes: Auf dem Reiterhof «Fondation Cheval pour Tous» wird nur französisch gesprochen. Kosten: Begleitete Tour oder Reitstunde für Fr. 30.–/Stunde und Person (ab 2 Personen) Kontakt: Fondation Cheval pour Tous, Aurore 6, 2053 Cernier, Telefon 032 857 23 00, www.handicheval.ch Alternativen: Pferdetouren und Reitlektionen gibt es an diversen Orten im Jura. Siehe Broschüre «Pferd und Reiten», zu bestellen bei Neuchâtel Tourismus, Telefon 032 889 68 90, www.neuchateltourisme.ch


Abwechslungsreiche Wanderferien in südlicher Atomsphäre

Wanderferien in idyllischer Landschaft

Cinque Terre

en Bestell en neu Sie den ! Katalog

Südfrankreich

■ Herrliche Küstenorte mit französischem Charme ■ Traumhafte ■ Cinque Terre auf anderen Wegen erleben ■ Natur- und Küstenpark mit geschützter und seltener Flora und Fauna Küstenwanderungen ■ Marseille – Hafenstadt und Metropole Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Levanto. Bahnfahrt ab Zürich via Mailand, Genua nach Levanto. Spaziergang zu unserem Hotel, welches in einem ruhigen Wohnquartier in Zentrumsnähe gelegen ist. 2. Tag: Über dem Golf von Tigullio. Wir steigen hoch zum Punta Manara mit einer prächtigen Aussicht auf das Meer und die Märchenbucht. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 1/2Stunden. 3. Tag: Naturpark Mesco. Am Morgen spazieren wir durch die Fussgängerzone von Levanto. Durch Olivenhaine und üppige Vegetation steigen wir hoch Richtung Colle di Gritta und geniessen dabei die schöne Aussicht. In Monterosso bleibt Zeit zum Besuch des Städtchens oder zum Baden. Wanderzeit ca. 3 1/2 – 4 Stunden. 4. Tag: Riomaggiore – Manarola – Corniglia–Vernazza. Heute bewundern wir die steil abfallenden Häuser von Riomaggiore und spazieren über die «Via dell’Amore» nach Manarola. Von Volastra mit wunderbarer Sicht auf die «fünf Dörfer», die sogenannte «Cinque Terre», steigen wir nach Corniglia ab und lassen uns vom malerischen Ort Vernazza überraschen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 5. Tag: Markt und Wanderung auf einem Höhenweg. Am Morgen Zeit zur freien Verfügung zum Besuch des Marktes in Levanto. Anschliessend wunderschöne Wanderung auf einem Küsten-Höhenweg. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Baden oder zum Verweilen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 6. Tag: Riomaggiore–Portovenere. Die heutige Wanderung eröffnet uns eine spektakuläre Aussicht auf den Golf von La Spezia und führt uns oberhalb der eindrücklichen Steilküste Costa Rossa an überhängenden Rebbergen vorbei nach Portovenere. Nach der Besichtigung fahren wir mit dem Schiff (ca. 1 Stunde) zurück nach Levanto und sehen so die Cinque Terre aus einer ganz anderen Sicht. Ein besonderes Erlebnis! Wanderzeit ca. 5 Stunden. 7. Tag: Tag zur freien Verfügung. Sie haben Gelegenheit, den heutigen Tag ganz individuell zu gestalten. 8. Tag: Rückfahrt die Schweiz. Bahnfahrt von Levanto nach Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

8 Tage gemäss Programm Fr.

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Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 25 Pers. Samstag – Samstag 12.04.–19.04.08 1375.– 19.04.–26.04.08 1375.– 26.04.–03.05.08 1375.– 03.05.–10.05.08 1375.– 10.05.–17.05.08 1375.– 17.05.–24.05.08 1375.– 24.05.–31.05.08 1375.– 06.09.–13.09.08 1375.– 13.09.–20.09.08 1375.– 20.09.–27.09.08 1375.– 27.09.–04.10.08 1375.– 04.10.–11.10.08 1375.– 11.10.–18.10.08 1375.– Unsere Leistungen Bahnfahrt 1. Klasse (Basis Halbtax-Abonnement) ab Ihrem Wohnort in der Schweiz und reservierte Plätze ab Zürich nach Levanto und zurück Bahn-, Bus-, und Schifffahrten auf den Ausflügen Unterkunft im Hotel Carla in Levanto, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fak. Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen Fr. Zuschlag ohne Halbtax-Abonnement 70.– Einzelzimmerzuschlag 175.– Kombinierte Annullationsund Extrarückreiseversicherung 40.– Wander-Informationen Wanderungen mittel. Die Wanderungen finden auf schmalen, meist steinigen Pfaden mit zum Teil steilen Auf- und Abstiegen bis zu einer Stunde (manchmal Treppen) statt. Im Herbst besteht die Möglichkeit am Strand von Levanto zu baden. Ihr Ferienhotel In einem ruhigen Wohnquartier und nur wenige Gehminuten vom Meer entfernt, befindet sich das familiär geführte Hotel Carla (off. Kategorie 3 Sterne). Es verfügt über kleine, einfache und gepflegte Zimmer, welche mit Bad, WC, Fön, Telefon, TV und Safe ausgestattet sind. Bitte beachten Sie, dass einige der Einzelzimmer klein sind. "

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Ihr Reiseprogramm 1.Tag: Hinfahrt Schweiz – Südfrankreich. Im modernen Komfort-Reisebus erreichen wir gegen Abend unser Ziel Saint-Cyr-sur-Mer. 2. Tag: Golf d‘Amour. Auf dem Weg der Zöllner wandern wir dem Golf d’Amour entlang. Der Duft der Aleppo-Kiefern und der Blick auf das azurblaue Meer begleiten uns. Stille Buchten laden zum Rasten ein. Die Wanderung beenden wir in Bandol, wo wir unter Palmen dem Strand entlang flanieren. Wanderzeit ca. 2 ⁄2 oder 4 Stunden. 3. Tag: Marseille. Wir besuchen Marseille, eine Stadt mit vielen Gesichtern. Auf dem Stadtrundgang stossen wir auf Zeugen der Vergangenheit und das bunte Alltagsleben. Mittags individuelles Essen im Viertel Thiars und Zeit zur freien Verfügung. 4. Tag: Massif de la Sainte Baume. Fahrt ins Hinterland zur Felsbarriere Massif de la Sainte Baume, welche eine geologische Kuriosität ist. Wir wandern durch den geschützten «urzeitlichen» Wald von Baume mit seinen mächtigen Eichen und Buchen und erreichen stetig ansteigend den Aussichtspunkt St. Pilon. Unterwegs besuchen wir die Grotte der Maria Magdalena – einen berühmten Wallfahrtsort der Region. Während unserer Kretenwanderung schweift der Blick weit über die umliegende Umgebung. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 5. Tag: Küstenwanderung an der Bucht von Cassis. Von La Ciotat, dessen Ortsbild vom Fels «Adlerschnabel» und den Kranen der Werft dominiert wird, wandern wir der Bucht von Cassis entlang. Unser Blick ist stets auf die Steilklippen gerichtet, welche zu den Naturwundern der Region gehören. Nach dem Mittagessen Möglichkeit für eine fakultative Bootsfahrt in die fjordähnlichen Buchten der Calanques. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 6. Tag: Insel Porquerolles. Bus- und Bootsfahrt zur idyllischen Insel Porquerolles. Auf unserer Wanderung entdecken wir die Schönheiten der Insel. Wir geniessen das Meer, die Wälder, die Felsklippen und die herrlichen Sandbuchten. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 7. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Rückfahrt auf der Autoroute du Soleil bis kurz vor Lyon und durch die Regionen Dauphiné und Savoyen zurück in die Schweiz. 1

Programmänderungen vorbehalten!

1190.–

7 Tage ab Fr. inklusive Halbpension

Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 30 Pers. Sonntag – Samstag 23.03.–29.03.08 Osterreise 1190.– 30.03.–05.04.08 1190.– 06.04.–12.04.08 1190.– 13.04.–19.04.08 1290.– 20.04.–26.04.08 1290.– 11.05.–17.05.08 1390.– 31.08.–06.09.08 1390.– 28.09.–04.10.08 1290.– 05.10.–11.10.08 1290.– 12.10.–18.10.08 1290.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im Mittelklass-Grand Hôtel des Lecques in Saint-Cyr-sur-Mer, Basis Doppelzimmer Halbpension Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fak. Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 280.– Zuschlag für Zimmer Meerseite mit Balkon pro Person 190.– Kombinierte Annullations40.– und Extrarückreiseversicherung Abfahrtsorte 06.15 Wil " 06.40 Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 06.45 Basel 07.00 Zürich-Flughafen " 07.20 Aarau 08.00 Baden-Rütihof " 09.00 Burgdorf " Wander-Informationen Wanderungen mittel. Die Wanderungen führen teilweise über steinige Pfade (Trittsicherheit). Badegelegenheit. Ihr Ferienhotel Das Grand Hôtel des Lecques (off. Kategorie 3 Sterne) liegt in einem grossen Park mit Palmen und Pinien und verfügt über einen Swimmingpool. Zum Strand sind es nur ca. 200 m. Der Aufenthaltsraum und der Speisesaal strömen den Charme der Provence aus. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Fön, Klimaanlage, TV, Telefon, Minibar und Safe. " "

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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Besser leben

r Outdoo

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Kein Wunder, werden Pferde für therapeutische Zwecke eingesetzt – so auch auf dem Reiterhof «Fondation Cheval pour Tous». Gerade Kindern mit Integrations- oder Selbstwertproblemen helfe diese Erfahrung, sagt Natalie. Auch für krankengymnastische Behandlungen, die sogenannte Hippotherapie, sind Pferde wertvoll.

Unnötiger Schrecken Etwas Gymnastik muss auch ich einsetzen, als Joliette kurz erschrickt und sich auf die Hinterbeine stellt. Ich wähne mich in fast senkrechter Position und kralle mich an den Zügeln fest. Weit unspektakulärer haben alle anderen die Situation erlebt: Maximal zehn Zentimeter seien die Vorderhufe vom Boden abgehoben, sagen sie mit bemitleidendem Lächeln. Jedenfalls weiss ich jetzt, was Natalie gemeint hat, als sie uns sagte, dass man trotz der schönen und ruhigen Ausstrahlung dieser

SportXX-Tipp Mit der richtigen Ausrüstung macht Sport noch viel mehr Spass. Deshalb erhalten Sie jeden Monat von uns den SportXX-Tipp. Viel Spass!

99.90 Auf dem Pferderücken durchs verschneite Gehölz: Eine Premiere für Eila, Natalie, Rona, Jan-Luc und Üsé (von links).

Tiere nie vergessen dürfe, dass es eben doch Pferde seien. Nach einer guten Stunde werden auch wir langsam müde, die Oberschenkel schmerzen leicht, und wir machen uns auf den Weg zurück zu den Stallungen. Und zum Abschied tätscheln wir unseren Pferden den

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Hals und zeigen ihnen auf diese Weise unsere «Dankbarkeit».

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Text Üsé Meyer, Bilder Xavier Voirol

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Frieren in La Brévine – der Wissenstest zu warmen und kalten Schweizer Regionen auf www.migrosmagazin.ch

Region Jura/Neuenburg: Weitere Outdoor-Hits Wandern: Über vier Brücken musst du gehen

Die Wanderung von Noraigue durch die Areuseschlucht nach Boudry ist auch im Winter lohnenswert. Sofern es die Bedingungen zulassen ist man hier während rund drei Stunden auf einer sehr abwechslungsreichen Route unterwegs. Der Weg führt hart an den Felsen entlang und wechselt – über insgesamt vier Brücken – immer wieder die Flussseite. Kurz vor Boudry befindet sich die interessanteste Brücke: eine S-förmige Kastenbrücke der einheimischen Architekten Geninasca/Delefortrie.

Eislauf: Auf Kufen die Kurve kratzen

Das Tal von La Brévine gilt nicht umsonst als das Sibirien der Schweiz. Nicht selten werden hier in der Nacht Temperaturen von minus 30 Grad erreicht. Im Januar 1987 sackte das Thermometer gar auf rekordverdächtige minus 41,8

Grad ab. Ein Winterklima, das wie geschaffen ist für das Schlittschuhlaufen auf Natureisbahnen. Sobald der Lac des Taillères eine genügend dicke Eisschicht gebildet hat, zischen hier die Eishockeypucks, und auf den Kufen wird die Kurve gekratzt. Unweit davon, in der Nähe von Le Locle, liegt der Lac des Brenets. Auch hier kann in einer sagenhaft schönen Umgebung, mit steil abfallenden Felswänden, Schlittschuh gelaufen werden.

Langlauf: Durchs Sibirien der Schweiz gleiten Und nochmals eine Aktivität am Kältepol der Schweiz – und zwar eine, bei der man schnell sehr warm hat: Langlauf. Rund 50 Kilometer gut präparierte Loipen findet man hier im Tal von La Brévine. Ob im klassischen oder im Skatingstil: Friedlich gleitet man sanften Hügelzügen entlang oder durch weite Felder einsam über den Schnee. Und das Beste: Alle paar

Kilometer findet sich in einem kleinen Dorf ein Restaurant für eine Stärkung.

Rodeln: Mit Sicherheitsgurten auf dem Schlitten

Eine Achterbahn mitten in der Natur: Auf der 1200 Meter langen Winter-Rodelbahn Buttes–La Robella geht es drunter und drüber – dank Steilwandkurven, in denen die Fliehkraft spürbar wird, einer sechs Meter hohen Spirale, die einen fast schwindlig macht, und abrupten Richtungswechseln, die das Adrenalin fliessen lassen. Alles natürlich bestens gesichert in zweisitzigen Schlitten mit Sicherheitsgurten. Preis pro Fahrt: Fr. 6.– (Kinder Fr. 5.–). Nur bei guten Verhältnissen und nur am Mittwoch, Samstag und Sonntag. www.feeline.ch Weitere Tipps und Infos: www.neuchateltourisme.ch, www.myswitzerland.com

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AUSFLUG IN DIE FREIBERGE Entdecken Sie das Königreich der Pferde. Willkommen in den Freibergen und der stillen Schönheit ihrer Jura-Hochebene mit ausgedehnten Weiden und Wäldern, majestätischen Tannen, verstreuten Weilern und Höfen. Im RailAway-Angebot inbegriffen:

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La Chaux-de-Fonds und ab Glovelier. ➜ Fahrt mit dem Chemins de fer du Jura von La Chaux-de-Fonds nach Glovelier. ➜ Die Ermässigung kann nur gewährt werden, wenn das Angebot am Bahnschalter gekauft wird.

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SCHNEESCHUHLAUFEN IN DEN JURA-FREIBERGEN Entdecken Sie traumhafte Schneeschuhtouren. Zugefrorene Gewässer, verschneite Tannenwälder, weite, unberührte Flächen. Geniessen Sie das atemberaubende Schneeschuhparadies mit seinen 106 Kilometern und 14 Pfaden. Im RailAway-Angebot inbegriffen:

➜ Bahnfahrt nach Le Creuxdes-Biches, Pré-Petitjean

oder Tramelan und zurück. ➜ Tagesmiete Schneeschuhe und Stöcke. ➜ Bus- und Bahnfahrt auf die Jura-Freiberge und den Mont-Crosin/MontSoleil. ➜ Ermässigung kann nur gewährt werden, wenn das Angebot am Bahnschalter gekauft wird.

Entdecken Sie unbekannte Seiten der Schweiz: Die SBB und RailAway präsentieren jeden Monat eine Region, es locken attraktive Tagesausflüge mit bis zu 50 Prozent Rabatt. Im Februar entführen wir Sie in die Region Jura/Neuenburg.

NATURHISTORISCHES MUSEUM NEUCHÂTEL Entdecken Sie Ihre Verwandten, die Affen. «Mensch oder Affe» heisst die faszinierende Ausstellung, die sich mit zahlreichen Filmen den erstaunlichen Verhaltensweisen unserer entfernten Verwandten widmet. Aufrechter Gang, Verwendung von Werkzeugen, Lachen, Teilen der Nahrung, Selbstbewusstsein, komplexe soziale Beziehungen und Kultur – die Schimpansen weisen Eigenschaften auf, die man bisher nur den Menschen zuschrieb. Wie unterscheiden wir Menschen uns wirklich von den Primaten?

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DAS INNERE DER SCHWEIZ

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Soeben staunten Sie über die Geologie der Areuseschlucht, und bereits entdecken Sie den majestätischen Creux-du-Van. An der Endstation Buttes beginnt Ihr Aufstieg im Sessellift. Danach Spass pur auf der Schlittelroute oder der Schneeschuhtour auf den Chasseron. Bei Schneemangel lockt eine Fahrt mit dem Elektrovelo. Im RailAway-Angebot inbegriffen:

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➜ Bahnfahrt nach Neuenburg und zurück. ➜ Eintritt ins Naturhistorische Museum Neuchâtel. ➜ Die Ermässigung kann nur gewährt werden, wenn das Angebot am Bahnschalter gekauft wird.

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skifahrer für die Sesselbahn «La Robella». ➜ Schlitten- oder Schneeschuhmiete. ➜ 2 Fahrten mit der Rodel-

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104 Besser leben

Neugierig, sensibel und ausgesprochen lernfähig: Ratten erleben eine Renaissance als Haustiere.

Ratte im Trend

intelligent, selbstbewusst und optimistisch. Wird ein Kind im Jahr der Ratte geboren, werden auch ihm diese Eigenschaften zugeschrieben. Etwas sorgenvoll auf den Rattenboom blickt Ursula Glatz, Präsidentin des Clubs der Rattenfreunde Schweiz. Sie ist zwar froh, dass der Ansturm auf Ratten als Haustiere nicht so gross geworden ist wie vor dem Filmstart befürchtet. «Wir haben zwar einige Anfragen gehabt, doch die meisten Telefonate bekommen wir, wenn die Tiere bereits gekauft sind und Probleme auftreten.» Denn viele Käufer sind sich nicht bewusst, dass auch Ratten als Heimtiere Ansprüche haben. So vermittelt der Club pro Jahr zwischen 300 und 500 sogenannte Verzichtstiere, gemeinsam mit zahlreichen Tierheimen, die sich ebenso um neue Plätze für nicht mehr erwünschte Ratten kümmern.

Nicht nur Kleider und Schuhe sind Modeströmungen unterworfen. Auch Haustiere sind mal in, mal out. Grösster Renner sind zurzeit Ratten.

BILDER PICTURE PARTNERS/PRISMA, BILL COOKIE/AP/KEYSTONE

I

hre Beliebtheit haben die Ratten nicht nur dem DisneyFilm «Ratatouille» zu verdanken, sondern auch dem chinesischen Jahr der Ratte. Im Zeichentrickfilm «Ratatouille» kocht sich die kleine Ratte Rémy in die Herzen grosser und kleiner Kinobesucher. Mit viel Charme und Beharrlichkeit verwirklicht sie ihren Traum, Starkoch zu werden. Kein Wunder, wenn sich Kinder vom kleinen Kinohelden angesprochen fühlen und sich Ratten als Haustiere wünschen. Das chinesische Jahr der Ratte, das am kommenden Sonntag beginnt, wird den kleinen Nagern wohl einen weiteren Popularitätsschub verpassen. Bei den Chinesen gelten die Tiere als

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Geringe Lebenserwartung Mit der gestiegenen Nachfrage hat auch der Handel über das Internet zugenommen. Ursula Glatz: «Man kommt so leicht zu Ratten, doch eine echte Beratung bleibt da meist auf der Strecke. Häufig kauft man auf diesem Weg kranke Tiere. Ratten sind sehr empfindlich: schlechte Haltung, Inzuchtprobleme. Zudem sind viele Ratten mit Bronchialbeschwerden vorbelastet.» Leider ist auch die Lebenserwartung gut gehaltener Tiere kurz. Eine Ratte wird selten mehr als zwei Jahre alt. Gerade deshalb ist eine artgerechte Haltung wichtig. Ratten sollten nicht alleine leben, sondern in Gruppen von gleichgeschlechtlichen Tieren oder bei gemischten mit kastrierten Männchen. Der Rattenfreund weiss, dass er sich sehr sensible Tiere hält, die durch ihr neugieriges Wesen und ihre Lernfähigkeit faszinieren. Besonders attraktiv ist deren Anhänglichkeit. In früheren Jahren sah man sie noch häufig


Besser leben

t Tierwel

105

Möpse, Chihuahuas und Waldkatzen – spezielle Rassen sind in • Bei den Hunden erleben zurzeit Mops und Chihuahua einen Boom. Trendsetter für Chihuahuas ist das Promigirl Paris Hilton, während der Mops vor allem von der Werbung wiederentdeckt wurde. Und vielleicht spukt der Spruch von Mopshalter Loriot in manchen Köpfen: «Man kann gut ohne Möpse leben, nur lohnt es sich nicht.» Elsbeth Clerc, Präsidentin des Schweizerischen Zwerghundeclubs, ist über die grosse Nachfrage nicht

auf den Schultern von Punks in der Öffentlichkeit, was laut Ursula Glatz ihrer Sicherheit und Gesundheit nicht gerade zuträglich war.

Eltern werden angesteckt Geben in der Regel Kinder den Anstoss, Ratten in der Familie zu halten, hat Ursula Glatz die

sehr glücklich. «Es werden zahlreiche Tiere aus zweifelhaften ausländischen Zuchten zum Teil illegal importiert. Die neuen Besitzer haben zwar einen Hund günstig gekauft, doch summieren sich häufig die Tierarztkosten. Viele dieser Tiere sind auch verhaltensgestört.» • In der Katzenwelt geht es im Vergleich zu den Hunden weniger dramatisch zu. Einen Trend hin zu Rassekatzen stellt Alfred Wittich,

Erfahrung gemacht, dass in der Folge häufig auch Eltern zu Rattenfreunden werden und später die Tiere für sich halten. Das älteste Mitglied des Clubs der Rattenfreunde Schweiz ist schon über 80 Jahre alt. Wer vernünftigerweise auf Ratten als Haustiere verzichten muss, kann sich trösten.

Präsident des Helvetischen Katzenverbandes, seit einigen Jahren fest. «Grund ist vor allem der Wunsch nach einer Hauskatze. Katzen von einem Züchter können sich an das Leben in einer Wohnung besser anpassen als Bauernhofkatzen.» Auch bei den Rassekatzen gibt es Trends. Neben Vorlieben für verschiedene Farben ist die Nachfrage für Norwegische Waldkatzen, Britisch Kurzhaar und Perser gestiegen.

Ab Mitte Februar kann man «Ratatouille»-Starkoch Rémy auf DVD in den eigenen vier Wänden ein ideales Heim bieten. Dagmar Steinemann

Mehr Informationen: «Leitfaden zur optimalen Rattenhaltung» Taschenbuch des Clubs der Rattenfreunde Schweiz. Bestellung auf: www.rattenclub.ch

Machte den Chihuahua zum modischen Accessoire: Paris Hilton setzt auch bei Hundehaltern Trends.

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Musikalische Ostertage

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Berlin

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Wien

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Musical «Porgy & Bess» von George Gershwin ■ Fakultativ: Verdis Oper «I Masnadieri» ■ München – «Stadt mit Herz»

Philharmonie: Lang Lang am Klavier ■ Deutsche Oper: «Rigoletto» von Giuseppe Verdi ■ Fakultativ: Variété im Friedrichstadtpalast

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – München. Fahrt nach München. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen wir die Isar-Metropole und ihre Sehenswürdigkeiten näher kennen.

1. Tag: Schweiz – Berlin. 2. Tag: Berlin, Stadtbesichtigung 1. Teil. Auf einer halbtägigen Stadtrundfahrt steht heute im wesentlichen die historische Stadtmitte auf dem Programm. Wir sehen u. a. den Berliner Dom, die Museumsinsel, das Nikolaiviertel, den Checkpoint Charlie sowie das Regierungsviertel mit dem Reichstag. Am Abend geniessen wir bereits den ersten musikalischen Höhepunkt: Konzert der Staatskapelle Berlin, Leitung: Daniel Barenboim, Klavier: Lang Lang, in der Philharmonie.

1. Tag: Schweiz – Wien.

3. Tag: Berlin, fakultativer Ausflug Potsdam und Sanssouci. Fahrt nach Potsdam, der Hauptstadt des nach der Wiedervereinigung entstandenen Bundeslandes Brandenburg. Durch die vor den Toren der Stadt liegenden Schlösser und den Filmpark Babelsberg, wurde Potsdam nach dem Fall der Berliner Mauer zu einer der meistbesuchten Städte Deutschlands. Das bekannteste der Schlösser ist wohl das von Friedrich dem Grossen erbaute Rokokoschloss Sanssouci. Geführte Besichtigung der Stadt Potsdam und des Schlosses Sanssouci. Rückfahrt nach Berlin am späten Nachmittag. Abends besuchen wir die Oper: «Rigoletto», Oper von Giuseppe Verdi, in der Deutschen Oper.

3. Tag: Hofburg und Sissi-Museum. Heute werden wir auf einer Führung durch die Kaiserappartements sowie das SissiMuseum in der Wiener Hofburg in die Welt der legendären Kaiserin entführt. Im Anschluss haben wir Gelegenheit zur individuellen Besichtigung der kaiserlichen Silberkammer. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Nach einem frühen Abendessen im Hotel geniessen wir einen festlichen Konzertabend: Wiener Symphoniker im Musikverein, Leitung: Fabio Luisi. (Fakultativ, die Karte muss bei der Buchung reserviert werden).

2. Tag: Fakultativer Ausflug Regensburg. Die Stadt an der Donau zählt zu den grössten mittelalterlichen Städten Deutschlands, die den zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden haben. Geführter Stadtrundgang. Im Anschluss besuchen wir den Sitz der Fürstenfamilie Thurn und Taxis. Der ehemalige Klosterkomplex St. Emmeram ist seit 1812 ständige Residenz der fürstlichen Familie. Zeit zur freien Verfügung und Rückfahrt nach München. Abends besuchen wir eine hinreissende Musical-Inszenierung: «Porgy & Bess», Musical von George Gershwin, im Deutschen Theater. 3. Tag: Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen. Vormittags Fahrt nach Oberammergau, das für seine Passionsspiele weltberühmt ist. Auf einer geführten Besichtigung wird uns das 4800 Sitzplätze grosse Passionstheater gezeigt. Nach dieser interessanten Führung fahren wir weiter nach Garmisch-Partenkirchen, das zu Füssen der Zugspitze liegt. Wir haben freie Zeit zum Bummeln und Geniessen, bevor wir wieder nach München zurückfahren. Abends besteht die Möglichkeit zu einem Opernbesuch: «I Masnadieri», Oper von Giuseppe Verdi, im Staatstheater am Gärtnerplatz. (Fakultativ, die Karte muss bei der Buchung reserviert werden.) 4. Tag: München – Schloss Neuschwanstein – Schweiz. Wir verlassen München und fahren nach Hohenschwangau. Individuelles Mittagessen am Fusse des imposanten Schlosses. König Ludwig II., der bayerische Märchenkönig, baute hier Schloss Neuschwanstein, seine berühmteste Residenz. Wir haben Gelegenheit, einen Blick in die Welt des Märchenkönigs zu werfen. Am Nachmittag Rückfahrt auf der Deutschen Alpenstrasse zurück zu den Einsteigeorten. 4 Tage gem. Programm in Komfortklasse Fr. 595.– Zuschlag Königsklasse Fr. 130.– Datum 2008 21.03. – 24.03. Freitag – Montag Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im Erstklasshotel Renaissance, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 2 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 × Frühstücksbuffet (2. Tag) Musical «Porgy & Bess», Karte Kategorie II Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Regensburg, am 2. Tag) Stadtführung in München Eintritt und Führung im Passionstheater Oberammergau Eintritt und Führung Schloss Neuschwanstein Erfahrener Reisechauffeur Abfahrtsorte 06.30 Burgdorf ", 06.45 Basel, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof ", 08.30 Zürich-Flughafen ", 08.50 Winterthur, 09.15 Wil " ■

4. Tag: Berlin, Stadtbesichtigung 2. Teil. Den heutigen Vormittag widmen wir dem Westteil Berlins. Auf einer geführten Stadtrundfahrt sehen wir unter anderem den Potsdamer Platz, den Kurfürstendamm, die Gedächtniskirche, das Botschaftsviertel und vieles mehr. Nachmittag zur freien Verfügung. Abends haben wir die Möglichkeit, bei einer Vorstellung im berühmten Friedrichstadtpalast die Atmosphäre des Revue-Theaters der 20er-Jahre von Berlin, Paris und New York wieder aufleben zu lassen: Variété Friedrichstadtpalast «Glanzlichter». (Fakultativ, die Karte muss bei der Buchung reserviert werden.) 5. Tag: Berlin – Schweiz. 5 Tage gemäss Programm Fr. 995.– Datum 2008 20.03. – 24.03. Donnerstag – Montag Unsere Leistungen Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Mövenpick, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 × Frühstücksbuffet (3. Tag) Kulturprogramm: – Konzert in der Philharmonie, Kategorie III – «Rigoletto» in der Deutschen Oper, Kategorie III Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Potsdam und Sanssouci, am 3. Tag) 2 geführte halbtägige Stadtrundfahrten in Berlin Erfahrener Reisechauffeur Abfahrtsorte 04.45 Basel, 05.30 Aarau, 06.00 Baden-Rütihof ", 06.30 Zürich-Flughafen ", 07.15 Wil " ■

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Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im ExcellenceReiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

2. Tag: Wien, Stadtführung. Am Vormittag verschafft uns eine Stadtrundfahrt einen ersten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens wie z. B. den Stephansdom, die Ringstrasse, die Hofburg, Schloss Belvedere und vieles mehr. Am Nachmittag haben wir Zeit, Wien individuell zu entdecken und unser Programm nach Lust und Laune zu gestalten. Abends geniessen wir ein gemeinsames Abendessen mit lokalen Spezialitäten in einem typischen Wiener Heurigen (fakultativ).

4. Tag: Schloss Schönbrunn. Am Vormittag steht eine Führung durch die prächtige Anlage von Schloss Schönbrunn auf dem Programm. Kaiserin Sissis ehemalige Sommerresidenz wurde 1996 in die Liste des Welterbes der Unesco aufgenommen. Die Eintragung in dieser Liste bestätigt weltweit die Bedeutung des Schlosses und der ganzen Gartenanlage als barockes Gesamtkunstwerk. Der Nachmittag steht zu unserer freien Verfügung. Am Abend findet ein weiterer musikalischer Höhepunkt statt: «Schwanensee», Ballett von Peter I. Tschaikovski, in der Wiener Staatsoper. 5. Tag: Wien – Schweiz. Rückfahrt via St. Pölten, Salzburg, Innsbruck, Arlbergtunnel, Feldkirch zu den Einsteigeorten. 5 Tage gemäss Programm Fr. 925.– Datum 2008 20.03. – 24.03. Donnerstag – Montag Unsere Leistungen Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Gartenhotel Altmannsdorf Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 1 × Frühstücksbuffet (2. Tag) Ballett «Schwanensee», Karte Kategorie III Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Stadtrundfahrt in Wien Eintritt und Führung Hofburg und Schloss Schönbrunn Erfahrener Reisechauffeur Abfahrtsorte 06.30 Burgdorf ", 06.45 Basel, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof ", 08.30 Zürich-Flughafen ", 08.50 Winterthur, 09.15 Wil " ■

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Auto

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Ein Alleskönner

Auto

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News

Neuer Autoriese in China

Der Tiida ist der Nachfolger für den Almera und den Primera. Unsere Testfamilie Schwinnen gehörte zu den Ersten, die den brandneuen Allrounder von Nissan fahren durften. • Chinas grösster Autobauer SAIC unterschrieb Ende 2007 einen Vertrag zur Übernahme des kleineren Rivalen Nanjing Automobile Corp. Nach Schätzungen von Experten könnte der neue Konzern bis 2010 einen Absatz von zwei Millionen Autos schaffen. Nanjing und SAIC hatten vor einigen Jahren jeweils Anteile am bankrotten britischen Autohersteller Rover gekauft.

US-Kampf den Benzinschluckern

Viel Platz für die Curlingkameraden im Tiida: Raoul Schwinnen (2. von rechts) spielt nach dem Turnier Chauffeur.

D

er konservativ gestylte Nissan Tiida kommt ohne auffallende Schwächen daher», meint Raoul Schwinnen. Soeben ist er vom Curlingturnier in Wetzikon zurückgekehrt und berichtet von den ersten Eindrücken: «Meine Curlingkameraden hatten auf den Rücksitzen erstaunlich viel Platz.» Und das komfortable Raumangebot im Fond geht nicht etwa auf Kosten des 500-Liter-Kofferraums.

Komfortabel und bequem Pascale (14) und Jan (12) sehen denn auch fast etwas verloren aus, als sie auf den grosszügig dimensionierten Rücksitzen Platz nehmen. «Mir gefällt das

Urteile der Testfamilie

Steckbrief Nissan Tiida 1.8 16 V «acenta» Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Benziner, 1798 cm3, 126 PS, manuelles 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb Fahrleistungen: 0 –100 km/h in 10,4 s, Spitze 195 km/h Abmessungen: L x B x H = 4,48 x 1,70 x 1,53 m, Kofferraum 500 l, Gewicht: 1307 kg Verbrauch: 7,8 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. noch nicht bekannt, CO2-Ausstoss 188 g/km Preis: ab 27 890 Franken, Basispreis (Nissan Tiida 1.6 16 V «visia», 110 PS) ab 23 490 Franken feine Leder», urteilt Pascale. «Aber Stoffsitze würden auch reichen. Auf denen rutscht man weniger herum, wenn Papi mal wieder etwas flott durch die Kurve fährt.» Doch damit ist eher nicht zu rechnen, denn als Zielgruppe hat Nissan für den neuen Tiida die über 50-Jährigen im Visier. Entsprechend leicht widersteht man der Versuchung,

Mutter Conny: «Emotional spricht mich der neue Nissan Tiida nicht besonders an. Dafür ist mir die äussere Form zu wenig aufregend. Aber ich bin ja auch erst 36 und noch lange nicht 50. Doch für meine Eltern wäre der Tiida vermutlich keine schlechte Wahl.» Vater Raoul: «Der 1,8-Liter-Benziner müsste meiner Meinung nach bei 126 PS Leistung mit weniger als den vom Werk angegebenen 7,8 l/100 km auskommen. Zumal der tatsächliche Verbrauch sowieso meist höher liegt als der Wert, den die Hersteller angeben.»

rasant um die Kurve zu fahren. «Für meine Zwecke reichts allerdings vollkommen», meint Conny. «Und wenn wir mal meine Eltern zum Essen ausführen wollen, wäre dieser Wagen ideal, so bequem wie es sich einund aussteigen lässt.»

Seinen Preis wert Sohn Jan (12) ist vom Tiida nicht ganz so begeistert wie seine Mutter. «Nur weil Nissan nicht in der Formel 1 mitfährt, musst du nicht gleich so gelangweilt schauen», ermahnt ihn Raoul. Und Conny doppelt nach: «Auch der Preis ist attraktiv.» Ein vergleichbarer VW Golf oder Golf Plus beispielsweise kostet 2000 bis 3000 Franken mehr. Text Herbie Schmidt, Bild Andreas Faust

• Autos in den USA sollen nach dem Willen des Kongresses in Zukunft weniger Benzin schlucken. Senat und Repräsentantenhaus stimmten für ein Gesetz, laut dem Hersteller bis 2020 den Durchschnittsverbrauch ihrer Wagen um 40 Prozent senken müssen. Die Vorlage muss noch von Präsident Bush unterzeichnet werden.

Infiniti ab Herbst in der Schweiz

• Die japanische Luxus-Automarke Infiniti startet Ende 2008 auch in der Schweiz. Wie die Schwestermarke von Nissan an ihrem Europasitz in Rolle VD mitteilte, beginnt der Verkauf in den ersten von 19 europäischen Ländern im Oktober. Wichtigstes Modell wird der Nachfolger des sportlichen Geländewagens FX, darunter der Crossover EX.

Uneinsichtiger rasender Rentner

• Ein 82-Jähriger Deutscher hat sich vergeblich auf sein Gewohnheitsrecht berufen. Er fahre beim sogenannten Frankfurter Kreuz schon seit 1943 so schnell, wie er wolle, erklärte er der Polizei. Ein Tempolimit habe er nie bemerkt. Mit 171 km/h lag er weit über den erlaubten 100 km/h, was ihm rund 600 Franken Busse und drei Monate Fahrverbot einbrachte.


108 Bitte melde Dich

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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Ich suche Stephanie Schwarz. Sie wohnte an der Eugen-HuberStrasse 54 in 8048 Zürich, Sommer/Frühling 1996, etwa zwischen März und Juni. Stephanie machte im Jahr 1996 eine Ausbildung in der Dermatologie (Abt. E1) am Uni-Spital Zürich. Sie hat damals Frau Bernardi über lange Zeit liebevoll gepflegt. Roland Bernardi Seehaldenstrasse 4 9404 Rorschacherberg Telefon 071 855 54 69 breit43@bluewin.ch

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Ich suche Werner, Nachname unbekannt, aus Basel. 1972 absolvierte er eine Lehre als Hochbauzeichner in einem Architekturbüro am Leonhardsgraben. Er war mit Serge Müller aus Birsfelden und einem Beat befreundet. Er fuhr eine Vespa.

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Rätsel Nummer 5, Lösungswort: Erdachse

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migros magazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr.1.–/ SMS ) Per Telefon: Wählen Sie

0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 10.Februar 2008, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 596 504 Exemplare (WEMF Oktober 2007) Leser: 2 323 000 (WEMF, MACH Basic 2007-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Redaktionen/Verlage: Marius Hagger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Almut Berger (ALB), Carl A.

Bieler (CB), Yvette Hettinger (YH), Marcel Huwyler (hwy), Reto Knobel (RK), Sabine Lüthi (SBL), Daniel Schifferle (dse, Leitung Besser Leben), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jeanette Kuster (jk), Floriane Munier (FM), Jonas Hänggi (JH), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Bettina Bucher (BB), Yvonne Corrao (YC), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Anna-Katharina Ris

(AKR), Sven Rosemann (SR), Eveline Schmid (ES) Layout: DanielEggspühler(Leitung), DianaCasartelli,Marlyse Flückiger,WernerGämperli, BrunoHildbrand,Gabriela Masciadri,TatianaVergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Anton J. Erni, Sandra Floreano, Franziska Ming, Susanne Oberli Korrektorat: Heinz Stocker Online: Lara Canonica, Reto Meisser

Sekretariat: Christelle Adam, Esther Trutmann, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Marie-Louise Ulrich verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Silvia Frick, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Jean-Marie Meylan, Carole Pochon, Hans Reusser, Eliane Rosenast, Verena Sauter,

Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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verbreiten. Unterstützen Sie die Petition «Für eine Krebsgala auf SF 1». Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Mittelbeschaffung für die Krebsprävention und Krebsbekämpfung.

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LESERREISE: DAS ALTE OSTPREUSSEN

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Kleinod an der Ostsee: Die lettische Hauptstadt Riga.

Ihr Reiseprogramm

1.Tag, Donnerstag: Am Morgen Flug nach Warschau. Ausführliche Stadtrundfahrt. 2.Tag, Freitag: Fahrt nach Torun (Thorn). Die Stadt besticht durch herrliche Backsteinkunst. Nach einer Besichtigung Weiterfahrt nach Gdansk (Danzig). 3.Tag, Samstag: Nach einer ausgedehnten Stadtrundfahrt bleibt Ihnen freie Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. 4.Tag,Sonntag:Heutefahren Sie nach Kaliningrad (Königsberg). Die Krönungsstadt der preussischen Könige gehört seit Ende des Zweiten Weltkriegs zu Russland. Nach einer Stadtrundfahrt geniessen Sie ein Konzert. 5.Tag, Montag: Der heutige Ausflug führt Sie erst nach Svetlogorsk (Rauschen). Die ganze Stadt ist voller Natursehenswür-

digkeiten. Anschliessend Fahrt nach Jantarnyi. Hier werden 94 Prozent des Weltvorkommens an Bernstein im Tagbau gefördert. Nach dem Besuch eines Bernsteinmuseums Rückfahrt nach Kaliningrad. 6.Tag, Dienstag: Fahrt nach Frombork (Frauenburg), wo der Mathematiker und Astronom Nikolaus Kopernikus begraben liegt. Weiterfahrt nach Malbork (Marienburg). Die Ordensburg ist das weltweit grösste Backsteinschloss. Weiterfahrt nach Elblag (Elbing) 7.Tag, Mittwoch: Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist die Schifffahrt auf dem Elblagkanal. Fahrt bis nach Buczyniec (Buchwalde) und Transfer nach Olsztyn (Allenstein) 8.Tag, Donnerstag: Ganztagesausflug nach Swieta Lipka

(Heilige Linde), wo Sie ein Konzert geniessen werden, bevor Sie bei Ketrzyn (Rastenburg) die Wolfsschanze, der Bunker, aus dem Adolf Hitler im Zweiten Weltkrieg lange Zeit die deutschen Truppen befehligt hat, besuchen. 9.Tag, Freitag: Im Verlauf des Tages Fahrt nach Warschau für den Rückflug nach Zürich.

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Telefonische Auskünfte und Buchungen: 043 211 88 30 Montag bis Freitag, 9 Uhr bis 18 Uhr, Samstag von 9 Uhr bis 12 Uhr (Maria Biber und Stefan Egger) Online buchen: www.migrosmagazin.ch/leserreisen

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“So kam ich völlig unerwartet zu den sensationellen Pflanzen-Kapseln!”

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ch hätte nie gedacht, dass ich eines Tages abnehmen würde, denn es fällt mir schwer, nebst zeitaufwändiger Arbeit und Haushalt auch noch nach einem Diätplan zu essen und regelmässig Sport zu treiben. Ich halte diese Diäten nie länger als 3 Tage aus. Doch nun habe ich eine pflanzliche ‘Diät-Kapsel’ entdeckt, mit der man ohne lästiges Hungergefühl abnimmt. Und das Beste daran ist, dass man seine Ernährung nicht im Geringsten umstellen muss. Ich kann heute nur bestätigen, dass diese natürlichen Kapseln Namens PLANTO-SLIM super schnell und super einfach funktionieren. Einfach vor jeder Mahlzeit zwei PLANTO-SLIM-Kapseln einnehmen und wirken lassen. In nur 28 Tagen habe ich 8 Kilos abgenommen, ohne ein Gefühl von Entbehrung verspürt zu haben. Das hat mich dermassen aufgestellt, dass ich beschlossen habe, einen Bericht zu schreiben, der aufzeigen soll, wie einfach Abnehmen sein kann. Doch eigentlich hat alles mit einem SMS begonnen...

Ein überraschendes SMS Eine alte Freundin hatte sich seit langem wieder einmal per SMS gemeldet. Darin stand, dass Sie und ihr Freund demnächst heiraten würden, und dass sie hofft, mich an Ihrer Hochzeit wieder zu sehen. Ein Foto von Ihrem Liebsten, zusammen mit ihr, hatte sie mir auch noch auf mein Handy gesendet. Und beim Anblick dieses Fotos kam nur noch ein lautes ‘Waaaas!?’ aus mir heraus. Sie war total verändert, und zwar so sehr verändert, dass ich sie kaum wieder erkannte. Aufgrund

Wie ich dank eines SMS in nur 28 Tagen 8 Kilos abgenommen habe! Offener Brief von einer überglücklichen Frau an alle, die ohne Änderung ihrer Essgewohnheiten abnehmen wollen, aber bisher kein wirksames und natürliches Mittel hierfür gefunden haben … des Bildes schätzte ich mal, dass sie mindestens 15 Kilos abgenommen hatte. Ich erinnere mich noch sehr gut an Zeiten, als sie beim Einkaufen nicht mal in die grössten verfügbaren Jeans passte. Und jetzt diese neue Figur und diese unglaubliche Ausstrahlung! Natürlich wollte ich wissen, wie Sie das geschafft hatte.

wähnen, dass ich, im Gegensatz zu meiner Freundin, nur ‘leicht’ übergewichtig war und mir als Ziel gesetzt hatte, 8 Kilos abzunehmen. Glücklicherweise waren die Kapseln von der Firma Trendmail AG zwei Tage später per Post eingetroffen.

Das Geheimnis: Kapseln die schlank machen

Als ich die Gebrauchsinformationen gelesen hatte, stellte ich beruhigt fest, dass es sich hierbei um ein zertifiziertes Medizinprodukt handelt, dass diese Kapseln für die Gesundheit tatsächlich ungefährlich sind und dass sie beliebig lang eingenommen werden können.

Am Telefon hat sie mir ihr Geheimnis gelüftet: Sie habe diese PLANTO-SLIM-Kapseln ausprobiert, von denen momentan überall die Rede sei. Sie hat damit innerhalb von nur 11 Wochen ganze 19 Kilos abgenommen. Sie könne es selbst kaum fassen. Und das Beste daran war, dass Sie an ihrem Essverhalten rein gar nichts ändern musste. Sie habe einfach normal weiter gegessen. Und trotzdem nahm Sie fortlaufend ab. Sie sagte auch, dass diese PflanzenKapseln völlig natürlich sind und keine Nebenwirkungen haben. Ausserdem könne man diese Kapseln so lange einnehmen, bis man sein Wunschgewicht erreicht hat.

Endlich! Die Lösung in greifbarer Nähe Ich bat Sie um eine Telefonnummer, wo ich diese PLANTOSLIM-Kapseln schnellstmöglich kaufen kann, denn ich wollte keine Minute länger mehr zuwarten. Ich hatte vor kurzem einen charmanten Mann kennen gelernt und wollte mich natürlich von der besten Seite zeigen (Sie verstehen was ich meine...). Also kurzum, es konnte nicht schnell genug gehen. Ich muss an dieser Stelle vielleicht noch er-

Meine 1. Woche

Nun gut, ich schluckte also vor jeder Hauptmahlzeit stets 2 Kapseln mit einem Glas Wasser runter. Und ich ass weiterhin alles, was ich schon immer gegessen hatte – inklusive Kuchen und Glacé. Also, so wie mir gesagt wurde: keine Entbehrungen, kein Diätplan. Aus Angst davor, dass diese Kapseln bei mir nicht funktionieren würden, wagte ich den Schritt auf die Waage erst nach 7 Tagen. Ich hatte in der Vergangenheit mit anderen Schlankheitsmitteln nur Misserfolge erlebt. Nun war die Befürchtung natürlich gross, dass es dieses Mal wieder nicht klappen würde. Aber der Zeiger der Waage zeigte tatsächlich 2 Kilos weniger an! Spontan schrie ich auf vor lauter Freude.

Meine 2. Woche Ich fühlte mich schon viel leichter. Psychologischer Effekt hin oder her, ich schlief viel besser und fühlte mich topfit. Aber das war noch nicht alles. Ich stellte fest,

dass ich ausgeschieden hatte wie noch nie zuvor (Sie verstehen schon, was ich meine)! Aufgrund der offensichtlichen Wirkung auf meine Verdauung, war ich noch motivierter, die Kapseln auch weiterhin zu schlucken. Und der Zwischenstand auf der Waage war: erneut 2 Kilos weniger!

Meine 3. Woche Endlich konnte ich mir an Partys guten Gewissens den Bauch voll schlagen, ohne diesem lästigen Gefühl, eigentlich nichts Fettiges und Süsses essen zu dürfen. Morgens beim Blick in den Spiegel, stellte ich ausserdem fest: mein Hautbild wurde von Tag zu Tag schöner. Mein Gewicht auf der Waage: Minus 2 Kilos!

Meine 4. Woche Nachdem ich bisher 2 Kilos pro Woche abgenommen hatte, war mir klar, dass ich am Ende der vierten Woche mein Ziel von 8 Kilos erreichen würde. In der Zwischenzeit war der Abnehmerfolg sogar an meinen Problemzonen, den ‘Reiterhosen’, festzustellen. Ich bin am Ende der vierten Woche von 72 Kilos auf 64 Kilos runter und trage statt Kleidergrösse 42 neu die Grösse 38. Ich habe somit mein persönliches Idealgewicht erreicht und nehme PLANTO-SLIM heute nur noch vor besonders kalorienreichen Mahlzeiten ein. Mein Empfehlung an alle: Unbedingt ausprobieren!”

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wichtige konnten endlich ihre überflüssigen Kilos loswerden und sind völlig begeistert. Es gibt keinen Grund, weshalb es bei Ihnen nicht funktionieren sollte. PLANTOSLIM wirkt bei allen, die es einnehmen – und das schnell!

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Weltweit die einfachste Art abzunehmen?

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ussten Sie, dass die so genannte “Friss-die-HälfteDiät” zu den beliebtesten und erfolgreichsten Diäten gehört? Ja, nur das Problem ist, dass sie wegen dem lästigen Hungergefühl nicht einfach einzuhalten ist. Jetzt aber, gibt es eine Pflanzen-Kapsel Namens PLANTO-SLIM, die automatisch dafür sorgt, dass Sie weniger essen – und zwar ohne dass es Ihnen eigentlich bewusst wird. Das Resultat? In nur wenigen Wochen, erreichen Sie Ihre ersehnte Ideal-Figur, ohne Heisshunger, ohne Änderung Ihrer Essgewohnheiten und ohne auch nur einen Augenblick zu leiden.

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Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

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INFOLINE 0848 85 0848

Für Anrufe aus der Schweiz Mo–Fr 8–17 Uhr (8 Rp./Min.) 17–19 Uhr (4 Rp./Min.) Sa 8–16 Uhr (4 Rp./Min.) Für Anrufe von ausserhalb der Schweiz +41 44 444 88 44, Mo–Fr 8–19 Uhr, Sa 8–16 Uhr Fax 044 272 44 48 (für Adressänderung) E-Mail/Internet M-CUMULUS@Migros.ch www.M-CUMULUS.ch

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Musical mit Schweizer Hits wie «Alperose» und «Träne». Maag MusicHall: 15.9.–18.11.

SALTO NATALE – SYNFUNIA Synfunia, der Zirkus der anderen Art von Gregory und Rolf Knie, feiert das FünfJahres-Jubiläum. Bern: ab 17.1.

STEPS #11

Steps, das Tanzfestival des Migros-Kulturprozents. Faszinierender zeitgenössischer Tanz in der Maag MusicHall: 11.4.–17.4.

BOLLYWOOD – THE SHOW

Wegen Grosserfolgs erneut in Zürich, die grössten Hits der BollywoodBlockbuster. Maag MusicHall: 22.4.–4.5.

Mehr Infos und Bestellungen auf: www.ticketportal.com

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Aktuell: Die neue M…MasterCard

Attraktiver Startbonus Die M-Budget MasterCard, die von der GE Money Bank herausgegeben wird, hat Zuwachs bekommen. Die beliebte Kreditkarte gibt es auch in anderen Designs. Natürlich zahlt man auch für sie keine Jahresgebühr. Wer es dezent mag, wählt die neue M… MasterCard «Standard» in elegantem Schwarz oder Weiss. Individualisten kreieren ihre «My Design» für einmalig 20 Franken mit ihrem digitalen Lieblingsfoto einfach selbst. Mit der M… MasterCard sammelt man übrigens weltweit CUMULUS-Punkte. Sie funktioniert gleichzeitig als CUMULUS-Karte. Wer bis zum 29. Februar 2008

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Der Startbonus wird im Mai 2008 auf Ihrem CUMULUS-Kontoauszug aufgeführt, wenn Sie bis zum 29.02.08 eine M...MasterCard beantragen und der Antrag bewilligt wird.

eine M…MasterCard neu beantragt, erhält, sofern der Antrag bewilligt wird, einen Startbonus von 1000 CUMULUS-Punkten.

TICKETPORTAL Delirium – neu quer bespielt Der meisterhafte Mix aus Musik, Tanz, Theater und noch nicht dagewesenen Multimedia-Dimensionen, kehrt nach dem riesigen Erfolg vom vergangenen November für zwei zusätzliche Vorstellungen nach Zürich zurück.

Informationen zur M…MasterCard finden Sie auf www.soein zigartig.ch oder in jeder MigrosFiliale.

Exklusiv für CUMULUS-Teilnehmer: 20% Rabatt auf die Vorstellungen des Cirque du Soleil im Hallenstadion Zürich.

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118 Mein ganzer Stolz

Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

Schöne Aussichten

Alarm beim ersten Kratzer: Die Jungunternehmer Sandro Janki und Thomas Pleisch haben einen Sensor entwickelt, der Vandalenakte an Fensterglas im Keim erstickt.

S

andro Janki (29), Elektroingenieur (Automatiker) mit vierjähriger Berufserfahrung, ist ein überzeugter Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel. Dabei ist ihm wie vielen anderen verärgerten Passagieren aufgefallen, dass die Scheiben von Bahn, Bus und Tram öfters mutwillig zerkratzt worden sind. «Ob in Zürich, Berlin oder München – überall dasselbe Bild», hat Janki festgestellt. «Das kostet die Steuerzahler Millionen.» Dagegen wollte er etwas unternehmen. Er habe bei seinen Fahrten viel Zeit gehabt, darüber nachzudenken, wie dem Missstand begegnet werden kann. Und da der Tüftler schon als Assistent an einem Technikum Messgeräte entwickelt hat, kam ihm die zündende Idee: der Scheibe mittels Sensor ein «Gefühl» für Schläge und Kratzer verleihen. Bisher wurden Sensoren eingesetzt, die bei Einbrüchen Alarm schlagen. Diese werden aber an der Oberfläche der Scheiben angebracht. Deshalb sind sie gegen äussere Einwirkungen nicht geschützt, schränken die Sicht ein und reagieren zu wenig empfindlich.

Da Janki mehr Tüftler als Geschäftsmann ist, erinnerte er sich seines Davoser Kindergartenkumpels Thomas Pleisch (30). Janki wusste, dass sich Pleisch zum Betriebsökonomen hatte ausbilden lassen und im kaufmännischen Bereich tätig war. Die beiden, die von sich behaupten, dass «jeder genau weiss, wie der andere funktioniert», geben mutig ihre festen Anstellungen auf. Letzten Frühling gründen sie die Firma

Klein, aber oho: Der Alarmsensor wird zwischen die Glas-

Das Schlafzimmer als Labor scheiben eingebaut und meldet jeden Kratzer. Sandro Janki wollte einen möglichst simplen Fühler entwickeln, zum einen, um die Glasfreunde GmbH, laut Handelsregister mit Herstellungskosten tief zu halten, zum ande- dem Zweck «Entwicklung, Herstellung und ren, um seine Zuverlässigkeit zu steigern. Der Vertrieb von Sensoren und Steuerungen zum Tüftler funktionierte sein Schlafzimmer kur- Schutz von Glas, insbesondere Glasscheiben, zerhand zum Versuchslabor um, und nach rund Schaufenstern und Vitrinen». hundert Arbeitsstunden war es so weit: Er hatte einen Prototypen entwickelt, der zwischen Verhindern statt hinnehmen Doppelglas angebracht werden kann. Ein Sensor ist nur dann wirkungsvoll, wenn Sobald jemand mit Wucht an die Scheibe der ausgelöste Alarm den Vandalismus verhinschlägt oder sie zu zerkratzen beginnt, löst das dert: am Glas in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gerät einen Alarm aus. Damit es nicht zu Fehl- an Automaten, Touchscreens oder Schaualarmen kommt, kann die Empfindlichkeit fenstern. Zum Beispiel indem das Zugpersonal eingestellt werden. «Der Vorteil der Entwick- oder ein Wachmann über ein Signalhorn, eine lung ist, dass sie unsichtbar ist und dass es Lautsprecherdurchsage, einen Pager oder über auch bei grossen Scheiben nur einen Sensor ein Mobiltelefon alarmiert wird. braucht», sagt Janki. Problem gelöst. Jetzt «Bisher bestand die Reaktion auf einen musste das Ding nur noch vermarktet werden. Vandalenakt aus reiner Symptombekämpfung.

Man beschränkte sich darauf, die zerkratzte Scheibe auszuwechseln», sagen die beiden Jungunternehmer. Mit ihrem Produkt könnte also auch wertvolle Arbeitszeit eingespart werden. Weshalb, erklären sie dem Migros-Magazin so: «Durch unseren Fühler kann beispielsweise auch eine Videoüberwachungskamera in Funktion gesetzt werden. So braucht sie nicht 24 Stunden in Betrieb zu sein und zeichnet nur die entscheidenden Momente auf. Die mühsame Suche nach der wichtigen Sequenz kann man sich fortan sparen.»

Nachfrage (noch) gering Pleisch und Janki haben ihr Büro im Gründerzentrum für Jungunternehmen in Chur eingerichtet. Unterstützt wird das Zentrum vom kantonalen Amt für Wirtschaft und Tourismus und getragen von der Hochschule für Technik und Wirtschaft. «Dadurch haben wir eine günstige Infrastruktur, billige Miete und ein hervorragendes Netzwerk», sagen die beiden. Die technische Einrichtung nimmt sich bescheiden aus: elektronische Messgeräte, zwei Notebooks und ein paar Glasmuster. Trotz der guten Rahmenbedingungen befindet sich das Duo noch auf einer Durststrecke. Noch liessen die Kunden auf sich warten. Man zehre von den Reserven. Dank dem Umstand, dass die beiden «äusserst bescheiden leben», sei ihre Firma bisher über die Runden gekommen. «Andere gehen mit dem vorhandenen Geld in die Ferien, wir investieren es lieber in unser Unternehmen», sagt Janki. Noch möchten sie sich nicht nach potenziellen Investoren umschauen, um ihre Unabhängigkeit möglichst lange zu erhalten. Immerhin: Die beiden Männer sind zuversichtlich. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, dass noch dieses Jahr «etwas laufen muss». Und gleichzeitig ist ihnen bewusst: «Wir sind ein Start-up-Unternehmen, nicht die ABB.» Text Carl Bieler Bilder René Ruis


Migros-Magazin 6, 4. Februar 2008

K채mpfen f체r mehr Durchblick: Die beiden Glasfreunde Thomas Pleisch (links) und Sandro Janki.

Mein ganzer Stolz 119


WER RECHNEN KANN, RECHNET MIT UNS. Dauerhafte Preissenkungen


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