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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

Ab dem 29. Dezember bestimmen bei uns die Kleinen: 2’247 Produkte dauerhaft im Preis gesenkt.


FELICITAS UND MARCEL HEYNE 22

Für die Datingprofis ist das Internet der beste Weg zum Liebesglück. Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

SAISONKÜCHE 68

Fünf Gänge für ein Halleluja

Bilder Daniel Aeschlimann, Christian Flierl

Starkoch Pascal Schmutz hat exklusiv für das Migros-Magazin ein Silvestermenü kreiert.

MIGROS-PREISE PURZELN 6

Die Migros senkt Preise um 160 Millionen Franken. LASST DIE KORKEN KNALLEN! 42

Alles für eine gelungene Silvesterparty zu Hause. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch

Nr. 52, 27. Dezember 2010


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HERBERT BOLLIGER ZUM JAHRESWECHSEL

Liebe Kundinnen und Kunden Liebe Genossenschafterinnen und Zum Jahresanfang macht Ihnen die Migros ein ganz besonderes Geschenk: eine gigantische Preisoffensive! Am 29. Dezember senken wir die Preise von 2247 Artikeln – Früchte, Gemüse, Schokolade, Butter, Joghurt,

Eier, Poulet, Mineralwasser, Olivenöl, Windeln …, alles Produkte des täglichen Bedarfs, die im Schnitt zwischen 3 und 20 Prozent günstiger werden.

Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des MigrosGenossenschaftsBundes.

Nun denken Sie vielleicht, dass die Preise ein paar Wochen später heimlich wieder angehoben werden. Ich garantiere Ihnen, dass das nicht der Fall sein wird. Das würde nicht zur Migros passen und klar gegen unsere Preispolitik verstossen. Sie besagt, dass wir Kosteneinsparungen, erzielt durch Effizienzsteigerungen oder günstigere Rohstoff- und Beschaffungspreise, in Form von tieferen Preisen an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben. Und zwar dauerhaft! So funktioniert die Migros. Dieser Preisvorsprung ist Ihre Dividende. Allein in den letzten zwei Jahren hat die Migros die Produkte um mehr als 700 Millionen Franken verbilligt. Das war möglich, weil wir ausgezeichnet gearbeitet haben. Weil wir zusammen mit unseren Industriebetrieben konsequent eine nachhaltige Entwicklung anstreben. Konkret heisst das, dass wir die sozialen, ökologischen, kulturellen, aber eben auch die ökonomischen Ziele mit der gleichen Professionalität und Hartnäckigkeit verfolgen. Unsere Preissenkungen lassen sich leicht in Franken berechnen und am Ende des Jahres in einer prozentualen Minusteuerung ausdrücken. Gegen-

wärtig beträgt sie minus 3 Prozent. Fast unmöglich ist es jedoch, Kraft und Wirkung unseres sozialen, ökologischen und kulturellen Engagements in Zahlen zu messen. So wissen wir zwar, dass die Migros jedes Jahr mit über 100 Millionen Franken kulturelle und soziale Projekte unterstützt. Die Begeisterung oder oft auch die Linderung von Not, die damit verbunden ist, lässt sich jedoch nicht beziffern.

datenfisch aussieht, dass ein Buckelwal bis zu 30 Tonnen auf die Waage bringt oder weshalb Haie für die Meere wichtig sind. Sicher ist aber, dass die Migros mit diesen über 500 000 verkauften Stickeralben, von denen je ein Franken an den WWF ging, Einblick in die Geheimnisse der Weltmeere gewährt und damit vielen Menschen Freude bereitet hat.

Wir wissen auch, dass bis zu 50 Prozent weniger Energie verbraucht wird, wenn wir die Kühlmöbel in unseren Läden mit Glastüren versehen. Die Folgen für das Klima sind jedoch nicht messbar, ebenso wenig wie der angenehme Nebeneffekt, dass dank den Türen in der Frischezone wärmere und somit für Sie als Kunde angenehmere Temperaturen herrschen. Die ersten Erfahrungen zeigen aber, dass diese Massnahme für den Klimaschutz bei den Kunden gut ankommt. Deshalb setzten wir nun als erste Detailhändlerin der Schweiz auf Glastüren bei Kühlmöbeln.

dieses beispielhaften Projektes arbeiten wir mit der Non-ProfitOrganisation Utz Certified zusammen. Nicht bezifferbar ist der Benefit für die Kaffeebauern, die für die Migros produzieren, aber auch für uns, weil wir den Kaffee mit gutem Gewissen geniessen können und erst noch keinen Rappen mehr bezahlen müssen.

Ebenfalls nicht berechenbar ist der Wert unserer «Oceanmania». Nach sechs Wochen wussten Tausende von Kindern, wie ein Sol-

Beim Entscheid, mit m-way eine Plattform für Elektromobilität aufzubauen, standen ebenfalls nicht nüchterne Zahlen im Vor-

Auch haben wir dieses Jahr unser gesamtes Kaffeesortiment auf sozial- und umweltverträglich angebauten Kaffee umgestellt. Für die Umsetzung


DIESE WOCHE

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Fortsetzung ist Pflicht 34

Genossenschafter dergrund, sondern vielmehr die Überzeugung, dass einer ökologischeren Mobilität die Zukunft gehört.

NEUES AUS DER MIGROS

Preise im Sinkflug

Festtage für die Katze Für Haut und Haar

Die Migros investiert 160 Millionen Franken, um die Preise ihrer Produkte zu senken.

Solche Innovationen, denen nicht in erster Linie Berechnungen zu Grunde liegen, führen zu einer zentralen Frage: Wie bewältigen wir in der Mi-

Herzklopfen

Genau darum wurde die Migros dieses Jahr von der Bevölkerung zum «besten Schweizer Unternehmen» gewählt, zur «stärksten Marke» erklärt und zum «beliebtesten Detailhändler» der Schweiz erkoren. Für unser ökologisches Engagement wurden wir auch wieder ausgezeichnet. Diese Anerkennungen freuen mich ganz besonders, weil es sich dabei um Ihre Stimmen handelt und weil bei diesen gross angelegten Befragungen jeweils unser Engagement als Ganzes beurteilt wird. In ihrer Vielfalt sind diese Bestnoten Ausdruck des grossen Vertrauens in die Migros. Sie belegen, dass wir mit unseren Strategien auf dem richtigen Weg sind. So ist es uns 2010 wiederum gelungen, Dienstleistungen auszubauen, Qualitäten zu verbessern, Preise zu senken und mit nachhaltigen Investitionen und unvermeidlichen Kostensenkungsprogrammen die gesunde Entwicklung der ganzen Gruppe voranzutreiben. Damit haben wir erneut für profitables Wachstum gesorgt, das zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze und eines gesunden finanziellen Fundamentes notwendig ist. Das wollen wir auch im bevorstehenden Jahr tun und starten gleich mit dieser breiten Preisoffensive. Zum Erfolg des abgelaufenen Jahres haben Sie, liebe Kundinnen und Kunden, mit Ihrer Treue beigetragen. Dafür bedanke ich mich herzlich.

Bild Tina Steinauer

Nach der berührenden Geschichte von Heidi Iseli wollten wir mehr wissen.

Das Gleiche gilt für Migipedia, unsere digitale Plattform, auf der sich bereits jeden Tag bis zu hundert Kundinnen und Kunden austauschen und sich schon über 20 000 registriert haben.

gros den Zielkonflikt, einerseits nach Profitabilität zu streben, andererseits stets in Respekt zu Mensch, Tier und Umwelt zu handeln? Für die Migros gilt: kein Profit ohne Ethik. Menschenrechte, Klimaschutz und Tierwürde sind für uns keine Wahlfächer. Und genau das ist es, was den Erfolg und die Einzigartigkeit der Migros ausmacht: die Gleichberechtigung der drei Dimensionen Soziales, Ökologie und Ökonomie.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten von Herzen für das kommende Jahr alles Gute! Dazu gehört auch Glück und natürlich Gesundheit!

Herbert Bolliger Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB)

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MENSCHEN 18

Drei Singles suchen die wahre Liebe. Sie sind Teil einer TV-Serie, die das Schweizer Fernsehen über die Festtage ausstrahlt.

Felicitas und Marcel Heyne

Das Ehepaar hat ein Buch über Dating im Internet geschrieben. Herr und Frau Heyne über die Vor- und die Nachteile der Netzflirterei.

Der grosse Astro-Check

Wir haben den Horoskopmachern auf den Zahn gefühlt. Stimmen ihre Prognosen, oder gehören sie ins Märchenland?

Fortsetzung ist Pflicht

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Pascal Schmutz

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Gegen den Kater

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Der Starkoch hat für die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins ein Silvester– menü zum Nachkochen kreiert. Mit diesen Rezepten bekämpft man die Schmerzen am Tag danach.

IHRE REGION

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BESSER LEBEN

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Schlafen macht schön In Form: Das pralle 2011

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Sieben Experten blicken ins kommende Jahr und sagen uns, was 2011 gut wird und was neu.

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DAS BESTE

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Alles für eine gelungene Silvesterfeier mit der Familie.

Für Gaumen und Sinne Gepflegt durch den Winter Aktion Kaffeeautomaten So sitzen Kinder gut im Auto

SAISONKÜCHE

Neues aus Ihrer Genossenschaft

Das Migros-Magazin berichtet Woche für Woche über Personen und ihre Schicksale. Und gewisse Geschichten schreien danach, noch einmal aufgegriffen zu werden.

Bombenstimmung

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57 58 61 63

RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Bild der Woche Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Leserangebot Rätsel/Impressum

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MEINE WELT

E. Y. Meyer

92

Der 64-jährige Schriftsteller will noch ein anständiges Alterswerk schreiben.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif


6 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

2247 auf einen

Die Migros senkt ihre Preise um bis zu 20 Prozent. Ab 29. Dezember kosten 2247 Artikel aus dem vor allem Produkte des täglichen Bedarfs.

E

s ist ein Preisbeben: Nicht ein paar wenige ausgewählte Produkte, sondern sage und schreibe 2247 Artikel aus sämtlichen Sortimenten kosten ab dem Stichtag, dem 29. Dezember, zwischen 3 und 20 Prozent weniger. Über alle betroffenen Artikel hinweg beträgt der Preisabschlag durchschnittlich 6 Prozent. Dass die Migros die Preise für 2247 Artikel reduziert, ist in der Tat einmalig. Eine Preissenkung für so viele Artikel zu ein und demselben Zeitpunkt hat es in der Schweiz noch nicht gegeben. 2247 Artikel entsprechen mehr als dem doppelten Sortiment eines Harddiscounters. Was das für die Migros bedeutet, rechnet Marketingchef Oskar Sager vor: «Wir senken bei jedem fünften Produkt in einer MM-Filiale dauerhaft den Preis.» Damit stärkt die Migros ihre Führungsposition im Preis-LeistungsVerhältnis.

Täglicher Einkauf wird spürbar günstiger

Von der Preissenkung profitieren alle Kundinnen und Kunden, denn im Fokus stehen Produkte des täglichen Bedarfs. Dazu zählen Milchprodukte, Eier, Brot, Fleisch, Mineralwasser, Zucker oder Olivenöl. Über die Hälfte, nämlich rund 60 Prozent der Vergünstigungen, betreffen Frischartikel. Weniger kosten wird künftig auch die Schokolade: Alle Tafelschokoladen von Chocolat Frey schlagen im Preis ab. Nicht nur die MigrosEigenmarken, auch viele Fremdprodukte werden preislich reduziert, etwa alle Artikel von Kellogg’s und die Apéro-Produkte von Zweifel.

Freuen dürfen sich auch Familien mit Kleinkindern: Günstiger werden beispielsweise die Windeln von Milette, Pampers oder Huggies, und Artikel aus dem Babynahrungsprogramm von Nestlé oder Milupa.

Keine Kompromisse bei Qualität und Leistung

Auch die Preise des mittlerweile umfangreichen Biosortiments werden gesenkt: Über 200 BioArtikel sind von der Preisoffensive betroffen und werden günstiger. Beim Biofrüchte- und Gemüsesortiment beträgt der Preisabschlag gar durchwegs 10 Prozent. Trotz Preissenkungen von bis zu 20 Prozent bleiben Qualität und Leistungsversprechen der Migros unangetastet. Migros-Chef Herbert Bolliger bringt es auf den Punkt: «Wir verfolgen die sozialen, ökologischen, kulturellen und ökonomischen Zielsetzungen mit der gleichen Professionalität und Hartnäckigkeit.» Das bedeutet, dass sich Kundinnen und Kunden über günstige Preise freuen dürfen und gleichwohl nicht auf die gewohnte Migros-Qualität verzichten müssen ¬ weder bei den Artikeln selbst noch bei den Produktionsbedingungen, die selbstverständlich auch künftig die für die Migros gewohnt hohen sozialen und ökologischen Standards erfüllen. Die tieferen Preise werden nicht etwa durch versteckte Preiserhöhungen in anderen Bereichen kompensiert. Dazu Oskar Sager: «Mit der Preisoffensive geben wir unseren Kundinnen und Kunden die Einsparungen aus der neuen Regalpreisbeschriftung weiter und

lassen sie von unseren Effizienzsteigerungen in Beschaffung und Logistik profitieren.» Gleichzeitig verzichtet die Migros in vielen Fällen darauf, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, etwa bei den teils massiv gestiegenen Rohstoffpreisen. Und die per 1. Januar in Kraft tretende Erhöhung der Mehrwertsteuer verteuert die Migros-Produkte um insgesamt rund 30 Millionen Franken. Die Kunden werden dies nicht spüren, denn die Migros trägt diese Mehrkosten selbst. Im laufenden Jahr hat die Migros bereits rund 400 Millionen Franken in tiefere Preise investiert. Mit der Preisoffensive beträgt die Investition in tiefere Preise total 560 Millionen Franken für dieses Jahr. MigrosChef Herbert Bolliger sagt es so: «Dieser Preisvorteil ist die Dividende für unsere Kundinnen und Kunden.» Text Daniel Sidler Bild Gerry Nitsch


NEUES AUS DER MIGROS

Streich

gesamten Warensortiment dauerhaft weniger. Günstiger werden

Nicht nur ein M besser, sondern ein riesiges M günstiger: Diese Artikel gibts ab 29. Dezember für weniger Geld.

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Tiefere Preise am Regal Am 1. Januar 2011 werden die ersten Produkte ohne Preisanschrift in die Migros-Filialen geliefert. Die meisten Preise werden dann nur noch am Regal angebracht und sind dadurch auf einen Blick vergleichbar. Diese Umstellung macht nicht nur aus ökologischen Gründen Sinn, sondern spart auch Kosten. Was die Migros an ihrer Delegiertenversammlung vor knapp zwei Jahren beschlossen hat, wird jetzt umgesetzt: Die Einsparungen durch die Regalpreisanschrift kommen voll und ganz den Kundinnen und Kunden zugute, die von tieferen Preisen profitieren. Die Migros ist die letzte Detailhändlerin Europas, die die Preise nur noch am Regal anschreiben wird. Aber die erste, die die Kostenvorteile an ihre Kunden weitergibt und die Preise senkt.

Rücksichtsvoll Kosten gespart

Die Migros hat in jüngster Zeit erfolgreich weitere Sparanstrengungen gemeistert, vor allem in der Beschaffung und Logistik. Ein Grossteil der Migros-Warenbeschaffung stammt aus den 14 Eigenunternehmen, deren Produktivität laufend gesteigert wird und die in den letzten beiden Jahren keine Preise erhöhten. In der internationalen Beschaffung setzte die Migros verstärkt auf Internetauktionen und Kooperationen, was die Kosten weiter senkte. Auch in der Logistik wurden dank Prozessoptimierungen Kosten gespart, ohne ökologische Standards zu verletzen.

Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 8.


8 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

«Das ist einmalig in der Schweiz» Für die grosse Preisoffensive investiert die Migros über 160 Millionen Franken. Marketingchef Oskar Sager erklärt, wie das möglich ist und weshalb die Migros das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat.

Oskar Sager, die Migros senkt auf einen Schlag die Preise. Bitte erklären Sie das kurz.

Wir senken die Preise von 2247 Artikeln. Das ist mehr als das doppelte Sortiment eines Harddiscounters. Und es bedeutet: Jeder fünfte Artikel in einer MM-Filiale wird günstiger. Eine Preissenkung in diesem Ausmass und dieser Breite, mit einer Investition von über 160 Millionen Franken auf einen Zeitpunkt, ist einmalig in der Schweiz. Welche Artikel werden günstiger?

Im Zentrum stehen zunächst die Frischprodukte. Daneben senken wir die Preise für wichtige Grundnahrungsmittel des täglichen Bedarfs wie Milchprodukte, Eier, Brot, Öl, Fleisch oder Zucker. Zudem senken wir die Preise von über 200 Artikeln aus unserem Biosortiment, beispielsweise bei den Joghurts und dem Käse sowie den Früchten und dem Gemüse. Günstiger werden auch diverse Produkte aus dem Nicht-Lebensmittel-Sortiment. Werden nur die Preise von Migros-Eigenmarken gesenkt?

Nein, wir reduzieren die Preise sowohl von Eigen- als auch von Fremdmarken. Darunter befinden sich viele bekannte Fremdmarken wie beispielsweise alle ApéroProdukte von Zweifel, sämtliche Artikel von Kellogg’s, aber auch Produkte von Pampers, Nivea und l’Oréal.

Wie tief werden die Preise nun sinken?

Wir senken die Preise zwischen 3 und 20 Prozent. Über alle von der Preissenkung betroffenen Artikel hinweg beträgt die Reduktion durchschnittlich 6 Prozent. Warum lanciert die Migros diese Preisoffensive?

Vor knapp zwei Jahren hat die Delegiertenversammlung der Migros beschlossen, auf die Preisauszeichnung auf den Produkten zu verzichten. Dies vor dem Hintergrund, dass wir einerseits Kosten einsparen können und andererseits weniger Komplexität im Warengeschäft haben. Wir haben damals gesagt, dass wir damit günstiger werden und die Kunden davon profitieren können. Jetzt lösen wir dieses Versprechen ein. Das ist seit jeher das Selbstverständnis der Migros. Die zentrale Rolle spielt also die Regalpreisbeschriftung?

Ja, wir werden dank der Umstellung Geld sparen. Die Migros ist die letzte Detailhändlerin in Europa, die diese Umstellung vornimmt. Alle anderen haben das bereits seit Jahren umgesetzt. Dafür ist die Migros die erste Detail-

händlerin, die das eingesparte Geld an die Kundinnen und Kunden weitergeben wird. Bezahlt die Migros die Preisoffensive aus eigener Tasche?

Ja, dank den Leistungsverbesserungen, die wir in diesem Jahr erzielt haben, wurde es möglich. Werden dafür die Preise für andere Artikel erhöht?

Nein. Die Migros hält sich an klare Prinzipien und Fairnessregeln in der Preispolitik. Dazu gehört, dass die Preissenkungen nicht kompensiert werden mit versteckten Preiserhöhungen bei anderen Produkten. Kommt dazu, dass wir derzeit viele preistreibende Faktoren kennen. Allein die Getreidepreise sind innerhalb Jahresfrist um rund 45 Prozent gestiegen, beim Mais beträgt die Steigerung rund 50 Prozent und bei der Baumwolle gar 90 Prozent. Von diesen Preiserhöhungen geben wir lediglich einen Teil an unsere Kunden weiter. Ein Beispiel: Die Kaffeebeschaffungspreise haben sich 2010 um etwa 14 Millionen Franken erhöht, wovon wir aber lediglich 6 Millionen Franken in Form von Preiserhöhungen weitergeben. Oder denken

«Nicht nur im Preis, auch bei der Qualität sind wir kompromisslos.»


NEUES AUS DER MIGROS

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Dem Pioniergeist von Migros-Gr체nder Gottlieb Duttweiler verpflichtet: Marketingchef Oskar Sager k채mpft f체r tiefe Preise.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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Sie an die Erhöhung der Mehrwertsteuer per 1. Januar – sie verteuert unsere Produkte um über 30 Millionen Franken. Diese Steuererhöhung finanzieren wir selber und werden sie nicht den Kunden belasten. An der Qualität der Produkte ändert sich aber nichts?

Nein, bei der Qualität machen wir keine Kompromisse. Kurzum: Der Preis vergünstigt sich, die Qualität bleibt gleich, und das Preis-Leistungs-Verhältnis wird noch attraktiver.

Mit einer derart breiten Preisoffensive könnte der Eindruck entstehen, die Kunden hätten bisher zu viel bezahlt.

Dieser Eindruck stimmt nicht. Über die letzten beiden Jahre hinweg haben wir insgesamt 700 Millionen Franken in tiefere Preise investiert und vielerorts unsere Produktivität gesteigert. Tatsache ist auch, dass die Migros gut gearbeitet und echte Leistungsfortschritte gemacht hat. Wir sind in der glücklichen Lage, das Geld in günstigere Preise investieren zu können, anstatt irgendwelche Aktionäre auszahlen zu müssen. Wird die Migros denn zum Harddiscounter?

Das Sortiment eines Harddiscounters umfasst etwa 1000 Artikel – das sind weniger als die Hälfte der Produkte, die wir jetzt preislich abschlagen. Die Migros bietet dagegen ein Vollsortiment mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das zeigen nicht nur verschiedene Studien, das sagen vor allem unsere Kundinnen und Kunden. Ist das Preis-LeistungsVerhältnis der Migros tatsächlich unschlagbar?

Was unsere Kundinnen und Kunden an der Kasse empfinden, können wir mit Zahlen klar belegen: Wer regelmässig in der Migros einkauft, spart mindestens 10 Prozent. Das ist die unmissverständliche Aussage aus dem breitesten regelmässig gemachten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel, durchgeführt von einem unabhängigen Marktforschungsinstitut.

Oskar Sager: «Wir investieren in hochwertige, innovative, nachhaltige Sortimente.» Investiert die Detailhändlerin Migros nur noch in tiefe Preise?

Wir investieren nicht nur in tiefere Preise, sondern ebenso in qualitativ hochwertige, innovative und nachhaltige Sortimente. Denken Sie aber auch an das neue Ladenkonzept, das wir seit diesem Jahr umsetzen: mehr Raum, mehr Frische und ein besseres Einkaufserlebnis. Wird es zu weiteren Preissenkungen kommen?

Die Preise werden unter Druck bleiben, der Konkurrenzkampf wird sich verschärfen. Die Migros

wird allerdings auch in Zukunft weder beim Preis noch bei der Qualität Kompromisse eingehen. Schreitet die Migros mit dieser Offensive in eine neue Ära?

Ja und Nein. Ja, weil unsere Offensive in ihrem Ausmass und in der Relevanz der Produkte in der Schweiz ohne Beispiel ist. Nein, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis seit jeher eine Kernkompetenz der Migros ist und sie ihre Erfolge schon immer mit ihren Kunden geteilt hat. Und das wird sie auch künftig tun. Interview Daniel Sidler

«Wir halten das Versprechen und geben Einsparungen an unsere Kunden weiter.»

Bilder Nik Hunger

700 Millionen Franken für tiefere Preise

Die Migros hat in den vergangenen zwei Jahren bereits mehr als 700 Millionen Franken in tiefere Preise investiert. 2009 waren es 320 Millionen, im laufenden Jahr gar rund 400 Millionen Franken für Vergünstigungen über mehrere Preiswellen hinweg. Im gleichen Zeitraum forcierte die Migros einen weiteren Ausbau ihrer Leistung, insbesondere durch ein erweitertes Bio- und Nachhaltigkeitssortiment. Dazu gehören Labels wie Max Havelaar, Utz oder MSC. Zum Leistungsausbau zählt auch die Lancierung der neuen MigrosMarke Premium.


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14 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Gesundheit geht

Die Migros nimmt Jeans, die im lebensgefährlichen gebleicht werden, aus dem Sortiment.

In der Türkei werden Jeans Je mit dem Sandstrahler bearbeitet. Sa So wirken sie gebraucht un und die Jeansträger cool (B links). (Bild

Im Licht der Sterne Leyla macht sich mit Pedro auf den Weg, um ihr entwendetes Amulett zurückzuerobern. In diesem befindet sich Sternenstaub, mit dem sie die Menschen glücklich machen möchte. Damit beginnt eine abenteuerliche Reise, in der edle Pferde und anmutige Menschen die Hauptrollen spielen. Die aktuelle ApassionataShow, die am 2. und 3. April in der St.-JakobsHalle in Basel aufgeführt wird, heisst denn auch «Im Licht der Sterne». Mehr zu diesem Anlass auf www.topact.ch und www.migrosbasel.ch. Vergünstigte Karten von Fr. 45.— (statt 55.—) bis Fr. 110.— (statt 120.—) exklusiv im M-Vorverkauf am Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock, und am Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock, in Basel sowie am Kundendienst Migros Schönthal in Füllinsdorf und am Kundendienst Migros Paradies in Allschwil.

NEWS

Vor Neujahr profitieren

Weihnachten ist vorbei, doch bei der Migros profitieren die Kunden weiterhin — und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Denn der Migros-Dezemberkalender hält auch nach dem grossen Fest noch vier attraktive 50-ProzentAktionen sowie ein letztes Jokerangebot für seine Kunden bereit. Und auch die Weihnachtslose, mit denen die Kunden bis zu 10 Prozent Rabatt auf einen gesamten Einkauf erhalten, können noch bis zum 31. Dezember eingelöst werden.

Bilder Allison Joyce/Redux/laif (2), A1 Pix, bab.ch/StockFood

AUS DER REGION MIGROS BASEL


MIGROSWOCHE

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vor

Sandstrahlverfahren

S

eit Generationen gelten gebleichte Jeans als hip. Aber kaum ein Jeansträger weiss, dass dieser Modetrend tödliche Folgen haben kann. Denn damit die Jeans getragen wirken, werden sie mit Sandstrahlung behandelt. In der Türkei arbeiten vorwiegend junge Männer als Sandstrahler. In garagenähnlichen Kleinbetrieben sprühen sie viele Stunden täglich mit Hochdruck Sand auf die Jeans. Und erkranken an Silikose, einer unheilbaren und oft tödlichen Lungenkrankheit, wie die entwicklungspolitische Organisation «Erklärung von Bern» festhält. Die Migros hat nun die Konsequenzen gezogen: Bereits seit Oktober kauft sie keine sandgestrahlten Jeans mehr ein, ab Mitte 2011 wird es in der Migros keine sandgestrahlten Jeans mehr geben. Christoph Petermann

SCHNAP SCHNAPPSCHUSS DER D WOCHE Die MigrosMagazin-Leser haben viel drauf. Germaine Simona aus Caslano TI schiesst dabei den Vogel ab: «Meine Vogelfutterstelle besteht aus Becher und Deckel des M-BudgetHüttenkäses. Als Futter gibts Migros-Sultaninen und -Haferflocken.»

FRISCH IN DER MIGROS

Filetstück Das Beste zum Jahresschluss: Das Rindsfilet ist das zarteste und saftigste Stück vom Rind. Die fettarmen, keulenförmigen Muskelstränge liegen zu beiden Seiten entlang der Wirbelsäule auf Lendenhöhe. Da jedes Tier nur über zwei Filetstücke verfügt, sind sie

die teuersten Leckerbissen. Welche Art der Zubereitung allerdings die Beste ist — Kurzbraten oder Niedergaren —, darüber streiten sich die Kochgeister. So oder so sorgt es für rosarote kulinarische Perspektiven.


Darum wird die Migros jetzt noch günstiger • Unser gutes Geschäftsjahr verdanken wir unseren Kunden, die am Erfolg der Migros direkt teilhaben. • Die neue Regalpreisauszeichnung verkleinert unseren Arbeitsaufwand. Diese Ersparnis geben wir direkt an unsere Kunden weiter. • Die Migros hat die internen Abläufe und die betrieblichen Leistungen weiter verbessert. Auch von diesen Einsparungen profitieren unsere Kunden.


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

MM 51: «Ich denke, meine Kühe fühlen sich auch ohne Hörner wohl», Interview mit Hansjörg Walter.

Hat Herr Walter die Tiere gefragt?

Die Aussage des Bauernverbandpräsidenten hat mich fürchterlich aufgeregt. Woher will Herr Walter wissen, dass die Kälber bei der Hornkastrierung keinen Schmerz empfinden? Hat er sie gefragt? Es sind halt wieder einmal «nur» Tiere, die den Kopf für solche Unsinnigkeiten herhalten müssen. Ware, letztlich bestimmt als Fleisch für die Auslage in den Geschäften. Würde man jedem Neugeborenen die Ohren

abschneiden, wäre der Protest unendlich gross. Sorry, aber für mich gehören solche Machenschaften an Tieren per Gesetz verboten, es reicht schon, dass viele sterben müssen, um bei uns auf dem Teller zu landen.

Jürg Frey 8428 Teufen

Der Bauernpräsident Hansjörg Walter plädiert für hornlose Hochleistungskühe. Horn ab, weil der Umgang mit den Tieren dann einfacher sei, und Milchleistung rauf, weil diese Kühe wirtschaftlicher und ökologischer seien als «normale Kühe». Wie kurzsichtig! Erstens beweisen zahlreiche Bauern, dass die Haltung von behornten Kühen

funktioniert. Zweitens fressen Hochleistungskühe teures Importgetreide, was total unökologisch ist. Wirtschaftlich und nachhaltig für das Grasland Schweiz sind robuste Weidekühe, die Gras und Heu vom eigenen Hof fressen. Denise Marty

per Mail

MM 50: «Die Politik wird kulturell», Artikel über Schweizer Kulturschaffende, welche die Ausschaffungsinitiative bekämpft haben.

Brisanten Aussagen abgedruckt

Es muss einmal klar gesagt werden: Das Migros-Magazin ist

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oft um Welten besser als die Coop-Zeitung. Die Wochenzeitung der Coop-Mitglieder ist viel zu kommerziell orientiert. In letzter Zeit haben mich die beiden Beiträge «Mister Glückskette tritt ab» und «Die Politik wird kulturell» sehr gefreut. Was im letzteren Beitrag von den Schweizer Kulturschaffenden zur Ausschaffungsinitiative geäussert wird, ist sehr interessant und aufschlussreich, und Simon Enzlers Beitrag ist schlicht genial. Schön, dass Sie seine brisanten Aussagen so abgedruckt haben.

Hans-Peter Spahni 8353 Elgg

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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18 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Massimiliano Russo

Boxer sucht kurvige Frau

M

assimiliano Russos Wohnung ist blitzblank geputzt. Ja, sagt er, er habe es gern ordentlich. Ausserdem sei er sehr gut organisiert. Auch was den Papierkram angehe. In dieser Sache wird er oft von Freunden um Hilfe gebeten. Den Menschen helfen und sie verwöhnen, das liebe er. «Ganz besonders die Frauen», fügt der Italo-Schweizer hinzu. Seine Augen leuchten dabei. Massimiliano Russo beschenkt Frauen für sein Leben gern. Und er kocht! Ausserdem findet der 30-Jährige Kuscheln wichtiger als Sex und kann sich vorstellen, Hausmann zu sein. Natürlich mit Bambini. Drei bis vier dürften es schon sein. Ist es nicht das, was sich jede Frau wünscht? Wie kommt es dann, dass Massimiliano Russo noch single ist? Das findet Russo in der Tat selber seltsam. «Die Frauen wissen einfach nicht, dass es mich gibt», mutmasst er

und kichert dann über seine eigenen Worte. Dass er sich für den DokFilm «Herzklopfen» des Schweizer Fernsehens gemeldet hat, ist typisch für den Hobbyboxer. «Massimiliano, was hesch wieder gmacht?», fragen seine Freunde. Wie so oft. Er hält sich ja selber für ein bisschen verrückt, für ein grosses Kind. In der Freizeit geht der Südländer gerne in den Ausgang. Seine absolute Spezialität sind aber spontane, verrückte Aktionen. Am Sonntag mit dem Auto für ein Fussballspiel nach Mailand? Kein Problem. Mitten in der Nacht eine Kollegin vom Bahnhof abholen und nach Hause bringen? Aber sicher doch. Natürlich ist er nicht abgeneigt, von einer Frau angesprochen zu werden. Wobei, eigentlich fühlt er sich besser, wenn er die Kontrolle über die Dinge hat. Womit der Single bei den Punkten angekommen ist, die für eine

Alter: 30 berr Kinder: Noch keine, abe gewünscht. Beruf: Kundenberater bei der Swisscom. ge,, Gesucht: Warmherzige it mit stin Chri ige langhaar en, gen, dun Run n liche weib rosss,, maximal 1,70 Meter gros st. wussst. kinderlieb und selbstbeewu , i», ckli» No-go: Mageres «Stääckl n,, eiten heite Grufti, Punk, Gemeinh Betrügen. Motto: «Never ending love».

Partnerin durchaus eine HerausHera He raus ra us-us forderung darstellen könnten: önnt ön nten nt en:: en «Sie muss auf jeden Fall FamiFam amiiliensonntage und Männeränne än nerne rnd abende akzeptieren und auch, dass er noch mit seiner nerr ne Exfreundin Kontakt habe. abe. ab e. inin «Wir sind inzwischen einfach gute Freunde.» Ein bisschen pingelig sei sei er in gewissen Dingen gen ge n schon, sagt Massimiliano no Russo. Sauberkeit sei ihm m extrem wichtig. Dann wirdd er zum ersten Mal wirklich ch ernst und sagt, Eifersucht ht könnte ein Thema werden. n. «Ich sehe jedenfalls nicht ein, warum meine Freundin sich mit einem Mann treffen sollte, den ich nicht chtt ch kenne.» Ist er nun ein Kuschel-bär oder ein Macho? Egal,, Hauptsache, die Frauen en erfahren nun, dass es ihn gibt.

Von Herzklopfen bis Herz

In der Schweiz leben 1,8 Millionen Singles. Wovon träumen sie? Und was tun sie, um den Traumpartner zu finden? Ein dreiteiliger Fernsehfilm mit 19 Singles geht diesen Fragen nach. Das Migros-Magazin hat drei der Kandidaten auf Herz und Romantik geprüft. Texte Yvette Hettinger, Bilder Daniel Winkler


MENSCHEN LIEBE

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Richtig oder falsch?

Männer stehen auf forsche Frauen, Singles haben mehr Sex als Paare. Es gibt unzählige Beziehungsweisheiten. Das Migros-Magazin hat dem Berner Paartherapeuten Klaus Heer (67) die gängigsten Mythen zur Beurteilung vorgelegt.

Herzklopfen auf SF 1 Dokumentarfilmer Pino Aschwanden stellt die Porträtierten und weitere 16 Singles zwischen 25 und 68 Jahren in seinem dreiteiligen Dok-Film «Herzklopfen — Partnersuche für Fortgeschrittene» vor. Wer sich für einen der Kandidaten interessiert, erfährt nach der Sendung Näheres auf www.dok.sf.tv

Sendetermine:

Montag, 27. Dezember, 21.05 Uhr, Dienstag, 28. Dezember, 21.05 Uhr, Mittwoch, 29. Dezember, 20.50 Uhr

schmerz

Ob jemand als Partner in Frage kommt, entscheidet sich in den ersten Sekundenbruchteilen. So ist es. Es wird wirklich ruck, zuck klar, wer in der erotischen Rasterfahndung hängen bleibt. Wenn man nicht von Anfang an verliebt ist, wird nichts draus. Nein, viele Liebesgeschichten brauchen sogar Jahre, bis sie richtig in Schwung kommen. Menschen, die sich nicht attraktiv finden, haben keine Chance zusammenzukommen. Sagen wir, die Chance ist kleiner. Aber längst nicht gleich null. Im Internet verzaubert einen vielleicht eher jemand, der klug schreibt. Männer orientieren sich beim sozialen Status eher «nach unten», Frauen «nach oben». Das ist nicht ganz falsch. Grossuntersuchungen zeigen, dass Frauen — vereinfacht gesagt — tatsächlich nach materieller Sicherheit spähen, Männer nach gebärfreudiger Schönheit. Jeder ist aber frei zu suchen, was er will. Finger weg vom besten Freund oder von der besten Freundin. Friedrich Nietzsche weiss es besser: Die gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft. Frauen suchen nach der Kopie ihres Vaters, Männer nach der ihrer Mutter. Ein Missverständnis! Niemand sucht nach einer Kopie, manche finden sie aber. Und finden das mit der Zeit nicht mehr so lustig. Der beste Freund oder die beste Freundin entscheidet bei der Partnerwahl mit. Ja, und? Womöglich hat die Freundin oder der Freund im Moment einen klareren Kopf. Das ist der Segen der Freundschaft.

Männer stehen darauf, wenn Frauen die Initiative ergreifen. Im Prinzip, ja. Aber nur, wenn sie so selbstgewiss sind wie die Frau. Steigt eine Frau bereits beim ersten Date mit ihm ins Bett, taugt sie nicht zur Ehefrau. Denken viele Männer. Und einen Mann, der mich als Erstes flachlegen will, möchte ich nicht für immer. Denken die Frauen. Vermutlich haben alle recht und geniessen den einmaligen Sex. Verflossene Beziehungen soll man nicht aufwärmen. Warum nicht? Manchmal werden solche Beziehungen von selber wieder heiss. Wunderbar! Singles haben mehr Sex als Paare. Falsch. Deutsche Studien belegen: Nur ein Bruchteil des Sex geht auf das Konto der Singles. Die Jagd ist auf Dauer zu anstrengend. In der Schweiz wird es nicht anders sein. Singles haben zu hohe Ansprüche. Nicht höhere als die meisten Paare. Für unsere Misere sind immer Erwartungen verantwortlich. Wer zu lange allein ist, wird beziehungsunfähig. Ja, vielleicht kommt man in der Tat aus der Übung. Einfach weil man die Vorteile des Alleinseins schätzen lernt. Letztlich sehnt sich jeder Mensch nach einem Partner. Mit Beziehungen ist es so wie mit den Hühnerhäuschen: Die Hühner, die draussen sind, wollen rein, die drinnen raus. Sokrates sagte es so: Heirate, und du wirst bereuen. Heirate nicht, und du wirst es ebenso bereuen. www.klausheer.com


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Mirella

Sportsfrau sucht Gourmet

D

em Liebesglück müsse üsse üs se man ein wenig auf diee Sprünge helfen, ist Mirella rellaa re (53) überzeugt. Deshalb istt siee eine der 19 Singles, die sichh am Schweizer Fernsehen in «HerzHerz-He klopfen» präsentieren (siehe iehe ie he Seite 19). Kurzer Rock, gemusterte rtee rt Strumpfhosen, neckische St Stie Stieieie feli und ein breites Lachen: n: Die sportliche Zürcherin in weiss, was sie einem Mann ann n zu bieten hat – aber auch, w was as sie dafür verlangt: Grosszügig ügig üg ig soll er sein, herzlich und unternter nt ernehmungslustig. Dann spiele piel pi elee das Alter eigentlich keine Rolle. olle ol le. Besitzer eines rassigen Autos Auto Au tos darf er sein, Festmuffel oderr Ve Ve-getarier aber nicht. Das Anforderungsprofil an den Zukünftigen hat sich bei Mirella in den zwölf Jahren seit ihrer Scheidung geschärft. In dieser Zeit hat sie viel erlebt. Einen reichen Gentleman mit zu alter Ausstrahlung, einen, mit dem sie vier Jahre lang das Leben teilte, ausserdem «herzige Typen», die aber zu klein oder zu jung waren, und Männer, die nur eine Affäre suchten. Letztere verabschiedete die 53-Jährige jeweils sehr schnell. «Das muss sein, kurz aber schmerzlos», sagt Mirella und klickt auf ihrem Bildschirm eine E-Mail weg. «Kompromisse gehe ich keine mehr ein.» Manchmal müsse sie da hart

Alter: 53 Kinder: Drei Söhne (17, 19 und 21), eine Tochter (23) Beruf: Ausgebildete Konstrukteurin, heute Assistentin eines Professors. Gesucht: Herzlicher, kommunikativer, weltoffener, humorvoller und unternehmungslustiger Mann ohne Bäuchlein. No-go: Egoisten, Einzelgänger, Festmuffel, Eigenbrötler, ungepflegte und übergewichtige Männer. Motto: «Ein Lächeln verschönert den Tag.»

sein,, sa sein, sein sagt gt sie; sie ie;; zu oft ft sei sie ie aaususgenützt genü ge nütz tztt worden. word wo rden rd en. «A en «Aber im Innern ne rn bbin in ich ich ssanft anft an ft und w weich.» eich.» Undd als Un als Mu Mutt Mutter tter er vvon on vier Kindern im A Alter lter lt er von von 17 17 bis 23 weiss ss sie: «Ein «E in M Mann ann an n in meinem mei einem m Al Alter muss mu ss ‹‹fertig› fert fe rtig ig›› se sein.» Wer nacherzogen erzo er zoge gen n werden werd we rden en muss, mus uss, ist st bbei ei ihr falsch. fals fa lsch ch. Richtig liegt, wer reisen will, wer Shoppen und Tanzen liebt und gerne in feinen Restaurants essen geht. Und, der Mann an ihrer Seite sollte in Form sein, «ebenso fit wie ich». Mit Polefitness, Inlineskaten und Skifahren hält Mirella ihren Körper in Schuss, mit Singen im Chor tut sie etwas fürs Gemüt. Mirella träumt von Spazierund Sonnenuntergängen und Wein bei Kerzenlicht. «Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin», sagt sie und lacht. «Um mich mal wieder richtig zu verlieben, nehme ich auch das Risiko von Herzschmerz in Kauf.»

Mirella hält sich unter anderem mit Polefitness an der Stange in Schwung. Bewegungsfreude erwartet sie auch vom zukünftigen Partner.


MENSCHEN LIEBE

Hobbykoch sucht Macherin

R

olf Burgermeister, 47-jähriger Single aus Märstetten TG, und seine achtjährige Tochter Laetitia gibts nur im Doppelpack. Das behagt nicht allen Frauen. «Wer selber schon Teenager hat, möchte sich nicht mit einem kleineren Kind herumzuschlagen», sagt er. Das macht ihm nichts aus. Besser, die Frauen seien von Anfang an ehrlich. Zeitverschwendung ist nicht sein Ding, zumal er für Dates nur jedes zweite Wochenende Zeit hat. Was die Partnersuche auch nicht gerade einfacher macht: Burgermeister ist gern zu Hause. Nach einem Tag in der Frischbetonfirma, Haushalt und Kind fällt er gegen halb neun todmüde ins Bett. Burgermeister hat keine Eile mit der Partnersuche. Er und seine Tochter haben sich bestens arrangiert. Und das Singledasein habe auch schöne Seiten: «Ich

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Rolf Burgermeister

Alter: 47 Kinder: Eine Tochter (acht Jahre). Beruf: Betriebsleiter. Gesucht: Lebensfrohe Frau mit oder ohne Kind, die mindestens 1,65 m gross ist und gerne hochhackige Schuhe trägt. No-go: Rote Haare, Haustiere, «Modell Birkenstock» und Disco-Häschen. Motto: «Das Auge isst mit.»

Feinschmecker Burgermeister kauft ein: Wenn dabei die Traumfrau ins Netz geht, umso besser.

muss mich nicht rechtfertigen und kann sonntags Formel 1 schauen.» Die sei ebensowenig verhandelbar wie die Tochter. Sie bekocht er gerne hie und da aufwendig – auch wenn sie das nicht immer schätzt. Mehrgänger zuzu-

bereiten ist neben Fischen und Lesen sein Hobby. «Ich wünsche mir eine Partnerin, mit der ich auf Augenhöhe diskutieren kann», sagt der Ostschweizer. Sie darf auch ruhig die Initiative ergreifen, denn Frauen

ansprechen liegt ihm nicht so. Am liebsten würde er beim Einkaufen mit dem Wägeli mit der Traumfrau zusammenstossen. «Wenn eine hübsche Frau mich anlacht, kann ich einem Gespräch nicht widerstehen.»

Möglichkeiten, der Liebe auf die Sprünge zu helfen

Internet, Single-Tafel oder die gute alte Zeitungsannonce: Singles haben die Qual der Wahl.

GEMEINSAMES ESSEN

Nachtessen mit anderen Singles, die alters- und bildungsmässig möglichst passen. ➔ Geeignet für Singles, die reichlich Zeit aufwenden können. ➔ Nicht geeignet für partyscheue, unsichere Menschen. ➔ Plus: Vertieftes Kennenlernen. ➔ Minus: Oft Verpflichtung für ein Minimum an Dinners. Relativ teuer (das Essen ist im Arrangement nicht immer enthalten). ➔ Tipp vom Experten: Gute Gelegenheit, Tischmanieren und Gruppenverhalten zu studieren.

SPEEDFLIRTING

Sieben Frauen, sieben Männer, eine Stunde Zeit: Macht sieben Minuten Kennenlernphase.

➔ Geeignet für Redegewandte, die von ihrer Wirkung überzeugt sind. ➔ Nicht geeignet für Schüchterne und Redegehemmte. ➔ Plus: Man lernt in kurzer Zeit sieben potenzielle Partner kennen. ➔ Minus: Kann ebenso überfordern wie langweilen. Tipp: Unvoreingenommen und nicht mit zu vielen Hoffnungen hingehen.

SINGLE-REISEN

Ferien mit einer Gruppe aus zirka gleich viel Männern wie Frauen der gleichen Alterskategorie. ➔ Geeignet für gesellige, aufgeschlossene Menschen. ➔ Nicht geeignet für Individualisten und Ruhesuchende. ➔ Plus: Lockere Ferienstimmung. ➔ Minus: Zeitaufwendig.

Tipp vom Experten: Organisator mit Erfahrung wählen. Optimale Gruppengrösse: 15 bis 20 Personen. Gibt es keine Einzelzimmer, herrscht Gruppenzwang und fehlen Rückzugsmöglichkeiten: Finger weg!

Tipps: Wählen Sie einen Coach, der selbst einige Zeit Single war. Schliessen Sie keinen langfristigen Vertrag ab, lassen Sie sich zu nichts drängen, bezahlen Sie jeweils nur eine Sitzung.

SINGLE-COACHES

Tipps von Single-Coach und Buchautor Wolfgang Schlumpf (www.single-beratung.ch). Sein Buch «Die besten Single-Tipps» gibts für 19.10 Franken bei www.exlibris.ch

Persönliche, individuelle Beratung. ➔ Geeignet für ernsthaft Suchende. ➔ Nicht geeignet für Liierte mit Seitensprungambitionen und Menschen, die nicht bereit sind, ihr Verhalten zu ändern. ➔ Plus: Tipps vom Experten, die eins zu eins umsetzbar sind. Persönliches Konzept. ➔ Minus: Modell steckt noch in den Kinderschuhen, nicht alle Anbieter bringen die nötigen Kenntnisse mit.

www.migrosmagazin.ch Kontakt-Plattformen im Internet, die Suche über Hobbys und die effizientesten Anmachsprüche.


22 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

«Ein Portiönchen Schicksal

Einen neuen Job oder eine grössere Wohnung suchen wir selbstverständlich übers Internet. Geht es aber um eine neue Liebe, steigt die Hemmschwelle. Dabei schliessen sich Effizienz und Romantik keineswegs aus. Davon ist das Autoren- und Ehepaar Felicitas und Marcel Heyne überzeugt. Sie behaupten in Ihrem Buch, dank Onlinedating sei es einfach wie noch nie, den Partner fürs Leben zu finden. Warum soll ich nicht aufs Schicksal setzen?

Felicitas Heyne: Weil das Schicksal heute aufgrund der vielen Scheidungen und Trennungen einfach zu beschäftigt ist. Dann sind wir alle zunehmend mobil. Was mach ich, wenn ich aus Berufsgründen die Stadt wechseln muss und dort niemanden kenne? Oder wenn mir der neue Job, den ich angetreten habe, nicht erlaubt, mich nächtelang in Klubs rumzutreiben? Oder wenn ich alleinerziehende Mutter bin? Dann könnte ich doch an einen Fussballmatch gehen!

Marcel Heyne: (lacht) Fussballstadien können für Frauen tatsächlich eine interessante Option sein. Und was ist mit den Schmetterlingen im Bauch?

Felicitas Heyne: Die Frage ist doch, mit wem werde ich mich gut verstehen? Mit wem werde ich Spass haben? Mit wem werde ich mich drei Wochen auf einer einsamen Insel nicht langweilen? Diese Fragen können die mathematischen Modelle, auf welchen die Online-Partnersuche beruht, in aller Regel recht gut beantworten. Immerhin liegen ihnen die Ergebnisse aus den letzten 30 Jahren Paarforschung zu Grunde. Wenn man Glück hat, kommen die Schmetterlinge obendrauf. Und das ist dann eben das Portiönchen

Schicksal, das in solchen Dingen mitspielt. Marcel Heyne: Ohne Schmetterling gehts nicht, aber Schmetterlinge allein – das funktioniert ebenfalls nicht. Eine grundsätzliche Frage in der Partnersuche ist ja, ob sich nun Gleich und Gleich gern gesellt oder aber ob sich Gegensätze anziehen. Und da sagt die Forschung ganz klar: Gegensätze ziehen sich zwar an, aber nur kurzfristig. Gleich und Gleich hingegen ist langfristig die bessere Wahl, einfach, weil sie viele Konflikte überflüssig macht. Da muss man sich dann nicht darüber streiten, ob man Kinder will oder nicht, ob man in den Ferien ans Meer fährt oder in die Berge. Sie beide sind seit 13 Jahren verheiratet. Gleich und Gleich?

Felicitas Heyne: Schön wärs! So viel ist mal sicher: Übers Internet hätten wir uns nie kennengelernt! Marcel Heyne: Die Partnersuche im Netz beinhaltet zwar keine Garantie für ein Traumpaar, sie erhöht jedoch die Trefferquote. Das ist genau wie eine gute Ausbildung, die zwar keine Garantie für eine interessante Arbeit ist, aber die Chance erhöht. Trotzdem könnte ich jetzt sagen: Was soll ich unter all diesen Mauerblümchen und Restposten? So verzweifelt bin ich auch wieder nicht!

Marcel Heyne: Quatsch! Dieses Klischee mag vielleicht für die ersten Flirtplattformen gegolten haben, die Ende der Neunzigerjahre im Netz auftauchten. Damals tummel-

Erfolgreiches Dating-Duo

Felicitas Heyne ist Diplompsychologin, ihr Ehemann Marcel HeyneGuillén entwickelt Internetkonzepte und berät unter anderem auch Online-Partnervermittlungen. Gemeinsam haben sie den Ratgeber «In 90 Tagen zum Traummann: So fischen Sie Mr. Right aus dem Netz» geschrieben. Die beiden 43-Jährigen haben dieses Jahr ihren 13. Hochzeitstag gefeiert. Sie sind soeben aus Herxheim, einem kleinen Dorf nahe Karlsruhe (D), nach Gran Canaria (E) ausgewandert.


INTERVIEW LIEBE

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l spielt auch online mit»

auch vielleicht schon ein paar Beziehungen hinter sich. Daher kann es auch helfen, sich zu fragen, was in Zukunft anders laufen soll. Dementsprechend kann man dann sein Profil justieren. Felicitas Heyne: Man darf das Ganze aber auch nicht überfrachten. Eine 100-Punkte-Liste mit Pro und Contras wäre definitiv zu viel. Aber drei, vier Musts und zwei, drei absolute No-gos, das ist eine vernünftige Richtlinie. Marcel Heyne: Der Vorteil, dass bei einem Anbieter sehr viele Singles registriert sind, kann sich ja auch ins Gegenteil kehren, einfach, weil man in der Masse untergeht. Das bedeutet, dass ich die PR in eigener Sache so machen muss, dass mich die, die ich suche, auch wirklich finden.

Wie ehrlich muss ich sein? Das Internet bietet sich ja geradezu zum Schummeln an.

Das Ehepaar Heyne hat sich bei der Arbeit kennen- und lieben gelernt. Im Internet hätten sich die beiden wohl nie gefunden, so gegensätzlich wie sie sind.

ten sich vor allem computerverrückte und – möglicherweise – auch verzweifelte Männer im Web. Heute sucht allein in Deutschland fast jeder zweite Single online, quer durch alle Bevölkerungsschichten. Und von diesen wiederum geht fast jeder Vierter tatsächlich eine Liebesbeziehung ein, wie eine Studie

des Soziologischen Instituts der Universität Zürich 2003 ergab. Felicitas Heyne: Und was ich noch interessanter finde: Die Hälfte der auf diesem Weg entstandenen Beziehungen erwies sich dabei als langfristig. Denn wer online sucht, durchläuft den Findungsprozess sehr bewusst.

Nehmen wir an, ich habe mich auf einer Partnervermittlungsplattform angemeldet. Was nun?

Marcel Heyne: Zunächst sollte man sich überlegen, um was es einem in einer Partnerschaft geht, was wichtig ist. Was wünsche ich mir von meinem Partner? Was geht? Was überhaupt nicht? Man hat ja

Felicitas Heyne: Es gibt Frauen, die lassen erst einmal ihre Kinder unter den Tisch fallen, obwohl ihr Flirtpartner sagt, er wolle keine Kinder. Einfach in der irrigen Vorstellung, dass wenn er dann richtig verliebt ist, er die zwei kleinen Wildfänge schon in Kauf nehmen wird. Für mich ist das eine Milchmädchenrechnung. Marcel Heyne: Will ich eine heisse Nacht, kann ich lügen, bis sich die Balken biegen. Habe ich aber eine langfristige Partnerschaft als Ziel, muss ich mir bewusst sein, dass alles, was meine Person angeht, – Eigenschaften, Wünsche, Fähigkeiten, Schwächen – irgendwann ans Tageslicht kommt. Frauen schönen übrigens gerne beim Gewicht, Männer bei der Körpergrösse und beim Einkommen – und alles fliegt früher oder später auf. Obwohl ich nicht geschummelt habe, quilt meine Mailbox über. Wie trenne ich nun den Spreu vom Weizen?

Felicitas Heyne: Wer mir nur ein Smiley schickt, wer überhaupt nicht auf mein Profil


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INTERVIEW LIEBE

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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eingeht, fliegt schon mal raus. Interessant sind die, die Bezug nehmen auf was ich geschrieben habe. Marcel Heyne: Ich würde dabei unbedingt mehrspurig fahren, einfach, um sich alle Optionen offenzuhalten. Hat man aber nach vier, fünf Mails das Gefühl, es mit seinem Gegenüber gut zu können, dann ist es an der Zeit, zum Telefonhörer zu greifen. So rasch?

Marcel Heyne: Unbedingt, sonst besteht die Gefahr, dass man sich aus den Zeilen, die man da hin und her schreibt, ein Idealbild zusammenbaut. Felicitas Heyne: Gerade Frauen flüchten sich gern in eine Fantasiewelt. Beim Mailen mit Mr. X füllen sie sozusagen den Raum zwischen den Zeilen auf mit dem, was sie gerne hätten. Da ist ein möglichst rasches Treffen sozusagen ein Realitätscheck. Denn je weniger Erwartungshaltung ich aufbaue, desto weniger tief ist gegebenenfalls der Fall. Wo soll das Treffen stattfinden?

Felicitas Heyne: Dort, wo es viele Menschen gibt: in einem Café, einer Bar. Idealerweise würde ich mich auch nicht gerade zum Dreigangmenü verabreden, falls sich das Date als Flop erweist. Und wenn doch? Was mache ich dann?

Felicitas Heyne: Schön brav den Kaffee fertig trinken, das gebietet schon der Anstand. Anschliessend ganz ehrlich sagen: Du, ich glaube, aus uns wird nichts. Keine Angst, die wenigsten Männer brechen wegen eines Korbs gleich in Tränen aus. Marcel Heyne: Möglicherweise ist es ja auch umgekehrt, und es ist der Traumprinz, der sich nicht mehr meldet. Das soll man dann aber ebenfalls mit Fassung wegstecken. Der Sinn der ganzen Übung ist ja den Partner fürs Leben zu finden. Und auf dem Weg dahin gilt es halt auch die eine oder andere Niederlage einzustecken. Und wenn ich immer und immer wieder einen Frosch aus dem Teich ziehe?

Sind Frauen Hollywood-geschädigt, was die Romantik angeht? Felicitas Heyne schliesst es nicht aus.

«Frauen schönen gern beim Gewicht, Männer bei Grösse und Einkommen.» Felicitas Heyne: In dem Fall würde ich mit Hilfe professioneller Unterstützung mein Beuteschema überdenken. Auf vielen Partnervermittlungssites gibt es die Möglichkeit, Psychologen zu kontaktieren. Letztes Jahr machte in Deutschland der Fall eines zweifachen Mörders Schlagzeilen, der als «Rosenboy» via InternetKontaktbörsen seine Opfer fand. Wie sicher ist Onlinedating?

Marcel Heyne: Genau so sicher oder unsicher wie die Suche im realen Leben auch. Einen Rosenboy kann man sich in der Kneipe oder auf der Arbeit genauso einfangen wie im Internet, rnet, wahrwahr scheinlich sogar noch h eher. Stalker zum Beispiel kommen meist aus dem unmittelbaren Umfeld ld ihrer Opfer, sindd Nachbar oder auch Expartner.

Felicitas Heyne: Es ist tatsächlich so, dass viele Frauen online noch kein Bauchgefühl für Gefahr entwickelt haben. Dazu ist Onlinedating wohl einfach noch zu neu. Frauen fallen gern auf dieses Gefühl der Intimität rein, das der Computer vermeintlich bietet. Das geht so weit, dass sie einem wildfremden Menschen ihr ganzes Leben vor die Füsse kippen. Witzigerweise würden dieselben Frauen einem Typen, der sie an einer Party nach ihrer Körbchengrösse fragt, eine runterhauen. Marcel Heyne: «SternTV» hat letztes Jahr einen Journalisten als Lockvogel an den Computer gesetzt. Der hat innert 20 Minuten fünf ihm völlig unbekannte Frauen dazu gebracht, ihn zu sich nach Hause zum Frühstück einzuladen! Wobei, es gibt ja auch Männer, die sich von ihrer vermeintlichen Traumfrau auf einen einsamen Feldweg locken lassen, wo dann drei Schläger auftauchen und das Portemonnaie verlangen. Online-Partnervermittler machen ja nichts anderes als früher auf dem Land die lokale Kupplerin. Wo Woher kommt das zweifelhafte zweifelhaf Image?

Marcel Heyne: Hey Wie gesagt: Onlinesagt dating ist noch relativ jung im Markt. Mark Daher ist auch immer noch noc ein gewis-

ser Informationsbedarf da. Was bringt es mir, was sind die Risiken, was kann man davon erwarten, was nicht? Felicitas Heyne: Vor allem bei Frauen habe ich oft den Eindruck, dass sie Hollywood-geschädigt sind. All dieses romantische Brimborium, es müsse sein wie in Filmen wie «Pretty Woman», wo man nicht sucht, sondern sozusagen versehentlich aufeinandertrifft ... Marcel Heyne: ... was aber extrem kurzsichtig ist, zumal man sich damit einer zusätzlichen Chance beraubt ... Felicitas Heyne: ... gerade wenn meine biologische Uhr bereits heftig tickt. Immerhin kann ich mit Hilfe des Internets einen sehr langen, kräfteraubenden Prozess möglicherweise auf drei Minuten abkürzen, indem mein Gegenüber mich kurz und bündig wissen lässt, dass es allergisch auf Kinder ist. Diesen Vorteil nur deshalb aus der Hand zu geben, weil mir das nicht romantisch genug ist, oder weil mir das zu unsicher ist, das halte ich schlicht für blöd. Marcel Heyne: Abgesehen davon spricht ja überhaupt nichts dagegen, gleichzeitig auch in der realen Welt mit Taschentüchern um sich zu schmeissen, in der Hoffnung, dass ein Traumprinz drüberstolpert.

Interview Almut Berger Bilder Christian Flierl


Königsklasse: Kombination Flug/Bus

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Portugal – im Land der Seefahrer

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Reisegruppen mit max. 30 Personen Bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung mit grossem Sitzabstand (90,5 cm)

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Daten 2011 Samstag–Samstag 1: 16.04.–23.04. 2: 23.04.–30.04. 3: 30.04.–07.05.

4: 07.05.–14.05. 5: 14.05.–21.05. 6: 21.05.–28.05.

Unsere Leistungen ■

Romantisches Porto mit Portwein-Schiffen

Linienflug mit Swiss und Rundreise mit Twerenbold Königsklasse-Luxusbus ■ Lissabon – die Hauptstadt Portugals ■ Unesco-Welterbe von Lissabon bis zum Douro ■ Mittelalterliche Städte und Klöster in Tomár, Coimbra und Batalha

Auf einer abwechslungsreichen Rundreise lernen wir die ehemalige Weltmacht und Heimat der Seefahrer kennen. Entlang der Silberküste reisen wir von der bezaubernden Hauptstadt Lissabon bis zu den prunkvollen Gebäuden im manuelinischen und barocken Stil im Norden. Wir geniessen die atlantischen Impressionen und sehen unterwegs nicht weniger als sechs von der Unesco als Welterbe deklarierte Stätten, Gebäude, Monumente und Landschaften. Sie werden sehen: Portugal ist ein faszinierendes Reiseland!

Ihr Reiseprogramm

Porto Douro-Tal

Coimbra Fatima

Batalha

Tomár Ta gu s

Sintra/Cascais Cabo di Roca

Dou ro

POR TUG AL

A T L A N T I K

1. Tag: Hinflug Zürich–Lissabon. Individuelle Anreise zum Flughafen ZürichKloten und Flug nach Lissabon. Am Nachmittag lernen wir die Hauptstadt Portugals kennen: Lissabon liegt am Nordufer des Tejo, auf mehreren Hügeln, von denen sich schöne Ausblicke ergeben. In den Seitenstrassen der alten Bairros (Stadtviertel) kommt der portugiesische Charme zum Vorschein und im Belém-Quartier sehen wir den von der Unesco als Welterbe deklarierten gleichnamigen Turm. Anschliessend Fahrt zu unserem Hotel, wo wir zwei Nächte wohnen werden.

Lissabon

P

Évora

E

2. Tag: Lissabon, fakultativer Ausflug Sintra, Cascais und Cabo da Roca. Tag zur freien Verfügung in Lissabon oder Ausflug nach Sintra. Wir besuchen den Palácio Nacional de Sintra (16. Jh.), der 600 Jahre lang die Sommerresidenz der portugiesischen Könige war. Typisch sind die konischen Schornsteine und die prächtige rosafarbene RokokoFassade. Atlantische Frische tanken wir auf unserer Fahrt nach Cascais und Estoril, unterwegs zum Cabo da Roca, dem wild zerklüfteten westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. 3. Tag: Lissabon–Évora–Tomár. Unsere heutige Panoramafahrt führt uns zuerst nach Évora. Innerhalb der Altstadt, die zum Unesco-Welterbe gehört, zeugen herrschaftliche Häuser von der Glanzzeit als Sitz des königlichen Hofes. Weiterfahrt nach Tomár, Heimat des Convento do Christo, der grossartigen Burg des Templerordens, eines der wichtigsten Baudenkmäler Portugals. 4. Tag: Tomár–Fatima–Coimbra–Porto. Am Morgen besichtigen wir in Tomár das Christusritterkloster mit seinen verschiedenen Kreuzgängen. Besonders sehenswert ist das bekannteste Fenster des Landes, ein Meisterwerk des manuelinischen Stiles. Auf unserer Weiterreise machen wir einen Fotostopp in Fatima, wo 1917 drei Kindern die Jungfrau Maria erschienen sein soll. In der Universitätsstadt Coimbra bestaunen wir die prächtige Bibliothek der Universität im Barockstil. Tagesziel ist Porto. 5. Tag: Porto. Die zweitgrösste Stadt Portugals ist bekannt für ihre palastähnliche Börse, wo man sich wie in der Alhambra von Granada fühlt. Das Ribeira-Viertel entlang des Douro ist das älteste Quartier Portos, die alten Weinschiffe und die Portweinkeller sind berühmt. Der 76 m hohe Clérigos-Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Interessante Stadtbesichtigung mit kleiner Degustation des berühmten Portweins. Nachmittag zur freien Verfügung. 6. Tag: Douro-Tal mit Amarante. Das Douro-Tal ist eines der ältesten bekannten Weinbaugebiete der Welt und Unesco-Welt-

erbe. Panoramafahrt, auf der wir das typische Städtchen Amarante, das für seine famosen Gebäcke bekannt ist, besuchen. Wir sehen das Sankt Conçalo-Kloster und bei Vila Real den Garten des berühmten Solar de Mateus-Palasts. Unterwegs Besuch einer Weinkellerei mit Degustation. 7. Tag: Atlantisches Portugal, Porto–Batalha–Lissabon. Unsere Fahrt Richtung Süden führt entlang dem Meer nach Aveiro, bekannt für das mit blauen Wandfliesen (Azulejos) verkleidete Portal. Über den Ferienort Figueira da Foz erreichen wir Batalha mit seiner atemberaubenden Klosterkirche. Nach einem letzten Stop im charmanten Fischerdorf Nazaré erreichen wir am Abend Lissabon. 8. Tag: Rückflug Lissabon–Zürich. Am späteren Vormittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

Turm von Belem – Unesco Welterbe

-Luxusbus – Rundreise ab/bis Lissabon Linienflug mit Swiss Zürich–Lissabon– Zürich in Economyklasse 20 kg Freigepäck Flughafentransfers sowie Stadtrundfahrt Lissabon mit lokalem Komfort-Fernreisebus Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen- und Sicherheitstaxen Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Frühstücksbuffet (2. und 5. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen, (ausg. fak. Ausflug Sintra und Cascais am 2. Tag) Stadtbesichtigungen in Lissabon, Évora und Porto, Ausflug ins Douro-Tal Eintritte: Christusritterkloster Tomár, Universität Coimbra mit Bibliothek, Sankt Conçalo-Kloster, Solar de Mateus (Garten), Klosterkirche Batalha 1 x Portwein- und 1 x Weindegustation Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung während den Ausflügen Erfahrener Reisechauffeur ab/bis Lissabon

Nicht inbegriffen ■

Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Sintra und Cascais Annullierungskosten- und Assistance Versicherung

325.– 65.– 79.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

Nächte

Fenix, Lissabon 3 Dos Templàrios, Tomár 1 Vila Gale, Porto 3

T-Kat.

TTT-

off.Kat. +

+

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Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden

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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

FRAGE DER WOCHE

Warum wünschen wir einander einen «guten Rutsch»?

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DER MOND IST AUFGEGANGEN …

Der traditionelle Neujahrsgruss kommt nach Ansicht einiger Sprachforscher vom jüdischen Neujahrstag Rosch ha-Schana (hebr. Haupt des Jahres). Jiddisch sprechende Juden wünschen sich demnach «Gut Rosch». Andere Auffassungen leiten den Neujahrsgruss vom Gebrauch des Wortes «Rutsch» für «Reise» ab. Diese These stützt das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm. Es merkt zu «Rutsch» an, dass das Wort «in derber übertragung für reise» stehen kann. Der «Gute Rutsch» wäre somit der Wunsch für eine gute Reise ins neue Jahr. In dem Sinn: Es guets Nöis!

Bilder Alessandro Della Bella/Keystone, Michele Limina

ZITAT DER WOCHE

«Ein echter Whistleblower möchte kein Geld, er will Schutz und in seinem Beruf weiterarbeiten können.» Rudolf Elmer (55), Schweizer Exbanker, im «Tages-Anzeiger» über die Motive, warum er als Whistleblower illegales Handeln öffentlich gemacht hat. Er lieferte Wikileaks 2007 vertrauliche Dokumente über Missbräuche im Finanzwesen.

Drei Schneeschuhwanderer tauchen ein in das mystische Licht des Vollmonds. Die Begegnung fand am 20. Dezember am tief verschneiten Weissfluhjoch oberhalb Davos GR statt – eine Nacht vor Vollmond. Die klare Winterluft sorgt dafür, dass der Mond zum Greifen nah erscheint. Die nächste Chance, dieses Naturspektakel zu erleben, bietet sich am 19. Januar 2011: Dann ist wieder Vollmond.


28 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Im Zeichen der Sterne Die Zukunft steht in den Sternen und Ende Jahr jeweils als beliebte Lektüre in Zeitungen und Zeitschriften. Aber wie treffsicher sind die Horoskope? Das Migros-Magazin hat den Test gemacht und das Horoskop 2010 von zwölf Prominenten mit der Realität verglichen. Fazit: Die Treffsicherheit lässt zu wünschen übrig, der Unterhaltungswert hingegen ist äusserst hoch.

Widder 21. 3.—20. 4. Doris Leuthard, Bundesrätin, 10. April 1963

Schweizer Illustrierte: Ein Übergangsjahr. Sie können sich auf Ihren Lorbeeren ausruhen. Blick: Wo andere zaudern, gehen Sie mutig voran. Annabelle: Zeit für eine Standortbestimmung. Gehen Sie über die Bücher, was Ihre Karriereplanung angeht. ➔ Stimmts? Leuthard meisterte ihr Präsidialjahr ohne grössere Pannen und Peinlichkeiten, war aber äusserst reisefreudig. Ausruhen fühlt sich anders an.

Stier 21. 4.—20. 5.

Kilian Wenger, Schwinger, 11 Ma Maii 19 1990 90 11.


MENSCHEN ASTROLOGIE

Wichtigstes Ereignis 2010: Schwingerkönig am 22. August in Frauenfeld. Kilian Wenger, was denken Sie über Horoskope?

des Erfolgs und der Entfaltung, wirkt das ganze Jahr hindurch günstig. Vor dem 14. Mai Geborene treffen auf Hindernisse, speziell im Sommer. Stimmts, Kilian Wenger? «Zählt

Jahreshoroskop für 2010 von Elizabeth Teissier in der Schweizer Illustrierten (14. 12. 2009): Im neuen Jahr geht es stark bergauf: Jupiter, Planet

Jahreshoroskop für 2010 von Pascale Portmann im Blick (28. 12. 2009): Sie sind der Fels in der Brandung und bewahren selbst in hektischen Situationen Ruhe. Ihnen eröffnen sich neue Möglichkeiten. Turbulente Zeiten sind zwar nicht unbedingt Ihr Ding, sperren Sie sich dennoch nicht gegen anstehende Veränderungen. Diese sorgen für frischen Wind.

«Bei diesen Heftlihoroskopen trifft immer irgendetwas zu. Wenn schon, interessiert mich die Rubrik Gesundheit. Ich glaube aber nicht wirklich an diese Prophezeiungen, sondern betrachte sie als lustige Unterhaltung. Weder habe ich mir je ein persönliches Horoskop erstellen, noch die Karten legen lassen.»

Zwillinge 21. 5.—21. 6.

Bilder Nik Hunger, Gerry Nitsch, EQ-Images, Dukas, Keystone, RDB

Tranquillo Barnetta, Fussballer, 22. Mai 1985

Schweizer Illustrierte: Unterschiedliche Einflüsse sind günstig. In den Sommermonaten können Sie mit einer Glücksserie rechnen. Blick: Endlich hält die Leichtigkeit des Seins wieder Einzug in Ihr Leben. Annabelle: Sie profitieren von glücklichen Fügungen. ➔ Stimmts? Leider nicht. Das Aus der Fussball-Nati an der WM in Südafrika kam schon in der Vorrunde.

man den August zum Sommer, waren die grössten Hindernisse meine Gegner am Eidgenössischen.»

Krebs 22. 6.—22. 7. Jörg Kachelmann, Wetterfrosch, 15. Juli 1958 Schweizer Illustrierte: Wahre Sternstunden in der Liebe. Positive Veränderungen. Liebe auf den ersten Blick oder ein Neubeginn, wenn Sie schon liiert sind. Blick: Die Sterne unterstützen Sie liebevoll auf dem Weg zur Veränderung. Annabelle: Ihr Gefühlsreichtum, ihre romantische Ader und ihre emotionale Empfänglichkeit sind sehr ausgeprägt und befähigen Sie zu tiefen Gefühlen Ihren Nächsten gegenüber. ➔ Stimmts? Jörg Kachelmann kann nichts dafür, es sind die Sterne.

Was meinen Sie dazu? «Das

kann ich zu hundert Prozent bestätigen. Ich behalte wirklich stets die Ruhe, und nach dem Eidgenössischen wehte ein neuer Wind. Ich bin jetzt eine öffentliche Person und habe damit verbunden, neue Aufgaben, die mir grossen Spass machen. Daraus ergeben sich auch ständig neue Möglichkeiten.» Jahreshoroskop für 2010 von Kathrin Berger in der Annabelle (16. 12. 2009): In Liebesdingen schweben Sie dieses Jahr auf Wolke sieben. Im Beruf haben Sie bis im Frühjahr das Gefühl, an Ort zu treten. Vielleicht sehen Sie sich gezwungen, Ihr Vorhaben ganz aufzugeben. Die

Löwe 23. 7.—23. 8. Roman Polanski, Regisseur, 18. August 1933 Schweizer Illustrierte: 2010 wird besser als 2009, als juristische oder administrative Probleme anstanden. Blick: Mit dem Glauben an die eigene Kraft gelingt Ihnen in der ersten Jahreshälfte der grosse Wurf. Annabelle: Sie sehen sich mit unerledigten Geschäften aus der Vergangenheit konfrontiert. ➔ Stimmts? Polanski wurde 2009 in Zürich unter internationalem Getöse verhaftet. 2010 wurde der Hausarrest aufgehoben.

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Folge: Erschöpfung, Frustration, Wutausbrüche. Sie plagen Versagens- und Existenzängste. Wahr oder nicht?

«Hoppla, von der Wolke sieben habe ich aber nichts gemerkt. In meinem Liebesleben herrscht nach wie vor Flaute. Auch beruflich war genau das Gegenteil der Fall. Ich freue mich, denn es läuft gut in meiner Lehre. Wutausbrüche hatte ich keine und Existenzängste schon gar nicht.» Ihr Fazit für 2010? «Es war von Anfang an ein emotionsreiches Jahr. Das begann mit den Olympiasiegen von Carlo Janka und Simon Ammann. Und dann folgte das Eidgenössische.»

Texte Ruth Brüderlin

Waage 24. 9.—23. 10. Bligg, Musiker, 30. September 1976

Schweizer Illustrierte: Ein gutes Jahr. Sie ernten die Früchte ihrer Projekte vom letzten Jahr. Blick: Bekennen Sie sich zu dem, was Ihnen wirklich am Herzen liegt. Annabelle: Stehen Sie zu dem, was Sie wollen, auch wenn Sie sich unbeliebt machen. ➔ Stimmts? Unbeliebt ist Bligg ganz und gar nicht. Sein Album «Bart aber herzlich» schoss gleich auf Platz 1 der Hitparade.


30 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Edita Abdieski, Sängerin, 14. November 1984 Schweizer Illustrierte: Exzellentes Jahr. Sie sind auf Erfolgskurs. Echte Chancen. Blick: Sie erleben eine tief greifende Reduzierung auf das Wesentliche. Annabelle: Ihr berufliches Engagement ist umfassend. 2010 treibt Sie ein starkes Gerechtigkeitsempfinden an. ➔ Stimmts? Edita stieg von Bern-Bümpliz direkt auf das Siegertreppchen von X-Factor. Ein exzellentes Jahr, tatsächlich.

Schütze 23. 11.—21. 12. Britney Spears, Sängerin, 2. Dezember 1981 Schweizer Illustrierte: Sie müssen sich mehr anstrengen als 2009. Blick: Die Sterne verleihen Ihnen Flügel und versorgen Sie mit Lebensfreude. Annabelle: Sie fühlen sich bereit für den nächsten grossen Wurf. ➔ Stimmts? Zum ersten Mal seit fünf Jahren war Britney Spears wieder für einen Grammy nominiert. Ihr Auftritt in der US-Fernsehserie «Glee» brachte der Serie die besten Quoten der Geschichte.

Jungfrau 24. 8.—23. 9.

Michael Steiner, Regisseur, 30. August 1969

Wichtigste Ereignisse 2010: Geburt von Sohn Dean und die Premiere von «Sennentuntschi». Michael Steiner, was denken Sie über Horoskope?

«Ich glaube nicht an Horoskope und halte sie für Humbug. Sie sind so formuliert, dass sich immer ein Körnchen Wahrheit darin findet. Den Rest biegen sich die Leute so lange zurecht, bis die Aussagen stimmen. Heftlihoroskope lese ich schon gar nicht. Nicht mal zur Unterhaltung. Zu meinem 40. Geburtstag hatte mir meine Frau ein persönliches Geburtshoroskop geschenkt. Erstellt hatte es TV-Wahrsager Mike Shiva. Er prophezeite, alles komme gut. Damit hatte er recht. Allerdings erst ein Jahr später.»

Steinbock 22. 12.—20. 1. Kate Moss, Supermodel, 16. Januar 1974 Schweizer Illustrierte: Zwischen April und Juli werden bestehende Liebesbindungen tiefer. Der richtige Zeitpunkt, um langfristige Entscheidungen zu treffen (Nachwuchs, Heirat). Blick: Höhen und Tiefen liegen 2010 für Sie nahe beieinander. Annabelle: Es kann alles passieren. Von akuter Krise, plötzlicher Trennung bis zur Heirat. ➔ Stimmts? Fast, nur der Monat nicht ganz. Kate Moss trat am 7. August mit Jamie Hinch in Sizilien vor den Traualtar.

Jahreshoroskop für 2010 von Elizabeth Teissier in der Schweizer Illustrierten (14. 12. 2009): Exzellentes Jahr für Augustgeborene. Tief gehende Veränderung. Eventuell neuer Boss, neuer Job. Gute Karten bei Verhandlungen, speziell im April, Mai und September. Stimmts, Michael Steiner? «Ich

verkaufte meine angeschlagene Firma und habe nun tatsächlich einen neuen Boss. Diese Vorhersage ist also exakt. Allerdings führte ich in besagten Monaten keine Verhandlungen. Madame Teissier rätselt, wie immer, und hat damit automatisch 50 Prozent Trefferquote.» Jahreshoroskop für 2010 von Pascale Portmann im Blick (28. 12. 2009): Auch ein noch so grosser Berg besteht aus vielen einzelnen Steinen. Mit dieser Weisheit gerüstet, packen Sie – vor allem von April bis Juli — notwendige Aufräumarbeiten beherzt an und schaufeln sich den Weg frei für

Fische 20. 2.—20. 3. Ricardo Lumengo, Politiker, 22. Februar 1962 Schweizer Illustrierte: Sie gehören zu den grossen Gewinnern und können endlich freier schalten und walten. Blick: Sie gehören zu den Glückskindern des Jahres. Annabelle: Bei Beruf und Karriere gehören Sie 2010 zu den Begünstigten im Tierkreis. ➔ Stimmts? Nicht so ganz. Lumengo war zweiter Schwarzer und erster ehemaliger Asylbewerber im Nationalrat. Er wurde im November 2010 wegen Wahlbetrugs von einem Gericht verurteilt und danach aus der SP ausgeschlossen.

den Aufbruch in eine vielversprechende Zukunft. Wahr oder nicht? «Da hatte

der Blick eher recht als die Schweizer Illustrierte. Das sollte einem schon mal zu denken geben.»

Jahreshoroskop für 2010 von Kathrin Berger in der Annabelle (16. 12. 2009): Sie haben eine Zeit der Verunsicherung bravourös bewältigt und sich mit Rückschlägen und Ernüchterungen auseinandergesetzt. Gutes Jahr, glückliche Fügungen, unerwartete Erfolge, eine Gehaltserhöhung. Was meinen Sie dazu? «Hey!

Das stimmt alles. Annabelle hat recht, ich glaube ab sofort an Heftlihoroskope. Aber nur an jene aus der Annabelle.» Ihr Fazit für 2010? «2010 war

für mich ein Superjahr. Ich habe einen Sohn bekommen und lieferte den erfolgreichsten Schweizer Film des Jahres.»

Bilder Gerry Nitsch, Gettyimages, Keystone (3), RDB

Skorpion 24. 10.—22. 11.


MENSCHEN ASTROLOGIE

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Jahreshoroskop für 2010 von Kathrin Berger in der Annabelle (16. 12. 2009): Die ersten Monate müssen Sie sich mit Konkurrenz herumschlagen und sind blockiert. Bis Mai Störungen und Pannen in der Kommunikation. Termine gehen vergessen, E-Mails verschwinden. Rivalinnen werden zu Freundinnen. Wahr oder nicht? «Das ist am

zutreffendsten. Es ist verrückt, das mit den Terminen und verschwundenen Mails stimmt in höchstem Masse. Im Mai verlor ich meine Agenda, dann ging der Computer kaputt, und es ging gar nichts mehr. Sogar das mit den Rivalinnen kommt hin.»

Wassermann 21. 1.—19. 2.

Tanja Frieden, Olympiasiegerin im Snowboardcross, 6. Februar 1976

Wichtigste Ereignisse 2010: Achillessehnenriss am 20. Januar, Absage Olympiateilnahme Vancouver und Rücktritt. Tanja Frieden, was denken Sie über Horoskope?

«Ich mag Astrologie, liess mir ein Geburtshoroskop erstellen und finde Heftlihoroskope amüsant. Speziell gefallen mir die Wochenhoroskope von Madame Etoile.»

Jahreshoroskop für 2010 von Elizabeth Teissier in der Schweizer Illustrierten (14. 12. 2009): Viele Wassermänner ruhen sich auf ihren Lorbeeren aus. Das Jahr wird relativ ruhig, grössere Veränderungen sollten ausbleiben. Gesundheitlich sollten Sie Ihre Kräfte nicht überschätzen und bis Juni riskante Gesten

vermeiden. Im August und November läuft es wieder besser. Stimmts, Tanja Frieden? «Bei

mir sind unfallbedingt Veränderungen eingetreten. Allerdings habe ich weder einen neuen Job, noch mache ich etwas ganz anderes. Ab August lief es aber tatsächlich wieder besser.

Jahreshoroskop für 2010 von Pascale Portmann im Blick

(28. 12. 2009): Zukunftsweisende Visionen feiern Hochkonjunktur. Vor allem im Februar ideale Ausgangslage, sich zu verwirklichen. Sie stehen an einem Wendepunkt, werden von einer kreativen Unruhe erfasst. Was meinen Sie dazu? «Ich

sass im Rollstuhl und war höchstens kreativ im Lernen, mich anders zu bewegen.»

Ihr Fazit für 2010? «Das Jahr ging bemerkenswert schnell vorbei, brachte extreme Veränderungen und war emotional sehr intensiv. Beruflich bin ich immer noch Botschafterin für einige Sponsoren, und daneben mache ich eine Ausbildung im Coaching. Sport bleibt zentral in meinem Leben. Trotz allem empfand ich das Jahr als eher positiv. Ich verlange vom Leben, dass es intensiv ist. Und das war es auf jeden Fall. Das Jahr fing als Desaster an – aber ich habe eine Optimierungs-neurose, hole also immer möglichst viel Positives aus allem heraus.»

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

FRAU DER WOCHE

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SILVESTER OHNE PEINLICHKEITEN

Willkommen!

Eine Aufsässige ruhigstellen, gleichzeitig einen Unzufriedenen besänftigen, und alles in Englisch. Diese Herausforderung hat Vanessa Kellerhans (21) in einem Wettbewerb so gut gemeistert, dass sie die Auszeichnung «Best Young Receptionist» erhielt. Geheimnis ihres Erfolgs: mit Feingefühl auf den Gast eingehen. Die Angestellte des Dolder Grand Hotels träumte als Kind schon von ihrem Beruf. Nun vertritt sie die Schweiz am internationalen Test in Neuseeland.

«Die Umgangsformen ändern sich» Die Silvesterparty steht ste an. Welche Spielregeln gelten? Gäste am Handy und in Socken sind gestattet. Respektlosigkeit jedoch ist für Alt und Jung tabu. Das sagt die bekannte Tanzlehrerin Marianne Kaiser, die jährlich zum legendären Kaiser-Ball in Zürich lädt. Marianne Kaiser, welches ist der schlimmste Fauxpas, der mir an einer Silvesterparty passieren kann?

MANN DER WOCHE

Bilder Getty Images, Sabina Bobst/Tages-Anzeiger, Walter Bieri/Keystone

Drei Sätze für Afrika Alles Roger: Am Dienstag duellierte Roger Federer (29) sich erstmals auf Schweizer Boden mit der Weltnummer eins, Rafael Nadal. Der Erlös von über 2,5 Millionen Franken des Spiels «Match for Africa» fliesst in die Roger Federer Foundation und damit an mittellose Kinder, vorwiegend in Afrika. Für das Benefizspiel reiste Federer extra aus Dubai an, holte seinen Erzrivalen am Flughafen ab, speiste mit ihm zu Mittag und gewann anschliessend in drei Sätzen.

Dass Sie zu früh eintreffen. Zu spät ist auch unhöflich, bis zu einer Viertelstunde geht noch. Zu früh ist aber peinlicher. Und bei was gibt sich der Gastgeber die schlimmste Blösse?

Indem er bei der Ankunft der Gäste nicht bereit ist – etwa nicht weiss, wohin mit den Mänteln oder das Getränk nicht parat hält. Von der Einladung über die Tischordnung bis zur Dankeskarte — macht man das heute noch?

Ja, das ganze Programm. Zumindest bei formellen Anlässen. Bei einer lockeren Party lässt man das eher weg. Aber unabhängig vom Anlass fühlt sich der Gast wohler, wenn er die Spielregeln der jeweiligen Gesellschaft kennt. Und bei Anstandsregeln geht es ja ums Wohlbefinden, nicht um Messer und Gabel. Tischmanieren sind aber auch immer wieder ein Thema.

Auf jeden Fall. Das ist einfach eine Frage der Ästhetik. Wenn das

Messer gegen den Himmel ragt und Ellbogen aufgestützt sind, ist das problematisch. Oder wenn jemand das Essen reinschaufelt, das finde ich furchtbar. Man fängt auch erst mit Essen an, wenn der Gastgeber dazu aufgefordert hat. Den Jungen sagen wir in unseren Stilkursen: Wartet einfach und schaut es bei den Älteren ab. Haben Jugendliche so schlechte Manieren, wie man sagt?

Ihr Bedürfnis nach Umgangsformen ist auf jeden Fall da. Aber sie trauen sich nicht immer, sie umzusetzen. Die Jugend funktioniert im Kollektiv, da sind nicht die gleichen Formalitäten gefragt wie zu Hause oder an einer Feier. Das ist normal. Aber es sind nicht nur die Jungen, die an Silvester am Handy hängen und kaum mehr Zeit haben zum Anstossen.

Das stimmt. Umgangsformen ändern sich eben. Aber kluge Menschen versenden ihre Wünsche schon ein paar Stunden vor Mitternacht oder um ein Uhr. Ich selbst bevorzuge jedoch die feierliche Zeremonie: Viele Kirchen lassen die Glocken zehn Minuten lang läuten, und dann herrscht für fünf Minuten Stille, in der man an seine Lieben denkt, das alte Jahr verabschiedet und das neue begrüsst. Ich leide, wenn es ununterbrochen schnattert und piepst.

Oft liegen sich um Mitternacht wildfremde Menschen in den Armen. Was tun, wenn man das nicht mag?

Wer an eine Silvesterfeier geht, muss damit rechnen, dass ihm Fremde nahe kommen. Er muss sein Herz öffnen. Wer das nicht kann, bleibt besser daheim. Das böse Erwachen folgt meist am nächsten Tag. Was tun, wenn ich mich an der Feier daneben benommen habe?

Sich entschuldigen, und zwar mündlich oder schriftlich. Aber keinesfalls per SMS. Wer sich nicht entschuldigt, wird nicht mehr eingeladen. Wer gilt als der vollendeste Schweizer Gast?

Roger Federer. Der perfekte Gentleman. Er macht alles richtig.

«Der schlimmste Fauxpas an einer Silvesterparty ist, zu früh einzutreffen.» Sind Sie selbst schon in ein Fettnäpfchen getreten?

Kürzlich habe ich im Restaurant an einem anderen Tisch Freunde gesehen, eine ganze Familie, mit den Kindern. Anstatt sie meinem Tisch vorzustellen, bin ich zu ihnen hingegangen. Das war nicht ganz korrekt, aber ein Trick, um kein Chaos zu veranstalten. Das mit dem Bekanntmachen ist die schwierigste Benimmfrage, das weiss jeder Gastgeber.

Interview Yvette Hettinger


34 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Wie gehts eigentlich …?

Erinnern Sie sich noch an Heidi Iseli oder Alain Schmidt? Ihr Schicksal hat uns 2010 bewegt. Wir es ihnen heute geht. Wer die Reportagen nicht gelesen hat, kann dies auf www.migrosmagazin.ch

Heidi Iseli hält heute noch zwei Kühe und zwei Pferde (MM 20, 17. Mai).

S Heidi vom Sterneberg schläft heute aus — bis Heidi Iseli (70) tritt kürzer und schläft aus – jeweils bis sechs Uhr. Das Schicksal der von Rheuma geplagten Zürcher Oberländerin hat die Leser des Migros-Magazins bewegt. Die Bäuerin, die in Ster-

nenberg ZH seit 24 Jahren fast im Alleingang einen Hof bewirtschaftet, stand jeweils fünf Uhr auf. Heute hält sie nur noch zwei Pferde und zwei Kühe. Mehr Tiere wären zu viel. «Ich erhielt selbst

aus dem Kanton Graubünden Reaktionen zum Artikel. Einige Leser kamen vorbei, um mir zu helfen», sagt die Witwe. Zu viel Rummel um ihre Person ist Heidi Iseli zuwider. Sie beschäftigt sich lieber


MENSCHEN RÜCKBLICK

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Lisa bläst allen den Marsch Der Gewinn des Nachwuchspreises in der Fernsehsendung «Silvesterstadl» hat das Leben von Lisa Stoll (14) auf den Kopf gestellt. Seither erobert das Mädchen mit dem Alphorn die Herzen der Zuschauer. Sie trat unter anderem in den Sendungen «Benissimo» und «Starnacht» auf, brillierte am Eidgenössischen Jodlerfest und im «Samschtig-Jass», der aus ihrem Wohnort Wilchingen SH ausgestrahlt wurde. «2010 war für mich ein Mega-Jahr», sagt der

haben nachgefragt, wie nachholen.

Jungstar. Lisa übt im Hausgang des Bauernhofs ihrer Eltern täglich eine halbe Stunde. Bläst der Wind aus Süden, hören die Wilchinger mit. Und Lisa erhält am nächsten Tag Komplimente. 2011 geht für die junge Frau ähnlich stressig weiter wie 2010. Bereits sind diverse Anlässe gebucht. Doch bei Lisa Stoll gibt es auch ein Leben neben der Musik: Schon im Februar muss sie sich entscheiden, ob sie eine Lehre machen oder ans Gymnasium gehen will.

Marigona Isufis Hobby ist die Politik

Marigona Isufi (18) ist auf den Geschmack der Politik gekommen. Als Lobbyistin der Kinderlobby Schweiz weibelte sie während der Frühlings- und Sommersession im Bundeshaus für die Anliegen der Jugendlichen und Kinder. Die Wirtschaftsmittelschülerin, deren Eltern vor 20 Jahren aus dem Kosovo eingewandert Die 18-jährige Kinderlobbyistin sind, hat dazu beigetragen, dass die Meinung der KinderMarigona Isufi will in den lobby im Parlament Gehör finNationalrat (MM 9, 1. März).

Alp hin, Horn her, im Februar muss Lisa entscheiden, ob sie eine Lehre macht oder ans Gymi geht (MM 7, 15. Februar).

det. So war sie am Treffen der parlamentarischen Gruppe «Kinder und Jugend» dabei und hat sich für deren Rechte und Bedürfnisse eingesetzt. Nun kündigt die Parteilose an: «Ich werde auf der Berner Liste der Second@s 2011 für den Nationalrat kandidieren.» Ansonsten hat für Marigona Isufi 2011 die Schule erste Priorität. Eigentlich sei sie ein normales, 18-jähriges Modi, das gerne Kinofilme anschaut. Nur macht sie daneben keinen Sport, sondern nimmt an Sitzungen teil, denn «Politik ist mein Hobby».

Bild Tina Steinauer

Alain Schmidt will Fussball spielen

sechs Uhr! mit Holzhacken und «Chries» für ihren Kachelofen. Nichts tun ist für sie keine Alternative. Ihr Wunsch für nächstes Jahr: «Wenn ich gesund bleiben darf, möchte ich meine Tiere behalten.»

Am 13. Januar 2008 um 23.45 Uhr überfährt die S26 mit Martin Reist im Führerstand in der Nähe von Saland bei Winterthur Alain Schmidt. Trotz 52 Schädelbrüchen, mehrfach gebrochenen Armen, einem Lungenriss und zermalmten Unterschenkeln überlebte der heute 21-Jährige seinen Suizidversuch, sitzt aber seither im Rollstuhl. Lokführer Reist hat mit dem Vorfall abgeschlossen. Alain Schmidt hadert manchmal mit seinem Schicksal, befindet sich in einem Wechselbad der Gefühle, obschon sein Motto inzwischen «Smile now,

Alain Schmidt (links) und Martin Reist haben sich auf traurige Weise kennengelernt. (MM 15, 12. April).

cry later» heisst. Seine Familie und seine Freunde hätten ihm «einen enormen Rückhalt» gegeben. Seit September 2009 wartet Schmidt auf Beinprothesen. Oft fehlt ihm die Zeit für Anpassungsarbeiten, absolviert er doch in der Behindertenwerkstätte Brüggli in Romanshorn TG eine kaufmänni-

sche Lehre. Für 2011 ist es Alain Schmidts grosses Ziel, diese Lehre erfolgreich abzuschliessen. Und: Er will in seinem zweiten Leben mit den Prothesen Fussball und Badminton spielen. Lesen Sie weiter zum Thema auf Seite 36.


36 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Die Reise an die WM veränderte das Leben der vier Zürcher (MM 9, 1. März, bis MM 27, 5. Juli).

Die WM-Fahrer folgten ihrem Herzen

Sandra Tu Quoc arbeitet auf Madagaskar als Psychiaterin, ihr Mann Patrick als Arzt für innere Medizin (MM 20, 17. Mai).

Familie Tu Quoc überwintert auf Madagaskar Seit Mitte März 2010 sind Patrick Tu Quoc (35), seine Frau Sandra (37) sowie die Kinder Manu (6) Leeroy (4) und Ella (1) mit Velo und Anhänger unterwegs Richtung Vietnam. Auf der zweijährigen Reise wird die Genfer Familie gut 20 000 Kilometer zurücklegen. «Ende November sind wir in Istanbul angekommen und von dort nach Madagaskar geflogen», sagt Patrick Tu Quoc, Schweizer mit vietnamesischen Wurzeln. Und er gibt zu, dass das Projekt Startschwierigkeiten hatte: Nur Monate nach der Geburt war sei-

ne Frau in der ersten Woche nach der Abreise physisch noch nicht auf der Höhe. Und in Deutschland und Österreich regnete es zwei Monate lang. Doch die Familie biss sich durch. Noch bis zum 28. Februar 2011 dient der Familie Madagaskar als Winterquartier. Dort helfen Patrick Tu Quoc als Arzt für innere Medizin und seine Frau als Psychiaterin in einer Ambulanz aus. Das Dorf, 35 Kilometer südlich der Hauptstadt Antananarivo gelegen, ist Heimat einer Tante von Sandra Tu Quoc. Das

Ehepaar kümmert sich um Notfälle und Geburten, während Manu und Leeroy seit Mitte Dezember in die Schule gehen. Ella ist entweder bei den Eltern oder bei einer Haushaltshilfe. «Wir sind froh, an einem Ort drei Monate zu bleiben und so Energie für den Frühling zu tanken», sagt Patrick Tu Quoc. Am 1. März 2011 wird die Familie nach Istanbul zurückfliegen und weiter mit dem Fahrrad über die Türkei und den Iran Richtung Vietnam pedalen – durchschnittlich 60 Kilometer pro Tag.

18 Wochen lang berichteten Francis Schnyder, Roland Illi, Daniel Jacot (alle 43) und Christian Roos (42) im Migros-Magazin von ihrer Fahrt auf dem Landweg zur Fussball-WM nach Südafrika. Das Abenteuer hat das Leben des verheirateten Informatikberaters Schnyder verändert: «Auf der Reise fand ich Zeit für mich selbst. Mir wurde in den vier Monaten klar, dass meine Ehe für mich nicht mehr stimmte. Ich habe mich von meiner Frau getrennt.» Schnyder lernte in Kenia eine Frau kennen, die sein Herz erobert hat und derzeit für einige Wochen in der Schweiz weilt. Zur Herzensangelegenheit entwickelte sich die Reise zur Fussball-WM auch für Roos: «Die Beziehung zu meiner Freundin hat sich seit der Rückreise vor vier Monaten intensiviert. 2011 ziehen wir in Rickenbach ZH unter ein Dach.» Selbst beruflich kommt sich das Paar näher. Die Freundin wird als Vitaltrainerin in Roos’ Geschäft, einem Fitnessbus, mitarbeiten. Damit besucht Christian Roos Firmen und fördert dort die Gesundheit der Angestellten. Roland Illi wertet die Afrikareise als eine positive Erfahrung, «obwohl meine Freundin und ich vier Monate getrennt waren». Seither arbeitet er wieder als selbständiger SAP-Berater. Daniel Jacot, der Vierte im WM-Quartett, reiste nach dem afrikanischen Abenteuer Mitte August ins Engadin, legte den Halbmarathon von Luzern in 1:19:38 zurück und begleitete für Globotrek eine Reise nach China und Burma. Jetzt sucht der Touristiker eine Arbeitsstelle in der Region Zürich.


MENSCHEN RÜCKBLICK

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Vittorio Lella hat 2010 fünf Kilo abgenommen und konnte sein Gewicht halten (MM 2, 11. Januar, bis MM 17, 26. April).

Vittorio Lella hat das Zmorge-Gipfeli gestrichen Vittorio Lella (44) hat sich vor einem Jahr für das Migros-Magazin medizinisch untersuchen lassen. Damals brachte der Parkettleger bei einer Körpergrösse von 170 Zentimetern 82 Kilogramm auf die Waage. Sein Hausarzt riet ihm deshalb, fünf Kilo abzuspecken. Wöchentlich berichtete Lella in einer Kolumne im Migros-Magazin vom Kampf gegen die Pfunde. «Heute wiege ich zwischen 76 und 77 Kilogramm. Ich konnte mein Gewicht halten», sagt der Italiener. Geschafft hat er es, indem er weniger Pasta und Brot

isst. Das morgendliche Gipfeli hat er aus dem Menüplan gestrichen und durch Schwarzbrot oder Bananen ersetzt. Obwohl er körperlich hart arbeitet, spielt Lella zusätzlich abends vermehrt Squash oder geht spazieren. Und er ist neue Wege bei der Ernährung gegangen: Lella bereitet sich öfter Fisch und Salat zu. Für 2011 hat er sich zum Ziel gesetzt, sein Gewicht weiter zu stabilisieren. Sollte er noch ein, zwei Kilogramm zusätzlich verlieren, hätte er auch nichts dagegen. Texte Reto E. Wild

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Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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Rasen betreten erlaubt! Zu beklagen ist,

dass unser Schulhausabwart auf Ende Jahr in Pension geht. Am Bänz Friedli nimmt Freitag hatte er Abschied. seinen Letzten. Und sollten Sie sich nun den sprichwörtlich bösen Abwart alter Schule ausmalen, Typus pingeliger Kinderhasser mit «Rasen betreten verboten»-Schild – falsch! Die Kinder waren sehr traurig, haben zu seinem Abschied gezeichnet und gesungen, denn ihr Abwart war eine Seele von einem Menschen. Jeden Morgen Punkt zehn nach acht war er zur Stelle, schloss das Schulhaus auf und begrüsste die Kinder (er kannte jedes beim Namen) mit ermunternden Worten. Für Hans stets ein Antrieb, beizeiten dort zu sein: «Sonst verpasse ich den Herrn Saudatto!» Seit das Türschloss vor einigen Monaten freilich durch eine elektronische Schliessanlage ersetzt wurde, stand der Abwart nicht mehr parat – und die Tür blieb öfter mal verschlossen, weil die Elektronik spukte. Als ob Technik den Menschen ersetzen könnte!

Herr Saudatto ist unersetzlich. Er half mir lange nach Feierabend, nach Hanslis vermissten Handschuhen zu suchen, kam gar an dessen Akkordeonvorspiel in der Musikschule. Ohne zu murren, brachte er an jedem Sporttag, jedem Jahresabschluss den Anzeige

Grill in Stellung, und schon seine Methode des Anfeuerns versetzte die Kinder in Verzückung: Er übergoss die Kohle mit einem Liter Brennsprit, warf dann ein brennendes Zündholz darauf – tätsch, wuschhhhhh! Ein Knall, ein Feuerball … Die Buben liebten ihn dafür! Zum Schluss des Fests verzehrte er voller Wonne die drei, vier auf dem Rost liegengebliebenen verkohlten Würste. Ein grossväterlicher Freund war er den Schülern, er liess sie gewähren, hörte zu, schlichtete, wann nötig. Und er nahm sich der Aussenseiter an. Einmal hörte ich, wie er einem Jungen, der gerade von der Schule geflogen war, gut zuredete, er solle es dann am neuen Ort nicht gleich wieder mit allen verderben, solle die Chance zum Neuanfang packen. «Ich mag dich nämlich», klopfte er ihm auf die Schulter. Jeder andere hätte gesagt: Endlich bin ich den Saugoof los. Sonntags gehen wir gern en famille zum Roll-

schuhlaufen auf den Schulhausplatz, spielen Pingpong, Fuss- oder Basketball. Sie! Das ist nicht selbstverständlich. Aus Oberönz wurde mir das Leitbild der dortigen Schule zugespielt; darin steht zwar: «Die Schule ist ein Ort, wo man gerne verweilt.» Aber wehe, man will abends oder an einem

Sonntag auf dem Areal verweilen. Verboten! Und die Einhaltung des Verbots wird von der Securitas überwacht. Bei uns gesellte Peter, der Abwart, sich auch am Sonntag zu einem Schwatz dazu. Sein Geheimnis? Ganz einfach, er hat die Kinder gern. Gab ihnen zu verstehen, auf ihrer Seite zu sein. Nachfolger gibts keinen, ab Januar ist die Abwart-

«Unser Abwart hatte die Kinder gern.» wohnung verwaist, das Facility Management wird outgesourct. Lassen Sie mich zum Abschied Danke sagen: Danke, Peter! Was er als Rentner mit der neuen Freiheit anstel-

len will? Möglichst rasch wieder nach Ruanda, den Leuten helfen gehen. Schon als junger Mann hatte er dort gewirkt und seine Frau kennengelernt: Espérance. Gibts einen schöneren Namen? An Liebenswürdigkeit übertrifft sie ihren Mann beinahe noch. Und ich weiss nur: Bestünde die Welt aus lauter Menschen wie ihr und unserem Schulhausabwart – es wäre eine bessere Welt. Bänz Friedli (45) lebt mit Frau und Kindern in Zürich. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch


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42 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Lasst die Korken knallen! Jedes Jahr feiert Familie Felix mit ihren besten Freunden den Jahreswechsel. Mit dabei sind natürlich auch die Kinder.

D

ie einen schwören mit dem Rauchen aufzuhören, endlich abzunehmen oder definitiv mehr Sport zu treiben. Andere wiederum verabschieden das alte Jahr mit einer fröhlichen Party, wie Familie Felix. Sie haben für diesen feuchtfröhlichen Abend ihre liebsten Freunde eingeladen. Die Wohnung hat Mama Eveline silvestertauglich dekoriert; die Tischbomben warten auf ihren Einsatz. Zudem ist auch alkoholfreier Perlsekt kaltgestellt. «So können unsere beiden Teenager und Anna mit uns um Mitternacht anstossen. Selbstverständlich muss beim Ausklang des al-

ten Jahres auch etwas Köstliches auf den Tisch. So ganz anders als an Weihnachten darf es am Silvesterabend eher unkompliziert zu und her gehen. Niemand soll sich stundenlang in der Küche mit Rüsten und Braten abplagen müssen. An Silvester ist gemütliches Beisammensein, Feiern und Geniessen angesagt. Aus diesem Grund hat Hausherr Peter ein Fondue Chinoise gewählt: einmal Fleisch-, einmal Fisch- und einmal Gemüsefondue mit verschiedenen leckeren Saucen. «So bin ich sicher, dass es für jeden Geschmack etwas dabei hat», sagt er. Sonja Leissing

Damit auch die Kleinsten aufs neue Jahr anstossen können, gibts bei Familie Felix alkoholfreien Perlsekt.


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44 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Zwischen Luca und der Nachbarstochter Milena scheints zu knistern. Die beiden strahlen sich schon den ganzen Abend an. Doch die Flirterei passt der kleinen Schwester von Luca gar nicht. Anna versucht vergeblich, den grossen Bruder für sich alleine zu haben.

Fleisch-, Fisch- oder Gemüsechinoise: Die verschiedenen Fondues sind angerichtet, und es hat für jeden was dabei. Und das Tolle ist: Sie finden alles in Ihrer Migros, sogar die fixfertigen Saucen von Anna’s Best.

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58 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Funchal. Linienflug mit AIR BERLIN von Zürich nach Funchal. 2. Tag: Funchal/Ost-Wanderung. Genussvolle Wanderung mit phantastischer Sicht auf den Atlantik und die spektakulären vulkanischen Gesteinsformationen. In einem kleinen Fischerdorf kosten wir ein typisches Thunfisch-Gericht. Wanderzeit 2 ½–3 Stunden. 3. Tag: Levada-Wanderung. Wir wandern einer Levada entlang durch eine der fruchtbarsten Gegenden der Insel. Rebberge wechseln ab mit terrassenartig angelegten Gemüsegärten. Beeindruckend ist der Ausblick an der imposanten Steilküste Cabo Girão. Wanderzeit ca. 2 ½–3 Stunden. 4. Tag: Rabaçal-Wanderung. Fahrt Richtung Paúl da Serra und romantische Wanderung durch Baumheidewälder. Picknick und Weiterfahrt zum Weinbauernort Porto Moniz mit seinem Naturschwimmbecken. Kaffeehalt am rauschenden Meer und Rückfahrt zum Hotel. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 5. Tag: Marktbesuch/ Tag zur freien Verfügung. Gemeinsam besuchen wir den bunten Fisch-, Gemüse- und Früchtemarkt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Es gibt unglaublich viel zu sehen und zu unternehmen! Nach dem «Sightseeing» laden lauschige Strassencafés zum Verweilen ein. 6. Tag: Paradiestal-Wanderung. Am Morgen besuchen wir eine der schönsten Gartenanlagen Funchals. Nach dem Mittagshalt im Korbmacherort Camacha Wanderung durch das Paradiestal bis nach Monte. Dort wartet eine vergnügliche Korbschlittenfahrt auf uns. Wanderzeit ca. 2 ½–3 Stunden. 7. Tag: Nord-Wanderung. Aufstieg zum Pico Ruivo (1‘862 m ü.M.), dem höchsten Berg Madeiras. In Santana geniessen wir eine einheimische Spezialität und besichtigen die typischen, strohbedeckten Bauernhäuser. Wanderzeit ca. 2½ Stunden. 8. Tag: Rückflug Funchal–Zürich. Linienflug mit AIR BERLIN von Funchal nach Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

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Teilnehmerzahl max. 25 Pers. Donnerstag–Donnerstag 24.02.11–03.03.11 2190.– 10.03.11–17.03.11 2190.– 24.03.11–31.03.11 2190.– 31.03.11–07.04.11 2190.– 07.04.11–14.04.11 2190.– 21.04.11–28.04.11 Osterreise 2190.– 28.04.11–05.05.11 2190.– 05.05.11–12.05.11 2190.– 08.09.11–15.09.11 2190.– 22.09.11–29.09.11 2190.– 06.10.11–13.10.11 2190.– Verlängerung 1 Woche im Doppelzimmer mit Halbpension und Transfer zum Flughafen. Hotel Pestana Bay 570.– Unsere Leistungen Linienflüge gemäss Programm Flughafentaxen Begleitbus für Ausflüge und Transfers Unterkunft im Erstklasshotel Pestana Bay in Funchal, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Halbpension, zusätzlich 2 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen, Eintritte und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fak.Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen Fr. Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenützung 270.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 62.– Wander-Informationen Wanderungen leicht bis mittel. Die Wege entlang den Levadas sind teilweise schmal. Ihr Ferienhotel Wir wohnen im modernen und geschmackvoll eingerichteten Erstklasshotel Pestana Bay (off. Kategorie 4 Sterne), an ruhiger Lage, ca. 5 km vom Stadtzentrum entfernt (gratis Shuttle-Bus). Das Hotel bietet einen geheizten Swimmingpool mit Jacuzzi, Sonnenterrasse, Poolbar, Garten und direkten Meerzugang (Steinstrand). Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Telefon, Radio, SAT-TV, Föhn, Safe, Kitchenette und Balkon mit Meersicht. 

 

















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Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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Sicherheitsgurten getragen werden. Dadurch vergrössert sich der Raum zwischen Gurt und Körper, und das Kind kann bei einer Vollbremsung aus dem Sitz geschleudert werden – bei einem Kleinkind kann dies schon bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h tragische Folgen haben. Ziehen Sie deshalb Ihrem Kind im Autositzchen stets die dicke Jacke aus, damit der Gurt straff am Körper sitzt. So fahren Sie und Ihre Familie am besten. NO

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Ja, weil ich gerne meine Gedanken, mein Wissen und meine Erfahrung teile.

Eugen Baumgartner


68 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

«Leute, geht zurück an den Herd» «Gault Millau» hat Jungkoch Pascal Schmutz zur Deutschschweizer Entdeckung des Jahres 2011 gekürt. Exklusiv für das Migros-Magazin kreiert der 26-Jährige ein sinnliches Silvestermenü: gebratene Entenbrust auf Holunder, Lachssashimi auf Avocado mit Randen, Rindsfilet an Kaffee und Hefeparfait mit Salbeimousse. Probieren Sie es aus.

S

wiss Dinner» bei TeleZüri, «Die Küchenschlacht» im ZDF, Vincent Klink’s «KochKunst» bei SWR oder das in die Jahre gekommene «ARD-Buffet»: Kochen findet in und vor dem Fernseher statt. Auf allen TVKanälen werden die Kochlöffel geschwungen, nur nicht zu Hause in der eigenen Küche. Kochen wollen die wenigsten, darüber reden hingegen alle. «Leute, geht zurück an den Herd», meint Pascal Schmutz (26) dazu. Der Ausnahmekönner im «Vitznauerhof» hat leicht reden. Seinen Alltag zieren nicht Fertiggerichte und Burgerbuden, auch fehlt ihm nicht die Zeit am Herd: Kochen ist sein Beruf. Doch was heisst schon Beruf? Einer, der sich täglich 15 Stunden lang mit Genuss herumschlägt, einer, der intensiv plant, organisiert, pro duziert und präsentiert, für den ist Kochen mehr als ein Beruf, es ist Leidenschaft. Sein Werdegang ist beeindruckend: Kochprüfung im 2003, danach in sieben Jahren durch die Küchen grosser Köche, und seit Mai prägt er die kulinarische Handschrift des «Vitznauerhofs» – ein Engagement, das ihm nun 15 Gault-MillauPunkte sowie den Titel Deutschschweizer Entdeckung des Jahres 2011 eingebracht hat. «Ich wecke Emotionen», sagt Pascal Schmutz. «Das freut mich sehr. Vor allem, wenn

DER MACHER:

Pascal Schmutz gibt Gas und bewegt sich mit Disziplin und Innovation Richtung Kocholymp.


SAISONKÜCHE

Das Hotel Vitznauerhof … … verbindet Tradition und Moderne. Der zu den Swiss Historic Hotels gehörende «Vitznauerhof» wurde stilsicher und ohne allzu viel Pomp renoviert und modernisiert. Das hauseigene Bootshaus Sens hat sich zum Treffpunkt für Geniesser entwickelt.

| 69


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1. Tag: Schweiz–Amsterdam/Arnheim. Anreise nach Arnheim mit modernem KomfortReisebus. Anschliessend Einschiffung und Willkommenscocktail an Bord der «Excellence Royal». Um 17 Uhr heisst es zum ersten Mal «Leinen los» und Sie nehmen Kurs auf der gewundenen Ijssel Richtung Zutphen. 2. Tag: Zutphen–Deventer–Kampen. Am Morgen haben Sie die Möglichkeit an einem Ausflug zum barocken Schloss Het Loo (*) teilzunehmen, die bis 1975 als Sommerresidenz der niederländischen Königsfamilie genutzt wurde. Geniessen Sie am Nachmittag die Fahrt durch die weite holländische Landschaft nach Kampen. 3. Tag: Kampen–Hoorn–Amsterdam. Geniessen Sie am Morgen die Annehmlichkeiten Ihres Hotelschiffs und lassen Sie die vorbeiziehende Flusslandschaft auf sich wirken. Mittags Ankunft in Hoorn. Entdecken Sie die

FLUSS FAHRTEN 2011

geschichtsträchtige Stadt bei einem Rundgang (*). Am Abend wird Ihr Schiff im berühmten Amsterdam erwartet. Erleben Sie bei einer Grachtenfahrt bei Nacht (*) das pulsierende Amsterdam mit seinen unzähligen historischen Gebäuden. 4. Tag: Amsterdam–Vreeswijk–Schoonhoven–Dordrecht. Vormittags Möglichkeit zu einem Ausflug nach Zaanse Schans – Rekonstruktion einer Zaanländer Ortschaft – und in die Käsestadt Edam (CHF 45.–). Während dem Mittagessen fährt Ihr Schiff nach Vreeswijk von wo Sie die Mühlen von Kinderdijk besichtigen (*). 5. Tag: Dordrecht–Veere–Gent. Ab Veere steht vormittags die Besichtigung von Waterland Neeltje Jans auf dem Programm (*). Die Deltawerke sind das grossartigste Wasserbauprojekt, das in den Niederlanden je verwirklicht worden ist. Entdecken Sie Gent nach dem Abendessen auf einem geführten Rundgang (CHF 20.–). Sie wird oft als eine der schönsten Städte Europas bezeichnet.

6. Tag: Gent–(Brügge)–(Brüssel). Vormittags unternehmen Sie ab Gent einen Ausflug (*) in eine der grossartigsten Kunststädte Europas. Brügge präsentiert sich heute als unversehrtes Kleinod mit prächtigen Kirchen und Zunfthäusern. Die historische Altstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nachmittags Ausflug nach Brüssel (CHF 55.–). 7. Tag: Antwerpen. Antwerpen hat als Kunststadt ein grosses Renommée. Rubens, van Dyck und Brueghel haben hier gemalt. Mit diversen Museen, Theater und prächtigen Gebäuden hat die Stadt für jeden Geschmack etwas zu bieten. Stadtrundfahrt/gang (*). Nachmittags haben Sie zum letzten Mal Zeit Ihr Hotelschiff zu entdecken und während der traumhaften Flussfahrt die vorbeiziehenden Landschaften zu betrachten. 8. Tag: Amsterdam/Arnheim–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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Amuse-Bouche für 4 Personen

Gebratene Entenbrust auf Holunder und Kohlrabisalat

Nachgefragt bei

Pascal Schmutz

r auf ➔ Was haben Sie imme Vorrat? Trockenfleisch Käse von der Alp, Brot, . aus dem Muotathal, Pasta Woche? pro Sie en ch ➔ Wie oft ko r rudimentär. Täglich. Privat aber seh ➔ Kochen ist für Sie … meiner … Emotionen wecken. Mit ste Küche kann ich meine Gä abholen. begeistern. Ich kann sie Das ist wundervoll. im Leben ➔ Was würden Sie nie essen? es bei mir auf. Beim Katzenragout hört Sinn macht. Ich esse, was für mich gern mal ➔ Mit wem würden Sie essen gehen? Formel-1Mit dem Unternehmer und uber. Sa Rennstallbesitzer Peter

ichjüngereGästebegeistern kann. Und werde ich von den routinierten Gourmets gelobt, dann ist meine Leistung bestätigt, und ich weiss, dass wir im Team einen guten Job machen.» Wer der Küchencrew bei der Arbeit zusieht, weiss, wovon Pascal Schmutz spricht. Er arbeitet nicht nur mit innovativen Mitarbeitern, sondern er bildet mit seinen Jungköchen eine verschworene Gemeinschaft, deren Ziel der Kocholymp ist. Ohne Gebrüll des Küchenchefs. Na ja, fast.

Talent, Mut und Disziplin braucht es am Herd

«Wenn mein Team unkonzentriert arbeitet, wenn es nicht an die übernächsten Kochschritte

HIPP: Die Gäste können am HI

Bi Bildschirm verfolgen, wa in der Küche abläuft. was PR PRÄZISION: Konzentration ist fü Pascal Schmutz Alltag. für SP SPRACHE: Kochen als bi bissfeste Kunst arrangiert.

denkt, dann werde ich laut. Aber nur dann. Denn Konzentration verlangt Stille. Und Schreien fördert den Teamgeist nicht. Ohne ihn kann eine Spitzenküche aber nicht bestehen. Kochleistungen, die nicht das ganze Team mitträgt, werden nicht nachhaltig. Konstanz ist der Schlüssel zum Erfolg. Ohne sie funktioniert nichts.» Mundfaul ist Pascal Schmutz nicht. Und er scheut sich nicht, die Dinge beim Namen zu nennen. Auch nicht, dass er hoch hinaus will. Das Talent dazu hat er, den Mut sowieso. «Der Bündner Spitzenkoch Andrea Caminada, der vor einem Monat mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde und bei ‹Gault Millau› mit 19 Punkten glänzt,

ZUTATEN

1 kleiner Kohlrabi 1 Bio-Orange 10 Baumnusshälften 2 Chicorées 1 kleine Entenbrust à ca. 180 g 2 EL Erdnussöl 1 Prise Szechuanpfeffer, aus dem Delikatessgeschäft 3 EL Holunderblütensirup 2 EL Aceto balsamico bianco Salz

ZUBEREITUNG

1 Backofen auf 170 °C vorheizen. Kohlrabi schälen und fein hobeln. Orangenschale fein abreiben. Nüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Chicorée in feine Streifen schneiden. 2 Entenbrust im Öl beidseitig anbraten. Im Ofen 3 Minuten garen. Entenbrust rundum mit Orangenschale und Szechuanpfeffer würzen, nochmals kurz in der Bratpfanne anbraten und tranchieren. Ko 3 Kohlrabi, Chicorée und Nüsse mi mischen, mit Sirup, Essig und wenig Salz mischen. Zusammen mit der Entenbrus anrichten. brust


72 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Vorspeise für 4 Personen

ZUTATEN

Lachssashimi auf Avocado mit Randen und Knäckebrot

1 kleine, rohe Rande Salz 1 reife, nicht zu weiche Avocado 1 Limette, 2 EL Sauerrahm 1 Stängel Zitronengras 1/2 Chilischote, 1 EL Aceto balsamico bianco 1 EL Olivenöl 5 g frischer Meerrettich 2 Scheiben Knäckebrot 250 g MSC-Lachsfilet ohne Haut Olivenöl zum Braten Fleur de sel 1 EL Lachsrogen Sprossen, z. B. Randen oder Brunnenkresse zum Anrichten

Hauptgericht für 4 Personen

ist mein Vorbild», sagt er über die Entdeckung am Schweizer Kochhimmel, sein ambitioniertes Ziel. Privat liebt es Pascal Schmutz einfach: «Für mich ist die Berner Platte die Schweiz auf der Zunge. Vorausgesetzt, die Zutaten überzeugen. Dörrbohnen und Kartoffeln sind leider oft die Schwachstelle dabei. Sie haben keinen Geschmack und sind von minderer Qualität, was die Freude trübt. Komme ich aus dem Ausland, beisse ich zuerst in ein Stück rässen Alpkäse, so einen Stinker vom Schaf oder von der Ziege, dazu ein gutes Stück Weissbrot, und ich bin angekommen.»

Also das Gegenteil von dem, was Pascal Schmutz in seinem Gourmetlokal Sens im «Vitznauerhof» kocht. «Natürlich gehören Luxusprodukte zu einer Gourmetküche. Aber nicht nur. Und Fischarten, die vom Aussterben bedroht sind, verwende ich prinzipiell nicht», sagt der Jungkoch.

Essen verlangt Respekt und sich Zeit zu nehmen

«Mir ist es wichtig, dass unsere Gesellschaft nicht nur über gutes Essen spricht, sondern gut isst und sich fürs Essen Zeit nimmt. Essen darf nie zur Banalität verkommen. Und darum offerieren wir auch unser Ich-tu-mir-etwasGutes-Arrangement im ‹Vitznauerhof› zum Freundschaftspreis.» Genau. Wo er wohl in 15 Jahren arbeiten wird? «Dann setze ich ein Genusskonzept für Skifahrer auf der Piste um oder eröffne die beste Brasserie in Paris.» Zuzutrauen ist es ihm. Text Martin Jenni Bilder Daniel Aeschlimann

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Rindsfilet an Kaffee, Kirschkompott mit Polenta und Schwarzwurzeln ZUTATEN

1 Rüebli ¼ Sellerie 1 Zwiebel 1 dl Erdnussöl je 1 Zweig Thymian und Rosmarin 2 Knoblauchzehen 1 Rindshaxe Salz, Pfeffer 2 EL Tomatenpüree 5 dl Rotwein 3 dl Gemüsebouillon 50 g Butter 2 Blatt Filo- oder Strudelteig ➔ Polenta 130 g 2-Minuten-Polenta 4 dl Gemüsebouillon Salz Olivenöl ➔ Kirschkompott 250 g tiefgekühlte Sauer– kirschen oder Kirschen 0,5 dl Aceto balsamico 1 dl Rotwein 1 EL Honig ➔ Schwarzwurzelpüree 3 Schwarzwurzeln 3 dl Vollrahm geriebene Muskatnuss Salz ➔ Rindsfilet mit Sauce 3 EL Kaffeebohnen 400 g Rindsfilet je 1 EL Olivenöl und Butter zum Anbraten 2 dl Kalbsfond

1 Lakritzezeltli 20 g Butter Fleur de sel

ZUBEREITUNG

1 Backofen auf 200 °C vorheizen. Gemüse in Würfel schneiden. In wenig Öl langsam anbraten. Thymianblättchen und Rosmarinnadeln zupfen. Zusammen mit Knoblauchzehen und restlichem Öl im Cutter fein hacken. Haxe mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Kräuteröl einreiben. Im Backofen 15 Minuten anbraten. Herausnehmen. Gemüse dazugeben. Tomatenpüree dazurühren. Mit Rotwein und Bouillon ablöschen. Im Ofen zugedeckt ca. 1 Stunde weich schmoren. Gegarte Haxe in kleine Stücke zupfen. Sauce durch ein Sieb in eine Pfanne giessen und um die Hälfte einköcheln. Fleisch mit der Sauce mischen und auskühlen lassen. 2 Für die Polenta Maisgriess in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht rösten. Mit der Hälfte der Bouillon ablöschen. Unter ständigem Rühren bei kleiner Hitze weich kochen, nach und nach restliche Bouillon dazugiessen. Mit Salz abschmecken. Etwa 1 cm hoch auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Auskühlen lassen. In längliche Streifen schneiden.


SAISONKÜCHE ZUBEREITUNG

1 Rande in Salzwasser weich kochen. Avocado schälen, fein hacken. Limettenschale fein abreiben, Limette auspressen. Avocado, Sauerrahm, Limettensaft und -schale mischen. Mit Salz würzen. Vom Zitronengras äussere Blätter entfernen, restliche fein hacken. Chili halbieren, entkernen und fein hacken. 2 Rande schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. Noch warm mit Balsamico, Öl und Salz abschmecken. Die Hälfte der Rande mit dem Stabmixer pürieren. Auf Tellern anrichten,

wenig Meerrettich darüberreiben. Avocadomasse mit Hilfe eines Servierrings anrichten. Knäckebrot zerbrechen und dazu- sowie daraufgeben. 3 Lachs in rechteckige Stangen schneiden, im Zitronengras und Chili wenden. Im Öl rundum anbraten. In feine Tranchen schneiden. Mit Fleur de sel würzen. Auf der Avocadomousse anrichten. Wenig Lachsrogen darauf verteilen. Mit Sprossen garnieren. TIPP Gekochte Rande verwenden und kurz mit der Marinade erhitzen.

Dessert für 4 Personen

Hefeparfait mit Salbeimousse und Ananas ZUTATEN

3 Für das Kompott Kirschen, Balsamico, Wein und Honig aufkochen und ziehen lassen. 4 Für das Schwarzwurzelpüree Schwarzwurzeln mit Handschuhen schälen und klein schneiden. Im Rahm weich kochen. Mit dem Stabmixer pürieren. Mit Muskatnuss und Salz abschmecken. 5 Backofen auf 200 °C vorheizen. Butter schmelzen. 1 Teigblatt auf einem Tuch auslegen und mit Butter bestreichen. Zweites Teigblatt darauflegen und Teig in Quadrate à 10 x 10 cm schneiden.

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Fleisch darauf verteilen und mit Butter bestreichen. Einrollen, auf ein Blech legen. In der Ofenmitte 5 Minuten knusprig backen. 6 Für das Rindsfilet Ofentemperatur auf 160 °C reduzieren. Kaffeebohnen im Mörser grob zerstossen. Filet darin wenden. Bei mittlerer Hitze rundum in Öl und Butter anbraten. Im Ofen 10 Minuten garen. Herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen. Kalbsfond mit Lakritze aufkochen. Butter dazugeben. Die Kaffeebohnen vom Filet grob entfernen, Fleisch kurz in der Bratpfanne nachbraten. Tranchieren und mit Fleur de sel würzen. 7 Zum Servieren Polentastreifen im Öl anbraten. Kompott und Püree erhitzen. Zusammen mit dem Haxenröllchen, dem Filet und der Sauce anrichten.

➔ Salbeimousse: 1 Blatt Gelatine 4—5 Salbeiblätter, 2,5 dl Vollrahm, 140 g weisse Schokolade 3 Eier, 70 g Zucker, 1 cl Wodka ➔ Hefeparfait: 50 g Zucker, 0,5 dl Wasser 4 Eigelb 60 g weisse Schokolade 20 g Hefe, 200 g Vollrahm 300 g Rosinen, 2 cl Rum 1,5 dl Moscato d’Asti 50 g Panettone, ¼ Ananas 2 Salbeiblätter zum Anrichten süsses Popcorn, aus dem Delikatessgeschäft

ZUBEREITUNG

1 Am Vortag für die Salbeimousse Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Salbei fein hacken. Rahm steif schlagen. Schokolade über einem heissen Wasserbad langsam schmelzen. Eier und Zucker über einem heissen Wasserbad ca. 5 Minuten schaumig aufschlagen. Flüssige Schokolade zur Eimasse geben. Salbei dazugeben. Gelatine ausdrücken und im Wodka bei kleinster Hitze langsam schmelzen. Unter ständigem Rühren zur Masse giessen. Schlagrahm daruntermischen. Über Nacht kühl stellen.

2 Für das Hefeparfait Zucker und Wasser aufkochen. Eigelb in eine Schüssel geben. Zuckerwasser unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät langsam zum Eigelb giessen und weiterrühren, bis die Masse kalt ist. Schokolade über einem heissen Wasserbad langsam schmelzen. Hefe zur Schokolade bröckeln und gut verrühren. Die Hefeschokolade unter ständigem Rühren in die Eigelbmasse giessen. Rahm steif schlagen und darunterziehen. In eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Form giessen und über Nacht gefrieren lassen. Rosinen mit Rum und Moscato aufkochen und über Nacht ziehen lassen. 3 Am Zubereitungstag Ofen auf 120 °C vorheizen. Panettone in Scheiben schneiden. In der Ofenmitte ca. 10 Minuten trocknen. 4 1/3 der Ananas mit dem Stab– mixer pürieren. Den Rest der Frucht in kleine Würfel schneiden und mischen. In Gläser verteilen. Salbei fein hacken. Salbeimousse auf der Ananas anrichten, mit Salbei und Popcorn garnieren. Parfait in Scheiben schneiden und mit den Rumrosinen und den Panettonechips servieren. TIPP Pascal Schmutz dekoriert dieses Dessert mit getrockneten Ananaschips und Schokoladedekor.


74 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Gib ihm Saures!

Was Sie tun können, um nach einer wilden Party den Kater zu vertreiben oder ihn gar zu vermeiden, sagt Ihnen Foodredaktorin Sonja Leissing.

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ie Party war toll – der Alkohol floss in Strömen, die Stimmung war heiter und beschwingt. Doch der nächste Morgen ist in den meisten Fällen ziemlich grausam. Der Kater lässt grüssen. Vielleicht haben Sie diese schmerzliche Erfahrung auch schon machen müssen. Man hat das Gefühl, der Kopf sei überdimensional gross, weil er furchtbar schmerzt, der Magen rumort, die Augen brennen, und die Kehle fühlt sich so trocken wie die Sahelzone an. Leiden ist angesagt! Wie alle Katzen ist auch der metaphorische Kater wasserscheu. Das bedeutet, mit viel Wasser lässt sich der Kater zwar nicht ganz vertreiben, aber doch ein wenig milder stimmen. Denn der berüchtigte Nachbrand am nächsten Tag meldet sich zuverlässig. Und das ist auch gut so. Das Bedürfnis, den Nachbrand mit Wasser zu stillen, kommt vom körpereigenen Hormon Vasopressin. Dieses Hormon regelt den Flüssigkeitshaushalt. Medizinisch ist erwiesen, dass Alkohol das Hormon hemmt, welches normalerweise Wasser im Körper zurückhält. Aus diesem Grund ist beispielsweise auch der erhöhte Harndrang bei zu vielen Drinks zurückzuführen. Ausserdem werden viele Mineralstoffe ausgeschwemmt. Anschieber des Tages ist ein ausgiebiges Frühstück, und für alle, die am Vorabend zu tief ins Glas geblickt haben, ist es dringend zu empfehlen. So können Sie die Qualen zumindest ein bisschen lindern. Ein Katerfrühstück sollte generell nährstoffreich und ausgiebig sein. Vitaminreiche Fruchtsäfte helfen den Abwehr-

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kräften auf die Sprünge, und ein kräftig gewürzter Tomatensaft mit Tabasco, einem Spritzer Zitronensaft, Worchestersauce, Pfeffer, Paprikapulver, etwas Salz und einer Selleriestange gleichen den Verlust an Mineralien aus. Eine salzige Bouillon ist dann besonders zu empfehlen, wenn Ihnen übel ist. Nehmen Sie das Süppchen am besten löffelweise zu sich. Auch eine herzhafte Vollkornbrotscheibe oder ein Omelette mit Schinken, frischen Champignons und Peperonistreifen tut sein Gutes.

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Viel Wasser trinken und zum Schluss keinen Kaffee

Ein paar Tipps, wenn Sie nicht ganz auf Alkohol verzichten möchten: 1. Essen Sie unbedingt vor dem Ausgang etwas Ölhaltiges, wie zum Beispiel zwei bis drei Ölsardinen. Das Fett soll verhindern, dass der Alkohol zu schnell ins Blut gelangt. 2. Bleiben Sie den ganzen Abend beim gleichen Getränk. 3. Trinken Sie zwischendurch viel, viel Wasser. 4. Verzichten Sie nach dem letzten Glas auf den abschliessenden Espresso. Kaffee treibt den Alkoholpegel noch mehr in die Höhe. 5. Nehmen Sie vor dem Ausgang, und wenn Sie nach Hause kommen, ein Glas mit einem Teelöffel Salz. Und wer trotz all dieser Tipps noch immer schwache Glieder, einen sturmen Kopf und einen lauen Magen hat, dem empfehle ich ganz einfach: Schlafen Sie Ihren Kater aus und führen Sie ihn anschliessend an der frischen Winterluft spazieren. Einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

1. Rollmops

Saures erfrischt: Rollmöpse sind Heringe, die sich um Gurkenstreifen, Kapern und Zwiebelringe winden und tagelang in einem gewürzten Essigbad schwimmen. So ein Rollmops oder auch ein Matjesfilet erfrischen und versorgen Promillesünder mit wertvollen Mineralien. Sie können aber auch Essiggurken, eingelegten Ingwer oder eingelegte Zwiebelchen beim Nachhausekommen picken.

2. Fruchtsaft

Macht wach: Egal, ob Orangenoder Multivitaminsaft, das enthaltene Vitamin C gibt Ihnen die verlorene Power zurück. Zudem helfen Fruchtsäfte wie auch Wasser der Leber bei der Entgiftung. Verzichten Sie daher nach einer durchzechten Nacht auf Kaffee und Tee.

3. Omelette

Verwöhnt den Magen: Ein gefülltes Omelette mit knusprig gebratenem Schinken, Peperonistreifen, frischen Champignons und


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT 4

3

Martin Jenni, Food-Redaktor

Cheers!

5

6

Chilistückchen beruhigt die nervösen Magenwände. Auch simple Rühreier wirken wahre Wunder.

kleinen Schlucken. Tomatensaft fördert den Bluttransport und beeinflusst den Kreislauf positiv.

4. Guten-Morgen-Mary-Drink

Hilft bei Übelkeit: Eine salzige Bouillon mit frischem Schnittlauch nützt wunderbar, wenn sich Ihr Magen noch gegen feste Nahrung sträubt.

Stärkt den Kreislauf: Tomatensaft, ein Spritzer Zitronensaft, 2 Tropfen Tabascosauce, Pfeffer und etwas Salz mit einigen Eiswürfeln zusammen in den Shaker geben und kräftig schütteln. In ein Longdrinkglas füllen und mit einem Selleriestängel dekorieren. Geniessen Sie den Tomatensaft in

5. Bouillon

6. Früchte

Machen glücklich: Frische Früchte wie Kiwi, Orangenschnitze oder Ananas sind wichtig für

unseren Säure-Basen-Haushalt. Und Alkohol macht uns sauer, sehr sauer. Genau aus diesem Grund sollten Sie von frischen Früchten naschen.

7. Vollkornbrot

Reich an: Wer zu viel getrunken hat, braucht dringend Magnesium. Vollkornbrot ist genau die richtige Quelle die Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen. Im Kampf gegen den Kater ist auch der hohe Gehalt an B-Vitaminen aufgebraucht. Auch damit kann Vollkornbrot aushelfen.

Bild Gian Vaitl, Limmatdruck AG, Styling Andrea Pistorius

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Normalerweise gehe ich am 31.12. nach Solothurn: Einkaufen auf dem Märet, Kaffee trinken im Baseltor, Sirup schlürfen im «Solheure», die letzten Geschenke bei Kerzen-Jeger finden, auf einen Absinth in die Grüne Fee, fürs Tatar in die «Fuchsenhöhle» und für das zweitletzte Glas im 2010 ins «Vini». Nach 16 Uhr ist Schluss. Dann gehts ab nach Hause in die Küche zu Morcheln, Kaninchenterrine, Huhn und Co. Nur dieses Jahr wird alles etwas anders sein: ohne Einkauf, ohne Kocherei, dafür mit einer Silvesterwanderung zu einem meiner Lieblingslokale. Via Aesch BL durch die Klus zum Amselfels nach Hofstetten und zum Rotberg nach Metzerlen SO ins «Lämmli». Das sind knappe 20 Kilometer und 350 Höhenmeter – also zu schaffen. Hier kocht Losang Barshee kleine Gerichte gross – und auch sein Katerfrühstück ist legendär. Übrigens: Nach 52 Monaten Migros-Magazin und 203 Kolumnen «Aufgegabelt» verabschiede ich mich von Ihnen mit der Gewissheit, dass Ihnen der eine oder andere Tipp gefallen hat. Ich wünsche Ihnen ein wundervolles 2011. www.laemmli.ch


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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010 010

KKinder-Charivari

KULTURTIPPS Tord Gustavsen Quintet & Rusconi Mittwoch, 16. Februar, 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel. Piano-Night der Superlative mit Tord Gustavsen und seinem Quintett sowie mit dem Trio des Zürcher Pianisten Stefan Rusconi. Das Migros-Kulturprozent unterstützt aktuelle Schweizer Jazz-Bands in einem Doppelkonzert mit internationalen Jazz-Grössen. Karten von Fr. 34.- bis Fr. 75.- im M-Vorverkauf (siehe unten).

Th Theater Basel, kleine Bü Bühne Pr Premiere: Sa Samstag, 19. Februar, 14 Uhr We Weitere Vorstellungen: So Sonntag, 20. Februar, 14 Uhr Sa Samstag, 26. Februar, 14 und 17 Uhr So Sonntag, 27. Februar, 11 und 14 Uhr Ei Eintritt: Fr. 15.-, no normaler Eintritt pro Pe Person. Beschränkte An Anzahl an Familienpässe zu Fr. 12.- pro Karte. sen Un Unnummerierte Plätze. Tü Türöffnung 45 Minuten vo Vorstellungsbeginn. vor

Apassionata Samstag, 2. April, 15 und 20 Uhr, sowie am Sonntag, 3. April, 15 Uhr, St. Jakobshalle Basel. Magische Begegnungen zwischen Mensch und Pferd. Preise: Fr. 45.- (statt 55.-) bis Fr. 110.- (statt 120.-). Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder www.ticketcorner.ch Migros-KulturprozentClassics Donnerstag, 28. April, 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel, Musiksaal. Das Orchestre National de Belgique spielt Werke von Rolf Urs Ringger, Max Bruch und César Franck. Auch die beiden Solisten Daniel Hope, Violine, aus England sowie das Schweizer Talent Thierry Roggen, Kontrabass, versprechen trotz ihrer Jugend feinste Klangerlebnisse. Vorverkauf Einzelkarten: siehe unten.

Migros-Vorverkauf In Basel Infoschalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch

| 77

De Der Vorverkauf läuft bei de den Migros-Vorverka kaufsstellen Infoschalter Cl Claramarkt und Kundendi dienst MParc Dreispitz Ba sowie bei der Basel Bi Billetkasse Theater Ba Basel. Das Kinder-Charivari überrascht jedes Jahr mit einer neuen Geschichte: 2010 (be)geisterten die Trommeln.

Feuer im Cliquenkeller

Das Kinder-Charivari spielt ein spannendes Fasnachts-Theaterstück.

N

ur noch wenige Tage bis zur Fasnacht: Die junge Garde der Laferi-Clique ist mit letzten Vorbereitungen beschäftigt. Es herrscht eine fröhliche Stimmung. Alle sind fleissig am Arbeiten. Die Laterne steht fertig im Cliquenkeller. Conny malt Larven, während die Schneiderin die Kostüme anpasst. Drei Mädchen stimmen ihre Piccolos. Drei Buben dichten Laternenvärsli. Und Lucia und Rebecca geben ihren Trommeln den letzten Schliff. Bald kann

es losgehen. Aber nachdem die Kinder nach Hause gegangen sind, geschieht am Abend Schreckliches im Cliquenkeller: Ein Feuer bricht aus. Im Nu brennt alles lichterloh. Eine hoffnungslose Szene. Nachdem sie das Feuer gelöscht haben, packen die Feuerwehrmänner zusammen. Die geschockten Junggardisten, die langsam wieder im Keller eintreffen, sammeln die Bruchstücke ihrer ehemals schönen Fasnachtsrequisiten zusammen. Eine betrübte Stimmung

macht sich breit. Nur noch wenige Tage bis zur Fasnacht. Ob die drey scheenschte Dääg für die kleinen Laferi überhaupt stattfinden, erfährt man am Kinder-Charivari. Es spielen Kinder und Erwachsene, begleitet von der Guggemuusig Barbarossa Binggis, der Jungen Garde der Basler Rolli, der Tambourengruppe Yvan Kim mit den Chriesibuebe und dem Schnitzelbangg Dr Superbebbi.

Priska M. Thomas Braun

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


78 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

SILVESTERDINNER

Essen im Seegarten

Ein spezielles Dinner an Silvester Wer am 31. Dezember arbeitet, ist froh, am Abend nicht selber kochen zu müssen. Das Restaurant Seegarten bietet sich an für ein feines SilvesterDinner. Danach bleibt noch reichlich Zeit, um in eine Disco oder an eine Party zu gehen.

Auf dem Menü stehen ein Amuse-Bouche, eine Morchelterrine auf Lebkuchenfeigen oder Kartoffelschnee mit Lachskaviar, Kerbel und Sauerrahm. Darauf folgt eine gefüllte Dorade royale auf TomatenTaglierini an Langustenbutter oder Tournedos Rossini, Rindsfiletmedaillon mit gebratener Entenlebertranche und Trüffelsauce, Pommes duchesses, Schwarzwurzeln mit Kräuterrahm und Broccoli mit Mandeln. Zum Dessert verführt das Trio des îles caraïbes, ein Kokosschaumgebäck mit Ananasgranité und Passionsfrucht-Schokomousse. Die vier Gänge kosten Fr. 75.-. Das um zwei weitere Gänge erweiterte, grosse Silvestermenü beläuft sich auf Fr. 95.-. Daneben wird auch à la carte serviert. Reservationen: 058 757 80 00. Öffnungszeiten: 31. Dezember, 11.30 bis 14 Uhr, Silvesterdinner ab 19 Uhr.

Die Stimmung steigt

Die Migros Basel bietet alles, was es für eine gelungene Silvesterparty braucht: Von der speziellen Kalendertorte bis zu den Tischbomben.

D Küchenchef Ralph Scherz hat das Silvestermenü kreiert.

er Montag nach Weihnachten kommt dieses Jahr zwar wie ein gewöhnlicher Arbeitstag daher, unterscheidet sich aber doch merklich von einem normalen Wochenbeginn. Die Stimmung in der Stadt, in den Geschäften und in den Restaurants

ist entspannt. Eine Zeit, die man geniessen sollte, bevor der Ausverkauf sie wegfegt und mit seinen saisonalen Angeboten lockt. Viele, die wie das Verkaufspersonal normalerweise an einem Samstag arbeiten, können dieses Jahr auf ein zweitägiges Wochen-

ende zurückblicken und sich auf einen weiteren arbeitsfreien Samstag und Sonntag zum Jahreswechsel freuen. Wer es sich beruflich einrichten kann, macht vielleicht sogar eine Brücke, um die letzten Tage des Jahres weitab vom Arbeitsplatz zu geniessen.


IHRE REGION MIGROS BASEL

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Süsse Häppchen für Silvester gibts an den Migros-Gourmessa-Theken.

Einkäufe gut planen

Dekorationen zu Silvester kauft man am besten rechtzeitig. Die MParcs in Basel und in Delémont bieten eine grosse Auswahl an neckischen Artikeln. Hier macht es grossen Spass, diese sorgfältig auszusuchen und sich mental schon einmal auf Silvester vorzubereiten. Luftschlangen, Girlanden, Konfetti und anderes Dekorationsmaterial zum Streuen sowie Kinderfeuerwerke, Tischbomben, Glücksbringer, Kerzen, Servietten und vieles mehr findet man auch in den grösseren Filialen. Salzige und süsse Häppchen An den Gourmessa-Theken locken verschiedene belegte Brötchen, Amuse-Bouches, Terrinen und Pasteten und viele andere Köstlichkeiten, die sich für eine gelungene Silvesterparty eignen. Zum Dessert gibt es köstliches Konfekt, die erwähnten Kalender- und viele andere Torten, und für alle, die schon jetzt darauf warten, die ersten Fasnachtskiechli.

Die dunkle Zeit zwischen den Jahren ist seit jeher mit Sagen und Legenden behaftet und noch heute sehr speziell. Kein Wunder, trifft man sich da gerne mit der Familie, mit Freunden, Nachbarn und Bekannten. Besonders die Romantikerinnen und Romantiker, die ihre Wohnung mitsamt Türen und Fenstern oder ihre Häuser und Gärten weihnachtlich geschmückt haben, lieben diese geheimnisvolle Zeit. Sie zünden das Kaminfeuer an, plaudern bei Kerzenlicht und geniessen ein gutes Buch, einen spannenden Film und natürlich die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit.

Delikatessen und Dekorationen

Für Kundinnen und Kunden, die bei Gebäck und Torten schwach werden, sind die Festtage eine Versuchung par excellence. Für sie hält die Migros speziell auf Silvester hin feine Kalendertorten bereit, die in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Kirsch und Mokka kreiert werden. Sie lösen an Silvester und Neujahr die feinen Lebkuchen, die Christstollen,

das Weihnachtskonfekt und die luftigen Panettone ab. Nicht allen bekannt ist die Tatsache, dass die Migros Basel auf Silvester hin bereits die ersten Fasnachtskiechli anbietet. Dies hat mit der Tradition zu tun, in gewissen Regionen an Neujahr schon Fettgebäck wie Berliner und Schenkeli zu essen, die optimal zur kalten Jahreszeit passen.

Girlanden, Konfetti und Tischbomben

Ebenfalls schon leicht fasnächtlich muten die Dekorationen zu Silvester an. Da wirbeln glänzende Girlanden und bunte Luftschlangen durchs Wohnzimmer, feine Konfetti rieseln auf Tisch und Boden. Auch steigen in den meisten Familien Tischbomben, die neuerdings sogar als Sixpack angeboten werden. Daneben versprechen Marienkäfer, Schweinchen, Kleeblätter und Kaminfeger Glück im neuen Jahr zu bringen. Wem dies noch nicht genügt, der kann sein eigenes Schicksal mit dem traditionellen Bleigiessen orakeln. Priska M. Thomas Braun

Mystische Nächte Sagen und Legenden beeinflussen das Brauchtum bis in die heutige Zeit. Nach altem Volksglauben waren die Raunächte, die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönigstag, für das Befragen von Orakeln geeignet. Jeder Tag wurde auf einen Monat des kommenden Jahres bezogen und wahrsagerisch ausgelegt. Im Silvesterbrauchtum lebt dieser Glaube in Form des Bleigiessens weiter, in erster Linie aus Geselligkeit. Eine weitere Legende besagt, dass die Tiere im Stall um Mitternacht mancher Raunächte die menschliche Sprache sprechen. Sie können über die Zukunft erzählen und sich über die schlechte Behandlung durch ihre Besitzer beklagen. Die zwölfte Nacht, welche diese mystische Zeit abschliesst, hat William Shakespeare in unserer Kultur verwurzelt, indem er sie als Titel einer seiner Schauspiele benutzte. Der Originaltitel «Twelfth Night» ist eine Anspielung auf die Epiphaniasnacht, die letzte der zwölf Raunächte. Zu Shakespeares Zeiten wurde diese Nacht als Beginn der Karnevalszeit mit Maskenspielen und Verkleidungen gefeiert. Kein Wunder also, dass man in gewissen Regionen

schon an Silvester Berliner, Schenkeli und Fasnachtskiechli isst und auch im heutigen Basel auf die Weihnachtszeit hin relativ rasch die Vorfasnacht folgt. Bevor es aber so weit ist, lassen sich die langen Abende zwischen Weihnachten und Neujahr am besten im Kreise der Familie und in guter Gesellschaft verbringen. Glückwünsche zum neuen Jahr und Öffnungszeiten an Silvester Wir danken Ihnen, liebe Leserinnen, liebe Leser, für Ihre Treue und für Ihr Vertrauen. Am Freitag, 31. Dezember, schliesst die Migros Basel ihre Filialen bereits um 16 Uhr. Unabhängig von den wechselnden Gepflogenheiten im Detailhandel, praktiziert sie diesen frühen Ladenschluss zugunsten der Mitarbeitenden schon seit Jahren. Wir wünschen einen guten Rutsch und auch im neuen Jahr viele schöne Stunden. Ihre Migros Basel


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«23 Kilo.So viel mehr wog ich vor zwei Jahren und trug daran schwer.» Sabine Schneider, 31 / – 23 kg Ihre XL-Garderobe hat Sabine Schneider längst in die Sammlung gebracht. Der Wäscheberg, den die zweifache Mutter wöchentlich zu bewältigen hat, ist deshalb zwar nicht kleiner geworden. «Dafür meine Lebensfreude grösser», sagt sie. Denn nebst den Kleidern sind auch ihre überflüssigen Kilos verschwunden. «Ich bin zum ersten Mal richtig schlank.» Davon hatte sie schon als Kind geträumt. «Ich gehörte stets zu den Dicksten.» Mit 14 machte sie ihre erste Diät, nahm aber so wenig dauerhaft ab wie mit allen folgenden Kuren. Das änderte sich mit eBalance. «Ein ideales Programm für mich. Ich konnte für die ganze Familie das Gleiche kochen, benutzte einfach weniger Fett und mass meine Portionen ab.» Ihr Erfolg bestätigt, dass das funktioniert: «Seit zwei Jahren hat sich mein Gewicht auf 59 Kilo eingependelt. Bei eBalance habe ich gelernt, wie ich es halten kann.» Starten Sie jetzt: 3 Monate für Fr. 64.–, 6 Monate für Fr. 98.–, 12 Monate für Fr. 149.–.

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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ONLINE-UMFRAGE: IN FORM

Schlaf schön!

Abwechslungsreich essen ist gut fürs Immunsystem.

Forscher beweisen: Wer genug schläft, wirkt attraktiver.

BABY CLUB

Entspannter essen

Babys Ernährung im ersten Jahr war bisher ein Buch mit sieben Siegeln. Viele Nahrungsmittel standen im Verdacht, Allergien auszulösen. Jetzt können junge Eltern endlich aufatmen: Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie hat herausgefunden, dass die bisherigen Annahmen über potenzielle Allergieauslöser und Verursacher von Hautausschlägen falsch waren. Mehr noch: Die Wissenschaftler raten Eltern sogar, ihren Nachwuchs von möglichst vielen Nahrungsmitteln probieren zu lassen. Das stärke ihr Immunsystem. Auch die Regel, wonach man Babys die ersten sechs Monate ausschliesslich stillen solle, ist überholt. Es gibt keine Belege, dass dies Allergien mindert. Beikost kann schon ab vier Monaten eingeführt werden. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Wie lange schlafen Sie? ➔ mehr als 8 Stunden. ➔ 7—8 Stunden. ➔ 5—6 Stunden. ➔ weniger als 5 Stunden.

Ein Nickerchen reicht nicht, um Schlafmangel zu kompensieren.

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er legendäre Schönheitsschlaf existiert tatsächlich. Wissenschaftler aus Stockholm haben erstmals nachgewiesen, dass ausgeschlafene Menschen auf andere attraktiver wirken als Unausgeschlafene. Für die Untersuchung fotografierten die Forscher 23 Männer und Frauen: ein Mal, nachdem diese sieben Stunden lang geschlafen hatten, ein zweites Mal nach bloss fünf Stunden. Die Fotografien wurden anschliessend 65 Testpersonen vorgelegt, die auf einer Skala bewerten mussten, wie attraktiv,

Bilder Helmut Wachter/13 Photo, Corbis/RDB

DIE AUTO-TESTFAMILIE

Eine Woche lang gratis testen Testen Sie für das Migros-Magazin den neuen VW Sharan. Bewerben Sie sich online unter www.migrosmagazin.ch, und Sie fahren mit etwas Glück von Montag, 10. Januar, bis Montag, 17. Januar 2011, den siebenplätzigen Van. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über Ihre Probefahrten im Migros-Magazin Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: Sonntag, 2. Januar 2011. Aus den Anmeldungen wählen wir die Glücklichen aus. Zum Auswahlverfahren wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

gesund und ausgeschlafen die Abgebildeten auf sie wirkten. Das Resultat: Langschläfer erhielten im Vergleich mit den Kurzschläfern die besseren Noten. Die Ergebnisse zeigen laut den Forschern, dass Menschen sehr genau in der Lage sind, Anzeichen von Schlafmangel in Gesichtern zu erkennen. Schlaf ist wie ein Boxenstopp: Während viele Körperfunktionen auf Sparflamme arbeiten, läuft die Regenerierung der Zellen auf Hochtouren. Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

Essen Sie weniger, wenn Sie in Gedanken essen? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

16 %

Ja, es zügelt meinen Appetit.

54 %

Das ist doch Chabis.

30 %

Nein, im Gegenteil.

Quelle: www.wissenschaft.de

STECKBRIEF

VW Sharan 2.0 TDI DSG BlueMotion Technology

Motor/Antrieb: Vier-Zylinder-Turbodiesel, 1968 ccm, 140 PS. Automatisiertes 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,9 s, Spitze 191 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,85 x 1,90 x 1,72 m, Kofferraum 300—2297 l, Gewicht 1853 kg. Verbrauch: 5,6 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 146 g/km. Energieeffizienz A. Preis: Siebensitzer ab 52 810 Franken.


84 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Mehr Abenteuer, weniger Geld

Was kommt 2011 auf uns zu? Sieben Experten sagen, was uns in Sachen Gesundheit, Arbeit, Liebe oder Stil erwartet, und wie wir das neue Jahr richtig anpacken.

D

er Einfluss aus China wird grösser, wir werden fleissiger, und wir werden noch etwas weniger reich sein – diese Entwicklung setzt sich 2011 fort. Wir werden aber auch zufriedener sein – und in der Liebe umso abenteuerlustiger. Sieben Experten aus den sieben Bereichen Unterhaltung, Umwelt, Astrologie, Stil,

Forschung, Finanzen und Medizin können schon jetzt sagen, was 2011 für uns bereithält.

Texte Monique Rijks und Andrea Schafroth Illustrationen Christian Lindemann Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 86

Michel Bodmer (52), Redaktionsleiter Film und Serien bei SF

Bekannte und neue Serien locken die Menschen aufs Sofa

«Nicht dass Sie 2011 11 auf dem Sofa und vor dem em Fernseher verbrinngen sollen. Aber an tristen Regenabenden dürfen Sie sich ohne schlechtes Ge-wissen mit Popcorn rn oder Pizza ausrüsten sten und sich einen kuscheliuschelidr alin ei gen, lustigen oder adrenalinsteigernden Film anschauen. Schliesslich hat allein das Deutschschweizer Fernsehen 1200 Sendeplätze für Spielfilme reserviert – und über 4000 für Serien: Nebst der nächsten Staffel von ‹Desperate Housewives› werden die unwiderstehlichen Ingredienzen von ‹Glee› als neues Suchtmittel auf Mütter und Töchter (und deren männlichen Anhang) wirken. Die US-Erfolgsserie bietet fiese Intrigen und Turbulenzen zwischen Lehrern und Schülern in einer Highschool, dazu die unerbittli-

chen Proben des Musicals, das auf die Beine cals gestellt werden soll. ge Unser Publikum soll Un im neuen Jahr seine guten alten Gewohngu heiten beibehalten he und sich gleichzeitig auf etliche et neue Leckerbissen freuen. fr Mein Serientipp S für Anspruchsvolle heisst ‹Hung›; die Satire über einen Lehrer und seinem lukrativen Nebenberuf Gigolo. Spielfilmliebhaber können sich auf Kinohits freuen von ‹Hancock› über ‹Australia›, ‹Benjamin Button› oder ‹Revolutionary Road› bis zur zahmen Vampirromanze ‹Twilight›. Jenen, die härteren Stoff brauchen, empfehle ich ‹There Will Be Blood› oder den James Bond ‹Quantum of Solace› unseres Marc Forster.»

Bruno Oberle (55), Direktor Bundesamt für Umwelt

Schutz der Umwelt immer drängender

«Unsere Umwelt wird uns ns imnächsten Jahr ausgesprochen ig nachhaltig igen. beschäftigen. Dem Motto ‹Denke global, handle lokal› gemäss können Sie einen wertvollen Beitrag leisten, damit auch unsere Kinder und Kindeskinder von den natürlichen Ressourcen Wald, Boden, Luft und Wasser zehren können. Ich bin überzeugt, dass die internationale und nationale Politik zwar den Rahmen vorgibt, ihn aber die Kantone, die Gemeinde und jeder Einzelne füllt. Kaufen wir also ein Auto, das weniger als 130 Gramm Treibstoffgase pro Kilometer ausstösst. Umhüllen wir unser Haus so, dass es weniger Energie verliert, und pflanzen wir in unserem Garten nicht nur Karotten an, sondern diversifizieren wir, indem wir dazu Pfälzer- und Zuckerrüben, Randen und Radiesli kultivieren.»

2011 verspricht viel für die


BESSER LEBEN IN FORM

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Liebe. Niemand bleibt lang allein. Die Sterne unterstützen Veränderung und Neuanfang.

Monika Kissling (53) alias Madame Etoile, Astrologin und Buchautorin Monik

Umstürze in der Liebe, Umbruch auf dem Paarmarkt

«2 «2011 verspricht in vielen Bere reichen eher eine wenig spektakuläre Weiterentwicklung ta des Status quo als eine Revode lution. luti Zum Glück bleibt uns aber noch die Liebe. Ich mache für das Jahr 22011 eine hochdynamische Konstellation am Sternenhimmel Konste aus: W Was wir jetzt schon im Ansatz

spüren, wird sich in den kommenden Monaten zusätzlich verstärken: Ein ultrakonservativer Trend steht einem Hang zu Reformbewegungen gegenüber. Das verspricht eine ganze Menge an Spannungen.Zudem tritt im März der Planet Uranus in den Widder, wo er bis im Jahr 2018 verweilen wird und schon im Frühjahr, spe-

ziell in den Monaten März bis Juni, für Umbruch, Veränderung und Neuanfang sorgt. Sie haben schon länger das Gefühl, neben dem Partner zu vegetieren? Dieses Jahr werden Sie den Mut haben, endlich die berühmten Zigaretten zu holen und für immer weg zu bleiben. Sie liebäugeln mit einem Seiten-

sprung? Von März bis Mai stehen die Sterne dafür besonders günstig. Darüber hinaus brauchen Sie sich keine Sorgen darüber zu machen, ob Sie jetzt schon Single sind oder es erst noch werden müssen: Der Paarmarkt ist ebenfalls im Umbruch – 2011 wird niemand lange allein bleiben.»


86 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Karin Frick (47), Head of Research beim GDI in Rüschlikon

Von der Amerikanisierung zur Chinaisierung

«Wenn Sie Chinesisch lernen und gleichzeitig in ihrem Vorgarten Kartoffeln anpflanzen, gehören Sie nächstes Jahr zu den Vorreitern. Die Globalisierung verschiebt sich nämlich vom Westen

nach Asien, sprich China. Bereits heute schicken besonders vorausschauende Eltern ihre Dreijährigen in einen Chinesischkurs und ihre Pubertierenden ins Austauschjahr nach China. Weil uns diese Art der Globalisierung im Gegensatz zur altbekannten Amerikanisierung noch Angst macht, wenden wir uns gleichzeitig allem Vertrauten zu. Der Trend zur Regionalisierung verstärkt sich weiterhin, vom lo-

kalen Produkt bis zur konservativen Schiene in der Politik. Der Begriff Freizeitgesellschaft verliert seinen Glanz – der neue Lifestyle heisst Workstyle, wir werden mehr arbeiten. Eindruck machen Sie nicht mehr mit Gleitschirmfliegen, sondern wenn Sie möglichst vieles selbst zustande bringen – vom Strickpulli über das vielgängige Gourmetmenü bis zum Computerprogramm. Die Sinnsuche spie-

gelt sich in den neuen Apps auf iPhone und Co.: Statt mit Ballerund Hüpfspielchen beschäftigt man sich mit Selftracking und dem eigenen Schlafrhythmus (‹Sleep Cycle›) und vergleicht ihn mit jenem der Freunde. Immerhin: Sinnvolles zu tun, etwas selbst zu schaffen, macht stolz. Das ist ein Trost, denn obwohl wir künftig fleissiger und ärmer sind, werden wir dabei vielleicht sogar glücklicher.»

Keine Experimente und mit beiden Beinen auf dem Boden: 2011 orientieren sich viele Menschen an bewährten Werten.

Denise Yannoulis (46), Stilberaterin www.mydaystyle.ch

Das Beste aus dem Kleiderschrank herausholen «Das Jahr 2011 wird modemässig sicher kein grellbuntes Jahr. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten greift man gern auf bekannte und bewährte Werte zurück. Im Leben ganz allgemein und in der Mode ebenso. Die Farben bleiben zurückhaltend, die Schnitte klassisch und die Gesamterscheinung

eher konservativ. Ich berate meine Kunden auch dabei, das Beste aus ihrem eigenen Schrank herauszuholen – indem man ihn ausmistet, um anschliessend mit wenigen neuen Stücken die bestehende Garderobe aufzufrischen. Wer jetzt etwas braucht, investiert am besten in ein zeitloses

Modell, das sich vielseitig kombinieren lässt. Das hat nicht nur mehr Stil als die Kaufen-anziehenwegschmeissen-Mentalität, sondern ist auch nachhaltiger. Darum: Kaufen Sie sich ein traumhaftes Deuxpièces, kombinieren Sie mutig, und zelebrieren Sie Ihre Einzigartigkeit – egal, ob am

Sonntag beim Bratenessen, wochentags im Beruf oder in der Freizeit auf der Alp. Das modische Einerlei ist out. Meine Kunden jedenfalls setzen vermehrt auf Individualität.»


BESSER LEBEN IN FORM

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Klaus W. Wellershoff (46), CEO/Partner von Wellershoff & Partners Ltd.

Balsam für die gequälte Finanzseele

«Turbulenzen, Europleite und das wilde Auf und Ab der Kurskurven kennzeichneten das Börsenjahr 2010. Das kommende Jahr wird hoffentlich etwas ruhiger. Wenn Sie in Euro investiert haben, wird meine Voraussage Balsam auf Ihre Seele sein Nach den verschiedenen Krisen im Euroland machte sich bekanntlich mancherorts die Angst breit, der Euro könnte das nächste Jahr nicht überleben. Wir halten das für übertrieben – und rechnen eher damit, dass die Währung wieder gewinnt. Nicht nur absolut zeitgemäss, sondern auch gut beraten sind Sie beim Thema Nachhaltigkeit. Ich bin absolut überzeugt: Unsere Wirtschaft muss ressourcenorientierter und energieeffizienter werden. Wer hier investiert, beruhigt also sein Gewissen und kann dazu mit Gewinn rechnen. Und auf die ewige Frage: Rohstoffe oder Wertpapiere?, antworte ich Ihnen: Diversifizieren. Allerdings rate ich von Obligationen ab. Notenbanken wollen nicht mehr in erster Linie Inflation bekämpfen, sondern die Wirtschaft stabilisieren. Höhere Inflationsraten sind aber schlecht für Obligationen.»

Gesünder leben mit ein bisschen weniger Vorschriften und Regeln?

Beda Stadler (60), Direktor des Instituts für Immunologie am Inselspital in Bern

Weniger gesund leben ist gesünder

– vom Übergewicht, vom Passivrauchen, von der nächsten Panderauche mie. G Gönnen Sie ihren Kindern das Coca-Cola, und stellen Sie sich immer wieder Fragen wie: Möchte ich mit 50 mit Hilfe Mö eines persönlichen Fitnessei trainers und der Ernährungstr be beraterin eine Modelkarriere anstreben, oder möchte ich an Spass haben im Leben? Sp Letzteres ist günstiger und weniger anstrengend. Und wenn weni Sie so dick oder kurzatmig wer«Mein Lieblingsspruch lautet, dass die Schweizer heute am liebsten gesund sterben würden. Die schlimmste Krankheit in unseren Breitengraden ist der Gesundheitswahn: Wir fühlen uns kränker denn je, obwohl wir nie zuvor so gesund gelebt haben – und zwar sogar wenn wir die gefährlichen Kalorien von McDonald’s und all die potenziellen Killerviren mitrechnen. Das bedeutet: Am gesündesten leben Sie 2011, wenn Sie sich weniger um ihre Gesundheit kümmern. Vergessen Sie die Schlagzeilen

den, dass Sie kaum mehr eine Treppe hochkommen, zügeln Sie sich – massvoll –, damit das Leben auch weiterhin Spass macht.»

www.migrosmagazin.ch Orientieren Sie sich stark an Trends oder nur an eigenen Werten? Der Test.

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LESERANGEBOT

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

Im Januar wird Basel zum Mekka der Reitsportfans.

Die weltbesten Springreiter in Basel

Die Weltelite der Springreiter trifft sich vom 13. bis am 16. Januar 2011 am Rheinknie zum CSI Basel in der St. Jakobshalle. Das Migros-Magazin ermöglicht allen Genossenschaftern den Eintritt zum halben Preis.

D

er CSI Basel erlebte 2010 eine glanzvolle Premiere als Viersternturnier. Schon die erste Ausgabe war sportlich ein Höhepunkt für die Schweiz. Für die zweite Ausgabe im Januar 2011 ist die Gesamtpreissumme von 499 000 auf über 750 000 Franken angehoben worden. Allein der «Grosse Preis der H. Moser & Cie» am Sonntagnachmittag ist mit 300 000 Franken dotiert. Insgesamt werden zwischen Donnerstag und Sonntag 16 Prüfungen durchgeführt. Sechs Prüfungen finden als AmateurTour statt, und in neun Prüfungen sammeln die Profis Weltranglistenpunkte. Mitte Januar erwarten die Organisatoren nicht nur die gesamte Schweizer Elite der Springreiter, sondern auch die Welt- und Euro-

pameister sowie viele wohlklingende, bekannte Namen des internationalen Springreitsports, wie Alvaro A. de Miranda, Edwina Alexander, Jessica Kürten, Lars Nieberg oder Ludger Beerbaum. Die Elitereiter werden alle bereits an den beiden ersten Turniertagen zu sehen sein und können in Basel also nicht nur hohe Preisgelder gewinnen, sondern auch wertvolle Punkte für die Weltrangliste sammeln.

Auch Martina Hingis sitzt in Basel auf dem Pferd

Am Donnerstag treten die internationalen Profis unter anderem am «Preis des Kantons BaselLandschaft» (Preisgeld 40 000 Franken) gegeneinander an, am Freitag im «Championat der Stadt Basel» (Preisgeld 100 000 Fran-

ken). Natürlich werden auch die Besten des Schweizer Springsports am CSI Basel dabei sein. Die Organisatoren erwarten Pius Schwizer, Steve Guerdat, Christina Liebherr, Clarissa Crotta und aus der Region Basel Jannika und Hansueli Sprunger. An den beiden Tagen finden auch je zwei Prüfungen der Amateur-Tour statt. Und hier kann man bekannte Personen, wie zum Beispiel Martina Hingis, auf dem Pferd beobachten. Migros-Genossenschafter und Inhaber der Cumulus-Karte haben Gelegenheit, am CSI Basel Reitsport vom Feinsten von den besten Plätzen der seitlichen Ränge aus hautnah zu geniessen. Tickets für Donnerstag, 13. Januar, und Freitag, 14. Januar, gibts zum halben Preis, die Platzwahl in beiden Kategorien ist frei.

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Beeindruckender CSI Basel

Am CSI Basel gehen über 90 Reiter aus 19 Nationen an den Start. 280 Spitzenpferde werden sich am Turnier messen. Für den Anlass werden 900 Tonnen Spezialsand in die Halle gefahren. Gegen 300 Helfer werden an den vier Tagen im Einsatz sein. Weitere Informationen zum Turnier unter: www.csi-basel.ch Das Migros-Magazin offeriert allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern gegen Vorweisung ihres Mitgliederausweises oder den Kunden mit ihrer CumulusKarte an den folgenden Tagen den Eintritt zum halben Preis: ➔ Donnerstag, 13. Januar 2010 — statt 25 nur 12.50 Franken pro Person. ➔ Freitag, 14. Januar 2010 — statt 35 nur 17.50 Franken pro Person.

Vergünstigte Tickets sind an jeder Ticketcorner-Vorverkaufsstelle in der Schweiz gegen Vorweisen des Genossenschafts-Mitgliederausweises oder der Cumulus-Karte zu kaufen. www.ticketcorner.ch


90 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 52 Waagrecht 1 persischer Königsname 6 Hecke, Zaun 9 Davoser Eishockeyclub (Abk.) 10 Hundelaute 11 Figur von Agatha Christie: Miss ... 13 griechische Vorsilbe: gleich 14 alt Bundesrat † 2008 16 römische Göttin des Gerüchts 18 noch bevor 19 Lurchtier 21 Fluss im Welschland 23 eitler Selbstbewunderer 26 Zeitungsbezugsart (Kurzwort) 27 Grundstoff 30 steuern, leiten 31 deutsche Kurzform von Ulrich 32 Lehrer Samuels 33 Höhenlage, Stufe

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So machen Sie mit

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8

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 2. Januar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht 1 männliches Fürwort (Dativ) 2 Mailänder Opernhaus 3 Mitteldeutscher Rundfunk (Abk.) 4 Schneehütte der Inuit 5 Inhaltslosigkeit 6 «Wunderdoktor» 7 Heringsfisch 8 Ruhm, Herrlichkeit 12 deutsche Landschaft 15 Spielfilm mit Moore und Swayze 16 Endspiel 17 Hauptstadt der Komoren 20 schauspielern 22 medizinisch: Hautblase 24 Schweizer TV-Pionierin † 1986 25 Sterndeuter Wallensteins 28 poetisch: flaches Wiesengelände 29 Sklavin in der Oper «Turandot»

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

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Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 2. Januar 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 51

Lösungswort: Blaumeise

Gewinner Rätsel Nummer 50

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Meier + Co. AG • 062 858 67 00

1 Migros-Geschenkkarte erhalten Jürg Schalcher, 8310 Grafstal; Vanessa Ambauen, 6110 Wolhusen; Irene Haslebacher, 4943 Oeschenbach; Anton Waldvogel, 8918 Unterlunkhofen; Doris Yazbeck, 3008 Bern.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna

Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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92 | Migros-Magazin 52, 27. Dezember 2010

E. Y. Meyer

Seit 26 Jahren lebt der Berner Schriftsteller E. Y. Meyer im Brünnen-Gut am westlichen Stadtrand Berns. Im kommenden Jahr muss er aber das Feld räumen, weil das Anwesen zu einer Kindertagesstätte umgebaut wird. Dem Migros-Magazin öffnet er ein letztes Mal die Tore seines Traumhauses. MEINE LEICHE «Manche haben Leichen im Keller, ich habe eine auf dem Estrich. Das Pappskelett ist ein Requisit aus einer MacBethAufführung — es spielten sechs Schriftsteller mit, ich inklusive.»

MEIN TICK «Ich habe beim Lesen einen wahnsinnigen Verschleiss an Leuchtstiften. Ich kaufe sie immer gleich im Zehnerpack.»

MEINE DINGE «Meine Bücher, die ich in einem gewissen Sinn, da ich keine leiblichen Kinder habe, auch als meine geistigen Kinder betrachte. Es ist schon eine Befriedigung, wenn ich sie vor mir sehe.»

MEINE NEBENBESCHÄFTIGUNG «Ich mache Collagen. Als Ausgangsmaterial dienen mir oft völlig kitschige Postkartenmotive. Ich schneide herum und ergänze — bis sichtbar wird, was in der Postkartenidylle auch noch gesehen werden kann.»

Name: E. Y. Meyer Alter: 64 (geboren an einem 11. Oktober, wie der grosse Vorgänger C. F. Meyer) Sternzeichen: Waage Wohnort: 3027 Bern Wieso leben Sie hier? Weil ich 1984 auf eine geheimnisvolle Weise zu einer Wohnung im Brünnen-Gut kam, das ich in meinem 1977 erschienenen Roman «Die Rückfahrt» auf einer halben Seite beschrieben hatte. Seit 26 Jahren lebe ich also sozusagen in einem meiner Romane. Wo würden Sie gerne leben? Weiterhin in diesem Haus. Nur wird dies nun ein Traum bleiben, da das Haus schon bald umgebaut und als Kinderhaus genutzt werden wird. Beruf und Lebenslauf: Kindheit in Pratteln. Jugend in Biel. Studium der Literatur und Philosophie an der Uni Bern. Primarlehrer in Ittigen. Ab 1974, nach dem Erscheinen meines ersten Romans «In Trubschachen», freier Schriftsteller. Mein Ziel: Noch ein einigermassen anständiges Alterswerk zu schreiben. Mein Lebensmotto: Das Leben ist das, was passiert, während wir andere Pläne machen. Was ich mag: Immer wieder gerne etwas Epesses oder Yvorne. Meine Lieblingsmahlzeit: Plateau de fruits de mer, wie man sie aus Paris kennt und wie es sie im Winter in der Brasserie Bärengraben in Bern gibt. Text Beat Matter

Bilder Christian Benedikt

Mehr Informationen: www.eymeyer.ch

MEIN LIEBSTER

«Mein dreieinhalb Jahre alter Kater Gumpy. Er ist Nachfolger von Kater Petit, einer 12 Kilo schweren Langhaarkatze. Eigentlich wollte ich nie Katzen. Doch als Petit vor unserem Haus schrie und meine Frau ihn aufnehmen wollte, unterlag ich.»


MEINE WELT

| 93

MEIN LIEBLINGSORT «Mein Arbeitszimmer. Hier schreibe und recherchiere ich. Zudem ist es mein Arbeitsarchiv seit einem Vierteljahrhundert. Streng genommen bräuchte ich das meiste hier nicht mehr. Aber ich mag den Gedanken, dass alles da wäre, wenn ich es bräuchte.»

MEIN MIGROSPRODUKT

«Die Linzertorte, die bei der Migros fast so gut ist wie die, die meine Mutter immer zu Weihnachten auf dem grossen Ofenbackblech machte.»

MEIN ZUHAUSE

«Das alte Brünnen-Gut im Westen Berns. Es gibt viele, die mich als Gallier betrachten, der inmitten der hochaufschiessenden Neubauten Widerstand leistet. Doch jetzt ist es leider vorbei.»


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