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NR. 48 28. NOVEMBER 2011 www.migrosmagazin.ch

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Bilder: Jorma Müller, Christian Schnur

Wege aus dem Baby Blues MEINE WELT | 126

Zu Besuch bei Popstar Baschi

Bitte mit scharf

Miss Schweiz Alina Buchschacher isst gerne pikant. Sehr pikant. Beim Kochen braucht die Bernerin mit karibischen Wurzeln kein Rezept: «Das mache ich nach Gefühl.» l 58

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Hilfe für die Schwächsten

NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

48 | AKTUELL Die 19-jährige Jasmin Schefer aus Grüsch GR war ein ganz normales Kind. Dann bekam sie Leukämie.

Der Aufwand war riesig, aber es hat sich gelohnt: Mit 28 Kindern — und Eltern, Grosseltern, Paten, Geschwistern — hat das Migros-Magazin vorletztes Wochenende ein grosses Weihnachtsengel-Fotoshooting veranstaltet. Das Resultat sehen Sie ab jetzt bis an Weihnachten im Migros-Magazin: Herziger und trotzdem natürlicher kann man Kinder nicht ins Bild rücken, wie dies die engagierte Crew geschafft hat (Seite 46). Ein riesiger Aufwand,

aber es hat sich gelohnt!

Engelchen Lorena Angelina beim Fotoshooting des Migros-Magazins.

Sich an den einen Kindern erfreuen, den anderen helfen: Mit dem grossen Weihnachtskalender-Wettbewerb können Sie vier Wochen lang gewinnen und Gutes tun. Sie haben die Chance, einen der vielen Preise im Gesamtwert von über 50 000 Franken zu gewinnen. Als Hauptpreis winkt Jahreseinkauf der Migros im Wert von ein Jahres 20 000 Franken.

Die Einnahmen aus SMS- und Telefonteilnahme gehen zu gleichen Teilen an die Stiftung «Kind und Krebs» und an Beat Richners Kinderspitäler in Kambodscha. Diese beiden Organisationen setzen sich seit Jahren für die Schwächsten der Gesellschaft ein, nämlich für kranke Kinder. Übrigens: Sogar die Betreiber des Voice-PublishingDienstes verzichten für einmal auf die Einnahmen aus dieser Aktion und helfen mit. Allen Beteiligten an dieser Monsteraktion, allen Spenderinnen und Spendern und allen, die sich mit Preisgeschenken für diese Aktion eingesetzt haben, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif Anzeige

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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

INHALt | 5

126 | MeINe WeLt Sänger Baschi lässt sich von seiner Mutter frisieren, fährt Harley-Davidson, spielt Golf und ist FC-Basel-Fan. Bald geht er wieder auf tournee.

MIGROS WOCHE

WEIHNACHtEN

6 | Aktuelles

10 | Interview 1 Leoluca Orlando über das Italien nach der Ära Berlusconi. 17 | Bild der Woche 18 | Kolumne: Der Hausmann 20 | Auf ein Wort 22 | Reportage Prominente ehemalige Schülerinnen und Schüler erinnern sich an ihre Zeit in der Rudolf-Steiner-Schule. 30 | Interview 2 Ocean-Care-Gründerin Sigrid Lüber über Delfinshows, Conny-Land und die Zukunft der Weltmeere.

AKtUELL

38 | Nachhaltiges Bauen ln Stans NW und in Marin NE hat die Migros zwei zukunftsweisende Zentren errichtet.

SAISONKÜCHE

58 | Die Miss mags mit Schmiss Für Alina Buchschachers Chicken-Pelau brauchts fast einen Waffenschein. 74 | Küchenkunde Helfer für kleine Beschwerden.

SCHAUFENStER

77 | Geheimnisvolle Schoggischätze 79 | Die Grittibänzen sind da 81 | Panettone: italienische Verführung

83 | 85 | 87 | 89 | 91 |

Poulet für den Festtagstisch Knuspriges, Herzhaftes und Süsses Lachen fürs Selbstbewusstsein Migros-Produkte sind Kult Gut zu Fuss in jeder Situation

IHRE REGION

93 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

99 | 106 | 111 | 113 |

Mix In Form Kindsbettdepression: Familie Rituale gegen Schmerzen. Auto Tipps gegen vereiste Scheiben.

MEINE WELt

126 | Meine Welt Popstar Baschi.

RUBRIKEN

9| 115 | 119 | 123 | 124 |

Forum: Leserbriefe Bitte melde dich Rätsel & Spiele Impressum Cumulus

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Bilder: Paco Carrascosa, Stephan Rappo, Daniel Winkler, Matthias Willi

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44 | Adventskalender Tolle Preise gewinnen! 46 | Das grosse Fotoshooting Die schönsten Engel der Schweiz. 48 | Geheilt! Jasmin Schefer überlebt Leukämie und einen bösartigen Tumor. 51 | Sternschnuppe Zu Besuch bei der guten Fee. 52 | Samichlaus Feines für Sack und für Chlaus-Apéro.

10 | INteRVIeW «Berlusconi ist weg. Aber der Berlusconismus ist noch da», sagt Buchautor und Mafia-Kritiker Leoluca Orlando und spricht über mögliche Wege aus Italiens Desaster.

Bestellungen: online unter www.saison.ch/de/jahresabo oder per Telefon 0848 877 833


MIGROS-WOCHE AKTUELLES 6 |

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NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Familie Felix ist wieder im Adventsfieber

NEWS

In der Vorweihnachtszeit laufen wieder die MigrosFernsehspots mit der witzigen Familie Felix. Auch das Migros-Magazin hat einen Gastauftritt.

Migros erfüllt lange gehegte Wünsche Dank der Weihnachtswebsite der Migros werden alte Kindheitsträume Wirklichkeit. Jeder Nutzer kann hier von Weihnachtswünschen aus seiner Kindheit erzählen, die ihm seinerzeit nie erfüllt wurden – sei es nun ein bestimmtes Spielzeugauto, das nie unter dem Weihnachtsbaum auftauchte, oder ein ganz spezieller Ausflug, der nie unternommen

wurde. Die Nutzer der Website stimmen darüber ab, welche der Wünsche nachträglich erfüllt werden sollen. Bis an Weihnachten wird so an jedem Tag ein Gewinner gewählt, dessen lange gehegter Wunsch von der Migros erfüllt wird. Weiteren Infos zum Spiel unter www.migrosweihnachten.ch

Hausmann Peter will seine Familie beglücken: Im Migros-Magazin findet er ein raffiniertes Rezept.

Günstiger im Ausland Sprachen lernen Die Klubschule Migros gewährt ab sofort 50 Franken Rabatt auf Sprachaufenthalte im Ausland. Dies gilt für Buchungen bei den beiden Qualitätspartnern Eurocentres und Boa Lingua. Bei

der Anmeldung einfach den Code «Klubschule Migros» angeben. www.eurocentres.com www.boalingua.ch

E

ine grosse Migros-Filiale in der Adventszeit: Hausmann Peter Felix sucht nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk für seine Frau, unterstützt wird er von den beiden Kindern. Doch die denken eher an ihre eigenen Wünsche. Sohn Luca findet zum Beispiel, eine DVD mit einem Gruselfilm werde Mami am meisten Freude machen. Willkommen im Alltag der Familie Felix.Schon im vergangenen Jahr amüsierte die Migros das Schweizer Publikum mit TV-Spots, die Vater Peter, Mutter

Windeln für den Waldschutz Alle MiletteWindeln enthalten waldfreundlichen Zellstoff.

Dank der Migros beginnt der Umweltschutz schon im Babyalter. Die Detailhändlerin hat ihr gesamtes Milette-Windelsortiment auf Zellstoff umgestellt, der den Anforderungen des Waldschutzprogramms Forest Stewardship Council (FSC) entspricht.Das Holz, aus dem der Zellstoff hergestellt wird,

stammt also aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Kein anderer Schweizer Detailhändler hat ein so breites Angebot an Windeln, die alle das FSCGütesiegel tragen. Hinzu kommen weitere Massnahmen, mit denen die Migros ihr Windelsortiment noch umweltfreundlicher gemacht


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

MIGROS-WOCHE

Eveline und die Kinder im Adventsfieber zeigten. Bis Weihnachten gibt es nun in neuen Spots ein Wiedersehen mit der Familie. Regie führte erneut Arne Feldhusen, der für Pro 7 die Kultserie über den Bürofiesling Stromberg inszeniert. Ab 1. Dezember ist ein Spot zu sehen, in dem das Migros-Magazin vorkommt: Peters Mutter hat sich für einen Besuch angekündigt,der Hausmann will besonders fein kochen. Auf der Suche nach einem Rezept greift er natürlich zum Migros-Magazin. Text: Michael West

hat: Bei einzelnen Milette-Sorten wurde die Zellstoffmenge um die Hälfte reduziert. Dank der dünneren Windeln kann zusätzlich Verpackungsmaterial eingespart werden. Sogenannte Hochleistungssaugperlen im Zellstoff sorgen dafür, dass die volle Saugkraft der Windeln erhalten bleibt.

Bilder: P. Widmann/Chromorange/Keystone, Image Source/Keystone, iStockphoto

AKTUELLES | 7

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

LESERBRIEFE | 9

MM 47: «Wie kommen wir nur damit z schlag?», Reportage über ein Heim für abgewiesene Asylbewerber im Bündner Bergdorf Valzeina.

Menschen, nicht Auszuschaffende ■ Der Artikel über die Leute von Valzeina und ihre Reaktionen auf die Asylunterkunft hat mich angesprochen, auch wegen des vorbildlichen Journalismus. Es kommen verschiedene Leute gleichermassen zu Wort, es wird sachlich berichtet, niemand wird verunglimpft. Nicht von «Asylanten» ist die Rede, sondern korrekt von abgewiesenen Asylbewerbern. Ich gratuliere Cinzia Venafro zu dieser Arbeit und danke ihr dafür. Ich hoffe, dass sie ihr Wissen und Können weiterhin dazu brauchen kann, Brücken zu bauen zu Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft leben.

Flüeli, Heim für abgewiesene Asylbewerber in Valzeina: Die Einheimischen Emmi und Gion Tanner fühlen sich nicht mehr sicher.

Max Heimgartner, 5000 Aarau

■ Schön, dass es in der von Eigennutz und geschürter, irrationaler Fremdenangst geprägten Schweiz noch Leute gibt, die mittellose Ausländer nicht als «Auszuschaffende», sondern als Menschen sehen und behandeln.

Hanspeter Gysin, 4053 Basel

■ Ich habe grössten Respekt vor der Haltung der BDP-Regierungsrätin Barbara Janom Steiner. Wer Personen unterstützt, die sich nach einem negativ verlaufenen Asylverfahren weigern, die Schweiz zu verlassen, betrügt nicht nur den Staat, sondern auch die Betroffenen selber. Jeder Franken bekräftigt die Abgewiesenen im Kampf gegen die Ausschaffung. Ich bin überzeugt, dass jede Person, die irgendwo auf der Welt verfolgt ist oder deren Rückschaffung ins Heimatland aufgrund der unsicheren Situation nicht vollzogen werden kann, in der Schweiz Hilfe bekommt. Wer sich aber weigert, die Gesetze und Gebräuche des Gastlandes zu respektieren und nicht in sein Heimatland zurückreisen will, dem soll auch bei uns nicht geholfen werden.

«Ich gratuliere zu diesem Artikel. Das ist vorbildlicher Journalismus.» Max Heimgartner, 5000 Aarau

Pius Diener, per Mail

Bild: Jorma Müller

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Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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menschen 10 |

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interview

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Nr. 48, 28. November 2011 | migros-magazin |

«Moment der Wahrheit»

Berlusconi ist weg, die Probleme sind geblieben. Leoluca Orlando, Ex-Bürgermeister von Palermo, erfolgreicher Mafiajäger und Sprecher der Mittelinkspartei «Italia dei Valori», über die Befindlichkeit der Italiener und mögliche Wege aus dem Berlusconismus.

weil Private und Unternehmen tunlichst alles vermeiden, was irgendwie das Entrichten von Steuern nach sich zieht.

Leoluca Orlando, Berlusconi ist weg. Wie ist die Befindlichkeit der Italiener?

Es ist der Moment der Wahrheit. Für die Europäische Union, für das Finanzsystem und für ein Land, in dem ein Mann den Begriff Freiheit pervertierte wie kein anderer. Im Namen der Demokratie pervertierte er die Demokratie.Im Namen der Europäischen Union pervertierte er die europäischen Werte.Berlusconi ist weg. Über ihn müssen wir nicht mehr sprechen.Aber über den Berlusconismus, der noch da ist.

Italien hätte kein Finanzproblem, wenn alle ihre Steuern korrekt zahlen würden,heisst es.

Das ist so. Wer irgendwie kann, zahlt nicht. Darum ist es sinnlos, die Steuern zu erhöhen, die dann doch nur ein paar wenige zahlen. Wir müssten die Steuern senken und dafür sorgen, dass alle sie ordnungsgemäss zahlen. Wie soll das gehen?

Mit einer Kombination verschiedener Massnahmen.Zum Beispiel müsste man alle Ausgaben deklarieren können.Auch private. Wenn ich heute einen Klempner brauche, fragt der, ob ich mit oder ohne Quittung bezahlen will. Ohne ist es billiger. Und mir kommt es nicht darauf an, weil ich sie sowieso nicht mit der Steuer verrechnen kann. Eigentlich sollte man in Italien gar nichts mehr bar bezahlen können.

Berlusconi hat nicht den geringsten Respekt vor Kontrollinstanzen. Wer ihn kontrolliert, ist automatisch sein Feind. Die EU kontrolliert? Also ist sie sein Feind. Der italienische Präsident kontrolliert? Er ist sein Feind. Das Justizsystem? Sein Feind. Die Opposition, die Presse? Alles Feinde. Aber: Eine Demokratie ohne Kontrollinstanzen ist keine Demokratie. Berlusconi hat eine sehr autoritäre Auffassung von Politik — und von Demokratie. Also war seine Regierung eine subtile Form von Diktatur?

Eine Diktatur mit Zuckerguss. Aber eine Diktatur. Nun hat er verloren. Im ethischen Sinn und im legalen.Er hat im moralischen Bereich versagt, im ökonomischen, im sozialen. Silvio Berlusconi brachte sich mit seinem Verhalten in die ausserordentliche Lage, dass kein westliches Staatsoberhaupt sich freiwillig mit ihm fotografieren lassen wollte. Mitten in der grössten finanziellen und ökonomischen Krise schämte sich die Welt,mit dem italienischen Ministerpräsidenten zu sprechen. Wie geht es jetzt weiter?

Eigentlich wären sofort Neuwahlen erforderlich. Aber darauf können wir angesichts der Krise nicht warten. Wir

silvio Berlusconi

Der Ex-Ministerpräsident respektierte weder Recht noch Gerechtigkeit und gefiel sich in der Rolle des Frauen- und Maulhelden.

brauchen sofort eine kompetente Regierung mit einem Mann an der Spitze, der internationale Glaubwürdigkeit geniesst. Einen, den die Leute nicht als eifrigen Escort-Kunden kennen, sondern als kompetenten Fachmann. Welches ist die dringendste Aufgabe der Regierung von Mario Monti?

Die Glaubwürdigkeit unseres Landes im Auslandwiederherstellen.DieSchuldenkrise bewältigen. Wir Italiener sind Meister in der Kunst der Steuerevasion. Die italienische Wirtschaft ist gelähmt,

Sie wollen Bargeld abschaffen?

Ideal wäre eine Cash-Karte, auf die man maximal 500 Euro laden kann, für die kleinen Ausgaben. Höhere Beträge müssten per Kreditkarte bezahlt werden. Dann wären alle Transaktionen registriert und nachvollziehbar. Es ist zu viel Bargeld im Umlauf,viel zu viel Schwarzgeld. Und wir haben viel zu viele Parlamentarier. Sie sind selber einer.

Wir sind viel zu viele: 630 Abgeordnete und 315 Senatoren! Die USA haben fünfmal mehr Einwohner aber nur halb so viele Volksvertreter. Ganz zu schweigen von den Regionalparlamenten,Provinzparlamenten, Gemeindeparlamenten … Alle mit Privilegien wie Auto und Chauffeur?

Wir können nicht länger so viel Geld für einen aufgeblasenen Staatsapparat aus-

bild: Getty Images

Wie sieht der aus?


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Migros-Magazin | Nr. 48, 28. November 2011 |

meNScheN

interview | 11

Unbestechlicher Politiker

Dem langjährigen bürgermeister von Palermo gelang es in den 90er-Jahren, mit einem Kulturwechsel in den Köpfen der bevölkerung die mafia in Sizilien auszugrenzen. orlando ist Professor an der juristischen Fakultät Palermo, seit 2006 Abgeordneter und Sprecher der Partei «Italia dei valori». orlando wurde 1947 in Palermo geboren, ist verheiratet und vater zweier Töchter.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

geben und gleichzeitg von der Bevölkerung Sparmassnahmen verlangen. Natürlich machen die Kosten für die Volksvertreter nur einen Bruchteil der Ausgaben aus.Aber sie zu senken wäre ein wichtiges Zeichen. Darum fordert meine Partei, die Abschaffung der Provinzregierungen und die Halbierung der Zahl der Abgeordneten und Senatoren. Wir unterstützen den neuen Ministerpräsidenten Mario Monti. Wir haben ihm aber auch gesagt: «Wir kontrollieren jeden Tag,was du tust.Wir schauen,ob deine Entscheidungen richtig sind — oder Trojanische Pferde von Silvio Berlusconi.»

«Man sollte in Italien nichts mehr bar bezahlen können.»

Berlusconi hat sich bereits wieder zu Wort gemeldet. Er will der neuen Regierung «Ratschläge für vernüftige Reformen» erteilen.

Das Kabinett besteht aus Experten,nicht

aus Politikern.Es ist ein technisches Kabinett,dessen primäre Aufgabe es ist,die Glaubwürdigkeit Italiens wieder herzustellen. Aber Berlusconi hat im Senat immer noch eine Mehrheit. Dennoch unterstützt sogar seine Partei «Volk der Freiheit» dieses Expertenkabinett. Das kommteinerKapitulationgleich.Berlusconi kann im Moment nichts mehr tun. Nie mehr – oder findet er irgendwo doch wieder ein Schlupfloch, um auf die politische Bühne zurückzukehren?

Das ist die Frage. Ich denke, er hat keine Chance, je wieder Ministerpräsident zu werden. Aber es besteht tatsächlich die Gefahr, dass er bei nächster Gelegenheit wieder versucht,zwei Schritte nach vorn zugehen.EsisteinsehrwichtigerMoment. Darum möchte ich wiederholen, was ich in der Vergangenheit schon mehrmals gesagt habe: Berlusconi ist ein Diktator. Natürlich einer des dritten Jahrtausends. Ein Diktator innerhalb Schengen-Europas. Ein solcher Diktator trägt selbstverständlich nicht ein schwarzes Hemd,

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INTERvIEW | 13

wie seinerzeit Mussolini. Sicher nicht! Wir sind seriös, wir befinden uns schliesslich im dritten Jahrtausend! Er ist also immer noch eine latente Gefahr?

Er wird versuchen, die Regierung Monti nicht korrekt arbeiten zu lassen,sondern sie mit allen möglichen Mätzchen zu torpedieren. In der Hoffnung, dass die Leute schliesslich zermürbt sagen: «Es war besser, als es schlechter war.» Einige haben vom Berlusconismus massiv profitiert. Er hat immer noch Anhänger.

Die Mehrheit der Bevölkerung hat gemerkt, dass der Berlusconismus nicht vertretbar ist. Diese Kultur ist weder legal noch moralisch vertretbar. Berlusconi wurde zum Feind von Italien und zum Feind von sich selber. Selbst seine eigene Entourage drängte ihn,endlich zu gehen. Die Erste, die das sah, war seine Noch-Ehefrau, Veronica Lario. Sie sagte öffentlich: «Mein Mann ist krank, er hat sich nicht mehr im Griff, ihr müsst ihm helfen.»

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MENSCHEN 14 |

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INTERVIEW

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Nr. 48, 28. November 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

bilder: Keystone (4), reuters (1)

Ära Berlusconi: Sex, Crime und leere Worte

Mafia

Berlusconis Mitarbeiter Marcello Dell’Utri wurde 2010 wegen Unterstützung der Mafia zu sieben Jahren Haft verurteilt. Es gilt als sicher, dass er bis 1992 zwischen Berlusconi und der Mafia vermittelte.

Ihre Partei heisst «Italia deiValori»,Italien der Werte. Welche Werte braucht das Land?

Der wichtigste: Legalität. Nicht nur im juristischen Sinne von Recht und Ordnung, sondern auch im Sinne von Gerechtigkeit, also gerechten Gesetzen. Was als gerecht empfunden wird, wird eher respektiert. Berlusconi scherte sich weder um Gesetze noch um Gerechtigkeit. Er öffnete der Willkür Tür und Tor. Es gibt zwei kulturelle Probleme aus Berlusconis Hinterlassenschaft. Das eine: kein Respekt für die Zeit. Er hielt das Land gefangen in der ewigen Gegenwart. Kein Gestern, kein Morgen. Nur die Gegenwart zählt. Ein Mann, der so denkt, muss nicht treu sein und sich auch sonst um nichts scheren. Jeder gewöhnliche Dieb plant seinen Coup: Wie kommt er ins Gebäude,welche Sicherheitssysteme

Adventsfenster 1

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Kulturdenkmäler

Berlusconi sparte tatsächlich. Etwa beim mickrigen Budget zum Schutz des Unesco-Kulturerbes. Die Güter sollen an Privatpersonen verpachtet oder versteigert werden.

muss er ausschalten,wie transportiert er die Beute,wer fährt seinen Fluchtwagen. Sein Gegenstück ist der Halunke, der alten Damen auf der Strasse die Handtasche entreisst und davonrennt. Er plant nicht, er sondiert nicht, er handelt aus einem Impuls und macht sich keine Gedanken darüber, dass sein Opfer sich ernsthaft verletzen könnte. Das ist Berlusconismus: Einfach drauflosmachen. Nicht an die Folgen denken.

richtige Zugehörigkeit haben. Auf der anderen Seite wird selbst einer mit der Intelligenz eines Einstein keine Arbeit finden, wenn er nicht zur richtigen Gruppe gehört. Mit der BerlusconiRegierung wurde diese Unsitte in ganz Italien populär.

Und das andere?

Davon spreche ich die ganze Zeit. Es ist ein kulturelles Problem. Es ist diese Haltung, Recht und Gesetz bloss als eine Option zu betrachten.Keiner verkörpert diese Kultur mehr als Berlusconi. Ein moderner Mafioso benutzt keine Waffe, um einen Politiker einzuschüchtern. Dafür hat er längst gesorgt. Er muss kein Netz von Informanten aufbauen,das hat er schon. Die Mafia von heute hat ihre Leute längst in den wichtigen Positionen. Was sie braucht,ist eine Gesellschaft,die keinerlei Achtung für Gesetze zeigt.2001 sagte einer von Berlusconis Ministern: Wenn es dem Geschäft diene,könne man sich mit der Mafia arrangieren. Was soll man da denken?

Das zweite ist die Fokussierung auf die Zugehörigkeit, auf Beziehungen. Ursprünglich eine sizilianische Unart.Man fragt nicht, wer bist du und was kannst du, sondern zu wem gehörst du? Als Konsequenz können auch Gauner eine schöne Karriere machen — wenn sie die

Nepotismus und Willkür sind der Boden, auf dem mafiöse Gruppierungen gedeihen. Diese wiederum unterhöhlen alle Bemühungen um Aufrechterhaltung von Recht und Gesetz.

Das ist zynisch.

Die Mafia braucht eine solche Geisteshaltung.Und sie braucht einen Ministerpräsidenten, der öffentlich behauptet, alle Staatsanwälte seien Kommunisten. Die ’Ndrangheta muss nicht mit Berlusconi Kaffee trinken. Ihr genügt ein politisches System,in dem Illegalität der Normalfall ist.Berlusconi war dafür perfekt:

«Die Mafia ist zwar im Süden geboren, aber fett geworden ist sie im Norden.»


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 48, 28. November 2011 |

Bunga-Bunga

Die Beziehung zum marokkanischen Escort-Girl Ruby alias Karima elMahroug löste einen Skandal aus – und einen Prozess wegen möglichen Amtsmissbrauchs und Förderung der Prostitution Minderjähriger.

abfallkrise in neapel

Fragen Sie das jene Schweizer, die Geschäfte mit diesen Männern machen. Wie viele freuen sich über einen guten Abschluss — und kontrollieren nicht, woher das Geld kommt. In der Schweiz wie auch in Deutschland herrscht noch immer das Bild des Mafioso im schwarzen Anzug und mit der Pistole in der Brusttasche vor. Ich bitte Sie! Die kommen nicht, um Schutzgeld zu erpressen. Die wissen, dass jeder Schweizer sofort die Polizei verständigen würde. Das ist ein viel zu grosses Risiko. Stattdessen waschen sie hier ihr Geld.

Man torpediert alle Untersuchungen der Staatsanwaltschaft, hält sich ans Gesetz — oder auch nicht, je nach Laune. Und wenn einem das Gesetz nicht passt, schaut man, dass das Parlament ein genehmeres verabschiedet — und einem selber Immunität garantiert.

interview | 15

«Ja, wir haben es gelöst!», rief Silvio «Santo Subito» im Mai, nachdem das Militär in Neapel die Müllberge beseitigt hatte. Dann stoppte er den Ausbau der Deponien. Zehn Tage später versankt Neapel erneut im Müll.

Im Frühling wurden im Kanton Thurgau Mitglieder der ’Ndrangheta verhaftet. Die Schweiz erschrak und wunderte sich, warum niemand etwas von deren Aktivitäten bemerkt hatte.

Abgeordneter Leoluca Orlando: «Italien braucht neue Werte und die Abkehr vom Berlusconismus.»

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Nehmen wir an, Sie sind Unternehmer und haben finanzielle Schwierigkeiten. Oder Sie möchten ein neues Business aufziehen. Sehr schön. Darf ich mich beteiligen, als Investor? Darf ich zehn Prozent Ihrer Firma kaufen und Ihnen so unter die Arme greifen? Sie nehmen nicht nur an, Sie bedanken sich auch noch dafür.Dann komme ich in Ihre Firma und nehme Einblick in die Bilanz.Sobald sich ein finanzieller Engpass abzeichnet,kaufe ich alles zu einem guten Preis auf und wasche so noch mehr Schwarzgeld rein. Alles ganz legal. Das einzig Illegale ist die Herkunft des Geldes. Und Schwarzgeld hat die ’Ndrangheta genug.

Sie sitzt auf sehr,sehr viel illegalem Geld, vor allem aus dem Drogenhandel.Viel zu

viel, um es in Italien oder gar in Kalabrien auszugeben, wo ’Ndrangheta ursprünglich herkommt. Die Mafia ist zwar im Süden geboren. Aber fett geworden ist sie im Norden. Sie gedeiht in der Verschwiegenheit und der Dunkelheit. Eine interessante Theorie besagt, dass das Wort Mafia aus dem Arabischen stammt und «es existiert nicht», beziehungsweise «gibt es nicht» bedeutet. Die Mafia braucht jene die sagen, dass es sie gar nicht gibt. Gibt es einen Ort in Europa,wo es sie tatsächlich nicht gibt?

Würde der Basler Stadtpräsident, der Bürgermeister von Paris oder jener von Stockholm sagen, bei ihm gebe es keine Mafia, käme das einer Einladung gleich. Jeder Mafioso würde sofort nach Basel fahren oder nach Paris oder Stockholm. Deklarieren Sie ihre Steuern korrekt?

Ich bezahle 43 Prozent. Und ich kann Ihnen versichern, das tut weh. Interview: Ruth Brüderlin Bilder: Matthias Willi

Im Februar 2012 erscheint im Zürcher Unionsverlag «Sizilien fürs Handgepäck», eine Art Kulturreiseführer, herausgegeben von Leoluca Orlando, mit Geschichten berühmter Autoren.

www.migrosmagazin.ch So untergräbt die Mafia die Wirtschaft eines ganzens Landes.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

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BILd dER WOCHE | 17

Die Schweiz sitzt auf dem Trockenen

Bilder: Jean-Christophe Bott/Keystone, Walter Bieri/Keystone

Die gute Nachricht: In den meisten Schweizer Wintersportorten scheint dieser Tage die Sonne, und die Lawinengefahr ist gleich null. Die schlechte Nachricht: Es liegt kein Schnee. Auch die Hänge im Walliser Skigebiet Thyon-Les Collons sind kahl bis auf ein paar weisse Flecken

aus Kunstschnee. Wegen Schneemangels haben einige Skigebiete den Saisonstart verschoben, andere locken mit Spezialangeboten in die Berge. Dieser Monat könnte gemäss Meteorologen als trockenster November seit Messbeginn 1864 in die Geschichte eingehen.

FRAGE dER WOCHE

ZItAt dER WOCHE

Warum haben Zebras schwarz-weisse Streifen?

«Wenn Sie an den Weltuntergang glauben, können Sie Gold kaufen. Nur nützt es Ihnen dann nicht mehr viel.»

Diese Frage stellen Kinder garantiert. Spätestens nach dem ersten Zoobesuch. Und garantiert tun sich Eltern schwer mit der Beantwortung. Aus gutem Grund. Schliesslich haben auch Wissenschafter noch keine allgemeingültige Erklärung, obwohl sie seit den 70er-Jahren forschen. Die bekannteste These: Tarnung. Stehen Zebras im hohen Gras, fängt die Luft an zu flimmern. Dann ist eine Masse von Zebras, aber kein einzelnes Tier mehr zu erkennen. Das hält Löwen zwar nicht fern, erschwert aber die Jagd. Zweitens: Auch Tsetsefliegen, die gefährliche Krankheiten übertragen, können die Konturen nicht genau erkennen – und darum nicht landen. Laut einer dritten Erklärung reguliert das Fellmuster die Temperatur, da die schwarzen Streifen bis zu 20 Grad heisser werden als die weissen.

Ex-UBS-Chef Oswald Grübel gibt in einem Interview mit der «Basler Zeitung» Geldanlagetipps. Demnach soll, wer etwas längerfristig investieren will und kann, Aktien von guten Unternehmen, die Produkte des täglichen Lebens herstellen, kaufen. Er selber, so der 68-Jährige, habe zurzeit einen Grossteil seines Geldes auf dem Konto liegen, um allfällige Kaufgelegenheiten nutzen zu können. Generell glaubt Grübel, dass die Wirtschaft für lange Zeit nicht mehr wachsen wird.


MENSCHEN 18 |

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KOLUMNE

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Nr. 48, 28. November 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

DER HAUSMANN

Dings, ääh … Moment! Öhm … Bänz Friedli kann sich nicht erinnern.

Was ich Ihnen noch erzählen wollte … Moment,warten Sie! Ich …ähm …Tammi noch mal, was war es gleich? Muss rasch nachschauen gehen auf dem … Verflucht! Irgendwo muss doch der Zettel liegen, auf dem ich es notiert habe! Ihnen geht es auch so, stimmts? Wir Hausfrauen über 40 ertappen uns öfters dabei,im Keller zu stehen und uns zu fragen: Was wollte ich eigentlich im Keller? Es gibt dann nur eines: zurück an den Ausgangspunkt! Man geht in das Zimmer, in dem man zuletzt war, und bestenfalls fällt einem dann wieder ein,dass man den Racletteofen aus dem Keller hatte holen wollen.Und wieder die Treppe runter … So zerstreut bin ich, dass ich mich mit einer Zettelwirtschaft sondergleichen behelfe. «Jacke in der Reinigung abholen!», «Hans: Pfadi abmelden», «Anna Luna: Sponsorenlauf!!», «Apfelmus!!» und «Chiropraktor verschieben» steht,überall in der Wohnung verteilt, auf Post-its und Zettelchen. Und auf die Zeitung von heute früh hab ich «Tabs für Waschmaschine!!!» gekritzelt, quer über das Interview, in dem die neue Postchefin berichtet, dass sie daheim einen Hausmann habe. Oft stehe ich ratlos vor meiner grossen, alphabetisch geordneten CD-Wand und ahne die Region, in welcher der gesuchte Song sich befindet. Mitte links, halb hoch, beim Buchstaben D … Was wollte ich gleich hören? Öhm … Fluss, ääh, also Bundesstaat,mmh.Mmmmm- …«Mis-

sissippi» von D wie Dings, ööh … Dylan! (Tat übrigens gut, neulich im Hallenstadion: ich unter all den Fans der Herren Knopfler und Dylan einer der jüngsten! Ein seltenes Gefühl.) Beim Einkaufen murmle ich trainingshalber die Liste vor mich hin. Wobei natürlich die Gefahr besteht, dass die Leute einen, der «Ruchbrot, Olivenöl, Feigen, HansJoghurt, Mueti-Quark, Waschmaschinentabs» vor sich hinbrabbelt und wieder: «Ruchbrot,Olivenöl,Feigen …», dass die Leute so einen, also mich, für balla-balla halten. Aber gemach, all dies muss noch nicht Alzheimer bedeuten. Sondern nur, dass wir älter werden, Punkt.

«Überall Post-its und Zettelchen.»

Man hats ja auch streng,im Haushalt. Wir müssen stets für mehrere denken, sämtliche Terminpläne im Kopf haben, müssen gleichzeitig kochen, römische Geschichte abfragen und Hemden bügeln. Und mit einem gewissen Alter ist die Festplatte im Hirn einfach überladen mit Dingen, die man zwar nicht mehr braucht,die halt aber dort abgespeichert sind und keinen Raum für neuere Informationen mehr lassen. Es ist schön, den Anfang der Odyssee auf Altgriechisch rezitieren zu können, und ich bluffe gern damit herum: «Andra moi ennepe,mousa, polytropon hos mala polla …» Aber was nützt mir Odysseus, wenn ich in der Drogerie stammle: «Ich … ööh … hätte gern ein Päckchen, Dings, äh … wissen Sie: die Halspastillen mit dem, äh, Kraut …Wie heissen Sie? Dada oder Wada?» Und wie ich es sage, fällt mir ein: Nein, Wada ist die Antidopingbehörde. Warum um alles in der Welt habe ich die im Kopf statt den Namen meiner Pastillen? «Wala? Meinen Sie die Salbeipastillen von Wala?», fragt die junge Verkäuferin, mitleidig lächelnd. Ich weiss, Ihnen ergehts nicht besser. Aber seien Sie unbesorgt! Ist überhaupt kein Grund zur Besorgnis. Ganz normal, dass man manches vergisst. Und sogar gut fürs Gehirn, hab ich irgendwo gelesen, weil, Dings … Ich habs … ähm … grad vergessen. Bänz Friedli live: 2. 12. Gysenstein BE, «Hürnberg», 5. 12. Bern, «Thalia».

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AUF EIN WORT

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NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

AIDSSTIFTUNG

«Pro Tag stecken sich zwei Leute mit HIV an»

Der Arzt Ruedi Lüthy gründete das Zürcher Lighthouse, ein Aids-Spital in Simbabwe und die Stiftung Swiss Aids Care International. Nun übernimmt seine Tochter Sabine die Geschäftsführung der Stiftung. Die ehemalige DRS-3-Moderatorin über Aids in Afrika und in der Schweiz sowie die wichtige Rolle des Weltaidstages vom 1. Dezember. Sabine Lüthy, was machen Sie in Ihrem neuen Job genau?

Ich kümmere mich um die operative Leitung, Administration und das Fundraising. Ich vertrete die Stiftung gegen aussen, versuche also zu vermitteln, was mein Vater tut und warum das wichtig ist. Sabine Lüthy (42) ist neue Geschäftsführerin der Swiss Aids Care International.

Warum ist es wichtig?

Weil 3800 Menschen, davon ein Drittel Kinder,dank dieser Klinik in Harare noch am Leben sind. Viele dieser Menschen können dank Therapien wieder arbeiten und ihre Aufgaben in Gesellschaft und Familie wahrnehmen. Warum gründete Ihr Vater diese Klinik?

Statt als Pensionierter gemütlich am See zu sitzen, wollte er sein Wissen weitergeben. An einem Ort, wo es dringend benötigt wird. Simbabwe ist eines der ärmsten Länder und hat eine sehr hohe Aidsrate, etwa eine Million von neun Millionen Einwohnern ist infiziert. Bei aller Hochachtung: Da klingt doch irgendwie das Klischee mit vom guten Weissen, der den armen Schwarzen hilft.

Bilder: PD (2), Linda Photography, Steffen Schmidt/Keystone

Es nützt tatsächlich nichts,wenn jemand von hier mit seiner Entourage nach Afrika geht. Eine der wichtigsten Aufgaben

Ruedi Lüthy, Professor und Gründer von Swiss Aids Care International, mit einer Mitarbeiterin in Simbabwe.

der Klinik ist es darum, vor Ort und in Zusammenarbeit mit der Uniklinik Harare medizinisches Personal auszubilden. Jedes Jahr sind es etwa 200 Ärzte und Pflegepersonen. Dieses ausgebildete Personal wiederum geht in die Dörfer und verbreitet dort sein Know-how.

sich zwei neu mit HIV an — trotz Präventionskampagne. In Europa ist weniger die Sterblichkeit als vielmehr die Stigmatisierung ein Problem. Wie wirkt sich das aus?

Das ist leider so. Das heisst aber nicht, dass man gar nichts bewegen kann. Es geht um Menschen. Es ist immer noch besser, «nur» 4000 zu retten als gar keine. Wenn um einen herum Hunderte Kinder am Ertrinken sind, so rettet man diejenigen, an die man herankommt — und tut nicht einfach nichts.

HIV-Positive werden ausgegrenzt. Ein wahres Beispiel: Die Kinder einer Frau mit HIV durften nicht mit den Schulkameraden duschen.Sie werden nicht an deren Geburtstagsfeste eingeladen.Man zeigt mit Fingern auf sie, und sie durften erst in ein katholisches Kinderlager, als ein negativer Aidstest vorlag. Die Familie ging durch die Hölle und zurück. Aids hat bei uns nur vordergründig an Schrecken verloren. Es ist nicht vorbei. Es ist nur still geworden.

Ist Aids nur noch ein afrikanisches Problem und kein europäisches mehr?

Also braucht es den Weltaidstag am 1. Dezember weiterhin?

Trotzdem ist es nur der berühmte Tropfen auf den heissen Stein.

Keineswegs.Bloss die Gewichtung ist anders. Im Süden Afrikas ist Aids ein existenzielles Problem. 22 Millionen Menschen südlich der Sahara sind infiziert. Allein in Simbabwe sterben jedes Jahr 64 000 Menschen daran — und Hunderttausende Kinder werden zu Waisen.Zum Vergleich: In der Schweiz stirbt «nur» an jedem dritten Tag jemand an den Langzeitfolgen von Aids. Und pro Tag stecken

Absolut. Darum finde ich die aktuelle Plakatkampagne der Aids-Hilfe Schweiz gut,richtig und wichtig.Prominente wie Michael von der Heide fragen darauf, ob wir immer noch Fans wären, wenn er HIV-positiv wäre? Diese Frage müssen wir uns alle stellen. Und wir müssen uns alle fragen,ob und wie wir unsere Unterstützung anbieten können. Interview: Ruth Brüderlin

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Der gelbe Riese wird weiblich

Europa-Atombehörde wird schweizerisch

Die Schweizerische Post kennt jeder, Susanne Ruoff erst wenige. Das wird sich nun ändern: Die 58-jährige Ökonomin aus Crans-Montana wird ab dem 1. September 2012 die Geschicke des gelben Riesen und damit von rund 60 000 Mitarbeitern leiten. Post-Präsident Peter Hasler kündigte an der Medienkonferenz vom Dienstag die jetzige Chefin der British Telecom Schweiz als «besten aller Kandidaten» an. Die Überraschung war gross, als sich der neue oberste «Pöschtler» als «Pöschtlerin» entpuppte.

Hans Wanner (56), Chef der Schweizer Atomaufsicht Ensi, ist spätestens seit Fukushima den meisten Schweizern ein Begriff. Mit seiner Ernennung als Präsident der Westeuropäischen Nuklearaufsichtsbehörde (Wenra) kann er sich nun auch über die Grenzen hinaus einen Namen machen. Immerhin haben die 17 Wenra-Mitgliedstaaten das ambitionierte Ziel, die Sicherheitsstandards von AKWs zu harmonisieren und zu verbessern. Das interessiert – europaweit.


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REpORTAGE

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Nr. 48, 28. November 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Steiners Schule fürs

Vor 150 Jahren wurde Rudolf Steiner geboren. Seine pädagogischen Ideen stehen im 90er-Jahren steigen die Schülerzahlen heute wieder. Bekannte Ehemalige erinnern Dimitri (76), Clown

«SteinerSchüler bringen eine grosse Offenheit und Neugier mit, das ist sehr wichtig im Leben.»

Bastien Girod (31), GP-Nationalrat

«Als halber Legastheniker hätte ich in der staatlichen Schule wohl nicht einmal Sekundarschulniveau erreicht.» Barbara Spalinger (51), SEVVizepräsidentin

«Damals war die RudolfSteinerSchule sehr speziell, man erhielt ein viel breiteres Curriculum.»

C

hinesische Supermütter setzen bei derErziehungaufDrillundStrenge, damit der Nachwuchs schon im KindesalterHöchstleistungenvollbringt. Ganz anders die Waldorf-Pädagogik von Rudolf Steiner: Sie stellt die Entwicklung desganzenMenschenindenMittelpunkt. Neben intellektuellen Fähigkeiten sollen gleichgewichtig auch soziale und handwerklich-künstlerischeTalenteangesprochen werden. In Zeiten von Pisa-Stress und Leistungsdruck setzt die SteinerSchule also erfolgreich auf das chinesische Gegenmodell. Sie lässt den Kindern Zeit in ihrer Entwicklung — ohne Noten-

Der Österreicher Rudolf Steiner (1861‒1925) beeinflusste mit seiner Lehre Bereiche wie Pädagogik, Medizin, Kunst und Landwirtschaft.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

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REpORTAGE | 23

Leben

Gegensatz zum heute weit verbreiteten Materialismus. Nach einer Krise in den sich gerne an ihre Schulzeit.

druck, ohne Sitzenbleiben. Kann das funktionieren? Ehemalige prominente Steiner-Schüler aus Wirtschaft, Politik und Kultur sagen: prinzipiell ja. «Die durchschnittlichen Leistungen in den Maturitätsprüfungen liegen nicht unter denen der Schüler von staatlichen Schulen»,bestätigt der deutsche ErziehungswissenschafterundRudolf-Steiner-Biograf Heiner Ullrich (siehe Seite 26). Die Rudolf-Steiner-Schulen sind öffentliche und unabhängige Schulen ohne staatliche Subventionierung in privater Trägerschaft. Die Eltern übernehmen daher die Hauptverantwortung für

die Finanzierung. Zum Waldorfschulbund gehören heute weltweit über 1000 Schulen. In der Schweiz sind es 30 und 100 Vorschulangebote, die von 6900 Schülern aus rund 4500 Familien besucht werden. Mehr als 3000 Bauernhöfe praktizieren weltweit die von Steiner begründete biologisch-dynamische Landwirtschaft (rund 200 in der Schweiz). Rudolf Steiner steht für organische Architektur und ganzheitliche Medizin. Doch wer genau war Rudolf Steiner? Heiner Ullrich verweist auf die vielen Gesichter Steiners: Goethe-Forscher, idealistischer Philosoph, atheistischer

Nicole Knuth (47), Satirikerin

Keystone (2), PD (4), Alexander Egger (2), Anna Weise (2), François Gribi (2), akg-Images, Aljoscha Thomas, Bernhard Fuchs, RDB/SI/Geri Born, Christoph Hoigné, Picture Alliance

Das Rudolf-Steiner-Schulhaus in Ittigen BE wurde in den 70er-Jahren gebaut. Gebäude der anthroposophischen Architektur sind den Formen der Natur nachempfunden. Stilmerkmale sind gerundete organische, teils auch geometrische Formen. Das Dach wird als Schale oder Kappe entworfen.

«Wir sind immer angehalten worden, andere nicht zu werten. In unserer Leistungsgesellschaft ist das wichtig.» Michael Theurillat (50), Krimiautor und Ex-Banker

«Die SteinerSchule ist eine erfrischende Gegenwelt zu Pisa-Stress und Leistungsdruck.» Thomas Frutiger (45), Bauunternehmer

«Wichtig ist der Rückhalt in der Familie, weil nach der SteinerSchule schon ein anderes Leben beginnt.»


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die Hauptstadt der Alpen

3. Tag, Sonntag, 15. April 2012 Nach dem reichhaltigen Frühstück erleben Sie heute eine romantische Postkutschenfahrt geleitet von stolzen Pferden durch Götzens, Birgitz und Axams. Die drei Tiroler Dörfer werden wegen ihrer Schönheit und glorreichen Geschichte auch die„Perlen des Mittelgebirges“ genannt. Die Fahrt beginnt in Axams, dem bestens bekannten Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1964 und 1976. Weiter geht es nach Birgitz, vorbei an den Filmdrehort zu dem Filmklassiker „Die Kaiserjäger in Birgitz“. Als krönenden Abschluss der Kutschenfahrt sehen Sie in Götzens die schönste Wallfahrtskirche Tirols. Anschließend laden wir Sie auf eine Speckjause im urigen „Postkutscherhof“ ein. Zurück im Hotel bleibt dann noch etwas Zeit zur freien Verfügung bevor es nach Innsbruck, der Hauptstadt der Alpen, geht. Geniessen Sie die schöne Altstadt und stärken Sie sich vor dem grossen Höhepunkt Ihrer Reise: dem Konzert von Superstar Hansi Hinterseer. Das Konzert in Innsbruck ist das Letzte der Europatournee 2012 und somit der grosse Abschluss! Freuen Sie sich auf das Hansis Heimspiel und auf einen wunderschönen Abend. 4. Tag, Montag 16. April 2012 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an!

Innsbruck ✓ Zünftige Speckjause im Postkutschenhof ✓ Besuch in Innsbruck ✓ Eintritt und reservierte Plätze am grossen Abschlusskonzert der Europatour 2012 von Hansi Hinterseer in Innsbruck (Kat . 4)

1. Tag, Freitag 13. April 2012 Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region Innsbruck, wo uns der Hotelierbereits mit einem feinen Nachtessen erwartet! 2. Tag, Samstag, 14. April 2012 Gleich nach dem Frühstück haben wir für Sie eine Fahrt mit der legendären Zillertalbahn reserviert. Mit der nostalgischen Lok dampfen Sie von Fügen nach Mayrhofen und können dabei die wunderschöne Landschaft und die umliegende Bergwelt in vollen Zügen genießen. Nach etwas Zeit zur freien Verfügung im hübschen Mayrhofen besuchen wir dann zum krönenden Abschluss des Tages noch die bekannte Erlebnis-Sennerei in Mayrhofen, wo wir in die Kunst des Käsemachens eingeweiht werden. Als Stärkung wird uns danach ein echter Zillertaler Käseteller mit frischer Sennereibutter und Holzofenbrot serviert! Am Abend erwartet Sie ein gemütlicher Zillertaler-Abend mit Live- Musik und Hausmannskost.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 48, 28. November 2011 |

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reportage | 25

Freigeist im Gefolge Nietzsches, Mystiker, Theosoph, Anthroposoph, Christ, Künstler und Lebensreformer. «Die von ihm inspirierten pädagogischen, medizinischen, agrarischen und künstlerischen Lebenspraxen sind bis heute attraktiv, kaum die dahinter steckende Lehre. Verkürzt gesagt: die Praxis beeindruckt, die Theorie bleibt dubios.» Texte: Judith Wyder

www.steinerschule.ch

www.migrosmagazin.ch Was macht die Anthroposophie aus? Was ist Ihnen davon am nächsten?

Unterricht im Freien: Schüler der Rudolf-Steiner-Schule in Schafisheim AG schaffen mit einer Pflanzaktion ein kleines Ökosystem.

«Ich schätzte Fächer wie Handarbeiten» ■ Bastien Girod (31) ist Zürcher Nationalrat der Grünen Partei, Umweltwissenschafter und Klimaschutzforscher. Er besuchte die Rudolf-SteinerSchule in Biel von 1984 bis 1996.

«Ich hatte wunderbare Klassenkameraden» ■ Dimitri (76) ist Clown und Gründer der Hochschule für Bewegungstheater «Scuola Teatro Dimitri» im Tessin. Er absolvierte 1950 das 10.Schuljahr an der Rudolf-Steiner-Schule in Zürich. «Da meine Mutter Anthroposophin war, verkehrten viele Steiner-Freunde bei uns zu Hause. Ich habe nur ein Jahr an der Steiner-Schule in Zürich zugebracht, doch es war für mich eine wichtige Zeit. Ich wurde vor allem künstlerisch gefördert, und ich hatte wunderbare Klassenkameraden. Gewisse Fächer gefielen mir sehr gut. Ich

rezitierte fürs Leben gerne, und meine Lehrerin ermutigte mich auch,da dranzubleiben. Im Tessin hatte ich zuvor sieben Mal die Schule gewechselt. Am Collegio Papio wurde ich sogar krank, der Druck war gross, und gewisse Stoffe sind mir schwergefallen: Grammatik, Mathematik und Geschichte. Ich habedasGefühl,dassdieSteiner-Schule eine sehr wichtige Rolle spielt in der heutigen Welt,die unglaublich materiell geworden ist. Seit Jahren besuchen auch viele Steiner-Schüler meine Theaterschule. Sie bringen eine grosse Offenheit und Neugier mit, das ist ungemein wichtig im Leben.»

«Da ich als Schüler die klassischen Schulfächer nicht besonders mochte, schätzte ich vor allem Fächer wie Werken, Landwirtschaft, Handarbeiten und sowieso die Projektwochen. Eurythmie und Musik hingegen fand ich ätzend, weil ich darin noch unbegabter war als in den Sprachen. Mit der anthroposophischen Weltanschauung habe ich mich nie auseinandergesetzt, im Gegenteil. Als Schüler haben wir darübersogarWitze gemacht. Ich habe jedoch grossen Respekt vor der biodynamischen Landwirtschaft. Als ich ins Gymnasium wechselte, verlor ich ein Jahr. Doch als halber Legastheniker hätte ich in der staatlichen Schule wohl nicht einmal Sekundarschulniveau erreicht. Trotzdem klappte der Übergang relativ problemlos, ich musste vor den Prüfungen einfach büffeln. Ich finde den Ansatz der Steiner-Schule richtig: Dass die Schüler nicht mit Noten bewertet werden, sondern vielmehr die individuellen Fort- oder Rückschritte betrachtet werden. Ein Problem ist, dass die Steiner-Schulen keine staatliche Unterstützung erhalten. Dies führt im schlimmsten Fall dazu, dass die Klassen zu gross werden und die Qualität des Unterrichts leidet.»


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REpORTAGE

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«Ich hatte eine gute Schulzeit» ■ Barbara Spalinger (51) ist Juristin und Vizepräsidentin der Gewerkschaft des Verkehrspersonals. Sie besuchte die RudolfSteiner-Schulen Zürich und Basel von 1967 bis 1980. «Ich hatte eine gute Schulzeit und wurde von den Lehrern stets ermu­ tigt und unterstützt. Da­ mals war die Rudolf­Stei­ ner­Schule sehr speziell, man erhielt ein viel breiteres Curriculum als an einer staatlichen Schule. Heute ist das wahrscheinlich ein bisschen anders, da einige Reformansätze der Steiner­Pä­ dagogik inzwischen auch in den staat­ lichen Schulen verwirklicht wurden. Meine Klasse war von der Herkunft her

sehr durchmischt: Ich hatte zwei Freundinnen, die eine wohnte in einer Villa am Zürichberg,die andere mit vier Ge­ schwistern in einer 3­Zimmer­Wohnung, ihr Vater war Gärtner. Nach der Steiner­Schu­ le wechselte ich ans Gy­ mi nach Basel. Das hat sehr gut geklappt, ich spürte keinen Druck. Ich selber habe keine Kinder, meine Schwes­ tern haben ihre eigenen Kinder alle wieder in die Steiner­Schule geschickt. Die anthroposophische Ausrichtung habe ich als Kind nicht gross wahrge­ nommen.MeineElternsindzwarAnth­ roposophen, ich selber bin aber keine. Auch mit der Person Rudolf Steiner ha­ be ich mich nie näher beschäftigt.»

«Disziplin war keine meiner Stärken» ■ Michael Theurillat (50) ist promovierter Ökonom, Ex-Banker und erfolgreicher Krimiautor. Er besuchte die RudolfSteiner-Schule in Basel von 1968 bis 1980. «Ich empfinde es als grosses Privileg, die Ru­ dolf­Steiner­Schule be­ sucht zu haben, weil die Farbpalette dort so breit war. Ich habe der Schule viel zu verdanken: Meine Offenheit, Mut zur Ver­ änderung auch.Mein in­ neres Vertrauen konnte langsam heranreifen in diesem pädagogischen Umfeld. Ich wusste lange nicht, was aus mir werden sollte. Disziplin war keine meiner Stärken,im Gegenteil,ich fand immer etwas,das interessanter war als der Schulstoff. Das Wirtschaftsstudium schaffte ich dennoch ohne Mühe. Ein befreundeter Professor öffnete mir die Tür zur Bankenwelt. Kurz vor einem Burn­out um meinen 40. Geburtstag herum fing ich an zu zweifeln. Ich fand wenig Sinn darin, reiche Leute noch reicher zu machen. Zudem war meine Bankkarriere an einem Punkt angelangt,wo vieles politisch wurde. Ich hatte Sehnsucht nach einer schöp­ ferischen Tätigkeit.Heute bin ich freier Unternehmer,lebe von Literatur und Wirtschaftsmandaten. Diese Breite und Diver­ sität gefällt mir. Die Steiner­Schule ist eine erfrischende Ge­ genwelt zu Pisa­Stress und Leistungsdruck. Sie ist bewusst anders, und das finde ich gut. »

Nr. 48, 28. November 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

INTERvIEW

«Spirituelle Erneuerung ist Steiner-Anhängern wichtig» Heiner Ullrich ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Uni Mainz und Rudolf-Steiner-Biograf. Heiner Ullrich, wie erklären Sie den Erfolg Rudolf Steiners und seiner Lehren in unserer heutigen materialistischen und schnelllebigen Welt?

Eine Erfolgsbedingung sind die idealistisch agierenden Anhänger Steiners, die weni­ ger an materiellem Erfolg als an spiritueller Erneuerung interessiert sind. Eine andere ist die steigende Nachfrage in Milieus, in denen Selbstver­ wirklichung, bewusste Le­ bensführung und sorgsamer Umgang mit den natürlichen Ressourcen zentrale Wertori­ entierungen sind. Welche Stärken und Schwächen haben Rudolf-Steiner- beziehungsweise Waldorf-Schulen?

Absolventenstudien zeigen, dass ehemalige Waldorfschü­ ler überwiegend positive Er­ fahrungen an ihrer Schule ge­ macht haben; sie sehen sich als kreativere und gemein­ schaftsfähigere Personen und wählen stärker soziale Berufe als ökonomische Leistungs­ karrieren. Ihre durchschnitt­ lichen Leistungen in den Maturitätsprüfungen liegen nicht unter denen der Schü­ ler von staatlichen Schulen. Waldorfschüler kommen al­ lerdings in viel höherem Mas­ se aus akademisch gebildeten Elternhäusern. Vor der Ma­ tura beziehungsweise dem Abitur nehmen sie übrigens überdurchschnittlich oft pri­ vaten Nachhilfeunterricht in Anspruch. Warum ziehen Eltern das Schulmodell Steiners den staatlichen Schulen heute noch vor?

Eltern wählen Steiner­Schu­ len aus unterschiedlichen

Gründen,die wenigsten übri­ gens wegen der Anthroposo­ phie. Die Entscheidung fällt gegen die Staatsschule wegen des ganzheitlichen Bildungs­ anspruchs der Waldorfpäda­ gogen und der bewusst ge­ suchten gemeinschaftlichen Nähe zwischen Eltern­ und Lehrerschaft in solch kleinen Schulen. Die Waldorfschule wird auch gewählt, wenn das eigene Kind mit den Lern­ und Leistungsansprüchen der staatlichen Primarschulen nicht zurechtkommt — sozu­ sagen als pädagogische Repa­ raturstätte. Diese Rolle sollte man übrigens nicht negativ beurteilen. Reformansätze der Waldorfpädagogik sind heute auch in staatlichen Schulen verwirklicht – von Projektwochen bis zu Schulwerkstätten. Hat die Waldorfschule Nachhilfeunterricht erteilt?

Ich sehe nicht, dass die staat­ lichen Schulen vieles aus den Waldorfschulen übernom­ men haben, was anregenden Wert hat — zum Beispiel die Schularchitektur, die Schul­ autonomie, die anschauliche Didaktik, das praktische Ler­ nen oder das Schultheater. Andererseits tun sich auch die Waldorfschulen schwer, In­ novationen aus dem staat­ lichen Bereich zu adaptieren, etwa in der Fremdsprachen­ didaktik, Medienpädagogik oder bei der Organisation der Schulleitung.  Heiner Ullrich, Rudolf Steiner, Leben und Lehre, C. H. Beck, 2011.  Helmut Zander, Rudolf Steiner, Die Biografie, Piper, 2011.  Miriam Gebhardt, Rudolf Steiner, Ein moderner Prophet, DVA, 2011.


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Nr. 48, 28. November 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

«Das Musische lag mir nicht so»

«Gewisse Lehrer waren weltfremd» ■ Nicole Knuth (47), Satirikerin im Duo Knuth und Tucek, Gewinnerinnen des Salzburger Stiers 2011, absolvierte die Rudolf-Steiner-Schule in Zürich von 1974 bis 1982.

■ Thomas Frutiger (45, rechts) und Luc Frutiger (44) führen in der vierten Generation die Frutiger AG mit Sitz in Thun, eine der grössten Bauunternehmen der Schweiz. Sie besuchten die Rudolf-SteinerSchulen Bern und Ittigen von 1975 bis 1981 und von 1974 bis 1984.

«Die Steiner-Schule hat mich gelehrt, immer das zu tun, was mir entspricht, mich nicht zu verleugnen. ‹Wenn du etwas anprangern willst, dann überlege dir genau,warum und mit welchen Worten›, sagte man uns. Das prägt.In der Satire nehme ich heute kein Blatt vor den Mund, aber es gibt Grenzen. Wenn ich zu einem Schlag aushole, dann passiert das überlegt und nicht aus der Hüfte geschossen. Ich war während der bewegten Achtzigerjahre dort und rebellierte auch. Unter anderem kritisierte ich den beschützenden Rahmen, oder ich warf den Lehrern vor, dass sie weltfremd sind. Ich nahm auch einen gewissen Druck wahr. Da jeder Schüler an sich selber gemessen wurde, stellte ich mir oft die Frage: Kannst du vielleicht mehr? Wenn ich Kinder hätte, würde ich sie sicher ebenfalls in die Steiner-Schule schicken, weil ich diese von innen kenne. Wir sind immer angehalten worden, andere nicht zu werten. Solche Dinge finde ich wichtig, gerade in der heutigen Zeit, in unserer Leistungsgesellschaft.»

Thomas Frutiger: «Ich bin der Meinung, dass es den typischen Weg an dieser Schule nicht gibt, die Philosophie Steiners war ja eine offene Ausbildung. Darum ist danach auch alles möglich. Ehemalige Steiner-Schüler in meinem Umfeld wurden Operndirektor in Paris oder machten Karriere in der Architektur. Ich kenne sehr viele Leute, die sehr weit gekommen sind. Wichtig ist dabei der Rückhalt in der Familie, weil nach der Steiner-Schule schon ein anderes Leben beginnt.Persönlich habe ich sicher einen Extremweg gewählt: Im Militär wurde ich Panzergrenadier und später Hauptmann, und an der Uni St. Gallen studierte ich Wirtschaft.» Luc Frutiger: «Wir waren keine typischen Steiner-Schüler, da wir aus einer Unternehmerfamilie kamen. Ich persönlich habe in der Schlussphase gelitten, weil mir das Musische nicht so lag, doch die Lehrer zeigten Verständnis. Als Kind wurde uns Zeit in der Entwicklung gelassen, davon habe ich extrem profitiert. Ich hatte später auch keine Mühe, mit Druck umzugehen.»

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

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Prominente Rudolf-Steiner-Schüler Der amtierende norDie US-Schauspielewegische ministerrinnen Jennifer präsident Jens StolAniston und Sandra tenberg sagt über Bullock sind ehemaseine Waldorfschullige Waldorfschülezeit: «Sie hat mich rinnen. Jennifer Anisermutigt, mich stets ton sagt über ihre darum zu bemühen, Schulzeit: «An der ein besserer mensch Steiner-Schule wurde zu werden.» ich ermutigt, eine Schöne AbgängerinSchauspielkarriere zu Jennifer Aniston und Jens Stoltenberg nen kann die Walwagen. es herrschte erinnern sich gerne an ihre Schulzeit. dorfschule ebenfalls ein freier Geist, und vorweisen: Das australische Topmodel Jessiunsere Kreativität und Individualität wurden ca Hart («H&m»), model und ex-bond-Girl gefördert.» Cecilie Thomsen sowie Veronica Webb, die Der deutsche Schriftsteller Michael Ende («Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», als erstes model mit dunkler Hautfarbe einen Werbevertrag mit einem international bekann«Die unendliche Geschichte», «momo») erten Kosmetikunternehmen bekam. klärt im rückblick: «An der Waldorfschule haFolgende prominente Eltern schickten be ich meine Fantasie wiederentdeckt.» Aus eines oder mehrere ihrer Kinder in eine ehemaligen rudolf-Steiner-Schülern wurden nicht nur Schauspielerinnen und Schriftsteller, Waldorfschule:  Schauspielerei: Jean-Paul belmondo, Clint sondern auch Wirtschaftspersönlichkeiten. eastwood, Paul Newman Ferdinand Alexander Porsche, Sprössling  Politik: Silvio berlusconi, die deutschen des Porsche-Clans, designte den 911er – sein ex-bundeskanzler Gerhard Schröder und Helbekanntestes Werk. American-express-Konmut Kohl, Hans-Dietrich Genscher zernchef Kenneth Chenault führt heute ein  Schriftsteller: Friedrich Dürrenmatt, max weltbekanntes milliardenunternehmen und Frisch, Hans-magnus enzensberger, martin hat ein Jahresgehalt von 17,4 millionen Dollar. Walser «meine eltern hatten eine Schule gesucht, bei  Sport: Skilegende Franz Klammer der die ganze Persönlichkeit einbezogen und  Musik: Tom Waits, Nena, Nina Hagen gefördert wird. Sie waren auch der meinung,  Diverse: Apollo-9-Astronaut russell dass die Waldorfschule ein offeneres Umfeld Schweickart, erotikkonzerngründerin beate für einen Afroamerikaner ist. Ich lernte an der Uhse, der deutsche Computerpionier Heinz Schule, verantwortung für meine entscheiNixdorf dungen zu tragen.» Anzeige

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«Delfinshows sind ein Relikt aus den 80er-Jahren»

Sigrid Lüber setzt sich mit ihrer Organisation Ocean Care seit über 20 Jahren für das Meer ein. Sie kämpft auch gegen das letzte Delfinarium der Schweiz, das Conny-Land im thurgauischen Lipperswil. Dort sind kürzlich zwei Delfine gestorben. Richtig, derzeit kann das Conny-Land einfach neue Tiere importieren. Ein Importverbot würde unweigerlich das Ende bedeuten.Wir haben 77 776 Unterschriften gesammelt und die Petition am 17. November in Bern eingereicht.

Sigrid Lüber,macht IhreArbeitzum Schutzder Ozeane und deren Bewohner Sie manchmal nicht einfach nur wütend? Die Fortschritte scheinen derart mikroskopisch.

Es gibt schon Fortschritte. Zum Beispiel konnten wir erreichen, dass Mitsubishi den Plan aufgegeben hat, im Golf von Kalifornien eine Salzproduktionsstätte aufzubauen; dort ziehen die Grauwale ihre Kinder gross. Wir haben es auch geschafft, dass der Kinderzoo Rapperswil 1998 die Haltung von Delfinen aufgegeben hat. Ausserdem haben wir dazu beigetragen, dass das Walfangmoratorium aufrechterhalten wurde. Vor allem aber haben wir mitgeholfen, das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen.

Es gibt Themen, bei denen es mir schwerer fällt, die Gefangenhaltung von Delfinen im Conny-Land etwa. Das Perfide daran ist, dass das nicht offensichtlich blutig ist. Doch bisher ist noch nie ein Delfin freiwillig in ein Betonbecken gesprungen, die Tiere werden in der Wildnis gefangen. Hinzu kommt das verspielte Wesen und der Gesichtsausdruck; es ist nicht leicht zu vermitteln, dass diese Art Haltung für die Tiere eine Qual ist. Sie bekämpfen die Delfinhaltung im ConnyLand schon seit Jahren. Geht es den Tieren dort wirklich so schlecht?

«Noch kein Delfin ist freiwillig in ein Betonbecken gesprungen.»

Ja. Wie viele Delfine müssen denn noch sterben, bis man einsieht, dass es so nicht geht? Delfinshows sind ein Relikt aus den 80er-Jahren. Es wird Zeit, sie abzuschaffen. Warum hält kein wissenschaftlich geführter Zoo in der Schweiz Delfine? Weil es so anspruchsvoll ist. Das grösste Problem ist der beschränkte Lebensraum. In der

Delfine sind sehr soziale Tiere und nutzen in der Freiheit ein Gebiet von 100 Quadratkilometern.

Freiheit nutzt ein Delfin ein Gebiet von 100 Quadratkilometern — pro Tag! Wie sieht es international aus?

In Europa haben 13 Länder die Delfinhaltung verboten,die Schweiz sollte sich anschliessen. Warum schreiten die Behörden im ConnyLand trotz toter Delfine nicht ein?

Ganz einfach, man kennt sich untereinander. Der bisher ermittelnde Staatsanwalt ist ein Duz-Freund von Geschäftsführer Erich Brandenberger. Er ist ausserdem der Präsident des HandballClubs HSC Kreuzlingen,der unter anderem vom Conny-Land gesponsort wird. Kein Wunder, dass unsere letzte Strafanzeige nirgends hingeführt hat. Aber nach den vielen Medienberichten hat der Oberstaatsanwalt nun jemand anderen mit den Ermittlungen beauftragt — es besteht also Hoffnung. Und dann ist da noch Ihre neue Petition zum Verbot von Delfinimporten.

Das ist natürlich auch ein Skandal. Wir setzen uns weltweit gegen die Haltung von Delfinen und Walen in Gefangenschaft ein. Derzeit kämpfen wir gerade juristisch gegen die Gefangenschaft eines jungen Orca-Weibchens im Harderwijk-Freizeitpark in Holland,das sich ins Wattenmeer verirrt hatte und angeblich krank war. Harderwijk ist die europäische Handelsdrehscheibe für Meeressäuger in Gefangenschaft. Gibt es mehr Fortschritte oder mehr Rückschritte beim Schutz der Meere?

Es gibt beides, aber die Probleme werden nicht weniger. Im Mittelmeer zum Beispiel sind derzeit jährlich 220 000 Schiffe unterwegs, bis in zehn Jahren dürfte sich die Anzahl verdoppeln. Die Belastung wird also massiv erhöht, insbesondere auch mit Unterwasserlärm.Es tauchen auch immer neue Probleme auf, etwa die Versauerung der Ozeane.Je saurer das Meerwasser,desto lauter wird der Unterwasserlärm, was auch den Korallen schadet. Es scheint wie ein Kampf gegen Windmühlen, hatten Sie noch nie die Nase voll?

Nie. Ich stelle mir immer vor, wie es wäre, wenn es uns nicht gäbe. Wir haben ganz sicher einen positiven Einfluss, ohne uns könnten die Regierungen und Konzerne machen, was sie wollten. Aber mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein ist Ihre Arbeit nicht, oder?

Wir müssen mit anderen zusammenarbeiten, und das tun wir auch. Und sicher können wir die Welt nicht von heute auf

bild: Keystone

Sie haben Ihre Emotionen also immer unter Kontrolle?

Kämpfen Sie auch gegen SeaWorld in den USA? Dort werden sogar Orcas in Gefangenschaft gehalten.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

Meeresschützerin morgen verändern. Aber auch die Politik der kleinen Schritte bewirkt wichtige Verbesserungen. Lebt diese Hoffnung nicht davon, dass es generell aufwärts geht? Nur wer im Wohlstand lebt,kann es sich leisten,sich um solche Dinge zu kümmern.

Das hat natürlich was. Wer sehen muss, wie er zur nächsten Mahlzeit kommt, kümmert sich nicht um solche Dinge, dafür habe ich volles Verständnis. Umso mehr müssen sich die bemühen, die es sich leisten können. Es wird die Bereitschaft brauchen,Dinge anders anzupacken — und auch zu verzichten.

Gibt es einen Bereich, wo Sie besonders dringend Handlungsbedarf sehen?

Die Verschmutzung der Meere mit Plastik und mit Lärm. Letzteres könnte sogar zu einem Nahrungssicherheitsproblem

Sigrid Lüber (56) Leiterin von Ocean Care, einer Organisation, die sich dem Schutz der Meere verschrieben hat. Die frühere Maschinenbauzeichnerin und Wirtschaftsförderin hat Ocean Care 1989 gegründet. Jährlich steht der Organisation eine Million Franken zur Verfügung, 80 Prozent davon sind Spenden von Privatpersonen, dazu kommen Beiträge von Stiftungen und Organisationen. Letzten August bekam Ocean Care den Sonderberaterstatus an der Uno zugesprochen. Lüber lebt mit ihrem Mann in Wädenswil ZH, wo auch Ocean Care ihren Sitz hat. www.oceancare.org

werden. Nach intensivem Lärm brechen die Fangquoten um 40 bis 80 Prozent ein; die Tiere sterben entweder oder wandern ab. Und 80 Prozent der Plastikverschmutzung im Meer kommt aus dem Landesinnern. Ich sehe den Abfall, wenn ich morgens mit dem Hund spazieren gehe. Was da alles für Müll rumliegt! Der Wind bläst ihn in den nächsten Bach,und von dort geht es weiter bis ins Meer. Ich räume immer auf, wenn ich so was sehe, der Abfallkübel ist in der Regel ja gleich daneben. Mir ist schleierhaft, was sich die Leute dabei denken. Wie ungewöhnlich ist der Sonderberaterstatus bei derUno,derIhnen imAugustzugesprochen worden ist?

Meines Wissens gibt es nur eine andere Organisation in der Schweiz, die diesen Status hat. Und unter den rund 3000 Gruppen, gehören wir zu ein paar weni-

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Sigrid Lüber hat Ocean Care 1989 gegründet, nachdem sie bei einem Tauchgang vor den Malediven einer Tümmlerfamilie begegnet ist. Ein magischer Moment für sie.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. NoveMber 2011 |

gen, die sich mit diesem Thema befassen. Das Tolle daran ist, dass ich jetzt vor derUno-Generalversammlunggleichviel Zeit habe, um unsere Positionen darzulegen, wie die einzelnen Nationen, also vier bis fünf Minuten. Ich darf intervenieren, zu verschiedenen Themen etwas sagen,und weil ich erst am Schluss drankomme, kann ich widersprechen. Das alles gibt uns ein gewisses Gewicht. Wie haben Sie es geschafft, diesen Status zu bekommen?

Dass wir jemalsso weit kommen würden, hätte ich mir 1989 bei der Gründung von Ocean Care niemals träumen lassen. Wir sind ja schon seit 2004 von der Uno anerkannt, daher kennt man mich und die Positionen von Ocean Care ziemlich gut. Man muss ein Dossier einreichen, das wirdvonverschiedenenUno-Untergruppengeprüftund mussvonallenMitgliedstaaten gutgeheissen werden. Im ersten AnlaufhatChinaseinVetoeingelegt,weil wir auf unserer Homepage einen Link zu einemArtikelhatten,derTaiwannichtals

Province of China bezeichnet hat. Wir mussten zusichern,dass wir diese offizielle Sprachregelung der Uno akzeptieren unddaskünftigauchsohandhaben.Dann war auch China zufrieden. Welche Nationen sind Ihren Anliegen wohlgesonnen, welche bremsen?

Die EU ist sehr aufgeschlossen, auch die ärmeren Staaten, die in der G-77 zusammengefasst sind,stehen uns überraschend positiv gegenüber. Bremser sind Russland, China und die USA. Die verwässern, wo sie können. Nun hat die Uno ja generell nicht den Ruf, effizient und schnell Probleme zu lösen.

Die Uno ist die einzige Organisation, bei der die ganze Welt mitspricht. Die Prozesse sind langsam, aber dafür hat eine Einigung dann auch Gewicht. Was halten Sie vom Einsatz radikaler Tierschützer im Kampf gegen den Walfang?

Es braucht beides, uns und die Aktivisten. Persönlich würde ich eher nicht mit

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Die Migros verkauft MSC-Fisch 1997 initiierten der WWF und andere Umweltorganisationen den Marine Stewardship Council (MSC). Dieser entwickelte einen international anerkannten, freiwilligen Zertifizierungsstandard zur messbaren bewertung der Nachhaltigkeit von Fischereibetrieben. Sie müssen nachweisen, dass ihre Art zu fischen das marine Ökosystem nur minimal belastet. Alle beteiligten der Wertschöpfungskette – vom Fischer bis zum verkaufspunkt – werden unabhängig kontrolliert. Die Migros hat schon seit Jahren MSC-Tiefkühlprodukte im Sortiment, seit 2009 verkauft sie auch MSC-zertifizierten Frischfisch. Mit dem wachsenden bewusstsein der Kunden steigt auch die Nachfrage nach Fisch, der mit gutem Gewissen verzehrt werden kann.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 48, 28. November 2011 |

und können öffentlichen Druck aufbauen. Wir machen die diplomatische Kleinarbeit, reden, verhandeln, versuchen Frontenbildungen zu vermeiden.

essen Sie Fisch oder meeresfrüchte?

Nein, seit der Gründung von Ocean Care nicht mehr.Ich kann ja schliesslich nicht etwas predigen, das ich selbst nicht einhalte. Ich gönne mir höchstens mal eine

interview | 35

man weitere Menschen, die bewusster konsumieren. Generiert Ocean care genügend einnahmen, dass Sie davon leben können?

Warum wollen die Fischer nicht einsehen, dass sie sich ihrerLebensgrundlage berauben, wenn sie trotz der schwindenden Fischbestände so weitermachen wie bisher?

Ich verstehe das ehrlich gesagt auch nicht.Eine Umstellung wäre im Interesse der Fischer. Die EU arbeitet derzeit auch an einer Fischereireform. Aber noch viel wichtiger sind wir Konsumenten. Wir müssen uns bewusst sein, dass es ein absoluter Luxus ist, einen Meerfisch auf dem Teller zu haben — und Luxus leistet man sich nicht jeden Tag. Wir müssen unseren Fischkonsum einschränken.

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«es ist ein absoluter Luxus, einen meerfisch auf dem Teller zu haben.»

Ja,ich bin eine von fünf Angestellten.Bis 2003 habe ich Ocean Care ehrenamtlich geführt und daneben noch gearbeitet, aber irgendwann gings nicht mehr. Ich bin offiziell zu 80 Prozent angestellt, real sind es eher 140.Zum Glück habe ich einen sehr verständnisvollen Mann, der auch meine vielen Reisen akzeptiert. Was machen Sie, wenn Sie sich nicht um den Ozean kümmern?

Bioforelle, und esse auch nur relativ wenig Fleisch.

Ich bin jeden Tag mit meiner Hündin Sharifa unterwegs, und ich lese viel. Besonders gerne mag ich Romane mit realem historischen Hintergrund.

In einigen SchweizerLäden werden Fische mit Zertifikaten angeboten, etwa dem mSc-Label (siehe Box).Wie gut und wirksam ist das?

www.migrosmagazin.ch

Das ist eine gute Sache,und man darf das ruhig auch publik machen. So gewinnt

Interview: Ralf Kaminski Bilder: Linda Pollari

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neues aus der Migros

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Nr. 48, 28. November 2011 | Migros-Magazin |

Konsequent auf nachhaltig getrimmt

Mit dem «Marin Centre» und dem «Länderpark Stans» zeigt die Migros beispielhaft, wie man Einkaufscenter fit für die Zukunft macht und viel Energie spart.

Futuristisch: Das neue Zentrum in Marin-Epagnier NE fügt sich harmonisch in die Landschaft ein.

M

igros-Chef Herbert Bolliger bringt es auf den Punkt: «Die Migros ist mit ihrer starken Gründergeschichte nur glaubwürdig, wenn sie tatsächlich nachhaltig handelt. Dieses Denken steckt in der MigrosGenetik.» Das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit schlägt sich auch in der Art zu bauen und in der Einrichtung der Läden nieder. Die Migros ist hier gar Vorreiterin — bei Um- oder Neubauten gelten strengste nachhaltige Kriterien, wird auf modernste Technologien gesetzt,die helfen, Energie oder Wasser zu sparen. Zwei Einkaufszentren stehen für die beispielhafte Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens. Die Rede ist vom «Marin Centre» im neuenburgischen Marin-Epagnier, das am Standort eines vorher bestehenden Shoppingcenters neu gebaut worden ist, und vom erwei-

terten «Länderpark» im Kanton Nidwalden. Beide stehen auch für verdichtetes, landsparendes Bauen.

im «Marin Centre» wird dank led und tageslicht strom gespart Das neu gebaute «Marin Centre» ist am 11.November dieses Jahres eröffnet worden. Dem war eine mehrjährige Bauphase vorangegangen — mit einem in Sachen Nachhaltigkeit überzeugenden Resultat. «Unser Einkaufszentrum unterscheidet sich von anderen grossen Shoppingcentern in der Schweiz durch seine konsequente nachhaltige Ausrichtung», sagt Fabrice Zumbrunnen, Geschäftsleiter der Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg.Konkret heisst das, dass das mit 36 000 Quadratmeter Verkaufsfläche siebtgrösste Einkaufszentrum der Schweiz dem Minergiestan-

dard entspricht, folglich sehr wenig Energie verbraucht und auch sonst «viele weitere, ressourcenschonende technische Lösungen aufweist», wie Fabrice Zumbrunnen erklärt. Eine zentrale Rolle im Energiehaushalt kommt der hohen, durch Tageslicht erhellten Mall zu. Und die optimierte automatische, natürliche Belüftung ermöglicht ein komfortables Raumklima ohne Zusatzkühlung. Sowohl im Gebäudeinnern als auch im Aussenraum kommen stromsparende LED-Leuchten zum Einsatz, nicht zuletzt sind alle Migros- und CentreLeuchtreklamen mit neuster LED-Technologie ausgerüstet. «Die Kühlung der Produkte im Laden benötigt enorm viel Strom», erklärt Zumbrunnen. Deshalb sind die Kühlregale für Frischeprodukte in der Migros-Lebensmittelabteilung, die sogenannten Pluskühlmöbel, mit


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Migros-Magazin | Nr. 48, 28. November 2011 |

Aktuell

neues aus der Migros | 39

Solarzellen im «Länderpark» (links und unten): Auf fossile Brennstoffe wird in Stans gänzlich verzichtet.

bilder: Thomas Jantscher (2), Alexander Gempeler (2), Siggi bucher (1)

Die helle Mall in Marin-Epagnier: Dank Tageslicht spart die Migros viel Strom.

Glastüren versehen. Weniger Energieverbrauch heisst auch geringerer Treibhausgasausstoss.Im Vergleich zum alten Zentrum sind die Emissionen um die Hälfte gesunken. «Nachhaltigkeit», so der Geschäftsleiter, «heisst für uns, das Augenmerk auch auf die Umgebungsgestaltung zu legen.» Deshalb wurde das ganze Aushub- und Abbruchmaterial von über 200 000 Kubikmeter an Ort und Stelle wiederverwendet und damit Transporte eingespart. Den Aussenbereich haben die Landschaftsgärtner extensiv begrünt, was die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren begünstigt. «All diese Massnahmen stehen mit unseren wirtschaftlichen Anforderungen im Einklang», sagt Fabrice Zumbrunnen. «Die Investitionskosten sind zwar etwas höher, der geringere Be-

triebs- und Energieaufwand macht das aber wieder wett.»

der stanser «Länderpark» ist ein Meilenstein für die Migros Auch das Einkaufszentrum Länderpark der Genossenschaft Luzern in Stans NW glänzt mit ökologischen Innovationen. Eröffnet wurde es 1980, nach dem Umbau wiedereröffnet im September letzten Jahres. «In diesem Shoppingcenter haben wir alles gemacht, was momentan punkto Nachhaltigkeit möglich ist, und zwar sowohl beim Gebäude als auch bei den dortigen Migros-Läden», sagt Projektleiter Walter Baumann. «Durch die Summe all dieser Massnahmen ist der ‹Länderpark› ein Meilenstein für die Migros.» Baumann unterstreicht, dass für den neuen «Länderpark» selbstverständlich auch der Minergiestandard gilt

und das Einkaufszentrum heute wesentlich weniger Energie braucht als früher, obwohl es nun doppelt so gross ist. In Zahlen heisst dies: Der Stromverbrauch ist um zehn Prozent geringer. Auf fossile Brennstoffe wird gänzlich verzichtet, weshalb auch kein CO2 mehr ausgestossen wird. Vor dem Umbau wurden jährlich 120 000 Liter Heizöl verbrannt. Statt mit einer konventionellen Heizung wird nun mit Abwärme und einer Grundwasserwärmepumpe geheizt. Strom sparen die Verantwortlichen, indem sie wie beim «Marin-Centre» auf energieeffiziente Beleuchtung mittels LED-Leuchten und viel Tageslicht setzen. Die Pluskühlmöbel hat die Migros bereits damals teilweise mit Glastüren ausgestattet.Auf dem Dach produzieren Solarzellenauf4200QuadratmeterStrom für über 150 Vierpersonenhaushalte, die


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

damit verhinderte Menge CO2 beträgt rund 275 Tonnen pro Jahr.Eine beeindru­ ckende Bilanz, die nun auch gebührend gewürdigt wurde: Die Solar Agentur Schweiz hat den «Länderpark Stans» im Oktober mit einem Diplom ausgezeich­ net. Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Einkaufscenters gehört zu den gröss­ ten Energieanlagen in der Zentralschweiz und zu den fünf grössten, die 2010 in der Schweiz in Betrieb gingen. Auch Wasser wird gespart. Dank sparsamer Anlagen braucht der neue «Länderpark» nur noch halb so viel Trinkwasser wie vor dem Umbau. Für die Migros sind all diese Mass­ nahmen im Dienst der Nachhaltigkeit nicht Selbstzweck, wie Projektleiter Walter Baumann betont: «Trotz hoher Investitionskosten sind sie auch wirt­ schaftlich interessant. Denn wir haben eine längerfristige Perspektive: Die In­ vestitionen sind in wesentlich kürzerer Zeit amortisiert als die Dauer der vor­ gesehenen Nutzung.» Texte: Daniel Sägesser

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NEUES AUS DER MIGROS | 41

INTERvIEW

«Die Migros ist eine Pionierin» Marcus Dredge, nachhaltiges Bauen ist ein weiter Begriff. Was ist genau darunter zu verstehen?

Marcus Dredge, Energieexperte der Migros.

Wer nachhaltig bauen will, muss viele ökologische Aspekte beachten: Dazu ge­ hören etwa die Anbindung des Standorts an den öffentlichen Verkehr,die Verwen­ dung natürlicher Baumaterialien, eine naturnahe Gestaltung der Umgebung sowie der sparsame Umgang mit Energie. Nachhaltigkeit hat aber auch eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Dimension.

Genau. Zu Ersterer gehört etwa, dass ein Bauwerk auch ein Treffpunkt für die Menschen ist. Ökonomisch nachhaltig ist es, wenn es sich rechnet. Sie haben das Energiesparen angesprochen. Womit spart die Migros in ihren neu- oderumgebauten Läden Strom?

Mit der Minergiebauweise, durch die effiziente Beleuchtung der Läden mit LED und mit Glastüren für die Kühl­ regale für Frischprodukte wie Fleisch. Die Migros ist bei allen drei Aspekten Pionierin. Die schweizweit erste Miner­ giefiliale eröffnete 2006 im thurgaui­ schen Amriswil, die erste konsequent LED­beleuchtete 2005 im sanktgalli­ schen Eschenbach, und im letzten Jahr statteten wir die ersten Kühlmöbel mit Glastüren aus. Bleibt es dabei, oder wird die Migros beim Energiesparen noch weiter gehen?

Ja, wir werden weitere Anstrengungen unternehmen. Die neue ambitiöse Klima­ und Energiestrategie werden wir bis Ende Jahr kommunizieren können. Dies ist unser Beitrag für die Energie­ wende und den Klimaschutz.

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schaft von Karelien. Am «Grünen Anleger» des Künstlerdorfes Mandrogi an der Swir macht Ihr Schiff fest. Rundgang (*). 5. Tag: Kishi. Inmitten der unermesslichen Wasserfläche des Onegasees erhebt sich plötzlich, wie eine Fata Morgana, eine kleine Insel mit einer märchenhaften Holzkirche – die sagenumwobene Insel Kishi. Entdecken Sie dieses Kulturgut von Weltrang auf einem Rundgang (*). 6. Tag: Gorizy. Ihr Schiff passiert den Weissen See und erreicht heute das Dorf Gorizy – Ausgangspunkt für einen Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster, welches im Jahr 1397 von Mönch Kyrill gegründet wurde. Rundgang (*). 7. Tag: Jaroslawl. Sie erreichen Jaroslawl, das zu den Städten des «Goldenen Rings» gehört, die ihre Blütezeit im 18. Jh. erlebte. Hier erreicht die Wolga eine Breite von 800 m. Auf einer Stadtrundfahrt (*) durch die alte Kaufmannsstadt besichtigen Sie u.a. das Erlöserkloster, die Prophet-Elias-Kirche. 8. Tag: Uglitsch. Über den gewaltigen Rybinsker Stausee geht die Fahrt auf der Wolga bis nach Uglitsch. Die von Sagen und Legenden

umwobene Stadt liegt eingebettet in dem Grün seiner Parks und Gärten am Ufer der Wolga. Sie besichtigen den «Uglitscher Kreml» (*) und erleben die älteste und geschichtlich bedeutendste Stadt an der Wolga. 9. Tag: Moskau. Fahrt durch den Moskau-WolgaKanal in Richtung Russlands Hauptstadt Moskau. Auf einer Stadtrundfahrt (*) am Nachmittag erleben Sie das beeindruckende Moskau mit dem Roten Platz, der Basilius-Kathedrale, dem grössten Kaufhaus GUM und der Maria-Himmelfahrtskathedrale. Der Besuch des Kreml mit 20 Festungstürmen, der Machtmetropole Russlands gehört einfach in jedes Ausflugsprogramm (*). 10. Tag: Moskau. Die Metro in Moskau ist nicht nur Verkehrsmittel, sondern auch eine atemberaubende Sehenswürdigkeit. Heute tauchen Sie in diese andere Welt ab (ca. EUR 30.–). 11. Tag: Moskau–Zürich. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Zürich.

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AKtUELL

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. NoveMber 2011 |

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NEUES AUS dER MIGROS | 43

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den des MSC-Programms gefangen. Die steigenden Preise für rohstoffe wie rahm für industrielle Produktion, Zucker und Nüsse zwingen die Migros, auch die Preise für Crèmed’or-Glaces anzuheben. Neu enthalten die Produkte nur natürliche Zutaten. Preisbeispiele:

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WEIHNACHTEN 44 |

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Nr. 48, 28. NoveMber 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

DER GROSSE ADVENTSKALENDER

Mitmachen, helfen und ein Jahr lang gratis einkaufen

Entweder ein 20000-Franken-Einkaufsgutschein oder ein E-Bike von M-way gewinnen: Mit dem Migros-Magazin können Sie vier Wochen lang täglich tolle Preise gewinnen und gleichzeitig Gutes tun. Pro Anruf oder SMS spenden Leserinnen und Leser an zwei Kinderhilfsprojekte.

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as wäre die Adventszeit ohne Adventskalender? Hierfür hat das Migros-Magazin 28 Jungen und Mädchen zwischen drei und elf Jahren als Engelchen fotografiert (EngelAufruf im MM 45 vom 7. November). Diese süssen, frechen und kecken Engel präsentieren Ihnen während der nächsten vier Wochen total 292 tolle Preise,die Sie ab heute gewinnen können.

Wo verstecken sich die Engel? Jeder Engel stellt einen der Preise vor. Wollen Sie ihn gewinnen,müssen Sie nur

via Telefon, SMS, Internet oder Postkarte für das entsprechende Türchen anrufen. Beispiel: Ab heute bis zum Sonntag, 4. Dezember,können Sie Ihre Stimme für alle vier Türchen des Migros-Magazins 48 abgeben (siehe Box). Suchen Sie im Migros-Magazin ein Engelchen mit den Preisen, die Sie unter Tagespreise auf dieser Seite sehen,und geben Sie die Seitenzahl mit Ihrem Engelspreis an. Mit jedem Anruf und jedem SMS spenden Sie automatisch für einen guten Zweck.Mehrmalige Anrufe und SMS — auch für dasselbe Türchen — sind er-

laubt. Die Gewinner werden per Los ermittelt (mehr dazu siehe rote Box rechts). Der Nettoerlös aus den Anrufen und SMS spendet das Migros-Magazin und Voice Publishing der Stiftung «Kind und Krebs» und der Stiftung «Kinderspital Kantha Bopha, Dr. Beat Richner». Die Forschungsstiftung «Kind und Krebs» setzt sich für die Erforschung neuer Medikamente und Therapien ein (www.kindundkrebs.ch), während Dr. Beat Richner mit Spendengeldern den Bau neuer Kinderspitäler in Kambodscha ermöglicht (www.beat-richner.ch).

Die Tagespreise

Suchen Sie sich Ihren Preis aus und machen Sie mit per Telefon, SMS, Postkarte oder Mail – sooft Sie wollen, denn mit jedem Anruf oder SMS spenden Sie ganz automatisch für zwei Kinderhilfsprojekte.

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Familienaufenthalt im europa-Park inklusive Übernachtung und Frühstück in einem der parkeigenen 4-Sterne-erlebnishotels und 2 Tage Parkeintritt für 4 Personen. Wert: 700 Franken.

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Gewinnen Sie einen Golfgrundkurs inklusive regel- und etikettenkurs und Schlägereinsteigerset im Wert von 1000 Franken in der Golf-Academy in einem der Migros-Golfparks Ihrer Wahl.

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Achtung, Kinder! Diese beiden Spielzeuge von Playmobil und ravensburger gibt es je 10-mal zu gewinnen. Der Gesamtwert der zu gewinnenden Spiele: 1340 Franken. Das Playmobil-US-Police-Komplettset ist eine exklusive Migros-edition. votet mit, dann gehört der Preis vielleicht bald euch.


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WEIHNACHTEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

UNTERRUBRIK | 45

So machen Sie mit

Finden Sie im Migros-Magazin die vier Adventsfenster, merken Sie sich die entsprechende Seitenzahl und Sie sind dabei.

Teilnahme per Telefon (von 28.11. bis 4.12.2011):

Wählen Sie die dem gewünschten Adventsfenster entsprechende Rufnummer, nennen Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und die Seitenzahl, auf der Sie das Adventsfenster entdeckt haben. Adventsfenster 1: 0901 591 971 Adventsfenster 2: 0901 591 972 Adventsfenster 3: 0901 591 973 Adventsfenster 4: 0901 591 974 (1 Franken pro Anruf ab Festnetz. Die Rufnummern sind ab Montag, 28. November 2011, freigeschaltet.

Per SMS:

Senden Sie ein SMS mit dem Wort TÜR, der Nummer des gewünschten Adventsfensters (1, 2, 3 oder 4), der Seitenzahl, auf der Sie das Fenster gefunden haben, und mit Ihrer Adresse an 920 (1 Franken pro SMS).

Beispiel: TÜR 5 22 Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf.

Online:

www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff

Mit Postkarte:

A-Post an Migros-Medien, Adventskalender, Tür 1, 2, 3 oder 4 plus Seitenzahl, auf der Sie das Fenster gefunden haben, Postfach, 8099 Zürich.

Teilnahmeschluss: Sonntag, 4. 12. 2011.

Gesamter Erlös wird gespendet

Das Migros-Magazin und Voice Publishing spenden den Nettoerlös zugunsten zweier Kinderhilfsprojekte. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Der erste Wochenpreis Mit einem Generalabonnement der SBB fahren Sie dem Staustress davon. Gewinnen Sie diese Woche ein Generalabonnement 2. Klasse für ein Jahr im Wert von 3350 Franken. Dieser Wochenpreis wird unter allen Teilnehmern verlost.

Grosser Hauptpreis: 1 Jahr lang gratis einkaufen!

Adventsfenster 4

Gewinnen Sie eines dieser Kneipp-Pflegesets im Wert von je 48.20 Franken, bestehend aus Bodylotion, Massage- und Badeöl, Duschgel, Kräuterteekollektion und einem kuscheligen Gesichtstuch. Das Kneipp-Set wird gleich 50 Mal verlost, Gesamtwert: 2410 Franken.

Gewinnen Sie einen Migros-Einkaufsgutschein im Wert von 20 000 Franken.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird nach Weihnachten der Hauptpreis verlost: ein Einkaufsgutschein im Wert von 20 000 Franken. Sie können auch nur auf den Hauptpreis setzen. Wenn Sie wollen, täglich! Und so funktionierts: Via Telefon: Wählen Sie die Rufnummer 0901 559 050 (1 Franken pro Anruf ab Festnetz) und nennen Sie das Keyword: EINKAUF. Dann nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text EINKAUF und Ihrer Adresse an 920 (1 Fr. pro SMS). Beispiel: EINKAUF, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf. Via Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff.


WEIHNACHTEN 46 |

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Nr. 48, 28. November 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Lorena Angelina ist drei Jahre jung und posiert vor der Kamera wie ein Profi. Auch die vielen Leute irritierten sie nicht. Sie schenkte allen ihr süssestes Lächeln.

Lavinia Daphne (3) aus Zumikon ZH schaut kritisch in den Spiegel und sagt noch kritischer zum Visagisten Bassil: «Ich will die Schönste werden».

Lavinia Daphne steht in der Anprobe und fragt die Redaktionsassistentin Fatima schüchtern: «Bekomme ich Flügel? So echte, wie sie eben ein Engel hat?» Klar!

Viviana (3) aus Uerkheim AG sah aus wie ein süsser Engel – und scheute das Blitzlichtgewitter. Mama Natalia entschied richtig: «Wir lassen es.»


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

Ich will ein Engel sein!

Knapp 10 000 Eltern meldeten sich auf unseren Engel-Aufruf im Migros-Magazin vom 7. November. Da hatte die Redaktions-Jury die Qual der Wahl. 28 kleine Engel durften dann ans Fotoshooting.

Gabriel (3) aus Au ZH mit einem prall gefüllten Stiefel voll Mandarinen, Nüsse und Schoggi: «Super! Danke, liebes Migros-Magazin.»

Visagist Bassil mit Gerda Häfliger (rechts) und Lorena Angelina bei letzten Korrekturen für das perfekte Foto. Haarbänder, Perlen, Sterne – Bassils Untensilien für die perfekte Frisur.

E

gal ob Meitli oder Bueb – sie alle wollten unbedingt einmal als Engel gestylt und fotografiert werden.Für das Migros-Magazin eine echte Herausforderung: Nicht nur die stolzen Eltern reisten mit ihrem Kind aus der Deutschschweiz, dem Tessin oder der Romandie an,sondern auch Grossmutter,Grossvater, Onkel, Tante und das eine oder andere Geschwisterchen reisten mit. «Es ist toll, einmal erleben zu dürfen, wie ei-

ne Redaktion arbeitet», sagte Mama Gerda Häfliger aus Wikon LU. Da wirbelte der Visagist Vikon Bassil mit Haarbürsten, Schleifen und Puderdosen im Akkord. genauso wie Stylistin Eva Müller-Emmerling, die im Vorfeld 30 verschiedene Engelskostüme gekauft, genäht oder ausgeliehen hatte,um jedem Engel eine persönliche Note zu verleihen. Fotograf Christian Schnur dürfte heute noch seinen Rücken spüren, da er die

Kinder sitzend fotografierte. Manche Buben schritten wie Helden in das Zürcher Fotostudio Blow Up, um im nächsten Augenblick schlecht gelaunt zu poltern: «Neiii, das ziehe ich nicht an. Ich bin kein Meitli.» Doch Stylistin Eva hatte auch weisse Smokings in Kindergrösse parat, so dass jedes Bengelchen zum Engelchen wurde. Text: Jacqueline Jane Can Bilder: Benjamin Krüger

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WEIHNACHTEN 48 |

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Nr. 48, 28. November 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Den Krebs besiegt

Serie in vier Teilen

Kinderkrebs kann man bekämpfen. Diesem Ziel hat sich die Stiftung Kind und Krebs verschrieben. Nicht zuletzt dank ihrer Forschung hat auch Jasmin Schefer überlebt. Wie die 19-jährige Bündnerin Leukämie und einen Tumor besiegte, zeigt das Migros-Magazin in einer vierteiligen Serie auf. Damit man nie vergisst: Krebs kann geheilt werden. Teil 1: Noch ist die Welt in Ordnung Teil 2: Schlimme Diagnose Teil 3: Schon wieder Krebs! Teil 4: Neuer Lebensmut

Kind und Krebs «Kind und Krebs» ist die einzige Institution in der Schweiz, die sich ausschliesslich mit der Erforschung von Krebs bei Kindern befasst. Die Stiftung finanziert Forschungsprojekte, die es den Experten ermöglicht, die Heilungschancen bei Kinderkrebs zu verbessern. «Kind und Krebs» ist auf Spenden angewiesen. Mehr Infos: www.kindundkrebs.ch Spendenkonto: PC 45-9876-3

Helfen und gewinnen Sie! Die Einnahmen aus dem diesjährigen Adventskalender spendet das Migros-Magazin vollumfänglich zu gleichen Teilen der Forschungsstiftung «Kind und Krebs» und den Kantha Bopha Hospitals des bekannten Schweizer Arztes Beat Richner in Kambodscha. Machen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihrer Teilnahme kranke Kinder! Alle Infos, Teilnahmebedingungen und Preise finden Sie auf Seite 44.

Bilder aus dem Fotoalbum (oben): Die Schefers 1996 mit ihren zwei gesunden Kindern und Jasmin zwei Jahre später als Prinzessin an der Fasnacht. Heute (links): Jasmin mit ihrer Mutter und Vertrauensperson Marika Schefer.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel

Das Glück der Familie Schefer aus Grüsch GR erschien perfekt. Bis die Diagnose Leukämie bei der kleinen Jasmin alles schlagartig veränderte (Teil 1/4).

J

asmin Schefer weiss, was sie will: «Nächste Woche gehts mir nur am Freitag — und das nicht vor 16 Uhr.» Kein Wunder, die 19-Jährige, die mit ihrer Familie in Grüsch GR lebt,ist gleich mehrfach engagiert: Sie besucht die Evangelische Mittelschule Schiers GR mit Schwerpunkt angewandte Mathematik und Physik. Nächstes Jahr gehts an die Matur.Als ausgebildete Rettungsschwimmerin bringt sie jeden Dienstagabend Mädchen und Buben in Chur das Schwimmen bei. Und seit einigen Monaten ist sie auch noch CEO der Firma Cuppa fonografica — dies im Rahmen eines Non-Profit-Projekts,das Schülern und Studenten die Möglichkeit bietet, ein reales Miniunternehmen zu gründen. Nie und nimmer käme man auf die Idee, dass Jasmin als kleines Mädchen Leukämie hatte.Und ebenso wenig,dass sie als 14-jähriger Teenager den Kampf gegen Krebs ein zweites Mal antreten musste,als die Ärzte einen sehr seltenen, bösartigen Tumor diagnostizierten.

Mit dem kleinen Jan wird das Familienglück besiegelt Jasmin war ein Wunschkind. Ihre Eltern — Mutter Marika ist eine Holländerin, Vater Marcel ein Bündner — lernten sich 1988 in den Veloferien in Spanien kennen.«Es war eine Ferienliebe,die gehalten hat», sagt Marika Schefer lächelnd. Zwei Jahre später verliess sie die Niederlande, die beiden heirateten. 1992 kam Tochter Jasmin zur Welt. Das Glück war perfekt,als drei Jahre später der kleine Jan nachkam. Jasmin erinnert sich kaum an diese Zeit, ihre Mutter umso mehr: «Sie war ein aufgestelltes,liebes Kind»,wobei sie

schon damals «en herte Grind» gehabt habe. Wenn sie etwas nicht machen wollte,sei es schwierig gewesen,sie umzustimmen. «Höchstens, wenn du mich mit einem Hamburger bestochen hast», sagt Jasmin lachend. «Stimmt. Und eine Wasserratte warst du schon damals»,erzählt ihre Mutter, «einmal haben wir dich in einem kleinen Bach sitzend gefunden — da warst du zwei Jahre alt.» Als Siebenjährige begann Jasmin,Gewicht zu verlieren, sie litt an Appetitlosigkeit. «Zuerst versuchte ich, etwas besonders Feines zu kochen, aber auch das nützte nichts», erinnert sich Marika Schefer. Als dann Kopfschmerzen hinzukamen, suchte sie mit ihrer Tochter den Arzt in Malans auf.

Plötzlich hatte Marika Schefer eine Vorahnung «Ich hatte aber überhaupt keine Angst, dachte an nichts Schlimmes.» Der Arzt untersuchte Jasmin. Sein Befund: Das Mädchen habe eine Lungenentzündung. Jasmin wurde Blut entnommen, sie bekam Medikamente und blieb dann zwei Wochen daheim. «In dieser Zeit machte ich mir erstmals Sorgen»,sagt Marika Schefer,«ich dachte, Jasmin könnte Leukämie haben.» Hatte der Arzt nicht etwas in dieser Richtung angedeutet? «Nein, gar nichts, versicherte uns der Arzt. Es sei so weit alles in Ordnung.» Warum dachte die so bodenständige Marika Schefer damals sofort an Leukämie? Gab es diese Krankheit bereits in der Familie oder im Freundeskreis? «Absolut nicht, ich habe mich nie in meinem Leben mit dieser Krankheit beschäftigt», sagt sie. Aber irgendwann nach

dem Arztbesuch habe es in ihrem Kopf Klick gemacht.«Es war ein Bauchgefühl, ich kann das nicht erklären», beteuert Marika Schefer. Der Zustand der kleinen Jasmin verbesserte sich nicht. Nach zwei Wochen gingen die beiden erneut zum Arzt. Inzwischen lagen die Resultate der Blutuntersuchung vor; irgendetwas stimmte nicht. «Der Doktor meinte, dass liege nicht mehr in seiner Kompetenz», sagt Marika Schefer. Er verwies sie und Jasmin noch am gleichen Tag für eine genauere Untersuchung ans Kantonsspital Graubünden in Chur. Erneut wurde Jasmin Blut entnommen. Die Diagnose: Jasmin hatte tatsächlich Leukämie — die schreckliche Ahnung der Mutter hatte sich bestätigt. Nur welche Leukämie es war, war noch nicht bekannt. «In diesem Moment stand das Leben still», sagt Mutter Marika Schefer. Als sie das erzählt, erstarrt sie für einen Augenblick und scheint den Tränen nahe. Schweigend reicht Jasmin ihrer Mutter das Taschentuch. Das war an einem Donnerstag, die Schefers mussten Jasmin gleich im Spital zurücklassen. Bereits am darauffolgenden Sonntag sollte die Chemotherapie beginnen.

In diesem Moment stand das Leben für die Mutter still.

Text: Christoph Petermann Bild: Stephan Rappo

Nächste Woche: Nach langem Bangen und Hoffen besiegt Jasmin die Leukämie.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

Beruf: gute Fee

Rita Marty von der Stiftung Sternschnuppe lässt Kinderaugen erstrahlen. Ihr Job ist es, die Herzenswünsche kranker und behinderter Kinder zu erfüllen. Dies ist nicht zuletzt möglich dank der Unterstützung durch die Migros.

D

as kleine,spitzgieblige Haus könnte das Heim einer Hexe in einem Harry-Potter-Film sein. Mitten im Zürcher Quartier Seefeld verbirgt es sich hinter efeuüberwucherten Mauern. Ein unauffälliges Schild weist darauf hin, dass hier der Sitz der Stiftung «Kinderhilfe Sternschnuppe» ist. Rita Martys Büro befindet sich im ersten Stock am Ende einer halsbrecherisch schmalen, steilen Treppe. Wenn die 29-Jährige von ihrer Arbeit erzählt, strahlt sie übers ganze Gesicht. Schliesslich ist sie von Beruf «Wunscherfüllerin». Sie macht Träume von Kindern wahr, die mit einer schweren Krankheit, einer Behinderung oder den Folgen einer Verletzung leben.

Schon 1500 Herzenswünsche von Kindern erfüllt Seit ihrer Gründung vor 18 Jahren hat die Sternschnuppe rund 1500 Wünsche erfüllt. Kein Wunder, dass in Martys Büro stapelweise Zeichnungen und Briefe abgelegt sind, die ihr dankbare Kinder geschickt haben.«Grundsätzlich sagen wir bei keinem Wunsch, er sei unerfüllbar», erklärt Marty. «Wir setzen erst einmal alles daran, den Traum wahr zu machen.» So auch bei einem schwer kranken 6-jährigen Buben,der unbedingt mit Asterix und Obelix ein gebratenes Wildschwein essen wollte.Die Wunscherfüllerin organisierte in einer Jagdhütte ein Fest, Sternschnuppe-Mitarbeiter verkleideten sich mit Kostümen aus dem Fundus der Münchner Bavaria-Filmstudios als Gallier und römische Legionäre, aus Papmaché wurde ein täuschend echter Hinkelstein gebastelt. Statt Wildschwein gabs zwar Spanferkel, doch der Bub war trotzdem rundum glücklich. Oft wünschen sich Kinder einen Helikopterflug oder eine Begegnung mit einem Star. So hat die Sternschnuppe schon einen Hausbesuch des Musikers Bligg organisiert. «Wir haben den schönsten Job der Welt», findet Stern-

Schon oft Freude geschenkt: Im Büro der Wunscherfüllerin Rita Marty stapeln sich Dankesbriefe von Kindern.

schnuppe-Geschäftsführerin Nicole Sami (40). «Wir können Kindern und auch ihren Eltern Erlebnisse schenken, die ihnen in einer schwierigen Situation Kraft geben.» Damit die Sternschnuppe Wünsche erfüllen kann, ist sie aber auf Spenden angewiesen. Darum unterstützt die Migros die Stiftung in diesen Wochen mit einer Spendenaktion (siehe Box). Zudem kann die Sternschnuppe nur darum Träume Wirklichkeit werden lassen, weil ihre Mitarbeiterinnen über Einfühlungsvermögen und auch Durchhaltewillen verfügen. Marty war als Mädchen selber von einer Krebserkrankung betroffen,die sie dank Bestrahlungen, einer Chemotherapie und einer Operation schliesslich überwand. Die Wunscherfüllerin kann sich also sehr gut in die Situation kranker Kinder versetzen. Und sie kapituliert nicht so schnell vor Hindernissen. Text: Michael West Bild: Renate Wernli

Migros und Sternschnuppe als Partner Noch bis am 26. Dezember läuft in den migros-Filialen die Aktion «20 Rappen für ein Kinderlachen». mit dem Kauf eines Krustenkranzbrots unterstützen Kundinnen und Kunden die berühmte Kinderschule im indischen Tirupur sowie die Sternschnuppe. Die Stiftung Sternschnuppe erfüllt nicht nur Kinderwünsche, sie ermöglicht auch Ausflüge und erlebnistage für ganze Familien, zu denen ein schwer krankes oder behindertes Kind gehört. Ausserdem hilft die Stiftung heilpädagogischen Schulen und ähnlichen Institutionen, wenn sie zum beispiel einen Spielplatz anlegen oder musikinstrumente anschaffen wollen. Infos unter: www.sternschnuppe.ch


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Weihnachten im MigrosMagazin: SAMICHLAUS Wo Geheimnisse wohnen MM 49: Schenken Das kommt von Herzen MM 50: Schlemmen Zeit f端r eine Einladung MM 51: Festlich geniessen Das perfekte men端 MM 52: Silvester Die Party steigt

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MIGROS-MAGAZIN NR. 48, 28. NOVEMBER 2011

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Zauberhafte Begegnung

In der Adventszeit erwachen Geschichten zum Leben, und Wunder scheinen möglich, zumindest für Kinder. Da rückt natürlich auch ein Besuch beim Samichlaus in greifbare Nähe. Der beladene Esel steht bereit, das Zauberbuch ist gerichtet, Samichlaus und Schmutzli sind bereit für ihre Mission. Da kommt überraschender Besuch.

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D

ie Adventszeit steckt Weihnachtsfee hat ihnen den voller Magie. KerWeg dorthin gezeigt, wo Samichlaus und Schmutzli sich zenscheinhülltallerorts die Stuben in ein gerade für ihren Besuch bei romantisches Licht. Für den Kindern vorbereiten. Im die, die noch nicht erwachZauberbuch ist aufgelistet, wer gelobt und beschenkt sen sind, öffnen sich die Tore zu einer faszinieoder getadelt werden soll. renden Welt der Wunder, Die Mission der beiden Vorweihnachtsboten grünund die anderen schwelgen det auf der Geschichte des in Kindheitserinnerungen. Süsse Mandarinen Legenden erwachen zum und Nüsse gehören zu Nikolaus von Myra. Dieser Leben, und selbst hart- den Samichlausgaben. lebte im dritten Jahrhundert. gesottene Realisten werden Bekleidet mit einem roten Mantel soll er abends Nüsse, Mandarivon nostalgischen Gefühlen ergriffen. Der Advent ist eine Zeit zum Träu- nen und Äpfel an die Armen verteilt hamen. Und welches Kind hat sich nicht ben.Als Gabenbringer für die Kinder gilt schon in seiner Fantasie ausgemalt, wie der heilige Nikolaus seit dem 16. Jahres wäre,dem Samichlaus in seinem Zau- hundert.Ihm zu Ehren und allen Kindern berreich einen Besuch abzustatten. An- zur Freude wird jedes Jahr am 6. Dezemna (8) und Luca (15) haben Glück. Eine ber der Samichlaustag zelebriert.

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Eveline Felix (41) weiss ihre Liebsten zu verwöhnen. Am Samichlausabend serviert sie Lachs und feine Aufstriche.

Samichlaus-Apéro Apéro für 12 Personen

Lachs und Aufstriche mit Grittibänzen und mit Baguettes servieren. Lachs mit Orangen-Honig-Sauce Für 4 Personen: 3 EL Honig, 3 EL milder Senf, fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange, 2 EL weissen Essig und 1 EL Rapsöl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 300 g geräuchertes Lachsrückenfilet in ca. 5 mm dicke Tranchen schneiden. Mit der Sauce beträufeln. Mit Zitronenscheiben dekorieren. Crevettenbutter Für 4 Personen: 80 g gekochte Crevetten kalt abspülen. Einige für die Dekoration beiseitestellen. Restliche grob hacken. 100 g weiche Butter mit 2 EL Zitronensaft und 1 EL mildem Curry schaumig schlagen. ½ Bund Dill hacken. Crevetten und Dill zur Butter mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit restlichen Crevetten dekorieren.

E

Schinken-Oliven-Aufstrich Für 4 Personen: 100 g entsteinte grüne Oliven grob hacken. 100 g Schinkentranchen in 5 mm grosse Stücke schneiden. Beides mit 300 g Frischkäse mischen. ½ Bund Schnittlauch hacken und dazugeben. Aufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken.

in feiner Apéro darf am Samichlaustag nicht fehlen

Stars beim Apéro sind die selbst gemachten Aufstriche. Zum Beispiel Crevettenbutter mit MSC Kaltwassercrevetten, 125 g, Fr. 5.30

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S

olche Socken füllt der Samichlaus am liebsten Ob der Samichlaus nun durch den Kamin kommt oder nicht: Hauptsache, die Socken sind zum Füllen bereit. Und wenn sie so gross und schön sind wie die aus der Migros, steckt der Samichlaus gerne etwas mehr hinein.

Impressum

Texte: Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg Bilder: Marco Aste, Jorma Müller Rezepte: Saisonküche Styling: Marlise Isler Basteln: Anita Oeschger Hair & Make-up: Eva de Vree

Engel liegend, 4 ass., cremefarben, Fr. 7.90; Engeloberkörper, 4. ass., Fr. 6.90; Schneekugel Engel, 4 ass., Fr. 7.90; Stiefel zum Hängen, gross mit Knöpfen, Fr. 10.80; Metall-Laterne, Fr. 39.80

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sAisonküche AlinA buchschAcher

Nr. 48, 28. NoveMber 2011 Migros-MAgAzin

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Scharf ist nicht

Alina Buchschacher ist Feuer und Flamme – nicht nur Chicken-Pelau mischt sie so viele Chilischoten, dass die

Fehlt da nicht etwas …? Immer noch nicht scharf genug, Miss Schweiz? Alina buchschachers Schärfeimmunität macht «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger richtiggehend sprachlos.

Aufgetischt ■ Was haben Sie immer auf Vorrat zu Hause? Spaghetti und Pelati-Dosen. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? vor dem Missentitel etwa zweimal pro Woche. Jetzt habe ich aber praktisch keine Zeit mehr dazu. ■ Kochen ist für Sie … … Spass! Ich vergifte gerne Leute mit meinen Kocheskapaden. ■ Was würden Sie nie im Leben essen? Pferdefleisch käme mir nie auf den Tisch. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Mit der Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie. Ihre Autobiografie «Die Wüstenblume» und ihr Kampf gegen die beschneidung von Mädchen und Frauen haben mich stark beeindruckt.

Adventsfenster 2

Jillian (3) aus Glattbrugg ZH drückt die Daumen: Gewinnen Sie einen Golfgrundkurs im Wert von 1000 Franken in einem Migros Golfpark Ihrer Wahl (mehr Infos Seite 44).

Auch «Miss Mami» Farina Buchschacher lässt es sich nicht nehmen, vom kreolischen Chicken-Pilau zu kosten.

E

ben doch! Die Simpsons!» Alina Buchschacher hat es sich im Wintergarten ihres Elternhauses im Berner Kirchenfeldquartier auf dem Schoss ihres Freunds Fabien bequem gemacht. Die beiden spielen «Hangman» auf dem iPad, das Alina auf ihren ultralangen Beinen wiegt. Während die

beiden virtuell um ihr Leben kämpfen, erhält «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger von Missenmami Farina eine kleine Einführung in die Buchschachersche Küchentektonik. In Anlehnung an Alinas karibische Wurzeln mütterlicherseits steht Chicken-Pelau auf dem Menüplan — ein kreolischer Eintopf aus


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PUNKTE


SAISONKÜCHE

mIgros-magazIn Nr. 48, 28. November 2011

mIss sChWeIz 71

scharf genug

für ihren Titel als Miss Schweiz, sondern auch für scharfe Gerichte: In den Geschmacksknospen ihrer Gäste vorübergehend streiken.

Für den Chicken-Pilau à la Miss Schweiz wird der Zucker in das heisse Öl gegeben und caramelisiert. Bevor Janine alle Zutaten zum Eintopf vermengt, werden die marinierten Pouletschenkel in der Karamelmasse angebraten.

Poulet, Kokosmilch und Chilis. Ob die attraktive Mutter auch den einen oder anderen Missentitel abgesahnt hat? Farina winkt lachend ab: «No, no! I am only Miss Mami!» Auch Alina steht gerne mal in der Küche. Zum TV-Dinner mit der Schwester kocht sie etwa Spaghetti mit Tomaten-

sauce und einem Stück Fleisch. Gekocht wird ohne Rezeptbuch, dafür mit musikalischer Untermalung von R&B-Prinz Bruno Mars. Schärfelimiten scheint Alina keine zu kennen: Die von der «Saisonküche»-Köchin mitgebrachten Chilischoten verspeist sie wie Gummibärchen.

Während die Köchin der Miss zeigt, wie man die marinierten Pouletschenkel in Zucker caramelisiert, übernimmt Fabien die Rolle des Managers: Vom Wohnzimmer aus hält er seine Freundin über verpasste Anrufe und neue E-Mail-Eingänge auf dem Laufenden.


SAISONKÜCHE ALINA BUCHSCHACHER

NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

72 Das Krönchen bringt so einiges mit sich. Unvergessliche Fotoshootings auf brennenden Sofas, spannende Reisen, aber auch die eine oder andere Befremdlichkeit: frühe Tagwacht etwa oder das jähe Auftreten eines Body-Mass-Index. Bis dahin wusste Alina nicht einmal, wie man den berechnet. Alina ist hungrig.Sie steckt den Löffel in den Pelau, der auf dem Herd vor sich hin köchelt. «Fehlt da nicht etwas? Paprika? Vielleicht hättest du die Chilis dochaufschneidensollen.»DasPaprikapulver kann die Köchin der Miss gerade noch ausreden. Der Kompromiss: kein Paprika, mehr Chilis! Farina Buchschacher wischt energisch mit dem Besen durch die Küche. Janine will ihr die Arbeit abnehmen, wird aber weggescheucht. «Don’t worry, ich habe beim Kochen immer einen Besen zur Hand. In meiner Heimat heisst es nämlich: ‹Never walk on food!›»

Chicken-Pelau

Nicht scharf genug, stellt der Vater ganz höflich fest Es duftet nach Kokosmilch und exotischen Gewürzen. Da kommen Feriengefühle auf: Ihren 20. Geburtstag hat Alina BuchschachermitihrerFamilieimFerienhaus auf Trinidad gefeiert. Die lockere Stimmung auf der Antilleninsel passt Alina. Von der Karibik erzählen auch die Bilder in Ferienblau und Palmengrün,die überall an den Wänden hängen. «Der Künstler? Keine Ahnung, da müssen Sie meinen Mann fragen, er ist der Kunstliebhaber», lacht Farina. Der kommt dann auch gerade durch die Tür spaziert — pünktlich zum Mittagessen. Der Pelau schmeckt ausgezeichnet, wenn auch Alinas Vater der gleichen Meinung wie seine Tochter ist. Höflich bemerkt er, dass der Eintopf noch ein paar Chilis mehr vertragen würde. Trotz der Extraschoten, mit denen Janine nachgeschärft hat. Nun sind wir nicht mehr so sicher, welcher Elternteil Alina die Schärfeimmunität vererbt hat. Text: Nicole Ochsenbein Bilder: Jorma Müller

Hauptgericht für 4 Personen. Zubereitung ca. 30 Minuten + mind. 1 Stunde marinieren + ca. 25 Minuten köcheln Pro Portion ca. 28 g Eiweiss, 26 g Fett, 92 g Kohlenhydrate, 3000 kJ/720 kcal ZUTATEN 2 Limetten 1 Zwiebel ½ Bund Thymian 1 EL Weissweinessig 5 Knoblauchzehen Salz, Pfeffer 800 g Pouletunterschenkel ohne Haut 2 Karotten 200 g Kürbis, gerüstet gewogen 2 EL Sonnenblumenöl 3 EL Rohzucker 320 g Langkornreis 4 dl Kokosmilch 3,5 dl Wasser 2–4 rote Chilischoten

Zubereitung 1 Die Hälfte der Limetten auspressen. Zwiebel und Thymian fein hacken. Limettensaft, Essig, Zwiebel und Thymian mischen. Knoblauch dazupressen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Poulet dazugeben. Zugedeckt im Kühlschrank mindestens 1 Stunde marinieren. 2 Inzwischen Karotte längs halbieren und leicht schräg in dünne Scheiben schneiden. Kürbis in ca. 1 cm grosse Würfel schneiden. 3 Öl in einer weiten Pfanne erhitzen. Zucker beigeben und caramelisieren lassen. Poulet portionenweise rundum ca. 5 Minuten anbraten. Reis, Karotten und Kürbis beigeben und kurz mitdünsten. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen. Chili beigeben und aufkochen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren 25–30 Minuten köcheln lassen, bis der Reis weich ist.

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MODISCH DURCH DIE FESTTAGE.


küchenkunde winterliche helfer

Nr. 48, 28. November 2011 Migros-Magazin

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Kleine Helfer in kalten Zeiten

Mit Kohl, Knoblauch und Zwiebeln verfeinern wir gern Eintöpfe und Suppen. Auch deshalb, weil das Wintergemüse unserer Gesundheit viel Gutes tut und weil sich kleine Gebrechen damit lindern lassen.

D

Food-Redaktorin Sonja Leissing

ies ist das Geheimnis des Schmortopfs: Alle Zutaten geben ihr Aroma sanft aneinander ab, und damit entsteht ein ausgewogenes,würziges Gericht.So wie beispielsweise Chüngelschlegel in Rotwein, mit geviertelten Zwiebeln, Rüebli und Knoblauchzehen geschmort. Es gibt viele fantastische Rezepte, in denen Zwiebeln und Knoblauch eine grandiose Rolle spielen. Was wäre ein Gulasch ohne Zwiebeln oder ein gespickter Lammbraten ohne Knoblauch? Genau! Einfach langweilig. Doch die Haushaltzwiebel und die frischen Knoblauchzehen können weit mehr, als Gerichten den letzten Pfiff zu geben oder Saucen aufzupeppen. Zu deren heilenden und lindernden Qualitäten komme ich ein wenig später.

bilder: IstockPhoto

Vom urner hafechabis und der champions league Nicht anders ist es mit Kohl oder dessen Bruder, dem Wirz. Die beiden sind in den Wintermonaten eine Bereicherung in der Küche,und bei vielen Landfrauengerichten wird Kohl eingelegt, geraffelt, roh oder blanchiert verwendet. Wer kennt ihn nicht,den köstlichen Urner Hafechabis? Ein Irish Stew mit Lammfleisch, vegetarisch gefüllte Kohlwickel oder Sauerkraut mit Preiselbeeren abgeschmeckt? Herrlich! So viel vorweg: Aufgrund seiner Inhaltsstoffe mischt der Weisskohl in der Champions League, der obersten Liga, ganz vorne mit. Denn er enthält fettlösliche Vitamine,Vitamine der B-Gruppe, viel Vitamin C und Folsäure. Gerichte mit Kohl sollten immer mit ein wenig Butter oder Öl zubereitet werden, um die fettlöslichen Vitamine nutzbar zu machen. Für einen deftigen Kohleintopf genügt auch ein Markbein.Zudem unterstützt Kohl das Immunsystem ideal. Auch der Essig hat es in sich. Wie die Amerikaner auf ihren Apfelessig, die Asiaten auf ihren Reisweinessig schwö-

ren, verwenden wir Europäer den kräftigen, traditionellen Weinessig. Essig gibt Linsen das gewisse Etwas, und Salate bekommen Würze. Derweil versüssen die kleinen Nelken jeden Kompott und sind ebenso in vielen Saucen unwiderstehlich. Wem das Aroma der Nelke zu deftig ist,der kann ihr das Köpfchen abbrechen. Der typische Geschmack bleibt, nur feiner.

zwiebeln gegen husten, nelken gegen zahnweh Doch nun zu den gesundheitlichen Vorzügen und Wirkungen von Kohl, Knoblauch, Zwiebel, Nelke und Essig. Um hohes Fieber rasch zu senken, zog das Grosi mir als kleinem Mädchen immer Essigsöckli an.Und es hat genützt. Bei Zahnschmerzen musste ich auf eine Gewürznelke beissen. Und bei Bronchitis legte mir Mama über Nacht einen Zwiebelwickel auf die Brust. Mit Erfolg. Jetzt, als gestandene Frau brauche ich zwar keine Essigsöckli mehr, dafür schwöre ich bei kleinen Entzündungen auf Kohlwickel. Erst vor Kurzem litt ich an einem Tennisarm.Die ätherischen Öle in den dicken Kohlrippen wirkten beruhigend. Dafür nahm ich ein Kohlblatt, fuhr mit dem Wallholz über die dicken Rippen und legte das Blatt auf die schmerzende Stelle. Ich verband den Arm mit einem kleinen Leinentuch und liess den Wickel über Nacht wirken. Nach sieben Nächten war mein Schmerz verschwunden.Wem es nicht nützt,dem schadet es auch nicht, oder? Dies ist aber keineswegs ein Rat, Kohl und Zwiebeln nur noch als Wickel anzuwenden. Die genannten Lebensmittel sind für herrliche Gerichte bestimmt. Trotzdem ist es schön zu wissen, was die Knollen und Gewürze sonst noch alles können. Oma sei Dank.

Zwiebeln Gesundheitstipp: bei Heiserkeit, chronischem Husten und sogar bei Würmern hilft frischer Zwiebelsaft mit wenig Honig vermischt. Der Saft sollte circa zwölf Stunden lang ziehen, bevor man ihn dreimal täglich löffelweise einnimmt. rohe, gehackte Zwiebeln, mit wenigen Tropfen Wasser zu einem brei vermengt, helfen bei entzündungen. bei Ohrenschmerzen geben Sie den brei auf ein baumwolltüchlein und schnüren es zu einem kleinen Säcklein. Packen Sie es als Kompresse aufs schmerzende ohr.


Migros-Magazin NR. 48, 28. NOVEMBER 2011

KüchenKunde winterliche helfer

75

Nelken

Essig

Knoblauch

Kohl

Der Gesundheitstipp: Bei Zahnschmerzen wirken Gewürznelken im Mund- und Rachenraum desinfizierend und für kurze Zeit sogar betäubend. Kauen Sie ein bis zwei «Nägeli», oder drücken Sie eine Gewürznelke so lange gegen den schmerzenden Zahn, bis Sie weniger Schmerzen verspüren. Gewürznelken nützen auch gegen Kopfschmerzen oder schlechten Atem. Sie enthalten neben schmerzhemmenden Inhaltsstoffen auch ätherische Öle, die den Blutfluss verbessern.

Gesundheitstipp: Wadenwickel oder Essigsocken wirken fiebersenkend. Um Atembeschwerden zu reduzieren, nützen zwei Esslöffel Essig mit einem Liter kalten Wassers. Legen Sie den getränkten Stoffwickel um die Handgelenke. Bei Husten können Sie ein in Essig getränktes Tuch auf die Bronchien legen. Gegen Brechreiz wirkt ein in warmen Essig getauchtes Tuch auf dem Bauch. Gegen Inseketenstiche kann man die Einstichstellen mit unverdünntem Essig betupfen. Das Beissen lässt nach.

Gesundheitstipp: Der Inhaltsstoff Allicin in der Knoblauchzehe besitzt besondere antibiotische Eigenschaften. Er wirkt gegen Bakterien und Viren. Zerdrückt und frisch angewendet soll Knoblauch bei Warzen, Herpes und Hautpilzen nützen. Studien beweisen, dass Knoblauch das Blut besser fliessen lässt. Schon früher galt Knoblauch als Aphrodisiakum. Wegen der Ausdünstung sollten jedoch beide Partner von der weissen Knolle essen. Petersilie hilft gegen die Ausdünstung.

Gesundheitstipp: Die ätherischen Öle in den Kohlrippen haben eine entzündungshemmende Wirkung. Nehmen Sie zwei bis drei Kohlblätter und drücken Sie diese mit einem Wallholz flach. Legen Sie die Blätter auf den schmerzenden Arm oder das geschwollene Knie und fixieren Sie die Kohlblätter (Wirz geht übrigens auch) mit einem Verband. Zu Saft verarbeitet hilft Kohl bei Magenbeschwerden oder Blähungen. Kohlwasserdampf soll Migräne und Kopfschmerzen lindern.


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Verlockender Schatz

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Geschichten und feine Schoggi gehören zur Weihnachtszeit wie der adventskranz und der christbaum. Mit der christmas-talesKreation vereint chocolat frey beides auf märchenhafte Weise.

F

löckchen, die kleine Fee, verstaute die goldenen Päckchen aus der Zauberhöhle des Einhorns sorgfältig in der Schatztruhe. Sie lud diese auf den Schlitten, warf Weissöhrli,dem Rentier, den Zauberlichtermantel über und sprach zu ihm: «Gib acht auf den Weg und eile, damit die Schatztruhe rechtzeitig vor dem Fest bei den Menschen ist.» Das ist natürlich erfunden. Doch welche Zeit wäre besser geeignet, sich dem fantasievollen Schwelgen und Geniessen hinzugeben, als die Weihnachtszeit? Wenn man dann in einem romantischen

Moment die Augen schliesst und sich eins der neuen Napolitains oder Pralinés von Chocolat Frey auf der Zunge zergehen lässt, kommt man ins Träumen. Als dekoratives Chlausgeschenk wird das süsse Schatzchäschtli sicher so manches Herz von Gross und Klein erfreuen. Wer gerne tiefer in die Märchenwelt der feinen Schokolade und Pralinés mit dem Siegel des Einhorns eintaucht, besucht sie auf www. christmastales.ch. Dort gibts eine Verlosung mit attraktiven Preisen,wie eine Woche Ferien im Märchenhotel. Text: Jacqueline Vinzelberg


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6. Tag Assuan – Edfu Entspannung an Bord während der Fahrt durch malerische Nillandschaften. Am Abend feiern wir eine Galabeya-Party. 7. Tag Edfu – Luxor Besuch des dem Falkengott Horus gewidmeten Tempels in Edfu.* Weiterfahrt. 8. Tag Luxor – Zürich Ausflug zum Tempel von Karnak, der als grösster, je erbauter Komplex während einer Zeitperiode von 1300 Jahren entstand.* Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Flug mit Edelweiss-Air nach Zürich oder Hotelverlängerung. Individuelle Heimreise. * im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar Programmänderungen vorbehalten.

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MIGROS-MAGAZIN NR. 48, 28. NOVEMBER 2011

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Wir sind die Grittibänze

Die kleinen Hefeteigmänner sind am Start: Am 6. Dezember haben die Grittibänze ihren alljährlichen Auftritt. Für deren Herstellung braucht es auch heute noch viel Handarbeit.

BÄCKER-tIPP

Bild und Styling: Lotti Bebié

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ralle Bizeps, stramme Waden und stolzgeschwellteBrust:DieGrittibänze kommen! Mit der Pfeife lässig im Mundwinkel,die Backschaufel geschultert, Rute oder Branchli aus feiner Schoggi unterm Arm machen sich die feinen Hefeteigmännlein auf den Weg, die Herzen von Kindern und Erwachsenen zu erobern. Ganz so luxuriös waren die frühen Grittibänze sicher nicht. Belegt ist, dass Schüler in Basel bereits im 14. Jahrhundert immer am 6. Dezember mit einem Kinderbischof durch die Stadt zogen. Dieser durfte einen Tag lang mit den Erwachsenen schimpfen. Am Ende des Umzugs gab es für die Kinder Weggen

Grittibänz, 100 g, Fr. 2.20

aus Weissmehl — damals eine kleine, nicht alltägliche Delikatesse. Die Migros-Bäcker backen die Grittibänze seit über 50 Jahren. Und dies nach wie vor nach traditionellem Rezept und in viel Handarbeit. In den Hausbäcke-

Grittibänz, Chläus und Brötige Maa Grittibänze gibt es in der ganzen Schweiz, doch je nach Region heissen sie anders. Grättimaa nennen die Basler den Teigmann, die Thurgauer geben ihm den Namen Elggermaa. In der Westschweiz hört das Männlein auf die Namen Bonhomme de Saint Nicolas, Bonhomme de Pâte oder einfach nur Bonhomme. Die Tessiner haben ihn Pupazzo di San Nicolao getauft. Weitere regionale Namen: Brötige Maa, Chläus und im Elsass Mannala.

reien wird jedes Bein und jeder Arm von Hand geformt. Auch die Augen werden per Hand gesetzt: Früher bekam der Grittibänz Augen aus Wacholderbeeren, heute werden Sultaninen verwendet. Text: Claudia Schmidt


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

Italienische Köstlichkeit Das italienische Hefegebäck Panettone oder Pandoro hat in der Schweiz genauso viele Fans wie in Italien. Besonders zur Weihnachtszeit gehört der goldene Kuchen auf jede Festtafel. In der Migros gibts die Köstlichkeit mit oder ohne Früchte.

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Bild und Styling: Claudia Linsi

er Siegeszug des Panettones setzt sich in der Schweiz fort.Nicht nur unsere italienischen Nachbarn haben den lockeren, kuppelförmigen Früchtekuchen aus Hefeteig in ihr Herz geschlossen. Auch bei uns in der Schweiz ist er ein gern gesehener Gast auf jeder weihnachtlichen Tafel. Der Panettone, einer Legende nach aus dem Hause des Fürsten Sforza, wurde erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt. In Mailand war ein grosses Fest geplant, und der als Nachtisch geplante Kuchen verbrannte. Toni, der Küchenjunge, kam auf die Idee, den einfachen Kuchen, der für das Gesinde des Hofs gedacht war, den Gästen anzubieten. Und wen erstaunts, das Gebäck wurde von allen geliebt. Seitdem ist das «Pane di Toni» (Brot von Toni,

daher stammt auch der Name Panettone) an Weihnachten nicht mehr wegzudenken. Der Pandoro (Pan d’oro) kommt aus Verona und hat seinen Namen seiner goldenen Farbe zu verdanken. Er wird auch aus Hefeteig gemacht, doch enthält er im Gegensatz zum Panettone weder Rosinen noch kandierte Früchte. Typisch für den Pandoro ist die gezackte Kuppelform, die entsteht, weil er in einer achteckigen, sternförmigen Form gebacken wird. Der Pandoro wird meist mit Puder- oder Vanillezucker bestreut, sodass der Kuchen einer verschneiten Bergspitze ähnelt. Ob man sich für Panettone oder Pandoro entscheidet, hängt einzig und allein von den persönlichen Vorlieben ab. Fans haben beide. Text: Heidi Bacchilega

Schmeckt herrlich zu Kaffee oder Tee. ■ Il Gran Panettone, 500 g, Fr. 9.20 ■ Il Gran Pandoro, 700 g, Fr. 10.90

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pANETTONE | 81


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MIGROS-MAGAZIN NR. 48, 28. NOVEMBER 2011

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Poulet für Gourmets

Kein anderes Fleisch kann so abwechslungsreich zubereitet werden wie Geflügel. Deshalb hat es auch auf dem festlichen Menüplan einen festen Platz. Die Haut wird sehr knusprig, wenn man sie mit einer Honigmarinade bestreicht.

Bild: Stockfood/bab.ch

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■ Optigal Poulet, Fr. 9.50 per kg ■ Optigal Pouletschnitzel, Fr. 3.25 per 100 g ■ Optigal Saltimbocca, Fr. 3.50 per 100 g* * In grösseren Filialen erhältlich.

etzt kommt die Zeit, wo man gerne zu einem festlichen Essen einlädt. Mit Optigal hat man eine grosse Palette an Geflügelprodukten zur Hand, aus denen sich ohne grossen Aufwand die köstlichsten Menüs zaubern lassen. Die Marke steht schon seit 50 Jahren für hochwertiges, frisches Geflügel aus Schweizer Produktion. Poulet gehört zu den neueren Fleischsorten und hat innert weniger Jahrzehnte auch in der gehobenen Gastronomie einen kometenhaften Aufstieg erlebt. Sein weisses Fleisch ist eiweissreich,kalorienarm und dennoch zart und saftig. Ob geschnetzelt, als Schnitzel oder ganz erweist es sich als wahrer Verwandlungskünstler, der praktisch in jeder Küche der Welt zu Hause ist. Text: Dora Horvath


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Migros-Magazin | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

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Mix food | 85

Für die cremige Pilzsuppe brauchts keinen Rahm, Milch reicht völlig aus.

Pilzsuppe

Vorspeise für 4 Personen ■ 1 mittelgrosse Zwiebel hacken und in 25 g Butter andünsten, bis sie glasig ist. Zirka Fr. 0.55 ■ 450 g Champignons säubern und hacken. Zu der Zwiebel geben und 4 bis 5 Minuten mitdünsten. Zirka Fr. 5.50 ■ 6 dl Milch separat aufkochen. Zirka Fr. 0.75 ■ 25 g Mehl über die Champignons geben und gut umrühren. Leicht salzen und pfeffern. Zirka Fr. 0.05 ■ Die Milch mit 600 ml heisser Gemüsebouillon mischen und zu den Champignons geben und einmal aufkochen. Zirka Fr. 0.30 ■ Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. In tiefe Teller geben und mit 1 EL gehackter Petersilie servieren. Zirka Fr. 0.50

Süss geht immer Fast eine Süssigkeit

Neue Feigenernte, saftiger Genuss

Marzipan und Mandeln – allein der Gedanke an diese Leckereien versetzt viele Menschen fast automatisch in Weihnachtsstimmung. Vereint sind beide in einem neuen SaisonJoghurt. Geniessen Sie es zum Frühstück oder zwischendurch. Aber nur solange es ihn gibt. Denn das Frühjahr bringt wieder eine neue Sorte. Saison-Joghurt Mandel Marzipan, 180 g, Fr. 0.65*

Die saftigen neuen getrockneten Feigen sind nicht nur für zwischendurch eine sättigende Süssigkeit. Sie machen auch beim Apéro eine gute Figur und bereichern zur Weihnachtszeit feine Früchtebrote mit ihrer fruchtigen Süsse. Sie erkennen die neue Ernte am entsprechenden Sticker auf dem Beutel. Bio Feigen, 400 g, Fr. 4.95

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Aufs Brot gestreut Für viele gibt es am Sonntag nichts Schöneres als eine Scheibe Zopf mit Butter und Hagelslag-SchoggiStreuseln. Freunde der holländischen Streusel dürfen sich freuen: Weil sie von vielen Kunden auf www.migipedia.ch gewünscht wurden, gibt es sie jetzt in der Migros. Hagelslag Schokoladen Streusel, 400 g, Fr. 4.40

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MIGROSMAGAZIN Nr. 48, 28. November 2011

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Gesundes Zahnfleisch steigert das Selbstbewusstsein.

Lachen tut gut

Wer schöne und gesunde Zähne hat, strahlt Selbstbewusstsein aus, zeigt gern sein schönstes Lächeln. Dafür braucht es nicht gute Gene, sondern gesundes Zahnfleisch.

bild: Keystsone

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er aufs Zähneputzen mit Zahnfleischbluten reagiert, möchte gerne etwas dagegen unternehmen. Vor allem Erwachsene und Senioren sind davon betroffen. Reibung durch Zahnprothesen,Säuren oder Tabakkonsum können dafür verantwortlich sein. Candida hat ein Zahnfleischgel entwickelt, das dank Kieselsäure offene Stellen und Entzündungen im Mundund Rachenbereich schnell und effektiv behandelt. Schädliche Bakterien sowie Entzündungssekrete werden gebunden, was den Heilungsprozess wirkungsvoll unterstützen und die Beschwerden lindern kann. Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, bietet Candida zur Vorbeugung von Zahnfleischproblemen eine Zahnpasta und eine Mundspülung an: Die

Zahnpasta Candida Parodin Plus fördert die schonende Regeneration von irritiertem Zahnfleisch. Die Parodin Plus Mundspülung reinigt selbst schwer erreichbare Stellen, schützt das Zahnfleisch und verleiht frischen Atem. Text: Anna Bürgin

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Leseraktion Musikreise – Zusatzkontingente dank grosser Nachfrage!

Elbflorenz: Die sächsische Hauptstadt Dresden besticht durch die Architektur und Kunstsammlungen.

Auf Tour zur Kultur

Exklusive Bustour nach Berlin, Breslau und Dresden mit einem hochkarätigen Kulturprogramm. Aufgrund der grossen Nachfrage der Leseraktion «Musikreise» im Migros Magazin Nr. 44 freuen wir uns, hiermit zusätzliche Kapazitäten für diese erfolgreiche Reise anzubieten. «Wo viel geboten wird, erlebt man auch viel», unter diesem Motto organisiert der Reiseveranstalter Twerenbold für die Leser des Migros-Magazins eine begleitete Musikreise nach Berlin, Breslau und Dresden mit zahlreichen kulturellen und musikalischen Höhepunkten. Diese Reise ermöglicht den Teilnehmenden viel individuellen Spielraum, ohne dass sie auf organisierte Musikanlässe sowie gesellschaftliche Kontakte verzichten müssen. Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Do 1. März: Schweiz–Berlin. Fahrt via Bregenz, Nürnberg, Leipzig nach Berlin. Zimmerbezug und Abendessen im gebuchten Hotel. 2. Tag, Fr 2. März: Berlin. Berlin vereint modernes Grossstadtleben und Geschichte wie kaum eine andere Stadt. Auf einer Stadtrundfahrt sehen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Berliner Dom, Unter den Linden, den Schlossplatz, das neue Regierungsviertel, Checkpoint Charlie, die Überreste der Mauer und vieles mehr. Musikalischer Auftakt im Haus des Rundfunks: Grosser Sendesaal, Haus des Rundfunks Berlin,17.00 Uhr Sonderkonzert der Berliner Symphoniker Dirigent: Lior Shambadal – Klavier: Yoko Kikuchi Werke: C. M. von Weber – «Der Freischütz», Ouvertüre L. van Beethoven – Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 F. Mendelssohn Bartholdy – Symphonie Nr. 3 «Schottische» Gemeinsames Abendessen im Hotel. 3. Tag, Sa, 3. März: Ausflug Potsdam. Fahrt nach Potsdam, das auch «Versailles von Berlin» genannt wird. Anlässlich des 300. Geburtstages von Friedrich dem Grossen im Jahr 2012 besuchen wir auf einer geführten Besichtigung Schloss Sanssouci, das wie kein anderes Schloss mit der Persönlichkeit des «Alten Fritz» verbunden ist. Anschliessend Zeit zur freien Verfügung. Rückfahrt nach Berlin und fakultativer Opernbesuch: Fakultativ: Deutsche Oper Berlin, 19.30 Uhr «Turandot» – Dramma lirico in 3 Akten von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Jesus Lopez Cobos Inszenierung: Lorenzo Fioroni 4. Tag, So, 4. März: Berlin–Breslau. Fahrt via Cottbus nach Breslau. Zimmerbezug im gebuchten Hotel und Besuch des wunderschön restaurierten Opernhauses Breslau: Oper Breslau, 17.00 Uhr «Die Hochzeit des Figaro» – Opera buffa in 4 Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Francesco Bottigliero Gemeinsames Abendessen im Hotel.

5. Tag, Mo 5. März: Breslau. Die Hauptstadt Niederschlesiens ist eine der ältesten und schönsten Städte in Polen. Auf einer geführten Stadtbesichtigung entdecken wir das Breslauer Rathaus, eines der schönsten gotischen Gebäude Mitteleuropas, den lebendigen Marktplatz, die historische Dominsel und viele weitere Sehenswürdigkeiten. 6. Tag, Di 6. März: Breslau–Bunzlau–Dresden. Am Morgen fahren wir nach Bunzlau, das durch die weitgehend geschlossene Barock-Bebauung des Marktplatzes besticht. Weit bekannter jedoch ist die charakteristische weissblaue Stempelkeramik, die in der Stadt hergestellt wird. Geführte Besichtigung einer Keramikmanufaktur. Weiterfahrt nach Dresden und Zimmerbezug im gebuchten Hotel. 7. Tag, Mi 7. März: Dresden. Das Stadtbild Dresdens wird geprägt von historischen Baudenkmälern wie der Semperoper, der Frauenkirche, der Hofkirche und dem Zwinger, einer kunstvollen Barockanlage, in der sich heute mehrere Museen befinden. Unter kundiger Führung lernen wir die bewegte Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Residenzstadt kennen. Nachmittag zur freien Verfügung für individuelle Besichtigungen. Am Abend krönender Abschluss in der Semperoper: Semperoper Dresden, 19.00 Uhr «Dornröschen» – Ballett in 3 Akten mit Prolog von Peter I. Tschaikowsky Choreografie: Aaron S. Watkin nach Marius Petipa Ballett: Semperoper Ballett Orchester: Sächsische Staatskapelle Dresden 8. Tag, Do 8. März: Dresden–Schweiz. Rückfahrt via Nürnberg und Ulm zurück zu den Einsteigeorten. Programmänderungen vorbehalten.

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Wir logieren 3 Nächte in Berlin, 2 Nächte in Breslau und 2 Nächte in Dresden in ausgewählten Hotels: mit dem KomfortFernreisebus in guten Mittelklasshotels; mit dem KönigsklasseLuxusbus in Erstklasshotels. Alle Hotels verfügen über modernen Komfort (Bad oder Dusche/WC, Sat-TV, Direktwahltelefon). Veranstalter dieser Reise: Twerenbold Reisen AG, Baden-Rütihof Info- & Buchungs-Telefon 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

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Unsere Leistungen Fahrt mit -Luxusbus bzw. modernem Komfortklasse-Bus Unterkunft in der entsprechenden Hotelkategorie Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – tägliches Frühstücksbuffet – 4 x Abendessen im Hotel Musikprogramm: - Berliner Symphoniker, Haus des Rundfunks Berlin, Kat. 4 - «Die Hochzeit des Figaro», Oper Breslau, Kat. 4 - «Dornröschen», Semperoper Dresden, Kat. 4 - Berliner Symphoniker, Haus des Rundfunks Berlin, Kat. 4 Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Stadtbesichtigungen Berlin, Breslau & Dresden Geführte Besichtigungen Keramikmanufaktur Bunzlau und Schloss Sanssouci, Potsdam Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschläge – in Komfortklasse 220.– – in Königsklasse 230.– Kartenzuschläge (pauschal für 3 Vorstellungen): – Kat. 3 55.– – Kat. 2 95.– – Kat. 1 165.– Fakultativ «Turandot», Deutsche Oper Berlin: – Kat. 3 70.– – Kat. 2 100.– – Kat 1 125.– Annullierungskosten und Assistance Versicherung 49.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch. Abfahrtsorte Burgdorf , Basel, Aarau, Baden-Rütihof , Zürich-Flughafen , Winterthur, Wil  Internet Buchungscode imm17c ■


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MIGROS-MAGAZIN NR. 48, 28. NOVEMBER 2011

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

Macht Freude

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MIX NON FOOD | 91

RAppENSpALTE

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Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, wo man mich nicht antreffen könnte. Sind Sie gerne prominent?

Wenn Sie damit die lateinische Erklärung «prominentia», also mich als eine Persönlichkeit,sehen,die etwas für (pro) das Herausragen (eminere) tut — dann ja! Interview: Eugen Baumgartner


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. NoveMber 2011 |

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 93

NEWS

Zeit der Geschenke In der Fantasie der Kinder beginnt mit der Adventszeit eine Zeit der Wunder, deren Höhepunkt das geheimnisvolle, aber ganz sehnsüchtig erwartete Austeilen der Geschenke ist. Und das mehr als ein Mal, da sowohl der Samichlaus als auch der Weihnachtsmann auf ihrer Tour für Kinder jeden Alters allerlei Leckereien aus dem Sack holen. Während der Heilige

Nikolaus im Kanton Freiburg gross gefeiert wird, ist im Neuenburgerland und im Jura der Weihnachtsmann sehr populär. Da sie historisch betrachtet miteinander verwandt sind, sehen sich die beiden sehr ähnlich, und beide haben das Gleiche im Sinn: die Augen der beschenkten zum Leuchten zu bringen.

Samichlaus und Weihnachtsmann auf Tour

bilder: Pierre-William Henry

Die beiden Gefährten ziehen durchs Land und machen in den grossen Filialen der Genossenschaft halt, wo sie den Kindern wie üblich Süssigkeiten schenken.

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uch in diesem Jahr möchte die Migros Neuenburg-Freiburg in ihren Einkaufszentren die Kinder einen halben Tag lang am Weihnachtszauber teilhaben lassen. ■ Marin Centre,Dienstag,6.Dezem-

ber von 14 bis 18 Uhr: Die Kinder können sich in weihnachtlichem Dekor mit dem Weihnachtsmann und der Weihnachtsfrau fotografieren lassen und er-

Der Samichlaus und der Weihnachtsmann haben sich aufgemacht, um zusammen mit dem bepackten Esel die Kinder zu besuchen.

halten eine Tüte voller Süssigkeiten. ■ Avry Centre, Dienstag, 6. Dezember von 13 bis 19 Uhr: Der Samichlaus und der Schmutzli sind präsent und schenken den Kindern Mandarinen und Lebkuchen. ■ Métropole Centre, Dienstag, 6. Dezember von 14 bis 18 Uhr: Der Weihnachtsmann ist anwesend und verteilt den Kindern Mandarinen und Lebkuchen.

■ Gruyère Centre,Mittwoch,30.No-

vember von 13.30 bis 19 Uhr: Der Samichlaus und der Schmutzli sind im Haus und bescheren den Kindern Mandarinen und Lebkuchen. ■ Centre La Tour, Samstag, 3. Dezember von 9 bis 15 Uhr: Der Samichlaus und der Schmutzli sind da und geben den Kindern Mandarinen und Lebkuchen. Text: Pascal Vuille


IHRE REGION 94 |

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Von wo die Chlaussäckli Das Unternehmen Choco Diffusion in Le Locle stellt für die 36 Filialen der Genossenschaft die

W

elches Kind hätte nicht gerne einen Papa, der in einer Firma arbeitet, die Tüten voller Süssigkeiten herstellt? Für die beiden kleinenTöchtervonNicolasBihleristdieser Wunsch Wirklichkeit. Ihr Vater, ein dynamischer Unternehmer von 36 Jahren, wacht über die Geschäftsentwicklung des Familiebetriebs Choco Diffusion.ImHerbstwirdfleissigander Zusammenstellung der Chlaussäckli gearbeitet.

Was sind die Etappen bei der Herstellung der Chlaussäckli?

Nachdem die Bestellungen der MigrosFilialen bei uns eingegangen sind,decken wir uns bei den Produzenten mit den Waren ein, die in die Säckchen kommen. Zum Beispiel bei der Jowa mit Gebäck und bei Chocolat Frey mit Schokolade. Anschliessend stellen wir je nach Lieferzeiten einen Produktionsplan auf.Nachdem die Tüten gefüllt sind, werden sie bei uns verpackt und dann an die regionale Zentrale geliefert, von wo aus sie in die Filialen gelangen. Was findet man alles in den Säckli?

Jede Genossenschaft trifft aus einem Sortiment von sechs Säckchen unterschiedlicher Grösse und unterschiedlichen Inhalts ihre eigene Wahl. Ein Chlaussäckchen enthält in der Regel Erdnüsse, ein Gebäck, eine Tafel Schokolade zu 100 g, Bonbons, verpackte Schokoladen und kleine Süsswarenartikel. In allen sind nur Zutaten enthalten, welche die Kunden das ganze Jahr über im Migros-Sortiment finden. In welchem Mass setzen Sie Handarbeit ein?

Handarbeit ist wichtig und ergänzt die

Für Nicolas Bihler bedeutet St. Nikolaus sechs Monate Arbeit.

Choco Diffusion: Ein Unternehmen, das expandiert Nicolas Bihler arbeitete sechs Jahre lang an der Seite seines Vaters, des Gründers von Choco Diffusion, einer Firma, die 1981 entstand. Im Jahr 2006 nahm er selber die Zügel in die Hand. Seither ist Choco Diffusion vor allem deshalb gewachsen, weil sich das Unternehmen aus Le Locle auf den Export konzentriert

und das Konzept des Co-Packaging entwickelt hat. Es hat seine eigenen Sortimente (Ostern und Weihnachten) sowie Souvenirprodukte für den Export und für Touristen entwickelt. Mit 50 Mitarbeitern und doppelt so vielen in der Hochsaison macht das Unternehmen einen Umsatz von 50 Millionen Franken.

Jedes Jahr liefert Choco Diffusion der Genossenschaft 15 000 Chlaussäckli. Insgesamt werden 100 Tonnen Erdnüsse und 2000 Tonnen Schokolade verarbeitet, was Choco Diffusion zum grössten Chlaussäckli-Hersteller des Landes macht.


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 48, 28. November 2011 |

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kommen Chlaussäckli zusammen.

Tiago Da Costa setzt alles daran, ein Sortiment anzubieten, das den Bedürfnissen und Wünschen der Kundschaft entspricht.

Geschäftige Adventszeit in der Genossenschaft

Aus 50 Mitarbeitern in der Nebensaison werden doppelt so viele in der Hauptsaison.

«Ich bin im Geiste von Samichlaus und Weihnachtsmann aufgewachsen.» Arbeit an der Abfüllanlage. Nur mit Handarbeit erhält man eine attraktive Präsentation des Produkts.Der Inhalt aller Chlaussäckli muss einheitlich und gleichmässig sein.

bilder: Stéphane Gerber

Wie ist Ihr Verhältnis zum St. Nikolaus?

Ich trage ja seinen Namen. Aufgrund der Tätigkeit meines Vaters bin ich im Geiste von Samichlaus und Weihnachtsmann aufgewachsen.Für mich beschränkt sich St. Nikolaus nicht nur auf die Weihnachtszeit, er beschäftigt mich quasi sechs Monate pro Jahr. Interview: Pascal Vuille

Die Mehrzweckzonen der Migros-Filialen gestatten es Tiago Da Costa, die Weihnachtsprodukte in der Adventszeit in den Vordergrund zu rücken.

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iago Da Costa ist seit letztem Januar Product Manager für Back- und Kolonialwaren, und er ist innerhalb der Genossenschaft für das gesamte Samichlaus- und Weihnachtsmanngeschäft verantwortlich.«Im Gegensatz zu früher wollen wir den Unterschied zwischen St. Nikolaus und dem Weihnachtsmann aufzeigen. Dadurch, dass die Produkte in Verbindung mit diesen beiden unterschiedlichen Personen in den Regalen klar voneinander getrennt sind, wird der Kunde sie nicht verwechseln», erläutert der 28-jährige Hochschulabsolvent und Verbindungsmann zwischen Lieferanten und Filialen. So werden die Weihnachtsartikel mit den Bildern der beiden Männer mit weissem Bart nicht mehr nebeneinander liegen. Beim Samichlaus erfreut man sich an Gebäck und Grittibänzen und kann sich sein Naschsäckli sowie seinen bevorzugten Adventskalender aussuchen.

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11 Adressänderung: Nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: Tel. 058 574 83 37, immer morgens und am Montagnachmittag. E-Mail: catherine.leuba@gmnefr.migros.ch

Etwas davon entfernt lässt man sich von dem zauberhaften Sack des Weihnachtsmanns verlocken,der vollgestopft ist mit Guezli, Schokolade aller Art, Marzipan, glasierten Marroni und Panettone. Zwei Monate vor der Auslage dieser Spezialartikel ist bereits alles fertig. Das Weihnachtssortiment wird übrigens schon im Februar festgelegt.

erinnerungen an den samichlaustag in der Kindheit Die Hauptaufgabe von Tiago Da Costa besteht darin,ein Sortiment anzubieten, das der Nachfrage und den Wünschen des Kunden entspricht. Bei diesen Marketingüberlegungen erinnert er sich an seine Jugend: «Im Val-de-Ruz, wo ich damals gelebt habe,wurde der Nikolaustag gemeinsam vor der Schule bei einer guten Erbsensuppe gefeiert.» Ein unvergesslicher Augenblick des Zaubers und des Lichts. Text: Pascal Vuille


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

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Gesundheitscheck mit dem Handy

Das iPhone könnte uns künftig den Arztbesuch ersparen: Mit Aufsteckmodulen misst das Handy den Blutdruck, die Temperatur oder den Blutzucker und übermittelt die gemessenen Werte gleich dem Arzt.

Bilder: AFP-Images, Getty Images, Paco Carrascosa

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it einer App wird jedes Smartphone im Handumdrehen zu einem Multifunktionsgerät. Es spuckt nicht nur die Abfahrtszeiten aller Züge aus,sondern kann auch als Wasserwaage, Babyphone oder als mobiler Arzt dienen. Denn gerade in den Bereichen Gesundheit und Fitness hat sich die Zahl der Apps seit 2010 fast verdreifacht und liegt derzeit bei etwa 15 000. Die Anwendungen reichen von der Blutdruckmessung über Seh- oder Hörtests bis zur Überprüfung von Muttermalen. «Insbesondere für chronisch Kranke können solche Apps sehr nützlich sein», sagt Jacques de Haller (59),Präsident der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH. Denn, wer beispielsweise an Diabetes, Bluthochdruck oder Herzkrankheiten leidet, muss regelmässig Vitalwerte wie Blutdruck, Puls oder Blutzucker protokollieren. Diabetiker etwa sind darauf angewiesen, mehrmals täglich ihren Blutzuckerspiegel zu messen. Das Smartphone dient mit Hilfe eines Adapters von der Grösse eines Feuerzeugs als Messgerät. «Das ersetzt sicher nicht die Untersuchung beim Arzt, kann aber die Zahl der Routinebesuche verringern», so de Haller. Statt dass der Patient regelmässig den Arzt mit den Messwerten besucht, übermittelt das Smartphone die Werte direkt dem Fachmann.Deshalb sieht der Genfer Arzt das Handy auch nicht als Konkurrenz: «Denn Medizin ist nicht nur eine Zahl, sondern auch die fachliche Interpretation dieser Zahl.»

Das Smartphone ermittelt Messungen zuverlässig Grundsätzlich findet de Haller diese Entwicklung positiv.«Allgemeinpraktiker können von unnötigen Routinebesuchen entlastet werden.» Er denkt sogar, dass dadurch die Gesundheitskosten sinken könnten: «Denn so erkenne ich als Arzt rechtzeitig,ob sich bei einem Patienten etwas verändert, und kann schneller intervenieren.» So lassen sich Komplikationen mit langen und teuren

IT’S A WILD WORLD

Im Livechat mehr über die Florida Keys erfahren

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Wer Ferien auf den über 200 Koralleninseln vor Miami machen möchte, kann sich ab sofort im Livechat auf der offiziellen Internetsite der Florida Keys informieren: www.fla-keys.com Dazu muss man einzig auf der Homepage auf «Chat with us live» klicken. Ein Fenster öffnet sich, und ein «Operator» beantwortet alle Fragen rund um das Reiseziel. Der kostenlose Chat läuft für Interessenten aus deutschsprachigen Ländern wochentags von 15 bis 23 Uhr, allerdings in Englisch. Folgende Inseln lohnen sich besonders: ■ Key Vaca mit der Stadt Marathon eignet sich dank diverser Hotels,Motels, Resorts und Bed & Breakfast für Familien. In «The Island Fish Co.» gibts nicht den besten Fisch, sondern den besten Key Lime Pie, wie die überaus süsse Spezialität heisst. Den schönsten Sonnenuntergang erlebt man im Restaurant Sunset Grille & Raw Bar, Keys Fisheries heisst das beste Lokal für Meeresfrüchte.

Mit einem Adapter wird das Handy zum Blutzuckermessgerät.

Spitalaufenthalten vermeiden. Zuverlässig sind die Messungen auch. Das zumindest bestätigt die deutsche Stiftung Warentest. Es habe sich gezeigt, dass die vom Smartphone ermittelten Werte in den untersuchten Fällen genauso zuverlässig waren wie die klassischer Geräte. Text: Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Würden Sie einen ersten Gesundheitscheck übers Mobiltelefon machen? Die Umfrage.

■ Verruchter gibt sich Key West und

seine rund 25 000 Einwohner auf der gleichnamigen Insel: In den Bars der Duval Street wird geraucht, in den Strassen Alkohol getrunken. In der noch 144 Kilometer von Kuba entfernten Stadt sollte man das Hemingway-Museum (Whitehead Street 907) und den Friedhof besuchen, wo gar ein Yorkshire-Terrier begraben ist. Auf einem der Grabsteine steht: «I Told You I Was Sick».


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

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5 FRAGEN AN … Christine Romann (62), Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Nänikon ZH, zur Frage, wie Eltern ihren Kindern helfen können, über den Tod eines Haustieres hinweg zu kommen.

«Tod eines Haustieres erklären» 1

TV-Star Nik Hartmann trauert nach dem Tod von Jabba um eine langjährige Gefährtin.

In Familien leben Kinder teilweise von Geburt an mit einem Tier zusammen. Nun stirbt es.Wie erklärt man dem Kind, was mit dem geliebten Fido oder der verschmusten Mizi passiert ist?

Der Tod des Haustiers soll dem Kind mit einfachen Worten erklärt werden. Vor allem müssen die Eltern offen sein für die Fragen des Kindes.Und die werden kommen. Denn Kommunikation mit einem Kind ist — wie sonst auch — keine Einbahnstrasse. Eltern können sich entsprechend an den Fragen des Kindes orientieren. Sie geben einen Hinweis, was angebracht ist und was das Kind überhaupt wissen will.

(«Schweizer Illustrierte», 14. 11. 2011)

2

Gibt es eine Methode, um sein Kind auf den Moment des Abschieds vorzube­ reiten?

Es braucht keine bestimmte Strategie. Als Eltern offen zu sein für die eigenen Gefühle und die des Kindes genügt vollkommen.Zusätzlich müssen auch Eltern vorleben, dass Abschied, Trauer und Tod normale Bestandteile des Lebens sind.

3

Ist es sinnvoll, rechtzeitig ein Ersatztier anzuschaffen, damit für die Kinder der Übergang sozusagen nahtlos verläuft?

Ersatztiere sind unsinnig. Ein nächster Hund oder eine nächste Katze ist auch für ein Kind einfach ein neues Tier und auf keinen Fall ein Ersatz für das alte. Demnach muss man sich auch nicht be-

eilen. Lassen Sie dem Kind Zeit, um den Verlust zu verarbeiten.

4

Ab welchemAlterbekommt das Kind mit, was passiert, wenn ein Haustier stirbt?

Das ist unterschiedlich. Aber normalerweise zeigt das Kind, ob es mitbekommt, was geschehen ist. Schliesslich sind Kinder ja kommunikationsfreudige Wesen, und sie sagen oder zeigen, was sie beschäftigt.

5

Ab welchem Alter sollen Kinder beim Ein­ schläfern eines Haustiers mit dabei sein können?

Ab welchem Alter Kinder dabei sein sollen, wenn das Haustier eingeschläfert werden muss, lässt sich nicht generell beantworten. Für manche kleine Kinder kann der Abschied vereinfacht werden, wenn sie es miterleben können und die Eltern ihnen erklären, dass man damit das Leiden des Tiers abkürzt. Andere, auch ältere Kinder wollen das nicht — auch hier gilt: Lassen Sie die Kinder mitentscheiden. Interview: Thomas Vogel

Den ganzen Artikel aus der «Schweizer Illustrierten» lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch

MEIN GARtEN

Auspacken bitte! Gartenexpertin Haia Müller beschäftigt sich mit Wintermode.

Spätestens wenn die Daunenjacken aus demMottenschrankgeholtwerden,hängen die Gartenfreunde auch ihren Pflanzen Mäntelchen um. Sie möchten ihre Lieblinge vor kalten Füssen und eisigen Duschen schützen. Das Angebot an wärmenden Hüllen ist riesig, die Winterkollektion mit Vlies und Filz, Kokosmatten undBlisterfolien,JutesäckenundPlastikhauben lässt keine modischen Wünsche offen. Und die Gartenbesitzer greifen

tüchtig zu, wickeln ihre Töpfe in wärmende Ummantelungen, drapieren wuchtigeCapesumihreBüscheundbringen alles unter die Haube. Einige setzen sogar architektonische Wahrzeichen in ihrenGarten.BeieinemSpaziergangentdeckte ich kürzlich zwei Palmen unter grün schillernden Plastikkuppeltürmen. Allerdings macht das Wetter dieses Jahr dasSpielnichtmit.Zwarhattenwirschon einige Frostnächte,doch die schaden den

wenigsten Pflanzen. Vom Winterschutz profitieren eher die Pilze und Schädlinge, die unter den Hüllen prächtig gedeihen. Darum empfiehlt mein Gärtner, an sonnigen Tagen die Mäntelchen nochmals aufzuknöpfen. Ohnehin leide das Grünzeug eher an der Trockenheit als an der Kälte. Deshalb rät er, den Pflanzen einen tüchtigen Gutsch Wasser zu geben. Und sie erst definitiv einzupacken, wenn der Winter dann doch einmal kommt.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

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STARK & SCHÖN

Papi muss mal weg

Weihnachtsshopping ist für viele Männer ein Graus. Es sei denn, sie organisieren die Einkaufstour selber. Eine Anleitung.

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Bild: CJ Burton/Corbis, Illustration: Rebekka Heeb

änner können viel ertragen. Ein vorweihnachtlicher Einkaufsbummel mit Kind und Kegel gehört aber definitiv nicht dazu. Dabei könnte die unvermeidliche Shoppingtour mehr Entspannung bieten als jedes Wellnesswochenende — vorausgesetzt man organisiert sie richtig. Und das geht so: 1.Er: «Schaaatz,ich gehe heute shoppen.» Sie: «Super. Kinder, wir gehen in die Stadt.» Er: «Nein,ich gehe mit einem Freund.» Sie: «Waaaas?» Er: «Geschenke einkaufen. Es soll doch eine Überraschung werden, Amore.» Lange Pause. Sie: «Hmmm, also gut. Kinder, der Papa geht heute alleine.» 2. Papa verabredet sich mit einem guten Freund in einer Confiserie oder Bäckerei. Vor der anstrengenden Tour muss Kraft getankt werden. Heute darf es auch mal ein Vermicelles mehr sein. Oder zwei. Schliesslich sind die Kids nicht dabei.

Adventsfenster 3

Spass ist ein wichtiger Faktor für den Männer-Weihnachtsbummel.

3. Und dann gehts ab in den Spielzeugladen. Dort kann Mann sich stundenlang «vertörlen».Die neuste Rennbahn ausprobieren, über ferngesteuerte Helis fachsimpeln oder mit zwei Trottis zwischen den Regalen durchflitzen. Danach fühlt Mann sich sehr wohl. Der Alltagsstress ist weg,die Gesichtszüge sind entspannt.Und das Beste daran: Die Geschenke der Kinder sind

auch schon gekauft. Achtung: Für eine länger anhaltende Wirkung des Wohlgefühls empfiehlt es sich,auch der Frau ein Geschenk zu kaufen. Text: Andrej Abplanalp

Helena (4) aus Uttingen BE strahlt: «Dieses Spielzeug hätte ich auch gern.» Wer den Ravensburger Deco Mandala-Designer à 55 Franken oder das Playmobil US-Police Komplettset im Wert von 79 Franken gewinnen will, merkt sich die Seitenzahl und macht mit (mehr Infos auf Seite 44).

(3 Vermicelles, 1 Carrera-Rennbahn, 1 Playmobil-Piratenschiff, 1 ferngesteuertes Auto)

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

EGO-COACH: IN 36 SCHRITTEN ZU MEHR SELBSTBEWUSSTSEIN

Die Heiztemperatur sorgfältig wählen

Schritt 12: Machen Sie Komplimente

Rund ein Drittel unseres durchschnittlichen Energieverbrauchs geht aufs Konto der Heizung. Wer seine Raumtemperatur um ein Grad reduziert, senkt den Heizenergieverbrauch um rund sechs Prozent. Das sind umgerechnet 125 Liter Heizöl. In Wohn- und Bürogebäuden sind Temperaturen von 20 Grad Celsius ideal. Im Schlafzimmer braucht es 16 bis 18 Grad für eine bessere Luft- und damit Schlafqualität. In Wintergärten,Treppenhäusern oder Abstellräumen ist Heizen nicht angebracht. Mehr zum Thema unter: www.wwf.ch/licht oder als App im iTunes AppStore oder Android Market.

Ein Kompliment zur richtigen Zeit kann Wunder bewirken. Nicht nur beim Gegenüber. Komplimente sind die reinste Seelennahrung. Ein ernst gemeintes Kompliment erfreut nicht nur andere, es kann auch schwierige Situationen entspannen. Das ist manchmal nötig. Zum Beispiel, wenn man auf einem Amt etwas klären muss. Wenn Sie wieder mal ins Gesicht eines unsympathischen Menschen schauen, von dem Sie etwas brauchen, konzentrieren Sie sich einfach auf die Frage: Welches ist das sympathischste Detail an dieser Person? Egal, ob es die Brille ist, die perfekt zum Gesicht passt, oder die Krawatte, die hervorragend mit dem

Anzug harmoniert. Sprechen Sie es aus! Sie werden sich selbst von Ihrer Antipathie ablenken. Und die Chancen stehen gut, dass sich dadurch die ganze Situation entspannt. Auch ein Lächeln kann ein Kompliment sein. Machen Sie sich einen Sport daraus, am Morgen im Tram oder an der Ampel fremde Menschen anzulächeln. Die Chancen stehen gut, dass diese Ihr Kompliment erwidern. Das tut Ihrer Seele gut. Sie werden viel entspannter, besser gelaunt und selbstbewusster im Büro erscheinen. Und in dieser Form kann Sie niemand mehr aufhalten. Wetten? In Zusammenarbeit mit www.focus.de


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 48, 28. November 2011 |

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NEUES VOM ZOO-dOKtOR

Revierkampf im Vivarium «

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo.

Die Zusammenführung von Tieren ist und bleibt eine grosse Herausforderung. Es stellen sich immer wieder ähnliche Fragen: Wie reagieren die bereits vorhandenen Tiere auf ein neues Individuum? Welche Vorlieben betreffend Ernährung, Einrichtung oder Sozialkontakten bringt das neue Individuum mit? Natürlich versuchen wir vor der Integration eines neuen Tiers immer, möglichst viele dieser Informationen vom vorherigen Besitzer zu erhalten, um die heikle Phase der Eingewöhnung möglichst schadlos zu bewältigen. Beim Einsetzen eines männlichen Kaktuswelses in ein grosszügiges Becken im Vivarium verläuft die Integration trotz gründlicher Vorkehrungen nicht nach Plan. Der aufmerksame Tierpfleger beobachtet nach wenigen Stunden, wie das Weibchen das Männchen attackiert und diesem mit ihren scharfen, mehrreihigen Zähnen im Brustbereich eine tiefe Fleischwunde zufügt. Dieser Angriff muss ganz gezielt gewesen sein, denn wie der Name schon verrät, sind diese Fische mit Ausnahme der Brustpartie (!) am ganzen Körper durch knöcherne Stacheln gut geschützt.

Nach einer Attacke musste der neue Kaktuswels medizinisch versorgt werden.

Ich begutachte die klaffende Wunde. Zum Glück ist die Körperhöhle nicht eröffnet, aber trotzdem müssen wir zum Infektionsschutz eine Behandlung einleiten. Diese verläuft bei den Fischen meist über das Wasser: Einerseits hängt der Tierpfleger einen UV-Filter zum Abtöten von Mikroorganismen an die Wasserpumpe, und andererseits geben wir Antibiotika ins Wasser. Trotzdem

GEFÄLLt MIR Bernhard Buholzer (41), Chauffeur, Genossenschaft Migros Luzern

verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Kaktuswelses nach drei Tagen, sodass ihn der Tierpfleger mit einem schützenden Tuch kurz in die Hand nimmt und ich die Wunde lokal behandle.Dieses Prozedere wiederholen wir mehrere Male. Wir sind froh, dass sich der stachlige Patient äusserst ruhig und kooperativ verhält. Die Wunde verschliesst sich, und mit zusätzlichen Versteckmöglichkeiten gelingt es dem innovativen Tierpfleger schliesslich, die beiden Fische zusammen in einem Wasserbecken zu halten! Kaktuswelse kommen in den Nebenflüssen des Amazonas vor und sind stark bedroht, weil deren Lebensraum weitgehend zerstört ist.

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Ihre Lieblings-Website?

www.stoukins.ch—dieSiteeinercoolen Hardrock-Cover-Band aus Luzern.

«Auf meinem Nachttisch stehen 7 zwei Wecker» 8 1

Ihre genialste App?

Apps überfordern mein altes Handy. Leider.

Etwas von AC/DC, das hebt die Stimmung immer,

«Dschungelbuch», der wunderschöne Disney-Film von 1967. Es ist der letzte grosse Zeichentrickfilm, den Walt Disney noch selbst produziert hat.

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Wo möchten Sie auf keinen Fall vom Handy gestört werden?

bilder: Torben Weber/Zoo basel

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

Die überflüssigste CD, die Sie je gekauft haben?

Leider einige. Das passiert dann, wenn ich die CD aufgrund des Covers gekauft habe.

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Welches war der erste Kinofilm in ihrem Leben?

Zum Beispiel «Hangover», da kommen mir die Tränen vor Lachen.

Wenn ich mit dem Lastwagen in einer heiklen Situation bin.

Mit welchem Game haben Sie am meisten Zeit verbracht?

«Grand Theft Auto» und «Medal of Honor» spielte ich eine Zeit lang häufig auf der Playstation 2.

9 10

Meine Lieblingsserie am TV ist …

…momentan «Two and a Half Men». Was machen Sie abends als Letztes?

Meine beiden Wecker stellen. Ich gehe auf Nummer sicher, denn wenn ich verschlafe, könnten in einigen Filialen Produkte in den Gestellen fehlen.


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Wenn sogar ein Blumenstrauss zur Belastung wird Jedes Jahr werden in der Schweiz etwa 10 000 Frauen nach der Geburt ihres Kindes depressiv. Dauert der Zustand länger als ein paar Tage, ist professionelle Hilfe gefragt. Zwei Betroffene erinnern sich an ihre dunkelsten Stunden.

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eirat, Kind, happy Life … So hatte sich Michaela Iannunzio (27) aus Grüt ZH ihr Leben vorgestellt.Sie, die gerne alles plant und nichts dem Zufall überlassen möchte. Bis zum 21. Dezember 2009 verlief auch alles so,wie Sie sich das ausgemalt hatte. Sie heiratete den neun Jahre älteren Massimo, wurde schnell einmal schwanger und war glücklich. Doch mit etwas hatte Michaela nicht gerechnet. Dass ihr das durchorganisierte und strukturierte Leben entgleiten könnte. Am 21. Dezember, mit der Geburt ihrer Tochter Serena trat jedoch genau das ein. Die Kleine wog 2800 Gramm, war keinen halben Meter gross und mit einem gesegneten Organ ausgestattet. «Serena schrie permanent.» An Schlaf war nicht mehr zu denken, Milch hatte Michaela keine,und schon nach wenigen

Tagen war sie mit den Nerven fertig. Nichts klappte so, wie sie sich das vorgestellt hatte.

sie weinte tagelang, war frustriert und emotionslos Statt stolz den Kinderwagen durch das winterliche Zürcher Oberland zu schieben und die Tage mit der kleinen Serena zu geniessen, weinte die Pharmaassistentin tagelang, war frustriert und völlig emotionslos. Um die Tochter kümmerte sich ihr Mann oder ihre Mutter. «Ich hatte keine Freude,empfand für niemanden etwas — nicht einmal für meine kleine Tochter.» Michaela Iannunzio lag nur noch weinend im Bett und wartete. Auf die Frage worauf, weiss sie auch heute noch keine Antwort. Das musste auch Esther Leber* erfahren. Die 36-Jährige hat mit Thomas (8)

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und David (5) bereits zwei wilde Buben zu Hause. Bei keinem der beiden hatte sie nach der Geburt Probleme. Doch dann, am 5. Februar 2010, kam Raymond zur Welt,und alles veränderte sich.Ruth war permanent nervös, sie zerbrach sich tagelang den Kopf über Nichtigkeiten. Schliesslich, zwei Wochen nach der Geburt von Raymond brach auf einen Schlag Esthers fragile Welt zusammen. Einen eigentlichen Auslöser dafür gab es nicht. «Es war danach monatelang alles einfach sinnlos, ich konnte nicht mehr schlafen und wollte nicht mehr essen», beschreibt Esther Leber ihre damalige Gefühlslage. «Das ist typisch»,sagt Lyubka Caviezel (52), Oberärztin auf der MutterKind-Station der Psychiatrischen Klinik Beverin im bündnerischen Cazis. Mütter mit einer Wochenbettdepression, auch Postpartale (PPD) oder Postnatale Depression (PND) genannt, weinen oft ohne Grund, sind emotionslos und haben Schlafstörungen.«Das kann bedeuten, dass sie den ganzen Tag schlafen», so die Churer Ärztin «oder aber nicht mehr schlafen können.» Für Michaela * Namen der Redaktion bekannt

Drei Stufen der Wochenbettdepression und die Behandlung ■ Baby-Blues: Der Postpartale Blues oder Baby-Blues ist meist eine kurzzeitige Verstimmung, die bei einem Viertel bis der Hälfte aller Frauen während der ersten Woche nach der Entbindung auftritt. Er kann mehrere Stunden bis wenige Tage andauern und verschwindet meist spontan wieder. Kennzeichnend ist oft, dass die frischgebackene Mutter grundlos weint, traurig und reizbar ist und schlecht schläft. In dieser Phase reicht es, wenn die Mutter entlastet wird. Sei es etwa, dass die Spi-

tex ihr Aufgaben abnimmt oder ihr Partner sich mehr um sie kümmert und sie Zeit für sich bekommt. ■ Postpartale Depression: Erfährt eine Wöchnerin zu wenig oder keine Unterstützung in einer Phase des Baby-Blues kann sich dieser schleichend zu einer Postpartalen Depression – auch Wochenbett- oder Postpartale Depression (PPD) genannt – entwickeln. Dabei ist die Betroffene niedergeschlagen, weint grundlos, ist antriebslos, müde, leidet unter

Schlafstörungen, ist emotionslos auch gegenüber dem Neugeborenen. Tagelanges Grübeln, oft über Kleinigkeiten, plagt Betroffene. Eine PPD kann sich auch erst Monate nach der Geburt entwickeln. Wichtig ist vor allem, dass eine betroffene Mutter möglichst schnell professionelle Hilfe bei Arzt, Gynäkologe, Psychiater oder einer Beratungsstelle sucht. Je schneller einer Patientin geholfen werden kann, umso milder verläuft in der Regel der Krankheitsverlauf. Die Familie ist eine sehr

wichtige Stütze für betroffene Frauen. ■ Postpartale Depression plus Psychose: Verliert die Mutter zusätzlich zur depressiven Grundstimmung noch den Bezug zur Realität, spricht man von einer PPD mit Psychose. Eine solche Psychose kann sich durch Wahnvorstellungen, stark übertriebene Aktivität, extreme Ängste oder Teilnahmslosigkeit äussern. Sie erfordert zwingend eine psychiatrische Behandlung und eine Stabilisierung mit Psychopharmaka.


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Esther Leber wollte nach der Geburt von Raymond* nicht wahrhaben, dass sie unter einer Depression litt. Drei Monate lang schleppte sie sich durch, bis sie Hilfe annehmen konnte.


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te nicht, wie es weitergehen sollte. Am Schluss konnte sie kaum mehr gehen. Michaela Iannunzio sitzt auf der schwarzen Designer-Ledercouch im akkurat aufgeräumten Wohnzimmer, in dem selbst die Spielsachen nicht einfach nur rumliegen, sondern fein säuberlich

in einer Spielecke lagern. Heute kann sie wieder lachen und sagt rückblickend: «Ich musste zwei Monate mit mir kämpfen, bis ich mich bereit fühlte, selber für mein Kind zu sorgen.» So lange verbrachte sie auf der Mutter-Kind-Abteilung einer psychiatrischen Klinik,wo sie

Iannunzio war das Ganze ein einziges Desaster. Sie verlor praktisch auf einen Schlag ihre ganze Lebensfreude — so wollte sie nicht mehr leben. Es folgten mehrere Konsultationen bei den verschiedensten Ärzten,die ihr einen BabyBlues bescheinigten und ihr Schlafmittel verschrieben.Immer wieder fragte sie sich: «Wieso ich?».

Schon wenige Tage nach der Geburt von Tochter Serena war Michaela Iannunzio am Ende ihrer Kräfte. Es dauerte Monate, bis sie selbst für die Kleine sorgen konnte.

oft werden die ersten symptome nicht ernst genommen Eine Frage, die ihr niemand abschliessend beantworten kann. Aber sie steht nicht alleine da: Jede achte Mutter durchlebt eine Wochenbettdepression. «Dennoch werden die ersten Symptome der Krankheit oft nicht so richtig ernst genommen», sagt Lyubka Caviezel, «Ärzte tun es oft als Baby-Blues ab.» Das ist auch einfach,denn immerhin betrifft der Baby-Blues bis zur Hälfte aller Mütter (siehe Box auf Seite 106). Doch im Gegensatz zum Baby-Blues, eine Reaktion des Körpers auf die hormonelle Veränderung nach der Geburt, ist die PPD eine richtige Depression — und die muss behandelt werden. Etwas, das Esther Leber nicht wahrhaben wollte. Sie erlebte in dieser Phase selbst Lyubka Caviezel, Oberärztin Geschenke, wie zum Beispiel ein Blumenstrauss, nicht als Freude, sondern als Belastung.«Ich dachte mir,nun muss ich auch noch für die Blumen sorgen.» Sie war so verzweifelt,dass sie sich wünschte, die Welt würde endlich untergehen.Gut drei Monate schleppte sich Esther Leber so durchs Leben, funktionierte mehr schlecht als recht und wuss-

«Ärzte tun es oft als Baby-Blues ab.»

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Migros-Magazin | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

Hause, bekam sie von ihrem Umfeld viel Unterstützung: «Wir konnten zu Nachbarn essen gehen, die Spitex kaufte für mich ein.» Das ist wichtig, vor allem wenn noch weitere Kinder geplant sind. Gemäss Studien aus England und Kanada entwickeln nämlich Frauen bedeutend seltener eine PPD, wenn sie von ihrem Umfeld unterstützt werden. Bereits regelmässige telefonische Kontakte mit den betroffenen Frauen sind hilfreich.

einen geregelten Tagesablauf aber auch den Umgang mit ihrer Tochter lernen musste. Es gab Gesprächstherapien und natürlich Medikamente: Antidepressiva und Schlafmittel. Auch Esther Leber verbrachte zehn Tage zusammen mit Raymond in der Psychiatrie. Wieder zu

Texte: Thomas Vogel Bilder: Vera Hartmann

www.migrosmagazin.ch Reizbarkeit oder Konzentrationsmangel: Die Symptome der Kindbett-Depression

Symptome ernst nehmen und darüber sprechen Tipps für Mütter ■ Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr und ernst ■ Schämen Sie sich nicht und sprechen Sie mit Partner, Eltern oder Freunden über die Situation ■ Kontaktieren Sie eine Fachperson und legen Sie die Probleme auf den Tisch ■ Haben Sie keine Angst vor der psychiatrischen Klinik. Je früher Sie reagieren und sich behandeln lassen, umso besser ■ Nehmen Sie Auszeiten ohne Kind Tipps für Väter ■ Seien Sie wachsam und achten Sie auf Verhaltensänderungen bei Ihrer Partnerin

■ Achten Sie auf das Aussehen Ihrer Partnerin. PPD-Patientinnen neigen dazu ihr Äusseres zu vernachlässigen ■ Achten Sie darauf, wie sich Ihre Partnerin dem Baby gegenüber verhält ■ Nehmen Sie Ihre Partnerin ernst und zeigen Sie Verständnis ■ Entlasten Sie Ihre Partnerin. Gönnen Sie Ihr regelmässig Auszeiten vom Babyalltag ■ Versuchen Sie trotz der Vergrösserung der Familie durch die Kinder ihre Zweisamkeit weiterhin zu geniessen Mehr Infos unter www.postnatale-depression.ch www.depression.ch, www.mutterglueck.ch

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Das sagt Die expertin

«Nur eine gute Mutter kann zugeben, dass sie Hilfe braucht» Lyubka Caviezel (52), ist Oberärztin der Mutter-Kind-Station der Psychiatrischen Klinik Beverin in Cazis GR.

es geht vorbei – doch die Dauer ist eine grosse Unbekannte «Mütter, die bereits einmal eine Postpartale Depression hatten», so Lyubka Caviezel,«sind stark gefährdet,auch bei einem weiteren Kind zu erkranken.» Darum ist es für die Ärztin, die selber zwei Kinder hat, sinnvoll, solche Mütter von Beginn der Schwangerschaft weg therapeutisch zu begleiten.Wichtig ist vor allem, dass PPD nicht unter den Teppich gekehrt wird. «Keine Mutter braucht sich dafür zu schämen», betont Lyubka Caviezel. Für Esther Leber dauerte der Kampf noch weitere zwei bis drei Monate, bis sich ihr Leben unter dem Einfluss der starken Medikamente wieder normalisierte. «Die Ärzte sagten mir, ich müsse die Tabletten mindestens ein Jahr nehmen, ansonsten könnte es zu Rückfällen kommen.» Denn wie lange eine PPD dauert,ist immer eine grosse Unbekannte.Aber eines können die Ärzte bestimmt sagen: «Es geht vorbei.»

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LyubkaCaviezel,wieentstehteine Postpartale Depression (PPD)?

Es gibt eine ganze Reihe Faktoren, die zusammenspielen, wenn es zu einer Wochenbettdepression kommt. Neben den verrückt spielenden Hormonen kann eine schwere Blutarmut, eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein Vitamin-B12-Mangel Ursache sein. Spielen auch soziale Faktoren eine Rolle?

Ja, vor allem alleinerziehende Mütter trifft es öfter. Die Geburt eines Kindes bringt eine grosseVeränderunginsLeben, und wenn eine Frau damit ganz alleine dasteht,kann das sehr belastend sein. Nicht jede alleinerziehende Mutter verkraftet das einfach so. Auch wenn der Partner zu wenig präsent ist, sei es weil er viel arbeitet oder sich nicht interessiert, entsteht ein Gefühl der Einsamkeit. Zusammen mit einer emotionalen Überlastung durch die neue Situation kann eine Depression entstehen. Hinzu kommt, dass eine Frau nach einer Schwangerschaft körperlich ausgelaugt und deshalb weniger widerstandsfähig ist. Gibt es die typische PPD-Mutter?

Es gibt eine Tendenz, dass stark pedantisch veranlagte Mütter, bei denen alles strikt nach Schema X laufen muss, eher gefährdet sind.Denn mit

der Geburt eines Kindes funktioniert das Leben plötzlich nicht mehr im gewohnten Schema. Trifft PPD eher Erstgebärende oder Frauen bei weiteren Kindern?

Das Risiko ist bei beiden gleich hoch. Auch Faktoren wie das Alter der Wöchnerinnen, das Ausbildungsniveau oder der soziale Status haben keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. Es kann alle treffen. Hat die Berufstätigkeit der Mutter einen Einfluss auf eine PPD?

Berufstätigkeit kann zweierlei bewirken: ein schlechtes Gewissen bei der frischgebackenen Mutter, weil sie nicht 24 Stunden bei ihrem Kind sein kann, was zu PPD führen kann. Andererseits bringt ein Job aber auch Abwechslung ins Leben, Abwechslung, die der Depression entgegenwirkt.Eine Arbeit kann auch Bestätigung und Anerkennung vermitteln, welche die Frau im Mutteralltag womöglich nicht bekommt. Wichtig ist ein Gleichgewicht zwischen den Pflichten als Mutter, Hausfrau, Ehefrau, Berufstätigkeit. Und: Eine Mutter braucht auch Freizeit. Sind Mütter mit einer PPD schlechtere Mütter?

Nein, im Gegenteil! Nur eine gute Mutter kann zugeben, dass sie Hilfe braucht.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 48, 28. November 2011 |

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faMilie | 111

Heile, heile Sääge, drüü Tag Rääge

Schürfwunden, Beulen und blaue Flecken gehören zum Kinderalltag. Wenn Mama und Papa angemessen reagieren, sind die Schmerzen aber meist bald vergessen.

E

ben sass er noch auf dem Klettergerüst. Nun liegt Linus der Länge nach auf dem Boden.Der Vierjährige ist vom Spielgerät gepurzelt. Die Mutter hat das Ganze beobachtet und weiss, dass ihr Sohn nicht schlimm gestürzt ist.Aus der Ferne ruft sie ihm zu: «Ist doch gar nicht schlimm.» Ist es eben doch, denkt sich Linus und brüllt umso lauter. Wenn sich Kinder verletzen, geht schon bei kleinsten Blessuren die Welt unter. Jede Schürfwunde ist eine massive Verletzung, jeder Tropfen Blut ist ein Tropfen zu viel. Erwachsene wissen, dass das nur eine Schramme ist und der Schmerz bald vergehen wird.

bild: Fotolia

ein festes familienritual hilft gegen den schmerz Die Kleinen sind in solchen Situationen aber schlicht überfordert. «Deswegen ist es wichtig, dass man sofort reagiert», sagt die Kinderärztin Maja Schenker. Wird der kleine Patient augenblicklich in den Arm genommen und getröstet, wirkt das oft schon Wunder. Ausserdem sollte man das Kind und seinen Schmerz ernst nehmen. Wenn es das Gefühl hat, verstanden zu werden,kann es das Erlebte besser verarbeiten. In manchen Familien wird das Heile-Sääge-Lied gesungen, in anderen pusten die Eltern den Schmerz weg. Manche Mamas und Papas schwören auf bunte Kinderpflästerchen,mit denen man die Bobos versorgen kann. «Es spielt keine Rolle, was man macht, wichtig ist, dass das Ganze ein festes Familienritual ist», ergänzt die 37-jährige Schenker, die in Wallisellen ZH eine Praxis führt. Knie aufgeschlagen,Kopf gestossen, Finger gequetscht — viele Schmerzen kommen unverhofft. Wenn beispielsweise eine Blutabnahme oder Impfung ansteht, ist der Schmerz hingegen vorhersehbar. Die Kinderärztin rät Eltern, die jungen Patienten aufzuklären. «Je nach Alter kann man die Situation vorbereitend durchspielen oder be-

sprechen», rät Maja Schenker. «Das Schlimmste an der Angst ist nämlich die Ungewissheit.» Wenn Mama erklärt, wie das Blut aus dem Arm in die Spritze kommt, spielt die Wortwahl eine grosse Rolle.Wenn es heisst: «Hab keine Angst, das tut nicht weh!», dann bleiben beim Kind garantiert nur die Wörter «Angst» und «weh» hängen. Eltern sollten vielmehr eine positive Grundhaltung vermitteln: «Du schaffst das, wir begleiten dich und helfen dir, damit es schnell vorbei ist.» Manchmal sind nicht die Kinder, sondern die Eltern das Problem. Wie soll denn eine Dreijährige gelassen bleiben, wenn ihrer Mutter der Angstschweiss auf der Stirn steht? Ist die Mama hingegen ruhig, überträgt sich das auch aufs Kind. Text: Bettina Leinenbach

Wann zum Arzt? es gibt Situationen, in denen es mit Auf-die Wunde-blasen nicht getan ist. Nach Stürzen sollten eltern ihr Kind gut beobachten. Wenn es bewusstlos war, sollte ein Arzt aufgesucht werden. ebenso, wenn es nach dem Unfall erbricht oder über Kopfschmerzen klagt. bei bauchschmerzen sollte man immer auch an den blinddarm denken. vor allem wenn der Schmerz nach dem Stuhlgang nicht nachlässt. bei Säuglingen und Kleinkindern kann dauerndes Weinen auf eine mittelohrentzündung hindeuten. vor allem dann wenn sich zu den Schmerzen noch Fieber gesellt.

Auch bei kleinen Verletzungen brauchen Kinder besonderen Trost. Zum Beispiel ein Schmerzliedli oder ein farbiges Pflaster.


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1. Tag: Zürich–Sydney (Australien). Linienflug von Zürich nach Sydney. 2. Tag: Sydney (Australien). Abends Ankunft und Transfer zum Hotel. Hotelübernachtung. 3. Tag: Sydney (Australien). Stadtrundfahrt (inbegriffen). Hotelübernachtung. 4. Tag: Sydney (Australien).Transfer zum Hafen und Einschiffung. Abfahrt der «MS Sea Princess» um 18 Uhr. 5.–6. Tag: Erholung auf See. 7. Tag: Fahrt durch den Fjordland Nationalpark (Neuseeland). 8. Tag: Dunedin/Port Chalmers (Neuseeland). Dunedin ist eine schottische Stadt auf Neuseeland. Stadtrundfahrt und Ausflug Otago Halbinsel (*). Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 9. Tag: Christchurch/Lyttelton (Neuseeland). Christchurch gilt als die «englischste» Stadt ausserhalb Englands. Stadtrundfahrt und Besichtigung des Antarktikzentrums (*). Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 10. Tag: Erholung auf See. 11. Tag: Auckland (Neuseeland). Die grösste Stadt des Staates liegt vor einer Vulkankulisse und zwischen zwei Buchten. Ausflug Matakana – eine wunderschöne subtropische Land-

von 7 bis 18 Uhr. 12.–13. Tag: Erholung auf See. 14. Tag: Suva (Fidschi). Ausflug Fidschi’s Inselwelt (fak. CHF 190.–). Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. Sie überqueren die Datumsgrenze, die 1845 vereinbarte Grenzlinie auf der Erdoberfläche durch den Pazifischen Ozean, die ungefähr mit dem 180. Längengrad zusammenfällt. 15. Tag: Pago Pago (Amerikanisch Samoa). Pago Pago gehört zu dem USA zugehörigen Staat Samoa mitten in der Südsee. Aufenthalt von 7 bis 16 Uhr. 16.–17. Tag: Erholung auf See. 18. Tag: Bora Bora (Franz. Polynesien). Die vulkanische Insel Bora Bora beherbergt eine der schönsten Lagunen der Welt, «die Perle von Polynesien». Inselrundfahrt (*). Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 19. Tag: Papeete/Tahiti (Franz. Polynesien). Ankunft morgens um 8 Uhr. Tahiti ist eine Insel wie im Traum. Inselrundfahrt (*). 20. Tag: Moorea (Franz. Polynesien).Erleben Sie die mythische Insel Moorea mit ihrer tropischen Flora und Fauna. Moorea Tiki Island Tour (*). Aufenthalt von 7 bis 16 Uhr. 21.–25. Tag: Erholung auf See. 26. Tag: Honolulu, Oahu/Hawaii (USA).

Reise in umgekehrter Richtung mit leicht geändertem Programm. Details sind auf Anfrage erhältlich.

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felder, üppige Bergketten, erloschene Vulkane und verlassene, traumhaft schöne Sandstrände erwarten Sie auf einer Inselrundfahrt (*). Aufenthalt von 6 bis 23 Uhr. 27. Tag: Lahaina, Maui/Hawaii (USA). Viele halten Mauis Landschaft für die «hawaiianischste» der gesamten Inselwelt – und ihre Strände für die malerischsten des Archipels. Inselrundfahrt Maui (*) mit Vulkan Haleakala (auf 3000 m Höhe). Aufenthalt von 7 bis 16 Uhr. 28.–31. Tag: Erholung auf See. 32. Tag: San Francisco/Kalifornien (USA). Morgens Ankunft und Ausschiffung. Transfer zum Hotel. Stadtrundfahrt (inbegriffen). Eine von San Franciscos Hauptattraktionen sind die 130 Jahre alten Cable Cars. Hotelübernachtung. 33. Tag: San Francisco–Schweiz. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. 34. Tag: Ankunft in Zürich.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

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AUTO | 113

Haben Sie den Durchblick?

Morgen für Morgen dieser Kampf gegen vereiste Scheiben! Doch nur mit Guckloch fahren, ist keine Lösung. Das ist nicht nur gefährlich, sondern könnte auch den Ausweis kosten. Wertvolle Tipps für eine gute Sicht .

W

ennAppelleandieVernunftnicht fruchten, bekommt man den ArmdesGesetzeszuspüren:Das Fahren mit Guckloch in der vereisten Scheibe gibt eine saftige Busse. Die kann bis zu 1000 Franken teuer sein. Ausserdem droht ein Ausweisentzug.Nicht nur, aber auch deshalb ist gute Sicht Pflicht. Hier hilft, früh genug die Blätter der ScheibenwischerzuerneuernundHandschuhe, Eiskratzer und Schneebesen im Auto mitzuführen. Weitere Tipps: Scheiben putzen: Klingt profan,bringt aber als Vorsorge verblüffend viel. Denn der unsichtbare Schmutz innen auf der Scheibe bindet Feuchtigkeit — eine saubere Scheibe beschlägt weniger.Also mit Glasreiniger putzen und trocken reiben. Aber: Bereits beschlagene Scheiben nie wischen; das hilft kaum und gibt dicke Schlieren.

Frostschutz in Waschanlage: Sommerreiniger leer spritzen, dann Frostschutzkonzentrat mit Wasser oder Fertigmischung in die Waschanlage einfüllen. Frostschutz gegen einfrierende Waschdüsen bis Temperaturen von minus 20 Grad verwenden. Schnee und Eis entfernen: Alle Scheiben komplett befreien. Nur mit Eiskratzern arbeiten. Bei Behelfskratzern (CD-Hülle …) drohen Kratzer in der Scheibe.Schnee muss vom Dach entfernt werden,damit er nicht als Flugschnee andere gefährdet. Spiegel und Lichter nicht vergessen.Bei dünnem Eis helfen Enteisungssprays. Scheiben innen frei halten: Klimaanlage an: Sie entfeuchtet die Innenluft und verhindert so Beschlag. Ohne Klimaanlage Fenster einen Spalt öffnen,das

Die Scheibe muss völlig von Schnee und Eis befreit sein. Mit Guckloch zu fahren, kann teuer werden.

führt feuchte Atemluft ab.Sofort losfahren, damit das Kühlwasser warm wird. Volle Heizleistung, Gebläse auf höchste Stufe, alle Luft zur Scheibe. Sonnenblenden runter, so zirkuliert die Luft. Motor laufen lassen? Sicherheit geht vor! Sind Eis oder Beschlag hartnäckig, hilft manchmal nur: Motor an! Lieber 60 Franken Busse zahlen, als blind ein Kind zu überfahren. Timothy Pfannkuchen

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mit meiner Freundin im Zug von Luzern nach Olten.Vor Sursee verstarb sie an einem Herzstillstand.Ich war wie gelähmt.Im gleichen Abteil sass eine junge Frau, die sofort nach Hilfe rief und sich einsetzte. In Sursee rannte sie aus dem Zug und organisierte, den Arzt, die Ambulanz und die Polizei. Niemand kennt ihren Namen. Auf diesem Weg versuche ich diese nette,geistesgegenwärtige Frau zu finden, um ihr zu danken. Gertrud Tognetto, 5200 Brugg, Telefon 056 441 07 62, jeanine.bieri@hispeed.ch

■ Gerne würde ich meine ehemaligen

■ Wir haben uns am 15.September

Kolleginnen aus der Haushaltungsschule Hetzligen aus den 50er-Jahren (siehe Bild) wieder treffen. Wer erkennt sich oder eine Freundin oder Verwandte? Ich bin froh um jeden Hinweis.

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2011 auf einer Drei-Seen-Schifffahrt getroffen und blendend unterhalten. Du hattest einen Strohhut auf und bist 47-jährig. Ich war mit meiner Mutter und einem Hund dort. Würde mich freuen, von dir zu hören!

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mIgros-magazIn | Nr. 48, 28. November 2011 |

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.12.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

rätsel & spIele

unterhaltung | 121

ZUSÄTZLICH: 5× eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.12.2011, 24 Uhr

Auflösung Nr. 47:

Gewinner Nr. 46: Daisy Schönfelder, Glarus; Erna Oehen, Hitzkirch LU; Christina Götz, Zürich; Antonia Leimeroth, Biberstein AG; Jaroslav Rossa, Starrkirch-Wil SO Gewinner «Zusatz» Nr. 46: Sandra Vazquez, Rothrist AG; Isabelle Gehring, Bülach ZH; Monika Koch, Egg bei Zürich ZH; Georges Frei, Fällanden ZH; Doris Kocherhans, Chur

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VERBAND

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(Bsp. Spende 9 Fr.: Panda 9 an 488)


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rätsel & spIele

mIgros-magazIn | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! leicht

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

Und so nehmen Sie teil

3 8 5

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.12.2011, 24 Uhr

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Auflösung Nr. 47: 734 1 5 8 4 2 9 3 6 7 Gewinner Nr. 46: 2 4 3 6 7 5 9 8 1 Renato Hürlimann, 7 9 6 3 1 8 4 2 5 5 6 4 1 8 2 7 9 3 Baar ZG; 9 8 2 7 3 4 5 1 6 Heinz Iseli, 3 7 1 9 5 6 8 4 2 4 3 5 2 9 1 6 7 8 Winkel ZH; 6 1 7 8 4 3 2 5 9 Marianne Jokic, 8 2 9 5 6 7 1 3 4 Spiez BE; Robert Bruttin, Chippis VS; Doris Heizmann, Courtételle JU

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«Wenn Ihnen Wärme und Geborgenheit fehlen, hilft Kakao*.» Tipp von Anni T., taubblind

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PC 90-1170-7

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Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 349 000 (WEMF, MACH Basic 2011-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung a.i.), Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Highlight CSI

PFERDESPORT AUF HÖCHSTEM NIVEAU Der Mercedes-CSI ist das bestbesetzte Hallenspringturnier und die höchstdotierte Weltcupprüfung der Welt. Termine: 27. und 29. Januar 2012 im Hallenstadion Zürich Preis: Fr. 200.– statt Fr. 250.– / Fr. 72.– statt Fr. 90.– / Fr. 48.– statt Fr. 60.– Profitieren: Eine limitierte Anzahl Tickets erhalten Sie bis zum 4. Januar 2012 oder so lange der Vorrat reicht unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Nennen Sie bei der Bestellung den Code «Cumulus». Hinweis: Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert. Weitere Informationen: www.mercedes-csi.ch

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Der Mercedes-CSI ist das bestbesetzte und höchstdotierte Hallenspringturnier der Welt.

Seit bald einem Vierteljahrhundert zählt der Mercedes-CSI zu den bedeutendsten sportgesellschaftlichen Ereignissen in der Schweiz. Kein Wunder, vereint die Veranstaltung doch Spitzensport, Unterhaltung und Show à discretion unter einem Dach.

begehrten Weltcuppunkte. Das sportliche Highlight bildet dabei die internationale Springprüfung Mercedes Classic als Teil des Rolex FEI World Cup. Umrahmt wird der Anlass von der CSI-Expo, einer Sonderschau der FESPO Ferienmesse in der Messe Zürich.

Vom 27. bis 29. Januar 2012 ist es wieder so weit. Drei Tage lang kämpfen die weltbesten Reiterinnen und Reiter im Zürcher Hallenstadion in zwölf hochklassigen Prüfungen um insgesamt eine Million Franken Preisgeld und die

Der Mercedes-CSI ist aber keinesfalls nur ein Event für Pferdekenner. Auch Nicht-Rösseler und Familien kommen auf ihre Kosten. Das Erfolgskonzept besteht seit jeher in der Nähe zu den Stars und zu den edlen Vierbeinern,

sei es an den attraktiven Prüfungen, auf dem publikumswirksamen Abreitplatz oder an der beliebten Mercedes-Party am Freitag- und Samstagabend im Foyer des Hallenstadions. Hautnah präsentiert sich auch das Gastland China, das zu einem Ausflug in eine verführende, mystische Welt lädt. In einer aufwändig inszenierten Show faszinieren 60 Künstler aus dem Reich der Mitte mit eindrucksvollen Showbildern und atemberaubender Akrobatik.


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DIE NEUE SHOW VON DJ BOBO

FERIEN WIE IM SIEBTEN HIMMEL

WELLNESS-TRIP NACH FRANKREICH

DJ BoBo steht für atemberaubende Kostüme, grandiose Tanzchoreografien und spektakuläre Bühnenshows. Mehr als vier Millionen Menschen weltweit begeisterte er bereits mit seinen Inszenierungen. Mit zehn World-Music-Awards ist DJ BoBo zudem der erfolgreichste Schweizer Musikkünstler aller Zeiten. Am 25. November 2011, zeitgleich mit der Weltpremiere zur neuen Show «Dancing Las Vegas», erschien sein neues Studio-Album inklusive Bonus-DVD. Sichern Sie es sich jetzt zum Vorzugspreis.

Geniessen Sie herrliche Wintertage im neu erbauten Hotel Ochsen 2 in Davos. Das zentral gelegene Drei-Sterne-Haus hat alles, damit Sie sich wie im siebten Himmel fühlen. Starten Sie nach einem ausgiebigen Frühstück in einen erlebnisreichen Tag und lassen Sie den Abend in der stilvollen Hotelbar ausklingen. Das Angebot beinhaltet: • 5 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstücksbuffet • 4-Tages-Skipass • Kurtaxe und Servicetaxen

Aktionsdauer: 28. November bis 11. Dezember 2011 Preis: Fr. 18.90 statt Fr. 22.90 Profitieren: Beim Kauf der CD einfach die Cumulus-Karte und den Bon vorweisen oder unter www.exlibris.ch den Code EXL1111GJB4 und die Cumulus-Nummer eingeben und vom günstigeren Preis profitieren. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

Aktionsdauer: 28. November 2011 bis 3. Februar 2012 und 2. März bis 15. April 2012 (Anreise jeweils sonntags). Das Angebot ist nicht gültig an Weihnachten und vom 26. Dezember 2011 bis 8. Januar 2012. Preis: Fr. 573.– statt 764.– pro Person und Aufenthalt im Doppelzimmer Profitieren: Buchen Sie mit Ihrer CumulusKarte kostenlos per Telefon 00800 100 200 27 oder unter www.Myswitzerland.com/cumulus Hinweis: Das Angebot versteht sich pro Person und Aufenthalt, Verfügbarkeit vorausgesetzt. Die Buchung erfolgt über Ihre Kreditkarte. Bei Bezahlung gegen Rechnung fällt eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 30.– an. Weitere Informationen: www.mountainhotels.ch

Gönnen Sie sich eine Alltagspause im 3-Stern-Hotel All Seasons Neydens Vitam’Parc. Das moderne Haus liegt nur 15 Minuten von Genf entfernt zwischen Genfersee, Mont Blanc und Lac d’Annecy und bietet neben komfortablen Zimmern einen grossen Freizeitbereich mit: • Wasserpark (Sprudelbad, Schwimmbecken, Rutschbahnen, Planschbecken) • Sportzentrum (Fitnessbereich mit 110 Maschinen, Gruppenkurse) • Kletterraum (über 160 Routen auf 1300 m2 mit 14 Metern Höhe) • Wellness & Spa (Sauna, Hammam, römisch-irisches Bad, etc.)

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DJ BoBo «Dancing Las Vegas» Mindesteinkauf: 1 CD «Dancing Las Vegas» Gültig: 28. November bis 11. Dezember 2011 Einlösbar in allen Ex-Libris-Filialen und www.exlibris.ch (für Online-Angebot Code EXL1111GJB4 eingeben). Vorteilcoupon nur gegen Vorlage der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ein Vorteilcoupon gültig.

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Aktionsdauer: ab sofort bis 30. Juni 2012 Preis: z.B. 151.30 € statt 198 € für zwei Nächte im Doppelzimmer mit Frühstück sowie zwei Eintritte in den Freizeitbereich Ihrer Wahl und zwei Eintritte ins Wellness & Spa. Profitieren: Reservieren Sie direkt im Hotel unter 0033 (0)4 50498036 oder per Mail an h7430@accor.com. Nennen Sie bei der Reservation das Stichwort «Cumulus» und weisen Sie an der Rezeption Ihre CumulusKarte vor. Weitere Informationen: www.vitamparc.com

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FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


MEINE WELT 126 |

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BASCHI

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«Kein anderer Coiffeur würde es mit mir aushalten»

Ab Anfang Dezember ist Sebastian «Baschi» Bürgin wieder auf Tournee. Wenn er nicht auf der Bühne steht, spielt der Baselbieter Golf, fährt eine Harley oder lässt sich von Mami die Haare schneiden.

Name: Sebastian «Baschi» Bürgin Alter: 25 (6.9.1986) Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: Fricktal

Wieso leben Sie im Fricktal? Es ist ruhig und idyllisch hier. Meine Familie ist nahe, und die grösseren Städte sind gut erreichbar. Beruf und Lebenslauf: Sekundarschule, kaufmännisches Übergangsjahr. Dann, ich war 17, kam 2004 die Castingshow «MusicStar» des Schweizer Fernsehens dazwischen — und stellte alles auf den Kopf. Mein Ziel: Ich will mit meinem Leben zufrieden sein. Ob ich das bin, ist nicht immer klar zu beantworten. Ich glaube aber, ich bin auf gutem Weg dazu. Mein Lebensmotto: «Carpe diem» — Nutze den Tag. So ausgeleiert dieses Motto auch ist, ich mag es trotzdem. Was ich an mir mag: Meine Loyalität und die schöne Tatsache, dass ich ein Geniesser bin. Was ich an mir nicht mag: Ich kann nur schwer Nein sagen. Als eine ein bisschen bekannte Person führt das hie und da zu etwas unangenehmen Situationen. Meine Lieblingsessen: Ein grosses Stück Fleisch, dazu am liebsten Kartoffelstock. Und zum Dessert eine grosse Portion Tiramisù. Text: Beat Matter

MEIN BESTER FREUND

«Seit sieben Jahren ist Philipp Merk (32) als Gitarrist Mitglied meiner Band. Die letzten beiden Alben haben wir nicht nur zusammen eingespielt, sondern auch geschrieben und produziert. Auch auf der persönlichen Ebene hat es zwischen uns von Anfang an gerockt.»

Bilder: Daniel Winkler

www.baschimusig.ch

MEINE MEDIZIN

«Musik und speziell Liveauftritte sind für mich wie Medizin. Ich bin schon mit schwerer Grippe auf die Bühne gekrochen. Nach dem Konzert ging es mir jeweils deutlich besser.»

NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 48, 28. NOVEMBER 2011 |

BASCHI | 127

MEIN SCHMUCK

«Ich bin nicht abergläubisch, aber ohne diesen Ring wird der Tag nicht geil. Er ist aus dem Gold der Eheringe meiner Eltern gefertigt. Der Ring steht für meine Verbundenheit mit meinen Wurzeln, meiner Familie.»

MEIN TICK

«Meine Haare sind mir sehr wichtig. Da bin ich heikel und schwierig. Weil meine Mutter, Monika, ein Coiffeuratelier betreibt, habe ich irgendwie keine andere Wahl, als sie ranzulassen. Vielleicht hat sie recht, wenn sie sagt, kein anderer Coiffeur würde es mit mir aushalten.»

MEINE EISEN

«Vor einiger Zeit habe ich das Golfspielen ausprobiert und war sofort fasziniert. Ich liebe allgemein das Spiel mit Bällen. Kaum taucht ein Ball auf, erwacht mein sportlicher Ehrgeiz.»

MEIN SCHWEIN «Miggy, das Sparschwein aus der Migros-Werbung, hat bei uns im Studio einen Ehrenplatz. Es fungiert als Kafikasse. Ist die Sau dereinst gemästet, schlachten wir sie.»

MEIN VEREIN

«Ich bin ein FCB-Fan, seit ich denken kann. Eingeimpft hat mir das mein Vater, mit dem ich viele Spiele besuchte. Die Mannschaft verändert sich laufend, meine Leidenschaft für den Club ist allerdings immer dieselbe geblieben. Das erstaunt mich manchmal selbst.»

MEIN OFEN

«Ich fahre eine Harley-Davidson Sportster 48. Als ich die Maschine zum ersten Mal im Internet sah, wusste ich: Das ist mein Töff. Er symbolisiert für mich das totale Freiheitsgefühl und ist ein richtiger Bubentraum. Die Prüfung dafür habe ich erst diesen Oktober gemacht. Schade, dass jetzt der Winter kommt.»


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Rezept und Foto: www.saison.ch

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RAUCHLACHS-CROSTINI

Vorspeise für 4 Personen

Zutaten: 200 g Rauchlachs, 2 cm frischer Meerrettich (ca. 20 g), 1 dl Rahm, 1 EL Crème fraîche, Salz, Pfeffer, 8 Scheiben Baguette, 1 EL Kapernäpfel, ½ Bund Schnittlauch Zubereitung: Einige Lachstranchen beiseitestellen. Restliche Tranchen grob hacken. Meerrettich fein dazureiben. Rahm steif schlagen. Gehackten Lachs mit Crème fraîche und Rahm mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Brotscheiben in einer Bratpfanne ohne Fett rösten. Mit beiseitegestellten Lachstranchen belegen. Je 1 Esslöffel Lachscreme daraufgeben. Mit Kapern und Schnittlauch garnieren.

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statt 17.20

Rauchlachs im Duo-Pack, Bio Zucht aus Schottland/Irland, 2 x 100 g

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Crème fraîche 200 g 3.25

Condy Kapernäpfel fein 2.30

Baguette 260 g 2.60


Migros Magazin 48 2011 d NE