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ADVENTSKALENDER SEITE 10

Ferien oder Heimkino? Gewinnen Sie tolle Preise – und helfen Sie! Nr. 51, 20. Dezember 2010

Schade, ist nur einmal Weihnachten

Beim grossen Krippenspiel geben Shauna, Maurice und Claudio alles. So macht die Weihnachtsgeschichte richtig Spass. SEITE 22

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DIESE WOCHE

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

WEIHNACHTEN

EDITORIAL

Das grosse Adventsspiel 10

Hans Schneeberger, Chefredaktor

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Julie, Helene, Gioia und ihr grosser Auftritt «Alle, alle haben es gesehen! Sogar die Schulleiterin!» Helene, die

Erzählerin im Krippenspiel in der Zürcher Kreuzkirche, ist an der Premiere immer noch begeistert. Alle haben ihr Bild im Migros-Magazin gesehen! Haben sie darauf angesprochen. Da macht das Erzählen der Weihnachtsgeschichte auf der Bühne gleich noch mehr Spass. Vier Wochen lang hat das Migros-Magazin Helene, Julie, Sofie und all die anderen Kinder auf ihrem Weg zum grossen Auftritt begleitet. Vera, die als Maria auch ohne Bühnen-Make-up

wunderschön aussah, Gioia, das Nesthäkchen als süsses Schäflein, Jocelyn, der die Rolle als fieser Herodes locker draufhatte, und Noel, der den Part als Hauptmann perfekt gab. Alle waren im Einsatz, und es hat (fast) alles perfekt geklappt. Die Zuschauer strahlten, die Kinder auch – so muss ein Krippenspiel sein! Da passte sogar dazu, dass die Krippenspielleiterin Nadine Jucker kurz vor der Premiere zum ersten Mal Grossmutter wurde (Seite 22).

Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, wünsche ich für die

kommenden Weihnachtstage nicht allzu viel Stress, einige wunderbare Augenblicke mit Familie oder Freunden – und etwas von der kindlichen Vorfreude, welche die Kinder in der Kreuzkirche auf die Bühne getragen haben.

Exotische Bescherung

12

Lustig, tragisch, schön

18

Krippenspiel, Teil 4

22

Wie Brasilianer, Chinesen und Türken Weihnachten feiern. Die berührendsten Weihnachtserlebnisse der Leser. Endlich! Der grosse Auftritt.

Wie isst eine Starköchin? 26

Kult-Kleider 70

Vreni Giger über Traditionen beim Weihnachtsessen.

Das Weihnachtsritual

30

Das grosse Festessen

32

Wer sie jetzt bestellt, kann die M-StarsKleider noch diese Weihnacht unter den Christbaum legen.

Weshalb es wichtig ist, dass man mit Kindern feiert.

Feine Rezepte für Heiligabend.

MENSCHEN

Fast eine Familie

Das Leben in einer Pflegefamilie ist nicht einfach. Für alle Beteiligten.

44

INTERVIEW

Hansjörg Walter

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

49

Der höchste Bauer über die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft.

NEUES AUS DER MIGROS

Die Migros macht gesund

66

Kult-Kleider Das historische Migros-Bild

70 73

Appezöller Chäsflade

76

Die «Saisonküche» zu Besuch bei Willi Würzer, dem Sekretär des Christkinds.

DAS BESTE

Zopf für den Weihnachtsbrunch 81 Schnelle Küche für zu Hause 83

BESSER LEBEN Fantasie zügelt den Appetit 97 Reisen: Vor der Küste Thailands 98 Im Einbaum von Insel zu Insel reisen.

Auto: Der Mikrovan Hyundai ix20 107

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Glücksgriff Kolumne: Der Hausmann Rätsel/Impressum Rita Zimmermann

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6 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Ab nach London

Singen Sie mit beim grössten Online-Chor: den Klassiker «Stille Nacht, heilige Nacht» bis zum 24. Dezember auf www.weihnachtschor.ch einsingen und online einen Chor mit bis zu vier Stimmen gründen. Die 50 besten Chöre gewinnen ein dreitägiges London-Weekend mit Hotelplan inklusive MusicalBesuch und Übernachtung. Viel Spass beim Einstimmen.

Der Glühbirnenmagier

Georg Vogel steckt Modellautos in Glühbirnen. Darüber staunen selbst Peter

E

r ist kein Bluffer, der Georg Vogel (66). «Ich sende Ihnen Fotos vom Modell eines Migros-LKWs in der Glühbirne und hoffe, Euch ein bisschen gluschtig zu machen für mein Hobby.» Tatsächlich hat der pensionierte Karosserie-Schlosser eine Passion, die wohl einmalig sein dürfte: Er steckt seit 14 Jahren Modellautos in Glühbirnen; mittlerweile hat er über 1000 Stück gebastelt.

Lastwagen in ausgedienten Strassenlampenbirnen

5 Zoé Augen-, Tages- und Nachtpflege-Sets zu gewinnen. Wert: je 73.70 Franken.

Viele kommen in seine kleine Werkstatt in Gretzenbach SO, zum Beispiel für ein spezielles Geburtstagsgeschenk. Dann bastelt Vogel ein Nummernschild – passend mit dem Geburtsjahr. «Und Chauffeuren mache ich ein Modell ihres Lastwagens.» Für Schauspielerin Stephanie Glaser hat Georg Vogel etwas Besonderes gebastelt: «Für sie stellte ich ein Modell ihres alten schwarzen Mini-Coopers

Bild Ueli Christoffel

NEWS

Fingerfertig: Georg Vogel mit seinen beiden Migros-Modellen.

her.» Die Glühbirnen kosten zwischen 40 und 50 Franken. Für die Autos ist Vogel in der ganzen Deutschschweiz unterwegs. Er findet sie in speziellen

Kinder im Hip-Hop-Fieber Die Lilibiggs-Familiendisco ist auf Schweizer Tournee. Auf dem Programm stehen Hip-Hop und Breakdance. Die Post geht ab, wenn die Lordz Boys, professionelle Break- und Hip-Hop-Tänzer aus Wetzikon ZH, mit den Kindern grooven und ihnen die wichtigsten Tanzschritte beibringen. Zwischendurch sorgt Clown Pepe mit witziger Akrobatik für Verschnaufpausen. Und DJ Niki macht den Sound, um abtanzen zu können. Die Lilibiggs-Familiendiscos finden jeweils am Sonntagnachmittag von zwei bis fünf Uhr in allen Regionen der Schweiz in den renommiertesten Discos und Klubs statt. Infos und Tickets: www.lilibiggs-familiendisco.ch

Put your hands in the air: Kleine Hip-Hop-Fans in der Lilibiggs-Familiendisco.

Lädeli und an Modellautobörsen. Und die Glühbirnen? «Am besten sind ausgediente Strassenlampen, die haben so eine schöne Form. Die bekomme ich bei den Indust-


MIGROSWOCHE

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FRISCH IN DER MIGROS

Sauber und Schumi. riellen Betrieben Aarau. Die kennen mich mittlerweile.» Und wie um Himmels willen bringt er die Autos in die Glühbirnen? «Mit dem Laubsägeli die Glühbirne aufschneiden, reinigen. Dann kommt ein Aluminiumplättchen rein, auf das ich das Auto leime. Schliesslich klebe ich die Lampe wieder zusammen.» Den Leim und Batterien kauft Vogel in der Migros. Batterien? «Na, für die Scheinwerfer und Rücklichter, dafür nehme ich so kleine LEDLämpli.» Vogel ist auch in der Welt der Formel 1 unterwegs: «Peter Sauber hab ich seinen ersten Formel-1-Wagen, den C21, geschickt; der hat gar nicht glauben wollen, dass es so was gibt.» Auch Michael Schumacher hat er beglückt, der kam aber nicht persönlich vorbei. «Seine Sekretärin hat mir aber einen netten Brief geschickt, das ist ja auch schon was.»

Christoph Petermann

Infos: www.modelle.jimdo.com

Wolf im Salzpelz

Bilder Ueli Christoffel, bab.ch/StockFood

Der Wolfsbarsch gilt als der König unter den Speisefischen. Sein Fleisch bleibt saftig und fest, selbst wenn der Koch patzt. Die qualitativ hochstehenden Fische von Sélection werden im Atlantik mit der Angel gefangen. Sonst stammt der Fisch aus griechischer Zucht. Wickeln Sie ihn am besten in einen Wintermantel: In der Salzkruste entfalten sich die Aromen besonders gut.

Das schont das Familienportemonnaie Als Gottlieb Duttweiler 1935 Hotelplan gründete, war eines seiner Ziele, Schweizer Familien gemeinsame Ferien zu ermöglichen. Auch heute noch hält der Reiseveranstalter an diesem Gründergedanken fest: Mit der aktuellen Familienbroschüre können Familien Ferien buchen, die rund 15 Prozent günstiger

Günstige Familienferien? Hotelplan machts möglich.

sind – auch wenn die Reisen zur Hauptsaison während der Schulferien im Frühling, Sommer oder Herbst stattfinden. In dieser Zeit gibt es zudem Kinderfestpreise ab 195 Franken. Die Ferien mit Abreise vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Oktober 2011 können noch bis Mitte Januar 2011 gebucht werden.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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MM 50: «Die Politik wird kulturell», Artikel über Schweizer Kulturschaffende, die gegen die Ausschaffungsinitiative gekämpft haben.

«Herr Enzler verirrt sich in die Tierwelt» Sind Kulturschaffende bessere Schweizer? Oder nur schlechte Verlierer? Bei den Schwingern gewinnt jeweils der, der den anderen auf den Rücken legt. Sie stehen auf, geben einander die Hand, der Sieger putzt dem Verlierer das Sägemehl vom Rücken, beide gehen zum Richtertisch, akzeptieren das Verdikt. Ich bin dafür, dass man vor den Abstimmungen Für und Wider erörtert, ausdiskutiert und Argumente vorbringt. Am Schluss gibt es dann einen Sieger. Punkt. Dass jemand, der einen Kaugummi stibitzt als Krimineller verurteilt würde, glauben doch nicht mal die Kulturschaffenden. Es kommt mir so vor, als ob sich die Kulturschaffenden als etwas ganz Besonderes betrachten, während 53 Prozent der Schweizer zum «dummen» Volk gehören. Auch wenn man zwei Buchpreise gewonnen hat, ist man noch lange kein Max Frisch. Könnte das Buch auch kontraproduktiv wirken?

Samuel Probst 6934 Bioggio

Sehr geehrter Herr Enzler, dass Sie als Kabarettist Qualitäten haben, weiss ich. Ihre Auftritte haben mir schon viel Freude bereitet. Ihre Meinung zur Ausschaffungsinitiative und der SVP hat mich aber sehr nachdenklich gestimmt. Glauben Sie wirklich, dass wir kein Problem haben mit kriminellen Ausländern? Leben Sie etwa in einer anderen Welt? Wir haben sehr wohl ein Problem diesbezüglich. Schweizer Delinquenten gibt es natürlich auch. Die können wir leider nicht ausschaffen, aber schämen tun wir uns ihretwegen. Was da jeden Tag abläuft in

Artikel aus dem letzten Migros-Magazin.

Sachen Kriminalität, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Diese Auswüchse sind das Produkt jahrzehntelanger linker Kuschelpolitik und einer antiautoritären Erziehungspolitik.

Emil Bläuer 5213 Villnachern

Vor allem Simon Enzler hat mir mit jedem Wort aus dem Herzen gesprochen. Schade, dass vor Abstimmungen diese leisen Töne

kaum Echo in den Medien finden. Aber die Kampagnen der millionenschweren Polterer mit ihren selbst erschaffenen Feindbildern und ihren Rundumschlägen gegen alle Andersdenkenden finden viel Raum. So erheischt man Aufmerksamkeit, und niemand merkt, wie einseitig und egoistisch deren Argumente sind.

Vreni Falk-Aufranc 9424 Rheineck

«Es kommt mir so vor, als ob sich die Kulturschaffenden als etwas ganz Besonderes betrachten.»

Samuel Probst, 6934 Bioggio

Das Palaver von Simon Enzler hätte man sich sparen können. Es wäre zu erwarten gewesen, dass er, als Kabarettist, Probleme erkennen kann oder mindestens will! Aber nein, er singt fröhlich im Chor der Gegner der Ausschaffungsinitiative mit und verwendet die bekannten Klischees von Käuflichkeit der Mehrheit und verirrt sich in die Tierwelt. Herr Enzler hat leider, wie so viele Gegner, die Initiative nicht verstanden: Es ging nicht um die Ausländer, sondern um die kriminellen Ausländer. Und diese will nun mal die Mehrheit der Abstimmenden nicht mehr in unserem Land haben.

Werner Hochuli 5057 Reitnau

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Verreisen Sie mit einem 4000-Franken-Gutschein

Noch eine Woche lang kann man tolle Preise gewinnen. Machen Sie mit beim grossen Adventskalender! Mit jedem Anruf oder SMS helfen Sie dem Kinderhaus Thalwil und der

Bildungswerkstatt Bergwald.

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uch in der vierten Adventswoche gibt es wieder viele schöne Preise zu gewinnen. Noch bis zum 24. Dezember können Sie Preise im Wert von insgesamt 50 000 Franken gewinnen. Zudem spenden Sie mit jedem Anruf und jedem SMS automatisch für einen guten Zweck. Mehrmalige Anrufe und SMS – auch für dasselbe Türchen unseres Advents-

kalenders – sind erlaubt. Die Gewinner werden per Los ermittelt (mehr dazu siehe Box unten). Den Netto-Erlös aus den Anrufen und SMS spendet das MigrosMagazin dem Kinderhaus Thalwil (www.kinderhaus-thalwil.ch) und der Stiftung Bildungswerkstatt Bergwald (www.bergwald. ch). Was Sie diese Woche gewinnen können, sehen Sie rechts.

Finden Sie Ihren Wunschpreis und sagen Sie uns, auf welcher Seite

So machen Sie mit Finden Sie die im Migros-Magazin versteckten Adventstürchen mit dem Preis, den Sie gern gewinnen würden, und gehen Sie wie folgt vor:

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Wählen Sie die Telefonnummer des gewünschten Adventstürchens, geben Sie die Seitenzahl an, auf der Sie das Adventstürchen gefunden haben, und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse (1 Franken pro Anruf via Festnetz). Adventstürchen 19: 0901 591973 Adventstürchen 20: 0901 591974 Adventstürchen 21: 0901 591975 Adventstürchen 22: 0901 591978 Adventstürchen 23:0901 591980 Adventstürchen 24:0901 591986 Achtung: Die Rufnummern sind ab Montag, 20. Dezember 2010 freigeschaltet.

Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: Tür 7 Seite 24, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf.

VIA INTERNET:

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5 Zoé Effect PhytoCELLTecSet zu gewinnen. Wert: 73.70 Franken. Eine Regenerationscreme für die Haut ab 30.

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Migros-Magazin, Adventskalender, Postfach, 8099 Zürich. TürchenNummer mit Seitenzahl angeben. Teilnahmeschluss Migros-Magazin 51: 26. 12. 2010 Spende: Jeder Anruf und jedes SMS kostet 1 Fr. Den Nettoerlös spendet das Migros-Magazin. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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WEIHNACHTEN ADVENTSKALENDER

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Der Online-Adventskalender: www.migrosmagazin.ch Noch mehr Gewinnchancen gefällig? Dann nutzen Sie auch den Online-Adventskalender auf www.migrosmagazin.ch. Bis zum 24. Dezember 2010 werden hier jeden Tag tolle Preise verlost. Wie wärs mit Weihnachtsguetsli von Midor, L’OréalSchminksets oder einem Auch online werden jeden Tag Weekend für 2 Personen im Preise verlost — im Gesamtwert Hotel Lindner in Leukerbad? von 15 000 Franken. Schauen Sie rein. Viel Glück!

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12 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Späte Bescher ung: Micha el, S t efan und Dario (von links) erhalten von ihr er Mutter Andrea Zan con ato nach 22 Uh r di e ersten Weihnachtsgesc henke.

nachten laut und ih e W d ir w n e li si In Bra der S chweiz in ls a h ic nl n si weniger be ücksicht auf di e gefeiert. Aus R an conatos in Z e di s e n e h e g n Nachbar rn ruhig an. Zürich-Affolte

Das Christchindli spricht Ob für Hülya und Erdal Sezer aus Adligenswil, die Brasilianerin Andrea Zanconato aus Zürich oder die chinesische Familie Nian-Hock aus Küssnacht — Weihnachten ist für sie alle ein Fest. Selbst wenn sie keine Christen sind. Das Migros-Magazin hat mitgefeiert.

S

tefan (11), Michael (13) und Dario (15) sitzen vor einem riesigen Fernsehbildschirm. Sie schauen sich ein Kinderweihnachtsprogramm an. Im Hintergrund läuft an diesem 24. Dezem-

ber 2009 eine CD mit unverwüstlichen Weihnachtsliedern. Mutter Andrea Zanconato (42) schmückte die Mietwohnung in ZürichAffoltern festlich. Leuchtgirlanden im Ess- und Wohnzimmer

verströmen ein warmes Licht. Unter dem Plastikchristbaum liegen ein halbes Dutzend Päckli. Daneben stehen eine Miniaturkrippe und ein Engel aus Porzellan. Für die evangelische Brasilianerin, die

mit ihrer Mutter bis ins Erwachsenenalter in Rio de Janeiro fast täglich in die Kirche ging und 1991 der Liebe wegen in die Schweiz kam, ist Weihnachten auch heute noch das wichtigste Fest des Jah-


WEIHNACHTEN FEST

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von ihrer Stefan und Michael lassen sich n. Das Mutter kulinarisch verwöhne nach Weihnachtsfest dauert bis lange Mitternacht.

Zu einem brasilian ischen W nachtsfe eihst gehört e in ter Tisch reich ged : Truthah eckn ist ein M uss.

Chinesisch res. Nur die Art zu feiern hat sich verändert: «In meiner alten Heimat wird es an Weihnachten richtig laut mit viel Rambazamba. Hier nehme ich Rücksicht auf die Nachbarn», sagt Andrea Zanconato. Sie erinnert sich an ihre Kindheit, als ihr Vater sie, ihre zwei Brüder und sechs Schwestern mit einem Sack voller Spielzeuge und festlicher Kleidchen beschenkte.

Die ganze Verwandtschaft traf sich im Wohnzimmer vor einem reich gedeckten Buffet zu Sambarhythmen, während die Kinder draussen bei gut 30 Grad Celsius spielten. Für den Abend im Schweizer Winter haben sich Andrea Zanconatos Ex-Mann, zwei Neffen mit Frauen und Kindern und eine Freundin mit ihrem Ehemann an-

gekündigt. Um alle zu bewirten, bereitete die Gastgeberin am Vorabend die brasilianische Weihnachtsspeise Rabanada zu, die an die Schweizer Fotzelschnitte erinnert: Sie hat Brot in Milch eingelegt, mit Eiern, Portwein und Kondensmilch verfeinert, zur Masse geformt und in Butter gebraten. Neben Rabanada stehen auf dem Esstisch Apérogebäck,

diverse Salate sowie Arroz a la greca: Die Festspeise besteht aus Reis mit Karotten und Rosinen. Zum Trinken gibt es Prosecco und Wein sowie Rimuss für die Kinder. Die ersten Gäste klingeln um 19 Uhr und haben einen ganzen Truthahn und Kabeljau unter dem Arm. Bald einmal steht Dario im Mittelpunkt; der Pechvogel hat an Heiligabend Ge-


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WEIHNACHTEN FEST

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Weisser die Weihnacht nicht strahlen kann: Töchterchen Lin auf der verschneiten Terrasse .

schaft des g le e B r e d it Anstossen m ang Yuan im K in M s t n a r Restau . n Küssnacht e h c is r e z y w sch

burtstag. Die Besucher singen ihm ein Geburtstagsständchen. Nach und nach füllt sich die Stube mit insgesamt 13 Kindern – wie zu Andreas Jugendzeit in Brasilien. Und noch etwas ist wie an der Copacabana in Rio: Die Kinder öffnen ihre Geschenke erst nach 22 Uhr, die Gäste bleiben bis weit nach Mitternacht.

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Leo und : n e p m a eL inesisch h c chtern d ö n T u n m e u d a t i nd Christb r Xian m e t t u turen u l m s u s K o e r id G , e b Conny in li eben X d n u ) s Lin (link te. ih i re Fes

Ob im Kleid oder im Glas: «Rot O bbringt den Menschen in China Glück», sagt Min Nian (rechts).

Für die chinesische Familie NianHock beginnt die Weihnachtszeit jedes Jahr mit dem Chlausjagen in Küssnacht SZ. Die beiden Mädchen Lin (6) und Xin (1) lieben das laute und bunte Treiben. Mutter Min Nian (33) sagt: «Der Umzug mit Samichläusen und Schmutzlis ist ziemlich ähnlich wie unser chinesisches Neujahr.» Das grosse zweiwöchige Familien-

und Clanfest feiern sie dann ab dem 3. Februar in China. «Alle Leute sind draussen auf den Strassen, es ist laut, und man sieht viele lachende Gesichter.»

Den hiesigen Gebräuchen gut angepasst

Min Nian, die sich in der Schweiz Conny nennt, lebt mit ihrem Partner Kee Hock (37) alias Leo seit elf

Jahren in der Schweiz. Seit 2006 führt das Ehepaar mit dem ChinaRestaurant Min Kang Yuan in Küssnacht eines der besten asiatischen Gasthäuser der Zentralschweiz. Die Familie hat sich den hiesigen Gebräuchen gut angepasst. «Hauptsächlich der Kinder wegen: Die sehen bei ihren Gschpänli, wie es ist, zu


Tanken Sie Sonne.

16 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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Ab Zürich nach Marsa Alam mit Hello am Do. 6., 13., 20., 27.1.11 Hotel Utopia Beach Club B B B B, El Quseir, Doppel mit all inclusive

Fuerteventura

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Ab Zürich nach Fuerteventura mit Edelweiss Air am So. 9., 16., 23., 30.1.11 Hotel Sunrise Taro Beach B B B i, Costa Calma, Doppelzimmer Gartensicht mit Halbpension

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statt 2199.– Verl.-Woche 599.–

Malediven

1 Woche

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1999.–

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statt 3195.– Verl.-Woche 999.–

Phuket

1 Woche

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Fast wie in der Disco: Tanzen bis in alle Nacht hinein. Famili e S ezer feiert das Weihnachtsfest zu Vo lksklängen in einem Restaurant im Kanto n Bern.

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Am Vormittag des 24. Dezembers ist Familie Sezer am Guetsle.

Weihnachten beschenkt zu werden.» Die Töchter Lin und Xin präsentieren stolz Barbie, Bücher und Kleidchen. Auch Grossmutter Nian (57) liebt das Weihnachtsfieber. Das gibt es in China nicht. «Mir gefallen die lichtgeschmückten Bäume beim Hotel Seeburg in Luzern.» Das erinnert mich an eine Postkarte oder an Hollywood-Filme.» Das Weihnachtsfest der vierköpfigen türkischen Familie Sezer beginnt am Vormittag des 24. Dezembers. In guter helvetischer Tradition mit Guetsle. «Wir machen


WEIHNACHTEN FEST

arbi eB : g n u r che ch Pinke Bes Asmin ho i e b n e h e Pupp en st im Kurs.

eeber: Hülya S fi li k c ä P im n Fraue al Töchtern Sid n e r ih it m r ze lin. (links) und S e an die 40 Säckchen, die wir unseren Bekannten schenken», erklärt Tochter Sidal (12). Heiligabend gibts dann ein Raclette im trauten Familienkreis. Mutter Hülya (39) sagt: «Das ist viel spektakulärer als die Heiligabende in meiner Jugend: Da schauten wir TV und langweilten uns.» Mit ihrem Mann Erdal (43) führt sie in Luzern die Bar und Lounge Suite, wo die Aleviten auch Alkohol servieren. «Wir sind eine Art reformierte Moslems. Trinken ist für uns nicht verboten.» Und so kommt bei Sezers zu einem guten Essen

Di e Grossen spielen Bi ngo: Cousine Cemile freut sich über ihren Gewinn: Ein PackSpagh etti.

auch ein guter Tropfen aauf uf den Tisch. «Weihnachten ist mir wichtig, weil da die ganze Familie zusammen feiert», sagt Tochter Selin (10). Sie hat kleine Geschenke gestrickt und gebastelt. Die Bescherung findet allerdings erst am 25. Dezember statt.

Tanzen gehört zum Weihnachtsfest dazu

Wein m us s sein: Beim Weihnac essen gibt htss zum S te a k a Glas Rote uch ein n.

Der wichtigste Weihnachtstag für die Sezers ist der 26. Dezember. Dann feiern sie mit ihrer 35-köpfigen Grossfamilie im Restaurant Löwen in Herzogenbuchsee BE

bei wä währ währschaftem hrsc hr schaftem Schwe sc Schweizer weizer we er Essen und Bingo-Spiel. Am Abend wird auf Saiteninstrumenten und am Piano musiziert, dazu die ganze Nacht gesungen und getanzt. «Das hat bei uns seit Jahren Tradition, so treffen wir die ganze Verwandtschaft wieder», sagt Erdal. Und dann tanzen die Sezers wie die Wilden. «Ein Sprichwort sagt, dass wir selbst beim Quietschen einer Tür zu tanzen beginnen. Das hat was.» Texte Reto E. Wild und Mathias Haehl Bilder Roberto de Almeida/zvg

1 Sony-Home-Cinema-Set zu gewinnen. Wert: 399 Franken.

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18 8 | Migros-Magazin Migros Mig ros-Magaz gazin 51, 20. gaz 20 Dezember Deze ezembe eze mber 2010 mbe 010

Leser erzählen: «Mein

Das Migros-Magazin hat die berührendsten Weihnachtsgeschichten seiner Leser gesucht. Und das uns erreicht, und drei Wochen lang wurden diese publiziert. Hier das Schlussbouquet an Beiträgen. MM-Leserin Alice Lack, 8048 Zürich

«Ich raste von Laden zu Laden»

MM-Leser Karl Schuler, 6405 Immensee

«Lodernder Zorn machte sich breit» rei, «Als junger Hüttenknecht war ich in einer Käserei, hatte Kost und Logis beim Meister. Am Weihnachtsabend stapfte ich auf der zugigen Strasse, sah friedliche Lichter in den Fenstern fremder Leute brennen, während sich in meinem zerrissenen Innern lodernder Zorn breitmachte. Weit ausserhalb des Dorfs glaubte ich aufs Mal, in der Schwärze stossweises Atmen zu hören. Ich stand still — das Schnaufen kam näher — des Meisters Hund! Nach dem Knecht war demnach auch der Hund aus der Stube gewiesen worden. Die Familie wollte ‹wenigstens an Weihnachten› unter sich sein. Da fühlte ich mich nicht mehr ausgestossen — ich war nicht mehr allein.»

MM-Leserin Sonja Wirth, 8500 Frauenfeld

«Unsere Vespa Janine wünscht sich vom Christkind ein goldenes Pyjama. «Meine zweijährige Enkelin wünschte sich vom Christkind ein goldenes Pyjama mit Sternen. Zwei Tage lang raste ich von Geschäft zu Geschäft, konnte aber nirgends das Gewünschte finden. Dann wurde ich fündig: ein zartgelbes Pyjama mit goldenen Streifen drauf! Ich verpackte es so, dass es sich von den anderen

Geschenken abhob. Es sollte ja vom Christkind kommen. Ein paar Tage vor Weihnachten erzählte mir Janine, sie wünsche sich vom Christkind ein violettes Pyjama. Und was tun Grossmütter? Nochmals durch die Läden joggen? Nein! An Weihnachten war die Kleine dann überglücklich über ihr goldenes Pyjama.

«Mein Mann und ich sind jetzt schon 37 Jahre verheiratet. Die Geschichte ereignete sich 1972, in unserer Verlobungszeit. Mein Verlobter Martin und ich waren beide im Studium. Wir lebten von Stipendien, waren also nicht gerade auf Rosen gebettet. Zu jener Zeit fuhren wir mit einer Vespa in der Gegend herum. Bei Sonnenschein (der Roller hiess übrigens nach mir: Sonja), aber auch bei Wind und Regen. Im Dezember wurde Martin an der Uni auf ein Inserat aufmerksam. ‹Zu verkaufen: Heinkel-Kabine›. Er brauchte mir damals nur einmal davon zu erzählen, ich war Feuer und Flamme. Endlich mal ein Vehikel, bei dem man geschützt

war! Ein Dach über dem Kopf, genau, das wollte ich haben. Wenn wir alles Geld zusammenkratzen würden und die Vespa verkaufen, so würde es gehen, rechneten wir aus. Martin meldete sich beim Verkäufer und der Handel war perfekt. Am 24. Dezember sollte die Übergabe in Zürich stattfinden. Ich wohnte damals noch in Winterthur bei meiner Mutter. Die Abmachung war, dass wir beiden Frauen das Festessen zubereiten sollten, während Martin das neue Gefährt von Zürich nach Winterthur chauffieren würde. Wie ich mich darauf freute, wie ein kleines Kind auf sein Weihnachtspäckli! Der Tisch war schon lange wunderbar gedeckt, der Braten fertig. Wir


WEIHNACHTEN LESERGESCHICHTEN

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Weihnachtsfest»

Echo war überwältigend: Unzählige wunderschöne Erinnerungen haben Wer Lust auf mehr hat, liest auf www.migrosmagazin.ch weiter. MM-Leserin Gisela Glenck, 8700 Küsnacht

«Von oben kam ein Korb voller Geschenke» «Ich war fünf Jahre alt, und die ganze Familie (Onkel, Tanten und Kinder) war am ersten Weihnachtstag bei den Grosseltern eingeladen. Nach dem Nachtessen musste jedes Kind vor dem Christbaum ein Verslein aufsagen. Wir acht Kinder warteten sehnlichst auf die Geschenke. Da hörten wir plötzlich ein Rufen, das Christkind sei vor dem Fenster vorbeigeflogen. Alle Kinder stürmten zum Fenster und auf einmal wurde es draussen hell. Als wir zum Himmel hochschauten,

kam ein grosser mit Kerzen beleuchteter Waschkorb voller Geschenke von oben herab. Wir staunten nur und waren überglücklich, als die Erwachsenen den Korb hereinholten und wir unsere Gaben auspacken durften. Ich bekam meinen ersten Thek. Dieses Erlebnis vergesse ich nie, es war wie ein Wunder. Später erfuhren wir, dass die Onkel den Korb aus der oberen Wohnung heruntergelassen hatten.»

ac Gisela Glenck an Weihn

inen und Cous hten inmitten ihrer Cous

ins.

hiess wie ich: Sonja»

Am 24. stieg Martin Wirth von der Vespa auf die Heinkel-Kabine um. Und am 25. wieder zurück. warteten und warteten, draussen schneite es, und wir dachten, dass es wohl etwas länger dauern könnte. Nach einer Stunde wurden wir ungeduldig. Mit der Zeit machte sich sogar Wut breit. ‹Warum der

uns so lange warten lässt›, sagte meine Mutter. ‹Da wird einem ja die ganze Freude verdorben!›, meinte ich. Die Stimmung war auf dem Nullpunkt. Mit der Zeit verwandelte sich die Wut in Besorgnis. Könnte

wohl etwas geschehen sein? War Martin im Spital? Da hörten wir Schritte. Martin stand kreidebleich zitternd da. Natürlich bestürmten wir ihn mit Fragen. Er erzählte: ‹Der Mann instruierte mich kurz über das Gefährt, ich bezahlte und fuhr glücklich los. Ich war in Wollishofen, am anderen Ende von Zürich. Da realisierte ich, dass ich mich am 24. im Abendverkehr befand. So fuhr ich nun mit meinem mir noch unbekannten Heinkel, es schneite, alles war unübersichtlich und hektisch dazu. Dieser Knopf liess sich nicht finden, jener Hebel funktionierte nicht. Ich war total geschafft, als ich endlich Zürich passiert hatte. Jetzt kam ein Hang, die Handbremse wollte nicht

funktionieren, ich musste den Wagen mit der Kupplung halten, zwischendurch stellte er wieder ab! Dann die Hauptstrasse, da kann ich schneller fahren, meinte ich. Ich gab Gas, da begann der Heinkel zu schwanken. Nichts mehr hatte ich unter Kontrolle, ich wollte nur noch heim! Und gefroren habe ich auch, das Auto hat ja keine Heizung. Dieses Gefährt fuhr ich das erste und letzte Mal, das will ich nicht mehr!› Der nächste Käufer des Heinkels baute zwei Tage nach Übernahme einen Unfall, er stürzte in einer Unterführung. Glücklicherweise wurde er nur leicht verletzt.»

Lesen Sie weiter auf Seite 20


20 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

MM-Leser Daniel Aeberli, 4125 Riehen

«Die Dame gab mir 20 Euro» «Es war der 25. vor vier Jahren. Der Tag war grau und kalt, aber ich war auf dem Tüllinger Hügel zum Drachen steigen lassen mit ein paar Kollegen verabredet. Also fuhr ich mit dem Mofa samt Anhänger, vollgepackt mit Drachentaschen, -spulen und ir einem Klappsessel los. Wir ie waren bei Weitem nicht die einzigen, denn es hatte auch jede Menge Spaziergänger. Nach ein paar gemütlichen Stunden, meine Drachenfreunde in waren bereits wieder weg, mein Anhänger soweit beladen, bis auf den Stuhl, in dem ich noch eine Weile dick eingepackt und die Mütze tief über die Ohren gezogen sass und die Stadt, das Elsass und die ganze Region überblickte. So wie ich dort sass mit meinen Habseligkeiten auf dem Anhänger und leicht frierend, hielt plötzlich ein Wagen neben mir, das Beifahrerfenster wurde heruntergelassen, und eine Dame beugte sich zum Fenster hinaus,

Kamel Raheb mit Unteroffizier Hörler in der algerischen Wüste.

MM-Leser Peter Eggenberger, 9427 Wolfhalden AR

Milde Spende für Drachenfan Daniel Aeberli.

hielt mir die Hand hin, drückte mir 20 Euro in die Hand und sagte, ich solle mir doch etwas Warmes zu essen kaufen. Ich war so perplex, dass ich erst gar nichts sagen konnte, und als ich mich gefangen hatte, war sie leider schon wieder weg. Die 20 Euro hab ich noch heute im Portemonnaie, und jedesmal, wenn ich zum Drachenfliegen gehe, kommt mir dieser Weihnachtstag in den Sinn.»

«Kamel Raheb durfte nie fehlen» «Wir Fremdenlegionäre waren 1961 in der algerischen Sahara stationiert. Die Krippe mit echten Tieren war immer besonders wichtig. Nie fehlen durfte Raheb, das gutmütige Kamel, das eigentlich ein Dromedar war. Und das dieses Mal zu fehlen drohte, weil es den unfähigen, in der Wüste trotz Gestirnen, Kompass und Karten sich nie zurechtfindenden Unteroffizier Hörler zu begleiten hatte. Der zur Strafe für ein paar Tage weit abseits in die Wüste transportiert

MM-Leserin Gabi Muff-Limacher, 6373 Ennetbürgen

«‹Sag Mama›, sagte ich zum Weihnachtspäckli» «Es war 1970 während der Adventszeit. Ich war damals sechs Jahre alt und wünschte mir nichts sehnlicher als eine Puppe. Keine Barbie mit langen, blonden Haaren, sondern ein Baby. Zu dieser Zeit hatten die Puppen einen Mechanismus im Bauch, sodass sie ‹Mama› sagen konnten, wenn man sie umdrehte. Eines Tages machte ich mich auf Entdeckungsreise. Ich wusste haargenau, wo das Christkind die Päckli versteckte. Ich öffnete die Schranktüre und fand

mehrere grosse und kleine Geschenke. Einer Eingebung folgend nahm ich eins davon heraus. Dann tat ich etwas, worüber ich mich heute noch wundere. Ich sagte zum Päckli ‹sag Mama› und drehte es um. Und tatsächlich ertönte aus dem Geschenk ein feines ‹Mama›. Vor Schreck erstarrte ich völlig. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet! Dann kam die Freude. Jeden Tag besuchte ich von nun an mein Heidi. Ich bemutterte das

1970 bekm Gabi Muff endlich die lang ersehnte Puppe, die «Mama» sagen konnte.

worden war. Weihnachten ohne Raheb — undenkbar! Und was Hörler nicht geschafft hätte, schaffte das kluge Tier mit sicherem Instinkt: den Weg zurück zum Posten, Hörler im Schlepptau, pünktlich zu Weihnachten. Das Fest war gerettet, zumal beide unverzichtbar waren: Raheb, das ganz einfach zur liebevoll gestalteten Krippe gehörte, und Hörler, der als König Kaspar (und guter Sänger mit tragender Stimme) ‹Stille Nacht› anzustimmen hatte.»


WEIHNACHTEN LESERGESCHICHTEN Mit der Grossmutter auf dem Schlitten machen sich die Melligers auf den Weg nach Wildhaus.

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MM-Leserin Claudia Dübendorfer, 8112 Otelfingen

«Ich sah nur Sterne»

MM-Leserin Ruth Melliger, 8600 Dübendorf

Ein Kirchgang «Wie jedes Jahr feierten wir Weihnachten in den Bergen, wo die ganze Familie jeweils an Heiligabend in die Kirche ging. Einmal verstauchte sich unser Jüngster (15) am Schulsilvester seinen Fuss, und so luden wir ihn

dank schneebedeckter Strassen kurzerhand auf unseren Schlitten und machten uns auf den recht weiten Weg. Auch die Beine der Grossmutter waren nicht mehr die jüngsten. Als sie Mühe hatte mitzuhalten, luden wir sie

ebenfalls auf den Schlitten und zogen das schwere Gespann kichernd Richtung Kirche. Manch Kirchgänger schmunzelte, als er das vollbeladene lustige Gefährt sah, das wir Richtung Kirche zogen.»

«Die Kerzen brannten, wir hatten gesungen, die Geschenke waren ausgepackt. Doch mein sehnlichster Wunsch hatte sich nicht erfüllt: Ich wünschte mir nichts mehr als eine Sascha-Puppe. Vieles hatte ich erhalten, nur dieser Wunsch war mir verwehrt geblieben. Beim Guetsli-Knabbern zog meine Grossmutter plötzlich noch ein Geschenk unter dem Sofa hervor. «Das hätte ich ja fast vergessen!», sagte sie schelmisch, «da wirst du an die Decke springen!» Es war die Sascha-Puppe! Mit einem lauten Juchzer sprang ich so hoch, wie ich konnte. Bis an die Decke kam ich aber nicht. Also holte ich mir einen Stuhl, stellte mich drauf und schnellte hoch wie ein Gummiball. Ungebremst donnerte ich mit dem Schädel an die Decke, es haute mich vom Stuhl, und ich sah nur noch Sternchen. So verbrachte ich den restlichen Abend mit meiner Puppe im Arm, einem Eisbeutel auf dem Kopf und einer zünftigen Weihnachtsbeule.»

MM-Leser Hans Frei, 5417 Untersiggenthal

«Wir grillieren zum 39. Mal im Wald» Päckli, sprach mit ihm und konnte Heiligabend kaum erwarten. Als ich dann endlich mein Geschenk öffnen durfte, fühlte ich mich wie eine Mutter, die ihr Kind das erste Mal in die Arme schliessen durfte. Noch viele Jahre war ich die glücklichste Puppenmutter und habe auch noch später heimlich Müeterlis gespielt. Mein Heideli war mein Ein und Alles und durfte mit mir Freud und Leid teilen.»

«Jedes Jahr stellt sich wieder die Frage nach der Organisation. Gehen wir nun am 25. zu meiner Familie und am 26. zu den Schwiegereltern, oder umgekehrt? Wann kommen Onkel und Tante? Wann hat nun der Götti Zeit vorbeizukommen, oder gehen wir zu ihm. Jedes Jahr die gleiche Diskussion. Als es mir wieder mal zu bunt wurde, sagte ich meiner Familie aus dem Bauch heraus, dass es uns am 25. nicht ginge, denn wir wären dann im Wald am Grillieren! Was wir auch taten. Es

wurde eine schöne Feier, kalt und lustig. Das war vor 38 Jahren. Dieses Jahr gehen wir nun zum 39. Mal in den Wald. Wir sind längst Grosseltern. Kinder, Enkelkinder, Tanten, Onkel, Schwiegertöchter, Freunde und Freundinnen aus der ganzen Schweiz feiern zusammen. Mal ist es schön, mal regnet es, mal gefriert der Wein, mal liegt hoher Schnee. Und trotzdem oder gerade deswegen freuen sich alle auf den 25. und die ungezwungene Feier am offenen Feuer.»

Die ganze Familie Frei feiert Waldweihnacht ohne Terminstress.

www.migrosmagazin.ch Weitere Weihnachtsgeschichten der MM-Leserinnen und -Leser auf www.migrosmagazin.ch.


22 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Das Migros-Magazin begleitet ein Krippenspiel, Teil 4

Der grosse Tag

Wochenlang haben Maria und Josef, Herodes und die Könige, Hirten, Engel und Schafe für ihren grossen Auftritt geprobt. Ihr Einsatz hat sich gelohnt, das Krippenspiel ist überwältigend.

F

amilienweihnacht in der Kreuzkirche. Der Höhepunkt: das Krippenspiel. Im Keller der Kirche herrscht Aufregung. Alle Kinder ziehen ihre Kostüme an, suchen Accessoires, montieren Flügel, Masken, drapieren Schals. Die Spannung steigt. Doch vor dem grossen Moment gibt es den

Gottesdienst. 30 kleine Ohrenpaare lauschen, wie Pastorin Heidrun Suter von der Kanzel herunter die Weihnachtsgeschichte erzählt. Noch ein Lied, noch ein Gebet, und dann, dann dürfen endlich alle Kinder auf die Bühne, singen ein Eingangslied. Die erste Erzählerin beginnt.

«Hast du gewusst, dass sogar die Schulleiterin mich auf den MigrosMagazin-Artikel angesprochen hat?», hat Erzählerin Helene noch kurz vorher herumposaunt. «Alle in der Schule haben es gesehen. Das ist ganz toll!» Sichtlich stolz liest sie jetzt ihren Text, dann verkündet der Hauptmann in impo-

santer Rüstung die Aufforderung zur Volkszählung. Schön ist die Kirche geschmückt, mit Palmen und Sternenhimmel, das Gold der Kanzelrückwand glitzert mit den Kinderaugen um die Wette. Josef schäkert mit dem Esel, dann geht die Reise mit der kissenschwan-


WEIHNACHTEN KRIPPENSPIEL

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HARMONISCH:

Sofia und Julie alias Josef und Maria sind rechtzeitig zur Aufführung aufeinander eingespielt.

GROSSER AUFTRITT: Unisono

singen die Kinder des Krippenspiels ihre Lieder, die Texte sitzen, die Positionen stimmen, das wochenlange Üben hat sich gelohnt!

KÖNIGLICHE FAMILIE: Geschafft! Herodes’ Eltern sind

stolz. Schliesslich haben sie beim Üben mitgeholfen.

IN ANDACHT VERSUNKEN: Ehrfürchtig und auch ein bisschen kritisch lauschen Mutter und Götti von Erzählerin Luisa dem Schauspiel.

FIESER KÖNIG:

Jocelyn hat lange an seinen Posen gefeilt. Jetzt gibt er den fiesen Herodes, perfekt bis ins letzte Detail.


24 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

ENGEL IM WARTSAAL: Migros verleiht Flügel, alle Engel wurden bestückt. Jetzt heben sie vor Aufregung fast

ab, müssen aber auf ihren Einsatz in der vordersten Reihe des Kirchengestühls warten, warten, warten …

geren Maria durch die Kirche los. Puh! Der erste Akt ist geschafft. Alle auf die Bühne, «Esel lauf mit, Schritt für Schritt …», klingt es laut und fröhlich. Maria bringt hinter dem Stall das Kissen zur Welt. Beinahe hätte es ein echtes Christkind gegeben: Die Tochter von Krippenspielleiterin Nadine Jucker hat vor wenigen Tagen ein Mädchen geboren. Die Eltern und Verwandten in den Bänken schauen ganz gebannt dem Treiben auf der Bühne zu. Handykameras blitzen, es gibt aufmunternde Gesten zu strauchelnden Engeln und lippensynchrone Souffleusen, die mit ihren Kin-

dern den Text leise vorsprechen. Man hat es ja auch oft genug zu Hause geübt! Die Engel sortieren sich, die Hirten auch. Erzengel Gabriel hat seinen grossen Auftritt, oben auf der Kanzel, angestrahlt vom Halogenscheinwerfer. Schön! Ohne Gerangel absolvieren Hirten und Engel ihren Part, die Schäfli machen Platz. Jetzt ruhen alle Blicke auf Maria und Josef, die Hirten übergeben ihre Geschenke, Josef reisst das Bäbi kopfüber aus der Krippe, um den Gaben Platz zu machen ¬ Gott sei Dank, hat man die Idee mit dem echten Kind wieder verworfen! Pianist Markus

Braun haut fürs Zwischenspiel euphorisch in die Tasten, dann intoniert er den Königsmarsch. Die drei Heiligen schreiten würdevoll, begleitet von Ohs und Ahs durch den Gang nach vorne. Herodes korrigiert noch schnell den Sitz der Krone, sagt alle Verse auf, die Mutter nickt zufrieden. Gipfeltreffen im Stall, alle sind dort, der Glühlampenstern hat sie geleitet. Die Könige übergeben ihre kostbaren Gaben, das Schlusslied «En alte Stern» tönt glockenhell durch das Jugendstilgewölbe. Keine Sekunde nach dem Schlussakkord bricht tosender Beifall los. Wow, war das ergreifend! Verein-

zelt wischen sich die Eltern eine Träne weg. So rührend, wenn Kinder ein Krippenspiel aufführen! Mit hochroten Wangen und übersprudelndem «Hast du mich gesehen? War das gut? Konnte man mich hören?» stürmen die Kinder auf ihre Liebsten los. Draussen stärken sich alle mit Glühwein und gebackenen Sternen. Eltern umarmen ihre Kinder, Grossmütter schniefen und beantworten zum x-ten Mal die «Wie war ich?»-Frage. Alle sind sich einig: Es war toll. Eigentlich schade, dass nur einmal im Jahr Weihnachten ist! Text Dörte Welti Bilder Sonja Ruckstuhl


WEIHNACHTEN KRIPPENSPIEL

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KÖNIGLICHE SCHELTE: Die Engel flattern auf ihre Plätze, Herodes massregelt den aufmüpfigen Hirten Jakob, der kurz mal zum Schaf mutiert ist.

ROLLENSPIELE: Schäfli Gioia und

Schäfli Nelson haben tierisch Spass, dass man sie in ihren Kostümen fast nicht voneinander unterscheiden kann.

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26 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Vreni Giger liebt auch die einfache Küche. Die Appenzellerin schwört zum Beispiel auf Geschwellti.

«Unsere Mütter griffen noch ungehemmt zur Mayonnaise»

Vreni Giger, Spitzenköchin aus St. Gallen, übers obligate Fondue chinoise an Weihnachten, die Ingredienzen von Saucen und den Stellenwert von teuren Fleischstücken.


WEIHNACHTEN VRENI GIGER Vreni Giger, was haben Sie als Kind an Weihnachten gegessen?

Zu Hause gab es an Weihnachten immer eine kalte Platte mit Fleischwaren, die meine Eltern selber produziert hatten. Ich bin auf einem Bauernhof in Teufen aufgewachsen. Vieles von dem, das auf den Tisch kam, stammte aus dem eigenen Betrieb. Ausser an Weihnachten, da war alles ein bisschen anders: Neben Speck, Mostbröckli und Schinken lagen auch dicke Mortadella- und Salamischeiben auf dem Teller. Dazu servierte meine Mutter die Appenzeller Spezialitäten Rahm- und Käsefladen. Und zum Dessert gabs jedes Jahr eine frische Ananas.

Und was steht heute an Weihnachten auf Ihrem Tisch?

Fondue chinoise. Ich habe mich zwar lange gegen diese ominöse Fondue-chinoise-Geschichte ge-

Meisterköchin Vreni Giger (37) ist Küchenchef und Mitinhaberin des Restaurants Jägerhof in St. Gallen. Die Appenzellerin lernte unter anderem bei Thuri Maag in Lömmenschwil, Jürg Eder in Wädenswil und Roland Jöhri in Champfèr. 1996 kam sie in den «Jägerhof», 2003 wurde sie Teilhaberin. Vreni Giger hat sich 17 GaultMillau-Punkte erkocht. www.jaegerhof.ch

wehrt, aber in den letzten zwei, drei Jahren, das muss ich zugeben, habe ich klein beigegeben. Bei der für ihre Fantasie weit herum bekannten Vreni Giger gibts an Weihnachten ein profanes Fondue chinoise?

Ich bereite eine Luxus-Variante vor ¬ das Fleisch ¬ Kalbsfilet, Rindsfilet und Lammrücken schneide ich selber. Und dazu gibts Scampi, aber nicht diese kleinen mickrigen, sondern die richtig grossen. Die Schweiz kennt kein typisches Weihnachtsessen. Warum das so ist, kann niemand schlüssig beantworten. Aus Mangel an Tradition muss das Fondue chinoise dafür herhalten. Warum ist gerade dieses Gericht hierzulande so beliebt?

Es passt zu Weihnachten, ist festlich, besonders, aber auch praktisch. Ein Fondue chinoise gibt wenig Arbeit und schmeckt den meisten Menschen. Machen Sie die Saucen selber?

Selbstverständlich. Was ich in meiner Restaurantküche predige, gilt auch in meiner Privatküche. Ein einfaches Rezept?

Sehr einfach und ziemlich beliebt ist eine klassische Knoblauchsauce. Man mischt Knoblauch mit Mayonnaise und Naturjoghurt – das Verhältnis kann man je nach Gusto abwägen. Anschliessend würzt man das Ganze mit Salz und Pfeffer und richtet es schön an.

In den letzten Jahren haben sich unsere Essgewohnheiten stark verändert. Wir ernähren uns regionaler, leichter, saisonaler. Aber an Weihnachten greifen wir auf ein so altmodisches Gericht wie Fondue chinoise zurück.

Das Fondue chinoise passt gut zu den neusten Ernährungstrends − das magere Fleisch wird in eine Bouillon getunkt. Fettärmer geht es fast nicht. Und die Beilagen können nach eigenen Kriterien gewählt werden. Zum Chinoise passen regionale Gemüsesorten genauso gut wie exotische Früchte. Fettarmes Fleisch, Gemüse und Früchte sind tatsächlich leicht. Aber was ist mit den Saucen?

Bei den Saucen stelle ich die grössten Veränderungen fest: Unsere Mütter griffen noch ungehemmt zu purer Mayonnaise oder zu Rahm und Butter. Das würde sich in unserer gesundheits- und kalorienbewussten Zeit wohl niemand mehr getrauen. Heute verwendet man leichtere Grundlagen wie Quark, Joghurt oder Blanc battu. Fondue chinoise, Schüfeli, Filet in allen Variationen — warum spielt Fleisch auf den meisten Weihnachtstafeln trotz klarem Trend hin zum Vegetarismus eine so wichtige Rolle?

An Weihnachten will sich der Mensch etwas Spezielles gönnen. Das gehört zum Fest dazu. Und Fleisch, vor allem die exklusiveren und teureren Stücke wie etwa ein Filet, gilt immer noch als Luxus

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schlechthin. Ich persönlich muss nicht unbedingt Fleisch essen. Vor ein paar Jahren habe ich meinem Mann und der Familie meines Bruders Gschwellti aufgetischt, eines meiner Lieblingsgerichte. Dazu gabs aber selbstverständlich nicht irgendeinen Käse, sondern wunderbare Delikatessen, die jedes Filet in den Schatten stellen konnten. Beobachten Sie diese Nachfrage nach dem teuren Stück Fleisch in der Vorweihnachtszeit in Ihrem Restaurant ebenfalls, wo man das ganze Jahr auf hohem Niveau isst?

Das ist tatsächlich so: Ich brauche nie so viel Filet wie im Dezember. Wir setzen im «Jägerhof» den Schwerpunkt im Allgemeinen nicht auf die teuren Stücke oder auf prestigeträchtige Produkte, sondern verkaufen Handwerk. Aber wer will bekommt bei uns selbstverständlich auch ein Filet und bezahlt auch dafür. Am 24. Dezember wird in der Schweiz traditionsgemäss eher leichte Kost serviert, am 25. darf es üppig sein. Ist das ein Überbleibsel aus der Zeit, als im Advent gefastet und am Weihnachtstag erstmals wieder so richtig aus dem Vollen geschöpft wurde?

Ich könnte das so nicht sagen. Wir hatten zu Hause im Dezember nicht gefastet. Meine Mutter machte im Sommer immer kiloweise Bohnen ein, die wir in den kargen Monaten

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WEIHNACHTEN VRENI GIGER

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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häufig zu essen bekamen. Rotkraut und Chabis standen ebenfalls oft auf dem Speisezettel. Und ab und zu öffnete meine Mutter eine Konservenbüchse mit Erbsen und Rüebli Ω das war für mich als Kind ein absoluter kulinarischer Höhepunkt. Was würden Sie jemandem, der auf der Suche nach einem alternativen Weihnachtsessen ist, raten?

Etwas Unkompliziertes. Mein Favorit sind Gschwellti, guter Käse, Silberzwiebeln, Cornichons, fertig. Ein Raclette eignet sich ebenfalls. Oder ein Pot-au-feu. Meine Schwägerin hat uns einmal einen en sehr seh ufgetischt ht. ht feinen Boeuf Bouilli aufgetischt. Das ist Siedfleisch, das in mundgerechte Würfel geschnitten hnitten und in einer Bouillon serviert ert wird. Am Tisch kann jeder mit it einem Netz das Fleisch herausfischen schen n und un dieses in seine Lieblingssauce blingssauc ucee tünuc nken.

Wie wäre es mitt einer Suppe? Supp Su ppe? pp Das ist auch unkompliziert nkompliz izie iert rt und nd gut.

Eine Suppe ist st immer er gut. Meine Mein Me inee persönliche Weihna Weihnachtszeit nachtsze zeit fängt jedes Jahr mit ein einer iner Suppe Sup uppe pe an. In den ersten Novemberwochen Nov ovem emberwoc ochen koche ich jeweils weils 10 100 0 bis bi 150 Liter davon, die ie wir im Rahmen des tags für «die Schweizer Sammeltags Tafel» verkaufen. erkaufen. Das ist eine Ortion, welche die Verteilung ganisation, bensmittel übernimmt, die der Lebensmittel Grossverteiler sverteiler und Restaurants am Ende nde des Tages nicht verkauft ben, und sie Menschen mit tiehaben,

Auf ihr Team kann sich Vreni Giger verlassen. Gemeinsam haben sie 17 Gault-Millau-Punkte erobert.

«Ich habe mich lange gegen die FonduechinoiseGeschichte gewehrt. Und klein beigegeben.»

fem od oder gar keinem Einkommen zur Ve Verfügung stellt. Das pa Da passt gut zu Weihnachten.

Fi Finde ich auch. Das ist meine jährliche so li soziale Tat, auf die ich mich immer freue. Ich finde es schön, imme im wenn man mit praktischer Arbeit we einen Beitrag für weniger priviei legierte Menschen leisten kann. le Und kl klar, ist dieser Aktionstag auch Werbung für den «Jägerhof». Werbun Möge Sie privat überhaupt für Mögen Gäst Gäste kochen?

Ich koche sogar sehr gerne für Freunde. Aber am allerliebsten ist Freu mir der Anlass, den wir immer mi ku kurz nach Neujahr mit unseren

Freunden zelebrieren: Jeder Gast bringt etwas zu essen und zwei Flaschen Wein mit. Alles kommt auf unseren grossen Tisch, und wir essen und trinken uns langsam durch. Um Mitternacht herum, wenn alle fröhlich sind, mache ich ein grosses Feuer im Garten. Jeder von uns beschreibt zwei Zettel. Auf dem ersten steht, was man vom alten Jahr vergessen will, und auf dem zweiten, was man sich vom neuen wünscht. So räumen wir das alte Jahr auf und begrüssen das neue, das am nächsten Morgen meistens mit einem Kater anfängt.

Interview Monique Rijks Bilder Daniel Ammann

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30 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Weihnachten gehört neben dem Geburtstag zu den wichtigsten Tagen im Kalender eines Kindes. Auch wenn es so scheint: Für die Kleinen zählen nicht alleine die Geschenke, sondern auch Rituale.

S

eit 24 Jahren pflegt Gabriela Götz aus Wiezikon TG das gleiche Weihnachtsritual – eines, das in vielen Schweizer Haushalten so oder ähnlich Jahr für Jahr stattfindet. «Jeweils in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember kommt das Christchindli und bringt den Weihnachtsbaum und die Geschenke», erklärt die 44-jährige Mutter von fünf Kindern. «Das stimmt nicht», sagt Dominic (6), der jüngste GötzSpross. «Ich weiss, dass ihr die Päckli macht.» So ganz überzeugt scheint er jedoch nicht. «Das dürfte wohl das letzte Mal sein, dass das Christchindli zu uns kommt», sagt Gabriela Götz leicht wehmütig. Sie mag Traditionen und rituelle Handlungen und hat immer versucht, diese Werte auch ihren Kindern zu vermitteln. Mit

Erfolg. Denn fragt man Jeanine, mit 21 Jahren das zweitälteste Götz-Kind, was sie mit Weihnachten in Verbindung bringe, sind es genau diese rituellen Dinge. «Ich sehe einen bunten Weihnachtsbaum, einen festlich geschmückten Esstisch und ein spezielles Menü vor mir.» Eine Aussage, die Pascal (24), ebenfalls so sieht. «Seit ich nicht mehr zu Hause wohne, haben sich die Prioritäten geändert», sagt er. «Heute gehört Weihnachten nur noch der Familie und dem gemeinsamen Erlebnis und weniger den Geschenken.» Der Erziehungswissenschafter Marco Hüttenmoser betont den Wert solcher Traditionen (siehe Interview): «Sie geben Kindern einen Halt im Ablauf des Jahres.» Er bedauert, dass immer mehr solcher Ereignisse

verschwinden, «denn auch für Erwachsene sind solche Rituale wichtige Ruhepunkte im Leben».

Nachts wird der Christbaum geschmückt

So wird also Gabriela Götz in ein paar Tagen wie gewohnt nachts heimlich den Weihnachtsbaum schmücken, zusammen mit ihrem Partner rund 30 goldene und bordeauxfarbene Kugeln, etwas Lametta, eine funkelnde Lichterkette und einige Kerzen an die gegen zwei Meter hohe Tanne hängen. Dann wird sie alle Geschenke unter den Baum legen, am Morgen das Fenster öffnen und rufen: «Dominic, das Christchindli ist hier.» Und wenn er, wohl zum letzten Mal, mit leuchtenden Augen aus dem Zimmer geschossen kommt, wird sie auch dieses Jahr wieder

behaupten: «Jetzt hast du es gerade verpasst, es musste weiter.» Pascal fand das immer sehr schade. «Ich wollte das Christchindli immer sehen, aber schliesslich überwog jeweils die Neugier, was es denn für Geschenke dagelassen hatte.» Für Nina (13) ist vor allem eines wichtig: die Päckli. Bevor es aber jeweils ans grosse Auspacken geht, müssen sich die Götz-Kinder bis am Abend gedulden. Denn es gilt: Essen, Geschenke, Dessert. «Der Ablauf war immer klar», sagt Jeanine. Die Christchindli-ist-da-Aufführung gaben bereits die Eltern und Grosseltern von Gabriela Götz zum Besten. Auch ihr Partner Urs Fritschi (42) kennt sie seit Jahrzehnten. «Meine Eltern klingelten zusätzlich mit einem Glöckchen und liessen einige Engelshaare auf dem Fenstersims liegen, damit die Illusion möglichst echt wirkte.» Seine ältere Schwester durfte jeweils beim Baumschmücken helfen. Das fand Urs Fritschi gemein. «Ich konnte nicht

Bilder Ueli Christoffel, Getty Images

«Ich weiss, dass ihr die Päckli macht»

Freuen sich auf den 24. Dezember: Nina, Gabriela, Pascal, Jeanine, Natascha, Urs und Dominic (von links).


WEIHNACHTEN FAMILIENRITUAL

| 31

DAS SAGT DER EXPERTE Marco Hüttenmoser (68), Erziehungswissenschafter, Gründer und Leiter der Forschungs- und Dokumentationsstelle Kind und Umwelt in Muri AG.

«Das schönste Geschenk für Kinder ist Zeit» Marco Hüttenmoser, soll man Kinder in das Ritual rund um das Schmücken des Weihnachtsbaums mit einbeziehen? Auf alle Fälle. Denn viel mehr als die Geschenke zählt an Weihnachten die Zeit, die man sich für das Kind nimmt und damit zeigt, dass man es gerne hat. Dazu gehört, dass man aktiv etwas mit den Kindern unternimmt. Da passt es ideal, gemeinsam den Weihnachtsbaum zu schmücken.

verstehen, wieso sie das Christchindli sehen durfte und ich nicht.» Für Familienexperte Hüttenmoser machen genau solche Rituale Weihnachten aus: «Es ist das Fest der leuchtenden Kinderaugen.» Und für Jeanine Götz ist klar, dass sie dereinst ihren Kindern ebenfalls die Geschichte mit dem Christchindli erzählen wird.

«Das ist doch etwas sehr Schönes», sagt die 21-Jährige.

Texte Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Gibt es bei Ihnen die Geschenke nach der Feier? Und wie lange glaubten Sie ans Christkind?

Wie wichtig ist der Glaube an das Christkind heute noch? Ich denke, die Eltern sollten sich mit der ganzen Weihnachtsgeschichte identifizieren können. Glauben sie hingegen selber nicht daran, sollten sie die Weihnacht an etwas anderem aufhängen. Denn Weihnachten ist traditionellerweise mit so vielen Werten verbunden, da braucht es nicht unbedingt ein Christkindli, um eine schöne Feier zu haben. Hat sich Ihrer Meinung nach der Stellenwert des Weihnachtsfestes in den letzten Jahrzehnten geändert?

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Grundsätzlich fällt mir auf, dass Weihnachten je länger, je mehr zu einem Konsumerlebnis wird. Werbung, Radio und Fernsehen bereiten Kinder schon früh darauf vor, und es läuft heute auf eine möglichst grosse Zahl Geschenke hinaus. Das Geschenk statt das Beisammensein wird zum Zentrum des Rituals. Aber Kinder wollen doch Geschenke? Klar, aber sie benötigen nicht unzählige Geschenke, denn Geschenke allein zeigen dem Kind nicht, dass man es gern hat. Kinder brauchen eigentlich wenig, um zufrieden und glücklich zu sein. Ihnen genügt das Ereignis an sich, die Kerzen, der geschmückte Baum, das Singen, das Beisammensein — eben das Ritual. Für Kinder ist es viel wichtiger, dass man zu Hause ist, sich gegenseitig spürt, sich zusammen wohlfühlt und aufeinander Rücksicht nimmt. Und oft ist ja das Päckliaufreissen, also die Vorfreude, wichtiger als das Geschenk selber.


32 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember ezembe eze mber 2010 mbe 010

MM 44 Backen ➔ MM 45 Dekorieren ➔ MM 46 Basteln ➔ MM 47

Fröhliche Weihnachten!

Familie Felix feiert Heiligabend jedes Jahr mit grosser Hingabe. Dabei spielt neben dem Christkind mit all seinen Geschenken vor allem das Festmenü eine Hauptrolle.

E

ndlich ist es so weit! Peter (45) kann seinen Liebsten nun das Amuse-Bouche servieren, das er heimlich vorbereitet hat. Seine Frau Eveline (40) strahlt, als er ihr Toaststerne mit Rührei und Lachs präsentiert. «Wow, wunderschön hast du das gemacht, mein Schatz»,

sagt sie und schnappt sich gleich eins der appetitlich angerichteten Häppchen. Heiligabend ist der Familie Felix heilig. Die Wohnung ist auf Hochglanz poliert und weihnachtlich geschmückt. Auch die Familienmitglieder haben sich für das Fest der Liebe hübsch

herausgeputzt. Während Luca (15) sich den fünften Toaststern in den Mund schiebt, will seine kleine Schwester Anna (7) wissen, wann denn nun das Christkind komme. Sie kann es kaum erwarten, die vielen Päckli zu öffnen, die unter dem Tannenbaum liegen. Ver-

schwörerisch flüstert ihr das Mami zu, dass das Christkind noch ein paar Vorbereitungen treffen müsse und dass es deshalb zuerst den Znacht gäbe. Da ruft auch schon der Papi: «Meine Lieben, kommt, es ist angerichtet!» Sonja Leissing


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Familientraditionen ➔ MM 48 Samichlaus ➔ MM 49 Geschenke Teil 1 ➔ MM 50 Geschenke Teil 2 ➔ MM 51 Festmenü ➔ MM 52 Silvester

Amuse-Bouche Toaststerne mit Rührei und Lachs

Bilder Daniel Winkler, Styling Monica Keller, Köchin Andrea Mäusli, Assistenz Caroline Busch

Für 4 Personen

Das Fest kann beginnen: Papa Peter serviert die Vorspeise, und Mama Eveline greift strahlend zu. Sohn Luca betätigt sich als Mundschenk mit Perldor und sorgt für Nachschub, sobald die Gläser leer sind. Perldor Classic, 75 cl, Fr. 4.30

8 Scheiben Toastbrot 1 kleine Schalotte 1 Zitrone 3 Eier Salz, Pfeffer 2 EL Butter 100 g geräucherter Lachs in Tranchen einige Kapern 1 Das Brot toasten. Pro Scheibe einen Stern à ca. 8 cm Durchmesser ausstechen. Schalotte in feine Ringe, Zitrone in sehr dünne Scheiben schneiden. Eier verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Butter in einer Bratpfanne schmelzen. Eimasse beigeben. Unter gelegentlichem Rühren bei kleiner Hitze stocken lassen, bis die Eimasse fest ist. 2 Das Rührei auf Toaststernen anrichten. Lachstranchen je nach Grösse zerzupfen und darauflegen. Mit Schalottenringen, Zitronenscheiben und Kapern garnieren.


34 | Migros-Magazin 34 Migros Mig ros-Ma ros -Magaz gaz 51, 20. 20 Dezember Deze ezembe eze mber 2010 mbe 010

Peter ist ein leidenschaftlicher Hobbykoch. Seine Spezialität: Die marinierten Crevettenspiessli.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Vorspeise Rucolasalat mit Mango und Crevettenspiesschen Für 4 Personen Crevetten 1 Limette ½ Chilischote 12 rohe, geschälte Crevetten 4 Holzspiesschen Öl zum Braten Salat 1 Mango 2 EL Weissweinessig 4 EL Öl Salz, Pfeffer aus der Mühle 50 g Rucola 1 Limette auspressen. Chili halbieren, entkernen und fein hacken. Mit der Hälfte des Limettensafts mischen. Crevetten beigeben und ca. 30 Minuten zugedeckt im Kühlschrank marinieren.

2 Für den Salat Mango in Würfel oder Scheiben schneiden. Mit restlichem Limettensaft mischen und beiseitestellen. Essig und Öl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Je 3 Crevetten auf 1 Holzspiesschen stecken. Spiesschen in wenig Öl beidseitig ca. 2 Minuten braten. Mango auf Tellern anrichten, wenig Rucola daraufgeben, mit Sauce beträufeln. Crevettenspiesschen darauf anrichten. Tipp Anstelle von Holzspiesschen lange Zitronengrasstängel verwenden.


36 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Familie Felix geniesst vor der Bescherung das festliche Weihnachtsessen, das Papa Peter mit viel Liebe und Herzblut zubereitet hat.

Premium Mini Kartoffel-Gratin, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 6.—

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 37

Hauptgang Gefülltes Schweinsfilet, Kartoffelgratin und Cherrytomaten am Zweig Gefülltes Schweinsfilet Für 4 Personen 1 Bund gemischter Kräuter, z. B. Peterli, Schnittlauch, Kerbel 4 Dörrpflaumen 100 g Kalbsbrät 1 Ei Salz, Pfeffer 1 EL Paniermehl 2 Schweinsfilets à ca. 400 g Öl zum Anbraten 3 dl Rotwein 3 dl Kalbsfond 1 Die Kräuter und Pflaumen sehr fein hacken. Mit Brät, Ei und Paniermehl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseitestellen. Filet der Länge nach auf-, aber nicht durchschneiden. Masse gleichmässig darin verteilen. Öffnung mit Zahnstochern fixieren und mit Küchenschnur kreuzweise binden. 2 Backofen auf 180 °C vorheizen. Filet mit Salz und Pfeffer würzen. Im Öl rundum ca. 10 Minuten anbraten. In eine Gratinform geben

und in der Ofenmitte ca. 20 Minuten garen, bis das Fleisch eine Kerntemperatur von 60 °C hat. 3 Bratensatz in der Gratinform mit Wein und Fond ablöschen. Durch ein Sieb in eine Pfanne giessen. Bei grosser Hitze auf die Hälfte einkochen. Fleisch tranchieren und mit der Sauce servieren.

Rahm, Milch und Butter in einer Pfanne erwärmen. Thymian beigeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Guss über die Kartoffeln giessen. In der Ofenmitte ca. 1 Stunde garen, bis die Kartoffeln weich sind.

Kartoffelgratin

Cherrytomaten am Zweig

Für 4 Personen, Gratinform à 1,2 l

Für 4 Personen

Butter für die Form 1 Knoblauchzehe 800 g mehlig kochende Kartoffeln 1 dl Rahm 2 dl Milch 20 g Butter 1 Zweig Thymian Salz, Pfeffer, Muskatnuss

1 EL Olivenöl 250 g Cherrytomaten am Zweig 1 TL Zucker ½ TL Salz 1 EL Aceto balsamico Pfeffer aus der Mühle

1 Backofen auf 180 °C vorheizen. Gratinform mit Butter ausstreichen. Knoblauch halbieren, Form damit ausreiben. Kartoffeln in sehr feine Scheiben schneiden oder hobeln. In der Form verteilen.

1 Öl, Tomaten samt Zweig, Zucker, Salz und Essig in eine Pfanne geben. Zugedeckt bis kurz vor den Siedepunkt bringen. Bei kleinster Hitze ca. 3 Minuten ziehen lassen, bis die Tomaten heiss sind. Pfeffern und sofort servieren.

Rezepte von der Saisonküche

Mehr auf www.saison.ch


38 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Kindercoup im Kinder lieben Glace auch ist up Co ein so und Winter, en Sie schnell zubereitet. Nehm i für die Kleinsten etwa dre der Esslöffel Fruchtsalat aus in ein Dose und füllen Sie diesen illeVan eln Kug Coupeglas, zwei h nac und en glace draufsetz Belieben mit vielen bunten ein Smarties dekorieren. So der Kin nur ht nic st Coup läs en. lag sch er höh herzen Sélection Mousse au Chocolat, 90 g,

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Perldor Classic, 75 cl,

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Anna kann es kaum erwarten, bis sie den Kindercoup vernaschen darf.

Dessert

Dattelcreme mit marinierten Orangen

Für 4 Personen Creme 10 grosse Datteln, z. B. Medjool 1½ dl Milch 1 TL Akazienhonig ½ Beutel Vanillezucker 360 g griechisches Joghurt nature Orangenfilets 2 Orangen 1 EL Grand Marnier oder Cointreau

1 Am Vortag Datteln halbieren, entkernen und in feine Würfel schneiden. Mit Milch, Honig und Vanillezucker über Nacht im Kühlschrank quellen lassen. 2 Orangenschale samt weisser Haut wegschneiden. Orangenfilets mit einem scharfen Messer vorsichtig aus den Trennwänden lösen. Filets mit Grand Marnier mischen

und zirka 1 Stunde zugedeckt marinieren. 3 Datteln mit dem Stabmixer fein pürieren und mit dem Joghurt mischen. Orangenfilets samt Marinade aufkochen. In Gläser verteilen. Creme darauf anrichten. Tipp Für Kinder ohne Grand Marnier.


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44 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Eine etwas andere Familie

Der Bundesrat will die Kinderbetreuung neu regeln. Davon sind auch Pflegefamilien betroffen. Marisa Unholz und Andreas R端egg haben das Abenteuer Pflegefamilie vor elf Jahren gewagt.


MENSCHEN PFLEGEFAMILIE

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Marisa Unholz, Andreas Rüegg, Suthichay und Monthira in der selbst gebauten Kinderspielhütte im Garten.

V

or elf Jahren sassen Marisa Unholz (41) und Andreas Rüegg (52) vor einem Fragenkatalog der Jugend- und Familienberatung und setzten Kreuzchen. Sollten sie einen Buben oder ein Mädchen wählen? Jünger oder älter? Hell- oder dunkelhäutig? Behindert oder lieber nicht? Ein befremdlicher Moment für das Paar – aber ein normaler Bestandteil des Bewerbungsverfahrens für Pflegeeltern. Die Wartezeit würde rund ein halbes Jahr dauern, beschied ihnen die Behörde. Doch bereits einen Monat später drückte man Marisa und Andreas gleich zwei Kinder an die Brust: Suthichay und Monthira, gesunde, zweijährige, thailändisch-vietnamesische Zwillinge. Suthichay sitzt mit am Tisch und baut konzentriert an seinen Zündholztürmchen. Monthira kommt etwas später aus der Steinerschule und schnappt sich den Stuhl neben ihrem Bruder. Zwei ganz normale 13-jährige Teenager, die sich entsprechend um Antworten winden, wenn Erwachsene seltsame Fragen stellen. Lieber lauschen die beiden mit grossen Ohren den Erzählungen ihrer Pflegeeltern. Es ist schliesslich ihre eigene Lebensgeschichte, die da aufgerollt wird. Mit 30 will Marisa Unholz Kinder. Andreas Rüegg bedingt sich eine Bedenkzeit aus, entscheidet sich dann aber doch gegen eigenen Nachwuchs. Irgendwie zu kleinbürgerlich, zu egoistisch empfindet er die Vorstellung von eigenem Nachwuchs. «Es gibt doch genug Kinder in dieser Welt – engagieren wir uns besser für diejenigen, die schlechte Startkarten gezogen haben», schlägt er Marisa vor. Sie hält das für eine gute Lösung. Die beiden wohnen in derselben hellen Parterrewohnung mit Holzboden und kleinem Gartensitzplatz in Uster ZH wie heute.

Und bald darauf rütteln zwei kleine Wirbelwinde das gemütliche Leben gehörig auf. Denn so niedlich die Kleinen am Tag durch die Stube wuseln, so anstrengend sind sie nachts. Zunächst leben die beiden zwar nur montags bis donnerstags bei Marisa und Andreas. Abends vermissen sie ihre Mama und weinen sich über Stunden in den Schlaf. Auch klappen die Übergaben mit der leiblichen Mutter häufig nicht, oder sie ist plötzlich unerreichbar. «Das war für uns alle manchmal hart – ich fühlte mich schon etwas ins kalte Wasser geworfen», sagt Marisa. Um sich in der neuen Rolle zurechtzufinden, nehmen sie und Andreas einen dreimonatigen Elternschaftsurlaub, den sie sich selbst finanzieren. Damit schaffen sie einen stabilen Boden für das Familienleben. «Bei mir haben sich in dieser Zeit richtiggehend die Sinne geschliffen – ich hörte plötzlich viel besser und nahm Gerüche stärker wahr.»

«Wir sind eine halböffentliche Familie»

Dennoch, Marisa und Andreas waren gefordert. Zum einen mussten sie das Handwerk der Elternschaft von heute auf morgen lernen – und das gleich im Doppelpack. Zum andern galt es, Ansprüche von allen Seiten auszubalancieren. «Wir sind eine halböffentliche Familie», sagt Andreas halb scherzend, halb ernst. Denn anders als Eltern mit adoptierten Kindern werden Pflegeeltern von den Behörden ein Stück weit kontrolliert. Das sei auch richtig so, wirft Marisa ein. Die Platzierung in eine fremde Familie ist ein massiver Eingriff in die Freiheitsrechte der Eltern – der Staat erfüllt damit aber nichts als seine Sorgfaltspflicht zum Schutz des Kindes. In der Schweiz leben rund 22 500 Kinder mehr


46 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

oder weniger getrennt von ihren Eltern, 14 500 davon in Pflegefamilien, 8000 in Heimen. Normalerweise finden schon Kleinkinder Unterschlupf bei Pflegeeltern, zunehmend werden aber auch Familien für ältere Kinder oder gar Jugendliche (15 bis 17 Jahre) gesucht.

Leibliche Eltern reagieren oft sehr emotional

Das Verhältnis zwischen leiblichen Eltern und Pflegeeltern ist nicht immer entspannt. So wurde auch Marisa Unholz zeitweilig zur Zielscheibe der Mutter der Zwillinge, aus Wut und Enttäuschung. «Irgendwann habe ich gemerkt, dass es eine Illusion ist, dass die Mutter die Fremdplatzierung je akzeptieren würde», sagt Marisa. Dennoch in dieser Situation niemanden zu verurteilen und zurückzuweisen erfordert viel Feingefühl und Ge-

Die Zwillinge mit drei Jahren: Winterferien im Münstertal (links), Zähneputzen im Badezimmer (Mitte) und Abwaschen mit Andreas Rüegg.

duld. Schon nur der Zwillinge wegen musste Marisa Unholz durchhalten. Yvonne Gassmann von der Pflegekinder-Aktion Schweiz (siehe unten) sagt, dass es normal sei, wenn leibliche Eltern emotional

reagierten oder sich zurückziehen würden. Man versuche deshalb, sie behutsam auf die Möglichkeit eines Pflegeverhältnisses hinzuweisen. «Das Ziel ist es, die Mütter freiwillig zur Mitarbeit zu bewegen, statt ihnen einfach das

Obhutsrecht für die Kinder zu entziehen.» Denn nur wenn alle Beteiligten spüren, dass sie ernst genommen und einbezogen werden, lassen sich Spannungen glätten. Noch heute verschiebt die Mutter von Monthira und

«Pflegekinder haben Anspruch auf Schutz» Yvonne Gassmann (38) ist Bildungsbeauftragte der Pflegekinder-Aktion Schweiz. Sie hat 2008 eine Dissertation über die Beziehung zwischen Pflegeeltern und Pflegekindern geschrieben und kritisiert die neue Kinderbetreuungsverordnung.

Yvonne Gassmann, am 20. Dezember läuft die zweite Vernehmlassungsfrist zur Kinderbetreuungsverordnung (KiBeV) ab. Die PflegekinderAktion Schweiz reagiert empört auf den Vorschlag des Bundesrates. Weshalb?

Weil der Schutz der Pflegekinder darin schlechter geregelt wird als in der gültigen Verordnung. Der Entwurf sieht vor, dass Verwandte und andere den Eltern nahe stehende Personen neu keine Bewilligung als Pflegeeltern mehr brauchen. Das ist ein Rückschritt gegenüber der heutigen Verordnung. Die vom Bundesrat vorgeschlagene Regelung gewährleistet für Pflegekinder den staatlichen Schutz nicht mehr. Wie viele Pflegefamilien stehen denn den Eltern nahe?

Dass neu in Pflegefamilien Verwandte und andere den Eltern nahe stehende Personen keine Bewilligung als Pflegeeltern mehr

brauchen, ist problematisch. Denn 50 Prozent der Pflegeeltern sind Verwandte und 20 Prozent nahe Bekannte. Weshalb brauchen Pflegekinder besonderen Schutz?

Der Staat muss die Sicherheit dieser Kinder gewährleisten, für ihr Wohlergehen und ihre Rechte sorgen. Die Eltern können dies nicht übernehmen, wenn sie dauernd abwesend sind, Suchtprobleme haben, physisch oder psychisch krank sind. Bevor Kinder zu Pflegekindern werden, durchleben sie oft traumatische Erfahrungen, Ohnmacht, Angst, Vernachlässigung oder Misshandlung. Pflegekinder haben Anspruch auf besonderen Schutz und Beistand. Welche Verbesserungen in der KiBeV fordert denn die Pflegekinder-Aktion?

Die neue Verordnung muss rechtliche Lücken schliessen. Die Altersgrenze für Pflegekinder sollte

von 15 auf 18 Jahre erhöht werden, da jugendliche Pflegekinder nicht plötzlich auf sich selbst gestellt werden können. Auch Kinder-, Verfahrens- und Beteiligungsrechte sollen stärker verankert werden. Zudem fordern wir ein professionelleres Casemanagement, Anlaufstellen für Pflegeeltern und eine fundierte fachliche Begleitung und Beratung.

tung und Unterstützung in Krisensituationen. Dazu eignen sich verschiedene Formen wie Weiterbildung, Coaching, Mentoring, Supervision, Mediation, Familienbegleitung oder -therapie und eine 24-Stunden-Hotline.

Leibliche Eltern meistern ihre Aufgabe auch ohne «Erziehungs-Bewilligung» oder «obligatorische Kurse» meist ganz gut. Weshalb bedürfen Pflegeeltern Ihrer Meinung nach besonderer Schulung?

Pflegeeltern, die Kinder nur aus finanziellen Überlegungen aufnehmen, eignen sich nicht. Die Entschädigung ist auch nicht lukrativ. Während Tageseltern pro Stunde etwa 5.50 Franken erhalten, bekommen Pflegeeltern im Kanton Zürich 28.50 Franken für einen Tag. Die meisten Pflegeeltern nehmen Pflegekinder auf, weil sie einem Kind helfen wollen. Die maximale Anzahl in der Regel auf drei Pflegekinder pro Familie festzulegen findet in Fachkreisen Zustimmung.

Wir streben keine einheitliche obligatorische Schulung für alle Pflegeeltern an. Pflegeeltern müssen jedoch über ihre Aufgaben, ihre Rechte und Pflichten sowie Hilfsangebote informiert werden. Das kann im Rahmen eines Einführungskurses stattfinden. Ebenso wichtig ist die Begleitung, Bera-

Pflegekinder aufzunehmen kann finanziell lukrativ sein. Gibt es eine maximale Anzahl Kinder, die betreut werden dürfen?

www.pflegekinder.ch


MENSCHEN PFLEGEFAMILIE Irgendwann beginnen ihre Pflegeeltern auf dem Boden Dominosteine zu einer langen Reihe aufzustellen, die Kinder kommen zurück und klinken sich ins Spiel ein – eine Familie wie aus einem Guss, so scheint es.

Marisa und Andreas haben den Entscheid nie bereut

Suthichay manchmal Treffen, selbst wenn diese nur alle 14 Tage stattfinden. Macht das die beiden nicht traurig? Suthichay zuckt mit der Schulter: «normal». Wieder eine dieser komischen Fragen eines Erwachsenen. Überhaupt,

langsam werden die theoretischen Gespräche für die beiden zu langweilig. Suthichay fläzt sich hinüber auf das Sofa und Monthira geht in ihr Zimmer. Von dort hört man kurze Zeit später virtuose Gitarrenklänge.

In den vergangenen Jahren aber gab es auch schwierige Momente, die am Gefüge rüttelten. Behördenknatsch, eigene Kinderwünsche, berufliche Unsicherheiten oder finanzielle Engpässe. Marisa Unholz bildet sich zur Sozialarbeiterin weiter und arbeitet 50 Prozent bereits in diesem Beruf; Andreas Rüegg ist als technischer Mitarbeiter in einem Cheminée-Handelsbetrieb, als Hausmann und «stolzer Pflegevater» im Einsatz. Sich für Pflegekinder zu entscheiden bedeutet mehr, als sich

für eine Partnerschaft zu verpflichten. Man kann nicht einfach wieder aussteigen, wenn einem alles über den Kopf wächst. Zumal Pflegekinder schon einmal eine brüchige Beziehung erlebt haben. Marisa und Andreas haben sich vor elf Jahren für Monthira und Suthichay entschieden– es habe sich mehr als gelohnt, sagt Marisa. «Wenn ich die beiden anschaue und sehe, welch hübsche und clevere Teenies sie geworden sind, macht mich das einfach stolz.» Texte Manuela von Ah Bilder Tina Steinauer/zvg

www.migrosmagazin.ch Welche Anforderungen müssen angehende Pflegeeltern erfüllen und welches sind die Risiken?

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INTERVIEW HANSJÖRG WALTER

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

| 49

Hansjörg Walter ist überzeugt, eine TV-Kuppel-Sendung mit den Namen «Mechaniker, ledig, sucht» würde nicht funktionieren.

«Ich denke, meine Kühe fühlen sich auch ohne Hörner wohl»

Hansjörg Walter ist seit zehn Jahren Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. Der Thurgauer über hornlose Kühe, Renzo Blumenthal und die Zukunft der Landwirtschaft. Hansjörg Walter, Sie haben fast 40 Kühe. Mit oder ohne Hörner?

Ohne.

Warum?

Unsere Kälber geben wir an Bergbauern in den Aufzuchtvertrag. Es geht einfacher, wenn sie keine Hörner mehr haben. Auf meinem Hof haben die Tiere viel Auslauf und Bewegung. Hätten sie Hörner, wäre die Gefahr grösser, dass sie sich gegenseitig verletzten. Ist das nicht Tierquälerei?

Ich denke, meine Kühe fühlen sich

auch ohne Hörner wohl. Ich würde auch nie einer erwachsenen Kuh die Hörner absägen. Das macht der Tierarzt bei den Kälbern schmerzfrei mit einem Heissluftgerät. Sie betonen immer wieder, wie tierfreundlich die Schweizer Bauern geworden seien. Wollen Sie damit nicht einfach rechtfertigen, dass Schweizer Landwirtschaftsprodukte ziemlich teuer sind?

In der Schweiz haben wir sehr strenge Tierschutzgesetze. Zudem

haben wir viel kleinere Bestände als die Bauern in anderen Ländern. Ich kenne meine Kühe noch und habe einen Bezug zu ihnen. Bei einer Massentierhaltung ist das nicht mehr möglich. Da werden die Tiere von Computern überwacht. Wird auch kontrolliert, ob die Gesetze und Auflagen eingehalten werden?

Ja, und zwar durch unangemeldete Kontrollen. Ich will nicht leugnen, dass es trotzdem immer wieder zu krassen Vergehen gegen die

Tierschutzgesetze kommt. Schuld daran ist in der Regel menschliches Versagen. Meist sind die betreffenden Bauern überfordert. Deshalb ist es wichtig, dass die Gemeindebehörden frühzeitig reagieren. Die Schweizer Bauern haben viele Kühe. Zu viele, sagen Kritiker. Die Tiere werden mit importiertem Kraftfutter ernährt und zertrampeln die heimischen Wiesen.

Schweizer Kühe fressen im Vergleich zu ausländischen


50 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Kühen immer noch deutlich mehr Raufutter, also Gras und Heu. Aber eine Hochleistungskuh braucht einen gewissen Anteil an Kraftfutter. Brauchen wir solche Hochleistungskühe überhaupt?

Ja, das macht nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch Sinn. Eine solche Kuh produziert weniger Mist und Methan als zwei normale Kühe. Warum lassen sich die Bauern nicht dafür bezahlen, dass sie die Landschaft pflegen?

Diese Rechnung geht nicht auf. Die Bauern brauchen die Erträge aus der Produktion, und für die öffentliche Hand wäre es viel zu teuer, die Bauern als Landschaftsgärtner zu beschäftigen. Kommt dazu, dass die Ernährungssouveränität wieder ein Thema wird. Wir müssen uns die Frage stellen: Ist es richtig, dass die Schweiz so viele Nahrungsmittel importiert? Wir importieren beinahe die Hälfte. Kommt es da auf ein paar Prozente mehr oder weniger noch an?

Weltweit nimmt die Nachfrage nach Nahrungsmitteln zu, die Preise steigen. Für die reiche Schweiz ist das noch kein Problem. Aber wir müssen uns bewusst sein: Die Nahrungsmittel, die wir kaufen, fehlen anderswo. Deshalb will der Bauernverband mit einer parlamentarischen Initiative auch erreichen, dass die Ernährungssouveränität im Landwirtschaftsgesetz aufgenommen wird. Umgekehrt sind Nahrungsmittel fast das Einzige, was arme Länder exportieren können.

Davon profitieren grosse Handelsfirmen und Agrokonzerne und nicht die arme Landbevölkerung. Ist die Forderung nach Ernährungssouveränität eine Folge der globalen Nahrungsmittelkrise vor zwei Jahren?

In den letzten Jahren hat ein Sinneswandel stattgefunden. Vor zehn Jahren hat man noch von der multifunktionalen Landwirtschaft gesprochen, also gleichzeitig Landschaftsschutz und Produk-

«Eine Hochleistungskuh produziert weniger Mist und Methan als zwei normale Kühe.» tion. Mit der Ernährungssouveränität kommt ein neuer Begriff ins Spiel. Was bedeutet er genau?

International: Wenn alle Menschen physischen und wirtschaftlichen Zugang zur gesunden Ernährung haben. Also Recht auf Nahrung. National ist gemeint, dass die Landwirtschaft permanent einen Beitrag zur sicheren Versorgung leistet. Die Schweizer Industrie spezialisiert sich auf Nischen. Muss die Landwirtschaft nicht das Gleiche tun?

Mit Grünland Schweiz setzen wir auf die Milch- und Fleischproduktion. Dabei spielen Käse- und Fleischspezialitäten eine grosse Rolle. Aber es wird verschiedene Arten von Bauernhöfen geben. Nämlich?

In der Nähe von Städten wird es Bauernhöfe geben, bei denen die direkte Vermarktung ein grosses Thema ist und die Kunden direkt biologisch erzeugte Produkte einkaufen. Auch Events, Ferien auf dem Bauernhof, Gastroangebote, spielen dort eine grosse Rolle. Wie kommen die Bauern in abgelegenen Gebieten über die Runden?

In den Bergen hauptsächlich mit Viehhaltung. Im Mittelland werden sich grössere, günstig produzierende Betriebe entwickeln, aber auch hoch spezialisierte im Gemüse- und Obstbau. Wie gross werden diese Betriebe sein?

Tendenziell werden sie immer noch grösser, weil dank des technischen Fortschritts so die Arbeitsproduktivität erhöht werden kann. Aber gerade für Angebote wie Beeren und Kräuter eignen sich auch Spezialbetriebe mit kleinen Flächen.

Die Schweizer Bauern haben gelernt, sich sehr gut zu verkaufen. In der Werbung kennen sie jedes Huhn einzeln und produzieren umweltfreundlich. Wie sieht die Realität aus?

Als ich vor zehn Jahren Präsident des Bauernverbands wurde, war die Rinderwahnkrise auf dem Höhepunkt. Es gab Boykotte gegen die Grossverteiler, im Parlament verloren wir wichtige Abstimmungen. Ich sagte daher: Wir müssen als Erstes unser Image verbessern. Wir müssen wieder erreichen, dass die Schweizer Konsumentinnen und Stimmbürger sagen: Gut, gibt es die Schweizer Bauern. Diesen Slogan haben wir wieder aufgenommen. Offenbar mit grossem Erfolg.

Wir haben auch hart gearbeitet, etwa mit Aktionen wie: «Bauern bringen Leben in die Stadt.» Oder die Edelweiss-Kampagne, bei der wir prominente Schweizer in ein Bauernhemd gesteckt haben, um so die Werte der Landwirtschaft einer breiten Bevölkerung zu vermitteln. Werden Sie dabei von den Detailhändlern unterstützt?

Alle, selbst die Harddiscounter, werben heute mit idyllischer Landschaft und Tieren. Manchmal übertreiben sie sogar ein bisschen. Denken Sie an das MigrosHuhn: Das ist sehr witzig, und das Huhn ist marketingmässig heute sicher ein Vermögen wert. Die Werte der Landwirtschaft sind wieder hoch im Kurs. Die Zürcher Szene entdeckt das Schwingen, Swissness ist schwer angesagt. Profitieren Sie von diesem Trend?

Die letzten Abstimmungen haben wir wieder gewonnen. Der InlandKonsum hat trotz eines riesigen Angebots von ausländischen Produkten nicht abgenommen. Geholfen hat uns sicher auch, dass

Höchster Bauer Hansjörg Walter (59) ist Landwirt in Wängi TG. Seit zehn Jahren ist er Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes. Seit 1999 sitzt er zudem als Vertreter der SVP im Nationalrat. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Am 10. Dezember 2008 wurde Walter als Sprengkandidat für die Nachfolge von Bundesrat Schmid portiert und beinahe gewählt.


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INTERVIEW HANSJÖRG WALTER Renzo Blumenthal Mister Schweiz war. Er kommt beim Schweizer Publikum sehr gut an. Profitieren Sie auch davon, dass die Globalisierung langsam einen schlechten Ruf hat?

Ich denke schon. Bauern stehen für Heimat, das Gegenteil von Liberalisierung. Das spüren auch die Medien. Warum heisst es «Bauer, ledig, sucht»? Weil das Bilder hervorruft und Emotionen weckt. Mit «Mechaniker, ledig, sucht» würde das nicht klappen. Auch die «Landfrauenküche» hat eine hervorragende Einschaltquote. Der Bauernverband nutzt diese positiven Signale zum Wohl der Bauernfamilien. Gehen Sie da nicht zu weit? Jetzt soll sogar die Milchkontingentierung wieder eingeführt werden.

Halt, halt, halt. Das wurde falsch kommuniziert. Wir sollten den Milchpreis etwa im bestehenden Rahmen halten können. Derzeit spüren wir den schwachen Euro. Weshalb? Die Importe von Kraftfutter zum Beispiel sollten doch billiger werden.

Davon spüren wir gar nichts. Der billige Euro geht bei den Importen irgendwie in den Margen verloren – wie bei den Autos. Bleiben wir bei der Milch. Wird die Kontingentierung nun wieder eingeführt oder nicht?

Bauern sind offener geworden, davon ist Hansjörg Walter überzeugt.

Sie ist aufgehoben und bleibt es auch. Wir produzieren in der Schweiz nicht zu viel Milch. Wegen des Trends zu fettärmeren Produkten entsteht dabei jedoch zu viel Butter. Um diesen Butterüberschuss zu verwerten, braucht es solidarische Abgaben. Hier suchen wir nach einer gerechten Lösung. Wir prüfen auch die Möglichkeit, aus der überschüssigen Butter einen Ersatz für Palmöl herzustellen. Die Forschungsaufträge dafür sind bereits erteilt. Eine Öffnung des Markts für die EU-Länder ist für Sie nach wie vor kein Thema?

Generell nein, das würde dazu führen, dass wir überschwemmt und die geordneten Marktverhält-

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nisse wieder über den Haufen geworfen würden. Wir setzen auf einzelne bilaterale Verträge, wie das etwa beim Käse erfolgreich gemacht wurde. Die Schweizer Bauern wurden lange wie eine aussterbende Art angeschaut. Sie sind nun zehn Jahre Bauernpräsident. Wie beurteilen Sie die Lage heute?

Das Selbstbewusstsein der Bauern hat zugenommen, auch, weil sie heute viel besser ausgebildet sind. Auch das Bild der Bäuerin hat sich gewandelt. Sie ist ebenfalls gut ausgebildet und verfügt auch über einen nicht landwirtschaftlichen Beruf. Alles in allem hat das dazu geführt, dass die Bäuerinnen und Bauern offener geworden sind, obwohl der wirtschaftliche Druck nach wie vor enorm hoch ist. Bauern galten lange als Weltmeister im Jammern. Stimmt das immer noch?

Die Bauern stehen im Schaufenster der Öffentlichkeit. Wir werden zu allem und jedem befragt. Wenn es eine Woche lang regnet oder zehn Tage einmal nicht, dann ruft mich bestimmt ein Journalist an, der wissen will, was das für Folgen hat. Die Nöte der Bauern werden auch gesucht. Deshalb kann der Eindruck entstehen, wir würden viel jammern. Wir versuchen aber immer wieder, auch das Positive zu kommunizieren.

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Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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Der Postraub zu Uettligen Derweil seine Schwester in der

Kirche fürs Krippenspiel probt (sie spielt das Bänz Friedli über Kamel), ist dem Jugendstreiche. Hans langweilig. Plötzlich fragt er: «Vati, hättest du mir ein Buch, das du nicht mehr so brauchst?» Und während ich noch überlege, was er wohl mit «nicht mehr so» meine, reiche ich ihm irgendeinen Ratgeber, in dem ich nicht über Seite elf hinausgekommen bin. Dann muss ich aus dem Haus, eines dieser Weihnachtsessen. Es ist just der Tag, an dem die neue Pisa-Studie vorgestellt wurde. Schweizer Kinder, erfahre ich unterwegs aus einem Abendblättchen, läsen zwar etwas besser als vor ein paar Jahren, noch seien die Resultate aber nicht berauschend: Es mangle an Lesekompetenz. Ui, da hätte ich dem Bub aber ein packenderes Buch aushändigen sollen! «Das ist aus deinem Buch geworden», hat er auf

einen Zettel gekritzelt, den ich bei der Heimkehr spätnachts neben meinem Bett finde. Dahinter steht ein papiernes Tannenbäumchen. Er hat Buchdeckel und -rücken zusammengeklebt, nachdem er die Form einer Tanne aus dem Buch geschnitzt hatte. Dazu habe er – erzählt die Grossmutter, die ihn gehütet hat – zunächst Brot-, dann Fleisch-, dann Teppichmesser benutzt und schliesslich den Fuchsschwanz aus dem Kel-

ler geholt. So ein Kalb. Aber ich muss sagen, es sieht schmuck aus, das zersägte Buch. (Und wie froh ich bin, es nicht zu Ende lesen zu müssen …) Merke: Wir haben vielleicht keine lesestarke Jugend, aber eine kreative! Hans verbringt sowieso jede freie Minute im Werkraum des Quartierzentrums. Vom Lötkolben bis zur Heissleimpistole steht dort alles zur freien Verfügung – super Sache! Nachmittagelang werkelt er vor sich hin. Ausbeute der letzten Wochen: ein Flipperkasten, funktionstüchtig; eine Roboterfigur aus Holz; ein Kipplaster. Manchmal begleite ich ihn, nagle und schleife da und dort, aber Hans ist ohnehin geschickter. Und oft geht er alleine hin. Man muss sich fragen, ob der Leiter der Werkstatt, Christoph, meinen Sohn bald öfter sieht als ich selber. Aber ich hatte als Bub ja auch den Schütz

Pesche. Er war mein Jugendriegeleiter im Turnverein und Posthalter am Ort. Ich besuchte ihn täglich, kraxelte (da gabs die öden Rauf-und-runter-Sicherheitsscheiben noch nicht) über den Schalter in die Poststube, löcherte ihn mit Fragen, trug zuweilen ein Telegramm aus, sortierte während der Sommerferien die Postkarten und kontrollierte, von wem die Dorfschönheiten –

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Tina, Carola, Nicole und die Gardi-Töchter – Ansichtskarten bekamen und wem sie geschrieben hatten. Und nun, da der Pesche pensioniert wurde, kann ich das Postgeheimnis ja lüften: Eines Tages stahl ich ihm zum Jux Geld zur Kassenschublade heraus, nicht wenig … hundert Hunderternoten. Kurz vor Feierabend wars, ich düste ab und warf das Notenbündel von draussen in

«Das zersägte Buch sieht schmuck aus.» den Briefkasten. Drinnen zählte der Pesche nach und zählte und zählte, und wie er es auch wendete, es fehlten ihm 10 000 Franken. Aufgelöst ging er schliesslich nach Hause, berichtete seiner Margrit von dem Unheil. Als er am nächsten Morgen zur Arbeit erschien, war Wyss Housi, der Pöstler, schon dort: «Das glaubst du nicht, Pesche! Zehntausend Stutz lagen im Briefkasten, alles Hunderternötli!» Die Moral von der Geschicht? Vielleicht gibts

gar keine. Ehrlich, jetzt. Ausser derjenigen, dass ich Ihnen schöne Weihnachten wünsche. Und Ihren Kindern die Freiheit, Seich zu machen.


66 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Gemeinsam für eine gesunde Schweiz

Die Migros übernimmt die Mehrheit an der Medbase AG. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen in den Bereichen Schul- und Komplementärmedizin, Ernährungsberatung und Physiotherapie und passt perfekt zu den Migros-Fitnessparks.

G

esundheit ist weitaus mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit. Der Begriff Gesundheit steht heute für umfassende Lebensqualität und nachhaltiges Wohlbefinden. Oder anders ausgedrückt: Gesundheit ist überall, sie ist zur treibenden Kraft in unserer Lebensgestaltung geworden. Diese Entwicklung ist für die Migros nicht neu. Sie engagiert sich seit je und auf vielfältige Art für einen gesunden Lebensstil. So sponsert sie praktisch alle wichtigen Volksläufe hierzulande. Die Klubschulen der Migros bieten ausserdem eine Vielzahl von Kursen zu Sport, Bewegung, Tanz und Entspannung. Und an 42 Standorten im ganzen Land laden grosszügig ausgebaute Fitness- und Wellnessparks der Migros dazu ein, etwas für die eigene Gesundheit zu zun.

Schon seit neun Jahren perfekte Partner

Mit der jetzt erfolgten Übernahme von Medbase, einem gesamtschweizerisch tätigen Unternehmen mit medizinischen Kompetenzzentren, erweitert die Migros ihr Gesundheitsangebot: Medbase bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Allgemein-

und Sportmedizin, Physiotherapie, Ernährungsberatung, biomechanische Analysen, medizinische Massagen und Komplementärmedizin. Die ausgewiesenen medizinischen Fachkräfte von Medbase arbeiten eng mit Hausärzten zusammen. Die Migros übernimmt nun die Mehrheit der Medbase AG und stärkt die Kapitalbasis. Der Anteil der Migros beträgt 53 Prozent, aufgeteilt auf die vier Genossenschaften Aare, Luzern, Ostschweiz und Zürich. Medbase und die Fitness- und Wellnessparks ergänzen sich perfekt. Bereits seit neun Jahren besteht eine enge Partnerschaft. Auf eine sportärztliche Untersuchung bei Medbase kann zum Beispiel ein massgeschneidertes Trainingsprogramm beim benachbarten Fitnesspark folgen. An sieben Orten arbeiteten die beiden Institutionen bisher schon zusammen, weitere Standorte sollen hinzukommen. Gemeinsam können Medbase und die Migros-Fitnessparks viel zur Gesundheitsvorsorge in der Schweiz beitragen. Text Daniel Sidler, Michael West Bilder Gerry Nitsch

Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 69

Zwei starke Partner Die Medbase AG beschäftigt 150 Mitarbeitende und betreibt medizinische Kompetenzzentren in Winterthur, Greifensee, Zug, Zürich, Bern, St. Gallen und Olten. Die Ärzte und Physiotherapeuten von Medbase sind zugelassene Leistungserbringer gegenüber Krankenkassen und Unfallversicherungen. Die Zentren umfassen an einzelnen Standorten zugleich ein Swiss Prevention Center, das umfassende Gesundheitsund Präventionsberatung für Einzelpersonen und ganze Firmenbelegschaften leistet. Medbase ergänzt seine Angebote durch das Gesundheitsportal: www.quevita.com Die Migros Fitness- und Wellnessparks bieten an 42 Standorten in der ganzen Schweiz eine perfekte Mischung aus Training und Entspannung. 100 000 Kundinnen und Kunden besitzen ein Jahresabonnement.


NEUES AUS DER MIGROS

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«Gemeinsam mit Medbase wachsen» Jörg Blunschi (49) ist Geschäftsleiter der Genossenschaft Migros Zürich und neu auch Verwaltungsratspräsident von Medbase. Jörg Blunschi, warum beteiligt sich die Detailhändlerin Migros an der medizinischen Institution Medbase? Das ist eine logische Entwicklung. Das Thema Gesundheitsvorsorge ist für die Migros ja nicht neu, es war ihr schon immer ein grosses Anliegen. Die Migros sponsert zum Beispiel wichtige Breitensportevents. Ein Beispiel ist auch das ActilifeSortiment, das ganz auf einen aktiven Lebensstil ausgerichtet ist. Die verstärkte Partnerschaft zwischen Medbase und den Migros-Fitnessparks passt zum bisherigen Engagement. Weshalb setzt sich die Migros so stark für Gesundheitsvorsorge ein? Prävention ist ein Zukunftsthema. Nur wenn immer mehr getan wird, um Krankheiten vorzubeugen, lässt sich die Kostenexplosion im Gesundheitswesen eindämmen. Als grosses Unternehmen kann die Migros in diesem Bereich viel bewegen, mit Medbase gelingt uns das noch besser.

Aktiv Erkrankungen vorbeugen: Alltag im Medbase-Zentrum in Winterthur.

Was können die Kunden von der Zusammenarbeit zwischen der Migros und Medbase erwarten? Ziel beider Unternehmen ist es, gemeinsam zu wachsen und der Schweizer Bevölkerung das beste Angebot in der integrativen Gesundheitsvorsorge zu bieten, das heisst von der Prävention bis zur Rehabilitation. Ein weiterer Schritt dahin ist die für 2012 geplante Eröffnung des neuen MigrosFitnessparks inklusive Medbase-Zentrum in der Luzerner Allmend. Interview Michael West


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«Wir werden neue Arbeitsplätze schaffen»

Marcel Napierala (36), Geschäftsführer der Medbase-Gruppe, über seine Gesundheitsphilosophie und die Partnerschaft mit der Migros.

Marcel Napierala, Medbase bietet medizinische Dienstleistungen an. Was genau ist Medbase?

Medbase steht für Prävention und Rehabilitation. Wir bieten ein Programm an, mit dem man gesund bleiben kann – oder wieder gesund wird. Was heisst das konkret?

Gesund bleiben Sie durch unsere Dienstleistungen wie Ernährungsberatung, medizinische Massagen, Sportmedizin und so weiter. Oder durch den ergänzenden Besuch in den Migros-Fitnessparks, mit denen wir seit Jahren eng zusammenarbeiten. Gleichzeitig unterstützen wir nach einer Operation oder einer Verletzung genesende Menschen. All diese Angebote finden Sie unter einem Dach mit dem Ziel, langfristige Erfolge für die persönliche Gesundheit zu erzielen. Das macht uns in der Schweiz einzigartig. Also eine Art Reha mit Fitnesscenter. Was ist daran so speziell?

Waren Sie schon mal in einer Rehaklinik? Nein.

Das merkt man. Schauen Sie, dort befinden Sie sich ausschliesslich zusammen mit anderen Rekonvaleszenten. Dagegen gibt es absolut nichts einzuwenden – da dies für Patienten, die sehr eng betreut werden müssen, genau das Richtige ist. Medbase aber verfolgt eine andere Philosophie.

Schwitzen auf dem Laufband: Unterstützendes Aufbauprogramm im Migros-Fitness-Park. Und die wäre?

Wir betonen den Krankheitscharakter viel weniger. Ein Beispiel: Wenn Sie Probleme mit dem Rücken haben, erhalten Sie bei uns die spezifische Behandlung durch unsere medizinischen Fachpersonen – das unterstützende Aufbauprogramm absolvieren Sie dann aber zusammen mit gesunden Besuchern im benachbarten Fitnesscenter der Migros unter der Anleitung unserer Physiotherapeuten. So erhält der Genesungsprozess einen anderen Charakter: gesund werden in einem gesunden Umfeld. Warum ist gerade die Migros die ideale Partnerin für Medbase?

Die Migros engagiert sich schon lange für die Volksgesundheit –

das macht sie glaubwürdig. Ausserdem ist sie ein unglaublicher Player: Mit ihren Ressourcen eröffnet sich uns grosses Potenzial, und wir erhalten die Stabilität, die wir benötigen. Der Gesundheitsmarkt ist hart umkämpft, alle wollen auf diesen Trend aufspringen. Bleibt Medbase, wie es heute ist, oder ändern sich die Angebote?

Wir gehen Schritt für Schritt vor. Aber mit der Migros als Partnerin können und werden wir expandieren und in der ganzen Schweiz weitere Standorte eröffnen. Müssen sich die MedbaseMitarbeiter Sorgen machen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren?

Im Gegenteil, wir werden neue Arbeitsplätze schaffen. Bleiben Sie CEO?

Gerne! (lacht). Ich verstehe mich primär als Unternehmer, das wird auch so bleiben. Wie halten Sie sich selber fit?

Mit einem Glas Rotwein täglich und guten Gesprächen mit Freunden und der Familie. Klar, mache ich auch Sport, ich bewege mich viel in der Natur und fahre Velo und Ski. Aber es ist meine persönliche Philosophie – und die von Medbase –, dass Gesundheitsfürsorge nicht zuletzt auch lustbetont sein soll. So wollen wir auch die Menschen erreichen, ohne Mahnfinger. Interview Christoph Petermann


70 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Wie die Migros auf den Seehund kam

Der schwarze Seehund auf blauem Grund, die rote Milchkanne mit den weissen Punkten: Die Designs von Hans Uster haben bis heute Generationen von Migros-Kunden ein Lächeln entlockt. Auch wenn der Künstler der Begeisterung für seine Sujets kritisch gegenübersteht.

H

ans Uster (81) sitzt am Zeichentisch seiner Wohnung in Zürich Höngg. Immer wieder wandert sein Blick weg von seinem Gegenüber, dem Migros-Model Daniela Stämpfli (23), auf ein weisses Blatt Papier. Sein Stift fliegt förmlich darüber. Uster zeichnet. Damit hat er auch Jahrzehnte nach seiner Pensionierung nie aufgehört. Sein Beruf sei viel mehr gewesen als ein blosser Broterwerb, sagt Hans Uster. Ein Künstler gehe nie in Pension.

Gottlieb Duttweiler war kein Fan von Verpackungsdesign

Als Hans Uster 1975 gerade Chef der neuen Migros-Abteilung Verpackung Kreativ geworden war, entwarf er als eine seiner ersten Arbeiten die Glaceverpackungen, mit denen heute Kindheitserinnerungen ganzer Generationen verbunden sind: ein Seehund, ein Affe und ein Bär. Heute tanzen die Figuren nicht mehr nur auf Kartons. Sie zieren auch T-Shirts, Pullover, Hüte, Taschen, iPhoneHüllen, Schals und sogar Christbaumkugeln. Der Name der Liebhaberstücke: schlicht «M-Stars» Die Verpackungen der Migros haben Kultstatus erreicht. Doch dass es überhaupt so weit kam, schien lange ein Ding der Unmöglichkeit. Gottlieb Duttweiler selbst verachtete lange die aufwendige Arbeit der Verpackungsindustrie. «Die Migros verkauft Ware und nicht Verpackungen», pflegte der Migros-Gründer zu sagen – schliesslich kämpfte er seit den späten 20er-Jahren gegen die grossen Markenhersteller mit ihren

«Bei ihm hatte ich einen Stein im Brett», Uster und der damalige Migros-Chef Pierre Arnold.

bunten Produkten und, in den Augen Duttis, überhöhten Margen. Die Legende, die sich um den Zeitpunkt von Duttis Umdenken rankt, geistert heute noch durch die Migros-Hallen: Beim Besuch seines ersten Selbstbedienungsladens in Zürich habe er entschieden, dass auch Migros-Packungen bunter und ansprechender sein müssten, dass das triste Bild der Verkaufsregale «keine Konsumentin zum Zupacken animiere». Doch blieb unter Dutti die Verpackungsabteilung stets klein. Als dann Hans Uster über 30 Jahre später die Leitung der Verpackungsabteilung übernahm, kam dies einem Kurswechsel gleich: Ab jetzt hatte ein Grafiker und nicht mehr wie früher ein Techniker den Pinsel bei der Migros in der Hand. Dreh- und Angelpunkt von Usters Schaffen wurde Pierre Arnold, Marketing-Chef und von 1976 bis 1984 legendärer «Migros-

Chef», einer der noch persönlich mit Duttweiler zusammengearbeitet hatte. Kommt Hans Uster heute auf Pierre Arnold zu sprechen, verrät sein Tonfall und ein kurzes Hochziehen der Wangen Hochachtung für seinen ehemaligen Chef: «Irgendwie hatte ich damals bei Pierre Arnold einen Stein im Brett», sagt er. «Er betrachtete mich als Künstler, der auch mal anders geartete Meinungen haben darf.» Zur Pensionierung Usters im 1991 gratulierte er ihm persönlich, ein Foto dieses Moments hat einen Ehrenplatz in Hans Usters Erinnerungsmappen.

Der Kult um seine Sujets lässt Hans Uster staunen

In Usters Reich in Höngg zeugen heute Bilder und Skulpturen von seiner Leidenschaft für die Kunst. Auch seine eigenen Werke, hauptsächlich Gemälde und Grafiken, sind beliebt bei Kunstliebhabern. Es wird gar gemunkelt, dass Migros-Chef Herbert Bolliger einen echten Uster zu Hause hängen habe. Sicher jedoch ist: In den Räumen des Migros-Betriebs Midor in Meilen sind einige Bilder prominent ausgestellt. Aus Meilen stammen denn auch die Rahmglaces mit Usters Motiven – niemals hätte die Midor sich getraut, das Verpackungsdesign ihrer Verkaufsschlager zu ändern. Dass diese für Uster etwas nebensächlich gewordenen Sujets gerade heute ein Revival erleben, lässt den Altmeister staunen. «Die Jungen finden das wirklich gut?», fragt er. Seine kommerziell erfolgreichsten Werke sind für Uster

«Die Jungen finden das wirklich toll?»,


, fragt Hans Uster. M-Stars-Fan Daniela Stämpfli (23) überzeugt den Altmeister (81).

NEUES AUS DER MIGROS

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selbst eher nebensächlich. Besonders stolz ist er auf eine völlig andere Migros-Arbeit: 20 Jahre lang malte er fast exklusiv Buchumschläge von Ex Libris. Von Kafka bis Dürrenmatt – die Klassiker erhielten bei Ex Libris eine Uster-Grafik als Illustration. Zudem knüpften in Nepal Teppichmacher Läufer mit Hans Usters Zeichnungen als Vorlage.

Seine Passion sind erotisch angehauchte Comics

In seinen Co Comics spielt Hans Uster mit Tabus (oben). 20 Bände hat er schon im Eigenverlag publiziert.

Seit der Pensionierung 1991 widmet sich der Künstler seiner Leidenschaft, erotisch angehauchten, aber auch lustigen Zeichnungen. In einer Zürcher Quartierzeitung zeichnete er jahrelang einen ze Comic über ein alterndes Ehepaar. In seinen gebundenen Geschichten, mittlerweile sind es 20 Bände, te spielt Uster gerne mit Tabus. «Das Knöpflein der Äbtissinnen», wie eines der Bände heisst, lässt dem zi zimperlichen Leser schon mal die Schamröte ins Gesicht steigen. Hans Uster will nicht aufhören, Model Daniela auf Papier hö festzuhalten. «Es ist ein Vergnügen, gn mit Ihnen arbeiten zu dürfen», sagt Uster nicht ohne Charme zu Daniela. Beim gemeinsamen Fotoshooting dreht der Senior gar richtig auf, und als Daniela die M-Stars-Kleider mit seinem Design auspackt, kann Hans Uster seine Neugier nicht mehr verbergen. Am Ende des Besuchs des Migros-Magazin-Teams macht er gar etwas, das er zuvor vehement abgelehnt hatte: Wenn Daniela das Erdbeer-T-Shirt auf dem Foto trage, müsse er mitziehen. Er streift sich den blauen gestrickten Seehund-Pullover über und ist verblüfft: «Der sieht an mir ja gar nicht so schlecht aus.» Text Cinzia Venafro Bild Gerry Nitsch

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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MIGROS-ZEITREISE

erlen aus dem Bildarchiv: Schneeidylle (30er-Jahre e) Perlen (30er-Jahre)

D

ie legendären l dä Migros-VerMi -V kaufswagen waren auch durch Schneegestöber nicht aufzuhalten. Zuverlässig brachten die rollenden Läden ihre Ware

auch ch iin di die ab abgelegene le Ge Gemeinin den. Das Bild ist in den 30erJahren in der Ostschweiz entstanden. Es stammt aus einer Zeit, als die Winter noch härter waren

undd man di die Mütz Mütze noch ch tief üb über beide Ohren ziehen musste. Oft bekommt das MigrosBildarchiv Anfragen zu Aufnahmen der Verkaufswagen. Allen

Fa d obil D fläd Fans der mobilen Dorfläden machen wir darum mit dieser Foto-Trouvaille eine kleine Weihnachtsfreude. Michael West

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Aussicht vom zertifizierten Resort Candida Park Village auf Kreta.

gehen und das lokale Gewerbe zu berücksichtigen. Die betreffenden Häuser wurden allesamt von der internationalen Nachhaltigkeitsinitiative «Travelife» zertifiziert. Die Hotels finden sich in den vier neuen Badeferienkatalogen von Hotelplan für die Sommersaison 2011. M.W. www.hotelplan-suisse.ch/nachhaltigkeit

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76 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

KLING. Viele Zutaten braucht es für den Fladen

nicht: Lauch, Feigen, Käse, Mehl, Salz, Gewürze und wenig mehr. GLÖCKCHEN. Vor der Gaumenbescherung geht der Fladen mit den Feigen in den Backofen. KLINGE-LINGE. So sieht das Christkind nicht aus. Aber sein irdischer Stellvertreter, der pensionierte Posthalter Willi Würzer. LING. Wienacht, ein Dorfname, der verpflichtet.

Christkindlis Sekretär

Einmal Posthalter, immer Posthalter. Zumindest wenn der Arbeitgeber Christkind heisst. Der von der beantwortet Briefe, die an das Christkind adressiert sind. So viel Arbeit macht hungrig. Da kommt ein


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Willi Würzer

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si Pantli, e, , Eier, Milch, Kaffe Appenzeller Käse ot. Br d stspezialität, un eine regionale Wur ? he Sie pro Woc ➔ Wie oft kochen fel. hwingt den Kochlöf sc i Meine Frau Trud r de bin Ich nte Köchin. Sie ist eine exzelle en, ck ha eln ieb Zw rüsten, Zudiener: Gemüse Tisch decken … Sie … ➔ Kochen ist für geniesse lieber. Ich t. or dw em … ein Fr sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si in. ht zwingend se Krautstiel muss nic n Sie gern mal de ➔ Mit wem wür essen gehen? r. Christoph Bloche Mit alt Bundesrat

W

ienacht ist ein beschauliches Appenzeller Dorf an Aussichtslage direkt an der Grenze zum Kanton St. Gallen. Böse Zungen sprechen von einem verschlafenen Nest, andere vom Weihnachtsdorf schlechthin, was bei dem Dorfnamen nicht weiter verwundert. Zum Bekanntheitsgrad trägt auch der pensionierte Posthalter und regionale Tourismusbotschafter Willi Würzer (71) bei, der nicht nur das ganze Dorf, sondern auch das Christkind kennt. Kein Wunder, sondern Pragmatismus: «Tausende von Kindern haben all die Jahre dem Christkind geschrieben, und ihre Briefe sind bei mir auf der Poststelle gelandet.» Wäh-

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rend 35 Jahren hatte er die Post stellvertretend fürs Christkind beantwortet. «Was heisst hatte!? Seit die Post mich 2002 pensionierte und mein schönes Postamt schloss, bin ich nur noch fürs Christkind zuständig», sagt Willi Würzer. Nicht ganz. Denn da gibt es in seinem Leben seine Frau Trudi und seine drei erwachsenen Kinder mit ihren sieben Grosskindern. Und welches Grosskind hat schon einen Grosspapi mit direktem Draht zum Christkind?

M Vollmacht der Post und Mit ddem Segen des Christkinds

«H «Hunderte von Briefen treffen bei mir in der Adventszeit ein. Die mi Absender interessiert es nicht, ob Ab di die Poststelle Wienacht geschlossen ist oder nicht.» Und so beantworte eben er, mit der Erlaubnis der Post, nach wie vor jeden Brief. «Und ich backe mit Ihnen einen Chäsflade mit der Erlaubnis der ‹Saisonküche›», sagt Köchin Andrea Pistorius und legt los im Hause Würzer. «Der Advent ist eine intensive und zugleich beschauliche Zeit. Es erreichen uns so viele liebevolle Briefe, die Jung und Alt dem Christkind schreiben. Schön ist, dass mir meine Frau Trudi mit Rat und Tat beisteht. Auch bei der Auswahl der Weihnachtsgeschichte, die wir jährlich wechseln und den Briefen beilegen», sagt Willi Würzer. Ist es nur Einbildung oder ist da aus der Küche ein Glöcklein zu hören? Ist das Christkind für einmal eine Köchin ohne Flügel? «Kling, Glöckchen, klinge-lingeling …» Also doch. Aber es ist weder das Christkind

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Post pensionierte Willi Würzer aus Wienacht AR Appezöller Chäsflade gerade recht.

Zwei Generationen, zwei Spezialitäten, zwei Fragen: «Wie geht das jetzt mit dem Christkind?» — «Und mit dem Chäsflade?» Willi Würzer und Andrea Pistorius im Gespräch.


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SAISONKÜCHE

noch die Köchin: Willi Würzer ist am Summen und im Element. Dabei degustiert er Käse und sortiert die Briefe. «Am meisten freuen mich Anschriften, die von Kinderhand geschrieben sind», sagt er. «Wobei, im Augenblick ist es die Freude auf den Chäsflade. Kling …»

Filering, Filebrood, Taflevögel und Taflezöpf

Durch seine Tätigkeit beim Appenzeller Tourismus kennt sich Willi Würzer nicht nur mit Weihnachts-, sondern auch mit Appenzeller Gerichten mit Geschichten aus. So erklärt er der Köchin bei einer Runde Aperitif, was früher an Weihnachten auf den Tisch kam. Und so weiss jetzt Andrea Pistorius, dass Bröötis eine Innerrhoder Spezialität ist, die sich aus vier verschiedenen Broten zusammensetzt und alle aus dem gleichen milchhaltigen Weggliteig bestehen. Dabei handelt es sich um den Filering, das Filebrood, die Taflevögel und die Taflezöpf. Ja, und da wäre noch der Rohmflade, eine Art Rahmkuchen. Wobei heute entscheidet die Lust – die Tradition ist oft Geschichte: «Selbst in unserer Region bekommt das Fondue chinoise die Oberhand», so Willi Würzer. Für heute steht aber der Chäsflade im Mittelpunkt, der ebenso seine Geschichte hat und trotz Trends an Heiligabend immer noch aufgetischt wird. Die Gesprächsrunde strahlt, der ChäsFeigen-Flade ist aufgeschnitten, der Wienachtswy von Dorfwinzer Felix Lutz kredenzt – nur das Glöcklein fehlt. Und was schreiben die Kinder dem Christkind so? «Natürlich gibt es viele Geschenkwünsche, aber auch liebevolle Bitten von Kindern, die hoffen, dass es ihren Grosseltern bald besser gehen möge.» Übrigens: Willi Würzer ist immer am Weihnachtsmarkt in Wienacht anzutreffen, der nicht etwa an Weihnachten, sondern am 1. Advent stattfindet. Auch ein von der Post zur Verfügung gestellter Christkindstempel kommt dann durch Willi Würzer zum Einsatz. War da nicht ein Klingeln? Text Martin Jenni Bilder Daniel Aeschlimann

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Appezöller Chäsflade mit Brotteig Hauptgericht für 4 Personen Für 1 Kuchenblech à 26 cm Durchmesser Zubereitung ca. 20 Minuten + ca. 40 Minuten Teig aufgehen lassen + ca. 40 Minuten backen. Pro Person ca. 31 g Eiweiss, 45 g Fett, 69 g Kohlenhydrate, 3400 kJ/810 kcal

ZUTATEN

300 g Mehl, 1 TL Salz 20 g frische Hefe 1 Prise Zucker 2 dl Wasser, lauwarm 120 g Lauch, 1 TL Butter 220 g Appenzeller 4 Feigen

GUSS

2 EL Mehl, 0,5 dl Milch 2,5 dl Vollrahm, 2 Eier 1 Prise Salz Je 1 Msp. gemahlene Koriandersamen und Anissamen

Die Uniform ist irdisch, die Briefpost himmlisch.

ZUBEREITUNG

1 Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde bilden. Hefe im Wasser und Zucker auflösen und beigeben. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Teig bei Zimmertemperatur um das Doppelte aufgehen lassen. 2 Backofen auf 200 °C vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen. Teig ins Blech legen und von Hand zurechtziehen und -drücken, dabei einen Rand von 2 cm formen. Teig mit einer Gabel dicht einstechen. 3 Lauch in dünne Ringe schneiden. In der Butter dünsten und auskühlen lassen. Käse an einer Bircherraffel reiben. Lauch auf den Teig verteilen. Käse darüberstreuen. Für den Guss alle Zutaten gut verrühren, Guss gleichmässig über den Käse giessen. Feigen schälen und vierteln. 4 Fladen auf der untersten Rille 10 Minuten backen, herausnehmen und Feigen in die Masse drücken. Ca. 30 Minuten fertig backen, bis die Oberfläche goldbraun und der Rand hellbraun ist. Tipp Dazu passen Salat und frische Feigen. Fertigen Pizzateig verwenden. Für das authentische Rezept Feigen weglassen und Lauch durch Zwiebeln ersetzen.

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DAS FEST KANN KOMMEN.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Jeder Zmorge ein Fest

An den Weihnachtstagen kommt nur das Beste auf den Tisch. Mit den Broten von Pain Création beginnt der Genuss schon am Morgen.

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Bild Ruth Küng

mmm, dieses Aroma! Der Zopfknopf Le Bouton duftet verführerisch nach Butter, Milch und Hefe. Bestrichen mit Butter, Honig oder feiner Konfitüre macht er jedes Frühstück zum Festmahl. Die Zutaten sind hochwertig, das Handwerk ist traditionell: Die Stränge werden

von Hand geflochtenDank der Knopfform gibt es fast nur grosse Brotscheiben, und der Zopf bleibt länger frisch. Sichern Sie sich diesen Butterzopf der Extraklasse zum Fest: Freitags und samstags wird er für Sie in den MigrosHausbäckereien ganz frisch gebacken. Und die Pain-Création-Li-

nie hat noch mehr zu bieten: fünf neue Brote von kernig bis knusprig aus der Meisterklasse der Backkunst. Sie munden ausgezeichnet als Begleitung zu feinem Lachs, einer währschaften Suppenmahlzeit oder als Begleiter eines zünftigen Zvieriplättchens. Bon appétit! SB

Pain Création Le Bouton Zopfknopf, 400 g, Fr. 4.20

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Die Migros-Medien w端nschen froheundWeineihnachten gutes neues Jahr.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

NEU IN DER MIGROS

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GUT & GÜNSTIG

SAISONAL IN DER MIGROS

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Fenchelsalat mit Orangen

Vorspeise für 4 Personen

Rasch zubereitet

Fix parat

Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene lieben panierte Plätzli. Das Schweineschnitzel Wiener-Art ist mit einer knusprigen Panade umhüllt. Der tiefgekühlte Klassiker ist neu unter der Marke M-Classic erhältlich. Das in Naturform belassene Fleisch stammt aus der Schweiz und wird auch hier verarbeitet. M-Classic Schweineschnitzel Wiener-Art, tiefgekühlt, 520 g, Fr. 13.80

Über die Festtage werden sich die Gäste wieder die Türklinke in die Hand geben. Für einen Brunch kommen da die feinen Gipfeli zum Aufbacken gerade recht. Sie sind im Handumdrehen zubereitet und problemlos einige Tage haltbar. Laugengipfeli und Buttergipfeli, 200 g,

je Fr. 2.90

➔ 600 g Fenchel in dünne Streifen schneiden. Den Saft einer Orange auspressen und mit Salz, Pfeffer und je 1 Messerspitze Cayennepfeffer und Curry würzen. Über den Fenchel giessen. Zirka Fr. 4.20 ➔ 2 Orangen schälen und in Schnitze schneiden. 4 Datteln entkernen und vierteln. Die Orangenschnitze und die Dattelstückchen unter den Fenchelsalat mischen. Zirka Fr. 2.75 Tipp: Sie können den Fenchel anstatt roh auch 10 Minuten im Dampf blanchieren. So ist er leichter verdaulich.

NEU IN DER MIGROS

Schnell gemacht

Rassig gebraten

NEU IN DER MIGROS

Zusammen mit einem frischen Salat oder einer warmen Gemüsebeilage ist Bratkäse eine perfekte, schnelle Mahlzeit für den kleinen Hunger. Neu gibts in der Migros die beiden Sorten Alpenkräuter und Mediterranée. Bratkäse kann entweder drei bis vier Minuten in der Bratpfanne oder neun bis zehn Minuten im Backofen zubereitet werden. M Classic Bratkäse Alpenkräuter, 160 g, Fr. 4.40* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Mitte der 1920er-Jahre hatte ein gewisser Mister Lionel Steinberger im kalifornischen Pasadena den ersten Cheeseburger zubereitet. Definitiv eine goldene Nase damit verdient hat sich aber erst Louis Ballast in seinem Humpty-Dumpty-Barrel-Drive-in in Denver, als er den Namen 1935 patentieren liess. Der Cheeseburger von M-Classic bringt ein bisschen American Way of Life in die gute Stube. Und das innert zweier Minuten. M-Classic Microwave Cheeseburger, tiefgekühlt, 155 g, Fr. 4.30

+ +


en ! ei d cks zt b na Jet éro-S Ap

n e t k e f r e p n e d r ü F

o r é p A

Der knusprige Snack: Olivia&Marino Grissini mit Pomodorini sowie als Crackers mit Meersalz oder Olivenstückchen.


Migros-Magazin 51, 20. Dezember mber 2010 mbe 010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Das Plus von Anna’s Best

Ohne Farb- und Konservierungsstoffe: Die Chinoise Dips schmecken zum Fingerlecken fein. Sollte dennoch mal etwas übrig bleiben, lassen sich die Becher wieder verschliessen.

ans Sixpack für Dip-Fans

Klar, zum Fondue chinoise sind selbst gemachte Saucen die Kür. Will man der Tischrunde auch noch eine schöne Auswahl bieten, bedeutet das viel Aufwand. Die Lösung, die Gastgeber wie auch Gäste glücklich macht: Die fixfertigen Anna’s-Best-Chinoise-Dips schmecken so gut wie selbst gemacht und sind nur für kurze Zeit in der praktischen Sechserpackung erhältlich. Mit den Sorten Meerrettich, Knoblauch, Tartare, Mexicaine, Curry und Cocktail ist für jeden Geschmack etwas dabei, und die Dosierung reicht genau für eine zünftige Tafelrunde unter Freunden. Anna’s Best Chinoise Dip, 6 x 125 g, Fr. 7.30* statt Fr. 9.80 * Aktion gilt vom 21.—27. Dezember

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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ühlen Sie sich winterschlapp? Ein Glas Orangensaft weckt die morgenmüden Lebensgeister, wenn der Nebel mal wieder tief liegt. Dafür müssen Sie keineswegs kiloweise Orangen nach Hause schleppen. Von Sarasay gibts eine feine Alternative, die wie frisch gepresst schmeckt: Fruchtsaft aus Orangen aus dem sonnenverwöhnten Florida in der 1-Liter- oder Halbliterflasche. Er enthält keinerlei Zuckerzusätze, Konservierungs- oder Farbstoffe und wird aus Direktsaft hergestellt. Das heisst, der Saft wird sofort nach der Fruchtpressung tiefgefroren und vor der Abfüllung wieder ganz schonend aufgetaut. Dadurch bleiben das Vitamin C und der Geschmack erhalten, und der Saft ist wie frisch gepresst. Das kommt unserem Körper gerade in den frostigen, sonnenarmen Wintermonaten zugute. Orangensaft ist ein Lieblingsgetränk der Schweizer – rund 20 Liter werden pro Kopf und Jahr getrunken. Damit beim Frühstück keine Langeweile aufkommt, bietet Sarasay eine breite Auswahl an Fruchtsäften von leicht herb bis mild süss: vom Multivitaminsaft über Citrus-Mix bis zum exotischen Fruchtmix. TG

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Süsser Mix

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RAPPENSPALTE

Der Luzerner Philipp Schnyder von Wartensee (44) wohnt in Zürich und leitet das Popmusikfestival m4music. Am 9. Dezember erhielt er den Songbird-Preis für seinen Einsatz für die Schweizer Musikszene. Philipp Schnyder von Wartensee, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe vor der Kapellbrücke in Luzern selbst bemalte Ostereier für fünf Franken verkauft, die sind weg wie warme Weggli. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

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Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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Fleisch und Fisch frisch auf dem Tisch

Die Zeit zum Planen der Festmenüs ist gekommen. Ob Fondue chinoise oder Tischgrill, die Migros hat die Zutaten.

Der Kunde kann einen Tag nach seiner Bestellung die Platte abholen.

Bilder: Pierre-W. Henry

N

icht unbedingt jeder hat das Zeug zum Koch, wenn es darum geht, den Truthahn zu zerlegen und die Stücke in einer Morchelsauce zu kochen oder den Fisch in Alufolie zuzubereiten und anzurichten. Doch die Feiertage stehen vor der Tür, und es ist Zeit, die Gerichte zu planen. In vielen Familien gehört das Weihnachtsessen immer noch zu den Traditionen, die trotz der Geschäftigkeit aller Beteiligten beibehalten werden. Ein Festmahl ist etwas Besonderes, auch wenn das Wichtigste dabei ist, ein paar Stunden mit den Menschen zu verbringen, die uns nahestehen. Um so viel wie möglich bei den Gästen zu sein, ist das Fondue chinoise ideal: Es ist zu einem beliebten Festessen geworden. Dieses Gericht, rasch und einfach vorbereitet, fördert die Geselligkeit, ohne dass die Gastgeber allzu viel Arbeit haben. Soll es etwas anderes als Fondue chinoise sein? Alles ist machbar. In den Migros-Geschäften mit

Der Metzger schneidet dünne Fleischstücke für den Tischgrill zu — ein Festmahl, das für Geselligkeit sorgt.

traditioneller Bedienung werden verschiedene vorbereitete Produkte angeboten: Fondue bourguignonne (wobei das Öl durch Kokosfett ersetzt wird und das Fondue so leichter verdaulich ist), Fondue bressane (mit Geflügel) oder Fon-

due Bacchus (der Bouillon werden Gemüse und Wein zugegeben). Ein neuer Trend für den Winter sind die gemischten Platten für den Tischgrill (Fleisch und Geflügel) oder die Platte Wilhelm Tell, eine Spezialität ausschliesslich mit

Schweizer Fleisch. Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten werden sich fürs Neptun-Fondue oder die Tischgrill-Mischung Land und Meer (Mischung aus Fleisch und Fisch) entscheiden. In der Kochkunst dreht sich alles um Geschmack. So ist mit dem Tischgrill eine gute Gelegenheit gegeben, sowohl Fleisch, Geflügel wie auch Fisch und Meeresfrüchte anzubieten, um alle Gäste glücklich zu machen. Einzige Vorbedingung: Heute bestellen und morgen abholen. Innerhalb von 24 Stunden bereiten die Metzger oder Fischverkäufer eine Fleisch- oder eine Fischplatte zu. Die Spezialisten sind dazu da, ihre Kunden zu beraten und ihnen Produkte und Beilagen zu empfehlen, ohne das Tüpfelchen auf dem i zu vergessen, das an der Festtafel den kleinen Unterschied ausmacht. Sich ohne zu zögern für Fondue oder Grillplatte zu entscheiden, das bedeutet, seine Gäste zu verwöhnen und ihrer Ankunft ganz gelassen entgegenzusehen. MMo


IHRE REGION MIGROS NE-FR

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Lernen macht Spass

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Spielerisch: In der Klubschule Migros kann jedes Kind zum Junior-Chefkoch werden.

Die Klubschule Migros bietet ein tolles Programm für die Kleinen: Vom Informatikkurs bis zum Musikunterricht.

W

as ist besser, als einem Kind zu erlauben, sich auch ausserhalb des familiären Rahmens zu entfalten? Zum einen macht ein neuer Freundeskreis Spass, zum anderen wirken Gruppeneffekt und Betreuung durch Fachlehrer anspornend. Bekanntlich kann man ein Kind zu nichts zwingen: Man hält es dazu an, etwas zu versuchen. Für sprachbegeisterte Kinder sind Deutsch- und Englischkurse im Angebot. Die Teilnehmer nehmen mithilfe von Spielen, Liedern und Reimen erst Wörter und dann ganze Sätze auf. Kleine Computerfans ab neun Jahren besuchen am besten den Informatik-Schnupperkurs, die etwas Grösseren ab zwölf Jahren den Kurs Junior-Homepage. Eltern können sich schon darauf freuen, die Fotos vom nächsten Urlaub auf dem Bildschirm zu sehen.

Bild: Shutterstock

Sportliches Programm für kleine Energiebündel

Kinder mit grenzenloser Fantasie malen gerne Katzen, Häuser oder Dinos. Beim Zeichnen, Malen, und Gestalten mit Ton sowie Scrapbooking können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Kleine Wirbelwinde sind stets voller Energie, während sich diejenige der Eltern im Winterschlaf befindet. Solche Energiebündel toben sich in Tanzkursen (HipHop, Funk, modernes oder klassisches Ballett) oder im Sport (Selbstverteidigung, Tennis, Badminton, Shorinji Kempo, Aikido, Segeln) aus. Danach werden Kind und Eltern in Höchstform sein. Nicht zu vergessen die Leckermäuler oder diejenigen, die Mami

unbedingt in der Küche helfen wollen und beschlossen haben, dass sie später einmal Koch werden. In den Kochkursen können sie neben der Herstellung von köstlichen Cupcakes, die sie nach eigenem Gutdünken dekorieren dürfen, auch lernen, wie man Junior-Chefkoch wird. Zu guter Letzt gibt es noch die Musikfreunde. Kinder, die eine dekorative Gitarre im Wohnzimmer für ein echtes Instrument hal-

ten, auch wenn kein richtiger Ton herauskommt. Gitarre, Panflöte oder Klavier: Nach kurzer Zeit werden die kleinen Musiker die Eltern begeistern. Sämtliche in der Klubschule angebotenen Kurse werden von Fachkräften geleitet, die mit Begeisterung Kinder unterrichten. Und die Kinder merken, wie toll es sein kann, ihre Zeit weitab von Fernseher und Spielkonsole zu verbringen. Monique Jüni

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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ONLINE-UMFRAGE: IN FORM

Der Kopf isst mit Früher Nadelverlust: Forscher arbeiten an einem Gegenmittel.

PFLANZEN

Bilder Getty Images, iStockphoto, Prisma, Splash News

Oh du immergrüner Tannenbaum Kanadische Forscher haben herausgefunden, weshalb Tannenbäume Nadeln verlieren: Das gasförmige Hormon Ethylen, das die Pflanzen selber produzieren, ist dafür verantwortlich, dass geschnittene Bäume spätestens nach 40 Tagen völlig kahl dastehen. Die Wissenschafter suchten nach Gegenmitteln — und wurden fündig: Nachdem sie dem Wasser im Weihnachtsbaumständer den Stoff Aminoethoxyvinylglycin (AVG) beigaben, blieben die Nadeln bis zu 87 Tage lang am Bäumchen hängen, also mehr als doppelt so lange. Wann und in welcher Form AVG im Handel erhältlich sein wird, ist dagegen noch nicht bekannt.

Wer vor dem Essen in Gedanken schlemmt, isst später weniger.

B

loss nicht ans Essen denken – das war bisher Regel Nummer eins für abnehmwillige Menschen. Amerikanische Forscher empfehlen nun genau das Gegenteil: Möglichst intensiv an die Leckerbissen denken. Denn schon allein die Vorstellung, etwas Feines zu essen, reduziere das Verlangen danach. Das heisst nun aber nicht, dass man nach Lust und Laune drauflos fantasieren soll. Damit die appetitzügelnde Wirkung einsetzt, gilt es zwei Regeln streng zu befolgen. Erstens: Man muss sich in Gedanken genau derjenigen Mahlzeit widmen, die später dann auch vor einem stehen wird. Zweitens: Es ist wichtig, sich konkret vorzustellen, wie man die Speise zu sich nimmt. Bei der Studie verschlangen jene Teilnehmer, die sich vorab genauso gedanklich dem Essen widmeten, viel weniger, als jene, die zuvor nicht an die Leckereien gedacht hatten.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Essen Sie weniger, wenn Sie in Gedanken essen? ➔ Ja, es zügelt meinen Appetit. ➔ Nein, im Gegenteil. ➔ Das ist doch Chabis. Frage von letzter Woche

Waren Sie schon mal beim Psychiater? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

11 %

Ja, ich benötigte eine lange Behandlung.

74 %

15 %

Ja, aber nur für eine kurze Therapie.

Nein.

Daniel Schifferle

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SEX & LIEBE

Erst die Neue erlöst vom Leiden

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Der Schmerz ist unerträglich, wenn einen die grosse Liebe verlässt. Wir trösten uns damit, das Leiden würde mit jedem Tag etwas weniger. Leider ist das ein Trugschluss, wie Psychologen der Universität Bonn (D) herausgefunden haben. Der Trennungsschmerz verschwindet erst, wenn eine neue Liebe ins Leben

tritt, fanden die Forscher in einer Studie heraus. Erst eine neue Beziehung schaffe die nötige Distanz, lasse die Wut auf den Expartner verrauchen und führe zu einer Neubewertung des Ex. Und zwar positiv, denn das zeige, dass man mit der zerbrochenen Beziehung abgeschlossen habe.

Neustart: Eros Ramazottis neue Michelle heisst Marica Pellegrini.


98 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Sommergefühle mitten im Winter

Thailand gehört zu den beliebtesten Ferienzielen der Schweizer in Asien. Doch die meisten Reisenden bleiben rund um Phuket hängen. Leider, denn die Inselwelt im Süden des Landes ist vom Massentourismus verschont geblieben und bietet pure Erholung.

K

aum zu fassen – gestern um diese Zeit waren wir noch in der Schweiz, mitten im grauen Nebel, wo einem die Kälte das Hosenbein hochkroch, und jetzt das:AmStrandvonAoNangscheint die Sonne. Über dem Kopf wiegen sich die Palmen sanft in der Abendbrise, und vor dem Auge breitet sich die schier unendliche Weite des Andamanischen Meers aus. Die Küste der Provinz Krabi ist 120 Kilometer lang, davor liegen mehr als 130 Inseln zerstreut im Wasser. Alle paar Meter ragen die typischen Kalksteinkegel aus dem Wasser, die uns aus dem 1974 gedrehten James-Bond-Streifen «Der Mann mit dem goldenen Colt» vertraut sind. Die einen sind klein und verlassen, andere bieten Platz für Einheimische und Gäste. Diese Welt, abseits des Rummels von Phuket, wollen wir in den nächsten Tagen auskundschaften, mit dem typischen Einbaum von

Insel zu Insel reisen, Landschaften entdecken, die Grenzen des Horizonts ausloten und dabei ein anderes, ursprünglicheres Thailand entdecken. Das charmante Ao Nang mit 8000 Einwohnern ist ein idealer Ausgangspunkt, um den Süden zu erforschen. Bevor man sich ins Abenteuer stürzt, lohnt es sich allerdings, ein paar Tage dort zu verweilen. Das Städtchen liegt zwischen der hügeligen Landschaft des Hinterlands und dem Meer und ist ein Ort der Entspannung. Anders als bekanntere Destinationen wie etwa das hektisch wirkende Umland von Phuket oder Koh Samui. Eine globalisierte Meile mit den typischen Souvenirs und den unzähligen Rolex-Gucci-ChanelFälschungen gibt es zwar auch hier. Sobald man die Hauptstrasse verlässt, wird die Stimmung aber dörflicher, die Menschen offener

und das Angebot eher auf die Bedürfnisse der Einheimischen zugeschnitten.

Abzocker-Tourismus kennt man in dieser Gegend nicht

«So schön und friedlich wie hier ist es sonst fast nirgendwo im Lande», sagt Miguel Jaun. Der 29-Jährige ist einer der vielen Schweizer, die es ins Land der Orchideen und des ewigen Lächelns gezogen hat. In den letzten paar Jahren arbeitete er als Hotelmanager in unterschiedlichen Ecken des Landes, heute lebt er mit seiner thailändischen Frau Sukara in der Provinz Krabi – und geniesst nicht nur das milde Klima mit vielen Sonnenstunden, sondern auch das Ursprüngliche, das dieser Gegend noch anhaftet: «Bis jetzt sind wir weitgehend von dem anderswo weitverbreiteten Ich-ziehe-dirdas-Geld-aus-der-Tasche-Tourismus verschont geblieben.»

Sein Arbeitsort ist unser erster Zufluchtshafen: das Hotel Amari Vogue ist eine gute halbe Stunde vom Stadtzentrum entfernt. Die Anlage mit unzähligen Schwimmbecken, einem Spa-Zentrum und den vielen kleinen Gästevillen zieht sich bis zum Strand hinunter. Dort spenden Palmen und grosse Sonnenschirme wohltuenden Schatten. Hier ist das Leben gemütlich: im Meer planschen, lesen, plaudern und planen. Denn so herrlich es hier auch ist, wir wollen weiter: ab auf die Inseln. Bevor wir uns ins RobinsonCrusoe-Abenteuer stürzen, steht ein Besuch auf dem Elefantenberg auf dem Programm. Die Fahrt vom Meer bis zum dicht überwucherten Regenwald dauert gute zwei Stunden. Wir passieren kleine Dörfer, begegnen Schulkindern in adretten Uniformen auf dem Weg zum Unterricht, kreuzen unzählige Scooter, blicken in übervolle


BESSER LEBEN REISEN

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Schier endlos ist der Strand in der Provinz Krabi: Draussen wartet eine traumhafte Inselwelt darauf, entdeckt zu werden.

Gemischtwarenläden und stellen fest: Hier gibt es kaum Tourismus.

Vor der Tour wollen die Elefanten gepflegt werden

Allgegenwärtig: Buddha-Figuren in allen Farben und Formen.

Dann beginnt sich die Strasse den Hügel emporzuwinden, wird immer schmaler, der Blick nach unten immer grossartiger, bis wir schliesslich oben ankommen. Das Resort Elephant Hills befindet sich im Herzen des Khao-Sok-Nationalparks und bietet neben verschiedenen Dschungel- oder Kanusafaris entlang des Sok-Flusses auch einzigartige Elefantentrekkings im Regenwald an. Einzigartig, weil man hier nicht wie anderswo nur aufsteigen und losreiten kann, sondern die Tiere zuerst waschen und füttern muss. In den nächsten zwei Stunden schrubben wir dicke Elefantenhaut und schneiden 25 Kilo Früchte in für Elefanten mundgerechte Stücke.

Dies ist übrigens nur ein Zehntel der Portion, die jedes einzelne Tier täglich verschlingt. Als Dank für unsere Mühe fressen uns die Tiere aus der Hand. Das fühlt sich, trotz rauem Rüssel, so zart und fein wie bei einem Vogel an: ein tolles Gefühl. Genauso wie der anschliessende Ritt durch den Regenwald. Am nächsten Morgen verlassen wir Krabi in aller Frühe und peilen unsere erste Insel an – Koh Khao. Sie gilt unter Liebhabern von Ruhe und Einsamkeit als absoluter Geheimtipp. Und tatsächlich: Viel läuft hier nicht, sogar die einzige Hauptstrasse ist meistens leer. Denn obwohl die Insel unweit des Festlands liegt, ist sie nur mit dem Boot erreichbar. Bei der Ankunft steht man gleich mitten im Inselleben. Rund um die Bootanlegestelle spiele sich der grösste Teile des Inselalltags von Koh Khao ab.


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Jena. Anreise nach Jena in modernem Reisecar. Die Stadt Jena lebt von einer faszinierenden Verbindung von geschichtsträchtiger und intellektueller Vergangenheit, landschaftlichen Reizen, innovativer und internationaler Forschung und Wirtschaft. Stadtrundgang (inbegriffen) und Hotelübernachtung. 2. Tag. Jena–Berlin. Weiterfahrt nach Berlin. Auf einer Stadtrundfahrt werden Ihnen die schönsten Sehenswürdigkeiten Berlins gezeigt (inbegriffen). Sie sehen unter anderem den Ku`-Damm, die Siegessäule, Unter den Linden, den Alexanderplatz und den modernen Potsdamer Platz sowie das Brandenburger Tor. Kaum eine andere Stadt hat in den letzten Jahren so viel Beachtung gefunden wie Berlin. Teilung, Blockade, Insellage und schliesslich die Vereinigung haben die Stadt und ihre Bewohner geprägt. Einschiffung und am frühen Abend heisst es «Leinen los». 3. Tag: Potsdam. Nach dem Frühstück Ausflug nach Potsdam, einer der schönsten Städ-

FLUSS FAHRTEN 2011

te Deutschlands. Besichtigen Sie die Stadt am Mittellauf der Havel, welche vor allem durch das Schloss, den Park Sanssouci und den Cecilienhof berühmt geworden ist (*).Auf dem Elbe-Havel-Kanal geht die Fahrt weiter nach Burg. 4. Tag: Dessau–Wittenberg. Flussfahrt auf der Havel. Unternehmen Sie von Dessau am Nachmittag einen kombinierten Ausflug (*) in den Wörlitzer Landschaftspark mit Wittenberg. Der Wörlitzerpark ist ein englischer Garten von einzigartiger malerischer Schönheit. Anschliessend besichtigen Sie Wittenberg, das durch Martin Luther, der hier lebte und predigte, weltbekannt wurde. Folgen Sie seinen Spuren im Lutherhaus und der Schlosskirche. 5. Tag: Meissen. Ab Riesa begeben Sie sich auf einen Ausflug nach Meissen mit Stadtrundgang; die Stadt des «Weissen Goldes», in der seit dem frühen 18. Jh. das berühmte Porzellan hergestellt wird. Besuch einer Porzellanmanufaktur (*). 6. Tag: Dresden. Am Vormittag lernen Sie auf einer Stadtrundfahrt (*) Dresden, eine der

schönsten Residenzstädte, kennen. Dresden ist mit dem einzigartigen Zwinger, der Semper Oper, der Kreuzkirche, der Hofkirche und dem «Fürstenzug» einer der Höhepunkte der Elbekreuzfahrt. Die Brühlschen Terrassen und die Frauenkirche erklären, weshalb diese Stadt «Elbflorenz» genannt wird. 7. Tag: Sächsische Schweiz. Ausflug (*) ab Bad Schandau durch die Sächsische Schweiz zur Festung Königstein und der Bastei, ein Plateau im Elbsandsteingebirge. Eindrucksvoll ist der Blick aus über 100 m Höhe über das Elbtal und den Elbedurchbruch. Erleben Sie ein grossartiges Naturschauspiel. 8. Tag: Prag. Ab Horin Stadtrundfahrt (*) in Prag. Die Goldene Stadt Prag ist voller Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur aus vielen Jahrhunderten. Die weltberühmte Karlsbrücke, der Hradschin, das jüdische Viertel, der Altstädter Ring und die Teynkirche sind nur einige davon. 9. Tag: Prag–Schweiz. Nach dem Frühstück Rückreise in modernem Reisecar in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Ein Supermarkt steht hier, drei, vier Restraurants, darunter ein mexikanisches, bieten ihre Gerichte an, und ein Kosmetiksalon verspricht innere und äussere Schönheit. Dahinter reihen sich vier Hotelanlagen aneinander. Sie säumen den Sandstrand, der sich entlang der gesamten Küste hinzieht. Am Strand treffen wir Mister Bee. Der 31-Jährige ist der Betreiber des Restaurants Coolhouse, das direkt am Meer liegt. Restaurant ist vielleicht ein bisschen viel gesagt: Ein paar Tische stehen im Sand, daneben wurde ein improvisierter Bartresen montiert, ganz hinten auf dem Gelände kann man einen Blick in die Küche werfen, wo die Grossfamilie von Mister Bee hinter dem Herd steht und – da sind wir Touristen uns einig – das beste Essen der Insel zubereitet. Der Jungunternehmer ist

Miguel Jaun, Hotelmanager mit Schweizer Pass, geniesst sein paradiesisches Arbeitsumfeld.

sichtlich stolz auf seine paar Quadratmeter und arbeitet hart dafür. Jeden Abend, wenn die letzten Gäste gegangen sind, baut der ehemalige Wirtschaftsstudent sein Zelt auf, damit er am Morgen

schon vor der Sonne aufstehen kann, um den Sand vom Inventar seines Lokals abzufegen. Wenn er nicht die Gäste bedient, Geschichten und Anekdoten zum Besten gibt, erteilt er Tauchunterricht

Mit Thai Airways via Bangkok nach Phuket, Krabi oder Trang.

Reisezeit:

Die Saison beginnt Ende Oktober und dauert bis April. Im Oktober muss man mit Regen rechnen.

Restaurants:

➔ Das Coolhouse von Mr. Bee, am Strand von Koh Khao. Eine genaue Adresse gibt es nicht. ➔ The Last Fisherman Krab, Ao Nang, Krabi — authentisches Essen und herzliche Gastfreundschaft.

Unterkünfte:

➔ In Krabi: Im «Amari Vogue» kann man herrlich die Alltagsstrapazen abstreifen und ins fernöstliche Feriengefühl eintauchen. www.amari.com ➔ Auf Koh Lanta: Das «Layana» begeistert durch die Lage, einen tollen Spa und ein edles Ambiente. Hotelmanager Michael Vogt sorgt dafür, dass niemandem etwas fehlt. www.layanaresort.com ➔ Auf Koh Kradan: Mitten in der Natur, absolute Ruhe, puristisch und nachhaltig inszenierter Luxus bietet das «Sevenseas Resort» des Schweizers Peter Kaelli. www.sevenseasresorts.ch Alle Hotels buchbar unter: www.wettsteintravel.ch

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oder arbeitet als Fremdenführer. Zwar ist er noch nie aus Thailand herausgekommen, aber sein Englisch tönt so, als hätte er es auf den Strassen Kaliforniens aufgeschnappt. «Ich mag ameAnzeige

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Ein Geheimtipp: Die Inselwelt im Süden Thailands.

➔ Time for Lime Restaurant, Koh Lanta — hübsch gelegenes Restaurant mit viel Aussicht auf den Strand. Traditionelle Küche hübsch inszeniert. www.timeforlime.net.

Sehenswürdigkeiten:

➔ Elephant Hills im Khao-SokNationalpark — man füttert und schrubbt die Tiere und reitet anschliessend auf deren Rücken durch den Dschungel. www.elephant-hills.com ➔ Klong Thom Hot Springs in Krabi — eine heisse Quelle ergiesst sich in verschiedene Naturbassin — sehr romantisch. www.yourkrabi.com ➔ Kochkurs in Kho Lanta — damit man zu Hause die kulinarischen Erinnerungen nachkochen kann. Maximal acht Personen pro Kurs, die täglich stattfinden. www.athomethaicooking.com

Allgemeine Informationen:

Thailändisches Fremdenverkehrsamt Bern, Tel. 031 300 30 88, www.tourismusthailand.ch

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Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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Am Pier von Koh Lanta ist die Welt ruhig und die Stimmung authentisch.

rikanische Filme», sagt er. Wenn es ihm besonders wohl ist, packt er zu später Stunde seine Gitarre aus, zupft auf den Saiten und schmettert Lieder voller Sehnsucht in die thailändische Nacht hinein. Lieder, die von Wasser, Sand und Sonne handeln. Die Liebe lässt Mister Bee aus. Dafür hätte er im Moment keine Zeit.

Koh Lanta — die Heimat der Seezigeuner

Im Vergleich zu Koh Khao ist Koh Lanta gross. Für die Fahrt von Saladan, wo die Fähre anlegt, bis zur äussersten Spitze, die hier sinnigerweise Last Beach heisst, braucht man mit dem Scooter ungefähr eine halbe Stunde. Übrigens, wer die Insel jenseits der Strände kennenlernen will, für den ist eine Rundfahrt auf dem Töff ein Muss. Wer mit dem Scooter unterwegs ist, kann ¬ anders als wenn er im Bus oder Taxi reist ¬ halten, wann und wo er will. Das ist wichtig, denn es gibt viel zu entdecken: eine Affenfarm, eine alte Stadt – Old Town –, in der die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Ganz unten, an der Spitze der Insel gibt es Baumhütten, die als Hotelzimmer benützt werden, und immer wieder trifft man auf Restaurants,

Schönheiten entdecken: Buddhastatue in einer der zahlreichen Höhlen, die zum Wat Tham Sua in Krabi gehören.

die eine spektakuläre Aussicht aufs umliegende Wasser und das Dörfchen der Seezigeuner bieten. Dort, im kleinen Ort fahren die meisten Zigeuner nicht mehr zur See, sondern sind sesshaft geworden. Viele von ihnen kennen die Schweiz und können sogar ein paar Brocken Schweizerdeutsch. Man blickt schon etwas verwundert, wenn man hier Wörter wie Grüezi, Schätzli oder Chuss hört. Michael Vogt, ein weiterer Schweizer Hotelmanager, den wir

auf unserer Reise kennenlernen, klärt uns auf: «Bis vor ein paar Jahren war eine Schweizerin hier, die sich während ihrer Ferien in einen Seezigeuner verliebt hatte und mit ihm und dem gemeinsamen Kind in diesem Dorf lebte.» Mittlerweile lebt die Frau wieder zu Hause. Kürzlich erzählte sie ihre Geschichte im Schweizer Fernsehen in der Dok-Sendung «Fortsetzung folgt». Im Gegensatz zu seiner Landsfrau will Michael Vogt noch lange

Mister Bee bewirtet die Gäste direkt am Strand von Krabi.

in Thailand, der Heimat seiner Gattin, bleiben. Er führt das Hotel Layana, das im Jahr 2004 eröffnet worden ist, genau eine Woche vor dem Tsunami. Heute merkt man nicht nur hier, sondern auf der ganzen Insel fast nichts mehr von der damaligen Verwüstung. Das Layana ist ein kleines Luxushotel mit grosszügigen Zimmern und einer grandiosen Sicht aufs Meer. Während wir am Pool sitzen und den Blick übers spiegelglatte Wasser schweifen lassen,


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Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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Zuerst füttern und schrubben: Den Ritt auf dem Elefantenrücken in Elephant Hills müssen sich die Gäste verdienen.

Mystisch: Ein Bad in den heissen Quellen von Krabi.

erfahren wir von Vogt, dass bis vor 15 Jahren Koh Lanta fast leer war, dass es da nicht mal Strom gab und dass die Menschen vor allem von den Erträgen aus der Fischerei und den Kautschukbäumen lebten. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Heute ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle. «Wenn im Herbst die Saison beginnt, sind plötzlich an die 50 000 Menschen auf der Insel, doppelt so viel wie sonst», sagt Vogt. Trotzdem fühlt man sich auf Lanta noch

paradies kein Problem: Man bewegt sich entweder im Badekleid am Strand oder in einem unkomplizierten Rahmen, wie ihn etwa das Hotel Sevenseas des Schweizers Peter Kaelli bietet. Das Resort liegt direkt am Strand. Hier herrscht Ruhe und Gelassenheit. Genauso muss es im Paradies aussehen, denken wir ein paar Tage später während des Rückflugs in die kalte Schweiz.

immer an vielen Stellen wie «auf der einsamen Insel». Unsere Ferien sind fast vorbei – die Zeit ist zerronnen wie der Sand zwischen unseren Fingern. Dabei wären wir gerne noch eine kleine Ewigkeit hier geblieben. Auf Koh Kradan etwa, der winzigen Insel, die nur drei Kilometer lang und 600 Meter breit ist und unter Kennern als Schnorchelparadies gilt. In unseren Koffern hat es fast keine sauberen Kleider mehr – aber das ist in diesem Barfuss-

Text Monique Rijks Bilder Tanja Demarmels

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Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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Ein kleiner Alltagsheld

Mikrovans sind Alltagshelden: Sie können fast alles, laufen fast immer rund und schonen erst noch das Budget. Hyundais Alltagsheld, der ix20, besticht ausserdem mit schönem Design.

D

er Vergleich ist alt und abgewetzt, aber hat einen wahren Kern: Sportwagen sind wie Geliebte, Vans wie Ehepartner. Gerade deshalb sind Vans als Multitalente der Autowelt so beliebt. Was bringt der heisse Kurvenstar, wenn kein Getränkeharass hineinpasst? Zu den kompakten und somit besonders cityfreundlichen Exemplaren gehört der neue Mikrovan ix20, der bei Hyundai die Nachfolge des Matrix antritt. Er kann aber mehr, als nur praktisch zu sein. Die originelle Front mit entschlossenem Blick hat nichts mehr von der in Blech gepressten Charmefreiheit gemein, für die wir Autos aus Korea einst kannten. Und er sieht auch innen gut aus. Hut ab, wie gediegen ein Auto für knapp 19 000 Franken wirken kann. Ausgewogenheit zählt auch beim Fahrwerk. Andere Mikrovans mögen eiliger um Kurven pfeilen, doch der (ebenfalls handliche) ix20 erspart dafür fast allen Unbill schlechter Strassen.

sentiert sich die ebene Ladefläche. Überzeugend auch die Ausstattung. Acht Airbags, ESP und Berganfahrhilfe, MP3-fähiges CD-Radio mit USB-/Aux-Port, StoppStart-System und fünf Jahre Garantie sind schon im Basismodell dabei.

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Beim Spiel mit dem Design hat Hyundai nicht vergessen, dass im Alltag vor allem Praxistauglichkeit zählt. Neben sehr viel Raum im Fond und Ladekapazität gibt es etliche Ablagen, leichte Bedienung, bequeme Sitze und ein tolles System zum Klappen der Fondlehnen: Ein Griff, und schon prä-

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Teurere Versionen verfügen gar über Luxus wie Kurvenlicht. Der aus dem Kia Venga bekannte 90-PS-Benziner (siehe Steckbrief) erledigt tägliche Fahrten klaglos und allemal flott, wenn auch spürbar angestrengt am Berg. Weniger empfehlenswert ist der mit 4,3 Liter auf 100 Kilometer zwar sparsame, aber weitgehend temperamentlose und rustikal tönende 90-PS-Diesel. Alternativ gibt es aber noch den 1,6-Liter-Benziner mit 125 PS und Sechsganggetriebe, der mit 5,9 Litern je 100 Kilometer zudem auch nicht viel mehr verbraucht als der 1,4-Liter-Benziner. Timothy Pfannkuchen


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Das Eis am Südpol schmilzt schneller als erwartet.

Das Klima wandelt sich viel schneller als vorausgesagt. In der Antarktis sind Eisflächen zusammengebrochen, die fast so gross wie Belgien sind. Für die Bewohner des Südpols ist diese Entwicklung lebensbedrohlich: Bei einer Erwärmung um nur 2° C findet jeder zweite Kaiserpinguin den Tod. Das müssen wir verhindern! Unterstützen Sie uns: www.greenpeace.ch


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Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

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Die Namen der Gewinner der zehn SBBGutscheine publizieren wir unter www.migrosmagazin.ch/ raetsel

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna

Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid

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110 | Migros-Magazin 51, 20. Dezember 2010

Rita Zimmermann

Die gebürtige Ostschweizerin Rita Zimmermann besitzt die grösste private Telefonsammlung der Welt. Seit ihrer Lehre als Telefonistin beim damaligen 111 hortet sie alles, was sich Telefonapparat nennt. Ihre Sammlung von über 800 Geräten beweist: Aus jedem erdenklichen Gegenstand lässt sich mit viel Fantasie ein Telefonapparat herstellen. Name: Rita Zimmermann (41) Sternzeichen: Stier Wohnort: 4806 Wikon Wieso leben Sie hier? Nach einem Jahr Dublin wollte ich nicht mehr in meiner Heimat in der Ostschweiz leben. Hier fand ich einen Job bei der Swisscom, so bin ich ins Luzerner Hinterland gezogen. Wo würden Sie gerne leben? In einem Haus in der Nähe meines Partners in der Region Murten. Am besten mit ganz viel Platz für mein künftiges Telefonmuseum. Beruf und Lebenslauf: Ich habe meine Lehre beim Auskunftsdienst 111 absolviert und viele Jahre als Telefonistin bei der PTT gearbeitet. Später arbeitete ich in Irland. Jahre nach meiner Rückkehr wurde unsere Abteilung aufgelöst – jetzt bin ich auf Stellensuche. Mein Ziel: Ein Telefonmuseum eröffnen. Mein Lebensmotto: Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. Was ich mag: Kuscheltage in romantischen Hotels, meine neue Familie. Was ich nicht mag: Sinnfreies Denken und Verhalten. Was ich an mir mag: Mein unkompliziertes Wesen. Was ich an mir nicht mag: Manchmal meinen Sturkopf, aber nur manchmal. Meine Lieblingsmahlzeit: Omelette mit Gehacktem oder doch Fondue chinoise? Mein schönster Moment: Als ich meine Telefonsammlung vorübergehend in einem Museum ausstellen durfte. Meine Schätze in den Vitrinen zu sehen war so was von cool. Text Cinzia Venafro Bilder Gerry Nitsch

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MEIN LIEBSTER

«Mein Mojo ist ein richtig tapferer Kater. Er hat bei einem Unfall ein Hinterbein verloren. Vermutlich geriet er unter den Mähdrescher. Doch das hindert ihn nicht daran, die ganze Nachbarschaft zu durchstreifen. Seine Behinderung ignoriert er galant.»

MEIN DING «Für diesen Superman habe ich ganz tief in die Tasche gegriffen, ganze 170 Franken verlangte der Verkäufer. Doch dieses spezielle Ding war es mir wert.»

MEIN LIEBLINGSORT «Ich liebe mein Schlafzimmer, da habe ich mir grosse Mühe gegeben. Das Skelett an der Wand haben die Kinder meines Freundes gemalt. Der Sessel war eigentlich viel zu teuer. Immer wieder bin ich ins Geschäft zurück, und irgendwann musste ich ihn einfach haben.»


MEINE WELT

| 111

MEINE SAMMLUNG «Als Ende der 80er-Jahre die PTT endlich erlaubte, Telefone zu kaufen, statt nur zu mieten, erstand ich meinen ersten Apparat, eine Tritel Siena. Immer fündig wurde ich auf Flohmärkten. Und als Ebay aufkam, hing ich täglich mehrere Stunden vor dem Bildschirm. Das war echt exzessiv. Heute kaufe ich nur noch ganz spezielle Stücke. Viele werden mir mittlerweile auch geschenkt, denn die Leute wissen nun um meine Sammelwut.»

MEIN GANZER STOLZ

«Zwei ganze Monate wartete ich auf den Bescheid aus England, ob Guinness World Records TM wirklich meinen Weltrekordversuch zulassen würde. Dann kamen die Auflagen. Bei der Zählung musste etwa eine Amtsperson vor Ort sein und jede Sekunde gefilmt werden. Zudem brauchte ich die Unterschrift von zwei unabhängigen Zeugen. Der Anlass musste öffentlich zugänglich sein. Doch am Ende hatte ich es in der Tasche: das offizielle Diplom!»

MEIN GRÖSSTES ÄRGERNIS «Seit dem Weltrekordtag fristen meine über 800 Telefone wieder ein trauriges Dasein in einem angemieteten Keller. Ich will sie unbedingt ausstellen, finde aber leider keinen bezahlbaren Platz dafür. Der Anblick der über 100 Bananenschachteln stimmt mich traurig — so vergeht mir langsam, aber sicher die Sammelfreude.»


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