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Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

MM52, 21.12.2015 | www.migrosmagazin.ch

Johann Schneider-Ammann

Der neue Bundespräsident im Gespräch Seite 24

Bild: Samuel Trümpy

Andere einladen

Familien wie die Mirandas machen Weihnachten zum wahren Fest der Liebe Seite 12

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


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MM52, 21.12.2015 | 5

U Editorial

«Und ihr so, am 24.?»

Und, liebe Leserin, lieber Leser, wen laden Sie dieses Jahr zu Ihrem Weihnachtsfest ein? Niemanden? Obwohl Sie damit geliebäugelt haben? Und deshalb, tief drinnen, eine Spur von schlechtem Gewissen verspüren? Dann geht es Ihnen wie mir – und vielen anderen. Wieso tun wir uns eigentlich so schwer damit, die Freude am wichtigsten Fest des Jahres mit anderen zu teilen? Die Tür zum Lichterglanz oder nur schon zur festlichen Tafel für andere zu öffnen? Gerade dann, wenn viele ein wenig Wärme, etwas Gesellschaft so nötig hätten.

Doch gerade an Weihnachten verbergen viele Menschen ihre Einsamkeit. Lieber alleine zu Hause ein Kerzli anzünden und Linda Fähs «Klingende Weihnachten» auf SRF 1 gucken als fragen: «Und ihr so, an Heiligabend?» Oder sie fliehen frühzeitig an irgendeinen Karibikstrand, um der überschwänglichen Fürsorge der eigenen Verwandtschaft zu entgehen. Man will niemandem zur Last fallen, man will nicht religiöse Gefühle vorspiegeln, wo keine sind. Nicht mit Leuten, denen man das ganze Jahr hindurch ausweichen kann, plötzlich «Stille Nacht» singen. Wie es den Menschen geht, die ihre Wohnung für Gäste öffnen, berichtet MM-Redaktorin Yvette Hettinger in dieser Ausgabe. Da ist zum Beispiel Enzo Bertozzi: Er hatte 2014 erstmals einen Kollegen nach dessen langem Spitalaufenthalt an sein Weihnachtsfest eingeladen. Ein Jahr später feiern er und sein Sohn bereits mit einer bunten Gästeschar. Tina Schmid und ihre Tochter wollten vor zwei Jahren eine öffentliche Weihnacht besuchen. Da diese aber restlos ausgebucht war, landeten sie schliesslich in einem Imbiss. Nun haben sie einen Witwer zu Gast, der seit dem Tod der Frau das Fest der Liebe nicht mehr gefeiert hat.

Bild: Jorma Müller

Ob mit der Familie, mit Freunden, alleine oder gar an der Arbeit – wir von der Redaktion des Migros-Magazins wünschen Ihnen von Herzen schöne Festtage. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Menschen 6 Adventskalender Mitmachen und gewinnen. 10 Diese Woche

Werden die Calanda-Wölfe zum Abschuss freigegeben? 12 Reportage

Warum an Heiligabend nicht mal andere Leute einladen? Drei Familien wollen nicht mehr anders feiern. 18 Wie lange fliegt das Christkind zur Bescherung?

94

Überraschendes und Denkwürdiges zur Weihnachtszeit.

62 Strahlend weisse Zähne Das sagt der Zahnarzt.

21 Bänz Friedli

64 Spenden wir zusammen Die Caritas durchbricht mit freiwilligen Patenschaften die Spirale der Armut.

24 Interview Der neue Bundespräsident Johann Schneider-Ammann. 29 Leserforum

66 Nachhaltige Haselnüsse Dank dem UTZ-Programm

Migros-Welt

67 Bestnoten vom WWF

36 Das Weihnachtsmenü

haben türkische Bauern ein besseres Leben.

Feierlicher Dreigänger, bei dem auch Vegetarier auf ihre Kosten kommen.

69 Neues aus der Region Aktionen, Reportagen, News aus den Genossenschaften

43 Saisonküche Im Handumdrehen zubereitet: Gluschtige Apérohäppchen aus Fertigteig.

Leben

54 Schnelles Festessen? Wer am 24. Dezember

wenig Zeit hat, ist mit diesem Menü gut bedient.

76 Reisen

Strand, Urwald und CalypsoSound: Willkommen auf Trinidad und Tobago! 83 Viel zuviel gegessen? Tipps gegen das Völlegefühl.

56 Gelungener Apéro

Feine Chips, feine Drinks – damit sind Sie bestens auf den Besuch vorbereitet.

84 Kinder: Der Schneehase 87 Leseraktion 88 Rätsel 92 Cumulus

60 In letzter Minute

94 Meine Welt

Sinnvolle Geschenke mit kleiner Zugabe.

Der Einsiedler Abt Urban Federer über Weihnachten.

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif


6 | MM52, 21.12.2015

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22 21

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MM52, 21.12.2015 | 7

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B

21. Dezember

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werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zusätzlich 10 MigrolinoEinkaufsgutscheine im Wert von je 1000 Franken verlost. Der Erlös aus Anrufen und SMS kommt der Caritas, Heks, Pro Juventute und der Winterhilfe zugute.

24 23

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Menschen MM52

Darauf freuen wir uns Weihnachtskonzert Das Pan-

non Philharmonic Orchestra spielt am 26. Dezember, 20 Uhr, Strauss, Mozart und Beethoven in der Tonhalle Zürich.

Merry Blissmas Das A-cappella-Sextett Bliss lädt am 23. Dezember, 20 Uhr, im «Zelt» auf

der Berner Allmend zu einer Weihnachtskomödie mit Musik.

Mein Bild der Woche «Bald ist Weihnachten! Nach einem Jahr voller emotionaler

Bilder: Getty Images, Regula Bührer-Fecker, Daniel Ammann

Mitinhaberin der Werbeagentur Rod Kommunikation und zweifache Mutter.

Leseprobe

Entschuldigen Sie, was lesen Sie gerade? Peter Zahner (64), Pensionär aus Oberuzwil SG

a) «Die innere Freiheit des Alterns» von Ingrid Riedel b) «1979» von Christian Kracht c) «Engel vor dem Fenster» von Patricia Koelle

Antwort a): Ich bin seit dem Sommer pensioniert. Jetzt interessieren mich die Erfahrungen anderer in dem Alter.

Regula Bührer Fecker (37) ist

Widersprüche – grosse Freude als Privatperson, grosse Befriedigung als Unternehmerin und grosse Sorgen als Weltbürgerin – bin ich nicht ganz sicher, was uns als Menschheit in naher Zukunft erwartet. Und ich glaube, mit diesem Gefühl der Widersprüche bin ich nicht alleine. Was tun? Wie ist Weihnachten 2015 zu feiern? Im Überfluss? Passt doch irgendwie gar nicht. In Hektik? Passt auch nicht. Darum läute ich das Fest der Feste sammelnd, singend und summend mit einem Mandala ein. Man nehme: was da ist. Man mache: was Schönes draus. Man gewinne: ein Fest für die Sinne, Entspannung und Herzensfreude. Frohe Festtage.»

Unnützes Wissen

Das fehlte noch In England wurde Weihnachten von 1644 bis 1660 abgeschafft, weil die Puritaner das Fest als heidnisch ansahen. Papst Benedikt XVI. schenkte seinem Bruder Georg an Weihnachten 2007 einen elektrischen Fusswärmer. Die US-Sängerin Taylor Swift hat zu Weihnachten 2012 ein Scrabble-Spiel und Katzenfutter von ihrer Familie bekommen. Quelle: Neon/Ster


10 | MM52, 21.12.2015 | MENSCHEN

Sollen Wölfe abgeschossen werden?

Migrosmagazin.ch

Diese Woche

Wieder sind die Wölfe im Visier der Behörden Am heutigen Montag gibt das Bundesamt für Umwelt bekannt, ob zwei Wölfe aus dem Calanda-Rudel zum Abschuss freigegeben werden. Die Raubtiere verlieren zunehmend die Scheu vor dem Menschen.

Umfrage

Text: Andrea Freiermuth

Letzte Woche fragten wir:

Wann standen Sie das letzte Mal auf den Skiern oder dem Snowboard? 25% Ich war diesen Win-

ter schon auf der Piste. 33% Ewigs her, wahr-

scheinlich zu Schulzeiten im Skilager. 42% Vor ein paar Jahren, aber ich möchte bald wieder in den Schnee.

Der Wolf in Zahlen

30

Wölfe leben derzeit gemäss Schätzungen in der Schweiz.

Nutztiere haben die Wölfe im laufenden Jahr in der Schweiz gerissen. Zum Opfer fielen ihnen vor allem Schafe.

60%

der Risse ereigneten sich im Wallis, wo es vermutlich nur sechs Wölfe gibt. Das Calanda-Rudel hat im vergangenen Jahr nur sieben Tiere getötet, darunter ein missgebildetes Kalb. Quelle: Bundesamt für Umwelt

Der Wolf ist sehr clever und meist schon wieder weg, wenn der Wildhüter auftaucht.

G

eht es dem Wolf jetzt an den Kragen? Heute Montag will das Bundesamt für Umwelt (Bafu) bekannt geben, ob zwei Tiere des zehnköpfigen Wolfsrudels im Calanda-Gebiet abgeschossen werden dürfen. Das Bafu reagiert damit auf ein Gesuch der St. Galler und Bündner Jagdbehörden, die den Abschuss beantragt haben. In den vergangenen Monaten wurden die Wölfe häufig in der Nähe von Siedlungen gesichtet und sollen sich zum Teil nur widerwillig wieder entfernt haben. Die

Behörden der beiden Kantone hoffen, dass das Rudel durch den Tod zweier Tiere die Scheu vor dem Menschen zurückerlangt. Derzeit streitet man sich darüber, warum die Wölfe überhaupt so dreist geworden sind. Manche Einwohner vermuten, dass die Tiere gezielt angelockt worden sind. So sollen unweit von Vättis SG abgetrennte Schweinsköpfe und Schlachtabfälle einer Gams gefunden worden sein. Auch Köder für Füchse, die auf sogenannten Luderplätzen ausgelegt werden, könnten ein Problem

sein – oder aber Komposthaufen mit attraktiven Happen. Die Naturschutzorganisatio­ nen fordern, dass man erst mög­ liche Futterquellen in Siedlungs­ nähe beseitigt und die Wölfe mit Gummischrot oder Lichtblitzen verscheucht, bevor man Abschüsse in Betracht zieht: «Damit ein Abschuss zulässig wäre, müssten sich die Wölfe gemäss Jagdverordnung ‹aus eigenem Antrieb› in Siedlungsnähe begeben. Das ist in diesem Fall nicht eindeutig», sagt David Gerke von der Gruppe Wolf Schweiz. MM

Bilder: Keystone, zVg

320


MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 11

Strassenumfrage

Reinhard Schnidrig

«Das Verhalten der Wölfe ist problematisch und kann für den Menschen gefährlich werden» Reinhard Schnidrig, 10 000 Perso­ nen haben eine Petition gegen den Abschuss von Wölfen am Calanda unterschrieben. Lässt sich der Bund dadurch beeinflussen? Die Zahl der Unterschriften ist beeindruckend und zeigt, wie breite Bevölkerungsschichten am Schicksal der Wölfe in unserem Land Anteil nehmen. Aber wir müssen sachlich bleiben und orientieren uns darum am rechtlich möglichen und wildtier­ biologisch sinnvollen Rahmen. Ein Abschuss ist gemäss Jagdver­ ordnung nur zulässig, wenn sich die Wölfe aus «eigenem Antrieb» in Siedlungsnähe begeben. Ob das zutrifft, darüber streitet man sich. In Vättis SG hat man tatsächlich Fehler gemacht. Vor zwei Jahren haben dort Jäger nahe dem Dorf Köder für Füchse ausgelegt, das hat damals die Wölfe angelockt. Mittler­ weile sind aber alle diese Plätze auf­ gehoben, der letzte in diesem Herbst. Es gibt auch ein Foto von im Wald entsorgten Schlachtabfällen. Deren Entsorgung in der Natur ist illegal. Und dann war da noch ein Bauer im Churer Rheintal, der die Nachgeburt einer Kuh auf den Miststock warf. Solche Abfälle sind für den Wolf ein gefundenes Fressen. Der Mensch macht Fehler. Der Wolf muss sie ausbaden. Die Wölfe begaben sich leider nicht nur in Vättis in Siedlungsnähe. Sie tauchten am helllichten Tag in anderen Dörfern oder Maiensässen auf und näherten sich Menschen mit Hunden an. Bisher kam es noch nie zu einer gefährlichen Situation, aber das Verhalten der Wölfe ist problematisch und kann für den Menschen gefährlich werden. Anstatt solche Wölfe abzuschiessen, könnte man sie auch mit Gummi­ schrot vergrämen. Beim Wolf hat man damit wenig Erfahrung. Meist ist er schon wieder weg, wenn der Wildhüter auftaucht, der für solche Vergrämungsaktionen

ausgebildet ist. Wir haben bessere Erfahrungen gemacht mit einfangen, narkotisieren, besendern – und dann vertreiben. Allerdings ist das Ein­ fangen gar nicht so einfach. Die Wölfe sind sehr clever, und die Wildhüter müssen nahe herankommen, um sie mit dem Narkosegewehr ein­ zuschläfern. Ein Wolf ist bereits besendert. Folglich sollte es nicht so schwierig sein, das Rudel aufzuspüren. Das GPS stieg bereits nach einer Woche aus. Darum kann der Sender derzeit nur noch von Hand angepeilt werden, was die Suche sehr erschwert. Mit dem Abschuss zweier Indivi­ duen will man erreichen, dass die verbleibenden Wölfe wieder schüchterner werden. Funktioniert das wirklich? Es kann funktionieren, wenn gewisse Regeln eingehalten werden. Der Abschuss müsste im Sozialverband und in Siedlungsnähe geschehen. Damit würden die verbleibenden Wölfe hoffentlich lernen, die Sied­ lungen und den Menschen künftig zu meiden. Im Vergleich zu den Wallisern haben die Calanda­Wölfe bisher weniger Schaden an Nutztieren angerichtet. Ist ein Rudel vielleicht sogar erfolgreicher bei der Jagd auf Wildtiere? Dem ist tatsächlich so. Es sind vor allem die Einzelgänger, die Schaden bei den Nutztieren anrichten und auch viel unberechenbarer sind. Ein Rudel hält diese Streuner weg. Wobei die Walliser Wölfe auch leichtes Spiel haben, weil die Herden dort weniger gut geschützt sind als im Calanda­Gebiet. MM Aktuelles zum Wolf Heute, Montag, 10 Uhr, gibt der Bund seinen Entscheid

bekannt. Wir halten Sie auf www.migrosmagazin.ch/wolf auf dem Laufenden.

Sollen zwei Wölfe abgeschossen werden?

Reinhard Schnidrig (55)

leitet die Sektion Wildtiere und Waldbiodiversität beim Bundesamt für Umwelt und ist damit der oberste Jäger der Schweiz.

Mallika Ute Geier (49), Yoga­ lehrerin aus Zürich: «Jedes Tier hat

eine Daseinsberechtigung, auch der Wolf. Der Mensch nimmt zu viel Raum ein. Wenn es Probleme gibt, sollten wir unser Verhalten anpassen.»

Yves Schär (23), Student aus Zürich:

«Wenn die Wölfe ihre Scheu verlieren, muss man handeln. Man sollte aber auch die Leute zur Rechenschaft ziehen, die sich falsch verhalten. Nur den Wolf zu bestrafen, ist nicht fair.»

Molly O’Brien (26), Lehrerin aus Lausanne: «Bisher haben diese

Tiere nichts verbrochen. Man sollte sie einfach in Frieden lassen. Und überhaupt: Auch Hunde können gefährlich sein.»


12 | MM52, 21.12.2015 | MENSCHEN

Weihnachten kann kommen: Familie Miranda mit Freundin Sandra (links) und Heidi Mirandas Partner Philippe.


MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 13

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte aus Irland.

Migrosmagazin.ch

Heiligabend

Allein feiern? Kommt nicht in Frage

Die Mutter im Singlehotel, die Kinder im Ausland, die Geschwister bei der eigenen Familie? Statt Weihnachten allein zu verbringen, laden Heidi Miranda, Enzo Bertozzi und Tina Schmid andere Menschen ein. Text: Yvette Hettinger

E

s ist das Familienfest schlechthin, mit Erwartungen beladen wie kein anderes. Christbaum, Weihnachtslieder und ein ganz besonderes Essen gehören dazu, viele Geschenke und viele Familienmitglieder – die Kinder sowieso, aber möglichst auch Oma, Opa, Tanten. Es gibt sicher Menschen, die auf das ganze Heiligabend-Brimborium freiwillig verzichten. Alle anderen fühlen sich alleiner als allein, wenn sie am 24. Dezember keine Gesellschaft haben. Schon zum dritten Mal plant Heidi Miranda (46) aus Münchenbuchsee BE ein Weihnachtsfest mit Fremden. Nicht, dass sie und ihre drei Söhne Wayra (10), Jael (12) und Marlon (14) unter Einsamkeit leiden würden. Zumal auch Heidi Mirandas Partner Philippe (35) aus der Westschweiz fürs Christfest anreisen wird. Ihre Frage aber ist: «Wem könnten wir an Heiligabend sonst noch eine Freude bereiten?» Obdachlosen zum Beispiel, dachte sich die selb-

Fröhlich und am liebsten mit fremden Menschen: So feiern Heidi Miranda (links), Jael (Mitte hinten), Wayra (sitzend in der Mitte) und Marlon (ganz vorn) Weihnachten am liebsten. 2013 dabei: Eva (rechts) und Stefan (45).

Bilder: Samuel Trümpy

ständige Grafikerin. Das hat sich allerdings als schwierig herausgestellt: «Vielleicht möchten sie nicht kommen, weil sie sich für ihre Situation schämen.» Sie weiss inzwischen auch, dass sich einige Frauen und Männer, die in einem betreuten Wohnheim leben, an Weihnachten zurückziehen und alleine sein wollen. Sie ist aber auch überzeugt: «Viele sind an dem Abend unfreiwillig alleine.» Für Heidi Miranda ist es selbstverständlich, ihre Wohnung für diese Menschen zu öffnen, so ist sie aufgewachsen. Manchmal sassen bei ihren Eltern 25 Leute um den Christbaum herum. Sie habe bereits damit geliebäugelt, Wildfremde auf der Strasse anzusprechen und mit nach Hause zu nehmen. «Aber das geht dann doch nicht», sagt sie, «ich muss ja an meine Kinder denken.» Fest steht, dass dieses Jahr Heidis Freundin Sandra (43) mit dabei sein wird. Vielleicht bringt sie noch jemanden mit – wie auch schon. Bereits Stammgast

ist inzwischen Eva (77), eine Rentnerin aus dem Nachbarsdorf. Sie fand anfangs die Päckliflut, die wilden Buben und die Papierschlacht bei der Bescherung gewöhnungsbedürftig. Inzwischen hat die Seniorin die Weihnachtsrituale der Mirandas liebgewonnen: Kirche um 17 Uhr, danach ein früher, einfacher Znacht. Anschliessend lauscht man in einem Zimmer einer Weihnachtsgeschichte, während in der Stube das Christkind kommt. Die Jungs freuen sich ganz besonders auf die Seniorin

Nach der Bescherung singen alle zusammen ein lautes «Feliz Navidad» und hauen dazu mit Kochlöffeln auf Pfannen. Viele Fotos werden mit Selbstauslöser geschossen, bevor die Kinder irgendwann ins Bett sinken, erschöpft und glücklich. Sie wollen kein anderes Fest mehr. Auf die Frage, worauf er sich an Weihnachten am meisten freue, antwortete Wayra, der Jüngste der Familie: «Auf die ältere Dame, die zu uns kommt.»


14 | MM52, 21.12.2015 | MENSCHEN

Offene Türen

Feiern geht auch ohne Familie Bei Privaten, Kirchen und online findet man auch in letzter Minute noch Gesellschaft für Heiligabend. In Rickenbach BL gibt es «Weihnachten für Alleinstehende»: Die Gäste bekommen an Heiligabend in einer Kapelle heissen Schin­ ken mit Salat serviert und Gedichte und Geschichten vorgele­ sen. Acht der 600 Dorf­ bewohner haben sich bislang angemeldet. In Wilen bei Wollerau SZ lädt die Freie Evange­ lische Gemeinde Höfe in der Adventszeit mit Flyern zum «Offenen Haus an Weihnachten» ein. Die Gästezahl steigt jährlich, heuer werden es etwa 80 sein. Manche finden sich auch online: Beim gemeinnützigen Verein «Wahlverwandtschaften» steigen die Neuanmeldungen im Dezember sprunghaft an. Vorsitzende Chris­ tine Wichert sagt: «Bei einer Umfrage zeigte sich, dass unsere Mitglieder nie so sehr jemand Vertrautes vermissen wie in der Weihnachtszeit.» Aus Hildisrieden LU berichtet Marianne Ferrara über ein traditi­ onelles Fondue-Essen am 24. Dezember im FC­Hüsli, das sie mit­ organisiert. Und auch Private öffnen ihre Türen für Fremde, wie Francesca Gozzoli und Alejo Fernandez in Zürich. Sie laden eine Syrerin, die mit ihren Kindern in die Schweiz geflüchtet ist, und zwei Chinesen ein. Alejo Fernandez kennt sie alle vom Deutschkurs.

Enzo Bertozzi

Die Weihnachtsrunde wächst und wächst

Am Anfang war da erst mal nur Milan. «Ein Chorkollege, den ich nach seinem Schlaganfall manchmal im Spital besuchte», erklärt Enzo Bertozzi (65) aus Saas GR. Wenige Tage vor Weihnachten 2014 sagte Bertozzi zu dem 74-Jährigen: «Ich will dich an Heiligabend bei uns haben.» Milan zögerte, sagte dann aber gerne zu. Und teilte kurz drauf mit, dass sich seine Tochter aus Neuseeland just für die Feier-

tage angemeldet habe. «Wir haben sie auch gleich eingeladen», sagt Bertozzi. Er und sein Sohn Enzo (13) freuten sich auf die beiden. Im Jahr zuvor hatten sie nach einem einsamen Weihnachtsabend zu zweit beschlossen, sich in Zukunft für Heiligabend Gäste ins Haus zu holen. Diesmal würden sie also zu viert sein. Oder auch zu fünft. Enzo senior lud nach Milan einen weiteren Chorkollegen ein, ganz spontan,


MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 15

Bei Enzo senior (stehend) und junior ist alles fürs Fest bereit. Mit dabei: Nachbarin Saskia (sitzend) und Chorkollege Milan.

nach einer Probe. «In diesen Tagen bahnte sich bei mir eine neue Beziehung an», erzählt Bertozzi weiter. Er kannte Elle (53), eine philippinischstämmige Schweizerin, zwar erst virtuell. Dennoch fragte er sie zwei Tage vor Weihnachten, ob sie auch mit ihnen feiern wolle. Elle sagte zu, doch ihre Tochter Hana (24) fand, ihre Mutter könne doch nicht einfach zu Bertozzi gehen, «zumene frömde Maa!». Auch Hana bekam eine Einladung zum Fest. «Da waren wir also zu siebt», sagt Bertozzi, «oder doch zu sechst?» Für einen Moment verliert er den Überblick über

seine letzte Weihnachtsfeier, dann fällt ihm ein: Im letzten Moment war ja noch Saskia (44) dazugestossen, eine holländische Frohnatur aus dem unteren Stock. Englisch, Deutsch und Kauderwelsch

An Heiligabend sass die bunt zusammen­ gewürfelte Gesellschaft bei Sushi und Wein am Tisch. Alle waren zuerst etwas zurück­ haltend, doch langsam kamen Gespräche in Gang. «Die drei Frauen konnten sich auf Eng­ lisch unterhalten», sagt Bertozzi, «die Herren sprachen Deutsch, ich Kauderwelsch.» Gesungen wurde nicht, aber viel gelacht. Die

beiden Enzos fanden es toll. Für dieses Jahr wollen sie ein ähnliches Fest organisieren. Es wird Vitello Tonnato geben, Ofenkartoffeln, Nüsslisalat und Schoggikuchen. Weniger Genaues weiss man von der Gästeliste. Zugesagt hat wieder Milan, diesmal ohne Tochter. Auch Hana kann heuer nicht kommen, sie weilt in Cannes. Dafür reist Bertozzis Cousine Edda (75) aus Lugano an. Vielleicht ist auch Saskia wieder dabei. «Weitere Männer, Frauen oder Kinder sind herzlich willkommen!», sagt Bertozzi. Definitiv wieder dabei sein wird Elle. Sie ist inzwischen Bertozzis Partnerin.


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MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 17

Vorfreude: Delia (Mitte) und Tina Schmid feiern dieses Jahr mit ihrem alleinstehenden Bekannten Roger Kolly.

Tina und Delia Schmid

Mit «100 000-prozentiger Sicherheit» wird im Trio gefeiert Ihren absoluten weihnächtlichen Tiefpunkt erlebten Tina Schmid (50) und ihre Tochter Delia (13) vor zwei Jahren. Die Caritas hatte für Heiligabend Familien und Alleinstehende zum Weihnachtsfest ins Volkshaus in Zürich eingeladen. Bloss, als Tina und Delia Schmid eine Stunde vor Beginn der Feier dort eintrafen, waren alle Plätze bereits belegt, restlos, teilweise seit dem Nachmittag, wie sich herausstellte. Ganze Tische waren auf den gleichen Namen reserviert –«von richtigen Clans», sagt Tina Schmid. Für sie und ihre Tochter fand sich kein Platz mehr. Sie zogen ein Haus weiter und teilten sich eine Portion Pommes Frites in einem Lokal um die Ecke. Familienfest mal anders. «Dieses Jahr wirds garantiert anders», sagt die selbständige Texterin aus der Agglomeration Zürich, während sie ein winziges Christbäumchen auf dem Esstisch zurechtrückt. Zwar wird ihre Mutter wohl wieder in einem Singlehotel feiern wollen und ihr Bruder mit der Familie seiner Freun-

din. Aber heuer sind Tina und Delia Schmid am 24. Dezember mit Roger Kolly (58) aus dem Aargau zusammen. «Er ist ganz allein.» Schmerzhafte Erinnerungen an vergangene frohe Weihnachtstage

Roger Kolly, eine Bekanntschaft vom Frühling 2014, ist seit vier Jahren Witwer. Weihnachten hat er seit dem Tod seiner Frau entweder verdrängt oder quasi ausgelassen, indem er verreiste, möglichst weit weg, nach Indien oder in die Karibik. Das Fest war mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden. Mit seiner Frau habe er Weihnachten jeweils exzessiv zelebriert, wochenlang. Mit Weihnachtsmärkten, Chorgesängen – live und ab Konserve –, Kerzen, Kugeln, Menüplanung. Diverse Krippen standen jeweils im Haus und am 24. Dezember eine gigantische, üppig behangene Tanne. «Ohne meine Frau ist die ganze Adventszeit voller Wehmut», sagt Roger Kolly. Feiern mochte er nicht. Dieses Jahr aber wagt er es erstmals wieder. Der

Chemikant blickt dem Fest verhalten optimistisch entgegen, während Tina Schmid die Planung zackig vorantreibt – «das hab ich gleich an mich selbst delegiert», sagt sie und lacht. Sie hat das Menü zusammengestellt und den Wein gekauft. Delia war fürs Fondue-Chinoise-Fleisch zuständig. Die Sekschülerin freut sich einfach nur auf Heiligabend. Nun ist Päcklimachen angesagt, und in Gemeinschaftsarbeit sollen noch ein paar Guetsli entstehen. Zwischen Geschenkpapier, Mandarinli und Guetsliteig albert Delia mit dem Bekannten aus dem Aargau herum. «Vielleicht backe ich noch einen Kuchen zum Dessert», sinniert sie, während sie ein Päckli betrachtet, das sie gerade angefertigt hat. Offen ist noch, wo das Trio Heiligabend verbringen will, ob bei Schmids oder bei Roger Kolly. Egal wo, sagt Tina Schmid, ihre kleine Feier werde stattfinden, «mit 100 000-prozentiger Sicherheit!» Und, falls sie etwas wünschen darf, gern mit Schneegestöber vor dem Fenster. MM


18 | MM52, 21.12.2015 | MENSCHEN

Zahlen und Fakten

Schöne Bescherung! Am liebsten erhalten Schweizer Geld, Basler dürfen auch heuer nicht mit Schnee rechnen, und an die 1000 Wohnungen werden wohl wieder brennen … Denkwürdiges rund ums Weihnachtsfest.

1999/2000: 3 Mio. 2001/02: 3,8 Mio.

2000/01: 3,7 Mio.

2004/05: 4 Mio.

2003/04: 4 Mio.

2002/03: 4 Mio.

2 Fleissiges Christkind In der Schweiz gibt es rund 1,67 Millionen Kinder und Teenager. Erhalten alle ein Geschenk von je 0,5 Kilogramm, ergibt das ein Gesamtgewicht von 835 000Kilogramm. Ganz schön viel für das zarte Christkind: Gemäss SUVA-Vorschriften darf eine junge Frau eine Last von 12 Kilogramm tragen. Demnach wären 70 000 Botengänge nötig. Bei einem achtstündigen Einsatz am 24. Dezember sind das 8750 Flüge pro Stunde, damit jedes Geschenk rechtzeitig ankommt.

Recherche: Anne-Sophie Keller Infografik: Daniel Röttele

1 Das sorgt für Zwietracht ... Anteil der Paare, die sich wegen folgender Streitpunkte in die Haare geraten:

31% Wo die Feiertage verbringen?

3 Wünsch dir was!

10% Hausputz nach dem Fest

Diese Weihnachtsgeschenke* stehen in der Schweiz ganz oben auf der Wunschliste (Jahr 2013):

17% Weihnachtsdekoration 7% Weihnachtsmusik

13% Arbeitsteilung bei den Vorbereitungen 6% Fernseher ein- oder ausschalten?

4% Was essen?

4% Kirchenbesuch ja oder nein? 8% anderes

41% Reisen, Urlaub

57% Bargeld 42% Bücher

32% Geschenkgutscheine 34% Restaurantbesuch

26% Laptop, Computer 27% Tickets

25% Geschenkkarten

25% Schönheitspflege, Massagen

24% Schmuck, Uhren


2009/10: 5,9 Mio.

4 Gaben an Notleidende Warenwert der Geschenkpakete, die das Rote Kreuz im Rahmen seiner Aktion «2 x Weihnachten» verteilt hat, in Franken

2012/13: 5,8 Mio.

2010/11: 5,8 Mio.

2006/07: 4,1 Mio.

11% Biel

2007/08: 4 Mio.

47% Chur

1,2 Millionen Bäume werden im Schnitt pro Jahr gekauft. Davon sind

15% Fichten

18% Sion

38% St. Gallen

5 O Tannenbaum ...

5% Weisstannen u.a.

6 Schneeflöcklein ...

24% Zürich

2008/09: 3,8 Mio. 14% Basel

25% Bern

2014/15: 6,3 Mio.

2011/12: 5,4 Mio.

10% Neuenburg

2005/06: 4 Mio.

2013/14: 6 Mio.

88% Scuol

8% Lugano

15% Delémont

... jetzt kommst Du geschneit: So oft gab es in den vergangenen Jahrzehnten drei weisse Weihnachtsfeiertage.

30 000 25 000

7 Sicheres Geleit 80% Nordmanntannen

Anzahl Personen, die der Transportdienst Nez Rouge während der Festtage befördert hat.

20 000 15 000 10 000 5000

45% aus der Schweiz

40% aus Dänemark

15% aus Deutschland und anderen Ländern

25 000 Insekten

können laut einer Studie der Universität Bergen auf einem einzigen Christbaum leben.

1000 Wohnungen brennen jedes Jahr an Weihnachten.

Quellen: Parship (1), SUVA, Bundesamt für Statistik (2), Deloitte (3), redcross.ch (4), Interessengemeinschaft Suisse Christbaum, Universität Bergen, Allianz Suisse (5), Meteo Schweiz (6), Nez Rouge,(7), Jung von Matt (8) * Mehrfachnennungen möglich

1994

2004

2014

0

8 Ihr Kinderlein, singet Laut einer Umfrage der Agentur Jung von Matt aus dem Jahr 2005 sind dies die Weihnachtslieder*, die man in der Deutschschweiz am liebsten gemeinsam singt: 70% Stille Nacht, heilige Nacht 57% O du fröhliche

39% O Tannenbaum


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MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 21

G Bänz Friedli

Der geschenkte Baum

«Gratis zum Mitnehmen» ist zu lesen, und da steht er auf dem Trottoir am Quartierstrassenrand, gerade so, wie hier manchmal ein altes Büchergestell oder ein ausgemusterter Schirmständer steht: ein Tannenbaum. Jemand hat es auf ein Blatt Papier gedruckt, das Blatt dann sorgsam in eine Klarsichthülle gefasst, eine, die seitlich mit Löchern versehen ist, und die Mitteilung durch die Löcher mit einer Schnur ans Geäst gezurrt: «Gratis zum Mitnehmen». Viele Familien sind jetzt, so kurz vor dem Fest, unterwegs, um sich einen Weihnachtsbaum zu besorgen. Aber wer stellt an diesem eisig kalten Morgen einfach so einen hin, einen Tannenbaum, hier aufs Trottoir neben die blätterlose Hecke? Und wird sich jemand getrauen, ihn wirklich mitzunehmen?

Bänz Friedli (50)

stellt sich Fragen über Fragen.

Wir gehen in Gedanken die Wohnungen und Reihenhäuser der Umgebung durch. Hat vielleicht bei Pfisters der Vater einen Baum heimgebracht, und es stellte sich heraus, dass die Mutter schon einen gekauft hatte? Ein stattlicher Baum ist es. Hat der Michel im Parterre schon wieder eine zu hohe Tanne ausgewählt und daheim gemerkt, dass diese nicht in die Stube passt? Es würde ihm ähnlich sehen, dem liebenswerten Lulatsch. Aber das ist ihm doch schon letztes Jahr passiert! Und wenn, dann wäre er den Baum doch umtauschen gegangen …?

Dutzende Möglichkeiten bieten sich an, lustige und traurige. Sind die Cerruttis kurzfristig verreist? Lottogewinn oder Todesfall? Feiern Lisa und Per nun doch bei den Schwiegereltern und diese nicht bei ihnen? Hat sich das kinderlose Paar aus der Überbauung da drüben zerstritten, getrennt gar, und nun ist der Baum überflüssig geworden, weil es nichts mehr zu feiern gibt? Haben die Eltern vom vierten Stock, die ihren Kindern stets so strenge Strafen androhen und sich damit selber bestrafen, weil sie dann oft nicht umhinkommen, diese Strafen auch zu vollstrecken … Haben sie wieder gedroht? «Wenn du dies und das nicht erledigst, gibts heuer keinen Weihnachtsbaum!» Ist gar, bei den Kammerers würde einen dies ja nicht verwundern, eine ganze Familie auseinandergebrochen, ausgerechnet jetzt? Möglich wäre es, denn in der Weihnachtszeit liegen alle Nerven blank, und es wird einem von überallher eingehämmert, es stehe das Fest der Liebe und der Besinnlichkeit bevor, sodass oft genau das Gegenteil geschieht. Aber ich werde versuchen, mir zu diesem Baum eine schöne Vorgeschichte auszudenken. Und Sie dürfen sich ein schönes Ende ausmalen. Als wir von der Post zurückkamen, an diesem Morgen, war die Tanne nämlich weg. Gratis mitgenommen. MM

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24 | MM52, 21.12.2015 | MENSCHEN

Johann Schneider-Ammann

«Wir können uns nicht von der Welt abkoppeln» Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (FDP) ist nächstes Jahr Bundespräsident. Ein Gespräch über die politischen Herausforderungen für die Schweiz, den Umgang mit persönlicher Kritik und die Pläne für das Präsidialjahr. Text: Ralf Kaminski, Hans Schneeberger Bilder: Michael Sieber


MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 25

Hat 2016 seinen grossen Auftritt als Bundespr채sident: Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann.


26 | MM52, 21.12.2015 | MENSCHEN

Johann Schneider-Ammann, sind Sie zufrieden mit dem neuen Kollegen im Bundesrat? Selbstverständlich! Ich sass ja mit Guy Par­ melin im Parlament, er ist eine gute, boden­ ständige Persönlichkeit. Wir hatten auch später Kontakt, schliesslich ist er Wein­ bauer, und ich bin Weinminister ( lacht). Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Er schien ja von Anfang an die besten Chancen zu haben. Da wissen Sie mehr als ich. Mir schien es ein ziemlich offenes Rennen zwischen den drei Kandidaten. Und was sagen Sie zu Ihrem Wahlresultat: 191 von 244 Stimmen? Ich bin sehr zufrieden, umso mehr, als die Stimmen von einem oft kritischen Parlament kamen. Offensichtlich schätzt man meine Arbeit. Die Resultate waren insgesamt recht gut. Die Bundesversammlung hat anerkannt, dass da eine gute Equipe unterwegs ist. Wie wird sich die neue bürgerliche Mehrheit im Bundesrat auswirken? Die Politik wird wohl einen etwas bürger­ licheren Touch bekommen. Die SVP über­ nimmt mehr Verantwortung und hat klare Vorstellungen. Aber es wird weiterhin intensive Diskussionen geben – Mehrheiten werden sich von Fall zu Fall anders bilden. Das Ziel ist ja immer, das Optimum im Interesse des Landes zu finden; wir sind weiterhin der Sache verpflichtet. Auch in vielen Kommissionen gibt es eine Mehrheit von SVP und FDP. Verändert sich dadurch etwas? Ja, denn in den Kommissionen wird mass­ geblich vorbestimmt, was danach im Parlament passiert. Es kann gut sein, dass sie die Rahmenbedingungen etwas anders gestalten werden – um Investitionen zu fördern und Arbeitsplätze zu sichern. Der Politologe Michael Hermann sagte im Migros-Magazin, das Volk habe sich ein nationalkonservativeres Parlament gewünscht – erhalten habe es nun ein wirtschaftsliberaleres. Das ist vielleicht gar keine so falsche Ein­ schätzung. Kommentare, die von einer völlig neuen Situation sprechen, scheinen mir aber übertrieben: Es gibt Korrektive, die dafür sorgen, dass es keine extremen Ent­ wicklungen gibt. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die Kommissionen offen nach Lösungen suchen. Wenn dirigistische Vor­ lagen zur Diskussion standen, habe ich dargelegt , was das für mein Unternehmen konkret bedeuten würde – und da haben auch die politischen Gegner zugehört und nicht einfach ideologisch reagiert.

Zur Person

Wirtschaftsminister und Bundespräsident 2016

Johann SchneiderAmmann freut sich darauf, nächstes Jahr auch stärker in die Verhandlungen mit der EU eingreifen zu können.

Johann Niklaus Schneider-Ammann (63) sitzt seit 2010

im Bundesrat und ist Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF). Am 1. Januar über­ nimmt er das Amt des Bundespräsidenten. Vor seiner Wahl war er Präsident des Maschinenbau­ unternehmens Ammann Group und FDP­Nationalrat. Johann Schneider­ Ammann ist verheira­ tet, hat zwei erwach­ sene Kinder und lebt in Langenthal BE.

Welches sind die grössten Herausforderungen in Ihrem Präsidialjahr 2016? Es liegen eher schwierige Zeiten vor uns. Für mich ist das Jahr 2016 zentral: Wir müssen den bilateralen Weg mit der EU sichern und die Masseneinwanderungsinitiative umsetzen. Auch die starken Migrationsbewegungen werden nicht spurlos an der Schweiz vorübergehen. Davon werden wir nächstes Jahr wohl noch stärker betroffen sein. Da ist es eine humanitäre Pflicht, den an Leib und Leben bedrohten Flüchtlingen zu helfen – im Rahmen unserer Möglichkeiten als kleines Land. Weiterhin herausfordern werden uns der starke Franken und seine Folgen. Einige Branchen stecken in echten Schwierigkeiten, und wir sind mit einer schleichenden Deindustrialisierung konfrontiert. Das schmerzt mich besonders, denn ich komme aus der Industrie. Mir ist wichtig, dass sie nicht verschwindet wie in Frankreich oder England. Dieser Entwicklung müssen wir unbedingt Gegen­ steuer geben. Sonst können wir nicht allen eine Arbeitsstelle anbieten.

Anders als in den 80ern ist aber noch gar nicht so viel passiert. Kommt das noch? Genau das ist das Problem: Man hat das Ge­ fühl, es passiere gar nichts. Aber das stimmt nicht. Die Firmen können ihre Auftrags­ bücher füllen, indem sie die Margen senken. So bleiben sie vorerst wettbewerbsfähig und können ihre Arbeitsplätze halten. Aber wenn das über längere Zeit so bleibt, dann fehlt das Geld für Investitionen und Innovationen. Und das wird in zwei, drei Jahren Arbeits­ plätze kosten. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt die Zeit nutzen, um Rahmen­ bedingungen zu verbessern, bürokratische Hürden abzubauen, statt neue aufzubauen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative diskutieren wir flankierende Massnahmen. Hier muss unsere Devise lauten: Nur so viel wie nötig, nicht so viel wie möglich. Können Sie als Wirtschaftsminister überhaupt etwas tun, um der Schweizer Wirtschaft zu helfen? Auch im Hinblick auf das schwierige europäische und globale Umfeld?


MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 27

Auf die internationalen Ereignisse habe ich kaum Einfluss, das ist so. Wenn die Menschen Angst bekommen, dann neigen sie zu Abschottung und rufen nach mehr staatlichen Vorgaben und Verboten. Dem stelle ich mich entgegen. In der Schweiz ist vieles von den Sozialpartnern der einzelnen Branchen oder in einzelnen Firmen sogar zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmenden geregelt – wie in der Migros. Das ermöglicht massgeschneiderte Lösungen. Als Wirtschaftsminister unterstütze ich diese Entwicklung. Aber Sie können nicht viel unternehmen gegen die Tatsache, dass immer mehr Schweizer in den Nachbarländern einkaufen und von dort Dienstleistungen beziehen, oder? Dass wir offene Märkte haben, ist für die Schweiz vorteilhaft. In den 90er-Jahren mussten wir eine wirtschaftliche Durststrecke bewältigen. Seit die bilateralen Verträge in Kraft sind, stehen wir viel besser da. Aber das hat eben auch seine Kehrseiten. Der Einkaufstourismus für viele Milliarden Franken gehört aus Sicht des Volkswirtschaftsministers, der die Jobs hier in der Schweiz halten will, dazu. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Anbieter die gleich langen Spiesse haben. Ich weible dafür, dass man die Ladenöffnungszeiten moderat ausweitet und harmonisiert. Das wäre ein erster Schritt. Und wichtig ist, dass wir die Bürokratie abbauen. Auch sie verursacht Kosten, die die Schweizer Preise unnötig in die Höhe treiben.

Und solange der Schweizer Franken so stark ist, bleibt der Anreiz, im Ausland einzukaufen, natürlich gross. Was halten Sie denn von der Strategie der National­ bank, die Attraktivität des Frankens durch Negativzinsen zu dämpfen? Ist das auf längere Sicht tragbar? Die Nationalbank ist unabhängig, das ist richtig und wichtig. Die Negativzinsen waren von Anfang an als Notmassnahme und nicht als dauerhafte Lösung gedacht. Ändern kann die SNB das aber erst, wenn die Europäische Zentralbank wieder eine Zinspolitik verfolgt, die die Attraktivität des Schweizer Frankens mindert. Was noch eine Weile dauern könnte. Diese Gefahr besteht. Immerhin: Die erste Erhöhung der Leitzinsen durch die USNotenbank könnte sich positiv auf Europa auswirken. Tatsache ist, dass die Schweizer Wirtschaft weltweit sehr vernetzt ist. Die Ereignisse auf der Welt beeinflussen unsere Entwicklung stark. Wir können uns davon nicht abkoppeln. Und nun soll auch noch bei Bildung und Forschung gespart werden – ist das nicht Gift für ein Land, das keine anderen «Rohstoffe» hat? Bildung, Forschung und Innovation werden nach wie vor bevorzugt behandelt. Aber der Bund muss sparen und kann diesen Bereich nicht auslassen. Die früheren Budgetwachstumsraten von bis zu fünf Prozent sind nicht mehr möglich, aber gut zwei Prozent sollen

es auch künftig sein. Das ist mehr als in vielen anderen Politikbereichen. Der Bundesrat ist sich der Bedeutung von Bildung und Forschung sehr wohl bewusst. Es besteht auch die Gefahr, dass die Schweiz wegen der Annahme der Massen­ einwanderungsinitiative von wichtigen EU­Forschungsprojekten abgekoppelt wird. Wie geben Sie Gegensteuer? Horizon 2020 ist tatsächlich ein extrem wichtiges Programm: die Champions League der Forschung. Wir wollen unbedingt mitspielen. Vor einem Jahr haben wir erreicht, dass wir immerhin teilweise dabei sein können. Für die Zeit ab 2017 versuchen wir nun, einen Weg zu finden. Professoren wollen an einem Ort lehren und forschen, wo sie Zugang zum internationalen Forschungsnetz haben. Wenn sie das in der Schweiz nicht bekommen, gehen sie in ein anderes Land. Solange die Umsetzung der Initiative nicht geregelt ist, dürften diese Gespräche schwierig sein, oder? Das ist so. Wir engagieren uns stark, genauso wie die ganze Wissenschaftsgemeinschaft. Auch wenn noch hohe Hürden zu meistern sind: Es gibt durchaus positive Signale aus Brüssel. Ich bleibe zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden. Die hervorragenden Leistungen des Schweizer Forschungsplatzes werden anerkannt. Es liegt im Interesse des ganzen Kontinents, dass wir nicht abgekoppelt werden. Die Arbeitslosigkeit

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28 | MM52, 21.12.2015 | MENSCHEN

in Europa ist teilweise katastrophal hoch. Damit sich das ändert, braucht es Bildung, Forschung und Innovation – und eine intensive Zusammenarbeit. Nur so kann Europa global konkurrenzfähig bleiben. Ein grosses Problem in weiten Teilen Europas ist die Jugendarbeitslosigkeit. Kein Wunder, dass die Schweiz ent­ sprechend attraktiv ist. Bei uns beträgt sie 3,6 Prozent, in Frankreich offiziell 25, in anderen europäischen Ländern noch mehr. Das ist ein Drama für die Jungen und ein riesiges Problem für die Zukunft Europas. Wir sind unglaublich privilegiert: Im August 2015 haben wir 94 000 Lehrstellen angeboten, 8500 liessen sich nicht besetzen. Ein Luxusproblem, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Schaut man sich Umfragen an, scheinen immer mehr Leute bereit zu sein, die bila­ teralen Verträge für mehr Abschottung zu opfern. Bereitet Ihnen das keine Sorgen? Doch, natürlich tut es das. Im Grunde müssen wir die Quadratur des Kreises schaffen: Wir wollen «s Füfi us Weggli». Und das ist naturgemäss schwierig. Wir müssen Wege finden, um die Zuwanderung zu dämpfen, ohne den Zugang zu den Märkten zu verschlechtern. Der Bundesrat schlägt eine Schutzklausel vor, möglichst im Einverständnis mit der EU. Wir müssen nun das Volk überzeugen, damit eine solche Lösung auch in einer Abstimmung durchkommt. Und ich engagiere mich weiterhin mit voller

Kraft für die bilateralen Verträge. Ich bin überzeugt: Sie sind der einzige Weg, der Souveränität und wirtschaftlichen Erfolg verbindet. «Niemand mag Schneider­Ammann», lau­ tete im August eine Schlagzeile im «Blick» nach einer Beliebtheitsumfrage im Volk. Auch medial werden Sie primär kritisch begleitet. Wie geht man mit so was um? Diese Kritik werde ich offenbar nicht los. Aber solange die Arbeitslosigkeit bei 3 Prozent und die Beschäftigung bei 84 Prozent liegt – beides weit besser als der OECDSchnitt –, kann ich mit jeder Kritik leben. Ich habe ein Ziel: für möglichst alle einen Job und damit eine Perspektive schaffen. Daran soll man mich messen. Können Sie nachvollziehen, dass die Kritik so heftig ist, oder empfinden Sie sie einfach als ungerecht? Wissen Sie: Ich verstelle mich nicht, spiele keine Spiele. Ich bin, wie ich bin. Es gibt Situationen, in denen ich die Kritik nachvollziehen kann. In anderen Fällen nehme ich es einfach zur Kenntnis und reagiere nicht. Ich habe gelernt, damit umzugehen. Nach Ihrer Wiederwahl zitierte eine Zeitung den Kommentar eines Parla­ mentariers: Man wisse ja, dass Sie bald abtreten würden, deshalb hätten Sie so viele Stimmen bekommen. In der Schweiz herrscht Meinungsfreiheit ( lacht). Jeder kann sagen, was er will.

Aber zwei Monate nach Ende des Präsi­ dialjahrs werden Sie 65, dann sind sie offiziell im Rentenalter. Haben Sie denn schon Pläne im Hinblick auf diese Zeit? Sie erwarten ja wohl nicht, dass ich Ihnen darauf eine Antwort gebe ... Ich bin für weitere vier Jahre gewählt, die Arbeit macht mir Spass, meine Dossiers sind auf Kurs. Irgendwann werde ich mich bestimmt pensionieren lassen, aber derzeit habe ich ja die Fachkräfteinitiative am Laufen. Und dazu zählt auch das Projekt «Arbeiten bis zum Pensionierungsalter und darüber hinaus» ( lacht). Freuen Sie sich denn auf das bevor­ stehende Präsidialjahr? Ja, das tue ich. Ich will dazu beitragen, dass die Menschen in der Schweiz sicher sind, in jeder Hinsicht. Mein Präsidialjahr wird unter dem Motto «Gemeinsam für Jobs und das Land» stehen. Und ich werde sicher auch international noch mehr unterwegs sein, einerseits mit Freihandelsdossiers, andererseits in Brüssel für Verhandlungen mit der EU. Ich freue mich, dazu noch mehr als bisher beitragen zu können. Wie verbringen Sie Weihnachten? Gibt es bestimmte Familienrituale, auf die Sie sich freuen? Wir feiern ganz klassisch im Familienkreis und mit Weihnachtsbaum. Die Enkel bekommen Geschenke, wir singen Weihnachtslieder. Und ich freue mich auf ein paar Tage Frieden und Entspannung. MM

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MENSCHEN | MM52, 21.12.2015 | 29

Leserforum MM50: Interview Ivan Krastev: «Die Angst ist das grössere Problem als der Terror»

«Solange die Ungerechtigkeiten bestehen, müssen wir uns fürchten» Ich teile die Meinungen von Ivan Krastev weitgehend. Allerdings blendet er das Wichtigste aus: Solange Un­ gleichheit, Ungleichverteilung und die damit verbundenen Ungerechtigkeiten bestehen, müssen wir uns fürchten. Wer es nicht glaubt, lese «Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind» von Richard Wilkinson und Kate Pickett. Das Buch müsste Pflicht­ lektüre sein für alle Politiker, die sich Gemeinsinn auf die Fahne geschrieben haben. Bruno Facci, Ganterschwil SG MM50: Heidi «Ein Engel für immer»

MM51: Knigge «Ist man

«Nicht gesehen oder ideologische Brille aufgesetzt»

verpflichtet, unpassende Weih­ nachtsgeschenke zu behalten?»

«Geschenke nicht weitergeben»

So kommt es, wenn man über etwas schreibt, was man nicht gesehen hat: Wer den Heidi-Film von 1952 nur als «geistige Landesverteidigung» begreift, hat ihn nicht gesehen. Oder die ideologische Brille aufgesetzt, die bei gewissen Historikern Mode ist, die den Zeitgeist unserer Eltern und Grosseltern auf Teufel komm raus «dekonstruieren» wollen. Hilft nichts: Der Praesens-Film von Regisseur Luigi Comencini mit Schauspielern wie Heinrich Gretler, Margrit Rainer, aber auch Willy Birgel und Theo Lingen erfreut bis heute die Herzen unzähliger Betrachter. Dass er unter anderem einen Preis an der Biennale in Venedig erhielt, hat wohl weniger mit verbohrtem Nationalismus als mit Qualität zu tun – eine Qualität, die die Journalistin anscheinend auch dem neuesten, von der Kritik gelobten Heidi-Film von 2015 abspricht. Gottlieb F. Höpli, Teufen AR

Während meiner Kindheit ermahnte mich meine Grossmutter immer, dass es sich nicht ziere, Geschenke weiterzureichen. Deshalb habe ich noch heute erdenkliche Mühe damit – trotz des Wissens, dass der Beschenkte zu nichts verpflichtet ist. Chico Chesmu, Facebook MM51: Interview Uwe Wolff:

«Engel sind die Strassenarbeiter Gottes»

«Eine Macht, die jede Dimension übersteigt» Millionen von Jahren waren es, ehe es uns gab, Jahrmillionen werden es wohl nach uns sein, und irgendwo in ihrer Mitte sind ein paar Sommer, in denen es für uns Tag ist auf dieser Erde. Zu meinen, wir hätten uns selbst

MM51: Familie «Mir ist so

langweilig ...»

«Mehr Fantasie» Eltern müssen ihre Kinder doch nicht 24 Stunden am Tag bespassen. Kinder müssen lernen, ihre Langeweile auszuhalten. Das fördert ihre Fantasie. Rosmarie Müller, Facebook

Der Engel vom HB Zürich von der Künstlerin Niki de Saint Phalle.

gemacht, wäre nicht nur überheblich, sondern letztlich auch eine Herabwürdigung der Macht unseres Schöpfers, einer Macht, die die Dimension jeder sichtbaren und unsichtbaren lebendigen Kreatur übersteigt. Rudolf R. Blaser, online MM51: Diese Woche «Die Ski­

nation hat ein Nachwuchsproblem»

«Billige Malediven» Zum Preis eines Skiurlaubs in der Schweiz können wir zwei Mal pro Jahr auf die Malediven reisen. Sabine Dätwiler, online

«Offen für Neues» Wieso muss die Freizeit unserer Kinder immer durchorganisiert und verplant sein? Wäre es nicht schön, wenn sie das Gefühl von Langeweile kennten? So bleiben sie offen für Neues. Jeannette Steinle, online MM51: Reportage «Die Liebe liess

sich zweimal bitten»

«Sicher ist sicher» Obwohl ihr die Ärzte sagten, sie könne keine Kinder bekommen, wurde sie schwanger. Ich habe nach meiner Sterilisation drei Nachkontrollen für 180 Franken machen lassen. Gut angelegtes Geld! Felix Brunner, online


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Migros-Welt MM52

Zitat der Woche

«Es freut mich, dass der Film bei den Kritikern so gut ankam.» Regisseur Simon Jaquemet in der Neuen Luzerner Zeitung vom 15. Dezember: Sein vom Migros-Kulturprozent gefördertes Werk «Chrieg» hat der Verband der Filmjournalisten zum Schweizer Film des Jahres gekürt.

Selina Tschappu (26), Köchin im MigrosRestaurant Calandapark in Chur.

Bei der Arbeit

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und ausdrucken – und so ganz unkompliziert ein feines Essen oder eine Einladung zu Kaffee und Kuchen in den Chickeria-Restaurants in Buchs, Chur, Kreuzlingen, Pfungen und Zürich Oerlikon verschenken. Mehr von der Migros Ostschweiz ab Seite 69

«Ich hatte etwas die Lust an meinem Beruf als Köchin ver­ loren, trotzdem habe ich mich bei der Migros beworben und dann hier die Freude am Kochen wie­ derentdeckt. Im Calandapark helfe ich auch an der Kasse oder dekoriere das Restaurant. Die Abwechs­ lung liegt mir. Jetzt an Weih­ nachten backe ich Cupcakes. Nicht für die Gäste, sondern für meine Familie. Auch sie profitiert von meiner wiedergewon­ nenen Freude am Beruf.»


34 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Zahl der Woche

20 978

Frage der Woche

Warum ist das MigrosWeihnachtslied «Ensemble» nur als Download und nicht auch auf CD erhältlich? Das Lied gehört zur Spendenaktion für bedürftige Kinder. Die Migros möchte, dass die verwendeten Mittel vollumfänglich in die Bekämpfung der Kinderarmut in der Schweiz fliessen. Daher haben wir auf die aufwendige Produktion einer CD verzichtet und bieten den Song stattdessen als Download bei exlibris.ch, iTunes und Google Play an. Der Erlös fliesst vollständig in die unterstützten Hilfsprojekte. MM

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8 –18 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.

Hobby- und Profisportler gingen beim letzten grossen Volkslauf des Jahres an den Start: Der von der Migros unterstützte Zürcher Silvesterlauf hatte noch nie so viele Teilnehmer.

Solarkraft Dieses Bild zeigt keinen Drehort des neuen Star Wars Films, sondern die

ausgebaute Solaranlage auf den Dächern des Migros-Verteilbetriebs Neuendorf. 2013 hat die Migros dort das leistungsstärkste Solarkraftwerk der Schweiz ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Jetzt wurde die Anlage auf dem Dach einer neuen Lagerhalle erweitert und produziert nun 25 Prozent mehr Strom als vorher. Das würde ausreichen, um rund 1600 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Integration

Brücke zwischen Kulturen Die Flüchtlingskrise in Europa macht das Thema brandaktuell: Das Programm Contakt-Citoyenneté fördert Freundschaften zwischen Einheimischen und Fremden. Es geht etwa um einen gemeinsamen Mittagstisch von Migranten und Schwei-

zern, um Aufgabenhilfe für fremdsprachige Kinder oder auch um eine Ausstellung über alle Herkunftsländer der Menschen in einem Quartier. Ab sofort können Interessierte neue Projektideen einreichen. Eine Jury prämiert im Mai 2016 die besten Eingaben mit insgesamt 320 000 Franken. Das MigrosKulturprozent hat das Programm zusammen

Contakt-Citoyenneté fördert Freundschaften. mit der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen ins Leben gerufen. Seit der Lancierung vor drei Jahren haben sich bereits

5000 engagierte Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Alle Informationen zur neuen Ausschreibung auf: www.contakt-citoyennete.ch


MIGROS­WELT | MM52, 21.12.2015 | 35

Bilder: zVg, imageBROKER/Alamy Stock Photo

Der Turbo für die Weihnachts­ bäckerei: Der Duft von Selbst­ gebackenem gehört zur Weihnachtszeit wie Samichlaus und Christkind. Wenn da nur nicht der Zeitmangel wäre. Fertigteige machen das Backen zum unkomplizierten und schnellen Vergnügen. Kreativität entwickeln Auch für Fertigteig gilt: Gekühlt lassen sich Figuren besser aus­ stechen. Damit der Teig nicht klebt, die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben.

Mit Fertigteigen lässt sich nicht nur Standardgebäck backen. Rollen Sie einmal einen Mailänderliteig aus und bestreichen Sie ihn dünn mit Konfitüre. Aufrollen und circa 30 Minuten kühl stellen. Dann in knapp 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und wie gewohnt backen. Rezepte mit Fertigteigen auf Seite 43

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36 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Weihnachtsfest

Feierlich aufgetischt Edles Porzellan, eine schlichte Dekoration und ein besonderes Weihnachtsmen端 sind ein Fest f端r Augen und Gaumen. Text: Sonja Leissing Bilder: Jorma M端ller, Daniel Aeschlimann Styling: Monika Hansen

Wer das Fest gut plant, muss nicht bis zur letzten Minute in der K端che stehen. Mit wenig Aufwand und ein paar Tipps wird das Essen zum gut vorbereiteten Gaumenschmaus. Dann bleibt auch genug Zeit, um die festliche Tafel mit Accessoires in den Farben Weiss und Gold zum Leuchten zu bringen. Christkind, du kannst kommen!


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 37

Hängende Pracht

1

Heiligabend ist das Fest der Liebe. Mit einer stimmungsvollen Dekoration wird das Festmenü zu einem besonderen Erlebnis.

Befestigen Sie mit Nylonschnur einen Zweig über dem Ess­

tisch. Tannenzapfen in diversen Grössen mit etwas Kunstschnee besprühen und mit Heisskleber am Zweig befestigen. Glitzerkugeln mit langen Geschenk­ bändern anbinden.

Dekor im Glas

2

Egal ob Rentiere, Hirsche oder Engel:

Hinter Glas und auf Moos gebettet, sehen weihnachtliche Acces­ soires wunderschön aus. Auch Weihnachts­ kugeln in einer Glasvase sind ein Hingucker und zaubern eine festliche Stimmung auf den Tisch.

3 Servietten

Binden Sie aus Rosmarinzweigen kleine Kränze. Diese duften dezent und

sehen mit weissen Servietten besonders hübsch aus. Eine farblich passende, kleine Weihnachtskugel mit Bändchen daran befestigen. Glamour ist garantiert.


38 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Vorspeise

Randen-Blini mit Rauchlachs Zutaten für 4 Personen 50 g Mehl ½ TL Trockenhefe

2 Prisen 75 g 1 0,5 dl 50 g 200 g

Salz gekochte Randen Ei Milch Bratbutter Crème fraîche Rauchlachs Sprossen für die Garnitur, z. B. Randen- oder Rettichsprossen Fleur de sel, Pfeffer

Zubereitung

1. Für die Blini Mehl mit Hefe und Salz mischen. Randen fein reiben, mit dem Ei und der Milch mischen, beigeben. Alles zu einem dick­ flüssigen Teig rühren. Zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen. 2. Etwas Bratbutter in einer be­ schichteten Bratpfanne erhitzen. Pro Blini ca. 2 EL Teig hineingeben und zu ca. 6 cm grossen Küchlein ausstreichen. Blini bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten backen, dabei einmal wenden. Herausnehmen und ausküh­ len lassen. Je 1 TL Crème fraîche auf die Blini geben. Rauchlachs darauf anrichten. Mit Sprossen garnieren. Blini mit wenig Fleur de sel und Pfeffer bestreuen. Zubereitungszeit ca. 35 Minuten + ca. 30 Minuten ruhen lassen

Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 16 g Fett, 13 g Kohlenhydrate, 1100 kJ/260 kcal

Tipp Rauchlachs in lange, ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Zu Rosen einrollen und auf die Crème fraîche setzen.

Rezepte www.saison.ch


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 39

Hauptgang

Gefüllte Kalbsschnitzel mit Kürbis-Kartoffel-Stock Tipp Butter mit Fleur de sel und Cayennepfeffer schaumig rühren. Sterne ausstechen, bis zum Servieren kühl stellen.

Zutaten für 4 Personen 100 g gesalzene Nussmischung, z. B. Sun Queen 1 rote Zwiebel 4 EL Olivenöl 8 Kalbsschnitzel à 70 g, flachgeklopft Salz, Pfeffer 8 Tranchen Rohschinken 600 g mehligkochende Kartoffeln 600 g Kürbis, z. B. Butternuss 2 dl roter Traubensaft 1 dl Gemüsebouillon 1 EL Maisstärke 2 Zweige Rosmarin ½ Granatapfel Zubereitung

1. Ofen auf 220 °C vorheizen. Nüsse und Zwiebel fein hacken. Mit 2 EL Öl mischen. Schnitzel salzen und pfeffern. Je 1 Tranche Schinken darauflegen. Nüsse und Zwiebeln darauf verteilen. Schnitzel zusammenklappen, mit Zahnstocher fixieren, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit restlichem Öl beträufeln, in der oberen Ofenhälfte ca. 15 Minuten braten. 2. Kartoffeln und Kürbis schälen, in Würfel schneiden. Kartoffeln in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen. Kürbis dazugeben, ca. 15 Minuten kochen. Abgiessen, gut abtropfen lassen. Durchs Passe-vite treiben. Warm halten.

Pro Person ca. 45 g Eiweiss, 33 g Fett, 45 g Kohlenhydrate, 2750 kJ/660 kcal

Hauptgang-Variante für Vegetarier

Tofu mit Nuss-Streusel Zutaten für 4 Personen 100 g gesalzene Nuss-

mischung, z. B. Sun Queen 1 rote Zwiebel 4 EL Olivenöl Salz, Pfeffer 400 g Tofu 4 Zweige Thymian Zubereitung

1. Nüsse und Zwiebel sehr fein hacken. Mit 2 EL Öl

mischen, salzen und pfeffern. Tofu in 8 Scheiben schneiden. Thymianblättchen mit restlichem Öl mischen. Auf Tofu streichen, salzen und pfeffern. Ca. 1 Stunde marinieren. 2. Ofen auf 220 °C vorheizen. Tofu auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Nüsse daraufstreuen, in der oberen Ofenhälfte

ca. 10 Minuten braten. Herausnehmen, mit Kürbis-Kartoffel-Stock und Traubensauce anrichten. Zubereitungszeit ca. 10 Minuten

+ 1 Stunde marinieren + ca. 10 Minuten braten Pro Person ca. 16 g Eiweiss, 34 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 1600 kJ/390 kcal

3. Traubensaft, Bouillon und Stärke verrühren. Rosmarin beigeben. Sauce unter Rühren aufkochen, ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sie bindet. Granatapfelkerne auslösen. 6 EL Kerne zur Sauce mischen. Schnitzel mit Stock und Sauce anrichten. Zubereitungszeit

ca. 1 Stunde + ca. 1 Stunde kühl stellen + ca. 15 Minuten braten im Ofen


40 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Dessert

Exotische Früchte-Tarte Ergibt 12 Stück

Für 1 Kuchenblech à ca. 26 cm Ø 1 Orange ca. 1 dl Grenadinesirup 225 g Mehl 25 g Kakaopulver 100 g Zucker 1 Prise Salz 125 g Butter 1 Ei 4 Blatt Gelatine 2,5 dl Kokosmilch 50 g Akazienhonig 2 dl Halbrahm 1 Mango Zubereitung

1. Orangenschale samt weisser Haut wegschneiden. Orange in ein hohes schmales Gefäss geben. Mit Grenadinesirup auffüllen. Zugedeckt mind. 6 Stunden kühl stellen. 2. Mehl, Kakao, Zucker und Salz mischen. Butter in Flocken dazuschneiden. Alles krümelig reiben. Ei beigeben. Alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. Zugedeckt ca. 30 Minuten kühl stellen. 3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Teig auf wenig Mehl ca. 5 mm dünn auswallen. Auf Blech auslegen. Ränder ca. 3 cm hoch ziehen, gut andrücken. Teigboden einstechen. Mit Backpapier belegen, Hülsenfrüchte daraufgeben. In der Ofenmitte ca. 25 Minuten blind backen. Nach 20 Minuten Papier samt Hülsenfrüchten entfernen, Boden fertig backen. Auskühlen lassen. 4. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wenig Kokosmilch erwärmen. Gelatine gut ausdrücken, zur warmen Kokosmilch geben, unter Rühren auflösen. Restliche Kokosmilch und Honig darunterrühren. Kühl stellen, bis sie den Rand entlang fest zu werden beginnt. Rahm steif schlagen, unterheben. Auf den Teig verteilen, ca. 2 Stunden kühl stellen. 5. Mango schälen, Fruchtfleisch in feine Streifen schneiden. Orange aus dem Sirup heben, abtropfen lassen. In dünne Scheiben schneiden, mit restlichen Früchten auf der Tarte anrichten. Zubereitungszeit ca. 45 Minuten + ca. 25 Minuten backen

+ ca. 9 1⁄2 Stunden kühl stellen

Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 14 g Fett, 39 g Kohlenhydrate, 1250 kJ/300 kcal

Tipp

Garnieren Sie die

Tarte mit Physalis und beträufeln Sie das Dessert zusätzlich mit etwas Grenadinesirup.


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 41

Produkte

Für besondere Genussmomente Ein paar delikate Zutaten wie schmackhafter Rauchlachs, frische Ananas oder feinwürziger Rohschinken genügen, um den Festgästen besondere Gaumenfreuden zu bereiten. Sun Queen Nussmischung, 170 g Fr. 3.65 statt 4.60 Aktion 20 % vom 22.12. bis 4.1.

ASC Atlantik Rauchlachs, 330 g* Fr. 9.90 statt 19.80

Chop Stick Bio Max Havelaar Kokosnussmilch, 400 ml Fr. 2.80

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Bündner Rohschinken hauchdünn, Midi-Schale, 97 g* Fr. 4.45

Ananas, pro Stück Aktueller Tagespreis

Granatäpfel, pro Stück Aktueller Tagespreis

TerraSuisse Kalbsplätzli*, per 100 g Aktueller Tagespreis

Mango, pro Stück Aktueller Tagespreis

Gold Traubensaft, 1 l Fr. 1.80 * in grösseren Filialen


Ihr Chefmetzger empfiehlt: «Rindshuft in allen Variationen»

Ein Fest für alle Geniesser. Ihr Chefmetzger an der Bedienungstheke Ihrer Migros stellt Ihnen gerne eine grosse Vielfalt an feinen Spezialitäten vor. Auf Wunsch erhalten Sie jede Schnittvariation für die Zubereitung im Ofen, auf dem Tischgrill, dem Herd oder fürs Fondue. Denn unser Handwerk ist Ihr Genuss.

Alois Meyer Filiale Rosenberg Winterthur


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 43

Saisonküche

Häppchenfieber

Ein verführerisch gluschtiger Apéro ist schnell gemacht, wenn man Fertigteig verarbeitet. Drei Rezepte, die Lust auf mehr machen. Text: Claudia Schmidt

Bilder und Styling: Daniel Aeschlimann Rezepte: Annina Ciocco

Budget gehoben

Herausnehmen und sammeln!

Für 4 Personen

Noch mehr Rezepte Kleine Leckerbissen: Unter dem Blätterteig versteckt sich eine währschafte Hackfleischfüllung.

Die Saisonküche gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben, für nur Fr. 39.– Saison.ch/abo


44 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Mohnzwirbel

Mini-Spinat-Jalousie Budget niedrig

Mini-Pie mit Rindfleisch Budget gehoben

Für 4 Personen

Für 4 Personen

Budget mittel Für 4 Personen Zutaten für 28 Stück 4 EL Mohnsamen

2

1 ½ TL ½ TL

rechteckig ausgewallte ButterBlätterteige à 280 g, gekühlt Eigelb Salz Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Mohn mörsern. Gekühlten Blätterteig entrollen. Längs je die Hälfte mit Eigelb bestreichen. Mit Mohn, Salz und Pfeffer gleichmässig bestreuen. Teige längs falten und gut andrücken. So auswallen, dass das Rechteck nur etwas breiter wird, aber nicht länger. Längs in Streifen à ca. 1 cm schnei­ den. Teigstreifen mehrmals um die eigene Achse verdrehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Backofen auf 220 °C vorheizen. Mohnzwirbel kurz kühl stellen. In der Ofenmitte ca. 10 Minuten backen. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten + ca. 10 Minuten backen

Pro Person ca.1 g Eiweiss, 4 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 300 kJ/80 kcal

Zutaten für 24 Stück 1 TL Sesamsamen 200 g tiefgekühlter Blattspinat, aufgetaut 1 EL Sonnenblumenöl

1 80 g 1 2 Prisen 1 1

kleine Knoblauchzehe Feta Ei Muskatnuss und Salz, Pfeffer rechteckig ausgewallter Kuchenteig à 320 g, gekühlt Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung

1. Sesam in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht rösten. Abkühlen lassen. Spinat im Öl kurz dünsten. Knoblauch dazupressen. Feta dazubröckeln. Pfanne vom Herd nehmen, Füllung etwas abkühlen lassen, Ei dazumischen. Abschmecken und abkühlen lassen. 2. Teig entrollen und in Quadrate à ca. 6,5 cm schneiden. Restlichen Teig ander­ weitig verwenden. Auf den Teigquadraten jeweils diagonal etwas Spinat auf die eine Teighälfte geben, dabei an den Seiten einen Rand von ca. 5 mm freilassen. Die freien Teighälften streifenartig einschneiden, ebenfalls mit Rand von ca. 5 mm. Teigränder mit etwas Wasser bepinseln. Eine Hälfte über die belegte Hälfte legen, Teigränder aufeinanderdrücken. Eigelb verquirlen und Jalousien damit bestreichen. Mit Sesam bestreuen.

Zutaten für 2 Muffinbleche mit 12 Förmchen à 4 cm Ø

½ 60 g ½ Bund 2 EL 300 g 4 EL 1 Prise 2 2 1

Zwiebel Rüebli Petersilie HOLL-Rapsöl Rindshackfleisch gehackte Pistazien Zimt Eier Salz, Pfeffer Butter und Mehl für die Form rechteckig ausgewallte Blätterteige à 320 g Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung

1. Zwiebel fein hacken. Rüebli mit dem Sparschäler in Zungen hobeln, diese in Streifen schneiden. Petersilie hacken, etwas für die Garnitur beiseitestellen. Zwiebel im Öl anbraten. Rüebli beigeben und kurz mitbraten. Hackfleisch beigeben. Von den Pistazien etwas für die Garnitur beiseitestel­ len. Restliche Pistazien, Zimt und Petersilie beigeben. Füllung etwas abkühlen lassen, Eier dazumischen. Abschmecken.

3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Jalousien auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht Farbe annehmen. Auskühlen lassen.

2. Backofen auf 200 °C vorheizen. Muffin­ form ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Blätterteig entrollen und längs je in drei Bahnen schneiden. Diese quer fünfteln. Teigrechtecke in die Förmchen geben und andrücken. Teigränder über den Rand lappen lassen. Füllung in die Förmchen verteilen. Teigränder darüberschlagen und andrücken. Eigelb verquirlen, Pies bestrei­ chen. Mit Pistazien und Petersilie bestreuen. In der Ofenmitte ca. 10 Minuten backen.

Zubereitungszeit ca. 40 Minuten + ca. 10 Minuten backen

Zubereitungszeit ca. 50 Minuten + ca. 10 Minuten backen

Pro Person ca. 2 g Eiweiss, 5 g Fett, 6 g Kohlenhydrate, 320 kJ/76 kcal

Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 11 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 650 kJ/150 kcal


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Anna’s Best Roter Kopfsalat, 150 g + 20% mehr Inhalt, 180 g 2.80 Kartoffeln Amandine, Schweiz, Tragtasche à 1.5 kg 3.20 statt 4.80 33% Blondorangen, Spanien, Netz à 2 kg 2.25 statt 3.80 40% Chicorée, «Aus der Region.», Beutel à 500 g 1.95 statt 2.45 20% Blumenkohl, Italien/Spanien, per kg 2.30 statt 3.50 33% Äpfel Kiku, «Aus der Region.», per kg 3.90 Ananas, Costa Rica, pro Stück 2.40 statt 3.70 33% Litschis, Herkunft siehe Verpackung, Schale à 500 g 3.50 statt 7.50 50%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Tischgrillplatte, Schweiz, per 100 g 3.10 statt 3.90 20% M-Classic Wienerli im 5er-Pack, Schweiz, 5 x 4 Stück 7.10 statt 14.25 50% Rapelli Puccini Hinterschinken, aha!, hauchdünn oder normal geschnitten, Schweiz, z.B. normal geschnitten, per 100 g 2.30 statt 3.30 30% Bündnerfleisch geschnitten, Schweiz, 114 g 6.95 statt 9.95 30% Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.80 statt 3.30 ASC Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 9.90 statt 19.80 50%

Schweinsnierstück, Schweiz, per 100 g 2.30 statt 3.90 40%

Gesamtes Delicious KartoffelSortiment, tiefgekühlt, z.B. Pommes Duchesse, 600 g 3.65 statt 4.60 20% Pelican Crevetten roh, geschält, tiefgekühlt, 750 g 13.20 statt 18.90 30% Pelican Kanada Crevetten gekocht geschält, MSC, tiefgekühlt, 300 g 6.– statt 7.50 20%

Lachsfilet ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g 2.70 statt 3.90 30%

Pelican Jakobsmuscheln roh, MSC, im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 200 g 12.85 statt 18.40 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Alle Coca-Cola im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, z.B. Classic 7.80 statt 11.70 33%

Alle Joghurt Excellence, z.B. Himbeer, 150 g –.75 statt –.95 20%

Alle Apéro-Getränke (ohne alkoholfreie Schaumweine und Biere), z.B. Apéritiv Tonic Water, 6 x 50 cl 4.80 statt 6.– 20%

Swiss-Style Fondue Moitié-Moitié oder Tradition im Duo-Pack, 2 x 800 g, z.B. Moitié-Moitié 22.40 statt 28.– 20%

San Pellegrino Mineralwasser im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter 3.80 statt 5.70 33%

Raccard Tradition Block oder Scheiben im 10er-Pack, per 100 g, z.B. Maxi-Block 1.75 statt 2.20 20%

Alle Sun Queen Premium Nuts Apéro-Nüsse, z.B. Nussmischung, 170 g 3.65 statt 4.60 20%

Caprice des Dieux, 330 g 3.95 statt 5.65 30%

Zweifel Chips XXL Paprika 380 g, Nature 400 g, z.B. Paprika, 380 g 4.55 statt 7.75 40% Nur gültig am 24.12.2015

Emmentaler Surchoix, per 100 g 1.50 statt 1.90 20% Luzerner Rahmkäse, per 100 g 2.– statt 2.40

BLUMEN & PFLANZEN Fairtrade Rosenzauber, Stiellänge 40 cm, erhältlich in diversen Farben, Bund à 30 Stück 13.50 Glücksklee Oxalis, im Tontopf, pro Pflanze 3.90

Roastbeef gebraten, Schweiz, per 100 g 5.55 statt 6.95 20%

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WEITERE LEBENSMITTEL Frey Napolitains Selection im 1-kg-Beutel, UTZ, assortiert 15.– statt 30.10 50% Frey Tafelschokoladen à 100 g im 10er-Pack, UTZ, erhältlich in diversen Sorten, z.B. Noir 72%, 10 x 100 g 14.70 statt 21.– 30%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Ostschweiz ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.12.2015 BIS 4.1.2016, SOLANGE VORRAT

DONNERSTAG 24.12.2015

Alle Finest Fondue Chinoise, tiefgekühlt, z.B. Rind, 450 g 24.80 statt 31.– 20%

Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack, 2 x 500 ml 3.25 statt 6.50 50% Nur gültig am 23.12.2015

TerraSuisse Cipollata, 200 g 3.50 statt 4.40 20%

Kalbsplätzli, Niederlande, per 100 g 5.70 statt 7.70 25%

Alle Cafino oder Noblesse Kaffees, UTZ, z.B. Cafino, Beutel, 550 g 7.55 statt 10.80 30%

Poulet-Minifilets, Schweiz, per 100 g 2.90 statt 3.65 20%

Mini-Weihnachtsstern, «Aus der Region.», im Übertopf, pro Pflanze 3.90 statt 4.90 20%

TerraSuisse Fleischkäse, hauchdünn geschnitten, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Schweins-Karreebraten, Schweiz, per 100 g 1.95 statt 3.30 40%

Alle Blévita Stangen, z.B. Sesam, 295 g 2.60 statt 3.30 20%

Gesamtes PIC- oder Party Apérogebäck-Sortiment, ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger, z.B. Party Pizza Crackers, 150 g 2.10 statt 2.40 Armando de Angelis Tortellini, 1-kg-Schale, z.B. Prosciutto 12.90 statt 21.60 40% Asia Snackplatte, 640 g 11.90 statt 14.90 20% Tradition Flammkuchen im Duo-Pack, z.B. 2 x 350 g 7.80 statt 9.80 20% Luzerner Birnweggen, 400 g 3.10 statt 3.90 20% Dessert-Preussen, 500 g 3.20 statt 4.80 33% Bananita Roulade, 460 g 4.40 statt 5.50 20%

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Zweifel Chips XXL Paprika 380 g, Nature 400 g z.B. Paprika, 380 g ANGEBOT GILT NUR AM DONNERSTAG, 24.12.2015, SOLANGE VORRAT

Sélection Truffes-Torte, 600 g 12.80 statt 16.– 20%

NEAR-/NON-FOOD Nivea Care Shampoos im 3er-Pack, z.B. Repair & Targeted Care, 3 x 250 ml 7.– statt 10.50 33% Axe oder Rexona Deos sowie Duschen in Mehrfachpackungen, z.B. Axe Africa Deo Aerosol im Duo-Pack, 2 x 150 ml 6.50 statt 9.30 33% Molfina oder o.b. Damenhygiene im Duo-Pack, z.B. Molfina Slipeinlagen Bodyform Air, 2 x 36 Stück 2.20 statt 2.60 15% Gültig bis 28.12.2015 Kuhn Rikon Duromatic Ergo Powersteamer, 3.5 Liter oder 5 Liter, z.B. 5 Liter, pro Stück 72.50 statt 145.– 50% Cucina & Tavola oder Victorinox Küchenmesser-Sortiment sowie Scheren, z.B. Victorinox Brotmesser, pro Stück 11.10 statt 22.20 50% Nur gültig am 22.12.2015 Philips Rasierer PT919, pro Stück 129.– statt 239.– 45% Gültig bis 28.12.2015


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Tischgrillplatte Schweiz, per 100 g, 20% günstiger

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Condy Silberzwiebeln 125 g


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 53

Wissenswertes

Fix und fertig

Hintergrund

Rund um Fertigteige Sanfte Behandlung

Mehr Rezepte unter Saison.ch

Damit sich der Teig beim Backen schön aufplus­ tert, darf man ihn beim Verarbeiten nicht zu sehr malträtieren. Teig­ reste einfach zusam­ menkneten und wieder ausrollen funktioniert nicht, weil dabei die einzelnen Schichten aus Butter und Teig zerstört werden. Deshalb verwendet man zum Schneiden ein scharfes Messer. Zum Verarbeiten muss der Teig kühl sein, denn sonst schmilzt das Fett noch bevor der Teig in den Ofen geschoben wird. Während man manche Kuchen in den kalten Ofen geben kann, benötigt Blätterteig von Anfang an eine hohe Temperatur, damit das Fett schnell schmelzen kann und das Gebäck schön aufgeht. So wirds knusprig Kuchenteig im Block muss auf die benötigte Dicke ausgewallt wer­ den. Damit am Wallholz kein Teig kleben bleibt, kann man ihn zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie auswallen. Den vor­ bereiteten Teig vor dem Backen wieder in den Kühlschrank geben. So wird das Gebäck knuspriger.

In der Vorweihnachtszeit ist man für jede Zeitersparnis dankbar. Verschiedene Fertigteige verkürzen die Zubereitungszeiten und laden dazu ein, auch einmal etwas Neues zu kreieren.

Blätterteig

Pizzateig Der fertige Pizzateig sorgt dafür, dass die frische Pizza fast genauso schnell auf dem Tisch steht wie eine Tiefkühlpizza. Aus dem Teig lassen sich auch kleine Apérohäppchen zu­ bereiten, zum Beispiel mit Brie und Feigenkonfitüre oder einfach Brotstangen backen.

Wer Blätterteig daheim hat, kann jederzeit einen Apéro zaubern: Stangen, Zwirbel oder kleine Tartelettes sind im Nu gemacht. Tipp: Sterne aus Blätterteig

ausstechen, mit verquirltem Ei bestreichen und bei 200 °C im Backofen ca. 10 Minuten backen und zu einer festlichen Suppe servieren.

Flammkuchenteig* Früher wurden Flamm­ kuchen in grossen Holz­ öfen gebacken, um die Ofentemperatur fürs Brotbacken zu ermitteln. Gelegentlich nutzte man auch die Restwärme nach dem Backen.

Kuchenteig Fixfertiger Kuchenteig ist wie Blätterteig ein praktischer Helfer in der Küche: Schnell kann man mit ihm währschafte Tartes, Quiches oder süsse Wähen zubereiten. Reste lassen sich gut ausrollen und können mit Käse bestreut zu Apéro­ gebäck verarbeitet werden.

Kurz und heiss

Bild: Getty Images

Wer den Boden schön knusprig haben möchte, achtet darauf, dass der Ofen gut vorgeheizt ist. Ausserdem gilt: Kürzer und heisser ist bei den beliebten Fladen aus dem Ofen besser als eine lange Backzeit bei niedriger Temperatur.

Fertigteige sind ausgewallt oder als Block erhältlich. Letztere wallt man auf die gewünschte Dicke aus.

In Zusammenarbeit mit * in grösseren Filialen www.saison.ch


54 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Famigros

Das schnelle Festtagsmenü

Wer am 24. Dezember arbeitet und seine Liebsten trotzdem mit einem feinen Essen verwöhnen möchte, kann mit guter Planung und wenigen Handgriffen ein festliches Menü zubereiten. Fondue Chinoise eignet sich dafür hervorragend. Zu den in Bouillon gegarten Fleischstückchen passen Reis und Kartoffeln sowie als Vorspeise ein gemischter Salat, den man nach Belieben auch fertig gerüstet kaufen kann. Wer mag, tunkt die Fleischstückchen noch in seine Lieblingsdips. Ob selbst gemacht oder gekauft – Hauptsache, es schmeckt allen. Und nach der Bescherung gibt es ein lauwarmes Schoggiküchlein mit flüssigem Kern und einer Kugel Glace.

Weitere schnelle Rezepte

rund ums Fondue Chinoise auf www.famigros.ch/ weihnachtsrezepte


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 55

Salat mit Lachs und Kaki Vorspeise für 4 Personen

Zwei geschälte Persimone-Kaki in Scheiben schneiden, Sterne ausstechen. Für die Salatsauce restliches Fruchtfleisch, mit je 3 EL Aceto balsamico bianco, Olivenöl und Bouillon, 1 EL Senf pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. 150 g winterliche Blattsalate mit Kakisternen, Rauchlachs und Sauce servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Schoko-Moelleux mit Glace Dessert für 4 Personen

Auf 4 Teller mit flüssiger Schokolade (oder Kuchenglasur) einen Stern zeichnen. 4 Schokolade-Moelleux nach Packungsanleitung zubereiten und nach Belieben mit je 1 Kugel Glace anrichten. Mit Fruchtsternen und Pfefferminze garnieren. Nach Belieben Rest der flüssigen Schokolade dazu servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Bild und Styling: Veronika Studer; Rezepte: Katrin Klaus

Sternen-Pilaw Beilage für 4–6 Personen

Eine feingehackte Zwiebel und 200 g Gemüsesterne (Rüebli, Pfälzerrüebli, Sellerie) in 2 EL Butter andünsten. 320 g Langkornreis und 100 g tiefgekühlte Erbsen beigeben und glasig dünsten. Mit 5 dl kräftiger Gemüsebouillon ablöschen, aufkochen. Im auf 150° C vorgeheizten Backofen zugedeckt ca. 20 Minuten garen. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 20 Minuten garen

Rezepte


56 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Aproz und Farm Chips

Apéro mit Pfiff

Tonic Water, Ginger Ale und Bitter Lemon von Aproz sind allein schon ein Genuss. Im Handumdrehen lassen sich daraus aber auch pfiffige alkoholfreie Drinks mixen. Dazu passen knusprige Farm Chips aus Schweizer Kartoffeln, gewürzt mit heimischen Kräutern. Die Farm Chips sind etwas dicker als herkömmliche Chips und überraschen mit einem besonders intensiven Kartoffelchipsgeschmack. Zur Auswahl stehen die Sorten Nature, Oregano, Rosmarin und Schweizer Kräuter. Wer dazu noch einen selbst gemachten Dip aus Frischkäse reicht, kann als Gastgeber zusätzlich punkten.

1

Farm Chips Schweizer Kräuter, 150 g** Fr. 2.80

Farm Chips Nature, 150 g** Fr. 2.70

Farm Chips Oregano, 150 g** Fr. 2.90

Farm Chips Rosmarin, 150 g** Fr. 2.80

** in grösseren Filialen


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 57

Frischkäse-Dip mit Birnen 1

* Aktion 20% auf alle Apéro-Getränke

Apéro für 4 Personen 150 g Frischkäse, z. B. Tartar

(ohne Schaumweine) Vom 22. 12. bis 4. 1.

100 g 1 3 EL 1 EL 1 Zweig

Fleur de Sel Joghurt nature Birne à ca. 160 g Zucker Wasser Thymian Farm Chips Schweizer Kräuter

Zubereitung

Frischkäse und Joghurt verrühren. Birne samt Schale halbieren, Kerngehäuse entfernen. Birne in kleine Würfel schneiden. Zucker und Wasser in eine Pfanne geben. Bei grosser Hitze kochen lassen, bis der Zucker zu caramelisieren beginnt. Birne beigeben und carame­ lisieren lassen, unter Rühren ca. 2 Minuten weiterbraten. Pfanne vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Mit Frisch­ käse mischen. Thymianblätt­ chen darüberzupfen und zu den Farm Chips servieren.

2

Tipp

Mit Kürbiskernöl beträufeln.

2

Blutorangen-Rosmarin-Tonic

Ergibt 4 Gläser à ca. 2 dl 2 Blutorangen 4 Zweige Rosmarin Eiswürfel zum Servieren 6 dl Aproz Tonic Water

Zubereitung

Orangen halbieren und aus­ pressen. Orangensaft, Rosmarin und Eiswürfel in die Gläser verteilen. Mit Tonic Water auffüllen und servieren.

Bild und Styling: Claudia Linsi

Rezepte

Tonic Water, 50 cl Fr. –.80* statt 1.05

Bitter Lemon, 50 cl Fr. –.80* statt 1.05

Ginger Ale, 50 cl Fr. –.80* statt 1.05

Ginger Ale, 1,5 l Fr. 1.40* statt 1.80 * in grösseren Filialen

www.saison.ch

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte her. Dazu gehören auch Aproz und Farm Chips.


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60 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Sieht mit einem Kräutersträusschen, z. B. Zitronenmelisse und Pfefferminze, sehr hübsch aus: Krug Aurum, 1,5 l* Fr. 39.80 Für Sportbegeisterte: Schenken Sie die Samsung-Uhr und dazu eine gemeinsame Joggingrunde. Samsung Gear S2, schwarz Fr. 369.– Im Melectronics oder auf www.melectronics.ch

In letzter Minute

Kein Grund zur Panik, wenn noch kurz vor dem Fest ein passendes Geschenk für die liebe Tante oder die freundliche Nachbarin fehlt: In der Migros finden sich zahlreiche Artikel, die sich wunderbar zum Schenken eignen. Und mit etwas Fantasie lassen sich diese beliebig ergänzen. So kann man Weckgläser mit selbst gemachten Truffes oder einen Isolierbecher mit erlesenem Tee füllen. Oder wie wäre es, die Lidschattenpalette zusammen mit der Einladung zu einem Drink in einer netten Bar zu verschenken?

Mit einem Gutschein für einen Drink in einer attraktiven Bar: Maybelline Eye-Shadow-Palette The Nudes, 12 Farben* Fr. 18.90

Mit schönen exotischen Früchten überreichen: Sélection Sirup Quitten Orangenblüten, 500 ml* Fr. 5.90

Bild: stocksy

Ein Geschenk mit Zugabe


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 61

Den Becher mit erlesenem Tee oder Kaffeebohnen füllen: Isolierbecher, Edelstahl, Doppelwand, 470 ml* Fr. 29.80

Gläser mit selbst gemachten Naschereien füllen: Weckgläser, 4 Stück à 290 ml inklusive Zubehör* Fr. 14.80

Mit edlen Teigwaren, zum Beispiel Tagliatelle: Sélection Purè di tartufi d’estate, 35 g* Fr. 9.80

Mit einem Gutschein für Kino, Theater oder Oper: Frey Pralinés Rêves d’or, 260 g* Fr. 16.50

Mit einem Bon für eine Kopfmassage: Detangle-Brush für die Haare Fr. 12.80

Mit einem Bon für einen gemeinsamen Beauty-Tag: Burt’s Bees Essential Kit* Fr. 19.80 * in grösseren Filialen


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© 2015 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon are registered trademarks of The Coca-Cola Company.

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MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 63

Candida

Für natürlich weisse Zähne

Bild: Lucas Peters; Styling; Mirjam Käser

Kaffee, Rotwein, Schwarztee oder Tabak verursachen Verfärbungen an den Zähnen. Das muss aber nicht sein: Candida bietet als Abhilfe zwei Whitening- Zahnpasten und eine ergänzende Mundspülung an. Sie bringen das natürliche Weiss der Zähne wieder hervor, schonen aber das sensible Zahnhalsdentin (Zahnbein). Bei der White Diamond beruht der Poliereffekt auf feinsten Diamantpartikeln, die Zahnstein schon vor dessen Verhärtung sanft entfernen. Die Candida White MicroCrystals basiert auf Mikrokristallen. Da sie einen geringen Abrasiveffekt hat und über einen sehr guten Kariesschutz verfügt, ist sie für die tägliche Mundhygiene geeignet.

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Ulrich P. Saxer ist Professor für Paradontologie und Präventivzahnmedizin im Prophylaxe Zentrum Zürich. Das sagt der Experte

«Niedrigster Abrasivwert» Ulrich P. Saxer, wie ent­ stehen Verfärbungen an den Zähnen? Dazu tragen verschiedene Faktoren bei, wie natürliche oder zugesetzte Farbstoffe in Lebensmitteln oder Gerbstoffe, die zu deren Konservierung dienen. Wie stark sich die Zähne verfärben, hängt auch davon ab, wie rau die Zahnoberfläche ist.

Candida Zahnpasta White MicroCrystals, 75 ml Fr. 3.90

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Was ist das Spezielle an den Candida­Whitening­ Produkten? Die White-Diamond-Zahnpasta reinigt und poliert zugleich, ohne das Dentin abzutragen. Sie hat einen der niedrigsten Abrasivwerte aller angebotenen Zahnpasten überhaupt und ist auch für Personen mit sensiblen Zähnen geeignet. Sie macht weisse Zähne nicht weisser, aber entfernt Verfärbungen und beugt ihnen vor. Dagegen ist die White Micro-Crystals ein echter Weissmacher, der die Zähne signifikant aufhellt. Sie ist für alle geeignet, die keine freistehenden Zahnhälse haben. Das Fluid neutralisiert unmittelbar nach den Mahlzeiten Ablagerungen an den Zähnen – vor allem wenn man Produkte konsumiert hat, die Tannine oder Gerbstoffe enthalten.

Die M-Industrie stellt viele MigrosProdukte her. Dazu gehören auch die Zahnpasten und Mundspülungen von Candida.


64 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS­WELT

Benachteiligte Familien

Artikelserie

Hilfe für bedürftige Kinder Das MigrosMagazin widmet der Spenden­ aktion der Migros eine fünfteilige Artikelserie. 1. Teil: Interview mit Migros-Chef Herbert Bolliger. 2. Teil, Pro Juventute: Im Hotel Chesa Spuondas können benachteiligte Familien Ferien machen. 3. Teil, Winter­ hilfe: Sie beschenkt Kinder unter anderem mit neuen Schulrucksäcken. 4. Teil, Heks: In einem Haus dieses Hilfswerks in Neuenburg finden Väter und Mütter Rat. 5. Teil, Caritas: Dank eines Patenschaftsprojekts können Kinder aus armen Familien in ihrer Freizeit mehr erleben.

Paten schenken Zeit und Glück Die Caritas organisiert Patenschaften für bedürftige Kinder in der Schweiz. Mithilfe dieses Projekts kommt Gisele zu einem Ponyritt. Text: Beat Matter

D

er Himmel über den Feldern ausserhalb der Thurgauer Gemeinde Scherzingen ist von düsteren Wolken verhangen. Doch das trübt die Stimmung der neunjährigen Gisele kein bisschen. Denn heute darf sie mit dem Pony Helios über die Feldwege reiten. Begleitet wird das Mädchen von Robert (64) und Barbara (61) Keller. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als würden hier glückliche Grossel­ tern mit ihrer Enkelin einen ver­ gnügten Nachmittag verbringen. Doch die Kellers sind nicht Giseles Grosseltern, sondern seit gut einem Jahr ihre soge­ nannten Paten. Sie beteiligen sich am Programm «mit mir» der Caritas. Im Rahmen dieses Projekts schenken Freiwillige Kindern aus bedürftigen Fami­ lien regelmässig Zeit und Auf­ merksamkeit. Gisele ist mindes­ tens alle zwei Wochen mit dem Ehepaar Keller unterwegs. «Wir gehen in den Zoo, ins Technora­ ma, machen daheim etwas oder gehen spazieren», erzählt Gisele.

Bilder: Daniel Ammann

mente und mag Tiere. «Es kommt nie vor, dass ich nicht zu Robert und Barbara will», schwärmt sie. «Denn es macht immer Spass mit ihnen.» Ausser, wenn sie bei dem Ehepaar die Schulaufgaben erle­ digen müsse, ergänzt sie noch mit einem Lächeln. Giseles Mutter, Mira, ist der Liebe wegen aus der Slowakei in die Schweiz gekommen. Die Töchter Melissa (14) und Gisele kamen zur Welt, die Beziehung zum Vater ging in die Brüche. Seither schlägt sich Mira ohne familiäre Unterstützung durch, arbeitet lange Schichten in einem Heim für behinderte Kinder, regelmässig auch an den Wochenenden. «Da bleibt ein­ fach zu wenig Zeit für die Töch­ ter», sagt Mira. In schwierigen Momenten hat sie sich oft Grosseltern für ihre Kinder gewünscht. Auch deshalb hat sie Gisele beim Projekt «mit mir»

Ein Glücksfall für alle Beteiligten

«Die Kellers und Gisele, das ist eine von derzeit 18 laufenden Patenschaften im Kanton Thur­ gau», sagt die kantonale Caritas­ Projektleiterin Simone Rutis­ hauser. Schweizweit seien es rund 300. Im Kanton Thurgau seien es oft Kinder von Allein­ erziehenden, die angemeldet werden, sagt Rutishauser. Das Mädchen Gisele liebt Bewegung und Sport. Sie tanzt, macht Akrobatik, spielt Instru­

angemeldet. Bei den Kellers war es Robert, der die Initiative für eine Patenschaft ergriff. Das Paar ist kinderlos. Nach seiner Frühpensionierung wollte Robert in der neu verfügbaren Zeit etwas für oder mit Kindern machen. Er informierte sich bei verschiedenen Hilfswerken. Beim Caritas­Projekt «mit mir» blieb er hängen. «Dass man sich für ein Kind einsetzen und so auch dessen Familie unter­ stützen kann, überzeugte mich», sagt er. Barbara zog mit. Vor gut einem Jahr meldeten sie sich an. Caritas klärt interessierte Paten nach strengen Kriterien ab. «Sie müssen ihre Motivation darlegen, Strafregisterauszüge einreichen und Referenzen angeben», erklärt Rutishauser. Es folgt ein Ge­ spräch, ein erstes Treffen mit dem Kind, dann eine mehr­ monatige Probezeit. «Erst wenn es für alle Beteiligten stimmt, beginnt eine dauerhafte Paten­ schaft», erklärt die Projektleite­ rin. Und selbst dann begleitet Caritas die Paten während drei Jahren mit Standortgesprächen und gemeinsamen Anlässen. Die Paten fühlen sich beschenkt

«Freiwillige Paten bieten Kindern Erlebnisse und entlasten zugleich deren Eltern. Das ist ein erster Schritt, um die Spirale der Armut zu durchbrechen.»

Hugo Fasel, Direktor der Caritas Schweiz

Die Kellers, Gisele und Mutter Mira passten auf Anhieb zuein­ ander. «Die Sympathie war sofort vorhanden», erinnert sich Barbara. Nach rund einem Jahr ist das Team eng zusammen­ gewachsen. Man trifft und hilft sich. «Es ist ein Glücksfall und auch für uns Paten ein grosser Gewinn», betont Robert. MM


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 65

Robert und Barbara Keller mit der neunjährigen Gisele. Die beiden Paten sind für das Mädchen so etwas wie Grosseltern geworden.

Spendenaktion

So machen Sie mit Das gesamte Geld, das bei der Migros-Spendenaktion zusammenkommt, geht zu gleichen Teilen an Pro Juventute, Winterhilfe, Heks und die Caritas. Die Hilfswerke setzen die Spenden für ausgewählte Projekte ein, mit denen benachteiligten Kindern in unserem Land geholfen wird. Am Ende der Aktion wird die Migros die Spendensumme mit bis zu einer Million Franken verdoppeln. So machen Sie mit: In den Migros-Filialen:

An den Kassen gibt es bis 24. Dezember Schoggiherzen für 5, 10 und 15 Franken. Der Erlös kommt vollumfänglich den vier Hilfswerken zugute. Per SMS: Keyword «Kinder»

und Spendenbetrag an die Nummer 455 senden. Für eine Spende von 50 Franken sendet man also «Kinder 50» an die 455. Gespendet werden kann bis 31. Dezember. Per Song-Download: Das Migros-Weihnachtslied «Ensemble», das schon vor einem Jahr die Hitparade stürmte, kann wieder heruntergeladen werden. Der Song kostet bei Ex Libris 90 Rappen, bei iTunes Fr. 1.50 und bei Google Play 99 Rappen. Der Verkaufspreis fliesst in den Spendentopf. Online auf Migros.ch/ spenden: Per Kreditkarte

oder Paypal.

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Per Überweisung:

Unter Angabe des Betreffs «Migros-Weihnachts-Spende» bis 31. Dezember auf das PC-Konto 30-620742-6.


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 66

Erntehelferinnen an der türkischen Schwarzmeerküste sammeln Haselnüsse ein. Die ersten Nüsse aus dem UTZProgramm sind ab sofort erhältlich. Nachhaltigkeit

Wissen steigert den Ertrag Als eine der ersten Detailhändlerinnen weltweit bietet die Migros Haselnüsse aus dem UTZ-Nachhaltigkeitsprogramm an. Davon profitieren Bauern und ihre Erntehelfer. Text: Anna-Katharina Ris

D

Bilder: Martin Lobsiger

rei Viertel der globalen Haselnussernte stammen aus der Türkei, und dennoch sind die Erträge pro Hektar Anbaufläche bescheiden. Gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsorganisation hat die Migros einen Standard für Haselnüsse erarbeitet, der die Anbaumethoden und die sozialen Bedingungen für die Erntehelfer verbessern soll. «Mit der Umsetzung des Standards stehen wir noch ganz am Anfang, denn die Bauern müssen die Kriterien schrittweise umsetzen. Trotzdem konnten wir bereits erste Erfolge erzielen», berichtet Martin Lobsiger, Leiter Nachhaltigkeit beim M-Industrie-Unternehmen Delica. Er war kürzlich vor Ort an der türkischen Schwarzmeerküste. Zwar ist das dortige Klima mit den warmen Temperaturen und ausreichend Niederschlag ideal für den Haselnussanbau, aber im Vergleich zu Italien fallen die Erträge pro Hektar nur halb so gross aus. Dies liegt unter

anderem daran, dass die Haselnussgärten ungenügend gepflegt und die Sträucher überaltert sind. Eigens ausgebildete Berater schulen die Bauern nun darin, die alten, unproduktiven Sträucher zu fällen, neue zu pflanzen und bestehende richtig zurückzuschneiden. Die Bauern lernen, wie sie Schädlinge bekämpfen oder wie die Nüsse den Prozess von der Ernte bis zur vollständigen Trocknung ohne Qualitätsverlust überstehen. Auch die ökologische Betriebsführung, etwa ein sparsamer Umgang mit Wasser, steht im UTZ-Pflichtenheft. Bessere Ernten – bessere Perspektiven

Eine weitere Herausforderung sind die Arbeitsbedingungen für die Erntehelfer – grösstenteils aus kurdischen Gebieten stammende Wanderarbeiter, die meist im Familienverbund von einem Pflückjob zum nächsten ziehen. Auch sie sollen profitieren: Sie werden ebenfalls geschult und erhalten sichere Unterkünfte mit

sanitären Anlagen. Für die Kinder der Arbeiter wurden bereits erste Tagesstätten eingerichtet. Der UTZ-Standard schreibt den Bauern zudem vor, die Arbeitsgesetze einzuhalten und über Anstellung und Entlöhnung der Erntehelfer genau Buch zu führen. Seit Kurzem bietet die Migros die ersten Haselnüsse aus dem Pionierprogramm zum Verkauf an. «Dank des Engagements der Migros können wir für noch mehr Bäuerinnen und Bauern und ihre Mitarbeitenden etwas bewegen», sagt Han de Groot, Geschäftsführer von UTZ Certified. Denn das Grundprinzip des Programms lautet: Know-how verhilft den Bauern zu besseren Ernten. Erste Erfahrungen aus der Türkei zeigen, dass die Bauern von diesem Angebot rege Gebrauch machen und dass sich bereits höhere Erträge abzeichnen. Damit werden sie ihr Einkommen steigern können, was ihnen und ihren Erntehelfern eine bessere Zukunft verspricht. MM

Das Label steht für besseren Anbau mit Rücksicht auf Mensch und Natur, womit Produzenten Ernte und Einkommen steigern.

Ein Teil von


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 67

WWF-Rating

«Die Migros hat messbare Umweltziele»

Der WWF hat das Umweltengagement von 13 Gross- und Detailhändlern der Schweiz unter die Lupe genommen. Fazit: Die Migros zählt zu den Besten. WWF-Chef Thomas Vellacott erklärt, weshalb. Text: Thomas Tobler

Thomas Vellacott, weshalb ist die Migros für den WWF eine «Vorreiterin» in Sachen Umweltengagement? Weil die Migros in fast allen von uns untersuchten Bereichen gut und damit deutlich besser als der Branchendurchschnitt abgeschlossen hat. Thomas Vellacott (45) ist seit 2012 CEO von WWF Schweiz.

Welche Umweltleistungen würden Sie hervorheben? Mit dem Generation-M-Versprechen etwa hat die Migros langfristige und vor allem messbare Umweltziele festgelegt. Sie listet sie im Internet transparent auf und kommuniziert sowohl Erfolge als auch Misserfolge.

Von Bedeutung ist ausserdem, dass die Migros sich in politischen Prozessen, bei Brancheninitativen und in Verbänden für Umweltanliegen starkmacht. Wo gibt es bei der Migros noch Optimierungspotenzial? Im Bereich der Pensionskasse. Hier fehlt eine Anlagestrategie, die Umweltrisiken und Chancen berücksichtigt. Nur durch eine solche Strategie lässt sich verhindern, dass etwa in Kohlekraftwerke investiert wird, denn das würde sich negativ auf den ökologischen Fussabdruck des ganzen Unternehmens auswirken. Davon

betroffen wären auch die Bemühungen, den CO2-Ausstoss in anderen Geschäftsbereichen zu reduzieren. Mit welchen Umweltmassnahmen werden sich Unternehmen in Zukunft beschäftigen? Früher hat man eher darauf geachtet, welche Verbesserungen im eigenen Betrieb möglich sind. Heute gilt es, das eigene Handeln von globalen Umweltzielen abzuleiten. Künftig geht es also um Massnahmen, die über das eigene Unternehmen hinaus wirken, etwa indem Lieferanten und Kunden noch mehr in die Problemlösung miteingebunden werden. MM

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Alle Sonntagsverkäufe finden Sie unter: www.migros-ostschweiz.ch/sonntagsverkauf * Gültig im Migros Supermarkt, Fachmarkt und in den Restaurant-Betrieben. Ausgenommen sind Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depotgebühren, Servicedienstleistungen, Taxkarten, E-Loading, iTunes, SIM-Karten, Smartboxen, Gutscheine und Geschenkkarten.

Genossenschaft Migros Ostschweiz


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 69

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AdR-Produkt der Woche

Der Würzige aus dem Spalt Der AdR-Bachtelspalt ist ein würziger, voll ausgereifter Hartkäse. Der etwas eigenwillige Name stammt von einem Felsspalt am Bachtel in der Nähe der Molkerei Rüegg in Hinwil, die den AdR-Käse produziert. Bei einer Wanderung durch den Bachtelspalt ist der Käse für den kleinen Hunger zwischendurch bestimmt eine gute Wahl.

Ihre Region

Neues aus der Genossenschaft Migros Ostschweiz

Klubschulangebot

Zurück ins Berufsleben Den Frühstückstisch abräumen, die

Kinder in die Schule schicken, das Mittagsmenu planen, noch schnell bei der eigenen Mutter nach dem Rechten sehen, kochen, waschen – das Leben vieler Frauen ist auch ohne berufliche Tätigkeit ausgefüllt. Doch was ist, wenn die Kinder nicht mehr so viel Zeit beanspruchen? Im Lehrgang Standortbestimmung für die Familienfrau

Genuss verschenken Die verschiedenen Geschenkkörbe und -sets der Migros sind ideal, um Genussmomente zu verschenken. Die Auswahl ist vielfältig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Für Fans der italienischen Küche gibt es beispielsweise einen Korb mit Produkten, die Italianita verheissen. Wer Nützliches für den Alltag verschenken möchte, entscheidet sich für den Migros-Geschenkkorb: Er enthält eine bunte Auswahl an typischen Migros-Produkten in einem praktischen Einkaufskorb. Für alle, denen etwas Spezielles vorschwebt, empfiehlt Imrana Toci, Bereichsleiterin Food der Migros Wil, einen Geschenkkorb mit SélectionProdukten. Und übrigens: Auf Vorbestellung direkt in einer Migros-Filiale sind Geschenkkörbe nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über erhältlich.

unterstützen erfahrene Lehrpersonen die Teilnehmerinnen bei ihrer persönlichen Standortbestimmung. Als Vorbereitung für den beruflichen Wiedereinstieg werden sicheres Auftreten sowie Stil und Image besprochen, und man bekommt nützliche Tipps für die richtige Bewerbung. Der Lehrgang dauert 60 Lektionen und wird an den Klubschulen Chur, Frauenfeld, Winterthur und Wetzikon angeboten. Mehr Informationen: www.klubschule.ch


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Schafskäse

Einfälle sind besser als Ausfälle

Aus einer Notlösung für regionale Schafbauern entstand der Thurtaler Hirtenkäse. In den offenen Käsetheken der Migros ist er ein sehr beliebtes Produkt. Text und Bilder: Christian Possa

E

in Rührstab kreist im brusthohen Chromstahl­ bottich durch 250 Liter frische Schafmilch. Drei Stunden lang wird die mit Milchsäurebakterien geimpfte Milch schonend auf 35 Grad erwärmt, bevor Peter Jörg das Lab hinzugibt und damit die Dickung einleitet.

und zerschneidet die Dickete. Dann kommt der «Brecher» zum Einsatz. Das brachial wirkende Gerät erinnert an eine Mischung aus Morgenstern und über­ dimensionalem Schwingbesen, dient aber lediglich dazu, die Gallerte in kleine Stücke zu zerteilen.

Klein und vielfältig

«Der Hirtenkäse», so erzählt Peter Jörg, «entstand als Not­ lösung für die Schafbauern.» Im Frühling gab es immer viel Schafmilch, die man sinnvoll zu verwerten versuchte. Gleichzei­ tig sollte das Endprodukt lange haltbar sein. Ein Käser aus der Region entwickelte daraufhin den Thurtaler Hirtenkäse mit einer Konsumreife ab acht Monaten. Vor elf Jahren über­ nahm Peter Jörg die Fabrikation – mit kleinen Anpassungen. «Anstatt mit Olivenöl pflegen wir ihn ab dem fünften Monat mit Rapsöl», so der Käser. Ganz im Sinne der Regionalität. Mit einem dicken Schlauch pumpt Peter Jörg die Molke aus dem grossen Kessel. Übrig bleibt der Käsebruch, den der Käser auf acht Formen verteilt und mit den Handballen festdrückt. Be­ vor die zukünftigen Thurtaler gepresst werden, platziert Peter

Peter Jörg ist Käser mit Leib und Seele. Den Familienbetrieb führt er gemeinsam mit seiner Frau Liselotte in der vierten Genera­ tion; seit knapp zehn Jahren am Standort an der Hauptstrasse 4 in Pfyn. Unterstützt werden sie von zwei Mitarbeitenden. Wenig Leute, wenn man beachtet, wie breit die Chäsi aufgestellt ist: Die Jörgs produzieren eigenen Käse, sie führen einen eigenen Verkaufsladen inklusive Beiz, sie betreiben einen Partyservice, und sie laden Gruppen zum Schaukäsen ein. Diese Diversi­ fikation hat einen einfachen Grund. «So können wir die saisonalen Schwankungen aus­ gleichen», sagt der Käser. Ist der Flockungspunkt er­ reicht – also die Milch ausge­ dickt – beginnt die Handarbeit. Gefühlvoll zieht Peter Jörg die Käseharfe durch den Bottich

Sinnvoll und schmackhaft

Jörg seine Produzentennummer sowie das Datum in grossen Lettern auf dem Käsebruch. Damit ist die exakte Rück­ verfolgbarkeit garantiert. Regional und speziell

Früher produzierte die Familie Jörg erfolgreich Emmentaler Käse und verarbeitete 2,2 Millio­ nen Kilogramm Milch pro Jahr. Grosse Milchverarbeiter sowie die Umstellung auf Bio oder Silo­Betrieb erschwerten es zunehmend, die erforderliche Milchmenge zu beschaffen. «Für uns wurde das zum Problem. Also haben wir uns neu ausge­ richtet und unser Angebot stetig ausgebaut», sagt Peter Jörg. «Das Thema Regionalität spielt uns in die Hände.» Für ihr Fondue bei­ spielsweise haben die Jörgs ein Einzugsgebiet von Schaffhausen über Wil bis nach Zürich. Zur Reifung bringt Peter Jörg die frisch gepressten acht Laibe in den Keller. Dort lagern sie die ersten fünf Monate offen im Gestell. Danach werden sie vom Käser für weitere drei Monate zusammen mit etwas frischem Rapsöl vakuumverpackt. Die Idee dahinter: Der Käse verliert nicht zu viel Gewicht und ent­ wickelt sein charakteristisches Aroma. MM


MIGROS-WELT | MM52, 21.12.2015 | 71

2

3

1 Mit der Käseharfe

zerschneidet Peter Jörg die Dickete.

2 Nachverfolgbarkeit:

Produzentenlogo und Datum sind der individuelle «Fingerabdruck» dieses Käses. 3 Geduld: Ein echter

Thurtaler Hirtenkäse reift mindestens acht Monate, bevor er in den Verkauf kommt.

1

Migros Sélection

Ein ganz besonderer Käsegenuss Den handgeschöpften und acht Monate gereiften Thurtaler Hirtenkäse aus der SélectionLinie findet man in grösseren Migros-Filialen mit offener Käsetheke. Migros Sélection bietet sorgfältig ausgewählte und qualitativ hochwertige Produkte, die bereits beim Kauf Freude auf den zu erwartenden Genuss bereiten. www.selection.migros.ch


72 | MM52, 21.12.2015 | MIGROS-WELT

Die Konzerte der Singfrauen Winterthur konnten mit Unterstützung der Kokuso realisiert werden. Genossenschaftsrat

«Wir haben über 30 Projekte unterstützt»

Die Kommission für Kulturelles und Soziales Kokuso unterstützt Projekte aus den Bereichen Musik, Jugendkultur und Generationenbeziehungen. Text: Andreas Bühler

Engagiert sich auf breiter Front:

Kokuso-Präsidentin Gabriella Binkert Becchetti.

Frau Binkert Becchetti, was ist die Aufgabe der Kokuso? Gemäss den Statuten der Genossenschaft ist unsere Kommission beauftragt, einen jährlichen Betrag von 150 000 Franken aus dem Migros Kulturprozent für soziale und kulturelle

Zwecke im Wirtschaftsgebiet der Migros Ostschweiz einzusetzen. Was wird unterstützt? Wir fördern aktuell hauptsächlich Projekte aus den Bereichen Musik, Jugendkultur und Generationenbeziehungen. Neben der finanziellen Unterstützung löst auch die Anerkennung der jeweiligen Initiative und des Engagements bei den Gesuchstellern Freude und Dankbarkeit aus. Wie arbeitet die Kommission? Die sieben Mitglieder aus dem Genossenschaftsrat sind je für eine Region des Wirtschaftsgebietes zuständig. Dort prüfen sie Gesuche und suchen

aktiv nach unterstützungswürdigen Projekten und Initiativen. Die Kommission befindet einmal pro Quartal über alle Anträge. Können Sie uns Beispiele nennen? Zu den über 30 Initiativen, die wir in diesem Jahr unterstützt haben, gehören ein Projekt von Benevol Schaffhausen, wo Freiwillige Jugendliche in der Berufsbildung begleiten; ein Chorprojekt, das junge und ältere Sängerinnen und Sänger aus dem Engadin zusammenbringt; der Entlastungsdienst Thurgau, der Angehörigen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen Personen für stunden- oder tageweise Einsätze vermittelt oder die Singfrauen Winterthur. MM

Bilder: Andreas Bühler, Michael Lio

D

er Genossenschaftsrat vertritt die Interessen der Genossenschafter sowie der Kunden gegenüber der Migros Ostschweiz und trägt die Migros-Werte nach aussen. Eine besondere Aufgabe kommt dabei der Genossenschaftsratskommission für Kulturelles und Soziales Kokuso zu. Gabriella Binkert Becchetti präsidiert diese und spricht über ihre Arbeit.


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Leben MM52

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Frohe Ostern

Mit welcher Notlüge sagen Sie jeweils Einladungen kurzfristig ab?

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Knigge reloaded

Braucht man einen besonderen Grund, wenn man eine Einladung zur Neujahrsparty absagt?

«Liebes Christkind, ich sende dir Feriengrüsse von den Weihnachtsinseln. Während du chrampfst, chille ich unter Palmen. Im Vergleich zu dir habe ich einen Schoggijob: durchs Gras hoppeln, mal ein Ei fallen lassen, fertig. Es heisst nicht umsonst ‹Frohe Ostern›. Ich muss abends nicht voll bepackt von Haus zu Haus irren, muss mich nicht von Las-VegasBeleuchtungen anstrahlen lassen.

Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer

Mir hetzt auch keiner die Gesetzeshüter auf den Hals. Seit überall ‹Gemeinsam-gegenEinbrecher›-Plakate hängen, kann dir das ja leicht passieren. Kein Wunder, dass die Leute empfindlich reagieren: Ein Kind, das barfuss und mit Gepäck unterwegs ist? Verdächtig. Da kann man nicht vorsichtig genug sein.

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Nein. Es gilt die Regel: Eine Einladung kann angenommen werden oder nicht. Freilich ist die rücksichtsvolle Absage eine Kunstform. Egal, ob Sie tatsächlich verhindert sind oder einfach keine Lust haben: Die gute Form verlangt eine Begründung für die Absage. Dies fällt an Neujahr leicht, weil Sie an diesem Termin glaubwürdig andere Verpflichtungen geltend machen können. Die Wahrheit spielt hier wie stets, wenn es im sozialen Verkehr um die Schonung von Gefühlen anderer geht, keine Rolle. Sie sollten allerdings nicht zu ausgeschmückten Märchen­ geschichten greifen, um Ihre Absage zu erklären; das erregt bloss Verdacht. Und in jedem Fall sollten Sie jede Einladung rechtzeitig absagen. Sonst entsteht der Eindruck, Sie hätten sich alles offen­ gehalten, um im letzten Moment die attraktivste Möglichkeit zu wählen. Was ja auch stimmt.»

Vergiss nicht, am 24. Dezember den Leuchtbändel anzuziehen, den ich dir letztes Jahr schenkte. Und immer schön in die Knie gehen, wenn du ein schweres Geschenk hievst. Nun halte die Ohren, äh Flügel, steif! Viele Grüsse, dein Osterhase» Bettina Leinenbach (39)

ist Journalistin und zweifache Mutter.


76 | MM52, 21.12.2015 | LEBEN

Unberührte Natur: Die Küsten von Tobago locken mit wildem Urwald und einsamen Traumstränden.

D Im Vorhof des Reisen

Garten Eden

Sich einmal fühlen wie Robinson Crusoe? An den Stränden und in den Urwäldern von Trinidad und Tobago lassen sich solche Abenteuerträume leicht erfüllen. Und in den Städten locken das süsse Nichtstun und der Sound des Calypso. Text und Bilder: Mathias Haehl

er erste Eindruck ist grandios: Golden scheint die Sonne auf den Inselzipfel beim Flughafen. Ein Sonnenuntergang der Extraklasse empfängt Tobago-Reisende. Wo einst Robinson Crusoe seinen Überlebenskampf führte, kann sich der Tourist heute sicher und wohl fühlen. Der Schriftsteller Daniel Defoe (1660–1731) liess seinen Abenteuerbestseller gleichen Namens auf dieser kleinen Antilleninsel spielen. Hier erlebte der schiffbrüchige Romanseemann Ausserordentliches und Exotisches. Der Roman stimmt perfekt auf die Reise ein: Die Landschaftsbeschreibungen sind auch heute noch erstaunlich aktuell. Traumstrände und zehn Stunden Sonne

«Ein Paradies? Durchaus», findet Fabrizio Ceppi (46). Der gelernte Elektromonteur aus Mendrisio TI lebt seit 15 Jahren auf Tobago. «Das ist der Vorhof des Garten Eden.» Also wieso nicht gleich ins Paradies ziehen, sagte sich Ceppi, als er sich im kanadischen Toronto auf einer seiner weiten Reisen in Claire Evanson verliebte. Die 52-jährige Künstlerin stammt aus Trinidad, dem Garten Eden! 1999 beschloss das Paar, auf der nur ein Viertel so grossen Schwesterinsel Tobago sein Glück zu suchen. «Wir liebten feines Essen und originelle Kunst, also gründeten wir hier


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Bild: Getty Images

Einfaches Leben: In Speyside pflegen Jugendliche nach der Schule das «Limen», das lockere Herumlungern.

unsere «Pasta Gallery», wo wir beides vereint anbieten. Bei uns können die Gäste italienische Küche geniessen und karibische Bilder bewundern und kaufen.» Keine 100 Meter von ihrem Restaurant entfernt, schlagen die Wellen sanft an einen der schönsten Strände der Insel: Pigeon Point. «Ist doch toll, dass ich jeden Tag meine Sporthobbys pflegen kann», schwärmt Ceppi. «Wellenreiten, Kitesurfen und auch Tauchen – im Tessin ging das allenfalls an schönen Wochenenden im Sommer.» Traumstrände gibt es auf Tobago viele: Pirate’s Bay für Einsamkeitsfanatiker, weil man dort nur zu Fuss hinkommt; English­ man’s Bay zwischen Palmen und Mandel­ bäumen – und natürlich die Lover’s Bay für Liebespaare, die den langen Bootstrip an diese abgelegene Bucht nicht scheuen. Tobago mit seinen 60 000 Einwoh­ nerinnen und Einwohnern bezaubert durch eine üppige Natur. Reichlich Früchte und Gemüse, viel Fisch und rund zehn Stunden Sonne pro Tag gibt es hier – und zum Glück liegt die Insel ausserhalb des immer wieder von Wirbelstürmen heim­ gesuchten Inselgürtels. Die Menschen leben vor allem auf den Veranden ihrer farbenfroh gestrichenen Häuschen. Das Leben ist beschaulich; hie und da holpern auf löchrigen Strassen ein paar Trucks vorbei. Das Klima mit Tempe­

raturen um die 30 Grad ist dank konstanter Brise und hoher Luftfeuchtigkeit äusserst angenehm. Etwas kritischer als Ceppi betrachtet das Ganze einer, der ebenfalls seit 15 Jahren in Tobago verheiratet ist. Christian Achorner (55) aus Lienz im Tirol sagt: «Ich liebe hier die wilde, reiche Pflanzen­ und Tierwelt sowie das Klima.» Beim morgendlichen Dschungeltrip durch den Regenwald, den der Guide jeweils um 4.30 Uhr beginnt, zeigt er seinen Gästen Fledermäuse, seltene blaue Morphofalter und Kolibris.

Fabrizio und Claire Ceppi verwöhnen in ihrer «Pasta Gallery» mit Köstlichkeiten.

Minitermiten schmecken nach Karotten

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Der Österreicher teilt mit uns sein riesiges Wissen über eine Pflanzenwelt, die zu 95 Prozent für den Menschen nutzbar ist, und er lässt uns Minitermiten essen, die nach Karotten schmecken – gewöhnungs­ bedürftig, aber köstlich exotisch. «Der Urwald sollte öfter unser Lehrmeis­ ter sein», sagt Achorner. «Bedauerlich finde ich, dass die Einheimischen nicht mehr aus diesem Inselparadies machen, keine bessere Infrastruktur aufbauen und keinen besseren Service bieten.» Achorner führt Touristen nicht nur durch den Dschungel, er zeigt ihnen auch andere Sehenswürdigkeiten wie etwa einsame Strände oder schöne Kirchen. Und wenn er nicht selber an grossen Partys kocht, dann


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Christian Achorner zeigt die schönen Seiten der «grünen Hölle» und lässt Neugierige gar Ameisen kosten.

begleitet er Traumschiffcrews oder das schwedische VeloNationalteam in die besten Restaurants der Insel. Sein liebstes? Das «Suckhole», wo man die besten Spare Ribs für umgerechnet neun Franken erhält, wo man aber auch darüber staunt, dass man Teller und Besteck sowie ein Lächeln des Servicepersonals speziell einfordern muss. Man befinde sich hier in einem Land, das die Schönheiten und die Sprache Floridas mit dem morbiden Touch und der kommunistischen Arbeitsmoral Kubas vereine, sagt Achorner lakonisch. Bunte Hektik auf Trinidad

In Tobago muss man sich keine Sorgen wegen Diebstählen machen, auf der Schwesterinsel dagegen gilt es, achtsam zu sein. Denn Trinidad ist weitaus urbaner. Die Bewohner der Haupt-

insel lieben den Exzess. Rund 1,3 Millionen Menschen leben in diesem Schmelztiegel der Kulturen, wo je ein Drittel der Bewohner seine Wurzeln in Afrika respektive Indien hat. Nebst der Grossstadt Port of Spain mit den zahlreichen Kolonialbauten überzeugen die Vogelreservate und Wasserfälle. Kultur und Natur gefallen auch der Familie Wohler, die einen Wohnsitz in Baden AG und einen zweiten auf Trinidad hat. Donald Wohler (62) und Tochter Natalia (27) wurden auf Trinidad geboren. Ursula (57) stammt aus einer St. Galler Bauernfamilie. Wohler, der zunächst in der petrochemischen Industrie und später in der Pharmaindustrie gearbeitet hat, erzählt: «Vor 30 Jahren baute ich auf Trinidad ein Haus abseits der Hektik in einer Kakaoplantage. Heute gibt

es leider kaum noch Landwirtschaft; Strassen, Lärm und Staus sind allgegenwärtig.» Wohler schwärmt von den guten alten Zeiten, als die Einheimischen ihre schmucken Holzhäuser pflegten und nicht einfach verrotten liessen. «Heute scheren sich viele Junge leider nur noch darum, wie sie ihre Autos schnittig aufmotzen können. Oder sie pflegen das sogenannte Limen, ein von der Gesellschaft akzeptiertes Herumlungern oder Siestamachen. Der Öl- und GasReichtum brachte auch die Schattenseiten des Wohlstands und machte etliche Menschen bequem.» Die Moderne setzte dem Doppelbürger Wohler zu: In der Schweizer Arbeitswelt kam er an seine Grenzen und liess sich vor zwei Jahren vorzeitig pensionieren. Jetzt kann er im Grünen

Auf Trinidad und Tobago gibt es viele Möglichkeiten, privat und mit Familienanschluss unterzukommen; Zimmer ab 50 Franken. Transport: Am besten

kommt man mit Mietautos herum. Kleinwagen ab 50 US-Dollar pro Tag. Naturattraktionen: Ein Dschungeltrip erschliesst die schöne Tier- und Pflanzenwelt der Karibik. Der achtstündige Trip ab 4.30 Uhr in der Früh mit Christian Achorner ist der beste auf Tobago (60 US-Dollar pro Person, Tel. +18686854584, www.achorner.de). Vögel und Alligatoren beobachtet man am besten an den Seen und auf den Pfaden der Wild Fowl Trust bei Pointeà-Pierre in Trinidad (Eintritt: Fr. 2.50).


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1 Musik, wohin man geht:

Ein Strassenverkäufer in Sangre Grande gibt mit seinen Rasseln den Rhythmus des allgegenwärtigen Calypso-Sounds vor.

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Unsere Empfehlung

2 Glückliche Badener: Familie

Wohler pendelt zwischen dem Aargau und Trinidad; Tochter Natalia singt am Karneval.

gemächlich seinen Lebens­ abend mit Hausrenovationen und Gartenarbeit angehen. Wohler geniesst es, auf der Terrasse zu sitzen oder die Insel immer wieder aufs Neue zu erkunden. Zeit hat er nun mehr als genug. «Vielleicht sollte ich irgendwann segeln lernen oder mit dem Golf­ spielen anfangen, um auf dem Green ganz in der Nähe Abwechslung zu finden. Denn auch für diese Sportarten gibt es in Trinidad ideale Bedingungen.» Heimat des Calypso-Sounds

Viel Abwechslung erlebt Toch­ ter Natalia Wohler, die als Sechsjährige ihre Begeisterung für das Singen entdeckte. Im Haus in Baden sang sie vor dem grossen Spiegel Lieder von Céline Dion nach und übte die Tanzschritte von Britney

Spears. Heute nimmt Natalia in ihrer zweiten Heimat, in der der Calypso­Sound und die Steeldrum, eine vor den Bauch geschnallte Metalltrommel, erfunden wurden, regelmässig eigene Songs auf. Mit Musikproduzent Rishi Mahato schliff sie etwa tage­ lang am Popsong «Time to Wuk» (Zeit zu arbeiten). Mit dem rhythmusstarken Song im Soca-Stil, der Soul mit Calypso verschmilzt, hätte Natalia gerne die Schweiz am Eurovision Song Contest vertreten, schaffte es aber nicht in den Final. Immerhin bringt sie mit ihren Liedern Zehntausende am Karneval in Port of Spain zum Tanzen. Ihr Produzent Mahato lobt sie: «Natalia ist nicht nur talentiert und schön, auf der Bühne hat sie auch eine packende Ausstrahlung. Und

als blonde Weisshäutige ist sie in der fast ausschliesslich dunklen Konkurrenz in Trinidads Hauptstadt Port of Spain einzigartig.» Unberührte Riffe

Einzigartig sind auch die viel­ fältigen Möglichkeiten in dieser Inselwelt, in der man täglich Abenteuer wie Robinson Crusoe erleben kann: Neben Exkursionen in die exotische Tier­ und Pflanzenwelt lohnt sich das Erkunden der karibi­ schen Wasserwelten mit ihren unberührten Riffen und dem grossen Fischreichtum: ein Taucherparadies. Selbst schuld ist, wer seine Zeit bloss an den Stränden verbringt – so verpasst man einen grossen Teil der vielen Schönheiten von Trinidad und Tobago. MM

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LEBEN | MM52, 21.12.2015 | 83

Tipps

Rezepte gegen das Völlegefühl

Sieht toll aus und schmeckt wunderbar – zu viel davon kann sich aber später rächen.

So is(s)t die Jugend

P

Goldener Schoggimann

Plaudernd schlen­ dern meine Kollegin und ich durch die Stadt. Bei der Auslage eines Feinkostladens bleiben wir stehen. Wunderliches wie Kürbiskern-Schokolade oder mit Goldfarbe angemalte Schoko-Weihnachtsmänner gibt es zu bestaunen. Kaufen oder nicht? Meine Kollegin verweist auf ihr kleines Budget als Gymnasiastin und entscheidet sich für die zweite Option.

Gehen Sie nach einem Schlemmermenü spa­ zieren. Dadurch wird die Musku­ latur rund um den Verdauungstrakt angeregt und das Essen schneller transportiert. Magenberuhigend wirken Fen­ chel oder Kümmel – als Gewürz zum Essen oder als Tee. Kein Schnaps nach dem Essen! Er reduziert zuerst das Völlegefühl, weil er die Magen­ muskulatur lockert. Doch gleichzeitig wird die Verdauung verlangsamt. Espresso oder Kaffee nach dem Essen kann zwar die Bewegungen im Magen­Darm­ Trakt anregen, aber nicht das Völlege­ fühl verhindern. Er verursacht eher zusätzliches Sod­ brennen. Legen Sie eine Wärmeflasche auf den Bauch. Wärme wirkt krampflösend und entspannend.

Bild: iStock. by Getty Images

Hier schreiben die Vivai­Experten über Ernährungs­ fragen. Dieses Mal die Ernährungs­ wissenschaftlerin Marianne Botta. In Zusammenarbeit mit

Das Nachhaltigkeits­ magazin der Migros.

Ernährung

Magen und Darm im Dichtestress Unser Körper mag keine Abweichungen von der Essroutine, deshalb kommt es nach Feiertagsschlemmereien oft zu unangenehmen Blähungen. So beugt man dem Völlegefühl vor. Text: Marianne Botta

J

eder von uns kennt es: das Völlegefühl nach einem zu üppigen Essen. Typische Symptome sind Blähbauch, Bauchschmerzen, Sodbrennen oder Aufstossen. Tritt es nur selten auf, hat es in der Regel keine krankhafte Ursache. Normalerweise vertragen wir gut, was wir regelmässig essen, denn das Verdauungssystem ist darauf eingestellt und hat sich daran gewöhnt. Allerdings mag es Abweichungen von der Routine weniger. Deshalb kann ein Essen im Restaurant oder ein Feiertagsmenü schwer im Bauch liegen. Der Körper rebelliert. Denn bei der Verdauung der schweren, ungewohnten Kost entstehen übermässig viele Gase, die nun drücken und zwicken. Gewisse Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln, Lauch und Knoblauch sind bekannt dafür. Sie enthalten Zuckermoleküle, die im Dünndarm nicht verwertet und

weiter in den Dickdarm transportiert werden. Dort werden sie von Bakterien der Darmflora zersetzt, wobei wiederum Gase sprich Blähungen entstehen. Auch bei der Verdauung von zucker- sprich kohlenhydratreichen oder sehr fettigen Mahlzeiten werden im Verdauungstrakt vermehrt Gase gebildet.

Bei ihrem Schoko­ ladekonsum liege nur die Massenware drin. Schade, denn genau hier liegt der Punkt: Gedankenlos befriedigen wir unsere Gelüste mit Dingen, mit denen wir uns nie auseinandergesetzt haben. Weder wissen wir, woher sie stammen, noch wie sie hergestellt wurden. Kaufen wir dagegen mit Köpfchen und Herz, entscheiden wir uns bewusst für ein Produkt, das nicht nur unser Verlangen nach Schokolade stillt, sondern beziehen auch Stellung – für den bewussten Genuss statt für Massenkonsum. Ich weiss jetzt, welches kleine Geschenk meine Kollegin demnächst von mir erhält.

Langsam essen und gut kauen

Oft ist auch nicht das Was schuld am Völlegefühl, sondern das Wie. Waren wir beim Essen aufgeregt oder haben wir dabei viel geredet und zu viel Luft geschluckt, dann verstärkt sich das Problem. Wer langsam isst und gründlich kaut, entlastet die Verdauungsorgane. Auch viel Wasser trinken hilft – aber bitte ohne Kohlensäure. So kann der Speisebrei im Magen-Darm-Trakt gut transportiert werden, ohne dass zusätzliches Gas mitgeliefert wird. MM

Flavia von Gunten (17),

Gymnasiastin aus Steffisburg BE.


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Kinder

Langohr ist ein Schlitzohr Im Winter weiss wie Schnee, im Sommer braun wie Erde: Der Schneehase ist ein Meister der Tarnung. Um seinen Feinden zu entkommen, wendet er aber noch mehr Tricks an. Text: Yvette Hettinger

Illustration: bunterhund.ch

Die Feinde des Hasen

Steinadler und Füchse sind bei Tag die gefähr­ lichsten Feinde des Perfektes Tarnkleid: Im Schnee ist der Schneehase beinahe unsichtbar.

Schneehasen. Gut, dass das scheue Lang­ ohr fast die ganze Zeit im Versteck verdöst und erst nach Einbruch der

Dunkelheit rausgeht. Dann allerdings droht ihm Gefahr durch Uhus, denn die sind nachtaktiv

und sehen deshalb auch nachts gut. Weitere interessante Dinge verrät das Buch «Der Schneehase in den Alpen» von Maik Rehnus, Fr. 29.60, bei Ex Libris.

Süss und unschuldig sieht er aus, dabei hat es der Schneehase faustdick hinter den flauschigen Ohren.

So ist er etwa zu jeder Jahreszeit perfekt getarnt: Im Winter ist sein Fell weiss und deshalb im Schnee kaum zu sehen. Im Frühling wird es genauso graubraun wie der Boden. Ausserdem kann der Hase bis zu zwei Meter weit springen. Wenn er aus dem Schnee direkt in sein Ver­

steck hüpft, verliert sich seine Spur im Nichts. Das verwirrt seine Ver­ folger ganz schön. Wenn der Hase doch einmal durch den Schnee hop­ peln muss, schnallt er sich sozusagen die Schneeschuhe an: Er spreizt die behaarten Hinterpfoten so stark, dass er kaum einsinkt. Das macht den Schneehasen ausgesprochen flink – nicht einmal der schnelle Fuchs kann ihm folgen.

Schneehasen leben in den Alpen und somit auch in der Schweiz. Aber sie lassen sich kaum blicken, denn sie sind nur nachts unterwegs. Wer beim Skifahren einem der putzi­ gen Tiere begegnet, sollte es aus der Entfernung beobachten. Denn wenn Häsinnen gestresst sind, bringen sie manchmal keine Jungen zur Welt, und falls doch, sind diese kleiner und schwächer als üblich. MM


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Luana (7)

UMA sind Kinder und Jugend­ liche, die ohne ihre Eltern in fremde Länder ziehen. Es sind unbegleitete minderjährige Asyl­ suchende, daher die Abkürzung UMA. Würdest du dich das ge­ trauen? Die UMA müssen es tun. Sie flüchten vor Krieg oder anderen Notlagen, die es ihnen unmöglich machen, in der Heimat zu bleiben. UMA gehen also allein in ein anderes Land und bitten dort um Schutz. Die Eltern haben sie

unterwegs verloren oder irgendwo zurücklassen müssen. Derzeit sind viele Menschen aus fernen Län­ dern auf der Flucht, und immer mehr Kinder bitten um Schutz in der Schweiz. Soeben ist in unserer Nähe eine Unterkunft für 70 Asyl­ suchende zwischen 14 und 17 Jah­ ren eröffnet worden. Dort erhalten sie ein Bett und Essen, und man hilft ihnen, ihr Leben neu zu organisieren. Wir könnten sie mal besuchen und mit einigen von ihnen etwas unternehmen. Viel­

leicht vergessen sie dann für einen Moment ihre Sorgen. Viele dieser Menschen haben Schreckliches erlebt und leiden darum unter Albträumen. Einige haben Heimweh. Sie sind wie kleine Vögel, die aus dem Nest gefallen sind. Hier können sie hoffentlich ein neues Leben aufbauen. Das erfordert Tapferkeit. Aber träumen dürfen auch sie. Was meinst du, was sie sich wohl zu Weihnachten wünschen? MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

die Fragen ihrer Töchter (15, 10, 7).

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«Das ist ja entsetzlich!», ruft Nina und blickt erschrocken vom Zeitungsartikel hoch. «Was ist passiert?», fragt Hugo neu gierig. Nina liest vor: «Gestern Nacht neugierig. brachen Räuber ins Haus vom Samichlaus ein, sie haben sämtliche Geschenke gestohlen.» Mit deiner Hilfe kann der Samichlaus alles wieder zurückbekommen. Findest du heraus, in welchem Haus die Räuber die Geschenke versteckt halten? Folge den Spuren im Schnee.

«Zwei, vier und sechs. Alle roten Christbaumkugeln gefunden», meint Hugo und konzentriert sich auf sein Rätsel. Findest du alle der gezeigten Gegenstände auf dem Weihnachtsbild? Schreibe ihre Anzahl in das jeweilige Feld.

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Egal, ob zu Wasser, zu Land oder im Schnee – der Nikko VaporizR kommt mit jedem Gelände zurecht. Zwei starke Motoren und ein echter Allradantrieb peitschen das ferngesteuerte Amphibien-Quad auf eine Spitzengeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. Und dank dem Schnellladegerät ist der VaporizR fast ebenso schnell wieder in Aktion. Achtung: An diesem coolen Flitzer werden nicht nur die Kids ihre helle Freude haben! Stift für 3-D-Zeichnungen

Zeichnen in der dritten Dimension! Möglich machts der 3Doodler 2.0 –

ganz ohne 3-D-Modell und komplizierte Software. So geht es: Ähnlich wie bei einer Heissklebepistole zieht der Extruder im Innern des Stifts farbige Kunststoffstäbchen in die rund 200 Grad heisse Druckdüse hinein. Am anderen Ende heraus kommt ein dünner biegsamer Faden. Nun sind etwas Kreativität, Geschick sowie Fingerspitzengefühl gefragt – und die Fäden werden zu kunstvollen Bildern in 3-D. Menschlicher Roboter

Der Meccano Meccanoid RMS G15 verspricht ganz grosse Robotik. Sprichwörtlich. Denn der humanoide Apparat zum Selberbauen ist ganze 61 Zentimeter gross! Als Gehirn dient dem Baukastenroboter ein 16-Bit-Mikrocontroller, der selber programmiert werden kann. Ab Lager beherrscht das Robotik-Genie bereits drei Programme: Es lässt sich per App steuern, ahmt Gesten nach und gibt Namen, Geburtstage oder komplette Geschichten wieder. MM

den Marktpreis von Fr. 79.– • Lieferumfang: 1 x Auto, 1 x Fernsteuerung, 1 x NiMH-Akku , 1 x Ladegerät • Länge: 29 cm • Alter: ab 6 Jahren 3Doodler 2.0 Starterpackung • Preis: 20% Rabatt auf

den Marktpreis von Fr. 129.– • Lieferumfang: 1 x 3-D-Zeichenstift, 50 Stäbchen in verschiedenen Farben • Alter: ab 12 Jahren

Meccano Meccanoid RMS G15 • Preis: 20% Rabatt auf

den Marktpreis von 229 Franken • Lieferumfang: 1 x Roboter (621 Teile) • Grösse: 61 cm • Alter: ab 10 Jahren So gehts:

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88 | MM52, 21.12.2015 | LEBEN

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Gesamtwert 1250 Franken!


LEBEN | MM52, 21.12.2015 | 89

So nehmen Sie am Kreuzworträtsel links teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER. Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.12.2015, 24 Uhr

Teilnahmebedingungen: Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

oder gewinnen Sie eine von 5 MigrosGeschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das grün eingefärbte Feld! Tel. Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.12.2015, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 50: Johann Wieland, Zürich; Margrit Züger, Zürich; Verena Holliger, Urdorf ZH; Urs Studer, Bargen BE; Jürg Lüthy, Wetzikon ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 50: Ursula Kälin, Heerbrugg SG; Paula Gratzer, Buchs SG; Monika Aeberhard, Münsingen BE; Verena Schneidewind, Schaffhausen; Clemens Hardt, Ittigen BE

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LEBEN | MM52, 21.12.2015 | 91

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts. Auflösung Nr. 51: 182

2 4 3 9 8 5 1 6 8 7 2 9 1 2 6 9 7 8 5 7 9 5 1 8 2 9 1 4 6 5

5 2 6 7 3 1 9 8 4

9 4 7 8 5 6 2 1 3

8 6 4 1 7 9 3 5 2

1 3 8 4 9 2 6 7 5

7 5 1 2 6 3 4 9 8

3 9 2 5 8 4 1 6 7

2 1 5 6 4 7 8 3 9

6 7 3 9 2 8 5 4 1

4 8 9 3 1 5 7 2 6

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.12.2015, 24 Uhr

Gewinner Nr. 50: Manuel Vuillemin, Genf; Kurt Spycher, Kloten ZH; Daniela Pfister, Bern; Laurent Ludi, Reconvilier BE; Käthi Prinz, Kloten ZH

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 3 4

N

1 2

Auflösung Nr. 51: LISTE

5

Gewinner Nr. 50: Elisabeth Freund, Bühler AR; Kevin Gut, Kriens LU; Rosa Maria Horath, Samstagern ZH

BE I SASSE C AMA R G U E D I R I GENT E N T E NWA L ERTANZ EN HELLENEN LAUSANNE SE I T L I NG ST ERNLOS TURNER I N

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.12.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

2

3

4

5

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 567 892 Ex. (WEMF 2015) Leserschaft: 2 375 000 (WEMF, MACH Basic 2015-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

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94 | MM52, 21.12.2015 | LEBEN

Meine Welt

«Weihnachten spricht die Gefühle an» Urban Federer, der Abt von Einsiedeln, hat eine Schwäche für Süsses, ist beeindruckt von Papst Franziskus und wünscht sich, dass die Festtage überall so friedlich verlaufen wie auf dem Einsiedler Weihnachtsmarkt. Text: Laila Schläfli Bilder: Jorma Müller 1


LEBEN | MM52, 21.12.2015 | 95

1 Mein Lieblingsraum «Am Morgen des 25. Dezember stehen wir um 7.15 Uhr im Oberen Chor und singen das Morgenlob. Es ist ein intimer Raum, privater als die Klosterkirche.» 2 Mein Weihnachten «Weihnachten

spricht die Gefühle an, das ist wichtig. Ich freue mich für die Leute, die sich an der Stimmung am Weihnachtsmarkt erfreuen. Trotz der Menschenmassen läuft alles friedlich ab. So müsste es immer sein, das ist Weihnachten!» 3 Mein Stellvertreter «Dekan Pater Cyrill Bürgi (43) vertritt mich. Wir kennen uns seit über 30 Jahren, besprechen

2

auch privat vieles miteinander und haben dieselbe Sucht: Süsses.»

3

Name: Urban Federer (47) Sternzeichen: Ich folge dem Stern

von Bethlehem (Löwe). Karriere und Beruf: 1988 erlangte ich die Matura in der Klosterschule. Schon während meiner Schulzeit war mir klar: Ich möchte ins Kloster. Mich faszinierte der benediktinische Mönchsalltag. Erst viel später reali­ sierte ich den Grund: die Gottes­ suche. Ich studierte zunächst Theo­ logie in Einsiedeln und in den USA, danach Germanistik und Geschichte in Fribourg. 2001 kehrte ich als Lehrer ins Kloster zurück, und seither unter­ richte ich. Daneben war ich zeitweise Gästepater, führte die gregorianische Choralschola und leitete die Kloster­ zeitung «Salve». 2010 übernahm ich die Rolle des Dekans. Im November 2013 bin ich zum 59. Abt von Einsie­ deln gewählt worden. 5

4 Meine Sammlung «Als Germanist

habe ich natürlich grosses Interesse an unserer Büchersammlung. Während ich an meiner Dissertation arbeitete, war ich froh um diese riesige Stiftsbibliothek.» 5 Mein Vorbild «Papst Franziskus ist

6

Mein Lieblingsprodukt

4

«An und für sich mag ich Milchschokolade. Aber die Suprême­Sorte Crema Catalana ist mit ihrer Füllung etwas ganz Spezielles.»

ein prophetischer Typ: Als die Flücht­ lingswelle auf Europa zukam und noch niemand reagierte, stand er schon in Lampedusa. Er ist vielen Leuten gedank­ lich einen Schritt voraus – und dies stets originell und relativ unkonventionell.» 6 Meine Leidenschaft «Singen und

Musik sind meine Passion. Eigentlich habe ich eine Baritonstimme, aber wenn ich im Schülerchor aushelfe, singe ich auch Tenor. Die Orgel kann ich aber nicht spielen, mein Instrument ist das Cello.»


Rezept und Foto: saison.ch

Noch nie war Raclette so gut.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Raclette-Schnitte mit Pilzen Hauptgericht für 4 Personen

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Zutaten: 8 Scheiben Ruch- oder Weissbrot, 1 Knoblauchzehe, 1 dl Weisswein, 8 Scheiben Raccard Knoblauch, Pfeffer, 300 g gemischte Pilze, z.B. Champignons, Eierschwämmli, 2 Zweige Petersilie, 60 g Silberzwiebeln, abgetropft, 1 EL Bratbutter

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Zubereitung: Backofen auf 200 °C vorheizen. Brotscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Knoblauch halbieren, Schnittfläche der Brotscheiben damit einreiben. Dann den Knoblauch fein hacken, auf dem Brot verteilen. Mit Wein beträufeln. Brot mit Käse belegen und mit Pfeffer würzen. Pilze putzen und je nach Grösse ganz lassen oder in Scheiben schneiden. Petersilie hacken. Zwiebelchen halbieren. Käseschnitten im Ofen ca. 8 Minuten überbacken. Inzwischen Pilze und Zwiebelchen in Bratbutter ca. 3 Minuten anbraten. Mit Petersilie bestreuen. Käseschnitten herausnehmen, Pilze darauf anrichten. Sofort servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Migros magazin 52 2015 d os