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Ausgabe Zürich, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 52 | 23. DEZEMBER 2013 www.migrosmagazin.ch

Dem Himmel so nah Geborgenheit, Friede, Wärme: Sieben Fotografen und wie sie Weihnachten sehen.

INTERVIEW I 28

Historiker Reza Aslan über Glaube und Wissenschaft WEIHNACHTSMENÜ I 32

Zaubern mit der Schweizer Kochnati chnati

Bild: Gaëtan Bally

ADVENTSKALENDER I 11

Gewinnen Sie Wellnesstage in Flims Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch

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DIESE WOCHE 2 |

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INHALT

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Die Hoffnung zurückbringen Michael Steiner ist ein Schweizer Regisseur. Aufgefallen ist er bis heute vor allem mit einigen leichtfüssigen Komödien wie etwa dem Erfolgsstreifen «Mein Name ist Eugen» oder dem «MissenMassaker» sowie einigen ernsthafteren Beiträgen wie dem Film über das Grounding der Swissair. Filmen ist für ihn Leidenschaft und Schwerarbeit in einem.

Seit Wochen kämpft Steiner unermüdlich für den Wiederaufbau und dafür, dass die leidgeprüften Philippiner wieder Hoffnung schöpfen. «10vor10» hat letzten Mittwoch eine eindrückliche Kurzreportage über seine Arbeit in der Region von Tacloban gesendet (abrufbar auf www.srf. ch/sendungen/10vor10). Es ist einer der berührendsten «10vor10»-Berichte, die ich dieses Jahr gesehen habe. Migros-Magazin-Redaktor Reto Wild hat parallel dazu ein Interview mit Michael Steiner geführt, das wir auf unserer Homepage aufgeschaltet haben («Das schlimmste Ereignis, das ich je mit meinen eigenen Augen gesehen habe»). Das Gespräch zeigt auch deutlich auf, dass der Wiederaufbau in der Region von Tacloban noch Jahre in Anspruch nehmen wird. Wenn Sie also nach dem Geschenkparcours der letzten Wochen die leidgeplagte Bevölkerung auf den Philippinen unterstützen möchten: Wir zeigen auf unserer Website, wie Sie dies tun können. Mir bleibt an dieser Stelle nur noch, Ihnen von Herzen ein erfülltes Fest und einige entspannte Stunden zu wünschen. Und wenn Sie – wie ich ab und zu – bei «Vom Himmel hoch, da komm ich her» oder bei «Stille Nacht» ab der zweiten Strophe ins Stocken geraten: Wir haben Ihnen die Texte der wichtigsten Weihnachtslieder auf Seite 12 und auf www.migrosmagazin.ch zusammengestellt.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

MIGROS-WOCHE 5 | Aktuelles

GENERATION M

7 | Generation M in aller Munde Das Engagement der Migros wird auf Facebook rege diskutiert.

WEIHNACHTEN

11 | Adventskalender Auch hinter den letzten zwei Türchen warten tolle Geschenke. Und noch einmal verlosen wir fünf Einkaufsgutscheine für je 1000 Franken! 12 | So wird es keine stille Nacht O du fröhliche,o du ääääähm ...Singen Sie die Weihnachtsklassiker ohne peinliche Aussetzer mit – wir liefern die Texte. 14 | Weihnachten im Bild Sieben Fotografen haben für das

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Migros-Magazin ihre Vorstellung von Weihnachten ins Bild umgesetzt. Kolumne: Der Hausmann. Gelebte Nächstenliebe Strickender Damenzirkel oder ein Beizer mit Herz für Randständige: Diese Menschen leben wahre Nächstenliebe. Interview Religionswissenschafter Reza Aslan über Jesus, den Revolutionär, seinen Bruder Jakob und die Anfänge des Christentums. Saisonküche Die Schweizer Kochnationalmannschaft bereitet ein exklusives Weihnachtsmenü zu – nachmachen erwünscht!

SCHAUFENSTER

38 | Allerlei Neuheiten 40 | Gelungene Silvesterparty Mit diesen Häppchen beeindrucken Sie

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Bilder: Nathalie Bissig, Alex Buschor, Daniel Ammann

Seine härteste Aufgabe hat Steiner aber wohl jetzt gefunden: Mitte November hat der Taifun Filmregisseur Michael Haiyan Teile der Philippinen mit Steiner engagiert sich unglaublicher Heftigkeit überrollt auf den Philippinen. und riesige Schäden verursacht. Michael Steiner ist mit einer Philippinin verheiratet. Die beiden sind in das Katastrophengebiet gereist und haben dort mit grossem Einsatz Hilfe organisiert. Sie helfen, die Schule der Schwiegereltern zu retten und den Schulbetrieb wiederaufzunehmen, haben Computer organisiert und weiteres Material zusammengetragen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

DIESE WOCHE INHALT | 3

22 | WEIHNACHTEN Seit 20 Jahren stricken Klara Nietlispach, Rita Furrer und Anni Braun warme Kleider für Mittellose, denn Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. 32 | SAISONKÜCHE Kochen wie die Profis: Das Festtagsmenü macht man am besten so wie die Schweizer Kochnati. En Guete!

Ihre Gäste – ohne grossen Aufwand, dafür bleibt mehr Zeit zum Feiern.

AKTUELL

42 | Die Migros zwitschert Die Detailhändlerin fühlt ihren Kunden auf Twitter und Facebook den Puls. 45 | News

IHRE REGION

47 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

53 | Mix 57 | Digital Exklusive Liste: Diese zehn Gerichte haben die Schweizer 2013 am häufigsten gegoogelt. 59 | Auto Der Tesla S beweist, dass auch ein Sportwagen die Umwelt schonen kann.

MEINE WELT

70 | Jörg Schneider Der Schweizer Volksschauspieler verrät, was die beste Entscheidung seines Lebens war.

RUBRIKEN

61 | Glücksgriff 62 | Rätsel & Impressum 68 | Cumulus

70 | MEINE WELT Mit «Häppi Änd» tourt Jörg Schneider ein letztes Mal durch die Theater der Schweiz. Natürlich darf der obligate Espresso vor dem Auftritt nicht fehlen.


Rezept und Foto: www.saison.ch

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Hauptgericht für 4 Personen Zutaten: 5 dl Fleischbouillon, ca. 600 g Chinoise-Fleisch, z.B. Rind, tiefgekühlt Zubereitung: Bouillon erhitzen. Fleisch aufspiessen und in der Bouillon ca. 1 Minute garen. Serviertipps: • Fleischbouillon mit wenig Safran, Knoblauchzehe, Lorbeerblatt und einem Schuss Weisswein parfümieren. • Als Ergänzung weitere Fleischsorten servieren. • Zum Fondue passen exotische Früchte und eingelegtes Gemüse. • Fondue Chinoise mit unterschiedlichen Saucen sowie mit Reis servieren.


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

AKTUELLES | 5

REGION ZÜRICH

Klassik in der Tonhalle Zürich Die Migros-Kulturprozent-Classics präsentieren auch im kommenden Jahr wieder hochkarätige klassische Musik zu einem fairen Preis. Das Kammerorchester Basel macht den Start ins Jahr, es folgt das Montreal Symphony Orchestra. Im April und Mai finden weitere zwei Konzerte statt: mit dem BBC Symphony Orchestra und dem Mariinsky Orchester. Tickets: Tonhalle Zürich, Billettkasse, Tel. 044 206 34 34.

Die ganze Geschichte und weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 47

Migros-Kunden zeigen Herz

Zum 17. Mal führt das Schweizerische Rote Kreuz in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post und der SRG SSR die Spendenaktion «2 x Weihnachten» durch. Alle Poststellen nehmen in dieser Zeit Spendenpakete entgegen, die

gratis befördert werden. Gefragt sind haltbare Nahrungsmittel und Hygieneartikel, die je zur Hälfte in der Schweiz und in Osteuropa an bedürftige Menschen verteilt werden. In den letzten Jahren haben immer mehr Spender einen grossen Teil der Waren bei der Migros gekauft. «Viele der 2013 spedierten Pakete enthielten Lebensmittel und Körperpflegeprodukte der Migros», sagt Beat Wagner, Leiter Kommunikation beim Roten Kreuz. Die Aktion dauert vom 24. Dezember 2013 bis 11. Januar 2014. www.2xweihnachten.ch

Bilder: Walter Bieri/Keystone, Sandra D. Sutter, StockFood

Zwei Drittel der in der Migros verkauften Christbäume stammen aus der Schweiz.

O Tannenbaum!

FRISCH IN DER MIGROS

Filigran verpackt Physalis haben jetzt wieder Hochsaison. Die kleinen Beeren kommen mit ihrer eigenen filigranen Verpackung daher, jede einzelne Beere wirkt wie ein kleines Geschenk. Wer die sogenannten Kapstachelbeeren nascht, bekommt eine Extraportion Vitamin C. Mit milder Säure bereichern die Beeren Obst- und Blattsalate. Tipp: Naschkatzen mögen Physalis, die in geschmolzene Schokolade getaucht wurden.

Immer mehr Christbäume, die in der Migros verkauft werden, stammen aus der Schweiz.

D

ie Migros verkauft jedes Jahr rund 80 000 Christbäume in den grösseren Filialen und in den Fachmärkten von Do it + Garden. Seit einigen Jahren sinkt dabei der Anteil importierter Christbäume kontinuierlich. Aber woher stammen eigentlich die Migros-Christbäume? «Insgesamt kommen heute gut zwei Drittel aller

Christbäume aus der Schweiz», sagt Peter Küng, Produkt-Manager Pflanzen bei Do it + Garden. Die importierten Bäume stammen aus Dänemark. Der Anteil einheimischer Christbäume soll in Zukunft weiter erhöht werden. «Nicht zuletzt, um die Transportwege so kurz wie möglich zu halten.»


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FÜR KINDER UND JUGENDLICHE IN DER SCHWEIZ GESAMMELT. Ein grosses Dankeschön all unseren Kundinnen und Kunden, die sich bereits an der Spendenaktion beteiligt haben. Unterstützen auch Sie die wertvolle Arbeit von Pro Juventute, zum Beispiel die Notrufnummer 147. Die Aktion läuft noch bis zum 31.12.2013 in allen Migros-Filialen.

www.migros.ch/weihnachten


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

FACEBOOK | 7

Generation M wie Mitreden

Die Migros hat sich im Rahmen von Generation M ehrgeizige Ziele gesetzt. Das gibt zu reden – auch auf Facebook.

Das Solarkraftwerk der Migros in Neuendorf wurde auf Facebook intensiv diskutiert.

G

eneration M steht für das nach­ haltige Engagement der Migros. Mit zahlreichen Versprechen an die Generation von Morgen nimmt sich die Detailhändlerin selbst in die Pflicht. Die Fortschritte, aber auch die Hinder­ nisse bei der Umsetzung dieser Ver­ sprechen kommuniziert sie transparent.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei Facebook zu. 75 000 Fans zählt Genera­ tion M auf der Social­Media­Plattform. Dort können sich Unterstützer und Kri­ tiker untereinander und mit der Migros austauschen – Generation M wie Mit­ reden. Besonders fleissig mitgeredet wurde beim Thema Solarenergie. Im

August nahm die Migros auf dem Dach des Migros­Verteilzentrums in Neuen­ dorf SO das grösste Solarkraftwerk der Schweiz in Betrieb. Die neue Anlage lie­ fert Strom für ungefähr 1300 Haushalte. Die über 20 000 Solarpanels nehmen eine Fläche von 123 Tennisplätzen ein. Das kam bei vielen Facebook­Usern gut an, wie 1633 Likes beim entspre­ chenden Eintrag beweisen. Auch in den Kommentaren gab es lobende Worte für die Migros. «Eine Genossenschaft zeigt, wie es geht!», sagt Facebook­Nutzer Vasileios Panagiotidis. «Nicht Gewinn­ maximierung, sondern einen Teil davon ökologisch sinnvoll reinvestieren! Ich hoffe M macht so weiter!» Unter den über 100 Kommentaren waren aber auch kritische Stimmen zu hören. So blickt User Onkel Beat in die Zukunft und fragt: «Wie werden die Solarzellen einst entsorgt?» Die Ant­ wort der Migros folgte prompt: «Hallo Beat. Zurzeit wird erforscht, wie Solar­ zellen umweltschonend entsorgt werden können. Wir sind überzeugt, dass es in 20 Jahren saubere Lösungen geben wird. So lange sind die Solarzellen in Betrieb und liefern Strom.» Text: Andreas Dürrenberger

Lesen Sie mehr zum Auftritt der Migros auf Twitter und Facebook im Beitrag auf Seite 42.

200 000er-Marke geknackt

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie Laufveranstaltungen in der ganzen Schweiz unterstützt. www.generation-m.ch

Die Migros hat im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M versprochen, als Hauptsponsorin bis 2015 jedes Jahr Laufveranstaltungen für über 200 000 Sportler zu ermöglichen. Diese Marke wurde am 15. Dezember beim Zürcher Silvesterlauf durch die Familie Muffler aus Dietlikon ZH geknackt. Tanja und Silvan Muffler überquerten mit ihren Kindern Noelia (2) und Janik, der am gleichen Tag seinen 4. Geburtstag feierte, in der Familienkategorie die Ziellinie. «Wir freuen uns total

über die nette Überraschung», meinte die Familie, als ihnen als Anerkennung ein Migros-Einkaufsgutschein im Wert von 1000 Franken überreicht wurde. An allen grösseren Laufveranstaltungen, welche die Migros als Hauptsponsorin unterstützt, ist ein elektronischer Zähler im Look von Generation M aufgestellt, der alle Läuferinnen und Läufer erfasst. Registriert wird ein wetterfester Mikrochip, der in die Startnummer integriert ist oder an den Schnürsenkeln der Läufer befestig wird.

Sie sind die 200 000. Teilnehmer an einem Laufanlass der Migros: Familie Muffler am Zürcher Silvesterlauf.


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Variante Velofahren – sportlich

Diese Touren sind leicht. Die Tagesetappen entnehmen Sie den einzelnen Reiseprogrammen. Die Radwege sind grĂśsstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht jederzeit die MĂśglichkeit ein TeilstĂźck im Begleitbus zurĂźckzulegen.

Diese Touren sind mittelschwer, Erfahrung mit Velotouren oder regelmässiges Training wird vorausgesetzt. Die Tagesetappen entnehmen Sie den einzelnen Reiseprogrammen. Die Radwege sind grÜsstenteils asphaltiert, teilweise aber auch Naturstrassen, Waldwege und kurze Strecken auf Kopfsteinpflaster. Es besteht jederzeit die MÜglichkeit eine leichtere Velowanderetappe einzuschalten oder auf den Begleitbus umzusteigen.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

WEIHNACHTEN ADVENTSKALENDER | 11

Letzte Chance

Weihnachten naht, und es ist Zeit, die letzten Türchen des Adventskalenders zu öffnen. Das Team des Migros-Magazins sagt Danke und verlost noch einmal zwei tolle Preise.

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er sich selbst zu Weihnachten ein Geschenk machen möchte, sollte sein Glück bei unserem Adventskalender versuchen. Die zwei letzten Preise präsentiert Chefredaktor

Chefredaktor Hans Schneeberger wünscht Ihnen frohe Festtage und viel Glück für die Verlosung.

23.

DEZEM BER Hans Schneeberger. Ihre Teilnahme ist zugleich auch eine Spende: Der Erlös aus den Anrufen und SMS kommt der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zugute.

24.

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Tägliche Gewinnchance Beantworten Sie die Wettbewerbsfrage und nehmen Sie teil, täglich zwischen 00.00 und 23.59 Uhr: An welchem Datum feiert man Heilig Abend? Teilnahme per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 100 033 (Fr. 1.–, Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort KALENDER, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (Fr. 1.– pro SMS). Beispiel: KALENDER Lösung Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf. Online: www.migrosmagazin.ch/adventskalender Der Erlös aus Anrufen und SMS kommt der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zugute. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind nicht teilnahmeberechtigt.

Brauchen Sie in letzter Minute noch Tipps fürs grosse Fest? Auf www.migros.ch/weihnachten finden Sie attraktive Angebote, Rezepte, Basteltipps und vieles mehr.

Bild: Ueli Christoffel

Grosser Wochenpreis

5 Migros-Gutscheine im Wert von je Fr. 1000.– werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Adventskalenders verlost. Sie können aber auch nur auf den Zusatzpreis setzen. Beantworten Sie folgende Frage: Wie viele Heilige Könige haben das Christkind an der Krippe besucht? Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 200 033 (Fr. 1.– pro Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort Preis, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (Fr. 1.– pro SMS). Beispiel: PREIS Lösung Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf. Online: www.migrosmagazin.ch/adventskalender Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.12.2013, 24.00 Uhr


WEIHNACHTEN 12 |

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Diese Lieder muss man einfach kennen!»

Immer weniger Kinder und Jugendliche beherrschen die klassischen Weihnachtslieder. Kathrin Renggli vom Europäischen Jugendchor Festival Basel über «Jingle Bells» versus «Stille Nacht». Kathrin Renggli, die Kinder können heute oft nur noch «Jingle Bells» singen. Warum geht das traditionelle Liedgut verloren?

Das ist ein Phänomen der Unterhaltungsgesellschaft. Man will auch mit der Weihnachtsmusik gut unterhalten werden – mit eingängigen Liedern, die ein flottes Tempo haben und eine fröhliche Stimmung verbreiten.

Also lieber Kitsch anstatt Klassik?

Unterhaltung ist nicht unbedingt Kitsch. Vielleicht wäre Mainstream das passendere Wort. Was verpassen Kinder, die nur noch Mainstream-Weihnachtslieder kennen?

Sie erhalten keine Gelegenheit, der Besinnlichkeit in der Musik zu begegnen.

O Tannenbaum,

o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter. Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit: O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter!


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WEIHNACHTEN | 13

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

Wollen das die Kinder überhaupt noch?

Wenn man den Kindern die Gelegenheit bietet, das klassische Liedgut kennenzulernen, interessieren sie sich auch dafür. Zudem hat die Schule auch einen Bildungsauftrag. Diese Lieder muss man einfach kennen! Sie gehören zu unserer kulturellen Identität. Wobei man die Lieder natürlich auch stufengerecht einführen muss. «Stille Nacht» oder «O du fröhliche» zum Beispiel funktionieren erst ab der 4. Klasse. Welche Lieder empfehlen Sie für die Kleinen?

Sie brauchen Texte aus ihrer Erlebniswelt, wie zum Beispiel «Still, still, still, wil s Chindli schlafe will» oder «Heut ist ein Sternlein vom Himmel gefallen». Was empfehlen Sie Eltern, die selber nicht gut singen können und sich am Heiligabend trotzdem nach etwas Besinnlichkeit sehnen?

Kathrin Renggli (49) leitet das Europäische Jugendchor Festival Basel und ist Primarlehrerin sowie Chorleiterin. www.migrosmagazin.ch

GENIESSEN SIE ONLINE

Nur keine Hemmungen! Man kann auch zu einer CD mitsingen. Das ist immer noch besser als gar nichts.

Musikalische Weihnachten Alle Noten und Texte zum Ausdrucken sowie Hörproben der klassischen Weihnachtslieder.

, Nacht e g i l i e acht cht, h a w N m e a l , ns Stil e Paar äft, ei l g i h l c i s e h alles , hoch e t Haar: u n a e r t g i s k , nur da nabe im loc er Ruh h c K s r i e l m . hold in him ischer Ruh f a l h l Sc himm n i f a l sch

Interview: Andrea Freiermuth

O du fröhliche

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit. Welt ging verloren, Christ ward geboren: Freue, freue dich, o Christenheit!

Bilder: Getty Images (2), Fotolia (3)

O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit. Christ ist erschienen, uns zu versühnen: Freue, freue dich, o Christenheit! O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit. Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre: Freue, freue dich, o Christenheit!

O Tannenbaum

Stille Nacht Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht nur das traute, hochheilige Paar, holder Knabe im lockigen Haar: Schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh. Stille Nacht, heilige Nacht, Gottes Sohn, o wie lacht lieb aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund: Christ, in deiner Geburt, Christ, in deiner Geburt. Stille Nacht, heilige Nacht, Hirten erst kundgemacht durch der Engel Halleluja, tönt es laut von fern und nah: Christ, der Retter, ist da, Christ, der Retter, ist da!

O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter. Du grünst nicht nur zur Sommerzeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter! O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen. Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit, ein Baum von dir mich hoch erfreut. O Tannenbaum, o Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen! O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren. Die Hoffnung und Beständigkeit gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit. O Tannenbaum, o Tannenbaum, dein Kleid will mich was lehren!

Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee, still und starr ruht der See, weihnachtlich glänzet der Wald: Freue dich, Christkind kommt bald! In den Herzen ists warm, still schweigt Kummer und Harm, Sorge des Lebens verhallt: Freue dich, Christkind kommt bald! Bald ist heilige Nacht, Chor der Engel erwacht, hört nur, wie lieblich es schallt: Freue dich, Christkind kommt bald!


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Weihnachten? Weihnachten!

NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Sieben Fotografen haben das Thema Weihnachten für das Migros-Magazin interpretiert. Ihre Bilder sind poetisch, aufwühlend und überraschend.

Fahrt durch den Advent Gaëtan Bally (40) aus Zürich setzte das Thema Geborgenheit um: «Die Adventszeit ist voller Gegensätze. Auf der Bahnhofstrasse in Zürich herrscht unter den Passanten viel Hektik. Im Tram mit seinem vorgegebenen Fahrplan kann man dagegen trotz Gedränge zur Ruhe kommen. Die drei kleinen Geschwister Seraina, Florin und Dimitri bestaunen die Weihnachtsbeleuchtung und fühlen sich in den Armen ihrer Eltern Esther und Christoph geborgen.» www.gaetanbally.ch


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

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Frau Samichlaus Lea Meienberg (31) aus Zürich setzte das Thema Toleranz um: «Toleranz gegenüber Traditionsbruch und Dingen, die uns im ersten Moment befremden.» www.leameienberg.ch


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Verschieden und doch gleich Michael Sieber (37) aus Thun setzte das Thema Gleichheit um: «Zusammenleben bedeutet, Anerkennung und Respekt der gemeinsamen Unterschiede. Nicht Toleranz, sondern Gleichberechtigung ist, wofür wir einstehen. Wir repräsentieren Gleichheit.» www.michaelsieber.com

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


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Santaclaus, der Aussteiger Fabian Unternährer (32) aus Bern setzte das Thema Freiheit um: «Für mich stellt der Santaclaus eine Art erfolgreiche und abenteurliche Aussteigerfigur dar, die jedoch stets hilfsbereit und für die Not der Armen da ist, also mit der Gesellschaft verbunden ist. Andererseits und gerade zur vorweihnachtlichen Besinnungszeit steht er heute als ein Symbol der Toleranz, der unendlichen Möglichkeiten und der freien Gesellschaft.» www.fu-photo.ch

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GuetsliFreundinnen Salvatore Vinci (45) aus Zürich setzte das Thema Freunde um: «Marita und Bernice sind gute Freundinnen, die sich jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit treffen, um Guetsli zu backen. Ich bin schon zum zweiten Mal dabei, und es geht immer lustig zu. Sie zelebrieren ihre Freundschaft und freuen sich auf diesen Tag. Es werden Formen gekauft und neue Rezepte ausprobiert. Weihnachten steht vor der Tür!» www. salvatorevinci.com

Glück Ornella Cacace (33) aus Zürich setzte das Thema Glück um: «Ich dachte an ‹Viel Glück› für das neue Jahr!» www.ornellacacace.wordpress.com

www.migrosmagazin.ch

MACHEN SIE MIT! Zeigen Sie uns Ihre Weihnachten Lassen Sie sich von den Fotografen inspirieren und schicken Sie uns ein persönliches Foto, das Ihre Weihnachten symbolisiert. Alle eingetroffenen Bilder zeigen wir kurz nach den Festtagen online.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

Neustart mit Zuversicht Nathalie Bissig (32) aus Uri setzte die Themen Zuversicht und Geborgenheit um: «Vater Adj und Tochter Emile stammen aus Brasilien. Das Bild habe ich am Urnersee in Flüelen aufgenommen. Nach einem persönlichen Schicksal haben sie sich entschieden, im Kanton Uri zu bleiben. Sie bringen viel Zuversicht und Farbe an diesen Ort.» http://bissig.cc

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Flug von Zürich nach Sydney Ankunft in Sydney. Transfer zum Hotel Übernachtung im Four Seasons (5*) Transfer zum Schiff, Abfahrt 18.00 Uhr Erholung auf See Brisbane 08.00 – 18.00 Uhr Erholung auf See Hardy Reef 07.30 – 09.30 Uhr Fitzalan Anchorage 13.00 – 19.00 Uhr Townsville 08.00 – 18.00 Uhr Cairns 08.00 – 18.00 Uhr Erholung auf See Thursday Island 08.00 – 12.00 Uhr Erholung auf See Darwin 12.00 – 24.00 Uhr Erholung auf See Komodo 07.00 – 13.00 Uhr Benoa 08.00 – 19.00 Uhr Erholung auf See Semarang 07.00 – 19.00 Uhr Erholung auf See Singapur 17.00 Uhr Ausschiffung am Vormittag, Transfer in ein First-Class-Hotel, Tageszimmer. Abends Transfer zum Linienflug nach Zürich Ankunft in Zürich

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Flug von Zürich nach Shanghai Ankunft in Shanghai, Transfer zum Hotel Übernachtung im Swissôtel Grand (5*) Zweite Übernachtung im Swissôtel Grand (5*) Transfer zum Schiff, Einschiffung Shanghai 08.30 Uhr Erholung auf See Hongkong 17.00 Uhr Hongkong 18.00 Uhr Erholung auf See Halong Bucht 07.00 – 13.00 Uhr Chan May 07.30 – 10.00 Uhr Da Nang 13.30 – 18.00 Uhr Nha Trang 14.00 – 19.00 Uhr Ho-Chi-Minh-Stadt 14.00 Uhr Ho-Chi-Minh-Stadt Ho-Chi-Minh-Stadt 13.00 Uhr Erholung auf See Singapur 09.00 Uhr Ausschiffung und Transfer zum Flughafen Rückflug von Singapur nach Zürich Ankunft in Zürich

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

DER HAUSMANN

«Sofort!» Fährt Ihnen diese TV-Werbung auch so ein? Ein kleiner Bub sitzt auf einer Schaukel und ruft: «Papi, chunnsch cho aagäh?» Der Vater, am Gartentisch ins Aktenstudium vertieft, antwortet: «Sofort, Marco!», bleibt sitzen … Und als er sich dann endlich aufmacht, sitzt auf der Schaukel ein herangewachsener, zorniger junger Mann, dem die Kinderkleider aus allen Nähten platzen, und schnaubt: «Papi! Sofort gaht andersch!»

Bänz Friedli trauert gewissen Momenten nach.

Oft antworte ich, zu den Unterschieden von Büro- und Hausarbeit befragt, im Job könne man jederzeit «Wart rasch!» oder «Kann ich zurückrufen?» sagen – Kinder hingegen kennten nur das bedingungslose Hier und Jetzt. Und sie hätten ein Anrecht auf ungeteilte Aufmerksamkeit. Das macht den Alltag mit Kindern so sauschön intensiv und zuweilen so anstrengend. «Chume grad!» geht nicht, alles muss sofort sein. Wenn sie im Wohnzimmer ein Kunststück vollführen und «Lueg!» krakeelen, wenn sie auf dem Sofa einen Marienkäfer entdecken – «Vati, es Himmugüegeli!» –, wenn sie auf dem WC sitzen oder ihre Gutenachtgeschichte heischen, immer muss man gleich zur Stelle sein, sonst hat man etwas verpasst. Gewiss, ich habe im Jahr, das zur Neige geht, viel Zeit mit den Kindern verbracht, trage viele Augenblicke im Herzen, die grossen genauso wie die kleinen, unscheinbaren. Anna Luna und Hans in

«Kinder kennen nur das Hier und Jetzt.» heller Aufregung, weil sie beim Schnorcheln an der Côte d’Azur einen Tintenfisch entdeckt haben. «Lueg, Mueti! Vati, chumm!» Anna Luna und ich auf der winzigen Tribüne des Quartierstadions, von lauter Fans des gegnerischen Erstligisten umgeben, mit unseren YB-Schals ausgestellt wie Ausserirdische. Hans und ich im Elektronikmarkt, streunend und staunend, stundenlang. Die Kinder und ich auf dem Snowboard in der Bündner Sonne, und alles stimmt: Laune, Wetter, Schnee. Wir zu viert beim Kerzenziehen, wir en famille im besten Burger-Restaurant der Stadt, wir vier auf dem Vita-Parcours, wir am scrabblen (und der Grossätti verblüfft uns alle mit dem Wort «Posttaxentarif»), wir am Grittibänzebacken, wir fläzend in der Stube,wie wir uns wieder mal die «Ocean

13»-DVD ansehen, wir am Küchentisch, und die Kinder loben mein Musaka. Ja, wir haben trotz Schule und Beruf und Sport und eigenen Freundeskreisen und Verpflichtungen viel Zeit miteinander verbracht. Aber nicht genug Zeit, denn es ist nie genug – kein verpasster Augenblick mit Kindern kommt je wieder. Deshalb wohl trifft der Fernsehspot mit dem enttäuschten Buben auf der Schaukel mich so empfindlich. Wofür wirbt er überhaupt? Habs vergessen. Für irgendeinen rasanten Internetdienst? Schon eigenartig, dachte ich, als ich wie jedes Jahr für eine Freundin und einen Freund meine liebsten Songs des Jahres zusammentrug: Holly Williams, Tony Joe White, Natalie Maines, Norah Jones … Heute ist solch eine persönliche CD am Laptop in Windeseile zusammengestellt und gebrannt; früher dauerte es Stunden, die Lieder vom Plattenspieler auf Kassette zu überspielen. Alles ging früher länger – und doch haben wir heute so viel weniger Zeit. Zu Weihnachten will ich mich bei den Kindern für jedes «Chume grad!» entschuldigen, das ich in diesem Jahr gesagt habe, und dürfte ich wünschen, ich wünschte mir Zeit. Noch mehr gemeinsame Zeit. Und wenn meine Liebste und ich dann das Weihnachtsmenü servieren und die Kinder zum Essen rufen, werden sie vermutlich zur Antwort geben: «Chume grad!»

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r Stricken fü

Mittellose

Fröhliche Runde: Rita Furrer, umgeben von ihren Mitstrickerinnen Klara Nietlispach (links) und Anni Braun (rechts).

Gemeinsam statt einsam

Auch Randständige, Mittellose und Migranten sollen über Weihnachten Nächstenliebe erfahren. Dafür setzen sich Menschen wie Rita Furrer, Pesche Michel und Isabella Günthardt ein.

D

er Duft von Lindenblütentee, ein Gewirr von Frauenstimmen, untermalt von einem leisen Klappern. Im Pfarreiheim Bronschhofen SG hat sich wie jeden zweiten Freitagnachmittag die Strickgruppe versammelt. 16 Frauen lismen mit ihren Nadeln um die Wette. Sie stellen Weihnachtsgeschenke für Bedürftige her, und ein wenig helfen sie damit auch sich selbst. «Wir verschenken Zeit und Wärme», sagt Leiterin Rita Furrer (74). Für ein Paar Socken braucht eine Strickerin im Schnitt zehn Stunden. 215 Pärchen haben die Frauen im vergangenen Jahr gestrickt. Macht mehr als 2000 Stunden. Dabei sind die Socken bloss eine Strickware unter vielen: Im Angebot der Bronschhoferinnen stehen auch Decken,

Mützen, Schals sowie Kleider und Puppen für Kleinkinder.

Sie stricken seit mehr als 20 Jahren für einen guten Zweck Die Gruppe besteht hauptsächlich aus älteren Damen, darunter viele verwitwete. «Das Stricken ist für uns ein sozialer Anlass», sagt Rita Furrer. Manchmal werde auch mehr «gschnäderet» als «glismet», aber das sei nicht schlimm, schliesslich würden alle zu Hause weiterstricken. Die Strickgruppe existiert schon seit mehr als 20 Jahren. Zu Beginn stand eigentlich bloss das Vorhaben, gemeinsam statt einsam zu stricken. 1990 warf Rita Furrer die Idee auf, man könnte nicht nur für die eigene Familie lismen, son-

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

Herz Beizer mit

Aus dem Sortiment: In den Strickwaren der Bronschhoferinnen steckt viel Zeit, Liebe und natürlich Wärme.

Der Grund für seine soziale Ader liegt in der Kindheit: Pesche Michel vom Casa Marcello in Bern kennt es, nichts zu haben und zu niemandem zu gehören.

dern zumindest die Restwolle für einen guten Zweck verwerten. Auf der Suche nach einem dankbaren Abnehmer stiessen die Frauen auf ein Kloster mit Verbindung nach Tansania. Das ging ein paar Jahre gut, bis sich der Transport derart verteuerte, dass sie sich nach anderen Bedürftigen umsehen mussten. Es folgten Lieferungen in den Ostblock: nach Russland, Rumänien, Litauen und Polen.

Hin und wieder ein Dankesbrief ist den Frauen Lohn genug Schon bald benötigten die Strickerinnen mehr Rohmaterial. Sie erbettelten sich Restwolle in ihrem Bekanntenkreis, schalteten aber auch Inserate und stellten ihre Gruppe in der Lokalpresse vor. Das System funktioniert bis heute, wobei Rita Furrer gerne auch ganze Knäuel entgegennimmt: «Das gibt etwas mehr Freiheit bei der Wahl des Designs.» Und manche Stücke seien aufgrund der Resten etwas gar bunt. Zuständig für die Logistik ist Rita Furrers Ehemann Egon. Er holt die Restwolle mit dem Auto bei den Spendern ab und fährt die fertigen Strickwaren zu den verschiedenen Institutionen. Heute stricken die Frauen vor allem für Bedürftige in der Schweiz, für Migranten im Chrischtehüsli Zürich, für Bewohner des Männerheims St. Otmar in Wil SG oder für Drogenabhängige in der Gassenküche St. Gallen. Direkten Kontakt zu den Beschenkten pflegen die Bronschhoferinnen selten. Es genügt ihnen, wenn sie hin und wieder einen Dankesbrief erhalten. «Es ist einfach schön, wenn man jemandem eine Freude machen kann», sagt Rita Furrer. Zudem höre sie von den Betreuern, dass die Strickware oft das einzige Geschenk sei, das die Randständigen zu Weihnachten erhalten.

S

eit 29 Jahren lädt das Casa Marcello in Bern über Weihnachten während dreier Tage zu einem Gratisbuffet. Der Einladung folgen vor allem Einsame, Alte und Randständige, die neben Schachspielern, Studenten und ganz normalen Büezern zur Stammkundschaft von Wirt Pesche Michel (65) gehören. Denn im Casa Marcello ist an 365 Tagen im Jahr jeder willkommen, der sich an die Spielregeln hält: kein Drogenkonsum, kein Drogendeal, keine Gewalttätigkeiten. Zuweilen gehen verschrobene Gestalten in dieser Beiz an bester Lage in der Berner Altstadt ein und aus. Manche mit verschwitztem Gesicht, gehetztem Blick oder schmuddeligen Kleidern. Viele sind unnatürlich bleich. Für einige Berner ist

das Casa Marcello eine verruchte Drogenhöhle, für andere der letzte Rettungsanker.

Eine Beiz für Andersartige und Gestrandete Pesche Michel steht zu seiner Stammkundschaft. Er hat sie sich selbst ausgesucht. Schon immer hat er sich für Randgruppen eingesetzt. In den 80erJahren war das Casa Marcello eine Schwulenbar. «Viele meiner damaligen Angestellten waren homosexuell. Sie meinten: ‹Mach doch ein Lokal für uns auf›», erzählt der Wirt, der seit bald 40 Jahren glücklich verheiratet ist, Zwillinge und eine Enkelin hat. Von den Schwulen zum kunterbunten Mix mit einem grossen Anteil Randstän-


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ten Weihnach

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für alle

Feiern mit Familienanschluss: Moses aus Kenia (links) und Tekeste aus Eritrea (rechts) auf dem Sofa von Isabella Günthardt, die mit ihrer Familie in Obersiggenthal wohnt.

diger kam Pesche Michel wegen seines Kindermädchens,das ein Drogenproblem hatte. Als er die Sucht der Nanny entdeckte, entliess er sie nicht etwa, sondern half ihr beim Entzug. Im Laufe der Jahre nahm die Familie Michel immer wieder drogenabhängige und gestrandete Seelen auf. Viele von ihnen waren danach über Jahre treue und drogenfreie Mitarbeiter.

Wirt Pesche Michel möchte sein Glück teilen Seit rund 30 Jahren verbringt die ganze Familie die Festtage im Casa Marcello. Nicht wenige meinten einst, aus den Kindern könnte nichts Richtiges werden, bei diesem Umgang. Die Tochter machte eine kaufmännische Ausbildung und führt den Betrieb seit 18 Jahren mit, der Sohn promovierte in Physik und versorgt das Casa Marcello mit selbst gebrautem Bier. Wer die soziale Ader von Pesche Michel ergründen will, muss seine Kindheit kennen. Er wuchs elternlos im Berner Oberland auf, hatte einen Vormund, wurde überall stigmatisiert. Doch das Schicksal meinte es gut mit ihm: Pesche Michel lernte Maschinenmechaniker, ging nach Südafrika, machte Karriere und erwarb ein paar Jahre später mit einem Partner das Hotel Hirschen in Bern. Zudem war und ist da Gisela (59): Seine Frau, eine Schönheit aus gutbürgerlichem Haus, die damals nach Südafrika reiste, um ihren Pesche heimzuholen. «Ich bin ein Glückspilz. Aber ich weiss auch, wie es ist, nichts zu haben und zu niemandem zu gehören», fasst der 65-Jährige sein Leben zusammen. Deshalb fühle er sich verpflichtet, hin und wieder etwas zurückzugeben.

Der Chef richtet an: Pesche Michel bereitet die Poulets für das Weihnachtsbuffet 2011 vor.

V

iel gereist ist Isabella Günthardt in ihrem Leben. Sie trampte mit dem Rucksack durch die USA, Südamerika und Afrika und kam so in Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. HeutewohntdiegelernteVermessungszeichnerin mit ihrer Familie in Obersiggenthal bei Baden AG, in einem modernen Einfamilienhaus mit Fernsicht. Die Reisen sind heute mit einem Zweck verbunden. Isabella Günthardt hat in den vergangenen fünf Jahren mehrere Schulprojekte in Kenia aufgebaut und weilt deswegen jedes Jahr für mehrere Wochen in Afrika. Wegen der Verbundenheit zum Schwarzen Kontinent holt sich die Mutter zweier Teenager Afrika gerne auch nach Hause, auch an Weihnachten.

Gerade an Weihnachten ist das Heimweh besonders gross Tekeste (30) aus Eritrea und Moses (37) aus Kenia werden den Heiligabend bei der Familie Günthardt verbringen. Den einen hat Isabella Günthardt im Verein Netzwerk Asyl kennengelernt, wo sie Deutsch unterrichtet; den anderen bei einem interkulturellen Event. Die beiden Migranten sind sehr glücklich über den Familienanschluss: «An Weihnachten fühle ich mich in der Schweiz besonders einsam. In Kenia feiert man auf den öffentlichen Plätzen. Hier habe ich in den ersten Jahren vergeblich nach einem Fest gesucht», er-

zählt Moses, der seit 2006 in der Schweiz ist, bereits im vergangenen Jahr mit der Familie Günthardt gefeiert hat und auch während des Jahres in engem Kontakt mit Isabella Günthardt steht. Tekeste ist sogar schon zum fünften Mal mit dabei.

Isabella Günthardt hat ihr Herz an Afrika verloren Der Eritreer, der seit 2008 in der Schweiz ist, kam früher auch unter dem Jahr oft zu Besuch. Seit er eine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt begonnen hat, bleibt ihm weniger Zeit. Für ihn war und ist die Gastfreundschaft der Familie Günthardt wichtig für die Integration. «Hier habe ich gelernt, Raclette zu essen und Deutsch zu sprechen», sagt er und lacht. Auf ihre Motivation angesprochen, räumt Isabella Günthardt gleich mit einem gängigen Vorurteil auf: «Ich habe keinen Helferkomplex. Mir ist nur bewusst, dass wir alles Menschen sind, gleich, welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion, und dass wir einander Sorge tragen sollten.» Zudem habe sie halt einfach gerne das Haus voller Leute und interessiere sich sehr für andere Kulturen. Die afrikanische Lebensart findet Isabella besonders sympathisch: «Ich habe mein Herz an Afrika verloren. Die Menschen dort sind einfach so offen und fröhlich.» Sie lade zu Weihnachten aber nicht nur Afrikaner ein, sondern


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

auch Nachbarn und Freunde. Dieses Jahr erwartet sie rund ein Dutzend Personen. Es gibt wahrscheinlich gegrilltes Fleisch mit verschiedenen Zutaten. Neben traditionellen Weihnachtsliedern und Gospeln wird Musik aus aller Welt zu hören

sein – und auch afrikanische Trommelwirbel auf der Djembe werden bestimmt nicht fehlen. Texte: Andrea Freiermuth Bilder: Nathalie Bissig

www.migrosmagazin.ch

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Weihnachten 2012: Auch für Tekeste und Moses lagen Geschenke unter dem Baum.

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Reza Aslan (41) ist in Teheran geboren, lebt aber seit seiner Kindheit in den USA. Er konvertierte zunächst zum Christentum, wurde dann aber wieder Muslim. Der Religionswissenschafter lehrt an der University of California und hat mehrere Bücher geschrieben. Sein aktuelles Werk über Jesus, «Zealot», ist soeben auf Deutsch erschienen. Reza Aslan: «Zelot», Rowohlt Verlag 2013; bei Ex Libris für 26.30 Franken.

Für Reza Aslan ist klar: Religion wird von Menschen gemacht und kann untersucht werden.

Bild: Hillary Jones

Religionswissenschafter und Autor


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

«Jesus hatte ein unglaubliches Charisma»

Jesus hat wohl tatsächlich gelebt und war ein Gotteskrieger und Revolutionär. Zu diesem Schluss kommt der amerikanische Religionswissenschafter Reza Aslan in seinem neuen Buch. Aber was ist mit den Wundern? Reza Aslan, was bedeutet Ihnen Weihnachten?

Ich bin Muslim, meine Frau Christin, unsere Kinder erziehen wir in beiden Glaubensrichtungen. In Kirche und Moschee finden wir zu uns selbst. Daher bedeutet Weihnachten für mich eine spirituelle Verbindung mit der Familie. Dass Sie als Muslim über Jesus ein Buch geschrieben haben, hat in den USA zu Kontroversen geführt. Weshalb dieses Thema?

Jesus wird auch von uns Muslimen verehrt, er ist nach Abraham der wichtigste Prophet im islamischen Glauben. Wir glauben, dass Jesus der Messias ist, zur rechten Hand Gottes sitzt und dereinst auf die Erde zurückkehren wird, um über die Menschen zu richten. Nur: Das spielt eigentlich gar keine Rolle. Nicht?

Was sagt sie über Jesus aus?

Nichts, ausser dass es diesen Prediger namens Jesus gegeben hat. Die Debatte, ob Jesus überhaupt gelebt hat, wird hauptsächlich unter Laien geführt. In der Wissenschaft wird allgemein davon ausgegangen, dass dies der Fall war. Auch dass er gekreuzigt wurde?

Da gibt es ein bisschen mehr Verwirrung. Der Historiker Tacitus schreibt, dass ein Mann namens Jesus in Jerusalem gekreuzigt wurde. Auch andere nichtchristliche Quellen aus dieser Zeit – 80 bis 90 Jahre nach Christus – berichten über dieses Ereignis. Wir können daher ziemlich sicher sein, dass Jesus tatsächlich gekreuzigt wurde. Jesus hat gelebt, und er wurde gekreuzigt. Aber was ist mit allem anderen? Weihnachten? Die jungfräuliche Geburt? Die Wunder?

Mein Glaube hat überhaupt keinen Einfluss auf meine wissenschaftliche Tätigkeit. Für Nicht-Religionswissenschafter mag es erstaunlich sein, aber gerade in unserem Gebiet gibt es massenhaft Forscher, die sich nicht mit dem Glauben beschäftigen, dem sie selbst angehören.

Das sind die interessanten Fragen, über die seit fast 2000 Jahren gestritten wird. Historiker trennen Glauben von Religion. Religion wird von Menschen gemacht und kann untersucht werden wie jedes andere menschliche Verhalten auch. Jesus kann man genauso analysieren wie beispielsweise Napoleon.

In Ihrem Buch schreiben Sie, dass Jesus gelebt hat, also keine mythische Erfindung ist. Wie können Sie da so sicher sein?

Fundamentalistische Christen würden gegen diese Aussage vehement protestieren.

Absolut sicher bin ich nicht, kein ernsthafter Religionswissenschafter könnte dies sein. Es existiert jedoch ein breiter Konsens, dass es einen Juden gegeben hat, der zu anderen Juden im ersten Jahrhundert in Palästina gepredigt hat, und dass er Jesus von Nazareth hiess. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 49 nach Christus.

Fundamentalistische Christen sagen: Jesus ist Gott, daher ist die Geschichte unwesentlich. Wen kümmert es, wann und wo er gelebt hat – seine Worte und Taten sind universell gültig. Daher kann man mit fundamentalistischen Christen nicht über die historischen Umstände des Lebens von Jesus diskutieren. Aber die grosse Mehrheit der Christen glaubt, dass Jesus Mensch und Gott ist. Als

Mensch hat er zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort gelebt. Was heisst das nun bezüglich der Wunder und der Jungfräulichkeit seiner Mutter?

Kommt darauf an, ob man die Frage als Gläubiger oder als Historiker angeht. Der Gläubige fragt: Was ist möglich? Der Historiker fragt: Was ist wahrscheinlich? Ist es möglich, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wurde? Klar, das ist möglich, sagt der Gläubige. Ist es möglich, dass er Kranke geheilt hat und über Wasser gelaufen ist? Ich denke schon, sagt der Gläubige. Der Historiker fragt: Ist es wahrscheinlich? Und kommt zum Schluss: Nein, überhaupt nicht. Gläubige und Historiker stellen andere Fragen. Wie halten Sie es mit den Wundern?

Als Historiker kann ich dazu nichts sagen, genauso wie ich zur Wiederauferstehung nichts sagen kann. Das sind Fragen des Glaubens. Als Historiker kann ich nur feststellen, dass diese Dinge behauptet werden. Es ist historisch gesehen korrekt, dass es Menschen gab, die behaupteten, Jesus hätte Wunder vollbracht. Es ist auch ein historischer Fakt, dass Menschen behaupten, er sei von den Toten wiederauferstanden. Sie schildern den historischen Jesus als Gotteskrieger, als Revolutionär.

Als jüdischen Revolutionär in Palästina, um genau zu sein. Wenn es stimmt, dass Jesus gekreuzigt wurde, dann konnte er gar nichts anderes gewesen sein. Gekreuzigt wurden zu dieser Zeit nur Staatsfeinde. Wenn Jesus aus politischen Gründen hingerichtet wurde: Wogegen hat er protestiert?


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Gegen die Römer und gegen die jüdische Elite in Jerusalem. Zu dieser Zeit wurden die römische Aristokratie und die Elite der jüdischen Priester als Einheit betrachtet. Sie haben Palästina als siamesische Zwillinge regiert. Als Jesus die Händler aus dem Heiligen Tempel warf, attackierte er gleich beide Gruppen. Warum werden die Attacken von Jesus gegen Rom im Neuen Testament kaum erwähnt?

Weil die Menschen, die später den Jüngern von Jesus zugehört haben, Römer waren und keine Juden. Jesus war kein Intellektueller, sondern ein Handwerker. Wie konnte er den Römern und der jüdischen Elite so gefährlich werden?

Jesus hatte ein unglaubliches Charisma. Die Macht seiner Lehre, nicht deren Inhalt faszinierte die Menschen. Man sollte aber nicht vergessen: Die Gemeinde um Jesus war klein. Es gab damals weit grössere messianische Bewegungen. Im Lukas-Evangelium heisst es, Jesus habe 72 Anhänger gehabt, mehr nicht. Wie macht man aus 72 Anhängern die grösste Kirche der Welt?

Ich erhalte viele E-Mails von Christen, in denen sie mir mitteilen, dass sie gerade deswegen in ihrem Glauben noch bestärkt worden sind. Jesus musste göttlich sein, wie sonst wäre dieses Wunder möglich gewesen? Gibt es auch eine historische Antwort auf diese Frage?

Nach dem Tod von Jesus standen seine Jünger vor einem grossen Problem: Ein toter Messias ist kein Messias. Wer sagt, er sei ein Messias, der sagt auch, dass er ein Nachfolger von König David sei und dessen Reich wieder herstelle. Wenn er stirbt, ohne dieses Ziel erreicht zu haben, ist er gescheitert und kein Messias. Die Jünger haben das gelöst, indem sie die Definition von Messias verändert haben: Er war nun eine himmlische Gestalt, keine irdische mehr. Wichtiger noch: Sie haben die Botschaft dieses Messias an Nichtjuden gerichtet. Der wichtigste Nachfolger von Jesus war eigentlich sein Bruder Jakob, der Gerechte. Von ihm wissen die meisten Christen gar nicht mehr, dass es ihn überhaupt gegeben hat. Weshalb?

Jakob war 30 Jahre lang der Anführer der Bewegung, die Jesus gegründet hat. Dann wurde er ebenfalls hingerichtet. Darüber gibt es unter Historikern keine Zweifel. Historisch gesehen wissen wir mehr über Jakob als über Jesus.

Warum wurde er später totgeschwiegen?

Es gibt mehrere Gründe: Die Kirche musste ihre Autorität auf Petrus gründen. Er war der Bischof von Rom, und Rom wurde zum Machtzentrum der Kirche. Daher wurde die Rolle von Petrus ausgebaut. Der zweite Grund liegt in der jungfräulichen Geburt von Jesus. Da passen Brüder – er hatte mehrere – schlecht ins Bild. Die Art von Christentum, die Jakob verkörperte, war schliesslich für Nichtjuden ungeniessbar. Jakob vertrat eine jüdische Religion für Juden. Doch schon eine Generation nach Jesus gab es unter den Christen viel mehr Nichtjuden als Juden. Welche Rolle spielte dabei Paulus?

Paulus hat Jesus nicht gekannt, aber er war der Erste, der seine Botschaft an Nichtjuden zu richten begann. Damit hat Paulus das Christentum transformiert. Aus einer exklusiv jüdischen Religion wurde eine, die von Nichtjuden angenommen werden konnte. Das wurde entscheidend, als die Römer 70 Jahre nach Christus Jerusalem und den Heiligen Tempel dem Erdboden gleichmachten und die Juden entweder umbrachten oder aus Palästina vertrieben.

Bild: Cinetext

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Die Römer haben also de facto den ersten Holocaust durchgeführt. Was waren die Folgen für das Christentum?

Wenn wir Weihnachten feiern, begehen wir also gar keinen christlichen Feiertag?

Nach der Vertreibung der Juden aus Palästina wurde die jüdische Religion im Römischen Reich illegal. Daher war es für die ersten jüdischen Christen von grösster Bedeutung, zu nichtjüdischen Gemeinden zu predigen. Die Anleitung dazu fanden sie in den Briefen von Paulus. So wurde Paulus nachträglich zu einer so wichtigen Figur im Christentum. Wie hat das Christentum so lange überlebt?

Ursprünglich war die christliche Bewegung zersplittert. Es gab Hunderte von verschiedenen Ausrichtungen. Auch nichtchristliche Bewegungen konnten integriert werden. Weihnachten beispielsweise ist ein heidnischer Brauch, den die Christen übernommen und zur Geburt von Jesus umgedeutet haben. Diese Vielseitigkeit war der Grund, warum sich das Christentum so rasch ausbreiten konnte. Dann wurde es zur Staatsreligion und mit dem Schwert weiterverbreitet.

Die meisten Feiertage haben ihre ursprüngliche Bedeutung verloren. Wir müssen ihnen unsere eigene Bedeutung geben. Meiner Familie und mir bedeutet Weihnachten sehr viel.

«Wir können ziemlich sicher sein, dass Jesus gekreuzigt wurde», sagt Reza Aslan.

Interview: Philipp Löpfe

www.migrosmagazin.ch

DISKUTIEREN SIE MIT!

Darf ein Muslim das? Reza Aslan rechtfertigt sich im Interview mit der Fox-Journalistin Lauren Green.

«Weihnachten ist ein heidnischer Brauch, den die Christen übernommen haben.»


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1. Fachleute und Freunde unter sich (von links): Captain Roman Okle, Teamchef Sascha Müller und Teammitglied Thomas Bissegger sind Köche aus Leidenschaft.

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2. Im Handumdrehen fertig: Der Sojacrêpeteig. 3. Professionell geschält: Der Muskatkürbis für den Salat. 3

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4. Auf Tauchgang: Die Forellenfiletkugel für die Vorspeise wird in Öl frittiert. 5. Höhenflug: Für Roman Okle (34), Koch im 15-Punkte-Restaurant des Hotels Seepark in Thun, ist es ein Kinderspiel, eine Crêpe zu wenden.

Speisen wie die Götter

Viele Köche verderben den Brei, sagt man. Nicht bei der Kochnationalmannschaft. Die Mitglieder arbeiten Hand in Hand. Für das Migros-Magazin hat das Team ein Festtagsmenü komponiert und sich dabei in die Töpfe schauen lassen.

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Die Kochnationalmannschaft: 1 Giuseppe Ferrante (Assistent), 2 Livio Scussel (A), 3 Thomas Kuster, 4 Manuela Käslin (A), 5 Teamcaptain Roman Okle, 6 Teamchef Sascha Müller, 7 Thomas Bissegger, 8 Vanessa Schnyder (A), 9 Pascal Inauen, 10 Heinz Vorhofer.

s dampft und zischt, Pfannen klappern, Schwingbesen klimpern – mit geschlossenen Augen würde man sich in einer normalen Küche wähnen. Sind sie offen, sieht man, dass in der Schulungsküche der Schweizer Kochnationalmannschaft in Olten andere Kochregister gezogen werden, als man das aus Durchschnittsküchen kennt. Hier ist Kochen Kunst, sportliche Disziplin und Hobby zugleich. Sascha Müller, Roman Okle, Thomas Bissegger und ihr Team mischen ganz oben im Kocholymp mit. Und lassen sich beim Kreieren ihrer Kunst für einmal vom Migros-Magazin über die Schulter schauen. In wenigen Stunden werden 16 Rezepte zubereitet und zu einer festlichen Kreation aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert komponiert. Genau das Richtige für die bevorstehenden Tage.


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SAISONKÜCHE

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Dass sich Müller, Okle und Bissegger verstehen, ist nicht zu übersehen. Man lacht und plaudert – zusammen kochen macht viel Spass.

Meisterschaftskochen – ein Hochleistungssport Während Captain Roman Okle Honig, Weisswein und weitere Zutaten für den Schaum des Weissweinsüppchens in den Rahmbläser füllt, erzählt er davon, dass Kochen im Nationalteam kein Zuckerschlecken ist: «Vor einem Wettkampf stehen wir morgens um zwei Uhr auf – eine Stunde später essen wir bereits eine riesige Portion Pasta.» Mit der Zeit wisse man, was der Körper braucht, damit er die harte Zeit vor und während des Wettkampfs übersteht. Ein solcher beginnt üblicherweise um 6.30 Uhr, und bis zu dessen Ende,

Sojacrêpe mit Kürbissalat Vorspeise für 4 Personen ZUTATEN Crêpe: 20 g Weissmehl, Salz, 45 g Milch, 10 g Sojasauce, 20 g Ei, wenig (schwarzer) Sesam

Kürbissalat: 120 g Kürbis, 6 Cashewkerne, pikant geröstet oder mit Rauchsalz, Baumnussöl, wenig Petersilie, Aceto balsamico bianco, Salz, Pfeffer, ½ Mango, Zupfsalat für die Garnitur

ZUBEREITUNG Crêpe: Alle Zutaten für den Teig mischen. Sojacrêpe: in einer beschichteten Pfanne 4 Crêpes dünn ausbraten. Nach dem Auskühlen in der gewünschten Form ausstechen. Anrichten: ausgestochene Crêpe auf Teller legen, Kürbissalat darauf anrichten. Mit Zupfsalat, grob gehackten Cashewnüssen und jeweils einem Mango- und Kürbiswürfel garnieren. Kürbissalat: Vom Kürbis 4 Würfel ausschneiden. Restlichen Kürbis an der Röstiraffel reiben, Petersilie fein hacken und mit den Zutaten bis und mit Pfeffer marinieren. Von der Mango 4 Würfel für die Garnitur schneiden. Rest in Würfelchen schneiden und in den Salat geben.


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KOCHNATIONALMANNSCHAFT

8½ Stunden später, kann nichts gegessen werden. Das Adrenalin schiesse dann nur so durch den Körper. Jeder Handgriff, jedes Detail auf dem Teller müssten stimmen. «An solchen Tagen ist Kochen Hochleistungssport», sagt Roman Okle und spritzt Schaum aufs Süppchen im Glas. Erst im November hat die Equipe anlässlich des Salon Culinaire Mondial in Basel gezeigt, was sie kann. Geladen waren die zehn besten Kochnationen der Welt. Ziel war es, 70 Rezepte möglichst genau, möglichst schnell und frisch umzusetzen. Die Schweiz holte sich die Silbermedaille, nur um Haaresbreite geschlagen vom Team aus Hongkong. Unterdessen ist Teamchef Sascha Müller damit beschäftigt, Steinpilze und Zwiebeln für die Sauce zum Hauptgang

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zu hacken. Auf einem grünen Brett. «Da kommt nur Gemüse drauf, auf dem roten Brett wird nur Fleisch geschnitten und auf dem gelben ausschliesslich Obst.» Hygiene ist enorm wichtig; sie wird auch an Wettkämpfen bewertet.

Nationalmannschaft ist pure Passion. In einigen nordischen Ländern wie Schweden ist das anders. Da ist man hauptberuflich in der Nationalmannschaft engagiert. Mit ein Grund, weshalb diese Länder sich an Wettkämpfen jeweils unter die ersten Ränge kochen. Mittlerweile brutzelt die Steinpilzsauce, und Müller macht sich daran, das Kalbfleisch zu würzen. «Durch sanftes Garen in Alufolie bleibt die Huft schön saftig», erklärt er und füllt einen Spritzsack mit Brätmasse, um die Huft damit zu füllen. Was in Durchschnittsküchen Schwingbesen und Kochlöffel, sind für Spitzenköche Spritzsack und Pinzette. Damit werden die verschiedenen Zutaten millimetergenau angerichtet. Die Kochnationalmannschaft ist ein wichtiges Aushängeschild des Schweizer

Ein Hobby auf extrem hohem Niveau – pure Passion «Kochen im Nationalteam ist Hobby auf extremem Niveau», sagt Sascha Müller und ergänzt, dass seine Kollegen dafür alles hintanstellen und bis zu 800 Stunden jährlich für die Nati aufbringen – nebst den 100-Prozent-Kochjobs, die sie ausüben.Bei Müller,der das Personalrestaurant Panorama des MigrosVerteilbetriebs Neuendorf AG leitet, sind es gar 1000 Stunden. Reich wird man dabei allerdings nicht. Kochen in der


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SAISONKÜCHE

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1. Harmonisches Kunterbunt: Die Zutaten für das Hauptgericht.

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2. Raffinierte Füllung: Steinpilze kommen zu Spinat und Brät. 3. Ofenfertige Kreation: Das gefüllte Kalbfleisch wird vor dem Garen mit Alufolie satt umwickelt. 3

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4. Gut abgeschmeckt: Teamchef Sascha Müller (42) garantiert mit seinem erprobten Gaumen für ein gelingendes Menü. 5. Professionell: So wird Fleisch von einem Kochprofi geschnitten.

Kreation von Kalb, Steinpilz, Spinat im Rohschinkenmantel mit Steinpilzsauce Hauptgang für 4 Personen

Kochverbands, der mit ihr das Ansehen der Branchenberufe steigern will. Deshalb zählen Loyalität und Hilfsbereitschaft zu den Haupteigenschaften einer modernen Küchenführung. Patriarchalische Kochchefs, die mit Löffeln um sich schmeissen, wenn etwas danebengeht, seien glücklicherweise vom Aussterben bedroht.

«Unser Team ist wie eine grosse Familie» «Bei uns gibts kein böses Wort – wir sind wie eine grosse Familie und helfen einander, wo wir können», sagt Thomas Bissegger, während er einen Dessertteller dekoriert. Er liebt es zu «basteln». Zum Glück. Denn an einem Wettkampf nimmt allein das Anrichten eines Tellers bis zu 1½ Stunden in Anspruch.

ZUTATEN 350 g Kalbsnierstück oder -huft 80 g tiefgekühlte Steinpilze wenig Butter 10 g Blattspinat 6 Scheiben Landrauchschinken 20 g Zedern- oder Pinienkerne Salz, Pfeffer 50 g Kalbsbrät vom Metzger

Sauce: 40 g tiefgekühlte Steinpilze 15 g Zwiebel 15 g Rapsöl 0,5 dl Weisswein oder Rotwein 1,5 dl Kalbsfond oder Wasser 20 g Instant-Bratensaucenpulver Bon Chef, Migros

ZUBEREITUNG Das Kalbfleisch vom Metzger länglich (dem Faserverlauf folgend) zuschneiden lassen, ca. 20 cm lang und 4–5 cm breit. Steinpilze auftauen und in 5 mm grosse Würfel schneiden, in Butter etwas anziehen, danach im Kühlschrank kühl stellen. Spinat in feine Streifen schneiden. Landrauchschinken zu einem Quadrat in der Länge des Fleisches auf Alufolie auslegen, sodass er an den Längsseiten das Fleischstück überlappt. Die Alufolie sollte auf jeder Seite 10 cm herausragen. Zedern- bzw. Pinienkerne fein hacken. Das Kalbfleisch mit Salz und Pfeffer gleichmässig würzen und am unteren Ende auf den Rohschinken legen. Das Brät in einer Schüssel mit dem Spinat und den Steinpilzen mischen, mit Salz und Pfeffer grosszügig würzen. Mit einem Dressierbeutel oder mit einem Löffel auf das Kalbfleisch geben und verstreichen. Alles zusammen mit der Folie satt zusammenrollen. Die Folienenden eindrehen. Diese Schritte können bereits am Morgen vorbereitet werden. Am Abend das Fleisch im Ofen bei 80 °C garen, bis die Kerntemperatur 56 °C beträgt. Die Kerne in einer Bratpfanne ohne Fett golden rösten. Sauce: Steinpilze in Würfel schneiden. Zwiebel fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Steinpilze anbraten, die Zwiebeln dazugeben und anziehen, bis kein Saft mehr vorhanden ist. Mit dem Wein ablöschen und reduzieren, bis fast keine Flüssigkeit mehr übrig ist. Mit Fond oder Wasser auffüllen und aufkochen. Mit dem Bratensaucenpulver bis zur gewünschten Dicke abbinden. Anrichten: Das Fleisch in Tranchen schneiden und auf der einen Seite auf die Zedern- bzw. Pinienbrösel setzen. Tipp: Nur eine Tranche auf den Teller geben und den Rest als Nachschlag reichen.


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1. Präzisionsarbeit: Das Mandarinenkompott erfordert Sorgfalt.

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2. Kraut in Creme: Ist der Thymian mit dem Rest der Zutaten aufgekocht, wird alles mit Zitronensaft abgeschmeckt. 3. Luftig-lockeres Resultat: Zum Schluss wird Schlagrahm unter die Creme gezogen. 3

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4. Mass für Masse: Der Teig für die Mandelküchlein wird in ausgebutterte Muffinformen gespritzt. 5. Basteltalent: Thomas Bissegger (27) liebt Feinarbeit. An einem Wettkampf kann das Anrichten eines Desserts bis zu 1½ Stunden dauern. 5

Mandelküchlein mit Mandarinenkompott und Mandarinencreme mit Thymian Dessert für 4 Personen

ZUTATEN Mandelküchlein: 45 g Butter, 30 g gemahlene geschälte Mandeln, 40 g Zucker (1), 35 g Eiweiss (1), 15 g Mehl, 20 g Eiweiss (2), 5 g Zucker (2), wenig Butter, wenig Mehl

Mandarinenkompott: 2 Würfelzucker, 100 g Mandarinen kernlos, 5 g Zucker, 5 g Glukosesirup, 5 g Aprikosenkonfitüre oder Apricoture Mandarinencreme mit Thymian: 25 g Zucker, 50 g Mandarinensaft, 200 g Mandarinen, ganz, 2 Würfelzucker, 50 g Vollrahm, 1 Thymianzweig 10 g Zitronensaft, frisch, 50 g Sauerrahm, etwas geschlagener Rahm

ZUBEREITUNG Mandelküchlein: Die Butter im Topf erhitzen, bis eine hellbraune Farbe erreicht ist. Sobald sie etwas abgekühlt, aber noch flüssig ist, mit Mandeln, Zucker (1), Eiweiss (1) und Mehl mischen. Eiweiss (2) und Zucker (2) zu Schnee schlagen. Förmchen oder Silikonformen ausbuttern und leicht mit Mehl bestäuben. Beide Massen vorsichtig zusammenfügen und in die vorbereiteten Förmchen abfüllen. Bei 180 °C backen. Nach der Stäbchenprobe aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestreuen.

Mandarinenkompott: Mit den Zuckerwürfeln die Haut der Mandarinen abreiben. Anschliessend Mandarinen samt weisser Haut schälen und die Filets auslösen. Den Saft auffangen und separat aufbewahren. Zucker und Würfelzucker in einer Pfanne leicht caramelisieren lassen. Mit dem Mandarinensaft ablöschen, reduzieren lassen, Glukosesirup und Aprikosenkonfitüre darunterheben. Mandarinenfilets dazugeben und kurz mitkochen. Filets herausnehmen und den Saft sirupartig einkochen. Mandarinencreme mit Thymian: Zucker caramelisieren und mit dem Mandarinensaft ablöschen. Mandarinen mit den Zuckerwürfeln abreiben, die Haut anschliessend fein abreiben, Früchte anderweitig verwenden. Rahm aufschlagen. Mandarinensaft, Mandarinenwürfelzucker, Mandarinenschale und Thymianzweig zusammen aufkochen. Sehr stark reduzieren. Zitronensaft dazugeben und abschmecken. Thymianzweig entfernen und Sauerrahm dazugeben, sobald der Sud abgekühlt ist. Schlagrahm darunterziehen und Creme kalt stellen.


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SAISONKÜCHE

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Vor einer Meisterschaft wird den Teilnehmern jeweils ein Warenkorb bekannt gegeben, für jedes Land der gleiche. Damit entwickelt das Team vorab eigene Rezepte für den Wettkampf. Kochbücher benützen die Profis allerdings nie – Kreativität ist das A und O. Was am Ende herauskommt, variiert von Land zu Land, obwohl alle Teams dieselben Hauptzutaten verwenden. Das nächste Ziel des Nationalteams ist ein Kochwettbewerb in Singapur im April. Die Vorbereitungen dafür sind immens: von einer viertägigen Rekognoszierungsreise, bei der unter anderem die Qualität und die Verfügbar-

keit von Lebensmitteln vor Ort geprüft werden, über Menükreationen bis hin zu Testläufen ist alles dabei. Schön, sind die Herren so belastbar, dass sie zuvor noch Zeit finden, den Migros-Magazin-Lesern ein Festessen aufzutischen. Eines, bei dem selbst der ärgste Gastrokritiker kein Haar in der Suppe findet. Sondern Kunst, die sehr vergänglich ist. Zum Glück für all diejenigen, die in den Genuss davon kommen. Text: Anna Bürgin Bilder: Alex Buschor Styling: Linda Hemmi

Infos zur Kochnati: www.hotelgastrounion.ch

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Frittata mit Wirz für circa Fr. 7.85 Hauptspeise für 4 Personen ■ Backofen auf 180 °C vorheizen. 6 Bio-Eier gut verquirlen. 100 g Gruyère reiben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. 6.35 ■ Von 200 g Wirz den Strunk entfernen, Gemüse in feine Streifen schneiden. 200 g Gschwellti in 1 cm grosse Würfel schneiden. 1 Zwiebel fein hacken. Mit 1 EL Olivenöl 3 Minuten in einer ofenfesten Bratpfanne dünsten. Wirz beigeben und 5 Minuten mitdünsten. Circa Fr. 1.50 ■ Eier-Käse-Mischung in die Pfanne geben und 8 Minuten bei kleiner Hitze stocken lassen. In den Ofen geben und circa 10 Minuten backen. TIPP Statt Wirz können Sie auch vom Vortag übrig gebliebenes Gemüse verwenden.

Eier, Gruyère und Wirz für eine winterliche, schweizerische Frittata.

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Renner im Schnee

Duftende Fusspflege

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Mit dem grasgrünen Babybob ist Spass im Schnee garantiert. Die hohe Rückenlehne stützt die kleinen Lieblinge optimal. Ein Gurt sorgt für sicheren Halt. Der Bob verfügt ausserdem über eine rutschfeste, ergonomische Sitzfläche und kann bis zu 20 kg belastet werden. Baby Bambi, Fr. 29.90 Im SportXX und unter www.sportxx.ch erhältlich

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Die Thurgauerin Lara Stoll (26) gehört zu den erfolgreichsten Slam-Poeten der Schweiz. Zurzeit ist sie mit «Lara im Krisengebiet» auf Lesereise und in «Bild mit Ton» auf SSF zu sehen. Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kartenabreisserin im Kino.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Zum ersten Mal habe ich eine Badewanne, und ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder ohne zu sein.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für meine Freunde an der Bar.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Vor sechs Jahren bin ich einen Monat lang in den USA herumgereist und habe dabei in Las Vegas ein bisschen was liegen gelassen.

In grösseren Filialen

Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Kleine Haarspangen.

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Kuscheliges für zu Hause Ob für gemütliche Stunden auf der Couch oder zum Schlafen, im Hausanzug von Ellen Amber fühlt man sich rundum wohl. Das Gemisch aus 60% Baumwolle und 40% Polyester sorgt für eine gute Passform und ein angenehmes Traggefühl. Der Zweiteiler ist Eco-zertifiziert. Homedress, anthrazit, Fr. 29.80 In grösseren Filialen erhältlich

Falls Sie einmal Kunstblut benötigen, ganz einfach selber machen mit Sirup, Lebensmittelfarbe, Kakao und Pudding. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für ein Fondue chinoise und einen Eintritt ins Alpamare. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Film und Synchronschwimmen.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Steuererlass und den Sonnenuntergang. Mit wem gingen Sie gerne auf Shoppingtour?

Mit Lemmy Kilmister von Motörhead.

Interview: Lea Simeon


SCHAUFENSTER 40 |

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SILVESTER

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Kaminfeger und Glückskleeblätter gehören zu Silvester ebenso wie Apéro, Knabbernüsse und Chips.

Ab ins neue Jahr

J

eder hat andere Vorstellungen von einem idealen Silvesterabend. Die einen gehen einfach schlafen, viele lieben die bunten Silvestersendungen im Fernsehen, und die meisten feiern mit Freunden und Verwandten, um gemeinsam anzustossen. Für eine kleine Party ohne grossen Aufwand eignen sich sehr gut Brin-d’or-Schiffchen, die ihren raffinierten Geschmack durch getrocknete Feigen in der Füllung bekommen. Zusammen mit einem Pfirsichdrink ist das ein idealer Einstieg für einen gelungenen Abend. Wer nicht viel Zeit zum Zubereiten

Sélection Croccantini al pomodoro, 125 g, Fr. 4.50

hat, greift zu tiefgekühlten Happy-Hour-Apéro-Rollen, die schnell fertig sind. Mit Croccantini al pomodoro und einer Terrine au champagne truffée, beides von Sélection, kann man seine Festtafel beeindruckend erweitern. Zu all dem passt auch ganz gut ein Avocadosalat mit Crevetten, mehr braucht es nicht, damit sich alle wohlfühlen. Wer sich mit einem anregenden, leichten Getränk zuprosten will, kann das mit einem Perldor Spritz tun. Guten Rutsch! Weitere Tipps rund ums Fest: www.migros.ch/weihnachten

Projektleitung und Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bild und Styling: Veronika Studer

Nur noch wenige Tage bis 2014. Mit diesen Tipps rutschen Sie gut.

Perldor Spritz, 75 cl, Fr. 6.90 In grösseren Filialen

Sirup Mojito, 75 cl, Fr. 3.50

Happy Hour Apéro-Rollen, tiefgekühlt, 28 Stück, Fr. 4.85


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

SCHAUFENSTER

SILVESTER | 41

Pfirsich-Perldor mit Brin-d’orSchiffchen Apéro für 4 Personen 1 Brin d’or 150 g getrocknete Feigen ½ Bund Thymian 300 g Pizzateig Mehl zum Auswallen Für den Drink: 4 EL Pfirsichsirup 4 dl Perldor, eiskalt ZUBEREITUNG 1. Für die Füllung Käse in Würfelchen schneiden. Feigen und Thymian hacken. Alles mischen. 2. Backofen auf 200 °C vorheizen. Teig auf wenig Mehl ca. 3 mm dünn auswallen. Rondellen à ca. 7 cm Ø ausstechen. Diese zu Ovalen auseinanderziehen. Enden gut zusammendrücken. Teigschiffchen mit einer Gabel einstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Je etwas Füllung in die Mitte setzen. In der Ofenmitte circa 12 Minuten backen. Zum Servieren Sirup in Gläser verteilen. Mit Perldor auffüllen. Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten + ca. 12 Minuten backen

Rezepte

Sélection Terrine au champagne truffée, per 100 g, Fr. 7.15

Bio-Crevetten, gekocht, 110 g, Fr. 6.20

Bio-Avocado, Spanien, pro Stück, aktueller Tagespreis

Sélection Cocktailtomaten, Spanien, Schale à 200 g, aktueller Tagespreis


AKTUELL 42 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Netzwerker

Auf Twitter und Facebook hat die Migros viele Fans. Ein kleines Team vertritt die Detailhändlerin in diesen sozialen Netzen, beantwortet unermüdlich Fragen und weiss darum genau, was die Kunden bewegt.

P

lötzlich fehlt im Regal ein geliebtes Produkt. «Hallo Migros, was habt Ihr mit den Mandel-MarzipanJoghurts gemacht?», will die TwitterNutzerin Miriam Maegli alias @MissMaguri wissen. «Ich vermisse sie.» Ein Schreiber mit dem Twitter-Namen Markdot fragt nach, wie in der Migros das Gemüse sortiert werde: «Nach Farbe, Alphabet oder völlig willkürlich?!» Postwendend kommen die Antworten vom sechsköpfigen Onlinekommunikationsteam. Unter der Leitung von Sergio Mare (39) ist es für eine ganze Reihe von Aufgaben zuständig, unter anderem auch für den Austausch mit den Twitter- und Facebook-Nutzern: Miriam Maeglis Lieblingsjoghurt wurde mangels Nachfrage aus dem Sortiment genommen. Und das Gemüse ist in die Gruppen Salate, Lager-, Frisch- und Kühlgemüse eingeteilt. Die Migros hat nicht nur in ihren Filialen viele Kunden, sie ist auch in den sozialen Netzwerken ein Magnet. Auf der Kurznachrichtenplattform Twitter hat die Detailhändlerin mittlerweile über 11 000 Anhänger (Follower). Damit liegt die Migros im Vergleich zu den anderen Schweizer Unternehmen, die ihre Aktivitäten vor allem aufs Inland konzentrieren, auf Platz eins der TwitterHitparade – gefolgt vom Railservice der SBB und von der Swisscom.

Auf Facebook hat die Migros insgesamt 600 000 Fans Auch auf Facebook behauptet sich die Migros stets auf einem der vorderen Ränge: Die Hauptseite der Detailhändlerin hat 160 000 Fans. «Hinzu kommen aber noch spezialisierte Seiten», erklärt Mare. «Auch Generation M oder der Familienclub Famigros haben eine eigene Facebook-Seite. Alles in allem kommen wir so auf über 600 000 Fans.» Auch wenn die sozialen Netzwerke sehr verschieden sein mögen – oft sind es ähnliche Themen, zu denen sich die Nutzer melden. Als die Migros Anfang 2013 einige ihrer Schoggiriegel aus dem

Sortiment nahm und stattdessen Markenartikel einführte, warf das in allen Kanälen Wellen. Dass die Migros ihre Supermärkte erst relativ spät für Weihnachten schmückte, trug ihr überall Lob ein. Das gilt ebenso für das ständig erweiterte Recyclingsystem. Andererseits gibt es natürlich auch Unterschiede im Kommunikationsstil der diversen Onlinegemeinschaften. «Twitter-Nutzer sind oft etwas kritischer eingestellt, während es auf Facebook eher um Unterhaltendes geht», meint Sergio Mare. Die Twitterer reagieren extrem schnell auf Nachrichten. Als die Migros-Tochter Globus kürzlich die Modekette Schild kaufte, wurde diese News fast zeitgleich mit den ersten Pressemeldungen auf Twitter diskutiert.

Das Team bringt sich auch persönlich ein Doch was ist das Erfolgsrezept hinter der wachsenden Migros-Anhängerschaft in den sozialen Netzwerken? Das Onlinekommunikationsteam beantwortet Fragen schnell – wenn möglich innerhalb von vier Stunden. «Wir bemühen uns immer um Transparenz und speisen die Netzwerknutzer nicht mit vorgefertigten Antworten ab», meint Teammitglied Jrene Rolli (27). Zudem agieren die sechs Spezialisten nicht nur als Sprachrohr des Unternehmens, sondern bringen sich auch persönlich ein. Jeanette Kuster (38) und Cristina Maurer (36), beide sind Mütter, betreuen zum Beispiel die Facebook-Seite von Famigros, wo es oft um Familienthemen geht. «Wenn mich eine Nutzerin fragt, warum es in den Filialen nicht mehr Stillräume gibt, so interessiert mich dies auch persönlich», erklärt Kuster. Als Vegetarier beantwortet Daniel Grieser (37) oft Fragen zu Nachhaltigkeitsthemen. Zweifellos profitiert die Migros auf den Onlineplattformen von ihrer Bekanntheit und ihrer Verwurzelung in der Schweizer Geschichte. Erstaunlich oft berufen sich Twitter- und Facebook-

Nutzer auf den Firmengründer Gottlieb Duttweiler und dessen Ideale. Manche der Nutzer seien regelrechte Migros-Experten, sagt Yvonne Miller (30): «Sie helfen mit ihrem breiten Wissen und beantworten manchmal selber Fragen, noch bevor wir reagieren können.» Generell freut sich das Team über den freundlichen Umgangston in den Onlinegemeinschaften. «Es kommt kaum vor, dass jemand im Schutz der Anonymität aggressiv wird», betont Mare. Wie entspannt die Nutzer miteinander umgehen, zeigte sich kürzlich nach einem Famigros-Wettbewerb. Zu gewinnen gab es einen Jahreseinkauf von 10 000 Franken. Ausgelost wurde eine Frau in einer schwierigen Situation: Sie erwartet ihr fünftes Kind und ist in Scheidung. «Die Reaktionen auf Facebook waren durchwegs freundlich», erzählt Kuster. «Niemand hat der Frau ihren Gewinn missgönnt, alle haben ihr herzlich gratuliert.» Text: Michael West Bild: Mirko Ries


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 43 Beantworten Fragen wenn möglich innerhalb von vier Stunden: Die Onlinekommunikations­ profis Cristina Maurer, Jeanette Kuster, Sergio Mare, Jrene Rolli, Yvonne Miller und Daniel Grieser (von links).

Stimmen von Kunden auf Twitter Die Nutzer auf Twitter bringen mit wenigen Worten auf den Punkt, was sie an der Migros freut, ärgert oder amüsiert. Einige Beispiele:  Ein Nutzer kommentiert die Unterstützung der Katastrophen­ opfer auf den Philippinen: «Vielen Dank an die @migros für ihre Spende von 1 Million Franken für die Opfer von #Haiyan»  Ein Veganer kritisiert die Zutaten in einem Brot, das er kurz vor Ladenschluss gekauft hat: «Es hat genau noch ein Brot – Zutatenliste: bla, bla, alles vegan, HONIG. Wieso macht ihr Honig in ein Brot? #migros»

 Ein Kunde sucht ein bestimm­ tes Produkt: «Das Personal von @migros scheint Harissa nicht zu kennen. Weiss hier jemand, in wel­ cher Sektion ich es finde?»  Ein anderer Kunde amüsiert sich über einen Schreibfehler auf einem Kassenzettel (Gans­ anzünder statt Gasanzünder): «Liebe @migros, ist dieser Anzünder nur für die Weihnachtsgans gedacht?»  Ein Vater leitet einen Produkt­ vorschlag seines kleinen Sohnes weiter: «Der Boy (3) wünscht sich ein ‹Nasepöög Joghurt› von der @migros – lässt sich da was machen?»

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 45

IM BILD

Traumwandlerisch virtuos Cellistin Chiara Enderle ist erst 21 Jahre alt, doch mit Druck geht sie schon um wie ein altgedienter Profi. Das Bild wurde wenige Augenblicke nach dem Vorspielen vor einer Jury aufgenommen. Entspannt wartet die Schweizerin auf das Resultat. Und das lässt sich sehen: Sie wurde im Rahmen des Instrumentalmusik-Wettbewerbs vor zwei Wochen zur «Migros-KulturprozentSolistin» gewählt. Es ist nicht das erste Mal, dass Enderle abräumt. 2013 hat sie zwei wichtige europäische Wettbewerbe gewonnen.

www.migros-kulturprozent. ch/talentwettbewerbe

Eiskalter Marathonmann

Extremsportler René Nüesch hat in Kanada an einem Ultramarathon teilgenommen – bei Temperaturen von bis zu minus 41 Grad. Trainiert hat er dafür im Tiefkühllager der Migros in Neuendorf.

R René Nüesch legte am Polar Bear Marathon 46,8 Kilometer bei eisiger Kälte zurück.

ené Nüesch (54) mags extrem. Der erfahrene Langstreckenläufer aus Obfelden ZH hat schon 24 Ironman-Läufe absolviert, ist durch die australische Wüste und die Arktis gerannt. Sein jüngstes Vorhaben führte ihn in den Norden Kanadas. Im kleinen Ort Churchill bestritt Nüesch den sogenannten Polar Bear Marathon. Der Name kommt nicht von ungefähr: Die 46,8 Kilometer lange Strecke entlang der Hudson Bay ist berüchtigt für die Eisbären, die im Oktober und November in der

Gegend besonders zahlreich vorkommen. Churchill gilt deswegen auch als «Eisbärenhauptstadt der Welt». Nüesch war einer von nur 14 Teilnehmern, die den Ultramarathon Ende November absolvierten. Dabei drohte nicht nur die Gefahr, einem Eisbären zu begegnen. Bei Temperaturen von bis zu minus 41 Grad sind auch Erfrierungen und zugefrorene Augenlider ernst zunehmende Risiken. Auf die extreme Kälte hat sich Nüesch am wohl kältesten Ort der Schweiz

vorbereitet: Dem vorbereitet: Tiefkühl-Lager der MigrosVerteilbetrieb AG in Neuendorf SO. In den riesigen Hallen herrscht konstant eine Temperatur von minus 30 Grad. Der Aufwand hat sich gelohnt: René Nüesch beendete den Lauf auf dem 5. Schlussrang.

Text: Andreas Dürrenberger

Unterwegs in Churchill, der Hauptstadt der Eisbären.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

MIGROS ZÜRICH | 47

Mehr Wohlbefinden, mehr Gesundheit Die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Geniessens und des Schlemmens – aber das Mass ist eine Kunst. Die Klubschule Migros Zürich lanciert passend dazu im Januar und Februar zwei Vorträge zu den Themen Wohlfühlfigur, Ernährung und Gesundheit. Petra Orzech, Erfinderin von Slim-Yoga®, referiert am Donnerstagabend, 23. Januar 2014, in der Klubschule Limmatplatz.

ZÜRICH

Dr. Antoinette Sarasin Gianduzzo, eine renommierte Spezialistin im Bereich Antiaging-, Präventivmedizin und Humanernährung, richtet sich am Mittwochabend, 26. Februar, zum Thema «Die Psyche isst mit» an das interessierte Publikum. Informationen und Anmeldung: www.klubschule.ch

pen, Fisch oder Meeresfrüchten gut – oder aber auch in Fruchtsalaten oder Lebkuchen. Ingwer sollte erst kurz nach dem Kochen beziehungsweise dem Braten beigefügt werden, da ansonsten wichtige Inhaltsstoffe wie das VitaminC verloren gehen. Weniger ist mehr: Ein daumengrosses geschältes Stück Ingwer reicht übrigens zum Würzen von Speisen.

Bio steht für das Wirtschaften im Einklang mit der Natur.

Gut gegen Erkältung, Husten und Bauchgrimmen

Hilft bei Erkältung: Ingwertee mit Zitronensaft.

Wunderpflanze Ingwer Bild: sl

Ingwer ist vielseitig verwendbar. Das scharfe Gewürz schmeckt nicht nur gut im Lebkuchen, sondern hilft auch gegen Entzündungen.

E

in Arzneimittel oder ein Kochgewürz? Ingwer ist beides, denn die Wurzelpflanze hat eine antibakterielle Wirkung und verfügt über die aro-

matische Substanz Gingerol, die dem Ingwer seine Schärfe verleiht. Der intensive Geschmack macht sich vor allem in Kombination mit Lamm, Geflügel, Sup-

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Sasa Löpfe (sl), Andreas Reinhart (ar) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

Ingwer ist ein Arzneimittel? In Asien wird Ingwer schon seit längerer Zeit auch als Heilmittel verwendet, zum Beispiel zur Behandlung einer Erkältung, eines Hustens oder von Magen-DarmProblemen. Grund dafür ist die entzündungshemmende Wirkung, die positiv ist für die Magensäfte und die Darmfunktion. In der asiatischen Alternativmedizin wird Ingwer zusätzlich oft bei Rheuma oder Muskelschmerzen verordnet, da die Wurzelpflanze die Durchblutung fördert. Der Bio-Ingwer der Migros Zürich, der etwas kleiner ist als der konventionelle Ingwer, kommt mit dem Schiff nach Europa und stammt ursprünglich aus Peru. Ein Kilogramm Bio-Ingwer kostet Fr. 10.50 und ist in allen Filialen der Migros Zürich erhältlich. Besonders im Winter lohnt es sich, immer ein Stück Ingwer zu Hause zu haben, um einen wohltuenden Aufguss geniessen zu können. Dies ergibt einen köstlichen Tee, der zudem noch wärmt. Falls man nicht den ganzen Ingwer aufbraucht, kann man ihn im Kühlschrank lagern oder auch einfrieren. Text: Noémie Obrist


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FROHE WEIHNACHTEN. Die Migros-Verkaufsstellen der Genossenschaft Zürich haben wie folgt geöffnet:

Dienstag, 24. Dezember: bis 17 Uhr Mittwoch, 25. Dezember: Donnerstag, 26. Dezember:

Airport Zürich, Altstetten Migros Express, Hauptbahnhof Zürich Airport Zürich, Altstetten Migros Express, Enge, Hauptbahnhof Zürich

Es gibt einzelne Ausnahmen. Die Öffnungszeiten werden in jeder Filiale und auf www.migros.ch kommuniziert.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

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MIGROS ZÜRICH | 49

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Draussen kalt, drinnen warm: Ein Kamin sorgt nicht nur für eine angenehme Wärme, sondern auch für ein schönes Ambiente. Die Kaminöfen von Do it + Garden Migros sind im Design und in der Ofenbautechnik qualitativ hochwertig. Beim Kaminkauf kann ein Fullservice dazu gebucht werden, der Heimberatung, Heimlieferung und Montageservice beinhaltet. Bestellt werden kann ein Ofen in allen Filialen von

Do it + Garden Migros in Zürich, im Brunaupark und in Bülach-Süd sind verschiedene Modelle ausgestellt. Wer keinen Platz oder keine Erlaubnis für einen Kaminofen hat, für den ist ein Kamin mit Strom eine gute und günstige Alternative. Ein elektrischer Kamin bietet mit seinem Flammenbild ein heimeliges, wohliges Ambiente für die Wohnung und ist ab 99 Franken erhältlich.

Vom 26. bis 30. Dezember gibts im Tanzwerk101 in Zürich die Einzellektion für 20 Franken.

Was? Wann? Wo? Tanzwerk101 X-MasEdition-2013, 26. bis 30. Dezember, Tanzwerk101 Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich, Tel. 058 568 79 99 www.tanzwerk101.ch

Tanzwerk: Weihnachten international

An der X-Mas-Edition 2013 im Tanzwerk101 geben vom 26. bis 30. Dezember international bekannte Gastlehrerinnen und Gastlehrer ihr Wissen und Können weiter. Nicht verpassen!

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ana Hicks, Stephen Aspinall, Nat Huor, Linda Magnifico, Rodney Chonia und viele mehr: Die diesjährige X-Mas-Edition im Tanzwerk101 wird ein Stelldichein der internationalen Tanzgrössen. Vom 26. bis 30. Dezember gibts Lektionen und Workshops in zeitgenössischem Tanz, also Urban Contemporary, Jazz, Modern, Hip-Hop, Contemporary Ballet, House und mehr. Die X-Mas-Edition ist quasi das Weihnachtsgeschenk des Tanzwerks an alle Tanzbegeisterten – ist die einzelne Lek-

tion doch schon ab 20 Franken zu haben. Stundenpläne und Portraits der Gastlehrer gibts auf www.tanzwerk101.ch Das Tanzwerk101 der Klubschule Migros Zürich ist die grösste Tanzschule der Schweiz – und mehr als das: Das Tanzwerk101 ist Ausbildungs-, Begegnungs- und Eventort in einem. Auf rund 2300 Quadratmetern, in acht Studios und einem Eventsaal vereint das Tanzwerk101 Tänzerinnen und Tänzer aus dem Freizeit- und dem Profibereich, bietet vom Plauschkurs über die Grund-

ausbildung Bühnentanz bis hin zur ersten höheren Fachschule für urbanen und zeitgenössischen Bühnentanz schier unendliche Ausbildungsmöglichkeiten. Im Eventsaal lassen sich von Firmenessen über Schulungen und Tagungen bis hin zu Präsentationen und Vorstellungen unterschiedliche Formate durchführen. Der Saal bietet bis zu 300 Personen viel Raum. Und nicht vergessen: Jeden Dienstagabend heissts im Tanzwerk Dance Again – die offene Tanzveranstaltung für alle. Text: ar


IHRE REGION 50 |

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MIGROS ZÜRICH

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Der pure Genuss aus dem Gefrierfach Wer mag es nicht, ein cremig leckeres Tiramisù als Dessert? Es riecht stets ein wenig nach Ita-

NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

lianità, nach Familie und Festlichkeit. Doch wie der Alltag oftmals so spielt: Es bleibt selten Zeit, um sich der Zubereitung eines frischen Tiramiù zu widmen. Hierfür bietet die Migros eine ideale Lösung: das Tiramisù con savoiardi. In Italien hergestellt, bewahrt man es im Gefrierfach auf, lässt es auftauen und richtet es auf Tellern an. So einfach kann man seinen Gästen ein wunderbares Dessert mit Löffelbiskuit und Mascarpone präsentieren. Erhältlich ist das Tiramisù con savoiardi in allen grösseren Filialen der Migros Zürich für Fr. 10.50.

Martinu, Elgar und Schubert

Am Dienstag, 14. Januar, präsentieren die Migros-Kulturprozent-Classics einen Abend in der Tonhalle Zürich: Zu Gast ist das Kammerorchester Basel.

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Die Cellistin Sol Gabetta wird am 14. Januar 2014 in Zürich als Solistin begeistern.

Tickets zu gewinnen Die Migros Zürich verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert vom 14. Januar 2014, 19.30 Uhr, in der Tonhalle Zürich Teilnahme: E-Mail mit dem Betreff «Basel» an regio@gmz.migros.ch Angaben: Vollständiger Name und Adresse Teilnahmeschluss: 3. Januar 2014 Kammerorchester Basel, 14.1.2014, Tonhalle Zürich, www.migros-kulturprozent-classics.ch

Bild: ©Uwe Arens

as Kammerorchester Basel definiert sich folgendermassen: «Freude am gemeinsamen Musizieren, ein transparenter und flexibler Orchesterklang, Entdeckerlust auf der Suche nach neuen Wegen der Interpretation und die programmatische Kombination von Alter und Neuer Musik» – und so tritt es auch auf. Unter der Leitung von Mario Venzago versprüht dieses Orchester seit 1984 eine immerwährende Musikfreude. Im Januar macht das Ensemble im Rahmen der Migros-KulturprozentClassics halt in der Tonhalle Zürich und präsentiert ein Programm voller Kolorit, Detailliebe und musikalischer Konzentration. Noch attraktiver wird der Abend durch die zwei Solisten Sol Gabetta und Matthias Arter. Sol Gabetta – eine Cellistin der Extraklasse – zeichnet sich durch Elan, Ehrgeiz und Energie aus. Matthias Arter beschreitet mit seiner Oboe neue Wege. Die Migros-Kulturprozent-Classics ermöglichen seit ihrem Beginn hochkarätige Klassik zu einem fairen Preis. Am 14. Januar präsentiert das Kammerorchester Basel ein tolles Programm: das Konzert für Oboe und kleines Orchester von Bohuslav Martinu, das Konzert für Violincello und Orchester e-Moll op. 85 von Edward Elgar und die Sinfonie Nr. 9 C-Dur (die «Grosse») von Franz Schubert. Für alle, die noch ein Last-MinuteWeihnachtsgeschenk suchen: Tickets gibt es via Billettkasse der Tonhalle Zürich, Tel. 044 206 34 34. Text: sl


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Auf dieser Reise lernen wir die Baltischen Staaten Estland und Lettland mit ihren Hauptstädten Tallinn und Riga kennen. HÜhepunkt aber ist Sankt Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des zaristischen Russlands.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Dessau. Hinfahrt via Nßrnberg nach Dessau. 2. Tag: Dessau–Danzig. Unsere Etappe fßhrt vorbei an Berlin und bei Stettin ßber die polnische Grenze. Wir fahren durch Nordwestpolen in die alte Hansestadt Danzig. 3. Tag: Danzig–Marienburg– Masurische Seenplatte. Die Uferpromenade von Danzig wird von CafÊs, Geschäften, alten Kornspeichern und Lagerhäusern sowie dem ältesten hÜlzernen Kran Europas gesäumt. Gefßhrte Stadtbesichtigung. Weiterfahrt nach Malbork (Marienburg). Die Burg zählt zu den schÜnsten Profanbauten des Mittelalters. Abends Ankunft im Herzen der Masurischen Seenplatte. 4. Tag: Ausflug Masurische Seenplatte. Grßne Wälder, blaue Seen, Storchennester und unendlich scheinende Weiten – die Masurische Seenplatte ist ein Land von unglaublicher SchÜnheit und Faszination. Ganztägige Besichtigung u.a. mit erholsamer Schifffahrt und Besichtigung der Wolfsschanze in Gierloz. Hier hat Hitler im Frßhjahr 1940 sein Hauptquartier bauen lassen. Anschliessend Besichtigung des heiteren Jesuiten-Klosters Swieta Lipka. 5. Tag: Masurische Seenplatte–Riga. Wir ßberqueren die Grenze nach Litauen und fahren via Kaunas, Grenze Lettland, Bauska zur alten Hansestadt Riga. 6. Tag: Riga–Tallinn. Der Hafen von Lettlands Hauptstadt ist heute FIN Helsinki

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noch der wichtigste im ganzen Baltikum. Die in hellen Farben gehaltenen Kaufmannshäuser der Altstadt sowie die erhaltenen Bauten der Festungsanlagen zeugen vom ehemaligen Reichtum. Interessante Besichtigung. Nachmittags Fahrt entlang der Kßstenbucht von Riga, ßber die Grenze nach Estland und via Pärnu zur estnischen Hauptstadt Tallinn. 7. Tag: Tallinn. Tallinn bezaubert durch seine wie gemalt wirkenden Häuser. In der fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt zählt man fast 4500 Baudenkmäler. Kirchen, Handels- und Bßrgerhäuser sowie Gassen mit Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Gefßhrter Altstadtrundgang und Nachmittag zur freien Verfßgung. 8. Tag: Tallinn–St. Petersburg. Weiterreise entlang der Sßdkßste des finnischen Meerbusens nach St. Petersburg, auch Venedig des Ostens genannt. 9. Tag: St. Petersburg, fak. Ausflug Puschkin. Das Herz von Sankt Petersburg ist der Newski Prospekt, eine majestätische Allee von fßnf Kilometer Länge, die von der Admiralität bis zum Alexander-Newski-Kloster reicht. Hier befinden sich die exklusivsten Geschäfte, Theater, Kinos und Restaurants der Stadt. Halbtägige Stadtfßhrung. Wir sehen u.a. die Admiralität, den Panzerkreuzer Aurora und den Newski Prospekt. Am Nachmittag fakultativer Ausflug nach Puschkin. Das ehemalige Zarskoje Selo, liegt 25 km sßdlich von St. Petersburg und wurde um 1720 als Sommerresidenz von Katharina I., der Frau von PeterI., gegrßndet. Im Zentrum des bekannten Schlossund Parkensembles liegt das Katharinenschloss, das die Zarin Elisabeth, Peters Tochter, als eine luxuriÜse Sommerresidenz bauen liess. Es ist ein prachtvoll geschmßcktes Meisterwerk des russischen Barock. Wir sehen ebenfalls das zum Jubiläumsjahr 2003 restaurierte, berßhmte Bernsteinzimmer. Abendessen mit Folkloredarbietung in lokalem Restaurant. 10. Tag: St. Petersburg, St. Peter-und-PaulFestung, fak. Ausflug Peterhof. Besuch der St. Peter-und-Paul-Festung, die auf einer kleinen Insel inmitten der Newa liegt und von Peter dem Grossen als erstes Projekt seiner neuen Stadt St. Petersburg erbaut wurde. In der Mitte der Festung steht die schÜne St. Peter-undPaul-Kathedrale, in der die meisten der russischen Herrscher, von Katharina der Grossen bis zu Alexander III., begraben sind. Nachmittag zur freien Verfßgung oder fakultativer Ausflug Peterhof mit Besuch der Gartenanlagen. Der Peterhof sollte dem Wunsch Peters des Grossen entsprechend ein Versailles am Meer werden. Das wichtigste Element der Palastanlage sind die

NH Dessau Mercure, Danzig Mazurski Dworek, Masuren Radisson, Riga Sokos Viru, Tallin Moskwa, St. Petersburg Ramada, Hannover

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Mini-Kreuzfahrt Helsinki–Travemßnde (eine Nacht) mit modernem Schiff der Finnlines. Einreisebestimmungen Fßr diese Reise benÜtigen Schweizer Bßrger einen 6 Monate ßber das Rßckreisedatum hinaus gßltigen Reisepass sowie ein Visum fßr Russland. Das Visum wird durch Ihre Buchungsstelle eingeholt. ■ ■

-Luxusbus – Spardaten in Komfortklasse-Bus Unterkunft in guten und sehr guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 10 x Halbpension in den Hotels (Abendessen und Frßhstßcksbuffet), davon 1 x Abendessen in lokalem Restaurant (9. Tag) und 1 x Abendessen an Bord von Finnlines (12. Tag) – 1 x Frßhstßcksbuffet (7. Tag) – 1 x Schiffspassage, Frßhstßck (11. Tag) Fährßberfahrt mit Finnlines Helsinki– Travemßnde, Basisunterkunft Doppelkabine innen, Dusche/WC Alle aufgefßhrten Ausflßge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflßge Puschkin und Peterhof am 9. und 10. Tag) Gefßhrte Besichtigungen in Danzig, Marienburg, Riga, Tallinn, St. Petersburg Schifffahrt Masurische Seenplatte Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung fßr Besichtigungen in Polen, Baltikum und Russland Audio-System auf Rundgängen (nur KÜnigsklasse) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels): – Reise 1–6 365.– – Reise 7–14 325.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 95.– – Einzelkabine innen 180.– Fakultative Ausflßge: – Puschkin (muss bei Buchung reserviert werden) 59.– – Peterhof (Gärten) 49.– Visumgebßhr Russland 130.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fßr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung ßber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf , 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rßtihof , 08:30 Zßrich-Flughafen , 08:50 Winterthur, 09:15 Wil 

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Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir fßr Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Nächte

Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 13 Tage gem. Programm 2640.– 2375.– Spardaten in Komfortklasse Reise 1, 7, 9 und 11 1895.– Reduktion Reise 2, 13 und 14 – 80.– Daten 2014 Sonntag–Freitag 1: 25.05.–06.06. 8: 06.07.–18.07. 2: 01.06.–13.06. 9: 13.07.–25.07. 3: 08.06.–20.06. 10: 20.07.–01.08. 4: 15.06.–27.06. 11: 27.07.–08.08. 5: 20.06.–02.07. Fr-Mi. 12: 03.08.–15.08. 6: 22.06.–04.07. 13: 10.08.–22.08. 7: 29.06.–11.07. 14: 17.08.–29.08. Unsere Leistungen

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Wassergärten, deren Mittelpunkt die ÂŤGrosse KaskadeÂť bildet. Am Abend fak. Ballettanlass im Eremitage-Theater (ca. â‚Ź 60.-). Anmeldung vor Ort, Ă„nderungen vorbehalten. Aufenthalt St. Petersburg, 9.–10. Tag: Programmänderungen entsprechend den Ă–ffnungszeiten der SehenswĂźrdigkeiten vorbehalten. 11. Tag: St. Petersburg–Helsinki – Einschiffung. Entlang dem finnischen Meerbusen erreichen wir Helsinki Einschiffung auf ein modernes Schiff der Gesellschaft Finnlines. Ăœbernachtung an Bord. 12. Tag: Auf See – Ankunft TravemĂźnde– Hannover. Erholsamer Tag auf See. Nach Ankunft in TravemĂźnde Fahrt nach Hannover. 13. Tag: Hannover–Schweiz. RĂźckfahrt zu den Einsteigeorten in der Schweiz.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

MIX | 53

WILDS WELT

Wo sich der Silvester am schönsten feiern lässt

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Ein einig Volk von Surfern: 85 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind regelmässig im Internet unterwegs.

Nationalsport Surfen

Die Schweiz ist Weltspitze bei der Internetnutzung. Speziell die Senioren zieht es immer stärker ins Web.

Bilder: Getty Images

S

eit 2011 ist der Anteil der Schweizerinnen und Schweizer, die regelmässig im Internet surfen, von 78 auf 85 Prozent gestiegen. Die Hälfte davon ist regelmässig auch mit dem Smartphone oder Tablet im Netz unterwegs. Mit diesen sehr hohen Werten befindet sich die Schweiz weltweit in den vordersten Rängen, wie die Studie «World Internet Project – Switzerland» zeigt. «Überrascht hat, dass heute bereits 70 Prozent der 60- bis 74-Jährigen das Internet nutzen», sagt Studienleiter Michael Latzer (52) vom Institut für Publizistik und Medienforschung der Universität Zürich. Grundsätzlich zeigt die Studie: Jüngere und Ältere, aber auch Frauen und Männer nutzen das Internet heutzutage gleichermassen, da gibt es kaum mehr Unterschiede. «Gerade auch bei den Senioren rechne ich mit einem weiteren beträchtlichen Wachstumspotenzial», sagt Michael Latzer. «Zum Beispiel im Bereich Social Media wie Facebook, wo Menschen ab 60 Jahren hierzulande erst zu rund 20 Prozent dabei sind.» Wenn man nicht mehr so mobil ist und weniger

in den Ausgang geht, seien soziale Netzwerke eine sehr gute Möglichkeit, um in Kontakt zu bleiben. Auch Informationen zu Gesundheitsthemen würden von der älteren Generation in Zukunft noch mehr im Web gesucht. Die Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Internetinhalte blieb in den vergangenen zwei Jahren unverändert: Nur rund die Hälfte der Inhalte gilt als glaubwürdig. Professionelle Angebote, speziell jene der SRG und der Regierung, werden als besonders vertrauenswürdig eingestuft, jene aus sozialen Netzwerken und Blogs am wenigsten. «Inhalte und News sind Vertrauensgüter, die man nicht selber überprüfen kann. Deshalb ist die Reputation der Anbieter so wichtig», sagt Latzer. Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch

ONLINE-UMFRAGE Was machen Sie im Netz? News, Games, Gesundheit – welche Themen interessieren Sie im Internet?

Als Alternative zu den Bergen bieten sich Städtereisen an, um den Jahreswechsel festlich zu feiern. Meine Favoriten: ■ Tel Aviv. Weil das jüdische Neujahr im September ist, gibt es in der israelischen Stadt am Mittelmeer kaum Restaurants, die am Silvester überteuerte Menüs anbieten. Die Hotels (mein Tipp: Artplus) haben über Neujahr tiefe Preise – und trotzdem wird, auch dank der europäischen Touristen, kräftig gefeiert. ■ New York. Einmal im Leben muss man am Times Square in Manhattan das Spektakel des Jahreswechsels erleben. ■ Madrid. In der einst langweiligen Hauptstadt versammeln sich inzwischen Tausende um Mitternacht an der Puerta del Sol, um für jede der letzten zwölf Sekunden des ausklingenden Jahres eine Traube zu verspeisen.

■ Reykjavík (Bild) (Bild). Am 31. 12. werden an

neun Stellen in der isländischen Hauptstadt grosse Feuer entzündet, um die Lieder gesungen und ausgelassen gefeiert wird. Dank des Golfstroms sind Plustemperaturen keine Seltenheit. Nur geht die Sonne erst nach 11 Uhr auf. ■ Paris. Die Stadt der Liebe ist mit dem Zug ab der Schweiz noch schneller erreichbar. Vorsicht: Am 1. Januar haben viele Restaurants geschlossen.

Die besten Hotel- und Restauranttipps und Bilder zu den fünf Städten: www.migrosmagazin.ch/wildswelt Chat jeden Dienstag um 12.30 Uhr! www.migrosmagazin/reisechat


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Die Migros-Medien wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

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MIX | 55

Eingriff am Elefantenrüssel: Mit vereinten Kräften und einer Geburtshilfezange gelingt es schliesslich, den Stein herauszuholen.

Rüsselblockade

Elefantenkuh Rosy vom Basler Zolli spielt gerne mit Steinen, doch dann bleibt ein hühnereigrosses Exemplar in ihrem Rüssel stecken.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Mit einer Taschenlampe zünde ich in das rechte Rüsselloch. Tatsächlich, in etwa 20 Zentimeter Tiefe steckt etwas Dunkles fest: ein Stein! Wir wussten schon immer, dass unsere heute 18-jährige Afrikanische Elefantenkuh Rosy sehr gern mit Steinen und Ästen spielt. Aber wie sie es geschafft hat, den ovalen, hühnereigrossen Stein so in den Rüssel zu inhalieren, dass er festklemmt, ist für uns fast unerklärlich. Zum Glück reagieren die Tierpfleger schnell, als Rosy mit der Rüsselspitze ständig auf den Boden klopft und so auf ihr Missgeschick hinweist. Rasches Handeln ist gefragt, da die Nasenschleimhäute als Reaktion auf den Fremdkörper anschwellen und ein chirurgischer Eingriff für die Entfernung dann unaus-

weichlich wäre. Einen solchen, risikoreichen Eingriff will ich unbedingt vermeiden, denn der Elefantenrüssel ist ein hochkomplexes Organ, bestehend aus rund 500 verschiedenen Muskeln. Der Rüssel dient nicht nur der Atmung und dem Riechen, er erfüllt vielfältige Funktionen: Er ist ein hochsensibles Tastorgan, er sammelt Futter. Und er dient dem Aufsaugen von bis zu 12 Liter Wasser, das zum Trinken ins Maul oder als Dusche über den Körper gespritzt wird. Beim Durchqueren tiefer Gewässer hält der Elefant seinen Rüssel in die Höhe, was einen prima Schnorchel ergibt. Zudem wird er als Signaltrompete oder notfalls auch als Schlagwaffe eingesetzt. Rosy wird nun stehend leicht sediert, damit die unangenehmen Manipulationen an der Nase

nicht zu stark kitzeln. Mit dem «Nasenspray» für Elefanten, einer Blumenzerstäuberflasche aus der Gartenabteilung, benetze ich die empfindlichen Schleimhäute mit einem lokal unempfindlich machenden Medikament. Zudem träufeln wir über ein Kunststoffschläuchlein warmes Wasser und Gleitmittel am Stein vorbei in die Nasenhöhle. Der Stein sitzt überraschend satt im Rüssel fest. Dies kommt vermutlich durch Verkrampfungen der Rüsselmuskulatur als Reaktion auf den Fremdkörper zustande. Nach mehreren Versuchen gelingt es mit vereinten Kräften und einer alten Geburtshilfezange, den Stein zu umfassen und zu entfernen. Der Stein ziert nun als Andenken, Glücksbringer und Briefbeschwerer das Zootierarzt-Büro!

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

Was kocht die Schweiz?

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DIGITAL | 57

NERD’S WORDS

Exklusive Rangliste im Migros-Magazin: Diese zehn Gerichte wurden 2013 in der Schweiz am häufigsten gegoogelt.

Bilder: Saisonküche (9), Fotolia

Rang 1: Pizza

Rang 2: Risotto

Rang 3: Carbonara

Rang 4: Cordon bleu

Rang 5: Salatsauce

Rang 6: Tartare de boeuf

Rang 7: Toast Hawaii

Rang 8: Gerstensuppe

Rang 9: Chili con carne

Rang 10: Raclette

P

ünktlich zum Jahresende präsentiert Google seinen «Zeitgeist»: Die meistgesuchten Begriffe des Jahres. Wie üblich gehören Prominente, Reiseziele oder Autos dazu. Doch in diesem Jahr gibts etwas Spezielles exklusiv für die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins: Die am häufigsten

gegoogelten Rezepte der Schweiz. Auf den ersten zehn Plätzen landen viele währschafte Gerichte wie Toast Hawaii oder Gerstensuppe, zuoberst thront jedoch die Pizza. Doch wer braucht schon ein Rezept für Raclette? Bei der einen oder anderen Suche stand wohl nicht das Rezept im Vordergrund.

Hilfe in der Küche: Google kennt das Rezept von Tartare und Gerstensuppe.

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Wer war im Jahr 2013 der meistgesuchte Promi, was das liebste Reiseziel?

mit Reto Vogt

So wird 2014! Herby der Hausroboter rollt ans Bett. Auf seinen Aluminiumarmen balanciert er ein Tablett mit dem Frühstück, dazu reicht er ein Stück Plastik. Das lässt sich zu einer digitalen Tageszeitung ausrollen, die aufgrund von gespeicherten Präferenzen genau weiss, welche Themen besonders interessieren. Die Kaffeemaschine schaltet sich automatisch ein und füllt auf Fingertipp am Smartphone die bereitstehende Tasse mit einem herrlichen Cappuccino. Gut gefüllt ist auch der Kühlschrank. Automatisch weiss er, wann die letzte Milch getrunken und das letzte Joghurt gegessen ist, und bestellt selbständig Nachschub im angebundenen Onlineshop. Das Handy meldet sich. Wie vor Urzeiten der Tamagotchi schreit die Zimmerpflanze nach Wasser. Sie ist ans Internet angebunden und kann dank Computertechnik ihre Gefühle ausdrücken. So reagiert sie wohlwollend, wenn man ihre Blätter streichelt und sie mit Biodünger füttert, andernfalls schreit sie wehleidig. Aber es ist schon zu spät. Der digitale Assistent berechnet den Stau auf der Stammstrecke ins Büro und weiss deshalb: «Wenn du pünktlich zur Sitzung erscheinen willst, musst du jetzt los!» Also kümmert sich Herby um das durstige Grünzeug, während der Bordcomputer das Auto durch den dichten Verkehr lenkt. Mehrere Bildschirme säumen das Wageninnere. Einer zeigt, wie Herby mit der Giesskanne hantiert, auf dem anderen erscheint das Gesicht der Sekretärin, die per Videotelefonie für die Sitzung gebrieft wird … Oh, Moment. Das war gar nicht 2014, sondern 2034 – sorry! Aber das nächste Jahr wird sicher auch ganz cool, versprochen!

Diskutieren Sie mit Was erwarten Sie vom digitalen Jahr 2014? www.migrosmagazin.ch/nerdswords


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

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AUTO | 59

Schneidiges Design: Der Tesla S setzt auch aussen Massstäbe.

So summt die Zukunft

Mit dem Model S demonstriert der US-Newcomer Tesla das heute Machbare in Sachen E-Autos. Eine Testfahrt wirft das automobile Weltbild über den Haufen.

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ängst ist den Goliaths der Spott über David vergangen: Mit dem Model S greift Tesla erfolgreich etablierte Konkurrenten wie Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse an. Grund genug, ihn trotz hohem Preis unter die Lupe zu nehmen: Wo liegt der Reiz des Tesla? Der Erfolg hat wohl weniger mit dem schneidigen Design zu tun und kaum mit dem futuristischen Cockpit. Hier wird über den riesigen 17-Zoll-Touchscreen fast alles bedient – sogar das Schiebedach, was unpraktisch sein mag, aber Nachbarn ebenso zum Staunen bringt wie uns die tadellose Qualität und das Platzangebot. Noch mehr staunt man beim Öffnen der Heckklappe: 745 bis 1645 Liter Stauraum und optional sogar zwei Klappsitze für Kids: ein siebensitziger Raumriese. Darf es noch mehr sein? Bitteschön: Unter der vorderen Haube gibt es weitere 150 Liter. Die wahre Sensation aber ist, was unterwegs geschieht. Wer im 310-kW-Mo-

dell Gas gibt, dem verschlägt es schlicht die Sprache: Als drücke man einen Lichtschalter, ist – klick! – augenblicklich die Gewalt von 600 Nm Drehmoment da. Der E-Motor katapultiert uns los wie einen Tennisball beim Aufschlag: 4,4 Sekunden auf Tempo 100 und Kraft ohne Ende. Drehzahl? Egal. Gang? Auch egal, er hat ja nur einen.

Über 400 Kilometer Reichweite im Test – rekordverdächtig Dazu summt der Tesla S nur flüsterleise. Dem Fahrwerk fehlt die letzte Nuance Präzision in der Lenkung, aber man gleitet hoch komfortabel und nimmt Kurven spielerisch. Vor allem aber kommt der Fünf-Meter-Stromer nicht 100 oder 200, sondern im Test stets über 400 Kilometer weit, ehe er nachts laden muss. Für ein E-Auto ist das enorm! Fazit: Nein, niemand braucht diese Power. Aber der Tesla zeigt eindrücklich, wie alltagsgerecht und begeisternd ein E-Auto sein kann: So summt wohl die Zukunft. Text: Timothy Pfannkuchen

Clever: Im Kofferraum lassen sich zwei Kindersitze aus dem Boden klappen.

Hoher Preis, tiefe Kosten Vom Model S gibt es Varianten mit 225, 270 oder 310 kW (306, 367 oder 421 PS). Dazu variiert der Akku: 60 bis 85 kWh, also laut Werksangabe 390 bis 502 Kilometer Reichweite. Die Basispreise sind zwar immens, für die Oberklasse aber fair: 85 900 bis 111 800 Franken. Inklusive sind vier Jahre Vollgarantie und je acht Jahre Akkugarantie und Gratisservice. Günstig ist der Betrieb: Zwar liegt der Testwert mit 19,8 kWh/100 km über der Werksangabe von 17,7 kWh/100 km. Selbst dann aber beträgt der direkte CO2-Ausstoss unverändert 0 g/km, und selbst dann kostet der Strom für 100 Kilometer (bei Mixstrom im Niedertarif) nur rund drei Franken.


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GĂśtterinsel Sizilien

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Sizilianische Perlen CefalÚ, Agrigento, Taormina und Siracusa ■ Die Mosaike von Piazza Armerina ■ Der Ätna, das Wahrzeichen Siziliens ■ Schiffspassagen Genua–Palermo–Genua ■ Fakultativ: Ausflug Aeolische Insel Lipari und Vulcano Audio-System auf Rundgängen

Sizilien wurde erst im 19. Jahrhundert Teil des italienischen KÜnigreichs und konnte damals schon auf eine ßber 3000-jährige Geschichte zurßckblicken. Nebst vielen interessanten Kulturschätzen erleben wir auf dieser Rundreise das Wahrzeichen Siziliens, den 3340 Meter hohen Vulkan Ätna, welcher durch seine Eruptionen die Landschaft der Insel geprägt hat.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Genua – Einschiffung. Fahrt via Gotthard nach Genua. Auf einer gefĂźhrten Panorama-Stadtrundfahrt lernen wir die SehenswĂźrdigkeiten von Italiens grĂśsster Hafenstadt kennen. Abends Einschiffung auf ein modernes Fährschiff der ÂŤGrandi Navi VelociÂť. 2. Tag: Ankunft in Palermo–Santa Flavia*. Am Abend Ankunft in Palermo und Fahrt zu unserem Hotel in Santa Flavia, unweit von Palermo, direkt am Meer. *Reise 1 und 2: Ăœbernachtung in Monreale. 3. Tag: Santa Flavia, Ausflug Monreale–Palermo. Monreale ist vor allem durch seine Kathedrale bekannt und zusammen mit dem Kloster ein ÂŤklassischesÂť Ziel jeder Sizilienreise. Anschliessend FĂźhrung durch das historische Zentrum der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Am späteren 

    

        

 

      

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Nachmittag Rßckfahrt zum Hotel. 4. Tag: Santa Flavia–Segesta– Selinunte–Agrigento. Fahrt in den Westen der Insel, nach Segesta und Selinunte. Wir bewundern einige der besterhaltenen Tempelanlagen Siziliens. Anschliessend fahren wir dem Meer entlang nach Agrigento. 5. Tag: Agrigento–Piazza Armerina–Roccalumera. Besuch und gefßhrte Besichtigung im Tal der Tempel, das einer der bedeutendsten griechischen Komplexe ausserhalb Griechenlands ist. Später Fahrt zur Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina und gefßhrte Besichtigung im ehemaligen rÜmischen Landsitz Villa Romana del Casale mit seinen prächtigen Bodenmosaiken. Am Abend Ankunft in Roccalumera, ein Ferienort in der Region Taormina direkt am Meer. 6. Tag: Roccalumera, Ausflug Ätna–Taormina. Am Vormittag Panoramafahrt entlang der Flanken des Ätna, dem grÜssten aktiven Vulkan Europas mit Ausblicken auf die bizarren Lavalandschaften. Individueller Aufenthalt mit Gelegenheit zu einem kurzen Spaziergang. Anschliessend kurze Fahrt nach Taormina. Das Städtchen liegt hoch ßber dem Meer und bietet ein einzigartiges Panorama auf den Ätna und die Kßstenregion am Fusse des Vulkans. Individuelle Besichtigung des Städtchens. Rßckfahrt ins Hotel. 7. Tag: Roccalumera, Ausflug Siracusa. Fahrt dem Meer entlang nach Siracusa. Beeindruckende Bauwerke und Ausgrabungen aus der griechischen und rÜmischen Antike erwarten uns. Gefßhrte Besichtigung. 8. Tag: Roccalumera, fakultativer Ausflug Aeolische Inseln Lipari und Vulcano. Vor der Kßste Siziliens liegen die Aeolischen Inseln. Fahrt zur Hafenstadt Milazzo und Ausflug mit dem Boot zur Insel Lipari mit ihrem gleichnamigen Städtchen. Inselrundfahrt und Zeit fßr individuelle Besichtigungen. Anschliessend Besuch der Nachbarinsel Vulcano mit ihren Vulkanlandschaften. Rßckfahrt mit dem Schiff nach Milazzo. 9. Tag: Roccalumera–Enna–CefalÚ– Palermo – Einschiffung.

-Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 7 x Halbpension (Abendessen und FrĂźhstĂźcksbuffet) – 1 x FrĂźhstĂźcksbuffet am 6. Tag – Schiffspassagen ohne Mahlzeiten Schiffspassagen Genua-Palermo-Genua mit 2 Ăœbernachtungen, Basisunterkunft in Doppelkabine innen mit Dusche/WC Alle aufgefĂźhrten AusflĂźge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari am 8. Tag) GefĂźhrte Besichtigungen in Palermo, Monreale, Segesta, Selinunte, Agrigento, Piazza Armerina, Siracusa und Genua Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag (Hotels) 225.– Zuschlag Meerseite im Hotel Main Palace (4 Nächte) 35.– Kabinenzuschläge (Fähre): – Doppelkabine aussen 65.– – Einzelkabine innen 70.– Fak. Ausflug Aeolische Insel Lipari 80.– und Vulcano Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fĂźr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung Ăźber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:15 Wil , 06:30 Burgdorf , 06:40 Winterthur, 06:45 Basel, 07:00 ZĂźrich-Flughafen , 07:20 Aarau, 08:00 Baden-RĂźtihof , 08:50 Arth-Goldau Schiffspassage Genua–Palermo und Palermo–Genua (je eine Nacht) mit moderner Kombi- oder Kreuzfahrtfähre der ÂŤGrandi Navi VelociÂť. Dauer der Ăœberfahrt ca. 20 Stunden. â– 

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Heute Ăźberqueren wir die Insel und kehren zu unserem Ausgangsort Palermo zurĂźck. Unterwegs machen wir Halt in Enna, einer ehemaligen Festungsstadt im Herzen Siziliens, die sich ihre attraktive Altstadt bewahrt hat. Anschliessend Weiterfahrt ins romantische Fischerstädtchen CefalĂš. Freie Zeit, um durch die engen Gässchen der mittelalterlichen Altstadt zu schlendern. Abends Einschiffung auf ein Schiff der ÂŤGrandi Navi VelociÂť. Ăœbernachtung an Bord. 10. Tag: Auf See – Ankunft in Genua– Alessandria. Erholsamer Tag auf See. Abends Ankunft in Genua. Ausschiffung und Fahrt zu unserem letzten Ăœbernachtungsort Alessandria im Piemont. 11. Tag: Alessandria–Schweiz. RĂźckfahrt durch Piemont und Tessin zurĂźck zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir fĂźr Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

APPENZELLERLAND | 61

Mitmachen und Gewinnen

Das Appenzell entdecken

Hotel Bären in Gais: Jedes der sieben Gästezimmer ist nach einem Appenzeller Ausdruck benannt.

Das Migros-Magazin und Appenzellerland Tourismus AR verlosen vier Tage im Appenzellerland. Baden im Holzfass, Sauna, Wandern und feines Essen inklusive.

S

ich kulinarisch verwöhnen lassen, wohltuende Bäder und ein heimeliges Hotel: Mit etwas Glück kommen die Leser des Migros-Magazins bald in den Genuss der Vorzüge des Appenzellerlandes. Übernachten werden sie im Hotel Bären – das Gästehaus in Gais. Der Landgasthof mit sieben Doppelzimmern gilt als Insidertipp. Jedes Hotelzimmer ist nach einem Appenzeller Ausdruck benannt, zum Beispiel Flickflauder, was Schmetterling bedeutet. Für Badegenuss sorgt das Heilbad in Unterrechstein. Die Bäderlandschaft besteht unter anderem aus einem Innenund einem Aussenbad. Dazwischen liegen zwei Grotten, deren Wassertemperatur 23 beziehungsweise 38 Grad Celsius beträgt. Auch die Saunalandschaft kann sich sehen lassen: Im Angebot sind unter anderem eine finnische Sauna, ein Saunagarten und ein Ruheraum. Wer genug geschwitzt hat, geht über eine Galerie nach draussen zur Abkühlung ins Tauchbecken.

Für noch mehr Wellness sorgt der Hot Pot in Urnäsch mit Sicht auf den Säntis und den Alpstein – ein einmaliges Badeerlebnis im Holzfass, gefüllt mit frischem Quellwasser, das seit 300 Jahren in 65 Meter Tiefe entspringt. Eine moderne Holzschnitzelheizung bringt das Wasser auf die richtige Temperatur.

Für Wandervögel und Liebhaber regionaler Leckereien Doch das Appenzellerland bietet noch mehr: Die lieblichen Hügelzüge, die Ruinen und Moore lassen sich von Sportlern, Spaziergängern und Geniessern auf 1200 Kilometer Wanderrouten erkunden – oder mit dem Elektrobike oder der Postkutsche. Nebst Wellness und Natur wird auch Kulinarik grossgeschrieben: Während vier Tagen speisen die Gäste abends in drei typischen Appenzeller Restaurants und geniessen lokale Spezialitäten. Weitere Infos auf www.appenzellerland.ch

Das Migros-Magazin und Appenzellerland Tourismus AR verlosen unter allen Lesern des Migros-Magazins drei Wohlfühlaufenthalte für zwei Personen im Appenzellerland. Inbegriffen sind jeweils drei Übernachtungen für zwei Personen im Doppelzimmer im Hotel Bären – das Gasthaus in Gais inkl. Frühstück, drei Abendessen in verschiedenen Restaurants im Appenzellerland, ein Besuch in der Bäder- und Saunalandschaft des Heilbads Unterrechstein sowie ein Badespass im Holzfass in Urnäsch im Gesamtwert von ca. 3000 Franken. Wettbewerbsfrage: Wie viele Aufenthalte werden verlost? So machen Sie mit:  Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.  Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, der richtigen Zahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920(1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Zahl, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt  Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff  Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Appenzellerland Tourismus», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 29. Dezember 2013. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es gibt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht innerhalb eines Jahres durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


RÄTSEL & SPIELE 62 |

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UNTERHALTUNG

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1250 FRANKEN

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UNTERHALTUNG | 633

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.12.2013, 24 Uhr

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.12.2013, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 50: Kurt Jenni, Kappelen BE; Stephanie Ortiz, Worb BE; Daniela Flück, Welschenrohr SO; Leo Meyer, Küttigen AG; Annagret Frey-Suter, Reinach AG Gewinner «Zusatz» Nr. 50: Elisabeth Schenkel, Stäfa ZH; Nenad Sobajic, Bern; Erika Roggli, Mamishaus BE; Christine Basler, Uster ZH; Funda Zurbrügg, Schönenbuch BL

RASTPLATZ


-Tipp für heute Abend:

Mach deine Hausaufgaben. Die TV-Highlights von heute können Sie auch morgen schauen: – die 5-Minuten-Webshow auf tele.ch


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

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UNTERHALTUNG | 65

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

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KINDEREGGE

Rätselspass

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.12.2013, 24 Uhr

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Auflösung Nr. 51: EIGER Gewinner Nr. 50: Annemarie Scheifele, Zell LU; Erika Witschi, Worben BE; Helen Dönier-Wood, Biglen BE

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

HUGOS ZAHLEN MALEN

gefunden», meint «Zwei, vier und sechs. Alle roten Christbaumkugeln gezeigten Gegender alle du t Findes l. Rätse sein auf sich t Hugo und konzentrier ige Feld. jeweil das in l Anzah stände auf dem Weihnachtsbild? Schreibe ihre

WO SIND DIE GESCHENKE?

3, Lösung: goldene Kugeln: 6, Streichhölzer: 2, Medallien: 1, Kerzen: 11, Bären: Geschenke: 4, Enten: 6

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Lösung: Im roten Haus.

«Das ist ja entsetzlich!», ruft Nina und blickt erschrocken vom Zeitungsartikel hoch. «Was ist passiert?», fragt Hugo neugierig. Nina liest vor: «Gestern Nacht brachen Räuber ins Haus vom Samichlaus ein, sie haben sämtliche Geschenke gestohlen.» Mit deiner Hilfe kann der Samichlaus alles wieder zurückbekommen. Findest du heraus, in welchem Haus die Räuber, die Geschenke versteckt halten? Folge den Spuren im Schnee.

Hier erwarten dich: • lustige Spiele • tolle Basteltipps & Malvorlagen • spannende Geschichten und vieles mehr ...

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 |

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UNTERHALTUNG | 67

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 3 5

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8 2 3 9 4 6 4 7

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

7 5 4 So nehmen Sie teil Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 7 2 1 3 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 6 3

Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Teilnahmeschluss: Sonntag, 29.12.2013, 24 Uhr

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Auflösung Nr. 51: 479 3 7 2 4 5 6 8 1 9

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Gewinner Nr. 50: Pierre-Alain Dreyer, Le Locle NE; Ruth Steiner, Gossau SG; Nicole Lopes, Abtwil SG; Heidi Frater, Zürich; François Mügeli, Le Locle NE

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Bäume pflanzen statt faulenzen; die Voluntouristen kommen! Es muss nicht immer Weizen sein – das sind die neuen Superkörner

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 482 000 (WEMF, MACH Basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans Reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Ringier Print Adligenswil AG


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– reichhaltiges Frühstücksbuffet – 4-bis-6-Gang-Gourmet-Abendessen Hinweis: Eine vollständige Liste der teilnehmenden Hotels und weitere Informationen finden Sie unter www.privateselection.ch/cumulus

BON FR.

30.– PRIVATE SELECTION HOTELS GUTSCHEIN

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© Disney

DISNEYS PLANES – DER ACTIONSPASS FÜR DIE GANZE FAMILIE

JETZT SPRACHAUFENTHALT BUCHEN UND PUNKTEN

Das witzige Animations-Abenteuer Planes ist zum Abflug bereit.

Lautet einer Ihrer Neujahrsvorsätze, eine neue Sprache zu lernen? Mit Eurocentres setzen Sie Ihr Vorhaben erfolgreich um. Buchen Sie jetzt Ihren Sprachaufenthalt an einer von weltweit 38 Schulen und Sie werden bis Ende Jahr mit 5-fachen und im Januar mit doppelten Cumulus-Punkten belohnt. Ein erfahrenes Beraterteam hilft Ihnen gerne dabei, den passenden Kurs und die perfekte Destination zu finden. Machen Sie heute den ersten Schritt ins Sprachabenteuer von morgen.

Aktionsdauer: 23. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014 Preis: DVD: Fr. 16.90 statt Fr. 19.90 / Blu-ray: Fr. 22.90 statt Fr. 25.90 / Blu-ray 3D: Fr. 31.90 statt Fr. 34.90 Profitieren: Beim Kauf des Disney-Films Planes (DVD, Blu-ray, Blu-ray 3D) erhalten Sie Fr. 3.– Vorteil, wenn Sie in einer Ex Libris-Filiale die Cumulus-Karte und den untenstehenden Vorteilcoupon vorweisen oder bei der Bestellung im Online-Shop www.exlibris.ch bzw. in der App den Vorteilcode EXLC2013PL eingeben. Hinweis: Nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

3.– VORTEIL Mindesteinkauf: Disneys Planes auf DVD, Blu-ray oder Blu-ray 3D Gültig: 23. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014

Disneys Planes zum Vorzugspreis Profitieren: Sie erhalten Fr. 3.– CumulusVorteil, wenn Sie in einer Ex Libris-Filiale den Vorteilcoupon und Ihre CumulusKarte vorweisen, bzw. bei der Onlinebestellung oder in der App den Vorteilcode EXLC2013PL und die Cumulus-Nr. eingeben. Hinweis: Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar.

Aktionsdauer: bis 20. Januar 2014 Profitieren: Buchen Sie jetzt unter www.eurocentres.com oder gratis per Telefon 0800 855 875 einen Sprachkurs mit Unterkunft. Bis zum 31. Dezember 2013 erhalten Sie 5-fach Cumulus-Punkte auf Ihre Buchung. Vom 1. bis 20. Januar 2014 werden Sie mit doppelten Cumulus-Punkten belohnt. Geben Sie bei Ihrer Buchung das Stichwort «Cumulus Silvester» an. Weitere Informationen: www.eurocentres.com/de/cumulus

5x PUNKTE

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MEINE WELT 70 |

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JÖRG SCHNEIDER

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NR. 52, 23. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

MEINE SAMMLUNG

«Ich habs nicht so mit den Zahlen, fragen Sie mich also bitte nicht, wie viele Programme ich zu Hause aufbewahre. ‹Gilberte de Courgenay› war aber sicher eines der erfolgreichsten: Wir haben es 270 Mal aufgeführt.»

«Nervös bin ich nur bei der Premiere»

55 Jahre lang stand Jörg Schneider auf der Bühne, jetzt fällt der letzte Vorhang: Mit «Häppi Änd» verabschiedet sich der grosse Schweizer Volksschauspieler von seinem Publikum. Künftig will er vermehrt Zeit für seine Frau Romy haben – und für Theaterbesuche.

Name: Jörg Schneider (78) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Wetzikon ZH

Wieso wohnen Sie in Wetzikon? Meine Frau Romy und ich haben hier vor ein paar Jahren eine sehr schöne Wohnung gefunden. Einkaufsmöglichkeiten und Bahnhof sind nur ein paar Schritt weit entfernt, und mit unseren beiden Hunden bin ich rasch im Grünen. Beruf und Lebenslauf: Ich wollte schon als Bub Pfarrer oder Schauspieler werden, Hauptsache, die Leute schauen zu mir auf. Nach dem KV gründete ich mit Jürg Randegger das Cabaret «Äxgüsi». 1958 gab es erste feste Engagements am Theater «Saffa 58» und am Stadttheater Zürich. Es folgten im TV «Polizischt Wäckerli», «Motel» und «Lüthi und Blanc». Daneben stand ich in unzähligen Lustspielen auf der Bühne. Was ich mag: Die Bühne fasziniert mich noch immer – Oper, Musical, Zirkus, Variété. Ich kann problemlos fünf Mal pro Woche auf der Bühne stehen und dann am sechsten oder siebten Tag selber in einem Zuschauerraum sitzen. Was ich nicht mag: Unehrlichkeit: Ich möchte jemandem vertrauen können,

ohne das Kleingedruckte lesen zu müssen. Oder wenns Grosi zum Enkel sagt: «Lueg, da chunnt dä Chaschperli!» Ich bin ein alter Mann! Was ich an mir mag: Meine Fähigkeit, Fröhlichkeit auszustrahlen. Ich will mich zwar nicht grösser machen als meine 1 Meter 60, aber ich denke, dass ich beruflich einiges erreicht habe. Was ich an mir nicht mag: Ich brauche eine friedvolle Atmosphäre und gebe daher oft zu rasch nach. Meine Vorbilder: Jack Lemmon und Heinz Rühmann, beides Schauspieler von ungeheuer komischem Talent. Mein Ritual: Bevor es auf die Bühne geht, trinke ich immer einen Espresso. Nervös bin ich jeweils nur bei der Premiere, sicher auch am 28. Dezember, wenn wir «Häppi Änd» erstmals vor Publikum spielen. Peinlichster Moment: Während einer Zweierszene flüsterte mir Paul Bühlmann ins Ohr, er müsse dringendst aufs Hüsli. Und schon stand ich allein auf der Bühne! Text: Almut Berger Bilder: Daniel Ammann

MEINE ZWEI VIERBEINER

«Cleo (7, vorne) und Mara (13) stammen aus dem Tierheim. Die beiden begleiten mich oft zu meinen Auftritten: Während ich auf der Bühne chrampfe, pfusen sie in der Garderobe in ihren Körbli.»


MEINE WELT JÖRG SCHNEIDER | 71

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Der ‹Ochsen› in Wetzikon überzeugt mit einer ausgezeichneten italienischen Küche. Ich stehe aber auch gern selber am Herd: Kalbsleberli mit Rösti oder Nüdeli sind mein Renner.»

MEINE HEIMATBÜHNE

«Das Zürcher Bernhard-Theater ist meine zweite Heimat: Hier hat meine Karriere begonnen, und hier bin ich mit nahezu all meinen Stücken aufgetreten. Es ist ein seltsames Gefühl zu wissen, dass mit ‹Häppi Änd› bald der letzte Vorhang fällt.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

Bild: RDB/Präsens-Film

«Ich mag die Megastar Pralinés Almond schaurig gern. Wir haben immer mindestens eine Packung in der Gfrüüri.».

MEIN DING

«Den Ring hat meine Frau Romy entworfen. Er symbolisiert das Erfolgsträppli: Erst gehts rauf, rauf, rauf – und dann nur noch bergab.»

MEIN DURCHBRUCH

«Der ‹Polizischt Wäckerli› war für mich ein grosser Glücksfall, er machte mich 1963 auf einen Schlag schweizweit bekannt. Paul Bühlmann und ich als Gängsterli Vögeli und Feusi und der Schaggi Streuli als Polizischt – es war sozusagen die erste Fernsehsoap.»

MEIN BESTER ENTSCHEID

«Dieses zauberhafte Meitli auf einen Kafi einzuladen, das dann meine Frau wurde, war mein bester Entscheid. Romy arbeitete im Theater ‹Saffa 58› als Platzanweiserin, ich stand auf der Bühne. Unterdessen sind wir 51 Jahre verheiratet.»


Foto: www.saison.ch

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Migros magazin 52 2013 d zh