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DER OBERSTE BÄHNLER 30

So sieht die Zukunft der Bahn aus: SBB-Chef Andreas Meyer im Interview. Nr. 49, 30. November 2009

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ZUM WELTAIDSTAG 24

Bilder David Zehnder, Severin Nowacki

Jennifer (17): Seit 17 Jahren HIV-positiv

Pläne hat sie keine, Träume schon. Jennifer Annen nnen hätte gerne Kinder. Wie die junge Frau mit Aids s lebt.

SAMICHLAUS 44

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e


4 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Mobilität wird teuer Ein neues Schlagwort macht die Runde — Mobility Pricing. In

die Diskussion eingebracht hat es jüngst das Umwelt-, Verkehrs- und Energiedepartement (Uvek) von Bundesrat Moritz Leuenberger. Das Uvek geht davon aus, dass die Mobilität in den nächsten Jahren weiter dramatisch zunehmen wird. 20 Prozent mehr Autoverkehr bis 2030 und gar 45 Prozent mehr Verkehr auf den Schienen, so die Prognosen der Verkehrsplaner.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

130 Milliarden Franken soll es kosten, diesen Mehrverkehr in

den Griff zu kriegen. Dabei aber werden laut Uvek die Treibstoffzölle die höheren Kosten für den Strassenverkehr ebenso wenig decken können wie die Einnahmen der SBB diejenigen des Bahnverkehrs.

Soll die Staatskasse nicht gänzlich ausgeblutet werden, müssen

also neue Einnahmenmodelle her. Eben das Mobility Pricing. Egal, ob Autofahrer oder Bahnkunde – jeder, der mobil ist, wird zur Kasse gebeten. Mobilität wird kostendeckend und verursachergerecht – so sehen jedenfalls die Pläne der Bundesberner Verkehrs- und Umweltexperten aus.

Bilder Tanja Demarmels, Marco Zanoni, Renate Wernli, Daniel Rihs

* Normaltarif

Ob sie je Realität werden, ist zurzeit völlig offen. Bereits gehen

die Gegner in Stellung. Die Linke ist gegen ein Mobility Pricing beim öffentlichen Verkehr, auf der rechten Seite dürfte man sich wehren gegen eine weitere Belastung des Privatverkehrs.

Auf eigene Faust 12 Hermine Zgraggen ist eine Frau, die das Leben als Single in vollen Zügen geniesst. Und damit ist sie nicht allein.

Was Andreas Meyer, seit 2007 Chef der Schweizerischen

Bundesbahnen, vom Mobility Pricing hält und weshalb der oberste Bähnler mit dem Auto zur Arbeit fährt, lesen Sie auf Seite 30.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

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DIESE WOCHE Ein Leben für den Schnauz 20 Die besondere Geschichte von Max Knecht, der nur Männer mit Schnäuzen fotografiert.

Willkommen in meiner Welt! 102 Was Sie schon immer über den Samichlaus wissen wollten.

|5

MENSCHEN Auf Solopfaden

12

Haarige Bilder

20

Mit HIV zur Welt gekommen

24

Auch Alleinsein macht glücklich. Drei Singles über ihre Lust an der Eigenständigkeit

Max Knecht fotografiert Schnäuze. Wie lebt man, wenn man seit der Geburt mit dem Aidsvirus infiziert ist? Jennifer Annen erzählt.

INTERVIEW Andreas Meyer

Der SBB-Chef über die Zukunft des Bahnverkehrs.

30

«Kein Schwein steckt mich an» 70

NEUES AUS DER MIGROS Starkes Team: Migros und Shell 36 Die beiden Tankstellenbetreiber spannen in der Schweiz zusammen.

Mehr Skispass mit Cumulus

Leo Wundergut landete einen umstrittenen Hit. Fürs Migros-Magazin haut er nun Schweinskoteletts in die Pfanne.

40

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DAS BESTE Der Samichlaus kommt Geschenkideen von Melectronics Mehr Glanz für den Christbaum Anna’s Best: Wie beim Grosi Die leckersten Snacks

62

Familie: Regeln sind wichtig Garten: Bewässern im Winter Auto: Die kleinen 4x4

65

RUBRIKEN

44 61

67

SAISONKÜCHE Leo Wundergut mags schweinisch

70

Feines aus Getreide

74

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 77

BESSER LEBEN Weniger schnell angesteckt 83 In Form: Versöhnlicher Abschied 84 Die Scheidung zur Party machen.

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

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6 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

LOB DER WOCHE

NEWS

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Beliebtes Wasser In der Woche ab 14. Dezember bietet die Migros das M-BudgetMineralwasser wieder in 1,5 Liter-Flaschen an. Die im Oktober eingeführten 2-Liter-Flaschen kamen bei vielen Kunden nicht an. Die Migros nimmt dies ernst und stellt auf das bisherige Volumen um. Auch die Preise werden wieder die ursprünglichen sein: die 1,5-Liter-Flasche kostet 30 Rappen und das Sechser-Pack 1.70 Franken.

Zwerg am Werk Klein, aber oho! Die neue Spielekonsole «PS3 Slim» von Sony ist mit 3,2 Kilo ein Leichtgewicht. Ausserdem ist die neue Konsole deutlich leiser und verbraucht im Vergleich zur älteren «PS3» nur zwei Drittel des Stroms, bietet bis zu 280 GB Speicher.

Mehr für Gourmets Die Migros erweitert ihr Lebensmittelangebot im Sélection-Sortiment: Zusätzlich zur bereits breiten Palette an hochwertigen Lebensmitteln werden laufend neue Produkte in die Gourmetlinie aufgenommen. Mit Sélection wird sich die Migros künftig ganz auf ausgesuchte Köstlichkeiten aus dem Lebensmittelbereich konzentrieren und sämtliche Non-Food-Produkte aus dem Sortiment nehmen. Diese sind daher vom 1. bis zum 14. Dezember zum halben Preis erhältlich, allerdings nur solange der Vorrat reicht.

RÜCKRUF Salewa ruft drei Steigeisenmodelle zurück. SportXX und Outdoor by SportXX sind mit einem Modell betroffen, dem Compact Crampon Walk zum Verkaufspreis von 199 Franken. Es besteht die Gefahr, dass der Mittelsteg des Steigeisens sich verbiegt oder sogar brechen kann. Kunden, die zwischen März und November 2009 dieses Steigeisenmodell gekauft haben, sind gebeten, es nicht mehr zu benützen und es an einer SportXX-Verkaufsstelle zurückzugeben. Das Produkt wird ausgetauscht oder der Verkaufspreis zurückerstattet.

ZAHL DER WOCHE

18 000 000

Biberli und Lebkuchen produziert das Migros-Unternehmen Jowa jährlich. Der Nachschub an Leckereien ist also auch über die Adventszeit garantiert.

«Am wohlsten ist mir in der Schweiz… Ich kenne die Mechanismen dieses Landes, und ich weiss, warum das Brot aus der Migros besser ist als das Brot von Coop.» Carlos Leal, Ex-Rapper und Schauspieler im «Tages-Anzeiger». er». Sein aktueller Film «Verso» läuft derzeit in den Schweizer Kinos.

FRISCH IN DER MIGROS

Wirz ist Trumpf

Der Kohl kommt! Wirz, der feinste unter den Kohlarten, ist frisch geerntet. Eine dufte Angelegenheit. Wenn der Kochgeruch den Appetit verdirbt: Mit einem Schuss Essig im Kochwasser lässt sich der Stinker bändigen. Kalium, Eisen, Folsäure und der hohe Anteil an Vitamin C bleiben im Gemüse trotzdem erhalten.


MIGROS WOCHE

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TV-SPOT

Migrolino

Chance für Skitalente

«Was guckst du?» Das Gesicht der Migrolino-TV-Spots: Comedian Kaya Yanar.

Grand Prix Migros: Die Migros verlän verlängert ihren Vertrag mit Swiss-Ski um weitere drei Jahre.

J

etzt können sich Kinder und Jugendliche von acht bis fünfzehn Jahren wieder für ür den Grand Prix Migros an anme anmelmelSki kirennden. An der grössten Skirennserie für Jugendlichee in Europa nehmen jährlich ru rund nd 6500 Kinnder teil. Der Tros Tross oss beginnt se sein seine ine «Tour de Suiss Suisse» sse» tradition traditionelleronellerweise am 10. 0. JJanuar anuar 20 2010 10 in Le Less

Crosets. Ein Novum ist das Minirace: nira race ce:: Erstmals Erst Er stmals ls kkönnen auch di Jahrgänge 2003/04 2003 die GrandPrix-Luft schnuppe schnuppern. Best sten en dder er Besten treten Die Be Besten im Final Final vom 27. bis am 28. März 2010 in Schönried Schö hönr nrie iedd gegeneinanderr an an. Erst kürzl kürzlich hat die Migros M igros ihren Vertra Vertrag mit SwissSki um weitere wei eite tere drei dre Jahre verlän-

gert. «Um weiterhin eine erfolgreiche Schneesportnation zu sein, ist der Leistungssport auf Nachwuchs angewiesen», erklärt Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann. Hierzu brauche es nicht zuletzt engagierte Unternehmen wie die Migros. Infos: www.gp-migros.ch

Bilder Bab.ch/Stockfood, Erwin Züger, Glamnet

Auf den Spuren der Grossen: Bald kann der Skinachwuchs wieder strahlen.

Migrolino ist eine Erfolgsstory der Migros. Heute bestehen bereits rund 130 der Convenience-Shops. Bei Migrolino findet der Kunde neben klassischen Migros-Produkten und Markenartikeln vor allem Frische- und Fertigprodukte. Jederzeit kann schnell und bequem eingekauft werden — auch spätabends und am Wochenende. Ziel von Migrolino ist es, die Nummer eins im stark wachsenden Convenience-Markt zu werden. Diesen Anspruch unterstreicht nicht zuletzt eine Reihe von neuen Fernsehspots, die zurzeit am TV zu sehen sind: Hauptdarsteller «Milo» wird vom berühmten deutsch-türkischen Komiker und Schauspieler Kaya Yanar gespielt, der neben diversen Comedypreisen auch schon den Deutschen Fernsehpreis gewonnen hat. Mehr zur Zusammenarbeit von Migrolino mit Migrol und Shell ab Seite 36


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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Die Migros reduziert die Gillette-Preise.

MM 48: Interview mit Schlagerstar Udo Jürgens.

MM 48: «Auf Altes setzen und jung bleiben», Reportage über den Spätlauber-Apfel, aus dem ein Wirkstoff gegen Hautalterung gewonnen wird.

… dann hätte ich einen Apfel geklaut

Seit mehr als 40 Jahren bin ich Udo-Jürgens-Fan. Dies vor allem wegen seiner Texte, die einen tieferen Sinn ergeben und oft auch zum Nachdenken anregen. Aber auch seine einfühlsame Musik und seine hervorragende Stimme begeistern mich immer wieder aufs Neue. Vielen Dank, dass Sie einen so hervorragenden Künstler interviewen. Eines aber fehlt bei der Zusammenfassung: Mit «Merci Cherie» gewann Udo Jürgens 1966 den «Grand Prix d’Eurovision de la Chanson». Das war sein Durchbruch, und damit begann seine unglaubliche Karriere.

Jung? Ja, das möchte ich auch gerne sein. Als nicht mehr ganz die Jüngste radle ich jede Woche einmal durch die Uttwiler Obstplantagen. Wenn ich gewusst hätte, dass diese Äpfel auf diesen Bäumen so ein Jungbrunnen für meine Haut sein könnten, hätte ich – ganz verstohlen natürlich– so einen Apfel schon manchmal geklaut! So bleibt mir und all den noch nicht ganz verschrumpelten Leserinnen die Hoffnung, dass die Forschung sich Mühe gibt, uns nicht so schnell

Monika Rüttimann, per Mail

MM 48: «Gut Gut und d trotzd trotzdem günstig». ünstig». Die Mig Migros senkt nkt di die Preise bei Gillette-Produkten.

«Ein einmaliges Signal»

Mit der Preisreduktion auf Gillette-Rasierklingen hat die Migros ein einmaliges Signal gesetzt. Die Welt ärgert sich über Managerboni, blendet aber aus, dass es auch unanständige Boni bei Sportlern und Kunstschaffenden gibt. Die Werbekosten der Unternehmen steigen dadurch ins Unermessliche, und der Preis dafür zahlt immer der Konsument. Wegen der Superaktion der Migros wird Roger Federer sicher keinen Franken weniger erhalten. Die Migros schaut der Preisspirale wenigstens nicht tatenlos zu. Hanspeter Kündig, per Mail

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

vergilben zu lassen. Und sei es auch nur mit einem guten Thurgauer Apfel.

Edith Lehner, 9400 Rorschach

MM 47: Leserbriefe zum Thema Tagesmütter im MM 46.

Frauen sind mit sehr wenig zufrieden

Mir fällt auf, dass sich Vollzeitmütter ständig aufwerten wollen. Ich habe immer voll gearbeitet, und den Rest der Zeit haben wir unserem Sohn gewidmet. Wir haben auf unnötige Hobbys verzichtet. Und ich bin stolz, dass ich meinen Beitrag zur AHV geleistet habe, denn schliesslich holt sich dann ja jeder die AHV, die doch schon so knapp ist. Aufgeräumt und geputzt wurde regelmässig und zügig, da brauch ich nicht einen ganzen Tag dazu.

Daniela Stark, 9652 Neu St. Johann

Wie kann es sich eine Mutter leisten, zu Hause zu bleiben, um ihre Kinder zu betreuen? Die Mieten werden teurer, die Krankenkassenprämien auch, da hat man doch gar keine Freude mehr, nur Hausfrau zu sein. Frauen wollen gar keine Karriere, Geld und Macht, sie wollen eine Familie und sind mit sehr wenig zufrieden. Die Frauen haben das Mass nicht verloren, ganz im Gegenteil! Milena Bandinu-Bracalè,

MM 48: «Jetzt muss die Welt uns zuhören!», Reportage über Jugendliche, die sich für die Umwelt einsetzen.

Fürs Klima unterwegs Im Migros-Magazin berichteten wir von vier Gymnasiasten, welche die Schweiz am Klimagipfel in Kopenhagen vertreten. Leider wurden beim Bild die Namen der Männer vertauscht. Richtig von links: Hannes, Robin, Maria Vittoria und Irina. Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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MM 46: Leserbrief «Wo bleiben die Porträts der Opfer?» von

Leserin Ellen Winterhalder.

Danke!

Bild

Von der grossen Anteilnahme, dem Mitgefühl bin ich so überrascht, dass mir die Worte fehlen. Ich bin verlegen ob so viel Gratulation. Ich danke allen Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, mir zu schreiben. Ich werde allen antworten und danke an dieser Stelle den Menschen, die mir anonym geschrieben haben.

Ellen Winterhalder, 2542 Pieterlen

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12 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Hermine Zgraggen kann sich einen gemeinsamen Haushalt nur schwer vorstellen.

«Ich kann den Sex heute viel besser geniessen.»

Hermine Zgraggen (63) aus Luzern ist seit einem Jahr Single. Die Versicherungs-Sachbearbeiterin wird in diesem Monat pensioniert und kümmert sich fortan noch mehr um die 3-jährige Enkelin ihres Sohnes.

«Meine erste Liebe war Lehrer Nünlist – da war ich zarte acht Jahre alt. Er war ein Typ von Mann, wie er mir auch heute noch gefallen würde: gross, männlich, er darf ruhig ein bisschen Macho sein. Für meinen Lehrer wäre ich durch die Hölle gegangen! Bis er

mir dann einmal zu Unrecht eine Tatze gab. Da wars aus mit meiner Liebe und Verehrung! Was nicht heissen soll, dass ich mich schwer tue mit Männern. Ganz im Gegenteil: Ich kann die Männer heute viel besser verstehen. Das Leben, die Liebe und auch den Sex kann


MENSCHEN SINGLES

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Solo machts mehr Spass Traute Zweisamkeit war gestern: Heute finden Menschen im Sololeben mehr Spannung und Kitzel als im Paarlauf. Die Hoffnung auf die grosse Liebe wollen sie aber trotzdem nicht begraben. Drei überzeugte Singles erklären ihre Lust an der Eigenständigkeit.

E

r komme gut zurecht, habe ein reiches Sozialleben, brauche sich nicht um Kinder zu kümmern, könne seine Altersvorsorge ganz allein geniessen. Zudem habe er sicherlich mehr Sex als jeder in einer festen Beziehung. Klingt gut. Dann genehmigt er sich noch einen Schluck Amarone, freut sich auf einen prickelnden Abend mit, nennen wir sie Sandra. Denn Versicherungsmann Peter (38) hält es mit Karl Kraus, dem grossen deutschen Zyniker: «Die Welt ist ein Gefängnis, in dem Einzelhaft anzuraten ist.»

Alleine lebt es sich einfach besser

ich heute viel besser geniessen als in jungen Jahren. Ich wurde mit 21 Mutter, habe vier Jahre später geheiratet. Wir blieben 19 Jahre zusammen – es war eine tolle Zeit: Mein Mann war Montageleiter, und wir reisten viel. Ich lernte den Libanon,

Argentinien, Ägypten und Skandinavien kennen. Dann kamen 19 Jahre, in denen ich allein einen Haushalt führte, mein Leben geniessen konnte, einige sehr nette Männer kennenlernte. Dann traf ich ihn, vor gut zwei Jahren, lei-

Ist ein solches Leben wie dasjenige von Peter auch wirklich erstrebenswert? Offensichtlich, denn immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für ein Leben im Alleingang. Ob aus Enttäuschungen oder weil ihnen das andere Geschlecht manchmal vielleicht auch zu anstrengend ist. Viele Singles in der heutigen Zeit wählen die Solotour, aber nicht unbedingt aus Defiziten heraus, sondern weil sie alleine einfach besser leben: Sie haben mehr Geld, sie reisen mehr – und sie sind auch die besseren Konsumenten. Schaut man sich die Websites der diversen Partnerinstitute wie Singles.ch oder Swissflirt.ch an, so zeigt sich ein anderes Bild: Es gibt Tausende von Paarungswilligen –

viele Frauen suchen voller Zweifel nach Liebe, zahllose Männer verzweifelt nach Abenteuern. Über 1,7 Millionen Singles gibt es laut einer Umfrage der Online-DatingAgentur Parship.ch in unserem Land.

Die Zufriedenheit der Singles wächst stetig

Studien belegen zwar, es sei gesünder, in einer Ehe alt zu werden. Aber jetzt machen uns neuste Statistiken aus Deutschland und aus den USA glauben, dass Singles in puncto Zufriedenheit und Lebenserwartung immerhin mit den Gebundenen fast gleichgezogen hätten. Also nix mit Singlefrust, sondern eher mit Singlelust. Sänger Udo Jürgens (74) ist seit zwei Jahren bekennender Single und fühlt sich «dank wunderbarer Familie und toller Freunde» keineswegs einsam. Affärenwirbel, Anschaffungsstress und mehrere Ehen – danach will halt manch einer wie Jürgens einfach mal für sich sein. Ganz nüchtern betrachtet das Ganze die französische Psychoanalytikerin Marie-France Hirigoyen («Solotanz»): Sie rät, das Alleinsein nicht als Versagen, sondern als Etappe im Prozess charakterlicher Festigung zu sehen. Was viele zusehends ja auch tun.

Texte Mathias Haehl Bilder Tanja Demarmels


14 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

der ist er gebunden und konnte sich nicht für unsere Liebe entscheiden. So bin ich immer noch glückliche Single. Einen gemeinsamen Haushalt kann ich mir schwer vorstellen. Muss ja nicht sein – man soll sich Raum lassen. Mit zunehmendem Alter gewöhnt man sich halt schon Marotten an. Es ist zudem schwierig, Männer ab 50 kennenzulernen.

So gehe ich mit meiner Freundin oder Kolleginnen an Blues-Konzerte, ins Kino oder aufs Dampfschiff. Ich gehe gerne an Kunstausstellungen, Pizza essen, ein Bier oder ein Glas Wein trinken oder fahre in die Toskana. Da kann ich diskutieren, schlemmen, lachen und auch glücklich sein. Es gibt dann schon Momente, wo mir ein ‹Schätzu› fehlt, mit

«Ich bin auch ohne Partnerin glücklich.» Dominik Bättig (31) aus Basel, Single seit Jahren, lebt mit dem GoldenRetriever-Rüden Reggae (7). Bättig leidet an einer seltenen Nervenkrankheit und ist seit einer misslungenen Rückenoperation 1996 querschnittgelähmt. Er arbeitet 50 Prozent als KV-Angestellter bei einer privaten Spitex-Organisation, ist zuständig für Buchhaltung und Administration. «Meine erste Liebe in der Primarschule war eine heimliche, denn Miriam, so hiess sie, wusste nichts von meinen Gefühlen zu ihr. Mit etwa 16 hatte ich meinen ersten Kuss – in den Ferien in Italien. Ich habe noch nie eine Liebe mit allem Drum und Dran erlebt – und vermisse diesen Sturm und Drang der Gefühle schon ein bisschen. Ich sehe aber, dass viele unter der Liebe leiden. Die Geschlechter sind bekanntlich unterschiedlich: Männer sind nicht immer die besseren Autofahrer. Frauen sind auch manchmal zu schnell unterwegs. Die Frauen, die ich im Netz kennenlerne, haben oft grosse Probleme und Sorgen: Sie sind frustriert oder depressiv, meist schon über 40, und einige wurden als Kinder vergewaltigt. Wieso kommen die alle zu mir?

Keine Langeweile, hektisches Leben

Vielmehr brauche ich selber viel Zuneigung und auch, leider Gottes, Pflege – und deshalb möchte auch ich keine behinderte Partnerin. Aber da denken ja viele: Behindert und Rollstuhl, das bedeutet weder Sex noch Fantasien.

Wenn die wüssten! Ich könnte ja auch zu Prostituierten. Aber das ist nicht mein Ding. Da warte ich lieber noch und verlasse mich auch nicht auf Tipps von Freunden. Wie: ‹Du musst suchen!› oder: ‹Nein, du wirst gefunden werden.› – was jetzt? Ich bin auch ohne Partnerin glücklich, denn Reggae gibt mir Zuneigung, den kann ich streicheln und mich auch mal an ihn kuscheln. Mit ihm mache ich Agility-Übungen und führe ihn durch Hindernisparcours. Langeweile kenne ich nicht. Im Gegenteil, in letzter Zeit ists hektisch in meinem Leben. Und ich arbeite an meinen Träumen: Ich möchte mal einen Tandemflug mit einem Paraglider machen, und auch bald wieder einmal in gutem Wind segeln. Sie sehen, ich bin ein glücklicher Single. Muss es aber nicht bleiben. Die Liebe, die muss ich nicht heute oder morgen finden. Aber vielleicht findet sie mich ja übermorgen?»

Dominik Bättig findet Zuneigung bei seinem RetrieverRüden Reggae.

dem ich Hand in Hand Strandspaziergänge machen oder im Gras liegen und den Sternenhimmel bewundern, im Regen barfuss laufen kann, dinieren bei Kerzenlicht. Das sind Träume, die zum Glück noch da sind. Ich lasse es nicht zu, dass Ängste diesen im Weg stehen. Mein Traummann? Ein Bär, zärtlich, aufmerksam, humorvoll,

mit einem grossen Herzen, Dreitagebart – warum nicht, gute Ausbildung, grosses Wissen, mit Segelschiff wäre schön … Manchmal gehts mir dann wie ‹Hans im Schnäggeloch›: Was er gerne hätte, bekommt er nicht – und was er haben könnte, will er nicht. Jetzt steht meine Pensionierung bevor, und ich kann mich mehr meiner Enkelin zuwenden.


MENSCHEN SINGLES Ich habe endlich Zeit für meine Hobbys: fotografieren und malen, lesen, Musik hören und auch mal einfach nichts tun. Meine Freundinnen raten mir, ich solle mir doch einen Reichen angeln – No Way! Bei mir muss das Herz sprechen. Und wenn der Prinz dann doch noch kommen sollte, bin ich offen für Begegnungen.»

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Beatrice Leutwiler bekommt viel von ihren Kindern Jessica und Joel.

«Als Single bin ich mehr als ein halbes Pärchen!»

Beatrice Leutwiler (43) aus Buttikon SZ ist seit Herbst 2006 Single. Die Mutter von zwei Kindern arbeitet als Sachbearbeiterin im sozialen Bereich und unterstützt die lokale Feuerwehr und die Sanität. «Ich glaube nach wie vor an die grosse Liebe, die ich mir als wunderschöne Seelenverwandtschaft vorstelle: ein Geben und Nehmen und vor allem viel verbaler Austausch. Die Liebe des Lebens kann man nicht suchen, eines Tages steht sie aber vor einem. Denn ich glaube an die Bestimmung im Leben. Auch wenn beste Freundinnen die Intimität einer Beziehung nie ersetzen können – eine Partnerschaft kann man nicht erzwingen. Viele Männer gaukeln im Internet etwas vor oder sind nicht ehrlich. Mein Singleleben hingegen hat mich weitergebracht und gestärkt. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt: aus meiner mangelnden Geduld und aus meiner fehlenden offenen Kommunikation. Mit meinem heutigen Selbstbewusstsein ziehe ich auch solo voller Begeisterung meine Dinge durch. Ich wandere viel,

habe mir die Besteigung von Vrenelisgärtli in den Glarner Alpen zum Ziel gesetzt und mache leidenschaftlich gerne Stepptanzkurse. Meine Devise ist: ‹Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied› und ‹Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum›.

Vom scheuen Mäuschen zur willensstarken Frau

Manchmal fühle ich mich Anna von meiner Lieblings-TV-Serie «Anna und die Liebe» auf Sat.1 verwandt. Sie ist ein scheues Mäuschen, das sich zu einer willensstarken Frau entwickelt. Stets Klartext zu reden ist der erste Schritt dazu. So akzeptiert mich auch mein heutiges Umfeld, und ich unternehme viel mit Pärchen – denn als Single bin ich weit mehr als nur ein halbes Pärchen. Manchmal fehlt mir zwar Zärtlichkeit, dafür bekom-

me ich einiges von meinen Kindern auf eine andere Art und Weise. Von den Männern bin ich nicht enttäuscht; mein erster Kuss am Schulsilvester war zwar nichts Aufregendes, weckte aber die Vorfreude auf mehr. Mit meinem ersten Schatz stehe ich heute noch in freundschaftlichem Kontakt. Meiner Tochter Jessica und meinem Sohn Joel möchte ich in Bezug auf Partnerschaft und Liebe vor allem Positives mit auf den Weg geben, anstatt sie zu hindern, aufs andere Geschlecht zuzugehen. Offenheit, Vertrauen und Transparenz sind mir wichtig. Denn man kann andere nicht davor schützen, dass ihnen dann einmal eine Partnerschaft zerbricht.»

Lesen Sie weiter auf Seite 16


16 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

«Auf meine Freunde ist Verlass!»

Björn Seiler (29) aus Fischbach-Göslikon AG ist seit 2004 Single. Der gelernte Schreiner arbeitet in der Raumfahrttechnik und stellt Karbonteile für den Rennsport her. Er lebt allein.

«An meinen ersten Kuss kann ich mich beileibe nicht erinnern, die erste Liebschaft war wohl kein Knaller. Aber von meiner Traumliebe, da habe ich schon eine Vorstellung: zwischen 23 und 30 sollte sie sein, sportlich, das Aussehen


MENSCHEN SINGLES

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von einer tollen Frau verarscht: Sie traf sich mit mir, hielt mich bei der Stange, bis ich sie mit ihrem Freund antraf. So geht das nicht! Ich glaube, bei vielen Frauen zählt das Image ihrer Typen: Wichtig ist denen, dass Mann ein teures Auto fährt und viel Geld macht – dann noch grosszügig ist. Bedauerlich: Junge Frauen sind oft materiell, wankelmütig und unzuverlässig. Ganz anders als meine Freunde: Auf die ist Verlass, und mit denen geniesse ich das Leben. Seis in den Ferien, wie jetzt beim Abtauchen im Roten Meer, oder bei Partys und im Turnverein. Dort leite ich eine Jugendriege. Das alles macht mich glücklich. Selber Kinder zeugen? Kann ich mir gut vorstellen, denn ich weiss ja, wie das ist: Ich bin mit den beiden Kids meiner zwei Jahre älteren Schwester immer mal wieder beschäftigt. Aber bevor ich an eigenen Nachwuchs denke, will ich erst die passende Frau finden.

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Glücklich auf dem Sofa — auch ohne Freundin

Vielleicht bin ich auch einfach viel zu lieb – dabei scheint mir das doch wichtig: In einer Beziehung würde ich viel machen, meine Freundin auf Händen tragen. Meine längste Partnerschaft dauerte zweieinhalb Jahre – aber Sandra war mir dann bald zu jung: Sie wollte immer in den Ausgang. Ist nicht gerade die Beziehung auch mal dafür da, einfach zu Hause die Zweisamkeit zu geniessen und auf dem Sofa rumzulümmeln? Doch das kann ich mittlerweile auch ganz gut alleine: Ich schaue Actionfilmeoder‹Wetten,dass …?› und surfe gerne im Internet. Zärtlichkeit und Sex kommen derzeit zu kurz, aber ich bin nicht der, der von Bett zu Bett hüpft. Das macht doch noch keinen glücklichen Single aus, oder?» ist mir dabei nicht so wichtig – normale Figur, bitte nicht zu weiblich. Aber bitte keine, die sich als was Besseres fühlt! Sie sehen, ich habe keine grossen Ansprüche – ganz anders als die Frauen, wie mich dünkt: Wenn

ich mit meinen Kumpels ab und zu am Donnerstagabend in Dietikon in den A1-Club gehe, treffe ich immer wieder interessante Girls. Doch irgendwie will es mit der Chemie in letzter Zeit nicht klappen. Vor zwei Jahren wurde ich

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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

AGGRESSIVE SPITALPATIENTEN

Ein echter Hit!

MANN DER WOCHE

Im Dienst der Armen Bereits als Vierjähriger wusste Johann Casutt, was er werden wollte: Priester. Er besuchte das Priesterseminar in Chur und trat dann dem Jesuitenorden bei. Als Missionar auf Java gründete er in den 60ern eine Berufsschule nach dem Schweizer Berufslehreprinzip, ein Drittel Theorie, zwei Drittel Praxis, und machte sie zur erfolgreichsten es. Jetzt des Landes. wird der Horgener für sein ment Engagement mit dem Klauss-Preis J.-Jacobs-Preis geehrt. Diee 200 000 Franken Preisgeld wird der Pater n wohl in den er Ausbau der Schule stecken.

«Immer mehr Patienten rasten richtiggehend aus» Ka fz Spital: Kampfzone Spital Pati Patienten beschimpfen und bedrohen das Spitalpersonal oder attackieren es mit Scheren oder Klemmen. Die Fälle häufen sich. Pierre-André Wagner (48), Leiter des Rechtsdienstes beim Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und -männer, über die Gründe für die zunehmende Aggressivität und was dagegen getan wird. Pierre-André Wagner, in zwei Zürcher Spitälern haben sich die Attacken auf Spitalangestellte innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Ist das eine schweizweite Tendenz?

Ja, solche Angriffe stellen für das gesamte Personal in der Schweiz zunehmend ein Problem dar. Zudem wird die Gewalt massiver und mutwilliger. Es gibt mehr Patienten, die richtiggehend ausrasten und auch das Sicherheitspersonal angreifen. Warum?

Die Tendenz geht einher mit einem gesamtgesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Gewalt. Auch Polizisten oder Feuerwehrleute werden vermehrt angegriffen, nach Fussballspielen oder bei Schlägereien. Wer nach solchen Ereignissen in die Notaufnahme gelangt, bringt seine ganze angestaute Aggression mit. An den Wochenenden landen dort zudem häufig Patienten, die betrunken ausrasten. Gehören diese Menschen alle in die Notaufnahme?

Nein. Nur jeder dritte Notfallpatient ist ein echter Notfall. Ein

weiteres Drittel könnte sich auch beim Hausarzt behandeln oder beraten lassen. Und ein Drittel sind Bagatellfälle, die gut noch ein paar Tage warten könnten. Warum suchen sie dennoch den Notfall auf?

Weil es oft die bequemste und billigste Lösung ist. Diese Patienten haben auch den Anspruch, in der Notaufnahme sofort behandelt zu werden. Wenn sie warten müssen, ärgern sie sich und werden ausfällig. Dazu kommen nicht selten Verständigungsprobleme zwischen ausländischen Patienten und einheimischem Personal – oder umgekehrt. Missverständnisse sind natürlich in solchen Stresssituationen nicht hilfreich.

Situationen entstehen und wie sie vermieden werden können. Die Pflegenden lernen auch, wie man eine Eskalation entschärft. Weshalb braucht es dennoch das Aggressionsmanagement einzelner Spitäler?

Das ist eine Spezialisierung von einigen Pflegeangestellten. Sie lassen sich zu Aggressionsmanagern ausbilden und schulen wiederum ihre Kollegen. Eine wach-

«Nur jeder dritte Notfallpatient ist ein echter Notfall.»

Auch in den Pflegeabteilungen häufen sich die Attacken, insbesondere von dementen Menschen. Ist das Pflegepersonal überfordert?

Das kommt hinzu. Es fehlt nicht nur zahlenmässig an Spitalpersonal, sondern auch an qualifizierten Leuten. Dem einzelnen Patienten wird immer weniger Zeit eingeräumt. Pfleger geraten so ins Sandwich zwischen den Anforderungen der Gesellschaft und den Zwängen des Systems. Und Stress und Überforderung können schon mal zu inadäquaten Reaktionen führen. Werden Pfleger für solche Fälle geschult?

Ja, seit ein paar Jahren wird dieser Problematik in der Ausbildung mehr Gewicht beigemessen. Man bespricht, wie heikle

sende Zahl von Spitälern bietet solche Seminare an. Das sensibilisiert die Pflegenden und fördert den Austausch von Erfahrungen mit aggressiven Patienten. Ein neuer Trend, der sinnvoll ist. Im gleichen Zug ist auch das Bewusstsein des Pflegepersonals gewachsen, dass es sich nicht alles gefallen lassen muss. Wie versucht man die Attacken in den Griff zu bekommen?

Spitäler setzen vermehrt Sicherheitsleute ein, die in schwierigen Situationen neutralisierend eingreifen. Denn wütende Patienten zu bändigen ist eigentlich nicht die Aufgabe des Pflegepersonals. Und Patienten werden vermehrt auf ihre Pflichten aufmerksam gemacht: sich kooperativ zu verhalten und sich den Anweisungen des Spitalpersonals zu fügen. Randalierende Patienten müssen wissen, dass sie rechtlich belangt werden können. Interview Yvette Hettinger

Bilder Gaetan Bally/Keystone, Andrew Milligan/AP/Keystone, Axel Griesch/Jacobs Foundation

Überraschend kam Susan Boyles (48) Durchbruch bei der Gesangsshow «Britain’s Got Talent». Nun veröffentlicht die Sängerin ihr erstes Album «I Dreamed A Dream», eines der schnellst verkauften Alben dieses Jahrzehnts. Allein am Erscheinungstag verkaufte sie 130 000 Alben und überholte damit Grössen wie Sängerin Norah Jones oder die Boygroup Take That.


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20 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Max kriegt die Kurve − haarscharf

Max Knecht fotografiert nur Männer mit Schnauz und Bart. Grund für dieses kuriose Hobby ist die tragische Lebensgeschichte des Berner Oberländers.

M

ax Knecht sitzt in einem Bus und fährt durch Bern. Als ein Mann mit Schnauz vorbeizieht, muss er hinschauen. Es ist ein innerer Drang. Knecht gleicht das Gesehene mit einem Katalog von Kriterien ab, der in seinem Kopf – und nur in seinem Kopf – existiert. «Nei, dä müesti etz auso ned ha», meint der 44-Jährige und blickt weiter hinaus. Max Knecht ist Schnauz-undBart-Fotograf. Die Fotos, die durch sein Hobby entstehen, lässt der gelernte Bäcker von den Porträtierten mit Widmung und Unterschrift veredeln. Neben Polizisten, Chauffeuren und Privatleuten finden sich auch einige Prominente unter den Abgelichteten. Der ehemalige SBB-Chef Benedikt Weibel etwa oder die Parlamentarier Hugo Fasel und Dick Marty.

Der frühe Tod der Mutter veränderte das Leben

Wie aber wird man eigentlich Schnauz-und-Bart-Fotograf? Die Antwort ist nicht so einfach und mit einem tragischen Schicksal verbunden. Max Knecht wurde 1965 in Gsteigwiler BE als jüngstes von zwölf Kindern geboren. Seine Mutter starb an Krebs, da war er drei Jahre alt. «Anders als bei den

anderen Geschwistern hatte Vater hysterische Angst, dass mir etwas zustossen könnte. Er kontrollierte mich und hielt mich von den Gefahren der Sommerhitze, des Fussballspiels oder des Skifahrens fern», erinnert sich der Berner Oberländer. Sein Vater habe ihn beschützt, ihn aber nie Liebe spüren lassen. Der Vater des kleinen Max Knecht trank.

Die lange Suche nach einem richtigen Vater

Früh begann sich der scheue Bub in seine eigene Welt zurückzuziehen – und machte sich auf die Suche nach einem «richtigen Vater». Als Siebenjähriger fand er ihn fast. Im Dorf wurden Bauarbeiten an der Kanalisation verrichtet. Knecht schaute den Arbeitern zu, holte ihnen den Znüni und sie machten «s Chalb» mit ihm. Zu zweien der Arbeiter baute der Junge eine spezielle Beziehung auf. Einer trug einen Schnauz, der andere einen Bart. «Sie gaben mir die Geborgenheit, die mir mein Vater nie geben konnte, und waren eine Art Ersatzväter.» Allerdings verschwanden sie, als die Arbeit erledigt war. «Geblieben ist, dass ich Männer mit Schnauz und Bart mit anderen Augen betrachte.» Daraufhin begann sich

Max Knecht auszumalen, wie sein Traumvater aussehen müsste. Mitte der Siebzigerjahre, Knecht war zehn Jahre alt, geschah es: Sein Traumvater lief ihm über den Weg. «Ich sah ihn nur kurz, dann war er wieder weg.» Er habe

danach unzählige Stunden an jener Stelle gewartet, aber der Mann sei nicht wieder gekommen. Zehn Jahre später gab Max Knecht die Idee mit dem Traumvater endgültig auf. Er wechselte ein paar Mal die Stelle, zog aus dem


MENSCHEN SCHNAUZFOTOGRAF

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nach Zürich, um seinen «Traumvater» zur Rede zu stellen. Der entschuldigte sich. Man vereinbarte einen neuen Termin. Der Berner fuhr abermals nach Zürich, fasste sich ein Herz und erzählte dem Älteren seine Geschichte. Er werde ihn anrufen, sagte der peinlich berührte Polizist. Doch das Telefon blieb stumm.

Aus Spargründen zum Fotografieren gekommen

Berner Oberland nach Bern und wurde zum Sammler. In seiner Wohnung stapelten sich Schallplatten, Comics und Autogramme. Alles war einigermassen gut, bis 2004 die Lektüre einer Gratiszeitung die vermeintlich verheilte

Narbe wieder aufriss: In einer Anzeige war das Bild eines Zürcher Polizisten zu sehen. «Es traf mich wie ein Blitz. Da war er wieder, der Traumvater aus den Siebzigern.» Drei Tage lang hat er das Bild angestarrt. Ein ganzes Jahr

Weil diese dramatische Entwicklung in eine Zeit fiel, in der Max Knecht «noch so manch anderes Problem» zu bewältigen hatte, wurde es ihm zu viel. Er suchte einen Psychologen auf. «Nach zwei, drei Sitzungen wollte er mir Medikamente geben, mich ein halbes Jahr krankschreiben.» Frustriert brach der Berner die Behandlung ab, widmete sich seiner Sammelleidenschaft und wollte wieder alles verdrängen. Diesmal waren es Fotos, die ihn reizten. Fotos von Persönlichkeiten, zunächst einzig von Schnauzträger Benedikt Weibel, den er als Bahnfan verehrte. Er rief Pressefotografen an, fragte nach entsprechenden Bildern, bekam sie und liess sie von Weibel signieren. Schliesslich wurde es Knecht zu teuer, die Fotos zu kaufen. Also beschloss er, selbst zu fotografieren. Nicht Berühmtheiten, sondern einfach Männer mit Schnauz oder Bart, die ihm passten. Seit drei Jahren ist Knecht nun in dieser Mission unterwegs. Rund 500 Porträts sind bisher entstanden. Mittlerweile sei ihm aber nicht mehr das eigentliDas Fotoche Bild wichtig, grafieren hat sondern vielmehr die Geschichte hinMax Knechts ter dem Bild. Dass Selbstbewusster sich durch diese sein gestärkt Tätigkeit nicht verund ihm neuen krieche, sondern Lebensmut aktiv auf Männer gegeben. mit Schnauz oder Bart zugehe, habe brauchte Knecht, bis er den Mut ihm seinen Lebensmut zurückfand, den Mann zu kontaktieren. gegeben. «Darauf bin ich stolz. «Ich sagte ihm am Telefon, ich Überhaupt bin ich zum ersten Mal brauche seine Hilfe. Er war nett, in meinem Leben stolz auf mich», wir verabredeten uns in Bern.» sagt Max Knecht. Doch der Mann erschien nicht. Text Beat Matter Gleichentags fuhr Max Knecht Bild Marco Zanoni


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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SÜDAFRIKAS GROSSMÜTTER SCHIESSEN SCHARF

Damen im Fussballfieber: Diese Frau aus Südafrika trainiert zweimal pro Woche für ihr grosses Ziel. Ihr Team heisst Vakhegula Vakhegula, was in ihrem Dialekt «Grossmütter» bedeutet. An der Weltmeisterschaft im eigenen Land hofft sie, mit anderen Grossmüttern zwischen vierzig und achtzig im Vorfeld eines WM-Spiels auf dem Rasen zu dribbeln und zu zaubern, auf dem später Ronaldo, Messi und Co kicken werden.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Siphiwe Sibeko/Reuters, Florian Nidecker

Wie funktioniert ein Milchhüter?

Antwort: Zunächst an die Adresse der Mikrowellen-Generation: Der Milchhüter ist eine runde Scheibe von etwa einem Zentimeter Dicke und acht Zentimeter Durchmesser. Er besteht aus hitzebeständigem Glas, Edelstahl oder Porzellan und hat nach innen gewölbte Flächen. Legt man ihn beim Erwärmen von Milch auf dem Herd in die Pfanne, beginnt er irgendwann zu klopfen. Sobald Dampf in den Hohlraum zwischen Pfannenboden und Milchhüter gelangt, hebt sich dieser an. Durch zwei Kerben entweicht der Dampf, wodurch der Milchhüter auf den Pfannenboden fällt und ein Klappern verursacht. Höchste Zeit, die Milch vom Herd zu nehmen, bevor sie überkocht! Haben Sie eine Frage von allgemeinem Interesse? E-Mail genügt: fragederwoche@migrosmagazin.ch

ZITAT DER WOCHE

«Der ZZusammenschluss wäre eeine Katastrophe. Vor alle allem für die Kunde Kunden.» Der Ex-Preisüb Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm auf dem Tagi-Newsnetz Tagi-Newsnet zur Fusion der beiden Telekomanbieter Sunri Sunrise und Orange. Nur die Wettbewerbskommission (We (Weko) könnte den Zusammenschluss — und somit ei ein Duopol mit zwei marktbeherrschenden Unternehme Unternehmen — verhindern. Durch den Zusammenschl Zusammenschluss entsteht neben der Swisscom mit 62 Prozent Anteil am Mobilfunkmarkt ein zweiter Riese mit 38 Prozent.


24 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Die 17-jährige Jennifer Annen mit ihrem drei Jahre älteren Freund Reto. «Ich habe ständig Angst, ihn anzustecken», sagt Jennifer.


MENSCHEN WELTAIDSTAG

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«Ich lebe wie jede andere Jugendliche»

Jennifer Annen ist 17 und seit Geburt HIV-positiv. Ihre Mutter starb an Aids, als sie ein kleines Kind war. Einige Jahre später verlor sie auch ihre Pflegeschwester.

M

an kann sie alles fragen, ohne dass sie zu zögern beginnt. Auch, ob sie alt werden oder früh sterben werde. «Meinen Dreissigsten erlebe ich bestimmt noch», sagt sie dann. Lieber die Erwartungen tief hängen, dann sei auch die Enttäuschung kleiner, wenn sie vorher sterbe. Jennifer Annen ist 17 und seit Geburt HIV-positiv. Als sie vier Jahre alt war, starb ihre Mutter an Aids. Ein befreundetes Ehepaar adoptierte Jennifer. Mit fünf brach

auch bei ihr plötzlich Aids aus, Milz und Leber schwollen an, sie kam ins Kinderspital Zürich. Dort lernten Jennifer und ihre Adoptiveltern das HIV-positive Mädchen Gloria kennen. Die Annens nahmen Gloria für zwei Jahre als Pflegekind in die Familie auf. «Sie war wie meine grosse, geliebte Schwester.» Vor vier Jahren verschlimmerte sich Glorias Zustand. Sie starb innerhalb weniger Tage. «Meine letzte Erinnerung an sie ist schrecklich. Sie lag im Koma, auf

19 Kilo abgemagert. Ich dachte, ich würde meinen eigenen Tod sehen.»

Beim Gebären unverschuldet infiziert

Während sie all das sagt, hört sie kein einziges Mal auf zu lächeln. Am Küchentisch in diesem grossen alten Holzhaus in Steinen SZ sitzt eine junge Frau, die beschlossen hat, sich nicht unterkriegen zu lassen. Dazu gehört, die letzten Fragen des Lebens zu ganz normalen Alltagsfragen zu stellen. «Wie-

so ich?» zum Beispiel. Jennifer stellt sich diese Frage oft. Ihre Mutter infizierte sich bei der Geburt ihres älteren Bruders an einer Bluttransfusion. Lange Zeit fiel das niemandem auf. «Wieso hatten mein Bruder und mein leiblicher Vater Glück? Beide sind HIV-negativ. Wieso hatte ich kein Glück?» Wenn Jennifer mit ihrem Schicksal hadert, schliesst sie sich in ihrem Zimmer ein, kramt die Dinge hervor, die sie traurig machen, alte Fotogra-


26 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

In der Schweiz ist die Zahl der Infizierten stabil ➔ 2008 gab es 4 Mutter-KindÜbertragungen des HI-Virus in der Schweiz. 2009 waren es Ende September 6. Die Zahl schwankt laut Bundesamt für Gesundheit in den letzten zehn Jahren zwischen 1 und 11. Gemäss der «Swiss Mother & Child HIV Cohort Study» kamen seit 1988 von 1540 Kindern 1283 Kinder von positiven Müttern HIV-negativ zur Welt, in 257 Fällen wurde das Virus übertragen. Seit 1989 werden in der Schweiz pro Jahr durchschnittlich 50 bis 80 Behandlungen zur Verhinderung der Mutter-KindÜbertragung durchgeführt. Die Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus ist heute in westlichen Ländern durch eine vorgeburtliche Therapie fast zu 100 Prozent auszuschliessen, vorausgesetzt es ist bekannt, dass die Mutter positiv ist. Laut Bundesamt für Gesundheit ist die vaginale Geburt eine valable Option zum Kaiserschnitt. ➔ Ende September gaben Forscher bekannt, einen Stoff gefunden zu haben, der das Ansteckungsrisiko mit dem HI-Virus um 30 Prozent senkt. Eine Spritze gegen Aids! — So wurde die Meldung weltweit bejubelt.

Aids-Experten wie Bernard Hirschel, Chef der HIV/Aids-Abteilung am Unispital Genf, sind sehr skeptisch: «Das Resultat des Experiments kann Zufall sein.» Tatsache ist, dass es heute weder eine Impfung noch heilende Medikamente gegen HIV/Aids gibt. Bei den gegenwärtigen Therapien geht es «nur» darum, die Vermehrung des HI-Virus im Körper einzudämmen und so den Ausbruch von Aids hinauszuzögern. ➔ Meldungen wie diese von Ende September sowie die neuen Medikamente, die Menschen mit HIV ein beinahe «normales» Leben ermöglichen, nehmen der Krankheit Aids ihren Schrecken. In den westlichen Ländern wächst so eine Generation heran, die Safer Sex nicht mehr so wichtig nimmt. Seit 2002 liegt die Zahl der in der Schweiz jährlich neu diagnostizierten HIV-Infektionen stabil bei rund 750 — trotz teurer Präventionskampagnen. Die Aids-Hilfe Schweiz spricht von «Präventionsmüdigkeit». Hinzu kommt eine erstaunliche Unkenntnis über HIV und die Ansteckungsgefahr: In Deutschland etwa behauptet jeder fünfte Jugendliche, man sehe es

fien von ihrer Mutter, Andenken an Gloria – alles breitet sie vor sich aus. Dann weint sie ein, zwei Stunden lang. «Danach ist wieder für lange Zeit Ruhe.» Meistens hat sie dann auch die Antwort gefunden: «Wieso ich? Wieso eigentlich nicht ich?» Jeder soll wissen, dass sie das Virus in sich trägt. Das Leben sei zu kurz, um es mit Halbwahrheiten zu verkomplizieren, findet Jennifer. Sie kennt Jugendliche,

die wie sie HIV-positiv sind, darüber aber schweigen. «Sie sind müde vom Versteckspiel. Ich sage ihnen: Sprecht doch wenigstens mit euren besten Freunden darüber.» Vielleicht sei es irgendwann einfach zu spät, sich zu outen. Sie bringt es am liebsten so schnell wie möglich hinter sich. Dem Arbeitgeber – sie macht eine KV-Lehre bei einer Versicherung – sagte sie es während des Vorstellungsgesprächs. Wenige Wochen

einem Menschen an, wenn er HIV-positiv sei. ➔ In der Schweiz leben rund 25 000 Menschen mit HIV. Weltweit haben über 33 Millionen Menschen HIV oder Aids. In den reichen Industrieländern führt Aids dank verbesserter Behandlungsmöglichkeiten immer seltener zum Tod. Dafür gilt die Krankheit in armen Ländern als eine der häufigsten Todesursachen.

➔ In Europa sind Russland und die Ukraine die Sorgenkinder. Beide Länder haben eine der höchsten Ansteckungsraten der Welt, Tendenz: rasant steigend. Der Grossteil der Infizierten sind Drogensüchtige, Prostituierte, Strassenkinder. Kaum einer lässt sich auf HIV testen, weil Aids in Russland und der Ukraine mit einem immensen Stigma belegt ist und den sozialen Untergang bedeutet.

HIV-positiv getestete Schweizer pro Jahr 600

400

Geschlecht unbekannt weiblich männlich

200

0

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Seit 2003 sinkt die Frauenquote, die der Männer jedoch steigt seit 2003 an. Besonders betroffen sind homosexuelle Männer und Freier.

nach Schulbeginn weihte sie auch ihre neuen Freundinnen aus der Lehrklasse ein. Niemand habe blöd reagiert. Nur die Eltern einer Freundin verboten ihrer Tochter den Kontakt zu Jennifer. Und einmal schrie ihr ein Junge hinterher: «Jenni, du aidskranke Schlampe!» Diese Ignoranz mache traurig. Aber die meisten kämen mit Fragen: über das Küssen, über Sex mit HIV, ob sie einen Freund habe. Seit elf Monaten ist Jennifer Annen

«‹Willst du auf die Welt kommen, obwohl du HIV-positiv bist?› Ich hätte geantwortet: ‹Unbedingt!›»

mit Reto zusammen. Er ist drei Jahre älter als sie. Ein Mann mit ernsten Gesichtszügen und festem Händedruck. Rote Haare, Sommersprossen. Noch bevor das Gespräch am Küchentisch losgeht, verabschiedet er sich. «Er macht nicht gern grosse Worte», sagt Jennifer. Dass sie HIV-positiv ist, wusste er aus einem Zeitungsbericht über sie. Aus Neugier mailte er ihr. Lange Zeit schrieben sie sich nur. Als sie sich das erste Mal trafen, war der Funke längst übergesprungen. Als Jennifer über Reto spricht, legt sich erstmals ein Schatten über ihre Unbekümmertheit. Und man realisiert, dass die Normalität, die sie um ihr Leben herum aufbaut, alles andere als normal ist: Sie ist hart erkämpft.


MENSCHEN WELTAIDSTAG

➔ Noch schlimmer ist die Situation in Afrika südlich der Sahara. Zwei Drittel aller HIVpositiven Menschen leben hier, und fast alle der weltweit 2,5 Millionen infizierten Kinder. Die meisten haben sich bei ihrer Mutter angesteckt. Mit Medikamenten, Kaiserschnitt und Stillverzicht hätte man das Übertragungsrisiko faktisch eliminieren können. Aber was für HIV-positive Mütter in den

reichen Industrieländern längst die Regel ist, davon können afrikanische Frauen nur träumen. Bestenfalls eine von zehn Betroffenen hat in Afrika Zugang zu medizinischer Versorgung. ➔ Jede Stunde gibt es in Afrika 400 neue Infektionen und 285 Tote, verlieren 340 Kinder ihre Eltern und 100 ihren Lehrer. Aids ist hier längst nicht nur eine humane, sondern auch eine

Andere Übertragungswege als sexuelle Kontakte

wirtschaftliche Katastrophe. Oft bricht die Krankheit mangels lebensverlängernder Medikamente in den besten «Arbeitsjahren» eines Menschen aus. In Südafrika etwa ist in einigen Unternehmen bis zu ein Drittel der Belegschaft infiziert. Weil von staatlicher Seite nichts kommt, haben internationale Firmen eigene Präventionsund Aufklärungsprogramme gestartet: Es gibt kostenlos

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Kondome und Aids-Tests, psychologische Beratung und medizinische Betreuung. All das ändert nichts daran, dass immer mehr Jugendliche vorzeitig die Schule verlassen. Sie müssen Geld verdienen, weil die Erwachsenen an Aids erkrankt oder verstorben sind. Nur: Bildung und Aufklärung ist nach wie vor die beste Prävention.

Yvonne Staat, Cinzia Venafro

Die neusten Zahlen zu HIV weltweit

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Transfusion Mutter-Kind übrige

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Die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind ist in den letzten zehn Jahren stabil zwischen 1 und 11 Fällen pro Jahr geblieben.

Sie sei sehr glücklich mit Reto. «Aber ich habe ständig Angst, ihn anzustecken. Ich könnte mir das nie verzeihen.» Sie passen auf, beim Sex, überall. Aber die Furcht lässt sich nicht vertreiben. Sie wollte deswegen schon Schluss machen. Mit der Furcht müsse man leben lernen, war sein Gegenargument. Manchmal stellt sich Jennifer vor, wie die Medikamente, die sie nimmt, nicht mehr wirken, wie Aids bei ihr ausbricht. Sie malt sich oft aus, wie sie auf dem Krankenhausbett liegt: abgemagert bis auf die Knochen, ohne Bewusstsein, ganz so wie damals ihre Schwester Gloria. Sie habe nicht Angst um sich selbst. Sie wolle nur nicht, dass Reto und ihre Eltern sie so sähen. Sie wolle nicht, dass

jemand wegen ihr traurig sei. Jennifer, die unheilbar Kranke, will die Menschen um sie herum beschützen, anstatt sich von den andern umsorgen zu lassen. Im ersten Moment wirkt das paradox. Aber vielleicht hält gerade die Sorge um die andern sie aufrecht.

Die Medikamente haben das Virus stark zurückgedrängt

Jeden Tag muss sie drei Tabletten nehmen. Jeden dritten Monat geht sie zum Hausarzt, um ihre Blutwerte messen zu lassen. Im Moment geht es ihr sehr gut, die Medikamente haben das Virus stark zurückgedrängt. Und sie lösen bei ihr keine Nebenwirkungen aus. «Ich lebe wie jeder andere Jugendliche auch, muss auf nichts verzichten», sagt sie.

15 %—28 % 5 % —< 15 % 1 % —< 5 % 0,5 % — < 1 % 0,1 % —< 0,5 % < 0,1 % keine Daten

Zwischen 15 und 28 Prozent der 15- bis 49-jährigen Südafrikaner sind HIV-positiv. In der Schweiz sind es rund 0,9 Prozent der Bevölkerung.

Das kann sich schnell ändern. Wenn das Virus sich an die Medikamente gewöhnt, wird es resistent, die Tabletten wirken nicht mehr. Dann bekommt sie eine neue Medikamentenkombination. Und einige Jahre später wirkt auch die nicht mehr. Etwa 14-mal kann man wechseln, so viele Medikamentenkombinationen gibt es. «Danach kann man nur noch hoffen», sagt Jennifer. Sie sei jetzt in der vierten Kombination. Medikamentenkombinationen – denkt ein junger Mensch, der HIV-positiv ist, in dieser Masseinheit über die Zukunft nach? Nein, Jennifer rechnet nicht. Sie träumt. Von einer Weltreise. Von eigenen Kindern. Heutzutage kann man das Übertragungsrisiko von der Mutter auf ihr Baby mit den richti-

gen Massnahmen auf unter ein Prozent senken. Ein kleines Risiko bleibt. Trotzdem. «Ich nehme das in Kauf. Der Kinderwunsch ist zu gross, um darauf zu verzichten», sagt Jennifer. Und wenn ihr Kind tatsächlich HIV-positiv sei, könne sie ihm mit ihrer Erfahrung helfen. Ausserdem sei ein Leben mit HIV doch auch ein schönes Leben. «Wenn man mich im Bauch meiner Mutter gefragt hätte: ‹Willst du auf die Welt kommen, obwohl du HIV-positiv bist?› – Ich hätte geantwortet: unbedingt!» Text Yvonne Staat Bilder David Zehnder

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Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Die duselige Zeit Betrach und Tenesfro verfolgen mich. Zum Glück! Seit ich hier von dem Buben berichtet Bänz Friedli über habe, der darauf Versprecher und bestand, die HirVerhörer. ten der Weihnachtskrippe trügen die Namen Betrach und Tenesfro – schliesslich heisse es im Lied: «Maria und Josef, Betrach, Tenesfro …» –, werden mir immer neue Müsterli von Kinderverhörern und -versprechern geschickt. Und offenbar haben es Weihnachtslieder besonders in sich: Die halbe Schweiz glaubt (wie ich es meinem Vater eine Kindheit lang glaubte), Gottes Sohn heisse Owi. Die andere Hälfte wüsste es besser, bekommt den Witz jedoch nicht aus dem Kopf und muss bei der feierlichenStelle«GottesSohn,oh,wielacht …» jedes Mal unfeierlich grinsen. Leserin Aonida bemerkte als Kind einen Grammatikfehler: Wieso es «Hol der Knabe im lockigen Haar!» heisse und nicht korrekt «Hol den Knaben …!», fragte sie sich. Überhaupt, die Religion! Gerhard Huber aus Herrenschwanden berichtet, seine Tochter habe einst an Mariä Empfängnis ungläubig gefragt: «Was? Isch d Maria mal im Gfängnis gsy?» Martin erzählt: «Mein Neffe musste beim Grossvater am Mittagstisch jeweils beten: ‹Danket dem Herrn, denn er ist freundlich.› Und es beschäftigte ihn jah-

relang, ob Migros und Coop nicht ebenso freundlich seien.» Er hatte verstanden: «Denner ist freundlich.» Und zu Leserin Theres sagte eine Freundin: «Bald kommt wieder die duselige Weihnachtszeit.» O du selige! Da fällt mir unser Neffe Markus ein, der sich als Bub «Markuduseli» nannte. Stefan fragte als 5-Jähriger seine Mama, die Möbel polierte: «Mueti, darf i ou e chli politisiere?» Meist werden die fehlerhaften Ausdrücke ja dann Familienslang: Uns ist der «Poulet-Hof» (für «Burehof») geblieben, den Fässlers bleibt bestimmt der Jeep. Die «Tagesschau» habe gemeldet, im Vorjahr seien deutlich weniger Hunde ausgesetzt worden, mailt Mutter Ruth. Das rühre daher, so der Sprecher, dass den Hunden heute ein Microchip unters Fell gepflanzt werde. Darauf Sohn Thomas: «Was für ein Migros-Jeep?» Eine Enkelin befand, die Grosseltern gingen «ufe Strich» in die Ferien, als sie nach Österreich fuhren, und das Gotti «nach Heiland». Knapp verfehlt: Thailand. Sein Vater, schreibt Martin von Wyl, habe stets «gummivoll!» gesagt, wenn ihm etwas gelungen sei. Gummivoll? «Es dauerte über 35 Jahre, bis ich drauf kam: comme il faut.» Franziskas 7-Jähriger ergriff für die Auswärtigen Par-

tei, weil auf dem Monitor im Bus zwar angegeben ist, auf welche Züge man am Bahnhof im Ort umsteigen könne, jedoch die Perronangabe fehlt, da die Einheimischen ohnehin wüssten, auf welchem der lediglich drei Geleise der Zug jeweils fahre: «Für diä Ussär-Irdischä wärs halt scho praktisch, wenn sie wüsstet, uf weles Gleis …» Wunderbar, wenn man solch geschenkte Pointen notiert und sich später darüber freut. Frau Gredig aus Biel sang vor 49 Jahren ihren

«Die halbe Schweiz muss unfeierlich grinsen.» Kindern zum Einschlafen «Still, still, still, wil s Chindli schlafe will …» vor. Sohn Werner, hellwach, fragt mittendrin: «Mami, wänn chochisch du wieder emal Stiel?» Er meinte Krautstiele, die er so mochte wie heute unser Hansli. Und von Anna Luna musste ich unlängst das Bonmot notieren: «Was heisst schon wieder ‹schwarz› auf Englisch? Ich habe grad ein Blackout.» Bänz Friedli (44) lebt mit Frau und Kindern in Zürich. Sein neues Buch «Findest du mich dick?» ist jetzt im Handel.

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30 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

«Leider gibt es zu meinem Wohnort keine vernünftige Zugverbindung»

SBB-Chef Andreas Meyer erklärt, weshalb die Preise für Bahnbillette und -abos steigen, was sich nach dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember verbessert, wieso die Bahn ökologisch im Vorteil ist und warum er manchmal mit dem Velo zur Arbeit fährt.

D

er CEO der SBB, Andreas Meyer, hat ein Eckbüro im ersten Stock des SBB-Hauptgebäudes in Bern, das sich gleich neben der Universität befindet. Dort empfängt er zum Interview. Andreas Meyer, Sie kommen aus einer Eisenbahnerfamilie. Was bedeuten Ihnen die SBB heute?

Ein Stück Schweiz und ein Stück Heimat. Mein Vater hat als einfacher Bahnarbeiter bei den SBB gearbeitet. Und Sie haben Ihr Jus-Studium teilweise mit dem Reinigen von SBB-Waggons finanziert, heisst es. Stimmt das eigentlich?

Ja, das stimmt. Ich habe deshalb

eine emotionale Bindung zu den Beschäftigten an der Basis behalten. Auch heute noch versuche ich, schwierige Entscheidungen des Managements auch aus der Perspektive des gewöhnlichen Mitarbeiters zu betrachten. Sind Sie auch ein gewöhnlicher Kunde der SBB? Pendeln Sie beispielsweise mit den SBB zur Arbeit?

Leider gibt es zu meinem Wohnort Muri in der Umgebung von Bern keine vernünftige Zugverbindung. Und extra deswegen Schienen zu verlegen, das wäre wohl des Guten zu viel. Für grössere Distanzen benütze ich jedoch immer die Bahn. Hauptsächlich, weil ich darin bequem arbeiten kann.

Haben Sie auch ein Auto?

Ja, aber wenn ich mit der Familie unterwegs bin, fährt meistens meine Frau. Wie läuft es eigentlich so bei den SBB?

Danke, gut. Wir sind froh, dass sich die Pünktlichkeit gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte verbessert hat. Punkto Sicherheit sind wir bis heute gut unterwegs, und wirtschaftlich sieht es – in Anbetracht der Wirtschaftslage – auch ganz vernünftig aus. Die grossen Belastungen kommen aber ab 2010. Dafür hapert es bei der Kundenzufriedenheit. Für Aufregung hat beispielsweise

die Ankündigung der SBB gesorgt, dass die Papierkörbe in den Waggons abgeschafft werden sollen.

Das stimmt nicht, wir schaffen keine Abfallkübel ab. Aber wir platzieren die Abfallkübel bei der neuesten Generation S-BahnFahrzeuge um, damit die Beinfreiheit für die Fahrgäste grösser wird. Auf den Einstiegsplattformen hat es selbstverständlich Abfallkübel, und erst noch grössere als bisher. Das haben wir in Absprache mit dem Besteller des S-Bahn-Angebots veranlasst. Es gäbe zu wenig Toiletten, wurde ebenfalls bemängelt.

In den S-Bahnen sollte das kein Problem sein, so lange ist man in


INTERVIEW SBB-CHEF ANDREAS MEYER

Der Bahnchef

diesen Zügen ja nicht unterwegs. Mir ist es aber ein Anliegen, dass wir im Fernverkehr genügend und auch funktionierende Toiletten haben. Beim Pendlerverkehr zeichnet sich ein Riesenproblem ab. Es gibt zu viele Pendler, deshalb sind die Züge zu den Stosszeiten regelmässig überfüllt. Sind Sie ein Opfer Ihres eigenen Erfolgs?

In den letzten Jahren waren die Wachstumsraten bei den Bahnbenützern deutlich höher ausgefallen, als das selbst in den optimistischsten Annahmen prophezeit wurde – vor allem zu den Spitzenzeiten morgens und abends.

Wie erklären Sie diesen Erfolg?

Unser Angebot ist so attraktiv geworden, dass wir viele Menschen motivieren konnten, auf die Bahn umzusteigen und zusätzliche Reisen zu unternehmen. Nehmen Sie zum Beispiel den LötschbergBasistunnel. Dort haben wir rund 50 Prozent mehr Kunden als noch vor dessen Eröffnung. Was für Kunden?

Einerseits Touristen, andererseits aber auch mehr Pendler. Dank dem Lötschberg-Basistunnel ist es heute möglich, im Wallis zu wohnen und in Bern zu arbeiten. Jetzt kommt am 13. Dezember der Fahrplanwechsel. Werden die SBB damit noch attraktiver?

Riesige Sprünge sind nicht mehr möglich, wir bewegen uns an der Kapazitätsgrenze. Aber ein paar punktuelle Verbesserungen werden wir anbieten. Nämlich?

Ein zusätzlicher Zug zwischen Bern und Zürich zu den Hauptverkehrszeiten, beispielsweise. Der sei nötig, weil so viele SBB-Angestellte mit einem Gratis-Generalabonnement zu diesen Zeiten unterwegs seien, war kürzlich zu lesen. Was stimmt an dieser Geschichte?

Den Zusatzzug gibt es, weil wir eine hohe Nachfrage zu dieser Zeit haben. Natürlich nutzen auch SBB-Mitarbeitende

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Andreas Meyer (48) ist seit dem 1. Januar 2007 CEO der Schweizerischen Bundesbahnen. Der studierte Jurist begann seine Laufbahn als Rechtskonsulent bei der ABB. In Fontainebleau erwarb er einen MBA bei Insead. Zwischen 1997 und 2006 arbeitete Meyer in verschiedenen Positionen bei der Deutschen Bahn. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in Muri bei Bern.


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INTERVIEW ANDREAS MEYER

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«Wir bewegen uns an der Kapazitätsgrenze.» den Zug, und ich bin froh darüber. Aber die Vergünstigung ist nicht gratis, sondern ein Lohnbestandteil. Was ändert sich noch nach dem 13. Dezember?

Es wird mehr Verbindungen geben nach Paris und auch mehr Züge zwischen Chur und Zürich, Lausanne und Genf oder Basel und Brig.

Wenn Sie jetzt schon zu viele Kunden haben, warum erhöhen Sie nicht einfach den Preis?

Genau diese Diskussion ist jetzt von Bundesrat Leuenberger lanciert worden. Die Rede ist von «Mobility Pricing» … … und gemeint ist, dass die SBB-Billette und -Abonnements teurer werden?

Es stellt sich die politische Grundsatzfrage, ob der Staat uneingeschränktes Mobilitätswachstum finanzieren will. Soll es gefördert werden, dass die Menschen weit weg vom Arbeitsplatz wohnen, oder sollen wir sie dazu bewegen, näher zu wohnen? Wie lautet Ihre Antwort?

Es ist nicht an mir zu entscheiden. Das muss auf dem politischen Parkett geschehen. Sie sind davon betroffen, Sie wohnen ja auch im Grünen.

Ja, und ich geniesse das auch sehr. Aber letztlich ist alles eine Frage des Preises. Was heisst das in Franken und Rappen? In der «SonntagsZeitung» war kürzlich zu lesen, ein Generalabonnement der SBB, das heute 3100 Franken kostet (2. Klasse), müsste eigentlich etwa 5500 Franken kosten. Stimmt diese Rechnung?

Das ist eine hypothetische Frage. Mein Wunsch ist es, ein sehr gutes Produkt sehr günstig anzubieten. Das wiederum ist nur möglich, wenn der Eisenbahnverkehr zu einem guten Teil von Bund und Kantonen subventioniert wird.

Zu diesem Thema sind verschiedene Zahlen im Umlauf: 8 Milliarden Franken jährlich werden genannt oder gar 13 Milliarden. Welche Zahl stimmt?

Keine von beiden. Für den Betrieb und die Substanzerhaltung der Infrastruktur brauchen wir derzeit rund 1,9 Milliarden Franken von der öffentlichen Hand. Dazu kommt Geld für Ausbauprojekte, die der Bund beschliesst. Zusammen mit dem Geld für den Betrieb und die Substanzerhaltung der Infrastruktur sowie den Abgeltungen für bestellten Regionalverkehr waren das im Jahr 2008 rund 3,5 Milliarden Franken.

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INTERVIEW ANDREAS MEYER

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Bisher sind diese Subventionen damit begründet worden, dass es gelte, den Verkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Warum diskutieren wir jetzt plötzlich über Mobility Pricing?

Mit anderen Worten: Finanz- und Verkehrspolitik klaffen auseinander.

Ja. Das Parlament hat Anfang Jahr 5,4 Milliarden Franken gesprochen, um Engpässe zu beseitigen. Nur leider fliesst das Geld dafür bisher nicht. Im besten Fall können wir 2016 mit Bauen beginnen. Vielleicht sind die Bauten dann 2025 fertig, vielleicht später. Und eigentlich bräuchten wir das alles schon heute. Die verkehrspolitischen Ziele sind das eine, sie auch rechtzeitig finanzieren zu können das andere. Kurz: Verkehrs- und Finanzpolitik müssen in Einklang gebracht werden.

Weil wir wissen, dass all diese Infrastrukturen, die wir jetzt planen und teilweise schon beschlossen haben, wieder zu Folgekosten führen werden. Wenn wir für 100 Millionen Franken etwas bauen, dann hat das vier Millionen Franken Folgekosten, jährlich wohlverstanden. Irgendwann stellt sich die Frage: Sind Kunden und öffentliche Hand bereit, die anfallenden Kosten auch zu bezahlen?

Die SBB haben in der Vergangenheit stark von ihrem grünen Image profitiert. Jetzt wird auch der Privatverkehr immer sauberer. Was bedeutet das für die Bahn?

Oder Sie zügeln von Ihrem Einfamilienheim im Grünen in eine verdichtete Siedlung in der Stadt. Dann erübrigt sich der Ausbau des Schienennetzes.

Der ökologische Vorsprung der SBB ist immer noch gewaltig. Sieben von zehn Zügen fahren mit Strom aus Wasserkraft. Davon profitiert im Übrigen auch die Migros. Sie wurde dieses Jahr in Barcelona mit einem Ökopreis ausgezeichnet, weil sie unter anderem stark auf die Schiene setzt. Im ersten Halbjahr 2009 waren insgesamt 41 000 Güterwagen der SBB für die Migros unterwegs.

Also, ich wohne nicht einmal zehn Kilometer von der Stadt entfernt. Notfalls könnte ich mit dem Velo zur Arbeit fahren. Ab und zu mache ich das sogar. Schön, aber den SBB wirft man trotzdem vor, sie würden die Schweiz mit zu billigen Tarifen in eine grosse S-Bahn verwandeln.

Diese Verkehrsinfrastrukturen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Gerade weil es möglich ist, kostengünstig zu pendeln, haben wir zudem eine hohe Lebensqualität. Aber die Landschaft wird dabei zunehmend zersiedelt.

Alle Ausbauprojekte sind politische Entscheide. Letztlich entscheiden die Stimmbürger darüber, wo wir wie viel und welche Mobilität wollen. Für uns stellt sich das Problem, wie wir die bestehenden Engpässe schnell beseitigen können. Zudem ist es nach wie vor so, dass nirgends auf der Welt eine vergleichbare Eisenbahn die Betriebs- und Infrastrukturkosten selbständig erwirtschaften kann. Schienen, Tunnels oder Brücken werden überall von der öffentlichen Hand bezahlt.

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«Will der Staat ein uneingeschränktes Mobilitätswachstum finanzieren?»

Wie weit ist das rasante Wachstum der Bevölkerung in der Schweiz schuld an den Engpässen der SBB?

Unser Wachstum ist primär eine Folge davon, dass unser Angebot immer besser wird. Jetzt geht es darum, dass auch die langfristigen Kosten dieses Angebots transparent gemacht werden – und dass die Frage beantwortet wird, wie es nachhaltig finanziert werden soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die öffentliche Hand allein die Kosten tragen kann, die sich angesichts des sich anbahnenden Ausbaus abzeichnen. Wenn die Neat, die Zufahrten und all die anderen Projekte einmal fertig gebaut sind, dann müssen sie auch betrieben und unterhalten werden. Darum müssen wir jetzt über ein die Verkehrsträger übergreifendes Mobility Pricing diskutieren, also Strasse und Schiene.

Seit dem Untergang der Swissair sind die SBB das beliebteste Unternehmen der Schweiz. Was heisst das für Sie?

Es macht uns sicher stolz, dass wir für traditionelle Schweizer Werte stehen, für Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Werden Sie das auch in zehn Jahren noch sagen können?

Ja.

Interview Philipp Löpfe Bilder Severin Nowacki

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36 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Bestes aus zwei Welten Seit einem Jahr treten Migrol und Shell gemeinsam auf dem Schweizer Tankstellenmarkt auf. Die Partnerschaft ist derart erfolgreich, dass die beiden Unternehmen auch eine Zusammenarbeit in Deutschland ins Auge fassen.

U

m mit Tankstellen Geld zu verdienen, müssen die Betreiber grosse Mengen Treibstoff verkaufen. Doch diesem Geschäft sind Grenzen gesetzt. Das wissen sowohl die Migros als auch Shell. Die Detailhändlerin und das Energieunternehmen haben daher vor rund einem Jahr ein kombiniertes Markenangebot gestartet, das sich jetzt schon als äusserst erfolgreich erweist. Migrol-Chef Daniel Hofer und Migrolino-Chef Markus Laenzlinger im Gespräch.

Daniel Hofer: Wir tauschen unsere Konzepte aus. So übernimmt Migrol die Treibstoffe und das Erscheinungsbild von Shell und betreibt Shell-Tankstellen.

Die Migros und Shell sind seit einem Jahr Partner. Wie sieht diese Kooperation aus?

Hofer: Die Migrol verkauft schon seit rund zehn Jahren MigrosProdukte in ihren Tankstellen.

Es steht also Shell drauf, aber dahinter steht Migrol?

Markus Laenzlinger: Ja, genau. Shell wie auch die von Migrol betriebenen Tankstellen mit dem Shell-Erscheinungsbild führen nun Migrolino-Shops. Wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen?

Migrol und Shell nehmen die Zukunft gemeinsam in Angriff Die Zusammenarbeit von Migrol und Shell sieht in der Praxis folgendermassen aus: Migrol betreibt Tankstellen im Shell-Look mit Shell-Treibstoffen und mit MigrolinoShops. Migrol unterhält aber auch weiterhin Stationen unter eigenem Namen — mit oder ohne Migrolino-Shop. Shell ihrerseits führt Tankstellen

unter eigenem Namen und Erscheinungsbild sowie einem Migrolino-Laden. In den Migrolino-Shops sind zahlreiche Convenience- und FrischeProdukte der Migros erhältlich. Sowohl Shell als auch die Migros-Tochter Migrol bleiben dabei unabhängige Unternehmen mit jeweils eigenen Tankstellennetzen.


NEUES AUS DER MIGROS

Kunden ist dort gewaltig, was sich auch auf den Absatz ihrer Treibstoffe niederschlägt.

Markus Laenzlinger und Daniel Hofer (rechts) diskutieren über Tankstellen. Unter anderem über die Migrol-Station in Stans NW mit Shell-Erscheinungsbild und Migrolino-Shop.

Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler wollte mit der Gründung von Migrol 1954 gegen die Monopolstellung der Ölmultis ankämpfen. Ist die Zusammenarbeit mit Shell kein Widerspruch?

Hofer: Schon in den Anfängen der Migrol waren die Ölmultis ihre Hauptlieferanten. Das ist anders gar nicht möglich, denn sie haben Raffinerien, die Migrol nicht. Das ist auch heute noch so.

Markus Laenzlinger

Daniel Hofer

Markus Laenzlinger (50) ist Geschäftsführer der 2009 gegründeten Migros-Tochter Migrolino AG. Der Betriebswirtschafter lebt mit seiner Partnerin in Bern und hat fünf Kinder. Laenzlinger ist zudem Önologe und besuchte die Hotelfachschule Lausanne.

Der Jurist Daniel Hofer (48) ist seit 2003 Unternehmensleiter der Migros-Tochter Migrol AG. Er lebt in Kilchberg ZH, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. In seiner Freizeit rudert er. Hofer präsidiert den Grasshoppers Ruder-Club.

Sind Migrol und Shell von dieser Überkapazität betroffen?

Hofer: Ältere und kleinere Tankstellen schliessen wir fortlaufend, während wir an attraktiven Standorten neue Stationen bauen oder bestehende umbauen.

Und das in der ganzen Schweiz. Geliefert wird die Ware von der Genossenschaft Migros Zürich (GMZ). Der logistische Aufwand lohnte sich aber für die GMZ nicht. Hätte Migrol mehr Tankstellen mit grösseren Läden eröffnen sollen?

Hofer: Ja, aber eine Expansion ist ein langwieriger Prozess. Migrol hatte zwar ein Konzept, aber wir können nicht einfach Tankstellen in die Landschaft stellen. In der Schweiz gibt es rund 5000 Tankstellen, das sind etwa 2000 zu viel. Fielen diese weg, wäre die Versorgung dennoch gewährleistet.

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Eine Expansion ist also vor allem mit einem Partner möglich, der bereits überall präsent ist?

Wie erklären Sie sich das?

Hofer: Mit Shell-Tankstellen verkauft Migrol mehr Treibstoff, und die dazugehörenden MigrolinoShops machen mehr Umsatz. Bei Shell ist der Erfolg noch viel ausgeprägter, seit sie in ihren eigenen Tankstellen Migrolino-Shops mit einem viel breiteren Warensortiment betreibt. Die Zunahme an

Hofer: Ja, das ist offensichtlich. Mit Shell wurden wir handelseinig, und in weniger als einem Jahr haben wir zusammen über 100 Migrolino-Shops eröffnet. Wie ist es zu diesem rasanten Wachstum gekommen? Haben Sie das erwartet?

Hofer: Wir sind drei Partner, Migrol, Migrolino und Shell. Da schafft man die Umstellung vorhandener Standorte auf das neue Konzept rasch. Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass wir mehr als ein halbes Jahr vor Plan liegen.

Ist die Gründung der Migrol als Antwort auf die Marktmacht der Grossen also ein Mythos?

Hofer: Keineswegs. Vor 55 Jahren hatte eine Tiefpreispolitik beim Treibstoff eine ganz andere Bedeutung. Heute ist es gesellschaftspolitisch fragwürdig, den Treibstoff zu verbilligen. Im Gegenteil, die ökologische Lenkung der Wirtschaft führt zu einer schrittweisen Verteuerung der Treibstoffe. Beziehen die Migrol-Tankstellen ihr Benzin ausschliesslich von Shell?

Hofer: Nur jene, die mit Shell angeschrieben sind. Die MigrolTankstellen beziehen Treibstoff auch von anderen Produzenten. Trotz der Zusammenarbeit mit Shell wird es also weiterhin Migrol-Tankstellen geben?

Hofer: Ja, die gibts nach wie vor. Was haben die Kunden von der Kooperation Shell-Migros?

Hofer: Sie haben das Beste aus zwei Welten. Die Migros hat das beste Detailhandelssortiment in der Schweiz, und Shell bietet Treibstoff-Spitzentechnologie.

«In der Schweiz gibt es 2000 Tankstellen zu viel.» Daniel Hofer, Chef Migrol

Was bieten die Migrolino-Shops Besonderes?

Laenzlinger: Wir führen ein klassisches Migros-Sortiment zu den gewohnt günstigen Preisen und bieten die beliebtesten Markenartikel sowie viele Frische-Produkte wie Gemüse und Früchte an. Hinzu kommt ein grosses Angebot an Convenience-Artikeln wie Fertigpizzen oder Fertig-


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

salate. Und schliesslich das klassische Kiosksortiment mit Süssigkeiten, Tabakwaren – und alkoholischen Getränken.

Laenzlinger: Der deutsche Markt ist zehnmal grösser als der schweizerische und bietet uns enorme Chancen. So sind die Tankstellen und die Kundenströme in Deutschland viel grösser. Zudem ist das Image der «Tanke» in Deutschland nicht so positiv besetzt wie hierzulande. Das war in der Schweiz vor 15 Jahren auch so.

Die Migros verkauft keinen Alkohol und keine Zigaretten, Migrolino schon. Ist das kein Widerspruch?

Laenzlinger: Das hängt mit der Geschichte von Migrolino zusammen. Alkoholische Getränke und Tabak gehören zum klassischen Sortiment von Tankstellenshops. Schon die Avec-Läden, also die Vorgänger von Migrolino, führten Alkohol und Tabak.

Laenzlinger: Genau. Die besten und schnellsten werden das Geschäft in Deutschland machen.

Coop hat mit den Pronto-Shops ein ähnliches Konzept. Welches ist der Unterschied zwischen Migrolino und Pronto?

Verkauft Migrolino an den vier Versuchsstandorten in Deutschland auch MigrosProdukte?

Laenzlinger: Beide haben etwa dieselbe Anzahl Artikel, aber Migrolino führt mehr Frische-Produkte.

Verkauft Migrolino die Waren zu den günstigen Migros-Preisen?

Laenzlinger: Was aus der MigrosIndustrie kommt, kostet gleich viel wie in der Migros. Alles andere verkaufen wir zu Marktpreisen und vergleichen sie mit der Konkurrenz vor Ort.

Wächst Migrolino mit Tankstellenshops weiter?

Bilder David Zehnder, Pénélope Henriod

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Hofer: Es gibt noch Potenzial bei Shell- wie auch bei Migrol-Tankstellen für Migrolino-Shops. Die Expansion geht weiter, wenn auch nicht mehr in diesem Tempo. Laenzlinger: Vor allem legt Migrolino auch ausserhalb des Tankstellengeschäfts weiter zu. Beispielsweise auf Bahnhöfen der SBB, aber auch der BLS und anderen Privatbahnen, bei Autobahnraststätten und an Citylagen. Migrolino soll im ganzen Land präsent werden. Wir wollen Coop mit ihren Pronto-Shops überholen. Warum gibt es im Raum Stuttgart vier Shell-Tankstellen mit Migrolino-Shops?

Hofer: Eigentlich hatten wir vor, vorerst in der Schweiz zu bleiben. Aber der Erfolg war für die Firma Shell so gross, dass sie das Konzept auch nach Deutschland bringen und es dort testen wollte.

Migrolino steht also für eine Aufwertung des Tankstellengeschäfts?

Migrolino: Breites Warenangebot mit viel Frische-Produkten.

Erwartungen wurden erfüllt Istvan Kapitany von Shell.

Wie soll man in einem immer härter werdenden Wettbewerb weiter wachsen? Diese Frage stellt sich für das multinationale Energieunternehmen Shell in gesättigten Märkten wie der Schweiz. Die Antwort lautet: Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern. Für Istvan Kapitany, Chef des Tankstellengeschäfts von Shell in Zentral-, Süd- und Osteuropa, ist die Zusammenarbeit mit der Migrol unter dem Migrolino-Logo ein exzellentes Beispiel dafür. Mit der Migros habe Shell die unangefochtene Schweizer Marktführerin im Lebensmittelgeschäft an ihrer Seite. So profitierten die Kunden nicht nur von der Qualität der Treibstoffe von Shell, sondern auch vom Know-how der Migros im Bereich Qualität und

Frische in den Shops sowie den Erfahrungen der Migrol im Treibstoffverkauf. «Damit», so Kapitany, «besteht eine optimale Partnerschaft. Wir bieten unseren Kunden das Beste aus zwei Welten.» Aber nicht nur die Kunden sind zufrieden: «Die Kooperation mit der Migros hat die Erwartungen von Shell in vollem Mass erfüllt», lobt Kapitany. Sowohl die Verkäufe im Shop als auch der Treibstoffverkauf seien an den Stationen von Shell stark angestiegen. Die ausgesprochen positive Kundenresonanz sei für Shell «die wichtigste Messgrösse für unseren Erfolg». Basierend auf den guten Resultaten in der Schweiz haben die Partner im Frühjahr mit einem Test an vier Stationen rund um Stuttgart begonnen, der bis Sommeranfang 2010 dauern soll. «Wir prüfen derzeit die ersten Ergebnisse und werden dann entscheiden, wie wir weiter verfahren», erklärt Kapitany.

Hofer: Ja, es gibt ein deutsches Kernsortiment, hinzu kommt noch ein an die deutschen Bedürfnisse angepasstes Migrolino-Sortiment. Sind die Migrolino-Shops Türöffner für die Migros in Deutschland?

Hofer: Ja, für den Bereich Convenience-Stores kann man das so sehen. Gibt es auch Probleme?

Hofer: Wir sind nicht in der EU, und zwischen uns und dem Ausland gibt es eine Grenze, die die Ausfuhr von Lebensmitteln und anderen Waren administrativ kompliziert. Gibt es Pläne, auch sonst nach Europa zu gehen?

Hofer: Ja, der Versuch in Deutschland macht nur Sinn, wenn wir auch andere Länder anpeilen. Welche?

Hofer: Als Detailhändler interessieren uns zuerst die unmittelbaren Nachbarländer. Wieder gemeinsam mit Shell?

Hofer: Das muss nicht sein. Allerdings ist Shell als grösste Tankstellenbetreiberin der Welt mit über 45 000 Tankstellen weltweit natürlich eine attraktive Partnerin. Interview Daniel Sägesser, Christoph Petermann


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Die neue CumulusTicketKarte ermöglicht noch ungetrübteren Skispass.

Mehr Pulver für weniger Geld

Kein Anstehen mehr: Mit der Cumulus-Ticket-Karte der Migros löst man seinen Skipass im Internet statt an der Talstation. Und dies erst noch günstiger.

W

ir stehen Schlange: beim Einkauf, am Bahnschalter, in der Post oder in der Bank – und nerven uns. Am Wochenende fahren wir in die Berge, um den Stress zu vergessen und in scheinbar grenzenloser Freiheit über die Pisten zu gleiten – und stehen Schlange: vor dem Ticket-

schalter. Jeder Skifahrer oder Snowboarder kennt diese Situation. Damit ist nun Schluss.

Günstiger boarden am Fusse des Matterhorns

Die Migros bietet ihren Kunden ab Beginn der kommenden Wintersaison die Möglichkeit, Skipäs-

se bequem via Internet zu bestellen. Dafür hat die Detailhändlerin die Billettfirma Ticketportal an Bord geholt. Auf deren Website kann der Konsument Tagespässe wie auch Mehrtageskarten einkaufen und auf die neue CumulusTicket-Karte laden. Diese kann man ab dem 30. November 2009

für fünf Franken online bei der Migros bestellen. Migros-Skigebiete sind vorerst Zermatt, die Jungfrau-Region, Les Diablerets, Splügen, VillarsGryon, Wiler-Lauchernalp, Feldis und Disentis. Die Liste der Skigebiete wird laufend erweitert. Was bringt die


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Kooperation von Migros und Ticketportal dem Kunden sonst noch? «Auch klamme Finger sind passé», sagt Claudia Schüepp von M-Cumulus. Die neue Cumulus-Ticket-Karte ist mit einem speziellen Chip ausgerüstet. «Diese Technologie erlaubt es, die Zutrittskontrolle direkt zu passieren», so Schüepp, «die Karte kann man getrost in der Jackentasche lassen.»

Skigebiete bieten Wochen-Highlights an

Christoph Petermann

Die Karte und sämtliche Infos rund ums Thema «Mehr Ski für weniger Geld» gibts unter www.M-CUMULUS.ch

Während der Wochen-Highlights wird Skifahren mit der Cumulus-Ticket-Karte in Zermatt massiv günstiger.

«Die Technologie der Zukunft» Christen Baumann ist CEO der Zermatt Bergbahnen AG und Vizepräsident des Verbandes Seilbahnen Schweiz (SBS). Christen Baumann, welches waren für Sie die Gründe, die Kooperation mit der Migros und mit Ticketportal einzugehen? Vor allem die Tatsache, dass wir

bei den Online-Buchungen mindestens drei Prozent als Vergünstigung an unsere Gäste weitergeben können. Das gefiel uns bedeutend besser, als einem anderen Onlinevermittler hohe Kommissionen zu bezahlen. Ausserdem hat die Migros hervorragende Kommunikationskanäle. Profitieren nur grosse Skigebiete von der neuen Verkaufsplattform für Skitickets?

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Nein. Zu unserem Verband gehören auch kleine und mittlere Skigebiete. Auch ihnen steht die Mitgliedschaft offen, dafür haben wir uns eingesetzt. Wie sehen Sie die Zukunft der Onlinebuchungen? Es ist die Technologie der Zukunft, davon sind wir überzeugt. Den Skiorten bietet sie Entlastung an den Tageskassen und den Gästen eine ganz klare Steigerung des Komforts.

Bild Keystone (2), Swiss-Image

Auch in Sachen Preispolitik agiert die Migros kundenfreundlich. Die Besitzer einer CumulusTicket-Karte profitieren von drei Prozent Rabatt auf gültigen Skipasspreisen. Zudem verpflichten sich die Skigebiete, während mindestens drei Wochen pro Saison sogenannte Wochen-Highlights anzubieten. Den Anfang macht Zermatt mit einem Eröffnungsangebot: Von 1. bis 25. Dezember gibt es auf Einbis Siebentagespässen satte 22 Prozent Rabatt.


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44 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

WEIHNACHTEN

NR. 45 LICHT & DEKO / NR. 46 SPIELWAREN / NR. 47 KAFFEE & SCHOGGI / NR. 48 BACKEN /

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Jetzt kann der Samichlaus kommen: Laura und Maurice stellen die blitzblanken Stiefel voller Vorfreude vor das Fenster.


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Sami Niggi Näggi ...

... hinder em Ofe steggi. Laura und ihr Bruder Maurice können den 6. Dezember kaum erwarten. Dann kommt der Samichlaus! Das Freudenfest ist zugleich ch der Auftakt der schönen Weihnachtszeit.

J

ubelnd streckt Laura (12) den Stiefel ihrer Mutter in die Höhe: sächlich ist der Schuh auf Hoch«Meiner glänzt viel mehr!» Tatsächlich lich soll er auf dem Fensterbrett glanz poliert. Klar doch, schliesslich amichlaus mit Nüssen, Clementietwas hermachen, damit ihn der Samichlaus nen, Schoggi und Lebkuchen füllt. lt. Lauras Bruder Maurice (8) nimmts etwas gemütlicher. Es dauert ert ja noch einen Moment, bis der Samichlaus kommt. Und wenn er dann mitten in der Nacht seine feinen Sachen bringt, wird Familie Bättig ättig aus dem Berner Oberland längst tief und fest schlummern. Und weil Maurice sich beim Schuhputzen chuhputzen Zeit nimmt, hat seine Fantasie Raum für eine Reise.. Die Gedanken des Achtjährigen wandern zum Samichlauss und weiter durch die Adventszeit bis zum Weihnachtsfest. st. Bei der Vorstellung des reich geschmückten Christbaums ms muss Maurice lächeln. «Was hast du?», fragt Laura. ra. «Ich dachte gerade an Weihnachten und die schön n verpackten Geschenke.» Laura hebt fragend die ie Augenbrauen. «Weihnachten? Jetzt kommt doch ch erst mal der Samichlaus.» Maurice rubbelt weiter ter am Stiefel seiner Mutter. «Träumen darf man doch, oder?» Tina Gut, Anna-Katharina Katharina Ris Bild Dirk Lässig, Styling Marlise Isler, Basteln Anita Oeschger, Hair & Make-up Diane Bhutia

NR. 49

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46 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

WEIHNACHTEN

Was Schleckmäuler begehren

Reiche Beute im Schuh! Laura und Maurice sind in aller Früh aufgestanden, um die Geschenke des Samichlaus auszubreiten. Die Rute, die der bärtige Mann in den Stiefel gestellt hat, beeindruckt sie nicht. Sie stürzen sich auf die Clementinen, die spanischen Nüssli und die vielen Mitbringsel aus Schokolade.

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Am 5. und 12. Dezember verteilen die Sterntaler und Peter Pan beim Eingang zu den grösseren Migros-Filialen leuchtende Sterne in verschiedenen Grössen. Wer mit dem passenden Stern die Sternenmaschine öffnen kann, erhält einen Schlüssel für die Schatztruhe. Was sich darin verbirgt, verraten wir natürlich nicht. Nur so viel: Ihr dürft einen wertvollen Preis erwarten. Und wer keinen Schlüssel erhält, darf sich trotzdem freuen und einen Trostpreis mit nach Hause nehmen. Vorbeizukommen lohnt sich also auf jeden Fall.


48 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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Gemüse Chicorée Schweiz/Belgien, per 500 g 3.90 statt 4.90

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Mit Liebe verpackt

Die Kinder sind ganz zappelig und können den grossen Weihnachtsabend kaum erwarten. Doch Grossmutter Ida (71) lenkt ihre Enkel geschickt ab: Sie hilft ihnen beim Einpacken der Geschenke. Schön sehen sie aus und mal ganz anders als sonst. Zum schmucken Papier verwenden sie originelles Haushaltsmaterial wie Tortenpapier oder Alubehälter. Laura und Maurice sind derart ins Schneiden und Kleben vertieft, dass sie dabei ihre ganze Ungeduld vergessen, bis sie die Präsente für ihre Eltern unter den Baum legen dürfen – und natürlich die eigenen auspacken.

Winterlich:

Zu den kühlen Farben der Linie Arctic passen Alubehälter, in denen ein kleines Geschenk Platz hat. Als Deckel ist das Papier besonders schön. Silberne Weihnachtskugeln dienen als festliche Deko. Diverse Geschenkpapiere, ab Fr. 3.90 Diverse Bänder, ab Fr. 2.60

Verspielt:

Ein fantasievoll eingepacktes Geschenk bereitet doppelt Freude. Tortenpapier beispielsweise ist sehr schmuck zum warmen RetroPapier der Linie «Pure». Diverse Geschenkpapiere, ab Fr. 3.90 Diverse Bänder, ab Fr. 2.60

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58 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

WEIHNACHTEN

Endlich! Die Bescherung Das Schenken wird bei Familie Bättig mit Wonne zelebriert: Grossvater Ruedi liebt richtig guten Espresso mit feinem Milchschaum. Diesen Wunsch erfüllen ihm seine Liebsten zu Weihnachten und schenken ihm gemeinsam eine edle Espressomaschine samt elektrischem Milchschäumer. Vater Werner freut sich schon auf den nächsten schönen Wintertag: Mit seinen neuen Schneeschuhen kann er nun durch unberührte Schneelandschaften ziehen. Und Mutter Verena plant gleich einen City-Trip mit ihrem schicken roten Trolley.

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Spannung und Spass unter dem Christbaum:

Freude herrscht, die Geschenke sind da. Welche Wünsche vom Wunschzettel haben es wohl unter den Weihnachtsbaum geschafft? Truck Menace,

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Migros-Magazin 49, 30. November 2009

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Hightech für Kopf und Herz

Erfüllen Sie zu Weihnachten Herzenswünsche, die das Leben vereinfachen und verschönern! Mit Geschenken von Melectronics können Ihre Liebsten das Fest filmisch verewigen, sekundenschnell surfen oder die Festtage ganz einfach spielend hinter sich bringen.

Der Kleinunterhalter

Da freuen sich Töchter und Söhne auf gemütliche TV-Abende in der ersten eigenen Loge: Der HD-readyFlachbildschirmfernseher von Tech Line passt mit seiner Bildschirmdiagonale von 56 cm auch in kleine Räume und besticht durch seinen Preis. Tech Line TL-22LC855, 56 cm mit Wandhalterung, Fr. 349.—** statt Fr. 399.— ** Aktionspreis gilt bis 7. Dezember, bei Melectronics erhältlich.

Der Spielkamerad

Sie ist schnittiger, schlanker und energiesparender als ihre Vorgänger und hat 120 GB Speicher: Die neue PlayStation-3Spielkonsole. Trotzdem ist sie genauso verspielt, liest Blu-ray-Discs, Spiele in HD-Qualität, speichert Musik, Videos und Fotos und bietet kostenlosen Zugriff auf das Playstation-Netzwerk. Jetzt ebenfalls erhältlich: attraktive Sets mit Spielkonsole und tollen Spielen. PS3-System, Fr. 459.—*

Die Alleskönnerin

Die Sony-Cyber-shot-Kamera DSC-HX1 kann, was sonst nur Spiegelreflexkameras können: Der 9,1-Megapixel-CMOSBildsensor ermöglicht einzigartige Panorama- und Nachtaufnahmen sowie zehn Aufnahmen pro Sekunde bei voller Auflösung. Zudem nimmt die Kamera Videos in HD-Qualität auf. Sony Cyber-shot DSC-HX1, Fr. 599.—*

Der Daten-Butler

Träumen Sie von dem einen Helfer, der alles kann? Der Stil hat und Sie intuitiv versteht? Er heisst Aspire One, ist ein Netbook von Acer und kaum grösser als ein A5-Papier. Innert 30 Sekunden können Sie auf alle Anwendungen zugreifen, arbeiten, spielen, Termine koordinieren, surfen … Acer Aspire One, Fr.449.—* * Bei Melectronics erhältlich.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

RAPPENSPALTE

Migros-Magazin Migros-Ma Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin gaz in 49, 30. 30 November Nove ovembe ove mber 2009 mbe 009

SAISONAL BEI MICASA

Extravagant Isabella Schmid (38), Schweizer Schauspielerin, ist zurzeit in der Komödie «Mondscheintarif» der Kammerspiele Seeb in Bachenbülach ZH zu sehen. Isabella Schmid, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit 14 Jahren als Babysitterin.

Ihr Budget beim Restaurantbesuch?

Abends höher als tagsüber. 80 bis 100 Franken pro Person mit Getränken ist bei mir die Regel. An besonderen Anlässen auch mal 200 Franken. Wo speisen Sie am liebsten auswärts?

Für glanzvolle Auftritte

An Weihnachten darf es ruhig etwas mehr sein; dies gilt nicht nur fürs Essen und die Geschenke, sondern auch für das eigene Outfit. In der Migros finden Sie Modeschmuck für jeden Anlass. NEU IN Zum Beispiel elegante DER Perlenketten in verschiedeMIGROS nen Farbtönen. Dazu die passenden Ohrringe und das Bracelet. Perlenkette, 43 cm, je Fr. 14.90*

Eine glatte Sache

Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

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Wenn wir beim Essen bleiben: für Schnecken, Froschschenkel und überteuerten Wein – und grundsätzlich für billigen Ramsch aus China.

Meinen Freund. Und alles, was mir am Herzen liegt. Und sollten die Zeiten mal schlecht werden – was ich nicht hoffe – kann ich mich von allen materiellen Dingen gut trennen.

Eugen Baumgartner

* Bei Micasa erhältlich.

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

In Zürich im «Josef» oder für Sushi am liebsten im «Yooji’s». Ich liebe exotische Speisen, die ich mir leider zu Hause nicht selber zubereiten kann.

Was würden Sie auch für viel Geld nie hergeben?

Mundgeblasen und handbemalt: Die Christbaumkugeln bei Micasa sind filigrane Kostbarkeiten. Das zarte Glas verzaubert jeden Christbaum und verwandelt ihn in ein spezielles Einzelstück. Jede Kugel, jeder Zapfen ist ein Hingucker. Und als besonderes Highlight: kleine Glasvögel mit echten Federn. Die Schätze aus Nordbayern haben Tradition. Seit 400 Jahren kommt der schönste Weihnachtsschmuck aus der Region. Weihnachtskugeln, diverse Farben und Formen, ab Fr. 3.90*

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Kombination Flug mit Königsklasse-Luxusbus

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Portugal – im Land der Seefahrer

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Romantisches Porto mit Portwein-Schiffen

Linienflug mit Swiss und Rundreise mit Twerenbold Königsklasse-Luxusbus ■ Lissabon – die Hauptstadt Portugals ■ Unesco-Welterbe von Lissabon bis zum Douro ■ Mittelalterliche Städte und Klöster in Tomár, Coimbra und Batalha

Auf einer abwechslungsreichen Rundreise lernen wir die ehemalige Weltmacht und Heimat der Seefahrer kennen. Entlang der Silberküste reisen wir von der bezaubernden Hauptstadt Lissabon bis zu den prunkvollen Gebäuden im manuelinischen und barocken Stil im Norden. Wir geniessen die atlantischen Impressionen und sehen unterwegs nicht weniger als sechs von der Unesco als Welterbe deklarierte Stätten, Gebäude, Monumente und Landschaften. Sie werden sehen: Portugal ist ein faszinierendes Reiseland!

Ihr Reiseprogramm

Porto

Dou

Douro-Tal

Coimbra Fatima

Batalha s

Tomár Ta gu

Sintra/Cascais Cabo di Roca

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POR TUG AL

A T L A N T I K

1. Tag: Hinflug Zürich–Lissabon. Individuelle Anreise zum Flughafen ZürichKloten und Flug nach Lissabon. Am Nachmittag lernen wir die Hauptstadt Portugals kennen: Lissabon liegt am Nordufer des Tejo, auf mehreren Hügeln, von denen sich schöne Ausblicke ergeben. In den Seitenstrassen der alten Bairros (Stadtviertel) kommt der portugiesische Charme zum Vorschein und im Belém-Quartier sehen wir den von der Unesco als Welterbe deklarierten gleichnamigen Turm. Anschliessend Fahrt zu unserem Hotel, wo wir zwei Nächte wohnen werden.

Lissabon

P

Évora

E

2. Tag: Lissabon, fakultativer Ausflug Sintra, Cascais und Cabo da Roca. Tag zur freien Verfügung in Lissabon oder Ausflug nach Sintra. Wir besuchen den Palácio Nacional de Sintra (16. Jh.), der 600 Jahre lang die Sommerresidenz der portugiesischen Könige war. Typisch sind die konischen Schornsteine und die prächtige rosafarbene RokokoFassade. Atlantische Frische tanken wir auf unserer Fahrt nach Cascais und Estoril, unterwegs zum Cabo da Roca, dem wild zerklüfteten westlichsten Punkt des europäischen Festlandes. 3. Tag: Lissabon–Évora–Tomár. Unsere heutige Panoramafahrt führt uns zuerst nach Évora. Innerhalb der Altstadt, die zum Unesco-Welterbe gehört, zeugen herrschaftliche Häuser von der Glanzzeit als Sitz des königlichen Hofes. Weiterfahrt nach Tomár, Heimat des Convento do Christo, der grossartigen Burg des Templerordens, eines der wichtigsten Baudenkmäler Portugals. 4. Tag: Tomár–Fatima–Coimbra–Porto. Am Morgen besichtigen wir in Tomár das Christusritterkloster mit seinen verschiedenen Kreuzgängen. Besonders sehenswert ist das bekannteste Fenster des Landes, ein Meisterwerk des manuelinischen Stiles. Auf unserer Weiterreise machen wir einen Fotostopp in Fatima, wo 1917 drei Kindern die Jungfrau Maria erschienen sein soll. In der Universitätsstadt Coimbra bestaunen wir die prächtige Bibliothek der Universität im Barockstil. Tagesziel ist Porto. 5. Tag: Porto. Die zweitgrösste Stadt Portugals ist bekannt für ihre palastähnliche Börse, wo man sich wie in der Alhambra von Granada fühlt. Das Ribeira-Viertel entlang des Douro ist das

– 80.–

Samstag–Samstag 1: 03.04.–10.04. 5: 01.05.–08.05. 2: 10.04.–17.04. 6: 08.05.–15.05.* 3: 17.04.–24.04. 7: 15.05.–22.05.* 4: 24.04.–01.05. 8: 22.05.–29.05. * Flugreise mit TAP Air Portugal Unsere Leistungen -Luxusbus – Rundreise ab/bis Lissabon Linienflug mit Swiss Zürich-LissabonZürich in Economyklasse (Reise 6–7, mit TAP Air Portugal) Flughafentransfer sowie Stadtrundfahrt Lissabon mit lokalem KomfortFernreisebus 20 kg Freigepäck Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen- und Sicherheitstaxen Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Frühstücksbuffet (2. und 5. Tag) 1 x Portwein- und 1 x Weindegustation Alle aufgeführten Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen, (ausg. fak. Ausflug Sintra und Cascais am 2. Tag) Stadtbesichtigungen in Lissabon, Évora und Porto, Ausflug ins Douro-Tal Eintritte: Christusritterkloster Tomár, Universität Coimbra mit Bibliothek, Sankt Conçalo-Kloster, Solar de Mateus (Garten), Klosterkirche Batalha Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung während den Ausflügen Erfahrener Reisechauffeur ab/bis Lissabon Nicht inbegriffen Fr. ■

älteste Quartier Portos, die alten Weinschiffe und die Portweinkeller sind berühmt. Der 76 m hohe Clérigos-Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. Interessante Stadtbesichtigung mit kleiner Degustation des berühmten Portweins. Nachmittag zur freien Verfügung. 6. Tag: Douro-Tal mit Amarante. Das Douro-Tal ist eines der ältesten bekannten Weinbaugebiete der Welt und Unesco-Welterbe. Panoramafahrt, auf der wir das typische Städtchen Amarante, das für seine famosen Gebäcke bekannt ist, besuchen. Wir sehen das Sankt Conçalo-Kloster und bei Vila Real den Garten des berühmten Solar de MateusPalasts. Unterwegs darf natürlich der Besuch einer Weinkellerei mit Degustation nicht fehlen. 7. Tag: Atlantisches Portugal, Porto–Batalha–Lissabon. Unsere Fahrt Richtung Süden führt entlang dem Meer nach Aveiro, bekannt für das mit blauen Wandfliesen (Azulejos) verkleidete Portal. Über den Ferienort Figueira da Foz erreichen wir Batalha mit seiner atemberaubenden Klosterkirche. Nach einem letzten Stop im charmanten Fischerdorf Nazaré erreichen wir am Abend Lissabon. 8. Tag: Rückflug Lissabon–Zürich. Am späteren Vormittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Zürich.

Ihre Hotels

Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Sintra und Cascais Kombinierte Annullationsund Extrarückreiseversicherung Auftragspauschale

360.–

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Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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Das Plus von Anna’s Best

Die neuen Grand-mamanGerichte von Anna’s Best bestehen aus wertvollen Zutaten — grösstenteils aus der Schweiz — und enthalten keinerlei Farb- oder geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.

Anna’s Best Grand-maman saftige Schwiinsbrate, 360 g,

Fr. 10.50*

Urchiges aus Grosis Küche

«Schwiinsbrate» « und «Suure Mocke» gibts nicht mehr nur sonntags bei der Grossmutter, sondern ab sofort täglich von Anna’s Best. b

Bild Lotti Bebie

S

ie schmecken wirklich wie aus Grosis Küche – währschaft und ehrlich – die Menüs von Anna’s Best neuster Linie Grand-maman. Und sie treffen den Nerv der Zeit: Urchiges aus der Heimat ist wieder im Trend. Spezialitäten aus längst vergangenen Tagen werden im Nu aufgetischt. Ob Schwiinsbrate, Suure

Mocke oder Coq au vin, die beliebten Klassiker sind herzhaft und bestehen grösstenteils aus Schweizer Zutaten. Die berndeutschen Namen der Gerichte unterstreichen die Heimatliebe charmant. Auf der Rückseite der Verpackung findet sich jeweils ein Dessertrezept von einst – «e Guete auersiiits!». AKR

Anna’s Best Grand-maman: Coq au vin, 460 g, Fr. 9.50* Pot au feu,

350 g, Fr. 8.80* Suure Mocke, 410 g, Fr. 11.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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Migros-Magazin 49, 30. November 2009

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Randensalat mit Minze Für 4 Personen

Frisches Design für Vegis

NEU VERPACKT

Das gesamte Cornatur-Sortiment wurde neu verpackt. Nicht nur der Auftritt wirkt frischer, sondern zusätzliche Nährwertinformationen auf der Vorderseite sorgen auch für eine schnelle Orientierung. Cornatur-Produkte sind reich an pflanzlichem Eiweiss, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Gerade deshalb sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil der vegetarischen Ernährung. Ein weiteres Plus: Bei den meisten Produkten ist seitlich ein Rezepttipp aufgedruckt. Mehr Infos und Rezeptideen finden Sie auf www.migros.ch/cornatur. Cornatur Vegetarisches Plätzli mit Gemüse, 180 g, Fr. 3.90 Cornatur Vegetarische Nuggets, 225 g, Fr. 4.75

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Schlicht ein Gedicht

Das Auge isst mit. Daher wundert es nicht, dass die neuen Rapelli-Apéro-Häppchen so attraktiv im eleganten Becherdesign daherkommen. Schicht um Schicht sieht man die feinen Aromen, Texturen und Farben — vier Mal Gaumenfreude pur. Ob Bündnerfleisch mit Birnen und Baumnüssen, Rohschinken mit Käse und Pinienpesto, Vitello Tonnato mit Sardellenpaste oder Rauchlachs mit Wermut. Wie wärs mal wieder mit einem spontanen Apéro für Ihre Liebsten? Rapelli Gourmet Shots Rauchlachs, 4 x 50 g,

Fr. 12.90*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

➔ 4 kleine gedämpfte Randen in Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit 2 EL Baumnussöl und 3 EL Weissweinessig beträufeln. Salat gut mischen. Auf 4 Tellern verteilen. Ca. Fr. 2.90 ➔ 200 g Feta in kleine Würfel schneiden und über die Randen streuen. Ca. Fr. 3.90 ➔ 50 g Baumnüsse hacken und ebenfalls darüberstreuen. 1 Bund Pfefferminze fein hacken und über den Salat verteilen. Ca. Fr. 3.70

Zart und fein im Biss

Gesundheitsbewusste haben ihn schon lange entdeckt: den Zartweizen. Er liefert Ballaststoffe, Mineralien, Eiweiss, Vitamine und hat einen feinen Biss. Mit den Fertigprodukten von Subito ist er zudem in knapp zehn Minuten zubereitet — ob mit Gemüse für Vegis oder als Forestière-Variante mit Steinpilzen, Speck und Lauch. Subito Zartweizen mit Gemüse, 170 g, Fr. 3.20

NEU IN DER MIGROS

Tipp: Anstelle von Pfefferminze passen auch Zwiebelsprossen.

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Was meine Mama mir wohl zu Weihnachten schenkt?

Für das Wertvollste im Leben.

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Weltmetropolen New York, London und Hamburg ■ Florida, Azoren, Spanien, England Eleganz und Komfort an Bord der «MSC Poesia» ■ Faszination Transatlantik-Passage

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Miami (USA). Direktflug von Zürich nach Miami. Transfer ins Hotel. Hotelübernachtung. 2. Tag: Miami–Fort Lauderdale (USA). Abwechslungsreiche Stadtrundfahrt (inbegriffen) im sonnigen Miami. Transfer nach Fort Lauderdale und Einschiffung. Um 19 Uhr legt Ihr Kreuzfahrtschiff «MSC Poesia» das erste Mal ab und beginnt ihre Reise entlang der nordamerikanischen Ostküste in Richtung New York. 3.–4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: New York (USA). Schon die Einfahrt in den Hafen von New York ist imposant. Vorbei an der Freiheitsstatue liegt die Skyline von Manhattan vor Ihnen. Erleben Sie diese pulsierende Metropole am Hudson-River, die unbestritten zu einer der faszinierendsten Städte der USA zählt. «The Big Apple», wie New York auch genannt wird, ist ein Schmelztiegel von Kultur und Nationalitäten, die Metropole der Kontraste schlechthin. Aufenthalt von 7 bis 23 Uhr. 6.–10. Tag: Erholung auf See.

Fr. Katalog- Aktionspreis preis* 2 2-Bett-Kabine innen 5050.– 2795.– 4 2-Bett-Kabine aussen 6400.– 2995.– 6 2-Bett-Kabine aussen mit Balkon 7100.– 3395.– 10 2-Bett-Kabine aussen mit Balkon 9090.– 3795.– 11 2-Bett-Kabine aussen mit Balkon 9450.– 3995.– 3./4. Person (im Oberbett) 2395.– Kinder bis 18 Jahre im Oberbett bei 2 vollzahlenden Erwachsenen 1995.– *Die Verfügbarkeit des Aktionspreises ist beschränkt verfügbar und hängt vom Zeitpunkt der Buchung ab. Früh buchen lohnt sich!

11. Tag: Ponta Delgada (São Miguel, Azoren). São Miguel ist das Eingangstor der Azoren und die grösste Insel des Archipels. Attraktionen sind das Furnas-Tal mit seinen heissen Quellen und dem Thermalzentrum sowie den Kraterseen Sete Cidades. Das Städtchen Ponta Delgada mit seinen zahlreichen Kirchen und historischen Gebäuden verfügt über einen besonderen Charme. Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. 12. Tag: Erholung auf See. 13. Tag: Lissabon (Portugal). Tauchen Sie in das Leben dieser schönen faszinierenden Stadt ein, und geniessen Sie das Flair der grossen Plätze, schlendern Sie durch die Einkaufsstrassen mit den unzähligen Restaurants und besuchen Sie die vielen Museen Lissabons. Eine wahrhaft pittoreske Umgebung mit elektrischen Strassenbahnen, die Sie durch die engen Kopfsteinpflaster-Strassen zu den feinensten Ecken bringen. Hier trifft Altmodisches auf Modernes aus dem 21. Jahrhundert. Aufenthalt von 13 bis 2 Uhr. 14. Tag: Erholung auf See. 15. Tag: La Coruna (Spanien). Die Hafenstadt La Coruña ist die am Atlantik im äu-

ssersten Nordwesten des Landes gelegene Hauptstadt Galiziens, die im Jahre 1588 Schauplatz der Schlacht des spanischen Königs Felipe des 11. gegen England war. Aufenthalt von 7 bis 14 Uhr. 16. Tag: Bilbao (Spanien). Die 700 Jahre alte «Villa de Bilbao» ist einerseits ein Zeugnis der Vergangenheit und andererseits der Moderne. Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 17. Tag. Erholung auf See. 18. Tag: Dover/London (England). Am bekanntesten ist Dover für seine wunderschönen weissen Klippen. Auf diesen liegt, kaum sichtbar, die grösste Festung Englands. Weiterhin haben Sie am heutigen Tag die Gelegenheit, London zu besuchen. Das Angebot der 7 Millionen Metropole ist ausserordentlich vielfältig. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 19. Tag: Erholung auf See. 20. Tag: Hamburg–Schweiz.Freuen Sie sich am Ende Ihrer Reise auf eine beeindruckende Einfahrt im Hamburger Hafen. Ankunft um 8 Uhr. Anschliessend Ausschiffung und Stadtrundfahrt (inbegriffen) durch die faszinierende Stadt an Elbe und Alster. Transfer zum Flughafen und Linienflug mit Swiss nach Zürich.

Ihre Reiseroute

Ihr Kreuzfahrtschiff

Unsere Leistungen Linienflug in Economy Class Zürich–Miami und Hamburg–Zürich mit Swiss Flughafentaxen ca. Fr. 263.– Transfers 1 Übernachtung in Erstklasshotel in Miami mit Frühstück Vollpension an Bord ab Abendessen Einschiffungstag bis Frühstück Ausschiffungstag Kapitänsempfang, Galadinner Sicherheitsgebühren, Hafentaxen Freie Teilnahme an vielen Bordveranstaltungen Stadtrundfahrt in Miami Stadtrundfahrt in Hamburg Deutschsprechende Bordreiseleitung m

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70 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

DIE MISCHUNG MACHTS. Für sich

genommen sind die lngredienzien nichts Spezielles, zusammen ergeben sie ein grandioses Menü. GERITZT. Schneidet man den Fettrand ein, bleibt das Kotelett beim Anbraten flach in der Pfanne. OH WUNDER. GUT! Der Entertainer präsentiert das fertige Schwein. DIE KRÖNUNG. Das Topping aus Ingwer, Senf, Zimt, Honig, Eigelb und Toast adelt jedes Kotelett.

Darf es etwas Schwein Leo Wundergut lässt keinen kalt. Die einen lachen sich krank über seinen Hit «Kein Schwein jenseits des guten Geschmacks. Grund genug, mit dem Zürcher Entertainer ein Hühnchen zu


SAISONKÜCHE Nachgefragt LEO WUNDERGUT

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si ft auch, hil chockenschnaps Cynar — der Ar tis d Eier. Un . gut zu verdauen schlechtes Essen k. üc n zum Frühst Ich liebe Eierspeise oche? Sie selbst pro W en ➔ Wie oft koch Zu selten. Sie … ➔ Kochen ist für e, gebungsvoll koch hin ich eil … Luxus. W n. aber eben zu selte sen? e nie im Leben es Si n de ür w ➔ Was (lacht) Schweinefleisch. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? nnt als low — besser beka Mit Victor von Bü legten pf ge s smeister de Loriot —, dem Gros Humors.

K

eine Sau infiziert sich bei mir.» Meint der das ernst? Die Frage stellten sich bestimmt viele der 500 000 Zuschauer, die bis jetzt auf Youtube den satirischen Song angeklickt haben. Leo Wundergut grinst verschmitzt und wünscht sich von «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius Schweinskoteletts. Na dann, wenn Schweinskoteletts die Antwort auf Schweinegrippe sein sollen… Andrea Pistorius ist über den Menüwunsch amüsiert und irritiert zugleich: «Schwein – ehrlich?», fragt sie dreimal beim Tenor nach. «Klar, ich esse alles.» Und er macht auch alles. Der kreative 29-jährige Blondschopf hat keine Angst vor heftigen Reak-

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tionen. Jenseits der Grenze ereiferte sich die deutsche «Bild»Zeitung über den bösen Humor des Schweizer Tenors und fragte: «… darf man so etwas singen?» Leo Wundergut raspelt den Ingwer für das Honigsenf-Topping der Koteletts. «Man darf über alles Witze machen Ω sie müssen nur gut sein», sagt er. Dünnes Eis. Wie schnell ist jemand verletzt? Wie schnell kommt es zu heftigen Reaktionen? Man denke bloss an den dänischen Karikaturistenstreit. Wegen vermeintlich islamfeindlicher Zeichnungen wurde fe Flemming Fl Rose, Feuilletonchef de Zeitung «Jyllands-Posten», der von Fanatikern mit dem Tode bevo dr droht. Auch solche Beispiele lasse sen Wundergut, der in der Küche seiner Oma aus Koteletts und se Co Couscous ein gewagtes Gericht zaubert, kalt. Das Fleisch brutzelt in der Pfanne, es bleibt kurz Zeit, den Unterhalter zu «grillen».

Die musikalische Anleitung zur Grippevorsorge

«Würdest du dich impfen lassen?», fragt Andrea Pistorius. «Es gibt keinen Grund», sagt Leo Wundergut. «Mittlerweile sind sogar Experten dagegen und sprechen von Hysterie und Abzocke der Pharmaindustrie.» Das lassen wir mal so stehen. Fakt ist, dass Leo Wundergut Unterstützung von der Bündner Regierungsrätin Barbara Janom Steiner kriegt: «Man erkennt, dass das Video humoristisch gemeint ist. Und eigentlich kommen im Clip alle Vorsorgeempfehlungen vor, wie man sich vor der Pandemie schützt: Hände waschen,

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

sein?

steckt mich an», die anderen finden ihn rupfen. Oder ein paar Koteletts zu grillen.

Mit Leo Wundergut ist es in der Küche sauglatt. «Saisonküche» -Köchin Andrea Pistorius amüsiert sich blendend und reicht dem Entertainer das Kotelett.


SAISON KÜCHE

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Abstand halten, Mundschutz und Desinfektionsmittel.» Das kleine ABC der VirusVermeidungsstrategie als Song. Wundergut schmettert derweil in der Küche: «Keine Sau infiziert sich bei mir.» Er zeigt sich nicht nur als Hygienefreund, sondern auch als Toptenor. Andrea Pistorius pfeift den Song, der ursprünglich von Max Raabe stammt, mischt das Couscous mit den Sultaninen und den gerösteten Mandeln. «War es schwer, die Rechte an ‹Kein Schwein ruft mich an› zu bekommen?», fragt sie. «Ein Anruf», so Leo Wundergut. Der Entertainer ist bei Monopol Records Berlin, der gleichen Plattenfirma wie Max Raabe, mit dem er auch den Sinn fürs Humoristische teilt. Aber der Gesellschaftstenor ist kein Abklatsch des Zwanzigerjahre-Interpreten Raabe. Er nascht Sultaninen und erzählt von seinem Repertoire. Das reicht von Franz Lehárs Operetten über Puccinis «Nessun Dorma» bis zum Hazy-Osterwald-Medley.

Leo Wundergut zwischen Ave Maria und Couscous

Der Zürcher erhebt seine erstaunliche Stimme für die ersten Takte aus dem «Ave Maria» und nimmt einen Löffel Couscous. Andrea Pistorius fällt selbiger ob des Volumens fast aus der Hand. «Wenn ich mit dem Staatsorchester Kur und Bad zum Tristan ansetze, bleibt kein Auge trocken», freut sich Wundergut. Seit er sechs ist, singt der Mann, der jetzt im weissen Smoking das Essen aufträgt. Sein Werdegang reicht vom Knabenchor bis zur klassischen Gesangsausbildung. Leo Wundergut bietet eine Stimme, die auch in Opern der Welt besteht. In der Philharmonie Berlin zum Beispiel. Wer dazu noch schwarzen Humor mag, sollte sich mal einen WundergutAuftritt gönnen. Er stimmt die nächste Arie an. Eigentlich wird nun gegessen. Aber Musik ist «für mich nun mal das Gesündeste», sagt er und zwinkert Andrea Pistorius verschmitzt zu. Text Andreas Tölke Bilder Daniel Rhis

Tourneedaten: www.wundergut.com

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Koteletts mit Honigsenf an Couscous Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten Pro Person ca. 50 g Eiweiss, 41 g Fett, 59 g Kohlenhydrate, 3350 kJ/800 kcal

ZUTATEN KOTELETTS

10 g frischer Ingwer 3 EL milder Senf 1 Prise Zimt 1 EL Honig 1 Eigelb 3 Scheiben Toastbrot 2 EL Rahm 4 Knoblauchzehen 4 Schweinskoteletts à ca. 180 g Salz Pfeffer 2 EL Olivenöl 4 Zweige Rosmarin

COUSCOUS

2,2 dl Wasser 160 g Couscous 3 EL Butter 2 EL Mandeln 2 EL Sultaninen

ZUBEREITUNG

1 Ingwer fein reiben. Mit Senf, Zimt, Honig und Eigelb mischen. Vom Toastbrot die Rinde wegschneiden. Toastscheiben klein würfeln und mit Rahm beträufeln. Alles zusammenmischen. 2 Backofen auf 200 °C vorheizen. Knoblauchzehen leicht zerquetschen. Koteletts mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Koteletts zusammen mit dem Rosmarin und dem Knoblauch beidseitig kurz anbraten. Alles in eine ofenfeste Form geben. Toastmasse auf die Koteletts verteilen. In der Ofenmitte ca. 12 Minuten braten. 3 Inzwischen für das Couscous Wasser aufkochen und salzen. Pfanne vom Herd ziehen, Couscous und Butter dazugeben und 5 Minuten quellen lassen. Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Zusammen mit den Sultaninen unter das Couscous mischen.

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KLEINE KÜCHENKUNDE

Fürs Grobe und Feine Was man mit Polenta, Couscous, Ebly und Boulgour am Herd alles anstellen kann, verrät Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche».

G

etreide ist viel zu schmackhaft, um in der Küche Mauerblümchen zu spielen. Hier zeige ich Ihnen, dass Mais und Weizen weit mehr als nur Beilagen zu Saucengerichten sind.

Polenta und Bramata Ausgangsprodukt ist der stärkehaltige Körnermais. Bramata ist die geschrotete, grobkörnige Variante, Polenta die mittelfeine oder ganz feine. Polenta-Thymian-Käsetaler: 150 g Polenta oder Bramata nach Packungsanleitung kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Von 3 Thymianzweigen die Blättchen abstreifen und fein hacken. 100 g Greyerzer reiben. Die Hälfte vom Käse zusammen mit dem Thymian in die heisse Polenta rühren. Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech 2 cm dick ausstreichen und fest werden lassen. Mit einem Glas runde Taler ausstechen und in eine mit Butter ausgefettete Gratinform legen, mit dem restlichen Käse bestreuen. Bei 200 Grad in der oberen Ofenhälfte oder unter dem Grill gratinieren.

Couscous Couscous wird aus Hartweizengriess hergestellt und passt zu einem Fleisch- oder Gemüseragout. Instant-Couscous braucht nur noch mit kochendem Salzwasser übergossen zu werden, während das normale Couscous zeitaufwendig aufgequellt und gedämpft werden muss. Exotischer Couscous-Salat: 200 g Couscous mit 250 ml heisser Bouillon und 2 EL Olivenöl übergiessen und quellen lassen. 1 Babyananas schälen, Strunk

entfernen. Fruchtfleisch würfeln. 1 Bund Pfefferminze fein hacken. 3 EL Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Alles zusammen mit dem Couscous mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 30 Minuten marinieren lassen.

Boulgour Boulgour ist im Vorderen Orient ein Grundnahrungsmittel. Ausgangsprodukt ist grob geschroteter Hartweizengriess. Er ist fest und körnig im Biss. Da Boulgour bereits vorgekocht ist, braucht er zum Aufquellen nur noch mit heissem Wasser übergossen zu werden. Er passt zu allen Saucengerichten. Am bekanntesten ist der Boulgoursalat mit Zitronensaft, Pfefferminze, Petersilie, Tomaten und Gurken.

Boulgour Der Körnige aus Hartweizen: Mit Hackfleisch, Gemüse, Ei, Sprossen und Käse kann er zu schmackhaften Bratlingen verarbeitet werden. Man bewahrt ihn am besten gut verschlossen an einem dunklen, kühlen Ort auf, da er auch Fett enthält. Sein Geschmack ist leicht nussig und kräftig.

Bramata

Der Grobkörnige aus Maisgriess: Bramata wird vor allem in der Bündner Küche, Polenta in der Tessiner Küche verwendet. Solo schmeckt er sehr gut mit einem kräftigen Käse wie Appenzeller oder Gorgonzola. Bramata ist auch ideal für eine Maispizza.

Ebly Für Ebly werden Weizenkörner in einem schonenden Verfahren vorgekocht und anschliessend getrocknet. Ebly-Bratlinge: 150 g Ebly nach Packungsanleitung zubereiten. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe hacken. In 1 EL Olivenöl dünsten. 1 Bund Petersilie fein hacken. Alles mit dem gekochten Ebly mischen. Auskühlen lassen. 3 EL Mehl und 1 Ei dazurühren. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen. Kleine, flache Bratlinge formen und in einer beschichteten Bratpfanne auf beiden Seiten braten. Inzwischen 200 g Rahmquark mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Frischen Schnittlauch fein schneiden und dazurühren. Bratlinge zusammen mit dem Quark servieren.

Polenta

Der Feine aus Maisgriess: Für eine Polenta wird der Mais nach und nach in kochendes Wasser, Bouillon oder Milchwasser eingestreut. Die Kochzeit beträgt, je nach Feinheit, 2 bis 45 Minuten. Auch süss sehr gut mit Zucker, Zimt oder Konfitüre.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Bild Gian Vaitl

Couscous

Das Zarte aus Hartweizengriess: Sein unaufdringlicher Geschmack passt sowohl zur pikanten wie auch zur süssen Küche. Die luftigen Kügelchen machen sich gut in gefülltem Gemüse, in Vegiburgern oder in süssen oder pikanten Aufläufen.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Rauchzeichen

Ebly

Der Vorgekochte aus Hartweizen: Ebly ist vorgekocht und bereits nach 10 Minuten gar. Ebly stammt aus einer Bauerngenossenschaft in Zentralfrankreich und ist ein Markenprodukt. Er passt gut zur leichten Küche mit magerem Fleisch, Fisch und Gemüse. Ebly ist besonders bei Kindern beliebt.

Seit das Migros-Magazin (MM 39, 24.9.07) über das Tessiner Bergdorf Indemini geschwärmt hat, ist es im Ferienrustico mit der gerührten Polenta über dem Holzfeuer vorbei. Bevor der Artikel erschien, konnte ich spontan reservieren, die urige Oase war frei. So gings oft in die Einsamkeit. Mit dem Dorfbach vor, mit dem offenen Feuer im Haus, auf dem ich, wie gesagt, die Polenta rührte. Dazu gab es eine frisch gekochte Tessiner Mortadella, zum Aperitif Salami, zur Vorspeise Kuttelsuppe. Perfekt. Heute ist das Kleinod selbst im November ausgebucht, was nervt. Die Polenta, das Rustico, Indemini fehlen. Zu Hause mit dem Kachelofen geht das mit der rauchigen Polenta nicht, und meine Pfeife ist auch kein Ersatz. Also sind Geduld und Planung angesagt. Daheim verwende ich Bramata-Mais, in den ich Parmesan reibe. Die gekochte Polenta fülle ich in die eingebutterte Cakeform und gebe sie für 2o bis 30 Minuten bei 180 Grad in den Backofen. Danach stürze ich sie aufs Holzbrett und schneide sie in 2 cm dicke Tranchen. Dazu gibts Wildsauragout. Ein schwacher Trost.


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AGENDA

Adventskonzerte in Villars-sur-Glâne

Bild: Alexandre Causin

Montserrat Figueras, spanische Opernsängerin und Schriftstellerin. Die 33. Saison der Adventskonzerte von Villars-sur-Glâne ist eine musikalische Einstimmung auf Weihnachten. Sie verspricht intensive Momente mit alter Musik sowie mit klassischen und romantischen Tönen. Am 6. Dezember treten Jordi Savall, Montserrat Figueras und das Ensemble Hespèrion XXI mit «Lux Feminae» auf, einer lockeren Folge ausgewählter Musikstücke aus dem 10. bis 17. Jahrhundert. Das Prager Sinfonieorchester unter der Leitung seines Dirigenten Christian Benda interpretiert am 13. Dezember Werke wie die bekannte «Kleine Nachtmusik» von Mozart, die «Serenade für Streichorchester» von Josef Suk und das eher selten gespielte «Nocturne H-Dur» op. 40 von Antonín Dvorˇák. In der intimen Atmosphäre seines Solokonzerts «Correspondances viennoises» lässt der französisch-zypriotische Pianist Cyprien Katsaris am 20. Dezember Beethoven, Schubert und Hüttenbrenner miteinander in Dialog treten. Villars-sur-Glâne, Gemeindekirche 6., 13. und 20. Dezember, 17.00 Uhr Infos: www.concerts-avent.ch

Sich einmal eine wohltuende Auszeit gönnen: das Coffee & Time im Avry-Centre (Bild) und in Le Locle.

Mach mal Pause!

Bei Coffe & Time können sich die Kunden so richtig verwöhnen lassen.

B

ei der pausenlosen Betriebsamkeit des Avry-Centre und der Migros von Le Locle ist man froh, bei Coffee & Time einen Moment ausruhen und entspannen zu können. Ruhige Augenblicke der Entspannung sind eine einmalige Gelegenheit, neue Aromen zu entdecken und auszuprobieren. Die Kaffeebars Coffee & Time bieten eine grosse,

den Jahreszeiten angepasste Auswahl an verschiedenen Köstlichkeiten. Die Kaffeespezialitäten werden von Experten zubereitet, die ständig auf der Suche nach Exklusivitäten sind.

Das servierte Teeset gleich als Geschenk kaufen

In diesem Monat werden die Kundinnen und Kunden in den weih-

nachtlichen Geschenkboutiquen in einem beschaulichen Ambiente empfangen. So können sie in aller Ruhe an die Feiertagsvorbereitungen denken und für ihre Lieben ein wunderschönes Geschenk von Coffee & Time auswählen. Alle Artikel, die man hier findet, gibt es auch zu kaufen, wie zum Beispiel ein buntes Teeset, bestehend aus einer Kanne, einer Tasse und Teebeutel. Eine besondere Spezialität von Coffee & Time ist momentan der Dezember-Kaffee Cappuccino Zimt-Orange. Er verzaubert die Kunden mit dem Duft von Zimt und dem Geschmack von Orangen, mit denen die Weihnachtszeit versüsst wird. Die Spezialisten von Coffee & Time heissen die Kundinnen und Kunden herzlich willkommen und stehen ihnen gerne beratend zur Seite. T.C.


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AGENDA

Die faszinierende Welt der Piraten

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Den Sinn des Lebens im Tunnel finden

Seit 27. November befindet sich das Projekt «ICI» von Sebastian Muniz im Tunnel der Neuenburger Standseilbahn Fun’ambule.

Bilder: Sandro Campardo/Yann Eggenschwiler, Jérémie Voïta

Die Marionetten erwachen durch die Schauspieler zum Leben. Träume, Illusionen, Schiffe und Abenteuer: Das Théâtre de la Poudrière entführt die Zuschauer in die faszinierende Welt der Piraten. «Die Schatzinsel» ist vor allem ein grosser Klassiker für die Jugend. Das im Jahr 1881 von Robert Louis Stevenson geschriebene Stück wurde vom Théâtre de la Poudrière für die Bühne adaptiert. «Die Schatzinsel» ist ein spannendes Abenteuer mit schillernden Figuren und ein Kennenlernen der Welt, märchenhaft und beunruhigend. Das zügellose Spiel der Schauspieler und Marionetten wird in einer überraschenden Inszenierung mit Fallen und Fussangeln zu einer regelrechten Spielmaschine, die jede Verwandlung von Ort und Raum möglich macht. Die Aufführung von «Die Schatzinsel» ist ein Zusammenspiel von Bildern, Musik und Licht, in dem man die Abenteuer von Jim miterleben und so die Welt interpretieren und geniessen kann. Théâtre de la Poudrière in Neuenburg Vom 10. bis 21. Februar 2010 Mi um 15 Uhr, Sa und So um 17 Uhr Information: 032 724 65 19 oder www.theatre-poudriere.ch

Die Installation «ICI» von Sebastian Muniz besteht aus drei runden luminiszierenden Kästen von zwei Metern Durchmesser und fünfzehn Zentimetern Dicke, die an der Wand der Bahn angebracht sind.

W

as wäre, wenn die kontinuierliche Reise der Neuenburger Standseilbahn Fun’ambule durch den langen, dunklen Tunnel vom Neuenburger Bahnhof bis zum lichtdurchfluteten Viertel Jeunes Rives nur eine Metapher wäre für die Ambivalenz des menschlichen Lebens? Im Zentrum dieser Ambivalenz, zwischen Tag und Nacht, Kurzzeitigkeit und Dauerhaftigkeit, steht das dreiteilige Kunstwerk «ICI» von Sebastian Muniz. «ICI» lässt sich tatsächlich vorwärts und rückwärts lesen. Und die Schmetterlinge der drei grossen Scheiben drücken ihrer-

Sebastian Muniz, der das Werk «ICI» mit dem Preisgeld von Fr. 50 000.des Grand Prix culturel Migros Neuchâtel-Fribourg realisiert hat.

seits die Dualität von Tag und Nacht aus: Die gelben, die Tagfalter, bilden die drei Buchstaben des Wortes, die schwarzen, die Nachtfalter, integrieren sich im Hintergrund. Damit stellt der Künstler die philosophische Frage nach dem Sinn des Lebens, das sich hier (ici) abspielt, während wir unablässig hin- und herschalten zwischen dem, was soeben geschehen ist und dem, was geschehen wird. Dies ist die Botschaft des Werks, dessen Sinn unser Auge im Vorbeifahren mit dem Fun’ambule in der einen oder anderen Richtung rasch erfasst. Walter Tschopp


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Einblicke in Ihre Genossenschaft

Die Filiale in Tavannes ist nach dem Umbau nicht mehr wiederzuerkennen.

Eine neue Migros-Filiale in Tavannes.

instantsdevie@gmnefr.migros.ch

serung der Verkaufsfläche um 80 Quadratmeter. Diese Neuorganisation der Abteilungen ergab eine bessere Kundenwegführung, die sich dadurch einfacher und angenehmer gestaltet. Das Gebäude erhielt eine wirkungsvollere Dachisolierung und einen neuen Aussenfassadenanstrich. Die Brandschutz- und Sicherheitsnormen wurden verbessert. Eine neue Kühlanlage erlaubt die Nutzung der freigesetzten Energie. Diese wird zum Heizen eines Teils der Filiale und zur natürlichen Temperaturregulierung im Sommer verwendet. Dank neuer Techniken ist die Beleuchtung energieeffizienter als zuvor geworden. Die Migros Neuenburg-Freiburg ist seit 50 Jahren in Tavannes

vertreten und befindet sich seit dem 28. Juni 1990 unter der Leitung von Sylvia Becker, Filialleiterin. Wir danken unseren Kundinnen und Kunden von ganzem

Herzen für ihr Verständnis und ihre Treue auch in den Monaten des Umbaus. MMo

Diese Woche Stéphane Schorpp, Steve Marini und Cédric Huguelet haben die Renovierungsarbeiten der MigrosFiliale in Tavannes geleitet. Nächste Woche: Weihnachtsbäume. Stéphane Schorpp (hinten links), Steve Marini (vorne) und Cédric Huguelet (hinten rechts), Umbauleiter.

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Bilder: Pierre-W. Henry

D

ie Migros hat in Tavannes eine neue Filiale. So scheint es zumindest nach den Umbauarbeiten, die nach Ostern in Angriff genommen und in acht Etappen bis zum 13. Oktober abgeschlossen wurden. Nur die Aussenmauern sind unverändert stehen geblieben. Ein angenehmer Eingangsbereich, ein Empfang, der durch die Blumenabteilung ergänzt wird, die Backwaren gegenüber der wunderbaren Früchte- und Gemüseabteilung, die Erweiterung des Verbrauchsartikelsortiments oder der Fertiggerichte sind nur ein paar Beispiele der veränderten Filiale. Durch einige weitere Massnahmen wurde die Warenpräsentation aufgewertet: Die Hinterräume wurden neu organisiert und verhalfen so zu einer Vergrös-


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BESSER LEBEN MIX

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Geringeres Infektionsrisiko als bei Handkontakt: Küsschen geben.

Die Qual der Wahl: Wie entscheide ich richtig?

PSYCHOLOGIE

Holen Sie Rat

Sie stehen vor dem Entscheid für ein neues Fernsehgerät, ein Paar neue Schuhe oder Ihr nächstes Ferienziel. Das kann nicht nur quälend sein, manchmal wählt man auch genau das Falsche aus. Am glücklichsten mit der getroffenen Wahl wurden laut einer amerikanischen Studie diejenigen Personen, die jemand anders um Rat gefragt hatten. Egal, ob das ein enger Bekannter oder ein Fremder war. Menschen verlassen sich von Natur aus vor allem auf ihr eigenes Urteil und überschätzen und verschätzen sich dabei oft reichlich, schreibt die Zeitschrift «Psychologie heute».

TIERE

Gleich und gleich

ONLINE-UMFRAGE: IN FORM

Küssen ist besser als Händeschütteln

Im Handkontakt lauert die grössere Grippe-Ansteckungsgefahr.

Bilder Alamy, allover, Getty Images

Homosexualität ist bei Tieren verbreitet — auch bei Stieren. Homosexualität ist im Tierreich bei fast allen Arten verbreitet, wie eine Studie von Evolutionsbiologen aus Kalifornien zeigt. So haben die amerikanischen Wissenschafter gleichgeschlechtliche Liebe bei Fröschen, Fruchtfliegen und Delfinen beobachtet. Bei Zugvögeln auf der Insel Rügen ist gar jeder fünfte WildgansErpel schwul. Nicht viel anders sieht es bei den Weibchen aus: Jede sechste Wildgans stellte sich als lesbisch heraus.

I

n der Grippezeit glauben viele, unbedingt aufs Küssen verzichten zu müssen, um sich nicht anzustecken. Das ist nur die halbe Wahrheit: Eine noch grössere Rolle bei der Verbreitung von Krankheitserregern spielt der Handkontakt. Das hat ein Team von britischen und amerikanischenMedizinernnachgewiesen. Beim Händeschütteln

und beim Anfassen von Oberflächen, die auch andere Personen häufig berühren, wurden mit Abstand am meisten Erreger übertragen. Wer also die Hände häufig mit Seife wäscht, vermindert das Risiko, dass Viren über kleinste Hautverletzungen oder über die Schleimhaut in den Körper eindringen. Daniel Schifferle

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Wie schützen Sie sich vor Grippeviren? ➔ Ich meide Menschenansammlungen ➔ Ich habe mich impfen lassen ➔ Ich verhalte mich wie immer ➔ Ich wasche mir häufiger die Hände

Frage von letzter Woche

Was tun Sie gegen Schmerzen?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

16 %

Nichts

40 %

Ich nehme Tabletten

44 %

Ich versuche, mich zu entspannen


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Ende gut, alles gut

Und zum Schluss noch eine richtige Fete: Scheidungspartys sind der letzte Schrei aus den USA, der sich hierzulande Gehör verschafft. Auch in anderen Lebenslagen erleichtert die Versöhnung den Abschied.

R

olf und Ruth Bamert* sind nach intensivem Hin und Her übereingekommen, dass eine Scheidung für beide das Beste ist. Um das Ende ihrer Ehe stil- und freudvoll zu besiegeln, haben sie ihre Freundinnen und Freunde eingeladen, um mit ihnen gemeinsam auf den Neuanfang anzustossen. Was das Schwyzer Paar schon vor einigen Jahren zelebriert hat, ist inzwischen zum neuen Trend geworden: Scheidungspartys sind in. Die Idee stammt aus den USA und hat inzwischen in Europa ebenfalls Fuss gefasst. Heute existieren bei uns Firmen, welche die komplette Organisation der Party übernehmen – vom Catering über den DJ bis hin zum Komiker. Auch Prominente feiern das endgültige Aus ihrer Ehe im grossen Kreis: Aktuell hat das britische Glamourgirl Katie Price angekündigt, eine grosse Scheidungsparty zu veranstalten. Mit ihren Freunden wolle sie den Start in ihr neues Leben feiern. «Es ist eine gute Sache, ein Ende mit einer Feier, einem Ritual zu würdigen. Abschiedsfeste setzen eine Art Gegenpunkt, zum Beispiel zur Hochzeit, und der Kreis schliesst sich», findet Katharina Ley, Autorin des Buchs «Die Kunst des guten Beendens». Man könne sich so mit seiner Ge-

schichte versöhnen, sie abschliessen und weitergehen. Natürlich scheiden immer noch nicht alle Paare im Guten. Doch auch in diesen Fällen könne man mit Freunden auf das Singleleben anstossen. «Wichtig beim Beenden ist der innere Prozess», weiss die Expertin. «Es geht in erster Linie darum, nicht einfach abzubrechen, sondern eine Sache, Anstellung oder Beziehung würdig und würdigend zu beenden.»

«Beenden geht nur Schritt für Schritt»

Der Weg zu einem angemessenen und respektvollen Abschluss ist oft lang und steinig. Egal, ob ein Job unbefriedigend ist, die Wohnung zu klein oder die Ehe unglücklich – viele Menschen verharren lieber in unangenehmen Lebenssituationen, als dass sie versuchten, aus diesen auszubrechen. «Beenden geht nur Schritt für Schritt und dauert seine Zeit», betont Katharina Ley. «Dabei muss man sich seinen Gefühlen stellen.» Auch für Rolf und Ruth Bamert ging der Trennung in Frieden und Freundschaft ein langer, oft schmerzhafter Prozess voraus. Das Ende kam schleichend, und über Monate hinweg wollten die beiden die verkorkste Situation einfach nicht wahrhaben.

Die Trennung als Festakt: «Gegenpunkt zur Hochzeit; der Kreis schliesst sich.»

Es begann mit einer allgemeinen Unzufriedenheit. «Ich fühlte mich von Rolf nicht ernst genommen, merkte, dass unsere Interessen und Pläne stetig weiter auseinanderdrifteten», erinnert sich die 42-Jährige. «Wenn ich ihn darauf ansprach, wich er mir aber immer aus und beschied mir, er wisse nicht, was ich wolle, und ich solle nicht ständig an allem herumnörgeln. Das hat mich sehr getroffen und verletzt.» Auch Rolf Bamert fühlte sich in der Ehe zunehmend unwohl, eingeengt und missverstanden. Darüber reden konnte er aber lange nicht und reagierte auf die

Vorwürfe seiner Frau, indem er nicht auf ihre Fragen einging oder in eisigem Schweigen verharrte. «Ich wollte mir einfach nicht eingestehen, dass es so nicht mehr weiterging», sinniert er. «Trotzdem hatte ich Skrupel, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich war traurig, fühlte mich schuldig und hatte überdies Angst davor, plötzlich wieder alleine dazustehen.»

Ein klärendes Wochenende in den Bergen

Nachdem sich die Situation aber zugespitzt hatte, die Streitereien wegen Kleinigkeiten grösser geworden waren, sich Schlafstörun-


BESSER LEBEN IN FORM

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DAS SAGT DIE EXPERTIN Katharina Ley, Soziologin und Psychoanalytikerin mit eigener Praxis in Bern.

«Wer dankbar ist für das Gewesene, kann besser loslassen» Muss ein Ende immer mühsam sein? Nein. Oft beendet sich etwas von selbst. Manchmal merkt man, dass man eine Kollegin lange nicht mehr gesehen hat und sie nicht vermisst. Oder dass man keine Lust mehr hat, seinem Hobby zu frönen. Die Lebenslust ist überhaupt ein guter Wegweiser. Wer weiss, was ihm guttut, der weiss auch, wenn es Zeit ist, einen Schlussstrich zu ziehen. Welches sind die Anzeichen dafür, dass es Zeit ist, ein Ende anzustreben? Wenn Gedanken wie «Ich kann nicht mehr», «So geht es nicht mehr weiter», «Ich mag nicht mehr», «Ich habe keine Kraft mehr» immer wieder auftauchen.

gen eingestellt hatten und ihre Auseinandersetzungen oft in Tränen oder Wutausbrüchen gipfelten, wurde den beiden klar, dass sich etwas ändern musste. Sie buchten ein Wochenende in den Bergen mit dem Ziel, endlich in Ruhe und aller Offenheit miteinander zu reden. Es wurde ein schmerzhaftes, rückblickend betrachtet aber überaus wichtiges und richtiges Unterfangen. Dem Paar wurde an diesen beiden Tagen klar, dass sie sich zwar immer noch gern hatten, die Liebe aber erloschen war. Zudem hatten sie ganz andere Vorstellungen, wie sie das Leben und die Zukunft gestalten wollten.

So wie Rolf und Ruth Bamert ergeht es vielen Paaren. Haben sie erst einmal erkannt, dass es in ihrer Beziehung wirklich nicht mehr weitergeht, ist ein wichtiger Schritt getan. Meist macht diese Absicht anfangs zwar Angst, und es kommt Furcht vor der Zukunft oder vor der Veränderung auf. Oft hadert man mit sich und fragt sich: Ist es wirklich richtig, was ich tue? Gibt es keinen anderen Weg als die Trennung? Auch Wehmut und Trauer gehören zum Ablösungsprozess. «Manchmal sogar eine Depression», sagt Buchautorin Katharina Ley.

Kann man lernen, etwas gut zu beenden? Ja. Durch das Beenden im Kleinen lernt man auch das Beenden im Grösseren. Das beginnt im Alltag, bei kleinen Verrichtungen, zum Beispiel in Haushalt und Küche. Wenn man einkauft, sollte man die Dinge gleich verräumen und sich nicht ablenken lassen. So wird der Handlungsbogen vollendet. Das ist wichtig. Oder man verabschiedet abends bewusst den Tag und begrüsst den neuen am Morgen. Warum tun wir uns mit Beenden so schwer? Festhalten gehört sozusagen zu unserer biologischen Grundausstattung. Loslassen müssen wir erst lernen. Zudem macht Ungewissheit Angst. Auch frühere Erfahrungen spielen eine

Rolle. Waren sie dramatisch, ist es schwieriger, als wenn man das Beenden als etwas Natürliches annehmen konnte. Wenn man an einem Scheidepunkt steht und sich nicht mehr orientieren kann — was soll man tun? Es ist hilfreich, die Vergangenheit anzuschauen und diese anzuerkennen. Um etwas zu beenden, müssen wir es würdigen. Mann muss sich also überlegen, was einem zum Beispiel die Beziehung, der Job, das Hobby gegeben haben. Was man gelernt hat und an Erfahrungen mitnehmen kann. Wer dankbar ist für das Gewesene, kann besser loslassen. Fällt einem das Beenden im Alter leichter? Vor der Lebensmitte ist man eher nach vorne orientiert und sieht viele neue Chancen. Da fällt es einfacher, etwas aufzugeben. Je älter man wird, werden diese Möglichkeiten oft kleiner. Da ist ein Beenden unter Umständen schwieriger. Das Alter kann es aber auch erleichtern. Es kommt vor allem auf frühere Trennungen und deren Verarbeitung an. Wie bereitet man sich auf den Neuanfang vor? Lassen Sie Ihren Fantasien freien Lauf. Stellen Sie sich vor, wie das Neue aussehen wird. Überlegen Sie sich, was Ihnen Lust und was Angst macht, wenn Sie an die Zukunft denken. Oft sind es angstvolle Gedanken, die hemmend wirken — und nicht die Realität. Es lohnt sich also, seine Gedanken zu prüfen.

Interview Karin Zahner


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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«Im besten Fall kann man sich mit der Geschichte versöhnen.» Die einzelnen Phasen eines Trennungsprozesses können sich überschneiden und laufen auch nicht in einer bestimmten Reihenfolge ab. Wichtig ist, die Gefühle bewusst zuzulassen und zu erleben, sie sich zu erlauben und zu bejahen – und diese dann auch wieder zu verabschieden. Katharina Ley: «Was verabschiedet wird, will geehrt werden. Denn es bildet einen Teil des Lebens. Im besten Fall kann man sich dabei sogar mit der Geschichte versöhnen und davon mitnehmen, was einem wichtig ist.» Wer den ganzen Weg des Beendens zurücklegt, macht sich bewusst, was eigentlich war, was man hatte – zum Beispiel in einer Beziehung – und was der eigene Anteil daran ist und war. Man lernt dabei viel über sich selbst. Nur so ist laut der Expertin eine Erkenntnis möglich und damit auch eine Veränderung. Zudem werden neue Energien erst wirklich frei, wenn etwas beendet und verarbeitet ist. «Wer unreflektiert abbricht, schleppt die alten Hand-

Das Berufsleben geht zu Ende: Mit einem würdigen Abschied lässt es sich besser leben.

lungsmuster mit sich weiter und macht immer wieder die gleichen Fehler», warnt Ley.

Die meisten können besser klammern als loslassen

Nicht alle Menschen können Gewesenes würdigen und dann gut beenden: Die meisten können besser klammern. Den Grund kennt Autorin Ley: «Die Wurzeln liegen oft in der Kindheit, aber auch in späteren Jahren prägen die frühen Bindungs- und Bezie-

STIMMTS?

hungserfahrungen das Selbsterleben und die Art der Beziehungsgestaltung. Vor allem in den ersten drei Lebensjahren erwerben die Kinder die Fähigkeit, sich zu binden oder Trennungen zu überstehen und zu bewältigen. Wer früher schlimme Erfahrungen gemacht hat, zeigt später Mühe, etwas gut zu beenden.» Zudem erinnere Beenden immer auch an das endgültige Ende, den Tod. Eine Trennung ist nur dort möglich, wo auch eine Bindung

war. Beides kann positiv wie negativ erlebt werden sowie Angst auslösen. Therapeuten beobachten, dass die Angst eher mit der Trennung, die Bindung eher mit positiven Gefühlen verbunden wird. Ein Ende hat durchaus sein Gutes, wie Psychologen glauben: Es ist ein Bejahen, sich eine Trennung zu erlauben und sie sich zuzumuten. Es ist also eine psychische Arbeit im Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten. Beenden macht Energie frei – und ist immer auch eine Frage des persönlichen Standpunkts. Der chinesische Denker Laozi sagt dazu: Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling. Karin Zahner Illustrationen Christian Lindemann

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Bestrafen, aber sinnvoll

Regeln sind wichtig. Gerade in der Schule. Wer sie bricht, muss die Konsequenzen tragen. Allerdings bringen nur sinnvolle Strafen etwas. Lehrer, die ihre Schüler blossstellen, sind heute passé.

U

nunterbrochen spielt der kleine Steve mit seiner neuen digitalen Uhr. Das Gepipse stört nicht nur die Mitschüler des Neunjährigen, sondern nervt auch seine Lehrerin. «Jetzt reichts, Steve! Du gehst jetzt vor die Tür!» Klare, angemessene und nachvollziehbare Regeln sind in der Schule enorm wichtig. Allerdings gibt es auch bei diesen Regeln Grenzen zu beachten. «Kinder vor die Tür zu schicken, grenzt aus. Sie in eine Ecke zu stellen, ist beschämend», erklärt Marianne Lutz von der Pädagogischen Hochschule Bern. Ein

Bild Getty Images

So funktionierts in der Schule ➔ Regeln dem Entwicklungsund Lernstand der Kinder anpassen. ➔ Unkonzentrierte Kinder nicht bestrafen, sondern fördern, sie zum Beispiel an einen ruhigeren Arbeitsplatz setzen. ➔ Kinder von Anfang an in die Pflicht nehmen, wenn nötig individuelle Förderpläne und Lernverträge abmachen. ➔ Jugendliche sollen die Folgen von angerichtetem Schaden übernehmen. Wiedergutmachung ist das Ziel. ➔ Schulabsenzen gemeinsam mit Kind, Eltern und Schulleitung besprechen.

Kind, das sich schlecht konzentrieren kann und andere stört, wird besser an einen anderen Platz im Schulzimmer gesetzt. Dort ist es weniger abgelenkt. Im Notfall kann das Kind auch in ein anderes Klassenzimmer gebracht werden. Allerdings immer unter der Aufsicht einer Fachperson. Entscheidend ist für Marianne Lutz, dass die Folgen für ein Fehlverhalten immer nahe an der

Handlung sind und dass das Kind eine Wiedergutmachung für den entstandenen Schaden leistet. Steve könnte zum Beispiel eine Geschichte über seine Uhr schreiben oder einen Kuchen in der Form einer Uhr backen. Das würde die Klassenkameraden freuen und die Lehrerin sicher versöhnlich stimmen.

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Psychische Gewalt ist für Kinder oft schlimmer

Ausgrenzende oder beschämende Strafen nützen hingegen niemandem etwas und tun den betroffenen Kindern weh. Ausserdem ist die Grenze zur Gewalt fliessend. Für Pia Amacher von der Elternlobby Schweiz steht fest: «Gewalt, ob psychisch oder physisch, gibt es in allen Lebensbereichen: in Schulen, Lehrbetrieben oder Familien. Für Kinder ist psychische Gewalt aber oft fieser, da sie unsichtbar ist.» Ironische Bemerkungen, Anschreien, Blossstellen sollten deshalb unbedingt vermieden werden. Elisabeth Schwab

www.migrosmagazin.ch Verhalten ändern oder Moral beibringen: Was halten Sie von Sanktionen in der Schule?

Möchtest auch Du den Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch. Dort kannst Du Dir auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Kerzen mit Persönlichkeit

Früher mussten sich Schulkinder häufig in der Ecke schämen. Das ist heute verpönt.

Jetzt begegnet man wieder dem Duft von geschmolzenem Bienenwachs: Es ist die Zeit des Kerzenziehens, das in vielen Städten und Gemeinden angeboten wird. Ein Erlebnis für Gross und Klein, bei dem ganz persönliche Kunstwerke entstehen. Das nächstgelegene Kerzenziehen findet man unter: www.google.ch («Kerzenziehen» eingeben).


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BESSER LEBEN GARTEN & TIER

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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Weniger ist mehr

Grünpflanzen brauchen auch im Winter Wasser. Die richtige Flüssigkeitsmenge zu treffen, ist jedoch gar nicht so einfach.

D

ie Tage im Winter sind kurz und oft trüb. Nicht nur die Natur draussen macht eine Ruhepause. Auch die Grünpflanzen im Haus schalten einen Gang zurück. Deshalb sollte man sie bis in den Frühling nicht mehr düngen und ganz besonders vorsichtig giessen. Das Wässern im Winter ist eine Kunst. Die Topfballen sollten nie ganz austrocknen. Noch schädlicher ist jedoch, wenn zu viel und zu oft gegossen wird. So absurd es tönt: Bei Staunässe können die Pflanzen verdorren, denn die feinen Saugwürzelchen verfaulen und können keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen. Wann und wie viel ist also das richtige Mass? Der einfachste Test gibt zwar Trauerränder unter den Fingernägeln, ist aber recht aussagekräftig. Gegossen wird erst, wenn die Oberfläche abgetrocknet ist und am Finger keine Erde mehr

haften bleibt, wenn man ihn zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde steckt. Grundsätzlich gilt: Eher selten, dafür ausgiebig wässern. Läuft dabei ein Teil des Wassers in den Untertopf, sollte man ihn später unbedingt leeren.

Bei behaarten Blättern gelten andere Regeln

Eine Ausnahme sind Pflanzen mit behaarten Blättern, beispielsweise die beliebten Usambaraveilchen. Denen gibt man das Wasser am besten in den Untertopf. Aber auch da gilt: Staunässe vermeiden und Überflüssiges ein paar Stunden später weggiessen. Zimmerpflanzen mögen ausserdem keine «kalten Füsse», deshalb giesst man besser mit temperiertem Wasser. Ab und zu eine feine Dusche aus dem Zerstäuber sorgt zusätzlich dafür, dass die grünen Hausgenossen den Winter gut überstehen. Haia Müller

Im Winter ist beim Giessen der Pflanzen mehr Feingefühl gefragt.

ZWEI FREUNDE

«Ich bin ein Wirbelwind — wie mein Pferd»

Bild F1 Online

Dressurreiterin Christine Stückelberger, die erfolgreichste Schweizer Olympiateilnehmerin aller Zeiten, hat ihr Leben ganz den Pferden gewidmet. Schon als kleines Mädchen schlich sich die Bernerin in den Stall und wollte unbedingt auf ein Ross klettern. Wann hatten Sie Ihre erste Begegnung mit einem Pferd? Im Alter von zwei Jahren an einem Hochzeitsfest. Ich erkundete neugierig die Umgebung. Meine Verwandten fanden mich schliesslich in einem Stall, zwischen den Hinterbeinen eines Pferdes stehend — ein lebensgefährlicher Ort. Ich wollte unbedingt auf das Pferd, was ich dann auch durfte. Das weckte meine Liebe zu Pferden.

Wie ging es weiter? Später nutzte ich jede Chance, um zu reiten: bei meinem Onkel oder bei Bauern in der Umgebung. Dafür hatte ich schon auch mal die Schule geschwänzt. Richtigen Reitunterricht nahm ich aber erst mit elf Jahren. Welches ist Ihr Lieblingspferd? Ich habe nicht nur eines, ich habe verschiedene Lieblingspferde.

Aber wenn ich meinen Topfavoriten nennen muss, dann ist es Wirbelwind. Er ist heikel und sehr auf mich bezogen. Wenn er meine Stimme hört, klopft er, bis ich ihn besuchen komme. Er fordert mich toll. Wir sind ein echtes Superteam. Wenn ich an einem Concours teilnehme, was heute eher selten vorkommt, bewundern ihn alle. Er passt perfekt zu mir, denn auch ich bin ein Wirbelwind.

Sie züchten ja nicht nur Pferde, Sie waren auch die Erste, die in der Schweiz Jack-RusselTerrier gezüchtet hat. Meine Hunde Gypsi und Wili sind ständig um mich. Gypsi ist witzig und eine flinke Mausjägerin. Wili ist stets da, wenn ich reiten gehe. Das Schöne an einer Tierbeziehung ist: Die ganze Liebe, die man Tieren schenkt, wird garantiert erwidert.

Interview Dagmar Steinemann


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Auf allen vieren durch den Winter

Autos mit Allradantrieb bieten in der kalten Jahreszeit Vorteile. Beim Kauf eines Neuwagens, sollte man jedoch genau kalkulieren. Denn nicht immer ist ein 4x4 seinen Mehrpreis auch wirklich wert.

N

euwagen mit Allradantrieb liegen in der Schweiz unverändert im Trend. Im Schnitt jedes vierte Auto wird mit 4x4 verkauft. Vor allem im Winter und bei rutschigen Strassenverhältnissen bieten Allradler klare Vorteile: Wenn vier statt nur zwei Räder das Drehmoment auf den Asphalt bringen, verringert sich die Gefahr des Durchdrehens der Räder und verbessert sich die Griffigkeit. Auch das Anfahren am Berg fällt deutlich leichter.

Permanent oder der Fahrsituation angepasst

Generell lassen sich zwei AllradSysteme unterscheiden: Bei adaptiven Allradsystemen werden über Sensoren die Kräfte am Rad gemessen. Entsprechend der Fahrsituation kann so die Antriebskraft nur auf eine oder beide Achsen verteilt werden. Den Allradantrieb nutzt man so nur, wenn er auch tatsächlich gebraucht wird. Subaru-Modelle zum Beispiel werden dagegen permanent über alle vier Räder angetrieben. Damit hat man immer optimalen Vortrieb, aber auch spürbaren Mehrverbrauch.

Autos mit Allradantrieb haben auch Nachteile

Überhaupt muss man beim 4x4 auch Nachteile in Kauf nehmen. Familientaugliche Mittelklasselimousinen und -kombis von deutschen Herstellern bewegen

GESUCHT: TESTFAMILIE

Rumkurven und darüber berichten Kleinwagen, die hinsichtlich Charakter und Robustheit mit echten Geländewagen mithalten können: der Fiat Panda 4x4 (oben) und der Daihatsu Justy 1.3 AWD.

Anfahren im Schnee ist mit einem Allradler deutlich einfacher.

Kleinwagen mit 4x4 Suzuki Swift 1.3 GL 4x4: Leistung 92 PS, Verbrauch laut Werk 6,2 l/100 km, Preis ab 19 490 Franken. Fiat Panda 4x4: Leistung 60 PS, Verbrauch laut Werk 6,6 l/100 km, Preis ab 18 850 Franken. Subaru Justy 1.3 AWD Four: Leistung 91 PS, Verbrauch laut Werk 6,3 l/100 km, Preis ab 22 750 Franken. Weitgehend baugleich ist der Daihatsu Sirion 1.3 AWD. Er ist ab 20 990 Franken zu haben.

sich meist im oberen Preissegment. Der Aufpreis für Allradantrieb liegt hier im Schnitt zwischen 2800 und 4000 Franken. Autos mit 4x4 sind wegen der zusätzlichen Antriebstechnik zudem schwerer als reine Frontoder Hecktriebler. Das macht sich beim Treibstoffverbrauch bemerkbar: Im Schnitt schlucken sie zwischen 0,4 und 0,7 l/100 km mehr als das entsprechende Modell mit nur zwei angetriebenen

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Rädern. Ob sich diese Mehrkosten lohnen für die wenigen Tage im Jahr, an denen man ohne Allrad nicht weiterkommt, muss jeder selbst kalkulieren. In der Stadt dürfte sich der 4x4Antrieb aber kaum rechnen. Aber vorsicht, Allrad ist keine Garantie für rutschfreies Fahren. Denn der Bremsweg bleibt immer gleich, egal ob der Wagen von zwei oder vier Rädern angetrieben wird. Andreas Faust

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STECKBRIEF

Daihatsu Cuore

Motor/Antrieb: 4-ZylinderBenziner, 998 cm³, 69 PS, manuelles 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,1 Sekunden, Spitze 160 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,46 x 1,48 x 1,53 m, Kofferraum 103—414 l, Gewicht 920 kg. Verbrauch: 4,4 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 104 g/km. Preis: ab 15 980 Franken.


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BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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Gesucht: Vreni und Urs-Peter ➔ Wir suchen zwei Klassenkameraden – auf der Aufnahme eingekreist: Hallo, ihr Lieben, Vreni Sonderegger-Schenk und Urs-Peter von Gunten! Ihr fehlt noch für das nächste Klassentreffen. Wir gingen zusammen in Burgdorf bei den Lehrern Herr Zürcher und Herr Gerber in die Klasse 9 A. Von Urs-Peter haben wir keine Adresse, von Vreni keine aktuelle. Ihre letzte war: Lindenhofstrasse 24, 3048 Worblaufen. Bitte meldet euch bei: Sylvia Schmid-Rindlisbacher Kirchbergstrasse 86 3400 Burgdorf, Telefon 034 422 70 78 / 079 293 56 51 besi.schmid@bluewin.ch

➔ Gesucht: Heidi Schnider und Josef Lütolf, 1971 bis 1974, Bezirk Wohlen AG. Wir haben alle Adressen der Klassenkameraden, nur eure fehlen. Bitte meldet euch. Rita Carla Wipf-Amgwerd Wohlerstrasse 21 5605 Dottikon Telefon 056 624 44 40 rita@wipfnet.ch

➔ Gesucht werden Soldaten vom Militärflugplatz Littau, 1940 bis 1945. Wer erinnert sich, auf dem Militärflugplatz Littau Dienst geleistet zu haben – sei es in der Fliegerkompanie 19 oder als Bewacher? Werner Lustenberger Schädrütistrasse 14 6006 Luzern Telefon 041 370 06 51

➔ Gesucht wird: Bruno Schoch. Wir waren vier Mädchen und verbrachten 1971 unsere Sommerferien in Lugano, wo wir auf vier Jungs trafen. Bruno und ich verbrachten dann die ganze Woche zusammen. Er ist in Bossikon (zwischen Hinwil und Wetzikon) aufgewachsen. Seine Mutter hatte einen kleinen Laden. Margot Bolliger-Walder Neuwiesenstrasse 2 5742 Kölliken Telefon 062 723 55 38 mbwell@bluewin.ch

➔ Kann sich jemand an Heinrich Meierhofer erinnern? Er betrieb in den 60er-Jahren von Winterthur aus diverse Gastronomiebetriebe, unter anderem die Domino-Bar in Schaffhausen. Ich würde mich freuen, wenn jemand seine/ihre Erinnerungen an ihn mit mir teilen würde. Vielleicht hat jemand auch ein Foto von ihm? Marianne Good Kirchstrasse 20, 8172 Niederglatt, Telefon 079 422 14 49 persefone@bluewin.ch

➔ Wo bist du? Gesucht wird Kathrin (ich kenne leider nur deinen Vornamen), 1999 Klinik Barmelweid. Ich bin behindert und war zur Abklärung in der Klinik. Schwester Kathrin hat mich eine Woche lang gepflegt. Ich möchte ihr nochmals Danke sagen. Markus Gerhardt Brunnrainstrasse 27 4411 Seltisberg egger2@bluewin.ch

➔ Gesucht wird: Hans Baur oder Bauer (Jahrgang 1954). Mein Schulkollege Hansi Baur hat mit mir in den 70erJahren die Wettsteinschule besucht. Er hat vier Schwestern, ist geschieden und hat zwei Töchter. Michael Kurth Hauptstrasse 17 4142 Dornach Telefon 079 745 78 02

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Wer kennt diese Familie?

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Vor zirka sechs Jahren gab es in der Migros ein Plüschtier, dem unsere ältere Tochter den Namen Gugelgu gab. Auch die jüngere Tochter fand Gefallen an dem Bärli, doch nun hat sie es kürzlich verloren. Beide sind sehr traurig. Ein Flugblatt brachte nicht den gewünschten Erfolg. Hat irgendjemand unseren Gugelgu gefunden oder noch einen solchen bei sich in einer verstaubten Kiste? Schon bald werden wir eine achtwöchige Familienreise unternehmen, und es wäre schön, wenn unser Gugelgu auch mit dabei wäre.

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➔ Ich suche Sandra Tschan. Wir lernten 1988 zusammen für die Prüfung als Verkäuferin. Damals absolvierte ich eine Lehre in Bützberg. Wir waren zusammen eine Woche in Loret de Mar. Du hast damals an der Mädergutstrasse 49 in Bern gewohnt. Wir hatten eine super Zeit. Bitte melde dich, wenn du dich noch an mich erinnerst. Es würde mich riesig freuen. Ich hiess damals Barbara Rufer. Barbara Zenger-Rufer Ackerweg 4, 3254 Messen Telefon 031 765 54 74 barbara.zenger@gmx.ch

➔ Zwischen 1970 und 1971 waren wir während des Welschlandaufenthalts im Institut Montmirail in Marin. Wir waren sieben junge Mädchen in der Hauswirtschaftsabteilung. Leider haben wir keinen Kontakt mehr zueinander, was eigentlich sehr schade ist, da wir eine sehr lustige Truppe waren. Ich hoffe, auf diesem Weg den Kontakt zu einigen vielleicht wiederherstellen zu können. Die Na-

➔ Ich suche die Familie, die auf dem Foto abgebildet ist. Dieses Bild datiert von 1980 bis 1982. Wer erkennt sich oder die Personen auf dem Foto? Madeleine Waidya, Altweg 18, 8047 Zürich, Telefon 044 341 07 88

men der Mädchen waren damals: Nelly Säuberli, Rosette Lüthi, Margrit Löhrer. Von folgenden drei weiss ich leider nur noch den Vornamen: Maria, Rosmarie und Helen. Ich hoffe, dass es möglich ist, mit diesen wenigen Angaben die eine oder andere zu finden.

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➔ Ich suche Rosemarie Stieger. Sie lebte bis 1966 in Australien (Melbourne), hatte zwei Töchter namens Connie und Anita, lebte danach in der Schweiz, unter anderem eine Weile lang in Samstagern ZH. Ich würde mich sehr freuen, etwas von ihr zu hören! Hanspeter Stucki, Binningerstrasse 26, 4103 Bottmingen Telefon 061 421 69 54


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GLÜCKSGRIFF

Migros Magazine 49, 30. November 2009

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Lektionen in Magie

Der berühmteste Zauberlehrling ist zurück: Harry Potters neustes Abenteuer ist jetzt auf DVD erhältlich.

Mitmachen und mit M Glück G gewinnen Warner Wa Home Video d das da und Migros-Magazin verlosen tolle Glanzvoller Preise: Hauptpreis: Der Hauptein echt goldener gewinn ist Horkruxeine NachAnhänger, den bildung des Horkrux-An- es weltweit nur hängers aus zehnmal gibt. dem Film. Von dem Schmuckstück existieren weltweit nur gerade zehn Exemplare. Zu gewinnen gibt es ausserdem fünf Mal ein Modell des Hogwarts-Schlosses, in dem alle sechs bisherigen Harry-PotterDVDs enthalten sind, sowie 50 Mal die DVD Harry Potter und der Halbblutprinz™. Gefährliche Zeiten im Zauberinternat Hogwarts: Der Schüler Ron Weasley (Rupert Grint) trägt sogar schon beim Frühstück einen Helm.

Bild Warner Bros.

M

it leicht zittriger Hand greift Albus Dumbledore, Direktor der magischen Schule Hogwarts, nach einem winzigen Glasfläschchen. Es enthält nicht irgendeinen beliebigen Zaubertrank, sondern eine Erinnerung in flüssiger Form. Dumbledores Lieblingsschüler Harry Potter kann damit einen Moment nacherleben, der weit zurück in der Vergangenheit liegt. Doch die Zeitreise ist gefährlich: Sie führt direkt in die Kindheit des teuflischen Oberschurken Voldemort. Die Schüler am Zauberinternat Hogwarts kämpfen nicht nur gegen dunkle Dämonen, sondern auch mit ihren eigenen Hormonen. Harry und seine bei-

den Vertrauten Ron und Hermine sind nun mitten in den Wirren der Pubertät. So geht es im neusten Film nicht nur um schwarze Magie, sondern auch um den Zauber der ersten Liebe. Das Kinospektakel Harry Potter und der Halbblutprinz™ gibts nun auf DVD und Blu-ray. Auch im Heimkino wirken die Filmbilder überwältigend: Dumbledore trinkt sogar Gift, um in den Besitz eines magischen Amuletts zu kommen. Eine Nachbildung dieses Schmuckstücks gibts beim Wettbewerb des Migros-Magazins zu gewinnen. Wir versprechen, dass dieser begehrte Fanartikel aus 14-karätigem Gold keine magischen Nebenwirkungen hat. Michael West

Harry fürs Heimkino: Den neuen Film gibts nun auf DVD und Blu-ray.

Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Glück und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: Glück Hans Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Musterdorf. Via Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Harry Potter», Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 6. Dezember 2009. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Ein Licht anzünden: ein Zeichen setzen

Besuchen Sie am Samstag, 19. Dezember 2009, ab 16 Uhr eine der zahlreichen Beleuchtungen und setzen Sie Ihr persönliches Zeichen der Solidarität mit den Schwachen und in Not Geratenen. Alle Veranstaltungsorte finden Sie unter www.caritas.ch


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 49, 30. November 2009

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Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 6. Dezember 2009, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 48,

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Gewinner Rätsel Nr. 47:

Norbert Zöllner, 5415 Rieden; Dora Candinas-Winzap, 7172 Rabius; Margrit Fierz, 8192 Glattfelden; Jacqueline Furrer, 3935 Bürchen; Gabriel Lanz, 8600 Dübendorf.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 344 000 (WEMF, MACH Basic 2009-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung),

Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung),

Heidi Bacchilega (HB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni,

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Inspirationen für ein nachhaltiges Leben: wwf.ch/lösung


102 | Migros-Magazin 49, 30. November 2009

Original-Nikolaus, Bischof von Myra.

Namen: Samichlaus/Santiglaus (Schweiz), Nikolaus von Myra alias Nikolo (Österreich), Santa Claus (USA), Noel Baba (Türkei), Väterchen Frost (Russland). Alter: Je nach Quelle 1723 oder 1739 Jahre. Ich ziehe das tiefere Alter vor. Beruf und Lebenslauf: Mit 19 zum Priester geweiht, später griechischer Bischof von Myra in der heutigen Türkei. Seit dem 6. Jahrhundert bin ich einer der populärsten katholischen Heiligen. Weltweit als Weihnachtsmann verehrt werde ich erst seit dem 20. Jahrhundert. Mein Lebensmotto: Geben ist seliger als nehmen! Mein Ziel: Irgendwann einmal die Fitze ganz zu Hause lassen zu können. Kindern mit «Fuditätsch» zu drohen, ist eindeutig überholt! Was ich mag: Den Duft von Lebkuchen in der Luft. Erwartungsvolle Kindergesichter. Das Knirschen des Schnees unter meinen Stiefeln. Was ich nicht mag: Eltern, die ihren Kindern mit mir drohen. Immer die gleichen Sprüchli. Autofahrer, die mit 100 Kilometer pro Stunde an mir und meinem Esel vorbeirasen. Was ich an mir mag: Meinen Bart. Ich pflege ihn täglich mit meiner selbst gemischten Bartwichse aus Vaseline und Bienenwachs. Mein peinlichster Moment: Ich hab mal versucht, so einem kleinen Knirps zu erklären, warum man auch ohne eigenes Handy ganz gut durchs Leben kommt. In dem Moment hats in meiner Manteltasche geklingelt.

Almut Berger

Samichlaus

Noch füllt der Samichlaus mit Schmutzlis Hilfe all die feinen Gaben in Säckli ab. Schon bald wird er sich aber auf die weite Reise zu den Kindern dieser Welt begeben — sei es mit dem Esel wie bei uns in der Schweiz oder im Rentierschlitten wie in den USA. Immer mit dabei: der goldene Hirtenstab und das Buch voll mit guten und schlechten Kindertaten. MEIN BUCH «Hier notiere ich all die Dinge, die ich den Kindern sagen werde. Ich habe mir überlegt, einen Laptop anzuschaffen. Aber irgendwie ist das nicht das Gleiche.»

WO WÜRDEN SIE GERNE LEBEN? «Nach all dem Weihnachtstrubel erhole ich mich oft ein, zwei Wochen lang an einem der Traumstrände dieser Erde. Aber eigentlich ist es mir zu Hause am wohlsten.»


MEINE WELT

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MEIN BESTER KUMPEL «Der Schmutzli. In Deutschland heisst er Knecht Ruprecht, in Österreich Krampus. Obwohl ihm der Ruf eines Kinderschrecks anhaftet, ist er ein ganz Lieber. Ich wüsste nicht, wie ich ohne seine Hilfe all meinen Pflichten nachkommen könnte.»

MEIN DOUBLE «Die Tradition, mich in Schokola ladenform zu ve vernaschen, gi gibt es schon se seit mehr als 150 Ja Jahren. Allein be bei der Migros we werden jedes Jahr um die 30 Tonnen Schokolade zu Sam Samichläusen ve verarbeitet.»

Bilder Renate Wernli, Fine Art Images, Prisma, Keystone (2), David Zehnder, iStockphoto, Coca-Cola GmbH

MEIN DING

«Der goldene Hirtenstab, seit dem 4. Jahrhundert das Symbol der Bischöfe. Zu meinen besonderen Schäfchen gehören neben den Kaufleuten und Seefahrern Kinder und Schüler.»

MEINE VIERBEINIGEN HELFER

«Im weiten Amerika spanne ich jeweils eines meiner zwölf fliegenden Rentiere vor den Schlitten. Das wohl bekannteste ist Rudolph mit der roten Nase. In der kleinen Schweiz hingegen gehe ich ganz gemütlich und zu Fuss mit meinem Eseli auf Tour.»

WAS ICH NICHT AN MIR MAG «Mein Bäuchlein. So richtig rundlich bin ich aber erst seit 1931, als mich Coca-Cola für seine Weihnachtskampagne entdeckte.»


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