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TANGO 24

Das neue Lebensgefühl

Bilder Ruben Wyttenbach & Sonja Rychener, Marco Aste

Der Tango Argentino lebt — auch in der Schweiz. Weshalb Norina Martig und Kike Ladmann den melancholischen Tanz lieben.

HEIMELIG 46

Bei den Bättigs duftet es nach frischen Guetsli.

HEIMISCH 69

Xirah Swiss Premium: Schweizer Fleisch für das Büsi.

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Nr. 48, 23. November 2009


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4 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Für das Beste im Mann 37

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Man muss nur wollen!

Endlich günstiger: Die Migros senkt die Preise der GilletteRasierklingen markant.

Die Hoffnungen waren gross, dass die Uno-Länder sich am

Klimagipfel in Kopenhagen endlich zu einem konsequenten Kampf gegen die Klimaerwärmung würden entschliessen können. Jetzt, nur zwei Wochen vor dem Start, herrscht bereits Ernüchterung. Nach dem Apec-Gipfel der wichtigsten Asien- und Pazifikstaaten ist zu befürchten, dass es in der dänischen Hauptstadt statt konkreter Abkommen wohl höchstens unverbindliche Absichtserklärungen geben wird.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Viel Schall und Rauch statt weniger CO2. Nationale Eigeninteres-

sen statt globalem Klimaschutz und überhaupt: Die Temperaturen gingen schon immer rauf und runter. Doch derartiger Sarkasmus ist nicht angebracht. Nicht wenn man weiss, dass es hier um die Lebensbedingungen kommender Generationen geht. Und nicht, wenn man sieht, mit welch unverbrüchlichem Optimismus Jugendliche sich für den Klimaschutz starkmachen.

Jugendliche wie Hannes, Irina, Maria Vittoria und Robin. Die vier

Bilder Dirk Lässig, Plainpicture, David Zehnder, Gerry Nitsch

* Normaltarif

Schweizer Teenager werden im Rahmen eines Unicef-Programms mit rund 150 anderen Jugendlichen in Kopenhagen dabei sein (Seite 20). Für sie ist Klimaschutz die wohl wichtigste Aufgabe der kommenden Jahre. Und ihr Enthusiasmus ist auch noch nicht abgewetzt durch die Realitäten des Alltags. «Wir setzen in Kopenhagen ein Signal», sagt die Tessinerin Maria Vittoria. «Gemeinsam sind wir stark.»

Und wenn Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, nun bereits wieder

ein ironischer Spruch auf der Zunge liegt – verdrängen Sie ihn. Versuchen Sie das Problem nur einmal mit den Augen dieser Jugendlichen zu sehen. Doch, man kann etwas gegen den Klimawandel tun, man muss nur wollen! Wenn es denn (noch) nichts nützt, so gibt es wenigstens Hoffnung!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

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DIESE WOCHE

|5

Der Bauer und sein Wunderapfel 44

Hans-Rudolf Schweizer züchtet den Apfel, dessen Wirkstoff gegen Hautalterung verwendet wird.

Ich nehm schon mal eins! 46

Zu Hause bei der Familie Bättig stehen die ersten selbst gemachten Weihnachtsguetsli bereit. Opa Ruedi freuts.

MENSCHEN

Die C-Klasse: Zitrusfrüchte

74

Kuriose Jobs

10

Der Klimagipfel der Jungen

20

Neues aus Ihrer Genossenschaft 77

Argentinische Leidenschaft

24

BESSER LEBEN

32

Kinder und ihre Monster 83 Reisen: Weihnachtsmärkte. 84 Familie: Sturmfrei mit Regeln 91 In Form: Ruhezeit beim Training 93 Tiere: Würdiger Abschied 95 Auto: Der Subaru Outback im Test 97

Beruf: Welpenspielgruppenleiterin.

Teenager reden in Kopenhagen mit.

Warum Tango Schweizer fasziniert.

INTERVIEW

Udo Jürgens

Der Entertainer über Musik als Jungbrunnen, Grössenwahn und Sex.

NEUES AUS DER MIGROS

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6 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Familienfreundliche Migros

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So viele Kilo Utz-Rohkaffee verarbeitet Delica, der MigrosIndustriebetrieb, jährlich. Utz steht für nachhaltigen und sozialverträglichen Kaffee. Lesen Sie mehr ab Seite 39.

Top-Arbeitgeberin: Kind von Migros-Angestellten müsste man sein.

Bilder Image Source/Keystone, David Zehnder, bab.ch/Stockfood, Fabrice Gousset, Fotolia

Tatiana Trouvé, aufgehender Stern am Himmel der französischen Kunstszene, inszeniert mit Materialien aus dem Baumarkt unheimliche Räume voller Spannung. Zu entdecken ist die Künstlerin im Migros-Museum für Gegenwartskunst in Zürich vom 21. November bis am 21. Februar 2010. Kostenlose Workshops für Schulklassen. Infos: www.migrosmuseum.ch

Dickes Lob für die Migros: Die «Plattform für Familie und Beruf» zeichnet die grösste private Arbeitgeberin der Schweiz für ihre familienfreundlichen Massnahmen als «Unternehmen des Monats» aus. Die Auszeichnung geht jeden Monat an ein Unternehmen, das auf dem Gebiet der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besondere Leistungen erbringt. Hinter dem Informationsportal «Plattform für Familie und Beruf» stehen der Schweizerische Arbeitgeberverband sowie Pro Juventute und Pro Familia. Auch in einem anderen Bereich beweist die Migros, dass sie sich für ihre Mitarbeitenden engagiert: Im alljährlichen Pensionskassenvergleich des «Tages-Anzeigers» stieg die Migros-Pensionskasse (MPK) vom letztjährigen Platz 5 neu auf den Platz 2. Bewertet wurden insgesamt 33 Pensionskassen. Die MPK fällt dabei auf mit ausgezeichneten Versicherungsleistungen bei Alter, Invalidität und im Todesfall. Sie pflegt aber gleichzeitig auch eine professionelle und vorsichtige Anlagepolitik und trägt Sorge zu den Geldern ihrer Versicherten.

M-Budget: Allzeit bereit!

M-Budget ist Kult – dieser Meinung sind auch die Pfadfinder aus Monthey VS. Um ihr Vereinslokal zu renovieren, fehlte ihnen das nötige Kleingeld. Pfadfinder wissen sich jedoch zu helfen. Sie organisierten kurzerhand ein Lottospiel der besonderen Art: Zu gewinnen gab es insgesamt 70 MigrosTragtaschen, randvoll gefüllt mit M-Budget-Produkten. Von Putzartikeln bis hin zu Schokolade gab es für jeden Geschmack das Passende. So kamen stolze 2500 FranM-Budget-Produkte füllten ken in der Pfadikasse zusammen. die Pfadikasse.

GRÜNER DAUMEN

Für ein frohes Fest

Bereits eine dünne Kerze brennt auf dem Adventskranz über zwei Stunden und entwickelt eine enorme Hitze. Hier die Toptipps für Ihre Sicherheit: Kerzen und Adventskränze nur auf einen schwer entflammbaren Untergrund stellen. Kerzen immer löschen, wenn man den Raum verlässt. Kerzen auf einen stabilen Ständer stecken und für Abstand zu Vorhängen sorgen.


MIGROSWOCHE

|7

Preise glatt rasiert

Die Migros senkt die Preise von Gillette-Rasierklingen massiv und setzt ein Zeichen gegen überhöhte Preise.

R

asierklingen der Marke Gillette sind in der Migros ab sofort markant günstiger zu haben. Statt die Preise erneut zu erhöhen, wie das der Hersteller empfiehlt, hat die Migros sich für den umgekehrten Schritt entschieden und sie stattdessen für sämtliche Rasierklingen der Marke Gillette stark ge-

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Die tolle Rolle

«Das klassische Schweizer Festtagsgericht gibt es nicht», sagt Esther Infanger von der Schweizer Vereinigung für Ernährungsforschung. Wenn doch, würde das Rollschinkli garantiert auf den vordersten Plätzen landen. Bis zu 720 000 Stück gehen in der Festtagszeit über die Theken der Migros. Die klassische Variante wird eine Stunde in 80 Grad heissem Wasser gesotten. Ein Kilo reicht übrigens für vier Personen. Wer Lust auf die tolle Rolle hat und trotzdem etwas Neues damit versuchen will: Superrezepte findet man auf dem Internetportal der «Saisonküche» (www.saison.ch) unter dem Stichwort «Rollschinkli». En guete.

senkt. Ganz der Tradition des Preisbrechers verpflichtet, gibt die Migros die günstigeren Preise vollumfänglich an ihre Kundinnen und Kunden weiter. Sie setzt damit ein markantes Zeichen gegen überhöhte Preisempfehlungen und für faire, nachvollziehbare Preise.

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Lesen Sie mehr zu den Gillette-Preissenkungen auf Seite 37

AUS DER REGION MIGROS LUZERN

Silber für Frischkäse Die Neue Napfmilch AG aus Hergiswil am Napf produziert vier laktosefreie Frischkäse und drei laktosefreie Joghurts für die Migros Luzern. Die Produkte werden unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» geführt. Daniel Erni (links im Bild) und sein laktosefreier Natur-Frischkäse haben an der 6. Internationalen Olympiade der Bergkäse in Saignelégier die Silbermedaille in der Kategorie Frischkäse gewonnen. An der Olympiade werden die besten Bergkäse der Welt in diversen Kategorien erkoren. Dieses Jahr besuchten über 40 000 Gäste das grosse Käsefestival im Jura. Mehr über die Produkte ohne Milchzuckerzusatz auf Seite 79.

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

|9

MM 45: «Ein flotter Dreier», Reportage zum Weltmännertag.

«Die Frauen haben das Mass verloren» Bravo, dass es einen Weltmännertag gibt, nachdem die Frauen das Mass verloren haben. Warum wollen die Frauen all das, was sie den Männern vorwerfen: Karriere, Geld und Macht? Die Leidtragenden sind die Kinder auch

wegen der vielen Scheidungen in der Schweiz. Als Gegenmassnahme sollte unbedingt die Hausfrau und Mutter aufgewertet werden, denn eigene Kinder grossziehen ist doch mehr wert als Geld und Macht.

MM 47: «Das Kreuz mit den Minaretten», Reportage über religiöse Symbole.

ausgetragen wird, ist für das respektvolle Miteinander ein Hohn. Bewusst wollen die Initianten mit dem abscheulichen Plakat der Bevölkerung nur Angst machen. Und so wie die Plakate dargestellt sind, lösen sie nur Antipathie gegen den Islam aus. Ich würde mir und meiner Familie ein Nein zum Minarettverbot als ein Zeichen des Anerkennens einer friedlichen Gemeinschaft wünschen.

Initiative schafft mehr Probleme

In Tadschikistan, einem islamischen Land, ist der Bau von Minaretten verboten, um einem radikalen Islam Grenzen zu setzen. Wem glauben wir also nun mehr, unserem Bundesrat, der je nach Interessenlage beschönigt oder dramatisiert, oder einer (islamischen) Regierung, welche die Hintergründe (auch die von Minaretten) kennt? Mit einem Ja zur Minarett-Initiative helfen wir gerade auch den integrationswilligen Muslimen.

Stefan Kobelt, 4460 Gelterkinden

Bild Esther Michel

Wahrlich eine riesige Herausforderung für SVP-nahe Kreise, das komplexe Gebilde Islam in einer Volksinitiative auf einen Gegenstand oder Satz zu reduzieren. Dass die Initiative letztlich mehr Probleme als Lösungen schafft, scheint dem Komitee egal zu sein. Denn keines der wirklich drängenden Themen um den Islam wie Zwangshochzeiten oder Scharia ist in irgendeiner Form mit dem Minarett verknüpft.

Pascal Merz, 6210 Sursee

Was hier wieder einmal auf Kosten einer Minderheit

Leben unter einem Dach: Fabian, Andreas und Ernst Freund (von links) aus Ottikon.

Ruth Zehnder, 8031 Zürich

also. Man lockert immer mehr unsere Gesetze, weil man sich mehr nach den Interessengruppen ausrichtet als nach dem Schweizervolk. Ich würde Ihnen raten, legen Sie Ihr Amt nieder und wandern Sie aus, dann

werden Sie sehen, wie viele Rechte Ihnen als Christin noch bleiben! Dass der Filz in Bern zu Hause ist, merken immer mehr Schweizer, einmal ist das Fass voll. Marlies Borth, per Mail

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Heidi Onaran, 8903 Birmensdorf

Alle wissen doch, dass bei uns andere Religionen sehr wohl Platz haben und deren Mitglieder nicht verfolgt werden. Was man von einigen islamischen Ländern nicht sagen kann. Mit einem Ja hoffe ich, dass unser demokratisches Land wieder mehr Respekt erlangt.

Marlies Artho-Kubli, 8716 Schmerikon

Frau Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, so ist das

«Mit einem Ja zur Initiative helfen wir den integrationswilligen Muslimen.»

Stefan Kobelt, Gelterkinden

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Wenn Bundesrätin Widmer-Schlumpf sagt, die Minarette seien für Muslime so wichtig für die Ausübung des Glaubens wie für uns ein Kirchturm, müsste sie aber sofort in den muslimischen Ländern vorstellig werden und verlangen, dass christliche Kirchen gebaut werden dürfen.

Therese Bachofen, 4852 Rothrist

MM 46: «Hier kommt niemand zu kurz», Reportage über Tagesmütter.

Vollzeitmütter sollten bevorzugt werden

Eltern behütet aufwachsen können. Markus Gschwind,

4612 Wangen bei Olten

Frau Maria Steiner, Sie treffen mit Ihrem Leserbrief zum Thema Tagesmütter den Nagel auf den Kopf. Viele freiwillig arbeitende Frauen beklagen sich über zu wenig Unterstützung seitens des Staates. Wo aber bleiben eben die freiwilligen Vollzeitmütter? Leider werden diese vom Staat in keinster Weise gewürdigt.

Helene Montani, 3970 Salgesch

Liedermacher Endo Anaconda posiert fürs Migros-Magazin.

MM 46: Leserbrief «Wo bleiben die Porträts der Opfer?».

Was hat das noch mit Gerechtigkeit zu tun?

Der Brief von Frau Winterhalder aus Pieterlen macht mich sehr betroffen. Zeigt er doch, wie die Opfer doppelt «bestraft» werden, während sich die Verursacher «ins Fäustchen lachen». Was hat das noch mit Gerechtigkeit zu tun? Anede Koller,

6343 Rotkreuz

MM 45: Kochen mit Endo Anaconda.

Stierkämpfe müssen aufhören

Es wundert mich, dass Liedermacher Endo Anaconda unter dem Bild, das einen zu Tode gemarterten Stier zeigt, noch einen Bissen Essen herunterkriegt. Die Menschheit muss

endlich aufhören, diese teuflischen Stierkämpfe zu verherrlichen und als normal zu betrachten. Diese Tierfolter ist nur da für Menschen, die ihre niedrigsten Triebe befriedigen wollen. Möge die Presse sich in Zukunft mit Wort und Bild gegen dieses menschenunwürdige Verbrechen richten.

Monika Falb, 3067 Boll

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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Einerseits schreit man laut, dass sich der Staat nicht in die Privatsphäre einmischen solle. Die Gleichen schreien aber noch lauter, wenn es darum geht, mehr Geld für die Kinderkrippen zu kriegen. Darum bin ich klar der Meinung, dass Vollzeitmütter, die auf Karriere, mehrmals Ferien im Jahr und so weiter verzichten, bevorzugt werden sollten. Was unsere Gesellschaft dringend braucht, ist, dass die Kinder von den

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12 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Die schrägsten Jobs der

Es gibt nicht nur Bauern, Maurer und kaufmännische Angestellte. Andreas Stahel ist ausgebildeter Haarebalanciererin, Sylvia Gohl Welpenspielgruppenleiterin und Peter Höhener Gewerbekletterer.

HOCHMUT OHNE FALL

Peter Höhener macht seinem Namen alle Ehre und klettert steil hinauf.


MENSCHEN VERRÜCKTE BERUFE

| 13

Schweiz

Obertonsänger, Judith Fernandez Und das mit Erfolg.

W

enn Peter Höhener etwas nicht ausstehen kann, dann sind es Witzbolde, die ihm bei der Arbeit Sprüche zurufen wie «Brauchst du das Seil noch, oder kann ich es abschneiden?». Der 41-jährige Herisauer ist Gewerbekletterer und schwebt bei seiner Tätigkeit meist irgendwo zwischen Himmel und Erde. Wie ein Bergsteiger: einzig und allein gesichert durch seine Seile, Karabiner und Haken. Höhener ist ausgebildeter Zimmermann, passionierter Bergsteiger und -retter und kann seit drei Jahren ganz von seiner Arbeit als Gewerbekletterer leben. Überall dort, wo Gerüste oder ein Kran nicht hinreichen oder zu viel finanziellen oder logistischen Aufwand verursachen würden, liegen seine Einsatzgebiete. Er bringt Werbetafeln im zwölften Stockwerk an, reinigt Decken und Fens-

Ein lebender Kran — nur günstiger Peter Höhener, Gewerbekletterer

ter in grossen Hallen, ersetzt beschädigte Fassadenelemente an Seilbahnstationen oder repariert Ziffern von Kirchturmuhren – manchmal vor grossem Publikum. «Als ich am Turm in einem kleinen Dorf bei Schaffhausen arbeitete, waren zwei Schulklassen, alle Pensionäre und sämtliche Mütter mit Kleinkindern unten auf dem Platz versammelt und verfolgten jede Bewegung», erinnert er sich.

«Ich habe wahnsinnig gerne Karabiner in der Hand»

Am liebsten ist Peter Höhener jedoch ohne Zuschauer tätig. Denn sein Job erfordert hohe Konzentration und basiert auf perfekter Vorbereitung. Kurz, es braucht eine Planung wie bei schwierigen Hochgebirgstouren. Seine derzeitige Aufgabe – die Reinigung eines Alfred-Auer-Kunstwerks in Winterthur – in einer Höhe von bis zu 35 Metern ist deshalb anspruchsvoll, weil er via Dachkonstruktion gesichert zum Objekt klettern und dort sein Sicherungs- und Arbeitsseil fixieren muss, bevor er mit der Arbeit beginnen kann. Apropos beginnen: «Als ich vor acht Jahren erste Aufträge ausführte, dachte ich noch, ich hätte diese Arbeit erfunden», erzählt der Appenzeller. «Erst später realisierte ich, dass es das Berufsbild im Ausland bereits seit Längerem gibt, und inzwischen ist der Beruf auch in der Schweiz bekannt.» Die tägliche Arbeit ist für Peter Höhener mehr als bloss ein Brotjob. Sie ist eine Herzensangelegenheit. «Ich liebe die Handhabung des Materials. Ich habe einfach wahnsinnig gerne Karabiner und Seile in der Hand.»

Lesen Sie weiter auf Seite 15


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MENSCHEN BERUFE

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

F

ür Judith Fernandez (45), gelernte Coiffeuse mit Zusatzausbildung zur Haarbalanciererin, gibt es keine Bad Hair Days. Ihrer Überzeugung nach hat jede Locke und jede Welle ihren Sinn, denn Haare sind alles andere als tote Materie, an der nach Belieben herumgeschnitten, -gefärbt und -geföhnt werden darf, damit sie schliesslich in ein vorgegebenes Schema passen. Werden Haare achtsam behandelt, also balanciert statt einfach geschnitten, steht am Ende einerseits eine natürlich fallende, leicht zu stylende, typgerechte und dennoch modische Frisur, anderseits ein gestärkter Mensch mit guter Ausstrahlung. «Die meisten Coiffeure machen einfach, was sie wollen», sagt Judith Fernandez. «Und schnell gehen muss es.» Die Haarbalanciererin hingegen nimmt sich für einen Haarschnitt in drei Durchgängen zwei Stunden Zeit.

EINE HAARIGE SACHE

Cornelia Stadler lässt sich von Haarbalanciererin Judith Fernandez verwöhnen.

Sie schneidet im richtigen Winkel Judith Fernandez, Haarebalanciererin

Schritt für Schritt tastet sie sich in ihrem hellen Salon in Brugg AG an das Wesen von Haar und Kundin Cornelia Stadler heran, zieht eine Strähne über die Finger, schneidet einen Millimeter ab, lässt die Haare wieder los, begutachtet das Resultat, zieht einen Zentimeter weiter links nochmals, schneidet wieder einen Millimeter ab. Hunderte von Malen. Zwischendurch muss sie Cornelia Stadler kräftig den Kopf schütteln. Denn wenn sich die Haare neu gruppieren, erkennt Judith Fernandez kraft ihrer inzwischen sechsjährigen Berufserfahrung, ob und wo noch ein weiterer Millimeter geschnitten werden muss. Dabei ist entscheidend, dass die Schere im exakt richtigen Winkel zum Kopf angesetzt wird. «So wird ein feinenergetischer Impuls im Haar erzeugt, der direkt an die Kopfmeridiane geleitet wird und schliesslich po-

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sitiv auf den ganzen Körper wirkt», so die 45-jährige Haarspezialistin.

Selbstversuche — unter ziemlichen Verrenkungen

Insgesamt drei Schnitte – trocken, nass und dann wieder trocken – wurden bereits vor 30 Jahren in Kalifornien praktiziert. Dort hat das Haarebalancieren seinen Ursprung. Vor einigen Jahren kam es schliesslich in die Schweiz und findet seither immer mehr Anhängerinnen und Anhänger. Judith Fernandez ist so überzeugt, dass sie die Methode auch bei sich selber anwendet. Unter Verrenkungen und mit der Hilfe von diversen Spiegeln. «Ich mache liebend gerne Selbstversuche», meint die Haarbalanciererin lachend, «denn der Umgang mit Haaren ist meine Passion.»

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16 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Eine Kehle mit zwei Stimmen

Andreas Stahel, Obertonsänger

D

er Mann steht in einem Musikzimmer des Konservatoriums Winterthur und schöpft tief Luft. Dann öffnet er den Mund, singt – und man hört zwei Töne gleichzeitig. Einer klingt normal, der andere scheint wie eine schillernde Seifenblase im Raum zu schweben. Wenn man mit dem nassen Finger über den Rand eines Weinglases streicht, entsteht ein ähnlicher Klang. Die überraschenden Töne kommen aus dem Mund von Andreas Stahel (42), Obertonsänger. Er beherrscht die Kunst, aus seiner Singstimme einzelne Teiltöne so herauszufiltern, dass sie separat wahrgenommen werden, was wohltuend harmonisch bis leicht gespenstisch wirken kann. Wer einem geübten Obertonsänger zuhört, ist auf jeden Fall zunächst ziemlich verblüfft.

Täglich Gesangsübungen beim Staubsaugen

GUCK MAL, WER DA SINGT

Wenn Andreas Stahels Stimmen erklingen, sucht der Zuhörer erst einmal einen zweiten Sänger.

«Es ist keine Hexerei. Jeder, der sprechen kann, kann auch obertonsingen», sagt Andreas Stahel. «Geige spielen zu lernen ist wesentlich schwieriger.» Er muss es wissen, denn er ist nicht nur ausgebildeter Musiker, er unterrichtet auch seit zehn Jahren ganz unterschiedliche Schüler mit

Erfolg im Obertongesang – von der Musikstudentin bis zum Sachbearbeiter. Um die schillernden Töne zu produzieren, muss man mit Zunge und Lippen bestimmte Resonanzräume im Rachen formen und je nach Technik spezielle Übungen absolvieren. Erste Erfolge stellen sich schnell ein, aber damit der Ton klar und gut hörbar wird, «braucht es Fleiss und Musikalität», sagt Stahel. Er selber trainiert jeden Tag, oft beim Abwaschen oder Staubsaugen. Obertongesang, der seit Jahrhunderten in der Mongolei und im Tibet praktiziert wird, hat etwas Meditatives und gleichzeitig Experimentelles, obwohl man mit dieser Technik «ganz gut auch ‹Stille Nacht› singen» kann, sagt Stahel. Zurzeit erarbeitet er mit einem ehemaligen Schüler erstmals ein Konzertprogramm mit eigenen Kompositionen. Nach Europa gelangte das Obertonsingen Ende der Sechzigerjahre, später war es in erster Linie in esoterischen und spirituellen Kreisen beliebt. Für Andreas Stahel ist es vor allem ein mitreissendes Naturphänomen, das alle Menschen elementar anspricht und ihn auch nach Jahren immer noch fasziniert: «Ich kann davon nicht genug kriegen.»


MENSCHEN VERRÜCKTE BERUFE DIE MIT DEM HUND TANZT Bei Sylvia Gohl sind junge Vierbeiner bestens aufgehoben.

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prägend. Es ist unglaublich wichtig, dass die Weichen bei Hunden bereits ganz früh richtig gestellt werden.» Nur so könne man sicher sein, dass das Tier später nicht ängstlich oder aggressiv wird. Deshalb planen einige Kantone den obligatorischen Besuch einer Welpenschule.

Quitschen, wenn der Welpe zu stark beisst

Bei ihr lernen junge Hunde gute Manieren

Sylvia Gohl, Welpenspielgruppenleiterin

S

ie sei ein Hundemensch, sagt Sylvia Gohl von sich, und man versteht sofort, was sie meint. Die 49-jährige Welpenspielgruppenleiterin aus Oberglatt ZH wohnt umgeben von Hundebildern und -accessoires. Auf dem eigens angeschafften extragrossen Sofa dürfen die beiden holländischen Rauhhaarschäfer Rijke und Bayra und der ungarische Pumi Pina abends gemeinsam mit der Familie vor dem Fernsehapparat sitzen. «Hunde geben mir viel – man kann mit ihnen in der Natur etwas unternehmen, und sie sind immer ehrlich», sagt Sylvia Gohl. Ihren ersten Hund, einen belgischen Schäfer, besass die gelernte Tierpflegerin und spätere Hundetrainerin vor 30 Jahren. «Rückblickend muss ich sagen, dass ich mit ihm viel Glück hatte. Er hatte zwar seine Macken, aber einen sanften Charakter.» Heute weiss Gohl: «Die ersten vier Monate sind

Auf einer grossen Wiese gleich neben ihrem Haus leitet Sylvia Gohl seit über zehn Jahren jede Woche eine solche Gruppe. Unter einem grossen Nussbaum, umgeben von «optischen Reizen» in Form von bunten Windrädchen und selbst gebastelten Vorhängen aus PetFlaschen, lernt hier ein knappes Dutzend Welpen in Begleitung ihrer Besitzer die ersten Grundregeln im Hundeleben. Beispielsweise, dass man nicht einfach mit voller Kraft zuschnappen darf. Auch nicht im Spiel. Gohl gibt dem Halter eines jungen Langhaarschäfers den Tipp, auf eine bestimmte Weise zu quietschen, wenn sein Hündchen die Kraft beim Zubeissen falsch einschätzt. «Das machen Welpen untereinander auch so», erklärt sie. Hilft das nicht, kommt die Haltetechnik zum Einsatz – der Hund wird sanft, aber bestimmt auf spezielle Weise in den Arm genommen und so ruhig gestellt. Neben praxisnahen Tipps für die Halter gibt es in den Welpenspielgruppen auch geselliges Beisammensein für die Vierbeiner. Unter Aufsicht lernen die kleinen Wuschelbällchen «Fremdsprachen»: «Ein Spaniel muss durch Erfahrung lernen, beispielsweise einen Schäfer zu deuten; ihre Körpersprache ist nämlich, bedingt durch ihr unterschiedliches Aussehen, nicht identisch», sagt die Welpenspielgruppenleiterin. Sylvia Gohl liebt ihren Job nicht nur, weil sie von dessen Wichtigkeit überzeugt ist: «Man darf immer mal wieder Welpen knuddeln», lächelt sie, «und einige Male sagte ich auch schon im Scherz zu einem Halter: Wenn sie den Kleinen nicht mehr wollen, nehme ich ihn gerne mit.» Texte Karin Aeschlimann Bilder Daniel Winkler


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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SCHWEIZER STUDENTEN LEGEN SICH QUER

Der Bologna-Protest: Wie in Deutschland, Italien und Österreich machten letzte Woche auch Schweizer Studenten mobil. In Basel, Zürich und Bern

besetzten sie Räumlichkeiten ihrer Hochschulen, unter anderem die Aula der Universität Bern (Bild). Mit ihrer Aktion wehren sich die Studenten gegen den Einfluss der Wirtschaft auf die Unis und fordern einen kostenlosen Zugang zur Bildung sowie das Ende des Bologna-Systems. Dieses vereinheitlicht die Studieninhalte der europäischen Hochschulen und wird von Studenten wie Dozenten als Verschulung der Universitäten kritisiert.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Peter Klauzner/Keystone, 3Plus

Warum sind die meisten U-17Fussballweltmeister älter als 17? Antwort: Weil das Alter zu dem Zeitpunkt eine Rolle spielt, an dem die Qualifikation für eine Meisterschaft beginnt. Dabei zählt der Jahrgang und nicht der Geburtstag. Aktuelles Beispiel: Im September 2008 begannen die Qualifikationsspiele für die EM 2009, an der sich die besten Mannschaften zugleich für die WM 2009 qualifizierten. Im September 08 durften also nur Fussballer mit Jahrgang 92 oder höher für die U-17 antreten. Eine untere Altersgrenze gibt es nicht, doch in der Praxis werden keine Spieler unter 15 Jah- ren in U-17-Teams eingesetzt. Übrigens sind unsere jungen Weltmeister ab sofort U-18-Spieler. Und eine neue Schweizer U-17-Mannschaft kämpft bereits um die Teilnahme an der EM 2010 in Liechtenstein. Haben Sie eine Frage von allgemeinem Interesse? E-Mail genügt: fragederwoche@migrosmagazin.ch

ZITAT DER WOCHE

«Was ich koche, kann man nicht essen — am nützlichsten bin ich in der Küche, wenn sie brennt.» Bauer und Feuerwehrmann Adrian aus Ottikon ZH, Kandidat der TV-Serie «Bauer, ledig, sucht …», zum Thema Galadinner in «20 Minuten».

Wer Bauer Adrian live erleben will: Die vierte Staffel der Doku-Soap «Bauer, ledig, sucht …» startet im Februar 2010 auf 3+.


20 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Robin:

«Jetzt muss die Welt uns zuhören!»

«Kopenhagen ist wichtig. Dass dort das Protokoll unterschrieben wird, ist zentral. Das Ziel muss jetzt erreicht werden, wir haben keine Zeit mehr.»

Hannes:

«Ich bin sowieso einer, der gelegentlich ausgelacht wird. Darum habe ich keine Angst, allein mit meiner Meinung dazustehen.»

Alle Hoffnungen ruhen auf dem Klimagipfel von Kopenhagen. 160 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt werden sich dort für einen neuen Vertrag zur Reduzierung der Treibhausgase einsetzen. Mit dabei sind auch vier Schweizer Gymnasiasten.

H

annes Spichiger weiss genau, was er will: die Welt retten. «Ich glaube zwar nicht, dass sie je wieder sein wird wie früher. Aber wir können den Kollaps verhindern – wenn wir jetzt etwas tun.» Der 15-jährige Pfadfinder aus Zollikofen BE wird konkret: «Weniger Auto fahren und mehr Geld in die Forschung stecken, um umweltfreundlichen Autobau und nachhaltige Energiegewinnung zu fördern.» Hannes ist der jüngste von vier Schweizer Gymnasiasten, die im Auftrag der Kinderorganisation Unicef Ende November nach Kopenhagen reisen.

Klimakonferenz erstmals mit Schweizer Jugendlichen

Im Vorfeld der Uno-Weltklimakonferenz COP 15 treffen sich 160 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zu Workshops, Informationsveranstaltungen und Gesprächsrunden. Sie werden von den bereits sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels in ihren jeweiligen Ländern erzählen, Ideen austauschen und nach möglichen Lösungsansätzen suchen. Am Ende erarbeiten die jungen Aktivis-

ten gemeinsam eine Erklärung, die sie den «grossen» Teilnehmern des Weltklimagipfels übergeben. Die Schweizer Delegation wird über schrumpfende Gletscher und zunehmende Überschwemmungen berichten. Hannes ist gut vorbereitet: «Ich bekam Material von meinem Geografielehrer, und der Vater brachte Infos vom Bundesamt für Statistik nach Hause.» Persönlich bat er beim Institut für Geographie in Bern um weiteres Dokumentationsmaterial. In einer nationalen Ausschreibung an Jugendorganisationen, Schulen und Pfadfindergruppen hatte Unicef nach engagierten Klimabotschaftern gesucht. «Es ist das erste Mal, dass Jugendliche aus der Schweiz an eine Klimakonferenz geschickt werden», sagt Unicef-Pressechefin Alexandra Rosetti. Die Absicht dahinter ist weder ein PR-Gag noch hübsche Fotos mit «Jö-Effekt» zu generieren. Die Sache ist ernst. «Kinder sind vom Klimawandel am stärksten betroffen» sagt Rosetti. «Vor allem in Entwicklungsländern. Sie sind es, die heute schon vier Stunden zum nächsten Brunnen laufen

müssen. Und sie sind es, die wegen der Folgen der Umweltzerstörung als Erste krank werden. Es sind ihre Zukunftsperspektiven, die gerade verbaut werden. Wir sind – auch im Sinne der Kinderschutzkonvention – verpflichtet, ihnen eine Stimme zu geben.»

Kampf gegen Ignoranz des Klimawandels

«Wir setzen in Kopenhagen ein Signal», sagt Maria Vittoria Foglia (16) aus Massagno TI. «Gemeinsam sind wir stark, da kann man uns nicht einfach ignorieren, sondern muss uns ernst nehmen.» Gerade im Tessin sei das Bewusstsein für Umweltschutz leider sehr gering, bedauert sie und schätzt darum die Rückendeckung von Eltern und Geschwistern. «Bei der Renovation unseres Hauses legten wir grossen Wert auf gute Isolation und doppelt verglaste Fenster. Das schützt nicht nur die Umwelt, sondern spart langfristig auch Geld.» Der Klimawandel ist zwar aktueller denn je, bei den ganz Jungen jedoch unbeliebt. Das merkt der Nidwaldner Robin Maedel (17) aus Emmetten immer wieder

im Gespräch mit Kollegen: «Ich glaube, es wurde zu viel darüber geschrieben und geredet. Nun hat sich Überdruss eingestellt.» Ihn ärgert die Ignoranz einiger Altersgenossen. «Die lassen überall ihren Abfall liegen und begründen das dann noch damit, dass so Arbeitsplätze geschaffen würden, weil jemand den Dreck wegräumen müsse. Das ist einfach blöd.» Robin ist Sohn kanadischer Einwanderer. Ihm wird die Kommunikation in Dänemark besonders leicht fallen. «Ich werde viele verschiedene Menschen kennenlernen. Vor allem solche, die den Klimawandel bereits am eigenen Leib erleben – zum Beispiel auf den Malediven.» Oder die Delegation von Kiribati, einem Inselstaat im Pazifik. Laut Studien das erste Land, das von der Erdoberfläche verschwinden wird, wenn der Meeresspiegel weiter steigt. Die junge Generation übernimmt eine Welt mit gigantischen Umweltproblemen. Trotzdem ist Irina Studhalter (16) aus Malters LU gnädig mit den Älteren: «Das Ausmass war ihnen wohl einfach nicht bewusst. Sie haben nicht ge-


MENSCHEN BOTSCHAFTER

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Irina:

Maria Vittoria:

«Ich hoffe, dass unser gemeinsames Dokument den Politikern aller Länder vor Augen führt, wie wichtig das Thema Umweltschutz für uns Kinder und Jugendliche ist. Wir geben ihnen eine moralische Verpflichtung auf den Weg.»

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«Ich hoffe, dass in Kopenhagen etwas Konkretes entsteht, damit wir den Planeten retten können.»

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merkt, wie schnell die Zerstörung voranschreitet.» Noch habe man eine Chance, die CO2-Emissionen zu verringern. Mit ihrem Gang nach Kopenhagen trägt Irina ihren Teil dazu bei. Die Reaktionen sind durchweg positiv. «Ich spüre einen gewissen Respekt ¬ auch von Freundinnen, die eine andere Meinung vertreten als ich.» Hannes, Irina, Maria Vittoria und Robin leben ihre Überzeugung. Sie trennen Abfall, fahren per Velo in die Schule oder putzen den Wald. Sie halten ihre Eltern dazu an, umweltschonend zu heizen, und kaufen regionale Lebensmittel saisongerecht ein. «Wenns sein muss, überwinde ich auch mal den inneren Schweinehund und dusche kalt», sagt Hannes. Bei so viel Willensstärke ist klar, dass die vier nicht nur zuhören wollen. «Wir haben einen anderen Blick als die Erwachsenen und sind nicht von Politik oder Wirtschaft beeinflusst. Darum ist es wichtig, dass man uns anhört», so Robin. Immerhin ist es die Zukunft der Jungen, die in Kopenhagen verhandelt wird. Ruth Brüderlin

UN-Klimakonferenz Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen die 15. Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (COP 15) statt. Teilnehmen werden Regierungsvertreter, Politiker, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschafter, Geschäftsleute und Verbraucher. 2012 läuft das 1997 in Kyoto beschlossene Protokoll zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen aus. Das Ziel der COP 15, einen neuen Vertrag zu schliessen, gilt vielen als letzte Chance, den sich anbahnenden Klimakollaps noch zu stoppen. Wenige Tage vor dem eigentlichen Gipfel treffen sich in Kopenhagen 160 Jugendliche aus aller Welt im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, um sich mit einer gemeinsamen Erklärung dafür einzusetzen, dass der neue Vertrag zustande kommt — und er den Bedürfnissen der vom Klimawandel am stärksten Betroffenen, den Kindern, Rechnung trägt.

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Migros-Magazin 48, 23. November 2009

FRAU DER WOCHE

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FÜNF JAHRE NACH DEM TSUNAMI

Helferin der Nacht Wo andere wegschauten, griff Selina Vuichard ein. Die junge Nachtschwärmerin stellte sich kürzlich in Zürich schützend über einen am Boden liegenden Mann, der von mehreren Angreifern verprügelt und getreten wurde. «Es war Instinkt», sagt die 21-Jährige, die wieder so handeln würde. Immer möchte Selina den Ausgang aber nicht so beenden. Das ist ganz im Sinn der Polizei. Diese rät, nur dann einzugreifen, an wenn man derdem Widersacher überlegen ist. In jedem Fall ber sollen aber tdie Gesetzeshüter alarmiert werden.

MANN DER WOCHE

Bilder Toni Lindroos/Blick/RDB

Rotweisser Goldfuss Die Schweizer U-17-Nationalmannschaft wurde Weltmeister — und Josip Drmic, einer der talentiertesten Kicker, war nicht dabei. Freienbach, die Heimatgemeinde des Schwyzers, verwehrte dem Fussballer mit kroatischen Wurzeln die Einbürgerung. Dass Drmic bald für die Schweiz au auflaufen wird, ist de dennoch wahr wahrschein scheinlich. Der Of Offensivspieler des FC Zürich kann auf die Unterstützun Unterstützung zahlreicher Menschen zählen. Unter an anderem setzt sich Naticoach Ottmar Hitzfeld für ihn eein.

«Aus der Katastrophe eine Chance machen» Am 26. Dezember D be 2009 jährt sich die Tsunami-Katastrophe zum fünften Mal. Die Sammel- und Solidaritätsplattform Glückskette bedankt sich bei den 1,2 Millionen Spendern mit einer Zeitung, die ab dem 24. November verteilt wird. «Mister Glückskette» Roland Jeanneret (62) zieht Bilanz und sagt, was mit den Spendengeldern passiert ist. Roland Jeanneret, nach dem Tsunami in Südostasien spendete die Schweizer Bevölkerung die Rekordsumme von 227 Millionen Franken. Was ist aus dem Geld geworden?

Wir haben mit unseren rund 30 Partnerhilfswerken 166 Projekte realisiert – vorwiegend in der indonesischen Provinz Aceh, auf Sri Lanka sowie in Südindien. Acht Prozent des Geldes benötigten wir für die Soforthilfe: für Trinkwasser, Medikamente und Nahrungsmittel. 79 Prozent gingen in den Wiederaufbau von Schulen, Spitälern und Kanalisationen. Zusätzlich wurden gut 70 000 Kinder psychologisch betreut. Sie hatten zusehen müssen, wie Eltern und Geschwister ertrunken sind. Mit den restlichen 13 Prozent haben wir in den letzten Monaten nachhaltige Projekte abgesichert. Was heisst das?

Unsere Hilfswerke haben stark darauf geachtet, den Einheimischen Umschulungsprogramme zu ermöglichen und Mikrokredite zu gewähren. So hat man in Aceh mit einer mobilen Schule, die aus drei Lastwagen besteht, die Leute zu handwerk-

lichen Berufen wie Schreiner, Maurer und Elektriker umgeschult – alles Jobs, die beim Wiederaufbau wichtig sind. Wir haben also nicht grossflächig, sondern punktuell geholfen. Das entspricht unserer Philosophie, aus der Katastrophe eine Chance zu machen. Wie viel vom Geld ist noch übrig?

11 Millionen Franken. Das Geld ist zum grössten Teil reserviert für nachhaltige Projekte. In Meulaboh, im Norden Sumatras, erhielt beispielsweise jedes Haus ein eigenes Klärbecken. Die von der Schweiz finanzierten Dörfer wurden zuletzt fertig. Diese werden von ausländischen Hilfsorganisationen besucht, weil unsere Arbeit als beispielhaft gilt.

sion über eine Bewilligung. 80 Prozent der Kosten übernimmt die Glückskette, 20 das Hilfswerk. So gewähren wir, dass die Hilfswerke nicht über ihre Verhältnisse leben. Haben die rekordhohen Spenden Sammelaktionen für andere Katastrophen nicht geschadet?

Nein. In der Schweiz werden jährlich über 800 Millionen

«In Krisenzeiten zeigt man sich solidarischer.»

Über die Hilfe in Thailand schrieb die «Weltwoche» von «Geisterdörfern im Niemandsland» .

Wir haben in ganz Südostasien über 21 000 Häuser aufgebaut oder renoviert. Da kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Fehler passiert. Aber wenn beispielsweise über zu grosse Schulhäuser geschrieben wird, ist das falsch: Diese sind heute gleichzeitig Tsunami-Schutzzentren. Insgesamt ist die Tsunami-Hilfe eine Erfolgsgeschichte. Wie verteilen Sie die Gelder?

Unsere akkreditierten Hilfswerke sind vielfach bereits vor einer Katastrophe im Land tätig und können so sofort aktiv werden. Beim Wiederaufbau entscheidet eine elfköpfige Projektkommis-

Franken gespendet. Im Jahr nach dem Tsunami sind 1,4 Milliarden zusammengekommen. Die Sammelergebnisse nach Katastrophen pendeln sich im Folgejahr jeweils wieder ein. Zurzeit nehmen Spenden generell eher zu; in Krisenzeiten zeigt man sich solidarischer. Das hat sich auch in der 60-jährigen Geschichte der Glückskette gezeigt. Nun hat die Glückskette die Zeitung «Merci» produziert? Wem danken Sie?

Wir wollen der Bevölkerung Rechenschaft ablegen darüber , was mit dem Geld von den 1,2 Millionen Einzelspendern passiert ist. Die Zeitung wurde übrigens ohne Spendengelder finanziert – dank Sponsoring von Firmen. Interview Reto E. Wild

«Merci» gibts ab dem 24. November an Poststellen und K-Kiosken. Radiotipp: «Wie die Katastrophe von Aceh eine Gesellschaft verändert hat», DRS 1, 26. November, 20.03 Uhr.


24 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Melancholie im Zweivierteltakt

Tango gehört seit Ende September zum Weltkulturerbe. Die Unesco hat den Tanz aus Argentinien auf die Liste immaterieller Kulturgüter gesetzt. Auch in der Schweiz wird fleissig Tango getanzt. Drei Paare erklären, was sie an dieser ernsten Angelegenheit so fasziniert.

M

elancholische Musik, grosse, leicht schleppende Schritte, ein durchgestreckter Rücken, strenge Gesichter: Der Tango ist alles andere als Klamauk. «Beim Tanzen ist viel Konzentration gefragt», sagt Dagmar Nolasco (62) aus Lörrach. Zusammen mit ihrem Mann Ramón (61) nimmt sie seit einem Jahr Tangostunden in Basel (siehe auch Seite 27). Die Schweiz hat in Sachen Tango einiges zu bieten: «Vor allem in Basel und in Zürich können Tangotänzer jedes Wochenende aus mehreren Anlässen, sogenannten Milongas, auswählen», sagt Dominik Müller von der Zürcher Tanzschule Tangotanz. Geboren in Armut und Elend, war Tango ursprünglich ein Tanz fürs einfache Volk. Arbeitslose Gastarbeiter aus Spanien und Italien hatten ihn in argentinischen Hafenstädten am Rio de la Plata ins Leben gerufen. Böhmische Polka, kreolische Pantomime, Handorgelmusik aus Deutschland und Tanzelemente von Walzer und Ländler wurden dort Ende des 19. Jahrhunderts zum Tango Argentino vermengt.

«Traurige Gedanken, die man tanzen kann», so definierte Enrique Santos Discépolo, einer der bedeutendsten Komponisten, den Tango. Neben der klassischen Art der Musik, die mit einem Klavier, einem Kontrabass, zwei Violinen und zwei Bandoneons gespielt wird, entstehen in urbanen Zentren neue Ausrichtungen. «Folkklänge werden in die Musik gemischt, und junge Partygänger tanzen Elektrotango», sagt Szenenkenner Müller. Der traditionelle Tango hingegen erobert langsam die ländlichen Gegenden der Schweiz. Text Yvette Hettinger Bilder Ruben Wyttenbach & Sonja Rychener Styling Katja Jaisli

Noch bis zum 29. November wird in Zürich das Tango-Musical «Tanguera» aufgeführt. Infos: www.tanguera-musical.ch Infos über Tango: www.tangotanz.ch; www.tangoinfo.ch

Lesen Sie weiter auf Seite 27


MENSCHEN TANGO

Norina Martig (19) und Kike Ladmann (25)

«Ich bin nicht die jüngste Tänzerin» An einem argentinischen Abend in Basel beschloss der gebürtige Argentinier Kike Ladmann (25), Flamenco zu lernen. Doch eine Tanzlehrerin riet ihm: «Lerne Tango! Wenn du mal beim Tanzen eine Frau in den Armen gehalten hast, willst du nie mehr alleine tanzen.» Und so kam es. Ladmann arbeitet in der Kantine des Theater Basel und ist bis zu fünfmal pro Woche auf dem Parkett anzutreffen: als Tänzer, Schüler oder Lehrerassistent im Tango Salón Basel. Dort begann vor eineinhalb Jahren auch die Tangokarriere von Norina Martig (19). Sie studiert Lebensmittelwissenschaften, spielt Unihockey, hat früher auch Salsa und Rock ’n’ Roll getanzt und ist begeistert von Argentinien. «Als ich begann, Tangokurse zu nehmen, war ich mit Abstand die Jüngste», sagt sie. Inzwischen sind noch jüngere Tänzerinnen nachgerückt. Martig schmunzelt und sagt: «Ich weiss schon, dass Tango gern als Partnerbörse für ältere Leute bezeichnet wird. Darüber kann ich aber nur lachen.» Eng geschlossen und elegant: Kike Ladmann führt Norina Martig durch einen Tango de salón.

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Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Ramón (61) und Dagmar (62) Nolasco

«Tango ist viel Kopfarbeit» Seit 20 Jahren tanzen Dagmar und Ramón Nolasco gemeinsam: Walzer, Foxtrott, Rock ’n’ Roll — alle Standardtänze haben sie durchgenommen, auch Salsa. Doch der Tango ist für sie eine neue, grosse Herausforderung. «Alles ist total unbekannt», sagt Ramón Nolasco, «wir können keinen einzigen Schritt anwenden, den wir schon kennen.» Dennoch tanzen sie Tango mit Leidenschaft, jeden Mittwoch in der Tango Schule Basel. «Wir sind noch nicht sehr weit», seufzt Dagmar Nolasco, «es ist ein unheimlich komplexer, schwieriger Tanz.» Körperbeherrschung und Kopfarbeit seien gefragt. Das ist aber genau das, was die beiden Ärzte am Ende eines vollgepackten Tages brauchen können. Die Ehefrau findet es schön, dass man für einmal so richtig aufeinander eingehen muss. Derweil ihr Gatte — ein Gentleman durch und durch — vor allem einen Aspekt schätzt: «Der Mann führt, und die Frau muss gehorchen», sagt er mit einem Augenzwinkern.

Mehr zum Thema Seite 29

Tango weckt den Macho in Ramón Nolasco. Aber nur theoretisch. Seine Frau Dagmar muss ihm nur folgen, weil Tango das so vorsieht.

MENSCHEN TANGO

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Migros-Magazin 48, 23. November 2009

MENSCHEN TANGO

Sabina Seiler (40) und Gabriel Amanatidis (39)

Tango hat Gabriel Amanatidis und Sabina Seiler auch privat zusammengeführt. Einst war er ihr Schüler, heute ist er ein vollendeter Tanguero.

«Es entsteht jedes Mal Neues» Zuerst war die Musik. «Als ich den argentinischen Tangomusiker Astor Piazzolla hörte, musste ich unbedingt mehr über Argentinien erfahren», sagt Sabina Seiler (40), Tänzerin und Choreografin aus Bern. Und mit Argentinien kam der Tango. Seiler reiste nach Buenos Aires und lernte den Tanz, den sie heute so liebt. «Zwei Tanzpartner gestalten jedes Mal gemeinsam etwas völlig Neues.» Seit 15 Jahren arbeitet Seiler als Tänzerin und Pädagogin im In- und Ausland und leitet in Bern eine Tanzschule für Tango Argentino und Tango Nuevo, seit zwei Jahren assistiert von ihrem Lebenspartner Gabriel Amanatidis (39). Der Ostschweizer ist hauptberuflich Einkaufsleiter beim Online-Anbieter LeShop.ch und tanzt Tango seit drei Jahren. «Er ist ein Naturtalent», sagt Seiler — und ein guter Beobachter. «Ich lese vieles von den Gesichtern, Bewegungen und der Körperhaltung unserer Schüler ab», sagt Amanatidis, «ob Stress, Freude oder Anspannung — beim Tangotanzen kann man nichts verberwww.sabinaseiler.ch gen.»

www.migrosmagazin.ch Tango step by step: Die drei porträtierten Tanzpaare zeigen leidenschaftliche Tangoschritte.

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Seite für Seite Glücksmomente.

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

«Wir» Schweizer «Wir sind im Final!», SMSelt Anna Luna mir – ich bin unterwegs, als das U-17-NationalBänz Friedli war früher team seinen Halbmal Politiker. final bestreitet –, und das «wir» belustigt mich. Den Final schauen wir uns dann natürlich en famille an und lärmen, kaum ist Nigeria besiegt, mächtig in der Wohnung rum: «Wir» sind Weltmeister. Seferovic! Ben Khalifa! Gonçalves! Kasami! Unsere Kinder werden diese Namen bald auf ihren roten Leibchen tragen, samt Schweizerkreuz. Wie kann ein Land, wird sich die Welt fragen, das einen solch fantastischen Erfolg Burschen aus zwölf Herkunftsländern verdankt, darunter zahlreichen Muslimen, wie kann dieses Land allen Ernstes darüber abstimmen, ob man künftig auf seinem Grund noch Minarette aufstel … – Halt! Der Friedli werde jetzt doch nicht mit Politisieren anfangen, empörte sich ein Leser, als ich an dieser Stelle unlängst meinen mittelscharfen Senf zum Fall Polanski gab. Gemach. Mit Politisieren habe ich vor genau 20 Jahren aufgehört. Lassen Sie mich kurz erzählen: Im November 1989 kandidierte ich, 24 Jahre jung, fürs Gemeindepräsidium in Wohlen BE – elf Dörfer, 10 000 Seelen, vom Pendler bis zur Biobäuerin. Vier Jahre zuvor war ich grüner Grünschnabel in die Exekutive gewählt worden, selbst der «Brückenbauer» berichtete über den «jüngsten Gemeinderat

der Schweiz». Hunderte Sitzungen und viele Lämpen später forderte ich nun die Gemeindepräsidentin heraus. Bewegte Wochen waren es. Am Radio die Meldungen über den Fall der Berliner Mauer; überm Küchentisch in unserer Bauernhaus-WG ein Poster, das zeigte, wie sich ein Protestierender auf dem Tienanmen-Platz in Peking fünf Panzern entgegenstellt; daneben ein Plakat, das für die Abschaffung der Armee warb; auf dem Plattenspieler Jacques Higelin, pausenlos. Ich trug ein Nackenzöpfchen fast bis zum Hintern und hätte gern wahlgekämpft: gegen die Verschandelung der Landschaft, für alternative Energien und eine bessere Information der Bevölkerung. Doch die Amtsinhaberin – eine ältere Dame, von der Volkspartei portiert – verweigerte alle sechs angesetzten Podiumsgespräche. Und ich hatte mich so gut vorbereitet! Mich mit Blockheizkraftwerken und Kläranlagen befasst, mich in Bau- und Steuerrecht vertieft. Ob sie es ahnte? Dossierkenntnis war ihre Stärke nicht. Sie wurde knapp wiedergewählt, ich trat zurück. Als Ratsmitglied wurde zwar auch ich bestätigt, aber zu zerrüttet war unser Verhältnis, zu oft war ich mit einer Stimme gegen acht unterlegen. Ich hatte die Macht- und Ränkespiele satt. – Bereits 1985 kandidierte

auf derselben Liste wie ich eine Frau, Cristina, die den Mumm, sich fürs Gemeinwesen zu engagieren, seither nie verloren hat. Am Sonntag wird sie nun, wenn alles klappt, vollamtliche Gemeindepräsidentin. Was mich besonders freut: Sie hatte damals – und wir reden von einer Zeit, da ich noch nicht einmal wusste, wie lang man ein Drei-Minuten-Ei kocht – einen Hausmann daheim, und sie hat ihn noch heute. Der Job daheim am Herd ist übrigens hoch politisch: Jedes Konfibrot, jede Kafikapsel, jede Schweinegrippeimpfung, je-

«Ich hatte die Macht- und Ränkespiele satt.» des aufmunternde Wort zu den Kindern – alles, was wir Hausfrauen und -männer im Kleinen tun und lassen, betrifft immer auch die Gesellschaft. Deshalb, lieber empörter Leser, werde ich das Politisieren nie lassen können. Apropos, den besten politischen Satz des Jahres hat kein Politiker gesagt, sondern der weltmeisterliche Fussballjunior Granit Xhaka, gebürtiger Albaner: «Ich bin nicht ‹gut integriert› in der Schweiz – ich bin Schweizer.» Bänz Friedli lebt mit Frau und Kindern in Zürich. Lesungen: 26. 11. Murten, 21 Uhr; 27. 11. Beckenried NW, 20 Uhr.

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32 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

«Das Leben per se ist kompliziert»

Udo Jürgens füllt die Hallen wie eh und je. Am 5. Dezember beschliesst der 75-Jährige seine aktuelle Tournee im Zürcher Hallenstadion. Der Entertainer über Einsamkeit, Grössenwahn und Sex im Alter.

Z

umikon, die ruhige Gemeinde der Reichen oberhalb des Zürichsees. Um das Haus wehrt eine hohe Hecke Neugierige ab, in der Garage lockt neben einem Mercedes ein Bentley-Cabriolet. «Tolles Auto, nicht?», strahlt Udo Jürgens. An den Garagenwänden hängen plakatgrosse Fotos von Frank Sinatra, Miles Davis, Chet Baker. Von einem lächelt der junge Udo mit Sammy Davis Jr. Der Hausherr wirkt aufgestellt und gönnt den Interviewern anstatt der vereinbarten halben eine gute Stunde. Beim anschliessenden Fotoshooting ist die gute Laune jedoch wie weggeblasen: «Genug!», stoppt er den Fotografen bereits nach zwei Minuten. «Fotografiert zu werden ist gar nicht mein Ding», erklärt er sich. Udo Jürgens, «Einfach ich» heisst Ihre Tournee. Wer ist dieser «Einfach ich»-Udo?

Ach wissen Sie, da denkt man stundenlang über einen intelligenten Titel für ein Tourneeprogramm nach. Und dann ist da dieses Lied, das «Einfach ich» heisst, und plötzlich erkennt man: Mensch, das ist ja ein toller Albumtitel und ein noch tollerer Tourneetitel. Und was das Allertollste ist: Man kann ihn bescheiden interpretieren. Oder aber grössenwahnsinnig (lacht). Bleiben wir mal bei der Bescheidenheit. Sie sind 75-jährig. Wird man aufs Alter hin bescheiden?

Bei mir ist da sicher was dran. Zumindest behaupte ich von mir, weniger kompliziert zu sein als auch schon, mich besser einordnen zu können im Leben.

Was war denn früher so kompliziert an Ihrem Leben?

Das Leben per se ist kompliziert. Schauen Sie mich an: zweimal verheiratet, zweimal geschieden, all die Frauengeschichten – Treue war halt nicht so mein Ding. Bloss: Sagen Sie mal Nein, wenn da eine Frau steht, die Sie aus dem Hollywood-Kino kennen …

Das tönt, als würden Sie gewisse Dinge bereuen.

Nein, ich bereue absolut nichts. Leben, das heisst Fehler machen, aber auch Erfahrungen sammeln. Die Leute hadern viel zu sehr mit Dingen, die in ihrem Leben danebengegangen sind, statt daraus zu lernen und weiterzugehen. Als ich mit Ende zwanzig erstmals geheiratet habe, hatte ich das Gefühl, ich hätte schon sehr viel erlebt. Das war aber noch viel zu wenig. Ich musste mich noch zweimal scheiden lassen und bin immer noch nicht treu gewesen, musste nochmals all diese abenteuerlichen Dinge des Lebens durchstolpern – und konnte eigentlich nichts dagegen tun. Wenn unsere innere Lebensuhr dazu nicht bereit ist, dann machen wir Dinge, die wir im Intellekt vorher nicht planen. Zurzeit sind Sie zwar gerade Single …

(unterbricht) Gott sein Dank! Ich will gar nicht wissen, wie viele Frauen ich dadurch glücklich gemacht habe, dass ich sie nicht geheiratet habe. Könnten Sie denn unterdessen treu sein?

Heute würde mir wahrscheinlich

allein schon mein Alter eine weitgehende Treue vorschreiben, das geht gar nicht mehr anders. Hat man mit 75 denn noch Sex?

(Nimmt einen grossen Schluck aus seinem Wasserglas). Lassen Sie mich mit Karl Lagerfeld antworten, der mal so ganz wunderbar gesagt hat: «Sex mit über 50 findet sicherlich noch statt, ist aber irgendwie unappetitlich, und man spricht nicht darüber». Aber seien Sie versichert: Mir fehlt es an nichts! Immerhin haben Sie ja mal gesagt, Sie würden keine Frau mehr in Ihr Haus lassen.

Das sind halt so die grossen Sprüche, auf die sich die Presse stürzt. Ich hab das aber witziger formuliert, indem ich gesagt habe: Wenn eine Frau an meiner Tür läutet und die Koffer dabei hat, dann habe ich wirklich ein Problem! Besteht denn die Gefahr, dass eine Frau an Ihrer Tür läutet?

Ja, ja, dass sie läutet schon. Nur ist die Glocke abgeschaltet (lacht schallend). Sind Sie manchmal einsam?

Im Leben gibt es immer Phasen, in denen wir uns einsam fühlen, einsam sind – ob nun liiert oder nicht. Sehr oft empfinde ich das Alleinsein, die damit verbundene Ruhe aber auch als Geschenk. Und dann ist da ja auch noch Ihr Publikum …

Wobei man gerade vor Publikum sehr einsam sein kann. Auf der Bühne schaut man sozusagen in zwanzig Lastwagenscheinwerfer,


INTERVIEW UDO JÜRGENS

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«Man geht zur Bühne hin wie zu einer Hinrichtung.» ohne überhaupt etwas zu erkennen. Sie können nur akkustisch wahrnehmen, dass da Tausende von Menschen sind. Und das erfüllt einen mit einem unglaublich grossen Respekt. Gleichzeitig wird man in diesem Moment aber auch von einer grenzenlosen Selbstüberschätzung erfasst. Womit wir wieder beim Grössenwahn wären.

Genau (kichert). In solch einem Moment empfindet man sich tatsächlich als Mittelpunkt der Welt und hat Mitleid mit all den Menschen, die dieses Konzert nicht erleben dürfen. Sind Sie noch nervös?

Nein. Oder doch – aber nicht ängstlich. Meist kann man sich überhaupt nicht vorstellen, dass man in der Lage sein wird, ein Gefühl der Euphorie, tiefe Emotionen bei Tausenden von Menschen zu erzeugen. Die Garderoben sind zum Teil wirklich eine Zumutung. Häufig zieht es und dann diese hässlichen Gänge. Hunderte von Metern, die zur Bühne führen. Man geht da tatsächlich hin wie zu einer Hinrichtung, auch, weil in diesen letzten Minuten kaum noch gesprochen wird. Hatten Sie auch schon mal ein Blackout?

Auf meiner vorletzten Tournee ging tatsächlich plötzlich nichts mehr. Unruhe in der Garderobe, unwichtige Diskussionen bis kurz

vor Auftritt – ich hab dann mitten in einem Stück einfach nicht mehr weitergewusst. Das war furchtbar, die Hölle. Musiker sind ja geistige Hochleistungsportler. Wenn man bei einem Pianisten die Gehirnströme misst, kann man sich nicht vorstellen, wie viele Millionen Kontakte da zusammenkommen in Sekundenschnelle, weil jeder Finger und jeder Fuss was anderes macht. Und dann auch noch die Texte und der Gesang. Das ist mit der Grund, warum Musiker selbst im hohen Alter meist geistig extrem beweglich sind. Dennoch könnten Sie sich schon längst von der Bühne zurückziehen und zum Beispiel golfen.

(Zuckt zusammen) Golfen? Das ist schon eher etwas für Leute, die sich kulturell für nichts interessieren. Die würden gescheiter ein Buch lesen, statt auf dem Green rumzuturnen. Klar, werde ich irgendwann nicht mehr auf der Bühne stehen können. Aber ich muss dem Schicksal ja nicht vorgreifen! Sie haben von Angst gesprochen. Was waren die wirklich einschneidenden Ereignisse in Ihrem Leben?

Schauen Sie, ein Mensch in meinem Alter hat naturgemäss schon viele Freunde und Familienmitglieder verloren, angefangen von den Eltern bis hin zu meinem ältesten Bruder, der an Krebs gestorben ist. Jemanden in

Komponist und Interpret

Udo Jürgens: «Musiker sind geistige Hochleistungssportler.»

Udo Jürgens wurde am 30. September 1934 in Klagenfurt als Udo Jürgen Bockelmann geboren. Er studierte Musik unter anderem am Mozarteum in Salzburg. 1950 gewann er bei einem Komponistenwettbewerb des Österreichischen Rundfunks mit «Je t’aime» als jüngster Teilnehmer den 1. Preis. 1964 erreichte Jürgens beim Eurovision Song Contest für Österreich mit «Warum nur, warum?» den 5. Platz. Bis heute hat der österreichisch-schweizerische Doppelbürger über 1000 Stücke komponiert und mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft. Der vierfache Vater www.udojuergens.ch und dreifache Grossvater lebt in Zumikon ZH.


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INTERVIEW UDO JÜRGENS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

seiner Todesstunde zu begleiten – das ist eine unheimlich schwere Prüfung, die einen Demut lehrt.

wartsliteratur» bezeichnet. Das hat natürlich gutgetan, zumal ich aus einer gebildeten, kulturell interessierten Familie stamme und mich damit ganz dramatisch von meiner Branche unterscheide.

Hat das Ihr Verhältnis zum eigenen Tod verändert? Haben Sie Angst vor dem Tod?

In welchem Sinn?

Weniger vor dem Tod als vor dem Sterben. Werden wir durch die Bombe eines Attentäters, in einem zerschmetterten Auto, durch eine schwere Krankheit oder in Frieden mit der Seele sterben? Das wissen wir alle, die wir hier sitzen, nicht und das ist auch gut so.

In meinem Beruf ist eine gute Biografie eine, bei der die Journalisten Schweisshände bekommen. Zum Beispiel wenn der Vater trinkt, die Mutter eine Prostituierte ist und der Sohn mindestens zwei Entzüge hinter sich hat, dann ins Showbusiness kommt und einen Riesenhit landet. So gesehen bin ich eine dramaturgische Katastrophe!

Ihr Bruder war bei seinem Tod so alt wie Sie heute.

Etwas älter. Aber da ich nicht im Gestern lebe, sondern im Heute und Morgen, ist mir das egal. Meine Eltern sind lang tot, mein Bruder ist kurz tot. Und beides ist gleich schmerzlich.

Sie gelten als der erfolgreichste Interpret im deutschsprachigen Raum. Warum sind Sie bei Deutsch geblieben?

Nun, immerhin hab ich mich auf Japanisch versucht (Jürgens fängt an zu singen: «Wakare no asa …») und es bis auf Platz 1 in der Hitparade geschafft. Aber das war natürlich eine unglaubliche Ausnahme. Ich habe zwar auch ein Album auf Englisch eingesungen, aber das Hauptkriterium für eine lange Karriere, wenn es denn überhaupt ein Kriterium gibt, ist Glaubwürdigkeit. Und Glaubwürdigkeit erlangt ein Musiker nun einmal nur in seiner Muttersprache. Für mich ist ein Bluessänger aus Rapperswil, selbst wenn er unglaublich gut ist, einfach nicht glaubhaft.

In der Schweiz bläst Deutschsprachigen zurzeit ein eher rauer Wind um die Nase. Haben Sie das persönlich auch schon bemerkt?

Ich für meine Person nicht wirklich. Vielmehr sind die Schweizer, die ich kenne, heilfroh, dass die Deutschen und die Österreicher da sind. Und zum Beispiel in der Gastronomie eine Freundlichkeit eingeführt haben, die die Schweizer mit Staunen sehen und hoffentlich auch ein bisschen nachmachen.

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Musik hält jung: Die «dramaturgische Katastrophe» Udo Jürgens.

«Die Schweiz gehört mehr zu Europa, als es ihr passt.» Sie sind seit zwei Jahren selber auch Schweizer.

Und weiterhin Österreicher, das habe ich zur Auflage gemacht. Gerne hätte ich auch noch den deutschen Pass gehabt, aber das ist leider nicht möglich. Warum gerade den deutschen Pass?

Zum einen liegt mir die deutsche Kultur unheimlich am Herzen, meine Familie ist ja deutschstämmig. Dann ist Deutschland ein Schlüsselland Europas, auch in der jetzigen politischen Entwicklung, die ich übrigens sehr begrüsse. Es ist ganz wichtig, dass wir heute einen Völkerverbund haben, in dem jeder verpflichtet ist, den anderen über die Grenzen hinaus beizustehen. Terroristische Anschläge, die Klimaproblematik, die Afrikaner, die übers Meer kommen in unkontrollierbaren Massen – das sind Probleme, die kann Spanien nicht allein lösen, die kann Italien nicht allein lösen, das sind Probleme ganz Europas. Und ich finde es ein sehr beruhigendes Gefühl, dass die Europäi-

sche Union in solchen Fragen zusammensteht. Wobei sich die Schweiz da ausklinkt.

Aber nicht auf Dauer, da bin ich mir sicher. Die Schweiz ist der moralische Motor mitten in dieser Völkergemeinschaft und gehört letztlich mehr zu Europa, als es ihr passt. Sie sind ein politischer Mensch.

(unterbricht) … ein sehr politischer Mensch! … auch in Ihren Texten. Dennoch wurden Sie lange als Schlagersänger abgestempelt. Hat Sie das geärgert?

Was heisst schon geärgert. Ich weiss aber noch genau, wie ich vor ein paar Jahren in New York auf dem Times Square am Internationalen Kiosk stehe, und da hängt «Die Welt» mit einem Bild von mir auf dem Titelblatt. Und da ist ein Artikel im Feuilleton über mein Buch «Der Mann mit dem Fagott», das der Kritiker als «bemerkenswertes Buch der Gegen-

Im Fernsehen boomen Formate wie «Das Supertalent» oder «Popstar». Könnten Sie sich vorstellen, in der Jury zu sitzen?

Absolut nicht. Es hat nichts mit Seriosität zu tun, jungen Menschen den Mut komplett zu nehmen oder sie blosszustellen und ihnen zu sagen, was du da singst ist totaler Schwachsinn oder vollkommene Scheisse, oder wie die sich heutzutage ausdrücken. Das ist nicht meine Art! Vielleicht hätten Sie trotzdem Tipps für all die hoffnungsvollen Jungmusiker da draussen?

Lernt von den Grossen, ohne sie zu kopieren, und versucht, selbst einen Song zu schreiben. Was aber nur geht, wenn man eine Ahnung von dem hat, was man da tut. Es ist ein langer Weg, bis es gelingt, ein erstes Lied zu schreiben! Haben Sie noch Sehnsüchte?

Was für eine Frage! Natürlich habe ich noch Sehnsüchte, wunderbare Sehnsüchte! Die Sehnsucht nach musikalischer Weiterentwicklung. Die Sehnsucht nach dem Angebot, eine grosse Filmmusik schreiben zu dürfen. Die Sehnsucht nach Hollywood. Filmmusik zu schreiben war ja bereits als junger Musiker mein Traum. Was ich nie werden wollte, war ein eitler Pfau, der da vorne auf der Bühne alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Interview Almut Berger, Mathias Haehl Bilder Matthias Willi


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NEUES AUS DER MIGROS

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Alex Sieber und Regina Diethalm vom MGB: Verbunden mit der Migros-Tradition des Preisbrechers.

Gut und trotzdem günstig

Bisher galt: Wer auf Gillette schwört, muss tief ins Portemonnaie greifen. Damit ist jetzt Schluss. Die Migros hat die Preise für alle Rasierklingen der Marke Gillette markant gesenkt — und damit ein Exempel statuiert.

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Foto David Zehnder

eit rund vier Jahren führt die Migros Artikel von Gillette in ihrem Sortiment. Besonders beliebt bei Nassrasierern sind die Rasierklingen. Auch der amerikanische Konsumgüterkonzern Procter & Gamble, dem Gillette gehört, freut sich regelmässig, denn eine geniale Marketingstrategie verspricht hohe Margen: Das Grundprodukt, der Rasierer, ist verhältnismässig günstig, während die dafür nötigen Klingen ungleich teurer sind. Und die Preise steigen stetig. Der Hersteller begründet dies mit hohen Werbe- und Entwicklungskosten und gibt jeweils unverbindliche Preisempfehlungen ab. Diese werden von den meisten Händlern übernommen.

Wegbereiter für Preissenkungen

Nicht so von der Migros. Bereits im August dieses Jahres hat sie eine empfohlene Preissteigerung nicht vollzogen und stattdesssen

den bisherigen Verkaufspreis belassen. «Diese Erhöhungen waren aus Sicht der Migros nicht mehr tragbar», begründet Alex Sieber, Leiter Near/Non Food bei der Migros, die Entscheidung. Und er wollte gar nicht erst zuwarten, bis weitere Preisempfehlungen des Herstellers vorlagen. Die Migros preschte einen Schritt nach vorn und hat die Preise sogar noch weiter gesenkt. Gegenüber dem empfohlenen Verkaufspreis sind etwa Ersatzklingen für Herrenrasierer ab sofort ganze zehn Franken günstiger. Inzwischen haben weitere Händler nachgezogen und ihre Preise ebenfalls auf das von der Migros eingeschlagene Niveau gesenkt. Das ist ganz im Sinn von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler, der sich stets für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zum Wohl der Konsumentinnen und Konsumenten eingesetzt hat. Daniel Sidler

«Das Mass ist voll» Alex Sieber, als Leiter Near/ Non Food der Migros können Sie am besten die Gründe für die massive Preissenkung bei Gillette-Rasierklingen erklären. Wir haben uns gefragt, ob die regelmässigen Preiserhöhungen des Herstellers für den Kunden nachvollziehbar sind. Sie sind es nicht. Deswegen haben wir ein Exempel statuiert und nicht nur die vorgeschlagenen Preiserhöhungen nicht mitgemacht, sondern die aktuellen Preise auch noch massiv gesenkt. Bei Gillette war das Mass ganz einfach voll. Eine Kampfansage an Gillette? Nein, die Preissenkung richtet sich nicht gegen den Hersteller, sondern zahlt sich für unsere Kunden aus. Was die Migros will,

sind attraktive Konsumentenpreise für alle. Und wenn wir das erreichen, profitiert letztlich auch der Hersteller. Und wer bezahlt das? Es handelt sich um eine dauerhafte Preissenkung, die wir ganz unseren Kundinnen und Kunden weitergeben. Die Migros investiert damit mehrere Millionen Franken zum Wohl der Konsumenten. Sind weitere Preissenkungen vorgesehen? Über Preissenkungen reden wir dann, wenn wir sie umsetzen. Wir werden uns auch künftig für den besten Verbrauchernutzen einsetzen. Und dazu gehört eine transparente, faire und nachvollziehbare Preisgestaltung.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Neu zertifiziert die Migros das gesamte Basissortiment ihres Kaffees mit dem Label Utz Certified. Dieses steht für ein umfassendes Nachhaltigkeitsprogramm, das den Produzenten soziale, ökologische und wirtschaftliche Vorteile bringt.

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So schmeckt der Kaffee noch besser

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ines der Hauptanliegen der Migros ist die Nachhaltigkeit. Nicht von ungefähr wurde sie dieses Jahr zur weltweit nachhaltigsten Detailhändlerin auserkoren. Da liegt es auf der Hand, dass sie immer mehr nachhaltig produzierte Produkte anbietet. Nun ist es beim Kaffee so weit. Sukzessive stellt die Migros als erste Grossverteilerin der Schweiz auf Utzzertifizierten Kaffee um. «Ein weiterer Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit», sagt Karin Heierli, bei der Migros für Kaffee zuständig. «Bezüglich Qualität, Geschmack und Preis des Kaffees ändert sich dabei nichts.»

Umstellung nach erfolgreichem Pilotversuch

«Utz» stammt aus der Sprache der Maya und heisst «gut». Ist Kaffee Utz-zertifiziert, ist er nach sozialen und ökologischen Kriterien angebaut worden, was streng kontrolliert wird (siehe Interview Seite 44). Utz Certified steht auch für Transparenz. So können die Kunden den Weg ihres Kaffees im Internet bis zur Plantage oder Kooperative zurückverfolgen. Die hohe Glaubwürdigkeit des Programms mit unabhängiger Zertifizierung und Kontrolle, aber auch den Verhaltenskodex führt Heierli als Gründe ins Feld, wes-

Bringt den Kaffeeproduzenten viele Vorteile: Das Nachhaltigkeitsprogramm von Utz Certified.

halb die Migros sich für Utz Certified entschieden hat. «Bis Ende 2010 haben wir unser Basis-Kaffee-Sortiment umgestellt», sagt sie. «Das heisst neben ganzen Bohnen und gemahlenem Kaffee auch Instantprodukte und Delizio-Kapseln. Nur Max-Havelaar-, Sélection- und M-BudgetKaffee werden dann das Label Utz Certified nicht tragen.»

Das Max-Havelaar-Kaffeesortiment werde unverändert weitergeführt. Dieses Programm stärkt Kleinbauern aus benachteiligten Regionen im Süden und habe auch weiterhin seine Berechtigung im Sortiment. Bei Sélection gehe es um exklusive Produkte, geprägt durch den unverfälschten Charakter ihrer Herkunft und bei M-Budget um den güns-

tigsten Preis, begründet sie die Ausnahmen. Ein wichtiger Grund, dass die Migros auf Utz Certified setzt, ist ein erfolgreicher Pilotversuch: «Seit Herbst 2007 verkaufen wir den Espresso in der bekannten blauen Verpackung Utz-zertifiziert. Das wird von den Kunden geschätzt», resümiert Heierli. Hauptlieferant ist der


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

«Die Migros ist einmal mehr Vorreiterin» Anita Aerni von Utz Certified über die Vorteile von Utz-zertifiziertem Kaffee für Mensch und Umwelt und über die Bedeutung des Engagements der Migros. Anita Aerni, was bedeutet es, wenn Kaffee Utz-zertifiziert ist? Utz Certified sorgt dafür, dass Kinder zur Schule gehen können.

zur Migros-Gemeinschaft gehörende Industriebetrieb Delica in Birsfelden BL. Delica beschafft, röstet, mahlt und verpackt den Kaffee für die Migros. «Für uns bedeutet die Umstellung auf Utz Certified eine grosse Aufgabe, denn die Migros hat sich dazu entschieden, das ganze Basissortiment und nicht nur Nischenprodukte auf Utz Certified umzustellen», sagt Raymond Place, Verantwortlicher für Utz Certified bei Delica. Es sei das einzige Programm, dass sicherstelle, dass die benötigten Mengen in der notwendigen Qualität geliefert werden können. «Somit werden wir unseren Kaffee nur bei ausgewählten Produzenten einkaufen.» Die Phase der Umstellung bei der Beschaffung und Verarbeitung gehe aber nicht von heute auf morgen. Delica benötige eine Vorlaufszeit von rund einem Jahr, bis die Zertifizierung Ende 2010 komplett abgeschlossen sein werde. «Für den Utz-Kaffee», so der Lebensmittelwissenschafter, «wollen wir auch die Umstellung auf neue Verpackungen nachhaltig gestalten und möglichst wenig altes Material vernichten.» Die Delica erwartet einen Wettbewerbsvorteil, da immer mehr Konsumenten auf nachhaltige Produkte achten. «Nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland», meint Place. Daniel Sägesser

Mehr Infos auf: www.migros.ch/coffee

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Dass er nachhaltig, mit Rücksicht auf Mensch und Natur produziert worden ist. Dabei wird auch ökonomischen Prinzipien Rechnung getragen. Was heisst das für die Produzenten?

Dass sie durch verbesserte Anbaumethoden grössere Ernten und bessere Qualitäten erzielen können und sich längerfristig auch ihre Kosten reduzieren. Ihr Produkt bringt mehr ein, so können sie ihre Lebensumstände verbessern. Auch eröffnen sich ihnen neue Märkte. Sie sagten Rücksichtnahme auf den Menschen — gibt es auch soziale Kriterien?

Ja, die Arbeiter müssen zum Beispiel Zugang zu medizinischer Versorgung und zu sauberem Trinkwasser haben und über eine angemessene Unterkunft verfügen. Und der Schulbesuch für Kinder muss gewährleistet sein. Wofür steht Utz Certified in ökologischer Hinsicht?

Wer Utz-zertifizierten Kaffee anpflanzt, muss beispielsweise für geringeren Wasser- und Energieverbrauch sorgen, auf Abholzung verzichten und der Bodenerosion vorbeugen. Wie wird sichergestellt, dass diese Kriterien eingehalten werden?

Utz-zertifizierter Kaffee garantiert den Kunden einen nachhaltigen Genuss.

Durch Kontrollen von Spezialisten unabhängiger Zertifizierungsstellen wie IMO, SGS, Control Union. Zudem ist Utz Certified das einzige Programm mit Rückverfolgbarkeits-

Anita Aerni ist Europa-Verantwortliche von Utz Certified.

system, mittels dessen Konsumenten prüfen können, wer den Kaffee in ihrer Packung produziert hat. Wer steht hinter Utz Certified?

Im Stiftungsrat ist der WWF und Solidaridad, einer der grössten holländischen NGOs, vertreten. Es gibt aber auch Produzentenvertreter. Aus welchen Ländern stammt Utz-zertifizierter Kaffee?

Aus 21 Ländern in Lateinamerika, Asien und Afrika. Die Migros verkauft mit wenigen Ausnahmen nur noch Utz-zertifizierten Kaffee. Was heisst das für Utz Certified?

Nachhaltige Produkte dürfen nicht länger ein Nischendasein fristen. Mit ihrem Schritt hilft uns die Migros, in der Schweiz den Massenmarkt zu erreichen. Nur so kann das Prinzip der Nachhaltigkeit auch in den Kaffeeregionen einen wesentlichen Unterschied machen. Viele Produzenten, die sich den strengen Kriterien unterzogen haben, können nun an die Migros verkaufen und werden so für ihre Anstrengungen belohnt. Ist die Migros in der Schweiz der einzige Detailhändler, der Utz-zertifizierten Kaffee anbietet?

Ja, die Migros ist einmal mehr Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit. ds


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

2009

1984

Vom Klotz zum Flatscreen: Computerkurs an der Klubschule vor 25 Jahren und in der Gegenwart.

Als Computer noch Kisten waren

Vor 25 Jahren startete die Klubschule Migros in der ganzen Schweiz Computerkurse — und half so, hierzulande den Fortschritt einzuläuten.

D

ie PCs im Schulungsraum sahen aus wie Monumente aus grauem Plastik. Die klobigen Kisten hatten erstaunlich kleine Bildschirme. Wer mit den Ungetümen der Marke IBM einen Text schrieb, sah die Buchstaben in flimmerndem Grün auf schwarzem Grund. Dennoch kostete jeder der Rechner 9000 Franken. Vor 25 Jahren leitete die Klubschule Migros eine neue Ära ein: Als erste Schweizer Institution bot sie im ganzen Land Computerkurse an, die sich an die breite Öffentlichkeit richteten. «Die Teilnehmer setzten sich mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Neugier an die Computer», erinnert sich Didier Leuba (50), der 1984 in Neuenburg einen der ersten Kurse leitete. Das neue Angebot

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der Klubschule löste damals ein mächtiges Medienecho aus. «Informatik für breite Bevölkerungsschichten» titelte die «Neue Zürcher Zeitung». Und der «TagesAnzeiger» meldete: «In insgesamt fünfzehn mit Personal-Computern ausgerüsteten Klassenzimmern können Kursteilnehmer unterrichtet werden.»

Eine halbe Million Menschen liess sich bisher ausbilden

In der Zeit seit der Gründung haben 500 000 Menschen die Kurse und Lehrgänge besucht. Heute bietet die Klubschule Business in insgesamt 42 Zentren IT-Ausbildungen an. Die Auswahl reicht von Einführungen für absolute PC-Anfänger bis zum Lehrgang, mit dem sich der Titel «eidgenös-

sich diplomierter Informatiker» erwerben lässt. Im Vergleich zur Ausstattung der ersten Unterrichtsräume wirken die Zentren heute fast wie die Kommandobrücke des Raumschiffs Enterprise: Leistungsstarke Computer mit Flatscreens und modernste Beamer stehen in allen Zimmern. Mehr und mehr findet der Unterricht zusätzlich in virtuellen Klassenzimmern statt. Die Teilnehmer lernen zu Hause über interaktive Internet-Plattformen. Alle Kurslokale sind mit dem öffentlichen Verkehr bestens erschlossen, manche liegen sogar direkt neben einem Bahnhof. Die Zentren sind von 8 bis 22 Uhr geöffnet. «Auch das macht uns zum führenden Veranstalter für berufsbegleitende Ausbildungen», sagt

Website zum Jubiläum Zu Zum 25. Geburtstag der IT-Kurse IT hat die Klubsc schule Business eine ei eigene Website eingeri richtet. Die Besucher können witzige Geschichten einschicken, die sie in der IT-Welt erlebt haben. Zu gewinnen gibts Firmenbesuche bei IT-Unternehmen wie Cisco oder Gutschriften für den Online-Terminplaner Doodle. http://25jahre.klubschule.ch

Patrick Gabathuler (42), der bei der Klubschule Business den Bereich der IT-Ausbildungen leitet. «Hinzu kommt der stark praxisorientierte Unterricht. In einem Kurs gestalten die Teilnehmer zum Beispiel schon früh eine Werbebroschüre, die sie am Ende der Lektion in der Hand halten können.» Gabathuler ist überzeugt, dass die Klubschule mit ihrer Pioniertat vor einem Vierteljahrhundert dazu beigetragen hat, die Schweiz zukunftsfähig zu machen und ihr den Anschluss ans IT-Zeitalter zu sichern. Auch in Zukunft werde die Wirtschaft nach immer mehr Leuten verlangen, die kompetent und kreativ mit Computern und neusten Anwendungen arbeiten können. Michael West


44 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Auf Altes setzen und jung bleiben

Der Thurgauer Obstbauer Hans-Rudolf orten Schweizer sorgt dafür, dass alte Apfelsorten ge, nicht aussterben. Einer seiner Schützlinge, der Uttwiler Spätlauber, liefert einen metika begehrten Wirkstoff: Dieser wird in Kosmetika gegen Hautalterung eingesetzt.

E

r lebt und wirkt in Mostindien und macht seiner Heimat alle Ehre: Hans-Rudolf Schweizer ist Obstbauer und baut Mostobst an. Aber nicht nur. Denn der 62-jährige Landwirt im thurgauischen Neukirch an der Thur ist ein ausserordentlicher Meister seines Fachs und der Hüter eines grossen Schatzes: Mit seiner Frau Brigitte bewirtschaftet er einen kleinen Betrieb von 8,5 Hektaren mit 550 Halb- und 450 Hochstammobstbäumen. Dabei hegt und pflegt er 247 – meist alte – Sorten Äpfel. «Ich tue dies, damit uns ein altes Kulturgut und ein Genpool erhalten bleiben. Denn zur Zucht von neuen Sorten braucht es die alten», sagt der Landwirt, dessen Familie schon seit Hunderten von Jahren in Neukirch mit Äpfeln in Verbindung steht. «In einer Familienurkunde wird bereits 1536 ein Apfelgarten erwähnt», sagt er. Unterstützt in seiner Lebensaufgabe, wie er es nennt, wird Schweizer durch Pro Specie Rara, die Stiftung für kulturhistorische und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren sowie vom Sortenerhaltungsprogramm des Bundes. Wenn Hans-Rudolf Schweizer von seinen alten Sorten spricht, dann meint er gar uralte: «Die älteste ist

der Sternapfel – die Römer ömer haben ihn hierhergebracht.» Ein anderer seiner Äpfel, der zurzeit in den Medien ien für Schlagzeilen sorgt, ist der Uttwiler Spätlauber. Wie der Name sagt, stammt der Baum nsee aus Uttwil am Bodensee ub und trägt erst spät Laub und Früchte. «In Uttwil wil gibt es aber keine mehr», r», weiss der Bauer. Er selber er hat vier der robusten Bäume, in der ganzen Schweiz hweiz gibt es zwischen 20 und 40; den meisten hat der 62-Jährige -Jährige die Äste zum Aufpfropfen ropfen geliefert. «Jeder Baum stirbt einmal», erklärt der Apfelspezialist. «Um sie zu erhalten, werden jungen Bäumen alte Zweige aufgepfropft.»

Aus Apfelstammzellen

Lange haltbar und nicht schrumpelig

Die Früchte des Uttwiler Spätlaubers sind an und für sich unspektakulär: Sie sind grün und weil sehr sauer als Tafelobst ungeeignet. Aber sie sind lange haltbar und werden nicht schrumpelig. Grund für ihre makellose Schale ist der Inhaltsstoff Tannin, der die Alterung des Apfels bremst. Dies hat auch die Wissenschaft auf den Plan gerufen. Über die

Schutz vor Hautalterung: Neues Produkt der Migros.

Seit September auf dem Markt: Das neue Zoé-Produkt der Migros mit dem innovativen, preisgekrönten Apfelstammzellenwirkstoff. Dieser erhielt den «European Cosmetics Innovation Prize 2008» in Amsterdam. Die Apfelstammzellen erhöhen nachweislich die Vitalität der Hautstammzellen und verzögern so die Hautalterung. Diese Wirkung konnte in umfassenden, klinischen Studien belegt werden. Es gibt zwei Produkte mit dem Wirkstoff: eines für das Gesicht, das andere für die Lippen- und Augenpflege.


NEUES AUS DER MIGROS

Rare Frucht: Obstbauer Hans-Rudolf Schweizer mit einem Uttwiler Spätlauber.

«Weltweit enormes Interesse geweckt»

Beata Hurst ist Marketing-Leiterin von Mibelle Biochemistry.

Frau Hurst, wie kamen die Mibelle-Forscher auf die Idee, aus einer fast ausgestorbenen Thurgauer Apfelsorte einen AntiAging-Wirkstoff zu entwickeln?

Unsere Biochemiker sind permanent auf der Suche nach neuen Wirkstoffideen. Der Uttwiler Spätlauber war seit Langem für seine lange Haltbarkeit bekannt – was nichts anderes bedeutet, als dass er besonders langlebige Zellen besitzt. Wir erkannten dessen Potenzial und machten uns an die Arbeit. Was haben Sie erreicht?

Unseren Wissenschaftern gelang es, nach vierjähriger intensiver Forschung, Stammzellen des Uttwiler Spätlaubers zu kultivieren und daraus einen Wirkstoff herzustellen. Dieser erhöht die Vitalität der menschlichen Hautstammzellen und verzögert so die Alterung der Haut. Der Wirkstoff ist Basis unserer hauseigenen Anti-Aging-Produkte der Marke Zoé, die wir dieses Jahr auf den Markt gebracht haben. Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil(ACW)konnte Mibelle, der Kosmetik-Industriebetrieb der Migros, ein paar dieser raren Äpfel beziehen (siehe Interview). Die Mibelle-Forscher unter der Leitung des Biochemikers Fred Zülli kultivierten aus den Früchten des Uttwiler Spätlaubers Stammzellen und entwickelten daraus einen kosmetischen Wirkstoff, den sogar die Gattin des US-Präsidenten, Michelle Obama, benutzt. Hans-Rudolf Schweizer freut sich, dass sein Einsatz für die alten

Apfelsorten in der Praxis von Nutzen ist. Der bescheidene Apfelspezialist denkt dabei schon an weitere Kandidaten, die Wunder wirken könnten: «Zum Beispiel ist das Fruchtfleisch des Apfels Weirouge rot. Dafür sorgt derselbe Farbstoff, der auch für die Farbe im Rotwein zuständig und gut fürs Herz ist», erklärt er. Wer weiss, vielleicht gibt es bald ein Herzmittel, dessen Wirkstoff von Obstbauer HansRudolf Schweizers Apfel Weirouge stammt. Text Daniel Sägesser Bild David Zehnder

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Wie hat die internationale Kosmetikbranche auf Ihre Erfindung reagiert?

Die Erfindung stiess international auf enormes Interesse. Innerhalb kurzer Zeit erhielten wir sehr viele Anfragen von Kosmetikherstellern weltweit, unter anderem von renommierten Häusern wie Lancome oder Clark’s Botanicals. Es ist kaum bekannt, dass 90 Prozent der Innovationen von Mibelle Biochemistry auf den internationalen Markt gelangen.

In der Presse war zu lesen, Mibelle beliefere sogar das Weisse Haus?

Nein, das stimmt so nicht. Tatsache jedoch ist, dass Michelle Obama eine Anti-Aging-Crème benutzt, die unseren Wirkstoff enthält. Vor einiger Zeit interviewte uns die amerikanische Modezeitschrift «Vogue». Sie veröffentlichte dann einen grossen Artikel über unseren Wirkstoff unter dem Titel «The super apple». Für uns ist das natürlich geniale Werbung. Im Kosmetikmarkt wimmelt es von Wunderwaffen gegen das Altern. Wie erklären Sie sich den Erfolg Ihres Wirkstoffs?

Pflanzenstammzellen bieten völlig neue Möglichkeiten im Kampf gegen die Hautalterung – auf diesem Gebiet gelten wir in der Kosmetikbranche mittlerweile als führend und haben unsere Innovation zur Patentierung angemeldet. Das Verfahren ist zudem nachhaltig: Zur Gewinnung von Pflanzenstammzellen benötigen wir nur eine kleine Pflanzenprobe, beispielsweise eine Frucht oder ein Blatt.

Und das hat gereicht, um den US-Markt zu erobern?

Allein mit einem innovativen Produkt ist es sehr schwierig, sich auf dem internationalen Parkett durchzusetzen. Hier spielen auch Emotionen eine nicht zu unterschätzende Rolle: Die Geschichte mit der fast ausgestorbenen Schweizer Apfelsorte steht nicht zuletzt für Swissness – und die kommt international gut an.

Interview Christoph Petermann

Die Mibelle Biochemistry ist die Forschungsabteilung der Mibelle Cosmetics in Buchs AG, einer Tochter der Migros. Sie ist spezialisiert auf die Forschung und Entwicklung von pflanzlichen Kosmetikwirkstoffen.


46 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

WEIHNACHTEN

NR. 45 LICHT & DEKO / NR. 46 SPIELWAREN / NR. 47 KAFFEE & SCHOGGI / NR. 48

BACKEN /

Guetsle — ein Kinderspiel Bald ist erster Advent. Feiner Duft nach Vanille, Schoggi und Zimt zieht durchs ganze Haus der Familie Bättig. Guetslibacken mit Mami ist für Laura und Maurice etwas vom Schönsten in der Vorweihnachtszeit.

B

acken mit Mami. Schon seit Wochen freuen sich Laura (12) und Maurice (8) auf diesen Tag. Auch für Mutter Verena (49) gehört Guetsle mit ihren Kindern zu den wertvollsten Momenten der Vorweihnachtszeit: Hände voller Mehl und im Mund ein Stückchen Teig. Das gemeinsame Ausstechen. Die Freude in den Kinderaugen und der feine Duft, der sich im ganzen Haus verbreitet. All diese Momente machen das Guetslibacken so schön. Wie jedes Jahr durften sich die Kinder in der Migros ein neues Guetsliförmli aussuchen. Da gibt es Engel, Sterne, Mond, Eiskristalle,

Sucrisse, feinster Zucker, 500 g,

Fr. 2.—

Schneeflocken in verschiedenen Grössen und Farben – sogar mit glänzenden Zuckerperlen – kein Wunder, fällt die Auswahl so schwer. Verena wallt den Guetsliteig aus, während Maurice einen Suppenteller mit Puderzucker füllt. Er taucht die Förmli in den Puderzucker – bald schon ist die Nase puderzuckerweiss, das Blech gefüllt und der Spass riesengross. Nach kurzer Backzeit riecht es unwiderstehlich. Sobald die Guetsli abgekühlt sind, gehts ans Dekorieren. Farben und Zuckerperlen stehen bereit. Herrlich, so ein Tag mit Mami! Ursula Bickel

Backschokolade Würfel, 160 g,

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CornflakesGuetsli: Die Zubereitung ist sehr einfach. Genau richtig für Kinderhände.

Cornflakes-Guetsli

Ergibt ca. 35 Stück 200 g Zartbitterschokolade mit 70% Kakaoanteil, 100 g Cornflakes, 50 g grob gehackte Nüsse, z. B. Hasel-, Baumnüsse oder Mandeln, 40 g gehackte Sultaninen ten Schokolade im heissen Wasserbad schmelzen. Mit den restlichen Zutaten mischen. Auf einer mit Backpapier belegten Platte kleine Häufchen ssen. schichten. Auskühlen lassen und an einem kühlen Ort fest werden lassen.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Bilder Dirk Lässig, Styling Marlise Isler, Hair und Make-up Diane Bhutia. Köchin Andrea Pistorius

Rumalbern beim Guetsli ausstechen: Mami Verena und Maurice haben grossen Spass dabei.

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48 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

WEIHNACHTEN Nussknöpfli

1. Von der Teigrolle gleichmässige, ca. 5 mm breite Stücke abschneiden.

2. Makronenmasse mit Löffeln auf die Teigrondellen geben.

3. Nusshälften leicht auf die Masse drücken, während 12—14 Minuten backen.

Schweizer Freilandeier, 6 Stück,

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Ergibt ca. 40 Stück 300 g Weissmehl, 50 g Puderzucker, 200 g weiche Butter, 3 Eigelb, ale 2 TL abgeriebene Zitronenschale Makronenmasse 3 Eiweiss, 200 g Zucker, opulver 300 g Baumnüsse, 1 EL Kakaopulver d Mehl, Puderzucker, Butter, Eigelb und eidigen Zitronenschale zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zu einer 4 cm dicken ckeln Rolle formen, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Für die Makronenmasse Eiweiss steif schlagen. Zucker langsam dazustreuen, weiterschlagen, bis die Masse glänzt und kleine Häubchen bildet. 1/3 der Baumnüsse fein hacken, mit dem Kakaopulver mischen. Vorsichtig unter die Eiweissmasse heben. Teig in 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Je ½ TL der Makronenmasse darauf verteilen und eine Nusshälfte darauflegen. In der unteren Ofenhälfte 12—14 Minuten lang backen.

Kochbutter, 250 g,

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Endlich! Die Guetsli sind abgekühlt. Nun kann sie Laura mit Zuckerperlen und farbigen Kügelchen dekorieren.

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Charcuterie Bernerli mit Käse Schweizer Fleisch, 5 Stück, 200 g 4.10 statt 5.20 Bratschinken Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 2.55 statt 3.10

Sonnsyte Bergkäse per 100 g 1.65 statt 2.05

Menübeilagen/-zutaten Dip-Saucen Hot-Barbeque, Cocktail, Patatos, Knoblauch-Kräuter, Tube à 250 g 4.10 statt 4.90

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Fleisch Rindfleisch Stroganoff Schweizer Fleisch, per 100 g 2.80 statt 3.75 Kalbshaxen Schweizer Fleisch, per 100 g 2.40 statt 3.15

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Guetsli schaffen Weihnachtsstimmung — liebevoll dekoriert mit Perlen, Zuckerschrift und Kokosstreusel.

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Ergibt ca. 30 Stück 200 g weiche Butter, 100 g Zucker, 300 g Weissmehl, 1 Eigelb, 170 g gemahlene Mandeln, 1,5 EL Kakaopulver, Puderzucker, Kokosraspel und Silberperlen zum Dekorieren Butter mit Zucker schaumig schlagen, restliche Zutaten dazugeben und zu einem Teig kneten. Für 1 Stunde kühl stellen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig 5 mm dick auswallen, Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Ofenmitte während ca. 10 Minuten backen. Noch heiss im Puderzucker wenden oder auskühlen lassen und mit Kokosraspel, Puderzucker und Silberperlen dekorieren.

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58 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Haselnuss-Nutella-Züngli utella-Züngli

1. Teigwürstchen in die Nüsse drücken und vorsichtig drehen.

Ergibt ca. 50 Stück 60 g Puderzucker 150 g weiche Butter 1 Beutel Bourbon-Vanillezucker 1 TL abgeriebene Zitronenschale 1 EL Rum, 1 TL Zimt, 1 Eigelb 150 g Weissmehl 60 g gemahlene Haselnüsse Nutella zum Bestreichen 125 g dunkle Kuchenglasur

Puderzucker mit der Butter schaumig schlagen. Vanillezucker, Zitronenschale, Rum, Zimt und Eigelb unterheben. Mehl dazusieben und zu einem Teig rühren.

2 2. Die Guetsli gleichmässig und mit genug Abstand auf dem Blech verteilen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig in einen Spritzbeutel füllen. Nüsse in einen flachen Teller streuen. Teig in 5 cm lange und 1 cm breite Stränge auf die Nüsse drücken. Vorsichtig wenden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Ca. 12 Minuten in der Ofenmitte backen.

3. Die Guetslihälften mit Kuchenglasur dekorieren.

Jeweils 2 ausgekühlte Nusszünglein mit Nutella bestreichen, zusammendrücken. Guetsli mit einem feinen Strahl geschmolzener Kuchenglasur dekorieren.

Rezepte von der «Saisonküche»

So gelingen Ihre Weihnachtsguetsli garantiert Für Eilige: Den Teig zuerst in der Küchenmaschine, am Schluss von Hand kneten. Butterteig: Nicht zu lange von Hand kneten, zügig arbeiten. Sollte der Butterteig zu weich werden, den Teig in eine Plastiktüte füllen, flach drücken und in den Kühlschrank legen. Klebefreies Ausstechen: Ein Schälchen mit

Puderzucker füllen und die Guetsliform vor dem Ausstechen hineindrücken. Die Puderzuckerspuren verschwinden beim Backen. Backen: Den Backofen immer vorheizen. Auskühlen: Guetsli kühlen auf einem Gitterblech am schnellsten aus. Nach dem Backen mit dem Backpapier aufs Gitterblech ziehen.

Mehr auf www.saison.ch

Dekorieren: Guetsli sollten vor dem Dekorieren möglichst ausgekühlt sein. Aufbewahren: In einer gut schliessenden Dose kühl und trocken lagern. So bleiben die Guetsli etwa zwei Wochen frisch. Tipp: Von einer Orange zwei, drei Schalenringe dazugeben. Die Guetsli bleiben so butterzart und frisch.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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NEU IN DER MIGROS

Eine Herzensangelegenheit

Schlicht und einfach «L’Amour» heissen die neuen Biskuitherzen von Créa d’Or. Ob sich da bald ein Liebesverhältnis der Sinne anbahnt? Ein kulinarisches auf jeden Fall, denn das mit edler Gianduja gefüllte Schokoladeherz auf zartem Mürbeteig verwöhnt die Sinne. Tipp: Bleiben wider Erwarten nach dem Öffnen einige Herzen übrig, so bewahrt man sie am besten in einem geschlossenen Behälter auf. So bleiben sie schön knusprig und frisch. Créa d’Or «L’Amour», 100 g, Fr. 3.30

Tortilla à la minute

NEU IN DER MIGROS

Es gibt Tage, an denen man das Wort Kochen nicht einmal hören mag. Appetit auf eine feine warme Mahlzeit hat man trotzdem. Die Subito-Fertiggerichte helfen pronto. In wenigen Minuten ist die Mahlzeit servierbereit. Zwei Tortilla-Spezialitäten ergänzen neu das Sortiment. Ob nature oder mit Pilzen und Peperoni, den Beutelinhalt einfach kurz braten, dann zwei zerquirlte Eier dazu und fünf Minuten weitergaren — fertig. Subito Tortillas Natur, 200 g, Fr. 2.80*

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NEU IN DER MIGROS

Süsses Rüeblidessert Für 4 Personen

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+

➔ 3 dl heisse Milch und 200 g Zucker beigeben. 1 TL Vanilleextrakt und ½ TL Kardamompulver beigeben. Ca. Fr. 1.90 ➔ Unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Den Brei auf einer mit Backtrennpapier belegten Unterlage 1 cm dick ausstreichen und erkalten lassen. In Plätzchen schneiden, auf Tellern servieren. Ca. Fr. —.10 Tipp: Mit wenig Crème fraîche servieren.

+

Einfach delikat

Geräucherte Forellen oder Makrelen sind ein feiner Menüauftakt. Auf einer Scheibe Vollkornbrot mit Salat angerichtet, werden sie zur kleinen Mahlzeit. Als Mousse zubereitet, passen sie perfekt zu Pumpernickel. Die Produkte wurden schonend verarbeitet und geräuchert. Die Makrelenfilets stammen aus nachhaltiger Fischerei. Damit die Rauchspezialitäten ihr Aroma vorher entfalten können, sollte man sie 20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank und der Verpackung nehmen. M-Classic Geräucherte Forellenfilets, 125 g, Fr. 4.60, Makrelenfilets geräucht, MSC, Fr. 3.90* per 100 g * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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64 | Migros-Magazin 64 Migros Mig ros-Ma ros -Magaz gaz 48, 23 23.. November Nove Nove ovembe mberr 2009 mbe 2009

Mit M-Classic

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«Warten auf George Clooney»

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«Gern würde ich mal George Clooney interviewen oder mit ihm eine Runde auf seiner Harley drehen», sagt die attraktive Filmjournalistin Isabella Fischer (45) aus Brüttisellen. «Doch bis es so weit ist, werde ich vermutlich noch viele Stunden am roten Teppich auf Stars und Sternchen warten. Und warten macht durstig! Deshalb habe ich stets einen Ice Coffee von M-Classic mit dabei.» M-Classic Joghurt Caramel, stichfest, 180 g, Fr. —.60


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«Ein Müesli für alle Fälle» Bei Silvio Petrecca (45), Versicherungsberater aus Aarau, fällt die Mittagspause öfters mal aus. Der Grund: Kundenbesuche. «Damit ich keinen Hungerast während des Beratungsgesprächs bekomme, esse ich vorher ein M-Classic-Müesli. Das reicht bis am Abend. Und dann bekocht mich meine Liebste, Ursi.»


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Lichterglanz zu allen Jahreszeiten

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RAPPENSPALTE

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Der Schweizer Schauspieler Christian Kohlund (58) ist ab Januar auf ARD in neuen Folgen von «Das Traumhotel» zu sehen. Christian Kohlund, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

SAISONAL BEI DO IT + GARDEN SAISONAL IN DER MIGROS

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SAISONAL IN DER MIGROS

Mit sieben Jahren war ich der Tell-Knabe im Schauspielhaus Zürich, mein Vater spielte den Wilhelm Tell. Von den 15 Franken, die ich pro Vorstellung bekam, habe ich mir Schlittschuhe gekauft. Wie viel verdienen Sie heute?

So viel, dass meine drei Hunde 2009 keinen Fastentag einlegen mussten. Wieso macht Geld glücklich?

Geld macht offenbar nur die glücklich, die keines haben. Die, die welches haben, leiden an der Gier nach mehr oder an der Angst, es zu verlieren. Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Ich teile sie mit einem Bettler. Dann setze ich mich neben ihn und sa sage Gedichte auf, bis ich wieder 20 Franken ha habe.

Haben Sie einen Spartipp? Ha

Sp Sparen könnte man, wenn man nicht Löwe we ist wie ich. Die neigen zur Ve Verschwendung.

Silke Bender


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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Katzen wollen Einheimisches

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E

igenwilligere Wesen als Katzen gibt es kaum. Sie tun und lassen, was ihnen passt. Auch bezüglich des Menüplans haben die kleinen Schleckmäuler ihren eigenen Kopf – nur das Beste ist

gut genug. Xirah Swiss Premium wird diesen Ansprüchen gerecht: Die neue Katzennahrung besteht aus Schweizer Fleisch; das gabs noch nie im hiesigen Markt. Büsis wählen je nach Laune Nassnah-

Fr. 1.15

rung mit Poulet, Forelle und Rind oder Trockennahrung mit Geflügel, Rind und Lamm. Zudem können Schnurrli und Co. einen Snack mit zarten Schweizer Fleischstücken und Schweizer Alpen-

kräutern schmausen. Ihr Liebling wird sich nach seinem Festmenü schnurrend auf Ihrem Schoss kraulen lassen − wenn das kein Dank ist! AKR

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70 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

NACKTE TATSACHEN. Ein Truthahn,

Zitrusfrüchte, Butter und Pfeffer werden zum Thanksgiving-Mal. DAS GEHEIMNIS DER MASKE. Die Marinade aus Butter und Zitrusfrüchten im Cutter. DIE PERFEKTE POSE. Shawne Fielding vor dem heimischen Esszimmer. Die Villa am Zürichsee wurde von ihr traumhaft möbliert. FRISCH GESTRICHEN. Der Erntedanktruthahn in der Marinade.

Das Cowgirl kann auch Shawne Fielding umweht der Hauch des internationalen Jetsets. Sie war an der Seite ihres Botschaftergattin, welche die Schweiz je repräsentierte. Dass die blonde Beauty noch mehr


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei Shawne Fielding

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si n, Cocktail-Oliven, Brot, Käse, Banane Nüsse. oche? Sie selbst pro W ➔ Wie oft kochen für a st Pa t ndestens. Of Drei bis vier Mal mi die Kinder. Sie … ➔ Kochen ist für was kreativ, probier t et ist n Ma … Therapie. n nicht klappt, ist ma aus, und wenn es danach schlauer. sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si ieob ndestens einmal pr Ich würde alles mi inhe sc hr hüpfer gehen wa ren. Gegrillte Gras Wodka runter. lich nur mit einem n Sie gern mal de ➔ Mit wem wür essen gehen? u. ist witzig und schla Henry Kissinger. Er . ar st er Üb nd — ein Und Barbra Streisa

B

arbie kann sprechen. Nicht nur unverkennbar texanisches Englisch, sondern auch noch Deutsch. Irgendwie zu erwarten nach zehn Jahren in der alten Welt. Aber als Shawne Fielding «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius in Schwiizerdütsch begrüsst, fällt die kurz aus dem Konzept. Es soll nicht die einzige Überraschung bei der Vorbereitung zum Thanksgiving-Truthahn bleiben. Die blonde Unternehmergattin hat Marketing, Psychologie und Werbung studiert. «I’m not a Barbie – Ich bin keine Barbie», lacht sie, als sie das verdutzte Gesicht von Andrea Pistorius ob ihrer akademischen Karriere sieht. Das

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Blondinenimage klebt trotzdem an ihr wie Kaugummi am Absatz. High Heels in diesem, ihrem Fall. Sie trägt es mit Humor und spielt mit den Zeichen: Die herzförmige Küchenschürze könnte wahrlich aus einer Barbiekollektion stammen. Die andere Seite der Shawne – nach der als intellektueller Jetsetterin, Moderatorin, Schauspielerin – ist die der aufmerksamen Mutter. Dem «Familientier», wie sie sagt, während sie den mächtigen Truthahn beinah symbolisch zum Ausspruch aus dem Kühler zu wuchtet. wu

D Marinade als Die eessbare Bio-Maske

«G dass ich viel Sport mache», «Gut, meint die Mutter von zwei Kinme dern. Und um Fragen vorzugreide fen: Der Truthahn, traditionelles fe Thanksgiving-Essen in den USA, Th wurde von Andrea Pistorius in eine neue Geschmacksebene getrimmt. «Normalerweise wird er mit einer Mischung aus Brot, Butter und Gewürzen zubereitet», so Shawne Fielding. «Und jetzt die Variante mit Bodylotion», amüsiert sie sich gemeinsam mit Andrea Pistorius über deren Kreation, die mit Buttermasse bestrichen, eine Nacht im Kühlschrank ruhen muss. Was folgt, ist ein Gespräch unter gepflegten Frauen mit der Frage, ob es sinnvoll sei, die Marinade aus Butter und Zitrusfrüchten als Gesichtsmaske zu verwenden. «Eine essbare Bio-Maske. Wie innovativ», findet die Modeikone. Trotzdem keine gute Idee, lautet das Fazit der beiden. Lieber dem Truthahn die Nacht unter der «Maske» gönnen

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

kochen

Mannes Thomas Borer die glamouröseste Qualitäten hat, beweist sie in ihrer Küche.

Shawne Fielding und «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius mit einem «Hahn im Korb», der, sorgsam mariniert, gleich im Backofen verschwindet.


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Migros-Magazin 48, 23. November 2009

und ihn danach in den Ofen schieben. Dann sind drei Stunden Zeit, um das Schweizerische in der Amerikanerin zu testen: «Wie steht es mit Fondue?», fragt Andrea Pistorius. «Moitiémoitié», kommt es wie aus der Pistole geschossen. «Appenzeller und Greyerzer. Da bin ich richtig gut drin.» Mit ihrem Mann Thomas Borer führt sie ein offenes Haus. «Wir haben oft Gäste.» Und dann kocht die Lady selber? «Wenn mehr als zehn Gäste kommen, dann lasse ich mir helfen. Sonst stehe ich nur in der Küche und habe nichts vom Abend.» Thomas Borer, der heute in Zürich als Unternehmensberater tätig ist, kann sich also darauf verlassen, dass seine Frau bei allen Anlässen eine gute Figur macht. Apropos: Nach zwei Geburten ist sie dank Joggen und Fitnessstudio wieder schlank und rank. Sohn Roman (6) und Tochter Ruby (2) halten sie zudem auf Trab.

Nach harten Jahren die perfekte Idylle gefunden

Weiter gehts im Schweizer-Test. «Wie steht es mit dem Humor?», fragt Pistorius. «Der amerikanische Humor ist total anders als der Schweizer», findet Shawne Fielding. «Ganz ehrlich, wenn ich in Basel Schnitzelbänke höre, finde ich das nicht witzig.» Trotzdem ist sie ein Fan der Basler Fasnacht und amüsiert sich beim Umzug. Und über ihren Mann. Der sagte spasseshalber auf einer Fasnachtsveranstaltung über seine sexy Gattin: «Ich höre manchmal den Vorwurf, das Dekolleté meiner Frau sei ein Selbstbedienungsladen – als könnten die Männer in der Schweiz ihre Frauen kontrollieren…» Shawne Fielding lacht darüber: herzlich und laut. Nach harten Jahren, in denen das Paar erst gefeiert und dann verdammt worden ist, scheint die Idylle perfekt. Der Truthahn duftet herrlich und begeistert Gastgeberin und Köchin. Zeit für eine letzte Frage: Heimweh? «Nein, aber man kann das Mädchen aus Texas holen, nicht aber Texas aus dem Mädchen», sagt das Cowgirl ohne Blues. Text Andreas Tölke Bilder Marco Aste

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Truthahn mit pfefferiger Zitrus-Kräuterbutter

Hauptgericht für 8 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten, + über Nacht marinieren + 3 Stunden braten. Pro Person ca. 50 g Fett, 79 g Eiweiss, 10 g Kohlenhydrate, 3350 kJ/800 kcal

ZUTATEN

1 Truthahn ca. 3,5 kg Salz 5 EL gemahlenes Pfefferbouquet 2 Bio-Zitronen 2 Limetten 2 Bio-Orangen 4 Knoblauchzehen 2 Bund Thymian 200 g weiche Butter

ZUBEREITUNG

1 Truthahn innen und aussen mit Salz und der Hälfte des Pfeffers würzen. Von jeweils der Hälfte der Zitrusfrüchte die Schale fein abreiben, Früchte auspressen. Restliche Früchte in Würfel schneiden. Mit dem Knoblauch und der Hälfte des Thymians in die Bauchhöhle geben. 2 Vom restlichen Thymian die Blättchen zupfen. Mit Zitrusschalen, -saft, Butter, restlichem Pfeffer und wenig Salz in einem Cutter mischen. Ein feuchtes Passiertuch in einem Bräter ausbreiten. Truthahn darauflegen und mit der Buttermasse rundum bestreichen. Den entstandenen Saft darübergiessen. Den Truthahn in das Passiertuch wickeln und über Nacht im Kühlschrank marinieren. 3 Am nächsten Tag den Truthahn eine Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Backofen auf 180 °C vorheizen. Truthahn mitsamt Passiertuch in der unteren Ofenhälfte gut drei Stunden braten. Passiertuch zwischendurch mit wenig Wasser beträufeln. Fertig gegarten Truthahn aus dem Passiertuch wickeln und zurück in den Bräter legen. Temperatur auf 220 °C erhöhen und nochmals 10—15 Minuten knuspriggoldbraun braten. Tipps ➔ Im Salzwasser kurz vorgekochte Kartoffeln-, Rüebli- und Kürbisstifte mit wenig Salz, Pfeffer, Thymian und Olivenöl würzen. Während des Tranchierens bei 250 °C im Backofen garen lassen und zum Truthahn servieren. ➔ Den beim Braten entstandenen Saft durch ein Sieb abgiessen und mit wenig Maisstärke aufkochen, bis die Sauce bindet. ➔ Das Passiertuch wird verwendet, damit der Truthahn saftig bleibt. Statt eines Passiertuchs Aluminiumfolie verwenden.

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74 | Migros-Magazin 48, 23. November 2009

KLEINE KÜCHENKUNDE

Ein C frischer

In den Zitrusfrüchten steckt viel Saft und Vitamin C. Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche», weiss, wie und wo sie Wirkung zeigen.

A

llen sind sie selbstverständlich. Dabei sind Orangen, Zitronen, Grapefruit und Konsorten exotische Köstlichkeiten. Ursprünglich kommen sie aus südostasiatischen Ländern wie Japan und den Westindischen Inseln. Die Früchte wurde dort schon 2000 vor Christus kultiviert. Es war Alexander der Grosse der Zitronen und ihre Artgenossen 330 Jahre vor Christus in den Mittelmeerraum brachte.

Die Nummer eins Heute geht man davon aus, dass alle Zitrusfrüchte aus den drei Grundsorten Pampelmuse, Zitronatzitrone und Mandarine gezüchtet worden sind. Die Familie der C-Früchte bricht alle Rekorde: Es sind die meistangebauten Früchte der Welt. Nummer eins unter allen Zitrusfrüchten sind Orangen. Hauptproduzenten heute sind Brasilien, China und Spanien. Zitrusfrüchte reifen nach der Ernte nicht nach und zählen damit zu den «nichtklimaterischen Früchten». Obacht: Sie sind kälteempfindlich! Unter zwei Grad werden sie bitter. Die ideale Lagerung liegt bei sieben Grad und hoher Luftfeuchtigkeit.

Pures Vergnügen Zitrusfrüchte sind als Snack, in Salaten und Fruchtsalaten, als Geschmacksgeber zum Füllen von Geflügel oder Fisch der Renner. Der grösste Teil der Früchte wird meist zu Fruchtsaft verarbeitet, der für Rezepte genutzt wird.

Passend für … … Taboulé, Orangensauce, Kuchen, Cocktails, Saucen, Sorbets und

Konfi. Ob in gekauftem oder selbst gemachtem Saft – die Schalenfrüchte schmecken hervorragend. Für Christstollen und Gebäcke werden Kandisfrüchte oder kandierte Schalen wie Orangeat/Zitronat und die Zitronatzitrone verwendet. Sie sind eben bis zur Schale ein Genuss. Und die wird für unzählige Marinaden und Gebäcksorten verwendet. Wie? Mit Zestenreisser abreiben oder abziehen, ersatzweise mit einem Gemüseschäler schälen und dann in feine Streifen schneiden. Für die Schale als Ingredienz am besten unbehandelte Früchte aus kontrolliertem biologischen Anbau verwenden. Die Schale konventionell angebauter Früchte sollte gründlich mit heissem Wasser und mit etwas Spülmittel gewaschen werden. Übrigens: Zitrusfrüchte können in den meisten Rezepten frei getauscht werden. So schmeckt Fisch nicht nur mit Zitrone, sondern auch mit Orange oder noch einzigartiger mit Mandarinensaft. Zu guter Letzt: Zitrusfrüchte lassen sich ideal mit Gewürzen, Zucker, Honig und pikantem wie Chili kombinieren.

Grapefruit

Der Schlankmacher: Grapefruits sind weniger süss — sogar ziemlich bitter — und kalorienärmer als Orangen. Die erfrischenden Früchte eignen sich ideal für Salatsaucen und schmecken nach Belieben gesüsst und gelöffelt zum Frühstück.

Orangen

Die Vitaminbombe: Besonders beliebt ist die Orange mit Schokolade. Eine einzige Orange liefert neben Vitamin C auch zehn Prozent der empfohlenen Tagesmenge an Ballaststoffen. Von Orangen bekommt man eine kräftige Dosis Pektin — ein löslicher Ballaststoff, der dem Körper hilft, Gifte aus Alkohol, Kaffee und Zigaretten loszuwerden.

Mandarinen

Die süssen Geschwister: Zur Familie der Mandarinen gehören auch Satsumas und Clementinen. Sie sind allesamt süsslicher als Orangen. Sie schmecken lecker in Desserts und in Räucherfischsalaten. Vollgepackt mit Nährstoffen sollen sie Muskelschmerz und Zerrungen lindern.

Oder als Rahmsauce Eine grosse Zwiebel fein hacken. Ein Peperoncino in Ringe schneiden und entkernen. Beides in 30 g Butter anschwitzen. Mit 6 cl Cointreau und 1 dl Orangensaft ablöschen. 100 g Crème fraîche dazugeben. Aus einer Orange die Filets herausschneiden, in die Sauce geben und kurz erwärmen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Anstelle von Orangen passen auch Mandarinen. Tipp: wunderbar zu Teigwaren.

Limetten

Die kräftigen Knirpse: Die knallgrüne Thai-Limette weist weniger Säure auf als die Zitrone. Bekannt geworden ist der Exot, der zum Wachsen viel Wärme braucht, als Cocktailfrucht. Dabei passt sie auch ausgezeichnet zu Fisch, Geflügel und in Torten. In der Thaiküche ist sie, wie Curry, unverzichtbar.


SAISONKÜCHE Zitrone

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AUFGEGABELT

Der Allrounder: Richtig sauer und fruchtig kommt die faustgrosse Frucht daher. Die Zitrone bildet die Grundlage für Marinaden zu Huhn, Lamm und Schwein und ist perfekt auf jedem Kuchen- oder Blätterteig. Von der Blüte bis zum Blatt — fast die ganze Pflanze ist küchentauglich.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Bilder Picture Press / Alamy, iStockphoto (4), Gian Vaitl

Cheers

Die Limette drängt sich für den gepflegten Cocktail geradezu auf. Eigentlich dürfte die Migros sie gar nicht verkaufen, wird sie doch vorwiegend für alkoholische Drinks verwendet. Wenn ich da an die Klassiker Caipirinha, Mojito, Daiquiri oder Margarita denke. Gut. Im Innern eines Mistkratzers verhindert die grüne Runde das Austrocknen des Vogels. Als Limettensirup ist die Limette eine herrliche Erfrischung. Und wird sie zu ätherischem Öl verarbeitet, mutiert sie zur Wohltat. Aber sonst? Was wäre ein Gin Tonic ohne Limette? Eben. Doch bevor meine Kolumne zensuriert wird, hier ein Rezept zu einem Mango-LimettenAvocado-Salat. Klingt etwas verwegen, schmeckt aber wunderbar! Das Ganze geht so: Die Avocados, Mango und Limette schälen und in Scheiben schneiden. Mit jungem Olivenöl und etwas Limettensaft beträufeln. Gehackte Minze, Koriander, Orangenpfeffer und Meersalz hinzugeben. Das Ganze vermischen. Und wer zu Hause einen Fleischtiger bekochen darf, der zieht lauwarmes Kaninchen- oder Pouletfleisch unter den Salat. Dazu passt Limettenlimo. Natürlich!


Jetzt isch wieder

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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magazin -Magaz -Ma gazin gaz in 48, 23 23.. November Nove Nove ovembe mberr 2009 mbe 2009

NEWS

Produkt der Woche Viele Lichter schaffen in den Wohnräumen während der Adventszeit eine gemütliche Atmosphäre. Das Kerzenlicht spielt dabei eine wichtige Rolle. Brennende Kerzen bringen Wärme und Geborgenheit und schmücken den Adventskranz sowie weitere weihnächtliche Dekorationen. Erhältlich sind die Stumpenkerzen in diversen festlichen Farben.

Modern und benutzerfreundlich

Die Migros Luzern hat einen neuen Internetauftritt. Unter www.migrosluzern.ch findet man alle wichtigen Informationen g zur Genossenschaft Migros Luzern.

Die Seite «Events & Veranstaltungen» zeigt das vielseitige Engagement der Migros Luzern auf. Benutzer können auf dieser Seite regelmässig Tickets gewinnen.

Klubschul-Tipp der Woche Besuchen Sie kostenlos die Fotoausstellung «Menschen — sie lernen, sie arbeiten, sie leben.» der M-Art-Klasse Fotografie im Café Seehof am Schweizerhofquai 1 in Luzern. Bis zum 10. Dezember sind die eindrücklichen Bilder von Menschen verschiedenen Alters und aus unterschiedlichen Kulturen ausgestellt. Infos zu allen M-Art-Klassen unter www.klubschule.ch Suchwort: M-Art Öffnungszeiten Café Seehof: Mo—Fr: 7.30—21.30 Uhr, Sa: 7.30—17.30 Uhr Telefon 041 418 66 66

Auf der Homepage www.migrosluzern.ch sind immer die aktuellsten Themen und Wochenaktionen der Genossenschaft Migros Luzern ersichtlich.

«Evita» im Le Théatre Seit dem 14. November läuft im Le Théâtre in Kriens das Musical «Evita». Das Stück zeigt den Werdegang von Argentiniens First Lady Maria Eva Duarte de Péron. Der Partyservice der Migros Luzern ist Gastro-Partner der laufenden Spielzeit und bietet tolle Kombi-Angebote mit Dinner und Show für Fr. 70.- an (Fr. 50.- für das vegetarische Menü). Bestellung unter: www.le-theatre.ch

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S

eit dem 14. November ist der Internetauftritt der Migros Luzern auf der Internet-Seite www.migros.ch integriert. Die Migros Luzern ist damit die fünfte Genossenschaft, die in der nationalen Webseite eingebunden ist. Die neue Internet-Seite der Migros Luzern hat ein modernes

Layout und ist benutzerfreundlich gestaltet. Zudem bietet die Website Informationen zu den verschiedenen Tätigkeitsbereichen der Genossenschaft Migros Luzern. So finden die Besucherinnen und Besucher unter anderem Informationen zu den einzelnen Filialen

und Einkaufscenter wie zum Beispiel Öffnungszeiten. Zudem informiert die Seite über Wochenaktionen, aktuelle Bauprojekte, das Angebot der Migros Freizeitanlagen, Veranstaltungen, Ticketverlosungen und vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Danja Spring


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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Laktosefreier Genuss

Die Migros Luzern bietet laktosefreie Milchprodukte unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» an. Die feinen Produkte sind auch für Nichtallergiker sehr bekömmlich.

U Die neuen laktosefreien AdR-Produkte.

nter einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leiden immer mehr Menschen in der Schweiz. Die Migros bietet deshalb seit längerer Zeit laktosefreie Lebensmittel an. Neu werden solche Milchprodukte in der Migros Luzern auch unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) verkauft. Diese Produkte stammen von der Neuen Napfmilch AG aus Hergiswil am Napf. Dank einer schonenden und natürlichen Herstellung sind sie

Die Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz Lakt eintol ist ei eine Unverträglichkeit U träglichkeit gegenüber üb Milch Milchzucker ck (Laktose). (Lakt e) In der d Schweiz Sch iz sind ind etwa et 10 Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Sie alle können das Verdauungsenzym Laktase nur unzureichend oder überhaupt nicht produzieren. So kann der Milchzucker ungespalten in den Dickdarm gelangen, wo er durch Bakterien vergoren wird. Blähungen, Magenkrämpfe und Durchfall können die Folge sein. Mehr zur Laktoseintoleranz und weiteren Allergien: www.migros.ch (Suchwort Laktose) Mehr zum Allergiegütesiegel aha!: www.migros.ch (Suchwort aha)

besonders bekömmlich. Laktosefreie Produkte sind auch für Nichtallergiker geeignet. Und sie sind geschmacklich sogar leicht süsser als herkömmliche Lebensmittel.

Frischkäse und Joghurt in diversen Sorten

Die Neue Napfmilch AG beliefert die Migros Luzern mit laktosefreien AdR-Frischkäsen in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen: Napfkräuter, Chili, Basilikum (saisonal) und Nature. Zudem gibt es neu auch AdR-Joghurt mit unterlegten Früchten in den Sorten Erdbeer/Rhabarber, Himbeere und Kirsche. Das Sortiment der Migros bietet insgesamt 23 weitere Produkte an, die ohne Milchzucker hergestellt werden. Zu den Milchprodukten zählen dabei zwei verschiedene Joghurt, Butter, zwei Margarinen und UHT-Milch. Zudem sind 16 verschiedene Sojaprodukte und ein Reisdrink im Angebot. Die AdR-Frischkäse und AdR-Joghurt sind gekennzeichnet mit dem Schriftzug «lactosefrei». Die übrigen 23 laktosefreien Produkte sind anhand des Allergiegütesiegels von aha! (Schweizerisches Zentrum für Allergie, Haut und Asthma) zu erkennen. Florian Meier

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Singen Sie gemeinsam traditionelle Weihnachtslieder. Geniessen Sie die einzigartige Atmosphäre, wenn die Lichter ausgehen und besinnliche Klänge in den Gassen der Luzerner Altstadt ertönen. Folgende Chöre begleiten den vorweihnächtlichen Anlass: Gospelchor Hitzkirch und Jugendchor Nha Fala Horw. Musikalische Begleitung: Betriebsmusik Anliker

17. Luzerner Adventssingen in der Altstadt

Sonntag, 13. Dezember 2009 ab 17.oo Uhr auf dem Kornmarkt Quartierverein Altstadt


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Die Informatikkurse

Beruflich und privat weiterkommen dank der Informatikkurse der Klubschule.

Die Klubschulen Luzern, Zug und Sursee bieten diverse Informatikkurse an, zum Beispiel: ➔ Einstieg in den Computeralltag ➔ Windows 7 ➔ Word, Excel, Access, Power Point, Outlook ➔ Informatik-Anwender (umfassende Computerausbildungen mit den gängigen Programmen) ➔ Windows Live ➔ Lernen mit Geduld (50Plus) Weiterführende Lehrgänge, Informationen, Kursdaten und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf www.klubschule.ch Die Kundenberaterinnen und -berater der Klubschulen informieren Sie gerne auch telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch. Luzern: 041 418 66 88 Zug: 041 727 11 55 Sursee: 041 921 34 20

Praxisnah, vielseitig und modern

In den letzten 25 Jahren haben sich die Informatikkurse der Klubschule stark verändert. Heute stehen Kurse rund um Windows 7 und Office-Anwendungen auf dem Programm.

N

ach 25 Jahren weiss Michael Achermann, Spartenleiter Informatik bei der Klubschule Luzern, so einige Anekdoten aus Computerkursen zu erzählen. Zu Beginn unterrichtete er den Umgang mit dem Betriebssystem DOS.3.3. Dieses System unterstützte damals Festplatten mit einer sensationellen Speicherkapazität von 32 MB. «Heute steht den Internetbenutzern nur schon mit Windows Live kostenlos 800 mal mehr Speicherkapazität zur Verfügung.» Wer den Kurs Windows Live an der Klubschule besucht, erfährt, wie er diesen nutzen und verschiedene Internetdienste von einem zentralen Ort verwalten kann oder wie er seine

Kinder vor den Gefahren des Internets schützt.

Windows 7 an der Klubschule kennenlernen

Das neue Betriebssystem von Microsoft ist seit Ende Oktober auf dem Markt. Die Klubschule Business bietet in ihren Kursen den idealen Einstieg, um die vielseitigen Möglichkeiten des neuen Systems kennenzulernen. Windows 7 verfügt über verschiedene Funktionen, die einem den Umgang mit dem PC erleichtern. Ähnlich tönte es auch, als in den 1990er-Jahren die Computer-Maus eingeführt wurde. «Zu Beginn war der Umgang mit der Maus für viele ein Mysterium», blickt Achermann

amüsiert zurück. «Ehemalige Kursbesucher versuchten, den Cursor nach oben zu bewegen, indem sie die Maus von der Tischplatte in die Luft hoben.» Heute ist die Maus im Computerbereich nicht mehr wegzudenken.

Kursleitende kommen alle aus der Praxis

Über 4000 Personen haben im letzten Jahr einen Informatikkurs bei den Klubschulen der Zentralschweiz besucht. «Insgesamt beschäftigen wir 80 Kursleitende», sagt Achermann. Dazu kommen noch etwa zehn Mitarbeitende, die administrativ oder in der Beratung tätig sind. Den Erfolg der Informatikkurse der Klubschule begründet

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Achermann mit folgenden Punkten: «Die Kursleitenden kommen alle aus der Praxis und vermitteln deshalb nicht bloss Theorie. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis toll, und die moderne Infrastruktur schafft perfekte Rahmenbedingungen.» Die Klubschule nimmt stets die neusten Trends auf und ist mit ihrem Kursangebot meist in einer Vorreiterrolle im nationalen Wettbewerb. Der modulare Aufbau erlaubt es, die einzelnen Kurse bis zum internationalen Abschluss auszubauen. Viele Gründe, die für die Klubschule sprechen. Florian Meier Lesen Sie dazu auch den Artikel auf Seite 43.


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Perlen der Volksmusik Musikantenstadl in Luzern

in Garmisch oder in Salzburg

Kastelruther Spatzen

Reisetermin: 27.-28. Februar 2010

Reisetermin Garmisch: 12. - 14. März 2010 Reisetermin Salzburg: 23. - 25. April 2010

Reisetermin: 22. - 25. April 2010

Die Elite der Schweizer Volksmusik gibt sich im Luzerner KKL ein Stelldichein. Kurt Zurfluh präsentiert Oesch’s die Dritten, das Keiser-Chörli, die Swiss Ländler Gamblers, die Engadiner Ländlerfründa, die Jodlerklubs Edelweiss Zofingen & Echo Reitnau sowie den Kärntner-Viergesang. Freuen Sie sich auf ein tolles Wochenende in Luzern!

Inklusiv-Leistungen:

♪ Übernachtung im Hotel Flora **** in Luzern ♪ 1 x Frühstück vom leckeren Buffet ♪ Eintritt zur „Perlen der Volksmusik“ am 28.2.2010

Preis pro Person im Doppelzimmer: zwischen Fr. 109.- und Fr. 145.- (je nach Kat.) Einzelzimmerzuschlag: Fr. 39.-

Die Teilnahme an einer Live Sendung des Musikantenstadl ist ein einmaliges Erlebnis! Andy Borg gastiert im März und im April mit vielen Stars in der Olympiastadt Garmisch und in der Mozartstadt Salzburg!

Inklusiv-Leistungen:

♪ Busfahrt ab diversen Orten in der Schweiz ♪ 2 Übernachtungen im 3 Sterne Hotel inkl. Halbpen. ♪ Stadtrundfahrt in Salzburg oder Garmisch ♪ Eintritt/ reservierte Plätze beim Musikantenstadl

Preis pro Person im Doppelzimmer: Fr. 499.- Salzburg / Fr. 599.- Garmisch

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 115.- / 95.-

Frühlingsfest im Südtirol

Erleben Sie die legendären Kastelruther Spatzen live in Ihrer Heimat im Südtirol und freuen Sie sich auf ein tolles Rahmenprogramm!

Inklusiv-Leistungen:

♪ Busfahrt ab diversen Orten in der Schweiz ♪ 3 Uebernachtungen im 3 Sterne Hotel ♪ Halbpension während der ganzen Reise ♪ Tagesausflug nach Meran und Dolomitenrundfahrt ♪ Eintritt zum Konzert der Kastelruther Spatzen am 23.4.2010 ♪ Reiseleitung während den Ausflügen

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Königsklasse: in kleinen Reisegruppen mehr Komfort geniessen

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Achensee – Wellness im Erstklasshotel im Tirol Traumhafte Wintertage am Achensee ■ Täglich attraktives Ausflugsprogramm ■ Wohnen im Erstklass-Wellnesshotel ■ Fakultativ: Kristallwelten und Hall in Tirol ■

abFr. 725.–

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Achensee. 2. Tag: Wintertag am Achensee. Vormittag zur freien Verfügung. Nützen Sie die vielfältigen Wellnessangebote. Am Nachmittag lernen wir unseren Gastort auf einer geführten Informationswanderung besser kennen. Anschliessend typische Schnapsverkostung in der Edelbrennerei von Franz Kostenzer. Zum Abendessen geniessen wir ein italienisches Buffet. Nimmermüde brechen anschliessend zu einer Fackelwanderung mit Glühwein auf. 3. Tag: Kufstein und 4-Seen-Fahrt. Am Morgen Fahrt nach Kufstein, der Perle Tirols. Die Stadt wird von der imposanten Festung Kufstein majestätisch überragt. Interessanter Stadtrundgang. Anschliessend Möglichkeit zur Besichtigung der Festung (fakultativ, nicht inbegriffen). Am Nachmittag 4-Seen-Panoramafahrt ins Bayerische Alpenland, über Thiersee, Schliersee zum Tegernsee. Entlang dem Achensee erreichen wir wieder unser Hotel. Unterhaltsamer Abend mit Musik und Tanz. 4. Tag: Fak. Ausflug Kristallwelten Wattens und Hall in Tirol. Fahrt nach Wattens und Besuch der Swarovski Kristallwelten. Möglichkeit zum Einkaufen im Crystal-Shop. Weiterfahrt ins mittelalterlich geprägte Hall, das uns mit einer der besterhaltenen Altstädte Österreichs überrascht. Hall kam im Mittelalter durch die Salzgewinnung sowie durch den Standort der landesfürstlichen Münzstätte zu Ruhm und Wohlstand. Zeit zum Bummeln, Verweilen und Einkaufen in der schönen Altstadt. Anschliessend Rückfahrt ins Hotel. 5. Tag: Winterliche Kutschenfahrt. Im Trab geht es mit einer Pferdekutsche über glitzernde Felder und hin zu urigen Hütten. Lassen Sie sich von der verschneiten Landschaft verzaubern! Rest des Tages zur freien Verfügung für individuelle Entdeckungen oder Genuss der Wellness-Einrichtungen unseres Hotels. 6. Tag: Achensee – Rückfahrt Schweiz.

Ihr Hotel Wir wohnen fünf Nächte im 2008 renovierten und ausgebauten Erstklass-Wellness Hotel Vier Jahreszeiten T-" " " " (off. Kat.****) in Maurach beim Achensee. Zimmertyp «Rofan» mit Dusche/WC, Balkon od. Terrasse, Telefon, Safe, Fön, Radio, TV, ca. 19–23 m². Typ «Residenz», in der Residenz, gleichwertige Einrichtung, 26–28 m². Einrichtungen: gemütliche Bar, grosszügiges Restaurant. Im Preis inbegriffen: Wellness-Oase mit Hallenbad, Whirlpool, zwei Saunen, zwei Physio-Thermkabinen und Fitnessraum. Gegen Bezahlung: Solarium, Massagen, Beautyanwendungen, Bäder und Packungen. Besonderes: Einzelreisende erhalten ein Doppelzimmer (Rofan) zur Alleinbenützung.

Preise pro Person Fr. 6 Tage inklusive Halbpension 775.– Reduktion Reise 1–2 – 50.– Daten 2010 Sonntag–Freitag 1: 24.01.–29.01. 3: 14.02.–19.02. 2: 31.01.–05.02. 4: 07.03.–12.03. Unsere Leistungen -Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Vier Jahreszeiten in Maurach, Basis Doppelzimmer Typ «Rofan» Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Italienisches Buffet und 1 x Tiroler Bauern Buffet – Halbpensions-Abendessen jeweils mit Menuwahl, Vorspeisen- und Salatbuffet – 1 x Begrüssungsgetränk Freie Benützung der Wellnesslandschaft: Panorama-Hallenbad, Whirlpool, Sauna, Physio-Thermkabine, und Fitnessraum Abend mit Musik und Tanz Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Kristallwelten Wattens und Hall am 4. Tag) Infowanderung in Maurach Schnapsverkostung in einer Edelbrennerei Fackelwanderung mit Glühwein Geführter Stadtrundgang in Kufstein Winterliche Kutschenfahrt Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Zuschläge: – Zimmertyp Residenz (26–28 m²) 60.– – Doppelzimmer (Rofan) zur Alleinbenützung 170.– Fakultativer Ausflug Kristallwelten– Wattens und Hall 45.– Annullationsschutz 20.– ■

Marienbad – Kultur und Wellness in Tschechien Wohnen im Erstklasshotel Bäderstadt Marienbad und Kurort Karlsbad ■ Fakultativ: «Die Goldene Stadt Prag» ■

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Marienbad. 2. Tag: Marienbad. Auf einem geführten Rundgang lernen wir den wunderschönen Kurort Marienbad näher kennen. Es wird uns viel Wissenswertes über die Stadt mit ihren pompös restaurierten Villen und Kolonnaden vermittelt. Nachmittag zur freien Verfügung. 3. Tag: Kloster Teplá*. Freier Vormittag in Marienbad. Am Nachmittag besuchen wir das Kloster Teplá, die geistige Gründerstätte Marienbads. Die imposante Klosteranlage besitzt neben der prachtvoll ausgestatteten Abteikirche eine eindrückliche Stiftsbibliothek. Nach einem Spaziergang durch den Klostergarten kehren wir nach Marienbad zurück.

* Abreise 24.01. Besuch der Brauerei Chodovar anstelle vom Kloster Teplá

4. Tag: Fakultativer Ausflug Prag. Das Prager Stadtbild wird vom Hradschin beherrscht, einer hoch über der Moldau gelegenen Burg. Unterhalb liegt die reizvolle Kleinseite mit ihrem mittelalterlichen Charakter, zahlreichen Palästen sowie verschiedenen Plätzen und Gärten. Die legendäre Karlsbrücke verbindet diesen Stadtteil mit der Altstadt. Bekannte Zentren der Neustadt sind der Wenzels- und der Karlsplatz. Heute lernen wir diese Stadt auf einer geführten Besichtigung kennen. 5. Tag: Ausflug Karlsbad. Durch winterliche Landschaften begeben wir uns nach Karlsbad, eine weitere Bäderstadt, die wie auch Marienbad von der Architektur des 19. Jahrhunderts geprägt ist. Der Kurort liegt in Nordwestböhmen an der Mündung der Teplá in die Eger. Das berühmte Heilbad wurde nach Kaiser Karl IV benannt. Er hat angeblich bei einem Jagdausflug die erste Quelle entdeckt. Wahrscheinlich war die Heilkraft dieses Wassers aber schon den Römern bekannt. Wir unternehmen einen geführten Rundgang. Am Nachmittag Rückfahrt nach Marienbad. 6. Tag: Marienbad–Schweiz.

Gültig für beide Reisen Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch. Annullationsschutz: Fr. 20.– Abfahrtsorte: 06:30 Burgdorf !, 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 BadenRütihof !, 08:30 Zürich-Flughafen !, 08:50 Winterthur, 09:15 Wil !

abFr. 675.–

Fakultatives WellnessSchnupperpaket pro Person Fr. 135.– – 1 x klassische Teilmassage – 1 x Fusssohlenmassage – 1 x Perlbad – 1 x Packung (muss im Voraus reserviert werden)

Jetzt buchen: 056 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

Preise pro Person 6 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 1 Daten 2010 Sonntag–Samstag 1: 24.01.–29.01. 2: 31.01.–05.02. 3: 14.02.–19.02. 4: 21.02.–26.02. Unsere Leistungen

Fr. 725.– – 50.–

-Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Olympia, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Prag am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Marienbad und Karlsbad Eintritt und Führung Kloster Teplá resp. Brauerei Chodovar Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 120.– Fakultativ: – Ausflug Prag inkl. Mittagessen 55.– – Wellness-Schnupperpaket 135.–

Ihr Hotel Während unserem Aufenthalt in Marienbad wohnen wir im erstklassigen Hotel Olympia, T-" " " " (off. Kat.****). Hier erwartet uns angenehmer Komfort in jeder Hinsicht. Das besondere Flair des Hauses zeigt sich u.a. in den 96 stilvoll eingerichteten Zimmern mit Dusche/WC, Telefon, Sat-TV, Radio, Zimmersafe, Haartrockner und Bademantel. Für elegantes Ambiente sorgt die Lobby mit Bar und zwei Restaurants. Zur WellnessAusstattung gehören ein Hallenbad und eine finnische Sauna. Entspannt und gekurt wird im Balneozentrum mit modernster Ausstattung (fakultativ).

Twerenbold Reisen AG Im Steiacher 1 · 5406 Baden


BESSER LEBEN NEWS

Migros-Magazin 48, 23. November 2009 009

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TIERE

Sauintelligente Ferkel Schweine gehören zu den wenigen Lebewesen, die sich im Spiegel erkennen. Spiegel wirken auf Tiere irritierend. Auch die Ferkel grunzten in einem Versuch britischer Forscher ihr Spiegelbild zunächst an und sahen darin bloss ein weiteres Schwein. Doch sie lernten rasch und wurden sich ihrer eigenen Rolle und Position im Spiegel bewusst. Damit gehören die Schweine wie die Elefanten, die Papageien und einige Primaten zu den wenigen Tieren, die mit ihrem Spiegelbild überhaupt etwas anfangen können.

IN FORM

Bilder David Hecker/ddp, Getty Images (2)

Schneller Sprachen lernen — Film sei Dank Filme in der Fremdsprache zu schauen, die man gerade büffelt, ist eine besonders schöne Art, sich eine neue Sprache anzueignen. Am meisten profitiert man, wenn dabei auch die Untertitel eingeblendet sind — aber nicht etwa als Übersetzungshilfe in der eigenen Sprache, sondern ebenfalls in der Fremdsprache. Testpersonen lernten auf diese Art noch besser, wie Forscher des Max-Planck-Instituts in Nijmegen (NL) zeigen konnten.

Mächtige Kinderfantasie: Das Monster wird zum Kuscheltier.

FAMILIE

Freundliche Monster D

ie Fantasie von Kindern erschafft ständig eigene Welten. Und die sind nicht nur freundlich: Auch böse Geister, schreckliche Monster und feuerspeiende Drachen bevölkern sie. Besonders nachts, wenn das Licht im Schlafzimmer ausgeht, kommen sie unter dem Bett oder

hinter dem Schrank hervor. Wie die Kleinen mit den eingebildeten Bedrohungen umgehen, hängt vom Alter ab. US-Forscher machten Tests mit vier- bis siebenjährigen Kindern und stellten fest: Die Älteren helfen sich, indem sie sich einreden, dass gar keine Unge-

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Schönes stillt Schmerzen

Eine attraktive Landschaft oder ein betörendes Bild vor Augen macht Ei Sc Schmerzen erträglicher. Den gleichen wohltuenden Effekt hat Musik, der ma man gerne lauscht. Das konnten kanadische Wissenschafter in verschiede denen Versuchen nachweisen. Sie verabreichten Testpersonen leichte El Elektroschocks, während ihnen gleichzeitig Fotos mit positiven und negative Inhalten gezeigt wurden. Das Resultat: Die schönen Bilder dämpften, ven di die unangenehmen verstärkten das Schmerzempfinden. Die Erkenntnis kö könnte nun helfen, die Behandlung von Schmerzpatienten zu verbessern. Wirkt auf das Schmerzempfinden: Eine betörende Kulisse.

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heuer existieren. Die Jüngeren machten sich hingegen mit der Vorstellung Mut, es würde ja auch liebe Monster geben. Genau hier können die Eltern unterstützend wirken: Indem sie etwa den Kleinen sagen, dass das Ungeheuer unter dem Bett ein gutes ist. Daniel Schifferle Frage von letzter Woche

Haben Sie in Ihrer Jugend Ängste mit Alkohol und Drogen bekämpft? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

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Weihnachtszauber auf dem Marienplatz mit dem Rathaus und den Türmen der Frauenkirche.

Margrit Previtali und ihre Tochter Gaby Herrmann amüsieren sich an einem Puppenstand.

Einkaufen beim Christkind

erische vor, sondern ein babylonisches Sprachengewirr. Man hört Italienisch, Französisch, Russisch und Dialekte aus Bern, Basel, St. Gallen oder Zürich. Dass das Schweizerdeutsch in den historischen Mauern äusserst präsent ist, liegt auf der Hand: Mit dem Car ist München nur etwa vier Fahrstunden vom Schweizer Mittelland entfernt.

A

Der einstige Lastwagenfahrer Christian Jenny (29) aus Schmitten FR betätigt sich seit ein paar Jahren als Carchauffeur. Jetzt fühlt er sich nicht mehr so einsam, wie früher als Fernfahrer hinter dem Steuer seines Trucks. Gegenüber dem Migros-Magazin schwärmt er von seiner Tätigkeit als Carpilot, die ihn fast jeden Tag wissensdurs-

In der Adventszeit mischt sich in München bayrische Gemütlichkeit mit Weihnachtsstimmung. Ein Besuch der beiden grössten Münchner Christkindlmärkte. Mit dabei: drei begeisterte Gäste aus der Schweiz.

uf dem Marienplatz, dem Mittelpunkt der Münchner Fussgängerzone, wehen den jährlich drei Millionen Adventstouristen gar seltsame Gerüche in die Nase: Glühwein in verschiedenen Zusammensetzungen mit

Düften von Zimt, Gewürznelken und Anis, ferner das Aroma von Lebkuchen, Zuckerwatte, und der würzige Geruch von allerlei Bratwürsten. Aber nicht nur der Geruchssinn wird hier, vor der Kulisse des

neugotischen Neuen Rathauses und des Münchner Wahrzeichens, der Zwillingstürme der gotischen Frauenkirche, geweckt; auch das Ohr bekommt manches mit. Denn hier herrscht in der Vorweihnachtszeit nicht das urchige Bay-

Wie eine komfortable Wohnung auf Rädern


BESSER LEBEN REISEN

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Lange Markttradition in München seit 1642 nachtige Passagiere durch Europa kurven lässt: «Ich bin kein Einzelkämpfer mehr, habe täglich mit Menschen zu tun, und nebenbei komme ich an unseren Reisezielen zu kultureller Weiterbildung.» Sein zweistöckiger Bistrobus, in dem man im Parterre zu viert um ein Tischchen herumsitzen und gleichzeitig Kaffee mit Gipfeli wie auch die vorbeihuschende Landschaft geniessen kann, bietet den Komfort eines Singleappartements: Kaffeemaschine, Grill, Mikrowelle, Kühlschrank, Tiefkühler, Fernsehgerät, Toilette und individuell wählbare Bordmusik sind vorhanden. Nicht nur der Chauffeur und seine Passagiere sind nach München unterwegs. Auch die Hostess Nathalie Wohlkinger (23) aus Utzenstorf BE ist mit an Bord. Ihre Aufgabe ist es, die Gäste mit

Kaffee, Gipfeli oder auch einem kühlen Cüpli zu verwöhnen. Ein gar lustiges Trio hat sich zusammengefunden, um mit dem komfortablen Bistrobus Car Rouge des Reiseveranstalters Eurobus in Bayerns Hauptstadt auf Einkaufsbummel zu gehen: Margrit Previtali (63), ihre Tochter Gaby Herrmann (34) und Karin Mandis (44). Die drei Damen sind ebenso eifrig wie erfolglos bemüht, durch ihre Fröhlichkeit und mit viel Humor gepfefferten Sprüchen zu Lachfältchen zu kommen.

Die drei feschen Damen vom Zürichsee

Die Dächer von München sind schon in Sicht, die Stimmung steigt. Das Gepäck im Hotel deponiert, und schon gehts hinein ins Getümmel der Fussgängerzone. Die drei Frauen aus Uetikon am

rkt in der Seinen Ursprung hat der Christkindlma est mit Jahrmarkt, das jedes henf Kirc weisbaren Nikolaidult, einem n wurde. Seit 1805 wurden Jahr am 5. und 6. Dezember abgehalte als noch am Promenadenplatz auf dem Christkindlmarkt, der dam l an auswärtigen Produkten aufgebaut wurde, eine reiche Auswah n und Nürnberger Lebkuchen wie Oberammergauer Schnitzereie in München kennt heute seinen angeboten. Fast jedes Stadtvier tel nswert sind die Weihnachtseigenen Markt im Advent. Erwähne Englischen Gar ten, am märkte am Chinesischen Turm im er Freiheit. chn Sendlinger Tor sowie an der Mün ständen ausschliesslich omie tron Auf Letzterem werden neben Gas hauerei in Holz, Keramik und modernes Kunsthandwerk von Bild Metallbearbeitung bis Stein, Buchbinderkunst, Druckgrafik, Goldschmiedewerke angeboten.

See ZH sind eine verschworene Gemeinschaft. Sie sind nämlich nicht nur allein wegen des Weihnachtseinkaufs nach München gereist, sondern auch um miteinander Spass zu haben. Und so geht es lustig zu und her, während sie sich durch das Menschengedränge von Stand zu Stand vorarbeiten. Hie und da,

wenn ihnen die üppige Auslage in den Verkaufshäuschen zusagt, bleiben sie stehen und geniessen stehend einen Glühwein. Der Verkäufer hinter dem Stand ist eifrig bemüht, den stolzen Preis von 5.50 Euro zu rechtfertigen: «Der Glühwein kostet dreifuffzig, der Rest ist Depot. Wenn sie die Tasse zurückbrin-


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Mit Margrit, Gaby und Karin ist die Carfahrt lustig.

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Grosse Vorfreude: Die drei Frauen treffen in München ein.

Von Bremgarten bis Wien Das Migros-Magazin verrät, wo es in Europa sonst noch interessante Weihnachtsmärkte zu entdecken gibt. Schweiz

Die Auswahl an Weihnachtsgebäck ist grenzenlos.

gen, kriegen sie zweifuffzig zurück.» Sollte man sich verlieren, gäbe es auf dem Platz einen unübersehbaren Fixpunkt: den Weihnachtsbaum vor dem Neuen Rathaus, 27 Meter hoch und mit 3000 Lichtern versehen. Die selbständige Coiffeuse Gaby eröffnet, sie habe den Auftrag einer Kundin, doch Glühweintassen mitzubringen, in Blau. Also – auf gehts, mitten hinein ins Marktgetümmel. Ein unendliches Angebot präsentiert sich willigen Käufern: Steinguttöpfe, Duftlämpchen, Holzfiguren, Schneekugeln, Duftöl, Räucherkerzen, Duftseifen, Kinderkrippen, Nikoläuse, Spieldosen, Dinkelkissen, Strohsterne, Nussknacker, Schwimmkerzen, Teelichter, Spieldosen, Christbaumschmuck, Krippenfiguren … Margrit jubelt: «Genau so ainä muess i haa», und meint damit einen knallroten Glasstern für

7.50 Euro. «Der glänzt so toll im Sonnenlicht, wie der Mond, der schon an einem meiner Fenster hängt», schwärmt sie. «Ich bin dafür, was zu essen», sagt Gaby. Deshalb gehts weiter. Von Stand zu Stand kämpfen sich die Frauen durchs Gedränge. Allmählich meldet sich auch bei den beiden andern der Hunger. Die Auswahl an süssem Feinem ist enorm: Rumkugeln, Mandelnougat, Kokoswürfel, Früchtebrot, Butterstollen, Lebkuchen, Kokosmakronen, Honigtirggel …

Szenenwechsel: In das Gewühl von Tollwood

Den drei Frauen ist zu Ohren gekommen, dass auf der Theresienwiese ebenfalls ein grosser und interessanter Christkindlmarkt mit dem eigentümlichen Namen Tollwood stattfindet. Dort, auf der Wiesn, wird 2010 vom 18. September bis zum

Altstadt St. Gallen, Klosterplatz Einsiedeln SZ, Handwerkermarkt in der Markthalle Altenrhein SG, Bahnhofshalle Zürich, Pilatus, auf 2132 m ü. M. ➔ Tipp des Migros-Magazins Bremgarten AG: Mit jährlich über 100 000 Besuchern einer der grössten, aber auch einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Schweiz. Eine Mischung aus traditionellen Weihnachtsbräuchen, Marktständen und kulinarischer und musikalischer Vielfalt. Viele Konzerte, von der Panflöte über die Harfe bis zum Gospelchor, werden in verschiedenen Lokalitäten aufgeführt. Ein Besuch ist kostenlos. Mit einer Kollekte werden die Künstler unterstützt. Details finden Sie auf www.myswitzerland.com

Deutschland

Freiburg i. Br., Kassel, Hamburg, Nürnberg. ➔ Tipp des Migros-Magazins Stuttgart: Das echte Stuttgarter Hutzelbrot ist nach einem überlieferten Rezept gebacken und lange gereift. Es enthält mindestens 75 Prozent Fruchtanteil aus ausgewählten Trockenfrüchten, erlesenen Zutaten und edlen Gewürzen. Diese werden

schonend zu einer nahrhaften Köstlichkeit gebacken. www.weihnachtsmarkt-deutsch land.de

Österreich

Graz, Innsbruck, Wien ➔ Tipp des Migros-Magazins Salzburg: In seiner heutigen Form gibt es den Christkindlmarkt seit 1972. Seine einzigartige Atmosphäre, die traditionellen Hütten und der eigens entworfene «Sternenhimmel» als Beleuchtung geben ihm seine unverwechselbare Erscheinung. Die Salzburger lieben ihn, und knapp eine Million Besucher aus der ganzen Welt wandelt Jahr für Jahr staunend durch diese Weihnachtswelt.

Frankreich

Metz, Mulhouse, Strasbourg. Tipp des Migros-Magazins Colmar: Der traditionelle Weihnachtsschmuck gesellt sich hier zu einer neuen Art der nächtlichen Beleuchtung, einem Schauspiel aus Licht, einer Sinfonie von wechselnden Farben. Die ganze Altstadt wird so zu einem Schmuckkästchen für die fünf Weihnachtsmärkte der ältesten Stadt im Elsass. Details finden Sie auf http://de.franceguide.com


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BESSER LEBEN REISEN 3. Oktober zum 200. Mal das Oktoberfest stattfinden, mit sechs Millionen Besuchern das grösste Volksfest der Welt. Tollwood erweist sich für die Besucherinnen aus der Schweiz als gelungene Alternative zu den traditionellen Märkten im Advent. Ihnen bietet sich ein zauberhafter Markt voller Ideen. Mit Kunsthandwerk aus aller Welt und einem Festivalprogramm, mit Kabarett, Theater, Akrobatik, Musik und Clownerien – eigentlich ein ganz unweihnachtlicher Anlass, den voll auszukosten leider die Zeit fehlt. Auch das kulinarische Angebot unterscheidet sich von demjenigen in der Innenstadt: Kebab und Knobli-brot, Caipirinha und Holunderlikör. Margrit Previtali, Karin Mandis und Gaby Herrmann behagt es offensichtlich auf der Wiesn. Obwohl das Gedränge hier noch grösser ist als auf dem Marienplatz, ist das Trio kaum mehr von all den «lässigen Sachen» (Gaby) wegzubringen. Dieser Markt sei «viel spezieller» als die klassischen, die sie bisher besucht hätten, meint Karin. Und Margrit

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Haarausfall… Kraftlose Haare… Brüchige Nägel…

Karin Mandis (links) und Gaby Herrmann haben es auf Hüte abgesehen.

lässt sich zur Aussage hinreissen: «Hier ist irgendwie alles ein wenig orientalisch.» Text Carl Bieler Bilder Oliver Lang

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… können durch Biotinmangel auftreten.

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Migros-Magazin 48, 23. November 2009

Sturmfrei, aber mit Stil

Kinder träumen von der grossen Freiheit – Eltern haben Angst um ihre Schützlinge. Damit das Abenteuer «allein zu Hause» erfolgreich wird, braucht es klare Regeln. Für beide Seiten!

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ins ist klar: Eltern, die von der Jungmannschaft ins Kino geschickt werden, sollen ja nicht früher als abgemacht wieder unter der Haustüre auftauchen. Denn welches Kind wünscht sich nicht, ab und zu mal für einen Abend allein zu Hause zu sein und all das auszuprobieren, was Mama und Papa gar nicht schätzen: stundenlang telefonieren, Musik hören, bis die Wände wackeln, oder einfach mal eine Portion Spaghetti kochen und auf dem Wohnzimmerboden liegend essen. Um mittlere Katastrophen zu vermeiden, müssen diese Schritte ins Erwachsenenleben eingeübt werden. Schon Kinder im Primarschulalter können ab und zu nach der Schule eine Viertelstunde allein zu Hause sein. «Wenn sich ein Jugendlicher ab zirka 12 bis 13 Jahren zutraut, für ein paar Stunden ohne Eltern in der Wohnung zu sein, sollte man ihm das ruhig ermöglichen», meint Peter Sumpf vom Elternnotruf. Das kann mit 15- bis 16-Jährigen auch einmal auf ein Wochenende ausgedehnt werden. Freiräume sind wichtig, um das Leben selbständig und verantwortungsvoll zu meistern. Klar überfordert sind aber Kinder im Primarschulalter, die regelmässig zwischen Schulschluss und Nachtessen allein zu Hause gelassen werden.

«Alle in meiner Klasse dürfen am Samstagabend allein zu Hause Party feiern, nur ich werde dauernd überwacht», klagt die 13-jährige Sekundarschülerin Jenny aus Freiburg.

Die Regeln gelten auch für die Eltern

Jennys Mama und Papa willigten schliesslich ein und merkten, auf ihre Tochter ist Verlass. Ganz nach dem Motto Vertrauen gegen Ver-

Illustration Christian Lindemann

trauen. Damit die «junge Freiheit» langfristig funktioniert, müssen sich beide Seiten, auch die Eltern, strikt an die abgemachten Zeiten halten. Elisabeth Schwab

Kinder stellen sich vor

Möchtest auch du den Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch. Dort kannst du Dir auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

www.migrosmagazin.ch Kinder allein zu Hause lassen, setzt Vertrauen voraus. Wie viel haben Sie? Machen Sie den Test!

Kleinkinder nie unbeaufsichtigt lassen. Kinder ab 8 bis 10 Jahren können ab und zu für eine Viertelstunde ohne Eltern zu Hause sein. 12- bis 15-Jährige bleiben problemlos einige Stunden allein in der Wohnung. Jugendliche ab etwa 16 Jahren haben oft den Wunsch, mal ein Wochenende allein zu Hause zu verbringen. Gegenseitiges Vertrauen ist entscheidend. Kinder und Eltern müssen sich an Zeitvorgaben halten. Nachbarn, Freunde, Vertrauenspersonen informieren und deren Telefonnummern gut lesbar bereitlegen. ➔ Kindern Freiraum geben und ihnen Mut machen, Neues zu lernen, gibt Selbstvertrauen (siehe Kernbotschaften «Stark durch Erziehen» vom Schweizerischen Bund für Elternbildung www.elternbildung.ch).

Weitere Infos unter www.elternnotruf.ch

DAS BIN ICH

Eltern-Albtraum: Rauschende Party im Wohnzimmer.

Das müssen Eltern beachten

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Langreuter/Neuendorf, «Christkinds wunderbare Reise»; www.exlibris.ch


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Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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Schlapp trotz Trainings

Mach mal Pause!

Wird man trotz Trainings nicht fitter, können dies die Gründe sein: ➔ Die Belastungsintensität ist zu gering. ➔ Die Erholungsphase ist zu lange. ➔ Der nächste Reiz wurde zu früh gesetzt, die Erholungsphase ist dadurch entfallen.

Mehr ist nicht immer besser. Vor allem im Sport sind es die Erholungsphasen, die uns leistungsfähiger machen.

Wer seinen Körper intensiv fordert, muss ihm auch eine angemessene Ruhezeit zugestehen.

Bild Diane Collins and Jordan Hollender/Getty Images

S

pitzensportler wissen es längst – effizientes Training ist die optimale Kombination von Leistung und Erholung. Denn nach einem Training ist der Körper weniger leistungsfähig und braucht eine Pause, um sich zu regenerieren. Der Lohn dafür: Die Leistungsfähigkeit steigt nach dieser Phase über das Anfangsniveau hinaus. Es ist also nicht das Training alleine, das fitter macht, sondern auch die Pause danach. «In der Erholungsphase versucht der Körper den Ausgangszustand schnellstmöglich wieder herzustellen, damit die Belastung kompensiert werden kann», erklärt Bruno Schlegel, stellvertretender Centerleiter des Fitnessparks Eichstätte Zug. «Die Energiespeicher werden dabei aufgefüllt, die Leistungsbereitschaft nimmt wieder zu.» Damit der Körper für die nächste Einheit optimal vorbereitet ist, steigt die Leistungsfähigkeit in dieser Phase über das Aus-

gangsniveau hinaus. Das nennt man in der Fachsprache Superkompensation. Um richtig fit zu werden, gehören Belastung und Erholung also zusammen. Und wer sich nach einem harten Training auf der Massageliege durchkneten lässt, tut viel für das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Doch wann ist eine Pause angesagt und wann das Training? «Wie lange die Erholungsphase dauert, hängt von verschiedenen Faktoren wie Belastungsdauer und Belastungsintensität, Trainingszustand und Alter ab», weiss der Experte.

Bereits genügend erholt? Der Ruhepuls gibt Auskunft

Um den idealen Moment zu finden, kann es helfen, regelmässig den Ruhepuls am Morgen vor dem Aufstehen zu messen. «Liegt der Wert im üblichen Bereich, dann ist man erholt genug und kann trainieren», erläutert Bruno Schlegel. «Steigt der Ruhepuls

aber plötzlich um mehr als zehn Prozent an, braucht der Körper noch Ruhe.» Wer ganz präzise wissen will, wann der für ihn korrekte Zeitpunkt der Trainingsaufnahme ist, der lässt sich von einem Experten einen Trainingsplan zusammenstellen. Karin Zahner

www.migrosmagazin.ch Das Gegenteil der Superkompensation: Woran erkennt man ein Übertraining?

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BESSER LEBEN TIER & GARTEN

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

MEIN GARTEN

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Geliebt und betrauert

Wenn ein Tier stirbt, ist es für viele, als wäre ein Mensch gestorben. Entsprechend ist auch der Abschied. Haia Müller, Gartenexpertin, über wandernde Pflanzen

Dynamisch

«Sie haben einen dynamischen Lebensraum geschaffen», sagte der Gärtner, der meine Brachlandschaft nach der Umgestaltung neu bepflanzt hatte und sehen wollte, wie sich mein Grünzeug entwickelt. Aus seiner Miene schloss ich, dass er es durchaus als Kompliment verstand. Trotzdem sah ich ihn verständnislos an. Beim Wort dynamisch denke ich zuerst einmal an aufstrebende Jungmanager. Und nie käme mir in den Sinn, unser verschlafenes Tösstaler Dorf als dynamischen Lebensraum zu bezeichnen. Natürlich meinte es mein grüner Berater ganz anders. Er macht gerade eine Ausbildung zum Naturgärtner, dort habe er den Ausdruck gelernt, erklärt er. Eigentlich hatte ich eher mit Schelte gerechnet, denn fast nichts mehr steht dort, wo er es ursprünglich gepflanzt hatte. Die Pflanzen gehen auf Wanderschaft, einige nehmen überhand, andere versamen sich reichlich, und die Artischocken haben sich ganz verabschiedet. Genau so solle es sein, meinte der Gärtner, ihm gefalle es, wenn man der natürlichen Entwicklung so weit wie möglich ihren Lauf lasse. Toll, dachte ich. Eigentlich war ich einfach nur zu faul, um mich um den «Blätz» zu kümmern. Jetzt weiss ich, dass auch Bequemlichkeit dynamisch sein kann.

B

ereits der deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck brachte es nicht übers Herz, seine heiss geliebten Doggen nach deren Tod einfach zu verscharren. Er begrub sie auf seinem Landgut Varzin in Hinterpommern. Auch heute versuchen Tierfreunde – zwar meist ohne Landgut –, ihren Lieblingen das Schicksal zu ersparen, als Schlachtabfall zu enden. Die Tiere sollen nicht zerhackt, zu Fleischmehl verarbeitet und schliesslich in der Zementindustrie verbrannt oder zu Biogas verarbeitet werden. Das sind Wege, die tote Haustiere im Normalfall gehen. Für eine würdevollere ewige Ruhe bieten verschiedene Institutionen Hand. Der erste Tierfriedhof der Schweiz liegt am Wisenberg in Läufelfingen BL. Gründer Urs Mörgeli hat nachgerechnet: «In den acht Jahren seines Bestehens fanden auf dem Friedhof mehr als tausend Tiere ihre letzte Ruhestätte. Rund 450 Hunde, etwa gleich viele Katzen sowie etliche Nager und Vögel. Auch ein Pony und ein Hängebauchschwein liegen hier.» Die grosse Mehrheit, 95 Prozent, sind Erdbestattungen.

Manche möchten das Grab mit ihrem Liebling teilen

Wer seinen verstorbenen Gefährten kremieren lässt, kann über die Asche frei verfügen. Die Tierkrematorien bieten unterschiedliche Dienste an. Ein totes Tier wird beispielsweise von zu Hause oder der Tierarztpraxis abgeholt. Es kann einzeln oder zusammen mit anderen kremiert werden. Während bei einer Gruppenkremation die Tiere gleich vor Ort ihre letzte Ruhestätte finden, können einzelne Tiere in mehr oder weniger teuren Urnen, Stoffsäckchen oder Holzkistchen wieder zu ihren Besitzern zurückkehren. Manche Menschen haben eine so enge Beziehung zu ihrem Tier,

Liebevoll gehegt und gepflegt: Tierfriedhof in Läufelfingen BL.

Von der Kadaversammelstelle zum Tierfriedhof

➔ Eigentlich traurig: Die meisten Haustiere enden nach wie vor in der Kadaversammelstelle. ➔ Tierbesitzer tun gut daran, sich frühzeitig Gedanken zu machen, was mit dem Tier nach dessen Ableben geschehen soll. ➔ Kleinere Tiere dürfen in den meisten Gemeinden im eigenen Garten begraben werden. Auf dem Tierfriedhof können auch grössere Tiere beerdigt werden. ➔ Für die Entsorgung der Asche kremierter Tiere gibt es keine Vorschriften. Infos und Adressen für Tierbestattungen: www.tier-friedhof.ch, www.tierkremation.ch, www.tierkrematorium-schweiz.ch; weitere Tierkrematorien und Tierfriedhöfe: www.tierschutz.com unter «Publikationen»

dass sie gemeinsam mit ihm im Grab liegen möchten. Auch diese Möglichkeit bietet der Tierfriedhof in Läufelfingen. Auch einzelne Gemeinden erlauben, in ein bestehendes Familiengrab diskret – und ohne Hinweis auf dem Grabstein

– die Urne des geliebten Haustiers beizufügen. Im eigenen Garten oder auf dem Tierfriedhof sind die geliebten Haustiere weniger der Anonymität ausgeliefert. So wie die Hunde der Familie Bismarck.

Dagmar Steinemann


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 48, 23. November 2009

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Sparsam durchs Gelände

Geländetauglich bei massvollem Verbrauch: Die Turbodieselversion des Subaru Outback ist eine gute Alternative zu einem Offroader.

G

eländewagen sind in Verruf geraten. Sie verbrauchen deutlich mehr Sprit als Fahrzeuge mit vergleichbaren Platzverhältnissen. Den Offroader-Besitzern eilt zudem der Ruf voraus, den Wagen gar nicht im Gelände zu gebrauchen. Der neu aufgelegte Subaru Outback bietet nun eine vernünftige Alternative zum klassischen Offroader. Er wurde vom ebenso familientauglichen Mittelklassekombi Legacy abgeleitet. Und deshalb ist im Outback für fünf Personen auch genügend Platz vorhanden – ohne übertriebene Abmessungen. Dank serienmässigem Allradantrieb und zwanzig Zentimetern Bodenfreiheit kommt der neue Subaru zudem auch auf schlechten Wegen bei jedem Wetter zurecht. Die neu entwickelte Karosserie hat gegenüber dem Vorgänger 7,5 Zentimeter mehr Radabstand – das schafft zusätzlich Platz im Innenraum.

Traditionell verbaut Subaru in allen Modellen, ausser dem Kleinwagen Justy, Benzin-Boxermotoren. Diese laufen zwar seidenweich, übertreffen aber beim Verbrauch die Werksangaben sehr deutlich.

Reichhaltige Ausstattung

Trotz bescheidener Abmessungen bietet der neue Subaru Outback viel Platz für fünf Personen.

STECKBRIEF

Subaru Outback 2.0D Swiss Motor/Antrieb: Vierzylinder-Turbodiesel (Commonrail), 1998 cm³, 150 PS; manuelles Sechsganggetriebe, permanenter Allradantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,7 s, Spitze 195 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,78 x 1,82 x 1,61 m, Kofferraum 526—1677 l, Gewicht 1650 kg. Verbrauch: 6,4 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. B, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 167 g/km. Preis: ab 43 000 Franken (Basis Outback 2.5i Swiss ab 42 000 Franken)

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 344 000 (WEMF, MACH Basic 2009-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung),

Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung),

Heidi Bacchilega (HB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni,

Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, David Zehnder Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen)

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102 | Migros-Magazin 46, 9. November 2009

Zoe Scarlett

Zoe Scarlett ist die Schweizer Antwort auf Dita von Teese: Die 24-Jährige aus dem Aargauer Fricktal posiert für Pin-up-Fotos und tanzt Burlesque. Zuvor hat sie zehn Jahre lang klassisches Ballett gelernt sowie eine kaufmännische Lehre absolviert — bei den damaligen Migros-Betrieben Birsfelden. Die gebürtige Baslerin färbt ihre Haare alle zwei Wochen nach. Etwas weniger oft lässt sie sich ein Tattoo stechen: Bald werden es fünf sein. Name: Zoe Scarlett (24) Wohnort: Fricktal AG Wieso leben Sie hier? Wo sonst weiden Schafe direkt vor meinem Fenster? Auf das wunderbar altmodische Bauernhaus bin ich durch reinen Zufall gestossen. Beruf und Lebenslauf: Ich habe bei den Migros-Betrieben Birsfelden (heute Delica) das KV gemacht. Über das Modeln als Pin-up kam ich zum BurlesqueTanzen. Seit einem Jahr bin ich selbständig. Mein Lebensgefühl: Der Lifestyle der Fünfzigerjahre. Die Weiblichkeit der Frauen von damals, der Glamour, faszinieren mich. Mein Ziel: Mich endlich wieder einmal glücklich zu verlieben. Ich bin seit zwei Jahren Single. Mein Lebensmotto: «Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere.» Was ich nicht mag: Leute, die nicht Auto fahren können. Aus irgendeinem Grund habe ich immer Fahrer vor mir, die schon mit einem Kreisel überfordert sind. Was ich an mir mag: Ich bin eine sehr fröhliche Person, immer am Lächeln und Lachen. Gleichzeitig bin ich sehr ehrgeizig. Was ich an mir nicht mag: Manchmal bin ich zu sensibel, gerade in Geschäftsdingen. Meine Sucht: Flohmarktgänge. Ich finde immer irgendwelchen Schnickschnack. Meine Haarfarbe: Platinblond. Dafür reise ich mindestens alle 14 Tage nach Zürich zu meinem Friseur Valentino. Mein peinlichster Moment: Eher doof als peinlich war die Anfrage eines Fans, in Dessous seinen Rasen zu mähen.

Text Almut Berger Bilder Gerry Nitsch

MEINE LIEBSTE

«Meine Grossmutter Viviane. Von ihr habe ich gelernt, dass jede Frau eine Lady sein kann. Den guten Geschmack und Etikette habe ich auch von ihr.»

MEINE TALENTSCHMIEDE «Die Ballettschule des Theater Basel. Hier habe ich zehn Jahre lang klassischen Unterricht erhalten — die perfekte Grundlage für meinen heutigen Beruf als

MEIN DING

«Nylons von ArsVivendi. Allein schon das Überstreifen fühlt sich extrem erotisch an. Wie es sich für eine echte Lady gehört, trage ich sie selbst im Hochsommer.»


MEINE WELT

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MEIN FLUCHTORT «Die wunderschöne Kirche des Benediktinerklosters Mariastein SO. Eigentlich bin ich ja reformiert, aber die spezielle Atmosphäre hier lässt mich zur Ruhe kommen.»

MEINE BAR MEINE TATTOOS

«Aktuell sind es vier, ich denke aber über ein fünftes nach. Das brennende Herz mit dem Banner ‹Liebe, Glaube, Hoffnung› steht für die Opferung Jesu für die Menschheit.»

«Die Campari-Bar im Herzen von Basel. Hier treffe ich mich regelmässig mit Freunden — im Sommer auf der Gartenterrasse, jetzt im Winter unter dem Jugendstilkronleuchter.»

MEIN FAIBLE

«Klassische Autos. Ich habe einen grossen Teil meiner Kindheit in der Garage meines Vaters verbracht. Wenn ich Zeit dazu finde, gehe ich auch heute noch an Hot-Rod-Events. »


FREITAG,

27. NOVEMBER

AUF DAS GESAMTE MIGROS-SORTIMENT. Am Freitag, 27. November 2009, können Sie in allen Migros-Filialen, Migros-Restaurants, Migros Gourmessa, Migros-Take Away, melectronics, Do it + Garden Migros, Micasa, SportXX, Outdoor by SportXX und bei OBI von 5-fachen CUMULUS-Punkten profitieren. Ausgenommen sind Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Servicedienstleistungen, Taxkarten, E-Loading, Gutscheine und Geschenkkarten.


Migros Magazin 48 2009 d LU