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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR 52 27. DEZEMBER 2011 www.migrosmagazin.ch

MIGROS-CHEF | 8

Herbert Bolliger zum neuen Jahr DER FUSSBALLER KOCHT | 54

Am Grill mit Diego Benaglio 150 JAHRE KV | 38

So macht man mit KV Karriere MEINE WELT | 86

Bild: Gerry Nitsch

Sänger Michael von der Heide

Seriensüchtig Medienmann Roger Schawinski und Regisseurin Bettina Oberli lieben die Serie Mad Men mit Don Draper. Die Lieblingsserien prominenter Schweizer. l 12

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


Auf Ihr Wohl. Und das der Tiere.

Auf den Bauernhöfen, welche die TerraSuisse Wiesenmilch liefern, haben die Kühe das ganze Jahr über Auslauf und werden überwiegend mit frischem Gras und nahrhaftem Heu vom eigenen Hof gefüttert. Dadurch geniessen sie ein längeres Leben und ihre Milch verfügt über einen hohen Ernährungswert mit einer besonders günstigen Zusammensetzung von Fettsäuren. Weitere Infos unter www.migros.ch/terrasuisse

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

INHALT | 3

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Kinder zum Denken anregen Er ist einer der zurzeit meistzitierten Philosophen, viel gelesener Autor und Honorarprofessor. Der deutsche «Stern» hat ihm gleich die Titelstory gewidmet. Die Welt hört ihm zu. Und für wen hat Richard David Precht sein jüngstes Buch geschrieben? Für Kinder. Die Jüngsten, so seine Meinung, darf man durchaus mit philosophischen Fragen konfrontieren. Fragen der Moral, der Ethik beschäftigten schon Kinder: «Darf ich etwas Böses tun, wenn ich damit Gutes bewirke?» Nach seiner Meinung ist es hehres Ziel und Notwendigkeit, Kinder zum Nachdenken anzuregen. Ach ja: Ein bisschen Autorität kann auch nicht schaden. Im Interview mit dem Migros-Magazin spricht Precht aber in erster Linie über die Weltlage und die Zukunftsaussichten. Und die präsentieren sich wenig rosig: Es ist den Staaten des Westens nicht gelungen, das Finanzsystem zu stabilisieren. Zurzeit hangelt man sich durch die Krise, ohne zu wissen, wie es weitergehen soll. Die Zukunft des Euros ist ungewiss, und auch China, in den letzten drei Jahren der Motor der wirtschaftlichen Erholung, kämpft nun mit sinkenden Wachstumsraten und sozialen und ökologischen Nicht einmal die vom Westen so beDie Schweiz hat Problemen. jubelte arabische Revolution entwickelt sich so, längerfristig wenig wie von allen erhofft. Immerhin: Einen Lichtzu befürchten blick sieht Precht für uns. Längerfristig hätten Länder wie die Schweiz nicht viel zu befürchten: Sie hätten eine enorme Wirtschaftskraft und würden diese nicht so schnell verlieren. Das Interview lesen Sie auf Seite 22. 380 000 — eine unglaubliche Zahl: So viele Leserinnen und Leser haben sich — Stand letzten Mittwoch — bereits an unserem Weihnachtswettbewerb beteiligt. Und noch bleiben vier Tage. Damit dürfte er als der erfolgreichste Wettbewerb in die Annalen unserer Zeitung eingehen. Allen, welche die Teilnahme gleich mit einer Spende verbunden haben, bereits jetzt: Ganz herzlichen Dank! Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gutes neues Jahr.

Bilder: Marcus Höhn, Paco Carrascosa

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

54 | SAISONKÜCHE Beim VfL Wolfsburg ist Fussballgoalie Diego Benaglio Stammspieler. An einem Grill kam er zwar noch nie zum Einsatz, das Rindsfilet aber hatte er im Griff.

MIGROS WOCHE 5 | Aktuelles

AKTUELL

8 | Herbert Bolliger Migros-Chef Herbert Bolliger schaut zurück auf das Jahr 2011 und wagt einen Blick in die Zukunft des Detailhandels.

MENSCHEN

12 | Reportage Achtung Suchtgefahr: Das Migros-Magazin taucht tief in die Welt der Fernsehserien ein. 21 | Auf ein Wort 22 | Interview Der Philosoph Richard David Precht sieht das Jahr 2011 als Wendejahr. Sein neustes Buch soll Kinder für Philosophie begeistern. 25 | Kolumne: Der Hausmann

SCHAUFENSTER

26 | Silvester-Häppchen 29 | Winterpflege für die Haut 31 | Natürliche Körperpflege 32 | Gegen Festtagsflecken 34 | Bereit für die Skipiste 36 | Rustikales Sauerteigbrot 38 | Bio-Vorsätze für 2012 Das nehmen sich Promis vor.

SAISONKÜCHE

54 | Diego Benaglio 58 | Silvestermenü in Rot Rot an Silvester bringt Glück. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Magen beglücken.

IHRE REGION

61 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

67 | Mix 72 | Gesellschaft Das KV ist die beliebteste Lehre der Schweiz und ein ideales Sprungbrett für eine Karriere. 76 | Auto Lesertestfamilie HehliMüller hat den Seat Alhambra Probe gefahren.

MEINE WELT

76 | Michael von der Heide Zu Besuch beim Schweizer Chansonnier Michael von der Heide.

RUBRIKEN

7 | Forum: Leserbriefe 69 | Leseraktion 79 | Rätsel & Spiele 83 | Impressum 84 | Cumulus


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

AKTUELLES | 5

Velos für Afrika

Profitieren und Gutes tun: Wer bis Ende Januar bei M-way ein neues Elektrobike kauft, bekommt 350 Franken Rabatt. Das alte Fahrrad schickt die Organisation «Gump- & Drahtesel» nach Afrika.

N

icht weniger als 25 Schiffscontainer mit 12 000 gebrauchten Velos hat die Schweizer Non-ProfitOrganisation «Gump- & Drahtesel» allein im Jahr 2010 an afrikanische Partnerorganisationen geschickt. In Ländern wie Ghana, Burkina Faso oder Tansania sind die renovierten und umgebauten Fahrräder als Transportmittel heiss begehrt. Bauern befördern Waren auf verstärkten Gepäckträgern; Studenten bewältigen mit den Velos die Wege zu ihren Ausbildungsorten. M-way, die

Plattform der Migros für Elektromobilität, unterstützt die Aktion «Velos für Afrika» von «Gump- & Drahtesel». Wer bis am 31. Januar 2012 bei M-way ein neues Elektrobike kauft und sein altes Velo abgibt, bekommt 350 Franken Rabatt. «Gump & Drahtesel» setzt das gebrauchte Velo in Stand, bevor es nach Afrika geschickt wird. Text: Michael West

www.m-way.ch www.velosfuerafrika.ch

Begehrtes Transportmittel: Ein Student in Ghana radelt mit einem Schweizer Velo den weiten Weg zu seiner Schule.

Bilder: Maximilian Stock/StockFood, www.gump-drahtesel.ch

REGION BASEL

FRISCH IN DER MIGROS

Gar nicht mies

Das Fleisch der Miesmuschel ist besonders kalorienarm, reich an Eiweiss und Mineralstoffen. Mit Tomatensauce, kurz in einem Weissweinsud mit Knoblauch und Zwiebelringen gedünstet oder in einer Paella schmecken sie einfach köstlich. Holen Sie sich jetzt ein wenig mediterranes Lebensgefühl in die Küche.

Sorgen mit dem Sujet

Die Geschichte des Kinder-Charivaris 2012 spielt nur wenige Wochen vor der Fasnacht. Die junge Garde der Laferi Clique ist noch immer auf der Suche nach einem Sujet. Und Elli, die Nichte des Ladärnemoolers Pino, fühlt sich ziemlich einsam zwischen Fasnacht, Papas Sorgen und Onkel Pino. Karten gibts ab sofort im Migros-Vorverkauf am Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock, und am Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock. Mehr dazu nächste Woche auf den Regionalseiten und www.migrosbasel.ch.


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Portugal – im Land der Seefahrer Linienflug mit Swiss und Rundreise mit Twerenbold Königsklasse-Luxusbus ■ Lissabon – die Hauptstadt Portugals ■ Unesco-Welterbe von Lissabon bis zum Douro ■ Mittelalterliche Städte und Klöster in Tomár, Coimbra und Batalha ■

Auf einer abwechslungsreichen Rundreise lernen wir die ehemalige Weltmacht und Heimat der Seefahrer kennen. Entlang der Silberküste reisen wir von der bezaubernden Hauptstadt Lissabon bis zu den prunkvollen Gebäuden im manuelinischen und barocken Stil im Norden. Wir geniessen die atlantischen Impressionen und sehen unterwegs nicht weniger als sechs von der Unesco als Welterbe deklarierte Stätten, Gebäude, Monumente und Landschaften. Sie werden sehen: Portugal ist ein faszinierendes Reiseland!

Ihr Reiseprogramm

Porto

Dou

Douro-Tal

Coimbra Fatima

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Tomár Ta g

Sintra/Cascais Cabo di Roca

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POR TUG AL

A T L A N T I K

1. Tag: Hinflug Zürich–Lissabon. Individuelle Anreise zum Flughafen ZürichKloten und Flug nach Lissabon. Am Nachmittag lernen wir die Hauptstadt Portugals kennen: Lissabon liegt am Nordufer des Tejo, auf mehreren Hügeln, von denen sich schöne Ausblicke ergeben. In den Seitenstrassen der alten Bairros (Stadtviertel) kommt der portugiesische

Batalha

Lissabon

P

Évora

Katalog- SofortPreis Preis

E

Charme zum Vorschein und im Belém-Quartier sehen wir den von der Unesco als Welterbe deklarierten gleichnamigen Turm. Anschliessend Fahrt zu unserem Hotel, wo wir zwei Nächte wohnen werden. 2. Tag: Lissabon, fakultativer Ausflug Sintra, Cascais und Cabo da Roca. Tag zur freien Verfügung in Lissabon oder Ausflug nach Sintra. Wir besuchen den Palácio Nacional de Sintra (16. Jh.), der 600 Jahre lang die Sommerresidenz der portugiesischen Könige war. Typisch sind die konischen Schornsteine und die prächtige rosafarbene RokokoFassade. Atlantische Frische tanken wir auf unserer Fahrt nach Cascais und Estoril, unterwegs zum Cabo da Roca, dem wild zerklüfteten westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. 3. Tag: Lissabon–Évora–Tomár. Unsere heutige Panoramafahrt führt uns zuerst nach Évora. Innerhalb der Altstadt, die zum Unesco-Welterbe gehört, zeugen herrschaftliche Häuser von der Glanzzeit als Sitz des königlichen Hofes. Weiterfahrt nach Tomár, Heimat des Convento do Christo, der grossartigen Burg des Templerordens, eines der wichtigsten Baudenkmäler Portugals. 4. Tag: Tomár–Fatima–Coimbra–Porto. Am Morgen besichtigen wir in Tomár das Christusritterkloster mit seinen verschiedenen Kreuzgängen. Besonders sehenswert ist das bekannteste Fenster des Landes, ein Meisterwerk des manuelinischen Stiles. Auf unserer Weiterreise machen wir einen Fotostopp in Fatima, wo 1917 drei Kindern die Jungfrau Maria erschienen sein soll. In der Universitätsstadt Coimbra bestaunen wir die prächtige Bibliothek der Universität im Barockstil. Tagesziel ist Porto. 5. Tag: Porto. Die zweitgrösste Stadt Portugals ist bekannt für ihre palastähnliche Börse, wo man sich wie in der Alhambra von Granada fühlt. Das RibeiraViertel entlang des Douro ist das älteste Quartier Portos, die alten Weinschiffe und die Portweinkeller sind berühmt. Der 76 Meter hohe Clérigos-Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Interessante Stadtbesichtigung mit kleiner

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Degustation des berühmten Portweins. Nachmittag zur freien Verfügung. 6. Tag: Porto, Ausflug Douro-Tal mit Amarante. Das Douro-Tal ist eines der ältesten bekannten Weinbaugebiete der Welt und Unesco-Welterbe. Panoramafahrt, auf der wir das typische Städtchen Amarante, das für seine famosen Gebäcke bekannt ist, besuchen. Wir sehen das Sankt Conçalo-Kloster und bei Vila Real den Garten des berühmten Solar de MateusPalasts. Unterwegs Besuch einer Weinkellerei mit Degustation . 7. Tag: Atlantisches Portugal, Porto–Batalha–Lissabon. Unsere Fahrt Richtung Süden führt entlang dem Meer nach Aveiro, bekannt für das mit blauen Wandfliesen (Azulejos) verkleidete Portal. Über den Ferienort Figueira da Foz erreichen wir Batalha mit seiner atemberaubenden Klosterkirche. Nach einem letzten Stopp im charmanten Fischerdorf Nazaré erreichen wir am Abend Lissabon. 8. Tag: Rückflug Lissabon–Zürich. Am späteren Vormittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

Fenix, Lissabon Dos Templàrios, Tomár Vila Gale, Porto

-Luxusbus – Rundreise ab/bis Lissabon Linienflug mit Swiss Zürich–Lissabon– Zürich in Economyklasse 23 kg Freigepäck (1 Gepäckstück) Flughafentransfers sowie Stadtrundfahrt Lissabon mit lokalem Komfort-Fernreisebus Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen- und Sicherheitstaxen Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Frühstücksbuffet (2. und 5. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Sintra und Cascais am 2. Tag) Stadtbesichtigungen in Lissabon, Évora und Porto, Ausflug ins Douro-Tal Eintritte: Christusritterkloster Tomár, Universität Coimbra mit Bibliothek, Sankt Conçalo-Kloster, Solar de Mateus (Garten), Klosterkirche Batalha 1 x Portwein- und 1 x Weindegustation Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung während den Ausflügen Erfahrener Reisechauffeur ab/bis Lissabon Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 265.– Fakultativer Ausflug Sintra und Cascais 65.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 79.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch ■

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

LESERBRIEFE | 7

Die Engelszeit im Migros-Magazin geht zu Ende. Darja (11), Viviana (3) und Aliyah (5, von links) sagen Adieu und wĂźnschen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

MM 48–51: Der grosse Adventskalender

Kinder nicht in eine Rolle gedrängt ■ Liebe Redaktion, grosses Lob an euch, an den sßssen, coolen Engel Lorenzo mit der Sonnenbrille. Das spricht fßr euch, dass ihr die Kinder fßr ein solches Fotoshooting nicht komplett in eine Rolle zwängt. Wir haben uns ßber ihn sehr amßsiert. Iris, NoÍmi und Alanah MÜckli, 8598 Bottighofen

Bilder: Christian Schnur

â–  Vielen Dank. Daniele ist sehr stolz auf die Zeitung und wir Eltern natĂźrlich auch. Das Foto mit Lynn ist wirklich ganz schĂśn. Nochmals vielen Dank an das ganze Team. Familie My, 8832 Wilen â–  Vielen Dank fĂźr die CD mit den tollen FĂśtelis vom Engelshooting. Wir haben

alle Migros-Magazine gesammelt. Die Engel werden auch in SĂźdafrika richtig gefeiert! Mama kommt von da.

Rossa, Nala, Tefo und Hagen Worch, 8053 ZĂźrich

■ Ich habe den Text vom AdventstÜÜrli Nr. 14 gelesen und mich gefragt, ob Kinder wählen dßrfen zwischen Carrera und Hello Kitty und ob die Mädchen auch wählen dßrfen? Da stand nämlich fßr Kinder die Carrera-Bahn und fßr Mädchen Hello Kitty. Ich finde es schade, dass in der heutigen Zeit noch so viel in Klischees investiert wird.

Sandra Steiner, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns Ăźber Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kĂźrzer Ihr Brief, desto grĂśsser die Chance, dass er verĂśffentlicht wird. Zuschriften kĂśnnen durch die Redaktion gekĂźrzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 ZĂźrich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

       

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neues aus der migros

Herbert Bolliger sieht sich als liberalen Demokraten im klassischen Sinn: «Ich bin überzeugt, dass diese Haltung zu weniger Ungleichheit, weniger Gier und weniger Masslosigkeit führt.»

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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |


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migros-magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

neues aus der migros | 9

«Wir erlauben uns, langfristig zu planen»

Migros-Chef Herbert Bolliger über rückläufige umsätze im Detailhandel, die erfolgreiche Übernahme von Denner, die wachsende Bedeutung des Online-Markts für den Handel und warum die Migros kerngesund ist. ein Jahresrückblick.

Herbert Bolliger, können Sie noch gut schlafen?

Wieso sollte ich nicht?

arabische Revolutionen, Schuldenkrise, eurodrama, Rekordarbeitslosigkeit in den uSa, zurückhaltende konsumentenstimmung in der Schweiz, sinkende umsätze, um nur ein paar Stichworte zu nennen.

In einem Interview mit einem französischen Sozialwissenschafter habe ich gelesen, dass der Arabische Frühling hauptsächlich auf drei Faktoren zurückzuführen sei: die schnelle Zunahme der Alphabetisierung, vor allem der Frauen, eine abnehmende Geburtenrate und der deutliche Rückgang des weit verbreiteten Brauchs der Heirat zwischen Cousinen und Cousins. Das sind alles Zeichen, dass sich die arabische Gesellschaft auf dem Weg der Modernisierung befindet, was doch sehr erfreulich ist. Die Schuldenkrise in Europa und den USA sowie die ausser Rand und Band geratenen Finanzmärkte haben ebenfalls etwas Gutes: Sie zwingen uns, über wichtige Werte und schlechtes Benehmen nachzudenken. an welche Werte und laster denken Sie?

An den Verlust von Solidarität und die zunehmende Gier. Damit nicht weiterhin das Gesetz des Dschungels herrscht, brauchen wir dringend neue Regeln, um das Vertrauen in die Finanzmärkte wiederherzustellen. Schon Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler hat treffend gefragt: Den Financers und Grosskonzernen der Gewinn, dem Steuerzahler das Risiko? Soll dies das letzte Wort staatspolitischer Weisheit sein? Weshalb ist Solidarität für Sie so wichtig?

Die Schweiz hat Vorbildcharakter, weil

«Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis.»

sie auf dem System der Solidarität basiert.Solidarität ist die Basis für das friedliche Miteinander unserer vier Kulturen und ihrer Bewohner, die aus der ganzen Welt stammen. Solidarität durchdringt unser politisches und gesellschaftliches System. Ich denke da an den Finanzausgleich zwischen den reichen und ärmeren Kantonen, an die AHV, die Sozialversicherungen oder die Krankenkasse, aber auch an unser Vereinswesen, das soziale Engagement vieler Unternehmen und Privatpersonen. Dieser Mitverantwortung, diesem Einstehen füreinander, sollten wir grösste Sorge tragen, ohne die Selbstverantwortung zu vernachlässigen. So bleibt die Schweiz auch in Zukunft ein Erfolgsmodell. Wo stehen Sie eigentlich politisch?

Ich bin ein Liberaler, ein liberaler Demokrat im klassischen Sinn. Mit tendenz nach links oder rechts?

Ein echter Liberaler zeichnet sich dadurch aus, dass er tolerant und zugleich seinen eigenen Überzeugungen gegenüber skeptisch ist. So akzeptiert man Andersdenkende und behält die Fähigkeit, die eigenen Glaubenssätze zu revidieren. Diese Haltung führt zu weniger Gier und weniger Masslosigkeit, dafür zu mehr Vernunft, mehr Solidarität und mehr Anstand. David Bosshart, leiter des Gottlieb-Duttweiler-Instituts, behauptet in seinem neuen Buch «the age of less», dass Gier oder eben die logik des Immer-Mehr ausgedient hat.

David Bosshart analysiert die ökonomische Untergangsstimmung und beschreibt eine interessante, neue Wohlstandsformel für die westliche Welt. Er sagt, das

Zeitalter des Zahlenwachstums gehe zu Ende, und er plädiert für ein Wachstum, das nicht zum Untergang ganzer Gesellschaften und der Umwelt führt. Bosshart fordert,dass wir umsteigen,denn schneller, höher, weiter wie bisher gehe es auf keinen Fall. Was bedeutet das für die Migros als grösste arbeitgeberin der Schweiz, grösste abnehmerin von landwirtschaftlichen Produkten, grösste kundin von Post und SBB? Soll die Migros jetzt auch auf die Formel «weniger ist mehr» umsteigen?

Das müssen wir gar nicht. Die Migros ist zwar für schweizerische Verhältnisse gross, aber immer nachhaltig gewachsen, stets in Einklang mit Gesellschaft und Umwelt. Die Migros ist ja nicht gewinnmaximierend und hat ihren Profit immer sozial- und umweltverträglich erzielt. Sie steht seit ihrer Gründung für soziales Engagement. Wir kalkulieren die Risiken und wollen nicht Wachstum um jeden Preis. Wir bezahlen weder Boni noch exorbitante Managerlöhne. Dafür investieren wir mit dem Kulturprozent jedes Jahr über 120 Millionen Franken in verschiedene soziale und kulturelle Projekte. Für die Mitarbeitenden haben wir einen vorbildlichen Gesamtarbeitsvertrag und haben soeben den weltweit anerkanntesten Preis für unser Umweltengagement erhalten. Und das Beste ist, dass diese Formel auch ökonomisch bestens funktioniert. In ihr liegt der Keim dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte. Ich behaupte, die Migros entspricht ziemlich genau dem, was David Bosshart in seinem Buch fordert. Sie reden von erfolg. Das Jahr 2011 wird aber nicht als brillantes in die Migros-Geschichte


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neues aus der migros

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Herbert Bolliger bringt die Migros auf den Punkt: noch tiefere Preise, noch bessere Qualität und noch mehr Produkte mit einem sozialen und ökologischen Mehrwert.

eingehen. Die Umsätze sind rückläufig.

Ich halte nichts von so kurzfristigen Betrachtungen auf ein paar nackte Zahlen. Bei einer gründlicheren Analyse sieht man, dass wir im genossenschaftlichen Detailhandel die Marktanteile halten konnten, die Kundenfrequenzen und die verkauften Mengen zugenommen haben. Demnach schenken uns noch mehr Kunden ihr Vertrauen. Sie schätzen unsere Produkte und Dienstleistungen noch mehr, und das ist sehr erfreulich. Gut für die Konsumenten ist auch, dass die Preise der Migros-Produkte im Schnitt um vier Prozent tiefer sind als letztes Jahr. Und dies, obwohl wir schon in den vergangenen Jahren auf unseren Sortimenten eine erhebliche Minusteuerung hatten. Das ist eben die Migros: noch tiefere Preise, noch bessere Qualität, noch mehr Produkte mit einem sozialen und ökologischen Mehrwert, noch attraktivere Läden, noch freundlichere Mitarbeitende, noch mehr Service. den, dass wir letztes Jahr einen Rekordgewinn verzeichneten und der aktuelle Gewinn sich immer noch auf einem Niveau bewegt, das früher als gutes Ergebnis bewertet wurde.

Dennoch konnten Sie die Minusteuerung nicht mit einem höheren Volumen wettmachen. Der Umsatz ist tiefer als im Vorjahr. Sorgt Sie das nicht?

Selbstverständlich machen wir jede Woche eine saubere Situationsanalyse und passen wenn nötig die Strategien an. Ich glaube aber nicht ans Hauruckmanagement. Gerade in der Migros haben wir das grosse Privileg, nicht ständig den Börsenkurs im Auge behalten und bei jeder Schwankung das Steuer herumreissen zu müssen. Wir können es uns erlauben, langfristig zu planen. Aber selbstverständlich nehmen wir unsere Verantwortung wahr und prüfen die Kosten noch rigoroser als bisher. Gibt es gezielte Kostensenkungsprogramme?

Wir haben alle Bereiche vertieft angeschaut und entschieden, beim Stromverbrauch erheblich Kosten einzusparen und die Prozesse beispielsweise in der Beschaffung, im Bereich der Informatik oder bei den Transportwegen noch effizienter zu gestalten. Bei allen Massnahmen ist unser Credo, dass wir nicht dort sparen, wo es für unsere Kunden relevant ist — also auf keinen Fall bei der Qualität der Produkte und beim Service. Rückläufige Umsätze heisst auch weniger Gewinn und letztlich weniger Arbeitsstellen.

Wichtig ist, dass die Migros-Gruppe auf einem kerngesunden finanziellen Fundament steht. Es ist aber richtig, dass der Gewinn tiefer ausfallen wird als 2010. Dabei muss berücksichtigt wer-

Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

Und wie steht es um die Arbeitsplätze?

«Ich halte nichts von kurzfristigen Betrachtungen.»

Insgesamt wird die Migros-Gruppe mehr Beschäftigte haben als letztes Jahr. Das hat mit der Konsolidierung des Wohnaccessoire-Anbieters Depot zu tun. Im genossenschaftlichen Detailhandel werden es bestimmt weniger Mitarbeitende sein. Wir haben aber keine gezielten Abbauprogramme. Der Abbau geschieht über die Fluktuation, gewisse Abgänge werden teilweise nicht mehr ersetzt. Wir haben über den Umsatz des genossenschaftlichen Detailhandels gesprochen. Wie sieht es in den anderen Bereichen aus? Welches sind die grossen Baustellen in der Migros-Gruppe?

Die wohl schwierigste Branche ist das Reisegeschäft. Hotelplan hat zwar in den letzten Jahren im In- und Ausland wichtige strategische Weichen gestellt, um wieder auf den Kurs von profitablem Wachstum zu gelangen. Diese Industrie ist aber von vielen externen Faktoren geprägt, auf die das Unternehmen keinen Einfluss hat. Erfreulich ist, dass Hotelplan Schweiz auf Budgetkurs ist und ein gutes Ergebnis abliefert. In einem hart umkämpften Markt bewegt sich auch die Möbelbranche. Mit Micasa haben wir es geschafft, wieder mit den richtigen Produkten und dem passenden Auftritt bei

unseren Kunden zu sein. Bei Interio brauchen wir noch etwas Geduld. Bauchweh wird Ihnen auch der Einkaufstourismus machen. Haben Sie Verständnis für Konsumenten, die für ihren Einkauf über die Grenze fahren?

Dieses Thema zeigt, dass Einkaufen eben immer auch eine politische Dimension hat. Die Konsumenten entscheiden mit jedem Kauf, welche Art von Produktion und welche Volkswirtschaft sie unterstützen. Sobald man also sein Geld im Ausland ausgibt, fehlt dieser Umsatz in der Schweiz, was natürlich Konsequenzen auf unsere Arbeitsplätze und letztlich die Löhne hat. Ich frage mich auch, ob sich der Weg ins Ausland tatsächlich lohnt, wenn man Zeit, Benzin und die ökologischen Folgen aufrechnet. Ich selbst halte es so, dass ich wenn immer möglich das Geld in der Schweiz ausgebe — damit wir unsere hohe Kaufkraft und den Wohlstand erhalten können. Vor zwei Jahren hat sich die Migros am Wohnaccessoire-Anbieter Depot beteiligt. Wie beurteilen Sie heute dieses Engagement?

Es macht Freude. Depot expandiert in rasendem Tempo. Allein in diesem Jahr sind in Deutschland und Österreich 97 Filialen neu eröffnet worden. Entsprechend hoch ist das Umsatzwachstum, und die Profitabilität stimmt ebenfalls. Deshalb sind wir glücklich, dass wir jetzt die Mehrheit übernehmen können. In der Schweiz scheint Depot Anlaufschwierigkeiten zu haben.


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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

Wir haben versucht, Synergien zwischen Interio und Depot zu schaffen, mussten aber feststellen, dass die beiden Konzepte zu unterschiedlich sind. Jetzt sind wir daran, uns zu fokussieren: Interio steht für gutes Design zum besten Preis, Depot sorgt in hoher Kadenz für Überraschungen im WohndekoBereich. Depot Deutschland und Österreich wachsen rasant. Gibt es auch Wachstumslichtblicke in der Schweiz?

Ja, zum Glück gibt es einige. Zum Beispiel?

Ein richtiger Entscheid war die Übernahme von Denner. Die Akquisition des immer noch mit grossem Abstand grössten Discounters war unsere strategische Antwort auf den Eintritt der Konkurrenten aus Deutschland. Denner gewinnt laufend neue Kunden und verzeichnet ein solides Umsatzwachstum. Gut entwickeln sich auch die Tankstellen-Shops Migrolino. Wichtig für die ganze Gruppe ist die Migros Bank. Sie arbeitet sehr gut und profitiert gerade in diesen schwierigen Zeiten vom grossen Vertrauen, das sie sich mit einer behutsamen Risikostrategie, mit einem hohen Servicegedanken, den günstigen Preisen für ihre Dienstleistungen und ihrer grossen Kundennähe erarbeitet hat. So hat seit Anfang Jahr beispielsweise das Volumen der Privatkredite um 30 Prozent auf über eine Milliarde Franken zugenommen. Freude bereiten auch all unse-

Ganz im Sinn des Migros-Gründers: Herbert Bolliger will, dass die Kundinnen und Kunden mitreden können und dabei auch gehört werden.

re Aktivitäten im zukunftsgerichteten Online-Markt. Mit Leshop.ch, Exlibris. ch, Travel.ch, Micasa.ch, Melectronics. ch und Migrol.ch sind wir der erfolgreichste Anbieter in der Schweiz. Diesen Abstand werden wir mit aller Kraft noch weiter ausbauen. Für den Dialog mit unseren Kunden ist Migipedia.ch wichtig. Auf dieser Online-Plattform tauschen sich die Konsumenten unter sich und mit uns über Produkte und andere Themen aus. Das tönt zwar gut, aber kann man sich solche Aktivitäten in wirtschaftlich harten Zeiten überhaupt leisten?

Auf den ersten Blick ist eine solche Plattform bloss ein Kostenfaktor. Man muss aber wissen, dass wir über Migipedia.ch sehr viel Input zu unseren Sortimenten erhalten. Dadurch können wir sie laufend optimieren. Auch haben wir schon einige von Kunden angeregte Produkte erfolgreich lanciert. Das ergibt eine Win-win-Situation. Neu haben wir ja auf Migipedia.ch auch noch ein Forum für alle Migros-Themen eingerichtet. Gerade weil wir durch unsere Grösse eine enorm hohe volkswirtschaftliche Verantwortung haben, weil die Migros über zwei Millionen Menschen gehört und wir zu Transparenz verpflichtet sind, sollen unsere Kundinnen und Kunden mitreden können und auch gehört werden. Wir müssen wissen, was die Menschen bewegt. So können wir uns in ihrem Sinn weiterentwickeln und das grosse Vertrauen, das die

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neues aus der Migros | 11

Kunden in die Migros haben, noch ausbauen. Wie und wo will die Migros-Gruppe nächstes Jahr angreifen und wachsen?

Wir haben ein paar Projekte in der Pipeline, mit denen wir unsere Kunden überraschen werden. Ruhiger geworden ist es um die Elektromobilitäts-Plattform M-way.

«Wir müssen wissen, was die Menschen bewegt.»

M-way ist ein klassisches Start-upUnternehmen, das in den letzten Monaten stark mit der langfristigen Ausrichtung des Geschäftsmodells beschäftigt war. Wohin geht die Reise?

Das junge Team arbeitet an intelligenten Online-Services für eine nachhaltige und effiziente Mobilität von morgen. Das tönt sehr theoretisch.

Natürlich gibt es auch Handfesteres, etwa die Neueröffnungen von Shops. Neben Zürich und St. Gallen gibt es jetzt auch in Genf ein Geschäft, und im kommenden Jahr wird mit Neueröffnungen in Lausanne, Basel und Bern die nationale Ausrichtung umgesetzt. Zudem wurde das Sortiment mit E-Velos, EScooters, E-Töffs und E-Autos massiv verbreitert, und wir konnten mit den SBB, mit Mobility, Bosch und Siemens attraktive Partnerschaften eingehen. Wie lautet Ihre Prognose für das nächste Jahr?

Es stehen uns schwierige Jahre bevor. Als Exportland ist die Schweiz stark von der Entwicklung im Ausland abhängig. Solange Europa und die USA ihre Staatshaushalte nicht in den Griff bekommen und die Wirtschaft nicht wächst, stottert der Motor auch bei uns. Und was wünschen Sie sich für das nächste Jahr?

Zuerst bedanke ich mich bei unseren Kundinnen und Kunden für ihre Treue der Migros gegenüber und allen Mitarbeitenden für ihr grosses Engagement. Ich wünsche allen von Herzen ein gutes neues Jahr. Persönlich wünsche ich mir, dass die Kaufkraftparität zum Euro wiederhergestellt wird und die Schweizer Wirtschaft wieder in einem vernünftigen Mass wachsen kann. Nur so können wir neue Stellen schaffen, unser hohes Lohnniveau, den Wohlstand und die damit verbundenen Privilegien erhalten oder sogar noch ausbauen. Interview: Migros-Magazin Bilder: Evelin Füglistaler


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REPORTAGE

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NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Mit Don Ob Mad Men, Lindenstrasse um sich die neusten Staffeln

Bettina Oberli, Regisseurin (39)  Lieblingsserie: Mad Men

Weil es eine sehr genaue Serie ist: genau in der Psychologie der Figuren, genau im subtilen Spiel der Darsteller, genau in der Darstellung des Zeitgeists bis in die Ausstattung, Kostüm und Maske. «Mad Men» handelt von grossen gesellschaftlichen und privaten Themen und zeigt Charaktere, die sich mit der schönen Oberfläche befassen und gleichzeitig in ihre eigenen dunklen Abgründe blicken. Sie scheitern meistens, aber immer mit Haltung und Stil.  Lieblingsserien als Kind: Wir hatten kein Fernsehgerät, aber bei den Nachbarn hab ich gerne eine Serie gesehen, in der es einen Ring gab, den man drehen konnte, um sich Wünsche zu erfüllen. Ich kann mich aber leider nicht mehr an den Namen erinnern.

Roger Schawinski, TV-Talker und Unternehmer (66)  Lieblingsserien: Mad Men, Breaking Bad

Weil es überraschende Storys sind, mit einem fantastischen Produktionswert und tollen Protagonisten.  Lieblingsserien als Kind: Da gab es kaum Serien. Aber ich erinnere mich an «Fury», mit einem Pferd als Protagonisten, irgendwo in den USA. Das hat mich damals fasziniert.

E

s ist eine düstere, blutige und intrigenreiche Welt, in die das FantasyDrama «Game of Thrones» seine Zuschauer entführt. Rivalisierende Adelsgeschlechter eines fiktiven mittelalterlichen Kontinents ringen um die Macht, derweil hoch im Norden hinter einer gewaltigen Mauer aus Eis finstere Kreaturen darauf lauern, in das Königreich einzudringen. Die Serie basiert auf

Bonanza (1959–73): Die aufrechten Männer von der Ponderosa-Ranch sorgten immer zuverlässig dafür, dass auch im Wilden Westen das Edle und Aufrechte siegte. Unverwüstlich, indianerfreundlich und die erste Western-Serie in Farbe.

Highlights der letzten 50erund 60erJahre

 The Flintstones (1960–66): Amerikanisches Kleinbürgertum in der Steinzeit. Witzige Zeichentrickserie, die 2013 neu verfilmt werden soll.  Doctor Who (UK 1963–89): Gilt als die erfolgreichste und am längsten lau-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

REPORTAGE | 13

Draper ins neue Jahr

oder Dr. House: Die Schweiz liebt TV-Serien. Gerade die Silvesterwoche nutzen viele, anzuschauen. Das Migros-Magazin hat Prominente nach ihren Lieblingen befragt.

den Büchern von George R. R. Martin, der von den Kritikern als amerikanischer Tolkien gefeiert und von seinen Fans abgöttisch geliebt wird.

Der Fernsehsender HBO hat das Format erneuert und veredelt Wie Tolkiens «Lord of the Rings» galten auch Martins «A Song of Ice and Fire»Romane als unverfilmbar — bis HBO kam

und sich der Sache annahm. Der amerikanische Pay-TV-Sender hat unter Serienfans einen Legendenstatus, hat er doch fast im Alleingang Ende der 90erJahre die Renaissance der amerikanischen TV-Serwie eingeleitet, mit teuren Qualitätsproduktionen wie «Sex and the City», «The Sopranos» und «Six Feet Under». Andere Pay-TV-Sender wie Showtime zogen nach mit «Queer as

Folk», «Dexter» und «The Tudors», und schliesslich sprangen auch die USKabelsender auf den Zug auf und kreierten süchtigmachende Komödien, Dramen und Soaps wie «The West Wing», «House», «Desperate Housewives», «Lost» und «Mad Men». TV-Serien sind fast so alt wie das Fernsehen. Als erste Serie gilt «A Woman to Remember», die 1949 vom US-Sen-

Columbo alias Peter Falk

Raumschiff Enterprise (1966–69): Kult und gelegentlich herrlich trashig. Captain Kirk und Mr Spock gehören heute zum Kanon der westlichen Kultur.

Lassie (1954–73): Die Mutter aller heroischen Tierserien – die treue und zuverlässige Colliehündin Lassie rettete unzählige Leben. Dargestellt wurde sie im Lauf der Jahre meist von Rüden, da deren Fell voller und glänzender ist.

Jahrzehnte fende ScienceFiction-Serie aller Zeiten, nachdem sie 2005 wiederbelebt wurde. Im Zentrum steht ein Zeitreisender, der Gutes tut und insgesamt von elf Schauspielern verkörpert wurde.  The Addams Family (1964–66):

Schräge, schwarzhumorige Gruselserie um eine Familie, in der alle ein bisschen anders, aber doch sehr liebenswert sind.  Raumpatrouille Orion (D 1966): Die deutsche Antwort auf «Dr Who» und «Star Trek» war zwar kurzlebig, ge-

niesst aber Kultstatus. In dem «Märchen von Übermorgen» schützt die Crew des Raumschiffs Orion die Erde vor Bedrohungen aus dem All.  Columbo (1968–2003): Ursprünglich für Bing Crosby konzipiert, der die Rolle ablehnte, ist

Inspektor Columbo heute untrennbar mit Peter Falk verbunden. Der unbeholfen wirkende Inspektor hat mit Grips und scharfem Auge noch jeden Fall gelöst. Und: Fast immer weiss der Zuschauer von Anfang an, wer der Mörder ist.


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REPORTAGE

Nina Brunner, TV-Moderatorin (30)  Lieblingsserie: Breaking Bad

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Weil es erzählerisch und visuell grossartig ist und jede Folge als ausgesprochen derbes und witziges Kunstwerk daherkommt. Ausserdem mag ich Serien, bei denen einzelne Folgen für sich stehen. Da ist es egal, wenn ich den Anschluss verpasse. Lieblingsserien als Kind: Als Grunge-Teenager im Flanellhemd war ich total begeistert von «My So-Called Life».

der DuMont Television Network ausgestrahlt wurde. Sie spielte am Set einer Radio-Soap und war selbst ebenso soapig. 1954 startete dann schon «Lassie», ein Jahr später «Fury». Das sind Serien, mit denen auch in der Schweiz Zehntausende von Kindern aufgewachsen sind. Erste fanatische Leidenschaften generierte «Star Trek» (1966—69), das bis jetzt vier Nachfolgeserien und elf Filme inspirierte, dazu Hunderte Romane, Comics und den Namen des SpaceShuttle-Prototyps «Enterprise». In den 70er-Jahren aber drohte das Kino dem Fernsehen den Rang abzulau-

Highlights der letzten Jahrzehnte  Die Zwei (UK 1971–72): Geniesst dank der vorwitzigen deutschen Synchronfassung bis heute Kultstatus. Tony Curtis und Roger Moore lösen als reiche Jetsetter mit losem Mundwerk und viel Charme allerlei Kriminalfälle, oft durch Zufall.

fen. Steven Spielberg und George Lucas erfanden mit «Jaws» und «Star Wars» den Blockbuster, das Spektakelkino mit hoher Spannung und Spezialeffekten, das bis heute Millionen von Zuschauern weltweit in die Kinos lockt. Inzwischen hat der Wind jedoch gedreht, und das Fernsehen gewinnt wieder Oberhand. Das liegt nicht nur an der hohen Qualität der Serien und an der enormen thematischen Vielfalt und Originalität, sondern paradoxerweise auch an der zunehmenden Unabhängigkeit vom Medium Fernsehen. Serien können heute auch auf DVD, als Internet-Down-

The Muppet Show (1976–81): Jim Hensons Puppen-Revue mit anarchischem Twist und prominenten Gaststars. Unvergesslich: Mahna Mahna, Schweine im Weltall, der schwedische Koch …

Tatort (D seit 1970): Seit über 40 Jahren auf Sendung, Ende nicht in Sicht. Der Krimiklassiker des deutschen Fernsehens, der für viele zum Sonntagabend quasi rituell dazugehört.

70erJahre

NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Drei Engel für Charlie (1976–81): Drei attraktive Frauen, die für einen geheimnisvollen Auftraggeber aufregende Kriminalfälle lösen. Ein bisschen feministisch und sehr sexy.

 M.A.S.H. (1972– 83): Tragikomische Antikriegssatire um zwei Chirurgen in einem US-Feldlazarett im Koreakrieg. Die letzte Folge hatte in den USA eine unerreichte Einschaltquote von 77 Prozent.  Wickie und die starken Männer (J 1974–75): Japanische Zeichentrickserie um einen Wikingerjungen, der etwas ängstlich, aber sehr clever ist und seinem Stamm immer wieder aus der Patsche hilft.

 The Love Boat (1977–86): Vorbild für die deutsche Endlosserie «Das Traumschiff» (seit 1981). Kreuzfahrtgäste erleben Romanzen und andere Abenteuer an exotischen Schauplätzen.  Dallas (1978–91): Die Mutter aller Soaps. Eine Dynastie von Ölbaronen kämpft um Macht, Liebe und Geld. Wird 2012 fortgesetzt, mit einigen alten und vielen neuen Gesichtern.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

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REPORTAGE | 15

Toni Brunner, SVP-Präsident (37)  Lieblingsserie: Hart aber herzlich (eine Jugendleidenschaft)

Weil ich von Hauptdarstellerin Jennifer Hart begeistert war. Lieblingsserie als Kind: Eben diese. Heute komme ich kaum mehr dazu, Serien zu schauen.

Nadja Schildknecht, Geschäftsführerin des Zurich Film Festival (38)  Lieblingsserie: Tatort

Cédric Wermuth, SP-Nationalrat (25)  Lieblingsserien: Boston Legal, House, American Dad, Two and a Half Men

Wegen des Witzes, des Charismas und der Spannung, wer der Mörder ist. Lieblingsserien als Kind: The Waltons, Unsere kleine Farm, Lindenstrasse.

Wegen des schwarzen Humors. Lieblingsserien als Kind: The A-Team, Kickers.

Lindenstrasse (D seit 1985): Die erste deutsche Seifenoper besteht bis jetzt aus 1360 Folgen, Fortsetzung folgt. In der Serie spiegeln sich die aktuellen Gesellschaftsprobleme Deutschlands. Der Denver-Clan (1981–89): Intrigen! Sex! Alexis Carrington-Colby! Die etwas mondänere Konkurrenz-Soap von «Dallas» konfrontierte die Zuschauer mit einer der ersten offen schwulen Hauptfiguren der amerikanischen TV-Geschichte.

80erJahre

 Knight Rider (1982–86): David Hasselhoff und sein futuristisches, sprechendes Auto K.I.T.T. bekämpfen gemeinsam das Verbrechen. Damals gab es kein cooleres Auto als den schwarzen Pontiac Firebird Trans Am.  The A-Team (1983–87): Coole

Actionserie. Eine Gruppe Ex-Soldaten hilft Leuten in Not, die vom Gesetz im Stich gelassen wurden.  Motel (CH 1983– 84): Die erste eigene TV-Serie der Schweiz. Sie wurde begleitet von einer negativen «Blick»-Kampagne, weil der Schweizer Alltag nur «düster und

problembeladen» gezeigt werde.  The Cosby Show (1984–92): Der lustige, manchmal dramatische Alltag einer schwarzen Familie in Brooklyn belebte das SitcomGenre. Und zeigte, dass Schwarze auch nicht anders sind als Weisse.

 The Golden Girls (1985–92): Sitcom um vier ältere Damen, die gemeinsam in einer WG wohnen. Markenzeichen waren die ernsten, sozialkritischen Themen, die mit viel Witz abgehandelt wurden.  Alf (1986–90): Der Alltag einer All-American-Family wird gehö-

The Simpsons (seit 1989): Frech, satirisch, liebenswert. Den Simpsons widerfährt alles, was einer USDurchschnittsfamilie so passieren kann – und noch einiges mehr. Kult und sehr, sehr witzig. rig durcheinandergewirbelt, als ein gefrässiger Ausserirdischer in ihrer Garage notlandet. Die Tanners nehmen Alf auf und erleben viele komische Abenteuer.  Star Trek – The Next Generation (1987–94): Neustart der Kultserie «Raumschiff Enterprise». Die

Crew des intellektuellen Captain JeanLuc Picard erforscht die unendlichen Weiten des Alls.  Seinfeld (1989– 98): Eine der erfolgreichsten und intelligentesten Sitcoms aller Zeiten. Comedian Jerry Seinfeld kreierte sein reales Umfeld fiktiv nach.


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Besuch des Dom St. Stephan sowie der Margareteninsel (beide Ausflüge fak.). Am Nachmittag Ausflug Donauknie und Esztergom.* 6. Tag Bratislava Stadtrundgang* durch die wunderschöne Altstadt mit dem bekannten St. Martins-Dom und Fahrt zur imposanten Burg. Am Nachmittag Weiterfahrt in Richtung Wachau. 7. Tag Wachau Begleiten Sie uns auf unseren Ausflug «Schönheiten der Wachau»* und besuchen Sie mit uns die zauberhafte Altstadt von Krems. Terrassen, alte Weingärten und Kulturdenkmäler laden zum Verweilen ein. Bevor es zurück zum Schiff geht, kommen Sie noch in den Genuss der hervorragenden Wachauer Weine. 8. Tag Passau – Schweiz (Wohnort) Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückreise (Zürich HB an 16.41 Uhr). * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Fakultative Ausflüge sind nur an Bord buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

Claudia Weber, Moderatorin «Schweiz Aktuell» (34)  Lieblingsserien: Unter uns, Lost, 24, Heroes, Desperate Housewives, Private Practice, White Collar, Prison Break

Twin Peaks (1990–91): David Lynchs Dramaserie ist unheimlich, mysteriös und surreal. Sie gilt als Start der Qualitätsoffensive im US-Fernsehen.

REPORTAGE | 17

Michael Steiner, Regisseur (42)  Lieblingsserie: Breaking Bad

Weil man bei Serien viel näher bei den Leuten und beim Geschehen ist und sich mit den Figuren identifiziert.  Lieblingsserien als Kind: Oliver Maas, Silas, Die rote Zora, Motel.

load und auf dem iPad im Flugzeug geguckt werden. Und die globale Dominanz der Weltsprache Englisch ermöglicht es vielen, direkt die US-Originalfassungen zu schauen, statt zu warten, bis eine Synchronfassung auf einem lokalen Sender auftaucht. Wer die entsprechenden Computerprogramme beherrscht, kann sich die neusten Folgen aus den USA einen Tag nach der dortigen Ausstrahlung aus dem Internet holen und sofort geniessen (das Runterladen zum privaten Gebrauch ist in der

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Weil das Format eine so fantastische Geschichte erzählt, dass man sofort süchtig wird.  Lieblingsserien als Kind: Lassie, Flipper, Timm Thaler und Die Vorstadtkrokodile.

Schweiz legal, das oft parallel laufende Hochladen allerdings nicht). Am Ende steckt hinter der Begeisterung jedoch einfach die Faszination für gute und überraschende Geschichten. Und im Moment erzählt die niemand besser und vielfältiger als das amerikanische Fernsehen. Texte: Ralf Kaminski Bild: Gerry Nitsch

www.migrosmagazin.ch Spannungs-, Beziehungs- oder Bildungsfans: Ein Kurzpsychogramm der häufigsten Serienliebhaber.

The Sopranos (1999–2007): Das Leben und Leiden eines fiktiven Mafia-Clans in New Jersey. Die clevere Mischung aus Soap, Drama und Krimi hat eine treue Fangemeinschaft und gehört zu den Grosserfolgen des Pay-TV-Senders HBO.

Sex and the City (1998– 2004): Vier starke, unabhängige Frauen und ihr Leben im aufregenden und anstrengenden New York. Die Frauenserie schlechthin.

Highlights der letzten Jahrzehnte 90erJahre

 Beverly Hills 90210 (1990–2000): Auch reiche Kids haben es nicht leicht. Liebesleid und -freud in Beverly Hills.  Gute Zeiten, schlechte Zeiten (D seit 1992): Die erfolgreichste deutsche Soap läuft und läuft und läuft. Liebe, Job,

Krankheiten und gesellschaftliche Entwicklungen in Berlin.  Akte X (1993– 2002): Mystery-Serie, in der zwei FBIAgenten Übersinnliches und Ausserirdisches aufzudecken versuchen. In ihren Anfängen war sie ein Strassenfeger.

 Friends (1994– 2004): Sitcom um eine Gruppe von Freunden in Manhattan – fast alle Darsteller wurden zu Stars.  ER (1994–2009): Leben und Sterben in der Notaufnahme des General Hospitals Chicago. Sprungbrett für George Clooney.

 Buffy the Vampire Slayer (1997–2003): Ein High-School-Girl jagt Vampire und andere Dämonen. Clever, witzig und Startschuss für den folgenden VampirBoom in TV und Film.  South Park (seit 1997): ZeichentrickSerie für Erwachsene,

bösartig, zynisch, surreal und witzig. Im Zentrum stehen vier Schulkinder und deren bizarre Abenteuer.  Queer As Folk (UK 1999–2002): Humorvoller und realistischer Blick auf das Leben von drei jungen Schwulen in Manchester. Löste einige

Aufregung aus und führte zu einem USRemake (2000–05).  The West Wing (1999–2006): Hochkarätiges Politdrama über den Alltag eines fiktiven demokratischen Präsidenten und dessen Administration. Wurde mit Preisen überhäuft.


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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

charles Lewinsky, autor (65)  Lieblingsserie: The West Wing

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Weil es Drehbuchautor Aaron Sorkin in fast jeder Folge gelingt, politische realität mit spannenden und zugleich glaubhaften Geschichten zu verbinden.  Lieblingsserien als Kind: Wir hatten keinen Fernseher. meine Serien liefen im radio – zum beispiel die Gotthelf-Hörspiele.

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seraina rohrer, Direktorin der solothurner Filmtage (33)  Lieblingsserie: Breaking Bad

mir gefällt die Grundprämisse. ein ganz normaler Chemielehrer wird in der Not zum Kriminellen und Drogenfabrikanten. Da ist klar, dass dies zu Konflikten führen muss.  Lieblingsserien als Kind: Ich bin ohne Fernsehgerät gross geworden und hatte nie eine Lieblingsserie. In der Schule diskutierten meine mitschüler viel über Serien, da konnte ich nie mitreden und fand die Faszination unverständlich. Heute sehe ich das anders.

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Game of Thrones (seit 2011): Wuchtiges, komplexes FantasyDrama um ein fiktives Königreich. Nominiert als Bestes Drama bei den Emmys und den Golden Globes. Auf Deutsch zu sehen bei TNT Serie, die zweite Staffel läuft ab April 2012 auf HBO.

Highlights der letzten Jahrzehnte 2000erJahre

 Six Feet Under (2001–05): morbide Dramaserie über das Leben in einem kalifornischen bestattungsinstitut. Lebensnah, witzig und mit echtem Tiefgang.  24 (2001–10): Wegweisende, temporeiche Actionserie, deren ereignisse in

echtzeit ablaufen: 24 Stunden Kampf gegen den Terror in 24 episoden.  Battlestar Galactica (2003–10): Hochklassiges remake einer viel simpleren Science FictionSerie aus den 80erJahren. Düster, komplex und innovativ.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

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reportage | 19

«Ein Schmiermittel fürs Sozialleben»

TV-Serien bereichern die Kommunikation mit anderen, sagt Brigitte Frizzoni (53), Serienexpertin an der Universität Zürich. Und weil ihre Produktion billiger ist, wird hier mehr gewagt als im Kino. das ästhetische Vergnügen ist wichtig, wenn etwa in «Mad Men» die 60erJahre wieder auferstehen.

Brigitte Frizzoni, TV-Serien sind zunehmend beliebter als Kinofilme. Weshalb?

 Lost (2004–10): Überlebende eines Flugzeugabsturzes versuchen, auf einer Insel voller Geheimnisse zu überleben.  Skins (UK seit 2007): Sex, Drogen, Hip-Hop. realitätsnahe Serie über eine Gruppe von Teenagern in bristol.  Mad Men (seit 2007): Faszinierender blick auf die Welt der Werbung und die US-Gesellschaft der 60er-Jahre.  Sons of Anarchy (seit 2008): Drama um eine kleinkriminelle, aber ehrenhafte bikergang, die eine ganze Kleinstadt unter Kontrolle hat.  The Walking Dead (seit 2010): Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Horden von Untoten lauern überall und machen Jagd auf die letzten menschen. eine kleine Gruppe versucht zu überleben. mehr Drama als Horror.

Serien haben viel mehr Erzählzeit als Filme, also auch mehr Spielraum für die Entwicklung komplexer Charaktere und fiktionaler Welten. Als Zuschauer kann man über lange Zeit ins Serienuniversum eintauchen, das ist sehr befriedigend. Es hat auch mit der Art der Produktion zu tun: TV-Serien werden staffelweise produziert, sie können thematisch riskanter und schräger sein, dürfen auch Tabus brechen wie zum Beispiel «Six Feet Under». Wenn sie nicht ankommen, setzt man sie halt wieder ab. Die Hollywood-Maschinerie muss aus finanziellen Gründen auf massentauglichere Erfolgsrezepte setzen, da besteht weniger Spielraum für Wagemut. Waren die Serien in den 80er-Jahren denn qualitativ schlechter als heute?

Nicht unbedingt. Dass die Serien heute so einen Boom erleben, hat viel mit der Zweitverwertung auf DVD zu tun. Und mit den neuen technologischen Möglichkeiten, Episoden unabhängig von Ort und Zeit zu schauen — sogar auf dem iPhone auf dem Weg zur Arbeit. Wahrscheinlich sind die Serien deswegen auch raffinierter gestrickt als früher, wo man einmal pro Woche zu einer bestimmten Zeit gucken musste oder die Folge verpasste. Übrigens gelten die 80er-Jahre in der Forschung auch als Start der Qualitätsserie. Zum Beispiel?

«Hill Street Blues», eine Polizeiserie, wird oft genannt. Oder auch «Twin Peaks» Anfang der 90er-Jahre. Diese Serie hat verunsichert, irritiert und rasch Kultstatus erreicht. Wie wichtig ist HBO?

«It’s HBO, it’s not TV», das ist ein sehr bezeichnender Slogan. Drehbuchautoren erzählen, wie sie mit ihren Serien hausieren gingen und bei HBO ein offenes Ohr auch für unkonventionelle Ideen fanden. «Oz» ist so ein Beispiel, und «Sex and the City», sicherlich ein Meilenstein. Der Bezahlsender ist zwar nicht im Alleingang verantwortlich für die Renaissance der Serien, aber er hat grossen Anteil daran. HBO hat reali-

Gibt man sich ein bestimmtes Image, je nachdem was man guckt?

Absolut. Es ist sehr viel schicker, wenn man sich als Fan einer Qualitätsserie wie «The Wire» outet, als wenn man gesteht, keine «Derrick»-Folge verpasst zu haben. Das ist vergleichbar mit dem Stellenwert von klassischer Literatur, früher. Da musste man auch einen gewissen Kanon kennen, um zum Establishment zu gehören. Serien-Junkies haben kein Sozialleben, heisst es immer. Ist da was dran?

Brigitte Frizzoni ist Geschäftsführerin des Instituts für populäre Kulturen an der Universität Zürich.

siert, dass es sich lohnt, Fernsehen für ein Nischenpublikum zu machen. Aber auch werbefinanzierte Sender haben entdeckt, dass ein gebildetes, gut situiertes Publikum attraktiv ist. Machen nur die USA gute Serien?

Nein, aber die anderen haben nicht die gleiche globale und kulturelle Durchschlagskraft. Hinzu kommt, dass die USA einen gewaltigen Heimmarkt haben, das erlaubt gute Produktionsbedingungen. Auch in Frankreich gibt es gute Serien, zum Beispiel «Engrenages», aber die englische Sprache verstehen halt viel mehr Leute. Sehr erfolgreich ist auch das südamerikanische Konzept der Telenovela, das sich weltweit als Erzählform verbreitet hat. Wer schaut Serien und warum?

Alle. Es gibt so viele Serientypen, wie es Menschen gibt. Wer keine guckt, hat seine einfach noch nicht entdeckt. Es mag unterschiedliche Präferenzen zwischen Männern und Frauen geben, aber gerade bei den Jüngeren verschwimmt das zusehends. Das Rituelle, sich Wiederholende,das aber doch immer wieder zu überraschen vermag, das ist es, was den Reiz ausmacht. Es darf nicht zu fremd sein, aber auch nicht zu vertraut. Die Balance ist ausschlaggebend. Auch

Unsinn. Serien sind ein Freizeitangebot unter vielen — und erst noch eines, das gemeinschaftsfördernd sein kann. Viele Fans schauen in Gruppen. Und man kann endlos über Serien miteinander reden. Sie sind geradezu ein Schmiermittel fürs Sozialleben. Dazu kommt die ganze Fankultur, in der die Geschichten kreativ weitergesponnen werden, mit Fanfiction oder Parodien.

Oft sind Serien ja dem gesellschaftlichen Mainstream ein bisschen voraus. «Dynasty» zum Beispiel hatte schon 1981 eine schwule Figur, was zu enormer Aufregung führte.

Richtig. Kontroversen halten eine Serie im Gespräch und locken das Publikum an. Ich bin gespannt, ob es bei «Game of Thrones» zu einer Debatte über Gewalt kommt. Die Serie ist ja schon ziemlich blutig. Können Serien gesellschaftliche Haltungen beeinflussen, gar verändern?

Nicht auszuschliessen, dass Serien dazu beigetragen haben, dass Homosexualität heute selbstverständlich ist, genauso wie Patchwork-Familien. Aber damit Serien überhaupt Normen verunsichern und Wirkung entfalten können, muss es zuvor schon eine gewisse gesellschaftliche Akzeptanz gegeben haben. Wenn das Thematisierte völlig exotisch wäre, würden das nur Wenige sehen wollen. Zwischen gesellschaftlicher Realität und Serie besteht ein Wechselverhältnis: Sie bedingen und beeinflussen sich wechselseitig, wie das typisch ist für Populärkultur.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

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AUF EIN WORT | 21 Quer- statt längsgestreift: Sieht der Fussgängerstreifen der Zukunft so aus wie auf dieser Bildmontage?

UNFALLSERIE AUF DEM ZEBRASTREIFEN

«Im Verkehr läuft viel über Psychologie»

In den letzten Wochen ist es zu einer Häufung von Unfällen auf Fussgängerstreifen gekommen. Mehrere davon endeten tödlich. Architekturprofessor Justus Dahinden will die Zebrastreifen quer stellen. Das würde die Autos psychologisch bremsen. Justus Dahinden, Sie propagieren die Einführung quer gestellter Zebrastreifen.Wo liegt der Vorteil zur herkömmlichen Längsmarkierung?

Bilder: Keystone, iStockphoto (Bildmontage), Ruben Wyttenbach/13photo

Der Zürcher Architekturprofessor Justus Dahinden (86) gehört zu den wichtigsten Vertretern der Nachkriegsarchitektur in der Schweiz.

Im Verkehr läuft viel über Psychologie. Die heutigen Längsstreifen motivieren den Autofahrer zur Bewegung statt zum Bremsen. Würden die Streifen quer über die Strassen laufen, dann würden sie vom Autofahrer als Signal zum Stoppen wahrgenommen, als psychologische Barriere. Was ist mit den Fussgängern? Immerhin trifft sie laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung bei jedem siebten Unfall auf einem Zebrastreifen zumindest eine Mitschuld.

Für den Fussgänger sind die jetzigen Zebrastreifen vor allem eine Ansammlung von Hemmnissen. Statt bei der Strassenüberquerung geführt zu werden, wird er ausgebremst: ein bisschen Streifen, dann Asphalt, dann wieder ein bisschen Streifen. Fussgängerstreifen müssen einen Aufforderungscharakter für alle Verkehrsteilnehmer haben: für den Autofahrer zu bremsen, für den Fussgänger, der ja Vortritt hat, zügig zuzulaufen. Heute ist es genau umgekehrt. Warum sind Sie sich so sicher, dass Ihr Vorschlag die Unfallquoten senken würde, zumal es noch keine Feldversuche gibt?

Das ist eine reine Glaubensfrage (lacht)! Aber achten Sie mal darauf, wie sich Kinder auf einem Fussgängerstreifen verhalten. Statt zügig die Strasse zu überqueren, hüpfen sie von Streifen zu Streifen. Treffen sie hingegen auf eine Linie, zum Beispiel einen breiten Randstein, dann balancieren sie darauf, lassen sich davon führen. Für Kinder ist es logischer, auf einer Linie zu laufen statt Streifen um Streifen zu queren. Deshalb würde ich bei meinem Modell auch den ersten Querstreifen zur Fahrtrichtung mindestens so breit definieren, dass ein Kind und eine Begleitperson bequem nebeneinander darauf gehen können. Wie kommt ein Architekturprofessor dazu, sich Gedanken über Zebrastreifen zu machen?

Ich habe 22 Jahre an der Technischen Universität Wien über Raumgestaltung doziert und bin mit meinen Studenten irgendwann über das Thema Stadtgestaltung bei den Fussgängerstreifen gelandet. Die Erkenntnis, dass die eigentlich falsch herum liegen, war mehr so ein Gedankenblitz, der aber wieder versandet ist. Kürzlich hat mich dann ein Kollege darauf angesprochen: Justus, warum bringst du deine Idee nicht auf den Tisch? Sie ist einfach und logisch und im

Gegensatz zu der momentan viel diskutierten Verbesserung der Beleuchtung auch noch günstig. Was spricht gegen eine bessere Beleuchtung?

Lampen sind keine Lösung. Zum einen bringen sie tagsüber nichts, zum anderen kosten sie viel, und das in einer Zeit, wo Stromsparen angesagt ist. Ein quer gestellter Zebrastreifen, dessen erster, extra breiter Streifen aus fluoreszierendem Material besteht, wäre da viel effizienter. Der Bund will 2012 mit einer sechs Millionen Frankren teuren Informationskampagne für mehr Sicherheit auf den Fussgängerstreifen sorgen. Finden Sie das gut?

Das find ich sogar saugut! Noch besser fände ich es aber, wenn er zusätzlich einen breit angelegten Versuch mit quergestellten Zebrastreifen unterstützen würde, möglichst in einem stark frequentierten Stadtquartier.

Fühlen Sie sich unsicher, wenn Sie heute über einen Fussgängerstreifen gehen?

Ich bin vorsichtiger geworden, was aber auch mit meinem Alter zusammenhängt. Mit 86 Jahren kann man sich einen Beinoder Beckenbruch nicht mehr wirklich leisten. Interview: Almut Berger

MANN DER WOCHE

FRAU DER WOCHE

Unkompliziert

Ausgebloggt

Der Platz für Asylsuchende in den Bundesempfangszentren in Basel, Vallorbe VD und Chiasso TI ist knapp. Für mehrere Asylbewerber, darunter auch Kinder, gab es in den Auffangzentren kein freies Bett mehr. Beat Stingelin (63), Gemeindepräsident von Pratteln BL, reagierte kurzerhand auf die Notsituation und stellt dem Bund nun bis März 2012 Betten für 100 Personen im Luftschutzkeller ALST in Pratteln zur Verfügung.

Michèle Binswanger (39) hört beim berühmten Mamablog auf Newsnet auf. Seit dessen Start im März 2009 schrieb die Leiterin und Autorin online über die Themen Familie, Partner und Schule und trug dazu bei, dass der Mamablog zum meistgelesenen und -kommentierten Schweizer Weblog avancierte. In Zukunft will sie vermehrt über andere Themengebiete schreiben und so den Platz freiräumen für junge, frische Blogger.


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Philosoph Richard David Precht ist seit ein paar Jahren ein Star im deutschen Sprachraum.

interview

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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

«Philosophie sollte ein Schulfach sein»

Der deutsche Starphilosoph Richard David Precht ist überzeugt: Das Jahr 2011 mit seinen Krisen wird die Welt langfristig beeinflussen. Gibt es eine Rettung? Ja, meint Precht, mehr Philosophie im Alltag.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

«Die Türkei könnte zur neuen Supermacht aufsteigen.» Bahnhof. Die Zahl der Menschen, die sich für Politik interessieren, ist stark gewachsen. Man will mehr Demokratie — nun geht es darum, das Unbehagen am gegenwärtigen System in etwas Produktives umzumünzen. Wie wichtig sind die Umbrüche in Nordafrika?

Wir wissen noch nicht, was aus diesen Ländern wird. Auch hier geht es um mehr Demokratie, allerdings glaube ich nicht, dass die Entwicklung so läuft, wie der Westen sich das wünscht. Profitieren wird vermutlich die Türkei, die eine Vorbildfunktion einnehmen und zur neuen Supermacht aufsteigen könnte. Ihr Modell des gemässigten Islamismus ist konsensfähig und wirtschaftlich sehr erfolgreich. Bisher waren die Länder im arabischen Raum unter sich immer heillos zerstritten, was es dem Westen leichter gemacht hat. Unter der Führung der Türkei könnte sich das ändern. 2011 war ja kein einfaches Jahr. Wohin man blickt, herrscht Krisenstimmung und Verunsicherung. Kann die Philosophie helfen?

Richard David Precht, welches waren die wichtigsten Ereignisse des Jahres?

2011 war ein Wendejahr, vergleichbar mit 1989, als in Osteuropa eine Diktatur nach der anderen implodierte. Ein Jahr, das Folgen haben wird. Das wichtigste war aus meiner Sicht, dass es nicht gelungen ist, das Finanzsystem zu stabilisieren. Das werden sich die Politiker noch lange vorwerfen lassen müssen. Ebenfalls wichtig sind die Anzeichen eines Demokratieumbruchs. Da ist einerseits die Occupy-Bewegung, andererseits neu gegründete Parteien und die Ereignisse rund um den geplanten Stuttgarter

Die Menschen der westlichen Welt beschäftigen sich seit rund 30 Jahren erstaunlich intensiv mit Philosophie, allerdings vor allem mit Esoterik und fernöstlichen Weisheiten. Das ist das Symptom einer Wohlstandsgesellschaft, in der die Menschen genügend Zeit haben, über ihr Leben nachzudenken, und möglichst optimal leben wollen. Diese Art von Philosophie wird in der aktuellen Situation allerdings wenig helfen. Philosophie ist dann interessant, wenn sie politisch wird. Zum Beispiel?

Wir haben unsere Leitideen schon lange nicht mehr neu formuliert, und wir denken auch nicht wirklich darüber nach. Den Wirtschaftswissenschaften zum Beispiel ist die Philosophie abhanden gekommen, was sehr bedauerlich ist. Der Sinn von Wirtschaft ist ja, möglichst vielen Menschen die materiellen Voraussetzungen für ein erfülltes Leben zu schaffen. Diesen Gedanken der politischen Ökonomie haben wir vollkommen aus den Augen verloren. Wieso etwa geht

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in allen westlichen Ländern seit zehn Jahren die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander? Und was kann man dagegen tun? Damit sollten sich die Ökonomen beschäftigen. Die Krise trägt dazu bei, dass solche Fragen vermehrt gestellt werden.

Richtig, dies auch weil immer mehr Menschen realisieren, dass wir kein weiteres unbegrenztes Wachstum mehr haben werden. Und eigentlich haben wir ja auch genug, es stellt sich vor allem die Frage der Verteilung. Dazu aber braucht es eine neue Leitphilosophie, die sich mit der einen zentralen Frage beschäftigt: Wie wollen wir leben? Und diese Antwort muss über der Ökonomie stehen. Könnte der Westen aus der aktuellen Krise gestärkt hervorgehen?

Das alte System nicht. Wir handeln an den Börsen nach wie vor die zwölffache Menge des real vorhandenen Geldes. Dieses System wird scheitern. Die Frage ist, ob das in einem grossen Knall passiert oder nach und nach. Ich erwarte Letzteres, verschiedene kleine Crashs, die sich gegenseitig befeuern. Über die Frage, was danach kommt, muss man sich jetzt Gedanken machen, wenn man gestärkt daraus hervorgehen will. Ein solches Scheitern wäre aber wohl mit viel Schmerzen verbunden.

Längerfristig haben Länder wie die Schweiz oder Deutschland nicht viel zu befürchten. Sie haben eine enorme Wirtschaftskraft, und die verlieren sie nicht so schnell. Aber kurzfristig werden Leute ihre Ersparnisse verlieren, es wird wohl zu hoher Inflation kommen. Und politische Turbulenzen sind nicht auszuschliessen. Das Misstrauen gegenüber Staat und Politik ist gross, die Sehnsucht nach Erlöserfiguren könnte sich verstärken, ein perfekter Nährboden für populistische Brandstifter. Demokratie scheint schon jetzt in Europa nicht so populär zu sein. Man erinnere sich an den Aufschrei, als der griechische Ex-Premier ankündigte, sein Volk zu den Krisenmassnahmen zu befragen.

Es scheint tatsächlich, dass die meisten Spitzenpolitiker keine allzu positive Vorstellung von der Demokratie haben. Die sehen sich Meinungsumfragen an und stellen fest, wie wankelmütig die Leute sind. Sie realisieren, dass sie strukturell eigentlich gar nichts verändern können, angesichts all der Bedenkenträger und des Volkszorns. Sie befürchten, dass das Volk eh nicht ka-

star-Philosoph und autor richard David Precht (47) ist Honorarprofessor an der Leuphana-Universität Lüneburg und unterrichtet dort Geschichte und Philosophie. er ist ausserdem Autor zahlreicher Aufsätze, Artikel und bücher zu philosophischen Themen und äussert sich auch immer wieder in den medien zu aktuellen politischen Themen. einem breiten Publikum wurde er 2007 mit seinem buch «Wer bin ich – und wenn ja, wie viele» bekannt. Precht ist mit der Luxemburgerin Caroline mart verheiratet, er hat einen Sohn (8) und drei Stiefkinder. Die Familie lebt in Köln und Luxemburg. Richard David Precht: «Warum gibt es alles und nicht nichts? Ein Ausflug in die Philosophie», Goldmann, 2011.


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interview

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«Wenn Dinge weggenommen werden, brechen Demokratien meist zusammen.»

Sie machen das anders?

Ich bin nicht furchtbar autoritär, aber in gewissen Bereichen sage ich, was Sache ist: keine Computerspiele, Punkt. Und das akzeptiert Ihr Sohn?

piert, um was es geht, und sich «falsch» entscheidet. Dieses Risiko besteht natürlich, aber ich finde es völlig richtig, dass der griechische Ex-Premier sein Volk fragen wollte. Die Schweizer haben sich sehr gewundert über die ablehnende Haltung der EU dazu.

Die Schweiz macht in der Hinsicht auch einiges besser. Mir gefällt insbesondere der Konkordanzgedanke, die Idee alle massgeblichen Kräfte einzubinden. Ist die Demokratie nur eine Politform für gute Zeiten, wenn es etwas zu verteilen gibt?

Die Erfahrung zeigt tatsächlich, dass, wenn Dinge weggenommen werden, Demokratien meist zusammenbrechen und Führerfiguren gesucht werden. Leider. Aber die Geschichte muss sich ja nicht unbedingt wiederholen, es gibt immer wieder etwas Neues. Vielleicht muss sich die Demokratie verändern, um für eine solche Entwicklung gewappnet zu sein. Wie sehen Sie die Zukunft des Westens in der Welt? Die heftigen Krisensymptome der USA werden gerne mit jenen aus der Endzeit des British Empire verglichen.

Die USA sind ungleich maroder als Europa. Aber auch in China geht es nicht unbegrenzt so weiter, schon jetzt gehen die Wachstumsraten runter, das Land hat gigantische ökologische Probleme, die zu lösen wahnsinnig teuer sein wird. Es werden soziale Probleme kommen und auch demokratische Forderungen. Sie sehen also keinen klaren Nachfolger für die Weltmacht USA?

Nein, nur schon von der militärischen Dominanz her nicht. Es wird wohl mehrere starke Pole geben, auch Brasilien, Russland und der Iran könnten mächtig werden, neben China und der Türkei. Philosophisch betrachtet: Wäre ein sanfter Niedergang des Westens so schlimm? Wäre es nicht sogar fair, wenn ein anderer Teil der Welt mal den Platz an der Sonne hätte?

Es wäre nichts als gerecht. Deutschland hat zwei Weltkriege angezettelt und ge-

Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

hört trotzdem seit 150 Jahren zu den reichsten Ländern der Welt. Irgendwann sind mal die anderen dran. Ihr neues Buch richtet sich explizit an Kinder. Kann Philosophie ihnen helfen, in dieser schwierigen Welt besser klarzukommen?

Ich glaube schon. Man sollte Philosophie zu einem Schulfach machen, um Kindern zu helfen, sich vor Aufmerksamkeitsraub, wie pausenlose Musikberieselung, zu schützen. Sie müssen sich sammeln und sich konzentrieren können, über sich, ihre eigenen Bedürfnisse und die Welt nachdenken. Man muss ihnen die Kunst beibringen, Versuchungen zu widerstehen. So was lernen sie heute fast nicht mehr. Hätten Sie als Kind Ihr Buch gerne gelesen?

Ja. Besonders die Geschichten und die moralischen Dilemmafragen hätten mich angesprochen. Also: Darf man eine widerliche alte Erbtante umbringen, um mit ihrem Vermögen Gutes zu tun? Das ist eine Frage, die einen Zehnjährigen interessiert. Meine Idealvorstellung ist, dass die Eltern es mit ihren Kindern zusammen lesen und dann darüber reden. Sie selbst wurden teilweise antiautoritär erzogen – was halten Sie davon?

Heute werden ja praktisch alle Kinder so erzogen. Schon mit drei Jahren werden sie gefragt, ob sie lieber einen Karottenoder lieber einen Griessbrei haben wollen. Ein bisschen mehr Autorität fände ich schon gut. Mich nervt die Angewohnheit, die Kinder wegen allem zu fragen. Das macht sie nicht glücklich.

Schon Kinder interessieren sich für grosse Fragen, glaubt Precht. Sein neues Buch entstand aus Gesprächen mit seinem achtjährigen Sohn Oskar.

Bis jetzt schon, er ist ja erst acht. Ich erkläre auch, warum. Das versteht er schon. Kinder mögen strenge Gebote und unerfüllte Wünsche. Und kreativ werden sie nur, wenn sie sich langweilen. Philosophen werden ja nur ausnahmsweise zu Stars. Sie sind einer. Wie fühlt sich das an?

Ab und zu nervt es, aber wenn, dann auf hohem Niveau. Ich lebe in sehr privilegierten Umständen und komme dadurch mit vielen interessanten Menschen zusammen. Das ist natürlich schön. Aber ich kann mich in der Öffentlichkeit nicht mehr ungezwungen verhalten. Sie werden auf der Strasse erkannt?

Es kommt auf den Kontext an. Wenn ich in die Disco ginge, was ich nicht tue, würde ich nicht erkannt. Aber im Speisewagen der Bahn schon. Und wenn ich einen Anzug trage, werde ich eher erkannt als mit einer Strickjacke. Das ist oft freundlich und nett, aber nichts, was man sich freiwillig aussucht. Man muss auch aushalten können, dass sich die Leute ein Urteil über einen bilden und sich an allen möglichen Orten Luft verschaffen, gerne auch anonym im Internet und entsprechend beleidigend. Welche Vorsätze geben Sie uns fürs neue Jahr mit?

Engagiert euch! Begreift, dass ihr Teil des Staates seid, dass ihr mitgestalten könnt und sollt. Fühlt euch verantwortlich, helft mit, die Gesellschaft umzubauen, sie zu demokratisieren und wieder sozialer zu machen. Sonst wird es kalt. Interview: Ralf Kaminski Bilder: Janni Chavakis/laif

www.migrosmagazin.ch Was hat sich im letzten Jahr tatsächlich «nachhaltig» geändert? Machen Sie den Wissenstest.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

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Der hausMann

Das blaue Wunder erleben Bänz Friedli gelobt Besserung.

Am 8.November holt bei uns im Quartier das sogenannte Cargo-Tram allfälliges Sperrgut ab. Und am 27. Dezember 2012 ist Kartonabfuhr, ich habs soeben in den Kalender fürs neue Jahr eingetragen, zusammen mit Altpapier, Klarinetten- und Akkordeonstunden, mit kirchlichem Unterricht, Pfadi, Fussball- und Klettertrainings, mit Besuchstagen, Projektwochen, und, und, und … Wie machen das bloss Familien mit, sagen wir mal, fünf Kindern? Familienplaner mit so vielen Spalten gibt es meines Wissens nicht. Und überhaupt, wie behält man da Übersicht und Nerven? Man könnte sich die Grünabfuhrund Altkartontermine auch aufs Smartphone beamen lassen, es gibt einen SMS-Service, aber ich bin halt ganz der Papiertyp, muss alles immer aufgeschrieben haben. Wann sind die eigentlich aufgekommen, die Familienkalender? Wir hatten daheim keinen, damals, in den Siebzigerjahren. Wenngleich auch wir mit Klavierstunde, Damenriege und Zauberlektionen (Ehrenwort, jetzt! Mein Bruder war Zauberlehrling, er bekam Privatstunden, und ich habe ihn darum furchtbar benieden) bereits Terminstress hatten. Der Turnverein trainierte zwei Dörfer weiter, meist nahm ich das Velo, aber wenn es regnete und ich Glück hatte, fuhr Vater mich hin: mit dem blauen Wunder. Sein Renault 20 hatte die Farbe «bleu métallisé», was gut tönte, in Wahrheit

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aber so scheusslich war, dass wir das Auto spöttisch «das blaue Wunder» nannten. Vermutlich stammte der Ausdruck von Vater selber; als er gewahr wurde, dass er sich in der Farbwahl trompiert hatte, flüchtete er sich in die Ironie. Er war ein gnadenloser Wortspieler, schon vor dem Frühstück zu Spässen aufgelegt. Manche seiner Sprüche haben sich mir eingebrannt: «Paradox ist, wenn ein Mädchen sich mit seiner knabenhaften Gestalt brüstet.» Den Satz zitierte ich auswendig, Jahre, bevor ich schnallte, warum er lustig ist. Die wüstesten Stellen der Literatur nannte er, der Deutschlehrer, mir, etwa Heinrich Heines struben Vers: «Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen.»

«Ich hab alle Termine eingetragen.»

Dreimal dürfen Sie raten, was ich später meinen Kindern beibrachte … Am Weihnachtsgottesdienst musste ich wieder an Vater denken und wie schelmisch er zu schmunzeln pflegte, wenn der Präsident unserer Kirchgemeinde erwähnt wurde. Wie der hiess, verrate ich besser nicht, sonst gibts böse Leserbriefe; aber mein Vater ist schuld, dass ich mir noch heute — wohl wissend, dass man sich über Namen nicht lustig macht — besonders lustige Namen merke. Just wie er sich einst über die Weltcupfahrerin Regine Mösenlechner mokierte, kann ich mich daran ergötzen, dass der Captain der deutschen Fussballer Lahm heisst, ein anderes Teammitglied Träsch, ein österreichischer Eishockeyprofi Hundertpfund und eine bedauernswerte Hürdenläuferin Schrott, Beate Schrott. Und dass ein Countrymusiker auf den Namen Keith Urban hören muss, einer, der vorab die ländliche Bevölkerung erfreuen will! Das ist, wie wenn eine Prostituierte Keusch hiesse, ein Vegetarier Fleischli oder ein braver Kirchgemeindepräsident … Okay, ich verrate es: Der gute Mann hiess Ficker. Und Vaters Belustigung war albern. Aber ansteckend. So, Schluss, jetzt! Ich gelobe Besserung! Aber tat ich das — Gopf, Friedli, noch mal! — nicht schon letztes Jahr? Bänz Friedli (46) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.


schaufenster silvester 26 | Damit sich alle auf das Feiern freuen kĂśnnen und nicht lange in der KĂźche stehen mĂźssen, gibt es Feines aus der Migros, das fast fixfertig ist: Tatar zu Talern von ca. 2 cm Durchmesser formen und auf Sprossen oder fein geschnittenem Blattsalat mit Zwiebelringen oder Kapern servieren. Dazu passen die MousseKreationen aus Ihrer Migros.

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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | Migros-Magazin |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

SCHAUFENSTER SILVESTER

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Party Time!

Der Countdown läuft: Anna (8) und Luca (15) haben sich in Schale geworfen und tanzen ausgelassen dem neuen Jahr entgegen.

A

nna ist schon ganz aufgeregt: So lange darf sie sonst nie aufbleiben. Aber Silvester ist Ausnahmezustand, und da bekommt auch der jüngste Spross der Familie Felix ein Sektglas in die Hand. Angestossen wird mit Perldor, denn der schmeckt auch den jüngsten Partygästen. Bruder Luca und Mama Eveline haben die Musik ausgewählt. Mussten früher mühsam Platten und CDs herausgekramt werden, erstellen die beiden jetzt lediglich Musiklisten für den MP3-Player, der an die Musikanlage angeschlossen wird. Später muss sich keiner mehr ums Auflegen der Musik kümmern. Die Küche bleibt an Silvester kalt, es gibt Tatartaler mit Kapern und Zwiebeln und feine Shots mit Thun und Lachs. Die sind schnell für den Apéro angerichtet. So bleibt für alle mehr Zeit, um sich auf die lange Partynacht vorzubereiten und das neue Jahr gebührend zu begrüssen.

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FLUSS FAHRTEN 2012

decken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags Besichtigung des Schlosses Schönbrunn, bevorzugtes Domizil der Kaiserin Maria Theresa (CHF 50.–). 4. Tag: Budapest. Vormittags Ankunft in Budapest. Entdecken Sie die Hauptstadt Ungarns auf einer Rundfahrt (*). Das malerische Budapest, auch «Königin der Donau» genannt, ist eine Stadt voller Lebensfreude. Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unverwechselbare Stadtbild. Nachmittags Ausflug in die nahe gelegene Apajpuszta auf eine typisch ungarische Czarda (CHF 50.–). 5. Tag: Budapest–Esztergom. Der Vormittag steht Ihnen in Budapest zur freien Verfügung. Mittags haben Sie die Möglichkeit am Ausflug zum Donauknie teilzunehmen (*).Der Bus bringt Sie nach Esztergom zu einem Aussichtspunkt, von wo Sie einen herrlichen Blick auf das Donauknie geniessen können. Ihr Hotelschiff fährt unterdessen bis Esztergom, wo die Ausflugsteilnehmer wieder zusteigen werden. 6. Tag: Bratislava. Morgens Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jun-

gen Republik Slowakei. Entdecken Sie die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Altstadt während einer Führung (*). Schlendern Sie am Nachmittag gemütlich auf eigene Faust durch die Strassen von Bratislava und spüren Sie den Charme dieser zauberhaften Stadt. 7. Tag: Dürnstein–Passau. Morgens erreichen Sie Dürnstein, auch «Perle der Wachau» genannt. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. 8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück Ankunft in Passau und Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

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SCHAUFENSTER ZOÉ

MIGROS-MAGAZIN NR. 52, 27. DEZEMBER 2011

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Pflege, die unter die Haut geht

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Im Winter braucht die Haut viel Aufmerksamkeit. Ab acht Grad reduziert unser grösstes Organ die Fettproduktion. Da hilft nur eins: Zoé.

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ie Haut ist ein wahres Wunderwerk: Im Durchschnitt wiegt sie 14 Kilogramm und ist mit einer Fläche von rund zwei Quadratmetern das grösste Organ des Menschen. Weil die Haut so komplex ist, braucht sie gerade in der Winterzeit viel aufmerksame Pflege. Die kühle Witterung und die Heizungsluft machen ihr nämlich arg zu schaffen. Die Blutgefässe ziehen sich zusammen,um die Wärme besser im Körper zu speichern — die Haut wird deshalb weniger durchblutet. Sobald das Thermometer unter acht Grad

fällt, reduziert sie gar die körpereigene Fettproduktion. Die neue Zoé Body Milk geht intensiv auf die Bedürfnisse der Haut im Winter ein. Die pflegende Formulierung mit einem Ölanteil von 20 Prozent erhöht den hauteigenen Feuchtigkeitsgehalt und bewahrt die Haut vor dem Austrocknen.Am besten benutzt man die sinnlich duftende Pflege morgens: Macadamianussöl, Vitamin E und Panthenol spenden 48 Stunden Feuchtigkeit, sodass man sich den ganzen Tag wohlfühlt. Text: Anna Bürgin


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

Natürlich schön

Die Pflegelinie Natural Cosmetics von I am wird auf echte Naturkosmetik umgestellt.

W

ird es draussen kalt, hat die Feuchtigkeitscreme aus dem Sommer ausgedient. Da die Haut jetzt weniger Talg produziert, braucht sie mehr Unterstützung in Form von Ölen und Fetten. Passend zur kalten Jahreszeit, bieten I am Natural Cosmetics Duschbalsam und Bodybutter mit Macadamianuss und Sheabutter eine sanfte und reichhaltige Pflege für die trockene Haut. Zusätzlich verwöhnt das I-am-NaturalCosmetics-Schaumbad Vanille & Lavendel Körper und Sinne und sorgt dank pflegender Formulierung und samtigem Schaum für ein geschmeidiges Hautgefühl. Die natürlichen Pflegeprodukte von I am Natural Cosmetics enthalten hochwertige Pflanzenöle und -extrakte, die grösstenteils aus biologischem Anbau stammen. Sie wurden ohne Tierversuche hergestellt und enthalten natürliche Duftstoffe.

Bild: Jorma Müller; Location: Inhouse und Plättli Ganz Zürich

Text: Anette Wolffram

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Zertifizierte Naturkosmetik Natrue Die Migros stellt derzeit die Linie I am Natural Cosmetics auf «Natrue» zertifizierte Naturkosmetik um (siehe nebenstehendes Markenzeichen). Naturkosmetik mit der Natrue-Zertifizierung wird ohne synthetische Farb- und Duftstoffe hergestellt. Bei der Herstellung wird auf Inhaltsstoffe, die auf Mineralöl basieren, verzichtet. Die Pflanzenöle und -extrakte kommen grösstenteils aus biologischem Anbau. Sie sind ohne Tierversuche entwickelt worden.


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TOTAL

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NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Schnell weg mit dem Fleck Schön wars, das Weihnachtsfest. Aber jetzt braucht es einen intensiven Waschgang für den Berg voller Wäsche mit Rotwein-, Schoggi- und Saucenflecken.

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Bilder: Getty Images

A

lle Jahre wieder wird zu Weihnachten genossen, was die Tafel hergibt. Tage voller Genuss, strahlende Kinderaugen und man ist glücklich, wenn der Braten so gut ankommt wie im vergangenen Jahr. Gelassen sieht man über den ersten Rotweinfleck hinweg. Selbst Saucenflecken auf der festlichen Tischdecke können die gute Seele des Hauses nicht erschüttern. Schliesslich hat sie vorgesorgt. In der Waschküche steht das Total-WaschQuartett zum Einsatz bereit:


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schaufenster 34 |

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Für Wintermenschen

Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

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Gelb ist Trumpf Nach rasanten Abfahrten folgen stimmige momente an der Schneebar. Dort wird mehr aufs Outfit als auf den Fahrstil geschaut. mit der zitrusgelben Obscure-Damen-Snowjacke sind Sie bestimmt nicht zu übersehen. In der Farbenlehre ist Gelb die Farbe des Lichts und der Wärme und wirkt auf das Gemüt anregend, aufheiternd und erwärmend. Obscure Damen-Snowjacke, Gelb, Fr. 249.–*

Muriel Rhyner (25) aus Zug ist Sängerin, Bassistin und Songwriterin der Band Delilahs. Am 20. Januar erscheint ihr neues Album «Greetings From Gardentown».

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Die meisten Leute denken beim begriff rocker wohl zuerst an musik und nicht an Sport. Skifans wird dieser Ausdruck aber noch öfter zu Ohren kommen. Der rocker-Ski wurde für all jene entwickelt, die hundertprozentigen Spass im Schnee suchen. Sie lassen sich leichter drehen, verzeihen Fahrfehler und bieten mehr Vielseitigkeit. Atomic Skiset Smoke inkl. Bindung XTO 10 Fr. 559.–* * In ausgewählten SportXX-Filialen.

Muriel Ryhner, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

An einem Glacestand in Zug nach der Matura. Mit dem verdienten Geld kaufte ich mir mein erstes Bühnenoutfit. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für schlechte Qualität, unfaire Produkte und unehrliche Musik. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine allerersten roten Bühnenstiefel. Mit denen habe ich die ersten 200 Delilahs-Konzerte durchgestanden. Dementsprechend sehen sie auch aus und sind für mich ein schönes Souvenir. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In Zug gibt es jeden Donnerstagabend Rock ’n’ Roll in der Wahu!-Bar im Kulturzentrum Galvanik. Jede Woche eine andere Band, der Eintritt ist frei, und die Musik ist toll. Wo trifft man Sie abends?

Gebe ich mit meiner Band keine Konzerte, dann schmause ich gerne im Da Pino Caparelli im Laubenhof Zug die beste Pizza der Stadt. Und wo garantiert nicht?

Im Fitnesscenter. Wenn schon Sport, dann lieber Fussball an der frischen Luft oder Squash in der Halle. Sind Sie gerne prominent?

Ich bin nicht prominent. Manchmal werde ich erkannt. Mehr nicht. Interview: Eugen Baumgartner


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SCHAUFENSTER 36 |

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BROT

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NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Brot ist spitze

Seit erst gut einem Jahr gibt es Le Rustique, das Rusticobrot. In der kurzen Zeit avancierte es zu einem echten Bestseller.

D

ie Schweizer lieben ihr Brot — und die Migros verführt sie jedes Jahr mit rund 40 neuen regionalen Spezialitäten und Brotkreationen. Ein ganz grosser Wurf gelang den MigrosBäckern mit Le Rustique. Das rustikale Sauerteigbrot gehört mittlerweile zu den Top-Ten-Broten der Migros. Schon bei der Einführung dieses Brots lobte «Brot-Professor» Michael Kleinert von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften das blumige Säurebouquet, die leicht malzige Note und das körnige Kaugefühl. Kein Wunder, denn für den rustikalen Essgenuss sorgen Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Weizensprossen und -keime. Während sich das Pain-CréationBrot Le Rustique als Senkrechtstarter schnell an die Spitze der Lieblingsbrote katapultierte, benötigen die Migros-Bäcker beim Backen viel Geduld: Der Teig muss lange ruhen, um sein ausgeprägtes Aroma zu entwickeln. Aber genau diese Handwerkskunst der Migros-Bäcker wissen eben die Brotliebhaber in einer schnelllebigen Zeit zu schätzen. Text: Claudia Schmidt Bild und Styling: Claudia Linsi

BÄCKER-TIPP

Kastenformen Die eckigen Backformen verleihen Broten ein sehr gleichmässiges Aussehen. Das Paradebeispiel ist Toastbrot. Kastenbrot wird in einer geschlossenen Form gebacken, diese garantiert die charakteristisch quadratische Form. Aber auch das Brotinnere bleibt so weich. Brotteige, die in Kastenformen gebacken werden, können nämlich mehr Feuchtigkeit speichern als Brote, die frei auf dem Blech gebacken werden. Dort würden sie eine breitere Form bekommen und an Feuchtigkeit verlieren. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt hält das Brot zudem länger frisch – wie zum Beispiel Le Rustique, das nicht zuletzt wegen der langen Haltbarkeit geschätzt wird.

Le Rustique, 400 g, Fr. 3.80


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BIO

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NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Dodo (34), Raggae- und Ragga-Sänger Dodo ist Vegetarier. Schon beim Frühstück achtet er auf Produkte aus kontrolliertem Anbau: Milch, Tee, Eier, Karotten und Auberginen, die er mit seinem Rührei kombiniert, müssen das Bio-Label tragen. Ihm sind Bioprodukte wichtig: «Ich ernähre mich vegetarisch und achte auch 2012 auf qualitativ gute Produkte. Abgesehen davon, dass eine Bio-Karotte gesünder ist, schmeckt sie einfach auch besser und intensiver als eine aus herkömmlichem Anbau», so der Musiker.

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Sabrina Guilloud (24), Vize-Miss Schweiz 2010, Model und Studentin Vize-Miss Schweiz Sabrina Guilloud ernährt sich seit Jahren vegetarisch. Sie kocht am liebsten selbst und verwendet viel frisches Gemüse und Obst. Zum Zmittag oder Znacht darf es gern ein Risotto sein. Für 2012 wünscht Sie sich in puncto Ernährung: «Ich möchte gern nur noch Bio essen. 100 Prozent Bio wäre ideal – aber manchmal ist es mir zu teuer, besonders wenn ich nur kleine Mengen benötige.»

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

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BIO | 51

Bio ist ein guter Vorsatz

Sich und der Umwelt Gutes tun, das haben sich drei Schweizer Prominente für 2012 vorgenommen. Und die Migros macht mit.

B

is Mitte der 90er-Jahre waren Bioprodukte hauptsächlich Sache von Bioläden und Reformhäusern. Die Migros erkannte schon früh die Zeichen der Zeit und führte 1995 ihr eigenes Bio-Label ein. Das Bioprinzip basierte auf den bis heute gültigen Prinzipien, einem schonungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt. Das bedeutet vorbeugender Pflanzenschutz statt chemischer Behandlung, Förderung der natürlichen

Bodenfruchtbarkeit, Verbot von Gentechnik und tiergerechte Haltung. Auch bei der Verarbeitung der Lebensmittel setzt man auf Natürlichkeit. Da verbieten sich beispielsweise Flugtransporte von selbst.Alle Schweizer Bioerzeugnisse stammen von Landwirtschaftsbetrieben, die nach den strengen Vorgaben der BioSuisse arbeiten und durch unabhängige Organisationen wie die Bio-Inspecta kontrolliert werden. Text: Claudia Schmidt

Christa Rigozzi (28), Ex-Miss Schweiz 2006, ExEntertainerin und Moderatorin Christa Rigozzi liebt Bio Bioprodukte, ganz besonders Früchte und Gemüse. «Qualität ist mir sehr wichtig. Da ich oft im Schuss bin, gibt es bei uns abends öfters Café complet mit feinen Bioprodukten, wie Bündnerfleisch, Käse, Schinken und Eiern, oder einen Salat mit einem saftigen Stück Biofleisch», sagt die schöne Tessinerin.

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saisonküche Diego Benaglio 54 |

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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | Migros-Magazin |

Diegos erstes Mal

Diego Benaglio hat in seinem Leben schon viel erreicht. Der Goalie der Schweizer Nati Ausland durchgesetzt und privat sein Glück gefunden. Für das Migros-Magazin stand

Diego Benaglio kennt sich und seine Fähigkeiten: Kochen kann er nicht, aber essen tut er fürs Leben gern. Mit Giancarlo Chirco versteht er sich bestens. Kein Wunder, der Koch des «Casa Antigua» macht das beste Rindsfilet in Wolfsburg. Und er führte den Torhüter in die Kunst des Grillierens ein.


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SaiSonküche

Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

Diego Benaglio

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und des VfL Wolfsburg hat sich als Fussballprofi im der Zürcher nun erstmals am Grill – mit erfolg.

D

er Intercity ICE 952 Berlin—Köln trifft pünktlich in Wolfsburg ein. Als wir aussteigen, weht uns der Wind ins Gesicht, einzelne Blätter wirbeln umher. Es ist kalt. Wir durchqueren das denkmalgeschützte Empfangsgebäude des Bahnhofs. Es gibt zwei gute Gründe, warum man dieser Stadt in Niedersachsen unbedingt einen Besuch abstatten muss: Auto und Fussball. Da wir keinen neuen VW abholen können, freuen wir uns umso mehr auf das Treffen mit Diego Benaglio (28), Goalie des VfL Wolfsburg und der Schweizer Nationalmannschaft. Der Zürcher sitzt am Stammtisch seines Lieblingsrestaurants. Die Arme verschränkt, ein Lächeln auf dem Gesicht. «Kochen kann ich nicht, aber ich liebe gutes Essen», erklärt sich Diego Benaglio sofort. Er ist ehrlich, unkompliziert und natürlich.«Im ‹Casa Antigua› gibts das beste Rindsfilet. Ich mags medium, mit etwas frischem Olivenöl darüber.» Diego Benaglio startete seine Karriere beim FC Spreitenbach und spielt nun in der deutschen Bundesliga. «Als Junge spielte ich Tennis. Damit meine Beinarbeit etwas besser wurde, schickte mich mein Trainer zum Fussball. Von dort kam ich nicht mehr zurück.» Tennis ist noch immer eine seiner Lieblingssportarten. «Roger Federer habe ich mit der Schweizer Fussballnati in Feusisberg getroffen. Ist schon beeindruckend, wie normal und natürlich er geblieben ist», schwärmt einer, auf den diese Attribute genauso zutreffen.

Sei es das Olivenöl oder das Rindfleisch: Alle Zutaten zu diesem Menü müssen von erster Qualität sein. Die selbst gemachten Nudeln sind da einfach ein Muss – und schneller gemacht, als man denkt. Der weisse Albatrüffel ist eine Delikatesse. Wichtig: Ein Trüffelhobel – damit wird der Trüffel hauchdünn über die Nudeln gerieben.

Diego Benaglio lebt seit vier Jahren in Wolfsburg. Im September 2010 kam Tochter Melija zur Welt. Benaglios Augen strahlen,wenn er über die Einjährige spricht. «Sie ist ein sehr unkompliziertes, pflegeleichtes Kind. Ich könnte sagen,sie hat meinen Charakter,aber das wäre schon etwas anmassend», sagt der 193 Zentimeter grosse Goalie. Ehefrau Nadin ist der grosse Rückhalt in Diegos Leben. Seit der gemeinsamen Schulzeit ist sie an seiner Seite. «Die Familie gibt mir Kraft, sie ist mein Rückhalt.» Davon zeugen auch die aufwendigen Tätowierungen auf seinem linken Arm. «Mit unseren Initialen und dem Datum, an dem wir uns kennengelernt hatten, fing es an. Dazu ka-

Aufgetischt ■ Was haben Sie immer auf Vorrat? Teigwaren und reis. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Nie. ■ kochen ist für Sie … … das überlasse ich gerne allen andern.

■ Was würden Sie nie essen? Sauerkraut und zunge. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Ich gehe am liebsten mit meiner Frau auswärts essen.

Mit Rindsfilet fängt man Wölfe: VfL-WolfsburgGoalie Diego Benaglio kann nicht widerstehen. Muss er auch nicht.


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SAISONKÜCHE DIEGO BENAGLIO | 57

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

Rindsfilet mit selbst gemachten Nudeln

Diego Benaglio ist Werbeträger für die Marke Garnier. Dazu wurden witzige Clips gedreht, die auf Youtube zu sehen sind.

men zwei Schwalben als Zeichen unserer Bindung.» Mittlerweile zieren verschiedene Kunstwerke den Arm. Als Letztes kam der Originalfussabdruck seiner neugeborenen Tochter Melija hinzu. Der VfL Wolfsburg hat bis 2013 einen Vertrag mit dem Schweizer. Wohin der Weg danach führt, ist noch offen. «Klar, irgendwann wäre ein Wechsel in eine andere Liga reizvoll.» Gerüchte um einen Wechsel nach England machten die Runde. Diego winkt ab. «Im Fussball gibts immer hunderttausend Gerüchte.Wenn man sich um jedes kümmern müsste, hätte man keine Zeit mehr, um Fussball zu spielen.» Auch als Markenbotschafter ist Diego ein glaubwürdiger Partner. Für Garnier hält er besonders gerne den Kopf hin. «Ich lege Wert auf mein Äusseres und werbe nur mit Produkten, mit denen ich mich identifizieren kann.» Das glauben wir dem attraktiven Mann mit den glänzenden Haaren aufs Wort. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Marcus Höhn

ZUTATEN 250 g Knöpflimehl Salz 2 Eier Olivenöl 0,4 dl Wasser Mehl zum Auswallen 4 Rindsfilets à je ca. 150 g Pfeffer weisser Trüffel, nach Belieben ZUBEREITUNG 1 Mehl und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Eier, 1 EL Öl und Wasser in die Mulde geben, alles zu einem glatten,

geschmeidigen Teig kneten. In Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen. 2 Pastateig auf wenig Mehl von Hand oder mit einer Pastamaschine ca. 2 mm dünn auswallen. In ca. 5 mm breite Nudeln schneiden. Reichlich Wasser aufkochen, salzen. 3 Eine Grillpfanne mit Olivenöl bepinseln. Filets beidseitig ca. 3 Minuten grillieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nudeln im Salzwasser 2–3 Minuten al dente kochen. Mit dem Rindsfilet auf Tellern anrichten. Fleisch mit wenig Olivenöl beträufeln. Nach Belieben weissen Trüffel darüberhobeln.

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KÜCHENKUNDE SILVESTERMENÜ

NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Hauptgang Roter Linseneintopf: Unsere italienischen Nachbarn essen in der Neujahrsnacht einen Teller Linsen mit Cotechino. Der Cotechino ist mit einer gefüllten Schweinshaxe zu vergleichen. Linsen symbolisieren Reichtum, da die Hülsenfrüchte wie kleine Geldmünzen aussehen. Herrliche Linsenrezepte finden Sie unter: www.saison.ch

Silvester in Rot

In Italien gilt rote Unterwäsche an Silvester als Glücksbringer. Warum soll ein rotes Silvestermenü nicht denselben Effekt haben? Probieren Sie es aus.

D

Bilder: Stockfood

FoodRedaktorin Sonja Leissing

lust zu fördern oder neu zu entfachen. Noch mehr Glück erlebt, wer bereits mit der neuen roten Unterwäsche ins nächste Jahr tanzt. Eigentlich ein lustiger Brauch, den man sogar ein wenig ausweiten beziehungsweise «schweiztauglich» machen könnte.Wie wärs also,zur Abwechslung den Gästen ein komplettes Fünf-GangSilvestermenü in Rottönen zu servieren? Der Farbe Rot sagt man nach, dass sie viele Stoffwechselvorgänge anregen soll, einen positiven Einfluss auf das vegetative Nervensystem ausübt und appetitanregend wirkt. Von roten Strapsen, Boxershorts Es gibt zurzeit genügend rote Lebensund roten Randen mittel wie Granatapfel, Im Land von Amore Rind- oder LammTipps &Tricks und Pasta schenken fleisch, rote Weintrausich an Silvester LieFaltenkiller: Rotes Gemüse wie ben, Randen, Radiesli, Peperoni, Randen und Tomaten bende—undsolche,die Chili, Kohlsprossen, gehört gemäss einer Studie der Rotkraut, diverse rote es werden wollen — roCharité Berlin zu den besten natürSalatsorten oder Linte Unterwäsche. Rote lichen Faltenkillern. Der glättende BHs, Strings, Strapse, sen, aus denen man ein Effekt beruht wahrscheinlich auf Spitzenhöschen oder fantastisches Liebesder Wirkung von Betacarotin. Boxershorts verspremahl zaubern kann.Ob Immunabwehr: Rotes Gemüse chen dem Träger und die Gastgeberin unter liefert viele Vitamine, welche die dem festlichen Kleid der Trägerin Erfolg und Immunabwehr stärken und das rote Dessous trägt, ist Glück im neuen Jahr. Herzinfarktrisiko senken sollen. Darauf will natürlich ihr überlassen. Ich bin Power: Rotkohl enthält mehr niemand verzichten, der Meinung: Doppelt Vitamin C und B-Vitamine als gemoppelt bringt beauch wenn mit der beWeisskohl. Randensprossen sind törenden Unterwäsche stimmt doppelt so viel tolle Vitamin-C-Spender. vermutlich eher geGlück und Erfolg fürs meint ist, die Liebesneue Jahr!

er letzte Abend im Jahr hat es auf der ganzen Welt in sich. Alle wollen das neue Jahr glücklich beginnen und die vielen guten Vorsätze in die Tat umsetzen. Etliche Nationen haben ihre eigenen Bräuche entwickelt. Wir Schweizer zum Beispiel lassen die Korken knallen und begrüssen das neue Jahr mit Raketen und Knallern. Auf Partys oder im Familienkreis wird Fondue gegessen, Champagner oder Prosecco geschlürft,um Punkt Mitternacht angestossen und vielleicht beim Bleigiessen gespannt in die Zukunft geschaut.

Vorspeise 1 Salat: Radicchio waschen und in mundgerechte Stücke zupfen. Verfeinern Sie den Salat mit gehackten Walnüssen oder kleinen Birnenstückchen. Herrlich schmeckt auch wenig Roquefort daruntergemischt. Damit die köstliche Vorspeise schön rot leuchtet, am besten mit einem roten Balsamicodressing abschmecken.


MIGROS-MAGAZIN NR. 52, 27. DEZEMBER 2011

SCHAUFENSTER SILVESTERMENÜ

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Apéro San Bitter: Ob zum Apéro oder als Durstlöscher für zwischendurch – das alkoholfreie Bittergetränk, serviert mit einem Eiswürfel, regt die Magenschleimhäute an und ist appetitanregend. San Bitter lässt sich zudem wunderbar mit Prosecco mischen.

Vorspeise 2 Süppchen: Aus Randen lässt sich mit wenig Aufwand ein Süppchen kreieren. Randen in Würfel schneiden, Zwiebel hacken. Beides in Öl andünsten. Randensaft und Bouillon dazugiessen. 20 bis 25 Minuten weich kochen. Mit dem Stabmixer pürieren und mit etwas Kokosmilch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dessert Blutorangen: Früchte schälen inklusive weisser Haut und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln, wenig Zucker beigeben und für 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Granatapfelkernen garnieren.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

MIGROS BASEL | 61

NEWS

Was? Wann? Wo? «Pfyfferli 2012» Theater Fauteuil, Spalenberg 12, Basel Freitag, 6. Januar, bis Sonntag, 26. Februar 2012, jeweils von Dienstag bis Freitag um 20 Uhr; am Samstag um 18 und 21 Uhr; am Sonntag um 17 und 20 Uhr. Vorverkauf reguläre Tickets: Spalenberg 12, täglich ab 15 Uhr, Tel. 061 261 26 10. Infos und Tickets: www.fauteuil.ch

Von der Migros Basel vergünstigte Tickets gibt es ausschliesslich für die folgenden Daten: Sonntag, 8. Januar, 17 Uhr Samstag, 21. Januar, 18 Uhr Mittwoch, 1. Februar, 20 Uhr Dienstag, 7. Februar, 20 Uhr Es sind nur noch sehr wenige vergünstigte Tickets zu Fr. 48.- (statt 58.-) und Fr. 41.- (statt 51.-) im M-Vorverkauf im Claramarkt in Basel erhältlich.

Ein Renner: Das «Pfyfferli»

Der Ansturm auf die Tickets des «Pfyfferli 2012» im Vorverkauf war auch dieses Jahr schlicht überwältigend.

«DR FMH» zählt zu den beliebtesten Basler Bängg.

D

ie Migros-Vorverkaufsstellen sind wie in den letzten Jahren schon überrannt worden. Nur noch jene im Claramarkt Basel verfügt über ein paar wenige vergünstigte Karten fürs «Pfyfferli 2012». Tatsächlich verspricht diese einmalige Vorfasnachtsveranstaltung, auch 2012 eine vielseitige Einstimmung auf die drey scheenschte Dääg in Basel zu werden. Entsprechend gross ist die Vorfreude der Baslerinnen und Basler auf die musikalischen und kabarettistischen Rahmenstücke auf der winzigen Bühne am Spalenberg 12. Es spielen Colette Greder, Caroline Rasser, Salomé Jantz,

Peter Richner, Roland Herrmann und Gilles Tschudi.

Bekannte und beliebte Bängg und Musiker Das Autorenteam verspricht viel scharfsinnigen Witz bei den Rahmenstücken. Diese stammen aus der Feder von Charles Lewinsky, Michael Theurillat, Yvette Kolb, Christian Hürner, René Glaser, Karl Schweizer, Walo Niedermann und Lorenz Keiser. Die engagierten Schnitzelbängg zählen zu den Topformationen. Pro Vorstellung treten jeweils zwei der folgenden Bängg auf: «D’ Striggede», «DR FMH»,

«Peperoni», «Tam Tam», «Die Verschiffte» und «Dr Spitzbueb». Ferner pfeifen abwechslungsweise «D Barfiessler», «D Pfyffer», «D Bajass Clique» und «JONGS». Es trommeln «D Streifer», «PiSDiG» und «Bâsilikum». Die musikalische Leitung übernimmt Arth Paul. Die Vorstellungen werden entweder von Dani Wittlin oder Bettina Urfer am Klavier begleitet. Für die Fasnachtsmusik ist wiederum Xenia Fünfschilling verantwortlich. Dramaturgie und Regie übernehmen erneut Rolf Lansky und Regisseur Martin Schurr. Text: Priska M. Thomas Braun


ihre region 62 |

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migros basel

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Ein gutes neues Jahr Wir danken Ihnen, liebe Leserinnen, liebe Leser, für Ihre Treue und für Ihr Vertrauen. Und wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr ‒ verbunden mit einer fröhlichen Zeit im Kreis Ihrer Lieben ‒ und auch im neuen Jahr viele schöne Stunden. Ihre Migros Basel

Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

Migros-Vorverkauf ■ In Basel: Info-Schalter migros Claramarkt, 1. Stock; Kundendienst mParc Dreispitz, 1. Stock ■ In Füllinsdorf: Kundendienst migros Schönthal ■ In Allschwil: Kundendienst migros Paradies Genossenschafterinnen und Genossenschafter erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. erkundigen Sie sich vor Ort. Tickets können auch mit Kreditkarten bezahlt werden. Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch

Bunte Luftschlangen, Ballone und verschiedene Glücksbringer symbolisieren Silvester.

g n u m m i t Die S steigt

eiben nur noch fünf Tage Bis zur Silvesterparty bl ng. der Ruhe und Vorbereitu

A

lle, die es einrichten können, gönnen sich dieses Jahr eine freie Woche zwischen den Jahren. Diese kurzen Tage bieten sich geradezu an, um auszuspannen, zu feiern, gemütlich zu shoppen oder kreativ zu kochen. Die dunkle Zeit ist seit jeher mit Sagen und Legenden verbunden. Kein Wunder, trifft man sich da gerne mit der Familie, mit Freunden, Nachbarn und Bekannten. Besonders die Romantischen, die

ihre Wohnung oder ihre Häuser und Gärten weihnachtlich geschmückt haben, lieben diese geheimnisvolle Zeit. Sie zünden ein Kaminfeuer an, plaudern bei Kerzenlicht und geniessen ein gutes Buch, einen spannenden Film und natürlich die eine oder andere Köstlichkeit. Berufstätige, die sich keine Auszeit nehmen können, kehren am Dienstag nach Weihnachten zurück in einen Arbeitstag, der sich doch merklich von ei-

nem normalen Wochenbeginn abhebt. Die Stimmung in der Stadt, in den Geschäften und in den Restaurants ist eine Mischung aus geschäftig und entspannt. Der beginnende Ausverkauf lockt mit seinen saisonalen Angeboten viele Besucher aus der Umgebung nach Basel. Ob man nun frei macht oder arbeitet: Höhepunkt der Woche ist Silvester. Zum elften Mal wird das neue Jahr in Basel mit einem Feuerwerk über dem Rhein begrüsst. Dazu wird wieder kostenlos Glühwein ausgeschenkt.

stimmig dekorieren und spassig feiern Wer zu Hause Silvester feiert, begrüsst seine Gäste mit Girlanden, Riesenluftschlangen und Happy-New-YearTransparenten, die schon an der Haus-


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

bis Sonntag, 15. Januar 2012, nachmittags und/ oder abends, je nach Wochentag, musical Theater, basel Preise: Fr. 50.- bis 145.-(erwachsene), Fr. 25.bis 72.50.- (Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre) je nach Kategorie und Wochentag. Im migros-Vorverkauf gibt es eine Reduktion von 20 % pro Karte. reguläre Karten unter Ticket-Hotline: 0900 800 800 (Fr. 1.19/min., Festnetztarif) www.topact.ch und www.ticketcorner.ch

Mit seiner 328. Sitzung beendete der Genossenschaftsrat das Jahr.

R und Aluspiralen gehören die verschiedenen Glücksbringer seit jeher zum Jahreswechsel. Beliebt sind auch grosse und kleine Ballone, schimmernde Aluflocken und bunte Fasnachtsbändeli. Im Gegensatz zum Bleigiessen, das heute kaum noch praktiziert wird, sind Tischbomben ein Dauerbrenner. Bei der Migros sind verschiedene Grössen und Modelle erhältlich und je nach Motto und Preis gut gefüllt.

atspräsident Ernst Mutschler begrüsste die Mitglieder, die Gäste und den Referenten des Abends, Markus Maurer, Projektleiter Social Media MGB, sowie Ursula Schöpfer, Mitglied der MGB-Verwaltung, bevor er über intern und extern Aktuelles berichtete. Danach informierte Dieter Bangerter, Präsident der Wahlvorbereitungskommission, über die Vorbereitungen für die Gesamterneuerungswahlen des Rats im nächsten Jahr. Die Verabschiedung der Wahlvorschläge im Genossenschaftsrat erfolgt am 31. Januar 2012. Ferner wird die Migros Basel im Frühsommer des Jahres 2012, das von der Uno zum internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt worden ist, in einzelnen Filialen aktiv, um neue Mitglieder werben.

barbeclette : Das outdoorraclette

referat von Markus Maurer über social Media

Neu ist Barbeclette. Dies ist zwar keine Silvesterdekoration, dafür aber ein absoluter Hit im Migros-Angebot, dessen Wortkombination aus Barbecue und Raclette auf seine Verwendung hinweist. Barbeclette ist eine praktische kleine Aufheizschale für Käse. Indem man sie auf eine heisse Unterlage oder auf den Rost über einem offenen Feuer stellt, kann man darauf auch im Freien Käse schmelzen. Eine Idee, die sich nicht nur in der Silvesternacht, sondern auch in den Skiferien oder auf einer Wanderung umsetzen lässt. Speziell für eine kleine Silvesterfeier unter klarem Sternenhimmel bietet die Migros auch alkoholfreien Schaumwein, gediegene Plastikbecher und metallisiertes Besteck an. In den letzten Tagen im Jahr führen die grösseren Migros-Filialen alles, was es für einen gelungenen Silvester braucht.

Suzanne Sarbach, Präsidentin der Kulturkommission, präsentierte vier Spendengesuche, die vom Rat alle einstimmig gutgeheissen wurden: Die Kulturveranstalter Le Moulin Bouge in Liestal, das Basler Kinder Theater, die Ballettschule von Marina Amiet für Kindertanz und Klassisches Ballett in Oberdorf sowie die beiden gemischten Chöre Frohsinn aus Allschwil und der Bacchanal-Chor aus Aesch erhalten alle zusammen total 8000 Franken. Geschäftsleiter Werner Krättli beantwortete die von einigen Ratsmitgliedern eingereichten Fragen klar und deutlich. Die Sitzung beschloss Markus Maurer mit seinem Referat zur Bedeutung von Social Media und den damit wachsenden Bedürfnissen und Möglichkeiten von Kundschaft und Firmen, sich frei und schnell auszutauschen. Die Küchen- und Service-Brigade der Migros rundete die letzte Sitzung des Jahres mit einem vorzüglichen Weihnachtsessen ab.

Text: Priska M. Thomas Braun

Jetzt gibts schon Fasnachtskiechli Kenner wissen, dass die migros basel zu Silvester bereits die ersten Fasnachtskiechli anbietet. Dies hat mit der Tradition zu tun, an Neujahr Fettgebäck zu essen. ebenfalls schon leicht fasnächtlich muten die Dekorationen zu Silvester an. Da wirbeln glänzende Girlanden und bunte Luftschlangen

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Letzte Sitzung des Jahres

Musical «Grease»

tür Partystimmung vermitteln. Die Wohnung verzieren Schweinchen, Marienkäfer, Hufeisen und Kaminfeger. Auf dem Tisch finden sich Teelichter, Knallbonbons und Wunderkerzen. Noch ist Zeit, diese bunten Tischdekorationen für Silvester zu kaufen. Neben den erwähnten Girlanden, Papier-

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durchs Wohnzimmer, und feine Konfetti rieseln auf Tisch und boden. Auch steigen in den meisten Familien Tischbomben, die neuerdings sogar als Sixpack angeboten werden. Daneben versprechen marienkäfer, Schweinchen, Kleeblätter und Kaminfeger, im neuen Jahr Glück zu bringen.

Text: Priska M. Thomas Braun

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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IT’S A WILD WORLD

Nächstes Jahr gehen die Preise baden

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Wann muss ich meine Tabletten nehmen? Ein Computerprogramm informiert – wenn nötig immer wieder.

Schwester Louise, übernehmen Sie! Statt Krankenschwestern sollen bald Computer die Patienten betreuen – sehr zum Leidwesen der Pflegefachverbände.

Bilder: Northeastern University, Reuters

L

ouise ist nie ungeduldig oder genervt. Sie erklärt, wie man den Blutdruck korrekt misst und einen Verband wechselt. Selbst kann sie das allerdings nicht tun. Louise ist eine virtuelle Krankenschwester,entwickelt von Informatikern der Northeastern University in Chicago. Für Krankenschwestern brechen harte Zeiten an. Computer machen ihnen die Pflege streitig, und zwar den spannenden Teil: «Die Maschine spricht mit dem Patienten, klärt ihn auf, und die Pflegerin macht die Fliessbandarbeit», formuliert es eine Teilnehmerin auf einem Krankenschwestern-Blog. Nicht ganz so schwarz sieht es Elsbeth Wandler,Geschäftsführerin des Schweizer Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner.Auch wenn sie zugeben muss,dass der finanzielle Druck auf das Gesundheitswesen und die Pflege enorm ist, Zeit für persönliche Gespräche Luxus sind. Doch ersetzen könne eine virtuelle Stimme die Pflegefachfrau nie. «Computer können höchstens Informationen wiederholt abgeben und so zusätzlich informieren.» Genau das

ist die Aufgabe der virtuellen Krankenschwester. Louise bereitet Patienten auf die Entlassung aus dem Spital vor,erklärt ihnen beispielsweise, welche Tabletten sie künftig einnehmen sollen.Wer etwas nicht verstanden hat, kann nachfragen.

Das Programm könnte bei jungen Patienten gut ankommen Bisher wurde das Programm nur am Bostener Medical Center an Patienten getestet, die aber sehr zufrieden waren. PatientenschützerinMargritKesslerkann sich gut vorstellen, dass junge Patienten diese Form von Unterhaltung schätzen. Bei betagten Menschen hat sie allerdings ihre Zweifel. «Betagte wünschen sich Menschen zum Anfassen, die sich ihrer Probleme annehmen.» So wie das eben die Krankenschwester macht. «Sie ist ausserdem Übersetzerin des Ärztelateins», sagt Elsbeth Wandler. Und das kann kein Computer — noch nicht. Text: Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Würden Sie einer solchen virtuellen Krankenschwester vertrauen? Stimmen Sie ab.

Gemäss dem Schweizerischen Reisebüro-Verband werden Badeferien 2012 um fünf bis 20 Prozent günstiger. Grund: Fluggesellschaften und Hotels sind angesichts der schlechten Wirtschaftsaussichten zu Nachverhandlungen bereit. Reisen nach Ägypten und Tunesien präsentieren sich nach den politischen Unruhen so günstig wie noch nie. Genauso aussergewöhnlich entwickeln sich die Preise für Kreuzfahrten. Bis im März bietet die Reederei Royal Caribbean eine achttägige Seereise ab/bis Dubai auf der «Brilliance of the Seas» ab 399 Franken pro Person an, die Karibik kostet mit der «Carnival Glory» für eine Woche ab 449 Franken (ohne Flug). ■ Gut zu wissen: Rund 100 000 Schweizer haben 2011 eine Seereise gebucht — fast doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Jeder vierte Kreuzfahrer ist heute jünger als 41 Jahre alt. Um von den tiefen Preisen zu profitieren, lohnt es sich, die Kreuzfahrten im Internet zu vergleichen. Anbieter wie www.cruise line.ch oder e-hoi.ch haben raffinierte Suchmaschinen zu Datum, Reederei und Schiff.

■ Ein besonderes Erlebnis ist — bald ein-

mal 100 Jahre nach der Jungfernfahrt der «Titanic» — eine Transatlantikfahrt zwischen dem englischen Southampton und New York. Was früher für die meisten unerschwinglich war, kostet heute vergleichsweise wenig: Sieben Nächte auf der «Queen Mary 2» (Bild) sind inklusive Flug New York–Zürich ab 1950 Franken pro Person erhältlich.


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babyclub

Erst Tante, dann Mama Ihre Schwägerin oder Schwester hat gerade ein Baby bekommen? Dann könnte bei Ihnen auch bald der Storch anflattern. Falls Sie nämlich weiblich und im gebärfähigen Alter sind, verdoppelt sich beim ersten Neffen oder der ersten Nichte die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie in den nächsten zwölf Monaten ein Kind zeugen werden. Dies zeigt eine aktuelle norwegische Studie mit 110 000 Geschwisterpaaren. Anscheinend wirkt es sich positiv auf den Kinderwunsch aus, die eigenen Geschwister in ihrer Rolle als Eltern zu beobachten. Und noch kinderlose Frauen bauen ihre Unsicherkeit, was den Kinderwunsch betrifft, ab. Wer weiss, vielleicht sehen wir uns ja schon bald im Baby Club!

Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

5 Fragen an … Urs Kiener (53), Kinder- und Jugendpsychologe, Leiter Pro Juventute Beratung + Hilfe 147, über Kinder- und Jugend-Silvester.

«Eltern dürfen an Silvester feiern, aber sie sollen Vorbilder bleiben»

1

Urs Kiener, wenn Erwachsene an Silvester über die Stränge hauen, können sie sich von Nez Rouge heimfahren lassen. Wie kommen Jugendliche nach der Party heim?

Wie an einem normalen Wochenende: mit dem öffentlichen Verkehr, der an Silvester vielerorts durchgehend funktioniert, oder mit dem Taxi.

2

Ab wann dürfen Eltern ihre Kinder unbesorgt alleine Silvester feiern lassen?

Ein allgemein gültiges Rezept gibt es nicht: Die Eltern sollten ihre Kinder aber dazu anleiten, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Kinder werden in der Pubertät selbständig, und Eltern

müssen lernen loszulassen. Das gilt auch für Silvester.

3

Ist es gut für Kinder, wenn sie bis zum Countdown wach bleiben?

Für Kinder ist dies der grosse Augenblick, das Tolle an Silvester. Es spricht nichts dagegen, dass Kinder daran teilhaben — ausser natürlich, sie schlafen vorher von selbst ein.

4

Sollen Eltern sich zurückhalten, oder dürfen sie ungeniert drauflosfeiern?

In den ersten Lebensjahren orientieren sich Kinder stark am Verhalten der Eltern, es ist wertebestimmend. Daher

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 |

Eine Institution: Zum neunten Mal fährt das NezRouge-Team zum Jahreswechsel Leute, die Alkohol konsumiert haben, gratis nach Hause («Thuner Tagblatt», 12.12.2011).

dürfen sie an der Silvesterparty zwar feiern, aber sie sollen Vorbilder bleiben.

5

Was braucht es für die unvergessliche Kindersilvesterparty?

Kinder brauchen kein Tamtam an Silvester, sondern Rituale: Sie möchten am liebsten jedes Jahr genau denselben Ablauf. Eine solche Kontinuität gibt ihnen Sicherheit. Interview: Thomas Vogel

Den ganzen Artikel des «Thuner Tagblatts» lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch

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EGO-COACH: In 36 Schritten zu mehr Selbstbewusstsein

Schritt 16: Entdecken Sie Ihre Vorzüge Sie sind sich selbst der grösste Kritiker? Dann sollten Sie sich öfter mit den Augen eines guten Freundes betrachten. Er kennt Ihre Vorzüge. Und das sollten Sie auch! Sie kennen das bestimmt: Sich selbst gegenüber ist man immer der grösste Kritiker — zum Beispiel im Hinblick auf das Aussehen. Mit anderen springen Sie vermutlich längst nicht so schonungslos um wie mit sich. Das können Sie ändern. Suchen Sie sich drei beliebige Porträtfotos aus einer Zeitschrift heraus. Betrachten Sie die Aufnahmen genau. Hand aufs Herz: Empfinden Sie einen dieser drei Menschen als hundert Pro-

zent perfekt oder hundert Prozent hässlich? Vermutlich nicht. Nur mit sich selbst sind Sie gnadenlos. Jetzt suchen Sie zwei Aufnahmen, auf denen Sie zu sehen sind. Eine, die Sie überhaupt nicht mögen, und eine, die Ihre Schokoladenseiten hervorhebt. Und nun stellen Sie sich vor, Sie wären Ihr bester Freund. Wie würde er Sie beschreiben? Nehmen Sie sich dafür Zeit und formulieren Sie als Ihr bester Freund, was Sie sehen. Machen Sie sich die Mühe, nicht bei oberflächlichen Formulierungen stehen zu bleiben. Also nicht «sieht ganz gut aus», sondern «du wirkst intelligent, weil …» Sie werden überrascht sein, wie viel Attraktives zu entdecken ist. In Zusammenarbeit mit www.focus.de

LESERAKTION

Auf Pintenkehr mit dem Experten Migros-Magazin-Leser zahlen für Martin Jennis Beizenführer «Eine runde Schweiz» 10 Franken weniger.

Illustration: Rebekka Heeb

D

ie Namen der vorgestellten Restaurants klingen bodenständig: «Huuswurz», «Wii am Rii», «Zur Mägd» oder «Kostgeberei». In seinem neuen Buch «Eine runde Schweiz» führt Migros-Magazin-Autor Martin Jenni seine Leser zu 52 Beizen in 26 Kantonen. Das Besondere an diesen Lokalen? Jedes ist eine Bastion gegen Fast Food und kulinarische Verrohung, aber auch gegen extravagante Gourmetküche. Mit viel Liebe zum Detail porträtieren Jenni und Fotograf Marco Aste Wirte mit Bodenhaftung, für die Gastfreundschaft noch eine Herzensangelegenheit und kein Konzept ist. Übrigens: Neben den ausführlichen Beizenporträts erhalten Leserinnen und Leser zu jedem Kanton weitere Gastro- und Kulturtipps. Leserinnen und Leser des MigrosMagazins können das reich bebilderte Buch mit 10 Franken Rabatt kaufen. Wer Martin Jenni auf seinen kulinarischen Streifzug folgt, entdeckt auf 192 Seiten, dass eine Beiz auch heute noch ein Refugium, eine Oase und ein Stück Heimat sein kann. Text: Michael West

Bestellen und vom Angebot profitieren Das Migros-Magazin bietet das Buch «Eine runde Schweiz» von Martin Jenni zum Vorzugspreis von 24.90 statt 34.90 Franken an – inklusive Mehrwertsteuer und Porto.

Deftiges Gericht: Tête de veau à la Arno Abächerli, eine Spezialität der Auberge de la Croix Blanche in Villarepos FR.

■ Bestellung per Telefon: 044 250 20 10 ■ Per E-Mail: werd@balmer-bd.ch ■ Per Post: Balmer Bücherdienst AG, Buchservice Werd Verlag, Kobiboden, 8840 Einsiedeln ■ Stichwort nicht vergessen: Bitte bei allen Bestellungen das Stichwort «Migros Magazin 0143» erwähnen. ■ Gültigkeit: bis am 31. Januar 2012


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neues vom zoo-doktor

gefällt mir

«Mit Jay-Z gehts gut»

Ghalib zügelt nach Deutschland

Eric Hort (21), Mitarbeiter Kolonial, Migros MM Schweizer Hof Luzern.

1

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

An schlechten Tagen höre ich gerne «Run this Town» von Jay-Z und Rihanna.

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo.

2

Die überflüssigste CD, die Sie je gekauft haben?

3

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

4

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

5

Haben Sie sich schon mal online verliebt?

6

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Die war von DJ Bobo. Damals habe ich mein ganzes Sackgeld für diese CD ausgegeben. Eine Enttäuschung!

Lion King — König der Löwen.

Vor der langen Reise wird der betäubte Gepard noch einmal gründlich untersucht.

bilder: Torben Weber/zoo basel

«

Ich nehme Ghalib ins Visier, warte auf den richtigen Augenblick und puste dann kräftig. Der Pfeil schiesst aus dem Blasrohr, der Gepard zuckt kurz zusammen. Exakt elf Minuten nach Verabreichung des Betäubungspfeils, können wir uns der Raubkatze gefahrlos nähern und sie untersuchen. Heute steht ein Umzug an: Das kerngesunde, im Zolli geborene zweijährige Gepardenmännchen Ghalib soll im deutschen Zoopark Erfurt eine neue Heimat finden. Gepardennachwuchs ist eine Rarität, und wir sind stolz, diesen prächtigen Kater abgeben zu können. Damit ein solcher Tiertransport möglich wird, müssen wir allerdings im Voraus zahlreiche Fragen klären: Ist der Transport aus Sicht des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms sinnvoll? Ist er für das Tier gesundheitlich verantwortbar? Ist der anvisierte Zoo zur Haltung unseres Geparden überhaupt geeignet? Sind alle Papiere zum Grenzübertritt griffbereit? Zum Glück ist alles okay! Und ich bin froh, mich zusammen mit meinem Tierarztkollegen und den drei Tierpflegern um unsere Hauptaufgabe kümmern zu können: die Narkose für einen gründli-

chen Gesundheitscheck und das anschliessende Verladen von Ghalib in die Transportkiste. Das Blasrohr ist eines meiner liebsten Arbeitsgeräte. Es ist die schonendste Methode, einem Tier aus der Distanz ein Medikament zu verabreichen, und es weckt in mir den sportlichen Ehrgeiz, mit jedem Schuss einen Treffer zu landen. Bei unseren Untersuchungen stellen wir zum Glück keine Krankheitsanzeichen fest. Trotzdem nutzen wir bei Ghalib die Gelegenheit zur Blutentnahme. Einen Teil lassen wir sofort im Labor untersuchen, einen anderen lagern wir tiefgefroren in unserer Blutbank. Dies kann für später auftretende Fragen wertvolle Dienste leisten. Dann tragen wir den Gepard in die massgefertigte Transportkiste und spritzen ihm das Gegenmittel, denn auf dem Transport soll er wach sein. Ein Tierpfleger ist extra aus Erfurt angereist, um Ghalib zu begleiten und unterwegs nach dem Rechten zu sehen. Am Abend erreicht uns dann die gute Nachricht, dass Ghalib nach neun Stunden Fahrt sicher in Erfurt angekommen ist. Machs gut, Junge.

»

«Hangover 2» — aber nicht weil ich so gerührt war, sondern vor Lachen! Ich habe noch nie einen so witzigen Film gesehen. Nein. Ich glaube nicht an die Liebe im Internet.

Oh, da fallen mir einige Orte ein — aber ganz besonders nicht auf dem stillen Örtchen.

7 8

Welches ist Ihre Lieblings-Website?

www.youtube.com. Ihre genialste App?

Die Eurosport-App, hier bin ich in Sachen Sport immer auf dem neusten Stand.

9

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht und wie lange?

Fifa von EA Sports, 1999 bis 2012.

10 11

Ihre Lieblingsserie am TV ist ...?

«Two and a Half Men».

Was machen Sie abends als Letztes?

Die Augen zu.


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Vom KV-Stift zum Big Boss

«Das KV» ist die wohl schweizerischste aller Ausbildungen. Hunderttausende haben die Stifti im Büro gemacht. Dieses Jahr feierten die Kaufmännischen Verbände Bern und Zürich den 150. Geburtstag. Drei Beispiele zeigen, dass die kaufmännische Lehre auch heute noch ein Fundament für eine Karriere sein kann.

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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | Migros-Magazin |

Martin senn, Konzernchef der zurich

Auf der obersten Karrieresprosse

E

igentlich wollte Martin Senn (54) Militärpilot werden, fiel aber bei der fliegerischen Vorschule durch. Nachdem er seinen Traum von der Aviatik aufgegeben hatte, absolvierte er als 18-Jähriger dank eines Handelsschulabschlusses eine verkürzte KV-Lehre beim damaligen Bankverein in Basel. «Neben der Fliegerei war ich fasziniert von den Handelsräumen der Börse und dem globalen Umfeld. Mit dieser Ausbildung hatte ich früh die Chance, im Ausland Karriere zu machen.» Tatsächlich: Als 23-Jähriger ging er für den Bankverein ein Jahr nach New York, drei Jahre später war er im gleichen Unternehmen Chef von 150 Mitarbeitern in Hongkong. «Das hätte ich nach einem Studium in diesem Alter nie erreicht.» Er habe immer den Weg gewählt, der ihm Spass bereitete,und sich kaum mit der Frage beschäftigt, ob er ein Studium in Angriff nehmen solle. Nur am Anfang seiner Karriere dachte er daran, diese zu unterbrechen, um ein MBA nachzuholen. Er kam aber davon ab, weil er stets befördert wurde. Am 1. Januar 2010 erreichte der Basler die oberste Sprosse seiner Karriereleiter: Der Vater einer 23-jährigen Tochter und eines 20-jährigen Sohns ist heute Konzernchef bei Zurich Financial Services. Zum «weltweit globalsten Versicherungsunternehmen mit Kunden in 170

Ländern» ist Senn vor fünf Jahren via New York, Hongkong, Singapur und Tokio respektive Credit Suisse und Swiss Life gestossen. Er verbringt 50 Prozent seiner Arbeitszeit im Ausland — manchmal in Begleitung seiner koreanischen Frau. Die frühere Meistergeigerin lernte er auf einer Dschunke anlässlich einer 1.-August-Feier im Südchinesischen Meer kennen. Senn tritt sehr selten in den Medien auf, was ihm den Titel «Martin who?» in der «Bilanz» eintrug.

«ich weiss, was es bedeutet, wenn ein Kunde am schalter ist» Von der KV-Ausbildung profitiert er noch heute: Der Zurich-Chef beherrscht das Zehnfingersystem blind. Ausserdem hat er das Geschäft von der Pike auf gelernt und versteht deshalb die meisten Prozesse und Zusammenhänge. «Ich weiss, was es bedeutet, wenn ein Kunde am Schalter ist», sagt Martin Senn, und das ist keine Floskel. Mehr noch: Als Stift musste er für die Chefs Znünibrötli holen. Das hat den Führungsstil des 54-Jährigen geprägt. «Ich versuche, immer auf dem Boden zu bleiben, und will, dass meine Mitarbeiter offen sind und Hierarchien nicht als Schwellen verstehen. Hätte ich studiert, dann würde ich darüber vielleicht anders denken.» Vielleicht würde er seine

Diese Prominenten haben ihre Karriere mit dem KV begonnen

Frank Baumann (54), Werber, Fernsehmoderator und Komiker

Roland Rino Büchel (46), Sankt Galler SVP-Nationalrat und Sportmanager

Ancillo Canepa (58), Wirtschaftsprüfer und Präsident des FC zürich

Urs Fischer (45), ex-Fussballer und Cheftrainer des FC zürich

Daniel Fohrler (44), Solothurner radio- und Fernsehmoderator


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Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

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Trotz 70-StundenWoche immer für ein Spässchen zu haben: Zurich-Chef Martin Senn.

privaten Auslagen von der Buchhaltungsabteilung berechnen lassen. Doch Martin Senn machts auch hier wie jeder andere. Er sammelt die Belege und erledigt die Abrechnung zu Hause. Der Zurich-CEO ist ein Verfechter des dualen Bildungssystems, das die Lernenden parallel in Betrieb und Berufsschule ausbildet. Und er geht mit gutem Beispiel voran: Die Zurich bildet schweizweit über 240 Lernende aus. «Das Schweizer System hat einen grossen Wert. Wirtschaft und Politik müssen es schützen und so den Jungen eine Chance bieten.» Martin Senn räumt aber ein, dass es heutzutage schwieriger geworden sei, mit einem KV-Abschluss eine Karriere wie die seine zu machen. «Aber unser Bildungssystem schliesst das nicht aus.» Der ehemalige KV-Stift empfiehlt, zuerst eine Lehre und danach ein Studium zu absolvieren und nicht umgekehrt. Hochschulabsolventen mit praktisch orientierter Ausbildung seien oft besser einsetzbar. Das erlebe er während seiner 70-Stunden-Wochen immer wieder. Texte: Reto E. Wild Bilder: Reto Schlatter

Werner Catrina: «Kämpfen, lernen, feiern – 150 Jahre Kaufmännischer Verband Zürich KVZ 1861–2011». Bei Ex Libris für Fr. 39.20 statt Fr. 49.–.

Markus Fuchs (56), ex-Springreiter und ehemaliger Teamchef Italiens

Ida Glanzmann-Hunkeler (53), Luzerner CVP-Nationalrätin

Dino Kessler (44), ex-eishockey-Profi, heute Journalist beim «blick»

Daniela Lager (45), Journalistin und moderatorin beim Schweizer Fernsehen

Leonard (bürgerlich Carlo Schenker, 47), Schlagersänger


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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | Migros-Magazin |

natalie rickli, Medienfachfrau und sVP-nationalrätin

«Ich war keine gute Schülerin»

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m KV Winterthur entdeckte Natalie Rickli (35) ihr Interesse an der Politik. «1992 trat mein damaliger Staatskundelehrer im Unterricht für eine Schweizer EWR-Mitgliedschaft ein», sagt die Zürcher SVP-Nationalrätin. «Er war ein linker Lehrer. Die Diskussionen über den EWR weckte mein Interesse für die Politik. So gesehen kann ich mich beim Lehrer bedanken.» Sie sei unpolitisch aufgewachsen und habe damals nicht recht gewusst, was links oder rechts bedeutet. 1996 trat sie als 19-jährige Frau der Jungen SVP bei. Heute ist ihr sehr wohl klar, was links oder rechts heisst. Sie wurde mit dem besten Resultat aller Zürcher SVP-Politiker in den Nationalrat gewählt. Rickli entschied sich fürs KV, «weil es eine gute Grundausbildung bietet, die einem für die Karriere verschiedene Optionen eröffnet. Meine Stärken lagen immer auf der praktischen und weniger auf der theoretischen Seite.» Oder anders ausgedrückt: Die in Winterthur wohnhafte Politikerin, die dort als zukünftige Stadträtin gehandelt wird, zog das praktische Arbeiten im Agrolehrbetrieb Fenaco der Theorie vor. Sie sagt von sich, sie sei «keine besonders gute Schülerin gewesen». Rickli kritisiert, dass die Schweizer Politik im Unterricht zu langweilig vermittelt werde. Später wurde

ihr bewusst, wie wichtig eine gute Schulbildung ist, und «das gebe ich den Jungen heute gerne weiter».

«ich bin dank dem KV sehr schnell auf der tastatur» Im letzten halben Jahr der Lehre arbeitete sie für die interne Verlagsabteilung mit eigener Landwirtschaftszeitung. Nach drei Jahren wechselte die Winterthurerin zu einer Druckerei im Bereich Verlag und Marketing und ist bis heute der Medienbranche treu geblieben. Seit sechs Jahren arbeitet sie beim Mediavermarkter Goldbach, wo sie im Kader zu 70 Prozent als Partner Relation Manager angestellt ist — trotz jährlich viermal drei Wochen Session in Bern. «Wir vermarkten Werbung für private Fernsehund Radiosender und bieten Kommunikationslösungen für alle elektronischen Medien. Ich betreue unsere Partnerunternehmen auf strategischer Ebene und führe Gespräche über Zusammenarbeitsmöglichkeiten», umschreibt Natalie Rickli ihre Aufgabe. «Dank dem KV bin ich mit dem Zehnfingersystem sehr schnell auf der Tastatur.» Sie bezeichnet die kaufmännische Lehre als gute Lebensschule und erinnert sich gerne an die damalige Schulklasse. Mit einigen Mitschülerinnen ist sie noch heute vernetzt — Facebook sei Dank.

Obwohl sie unpolitisch aufgewachsen ist, fühlt sich Natalie Rickli sehr

Anna Maier (34), zürcher radio- und Fernsehmoderatorin

Kathrin Martelli (59), ehemalige FDP-Stadträtin von zürich

René Rindlisbacher (48), moderator, Komiker und Kabarettist

Hanspeter Rüfenacht (53), Ab 1. Januar 2012 Chef der berner Kantonalbank

Nadja Schildknecht (38), Geschäftsführerin des zurich Film Festivals

bilder: Keystone (10), SrF (6), Corinne Koch, zvg (4)

Auch sie sind mit einer kaufmännischen Lehre in die Berufswelt eingestiegen


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leben

Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

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grösste schweizer berufsorganisation

Der Kaufmännische Verband (KV) Schweiz ist die grösste schweizerische berufsorganisation der Angestellten in büro und Verkauf sowie verwandter berufe. er vertritt die Interessen von rund 55 000 mitgliedern. 18 000 davon sind im Kaufmännischen Verband zürich (KVz) organisiert, über 8000 im KV bern. beide Arbeitnehmerorganisationen feiern 2011 den 150. Geburtstag. Der KVz ist zudem Träger der KV zürich business School, die mit schweizweit mehr als 10 000 Lernenden Teil der grössten Schweizer berufsschule stellt.

wohl im Bundeshaus.

Martin Scholl (50), CeO der zürcher Kantonalbank, bei der er 1977 als KV-Stift anfing

Philippe gaydoul, Unternehmer und Vr-Präsident Denner

«Das KV wird stark unterschätzt»

P

hilippe Gaydoul (39) ist ein vielbeschäftigter Mann: Er ist unter anderem Eigentümer und Verwaltungsratspräsident der Gaydoul Group (Navyboot-Schuhe und Accessoires, FogalStrumpf- und Strickwaren, Jet-SetSportbekleidung und Hanhart-Uhren) und Denner-Verwaltungsratspräsident. Wie wird man das alles? «Meine Ausbildung ist die Discount-Version des KV», sagt Gaydoul. Sein Ausbildungspfad ist angesichts seines beruflichen Erfolgs bescheiden: Er absolvierte bei der Privatschule Minerva eine zweijährige Handelsschule, danach ein Jahr Praktikum mit Handelsdiplom beim Discounter Denner, der von seinem Grossvater Karl Schweri gegründet wurde, und Managementseminare an der Universität St.Gallen (HSG). Vorher versuchte er sich am Wirtschaftsgymnasium in Zürich, hatte aber «wenig Verständnis, weshalb ich dort für Fächer wie Physik und Chemie lernen musste». Philippe Gaydoul arbeitete sich vom Praktikanten über den Filialarbeiter zum Verkaufsleiter hoch, bis ihn sein Grossvater als CEO einsetzte. Der damals 26-jährige Gaydoul bedankte sich bei ihm, indem er den DennerUmsatz innerhalb von neun Jahren auf drei Milliarden Franken verdreifachte. Der Vater eines siebenjährigen Sohnes und Chef von über 500 Gaydoul-

Sina (bürgerlich Ursula Bellwald, 45), Walliser mundartsängerin

Philippe Gaydoul arbeitete sich bei Denner vom Praktikanten zum CEO hoch.

Group-Mitarbeitern ist ein Verfechter der kaufmännischen Lehre. «Die Bedeutung des KV wird heute stark unterschätzt. Gerade Eltern haben das Gefühl, ohne Gymnasium sei man nichts wert. Das ist ein Trugschluss», sagt Gaydoul. Sein beruflicher Werdegang habe ihm geholfen, Aufgabenstellungen immer praktisch anzugehen. Erhält Gaydoul Bewerbungen, schaut er auf die praktischen Erfahrungen der Kandidaten. Viel wichtiger als Diplome sind für den Unternehmer Angestellte mit absoluter Loyalität, klarer Meinung und unternehmerischem Denken — kleine Gaydouls sozusagen.

Ernst Tanner (64), Konzernleiter und Vr-Präsident Lindt & Sprüngli

Peter Voser (53), Konzernchef der royal Dutch Shell

Eva Wannenmacher (40), moderatorin und reporterin beim Schweizer Fernsehen


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AUTO

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NR. 52, 27. DEZEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Alle mögen den Alhambra

Eben erst wurde der Familie Hehli/Müller das Auto gestohlen, jetzt muss ein neues her. Da kommt der Migros-Magazin-Lesertest gerade recht. Wird am Ende der Seat Alhambra das Rennen machen?

U

rs Hehli (45) traute seinen Augen nicht. Wie immer parkte der Schulleiter den Opel Zafira am Abend vor der Haustür. Am frühen Morgen dann der Schock: Das Familienauto war verschwunden. Gestohlen. «Da wir jetzt ein neues Familienauto benötigen und der Seat Alhambra zum Favoritenkreis gehört, kam uns der Migros-Magazin-Test gerade recht», erklärt Conny Müller (34). Seit der Geburt von Lina (neun Monate) braucht die fünfköpfige Familie Hehli/Müller mit Baby und zwei Teenies (13 und 16 Jahre) für einen gemeinsamen Ausflug viel Platz. «Da muss von Einkaufstaschen über Kinderwagen bis BMX-Rad, Blades, Snowboard oder Sporttaschen alles Platz finden», sagt Conny Müller. Der vor gut einem Jahr erneuerte Alhambra der spanischen VW-Tochter Seat schluckt all das problemlos. Der 4,85 Meter lange Van bietet locker Platz für fünf Insassen inklusive Gepäck. Als Option kann man im Testwagen E-Ecomotive für 1040 Franken Aufpreis gar

noch eine dritte Sitzbank bestellen, womit der Seat zum Siebenplätzer wird. Praktische Qualitäten sind Urs Hehli wichtiger als schnittige Optik. Partnerin Conny Müller: «Zudem muss ein Auto viel Platz bieten und sollte dennoch nicht viel verbrauchen und die Umwelt verpesten.» Auch vom Fassungsvermögen des variablen Gepäckabteils sind die beiden begeistert. «Der Kinderwagen hat sogar stehend Platz — ohne dass wir ihn falten müssen», bemerkt Heilpädagogin und Mutter Conny. Sie schätzt im direkten Vergleich zum bisherigen Zafira auch die Schiebetüren im Fond: «Sehr praktisch. So kann ich selbst auf engen Parkplätzen Lina problemlos mit dem Kindersitz aus dem Auto nehmen.» Angetan zeigt sich die Leserfamilie auch vom Fahrverhalten. «Erstaunlich handlich; die 140 PS Leistung des Diesels sind ausreichend», urteilt Urs Hehli. «Und auch der Verbrauch geht in Ordnung», ergänzt Conny Müller. Obwohl sie auf 300 Testkilometern mit knapp sieben Liter Verbrauch

EXPERTE

Unordnung im Auto kostet Sprit Mit dem amerikanischen Chrysler Voyager tauchte in den Achtzigerjahren der erste siebenplätzige Van auf. Mit Ausnahme von Renault und seinem Espace glaubte die europäische Autoindustrie lange nicht richtig an den Erfolg dieser Fahrzeugklasse. Heute produziert praktisch jeder Autohersteller diesen vor allem bei Familien beliebten Autotyp; neuere Modelle geben sich dabei sogar Kurt Egli, sparsam. Doch Achtung: Das Raumangebot Umweltberater verleitet dazu, alles Mögliche im Auto liegen zu lassen. Der Ballast summiert sich – und jedes Kilo treibt den Verbrauch in die Höhe. Es lohnt sich also, den Wagen von Zeit zu Zeit auszumisten.

Fans des Vans: Autotest-Familie Hehli/Müller ist vor allem vom grossen

CO2-Richtwerte 180 170

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2009

2010

2011

2012

Seat Alhambra 2.0 TDI E-Ecomotive Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/ km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/ km. Unser Testwagen liegt mit 143 g/km leicht darüber. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem unter www.migrosmagazin.ch


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Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

leben

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auto | 77

Urs Hehli findet insbesondere die Schiebetüren praktisch. Sie erleichtern das Einund Aussteigen.

seat alhambra 2.0 tDi e-eco

Antrieb: r4-Diesel, 1968 cm3, 140 PS, 320 Nm, manuelles 6-Gang-Getriebe, Vorderradantrieb Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,9 s, Spitze 191 km/h Abmessungen: L x b x H = 4,85 x 1,90 x 1,74 m, Laderaum 809 bis 2430 Liter, Gewicht 1803 kg Verbrauch: 5,5 l/100 km (Werksangabe) CO2-Ausstoss: 143 g/km (Werksangabe), energieeffizienz A Preis: ab 42 500 Franken

den Werkswert von 5,5 Liter auf 100 Kilometer verpassten. Stellt sich die Frage, ob der ab 42 500 Franken erhältliche Seat Alhambra Nachfolger des gestohlenen Opel Zafira wird? Urs Hehli diplomatisch: «Die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Alhambra kaufen, ist nach dieser Testwoche deutlich gestiegen.» Raumangebot des Seat Alhambra begeistert. Für 1040 Franken Aufpreis erweitert man ihn gar zum Siebenplätzer.

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Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

unterhaltung | 79

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

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Migros-Magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

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Christine Kummer, Janine meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino AG, bern Tamedia AG, zürich


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Aktionsdauer: 27. Dezember 2011 bis 15. Januar 2012 (Abreisen vom 31. Dezember 2011 bis 31. März 2012) Preis: z.B. eine Woche vom 21. bis 28. Januar 2012 im 4-Zimmer-Chalet (Referenz-Nr. CH1961.92.1) für 6 Personen in Nendaz, Wallis: Fr. 1373.– zzgl. Reinigung und Buchungsgebühr Profitieren: Buchen Sie online unter www.vacando.ch/skifahren oder telefonisch unter der 24-h-Hotline 043 810 91 56. Geben Sie bei der Buchung Ihre CumulusNummer an. Hinweis: Dieses Angebot gibt es exklusiv bei Vacando, dem einzigen Schweizer Ferienhausanbieter mit Cumulus-Vorteil. Weitere Informationen: www.vacando.ch/cumulus

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Termine: Diverse Daten im 2012: 20. Januar, Bern / 21. Januar, Biel / 22. Januar, Zürich / 25. Januar, Gossau / 26. Januar, Emmenbrücke / 27. Januar, Oberwinterthur / 28. Januar, Basel / 29. Januar, Chur Preis: Fr. 95.– statt Fr. 115.– / Fr. 75.– statt Fr. 95.– / Fr. 60.– statt Fr. 80.– Profitieren: Eine limitierte Anzahl Tickets erhalten Sie bis zum 17. Januar 2012 oder so lange der Vorrat reicht unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Nennen Sie bei der Bestellung den Code «Cumulus». Hinweis: Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Weitere Informationen: www.nicetime.ch Viele weitere Veranstaltungen aus Kultur und Sport mit Cumulus-Vorteil gibt es unter www.migros.ch/cumulus.

20.–

VORTEIL

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


meine Welt 86 |

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michael von der heide

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Nr. 52, 27. Dezember 2011 | migros-magazin |

mein lieBlingsrestaUrant

«In der Almodobar in zürich trinke ich nachmittags, wenn es nicht mehr so viele Leute hat, gerne einen grossen Latte macchiato und lese zeitungen.» Wieso leben Sie in Zürich?

Ich komme ursprünglich aus Amden, einem kleinen Bergdorf über dem Walensee, aber es war schon immer mein Traum, in der Stadt zu leben. Zürich ist gemütlich, schön und überschaubar. Wo würden Sie gerne leben?

Name: michael von der Heide (33) Sternzeichen: Waage Wohnort: zürich

Irgendwo in Südfrankreich. Mir gefällt alles dort: das Klima, das Licht und der Lavendel überall.

Beruf und Lebenslauf:

Als Sänger und Performer veröffentlichte ich bisher neun Alben und spielte in diversen Theaterproduktionen mit, unter anderem für Regiegrösse Christoph Marthaler. Prix Walo (1999) und Deutscher Kleinkunstpreis (2000), beide in der Sparte Chanson. 2010 vertrat ich die Schweiz am Eurovision Song Contest in Oslo.

mein zUhaUse

«Vor dem Cheminée im Wohnzimmer entspanne ich mich und mache regelmässig Yoga-Übungen. Kater Sämi (7) ist der Chef im Haus und hat seinen eigenen Kopf – eine richtige rassenkatze halt. Trotzdem ist er ganz lieb und anhänglich.»

Mein Lebensmotto:

Lebe im Hier und Jetzt, schaue ein bisschen zurück und ein wenig vorwärts. Was ich mag:

Harmonie, Loyalität in Freundschaften. Apfelwähe, die ich selber gebacken habe, und Süssigkeiten zu jeder Tageszeit. Was ich nicht mag:

Ungerechtigkeit und wenn Menschen viele Vorurteile haben und nicht bereit sind, ihre Meinung zu ändern. Mein bester Entscheid:

Dass ich mich vor 16 Jahren getraut habe, voll auf die Musik zu setzen und meinen Krankenpflegerberuf aufzugeben. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Daniel Winkler

Vom 28. bis 31. Dezember 2011 tritt Michael von der Heide mit seinem Programm «Lido» im Theater am Hechtplatz in Zürich auf.

«Kater Sämi ist der Chef im Haus»

Michael von der Heide gehört zu den wenigen Deutschschweizer Musikern, die auf Französisch singen und damit auf beiden Seiten des Röstigrabens Erfolge feiern. Seit 16 Jahren setzt er nun schon voll auf Musik und Theater, und er bereut es nicht, dass er damals seinen Beruf als Krankenpfleger an den Nagel gehängt hat.


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meine Welt

migros-magazin | Nr. 52, 27. Dezember 2011 |

michael von der heide | 87

meine leidenschaFT

«meine CD­ und Schallplattensamm­ lung umfasst rund 3000 exemplare. Ich komme selten dazu Konzerte zu besu­ chen, höre aber zu­ hause sehr viel musik. Daheim lasse ich im­ mer das radio laufen. Auch wenn mein CD­regal etwas chaotisch aussieht: Ich weiss genau, wo sich jede einzelne CD befindet.»

mein ding

«Dieses Harmonium besitze ich seit 20 Jahren. Ich hänge sehr daran. Schon mehrmals wurde ich angefragt, ob ich es verkaufen würde. Aber ich gebe es um keinen Preis der Welt weg.»

mein lieBlingsorT

mein lieBlingsProdUKT

«Der Geschmack der Sport­Fresh­ bonbons aus der migros erinnert mich an meine Kindheit.»

meine leKTÜre

«Ich lese immer mehrere bücher zugleich. momentan ‹Nichts, was man fürchten müsste› von Julian barnes und die erzählungen in ‹Der Stein› von Franz Hohler.»

«Ich bin kein Sport­ fanatiker. Hingegen gehe ich gerne spazieren, am liebsten dem zürich­ see entlang bis zur Saffa­Insel. Im Sommer gehe ich hier auch gerne baden.»


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Migros Magazin 52 2011 d BL  

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