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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 50 | 9. DEZEMBER 2013

www.migrosmagazin.ch

Gottes freie Mitarbeiterin

Veronika Ebnöther führt ein religiöses Leben, ohne einem Orden anzugehören. Dafür verzichtet die «Freelance-Schwester» auf Ehe und Kinder. I 14

GENERATION Y I 22

Vier Beispiele, wie man heute Karriere macht NAMENSRECHT I 102

Wie eine Familie ins Namenschaos geriet

Bild: Andrea Badrutt

ADVENTSKALENDER I 12

1000-FrankenGutscheine zu gewinnen! Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch


Himmlische Sélection Bison-Trockenfleisch USA, per 100 g 10.20 statt 12.80

Anna’s Best Festtagssalat 250 g 4.10

Sélection Pata Negra Spanien, per 100 g 10.40 statt 13.–

Anna’s Best Oliven mit Weichkäse 150 g 3.80 statt 4.75

Kalbsgeschnetzeltes, TerraSuisse per 100 g Aktueller Tagespreis

Tradition Tagliatelle 500 g 3.90

Blumenkohl, Bio Schweiz, tiefgekühlt, 500 g 3.60

Sélection Crevetten gekocht, Zucht aus Vietnam, per 100 g 6.20 Erhältlich in grösseren Migros-Filialen, solange Vorrat.

Perldor Classic 75 cl 4.05 statt 4.80

Kabeljau Rückenfilet, MSC Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g Aktueller Tagespreis


GENÜSSE.

Mit diesen Schlemmereien verwöhnen Sie Ihre Gäste von der Vorspeise bis zum Dessert.

Kalbfleischpastete Schweiz, per 100 g 3.85

Rollschinkli, TerraSuisse geräuchert, per 100 g 2.20 statt 3.20

Tischgrillplatte Schweiz, per 100 g 4.25

Optigal Poulet Schweiz, per kg 9.50

Truthahn frisch, Frankreich, per kg 12.90


Festliche

Verleihen Sie Ihrem Menü eine edle Note mit einer gut sortierten Käseplatte.

PLATTE. Roquefort Président 100 g 3.70

Gruyère Höhlengold per 100 g 2.60

Parmigiano Reggiano per 100 g 2.95

Eichenrindenkäse, Bio per 100 g 2.60

Rahmchäsli, Bio 125 g 3.10

Sélection Brin d’Or 135 g 5.–

WEITERE KÖSTLICHE IDEEN FINDEN SIE IM WEIHNACHTSMAGAZIN «GENIESSEN». Erhältlich in grösseren Migros-Filialen, solange Vorrat.


Sweet

CHRISTMAS.

Ein Stück zartschmelzender Schokolade versüsst die Zeit bis Heiligabend.

Frey Pralinés Prestige Noix* 267 g 15.– statt 18.80

Frey Pralinés Prestige* 500 g 18.85 statt 23.60

Frey Pralinés Prestige Noir* 250 g 12.95 statt 16.20

Frey Pralinés du Confiseur* 255 g 9.20 statt 11.50

Frey Pralinés Prestige* Rentier, 235 g 10.80 statt 13.50

Truffes, Bio, Fairtrade assortiert, 138 g 11.50 Frey Pralinés du Confiseur* 255 g 9.20 statt 11.50

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Frey Pralinés du Confiseur* 500 g 16.70 statt 20.90

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Frey Truffes* assortiert, 256 g 9.20 statt 11.50

10x

Frey Pralinés Rêves d’or* 260 g 13.60 statt 17.–

PUNKTE

Frey Baumbehang Tannzapfen hohl, silbern, 150 g, gültig bis 26.12. 4.60

Frey Metall-Kugeln gefüllt mit Kugeln Pralinor, Extra oder Mocca, 200 g 9.50


DIESE WOCHE 6 |

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INHALT

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Klamme Füsse, langer Marsch «Stellwerkstörung» ist SBB-Pendlern etwa so geläufig wie «Zibelemärit» gestandenen Bernern oder «Gotthardstau» den Urnern. Schliesslich wurde das Wort nicht umsonst zum «Wort des Jahres» 2013 gekürt. Gefühlte dreimal pro Woche steht der kampferprobte Zugfahrer mit klammen Füssen auf dem zugigen Perron und harrt der Züge, die da nicht kommen. Oder er quetscht sich nach langen Minuten des Wartens in einen Ersatzzug – üblicherweise halb so lang wie die Originalkomposition – und versucht, sich mit einer Hechtrolle einen der raren Sitze zu ergattern. Zugegeben, die Einschätzung ist etwas übertrieben. Fakt ist: Die Qualität der SBB-Dienstleistung hat in der Einschätzung ihrer Kunden in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. Pannen häufen sich, Verspätungen ebenfalls. Und der Hinweis, dass im Ausland alles noch viel schlimmer ist, nützt einem frierenden Kunden so wenig, wie die Tatsache, dass es am Nordpol im Winter noch kälter ist.

Ein anderes Thema: Vorletzte Woche hat sich ein Team des Migros-Magazins auf den schneebedeckten Weg zur Hundwiler Höhe AR gemacht, um dort mit der legendären Wirtin Marlies Schoch (73) zu kochen. Entstanden ist das Porträt einer faszinierenden Frau, früheren Politaktivistin und Entwicklungshelferin (Seite 78). Übrigens: MM-Redaktorin Claudia Aufstieg durch den Neuschnee: Schmidt nahm den Das Migros-Magazin auf dem Weg Weg am Sonntag zur Hundwiler Höhe. gleich noch einmal unter die Füsse. Irgendwer musste Marlies Schoch ja den Artikel zum Gegenlesen vorbeibringen …

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

40 | MENSCHEN Verpasst ab und zu selbst den Zug nach Bern: Jeannine Pilloud, Personenverkehrschefin bei den SBB.

MIGROS-WOCHE 8 | Aktuelles

GENERATION M

11 | Bio-Rapsöl aus der Schweiz Die Migros fördert den Bio-Raps-Anbau.

WEIHNACHTEN

12 | Adventskalender Jeden Tag Geschenke und jede Woche 1000-Franken-Gutscheine gewinnen. 14 | Porträt Schwester Veronika lebt nicht im Kloster und doch wie eine Nonne.

MENSCHEN

22 | Porträt Mehr als ein Job: Vier junge Leute, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben.

29 | Auf ein Wort 31 | Porträt Landratten ahoi! Ursula Richenberger leitet das Hamburger Hafenmuseum. 34 | Porträt Krabbelküche: Louis Champod macht sich für das Essen von Insekten stark. 40 | Interview Jeannine Pilloud, Personenverkehrschefin der SBB, über Modernisierungen, Pannen und ihre Erfahrungen beim Pendeln. 47 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

49 | Migros-Kulturprozent-Classics

SCHAUFENSTER

52 | Schlemmermenü zu Weihnachten Bei Fondue Chinoise greifen alle zu.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Bilder: Tanja Demarmels (2), Daniel Ammann

Der Gründe gibt es viele: steigende Pendlerzahlen, Kostendruck, alternde Infrastruktur und personelle Engpässe. Und im Einzelfall stösst man als Kunde meistens auf verständnisvolles, bemühtes Personal. Allerdings wird man den Eindruck nicht los, dass eine koordinierte Qualitätsoffensive auf allen Stufen sowie grössere Investitionen in die Infrastruktur angezeigt wären. Was sagt Jeannine Pilloud, seit zwei Jahren Chefin des SBB-Personenverkehrs, zu den Vorwürfen? Lesen Sie das Interview auf Seite 40.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

DIESE WOCHE INHALT | 7

57 | 58 | 60 | 71 | 73 | 75 | 77 |

Ein Brot fürs Herz MSC-Fisch aus der Tiefkühltruhe Neu gestylt: Die Produkte von I am Die ersten Mega-Win-Gewinner Best Age 50+-Kapseln von Actilife Feiner Thon und Crevetten Gepflegt und gut duftend

SAISONKÜCHE

78 | Exquisite Siedfleischsuppe Bei Marlies Schoch, Wirtin der Hundwiler Höhe, wird auf dem Holzofen gekocht. Die Suppe gelingt vorzüglich.

IHRE REGION

83 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

89 | Mix 92 | Outdoor Mit den Tourenski auf eine Stippvisite bei unseren österreichischen Nachbarn. 101 | Digital Raffiniert: Der neue Teletext. 102 | Familie Eine Familie, drei Nachnamen: Die Folgen des neuen Schweizer Namensgesetzes. 109 | Auto Schnittiger Stadtzwerg: Der Hyundai i10.

MEINE WELT

126 | Marcus G. Lindner Der Starkoch verrät, was er gerne isst und welchen Traum er sich erfüllt hat.

RUBRIKEN 19 | 21 | 110 | 113 | 117 | 124 |

Online Leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Impressum Cumulus

78 | SAISONKÜCHE Edle Siedfleischsuppe: Hinein kommt Hohrücken vom Rind, der sonst für Rib-Eye-Steaks verwendet wird.

22 | MENSCHEN Nadine Masshardt (29) ist die derzeit jüngste Nationalrätin. Viel wichtiger als der Status ist ihr die Verantwortung, die ihre Aufgabe mit sich bringt.


MIGROS-WOCHE 8 |

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AKTUELLES

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Krabbenkonserven mit MSC-Label Als erste Detailhändlerin weltweit bietet die Migros Krabbenkonserven an, die das MSC-Label tragen. Die Zertifizierung des Marine Stewardship Council (MSC) garantiert, dass Fische und Meeresfrüchte aus umweltverträglichem Wildfang stammen. So wie die Krabben für die Migros, die vor der Küste Neuenglands (USA) in den Gewässern des Atlantiks gefangen werden.

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Praktisch: LeShop.ch, der Online-Supermarkt der Migros, hat mehr als in seinem Angebot und liefert die bestellte Ware gleich nach Hause.

Lieferung neu

Als erster Schweizer Online-Händler bietet Lieferpass für noch bequemeres Einkaufen

M

it dem praktischen Lieferabo läutet LeShop.ch eine neue Ära im schweizerischen Online-Handel ein: Anstatt bei

jeder Bestellung Lieferkosten zu bezahlen, leisten die Konsumenten einen einmaligen Pauschalbetrag im Voraus – und bestellen dafür, so oft wie

ZAHL DER WOCHE

365 204

Die Migros-Kunden zeigen Herz: Bisher haben sie 365 204 Franken für die Pro Juventute gespendet. Die Migros wird die eingegangenen Spenden bis zu einem Maximalbetrag von einer Million Franken verdoppeln. Die Aktion dauert noch bis zum 31. Dezember 2013: Einfach den Spendencoupon mit dem gewünschten Betrag an der MigrosKasse einscannen lassen.


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

AKTUELLES | 9

FRISCH IN DER MIGROS

Vitaler Dauerbrenner Wer gerne mit saisonalem Gemüse kocht, kommt an Lauch nicht vorbei. Der Stängel ist extrem wandlungsfähig und das ganze Jahr über erhältlich. Lauch passt sowohl in Suppen und Eintöpfe als auch als Beilage auf den Teller. Etwa zusammen mit einem Fischfilet. Das Gemüse der Gattung Allium hat viele wichtige Vitamine gespeichert. Ein Grund mehr, ihn in der kalten Jahreszeit auf den heissen Herd zu holen. Rezepte unter: www.saison.ch

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Unter Strom: M-way wächst weiter

12 000 Migros- und Markenartikel

im Abo

LeShop.ch einen an.

sie wollen. «Unsere Kunden sollen ihre Produkte so schnell und einfach wie möglich einkaufen können», sagt CEO Dominique Locher. «Die Einführung des Lieferabos ist ein weiterer logischer Schritt in diese Richtung.» LeShop.ch befindet sich überhaupt auf Erfolgskurs: Von Januar bis September hat der Online-Supermarkt der Migros einen Mehrumsatz von 7,3 Millionen Franken gegenüber 2012 erwirtschaftet. Infos zum Lieferabo gibts unter der LeShop.ch-Rubrik «Mein Konto».

Vergangenen Freitag eröffnete die Migros-Tochter M-way, Spezialistin für Elektrofahrzeuge und nachhaltige Mobilität, in Winterthur ihre neunte Filiale. Weitere Shops gibt es in Zürich, Uster, Basel, Bern, St. Gallen, Genf und Lausanne – im Dezember 2013 kommt eine Filiale in Biel hinzu. «Ein rasches Wachstum ist im Zukunftsmarkt der Elektromobilität sehr wichtig», erklärt HansJörg Dohrmann, Geschäftsführer von M-way. Tatsächlich boomt die Branche: So konnte M-way den Absatz an E-Bikes von Januar bis Oktober 2013 gegenüber 2012 mehr als verdopppeln. www.m-way.ch

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Gewinnen Sie mit etwas Glück eine s von 3 iPad mini oder eine von 2222 Gue tzlidosen mit Smiley-Ausstechförmli und passendem Guetzlirezept. Jetzt das Butter-Weihnacht squi z spie len unter www.butter.ch


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MigRos-Magazin | Nr. 50, 9. DEzEMBEr 2013 |

geneRAtion M schweizeR bio-Rapsöl | 11

Empfindliche Blütenpracht: Raps ist anfällig für Schädlinge, die man im Biolandbau nur auf natürliche Art bekämpfen darf.

Goldgelbe Ölfelder

Der Anbau von Raps nach Biorichtlinien ist eine grosse Herausforderung. Deshalb finanziert die Migros Forschungsprojekte, die den Bio-Raps-Anbau in der Schweiz fördern.

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie die biologische Landwirtschaft fördert. www.generation-m.ch

Bild: iStockphoto

E

s ist wohl eines der schönsten Bilder im Frühsommer: sattgelbe Rapsfelder, die mit der Sonne um die Wette strahlen. Ist die Blütenpracht vorüber, verändert der Raps sein Aus­ sehen: Aus den befruchteten Blüten werden Schoten, in denen die Rapskör­ ner wachsen. Aus ihnen wird nach der Ernte das goldgelbe Rapsöl gepresst. In der Migros gibt es neu Schweizer Bio­Rapsöl. Verkauft wird es mit der Kennzeichnung «Migros Bio in Umstel­ lung». Denn bei der Pressung des Öls wird Raps von Biobauern mit jenem von Betrieben vermischt, die sich noch in der Umstellung auf Biorichtlinien befinden. Der Grund: «Wenn ein Bauer von kon­ ventionellem auf Bioanbau wechselt, muss sein Betrieb eine zweijährige Umstellungsphase durchlaufen», er­ klärt Mirjam Sacchelli, Spezialistin für nachhaltigen Ackerbau bei der Migros. «In dieser Zeit muss er nach den Biorichtlinien anbauen, darf aber seine Produkte nicht unter dem Bio­Label verkaufen. Dank der Kennzeichnung ‹Umstellung› können wir den Bauern ihre Produkte bereits zu einem höheren

Preis abnehmen.» Der Raps für die Mi­ gros stammt von Mitgliedern der Bio­ farm­Genossenschaft. Biofarm ist die Schweizer Pionierin beim Anbau und der Vermarktung von Bio­Ölsaaten wie Raps und Sonnenblumen. Die Migros hat sich verpflichtet, Biofarm die Raps­ und Sonnenblumenernten während mindestens drei Jahren abzunehmen.

Unterstützung im Kampf gegen den Rapsglanzkäfer Die Detailhändlerin verschafft den Bau­ ern aber nicht nur langfristige Perspek­ tiven, sie finanziert auch die wissen­ schaftliche Forschung im Bereich des biologischen Rapsanbaus. «Da in der biologischen Landwirtschaft der Einsatz von chemisch­synthetischen Pflanzen­ schutzmitteln verboten ist, ist das Risiko eines Ernteausfalls höher als in der konventionellen Landwirtschaft», sagt Sacchelli. Raps gilt im Anbau als Risiko­ kultur. Eine besonders grosse Gefahr für die Pflanzen ist der Rapsglanzkäfer. Die nur zwei Millimeter grossen Tierchen können bei massenhaftem Auftreten grosse Schäden verursachen. In Zusam­

menarbeit mit Biofarm forschen deshalb das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope an der Bekämpfung dieses Schädlings. Die beiden renommierten Institutio­ nen verfolgen unterschiedliche Ansätze, wie Sacchelli erklärt: «Agroscope unter­ sucht den Einsatz von speziellen Pilzen gegen die Rapsglanzkäfer. Das FiBL tes­ tet Pflanzenstoffe mit starkem Eigen­ geruch, der die Tiere verwirren soll.» Zudem prüft Agroscope, welche Raps­ sorten und Standorte sich für den Bioanbau besonders eignen. «Biofarm nutzt die Forschungsergebnisse für die Beratung der Biobauern, die am Raps­ anbau interessiert sind. Diese können so den Anbau optimieren und mehr Raps nach Biorichtlinien produzieren», schliesst Sacchelli. Text: Andreas Dürrenberger

Neu in der Migros Neu verkauft die Migros kaltgepresstes Schweizer Rapsöl aus Anbau nach biologischen Richtlinien (50 cl für Fr. 7.80). Gekennzeichnet ist es mit dem Label «Migros Bio in Umstellung». Mit dem Ausbau ihres Sortiments an Schweizer Bioprodukten setzt die Migros ein klares Zeichen für die biologische Landwirtschaft.


WEIHNACHTEN 12 |

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ADVENTSKALENDER

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Gewinnen Sie für einen guten Zweck!

Das Migros-Magazin sagt Danke – und verteilt bereits vor Weihnachten Geschenke. Noch bis zum 24. Dezember 2013 verlosen wir täglich tolle Preise. Auch diese Woche gibts zusätzlich einen Wochenpreis im Wert von 5000 Franken.

T

ürchen öffnen und gewinnen: Noch bis zum 24.Dezember verlosen wir jeden Tag attraktive Preise. Auch in der dritten Woche werden die Preise von einem Migros-MagazinMitarbeiter im Heft vorgestellt. Wollen Sie einen der Preise gewinnen, müssen Sie nur am entsprechenden Tag via Telefon, SMS oder Internet teilnehmen. Mehrmalige Teilnahmen – auch für dasselbe Türchen – sind erlaubt. Die Gewinner werden per Los ermittelt. Auch diese Woche gibt es wieder die Chance auf einen Zusatzpreis im Wert von 5000 Franken. Der Erlös aus Anrufen und SMS kommt der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zugute.

Mit ihrer neuen 3-DReinigungstechnologie zählt die Oral-B TriZone 7000 Black Edition zu den besten Zahnbürsten auf dem Markt. Gewinnen Sie eines von vier Sets im Wert von je Fr. 269.–. www.oral-b.ch

9.

DEZEM

BER

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Noch keine Neujahrsvorsätze? Nehmen Sie sich vor, Golfen zu lernen, und gewinnen Sie einen Gutschein für einen Golfgrundkurs inklusive Regel- und Etikettenkurs im Wert von Fr. 1000.–.

Gewinnen Sie einen von fünf Bosch-Schleifrollern PRR 250 ES im Wert von je Fr. 199.–. Der Schleifroller passt sich dank diverser Wechselaufsätze der Form des jeweiligen Werkstücks an.

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11.

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WEIHNACHTEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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ADVENTSKALENDER | 13

Das Elseve-Kératin-LissPflegeset von L’Oréal enthält ein Shampoo, eine Spülung und ein Serum, die Ihr Haar optimal pflegen. Gewinnen Sie eines von 50 Geschenksets im Wert von je Fr. 20.30.

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12.

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Grosser Wochenpreis Weitere Gewinnchancen für alle Adventskalender-Teilnehmer: Bis zu Weihnachten verlosen wir jede Woche 5 Migros-Gutscheine im Wert von je Fr. 1000.–! Diese werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Adventskalenders verlost. Sie können aber auch nur auf den Zusatzpreis setzen.

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Beantworten Sie folgende Frage, um teilzunehmen: Wie viele Kerzen hat der Adventskranz? Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 200 033 (Fr. 1.– pro Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort Preis, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (Fr. 1.– pro SMS). Beispiel: PREIS Lösung Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf. Online: www.migrosmagazin.ch/adventskalender Teilnahmeschluss: 15. Dezember 2013, 24.00 Uhr

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13.

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Tägliche Gewinnchance

14.

Beantworten Sie die nachstehende Wettbewerbsfrage und nehmen Sie teil, täglich zwischen 00.00 und 23.59 Uhr: Was wird an Weihnachten ausgepackt?

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Nicolette Trindler ist Redaktionsassistentin des Migros-Magazins. Sie wünscht Ihnen viel Glück für die Verlosung und eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

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Behaglich lesen, Musik hören oder eine DVD schauen – gewinnen Sie einen von 20 ExLibris-Gutscheinen im Wert von je Fr. 50.–, die in den Filialen, im OnlineShop und via Mobile-App eingelöst werden können. www.exlibris.ch

15.

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Der Erlös aus den Anrufen und SMS kommt der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zugute. Bild: Ueli Christoffel

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Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind nicht teilnahmeberechtigt. Mehrfachteilnahmen sind möglich, computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


weihnachten 14 |

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Porträt

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Nr. 50, 9. Dezember 2013 | Migros-Magazin |

Himmlische Mission

Sie nennt sich selbst «Freelance-Schwester»: Veronika Ebnöther führt ein eheloses, religiöses Leben, ohne einem Orden anzugehören. Jeden Monat veröffentlicht sie ein Büchlein, in dem sie auf unverstaubte Art von Gott und dem Glauben erzählt.


WEIHNACHTEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

PORTRÄT | 15

Seit elf Jahren eine geweihte Jungfrau: Veronika Ebnöther hat ihren Lebensinhalt gefunden.

D

Bild: Black Ocean/ Pit Buehler

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as einzige Tattoo, das Schwester Veronika hat, ist ein Wandtattoo und klebt als Spruch in ihrem Wohnzimmer: «Wer loslässt, wird gehalten.» Veronika Ebnöther (39), eine Frau mit jugendlichem Lachen und randloser Brille, hat ihr Leben in die Hände Gottes gelegt. Ihre moderne Zweizimmerwohnung im bündnerischen Bonaduz ist liebevoll eingerichtet: Auf dem Tisch stehen Sukkulenten, im Wohnzimmer eine Art Lounge aus weissen Sitzpuffs, alle Möbel sind aus hellem Holz. Nur das Kreuz an der Schlafzimmerwand und der kleine Weihwasserbehälter neben der Gegensprechanlage deuten darauf hin, dass hier eine Frau wohnt, die sich Gott versprochen hat. Schwester Veronika hat eine Zwetschgenwähe gebacken. «Obwohl ich nicht gerne koche oder backe», sagt sie und lacht vergnügt. Veronika Ebnöther ist eine «Freelance-Schwester», wie sie sich selbst nennt, eine «geweihte Jungfrau», wie das Zweite Vatikanische Konzil diese Lebensform bezeichnet. In der Schweiz gibt es rund 50 geweihte Jungfrauen. Sie haben sich Gott versprochen, leben jedoch nicht in einem Kloster. Sie sind vor allem zwei Dingen verpflichtet: ehelos zu leben und täglich zu beten. Ein kirchlicher Beruf ist keine Bedingung, viele gehen einer normalen Arbeit nach und sind Busfahrerinnen, Lehrerinnen oder Pflegefachfrauen. Auch das Tragen eines Ordensgewands ist keine Pflicht. Christoph Casetti, Bischofsvikar im Bistum Chur, ist Schwester Veronikas Ansprechperson. Er hält den Stand der geweihten Jungfrau für «eine schöne Berufung, die zeigt, dass Gott allein einen Menschen glücklich machen kann». Schwester Veronika will ihren Glauben sichtbar machen und trägt einen Habit. Der ist nicht wie gewohnt aus schwarzem Stoff, sondern aus hellblauem Jeans und selbst genäht. «Das war einfach ein praktischer Stoff für Bolivien, er wird nicht schnell dreckig.» Mit aufrechter Haltung sitzt Schwester Veronika am Tisch, der Habit verdeckt ihre Figur gänzlich. Begeistert erzählt sie von ihrer Missionszeit in Südamerika. Mitten in den Anden hatte

sie zusammen mit einem anderen Missionar zwei Missionsstationen errichtet und lehrte die Menschen den katholischen Glauben. Schwester Veronika sprach die Inkasprache Quechua und war viel zu Fuss unterwegs. Vor zwei Jahren kehrte sie zurück in die Schweiz. Als sie von einer Pfarreihelferstelle im Safiental erfuhr, wusste sie sofort: «Das ist das Richtige für mich.» Einen halben Tag pro Woche unterrichtet sie nun Kinder in Religion und stapft durch die raue Gegend, um mit den Bewohnern zu sprechen. «Die Stelle im Safiental gefällt mir sehr, ich bin gerne draussen unterwegs.»

Als Symbol der Verbundenheit zu Gott trägt sie einen Ring Tatsächlich sieht Schwester Veronika aus wie jemand, der oft an der frischen Luft ist: Ihr Teint ist ebenmässig, ihre Haut leicht gebräunt. Sie fährt gerne Mountainbike und spielt Alphorn. «Naturtöne tun mir einfach wahnsinnig gut», sagt sie. Als Symbol für ihre Verbundenheit zu Gott trägt Schwester Veronika einen goldenen Ring, als wäre sie verheiratet. Ihre Weihe vor elf Jahren kam einer Vermählung tatsächlich nah: Im Hochzeitskleid erschien sie in der Churer Kathedrale und legte vor Bischof Amédée Grab das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. Nach ihrer Weihe hat sich Schwester Veronika keinem Kloster angeschlossen, sondern lebt ihren Glauben zu Hause. «Das Klosterleben hat mich nicht angesprochen. Es war nicht der Wille Gottes», sagt sie. «Ich lebe eine Form, die sehr gut in die heutige Zeit passt.» Mit Schwestern, die einem Kloster angehören, steht sie in gutem Kontakt. Sie erlebt aber auch, dass religiöse Gemeinschaften zurückhaltend auf geweihte Jungfrauen reagieren. «Viele kennen diese Lebensform gar nicht.» Wenn sie in Bonaduz und den umliegenden Dörfern unterwegs ist, wird sie oft angesprochen. «Die Leute fragen mich, wieso ich einen Jeans-Habit trage, wieso ich nicht im Kloster lebe.» Viele wollen einfach über den Glauben diskutieren. Für Menschen, die sich mit Glaubensfragen auseinandersetzen möchten, hat Schwester Veronika die «Fromm-


Foto: www.saison.ch

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WEIHNACHTEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

beeren» entwickelt. Eine Art geistliches Amuse-Bouche. Ihre ersten «Frommbeeren» sind die «Travel booklets». Einmal im Monat gibt sie die Büchlein heraus, in denen sie Gedanken zu Gott und zum Glauben im Alltag aufschreibt. Die Büchlein sind liebevoll gestaltet, sehen optisch aus wie Reisetagebücher und erscheinen in einer Auflage von 250 Exemplaren. Veronika Ebnöther ist in Rüschlikon ZH aufgewachsen und hat das KunstGymnasium in Zürich besucht, mit Gestaltungsprogrammen am Computer kann sie gut umgehen. «Meine Travel booklets sollen den Menschen den Alltag erleichtern und das Bild von Gott entstauben», sagt die studierte Religionslehrerin.

Sie wollte heiraten und Kinder bekommen, doch es kam anders Auf die Frage, ob sie ihren Glauben je in Frage gestellt hat, reagiert sie entschieden: «Natürlich habe ich in Krisen schon mal alles auf die Probe gestellt. Aber nie meinen Glauben.» Sie wuchs in einer religiösen Familie auf, ging als Kind zur Sonntagsmesse und in ihrem Maturajahr bereits jeden Morgen vor der Schule zur Kirche, «einer Kraftquelle», wie sie sagt. Sie hatte Träume, wollte heiraten und Kinder haben. Doch es kam anders: Mit 20 erhielt sie ihre Berufung. Sie spürte, wie Gott sie einlud, ihr Leben dem Glauben zu widmen. «Ich bin nicht wegen einer Institution Schwester, sondern wegen Gott, der mich rief», erklärt sie einPhänomen,dasrationalunbegreiflich erscheint. Die Nachteile als geweihte Jungfrau kann sie klar benennen: Zu Hause wartet niemand auf sie, für ihren Lebensunterhalt muss sie selbst aufkommen. Obwohl sie neben ihrer Pfarreihelferstelle noch in einem Pfarreihaushalt putzt, muss sie mit wenig Geld auskommen. «Das braucht viel Vertrauen in Gott.» Sie musste lernen, sich von finanziellen Sicherheiten und egoistischen Wünschen zu verabschieden. Auch Freundschaften musste sie loslassen. Ein Gefühl des Fallens. Heute fühlt Schwester Veronika Halt: «Es ist schön, jemanden zu haben, der einen zärtlich umsorgt und im Alltag für einen da ist», sagt sie über Gott. Morgens wache sie oft früh auf und sei einfach mit Gott zusammen. «Ich stelle mir zum Beispiel vor, wir machen gemeinsam einen Spaziergang und unterhalten uns. Es ist ein Austausch ohne Worte, der mir viel Kraft gibt.» Die Frage, ob sie sich je allein fühle, verneint sie nach kurzem Zögern. Sie

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«In Krisen habe ich schon alles auf die Probe gestellt, aber nie meinen Glauben.» Geweihte Jungfrau Im Gesetzbuch des Kirchenrechts der katholischen Kirche, Canon 604, heisst es: «Es gibt den Stand der Jungfrauen, die vom Bischof nach gebilligtem Ritus Gott geweiht, Christus (…) mystisch anverlobt und für den Dienst der Kirche bestimmt werden.» Geweihte Jungfrauen haben ihren Ursprung bereits in der frühchristlichen Zeit. Adrienne Suvada, Kommunikationsverantwortliche beim Bistum Basel, sagt: «Die geweihten Jungfrauen zeigen, dass man sich nicht allen gesellschaftlichen Trends anpassen muss und dabei viel Gutes tut. Dieser Schritt erfordert einen tiefen Glauben und viel Mut.»

Veronika in ihrer Wohnung. Hier übt sie Alphorn oder gestaltet ihre «Travel booklets».

habe einen guten Kontakt zu Freunden und Familie und sei gerne in Gesellschaft. «Natürlich habe ich Momente, in denen ich die körperliche Nähe vermisse. Aber die gehören zum Leben, und ich lege sie in Gottes Hände», sagt sie. Wenn sie einen Mann trifft, der ihr gefällt, bringt sie das nicht aus dem Konzept. «Ich habe einen gesunden Umgang mit Männern, fühle mich wohl in meinem Körper und bin glücklich mit meinem Leben.» Text: Silja Kornacher Bilder: Andrea Badrutt

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FORUM

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SCHLUMMERMUTTER

Wer den ersten Schritt wagt … Eine sehr gute Freundschaft brach vor mehr als 20 Jahren auseinander. Ein Gespräch mit der Schlummermutter überzeugte die Betroffene, einen Kontaktversuch zu unternehmen. Sie wirft eine nichtssagende Karte in den

Reisechat

Als ihre Kinder ausgeflogen waren, beschloss Sylvia Frey Werlen, zwei Zimmer ihres Hauses zu untervermieten. In den letzten elf Jahren hat sie 23 junge Menschen aus elf Nationen beherbergt.

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Briefkasten und tatsächlich: Sie erhält Antwort, aber ist es die erhoffte? migrosmagazin.ch/schlummermutter

SWISS MADE

Das Fürstentum Liechtenstein gehört laut «National Geographic» zu den 20 Top-Reisezielen, die man 2014 besuchen sollte. Das Schloss Vaduz hat es sogar auf die Titelseite des Magazins geschafft.

MAMMA MIA

Sobald ein Kind windelfrei ist, fragen seine Eltern im Minutentakt «Muesch du es Bisi-Gaggi mache?» Diese Ausscheidungskontrollen sind ein Riesenstress für alle Beteiligten, erklärt die Mamma Mia.

migrosmagazin.ch/ swissmade

migrosmagazin.ch/ mammamia

«Es isch emol …»

Das Migros-Magazin sucht zusammen mit dem Landesmuseum Zürich die neue Schweizer Märchenkönigin oder den neuen Märchenkönig. Wenn Sie Erzähltalent haben, ist das Ihre Chance. Bewerben Sie sich!

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Bild Getty Images

pieglein, Spieglein an der Wand, wer erzählt am besten im ganzen Land? Im Rahmen der Ausstellung «Märchen, Magie und Trudi Gerster» im Zürcher Landesmuseum sucht das Migros-Magazin Märchenonkel und -königinnen, Lesefreudige und Fans von Geschichten und Sagen. Die besten Einsendungen erhalten die Chance, sich zusammen mit bekannten Märchenerzählerinnen und -erzählern

den Lesern zum Online-Voting zu stellen. Wer gewinnt, liest bei der Abschlusstagung im Landesmuseum vor. Laden Sie sich auf www.migrosmagazin.ch das Engadiner Märchen «Die drei goldenen Schlüssel» herunter und filmen Sie sich beim Vorlesen oder Erzählen. Alle Teilnahmebedingungen finden Sie online. Einsendeschluss ist der 24. Dezember 2013. Bald könnte Ihr «Es isch emol …» zum landesweit bekannten Satz werden!

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FORUM

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LESERBRIEFE | 21

MM 49: «Wenn Schulen Schule machen». Reportage über drei Schulen, die im Finale um den Schweizer Schulpreis stehen.

«Herkömmliche Schulen werden benachteiligt»  Der Bericht über den schweizerischen Schulpreis war interessant, doch die Medaille hat auch hier zwei Seiten. Es geht den Leuten vom Verein Forum Bildung nicht nur darum, Belohnungen auszuteilen, sondern ebenso sehr um das Fördern der eigenen Ideologie mit möglichst radikalen Reformen. Schulen, die eher im herkömmlichen Stil unterrichten, werden benachteiligt, auch wenn sie mindestens so gute Leistungen erbringen wie die prämierten. Diese PreisverMM 49: «Wenn das Bett quietscht», Trick 77.

Genialer Hüpfer

… dieser kleine hüpfende Mensch war der Aufsteller des Tages für mich im neuen Migros-Magazin. Danke dafür! Margun Welskopf, Zürich

leiher haben gar keine Legitimation, um die Volksschule in ihrem Sinne zu beeinflussen. Das Ganze erinnert an den berühmten Wolf im Schafspelz, und die Behörden täten gut daran, dieses Sponsoring künftig nicht mehr zu gestatten. Hans-Peter Köhli, Zürich

 Wenn von 6000 Schweizer Schulen nur gerade 100 (auf Voranmeldung!) getestet werden, weil sie ein umfangreiches Bewerbungsdossier mit wohlklingenden Leitbildern und hochgestochenen Integrationsmodellen eingereicht haben, wird mit Sicherheit nicht die beste Schule gewinnen, sondern diejenige, die sich am besten verkauft. Thomas Ziegler, Elgg ZH

MM 49: «Die Männer hocken da, hilflos wie das Kaninchen vor dem Metzger», Interview mit einem Trennungsberater.

«Ausgewogen statt Mütter-Bashing»  Dank an Herrn Schiess für seine ausgewogenen Aussagen und seine Haltung. Oft verfallen Männerbewegte, Männer-

berater, die es alle dringend braucht, ins Feministinnen- resp. Frauen- resp. Mütterbashing. Barbara Amsler, per E-Mail

MM 49: «Immer mit der Ruhe». Tipps, wie man dem Weihnachtsstress entkommt.

«Den Weihnachtsstress einfach weggelacht»  Einfach grossartig, die zehn Tipps von Tamar Venditti. Meine stressbedingten Magenschmerzen sind durch den akuten Lachanfall «weggerüttelt» worden. Christine Lauber, per E-Mail

MM 49: «Ich mag das Zigeunerleben». Meine Welt mit Eiskunstlaufstar Stéphane Lambiel.

«Stéphane Lambiel, das ist mir auch passiert!»  Lieber Stéphane Lambiel, dein peinlichster Moment?! Mach dir nichts draus, ist mir auch passiert. Ich habe die ganzen fünf Minuten keinen Ton gesagt. Ich kam trotzdem durch die Matura. Iris Dulex, Jona SG

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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Nr. 50, 9. Dezember 2013 | migros-magazin |

Streben nach Sinn

Selbstverwirklichung statt Altersvorsorge: Für die Vertreter der Generation Y verwischen sich Arbeit und Freizeit. Spass und Sinn stehen im Vordergrund. Vier Beispiele, wie Junge heute Karriere machen.

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ie sind anspruchsvoll und wollen einen abwechslungsreichen Job: Das ist das Profil der von Soziologen bezeichneten Generation Y (im Englischen «why», warum). Zur Generation Y gehören die zwischen 1980 und 2000 Geborenen. Sie lösen die Generation X (Jahrgänge 1960 bis 1980) ab. Elena Hubschmid, Dozentin an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Bern, hat ihre Doktorarbeit zur Generation Y verfasst. «Die Generation Y definiert heute die Arbeitswelt neu, hinterfragt Dogmen und stellt neue Regeln auf», sagt sie. «Die ‹Ypsiloner› wissen, was Spass im Job bedeutet, und stellen Arbeit nicht der Freizeit gegenüber.»

«arbeiten ist heute selbstverwirklichung» Allmählich erklimmen diese «Ypsiloner» nun die Karriereleiter und stellen Arbeitgeber vor neue Herausforderungen. Denn das Prinzip «Schaffe, schaffe, Häusle baue», wie es der Schwabe zu sagen pflegt, ist längst veraltet. «Heute geht es um mehr als geregeltes Einkommen. Arbeiten ist nicht nur Mittel zum Zweck, sondern Selbstverwirklichung», sagt Christian Herren, der schon mit 21 Jahren ein Kunstmuseum geleitet hat. Er ist einer von vier jungen Überfliegern, die das Migros-Magazin getroffen und nach

ihren Erfolgsrezepten befragt hat. Sie sind alle unter 30 und haben bereits Erfolge erzielt, von denen andere in dem Alter nur träumen. Die erfolgreichen Jungen haben vor allem eines gemein: Ihr Job ist ihr Lebenssinn. Dafür nehmen sie auch 13-Stunden-Tage in Kauf. So wie der 29-jährige Bardhyl Coli, der mit acht Jahren aus dem Kosovo in die Schweiz kam und schon früh wusste, dass er Hoteldirektor werden wollte. Er findet: «Wer ein klares Ziel vor Augen hat, kann das auch erreichen.» Heute ist er Direktor im Waldhotel Davos. Er lebt für seine Arbeit. Auch Nadine Masshardt, die jüngste Nationalrätin der Schweiz, sieht ihren Beruf als Berufung. Und der 25-jährige David Bachmann möchte hoch hinaus: In fünf Jahren will der erfolgreiche Jungunternehmer finanziell ausgesorgt haben, um sich auf globale Projekte zu konzentrieren. Texte: Silja Kornacher Bilder: Tanja Demarmels

www.migrosmagazin.ch

Lesen sie onLine Im ausführlichen Interview verraten die jungen Überflieger, was Karriere bedeutet und was die Generation Y ausmacht.

Mit viel Engagement an die politische Spitze:


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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

«Politik ist kein Ego-Job» Nadine Masshardt (29), SP-Nationalrätin, Bern Nadine masshardt hat einen grossen politischen rucksack: Nach der matura trat sie der SP bei. bereits mit 20 gehörte sie dem Stadtrat Langenthal an, mit 21 wurde sie ins berner Kantonsparlament gewählt. masshardt studierte Geschichte und Philosophie an der Universität Freiburg. Seit märz 2013 ist sie die derzeit jüngste Nationalrätin und arbeitet neben ihren zahlreichen ehrenamtlichen engagements ‒ unter anderem als Co-Präsidentin des WWF Kanton bern ‒ als Projektleiterin für eine Kommunikationsagentur. «Ohne mein Team wäre ich heute nicht Nationalrätin. Denn Politik ist kein Ego-Job. Mein Umfeld spornt mich immer wieder an, im Gegenzug kann ich ihm einen Einblick in meine Arbeit als Politikerin ermöglichen. Meine Motivation ist es, mitzubestimmen und etwas zu verändern ‒ hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit und zur Energiewende. Meine politischen Grundsätze versuche ich auch im Alltag umzusetzen: Ich fordere, was ich lebe, und lebe, was ich fordere. Das Wichtigste an meiner Arbeit als Nationalrätin ist nicht der Status, sondern die Verantwortung, die ich dadurch erhalte. Zum Ausgleich plane ich bewusst Zeitfenster ein, in denen ich auf dem Handy nicht erreichbar bin.»

Nadine Masshardt an ihrem Arbeitsort, dem Nationalratssaal im Berner Bundeshaus.

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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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«Ich war schon immer eine Händlernatur» Christian Herren (21), Kunstkurator aus Bern Alles begann mit dem alten Globus seiner Grossmutter: er weckte in Christian Herren das Interesse für Ahnenforschung, Geschichte und Kunst. Schon mit 13 Jahren arbeitete er in einem Auktionshaus in bern, vier Jahre später eröffnete er seine eigene Galerie. Nach der matura begann er ein KunstgeschichteStudium in basel. Kurz vor dem bachelorAbschluss unterbrach er das Studium, um als jüngster museumsdirektor der Schweiz die bromer Art Collection in roggwil be zu lancieren. Heute arbeitet Herren als freier Kurator und eröffnet im kommenden Jahr zusammen mit drei Partnern einen neuen Kunstraum in bern. Auch ein eigenes modelabel ist in Planung. «Ich war schon immer eine Händlernatur: Als ich acht Jahre alt war, verkaufte ich Bärlauch auf der Strasse, um mir meine Teddybärsammlung zu finanzieren. Mit 12 begann ich, Kunst an- und weiterzuverkaufen. Heutzutage muss man sich früh für einen Weg entscheiden, gleichzeitig ist die Konkurrenz viel grösser geworden. Arbeiten ist heute nicht nur Mittel zum Zweck, sondern Selbstverwirklichung, die Tätigkeit ist viel wichtiger als das Einkommen. Ich sehe die Kunst als meine Berufung. Zu meinen Anstellungen bin ich nur gekommen, weil ich stets meinen Interessen gefolgt bin. Ich war einfach zielstrebig und hartnäckig.»

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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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«Man kann immer von vorne anfangen» David Bachmann (25), Mitgründer und -inhaber von Suitart, Glattbrugg ZH Nach dem Gymnasium jobbte David bachmann bei einer Warenannahme. Da wurde ihm klar: er will nie angestellt sein, sondern sein eigenes Unternehmen gründen. Das Wissen dazu eignete er sich mit zwei Semestern Wirtschaftsstudium und einem Workshop für Jungunternehmer an. Vor vier Jahren gründete er mit einem Geschäftspartner das Unternehmen Suitart, das in europa produzierte massanzüge anbietet. Was ohne Startkapital begann, ist heute ein KmU mit 15 Verkaufsstandorten und über 100 mitarbeitern, Lizenzpartnern und Investoren. «Bei der Arbeit vergesse ich oft die Zeit, weil sie mir Spass macht und ich mit Herzblut dabei bin. Ich nehme unser Unternehmen nicht als Job wahr, ich versuche eher, das Unternehmen zu formen. Mit 30 will ich finanziell unabhängig sein und mich auf globale Projekte wie Wasserversorgung oder Bildung konzentrieren. Das Wort Karriere ist für mich kein relevanter Begriff, man kann immer wieder von vorne anfangen. Eine Grundvoraussetzung für Unternehmertum ist es, Optimist zu sein. Meinen Erfolg messe ich nicht an Geld, sondern an glücklichen Mitarbeitern.»

Wollte früh sein eigenes Hotel: Bardhyl Coli im Weinkeller des Waldhotels Davos.

«Negative Schlagzeilen haben mich motiviert» Bardhyl Coli (29), Direktor Waldhotel Davos bardhyl Coli kam mit seiner Familie 1991 vom Kosovo in die Schweiz. Dass er dereinst ein Hotel leiten würde, wusste er schon als Teenager. Um seinen Traum zu verwirklichen, schloss er zwei berufslehren als Servicekraft und Koch ab, liess sich zum Sommelier ausbilden, kellnerte in einem Londoner Luxushotel und besuchte die Hotelfachschule. bevor Coli vor einem Jahr das Waldhotel Davos mit rund 50 mitarbeiterinnen und mitarbeitern übernahm, war er stellvertretender Hoteldirektor in berlin mitte.

«Mein Motto ist: ‹Wer ohne Ziel losläuft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht ankommt.› Weil ich ein Immigranten­ kind bin, ist mir Karriere wahnsinnig wichtig. Ich wollte meiner Nation zeigen, dass in der Schweiz alles möglich ist. Negativschlagzeilen über Migranten haben mich immer motiviert. Erfolg ist meine Motivation, er macht mich glücklich. Für mich zeichnet sich der Erfolg durch Leidenschaft und überdurchschnittlichen Einsatzwillen aus. Ich bin sehr stolz, dass ich bereits mit 28 Jahren dieses Hotel führen durfte. Dieser Job ist meine Berufung.»

Jungunternehmer David Bachmann im Showroom von Suitart.


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frau der Woche

Weber vermittelt

Verstand einschalten: Wer online einkauft, sollte den Anbieter genau prüfen.

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«Der Reiz, ein Schnäppchen zu machen, ist sehr gross»

Viele Weihnachtsgeschenke werden online gekauft. Das ist bequem, unkompliziert und oft günstig. Petra Rohner vom Konsumentenforum erklärt, wann das Schnäppchen teuer wird.

bilder: Getty Images, Yannick Andrea, 20 minuten, Denis Sinyakov/Greenpeace/Keystone

Petra Rohner, angenommen, ich habe online ein iPad bestellt und per Kreditkarte bezahlt, aber das Gerät ist nie bei mir angekommen. Was kann ich tun?

Rechtsstreit einlassen will, sollte man zuerst prüfen, ob man eine Rechtsschutzversiche­ rung hat.

Wenn Sie sich bei unserer Gemäss dem Schweizerischen Versandhandel-VerOmbudsstelle melden, band häufen sich Onlineschauen wir die bereits gelaufene Kommunika­ Betrugsfälle grad in der Vortion an und versuchen Petra Rohner (54) weihnachtszeit. Wie viele herauszufinden, wo das ist Ombudsfrau bei Fälle landen bei Ihnen? Problem liegt. Oft genügt der E-CommerceZurzeit melden sich vier es, wenn wir uns beim Stelle des Konbis fünf Online­Besteller Anbieter melden – es sumentenforums. pro Tag. Die Hälfte davon macht Eindruck, wenn betrifft Betrugsfälle. Bei sich eine Ombudsstelle einschaltet. den anderen geht es oft darum, dass sich Anbieter und Kunde über Falls dies nichts nützt, bekomme ich Logistisches wie die Lieferfristen nicht einig sind oder dass auf der wenigstens mein Geld zurück? In dem Fall handelt es sich wohl um Homepage nicht die richtigen Fel­ einen betrügerischen Anbieter, der angeklickt wurden. dann ist das Geld weg. Viele der Gauner befinden sich bereits in Welcher Fall hat bei Ihnen bisher am einem Konkursverfahren, da gibt es meisten Kopfschütteln ausgelöst? nichts mehr zu holen. Und oft ist es Ich staune, wie viele Leute relativ gar nicht erst möglich, die Firma teure Handys im Netz kaufen und oder die Person hinter dem An­ dabei für sie unbekannte Online­ shops nutzen. Sie schauen aus­ gebot ausfindig zu machen. schliesslich auf den Preis. Komme ich mit einer Klage weiter?

Klagen lohnt sich erst ab einem Be­ trag von mehreren Hundert Fran­ ken. Die meisten Online­Käufe be­ wegen sich aber um 50 bis 100 Franken – eine Klage würde das um ein Mehrfaches übersteigen, das wissen die Online­Betrüger genau. Wenn man sich dennoch auf einen

Wenn ich nicht auf Online-Shopping verzichten möchte, wie kann ich mich vor Betrug schützen?

Bestellen Sie nur bei Anbietern, die im Impressum eine komplette Ad­ resse angeben. Wer nur einen Mail­ Account angibt, ist tendenziell un­ seriös. Vertrauenswürdige Anbieter

offerieren zudem mehrere Zah­ lungsmöglichkeiten: Kreditkarte, auf Rechnung, per Nachnahme etwa. Und die AGB sollten rasch zu finden sein. Im Zweifelsfall einfach schnell die Firma googeln. Wenn jemand mit einem Anbieter schlechte Erfahrungen gemacht hat, spricht sich das in einschlägigen Fo­ ren rasch herum. Achten Sie auch auf Gütesiegel wie «Trusted Shops» und «Swiss Online Garantie».

bücher sind zu wertvoll, um im Altpapier zu landen, findet Jenny Weber (25), bibliothekarin aus Winterthur zH. Sie hat deshalb eine Website ins Leben gerufen, die bücherspender und -liebhaber zusammenbringt. Auf book donation.ch können sich alle eintragen, die einschlägige Literatur suchen oder abzugeben haben, am liebsten gleich paketweise. eine Lieferung nach Kambodscha ist bereits zustande gekommen. Leseförderung ohne Grenzen sozusagen.

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Auf welchen Websites sollte ich auf keinen Fall etwas bestellen?

Wo Produkte zu unglaublich tiefen Preisen angeboten werden. Stellen Sie sich vor, Sie stehen im realen Leben vor dem Schaufenster eines seriösen Ladens. Jemand kommt daher und bietet Ihnen die gleiche Ware wie in der Auslage zur Hälfte des Preises an und sagt: «Sie zahlen heute, und ich liefere morgen.» Würden Sie zugreifen? Niemals.

Sehen Sie, dann sollten Sie das auch online nicht tun. Warum fallen dennoch so viele Menschen auf diese Angebote herein?

Der Reiz, ein Schnäppchen zu ma­ chen, ist sehr gross. Es ist schon gut, verschiedene Angebote zu ver­ gleichen. Aber wenn man nur den Preis sieht, schaltet man leider auch den gesunden Menschenverstand aus. Interview: Yvette Hettinger

Der Papst, edward Snowden – und Marco Weber (28): Das sind drei der neun Persönlichkeiten, die als «The Guardian person of the year» nominiert sind. Diese Auszeichnung verleiht die britische zeitung jährlich jemandem, der für Aufsehen gesorgt hat. Der Schweizer Greenpeace-Aktivist ist wegen seiner Teilnahme an einer Aktion zum Schutz der Arktis nominiert. er hatte als erster versucht, eine russische erdölplattform zu besteigen. Weber wurde verhaftet und später gegen Kaution wieder freigelassen.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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porträt | 31

Die Hafenfrau

Die 43-jährige Schweizerin Ursula Richenberger leitet das Hafenmuseum in Hamburg. Sie arbeitet in einem alten Lagerschuppen im Freihafen. Die Schweizer Berge und Schoggi liegen weit hinter ihr. Dennoch riecht es hier gelegentlich nach Kakao.

W

enn die Zürcherin Ursula Richenberger (43) morgens je­ weils über die Hamburger Köhlbrandbrücke zur Arbeit fährt, ist sie jedes Mal von Neuem von der Aussicht auf den Freihafen fasziniert: Vor ihr liegt das grösste zusammenhängende Gewer­ begebiet Deutschlands mitten im dritt­ grössten Hafen Europas. Ein Labyrinth aus Kanälen, Schleu­ sen, Häfen, Kais und Pontons breitet sich vor ihr aus. Darauf unzählige Kräne, Güterzüge, Hafenschlepper, Schuten, Frachtschiffe – eine Welt aus Stahl und Rost, mit kräftigen Kerlen in Blaumän­ nern und Gummistiefeln. Es riecht jeden Tag anders: nach Meer, Dieselöl, Brack­ wasser, Pfeffer und Kakao. Und nach der weiten Welt. «Hier wird mir vor Augen geführt, wie Wirtschaft funktioniert, das ist toll», sagt Richenberger, «die Komplexi­ tät der Logistik ist greifbar.» Sie staune immer wieder, dass es gelingt, 16 000 Container, die auf einem Frachtschiff transportiert werden, korrekt weiterzu­ verladen. Mitten in diesem Freihafen liegt das Hafenmuseum Hamburg, dem Richen­ berger seit Februar 2012 als Leiterin vor­ steht. In einem typisch roten Backstein­ haus befindet sich der «Schuppen 50A» mit seinem Schaudepot in einer alten Lagerhalle. Anschaulicher kann ein Museum wohl kaum funktionieren, denn dieses Haus zeigt nicht nur historische Exponate und Schiffe aus der Hamburger Hafenwelt, es hält mit seinen 150 ehren­ amtlichen «Hafensenioren» darüber hinaus wertvolle Erinnerungen an ver­ gangene Zeiten lebendig. Diese Senioren haben lange Jahre die Arbeit im Hafen und auf den Schiffen verrichtet. Sie wissen Dinge und können Maschinen bedienen, von denen die modernen, jungen Hafenarbeiter meist keine Ahnung mehr haben. Voller Be­

rufsstolz erklären sie den Museums­ besuchern ihre einstigen Tätigkeiten und die Geräte.

Wenn schweizerdeutsch zur Fremdsprache wird Nicht selbstverständlich, dass eine Frau dieser Männerwelt vorsteht. Und erst noch eine Schweizerin. Dabei hat Ri­ chenberger bereits etwas Mühe, noch ein urchiges Schweizerdeutsch zu sprechen, räumt sie in ihrem Büro ein. Die Tochter

einer deutschen Mutter und eines Schweizer Vaters hat nämlich nur bis zur vierten Klasse in Zürich gelebt. Denn nach dem frühen Tod ihres Vaters zog ihre Mutter mit ihren zwei Kindern zu­ rück nach Deutschland. «Die Schweiz war mein Ein und Alles. Darum war ich zu Beginn entsetzt, dass man mich nach Deutschland ‹verschickt› hatte», er­ innert sich die 43­Jährige. Ursula Richenberger hat im Norden längst Wurzeln geschlagen, obschon die

Chefin in einer rauen Männerwelt: Ursula Richen­ berger, Leiterin des Hafenmuseums.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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Im Hafen duzt man sich, und Verträge werden per Handschlag besiegelt.

Schweiz noch immer in ihrem Herzen sei. Als junge Erwachsene ging sie einst für ein Jahr zurück, jobbte im Hotel Tellsplatte in Sisikon UR. Danach hatte sie ihre Berufs- und Identitätsfindung erledigt: Richenberger zog erneut nach Deutschland, studierte in Lüneburg Kulturwissenschaft, absolvierte ein Praktikum im Altonaer Museum in Hamburg und lernte so den Museumsalltag kennen. 1999 wurde sie Geschäftsführerin des Vereins Freunde des Altonaer Museums, wo sie auch intensiv mit ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammenarbeitete. Diese Erfahrung nützt ihr nun auch im Umgang mit den 150 ehrenamtlichen Hafensenioren, die sie nebst ihren neun festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führt. «Ich wurde hier sehr freundlich aufgenommen.» Es sei Usus im Hafen, dass man sich duze, der Umgangston sei rau, aber ein «guter Hafenton», betont sie. «Anfangs hatte ich noch Mühe, darauf zu vertrauen, dass eine Vereinbarung per Handschlag

wirklich gilt», erzählt sie. Inzwischen weiss sie: Auf mündliche Vereinbarungen ist hier Verlass. Auch kann sie auf die Selbständigkeit und Fachkompetenz ihrer Hafensenioren bauen: «Sie funktionieren in ihren Arbeitsgruppen ähnlich föderal wie die Schweizer Demokratie», sagt Richenberger. Was aber, wenn diese Senioren dereinst altershalber wegfallen? Es gilt, eine Lösung zu finden, wie das Museum die historischen Geräte instand und die Erinnerungen lebendig halten kann. Wer weiss eines Tages noch, wie ein Dampfkessel betrieben wird oder wie ein Van-Carrier (Hubwagen für Container) funktioniert? Und wer hält etwa das

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Das Hafenmuseum in Hamburg gibt es erst seit 2005.

Fachwissen eines Schuppenviez (Schuppenvorsteher) oder Tallymann (Kontrolleur für Gewicht und Menge angelieferter Ware) lebendig? Immerhin haben Studenten aus dem Restaurierungsseminar in Berlin mittels Videoaufnahmen von den Hafensenioren kürzlich erste Filmdokumente geschaffen, die das alte Hafenwissen für immer festhalten. Ursula Richenberger wirkt energisch, freut sich, dass ihr Museum «sehr viel Potenzial» habe, und sagt, sie sehe mindestens eine Zehn-Jahres-Perspektive vor sich. Mit einer solchen Einstellung fährt man gerne zur Arbeit. Text: Gabriela Bonin Bild: Sintje Hasheider

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porträt

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Nr. 50, 9. Dezember 2013 | migros-magazin |

Mehlwürmer statt Rindsfilet

Wie der Waadtländer Louis Champod die Welt mit Würmern, Käfern und Ameisenlarven retten will.

L

ouis Champod (67) hat eine Mis­ sion: Er will die Welt retten und wirbt darum für Insekten als Nah­ rungsmittel. Hat der Romand ein inter­ essiertes Ohr gefunden, ist er kaum zu stoppen. Gestenreich erklärt er die Vor­ teile des Verzehrs von Heuschrecken, Mehlwürmern oder Ameisenlarven. Ein Argument reiht sich ans andere. Luft holt er, wenn überhaupt, mitten im Satz. Er doziert, zitiert und schwadroniert. Kommt er auf die gesetzlichen Hürden zu sprechen, die ihm das Bundesamt für Gesundheit in den Weg legt, überschlägt sich seine Stimme sogar. Leicht könnte man den Rentner als Sonderling abtun. Als Freak, der sich in etwas hineingesteigert hat, um seinen Ruhestand mit Sinn zu füllen. Denn: Käfer und Würmer essen schliesslich nur die abgehalfterten Scheinpromis im «Dschungelcamp» auf RTL. Aber dieses Vorurteil pflegt nur, wer keine Ahnung hat, meint der 67­Jährige. Louis Champod ist im Val de Travers im Neuenburger Jura aufgewachsen und hat dort lange als Mechaniker für Strick­ maschinen gearbeitet. Der Niedergang der heimischen Textilwirtschaft hat ihn in die Welt hinausgetrieben. 1974 ging er zum ersten Mal auf Montage ins Aus­ land, nach Mexiko. Dort hat er seine Lie­ be zu Krabbeltierchen aller Art entdeckt. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat, einige davon in den Mund zu stecken – so wie das die einheimische Bevölkerung auch tat. Viele weitere Arbeitseinsätze im Aus­ land folgten. Überall ging Louis Cham­ pod auf die Suche nach Schmetterlingen, Käfern und Spinnentieren. Viele spiesste er auf, manche steckte er in ein Vivarium,

und überall kostete er die lokalen Ge­ richte auf Basis von Sechsbeinern. Weltweit sind über 1900 essbare Insektenarten bekannt. Ausserhalb Europas und Nordamerikas werden sie oft als normale Lebensmittel auf lokalen Märkten gehandelt. Ethnologen gehen davon aus, dass Insekten zur Ernährung von rund zwei Milliarden Menschen beitragen und dass sie seit je Bestandteil der menschlichen Ernährung waren. Oft essen Einheimische die Krabbeltierchen nicht etwa vor lauter Hunger, sondern vor allem wegen ihres Geschmacks. Im südlichen Afrika gelten Mopanewürmer als Delikatesse, in Südostasien werden die Eier der Weberameise als Lecker­ bissen gehandelt und in Südamerika sind Agavenwürmer ein Geheimtipp.

insekten auf dem teller entlasten das gewissen und die Umwelt 1993, mit 47 Jahren, machte sich Louis Champod selbständig: mit einem Muse­ um, in dem er seine gesammelten Insek­ ten ausstellte. Zugleich tourte er mit Ausstellungen und Vorträgen. Sein gan­ zes Erspartes ging drauf. Vor dem Bank­ rott hat ihn ein Mäzen bewahrt. Seit ein paar Jahren interessiert sich auch die Ernährungs­ und Landwirt­ schaftsorganisation der Vereinten Na­ tionen (FAO) für Insekten: In einer 2010 erschienenen Studie propagiert die FAO Insekten als Lösung für künftige Nah­ rungsmittelengpässe. Im Jahr 2050 muss unser Planet neun Milliarden Menschen ernähren. Die FAO ist die meistzitierte Quelle von Louis Champod. Die Zahlen und Fakten, mit denen er um sich wirft, stammen fast alle aus dem Büro der re­ nommierten Organisation in Rom.

Koch der Krabbelküche: Louis Champod frittiert Mehlwürmer und

Insekten können zwei Kilogramm Futter in ein Kilogramm Insektenmasse um­ wandeln. Rinder hingegen benötigen zehn Kilogramm Futter, um ein Kilo­ gramm Fleisch zu produzieren, also fünf Mal mehr. Zudem haben Insekten einen deutlich geringeren Platz­ und Wasser­ bedarf als Säugetiere. Manche Insekten­ arten können sogar Abfälle in hochwer­ tiges Protein umwandeln. Und dies sind bloss die ökologischen Vorteile. Der Verzehr von Insekten hat auch ge­ sundheitliche sowie soziale und ethische


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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«Ich bin kein Missionar – eher sehe ich mich als Pionier.» Louis Champod

isst sie. Vor rund 30 Jahren hat er in Mexiko damit angefangen, Insekten zu essen.

Vorteile: Ihre Krankheiten übertragen sich dank dem grösseren genetischen Unterschied weniger häufig auf den Menschen, Stichwort Rinderwahnsinn oder Vogelgrippe. Die Zucht von Krabbeltieren kann eine unternehmerische Chance für Kleinproduzenten in Entwicklungsländern sein. Und viele Würmer und Käfer fühlen sich auch auf engstem Raum wohl und sind somit wie geschaffen für die industrielle Produktion. Schon zu Beginn seiner Selbständigkeit bot Louis Champod Insekten hin

und wieder zur Degustation an. In den Nullerjahren begann er, die Krabbeltiere im grösseren Stil unter die Leute zu bringen. So war er zum Beispiel mehrmals mit einem Stand und seiner Fritteuse am Paléo Festival in Nyon VD präsent. Er organisierte Bankette, bei denen in jedem Gang Insekten als eine von mehreren Zutaten auf den Teller kamen: Als Gruss aus der Küche ein cremige Proteinpastete aus Wanderheuschrecken, zur Vorspeise ein Blattsalat mit knusprigen Mehlwürmern, zum Haupt-

gang eine rassige Bolognese mit Larven des Schwarzkäfers und als Dessert caramelisierte Grillen an Schokolade. Gleichzeitig baute er einen kleinen Online-Handel mit süssen Biskuits aus gemahlenen Mehlwürmern auf. Das ging gut, bis Louis Champod einen Anruf vom Hygieneinspektor des Kantons Waadt bekam. Der habe ihm gedroht, wenn er so weitermache, lande er im Gefängnis. In der Verordnung über Lebensmittel tierischer Herkunft ist jede einzelne


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

Nach dem Kältetod im Kühlfach werden die Mehlwürmer im heissen Öl frittiert.

Tierart, die als Nahrungsmittel gilt, festgehalten. Insekten sind nicht aufgeführt, folglich dürfen sie nicht als Lebensmittel gehandelt werden. Jede Woche kommt bei Louis Champod irgendetwas Krabbeliges auf den Tisch. Und bei Familienfesten schmausen auch gerne seine Kinder und Enkel davon. Nachschubprobleme hat Champod keine. Er kauft einfach Tierfutter. Was er privat damit macht, kann ihm niemand verbieten. Doch das genügt dem Feinschmecker nicht.

Das Krabbeln im Kochtopf ist auch in der schweiz im Kommen Im vergangenen Sommer hat Louis Champod gemeinsam mit Freunden den Verein Grimiam gegründet, «Gri» steht für Grille, «miam» für das französische Mmh. Ziel des Vereins ist, die schweizerische Gesetzgebung so zu ändern, damit der Verkauf von Insekten für den menschlichen Verzehr legal wird. Natürlich weiss Louis Champod, dass er nicht nur gesetzliche Hürden überwinden muss. Die Mehrheit der Schweizer dürfte es schon beim Gedanken ans Insektenessen würgen. Doch Champod ist überzeugt, dass sich Geschmäcker ändern lassen: «Meine Grossmutter hätte nie im Leben Crevetten oder Kaviar gegessen. Und bis vor ein paar Jahren war roher Fisch kein Thema, jetzt gilt es als chic, Sushi zu schlemmen.» Und überhaupt: Wenn die Verarbeitung von Protein, das von Insekten stammt, erst mal erlaubt wäre, würde sich niemand mehr aufregen, denn der Unterschied zwischen einem Chicken-

und einem Mehlwurm-Nugget sei nicht zu erkennen. Doch warum ist es Champod wichtig, seine Mitmenschen zu überzeugen? Warum dieser missionarische Eifer? «Ich bin kein Missionar, eher ein Pionier!», antwortet er entrüstet. Er sorge sich halt um die Zukunft seiner drei Enkel. «Im Amazonas verschwindet pro Minute Urwald von der Fläche von fünf Fussballplätzen. Pro Tag sterben 80 Pflanzenund Tierarten aus. Und das nur, weil man immer mehr Land braucht, um Soja und Mais für die Tiermast herzustellen.» Inzwischen wurde das Engagement Champods auch von offizieller Seite gewürdigt. Anlässlich des Welternährungstags im Oktober konnte er die Agronomin Afton Halloran für einen Vortrag gewinnen. Sie ist bei der FAO für das Programm «Essbare Insekten» zuständig. Und Ende November hat die Grünliberale Nationalrätin Isabelle Chevalley einen parlamentarischen Vorstoss eingereicht, um Insekten in die Lebensmittelverordnung aufzunehmen. Texte: Andrea Freiermuth Bilder: Christophe Chammartin

www.grimiam.org

www.migrosmagazin.ch

Kochen sie Mit Insektenschmaus Jetzt wird grilliert: zwei rezepte für Heuschrecken- und mehlwurmliebhaber zum Nachkochen.

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Kochtipps von Autorin Andrea Freiermuth «Für erste Koch- und essversuche eignen sich afrikanische Wanderheuschrecken (im bild), die im zoofachhandel erhältlich sind. Ich kaufe sie lebend und lege sie zu Hause in ein Wasserbad, wodurch sie ihren Verdauungssaft ausstossen, der bitter schmeckt. Achtung: In der Packung lassen, sie hüpfen sonst davon. Nachdem ich das Wasser weggeschüttet habe, lege ich sie ins Kühlfach, wo sie ‹einschlafen›. Anschliessend entferne ich die zähen Flügel und die Unterschenkel mit den Widerhaken und frittiere die Hüpfer in heissem erdnussöl. Knusprig gebraten, erinnern sie an Poulethaut. Wer sie in eine Sauce tunken will, dem sei Sweet-Chili-Sauce empfohlen. Für einsteiger geeignet sind auch mehlwürmer, die man ebenfalls in der Tierhandlung erhält und frittieren kann.»

Insekten in der EU zum Verzehr bestimmte Insekten fallen innerhalb der eU unter die Novel-Food-Verordnung und müssen für den Handel zugelassen werden. In den Niederlanden und in belgien existieren bereits wegweisende Projekte. So erforscht man zum beispiel an der Universität Wageningen (NL) die zucht und Verarbeitung von essbaren Insekten. Im vergangenen Jahr haben die Forscher gemeinsam mit einem Spitzenkoch ein Kochbuch herausgegeben, das 2014 auch in englisch erscheinen wird. zudem gibt es mit dem Insect Centre ein Netzwerk, das sich für Insekten in «Food, Feed and Pharma» einsetzt. mit dabei ist der niederländische Lebensmittelkonzern Sligro, der bereits an Produkten auf basis von Krabbeltierchen tüftelt. Literatur - I. Fritzsche, B. Gitsaga: «Das Insektenkochbuch. Der etwas andere Geschmack», Natur und Tier Verlag, 2009, Fr. 22.80 bei Ex Libris - A. van Huis, H. van Gurp, M. Dicke: «The Insect Cookbook. Food for a Sustainable Planet», Columbia University Press, 180 Seiten, ab März 2014 in Englisch erhältlich


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INTERVIEW

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«Wir können uns verbessern» Verspätungen, Pannen, schlechtes Image: Trotz Negativmeldungen sucht SBB-Personenverkehrschefin Jeannine Pilloud unverdrossen den Kundenkontakt.

«Stellwerkstörung» ist das Wort des Jahres 2013. Jeannine Pilloud, was genau ist eigentlich eine Stellwerkstörung?

Stellwerke sind verantwortlich dafür, dass Weichen und Signale sicher gestellt werden. Wenn es dort zu einem Ausfall kommt, zum Beispiel durch einen Kurzschluss, funktioniert das nicht. Das Problem ist vergleichbar mit einem Sicherungsausfall zu Hause: Da müssen Sie auch zuerst im Sicherungskasten nach dem Rechten sehen. In letzter Zeit wird Stellwerkstörung oft als Begründung für Verspätungen angegeben. Ist dies ein Oberbegriff für allerlei Probleme?

Nein. Erstens haben wir auf unserem Netz eine hohe Bautätigkeit, was einen Einfluss auf die Stellwerke hat. Und zweitens werden die Stellwerke in der Schweiz laufend modernisiert. Statistisch gesehen haben wir nicht viel mehr Störungen als vor einem Jahr. Aber es waren mehr Passagiere davon betroffen. Von wie vielen Störungen sprechen Sie?

Es gibt in der Schweiz total 535 Stellwerke mit täglich rund 500 Millionen Schaltungen, die 16 bis 17 für Passagiere spürbare Störungen verursachen. Oder anders gesagt: Passagiere sind alle zwei Tage von Stellwerkstörungen betroffen. Sind Sie mit diesem Wert zufrieden?

Ich will nicht ausweichen. Aber eine 100-prozentige Zuverlässigkeit ist technisch unmöglich. Wir können nur die Wahrscheinlichkeit einer Störung und deren Einfluss auf die Passagiere minimieren. Die Probleme häufen sich also, weil das Netz modernisiert wird?

Genau. Wahrscheinlich haben wir uns mit den baulichen Veränderungen zu

viel zugemutet. Eine Option wäre gewesen, Züge ausfallen zu lassen. Wir wollten aber den Fahrplan durchziehen. Es ist eine grosse Herausforderung, Bautätigkeiten bei voll laufendem Betrieb zu realisieren. Besonders im Grossraum Zürich gab es viel Unverständnis. Was unternehmen Sie nun?

Für Zürich haben wir eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die unter anderem sicherstellt, dass wir genügend Züge haben. Der Hauptbahnhof wird täglich von über einer halben Million Pendlern benützt. Da braucht es wenig, bis Verspätungen entstehen. Können Sie die Passagierströme optimieren?

Wir versuchen es, indem wir den Kunden besser aufzeigen, wo genau der Zug hält – was bis anhin mit der Sektorenanzeige geschah. Neu testen wir an Pilotbahnhöfen Lichtanzeigen, welche die Zugslänge angeben. Sie pendeln fast täglich von Zollikon am Zürichsee nach Bern. Wann waren Sie letztmals persönlich von einer Störung betroffen?

Ich fahre mit der S-Bahn meist morgens um 6.35 Uhr ab und steige im Hauptbahnhof Zürich auf den 7.02-Uhr-Zug nach Bern um. Am ehesten erlebe ich, dass die S-Bahn im Bahnhof Tiefenbrunnen stehen bleibt und ich meinen Anschluss verpasse. Was geht Ihnen dann als Passagierin und Verantwortliche durch den Kopf?

Tatsächlich fühle ich mich sehr verantwortlich. Am wichtigsten ist mir, dass die Kunden rasch informiert werden … … finden Sie es gut, wie die SBB informieren?

Wir können uns verbessern. Sehr gut funktioniert die Information in den

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Die SBB-Personenverkehrschefin Jeannine Pilloud setzt auf eine direkte Kommunikation mit den Kunden.


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Zügen. Hingegen sollte das, was dort gesagt wird, auch parallel jene erreichen, die auf dem Perron warten. Wir müssen generell lernen, gleichzeitig auf mehreren Kanälen, also auch via Handy, zu kommunizieren. Das hört sich einfach an, ist aber sehr anspruchsvoll. Mit dem Gratis-W-Lan, das die SBB an grösseren Bahnhöfen anbieten, gibts schon ersten Ärger, weil damit Daten der Benützer gesammelt werden. Was machen die SBB mit diesen Daten?

Ärger gibt es nicht. Wir werden diese Dienstleistung bis Ende Jahr an 25 Bahnhöfen anbieten können. Die Nutzung der Daten ist absolut gesetzeskonform und wurde mit den Verantwortlichen des Datenschutzes geprüft.

Neben den Pannen und Verspätungen beschweren sich viele Passagiere, weil sie keine Sitzplätze finden.

Tatsächlich ist das zwischen 6 und 9 Uhr sowie von 16 bis 19 Uhr schwierig. In der restlichen Zeit haben wir eine Auslastung von etwa 30 Prozent. Theoretisch könnten wir zu Stosszeiten ein paar Wagen anhängen. Aber bei einem langen Zug kann es sein, dass Wagen dort halten, wo es kein Perron oder keine Unterführungen hat. Zudem sind angehängte Wagen nur von aussen erreichbar. Wer also vorne einsteigt, gelangt nicht in die hintersten Wagen. Wir versuchen nun, den Passagieren zu vermitteln, wo sie einsteigen sollen. Stossen die SBB an ihre Kapazitätsgrenzen?

In den Hauptverkehrszeiten: Ja. Unser Netz ist gebaut, über 90 Prozent der Slots sind an Regional-, Fern- und Güterverkehr vergeben. Wir versuchen, die Passagierströme auch zeitlich zu verteilen, sodass jene, die nicht zu einer bestimmten Zeit reisen müssen, auf andere Züge umsteigen. Allerdings prophezeien Hochrechnungen für die Schweiz im Jahr 2030 eine Bevölkerung von zehn Millionen. Es wird nie mehr so sein, dass man in jeden beliebigen Zug einsteigen kann und stets relativ viel Platz hat. Wie nehmen Sie die Stimmung der Passagiere gegenüber den SBB wahr?

Interessant ist: Wenn wir Gespräche mit den Leuten führen, ist das Verständnis für Probleme sehr gross. Aber ich verstehe, wenn sich Kunden ärgern. Wenn man im Zug vor einer verschlossenen Toilettentür steht, interessiert es einen nicht, dass 96 Prozent unserer Toiletten immer verfügbar sind. Wir müssen also hingehen, Defekte minimieren und

Jeannine Pilloud beantwortet Kundenkritik und -anregungen persönlich.

Die chefin

Ausbildung zur Journalistin, Architekturstudium, Ibm, Deutsche Telekom: Dies die Stationen von Jeannine Pilloud (48), bevor sie im April 2011 die Leitung des Personenverkehrs der Sbb übernahm. Sie ist die erste Frau in der Sbb-Konzernleitung und hat 13 000 der 28 000 Sbb-mitarbeiter unter sich. Jeannine Pilloud war zweimal Schweizer meisterin im Langstreckenschwimmen. Sie lebt mit ihrem mann und den beiden Kindern (13 und 15) in zollikon zH.

parallel dazu erklären, was nötig ist, um die Situation zu verbessern. Das Reputationsranking des Marktforschungsinstituts GfK ergab, dass die SBB von Platz sieben auf Platz zwölf zurückgefallen sind. Und eine von den SBB in Auftrag gegebene Umfrage kam zum Verdikt «kundenunfreundlich und nicht dienstleistungsorientiert». Wie kommt das bei Ihnen an?

Ich habe mich geärgert, als ich das las, und es tut mir weh für unsere Leute. Ich weiss, dass sich die Freundlichkeit unseres Personals auf hohem Niveau bewegt und permanent steigt. Die üblen Schlagzeilen haben sich die Mitarbeiter sehr zu Herzen genommen. Denn sie wollen auf die Leute eingehen und ihnen einen guten Service bieten. Wie haben Sie reagiert?

Mit Mails an die Mitarbeiter. Und tags darauf habe ich an einem Forum für Zugsbegleiter mit ihnen darüber diskutiert. Ein paar von ihnen haben mich gebeten, etwas dazu in meiner Kolumne im «Blick am Abend» zu schreiben. Das tat ich dann auch. Und viele Leser bestätigen mir regelmässig, dass das mit der Unfreundlichkeit nicht stimme. Die Kunden schreiben Sie persönlich an?

Ja, auf meine E-Mail-Adresse, die bei der Kolumne steht. Wenn jemand auf meinen Leuten herumhackt, antworte ich persönlich. Ist etwas unter der

Gürtellinie, sage ich: «So nicht!» und gebe dann die gewünschte Auskunft. Diese Korrespondenz ist aufschlussreich, sie gibt mir einen Eindruck davon, was die Kunden beschäftigt. Gibt es mehr Lob oder mehr Reklamationen?

Diesen Sommer gab es viele Beschwerden, besonders aus dem Grossraum Zürich, wo sich die Störungen gehäuft hatten. Das hat sich aber gelegt. Auch die Beschwerden über Billettautomaten und Bussen sind stark zurückgegangen. Da sind wir also auf dem richtigen Weg, was mich sehr freut. Tröstet Sie das über die viele Kritik hinweg?

Ich nehme Kritik ernst, vor allem wenn sie berechtigt ist.

In der erwähnten Studie wurde auch der Service kritisiert.

Das kann bedeuten, dass der Fahrplan im Internet oder der Automat am Bahnhof nicht so funktioniert, wie die Leute das gern hätten. Dem gehen wir nach. Die GfK-Umfrage haben wir übrigens zum ersten Mal machen lassen, um zu sehen, wo wir stehen. Und jetzt wissen wir, dass wir besser kommunizieren und Dinge vereinfachen müssen, bei denen wir zu viel wollten. Zum Beispiel die Ticketautomaten?

Genau. Was wir früher anboten, sind sämtliche Möglichkeiten, um von A nach


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B zu fahren. Damit haben wir ein bisschen übertrieben und die Kunden überfordert. Wir überarbeiten nun das ganze System. Bis das fertig ist, haben wir die Reiseoptionen radikal gekürzt und bieten an den Automaten nur noch maximal die drei gängigsten Wege an. Parallel dazu haben wir die Kulanz erhöht: Wenn ein Kunde das falsche Verbundbillett löst, gilt er nicht mehr als Schwarz-, sondern als Graufahrer. Und den büsst man jetzt nicht mehr, sondern erklärt ihm, welches das richtige Ticket ist. Negative Schlagzeilen sind praktisch an der Tagesordnung. Haben Sie manchmal schlaf­ lose Nächte?

Es belastet mich schon, wenn es viele Störungen gibt. Wir befördern fast eine Million Passagiere täglich, und bei Störungen überlege ich: Wo müssen die Mitarbeiter des Personenverkehrs jetzt am schnellsten handeln? Und wenn mit einem Mitarbeiter etwas passiert – wie im Sommer, als bei einem Unfall in der Westschweiz ein Lokführer ums Leben

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kam –, nimmt mich das natürlich auch sehr mit. Wenn man so etwas erlebt, überlegt man, was man tun kann, um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern.

ich drei- bis viermal pro Woche schwimmen. Und die Wochenenden sind für die Familie reserviert. Ich schaffs tatsächlich noch, mit den Kindern Hausaufgaben zu machen.

Sie sind Vorgesetzte von 13 000 Mitarbeitern und bekannt als Befürworterin der Frauen­ quote. Was tun Sie bei den SBB für Frauen?

Ihre Tochter geht ans Gymnasium und steht wohl vor einer beruflichen Karriere. Was hält sie von einer Mutter, die beruflich stark gefordert ist?

Wir haben Talent- und Managementprogramme ins Leben gerufen, die ältere Mitarbeiter berücksichtigen. Gerade Frauen gründen zwischen 25 und 40 oft eine Familie und können in diesen Jahren nicht so viel Zeit in die Karriere investieren. Dass sie mit 40 zu alt dafür sein sollen, ist völlig falsch. Zurzeit machen Frauen rund 15 Prozent des SBBKaders aus. Auch Seniorität soll etwas gelten. Für einige Stellen suchen wir gezielt Leute mit einem bestimmten Erfahrungshintergrund. Sie haben viel zu tun. Wie tanken Sie Energie?

Abschalten kann ich immer, wenn ich den Kopf unter Wasser habe. Also gehe

Sie findet es gut, wenn jemand etwas erreichen will. Auch sie selber weiss genau, wo sie steht und was für Möglichkeiten sie hat. Unsere Kinder sind mit berufstätigen Eltern aufgewachsen, sie kennen nichts anderes. Denn mein Mann hat eine Schwimmschule, und so sind wir beide sehr engagiert. Mein Sohn sieht zwar nicht ein, warum man sich so etwas antun soll. Aber das ist das Alter: Er ist 13 und würde am liebsten das ganze Leben auf dem Sofa verbringen. Sie sind seit April 2011 Personenverkehrs­ chefin der SBB. Worauf sind Sie stolz?

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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

Dass es uns trotz aller Kritik gelungen ist zu erklären, wo unsere Herausforde­ rungen liegen. Ich glaube, wir haben den Kunden das Unternehmen näher­ gebracht – dafür kritisieren sie auch schneller und direkter. Ich habe übrigens auch Respekt vor dem, was kommt. Wovor konkret?

«Ich verstehe, wenn sich Kunden ärgern, weil sie vor einer verschlossenen Toilettentüre stehen.»

Eine grosse Aufgabe ist die Neubeschaf­ fung von Zügen. Wir müssen jetzt das Rollmaterial für das Jahr 2030 bestellen. Und, ganz wichtig: Im Februar kommt das FABI, das Finanzierungsprogramm für die SBB, zur Abstimmung. Es würde uns eine längerfristige, nachhaltige Finanzplanung ermöglichen. Ohne FABI hätten wir grosse Probleme mit dem Unterhalt, wo wir einen Nachholbedarf von rund zwei Milliarden Franken haben. Immer schneller beschleunigende Fahr­ zeuge und höhere Frequenzen führen zu stärkerer Abnutzung der Schienen. Zwar möchten die meisten Schweizer schon, dass es dem öffentlichen Verkehr gut geht. Viele sind aber gleichzeitig Auto­

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fahrer, und die wollen nicht unbedingt über Strassengebühren die ÖV sub­ ventionieren. Worauf freuen Sie sich?

Auf die neuen Züge für die Strecke Zürich–Mailand. Und auf den Gott­ hard­Basistunnel. 57 Kilometer lang, das ist schon krass, ein kleiner Quanten­ sprung! Anderthalb Stunden von Zürich nach Bellinzona, das ist einfach cool. Hier habe ich das Gefühl, dass etwas wirklich Grosses passiert. Interview: Yvette Hettinger, Reto E. Wild Bilder: Tanja Demarmels

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lesen sie online Geht den Sbb bald das Geld aus? Jeannine Pilloud über Tarifpolitik und Pendlerzuschläge.

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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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der hausMann

Irgendwie schön Bänz Friedli mag Kerzenschein.

Endlich einer, der nicht behauptet, früher sei alles besser gewesen! Im Gegenteil. «Findest Du nicht auch, wir haben die gute Epoche verpasst?», schreibt mein lieber Cousin in Brüssel (und weil er noch alte Schule ist, schreibt er das «Du» höflich gross). Dann weiter: «Mein Sohn hat jetzt einen Lego-‹Star Wars›-Adventskalender bekommen, und ich finde es unfair, dass es so etwas zu unserer Zeit nicht gegeben hat.» Cousin Simon und ich, wir haben denselben Jahrgang. Und wir hatten Türchenkalender, basta. Was denn sonst? Natürlich hat unser Hans denselben «Star Wars»-Adventskalender erhalten wie sein Coucousin in Brüssel, und dazu hat er noch einen Päcklikalender. Hatten wir alles nicht. Und drittens hat er auch einen good old Türchenkalender – den wir ihm, wenn wir ehrlich sind, auch ein bisschen uns selber zuliebe geschenkt haben: Er erinnert uns an die eigene Kindheit, und er erinnert mit seinem «Petterson und Findus»-Motiv an die Zeit, da Hans noch ein -li war und sich Bilderbücher vorlesen liess. Womit wir bei der Nostalgie wären, diesem schmeichelnden Tier, das sich einem gerade zu dieser Jahreszeit um den Hals schlingt wie ein warmer Schal … Man ist ob Lichtern und Lämpchen, ob Kerzen und Kinkerlitzchen gerührt und weiss nie recht, was echte Empfindung ist und was blosses Abrufen, blosses Aufwärmen von Regungen, die man als Kind

sie mal eigene Kinder haben, sich in wärmenden Erinnerungen baden an eine Adventszeit mit «Star Wars»-Kalendern, in denen man Tag für Tag ein neues Lego-Figürchen gefunden hat.

«Die Nostalgie macht den Advent erträglich.» empfunden und irgendwie als «schön» abgespeichert hat. Das Gute an der Nostalgie ist, sie macht die Vorweihnachtszeit so erträglich. Sie erlaubt einem, sich abzuschotten, zu foutieren um all den Firlefanz und die Glitzerkataloge, um Sonntagsverkauf, Hatz und Gehässigkeiten. Sie erlaubt, gleichsam wegzutauchen in die lullenden Erinnerungen an eine Weihnachtszeit, wie sie vermutlich nie war, und in der warmen Stube bei Kranzkerzenschimmer und Lämpchenduft zu schwelgen. Uns gelingt das recht gut, finde ich. Wann immer möglich, spielen wir abends zu viert ein Brettspiel. Und vermutlich werden unsere Kinder, wenn

Während der Räumungsaktion in Hans’ Zimmer, die mehr verloren geglaubte Kranführermobiltelefönchen zutage förderte, als wir je besessen hatten, kam mir mein Hang zur Nostalgie freilich etwas weniger zupass. Ich kann mich so schlecht trennen; ginge es nach mir, würde jede schäbige Cowboykutsche aus Plastik aufbewahrt, jeder Duplo-Stein, jeder Kobold aus einem Kinder-Überraschungsei. «Entsorgen! Verschenken! Weg damit!», sagt meine Frau dann jeweils mit Bestimmtheit. Ich hingegen: «Behalten! Für die Enkel aufbewahren!» Nur: Wohin damit? (Den letzten Teil sage ich nicht, den denke ich nur: Zuerst müsste ich ja im Keller Platz schaffen, ehe dort Kisten voller Playmobil-Figürchen Platz fänden.) Und als ich mich endlich durchringe, etwas wegzuwerfen, den Strohhut aus den Sommerferien nämlich, der bereits löchrig ist und den ich eigentlich nur gekauft habe, weil er mich an meinen Vater erinnerte, der sommers stets solche Hüte trug – wer fischt ihn aus dem Kehrichtsack? Meine Frau. Er stehe dem Hans so gut! Bänz Friedli live: 9. 12. Arosa, Humorfestival. Und mit Tinu Heiniger: 12. 12. Zofingen, 13. 12. Olten, 14. 12. Zug.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 49 DREI FRAGEN

«Jeden Tag die Leidenschaft verwirklichen»

D

ie noch von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler ins Leben gerufene Konzertreihe Migros-Kulturprozent-Classics (früher Klubhaus-Konzerte) ist seit ihren Anfängen fester Bestandteil des klassischen Musiklebens in der Schweiz. Zu den herausragenden Solistinnen des diesjährigen Programms zählt die aus Argentinien stammende Cellistin Sol Gabetta. Sie ist ein international gefeierter Star und wird von Orchestern aus der ganzen Welt eingeladen.

Es ist wie meine Seele, sowohl auf der Bühne als auch dahinter. Das Violoncello ist zu einem Mitglied meiner Familie geworden. Wie anders wäre es möglich, dass wir mit Musik Emotionen wecken, die selbst Worte nicht auszudrücken vermögen? Die Liebe zu meinem Instrument hat viel mit Verantwortung zu tun – für die Musik und letztlich für die gesamte Kunst.

Sol Gabetta, seit einigen Jahren organisieren Sie das hierzulande bekannte Solsberg-Festival. Was schätzen Sie besonders an der Schweiz?

Indem wir sie mit unserem Verständnis für die aktuelle Zeit an diese Musik heranführen. So, wie klassische Musik an Schulen gelehrt wird, wie sie von Radios übertragen und von vielen Veranstaltern präsentiert wird, erreichen wir junge Menschen heutzutage nicht mehr. Wenn wir unsere Leidenschaft jeden Tag verwirklichen und an uns glauben, begeistern wir damit auch junge Menschen.

Die Schweiz hat mir schon während der Studienzeit viele künstlerische Möglichkeiten gegeben. Mittlerweile lebe ich seit fast neun Jahren glücklich mit meiner Familie hier, das Land ist zu meinem Zuhause geworden. Vor sieben Jahren erfüllte ich mir mit der Gründung des Solsberg-Festivals in der Nordwestschweiz einen Traum.

Sie spielen auf einem seltenen, kostbaren Violoncello von Guadagnini aus dem Jahr 1759. Was bedeutet Ihnen dieses Instrument?

Bilder: PD

Nachfüllbeutel mit positiver Ökobilanz Beutel statt Flasche: Mit der Umstellung von Plastikflaschen auf Nachfüllbeutel spart die Mibelle rund 75 Prozent Verpackungsmaterial ein. Bereits vor über zehn Jahren hat das Migros-Industrieunternehmen diese Idee erstmals umgesetzt. Zu Beginn bei den Flüssigwaschmitteln, wenig später auch bei Duschmitteln und Flüssigseifen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass Nachfüllbeutel gegenüber Plastikflaschen eine deutlich bessere Ökobilanz aufweisen: Von der Herstellung bis zur Entsorgung eines Beutels entstehen 25 Prozent weniger CO2-Emissionen als bei einer herkömmlichen Plastikflasche.

Wie finden junge Menschen am besten einen Zugang zur klassischen Musik?

Interview: Daniel Sidler

www.migros-kulturprozent-classics.ch

Gutes tun mit Musik Die Schweiz bekommt eine Weihnachts-CD für einen guten Zweck: Seit mehr als 18 Jahren besuchen Sandro Wyss und Marc Binggeli als «Samichlous & Schmutzli» jeweils am 6. Dezem Dezember krebskranke Kinder im Spital. Dieses Jahr haben sie die Weihnachts-compilation «Superhelden» «Superhelden» produziert – mit Songs von Schweizer Musikern wie Marc Sway, Büne Huber, Endo Anaconda und vielen mehr. Ex Libris bietet die CD exklusiv an und spendet den gesamten Erlös an die Kinderkrebshilfe Schweiz. CD anhören und kaufen unter www.exlibris.ch/de/aktionen/samichlous-schmutzli

Sol Gabetta spielt auf ihrem über 250 Jahre alten Violoncello an den Migros-KulturprozentClassics.


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Saldo 12.6.2013: Note 5.3

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SCHAUFENSTER 52 |

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WEIHNACHTEN

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Zeit für Freunde, Zeit zum Geniessen

NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Kein Fondue Chinoise ohne sie: Cornichons und Silberzwiebeln passen sehr gut dazu.

E

s ist schon paradox. Die Weihnachtszeit ist ein Familienfest, eine Zeit mit gutem Essen, Kerzenschein und Besinnlichkeit. Einerseits. Andererseits sind die meisten von uns gerade im Advent so gestresst wie selten im Jahr: Weihnachtsfeiern, Geschenkekauf,Spaziergänge über den Weihnachtsmarkt, Backen und Basteln mit den Kindern. Alles soll zeitlich unter einen Hut gebracht werden. Das braucht eine gute Planung. Schön, wenn das Beisammensein mit Freunden nicht auch noch Arbeit macht. Ein Fondue Chinoise ist

Fondueset Chinoise/ Bourguignonne, Marina, 27-teilig, Fr. 69.–

leicht vorzubereiten, lässt sich doch das meiste fixfertig kaufen. Pro Person rechnet man mit 150 bis 200 Gramm Fleisch, für die Beilagen sind 200 Gramm ein guter Richtwert. Wenn unter Ihren Gästen Vegetarier sind, können Sie ein zweites Caquelon mit Gemüsebouillon und Gemüse anbieten. Oder Sie bereiten eine Gemüsebowle zu (Rezept Seite 55). Die wird auch der eine oder andere Fleischtiger gern probieren. Weitere nützliche Tipps rund ums Fest finden Sie unter www.migros.ch/weihnachten

Projektleitung und Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Markus Bertschi, Mirjam Graf (Food); Styling: Mirjam Käser, Katja Rey (Food); Hair & Make-up: Vikon Bassil

Ein Fondue Chinoise bringt Sie und Ihre Freunde in der Adventszeit entspannt und mit wenig Aufwand zusammen.

Fondue Chinoise Rind, Schweiz, Fr. 6.50 per 100 g

Fondue Chinoise Kalb, Schweiz, Fr. 8.60 per 100 g

Fondue Chinoise Schwein, Schweiz, Fr. 4.80 per 100 g


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

SCHAUFENSTER WEIHNACHTEN | 53

Gebratener Reis mit Schinken

Beilage für 4 Personen 200 g Wildreis-Mix Salz 100 g Schinken ½ Bund Petersilie 2 EL Holl-Rapsöl (hoch erhitzbar) Pfeffer

ZUBEREITUNG Reis in Salzwasser ca. 15 Minuten bissfest kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Inzwischen Schinken längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Petersilie hacken. Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Reis darin ca. 4 Minuten braten. Schinken beigeben und 2 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie beigeben und servieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Rezept

Optigal Poulet Minifilet, Schweiz, Fr. 3.65 per 100 g

Geflügel Chinoise, Fr. 2.60 per 100 g

Bio-Cornichons, 230 g, Fr. 3.10

Anna’s Best Fresh Dip, Curry, 125 g, Fr. 1.40


SCHAUFENSTER 54 |

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WEIHNACHTEN

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Gemüse-Kartoffel-Allerlei Beilage für 4 Personen 150 g Rosenkohl 2 rote Zwiebeln Kartoffeln, 400 g Kartoffeln festkochend 2 Karotten 100 g Sellerie ½ Bund Rosmarin 2 EL Olivenöl Fleur de sel Pfeffer

Mie Noodles, 250 g, Fr. 2.40

ZUBEREITUNG 1. Rosenkohl rüsten. Im Salzwasser ca. 3 Minuten blanchieren. Kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. 2. Backofen auf 200 °C vorheizen. Rosenkohl vierteln. Zwiebeln und Kartoffeln halbieren und in Schnitze schneiden. Karotten halbieren. Mit dem Sellerie in 5 mm dicke Stäbchen schneiden. Rosmarin hacken. Alles auf das Blech geben und mischen. Mit Öl beträufeln. Mit Fleur de sel und Pfeffer würzen. In der Ofenmitte 25–30 Minuten braten, bis das Gemüse weich ist. Mit Fleur de sel und Pfeffer abschmecken. Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten + 25–30 Minuten braten

Terra Chips Blue/ Nature, 100 g, Fr. 3.50

Denny’s Wedges, tiefgekühlt, 600 g, Fr. 4.35

Delicious Pommes Duchesse, 600 g, tiefgekühlt, Fr. 4.60


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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WEIHNACHTEN | 55

Gemüsebowle Hauptgericht für 4 Personen 2 Stängel Zitronengras 30 g Ingwer 1 Chilischote 1,6 l Gemüsebouillon 1 Nelke 2 Sternanise 200 g Tofu 3 EL Sojasauce 2 EL Honig 25 g getrocknete Shiitake 2 Eier 250 g Mienudeln 100 g weisse Champignons 2 Karotten 300 g Wirz 1 Bund Koriander 1 Limette Salz

ZUBEREITUNG 1. Zitronengras längs halbieren. Ingwer in Scheiben schneiden. Chilischote aufschneiden. Alles mit Bouillon, Nelke und Sternanisen aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen. Tofu in Würfel schneiden. Mit 2 EL Sojasauce und 1 EL Honig 30 Minuten marinieren. Shiitake 20 Minuten in lauwarmem Wasser einweichen. Eier ca. 10 Minuten hart kochen. Kalt abschrecken, schälen und halbieren. 2. Inzwischen Nudeln in kochendem Wasser ca.3 Minuten bissfest garen. Kalt abschrecken und abtropfen lassen. Shiitake abgiessen und gut ausdrücken. Beide Pilzsorten, Karotten und Wirz in feine, mundgerechte Streifen schneiden. Koriander hacken. Karotten zur Bouillon geben und 3 Minuten köcheln lassen. Wirz und beide Pilzsorten beigeben und ca. 2 Minuten ziehen lassen. Limette auspressen. Suppe mit restlicher Sojasauce, restlichem Honig, Limettensaft und Salz abschmecken. Nudeln, Tofu und Eihälften in Schalen anrichten. Kochende Bouillon darübergiessen. Koriander darüberstreuen und servieren. Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten

Bio Cherrytomaten, Italien/Spanien, Schale à 250 g, Tagespreis

Champignons weiss, Schweiz, Schale à 250 g, Tagespreis

Bio-Kartoffeln, festkochend, Schweiz, Beutel à 1 kg, Tagespreis

Broccoli, Italien/Spanien, per Kilo, Tagespreis


DIE SÜSSESTEN BESCHERUNGEN.

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Mini-Buche Chocolat 2 Stück, 134 g

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Grittibänz 100 g

11.–

San Antonio Panettone Schachtel, 1 kg

4.–

Christstollen klein 200 g

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San Antonio Pandoro Schachtel, 800 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen, solange Vorrat.

Samichlaus-Lebkuchen 42 g

6.60

Konfektbiberli gefüllt 500 g


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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HERZBROT | 57

Beta-Glucan Alle Produkte mit dem roten herzförmigen Logo enthalten Hafer-Beta-Glucan. So können sie schnell in den Regalen gefunden werden. Infos unter: www.friendoatwell.ch

Farmer Croc Exotic-Müesli*, 500 g, Fr. 5.40

Blévita Hafer-Honig*, 216 g, Fr. 3.90 * in grösseren Filialen

Bild und Styling: Claudia Linsi

Beta-GlucanHerzbrot*, 300 g, Fr. 3.60

Hafer fürs Herz

Dieses Brot macht nicht nur satt. Das neue Herzbrot enthält wertvolles Hafer-Beta-Glucan, das nachweislich den Cholesterinspiegel verringern kann.

J

edes Brot ist so gut wie seine Zutaten. Die jüngste Kreation aus der Migros-Bäckerei ist das Herzbrot. Es hat Einkerbungen zur Portionierung und ist mit 10 Prozent Haferkleie angereichert. Dank eines speziellen Mahlverfahrens verfügt die verwendete Haferkleie über einen besonders hohen

Anteil an Hafer-Beta-Glucan, nämlich 28 Prozent anstelle der üblichen 5 Prozent. Hafer-Beta-Glucan senkt nachweislich den Cholesteringehalt im Blut und damit einen der Risikofaktoren für koronare Herzerkrankungen. Die positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel stellt sich bei einem täg-

lichenKonsumvoncirca3Gramm Hafer-Beta-Glucan ein. Eine Portion des Herzbrots enthält 1 Gramm Hafer-Beta-Glucan. Weitere Produkte im MigrosSortiment können ebenfalls zur Zufuhr von Hafer-Beta-Glucan beitragen. Erkennbar sind alle am roten herzförmigen Logo. Text: Anette Wolffram Eugster

Hafer-BetaGlucan ist ein natürlicher Bestandteil von Hafer.


SCHAUFENSTER 58 |

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NACHHALTIGER FISCH

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Die richtige Wahl des Fisches

Auch als Konsument kann man sich für nachhaltigen Fischfang engagieren. Indem man im Laden auf Labels achtet.

D

asThemaÜberfischung der Meere ist in aller Munde. Die damit zusammenhängenden negativen Auswirkungen auf das Ökosystem der Ozeane schaffen Probleme, die wir in den Griff bekommen müssen, auch den nachfolgenden Generationen zuliebe. Jeder Einzelne kann sich schon heute dafür einsetzen. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass der Fisch aus einer nachhaltigen Quelle stammt. Die Umweltorganisation WWF bietet auf ihrer Internetsite einen praktischen Einkaufsratgeber an, der die wichtigsten Speisefische auflistet und entsprechend empfiehlt oder davon abrät. Wer in der Migros Fisch und Meeresfrüchte kauft, kann wenig falsch machen. Bedrohte Arten werden kon-

tinuierlich aus dem Sortiment genommen. Bis 2020 sollen alle Fische und Meeresfrüchte ausnahmslos aus nachhaltigen Quellen stammen. So lautet das Versprechen im Rahmen von Generation M. Ein zukunftsweisender Weg, die natürlichen Fischbestände zu schonen, ist die Zucht. Bereits rund die Hälfte der verspeisten Meerestiere stammt daraus. Eine gute Sache, sofern diese Aquakulturen nachhaltig arbeiten. Die Zuchtlabels Bio und ASC sind in dieser Hinsicht vorbildlich, weil sie Umwelt- und teilweise auch soziale Standards einhalten. Im Bereich WildfangistMSCvertrauenswürdig und steht für bestandserhaltende Fischerei. Text: Anna-Katharina Ris Bild: Simone Vogel

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Die Umstellung auf nachhaltigen Fisch bis 2020 ist ein Teil davon.

Pangasiusfilets im Backteig, ASC Die panierten Stücke können in gefrorenem Zustand frittiert, gebraten oder gebacken werden. Bereiten Sie dazu eine Cocktailsauce zu: zum Beispiel aus Joghurt, Mayonnaise, Ketchup, Salz, Pfeffer, Paprika und, wer mag, mit einem Schuss Tabasco.

Thunfisch-Steaks, MSC Die Steaks vom weissen Thunfisch haben festes, helles Fleisch, ideal zum Braten oder Grillieren. Dazu ein asiatisches Dressing: Ingwer, Knoblauch, Chili und Zitronengras fein schneiden. Kurz andünsten, mit Sojasauce ablöschen. Mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

SCHAUFENSTER

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NACHHALTIGER FISCH | 59

Ein Beitrag zum Schutz der Meere Fisch mit gutem Gewissen geniessen? Achten Sie auf nachhaltige Labels wie Migros Bio, MSC oder ASC. Migros Bio steht für eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischzucht.

MSC (Marine Stewardship Council) steht für unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Fische und Meeresfrüchte kommen immer aus Wildfang. ASC (Aquacultur Stewardship Council) steht für zertifizierte, verantwortungsvolle Fischzucht.

 Pangasiusfilets im Backteig, ASC, tiefgekühlt, 600 g, Fr. 9.–  Thunfisch-Steaks, MSC, tiefgekühlt, 180 g, Fr. 7.50  Pangasiusfilets, Bio, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 6.40  Pangasius in leichter Zitronenpanade, ASC, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 5.10  Pangasiusfilets mit Kräuterbutter und Blattspinat, ASC, tiefgekühlt, 200 g, Fr. 3.90

Pangasiusfilets, Bio Typisch für Pangasius sind das weisse Fleisch und der milde Geschmack. Warum nicht einmal mediterrane Fischpäckchen mit Backpapier machen und im Ofen garen? Ebenso darin einpacken: Gemüsejulienne, Oliven, getrocknete Tomaten und frischen Thymian.

Pangasius in leichter Zitronenpanade, ASC Die Pangasiusstücke sind von einer schmackhaften Zitronenpanade ummantelt und können noch gefroren gebraten, gebacken oder frittiert werden. Sehr gut dazu passen Reis und fein geschnittener Lauch in einer delikaten Rahmsauce.

Pangasiusfilets mit Kräuterbutter und Blattspinat, ASC Bei den Pangasiusfilets sind Spinat und Kräuterbutter mit dabei, alles zusammen ist nach 30 Minuten im Backofen fertig. Dazu passen Ofenkartoffeln. Kleine Kartoffeln vierteln und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl vermischt gleich mitbacken.


SCHAUFENSTER 60 |

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I AM

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

I am Shower Milk & Honey, 250 ml, Fr. 2.20

I am Sensual Moments Cremedusche, 250 ml, Fr. 2.20

I am mit neuem Auftritt Das bisherige Logo der Linie I am wird durch ein neues auberginefarbenes ersetzt. Es befindet sich jetzt oben in der Mitte der Verpackung und ist dadurch auch besser lesbar.

Das I-amCremebad Relax Aroma Spa mit Patchouli-テ僕 umhテシllt die Haut mit seidigem Schaum und macht sie geschmeidig.

I am Soap Hygieneseife, 300 ml, Fr. 3.80

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Hobelfleisch Schweiz, 125 g, 20% günstiger

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Le Gruyère rezent Stück à ca. 450 g, per 100 g

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.12. BIS 16.12.2013, SOLANGE VORRAT

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Äpfel Gala, süsslich Schweiz, per kg

30%

Alle Caracs 20% günstiger, z.B. Schachtel à 2 Stück

1.15 statt 1.70

2.60

2.70

4.20 statt 4.80

Avocado Chile/Spanien, pro Stück

Blondorangen Spanien, Netz à 2 kg

Karotten, Bio Schweiz, Beutel à 1 kg

Zucchetti Spanien, per kg

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.12. BIS 16.12.2013, SOLANGE VORRAT

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Tomme Jean-Louis Schweiz, Packung à 3 x 100 g, 20% günstiger

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Alle Anna’s Best Antipasti 20% günstiger, z.B. grüne Oliven mit Weichkäse, 150 g


TSGLÜCK. 1.65 statt 2.20

Schweinsbraten Schulter frisch, Schweiz, per 100 g, 20% günstiger

30%

4.10 statt 5.90

Alle Holzofen-Pizzas z.B. Siciliana, Stück à 350 g

33%

9.80 statt 14.70

Anna’s Best Agnolotti oder Fiori im 3er-Pack z.B. Agnolotti, 3 x 250 g

30%

6.60 statt 9.50

Optigal Poulet ganz 2 Stück Schweiz, per kg

4.15 statt 5.20

Gesamtes Ferrarini Sortiment Italien, 20% günstiger, z.B. Rohschinken Riserva mild, per 100 g

30%

10.30 statt 14.80

Wildlachs Sockeye im Duo-Pack Wildfang aus Alaska, 2 x 100 g

40%

9.80 statt 17.–

Rindshackfleisch Schweiz, per kg

30%

4.95 statt 7.15

Rindsentrecôte frisch, Brasilien, per 100 g in Selbstbedienung

30%

3.20 statt 4.60

Eglifilet nicht zum Tiefkühlen, Russland, per 100 g


MEHR ÜBERRASCHUNG 10x

PUNKTE

4.05 statt 5.10

Alle Bifidus Joghurt im 6er-Pack 20% günstiger, z.B. Mango/Erdbeer/Heidelbeer, 6 x 150 g

7.20 statt 8.20

Alle Kaffees Bohnen oder gemahlen (ohne Kaffeekapseln), 210–250 g, –.50 günstiger, 500 g, 1.– günstiger, 1 kg, 2.– günstiger, z.B. Caruso Imperiale gemahlen, UTZ, 500 g

3.40 statt 3.80

Alle Pain Création –.40 günstiger, z.B. Rusticobrot, 400 g

4.80

2.– statt 2.50

Frey Baumschmuck-Sortiment aus Schokolade, UTZ z.B. Tannzapfen (Milchschokolade mit PralinéFüllung), 170 g, gültig bis 26.12.

Anna’s Best Mischsalat 250 g, 20% günstiger

8.80 statt 11.–

4.15 statt 5.20

Cornatur im Duo-Pack 20% günstiger, z.B. Pfeffer-Grill-Steak, 2 x 200 g

1.90 statt 2.30

M-Classic Mini-Sandwiches und Weggli –.40 günstiger, z.B. Sandwiches, 10 Stück, 300 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 10.12. BIS 16.12.2013, SOLANGE VORRAT

Alle Birchermüesli 700–800 g 20% günstiger, z.B. Reddy Fit, 700 g

10.80 statt 12.80

Minirosen, Fairtrade Bund à 20 Stück


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10.60 statt 15.15

9.40 statt 11.80

Pelican Crevetten roh, geschält tiefgekühlt, 750 g

Thomy Fonduesaucen im 4er-Pack 4 x 185 ml, 20% günstiger

1.10 statt 1.40

Gesamtes Bon Chef Saucen-Sortiment 20% günstiger, z.B. Currysauce, 30 g

2.10 statt 2.50

Alle Fruchtkonserven und Apfelmus in Grossdosen beim Kauf ab 2 Stück, jedes –.40 günstiger, z.B. Sun Queen Pfirsichhälften, 510 g, gültig bis 23.12.

50%

2.85 statt 5.70

Alle Aproz Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter z.B. Aproz Classic

3.10 statt 3.90

Alle Tradition Teigwaren 20% günstiger, z.B. Tagliatelle, 500 g

20x PUNKTE

2.35

Alle Spezialmehle z.B. Zopfmehl, TerraSuisse, 1 kg

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4.30 statt 6.15

Original Rösti im 3er-Pack 3 x 500 g


R E B U A S T Z T JE . N E R A P S B A 50%

6.– statt 12.–

3.45 statt 4.35

50%

50%

Gesamtes Migros Topline Sortiment z.B. Micro Transportteller clever, gültig bis 23.12.

4.90 statt 9.80

Alle Cucina & Tavola Geschirrserien aus Porzellan, Steingut, Keramik, Bone China und Glas z.B. Teller flach Melody, Porzellan, gültig bis 23.12.

3.30 statt 3.90

Alle Hygo Produkte beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. WC Maximum Power Gel, 750 ml, gültig bis 23.12.

Soft Feuchtes Toilettenpapier im 3er-Pack 20% günstiger, z.B. Comfort

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WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Mischsalat, 250 g 2.– statt 2.50 20% Fenchel, Italien, per kg 2.70 Karotten, Bio, Schweiz, Beutel à 1 kg 2.60 Äpfel Gala, süsslich, Schweiz, per kg 2.40 statt 3.60 33% Blondorangen, Spanien, Netz à 2 kg 2.70 Bundzwiebeln, Spanien, pro Bund 2.10 statt 2.50 Zucchetti, Spanien, per kg 4.20 statt 4.80 Avocado, Chile/Spanien, pro Stück 1.15 statt 1.70 30% Datteln frisch, USA, per 100 g 1.75 statt 2.50 30% Clementinen mit Blatt, Spanien, Karton à 2 kg 5.60

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Rapelli San Pietro Rohschinken, Schweiz, per 100 g 5.40 statt 7.75 30% Hobelfleisch, Schweiz, 125 g 6.80 statt 8.50 20% Rindshackfleisch, Schweiz, per kg 9.80 statt 17.– 40% Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30% Wildlachs Sockeye im Duo-Pack, Wildfang aus Alaska, 2 x 100 g 10.30 statt 14.80 30% Rapelli Trüffelpastete, hergestellt in der Schweiz, Stück à 300 g 10.90 statt 13.90 20% Hinterschinken, TerraSuisse, geschnitten, Schweiz, Packung à 3 x 114 g 7.20 statt 10.30 30% Kabiswurst und Saucisson Tradition, Schweiz, Packung à 600 g 6.70 statt 9.60 30% Gesamtes Ferrarini Sortiment, Italien, z.B. italienische Charcuterieplatte, per 100 g 4.95 statt 6.20 20% Gesamtes Ferrarini Sortiment, Italien, z.B. Rohschinken Riserva mild, per 100 g 4.15 statt 5.20 20% Rindsentrecôte, frisch, Brasilien, per 100 g 4.95 statt 7.15 30% in Selbstbedienung Schweinsbraten Schulter, frisch, Schweiz, per 100 g 1.65 statt 2.20 20% Labeyrie Foie gras de canard mit Stückchen und Schneider, Frankreich, Packung à 300 g 31.50 statt 39.90 20% Eglifilet, nicht zum Tiefkühlen, Russland, per 100 g 3.20 statt 4.60 30% Muscheln Marinières/Provençales, Frankreich, Schale à 900 g 11.60 statt 14.50 20% Dorsch-Sticks, MSC, Nordatlantik, Schale à 500 g 9.65

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Pain Création –.40 günstiger, z.B. Rusticobrot, 400 g 3.40 statt 3.80 M-Classic Mini-Sandwiches und Weggli –.40 günstiger, z.B. Sandwiches, 10 Stück, 300 g 1.90 statt 2.30 Die Butter –.20 günstiger, Mödeli à 250 g 2.90 statt 3.10 Alle Bifidus Joghurt im 6er-Pack, z.B. Mango/Erdbeer/Heidelbeer, 6 x 150 g 4.05 statt 5.10 20% Le Gruyère rezent, Stück à ca. 450 g, per 100 g 1.25 statt 1.80 30% Emmentaler mild, Schweiz, Packung à ca. 250 g, per 100 g 1.05 statt 1.45 20% Tomme Jean-Louis, Schweiz, Packung à 3 x 100 g 4.40 statt 5.55 20%

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Fairtrade, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80 Strauss rund, pro Stück 19.80 statt 22.80 Kalanchoe im Übertopf mit Rentier, pro Stück 7.90 Weihnachtsstern Mini im Übertopf, im 6-cm-Topf 3.90 statt 4.90 Weihnachtsstern, im 13-cm-Topf 5.90 statt 7.90 Azalea Pyramide, im 15-cm-Topf 24.90 statt 29.–

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Baumschmuck-Sortiment aus Schokolade, UTZ, z.B. Tannzapfen (Milchschokolade mit Praliné-Füllung), 170 g 4.80 10x gültig bis 26.12. 10x PUNKTE Alle Weihnachtsbiscuits im 500-g-Beutel (ohne Mischungen) 1.– günstiger, z.B. Basler Brunsli 4.90 statt 5.90 Alle Kaffees Bohnen oder gemahlen (ohne Kaffeekapseln), 210–250 g, –.50 günstiger, 500 g, 1.– günstiger, 1 kg, 2.– günstiger, z.B. Caruso Imperiale gemahlen, UTZ, 500 g 7.20 statt 8.20 Delizio Kaffeekapseln Caramello, UTZ, Limited Edition, 20x 12 Kapseln 5.60 NEU *,** Alle Birchermüesli 700–800 g, z.B. Reddy Fit, 700 g 4.15 statt 5.20 20% Alle Spezialmehle, z.B. Zopfmehl, TerraSuisse, 20x 1 kg 2.35 20x PUNKTE Chässchnitte, tiefgekühlt, 2 Portionen, 300 g 4.90 NEU *,** 20x Pelican Crevetten roh, geschält, tiefgekühlt, 750 g 10.60 statt 15.15 30%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 23.12.

Alle Finest Fondue Chinoise, tiefgekühlt, z.B. Rind, 450 g 24.80 statt 31.– 20% Alle Perldor und Kids Proseccoli 75 cl, z.B. Perldor Classic 4.05 statt 4.80 15% Gold Saft Wintertime Special Edition, Fruchtsaft mit Honig und Gewürzen, auch warm geniessbar, 1 Liter 2.30 NEU *,** 20x Alle Aproz Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Aproz Classic 2.85 statt 5.70 50% Original Rösti im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.30 statt 6.15 30% Alle Tradition Teigwaren, z.B. Tagliatelle, 500 g 3.10 statt 3.90 20% Gesamtes Bon Chef SaucenSortiment, z.B. Currysauce, 30 g 1.10 statt 1.40 20% Alle Fruchtkonserven und Apfelmus in Grossdosen, beim Kauf ab 2 Stück, jedes –.40 günstiger, z.B. Sun Queen Pfirsichhälften, 510 g 2.10 statt 2.50 ** Alle Andros Frischsäfte, z.B. Orangensaft, 1 Liter 3.95 statt 4.95 20% Alle Anna’s Best Antipasti, z.B. grüne Oliven mit Weichkäse, 150 g 3.80 statt 4.75 20% Anna’s Best Agnolotti oder Fiori im 3er-Pack, z.B. Agnolotti, 3 x 250 g 9.80 statt 14.70 33% Cornatur im Duo-Pack, z.B. Pfeffer-Grill-Steak, 2 x 200 g 8.80 statt 11.– 20% Thomy Fonduesaucen im 4er-Pack, 4 x 185 ml 9.40 statt 11.80 20% Alle Caracs, z.B. Schachtel à 2 Stück 2.30 statt 2.90 20% Alle Holzofen-Pizzas, z.B. Siciliana, Stück à 350 g 4.10 statt 5.90 30% Alle Frühlings- und Sommerrollen Sushimania, z.B. Poulet, Packung à 150 g 7.10 statt 8.90 20% *

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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I AM | 69

Gepflegt bis in die Spitzen

Die Produkte von I am präsentieren sich im neuen Kleid. Bewährte Rezepturen garantieren schonende Pflege für Haut und Haar.

E

s gibt kaum etwas Schöneres, als an einem kalten Winterabend ein warmes Bad zu nehmen. Eine Wohltat für den ganzen Körper und die Seele. Im Schaum zu planschen, war nicht immer so einfach wie heute. Bevor in den 60er-Jahren Schaumbäder in Flaschen den Siegeszug durch die Badezimmer antraten, musste man sich mit Seifenflocken begnügen, die man ins Wasser schüttete, oder sogar die Flocken aus Kernseife selber raspeln. Mit der sympathischen Pflegelinie von I am ist Badeglück bis in die Haarspitzen garantiert. Die Produktpalette umfasst Badezusätze, Duschgels und eine Reihe von Haarpflegemitteln, die dank neuem Logo jetzt noch leichter im Regal zu finden sind.

Entspannt baden bei 37 Grad Der duftende, seidige Schaum des I am Bath Relax Aroma Spa macht die Haut schön zart. Wer gerne grosse Schaumberge hat, gibt das Cremebad gleich vor dem Einlassen des Wassers in die Wanne. Empfehlenswert ist eine Wassertemperatur ungefähr in Höhe der Körpertemperatur, also um 37 Grad Celsius. Aufgrund einer verbesserten Rezeptur ist in jedem I-am-Duschgel,

I am Power Volume Shampoo, 250 ml, Fr. 2.70

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dem Badeschaum und der Flüssigseife ein Hydra Care Nutri Complex enthalten, der die Hautfeuchtigkeit bewahrt. Trotzdem sollte ein Schaumbad nicht länger als 20 Minuten dauern, weil die Haut sonst austrocknet und der Kreislauf zu stark belastet wird.

Pflegen ohne Silikone Die kalte, trockene Winterluft entzieht auch den Haaren Feuchtigkeit. Sie werden spröde und stumpf. Etwas Pflege gleich während des Bades bietet sich deshalb an. Ein Frangipani-Extrakt im Power-Volume-Shampoo sorgt für kraftvolles Haar. Alle Shampoos dieser Linie kommen ohne Silikone aus und sind biologisch abbaubar. Eine Maske für die Haare bringt wieder schönen Glanz. Nach dem Waschen massiert man die I am Intense Moisture Mask ein, lässt sie 3 Minuten einwirken und wäscht sie dann aus. Gegen gespaltene Spitzen hilft das Intense-MoistureHaarspitzenfluid, das ins handtuchtrockene Haar eingerieben und nicht ausgespült wird. Es repariert und versiegelt angegriffenes Haar. Text: Anette Wolffram Eugster Bild: Juventino Mateo Styling: Carlo Camiolo

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Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Pflegeartikel von I am.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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MEGA WIN | 71

Megaglücklich

Die ersten Gewinner des Mega-Win-Spiels sind bekannt. Die Zürcherin Claudia Sélébam ist glückliche Besitzerin eines neuen Lexus IS Sport.

André Gerber, Verkaufsleiter Lexus Zürich (links), und Ralf Kugler, Leiter Marketing & Kommunikation Toyota, mit der glücklichen Mega-Win-Gewinnerin Claudia Sélébam aus Zürich.

Mega-Win

Bild: Gerry Nitsch; Hair & Make-up: Arlette Kobler

Das Mega-WinGewinnspiel ging am 2. Dezember zu Ende. Alle bisherigen Gewinner sind auf migros.ch/megawin aufgeführt. Wer noch ein vollständig ausgefülltes Sammelheft bei sich hat, kann dieses noch bis Ende Jahr einreichen.

S

eit dem 29. Oktober wird gesammelt, geklebt und gehofft. Das Mitmachen war ganz einfach: Ab einem Einkauf von 20 Franken erhielt jeder Kunde an der Kasse ein Set mit vier Stickern, die in einem Sammelheft an der dafür vorgesehenen Stelle auf die Fahrzeuge geklebt werden mussten. Für diese Aktion wurden mehrere

Millionen von Stickersets gedruckt und verteilt. Bei so vielen Stickersets gehört natürlich auch eine grosse Portion Glück dazu, um einen der begehrten Preise zu gewinnen. Claudia Sélébam (43) aus Zürich war das Glück hold. Beim Einkauf in der Migros-Filiale in Zürich Brunau bekam sie ihre ersten Sticker. «Ich habe nie etwas ge-

wonnen, ausser mal einen Lebkuchen», erzählt die Gewinnerin lachend. Zum Spass sammelte sie mit und hatte in kurzer Zeit alle passenden Sticker für den Hauptgewinn zusammen: ein Lexus IS 300h F Sport. Mit dem Vollhybrid wird Claudia Sélébam mit 223 PS auf den Strassen unterwegs sein. Wir wünschen gute Fahrt. Heidi Bacchilega


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Die Weltstadt Wien mit allen Höhepunkten Auf den Spuren des Weins in der berühmten Thermenregion Fantastische Wienerwald Rundfahrt mit dem bekannten Stift Heiligenkreuz Die TV-Live-Übertragung des Musikantenstadls in Wien Neustadt

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Unsere Sonderpreise für Sie: Preis pro Person im Doppelzimmer

1. Tag, Mittwoch 5. März 2014 - Anreise Fahrt im komfortablen Extrabus nach Wien, wo uns der Hotelier mit einem feinen Nachtessen erwartet. 2. Tag, Donnerstag 6. März 2014 – Die Höhepunkte Wiens, Prater & Schnitzelessen Bei einer interessanten Stadtführung erleben wir nach dem Frühstück die Höhepunkte Wiens. Wir zeigen Ihnen unter anderem die berühmte Ringstrasse mit Oper, Burgtheater und Parlament, das Schloss Belvedere und natürlich auch das wunderschöne Schloss Schönbrunn! Später fahren wir zum berühmten Prater mit seinem Riesenrad. Nach einer Fahrt mit dem bekanntesten Riesenrad der Welt und der Besichtigung von Wien aus der Vogelperspektive laden wir Sie zum feinen Schnitzelessen ein! 3. Tag, Freitag 7. März 2014 – Wienerwald-Rundfahrt, Weindegustation & Heurigen Abend Heute erwartet uns eine schöne Rundfahrt durch den Wienerwald. Die verträumte Gegend bietet viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das fantastische Stift Heiligenkreuz. Später erwartet uns inmitten der Weinberge bei Gumpoldskirchen eine Führung in einer

im 4-Sterne-Hotel Weinkellerei. Natürlich dürfen wir dabei die edlen Tropfen auch verkosten! Am Abend laden wir Sie zu einem Heurigenabend mit lokalen Spezialitäten, Wein und Musik ein.

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4. Tag, Samstag 8. März 2014 – Altstadt, Stephansdom & Musikantenstadl Freuen Sie sich heute Morgen auf einen gemütlichen Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Altstadtspaziergang. Er führt uns durch die schönsten Aarau, Basel, Bern, Biel, Kriessern, Luzern, und elegantesten Strassen zu den berühmtesten SehensOlten, Pfäffikon SZ, Sargans, St. Gallen, Thun, Wil SG, würdigkeiten Wiens. Enden wird unser Spaziergang beim Winterthur oder Zürich Wahrzeichen der Stadt, dem legendären Stephansdom, welchen wir besichtigen. Danach geht es zurück ins Hotel, DeutschLAND wo Ihnen genügend Zeit bleibt, sich auf den grossen Wien Höhepunkt der Reise vorzubereiten: das Musikantenstadl Salzburg in Wien Neustadt. Hier live dabei zu sein ist ein einmaliges Erlebnis und auch in Wien präsentiert Andi Borg wiederum eiZ Innsbruck Österreich viele Stars der Volksmusik. 5. Tag, Sonntag 9. März 2014 - Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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ACTILIFE | 73

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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FOOD | 75

GUT & GÜNSTIG

Pasta mit Baumnusspesto für circa Fr. 8.55 Abendessen für 4 Personen ■ 150 g Walnüsse, 50 g Rucola, 50 g geriebenen Sbrinz, geriebene Schale einer Zitrone, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Sonnenblumenöl und 2 EL Walnussöl in ein hohes Gefäss geben und alles fein pürieren. Pesto mit Salz abschmecken. Circa Fr. 6.35 ■ 400 g Spaghetti oder Penne nach Packungsanweisung al dente kochen. Nudeln mit dem Pesto und 3 EL Pastawasser in eine Schüssel geben und gut vermengen. Mit wenigen Tropfen Walnussöl beträufeln. Circa Fr. 2.20 TIPP Das Pesto schmeckt auch gebacken auf Pizza- oder Blätterteig.

Nussiger Begleiter für Pasta: Aus Baumnüssen, Knoblauch und Sbrinz wird ein Pesto.

Winterlicher Fruchtmix

Der neue saisonale Saft von Sarasay bringt einen exotischen Sommergeschmack in die kalte Jahreszeit. Der Sarasay Winter Passion aus Orange, Mandarine und Passionsfrucht ist zu 100 Prozent aus Fruchtsaft hergestellt und trägt das Fairtrade-Label Max Havelaar. Max Havelaar Sarasay Winter Passion, 1 l, Fr. 2.80 Nur im Winter und in grösseren Filialen erhältlich

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Thon in Olivenöl gebettet

Die zarten Bauchlappenfilets des Albacore-Thunfischs sind eine Delikatesse. In Olivenöl eingelegt, passen sie zu Salaten, Reis- oder Pastagerichten. Die Mimare-Thonfilets stammen aus dem Pazifik (Wildfang). Das MSC-Siegel garantiert eine nachhaltige Fischerei. Mimare Thonfilets Ventresca MSC, 81 g, Fr. 3.80 In grösseren Filialen erhältlich

Crevetten mit Kräutern Innert zehn Minuten stehen diese Meeresfrüchte essfertig auf dem Tisch. Neben der bekannten Variante mit Knoblauch sind ab sofort Pacific Prawns in Kräutersauce erhältlich. Die Crevetten eignen sich gut für eine schmackhafte Mahlzeit zusammen mit Pasta oder Baguette. Costa Pacific Prawns mit Kräutersauce, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 11.40 In grösseren Filialen erhältlich


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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NONFOOD | 77

RAPPENSPALTE

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Viktor Giacobbo (61) ist Kabarettist, Moderator, Autor und Schauspieler. Anfang Dezember ist sein Dokumentarfilm «Der grosse Kanton» auf DVD erschienen. Wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit dem Austragen einer Gratiszeitung, von der ich noch nicht wusste, dass die niemand wirklich lesen wollte. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Einen Styroporteller mit dem Autogramm von Randy Newman. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für nicht super teure, aber spezielle Hotels auf meinen Reisen und für Lebensmittel aus tiergerechter Haltung. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Ein Hauch von Wald für zu Hause Ein frischer, klarer Duft von Kräutern und Nadelhölzern erinnert an Waldspaziergänge und an Weihnachten. Der Primavera-Raumspray, der zu 100 Prozent aus reinen Biodüften besteht, bringt einen Hauch davon ins Zimmer. Aufdringliche Gerüche verschwinden schnell. Mit diesem Spray schafft man sich zu jeder Zeit eine angenehm duftende Raumatmosphäre. Raumspray Primavera Clean Air, 30 ml, Fr. 8.90

Meine erste USA-Reise – heute ein Schnäppchen, für meine damalige Einkommensklasse aber exorbitant. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Eine tolle Auswahl an DNA-Spuren – hinterlassen von Münzen und Noten. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Überflüssiges meiden, also Laubbläser, elektrische Zapfenzieher, Weichspüler oder Mineralwasser aus Neuseeland. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für guten Kaffee und Lesestoff.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Selbstironie, Empathie, Intelligenz und Kreativität.

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Mit welcher bekannten Persönlichkeit gingen Sie gerne auf Shoppingtour?

Mit dem britischen Modedesigner Paul Smith. Interview: Lea Simeon


SAISONKÜCHE 78 |

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MARLIES SCHOCH

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Marlies im Wunderland

Sie arbeitete als Lehrerin, kämpfte als Politikerin und engagierte sich, wo Hilfe dringend gebraucht wurde. Doch legendär ist Marlies Schoch seit über 40 Jahren als Wirtin der «Hundwiler Höhe».

S

ie kommen einfach, ich bin ja da», sagt Marlies Schoch (73) am Telefon beim Vorgespräch. Zeit hat die Wirtin der «Hundwiler Höhe». Sie ist jeden Tag aufs Neue gespannt. In der Nacht fiel Neuschnee, der sich über alles wie Puderzucker legte. Die «Hundwiler Höhe» (AR/AI) ist nur zu Fuss erreichbar, für Lebensmittel und Schweres gibt es seit 1993 eine kleine Transportbahn. «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius will gleich nach der Ankunft die Zutaten für die festliche Siedfleischsuppe auspacken. Doch die Uhren ticken auf der «Höhi» anders. Marlies Schoch bietet Tee, Kafi Schnaps und Gerstensuppe an, damit sich die Gäste des Migros-Magazins nach dem knapp einstündigen Aufstieg durch den

Pulverschnee wieder aufwärmen können. Die Wirtin weiss nur zu gut, dass der Weg zum Herzen der Menschen über den Magen geht.

«Es ergab sich so, wie es sich eben ergibt» Die Bergbeiz ist auch ihr privates Wohnzimmer. In der Küche steht die Gerstensuppe auf dem Herd, der mit Feuer beheizt wird. «Wir kochen mit Gas und auf dem alten Holzofen», erklärt Schoch. Die Abwaschmaschine und die Transportbahn werden von einem Generator betrieben, daneben sorgen Sonnenkollektoren und ein Windrad für Unabhängigkeit vom Stromnetz. Das vom Tal aus zu legen, wäre zu kostspielig. Sicher, komfortabler wäre das

AUFGETISCHT

Marlies Schoch, Wirtin, Lehrerin, Politikerin, Zuhörerin

Marlies Schoch präsentiert die festliche Siedfleischsuppe, die sie mit dem Migros-Magazin gekocht hat.

Mit knapp über 20 ging die geborene Herisauerin nach Marokko und half beim Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben. Sie unterrichtete als Primarlehrerin im St. Galler Oberland. Als ihre Eltern keine neue Pächterin für die «Hundwiler Höhe» fanden, zog Marlies Schoch 1971 auf den Berg. Sie war Kantonsrätin und Präsidentin des Hundwiler Verkehrsvereins sowie der Spitex Hundwil. Diverse Medien verliehen ihr den Titel «Beste Gastwirtin der Schweiz».  Was haben Sie auf Vorrat? Käse, Appenzeller Pantli, Salsiz, Bauernschüblig, Siedwürste, Gerste, Polenta, Bohnen, Reis.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Jeden Tag.  Kochen ist für Sie … … eine Lieblingsbeschäftigung. Damit kann ich Leute glücklich machen.  Was würden Sie nie essen? Wenn man Hunger hat, isst man alles. Aber Tiere essen, zu denen ich eine Beziehung habe, das kann ich nicht.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit allen Menschen, die offen sind. Ich habe lieber viele Leute am Tisch.

Hohrücken vom Rind und Gemüse für die Suppe, Gutes für die Sauce.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

SAISONKÜCHE MARLIES SCHOCH | 79

Während Köchin Andrea Pistorius den Herd befeuert, schaut Marlies Schoch nach dem Siedfleisch.

Ganz festlich wird das Gemüse, wenn es in Julienne geschnitten wird.

Für kräftige Farbe und viel Geschmack Die Sauce erhält durch Meerrettich wird die Zwiebel stark geröstet. Schärfe, vom Apfel Süsse.

Während das Fleisch gart, wird zwischendurch der Schaum abgeschöpft.


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EIN FEST DER SINNE.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

Leben im Tal, doch Marlies Schoch fühlt sich in ihrem Reich sehr wohl. In ihren 20ern half sie ein Jahr lang im marokkanischen Agadir beim Wiederaufbau nach dem Erdbeben mit. In den USA leitete sie ein Kindercamp. Fehlt ihr die weite Welt auf der Höhe nicht? «Es ergab sich so, wie es sich eben ergibt», erwidert sie mit stoischer Gelassenheit. Und einmal im Jahr reist sie in die Welt des Films, zum Filmfestival nach Locarno. «Alles, das Drum und Dran, gefällt mir. Und natürlich die Filme von jungen Regisseuren, die in die Tiefe gehen», schwärmt sie, und ihre Augen blitzen fröhlich auf. 1972 entschloss sich Marlies Schoch, auch im Winter oben zu bleiben. «Sonst hatten wir Probleme mit Einbrüchen.» Dabei ging es den Einbrechern um Unterschlupf, weil sie aus dem Gefängnis ausgebrochen waren. Geschichten von Flüchtigen könnte sie erzählen, aber sie sieht immer den Menschen. Egal, ob Einbrecher oder Nationalrat.

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MARLIES SCHOCH | 81

Exquisite Siedfleischsuppe 1 Zwiebel 800 g Suppengemüse, z. B. Sellerie, Lauch, Karotten 2 l Rindsbouillon ½ Bund glattblättrige Petersilie 5 Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter 2 Nelken 1,2 kg Hohrücken vom Rind 15 g Meerrettich 1 Apfel 180 g Crème fraîche 2–3 EL Zitronensaft Salz 1 Bund Schnittlauch

Was an Weihnachten gekocht wird, entscheiden auch die Gäste Und an Weihnachten? «Mal sehen, wer kommt», sagt die Wirtin lächelnd. Noch nimmt sie Essenswünsche entgegen. Wer zuerst kommt,dem wird der Wunsch erfüllt, allen anderen wird dasselbe angeboten. Ganz pragmatisch. Das Siedfleisch, das Köchin Andrea Pistorius in der Küche auspackt, findet Anerkennung bei Marlies Schoch. «Ein schönes Stück», lobt sie. «Das ist vom Hohrücken, also ein edles Siedfleisch», freut sich die Köchin. Aus dem Hohrücken werden sonst die beliebten RibEye-Steaks geschnitten. Für Siedfleisch nimmt man oft ein Stück aus der Hüfte. Nach knapp 90 Minuten ist das Siedfleisch fertig. In der Stube sitzen ein paar Leute. Die, die noch nichts gegessen haben, müssen auf jeden Fall ein wenig von der Suppe probieren. Marlies Schoch ist in ihrem Element. Jeder ist willkommen und darf sich ihrer Gastfreundschaft sicher sein. Schliesslich nennt man sie die beste Gastwirtin der Schweiz. Text: Claudia Schmidt Bilder: Daniel Ammann

ZUBEREITUNG 1. Zwiebel halbieren. Mit der Schnittfläche nach unten in einer Pfanne bräunen. Die Hälfte des Suppengemüses in Stücke schneiden. Bouillon mit Petersilie, Pfefferkörnern, Lorbeerblättern und Nelken aufkochen. Fleisch beifügen und 75–90 Minuten zugedeckt knapp unter dem Siedepunkt garen. Schaum und Trübstoffe gelegentlich abschöpfen. 2. Restliches Gemüse in zündholzdicke Streifen (Julienne) schneiden. Von der Bouillon ca. 4 dl durch ein feines Sieb in eine Pfanne giessen. Gemüsestreifen darin ca. 10 Minuten knapp weich kochen. Meerrettich und Apfel fein reiben, mit Crème fraîche, Zitronensaft und wenig Salz verrühren. Schnittlauch fein schneiden. 3. Fleisch aus der Bouillon heben. Quer zur Faser in feine Tranchen, diese in Streifen schneiden. Mit dem Juliennegemüse in einem tiefen Teller anrichten, etwas Bouillon dazugiessen. Mit Schnittlauch bestreuen. Meerrettichsauce dazuservieren. TIPPS  Dazu passt ein küstiges Brot.  Statt frischen Meerrettichs Meerrettichsauce aus dem Glas verwenden.  Statt Hohrücken kann auch Siedfleisch verwendet werden.

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migros-magazin | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

migros neuenburg-freiburg | 83

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Zwei Termine für Fotoliebhaber

Im Februar bieten die Klubschulen Migros kostenlose Demo-Workshops für Mac-Programme.

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er lernen möchte, wie man Fotos bestmöglich zur Geltung bringt, sollte sich die folgenden Termine im Kalender eintragen: Am 15. Februar kann in Neuenburg und Freiburg und am 22. Februar in Bulle und La Chaux-de-Fonds von 9.30 bis 12 Uhr die Welt der Pixel gratis entdeckt werden. Die Vormittage stehen unter dem Slogan «Mit iPhoto Fotos auf dem Mac bearbeiten und ein persönliches Fotobuch erstellen». Diese kostenlosen Workshops sollen Anfängern helfen, die KlubschulComputerkurse zu entdecken, und allen Zielgruppen ermöglichen, mit grafischen, spielerischen und leicht zugänglichen Themen umzugehen. Vor Ort geben die Kursleiter Demonstrationen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Bilder: shutterstock/Kost

für hochwertige erinnerungen: ein persönliches fotobuch Um teilzunehmen, ist eine Anmeldung im Voraus auf www.klubschule.ch erforderlich. Kurze Zusammenfassung des Programms für die Teilnehmer: Von 9.30 bis 10.30 Uhr lernen sie die Programme von iLife kennen, sie lernen Fotos mit iPhoto zu bearbeiten; und von 11 bis 12 Uhr wird ihnen beigebracht, wie man ein Fotobuch mit Cewe erstellt. Warum man das lernen sollte? Weil «schöne Erinnerungen nicht vergänglich sein sollten», wie der Schriftsteller Marc Levy ganz richtig sagte. Text: Pascal Vuille

Die Kurse finden am 15. Februar in Neuenburg und Freiburg und am 22. Februar in Bulle und La Chaux-de-Fonds statt.

Wer gerne fotografiert, aber das Technische noch nicht beherrscht: Für den sind die Demo-Workshops der Klubschule Migros geeignet. Wer jemanden mitbringt, bekommt einen Gutschein.

Treue Kunden werden belohnt Bis zum 21. Dezember erhalten alle, die sich für einen kreativen Kurs anmelden und ausserdem eine Angehörige, einen Angehörigen oder eine Freundin, einen Freund mitbringen, die oder der noch nie einen Kurs an der Klubschule besucht hat, einen Gutschein im Wert von fünfzig Franken. Dieser kann in den vier Zentren eingelöst werden. So werden treue Kunden an der Klubschule Migros belohnt.


ihre reGion 84 |

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miGros neuenburG-freiburG

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Nr. 50, 9. DEzEMbEr 2013 | miGros-maGazin |

Neue Filiale in Cortaillod

Pedro Lourenço, Leiter der neuen Migros-Filiale in Cortaillod.

Die Einwohner Cortaillods sind eingeladen, die neue Migros-Filiale zu entdecken. Ab Mittwoch, den 11. Dezember, öffnet die Migros Cortaillod ihre Türen im Gewerbezentrum Littoral Centre. Mit dem Self-Checkout-System Subito bietet die neue Filiale einen praktischen und schnellen Service. Filialleiter Pedro Lourenço und sein Team freuen sich auf ihre Kunden.

Ein Blick zurück und nach vorne

Die Bilanz der Aktivitäten 2013 und die Projekte für die Zukunft standen auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Genossenschaftsrats.

A

m Mittwoch, 13. November, hielt der Genossenschaftsrat der Migros Neuenburg-Freiburg seine 278. Sitzung im Restaurant Poisson in Auvernier ab. An dieser vierten und letzten Versammlung des Jahres, an der Daniel Bena den Vorsitz führte, besprachen die Mitglieder des Genossenschaftsrats, der Verwaltungsrat und die Vertreter der Direktion unter anderem die Herausforderungen der Genossenschaft für das Jahr 2014. Dank der hervorragenden finanziellen Lage und einer nachhaltigen Entwicklung kündigt sich eine ruhige Zukunft an. Verwaltungsratspräsident Damien Piller sprach die Herausforderungen von morgen an. Um die regionale Kundschaft weiterhin zufriedenzustellen, stehen die Anpassung neuer Technologien an Kundennähe und Ökologie sowie das soziale Engagement der Migros im Vordergrund. Die Strategie

Die rund vierzig Mitglieder des Genossenschaftsrats trafen sich am

sieht die Schaffung mehrerer lokaler Einheiten vor. An ehemaligen CasinoStandorten werden zwei neue Filialen eröffnet: in Cortaillod am 11. Dezember 2013 (siehe Box oben) und in Le Landeron am 25. März 2014. Im neuen Jahr werden ausserdem die Arbeiten im Gruyère Centre in Bulle abgeschlossen und die Niederlassungen in Belfaux und Boudry eröffnet.

120 000 Genossenschafter und Duttis Geburtstag Die Genossenschaft hatte 2013 Grund zu feiern: Zum einen durfte sie ihr 120 000. Mitglied begrüssen, Béatrice Jeckelmann aus Bulle. Zum anderen feierte die Migros den 125. Geburtstag ihres Gründers Gottlieb Duttweiler. Der Ausschuss für Kultur und Soziales konnte erfreut verkünden, dass er den Kauf eines Rollstuhls für die Sportart Rafroball möglich gemacht hat. Die Sitzung endete mit einer Botschaft von

Die Geschäftsleiterin der Genossenschaft, Marcelle Junod, und Genossenschaftsratspräsident Daniel Bena im Gespräch, kurz vor Beginn der Sitzung des Genossenschaftsrats.

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11. Abonnentenservice und Adressänderung: Bitte der Post melden oder dem


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. DezeMBer 2013 |

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Migros neuenburg-freiburg | 85

Obwohl er der Sohn italienischer Einwanderer ist, nennt Daniel Bena Colombier seine Heimat.

Porträt eines begeisterten Präsidenten Der Genossenschaftsratspräsident Daniel Bena ist nicht nur bei der Migros Neuenburg-Freiburg aktiv dabei.

D

aniel Benas Motto lautet: «Das Leben ist schön». Kein leerer Begriff, denn mit 18 Jahren hätte er es fast durch seine Krebserkrankung verloren. Verdankt er seinen Optimismus der besiegten Krankheit, oder wurde er schon damals von diesem Lebensdurst angetrieben? «Ich glaube, ich war schon immer ein Kämpfer. Aber diese Erfahrung hat meine positive Einstellung zum Leben noch verstärkt.» Heute fällt es Daniel Bena nicht schwer, von sich und seinen Erlebnissen mit krebskranken Menschen zu erzählen. «Als Sohn italienischer Einwanderer bin ich das, was man einen Secondo

13. November in Auvernier.

Text: Pauline Seiterle

Text: Pauline Seiterle

Daniel Bena anhand von vier Aussagen Bilder: Stéphane Gerber, Monique Jüni

Geschäftsleiterin Marcelle Junod. Erfreut gab sie bekannt, dass die Filialen, Restaurants und Klubschulen der Genossenschaft Migros NeuenburgFreiburg ein Umsatzplus von 1 Prozent vorweisen können, trotz einer Deflation von –0,3 Prozent Ende September. Die bevorstehende Eröffnung in Cortaillod am 11. Dezember wird in der Region voller Vorfreude erwartet, und der Genossenschaftsrat ist überzeugt, dass die Migros den Erwartungen der Bevölkerung gerecht werden wird. Die Schaffung von Nahversorgern wie der Filiale in Cortaillod ist fester Bestandteil der Strategie der Migros, und 2014 werden die Filialen in Le Landeron (Ende März), Belfaux (Anfang September) und Boudry (Mitte Dezember) ihre Türen öffnen. Die Genossenschaft blickt zuversichtlich in die Zukunft.

nennt», sagt Daniel Bena. Mit einem Funklen in seinen Augen erzählt er von seiner engen Verbindung zu seinem Heimatdorf Colombier: «Hier habe ich alles erlebt. Colombier ist meine Heimat». Der Betriebsökonom ist ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Er sitzt im Generalrat der Gemeinde Milvignes und seit acht Jahren im Genossenschaftsrat der Migros. «Ich las, dass Kandidaten gesucht werden. Ich bewarb mich, hatte Glück und wurde gewählt.» Bis 2016 sitzt er dem Rat sanft, aber entschlossen und mit unerschütterlichem Enthusiasmus vor.

Ihre erste Migros-Erinnerung: Der Migros-Lkw, der nach Colombier kam. Was ich an der Migros mag: Ihre Philosophie. Ich bewundere ihren Gründer Gottlieb Duttweiler und die Funktionsweise der Migros als Genos-

senschaft. In meinen Augen war Dutti ein Genie. Im Genossenschaftsrat … ... möchte ich meine kritische Sichtweise einbringen, vor allem aber konstruktiv sein, um die Kunden und Genossenschafter bestmöglich zufriedenzustellen.

regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37, an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.50 Uhr oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch

Ihre Botschaft an die Genossenschafter: Sagen Sie Ihre Meinung! Teilen Sie uns mit, was Ihnen gefällt und was nicht. Ich möchte Sie ermutigen, für die nächste Legislaturperiode Teil des Genossenschaftsrats zu werden. Sie werden sicher nicht enttäuscht.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

MIX | 89

WILDS WELT

Auf zu den Nationalparks in den Vereinigten Staaten

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Der Berg an Arbeit wird immer höher: Steigt damit auch der Einsatz leistungssteigernder Substanzen?

Doping für die Arbeit

Als Folge des Budgetstreits wurden am 1. Oktober 2013 alle 401 Nationalparks und Monumente der USA geschlossen. Jetzt haben diese wieder geöffnet. ■ 2012 zogen die Parks über 282 Millionen Touristen an: Mit 9,7 Millionen Besuchern war der Great Smoky in den Appalachen der beliebteste, gefolgt vom Grand Canyon und dem Yosemite.

In nicht allzu ferner Zukunft könnte es normal sein, bei der Arbeit mit leistungssteigernden Medikamenten nachzuhelfen.

Bilder: Getty Images (2)

G

enügend Schlaf und ausreichend Bewegung an der frischen Luft sind die besten Rezepte für eine optimale Leistungsfähigkeit in Studium und Beruf. Zwei neue Studien zeigen nun aber, dass auch Medikamente dazu eingenommen werden. Laut einer Umfrage der Suva hat ein Prozent der Befragten Arbeitnehmer mindestens ein Mal verschreibungspflichtige Medikamente oder Drogen zur Leistungssteigerung eingenommen. Das ist nur eine Minderheit im Vergleich mit der Situation an den Universitäten. In einer neuen Studie der Unis Zürich und Basel sagten fast 14 Prozent der befragten Studierenden, leistungssteigernde Substanzen eingesetzt zu haben. Laut Studienleiter Michael Schaub (39) lässt der hohe Wert befürchten, dass in Zukunft auch in der Arbeitswelt vermehrt mit Medikamenten und Drogen nachgeholfen wird. «Denn die heutigen Studenten sind die Chefs und Vorbilder von morgen», sagt Schaub. Ganz so weit ist es allerdings noch nicht. «Die im Moment verfügbaren Substanzen machen höchstens wach. Zu einem rascheren Denken oder einer verbesserten Merkfähigkeit, die in der heu-

tigen Überfülle an Informationen und Möglichkeiten so gefragt sind, verhelfen sie nicht.» Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Medikamente zur Verfügung stehen, die genau dies können. Die Pharmaindustrie arbeitet hart daran. «Denn das ist ein äusserst lukrativer Markt», sagt Michael Schaub. Doch man dürfe die Antwort auf den Leistungsdruck nicht einfach an Medikamente abtreten. Michael Schaub: «Unternehmen werden in der Zukunft vermehrt gefordert sein, ihren Mitarbeitenden ein leistungsförderndes, wertschätzendes Klima zu bieten, das ohne solche Mittel auskommt.» Dabei werde sich aber auch die Frage stellen, ob ein Unternehmen sich das im zunehmend härteren Kokurrenzkampf überhaupt leisten will und kann. Text: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

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■ Meine liebsten Nationalparks in

den USA: 1. Bryce Canyon (Bild), kleiner Bruder des Grand Canyon, Cedar City als Ausgangspunkt wählen, lässt sich gut mit dem Zion kombinieren. Ende Oktober gibts kaum Touristen und noch keinen Schnee. 2. Everglades in Florida. Im Sumpfgebiet leben Vögel, Alligatoren und Bären. 3. Joshua Tree.Wunderschöne Wüstenlandschaft im Südosten Kaliforniens. 4. Ellis Island. Die Manhattan vorgelagerte Insel zeigt die Geschichte der 12 Millionen Immigranten. 5. Acadia. In Maine, Halbinsel im Atlantik, steile Berge und Seen, Sonnenaufgang vom Cadillac Mountain geniessen. 6. Volcanoes. Auf Hawaii, führt zum Kilauea, dem aktivsten Vulkan der Welt. Die schönsten Erholungsgebiete abseits der Nationalparks: www.migrosmagazin.ch/wildswelt ■ Gut zu wissen: Wenn möglich Hauptreisezeit während der Sommerschulferien meiden. Vorsicht Wintereinbruch: Der Tioga-Pass im YosemiteNationalpark ist beispielsweise jeweils nur bis Oktober geöffnet.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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GEFÄLLT MIR

«Ich muss nicht jedem Trend folgen»

Die Unterarme von Tierarzt Christian Wenker sind mit Stichen übersät: Stachelschweine sehen zwar herzig aus, sind aber äusserst wehrhaft.

Unfreiwilliges Piercing

Kommt man Stachelschweinen zu nahe, kann man leicht in ein Bombardement von Stacheln geraten. Der Zolli-Tierarzt hats erlebt.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Der Auftrag ist eigentlich klar: Ist die einjährige Stachelschweindame Fitina schwanger oder nicht? Dies soll mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung abgeklärt werden. Die dazu notwendige Narkose leite ich wie gewohnt mit einem Schuss aus dem Blasrohr ein. Bald kann ich das schlafende Stachelbündel in einer Transportbox verstauen. Das leichte Zucken in den Hinterbeinen des Tiers nehme ich nicht bewusst zur Kenntnis und fahre mit dem Velo in die Tierarztstation. Dort angekommen, bemerke ich beim Herausnehmen gerade noch, dass das Tier offenbar durch die frische Luft wieder recht munter ist. Doch es ist bereits zu spät: Der direkte Kontakt mit dem vermeintlichen Feind löst den Schleudermechanismus der Stachelabwehr aus, und schon stecken 120 Stacheln (abgezählt!) in meinen Unterarmen, im Bauch und in den Oberschenkeln. Während die kleineren Stacheln sofort abfallen, durchbohren die

grösseren Kleider und Haut, und das Blut tropft nur so hinunter. Autsch! Nachdem ich die Stacheln gezogen und meine Wunden gesäubert und versorgt habe, kann ich die Untersuchung des Nagetiers fortsetzen. Das renitente Tier ist inzwischen nach drei Metern Fussmarsch im Halbschlaf zum Stillstand gelangt. Ich vertiefe die Narkose und führe nun endlich die Ultraschalluntersuchung des Bauchs durch. Das unfreiwillige StachelschweinPiercing soll eine einmalige Erfahrung bleiben. Hier also meine Tipps an alle Liebhaber der Tiere: 1. Trächtige Stachelschweine benötigen eine höhere Narkosedosis. 2. Stachelschweine am besten gar nicht, aber sicher nie von hinten festhalten. 3. Stachelschweinwunden sind zwar schmerzhaft, verheilen aber in wenigen Tagen. Ach ja, nur zwei Wochen später werden zwei putzmuntere Stachelschweinkinder geboren.

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Martin Schnidrig (33), Stv. Filialleiter Migros, Steg VS

 Welches Internetradio ist Ihr Favorit? Radio 24 – weil es die neuesten Hits spielt.  Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? Aktuelle Charts von Schlager bis Pop, je nach Gemütszustand.  Welcher Film hat Sie bewegt? «Hannibal» von Ridley Scott, die schaurige Fortsetzung von «Das Schweigen der Lämmer».  Meine Lieblingsfernsehserie ist … …ich habe mehrere: «Nikita», «NCIS», «Revenge». Ich liebe amerikanische Serien, bei denen es um Action, Spannung und Humor geht.  Ihre genialste App? «Wetterböcke» – Gian und Giachen erklären das Wetter. Sehr lustig!  Mit welchem Game haben Sie am meisten Zeit verbracht? Mit «Samschtig Jass» und «Solitaire» – so 20 Minuten pro Tag sind die schon wert.  Mein Lieblings-Buch ist … …«Der Blindgänger» von Niels Walter, direkt aus dem Leben – sehr empfehlenswert!  Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … …lese ich in einem guten Buch.  Twittern Sie? Nein, ich muss nicht jedem Trend folgen.  Ihre Lieblings-Website? rro.ch, die Site von Radio Rottu Oberwallis.  Wo holen Sie sich Ihre News? Bei rz-oberwallis.ch, 1815.ch und 20minuten.ch.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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Mit Schwung zu den Ösis und zurück

Wenig Aufstieg und viel Abfahrt – die Skitour rund um die Madrisa führt vom Prättigau über zwei Pässe und die Landesgrenze. Auf einer Stippvisite bei den österreichischen Nachbarn, die uns erst bekriegten und dann doch gerne zur Schweiz gehört hätten.

Nach dem Besuch in Österreich schon wieder auf Schweizer Boden: Abfahrt durch den Pulver in Richtung St. Antönien.

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Nr. 50, 9. Dezember 2013 | Migros-Magazin |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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GRENZ-ERFAHRUNGEN Das Migros-Magazin geht an die Grenze. Sei dies die Staatsgrenze, Kantonsgrenze, Schneegrenze, Sprachgrenze, Stadtgrenze oder gar die Schmerzgrenze: Wir unternehmen Touren in der Natur, die an oder sogar über die Grenze gehen.

Dieses Mal:

Landesgrenze Schweiz/Österreich

Ö

sterreich» steht da auf der verwitterten Eisentafel. Ein schwacher Wind weht über das Schlappiner Joch, während wir die Felle von unseren Ski abziehen. Unter der Grenztafel befindet sich ein weiteres Schild: «40 Jahre Madrisa-Rundtour – Ein grenzüberschreitendes und verbindendes Gemeinschaftswerk, das die langjährige Freundschaft dokumentiert». Nun ja, «langjährig» ist ein relativer Begriff. Jedenfalls gab es Zeiten, da waren jene ennet der Grenze die Erzfeinde der Prättigauer, und über das Schlappiner Joch zogen manche, um bei den anderen zu rauben, zu erpressen und zu morden. Gestartet sind wir vor gut einer Stunde zuoberst im Skigebiet von Madrisa.

Gondelbahn und Skilift ab Klosters GR ersparten uns viele Höhenmeter. Grauer Himmel, fahles Licht, schlechte Sicht – zum Glück konnten wir uns während der ersten Abfahrt an der roten Jacke unseres Bergführers orientieren. Marco (29) ist aus Davos, ein echter Bündner.

Das Matterhorn im Bündnerland? Eine Finte des Bergführers! Wie schnell sich das Wetter in den Bergen ändern kann, erlebten wir etwas später, als wir die Felle auf unsere Ski zogen: Die kompakte Wolkendecke wurde gen Osten geschoben, und von nun an übernahm die Sonne das Zepter. Unser Aufstieg zum Schlappiner Joch war kurz und genussreich. Die Säumer hatten es

da schwerer – ohne die Bergbahnen. Trotzdem wurde dieser Weg bis Mitte des 19. Jahrhunderts häufig begangen. Über die Via Valtellina brachten die Säumer unter anderem den Veltliner Wein aus Oberitalien. Die Route führte sie über den Berninapass, das Engadin, den Scalettapass, vorbei an Davos und Klosters, über das Schlappiner Joch bis ins österreichische Montafon. Und nun stehen wir also hier, auf diesem geschichtsträchtigen Passübergang. «Seht ihr das Matterhorn dort hinten», will Marco uns Unterländer reinlegen. Natürlich ist es aber nur das dem legendären Berg nicht unähnliche Tinzenhorn. Wir überschreiten die österreichische Grenze, und fahren in einen mit 35 Grad


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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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Schweisstreibend, aber zum Glück kurz: Der Aufstieg vom Skigebiet Gargellen zum St. Antönier Joch.

Neigung recht steilen Hang hinein. In den letzten Tagen sind hier gut 30 Zenti­ meter Pulverschnee auf die harte Unter­ lage gefallen, und der Hang ist noch unberührt – der Traum eines jeden Ski­ tourenfahrers. Im stiebenden Schnee kurven wir jauchzend hinunter. Unten im Talboden ist auf der beinahe ebenen Abfahrt dann Stock­ und Muskeleinsatz gefragt, bis wir auf die Piste des Ski­ gebiets von Gargellen gelangen. Auch hier überwinden wir wieder etliche Höhenmeter mit den Bergbahnen. Doch bevor wir uns zurück in die Schweiz begeben, möchten wir noch die viel ge­ priesene Gastfreundschaft der Öster­ reicher auf die Probe stellen.

die Keesknöpfli kommen mit einem lächeln auf den tisch Schnell sind sie allemal: Die «Kees­ knöpfli mit Röstzwiebeln, Sura Kees und Kartoffelsalat» stehen drei Minuten nach der Bestellung schon auf dem Tisch, und tatsächlich hat unsere Bedie­ nung trotz Stresses immer ein nettes Lächeln für uns übrig. So wohlgesinnt waren die Einheimischen hier den Schweizern gegenüber nicht immer. 1619 besetzte das katholische Österreich sämtliche Pässe in der Gegend und ver­ hängte ein Embargo über die refor­ mierten Bündner. Diese wehrten sich im sogenannten Prättigauer Aufstand von

1621/22, vertrieben die Besatzer, brach­ ten den Pater um und fielen daraufhin ohne Pardon ins Montafon ein, um Vieh zu rauben, Häuser zu plündern und Geld zu erpressen. Wenige Monate später schlugen die Österreicher, über das Schlappiner Joch kommend, blutig zu­ rück: Sie legten etliche Dörfer im Prät­ tigau in Schutt und Asche. Doch das ist Schnee von gestern! Obwohl: Auch in der Neuzeit gab es hie und da negative Schwingungen zwischen den Ösis und den Eidgenossen: etwa wenn Klammer dem Russi mal wieder davonbretterte

oder Cuche dem Walchhofer den Ab­ fahrtsweltcup knapp vor der Nase weg­ schnappte. Wir sind nun wieder ausserhalb des Skigebiets unterwegs und fellen hinauf in Richtung St. Antönier Joch. Die Sonne heizt gehörig ein. Langsam kommen wir in den sogenannten Flow, setzen mecha­ nisch einen Fuss vor den anderen und denken an rein gar nichts. Lange hält der Zustand leider nicht an: Nach einer knappen Stunde sind wir bereits oben und stehen vor der verwitterten Eisen­ tafel mit der Aufschrift «Schweiz». Pause auf dem St. Antönier Joch, der Grenze zwischen der Schweiz und Österreich.


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Eine Tafel, die es beinahe nicht gebraucht hätte: Das österreichische Bundesland Vorarlberg, zu dem auch Gargellen gehört, wollte sich einst der Eidgenossenschaft anschliessen: 80 Prozent der Bevölkerung sprach sich 1919 in einer Abstimmung dafür aus. Das Vorhaben scheiterte aber unter anderem am Bundesrat, der für die Schweiz durch einen weiteren Kanton mit deutschsprachigen Katholiken ein religiöses Ungleichgewicht befürchtete. Wir lassen die Grenze hinter uns und geniessen die Abfahrt über die oberen Hänge. Da der Schnee hier im Tagesverlauf schwer geworden ist, geht das in die Beine: Je weiter wir nach unten kommen, desto nässer wird der Schnee. Mit unserem Ziel St. Antönien bereits vor Augen, kündigt Bergführer Marco den nächsten Hang mit tiefem Pflotsch an: «So, jetzt gibts nochmals was zum Kämpfen.» Gerade wollen wir uns beschweren, da fügt er an: «Da gibts gar nichts zu husten!» Sie kennen auch heute noch kein Pardon, die Bündner. Text: Üsé Meyer

Zmittag bei den österreichischen Nachbarn, deren Gastfreundschaft voll dem Klischee entspricht. Im Hintergrund die Ritzenspitzen.

NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

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LESEN SIE ONLINE Schneeberge an der Grenze

Vom Hochgebirge zum idyllischen Jurahügel: Drei weitere Skitour-Vorschläge auf das Walliser Ofenhorn (Bild), den Le Suchet im Jura und den Gamborogno am Lago Maggiore.

Bilder: Franca Pedrazzetti

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St. Antönier St. Antönier Joch

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Rund um die Madrisa: Dank Gondelbahnen, Ski- und Sesselliften (lila) spart man sich etliche Höhenmeter.

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Skitour über die Grenze An- und Rückreise: Mit der Bahn bis Klosters und mit dem Postauto ab St. Antönien retour. Tour: Bergstation Skilift Madrisa (2618 m)–Schwarzbach (2115 m) –Schlappiner Joch (2202 m)– Ober Valzifenzalp (1838 m)–Talstation Gargellen (1429 m)–Bergstation Kristallbahn (2276 m)– Abfahrt bis 2180 m–St. Antönier Joch (2376 m)–St. Antönien (1420 m). Höhenmeter: 400 Meter Aufstieg / 2400 Meter Abfahrt. Dauer: circa 4 Stunden Anforderung: Gute Kondition, sicheres Skifahren in allen Schneearten. Sicherheit: Für Unerfahrene ist die Begleitung durch einen Führer ratsam. Ausrüstung: Skitourenausrüstung, LawinenverschüttetenSuchgerät (LVS), Schaufel,

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Karte: WSGrafik

St. t. Antönien Antönien


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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. DEZEmBEr 2013 |

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Gedränge im Bett: Nicht gut für die Schlafqualität, für die gesunde Entwicklung der Kinder aber schon.

Dem Elternbett entwachsen

Die meisten Kinder kriechen gerne im Elternbett unter die Decke. Diese Geborgenheit ist wichtig, und ab einem gewissen Alter schlafen die Kleinen von selbst im eigenen Bett durch.

Bild: plainpicture/Johner

W

elche Eltern kennen das nicht: Mitten in der Nacht geht die Schlafzimmertür auf, eine kleine Gestalt huscht herein und will zu Mama und Papa ins Bett schlüpfen. Andere Kleinkinder weigern sich von vornherein, im eigenen Bett zu schlafen. Was können Eltern tun, um die Frage «Wer schläft wo?» nicht zum allabendlichen Kampf werden zu lassen? Für Sibylle Lüpold, Autorin des Buchs «Ich will bei euch schlafen! Ruhige Nächte für Eltern und Kinder», ist die Antwort klar: «Babys und Kleinkinder schlafen am besten nahe einer Bezugsperson.» Die Stillberaterin in Herrenschwanden bei Bern weiss aus ihrer beruflichen Erfahrung: Eltern, die ihr Kind ab Geburt bei sich schlafen lassen, haben am wenigsten Stress. «So verknüpfen die Kleinen Einschlafen und Dunkelheit gar nicht erst mit unangenehmen Gefühlen. Sie bauen Vertrauen auf, dass sie nicht allein gelassen werden, und schlafen entspannt ein», erklärt Sibylle Lüpold. Die meisten Kinder wachen in den ersten beiden Lebensjahren nachts relativ häufig auf. Das ist normal. Trotzdem sind viele Eltern verunsichert, vor allem wenn sie von wohlmeinenden Mitmenschen den Rat bekommen, von Anfang an durchzugreifen, damit sich das Kind

nicht zum Tyrannen entwickle. «Wird ein Kind in den ersten Jahren rund um die Uhr feinfühlig betreut, entwickelt es sich eben nicht zum Tyrannen, sondern kann seine Selbständigkeit optimal entwickeln», relativiert Sibylle Lüpold.

Bei den Eltern schlafende Kinder sind ausgeglichene Kinder Kinder, die diese Nähe nicht bekommen hätten, seien ständig auf der Suche nach der verpassten Zuwendung. «Sie reagieren später oft fordernd, ängstlich oder aggressiv.» Gemeinsames Schlafen

Schlaftipps n Anfangs viel Zeit in eine stabile Entwicklung investieren: Das zahlt sich längerfristig aus. n Das Kind die ersten 1–3 Jahre im Elternschlafzimmer schlafen lassen, später ein grosses Bett ins Kinderschlafzimmer stellen, wo sich bei Bedarf ein Elternteil zum Kind legen kann. n Später können dann die Geschwister das Zimmer oder sogar das Bett teilen. n Geduld haben und vertrauen, dass es gut kommt: Wenn die Kinder reif sind, wechseln sie problemlos in ihr eigenes Bett.

bietet diese Zuwendung. Was aber, wenn Eltern um ihre sexuelle Beziehung fürchten? «Eine einfache Lösung gibt es nicht, hier müssen die Eltern einen Weg finden, der für beide stimmt», sagt Sibylle Lüpold. Von Schlaftrainings wie der Ferber-Methode, bei der die Kinder trotz Tränen «trainiert» werden, allein einzuschlafen, rät sie ab. Das Training führt manchmal zu einem scheinbaren Erfolg. Genau genommen sei es aber ein emotionaler Rückzug des Kindes. «Die Frustration darüber, dass niemand kommt, wenn es Angst hat und schreit, kann die Eltern-Kind-Beziehung dauerhaft belasten», weiss die Stillberaterin. Ein Trost: Schon nach dem zweiten Geburtstag verbessert sich die Situation, auch ohne spezielle Trainings. Mit etwa drei Jahren, so Sibylle Lüpolds Erfahrung, schlafen viele Kinder im eigenen Bett durch. Text: Claudia Weiss

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lEsEn siE onlinE Langsame Entwöhnungsphase bei älteren Kindern: So schlafen die Eltern wieder alleine und durch.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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NERD’S WORDS

Teletext deluxe

mit Reto Vogt

Seit vergangenem Mittwoch ist auf SRF 1 und SRF 2 der neue Teletext verfügbar. Er ermöglicht unter anderem, vom Fernseher direkt aufs Internet zuzugreifen.

SRF+ verbindet Teletext-Inhalte mit MultimediaFunktionen.

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er Ball rollt über den Rasen. YB gegen Zürich, SRF 2 sendet direkt aus Bern. Während des Spiels blendet der Sender ein Icon ein, weil in einem anderen Stadion ein Tor gefallen ist. Das ist SRF+, ein Angebot von Schweizer Radio und Fernsehen, das passende Informationen zum laufenden Programm zeigt. Bisherige Teletextinfos lassen sich wie gewohnt mit Seitenzahlen ansteuern. Nachrichten und Wetterprognosen werden neu grafisch angereichert. Zudem erlaubt SRF+, auf bereits ausgestrahlte Eigenproduktionen zuzugreifen.

Bild: Getty Images, SRF

Bei Kochsendungen gleich die Rezepte abrufen Künftig lässt sich das Angebot beliebig erweitern. Zum Beispiel können Zuschauer bei Kochsendungen Rezepte abrufen und die Zutaten direkt bestellen. Sie nehmen parallel zu politischen Debatten an Meinungsumfragen teil und diskutieren untereinander. Und es ist denkbar, bei einer Quizshow mitzu-

raten oder das in der Pause beworbene Waschmittel sofort zu kaufen. Das auf der sogenannten HbbTVTechnik basierende Angebot setzt für die volle Nutzung einen Fernseher mit Internetverbindung voraus. Diese ist nicht nötig, wenn Zuschauer keine alten Sendungen sehen wollen. Allerdings funktioniert SRF+ über Antenne derzeit gar nicht. Auch wer eine Settopbox nutzt, schaut sprichwörtlich in die Röhre. Es profitieren nur Besitzer eines Satellitenempfängers und Kunden, die ihren Fernseher bei Cablecom und Quickline direkt an der Kabelnetzdose anschliessen. Wer die Voraussetzungen erfüllt, startet SRF+ mit der roten Taste auf der Fernbedienung. www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Messerscharfe oder dreidimensionale Bilder: So sehen wir in Zukunft fern.

APP DER WOCHE

Flüssige Sache Gewinner der Swiss App Awards und damit das beste Spiel des vergangenen Jahres ist das zwei Franken teure Liquid Sketch fürs iPad. Durch Bewegen des Tablets muss Flüssigkeit in einen Zielbereich bugsiert werden. Dabei erhöht sich der Schwierigkeitsgrad zusehends, indem Spieler zum Beispiel rote und gelbe Farbe entweder trennen oder gar mischen müssen. Später im Spiel gilt es, virtuelle Steine aneinanderzureihen, um die Flüssigkeit an den richtigen Ort zu leiten. Starkes Denk- und Geschicklichkeitsspiel, das grossen Spass macht.

Digitale Doktorspiele Jugendliche verschicken mit dem Smartphone intime Bilder von sich. Sexting heisst der Trend, zusammengesetzt aus Sexualität und Texting. Meistens passiert nichts, aber in Einzelfällen geraten die Fotos in falsche Hände, und es kommt zu Cybermobbing oder Erpressung. Deshalb warnt eine Kampagne davor, Nacktfotos von sich zu verschicken. Das ist lobenswert, schliesslich gibt es sehr gute Gründe, darauf zu verzichten. Zum Beispiel, dass sich digital verschickte Dateien in beliebigem Masse vervielfältigen lassen und absichtlich oder unabsichtlich weiterverschickt werden können. Allerdings verpasst es die Aktion, von der weitverbreiteten App «Snapchat» abzuraten. Sie dient zur schnellen und anonymen Übertragung von Fotos, die sich nach wenigen Sekunden automatisch löschen. Allerdings gaukelt das Programm Sicherheit nur vor, da ein Screenshot nicht unterbunden wird. Zudem gehört es zum Erwachsenwerden dazu, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen und das mit anderen zu teilen. Der Unterschied zu Zeiten ohne Internet und Smartphones ist nur, dass sich die Doktorspiele vom Kinderzimmer ins Internet verlagert haben – weil man sich der Kontrolle der Eltern entzieht, weil es anonymer und schneller geht und die Schamgrenze tiefer liegt. Deshalb sollte sich die Kampagne nicht nur an die Urheber, sondern auch an die Empfänger richten und ihnen verklickern: «Es ist uncool, das Vertrauen anderer Menschen zu missbrauchen. Zeige solche Fotos niemandem und lösche sie!»

Diskutieren Sie mit Wer ist schuld, Absender oder Empfänger? www.migrosmagazin.ch/nerdswords


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FAMILIE

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«Und genau das wird bei uns jetzt zum Problem», sagt Sibylle Businger, die nach der Scheidung 2003 den Namen ihres Ex-Manns behielt, statt ihren Ledignamen Fürst wieder anzunehmen. Und daher heissen sie und Sohn Finn (2) nach der alten Regelung Businger, während in den Geburtsurkunden der beiden Töchter Fürst steht. Dass die drei Geschwisterkinder trotz identischer Eltern und gemeinsamer Sorge nicht den gleichen Nachnamen haben würden, realisierte das Paar rund zwei Wochen vor Geburt der Zwillinge.

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Zeitungsartikel löst eigene Recherchen aus

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as ist jetzt aber ein Witz, oder?» Christoph Krebs, dreifacher Familienvater aus Weisslingen ZH, weiss nicht, wie oft er diese Frage von Verwandten und Freunden, Nachbarn und Arbeitskollegen, ja selbst Ämtern und Versicherungen seit dem 13. Oktober gehört hat. An diesem Tag brachte seine Lebenspartnerin Sibylle Businger (36) die Zwillingsmädchen Jael und Svea zur Welt. Und seit diesem Tag muss der 47-jährige Elektromonteur immer wieder bestätigen: «Nein, das ist leider kein Witz! Unsere Töchter heissen zum Nachnamen weder Businger wie ihre Mutter und ihr grosser Bruder noch Krebs wie ihr Vater, sondern – Fürst!» Das Paar lebt seit bald zehn Jahren im Konkubinat. Vor zwei Jahren wurde mit Sohn Finn ihr erstes Kind geboren, mit den beiden Mädchen Jael und Svea ist das Familienglück nun perfekt. Wäre da nicht der Namenswirrwarr, mit dem sich die Familie zurzeit konfrontiert sieht. Dieser ist sozusagen ein Kollateralschaden des neuen Schweizer Namensgesetzes. Seit dem 1. Januar 2013 erhält das Kind unverheirateter Eltern nämlich bei der Geburt den Ledignamen der Mutter und zwar unabhängig davon, wie diese aktuell heisst.

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Eine Familie – drei Nachnamen: Finn und seine Schwestern Jael und Svea haben die gleichen Eltern, aber nicht denselben Namen.

NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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Sv 2 Mea Fü o na rst, te

Fürst

Ch El risto e k tro ph K m re o nte bs (4 ur 7),

Krebs

Bu s i n g e r

Finn Businger, 2 Jahre

Familie wie noch mal?

Seit dem 1. Januar 2013 gilt in der Schweiz ein neues Namensrecht. Beim Konkubinatspaar Businger Krebs und seinen drei Kindern hat die Änderung ein totales Namenschaos ausgelöst.


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Leben

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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faMiLie | 105

«Meine Schwester hatte einen kleinen Artikel im ‹Beobachter› gesehen», er­ zählt Sibylle Businger. Christoph Krebs’ erster Kommentar? «Das ist jetzt aber ein Witz, oder?» Trotzdem ging er gleich am nächsten Morgen aufs Zivilstands­ amt seiner Gemeinde, wo man die Infor­ mation grundsätzlich bestätigte. «Es hiess aber auch, ich könne mit einer Va­ terschaftsanerkennung und dem Ge­ burtsschein der Mädchen gleich nach der Geburt beantragen, dass Jael und Svea sozusagen als Krebs ins Leben star­ ten.» Seine Partnerin ergänzt: «Busin­ ger war aufgrund des neuen Namens­ gesetzes ja leider nicht mehr möglich und Fürst war für mich keine Option, da ich diesen Namen seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr trage.»

namensbändeli von «Krebs» auf «fürst» korrigiert Und so stand denn auf den Armbändeli, die Jael und Svea nach ihrer Geburt am 13. Oktober umgebunden erhielten, je­ weils «Krebs». «Aber nur einen Tag lang», erinnert sich Sibylle Businger. Dann kam nämlich vom Zivilstandsamt Uster ZH, wohin das Spital Geburts­ anzeigen sowie Vaterschaftsanerken­ nungen geschickt hatte, die Rückmel­ dung, dass das so nicht gehe. Für eine Namensänderung – denn darum hand­ le es sich – brauche es zwingend für jedes der Mädchen die Zusprechung der gemeinsamen elterlichen Sorge und einen Unterhaltsvertrag. Für diesen werden frischgebackene, nicht verheira­ tete Eltern meist ein paar Wochen nach der Geburt von der Jugend­ und Famili­ enberatung ihres Wohnorts aufgeboten. Und so erhielten Jael und Svea neue Armbändeli, diesmal auf den Namen «Fürst» lautend. Deshalb lebt unter dem Dach des gemütlichen Einfamilien­ hauses im Zürcher Oberland eine tradi­ tionelle Familie – Vater, Mutter, drei ge­ meinsame Kinder –, deren Nachna­ menssituation auf eine Patchworkfami­ lie schliessen lässt. «Dass wir keinen gemeinsamen Familiennamen haben, haben wir damals vor Finns Geburt be­ wusst in Kauf genommen. Sonst hätten wir ja auch heiraten können», sagen die beiden, «aber dass jetzt unsere drei Kin­ der aufgrund einer Gesetzesänderung nicht alle den gleichen Nachnamen ha­ ben, ist dann doch ziemlich schräg.» Und jetzt? Am einfachsten wäre eine Heirat. «Aber wenn wir denn heiraten würden, dann sicher nicht aus namens­ technischen Überlegungen», sind sich die beiden einig. Um wenigstens die Na­ men der Kinder zu vereinheitlichen,

Vater Christoph Krebs hat den Humor noch nicht verloren.

werden sie in den nächsten Tagen für Finn den Namen seines Vaters beantra­ gen, also Krebs. Da dieser seit Geburt an Mitinhaber der elterlichen Sorge ist, er­ laubt eine Übergangsbestimmung diese Option noch bis zum 31. Dezember 2013. Sibylle Businger rechnet vor: «Das wür­ de dann heissen, dass während ein paar Wochen der Zwischenstand wie schon jetzt 1:2:2 lauten würde: Statt 2 Businger, 2 Fürst und 1 Krebs einfach 1 Businger, 2 Fürst und 2 Krebs.» Anschliessend werden die Eltern, wenn die Unterhalts­ verträge für Jael und Svea aufgesetzt sind, beantragen, dass diese ebenfalls den Ledignamen des Vaters erhalten. «Das hiesse dann 4:1, 4 Krebs und 1 Businger.» Der Weisslinger Familie ist trotz Na­ menswirrwarr der Humor nicht vergan­ gen. Es hätte nämlich noch viel schlim­ mer kommen können. Wäre Christoph

«Das ist jetzt aber ein Witz, oder?»

Krebs ebenfalls bereits einmal verheira­ tet gewesen und hätte er den Namen sei­ ner damaligen Frau, zum Beispiel Kaiser, angenommen und nach der Scheidung auch behalten, dann ... «Dann könnten wir via Namenserklärung zwar errei­ chen, dass Finn, Jael und Svea den glei­ chen Nachnamen haben, also entweder Fürst oder Kaiser. Damit würden aber auch alle anders als ihre Eltern heissen.» Text: Almut Berger Bilder: Paolo Dutto

www.migrosmagazin.ch

Lesen sie onLine Andere Länder, andere Sitten In england wählen Kinder selbst einen Namen, und in Niger heissen sie mit Nachnamen so wie der Vater mit Vornamen.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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Fakt ist …

t Unsere Familie ha es er eit sich bis auf W en m Na e für folgend entschieden: Sibylle Businger Christoph Krebs ll Finn Krebs (aktue Businger) ll Jael Krebs (aktue t) Fürs uell Svea Krebs (akt

Fürst) l Sie hofft, dieses Zie 14 20 ar nu Ja de bis En erreicht zu haben.

Familienchaos im Namen des Gesetzes

Konkubinat, eine frühere Ehe und ein neues Namensgesetz: Für Familie Businger Krebs eine Kombination mit Folgen.

Das sagt das Namensgesetz bei Geburt vor 1. 1. 2013: § Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, erhält das Kind den Namen der Mutter. Für unsere Familie bedeutet das: Sibylle Businger (ledige Fürst) Christoph Krebs Finn Businger  Die Zwillinge Jael und Svea kamen am 13. 10. 2013 zur Welt und damit nach der Einführung des neuen Namensrechts. Ihr leiblicher Vater ist Christoph Krebs. Das sagt das Namensgesetz bei Geburt ab 1. 1. 2013: § Sind die Eltern nicht miteinander ver-

heiratet, erhält das Kind den Ledignamen der Mutter. Für unsere Familie bedeutet das: Sibylle Businger (ledige Fürst) Christoph Krebs Finn Businger Jael Fürst, Svea Fürst

§ Ist auch der Vater Inhaber der elterlichen Sorge, können die Eltern gemäss neuem Namensrecht gemeinsam innerhalb eines Jahres erklären, dass das nach dem 1. 1. 2013 geborene Kind den Ledignamen des Vaters führen soll. Für unsere Familie würde das bedeuten: Sibylle Businger (ledige Fürst) Christoph Krebs Finn Businger

Jael Krebs (aktuell Fürst) Svea Krebs (aktuell Fürst)

§ Wurde der Vater vor dem 1. 1. 2013 Mitinhaber der elterlichen Sorge bei einem Kind, kann er auch für dieses noch bis Ende 2013 seinen Ledignamen beantragen: Für unsere Familie würde das bedeuten: Sibylle Businger (ledige Fürst) Christoph Krebs Finn Krebs (aktuell Businger) Jael Fürst, Svea Fürst  Sibylle Businger behielt nach der Scheidung von ihrem ersten Mann dessen Namen. Das sagt das neue Namensgesetz: § Die Möglichkeit der Wiederannahme des Ledignamens steht nach Auflösung der Ehe durch Scheidung, Tod eines Ehegatten, Verschollenerklärung oder Ungültigerklärung offen, auch wenn die Ehe seit Jahren aufgelöst ist. Für unsere Familie würde das bedeuten: Sibylle Fürst (aktuell Businger) Christoph Krebs Finn Businger Jael Fürst, Svea Fürst

§ Soll mit der Wiederannahme des Ledignamens der Mutter auch Sohn Finn Fürst heissen, müssten seine Eltern ein Namensänderungsgesuch gemäss ZGB Artikel 30 Absatz 1 einreichen. Für unsere Familie würde das bedeuten: Sibylle Fürst (aktuell Businger) Christoph Krebs Finn Fürst (aktuell Businger) Jael Fürst, Svea Fürst  Will die ganze Familie gleich heissen, muss geheiratet werden. Das sagt das neue Namensgesetz: § Von der Wiege bis zu Bahre: Seit dem 1. 1. 2013 behält jeder seinen Namen. Will ein Ehepaar den gleichen Namen tragen, kann es als Familiennamen entweder den Ledignamen der Braut oder den des Bräutigams wählen. Für unsere Familie würde das bedeuten: Sibylle Fürst (aktuell Businger) Christoph Fürst (aktuell Krebs) Finn Fürst (aktuell Businger) Jael Fürst Svea Fürst Oder wahlweise: Sibylle Krebs (aktuell Businger) Christoph Krebs Finn Krebs (aktuell Businger) Jael Krebs (aktuell Fürst) Svea Krebs (aktuell Fürst)


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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AUTO | 109

Kleiner wird feiner

Längst sind Kleinstwagen vom Notbehelf zumVollwertmobil gereift. Ein gutes Beispiel ist der neue Hyundai i10.

D

ie Koreaner sind gar keine: Bei Hyundai stammen heute 90 Prozent der in Europa verkauften Autos aus Europa. Das schützt vor Währungsschwankungen – und ohnehin verlangt die anspruchsvolle alte Welt meist nach eigenen Automodellen. Die Neuauflage des Kleinstwagens i10 etwa rollt aus der Türkei zu uns. Der alte i10 war ein gutes, aber erschreckend langweiliges Auto; der Nachfolger wagt im Kampf der Familienzweitwagen wie des Fiat Panda, Opel Adam oder VW Up klar mehr. Etwa mehr Styling: Richtig schnittig sieht der Stadtzwerg nun aus. Oder mehr Raum: Um acht Zentimeter auf (allemal parkierfreundliche) 3,67 Meter Länge ist der Eintönner gewachsen. Man staunt, wie luftig Erwachsene sogar hinten sitzen. Der Laderaum ist knapp (252 bis 1046 Liter), aber grösser als in der Liga üblich.

Den Stadtzwerg gibt es auch mit reichlich Luxus Er ist eben ein Stadtzwerg, kein Sportoder Reisewagen. Dabei fühlt man sich im neuen i10 auch auf Dauer wohl: Endlich ist innen Schluss mit dem keimfreigrauen Flair eines Hartschalenkoffers – hier zieht Farbe ein und sorgt für Pepp. Zudem ist alles sauber verarbeitet. Optional gibt es Luxus wie Sitz- oder Lenkradheizung. Zum Verwöhnprogramm passt das auf hohen Komfort getrimmte Fahrwerk.

Wendiger Winzling mit «Verwöhnprogramm»: Das Fahrwerk des i10 ist auf hohen Komfort getrimmt, im Innenraum sorgt Farbe für Pepp, und optional sind Sitz- oder Lenkradheizung erhältlich.

Respekt, damit fährt der i10 in der Liga der Cityzwerge ganz vorne mit. In der Stadt reicht dem wendigen Winzling der recht flotte 1,0-Liter-Dreizylinder (66 PS, Werkswert 4,6 l/100 km, ergibt 106 g/km CO2), den es überflüssiger- wie erstaunlicherweise bald auch als LPG für den Betrieb mit dem unpopulären

Flüssiggas gibt. Wer oft Steigungen erklimmt, sollte zum deutlich quirligeren, auch als Automat erhältlichen 1,2-LiterVierzylinder (87 PS) greifen – zumal sich der Mehrpreis bei Preisen ab 10 990 Franken (samt fünf Jahren Garantie) beim i10 locker verschmerzen lässt. Texte: Timothy Pfannkuchen

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

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Wo steht das Restaurant Adler?  Ich versuche herauszufinden, in welchem Ort dieses Restaurant Adler lag (um 1900). Das Bild ist eine Postkarte aus einem Nachlass, ohne jegliches Zeichen auf der Rückseite. Neben der kleinen «Dorfkneipe» war ein Coif-

feur. Möglicherweise steht das Haus nicht mehr. Wer weiss Bescheid, wo es steht oder stand? Theo Bruggmann Mail: t_bruggmann@hotmail.com Bitte Bezug «Rest. Adler» angeben.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

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Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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Im neu designten Hotel Seerose am Hallwilersee hat man sich der thailändischen Wellness verschrieben.

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Die neuen Cocon­Suiten sind modern gestaltet und erinnern mit ihrem Bad aus Apfelholz und den eigens angefertigten Messingarmaturen an ein Bootshaus. Dank des grossen Zubers auf dem Balkon kann man auch im Winter romantisch im Freien baden. Fürs kulinarische Wohl der Gäste sorgen drei Restaurants: Thailandfans werden im «Samui­Thai» mit Thai­ Gerichten verwöhnt. Dieses Restaurant ist mit 13 Gault­Millau­Punkten aus­ gezeichnet worden. Das neu eröffnete Restaurant Cocon mit kreativer, leichter und natürlicher Küche hat auf Anhieb 15 Gault­Millau­Punkte erhalten. Und natürlich gibt es noch die schweize­ risch­französische Küche des Restau­ rants Seerose. Machen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück Kurzferien mit vier Über­ nachtungen in Meisterschwanden.

Empfang im Seerose Resort & Spa. Wettbewerbsfrage: An welchem See liegt das Seerose resort & Spa? n Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. n Per SMS: Senden Sie ein SmS mit dem Text GeWINNeN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.–/SmS). beispiel: GeWINNeN, Lösungswort, beat beispiel, musterstrasse 1, 9999 exempelstadt n Per Internet: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff n Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an migros-magazin, «Hotel Seerose», Postfach, 8099 zürich n Einsendeschluss: Sonntag, 15. Dezember 2013 Der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht innerhalb eines Jahres durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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Lunchgate panographiert die Restaurant-­ Landschaft der Schweiz Im Auftrag des Online Restaurant-Führers Lunchgate schiesst ein Team von 8 Fotografen 360° Panorama-Fotos von Restaurants in der ganzen Schweiz. Zürich, 05:15 Uhr Der Zürcher Berufsfotograf Dominique Batschelet macht sich auf den Weg zum UTO KULM auf dem Üetliberg. Im Gepäck

-­ -­ dem 72 Meter hohen Uetliberg Aussichtsturm. Der Blick nach

Die hohe Kunst des Panographierens Batschelet hat den perfekten Drehpunkt gefunden. Er stellt seine Ausrüstung auf. Jetzt kommt der Nodalpunktadapter -­ Kamera eingefangen hat. Virtuelle Rundgänge auf Lunchgate sowie 40 Medien-­ und Tourismus-­Plattformen

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.12.2013, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

    

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

www.garaventalift.ch Telefon 041 854 78 80

Auflösung Nr. 49: EINTRACHT Gewinner Nr. 48: Katharina Galliard, Untervaz GR; Pia Sporrer, Greifensee ZH; Paul Widmer, Wallisellen ZH; Heinz Kirchhofer, Büron LU; Dora Cahenzli, Trin Mulin GR; Fritz Langlotz, Reinach BL; Madeleine Baumgartner, Lyss BE; Heidi Cizerl, Sirnach TG; Hansjörg Grossen, Inkwil BE; Hans Auinger, Kerns OW Gewinner «Zusatz» Nr. 48: Domenica Dietrich, Unterseen BE; Elisabeth Larbie, Ittigen BE; Lilli Wolfer, Frauenfeld; Hanspeter Reinert, Gettnau LU; Ernst Rüttimann, Zürich


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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UnterhaltUng | 119

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wenn Kinder und Mütter in einer Sporthalle spielen, heisst dies ...-Turnen. N KiKa

T

MuKi

E

KiMu

I

WhatsUp

E

Alchenstorf

So nehmen Sie teil

2. Wie nennt sich eine kostenlose Alternative zur SMS? S WhatsThat

E

WhatsApp

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

3. Woher kommt der Schwingerkönig 2013? T

Sempach

L

Lyss

4. Wie heisst die grösste Stadt Kanadas? T

Toronto

P Ottawa

R Montreal

5. Wie heissen die Ausdrücke gähn, seufz, kratz und grins? F

Inversion

A Inflektiv

E

Superlativ

Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.12.2013, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.

6. Woher stammt Dr. Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft? O Frankreich

R Rumänien

S Schweiz

7. Welches ist in der Regel die Hafenseite der Kriegsschiffe? L

Steuerbord

S Backbord

E

keine

R Käfer

T

Aphrodisiakum

8. Was ist ein «Spanischer Reiter»? E

Barriere

Auflösung Nr. 49: GRAFIKER Gewinner Nr. 47: Jeannette Sutter, Däniken SO; Christa Bucher, Sachseln OW; Heidi Wintsch, Schlieren ZH

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

3 4 1 5 2

E

ED I TOR I N E I NSTREU FESTREDE G EWU E R Z E RET I RADE S T REUUNG TRENNBAR UNNOE T I G WE G E N E T Z ZUTRETEN

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.12.2013, 24 Uhr

1

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Auflösung Nr. 49: ALARM Gewinner Nr. 48: Peter Siegenthaler, Pfungen ZH; Beatrice Rupp, Riehen BS; Suzanne Pelster, Veysonnaz VS

Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

UnterhaltUng | 121

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 1 2 cken und Verbindungen mit mehr 2 2 2 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

2 4 1 2 2

Auflösung Nr. 49:

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0 3

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0 4 2

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2

1

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1

4

3

1

KINDEREGGE

AUF DIE PISTE, FERTIG, LOS!

Findest du heraus, was die Symbole bedeuten? Setze die richtigen Buchstaben unten ein, und du errätst das Lösungswort!

2

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4 6

4

2 3 2

Auflösung Nr. 49:

3

3 2

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2 1 3

4 1

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2 6

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3 4 2

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3 3

2 1

3 3

D Empfohlene Abfahrt S Wald- und Wildschutzzone L Vorsicht Jagdgebiet

H Ski abstellen verboten P Helikopter-Landeplatz N Vorsicht Kreuzung

4

5

7

8

E Anlauf nehmen zum Absprung A Schaukeln verboten K Sessellift für 2 Personen 2

3

4

O Fahrverbot B Vorsicht Nebel U Restaurant

O 1.-Hilfe-Posten T Apotheke G Rote Piste

2 3

4

5

6

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs

9

R Pisten-Absperrung L Hindernisse auf der Piste S Vorsicht Skirennen 5

1

6

B Vorsicht Pistenfahrzeug K Unpräparierte Piste A Abschleppdienst

F Blumen pflücken verboten Z Pisten-Abzweigung W Vorsicht Schnee-/Eisglätte

Vögel dem Winter entfliehen. Nicht alle Tiere können wie manche che und Pferde auch Spuren im Deswegen hinterlassen Katzen, Hirs uck zu welchem Tier gehört? abdr Schnee. Errätst du, welcher Fuss . Spur er sein mit Verbinde das Tier

3

6

7

8

9

M Slalom fahren D Vorsicht Engpass A Schneebar Lösung: SNOWBOARD

1

1

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2

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2

2

SPUREN IM SCHNEE

Rä tselspass

Lösungswort:

3

4

2

2

Lösung: 1. Katze, 2. Kuh, 3. Wildschwein, 4. Reh, 5. Krähe, 6. Hund

1

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 50, 9. Dezember 2013 |

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UnterhaltUng | 123

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 5

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7

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 49: 475 2 8 7 6 4 1 5 3 9 Gewinner Nr. 48: 6 1 9 8 5 3 2 7 4 Hansruedi Meier, 3 4 5 2 9 7 8 6 1 7 2 4 1 6 8 3 9 5 Spiez BE; 9 6 3 4 7 5 1 2 8 Rita Marty, 8 5 1 3 2 9 7 4 6 1 7 8 9 3 4 6 5 2 Pfäffikon SZ; 4 3 6 5 1 2 9 8 7 Ruedi Greber, 5 9 2 7 8 6 4 1 3 Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.12.2013, 24 Uhr Zug; Martin Marugg, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Heide AR; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Jacques Etter, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Vulliens VD

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MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger

Auflage/Leserschaft: beglaubigte Auflage: 1 558 467 ex. (WemF 2013) Leserschaft: 2 482 000 (WemF, mACH basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: eveline zollinger (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), reto e. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, béatrice eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna meister, michael West Ressort Shopping & Food: eveline zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Heidi bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: rené Feller, reto mainetti

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas brügger (Leitung), Gian berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, michael Glarner, Christine Kummer, Janine meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: Dzb Druckzentrum bern AG


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MEINE WELT 126 |

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MARCUS G. LINDNER

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NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Beim Anrichten kommt es auf den Millimeter an» Marcus G. Lindner ist Küchenchef im The Alpina Gstaad, dem Hotel des Jahres, und einer der wenigen Starköche mit 18 Gault-Millau-Punkten. Der Österreicher ist in der Küche ein Pedant, und auch sonst im Leben überlässt er nichts dem Schicksal.

Name: Marcus G. Lindner (52) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Gstaad BE

Wieso leben Sie in Gstaad? Gstaad ist mega, der Hammer! Diese Berge, die Natur und die freundlichen Leute: Hier fühle ich mich einfach wohl. Das ist mehr als nur wohnen, das ist ein Lebensgefühl. Wo würden Sie gerne leben? Immer dort, wo ich arbeite, deshalb müssen mir Wohnort und Arbeitsplatz jeweils gleich gut gefallen. In Gstaad wohne ich schon zum zweiten Mal, und zwar, weil ich unbedingt hierher zurückkehren wollte. Momentan könnte ich mir keinen schöneren Ort vorstellen. Beruf und Lebenslauf: Seit meinem 24. Lebensjahr bin ich Chef de cuisine in der Fünf-Sterne-Hotellerie und in ausgezeichneten Gourmettempeln. Mein Lehrmeister im österreichischen Restaurant St. Leonhard brachte mir – einem Rebellen – seinerzeit bei, exakt und sauber zu arbeiten. In der Schweiz vertiefte ich die klassische französische Küche im Restaurant La Terrasse des Grand Hotel Victoria in Interlaken. Weitere Anstellungen führten mich in diverse europäische Länder. Zurück in der Schweiz, heuerte ich im Grand Hotel Park Gstaad an. Danach folgten sieben Jahre im Restaurant Mesa in Zürich. Seit September 2012 bin ich zurück in meiner Wahlheimat und leite als Executive Chef die drei Hotelrestaurants im The Alpina Gstaad. Mein Lebensmotto: Die Zukunft gestalten, nicht auf sie warten. Das hat mich dahin gebracht, wo ich heute bin, und das möchte ich besonders

MEINE ERHOLUNG

«Beim Joggen in der Natur oder bei einem Ausflug auf einen der nahen Berge tanke ich regelmässig neue Energie, um meine langen Arbeitstage gut und ausgeglichen durchzustehen.»

den Jungen mitgeben, die zu oft warten, dass das Schicksal sie irgendwohin trägt. Meine beste Eigenschaft: Meine Zielstrebigkeit und die Konsequenz, mit der ich etwas erledige. Mein Tick: Beim Kochen nehme ich alles überaus genau. Weil ich den ausgewogenen Geschmack der Zutaten bereits im Kopf komponiert habe, kommt es sogar beim Anrichten auf den Millimeter an. Mein Lieblingsessen: Ich geniesse alles, wenn es zum Moment passt: Zum Frühstück ist eine Rösti mit Ei toll, in entspannten Momenten geniesse ich eine Portion frische Pasta mit Sauce. Zum Kochen kam ich übrigens durch die feinen Marillenknödel und den Blumenkohlauflauf meiner Mutter. Meine Lieblingsmusik: Ich mag die Rolling Stones und die Beatles, aber auch Falco – das ist die Musik meiner Zeit. Und im Ausgang können deutsche Schlager total stimmungsvoll sein, die unterschätzt man heute oft. Mein schlimmster Moment: Bei einem Bankett mit 800 Personen stürzte ein Wagen mit 100 fertig angerichteten Vorspeisetellern um, wir mussten in aller Eile frische Teller mit anderen Zutaten anrichten und schafften das, ohne dass jemand etwas merkte! Das ist das Geheimnis: Praktisch bei jedem Bankett passiert irgend etwas, bloss darf der Gast nichts davon mitbekommen. Text: Claudia Weiss Bilder: Ruben Wyttenbach

MEINE ÜBERRASCHUNG

«Ich bin überhaupt kein esoterischer Typ, aber als mich meine Partnerin zu einer Klangschalentherapie überredete, war ich total überrascht, wie wohltuend und entspannend Klänge wirken können.»

MEIN ARBEITSORT

«Ich bin für die drei Hotelküchen im ‹Alpina› verantwortlich, aber auch für die Bar & Lounge, die Terrasse sowie den Bankettbereich. Da sind lange Arbeitstage an der Tagesordnung.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 50, 9. DEZEMBER 2013 |

MARCUS G. LINDNER | 127 MEIN ZIEL

«Das Leben mehr geniessen und gesund alt werden. Deshalb rauche ich nicht, trinke kaum Alkohol und strebe körperliche und geistige Fitness an. Und – ganz wichtig – ich achte darauf, mir hin und wieder einen meiner wechselnden Träume zu erfüllen, wie seinerzeit mit dem Kauf einer alten Ducati.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Excellence Truffes Joghurt mit Rahm: Diese Schlemmerei gönne ich mir gerne ab und zu in einer Pause oder an einem meiner freien Tage als feine Abwechslung.»

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich koche gern mit einer überraschenden Mischung aus Zutaten, beispielsweise Langoustine mit Schweinebauchwürfeln. Austern öffne ich am liebsten selber, weil ich mit dem Austernmesser sehr geübt umgehen kann und nicht stochern muss.»

MEIN BESTER ENTSCHEID

«Mit meiner Lebensgefährtin Judith Pahlke (31) zusammenzuziehen. Vor zwei Jahren war sie in einer Disco in Zürich meine Liebe auf den ersten Blick, inzwischen ist sie zu meinem wichtigsten Ruhepol geworden.»

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Im ‹Basta› in Gstaad geniesse ich die wirklich al dente gekochte Pasta und die authentischen Saucenzutaten. Das Fotografieren mache ich, um den Mitarbeitern zu zeigen, was mir besonders gefallen hat.»


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Migros magazin 50 2013 d ne