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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 48 | 25. NOVEMBER 2013 www.migrosmagazin.ch

CLAUWAU IN SAMNAUN I 34

Welcher Samichlaus wird Weltmeister? SCHLAGERSTAR I 126

Was Beatrice Egli schnell auf die Palme bringt

Ein Duo für Sternstunden

Nicole Sami und Sandra Colombo sind moderne Feen. Mit ihrer Stiftung «Kinderhilfe Sternschnuppe» erfüllen sie kranken und behinderten Kindern einen Herzenswunsch. I 38

Bild: René Ruis

ADVENTSKALENDER I 9

Türchen öffnen und tolle Preise gewinnen Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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Festlich

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Von der Vorspeise bis zum Kaffee: Mit dem passenden Geschirr tischen Sie wahren Festtagsglanz auf. Tischset 30 x 45 cm, silbern 3.90

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Holografische Sternen-Sticker golden oder silbern 2.90

Frey Baumbehang Tannzapfen gefüllt, 170 g 4.80

Frey Baumbehang Engel gefüllt, 230 g 6.90

Frey Baumbehang hohl, assortiert, 500 g 12.50

Frey Kids Adventskalender diverse Sujets, 75 g 4.20

Frey Kids Baumbehang massiv, 130 g 4.–

Frey Baumbehang Fondant-Mäuse assortiert, 500 g 8.20

WEITERE FESTLICHE IDEEN FINDEN SIE IM WEIHNACHTSMAGAZIN. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen, solange Vorrat.


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Verkürzen Sie das Warten auf Weihnachten mit Leckereien, die der ganzen Familie schmecken.

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Baumnüsse Grenoble Frankreich, Beutel à 500 g aktueller Tagespreis Frey Santa Moments Mini-Chlaus 20 g 1.50

Elisen-Lebkuchen assortiert, 200 g 3.30


DIESE WOCHE 6 |

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INHALT

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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Wünsche wahr werden lassen

Eine ähnliche Organisation existiert auch bei uns. Sie heisst Sternschnuppe Wenn Träume wahr werden: und erfüllt seit genau Der krebskranke Miles 20 Jahren Wünsche von Scott (5) jagte gemeinsam kranken und behinderten mit Batman Verbrecher. Kindern. Nicht mit so viel Showtime wie in den USA, aber nicht minder engagiert. Die Stiftung wird von Sandra Colombo und Nicole Sami geführt. Sie sind davon überzeugt, dass Vorfreude Kraft im Heilungsprozess verleiht. Und sie machen nichts lieber, als Kinderwünsche zu erfüllen (Seite 38). Mehr als 1800 Kinder hat die Stiftung Sternschnuppe in diesen Jahren schon beglücken können. Sei es mit einem Pippi-Langstrumpf-Fest, einem Besuch bei der Flughafenfeuerwehr, mit dem Streicheln eines Löwen oder gar einem Helikopterflug. Das Migros-Magazin wird die Einnahmen aus dem diesjährigen Adventskalender-Wettbewerb der Stiftung Sternschnuppe als Jubiläumsgeschenk zukommen lassen. Deshalb: Machen Sie mit bei unserem Wettbewerb. Es erwarten Sie jeden Tag tolle Preise, und Sie spenden gleichzeitig für einen guten Zweck!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

WEIHNACHTEN

9 | Im Adventskalender des MigrosMagazins gibt es jeden Tag tolle Preise zu gewinnen!

MIGROS-WOCHE 10 | Aktuelles

70 | 73 | 75 | 77 | 78 | 81 |

Fisch aus nachhaltiger Produktion Fruchtsaftgetränke von Actilife Süsse Bescherung: Frey-Pralinés Fixe Wähe dank Anna’s Best Durstlöscher für jeden Geschmack Flotte Locken und trendige Börsen

SAISONKÜCHE

GENERATION M

12 | Gebäude besser isolieren Energie sparen und Heizkosten senken.

MENSCHEN

18 | Porträt Die Betreiber von kleinen Musikklubs und Theatern schaffen ein wichtiges Stück helvetischer Kultur. 27 | Auf ein Wort 28 | Überwachung Überwachung auf Schritt und Tritt: ein Spaziergang mit Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich. 34 | Reportage Beim ClauWau in Samnaun wird der Weltmeister der Samichläuse erkoren. 38 | Interview Sandra Colombo und Nicole Sami von der Stiftung Sternschnuppe erfüllen die Herzenswünsche kranker Kinder. 43 | Kolumne: Der Hausmann.

82 | Christian Spuck Der Ballettdirektor steht auf einfache Kost: Es gibt Härdöpfeltätschli und Salat.

IHRE REGION

89 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

95 | Mix 98 | Reisen Rimini: Auch im Winter eine Reise wert. 105 | Familie Mit Kindern einkaufen ohne Stress.

AKTUELL

46 | Viel Herz und Engagement Frauen, die sich neben Kindern und Job für wohltätige Zwecke einsetzen. 50 | Spezialistin für Käse: Mifroma SA In den Höhlen der Mifroma SA lagern über 370 Käsesorten. 55 | News

SCHAUFENSTER

58 | Schenken von Herzen Da haben Sie das Geschenk: Vorschläge für perfekte Präsente.

18 | MENSCHEN Daniel Fontana gelingt es, grosse Acts in die freiburgische Pampa zu locken.

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Bilder: Nathalie Bissig, Nik Hunger, Gerry Nitsch, Reuters

Vielleicht haben Sie es gelesen: Letzte Woche hat halb San Francisco einem kranken Kind zu einem unvergesslichen Tag verholfen. Miles Scott, ein fünfjähriger, an Leukämie erkrankter Junge, hatte einen Herzenswunsch. Er wollte einmal in seinem womöglich kurzen Leben als «Batkid» auf Verbrecherjagd gehen. Tausende von gerührten Menschen standen Spalier, als «Batkid» zusammen mit Batman Jagd auf den «Riddler» und den «Pinguin» machte. Der «Einsatzbefehl» für die Ganovenhatz war übrigens von Präsident Barak Obama per TV erteilt worden. Möglich gemacht hatte die Aktion die «Make-A-Wish»-Stiftung.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

DIESE WOCHE INHALT | 7

50 | AKTUELL In den Sandsteinhöhlen der Mifroma in Ursy wird tonnenweise Käse veredelt. Ein Höhlengang.

107 | In Form Trockene Augen – betroffen sind vor allem Frauen ab 40. 109 | Digital Das neue iPad Air im Test: Den Preis wert oder viel heisse Luft? 110 | Auto Mit SsangYong gehts wieder aufwärts.

MEINE WELT

126 | Beatrice Egli

RUBRIKEN 15 | 17 | 115 | 117 | 118 | 124 |

Online Leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Impressum Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

126 | MEINE WELT Schlagerstar Beatrice Egli verrät, was sie an sich selbst nicht mag und wo sie ihr erstes Date hatte.

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif Anzeige

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WEIHNACHTEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

ADVENTSKALENDER | 9

24 Tage lang Bescherung Das Migros-Magazin sagt Danke – und verteilt bereits vor Weihnachten Geschenke. Wir verlosen vom 1. bis zum 24. Dezember 2013 attraktive Preise.

A

m kommenden Sonntag gehts endlich wieder los mit dem Adventskalendertürchen-Öffnen. Damit auch Sie nicht leer ausgehen, verlosen wir in unserem Migros-Magazin-Adventskalender vom 1. bis 24.Dezember täglich tolle Geschenke. Die Preise werden wöchentlich von einem Migros-Magazin-Mitarbeiter im Heft vorgestellt.

Wollen Sie einen der Preise gewinnen, so müssen Sie nur am entsprechenden Tag via Telefon, SMS oder Internet teilnehmen. Mehrmalige Teilnahmen – auch für dasselbe Türchen – sind erlaubt. Die Gewinner werden per Los ermittelt (mehr dazu siehe «So machen Sie mit»). Ab nächster Woche gibt es zudem die Chance auf einen Zusatzpreis.

Erholung vor dem grossen Fest. Entspannen Sie zu zweit einen ganzen Tag im RömischIrischen Bad des Erlebnisbads Bernaqua in Bern. Wir verlosen 20 x 2 Tageseintritte (inkl. Tageseintritt ins Erlebnisbad) im Wert von je Fr. 75.–.

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So machen Sie mit

Beantworten Sie die nachstehende Wettbewerbsfrage und nehmen Sie teil, täglich zwischen 00.00 und 23.59 Uhr: An welchem Datum ist dieses Jahr der 1. Advent?

Bild: Ueli Christoffel

Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 100 033 (1 Fr. pro Anruf ab Festnetz), nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Wort KALENDER, Ihrer Lösung und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr. pro SMS). Beispiel: KALENDER Lösung Beat Muster, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Online: www.migrosmagazin.ch/ adventskalender

Marianne Hermann organisiert die Wettbewerbe im MigrosMagazin und wünscht Ihnen eine schöne Adventszeit.

Die Ruf- und SMS-Nummer sowie das Online-Teilnahmeformular werden ab Sonntag, 1. Dezember 2013, freigeschaltet. Der Erlös aus den Anrufen und SMS kommt der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe zugute. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind nicht teilnahmeberechtigt. Mehrfachteilnahmen sind möglich, computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


MIGROS-WOCHE 10 |

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AKTUELLES

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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Eine andere Art Heimatfilm

Regisseur Simon Baumann wollte Kontakt mit den Bewohnern seiner Gemeinde knüpfen und hat darüber den originellen Film «Zum Beispiel Suberg» gedreht. Am 28. November startet das Werk im Kino.

E

s ist eine typische Schlafgemeinde im Schweizer Mittelland: Suberg BE hat 612 Einwohner; die meisten von ihnen verbringen hier vor allem die Nacht. Tagsüber wirkt das Dorf mit den vielen schmucken Einfamilienhäusern wie ausgestorben. Regisseur Simon Baumann (34) hat einen Grossteil seines Lebens in Suberg verbracht, ohne sich hier wirklich heimisch zu fühlen. Dies wollte er im Rahmen eines Kinoprojekts ändern: Der Dokumentarfilm «Zum Beispiel Suberg» zeigt, wie Baumann mit den anderen Bewohnern in Kontakt kommen und mehr über sie erfahren will, was teilweise heftige Abwehrreaktionen auslöst. Entstanden ist so ein Heimatfilm der anderen Art. Das Migros-Kulturprozent hat das Werk im Rahmen des ersten «CH-Dokfilm-Wettbewerbs» zusammen mit der SRG finanziert. Am 28. November hat «Zum Beispiel Suberg» nun Premiere in acht Schweizer Städten. Michael West

FRISCH IN DER MIGROS

Knackige Röschen Häufig fristet Blumenkohl ein tristes Dasein: Verborgen unter Béchamelsauce oder als fast zerkochte Beilage. Doch richtig behandelt, blüht der Kohl geradezu auf. Die knackigen Röschen voller Aroma harmonieren beispielsweise mit spanischem Chorizo, indischem Curry oder Zitronen und Kapern. Rezepte unter www.saison.ch

Kinotickets zu gewinnen Zum Kinostart des Films verlost das Migros-Magazin 30-mal zwei Tickets – nach Wahl in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Luzern, Zug, Biel und Lyss. Gratisteilnahme unter: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff

Erkundete eine Schlafgemeinde: Regisseur Simon Baumann.

50 000 Franken für digitale Kultur Das Migros-Kulturprozent vergibt zum siebten Mal Werkbeiträge zur Förderung von digitaler Kultur. Die Gesamtsumme beträgt 50 000 Franken; 6 von 50 eingereichten Arbeiten wurden prämiert. So erhalten die beiden Brüder Michel und André Décosterd 20 000 Franken für eine ebenso imposante wie verspielte Klanginstallation mit dem Namen Nyloïd. 8000 Franken gehen an das Projekt «The Rendering Eye», an dem der Zürcher Geschichtsprofessor Philipp Sarasin beteiligt ist: Darin wird die Herkunft der Google Maps aus der Militärtechnologie kritisch untersucht. www.migros-kulturprozent.ch


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

AKTUELLES | 11

Auszeichnung für die MigrosBäckerei RÜCKRUF

Sardellen der Marke Albo Die Migros ruft Sardellen der Marke Albo zurück. Bei Analysen wurden teilweise erhöhte Histaminwerte festgestellt. Der Verzehr der betroffenen Sardellen kann Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen oder Hautrötungen verursachen. Die Kunden werden aufgerufen, diese Sardellen nicht mehr zu konsumieren. Betroffen sind alle 20-Gramm-Dosen mit Haltbarkeit bis 12.2013 oder später. Diese Dosen wurden ausschliesslich in den drei Genossenschaften Migros Aare (Region Aargau, Bern, Solothurn), Migros Neuenburg-Freiburg (Region Neuenburg, Freiburg, Bern, Jura, Waadt) und Migros Genf (Region Genf und Waadt) verkauft. Selbstverständlich können die Kunden den Artikel in die Filialen zurückbringen und erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet. Die Sardellen der Linie M-Classic und M-Premium sind qualitativ einwandfrei und können bedenkenlos konsumiert werden.

Das Allergiezentrum Schweiz hat den M-Industriebetrieb Jowa mit einem «aha!-Award» ausgezeichnet. Das Unternehmen bekam den Preis für den Umbau des Produktionszentrums in Huttwil BE: Dort verfügt die Jowa nun über eine Halle, wo ausschliesslich glutenfreie Back- und Teigwaren hergestellt werden. Alexandra Burri (links im Bild), Entwicklerin für glutenfreie Produkte, und Martina Zinsli (rechts im Bild), Projektleiterin für den Umbau der Produktionshalle, nahmen die Auszeichnung entgegen. Die unabhängige Jury begründete ihre Wahl damit, dass die Jowa als grosse Firma «eine ganze Fabrik für die

Produktion von speziellen Nahrungsmitteln für einen relativ kleinen betroffenen Bevölkerungsteil» betreibe. Mit dem «aha!-Award» werden regelmässig Projekte ausgezeichnet, die einen direkten Vorteil und Nutzen für Allergiker haben.

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REGION BASEL

Bilder: Severin Nowacki, Keystone, Remo Eisner

Santiglaus im Anmarsch Sitzt das Verslein? Falls nicht: Zum Üben bleibt noch etwas Zeit, der SantiglausTag ist ja erst am 6. Dezember. Am Mittwoch, 4. Dezember, kommt der Santiglaus samt Schmutzli und Esel aber bereits zu Besuch in den Basler Zolli. Alle Kinder kommen an diesem Nachmittag gratis in den Zoo und dürfen ihr Verslein auf der Bühne aufsagen. Als Dank bekommen sie ein kleines Geschenk. Doch auch diejenigen, die sich nicht getrauen, gehen nicht leer aus. Mehr zum Zolli Niggi Näggi in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel oder auf www. zoobasel.ch

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generation m 12 |

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gebäudeisolation

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Nr. 48, 25. November 2013 | migros-magazin |

Die Wärmedetektive

Mit einer guten Gebäudeisolation können Hausbesitzer Heizkosten sparen und gleichzeitig die Umwelt schützen. Infrarotbilder helfen, Schwachstellen in der Isolation zu erkennen.

M

bild: Jorma müller

Generation m steht für das nachhaltige engagement der migros. www. generation-m.ch

it Beginn der kalten Jahreszeit sorgen Radiatoren, Bodenheizungen und Cheminées wieder für Behaglichkeit in den Stuben. Doch die wohlige Wärme bleibt nicht vollumfänglich in den Räumen – sie dringt auch nach aussen: Durch Fensterscheiben, Dächer und Mauern verpufft wertvolle Energie. Von blossem Auge ist das nicht zu erkennen, denn Wärmestrahlen sind für das menschliche Auge unsichtbar. Sichtbar werden diese Infrarotstrahlen erst durch eine Wärmebildkamera. «Jedes Objekt gibt eine Wärmestrahlung ab, die mittels Infrarotbilder – auch Infrarotthermografie genannt – dargestellt werden kann», erklärt Thermografiespezialist Martin Oehme. Zurzeit haben er und seine Mitarbeiter Hochsaison und

Günstige Infrarotaufnahmen Die Obi-Baumärkte bieten während der aktuellen Heizperiode den Service, Infrarotaufnahmen zum Preis von 150 Franken anfertigen zu lassen. Folgende Leistungen sind inbegriffen: n mindestens sechs Aussenaufnahmen des Hauses mit einer Infrarotkamera n erläuterungen zu den Infrarotbildern n Tipps zur behebung möglicher Schwachstellen Infos und Anmeldung: Tel. 062 544 78 30 sowie unter www.obi-baumarkt.ch

sind in der ganzen Schweiz unterwegs, um Häuser mit ihren Infarotkameras abzulichten (siehe Box). Denn nur im Winter ist dies sinnvoll, wie Oehme erklärt: «Für aussagekräftige Infrarotbilder muss das Gebäude beheizt sein. Das Temperaturgefälle zwischen Innen- und Aussentemperatur sollte mindestens zehn Grad Celsius betragen.» Damit die Sonne den Wärmedetektiven keinen Strich durch die Rechnung macht, sind sie zudem nur sehr früh morgens oder spät abends unterwegs. «Wärmeverluste oder Wärmebrücken, umgangssprachlich auch Kältebrücken, aufgrund von Konstruktionsfehlern oder baulichen Mängeln werden durch die Infrarotthermografie schonungslos aufgedeckt», sagt Oehme.


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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

generation m gebäudeisolation | 13

Ein Wärmedetektiv im Einsatz: Auf den Bildern seiner Infrarotkamera steht Rot für Wärme, Blau für Kälte.

Beispiel Dach (grosses Bild): Im oberen Dachbereich ist aufgrund einer fehlerhaften Dämmung ein deutlicher Wärmeverlust erkennbar. Beispiel Tür (unten links): eine Hauseingangstür schliesst im oberen bereich nicht ordnungsgemäss ab, was zu deutlichen Wärmeverlusten führt. Die Türaufhängung sowie die Dichtungen sollten überprüft werden. Beispiel Wand (unten rechts): Die Wärmestrahlung der unter den Fenstern angebrachten Heizkörper ist klar erkennbar. ein Zumauern der Heizkörpernischen oder eine Aussendämmung ist hier zu empfehlen.

Sind die Schwachstellen einmal sichtbar, können die Hausbesitzer Massnahmen treffen und damit Energie sparen. Das Sparpotenzial ist dabei riesig. Die ungefähr zwei Millionen Gebäude in der Schweiz verursachen für ihren Betrieb rund 40 Prozent des schweizerischen Energieverbrauchs, etwa für Lüftung, Beleuchtung, Heizung und Warmwasser. Bei den beiden Letztgenannten liegt das Sparpotenzial bei 70 Prozent. Eine gute Gebäudeisolation kann dazu einen erheblichen Teil beitragen. «So schützt man nicht nur die Umwelt, sondern senkt auch seine Heizkosten», sagt Martin Oehme. «Eine bessere Isolation vermindert zudem den Durchzug und erhöht so den Wohnkomfort.» Text: Andreas Dürrenberger

Die Migros machts vor

Diplomingenieur Martin Oehme ist Fachmann für Thermografien.

Auch die migros setzt bei ihren Gebäuden auf eine gute Isolation und effiziente Gebäudetechnik. bereits heute verfügt die Detailhändlerin über die grösste Gebäudefläche in der Schweiz, die mit dem Minergie-Label ausgezeichnet ist. bauten nach diesem Standard zeichnen sich durch ihren tiefen energieverbrauch aus. Dass dies so bleibt, macht die migros mit einem entsprechenden versprechen im rahmen von Generation m klar. Zudem hat sie einen eigenen Baustandard definiert, der neben dem Thema Energie auch die Bereiche Materialökologie sowie Natur und Landschaft abdeckt. In Zukunft wird sie alle Neu- und Umbauten ihrer Filialen nach diesem Standard «Nachhaltiges bauen migros» erstellen. Was heisst das konkret? Neben dem bau von energieeffizienten Gebäudehüllen und Haustechnikanlagen werden möglichst ökologische baumaterialien verwendet. Darüber hinaus berücksichtigt die migros in der Umgebungsgestaltung ihrer Filialen und Gebäude die biodiversität und sorgt für eine abwechslungsreiche bepflanzung.


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ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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Detektiv Melotti sagt Adieu

D

etektiv Melottis mörderischer Supermarktfall neigt sich dem Ende entgegen. Unterstützen Sie ihn noch einmal, bevor er in die wohlverdienten Ferien fährt. Lesen Sie jetzt den letzten Fall online auf www.migrosmagazin.ch/ratekrimi und

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SCHLUMMERMUTTER

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Höflichkeitsformen werden der Schlummermutter wieder wichtig. Denn wer Danke, Bitte und Grüezi sagt, bringt seinem Gegenüber Achtung entgegen.

Nach der wilden Verfolgungsjagd gilt es aufzutanken! Machen Sie dies jetzt mit einer von drei Migrol-Geschenkkarten im Wert von Fr. 100.–. Besuchen Sie unsere Website www.migrosmagazin.ch/ratekrimi, lesen und lösen Sie den letzten Fall von Detektiv Melotti und geben Sie Ihre Lösung online ein. Viel Glück! www.migrol.ch

migrosmagazin.ch/schlummermutter

Das erwartet Sie am Ende des Monats:

Unter allen Hilfsdetektiven, die zur Lösung des Falls beigetragen haben, verlosen wir am Sonntag, 1. Dezember 2013, 3 x 2 Tickets für die DinnerKrimi-Vorstellung «Schicksalsjahre einer Killerin» im Gasthof zum goldenen Kreuz in Frauenfeld im Wert von je Fr. 155.–. Erleben Sie einen mörderisch schönen Krimiabend inklusive Apéro, 4-Gang-Menü, Wein, Mineral, Kaffee/Tee. Die Tickets sind gültig für die Vorstellung vom Sonntag, 15. Dezember 2013, 17 Uhr im Gasthof zum goldenen Kreuz. Kennen Sie DinnerKrimi noch nicht? Einen Vorgeschmack gibts auf www.dinnerkrimi.ch und www.goldeneskreuz.ch

Kinder sollen auf alte Menschen Rücksicht nehmen, findet die Kolumnistin. Sie ärgert sich aber über Senioren, die ohne Mass und Ziel über die Kinder und Eltern von heute zetern.

SWISSMADE

PWYW heisst das Kürzel der Stunde in der Schweizer Hotellerie: Bis zum 20. 12. bezahlt man für die erste Nacht den üblichen Preis, für die zweite gilt «Pay What You Want». Zur Auswahl stehen zwölf Hotels. migrosmagazin.ch/swissmade

Tatort: Das Goldene Kreuz in Frauenfeld.

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forum

Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

leserbriefe | 17

mm 47: «freundschaft macht die menschen zufrieden», Interview mit dem britischen Sozialforscher richard Wilkinson.

«Gleichheit ist nicht Gerechtigkeit»

¢ Der Ruf nach Gleichheit ist nicht neu und im Zusammenhang mit der 1:12-Initiative besonders aktuell. Nur werden unklare Begriffe verwendet. Namentlich wird Gleichheit mit Gerechtigkeit verwechselt. Auch wird nicht berücksichtigt, dass Gleichheit eine Forderung, aber keineswegs eine Realität ist: Keine zwei Individuen sind völlig gleich, nicht einmal eineiige Zwillinge! In Tat und Wahrheit gibt es keine funktionierende egalitäre Gesellschaft respektive Gemeinschaft. Die erwähnten Komponisten Mozart und Beethoven lebten in einer stark hierarchischen Gesellschaft und bewegten sich in elitären, sie fördernden Kreisen. Solche Genies und Querdenker haben in einer scheinegalitären Gesellschaft, wie sie heute vorgegaukelt wird, einen noch schwereren Stand, als sie es ohnehin hätten. Gefragt ist derzeit vielmehr Durchschnittlichkeit und die Fähigkeit, den Durchschnitt zu repräsentieren. Thomas Allmendinger

son knapp ein Jahr später als Präsident mit einer Lüge den Krieg gegen die Nordvietnamesen angezettelt hat und für Zehntausende von Toten verantwortlich zeichnet. Die USA haben zuweilen eine spezielle Auffassung von Gerechtigkeit, die oft im Recht des Stärkeren mündet. Gerechtigkeit wird es im Mordfall JFK wohl keine mehr geben, aber die Wahrheit über die Hintergründe würde helfen, die Vorkommnisse von damals besser zu verstehen. Pascal Merz, 6210 Sursee

8152 Glattbrugg

mm 47: «Landkarte ohne Israel?», Editorial.

Gleichheit ist Glück, sagt Richard Wilkinson.

bild: basile bornand

«Dieser Titel drückt den Wunsch vieler aus»

 Es ist schon interessant, dass Hans Schneeberger ausgerechnet diesen Titel für sein Editorial gewählt hat. Ich nehme an, dass es zufälligerweise geschehen ist und nicht in geheimer Absicht. Dieser Titel drückt den Wunsch vieler aus, dass dieses Land von der Landkarte ausgelöscht werde. Am meisten hört man es aus dem Iran und von den Islamisten, aber auch in unseren westlichen Gegenden, auch wenn man es nicht ausdrücklich so sagt. Da helfen die EU, die Uno und all die Boykottaufrufe hintergründig mit. Hinter all diesen Machenschaften steht der als Antizionismus verkappte Antisemitismus. Zu ihrem Leidwesen wird es ihnen nicht gelingen, Israel von der Landkarte zu löschen. Auch wenn Israel im Moment noch nicht in dem Zustand ist, den Gott haben möchte, sind und bleiben die Juden doch Gottes auserwähltes Volk, aus dem unser Erlö-

ser Jesus gekommen ist, der selber sagte: «Das Heil kommt von den Juden». Rolf Kuhn, 3132 Riggisberg

mm 47: «Wo Geschichte geschrieben wurde», Dossier zum mordfall John f. Kennedy und zur Geschichtsschreibung.

«Gerechtigkeit wird es im Mordfall JFK keine geben»

«Die Juden bleiben Gottes auserwähltes Volk.»

 Was wurde seit dem Tod von John F. Kennedy 1963 alles geschrieben, doch bis heute ist nicht klar, wer den damaligen Präsidenten getötet hat respektive töten liess. Die schöne Fassade des Strahlemanns im Kampf für das Gute ist inzwischen eingerissen worden, doch die letzte Frage, warum JFK sterben musste, ist bis heute nicht geklärt. Die Version des Einzeltäters Lee Harvey Oswald weist so viele Lücken auf, dass jeder einigermassen kritische Geist zweifeln muss. Kommt hinzu, dass der damalige Vizepräsident Lyndon B. John-

 Im Migros-Magazin wird im Zusammenhang mit dem Attentat auf Kennedy über Ereignisse berichtet, die von bedeutenden Wissenschaftern als geschichtsrelevant eingestuft werden. Im Interview sagt Urs Sommer, Professor an der Universität Freiburg: «Geschichte muss immer wieder neu geschrieben werden, weil sich immer wieder andere Perspektiven auftun.» In diesem Zusammenhang frage ich mich, wo in diesem Artikel die Perspektiven der Frauen geblieben sind. Mit Monika Gisler, ETH-Wissenschaftshistorikerin, wurde nebst zehn Männern nur eine einzige Frau zitiert. Christa Kaufmann, Online-Kommentar

Für die Umfrage haben wir rund zwei Dutzend Personen angefragt, ein Viertel davon waren Frauen. Geantwortet haben zwölf Personen, darunter Monika Gisler als einzige Frau. Sie wollte jedoch nicht am Rating mitmachen und kam deshalb vor allem online ausgiebig zu Wort. Redaktion Migros-Magazin

nachtrag

MM 46: «Laufsteg ins normale Leben», Artikel über ehemalige Models und ihr jetziges Leben Im Porträt über das ex-model Sandra Wagner, heute einzel-, Paar- und Familienberaterin, fehlte aus produktionstechnischen Gründen der Hinweis auf die Website ihrer Praxis. Dies holen wir an dieser Stelle gerne nach: www.inbeziehung.ch

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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Nr. 48, 25. November 2013 | migros-magazin |

Ein Leben für die Bühne und den grossen Auftritt

In der Schweiz gibt es unzählige kleine Rockklubs und Theaterbühnen. Mit viel Herzblut schaffen die Betreiber darin ein wichtiges Stück heimische Kultur. Eine kleine Tournee durch die helvetischen Lokale.

K

larer Fall, ein Club ist wie ein Kind», sagt Beat MC Anliker (56). Sein Kind heisst Café Bar Mokka. Seit 27 Jahren führt er das Konzertlokal in Thun BE, er arbeitet etwa 80 Stunden pro Woche, Pausen gibt es bei ihm nicht, Kranksein ebenso wenig. Zuständig ist er für alles. «Freizeit und Arbeit kann ich gar nicht trennen, das ist alles das Leben.» Er veranstaltet um die 160 Konzerte im Jahr und organisiert im Sommer das zweiwöchige Openair «Am Schluss» auf dem Thuner Mühlenplatz. Anliker ist eine Figur, die in Thun jedes Kind kennt. Er trägt sein graues Haar lang und offen, die Augen sind geschminkt. Im Winter geht er nur mit seiner auffälligen Pelzkappe aus dem Haus. So unverkennbar ist auch das Mokka selbst: Über dem Mischpult leuchten Girlanden aus Entchen, um die Säulen windet sich glitzerndes Lametta, Discokugeln drehen, in der Ecke thront E.T., auf dem Piano jagt ein Fuchs. Während Anliker das Essen der Musiker vorbereitet, erzählt er, wie er als 29-jähriger Maurer per Zufall zum Mokka kam – damals noch ein Jugendtreff: Er baute das Haus um. Bald organisierte er auch Konzerte und war irgendwann derjenige, der die Verantwortung über-

nahm. Die erste Band, die im Mokka spielte, hiess Züri West. Sie spielen noch heute hier, andere Berner Grössen wie Patent Ochsner oder Stiller Has auch. Denn man hat zusammen angefangen, als Rockklubs noch verpönt waren und Langhaarige verdächtig. Anliker engagiert nur, was ihm gefällt, und riskiert auch mal einen halbleeren Laden. Aber nicht zu oft: Trotz Subventionen muss der Thuner Zeremonienmeister immer dafür kämpfen, dass die Kasse stimmt. Zu viel ist es ihm nie: «Das hat mit Besessenheit zu tun – du machst dein Ding. Klar braucht es dafür einen Spinner mit masochistischer Ader.»

eine toblerone-schoggi für jeden musiker Er hält auch nicht gerne mit seiner Meinung zurück, bellt auch mal ins Telefon, wenn ein Musiker ihn nervt, oder schüchtert Journalisten ein und setzt auf das Monatsprogramm gerne Sprüche wie diesen von Frank Zappa: «Die meisten Leute würden gute Musik auch dann nicht erkennen, wenn sie angekrochen käme und sie in den Arsch beissen würde.» Wenn er aber das Znacht für die Musiker vorbereitet, tut er das liebevoll

und legt in jeden Teller eine TobleroneSchoggi. «Musik hat etwas wahnsinnig Schönes – und Versöhnliches. Meine Highlights sind die schönen Abende hier und Menschen glücklich zu machen.» Um gute Musik und gute Menschen geht es auch bei Daniel «Duex» Fontana (47) in seinem Bad Bonn. Der Freiburger hat etwas Unmögliches geschafft: Er hat einen Club, der fernab der Welt inmitten von Wiesen und Feldern in einem ehemaligen Landgasthof bei Düdingen FR liegt, in ein bekanntes Musiklokal verwandelt. Fragten früher die Bands: «Where the hell is Bad Bonn?», wissen heute sogar Sonic Youth oder Cat Power, wo der Club liegt. Fontanas Rezept: «Wir sind echt, ehrlich und nah bei den Leuten. Das spüren die Bands.» Rücksicht auf den Geschmack des Publikums nimmt er nicht. «Ich bin kompromisslos, mir sind die grossen Namen nicht das Wichtigste.» Er hatte aber immer ein gutes Gespür: Bei ihm spielten Bands wie Queens of the Stone Age oder The Prodigy, bevor sie die riesigen Bühnen rockten. Angefangen hat er vor 21 Jahren, als er mit einem Kollegen das Wirtshaus und damit die alteingesessene, traditionelle «Bad Bonn Kilbi» übernahm: Statt


MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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Züri West im Mokka am 4.12.2012.

Bild: Christian Helmle

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Café Bar Mokka, Thun

Kapazität: 230 Veranstaltungen: 160 pro Jahr Hier spielten schon: Ween, Vive la Fête, Züri West, Patent Ochsner, Stiller Has, Baby Jail, Müslüm, Steff la Cheffe, Baze, Element of Crime, Fettes Brot, Freundeskreis, Gurd und The Young Gods. www.mokka.ch

«Musik hat etwas wahnsinnig Schönes – und Versöhnliches.» Beat MC Anliker, Chef des Thuner Lokals Mokka.


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PORTRÄT

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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Bild: Tom Wüthrich

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Dieter Meier an der Bad Bonn Kilbi 2012.

Bad Bonn, Düdingen

Kapazität: 250 Zuschauer Veranstaltungen: 80 Clubanlässe pro Jahr, dazu: Bad Bonn Kilbi im Sommer, Kilbi in Zürich im Dezember, Kilbi im Centre culturel suisse in Paris im Oktober 2013 Hier spielten schon: Queens of the Stone Age, Sonic Youth, Cat Power und The Prodigy. www.badbonn.ch

«Ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit dem Bad Bonn.» Daniel «Duex» Fontana, Chef des Düdinger Clubs.

Ländlerkapellen liessen sie Heavy-Metal-Bands aus der Gegend spielen und engagierten stets bessere UndergroundBands, die ihnen gefielen. Rentabel war das lange Zeit nicht wirklich. Aufgeben kam nie in Frage. «Ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit dem Bad Bonn», sagt Fontana in seinem heimeligen Freiburger Dialekt. Erst seit drei Jahren kommen er und sein Geschäftspartner ohne Nebenjobs durch.

Sie finanzieren den Club grösstenteils selbst.

Die Töchter mögen «einen der besten Orte der Welt» nicht Mittlerweile ist auch die Gemeinde stolz auf ihr Lokal, Konzertveranstalter grosser Festivals pilgern an die Bad Bonn Kilbi, um die Erfolgreichen von morgen zu entdecken, und pro Tag fragen um die 50 Bands an, ob sie hier spielen dürfen. «Es

ist einer der besten Orte der Welt, auch ohne Musik», sagt Fontana. Bloss seine Töchter, beide junge Teenager, mögen ihn noch nicht: «Wenn sie auch nur etwas von meiner rebellischen Ader mitgekriegt haben, muss das so sein», sagt Fontana mit einem verschmitzten Lächeln. Seit zwei Jahren organisiert er auch in Zürich ein Kilbi-Wochenende. Im Dezember 2012 spielten die Bands unter


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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Bild: Caroline Minjolle/Pix sil

Sophie Hunger im Helsinki, 3. 11. 2009.

anderem im Helsinki, ebenfalls einer dieser Orte, der mit viel guter Kultur und Idealismus lebt. Inmitten grossstädtischer Unwirtlichkeit in einer ehemaligen Garage unter der Hardturmbrücke hat der Rheintaler Tom Rist 2004 seinen «Unterhaltungskutter» eröffnet. Die Getränkeliste ist an die Wand gepinselt, die Spirituosen stehen auf der Fensterbank, die Ecke beim DJ-Pult ist mit Flyern tapeziert, an den Türrahmen sind Setlisten gepinnt, auf dem Kühlschrank leuchtet eine farbige Lampe, davor tanzt ein Paar aus Pappe.

Helsinki, Zürich

Tom Rist vom Helsinki mag keine Schubladisierungen

Zuschauer: 120 Veranstaltungen: 140 pro Jahr Hier spielten schon: Admiral James T., Big Zis, Jacques Palminger, Sophie Hunger, Allschwil Posse, Danee Woo, Beat-Man und Palkomuski. www.helsinkiklub.ch

«Das Wichtigste am Ganzen ist das Team.» Helsinki-Chef Tom Rist. Anzeige

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Die legendärste Band ist das Trio Aad Hollanders from Hell, das bis zur schweren Erkrankung des Bassisten Rienk über sieben Jahre lang jeden Sonntagabend spielte. Ab Ende Dezember steht es in neuer Besetzung wieder sonntäglich auf der Helsinki-Bühne – das war der Wunsch von Rienk. «Ursprünglich spielte jede Band viermal pro Jahr ein Konzert», sagt Tom Rist (47). «Die Musiker können sich ausprobieren und sich entwickeln.» Denn das ist es, was ihn am meisten interessiert: «Wie sich ein Künstler auf der Bühne inszeniert und entfaltet.» Und: «Das Wichtigste am Ganzen ist das Team: Ohne Team geht es nicht.» Er spricht weder über Stil noch über bevorzugte Musikrichtungen, Schubladisierungen mag er schon gar nicht. Obwohl hier Künstler und Künstlerinnen wie Sophie Hunger ihre ersten wichtigen Bühnenerfahrungen sammelten und nach wie vor hier auftreten. So unprätentiös sich Rist gibt, Helsinki hat sogar die Aufmerksamkeit der städtischen Kulturbehörden auf sich gezogen. Sie verliehen ihm 2009 den Kulturförderpreis. Er und sein Team machen weiter wie bis anhin, mit viel Eigensinn und Spass.


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«Schliesslich ist das Spielen, Träumen, Spinnen, auf Bäume klettern, das Umfallen, wieder Aufstehen und in die Marketingblase stechen die beste Energie!», sagt Rist, wenn man ihn fragt, warum er diesen Unterhaltungskutter führt. Er tut es, weil er es tun muss – wie alle Künstlerinnen und Künstler, die bei ihm auf der Bühne stehen.

Strahlende Kindergesichter sind der schönste Lohn So geht es auch Caroline Rasser (42). «Ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen.» Zusammen mit ihrem Bruder Claude (39) führt sie das Theater Fauteuil in der Basler Altstadt. Es ist eine Institution: Kaum ein Basler Kind, das hier kein Märchen gesehen, hat, kaum ein Basler, der das fasnächtliche «Pfyfferli» nicht kennt. Ihr Vater Roland Rasser – Sohn von «HD-Läppli» Alfred Rasser – mietete diesen Altstadtkeller 1957 für seine Komödiantengruppe. Die erste Kabarett-Spielstätte der Schweiz war geboren. Caroline Rasser erzählt, wie sie von klein auf mit und im Theater aufgewachsen sind. Im «Tapferen Schneiderlein» hatten sie als Wildsau und Einhorn ihre Bühnenpremiere, später verdienten sie ihr Sackgeld an der Abendkasse und in der Garderobe. 1998 hat sie mit Claude die Leitung übernommen. Ihr Bruder hat ein abgeschlossenes Wirtschaftsstudium und ist der Mann der Zahlen, sie steht als Schauspielerin zudem in den Eigenproduktionen auf der Bühne. In der vorweihnächtlichen Hochsaison laufen vier bis fünf Vorstellungen pro Tag. Nur so kann das Fauteuil ohne Subventionen überleben. Für ihre Arbeit erhalten die Geschwister einen unbezahlbaren Lohn: «Es ist unglaublich schön, beim Märlinachmittag in 200 strahlende Kindergesichter zu blicken», sagt Caroline Rasser. Ihr Bruder schwärmt: «Die Begeisterung der Leute ist immer wieder überwältigend.» Frust gibt es bei ihnen nur, wenn eine Produktion nicht gut läuft. Eines hat Caroline gelernt: «Man darf sich nicht verbeissen. Ein Theater ist ein sehr unsicheres Geschäft. So etwas kann man nur machen, wenn man im Moment lebt.» In der strengen Wintersaison haben sie zwar wenig Zeit für ihre Familie, doch das kompensieren sie im Sommer.

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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Caroline und Claude Rasser, Chefs des Theater Fauteuil in Basel.

Theater Fauteuil, Basel

Bild: Mimmo Muscio Basel

MENSCHEN 24 |

«S Gäld liggt uff dr Bangg», bis 31.12.2013

Tabourettli: 155 Plätze Fauteuil: 221 Plätze Veranstaltungen: 400 pro Jahr: Veranstaltungen Märchen, Kabarett, Fasnachtsproduktion, Comedy Hier spielten schon: Emil, Ursus & Nadeschkin, Massimo Rocchi und Zarah Leander. www.fauteuil.ch


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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PORTRÄT | 25

Nicole Knuth, Olga Tucek, 9.2.2011

Theater Ticino, Wädenswil

Bild: Bernhard Fuchs

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Zuschauer: 80 bis 90 Plätze Veranstaltungen: Rund 150 pro Jahr Hier spielten schon: Knuth und Tucek, Linard Bardill, Birgit Steinegger, Walter Andreas Müller, Beat Schlatter, Irmgard Knef, Eva Mattes und Christian Kohlund. www.theater-ticino.ch

«Ich komme hier nie weg, deshalb hole ich mir die Künstler hierher.» Ueli Burkhardt, Chef des Ticino.

Beinahe 30 Jahre ist es her, dass Ueli Burkhardt (52) sich mit seinem Bruder Martin in diesem Haus an der Hauptstrasse am Zürichsee einmietete und das ehemalige Restaurant Ticino zu einem Theater umbaute. «Die Zeit dürstete nach solchen Orten», erinnert er sich. Im ländlichen Wädenswil gab es weitum nichts – kein Theater, kein Konzertlokal. Es war Mitte der 80er-Jahre, Burkhardt war in den Nachwehen von «Züri brännt» kulturpolitisch aktiv und holte Künstler auf die Bühne, die alles andere als seichte Unterhaltung boten. Alteingesessene Anwohner rümpften die Nasen, sie misstrautem dem Theater als Hort der linken Kultur. Das Ticino hielt sich dennoch: dank der guten Qualität des Programms, der Zuschauer, die auch von weither anreisen, einem Förderverein und vielen freiwilligen Mitarbeite-

rinnen und Mitarbeitern. «Die Leute schätzen den familiären Charakter des Ticino», sagt Burkhardt. Lange hat Burkhardt neben dem Engagement als Theaterchef als Schauspieler gearbeitet. Vor 15 Jahren musste er sich entscheiden – er setzte voll auf das Ticino. Keine Angst vor dem Risiko? «In diesen Momenten denkst du nicht ans Risiko», sagt der Zürcher. «Überleben tut man immer irgendwie.» Im Ticino lässt er spielen, was er gerne sehen möchte. «Ich komme ja hier nie weg, deshalb hole ich mir die Künstler hierher», sagt er und grinst.

Leben und Arbeiten ohne geregelte Zeiten Seine Wohnung liegt im selben Haus, Burkhardt ist immer sofort mitten in der Arbeit. Dieses Leben passt zu ihm: «Ich

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bin mein eigener Chef und habe keine geregelten Arbeitszeiten. Meine Freiheit ist die beste Währung.» Er beschert den Zuschauern mit seinem Engagement schöne Abende, alles inklusive: In der ehemaligen Gaststube kann man am Abend essen und nach der Vorführung in der Bar den Schlummertrunk geniessen. Text: Claudia Langenegger Bilder: Nathalie Bissig

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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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frau der Woche

Zumthor-Fan Der Bundesrat muss entscheiden, ob die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall bereits ab 2014 gelten soll.

geMeinsaMe elterliche sorge

«Das Recht der Kinder ist höher zu gewichten»

Das Parlament hat beschlossen, das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall unabhängig vom Zivilstand der Eltern einzuführen. Über den Zeitpunkt der Umsetzung wird noch gestritten. Reto Wehrli, gemäss dem Parlament soll das gemein­ same Sorgerecht per 1. Ja­ nuar 2014 zur Regel werden. Dagegen läuft die Konferenz für Kindes­ und Erwachse­ nenschutz (KOKES) Sturm. Was halten Sie von diesem Protest?

Dossiers erledigen. In unserer Kanzlei haben wir Fälle, die seit eineinhalb Jahren auf einen Entscheid warten. Die Behörden sind über­ fordert?

bilder: iStockphoto, rDb, Getty Images

Es wird unnötiger AufNichts. Die KOKES bewand betrieben. Ein Beigründet ihre Haltung mit Reto Wehrli (48) spiel: Kürzlich meldete sich ein Ehepaar mit operativen Problemen. ist Rechtsanwalt Das ist schlicht nicht in Schwyz und war Kindern im Primarakzeptabel. Höher zu von 2003 bis 2011 schulalter bei mir. Die Elgewichten als Verwal- CVP-Nationalrat. tern wollten das gemeintungsprobleme sind der same Sorgerecht. Dazu politische Wille und das Recht der haben die Behörden beide Kinder betroffenen Kinder und Eltern, und die Eltern befragt, wollten von endlich die gemeinsame elterliche ihnen einen Vermögensnachweis Sorge zu erhalten. und auch noch eine zweite Befragung durchführen. Dieser riesige Die KOKES möchte die Revision frühes­ Abklärungsaufwand ist völlig tens per 1. Januar 2015 in Kraft setzen, übertrieben. Es handelte sich ja denn sie rechnet mit einer Flut von nicht um einen Streitfall. Es Gesuchen, da Geschiedene, deren braucht Leute mit Augenmass bei Scheidung nicht länger als fünf Jahre der Umsetzung, es braucht polizurückliegt, das gemeinsame Sorge­ tische Leadership. recht auch nachträglich noch bean­ tragen können. Ist ein Jahr später so schlimm?

Wenn die Kantone organisatorisch derart Probleme haben, wird es in einem Jahr wohl auch nicht besser. Die politische Führung in den Kantonen ist gefordert. Denn das Problem ist nicht die gemeinsame elterliche Sorge, sondern die Kapazität, mit der die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden die

Will die KOKES die Unterhaltsregelung gleichzeitig mit dem Sorgerecht neu regeln?

Das wird ihr unterstellt, zumal es ja der ursprünglichen Absicht von Justizministerin Sommaruga entspricht. Ist die Koppelung sinnvoll?

Nein. Denn das eine kann man ohne das andere in Kraft setzen.

Der Bundesrat befindet laut Bundesamt für Justiz noch diesen Monat über den Zeitpunkt der Einführung. Wie wird er entscheiden?

Ich befürchte, dass Frau Sommaruga den Antrag auf Verschiebung stellt, hoffe aber, dass der Bundesrat den klaren politischen Willen des Parlaments respektiert. Wird es mit dem neuen gemeinsamen Sorgerecht als Regelfall zu mehr Streitig­ keiten zwischen den Eltern kommen?

In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen spricht die australische Schauspielerin cate Blanchett (44) über den neuen Woody-Allen-Film «blue Jasmine» – und die Schweiz. Sie habe unser Land schon oft besucht. «Was ich schon immer mal sehen wollte, ist die Therme von Peter Zumthor. er ist ein aussergewöhnlicher Architekt», urteilt die dreifache mutter. Gemeint ist die Therme vals Gr, die seit 1998 unter Denkmalschutz steht.

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Die Eltern haben neu unabhängig von ihrem Zivilstand das gemeinsame Sorgerecht. Durch diesen neuen Regelfall sollte eigentlich weniger gestritten werden. Sie haben bereits 2004 als Nationalrat dem Bundesrat das gemeinsame Sorge­ recht als Regelfall vorgeschlagen. Als verheirateter, zweifacher Vater sind Sie von der Anpassung nicht betroffen. Weshalb haben Sie sich engagiert?

Aufgrund der praktischen täglichen Erfahrung als Anwalt. Ich habe oft erlebt, dass Väter einem Erpressungsrisiko ausgesetzt sind: «Zahlst du mir, dann gebe ich dir das elterliche Sorgerecht.» Und andererseits haben es sich einige als Zahlväter bequem gemacht und sich nicht um die Kinder gekümmert. Das ist genauso falsch. Jetzt heisst es endlich, auch im Gesetz: Elternsein bedeutet Verantwortung tragen – für beide, immer. Interview: Reto E. Wild

Der Zürcher Comiczeichner, Illustrator und maler hannes Binder (66) hat zusammen mit dem österreichischen Lyriker Heinz Janisch den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis für sein buch «Ich ging in Schuhen aus Gras» gewonnen. Das Werk verführt zu einer reise in die Welt der Fantasie. Hannes binder hat sich seit Jahren einen Namen geschaffen, indem er mit schwarz-weissen bildern die normalerweise bunte Welt der Kinderbücher erobert.


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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Auf Schritt und Tritt

Haben wir überhaupt noch eine Privatsphäre? Seit der NSA-Affäre ist diese Frage Im Bus, am Bahnhof, auf der Strasse – wir werden überall gefilmt. Zudem liefern wir

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1 Überwachte Einfahrt eines Zürcher Parkhauses. 2 Auch das Parkareal ist mit Kameras bestückt. 3 Kamerainstallation beim Bahnhofquai Zürich. 4 Halbkugelförmige Kamera in einem Cobra-Tram. 5 Überwachung im Zürcher Hauptbahnhof. 6 Private Kamera, die auch den öffentlichen Bereich filmt – verbotenerweise. 7 Lampenförmige Kamera im Shopville des Zürcher Hauptbahnhofs. 8 Gut sichtbar: Kameras der älteren Generation.

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hren in der Auslage, Kameras an der Decke: Ein Geschäft in der Zürcher Bahnhofstrasse. «Diese Kamera», Bruno Baeriswyl (58) zeigt auf eine Halbkugel an der Decke, «dürfte uns hier draussen nicht filmen – oder müsste zumindest angeschrieben sein.» Das Trottoir, so der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich und Präsident von Privatim, der Vereinigung der schweizerischen Datenschutzbeauftragten, sei öffentlicher Grund und somit tabu für die Kamera. Unterwegs in Zürichs Innenstadt fällt auf, wie

verbreitet Videoüberwachung ist. Die Entwicklung ist schleichend, Tendenz steigend. «Kameras sind billig geworden und einfacher in der Handhabung», sagt Baeriswyl, der unter anderem Ansprechperson für Videoüberwachungen im öffentlichen Bereich ist. Für private Kamerainstallationen gelten beim Bund folgende Vorgaben: Es braucht einen Rechtfertigungsgrund, die Videoüberwachung muss «verhältnismässig» sein, und ein Schild muss auf die Kamera hinweisen. Genau damit hapert es. «Auf das Handy- und

Essverbot wird hingewiesen. Doch ein Schild für die Kamera fehlt», sagt Baeriswyl vor dem Uhrengeschäft. Auch beim Bancomaten, ein paar Häuser weiter, sucht er vergebens danach: «Wenn hier nicht auf eine Kamera hingewiesen wird, muss man sich fragen: Muss man schon fast damit rechnen?» Die beiden Beispiele sind keine Einzelfälle. «Ich schätze, dass zwei Drittel aller Kameras nicht vorschriftsgemäss beschriftet sind.» Das Problem ist, dass Videoüberwachungen weder bewilligungs- noch meldepflichtig sind.


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überwacht

aktueller denn je. Ein Spaziergang mit dem Zürcher Datenschützer Bruno Baeriswyl zeigt: fleissig Daten, ohne es zu merken.

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6 «Öffentliche Organe wie auch Private sind eigenverantwortlich für deren Installation», bestätigt Baeriswyl. Eine Datenschutzpolizei gibt es nicht. Niemand weiss, wie viele Kameras auf Stadtgebiet stehen. Datenschützer sind primär beratend tätig, dürfen aber auf öffentlichem Grund Kontrollen durchführen. «Ich intervenierte schon bei Schulhäusern, die einen zu grossen Bereich überwachten», sagt der Profi. Auf privater Ebene fehle diese Kontrollinstanz gänzlich. Dem Datenschützer sind somit die Hände gebunden. Darum ist Aufklärung

Datenschützer Bruno Baeriswyl entdeckt eine Kamera im Zürcher Hauptbahnhof.

so wichtig. «Wir brauchen mehr Transparenz, man sollte wissen, wo überwacht wird.» Konkret würden ein zentrales Kameraverzeichnis oder das Prüfen von Kameradeklarationen helfen. Momentan bleibt vieles an den Bürgern hängen: Nur sie können reagieren und beim Betreiber einer Überwachungskamera nachfragen – oder sich beschweren. «Der Datenschutzbeauftragte kann nur dann intervenieren, wenn es sich um eine systematische und breite Überwachung vieler Personen handelt», so Baeriswyl.


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Erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Kameras schwer zu finden sind. Bruno Baeriswyl reckt den Kopf in den Himmel und schmunzelt, als er eine entdeckt: «Sie sind sehr diskret.» Gut sichtbar sind nur die alten Modelle, die der Form auf Hinweisschildern entsprechen. An einer Decke installierte Halbkugeln, wie sie an der Tramhaltestelle Bahnhofquai oder im Hauptbahnhof Zürich vorkommen, sind für Laien nicht auf den ersten Blick erkennbar. Am Hauptbahnhof sind gleich mehrere Dutzend im Einsatz: Im Shopville hängen lampenähnliche Kugeln von der Decke, in der Passage Richtung Bahnhofstrasse sind es mehrere kleine Halbkugeln, und auf den unteren Gleisen wechseln sich alle paar Meter Halbkugeln mit traditionellen Kameras ab.

Alle Zürcher Cobra-Trams sind mit Kameras ausgerüstet Die Videoüberwachung etabliert sich zunehmend: So sind die Regionalzüge der SBB, ein Drittel der Trams sowie die Hälfte der Busse im kantonalen Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) mit Kameras ausgestattet. Während sich Ende September die Berner Gemeinderegierung und Bernmobil gegen eine Videoüberwachung entschieden, wurde diese in Zürich mit den Cobra-Trams Alltag. «Die Kameras gehören zur Grundausstattung – ein schleichender Prozess», sagt Baeriswyl. Die SBB und der ZVV bestätigen: «Künftige Züge werden ausnahmslos mit Videoüberwachung ausgerüstet, neue Busse und Trams schon damit bestellt.» Auch die neuen Doppelstockzüge für den Fernverkehr fahren ab 2016 mit Überwachungssystemen. Trotz des klaren Trends können weder SBB noch ZVV konkrete Angaben machen, die positive Rückschlüsse zulassen: Die SBB führen nach eigenen Aussagen keine Statistik, stellen aber fest, dass «Kameras einen präventiven Effekt haben». Der ZVV wiederum argumentiert mit «einem erhöhten Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sowie stabilen Vandalismuskosten bei steigenden Fahrgastzahlen». Beide Unternehmen speichern die Aufnahmen 72 Stunden, im Fall eines Verbrechens maximal 100 Tage. Die grösste Überwachung kommt aber von ganz woanders. Bruno Baeriswyl schaut auf sein Handy: «Ich habe 33 Apps, die mit meinem Standort arbeiten wollen. Eingeschaltet habe ich den Dienst bei ZVV, SBB, Google Maps und Meteo. Wozu der ‹Tages-Anzeiger›

Auf der Suche nach Kameras: Bruno Baeriswyl unterwegs in der Stadt Zürich.

meinen Standort braucht, verstehe ich indes nicht.» Bei Tagi, Twitter oder Apple Safari hat er den Dienst deaktiviert. Denn: «Einmal gespeicherte Daten bringt man nicht mehr weg. Und das ist die grösste Datenspur, die wir hinterlegen.» Weil die Transparenz fehlt, weiss niemand, was mit den gesammelten Informationen geschieht. Lokalisiert werden wir aber auch so: Sobald ein Handy eingeschaltet ist, wird es mittels W-Lan, Mobilfunkantennen

und GPS geortet. Wir liefern ein umfassendes Bild von uns und unseren Gewohnheiten. Ein Sicherheitsrisiko sind offene W-Lan unterwegs, da leicht manipulierbar. Theoretisch kann sich jeder als Hotspot ausgeben – und mitlesen. Am sichersten ist Surfen via Handyantenne. Die kann nicht gehackt werden. «Mit drei Daten können 60 bis 80 Prozent der US-Bevölkerung identifiziert werden», sagt der Datenschützer.

Der NSA-Skandal hat sensibilisiert Seit der Abhöraffäre des amerikanischen Geheimdienstes NSA ist das Thema Überwachung in aller Munde. «Die Sache brachte Sensibilisierung, dafür war sie gut. Angst haben müssen wir aber nicht», beruhigt Datenschützer Bruno Baeriswyl. Unsere Privatsphäre sei dank Artikel 8 der Menschenrechtskonvention garantiert. «Doch dieses Menschenrecht ist in der digitalen Welt nicht angekommen, da diese von den USA kommt. Und die kennt dieses Grundrecht so nicht.» Darum müssen USFirmen der NSA Zugang gewähren. Seit dies bekannt ist, sind vermehrt europäische Clouds (externe Rechenzentren zur Datenspeicherung) in Anwendung, denn diese müssen dem Staat nur auf richterlichen Befehl geöffnet werden. Baeriswyl ist skeptisch: «So-

bald die Daten im Internet sind, ist alles gleich unsicher.» Während auch Russland seine Tore zur digitalen Welt öffnet, bleibt die Schweiz restriktiv: Eine systematische Internetüberwachung ist theoretisch möglich, aber noch nicht aktiv. Marc Henauer, operativer Leiter von «Melani» (Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes): «Der Nachrichtendienst des Bundes darf aufgrund der momentanen rechtlichen Grundlagen nicht in Computersysteme eindringen. Telefonkontrollen, der Einsatz von Malware und dergleichen sind höchstens im Rahmen eines Strafverfahrens zulässig.» Das könnte sich nach Annahme des neuen Nachrichtendienstgesetzes ändern: In bewilligungspflichtigen Einzelfällen wäre das Eindringen in Computersysteme frühestens ab 2015 legal.


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MENSCHEN

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«Geschlecht, Geburtsdatum und Postleitzahl – genau das gehört bei den meisten Registrierungen im Internet zu den Basisangaben.» So etwa bei Facebook. Bruno Baeriswyl hat keinen Account, seine Kinder aber schon. «Als sie 14 und 16 waren, wollten sie einen haben. Im ersten Enthusiasmus stellten sie alles rein. Mit meinen Warnungen hatte ich einen schweren Stand.» Mittlerweile sind sie erwachsen und vorsichtiger geworden. Letzten Frühling startete er ein Aufklärungsprojekt an der Kantonsschule Stadelhofen. Der Kurs war ein Erfolg und wird weitergeführt. «Die heutige Generation der 16- bis 19-Jährigen ist diesbezüglich viel sensitiver.»

In Genf soll ein ganzes Quartier mit Kameras überwacht werden Punkto Videoüberwachung fehlt dieses Bewusstsein in der Bevölkerung. «Begriffe wie Verhältnismässigkeit werden immer weiter ausgelegt», erklärt sich Baeriswyl die Zunahme an Kameras. «Die Verhaltensüberwachung kommt in den nächsten zehn Jahren», ist er sich sicher. In England gibt es solche Sozialkontrollen bereits: Dort sprechen an Kameras angebrachte Lautsprecher Menschen direkt an, wenn sie sich regelwidrig verhalten. In der Schweiz geht die Stadt Genf am weitesten: Als Pilotversuch sollen 21 Kameras das Ausgehquartier Les Pâquis kontrollieren. Bruno Baeriswyl ist skeptisch: «Es geht immer um die Frage: Was ist geeignet und erforderlich? Im Fall Genf kann ich nicht nachvollziehen, was eine präventive Überwachung eines ganzen Quartiers soll.» Er sei zwar kein Berufsneurotiker, und doch frage er sich: «Schlittern wir in eine Überwachungsgesellschaft?» Szenarien wie in England und Genf hält er deshalb für fragwürdig: «Das gibt mir ein merkwürdiges Gefühl, ich denke dann: Das muss ein unsicherer Ort sein! Überwachung erhöht mein Sicherheitsgefühl nicht – im Gegenteil.» Text: Laila Schläfli

ÜBERWACHUNG | 33

«Überwachung erhöht mein Sicherheitsgefühl nicht – im Gegenteil.»

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Nr. 48, 25. November 2013 | migros-magazin |

Invasion der Samichläuse

Am 30. November findet in Samnaun der ClauWau, die Weltmeisterschaft der Samichläuse, statt. Da werden die Nüssli fliegen. Davon konnte sich das Migros-Magazin überzeugen. Es hat 2012 das Siegerteam der letzten drei Jahre begleitet.

D

ie Ski- und Snowboardfahrer am Alp Trida Sattel ob Samnaun GR staunen nicht schlecht: Ein Samichlaus nach dem andern entsteigt der grossen Gondelbahn und marschiert rüber zum Sessellift zur Alp Trida: kleine Kläuse, grosse Kläuse, Kläuse mit prächtigem Bart, Kläusinnen mit grimmig aussehenden Schmutzlis, Kläuse mit Leiterwagenschlitten, Musikanlage und Glühweinvorräten. Die braucht es auch, denn der ClauWau 2012 hätte sich kaum besseres Wetter wünschen können. Nach ein paar Tagen Schneefall hat sich prächtiges Winterwetter eingestellt — sonnig und eisig kalt. 72 Kläuse, verteilt auf 17 Teams, sind angetreten, um Weltmeister der Nikoläuse zu werden. Wobei der WM-Titel 2012 etwas grossspurig klingt, denn es nehmen nur Teams aus der Schweiz und den Nachbarländern teil. In früheren Jahren gab es auch schon welche aus Japan, den USA oder Australien. Erstmals findet der Wettbewerb nicht in Samnaun Dorf, sondern direkt im Skigebiet statt, das vom Moderator mehrfach als «schönstes der Alpen» gepriesen wird. Der ClauWau ist nicht nur eine Hommage an den Samichlaus, er gibt gleichzeitig den Startschuss für die lokale Wintersportsaison und soll der Region mediale Aufmerksamkeit sichern.

samichläuse demonstrieren schneesportliches geschick Über die können sich die sportlichen Kläuse wahrlich nicht beklagen. Fotografen und TV-Crews umschwärmen die Teams mit Namen wie Appenzeller Powerchläuse, die Klaustrophoben, The Holy Strawbags oder Nightmare before

Christmas. Diese kämpfen sich über vier Stunden durch diverse sportliche Parcours, in denen es meist darum geht, schneesportliche Geschicklichkeit zu demonstrieren und dabei kleine Geschenkpäckchen in Jutesäcke zu stecken. Die grossen Favoriten sind die Auwer Chläuse, die 2010 erstmals teilgenommen und seither jedes Mal gewonnen haben. Das vierköpfige Team um den 37-jährigen Kaufmann Philipp Rebsamen kommt aus dem kleinen Aargauer Dorf Auw und repräsentiert den lokalen Samichlaus-Verein. «Anfang Dezember sind wir jeweils in unserem Dorf unterwegs und besuchen die zahlreichen Familien.» Rebsamen ist schon seit über 20 Jahren als Chlaus aktiv. Gleichzeitig ist das Team aber auch im lokalen Turnverein, und der Ehrgeiz, den ClauWau ein weiteres Mal zu gewinnen, ist so gross, dass sie einige der Disziplinen seriös trainiert haben. Etwa einen Parcours, bei dem die Kläuse gemeinsam unter einer riesigen Samichlausmütze Geschenke einsammeln und in einen Sack stecken müssen. «Den haben wir in Auw auf dem Sportplatz nachgebaut und geübt», sagt Rebsamen. Hoffnungen machen sich auch die Schongi-Chläuse, eine Gruppe aus dem Luzerner Seetal, die 2011 den zweiten Platz erobert hat. Sie sind nicht nur mit einem Wettbewerbsteam angetreten, sondern haben einen prächtig kostümierten Samichlaus im Bischofsgewand dabei, der von zwei Schmutzlis begleitet den ganzen Tag durch das Skigebiet stapft und Nüssli, Grittibänzen und Schokolade verteilt. Hinter dem eindrücklichen Echthaarbart steckt Thomas Müller (44), Freizeitparkbetreiber

«Früher galt der Samichlaus ja als böse, aber das ist vorbei.»


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

Geschenkp채ckli einsammeln unter dem grossen Hut.

Ersteigen einer komplizierten Kletterwand.

Multitasking: Schlitteln und P채ckli einsammeln.

Unterwegs auf altert체mlichen Fassdauben-Ski. Samichlaus Philipp Rebsamen (hinten) in Aktion!

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

und Chef der Chlausgruppe in Schongau. «Mit diesem Kostüm bin ich bei uns auch im Dorf als Samichlaus unterwegs.» Und das seit 25 Jahren. Anders als in Auw allerdings, wo der Turnverein die Samichläuse stellt, ist es in Schongau der Handwerkerverein. «Wir sind weniger sportlich und haben auch kein bisschen trainiert», räumt Müller lachend ein. Prompt fallen die Schongi-Chläuse schon in der Vorrunde aus dem Rennen, derweil es die Auwer Chläuse am Abend ins Final in Samnaun Dorf schaffen.

REPORTAGE | 37

ClauWau 2013

Zwei Arten von Teams: «Echte» Chläuse und Partychläuse Dort steht dann nicht nur die Siegerkür auf dem Programm, sondern gleich noch eine Partynacht, die direkt am Skihang beginnt und anschliessend in den diversen Bars und Clubs des Dorfs weitergeht. Die Samichlausteams lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: solche, hinter denen «echte» Samichläuse stehen wie jene aus Auw und Schongau, und solche, die dabei sind, um Spass zu haben und Party zu machen, wie die jungen Appenzeller Powerchläuse oder die lokalen Mexikaner-Chläuse Santos is Backos. Müller und Rebsamen haben auch ihren Spass, stehen aber gleichzeitig fest hinter dem Samichlaus-Gedanken. «Früher galt der Samichlaus ja als böse, und man drohte den Kindern mit ihm, das war bei mir damals noch so», erzählt Müller. «Aber das ist vorbei, heute ist er ein lieber Mann, der Lob und Tadel ausspricht und Geschenke verteilt», ergänzt Rebsamen. Beide vertreten einen gewissen Chlaus-Ehrenkodex und betrachten die reinen Partychläuse am ClauWau mit gemischten Gefühlen. Sie freuen sich dennoch sichtlich mit, als einer der «Mexikaner» auf der Bühne vor versammeltem Publikum seiner Freundin eine Heiratsantrag macht — und ein enthusiastisches Ja erhält. Noch mehr allerdings freuen sich Rebsamen und sein Team über ihren erneuten Sieg am ClauWau — und mutieren anschliessend doch auch noch zu Partychläusen: Bis morgens um fünf Uhr ziehen sie durch die Samnauner Bars und feiern ihren dritten Triumph. Den ClauWau 2013 (siehe Kasten) müssen die dreifachen Weltmeister aber auslassen. Auslandabwesenheiten sowie Weiterbildungen verhindern eine Teilnahme, was den anderen Teams eine Chance lässt. Auch die Schongi-Chläuse stellen dieses Jahr kein Team, Thomas Müller ist lediglich wieder als Samichlaus mit seinen Schmutzlis unterwegs. Allzu sicher sollten sich die anderen

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Chefchlaus Thomas Müller ist auch dieses Jahr wieder mit prächtigem Bischofsgewand im Skigebiet unterwegs.

Philipp Rebsamen und seine siegreichen Auwer Chläuse.

Teams jedoch nicht fühlen, denn die Auwer Chläuse planen keinen permanenten Rückzug, wie Teamleiter Philipp Rebsamen erklärt. «Ich werde alles unternehmen, damit wir nächstes Jahr den Titel wieder zurückholen können.» Text: Ralf Kaminski Bilder: Nadja Simmen

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Dieses Jahr findet der ClauWau in Samnaun GR bereits am 30. November statt. Im Rennen um den Titel «Weltmeister der Nikoläuse» sind diesmal auch Teams aus Holland, Frankreich und Singapur. Der Wettbewerb beginnt um 11 Uhr im Skigebiet auf der Alp Trida; um 20 Uhr findet das grosse Finale in Samnaun Dorf statt, gefolgt von einem OpenAir-Konzert mit Beatrice Egli (siehe Seite 126), der diesjährigen Siegerin von «Deutschland sucht den Superstar». Den ClauWau gibt es seit 2001. Sein Name basiert auf einem alten Samnauner Brauch, bei dem die Kinder von Tür zu Tür gehen und Gedichte und Lieder vortragen. Früher wurden von den Hausbesitzern Süssigkeiten aus dem Fenster geworfen, welche die Kinder aufklauben mussten. Das Wort ClauWau kommt von aufklauben. www.engadin.com


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interview

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Nr. 48, 25. November 2013 | migros-magazin |

«Wir erfüllen fast jeden Tag einen Wunsch»

Seit 20 Jahren erfüllt die Stiftung «Kinderhilfe Sternschnuppe» Wünsche von kranken und behinderten Kindern. Die Co-Leiterinnen Sandra Colombo und Nicole Sami über ungewöhnliche Wünsche, freiwillige Helfer und eine Privataudienz bei Katy Perry.

Sandra Colombo und Nicole Sami ‒ erinnern Sie sich an Ihre eigenen Kinderträume?

Colombo: Ich wollte immer reisen und freute mich sehr, wenn ich in die Ferien durfte. Das Land meiner Träume war Amerika, und mit 16 absolvierte ich dort ein Austauschjahr. Sami: Ich bin meinen Eltern so lange auf der Nase herumgetanzt, bis ich mit vier Jahren endlich meine erste Geige bekom­ men habe. Sie war mein Ein und Alles. Ist es manchmal nicht schöner, wenn ein Wunsch unerfüllt und als Sehnsucht erhalten bleibt? Oder ist das zu erwachsen gedacht?

Colombo: Das ist ganz klar eine erwach­ sene Sicht der Dinge, denn bei Kindern ist die Wunscherfüllung total wichtig. Sami: Die allerschönste Freude ist die Vorfreude. Das sagen wir auch oft den Eltern der Kinder. Sie ist wichtig im Prozess der Wunscherfüllung, beson­ ders auch für Kinder, die eine lange Rehazeit vor sich haben. Ich glaube, diese Vorfreude gibt sehr viel Kraft. Ihre Stiftung gibt es seit 20 Jahren. Da sind sicher einige Wünsche zusammengekommen.

Colombo: Am Ende dieses Jahres werden es über 1800 Wünsche sein, die wir bisher erfüllen konnten. Wie gelangen diese Anfragen zu Ihnen?

Sami: Auf unterschiedlichen Wegen. Es gibt ein Onlineformular auf der Website, man kann uns anrufen, ein E­Mail oder einen Brief schreiben. Meist ist es so, dass die Wünsche über Eltern oder andere Bezugspersonen zu uns gelangen. Wichtig ist für uns die Zusammenarbeit mit den Spitälern: Oft sind es Ärzte, Pflegepersonal oder Angestellte der Sozialdienste, die uns von den Herzens­ wünschen eines Kindes erzählen. Colombo: Manchmal trauen sich die Eltern nicht, uns zu kontaktieren. Oder sie wissen nicht, dass es uns gibt.

regulären Helikopter geflogen werden.

Was sind das zum Beispiel für Wünsche?

Sami: Am meisten freue ich mich, wenn es ungewöhnliche Wünsche sind, die wir so noch nie gehört haben. Colombo: Da war zum Beispiel das Pippi­Langstrumpf­Fest, das wir für einen Jungen organisierten. Da stellte unter anderem eine Cupcake­Künstle­ rin essbare Nägel her, die dann natürlich in die Suppe kamen. Sami: Und wir liessen einen Schimmel mit dunklen Punkten bemalen und engagierten eine Schauspielerin, die Pippi mit Leib und Seele spielte. Sie verschnitten die Spaghetti mit der Schere und marschierten mit dem Stoffäffchen auf der Schulter herum. Durften Sie dabei sein?

Colombo: Nein, aber unsere Mitarbeite­ rin, die alles organisiert hatte, war dort. Sie selber wollten nicht?

Sami: Oh doch, das wäre toll gewesen. Aber wir können leider nicht überall dabei sein. Colombo: Dabei zu sein ist eigentlich das Zückerchen unserer Arbeit. Ich zum Beispiel bin noch nie mit einem Helikop­ ter geflogen, sondern habe die Familien immer nur dorthin begleitet. Irgend­ wann würde ich das gerne nachholen. Sami: Wenn wir immer selber mitgehen würden, wären wir ständig auf Reisen Dafür haben wir einen grossen Stab an freiwilligen Helfern, sogenannte Wunschbegleiter. Werden Helikopterflüge häufig gewünscht?

Colombo: Ja, dafür gibt es auch eine einfache Erklärung: Meist kommen sie von Kindern, die im Spital sind und den Rega­Heli landen sehen. Da die Rega keine gesunden Menschen transportiert, erfüllen wir diesen Wunsch, indem die Kinder mit ihrer Familie die Rega besuchen dürfen und dann mit einem

nach

Hause

Bei welchen Wünschen wird es schwierig?

Die geschäftsleiterinnen

Nicole Sami (42) und Sandra Colombo (41) leiten seit Sommer 2009 die Geschicke der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe. Sie sind privat schon seit Jahren befreundet und bewarben sich gemeinsam für die Stelle der CoGeschäftsleitung. Heute teilen Sie sich das Pensum, um neben der Arbeit genug Zeit für ihre Familien zu haben.

Sami: Manchmal wollen die Kinder einen Superstar treffen. Da kommt es vor, dass wir die Familien teilweise jahre­ lang vertrösten müssen, weil dieser Star fast unerreichbar ist. Letztlich scheitert es auch ab und zu an den Launen der Stars, die sich dann plötzlich zu müde fühlen, um eines der Kinder zu treffen. Colombo: Organisatorisch schwierig ist auch der Transport von Schwerstbehin­ derten mit dem Flugzeug. Das kann sehr aufwendig sein, und manchmal kann es vorkommen, dass aufgrund des Gesund­ heitszustands alles abgesagt werden muss. Wie schwierig ist es, an Stars heranzukommen?

Colombo: Wir hatten schon sehr schöne Begegnungen mit Schweizer Prominen­ ten wie Bligg, Géraldine Knie oder Peter Reber. Eher schwierig ist es, internatio­ nale Stars wie Heidi Klum oder Robert Redford zu erreichen. Aber wir bleiben dran und sind für jede Hilfe oder für Kontakte dankbar. Wie schwer fällt es Ihnen, Wünsche nicht erfüllen zu können? Gibt es da manchmal heftige Reaktionen seitens der Kinder?

Sami: Warten ist allgemein nicht die grösste Stärke von Kindern. In den meisten Fällen klappt es aber, auch wenn es zwei Jahre dauert. Wirklich grosse Enttäuschungen gibt es sehr selten. Was zwingt Sie eher, Wünsche auszuschlagen: fehlendes Geld oder fehlende Möglichkeiten?

Sami: Manchmal haben die Kinder die herzige, naive Vorstellung, dass irgend­ welche amerikanischen Superstars bei ihnen zum Znacht vorbeikommen. In solchen Situationen hat es keinen Sinn,


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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

Menschen

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Sandra Colombo (links) und Nicole Sami freuen sich besonders über ungewöhnliche Kinderwünsche.

wenn wir ihnen das Gefühl vermitteln, dies sei realistisch. Wir versuchen herauszufinden, was möglich ist, und suchen einen Kompromiss. Colombo: Es gibt Wünsche, die einfach zu teuer sind. Mit der ganzen Familie nach Japan zu fliegen und dort zwei Wochen lang das Hello-Kitty-Land zu besuchen, sprengt unseren Rahmen. Wenn die Familie aber einen Teil selber finanzieren kann, versuchen wir, uns zu beteiligen.

Wie entscheiden Sie, welche Wünsche erfüllt werden und welche nicht?

Sami: Wir wollen Erlebnisse schenken, die man mit Geld nicht kaufen kann. Ein iPad oder Töffli schenken wir nicht. Ein spezieller Skischlitten für ein gehbehindertes Kind hingegen ist etwas anderes, weil wir damit ein schönes Erlebnis auf der Skipiste ermöglichen können. Haben Wünsche von todkranken Kindern Priorität?

Sami: Jedes betroffene Kind hat bei uns einen Wunsch zugute. Natürlich müssen wir darauf achten, gewisse Wünsche möglichst schnell zu erfüllen, weil das Kind es sonst nicht mehr erleben kann. Berücksichtigen Sie die Einkommensverhältnisse der Familien?

Sami: Für uns ist nicht relevant, ob eine Familie reich oder arm ist. Jede Familie durchlebt das gleiche Schicksal, also soll jedes Kind gleich behandelt werden.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

Colombo: Die Leistung, die wir erbringen, darf man nicht finanziell bemessen. Die Organisation des Wunsches ist es, die unsere Arbeit ausmacht. Hie und da bedanken sich wohlhabende Familien grosszügig mit einer privaten Spende. Also könnten Sie sich nur auf die reichen Kids konzentrieren, um mehr Geld hereinzuholen.

Colombo: Das machen wir sicher nicht. Aber falls jemand solche Spenden in Aussicht stellt, gehen wir als Geschäftsleitung dem auf eine sympathische Art nach — damit auch andere Kinder davon profitieren können.

Bilder: Hilfswerk Kinderhilfe Sternschnuppe

Die Erfüllung eines einzigen Wunsches pro Kind muss sich doch manchmal anfühlen wie ein Tropfen auf den heissen Stein?

Colombo: Wenn Kinder krank sind und eine längere Phase der Behandlung durchstehen müssen, ist eine Wunscherfüllung in der Zukunft wie ein schönes Ziel in der Ferne. Ist der Wunsch dann erfüllt, ist das manchmal wie der symbolische Abschluss einer Krankheit. So etwas kann sehr nachhaltig wirken. Sami: Manchmal erhalten wir Jahre später Briefe, in denen Kinder sich an ihr Sternschnuppe-Erlebnis erinnern. Einem kleinen Jungen namens Tobias zum Beispiel hatten wir ermöglicht, die Olympiade zu besuchen. Später nahm er als Sportler an den Paralympics teil und gewann eine Silbermedaille. Wenn wir so was lesen, fliegen wir vor Freude. Letztes Jahr hat die Stiftung 216 Wünsche erfüllt. Das klingt nicht gerade nach viel …

Sami: Wir erleben eher, dass viele erstaunt sind, dass wir fast jeden Tag einen Wunsch erfüllen. Wenn man bedenkt, wie viel Aufwand beispielsweise ein Pippi-Langstrumpf-Fest mit sich

INTERVIEW | 41

Einmal Lokiführer sein: Alois im Führerstand eines Zuges der Rhätischen Bahn.

Sophie auf Tuchfühlung mit einem jungen Löwen.

Ein lang gehegter Traum geht in Erfüllung: Peter trifft Formel-1Star Felipe Massa.

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Leonardo zu Besuch bei der Flughafenfeuerwehr.

Die Stiftung

Die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe wurde 1993 in Zürich gegründet und betreibt heute zusätzlich einen Standort in Lausanne. Die NonProfit-Organisation erfüllt Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre, die mit einer Behinderung, Krankheit oder den Folgen einer schweren Verletzung leben. Im Jahr 2012 hat die Stiftung die rund 2 Millionen Franken Spendengelder vorwiegend in die Erfüllung der Kinderwünsche investiert, finanziert aber zusätzlich noch Projekte in Spitälern und Sonderschulheimen. www.sternschnuppe.ch

bringt, ist das eine Zahl, mit der wir zufrieden sein dürfen. Wie gehen Sie mit den Wünschen Ihrer eigenen Kinder um? Erhalten sie die ultimativen Geschenke, da ihre Mütter ja Vollprofis sind?

Colombo: Meine Kinder sind 11 und 13 Jahre alt, ihre Wunschliste hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Sie haben im November und Dezember Geburtstag, daher gibt es meist kombinierte, grosse Geschenke. Sami: Meine Kinder sind mit 3 und 6 Jahren in einem Alter, wo die Wünsche schnell wechseln. Die Ältere ist sehr interessiert an unserer Sternschnuppe. Ich muss ihr also immer erzählen, was sich die Kinder von uns wünschen. Vor einigen Jahren titelte eine Zeitung «Wunderlampe heizt der Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe ein». Wie gross ist die Konkurrenz? Gibt es ein Buhlen um Kinderwünsche?

Sami: Das empfinde ich überhaupt nicht so. Es gibt sogar Wünsche, bei denen wir zusammenarbeiten. Etwa, wenn zwei Kinder den gleichen Star treffen wollen. Was uns vielleicht von anderen unterscheidet, sind die Freizeitangebote, die wir für Familien und Institutionen anbieten. Colombo: Für die Kinder ist es natürlich ein Vorteil: Ein 6-Jähriger hat andere Wünsche als ein 14-Jähriger. Da jedes Kind nur einen Wunsch bei uns frei hat, können wir jemanden, der sich zum zweiten Mal bei uns meldet, an eine andere Stiftung weiterleiten. Rund 70 Freiwillige begleiten die Kinder und ihre Familien während der Wunscherfüllung. Was sind das für Menschen, die jährlich beeindruckende 5000 Stunden freiwillige Arbeit leisten?

Sami: Sehr engagierte Menschen, denen es ein Anliegen ist, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Sie kommen aus allen möglichen Berufen, teilweise sind es auch Studenten und Pensionierte. Diese grosse Bandbreite ist wichtig, weil wir darauf achten, dass die Wunschbegleiter zu den Familien passen. Colombo: Manchmal können die Wunschbegleiter vor Ort Wunder bewirken, indem sie forsch genug sind, um etwa bei einem Konzert nochmals auf die besondere Situation aufmerksam zu machen und den Wunsch direkt an den Star zu bringen. So ergab sich auch schon eine Privataudienz bei Katy Perry. Wie rekrutieren Sie die Freiwilligen?

Colombo: Da Wunschbegleiter für ihre Arbeit nicht bezahlt werden, müssen sie sich zu allererst freiwillig melden. Sie müssen reisegewandt, belastbar, flexibel und kreativ sein. Und ganz wichtig: Sie müssen sich abgrenzen können, schliesslich werden sie teilweise auch mit happigen Schicksalen konfrontiert. Sieht man eine Sternschnuppe, so darf man seinen Wunsch nicht verraten. Machen Sie heute eine Ausnahme und verraten Sie uns Ihren Herzenswunsch für die Zukunft?

Colombo: Gesundheit — auch für die Sternschnuppe. Sami: Genau. Damit wir mit der Sternschnuppe noch lange so weitermachen dürfen. Interview: Nathalie Bursac´ Bild: René Ruis

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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koluMne | 43

der hausMann

Ausrufezeichen! Bänz Friedli gibt fßr einmal Ratschläge.

Ist ja klar, dass es nicht gut kommt, wenn so einer Kinder hat! ÂŤSo einerÂť war in diesem Fall ich, und meinen Kin­ dern mangle es bestimmt an Geborgen­ heit,befand eine Frau Klein aus Oberlind­ ach, nachdem ich hier unlängst eine JugendsĂźnde gebeichtet hatte. Einer, der vor 31 Jahren mal einen dummen Spruch an eine Betonmauer gesprayt habe, kĂśn­ ne kein guter Vater sein, folgerte sie offenbar. Und traf mich an einer emp­ findlichen Stelle. Sie hätte meinetwegen unterstellen kĂśnnen, unsere Kinder hät­ ten ein zu rĂźdes Vokabular, sie benähmen sich im Bus unflätig, tränken zu viel Eis­ tee, sähen zu oft fern â&#x20AC;Ś Aber Geborgen­ heit? Die ist mir heilig. Und ich glaube, wir bieten sie ihnen, meine Frau und ich. Aber, hoppla, besagte Schreiberin wusste Ăźber uns besser Bescheid als wir selber. Unsere Kindererziehung lasse zu wĂźnschen Ăźbrig, war sie sich sicher, weil sie mich fĂźr ein schlechtes Vorbild hält. Man dĂźrfe grenzenlose Toleranz nicht mit Erziehung verwechseln, fĂźhrte sie aus, nannte mich ÂŤverantwortungs­ losÂť und ermahnte mich: Man mĂźsse Kindern Grenzen setzen. Ausrufe­ zeichen! Aber ja doch, liebe Frau Klein, gewiss muss man Kindern Grenzen set­ zen. Ich hĂśre und lese es allenthalben. Ă&#x2013;de TV­Sendungen mit inszenierten Familiendramen wiederholen den Rat­ schlag hundertfach; ganze Ratgeber­ bĂźcher sind voll mit dem einen Satz, tausendmal variiert: Man! muss! Kin­

nicht FussballÂť an, ÂŤBuben zeichnen keine ZauberschlĂśsserÂť und ÂŤJungen lesen ab zwĂślf keine BĂźcher mehrÂť, geht Ăźber ÂŤTechnische Berufe sind nichts fĂźr FrauenÂť, ÂŤTänzer ist kein BerufÂť und ÂŤMänner interessieren sich nicht fĂźrs KochenÂť bis hin zu all den ÂŤEs gehĂśrt sich nicht â&#x20AC;ŚÂť und all den ÂŤEs ist nicht Ăźblich, dass â&#x20AC;ŚÂť, die einem verbieten, Ungewohntes anzupacken und VerrĂźck­ tes zu wagen. Ich finde es wertvoll, die Kinder in ihren Träumen und WĂźnschen zu fĂśrdern, sie zu bestärken in dem GefĂźhl: Die Welt ist grenzenlos, und sie gehĂśrt mir. Dass dem nicht so ist, lernen sie dann noch frĂźh genug.

ÂŤMan muss Kindern Grenzen nehmen.Âť dern! Grenzen! setzen! Ja, und? Klar, muss man. Das ist der banalste aller Grundsätze in der Erziehung. ÂŤDu bist um 23 Uhr zu HauseÂť, ÂŤDu hast jetzt genug Schoggi gegessenÂť, ÂŤâ&#x20AC;šHirnam­ putiertäâ&#x20AC;ş will ich daheim nicht mehr hĂśrenÂť und so weiter. Das ist Courant normal, kaum der Rede wert. NatĂźrlich muss man Grenzen setzen. Viel wichtiger scheint es mir freilich, Kindern Grenzen zu nehmen. Sie zu ermuntern, sich in dem zu entfalten, was sie gerne tun, das zu leben, was sie glĂźcklich macht. Und sie darin zu be­ gleiten. Da gibt es ganz viele durch Kon­ ventionen und Rollenbilder gesetzte Grenzen, die zu missachten ich meine Kinder noch so gerne ansporne. Das fängt doch schon mit ÂŤMädchen spielen

Eines sollte ich vielleicht: ihnen die MĂśglichkeit geben, sich abzugrenzen. Wenn auf ihrem rasanten Jugendradio ein Rap von Eminem läuft, muss ich ihnen ja nicht auf die Nase binden, dass ich dessen ÂŤMarshall Mathers LP2Âť fĂźr die verdammte fucking Platte des Jahres halte, und ich muss nicht unbedingt pseudojugendlich in RĂśhrlijeans â&#x20AC;&#x201D; ÂŤskinnyÂť heisst das glaubs heute â&#x20AC;&#x201D; und mit Kapuzenpulli an den Schulbesuchs­ tag. Tue ich es doch, nimmt Anna Luna mich spätestens in der grossen Pause zur Seite und flĂźstert mir eindringlich zu: ÂŤVati! Sooo piiiinlech! Du kommst mir nie mehr so in die Schule!Âť Sie versteht es halt, mir Grenzen zu setzen. Bänz Friedli: 28. 11. Urtenen BE, 29. und 30. 11. ZĂźrich (mit Tinu Heiniger).

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neues aus der migros

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Nr. 48, 25. November 2013 | migros-magazin |

Mami hat alles im Griff

Sie haben mehr Termine zu jonglieren als mancher Manager: Begegnung mit drei Frauen, die Kinder haben, f체r die Migros arbeiten und daneben noch Eins채tze f체r einen wohlt채tigen Zweck leisten.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 47

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in kalter Wind geht, und die Landschaft ist mit Schneeresten gesprenkelt. Dunkelgrauer Nebel verhüllt die Berge, nur ab und zu ist das Fluebrig-Massiv mit den markanten Gipfeln durch die Nebelfetzen zu erahnen. Das Bauernhaus der Familie Kälin steht ausserhalb von Einsiedeln SZ ganz allein an einem Hang oberhalb des Sihlsees. Im «Heimetli» auf rund 900 Metern über Meer geht es laut und lustig zu: Die Bäuerin und Migros-Mitarbeiterin Ida Kälin (40) übt mit einem kleinen, vergnügten Kinderchor. Er besteht aus fünf Geschwistern namens Sonja (15), Vreni (14), Markus (12), Heiri (10) und Erika (8). Es sind die Kinder eines befreundeten Ehepaars, und sie haben allesamt kräftige Stimmen. Die drei Mädchen und zwei Buben singen aus voller Kehle Heimatlieder. Die Gastgeberin begleitet sie auf ihrem Schwyzerörgeli. Ida Kälin tritt mit dem Kinderquintett regelmässig an unterschiedlichen kleinen und grossen Festen in der Region auf, besonders oft in Altersheimen. «Die Senioren haben immer Freude an den Darbietungen der Kinder», sagt Kälin. «Ich habe sogar das Gefühl, dass die Gruppe bei den älteren Leuten stärkere Gefühle auslöst als ein grosser Chor mit erwachsenen Sängern.»

Das Publikum im Altersheim singt die Lieder begeistert mit

Dieser kleine Chor bringt grosse Freude in Altersheime: Ida Kälin (rechts) tritt regelmässig mit den fünf Kindern eines befreundeten Ehepaars auf.

Die Mädchen und Buben tragen im Schwyzer Dialekt Volkslieder vor, die von Liebe, Freundschaft und der Schönheit der Berge handeln. Sie heissen zum Beispiel «Alles, was bruchsch» oder «Uf hoche Bärge». Oft singen die älteren Leute mit, weil sie die Lieder von früher kennen. Für die Auftritte nimmt der Minichor kein Honorar, höchstens eine kleine Unkostenentschädigung. Ida Kälin und ihr Mann Alois haben selber zwei Kinder. Ueli (3) und Ramona (1) sind aber noch zu klein, um im Chor mitzusingen. Das Ehepaar, das so idyllisch am Sihlsee wohnt, führt ein Leben mit extrem wenig Freizeit: Die Kälins haben einen Biobauernbetrieb mit 14 Mutterkühen und 10 Kälbern. An zwei Tagen pro Woche arbeitet Ida Kälin in der Migros-Filiale des Seedammcenters in Pfäffikon SZ. Früher war sie dort stellvertretende Filialleiterin, heute springt sie ein, wo immer Not am Mann ist, sei es in der Kolonialwarenabteilung oder im Büro. Wie findet die vielbeschäftigte Frau überhaupt noch Zeit für die Auftritte mit dem Kinderchor? «Das ist nichts, wozu

ich mich überwinden müsste, sondern ein Ausgleich zu meiner Arbeit», betont sie. Wenn es im Sommer ans Heuen geht und Ida Kälin und ihr Mann abwechselnd eine zweirädrige Mähmaschine über ihr hügeliges Land schieben, wird die Zeit aber oft knapp. «Ich bin dann froh, dass wir hier in der Umgebung ein zuverlässiges Netz aus guten Kollegen haben, die auch mal unsere Kinder hüten, wenn zu viel Arbeit ansteht», erklärt die Bäuerin. Ihre vielen Termine verwaltet Ida Kälin nicht mit einem Smartphone, sondern mit einem guten Gedächtnis. Dass es mit den Proben und Auftritten immer klappt, ist umso erstaunlicher, als auch die fünf Kinder viele Termine jonglieren müssen. So wird Sonja im neuen Jahr eine Lehre als Fleischfachfrau anfangen. Doch für den Chor will sie sich weiter Zeit nehmen. Stellvertretend für alle fünf Kinder meint das Mädchen: «Wir mögen zwar aktuelle Hits wie den Song <Blurred Lines>, aber Ländler mögen wir noch mehr!»

Freude am Sport soll allen möglich sein Ein pechschwarzer Spätherbstabend in Burgdorf BE: Regen trommelt gegen die Fensterflächen der Sportanlage Schützenmatt, wo gerade die Mitglieder einer Sportgruppe ihre Kondition trainieren. Aus der hell erleuchteten Turnhalle sind anspornende Rufe zu hören, die typisch für solch schweisstreibende Aktivitäten sind: «Hopp, hopp! Gib ihm!» Wer sich der Halle nähert, würde es nicht ahnen: Die 30 Menschen, die hier trainieren, haben alle ein körperliches oder geistiges Handicap. Zur Gruppe gehören zum Beispiel einige Rollstuhlfahrer, die gerade einen Parcours absolvieren: Sie fahren Slalom um Malstäbe und trainieren an einzelnen Stationen Kraft und Geschicklichkeit, indem sie einen schweren Medizinball vom Boden aufheben. Dass sich die Hobbysportler hier wöchentlich treffen, ist Procap, dem grössten Schweizer Mitgliederverband für Menschen mit Behinderung, zu verdanken. Eines der wichtigsten Ziele dieser Vereinigung besteht darin, handicapierten Jugendlichen und Erwachsenen Freude an der Bewegung zu ermöglichen. Die Trainings in der Sportanlage Schützenmatt führen jeweils die Leiter der Gruppe Procap Sport Burgdorf. Die ausgebildeten Sportleiter und Helfer planen und organisieren die Lektionen. Zu den Leitern, die heute in der Turnhalle sind, zählt Anja Galli (38). Die Bernerin hat zwei Söhne im Alter von vier

Migros und Weihnachten In den Migros-Werbespots, die in der Advents- und Weihnachtszeit laufen, stehen diesmal Mütter unterschiedlichen Alters im Mittelpunkt. Erzählt werden witzige Minigeschichten von Frauen, die den Festtagsstress mit Hilfe von cleveren Ideen und Migros-Produkten bewältigen. Ab sofort ist die Weihnachtswebsite der Migros aufgeschaltet: Hier findet sich eine Fülle von Bastel-, Dekorations-, Back- und Geschenktipps. Die Site bietet auch humorvolle Weihnachtsgeschichten mit Titeln wie «Der falsche Samichlaus» oder «Nachts in der Migros». Ausserdem gibts einen persönlichen Bereich, in dem jeder Nutzer zum Beispiel eine Liste darüber führen kann, was er in der Weihnachtszeit noch tun und wen er alles beschenken will. www.migros.ch/weihnachten

und sieben Jahren. Zu 50 Prozent arbeitet sie für die Genossenschaft Migros Aare: Als Fachberaterin für den Sortimentsbereich Bekleidung ist sie dauernd auf Achse. Galli besucht in ihrem Heimatkanton regelmässig zehn MigrosFilialen, sie berät die Ladenmitarbeiter unter anderem bei der Präsentation der Produkte. Sie muss ein grosses Sortiment genau kennen — von den Kindersocken über die Strumpfhose bis zum Herrenwintermantel ist sie für das ganze Angebot an Kleidern zuständig. Woher nimmt sie also die Energie für ihr Procap-Engagement? «Das ist ganz einfach», meint Anja Galli und klingt, als sei sie über die Frage erstaunt. «Die Betreuung der Sportgruppe raubt mir keine Energie, sie gibt mir neue Kraft.» Galli empfindet es als persönlichen Erfolg, wenn einer der Freizeitsportler seine Ausdauer steigert oder wenn ein eher schüchterner Teilnehmer in der Gruppe


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

Kontakte anknüpft. Sie freut sich immer wieder darüber, dass bei den Trainings gegenseitiger Respekt herrscht, obwohl die Sportgruppe extrem heterogen zusammengesetzt ist. Die Mitglieder sind nicht nur von sehr verschiedenen Handicaps betroffen, sondern gehören auch unterschiedlichen Generationen an: Der jüngste Freizeitsportler ist 18-, der älteste 70-jährig. Die Familie der engagierten Frau nimmt es ihr nicht übel, wenn sie am Montagabend ihre Sporttasche schultert und noch einmal aus dem Haus geht. «Mein Mann und die beiden Buben wissen, dass ich das brauche und dass das einfach zu meinem Leben gehört.» Den Einsatz für Behinderte hat die Bernerin schon als Kind miterlebt: Ihre Mutter engagierte sich ebenfalls dafür, dass Menschen mit Handicap Sport machen können. Anja Galli selber nimmt bei speziellen Anlässen ihre beiden Söhne Matteo und Fabio zu den Procap-Trainings

AKTUELL

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mit. So wird eine Familientradition fortgesetzt.

Tänzerin zwischen verschiedenen Welten Rafaela Tanner (47) versetzt Schweizer Frauen in indische Traumwelten: Die Genferin leitet an der Klubschule Migros Bollywood-Tanzkurse. Ihre Schülerinnen tragen bei den Lektionen bunte Gewänder; sie studieren Choreografien ein, die aus einem indischen Kinospektakel stammen könnten. Doch Tanner kennt auch die weniger romantischen Seiten des Subkontinents. Oft ist die Tänzerin zu Besuch im Slum von Juhu, einem Stadtteil von Mumbai. Vor sechs Jahren hat Tanner die Stiftung Elisha gegründet, für die sie seither fast alle Arbeiten selber ausführt. Ziel dieser Organisation ist es, Schweizer Paten zu finden, die für die Schulbildung von Slumkindern aus Juhu aufkommen. Eine Spende von 200 Franken ermöglicht

Gegenseitiger Respekt: Sportleiterin Anja Galli (zweite von rechts, stehend) mit handicapierten Freizeitsportlern.

einem Buben oder Mädchen ein Jahr lang den Schulbesuch. Auch kleinere Zuwendungen sind möglich; damit finanziert die Genferin Nahrungsmittel für die Kinder. Rafaela Tanners Familie verkörpert den Brückenschlag zwischen Indien und der Schweiz: Sie und ihr Mann haben Söhne im Alter von 21 und 23 Jahren. Hinzu kommen eine 11- und eine 15-jährige Adoptivtochter aus Indien. Die Tänzerin hat die Mädchen 2000 und 2006 aus Waisenhäusern in Mumbai in die Schweiz geholt. Doch wie ist Tanners enge Beziehung zu Indien entstanden? Ihre Mutter, eine Waadtländerin, arbeitete als Flugbegleiterin für Air India. Mitte der 90er-Jahre erkrankte sie an Krebs und wurde von dieser Krankheit in kurzer Zeit dahingerafft. Rafaela Tanner war danach in einem Schockzustand und suchte nach einem Weg, um ihre Trauer zu verarbeiten. Sie reiste 1997 nach Indien, weil die Mutter stets begeistert vom fernen Kontinent erzählt hatte. Tanner arbeitete dann einige Wochen als Freiwillige in einem Kinderheim in Mumbai. «Der Lärm und das Gedränge in der Stadt haben mich nicht abgeschreckt», erinnert sie sich. «Im Gegenteil: Es kam mir vor, als würde ich nach Hause kommen.» Manchmal komme ihr Genf im Vergleich dazu kalt und abweisend vor. Sie findet es schlimm, wie einsam und zurückgezogen viele Bewohner der reichen Stadt leben. Bisweilen erscheint ihr die Schweiz fast schonalsemotionalesEntwicklungsland.

Texte: Michael West, Pierre Wuthrich Bilder: Andreas Eggenberger (2), Laurent de Senarclens

Indien-Kennerin: Rafaela Tanner leitet BollywoodTanzkurse und verhilft Slumkindern in Mumbai zu Nahrungsmitteln und Schulbildung.


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neues aus der migros

Die m-Industrie gehört mit 18 Unternehmen im Inland und 3 betrieben im Ausland zur migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her: von der Konfitüre bis zum Waschmittel. mit über 11 000 mitarbeitenden – darunter 415 Lernenden in mehr als 20 berufen – ist die m-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der

Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von eigenmarken. Sie beliefert nicht nur die migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer losen Serie porträtiert das migros-magazin verschiedene Unternehmen der m-Industrie. Informationen unter www.mindustry.com.

Die Mifroma SA ist auf die Veredelung und Verpackung von Käse spezialisiert.

Raclette für alle!

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s sind schmale Strassen, die durch die hügelige Landschaft mit satten, grünen Wiesen und schmucken Baumgruppen führen. Das gehörnte Vieh trägt einen attraktiven Pelzmantel in Schwarz-Weiss, die Welt scheint hier noch in Ordnung. Am Fuss eines etwas grösseren Hügels bei Ursy im Kanton Freiburg liegt das Gebäude der Mifroma. Ein unscheinbarer Bau, dessen auffälligste Merkmale die grossen Tore zum Beladen der Lastwagen sind. Doch wie so oft trügt der Schein, und man wähnt sich plötzlich in einem James-Bond-Film. Nicht, dass sich hier Wände verschieben und den Blick auf Haifischbecken freigeben. Doch hinter einer einfachen Tür verbergen sich hangargrosse Hallen, wo Gabelstapler voll bepackt mit Paletten durch die Gänge kurven. Von aussen sind die Keller nicht sichtbar, weil sie in den Fels geschlagen sind. «Wir verfügen über 10 682 Quadratmeter Kellerfläche», sagt MifromaEinkäufer Jean-Charles Michaud (51, siehe Berufsbild auf Seite 52). Früher

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wurde hier Sandstein für den Bau von Kirchen und Bauernhäusern in der Region abgebaut. Als der Steinbruch eingestellt wurde, dienten die Höhlen als Lager für verschiedene Materialien. 1964 erkannten der damalige MigrosChef Pierre Arnold und Jean Pasquier, der erste Direktor von Mifroma, das Potenzial des Standorts und liessen die Mifroma bauen. «Wir feiern nächstes Jahr unser 50-jähriges Bestehen», sagt Michaud stolz. Hat man sich einmal vom eindrücklichen Anblick der gigantischen Regaltürme erholt, fällt ein scharfer Geruch auf – Ammoniak. Der beissend riechende Stoff ist ein Abbauprodukt des Milcheiweisses. Doch einen Vorteil hat er: Die Nase ist augenblicklich frei. «Warten Sie nur, bis wir in den Gruyère-Kellern sind», warnt Mifromas Marketingleiter Denis Etienne (35) mit einem Schmunzeln. In der Tat ist die Ausdünstung der 100 000 Laibe à 35 Kilogramm noch intensiver und treibt einem fast die Tränen in die Augen. Doch schon bald

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Nr. 48, 25. November 2013 | migros-magazin |


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hat man sich daran gewöhnt. Jetzt rücken die Gabelstapler ins Blickfeld. «Sie liefern den grössten Teil der Luftzirkulation», so Etienne. Und wie bestellt rauscht ein gelbes Wägelchen vorbei und sorgt für ein frisches Windchen. Der Grund: Die Gabelstapler kommen aus der Laderegion, die nach aussen hin offen ist.

1) Nach der Ankunft werden die Käselaibe gewogen. 2) Hygiene ist alles: In der Waschanlage werden die Laibe gereinigt und dann abgetrocknet.

Höhlen bieten dem käse ein ideales reifungsklima

3) Käse, so weit das Auge reicht: In den Höhlen der Mifroma lagern über 370 Käsesorten. 4) Mit einer Stichprobe wird die Qualität kontrolliert. Marketingleiter Denis Etienne präsentiert drei Laibe des beliebten Raccard.

In den Kellerhallen der Mifroma lagern über 370 Käsesorten, die schöne Namen tragen wie Edel Suisse — eine Exklusivität der Migros, — Brigand du Jorat oder Raccard, der beliebteste Raclettekäse der Schweiz. Der Migros-Betrieb mit 246 Mitarbeitenden stellt selber keine Käse her, sondern kümmert sich um die abschliessende Reifung. «Die Höhlen bieten ideale Klimabedingungen», erklärt Käsespezialist Jean-Charles Michaud. «Die Temperatur liegt konstant bei 12 Grad, die Luftfeuchtigkeit bei 95 Prozent.» Durch das naturgegebene Klima spart man viel Geld, denn egal ob draussen die Sonne scheint, ob es regnet oder schneit – im Berg ändern sich die Verhältnisse nicht. In ständiger Bewegung ist jedoch der Lagerbestand. Durchschnittlich werden 110 Tonnen Käse pro Tag angeliefert, zu Spitzenzeiten können es gar 200 Tonnen

Wussten sie, dass … … Mifroma jährlich 2000 Tonnen Raccard-Raclettekäse verkauft? ... in den Höhlen bei Ursy FR rund 100 000 Gruyère-Käselaibe lagern? ... Mifroma täglich über 100 Tonnen Käse verarbeitet?


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neues aus der migros

5) Seit 31 Jahren bei der Mifroma: Julia Ameneros kennt die Verpackungsmaschinen bestens. 6) Unscheinbare Fassade: Hinter den Laderampen liegen die riesigen Höhlen.

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BerufsBild

Jean-Charles Michaud, Käseeinkäufer «Ich liebe Käse», sagt JeanCharles Michaud (51). Der Verantwortliche für den Einkauf bei Mifroma meint damit aber nicht nur den kulinarischen Genuss. Der Molkerist hat während seiner Lehrzeit in kleinen Dorfkäsereien von der Pike auf gelernt, wie man Gruyère und Vacherin Mont-d’Or herstellt. «Ich verbrachte auch eine Saison auf einer Alp», erinnert er sich. «Ich habe die Kühe gemolken, den Kessel eingeheizt, kurz: alles gemacht, um Gruyère herzustellen.» Seit 2005 ist Michaud Chefeinkäufer der Mifroma und setzt sich mit der Preisgestaltung auseinander. «Wir bauen unser Angebot laufend aus », erklärt Michaud. «Obschon der Käsemarkt eher konservativ ist, probieren unsere Kunden gerne neue Konsumationsformen aus, wobei der Trend Richtung Convenience-, also Fertig- und Halbfertigprodukte, geht.» Nebst der konstanten Beobachtung der Marktentwicklungen

gehört die Qualitätskontrolle zum Alltag von Jean-Charles Michaud: «Wenn die Laibe bei uns angeliefert werden, waschen wir sie als erstes», sagt er. Dann werden Stichproben vorgenommen und von Experten verkostet. «Letztere besuchen gelegentlich die Konkurrenz, um zu sehen, wo wir mit unseren Produkten stehen.» Doch für die Mifroma gilt: «Die Hersteller folgen streng unserem Rezept. Das ist wichtig, denn hat man früher noch jede Lieferung einzeln verkostet, ist das heute nicht mehr möglich.» Umso entscheidender ist die Überwachung der Qualität während der Reifung. «Käse ist ein lebendes Produkt», sagt Michaud. «Wir sind wie eine Bank: Wenn wir nicht aufpassen, können wir viel Geld verlieren – wir machen ja einen Jahresumsatz von gut 330 Millionen Franken. Darum liegt unsere Schlüsselkompetenz in der Konstanz der Qualität und der Fähigkeit, die Entwicklung des Marktes abzuschätzen.»

sein. Jede Woche werden die eingelagerten Laibe kontrolliert. Jean-Claude Vonlanthen (55), verantwortlich für die Höhlenlagerung, kennt sich in diesem Labyrinth von Regalen und Gängen aus wie kein Zweiter. Seit rund 13 Jahren kümmert er sich unter anderem darum, dass alle angelieferten Käse eine entsprechende Eingangsnummer erhalten. So lässt sich im Bedarfsfall die Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Käses sicherstellen.

der käseteig muss gleichmässig reifen Geprüft wird die Qualität mit Hilfe einer Käsesonde, einer Hohlahle, deren Griff einem Hämmerchen ähnelt und aus Horn besteht. Die Käselaibe werden regelmässig gewendet und mit Salzlake eingerieben. Dann wird der Laib abgeklopft. Auf diese Weise stellt Chefeinkäufer Jean-Charles Michaud fest, ob der Käse ein Loch hat. Ein Loch? Das gehört doch dazu, meint der Laie. «Wichtig ist, dass der Teig, also die Masse im Innern der Rinde, gleichmässig reift», erklärt Michaud. Das Auftreten von unerwünschten Bakterien kann zu einer fehlerhaften Reifung führen. Letzte Hin-

weise über die Charakteristika des Käses liefert eine Degustation. Geübt dreht Michaud die Käsesonde in den eckigen Laib eines Raccard und zieht ein Stück Käse heraus. Der wird zuerst mit kritischem Auge begutachtet und anschliessend verkostet. «Die eckige Form unseres Käses ist eine Innovation der Migros und hat zur Demokratisierung des Raclettes beigetragen. Raclette für alle!», sagt der Marketingverantwortliche Denis Etienne. In der Tat hat die Erfindung der RacletteTischöfen, an der die Migros ebenfalls massgebend beteiligt war, einen grossen Einfluss auf die Verbreitung des populären Käsegerichts. Ähnelten die ersten Modelle eher einem Toaster – sie waren vertikal konstruiert –, rückten später Varianten mit den bis heute beliebten Portionenpfännchen nach, in die man die passend zugeschnittenen Käsescheiben legen und unter das geschützte Heizelement schieben kann. «Beim traditionellen Raclette mit seinem sozialen Aspekt des gemeinsamen Geniessens steht das Abstreichen des erhitzten Käses im Vordergrund», fährt Etienne fort. «Beim Käse für die Pfännchen ist eine gleichmässige


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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

Der RaccardKäse ist bereit, eingeschweisst zu werden.

Die bedruckte Schutzfolie sorgt für eine luftdichte Verpackung.

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neues aus der Migros | 53

drei Fragen an

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Gilles Oberson, Unternehmensleiter Mifroma SA

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7) Sind die Maxiblöcke verpackt, fahren sie Schlangenlinien bis zur Verladestation. 8) Bereit fürs Pfännchen: Fixfertig abgepackte RaccardScheiben.

«Das Mikroklima in unseren Höhlenkellern ist einzigartig» Gilles Oberson, was macht die Mifroma so speziell?

Unsere Besonderheit sind ganz klar die Höhlenkeller. Hier lagern die Käselaibe in Sandsteinhöhlen, die über ein eigentliches Mikroklima verfügen. Diese Bedingungen sind hierzulande einzigartig und verleihen dem Käse einen ganz besonderen Geschmack. Zudem sind wir mit einem Sortiment von über 900 Käseprodukten Führerin auf dem Schweizer Käsemarkt. Wo liegen Ihre grössten Herausforderungen?

Schmelzqualität wichtig.» So können die Tischpartner im gleichen Rhythmus essen. Dank seiner eckigen und deshalb wirtschaftlichen Form geht beim Zuschnitt des Raccards kaum Käse verloren. «Die Schnittmaschinen wurden speziell für Mifroma entwickelt», weiss Etienne. Säuberlich halbierte Tranchen liefert das vollautomatisierte Käsemesser, das mit Ultraschallvibration ans Werk geht. Vier geteilte Scheiben werden jeweils in Folie geschweisst. Für alle, die lieber selber Scheiben schneiden, ist der Raccard-Maxiblock gedacht, den Julia Ameneros (52) in Plastikschalen sortiert. Mit erfahrenem Blick schaut sie, die seit 31 Jahren bei der Mifroma arbeitet, den Käse an: «Zu viel Rinde ist nicht erwünscht», sagt Ameneros. Doch das sei beim RaccardBestseller selten der Fall. Die einmal abgepackten Blöcke fahren Schlangenlinien, bis sie von einem Roboterarm angesogen und abgepackt werden. In Windeseile erfasst dieser das Gewicht der Ware und verteilt es entsprechend auf einem Karussell: «Am Schluss müssen fünf Kilogramm Käse in der Transportkiste sein», erklärt Etienne.

Jetzt, wo die Tage kürzer und vor allem kälter werden, wird der Käsekonsum wohl wieder steigen. «Tatsächlich gibt es saisonale Unterschiede», sagt Etienne. «Insbesondere beim Fondue. Raclette hingegen ist weniger von der Jahreszeit abhängig, sondern generell eher ein Schlechtwettergericht.» Darüber hinaus eignet sich der Raccard-Käse auch für Gratins, was letztlich doch für ausgewogenere Verkaufszahlen übers Jahr und einen Umsatz von rund 2000 Tonnen sorgt. Gespannt ist man auf den Erfolg der zweiten Raccard-Special-Edition Tomaten/Basilikum, die noch bis Januar 2014 erhältlich ist. Diese aromatische Kombination ist aus einer Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Internetplattform Migipedia und Mifroma hervorgegangen. Die Herausforderung dabei war, dass sich die würzigen Stückchen getrockneter Tomate und der Basilikum gleichmässig im Käse verteilen. «Aber auch das haben wir mit unseren Käsern hingekriegt», freut sich Denis Etienne über die gelungene Sonderausgabe des Bestsellers. Text: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger

Im stetigen Ausbau des Käsesortiments und in der Entwicklung von Innovationen. So haben wir 2013 durch die Übernahme der Bergsenn AG – der grössten Produzentin von Bündner Bergkäsespezialitäten – unser Sortiment entsprechend erweitert. Ausserdem bieten wir unseren Kunden laufend neue Convenienceprodukte an, wie beispielsweise verschiedene Fonduemischungen oder im Becher luftdicht verpackte GranaPadano-Bröckli. Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf die Verbundenheit der Mitarbeiter und Lieferanten mit dem Unternehmen. 2014 feiert die Mifroma ihr 50-JahreJubiläum. Wir sind in der Tat stolz, dass wir mit vielen unserer Produzenten auf eine Partnerschaft zurückblicken können, die vor Jahrzehnten begonnen hat und auch in Zukunft andauern wird.

Die m-Industrie stellt viele beliebte migros-Produkte her.


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Engagement fürs Tierwohl Die Migros verstärkt die Zusammenarbeit mit IP-Suisse, der Vereinigung der integriert produzierenden Bäuerinnen und Bauern der Schweiz. Landwirte, die ihren Kälbern Auslauf gewähren, erhalten neu einen Zuschlag von 60 Rappen pro Kilogramm Schlachtgewicht – und zwar bis Ende 2018. Die Landwirte von IP-Suisse produzieren unter anderem Kalbfleisch für das Nachhaltigkeits-Label Terra-

Auslauf garantiert: Die Kälber kommen dank strengen Richtlinien regelmässig raus aus dem Stall.

Suisse. Für die Aufzucht dieser Kälber gelten Auflagen, die den Tieren einen regelmässigen Auslauf ins Freie (RAUS-Programm) ermöglichen. Dieses Programm unterliegt strengeren Richtlinien, als sie gemäss dem Schweizerischen Tierschutz für die konventionelle Kälbermast gelten. «Das ist ein Meilenstein unserer Partnerschaft und für das Tierwohl», sagt Fritz Rothen, Geschäftsführer der IP-Suisse. «Die Migros als Partnerin ermöglicht es unseren Bauern, diese aufwendige Umstellung vorzunehmen.»

Schnell bezahlen in der Ex Libris bilder: Keystone (2)

aktuell

Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

Nach den migros-Filialen haben nun auch alle ex-Libris-Shops das kontaktlose bezahlen via Kreditkarte mit NFC-Technologie eingeführt. Wer einen einkauf bis 40 Franken tätigt, kann die Karte einfach an das Zahlterminal halten – die eingabe des PINCodes entfällt.

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neues aus der Migros | 55

Sprungbrett für junge Bands

Die Demotape Clinic des Popmusikfestivals M4Music sucht die besten Songs von Schweizer Bands.

D

ie Demotape Clinic des Migros-Kulturprozents ist einer der wichtigsten Bandwettbewerbe der Schweiz und gilt als verlässlicher Talentscout der Branche: So feierte die Gewinnerin von 2009, Steff la Cheffe, dieses Jahr ihr erstes Nummer-1-Album in der Schweizer Hitparade. Bis am 19. Januar 2014 können Bands und Solokünstler ihre Demos einreichen. Eine Vorjury wählt die vielversprechendsten Demos aus den Kategorien Rock, Pop, Electronic und Urban aus. Die besten werden am 28. und 29. März 2014 am Festival M4Music in Zürich präsentiert und von Profis bewertet. Zusammen mit der Suisa-Stiftung für Musik vergibt die Jury in allen vier Musikkategorien die

Der Sieg bei der Demotape Clinic hat ihre Karriere angekurbelt: Steff la Cheffe.

mit 3000 Franken dotierten Suisa-Foundation-Awards. Der hoffnungsvollste Künstler aus den vier Sparten erhält zusätzlich die Auszeichnung «Demo of the Year» und damit weitere 5000 Franken. Im Anschluss an den Wettbewerb produziert M4Music ausserdem die CD «The Best of Demotape Clinic 2014».

Weitere Infos unter www.m4music.ch


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SCHAUFENSTER 58 |

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WEiHNACHTEN

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Nr. 48, 25. November 2013 | MigRoS-MAgAziN |

Das kommt von Herzen

Weihnachtsgeschenke sollen die Augen der Liebsten unter dem Christbaum zum Strahlen bringen. Persönliche Wunschzettel erleichtern es, für jeden das passende Stück zu finden.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

WEIHNACHTEN | 59

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Die Gewissheit, persönliche Herzenswünsche zu erfüllen, macht das Verpacken von Geschenken zu einem Ritual, das auch schon Freude bereitet.

G

eschenke sollen Freude machen. Die Erwartungen sind hoch. Schon seit Generationen wissen Mütter, wie man Enttäuschungen unter dem Weihnachtsbaum vorbeugt. Sie geben rechtzeitig einen Wunschzettel fürs Christkind in Auftrag.

Ein bisschen Mühe darf man aufwenden, um ihn schön zu machen: Bilder ausschneiden, aufkleben und schreiben, warum man sich gerade über dieses oder jenes freuen würde. Je ansprechender die Liste der Begehrlichkeiten, umso grösser

die Chance, vom Christkind alias Mama, Papa, Grosi, Freundin oder Partner glücklich gemacht zu werden — mit Geschenken, die von Herzen kommen. Viele nützliche Tipps rund um Weihnachten auf www.migros.ch/weihnachten

Projektleitung und Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Markuks Bertschi, Mirjam Graf (Food); Styling: Mirjam Käser, Katja Rey (Food); Hair & Make-up: Vikon Bassil

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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

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Camembert Suisse Crémeux, 300 g 4.40 statt 5.50 20% Alle Starbucks Milchmischgetränke, z.B. Seattle Latte, 220 ml 1.55 statt 1.95 20% Gruyère Höhlengold, per 100 g 2.05 statt 2.60 20%

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Rispentomaten, «Aus der Region.», per kg 2.10 statt 3.50 40% Lauch extra, «Aus der Region.», per kg 4.80 statt 6.60 25% Suppengemüse, «Aus der Region.», per kg 4.50 statt 5.90 20% Trauben weiss kernlos, Brasilien, Schale à 500 g 2.45 statt 3.50 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Wienerli im 5er-Pack, Schweiz, 1 kg 8.55 statt 14.25 40% Ofenschinken, Schweiz, per 100 g 2.85 statt 4.10 30% Optigal Pouletgeschnetzeltes, Schweiz, per 100 g 2.60 statt 3.30 Crevetten Tail-On, gekocht, Zucht aus Thailand/Ecuador/Vietnam, 500 g 18.– statt 27.– 33% Kalbshaxen, Schweiz, per 100 g 2.10 statt 3.– 30% Kalbsplätzli, Niederlande, per 100 g 5.40 statt 7.20 25% nur in Selbstbedienung Schweinsfilet, Deutschland, per 100 g 3.85 statt 5.50 30% nur in Selbstbedienung Siedfleisch mager, TerraSuisse, per 100 g 2.10 statt 2.60 15%

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Fanjo Duschen Himbeere oder Vanille-Zitrone, z.B. Himbeere, 20x 250 ml 2.90 NEU *,**

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NACHHALTIGER FISCH

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Nachhaltig und fein im Gaumen Im Rahmen von Generation M baut die Migros ihr Sortiment im Bereich nachhaltiger Fisch ständig aus.

D

er Trend ist ungebrochen: Schweizer lieben Fisch und Meeresfrüchte. Satte 9,3 Kilo verzehren sie pro Jahr. Das sind 35 Prozent mehr als noch vor zwölf Jahren. Kaum ein anderes Lebensmittel hat solche Zuwachsraten. Wenig erfreulich ist dieser Umstand jedoch für die Fischbestände. Laut WWF sind 87 Prozent der kommerziell genutzten Arten überfischt. Um der maritimen Plünderung entgegenzuwirken, engagiert sich die Organisation Marine Stewardship Council (MSC) für eine Beschränkung im Wildfang. Wer MSC-Fisch kauft, darf davon ausgehen, dass nur eine bestimmte Menge der jeweiligen Art gefischt wird, damit sich die Bestände immer wieder erholen können.

Eine weitere Strategie, um die Fischbestände der Weltmeere zu schonen, ist die Zucht. Doch das Problem der Aquakulturen sind Umweltemissionen wie die Verschmutzung der Gewässer. Zudem stammt das Fischfutter selten aus nachhaltigen Quellen. Beim Kauf von Zuchtfischen ist es deshalb ebenfalls wichtig, auf Labels zu achten: Neben dem strengen BioLabel garantiert den Kunden das ASC-Label, dass negative Umwelteinwirkungen reduziert und soziale Standards eingehalten werden. In der Migros stammen bereits heute 93 Prozent der Fische aus nachhaltiger Produktion, und bis 2020 soll das ganze Sortiment umgestellt sein. Text: Anna-Katharina Ris Bild und Styling: Simone Vogel

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Die Umstellung auf nachhaltigen Fisch bis 2020 ist ein Teil davon.

gfilet MSC Neu: Matjesherinkurz vor der

ringe, die Matjes sind junge He in eine hen. Die Filets sind ste e eif Geschlechtsr iv hohen at rel en ein n d habe Salzlake eingelegt un llkarPe ellerweise werden Fettgehalt. Tradition cht. rei ge und Bohnen dazu toffeln (Gschwellti) e rn ge en rd rt wird er im No Nach Hausfrauena n, fel Äp , hm rra ue sing aus Sa zubereitet: ein Dres g, r es richtig fischig ma Dill und Zwiebeln. We en fach mit Zwiebelring isst Matjeshering ein er Knäckebrot. zu Schwarzbrot od


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NACHHALTIGER FISCH | 71

Beitrag zum Schutz der Meere Fisch ohne schlechtes Gewissen geniessen? Achten Sie auf nachhaltige Labels wie Migros Bio, MSC oder ASC. Migros BIo steht für eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischzucht.

MSC (Marine Stewardship Council) steht für eine unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte kommen immer aus Wildfang.

ASC (Aquacultur Stewardship Council) steht für eine zertifizierte, verantwortungsvolle Fischzucht.

 Matjesheringfilet MSC, 150 g, Fr. 4.20  Pangasius Rückenfilet geräuchert ASC, 125 g, Fr. 5.90  Sushi Bio, 130 g, Fr. 11.90

ilet ASC Neu: Pangasiusfwa sserfisch, der die

lder Süss Pangasius ist ein mi dostasien e den Mekong in Sü wi er ss wä grossen Ge il aus Zucht, mmt ein grosser Te besiedelt. Heute sta raten ist. ge n Jahren in Verruf welche in den letzte im ch au n in der Migros nu Umso besser, dass t uk rod l-P be reich ein La Selbstbedienungsbe ius as ng Pa te de bil en abge erhältlich ist. Der ob itten. d in Tranchen geschn un ert ch räu ge ist heiss ppen. Su er t, über Salate od Er passt zu Roggenbro

Neu: Sushi Bio

rfekt für Bioqualität sind pe Die neuen Sushi in schneller, als er od ner zu Hause das japanische Din ckt stü Be ro. Bü Zmittag im leichter Snack zum rken gu Bio d un en ett t-Crev mit Biolachs, Biozuch einfach en chen Reis-Algen-Roll schmecken die hübs r de die , i passt Sojasauce delikat. Zu den Sush als en ss t ist. Dazu pa Verpackung beigeleg r und Wasabi. we Ing ns Beilage beste


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ACTILIFE | 73

Fruchtige Vitaminvielfalt

So individuell wie die Bedürfnisse der Konsumenten ist die Palette der erfrischenden Fruchtsaftgetränke von Actilife. Sie ergänzen die Ernährung und unterstützen das Wohlbefinden mit vielen wichtigen Zutaten.

A

usgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und bewusste Entspannung sind drei Säulen für ein gesundes Leben. Produkte, die mit Vitaminen und Mineralstoffen, Omega-3Fettsäuren und Ballaststoffen angereichert sind, können eine ausgewogene Ernährung abrunden und helfen, den täglichen Bedarf zu decken. Wenn das gesunde Plus erst noch gut schmeckt, wie die Actilife-Getränke, fällt dies nicht schwer. Die Verpackungen der Actilife-Fruchtsaftgetränke wurden angepasst. Der Inhalt ist unverändert erfrischend geblieben und leistet einen Beitrag zum täglichen Wohlbefinden. Text: Anna Bürgin

Actilife sei Dank: Ein schwungvoller Start in den Tag.

Aufgeweckt

Alles in einem

Der feine Mix mit Orangenund Karottensaft enthält die Vitamine C und E sowie Betacarotin. Diese Kombination ist ein idealer Start in den Tag. Actilife Breakfast, 1 l, Fr. 1.85

Neun Vitamine

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Fürs Herz Orangen, Äpfel und Erdbeeren treffen den Geschmack vieler. Die Omega-3-Fettsäuren EPA+DHA tragen zur normalen Herzfunktion bei. Actilife Omega 3, 1 l, Fr. 1.85

Orangen- und Mangoliebhabern sei dieses Getränk ans Herz gelegt. Es ist mit Ballaststoffen und neun lebensnotwendigen Vitaminen angereichert. Zum Beispiel mit Vitamin C, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Actilife Bun Di, 1 l, Fr. 1.85

Das Getränk mit exotischen Früchten ist mit zehn lebenswichtigen Vitaminen und drei Mineralstoffen angereichert. Kalzium und Magnesium tragen zur Erhaltung von Knochen und Zähnen und zur normalen Muskelfunktion bei. Actilife Vital, 1 l, Fr. 1.85


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CHOCOLAT FREY | 75

Bild: Max de Vree; Styling: Urs Affolter; Hair & Make-up: Sandra Marcheggiani

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Bei dieser hübschen Weihnachtsverpackung von Chocolat Frey kann man sich das Geschenkpapier schenken.

Frey Truffes assortiert*, 198 g, Fr. 11.20

Süsse Bescherung im festlichen Look

Weihnachtsengel Christa Rigozzi ist ein Multitasking-Talent: Kärtchen schreiben, Geschenke einpacken und Pralinés naschen – geht parallel alles ganz wunderbar.

D

as Weihnachtsfest rückt immer näher. Christa Rigozzi verbringt die besinnlichen Festtage am liebsten ganz traditionell mit Mann und Familie – bei hausgemachten Teigwaren, Braten, Pandoro und Panettone. «Bei uns herrscht Italianità!», so Christa. Eine Italianità allerdings, in die sich ziemlich viel Schweizer

Schokolade mischt, wie der blonde Weihnachtsengel lachend gesteht. Denn keine Weihnachten ohne Schoggi von Chocolat Frey: Sie wird genascht, ziert in Kugelform Familie Rigozzis Weihnachtsbaum und wird auch sehr gerne verschenkt. Ganz besonders, wenn sie so hübsch festlich verpackt ist wie die neue Pralinés-

Weihnachtslinie aus dem Hause Chocolat Frey. Viel zu schade, die mit Rentier und goldenen Schneekristallen geschmückte Schachtel in Geschenkpapier zu wickeln. Die neue Weihnachtslinie enthält die beliebtesten Pralinés aus dem Frey-Sortiment: die Sorten Prestige Milch, Prestige Noir oder Truffes assortiert. Text: Nicole Ochsenbein

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ANNA’S BEST | 77

Ei

Ruck, zuck eine Wähe parat

Mit den praktischen Teigen von Anna’s Best lassen sich in Kürze feine Wähen zubereiten. Besonders schnell gehts, wenn als Belag die geschnittenen und gekochten Gemüse wie Kürbis von Anna’s Best verwendet werden.

M

it den fertigen Teigen von Anna’s Best ist eine wärmende Wähe keine Zauberei und schnell auf dem Tisch: Verwendet man gar die Blätterteige in der Backschale, entfallen das Auswallen oder Ausbreiten und der Abwasch des Blechs nach dem Backen. Ein Belag für die Wähe — ob süss oder pikant — findet sich meist im Haushalt: Äpfel aus der Früchteschale, Beeren aus dem Tiefkühlfach oder die gekochten, geschnittenen Gemüse von Anna’s Best aus dem Kühlschrank wie etwa der saisonale Kürbis. Letztgenannter lässt sich übrigens auch bestens zu einer Suppe verarbeiten. Mit Bouillon aufkochen, pürieren, abschmecken und fertig. Die Kürbiswähe als Hauptspeise für vier Personen bereitet man folgendermassen zu: 2 Blätterteigböden in Backschale mit einer Gabel einstechen und mit je 3 EL Paniermehl bestreuen. Eine Packung gekochten Kürbis auf die zwei Böden verteilen. Für den Guss beachten Sie bitte «Annas Tipp». Gutes Gelingen. Text: Anna-Katharina Ris

ANNAS TIPP

Bild und Styling: Claudia Linsi

Pikanter Guss

+ Anna’s Best Kürbis, gekocht, 400 g, Fr. 3.30; Blätterteigboden in Backschale, 140 g, Fr. 2.90

4 Eier mit 2 dl Rahm, 2 TL Salz und Pfeffer verquirlen und in die zwei Backschalen über den verteilten Kürbis giessen. Je 60 g geriebenen Gruyère darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C in der unteren Backofenhälfte 40–45 Minuten backen.

Etwas schwarzer Pfeffer gibt der fertigen Kürbiswähe die nötige Raffinesse.


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FOOD

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Laktosefrei Wer an einer Laktose-Intoleranz leidet, kennt sie nur zu gut, die Bauchschmerzen, die der Verzehr von herkömmlichen Kuhmilchprodukten mit sich bringt. Bei den laktosefreien Produkten von aha! wurde der Milchzucker, die Laktose, bereits gespalten, sodass dies der Körper nicht mehr tun muss. Neu gibt es im aha!-Sortiment jetzt einen Schoggidrink, der so schmackhaft ist, dass er auch Kunden ohne Milchallergie anspricht. aha! Choco Drink, 250 ml, Fr. 1.20

Mediterran Wer auch im Winter nicht auf Tomaten mit Basilikum verzichten will, für den passt die neue Variante Tomate/ Basilikum im Raclettekäse-Sortiment von Raccard. Der Käse ist in Scheiben geschnitten und besteht aus frischer Milch, getrockneten Tomaten und Basilikum und schenkt uns in der dunklen Jahreszeit ein wenig Mediterranità. Raccard Special Edition Tomate/Basilikum, 200 g, Fr. 5.20

Saisonal Eine ideale Einstimmung auf den Winter: Der neue saisonale Saft Wintertime ist ab sofort bis Mitte März in den Regalen. Das Getränk aus Äpfeln, Birnen, Zwetschgen und Holunder ist mit Honig gesüsst und winterlich gewürzt. Man kann es kalt oder heiss als Punsch geniessen. Gold Wintertime Special Edition, 1 l, Fr. 2.30 In grösseren Filialen

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Gekrönt Schoggi und Nuss ist eine verführerische Geschmackskombination. Den Beweis treten die neuen Pralinés Prestige Noix mit Nussfüllung von Chocolat Frey an. Die feinen Stückchen aus Milch- oder weisser Schokolade sind von Hand mit Pecannuss, Pistazien, Mandeln oder Baumnuss gekrönt. Frey Pralinés Prestige Noix mit Masche, 267 g, Fr. 18.80 20-fache CumulusPunkte bis 2. 12. In grösseren Filialen

Beweglich Auch im Alter sollen unsere Gelenke beweglich bleiben. Die Tabletten von Actilife enthalten Chondroitinsulfat und Glucosamin, beides wichtige Bestandteile unseres Bindegewebes, der Bänder und Gelenkknorpel. Actilife Glucosamin-Chondroitin kann helfen, unsere Gelenkknorpel und Bänder mit wichtigen Nähr- und Aufbaustoffen zu versorgen, und so dem Erhalt unserer Gelenkbeweglichkeit dienen. Actilife Glucosamin-Chondroitin, 120 Tabletten, Fr. 19.50 In grösseren Filialen erhältlich


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FOOD | 79

GUT & GÜNSTIG

Broccolisuppe für circa Fr. 5.55

Vorspeise für 4–5 Personen ■ 800 g Broccoli in kleine Röschen teilen. Mit 1,2 l Wasser aufkochen. Circa 10 Minuten gar kochen. Gemüse abgiessen und Kochwasser dabei auffangen. Circa Fr. 4.20 ■ Broccoli zunächst mit wenig von dem Kochwasser pürieren. Portionsweise Wasser bis zur gewünschten Konsistenz der Suppe beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. ■ Suppe in Teller füllen und mit je zwei Walnusshälften und einem Teelöffel Crème fraîche garnieren. Circa Fr. 1.35 TIPP Für eine edle Variante legen Sie zwei circa 5 mm dicke Scheiben Ziegenfrischkäse in jeden Teller und umgiessen diese mit der Suppe.

Wenige Zutaten, volles Aroma: Broccoli, Walnüsse und Crème fraîche in einer Suppe.

Kugelfest Im Osternest sind die gepunkteten Frey-Schoggieili unentbehrlich. Jetzt erobern die seit Jahren beliebten Frey-Schokoladenkugeln die Adventszeit. Dafür sind sie in ein neues Sternchenkleid geschlüpft und schmecken natürlich genauso gut wie ihre ovalen Pendants. Unter den sechs Sorten dieses süssen Potpourris findet jeder seinen Geschmack, auch in Grosspackungen. Frey Kugeln, assortiert (Extra, Pralinor, Mocca) in der Dose, 950 g, Fr. 18.80

Aromatisch

Teekult Heiss geliebt und kalt getrunken wird der Ice Tea Green Tea zu jeder Jahreszeit. Für besonders Durstige gibt es ihn neu im 1-l-Format. Der frisch aufgebrühte Grüntee wurde mit einer belebenden Zitronennote verfeinert. Ein Trinkgenuss, der nicht nur eingeschworene Eisteefans begeistert. Kult Ice Tea Green Tea, 1 l, Fr. 1.60 In grösseren Filialen

Fruchtig

Sirup macht jedes Wasser zum fruchtigsüssen Durstlöscher und eignet sich auch als Zugabe für Cocktails oder für Desserts. Die beliebtesten Sirupsorten Zitrone und Orange mit 30 Prozent Fruchtanteil sind auch in der praktischen 1,5-l-Vorratsflasche erhältlich. Sirup Zitrone, 1,5 l, Fr. 4.40 In grösseren Filialen

Viele grüne Oliven aus Andalusien geben diesem Baguette seinen intensiven Geschmack. Der Teig ruht vor dem Backen 24 Stunden, was das Brot besonders aromatisch macht. Neu ganzjährig im Sortiment, ist das Baguette ein Genuss zu mediterranen Gerichten, Salaten oder zum Apéro. Pain Création Olivenbaguette, 380 g, Fr. 3.90


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ÜBER 4 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 22. Oktober bis 28. Oktober 2013 haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,7% günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

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NONFOOD | 81

RAPPENSPALTE

Unverzichtbares Accessoire Portemonnaies müssen nicht nur praktisch sein, sondern auch stylish aussehen. Die Lederkollektion in der Migros erfüllt diese Ansprüche mit modernem Design und hochwertiger Verarbeitung. Vor dem Verschenken immer eine Münze einfüllen, das soll Geldsegen anregen. Portemonnaie, Leder, Fr. 39.80 40% auf das gesamte Sortiment bis 2. 12. – in grösseren Filialen erhältlich

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Sinnliches Rendezvous Das wasserbasierte Pflege-, Massage- und Gleitgel Cosano 3in1 pflegt Haut und Schleimhäute und spendet intensive Feuchtigkeit. Mit dem süssen Duft Lovely Candy sorgt es für sinnliche Stunden. Neben vier Gleitgels bietet Cosano auch sechs Präservative an. Cosano 3in1 Glide Lovely Candy, 75 ml, Fr. 5.90

«Knackeboul ruht nicht. Er will nicht, und er kann nicht», sagt David Lukas Kohler alias Knackeboul. Der 31-jährige Rapper tourt momentan mit seinem Album «Picasso». Wie verdienten Sie ihr erstes Geld?

Als Kind mit Mäusefangen. Pro Mäuseschwanz gab es einen Zweifränkler. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Caps. Die sind offenbar so begehrt, dass ich sie nach jedem Auftritt verkaufen könnte. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für alles Schöne; Essen, Reisen und Musikspielzeuge. Ausserdem lade ich gerne Freunde zu Ausflügen ein. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Ein USA-Trip. Wobei der dank dem tiefen Dollar-Kurs verkraftbar war.

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Steinpilze selbst sammeln. Ich bin nicht der Sparer: Wenn ich kein Geld habe, verzichte ich, und wenn ich welches habe, gebe ich es aus. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Die setze ich beim Roulette auf die rote 32.

Lockige Sache Haarstyling à la Hollywood ist jetzt so leicht wie nie. Die Weltneuheit von BaByliss zieht vollautomatisch eine Haarsträhne ein und formt sie mit drei Intervalleinstellungen zu Wellen, leichten Locken oder Korkenzieherlocken. Zwei Temperatureinstellungen und die Keramikbeschichtung schützen das Haar und sorgen für Glanz. BaByliss Curl Secret C1000E, Fr. 179.– Erhältlich bei Melectronics

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Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Ganz klar: junge Schweizer Musik fördern. Auch mit Infrastruktur. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Glück. Aber Geld ermöglicht, auf sehr angenehme Weise unglücklich zu sein. Mit wem gingen Sie gerne auf Shoppingtour

Pfarrer Sieber und Paris Hilton. Das wäre ein Dreigespann. Interview: Lea Simeon


SaiSonküche 82 |

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chriStian Spuck

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Nr. 48, 25. November 2013 | MigroS-Magazin |

Margaretha Junker schaut Christian Spuck in der neuen Kantinenküche des Opernhauses genau auf die Finger.

Salat, Kartoffeln und Fisch ergeben eine leichte Mahlzeit. Reibekuchen kann man auch mit süssen Beilagen essen.

Das Wasser entzieht den Kartoffeln die Stärke. So kleben sie weniger.

Je weniger Flüssigkeit die Kartoffeln enthalten, umso knuspriger werden die Puffer.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

CHRISTIAN SPUCK | 83

Pas de deux in der Kantine Bild: Danielle Liniger

Christian Spuck ist stets auf der Suche nach dem Echten und Einfachen. Und dies nicht nur in seinen Balletten, sondern auch beim Kochen. Reibekuchen, Salat und Fisch kommen dem sehr nah.

K

unst macht Kohldampf. In der Regel besuchen die Tänzer um 13.30 Uhr nach der Vormittagsprobe die schuhschachtelgrosse Personalkantine des Opernhauses Zürich. Auch ihr Chef, der Ballettdirektor Christian Spuck, verpflegt sich dort jeden Mittag. Das Essen sei gut, frisch, abwechslungsreich und stets appetitlich

Als Ballettdirektor zeigt Christian Spuck, wie es gemacht werden soll. In Zürich sind zwei BüchnerProduktionen von ihm zu sehen.

AUFGETISCHT

Christian Spuck, Ballettdirektor am Opernhaus Zürich Der Deutsche gilt als einer der gefragtesten Choreografen seiner Generation. 2012 hat Christian Spuck (44) in Zürich die Nachfolge von Heinz Spörli angetreten. Für seine Produktionen «Leonce und Lena» und «Woyzeck» hat er von den Kritikern viel Lob bekommen. Seine Ausbildung als Tänzer begann er als 21-Jähriger im Stuttgarter Ballett, wo er von 2001 bis 2012 Hauschoreograf war.

Mit einer Form werden die Küchlein portioniert und gleich noch schön rund.

 Was haben Sie auf Vorrat? Peperoni, Tomaten, Avocados, Karotten, Käse, Brot, Milch und eine gute Flasche Wein.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Jeden Abend zusammen mit meinem Partner. Kochen ist für Sie … … Kultur.

 Was würden Sie nie essen? Okraschoten, Rosinen und Fastfood. Ansonsten esse ich alles.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Helmut Schmidt und der verstorbenen Choreografin und Tänzerin Pina Bausch. Beide zusammen an einem Tisch? Das wäre natürlich spannend.

angerichtet. Überhaupt lobt der passionierte Hobbykoch die hohe Qualität in der schweizerischen Gastronomie. «Ich liebe Zürcher Geschnetzeltes, in Deutschland schmeckt es ganz anders als hier. Auch, dass man Käsefondue mit Kartoffeln essen kann, habe ich erst hier kennengelernt.» Heute steht Spuck zusammen mit «Saisonküche»-Köchin Margaretha Junker selber hinter dem Kochherd der frisch umgebauten Kantinenküche. Wir treffen den Frühaufsteher um acht Uhr, wenn es in der Kantine noch verhältnismässig ruhig ist. Um elf geht meist der Rummel los. Man merkt, Christian Spuck ist beliebt. Man ist beim Du, und immer wieder wird er mit einem «Salü» oder «Hallo» begrüsst. Der Direktor pflegt keine direktorale Distanz.

Es gibt einen Trick, wie Reibekuchen knusprig werden In der Kantinenküche hingegen führt Margaretha Junker Regie und beordert ihn gleich zur Röstiraffel. Das Gericht, das sie sich für Spuck ausgedacht hat, entspricht seinen kulinarischen Vorlieben. «Ich esse wahnsinnig gerne Fisch und bevorzuge die leichte, saisongerechte Küche.» Das Ei und das Mehl in der Zutatenliste lassen aus der Rösti einen Reibekuchen werden, den man in Deutschland um diese Jahreszeit so gerne isst. Eine kleine Reverenz an Spucks Heimat. Inzwischen hat sich ein Berg von Kartoffelspänen angesammelt. Die Köchin gibt die geraffelten Kartoffeln für zehn Minuten in ein kaltes Wasserbad und drückt sie nachher gut aus. «Natürlich kann man auch ohne diese Prozedur Kartoffelpuffer machen. Aber durchs


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

Wässern werden sie viel knuspriger und lockerer, weil die Stärke ausgewaschen wird.» Schnell sind die Zutaten vermengt, und die Küchlein nehmen in der Bratpfanne eine goldbraune Farbe an. Junker hat sie mit Maiskörnern angereichert, die ihnen eine süssliche Komponente verleihen. Aufs Kochen lege er viel Wert, erzählt Spuck. Obwohl er sehr viel arbeite, koche er jeden Abend zu Hause mit seinem Partner. «Kochen ist für uns eine qualitativ wertvolle Zeit, die wir miteinander verbringen.» Meist gäbe es unter der Woche Fisch, Gemüsepfannen, Salate, Ciabattas oder Pizza, an den Wochenenden selbst gemischte Currys. Spuck mag die einfache Hausmannskost.

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CHRISTIAN SPUCK | 85

Wintersalat mit Reibekuchen und Fisch

Tanz kann man auch ohne Vorbildung verstehen Auch in seiner Arbeit als Choreograf und Regisseur ist er an den wesentlichen Dingen interessiert. Es geht ihm in seinen Stücken um die Relevanz, die eine Geschichte für die heutige Zeit hat. Kurz: um die essenziellen Fragen, die Menschen seit jeher bewegen und auf die sie immer wieder neue Antworten suchen. Schönheit ohne Brüche wird für ihn schnell langweilig. Christian Spuck will Befindlichkeiten erzählen. «Der Mensch ist das Mass aller Dinge. Für mich gibt es keine hässlichen Bewegungen, solange sie etwas über das Innere einer Figur aussagen. Mein Woyzeck muss eine gebückte Haltung haben. Reine Ästhetik funktioniert auf der Bühne nicht.» Jeder Mensch könne ein Ballett auch ohne Vorbildung intuitiv richtig verstehen. Es verhält sich damit wie mit der Musik. Auch das heutige Menü will nicht mehr sein, als es ist. Es ist ein grundsolides, schmackhaftes Essen. Text: Dora Horvath Bilder: Jorma Müller

Am 24. April eröffnet die Uraufführung des Balletts «Notations» im Opernhaus Zürich das MigrosKulturprozent-Tanzfestival Steps. Die Idee zu «Notations» wurde von Christian Spuck und Isabella Spirig entwickelt. Infos unter www.steps.ch

1 kleine Zwiebel 1 EL milder Senf 1 EL Apfelsüssmostgelee 4 EL Rapsöl 3 EL Apfelessig Pfeffer 300 g gemischter Wintersalat, z. B. Endivien, Trevisano, Frisée 300 g geräucherte Fischfilets wie Forelle, Rauchlachs und Makrele Reibekuchen: 1 Maiskolben Salz, Muskatnuss 500 g festkochende Kartoffeln 1 Ei 1,5 EL Mehl Holl-Rapsöl zum Braten

ZUBEREITUNG 1. Für die Reibekuchen Mais vom Kolben schneiden. In Salzwasser ca. 5 Minuten kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Kartoffeln an der Röstiraffel reiben. In kaltes Wasser geben und 5–10 Minuten wässern. Abgiessen, in ein Tuch geben und gut ausdrücken. Ei verquirlen. Mit Mehl, Maiskörnern und Kartoffeln gut mischen. Masse mit Salz und Muskat würzen. 2. Inzwischen die Zwiebel sehr fein hacken. Mit Senf, Apfelgelee, Öl und Essig zu einer Sauce rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salat in mundgerechte Stücke zupfen. Mit der Sauce mischen. 3. Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen. Pro Küchlein ca. 2 EL Masse dazugeben. Küchlein leicht flach drücken und bei mittlerer Hitze beidseitig je 2–3 Minuten goldbraun braten. Fische in Stücke zupfen oder in Tranchen schneiden. Mit den Reibekuchen und dem Salat dekorativ anrichten.

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ihre reGion

migros-magazin | NR. 48, 25. NoVEMBER 2013 |

migros Basel | 89

Basel

Das Restaurant Seegarten im Park im Grünen stimmt auf Weihnachten ein: Am Sonntag, 1. Dezember, feiern die 40 Kinder der Sunny Kids und Little Sunny Kids aus Bottmingen sowie das 16-köpfige Gesangsensemble Vermicelli mit den Gästen den ersten Advent. Fröhliche Melodien wechseln sich mit besinnlichen ab, und zum Schluss werden draussen vor der grossen Weihnachtstanne noch Weihnachtslieder

gesungen. Die Gäste singen selbstverständlich mit. Was? Wann? Wo? Familiensonntag mit Adventssingen Datum: Sonntag, 1. Dezember Zeit: 11 bis 12 Uhr Ort: Restaurant Seegarten, Park im Grünen (ehemals Grün 80), Münchenstein www.parkimgruenen.ch

Bild: matthmatsen / photocase.com

Adventssingen

Bankraub zum Geburtstag

Das Dialektlustspiel «S’Gäld liggt uff dr Bangg» im Theater Fauteuil beweist, dass man auch mit 80 Jahren einen Tresor knacken kann – oder nicht?

W

enn die Bank blitzsauber ist, die Geldscheine gebündelt und gestapelt sind, dann macht Karl Häberli das Zugreifen richtig Spass. Sein Metier ist nämlich das Tresorknacken. Die Beute deponiert der Bankräuber gleich in der Bank, sogar im eigenen Bankfach. Als Häberli an seinem 40. Geburtstag mit seinen beiden Söhnen von einem vermeintlich erfolgreichen Beutezug heimkehrt, scheint ihn das Glück verlassen zu haben: Ein Kriminalkommissar empfängt die Banditen vor der eigenen Haustür. Karl Häberli gelobt Besserung – in den kommenden 40 Jahren will er keinen Tresor mehr knacken. Für einen langjährigen Bankräuber keine einfache Aufgabe. Soweit das Vorspiel.

Die Geschichte macht einen Zeitsprung ins Nachspiel. Der kecke Rentner wird 80 Jahre alt und lässt an seinem Geburtstag nichts unversucht, um nach langer Zeit wieder einen Bankraub zu planen. Denn was gibt es Schöneres, als sich einen Einbruch in eine hübsche kleine Bank zu schenken? Seine Söhne, inzwischen erwachsene und erfolgreiche Geschäftsmänner, widersetzen sich dem ungesitteten Vorhaben ihres Vaters, worauf die Lustspielturbulenzen ihren Lauf nehmen. Beteiligte wie zum Beispiel die Enkelin, der neugierige Journalist oder der Bankdirektor sorgen für eine lebhafte Komödie, die dank einer raffinierten Idee eine überraschende Wende nimmt und den Zuschauer stets auf Trab hält. Text: Celina Nietlispach

An seinem 80. Geburtstag beschliesst Karl Häberli (Buddy Elias, links, sitzend), es nochmals als Gauner zu versuchen.

Was? Wann? Wo? «S’Gäld liggt uff dr Bangg» Regie: Martin Schurr Schauspieler: Urs Bihler, Urs Bosshardt, Buddy Elias, Thomas Hardegger, Roland Herrmann, Willi Schraner, Stefanie Verkerk und Myriam Wittlin Aufführungen: diverse Spieldaten vom 8. November bis 31. Dezember Ort: Theater Fauteuil, Spalenberg 12, Basel Tickets: ab Fr. 30.– (regulär) Vergünstigung: Mitglieder der Genossenschaft Migros Basel erhalten für die Vorfüh-

rung vom Freitag, 13. Dezember, vergünstigte Tickets an den Migros-Vorverkaufsstellen am Kundendienst Claramarkt und im MParc Dreispitz. Preise: Kategorie 1 Kategorie 2 Kategorie 3 Kategorie 4

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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | migros-magazin |

Blick in die russische Seele

Treten am Stephanstag mit einem Mix aus geistlich-orthodoxen Gesängen und Weihnachtsliedern in der Elisabethenkirche in Basel auf: Die vier Sänger von Corale Ermitage.

Corale Ermitage, das sind vier Männerstimmen aus St. Petersburg, die zum Jahreswechsel ein Potpourri aus geistlich-orthodoxen Gesängen und bekannten Weihnachtsliedern präsentieren. Der kleine Männerchor verzaubert das Publikum seit 1996 mit seinen gefühlvollen Interpretationen. Dabei lebt die Darbietung von Corale Ermitage von der kraftvollen und doch filigranen Verschmelzung der Stimmen – instrumentale Unterstützung ist hier nicht mehr nötig. Der Grossteil der Konzertbesucherinnen und

-besucher am 26. Dezember wird kein Russisch verstehen. Man braucht allerdings der Sprache nicht mächtig zu sein, um in das fremdländische Kulturgut einzutauchen und sich von der Musik und ihren Geschichten davontragen zu lassen. Die geschulten Stimmen der vier Sänger und die langjährige Erfahrung des Chorleiters Alexander Alexeev werden das Ihrige zu einem unvergesslichen Abend beitragen. Nicht zu vergessen die Stimmung und die Akustik in der ehrwürdigen Elisabethenkirche in Basel. Einen

Weihnachtsbäume für Schweizer Stuben

Die Migros Basel verkauft in dieser Saison erstmals Christbäume mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.».

W Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Landwirtschaft.

oher kommt eigentlich die Tanne, die in der weihnachtlichen Stube dekoriert wird? Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sie aus Dänemark stammt. In dem kleinen Land im Norden wachsen stolze 100 Millionen Weihnachtsbäume heran, davon werden jährlich rund zehn Millionen gefällt. 90 Prozent davon kauft das Ausland. Aber auch Schweizer züchten Tannen, zum Beispiel Christian Schilling aus Leibstadt im Aargau. Die Migros Basel verkauft dessen Bäume «Aus der Region. Für die Region.». Herr Schilling, Sie müssen ein grosser Weihnachtsfan sein. Weshalb sonst kommen Sie dazu, Weihnachtsbäume zu züchten?

Es braucht schon eine gewisse Leidenschaft, um den ganzen November und Dezember draussen bei den Bäumen zu verbringen. Aber eigentlich habe ich das Weihnachtsbaumzüchten in die Wiege gelegt bekommen; seit über 60 Jahren ist unsere Familie

damit beschäftigt. 28 000 Bäume haben wir aktuell, hauptsächlich Nordmanntannen, die jahrein, jahraus gehegt und gepflegt werden müssen. Ich mache das nebenberuflich. Erst ab Mitte Oktober wird das Weihnachtsbaum-Business zu meiner Hauptbeschäftigung. Dann gehts richtig rund, da wird die Nacht auch mal zum Tag. Sind Sie jeweils froh, wenn endlich der 24. Dezember ist?

Im Gegenteil. Wenn ich am 24. Dezember abends müde nach Hause komme und vor dem eigenen Christbaum auf eine gute Saison ohne Unfälle und mit

schönem Wetter zurückblicken kann, dann bin ich fast ein wenig traurig,dass der ganze Spuk schon wieder für ein ganzes Jahr vorbei ist. Wie sieht eigentlich der perfekte Weihnachtsbaum aus?

Heutzutage muss ein Baum sehr buschig und relativ dicht sein – so gibt es der dänische Markt vor. Auch Weihnachtsbäume sind Trends unterworfen. Vor einigen Jahren noch waren die Bäume viel lichter, dadurch aber auch einfacher zu schmücken. Solche Terrassenbäume, wie ich sie nenne, kauft heute kein Mensch mehr. Interview: Janine Wagner

AdR-Christbäume in der Migros Der reguläre Christbaumverkauf startet in der Migros am 29. November. AdRBäume sind ab dem 6. Dezember in folgenden Filialen erhältlich: Paradies Allschwil, Claramarkt, Oberwil, Neuweiler, Muttenz, Schönthal, Riehen, Gorenmatt, Birsfelden und Porrentruy. Die Bäume gibt es in zwei Grössen. Sie kosten lediglich fünf bis sechs Franken mehr als die Bäume aus Dänemark. Die Anzahl der AdR-Bäume ist beschränkt ‒ s’het, solang’s het.

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Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44.


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ihre region

Migros-Magazin | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

monumentaleren Ort kann man sich für den Blick in die russische Seele nicht wünschen. Was? Wann? Wo? Corale Ermitage – Ein Potpourri des choralen Gesangs Datum: Donnerstag, 26. Dezember Ort: Elisabethenkirche Basel Eintritt regulär: Fr. 35.– Vergünstigung: Im M-Vorverkauf gibt es für Mitglieder der Genossenschaft eine Reduktion von zehn Franken pro Karte.

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Migros basel | 91

Oh Tannenbaum

Alle Jahre wieder wird zu Weihnachten ein Tännchen geschmückt und mit Lichtern versehen. Ein Brauch mit viel Tradition.

G

ute Geister wohnen in den Bäumen, da war man sich in der vorchristlichen, heidnischen Zeit sicher. So schmückte man seine Wohnräume mit grünen Zweigen, die vor bösen Geistern, Hexen, Krankheiten und Blitzen schützen sollten. Gleichzeitig gab das Grün Hoffnung auf einen bald wiederkehrenden Frühling. Von den ersten geschmückten Bäumen wird schliesslich aus dem Mittelalter berichtet. Gefärbtes Papier, Äpfel, Birnen, Nüsse, Lebkuchen, ja sogar Käse wurde damals zur Dekoration verwendet. Im 17. Jahrhundert kamen schliesslich die Lichter hinzu. An Buchs- oder Tannenbäumen befestigte man Kerzen, die an Heiligabend angezündet wurden. Die Bäume nannte man Lichterbäume. Die Tradition setzte sich Hängte man früher noch Nüsse und Käse an den Baum, dank deutschen Auswan- sind die Deko-Elemente heute kaum noch essbar. derern auch in den USA durch. Dort kämpft sie heute gegen Grössenwahn und den Hang Wohnzimmer bringt die nötige Weihzu blinkendem Kitsch. Doch es müssen ja nachtsstimmung nach Hause. Und wer nicht gleich 30 000 bunte LED-Lämp- weiss, vielleicht schützt das Tannengrün chen sein, wie sie am riesigen Christbaum ja tatsächlich vor dem einen oder andevor dem Rockefeller Center in New York ren bösen Geist oder vor einer üblen zu bewundern sind. Auch ein kleines, Grippe? hübsch geschmücktes Bäumchen im Text: Janine Wagner

pflegt Christian Schilling eine Tanne, bevor sie als AdRMarkt gelangt. E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch

Bild: Dominique Milani

Lang lebe der Adventskranz Für gewöhnlich sind Adventskränze spätestens am vierten Advent so trocken, dass sie beim kleinsten Fünklein in Flammen aufgehen. Nicht so die neuen Longlife-Kränze, die es in allen mittleren und grossen Blumenabteilungen der Migros zu kaufen gibt. Werden herkömmliche Kränze gebunden, so steckt man bei Longlife-Kränzen die Zweige in eine Wasser speichernde Masse. Dies garantiert eine optimale Wasserversorgung bis zum vierten Advent – vorausgesetzt, man giesst während der vier Wochen auch mal Wasser nach. Die Longlife-Adventskränze sind Kränze werden, wie zahlreiche weitere Weihnachtsdekorationach vier Wochen noch frisch. nen auch, von Floristinnen der Migros handgefertigt.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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WILDS WELT

Neu: Zürich–Havanna direkt an die Sonne

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Immer mehr Kinder leiden an Diabetes und müssen sich Insulin spritzen.

Ein Leben auf Nadeln

Kubas Regierung will stärker auf den Tourismus setzen — mit neuen Hotels im Badeort Varadero, in der Hauptstadt Havanna und in der Kolonialstadt Trinidad, der schönsten Stadt auf der Insel. ■ Neu fliegt Edelweiss ab Mai 2014 jeden Donnerstag nonstop ab Zürich nach Havanna. Mein Hoteltipp: das «Saratoga» am zentral gelegenen Paseo del Prado. Havannas Altstadt (Unesco)

Jedes Jahr erkranken rund 200 Kinder an Diabetes. Sie können nur mit viel Disziplin ein normales Leben führen.

Bilder: Fotofinder, Getty Images

D

iabetes ist eine lebenslange Aufgabe, die den Betroffenen grösste Disziplin abverlangt. Immer häufiger müssen auch die Jüngsten damit leben lernen: Rund 3000 Kinder sind aktuell in der Schweiz von Diabetes Typ 1 betroffen, jedes Jahr kommen etwa 200 neu erkrankte hinzu. «Am stärksten ist die Zunahme bei den 0- bis 4-Jährigen», sagt Udo Meinhardt (45), Leiter der Diabetes-Sprechstunde für Kinder und Jugendliche am Pädiatrisch-Endokrinologischen Zentrum Zürich. Betroffene müssen ihre Nahrungsaufnahme ständig genau überwachen und dem Körper laufend exakt die richtige Menge Insulin zuführen. «Das ist ein lebenslanges Kreuz, das man zu tragen lernen muss», sagt Udo Meinhardt. Die gute Nachricht: Hat man sich an das strengeRegimegewöhnt,sindBetroffene in ihrer Lebensqualität kaum eingeschränkt und können ein normales Leben führen (siehe dazu auch www. swissdiabeteskids.ch). «Dank dem enormen medizinischen Fortschritt der vergangenen Jahre hat man auch die bei Diabetes bekannte langfristige Schädigung von Augen, Nieren und Gefässen zum grössten Teil im Griff», sagt Udo

Meinhardt. Die schlechte Nachricht: Diabetes Typ 1 ist unheilbar. Es handelt sich dabei um eine Autoimmunerkrankung, bei der das eigene Immunsystem jene Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, die das lebenswichtige Insulin erzeugen. Die Auslöser sind laut Udo Meinhardt zu rund 70 Prozent bei Umwelt- und zu 30 Prozent bei genetischen Faktoren zu suchen. Beeinflussen lassen sich diese Risikofaktoren aber nicht. Im Unterschied zum Altersdiabetes Typ 2 hat Typ 1 nichts mit Bewegungsmangel oder falscher Ernährung zu tun. «Es ist einfach nur Pech, wenn man die Krankheit bekommt», sagt Udo Meinhardt. Das ist wichtig zu wissen, denn immer noch existiert das Vorurteil, von Diabetes Betroffene hätten aufgrund ihres Lebensstils Mitschuld an der Erkrankung. Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE Forscher fanden heraus: Man kann sich gegen Diabetes impfen. Per Spritze wird das Immunsystem umtrainiert. Würden Sie sich impfen?

mit der Plaza de la Catedral, de Armas oder San Francisco anschauen. Essen: Paladar La Guarida (bekannt aus dem Film «Fresa y chocolate») oder Decamerón im Stadtteil Vedado. «Paladar» heissen privat geführte Restaurants. ■ Wer etwas Spanisch spricht, kann Kuba mit dem Mietauto bereisen. Der Strassenbelag ist teils schlecht, ebenso die Signalisation. Dafür hat es über Land wenig Verkehr. Für zwei Wochen mit Badeferien in Baracoa oder Guardalavaca (der Osten ist Varadero vorzuziehen) empfiehlt sich folgende Route: Havanna— Trinidad—Camagüey—Santiago de Cuba. ■ Gut zu wissen: Die beste Homepage für individuelles Reisen auf Kuba: www.cuba-individual.com. Eine Liste ausgewählter «Casa Particulares» (von Privaten betriebene, preiswerte Pensionen mit Charme) findet man unter www.migrosmagazin.ch/wildswelt. Vom 5.—15. Dezember Havannas Filmfestival besuchen! Inlandflüge mit Cubana sind zuverlässiger, seit Kuba drei fabrikneue Flugzeuge im Einsatz hat.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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Tierarzt Christian Wenker nimmt Abstriche von den Kiemen des Haiweibchens.

Ein Hai im Tief

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Teilnahmslos liegt der Stierkopfhai am Grund seines Beckens im Basler Zolli, und Appetit hat er auch keinen mehr. Nach aufwendiger Behandlung kehren die Lebensgeister in das Haiweibchen zurück.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Dem Hai geht es elend. Teilnahmslos liegt das sechseinhalb Kilo schwere Stierkopfhai-Weibchen auf dem Grund des 20 000 Liter fassenden Meerwasserbeckens und verweigert jede Nahrungsaufnahme.DieAtembewegungen, sichtbar durch das Öffnen und Schliessen der Kiemen, sind viel zu schnell.Ich zähle über 70 Kiemenschläge pro Minute. Ein gesunder Hai in Ruhe hat normalerweise 20—30 Kiemenschläge.Als Erstes überprüfen wir die Wasserwerte. Falls hier etwas nicht stimmt, zum Beispiel der Sauerstoff- oder der Stickstoffgehalt des Wassers, müsste dies zuerst korrigiert werden. Die Analysen, im Vivarium des Zoos Basel täglich durchgeführt, zeigen jedoch schnell, dass die Wasserqualität in Ordnung ist. Wir holen den kranken Hai mit einem Netzkescher an die Wasseroberfläche. Dabei wehrt sich das Tier für unseren Geschmack viel zu wenig. Ich untersuche das Tier mit dem Biologen und Haiforscher Lorenz Frick. Er dreht den Hai vorsichtig auf den Rücken und zeigt mir,wieaneinervonaussenunsichtbaren Vene am Schwanz des Tiers eine Blut-

probe genommen werden kann. Zudem nehmen wir Abstriche von den Kiemen und untersuchen diese unter dem Mikroskop auf Krankheitserreger. Die Autopsie eines kürzlich verstorbenen Artgenossen zeigte einen starken Befall der Kiemen mit Parasiten. Diesen Verdacht haben wir ebenfalls bei diesem Hai, auch wenn in den Abstrichen nichts zu sehen ist. Da der Hai nicht frisst, entscheiden wir uns für eine Badebehandlung. Mit einem zunächst fünfminütigen Aufenthalt in Frischwasser soll ein Teil der Kiemenparasiten zum Absterben gebracht werden. Anschliessend setzen wir den Hai in ein geräumiges Krankenbecken, in dessen Meerwasser ein antiparasitär wirkendes Medikament gelöst wurde. Zusätzlich verabreiche ich dem Tier Vitamin- und Antibiotikainjektionen. Nach einigen Tagen geht es dem Hai langsam besser. Die Atemfrequenz ist deutlich tiefer. Noch einmal fangen wir das Tier mit dem Netzkescher zur Kontrolle. Der Hai zappelt, sodass das Wasser nur so herumspritzt. Triefend nass stelle ich fest: Der Patient kann entlassen werden.

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Rimini ohne Badetuch

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Nr. 48, 25. November 2013 | Migros-Magazin |

Winterferien in Rimini? Das ist kein Witz, sondern ein Geheimtipp f端r Italienfans, Ruhesuchende und Meerliebhaber. Aber attenzione, die Badesachen bleiben f端r einmal zu Hause.

Sonnenschirme und Liegest端hle sind verschwunden: Am Strand von Rimini ist Ruhe eingekehrt.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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rühmorgens friert es einen leicht, weil die Sonne noch nicht durch die dünne Nebelschicht zu dringen vermag. Es riecht nach Meer. Und es ist ganz still, weil sie weg sind: die 40 000 Sonnenschirme, die 80 000 Liegestühle. Und, viel ausschlaggebender: mit ihnen die Heerscharen von Badetouristen, die den 15 Kilometer langen Strand von Rimini Sommer für Sommer bevölkern. Mitte September haben die Bademeister, hier Bagninos genannt, die Schirme zugeklappt, den feinen Sand von den Liegestühlen geklopft und das gesamte Mobiliar in den Strandkabinen verstaut, denn ab Mitte September gilt hier die Badesaison offiziell als beendet. Dann kehrt dort, wo im Hochsommer fast 24 Stunden lang lauter Strandbetrieb herrscht, schlagartig Ruhe ein. Der breite Strand ist dann gänzlich leer geräumt, und auf dem Sand findet man eher die Spuren von Schuhen mit gutem Profil als die Abdrücke nackter Füsse. Nordic Walker mit Wollmützen auf dem Kopf drehen vor der Kulisse des

glasklaren Wassers ihre Morgenrunden, während andere ihre Hunde spazieren führen. Der Strand wird nicht mehr täglich geputzt, und am Ufer liegt mal da eine alte Schiffboje, mal dort ein grosses Stück Treibholz, und alle paar Meter verströmen angeschwemmte Miesmuscheln und Seegras den typischen Meeresduft.

Die Zeiten der wummernden Discos ist vorbei Im Herbst kann das Thermometer an manchen Tagen noch auf über 20 Grad klettern. Für eine Handvoll enthusiastischer Touristen manchmal Grund genug, sich ein letztes Mal in die Badeklamotten zu werfen und sich mit Badetuch an den Strand zu legen. Im Gegensatz zu den Sommermonaten stört sich jetzt kein Bademeister mehr daran. In Rimini ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man sich an einem der vielen Strandabschnitte einen Liegestuhl plus Schirm mieten muss, will man Teil der entspannten Badegesellschaft werden.

LEBEN

Daniela Wittwer (54) erinnert sich gerne daran, wie sie vor 37 Jahren nach Rimini kam. «Natürlich war es wegen der Liebe», gibt sie ohne Umstände zu. Was als Badeferien mit der besten Schulfreundin begann, endete in einer Liebesgeschichte mit einem Rimineser. Kurzerhand zog sie damals als junge Frau in die berühmte Stadt an der Adria, jobbte auf einem Campingplatz als Mädchen für alles und lernte innerhalb von vier Monaten die italienische Sprache. Heute ist sie mit demjenigen Mann verheiratet, für den sie die Schweiz einst verlassen hat, und zieht mit ihm den gemeinsamen Sohn gross. Daniela Wittwer kennt das Rimini, das lange für seine 120 Discotheken bekannt war, nur allzu gut. Die Zeiten der wummernden Discos seien jedoch

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Wegen der Liebe ausgewandert: Die Schweizerin Daniela Wittwer kam vor 37 Jahren nach Rimini.


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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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In der Altstadt von Rimini: Im Dom Tempio Malatestiano kann man ein Kruzifix des weltberühmten Malers Giotto bestaunen.

«Früher war es hier im Winter menschenleer.»

lacht. «Allerdings brauchen die Riminesi etwas länger, um sich an Neues zu gewöhnen.»

Hobbyfischer an der Hafenpromenade.

in rimini befindet sich das grösste Kongresszentrum italiens

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Mailand

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Dass nun auch in der kalten Jahreszeit Touristen den Weg nach Rimini finden, ist für Daniela Wittwer ein neues, aber erfreuliches Phänomen. «Früher war es hier im Winter menschenleer.» Nur die Einheimischen tummelten sich am Wochenende am Strand, um miteinander ein Schwätzchen zu halten und dabei die gesunde Meeresluft einzuatmen. Die Hotels waren geschlossen, die Strassen leer. Jetzt, da sich seit ein paar Jahren das grösste Kongresszentrum Italiens in Rimini befindet, ist das Quartier entlang der Strandpromenade auch im Herbst und Winter belebt, und immer mehr Hotels haben das ganze Jahr über geöffnet. Hin und wieder,so erzählt die Schweizerin, werde aber auch ihr der Rummel zu viel. Wer in der Tourismusbranche arbeite, könne sich manchmal nur schwer davon distanzieren. Das ist der Grund, warum Daniela Wittwer vor wenigen Jahren mit ihrer Familie aus Rimini weg in eine Nachbarsgemeinde zog. Ganz weg von hier, das kann sie sich aber nicht vorstellen. Sie will in der Nähe ihres geliebten Rimini bleiben. Und bevor sie sich die Sonnenbrille aufsetzt

Tic

längst vorbei. Nicht nur für sie persönlich, sondern auch ganz allgemein. Lieber fährt Daniela Wittwer, wie so viele Rimineser, am Wochenende mit Freunden für einen Apéro in eines der vielen mittelalterlichen Städtchen ausserhalb von Rimini. «Alle paar Jahre ist wieder etwas anderes trendy», erzählt sie. Momentan stehe das zehn Kilometer weit entfernte Santarcangelo mit seinen guten Bars und hübschen Boutiquen hoch im Kurs. Die 54-Jährige arbeitet als Touroperator bei einem Tourismusunternehmen und bekommt deswegen die Veränderungen in Rimini an vorderster Front mit. Dass der 2011 gewählte Bürgermeister Andrea Gnassi der Stadt ein modernes, umweltfreundliches Image verpassen will, ist eine dieser Veränderungen. 143 321 Einwohner zählt die Stadt am Mittelmeer. Darunter sind viele eingefleischte Autofahrer, die es schätzen, im Sommer den Familienkombi direkt am Strand zu parkieren. Viele davon sind es sich nicht gewöhnt, dass ihnen auf dem Weg zum Baden ein Velo den Weg abschneidet. Und so empören sich die Einheimischen über die neuen Radwege entlang der Strandpromenade und über die Tatsache, dass die dortigen Autoparkplätze bald grossen Grünflächen und Bäumen Platz machen müssen. «Der Wille, etwas zu verändern, ist hier gross», sagt Daniela Wittwer und

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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

und sich verabschiedet, macht sie ein zweites Geständnis: «Bei den meisten ist es umgekehrt, aber ich träume davon, eines Tages ein Ferienhaus in der Schweiz zu haben.»

ab september geht es los mit den Festivals in den Dörfern Im Sommer sind die Riminesi mit dem Saisonbetrieb beschäftigt, während sie im Herbst und Winter endlich wieder Zeit haben, die Vorzüge der eigenen Region, der Emilia-Romagna, zu geniessen. Ab September geht es los mit den Festivals in den Dörfern der Umgebung. Da gibt es etwa das Trüffelfest, das Kastanienfest, das Olivenölfest oder das Fossakäsefest. Fast jedes Wochenende fahren die Einheimischen in die Hügel des Hinterlandes, um in die Festmarktstimmung einzutauchen. Etwas, was man auch als Tourist tun sollte, denn wann bietet sich einem schon die Gelegenheit, sich unauffällig unter die Einheimischen zu mischen und unbehelligt die Vorzüge der Region zu geniessen. Rimini, das ist vor allem eines: Italien. Und Italien bedeutet Essen. Bestes Beispiel dafür ist die Piadina, kurz Piada genannt. Der Teigfladen, mit Käse, Gemüse und Fleisch gefüllt, ist typisch für die Emilia-Romagna. Die Piada Romagnola ist sehr dünn und knusprig, und wer es besonders authentisch mag, sollte den Frischkäse Squacquerone als Füllung wählen. In Rimini, das angeblich 95 Piadina-Läden hat, ist die Piada so sehr Teil des Alltags, dass das renommierte «Rolling Stone Magazin» dem Gericht mehrere Seiten gewidmet hat. Tatsächlich besteht Rimini aus mehr als nur Strand und Souvenirshops. Wer sich in die nur zehn Minuten Fussmarsch entfernte Altstadt begibt, erkennt das auf den ersten Blick: Ruinen und alte Ausgrabungsstätten, Triumphbögen und geschichtsträchtige Gebäude wie der Dom Tempio Malatestiano mit Fresken und Gemälden von Giotto. Alles deutet auf das reiche historische Erbe der Stadt hin und darauf, dass die Stadt schon eine Vergangenheit hatte, bevor in Rimini 1843 die erste Badeanstalt eröffnet oder 1920 der weltberühmte Regisseur Federico Fellini geboren wurde. Wer sich weniger für die Geschichte Riminis interessiert, hat genug damit zu tun, das Alltagsleben in der Stadt zu geniessen, dem Hafen entlangzuspazieren und den Hobbyfischern etwas Gesellschaft zu leisten oder in der Altstadt einfach nur einen Espresso zu bestellen und den Einheimischen zuzuschauen, wie sie von ihren Einkäufen auf dem

Gemüse- und Fischmarkt in Rimini: Ausserhalb der Saison gibt es hier kein Gedränge.

Teil des Alltags in Rimini: Die Piadina, ein mit Käse, Gemüse und Fleisch gefüllter Teigfladen.

Die meisten Meeresfrüchte stammen aus den reichen Beständen der Adria.

Markt oder der Vorlesung an der Uni nach Hause schlendern. Man muss nirgends anstehen. Das ist der grösste Vorteil, wenn man neben der Saison in einem Badeort wie Rimini Ferien macht. In der Gelateria kann man sich in Ruhe die Karte ansehen und sich in Italienisch versuchen, weil niemand anderes wartet. Im Restaurant muss man nicht lange auf einen Tisch warten, und im Kiosk könnte es höchstens etwas länger dauern, weil der Padrone, die Tageszeitung unter den Arm geklemmt, gerade ein Schwätzchen mit der Verkäuferin hält. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Paolo Dutto

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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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Entspannt einkaufen n Gemeinsames einkaufen als Familien­ unternehmung sehen n Den einkauf gemeinsam vorbereiten n eine entspannte Stimmung überträgt sich auf die Kinder n Konsequent und freundlich bleiben n Nicht während der Stosszeiten einkaufen und genügend Zeit einplanen n Die Kinder mit kleinen Aufträgen beschäftigen

schlau und lassen uns nicht reinlegen›», sagt die Erziehungsberaterin. Wurde entschieden, dass es keine Gummibärchen gibt, dann sollte es auch dabei bleiben. «Standhaftigkeit ist wichtig: Ja ist ja, nein ist nein.» Entspannend wirkt auch, freundlich auf das Kind einzugehen: «Ich weiss, du hättest diese Guetsli gerne. Aber sie stehen heute nicht auf unserer Einkaufsliste.» Eltern können Kinderwünsche auch aufnehmen, indem sie sagen: «Wie wäre es, wenn wir den Plüschhund auf deinen Weihnachtswunschzettel schrieben?»

Nerven behalten: Bleibt man trotz Zwängeln gelassen, überträgt sich das aufs Kind.

Einkaufen ohne Theater Einkaufen mit Kindern kann ganz schön stressig sein. Wie man es anstellt, dass das gemeinsame Einkaufen nicht zum Drama ausartet.

S bild: Getty Images

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choggistängeli, Chips, Spielzeug — Kinder entdecken beim Einkaufen so einiges, was sie haben wollen, und ziehen dafür alle Register: Zwängeln, Dinge aus dem Regal zerren, Tobsuchtsanfälle, auf dem Boden wälzen. Doch mit etwas Vorbereitung können Eltern verhindern, dass der Einkauf zum Riesenstress wird. Ein guter Anfang ist zum Beispiel, den Einkaufszettel gemeinsam zu schreiben. «Es ist wichtig, die Kinder aktiv miteinzubeziehen. Je mehr ein Kind sich integriert fühlt, umso besser kooperiert es»,sagt Erziehungsberaterin Annerös Treichler-Kiener aus Mellingen AG. Gut ist auch, wenn man nach dem

Frühstück oder Zmittag einkaufen geht. Denn wer hungrig einkauft, macht dies eher unkontrolliert. Das ist auch bei Kindern so. Sie sollten daher satt und ausgeschlafen sein. Die Erziehungsberaterin empfiehlt, Kinder mit kleinen Aufträgen zu beschäftigen: «Du darfst für den Znacht ein feines Brot aussuchen.» Verlockungen lauern gerne auf Augenhöhe der Kinder. So entpuppen sich die Spielzeugabteilung, das Süssigkeitenregal oder der Kassenbereich als eigentliche «Gefahrenzone», mit der es bewusst umzugehen gilt. «Es hilft, dem Kind zu erklären: ‹Weisst du, die Süssigkeiten sind extra bei der Kasse, damit wir sie kaufen. Aber wir sind

Den laden verlassen, bis das Kind sich beruhigt hat Besonders unangenehm ist es, wenn Kinder laut toben, nicht mehr zuhören und mit aller Macht versuchen, ihre Wünsche durchzusetzen. Auch wenn es schwerfällt: Eltern sollten versuchen, das zu ignorieren. Dabei gilt es, auch mal böse Blicke auszuhalten oder sich nicht von Ratschlägen anderer Kunden beeindrucken zu lassen. Annerös TreichlerKiener: «Nützt alles nichts, dürfen Eltern das Kind ruhig auch einmal an der Hand nehmen, nach draussen gehen und ihm erklären: ‹Sobald du dich beruhigt hast, gehen wir wieder in den Laden, dann kannst du mir helfen.›» So können Eltern die Aufmerksamkeit des Kindes auf eine konstruktive Aufgabe lenken. Wenn sich Eltern zudem nicht nervös machen lassen, zeigen sie, dass sie die Situation unter Kontrolle haben. Also ruhig und gelassen beleiben. Das überträgt sich auf die Kinder und andere Kunden. Text: Priska Plump www.migrosmagazin.ch

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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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Wenn die Augen brennen

Trockene Augen sind keine gefährliche Erkrankung, aber für die Betroffenen sehr unangenehm. Kleine Blinzelpausen tagsüber schaffen Abhilfe.

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so lindern sie die symptome

s ist ein Gefühl, als ob man Sand oder sonst einen Fremdkörper im Auge hätte. Jucken und Brennen oder Rötungen sowie vermehrte Tränenbildung und verschwommenes Sehen können dazukommen — vor allem bei Wind oder in klimatisierten Räumen mit trockener Luft. Augenärztin Helga Reinshagen von der Pallas-Klinik in Olten hört häufig Patientinnen und Patienten über derartige Symptome klagen. «Besonders wenn jemand noch erklärt, viel am Bildschirm zu arbeiten, liegt für mich der Verdacht nahe, dass es sich beim Beschwerdebild um trockene Augen handelt», sagt sie. Frauen über 40 Jahre sind von diesem Problem am häufigsten betroffen. Zum einen haben sie oft ein ausgeprägteres Körpergefühl als Männer. Vor allem aber beeinflusst mit der Menopause der veränderte Hormonspiegel im Körper auch die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit.

n Statt Kontaktlin­ sen eine brille tragen. n Tropfen zum befeuchten bei sich tragen und anwen­ den. n Die bildschirm­ tätigkeit möglichst beschränken und blinzelpausen ein­ legen. n Den Lidrand nicht schminken, dafür aber regelmässig sanft reinigen.

bild Getty Images

Wenn man lange am bildschirm sitzt, trocknen die augen aus «Trockene Augen haben ihre Ursache in einem unausgewogenen Tränenfilm und einer ungleichmässigen Befeuchtung», erklärt die Expertin. Wird die Hornhaut nicht gleichmässig mit dem Tränenfilm bedeckt, verschlechtert sich die Sicht. «Bei der Untersuchung mit der Spaltlampe, die wie ein Mikroskop vergrössert, kann der Arzt erkennen, ob der Tränenfilm die Hornhaut ausreichend benetzt oder nicht — dann ist nämlich eine Art Stippung, das sind kleine Pünktchen, auf der Hornhaut zu sehen», sagt sie. Die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit aus Wasser, Schleim und Fett hängt von verschiedenen inneren Faktoren wie etwa dem Alter ab. Mit den Jahren wird die Drüsentätigkeit schlechter, weswegen sich die Tränenflüssigkeit verändert. Die hormonelle Situation beeinflusst die Drüsentätigkeit ebenfalls. Das ist mit ein Grund, weshalb bei Frauen ab 40 Jahren die Wahrscheinlichkeit zunimmt, an einer Benetzungsstörung und damit an trockenen Augen zu leiden. Gewisse Medikamente wie Antidepres-

Augentropfen helfen, doch wegtherapieren lässt sich die Krankheit nicht.

siva und einige Krankheiten wie Rheuma oder Schilddrüsenfehlfunktionen sind ebenfalls begünstigende Faktoren für die Entwicklung trockener Augen. Wie Helga Reinshagen betont, kann der Lebensstil das Problem zusätzlich verschlimmern. Lange Sitzungen am Bildschirm trocknen die Augen stark aus. Das Tragen von Kontaktlinsen sowie Aufenthalte in sehr trockener Umgebung oder bei hoher Luftverschmutzung fördern die übermässige Verdunstung der Tränenflüssigkeit. Die Augenärztin empfiehlt deshalb, ab und zu Pausen einzulegen und die Augen kurz zu schliessen, damit die Hornhaut wieder besser befeuchtet wird. Frei verkäufliche Tropfen für trockene und gereizte Augen, die keine weiteren medikamen-

tösen Komponenten enthalten, sind ebenfalls eine wirksame Hilfe gegen das Übel, das sich übrigens nicht wegtherapieren lässt — wer davon betroffen ist, muss damit leben. Zum erfolgreichen Umgang mit dem Problem, das mehrheitlich Fauen betrifft, gehört laut Helga Reinshagen auch der Verzicht auf starkes Schminken der Augen — vor allem kein Kajal am Lidrand — und tägliches Reinigen der unteren Lidränder mit einem angefeuchteten Wattestäbchen. Die kleinen Partikel, die sich dort absetzen, sind zwar von Auge nicht sichtbar, doch sie können das Gleichgewicht der feinen Talgdrüsen am Lidrand ebenfalls durcheinanderbringen. Text: Martina Novak


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

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NERD’S WORDS Leichter als jedes andere Tablet seiner Grösse: Das neue iPad Air von Apple.

Federleichtführend

Apples neues iPad erhält erstmals den Zunamen Air. Dabei entpuppt sich das Gerät ganz und gar nicht als Luftikus.

A

uf den ersten Blick wirkt der 9,7-Zoll-Bildschirm des iPad Air kleiner als bei seinen Vorgängern. Eine optische Täuschung! Der Eindruck entsteht, da Apple die Seitenränder um je 0,8 Millimeter verschmälert hat. Weil das Gerät zudem zwei Millimeter dünner wurde und über 180 Gramm abspeckte, liegt es deutlich besser in der Hand als jedes iPad zuvor. Mehr noch: Es wiegt weniger als jedes andere Tablet dieser Grösse. Der Haken dabei: Wer ein Vorgängermodell besitzt und Zubehör wie Schutzhülle oder Tastatur nutzt, muss neu kaufen. Das iPad Air gibts wahlweise mit oder ohne SIM-Karteneinschub für mobiles Internet und mit unterschiedlich viel Speicherplatz für Fotos, Apps und Musik. Das günstigste kostet teure 550 Franken, das teuerste horrende 1000. Das unterbietet die Konkurrenz locker. Aber wer es sich leisten kann, spendiert sich mit dem iPad Air ein leistungsfähiges Tablet, das dank seiner starken Ausstattung schnelles Tempo gepaart

mit einer sehr guten Grafikleistung auf den farbechten und kontrastreichen Bildschirm zaubert. Besonders gefällt im Test die Daumenerkennung: Aufgrund des schmalen Rahmens ist es fast unmöglich, das Gerät nur daran zu halten. Deshalb interpretiert es die Griffhaltung korrekt und führt keine Befehle aus, wenn der Daumen den Bildschirm berührt. Dennoch lässt sich mit den Fingern der anderen Hand auf einer Internetseite scrollen oder in einem digitalen Buch blättern. Fazit: Ein teures Tablet, das die Konkurrenz jedoch deutlich abhängt. Texte: Reto Vogt www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Die besten Apps fürs neue iPad Air Welche Apps am meisten von der Ausstattung profitieren und Spass machen.

APP DER WOCHE

Eile mit Weile Brettspielliebhaber aufgepasst: Wer zu Hause keine Mitstreiter für den Klassiker «Eile mit Weile» findet, kann ab sofort virtuell würfeln. «Mr Ludo» ist ein kostenloses Spiel für iPhones und Android-Geräte, das mit hübscher Grafik und simpler Bedienung überzeugt. Nach dem ersten Start erklärt ein Assistent in wenigen Schritten die Regeln (auf Englisch). Direkt danach startet das erste Trainingsspiel. Wer sich damit vertraut gemacht hat, kann sich bei bestehender Internetverbindung mit Spielern aus aller Welt messen.

mit Reto Vogt

Potz Twitter Microsoft hat es gemacht, Facebook sowieso und kürzlich auch der Kurznachrichtendienst Twitter: die Nutzungsbedingungen umformuliert, an den Einstellungen gefeilt, neue Funktionen hinzugefügt. Nicht falsch verstehen: Veränderungen sind nicht per se schlecht. Im Gegenteil, es freut jeden Nutzer, wenn ein Dienst Neues bietet, sich weiterentwickelt und Spannendes dazugewinnt. Allerdings darf kein Anbieter vergessen, über diesen Schritt zu informieren. Die meisten nehmen diese Pflicht mittlerweile ernst, was aber leider nicht genügt. Und zwar, weil die Internetgeneration lesefaul ist. Sie denkt sich bei jedem noch so deutlichen Hinweis «Ja, ja, das wird schon passen» und klickt die Information weg. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Anbieter ihre Kunden vor sich selbst schützen müssen und neue Funktionen nicht standardmässig aktivieren dürfen. Wenn die Neuerung nützlich, spannend oder cool genug ist, kommen die Nutzer von selbst auf die Idee, sie einzuschalten. Ironischerweise hat Google bewiesen, wie es richtig geht: Wenn es nach dem Konzern geht, sollen YouTube-Nutzer künftig mit ihrem Klarnamen auftreten. Dieser Schritt lässt sich wahlweise komplett überspringen oder für hochgeladene Videos, hinterlassene Kommentare und Bewertungen separat vornehmen, indem Unerwünschtes als privat markiert wird. Twitter tat das Gegenteil: Mit einem AppUpdate wurde plötzlich die Funktion «Empfehlungen» aktiviert, die einem andere Nutzer vorschlägt. Zum Glück taucht in den Einstellungen der Aus-Schalter auf, sonst – potz Twitter – gibts ein Gewitter.

Diskutieren Sie mit Lesen Sie die Hinweise am PC? Ihre Meinung unter www.migrosmagazin.ch/nerdswords


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Zurück zum Erfolg

Erst 2009 fuhr die südkoreanische 4x4-Marke SsangYong in die Pleite. Doch dank indischem Geld und neuem Management erholt sie sich.

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och vor vier Jahren schien es, als sei die südkoreanische Marke SsangYong dem Untergang ge­ weiht. Nachdem sich die Marke ab Mitte der 90er in der Nische rustikaler Billig­ geländewagen etabliert hatte, versagte die Teppichetage. Als Sargnagel erwies sich am Ende die wirre Idee, das Image mit absurdem Design zu schärfen. Es folgten diverse Besitzerwechsel — und 2009 die Insolvenz. Die Rettung trug zwei Namen: Mit dem zu jenem Zeitpunkt fast fertig ent­ wickelten, 2010 dann lancierten Koran­ do fuhr SsangYong endlich auch in das Zeitalter moderner SUV. Und der in­ dische Mischkonzern Mahindra — ein Konkurrent der Jaguar­ und Land­Ro­

Das Geschäft läuft: Johng-Sik Choi, Vizepräsident von SsangYong.

Nr. 48, 25. November 2013 | Migros-Magazin |

ver­Mutter Tata — übernahm die Marke, gibt seither Geld und Vollgas und warb zwei Bosse an, die zuvor Hyundai auf Er­ folg getrimmt hatten. «Zum ersten Mal seit 2007», betont Vizepräsident Johng­ Sik Choi (62), «verdienen wir operativ Geld.» In Schwellenländern läuft das Geschäft bereits gut. Hierzulande geht es zwar langsam, aber stetig bergauf; weitere Händler werden gesucht. Im laufenden Jahr will sich Ssang­ Yong von 120 000 auf 150 000 gebaute Autos steigern. «Unsere Kapazität beträgt 240 000 Autos, und ab etwa 200 000 sind wir profitabel», verrät Choi und fügt an: «2015 sollte es so weit sein.» Gelingen soll es dank neuer Modelle inklusive neuer Technik, allen voran 2015 ein kleiner SUV. Bis dahin halten die bekannten Mo­ delle die Stellung und werden alle (aus­ ser Actyon Sports) geliftet. Dabei zeigt vor allem die klar höher gefühlte Qualität innen: Mit SsangYong ist in Zukunft durchaus wieder zu rechnen. Texte: Timothy Pfannkuchen

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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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SsangYong Korando – Schluss mit «nur billig» Ab Dezember macht im Kompakt-SUv Korando ein einziges bauteil einen spürbaren Unterschied: Das neue Cockpit vertreibt das Hartplastik-billigaroma, sieht schick aus, ist hochwertig und fasst sich auch so an. Frisch sind auch die schneidigere Front und trendige LeD-Leuchten. Was bleibt, ist die eher rustikale Technik: 4x2- oder 4x4-Antrieb, Schaltung oder Automat und weiches Fahrwerk ohne jede Dynamik, dafür mit ganz ordentlichem Komfort. von drei motoren raten wir zum 149-PS-Zweiliterdiesel, der mit 5,8 l/100 km (ergibt 147 g/km Co2-Ausstoss; Werksangaben) zufrieden sein soll. Verlockend: fünf Jahre Garantie, bis zu 2400 Kilo Anhängelast und viel Ausstattung – je nach modell sogar bis hin zur Lenkradheizung – zu Preisen ab 24 990 Franken.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

GLÜCKSGRIFF ZIRKUS-SHOW | 117

Bunt, schrill und voller Lebensfreude: Dafür steht das Programm von «Afrika! Afrika!».

Die Show gegen den Winterblues

Mitmachen und Gewinnen Das Migros-Magazin und Good News verlosen unter allen Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins 22 x 2 Tickets für «Afrika! Afrika!». Die Tickets sind gültig für die Vorstellung vom 13. Februar 2014 in Zürich und haben einen Wert von je Fr. 69.–.

Die Erfolgsshow «Afrika! Afrika!» kommt zurück nach Zürich. Das Migros-Magazin und Good News verlosen Tickets.

D

er österreichische Multimediakünstler André Heller kreierte 2005 mit der Show «Afrika! Afrika!» ein beeindruckendes Spektakel. Rund vier Millionen Besucher waren vom Tanz, der Musik, den Kostümen und der Akrobatik begeistert. Fand das Zirkusereignis damals noch in einem Zelt statt, kommt die Neuauflage 2014 in einer Theaterfassung auf die Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Neuauflage bedeutet allerdings nicht, dass die Show von 2005 kopiert wird. Im Gegenteil: Das Ereignis vereint die Höhepunkte der Zeltshow mit in Europa noch nie gesehenen Attraktionen aus allen Teilen Afrikas. Neu dabei sind zum Beispiel die Tansania Acrobats, eine Gruppe von zwölf Männern, die atemberaubende Klettertricks und menschliche Pyramiden bis in schwindelerregende Höhen präsentieren werden. Auch Helene Sano,

eine Schlangenfrau, ist neu mit von der Partie.

Youssou N’Dour unterstützt «Afrika! Afrika!» Insgesamt 77 Künstler aus 14 Ländern sind bei dieser Show dabei. Die Tänzer, Artisten, Musiker, Sänger und Akrobaten werden das Publikum mit den Choreografien von Georges Momboye begeistern. Alles wird untermalt von André Hellers eindrücklichen Licht-, Videound Bildeffekten. Zudem steht «Afrika! Afrika!» im Jahr 2014 unter dem Patronat des Sängers und Komponisten Youssou N’Dour, der mittlerweile auch Minister für Fremdenverkehr und Freizeit der Republik Senegal ist. Die zweistündige Show in Zürich lässt Jung und Alt den grauen Schweizer Winter vergessen und entführt in die bunte, warme und herzliche Welt Afrikas.

Beantworten Sie einfach folgende Frage: In welcher Stadt wird «Afrika! Afrika!» aufgeführt? So machen Sie mit:  Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.  Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt  Online: Gratis unter www.migrosmagazin. ch/gluecksgriff  Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Afrika», Postfach, 8099 Zürich  Einsendeschluss: Sonntag, 1. Dezember 2013. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Mitarbeitende der MigrosMedien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht am 13. Februar 2014 durch den Gewinner eingelöst werden, verfallen ersatzlos.


rätsel & spiele 118 |

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Nr. 48, 25. November 2013 | Migros-Magazin |

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1250 FRANKEN

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Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

UnterhaltUng | 119

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.12.2013, 24 Uhr

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.12.2013, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 46: Christina Pleisch, Ascharina GR; Ursi Betschart-Gamma, Silenen UR; Margrit Hasler, Münsingen BE; Rita Schwegler, Schötz LU; Sonja Salzmann, Naters VS Gewinner «Zusatz» Nr. 46: Margrit Baier, Naters VS; Annemarie Oechslin, Diessenhofen TG; Monika Hunziker, Oberentfelden AG; Corinne Schneeberger, Andelfingen ZH; Dominik Waller, Rapperswil SG

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

BESATZER BL I TZE I S D I OEZESE E S T RAGON I N F RAROT LABERDAN ROT SEHEN SAL ZADER SCHERBEL VOR T R I EB

4 1 3 5 2

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.12.2013, 24 Uhr

1

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Auflösung Nr. 47: MEERE Gewinner Nr. 46: Verena Binder, Jona SG; Denise Furrer, Zuchwil SO; Christian Pabst, Gebenstorf AG

KINDEREGGE

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SCHNEEMANN-QUIZ

Nina, Hugo und Tobi haben ein paar Schneemänner gebaut. Findest du heraus, welcher Schneemann welchen Beruf hat? Die richtigen Buchstaben ergeben ein Lösungswort.

Rätselspass

HAST DU KÖPFCHEN?

Zahnstocher sind ideal, um die Zähne zu reinigen, wenn die Zahnbürste nicht gerade zur Hand ist nach dem Essen. Aber Zahnstocher sind noch für ganz andere Dinge nützlich: nämlich zum Spielen. Kannst du die Zahnstocher-Rätsel lösen?

Wie viele Dreiecke sind in diesem Stern enthalten?

3

2

Lege ein Holz dazu und du hast eins weniger.

Der Hund blickt nach rechts. Lege zwei Hölzchen um, so dass der Hund nach links blickt.

Entdecke die fantastische Welt der Lilibiggs 2.

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Lösungen: 1. Es sind 20 Dreiecke enthalten (12 kleine, 6 mittlere und 2 grosse).

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Skilehrer Rennfahrer Schweisser

E U Ä

Gärtner Apotheker Koch

L B I

Buchhalter Kellner Buschauffeur

R T O

Clown Zauberer Tigerdompteur

F U E

Metzger Elektriker Holzfäller

1

2

3

4

5

Lösung: KÄLTE

1


Photo by KEYSTONE | Gallery Stock | Morgan Norman

Hier geht’s zur Anprobe: Einfach Ihr Smartphone auf der markierten Stelle platzieren und die Frontkamera aktivieren.

Inserate schlagen Brücken zwischen Kunde und Produkt. Und zwischen Medien. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Julia Bochanneck und Jan Kempter, Werbeagentur Scholz & Friends Schweiz AG. www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 48, 25. November 2013 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 3 7 7 8 6 2

2

4 6 2 7 9 3

1 2 5 8

9

5 4 5

1 8 5 6

6 9 7

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 47: 827 9 8 1 7 6 4 2 3 5 Gewinner Nr. 46: 2 4 3 1 9 5 8 6 7 Ruth Bourquin, 6 5 7 3 8 2 1 4 9 3 1 5 8 2 7 4 9 6 Lausanne; 8 2 9 6 4 3 5 7 1 Elisabeth Briggen, 7 6 4 9 5 1 3 2 8 4 7 8 5 3 6 9 1 2 Gelterkinden BL; 1 9 2 4 7 8 6 5 3 Fritz Schneider, 5 3 6 2 1 9 7 8 4 Teilnahmeschluss: Sonntag, 1.12.2013, 24 Uhr Richterswil ZH; Max Leuenberger, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Birsfelden BL; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Vreni Andres, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Rickenbach Sulz ZH

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Publizistische Leitung: monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger

Auflage/Leserschaft: beglaubigte Auflage: 1 558 467 ex. (WemF 2013) Leserschaft: 2 482 000 (WemF, mACH basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Zollinger (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Silja Kornacher (volontärin), Daniel Schifferle (verantwortlicher Leben), reto e. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, béatrice eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna meister, michael West Ressort Shopping & Food: eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Heidi bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela masciadri, Tatiana vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: verena Hochstrasser

Lithografie: rené Feller, reto mainetti

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: olivier Paky (Leitung), benjamin Krüger, Petra Lieberherr (volontärin), Franziska ming, Susanne oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas brügger (Leitung), Gian berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, reto vogt, Nicole Demarmels, Pascal ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), verena De Franco, michael Glarner, Christine Kummer, Janine meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


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Aktionsdauer: 25. November bis 16. Dezember 2013 für Anreisen zwischen dem 1. und 27. Dezember 2013 sowie zwischen dem 2. Januar und 21. Februar 2014 Preis: z.B. Flug mit der Swiss ab/bis Zürich und 3 Nächte im Doppelzimmer inkl. Frühstück im Hotel Torino*** am 18. Januar 2014 ab Fr. 336.– statt Fr. 396.– pro Person (Preisstand: 5.11.2013). Hinweis: Der Transfer ab Flughafen und zurück und das Kombiversicherungspaket sind im Preis nicht inbegriffen. Profitieren: Buchen Sie jetzt unter www.migros-ferien.ch/ h-77078 oder über die Gratis-Buchungsnummer 0800 88 88 15 und profitieren Sie von 60 Franken CumulusVorteil. Zudem erhalten Sie pro 2 Franken Umsatz 1 Cumulus-Punkt. Geben Sie bei der Reservation Ihre Cumulus-Nummer an. Weitere Informationen: www.migros-ferien.ch

Aktionsdauer: 25. November bis 22. Dezember 2013 Preis: Testen Sie Mobility vier Monate lang für eine Gebühr von 40 Franken statt 70 Franken. Zudem erhalten Sie für jeden Umsatzfranken aus Stunden- und Kilometerkosten einen Cumulus-Punkt. Profitieren: Bestellen Sie Ihr Mobility-Testabo jetzt unter www.mobility.ch/cumulus. Die ersten 20 Kurzentschlossenen, die sich bis zum 22. Dezember 2013 via www.mobility.ch/cumulus anmelden, erhalten zusätzlich eine Fahrtengutschrift im Wert von 20 Franken. Der Datenschutz ist gewährleistet. Hinweis: Bei Fragen steht Ihnen das 24h-Dienstleistungscenter unter der Telefonnummer 0848 824 812 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen: www.mobility.ch/cumulus

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MEINE WELT 126 |

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BEATRICE EGLI

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NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Meine Haare müssen sitzen!»

Das Herz von Beatrice Egli, diesjährige Siegerin von «Deutschland sucht den Superstar», brennt für den Schlager. Ihre neue CD heisst «Pure Lebensfreude» – ganz passend für die stets fröhliche Blondine.

Name: Beatrice Egli (25) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Pfäffikon SZ

Wieso leben Sie in Pfäffikon? Derzeit lebe ich fast nur aus dem Koffer. Umso mehr geniesse ich es, wenn ich keine Termine habe und zu Hause sein darf. Wo würden Sie gerne leben? Nirgendwo anders. In Pfäffikon bin ich aufgewachsen, dort sind meine Freunde, die Familie und mein Kleiderschrank. Meine Traumdestination: Australien würde ich gerne länger bereisen. In München hat es mir auch immer gut gefallen. Beruf und Lebenslauf: Nach der Lehre zur Coiffeuse besuchte ich die Schauspielschule. Anfang Jahr meldete ich mich bei DSDS an und gewann. Mein Ziel: Ich hoffe, dass mein neues Album «Pure Lebensfreude» ein Erfolg

wird. Meine Musik soll immer mehr Menschen Freude bereiten. Mein Lebensmotto: Sehe immer das Schöne im Leben und verwirkliche deine Träume. Meine Eitelkeit: Meine Haare. Egal ob hochgesteckt oder nicht, einfach sitzen müssen sie. Was ich mag: Ich mag Konzerte in der Schweiz, weil ich mich nicht verstellen muss und Mundart reden darf. Was ich nicht mag: Unehrliche Menschen bringen mich schnell auf die Palme. Was ich an mir mag: Dass ich mich trotz des Erfolgs nicht verändert habe. Was ich an mir nicht mag: Meine Ungeduld und Gutgläubigkeit nerven mich manchmal.

Mein Lieblingsessen: Schokolade. Und alles, was meine Mama kocht. Besonders wenn es viel Fleisch, Kartoffelgratin und Gemüse gibt. Meine Lieblingsmusik: Ich höre selbst gerne Schlagermusik. Meine erste CD war von Michelle. Aber nicht nur: Mir gefällt auch Lady Gaga. Mein Ritual: Weil ich vor Auftritten nervös bin, schliesse ich die Augen und gehe in mich. Bevors losgeht, bilde ich einen Kreis mit der Band. Peinlichster Moment: Bei einem Auftritt warf mir ein Zuschauer eine Rose zu, die mich mitten im Gesicht traf. Prompt vergass ich den Text. Text: Reto Vogt Bilder:Gerry Nitsch

MEIN GLÜCKSBRINGER

«Der Maria-Anhänger wurde im Kloster Einsiedeln gesegnet. Mama schenkte ihn mir, und ich glaube fest daran, dass er mich gut beschützt.»

MEIN ERSTES GELD

«In der Metzgerei meiner Eltern in Pfäffikon verdiente ich mein erstes Taschengeld.»

Bild: Martin Bissig

MEIN FLUCHTORT

«Ich liebe die Natur. Im Sommer gehe ich gerne wandern oder biken. Wenn Schnee liegt, fahre ich Ski auf der Hoch-Ybrig. Einfach, weil sie für mich so schnell zu erreichen ist.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Die M-Budget Milchschokolade mit Getreide-Crispies schmeckt mir als Schoggi-Junkie besonders gut.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 25. NOVEMBER 2013 |

BEATRICE EGLI | 127

MEINE HEIMAT

«Ich bin in Pfäffikon aufgewachsen. Hier am Zürichsee hatte ich mein erstes romantisches Date.»

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich trage immer High-Heels. Sie begleiten mich auf jeder Reise und lassen meine kleinen 160 Zentimeter gleich ein paar Zentimeter grösser wirken.»

MEIN VORBILD

«Ich bewundere, wie Andrea Berg über viele Jahre erfolgreich Schlagermusik macht. Sie ist zudem eine herzliche und offene Frau.»

MEINE LIEBLINGSBLUMEN

«Ich liebe die weisse Eleganz von Margeriten oder Chrysanthemen.»


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Migros magazin 48 2013 d bl  
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