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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 46 | 14. NOVEMBER 2011 www.migrosmagazin.ch

TOLLE PREISE I 119

Rätsel lösen und gewinnen! LUZERNER REBELL I 20

Bauer Ott baut den Bach um KULTMARKE M-BUDGET I 44

Wer hats erfunden? REISEN I 102

Kreuzfahrt in der Antarktis Bild: Lea Meienberg

GUY KRNETA I 126

Wort-Akrobat aus Basel

Alles fürs Kind

Nach der Scheidung die Kinder gemeinsam erziehen – dies fordert ein neues Sorgerecht. Wie sich Mütter wie Christina mit Tochter Livia organisieren, lesen Sie auf Seite 10.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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Diese WoChe 4 |

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inhalt

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NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 | Migros-Magazin |

eDitorial Hans Schneeberger, Chefredaktor

Scheidungsväter sollen miterziehen Es ist eine der heikelsten Fragen, und sie kann aus früheren Ehepartnern erbitterte Feinde machen: Wer erhält nach einer Scheidung das Sorgerecht für die Kinder? Bis zum Jahr 2000 war die Frage klar: Das Sorgerecht ging im Normalfall an die Mutter. Erst seit der Jahrtausendwende ist ein gemeinsames Sorgerecht möglich. Die Folge: Immer mehr werden die Väter in die Betreuung der Kinder eingebunden. 2010 war dies schon bei 46 Prozent aller Scheidungen der Fall. Nicht immer geht die gemeinsame Betreuung derart problemlos über die Bühne wie bei Vanessa J. und ihrem Mann (Seite 10). Der Vater hat seine Tochter jede zweite Woche von Dienstag bis Sonntag, danach übernimmt die Mutter für neun Tage am Stück. Oftmals aber endet die Frage der Aufteilung der Verantwortung im Streit. Vor allem Männer beginnen sich dagegen zu wehren, dass sie faktisch aus der Verantwortung für die Erziehung der Kinder ausgeschlossen werden.

Ein Umdenken ist noch kaum festzustellen.

Geht es nach dem neuen Gesetzesentwurf, der zurzeit in Ausarbeitung ist, kann davon in Zukunft keine Rede mehr sein. Das neue Gesetz würde nämlich vorsehen, dass das Sorgerecht automatisch beiden Elternteilen gemeinsam zugewiesen wird. Dass damit die Diskussionen ein Ende haben, ist nicht anzunehmen. In ihrem Artikel zitiert MM-Redaktorin Yvette Hettinger den Familienrechts-Spezialisten Linus Cantieni: «Die gemeinsame elterliche Sorge ist kein Heilmittel». Um den Konflikt zu lösen, sagt Cantieni, würde es sozialpolitische Massnahmen brauchen sowie ein Umdenken in der Gesellschaft.

102 | REISEN 18 Tage Eiszeit: Eine Reise mit dem Expeditionsschiff in die Antarktis ist nicht ganz billig, aber unvergesslich.

Und dieses Umdenken ist noch immer nur in Ansätzen vorhanden. Ich kann dies gar bei mir selber feststellen: Wenn ich einen alleinerziehenden Vater sehe, ist mein erster Gedanke: «Aber kann der das denn?»

Migros WoChe

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

6 | Aktuelles

MensChen

10 | Porträt Das gemeinsame Sorgerecht ist in Planung. Das würde den Alltag vieler Alleinerziehender verändern. 19 | Bild der Woche 20 | Porträt Ein Mann kämpft seit 30 Jahren mit einem Bergbach. Gegen jeden Widerstand. 26 | Kolumne: Der Hausmann. 29 | Auf ein Wort 30 | Reportage Fernsehen ist mehr Schein als Sein: ein Rundgang durchs gut bestückte Requisitenlager.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 14. November 2011 |

INHALT | 5

36 | Interview Soziologin Ilona Kickbusch über die Zukunft des Gesundheitswesens.

AKTUELL

44 | M-Budget Der Gründer erinnert sich an die Anfänge der migros-Tiefpreislinie. 47 | Migros zeigt Härte Die migros nimmt Produkte aus dem regal, die ihre Preise nicht anpassen.

SCHAUFENSTER 51 | 58 | 73 | 75 | 77 |

Weihnächtlicher Lichterglanz Wäsche, die perfekt sitzt Warm von Kopf bis Fuss Das Märchen und die Schokolade Dips – so gut wie selbst gemacht

79 | So entsteht ein Brot, das alle lieben 81 | Snacks aus aller Herren Länder

SAISONKÜCHE

82 | Biogastronom Martin Frei Der ex-Fussballer, Spieleberater und Wirt liebts einfach und gut. 86 | Eine harmonische Verbindung Das passt perfekt zu einem edlen Tropfen.

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89 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

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95 | Mix 102 | Reisen Kreuzfahrt in der Antarktis.

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36 | INTERVIEW Ilona Kickbusch hat lange für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gearbeitet. In Sachen Ernährung und Gesundheit ist sie ein absoluter Vollprofi.

Wie Ferien – nur näher. www.badzurzach.info

109 | In Form Kampf mit dem Wadenkrampf. 111 | Auto Testfamilie bigger hat den Chevrolet Aveo auf PS und verbrauch getestet.

MEINE WELT

126 | Guy Krneta Der berner Spoken-Word-Künstler lebt in basel und auf den Schweizer bühnen.

RUBRIKEN 9| 115 | 117 | 119 | 123 | 124 |

Forum: Leserbriefe Bitte melde dich Leseraktion Rätsel Impressum Cumulus

58 | SCHAUFENSTER Passt die Unterwäsche oder nicht? Das Migros-Magazin hat sie an seinen Leserinnen und Lesern getestet. Hans-Peter jedenfalls war begeistert.


Migros-WoChe aKtuelles 6 |

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NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 | Migros-Magazin |

Dank der Mountainmania erhielt der WWF eine halbe Million Franken. Mit dem Geld finanziert er Alpenschutzprojekte in der Schweiz.

Die Berge begeisterten

Die Sammelaktion Mountainmania der Migros war wieder ein grosser Erfolg.

S

echs Wochen lang versetzte die Mountainmania Kinder und Eltern ins Sammelfieber.Nun ist die Aktion abgeschlossen, und die Verantwortlichen können eine sehr positive Bilanz ziehen: Insgesamt hat die Migros 430 000 Sammelbücher verkauft,

von deren Erlös je ein Franken an den WWF,Partner der Mountainmania,geflossen ist. Die Migros hat den Betrag auf 500 000 Franken aufgerundet.«Wir werden das Geld für verschiedene Alpenschutzprojekte in der Schweiz einsetzen»,erklärt Hans-Peter Fricker,

CEO des WWF Schweiz. Für alle Kinder, die ihr Sammelalbum noch nicht komplett haben, gibt es während der nächsten vier Wochen die Möglichkeit, die fehlenden Sticker unter www. mountainmania.ch herunterzuladen und auszudrucken.

neWs

Es begann mit der M-Budget- Mastercard, und nun gibt es die attraktivste Gratiskreditkarte der Schweiz bereits seit genau fünf Jahren. Heute sind es schon über 400 000 Karteninhaber, die mit der Cumulus-Mastercard weltweit Cumulus-Punkte sammeln und dafür erst noch keine Jahresgebühr bezahlen. Zum fünften Geburtstag hat die Karte nun ein neues Design erhalten, perfekt passend zum modernisierten Auftritt von Cumulus.

Gut zu Hause kochen – ohne vorher einkaufen zu müssen – und so Zeit sparen? Das ist nun dank dem Lieferservice Kochpost möglich. In Zusammenarbeit mit der Migros und dem Kochmagazin «Saisonküche» liefert Kochpost einmal pro Woche jeweils am Montagabend Kochrezepte für zwei bis vier Personen und die dazu nötigen Zutaten. Das Liefergebiet umfasst zurzeit Zürich, Küsnacht, Zollikon und Zumikon. www.kochpost.ch

Micasa-Möbel online Ob Möbel, Lampen, Textilien oder Accessoires – bei Micasa können die Kunden Einrichtungsgegenstände ab sofort bequem auch von zu Hause aus kaufen. Der neue Online-Shop unter www.micasa.ch bietet über 10 000 verschiedene Artikel an. Einzigartig ist die Möglichkeit, Schränke, Polstermöbel und das Flexa-Kindermöbelprogramm selber im sogenannten Produktekonfigurator zusammenzustellen. So können beispielsweise diverse Schränke mit Elementen erweitert werden. Es genügt ein Klick auf den Konfigurator. Alle passenden Teile wie Tablare, Schubladen, Fronten und Griffe erscheinen auf dem Bildschirm und können nach Belieben eingesetzt werden.

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Fünf Jahre auf Erfolgskurs Nur kochen muss man noch selber


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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

migros-woche

aKtuelles | 7

region luzern

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 14. November 2011 |

LESERBRIEFE | 9

MM 45: «Ich fahre sehr selten zum Vergnügen Ski», Interview mit Skistar Carlo Janka.

Die Schweizer Skistars sind auch neben der Piste Vorbilder ■ Carlo Janka spricht in seinem Interview mit grossem Respekt vom Oldie Didier Cuche. Zu Recht! Nicht nur skirennmässig, auch menschlich ist er ein grosses Vorbild! Unser Erlebnis dazu ereignete sich letzten September, als wir mit unserem Sohn zur Schweizerischen Snowboardmeisterschaft hinauf aufs Kleine Matterhorn fahren wollten. Durch technische Probleme konnte die letzte Seilbahn vor dem Gipfel nicht fahren, und wir steckten in der Zwischenstation fest. Mit uns warteten nicht nur viele Snowboarder, sondern auch schweizerische und ausländische Ski-Nationalkader, die zum Gletschertraining hochfahren wollten. Während des Wartens entdeckten Kinder aus dem Skinachwuchskader ihr Vorbild Didier Cuche. Natürlich liess er sich mit seinen kleinen Fans geduldig fotografieren. Als die Wartezeit vorüber war, leerte sich die Halle wieder, und zurück auf dem Boden blieben Getränkedosen und Abfall. Didier Cuche war der Einzige, der den Abfall gesehen und Dosen aufgelesen hat. Er ist für mich seither nicht nur auf der Skipiste, sondern auch als Mensch ein Vorbild. Ich bin mir sicher, dass er sich seiner Vorbildfunktion bewusst ist. Marianne Camenzind,

Die beiden Schweizer Skistars Carlo Janka (links) und Didier Cuche.

6356 Rigi-Kaltbad

«Didier Cuche war der Einzige, der den Abfall gesehen und Dosen aufgelesen hat.» Marianne Camenzind, 6356 Rigi-Kaltbad

AUFRUF:

bilder: Samuel Trümpy, Laurent Gillieron/Keystone

Liebeserklärung im Migros-Magazin ■ Wollten Sie Ihrem Liebsten schon lange einmal eine Liebeserklärung machen? oder gar einen Heiratsantrag? oder wollten Sie Ihren eltern oder Ihrer Nachbarin einfach Danke sagen für all das, was sie für Sie getan haben? Wollten Sie Ihre Kinder wissen lassen, dass sie die grössten sind? oder einer alten Freundin mitteilen, dass Sie sie gerne einmal wiedersehen würden? Wollten Sie Ihrer

Putzfrau, Ihrer Spitex-mitarbeiterin, ihrem Steuerberater oder dem rega-Arzt danken? Dann schicken Sie uns Ihre Zeilen, Ihre Angaben und ein Bild von Ihnen. Wir publizieren die zehn berührendsten Erklärungen an Weihnachten im Migros-Magazin.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MENSCHEN PORTRäT

Nr. 46, 14. November 2011 MIGROS-MAGAZIN

10

E

ine ruhige und kinderfreundliche Siedlung in einem aargauischen Dorf. Zwischen den Wohnblocks liegen grosse Rasenflächen, an eine davon grenzt der Sitzplatz von Vanessa J.* Dort sitzt die 34-Jährige bei einem gemütlichen Zmittag zusammen mit Christina L.* (39), ihrer Nachbarin vom ersten Stock. Vanessas Sohn Yann* wuselt um die beiden herum. In grossen Lettern ist «Yann» auf die Innenseite von Vanessas Oberarm tätowiert.An ihrem fünfjährigen Kind hängt die Aargauerin sehr. Das tut auch ihr Ehemann, von dem sie getrennt lebt. Als das Ehepaar vor anderthalb Jahren auseinanderging,war für Vanessa J.deshalb klar, dass sie die Betreuung mit ihrem Noch-Ehemann teilen würde. «Das ist nicht nur für die Beziehung zwischen Yann und seinem Vater gut», sagt sie, «auch ich schätze freie Tage und Abende.» So wohnt Yann nun also jede zweite Woche von Dienstag- bis zum Sonntagabend bei seinem Papi, darauf neun Tage am Stück bei seiner Mutter. Der jeweils betreuende Elternteil bringt den Kleinen in die Krippe, holt ihn dort wieder ab, isst mit ihm, bringt ihn ins Bett,

«Der Kontakt ist nicht nur gut für Yann, auch ich schätze freie Tage und Abende.» Yann verbringt rund zwölf Tage pro Monat bei seinem Vater. Der wohnt nur wenige Meter


Migros-Magazin Nr. 46, 14. November 2011

MenScHen porträt 11

Weniger Sorgen mit dem Sorgerecht?

Das gemeinsame Sorgerecht soll in der Schweiz zum Regelfall werden. Mit dem neuen Recht sind viele Hoffnungen verbunden. Bei einigen Familien ist die gemeinsame erziehung bereits alltag. Davon profitiert zum Beispiel der kleine Yann.

lebt den ganz normalen Alltag. Dass Yanns Vater nur wenige hundert Meter von seiner Frau entfernt wohnt, ist diesem Betreuungsmodell natürlich zuträglich.«Ein gutes Arrangement»,findet Vanessa J., «wenn wir uns scheiden lassen, werden wir uns das Sorgerecht weiterhin teilen.» Das ist für sie keine Frage. Was die Aargauerin so selbstverständlich findet, ist in der Schweiz erst seit dem Jahr 2000 möglich: Damals wurde die gemeinsame elterliche Sorge als Option eingeführt.Im Jahr 2010 wurden 45,5 Prozent der betroffenen Kinder bei der Scheidung unter die gemeinsame elterliche Sorge gestellt.Fünf Jahre zuvor waren es 27,5 Prozent. Möglich machen dies bisher hauptsächlich die Mütter, denn ihnen fällt in den meisten Fällen das Sorgerecht zu, worauf sie entscheiden, ob sie es teilen möchten oder nicht.

Man muss sich verstehen, um gemeinsam zu erziehen In Zukunft soll es aber umgekehrt laufen: Geschiedene Ehe- und getrennte Konkubinatspaare bekommen automatisch die gemeinsame elterliche Sorge. Nur in Ausnahmefällen wird sie einem Elternteil entzogen. So will es eine Gesetzesvorlage, die der Bundesrat zurzeit ausarbeitet. Wann und in welcher Ausgestaltung das neue Gesetz in Kraft tritt, ist noch offen (siehe Box auf Seite 12).Auf die neue Lösung drängen vor allem Organisationen wie der Verein verantwortungsvoll erziehende Väter und Mütter oder die Schweizerische Vereinigung für gemeinsame Elternschaft. Ohne auf eine gesetzliche Vorgabe zu warten, hat sich Christina L. (39) schon früh für eine partnerschaftliche Erziehung ihrer Tochter Livia (4) entschieden. entfernt. Die Nähe von Vanessa J. und ihrem Exmann begünstigt dieses Betreuungsmodell.

* Richtige Namen der Redaktion bekannt.


Klassik in Prag

Kulturerlebnis in der bezaubernden «Goldenen Stadt» mit ihrem unverwechselbaren Flair 1. Tag Schweiz – Prag Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und erreichen über Ulm und Nürnberg am Abend die tschechische Hauptstadt Prag. 2. Tag Prag Besichtigung der Burgstadt Hradschin. Das eigentliche Wahrzeichen Prags thront über der Moldau und zählt mit seinem Ensemble von Türmen und Kuppeln zum UNESCOWeltkulturerbe. Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung: 18. Februar Die tschechische Nationaloper «Die verkaufte Braut» von Bedrich Smetana im Nationaltheater

3. Tag Prag Der ganze Tag steht Ihnen für individuelle Besichtigungen und Aktivitäten zur freien Verfügung. Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung:

5 Tage Fr. 795.–

die älteste und berühmteste Brücke Prags.

Am Abend besuchen Sie folgende kulturelle Veranstaltung: 20. Februar Den Ballettklassiker «Giselle» von Adolphe Adam in der schmucken Staatsoper

19. Februar Konzert im einzigartigen Spanischen Saal der 03. März Das Operndrama Prager Burg, Sitz des Tsche«Der Troubadour» von Giuchischen Staatspräsidenten seppe Verdi in einer klassi02. März Der Ballettklassiker schen Inszenierung «Onegin» zur wunderschönen 17. März Giacomo Puccinis Musik von P.I. Tschaikovsky im Meisterwerk «Tosca» in einer Nationaltheater klassischen Inszenierung in der Staatsoper 16. März Antonin Dvoraks

Märchenoper «Rusalka» im prächtigen Nationaltheater

5. Tag Prag – Schweiz Nach dem Frühstück verlassen Sie zeitig am Morgen Prag 4. Tag Prag 01. März Sinfoniekonzert im Beim Rundgang durch die Alt- und fahren wieder in die prunkvollen Dvorak-Saal des stadt sehen Sie die prachtvol- Schweiz zurück. Rudolfinums mit der Tschechi- len Fassaden in der Pariser Abfahrtsorte schen Philharmonie Strasse, den Altstädter Ring15. März Sinfoniekonzert mit platz mit Rathaus und Apostel- Bern, Olten, Zürich, Basel, uhr. Sie besuchen auch die dem Symphonischen OrcheWinterthur, St. Gallen sechzehnbogige Karlsbrücke, ster des Prager Rundfunks

Reisedaten 2012 17. – 21. Februar 29. Februar – 04. März 14. – 18. März

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✘ 4 Übernachtungen im Viersternhotel in Prag

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veranstaltungen gemäss Programm Geführte Stadtbesichtigung auf dem Burghügel am 2. Tag Geführter Rundgang in der Prager Altstadt am 4. Tag

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Blumenkorso in Nizza

4 Tage Fr. 495.–

und Zitronenfest in Menton 1.Tag Schweiz – Diano Marina Anreise über den Grossen St. Bernhard ins Aostatal und an die Küste des Mittelmeers. 2. Tag Zitronenfest in Menton Sie besuchen das Fürstentum Monaco und fahren dann nach Menton. Sie machen einen Bummel durch die malerische Altstadt und besuchen die Zitronen-Ausstellung im Jardin Biovès mit seinen hohen Palmen, Zitronenbäumen und Brunnen.

3. Tag Karneval von Nizza mit Blumenkorso Sie fahren heute nach Nizza, der «Hauptstadt» der Côte d'Azur. Zuerst unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt und besuchen danach Alt-Nizza. Hier findet auch der berühmte Blumenmarkt statt. Am Nachmittag besuchen Sie den Blumenkorso auf der Promenade des Anglais. 4. Tag Diano Marina – Schweiz Sie kehren über die GotthardRoute in die Schweiz zurück.

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4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

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Halbpension in sehr gutem Mittelklasshotel in Diano Marina in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC, Farbfernseher etc.

Reisedaten 2012 16. – 19. Februar 23. – 26. Februar

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Luzern, Basel

✘ Ausflug zum Zitronenfest in Menton, inkl. Eintritt

✘ Ausflug nach Nizza, inkl.

Reiseleitung und Tribünenplatz für den Blumenkorso

Nicht inbegriffen

✘ Annullationsschutz Fr. 22.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 80.–

Semperoper Dresden

4 Tage Fr. 795.–

Eines der schönsten Opernhäuser der Welt 1.Tag Schweiz – Dresden Die Reise führt Sie über Ulm und Nürnberg nach Dresden. 2. Tag Dresden Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie heute Dresden näher kennen. Die weltweite Berühmtheit Dresdens gründet sich auf die reichen Kunstsammlungen, sowie auf die eindrucksvollen Baudenkmäler, zu denen neben dem berühmten Zwinger und der erst kürzlich wieder hergestellten Frauenkirche auch die von Gottfried Semper erbaute

Semperoper gehört. Am Abend erleben Sie dann mit der Aufführung der Oper «Die Zauberflöte» von Wolfgang Amadeus Mozart in der Semperoper den Höhepunkt der Reise.

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3. Tag Meissen Am Vormittag Ausflug ins benachbarte, für sein Porzellan berühmte, Meissen. Nach der Rückkehr steht der restliche Tag zur freien Verfügung.

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4. Tag Dresden – Schweiz Nach dem Frühstück Rückreise in die Schweiz.

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4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar 3 Übernachtungen im Viersternehotel Maritim Frühstücksbuffet im Hotel Nachtessen im Hotel am 1. und 2. Tag Karten der Kategorie 1 für für die Opernaufführung Besichtigung in Dresden Ausflug nach Meissen mit Besuch der Porzellanmanufaktur

Abfahrtsorte Bern, Basel, Olten, Zürich, Winterthur, St. Gallen

Nicht inbegriffen

✘ Annullationsschutz Fr. 28.– ✘ EZ-Zuschlag Fr. 180.–


MENSCHEN PORTRäT

MIGROS-MAGAZIN NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

13

«Mein Expartner konzentriert sich auf den Job. Er hat nicht viel Zeit für Livia.» Bereits während der Schwangerschaft beantragten sie und ihr damaliger Partner die gemeinsame elterliche Sorge.Das Paar war glücklich und einigte sich entsprechend einvernehmlich. Nach Livias Geburt wurde die gewünschte Unterhalts- und Sorgerechtsregelung von der Vormundschaftsbehörde bestätigt. Inzwischen sind Livias Eltern getrennt,die Regelung ist noch in Kraft. «Auch mein Expartner steht immer noch dahinter», sagt Christina L., «es war ihm immer wichtig,dass es Livia gut geht.» Deshalb zahlt ihr Expartner auch mehr als das gesetzliche Minimum an Unterhalt. Zusätzlich bekommt Christina L. von ihm einen fixen Betrag für sich, was bei unverheirateten Eltern nicht vorgesehen ist. Die Aargauerin hat ihren Entscheid nie bereut, räumt aber ein: «Man muss sich schon einigermassen verstehen,um die Erziehung gemeinsam zu tragen.Und dieBetreuungimAlltagistmitdemSorgerecht noch nicht geregelt.» Auch Linus Cantieni (35), Rechtsanwalt mit Spezialgebiet Familienrecht, warnt vor übertriebenen Hoffnungen. «Die gemeinsame elterliche Sorge ist kein Wundermittel.Um die Scheidungsproblematik zu lösen,bräuchte es sozialpolitische Massnahmen und ein Umdenken in der Gesellschaft.» Christina L.blickt über den Tisch hinweg zu ihrer Nachbarin Vanessa J. und sagt: «Das würde ich mir auch wünschen.» Sie meint die fast hälftige Auf-

Christina L. wünscht sich für ihre Tochter Livia mehr gemeinsame Stunden mit dem Vater.

Das neue Sorgerecht Wie geht es weiter? ■ Ein Gesetzesentwurf für eine Revision des Scheidungsrechts ist beim Bundesrat in Arbeit. Der entsprechende Gesetzesartikel sieht vor, dass Mutter und Vater bei einer Scheidung automatisch die gemeinsame elterliche Sorge bekommen. Sie wird einem Elternteil nur auf Antrag und Gerichtsentscheid entzogen. ■ Aufgrund der gemeinsamen elterlichen Sorge müssen sich geschiedene Eltern auf die Betreuungsanteile einigen und darauf, wer welche Unterhaltszahlungen zu leisten hat. Grundsätzlich sind alle Entscheidungen in Bezug auf das Kind gemeinsam zu fällen, mit Ausnahme der Angelegenheiten des täglichen Lebens (Ernährung, Bekleidung, Behandlung üblicher Krankheiten etc). ■ Das Gesetz soll auch für unverheiratete

Eltern bei einer Trennung gelten. ■ Noch offen ist, ob das gemeinsame Sorgerecht rückwirkend für bereits geschiedene Paare gelten soll. ■ Gemäss Justizministerin Simonetta Sommaruga wird die Gesetzesvorlage noch dieses Jahr zu Handen des Parlaments verabschiedet. Stimmen beide Kammern dem Gesetz zu, gilt die gemeinsame elterliche Sorge frühestens ab 2013. ■ Kann sich das Parlament nicht einigen oder wird das Referendum ergriffen, können noch weitere Jahre bis zum Inkrafttreten der neuen Regelung vergehen. ■ Losgelöst vom Sorgerecht erarbeitet der Bundesrat zurzeit auch einen Vorentwurf für die Unterhaltsregelung. Dieser geht voraussichtlich 2012 in die Vernehmlassung.


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MIGROS-MAGAZIN Nr. 46, 14. November 2011

15

«Drei Viertel der Scheidungsfamilien sind mit ihrem Leben zufrieden»

Heidi Simoni (53) ist Leiterin des Marie-Meierhofer-Instituts für das Kind in Zürich. Dieses hat zusammen mit dem Rechtswissenschaftlichen Institut der Universität Zürich das Befinden von Kindern nach Scheidungen erforscht. teilung der Kinderbetreuung bei ihrer Nachbarin und deren Mann. «Mein Expartner konzentriert seine Energie auf den Job», sagt Christina, «er hat nicht so viel Zeit für Livia.» Die Kleine verbringt im Schnitt einen Tag pro Woche beim Vater,plus zwei bis drei Wochen Ferien im Jahr. So läuft es bei den meisten Scheidungsfamilien: 86 Prozent der Kinder leben unter der Woche bei den Müttern, von denen viele Teilzeit berufstätig sind. Das zeigt eine Nationalfondsstudie des Rechtswissenschaftlichen Instituts der Uni Zürich und des Zürcher Marie-Meierhofer-Instituts für das Kind (MMI). Unabhängig von der Art des Sorgerechts regeln geschiedene Familien ihren Alltag sehr unterschiedlich und meist zur allseitigen Zufriedenheit. MMI-Institutsleiterin Heidi Simoni (53) sagt: «Gemäss unserer Studie sind weit mehr als die Hälfte der Scheidungseltern und ihre Kinder mit ihrem Leben zufrieden» (siehe Interview). «Aber diese unspektakulären Fälle machen natürlich keine Schlagzeilen.» Simoni und ihr Team sind zum Schluss gekommen: Eine Scheidung ist kein Grund, einem Elternteil das Sorgerecht zu entziehen.

bild: Susanna Drescher

männer sind noch immer auf den guten Willen der Frau angewiesen Dieser Meinung ist — stellvertretend für viele Väter — auch Marcel Isler (42).«Das einzig Gerechte wäre eine Fifty-fiftyLösung», sagt er. Voraussichtlich noch dieses Jahr wird der Glarner von seiner Frau geschieden. Vielleicht stimmt sie dem gemeinsamen Sorgerecht für die beiden Söhne (10 und 13 Jahre) zu, vielleicht nicht.Dass Männer in dieser Situation vom Goodwill der Frauen abhängig sind, mag Isler nicht akzeptieren. In seinem konkreten Fall, findet er, spreche sowieso alles für eine gemeinsame elterliche Sorge. «Ich verdiene gut», sagt er, «wir könnten alle selbst dann komfortabel leben, wenn ich mein Arbeitspensum reduzieren würde.» Und

Heidi Simoni, aufgrund Ihrer Studie sind Sie zu der Empfehlung gekommen, die gemeinsame elterliche Sorge unter bestimmten Voraussetzungen einzuführen.Wann ist das Gesetz sinnvoll?

Heidi Simoni ist seit 2007 Leiterin des Marie-Meierhofer-Instituts in Zürich.

Unsere Schlussfolgerung lautet: Eine Scheidung ist an sich kein Grund, einem der Elternteile die elterliche Sorge zu entziehen. Auf der Basis der gemeinsamen Verantwortung muss man aber einige grundsätzliche und praktische Vereinbarungen aushandeln. Für die betroffenen Kinder ist dabei der konkrete Alltag das wirklich Wichtige. Muss die Betreuung im Alltag genau hälftig aufgeteilt werden?

Nein, das ist höchstens dann praktikabel, wenn die Eltern sehr nahe beieinander wohnen und ihre Erwerbssituation das erlaubt. Auch wenn ein Elternteil Hauptbetreuer ist, können beide die Verantwortung tragen. Wichtig ist, dass eine Beziehung zum Vater und zur Mutter gelebt werden kann. Unsere Studie zeigt: 30 Prozent der geschiedenen Eltern haben das gemeinsame Sorgerecht. Dennoch leben 86 Prozent der Scheidungskinder unter der Woche bei ihrer Mutter, nicht zuletzt, weil dies auch das Betreuungsmodell während der Ehe war. Bald sollte die gemeinsame elterliche Sorge zum Regelfall werden. Wird dann alles besser?

Wir sind auf gutem Weg und müssen ein Gesetz erarbeiten, das alltagstauglich ist und strittige Situationen entschärfen hilft. Leider hat die Diskussion um die elterliche Sorge auch zu Grabenkämpfen geführt, die viele Kinder unnötig belasten. Wir sollten uns jedoch nicht von den wenigen Prozenten hochunzufriedener Elternpaare beirren lassen, die verbissen um das Sorgerecht kämpfen, sondern sehen, dass über die Hälfte der Geschiedenen trotz Turbulenzen einen Weg findet und dabei den gesunden Menschenverstand nicht verliert.

Über Scheidungen liest man dramatische Schlagzeilen. Ihre Studie hat aber ein ganz anderes Bild ergeben.

Ja, gemäss unseren Befragungen sind mindestens drei Viertel der geschiedenen Mütter, Väter und deren Kinder zufrieden mit ihrem Leben, jedenfalls zwei bis drei Jahre nach der Scheidung. Sie haben eine Lösung gefunden, mit der sie sich gut zurechtfinden.

Kinder leiden also nicht zwangsläufig unter einer Scheidung?

Kein Kind steckt eine Scheidung einfach weg. Aber die Trennung muss nicht zu einer familiären Tragödie werden, die das Kind akut oder sogar über einen längeren Zeitraum überfordert beziehungsweise es in seiner Entwicklung einschränkt.

Was hilft Kindern dabei, mit der Scheidung klarzukommen?

Es ist enorm wichtig für sie, informiert zu sein. Sie müssen wissen, wer wann auszieht, wann sie die Mutter und wann den Vater sehen, wo sie mitreden können, was die Eltern entscheiden. Und man sollte ihre Fragen anhören und Antworten darauf suchen. Viele Eltern wollen den Nachwuchs mit Informationen zur Krise oder Scheidung verschonen. Das ist falsch. Die Kinder werden dann mit ihren Sorgen und Ängsten allein gelassen. Manche Kinder geraten zwischen den Eltern in ein wahres Minenfeld. Dabei berufen sich streitende Paare immer auf das Wohl des Kindes.

«Im Namen des Kindeswohls» wird leider manchmal gestritten, um die eigenen Anliegen durchzusetzen. Es ist aber normal, dass Eltern in der Scheidungssituation emotional zeitweise überfordert sind. Es kann ihnen schwerfallen, zu unterscheiden, welches eigene Interessen sind und welches die der Kinder. In solchen Momenten sollte sich eine Familie Hilfe holen.


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das täte Isler gerne, um sich auch unter der Woche um seine Söhne kümmern zu können.Seine Frau Esther (44) fühlt sich von diesen Forderungen etwas überrumpelt.«All die Jahre war ich Hausfrau und teilzeitbeschäftigt.Ich habe mich hauptsächlich um die Kinder gekümmert, während ihr Vater Karriere machte.» Nun wolle ihr Mann von heute auf morgen das ganze Arrangement auf den Kopf stellen.Das geht ihr zu schnell.«Grundsätzlich bin ich auch mit dem gemeinsamen Sorgerecht einverstanden», sagt Esther Isler,«aber die Lösung muss auch für die Kinder stimmen.» Marcel Isler ist derweil überzeugt: «Es wäre auch für die Buben schön, wenn wir uns öfter sähen. Und wir sprechen doch alle immer vom Kindswohl.»

Marcel Isler würde sich auch gerne unter der Woche um seine Söhne kümmern.

Kerstin s. sieht ihre Zwillinge einmal pro monat WährendMarcelIslersChancenaufeinen Teil des Sorgerechts noch intakt sind, ist diese Hoffnung für Kerstin S.* (37) aus dem Aargau gestorben. Ihre zehnjährigen Zwillinge Noëmi* und Luca* leben 15 Kilometer entfernt beim Vater.S.sieht sie nur an einem Wochenende pro Monat. «Das ist schlimm für mich», sagt sie. Seit zwei Jahren hat Kerstin S. einen neuen Partner und mit ihm zwei weitere Kinder: einen Sohn von 18 Monaten und einen wenige Wochen alten Jungen. Dank ihrer neuen Familie ertrage sie die schwierige Situation etwas besser, sagt sie. Bei der Scheidung vor drei Jahren verlor die 37-Jährige das Sorgerecht für die Zwillinge, seither muss sie ihrem Exmann Alimente bezahlen. Die Begründung des Gerichts: Kerstin S. arbeitete während der Ehe zu 100 Prozent und ernährte die Familie. Der Kampf gegen das Gerichtsurteil hat sie über 40 000 Franken gekostet und füllt fünf Aktenordner. Genützt hat alles nichts — im Gegenteil. Inzwischen ist eines von ursprünglich zwei monatlichen Besuchswochenenden gestrichen worden. «Mit all dem will

«Es wäre schön, wenn ich die Kinder öfter sähe. Wir sprechen doch alle immer vom Kindswohl.»

sich mein Exmann vor allem an mir rächen, weil ich mich von ihm getrennt habe», sagt sie, «ich vermisse meine Kinder sehr und habe Angst, dass sie an der vertrackten Situation kaputtgehen.» Der Exmann von Kerstin S., Armand Z.*, hat eine andere Sicht der Dinge: «Kerstin hat ihre Besuchswochenenden manchmal kurzfristig abgesagt und sich einmal ein halbes Jahr lang nicht bei den


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«Das gemeinsame Sorgerecht hätte mir und meinem Mann viele Machtkämpfe erspart.»

Kindern gemeldet. Sie sind enttäuscht und wollen sie nicht mehr sehen.» Es sei zu gewaltsamen Übergaben gekommen, das habe ihm fast das Herz gebrochen,erzählt der Vater. Seit die Zwillinge mehrheitlich bei ihm seien, gehe es ihnen gut. «Meine Exfrau lügt», sagt er, «bei allen Streitereien geht es ihr nicht um die Kinder, sondern ums Geld.» Happige Vorwürfe auf beiden Seiten, ein Seilzie-

hen ums Sorgerecht und die Behauptung, es gehe ums Kindswohl: So enden Ehen immer wieder. Ob das gemeinsame Sorgerecht das verhindern wird? Für Kerstin S. ist zumindest klar: «Auch wenn ich meine Zwillinge nicht öfter sehen würde, hätte das gemeinsame Sorgerecht uns vielehässlicheDiskussionenundMachtkämpfe erspart». Und: «Falls ich mich jemals von meinem jetzigen Partner

trennen sollte, würde ich die Kinderbetreuung mit ihm teilen. Niemand sollte so etwas durchmachen wie meine Kinder und ich.» Texte: Yvette Hettinger Bilder: Lea Meienberg

www.migrosmagazin.ch Wenn es bereits beim Besuchsrecht scheitert: Die häufigsten Probleme und Lösungsansätze.

Kerstin S. erwartet noch einmal ein Kind mit ihrem neuen Mann.


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Bilder: Arnd Wiegmann/Reuters, Tanja Demarmels/Ex-Press

Rettungsaktion über dem Nebelmeer

Was man nicht alles macht, um der ewigen Nebeldecke im Mittelland zu entfliehen! Wie jedes Jahr suchten die Pilatusbahnen ein paar Freiwillige, die bereit waren, an der alljährlichen Rettungsübung teilzunehmen. Bedingungen: Mut und Schwindelfreiheit. Zudem empfahlen die Organi-

satoren, nicht die schönste Kleidung anzuziehen. Die 15 Freiwilligen wurden ohne Zwischenfall aus den 40 Meter über dem Boden hängenden Gondeln abgeseilt. Ein Erlebnis, das sie wohl nicht so schnell vergessen werden. Nicht nur wegen der wunderbaren Aussicht.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Warum ist es am Südpol kälter als am Nordpol?

«Griechenland hat für die Euro-Zone die gleiche Bedeutung wie der Kanton Uri für uns.»

Weil der Nordpol auf Meereshöhe liegt und zudem von den vergleichsweise warmen atlantischen Gewässern umspült wird. Im Sommer steigen die Werte dank milden Luftmassen aus dem Süden gar über den Gefrierpunkt, und die Eisschicht ist nur ein paar wenige Meter dick. Deshalb liegt die Durchschnittstemperatur am Nordpol «nur» bei minus 15 bis minus 20 Grad. Am Südpol hingegen ist es im Schnitt 20 Grad kälter. Er befindet sich rund 3000 Meter hoch auf einem gewaltigen Eispanzer über dem antarktischen Kontinent, also auf dem Festland. Milde Luftmassen schaffen es praktisch nie bis dorthin. Das führt zu den kältesten Temperaturen auf dem ganzen Planeten. Der Rekord liegt bei minus 89,2 Grad, gemessen 1983 bei der sowjetischen Forschungsstation Wostok.

Die Schweiz würde Uri natürlich retten, sagt der Basler Wirtschaftsprofessor Silvio Borner (70) in der «Handelszeitung», aber der Kanton würde unter Finanzaufsicht gestellt. Eine vergleichbare Regelung empfiehlt Borner auch der EU. Finanziell sollte dies kein Problem sein, wie der Uni-Vergleich zeigt.


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Nr. 46, 14. November 2011 | Migros-Magazin |

Der alte Mann

Seit 30 Jahren kämpft Bauer Ott gegen den Giessbach. täglichen Kampf gegen die Natur ab.

Die Verbauung des Giessbachs ist Peter Otts Lebenswerk.

A

uf den ersten Blick erscheinen sie tot. Flach liegen die Kälber unweit der Mutterkuh auf dem krustigen Boden —und geniessen entspannt und regungslos die letzten Sonnenstrahlen. Im Hintergrund liegt still der kleine Ort Schwarzenberg LU. Es ist ruhig hier, auf 1000 Meter über Meer.Der Hof Oberlängerle an der Nordflanke des Pilatus scheint verlassen. Kein Mensch ist zu sehen, kein Hund zu hören. Aus der benachbarten Schlucht murmelt monoton der Giessbach. Rund 60 Meter tief hat er sich hier im Verlauf der Jahrzehnte ins Gelände eingegraben und eine 150 Meter breite Schlucht ausgespült. Auf deren Grund schlängelt sich eine Fahrspur.Vorbei an den wuchtigen Gesteinsbrocken, zwischen denen hindurch sich der Wildbach seinen Weg hinunter zur Rümlig sucht, um dann mit dieser der Kleinen Emme zuzufliessen. Eine Naturstrasse im fast ausgetrockneten Bachbett? Am untersten Ende der Strasse blitzt etwas auf. Die Scheibe eines Baggers. Winzig steht er zwischen den kahlen Schluchtwänden. Emsig schwenkt sein gelber Arm hin und her. Und dann ist auch sein Motor zu hören.

Peter Ott lebt nur noch für die Arbeit am Giessbach. Fünf seiner sieben Kinder haben sich von ihm abgewandt. Sie wollen nichts mehr wissen von Steinen und Wasser.


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und der Wildbach

Weder Haftstrafen noch der Zerfall seiner Familie bringen den Bauern von seinem

Peter Ott mit Bagger Nummer elf. Die zehn anderen wurden beschlagnahmt.

Eingebettet im leisen Gemurmel des Baches. Der Mann hinter den Hebeln fixiert das nächste Ziel der Baggerschaufel.Sein Blick ist konzentriert, sein Gesicht zerfurcht, sein Haar wild. Routiniert lässt er den Baggerarm in den Steilhang sinken, greift eine Schaufel voller Erde heraus,lässt Kabine und Baggerarm um 180 Grad drehen und gibt die Erde wieder frei. Fast scheinen sie miteinander verwachsen zu sein, der Bagger und sein Führer. Vereint im Kampf gegen die übermächtigen Steilhänge beidseits des Giessbachs und gegen die gewaltigen Felsbrocken im Bachbett. «Das ist mein elfter Bagger», sagt der Mann im Bagger. Es ist Bauer Peter Ott (70). Wo sind die anderen zehn Bagger geblieben? «Die hat man mir weggenommen», sagt er mit einer Mischung aus Verbitterung und Verachtung. Dabei hat Ende der 70er-Jahre alles so hoffnungsvoll begonnen.Eines Tages kam er ganz aufgewühlt nach Hause. «Ich kann mich noch an deinen Blick erinnern, als du nach Hause gekommen bist und gesagt hast: Jetzt habe ich den idealen Hof gefunden.Er ist zwar von zwei Bächen eingeklemmt,aber

mit dem näheren werde ich schon fertig», erinnert sich Peter Otts Frau Josy. Darüber kann Peter Ott nur sanft lächeln. Er weiss, was er zu tun hat.

Konfiszierten Bagger aus dem polizei-Werkhof geklaut Der unbeirrbare Bauer von Schwarzenberg hat jahrelang national Schlagzeilen geliefert. Als ihn die Polizei vor versammelten Medien zum Gerichtstermin abführte. Als ihn die Polizisten in den Gerichtssaal tragen mussten, weil er sich weigerte zu gehen. Als er wiederholt und zum Teil monatelang im Gefängnis sass. Als er sich mit einem Husarenstück einen seiner konfiszierten Bagger aus dem Polizei-Werkhof zurückholte. «Ich habe denen ja geschrieben, dass ich den Bagger innert zehn Tagen wieder haben muss. Und nachdem ich keine Antwort erhielt, musste ich ihn halt selber holen», erzählt er ungerührt. Jahrelang versuchten die Luzerner Justizbehörden den Bauer daran zu hindern, den Giessbach nach eigenen Vorstellungen und Ansichten zu verbauen. Vergeblich. «Ich muss den Bach so gestalten, dass er mir nicht mein ganzes Land wegfrisst», sagt

er. Das Ersatzland, das ihm die Gemeinde zur Verfügung stellen wollte, lehnte er ab. «Den Sumpf können sie selbst behalten.» Anfänglich, das war um 1980, hätten ihn Nachbarn und Gemeinde noch unterstützt in seinen Bemühungen, das weitere Auswaschen des Bachbetts zu verhindern. Dann habe sogar der Kanton selbst damit begonnen, den Bach zu verbauen. «Aber völlig falsch. Indem sie die Bachränder befestigten, ermöglichten sie dem Fluss, sich noch tiefer einzugraben.» Bauer Ott glaubt zu wissen, wie man Bäche wirklich zähmt.«Das habe ich von meinem Vater gelernt. Er hat auch einen Bach verbaut. Oberhalb des Lauerzersees», sagt er. Er habe eine klare Strategie,die jener der amtlichen Bachverbauern zuwiderläuft,meint Peter Ott.«Statt dem Bach freien Fluss zu ermöglichen, muss man ihn abbremsen.Und mit grossen Felsbrocken, die er nicht wegspülen kann, das Bachbett stabilisieren.» Stolz weist er zum Bachbett: «Alle diese grossen Steine und Felsbrocken habe ich in den vergangenen 30 Jahren vom Bachrand ins Bachbett verschoben.» Allein? «Die meisten allein mit dem Bagger. Die

«Ein Bach gibt immer zu tun, fertig ist man eigentlich nie.» Peter Ott


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Perpignan. Fahrt via Genf, Orange und Montpellier nach Perpignan. 2. Tag: Perpignan–Zaragoza. Wir ßberqueren die franzÜsisch-spanische Grenze und erreichen Zaragoza, die frßhere Hauptstadt des KÜnigreiches Aragonien. Gefßhrter Altstadtrundgang mit Fßhrung in der beeindruckenden Basilica Nuestra Seùora del Pilar mit ihren insgesamt elf Kuppeln. Das Innere der Basilika ist mit Fresken von Goya ausgeschmßckt. 3. Tag: Zaragoza–Madrid–Toledo. Fahrt in die spanische Hauptstadt. Madrid gilt  

 

  





     



 

 

   

          

  

  

  



mit Recht als eine der schÜnsten Städte Europas. Gefßhrte Stadtbesichtigung und anschliessend Weiterfahrt nach Toledo. 4. Tag: Toledo. Toledo fällt in erster Linie durch seine spektakuläre Lage oberhalb der Tajo-Schlucht auf. Auf einer Fßhrung entdecken wir die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, sowie die riesige Kathedrale. Nachmittag zur freien Verfßgung. 5. Tag: Toledo–Córdoba. Weiterfahrt in die geschichtsträchtige Stadt Córdoba. Nach der Ankunft haben wir Zeit, das einzigartige Flair der Stadt mit ihren weissgetßnchten Häusern und zauberhaften InnenhÜfen individuell zu geniessen. 6. Tag: Córdoba–Carmona–Sevilla. Die bedeutendste Sehenswßrdigkeit von Córdoba ist die Moschee (Mezquita), die zu beiden Seiten von Hofgärten mit Orangenbäumen flankiert ist. Gefßhrte Besichtigung. Auf der Weiterfahrt nach Sevilla Besuch der typisch andalusischen Kleinstadt Carmona, die sich ßber der Guadalquivir-Ebene erhebt. 7. Tag: Sevilla. Besuch der Altstadt von Sevilla. Wir sehen u.a. das Judenviertel – Barrio de Santa Cruz, die Alcazar und die gewaltige Kathedrale (von aussen). Freier Nachmittag fßr individuelle Entdeckungen oder eine Kutschenfahrt durch die Gassen der Altstadt (fakultativ). 8. Tag: Sevilla–Ronda–Granada. Entlang der Route der Weissen DÜrfer erreichen wir das an atemberaubender Lage, am Rande einer tiefen Schlucht gelegene Ronda. Besichtigung der berßhmten Stierkampfarena und Altstadtrundgang. Abends erreichen wir Granada. 9. Tag: Granada und Alhambra. Gefßhrte Besichtigung des maurischen Palastes Alhambra und der Generalife-Gärten. Nachmittag zur freien Verfßgung. Sehenswert sind in Granada, nebst der herrlichen Lage am Fuss der Sierra Nevada, auch die Kathedrale

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sowie die faszinierenden Stadtteile AlbaicĂ­n und Sacromonte, mit ihren typischen Flamenco-Lokalen. 10. Tag: Granada–Benicasim. Wir verlassen Granada und erreichen via Elche und Alicante Benicasim bei CastellĂłn. 11. Tag: Benicasim–Barcelona– Balaruc les Bains. Nach dem FrĂźhstĂźck fahren wir nach Barcelona. Wir haben Zeit fĂźr einen Spaziergang Ăźber die berĂźhmte Flaniermeile ÂŤLas RamblasÂť und ein individuelles Mittagessen. Anschliessend Weiterfahrt nach SĂźdfrankreich zu unserem letzten Ăœbernachtungsort Balaruc les Bains, nahe der Stadt Sète. 12. Tag: Balaruc les Bains–Schweiz. RĂźckfahrt via Orange und Genf zurĂźck zu den Einsteigeorten.

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Mittwoch–Sonntag Frßhling 1: 07.03.–18.03. 2: 14.03.–25.03. 3: 21.03.–01.04. 4: 28.03.–08.04. 5: 04.04.–15.04. 6: 11.04.–22.04. 7: 18.04.–29.04. 8: 25.04.–06.05. 9: 02.05.–13.05.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

grössten mit Hilfe meines Bruders.» Sein Bruder Paul scheint sein einziger Mitkämpfer zu sein. Seine übrigen Mitmenschen hat sich der unbeugsame Bachverbauer Ott im Lauf der Jahre zu Gegnern gemacht, zu resignierten Gegnern. Den jahrelangen Rechtsstreit hat Ott schliesslich im Jahr 2003 vor Bundesgericht zu seinen Gunsten entschieden. Mit einer typischen juristischen Wendung.«Ein schlauer Zürcher Anwalt hat erkannt, dass ich den Bach nicht ohne Bewilligung verbaue,sondern bloss Schaden an meinem Land abwende.Und das ist erlaubt.»

peter ott hat bereits 800 Meter des Bachbetts bearbeitet Seit diesem Urteil baggert Peter Ott unbehelligt im Bachbett weiter. «Jetzt komme ich erst richtig vorwärts. Die ständigen Rechtsstreitigkeiten haben mich enorm viel Zeit gekostet.» Trotz seiner erkrankten Fussgelenke klettert der 70-Jährige flink durch das Bachbett. Zwischen den Felsbrocken spiegelt stil-

les Wasser den blauen Himmel wider. «Hier haben sich Bachforellen angesiedelt», freut sich Peter Ott. «Bevor ich in so einem Becken baggere, trübe ich das Wasser. Dann flüchten die Fische in die benachbarten Becken.So mache ich keinen von ihnen kaputt.» Auf rund 800 Meter Länge hat er das gewaltige Bachbett mit sorgsam platzierten Stein- und Felsbrocken bestückt und Baumstämme als Stabilisatoren eingesetzt.«Ja,ich bin jetzt im untersten Teil des Bachbetts angelangt. Damit zeichnet sich ein Ende ab», bestätigt er etwas widerwillig. Um gleich anzumerken: «Natürlich gibt so ein Bach immer zu tun. Fertig ist man eigentlich nie.» Fertig ist dagegen die Geduld seiner Frau Josy und seiner insgesamt sieben Kinder im Alter von 20 bis 45 Jahren.Nur noch zwei von ihnen kommen gelegentlich auf den abgelegenen Hof. Die anderen wollen nichts mehr hören und wissen über den Ort, von dem sie einst kilometerweit talwärts zur Schule laufen mussten, und über ihren Vater, der als sturer

Bachverbauer schweizweit bekannt ist. «Manchmal würde ich am liebsten sagen: Tschau Daddy, tschau Oberlängerle, tschau Giessbach! Und würde eine kleine Wohnung mieten», klagt die 67-jährige Bauersfrau in der düsteren Wohnstube den Tränen nahe.Ott löffelt ungerührt im hohen Kaffeeglas. «Sie muss selbst wissen,was sie will.Ich bleibe hier. Mir gefällt es», sagt er. «Keine lästigen

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Peter Ott zeigt, wo sich die Bachforellen angesiedelt haben.

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Da lebten sie noch zusammen auf dem Hof Oberlängerle: Josy und Peter Ott. Inzwischen ist sie ausgezogen.

hof und Vieh verpachtet, um mehr zeit für den Bach zu haben Seine Frau leidet an Gelenkschmerzen. In der einfachen Küche mit dem Allernötigsten darin muss sie mit kaltem Wasser hantieren.Das Leben in dem maroden Holzhaus mit Holzofen empfindet sie als «Hölle». «Als du vom Knast heimgekommen bist, hast du mir vor laufenden Fernsehkameras versprochen,

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für warmes Wasser zu sorgen. So wie du es im Gefängnis genossen hast. Bis heute hast du nichts gemacht.Ich kann nicht einmal warm duschen», wirft sie ihm vor. Das war 2001. Bauer Ott ist nicht bloss eigensinnig, sondern auch verschwiegen. Damit er noch mehr Zeit für den Bach hat, hat er seinen Hof mitsamt dem Vieh verpachtet, ohne seine Familie darüber zu informieren.«Alles hinter unserem Rücken», sagt Josy Ott und zetert weiter: «Wir alle fragen uns schon lange, woher du all das Geld für die Bagger und die Bachverbauung hast.» Bauer Ott schweigt und mustert versonnen sein Kaffeeglas.Später humpelt er mit seinen kaputten Fussgelenken zu seinem Velo und fährt zu seinem Auto vor der Scheune.Von dort weiter zur Bachsperre der Gemeinde weiter unten. «Sie ist schon stark unterspült. Aber die Gemeinde unternimmt nichts dagegen. Ich würde die Sache für 300 Franken in Ordnung bringen.» In Ordnung gebracht hat inzwischen Josy Ott ihre Lebenssituation.Sie wohnt jetzt unten im Dorf Schwarzenberg. Bauer Ott aber haust und baggert weiter einsam am Giessbachtobel. Text und Bilder: Niklaus Wächter

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Nachbarn, keiner der mir dreinredet. Keiner der mir sagt, was ich zu tun habe.» Das schätzungsweise 200 Jahre alte Wohnhaus ist baufällig. Aber Bachverbauer Ott findet keine Zeit, sein Heim wohnlicher zu gestalten.Sein Lieblingsplatz ist das Bachbett.«Du hast nur deinen Bach im Kopf. Aber dass deine Familie daneben zugrunde geht, das kümmert dich nicht», wirft die Bauersfrau ihrem Mann vor. Peter Ott steckt die Kritik mit einem nachsichtigen Lächeln weg. «Zuerst kommt doch die Familie, dann der Betrieb und dann der Bach», doppelt die Bauersfrau verbittert nach. Bauer Ott teilt diese Ansicht nicht.«Zuerst kommt der Bach. Denn wenn er das Land wegfrisst, kann die Familie nicht darauf leben», kontert er.

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KoluMne

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Nr. 46, 14. November 2011 | Migros-Magazin |

Der hausMann

Samichlaus fährt Ski Bänz Friedli geht es gut. Danke.

November kann so schön sein. Die Herbstblätter. Der Räbeliechtliumzug. Und wenn aus den waldigen Furchen des Üetlibergs Nebelfetzen aufsteigen, erinnert es mich ans Emmental. Wunderbar! Den November mag ich nur schon deshalb, weil ich dann durch die Läden streifen und Kleinigkeiten für den Gschänkli-Adventskalender der Kinder aussuchen kann … Ich shoppe nämlich fürs Leben gern. Und dann muss ich lesen, das schwedische Möbelhaus — Sie wissen schon, dasjenige mit den Hu***gopf***ami-nomal!-Gebrauchsanweisungen — prüfe die Einführung eines Männerhorts mit TV-Ecke, Töggeli- und Flipperkasten, wo Frauen dann während des Shoppings ihre Typen deponieren könnten, weil Männer ja bekanntlich Einkaufsmuffel seien … Öd, diese Typisierungen, die uns Männern sagen, wie wir scheints seien! In den Ratgeberregalen wimmelts von Büchern, die uns weismachen wollen, wie schwierig es sei, Vater zu sein und doch ein ganzer Kerl zu bleiben — als haderten wir fortwährend mit dem Rollenkonflikt, ob wir nun Softie oder Mannsbild oder beides aufs Mal zu sein hätten. Blödsinn. Vater zu sein ist einfach nur beglückend. Und wer Fudi putzt, Blusen bügelt, Haferbrei kocht und Franzwörtli abfragt, verliert deswegen nicht seine Männlichkeit. Ich jedenfalls bin guter Dinge, danke der Nachfrage. Ausserdem habe ich viel zu lachen, dieser Tage. Im Aargau erzählte mir eine Mutter, ihr

«November kann so schön sein.» sechsjähriger Sohn Souleye habe Bliggs Refrain «Rosalie, die Rose sind für dich, mi Amor» stets voller Inbrunst so nachgesungen: «Rosalie, die Hose sind dir z chlii …» Eine Luzerner Mutter schaute in den Poesiealben ihrer — inzwischen erwachsenen—Kindernach.«Lieblingsband: Die Pörpel», stand da. Die Pörpel? Richtig, das sind die mit «Ta, ta, taaaa … Ta, ta, ta-raaa – Smoooooke on the water …». Rätselraten dann beim Eintrag: «Lieblingsessen: Steser.» Bis sich herausstellte: Gemeint war «s Dessert». «Unser Zweieinhalbjähriger kam stolzvomZooheim»,berichtetAndrea aus Zürich-Altstetten, «und erzählte, er habe den Tiger mit dem ‹Fernglacé› beobachtet.» Christas Tochter fragte als Dreijährige: «Mama,sind wir informiert

oder katholisch?» Ihr Brüderchen wollte um Ostern am Frühstückstisch unbedingt das Lied hören,«wo de Samichlaus Schii fahrt».Die Mutter,ratlos,hebt zum einzigen Samichlauslied an, das ihr gerade einfällt; Volltreffer: «Was isch säb für es Liechtli? Was isch säb für en Schii?» Ein Mami berichtet: «Unser Nachbarsjunge hat gern ‹Camarell›,und ‹Schmeisschäs›.» Was «Fleischkäs» bedeutet.«Und unsere Tochter kann den ‹Schliffverluss› an ihrer Jacke schon ganz alleine schliessen.» Da fallen mir Frudi, der Frosch, und Chutzli, der Zwerg, ein. Die verdrehen auch immer die Wörter. Sie kennen «Frudis Abentür» nicht? Kann ich, sollten Sie noch auf der Suche nach einem Adventskalender sein, nur empfehlen: eine Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen, 24 Episoden in schönstem Berner Oberländer Dialekt. Zwei Frauen aus Adelboden haben sie ursprünglich für ihre Gotte- und eigenen Kinder geschrieben und gezeichnet. Und haben Sie auch so ein Notfallhandy, falls ein Kind mal allein unterwegs ist? Bei Familie W. im Schaffhausischen SMS-elte die Zehnjährige, als sie unverhofft ihren Onkel Viktor im Bus antraf, nach Hause: «Mama! fickdor ist auch auf dem bus.» Bänz Friedli live: 17. 11. Bösingen FR, 18. 11. Wil SG, 20. 11. Melchnau BE mit Tinu Heiniger, 22. 11. Luzern.

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Auch Kohlenhydrate machen dick Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis mitverantwortlich? 37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60% des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, in unserer bewegungsarmen Zeit nicht mehr aktuell ist. Werden nämlich mehr Kohlenhydrate aufgenommen, als der Körper benötigt, werden diese in Fett umgewandelt und als Reserve gespeichert. Wie werden wir diese Reserven wieder los? Grundlage einer nachhaltigen Gewichtskontrolle sind ausreichende Bewegung und eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung. Ergänzend können moderne Präparate eingesetzt werden.

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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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KinDer-gesunDheit

«Kinder sind nicht der Besitz der Eltern» Die Zahl der Fälle, in denen Eltern ihren Kindern eine medizinische Behandlung verweigern, steigt. Oft ist es schwierig, mit den ideologisch motivierten Angehörigen eine Lösung zu finden. Ulrich Lips, wie häufig verweigern Eltern ihren Kindern eine medizinische Behandlung?

Harte Zahlen habe ich keine. Aber ich allein habe es in jetzt 23 Jahren sicher über ein Dutzend Mal erlebt.Und in letzter Zeit ist die Tendenz eher zunehmend. Was für Gründe sind Ihnen schon begegnet?

bilder: foto-begsteiger/vario images/bab.ch, Unit Photography/everett Collection/Keystone, béatrice Devènes/Pixsil

Ulrich Lips (63) ist stellvertretender Leiter des Kinderspitals Zürich und Chef der Zürcher Kinderschutzgruppe.

Meist geht es um die Alternativmedizin und um Krankheiten,die starke Medikamentebrauchen,wieetwaChemotherapie. Die Eltern haben Angst vor den Nebenwirkungen und glauben, auch mit alternativen Methoden erfolgreich zu sein. Man traut Ihnen als Arzt also nicht zu, dass Sie das richtig einschätzen können?

Richtig. Dabei wären wir sogar offen für komplementärmedizinische Methoden, ergänzend zu unseren. Werden diese jedoch allein angewendet, wird es gefährlich für das Kind. Wie versuchen Sie Eltern zu überzeugen, Ihre Hilfe dennoch anzunehmen?

Wir zeigen ihnen die Konsequenzen auf, erläutern ihnen die Prognose mit und ohne Chemotherapie,wir klären über die Nebenwirkungen auf. Dabei reden wir immer mit beiden Elternteilen. Wir bieten an,mit einer Familie zu sprechen,bei

An der Chemotherapie scheiden sich oft die Geister. Manche Eltern setzen auf alternative Heilmethoden.

der ein Kind den gleichen Tumor hatte. Falls das Sinn macht und gewünscht wird, sprechen wir auch mit einer wichtigen Person des Familienclans oder der religiösen Gemeinschaft. Das ist häufig erfolgreich,weil diese Personen oft konzilianter sind als die Eltern. Allerdings: Wenn ein Kind Leukämie hat, kann man nicht wochenlang diskutieren.

weit, aber es hört dort auf, wo das Wohl des Kindes gefährdet ist. Kinder sind nicht der Besitz der Eltern, sie haben ihre eigenen Rechte. Aber auch wenn die Vormundschaftsbehörde involviert ist, können sich die Diskussionen und Rechtshändel hinziehen. Es kommt vor, dass es am Ende zu spät ist und das Kind trotz allem stirbt.

Was geht in den Eltern vor, die sich trotz allem verweigern?Warumversuchen sie nicht alle Wege, ihrem Kind zu helfen?

Und Sie können nur daneben stehen und zusehen?

Das ist genau das grosse Rätsel. Auch ich kann das nicht nachvollziehen. Bringt Sie so ein Verhalten nicht zur Weissglut? Wie gehen Sie damit um?

Es bringt nichts, wütend zu werden. Das würde es nur schlimmer machen. Es gehört zur Professionalität, seine Gefühle zu kontrollieren. Haben die Eltern wirklich mehr Rechte als ein Arzt, der verpflichtet ist, Leben zu retten? Können Sie gar nichts tun?

Doch. Wenn alle Diskussionen nichts fruchten,wendet sich das Behandlungsteam an die Kinderschutzgruppe,und die kann dann die Vormundschaftsbehörde einschalten. Das Recht der Eltern geht

Ja, das ist leider so.

Gibt es gesellschaftliche Entwicklungen, die diese Verweigerungshaltung von Eltern verstärken?

Ganz klar. Eltern wollen heute überall mitreden,was ja per se nicht schlecht ist. Aber das Kindeswohl darf dadurch nicht gefährdet werden. Ausserdem sind Kinder oft solche Wunschkinder, dass alles, was nicht genauso rauskommt, wie man es sich vorstellt, als Katastrophe empfunden wird. Braucht es Eignungstests für Eltern?

Diese Frage ist eine nette intellektuelle Spielerei, aber niemals durchsetzbar. Auch wenn ein solcher Test vielleicht nützlich wäre. Text: Ralf Kaminski

Frau Der WoChe

Mann Der WoChe

Göttin der Weisheit

Literarischer Finanzdirektor

In illustrer Gesellschaft befindet sich Isabel Lucas (26) in ihrem neuen Film «Immortals»: Die schweizerisch-australische Schauspielerin, die in melbourne geboren und in Horw LU zur Schule gegangen ist, spielt die griechische Göttin Athene – neben Stars wie mickey rourke und John Hurt. Lucas lebt heute in Los Angeles und ist seit ihrem Auftritt im letzten «Transformers»-Streifen an der Seite von Shia Labeouf ein gefragter Star. Dem «blick» erzählte sie, dass Schweizerdeutsch die erste Sprache war, die sie gelernt hatte.

ohne Steuern gäbe es keine Demokratie, findet Pascal Broulis (46), freisinniger Finanzdirektor des Kantons Waadt mit griechischen Wurzeln. Nicht nur hat der Politiker in seinen neun Amtsjahren die Schulden des Kantons von neun auf weniger als zwei milliarden Franken reduziert, er gibt auch alle paar Jahre ein buch heraus. Das neuste trägt den Titel «L’impôt heureux» (glückliche Steuer) und versammelt 150 Anekdoten rund um das Steuernzahlen.


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Nr. 46, 14. November 2011 | migros-magazin |

Teleboy im Ruhestand

Fernsehen ist eine Scheinwelt. Das sieht man nirgends besser als bei einem Rundgang des Schweizer Fernsehens. Das Migros-Magazin tauchte einen Nachmittag lang ab in

«Kassensturz»-Kasse

Medienpionier Roger Schawinski (vorne) erfand den «Kassensturz», bis heute eine der erfolgreichsten Sendungen überhaupt. Bei der Erstausstrahlung am 4. Januar 1974 stand die Kasse im Zentrum.

D

er Teleboy hatte «ich gwaggle hin und her» zum letzten Mal im Januar 1981 gesungen. Kurz danach wurde eine der über zwei Meter grossen Figuren, die in der Sendung die Punktezahl angezeigt hatten, in der Werkhalle an die Wand genagelt.Was mit den anderen passiert ist, weiss nicht mal Harry Mäder (53), Leiter des Requisitenfundus der SRG-Produktionsfirma TPC. Dabei steht er im Ruf,auswendig zu wissen,wo welche Preziose lagert. Gegen 100 000 Stücke kamen im Laufe von fast 60 Jahren Schweizer Fernsehen zusammen.Sie stapeln in Regalen, sortiert nach den Stichworten Haushalt,Militär,Sommer, Weihnachten,Tiere,Büroutensilien oder einfach Wasser. Darunter gibts auch echte Raritäten, wie eines der ersten Handys aus den frühen 80er-Jahren, gross und schwer wie ein Telefonbuch, oder ein ausgestopftes Krokodil. Aber am Bildschirm ist vieles mehr Schein als Sein. Nicht alles ist so echt, wie es aussieht. Die Hausfassade aus «Lüthi und Blanc» ist bloss zehn Zenti-

meter dick und aus Sperrholz, der Rembrandt an der Wand ein billiger Druck und das Sofa, auf dem die Gäste im «Zischtigsclub» debattierten, hatte schon früh an mehreren Stellen Flicken. Der Freude der Zuschauer tut das keinen Abbruch. Und diejenigen, die auf einer Führung durch die Fernsehanstalt die Schätze live zu sehen bekommen, sind ohnehin entzückt.Der Besuch im Requisitenlager ist immer ein Höhepunkt des Rundgangs. Nicht nur die Redaktionen bedienen sich gerne im Fundus, um ihr Studiodekor aufzumöbeln, auch externe Ausstatter schätzen das Lager. Ausgeliehen wird jedoch nur an Profis, für Spielfilmproduktionen oder Werbespots.Die Kostümabteilung hingegen vermietet auch an Private. Dort verbirgt sich hinter den vollgepacktenKleiderregalenderDamenabteilung ein besonderer Schatz, ein meterlanges Gestell, das vom Boden bis zur Decke reicht und nur eines enthält: Schuhe. Text: Ruth Brüderlin Bilder: Stephan Rappo

Der Leiter des Requisitenfunds, Harry Mäder,


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durch die Requisitenkammer die Schweizer Fernsehgeschichte.

«teleboy»

Kurt Felix war Erfinder und Moderator der Show, die von 1974 bis 1981 lief. Am 13. September 1975 erreichte der «Teleboy» mit 2 073 000 Zuschauern die höchste je gemessene Zuschauerzahl in der Schweiz.

in seinem Büro. Seit 1988 verwaltet er die über 100 000 Requisiten.


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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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«risiko»

152 Mal lief die Spielshow von Gabriela Amgarten. Legendär ist der Bschiss vom 5. Januar 1998, als ein Kandidat die Antworten bereits im Voraus wusste. Ein Gericht verurteilte den Betrüger anschliessend zu viereinhalb Monaten Gefängnis auf Bewährung. Am 11. Dezember 2000 war Schluss mit «Risiko». Das Glücksrad wanderte in den Requisiten-Fundus. Gabriela Amgarten blieb noch bis 2010 SF-Unterhaltungschefin.

«club»-sofa

Diese beiden hellbraunen Ledersofas sind die Originale aus den Anfängen der Sendung im Jahr 1985. Darauf sassen die Gäste, der Moderator hatte einen Sessel. Das Studiodekor wurde im Lauf der Jahre mehrmals verändert, und 2005 wechselte auch der Name. Aus dem «Zischtigsclub» wurde schlicht der «Club». Moderator Ueli Heiniger (oben) ist seit 2006 nicht mehr dabei. Schon früher wurde der Konsum von Alkoholika und Tabak abgeschafft. Giacobbo/Müller rezyklierten eines der Sofas, auf dem nun Mike Müller als Albaner Mergim Muzzafer palavert.


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für die Normandie sind. Sie erreichen nach dem Mittagessen die «Gotische Stadt» Rouen. Hier erwartet Sie ein geführter Rundgang durch die sehenswerte Altstadt (*). 7. Tag: Rouen – Les Andelys. Ein Höhepunkt der heutigen Tagesetappe ist sicherlich die Fahrt nach Les Andelys in einer der landschaftlich herrlichsten Lage des Seine Tals. Nach dem Mittagessen bietet sich Ihnen die Möglichkeit die Stadt auf einem Rundgang (*) zu entdecken. Les Andelys in einem Bogen der Seine in der Nähe von Paris wird von seiner Schlossruine Gaillard bewacht, die hoch oben über der Seine von Richard Löwenherz erbaut wurde. 8. Tag: Paris–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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«casa nostra»

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So hiess eine der vielen Sendungen, die TV-Urgestein Kurt Aeschbacher moderierte. Clou dabei: Das Studio war eingerichtet wie eine komplette Wohnung. Der vergoldete Porzellanthron (unten) war kein Gebrauchsgegenstand, sondern reine Dekoration des Bads.

Dominik Dachs

Legendär sind die Figuren um «Dominik Dachs und die Katzenpiraten». Igel Niki-Tiki (rechts) ist noch da. Der Rote Tom, Chef der Piratenbande, fehlt. Er wurde ausgeliehen und kam nie mehr zurück. Anzeige


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NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 | migros-magazin |

«Es braucht wenig, um gesünder zu leben»

Soziologin Ilona Kickbusch war lange für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) tätig. Heute berät sie Regierungen auf der ganzen Welt. Die 63-Jährige über soziale Ungleichheiten im Gesundheitsbereich, Essensregeln in der Schule und die wichtigsten Ernährungsgrundsätze.

Ilona Kickbusch, Sie haben lange in den USA gelebt undwohnen heute in Bern.Wo lebt man gesünder?

Der Zugang zu einem gesünderen Leben ist in der Schweiz einfacher, allein schon deshalb, weil wir hier weniger aufs Auto angewiesen sind als in den weiträumigen USA. Dort hat es wenig öffentliche Verkehrsmittel,RadwegeundFussgängerstreifen.In der Schweiz bewegen wir uns mehr und kommen auch einfacher zu gesundem Essen als in Amerika. Und wir haben weniger extreme soziale Ungleichheiten. Unter einem gesunden Leben versteht mancher all das, was Lust und Spass verdirbt.

Vor 15 oder 20 Jahren war das vielleicht noch so. Inzwischen erleben viele Menschen einen Gewinn an persönlicher Lebensqualität dank eines gesunden Lebensstils. Sie merken, dass Gesundheit und Bewegung Spass machen,sie unternehmen zusammen eine Bergwanderung oder geniessen ein feines, gesundes Essen. Was ist eigentlich Gesundheit? Gibt es eine Definition dafür?

Im Gegensatz zur Krankheit nicht nur medizinisch. Es sind auch soziale und psychische Komponenten zu berücksichtigen. Deshalb hat Gesundheit immer eine gesellschaftliche Bedeutung, aber auch eine sehr private. Wir unterscheiden drei Dimensionen der persönlichen Gesundheit: Die eigene Wahrnehmung, das gesellschaftlich-soziale Umfeld und die medizinischen Befunde. Deshalb ist Gesundheit ein Befinden,das sehr persönlich erfahren wird. Und wie äusserst sich das? Können Sie ein Beispiel dafür nennen?

Sie werden Menschen mit Diabetes finden, die sich nicht dauernd als krank

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Wer vermittelt uns diese Kompetenz?

Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit jedes Einzelnen, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.Die Gesellschaft und die Politik müssen ein stärkeres Bewusstsein dafür entwickeln, wie wichtig es ist,eine solche Kompetenz für alle zu schaffen und durch diese Transparenz im Gesundheitssystem und in der Konsumwelt zu unterstützen.Weil eine gesunde Gesellschaft auch wirtschaftlich bedeutsam ist,liegt dies im gesellschaftlichen Interesse. Wir brauchen dafür im Alltag konkrete Antworten, etwa wie ich einkaufen soll, welche Lebensmittel gesund sind, was ich kochen und wie viel ich mich bewegen soll.

Wenn es um grosse Entwürfe für eine «gesundheitsgerechtere» Gestaltung unserer Welt geht, zählt ilona Kickbusch (63) zu den ersten Adressen. Die promovierte Soziologin, Politikwissenschafterin und Initiatorin der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung hat während ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die europäische und internationale Gesundheitspolitik mitgeprägt. Seit ihrer Zeit als Professorin an der Yale University in den USA ist sie als Beraterin für viele nationalen Regierungen, internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) tätig.

definieren, während andere ihre Krankheit in den Mittelpunkt ihres Daseins stellen.Untersuchungen von Menschen, die über 100 Jahre alt geworden sind, zeigen, dass diese häufig sehr gut sozial vernetzt sind und eine eher optimistische Lebenseinstellung haben. Nachdem wir es geschafft haben, unser Durchschnittsalter zu erhöhen, geht es nun offensichtlich darum, besser und gesünder zu leben.

Ja, denn wir wollen mit viel Lebensqualitätalt werden.Das ist für viele Menschen auch einfacher geworden. Einerseits durch das Lebensumfeld, anderseits durch ein höheres Gesundheitsbewusstsein. Gesundheit lebt sich ja immer nur praktisch im Alltag, in unserer Lebensund Arbeitswelt. Das Zusammenspiel zwischen dem, was ich selber mache, und dem,was mir meine Umwelt ermöglicht, ist geprägt von Eigen- und Mitverantwortung für die anderen. Dafür braucht man eine Gesundheitskompetenz, die nicht für jeden gleichermassen zugänglich ist.

«Gesundheitliche Ungleichheiten nehmen zu.»

Viele Menschen fragen sich eher, wo sie am günstigsten einkaufen und wie sie am Ende des Monats ihre Versicherungsprämien bezahlen können.

Die Ungleichheiten nehmen tatsächlich zu.Besonders betroffen sind alleinerziehende Mütter und ihre Kinder,aber auch Migrationsfamilien. Diese gesundheitliche Zweiteilung kennen wir auch in der Schweiz: Der Grossteil der übergewichtigen Kinder kommt aus den unteren sozialen Schichten, weil sich hier soziale Faktoren mit mangelndem Einkommen und geringer Gesundheitskompetenz verbinden. Wenn diesem Mangel durch ein konkretes Vorleben und Massnahmen auch in der Schule nichts entgegengesetzt wird, bedeutet das auch eine Zunahme von chronischen Krankheiten im späteren Lebensverlauf. Je mehr einerverdient,desto gesünder ist er?

Ja, weil viele soziale und ökonomische Faktoren zusammenwirken — die bessere Ausbildung,die angenehmeren Lebensumstände, das verfügbare Einkommen für eine gesunde Lebensweise. Aber


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migros-magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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Ilona Kickbusch ist 체berzeugt, dass es wenig braucht, um ges체nder zu leben: nicht rauchen, m채ssiger Alkoholkonsum, Bewegung und bewusstes Essen.


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migros-magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

«Man soll die soziale Schicht eines Menschen nicht an seinem Körpergewicht ablesen können.»

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betrachten Sie die geschichtliche Entwicklung:EswareinhistorischerDurchbruch, dass Lebensmittel für alle verfügbar und laufend preiswerter wurden. Das knüpft an die Geschichte der Migros an, die hierzulande eine kleine soziale Revolution ausgelöst und dazu beigetragen hat, dass die Menschen sich besser ernähren konnten und Zugang zu neuen Produkten bekamen. Auch heute ist es wichtig, gesunde Lebensmittel für alle zugänglich zu machen. Man soll die soziale Schicht eines Menschen nicht an seinem Körpergewicht ablesen können. In Deutschland und Dänemark haben Massnahmen zur Zahngesundheit wesentlich dazu beigetragen, dass man die soziale Schicht eines Kindes nicht mehr an seinen Zähnen ablesen kann. Brauchen wir mehr Verbote wie in den USA, wo Softdrinks an Schulen verboten wurden?

Ich spreche lieber von Regulierungen. Wir sind ja schliesslich auch bereit, Regeln im Strassenverkehr oder bei der Schulpflicht zu akzeptieren.Das Rauchverbot in Gaststätten ist inzwischen grösstenteils gesellschaftlich akzeptiert und hat sich zusammen mit anderen Massnahmen bewährt.Wenn nun Schulen Essvorschriften einführen, die der Gesundheit dienen, wird dies zwar von manchen als Freiheitsbeschränkung wahrgenommen. Aber die Vermittlung, was gesundes Essen und Leben bedeuten, gehört zu den Aufgaben einer modernen Schule. Ist dieses Streben nicht einfach ein Trend, und jetzt marschieren wir alle in die gleiche Richtung?

Was ist so schlimm daran, wenn Menschen gesund sein wollen? Früher hat sich eine Gruppe von 60-Jährigen hauptsächlich über ihre Krankheiten unterhalten, heute reisen diese Menschen in ferne Länder,treiben Sport und unterhalten sich über ihre Gesundheit. Das ist zu begrüssen und gibt keinen Anlass zu meinen,wir seien auf dem Weg in eine Gesundheitsdiktatur oder hätten einen Staat, der seine Bürger zur Gesundheit zwingt. Aber jeder Trend hat einen Gegentrend. Und es gibt sicher Menschen, die sich nerven. Abgesehen von diesem Gegentrend, wird jetzt alles gut und wir immer gesünder?

Nur, wenn wir die Weichen richtig stellen und langfristige Politik machen. Das Ende der Sorglosigkeit, das sich in den vergangenen 30 Jahren im Umweltschutz entwickelt hat, steht bei der Gesundheit erst an. Es gilt, das Streben

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

«Fisch ist gesund. Das haben immer mehr Menschen beherzigt. Heute sind die Meere überfischt.»

nach persönlicher Gesundheit mit den grossen Umweltfragen in Einklang zu bringen. Das haben wir bisher viel zu wenig berücksichtigt. Wie muss ich mir die Kombination dieser beiden Fragen vorstellen?

Nehmen Sie zum Beispiel die Empfehlung, aus gesundheitlichen Gründen mehr Fisch zu essen. Das haben immer mehr Menschen beherzigt, und heute stehen wir vor den ökologischen Konsequenzen dieser Empfehlung — wir haben überfischte Meere. Wir sehen das auch beim Fleischkonsum, der signifikante ökologische Folgen hat. Nachhaltige Gesundheit kann sich nie nur am Einzelnen orientieren, sondern braucht einen Bezug zur gesamten Entwicklung. Wir müssen uns also überlegen, wie wir uns gesund und gleichzeitig umweltbewusst ernähren wollen.

interview | 41

weniger,also muss meiner Meinung nach dieser Markt ein Qualitätsmarkt sein. Das ist auch deshalb so, weil die Generation der Babyboomer bewusster lebt als die Generation vor ihr.Auf diese neue, aktive und auch kritischere Konsumentengeneration muss sich der Markt rechtzeitig einstellen. Aber nicht nur der Markt, auch jeder Einzelne. Sie sagen ja, eine gesunde Gesellschaft brauche möglichst viel Eigeninitiative.

Ja, ich traue uns viel zu. Wir müssen uns zu Wort melden und verantwortungsbewusst handeln. Wenn wir die Zusammenhänge besser verstehen, werden wir in Gesundheitsfragen ähnliche Fragen stellen,wie sie sich auch im Zusammenhang mit der Umwelt ergeben: Was kann ich als verantwortungsvoller Bürger tun? Das hängt stark mit den persönlichen Einkaufsentscheiden zusammen, etwa im Hinblick auf den Fleischkonsum oder die Bioprodukte. Es braucht aber auch starke Initiativen und Konsumentenorganisationen, gesundheitliche Ungleichheiten müssen breiter diskutiert werden. Unser demokratisches System beruht auf Chancengleichheit. Zum Schluss, wie lautet Ihr praktischer Gesundheitstipp?

Steigen die Energiepreise, spart der Mensch Strom. Er lernt erst, wenn er muss.

Die moderne Gesundheitsforschung zeigt, dass es wenig braucht, um gesünder zu leben: aufpassen,wie viel und was man isst, nicht rauchen, wenig Alkohol trinken, sich aktiv in die Gesellschaft einbringen und viel bewegen.Die grundlegende Gesundheitsbotschaft ist so einfach, dass sie gerade deshalb so schwierig zu vermitteln ist. Es sind die kleinen Schritte im Alltag, und sie bringen keinen Spassverlust, sondern einen Gewinn an Energie und Lebensqualität. Wenn diese Botschaft ankommt und beherzigt wird, ist viel erreicht.

Da stimme ich Ihnen nicht zu. Krisen ermöglichengesellschaftlicheLernschübe. Aber lernfähig ist der Mensch auch sonst, wie das steigende Umweltbewusstsein zeigt. Öffentliche politische Diskussionen, neue Konsumentenverbände und Interessengruppen machen uns hellhöriger für die neuen Herausforderungen und Märkte, die entstehen werden. Nahrungsmittel werden immer mehr im Zentrum stehen. Ich schätze, dass dieser Wandel in den nächsten zehn Jahren zu grossen Veränderungen führen wird, auch in demografischer Hinsicht.

Text: Daniel Sidler Bilder: Ruben Wyttenbach

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aKtuell 44 |

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neues aus Der Migros

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Nr. 46, 14. November 2011 | Migros-Magazin |

Kein Käse: In Australien fing alles an

Seit 15 Jahren gibt es M-Budget-Produkte. Gianni Lutz, Erfinder der erfolgreichen Migros-Tiefpreislinie, erinnert sich noch gut an die Anfänge.

D

ie Tiefpreislinie der Migros, M-Budget, ist Kult. Dieser Erfolg ist einem äusserst findigen Kopf zu verdanken, der auf seiner Weltreise eine wegweisende Entdeckung machte. Die Rede ist von Gianni Lutz. Der Sohn eines Bündners und einer Italienerin ist Betriebswirtschafter und Marketingfachmann und gilt als «Vater» von M-Budget. Der heute 47-Jährige trat 1994 in die Dienste der Migros. Davor war er unter anderem als Banker tätig. Gianni Lutz machte durch seine Umtriebigkeit und sein Engagement bald auf sich aufmerksam und wurde schliesslich mit der Ausarbeitung eines Konzepts für die schweizweite Lancierung der MigrosFachmärkte betraut. Auch heute arbeitet er wieder für die Fachmärkte wie Micasa, Doit oder Melectronics, ist für deren Design, Planung und Standortwahl zuständig. Dazwischen liegen die spannenden Jahre, in denen er M-Budget kreiert hat und die Marke gross wurde. 1996 begann das Thema Harddiscount die Verantwortlichen der Migros ernsthaft zu beschäftigen. Sie wollten auf den Markteintritt der Tiefpreiskonkurrenz vor allem aus Deutschland vorbereitet sein. Mit dem kreativen Gianni Lutz verfügten sie über den geeigneten Mann, der sich dieser Aufgabe annehmen konnte. «Hermann Hasen, der damalige Marketingchef der Migros,

«Lutz, machen Sie sich mal ein paar Gedanken!»

kam zu mir und sagte: Lutz, machen Sie sich mal ein paar Gedanken! Und so fing ich also damit an,mir ein paar Gedanken zu machen …», erzählt er lakonisch. Während er verschiedene Szenarien durchspielte, wie Discountern die Stirn zu bieten wäre, fiel ihm auch eine Episode in Australien ein, die er auf seiner anderthalb Jahre lang dauernden Weltreise erlebt hatte. Ihm war die Zahnpasta ausgegangen, und da er während der ganzen Reise täglich über ein Gesamtbudget von nur 55 Franken verfügte, wollte er sich eine möglichst günstige Creme kaufen. Egal, welche, nur fluorhaltig musste sie sein. Im Laden einer Kette,an deren Namen er sich heute nicht mehr erinnert,fand er unter all den MarkenproduktenaucheinebesondereTube: «Sie war völlig weiss, darauf stand nur ‹Fluorzahnpasta› — und sie kostete bloss einen Drittel des Preises der anderen Produkte. Diese habe ich gekauft.» Diese Erinnerung half ihm nun auf die Sprünge: Er hatte die Antwort der Migros auf die Harddiscounter gefunden. Den zuständigen Entscheidungsgremien der Migros schlug Gianni Lutz vor, eine Linie von 100 Produkten des täglichen Bedarfs zu unschlagbar tiefen Preisen zu lancieren. Die Produkte sollten weder in einer neuen Tiefpreis-Ladenkette noch in einer eigenen Abteilung in den Filialen angeboten werden, sondern dort, wo sich auch die anderen Artikel des Sortiments befinden. Genauso, wie er es in Australien bei den Zahnpflegeprodukten gesehen hatte. Nachdem er das Okay erhalten hatte, galt es, Namen und Verpackungsdesign zu entwickeln. Die damit beauftragte

Gianni Lutz hat M-Budget erfunden. Klar, dass

Agentur präsentierte unter anderem auch die Bezeichnung M-Budget. «Diese stach mir sofort ins Auge. Sie erinnerte mich an mein Reisebudget, führte zugleich zurück zu den Wurzeln der Migros: einfach und günstig! und richtete sich an Leute, die rechnen müssen oder wollen.» Man dürfe nicht vergessen,dass damals in der Schweiz 700 000 Menschen am Existenzminimum lebten, sagt Lutz. Klar war für ihn auch, dass auf


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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

neues aus Der Migros | 45

«Die Zahl der Kunden, die sparen müssen, wächst»

Martin Haslinger ist bei der Migros für M-Budget verantwortlich.

Martin Haslinger, weshalb ist die Marke heute noch kult?

Weil das überragende PreisLeistungs-Verhältnis immer noch im Vordergrund steht. Heute gibt es rund 600 M-BudgetProdukte. Wird das Sortiment weiter ausgebaut?

Martin Haslinger steht der MigrosTiefpreislinie vor.

Da die Zahl der Kunden, die sparen müssen oder wollen, wächst, bauen wir auch das Sortiment von M-Budget laufend aus.

M-Budget hat die kunden immer wieder mit ausgefallenen Produkten, beispielsweise mit einem Fahrrad oder einem Snowboard, überrascht. Ist auch weiterhin mit solchen Überraschungen zu rechnen?

Ja, wir konzentrieren uns hier aber eher auf den Bereich Unterhaltungselektronik. So haben wir im Oktober ein M-Budget-LED-Fernsehgerät angeboten.

der Lieblingskäse des 47-Jährigen grün-weiss verpackt ist.

der Verpackung «Migros» stehen muss. «Dies signalisiert: Wir stehen dahinter, und die Qualität stimmt.» Als schliesslich Konzept, Name und die grün-weisse Verpackung von den Migros-Oberen genehmigt waren, ging M-Budget mit den ersten sechs Produkten an den Start. «Und damit begann etwas, womit wir nie gerechnet hatten. M-Budget wurde zum Kult.» Zuerst machte die Günstiglinie in Studenten-

kreisen und WGs Furore, eroberte bald aber immer weitere Käuferschichten. «Es war und ist einfach sexy,M-BudgetProdukte zu Hause zu haben»,sagt Lutz. Gewisse Produkte boomten regelrecht — wie der Energy-Drink, der zum Kassenschlagergewordenist.UndM-Budget beflügelt auch die Fantasie. Es gab M-Budget-Kunstausstellungen und ein -Kochbuch, und sogar einen Versicherungsantrag konnte man stellen — auf der

Innenseite eines Schokoladenverpackungspapiers. Die Migros lancierte immer wieder ausgefallene M-BudgetProdukte, die zu Liebhaberobjekten wurden: etwa einen WC-Sitz,ein Snowboard oder ein Mobiltelefon. Heute gibt es rund 600 Artikel, von der Gartenerde bis zur Velovignette. Mittlerweile hat M-Budget nicht nur in der Schweiz,sondern auch im Ausland Nachahmer gefunden.In Österreich beispielsweise hat Spar die Linie S-Budget lanciert. Dennoch bleibt Lutz’ Kind einzigartig. Denn, so meint er, «eine Idee kann man vielleicht kopieren,einen Kult jedoch nicht». Fehlt dem Vater der Günstiglinie nicht manchmal der direkte Umgang mit seinem Sprössling, jetzt, wo er sich bei der Migros wieder mit anderen Themen befasst? «M-Budget ist in der Tat mein Kind», sagt Lutz voller Stolz, «aber mittlerweile ist es erwachsen und selbständig geworden.» Texte: Daniel Sägesser Bild: Basil Stücheli


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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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neues aus Der Migros | 47

«Wir schaffen klare Verhältnisse»

Nach erfolgreichen Verhandlungen mit vielen Lieferanten konnte die Migros die Preise diverser Fremd­ marken senken. Doch nicht alle zeigen sich einsichtig. Konsequenz: Die Migros nimmt einzelne Produkte aus dem Sortiment. Migros­Marketingchef Oskar Sager über Erfolge und harte Massnahmen.

S

eit Monaten verhandelt die Migros mit zahlreichen Markenkonzernen und Importeuren um tiefere Einstandspreise. Grund dafür ist die Währungssituation, das heisst: der starke Schweizer Franken. In den vergangenen Wochen konnte die Migros bereits einige Verhandlungserfolge vermelden — Markenartikelhersteller und Lieferanten hatten ihre Preise gesenkt und verzichteten auf die daraus resultierenden Währungsgewinne. Doch nicht alle Hersteller von Markenprodukten haben gleichermassen reagiert, wie Oskar Sager, Marketingchef der Migros, im

Interview mit dem Migros-Magazin erklärt. Die Migros sieht sich deshalb gezwungen, ausgewählte Produkte aus ihren Sortimenten zu nehmen. Oskar Sager, im Sommer hat die Migros über 400 Lieferanten schriftlich aufgefordert, ihre Währungsgewinne weiterzugeben. In welchem Ausmass können die Kunden jetzt davon profitieren?

Unabhängig von der weiterhin angespannten Währungssituation haben wir seit Dezember 2010 die Preise von über 5300 Produkten um mehr als 350 Millionen Franken gesenkt, weil wir diese

unter anderem günstiger beschaffen können. Bei den Sortimenten, die wir in Euro und US-Dollar einkaufen, haben wir rund 35 Millionen Franken eingespart und vollumfänglich in Preissenkungen investiert. Was heisst das in Prozenten? Um wie viel sind die einzelnen Produkte jetzt günstiger?

Je nach Sortiment sind die Produkte zwischen 5 und 20 Prozent günstiger geworden, und zwar dauerhaft.

Dann sind Sie mit demVerhandlungsergebnis also zufrieden?

Oskar Sager: «Je nach Sorti­ ment sind die Produkte zwischen 5 und 20 Prozent günstiger ge­ worden, und zwar dauerhaft.»


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neues aus der migros

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Nr. 46, 14. November 2011 | migros-magazin |

ausverkauf

Die migros nimmt verschiedene Artikel von Garnier aus dem verkauf: Haarpflege- und -stylingprodukte der Linie Fructis sowie die Körperpflegemittel der Linie body. Ab 15. November verkauft die migros diese Artikel zum halben Preis. Das Angebot gilt so lange vorrat.

Was unternehmen Sie konkret? Sie hatten ja auch davon gesprochen, Produkte von un­ einsichtigen Lieferanten aus dem Sortiment zu nehmen.

In erster Linie wollen wir, dass unsere Kunden in der Migros die Produkte finden, die sie sich wünschen. Wir werden also nicht von heute auf morgen ein paar Produkte aus den Regalen nehmen, um sie dann später wieder ins Sortiment aufzunehmen. Es geht uns nicht darum, Lärm zu machen,sondern klare Verhältnisse zu schaffen. Wenn wir also ausgewählte Produkte aus den Regalen nehmen, dann haben wir uns das sehr gut überlegt, weil wir kein befriedigendes Verhandlungsergebnis erzielen konnten. L’Oréal gilt als besonders hartnäckig. Haben Sie sich auch mit diesem Verhandlungs­ partner einigen können?

Nein. Von diesem Lieferanten sind wir enttäuscht.L’Oréal hat zwar Zugeständnisse gemacht, aber nicht in dem Masse, wie wir uns das gewünscht haben.

Mit anderen Worten, L’Oréal gibt die Wäh­ rungsgewinne nicht weiter?

Genau.

Die Migros nimmt also die Produkte von L’Oréal aus dem Sortiment?

Nicht alle Produkte. Betroffen sind die drei Garnier-Produktelinien FructisHaarpflege und Fructis-Haarstyling sowie die Körperpflegeprodukte Body. Rechnen Sie mit Umsatzverlusten?

Kurzfristig müssen wir durch diese Massnahme auf Umsatzsteigerungen in diesem Bereich verzichten. Unsere Garnier-Lagerbestände etwa werden wir nun mit 50 Prozent Rabatt ausverkaufen. Und was kaufen die Kunden dann?

Wir haben im Segment der Haar- und Körperpflege nach wie vor ein breites Sortiment an Fremd- und Eigenmarken und prüfen zudem immer wieder neue Produkte und Linien. Sortimente können sich verändern, genauso wie die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden. Werden jetzt auch die Migros­Eigenmarken günstiger?

Unsere Eigenmarken sind im Vergleich zu den Fremdmarken grundsätzlich zwischen 20 und 30 Prozent günstiger. Das entspricht unserer Sortimentsstrategie. Dort, wo es nötig und machbar ist, werden wir stets die Preise nach unten anpassen.

Warum gelangt die Migros nicht an die Wettbewerbskommission und verklagt L’Oréal?

Es ist nicht unsere Art, Lieferanten rechtlich zu belangen. Mit einer Klage verbunden wäre zudem ein über Jahre dauerndes, juristisches Hickhack, das neben Kraft immer auch viel Geld kostet.Von einem Unternehmen wie L’Oréal erwarten wir vielmehr faires Verhalten und Respekt gegenüber seinen Kunden. Und dazu gehört eben auch, dass ungerechtfertigte Gewinne wie jene aus der Währungsdifferenz an die Kunden weitergegeben werden.

«Es geht nicht darum, Lärm zu machen.»

Wie geht es mit der Preisentwicklung wei­ ter, wie lange lässt sich die Preisspirale noch nach unten drehen?

Der Konkurrenzkampf im Detailhandel hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Der Markt ist gesättigt, und der Kuchen wird nicht grösser, weil die Bevölkerung kaum wächst. Zudem ist die Preissensibilität der Konsumenten grösser geworden,allein schon durch die Inflation von Preisvergleichen und die Vergleichbarkeit von Preisen im Internet. Deshalb wird der Preisdruck nicht abnehmen, trotz steigender Rohstoffpreise. Text: Daniel Sidler Bild: Nik Hunger

bild: Ueli Christoffel

Die Verhandlungen verliefen unterschiedlich und waren teilweise sehr zäh. Inzwischen sind wir aber so weit, dass die meisten Lieferanten eingelenkt haben und ihre Währungsgewinne weitergeben. Das heisst aber nicht, dass wir jetzt die Hände in den Schoss legen können, das Thema bleibt auch weiter aktuell. Schliesslich gehört es zu unserem täglichen Geschäft, ständig für günstigere Preise zu kämpfen.


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Die Migros erhöht Löhne Die Migros erhöht auf den 1. Januar 2012 die Löhne um 0,3 bis 0,8 Prozent. Die Migros-Gruppe hat mit ihren Sozial- und Vertragspartnern vereinbart, die Lohnsumme entsprechend um 20 Millionen Franken anzuheben. Da die Teuerung Ende September 2011 (Referenzgrösse für die Lohnverhandlungen) 0,5 Prozent betrug, bleibt mit der aktuellen Lohnrunde die Kaufkraft der Mitarbeiter erhalten. Das Verhandlungsergebnis gilt für alle Mitarbeiter und Branchen, die dem Migros-Landes-Gesamtarbeitsvertrag unterstellt sind. Die Lohnerhöhungen der Mitarbeiter erfolgen individuell. Mit diesem Schritt hat die Migros die Löhne seit 2001 nominal um 23,35 und real um 13,65 Prozent angehoben. ds

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Die Migros Bank auf der Überholspur Aus der Welt der Banken sind derzeit vor allem negative Schlagzeilen zu vernehmen. Berichte über Stellenabbau und Verluste dominieren. Ganz anders ist das bei der Migros Bank, welche kräftig expandiert: Innerhalb Expansion: In Burgdorf hat die Migros von drei Jahren hat Bank die letzte von 19 Filialen eröffnet. sie 19 neue Niederlassungen eröffnet. Kürzlich wurde in Burgdorf BE der 64. Standort in Betrieb genommen. Damit ist diese Expansion vorläufig abgeschlossen. «Die tief verankerte Bodenständigkeit und Kostendisziplin in unserer Bank ist ein entscheidender Vorteil», begründet Migros-Bank-Chef Harald Nedwed den Erfolg. Das Geldhaus hat nicht nur zahlreiche neue Kunden gewonnen, sondern auch die Belegschaft ist stark gewachsen, im letzten Jahrzehnt von 1000 auf 1400 Mitarbeitende. ds

PREISBAROMETER

Curry und Ebly günstiger Die Migros kann die Preise für zwei Curry-Pasten im Glas von Thai Kitchen senken. Grund dafür sind erfolgreiche Verhandlungen mit dem Lieferanten, bei denen die Migros bessere Einkaufspreise erzielen konnte. Diese beiden Produkte werden günstiger: Thai Kitchen grüne und rote Curry Paste, je im 225-Gramm-Glas: Alter Preis Fr. 4.05, neuer Preis Fr. 3.95. Aus demselben Grund sinken auch die Preise für zwei Hartweizen-Erzeugnisse: Ebly Zartweizen in der 500-Gramm-Packung kostet neu nur noch Fr. 3.55, bisher waren es Fr. 3.95. Der Preis der 250-Gramm-Packung Ebly Rissolé mit italienischen Kräutern beläuft sich neu auf Fr. 3.75. Der alte Preis war Fr. 4.20..

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MIGROS-MAGAZIN NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

SCHAUFENSTER BASTELN 51

Weihnachten im MigrosMagazin: BASTELN Kreative Ideen MM 47: Advent Ein Kerzlein brennt MM 48: Samichlaus Wo Geheimnisse wohnen MM 49: Schenken Das kommt von Herzen MM 50: Schlemmen Zeit für eine Einladung MM 51: Festlich geniessen Das perfekte Menü MM 52: Silvester Die Party steigt

Bei Familie Felix beginnt festliche Atmosphäre schon an der Haustür. Mit einer roten Schleife wird der Kranz in Schneeoptik zum Hingucker.

Festliche Stimmung zieht überall ein

In der Vorweihnachtszeit sprüht die ganze Familie Felix vor kreativen Ideen. Es wird gewerkelt und gebastelt. Manches gemeinsam, anderes still und heimlich.

B

ei Familie Felix herrscht Betriebsamkeit. Die Vorbereitungen für das Fest laufen auf Hochtouren. Evelines (42) weihnachtliche Dekorationslust macht vor keinem Winkel halt. Überall im Haus ist die feierliche Vorfreude zu spüren.Papa Peter (47) versieht die Hausür mit einem stimmungsvollen Blickfang.

Eveline zelebriert währenddem eine leuchtende Kranzparade, weil sie sich einfach nicht entscheiden mag, welcher der Kränze wohl der Schönste ist. Angesteckt von den Bastelfreuden ihrer Kinder bindet sie schliesslich ein Kranzgesteck nach ganz eigenen Vorstellungen. Auch Anna (8) und Luca (15) haben am liebsten Unikate. Seit Tagen sind sie

zusammen am Wirken und Werkeln.Der grosse, selbst gebastelte Adventskalender hat längst einen Ehrenplatz bekommen.Und weil alle Mädchen ihre kleinen Geheimnisse haben, hat Anna ihrem Bruder nichts verraten von dem sehr persönlichen Wunschzettel fürs Christkind, den sie ganz still und heimlich in ihrem Zimmer näht.


SCHAUFENSTER BASTELN

Nr. 46, 14. November 2011 MIGROS-MAGAZIN

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E

in leuchtender Reigen auf Tannenzweigen

Schlicht oder verspielt? Schleifchen oder Figuren? Auch beim Adventskranz dürfen Sie Ihrer Gestaltungslust freien Lauf lassen. Und in der Migros gibt es jede Menge Inspiration dafür.

Teelichter Fliegenpilz, 6er-Set, Fr. 9.80 Teelichthalter Fliegenpilz 8 x 5 cm, Fr. 3.50 Diverse Geschenkbänder, ab Fr. 2.90 Indoor Tannenbaum, Creme-Weiss, Fr. 49.80 Nordmann Dekozweige, Fr. 4.80 Nobilis Dekozweige, regional Koniferen Dekozweige, regional

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SCHAUFENSTER BASTELN

MIGROS-MAGAZIN NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

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Himmlischer Adventskalender

Je grösser der Adventskalender, umso grösser die Überraschung, dachte sich Luca, der den riesigen Kalender für seine kleine Schwester Anna kreiert hat. Nicht Engel, sondern Schäfchen werden dabei zu weihnachtlichen Himmelsboten. Material: 2 m Stoff, hellblau wolliger Stoff, weiss, schwarz Filz, gelb, grün, rot, braun 24 Metallglöckchen schwarzer Chenilledraht Schere, Heisskleber, feine Geschenksbänder

Jeden Tag eine Überraschung. Wie schade, dass der Adventskalender nur 24 Türchen hat!

Cementit-Leimset, 5-teilig, Fr. 9.50

Mini-Leinwände mit Staffelei, 3er-Set, Fr. 8.80

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So wirds gemacht: Aus dem wolligen Stoff 24 unterschiedlich grosse Wölkchen ausschneiden und diese mit der Heissklebepistole so auf den blauen Hintergrund kleben, dass eine oben offene Tasche entsteht. Aus Filz Gesichter, Ohren und Zahlen ausschneiden und aufkleben. Den Chenilledraht als Beine festkleben. Kleinste Stücke des Chenilledrahts für die Augen verwenden. Mit Glöckchen und Bändern verzieren und mit Geschenken füllen.

Blech-Köfferchen, Fr. 8.50 In grösseren Filialen.


SCHAUFENSTER BASTELN

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in Zeitvertreib, der gl체cklich macht

Mit den Bastelmaterialien aus der Migros wird es zum Kinderspiel, tolle Ideen umzusetzen. Anna und Luca schwelgen in der Basteleuphorie.

Schmuckk채stchen zum Selbergestalten, Weiss, Fr. 12.80

Glitter-Leim-Set, 6 St., Fr. 3.90

3er-Bleistift-Set mit Radiergummikopf, Fr. 3.90

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SCHAUFENSTER BASTELN

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Bastelspass ohne Grenzen Ein Platz für jeden Schatz Die Blanko-Schatulle aus der Migros lässt sich ganz nach Lust und Laune in ein bezauberndes Schatzkästchen verwandeln. Einfach funkelnde Steinchen, Perlen, Kordeln oder Sticker aufkleben. Sie lässt sich auch ganz prima bemalen. So oder so wird sie zum bewunderten Unikat und bietet in den zahlreichen Fächern und Schubladen viel Platz für ganz persönliche kleine Schätze. Wandelbarer Adventskalender Aus Wandtafelfolie mit der Schere kleine Rechtecke zuschneiden, den Träger abziehen und auf die Schubladenvorderseite kleben. Mit Kreide Zahlen aufmalen. Nach der Adventszeit einfach die Schubladen neu beschriften und das ganze Jahr über auf dem Schreibpult, gefüllt mit allerlei Krimskrams, stehen lassen.

Deko-Sortiment Winter, Fr. 4.50 In grösseren Filialen.

Notizbüchlein, formgestanzt, 2 Modelle, Fr. 4.90

Tafelfolie, Rolle mit Kreide, Fr. 14.80

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Adventskalender zum Selbergestalten, Weiss, Fr. 17.80 In grösseren Filialen.


SCHAUFENSTER BASTELN

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D

amit Wünsche Flügel bekommen Wünsche können fliegen, weiss Anna. Doch um ganz sicherzugehen, dass ihre Weihnachtswünsche auch richtig beim Christkind ankommen, näht sie diese auf einen Wunschzettel aus Filz.

Impressum

Texte: Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg Bilder: Marco Aste, Jorma Müller Rezepte: Saisonküche Styling: Marlise Isler Basteln: Anita Oeschger Hair & Make-up: Eva de Vree

Filz Bastelset, 674 Teile, Fr. 14.80 In grösseren Filialen.

2 Tassen zum Bemalen, inkl. Stifte, Fr. 9.80

Acrylfarben, Glitter, 6er-Set, Fr. 13.80

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WeihnachtskartenSet, 18 St., Fr. 4.70 In grösseren Filialen.

Gelschreiber, 30 St., Fr. 9.90


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MIGROS-MAGAZIN NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

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E

in bisschen Mut gehört dazu, sich drei Millionen Migros-MagazinLesern in Unterwäsche zu zeigen. Dennoch haben sich auf unseren Aufruf auf dem Städteportal www.ronorp.ch innert dreier Tage knapp 50 Freiwillige gemeldet. Es geht um die beiden Wäschelinien Ellen Amber Moments und John Adams Basic. Wer könnte diese hochwertige, unkomplizierte Wäsche für jeden Tag besser präsentieren als ganz normale,sympathische Menschen. Wir haben unseren Modellen im Fotostudio einiges abverlangt: mal haben wir sie springen,hüpfen oder den Handstand machen lassen, dann sollten sie wiede-

wohl- und angezogen fühlt,ist man doch am Set den Blicken des Fotografen, der Stylistin, des Bildredaktors und der Redaktorin ausgesetzt. Zum Glück ist dies bei den beiden Wäschelinien überhaupt kein Problem. Kein Verrutschen, kein Zwicken, sie sitzen wie angegossen, so dass die Stylistin fast ein bisschen unterEllen Amber Soft Touch, Damen-Top, beschäftigt ist. Zu ihrer freudigen ÜberModal, Fr. 19.–, John Adams Cotton Touch, raschung muss sie nicht mit SicherheitsBasic Herrenshirt V-Neck, Fr. 16.80 nadeln oder Klammern schummeln, wie das bei ihren Einsätzen oft der Fall ist. Unser Härtetest zeigt: mit Ellen Amber rum als Pin-up-Girl posieren oder sich Moments und John Adams Basic fühlt räkeln und strecken. Dies geht freilich man sich einfach wohl. nur, wenn man sich in der Wäsche auch Text: Dora Horvath

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Migros-Magazin NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

73 rappenspalte

Gut verpackt in den Winter Warme Füsse

Warme Hände

Nichts ist unangenehmer als kalte Hände. Vielleicht noch kalte Füsse, aber dafür gibts ja mittlerweile kleine Heizungen. Hände sollten gerade im Winter gut geschützt werden. Regelmässig eincremen und Handschuhe tragen hilft. Die Swany-Fingerhandschuhe sind in sechs modischen Farben erhältlich. Eine passt bestimmt. Swany Packable, Fingerhandschuhe, Fr. 49.90*

Im Winter schleicht die Kälte schnell an die Füsse. Sie kühlen ab, wodurch günstige Bedingungen für eine Erkältung geschaffen werden. Mit dem wärmenden Fussbett von Bama bleiben die Füsse rundum warm, und durch BamaKomfort-FussbettSohlen wird Gehen zum Erlebnis. So trotzen Sie jeder Witterung. Bama Wärmendes Fussbett, Fr. 19.90*

Warme Skischuhe

Unglaublich! Heizungen für Skischuhe. Jetzt ist es vorbei mit kalten Füssen beim Skifahren. Einfach in jeden beliebigen Schuh die Sohle einlegen und die Batterie anschnallen. Los gehts! Die drei Wärmestufen lassen sich während 18 Stunden regulieren. Das Impulse Control stimuliert zusätzlich die Blutzirkulation. So steht einem vergnügten Schneetag nichts mehr im Weg. Die Heizung lässt sich übrigens auch in Wanderschuhe platzieren. SmartPack ic 950, Fr. 199.–* ThermicSole Perform, Fr. 49.90*

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Nubya (37), aufgewachsen in Basel, studierte Jazzmusik in New York und Wirtschaft in Basel. Seit drei Jahren lebt die Schweizerin mit nigerianischen Wurzeln in Zürich. Nubya,wie haben Sie Ihrerstes Geldverdient?

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An der Migros-Kasse in Riehen BL, als Pizza-Kurierin in Basel-Stadt und als Hostess an der Art Basel. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für ein Ferienhaus. Weil ich immer neue Orte erleben und kennenlernen möchte und mich nie irgendwo ferienhalber fix niederlassen will. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine wunderbaren Erinnerungen an die Studienzeit in New York City.

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Warme Ohren

Der Helm gehört zum Snowboarden wie der Sand in die Wüste. Heutzutage schützen sich kluge Köpfe. Egal ob im Sommer oder Winter. Passend zum Helm gibts das Snowboard dazu. So kann Frau auch auf der Piste einen perfekten Eindruck hinterlassen, zumindest modisch. Lotus inkl. Spell white s/m, 1 Set, Fr. 499.–* Divine origins custom air, Helm, Fr. 229.–* * In SportXX-Filialen.

In Basel das Münster und in Zürich den Üetliberg mit Wald und allem, was man braucht, um den Kopf freizubekommen. Wo trifft man Sie abends?

In Zürich in der legendären KronenhalleBar, in Basel in der Osteria Acqua, in der Campari Bar und im Sommer im Garten der Kunsthalle. Und wo garantiert nicht?

An der Zürcher Street Parade oder an Fussballspielen. Sind Sie gerne prominent?

Wenn ich meine Musik machen kann und die Menschen meine Songs kennen, ist das ein wunderbares Gefühl. Sonst bin ich ehrlich gesagt lieber inkognito. Text: Eugen Baumgartner


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MIGROS-MAGAZIN NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

SCHAUFENSTER CHOCOLAT FREY

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Fabelhafte Kreationen

Was gibt es Schöneres an kalten Tagen als etwas zum Naschen und ein spannendes Märchen? Die Christmas­Tales­Kreationen von Chocolat Frey verbinden beides und versüssen uns damit die Festtage.

E

ine verborgene Kristallhöhle mitten im geheimnisvollen Wald und ein Einhorn, das einen Schatz hütet, der die Träume und Hoffnungen der Menschen bewahrt. Das Schweizer Autorenduo Marita Fochler und Jürg Steigmeier haben für die ChristmasTales-Kreation von Chocolat Frey ein neues Märchen geschrieben. Besonders in besinnlichen Tagen wie der Adventsund Weihnachtszeit tauchen wir gerne in Märchenwelten ein. In warme Decken gehüllt, bei flackerndem Kerzenschein, den Duft von Zimt und Tannennadeln in der Nase und die Naschereien stets griffbereit, so wird der Ausflug in fabelhafte Sphären zur gemütlichen Luxusreise.

Beflügelt die Fantasie, verführt den Gaumen Von Adventskalender bis Baumschmuck und Schatztruhe — die besonderen Schoggikreationen von Christmas Tales sind in vielen verschiedenen Geschenkverpackungen erhältlich. Sie sind alle mit Motiven aus dem neuen Märchen «Der Schatz des Einhorns» versehen. Das Highlight der Christmas-Tales-Linie ist das Pralinenbuch: Die Schachtel in Buchform enthält neben feinsten assortierten Pralinés ein Büchlein mit der zauberhaften Weihnachtsgeschichte. Auch online kann man in das Märchen eintauchen: Auf www.christmastales.ch lässt es sich als Podcast downloaden, oder man kann sich die schöne Geschichte als Audiodatei runterladen – und von den Autoren selbst vorlesen lassen. Text: Nicole Ochsenbein, Jacqueline Vinzelberg

Bild: Jorma Müller

Und das gibts online ■ Gewinnen Sie attraktive Preise beim grossen Online-Wettbewerb unter www.christmastales.ch. Als 1. Preis gibt es Ferien im Märchenhotel Bellevue Braunwald GL im Wert von Fr. 3500.–. ■ Registrieren Sie sich für den Newsletter und Sie erhalten Push-Nachrichten beim Aufschalten weiterer Märchenkapitel.

Märchenzeit auch bei Familie Felix: ■ Christmas Tales Schatztruhe mit Pralinés, 202 g, Fr. 12.50 ■ Christmas Tales Märchenbuch mit assortierten Pralinés, 171 g, Fr. 14.90 ■ Christmas Tales Napolitaines Extra, 400 g, Fr. 9.50


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MIGROS-MAGAZIN Nr. 46, 14. November 2011

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Leicht und fein edel sehen sie aus, die insgesamt neun Anna’sbest-Dip- und -Grillsaucen im neuen Kleid – fein sind sie sowieso. Dank neuer rezeptur haben sie jetzt einen verfeinerten Geschmack, und dank Joghurt enthalten sie weniger Kalorien. Die neuen, transparenten becher mit abreissbarer Folie sind so chic, dass es nicht mehr nötig ist, die Saucen in separaten Schälchen zu servieren. Gerade jetzt, in der Jahreszeit, in der das Fondue chinoise und der Tischgrill wieder ganz hoch im Kurs stehen, bringen sie nicht nur Abwechslung, sondern auch Farbe auf den Tisch. bon appétit!

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SCHAUFENSTER BROT

MIGROS-MAGAZIN Nr. 46, 14. November 2011

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Vom Rezept zum Erfolg

Als das Migros-Magazin 2010 dazu aufforderte, eigene Brotrezepte einzuschicken, hätte sich Elisabeth Häni nicht vorstellen können, dass ihr Körnerbrot zum beliebten Brot in der Migros wird.

BäCKER-TIPP

Malzmehl

bild: Céline michel

E

in Rezept, ein Brot. Doch bis Elisabeth’s Körnerbrot verkaufsfertig in den Migros-Regalen lag, war es ein langer Weg. Zu Hause hatte es Elisabeth Häni noch leicht: Sie kaufte die Zutaten und backte ihr Brot. Danach folgte der erste Grossversuch in der Migros-Bäckerei. Die Bäcker klären in diesem Schritt beispielsweise ab,ob alle benötigten Zutaten wie Körner und Nüsse in ausreichender Menge vorhanden sind — und zwar für ein ganzes Jahr. Ist die Verfügbarkeit aller Zutaten abgeklärt, folgen Nährwertanalyse und Zutatenliste für den Brotbeutel. Damit das Brot das begehrte TerraSuisse-Label erhält, müssen die Bäcker die Zertifizierung des Mehls einholen. Als Muster wird dann ein «Leitbrot» gebacken,und

■ Elisabeth’s Körnerbrot, 400 g, Fr. 3.30

«Hopfen und malz, Gott erhalt’s» – fast jeder kennt malz als bestandteil von bier. Doch auch in vielen broten wird malz in Form von malzmehl verwendet. Dieses mehl wird durch mälzen hergestellt. Dabei wird Getreide – meist Gerste oder Weizen – zum Keimen gebracht. enzyme, eine bestimmte Art von Proteinen, werden so aktiviert. Anschliessend wird das gekeimte Getreide wieder getrocknet. Der bäcker nennt das darren. Das Getreide wird dann gemahlen und brotteigen beigemengt. Das malzmehl beschleunigt die Aktivität der Hefe und sorgt für ein feines, malztypisches Aroma.

alle Bäcker müssen das Brot nachbacken. Die Brote werden gesammelt und verglichen, bei Bedarf werden kleine Korrekturen vorgenommen. Erst dann backen die Bäcker das Körnerbrot für die Migros-Kunden. «Ich bin stolz, dass den Leuten das Brot so gefällt», freut sich

Elisabeth Häni.Mit ihrem Rezept hat die passionierte Brotbäckerin den Geschmack ihrer waadtländischen Nachbarn genau getroffen: Allein im Waadtland kaufen über 2400 Migros-Kunden Woche für Woche ihr Elisabeth’s Körnerbrot. Text: Claudia Schmidt


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MIGROS-MAGAZIN NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

81 GUT & GÜNSTIG CA. FR. 7.80

Randen-Orangen-Salat Dieser Salat bringt Farbe und Frische in trübe Tage.

Vorspeise für 4 Personen ■ Von 2 Orangen die Schalen samt weisser Haut wegschneiden. Orangenfilets mit einem scharfen Messer vorsichtig aus den Trennwänden lösen. Zirka Fr. 1.95 ■ 300 g gekochte Randen in Schnitze schneiden. Kerne aus 1 Granatapfel herauslösen. Zirka Fr. 3.90 ■ 1 dl frisch gepressten Orangensaft mit 1 Teelöffel Honig aufkochen und zirka 1 Minuten köcheln lassen, leicht abkühlen lassen. Mit 2 Esslöffeln Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 1.95 ■ Randen und Orangenfilets auf Tellern anrichten, mit der Sauce beträufeln und mit Granatapfelkernen bestreuen. Tipp: Dazu passt Blattsalat.

Oh, du schöne Schokoladenzeit

Fruchtige Liebelei

Kaum eine Frucht harmoniert so perfekt mit Schokolade wie die Himbeere. Als zarte Himbeer-Zuckerfondant-Füllung versteckt sie sich in dunkler Milchschokolade und bringt für einen kleinen Geniessermoment Erinnerungen an den Sommer zurück. M-Classic Cremina, 100 g, Fr. 0.85

Hit-Duo

Kleine Juwelen Pralinés schmecken noch mal so gut, wenn sie in einer schönen Nostalgieblechdose daherkommen. Jetzt gibt es die feine Pralinenmischung La Bijouterie in einer neuen, festlich roten Dose. So entzückend, dass man sie gleich verschenken oder selber sammeln möchte. Pralinés La Bijouterie, 170 g, Fr. 15.80

Wer an süsse Winterfreuden denkt, hat meist Schokolade und Marroni im Kopf. Chocolat Frey hat auf Kundenwunsch wieder für kurze Zeit feine Marronicreme und Schokolade in einer Tafel und in Kugeln vereint. Suprême Vermicelles, 100 g, Fr. 2.90* *In grösseren Filialen.

Schoggi-Traum in Weiss Die neue Mousse au Chocolat blanc gibt es jetzt exklusiv nur zur Weihnachtszeit. Präsentiert in einem edlen Glas und verziert mit zart gehobelter Schokolade wird sie zum süssen Abschluss eines jeden Menüs. Sie müssen ja nicht verraten, dass Sie es gar nicht selbst gemacht haben! Sélection Mousse au Chocolat blanc, 2 x 60 g, Fr. 4.90


SAISONkÜCHE MARTIN FREI

Nr. 46, 14. November 2011 MIGROS-MAGAzIN

82

Kochen mit der «Saisonküche» Gut vorbereitet ist halb gekocht. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer im angeregten Austausch mit martin Frei.

R

echts abbiegen in Oberbuchsiten SO und den Wegweisern nach.» Mit klaren Worten beschreibt Martin Frei (52) den Weg zur «Tiefmatt», dem Demeter-zertifizierten Gastrobetrieb auf der Solothurner Jurahöhe. Steil gehts bergauf, die Strasse wird immer idyllischer,schroffe Felsen wechseln mit Wald- und Wiesenpassagen. «Sind wir auf dem richtigen Weg zur ‹Tiefmatt›?»,erkundigtsich«Saisonküche»Köchin Lina Projer beim entgegenkommenden Wanderer. Eine der schönsten Gratwanderungen derSchweizführtvomOberbaselbietüber die Tiefmatt nach Holderbank oder weiter über die Roggenfluh nach Balsthal. «Ja,nurnochzwei,dreiKurven,dannhabt ihrsgeschafft»,meintderBerggängerermunternd. Und wirklich, auf 840 Meter über Meer stehen wir plötzlich vor den ehrwürdigen Gemäuern der «Tiefmatt». AndiesemHerbsttagscheintdieSonne, die Sicht auf die Alpen und das Mittelland ist fantastisch. Nichts weiter als

Vom Fussballer zum Biovisionär

Der Ex-Fussballprofi Martin Frei hat sich seinen Traum verwirklicht: Heute baut er auf seinem Biogasthof die höchstgelegenen Reben im Kanton Solothurn an.


SAISoNküCHE

migros-magazin Nr. 46, 14. November 2011

martin frei 83

Aufgetischt ■ Was haben Sie immer auf Vorrat? Schwarze bio-Schoggi. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? 2-mal. ■ kochen ist für Sie … Kultur und Genuss. ■ Was würden Sie nie essen? Fleisch, das nicht bio ist. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? mit michelle obama.

Natur. Hier auf diesem ruhigen und besinnlichen Flecken Erde hat der ehemalige Profi-Fussballspieler Martin Frei seinen Traum verwirklicht: einen Biogasthof mit eigenem Rebberg. Während seiner aktiven Fussballzeit spielte Martin Frei für den Zürcher Grasshopper Club, für den FC St. Gallen und zuletzt für den FC Wettingen. Danach war er lange Zeit sportlicher Berater seines Neffen Alex Frei,der heute sehr erfolgreichbeimFCBaselspielt.Dieetwas provokative Frage, wie man vom ober-

flächlichen Fussball wegkomme und Biogastronom werde, beantwortet Martin Frei ernst. «Fussball ist nicht oberflächlich. Für mich war es ein Privileg. Aber ich hatte immer mehr Bezug zur Natur als zur Karriere.» Martin Frei wuchs mit acht Geschwistern in Liestal auf. Die Mutter, eine ausgezeichnete Köchin, hat aus wenig Zutaten viel Köstliches gezaubert. Darum wird heute auch eine Spezialität aus dem Hause Frei gekocht: Vogelheu. Es gibt verschiedene Zubereitungsarten, man

Ein Servierring gibt dem Vogelheu Form. Die Masse vorsichtig reinfüllen, das Eigelb kommt in die Mitte. Das Rezept nach Grosi Freis Art ist sehr beliebt.


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Do, 17.05.12 Dubrovnik Fr, 18.05.12 Venedig, Ankunft um 09:00 Uhr Ausschiffung und Rückreise mit dem Bus in die Schweiz.

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MIGROS-MAGAzIN NR. 46, 14. NOVEMBER 2011

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Freis Vogelheu

Die jungen Trauben werden dieses Jahr das erste Mal zu Wein verarbeitet.

kann es süss oder salzig geniessen, und Basis ist immer hartes, altes Brot. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer ist ungeduldig, will das Rezept ausprobieren. Sie nimmt das Zepter in die Hand und dirigiert den quirligen Biorebbauern auf seine Position. Jetzt wird Brot geschnitten, werden Feigen halbiert und immer wieder übers Essen philosophiert. Bio, natürlich. Das Vogelheu gibts ab 2012 auf der «Tiefmatt», zusammen mit einem Glas des eigenen Oberbuchsitener Weissweins. Die Reben hat Martin Frei zusammen mit dem Münchensteiner Weinhändler Martin Feer im Jahr 2007 angebaut, alle nach biodynamischen Richtlinien. Den Rebpflanzen Frühburgunder und Riesling-Sylvaner scheint es auf den Jurahöhen jedenfalls gut zu gefallen.«Und wir haben den höchst gelegenen Rebberg im Kanton Solothurn», meint Martin Frei nicht ohne Stolz. Hat Fussball noch Platz im Leben des engagierten Biovisionärs? Natürlich, gelegentlich trifft man den sportlichen GastwirtauchbeieinemGC-Match.«Ich betreue Moritz Bauer,den Aussenverteidiger bei GC, in sportlichen Belangen. Ich habe schon mit seinem Vater zusammen bei St. Gallen gespielt.» Eben, einmal Fussballer, immer Fussballer! Aber nur noch Teilzeit. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Marco Aste

www.tiefmatt.com

Für 4 Servierringe à ca. 10 cm 0 und 10 cm Höhe Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 10 Minuten garen. Pro Person ca. 30 g Eiweiss, 43 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 2850 kJ/680 kcal ZUTATEN 300 g Halbweiss- oder Ruchbrot 100 g Schafshartkäse, z. B. Brebiou tradition ¼ Bund Thymian 3 EL Olivenöl 8 Eier Salz, Pfeffer Zubereitung 1 Brot in Würfel à 1 cm, Käse in Würfelchen schneiden. Thymianblättchen von den Stielen zupfen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen, Brot

mit Thymian darin knusprig rösten. Etwas abkühlen lassen. 2 Backofen auf 150 °C vorheizen. Eier trennen, Eigelb beiseitestellen. Eiweiss steif schlagen. Mit Brot und Käse mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Servierringe auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen. Die Hälfte der Mischung in die Ringe füllen. Eine kleine Mulde in die Masse drücken. Je zwei Eigelb vorsichtig in die Mulde geben. Ringe mit der restlichen Eiweiss-Brot-Masse auffüllen. Vogelheu im Ofen ca. 10 Minuten garen, bis das Eiweiss gestockt ist.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–


küchenkunde käse und Wein

Nr. 46, 14. November 2011 Migros-Magazin

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Die perfekte Liaison

Blauschimmelkäse oder Roquefort harmonieren hervorragend mit einem Gläschen Süsswein. Und ein spritziger Weisser macht den Genuss von Ziegenkäse zu einem Fest.

Food-Redaktorin Sonja Leissing

einige richtlinien machen die Wahl der Weine einfacher Durch den Einfluss fremdländischer Gerichte und weil Weine inzwischen aus aller Welt erhältlich sind, ist die Vielfalt der Geschmacksvarianten enorm gestiegen.Experimentierfreudige Weintrinker kombinieren zartschmelzende Bitterschokolade mit kräftigem Rotwein.Dass man zu einem Thai-Essen nur Bier trinken kann, ist ebenfalls hinfällig. Mutige servieren zu einem asiatischen Curry einen Gewürztraminer.Früher hätte man darüber entsetzt reagiert und die Gastgeber als Wein-Banausen belächelt. Schön,ist man heutzutage im Umgang mit Weinen und den passenden Leckereien um einiges moderner geworden: Restzucker, Alkoholgehalt, Tannine Säure des Weins und die Jahreszeit spielen ebenso eine Rolle, wie die persön-

lichen Vorlieben. Wichtig ist, dass bei der Planung bewusst das Essen zum Wein arrangiert wird oder eben der Wein zum Essen. Trotzdem orientiert man sich an ein paar Richtlinien, die darauf abzielen, eine Harmonie zwischen Wein und Essen zu schaffen.Zum Beispiel passt zu einem regionalen Gericht der Wein aus derselben Region immer. Speisen mit sauren Aromen wie Tomaten oder Zitrusfrüchten ergänzen sich sehr gut mit einem säurebetonten Wein.

ideale Partnerschaften, an denen es nichts zu rütteln gibt Es ist ein weit verbreiteter Fehler, für die Sauce, zum Schmoren oder zum Marinieren einen minderwertigen Wein zu nehmen.Bei einem Brasato al Barolo sagt es beispielsweise schon der Name. Darum gilt: Wenn immer möglich den Wein verwenden, der schliesslich auch zur Speise getrunken wird. Für kultivierte Feinschmecker gibt es optimale Kombinationen wie zum Beispiel Käse und Wein oder Fisch und Champagner. Aber es gibt auch Paarungen, die ganz und gar nicht zueinanderpassen. So würde etwa ein gerbstoffreicher Rotwein oder ein voluminöser Weisswein zarte Gemüsegerichte im «Goût» erdrücken. Trockene Weine wirken appetitanregend und eignen sich wunderbar als erfrischender Aperitiv. In Frankreich sind Käse und Wein unzertrennlich, und wer die beiden richtig paart, holt bei seinen Gästen viele Pluspunkte. Zu Edelschimmelkäse wie einem Stilton, Roquefort, Gorgonzola oder einem Castello blue sind reife Weine, die noch ein wenig Restsüsse haben die idealen Begleiter. Auch zu Kuchen und Desserts gibt es eine einfache Regel: Der Wein sollte ebenso süss sein wie die Süssspeise selbst. Na dann, Prost!

Käse

bild: Stockfood/bab.ch

Ü

ber das Thema, welcher Wein denn nun zu welchem Essen passt, hört man Unterschiedliches. Aber eins gleich vorweg: Es gibt keine ultimativen, festen Vorschriften, sondern einfach unendlich viele Möglichkeiten und Aromakombinationen, die es zu brechen gilt oder immer wieder neu ausprobiert werden können. Die einen glauben immer noch an die Grossmutter-Farbregel, dass roter Wein zu rotem Fleisch gehört und ein süffiger Weisser zu hellem Fleisch, Poulet oder Fisch am besten passt. Diverse Sommeliers sind der Meinung, leichte Weine mit einem Alkoholgehalt zwischen zehn und zwölf Volumenprozent gehören zu leichten Speisen, wie Gemüsegratins oder Nudelgerichten. Schwere Weine über 13 Volumenprozent zu schweren Speisen, wie beispielsweise zu einem Rindsschmorbraten oder einem gebratenen Steak. Widerum andere behaupten: Es passt,was schmeckt,und alles ist erlaubt — egal, ob Weiss, Rosé oder Rot.

Zu Appenzeller, Gouda oder edamer passen fruchtige Weissweine wie zum beispiel ein Weissburgunder vorzüglich. Zu blauschimmel, Stilton, roquefort oder Gorgonzola sind reife Weine, die noch etwas restsüsse haben, am besten. Auch Portwein passt. Zu herzhaften Käsesorten harmonieren Weine mit ausgeprägter Säure oder fruchtige rotweine. Übrigens: Je cremiger der Käse ist, desto mehr Säure darf der Wein haben. bei Käseplatten sollte sich der Wein nach dem kräftigsten Käse richten.


küchenkunde käse und Wein

Migros-Magazin Nr. 46, 14. November 2011

87

Tipps & Tricks Alle Zutaten, die zu Ihren Lieblingsweinen passen, finden Sie in der migros. bei Fleisch und Wein ist fast alles möglich. Probieren Sie also ruhig mal einen leichten rotwein zu muscheln oder einen kräftigen Weisswein wie beispielsweise ein Petite Arvine zu einem Stück Kalbfleisch. Spannend ist es, die eigenen vorlieben herauszufinden und neue, ungewöhnliche Kombinationen auszuprobieren. Wer dies in einer gemütlichen runde mit Freunden macht, wird bestimmt viele neue Geschmacksexplosionen erleben.

Birnen und Feigen

Nüsse

Süsse birnen und Feigen liefern viel gesunde Inhaltsstoffe und passen wunderbar zu Käse und Wein. Ganz herrlich sind Feigen, in Stücke geschnitten, zusammen serviert mit einem leicht süsslichen Tropfen. Süsse Häppchen kombiniert mit süssen Weinen steigern übrigens den Genuss.

egal, ob Haselnüsse, Paranüsse, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Pistazien oder mandeln. Sie alle passen hervorragend zu leichten Weinen, spritzigem Champagner und prickelndem Prosecco. Auch baumnüsse sind herrliche begleiter zur Apérotafel. oder wie wärs mit einem baumnusspesto zu Pappardelle und einem Schlückchen riesling x Sylvaner?


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 14. November 2011 |

MIGROS LUZERN | 89

NEWS

Produkt der Woche

Klubschul-Tipp der Woche

Mixme ist die neue trendige Dessertcreme der Migros. Wie es der Name bereits verrät, mixt man die im Deckel aufbewahrten Crispies und Dragées mit der feinen Creme. Dadurch entsteht ein knusprig-köstlicher Dessertgenuss. mit dem integrierten Löffel eignet sich das Dessert auch für unterwegs. mixme gibt es in den drei Geschmacksvarianten Caramel, Schokolade und Schokolade/vanille und ist in allen grösseren Filialen der Migros Luzern erhältlich.

möchten Sie Gestaltung und Kreativität auf höchstem Niveau erleben? besuchen Sie die m-Art-Ausstellung der Klubschule migros vom 18. bis 20. November in der Kornschütte Luzern. Teilnehmende aus den verschiedenen m-Art-Lehrgängen stellen ihre eindrücklichen Werke aus. Ort: Kornschütte Luzern Datum: 18.-20. November Öffnungszeiten: Fr 19-21 Uhr, Sa 10-17 Uhr, So 10-16 Uhr www.klubschule.ch

Von Anfang an dabei

Bethy Vogel-Durrer war schon Migros-Kundin, als es in Sursee noch keine Filiale gab.

S

chon der Verkaufswagen der Migros an der Badstrasse in Sursee sei eine Erleichterung gewesen, erzählt Bethy Vogel-Durrer. Trotzdem sei sie sehr froh gewesen, als im Dezember 1960 die erste Migros-Filiale mit einem umfassenderen Angebot geöffnet habe. «Mit fünf Kindern und einem grossen Garten bleibt einem nicht viel Zeit zum Einkaufen»,versichert sie.Bethy VogelDurrer wird am 19. November 95 Jahre alt und geht, in Begleitung ihres Sohnes, noch immer zweimal wöchentlich in die Migros in Sursee.

Mehr Platz und einfach alles beieinander «Früher musste ich zu Fuss ins Städtli und dann alles von Geschäft zu Geschäft schleppen. Bei der Migros war dann plötzlich alles beieinander», erinnert sich Bethy Vogel-Durrer und schmunzelt: «Am Anfang waren die Bedenken, bei der Migros einzukaufen, bei vielen Hausfrauen gross,denn die wollten ja die alteingesessenen Ladenbesitzer nicht vor den Kopf stossen. Dann haben mich die Frauen gebeten, ihnen bestimmte Produkte mitzubringen». Neben der Produktevielfalt schätzt sie aber besonders die Platzverhältnisse. Es sei mittlerweile schön geräumig, sodass sie

Bethy Vogel-Durrer mit ihrem Migros-Lieblingsprodukt: Blévita.

überall gut durchkomme mit dem Einkaufswagen.Was immer drin ist? «Mein Bettmümpfeli», sagt sie, «das Korngebäck Blévita. Die Grünen.» Die Genossenschaft Migros Luzern dankt Bethy

Vogel-Durrer für ihre jahrzehntelange Treue und wünscht alles Gute im neuen Lebensjahr.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Text und Bild: Marisa Michlig


ihre region 90 |

Strahlender Sonnenschein und tief verschneite Berge sind hervorragende Bedingungen für die Ski- und Snowboardkurse der Klubschule.

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migros Luzern

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Nr. 46, 14. November 2011 | migros-magazin |

Spass im Schnee

Die klubschule Migros Luzern bietet zusammen mit der Schweizer Schneesportschule Luzern günstige Ski- und Snowboardkurse an.

D

es Schweizers Lieblingsbeschäftigung im Winter will gelernt sein: Ski- und Snowboardfahren ist nicht einfach. Und etwas dazulernen können Schneesportfans immer, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Die Klubschule Migros Luzern bietet zusammen mit der Schweizer Schneesportschule Luzern Kurse für Sieben- bis Achtzehnjährige auf jedem Niveau. An

sechs Wochenenden können die Kinder und Jugendlichen entweder Halb- oder Ganztageskurse besuchen und die schönsten Skigebiete der Zentralschweiz erleben.

unterricht, anreise, Tageskarte und rückreise inbegriffen Gestartet werden die erlebnisreichen Kurstage mit der gemeinsamen Carfahrt

ab dem Inseli Luzern. In den Kurskosten ist der Unterricht,die Anfahrt,die Halbtages- oder Tageskarte, bei ganztägigen Kursen an den Sonntagen das Mittagessen sowie die Rückfahrt inbegriffen.Angefahren werden verschiedene Skigebiete der Region wie die Klewenalp, Lungern-Schönbühl, Mörlialp, MelchseeFrutt und die Marbach-Egg. Die teilnehmenden Kinder melden sich für


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 |

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MIGROS LUZERN | 91

Ski- und Snowboardkurse: Was? Wann? Wo? Der Unterricht kann als Halbtageskurs (Version Samstag) oder Ganztageskurs (Version Sonntag) gebucht werden. ■ Kurse Samstag: Kursdaten: 7./14./21./28. Januar 2012, 4./11. Februar 2012, Reserve: 25. Februar 2012. Abfahrt: 11 Uhr ab Inseli Luzern; Rückkehr: ca. 17.30 Uhr Neu: Ski- und Snowboardrennen, 11. Februar 2012, Mörlialp Kurskosten: Fr. 320.- inkl. Carfahrten, Unterricht, Lifttickets, Büchlein und Pin der Swiss Snow League Kursorte: Lungern, Klewenalp, Mörlialp, Melchsee-Frutt, Marbach-Egg ■ Kurse Sonntag: Kursdaten: 8./15./22./29. Januar 2012, 5./12. Februar 2012, Reserve: 26. Februar 2012. Abfahrt: 9 Uhr ab Inseli Luzern; Rückkehr: ca. 17.30 Uhr Neu: Ski- und Snowboardrennen, 12. Februar 2012, Mörlialp Kurskosten: Fr. 450.- inkl. Carfahrten, Unterricht, Lifttickets, Mittagessen, Büchlein und Pin der Swiss Snow League Kursorte: Lungern, Klewenalp, Mörlialp, Melchsee-Frutt, Marbach-Egg Zielgruppe: Kinder und Jugendliche von 7 bis 18 Jahre Anmeldung: www.klubschule.ch (Suchwort Ski oder Snow), Telefon 041 418 66 66

eine Stufe an. Am ersten Kurstag wird dann von den Kursleitenden die Feineinteilung in die Gruppen vorgenommen.

Qualifizierte Kursleiter der Schneesportschule Luzern Als langjährige Partnerin der Klubschule Migros kümmert sich die Schneesportschule um die Ausbildung auf dem Schnee und die Betreuung der Teilnehmenden während der Hin- und Rückfahrt. Die qualifizierten Lehrpersonen halten sich an das offizielle Unterrichtssystem der Swiss Snow League. Wer keine eigenen Skis oder kein Snowboard besitzt, kann diese günstig in den Filialen von SportXX mieten. Zudem erhält jeder Kursteilnehmer mit seiner Anmeldung einen 20-Prozent-Gutschein von SportXX. Marisa Michlig

Mini-Astronauten gehen im KKL Luzern auf musikalische Reise.

Klangreise ins All

Mit einem Familienkonzert am 2. Januar und kostenlosen Workshops startet das Luzerner Sinfonieorchester ins neue Jahr.

W

ieklingtderMars?MachtMerkur Geräusche? Und wie sieht Jupiter eigentlich aus? Kinder absechsJahrenundErwachsenesindam 2. Januar um 11 Uhr im KKL Luzern dazu eingeladen,Musik aus der Suite «Die Planeten»desenglischenKomponisten Gustav Holst kennenzulernen. Die Klangreise, die von Moderator Christian Schruff spielerisch begleitet wird, führt das Publikum zu Mars, Venus, Merkur und Jupiter. Die Kinder können sich aktiv am musikalischen Konzertgeschehen beteiligen, und wer möchte, kommt als Mini-Astronaut verkleidet ins Konzert. In den Einkaufszentren Zugerland Steinhausen,

Länderpark Stans und Surseepark werden speziell für Kinder ab sechs Jahren zusätzlich zum Konzert auch kostenlose Workshops angeboten, in denen sie schon vor dem Konzertbesuch Einblicke in die Musik der «Planeten» erhalten.Die Workshops dauern etwa 50 Minuten. Mittels rhythmischer Spiele, Singen, Bewegung, Ausprobieren und Zuhören erforschen die Kinder zusammen mit professionellen Musikvermittlerinnen musikalische Bausteine und Klänge von jeweils zwei Planeten. Für die Workshops kann man sich bei den Kundendiensten der Einkaufscenter bis einen Tag im Voraus anmelden. Marisa Michlig

Kostenlose Workshops und Tickets ■ Mittwoch, 30. November, 14 Uhr (zu Mars/Venus) und 15.30 Uhr (zu Merkur/Jupiter), Forum Zugerland Steinhausen: www.ekz-zugerland.ch ■ Samstag, 3. Dezember, 14 Uhr und 15.30 Uhr, Länderpark Stans: www.ekz-laenderpark.ch

■ Mittwoch, 7. Dezember, 14 Uhr und 15.30 Uhr, Surseepark: www.ekzsurseepark.ch ■ Donnerstag, 8. Dezember, 14 Uhr und 15.30 Uhr, Forum Zugerland Steinhausen: www.ekz-zugerland.ch ■ Tickets: Vergünstigte Familienkar-

ten, zwei Erwachsene und zwei Kinder für Fr. 80.- statt Fr. 100.- resp. 40.- statt 60.- (je nach Kategorie). Bestellungen über die Klubschulen Migros Luzern, Zug und Sursee, bei den Workshops oder per E-Mail: migros-kulturprozent@migrosluzern.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 |

MIX | 95

Pendler leben ungesund

Egal, ob mit dem Auto oder dem öffentlichen Verkehr: Wer täglich weite Strecken zur Arbeit fährt, leidet unter Stress und Unzufriedenheit. Stau und übervolle Züge machen den Pendlern am meisten zu schaffen.

S

tress, schlechter Schlaf und Erschöpfung: Besonders oft davon betroffen sind Menschen mit einem langen Arbeitsweg. Pendeln macht krank — das besagt eine aktuelle schwedische Studie, bei der 21 000 Berufspendler befragt wurden. Für die Schweiz ist dieser Befund alarmierend, denn immer mehr Menschen pendeln immer längere Strecken: Inzwischen verlassen etwa 60 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ihren Wohnort, um anderswo zu arbeiten. «Ab 50 Minuten Arbeitsweg sinkt die persönliche Zufriedenheit»,sagt Christian Fichter, Wirtschaftspsychologe an der Kalaidos-Fachhochschule in Zürich und Verfasser einer Studie über das Pendeln. «Es ist weniger die Dauer, die stresst», sagt er. «Wichtiger ist der Kontrollverlust, etwa bei Staus oder in übervollen Zügen.»

Nur noch zwölf Prozent haben keinen Stress im Job

Die Nerven liegen blank: Immer mehr Leute verbringen einen Teil des Feierabends auf verstopften Strassen.

Doch auch unabhängig vom Pendeln erlebt die Schweizer Bevölkerung die Arbeitswelt zunehmend als belastend, wie die Schweizer Stressstudie 2010 zeigt. Demnach können nur noch zwölf Prozent von sich behaupten, sie würden am Arbeitsplatz keinen Stress kennen. Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer fühlt sich häufig oder sehr häufig gestresst — Tendenz steigend. Die Folgen:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen,Rückenschmerzen und psychische Leiden wie Depressionen, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Nervosität und Verspannungen nehmen zu. Diese Entwicklung ist teuer. Bereits vor elf Jahren errechnete das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), dass stressbedingte Erkrankungen die Schweizer Wirtschaft jährlich 4,2 Mil-

liarden Franken kosten.Der Wirtschaftspsychologe Christian Fichter sieht eine einfache Lösung aus der Stressfalle: «Ab und zu zu Hause zu arbeiten, wirkt sich positiv auf Arbeitszufriedenheit und Effizienz aus.» Text: Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Wie lange und stressig ist Ihr Arbeitsweg? Die Online-Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder: Getty Images (2), Paco Carrascosa

Prado, Prada und Plaza Mayor

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

«De Madrid al cielo», «Madrid sehen und sterben»,lautet der Wahlspruch der Madrilenen. Die spanische Hauptstadt istauchimWintereinenBesuchwert.Erst recht, seit man mit der neuen S-BahnVerbindung nicht mehr umsteigen muss. Die Linie C1 transportiert Reisende in nur 25 Minuten direkt vom Terminal 4 am Flughafen Madrid-Barajas zum Bahnhof Atocha im Stadtzentrum. ■ Kunstinteressierte pilgern zum Paseo del Arte. So nennt sich ein Spazierweg im Zentrum, der die Kunstmuseen Prado (steht dem Louvre von Paris in nichts

nach), Reina Sofía (viele Werke von Picasso) und Thyssen (Impressionisten) einschliesst. Ein architektonisches Meisterwerk ist die von den Habsburgern errichtete Plaza Mayor (Bild) mit den dreistöckigen Gebäuden. Sie gehören neben dem Königspalast zu den beeindruckendsten Bauwerken. ■ Die trendige Einkaufsmeile (Schuhe, Textilien) heisst Fuencarral und befindet sich zwischen den beiden Metrostationen Gran Vía und Chueca. ■ Wer gut essen gehen möchte,kehrt den Touristenfallen rund um die Plaza Mayor

den Rücken und geht zu Fuss weiter bis zur Cava Baja und isst in der Nummer 30 (Taberna Los Lucio, Telefon 0034 91 366 29 84, Metrostation Latina). ■ Für das Nachtleben ist die Plaza Santa Ana mit den vielen gemütlichen (Tapas-)Bars ein idealer Ausgangspunkt (Metrostation Sol).


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 |

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5 FRAGEN AN … Jürgen Haas (47), Dozent für Animation an der Hochschule Luzern, über den Kultstatus der «Tim und Struppi»-Comics, Tims reinen Charakter und die Bedeutung von Comics für Kinder.

«Liebe würde ‹Tim› verwässern» 1

Tim, der Held aus «Tim und Struppi», hatte noch nie eine Freundin. Und auch in der Verfilmung von Regisseur Steven Spielberg fehlt jegliche Erotik. Wie kommt das?

Eine Öffnung für Themen wie Liebe oder Sex würde den Charakter von Tim nur verwässern. Tim lebt absolut ungebunden und ist nur seinem Hund verpflichtet. Er stürzt sich ins Abenteuer, was wir uns nicht trauen. Tim handelt aus einer Sehnsucht nach Gerechtigkeit heraus — damit können sich die Leserinnen und Leser identifizieren. Die Geschichten von «Tim und Struppi» müssen auf nur 60 Seiten funktionieren. Aber diese Reduktion macht sie so stark.

2

Wie kamen «Tim und Struppi» zu diesem Kultstatus?

Die Geschichten sind klar und filigran gezeichnet.Sie erscheinen als Miniaturwelt, wie wir sie von der Modelleisenbahn kennen.Wir haben das Gefühl,dass wir Tim jederzeit anfassen und ihn in eine andere Welt versetzen könnten. Wir empfinden uns nicht bloss als Leser,sondern auch als Komplize von Hergé, dem Schöpfer der «Tim und Struppi»Comics.

3

Langweilen sich Kinder heute nicht, wenn sie «Tim und Struppi» lesen? Immerhin sind die Geschichten zwischen 35 und 80 Jahre alt.

Wenn die Geschichten spannend sind, kann man sie immer lesen. Die Grund-

Steven Spielberg hat den Comic «Tim und Struppi» verfilmt. Dabei hielt er sich ans Original. Frauen und Liebe sind auch im Film kein Thema («Blick» vom 30.10.2011).

themen bleiben aktuell. Was Kinder als veraltet empfinden und was nicht — das können wir aus der Erwachsenensicht nicht beurteilen. Kinder nehmen die Dinge viel vorurteilsfreier wahr, als wir denken.

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Schaden oder nützen Comics der Entwicklung eines Kindes?

Comics sind heute ein selbstverständliches Medium. Sie sind so wichtig oder unwichtig wie Haferflocken, Heavy Metal oder Hochseilgärten. Ob sie eher nützen oder schaden, hängt vom Umgangdamitab,vondererlerntenMedienkompetenz. Wie bei allen Dingen gibt es wunderbare Beispiele und unglaublich viel Schrott. Es ist immer wieder amü-

sant zu sehen, wie schnell Kinder sich in diesen Schrott verlieben.

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Haben Kinder, die Comics lesen, später einen besseren Zugang zu Büchern?

Comics sind Welten, in die Kinder eintauchen, wie in ein geschriebenes Buch, einen Film oder eine Erzählung der Grossmutter. Damit Kinder diese unerschöpfliche Vielfalt kennen- und schätzen lernen, ist jedes Mittel gut. Man sollte ihnen oft neue Angebote machen, dann finden sie ihren Weg. Ob an dessen Ende dann das «richtige» Buch steht,ist nebensächlich. Inteview: Thomas Vogel

Den ganzen «Blick»-Artikel lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch

MEIN GARTEN

Bild: Vera Hartmann

G4-Gipfel soll Grenzprobleme lösen Gartenexpertin Haia Müller gibt ihre Berührungsängste auf.

Im Frühling haben meine Nachbarn und ich die trennende Hecke zwischen unseren Gärten ausgerissen und Rosen gepflanzt. Jetzt sind wir einen Schritt weiter gegangen, auch die Fortsetzung der Buchenhecke musste weichen. Ohnehin war die Grenze schon bisher durchlässig, Pflanzen halten sich bekanntlich an keine Einreisebestimmungen. Gebracht hat uns die länderübergreifende Zusammenarbeit zuerst einmal Weitsicht: Der

Blick geht nun schrankenlos von hüben nach drüben.Ich kann mich neu an ihrem Garten genauso erfreuen wie an meinem. Jäten muss ich hingegen nur einen davon. Unsere Güterzusammenlegung hat aber nicht nur gute Seiten, sie stellt uns auch vor neue Probleme: Da, wo die Hecke wuchs, klafft nun Leere. Schnell stellten wir fest, dass uns die Gestaltung des Niemandslands überfordert. Deshalb trafen ich und meine zwei Nachbarn

einen Gartenexperten zum G(rün)4Gipfel. Sein Rat: Alles ausgraben und im Frühling neu arrangiert wieder auspflanzen. Nur so, sagt er, vereinigen sich die beiden getrennten Beete zu einer harmonischen Einheit. Im Moment tue ich mich noch schwer mit dem Gedanken, mich von einigen meiner Stauden zu trennen. Zum Glück habe ich einen Winter lang Zeit, um mich auf die Westerweiterung einzustellen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 |

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STARK & SCHÖN

George und die Schwerkraft

Auch beim schönsten Mann zeigt die Erdanziehung irgendwann Wirkung. Mit einem Spezialtraining kann ein beginnendes Doppelkinn aber im Zaum gehalten werden.

EGO-COACH

K

ürzlich vor dem Spiegel im Badezimmer: Wächst da langsam ein Doppelkinn heran? Beleuchtungswechsel.Nein.Posenwechsel.Vielleicht doch. Anderer Spiegel. Eventuell ein ganz kleines. Es nützte alles nichts. Ich kann die Zweifel nicht ausräumen und muss mir schliesslich eingestehen, dass sich der Mann ab 40 mit seiner Kinnpartie befassen muss. Ein Doppelkinn ist in den meisten Fällen eine Einlagerung von Fett und kann mit speziellen Übungen wegtrainiert oder zumindest im Zaum gehalten werden (siehe unten). Eine gute Körperhaltung ist wichtig. «Sie stärkt das Selbstvertrauen und ist die erste Hilfe gegen ein Doppelkinn», sagt Dave Dollé, ehemaliger Schweizer 100-Meter-Läufer, der heute zwei eigene Fitnesscenter betreibt. Neben den Spezialübungen und einer guten Haltung helfe auch ein allgemeines Training zur Reduktion des Körperfetts, sagt der 42-Jährige. Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mein Fitnessprogramm um zwei Übungen zu erweitern.

Lassen Sie sich beurteilen! Wir nehmen uns selbst naturgemäss anders wahr, als wir auf unsere Mitmenschen wirken. Für das Selbstbewusstsein ist es wichtig zu wissen, wie wir von aussen betrachtet werden. So wie unsere Stimme in unserem Kopf anders klingt als für unsere Mitmenschen, so entspricht auch die Sicht auf uns selbst nicht der Aussensicht.Um ein gutes und realistisches Selbstwertgefühl zu entwickeln, lohnt es sich zu recherchieren, wie wir auf andere wirken. Suchen Sie sich einen verlässlichen Freund und fragen Sie ihn, wie er Sie wahrnimmt. Stellen Sie eine so persönliche Frage aber nicht zwischen Tür und Angel, sondern schaffen Sie eine angenehme Gesprächssituation,um die Antworten Ihres Freundes gut aufnehmen zu können: Wählen Sie einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen, und einen Zeitpunkt, zu dem Sie nicht gestört werden. Fragen Sie Ihren Freund: «Was findest du an mir liebenswert und spannend? Was sind meine schwierigen Seiten?» Hören Sie aktiv zu,widersprechen Sie nicht,und bedanken Sie sich für die Bereitschaft, Ihnen einen Spiegel vorzuhalten.Selbstverständlich sollten Sie anbieten, dasselbe für Ihren Freund zu tun. Solche Gespräche vertiefen die Freundschaft und stärken das Vertrauen.

Text: Andrej Abplanalp (41)

So schmilzt das Doppelkinn dahin

Bild: Frederic Nebinger/ABACA/Dukas

■ Kopf in den Nacken legen und die Unterlippe circa 20 Mal über die Oberlippe ziehen. ■ Setzen Sie sich gerade hin und legen Sie Ihre geballte Faust unter Ihr Kinn. Halten Sie den Kopf dabei gerade. Öffnen Sie dann den Mund und drücken Sie Ihren Unterkiefer gegen Ihre Faust. Halten Sie diese Spannung für etwa zehn Sekunden und wiederholen Sie die Übung acht bis zehn Mal.

Auch George Clooney muss sich mit seinem Kinn beschäftigen.

In Zusammenarbeit mit www.focus.de

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Kippfenster vermeiden! Wenn der Winter Einzug hält, braucht es mehr Sorgfalt beim Lüften. Kippfenster sind ab sofort tabu! Sie kühlen bloss den Raum ab, bringen aber kaum frische Luft hinein. Zudem können gekippte Fenster Schimmel an den Wänden ver-

ursachen. Ein Kippfenster, das bei einer Aussentemperatur von unter null Grad offen steht, verpufft rund vier Liter Heizöl pro Tag. Es wäre ökologischer, täglich drei- bis fünfmal kurz und kräftig durchzulüften. Das macht man am

besten, indem mehrere Fenster während fünf bis maximal zehn Minuten geöffnet werden. Mehr zum Thema unter: www.wwf.ch/licht oder als App im iTunes AppStore oder Android Market.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 14. November 2011 |

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NEUES vOM ZOO-DOKTOR

Zwillingsmama wird operiert «

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo.

Der Pfauenziege Bellezza geht es gar nicht gut. Sie frisst kaum mehr, obwohl sie eigentlich für drei fressen müsste — sie ist nämlich mit Zwillingszicklein trächtig.Bellezza hat Mühe beim Gehen. Ihre linke Körperseite ist von gasbildenden Bakterien im Pansen, dem grössten Vormagen der Wiederkäuer, aufgetrieben. Auf der anderen Körperseite hat ein aufmerksamer Tierpfleger eine Art Beule festgestellt. Ich untersuche das zutrauliche Tier genau und mache einen Ultraschall der Beule: Mit Schrecken stelle ich fest, dass sich in der Ausbuchtung Darmschlingen befinden.Ich vermute,dass Bellezza von einer Artgenossin mit den Hörnern traktiert worden ist. Ihre Flankenmuskulatur ist gerissen. Durch diesen Riss sind vermutlich Darmschlingen ausgetreten. Jetzt ist sofortiges Handeln angesagt. WirführenBellezzaindieTierarztstation. Wenige Minuten später liegt sie betäubt auf dem Operationstisch in Seitenlage. Ich habe eine Wiederkäuerspezialistin beigezogen, welche die Operation leitet. Wir stellen fest, dass ein Darmstück von 1,3 Meter Länge eingeklemmt ist.Die

Pfauenziege Bellezza soll bald Zwillinge gebären. Doch durch einen Riss in ihrer Flanke sind Darmschlingen ausgetreten.

Prognose ist nicht gut: Der Darm ist dunkelrot gefärbt und bewegt sich kaum. Das sind deutliche Zeichen dafür, dass der Darm absterben könnte. Es gibt nur eines: Das betroffene Darmstück muss

GEFäLLT MIR Janine Muheim (26), Fachleiterin Früchte/Gemüse, Migros Urnertor in Bürglen UR.

herausoperiert werden. Erst dann können wir den Muskelriss in der Flanke vernähen. Nach drei Stunden ist die Operation erfolgreich beendet. Trotzdem bleiben viele Fragen. Halten die Nähte? Ist das Darmmilieu noch intakt? Und wie haben die Zwillinge in der Gebärmutter von Bellezza die Narkose überstanden? Die Zuversicht wächst nach zwei Tagen,denn Bellezza hat wieder begonnen, ordentlich Heu zu fressen und Kot abzusetzen.Nach zwei Monaten sind auch die letzten Zweifel über den freudigen Ausgang ausgeräumt: Bellezzas Zwillinge haben ohne tierärztliche Hilfe das Licht der Welt erblickt.

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Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Wenn ich beim Kochen bin.

«Beim Film ‹P.S. I love you› muss 7 ich jedes Mal wieder weinen» 8 3 1 9 4 2 10 5

Ihre genialste App?

Da ich gerne jasse, finde ich die Samschtig-Jass-App super. Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht und wie lange?

bilder: Torben Weber/Zoo basel

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

«Funhouse» von Pink ist für mich ein richtiger Fröhlichmachersong.

Die überflüssigste CD/Schallplatte,die Sie je gekauft haben?

«Heaven» von der Kelly Family war früher das absolut Grösste für mich. Heute kann ich mir jedoch kaum noch vorstellen, dass ich diese CD wieder kaufen würde.

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

«Aladdin».

Vor Kurzem habe ich das Quizmania entdeckt, womit ich momentan sehr viel Zeit verbringe. Meine Lieblingsserie am TV

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

«Gute Zeiten,Schlechte Zeiten» habe ich bestimmt 15 Jahre lang fast jeden Abend geschaut.

Haben Sie sich schon einmal online verliebt?

Mich in meine gewohnte Schlafposition bringen. Das kann manchmal etwas länger dauern.

«P.S. I love you». Den Film habe ich schon öfters gesehen, trotzdem weine ich jedes Mal erneut.

Nein.

Was machen Sie abends als Letztes?


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reisen

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Nr. 46, 14. November 2011 | Migros-Magazin |

Vor Anker in der Paradise Bay: Neben den Eis­ bergen und Bergen der Antarktischen Halbinsel wirkt selbst die «MS Hanseatic» mit ihren 123 Meter Länge klein.

Abenteuer Antarktis

Mächtige Eismassen, atemberaubende Landschaften und Pinguine à gogo: Eine Reise den letzten Abenteuern der Gegenwart. 18 Tage unterwegs mit dem Expeditionsschiff

A

ls sich die Passagiere des Expeditionsschiffs «MS Hanseatic» der Bucht Gold Harbour nähern, bläst ihnen ein eisiger Wind um die Ohren. Wellen klatschen gegen die motorisierten Schlauchboote, wie wenn sie etwas gegen die Neuankömmlinge in ihren roten Parkas hätten. Im Hintergrund erheben sich gewaltige Gletscher. Atemberaubend beim Landgang auf der Insel

Südgeorgien ist nicht nur die Landschaft, sondern auch der beissende Geruch, der in der Luft liegt. Kein Wunder, besteht das Empfangskomitee doch aus Zehntausenden von Königspinguinen. Die bis zu 95 Zentimeter grossen Vögel verursachen mit ihrem Geschnatter einen ohrenbetäubenden Lärm. Nichtsdestotrotz ist das Erlebnis in dieser kargen Landschaft an Schönheit kaum zu überbieten. Denn

mit ihrer gestochen scharfen, bunten Gesichtszeichnung gehören die Königspinguine zum Beeindruckendsten, was die Vogelwelt zu bieten hat.

zwischen Pinguinkolonie und eisbergfriedhof Für Thilo Natke (53) gehört Gold Harbour mit der riesigen Königspinguinkolonie zu den Höhepunkten einer Antarktis-


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 14. November 2011 |

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Zodiac-Boote ermöglichen Landgänge, um dort auf Tuchfühlung mit der Natur zu gehen, wie hier vor der südgeorgischen Cooper Bay.

in die Antarktis gehört zu «MS Hanseatic». reise. Der norddeutsche Kapitän des Luxusschiffs «MS Hanseatic» muss es wissen, fährt er doch seit 21 Jahren zum Weissen Kontinent, und dies schon mehr als 70 Mal. «Jede Expeditionsreise ist durch das Wetter und unterschiedliche Eisverhältnisse einzigartig,obschon sich die Fahrtrouten ähneln», sagt er beim Gespräch in seiner Kabine, die sich vor der Kommandobrücke befindet. Bei

Die Königspinguine auf Südgeorgien (Bild oben) gehören zu den Höhepunkten einer Antarktisexpedition. In und um die antarktischen Gewässer tummeln sich auch rund sechs Millionen Robben.


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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

der einen Reise verunmögliche ein Sturm mit Windstärke 10 mitten im antarktischen Sommer Anlandungen mit den Zodiacs. Danach scheine drei Tage lang die Sonne, und Wale tauchten auf. Immer wieder ergeben sich aber auch heikle Situationen — obwohl die «MS Hanseatic» der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe angehört. Etwa wenn der Kapitän sein Schiff im Slalom durch einen sogenannten Eisbergfriedhof steuern muss, eine Gegend mit auf Grund gelaufenen Eisbergen. «Wir können zwar ohne Gefahr durch rund 50 Zentimeter dickes Eis fahren, aber Eisberge sind etwas anderes.» Als Kapitän muss Thilo Natke mit dem Expeditionsleiter das Programm täglich neu gestalten. Und dieses Mitgestalten einer Reise fasziniere ihn.Eine Antarktisreise mit der «MS Hanseatic» sei keine Kreuzfahrt,sondern eine Expedition,bei

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Antarktischen Halbinsel zur Südspitze Argentiniens gegen Windstärke zwölf und zehn Meter hohe Wellen zu kämpfen.«Das ist sehr unangenehm,weil man befürchten muss, dass sich die Passagiere bei diesem Seegang verletzen», sagt Kapitän Natke nüchtern.

«Wir können durch 50 Zentimeter dickes Eis fahren.»

Der grösste natur- und Tierpark der Welt – auf kleinem raum

Kapitän Thilo Natke auf der Kommandobrücke, die Passagieren oft offen steht.

der zeitlich einzig die Abfahrt und Ankunft in Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens, definiert ist. Die Argentinier betiteln den Ausgangsort für Antarktisexpeditionen übrigens wenig zimperlich mit «el culo del mundo»,was frei übersetzt «der Arsch der Welt» bedeutet. Einmal hatte Natke in der berühmtberüchtigten Drake-Passage von der

Während des europäischen Winters hätten die Sommerstürme in der Antarktis in den letzten 20 Jahren zugenommen, gleichzeitig würden sich die Gletscher als Folge der globalen Erwärmung zurückziehen, erklärt Thilo Natke. Ein Sommer in der Antarktis lasse sich mit einem durchschnittlichen Wintertag im Schweizer Mittelland vergleichen; selbst in kurzen Nächten gebe es Plusgrade. «Wenn Sie mit dem Wetter nicht zufrieden sind, kommen Sie in vier Stunden wieder», sagt Natke und spricht damit den wechselhaften Wettercharakter an. Fasziniert ist der 53-Jährige von «diesen Massen an Tieren auf kleinem

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NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

Süd-Orkney-Insel: Der nur 70 Zentimeter kleine Zügelpinguin ist der grosse Star des Landgangs. Die Passagiere der «MS Hanseatic» lieben den neugierigen Wicht.

7600 Kilometer in 19 Tagen: die Reise von Ushuaia nach Südgeorgien und Südshetland bis zur Antarktischen Halbinsel und zurück über die Drake-Passage.

Argentinien Ushuaia

Stanley FalklandInseln (GB)

Südgeorgien (GB)

Chile Süd-ShetlandDrake- Inseln Süd-OrkneyPassage Inseln olarSü dp is e r k Antarktische Halbinsel

SüdAmerika Antarktis

Dutzend verschiedene Arten dieser putzigen, flugunfähigen Vögel, die besonders neugierig sind und gern mal die «roten Pinguine», die Passagiere in ihren Parkas, beschnuppern.

Beachparty vor der Antarktischen Halbinsel:

In Vorträgen bringen Lektoren den Passagieren die Antarktis näher Eisbären lediglich in der Arktis und im

Kapitän Natke lädt zum siebengängigen Galadinner ein. Während rosa gebratener Elchrücken unter einer Preiselbeerkruste mit Brandysauce und Steinpilzrisotto serviert wird,fährt die «MS Hanseatic» an riesigen Eisbergen vorbei. Auf einigen von ihnen haben sich Pinguine breitgemacht.Sie scheinen zu wissen, dass sie hier vor den im Wasser lauernden Seeleoparden in Sicherheit sind. Die Expeditionsteilnehmer kennen inzwischen die Gesetze der Natur. Den fünf Lektoren an Bord ist es gelungen, den Passagieren während der 18-tägigen Reise die bis anhin unbekannte Welt der Antarktis mit Vorträgen näherzubringen. Inzwischen weiss jeder, dass

Zoo leben. Als die Häuser von Ushuaia am Horizont auftauchen, gleicht das einer Rückkehr in die Zivilisation. Nach und nach schwindet das Polarforschergefühl. In Erinnerung bleibt neben dem einzigartigen Naturerlebnis ein nicht ganz ernst gemeinter Rat von Kapitän Thilo Natke. Auf die Frage, was Antarktispassagiere bei Seekrankheit tun sollen, sagt der Offizier mit einem Lächeln: «Unternehmen Sie einen Waldspaziergang, und gönnen Sie sich nach der Antarktisreise ein paar Tage Ferien.» Texte und Bilder: Reto E. Wild

Der Journalist reiste ab/bis Buenos Aires auf Einladung von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten.

Informationen zum Weissen Kontinent ■ Anreise: Zürich–São Paulo mit Swiss, São Paulo–Buenos Aires mit TAM oder Lan Chile, Buenos Aires–Ushuaia mit Lan oder Aerolineas Argentinas, totale Flugzeit gut 19 Stunden (Flüge ab 2000 Franken plus Übernachtung in Buenos Aires). ■ Beste Reisezeit: Antarktis-Kreuzfahrten sind nur während des Sommers möglich, also von November bis Anfang März. Eine 22-tägige Expedition mit der «MS Hanseatic» inklusive Flüge ex Schweiz kostet ab 11 900 Euro pro Person.

■ Technische Daten: Die «MS Hanseatic» gehört laut Berlitz zu den luxuriösesten Schiffen der Welt. 123 Meter lang, 6 Passagierdecks mit 88 Kabinen (maximal 184 Gäste, darunter erstaunlich viele 40- bis 60-Jährige) bei 125 Crewmitgliedern (zumeist in der Küche oder im Service arbeitend), Bordsprache Deutsch. 14 motorbetriebene Schlauchboote. ■ Kleidung: Für die Landgänge erhalten die Passagiere leihweise Parkas und Gummistiefel. In den Restaurants (Gault-Millau-Niveau!) kleidet man sich sportlich-elegant. Für den

Karte WSGrafik

Raum» und spricht vom grössten Natur- und Tierpark der Welt. Obwohl bis Anfang der 1980er-Jahre über 1,5 Millionen Pelzrobben erlegt worden sind und diese einst vom Aussterben bedroht waren, tummeln sich heute sechs Millionen solcher Seebären in den antarktischen Gewässern. Nicht erholen konnten sich hingegen die Walbestände. Auf Südgeorgien, dem einst weltweit wichtigsten Ort für den Walfang, erinnern verrostete Walverarbeitungsanlagen daran, dass bis 1965 ganze 1,5 Millionen Wale wegen des Trans abgeschlachtet wurden. Trotzdem kann Thilo Natke seinen 160 Gästen ein Walversprechen abgeben. Und tatsächlich: Drei Exemplare der imposanten Säuger zeigen sich im Verlauf der Reise — ein unvergessliches Treffen. So wie die Ausflüge zu den Pinguinen: Auf der Fahrt von der Südspitze Argentiniens bis über den Südpolarkreis hinaus und wieder zurück begegnen einem während der 16 Landgänge ein halbes


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INSERAT OCEANSTAR

Faszination Antarktis und Südgeorgien Eis ohne Grenzen, riesige Pinguinkolonien und beste Chancen für Walsichtungen

Die Adéliepinguine auf Paulet Island geniessen den Sommer. Menschen müssen sich hier dagegen warm anziehen.

Ushuaia, die südlichste Stadt Argentiniens, ist Ausgangspunkt der meisten Antarktisreisen.

Die 88 Kabinen der «MS Hanseatic» sind mindestens 22 Quadratmeter gross.

Willkommens- und Abschiedsabend werden die Herren im Anzug, die Damen im Kostüm oder im eleganten Hosenanzug erwartet. ■ Umwelt: Das Schiff hat eine eigene Abfallverbrennungsanlage und ein vollbiologisches Klärsystem. Die Reederei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ist Mitglied der internationalen Vereinigung der Antarktis-Reiseveranstalter (IAATO), die sich für einen respektvollen Umgang mit Flora und Fauna einsetzt. Für die Passagiere heisst das: Das Forschungs- und Lektorenteam achtet darauf, dass die Passagiere zu

Angebot: Begleitete Gruppenreise in die Antarktis und nach Südgeorgien mit dem ehemaligen Forschungsschiff «MS Akademik Sergey Vavilov». Ein authentisches Reiseerlebnis mit Schwerpunkt auf Natur und Tierwelt. Neben Tausenden von Pinguinen und einer faszinierenden Eislandschaft zählen bei einer Reise im Februar See-Elefanten, Albatrosse und Wale zu den Höhepunkten. Reisedatum: 4.2.2013–26.2.2013 Preise: 23 Tage ab/bis Schweiz, ab 13 990 Franken pro Person (3er-Belegung), ab 16 100 Franken pro Person (Doppelbelegung) Inbegriffen: Begleitete Hin- und Rückreise ab/bis Zürich inkl. 2 Übernachtungen in Buenos Aires, 18 Übernachtungen an Bord der «MS Akademik Sergey Vavilov» inkl. Ausflüge, Vollpension an Bord, All-Wetter-Ausrüstungsset. Nicht inbegriffen: Obligatorisches Kombiversicherungspaket, Bearbeitungsgebühren Wir empfehlen: Für die besonders aktiven Gäste empfehlen wir das Kajakpaket. Ganz ohne Motorenlärm zwischen den Eisbergen zu paddeln ist ein einmaliges Erlebnis. Auskünfte, Kataloge und Reservationen: Oceanstar, Travelhouse, Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg, Tel. 058 569 95 05, info.oceanstar@travelhouse.ch Den Katalog erhalten Sie auch im Reisebüro oder unter www.oceanstar.ch

den Tieren einen Mindestabstand einhalten. Nur ist das den neugierigen Pinguinen manchmal egal … Der Antarktische Ozean hat die kältesten Wassermassen der Welt. Pro Jahr reisen rund 20 000 Touristen in die Antarktis. ■ Allgemeine Informationen: AntarktisKreuzfahrten werden über ein Jahr im Voraus gebucht, weil die Kapazitäten beschränkt sind. Hapag-Hotline für die Schweiz: 0848 44 88 11 (Fr. 0.08/Min). Internet: www.iaato.org, www. polar-news.com, www.abenteuerantarktis.ch oder www.antarctica.ac.uk


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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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Der Krampf mit der Wade

Fast jeder hatte schon einmal Wadenkrämpfe. Von solchen schmerzenden Muskelverhärtungen sind besonders Sportler und Schwangere betroffen. Mit der richtigen Ernährung und genügend Flüssigkeit bekommt man das Problem aber in den meisten Fällen in den Griff.

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adenkrämpfe sind lästig, schmerzhaft, und oft überraschen sie Betroffene im Schlaf. Und: «Es ist ein Phänomen, das häufig auftritt», sagt Sabine Arentz, Fachärztin für Orthopädie und Sportmedizin an der Swiss Sport Clinic Bern. Etwa jeder Dritte hat das Problem schon am eigenen Leib respektive an der eigenen Wade erfahren. Betroffen sind oft Schwangere und Sportler,«weil Wadenkrämpfe meistens durch Mineralienoder Wasserverlust ausgelöst werden», so Arentz. Sportler schwitzen und verlieren dadurch Mineralsalze und Wasser bei gleichzeitiger Überbelastung der Muskulatur.Schwangere lagern generell Wasser im Körper um und tendieren zu einer Übererregbarkeit der Muskeln. Eines der wichtigsten Mineralien in diesem Zusammenhang ist Magnesium. Die meisten Wadenkrämpfe können mit Magnesium behandelt werden. Es nützt aber nichts, bei Beschwerden während eines Marathons oder eines aufreibenden Fussballspiels elektrolytische Getränke zu schlürfen. «Magnesium wirkt intrazellulär», erklärt die Sportmedizinerin , «ist also ein in den Zellen eingelagerter Mineralstoff, der zuerst in die Zelle gelangen muss,bevor er wirkt.» Daher müssen Sportler den Magnesiumsstand im Voraus aufbauen.

Erste Hilfe bei einem Wadenkrampf: Die Zehen umfassen und den Fuss in Richtung Schienbein ziehen.

bild martin Lee/rex Features/Dukas

schmerzhaft, aber meistens ziemlich harmlos Ebenfalls eine wichtige Rolle bei Wadenkrämpfen spielt das Alter. Ältere Menschen trinken oft zu wenig oder nehmen Medikamente ein,die als Nebenwirkung Wadenkrämpfe auslösen können. Dazu zählen gewisse Bluthochdruckmittel, Cholesterinsenker, aber auch Schmerzmittel. Wadenkrämpfe können auch bei Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen in den Beinen, Schilddrüsenund Hormonstörungen, Diabetes, Parkinson oder dem Restless-LegsSyndrom auftreten. «Bei Kindern ist Durchfall ein häufiger Auslöser», sagt Arentz. Immerhin: Meist sind Krämpfe nur schmerzhaft, aber harmlos. Bei einem akuten Muskelkrampf empfiehlt Arentz, den Muskel langsam, aber

Kampf dem Krampf kräftig zu dehnen, indem man die Zehen umfasst und den Fuss Richtung Schienbein zieht. «Treten Muskelkrämpfe hingegen häufiger und ohne erkennbaren Grund auf, sollte man einen Arzt konsultieren.» In diesem Fall muss insbesondere bei älteren Menschen eine schwerwiegende Erkrankung, wie etwa Diabetes, ausgeschlossen werden. Text: Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Dehnen und Sport, Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente: Was hilft gegen Krämpfe?

■ Achten Sie auf magnesiumreiche ernährung wie Naturreis, Soja, Trockenfrüchte, Weizenkeime sowie obst und Gemüse ■ meiden Sie Alkohol und Nikotin ■ Trinken Sie ausreichend Wasser – insbesondere nach dem Sport und nach körperlicher Arbeit ■ Kalzium und magnesium sind besonders hilfreich bei schwangerschaftsbedingten beinkrämpfen ■ meiden Sie Abführ- und entwässerungmittel ■ muskeln, die sich leicht verkrampfen, täglich sanft massieren


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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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Mit dem neuen Aveo bringt Chevrolet einen modernen Kleinwagen für europäische Bedürfnisse auf den Markt. Testfamilie Bigger aus Full AG hat den Kurzen Probe gefahren und war überrascht.

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Chevrolet aveo 1400 lt Antrieb: r4-benziner, 1398 cm3, 100 PS, 130 Nm/4000 min. 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 12,2 s, Spitze 177 km/h. Abmessungen: L x b x H = 4,04 x 1,74 x 1,52 m, Laderaum 290–653 l, Gewicht 1083 kg. Verbrauch: 5,9 l/100 km (Werksangabe). Co2-Ausstoss (Werksangabe) 139 g/km. energieeffizienz b. Preis: ab 19 790 Franken (basismodell 1.2, 86 PS, ab 16 990 Franken).

Nicht sehr lang, aber geräumig: Lukas, Noelle, Aline und Claudia Bigger (von links) finden den Kleinwagen für Ausflüge ideal.

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amilie Bigger hat Kleinwagen­ erfahrung — schliesslich fährt sie neben einem neuen Citroën C4 Grand Picasso als Familienauto einen älteren Daewoo Matiz — vor allem für die Pendelfahrten zur Arbeit. Den Chevro­ let Aveo integriert die Aargauer Familie aber während des Tests gleich voll in den Alltag und ist fast ausschliesslich damit unterwegs; eine Testwoche lang täglich rund zehn Minuten zur Arbeit,aber auch zum Wocheneinkauf und natürlich als Taxi für die Kinder. «Teilweise habe ich bis zu vier Kids im Auto», berichtet die 36­jährige Claudia Bigger. Dabei stellt sie erstaunt fest, dass auf der Rückbank zwei Sitzerhöher und ein Kindersitz

Platz finden. «Zwar ist das Handling dann nicht mehr besonders bequem,und drei Kindersitze hätten wohl nicht Platz nebeneinander — dennoch bin ich sehr positiv überrascht.» Überhaupt zeigt sich Familie Bigger vom Raumgefühl im vier Meter kurzen Aveo sehr angetan. «Selbst hinten gibt es für Erwachsene ausreichend Platz für Kopf und Beine», sagt Claudia Bigger: «Wenn wir während der Testwoche bequem zu viert unter­ wegs waren, fragten wir uns schon: Ist das wirklich noch ein Kleinwagen?» Ja, ist es. Aber eben ein moderner und von Grund auf neu konstruierter. Und so zeigt der Aveo nicht nur den Fortschritt im Kleinwagenbau, sondern symboli­

siert gleichzeitig den Fortschritt der Marke Chevrolet,die dieses Jahr 100 Jah­ re alt wurde. Mit den chromblitzenden, spritsau­ fenden US­Schlachtschiffen aus den 50ern hat die aktuelle Modellpalette nichts mehr gemein. Dennoch beurtei­ len die Biggers den Verbrauch eher kri­ tisch. «Wir fuhren im Test mit einem Schnitt von 6,9 Litern auf 100 Kilome­ ter», erklärt Vater Lukas (40): «Fairer­ weise muss ich aber gestehen, dass wir hauptsächlich auf kürzeren Strecken und oft in Vollbesetzung fuhren.» Aber auch wenn die Biggers damit einen Liter über der Werksangabe liegen, sprechen sie einen Punkt an,den Chevrolet bestimmt


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 |

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AUTO | 113

NEWS

Zweite Auflage der Mercedes-B-Klasse

Die zweite Generation der B-Klasse von Mercedes gibt sich geräumiger, noch sicherer und deutlich edler. Den Kompaktvan gibt es als 122- oder 156-PS-Benziner und 109- oder 136-PS-Diesel, alle mit dem Spartechniklabel «BlueEfficiency». Der Verbrauch beträgt ab 4,4 l/100 km (= 116 g/km CO2), der Preis ab 35 500 Franken.

Claudia Bigger staunt über den Platz für zwei Sitzerhöher und einen Kindersitz.

noch etwas optimieren kann — zum Beispiel mit dem Einsatz einer StoppStart-Automatik.«Von einem Zweitauto erwarten wir jedenfalls einen etwas tieferen Verbrauch», sind sich Claudia und Lukas Bigger einig.

Erster Schnelllader für E-Autos in der Schweiz

In Dietikon ZH haben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) die erste Schweizer Schnellladesäule für E-Autos in Betrieb genommen. Zunächst dient sie im Gegensatz zu öffentlichen EKZ-Stromtankstellen nur zum Laden der firmeneigenen Flotte, um die Auswirkungen auf die Akkus und das Stromnetz zu untersuchen.

Für einen Zweitwagen ist der Kleinwagen zu gross Und wie gefällt der Kleine den Kleinen? Aline (11) und Noelle (7) sind sich einig: «Cool!». Obwohl Noelle integrierte Sonnenrollos,wie sie sie vom Citroën her kennt, fehlen und Aline sich mehr Licht im hinteren Innenbereich wünscht, um sich bei Dunkelheit besser anschnallen zu können. Das ausgewogene Fahrwerk überzeugt aber die ganze Familie. Würden die Biggers sich den Aveo kaufen? «Der neue Aveo entspricht unseren Wünschen und Bedürfnissen und ist wirklich ein tolles Auto.Als reiner Zweitwagen ist er für uns aber fast schon ein wenig zu gross», sagt Claudia Bigger. Text: Raoul Schwinnen Bilder: Oliver Lang

Designtrends können tödlich enden

Die siebenjährige Noelle könnte im Aveo problemlos schlafen.

EXPERTE

«Noch Potenzial vorhanden» Der Verband freier Autohandel Schweiz hat darauf verzichtet, das noch im Sommer angekündigte Referendum gegen die Revision des CO2-Gesetzes einzureichen. Also gilt ab 2012 in der Schweiz, dass 65 Prozent (ab 2015 dann sogar 100 Prozent) aller Neuwagen eine durchschnittliche CO2-Emission von maximal 130 Gramm pro Kilometer erreichen müssen. Vor allem mit komplett neuen Modellen wie Kurt Egli, dem Chevrolet Aveo könnten die Hersteller das Umweltberater erreichen. Allerdings: Der Aveo hat sich zum Vorgänger nur um 4 g/km verbessert. Der neue Diesel-Aveo ist da fortschrittlicher: Er kommt auf nur 108 g/km.

«Stopp dem Designwahn» fordert die Schweizer Fachstelle für Zweiradfragen. Durch aktuelle Designtrends wie breitere Fenstersäulen und Sicherheitsfeatures wie grosse Kopfstützen wird in manchen Autos ein Drittel des Rundumblicks verdeckt. Dadurch werden Töfffahrer noch öfter übersehen – in 54 Prozent der Unfälle unschuldig, warnt die Fachstelle.

CO2-Richtwerte 180 170

175

160

161

150 147

140

139 g/km 134

130 120

120

110

Chevrolet Aveo 1400 LT Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/ km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 139 g/km unwesentlich darüber. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem unter www.migrosmagazin.ch

100 90 2008

2009

2010

2011

2012


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BITTE MELDE DICH

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 46, 14. November 2011 |

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Höfli-Schüler aus Ebikon ■ Ich suche meine Schulkameraden der 3. und 4. Klasse

bei Herrn Rüegge aus dem Schulhaus Höfli in Ebikon. Wir hatten unser letztes Klassentreffen im Jahr 2000,ich habe aber leider alle Adressen verloren. Bitte meldet euch und teilt mir mit, welche Nummer ich euch auf dem Bild zugeteilt habe.

Stephan Widmer, Feldweg 5b, 6370 Oberdorf, Telefon 079 628 31 83, srjc@bluewin.ch

■ Dazumal (ca. 1983) hast du

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(männlich) bei der Kantonalbank mit einer Helena Singy gearbeitet. Später warst du bei der Migros Bank angestellt. Wir kamen dich am Schalter ab und zu besuchen. Wir würden gerne mit dir in Kontakt treten, auch Hinweise zu dir wären bereits hilfreich. Janine Ahlich, Gässli 10, 4665 Oftringen, quietsch.ente@bluewin.ch

■ Walter Rohner wohnte damals

am Wydäckerring in Zürich und machte die Ausbildung bei Hans Krebser.1955 ging er nach England an die Strathside Private School in Cliftonville. Was ist wohl aus ihm geworden? Über ein Lebenszeichen würde ich mich freuen.

Albert Stettbacher, Föhrenweg 4, 8133 Esslingen, Telefon 044 984 08 49, stettbacher@gmail.com

■ Ich suche Maya Blöchlinger

(lediger Name).Sie wohnte 1950 bei Ihren Eltern in Laupen b.Wald.Wir waren in dieser Zeit sehr gut befreundet. Falls du dich noch an mich erinnern kannst, wäre es toll, etwas von dir zu hören.

Linus Züger, Dellerstrasse, 22, 5004 Aarau, Telefon 062 823 23 40, 027 973 25 80

■ Ehemalige Kameradinnen und Kameraden, über euren Kontakt würde ich mich sehr freuen: War dein früherer Name Katharina Bosshard (geboren 25.1.1945), Hanny Brandenberg (geboren 21.1.1947), oder heisst du Rolf Bosshard (geboren 17.11.1946)? Eure Namen stehen in meinem «Vergissmeinnicht». Bitte meldet euch bei mir. Marlis Helbling-Brandenberg, Schlossbergstr. 12, 8408 Winterthur, Telefon 052 202 77 47, marielouise.helbling@bluewin.ch

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Leseraktion

Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

zirKustrauM Conelli | 117

Mitten in Zürich und doch weit weg vom Alltag: Der Weihnachtszirkus Conelli ist eine Welt für sich.

Mitmachen und vom Angebot profitieren Mit dem Migros-Magazin mit 50 Prozent Rabatt die folgenden Vorstellungen des Circus Conelli erleben (Essen nicht inbegriffen): November: 24.11.11, 14 Uhr 25./29.11.11, jeweils 14.30 Uhr (Kategorie vIP ausgeschlossen, andere Kategorien nach verfügbarkeit) Dezember: 1./2./5./6./8./13./15./16. Dezember 2011, jeweils 14.30 Uhr (Kategorie vIP ausgeschlossen) sowie 24. Dezember 2011, 11 Uhr (Kategorien vIP und 1 ausgeschlossen) und 2. Januar 2012, 14 Uhr (Kategorien vIP und 1 ausgeschlossen) einlass jeweils eine Stunde vor vorstellungsbeginn

Adventsglanz im Zirkuszelt

Herrrrreinspaziert! erleben sie das neue Programm des Weihnachtszirkus Conelli zum spezialpreis.

E

r gehört zur Adventszeit wie Glühwein und Guetsliduft: Der Weihnachtszirkus Conelli gastiert dieses Jahr zum 20. aufeinanderfolgenden Mal auf dem Bauschänzli im Herzen von Zürich. Das rot-gelbe Zelt mit den Lichterbögen und den funkelnden Sternen ist mit den Jahren zu einem weihnachtlichen Wahrzeichen geworden. Das Jubiläumsprogramm steht unter dem Motto «East meets West — Kulturen verschmelzen». Es handelt sich um die aufwendigste Produktion der 29-jährigen Conelli-Geschichte. Die Show verbindet Auftritte internationaler

Spitzenakrobaten und musikalische Darbietungen zu einem schillernden Gesamtkunstwerk. Das diesjährige Gastspiel dauert vom 18. November 2011 bis 2. Januar 2012. Das Migros-Magazin bieten Ihnen die Möglichkeit, die Show zum Sonderpreis zu erleben und nach Wunsch mit einem Festessen zu verbinden. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen, machen Sie in der Weihnachtszeit einen Ausflug aufs Bauschänzli und geniessen Sie einen Abend voll mit leuchtendem Adventszauber. Text: Michael West

Mit dem Migros-Magazin für 195 statt 235 Franken an eine Galavorstellung mit 4-Gang-Menü (ohne Getränke): am montag, 5. Dezember 2011, oder Dienstag, 6. Dezember 2011, 18.45 Uhr, einlass jeweils 18 Uhr Die Originalseite des Migros-Magazins lässt sich als Gutschein direkt an der Kasse des Weihnachtszirkus Conelli einlösen. (Kasse ab 16.11.11. geöffnet.) Infos zum Programm im Internet unter: www.circus-conelli.ch

Wahrzeichen der Weihnachtszeit: das Zelt auf dem Zürcher Bauschänzli.


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Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

unterhaltung | 119

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Und so nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 45: AUSSEHEN

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Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

Gewinner Nr. 44: Peter Zürcher, Mellingen AG; Bruno Müller, Reinach BL; Priska Kummer, Niedergösgen SO; Rahel Meer, Luterbach SO; Ruth Honegger, Gipf-Oberfrick AG; Françoise Gasquet, Monthey VS; Myriam Guignard, Veyrier GE; Betty Zufferey, Sion; Jacqueline Wenger, Villars-Bozon VD; Dirk Greiner, Versoix GE


rätsel & spiele 2120 |

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unterhaltung

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Nr. 46, 14. November 2011 | Migros-Magazin |

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wie nennt man einen Softwarefehler? D Blog

B Bug

G Byte

2. Wo liegt das «Schwarzbubenland»? E

Kanton Solothurn

O Kanton Freiburg

A Kanton Aargau

G Holzbock

R Steinlaus

G Finnland

O Norwegen

3. Welches Tier existiert nicht? M Rosenkäfer 4. Kein «Königshaus» hat …? E

Dänemark

5. Wer spielte bei der ersten «Supergroup» der Schweiz Schlagzeug? K Polo Hofer

W Düde Dürst

N Hardy Hepp

Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.11.2011, 24 Uhr

6. Auf welchem Kontinent wohnen am meisten Menschen? T

Afrika

E

Asien

R Europa

7. Welche Farbe hat eine «Greencard»? 0 blassblau

A hellrot

L

sandfarben

8. Viola Tami ist die Lebenspartnerin von …? T

Roman Kilchsperger

N Baschi

R Stress

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3

4

5

6

7

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 45: TRIANGEL Gewinner Nr. 43: Hedi Caluori, Chur; Fränzi Leuenberger, Belp BE; Oskar Hollermayer, Emmenbrücke LU

Lösungswort: 1

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

leicht

E

ABSEHBAR A L L E S AMT BALDR I AN BUENDN I S CH I MA E R E DUCHESSE ERDGE I S T ERE I GN I S FESSELND S CHAMAN E

Auflösung Nr. 45: ETTSR Gewinner Nr. 44: Gülten Özdemir, Bülach ZH; Primo Vorburger, Henau SG; Helen Sommer, Adliswil ZH

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.11.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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unterhaltung | 121

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden leicht sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 5 3 3 3 cken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

leicht

5 1 2 3 1 1

Auflösung Nr. 45:

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KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

GUT IN FORM

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3 Auflösung Nr. 45:

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WAS GEHÖRT NICHT AUF DEN TISCH? Hugo hat sich einen Spass erlaubt und den Tisch heute ganz besonders gedeckt. Auch mit Dingen, die man zum Essen garantiert nicht braucht. Kreuze die Sachen an, die nicht auf den Esstisch gehören.

Erkennst du diese Blätter an ihrer Form? Fahre mit verschiedenen Farbstiften den Linien nach und du findest heraus, welches Blatt zu welchem Baum gehört.

Buche

Fichte Eiche Birke Kastanie Linde

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 46, 14. November 2011 |

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

1 Und so nehmen Sie teil

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: barbara Siegrist (bS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. besser Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), michael West (m.W.)

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi bacchilega (Hb), Anna bürgin (Ab), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole ochsenbein (No), Claudia Schmidt (CS), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela masciadri, Tatiana vergara Lithografie: rené Feller, martin Frank, reto mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: olivier Paky (Leitung), Franziska ming, Susanne oberli, Helen van Pernis

Korrektorat: Heinz Stocker Online: reto meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Lesermarkt: Alexander oeschger (Leitung), maya bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas brügger (Leitung a.i.), Yves Golaz, Hans reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund

Druck: büchler Grafino AG, bern Tamedia AG, Zürich


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Migros ist Kult

Die Kultprodukte der Migros gibt es als Textilien und Accessoires.

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Dass Jung und Alt dereinst mit MidorTaschen oder in M-Budget-T-Shirts durch die Strassen laufen, hätte sich Gottlieb Duttweiler wohl nicht träumen lassen, als er sich 1925 mit fünf Verkaufslastwagen daran machte, den Schweizer Detailhandel zu revolutionieren. Heute ist es Realität: Die Migros ist eine der beliebtesten Marken der Schweiz und hat nicht einfach Kunden, sondern Fans. M-Liebhaber finden im Onlineshop legendäre Migros-Produkte wie Mirador, M-Budget, Heidi, Ice-Tea oder das orange M. Zu den beliebtesten Textilien gehören die Rahmglace-T-Shirts und -Hoodies mit den drei Sujets Seehund, Bär und Affe. Bei den Accessoires kommen Taschen, Badetücher und Sonnenbrillen besonders gut an.

Es gibt aber auch Fangemeinden, die sich auf spezielle Designs oder Marken konzentrieren. Kultstatus geniesst Mirador. Im Februar dieses Jahres wurde in einer Limited Edition ein Mirador-Hocker in der Form der bekannten gelben Streuwürzedose angeboten. Nach sechs Wochen war die limitierte Auflage von 300 Stück ausverkauft. Nach diesem Erfolg wurde im Sommer 2011 als zweite limitierte Auflage ein M-Budget-Grümpelturnierset für eine ganze Fussballmannschaft lanciert. Das Set enthielt sieben Kurzarmshirts für die Feldspieler, ein Langarmshirt für den Goalie, ein Ball und eine Tasche. Übrigens: Rechtzeitig zu Weihnachten ist eine dritte Limited Edition geplant. Das M-Stars-Sortiment ist exklusiv im Onlineshop erhältlich: www.m-stars.ch

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meine Welt 126 |

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guy krneta

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Nr. 46, 14. November 2011 | migros-magazin |

«Mein ganzes Leben besteht aus einem Dialog»

Mit Werken wie «Zmitts im Gjätt uss» oder zuletzt «Mittelland – Morgengeschichten» schrieb sich Guy Krneta in die Herzen der Literaturfans. Abgehoben ist der Sprachakrobat deswegen aber nicht. Ganz im Gegenteil, seine drei Kinder holen ihn immer wieder auf den Boden zurück.

Name: Guy Krneta (47) Sternzeichen: Widder Wohnort: 4054 basel

Wieso leben Sie in Basel? Bei einem Theaterprojekt lernte ich in Basel meine Frau, Ursina Greuel, kennen. Sie ist freie Regisseurin. Inzwischen haben wir drei Kinder (10, 8 und 5), das vierte ist unterwegs. Wo würden Sie gerne leben? Ich lebe gern in hier. Aber ich könnte mich ebenso gut auch woanders wohlfühlen. Mir hatte es immer dort gefallen, wo ich gerade war, ob in Bern, in Solothurn, in Esslingen, in Braunschweig oder in Berlin. Beruf und Lebenslauf: Mit 14 trat ich mit selber geschriebenen Liedern auf, machte später Strassentheater, studierte dann ein paar Semester Theaterwissenschaft in Wien und Medizin. 1986 wurde ich Regieassistent am Stadttheater Bern und am Theater Basel, war Dramaturg an den Bühnen in Esslingen und Braunschweig, beim Theater Marie Aarau sowie Co-Leiter des Theaters Tuchlaube, ebenfalls in Aarau. Heute bin ich freier Autor und trete unter anderem mit den Musikern Greis und Apfelböck sowie mit meinem Ensemble «Bern ist überall» auf. DRS 1 sendet regelmässig meine «Morgengeschichten». Mein Lebensmotto: Ich schaue die Dinge gerne von der anderen, wenig beachteten Seite an. Was ich mag: Zum Beispiel Pensionierte. Ich finde es faszinierend, wie offen manche Menschen werden, wenn sie den Berufsalltag hinter sich haben. Was ich nicht mag: Selbststilisierung. Festgefügtes. Was ich an mir mag: Dialog, daraus besteht eigentlich mein ganzes Leben. Was ich an mir nicht mag: Mein ewiges Zuspätkommen. Ich habe schon so viele Züge verpasst!

Text: Sonja Bonin Bilder: Alessandro Della Bella

mein atelier

«Ich arbeite mit sechs Künstlern in einem Atelierhaus am rhein. vor dem Haus steht die Skulptur ‹Gegengarten› von emanuel Strässle. eine sehr inspirierende Atmosphäre.»

meine kunst

«Ich trete auch als Spoken-Word-Künstler auf. Das ist eine neue populäre Kunstform, bei der ein lyrischer Text oder eine erzählung dem Publikum vorgetragen wird.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 46, 14. NOVEMBER 2011 |

GUY KRNETA | 127

MEINE TEXTE

«Meine Textesammlung schleppe ich zu jedem Auftritt. So kann ich mich im Zug noch ein bisschen vorbereiten oder auch während der Veranstaltung spontan das Programm ändern.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Die BitterorangenMarmelade mit Orangenschalen-Streifen. Hmmm …»

MEINE METHODE

«Mein Minidisc-Player ist ständig im Einsatz. Ich schreibe nämlich laut. Ich lese mir selbst meine Texte immer wieder vor, ändere etwas, tippe das Ganze neu ab, lese wieder …»

MEINE LIEBLINGSKOLLEGIN

«Katrin Eckert macht am Literaturhaus Basel und bei der Buch Basel einen super Job. Manchmal habe ich Glück und sie hat spontan Zeit für einen Kaffee.»

MEINE NACHBARIN

«Sarah Bernauer (30) ist bildende Künstlerin und gerade erst eingezogen. Es ist toll, ständig neue kreative Menschen kennenzulernen.»

MEINE LEKTÜRE

«Zurzeit ‹Ein Koffer voller Wünsche› von Martin Dean; ‹Sturz ins Blaue› von de Roulet und Hoffmann-Dartevelle; und das Sachbuch ‹Wie Reiche denken und lenken›.»


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Migros Magazin 46 2011 d LU