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AADVENTSKALENDER 34

Vom Laptop bis zum Flug nach Berlin: Das können Sie jetzt gewinnen.

Bilder Ruben Wyttenbach, Limmatdruck AG

Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

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Nr. 50, 13. Dezember 2010

Mister Glückskette tritt ab

In 35 Jahren half Roland Jeanneret eine Milliarde Franken an Spendengeldern zu sammeln. Nun geht er in Pension und freut sich darauf, nur noch zu tun, worauf er Lust hat. SEITE 40

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch Anzeige

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DIESE WOCHE

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

DAS GROSSE ADVENTSSPIEL 34 Türchen suchen und tolle Preise gewinnen!

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Hart und herzlich zugleich Gleich in zwei Artikeln ist Solidarität in dieser Ausgabe des Migros-Magazins ein Thema. Da ist zum einen das Interview mit Roland Jeanneret, dem Kommunikationsverantwortlichen der Glückskette. Der sympathische Berner Radiomoderator war 35 Jahre lang das Aushängeschild der grossen Spendenaktionen und hat in dieser Zeit mitgeholfen, mehr als eine Milliarde Franken zusammenzutragen. Er hat erlebt, dass die Schweizer Bevölkerung sofort bereit ist zu spenden, wenn über andere Menschen ein Unglück hereingebrochen ist. Zum anderen sind da die Vorschläge der Schweizer Kunst- und Kulturszene, wie das nach ihrer Ansicht lädierte Image der Schweiz

wieder aufpoliert werden kann. So laut und so kämpferisch wie vor der Ausschaffungsinitiative hat man die Kulturschaffenden seit Jahren nicht mehr erlebt. Der Grund: Sie wehren sich gegen eine Schweiz, in der die Solidarität mit dem Rest der Welt immer mehr verloren geht.

Ja was denn nun? Sind wir nun solidarisch oder nicht? Die

Wahrheit liegt wohl wie oft irgendwo dazwischen. Wir solidarisieren uns zwar mit der ganzen Welt, wenn irgendwo Menschen in Not sind. Aber wir verfolgen auch Menschen mit der vollen Härte des Gesetzes, wenn wir das Gefühl haben, unsere Gastfreundschaft, unsere Solidarität werde missbraucht.

WEIHNACHTEN Das grosse Adventsspiel

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Krippenspiel, Schluss: Endlich, die grosse Vorführung

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Abschieds-Interview mit Mister Glückskette Roland Jeanneret

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Schenken, Teil 2: Geschenke selber machen

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So nehmen Sie teil und gewinnen auch diese Woche tolle Preise.

Die Aufregung ist gross: Jetzt fällt der Vorhang. Aber alles gelingt perfekt, und der Applaus für die Krippenspiel-Kinder ist gross.

Nach 35 Jahren Glückskette geht der bekannte Radiomoderator in Pension.

MENSCHEN Politische Kultur

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Die Kulturschaffenden ziehen Bilanz: Welche Lehren ziehen sie aus dem Ja zur Ausschaffungsinitiative.

Solidarität

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Christoph und Kevin haben Krebs. Sie sind auf Blutstammzellen angewiesen. Eine schwierige Suche.

INTERVIEW Anthony Hopkins

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M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

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Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Leseraktion Cumulus Rätsel/Impressum

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MIGROSWOCHE

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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NEWS

Bild Sonja Ruckstuhl, bab.ch, zvg

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er Baby-Boogie-Woogie der Migros ist auf Erfolgskurs. Eben ist das dritte gedruckte Baby-Club-Magazin erschienen. Andrea Schönholzer (39), Leiterin ClubManagement, ist stolz: «Wir freuen uns sehr, dass der Club bereits 26 712 Mitglieder hat.

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

MM 49: Interview mit Frauenrechtlerin Alice Schwarzer.

Alice Schwarzer, Kämpferin für die Rechte der Frau.

«Es braucht ein kritisches Denken»

Eine stolze, eigenwillige Frau mit grossen Nehmerqualitäten hat einmal mehr klar Stellung bezogen. Leider ist der fundamentale Islamismus einer Integration kaum förderlich. Die durch indoktrinierende Erziehung eingeprägten Sitten, Gebräuche und Glaubensrichtungen sind wesentliche Denkgrundlagen. Um solche Hintergründe, die zu unterschiedlichen Weltsichten führen, zu erkennen, braucht es ein vom Staat erlaubtes kriti-

MM 49: «Sibylle bleibt im Sattel», Reportage über die drohende Schliessung des Nationalgestüts in Avenches.

«Gestüt für einen Franken verkaufen»

Danke für diesen tollen Bericht über unser Nationalgestüt. Es kann doch nicht sein, dass die Schweiz Abermillionen Franken ins Ausland pumpt und unsere Kulturgüter wie das Nationalgestüt untergehen lässt. Ich hoffe nun mit allen Pferdefreunden, dass der Bund einsieht, wie wichtig diese Institution für die Schweiz ist. Claudia Süsli, per Mail

Bild Matthias Willi

Ist die Erhaltung des Nationalgestüts Aufgabe des Staates? Der Bundesrat findet zu Recht nein, andere Politiker wie Ständerat Peter Bieri ja. Selbstverständlich will er dabei die Landwirtschaft unterstützen und die neue Geldquelle Biodiversität anzapfen. Politiker machen es

sches Denken. Die durch kritisches Denken im Westen entstandene Kirchenkritik ist bei christlich Erzogenen nicht gern gesehen, in den vom Islam beherrschten Ländern bei Todesstrafe verboten. Hier liegen die echten Schwierigkeiten einer Integration, die von vielen vernünftigen Menschen erwünscht wäre. Wir sollten deshalb den Mädchen und Knaben aus dem muslimischen Kulturkreis im Westen die Chance zur freien

sich immer sehr einfach, für eine Sache einzustehen, wenn es dann andere oder die Steuerzahler bezahlen müssen. Besser, aber eben mit Arbeit verbunden und bei den vielen Mandaten des Motionärs fast nicht möglich wären Abklärungen bezüglich nötigen Pferdebestands, Reinrassigkeit des Freibergers, bezüglich möglicher Organisation als Stiftung oder als Verein und vor allem für annehmbare Lösungen für die Mitarbeiter sowie mögliche Synergien mit anderen Institutionen. In der Schweiz gibt es je nach Medien zwischen 60 000 und 80 000 Pferde. Wenn jeder Besitzer pro Pferd 100 Franken pro Jahr – ein durchaus zumutbarer Betrag – einzahlen würde, wären die Jahreskosten in Avenches gedeckt. Die Eidgenossenschaft könnte sodann das Gestüt für den in solchen Angelegenheiten üblichen einen Franken an die neue Organisation verkaufen. Dieter K. Zingg 1700 Fribourg

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Entfaltung per Gesetz geben. Im Osten werden Personen durch islamische Indoktrination und Hinweise auf unser leider auch vorhandenes Fehlverhalten zu sich opfernden Welteroberern erzogen. Wenn es uns nicht gelingt, diese Tatsache zu erkennen und zu ändern, so

wie das Alice Schwarzer mit Recht verlangt und verteidigt, werden eine echte, offene, tolerierende Integration und universelle Menschenrechte ein schöner Traum bleiben. Paul Schärer, 4142 Münchenstein

MM 49: «Meine Weihnachtsgeschichte», Leserin Rita Felber feierte als Kind bei den Pferden im Stall.

MM 48: Frage der Woche zum Thema Spiegelei.

Danke, dass Sie in dieser zuckersüssen Adventszeit auch eine solch tragische Geschichte wie diejenige von Rita Felber veröffentlichen, welche die Unzulänglichkeiten von Eltern schonungslos offenlegt.

Spiegelei Spiegelei heisst, wunderbar beantwortet. Leider haben Sie aber mit den Erklärungen beim Ochsenauge aufgehört. Da gibt es nämlich auch eine. Hierzulande heisst es eigentlich Stierenauge. Und warum? In früheren Zeiten hat man Stierenaugen zubereitet, indem man eine zirka 1,5 Zentimeter dicke Brotscheibe ausgehöhlt hat – der Rand blieb bestehen, wodurch ein ovales Loch entstand. In dieses nun schlug man das Ei und briet es zusammen mit dem Rand in Butter, bis es gar war. Man kann auch zwei davon machen, dann ist die Mahlzeit – eventuell mit einem Salat – komplett. Dora Rohr 8049 Zürich

«Bei uns ist es «Danke für die feinen ein Stierenauge» Zwischentöne» Sie haben die Frage, warum das

Susanne Walther, 8118 Pfaffhausen

«Ich hoffe, dass der Bund einsieht, wie wichtig das Nationalgestüt für die Schweiz ist.»

Claudia Süsli, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Erfolgreiche Integration: Die U-17-Fussballnationalmannschaft feiert Ende 2009 zusammen mit Bundesrat Ueli Maurer den Weltmeistertitel.

Die Politik wird kulturell Die Schweizer Kulturschaffenden haben im Abstimmungskampf um die Ausschaffungsinitiative an vorderster Front gekämpft. Das Migros-Magazin wollte von ihnen wissen, wie sie ihre Schweiz sehen und wohin sie sich bewegen müsste.

S

eit den Neunzigerjahren scheint es, als hätte sich die Mehrheit der Schweizer Kulturschaffenden von der Politik verabschiedet. Aber die Annahme der Minarett-Initiative im November 2009 wirkte wie ein Weckruf. Unter dem Namen «Kunst&Politik» schlossen sich Schriftsteller, Musiker, Theaterschaffende, Kabarettisten und Filmemacher zusammen. Im Vorstand wirken der Autor Guy Krneta und die Schrifstellerin Ruth Schweikert mit. Um der Ausschaffungsinitiative etwas entgegenzuhalten, startete man

praktisch ohne Geld eine eigene Kampagne. Regisseur Micha Lewinsky produzierte drei Kurzfilme fürs Internet. Andere Kulturschaffende mobilisierten mit einer Online-Plakat-Aktion. Die Ausschaffungsinitiative wurde am 28. November von einer Mehrheit des Stimmvolks dennoch angenommen. Die Kulturschaffenden stehen zwar auf der Verliererseite, aufgeben kommt für sie aber nicht in Frage. Sie wollen weiterkämpfen und erwarten auch von der Bevölkerung mehr Engagement. Texte Esther Banz

Dimitri (75), Clown

«Menschen zum Nachdenken bringen» «Ich glaube schon, dass in der Schweiz das Humanistische noch immer einen hohen Stellenwert hat. Das sieht man ja auch bei Spendensammlungen nach Katastrophen, da zeigen sich die Schweizer jeweils sehr generös. Aber wir müssen aufpassen, dass die Solidarität und Werte wie Offenheit und Toleranz nicht langsam zerbröckeln. Wenn es um Fussball geht, haben die Schweizer ja kein Problem mit schwarzen Spielern. Im Alltag aber empfindet man sie als störend oder gar bedrohend – das ist traurig. Wir Künstler sollten uns wieder vermehrt dazu äussern, was im Land passiert, nicht schlafen. Gut, viele haben wohl einfach genug, das ist verständlich, aber trotzdem. Eben habe ich wieder ein Buch von Max Frisch gelesen – das ist wunderbar, wie der sich ein-


MENSCHEN AUSSCHAFFUNGSINITIATIVE 11 |

Melinda Nadj Abonji (42), Schriftstellerin, Gewinnerin des Deutschen und des Schweizer Buchpreises 2010

«Wir müssen Visionen entwickeln»

Bilder Keystone (3), RDB

«Das ganze Thema der Ausländerpolitik ist ja eine Frage von ‹Wie wollen wir zusammenleben?›. Es braucht in diesem Land also eine Vision von Integration, nicht von Anpassung. Dass die fehlt, erschreckt mich fast am meisten. Die sozialen Probleme werden extrem personalisiert und mehrheitlich den Ausländern angelastet, während in der Finanzwelt krasse Verbrechen geschehen und die Verantwortlichen einfach unbehelligt weitermachen können. Max Frisch hatte sich in den Fünfzigerjahren mit Schriftstellern, Architekten, Wirtschaftsvertretern und

gemischt und engagiert hat, auch im Alter noch, wie er nicht müde wurde, die Schweiz zu kritisieren. Künstler haben die Kraft, Menschen zum Nachdenken zu bewegen – also wäre es schön, sie würden es wieder vermehrt tun. Ich wünsche mir auch, dass jeder Einzelne wieder mehr Mut hat, seinem Gefühl nachzugehen, sich nicht von populistischen Slogans beeinflussen lässt, von wegen jeder Ausländer sei potenziell kriminell und nehme ihnen die Arbeit weg. Ausserdem scheint mir wichtig, dass man Volksinitiativen künftig nur lancieren kann, wenn sie mit den Völker- und Menschenrechten konform sind. Wenn ich an die jungen Menschen denke, die hier unsere Theaterhochschule besuchen, blicke ich optimistisch in die Zukunft. Das sind lauter tolerante Menschen, die anderen etwas Schönes bieten wollen, ohne zu missionieren – sie sind für mich zukunftsweisend.»

einem Staatsbeamten zusammengetan – man wollte mittels der Schrift ‹Achtung: Die Schweiz› Fragen zum Städtebau und Zusammenleben in die Politik hineintragen. So etwas müsste jetzt auch wieder passieren. Konkret stelle ich mir vor, dass eine spartenübergreifende Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus migrationserfahrenen Personen und Leuten aus dem Sozialwesen, der Politik, Kultur und Wirtschaft, sich lösungsorientiert über das Zusammenleben Gedanken macht. Wir müssen jetzt gemeinsam denken, Visionen entwickeln, die nicht verlogen sind. Auch ganz konkrete, etwa zur Mehrsprachigkeit, dazu, wie man die zugewanderten Eltern der ersten Generation erreicht.»

Ruth Schweikert (46), Schriftstellerin

«Was ist das eigentlich, Demokratie?» «Die Erziehung der Leute zu verantwortungsvollen, mündigen Bürgern beginnt zu Hause und in der Schule. Auch später muss man sich fragen: Was ist das eigentlich, Demokratie? Was verändert sich, wenn plötzlich Grundwerte verhandelbar sind? Ich setze grosse Hoffnung in ein aufgeklärtes Bewusstsein. Das zu erreichen, muss ein Bestreben aller sein: der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft.»


12 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Christoph Schaub (52), Filmemacher («Giulias Verschwinden»)

«Die Welt ist komplizierter geworden» «Es ist eine Illusion zu glauben, man könne sich vor den globalen Entwicklungen bewahren. Wenn der Reflex ist, sich zu schützen und abzuschotten, gibt es irgendwann einen Knall. Die politische Bestrebung müsste stattdessen sein, mit dem Unübersichtlichen, dem Bedrohlichen einen Umgang zu finden. Anzuerkennen, dass die Welt kompliziert geworden ist und es bleiben wird.»

Adrian Sieber (38), Musiker (Lovebugs)

«Der völkerverbindende Döner in Basel» «Ich habe die eine Hälfte meines Lebens auf dem Land und die andere in der Stadt gelebt. Und ich kann nicht behaupten, Städter seien partout weltoffener. Aber die Stadt-LandUnterschiede bei der Ausschaffungsinitiative lassen mich vermuten, dass der indische Take-away, der Asian-Market und die Döner-Bude bei mir um die Ecke eine völkerverbindende Wirkung haben.»

Greis (32), Rapper

«Wählen ist nicht elitär» «Die letzten paar Abstimmungen haben viele Teile der Gesellschaft remobilisiert. Wir in der Minderheit verteidigen die Werte des Landes gegen die Angriffe der Barbarei. Wir kämpfen, und das werden wir noch lange tun. Beständig. Und das Gute: Wir werden immer mehr. Ich habe keine Angst mehr. Wir haben zwar nicht so viel Geld wie die anderen, aber wir haben unsere Mittel, sind jung, kreativ und wild. Das kommt supergut! Wir haben so ein riesiges Potenzial an Nichtwählern! Man muss einfach den Gielen sagen: Jetzt setzen wir uns mal hin und schauen diese Abstimmungsformulare an. Viele dieser Jungen getrauen sich nicht zu wählen, weil sie meinen, das sei nur etwas für Studis. Man muss denen die Hemmung nehmen, politisch aktiv zu wer-

den. Mittlerweile erkläre ich auch meinem Publikum an den Konzerten, wie man abstimmen geht. Jeder andere kann das auch tun, den Dialog suchen und den Leuten klarmachen, dass Abstimmen und Wählen kein elitärer Studischeiss ist.»

Simon Enzler (34), Kabarettist

«Nehmt den Finger raus!»

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«Die Schweiz will ein Land sein, das seine Traditionen pflegt – damit habe ich kein Problem, im Gegenteil. Im Wort ‹Tradition› ist Dynamik enthalten, ‹tradere› heisst ja ‹etwas weitergeben›. Aber die Schweiz ist nicht traditionell, sondern konservativ. Und konservieren bedeutet, dass man etwas, das nicht mehr lebt, in Öl legt, in einer Büchse luftdicht lagert oder im Museum hinter Glas ausstellt. Mit der Ausschaffungsinitiative hat die Schweiz ihre Unschuld verloren. Die Schweiz

hatte nie ein ernsthaftes Problem mit den Ausländern – aber jetzt weiss man, wie so eine Kampagne funktioniert, wie viel Geld man in die Hand nehmen muss, um eine Mehrheit zu gewinnen, auch beim nächsten Mal. Kennen Sie den? Kommt einer zum Arzt und sagt: ‹Herr Doktor, wenn ich mit dem Finger an die Wange drücke, tuts weh, wenn ich auf den Bauch drücke, tuts weh, ja sogar wenn ich ans Knie drücke, habe ich schreckliche Schmerzen. Bin


MENSCHEN AUSSCHAFFUNGSINITIATIVE Ev Eva-Maria Würth (38), Künstlerin und Mitglied Visarte-Zentralvorstand Vi

«Freiheit muss für alle gelten»

Bilder Keystone (5), RDB (3), zvg

Aktion der Kulturschaffenden auf dem Berner Bundesplatz am 6. November.

ich jetzt todkrank?› Der Arzt lacht und sagt: ‹Nein, nein, so schlimm ist es nicht, Sie haben lediglich den Finger gebrochen.› Aber die SVP macht genau das Gegenteil. Sie drückt auf eine Stelle und sagt: Da tut es weh! Und dann drückt sie wieder und wieder auf diese Stelle. Sie definiert eine Angst und verwaltet sie dann. So ist die Schweiz ein einig Land von Schafen geworden, und diese Schafe werden nicht von Hirten beschützt, sondern von Wölfen angetrieben. Und das lassen sie einfach mit sich geschehen, diese Schafe, ohne sich zu wehren. Das Bild mit den Schafen hat die SVP übrigens nicht konsequent zu Ende

«W «Wenn ich in Diskussionen üb über Politik reingerate, wo Leute nur pauschal RundumLe schläge machen, ausrufen, sc was alles schieflaufe, frage wa ich: ‹Und was machst du poic litisch? Bist du irgendwie enli gagiert? Setzt du dich irgendga wo ein? Versuchst du, gesellschaftlich und politisch etwas sc voranzutreiben? Schau, du vo hast die Wahl. Wir leben in ha einem freien Land.› ei Die Schweiz kann wieder vermehrt mit den Kulturve schaffenden sc rechnen. Über di die gemeinsame Arbeit am Ku Kulturförderungsgesetz habe Künstler und Künstben le lerinnen verschiedener Sp Sparten die positive Erfa fahrung gemacht, dass sie etwas bewegen und si er erreichen können. Die Zeit des Pessimismus Ze de der Kulturschaffende den gegenüber dem St Staat, diese Verweige gerungshaltung, ist

gedacht: Alle Schafe geben gleich viel Fleisch und Wolle ab, egal, ob sie weiss oder andersfarbig sind. Nur ein schlechter Bauer verschmäht die schwarzen Schafe – oder einer, dem es zu gut geht. Ich frage mich übrigens: Wohin schaffen wir die potenziellen kriminellen Inländer aus? In den Gotthard? Wenn es um Sicherheit ginge, wie behauptet wird, dürfte die Nationalität nämlich keine Rolle spielen. Ich fühle mich von keiner Partei vertreten. Trotzdem hoffe ich, dass die anderen Parteien, allen voran die linken, aufwachen und es schaffen, endlich ein echtes Gegengewicht in die Waagschale zu werfen. Von all

vorbei. Die Künstler wollen wieder aktiv Einfluss nehmen, auch auf Meinungsbildungsprozesse. Abgesehen von den Kulturschaffenden, erwachen viele andere reflektierte Leute allmählich aus ihrer Lethargie. Es geht jetzt darum, dass die Grundwerte respektiert werden und erhalten bleiben, dass wir in Freiheit zusammenleben können. Diese Freiheit muss für alle gelten, die hier leben.»

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Andreas Thiel (39), Kabarettist

«Chancengleichheit» «Eine prosperierende Zukunft hat dieses Land nur, wenn wir unseren Staat wieder auf jene drei Bereiche beschränken, die allen die gleichen Chancen bieten: Bildung, Infrastruktur und Sicherheit. Es ist an der Zeit, einen Haufen an Gesetzen und Verordnungen auf der Schutthalde staatlicher Verwaltungsfantasien zu entsorgen. Mit den Zehn Geboten kommt man als Gesellschaft durch.»

Micha Lewinsky (38), Filmemacher («Die Standesbeamtin»)

«Aber wer sind denn eigentlich die Guten?»

«Wir brauchen eine Instanz, die sicherstellt, dass nichts in die Verfassung geschrieben wird, das dieser widerspricht. Wenn ich gefragt werde: ‹Bist du für die Kriminellen oder für die Guten?›, antworte ich natürlich: ‹Für die Guten›. Aber diese Frage gaukelt eine Einfachheit vor, die es nicht gibt. Die Volksinitiative ist für solch diffizile Fragen offenbar nicht geeignet.»

den sogenannt weltoffenen und toleranten Stimmbürgern, die in der Vergangenheit nicht stimmen gingen, erwarte ich, dass sie jetzt den Finger rausnehmen. Es gibt so viele faule Bürger, die in Bars oder Jugendtreffpunkten rumsitzen und über die Bösen in Wirtschaft und Politik herziehen, aber was machen sie dagegen? Nichts. Es ist gut, einen jugendlichen Zorn zu haben und sich aufzulehnen, aber dann soll man auch an die Urne gehen. Und allen, die sich über die Konkordanz Sorge machen, möchte ich noch sagen: Konkordanz setzt zuallererst ein Herz voraus. Denn das heisst Konkordanz: ‹mit Herz›.»

Guy Krneta (46), Schriftsteller und Aktivist «Kunst&Politik»

«Von Menschen- und Freiheitsrechten»

«Dieses Land gehört seinen Bewohnerinnen und Bewohnern, es gehört allen, die es durch ihre Lebendigkeit, ihre Klugheit, ihre Fantasie und ihre Arbeit bewohnbar machen. Wenn uns die Demokratie etwas wert ist, darf sie sich nicht über die Menschenrechte hinwegsetzen. Sonst sind wir auch die Demokratie bald los.»


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

FRAU DER WOCHE

Schnelle Strickerin Andrea Rindlisbacher (40) aus Jegenstorf BE ist mit der Nadelnummer 4 eine Spitzenleistung gelungen: Am Final der Schweizer Strickmeisterschaften in der Café- und Wollstube in Gams SG hat die Spitex-Betriebsleiterin in einer Stunde exakt 4873 Maschen oder gut 100 Maschen mehr als die Zweitplatzierte «gelismet». Die Arbeiten der rund 20 Teilnehmerinnen und des einzigen Teilnehmers werden nun zu einer Decke zusammengefügt — für einen wohltätigen Zweck.

MANN DER WOCHE

Alter Neuling

Bilder www.wollcafe.ch, EQ-Images, zvg

Ganze 20 Eishockeysaisons musste Jörg Reber (36) spielen, bis er ein Aufgebot für die Schweizer Nationalmannschaft erhielt. Der nur 170 Zentimeter kleine Verteidiger feiert seine Premiere am 14. Dezember im Freundschaftsländerspiel gegen Frankreich. Der Langnauer, der zwischenzeitlich in die Nationalliga B abgeschoben wurde, ist der zweitälteste Spieler, der erstmals für die Nati aufgeboten wurde.

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WINTERDIENST

«Nur wenig Streusalz gelangt ins Grundwasser» Die Hallen der Rheinsalinen, Rheinsa des grössten nationalen Streusalzlagers, sind mit 30 000 Tonnen nur zu einem Drittel gefüllt. Trotz viel Schnee gibt es noch genügend Salz, sagt Marketingleiter Armin Roos (62). Er weiss, wie zukünftige Engpässe vermieden werden können. Armin Roos, weshalb ist das Streusalzlager der Rheinsalinen nur zu 30 Prozent gefüllt?

Wir haben bis Ende Oktober 2010 rund 140 000 Tonnen Salz an Städte, Kantone und Gemeinden ausgeliefert. Oder anders ausgedrückt: Wir haben in unserem Lager zwar einen Vorratsrückstand, dafür sind die Lager unserer Kunden gut gefüllt. Deshalb sieht die schweizweite Versorgung momentan weniger dramatisch aus als geschildert. Das ist ein schwacher Trost, denn vielerorts werden Trottoirs nicht geräumt.

Winterdienst auf Trottoirs und öffentlichen Plätzen liegt in der Verantwortung der Gemeinden und der privaten Grundstückeigentümer. Bei Unfällen können beide haftbar gemacht werden. Warum ist der Salzberg weniger hoch als gewünscht?

Schuld daran sind die letzten zwei extremen Winter. Ich erinnere mich aber noch gut an frühere grüne Winter, in denen ich für die grossen Salzvorräte ausgespottet worden bin. Wie bringen Sie den Salzvorrat wieder ins Lot?

Wir produzieren seit dem 1. April

2010 täglich etwa 2000 Tonnen Salz rund um die Uhr, davon rund die Hälfte für den Winterdienst. Jeder schneefreie Tag lässt die Salzberge wachsen. Die Rheinsalinen könnten auch die Förderkapazität erhöhen.

Das ginge nicht so schnell, denn wir müssten die Salinen vergrössern und zusätzliche Bohrstellen erschliessen. Allein die Bohrfeldplanung rechnet mit Zeiträumen von über 20 Jahren. Unsere Konzession für den Salzabbau läuft in den Kantonen Aargau und Baselland im Jahr 2025 aus. Schon jetzt ist eine zweite Grosslagerhalle in Riburg geplant, die eine Kapazität von weiteren 100 000 Tonnen hat. Wenn alles reibungslos läuft, werden wir eine entsprechende Baubewilligung noch dieses Jahr erhalten. Oder wir streuen alternativ Zucker statt Salz.

Zucker, ob Glukose oder Sacharose, ist bei Schnee- und Eisglätte aus chemisch-physikalischen Gründen ungeeignet. Einzig die Beimischung von Melasse kann allenfalls die Tauwirkung von Salz verbessern. Das wurde in Deutschland und in Norwegen getestet, mit mässigem Erfolg. Wie bitte, Melasse soll helfen?

Man verspricht sich von verdünnter Melasse einen Klebeeffekt. Das Salz soll auf der Strasse besser haften und an Ort länger wirken. Früher war Splitt eine Alternative.

Selbst im grünen Deutschland vor über zehn Jahren hat man nach Grossversuchen und einer

Kosten-Nutzen-Analyse auf Splitt verzichtet. Der Einsatz ist teuer, Splitt muss nach dem Winter als Sondermüll entsorgt werden, bleibt in Schächten liegen und führt zu Feinstaubbildung. Streusalz, das mit dem Schmelzwasser im Boden versickert, schadet der Umwelt ebenso.

Konzentriertes Salzwasser ist tatsächlich schädlich für die meisten Pflanzen. Nur läuft das Streusalz grösstenteils über die Fliessgewässer ab, und nur wenig gelangt ins Grundwasser. Laut dem nationalen Grundwasserüberwachungsprogramm ist die so entstehende Chloridbelastung für die Umwelt kein Problem. Allein der Rhein transportiert jährlich etwa 30 000 Tonnen Salz aus natürlicher Verwitterung ins Meer.

«Melasse kann die Tauwirkung von Salz verbessern.» Streusalz ist so gesehen ein natürliches Produkt.

Ja, erst bei der Verarbeitung entscheidet sich, ob wir das Salz als Lebens-, Futtermittel oder für den Winterdienst benützen. Ich könnte Ihnen zwar vom Streusalzberg eine Schaufel voll abtreten, die strenge Lebensmittelgesetzgebung verbietet mir aber, dieses als Speisesalz zu empfehlen. Interview Reto E. Wild


16 6 | Migros-Magazin Migros Mig ros gaz 50, 13 13.. Dezember D Deze Dezembe ezembe eze mbe 2010

SOLIDARITÄT

EXTRA

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W

ährend draussen die Suche nach einem geeigneten Spender auf Hochtouren läuft, herrscht Stille im Zimmer 103 der Transplantationsstation des Unispitals Zürich. Vor zwei Wochen wurden Christoph Finster (18) die Blutstammzellen seiner Mutter transplantiert. «Sie ist zwar keine ideale Spenderin, aber wir konnten nicht mehr länger warten», sagt er. «Meine Mutter galt als die beste Notlösung.» Christoph liegt in seinem Bett, der Trainingsanzug hängt schlotternd am mageren Körper, aber seine Augen leuchten. Neben ihm sitzt sein Freund Kevin Hediger in einer unförmigen weissen Spitalschürze, darunter lugen Jeans und Strassenschuhe hervor. Kevin ist zurzeit zu Hause, er hat Spitalurlaub. Wie lange, weiss er nicht genau, noch zwei, drei Wochen. Im Moment ist er glücklich, versprüht viel Optimismus. Denn zu Hause kann der gelernte Sanitär-Spengler all die Dinge machen, von denen Christoph nur träumen kann: im eigenen Bett schlafen, am Familientisch essen, arbeiten und sogar ab und zu an einen Eishockeymatch nach Davos.

Mutter sucht Spender mit einem Flugblatt

Kevin und Christoph lernten sich auf der Krebsstation kennen. Fast vier Wochen lang teilten sie ein Zimmer, lenkten sich gegenseitig ab, redeten miteinander über, wie sie sagen, normales Zeugs, blödelten und schmiedeten Pläne für später. In dieser Zeit ist auch die Idee mit dem Flugblatt entstanden. Weil für keinen der beiden ein geeigneter BlutstammzellenSpender gefunden werden konnte (siehe Interview auf Seite 19), ergriff Kevins Mutter, Patrizia Egloff, die Initiative, gestaltete ein

«Im Moment zählt vor

Sie sind jung und voller Hoffnung. Christoph Finster und Kevin Hediger warten Blutstammzellen-Spender ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Flugblatt und verteilte es in ihrer Gemeinde – in der Hoffnung, dass es irgendwo da draussen jemand Geeigneten gebe, der ihrem Sohn und seinem Freund mit einer Stammzellenspende das Leben retten könnte. Bis heute wurde noch niemand gefunden, Christoph ist zwar dank seiner Mutter auf dem Weg der Besserung, Kevin aber wartet und hofft weiter.

Der schmale Grat zwischen Normalität und Krankheit

Christoph war 16, als er nach einer Schulsportstunde plötzlich einen stechenden Schmerz im Oberschenkel spürte. Der Arzt verschrieb eine Salbe und Ruhe. Nach zwei Wochen war noch nichts besser, im Gegenteil: Das Bein tat immer mehr weh. Christoph wurde ins Spital eingeliefert und abgeklärt – und aus heiterem Himmel mit der Diagnose Knochenkrebs konfrontiert. Ein Jahr später stellte man bei ihm zusätzlich Leukämie fest. Kevin war gerade 20 geworden, hatte seine Lehre als SanitärSpengler abgeschlossen und die Rekrutenschule hinter sich gebracht – das Leben sollte jetzt so richtig losgehen. Schmerzen im Hals, die sich schnell über die Schulter bis in die Arme ausbreiteten, führten ihn zum Arzt. Wie bei Christoph brauchte es eine Menge weiterer Untersuchungen, bis der Arzt ihm mitteilte, er sei an Lymphknotenkrebs erkrankt: «Plötzlich stand alles still. Es war, als hätte mir jemand den Boden unter den Füssen weggezogen», sagt Kevin. Zuerst sei man einfach nur schockiert. «Kurz nach der Diagnose hat man aber wenig Zeit, um nachzudenken.» Die ersten Wochen seien proppenvoll mit Abklärungen, Untersu-

Christoph Finster (links) und Kevin Hediger lernten sich im Spital kennen


MENSCHEN BLUTSTAMMZELLEN

allem, dass wir noch leben»

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auf ihren Lebensretter. Die beiden Jugendlichen haben Krebs. Doch die Suche nach dem geeigneten Deshalb sucht Kevins Mutter auf ungewöhnlichem Weg weiter. Das Migros-Magazin hilft ihr dabei.

und wurden Freunde. Sie sind überzeugt, dass ihre Freundschaft noch lange währt.


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Patrizia Egloff hofft, mit ihrem Flugblatt (rechts) den passenden Blutstammzellenspender für Sohn Kevin Hediger zu finden.

chungen, Therapien. «Man ist dauernd beschäftigt, ein Schritt folgt dem anderen, in rasantem Tempo, man wird betreut, umsorgt. Es dauert eine Weile, bis man zur Ruhe kommt und realisiert: Ich habe Krebs.»

«Bei den Eltern kann man so schön passiv sein»

Wer reden will, sind sich die beiden einig, hat im Spital unzählige Möglichkeiten. Ärzte, das Pflegepersonal oder Psychologen seien jederzeit zu einem Gespräch bereit. Nur: «Am Anfang weiss man gar nicht so richtig, worüber man sprechen möchte. Zuerst steht die Krankheit im Mittelpunkt, man will möglichst viel darüber erfahren. Die grossen Fragen, die kommen erst später.» Die Krankheit traf Christoph und Kevin genau zu dem Zeitpunkt, als sie gerade flügge werden wollten. Statt in die

Freiheit zu flattern, bewegen sie sich heute in einem sehr kleinen Käfig. Eine sehr zentrale Rolle spielen ihre Eltern. Kevins Mutter hat ihr Arbeitspensum reduziert,

um länger im Spital sein zu können, sein Vater kommt vor allem an den Wochenenden zu ihm. Auch Christophs Eltern sind häufig da. Die Jungen sind dafür sehr

dankbar: «Wenn man krank ist, sind die Eltern plötzlich wieder sehr wichtig. Nicht nur für uns, auch bei älteren Patienten sehen wir das hier auf der Station oft»,

So spendet man Blutstammzellen In der Schweiz erkranken jährlich rund 700 Menschen an Leukämie, Knochenmark- oder Lymphknotenkrebs. Bei ihnen kann eine Blutstammzellentransplantation den Heilungsprozess fördern. Weil aber Blutstammzellen vom genetischen Typus geprägt sind, ist die Suche nach einem geeigneten Spender schwierig. Spenden können Frauen und Männer zwischen 18 und 55 Jahren, die mindestens 50 Kilo schwer und gesund sind.

Registrieren lassen kann man sich auf der Webseite www. bin-ich-dein-typ.ch. Nach der Anmeldung wird einem ein Testset zur Typisierung nach Hause geschickt, bei dem ein Wattenstab dabei ist. Damit kann man dem Mund eine Gewebeprobe entnehmen und im vorbereiteten Couvert zurücksenden. Kontaktiert wird ein Spender erst, wenn die Übereinstimmung mit dem Empfänger festgestellt wurde. Dann werden genauere

Untersuchungen und Gespräche durchgeführt. Ein Spender hat jederzeit die Möglichkeit, von seinem Entscheid zurückzutreten, allerdings sollte er bedenken, dass er mit einer kurzfristigen Absage vor der Transplantation einen Patienten in Lebensgefahr bringen kann. Gespendet wird anonym und unentgeltlich, die Krankenkasse des Patienten und eine Stiftung übernehmen aber allfällige Kosten und den Lohnwww.blutstammzellen.ch ausfall.


MENSCHEN BLUTSTAMMZELLEN

«Dieses Jahr haben wir mehr Spender denn je registriert»

sagt Kevin. Und Christoph präzisiert: «Ich habe sehr gerne Besuch und lasse mich auch auf meine Freunde ein. Aber bei meinem Vater und meiner Mutter kann ich einfach nur sein.» Kevin fügt hinzu: «Vor allem in den Phasen, in denen es einem schlecht geht, ist es schön, zu erwachen und als Erstes jemanden zu sehen, der einem nahesteht.»

Die Freude am Essen von draussen

Krankheit und Spitalleben veränderten den Blickwinkel – zwar seien die Ziele und Träume im Leben gleich geblieben, aber die Perspektive habe sich sehr verändert. «Früher wollte ich immer besonders gut sein, meine Lehre mit den bestmöglichen Noten abschliessen», sagt Kevin, «heute will ich zwar immer noch einen Abschluss, aber würde mich auch mit einem 4,5 zufrieden geben.» Kevin will seinen beruflichen Weg weiterverfolgen, aber daneben auch dem Leben viel Platz einräumen: «Immer nur zu krüppeln, das kann es ja wohl nicht sein!» Im Moment aber zählt für beide vor allem der nächste Schritt: «Dass wir noch am Leben sind und dass wir hier rauskommen.» Und sie freuen sich an den kleinen Dingen – etwa daran, wenn ihnen jemand etwas zu essen mitbringt. «Nicht weil das Spitalessen schlecht wäre, sondern einfach, weil das Essen dann von draussen kommt». Christoph hofft, dass er Weihnachten zu Hause feiern kann, und Kevin vertraut darauf, dass bald ein geeigneter Spender für ihn gefunden wird – damit auch er wieder in sein Leben zurückkehren kann. Texte Monique Rijk Bilder Mara Truog

Weitere Auskünfte über Christoph und Kevin: www.spendet-fuer-uns.ch

www.migrosmagazin.ch Blutstammzellenspende: Genetische Voraussetzungen und Spendebereitschaft.

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Rudolf Schwabe ist Direktor der Stiftung Blut-Stammzellen mit Hauptsitz in Bern. Die Stiftung möchte mittelfristig 70 000 potenzielle Spender registrieren — und damit die Lebenschancen von krebskranken Menschen erhöhen. Rudolf Schwabe, die Schweiz braucht dringend Blutstammzellenspender. Warum lassen sich — anders als beim Blutspenden — nur so wenige registrieren?

Im Moment dürfen wir nicht klagen – dieses Jahr haben sich mehr Menschen denn je als Spender registrieren lassen. Zurzeit haben wir 28 000 Adressen in unserer Kartei, wir brauchen allerdings deutlich mehr, das mittelfristige Ziel sind 70 000 registrierte Spender. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass das Blutstammzellenspenden ein weitaus grösserer Akt der Solidarität ist als das Blutspenden. Inwiefern?

Sich zu registrieren ist eine einfache Sache (siehe Seite 18). Kommt es aber effektiv zu einer Spende, heisst das entweder ein stationärer Spitalaufenthalt mit einem narkotischen Eingriff oder eine periphere Entnahme über das Blut, für die man vorgängig mit Medikamenten behandelt wird. Sie sprechen von einer peripheren Blutentnahme. Heisst das, dass eine Knochenmarkpunktion nicht unbedingt nötig ist?

Bei einer peripheren Blutentnahme werden dem Blut mechanisch Stammzellen entnommen. Dem Spender wird – wie bei einer Blutspende – Blut entnommen, nur dauert der Prozess wesentlich länger: zwischen fünf und acht Stunden. Ein grosser Vorteil dieser Methode ist die Tatsache, dass man das Blut dem Spender wieder zurückführt, nachdem die Blutstammzellen heraussortiert wurden.

Wenn jemand eine Bluttransfusion braucht, findet man relativ einfach einen Spender. Warum verhält es sich bei den Blutstammzellen so viel komplizierter?

Beim Blut sprechen wir von Gruppen, deren Anzahl beschränkt ist. Anders bei den Blutstammzellen: Hier steht der genetische Typus im Mittelpunkt. und dieser ist bei jedem Menschen Ω ausser bei eineiigen Zwillingen ¬ verschieden. Damit die Therapie erfolgreich ist, suchen wir nach Spender-Patienten-Paaren, deren Eigenschaften möglichst gut zueinanderpassen. Die sprichwörtliche Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Wie hoch ist die Trefferquote?

Im Moment bei etwa 50 Prozent ¬ dank der weltweiten Datenbank. Dabei gibt es einfachere Patienten, für die es mehrere mögliche Spender gäbe, während man für andere auf der ganzen Welt niemanden mit einem geeigneten genetischen Typus findet.

Für Christoph Finster fand man keinen geeigneten Spender, deshalb wurden ihm Blutstammzellen seiner Mutter transplantiert. Ist das ein üblicher Vorgang?

Der Vater oder die Mutter, die naturgemäss nur die Hälfte des genetischen Materials mitbringen, sind in der Regel nicht ideale Spender, können aber unter Umständen und im Notfall einspringen. Wie wirkt die Therapie?

Die Blutstammzellen, die dem Patienten zugefügt werden, bilden das Blut neu und ermög-

lichen somit den Heilungsprozess. Das bedingt aber, dass der Körper des Patienten das Blut des Spenders verträgt. Und wenn dies nicht der Fall ist?

Ist die Therapie unwirksam, muss der Patient sich weiterhin gedulden und hoffen, dass bald ein passender Spender gefunden wird. Falls möglich, wird eine andere Therapie gewählt.

In letzter Zeit hört man von Eltern erkrankter Kinder, die nochmals ein Kind zeugen, in der Hoffnung, dass dieses Geschwister der lebensrettende Spender sein wird. Ist das erlaubt?

Das Gesetz kann niemandem verbieten, ein Kind zu zeugen. Heikel wirds, wenn Eltern bereits eine Auswahl bei den Spermien vornehmen und ein sogenanntes Designerkind zeugen. Dieser Prozess ist in der Schweiz aber verboten. Wie sinnvoll ist es, Kindern bei der Geburt Blutstammzellen aus der Nabelschnur zu entnehmen?

Als alternative Quelle kann diese Spende in gewissen Fällen interessant sein, auch wenn sie kostspieliger ist als eine herkömmliche Spende. Zudem ist der Einsatz derzeit noch etwas beschränkt, da meist das Volumen für einen erwachsenen Spender zu gering ist. Die Wissenschaft macht aber vielversprechende Fortschritte ¬ die Zukunft wird weisen, ob diese Art der Stammzellengewinnung weiter an Bedeutung gewinnt.


20 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Anthony Hopkins, Sie spielen in Woody Allens Beziehungskomödie «You Will Meet a Tall Dark Stranger» mit. Wie war die Zusammenarbeit?

Ach, mit Woody hatte ich keine Probleme. Dieser kleine Wicht! Er ist sehr nett, aber er kann einem auch problemlos sagen, dass man in der letzten Szene grottenschlecht war. Er sagt so Dinge wie: Mach da keine Pause, sonst schlafe ich ein. Wir gingen sogar mit unseren Frauen abendessen. Wie in einer Komödie. Als er seine Crevetten nicht ass, fragte seine Frau, wieso er sie denn bestellt hätte. Seine Antwort: Weil ich wollte, dass mich der Kellner mag. Meine Frau hat immer davon geträumt, ihn mal kennenzulernen, und es ihm auch gesagt, worauf er erwiderte: Ich bin in Ihren Träumen? Wenn Sie darin das Bedürfnis haben, mit mir herumzumachen, halten Sie sich bitte nicht zurück! Zurück zum Film. Dort durchleben Sie eine Midlife-Crisis.

Ja, ich spiele einen Mann, dessen Ehe am Ende ist. Doktor Trottel legt sich eine junge Freundin zu, die ihn dann so richtig ausnimmt. Selber schuld! Wie gehen Sie privat mit Krisen um?

Wenn, dann unternimmt meine Frau Stella etwas dagegen. Wenn ich negativ eingestellt bin, bringt sie mich sofort zum Schweigen. Ich darf nicht einmal sagen, wenn ich müde bin. Stattdessen soll ich sagen: Ich möchte mich ausruhen. Sie ist der Chef, eine richtig leidenschaftliche Kolumbianerin eben. Hat sie Sie auch zur Malerei motiviert?

Ja, sie ist sehr kreativ und hält auch mich dazu an, kreativ zu sein, egal, was das Resultat ist. Wenn man jünger ist, sorgt man

Bild Keystone/AP Photo/The Canadian Press/Chris Young

Und wie war das Essen?

sich ja mehr um das Resultat. Das mache ich jetzt weniger. Malen ist wie die Musik für mich ein wunderbares Hobby. Ich habe schon an ein paar Orten ausgestellt. Letzten Sommer auch in einer Galerie in Zürich. Um das Organisatorische kümmert sich aber meine Frau. Stella hält Sie also auf Trab. Trotzdem sind Sie nicht besonders gesellig. Weshalb?

Von der Backstube vor die Kamera

Anthony Philip Hopkins wurde 1937 als Bäckerssohn in Port Talbot in Wales geboren. Mit 17 ging er in die Royal Artillery Schauspielschule. 1965 kam er unter der Leitung von Sir Laurence Olivier ins Londoner Nationaltheater. Während es mit der Karriere bergauf ging, stürzte der Alkoholiker privat immer mehr ab. Er verliess seine erste Frau, und die gemeinsame Tochter zog nach Kalifornien, wo er Mitte Siebzigerjahre mit dem Trinken aufhörte. Hopkins gewann 1992 einen «Oscar» als bester Hauptdarsteller in «Silence of the Lambs». Der von der britischen Königin geadelte Schauspieler ist auch Regisseur, Pianist, Komponist und Dirigent. Seit 2003 ist der britischamerikanische Doppelbürger in dritter Ehe mit der kolumbianischen Antiquitätenhändlerin Stella Arroyave (54) verheiratet.


INTERVIEW ANTHONY HOPKINS

«Ein Oscar macht nicht unsterblich»

aufgenommen hatte. Stella hatte alles in der Margam Abbey, einer normannischen Abtei, organisiert – inklusive walisischen Chors. Das war wirklich ein tolles Fest. Eine Reise zurück in die Heimat weckt Erinnerungen. Auch an die Familie. Was für ein Verhältnis hatten Sie zu Ihrem Vater?

Anthony Hopkins spürt den zweiten Frühling. Nicht im richtigen Leben, sondern in Woody Allens neustem Film «You Will Meet a Tall Dark Stranger». Der 72-jährige über seine dritte Ehe, die Zusammenarbeit mit Altmeister Allen, seinen Vater und den Wert eines Oscars.

Schauspieler Anthony Hopkins ist auch ein begabter Maler. Seine Bilder waren bereits in einer Zürcher Galerie zu sehen.

Da sind wir beide gleich. Wir laden nicht gerne Gäste ein, denn wir wissen nie, was wir mit den Leuten anfangen sollen. Am letzten Thanksgiving hatten wir meine Agenten und ihre Ehefrauen zu Besuch. Nach dem Essen wurde es schnell peinlich. Wir wussten nicht mehr, was reden. Ich zeigte ihnen noch mein Malstudio und gab allen ein Bild als Geschenk. Dann gingen die Gäste nach Hause, es erging ihnen ja gleich. Fast

noch schlimmer sind Abendessen mit Schauspielern. Man trifft sich zufällig irgendwo, und es heisst sofort, man sollte sich doch mal zum Essen treffen. Wieso denn? Man kennt sich ja gar nicht. Ausserdem ist es mit Schauspielern sowieso immer langweilig. Sie haben am 31. Dezember Geburtstag. Kommt wenigstens an diesem Tag bei Ihnen Stimmung auf?

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Mein 70. Geburtstag vor zwei Jahren war schon speziell. Wir fuhren in meinen Heimatort Port Talbot in Wales und luden alle meine Freundinnen aus meiner Kindheit ein. Keine Schauspieler, nur Spielkameraden. Dorothy, Anne Marie, … sie kamen alle – mit ihren Ehemännern und teilweise mit Kindern und Grosskindern. Ich hatte sie alle seit Jahren nicht gesehen, und entsprechend waren sie erstaunt, dass ich mit ihnen Kontakt

Es war eine komplexe Beziehung. Mein Vater war von mir enttäuscht. Als ich ihm sagte, ich wolle nicht auch Bäcker werden, meinte er, das sei gut so, ich würde es ja sowieso nicht schaffen. Als ich als Schauspieler erfolgreich wurde, war er dann doch auch ein bisschen stolz – aber auch etwas neidisch und frustriert. Er war ein grossartiger Geschichtenerzähler und hätte das Zeug zum Schauspieler gehabt. Hat Ihre Karriere das Verhältnis zu Ihrem Vater also belastet?

Wir hatten uns distanziert, ich weiss auch nicht, wieso. Es war unangenehm. Ich träumte oft von ihm, in meinen Träumen sprach er nie mit mir. Den inneren Schmerz des Vaters zu verstehen ist für Söhne meistens schwer. Aber ich liebte ihn. Ihr Vater war streng …

… er war nicht grausam, aber ein ziemlich harter Typ. Sein Vater war aber noch schlimmer. Grossvater war Vegetarier, was damals sehr unüblich war. Er rauchte nicht, trank nicht und war hart wie Stahl. Er lehrte mich boxen. Ich war 15, er 80, und er konnte mir mit seinen Schlägen immer noch sehr wehtun. Er meinte immer, wir von der jungen Generation seien Weicheier und wir müssten halt mal einen Krieg erleben. Trotzdem habe ich ihn bewundert. Grossvater und Vater waren harte Typen. Haben Sie diese Eigenschaften übernommen?

Ich habe auch gewisse harte Züge. Das hat mir als Schau-


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INTERVIEW ANTHONY HOPKINS

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

spieler sehr geholfen, einfach immer weiterzumachen, ohne darüber zu jammern, wenn etwas nicht ging. Da fällt mir noch eine lustige Geschichte zu meinem Vater ein: Ich lud meine Eltern mal ins Theater ein, als ich mit Sir Laurence Olivier arbeitete. Meine Mutter war so nervös, sie bekam eine ganz komische Gesichtsfarbe. Mein Vater war auch nervös, und so fiel ihm nichts Besseres ein, als Olivier zu fragen, wie alt er denn sei. Dieser erwiderte, er sei 1907 geboren. Da meinte mein Vater: Also sind Sie gleich alt wie ich und daher wie ich auch auf dem absteigenden Ast! Meine Mutter war schockiert, Olivier lachte, und mein Vater meinte, auch ein Sir atme nur Luft.

Bild Keystone/Everett Collection

Und wie verstanden Sie sich mit dem dreifachen «Oscar»-Preisträger Sir Laurence Olivier?

Gut. Als ich unter seiner Regie in den «Drei Schwestern» auftrat, lobte er mich und sagte, ich solle an meiner Darbietung nichts mehr verändern, es sei perfekt so. Ein paar Tage später fing ich an, immer mehr zu improvisieren, um ein bisschen aufzuschneiden. Und wie hat Laurence Olivier reagiert?

Er sagte, ich solle nicht übertreiben, jetzt sähe es aus, als ob ich

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jemanden imitieren würde. Ja, antwortete ich, ihn. Da erwiderte er, ohne mit der Wimper zu zucken: Hör auf damit! Ich bin der Einzige, der übertreiben darf, denn ich bin darin der Beste. Inzwischen gehören Sie selber zu den Besten. Was können Sie als erfahrener Schauspieler Ihren jüngeren Kollegen raten, wenn sie einen Oscar gewinnen möchten?

Harmonieren gut: Woody Allen (links) und Anthony Hopkins.

Der neue Film von Woody Allen Wenn Woody Allen (75) einen seiner Filme besonders gut mag, gibt er ihm einen langen Titel. Und den hat das 43. Kapitel in der AllenFilmografie auch verdient. «You Will Meet a Tall Dark Stranger» ist geprägt von den kleinen und grösseren Erdbeben, die Beziehungen in ihren diversen Stadien erschüttern. Von Torschlusspanik ergriffen ist beispielsweise Alfie (Anthony Hopkins): Er lässt sich scheiden, versucht mit Sport seinen

alternden Körper fit zu halten und stürzt sich mit der jüngeren Charmaine (Lucy Punch) in ein erotisches Abenteuer. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, ist auch seiner Tochter Sally (Naomi Watts) klar, die sich in ihrer Ehe mit dem frustrierten Schriftsteller Roy (Josh Brolin) gefangen fühlt und für ihren charmanten Boss (Antonio Banderas) schwärmt, während Roy sich heimlich mit der neuen Nachbarin (Freida Pinto) trifft.

Man sollte diese Sache nicht zu ernst nehmen. Auch ein Oscar macht einen nicht wirklich unsterblich.

Interview Marlène von Arx

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Gewisse Gewissensbisse Vogelwarte! Sport-

hilfe! Krebsforschung Schweiz! Die letzte Kolumne war noch Bänz Friedli tätigt nicht gedruckt, da Weihnachtskäufe. schneiten schon neue Bettelbriefe ins Haus; WWF, GSoA, Road Cross. Okay, ich hab die Initiative zum Schutz vor Rasern unterschrieben. Aber woher haben all die anderen meine Adresse? Macht nun schon 26 Spendenanfragen in zwölf Tagen. Die Sponsorenläufe kommen in dieser Jahreszeit noch dazu; welcher Sportverein bessert seine Bilanz nicht mittels dieser freundlichen Nötigung aller Gotten, Onkel und Urgrossmütter auf? Und ich Löli trug bei Alessia, einer Fussballjuniorin aus dem Quartier, pro gerannte Runde töricht zwei Franken in die Liste ein, weil sie vor der Haustür so herzig bettelte – und dann seckelt das Kind bei dieser Kälte 46 Runden! Zweifellos folgen bald Winterhilfe und Paraple-

giker-Stiftung, zu schweigen von der Heilsarmee, die mir bestimmt wieder lobpreisend vor dem Starbucks meines Vertrauens auflauert. Heilandsa … Halt, nicht fluchen! Aber bei aller Spendierfreudigkeit – wie wollte ich all den Begehren nachgeben? Angesichts der Adventsoffensive auf unsere Barmherzigkeit, welche die Hilfswerke starten, schrieb eine Leserin von «fieser Gefühlsduselei». In der Vorweihnachtszeit

gebe sie aus Prinzip nichts. Ich sentimentale Memme bin da schon anfälliger, besonders wenn unangefordert ein Geschenklein beiliegt. Wenngleich man die ja kaum je gebrauchen kann. Gut, der Radiergummi von der Caritas landete in der Küchenschublade, und weil Hans seine Rechenaufgaben stets am Küchentisch erledigt (neu, unter Wehklagen: schriftliche Multiplikation!), wird der Gummi sicher zum Einsatz kommen. Aber für den meisten zugesandten Krimskrams – ob Stoffelefäntchen aus Bangladesch oder Baumschmuck aus Kenia – hat man ja keine Verwendung. Den Eiskratzer vom Roten Kreuz, den Hansli für einen Teigschaber hielt, habe ich inzwischen entsorgt. (Leider kurz bevor Daniela mir schrieb, sie benütze fürs Autofenster seit Jahren einen Teigschaber als Eiskratzer – hätte einen prima Tausch gegeben.)

frankiert zurücksendet.» Er war gefragt worden, ob man solcherlei Zusendungen guten Gewissens wegwerfen oder – noch verwerflicher! – verwenden dürfe, ohne eine Spende zu leisten. Er fragte zurück: «Warum lassen sich die meisten Menschen durch eine noch so nutzlose und unerwünschte Gabe in Zugzwang setzen?» Herr Schneider! Ich weiss, warum. Weil wir im Dezember so

Nein, zurückgeschickt hab ich den Kratzer

stolz ein Weihnachtsgeschenk für seine Mutter zeigte, fragte er, was es gekostet habe, und meinte dann schnöd: «Weisst, manchmal sollte man einfach den Preis dranlassen. Man sieht ihm sonst nicht an, dass es so teuer gewesen ist.»

nicht, einfach nur weggeschmissen. Ich habe diesbezüglich weniger Skrupel, seit Peter Schneider, mein Lieblingssatiriker und -briefkastenonkel, mal riet: «Wer ungefragt wertloses Zeug verschickt, muss sich nicht wundern, wenn der Empfänger die Sendung wegwirft, nach Belieben verwendet oder un-

«Moralin schiesst uns ins Blut.» furchtbar viel Geld ausgeben, um Leute zu beschenken, die schon alles haben. Trägt ein Couvert dann das Schlagwort «Eine Milliarde Menschen hungern», schiesst uns Moralin ins Blut. (Das war die Caritas. Natürlich habe ich bezahlt.) Apropos Schenken: Als ich Hans unlängst

Lesen Sie dazu auch das Interview mit Mr. Glückskette Roland Jeanneret auf Seite 40.

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26 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Ein Exzentriker mit Sinn für

Spitzenkoch Reto Mathis verwöhnt nicht nur die Reichen und Schönen in St. Moritz. Der erfolgreiche Kikkoman-Sojasauce und gibt Tipps für die Zubereitung von Premium-Teigwaren der Migros.

D

ie einen nennen Spitzenkoch Reto Mathis (53) exzentrisch, die anderen gar verrückt: Klar, wer einen kaviargefüllten Hamburger namens McRomanov für 375 Franken auf seiner Menükarte führt, wer Diplome fürs Aufsäbeln von Champagnerflaschen vergibt und wer auf 2486 Höhenmetern einen Jachtclub gegründet hat, um mit seiner Kapitänslizenz Pärchen zu trauen, muss sich nicht wundern, als Spinner zu gelten. Man kann aber auch nur feststellen, dass da einer sein Geschäft und seine Gäste versteht.

Der Tisch ist die Barriere, seine Gäste sind die Stars

In den Töpfen und Tellern von Reto Mathis reduziert sich sozusagen der Geist von St. Moritz. Von extravaganten Kaviar- und Trüffelspezialitäten bis zu Rösti und Ramensuppe aus Japan, von Hirschfleisch in Thai-Curry bis Polenta: Seine «Contemporary Alpine Cuisine» ist so international wie lokal, so bodenständig wie abgehoben, sprich so vielfältig wie seine Gäste. «Frische, Qualität und innovative Kreationen, gern auch

mit einer Prise Humor, stehen für mich an oberster Stelle», beschreibt Mathis seine Arbeitsphilosophie. Der hochgewachsene Mann trägt Trachtenjacke und Jeans. Auch seine Wanderschuhe zeigen, dass da einer mit den Füssen auf dem Boden geblieben ist. «Ich würde mich nie als Promi-Wirt bezeichnen», sagt er. «Von meinem Vater habe ich gelernt: Der Tisch ist die Barriere, ich bin auf der anderen Seite. Meine Gäste sind die Stars, und ich behandle jeden mit der gleichen Höflichkeit. Schliesslich sind 95 Prozent davon ganz normale Menschen.» Als sein Vater, der zuvor als Leibkoch des Schahs von Persien amtete, die Haute Cuisine in alpine Höhen führte, war Reto Mathis zehn Jahre alt. Seit 1967 treffen sich im Restaurant auf der Corviglia alter Adel und neues Geld zum Highnoon der Eitelkeiten und der Lebensfreude, zum Sehen und Gesehenwerden. Reto Mathis kennt die Welt der Schönen und Reichen von Kindsbeinen an und lernte früh, dass auch Hunde Pelze und Bril-

Botschafter für exquisite Geschmackserlebnisse Reto Mathis ist der perfekte Botschafter für die neuen Limited-Edition-Premium-Teigwaren der Migros. Sie werden von der Migros-Tochter Jowa hergestellt. Für jede Sorte hat Mathis drei Rezepte kreiert, die jeweils in einem Booklet dem Produkt beiliegen und seinem Geschmack einer guten Küche daheim entsprechen: Unkompliziert, frisch und preiswert. Den Auftakt machen die Premium Tagliatelle Curry. Unter Hobbyköchen ist Reto Mathis zudem bekannt als Botschafter für die Sojasauce von Kikkoman. Zusammen mit vier anderen ausgesuchten Schweizer Chefköchen schwört er auf die natürlich gebraute Würze der Sojasauce von Kikkoman.

Pasta richtig zubereitet: Reto Mathis liebt Tagliatelle von Premium und


NEUES AUS DER MIGROS

Qualität

Unternehmer amtet auch als Botschafter für die

Wettbewerb: Gewinnen Sie ein Überraschungsmenü

Das Migros-Magazin verlost ein Mittagsüberraschungsmenü inklusive Tischgetränken bei Reto Mathis im «La Marmite» sowie eine Übernachtung im Hotel Hauser* in St. Moritz. Der Preis gilt für zwei Personen.

lanten tragen. Die gekrönten Häupter – von Kaiserin Farah Diba bis zum Fürsten von Monaco – beeindruckten ihn weniger. «Das Grösste war für mich, als ich bei meinem Vater Old Shatterhand alias Lex Barker traf», sagt er. Das Autogramm hat er noch.

Treffen Sie Reto Mathis persönlich hoch oben auf der Corviglia.

Zu Hause gibt es Pasta und Butterbrot

Der Unternehmer, der heute mit sechs Gastronomiebetrieben auf der Corviglia – vom legendären First-Class-Restaurant La Marmite bis zum Selbstbedienungsbuffet – erfolgreich ist und auch noch als Präsident des alljährlichen Gourmet-Festivals in St. Moritz waltet, lebt mit seiner Frau Barbara in Celerina. In der Parterrewohnung eines bescheidenen, typisch bündnerischen Bauernhauses, das einst seinem Ururgrossvater gehörte. «Zu Hause wollen meine Frau, meine zwei Töchter und ich einfach nur privat sein», erklärt er. «Die Show gibt es oben auf dem Berg, daheim gibt es Pasta und Butterbrot.» Seine Geschäftstüchtigkeit und den nonchalanten Umgang mit berühmten Menschen bewies der Knirps früh im Jetsetzirkus. «1968 absolvierten Olympiasportler ihr Höhentraining. Ich bastelte einen Bauchladen, machte Witze mit ihnen und verkaufte Ovomaltine im Tetrapack. So konnte ich mein Taschengeld gewaltig steigern, lukrativer als das Leergutsortieren beim Vater», erzählt er.

Das Handwerk von der Pike auf gelernt

lässt nichts anbrennen.

Bevor Mathis mit seiner Frau Barbara 1992 das Geschäft von seinem Vater übernommen hatte, lernte er sein Handwerk von der Pike auf: Nach einer Kochlehre im Hotel Palace Luzern ging er an die Hotelfachschule in Lausanne, arbeitete in London und studierte Hotellerie

| 27

UND SO MACHEN SIE MIT:

Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 560 039 (Fr. 1.—/Anruf vom Festnetz) und nennen Sie Ihre vollständige Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Keyword GEWINNEN und Ihrer vollständigen Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Gewinnen Hans Muster, Musterstrasse 9, 9999 Musterdorf. Oder online unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff. Einsendeschluss ist der 19.12.2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. * Im Winter ist der Hotelgutschein nur unter der Woche gültig.

in den USA. In Togo führte er zwei Jahre lang im Auftrag einer deutschen Brauerei das Restaurant Altmünchen. Die frühen Erfahrungen und die Gelassenheit im Umgang mit der High Society, die internationale Ausbildung – all das half ihm, den Erfolg seines Vaters gar noch zu übertreffen. Auch dank seiner Frau Barbara: «Zum Geheimnis unseres Erfolgs gehören die grossen Tische, an denen meine Frau unterschiedliche Leute zusammensetzt. Sie

hat ein sehr gutes Händchen und sicher schon viele Ehen gestiftet.» Auch Reto Mathis hat ein gutes Händchen. Nur einmal hat sich der Unternehmer verkalkuliert. 2003, zur Ski-WM, eröffnete er auf der Corviglia einen echten McDonald’s-Stand. «Ich glaube, das war die umsatzschwächste Filiale der Welt», sagt er. «Ein schöneres Kompliment kann man unserer Küche gar nicht machen.» Text Silke Bender Bilder Tanja DemarmelsEin


28 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

A

Bruno Feer, warum wird der Kaffee auf dem Weltmarkt teurer?

Die weltweite Nachfrage nach Kaffee steigt Jahr für Jahr. So ist vor allem der Konsum der produzierenden Länder stark gestiegen. Brasilien zum Beispiel ist nicht nur der grösste Produzent von Kaffee, sondern hinter den USA auch der zweitgrösste Konsument. Wie wichtig ist das Spiel von Angebot und Nachfrage?

Die Nachfrage steigt, deshalb sind die Preise heute so hoch wie noch nie. Die Preise an den Rohstoffbörsen werden aber nicht nur von Angebot und Nachfrage der physischen Ware bestimmt. So konnte eine Rekordernte in Brasilien, dem weltgrössten Kaffee-Exporteur, die steigenden Kurse nicht aufhalten. Sie sprechen die Rohstoffspekulation an?

Ja, die Spekulation mit Rohstoffen

Der Kaffee wird teurer

Die Preise für Rohstoffe auf dem Weltmarkt steigen — auch für Rohkaffee. Die Migros muss deshalb die Preise gewisser Kaffeeprodukte erhöhen. hat einen Einfluss auf die Preisentwicklung. So ist der Preis für Rohkaffee in den letzten Monaten um bis zu 70 Prozent gestiegen. Das Problem der Spekulation ist, dass kleine Gerüchte über Lieferengpässe, schlechtere Ernteaussichten oder politische Veränderungen an der Börse überbewertet werden und zu grossen Kursausschlägen führen.

geordnete Rolle. Natürlich gibt es viele Länder und Gegenden wie Zentralamerika, Indonesien und Vietnam, in denen Kaffee angebaut wird, die im Einflussbereich von tropischen Wirbelstürmen liegen. Treten diese häufiger und intensiver auf, steigt das Risiko von Ernteausfällen.

Welchen Einfluss hat die Klimaveränderung?

Ja, der Kaffeebaum ist eine empfindliche Pflanze, welche Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht verträgt. Die Klimaerwär-

Diese spielt bei der aktuellen Situation am Kaffeemarkt eine unter-

Aber das wärmere Klima könnte sich auch positiv auswirken?

mung senkt die Frostgefahr in vielen Anbaugebieten. Vielleicht wird in Zukunft der Kaffeeanbau in Gebieten möglich sein, die bis heute weniger geeignet waren. Profitieren die Kaffeebauern auch von den Preiserhöhungen?

Kaffee wird in den meisten Anbaugebieten einmal pro Jahr geerntet. Die Kaffeepreise sind jedoch erst seit einigen Monaten auf diesem hohen Niveau. Das heisst, dass noch nicht alle Bauern von den höheren Preisen profitieren konnten, da sie bisher noch keine Ernte hatten. Je länger die Preise aber hoch bleiben, desto mehr sollten letztlich auch die Kaffeebauern profitieren können, zumindest jene, die sich an Programmen mit entwicklungspolitischen Komponenten wie beispielsweise Utz Certified beteiligen. Die Migros hat ihr Basissortiment auf nachhaltigen Utz-zertifizierten Kaffee umgestellt. Wird der Kaffee auch deshalb teurer?

Nein, für den Konsumenten wird der Kaffee nicht teurer, weil die Migros auf Utz Certified umgestellt hat. Diese Mehrkosten werden durch die Migros und die Delica AG getragen.

Bild AP Photo/The Seattle Times/Erika Schultz

b Anfang 2011 wird der Kaffee in der Migros teurer. Betroffen von der Preiserhöhung sind rund 120 Artikel der Sortimente Kaffee in Bohnen und gemahlen, Instantkaffee und Kapseln – sowohl Migros-Eigenmarken als auch Fremdmarken. Durchschnittlich schlägt der Kaffee zwischen fünf und zwölf Prozent auf. Grund für die Preisaufschläge sind gestiegene Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt. Die Migros trägt einen erheblichen Teil der erhöhten Rohwarenpreise für Kaffee selber und schlägt die Preise nur punktuell auf. Deshalb wird das M-Budget-Sortiment nicht teurer. Eine nennenswerte Entspannung an den Rohstoffmärkten zeichnet sich im Moment nicht ab. Welches sind die Hintergründe für diese Preisentwicklung? Das Migros-Magazin hat bei Bruno Bruno Feer, Feer, Einkäufer der Einkäufer Migros-Kaffeerösder Migros- terei Delica in BirsKaffeeröste- felden BL nachrei Delica. gefragt.


NEUES AUS MIGROS

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MIGROS-ZEITREISE

em Bildarchiv: Migros Türk kommt in Fa ahr t ((1954) 1954) Perlen aus dem Fahrt

E

Kaffee-Ernte in Costa Rica: Von höheren Preisen sollen auch Bauern profitieren.

Wie wird sich der Kaffeepreis entwickeln?

Der Kaffeepreis lässt sich nicht mehr über Konsumzahlen und Ernteaussichten prognostizieren. Globale Entwicklungen an den Finanz- und Agrarmärkten spielen eine genauso wichtige Rolle wie politische Entwicklungen oder Konsumtrends in Asien oder Westeuropa. Sie sehen, Prognosen sind schwierig, und leider können auch wir nicht im Kaffeesatz lesen. Daniel Sägesser

in MigrosVerkaufslastwagen in Istanbul: Das verblüffende Bild aus dem Jahr 1954 er-innert an die Ex-pansion der Mi-gros in die Türkei.. Zuvor war Gott-lieb Duttweilerr auf Einladung dess türkischen Wirtrtanschafts- und Handelsministeriums in das Land gereist. t. Schon im Herbst bst 1955 verfügte die Migros Türk über er 20 Verkaufswagen, en, die durch die Strasrassen Istanbuls rollllten. Wenn die mobilen Läden in einem Quartier Statation machten, bildeldeten sich lange Kolonnen von wartentenden Kunden. Die Migros Türk behauptete sich in den folgenden Jahrzehnten auch während Wirtschaftskrisen. Doch der Plan scheiterte, das Unternehmen nach Schweizer Vorbild in eine Genossenschaft umzuwandeln. Dies war ein Grund dafür,

dass die Migros ihre Aktienmehrheit 1974 an eine türkische Holding abtrat. Die Migros Türk ist heute eine der grössten Supermarktketten des Landes. Ihr oranger Schriftzug gleicht dem Schweizer Migros-Logo der Achtzigerjahre. Michael West

Die Migros auf einen Blick dank Google Maps 5 Maybelline- und GarnierBeautykörbe zu gewinnen. Wert: je 200 Franken.

Ab sofort sind Informationen zu allen Migros-Filialen und -Aktionen auch unterwegs via internetfähiges Mobiltelefon abrufbar. Der neue mobile Dienst ermöglicht die Suche nach Postleitzahl oder Ortschaft von Migros-Filialen,Migros-Restaurants sowie der Fachmärkte Do it + Garden Migros, Melectronics, Micasa und SportXX. Zu den erhältlichen Informationen zählen auch die Telefonnummern, aktuelle Öffnungszeiten sowie

das Sortiment der entsprechenden Filialen. Mobiltelefone mit eingebautem GPS erlauben zudem die Nutzung der LocateMe-Funktion, um die nächstliegende Filiale rasch aufzufinden. Und so funktionierts: Wer www.mobile.migros.ch im Handybrowser eingibt, wird umgehend auf die mobile Website der Migros geführt, die für eine Darstellung auf Handybildschirmen optimiert ist. si

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisänderungen der Woche Klare Sicht wird günstiger. Die Migros kann M-Classic BrillenReinigungstüchlein zu besseren Konditionen beschaffen und gibt diesen Vorteil wie gewohnt in Form von tieferen Preisen an ihre Kunden weiter: Der alte Preis belief sich auf 3.70 Franken. Neu kosten die Tüchlein noch 3.10 Franken.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

| 31

Die acht TopWunschprodukte Die folgenden neuen Produkte würden die Migipedia-Nutzer am liebsten im Migros-Sortiment sehen: 1. Vanilla Coke. 2. Hagelslag-Brotbelag aus Holland. 3. M-Budget-Donut. 4. Zutatenpaket für ein M-Budget-Menu. 5. M-Budget-CoiffeurService. 6. Migros-Velohelm 7. Gratis-Mineralwasser 8. M-Budget-Game. Weitere Infos: www.migipedia.chh

Wie wärs mit Fondue-Chips?

Bei einem Wettbewerb der Online-Plattform Migipedia reichten Migros-Kunden Vorschläge für neue Produkte ein. Markus Gisiger, Leiter Marketing Food, über die Erfüllbarkeit der Wünsche.

D

ie Zahlen sind imposant: 2300 Wettbewerbsteilnehmer haben auf der Website Migipedia neue Migros-Produkte vorgeschlagen. Die Ideen reichen von einem M-Budget-Videogame bis zu Zahnpasta aus dem Dosierspender. 60 000 Migipedia-Nutzer stimmten danach ab, so entstand eine Hitparade der Wunschprodukte. Markus Gisiger, welche der Wunschprodukte werden in den Verkaufsregalen stehen?

Unsere Kunden sprühen vor originellen Ideen. Wir prüfen zum Beispiel die Realisierbarkeit von Terra-ChipsmitFonduegeschmack. Sie liessen sich mit bestehenden Anlagen der Bischofszell Nahrungsmittel AG produzieren, wir müssten nur eine neue Würzmischung entwickeln. Interessant finden wir auch die Idee für Bouillon aus der Tube.

in der Schweiz nicht anbieten, weil eine frühere Lancierung erfolglos war. Auf Platz zwei landete das Produkt Hagelslag. Das sind Schoko- und Zuckerstreusel, mit denen sich Holländer das Frühstücksbrot verfeinern. Ähnliche Streusel gibts schon in der Migros, allerdings in der Backabteilung.

Will originelle Kundenideen umsetzen: Markus Gisiger. In der Top-Ten-Liste tauchen aber viele Produkte auf, die nicht wirklich neu sind, sondern im Ausland schon existieren.

Ja, auf Platz eins kam Vanilla Coke. Wir haben bei Coca-Cola angefragt, aber der Getränkekonzern wird Vanilla Coke voraussichtlich

Wenn die Kunden bereits bestehende Migros-Produkte vorschlagen, ist vielleicht das Sortiment zu wenig übersichtlich.

Die Migros hat 40 000 Artikel im Angebot, diese Vielfalt können Kunden nicht auswendig kennen. Wir arbeiten ständig daran, das Layout unserer Läden noch übersichtlicher zu machen und das Sortiment noch klarer zu strukturieren. Darum haben wir auch die Gliederung in M-Budget-, MClassic-, Premium- und SélectionProdukte eingeführt.

Zu den Top-Ten-Ideen gehört auch ein M-Budget-Coiffeurservice. Wie stehen hier die Chancen?

Diese an sich originelle Idee haben wir aus sozialen Gründen verworfen. Wir möchten eine Branche, in der heute schon knapp kalkuliert werden muss, nicht zusätzlich unter Druck setzen. Was ist für Sie die wichtigste Lehre aus dem Wettbewerb?

Der Wettbewerb lieferte uns wertvolle Anregungen und zeigte uns, welches Potenzial die OnlinePlattform Migipedia hat. Den Austausch mit Kunden pflegen wir aber auch über die M-Infoline und wie seit Jahrzehnten mit Hilfe der Karten, die beim Kundendienst jeder Filiale abgegeben werden können.

Interview Michael West Bild Ueli Christoffel


Ein Licht anzünden: ein Zeichen setzen

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34 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Navi oder Netbook — die Preise diese Woche

Sechs Türchen pro Woche, viele tolle Preise, vier Sonderpreise — und mit jedem Anruf oder SMS unterstützen Sie das Kinderhaus Thalwil und die Bildungswerkstatt Bergwald.

A

uch in der dritten Adventswoche gibt es wieder viele tolle Preise zu gewinnen. Vom 1. bis zum 24. Dezember können Sie Preise im Wert von insgesamt 50 000 Franken gewinnen. Zudem spenden Sie mit jedem Anruf und jedem SMS automatisch für einen guten Zweck. Mehrmalige Anrufe und SMS – auch für dasselbe Türchen unseres Advents-

kalenders – sind erlaubt. Die Gewinner werden per Los ermittelt (mehr dazu siehe Box unten). Den Netto-Erlös aus den Anrufen/SMS spendet das Migros-Magazin dem Kinderhaus Thalwil (www.kinderhaus-thalwil.ch) und der Stiftung Bildungswerkstatt Bergwald (www.bergwald.ch). Was Sie diese Woche gewinnen können, sehen Sie rechts.

Finden Sie Ihren Wunschpreis und sagen Sie uns, auf welcher Seite

So machen Sie mit Finden Sie die sechs im Migros-Magazin versteckten Adventstürchen mit dem Preis, den Sie gern gewinnen möchten, und gehen Sie wie folgt vor:

PER SMS: Senden Sie ein SMS mit

TEILNAHME PER TELEFON:

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Wählen Sie die Telefonnummer des gewünschten Adventstürchens, geben Sie die Seitenzahl an, auf der Sie das Adventstürchen gefunden haben, und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse (1 Franken pro Anruf via Festnetz). Adventstürchen 13: 0901 591973 Adventstürchen 14: 0901 591974 Adventstürchen 15: 0901 591975 Adventstürchen 16: 0901 591978 Adventstürchen 17: 0901 591980 Adventstürchen 18: 0901 591986 Achtung: Die Rufnummern sind ab Montag, 13. Dezember 2010 freigeschaltet.

Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: Tür 7 Seite 24, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf.

VIA INTERNET:

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Stadtplan ade! Mit diesem Navigationsgerät Duabase NAV-PNF 35 finden Sie überall hin. Das GPS gibts 1 Mal zu gewinnen. Wert: Fr. 69.90

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Migros-Magazin, Adventskalender, Postfach, 8099 Zürich. Türchennummer mit Seitenzahl angeben. Teilnahmeschluss Migros-Magazin 50: 19. 12. 2010 Spende: Jeder Anruf und jedes SMS kostet 1 Fr. Den Nettoerlös spendet das Migros-Magazin. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

17. Türchen

Frauen aufgepasst: Diesen Maybelline- & GarnierBeautykorb gibt es 5 Mal zu gewinnen. Die Körbe haben einen Wert von je 200 Franken.

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er sich befindet. Weihnachtsfee Sina wünscht Ihnen viel Glück! Extra-Preis 3 Rundumpaket von Xirah — das Swiss-PremiumProdukt fürs Kätzchen: Xirah-Trocken-/-Nassfutter, Fatto-White-Katzenstreu und Selina-Cat-Delight. 10 Mal zu gewinnen. Wert: Fr. 44

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36 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

«Ich bin der König!»

Jocelyn spielt König Herodes. Der 9-Jährige nimmt fürs Üben Platz auf einem goldenen Stuhl aus dem 17. Jahrhundert. Ein perfektes Utensil für die gewichtige Rolle. Zusammen mit der Mutter feilt Jocelyn an Betonung und wirksamen Gesten. Einmal ein König, immer ein König.

Das Migros-Magazin begleitet ein Krippenspiel, Teil 3

Übung macht den König

Nur noch wenige Tage bis zur Hauptprobe, jetzt müssen die Rollen sitzen. König Herodes, Maria, Hirten und sogar die Schafe geben alles, damit es auf der Bühne klappt.

T

exte lernen liegt nicht jedem Kind. Jocelyn alias König Herodes weiss sich zu helfen. Zu Hause wird der ehrwürdige Familienthron bemüht, die Königsmutter liest die anderen Passagen, und Herodes lernt auswendig. Der 9-Jährige arbeitet an der Betonung. Und folgt Mutters Regieanweisun-

gen: Selbstbewusst ist der König, aber auch ein wenig ängstlich, als er merkt, sein Thron könnte bedroht sein. Das soll rüberkommen, am besten mit Gesten. Noch mal von vorne. «Ich bin der König!» Und siehe da, im güldenen Stuhl sitzt auf einmal wirklich ein kleiner Regent! Ochse Mascha studiert

derweil Anatomie, die eines Playmobil-Ochsen in der selbst gebauten Krippe. «Ich gucke, wie der aufsteht», erklärt die 8-Jährige, «Schliesslich macht der Ochse auf der Bühne dem Esel Platz.» Und das soll möglichst echt rüberkommen. Der Text, den der Ochse zu sagen hat, sitzt. Sitzen tut auch Lu-

isa am liebsten beim Lernen. Sie macht es sich jeweils zu Hause in ihrem Zimmer in der Hängematte gemütlich. Als Erzählerin dürfte sie den Text ablesen, allerdings hat die 11-Jährige den Ehrgeiz, so viel wie möglich frei aufzusagen. Im Grunde kann sie das ganze Stück auswendig. Luisa hat


WEIHNACHTEN KRIPPENSPIEL

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Praxisnahes Rollenstudium

Wie bewegt sich ein Ochse? Mascha studiert das Tier aus der Krippe, so lernt sie spielend die Bewegungen (ganz oben).

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Luisa lernt leicht, auch für die Schule. Ihr Patentrezept: Ruhe, es sich gemütlich machen, sich konzentrieren. Dann ist der Text schnell gespeichert. Und immer wieder mal repetieren … (links). Vera macht sich eigentlich nicht viel aus schönen Kleidern. Für die Rolle der Maria aber wird sie ein klein bisschen eitel: Wie muss der Schal gestylt werden? Welche Farbe steht mir am besten? Spieglein, Spieglein an der Wand … (oben).


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WEIHNACHTEN KRIPPENSPIEL

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Tanken Sie Sonne.

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Last e Minut

Aufstand der Schäfliherde

Gioia und Nelson spielen Schafe, der grosse Bruder Maximilian ist ein Hirte. Der hat Text, der noch nicht sitzt, die zwei Tierli nicht. Mit ihrem animalischen Bewegungsdrang gehen die zwei dem Hirten beim Üben manchmal ordentlich auf die Nerven!

Lanzarote

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Hurghada

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Fuerteventura

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Kenya

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Bilder Sonja Ruckstuhl

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Goa/Indien

Die Sorgen hat Schäfli Gioia nicht, die 3-Jährige trägt eine Schafsmaske und sieht damit unglaublich herzig aus. Bruder Nelson (4), auch ein Schaf, der grosse Bruder Maximilian (10), der einen Hirten gibt Ω alle haben mehrjährige Krippenspiel-Erfahrung. «Theater spielen ist gut für die Kinder», findet die Mutter. «Das vermittelt Werte.» Maximilian muss Text lernen, und das geht nicht wirklich, wenn zwei Schafe auf ihm herumturnen. Die noch nicht mal den Befehlen des Schäfers gehorchen, herrjeh! Der Bewegungsdrang der kleinen Huftiere wird auf dem riesigen Schaukelschaf befriedigt, das mitten im Wohnzimmer steht. Wenn Gioia darauf sitzt, kann sie durchs Fenster die Kreuzkirche sehen, wo bald die Aufführung stattfindet. Bis dahin muss Maximilian noch üben. Und Gioia, die schaukelt … Text Dörte Welti

1 Woche

Ab Zürich nach Fuerteventura mit Edelweiss Air am So. 19.12.10*, 2., 9., 16., 23.1.11 Hotel Barceló Jandia Playa B B B B i Playa de Jandía, Doppel mit all inclusive

Ab Zürich nach Mombasa mit Edelweiss Air Am So. 19.12.10 Nur Flug

zwei Hauptrollen: In der ersten Aufführung ist sie Erzählerin, in der zweiten Josef. «Wenn ich Maria spielen müsste, weil jemand ausfällt, könnte ich das auch», sagt Luisa. Maria aber, gespielt von Vera, denkt gar nicht daran, zu ihrem Auftritt nicht zu erscheinen. Allerdings muss sie noch mal über die Bücher. Eigentlich könnte Josef ihr helfen, sie wohnt ganz nah. Aber zusammen lernen, das haben die Mädchen noch nicht so richtig geschafft. Zu viele Hausaufgaben. Also los, Maria. «Lernen an sich finde ich blöd», seufzt die 11-Jährige, «Nur Englisch, das macht Spass.» No excuses, Maria! Pause. Vielleicht mal gucken, wie man denn auf der Bühne später das Tuch stylen kann, das lenkt ab. Vera ist eigentlich keine Tussi. «Nur ein bisschen», gibt sie freimütig zu. Bühnen-Make-up, Fehlanzeige. Aber könnte man über Lipgloss nachdenken?

1 Woche

Mexiko

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Malediven

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40 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

«Heute spenden die Leute gerne an Glamourevents»

Mister Glückskette Roland Jeanneret tritt ab. Er blickt auf ein Leben voller Katastrophen und Chancen zurück und freut sich nun, nur noch das zu tun, worauf er Lust hat. Roland Jeanneret, Sie waren fast 35 Jahre lang das Gesicht der Glückskette Schweiz. Wird die Glückskette Ihren Abgang überleben?

Der Erfolg der Glückskette liegt nicht nur an mir. Trotzdem sind Sie für viele Mister Glückskette schlechthin.

Ich bekomme sogar Briefe mit der Anrede «Sehr geehrter Herr Glückskette». Der Zeitpunkt für meinen Abgang könnte aber nicht besser sein. Als ich anfing, für Spenden aufzurufen, war der Medienkonsum noch einfach: Tagsüber hörte man Radio, meistens DRS 1. Wenn um halb eins das Nachrichtensignal ertönte, schwiegen die Kinder am Mittagstisch. In dieses Konzept passte eine Identifikationsfigur wie ich einfach perfekt. Heute haben wir mehr Sender – jeder Kanal, ob Radio oder TV, schafft eigene Vorzeigefiguren. Da hat sich natürlich vieles verändert. Mit meinem Abgang schaffe ich Platz für etwas Neues. Und werden auch Sie ohne Glückskette überleben?

Höchstwahrscheinlich schon. Ich muss aber betonen, dass weder Radio noch Glückskette je mein ganzes Leben waren. Ich habe neben der Arbeit stets noch andere Interessen verfolgt: Bücher geschrieben, fotografiert, meine Modelleisenbahn ausgebaut. Zudem trete ich nicht ganz ab: Wäh-

rend meiner Karriere half ich mit, rund eine Milliarde Schweizer Franken zu sammeln. Ein Teil davon ist in Langzeitprojekte geflossen, denen ich in Zukunft verbunden bleibe. Geld sammeln sei einfach, sagten Sie einmal. Man müsse die Menschen nur an einen Punkt bringen, an dem sie nicht mehr weiterwüssten und sich unbedingt solidarisch zeigen wollten. Wie bringen Sie die Menschen dorthin?

Ich hatte den Satz anders formuliert und das Ereignis als Auslöser dargestellt: Menschen fühlen sich angesichts von Nachrichten über Katastrophen oder Völkermorde wütend und ohnmächtig zugleich – in solchen Situationen können gemeinsame Aktionen wie etwa das Spenden eine gewisse Ventilfunktion haben. Und doch — Sie locken auch Menschen Geld aus der Tasche, die sonst eher geizig sind. Haben Sie eine besondere Begabung?

Es braucht ein Gespür für Massenkommunikation. Dieses Gefühl übe ich schon mein ganzes Leben. Als Bub unterhielt ich zusammen mit einem Kollegen die Nachbarschaft mit einem Kasperli-Theater, für das wir nicht Geschichten erfanden, sondern nur dramatische Kernpunkte setzten. Der Rest war reine Improvisation. Während dieser Nachmittage, an denen sich jeweils 70 Kinder in

unserer Garage versammelten, lernte ich nicht nur das Reden aus dem Stegreif, sondern auch auf das Publikum zu reagieren. Das hat mich geprägt. Hat sich das Spendeverhalten in den letzten Jahren verändert?

Ja, durch die Medien. Heute wird gern an Events gespendet, denen ein Hauch Glamour anhaftet. Ein

Mister Glückskette 35 Jahre lang prägte Roland Jeanneret (63) die Glückskette. Ende Jahr tritt Roland Jeanneret nun in den Ruhestand. Der Radiomoderator hat ursprünglich Literatur- und Theaterwissenschaften sowie Publizistik studiert, bevor er sich als Radiojournalist und TV-Moderator einen Namen machte. 1999 wurde seiner Glückskette der internationale Menschenrechtspreis verliehen. Die Glückskette ist eine humanitäre Stiftung und bezweckt Menschen in Notlagen in der Schweiz und im Ausland Hilfe zu leisten. Sie ist aus der SRG hervorgegangen und sammelt seit 1946 Spenden.

gutes Beispiel dafür ist die Aktion «Jeder Rappen zählt». Spüren Sie eine gewisse Müdigkeit beim Spenden? Gerade angesichts der vielen Katastrophen in den letzten Jahren.

Nein – der Enthusiasmus ist gleich geblieben, nur die Motivation hat sich verändert: Helfen ist heute keine Frage des Glücks mehr, sondern eine Aktion der Solidarität. Eine Frage des Glücks?

Die Glückskette wurde 1946 gegründet – als die Überzeugung vorherrschte, anderen zu helfen, bringe Glück. Deshalb auch der Name Glückskette. Auf Englisch heisst die Glückskette treffender Swiss Solidarity. Ist man heute auch solidarischer, weil man besser über das Bescheid weiss, was in der Welt passiert?

Auch – aber dieses Wissen macht auch kritischer. Die Menschen reisen mehr, kennen viele Gegenden aus eigener Erfahrung. Das hat Vor- und Nachteile. Im Gegensatz zu früher stellt der heutige Spender Fragen, macht uns auf Missstände aufmerksam. Wir reagieren auf solche Einwände mit Transparenz. Wenn uns jemand zum Beispiel warnt: «Achtung, da ist Korruption im Spiel», erwidern wir: «Klar, sobald Geld verteilt wird, wird der Mensch


WEIHNACHTEN INTERVIEW

korrupt, egal ob in Indien oder im Wallis.» Im Fall Haiti kommunizierten wir von Anfang an, dass die Wiederaufbauarbeit nicht fünf, sondern sehr wahrscheinlich zehn Jahre oder noch länger dauern würde. Diese Ehrlichkeit gefällt den Schweizern. Für die Überschwemmungsgebiete in Pakistan wurde laut den Medien nur harzig gespendet. Woran lag das?

Das ist Humbug! Gewisse Zeitungen haben behauptet, die Schweizer hätten «vorsichtig gespendet, aus Angst, das Geld gelange in die Hände der Taliban». Die Zahlen beweisen: Am Sammeltag kamen 13 Millionen zusammen, effektiv eingesammelt wurden schliesslich 41 Millionen. Ist es üblich, dass mehr Geld eingezahlt wird, als am Sammeltag versprochen worden ist?

Meistens ja. Viele runden den Betrag im Moment der Einzahlung auf, zudem melden Firmen oder die öffentliche Hand

«Klar, sobald Geld verteilt wird, wird der Mensch korrupt.» Die Glückskette war sein halbes Leben: Roland Jeanneret schrieb sogar ein Buch darüber, was aus den Tsunami-Spenden wurde.

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WEIHNACHTEN INTERVIEW

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

ihren Beitrag meistens nicht an, weil sie am Sammeltag noch nicht wissen, wie hoch dieser ausfallen wird.

löst starke Gefühle aus. Ganz anders als beim Fernsehen, bei dem das Showelement viel stärker im Vordergrund steht.

Sie bezeichnen Spenden als Solidaritätsakt. Beruhigen die Menschen aber damit nicht auch ein Stück weit das eigene schlechte Gewissen?

Gibt es etwas, das Sie während den 35 Jahren Glückskette besonders gerührt hat?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen spenden. Der Ablassgedanke gehört sicher mit dazu. Der Hauptgrund, warum aber Menschen ausgerechnet bei der Glückskette so grosszügig sind, hängt stark mit dem Medium Radio zusammen. Beim Radio kann sich jeder zum Gehörten seine eigenen Bilder machen, das

Ja, als wir für «Kinder in Kriegsgebieten» sammelten, rief ein Elternpaar an, das ein Jahr zuvor sein eigenes Kind verloren hatte. Kurz vor unserer Aktion hatten sie sich durchgerungen, das Kinderzimmer zu räumen, und waren dabei auf dessen Sparschwein gestossen. Diese Geschichte haben sie mir erzählt, als sie das Geld aus dem Kässeli spendeten.

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Sie haben in diesen 35 Jahren viel gehört, viel gesehen und viel erlebt. Hat Sie das stark verändert?

Im Lauf der Zeit habe ich mir angewöhnt, Umstände oder Dinge zu beachten, die von anderen oft vernachlässigt werden. Diese Leidenschaft für das «Vernachlässigte» hat einerseits mit meinem angeborenen Gerechtigkeitssinn zu tun, aber ebenso mit dem, was ich im Rahmen meiner Tätigkeit für die Glückskette erlebt habe, und manifestiert sich auch in meinen Privatleben: Seit Jahren veranstalten meine Frau und ich etwa Essen mit Freunden, bei denen statt ausgeklügelte Menüs Suppen serviert werden. Oder ich

«Die Eltern spendeten das Geld aus dem Kässeli ihres toten Kindes.» 35 Jahre Glückskette haben Roland Jeanneret geprägt: Er konzentriert sich heute auf Dinge, die andere vernachlässigen.

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konzentriere mich beim Fotografieren nicht auf die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern richte mein Augenmerk auf die unterschiedlichen Strukturen von Böden. Was haben Sie durch Ihre Arbeit gelernt?

Dass jede Katastrophe, ob Tsunami oder private Krise, auch eine Chance ist. Im TsunamiGebiet haben verschiedene Schweizer Hilfswerke, die mit uns zusammenarbeiten, nach dem Wiederaufbau angefangen, Leute umzuschulen – etwa als Maurer, Schreiner oder Sanitärmonteur. Die über 6000 Menschen, die von diesem Programm profitieren konnten, wurden anschliessend mit einem Kleinkredit ausgestattet, damit ihnen der Start ins selbständige Erwerbsleben einfacher fiel. Eine echte Chance für diese Menschen, die erst eine Katastrophe ermöglichte. Worauf freuen Sie sich jetzt ganz besonders?

Darauf, dass ich nur noch das machen werde, worauf ich wirklich Lust habe.

Interview Monique Rijks Bilder Ruben Wyttenbach


44 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember ezembe eze mber 2010 mbe 010

MM 44 Backen ➔ MM 45 Dekorieren ➔ MM 46 Basteln ➔ MM 47 Familie Felix, das sind Sohn Luca (15), Mami Eveline (40), Papi Peter (45) und Tochter Anna (7).

Bastelspass:

Heute bastelt Familie Felix Weihnachtsgeschenke. Die getrockneten Aprikosen werden in flüssige, heisse Schokolade getunkt und auf einem Gitterrost getrocknet. Danach packt man die Schokoaprikosen in durchsichtige Säcklein, bindet eine Masche drum, legt sie in hübsch bemalte Kartonschachteln, und fertig ist das Geschenk. Wer will, versieht die Schachteln mit ein bisschen Glamour, indem Tortenuntersetzer ausgeschnitten und aufgeklebt werden.

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Familientraditionen ➔ MM 48 Samichlaus ➔ MM 49 Geschenke Teil 1 ➔ MM 50 Geschenke Teil 2 ➔ MM 51 Festmenü ➔ MM 52 Silvester

Bilder Daniel Winkler, Styling Monica Keller, Assistenz Caroline Busch

Schachteln nach Lust und Laune bemalen und mit Tortenuntersetzern bekleben. Besonders edel: Bänder um die Schachteln wickeln und mit Glitzerornamenten versehen.

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Geschenke von Herzen

In der Stube von Familie Felix dreht sich heute alles darum, die Schoggi-Aprikosen weihnächtlich zu verpacken.

M

it glockenklarer Stimme singt Anna Felix «Zimetschtern, han i gern…», und Bruder Luca dichtet weiter: «…und Schoggi-Aprikose no viel lieber.» In Familie Felix’ Stube gehts wieder mal weihnachtlich zu. Die selbst gemachten Schoggi-Aprikosen wollen würdig verpackt werden. Vorsichtig legt Luca (15) die Früchte in durchsichtige Geschenksäckli. Anna (7), die überzeugt ist, dass ihr Ponny Lucky Star Schoggi-Aprikosen auch

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mag, will ihren Vierbeiner unbedingt mit einer lila Schachtel überraschen.«Ich habe sie am unteren Rand mit Tortenspitzen beklebt», sagt sie stolz. Auch Eveline Felix (40), die mit einer Freundin ein kleines Reisebüro betreibt, möchte ihre treuesten Kunden mit etwas Selbstgemachtem überraschen. Nur Vater Felix drückt sich erfolgreich. «Ich mach mir lieber mal Gedanken zum Weihnachtsmenü», sagt er und verschwindet in der Küche. HB/AW

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46 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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50 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Sternstunde für zwei Hühner

Der Sänger und Songwriter Adrian Stern schrieb mit «Amerika» eines der schönsten Schweizer Liebeslieder. In der Küche mag er es weniger romantisch, da will er etwas Währschaftes. Ganz so wie die gefüllten Maispoulets nach Art der «Saisonküche».

C

humm,mirhauedab;chumm, mir fönd neu a; chumm, mir schtiiged is Flugzüg und verschwinded uf Amerika; chumm, mir boued es Hus und mached ganz vil Chind; chumm, mir bliibed zäme glücklich, bis mir alt und schrumplig sind.» Mit diesen romantischen Songzeilen hat der Badener Mundartsänger Adrian Stern (35) nicht nur die Herzen vieler Frauen erobert, sondern auch Kinder. Und sogar «gestandene» Männer summen den Fernwehsong «Amerika» nach. In den Radios wird der Hit zur zeit auf und ab gespielt. Stern stieg mit seinem Album «Herz» auf Platz zwei der Schweizer AlbumCharts ein, gehört damit zu den erfolgreichsten Schweizer Musikern. Schon mit seiner ersten CDProduktion «Stern» erntete er viel Erfolg und wurde bald darauf mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Gegen Schmeicheleien ist Adrian Stern jedoch immun. Und in seiner Freizeit Lieder zu singen mag er schon gar nicht. Zumindest macht es anfänglich den Anschein. Da nützt selbst ein Augenaufschlag und der Charme der «Saisonküche»-Köchin Andrea

Pistorius nichts. Viel lieber setzt er sich lustvoll mit dem von uns mitgebrachten Zvieri auseinander: «Getoastete American Bagles mit Butter und Bündnerfleisch, was für eine Offenbarung!» Die Gitarre ist in weite Ferne gerückt. Plaudern ist angesagt.

Täglich gibts Spaghetti mit Basilikum und Parmesan

Adrian Stern absolvierte eine vierjährige Ausbildung an der Jazzschule in Luzern. Er trinkt praktisch keinen Alkohol, raucht nicht und hängt auch nicht bis in die frühen Morgenstunden in

schummrigen Bars herum. Da geht er lieber mit seiner langjährigen Freundin Mylen Yang in sein Lieblingsbeizli Isebähnli in Baden oder ins Kino: «Filme sind neben Musik meine Leidenschaft.» Er gesteht, dass er sich im Musikstudio täglich zum Zmittag einen Teller Spaghetti mit Basi-likum und Parmesan macht, dass er die Käsespätzli seiner Mutter liebt und mindestens zwanzig verschiedene Gitarren besitzt. Und er erzählt aus seiner Kindheit. Als kleiner Bub hat er zwei Jahre lang in San Francisco gelebt. Schon damals wuchs eine

Kochen mit der «Saisonküch «Saisonküche» he» Kulinarische und musikalische Welten treffen sich im Zeichen des Huhns: Adrian Stern und «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius bereiten das Bett für die zwei Maispoularden vor.


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SAISONKÜCHE

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Adrian Stern

e immer auf ➔ Was haben Si Vorrat? an, Basilikum, Spaghetti, Parmes ivenöl. Ol d Baumnüsse un Sie pro Woche? en ch ➔ Wie oft ko ttag und Praktisch jeden Mi d. o Woche am Aben pr al eim ein- bis zw … Sie ➔ Kochen ist für idenschaft. Le t mi rk we … Hand e nie im Leben ➔ Was würden Si essen? seier. Auch Kaviar. Forellen- und Lach itiv passen! Hier muss ich defin n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? nisten Hans Mit dem Filmkompo faszinier t mich, Zimmer. Filmmusik ein paar Tricks gerne würde ich ihm abschauen.

BOMBASTISCH: In die Saiten greifen kann Adrian Stern besser als Hühner zubereiten. AROMATISCH: Die Maispoulets sind innen und aussen mit der würzigen Marinade eingerieben. PARADIESISCH: Granatapfelkerne sind für Adrian Stern noch kulinarisches Neuland. FANTASTISCH: Die beiden Hühner kurz vor dem Tranchieren.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Liebe zu Land, Leuten und deren Kultur. So verwundert es nicht, dass Stern im nächsten Jahr für sechs Monate mit Notizblock und Gitarre abhauen will – klar doch, nach Amerika.

Schickimicki-Gerichte sind nichts für den Sänger

Doch zurück in die Küche: Kochen ist angesagt – und nichts anderes. Maispoulet mit Apfelstückchen und Gemüse stehen im Mittelpunkt. Amerika und Truthahn hin oder her. Adrian Stern befolgt die Anweisungen von Köchin Pistorius exakt. Er schält die Äpfel, rüstet das Gemüse, räumt den Geschirrspüler ein und staunt, wie Andrea gekonnt die Poularden innen und aussen mit Marinade einreibt und dann mit den feinen Zutaten stopft. «Gottlob, kochen wir währschaft und nicht so ein modernes Schickimickigericht», sagt Adrian Stern und zeigt Andrea Pistorius seine beeindruckende Kochbuchsammlung. «Die Rezepte von Elisabeth Fülscher sind für mich noch immer das Grösste, knapp gefolgt von Marcella Hazans ‹Die klassische italienische Küche›. Das sind meine Kochfibeln. So kochen zu können, wie es die Damen niedergeschrieben haben, das wäre ja schon was. Egal, Songs komponieren, texten und singen kann ich definitiv besser», sagt der Genussbarde und lacht.

Und zum Dessert serviert der Gastgeber einen Hit

Andrea Pistorius bestätigt denn auch, dass Adrian Stern in der Küche und am Herd doch noch den einen oder anderen Griff und Schnitt lernen müsste. Doch trotz aller Kritik: Die «Saisonküche»Köchin hatte schliesslich erreicht, was sie sich von diesem Treffen erhoffte, nämlich Adrian Sterns Song «Amerika» live zu hören. Ohne ein Wort zu sagen, holt er die Gitarre hervor und beginnt zu spielen. Aus dem Ofen duftet es herrlich nach den gefüllten Maispoularden, und wir summen zufrieden: «Chumm, mir bliibet zäme glücklich, bis mir alt und schrumplig sind.» Text Sonja Leissing Bilder Marco Aste

www.adrianstern.ch

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Maispoulet mit Äpfeln und Gemüse Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 50 Minuten braten Pro Person ca. 44 g Eiweiss, 41 g Fett, 57 g Kohlenhydrate, 3300 kJ/790 kcal

ZUTATEN

½ Bund Thymian ½ Bund Rosmarin 5 Knoblauchzehen 2 Bio-Orangen 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer 2 Maispoulets à ca. 900 g 3 Äpfel 300 g Karotten 500 g kleine festkochende Kartoffeln, z. B. Amandine 1 dl Weisswein 200 g Kürbis 1 Granatapfel 100 g Crème fraîche

ZUBEREITUNG

1 Die Hälfte der Kräuter und den Knoblauch hacken. Von der Hälfte der Orangen die Schale fein abreiben. Orangen auspressen. Gehackte Kräuter, Knoblauch, Orangenschale, -saft und Olivenöl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Poulets innen und aussen mit der Hälfte der Marinade einreiben. 2 Stunden marinieren. 2 Backofen auf 200 °C vorheizen. Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Karotten je nach Grösse halbieren und in längliche Stücke schneiden. Poulets mit der Hälfte der Äpfel und etwas Kräutern füllen. Restliche Äpfel, Karotten und Kartoffeln in einen Bräter verteilen und mit restlicher Marinade und Weisswein mischen. Poulet darauflegen. In der unteren Ofenhälfte ca. 20 Minuten anbraten. 3 Kürbis in nicht zu kleine Stücke schneiden. In den Bräter geben und weitere 20 Minuten garen. Granatapfel schälen, Kerne herauslösen und dazugeben. 10—15 Minuten weitergaren, bis die Poulets gar sind. 4 Zum Servieren Bratsaft aufkochen und Crème fraîche untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Poulets tranchieren und mit Gemüse, Kartoffeln und der Sauce servieren.

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66 | Mig 66 Migros-Magazin Migros ros-Ma ros -Magaz gaz 50, 13. 13 Dezember Deze ezembe eze mberr 2010 mbe 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Hoch soll sie leben

Die Hühnersuppe hat wieder Saison. Gerade in der kalten Jahreszeit hält sie uns bei Laune. Sonja Leissing, Food-Redaktorin, sagt Ihnen, warum.

H

eiss serviert der Franzose seine Zwiebelsuppe, mit Eiswürfeln der Spanier seine würzig-feurige Cazpacho und die Italiener schwören auf ihre deftige Minestrone. In Basel gehört die Mehlsuppe genauso zum Morge-

straich wie der Tambour. Jede Kultur hat eben ihre eigenen Suppenvarianten, ihre Geschichten und Bräuche dazu. Die erste Suppe erhitzten Steinzeitmenschen wohl auf kleinen glühenden Felsbrocken. Das

war eine warme Morgensuppe mit Getreideschrot, von der sich Bauern und auch Adlige über Jahrhunderte ernährten. Die Bettler- oder Notsuppe gilt als Nahrungsmittel der Armen und wird noch heute in Gassenküchen gratis verteilt. Einzig nährend und heiss muss das Süppchen sein.

Für alte Hennen und Gockel Nur zu schade, geriet in den letzten Jahren eine Suppe etwas in

Vergessenheit: die wohltuende Hühnerbouillon oder «Brodo di pollo»! Vermutlich gehört es auch bei Ihnen zu den lieben Erinnerungen, wenn das Mami oder das Grosi bei Fieber, Erkältungen oder Abgeschlagenheit eine kräftigende Hühnersuppe kochte. Früher kamen in den Suppentopf neben einer schon etwas ausgedienten Legehenne oder einem bejahrten Gockel: ein paar Rüebli, Kartoffeln, Stangensellerie oder


SAISONKÜCHE

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Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Auf der Flucht

Hühnersuppe

Tipp: Ein grosser Vorteil ist, dass durch das Flüssigkeitsvolumen der Suppe das Sättigungsgefühl besser zu spüren ist. Zudem ist so eine Brühe sehr kalorienarm. Es braucht: 1 Suppenhuhn, 2 Rüebli, etwa 3 Stangen Staudensellerie oder Lauch, 3 kleine Zwiebeln, 2 Nelken, Pfefferkörner, Salz. Drei Liter Wasser über das gründlich gewaschene Suppenhuhn geben, aufkochen und die Hitze reduzieren. Eine Stunde bei kleinem Feuer köcheln lassen. Den aufsteigenden Schaum mit einer Kelle abschöpfen. Geschnittenes Gemüse und Gewürze in die Brühe geben und nochmals eine Stunde kochen.

Bild bab.ch/Stockfood

Lauch, Zwiebeln, Petersilienwurzeln, Sellerie, Salz und Pfefferkörner. Das Ganze wurde dann mindestens zwei, besser drei Stunden auf kleinem Feuer sanft geköchelt.

Vertreibt schlechte Laune So ein Süppchen fördert das Schwitzen und unterstützt den Kreislauf. Wer die entzündungshemmende Wirkung der Hühnersuppe steigern will, der kocht ein

Stück Ingwerwurzel oder eine Chilischote mit. Für den frischen Geschmack sind ein paar Spritzer Zitronensaft herrlich. Die heisse Hühnersuppe ist aber nicht nur bei einer Erkältung oder bei Fieber zu empfehlen, eine liebevoll zubereitete Brühe tut auch der Seele gut, hält uns bei Laune und schmeckt köstlich. Wunderbar mundet das Suppenhuhn, in kleine Stücke zerrupft und an einer Kapernsauce ser-

viert. Doch woher bekommt man Suppenhühner? Fündig werden Sie im Tiefkühlfach der Migros. Auch heutzutage setzen Köche zuerst eine Bouillon mit einem Suppenhuhn an, lassen dann aber ein edles Poulet de Bresse, einen Fasan oder ein Täubchen darin ziehen. Natürlich können Sie die Suppe auch mit einem Grillpoulet machen. Einzig die Garzeit verkürzt sich um eine Stunde, und das Hühnchen ist etwas teurer.

Einer meiner besten Ideen hatte ich letztes Jahr zur Adventszeit. Ich warf meine Pendenzen über Bord, trat auf die Gesellschaftsbremse und vergass die Weihnachtseinkäufe. Stillstand, sagte ich mir, der darin bestand, dass ich nichts tat. Na ja, fast: Ich zündete Kerzen und ein Räucherstäbchen an, setzte Rauchtee auf, schnitt mir ein Stück Dundee Cake ab, legte Mike Oldfield auf (passend zum Räucherstäbchen) und träumte vor mich hin. Danach liess ich mich in den Schnee fallen, zählte die Wolken und versuchte mich als Schneemannbauer. Eigentlich war ich mit einer ganzen Menge beschäftigt, dafür, dass ich nichts tat. Am Abend war es dann mit der Ruhe vorbei, da meine ausgeladenen Freunde das Gefühl hatten, mir gehe es nicht gut und ihr Besuch würde mich aufmuntern. Nach einem Topf Cock-a-leekie – einer Hühnersuppe mit Lauch und Zwetschgen –, Käse und Wein, gingen wir zum Brettspiel über und nach London rüber: Meine Freunde spielten den Part von Scotland Yard, ich den von Mr. X. In meiner Siegeseuphorie bot ich bei meiner Niederlage das Gästezimmer an, was in Arbeit und bei einem britischen Frühstück endete. Der Moment zählt.


Begleitete Flugreise – Durch Ost- und Westkanada

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Die grosse Kanada-Rundreise

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Mit dem Rocky Mountaineer unterwegs

Kanadas Städte Montréal, Ottawa, Toronto & Vancouver ■ Natur pur im Banff- & Jasper-Nationalpark 2-tägige Panorama-Bahnfahrt von den Rockies zum Pazifik ■ Fakultativ: Ausflug zu den Niagara Fällen und Vancouver Island

Kanada bietet auf einer riesigen Fläche eine ebenso gewaltige Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Nebst attraktiven Städten wie Montréal, Toronto und Vancouver faszinieren vor allem die Kontraste zwischen Ost und West sowie die atemberaubenden Landschaften und weiten Dimensionen dieses nordamerikanischen Landes. Auf dieser umfassenden Rundreise präsentieren wir Ihnen das Beste von Kanada!

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Toronto. 2. Tag: Toronto, fak. Ausflug Niagara Fälle. Als erstes unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Toronto. Kanadas grösste Stadt braucht sich im Vergleich mit den US-amerikanischen «Nachbarstädten», wie New York oder Chicago, nicht zu scheuen: nebst einer imposanten Skyline mit dem CN-Tower und der belebten Shopping-Strasse, der Yonge Street, trifft man in Toronto auf eine multikulturelle Atmosphäre. Am Nachmittag fakultativer Ausflug zu den berühmten Niagara Wasserfällen. 3. Tag: Toronto–Rockport–Ottawa. Wir verlassen Toronto und fahren Richtung Nordosten. Die heutige Etappe führt uns vorbei an Rockport. Von hier aus geniessen wir eine erholsame Schifffahrt durch das einmalige Inselarchipel, den 1000 Islands. Weiter geht es durch hügeliges Farmland und entlang des Rideau Kanales in die Hauptstadt von Kanada, nach Ottawa. 4. Tag: Ottawa–Mont Rigaud–Montréal. Auf einer geführten Rundfahrt lernen wir die am Ottawa River gelegene Stadt kennen. Wir sehen die imposanten Parlamentsgebäude, den 92 m hohen Peace Tower und – mit etwas Glück – die farbenprächtige Wachablösung. Weiterfahrt über die Provinzgrenze Richtung Montréal. In einer Naturlandschaft voller Ahornbäume besuchen wir die «Sucrerie de la Montagne», eine Fabrik, wo der traditionelle und landestypische Ahornsirup hergestellt wird. Im Ambiente der Pionierzeit geniessen wir ein Mittagessen, das nach alter Québecer Art zubereitet wird. Am Nachmittag erreichen wir Montréal.

Die pulsierende, franko5. Tag: Montréal. phone Metropole ist die zweitgrösste Stadt des Landes und bietet nebst einer innovativen Kunst- und Musikszene interessante architektonische Höhepunkte. Attraktiv ist ein Besuch des charmanten Vieux Montréal, dem renovierten historischen Hafenviertel mit seinen zahlreichen Restaurants, Bistros und Boutiquen. Am Vormittag ausführliche Stadtführung. 6. Tag: Montréal–Calgary–Banff. Transfer zum Flughafen und direkter Flug nach Calgary, das Tor zu Kanadas Westen und den Rocky Mountains. Es erwartet uns eine abwechslungsreiche Fahrt nach Banff, der sympathischen Stadt im Herzen von Kanadas ältestem Nationalpark. Unterwegs machen wir einen BBQ-Mittagessen Stopp auf einer Ranch. 7. Tag: Banff–Jasper. Der Icefields Parkway verbindet den Banff- und Jasper-Nationalpark miteinander und gibt Zugang zu Naturpfaden und Ausflugszielen in der fantastischen Bergregion der Canadian Rockies. Hier liegen auch die McKinley- und Columbia Gletscher. Auf unserer Panoramafahrt auf dem Parkway besuchen wir zunächst Lake Louise und geniessen anschliessend die imposante Bergwelt der Nationalparks. 8. Tag: Bahnfahrt Jasper–Kamloops. Kanada ist auch ein Land der Eisenbahnen, deren imposante Streckenführungen nicht nur Kenner begeistern. Eine der schönsten Eisenbahnstrecken der Welt führt von Jasper nach Vancouver. Auf unserer heutigen Fahrt mit dem «Rocky Mountaineer» durchqueren wir herrliche Berglandschaften und fahren über den Yellowhead Pass, von wo aus wir den Mount Robson sehen, den höchsten Berg der Kanadischen Rockies (3954 m). Wir durchqueren die unberührte Bergwelt der Cariboos und gelangen entlang dem Thompson River nach Kamloops. Am Abend geniessen wir die «Rhythms on the Rails Dinner Show». 9. Tag: Bahnfahrt Kamloops–Vancouver. Am Morgen besteigen wir wieder den «Rocky Mountaineer». Weiterfahrt entlang dem Thompson River zum berühmten Fraser Canyon. Am engsten Punkt des Canyons – dem Hell‘s Gate – bewundern wir das Naturspektakel des Wassers, das sich schäumend seinen Weg bahnt. Das Fraser Valley öffnet den Weg

zu den fruchtbaren Regionen von British Columbia. Ziel ist die Pazifikmetropole Vancouver. 10. Tag: Vancouver. Am Vormittag Stadtrundfahrt und Kennenlernen der wunderschönen Hafenstadt, die sich am Pazifik und vor der Bergkette der Coast Mountains ausbreitet. Attraktive Stadtviertel, wie der GaslightDistrict, die zweitgrösste Chinatown Nordamerikas und grosszügige Parks prägen das Stadtbild. Am Nachmittag freie Zeit. 11. Tag: Vancouver, fak. Ausflug Vancouver Island. Heute haben wir die Gelegenheit, einen freien Tag in der Küstenstadt Vancouver zu verbringen oder an einem fakultativen Tagesausflug nach Vancouver Island teilzunehmen. Mit der Fähre geht es auf die 45 Kilometer entfernte Insel, die Überfahrt dauert ca. eineinhalb Stunden. Ein Höhepunkt ist der Besuch der schmucken Hafenstadt Victoria. Anschliessend besichtigen wir den «Butchart Garden» mit seiner eindrücklichen Blütenpracht. Mit der Fähre geht es zurück zum Festland, Ankunft in Vancouver gegen Abend. 12. Tag: Rückflug Vancouver–Toronto–Zürich. 13. Tag: Ankunft in Zürich.

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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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Grosser Auftritt

Das Weihnachtspoulet von Optigal ist die kleine Schwester des Truthahns. Mit winterlichen Füllungen kommt es bei der intimen Tafelrunde ganz gross heraus.

Bild bab.ch/Stockfood

E

in Christmas Turkey ist in den USA und in England das Weihnachtsessen schlechthin und ist auch bei uns sehr beliebt. Für eine kleinere Tischrunde ist das Weihnachtspoulet von Optigal mit seinen knapp anderthalb Kilo eine gute Alternative zum schwergewichtigen Verwandten, der mindestens das Doppelte auf die Waage bringt. Damit das Weihnachtspoulet nach dem Garen saftig und zart bleibt, füllt man die Bauchhöhle mit grob geschnittenen Apfelstücken, gequetschten, ganzen Knob-

lauchzehen und Kräutern wie Thymian oder Rosmarin. Das Ergebnis ist eine herrlich duftende, aromatische Beilage. Pouletfleisch ist in der Schweiz sehr beliebt, weil es fettarm, eiweissreich und leicht verdaulich ist. Die Marke Optigal garantiert dem Konsumenten hohe Qualität, Hygiene und Sicherheit. Die Geflügelprodukte werden nach strengen Richtlinien in der Schweiz produziert und verarbeitet. Die Tiere leben in tierfreundlichen Stallungen, von wo aus sie das ganze Jahr über Zugang ins Freie

haben und regelmässig von unabhängigen Kontrolleuren besucht werden. Bis zum 18. Dezember ist der Optigal-Weihnachts-Camion

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Das Plus von Anna’s Best

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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Das Plus von Anna’s Best

Fixfertige Beilage fürs Festmenü

Der Traum jeder Gastgeberin: Beutel aufreissen, und da hat man den Salat! Anna’s Festtagssalat ist bereits gewaschen und geschnitten und muss nur noch mit Salatsauce verfeinert werden — zum Beispiel mit dem French-, Italian-, Balsamico- oder Thousand-IslandDressing, ebenfalls von Anna’s Best. So kann man für die Zubereitung der Salatvorspeise schon mal Zeit sparen, die dann der Kreation des Weihnachtsmenüs zugutekommt. Der festliche Mix aus Eisberg, Frisée, Cicorino rosso, Rüebli, Nüsslisalat, Süssmais, Ruccola und Radieschen passt zu jedem Festtagsmenü und ist ab sofort wieder im Kühlregal zu finden. Anna’s Best Festtagssalat, 250 g,

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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Gutes Fleisch, gute Tipps

Da liegt nun das feine Filet auf dem Teller und schmeckt nicht so, wie es sollte. Das muss nicht sein. Die Migros-Metzger sagen Ihnen gerne, wie Sie aus gutem Fleisch das Beste herausholen.

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Bild Limmatdruck AG, Styling Linda Hemmi

atürlich, das Weih-nachtsfest soll auch ch dieses Jahr wieder beesonders harmonisch wer-den. Doch oftmals entsteht ht bereits bei der Zusammen-stellung des Weihnachtssmenüs dicke Luft. Das muss ss nicht sein. Grundsätzlich h sollte man sich während derr Feiertage nicht zu viel vorrnehmen. Das gilt vor allem em für das Festessen. Soll es ein in Viergangmenü mit Entre-n côte werden oder eher ein zartes Filet mit frischem Ge-müse? Oder haben Sie Beerührungsängste vor erschre-ckend raffinierten Menüs?? m Dann sollten Sie sich vom Fleischfachmann hinter der er Theke beraten lassen. «Geerade in der Vorweihnachtsszeit werden wir um viele le Tipps gebeten», sagt Jürgen n Achermann (44), Chefmetz-ger in der Migros in Sprei-tenbach AG. Und da ist man an auch an der richtigen Adressse – schliesslich werden die ie Fleisch-und-Fisch-Experten en auf ihrem Gebiet stets ts weitergebildet. HB

Rindsfilet Tournedos

Tipp von Chefmetzger Jürgen Achermann: «Rind sollten Sie von beiden Seiten scharf anbraten (aber nicht anbrennen!), damit eine

Chefmetzger Jürgen Achermann teilt sein Wissen gerne mit den Kunden.

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RRindsentrecôte

Ti Tipp von Chefmetzger Jü Jürgen Achermann: «E «Entrecôte ist eines der be besten Stücke vom Rind, das ge gerne im Weihnachtsmenü ve verwendet wird. Hier sollten Si Sie berücksichtigen, dass da das Fleisch auf keinen Fall di direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne gelegt wird. Fl Fleisch sollte generell rund ei eine Stunde vor dem Braten au aus der Kühle genommen we werden, damit es Zimmerte temperatur erreicht. Frisch ab abgehangenes Fleisch muss sa sanft behandelt werden, da damit es seine hohe Qualität be beibehält. Vor dem Braten so sollten Sie das Entrecôte mi mit Haushaltpapier abtupfen. Da Dazu passt: Café de Paris od oder Sauce Bernaise.»

schöne Farbe entsteht und sich Röstaromen und eine feine Kruste bilden können. Danach bei mittlerer Hitze ca. 3—4 Minuten pro Seite (je nach Dicke) weiter braten, bis Saft auf der Oberfläche austritt. Anschliessend in Alufolie packen und einige Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft wieder verteilen kann. Bei sehr dicken Stücken (z. B. Rindsfilet) das Fleisch fünf Minuten im Ofen bei niedriger Hitze (ca. 70 Grad) weiter garen lassen.»

Kalbsfilet

Tipp von Chefmetzger Jürgen Achermann: «Bei der Niedergarmethode wird Fleisch scharf angebraten und dann bei niedriger Temperatur

(80 Grad) im Ofen langsam und schonend fertig gegart. Die Vorteile dabei sind, dass beim langsamen Garen nur wenig Saft austritt. So bleibt das Fleisch saftig und zart. Damit das Filet schön gleichmässig durchgebraten ist, kann es am ‹Schwänzli› eingeschnitten und zusammengeklappt werden. Befestigen Sie es mit einer Metzgerschnur. Jetzt steht einem erfolgreichen Abend nichts mehr im Weg.»


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Kugelrunde Sinnlichkeit

Eine heiss-kalte Überraschung lässt eine festliche Tafelrunde angenehm ausklingen. Mit den zartschmelzenden Glacekreationen von Crème d’or lassen sich ohne grossen Aufwand effektvolle Desserts zaubern.

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Zimtglace mit glasierten Apfelschnitzen und Pistazienkrokant

Für 4 Personen

ZUTATEN

4 EL Zucker, 25 g grüne, gehackte Pistazien, 4 dl Apfelsaft, 2 säuerliche Äpfel, 5 g frischer Ingwer, 1 Vanilleschote, 2 EL Butter, 5 cl Cointreau, 4 Kugeln Crème d’or Zimt

ZUBEREITUNG

1. Hälfte des Zuckers in einer Metallpfanne langsam caramelisieren lassen. Pfanne sofort von der Herdplatte ziehen, Pistazien dazugeben. Mit einer Holzkelle umrühren. Masse dünn auf eine teflonbeschichtete Pfanne verteilen und auskühlen lassen. In kleines Krokant brechen.

Bild Lotti Bebie

Z

u einem Festtagsmenü gehört ein krönender Abschluss. Die erlesenen Rahmglaces von Crème d’or sind zwar an sich schon Verführung genug, doch mit wenig Aufwand lassen sie sich in ein raffiniertes Dessert verwandeln. Kein Wunder, verkauft die Migros allein im Dezember jeweils 280 000 Liter Crème-d’or-Glace, darunter besonders viele 1000-ml-Dosen. Jamaica, Brownies, Vanille Bourbon, Schokolade, Stracciatella, Pistacchio Croquante oder auch

fruchtige Sorten wie Waldbeeren sowie saisonale Spezialitäten sind nur eine kleine Auswahl der insgesamt 45 Kreationen von Crème d’or, welche die Migros anbietet. Die Sorten Zimt und Vieille Prune passen besonders gut in die kalte Jahreszeit. So ist das Zimteis geradezu prädestiniert für eine Kombination mit Äpfeln (Rezept siehe Kasten). Die cremigen und weichen Crème-d’or-Glaces werden ausschliesslich mit natürlichen Aromen und pflanzlichen Farbstoffen hergestellt. DH

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2. Apfelsaft auf ¹/³ einkochen und beiseitestellen. Äpfel schälen, Kerngehäuse ausstechen, Äpfel in Schnitze schneiden. Ingwer fein reiben, Vanilleschote längs halbieren, Schote ausschaben. Butter zusammen mit dem restlichen Zucker, Ingwer, Vanillesamen und –schote in einer Pfanne schmelzen. Apfelstücke darin glasieren. Mit Cointreau und Apfelsaft ablöschen und leicht einkochen lassen. Vanilleschote entfernen. Apfelschnitze noch heiss zusammen mit einer Kugel Zimtglace anrichten, mit Krokant bestreuen.

TIPP TIPP: Cointreau nach Belieben we weglassen.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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Dunkle Verführung

Die neuen Biskuits Amande Noire von Créa d’Or sorgen dafür, dass die Sinne in der Adventszeit bisweilen auf wunderbare Weise ausser Kontrolle geraten.

E

von Créa d’Or gönnen. Ob zum Kaffeeplausch mit der netten Nachbarin oder als kleine Naschsünde in den Abendstunden, der himmlische Duft nach feinem Kakao und der knusprige Biss machen die Biskuits zu einem

Bild Claudia Linsi

s ist die Verbindung bester Zutaten, die den perfekten Genuss ausmachen. Deshalb sollten Sie sich in der von Hektik geplagten Vorweihnachtszeit ein sinnliches Rendez-vous mit den neuen Biskuits Amande Noire

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sinnlichen Gourmet-Erlebnis. Das zartknusprige Mandelschaumgebäck, belegt mit gerösteten Mandelstiften und mit dunkler Schweizer Schokolade hauchdünn überzogen, lässt man am besten auf der Zungenspitze zer-

gehen. Denn genau dort wird der Geschmack «süss» am stärksten wahrgenommen. Nur wahre Geniesser wissen es zu schätzen, wenn die Sinne bisweilen auf wunderbare Weise ausser Kontrolle geraten. AW


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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Mittagessen für 4 Personen

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Gerade in der kalten Jahreszeit sind heisse, sättigende Suppen ein idealer Begleiter — sei es als Vorspeise oder als Hauptgang. Die neue flüssige Bio-Tomatensuppe mit Mascarpone gibt man einfach in ein für Mikrowellen geeignetes Geschirr und erhitzt sie drei bis vier Minuten lang. Das in der Suppe enthaltene Gemüse stammt aus zertifizierter biologischer Landwirtschaft, bei der ausschliesslich natürliche Hilfsmittel verwendet werden. Tomatensuppe mit Mascarpone, Bio, 415 g, Fr. 2.85*

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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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chatz, dein Outfit steht dir super», sagt Mike (23) beim Anblick seiner Freundin, die im pinkfarbenen T-Shirt und grauer Jacke aus Bio-Baumwolle daherkommt. Marlene (32), Sozialarbeiterin aus Bern, freut sich sichtlich über sein Kompliment. Sie lebt umweltbewusst und mag Bioprodukte. Deshalb ist es für sie ein persönliches Anliegen, Bio-Baumwoll-Produkte zu tragen. Marlene weiss, dass die Produktion von Migros Bio Cotton im Einklang mit der Natur erfolgt und so der Boden langfristig fruchtbar bleibt. Argumente, die auch Freund Mike bewogen haben, auf BioBaumwolle zu setzen. Sein gestreiftes Bio-Cotton-Shirt von Migros trägt er mit gutem Gewissen. «Ich weiss, dass es nicht von Kinderhand produziert wurde und die Arbeiter, die es herstellten, einen anständigen Lohn erhalten.» Und auch da sind sich die beiden einig: «Migros Bio Cotton ist sehr angenehm zum Tragen und schmeichelt der Haut.» AW

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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

KULTURPROZENT

Theatermontag

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Der Migros-Winter

Ab sofort gibts die «M-Aktion Winter» an jedem Kundendienst. Sie bietet viele Möglichkeiten für günstige Freizeitaktivitäten.

W

Suter, Eicher & Co.: Die Macher von «Geri». In allen Spielstätten des Schauspielhauses Zürich wird in Zusammenarbeit mit dem Migros-Kulturprozent der Theatermontag zum Einheitspreis von nur Fr. 30.-/Legi Fr. 20.- angeboten, unabhängig von der Kategorie. Die Karten können wie üblich bereits im Vorverkauf bezogen werden. Die Plätze werden nach Eingang der Reservation zugeteilt. Mo, 13. und 20. Dezember, 20 Uhr, «Geri», Singspiel von Martin Suter & Stephan Eicher, Pfauen; «Der Schalter» von Jean Tardieu, 20.30 Uhr in der Kammer/Pfauen Mo, 20., 27., 3.1., 20 Uhr, «A Dream Within a Dream» von Edgar Allan Poe, Schiffbau/ Box Mo, 27. Dezember, 20 Uhr, «Viel Lärm um nichts» von W. Shakespeare, Pfauen Vorverkauf: Tel. 044 258 77 77 www.schauspielhaus.ch

ie und wo Migros-Genossenschafterinnen und -Genossenschafter dem Winter die besten Seiten abgewinnen und dabei erst noch sparen können, das verraten die neuen Gutscheinhefte «Migros-Aktion Winter 2010/11». Das Angebot umfasst vergünstigte Billette für Bergbahnen und Skilifte sowie reduzierte Eintrittspreise für rund zwei Dutzend Tier- und Erlebniswelten sowie Museen. In den Broschüren mit vielen Ideen für eine abwechslungsreiche

Freizeitgestaltung sind jeweils acht einzeln abtrennbare Gutscheine für Erwachsene und Kinder enthalten, die bis zum 4. Mai 2011 gültig sind. Im Wirtschaftsgebiet der Migros Zürich und in den benachbarten Regionen gibt es bei vielen Transportunternehmen und Institutionen Vergünstigungen. Mit dabei sind etwa der Zoo Zürich, das Migros-Museum für Gegenwartskunst und das Kunsthaus in Zürich, das Sauriermuseum Aathal, das Landesmuseum

Fun im Winter

Zürich Singers’ Night Über 100 Sängerinnen und Sänger aus 5 verschiedenen Chören, 12 Nationen und 4 Religionen finden sich für die Zürich Singers’ Night in einem einzigen beschwingten und herzlichen Soul- und Gospelchor zusammen. Das Migros-Kulturprozent unterstützt die Konzerte in der Kirche Bühl in Wiedikon vom 16., 17. und 18. Dezember. Mehr unter www.female.ch

in Zürich, aber auch zum Beispiel der Sport- und Erlebnispark Milandia in Greifensee, der zum grossen Bade-, Sport- und Freizeitspass einlädt, oder das Verkehrshaus in Luzern, das jedes Schweizer Kind einmal gesehen haben muss. ar

Die «M-Aktion Winter» gibts an jedem Migros-Kundendienst exklusiv für MigrosGenossenschafterinnen und -Genossenschafter. Bitte Mitglieder-Ausweis vorweisen. Mehr Infos unter www. migros.ch > Über die Migros > Genossenschafter

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IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

NEWS

Schoggibrunnen im Glatt

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Festliches aus Fleisch

Fleischspezialitäten von der Migros-Fleischtheke haben jetzt wieder Hochsaison. So auch in der Märt-Filiale Rüschlikon Parkside.

W

Für alle Schleckmäuler: Der Schoggibrunnen. Um die Adventszeit zu versüssen, lässt Chocolat Frey Kundinnen und Kunden wieder vom Schoggibrunnen naschen. Dieser ist vom Dienstag, 14. bis Sonntag, 19. Dezember, in der Migros Glatt in Wallisellen. Neun Kilo flüssige Schokolade fliessen über mehrere Stufen hinunter und verströmen süssen Schokoladenduft. Mit auf Stäbchen gesteckten gedörrten Früchten oder Marshmallows darf davon genascht werden. Alle Weihnachtsspezialitäten von Chocolat Frey gibts jetzt in der Migros. www.chocolatfrey.ch

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Das exklusive Geschenk: Korb mit exotischen Früchten. Diese, nächste und übernächste Woche in allen grossen Migros-Filialen: Der ExotenFrüchtekorb mit Baby-Ananas, Mangos, Papayas, Baby-Bananen, Passionsfrüchten, Limes, Physalis und Kumquats. Die Körbe gibts gross und klein für Fr. 79.- bzw. Fr. 39.-.

eihnachtszeit ist Festtagszeit. Festtagszeit bedeutet Gourmetzeit, und zu einem richtigen Gourmetmenü gehört meistens auch ein feines Stück Fleisch. Der Verkauf an den Fleischtheken der Migros läuft deshalb jetzt wieder auf Hochtouren. Es ist sieben Uhr morgens, das Metzgerteam der Migros Parkside in Rüschlikon ist bereits dabei, die Fleischtheke der Märt-Filiale zu füllen. Da sind mit Schnur umwickelte und mit grünen Blättchen verzierte Kalbsracks neben USBeef- und Lammracks. Zwischen Florentiner Steaks, T-Bone-Steaks und Rinds-Clubsteaks liegen Peterli als Dekoration. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit grösster Sorgfalt bei der Arbeit. Angelo Franchetti, Chefmetzger der Migros Parkside, meint: «Unsere Kunden schätzen vor allem die kompetente Beratung unserer freundlichen Mitarbeiter.» Es wird auf Kundennähe gesetzt. Das kommt an.

Spezialwünsche werden gerne erfüllt

Das dies so ist, kommt nicht von ungefähr: Wer bei der Migros an der Fleischtheke bedient, hat nebst einer fundierten Ausbildung meist auch jahrelange Erfahrung. Wenn es an Weihnachten mal etwas Aussergewöhnliches sein darf, sind Kunden mit Spezialwünschen darum besonders gut bedient: «Wir nehmen gerne alle Wünsche entgegen. Spezialartikel können auf Bestellung geliefert werden, auch für Grossgruppen», so Franchetti. Damit Qualität und Frische garantiert werden kann, sollte die Bestellung 48 Stunden vorher aufgegeben werden. Frisch in Scheiben geschnitten und sorgfältig auf Platten drapiert, kann so das Fleisch fürs Fondue chinoise zum Festtagsschmaus in der Migros abgeholt werden. Dazu sind verschiedene Dips erhältlich.

Weihnachtliches Festmenü: Manuel Rudolf von der Märt-Filiale in Rüschlikon mit frisch geschnittenem Fleisch für Fondue chinoise.

Chefmetzger Franchetti empfiehlt ausserdem die Platte für Fondue bourguignonne: Die Rindshuft für diese Festtagsspezialität wird bis zu vier Wochen gelagert und am Knochen gereift. Allgemein wird bei der Migros auf die gute Lagerung von Fleisch besonders viel Wert gelegt. Inzwischen ist es fünf Uhr nachmittags. Die Fleischtheke in

der Migros Parkside ist immer noch gefüllt. Gleich wird der grösste Andrang des Tages beginnen. Und während sich das Metzgerteam auf den noch grösseren Festtagsansturm vorbereitet, freut sich Angelo Franchetti bereits auf sein persönliches Festtags-Highlight von der Migros-Fleischtheke: das Lammgigot. Patrizia Brosi


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IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

VERWALTUNG

Wahlwiderruf

Wahl in die Verwaltung der Genossenschaft Migros Zürich Liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter Auf unseren Aufruf im MigrosMagazin Nr. 40 vom 4. Oktober 2010 betreffend die Wahl in die Verwaltung der Genossenschaft Migros Zürich wurden nicht mehr Kandidaten vorgeschlagen, als Personen zu wählen sind.

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Vom Stern zu Bethlehem und dem Migros-Jahr

Die 276. Sitzung des Genossenschaftsrates stand ganz im Zeichen des vorweihnachtlichen Sternenglanzes.

Nach Art. 38 unserer Statuten sind demnach stille Wahlen zustande gekommen, sodass wir den angesetzten Wahlgang als widerrufen erklären können. Gewählt wurde als neues Mitglied mit Amtsantritt 1. Januar 2011: Frau Kathrin Martelli, Zürich Wir gratulieren Frau Martelli und heissen sie in der Verwaltung herzlich willkommen. Zürich, 13. Dezember 2010 Genossenschaft Migros Zürich Die Verwaltung

Festliche Sitzung: Der Genossenschaftsrat tagte zum 276. Mal.

A

Neu in der Verwaltung der Migros Zürich: Kathrin Martelli.

n der letzten Sitzung des Jahres 2010 des Genossenschaftsrates der Migros Zürich in der Migros Herdern ging es sehr weihnachtlich her und zu. Nach verschiedenen, hochinteressanten Beiträgen – Alex Ackermann etwa berichtete aus der Delegiertenversammlung und Verwaltungspräsident Dr. Edi Class über das MigrosJahr aus Sicht der Verwaltung – gings dann ans Eingemachte, zumindest weihnachtlich gesehen: Der Schauspieler Jaap Achterberg las die Weihnachtsgeschichte und

der Weihnachtssitzung war das Abendessen aus der Küche des Migros-Restaurants – wie immer vom Feinsten. zauberte Lichterglanz in die Augen der Anwesenden. Apropos Lichterglanz: Danach kamen die Damen und Herren Rätinnen und Räte in den Genuss einer Vorführung des mobilen Planetariums Zürich und verfolgten, passend zur Jahreszeit, unter anderem den Weg des Sterns von Bethlehem. Krönender Abschluss

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

Von Herzen schöne Weihnachten

Der Genossenschaftsrat, die Verwaltung und die Geschäftsleitung der Migros Zürich wünschen an dieser Stelle allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern der Migros Zürich von Herzen schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr. ar


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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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Arbeitet Mami, gehts Bubi gut

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ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE Freud, der Vater der Psychoanalyse, würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, wie seine Kollegen heute leiden.

Mamas Job beschert dem Baby geregelte Strukturen.

«Was? Du arbeitest schon wieder? Und das Baby?» — dieses Fragen-Stakkato prasselt auf fast jede beruflich wieder einsteigende Jungmama ein. Doch eine grosse US-Studie hat nun gezeigt, dass ein früher Wiedereinstieg der Mutter geringe bis gar keine Auswirkungen auf die spätere Entwicklung des Kindes hat. Mehr noch: Bei sozial schlechter gestellten Eltern oder Alleinerziehenden wirkt sich ein früher Arbeitseinstieg sogar positiv aus, weil das Einkommen der Mutter das Familienbudget entlastet und die geregelten Strukturen einer Krippe fürs Kind förderlich sind. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

Depressive Psychiater P

sychiater seien oft nicht besser dran als ihre Patienten, viele litten unter Depressionen. Das berichten Forscher des Universitätsklinikums Ulm (D). Sie stützen sich auf eine Umfrage unter 1089 Teilnehmern des jährlichen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde in Berlin. Die Resultate: 42 Prozent der Psychiater und Psychotherapeuten hatten mindestens eine depressive Phase hinter sich, ein Fünftel litt zum Zeitpunkt der

Befragung an einer akuten Depression, 23 Befragte hatten schon versucht, sich umzubringen. Gründe für die Häufung psychischer Probleme sehen die Forscher im Beruf der Therapeuten: Die Konfrontation mit traurigen Schicksalen sei sehr belastend, vor allem die Betreuung selbstmordgefährdeter und aggressiver Patienten. Und: Der geschulte Blick für menschliche Schwächen und damit auch für die eigenen fördere Niedergeschlagenheit. Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

Hatten Sie schon mal starken Liebeskummer? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

Quelle: www.wissenschaft.de

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Waren Sie schon mal beim Psychiater? ➔ Ja, ich benötigte eine lange Behandlung. ➔ Ja, aber nur für eine kurze Therapie. ➔ Nein.

TIERE

Bilder Keystone, Gettyimages (2)

Traum vom ewigen Mauseleben

US-Forschern ist es gelungen, den Alterungsprozess von Mäusen zu stoppen, ja sogar umzukehren. Und zwar, indem sie das sogenannte Telomersystem künstlich reaktivierten. Letzteres ist massgeblich für die Bildung neuer Körperzellen mitverantwortlich. Diese Fähigkeit verliert es aber mit zunehmendem Alter. Als

Folge sterben Organe langsam ab, die Anfälligkeit für Krankheiten nimmt zu. Die Forscher machen kaum Hoffnung, dass die Verjüngung des alt gewordenen Telomersystems dereinst auch beim Menschen funktionieren könnte. Auch sei der Alterungsprozess von vielen weiteren Faktoren Quelle: www.welt.de abhängig.

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Wenn Schnarchen an der Liebe sägt

In mehr als einem Viertel der Schweizer Betten wird geschnarcht. Nicht selten endet die Liebe deswegen. Auch Christoph Kehrli und Bettina Deimel standen vor dem Aus. Nach vielen Therapien hat sich das Paar mit dem nächtlichen Geräuschepegel abgefunden.

Bewährungsprobe: In der ersten Zeit des Zusammenseins machte Bettina Deimel nachts kaum ein Auge zu und war am Morgen jeweils wie gerädert.

C

hristoph Kehrli und Bettina Deimel sind seit neun Jahren ein Paar. «Als ich Bettina zum ersten Mal sah, wusste ich: das ist meine Traumfrau», sagt er. Bettina Deimel: «Christophs Charme und Witz beeindruckten

mich zwar sofort, doch ich wollte mich nicht Hals über Kopf in eine Beziehung stürzen.» So musste der heute 41-Jährige einige Monate um seine Traumfrau buhlen, bis das Eis geschmolzen war. In der Umgarnungsphase hatte er ihr

gegenüber auch erwähnt, dass er schnarche, doch sie schenkte dem keine allzu grosse Bedeutung. Ein Fehler, wie sich in der ersten gemeinsamen Nacht zeigte. Bettina Deimel war dann nämlich glasklar: Sie hatte sich in einen Mann

verliebt, der dermassen laut schnarchte, dass an Schlafen überhaupt nicht zu denken war. «Der Lärm war dem eines vorbeifahrenden Lastwagens nicht unähnlich», sagt die 39-Jährige. «Dennoch war ich an jenem Morgen eher belus-


BESSER LEBEN IN FORM

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Schuld ist die erschlaffte Muskulatur Schnarchgeräusche entstehen überwiegend beim Einatmen: Gelangt zu wenig Luft durch die Nase, versucht der Körper dies mit Mundatmung zu kompensieren. Da die Muskulatur während des Schlafens erschlafft, auch jene im Mund, versetzt die einströmende Luft die Weichteile in Mund und Rachen ins Schwingen — Schnarchlaute entstehen. Ein anderer Auslöser ist die Zunge, deren hinterer Bereich während des Schlafens in den Rachen fallen kann. Während sich nun der Atem den Weg am Engpass vorbei zur Luftröhre bahnt, werden Schnarchgeräusche ausgelöst. Schnarchen entsteht übrigens meistens in der Rückenlage, dann, wenn der Unterkiefer nicht abgestützt ist und der Mund sich öffnet.

Lautstärke bis hin zum Flugzeuglärm

Derweil schlief Christoph Kehrli friedlich und bekam nichts von ihrem Ärger mit.

tigt denn wütend.» Dies änderte sich mit weiteren Nächten jedoch rasch. Bettina Deimel entwickelte regelrechte Aggressionen. «Ich brauche acht bis neun Stunden Schlaf.» An einen erholsamen Schlaf war aber nicht mehr

zu denken, wenn Christoph bei ihr übernachtete. Die 39-Jährige wachte mehrmals während der Nacht auf, boxte ihren Freund in die Seite, doch der schnarchte schon bald wieder friedlich vor sich hin. Denn Christoph Kehrli

schnarcht nicht wie viele andere nur in Rückenlage, sondern in allen Positionen. Getrennte Schlafzimmer waren kein Thema und keine Lösung. Bettina Deimel lebte zu jenem Zeitpunkt in einer kleinen Zweizimmer-

In der Lautstärke bewegen sich die nächtlichen Atemgeräusche zwischen leisen 20 Dezibel — tönt etwa wie raschelndes Laub — bis hin zu ohrenbetäubenden hohen 90 Dezibel. Den mit 93 Dezibel offiziellen Weltrekord hält laut GuinnessBuch der Rekorde der Schwede Kare Walkert. Sein Schnarchen entspricht dem Lärm eines in wenigen Meter Distanz vorbeifahrenden Zuges. Vor einem Jahr berichteten die Medien von der 61-jährigen Britin Jenny Chapman, die schnarchend 111 Dezibel von sich gibt, etwa wie ein tief fliegendes Passagierflugzeug. Aber auch schon durchschnittlliches Schnarchen, das sich um die 70 Dezibel bewegt, entspricht dem Krach eines Staubsaugers.


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BESSER LEBEN IN FORM

DAS SAGT DER EXPERTE

wohnung, und er hatte ein Zimmer bei einer Schlummermutter. «Ich fühlte mich jeden Morgen gerädert», sagt Bettina Deimel. «Während der Nacht sass ich oft ratlos auf der Bettkante.» Ihr Freund bekam davon nichts mit. Im Gegensatz zu ihr schlief er tief und war am Morgen erholt.

Wegen des Schnarchens Beziehung beendet

Nach weiteren qualvollen Nächten war Bettina Deimel klar: «So geht es bei aller Liebe zu Christoph nicht weiter. Das ruiniert mich.» Nach einem halben Jahr Beziehung zog sie die Konsequenzen und trennte sich von ihrem Freund. «Wut darüber, dass Christoph nicht aktiv etwas an seiner Schnarchsituation änderte, war da wohl mit im Spiel.» Der 41-Jährige war am Boden zerstört und hilflos. Er war im Begriff, die Frau seiner Träume zu verlieren. Und dies wegen seines Schnarchens. Was sollte er denn dagegen tun? Als Christoph Kehrli endlich die Initiative ergriff und sich bereit erklärte, sein Schnarchen als ernsthaftes Problem anzugehen, schöpfte Bettina Hoffnung. «Indem Christoph mir zeigte, dass er willens war, Abklärungen zu treffen und Mittel und Wege gegen das Schnarchen zu finden, glaubte ich wieder an eine mögliche gemeinsame Zukunft.» Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt empfahl seinem Patienten als Erstes, das Gewicht zu reduzieren, regelmässig Sport zu treiben, nur mässig Alkohol zu trinken und nicht mehr zu rauchen. Damit

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

«Schnarchen allein ist keine Krankheit» 2 Berlin-Flüge mit Hotel für zwei Nächte im Wert von 1500 Franken zu gewinnen.

könne schon viel erreicht werden. Untersuchungen beim Spezialisten ergaben zudem, dass das Halszäpfchen von Christoph Kehrli lang ist. Dies kann ein Grund fürs Schnarchen sein, denn wenn die einströmende Luft Weichteile in Mund und Rachen zum Schwingen bringt, können Schnarchgeräusche entstehen. «Der Arzt sagte mir, dass er das Halszäpfchen operativ kürzen könnte, dies aber ziemlich sicher wieder nachwachsen werde. Eine Garantie, dass ich das Schnarchen nachher los wäre, hatte ich also nicht.»

Alles ausprobiert, doch das Schnarchen ist geblieben

Tests im Schlaflabor ergaben zudem, dass Christoph Kehrli nicht unter gesundheitsschädlichen Atemaussetzern leidet, die nicht selten mit dem Schnarchen einhergehen. Die soge-

Frauen ist Schnarchen besonders peinlich

Schnarchen gilt in der Gesellschaft immer noch als vorwiegend männliches Problem. Beim weiblichen Geschlecht ist Schnarchen fast so etwas wie ein Tabu. Zwar schnarchen Frauen tatsächlich etwas weniger oft, mit zunehmendem Alter holen sie aber auf: Im Alter von 30 Jahren sind laut Studien zirka 30 Prozent der Männer und 10 Prozent der Frauen betroffen. Mit 60 Jahren schnarchen etwa 60 Prozent der Männer und knapp 40 Prozent der Frauen. Die Fachwelt ist sich nicht einig, weshalb Frauen etwas weniger oft schnarchen. Vermutet wird aber, dass der Hauptgrund bei der leicht unterschiedlichen Anatomie des Nasen-Rachen-Raums bei Männern und Frauen zu suchen ist.

Micha Gross (51), Psychologe, ist Gründer des Zentrums für Schlafmedizin Schlaflabor in Zürich. Neben nächtlichen Atemstörungen ist das Zentrum auf neurologische und psychologische Störungen des Schlafs spezialisiert.

Micha Gross, wann ist Schnarchen nicht nur als störendes Geräusch, sondern als Krankheit zu bezeichnen? Schnarchen allein ist keine Krankheit, auch wenn es den Mitschläfer oder die Mitschläferin krank machen kann. Krankheitswert hat das Schnarchen, wenn nächtliche Atemaussetzer mit dem Schnarchen einhergehen. Welches sind die häufigsten Ursachen für Schnarchen? Anatomische Verhältnisse im Nasen-Rachen-Raum führen zum Schnarchen. Alkohol vor dem Schlafengehen und Rauchen verstärken das Schnarchen. Wann ist ein Besuch beim Arzt empfehlenswert? Wenn das starke Schnarchen auch von Atemstillständen begleitet ist respektive unklare Tagesmüdigkeit vorliegt, ist eine Untersuchung beim Schlafspezialisten empfehlenswert. Wenn das Schnarchen so stark ist, dass es stört — auch ohne Atemaussetzer und Tagesmüdigkeit —, ist eine Abklärung beim Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten zu empfehlen. Was können die Aussetzer (Schlafapnoe) neben Übermüdung und Sekundenschlaf während des Tages sonst noch bewirken? Das Schlafapnoe-Syndrom ist auch für die Schädigung der Gefässe bis hin zu Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzinfarkt und Arteriosklerose ein Risikofaktor.

Wann ist ein Test im Schlaflabor angesagt? Wenn nach Ausschluss externer Faktoren oder Krankheiten keine Ursache für die Tagesmüdigkeit gefunden werden kann, ist eine Abklärung im Schlaflabor vorgesehen. Die Untersuchung dauert meistens eine Nacht, wobei sowohl die Hirnstromaktivität wie auch Atmung, Herzaktivität, Muskelspannung, Körperbewegungen und so weiter abgeleitet werden. Welche Therapie ordnen Sie an? Unsere Therapievorschläge sind vom Befund abhängig. Bei Atemstillständen kommt zuerst die nächtliche Atemtherapie (CPAP) in Frage. Je nach Befund oder Problematik operative Intervention, Zahnspange (Protrusionsschiene). Andere Krankheiten erfordern medikamentöse Therapien (Zuckungen der Beine im Schlaf, nächtliche epileptische Anfälle …) oder Beratungen (bei Insomnien und anderen Auffälligkeiten im Schlaf). Wann empfehlen Sie eine Operation? Operative Eingriffe sollte man nur bei entsprechenden anatomischen Veränderungen, die nachgewiesenermassen die Ursache der Störung sind, durchführen. Vor einem operativen Eingriff sollte man die konservativen, nicht operativen Methoden ausschöpfen. Garantien lassen sich aus unserer Sicht in keiner medizinischen Disziplin vollumfänglich geben.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

| 99

Das grosse Geschäft mit Anti-Schnarchmitteln

Gaumenspange, Nasenpflaster, Schnarchschiene, Schnarchgurt, Schnarchspray, Schnarchöl, Schnarchbrille, Magnetkopfkissen oder -matratze, CPAP-Beatmungsgerät und so weiter. Im Internet und in Zeitungsinseraten werden unzählige Anti-Schnarchmittel für teures Geld angeboten. Peter Herrmann, Hals-Nasen-Ohren-Spezialist am ORL-Zentrum der Klinik Hirslanden in Zürich, hält viele dieser Utensilien für nutzlos. Ausnahmen sind für Herrmann eine individuell vom Spezialisten angepasste Gaumenspange oder einer Schnarchschiene.

Antischnarchpflaster: Zieht die Nasenflügel auseinander und erleichtert damit die Nasenatmung.

nannte Schlafapnoe kann zu Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder Herzinfarkt führen. Christoph Kehrli sah also von einer Operation ab. Auch über die Möglichkeiten, welche eine Gaumenspange und die Schnarchschiene bieten, informierte er sich detailliert. Doch mit beiden konnte er sich nicht anfreunden. Ebenso nicht mit der Atemmaske, die er einige Nächte lang trug. «Das Ding war unpraktisch und kein schöner Anblick», findet auch Bettina Deimel. Doch Christoph Kehrli gab noch nicht auf. Auch Schnarchtropfen, -öl, -spray oder Nasenpflaster probierte er aus. «Dies alles nützte rein gar nichts», berichtet der 41-Jährige.

Die beiden gewöhnten sich an sein Schnarchen

Die vom Arzt empfohlenen Massnahmen wie Gewichtsreduktion, mehr Sport, weniger Alkohol und Rauchstopp setzte Christoph Kehrli hingegen konsequent um. Das Schnarchen blieb zwar, doch Intensität und Laustärke nahmen ab. Und irgendann kam der kommunikative und unternehmungslustige Mann zum Schluss: «Ich schnarche zwar seit meiner Jugend, bin aber sonst gesund und vor allem ein rundum glücklicher Mensch.» Und auch seine Freundin sagte sich: «Christoph ist ein zufriedenerundgesunderMensch. Für das Schnarchen kann er rein gar nichts.» Sie änderte ihre innere Einstellung und kämpfte nicht mehr gegen das Schnarchen an,

So schnarchen Sie weniger

Peter Herrmann, Hals-Nasen-Ohren-Arzt am ORL-Zentrum der Klinik Hirslanden in Zürich, rät: ➔ Achten Sie auf Ihr Gewicht. Denn auch der Rachenraum setzt überschüssiges Fettgewebe an, und dieses trägt wesentlich zum Schnarchen bei.

Kein schöner Anblick: Die Atemmaske erzeugt Überdruck in den Atemwegen und reduziert so Verengungen im Rachenraum.

sondern akzeptierte es als ein Teil ihrer Beziehung. Seither geht es ihr gut. Die Aggressionen sind weg. Die Schnarchlaute hört Bettina Deimel zwar trotz Ohrpfropfen nach wie vor, doch das Geräusch ist gedämpft und stört sie nicht mehr. Obwohl die beiden heute in einer geräumigen Wohnung mit Gästezimmer leben, bleibt dieses meistens unbenützt. Texte Susanne Aebersold Bilder Mara Truog

www.migrosmagazin.ch Verhalten, Tricks, Chirurgie und Apparate: Ansätze gegen das Schnarchen.

➔ Verzichten Sie auf Nikotin. Rauchen reizt die Schleimhäute und kann Schwellungen hervorrufen, die wiederum das Schnarchen begünstigen. ➔ Trinken Sie am Abend keinen

Alkohol. Dieser lockert die Muskulatur zusätzlich. Und erschlaffte Muskeln erleichtern es dem Gewebe im Rachen, sich lautstark in Bewegung zu setzen. ➔ Nehmen Sie abends keine üppigen Mahlzeiten ein. ➔ Verzichten Sie wenn möglich auf Beruhigungs- oder Schlafmittel. Auch diese reduzieren die

Muskelspannung, wodurch das Gewebe leicht in Schwingung gerät. ➔ Vermeiden Sie Schlafen in Rückenlage. Nähen Sie einen Tennisball in die Rückseite des Pyjamas, das zwingt Sie, in Seitenlage zu schlafen. ➔ Partnern schnarchender Menschen helfen oft nur getrennte Schlafzimmer und Ohrpfropfen.

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

| 101

MEIN GARTEN

Den Winter überlisten

Blumenzwiebeln gedeihen auch ohne Erde. Wer die Knollen jetzt im Wasser antreibt, kann sich schon im Januar über einen Hauch von Frühling im Wohnzimmer freuen.

Bild GAP Photos Ltd

O

bwohl der erste Schnee gefallen ist, werden noch immer Blumenzwiebeln angeboten. Statt sich darüber zu wundern, sollte man zugreifen. Denn Hyazinthen, Tulpen, Narzissen, Krokusse und Traubenhyazinthen sind genügsam, sie gedeihen nicht nur im Garten oder in Töpfen, sie sind auch mit gewöhnlichem Wasser zufrieden. Die Knollen werden in eine Vase mit schlankem Hals gesetzt oder in ein weites Glasgefäss gegeben, in das man zuerst eine Schicht Kiesel oder auch grössere Steine legt und dann mit etwas Wasser füllt. Das Wasser sollte die Zwiebeln nur an der untersten Stelle berühren. Für die ersten Wochen stellt man die Frühlingsblüher kühl und dunkel. Wöchentlich den Wasserstand kontrollieren und bei Bedarf etwas Wasser nachfüllen. Zuerst bilden die Knollen Wurzeln, nach ein paar Wochen fangen sie an auszutreiben. Sobald die Knospen etwa vier Zentimeter hoch sind, die Gläser ins Wohnzimmer zügeln. Jetzt kann man zusehen, wie sie täglich wachsen und bald prächtig blühen. Was mit Tulpen, Hyazinthen und Krokus funktioniert, klappt auch mit den beliebten Amaryllis. Weil sie sehr hochstielig wachsen, stellt man sie am besten auf ein Bett aus Kieseln in eine durchsichtige Bodenvase. Ein paar Zweige dazu sind nicht nur dekorativ, sie sind auch eine hübsche Stütze für die schwerblütigen Schönheiten. Haia Müller

Gartenexpertin Haia Müller über unterbeschäftigte «Lismertanten».

Gestricktes fürs Rosenbäumchen

Ein Wasserglas genügt der Amaryllis: Die Blumenzwiebel trägt alle Nährstoffe, die sie zum Aufblühen braucht, in sich.

Zweimal Freude

Amaryllis blühen auch im Folgejahr wieder, wenn man sie richtig übersommert. Nach der Blüte wird der Stängel direkt beim Ansatz weggeschnitten, die Blätter hingegen müssen stehen bleiben. Wer einen Garten hat, kann die Zwiebel im Frühling an einem halbschattigen Plätzchen eingraben. Oder man übersommert sie kühl und trocken, ohne zu giessen. Die Blätter dürfen erst im Oktober weggeschnitten werden. Die Zwiebel gegen Ende Jahr neu eintopfen oder im Wasser anziehen wie links beschrieben. Mit etwas Glück blüht sie dann ein zweites Mal.

Dass Teenies die Kältezone um ihr bauchfreies Top mit gestrickten Pulswärmern kompensieren, daran habe ich mich gewöhnt. Auch daran, dass überbesorgte Hundehalter ihren Lieblingen im Winter ein unnützes Mäntelchen überziehen. Aber dass unterbeschäftigte «Lismertanten» neuerdings Seelenwärmer für Rosenbäumchen stricken, hat mich dann doch ziemlich erstaunt. «Guerilla-Knitting» nennt sich die Idee, Bäume, Autos, Strassenlampen zu umgarnen. Und natürlich wird die «Strickete» prompt schon zum Trend und zur Strassenkunst hochstilisiert. Ganz in Anlehnung an «Guerilla Gardening», das schon seit rund 40 Jahren weltweit für Gesprächsstoff sorgt. Für die Protestler, die mit ihren Samenbomben urbane Totflächen begrünen, hege ich Sympathien. Sie bringen buntes Wachstum in unwirtliche Strassenzüge und Plätze. Aber dass man winterharten Pflanzen nun auch noch ein gestricktes Wintermäntelchen umhängt, finde ich einfach nur völlig daneben.

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102 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

NEWS

Sparsam und hundefreundlich Ein Lob ist dem überarbeiteten VW Touran sicher: Der Kompaktvan gewann den «dogsAward» als hundefreundlichstes Auto. Neben Trenngitter, Einstiegshöhe und Laderaum wurde der Verbrauch bewertet: Das sparsamste Modell, der 1.6 TDI BlueMotion Technology mit 105 PS, soll nur 4,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen (CO2-Ausstoss 121 g/km) und ist ab 39 100 Franken zu haben.

Noch mehr Hybridautos Toyota und seine Nobeltochter Lexus bauen ihre Hybridpalette weiter aus: Nach Auris und Prius (Toyota) sowie GS 450h, RX 450h und LS 600h (Lexus) startet ab Februar der BenzinElektro-Hybrid Lexus CT 200h. Kosten wird er 41 900 Franken. Mit 136 PS aus dem 1,8-LiterBenziner plus E-Motor soll der Konkurrent von BMW 3er und Co. 3,8 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen (CO2-Ausstoss 89 g/km).

Ein Stromer für die Familie In einem Jahr startet der Opel Ampera parallel zum Technikbruder Chevrolet Volt als erstes Elektroauto mit mehr als 500 Kilometer Reichweite. Geht nach 60 Kilometern der Batteriestrom zur Neige, startet ein kleiner Benziner, der nur selten etwas Kraft an die Räder leitet, aber Strom für den 150 PS starken E-Motor erzeugt. Preis des Familienstromers: ab 55 900 Franken.

Opel Ampera: Elektroauto mit über 500 km Reichweite.

DIE AUTO-TESTFAMILIE

«Erstaunlich gut, aber …»

Familie Amor aus Aadorf TG braucht bald ein neues Auto. Ganz oben auf der Wunschliste steht der Dacia Duster. Ganz überzeugen konnte das SUV allerdings nicht.

W

elche Ansprüche stellt Familie Amor an ein neues Auto? Vater Francisco: «Ich bin ein Autofan, allerdings mit Blick auf sinnvolle Nutzung und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wichtig sind mir günstige Kosten, kleiner Verbrauch, Zuverlässigkeit, Platz, Komfort und Variabilität.» Auch Mutter Ireta hat klare Vorstellungen: «Das Auto bedeutet für mich mobile Freiheit. Es darf gerne schön und komfortabel sein, sollte bei Anschaffung und Unterhalt wenig kosten und grosszügig Platz bieten.» Und für die 10-jährige Tochter Caroline muss das neue Auto megacool aussehen. Schon vor der Lesertestausschreibung im Migros-Magazin hatte die Ostschweizer Familie ein Auge auf den bereits ab 17 400 Franken (nur Vorderradantrieb) erhältlichen Dacia Duster geworfen. Und so kam den Amors die fünftägige Testmöglichheit gelegen. «Auf einer kurzen Probefahrt wird man mit so vielen Eindrücken konfrontiert, dass man mitunter eklatante Schwächen übersieht», weiss der 42-jährige Bereichsleiter einer Chemiefirma. Und wie bewerten die Amors den kompakten SUV nach gut 400 Testkilometern? Optisch gefällt der bullig und erstaunlich imposant wirkende Duster. «Er wirkt robust, gut verarbeitet, und die Türen fallen nicht billig scheppernd ins Schloss», stellt Francisco fest. Was ihm dagegen weniger gefällt: «Es gibt nur sechs Jahre Garantie gegen Durchrostung.»

Und er fragt sich: «Deutet dies auf mangelhaften Rostschutz hin?» Gute Noten gibts von der Testfamilie fürs Interieur. «Für einen SUV mit derart kompakten Abmessungen bietet der Duster überraschend viel Platz», stellt Ireta fest. Selbst hinten sitzen Erwachsene komfortabel. Auch der Kofferraum ist geräumig, die Ladekante etwas hoch. Ireta kritisiert einzig die fade Kofferraumabdeckung. «Das lässt sich bestimmt besser lösen.» Francisco bemängelt die zu kurz geratenen Sitzflächen, lobt dafür das Cockpit: «Es ist selbst erklärend, übersichtlich und wirkt optisch überraschend schön.» Tochter Caroline nervt sich über das «schreckliche» Piepgeräusch des Blinkers.

Fair beim Verbrauch, laut beim Gasgeben

Der 1,5-Liter-Dieselmotor mit dem kurz übersetzten 6-GangGetriebe wirkt in der Praxis durchzugskräftiger, als es der vom Werk angegebene Spurtwert von 12,5 Sekunden auf Tempo 100 vermuten lässt. «Unser gemäss Bordcomputer erzielte Durchschnittsverbrauch von 6,0 Litern liegt nur vier Zehntel über der Werksangabe. Das finde ich in Anbetracht der wenig strömungsgünstigen Karosserie und des Allradantriebs prima», lobt Francisco. Gleiten auf der Autobahn mit Tempo 120 geht problemlos. «Doch egal bei welcher Geschwindigkeit: Sobald das Gaspedal betätigt wird, entsteht ein künstlicher Begleitton. Am

«Megacool»: Caroline ist begeistert vom Design und der Höhe des SUV.


BESSER LEBEN AUTO

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STECKBRIEF

Dacia Duster dCi 110 4x4 DPF

Motor/Antrieb: Vierzylinder-Turbodiesel, 1461 cm³, 110 PS. 6-Gang-Schaltgetriebe, Allradantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,5 s, Spitze 168 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,32 x 1,82 x 1,63 m, Kofferraum 443—1604 l, Gewicht 1415 kg. Verbrauch: 5,6 l/100 km (Werksangabe). CO2 Ausstoss (Werksangabe) 145 g/km. Energieeffizienz B. Preis: ab 24 400 Franken.

Begeistert, aber nicht überzeugt: Caroline, Ireta und Francisco Amor im preisgünstigen Dacia Duster.

Berg pfeift es zusätzlich penetrant, und bei entschlossenem Beschleunigen unter 1500 Touren plärrt der Motor grauenhaft», urteilt Ireta. Diese Antriebsnebengeräusche zusammen mit der kurzen Durchrostungsgarantie sind denn auch für die Migros-Leser-Testfamilie die Gründe, den Duster nicht zu kaufen. Und so wird der bisherige Citroën Xsara die Amors wohl doch noch einige Zeit begleiten. Text Raoul Schwinnen Bilder Oliver Lang

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120

110 100 90

2008 2009

2010 2011

2012

Dacia Duster dCi 110 4x4

Alles im Griff: Francisco mag die unkomplizierte Bedienung.

Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2010 einen Richtwert von 147 g/km. Unser Testwagen liegt mit 145 g/km minimal darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch

Sparen beim Fahren Die Renault-Tochter Dacia und die zum VW-Konzern gehörende Marke Skoda sind auf Erfolgskurs. Skoda Schweiz feierte im Krisenjahr 2009 Rekordumsätze, und Dacia überholt heuer etablierte Marken wie Mini und Smart. Preissensible Käufer, die auf Schnickschnack, auserlesene Materialien und viele elektronische Helferlein verzichten, sind mit den Günstigmarken gut bedient. Klar erwirbt man zu diesen Preisen nicht die topaktuelle Innovation der automobilen Umwelttechnologie. Verbaut ist mehrheitlich ältere, dafür langjährig bewährte Motorentechnik. Vernünftiger Fahrzeugeinsatz und EcoDrive-Fahrweise können diesen kleinen Umweltnachteil aber locker kompensieren.


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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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106 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

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So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 19. Dezember 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Lösung Rätsel Nummer 49

Lösungswort: GLUEHWEIN

Gewinner Rätsel Nummer 48

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Die Namen der Gewinner der 13 Migrol-Geschenkkarten publizieren wir unter www.migrosmagazin.ch/ raetsel.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna

Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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110 | Migros-Magazin 50, 13. Dezember 2010

Tran Hin Phu

Seine Familie flüchtete vor dem Vietnamkrieg in die Schweiz. In Niederscherli BE fand Tran Hin Phu eine neue Heimat. Der mehrfach ausgezeichnete Modedesigner präsentierte seine Kreationen an den Prêt-à-porter-Shows in Paris und Berlin und gehört zu den Shootingstars der Schweizer Modeszene. Nächstes Jahr zieht er mit seinem exklusiven Modesalon von Zürich nach London. Name: Tran Hin Phu (35) Sternzeichen: Skorpion Wohnort: 8005 Zürich Wieso leben Sie hier? Es ist die modischste Stadt der Schweiz. Wenn auch nicht besonders mutig, was Farben angeht. Wo würden Sie gerne leben? London ist meine Stadt. Und wenn alles klappt, werde ich nächstes Jahr einen Modesalon in South Kensington oder Notting Hill eröffnen. Beruf und Lebenslauf: Geboren in Saigon, aufgewachsen in Niederscherli BE. Ausbildung in Basel, 2001 Gewinn des Swiss Textiles Award an der Gwand Luzern. 2002 und 2003 Gewinn des Swiss Design Award. 2006 Eröffnung des Zürcher Modesalons «tran hin phu/private collection». Mein Ziel: Mode machen, bis ich sterbe. Mein Lebensmotto: Immer vorwärtsschauen. Was ich mag: Farben, Materialien. Was ich nicht mag: Falschheit. Meine Liebsten: Mutter, Vater, sechs Schwestern, zwei Brüder. Ich bin der Zweitjüngste. Mein Bruder Lanh führt den Coiffeursalon Kandis gleich neben meinem Salon. Mein erstes selbst verdientes Geld: Am freien Mittwochnachmittag das Amtsblatt austragen. Mein Fluchtort: Im Sommer das Uto-Schwimmbad am Zürichsee. Ich mag die Ruhe und das Vierziger-Jahre-Feeling. Meine Leidenschaft: Essen. Ich esse sehr gern; am liebsten asiatische Nudelsuppe Pho. Oft gehe ich ins «Ah-Hua» am Helvetiaplatz oder koche selber.

Text Ruth Brüderlin Bilder Daniel Winkler, Keystone (2)

www.tranhinphu.com

MEINE BERUFUNG

«Couture ist etwas sehr Elitäres. Was ich mache, ist sogenannte Demi-Couture. Ein Abendkleid kostet zwar je nach Stoff und Arbeitsaufwand immer noch ein paar Tausend Franken, aber es ist auch einzigartig.»


MEINE WELT

MEIN URSPRUNG

MEINE KOLLEKTION

«Mein Vater stammt aus Südchina, meine Mutter ist halb Chinesin, halb Vietnamesin. Darum sprechen wir zu Hause Kantonesisch. Geboren bin ich in Saigon, wo meine Eltern heute wieder die Hälfte des Jahres leben.»

MEINE SAMMLUNG «Die italienische ‹Vogue› ist zu schön fotografiert, um sie nach der Lektüre einfach wegzuwerfen.»

| 111

«Die Kundin wählt Modell, Stoff und Farbe. Bis zu einem gewissen Grad gehe ich gerne auf individuelle Wünsche ein. Am Ende muss ich aber mit meinem Namen hinter dem Resultat stehen können. Es braucht Fingerspitzengefühl, einer Frau zu sagen, wenn ihr eine Rocklänge oder ein Schnitt nicht steht. Es ist mir aber wichtig, dass sie in meinen Kreationen gut aussieht.»

MEINE LIEBSTEN «Ein Jahr mussten wir in einem Flüchtlingslager in Thailand warten. Niemand wollte eine 11-köpfige Familie aufnehmen. Der Kleinste zuvorderst auf dem Bild bin übrigens ich. 1978 durften wir dann in die Schweiz.»

MEIN MIGROSPRODUKT

MEIN LIEBLINGSORT «London ist eine pulsierende, inspirierende Stadt. Ich mag das leicht Spleenige und den Mut der Leute für Mode. Am liebsten gehe ich auch hier an Flohmärkte.»

«Elmex kaufe ich immer in der Grosspackung und horte Vorräte davon bei meinem Freund in London.»

MEIN TICK «Ich besuche jede Woche Flohmärkte, Brockenhäuser und Vintage-Läden. Dort finde ich Inspirationen und meine eigene Kleidung. Ich trage keine Massenware.»


Dezember-Tage shits per SMS: Senden Sie «V or freude» JETZT PROFITIEREN! ANGEBOT GILT NUR VOM an 8080 (gratis SM S-Dienst ). 14.12. BIS 20.12.2010 ODER NUR SOLANGE VORRAT

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TAGLIERINI-KALBFLEISCH-PFANNE Rezept für 4 Personen

ZUTATEN: 400 g Taglierini, Salz, 250 g Cherrytomaten, 400 g geschnetzeltes Kalbfleisch, Pfeffer, 2 EL Bratbutter, 1 Bund glattblättrige Petersilie. ZUBEREITUNG: Taglierini in Salzwasser bissfest garen. Abgiessen, mit Wasser abbrausen und beiseitestellen. Tomaten halbieren. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. In Bratbutter in zwei Portionen gut anbraten. Tomaten dazugeben. Petersilienblättchen darüberzupfen und alles 2–3 Minuten mitbraten. Taglierini daruntermischen und gut heiss werden lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Taglierini-Kalbfleisch-Pfanne nach Belieben mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

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Geschnetzeltes Kalbfleisch TerraSuisse 200–300 g regionaler Preis

MGB www.migros.ch W

DIE STERNE STEHEN GÜNSTIG.

Migros Magazin 50 2010 d ZH  

In 35 Jahren half Roland Jeanneret eine Milliarde Franken an Spendengeldern zu sammeln. Nun geht er in Pension und freut sich darauf, nur no...

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