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INTERVIEW 56

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales über Wissen, Wahrheit und Wohlstand.

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6 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

geboren, starb 1970 in Salzburg und war ein bekannter österreichischer Kameramann. Er hat diverse populäre Filme gedreht (unter anderem den «HD Läppli») und war zeitweilig der Lebensgefährte der deutschen Blut-und-Boden-Regisseurin Leni Riefenstahl. Das habe ich alles auf Wikipedia gelernt. Zugegeben, ich hätte gerne noch einen weiteren Hans Schneeberger gefunden, aber da muss ich wohl noch daran arbeiten … Schliesslich ist erst berühmt, wer einen eigenen Wikipedia-Eintrag hat.

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Zu verdanken hat die Welt dies einem Visionär. Jimmy Donal Wales (44) hatte die geniale Idee, dass jeder Mensch Zugang zu allen Informationen haben sollte. Und dass Millionen von Menschen mehr Erfahrungen zusammentragen können als alle Wissenschafter gemeinsam. Mit unglaublicher Energie und enthusiastischen Helfern hat er die mit 400 Millionen Besuchern pro Monat grösste Wissens-Datenbank der Welt geschaffen.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Frau Wolle aus Savognin

INTERVIEW

Jahren demokratisiert. Und während früher Wissen in erster Linie einer begrenzten Elite in Form von Büchern zur Verfügung stand, hat Wikipedia, dieses gigantische Datenkonstrukt, an dem alle mitarbeiten können, den Zugang zu den geistigen Schätzen der Welt enorm erleichtert. Wissen ist für alle verfügbar geworden.

net-Pionieren wie den Google-Gründern Larry Page und Sergei Brin oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wollte Wales nie Geld verdienen mit seiner Idee. Am 26. Januar wird Jimmy Wales den Gottlieb-Duttweiler-Preis 2011 erhalten. Wir werden dann sicher noch einmal auf ihn zurückkommen. Das Interview mit Wales lesen Sie schon diese Woche (Seite 56).

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Lucia Netzer-Peduzzi verarbeitet in ihrer Manufaktur einheimische Schafwolle zu Qualitätsprodukten.

Wikipedia hat die Art der Wissensvermittlung in den letzten zehn

Was ihn besonders auszeichnet: Im Gegensatz zu anderen Inter-

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Ommm, wuff wuff! Ein Besuch bei Hunde-Yoga-Lehrerin Esther Buser.

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Die Journalistin, Hobbyköchin und Buchautorin kocht Lammracks.

Gesundes Wintergemüse

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Auto: Der Opel Meriva im Test

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RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Kolumne: Der Hausmann Auf ein Wort Bild der Woche Bitte melde dich Leserangebot Cumulus Rätsel/Impressum

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 113

BESSER LEBEN Tanzen macht Männer attraktiv 119 In Form: Endlich gesünder leben 120

Die zehn grössten Hindernisse und wie Sie diese überwinden.

Familie: Schule schwänzen

127

Garten: Pflanzen überwintern

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Ab wann Schwänzen gefährlich wird.

Appenzeller Adressstreit 38 Die Gemeinde Bühler AR will neue Strassennamen. Alfred Meier kämpft um seine alte Anschrift.

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8 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Lernen, wie die Börse funktioniert

Die Mechanismen der Finanzmärkte zu verstehen ist nicht jedermanns Sache. Kurse steigen innert kurzer Zeit stark an, um danach plötzlich wieder einzubrechen. Zudem kommen laufend neue Produkte auf den Markt, zum Beispiel Fonds, ETFs oder Zertifikate. Wer blickt da noch durch? Allerdings sollte man sich nicht einschüchtern lassen. Wer wissen möchte, wie die Finanzmärkte funktionieren und wie man sein Geld sicher anlegen kann, wendet sich neu an die Klubschule Business. Diese bietet in Zusammenarbeit mit der Migros Bank ein neues Kursangebot zum Thema «Geldanlage» an. Der Basiskurs mit acht Lektionen richtet sich an Personen ohne Vorkenntnisse, der Kurs für Fortgeschrittene umfasst zwölf Lektionen. Lehrkräfte sind Spezialisten der Migros Bank. Christoph Petermann

BILD DER WOCHE

«Meine dreijährige Enkelin Marisa hat uns nach dem Einkauf in der Migros beim Auspacken geholfen — und sich dann spontan selbst in die Tasche gesetzt. Sie findet es cool», schreibt uns Grossmutter Emmy aus Maienfeld GR. Das Migros-Magazin auch.

Bilder bab.ch/Stockfood, Keystone

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MIGROSWOCHE

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FRISCH IN DER MIGROS

Fleisch? Käse? Wurst!

Eigentlich ist der Fleischkäse weder Fleisch noch Käse: Er ist eine Wurst ohne Haut. Feines Schweinefleisch wird dafür zu Brät zerkleinert, mit Speck, Gewürzen und Wasser angereichert und in der typischen Kastenform im Ofen gebacken. Der währschafte Allrounder, der in Bayern Leberkäse und in der Romandie «Fromage d’Italie» heisst, schmeckt sowohl kalt im Bürli als auch warm auf dem Teller, ganz klassisch mit Kartoffelsalat.

Die Sonnenseite der Schweiz

Jetzt ist er endlich da! Der Bauernkalender, der die schönsten Schweizer Kulturlandschaften in Szene setzt.

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in schneebedeckter Rebberg im Waadtland, Maissaat im Zürcher Weinland, Getreideernte und Herbst im Emmental – dies sind nur einige der fantastischen Aufnahmen eines neuen Bauernkalenders für das Jahr 2011. Die Bilder stammen aus dem Fotowettbewerb «Faszination

Landwirtschaft» des MigrosMagazins und der Schweizer Bauern. Der Kalender im Format 42 x 30 cm kann zum Vorzugspreis von nur 7 Franken plus Versandkosten bezogen werden bei: Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID, Weststrasse 10, 3000 Bern 6, oder info@lid.ch Daniel Sägesser


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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MM 45: Reaktionen auf den Beitrag «Das Kreuz mit dem Kruzifix».

«Freidenker sind mir unheimlich» Es zeigt das wahre Gesicht gewisser Schweizer Gemeinden und Menschen. Es ist eine Katastrophe, dass man in der Schweiz fast Angst haben muss, zuzugeben, dass man nicht an das Christentum, Gott oder Jesus glaubt. In den USA und anderen «fanatischen» Ländern verstehe ich das noch, aber in der «neutralen» Schweiz ist mir dies unverständlich! Wo ist da die Aufklärung geblieben? Die Freiheit, sich frei auszudrücken? Und das Recht auf Religionsfreiheit und somit das Recht auf neutrale Schulzimmer für unsere Kinder? Sind wir hier noch im Mittelalter?! N. Isler, per Mail Was das weltliche Gesetz betrifft, so ist die Kritik von Herrn Abgottspon an der herrschenden Praxis des Einsatzes religiöser Symbole rechtens. Konsequenz muss sein. Mischa Markert v.

Bild Nicolas Righetti

Weljaminoff, per Mail

Valentin Abgottspon ist im katholischen Glauben aufgewachsen. Wenn er nun diesen Glauben verlassen hat, ist das seine Sache, er kann sich aber nicht anmassen, die Forderung zu stellen, dass andere ihr Glaubenssymbol entfernen. Herr Abgottspon macht seine Forderung nach religiöser Neutralität geltend, das würde heissen, dass niemand mehr berechtigt ist, sich zu irgendeinem Glauben zu bekennen. Das würde aber die Religionsfreiheit – die in der Verfassung garantiert ist – massiv verletzen! Die Drohbriefe, die verschickt wurden, finde ich auch nicht in Ordnung. Sie sind eines Christen, der seinen Glauben verteidigt, nicht würdig. Man sollte sich auf Fakten und Argumente konzentrieren und Rechte geltend machen.

Erzsébet Dobszay, per Mail

Ich denke wirklich, dass man Herrn Abgottspon und Herrn

Lehrer Valentin Abgottspon wollte kein Kreuz im Schulzimmer und wurde entlassen.

Schlesinger unrecht behandelt hat, und es erschüttert mich zu lesen, dass Morddrohungen so leicht über die Lippen gehen. Andererseits frage ich mich ernstlich, wieso immer lauter nach Religionsneutralität geschrien wird, besonders in Bezug auf den christlichen Glauben. Unser Land ist nicht religionsneutral. Wir sind historisch gesehen ein christliches Land, und es hat für mich mit Identitätsverlust zu tun,

wenn wir nicht mehr zu unseren Wurzeln stehen dürfen.

Jacqueline Habegger-Fenner, per Mail

All die kleinen und grossen Buddhas, Götter usw. stören mich auch! Welches Gericht hilft mir da? Alles wird heutzutage akzeptiert, nur die eigene Herkunft nicht! Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen. Die Kinder brauchen einen Glauben, denn der Glaube versetzt Berge. Theresa Stephens,

per Mail

«Alles wird heutzutage akzeptiert, nur die eigene Herkunft nicht!»

Theresa Stephens, per Mail

Die Mitmenschen von Triengen LU und Staldenried VS kommen mir vor wie die Fundamentalisten des Islam! Und das alles im Namen Gottes, auch heute noch in unserer aufgeschlossenen Zeit.

D. Weber, per Mail

Wenn ein Lehrer das Kruzifix im Schulzimmer entfernt, muss das

nicht a priori ein Zeichen sein, dass er gegen Jesus Christus ist, sondern, in diesem Fall, dass er der römisch-katholischen Kirche keine visuelle Omnipräsenz zugesteht, sondern konsequent für eine klare Trennung von Kirche und Staat eintritt. In einer staatlich geführten Schule ist das Schulzimmer kein religiöser Ort.

Raffaele F. Schacher, 9403 Goldach

Ich bin erstaunt, zu wie viel Publicity Sie dem Tumult um Herrn Abgottspon verhelfen. Dies ist wohl genau das, was er wollte. Wieso sonst stellt jemand seinem Arbeitgeber unwesentliche Forderungen, wenn er um seine Arbeitsstelle froh und dankbar ist? Irgendwie habe ich das Gefühl, hier geht es nicht um Kruzifixe. Ich muss zugeben, diese Freidenker sind mir etwas unheimlich, und ich bin froh, dass meine Kinder nicht zu Herrn Abgottspon in die Schule müssen. Andy Krüsi, per Mail


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Diese Weihnachten vergesse ich nie!

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Die Weihnachtsstorys dürfen ruhig lustig sein. Sogar tierisch lustig.

Das Migros-Magazin sucht Leserinnen und Leser, die ihr lustigstes, rührendstes oder traurigstes Weihnachtserlebnis schildern. Die meisten Menschen tun alles dafür, dass das Fest in guter Stimmung über die Bühne geht, das Essen schmeckt, oder die Geschenke gefallen. Trotzdem entwickelt sich der Abend auch mal anders als geplant, selbst wenn man nicht gleich einem Weihnachtsmann mit Leiterwagen und ungewohntem «Esel» begegnet … Haben auch Sie mal etwas an Weihnachten erlebt, das Sie nie vergessen werden? Dann erzählen Sie uns Ihr Erlebnis! Bitte senden Sie dazu ein aktuelles und scharfes Foto von Ihnen und – wenn möglich – ein Bild von damals mit der Nennung von Name, Adresse und Telefonnummer an folgende Adresse: redaktion@migrosmagazin.ch

Ich bin einer von diesem bösen Dorf Triengen, wo alle so gemein sind. Sehr religiös bin ich nicht, und an Pilze glaub ich schon gar nicht. Trotzdem finde ich, dass das Kruzifix oder auch das Kreuz bei uns seine Berechtigung hat, und zwar aus religiöser wie auch kultureller Sicht. Dass man Andersdenkende gleich mit dem Tod bedroht, geht zu weit. Stefan Mühlebach,

6234 Triengen

Der Begriff «Drogenpilz» ist irreführend. Der alte Begriff «Droge» wie bei «Drogerie» bezeichnet ein getrocknetes Heilkraut. «Drogenpilz» hiesse dann so viel wie «getrockneter Heilpilz» – dagegen wäre nichts einzuwenden. Doch heute wird «Droge» mit «Suchtmittel» gleichgesetzt, und diese Pilze machen nicht nur nicht süchtig, sie können sogar von Süchten befreien. Im heutigen Sprachgebrauch wären es «AntiDrogen-Pilze». Pilzfreunde werden aus religiösen und politischen Gründen durch eine an Lynchjustiz erinnernde Strafjustiz unterdrückt.

Bild Keystone

David Schlesinger per Mail

Ich verstehe die Aufregung dieses Freidenkers nicht. Wir leben doch in einem freien Land, wo wir unsere Arbeitsstelle dort antreten können, wo es uns passt. Und wenn mir die Umgebung nicht gefällt, dann ist es mir freigestellt, eine andere Stelle zu suchen. Wenn Stalden katholisch ist und es zu deren Wertvorstellungen gehört, dass Kreuze in den Schulzimmern hängen, dann gibt es für den Lehrer nur zwei Möglichkeiten: Entweder er akzeptiert diese, oder er geht. Peter Salathe, 4438 Langenbruck

«Dass man Andersdenkende gleich mit dem Tod bedroht, geht zu weit.»

Stefan Mühlebach, 6234 Triengen

Das Migros-Magazin schätze ich wegen der vielen ausgezeichneten Artikel zu aktuellen Themen. Aktuell sticht vor allem «Das Kreuz mit dem Kruzifix» mit dem mutigen und treffenden Interview mit Herrmann-Josef Venetz hervor: Herzliche Gratulation! Felix Sachs, per Mail Es ist erschreckend, wie wenig es braucht, dass Christen sich auf das gleiche Niveau wie extremistische Muslime begeben. Das deckt auf, dass Morddrohungen und soziale Repressionen allgemein zu den Mitteln gehören, welche Fundamentalisten aller Religionen gegen eine Minderheit anwenden. Genau das, was christliche Kreise den muslimischen Staaten vorhalten bezüglich der dort lebenden Christen. Bis jetzt habe ich keine lauten Proteste von Seiten der offiziellen kirchlichen Instanzen gegen ein solches Verhalten einzelner Mitglieder und Behördenvertreter vernommen. Solange es ihrer Sache nützt, scheint von dieser Seite Repression gegen Andersdenkende geduldet zu sein. Aber gerade dieses Verhalten ist latent einer der wichtigsten Gründe, warum

es diese Angst vor Muslimen gibt. Jetzt müssen Nichtgläubige sich vor den christlichen Mitbürgern fürchten, bis hin zur Flucht. Wollen wir das wirklich? Gerade diese Einzelfälle verbreiten Angst und Schrecken. Roset Zaugg, per Mail

In unserem schönen Dorf steht ein wunderschönes Kreuz. Als es wegen Restaurierung nicht mehr da stand, habe ich es vermisst. Manchmal stehe ich davor, denke an Menschen, die nicht mehr da sind, die mir wichtig sind und die ich liebe. Das Kreuz muss nicht zwingend einen religiösen Hintergrund haben.

Charlotte Parsons 4654 Lostorf

Korrigendum Im MM 44 hat sich im Bericht «Auf der Stör beim Star» ein Fehler eingeschlichen. Das Hilfswerk «Kinder in Brasilien» des Basler Fotografen Onorio Mansutti ist unter www.kib.ch erreichbar.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


14 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Ein Leben wie im Märchen

Vielen Menschen bleiben die Pforten privater Schlösser auf immer verschlossen. Für das Migros-Magazin haben fünf Schlossherren jedoch eine Ausnahme gemacht.

W

er hat nicht schon einmal davon geträumt, in einem Schloss zu leben? Und als Burgdame oder Schlossherr ein fürstliches Leben zu führen? Kein Problem – wenn man über das notwendige Kleingeld verfügt. Denn immer wieder stehen herrschaftliche Besitztümer zum Verkauf. Im Aargau kam im September das Schloss Wildenstein unter den Hammer. In Bern will der Kanton die Schlösser Aarwangen, Belp, Erlach, Schlosswil und Blankenburg verhökern: Die Anwesen verschlingen zu viel Steuergelder. Nur wenige glauben daran, dass Schlösser rentabel sein können. Einer von ihnen ist Edgar Schwyn (59) vom Zürcher Schloss Sihlberg. Vor fünf Jahren kaufte der Immobilienunternehmer den ehemaligen Sitz der Bierbrauerfamilie Hürlimann, renovierte ihn und will ihn nun mit Mietstudios bestücken und exklusiven Events beleben. Der Garten soll mit einem Wohnhaus überbaut werden. Einziges Hindernis: der Denkmalschutz. Schwyn erhält keine Baubewilligung. Doch der Schlossherr kämpft weiter für sein Anliegen. Sollte es klappen, will er mit seinen Kindern ausziehen. Im Gegensatz dazu können sich wahre Schlossherren nicht vorstellen, anderswo als auf ihrem Schloss zu wohnen. Und nehmen die Güter, wie sie sind – unzeitgemäss, traumhaft schön und enorm kostspielig. Winzer Gian Battista von Tscharner (62), Spross einer alteingesessenen Bündnerfamilie, lebt mit seiner Familie auf dem

Schloss Reichenau in Tamins GR. Imposant thront sein Anwesen auf dem Felssporn, wo Vorder- und Hinterrhein zusammenfliessen. Laubwald zieht sich die Hänge bis zu den schneebedeckten Spitzen empor. Wäre da nicht das Brausen von der Autobahn, man wähnte sich in längst vergangenen Zeiten – wie einst, als Schloss Reichenau Knotenpunkt der Säumerwege von Splügen, San Bernardino und Lukmanier war und das Schloss Treffpunkt Handelstreibender.

Der Winzer lebt seit 40 Jahren im Schloss

Von Tscharner, ein gewichtiger Mann mit dunklem Bart und donnernder Stimme trägt ein dickes Hemd, Arbeitshosen und schwere Schuhe. Er kommt geradewegs aus den Reben. Mit seiner Frau Anna (55) lebt er seit beinahe 40 Jahren auf dem weitläufigen Anwesen. Die Kinder Francesca (25) und Johann Baptist (24) wohnen noch zu Hause. Nur die Älteste, Marina (27), ist ausgeflogen. Sie studiert in Zürich. Im Innenhof öffnen sich herrschaftliche Räume: hohe Decken, brokatbezogene Sofas, schwere Teppiche. Aus Ölgemälden blicken von Salis, von Plantas und der Bündner Freiheitskämpfer Jürg Jenatsch; an handgeschmiedeten Nägeln hängen antike Stiche. Vor 200 Jahren wohnte während der Wirren der Revolution der französische Thronfolger Louis Philippe I. acht Monate lang hier. Trotz aller Historie: «Unser Schloss ist kein Museum», erklärt der Hausherr. «Hier

Das Schloss der Bierbrauer

Schloss Sihlberg steht mitten in Zürich, hat rund 30 Zimmer, sieben Badezimmer und zehn Toiletten. Es hat vier bewohnbare Stockwerke. Die ältesten Teile stammen aus dem Jahr 1897. Erbaut hat das Schloss Albert Heinrich Hürlimann, Brauereibesitzer. Der Kaufpreis betrug 7,5 Millionen Franken. 1980 war eine Rudolf-Steiner-Schule eingemietet, 2007 wohnten die «MusicStar»-Kandidaten im Dachgeschoss.


MENSCHEN SCHLOSSHERREN

Schlossherr Edgar Schwyn will sein Anwesen modernisieren und teilweise vermieten. Die Denkmalpflege ist dagegen.

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16 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

finden regelmässig Essen, Hauskonzerte, Theateraufführungen und Feste statt. Es soll leben.» Mit Augenzwinkern fügt er an: «Ich bin auch kein Schlossherr, ich bin Hofnarr.» Denn das Leben in diesen herrschaftlichen Gemäuern sei nur mit einer Mischung von «Leidenschaft, Pflichtgefühl und Verrücktheit» zu bewältigen.

Der Unterhalt des Schlosses verschlingt Unsummen

Die Schlossanlage gibt nicht nur viel zu tun, der Unterhalt verschlingt auch Unsummen von Geld. Die Heizkosten sind immens, auch wenn nur wenige der 70 Räume gut beheizt sind. «Meistens treffen wir uns in der Küche», sagt von Tscharner. Dort sei es auch im Winter warm. In den Siebzigerjahren hat von Tscharner das Schloss von Grund auf renoviert, bis heute konnte die Familie für laufende Arbeiten vom Fonds zehren, den damals seine vermögende Mutter eingerichtet hatte. Doch dieser ist nun aufgebraucht. So kommt es ab und zu vor, dass der Schlosskoller den Hausherrn zu erdrücken droht. Dann geht er – ganz im Stil einstiger Monarchen – in die umliegenden Wälder auf die Jagd. Bloss um eines muss er sich keine Sorgen machen: Die Nachfolge in seiner Weinkellerei ist gesichert. Sohn Johann Baptist, studierter Lebensmittel- und Getränketechnologe, arbeitet schon heute regelmässig im Betrieb. Fehlt nur noch eine vermögende Dame an seiner Seite. Eine, die selber mit anpackt. Das

PROMINENTE SCHLOSSBESITZER

Christoph Blocher (70), alt Bundesrat und Unternehmer, besitzt Schloss Rhäzüns GR als Zweitwohnsitz.

Rolf Erb (58), Winterthurer ExAutounternehmer, lebt auf Schloss Eugensberg in Salenstein TG.


MENSCHEN SCHLOSSHERREN

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Die ehemalige Spieldosenfabrik

Das Schloss Trostburg hat 15 bis 20 Zimmer, 13 Badezimmer und WCs. Es besteht aus drei Häusern und der Trotte (Stöckli). Die ältesten Schlossteile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Der Umschwung umfasst 1,5 Hektar. Ende des 19. Jahrhunderts diente die Trostburg als Spieldosenfabrik. 2006 stürzte die Ringmauer mit darunterliegendem Sandstein das Tal hinunter. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden.

Bilder Keystone (5), RDB, www.swisscastles.ch (2)

Schloss Trostburg: Ernst Brunner sitzt im Salon, der mit Möbeln aus dem österreichischen Kaiserhaus ausgestattet ist.

Josef Felder (49), Exdirektor Flughafen Zürich, kaufte das Schloss Oetlishausen TG der Stadt Zürich ab.

Baron von Finck (80), Münchner Financier, bewohnt das Schloss Weinfelden TG, aber nur sporadisch.


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MENSCHEN SCHLOSSHERREN

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Im Wasserschloss Hagenwil hat sich schon der Dalai Lama die Ehre gegeben. Kleines Bild: Schlossdame Julia Angehrn mit Sohn Alfons und Enkel Andi.

Essen im Wasserschloss

Schloss Hagenwil ist eines der besterhaltenen der Schweiz und hat rund 40 Zimmer und sieben Badezimmer auf vier bewohnbaren Stockwerken. Die ältesten Schlossteile stammen aus dem 13. Jahrhundert. Der Umschwung beträgt 25 Hektar. Seit 1823 gibt es im Schloss ein Restaurant.

Leben im Schloss duldet kaum Müssiggang. Davon weiss auch die Familie Angehrn im thurgauischen Hagenwil ein Liedchen zu singen. Seit sieben Generationen bewohnen und bewirtschaften sie ein mittelalterliches Wasserschloss, das herzig in einer Talmulde in einem Bauernweiler bei Amriswil steht. Die Mauern sind bis zu zwei Metern dick, darauf thronen Turm, Wehrgang und ein schmucker Riegelbau. Eine Zugbrücke führt über den breiten Graben. Im Innern befinden sich Schlossrestaurant, Bankettsäle und die Wohnung der Schlossdame: Hier lebt die 89-jährige Julia Angehrn.

Bilder Keystone, www.swisscastles.ch, Sieboth

PROMINENTE SCHLOSSBESITZER

Andrea Hämmerle, (64), SP-Nationalrat und Biobauer, lebt auf Schloss Rietberg im Domleschg GR.

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Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Ihr Sohn Alfons Angehrn (66) führt durch das Anwesen. «Von hier aus bin ich als Kind in den Wassergraben reingesprungen», erzählt er. Das braungrüne Nass liegt geschätzte sechs Meter unter uns. Alfons ist wie ein Prinz in diesem historischen Gemäuer aufgewachsen; als etwas Besonderes fühlte er sich nie: «Für mich war es etwas Normales, auf einem Schloss aufzuwachsen.» Er bekam von klein auf mit, dass man sich das Leben hier hart erarbeiten muss, das Haus ist ein Fass ohne Boden. Früher musste die Landwirtschaft genug Ertrag abwerfen, heute ist das die Gastronomie. «Nicht jeder eignet sich als Schlossherr», weiss Alfons Angehrn. «Man muss Freude an der Arbeit haben und akzeptieren, dass nicht alles bequem ist.» Dass man dabei alles gibt, ist selbstverständlich: «Das ist man seinen Nachkommen schuldig.»

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Das vierstöckige Schloss Hahnberg hat 15 Zimmer. Dazu gehören ein Pförtnerhaus, ein Waschhaus, ein Schuppen und ein Hektar Umschwung. Die ältesten Gebäudeteile stammen aus dem Jahr 1500. Die grösste Renovation fand zwischen 1992 und 2002 statt. Rund um das Schloss gibt es einen Barockgarten mit Jagdpavillon.

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Adolf Röösli ist überzeugt, dass man «ein Haus auf sich einwirken lassen muss, bevor man mit einer Renovation beginnt».

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Seit sieben Generationen ist das Wasserschloss im Besitz der Familie. 1806 hatte Benedikt Angehrn das Gut mit seinen 25 Hektaren Umschwung vom Kloster St. Gallen ersteigert und wurde danach von Generation zu Generation

vererbt. Heute führt Alfons’ Sohn Andi (32) das Restaurant. Die Zeichen stehen gut, dass das schmucke Schlösschen weiterhin im Besitz der Angehrns bleibt, Andi ist nicht nur bescheiden und fleissig, er ist auch

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Uli Sigg, 64, ehemaliger Botschafter in Peking und Kunstsammler, bewohnt eine Schloss– insel im Mauensee LU.


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innovativ: Im Sommer organisiert er gespenstische Dinners und Theaterspektakel im Hof – und sorgt dafür, dass das Wasserschloss mit seinem mittelalterlichen Charme noch lange attraktiv bleibt.

Schon als kleiner Knirps von einem Burgleben geträumt

Ist Andi Angehrn in die Realität des Familienschlosses von klein auf hineingewachsen, so war das Schlossleben für den Zürcher Ernst Brunner stets ein ferner Traum. Schon als kleiner Knirps war er von Burgen fasziniert. Er baute sie aus Sand und Lehm, später, als Schreinerlehrling im Geschäft seines Vaters, aus Holz. Als er als Unternehmer erfolgreich geworden war, begann er, eine Burg zu suchen, die er auch bewohnen konnte. Und verwirklichte sich seinen Bubentraum. 1999 stiess er auf das Schloss Trostburg hoch über dem aargauischen Teufenthal. Und verliebte sich sofort. Trotz Baufälligkeit, trotz Wildwuchs, der die Anhöhe überwucherte. Heute zieren Rebstöcke den Fuss des Schlosses, die Ringmauern und ritterlich schwarz-gelb bemalten Jalousien der Burghäuser sieht man von Weitem. «Das hat mich einiges an Geld, Zeit und Nerven gekostet. Zehn Jahre Knochenarbeit», sagt Brunner, ein smarter Herr, einst einfacher Schreiner im Zürcher Kreis 5, heute Besitzer einer Küchenbaufirma in Bettwil AG und Schlossherr. Er trägt eine randlose Brille, gestreiftes Hemd, Lederschuhe und Jeans. Die Zeiten sind

vorbei, als er sich jede freie Sekunde in Überhosen und Arbeitsschuhe stürzte, um dem Anwesen den alten Glanz zu verleihen und bewohnbar zu machen. Brunner führt uns über Treppen, die mit rubinrotem Teppich ausgelegt sind, durch das erste der drei Häuser der Anlage. «Die Räume sind nicht so gross, wie man es in einem Schloss erwartet, aber es sind viele.» Die Decken liegen tief, die Treppenstürze sind niedrig, die Ausstattung ist reich: Wandverkleidungen aus Nussbaum, Möbel aus dem österreichischen Kaiserhaus, ein Schrank aus dem Kloster St. Gallen, ein Kachelofen von 1777, darüber eine opulente Kassettendecke. Trotz edler Historie herrscht überall gemütliche Wohnlichkeit. Brunners Burganwesen ist belebt: Im Felsen- und Kapellenhaus wohnt und arbeitet er mit seiner Partnerin, im Hallwylhaus empfängt er Besuch. Oft sind dies seine Geschwister oder eine der fünf Töchter mit Familie. «Besonders für die Enkel ist es ein Paradies.» Nur zu gerne schlafen sie im Dornröschen- oder Turmzimmer und bestaunen den künstlichen Goldschatz, der hinter Gittern im Verlies neben dem Rittersaal liegt. Wie fühlt man sich als Schlossherr? «Ganz normal», sagt er und lacht. Keine Spur von Überheblichkeit. Einzig Stolz und Freude, ein solches Schmuckstück pflegen zu dürfen, sind zu spüren. Seit letztem Jahr tritt er im Geschäft kürzer, er will mehr Zeit auf seinem Anwesen verbringen. Ein Projekt möchte er noch in Angriff nehmen: den Wiederaufbau der

Alles, was die Familie von Tscharner auf dem Tisch hat, stammt aus dem eigenen Betrieb: selbstgemachter Wein, Käse vom verpachteten Bauernhof und Salsiz aus selbst erlegtem Wildschwein.

WEITERE PROMINENTE SCHLOSSBESITZER

Matthias F. Steinmann, 68, Unternehmer, Erfinder, Uni-Professor, Autor, lebt auf Schloss Ursellen BE.

Charles von Graffenried, 85, und seine Familie besitzen das Schloss Burgistein BE seit 500 Jahren.


MENSCHEN SCHLOSSHERREN

Teuer renoviert

Schloss Reichenau hat rund 70 Zimmer. Neben dem Wohntrakt gibt es eine ehemalige Schule, einen Angestelltentrakt, Festräume, eine Bibliothek, eine Kapelle und eine Kellerei. Die ältesten Gebäudeteile stammen aus dem Jahr 1616. Die grösste Renovation wurde 1974 vorgenommen. Kostenpunkt: 20 bis 30 Millionen Franken.

Wehrtürme. Doch die Denkmalpflege sperrt sich. Die Ruinen sollen so erhalten bleiben, wie sie sind. Brunner muss sich wohl oder übel mit den historischen Stichen und Zeichnungen der Trostburg begnügen, die er sammelt und das Entrée des Hallwylhauses damit schmückt. Zufrieden ist er dennoch, als ganz normaler Mensch, der sich sein Daheim mit viel Engagement erarbeitet hat. Und nirgends lieber wohnt als hier, auf dem Schloss.

Im Schloss wohnt auch eine junge Familie

Bilder Adrian Moser (2), Keystone (2), www.swisscastles.ch (3), Franziska Streun

Auch Adolf Röösli hat ein Anwesen wiederbelebt, das lange unbewohnt geblieben war. Der Schlossherr wohnt auf dem Grossen Hahnberg im Sanktgallischen, sein Gut liegt verborgen hinter hohen Hecken, ein mächtiges, schmiedeeisernes Tor verschliesst den Eingang. Das 400-jährige Schloss war einst Wohnsitz der

Sigmund von Wattenwyl, 50, bewohnt mit Familie das Schloss Oberdiessbach BE in der 11. Generation.

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einflussreichen Patrizierfamilie Zollikofer aus St. Gallen. Vor 20 Jahren hat Röösli, Besitzer einer Gartenbaufirma, das Anwesen erstanden. Seit zehn Jahren wohnt im obersten Stock eine junge Familie: «Ich teile dieses Schmuckstück gerne mit anderen. Eine Familie – das belebt das Schloss.» Er führt uns durch das Herrenzimmer mit der Kassettendecke von 1626, macht uns auf kostbare Kachelöfen aufmerksam, zeigt die edlen Stukkaturen an den Decken und führt uns zum Fest- und Musiksaal, wo ein Flügel steht, der schon von zahllosen berühmten Pianistenhänden bespielt wurde. Spielt Adolf Röösli auch Klavier? «Nur wenn es niemand hört!», witzelt er. Lieber organisiert er Hauskonzerte für eine handverlesene Gästeschar. Die Fassade leuchtet weiss, der Treppenturm streckt seine Spitze hoch in den Himmel, und die uralte Linde umfängt mit ihren Ästen lauschig den Hofplatz. Majestätisch breitet sich vor dem Anwesen ein barocker Garten aus. Der passionierte Gartenbauer und Liebhaber der Kunstgeschichte hat dem einst verwahrlosten Schloss seine Pracht zurückgegeben und kümmert sich noch heute gerne ganz alleine um alles: «Seit meiner Pensionierung bin ich im Unruhezustand.» Neben Jagdpavillon und Seerosenteich steht ein kleiner Brunnen. «Das ist der Märchenbrunnen», sagt Röösli. Ein Frosch klettert die Steinsäule empor. Es ist fast wie im Märchen. Texte Claudia Langenegger Bilder Luca Zanier

Peter Wanner, 66,

Verleger, wohnt mit seiner Familie im Schloss Bickgut in Würenlos AG.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Wo der Hirschpfeffer wohnt Pardon, aber: Ich muss noch mal mit dem Schnäbi kommen. Aus Beckenried erBänz Friedli deutet reicht uns nämZweideutiges. lich wundersame Kunde. «Wollen wir noch schnell dein Schnäbi abwischen?», fragt Sandra nach dem Mittagessen ihren Berner Neffen, den sie hütet. Der Kleine legt reflexartig die Hände in den Schritt, blickt entsetzt drein und schreit: «Nei!» Erst allmählich klärt sich, dass das «Schnäbi» in Nidwalden der Kindermund ist, in Bern hingegen … Eben. Nun hoffe ich einfach insgeheim, Frau Gamber, die sich wegen des wüsten Wortes für immer und ewig von dieser Kolumne abwenden wollte, sei doch rückfällig geworden, denn heute lernen wir: Nicht alles, was strub tönt, ist auch so gemeint. Nehmen wir den «Nuttensong». Roy war über-

zeugt, am Radio einen Song über Nutten gehört zu haben. «Ich hatte keine Ahnung, was er meinte», schreibt seine Mutter. «Bis er beim Essen mal ausrief: ‹Das ist genau der Song, den ich meine!› Die braven Plüsch schmachteten ihr ‹Irgendeinisch› …» Roy verstand: «Alli Gfüehl so nöi für mi, keini Nutte ohni di …» Es hiess natürlich «ke Minute …» Doch für Familie Betschart blieb das Lied der «Nuttensong». Ähnlich bei Gautschis, wo Töchterchen Kassandra

darauf bestand, auf ihrer Kinder-CD singe einer dauernd von «Underhose». Mutter Melanie: «Nein, er singt ‹Alperose›.» Mama nimmt die CD zur Hand, legt sie ein. «Hör mal genau zu!» Darauf Klein Kassandra, leicht verlegen: «Ah, ja, er singt nicht ‹Underhose›, sondern ‹Alpehose›.» Alpenhosen! Ob damit Wander- oder Schwingerbekleidung gemeint ist? Ruedi Lauterburg konnte als Kind nicht glauben,

dass sein Bruder Gerhard ein Gott sei, denn sie wuchsen in einem Pfarrhaus auf, wurden ergo ziemlich monotheistisch erzogen. «Gott, der Gerhard, sie gezählet …», hörte Ruedi aus «Weisst du, wieviel Sternlein stehen?» heraus – während Iwan Frey aus Tägerwilen zwar das mit Gott, dem Herrn, richtig verstand, dann aber: «… hat sieben Zähne.» Ich fasse zusammen: Gott, der Gerhard, hat sieben Zähne. Und wenn wir grad beim lieben Gott sind: Fred aus Bern, inzwischen pensioniert, musste bei Tisch täglich «Gott ist die Liebe» singen; nie aber wollte ihm in den Kopf, warum er dazu eine Säge brauche. «Drum sag ichs noch einmal, Gott ist die Liebe …», sang Fred … Und musste bei «… sag ichs noch einmal …» immer ans Laubsägeln denken. Aus dem Tessin schliesslich berich-

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tet uns Frau Lautenbach, ihre Mutter habe sich einst gefragt, weshalb sie beim Tischgebet täglich «Kotze Dank für Speis und Trank …» zu deklamieren hätte, das Wort «kotzen» ansonsten aber keinesfalls verwenden durfte. Und noch rasch die Versprecherhighlights der

Woche: Ein Bub glaubt, im Lampengeschäft könne man «Lämpe chaufe»; auf Ricardo.ch wird «Kaj’s Hüttenbett» feilgeboten (richtig: ein Kajütenbett); eine Mutter putzt jeden «Wahnenhasser» mit «Mitz-

«Gott, der Herr, hat sieben Zähne.» puttel»; und als Nicole ihrem Sohn beim Spazieren die Tiere aufzählt, die im Wald wohnen – «Hase, Fuchs, Reh …» –, ruft der Zweieinhalbjährige dazwischen: «… und der Hirschpfeffer!» Der Bub übrigens, dem Tante Sandra nach dem

Essen das Schnäbi abwischen wollte, frohlockte beim nächsten Besuch: «Gäll, Tanti, bei dir zu Hause haben die Leute das Schnäbi mitten im Gesicht!» Bänz Friedli liest: 18. 11. Islikon TG, 19. 11. Eschenbach SG.


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26 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

«Bei aller Wut: Mit Signalpolitik erreichen wir nichts»

Simonetta Sommaruga ist seit zwei Wochen im Amt und schon mitten im Abstimmungskampf. Die Justizministerin über die Ausschaffungsinitiative, den Gegenvorschlag und das Verhältnis im Bundesrat. Simonetta Sommaruga, Sie sind erst seit wenigen Tagen im Amt. Wie war der Einstieg?

Es ging gleich los von Null auf Hundert. Ich habe gerne Herausforderungen – und bekam gleich eine sehr grosse: die Schlussphase in einer sehr heftig geführten Abstimmungskampagne. Die Ausschaffungsinitiative beschäftigt die Leute unheimlich. Viele sind unsicher, was die Initiative überhaupt beinhaltet und was der Gegenentwurf. Da sind Sie gefordert.

Ich hoffe, ich kann aufzeigen, dass der Gegenentwurf, den Bundesrat und Parlament vorschlagen, klar und konsequent ist. Es geht um sehr viel. Es geht nicht zuletzt um den Rechtsstaat und unsere schweizerische Rechtstradition. Das sind sehr hohe Güter, mit denen wir – bei aller Emotionalität – nicht leichtfertig umgehen sollten. Die Initiative findet zurzeit mehr Anklang beim Stimmvolk.

Sie hat viele Mängel. Etwa der willkürliche Katalog von Straftaten. Egal, ob Schwerstverbrechen oder Bagatelldelikt, jeder Ausländer, der mit dem Gesetz in Konflikt gerät, müsste künftig automatisch ausgeschafft werden.

Das muss man sich vorstellen: Eine junge, gut integrierte Italienerin, die erwischt wird, wie sie ein paar Gramm Cannabis verkauft, müsste das Land verlassen. Auf der anderen Seite hat die Initiative Lücken: Ein jugendlicher Gewalttäter schlägt einen Familienvater zusammen. Das Opfer bleibt behindert. Dieser Täter würde gemäss SVP-Initiative jedoch nicht ausgeschafft. Das ist absurd und lag wohl nicht in der Absicht der Initianten. Wir stimmen am 28. November aber nicht über irgendwelche Absichten ab. Wir haben die Wahl zwischen einer widersprüchlichen und unsorgfältig formulierten Initiative und einem klaren, konsequenten und umsetzbaren Gegenentwurf. Im Gegenentwurf stösst speziell der Integrationsartikel auf wenig Begeisterung.

Integration ist keine Einbahnstrasse. Wir wollen die Integration fördern, wir wollen aber auch Bedingungen stellen. Bestimmte Voraussetzungen müssen erfüllt werden, sonst wird die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert. Dazu gehört, dass Ausländerinnen und Ausländer unseren Rechtsstaat und unsere Grundwerte respektieren.

Wenn sogar Viktor Giacobbo, der bekanntlich alles andere als rechtskonservativ ist, in seiner Sendung öffentlich überlegt, ob er für den Gegenvorschlag stimmen könnte, müssen Sie noch viel Überzeugungsarbeit bei der verunsicherten Bevölkerung leisten.

Ich fasste eine schwierige Aufgabe. Dessen bin ich mir bewusst. Ich möchte jedoch nicht in die Falle tappen, alles pechschwarz zu malen oder erpresserisch zu sagen: Wenn Ihr die Initiative nicht ablehnt, dann ... Ich will sachlich erklären und mit guten Argumenten überzeugen. Es ist eine sehr anspruchsvolle, komplexe Abstimmung zu emotionalen Themen. Hätte man ohne die Initiative den Status quo noch lange laufen lassen?

Heute werden Ausländer für dieselbe Tat in einem Kanton ausgeschafft, in einem anderen nicht. Das entspricht nicht meinem Verständnis von Gerechtigkeit. Der Gegenvorschlag dagegen schafft eine einheitliche Praxis. Er enthält keine «kann»-Formulierung mehr, sondern es heisst klar: Bei einem Delikt ab einem gewissen Schweregrad kommt es zur Ausschaf-

«Für Homestorys fehlt mir schlicht


INTERVIEW SIMONETTA SOMMARUGA fung. Man prüft jedoch, ob es Gründe gibt, die dagegen sprechen. Das hat Tradition in der Schweiz und entspricht unserem Gerechtigkeitsgefühl. Nochmals, warum brauchte es zuerst eine Initiative, damit sich etwas bewegt?

Initiativen entstehen oft aus einem Unbehagen heraus. Wenn das Parlament das Anliegen einer Initiative aufnimmt und einen besseren Vorschlag ausarbeitet, ist das ein Zeichen für das Funktionieren der direkten Demokratie. Nahm man nicht gerade von linker Seite die latente Angst der Bevölkerung vor Ausländerkriminalität zu wenig ernst?

Justizministerin Simonetta Sommaruga ist seit dem 1. November 2010 Vorsteherin des eidgenössischen Justizdepartements. Davor sass die langjährige oberste Konsumentenschützerin für die SP im Nationalrat und vertrat ab 2003 den Kanton Bern im Ständerat. Sommaruga wurde am 14. Mai 1960 geboren und wuchs im aargauischen Freiamt auf. Nach der Matura liess sie sich am Konservatorium Luzern zur Pianistin ausbilden. Sie ist mit dem Schriftsteller Lukas Hartmann verheiratet und lebt in Köniz BE.

die Zeit.» Simonetta Sommaruga ist seit zwei Wochen Bundesrätin.

Die Linke macht in dieser Frage nicht allein Politik. In den letzten 40, 50 Jahren holte die Schweiz Hunderttausende von Arbeitskräften. Die kamen nicht einfach, man holte sie. Oft als billige, unausgebildete Arbeitskräfte. Gleichzeitig versäumte man, sich darum zu kümmern, was diese Leute machen. Es war eine Laisser-fairePolitik, für die wir jetzt den Preis zahlen. Das kann man der Politik vorwerfen, da will ich nichts beschönigen. Wir haben überdurchschnittlich viele Ausländer, die arbeitslos sind, IV-Rente oder Fürsorge beziehen oder in den Gefängnissen sitzen. Stimmt die Zahl von 70 Prozent Ausländeranteil in den Gefängnissen, die die Initiative nennt?

In dieser Abstimmung schlägt man gerne mit Zahlen um sich. Tatsache ist, es sind überdurchschnittlich viele. Das rede ich nicht weg. Für mich heisst die Lösung aber nicht, wir schaffen alle aus, wenn sie ein Bagatellvergehen begehen. Mit der Initiative wurde ein reales Problem aufgenommen. Aber sie leistet keinen Beitrag zur Lösung der Probleme. Im Gegenteil, sie schafft neue. Im Hinblick auf unsere Beziehungen mit dem Ausland?

Wenn die Bevölkerung die Initiative annimmt, werde ich mich verpflichtet fühlen, sie umzusetzen. Aber es ist als Justizministerin auch meine Pflicht, darauf hinzu-

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weisen, dass es grösste Probleme bei der Umsetzung geben wird. Nicht zuletzt, weil die Initiative im Widerspruch steht zu internationalen Verträgen, zu denen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ja gesagt haben. Auch unsere Nachbarländer Deutschland und Frankreich schaffen aus.

Ja, so wie wir es auch tun. Auch unsere Nachbarländer schaffen niemanden wegen Bagatelldelikten aus, etwa wegen ein paar Stangen Zigaretten nach einem Kioskeinbruch. Sie schieben auch niemanden in ein Krisengebiet ab oder schicken kleinkriminelle Secondos zurück, die gar nie in ihren Heimatländern lebten. Genau das verlangt aber die Initiative. Ich weiss auch, dass es Länder gibt, welche die Menschenrechte nicht einhalten. Aber die möchte ich nicht zum Vorbild nehmen. Immerhin leben wir in einem demokratischen Rechtsstaat. Es ist nicht klar, ob und wie die Ausschaffungsinitiative überhaupt umgesetzt werden könnte. Können Sie garantieren, dass der Gegenvorschlag sofort umgesetzt würde?

Ja, weil er klar formuliert ist und in Einklang mit der Bundesverfassung sowie den internationalen Verträgen steht.

In welchem Zeitrahmen kann man mit einer Umsetzung rechnen?

Der Gegenentwurf ist sofort umsetzbar, also am Montag nach der Abstimmung. Das dient gerade auch den Kantonen, die ja die Ausweisungen vollziehen müssen. Die Initiative muss dagegen zuerst durchs Parlament. Man weiss nicht, wie sie mit dem Völkerrecht und der Bundesverfassung in Einklang zu bringen ist. Ich war elf Jahre lang Parlamentarierin und weiss, im Parlament geht es manchmal sehr schnell und manchmal sehr lang. Ausschaffen wollen ist das eine, Ausschaffen können, das andere.

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Migros-Magazin 46, 15. November 2010

INTERVIEW SIMONETTA SOMMARUGA

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«Es ist viel Vertrauen vorhanden zwischen mir und der SP. Dass man in dieser Frage Differenzen hat, damit kann ich leben.» wenn das Herkunftsland bereit ist, sie zurückzunehmen. Algerien zum Beispiel weigert sich kategorisch, seine Leute zurückzunehmen, wenn sie polizeilich begleitet mit einem Sonderflug ausgeschafft werden müssen. Was tut man da?

Wir führen Verhandlungen, aber wir können kein Land zwingen, seine Staatsbürger zurückzunehmen. Daran ändern weder Initiative noch Gegenentwurf etwas. Werden an der Urne wieder viele ein Zeichen setzen wollen, wie bei der Minarettinitiative?

Ein Zeichen setzen – das tut gut: Man verschafft sich Luft. Aber bei aller Wut, die ich manchmal auch

habe, mit Signalpolitik erreichen wir nichts. Auch mich machen schwere Gewalttaten wie Vergewaltigungen wütend, egal, von wem sie begangen werden. Ich arbeitete lang im Haus für geschlagene Frauen, ich weiss also, wovon ich spreche. Dennoch ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Im Unterschied zur Minarettinitiative haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger diesmal eine bessere Alternative zur Auswahl: den Gegenentwurf. Die Vorlage ist sehr komplex. Zu komplex?

Es ist erst die dritte dieser Art in den letzten Jahren. Es gilt, über zwei Verfassungstexte sowie eine Stichfrage abzustimmen. Man

kann zweimal Ja, zweimal Nein oder einmal Ja und einmal Nein ankreuzen und muss dazu noch die Stichfrage beantworten. Das ist anspruchsvoll. Aber unterschätzen wir die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht. Sie haben in der Vergangenheit oft bewiesen, dass sie mit komplexen Vorlagen gut umgehen können. Ausgerechnet in dieser ersten entscheidenden Sachfrage stehen sie quer zur Parole ihrer eigenen Partei.

Es ist viel Vertrauen vorhanden zwischen mir und meiner Partei, der SP. Dass man in dieser Frage jetzt Differenzen hat, damit kann ich leben, den ich vertrat den Ge-

genentwurf schon als Ständerätin. Ich sage also ausdrücklich als sozialdemokratische Bundesrätin Ja zu diesem Gegenentwurf. Dieser Meinung ist ja auch eine starke Minderheit der SP und zahlreiche Kantonalparteien. Und bei der übrigens sehr wichtigen Stichfrage empfiehlt auch die SP, den Gegenentwurf anzukreuzen. Sie gelten als pragmatisch, Ihr Parteikollege, Gewerkschaftsführer André Daguet sagte ausdrücklich, er wolle keinen pragmatischen Ansatz.

Man kann auf zwei Arten an diese Frage herangehen. Man kann sagen, die heutige Gesetzgebung reicht, es brauche keine Verschärfung, das ist das

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INTERVIEW SIMONETTA SOMMARUGA

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Die Abstimmung

«Im Bundesrat ist der Wille zur Zusammenarbeit bei allen sehr stark, der Umgang ist gut.»

Am 28. November stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Ausschaffungsinitiative der SVP sowie den Gegenvorschlag von Parlament und Bundesrat ab. Die Vorlage ist komplex. Folgende Varianten sind möglich:

ZWEIMAL JA

Sie finden Initiative und Gegenvorschlag gut. In der Stichfrage geben Sie an, welche Sie besser finden.

ZWEIMAL NEIN

Sie finden sowohl Initiative als auch Gegenvorschlag inakzeptabel und wollen den Status quo beibehalten. In der Stichfrage entscheiden Sie, welches für Sie das kleinere Übel wäre, falls beide Vorlagen angenommen würden.

EINMAL JA, EINMAL NEIN

Sie bevorzugen die Initiative? Sie stimmen dort Ja und beim Gegenvorschlag Nein.

Partei, so doch von Ihren Bundesratskollegen?

Simonetta Sommaruga sass lange für Bern im Ständerat.

was Herr Daguet sagte. Und es gibt die andere Seite, die findet, um diesen Gegenentwurf wurde im Parlament gerungen, bis eine sehr gute Lösung da war. Meine Erfahrung ist, in diesem Land musste um gute Lösungen immer gerungen werden. Mit dem zweifachen Nein tat die SP zwar den Grundsätzen der Partei genüge, aber nimmt sie das Problem wirklich ernst?

Eine starke Minderheit in der SP befürwortet den Gegenentwurf. Gerade in Abstimmungen, die nicht einfach links-rechts sind, sondern tiefe Ängste ansprechen, ist Vertrauen wichtig. Das ist meine Aufgabe: Ich will in der Bevölkerung Vertrauen schaffen. Sie muss dann beurteilen, ob sie Parlament und Bundesrat für fähig und willens hält, in der Ausländerfrage einen markanten Beitrag zu leisten.

EINMAL NEIN, EINMAL JA

Sie bevorzugen den Gegenvorschlag? Sie stimmen Nein bei der Initiative und Ja beim Gegenvorschlag. Bei beiden Varianten müssen Sie auf jeden Fall in der Stichfrage angeben, welche Vorlage in Kraft treten soll, falls sowohl Initiative wie auch Gegenvorschlag von Volk und Ständen angenommen werden.

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Bekommen Sie Unterstützung wenn schon nicht von Ihrer

Meine Vorgängerin, Frau WidmerSchlumpf, hat sich sehr für diese Vorlage eingesetzt. Auch Bundesrat Schneider-Ammann tut es. Ich bin dankbar, dass meine Kollegen mit Überzeugung diese Position unterstützen und mittragen. Es hiess in letzter Zeit oft, der Bundesrat sei zerstritten. Ich erlebe es nicht so. Dass sich der Bundesrat gerade bei dieser Vorlage geschlossen einsetzt, ist für mich ein vertrauensbildendes Argument. Wir nehmen die Probleme sehr ernst. Was hat Sie in ihrem neuen Amt besonders überrascht?

Ich hoffte es zwar, jetzt weiss ich es aber: Ich habe sehr viele sehr gute Leute um mich. Leute, die mitdenken und unglaublich engagiert sind. Ein anspruchsvolles Amt wie meines kann man nur machen, wenn man Leute um sich hat, die kritisch sind, zurückfragen und einem auch mal widersprechen – das ist übrigens bereits in den ersten drei Tagen passiert.

wissen, dass wir nicht in das Gremium gewählt wurden, um uns immer einig zu sein, sondern um unterschiedliche Positionen mit Vehemenz zu vertreten und uns dann zusammenzuraufen. Moritz Leuenberger schrieb einen Blog. Wie stehen Sie zu neuen Kommunikationsmedien?

Ich schätze direkte Gespräche und gehe gern auf Leute zu. Kommunikation über TV ist mir nicht so vertraut. Aber ich werde Moritz Leuenberger anrufen und ihn mal fragen, welche Erfahrungen er mit dem Blog gemacht hat. Gib es schon Pläne für eine Homestory?

Traditionell stehen einem neuen Bundesrat 100 Tage Schonfrist zu. Ich hatte nach 100 Stunden im Amt bereits meine erste Arena. Sie sehen also: Für Homestorys fehlt mir im Moment schlicht die Zeit.

Interview Ruth Brüderlin und Hans Schneeberger Bilder Ruben Wyttenbach

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Wie ist die Zusammenarbeit in der Bundesratssitzung?

Der Wille zur Zusammenarbeit ist bei allen sehr stark, der Umgang miteinander ist gut. Man hört sich gegenseitig zu, obwohl wir alle

Delikt- oder Strafkatalog: Was Sie zu Initiative und Gegenvorschlag wissen müssen.

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32 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Der Wortakrobat

Er ist nie um eine Antwort verlegen. Thomas Skipwith, mehrfacher Schweizer Meister im Stegreifreden, jongliert mit Worten wie andere mit Bällen. Nun strebt der Innerschweizer den Europameistertitel an.

«

Wie misst man die Tiefe des Röstigrabens? Gute Frage. Der Röstigraben, dieses imaginäre Teil zwischen der deutschen und der französischen Schweiz. Das erinnert mich an meine Zeit, als ich in der Schule war und dort Französisch gelernt und Vokabeln gebüffelt habe. Glücklicherweise hatte ich eine wunderschöne Nachbarin. Sie war Tochter einer Französin. Ich durfte bei ihr Nachhilfestunden nehmen. Es war herrlich ...» So setzte Thomas Skipwith (41) im Oktober an den RhetorikSchweizer Meisterschaften in Basel zu seiner Stegreifrede an. Gefordert war eine Antwort auf die Frage «Die Höhe der Berge können wir messen. Die Tiefe der Ozeane können wir messen. Aber wie messen wir die Tiefe des Röstigrabens?» Er hörte sie zum ersten Mal und benutzte während zweieinhalb Minuten dennoch kein einziges Äh. Doping oder Talent? «In erster Linie Übung», so der amtierende Schweizer Meister, «und seit Studientagen ein grosses Interesse am Thema.»

Das Training zum guten Redner begann an der Uni

Die Professoren waren es, die Skipwith und seine Kollegen damals zu ihrem nichtalltäglichen Hobby führten. «Warum platzt der Hörsaal beim einen Redner aus allen Nähten, während beim an-

deren kaum ein Stuhl besetzt ist, fragten wir uns und mussten gleichzeitig eingestehen, dass vielleicht auch wir zu jenen ohne Publikum gehören würden.» Also gründeten sie ein Rhetorikcenter, veranstalteten wöchentliche Workshops, lasen Fachbuch um Fachbuch, fanden immer mehr Gefallen an den selbst erarbeiteten Fertigkeiten und konnten nicht zuletzt im Berufsleben davon profitieren. Heute ist Thomas Skipwith Präsentationscoach. Wettbewerbe sind für den Innerschweizer deshalb besonders spannend. «Der spielerische Aspekt lässt Raum für Experimente, die ich bei Erfolg in meine Seminare und Referate einbauen kann.» Veranstaltet werden solche Meisterschaften von den lokalen Rhetorikklubs. 16 sind es inzwischen in der Schweiz, weltweit etwas mehr als 11 000. Ihren Anfang nahmen die Toastmasters 1924 in den USA, und auch unser Röstigraben-Fachmann wurde dank der Pioniere auf die Klublandschaft aufmerksam. «Ein Buch berichtete von den Toastmasters, sagte jedoch nicht, wer oder was genau dahintersteht.» Das Internet wusste mehr, und die Welt hatte daraufhin einen neuen Vollbluttoastmaster. Steht ein Wettbewerb an – zurzeit wärmt sich Thomas Skipwith für die Europameisterschaften in

Barcelona von kommendem Samstag auf – und ist er auch bei der vorbereiteten Rede mit von der Partie, übt er diese in den letzten drei Wochen vor dem Tag X praktisch täglich. Für die Stegreifrede hingegen setzt er gerne auf das Motto Tagesaktualität. «Ich bereite mir eine Handvoll tagesaktueller Themen vor, bevorzuge solche, die verschiedene Anknüpfungspunkte erlauben, und hoffe, diese einflechten zu können.» Eine Technik, die ein Quäntchen Glück erfordere, aber in den meisten Fällen funktioniere.

Notizen vor dem Wettkampf erhöhen die Konzentration

In Basel indes war es der Griff in die Anekdotenkiste, der zum Erfolg führte und Skipwith elegant und zeitgewinnend zur eigentlichen Fragestellung überleiten liess. Zur Nachahmung eignet sich auch sein Ritual kurz vor Wettbewerbsstart: «Um den Kopf frei zu kriegen, notiere ich auf einem Blatt alles, was da so rumschwirrt, vor allem Sachen, die ich noch erledigen muss. So kann ich die Gedanken weglegen und mich auf die bevorstehende Herausforderung konzentrieren.» Wer nämlich denke, er sei in solchen Momenten nicht nervös, der irre gewaltig. «Ziel muss nicht sein, kein Kribbeln zu verspüren, sondern jenes, welches da ist, in gewünschte Bahnen zu len-


MENSCHEN STEGREIFREDNER

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Wasser, See, Schiffssteg ... Thomas Skipwith hat zu jedem Thema etwas zu sagen.


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MENSCHEN STEGREIFREDNER

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

ken.» «Denn ohne Nervosität, keine Energie», ist sich Skipwith sicher. Gerade diese sei aber vonnöten, wenn das oberste Redegebot eingehalten werden wolle: «Du sollst nicht langweilen.» Gelingen tue dies jenen Rednern, die mit Leidenschaft und Begeisterung bei der Sache seien. «Frei nach dem Sprichwort: In dir muss brennen, was du in anderen entfachen willst.» Was läge da näher, als zum Schluss des Gespräches zu einem flammenden Plädoyer für das gesprochene Wort anzusetzen? «Von Angesicht zu Angesicht hat so viel mehr Potenzial als ein nüchternes E-Mail. Da kann man die Leute bewegen, sie begeistern, etwas passieren lassen. Denken Sie nur an Barack Obama oder, politische Gesinnung hin oder her, an Christoph Blocher!» Text Karin Hänzi Bild Siggi Bucher

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Wecken Sie den Barack Obama in sich! Thomas Skipwiths zehn wichtigste Überlebenstipps für Stegreifredende. ➔ Lächeln: Lächeln Sie. ➔ Entschuldigen Sie sich nicht: Vermeiden Sie Sätze wie: «Ich bin keine gute Rednerin. Ich mache das jetzt zum ersten Mal.» Und falls Sie umfallen, stehen Sie einfach wieder auf. ➔ Begrüssen: Begrüssen Sie die Zuschauer. Das verschafft Ihnen Zeit zum Denken. ➔ Blickkontakt halten: Versuchen Sie, die Gedanken bei den Zuschauern zu holen und nicht an der Decke, am Boden oder an den Fingernägeln. ➔ Frage wiederholen: Falls Ihnen (immer noch) nichts einfällt, wiederholen Sie die Frage. Oder wiederholen Sie die Frage mit anderen Worten.

➔ Pause machen: Falls Sie gerade von keinem Gedanken beglückt werden, sagen Sie einfach nichts. ➔ Ähs vermeiden: Wenn Sie nichts zu sagen wissen, ist es besser, Sie schweigen, statt die Stille mit Ähs zu füllen. ➔ Redeformel nutzen: Die «Gestern, heute, morgen»Formel verhilft Ihrer Rede zu einem chronologischen Bogen. ➔ Zusammenfassen: Fassen Sie zusammen, was Sie gesagt haben. ➔ Das Wort übergeben: Übergeben Sie das Wort am Schluss mit einer Handgeste wieder an die moderierende Person.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

FRAU DER WOCHE

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KAPUZINERORDEN SUCHT NACHWUCHS

Auf Sparflamme

Die Gossauer verbrauchen pro Jahr durchschnittlich 15 Prozent mehr Energie als die übrigen Schweizerinnen und Schweizer. Genug, fand die zuständige FDP-Stadträtin Gaby Krampf und entwickelte mit Fachleuten ein Energiekonzept, einen «Reiseführer», mit dem bis ins Jahr 2050 der Energieverbrauch im St. Galler Städtchen von heute 7300 auf 2000 Watt pro Einwohner gesenkt werden soll.

«Von zehn Anfragen haben nur zwei Chancen» Der Kapuzinerorden ist vom Aussterben bedroht. Bruder Damian Keller (46) vom Kloster Brig erklärt, warum die Gemeinschaft mit unkonventionellen Stelleninseraten, Flyern und Plakaten neue Mitglieder sucht — und warum sie trotzdem nicht jeden nehmen.

Bilder zvg (3), Samantha Hauri/20minuten

Damian Keller, wie ist die Resonanz auf Ihre Kampagne?

MANN DER WOCHE

Es gab sehr viele Reaktionen, von unterschiedlichsten Leuten: vom Familienvater bis zu Frauen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Alle äusserten sich positiv.

Energisch vorwärts

Ist es auch eine Chance, ins Gespräch zu kommen?

Bisher kredenzte Starkoch Fabian Inderbitzin (29) im Luzerner Château Gütsch 15-Punkt-Gault-Millau-Menüs. Nun trimmt er zwei Wochen lang Langzeitarbeitslose im HotelRestaurant Sonnenberg in Kriens LU. Eine Herausforderung für beide Seiten. Der Starkoch muss seine Menüs der Infrastruktur und dem Können der neuen Mitarbeiter anpassen – und diese müssen grosse Ansprüche erfüllen. Dafür erhalten sie ein Diplom, das ihnen bei der Stellensuche helfen soll.

Das ist damit beabsichtigt. Der Begriff Kapuziner verschwindet mehr und mehr aus der öffentlichen Wahrnehmung. Man kennt die gleichnamigen Affen und die Kresse, nicht aber die Ordensgemeinschaft. Und wenn niemand von uns weiss, wie sollen junge Männer darauf kommen, dass unsere Lebensform eine interessante Alternative sein könnte? Haben sich ernsthafte Interessenten gemeldet?

Ich bin mit mehreren in Kontakt. Das Leben in der Gemeinschaft erfordert sehr viel Sozialkompetenz, Team- und Beziehungsfähigkeit. Männer, die vor der Realität oder Liebeskummer fliehen wollen, sind bei uns ebenso wenig am richtigen Ort wie Verheiratete. Ein Leben als Kapuziner ist anspruchsvoll, und wir sind kritisch. Erfahrungsgemäss haben von zehn Anfragen höchstens zwei ernsthafte Chancen.

Zur Kampagne gehört eine Plakataktion. Warum tragen die vier Brüder darauf Zivil?

Die Kutte ist ein klassisches Klischee und entspricht den heutigen Kapuzinern nicht. Wir sind Menschen, wie alle anderen, einfach mit einer klaren religiösen Lebenseinstellung. Dann sind Sie im Alltag gar nicht als Ordensmann erkennbar?

Im Wallis fallen wir mit der Kutte nicht auf. In den zehn Jahren, in denen ich in Zürich lebte, trug ich sie nie. Man ist sonst ein Fremdkörper, wird angegafft und bekommt mitunter sehr unangenehme Bemerkungen zu hören. Und riskieren, angeflirtet zu werden?

Es ist tatsächlich schon passiert, dass mich eine Dame als Schwiegersohn in Betracht zog. Ich fühlte mich geschmeichelt. Wie sieht ein normaler Tagesablauf eines Kapuziners aus?

Wir fangen um halb sieben mit Meditation und Gebet an, essen Frühstück, haben um acht Uhr einen öffentlichen Gottesdienst und arbeiten anschliessend. Über Mittag und um sechs Uhr treffen wir uns vor dem Essen nochmals zum Gebet. Abends macht jeder, was er will. Ich spiele regelmässig Badminton, andere gehen ins Kino oder besuchen Freunde. Sie suchen Mechaniker, Schreiner und IT-Techniker. Ist ein externer Job möglich?

Viele Brüder arbeiten ausserhalb des Klosters. Wenn auch meist nicht in einem normalen Job mit Festanstellung. Wir haben ge-

meinsame Zeiten sowie bestimmte Aufgaben innerhalb und ausserhalb. Und einen Schlüssel. Das Kloster ist unser Zuhause, nicht unser Gefängnis. Musste Rom die Kampagne absegnen?

Nein, nein, gar nicht. Die Idee, zu der auch der Handel mit Fanartikeln gehört, entwickelte eine Werbeagentur mit der Ordensleitung der Deutschschweiz, der ich damals auch angehörte.

«Man kennt die Kapuzineraffen und die Kresse, nicht aber den Orden.» Brauchte es viel Überzeugungsarbeit im Orden?

Natürlich waren nicht alle Mitbrüder gleich begeistert. Mittlerweile wollen sogar unsere fast Neunzigjährigen einen der Kaputzenpullis mit Logo. Dürfen Frauen den Pulli tragen?

Aber unbedingt!

Die Kampagne kostet 100 000 Franken. Wer bezahlt das?

Der Orden. Es ist eine grosse finanzielle Belastung, und dieses Geld fehlt nun an einem anderen Ort. Wir wissen aber auch, wenn es keine Kapuziner in der Schweiz gibt, können sie auch nichts Gutes mehr tun. Die Kampagne soll helfen, dass es nicht so weit kommt. Interview Ruth Brüderlin


38 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Sackgasse Adresse

Wie muss ein Haus angeschrieben sein? Dar端ber wird in B端hler AR erbittert gestritten. Die Gemeinde will Strassennamen, einige der Einwohner beharren auf den traditionellen Orts- und Flurnamen. Nun muss das kantonale Verwaltungsgericht entscheiden, welche Adressen k端nftig gelten.


MENSCHEN FLURNAMEN Sie haben erfolgreich gegen die Auflagen der Gemeinde Bühler rekurriert: Alfred Meier, Elsbeth WeissBrugger, Rudolf Steiner und Christian Weiss (von links).

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B

ühler AR, 1660 Einwohner. Die Appenzeller Landschaft versteckt sich hinter grauen Nebelschwaden. Wer eine Adresse ausserhalb des Ortskerns sucht, tut gut daran, ein elektronisches Navigationsgerät mitzunehmen oder sich den Weg sehr genau erklären zu lassen. Denn Strassentafeln gibt es hier nicht. Schmal und immer schmaler windet sich das Strässchen den Berg hinauf und endet schliesslich bei einem alleinstehenden Haus, das als Kennzeichnung die Assekuranznummer 396 der kantonalen Gebäudeversicherung trägt. Die offizielle Adresse setzt sich aus dieser Nummer und dem traditionellen Ortsnamen des Gebäudes zusammen: Tanne 396. Doch über die schönen alten Flur- und Ortsnamen ist in Bühler ein heftiger Streit entbrannt. Der Gemeinderat, so kritisierte eine Gruppe von Anwohnern, deute eine vom Bund in Auftrag gegebene Adressbereinigung als regelrechte Neuadressierung um und schiesse damit weit übers Ziel hinaus. Beliebte alte Hof- und Gebietsnamen wie Edelgrub, Weid oder Streitegg sollten auf Wunsch der Gemeinde Strassennamen wie Bleichelistrasse, Bleicheli-Chellenstrasse oder Hohe Buchenstrasse zum Opfer fallen, anderen durchgängig ein -strasse angehängt werden. Christian und Elsbeth WeissBrugger, Alfred Meier, Rudolf Steiner finden diesen Vorschlag der Gemeinde «entwurzelnd, verwirrend und überdimensioniert» und boten ihre gesamten direkt-demokratischen Bürgerrechte auf, um die guten alten Flurnamen vor dem Untergang zu bewahren. Sie reichten zunächst eine Petition und später Rekurs dagegen ein.

Der Gemeinde geht es um eine einheitliche Logik

Dabei ist die Gemeinde überzeugt, alles richtig gemacht zu haben: Sie hatte eine Arbeitsgruppe eingesetzt, sich einen Berater der Post zur Seite stellen lassen und die Bevölkerung per Zeitungsmitteilung zur Mitarbeit aufgerufen. Sie präsentierte einen Vorschlag in einer Vernehmlassung und akzeptierte im Anschluss vereinzelte Änderungswünsche.


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MENSCHEN FLURNAMEN

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

«Jeder, der mit uns reden wollte, hat einen Termin bekommen», sagt Gemeindepräsidentin Ingeborg Schmid. «Aber wir haben auch von Anfang an klargemacht, dass es um eine einheitliche Logik geht, die auf das ganze Gemeindegebiet angewendet werden soll.» Und für diese Logik habe man schlicht jene Variante gewählt, die laut Empfehlung des Bundes die wenigsten Nachteile hätte: eine konsequente Benennung aller Zufahrtswege mit einem Strassennamen, von der Durchgangsstrasse bis zum Schotterweg. Wer will, könnte die Flurund Hausnamen auch in Zukunft verwenden, als Zusatz in der drittuntersten Adresszeile. Die Rekurrenten sind über das Ausmass der Eingriffe entsetzt. Was die Gemeinde vorschlage, käme einer Neuadressierung des ganzen Dorfes gleich und entspreche nicht der vom Bund geforder-

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ten Datenbereinigung, meint Elsbeth Weiss-Brugger. Schliesslich hätten fast alle Häuser durch die Assekuranznummer bereits jetzt eine eindeutige Adresse. Selbstverständlich gebe es Verbesserungsmöglichkeiten, zum Beispiel dass man die Strassen im Ortskern beschildere und sinnvoll nummeriere. Es gebe auch Fälle, in denen Leute im gleichen Haus zwei Adressen haben, das müsse natürlich geändert werden. Aber in den Aussengebieten, in

«Jeder, der mit uns reden wollte, hat einen Termin erhalten.» Bühlers Gemeindepräsidentin Ingeborg Schmid im Schilderwald.

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MENSCHEN FLURNAMEN

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

denen meist nur ein einziges Gehöft an einem Zufahrtsweg liege, könne man doch die alten Flurnamen behalten. «Das ist nun mal unsere Siedlungskultur im Appenzellerland. Hier gibt es keine Weiler, sondern viele alleinstehende Häuser.» Statt bisher Tanne 396 würde Weiss’ Adresse neu Wisseggstrasse 31 heissen. «Dann würde dieser schöne alte Name Tanne verschwinden, das wäre doch schade», meint sie. «Auf der ganzen Welt gibt es Adressen, die nicht an einer Strasse liegen. Da kommt auch keiner auf die Idee, diese Leute würden alle keine Post bekommen oder vom Rettungswagen nicht gefunden werden. Das ist doch absurd! Weder einem elektronischen System noch uns ist es wichtig, ob da noch -strasse dahinter steht. Es wird nur länger und komplizierter!» Und ein Ortsteil, der bisher Mempfel hiess,

Das Chaos in der Gemeinde Bühler ist bereits angerichtet. müsse doch nicht plötzlich Mempfelstrasse heissen, pflichtet ihr Mitrekurrent Rudolf Steiner bei. Mittlerweile hat das Ausserrhoder Departement Bau und Umwelt die Rekurse gutgeheissen. Das Adressdurcheinander ist aber bereits perfekt. Die Post und das Steueramt haben die Revision schon vorgenommen. Einige Einwohner haben ihre Ausweise ändern lassen. Swisscom und Stromversorger bekamen die neuen Adressen ebenfalls von der Gemeinde mitgeteilt. Der Gemeinderat hat angekündigt, die Adressrevision «neutral beurteilen» zu lassen, allfällige Verbesserungen einzubringen und anschliessend dem Volk zur Dis-

kussion vorzulegen. Gleichzeitig hat sie Beschwerde gegen den Entscheid des Departements Bau und Umwelt beim kantonalen Verwaltungsgericht eingereicht. «Egal, welcher Vorschlag auf dem Tisch liegt, es wird immer Leute geben, die sagen: Mir würde es anders besser gefallen», argumentiert Ingeborg Schmid. «Schlussendlich muss irgendeine Instanz entscheiden.» Die umstrittenen Strassenschilder lagern derweil bereits in der Gemeindekanzlei von Bühler. Kosten: 28 000 Franken.

In Riemenstalden weiss man, wer wo wohnt

Dabei kann der harmlose bürokratische Eingriff so schmerzfrei über

die Bühne gehen. Man nehme sich den Ort Riemenstalden SZ als Beispiel. Einwohnerzahl: 84; die kleinste Gemeinde von Schwyz, hart an der Grenze zum Kanton Uri, zugänglich über ein einspuriges Strässchen von Sisikon UR her. Hier gibt es keine Strassennamen und keine Hausnummern. Und das hat bisher auch niemanden gestört. Die einzeln stehenden Gehöfte heissen Dörfli oder Gütsch, Langrütli oder Hüseren, Rosslaui oder Usserst Hütte und reihen sich entlang der einzigen Strasse, der Riemenstaldenstrasse auf. Die meisten Familien leben seit Generationen am selben Ort und können sich gar nicht vorstellen, wie man sich hier verfahren kann. Man weiss doch einfach, wer wo wohnt. Als der Bund der Gemeinde vor ein paar Jahren mitteilte, sie müsste eine Adressbereinigung durchführen, fand

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MENSCHEN FLURNAMEN

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

man das mehr als unnötig. Die Argumente, jedes Haus müsse eindeutig gekennzeichnet sein, und alle amtlichen Register sollten möglichst vereinheitlicht werden, leuchten Gemeinderatspräsident Markus Inderbitzin noch heute nicht ein. «Warum der Computer keine Ortsnamen lesen kann, sondern ein Nümmerli braucht, ist mir ein Rätsel», meint er. Der Vorschlag des Bundes, man könnte alle Häuser nach der Riemenstaldenstrasse benennen und durchnummerieren, kam nicht in Frage. «Uns war das im Gemeinderat von Anfang an klar: Die Heim-Namen müssen bleiben. Das ist alte Überlieferung, Kulturgut. Diese Heime heissen seit Jahrhunderten so. Wieso sollen sie in hundert Jahren nicht auch noch so heissen? Man muss nicht immer alles auf den Kopf stellen, wenn es sich vermeiden lässt.» Man habe dann noch alle Anwoh-

«Man muss ja nicht immer alles auf den Kopf stellen.» ner angeschrieben, ob sie eine bessere Idee hätten. Hatte keiner. Diskussionslos wurde entschieden, die alten Flurnamen beizubehalten und eine Hausnummer – fast durchwegs die 1 – anzufügen. Aus Inderbitzins alter Adresse Loosberg wird neu Loosberg 1. Damit kann er gut leben, auch wenn es den «Schilderwald» vor seinem Haus unnötig erweitert. Die Strassentafeln will die Gemeinde erst im nächsten Frühjahr bestellen. Vorher hat nämlich keiner Zeit, sie aufzustellen. Text Sonja Bonin

Gemeindepräsident Markus Inderbitzin hat sich erfolgreich für die alten Flurnamen eingesetzt.

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46 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Hunde-Yoga tut tierisch

Esther Buser gibt Yogastunden f체r gestresste Hunde. So macht die 55-J채hrige die Vierbeiner f체r

Yoga der etwas anderen Art: Birgit Michel mit Ronja, Melanie Matzinger mit Godoy und Esther Buser mit Timi (von links).


MENSCHEN ENTSPANNUNG

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gut den Alltag fit.

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ogaprofis entspannen sich im Alltag von Hund und Halter.» gern in der Position namens Sie unterrichtet je Kurs maximal «Hund, der nach unten drei Hunde. Bei «Problemhunschaut». Dabei befindet sich die den» biete sie auch mal EinzellekYogini auf Händen und Füssen tionen, doch meist können diese und streckt das Hinterteil hoch in rasch an den regulären Kursen teildie Luft; so wie es Hunde tun, wenn sie sich strecken und recken. Wie aber geht das, wenn Hunde selber Yoga machen? Zur Klärung reicht eine Fahrt in die Berggemeinde Hirzel nahe Wädenswil ZH. Dort bietet die diplomierte Hundepsychologin Esther Buser (55) Yogakurse für Vierbeiner an. Doga nennt sich die Fusion von Dog und Yoga und stammt – wenig überraschend – aus Amerika. Buser liess sich in Übersee zur Dogalehrerin Höchste Konzentration im Hier und Jetzt: ausbilden. Birgit Michel mit ihrer weissen Schäferhündin Zur Lektion ein- Ronja. gefunden haben sich: Birgit Michel (51) mit Ronja, Me- nehmen. Das sei auch sinnvoll, lanie Matzinger (19) mit Godoy denn der Kontakt zu den anderen und natürlich die Trainerin mit Hunden trage dazu bei, dass sich ihrem Hund Timi. Wer nun erwar- der Hund entspannen könne. tet, dass die Hunde unter Anleitung ihrer Besitzerinnen munter Die Hunde werden durch den Sonnengruss vollziehen, wird Doga stressresistenter enttäuscht. Die Frauen setzen sich Reich wird die Hundepsychologin auf die Matte, ihre Hunde an der mit dem Yoga nicht. Sie verlangt Seite. Der Duft von Lavendel liegt 30 Franken pro Lektion. Letztlich in der Luft. Das Zeichen für die sei es ihre Liebe zu den Hunden Hunde, dass sie sich wohlfühlen und das Wissen, dass sie etwas und entspannen können. Doch Sinnvolles tut, das sie motiviert. auch der Mensch soll sich entspan- Esther Buser unterrichtet liebevoll nen. Nur wenn der Hundehalter und sanft. «Einatmen. Kopf nach sich zu Beginn der Lektion selbst rechts. Ausatmen. Kopf nach entspanne, sei eine Übertragung links.» Die Frauen bewegen sich dieser Entspanntheit auch auf den in der Abfolge von Yogaübungen Hund möglich, erläutert Buser. und streicheln den Nacken ihrer Ihre Arbeit will Esther Buser seriös Hunde, fahren mit ihren Händen verstanden wissen: «Doga ist eine den Hundebeinen entlang bis zur sinnvolle Methode zur Bewälti- Pfote. «Wir erden unsere Hunde. gung von stressigen Situationen Sooo, schön erden.» Trainerin Bu-

Melanie Matzinger und Godoy geniessen die Nähe zwischen Mensch und Tier.

ser ermuntert die Teilnehmerinnen, ihre Gedanken auf die Hunde zu übertragen. Den Hundehalterinnen gefällt es. Ronja sei ein Angsthase, sagt Birgit Michel. Mit Hektik und Stress könne sie schlecht umgehen. Doga habe Ronja ausgeglichener gemacht. Stresssituationen mit anderen Hunden, Begegnungen mit Joggern und Fahrradfahrern meistern beide gelassener. Melanie Matzinger arbeitet beruflich mit anderen Hunden. Sie schreibt es dem Doga zu, dass Godoy auf ihre Tätigkeit mit anderen Hunden nicht mehr eifersüchtig reagiert. «Die wöchentliche Dogastunde gehört nur mir und Godoy», sagt Melanie. Doga soll den Hundebesitzern ermöglichen, ihren Hund zu lieben, wie er ist, «mit allen Ecken und Kanten», sagt Buser. Sie kritisiert, dass manch ein Besitzer seinen Hund drillen wolle und dabei auf den Charakter seines Vierbeiners keine Rücksicht nimmt. Darum sind Zwang, Zerren und Schmerz jeglicher Art bei Doga ein absolutes Tabu. Gegen Ende massieren die Meisterinnen die Kopfhaut ihrer Hunde, die Ohren ebenso. Alle drei Hunde liegen mit geschlossenen Augen auf ihren jeweiligen Matten. Text Oliver Demont

Bilder Vera Hartmann

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Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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VENEDIG UND SEIN AQUA ALTA

LAND UNTER: Venezianer trotzen allen möglichen Fluten mit stoischer Ruhe: der schmutzigen Brühe in den Kanälen ebenso wie den Touristenströmen, die sich im Sommer in die Stadt ergiessen oder dem jährlich wiederkehrenden Hochwasser. In Gummistiefeln lässt sich bestens mit dem Nachbarn plaudern. Zum Beispiel darüber, dass regelmässig vom Hochwasser heimgesuchte Parterrewohnungen mit Vorliebe an Ausländer verkauft werden.

FRAGE DER WOCHE

Bild Barbara Zanon/Getty Images

Warum sind die meisten Kanaldeckel rund? Weil ein runder Kanaldeckel — in der Schweiz auch Dolendeckel genannt — unmöglich in den darunterliegenden Schacht fallen kann. Im Gegensatz zum viereckigen Deckel, bei dem dies durch Aufstellen in der Diagonalen durchaus möglich ist. Weiter sind die gusseisernen Deckel mit gut 50 Kilo recht schwer. Sind sie rund, lassen sie sich mit wenig Kraftaufwand rollen. Und nicht zuletzt wurden viele Kanaldeckel einfach den darunterliegenden runden Schächten angepasst. Der helvetische Ausdruck «Dole» stammt übrigens vom althochdeutschen «Dola» für Röhre, Graben, Rinne. Ein «Dolologe» bemüht sich um den Erhalt kulturhistorisch interessanter Dolendeckeln.

ZITAT DER WOCHE

«Anita wäre irritiert, wenn sie im Atelier plötzlich eine angezogene Frau antreffen würde.» Der Solothurner Christoph R. Aerni, 56, ist der bekannteste Aktmaler der Schweiz. In einer Homestory mit der «Schweizer Illustrierten» erklärt der Künstler, wie seine Ehefrau Anita mit den eher ungewöhnlichen Begleiterscheinungen seines Berufes umgeht.


50 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Frau Wolle setzt auf Schafspelz

Lucia Netzer-Peduzzi hat sich der Bündner Wolle verschrieben. In ihrer Manufaktur in Savognin verarbeitet sie den heimischen Rohstoff zu Duvets und Kissen. Und die 65-Jährige kämpft dafür, dass in der Schweiz weniger Wolle im Abfall landet.

M

ira, Susi und Vroni zittern auf dem Dorfplatz von Savognin GR. Mit weit aufgerissenen Augen blicken sie nervös herum und versuchen, sich gegen 30 Schicksalsgenossinnen im engen Gatter Platz zu verschaffen. Dann kommen sie endlich an die Reihe. Es ist die Zeit der Schafschur. An Miras, Susis und Vronis Schafspelz gehen Schorsch Caspar (61), Andrea Steier (61) und Fabrizio Cavelty (11). Sie haben Säcke dabei, eine Elektroschere und eine Holzbahre, in das sie die Schafe spannen. Hunderte von Schaulustigen wohnen dem Spektakel bei und verfolgen, wie die drei Bauern innert vier Minuten pro Schaf vier Kilo Wolle abscheren. Die Savogniner Schafschur fand Ende Oktober in dem idyllischen Dörfchen zwischen schneeverzuckerten Bergspitzen statt. Hier buhlen 3300 Hotelbetten, 1000 Einwohner, 13 Restaurants und vier Kirchen normalerweise um Wander- oder Skikundschaft. Auch die Manufaktur von Lucia Netzer-Peduzzi (65) lockt Kundschaft aus dem Flachland an. Mit einer weichen Wolle-Welt. «Wir leben im Dorf fast alle vom Touris-

mus», sagt Lucia Netzer-Peduzzi und blickt dabei fröhlich durch ihre kantige Brille. Sie erzählt von ihren Wollprodukten. Denn sie mag Schafe. Und beruhigt diejenigen, die gerade geschoren werden. Legt ihnen sanft die Hand auf den Kopf. Im Gebäude der Schweizer Skischule zeigt sie stolz ihr seit 2003 eingemietetes Atelier Pôss. Pôss heisst auf Rumantsch Ruhe. Die zwei grossen Räume im ersten Stock sind spartanisch und zweckdienlich eingerichtet: mit drei Tischen, zwei Bügelbrettern und einer Kaffeemaschine.

Im Atelier wird gearbeitet wie vor 100 Jahren

Es herrscht Ruhe, während die beiden Näherinnen Marie-Louisa Dosch (54) und Maria-Ursula Steier (57) konzentriert mit feinen Nadeln und edlem Zwirn hantieren. Sie blicken zufrieden in die Welt. «Eine schöne Arbeit» dürfe sie hier machen, sagt Marie-Louisa Dosch. «Eine saubere Qualitätsarbeit», ergänzt Maria-Ursula Steier. Ihre Arbeit machen sie wie vor 100 Jahren. Die drei Frauen steppen feinste Bündner Wolle in Kissen oder Matratzenauflagen.

Lucia Netzer-Peduzzi überwacht, wie die Schäfer Schorsch Caspar (oben rechts) und Andrea Steiner (oben links) ein gut 40 Kilo schweres Schaf scheren. Wenige Minuten später steht das Tier nackt da. Das Atelier Pôss verarbeitet später rund die Hälfte der Wolle.


MENSCHEN WOLLE

Von Hand nähen sie 179 Knöpfe in eine Bettdecke, die 1,5 Kilo wiegen wird. Ausserdem sind Kollektionen für Kinderbetten im Angebot, designt von der Tochter der Chefin, Ursina Guldemond-Netzer. Auch Pionierarbeit wird im Atelier Pôss geleistet: Die PôssFrauen haben ein Kissen mit Dreikammersystem erfunden, das nicht mehr aus der Form fällt. «Wir sind keine Maschinen, wir machen Handarbeit.» Ihre Kunden sind gerne bereit, für Qualität einen Mehrpreis zu bezahlen. Zumal es ja ums Schlafen geht, denn ein Drittel der Lebenszeit verbringen die Menschen im

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Bett. Lucia Netzer-Peduzzi findet, dass Matratzenauflagen und Duvet idealerweise aus Schafwolle hergestellt sind. Denn die Schafhaare absorbieren viel mehr Flüssigkeit als Federdaunen: bis zu einem Drittel des Eigengewichtes. Durch Schwitzen verliert jeder Mensch bis zu 1,5 Liter Schweiss pro Nacht.

In der Region gibt es rund 1600 Schafe

Netzers Pôss-Atelier verarbeitet ein Naturprodukt, das anderswo vorwiegend im Abfall landet. Bis zu 100 Tonnen Schafschurwolle werden in der

Lucia Netzer-Peduzzi mag Schafe und den Rohstoff, den sie jedes Jahr hergeben: weiche Wolle, die sich hervorragend verarbeiten lässt.

«Pro Jahr verarbeiten wir in unserem Atelier zwischen 600 und 700 Kilo Wolle.» Saugfähig, flockig und weich: Die Schurwolle saugt problemlos die 1,5 Liter Schweiss auf, die der Mensch pro Nacht verliert.


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Strassburg – Colmar

2 Tage inkl. Bord Halbpension an d un nA sowie Bus e is re ck Rü ab Fr.

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210.–

245.–

Vorweihnachtlicher Zauber

Weihnachtsmärkte in Colmar und Strassburg

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Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz – Strassburg. Anreise nach Strassburg im modernen Reisecar. Der Strassburger Weihnachtsmarkt mit seiner über vier Jahrhunderte alten Tradition bezaubert. Auf der Place de la Cathédrale und auf der Place Broglie haben Sie die Auswahl von ca. 200 Ständen mit Kunsthandwerk und Weihnachtsprodukten. Einschiffung ca. ab 17 Uhr auf die «MS Swiss Corona****+». «Welcome-Cocktail» und anschliessend mehrgängiges Nachtessen an Bord. Um ca. 19 Uhr heisst es «Leinen los». Romantische Lichterfahrt auf dem Rhein von Strassburg nach Colmar (Anlegestelle in Breisach). 2. Tag: Colmar–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung um ca. 9.30 Uhr. Bustransfer von Breisach nach Colmar. Colmar ist das Schmuckkästchen unter den elsässischen Städten. Erleben Sie den Weihnachtsmarkt mit der historisch geschmückten Kulisse von Colmar: Das Rathaus, das Arkadenhaus, das Zollhaus, das «Maison Pfister»… Geniessen Sie den Charme der weihnachtlichen Festlichkeiten in Colmar. Nachmittags Rückreise im modernen Reisecar in die Schweiz. Ihr Reiseprogramm

Route 2

Colmar–Strassburg Reise in umgekehrter Richtung.

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Strassburg – Colmar (Route 1) 29.11.–30.11. Mo–Di 03.12.–04.12. Fr–Sa 13.12.–14.12. Mo–Di 15.12.–16.12. Mi–Do 17.12.–18.12. Fr–Sa Colmar–Strassburg (Route 2) 30.11.–01.12. Di–Mi 06.12.–07.12. Mo–Di 08.12.–09.12. Mi–Do 14.12.–15.12. Di–Mi 16.12.–17.12. Do–Fr Preise pro Person 2-Bett-Junior-Suite Oberdeck, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck hinten, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck vorne, Balkon 2-Bett-Grand-Suite Oberdeck, Balkon

Fr. 245.– 275.– 295.– 325.–

(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Zuschläge 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Wochenendzuschlag Fr–Sa/Sa–So Königsklasse-Luxusbus

Fr. 95.– 35.– 25.–

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine ■ Halbpension an Bord, Willkommenscocktail ■ Gebühren, Hafentaxen ■ Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Traditioneller Weihnachtsmarkt in Heidelberg Route 1

2 Tage inkl. Halbpension an Bord ab Fr. Reisedaten 2010 Stuttgart–Heidelberg (Route 1) 29.11.–30.11. Mo–Di 01.12.–02.12. Mi–Do 03.12.–04.12. Fr–Sa 05.12.–06.12. So–Mo 07.12.–08.12. Di–Mi 09.12.–10.12. Do–Fr Heidelberg–Stuttgart (Route 2) 26.11.–27.11. Fr–Sa 28.11.–29.11. So–Mo 30.11.–01.12. Di–Mi 02.12.–03.12. Do–Fr 06.12.–07.12. Mo–Di 08.12.–09.12. Mi–Do 10.12.–11.12. Fr–Sa Preise pro Person Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck 210.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 225.–

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(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Zuschläge Fr. 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 95.– Wochenendzuschlag Fr – Sa/Sa – So 35.– Königsklasse-Luxusbus 25.– Unsere Leistungen  Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus  Schifffahrt in der gebuchten Kabine  Halbpension an Bord, Willkommenscocktail  Gebühren, Hafentaxen  Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr.  Auftragspauschale pro Person 20.–  Persönliche Auslagen und Getränke  Trinkgelder  Annullationskostenversicherung 18.–  Sitzplatz-Reservation Car 1.– 3. Reihe

Route 2

Ihr Flussschiff

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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person ■ Persönliche Auslagen und Getränke ■ Trinkgelder ■ Annullationskostenversicherung 18.– ■ Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe ■

Abfahrtsorte 06.15 Wil  06.30 Burgdorf  06.40 Winterthur, Rosenberg 07.00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  07.20 Aarau SBB 08.00 Baden-Rütihof  09.00 Basel SBB

Reiseformalitäten, Wissenswertes

Die beliebte «MS Swiss Crystal****» fährt unter Schweizer Flagge und verfügt ausschliesslich über komfortabel eingerichtete Aussenkabinen auf zwei Decks. Diese sind mit zwei nebeneinanderliegenden Betten, Dusche/WC, Radio, TV, Minibar, Safe, Fön, 220V und regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Eingangshalle mit Foyer und Rezeption, Restaurant, gemütlicher Panoramasalon mit Tanzfläche und separater Bar, Bibliothek, Boutique, teilweise überdachtes Sonnendeck mit Whirlpool, Sauna, Solarium, Lift von Haupt- zu Oberdeck. Willkommen an Bord!

Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Geänderter Fahrplan bei den Reisen Samstag–Sonntag/Sonntag–Montag

Abfahrtsorte Burgdorf  Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  Aarau SBB Baden-Rütihof  Basel SBB Schaffhausen SBB

Rt. 1 –

Rt. 2 06.30

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Die «MS Scenic Emerald*****» ist ein 5-Sterne Luxus-Flussschiff der Extraklasse. Die exklusiven Kabinen bieten einen grossartigen Komfort. Die Junior-Suiten verfügen sogar alle über einen eigenen Balkon. Die luxuriösen Kabinen sind mit Doppel- oder zwei Einzelbetten, WC, getrennter Dusche, doppelten Waschbekken, individuell regulierbarer Klimaanlage, Fön, Safe, Minibar und Stromanschluss 220 V ausgestattet. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet und ausgewähltem mehrgängigem Abendmenü. Lounge mit Bar und Lift vom Mittel- zum Oberdeck.

Duft nach Zimt und Vanille

Preise pro Person

Stuttgart – Heidelberg 1. Tag: Schweiz – Stuttgart. Anreise nach Stuttgart mit modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus. Die festliche Innenstadt bildet die traumhafte Kulisse des Stuttgarter Weihnachtsmarktes, der zu den ältesten und zu den schönsten in Europa zählt. Anschliessend Fahrt nach Bad Wimpfen. Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». Romantische Lichterfahrt auf dem Neckar nach Heidelberg (Anlegestelle Eberbach). 2. Tag: Heidelberg –Schweiz. Ausschiffung ca. um 10 Uhr und Bustransfer von Eberbach nach Heidelberg. Auf drei historischen Plätzen – dem Kornmarkt mit seiner berühmten Madonnenstatue, rund um den Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz und dem festlich geschmückten Universitätsplatz – findet der traditionelle Heidelberger Weihnachtsmarkt statt. Nachmittags Rückreise mit modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Ihr Reiseprogramm Heidelberg – Stuttgart Reise in umgekehrter Richtung.

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MENSCHEN WOLLE

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Schweiz jährlich von den Bauern verbrannt, weil sie bei einem Kilopreis von mittlerweile 50 Rappen kaum mehr Gewinn machen. Lucia Netzer, die sich erinnert, wie sie früher junge Schafe mit dem Milchschoppen aufpäppelte, erklärt, dass während des Zweiten Weltkrieges Bauern bis zu 13 Franken pro Kilo Wolle erhielten. Sie bedauert, dass das einstige Qualitätsprodukt Wolle in den Achtzigerjahren vom Wohlstandsprodukt Daunen verdrängt wurde. Diese stammen oft von Enten aus dem fernen China, die in regelrechten Konzentrationslagern Federn lassen müssen. Dabei liegt das Gute doch so nah: 1600 Schafe gibt es in der Region Surses (Oberhalbstein) und im Albulatal. Einzig Netzers PôssTeam zeigt Nachfrage nach deren Naturhaar. Zwei Kilo

Sie sind stolz auf ihre Qualitätsarbeit: Maria-Ursula Steier (links) und Marie-Louisa Dosch.

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Lucia Netzer-Peduzzi und die Produkte, die in ihrem Atelier hergestellt werden. Zum Beispiel ein Duvet mit Seidenbezug.

Wolle können sie pro Tier nutzen, nur das beste Haar von Mitte Bauch bis Rücken. «Pro Jahr verarbeiten wir in unserem Atelier zwischen 600 und 700 Kilo. Es stammt von zwei Rassen, dem Berg- und dem Schwarzkopfschaf.» Am liebsten verarbeitet Lucia Netzer die hochwertige Wolle von Schorsch Caspar. Der Schäfer pflegt seine 80 Tiere liebevoll im Nachbardorf Rion. Ein Blick in dessen Stall macht stutzig: Weshalb sind die Schafe so ruhig? Caspar mit Augenzwinkern: «Weil wir Rumantsch mit ihnen reden.»

Szenestars zählen zur Klientele

Rätoromanisch pflegte auch Netzer-Peduzzi jahrelang. Als TV-Moderatorin übersetzte, vertonte und moderierte sie 15 Jahre lang für TV Rumantsch «Gute-Nacht-Geschichtli». Die gelernte Schneiderin träumte schon immer davon, mit dem eigenen Atelier selber Chefin zu werden. 2003 machte sie ihren Traum wahr. «Heute haben wir eine Stammkundschaft, die sich dank Mund-zu-Mund-Propaganda bis nach Belgien ausbreitet.» Szenestars, die vor allem auf Qualität achten, zählen mittler-

weile zur Pôss-Klientele: Modeschöpferin Christa de Carouge oder Martin Leuthold, Geschäftsführer des Stoffdesigners Jakob Schlaepfer. Anspruchsvollen Kunden kann das Atelier Pôss auch Sonderwünsche erfüllen. Wer sein antikes Bettzeug füllen will, ist hier an der richtigen Adresse. Im Pôss-Atelier wird aber nicht nur im Kleinen gewerkelt. Die Pôss-Chefin ist auch an Grossprojekten beteiligt. Pôss ist ein Vorzeigebetrieb des grössten Naturparks der Schweiz, des Parc Ela, in dessen Projektteam Lucia Netzer jahrelang mitgearbeitet hat. «Wir machen uns dafür stark, die bereits vorhandenen Rohstoffe und Werte unserer Region zu vermarkten und so einen sanften und nachhaltigen Tourismus zu fördern.» Die Produkte dieser Bemühungen waren unlängst an der Savogniner Schafschur auf dem Dorfplatz zu sehen und zu kaufen. Nebst Bio-Honig, Alpkäse und Nusstorte gabs auch geflochtene Körbe oder Schafmilchseife. Und natürlich wohlig weiche Wollprodukte von Schafen wie Mira, Susi und Vroni. Text Mathias Haehl Bilder Christian Benedikt

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.


56 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

«Unsere Einnahmen bestehen vor allem aus Kleinspenden» Die Vision von Jimmy Wales ist eine wissende Welt. Dazu hat der Wikipedia-Gründer mit seiner Internet-Enzyklopädie einen gewichtigen Beitrag geleistet. Nun wird der Amerikaner für sein Engagement mit dem Gottlieb-Duttweiler-Preis ausgezeichnet.

Jimmy Wales, als fauler Journalist habe ich für dieses Interview nachgeschaut, was bei Wikipedia über Sie steht. Ist das okay für Sie?

Ja, natürlich.

Wikipedia schreibt, Sie hätten eine private Schule zu Hause besucht. Stimmt das?

Ja, die Primarschule habe ich zusammen mit drei anderen Kindern bei meiner Mutter und meiner Grossmutter absolviert. Als Kind hätten Sie am liebsten in der «World Book Encyclopedia» geschmökert.

GD-Preis 2011 Der Gottlieb-DuttweilerPreis 2011 geht an Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Die Übergabe der mit 100 000 Franken dotierten Auszeichnung findet am 26. Januar im GDI in Rüschlikon ZH www.gdi.ch statt.

Wie viele Menschen benützen weltweit bereits Wikipedia?

Ebenfalls korrekt. Ich habe viele Stunden damit verbracht.

Pro Monat sind es 400 Millionen Benützer in 190 Sprachen.

In der Freizeit würden Sie am liebsten im Internet chatten und diskutieren?

Sie waren ein sehr erfolgreicher Trader an der Börse. Warum haben Sie das aufgegeben und Wikipedia gegründet?

O ja, ich schreibe die ganze Zeit über E-Mails. Schön, Wikipedia hat den Wales-Test bestanden. Was führen Sie mit der InternetEnzyklopädie überhaupt im Schilde?

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der jeder Mensch gratis Zugang hat zu allen Infos auf diesem Planeten. Das ist es, worum es bei Wikipedia geht. Wir wollen eine Gratis-Enzyklopädie erstellen, und zwar in jeder Sprache dieser Welt.

Ich war immer fasziniert von Informationstechnologie. Die Idee, eine Internet-Enzyklopädie auf die Beine zu stellen, habe ich schon lange mit mir herumgetragen.

Sie verbreiten damit Informationen und Wissen gratis. Sind Sie ein Idealist, oder hat noch niemand herausgefunden, dass Sie ein extrem cleveres Geschäftsmodell betreiben?

Meine Interessen sind primär idealistischer Natur. Wikipedia ist

eine Wohltätigkeitsorganisation. Ich erhalte keinen Lohn und bezahle die Flugtickets zu Verwaltungsratssitzungen aus dem eigenen Sack. Aber für mich ist die Unterscheidung zwischen idealistisch und kommerziell ohnehin bedeutungslos. Ich mache ganz einfach das, was mich interessiert, was mir Spass macht Ω und was mir nützlich erscheint. Die Google-Gründer Page und Brin sind mehrfache Milliardäre, auch Facebook-Gründer Zuckermann spielt inzwischen in dieser Liga. Warum ist Wikipedia-Gründer Wales so bescheiden geblieben?

Geld ist für mich ganz einfach nicht so wichtig. Wikipedia ist etwas ganz Spezielles in der modernen Gesellschaft. Etwas, an das man sich einst erinnern wird. Etwas, das Internet-Geschichte schreiben wird. Und Wikipedia ist bis heute eine Wohltätigkeitsorganisation geblieben, die von Spenden lebt?

Aber sicher. Wir führen immer noch jedes Jahr eine Geldsammelaktion durch. Wir haben zwar inzwischen ein paar grössere Mäzene und erhalten Stiftungsgelder. Aber unsere Einnahmen bestehen vor allem aus Kleinspenden, die im Durchschnitt ungefähr 35 Dollar betragen.


INTERVIEW JIMMY WALES

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Der Wissensbringer

Jimmy Donal Wales (44) wurde in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama geboren. Sein Vater war Gemüsehändler, seine Mutter Lehrerin. Sie hat ihn auch zu Hause unterrichtet. Später studierte Wales Finanzwissenschaften und wurde ein erfolgreicher Trader an der Börse von Chicago. Im März 2000 gründete er zusammen mit Larry Sanger die Internet-Enzyklopädie Nupedia. Sie wurde später in Wikipedia umbenannt und am 15. Januar 2001 freigeschaltet. Heute hat Wikipedia weltweit rund 400 Millionen Besucher pro Monat. Jimmy Wales lebt getrennt von seiner zweiten Frau Christine Rohan. Die beiden haben eine neunjährige Tochter.

Sie haben ehrgeizige Ziele. Dank dem Internet würden wir schon bald Sprachen extrem rasch lernen, haben Sie einst gesagt.

Nun ja, das wird wohl ein bisschen länger dauern. Ich halte es für wichtig, dass jeder Mensch Zugang zu Informationen in seiner Muttersprache hat. Ich komme gerade aus Mumbai, wo wir unser erstes Büro in Indien eröffnet haben. Gerade in diesen Ländern haben wir als Nicht-Profit-orientierte Gesellschaft grosse Vorteile. Wir fragen nicht: Haben die Inder genug Geld, sodass es sich für uns lohnt? Wir gehen dorthin, weil es unsere Mission ist, dorthin zu gehen. Auf der einen Seite bewundern Sie die Urkapitalistin Ayn Rand. Andererseits lässt sich das riesige Gewinnpotenzial von Wikipedia völlig kalt. Sind Sie ein bisschen schizophren?

Für mich gibt es da keinen Widerspruch. Die Ideen von Ayn Rand werden oft missverstanden. Es geht dabei vor allem darum, dass das Individuum mit seinen Rechten akzeptiert wird.

Jimmy Wales hat ein Ziel: Wikipedia soll in allen Sprachen der Welt abrufbar sein.

Ihnen wird eine Neigung zur Philosophie nachgesagt. Wie äussert sich das bei Wikipedia?

Erziehung, Wissen, Wahrheit – das sind Werte die zu Menschlichkeit, Wohlstand und Frieden führen. Konflikte und


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INTERVIEW JIMMY WALES

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Kriege sind meist die Folge von Unwissen und Angst. Für mich liegt es deshalb auf der Hand: Wenn wir eine bessere Welt wollen, müssen wir die Menschen besser informieren.

Phänomen, wonach die kombinierte Intelligenz einer Gruppe immer grösser ist als die eines Individuums?

IT-Fans setzen meist auch noch auf künstliche Intelligenz. Wie ist das bei Ihnen?

Ich bin natürlich an künstlicher Intelligenz interessiert. Aber leider sind die Computer heute immer noch ziemlich dumm. Sie erwähnen in einem Interview stolz, dass Ihre neunjährige Tochter alles über Gentech liest und ein künstliches Tier bauen will.

Sie hat das Interesse daran verloren. Derzeit fährt sie auf kreatives Schreiben ab. Im Internet wird auch sehr viel Hass gepredigt. Was unternimmt Wikipedia dagegen?

Bei Wikipedia geben wir uns Mühe, in Klima von gegenseitigem Respekt zu erzeugen. Wir handeln nach dem Motto: Je mehr Menschen von- und übereinander wissen, desto respektvoller behandeln sie sich gegenseitig.

Wie verhindern Sie diskriminierende und Hass erzeugende Einträge?

Wir haben einerseits einen Wikipedia-Stil, der eher trocken und nüchtern ist. Wenn jemand davon abweicht, dann haben wir eine Art Selbstzensur unserer Mitglieder. Sie sagen sofort: Das wollen wir nicht. Mach deinen eigenen Blog.

Es gibt aber auch Seiten, auf denen nicht jedermann Einträge machen oder verändern kann.

Ja, wir haben gewählte WikipediaAdministratoren, die darüber wachen, dass bei besonders sensiblen

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Jimmy Wales: Mehr Informationen für eine bessere Welt.

«Bei Wikipedia abzuschreiben ist nicht sehr schlau, auch Lehrer lesen diese Seiten.» Themen – beispielsweise bei umstrittenen Politikern – die Dinge nicht überborden. Diese Administratoren können den freien Zugang zu diesen Seiten temporär verweigern. In Englisch dürften es rund 2000 sein – aus einem Total von drei Millionen.

sen, worüber sie sprechen. Oft arbeiten auch Schüler, oder meist Studenten, ganz friedlich Seite an Seite mit Professoren. Ich habe kürzlich in New York eine sehr nette, ältere Frau getroffen, die alles über Schnecken weiss. Die «Schnecken-Lady», wie wir sie nennen, ist eine pensionierte Biologieprofessorin, die mit Studenten und Laien zusammen Einträge verfasst.

Sie sagten einst: Mir ist es egal, ob ein Schüler oder ein Harvard-Professor einen Eintrag bei Wikipedia verfasst hat. Gilt das immer noch?

Kritiker werfen Ihnen vor, dass Sie den Respekt vor professionellem Wissen vermindern, weil sie es mit Amateurwissen gleichsetzen.

Wie viele solcher Seiten gibt es?

Ja, aber lassen Sie mich das erklären: Ich will damit nicht sagen, dass ein Schüler und ein HarvardProfessor über gleich viel Wissen und Erfahrung verfügen. Aber ein Schüler weiss vielleicht mehr über Lady Gaga als ein Harvard-Professor. Wir sind nicht gegen eine Wissenselite, aber wir haben etwas gegen Wissensdünkel. Wir möchten auf Wikipedia Einträge von Leuten, die auf ihrem Gebiet wis

Jedermann, der Wikipedia regelmässig benützt, weiss, dass das nicht stimmt und dass unsere Informationen mittlerweile sehr zuverlässig geworden sind. Die Vorstellung, dass nur eine kleine, auserwählte Elite imstande ist, korrekte Informationen zu verbreiten, ist falsch. Setzen Sie also auf die Schwarmintelligenz, auf das

Ich mag den Begriff Schwarmintelligenz nicht. Es riecht nach Outsourcing, nach dem Auslagern der Arbeit zu billigen Arbeitskräften. Das wollen wir bei Wikipedia nicht. Wir wollen eine Wissensgemeinschaft bilden, in der man sich gegenseitig unterstützt und in der man einen offenen Dialog führt. Nochmals, was ist mit dem Vorwurf, dass Amateure bei Wikipedia das Wissen von Profis verunreinigen?

So denkt jemand, der Wissen mit Macht gleichsetzt. Die wenigsten Akademiker tun dies. Sie wollen, dass möglichst viele Menschen möglichst schlau werden. Schliesslich werden so ihre Diner-Partys viel interessanter. Professoren und Lehrer klagen, dass Wikipedia Studenten und Schüler faul macht, weil sie bei Prüfungen einfach die Einträge abschreiben.

Schon Plato hat sich darüber beklagt, dass die schriftliche Sprache die Studenten faul machen würde, weil sie die Dinge nicht mehr im Kopf behalten müssten. Die Klage über die faulen Jungen ist so alt wie die Menschheit. Bei Wikipedia abzuschreiben ist übrigens keine sehr gute Idee. Auch die Professoren und Lehrer lesen diese Seiten. Interview Philipp Löpfe Bilder Christian Flierl

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60 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

«Die Migros ist 100 Prozent Schweiz»

Markenexperte Stephan Feige über den Begriff Swissness, das typisch Schweizerische, das Heidi-Image und die Bedeutung der Schweiz für die Migros.

Stephan Feige, immer wieder stösst man auf den Begriff Swissness. Was bedeutet er genau?

Swissness heisst, Marketing und Kommunikation mit der Schweizer Herkunft zu betreiben.

Bezüglich der Wahrnehmung der Kunden lautet die Antwort eindeutig ja. Bei Schokolade zählt sowohl bei den in- als auch den ausländischen Kunden nicht die Herkunft der Rohstoffe, sondern die Verarbeitung und die Qualität.

Vor zehn Jahren sprach noch niemand von Swissness. Weshalb ist sie heute ein solch wichtiges Thema?

Wie ist es bei einer Maschine, bei der die Komponenten aus Japan oder Deutschland stammen?

Im Ausland war die Schweizer Herkunft schon lange ein Thema und wurde auch von vielen Schweizer Unternehmen genutzt. In der Schweiz selber war das Grounding der Swissair 2001 der Wendepunkt. Der kanadische Journalist Tyler Brûlé weckte mit seiner Arbeit für die Swiss das Schweizer Selbstbewusstsein und den Stolz auf die eigenen Produkte und Leistungen. Vorher galt Swissness als rückwärtsgewandt und verstaubt. Und seitdem ist es auch in der Schweiz wieder modern, sich auf die Schweizer Herkunft zu berufen?

Ja, seither spriessen überall die Schweizer Kreuze. In der Schweiz heisst Swissness Authentizität, Bezug auf die Herkunft und ist eine gegenläufige Entwicklung zur anonymen Globalisierung. Das lag auch im Trend, Brûlés Ansatz fiel deshalb auf fruchtbaren Boden.

Darüber, was Schweizer Herkunft bedeutet, scheiden sich die Geister. Ist etwa eine Schokolade, deren Rohstoffe zu 80 Prozent aus dem Ausland stammen, noch schweizerisch?

Für die Kunden ist die wichtigste wertschöpfende Tätigkeit, also die Idee und das Engineering, für die Herkunft entscheidend. Auch bei einer goldenen Uhr mit Diamanten erwartet niemand, dass das Gold und die Diamanten in der Schweiz geschürft werden. Vielmehr wird erwartet, dass das Uhrwerk eine typisch schweizerische Qualität hat. Bei der Wahrnehmung der Konsumenten geht es meist weniger um exakte Werte als vielmehr um die Erfüllung der subjektiven Erwartungen. Ist es nicht problematisch, wenn die Schweiz selber definiert, was Swissness ist und was nicht?

Die Menschen im Ausland sehen es nicht anders. Ein Deutscher beispielsweise erwartet auch nicht, dass Kakaobohnen aus der Schweiz kommen. Anders ist es bei Produkten, bei denen man naturgemäss mit einheimischen Rohstoffen rechnet. Ein Schweizer Süssmost muss aus Schweizer Äpfeln gepresst worden sein. Und wenn ein Schweizer Messer «made in Germany» wäre, würde das allgemein als Etikettenschwindel betrachtet.

Zurzeit ist die Definition von Swissness auch politisch aktuell: Der Bundesrat schlägt bei der Revision des Markenschutzgesetzes vor, ein Lebensmittel als schweizerisch zu bezeichnen, wenn mindestens 80 Prozent des Gewichts der Rohstoffe aus der Schweiz stammen und der wesentliche Verarbeitungsprozess hier stattfindet. Bei anderen Produkten müssen 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Was halten Sie davon?

Grundsätzlich halte ich den Ansatz für sinnvoll, der besagt, dass ein Schweizer Produkt mehrheitlich aus der Schweiz stammen muss. Die 80-Prozent-Regel geht auf das Lobbying des Bauernverbands zurück. Diese Zusatzanforderungen für Nahrungsmittel kann man diskutieren. Aus meiner Sicht müsste man darauf achten, dass die Hürden, sich auf die Schweizer Herkunft berufen zu können, nicht zu hoch sind, damit die Mehrzahl der in der Schweiz herstellenden Unternehmen die Marke Schweiz auch nutzen können. Eine Marke lebt dann, wenn sie auch gebraucht wird und sichtbar ist. Gibt es andere Länder, die wie die Schweiz eine Marke sind?

Nein, die Schweiz ist das einzige Land, das als Marke zu verstehen ist – mit dem Schweizer Kreuz als

Markensymbol. Sie ist eher eine Werte- als eine Produktmarke. Aber natürlich haben viele Länder ihre Spezialitäten, für die sie stehen. Es gibt eine Italianità, ein französisches Savoir-vivre, und es gibt einen deutschen Automobil- und Maschinenbau, mit weltweit sehr gutem Ruf. In jedem Land gibt es Regeln, wann ein Produkt als «made in …» bezeichnet werden darf. Wenn die Schweiz das nun auch im Markenrecht regelt, ist sie weltweit eine Vorreiterin. Wo im Ausland ist «Schweiz» eine besonders starke Marke?

Grundsätzlich auf der ganzen Welt. Wir haben das untersucht. Besonders positiv werden Schweizer Produkte in Südamerika bewertet. Was ist typisch schweizerisch?

Das Gemeinsame an Schweizer Produkten ist, dass sie sich durch hohe Zuverlässigkeit und Qualität auszeichnen, die durchaus etwas höhere Preise rechtfertigen. Wie weit steht die «Heidi-Welt» heute noch für Swissness?

Die Schweiz wird nicht nur als schönes Heidi-Land, sondern auch als modernes Land wahrgenommen. Beides ist heute gleich wichtig. Je weiter man sich aber geografisch von ihr entfernt, umso klischeehafter sind die Bilder.

«Schweizer Qualität rechtfertigt höhere Produktepreise.»


NEUES AUS DER MIGROS Stephan Feige: «Der Mehrheit der Schweizer ist es wichtig, zu wissen, wo die Produkte herkommen.»

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Legen die Schweizer Konsumenten Wert auf die nationale Herkunft von Produkten?

Ja, ihnen ist es mehrheitlich wichtig, zu wissen, wo die Produkte herkommen.

Haben sie auch das Gefühl, dass Schweizer Produkte besser sind?

Ja, die Mehrheit von ihnen hat dieses Gefühl. Für sie haben Schweizer Produkte höhere Standards und höhere Qualität. Sind Schweizer Produkte wirklich besser?

Das Urteil, dass Schweizer Produkte besser sind, ist nicht zufällig entstanden, sondern, weil es zumeist wirklich so ist. Man kann also als Schweizer Hersteller ein gutes Selbstbewusstsein haben, sollte aber nicht überheblich werden und glauben, dass ein Produkt grundsätzlich immer besser ist, nur weil es schweizerisch ist.

Der SwissnessExperte

Stephan Feige (44) ist Geschäftsführer der htp St. Gallen und spezialisiert auf Markenstrategien und marktgetriebene Wachstumsstrategien. Seit 1999 arbeitete er in über 200 Marketingprojekten für Kunden im deutschsprachigen Raum. Daneben ist er Autor zahlreicher Fachbeiträge zur Markenstrategie für diese Themen. Für sein Buch «Handelsorientierte Markenführung» erhielt er 1996 den ersten Preis des deutschen Markenverbands. Der promovierte Betriebswirtschafter ist schweizerisch-deutscher Doppelbürger, wohnt in Erlenbach ZH, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. In seiner Freizeit fährt er Ski und Velo, läuft und spielt Fussball sowie Landhockey.

Dann kippt der Stolz auf Swissness in Chauvinismus um.

Die Gefahr besteht. Zumindest in einer bestimmten politischen Ecke läuft es darauf hinaus zu sagen, «alles, was aus der Schweiz kommt, ist besser». Es wäre sicher nicht hilfreich, wenn das gesamte Land so auftreten und sagen würde, «wir sind die Besten».

Swissness ist auch ein Kernwert der Migros. Was ist an der Migros typisch schweizerisch?

Der Ansatz von Gottlieb Duttweiler war eigentlich nicht so richtig schweizerisch. Er hat Monopole von Lieferanten gebrochen und etwas Neues gemacht. Aber die Migros heute ist natürlich eines der schweizerischsten Unternehmen, das wie keine andere Firma in der Schweiz breit verwurzelt ist. Wo müsste die Migros ansetzen, wenn sie ihr Schweizer Profil schärfen müsste?

Die Migros ist 100 Prozent Schweiz. Ich wüsste nicht, wo sie noch ansetzen müsste.

Text Daniel Sägesser, Hans Schneeberger Bild Gerry Nitsch


62 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

SERIE — TEIL 4 Die M-Industrie gehört mit 15 Unternehmen im Inland und drei Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her — von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit 10 000 Mitarbeitenden — darunter 400 Lernenden in mehr als 15 Berufen — ist die M-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von Eigenmarken. 2009 betrug ihr Umsatz 5,092 Milliarden Franken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer Serie porträtiert das Migros-Magazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie.

Ein Tessiner Champion

Die grösste Reismühle der Schweiz, die Riseria di Taverne, kauft, veredelt und verpackt Reis aus der ganzen Welt. Auch besonders klimafreundlich produzierte Körner aus dem Tessin.

N

eun Uhr morgens, ein paar herbstliche Sonnenstrahlen fallen auf den Vorplatz der Riseria di Taverne im gleichnamigen Tessiner Dorf. Ein italienischer Chauffeur steuert seinen Lastwagen geschickt zur Entladerampe, bereits erwartet von Graziano Leoni. Der 34-Jährige arbeitet seit 15 Jahren in der Riseria und kennt sämtliche Stationen, die der gerade angelieferte Rohreis bis zum Abpacken durchlaufen wird: «Die Körner werden schon am Ernteort entspelzt und kommen halbroh bei uns an. Dieser Lastwagen aus Novara hat gerade 23 000 Kilo davon geladen.» Zuerst werden die Körner gereinigt und noch vorhandene

Fremdkörper aussortiert, bevor der Reis eingelagert wird. Dafür stehen insgesamt 73 Silos bereit, darin bleibt das Getreide bei kontrollierter Atmosphäre mindestens einen Monat liegen.

Höchste Qualität jederzeit gewährleistet

Noch erinnern die Körner nicht an den bekannten weissen Reis, wie er im Handel erhältlich ist. Dazu muss er erst veredelt und maschinell poliert respektive geschliffen werden. In Taverne stehen für diese Prozesse drei komplette Verarbeitungslinien zur Verfügung, die durchschnittlich drei bis dreieinhalb Tonnen Halbrohreis pro Stunde veredeln. Graziano Leoni

erklärt den Unterschied: «Die italienischen und asiatischen Reissorten werden durch die Veredelung weiss, der Parboiled-Reis hingegen gelb.» Beim sogenannten Parboiled-Reis werden die Körner zuerst mit Dampf behandelt, anschliessend getrocknet und erst danach poliert. Damit nur die besten Reiskörner in den Verkauf gelangen, passieren sie anschliessend die Sortiermaschine. Vor dunklem Hintergrund taucht sie die Körner in violettes Licht. Damit werden auch kleinste Flecken auf den Körnern sichtbar; die ungeeigneten werden umgehend aussortiert. Dieser Prozess gehört ebenso zur Qualitätsgarantie wie die lau-


NEUES AUS DER MIGROS

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«Reis ist mehr als nur eine Beilage» Der 58-jährige Ernst Amstutz leitet seit 2001 die La Riseria in Taverne.

Ernst Amstutz, was bedeutet Reis für Sie persönlich?

Ein abwechslungsreiches, trendiges Nahrungsmittel mit unzähligen Kochvariationen. Reis setzt praktisch keine Grenzen, ist gesund und besitzt einen hohen Genusswert.

Für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist Reis das Hauptnahrungsmittel.

Ja, und diese Bedeutung wird wachsen, ebenso wie die Bevölkerung der Erde. Gleichzeitig werden die Anbauflächen kleiner, während der Druck nach höheren Erträgen steigt. Das verlangt nach neuen, resistenten Reissorten.

Neben dem eigenen Reisanbau im Tessin veredelt La Riseria vor allem Rohreis aus Italien. Woher noch?

Rund 60 Prozent der abgesetzten Reismenge stammt aus Italien. Für «A-la-carte-Produkte» verwenden wir hauptsächlich Reis aus Indien und Thailand, also die Sorten Basmati und Jasmin. Reis ist lange haltbar. Wo lagern Sie ihn und wie lange?

Wir beschaffen den Reis im «Just in Time»-Verfahren, also erst bei Bedarf. Nebst dem obligatorischen Pflichtlager können wir diesen Bedarf jederzeit sichern. Unsere moderne Reislagerhaltung garantiert beste Qualität über einen Zeitraum von drei Jahren.

Was passiert mit dem «Abfall» bei der Reisverarbeitung?

Wir verwerten den gekauften Halbrohreis vollständig, Abfall gibt es keinen. Aus Halbrohreis entstehen

zu 80 Prozent Speisereis und zu 20 Prozent Nachprodukte. Die Reisnachprodukte verarbeiten wir intern für die Lebensmittelund Tierfutterindustrie weiter. Aus dem Reisschleifmehl etwa stellen wir Pellets her, und die gebrochenen Reiskörner verarbeiten wir zu Reismehl. Wie organisieren Sie den Transport?

Reis aus Indien und Thailand wird nach Rotterdam und von dort nach Basel verschifft, dann gelangt er mit der Bahn nach Taverne. Den verarbeiteten Reis für die Migros transportieren wir ausschliesslich per Bahn von Taverne ins Zentrallager. Wer sind Ihre wichtigsten Abnehmer?

Als Unternehmen der M-Industrie produzieren wir 82 Prozent für die Migros. Seit einigen Jahren beliefern wir vermehrt auch die Gastronomie und den Grosshandel mit unserem eigenen Reis der Marke «La Risera». Dann gehört die Lebensmittelindustrie zu unseren wichtigen Partnern. Dort liefern wir diverse Reis-Convenience-Produkte. Welche sind die zentralen Herausforderungen für Ihr Unternehmen?

Graziano Leoni überwacht den eingetroffenen Halbrohreis im Silo (rechts). Bevor der verpackte Reis via Bahn in den Verkauf gelangt (unten), wird er aufwendig veredelt.

La Riseria in Zahlen 1905 gegründet, hat sich La Riseria im nördlich von Lugano gelegenen Taverne zur grössten Reismühle der Schweiz entwickelt. 1957 übernahm die Migros die Mühle und gründete die Riseria Taverne SA. Das Unternehmen mit 23 Mitarbeitenden erreichte 2009 eine Jahresproduktion von 14 138 Tonnen Reis und einen Umsatz von 25 Millionen Franken. www.lariseria.ch

Vor allem die Beschaffungsmärkte werden uns beschäftigen. Hohe Qualitätsanforderungen und das Prinzip eines gentechfreien Reises zwingt uns, die Kontrollen zu verstärken und zusammen mit unseren Lieferanten die Normen zu überprüfen. Das ist nicht immer einfach, denn im Vergleich zum Weltmarkt sind wir Schweizer ein bescheidener Partner. Und Ihr Wunsch?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Faszination Reis weiterzuentwickeln. Reis ist nicht einfach eine Beilage, sondern ein äusserst trendiges Grundnahrungsmittel.

si


64 |

NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Der «Riso Ticinese» belastet das Klima deutlich weniger als andere Reissorten.

Im Oktober wird geerntet: Rund 300 Tonnen Reis liefert der Landwirtschaftsbetrieb der Terreni alla Maggia jedes Jahr.

fende Überprüfung der gesamten Produktion durch das interne Labor der Riseria. «Wir verfolgen sämtliche Arbeitsschritte und können jede Stufe lückenlos überwachen», erklärt Leoni.

Bereit zum Transport mit der Bahn

Erst wenn alles stimmt, spricht man von raffiniertem Reis. Das Endprodukt wird in der Verpackungsabteilung der Riseria in die verschiedenen Einheiten abgefüllt. Das Sortiment ist breit: Von Basmati über Jasminreis bis zum Buon Risotto ist alles dabei, was zu einer nahrhaften Mahlzeit gehört. In der Halle türmen sich riesige Säcke, die für die Migros-Tochter Scana bestimmt sind. Sie beliefert Grossküchen und die Gastronomie. Die bunten Schachteln enthalten Reis-

packungen, die später in den heimischen Küchenregalen stehen werden. Der Transport des Reises wird hauptsächlich mit der Bahn abgewickelt. Was in der Migros zum Verkauf gelangt, wird zuerst ins Verteilzentrum Suhr AG und von dort weiter in die einzelnen Genossenschaften und Filialen geliefert. Graziano Leoni zeigt auf eine kleinere Verpackungsmaschine: «Sie packt die speziellen 125-Gramm-Kochbeutel ab, die den modernen Bedürfnissen der Kunden entsprechen.»

Gekrönter Reis aus dem Maggiadelta

Die eigentliche Spezialität des Hauses sind aber die Körner der Sorte «Loto». Sie kommen direkt von den Terreni alla Maggia aus

Ascona. Der 1930 gegründete und heute von Moreno Maderni geführte Landwirtschaftsbetrieb bebaut Felder, Rebberge und Obstplantagen nach den strengen Richtlinien integrierter Produktion. Dazu zählt auch der Reisanbau in einem der nördlichsten Reisfelder Europas. Die Anbaufläche von 84 Hektaren ergibt einen jährlichen Ertrag von 470 Tonnen Rohreis, was etwa 300 Tonnen raffiniertem Reis entspricht. Im Gegensatz zu den aus Asien bekannten gefluteten Reisebenen wird im Tessin der Trockenanbau gepflegt. Damit spart der Betrieb viel Wasser. Und nicht nur das: Bei gefluteten Felder entsteht aufgrund der sauerstoffarmen Bedingungen das klimaschädliche Gas Methan. Das ist im Tessin nicht der Fall, der «Riso Ticinese» er-

hielt deshalb vom Umweltlabel Climatop eine Auszeichnung. Dabei wurde die Klimabelastung über den gesamten Lebenszyklus bilanziert, also vom Anbau und der Weiterverarbeitung, über Transport und Kochen bis zur Entsorgung der Verpackungen. Verglichen mit anderen Reissorten, belastet die Produktion des Tessiner Reises das Klima um rund 40 Prozent weniger. Dass ausgerechnet der Tessiner Reis von einem Umweltlabel zum unerreichten Champion gekürt wurde, erfüllt Graziano Leoni mit einigem Stolz. Und wie könnte man einem Champion die gebührende Ehre besser erweisen als mit einem feinen Risotto al Merlot, fügt er lächelnd an. Text Alda Viviani Bilder Nicolas Righetti


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66 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Preise am Regal schaffen Klarheit

Ab dem 1. Januar 2011 schreibt die Migros die Preise am Regal an. In den Filialen der ganzen Schweiz ist man für die grosse Neuerung bestens gerüstet.

P

ierre-André Durussel, Filialleiter der Migros im Einkaufszentrum Romanel VD, schnappt sich eine Coca-ColaFlasche: «Schauen Sie, können Sie hier einen Preis entdecken?» Man kann, aber es dauert rund eine halbe Minute, bis man ihn entdeckt hat; beinahe unleserlich verbirgt er sich auf der Pet-Flasche. «Et voilà, ich sags ja, da brauchen Sie eine Lupe.» Die brauchen die Kunden ab sofort nicht mehr. Als letzte Detailhändlerin Europas schreibt auch die Migros die Preise nur noch am Regal an. Bereits per Ende Oktober 2010 haben alle Filialen auf die neue Regalpreisbeschriftung umgerüstet – in einer Übergangsphase sind die Preise weiterhin auch auf dem Produkt zu finden. Am 1. Januar 2011 fällt der Startschuss zur endgültigen Einführung der Regalpreisbeschriftung: Ab diesem Zeitpunkt werden die ersten Produkte ohne Preisanschrift in die Fililalen geliefert – die Preisangabe auf den Artikeln gehört dann endgültig der Vergangenheit an (siehe Box). «Für die Migros, aber vor allem für den Kunden, bringt das Vorteile» ist Pierre-André Durussel überzeugt. Der Mann ist ein Migros-Urgestein; seit 38 Jahren arbeitet er für die Detailhändlerin. Egal, ob Kunden oder Mitarbeiter – man kennt ihn, das wird beim Rundgang durch die riesige Filiale

schnell klar. Die Migros in Romanel bei Lausanne erstreckt sich auf 9000 Quadratmeter. 18 500 Kunden besuchen sie wöchentlich, das sind eine Million pro Jahr.

Preisetiketten für insgesamt 26 855 Artikel

«Täglich tauschen wir Preisschilder aus», so Durussel. Das können einmal 10, einmal 150 sein. Die Preisänderungen übermittelt der Migros-Genossenschafts-Bund in der Nacht elektronisch an die Filialen. Dort werden die Etiketten automatisch ausgedruckt und am Morgen vor Ladenöffnung von

den Migros-Mitarbeitern ausgewechselt. Insgesamt stehen in der Migros Romanel für 26 855 Artikel Preisetiketten am Regal – gut leserlich zusammen mit dem Referenzpreis für 100 Gramm oder 100 Milliliter, was Vergleiche erheblich leichter macht. Bei Gewichtsartikeln wie Früchten, Käse oder Fleisch sowie bei Saisonartikeln und Bekleidung ändert sich jedoch nichts. «Auch bei Aktionen bleibt die Preisanschrift wie gewohnt», erklärt Durussel. Die Migros Romanel arbeitet schon seit mehreren Monaten mit dem neuen Preissystem. «Klar war «Disziplin ist alles.» Davon ist Migros-Urgestein Pierre-André Durussel, Filialleiter der Migros Romanel VD, überzeugt. Der Berner Migros-Filialleiter David Liechti (links) findet, dass die Regalpreisbeschriftung grössere Transparenz für die Kunden schafft.


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BROT & MILCHPRODUKTE Pane Passione Rustico –.40 günstiger, 380 g 3.– statt 3.40 Freiburger Vacherin Surchoix, Schweiz, Stück à ca. 250 g, abgepackt, per 100 g 1.80 statt 2.30 Raccard mit Pfefferkörner, Block à ca. 500 g, abgepackt, per 100 g 1.80 statt 2.25 La Vache qui rit im Duo-Pack, Packung à 2 x 200 g 5.40 statt 6.80 Boursin mit Knoblauch & Kräuter, Frankreich, Packung à 150 g 2.40 statt 3.60 Die Butter –.25 günstiger, 250 g 2.90 statt 3.15 Alle Joghurt im 6er-Pack, Schweiz, z.B. Joghurt Mokka, Packung à 6 x 180 g 2.15 statt 3.60 40%

BLUMEN & PFLANZEN Rosenzauber Max Havelaar 30er, pro Bund 13.90 statt 19.90 30% Azalea, Pflanze im 12-cm-Topf, 6.90 statt 8.90

WEITERE LEBENSMITTEL Pizza au feu de bois Margherita, Schweiz, Stück à 900 g 11.90 statt 17.– 30% M-Classic Koch-Schokolade im 3er-Pack, 3 x 200 g 2.70 statt 4.50 40% Alle Torten ungekühlt 20% Dessert-Preussen, Packung à 500 g 3.20 statt 4.80 Alle Cafino und Cappuccino Kaffees 20% Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern 185–500 g, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger San Benedetto Mineralwasser, in Packungen à 6 x 1,5 Liter 2.95 statt 4.50 33% M-Classic Lasagne Bolognese oder Verdi, tiefgekühlt, z. B. Lasagne Bolognese, 450 g 3.20 statt 4.– 20% M-Classic Tortelloni mit Ricotta und Spinat im 3er-Pack, 3 x 250 g 5.85 statt 11.70 50% Original Rösti im Alubeutel im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.10 statt 6.90 40% Alle Agnesi Teigwaren, 250–500 g, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger Gehackte, geschälte Tomaten oder geschälte, ganze Tomaten im 6er-Pack 33% Alle Heinz Ketchup, z. B. Heinz Tomaten-Ketchup, 342 g 1.55 statt 1.95 20% Senfe, Mayonnaisen und Fit-onnaisen 20%

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NEUES AUS DER MIGROS

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Auf einen Blick: Regalpreisbeschriftung

Als letzte Detailhändlerin Europas verschiebt die Migros die Preise vom Produkt ans Regal. Der Kunde kann künftig Preise vergleichen, ohne jedes einzelne Produkt in die Hand nehmen zu müssen. Zudem zwingt die Regalanschrift zu grosser Disziplin bei der Anordnung der Produkte, was positiv für die Kundenorientierung ist. Gleichzeitig fällt bei Preisänderungen die Vernichtung der Verpackung weg — bei vielen Millionen umgeschlagener Artikel jährlich kann die Migros so Einsparungen vornehmen, die wiederum dem Kunden zugutekommen. Ab dem 1. Januar 2011 werden die ersten Produkte ohne Preisanschrift in die Filialen geliefert — die Preisangabe auf den Produkten entfällt dann bei einem Teil des Sortiments endgültig.

das Ganze eine Umstellung für uns», erinnert sich Durussel. Vor allem mussten alle Mitarbeiter verinnerlichen, dass jeden Morgen neue Preisschilder ausgetauscht werden müssen. «Disziplin ist in diesem Fall alles», hält Durussel fest. Während des Tages nehmen die Mitarbeiter einzelne Stichproben vor. Ist ein Produkt bereits einmal während des Tages ausverkauft, wird das Regal umgehend aufgefüllt. «Das ist ein positiver Nebeneffekt, von dem der Kunde profitiert», sagt Durussel. Die Mitarbeiter hätten sich schnell an das neue System gewöhnt – ebenso die Kunden, bis jetzt gäbe es kaum Anfragen. «Das kann ich bestätigen», erklärt David Liechti. Offensichtlich

ist beim Thema «Regalpreisbeschriftung» der Röstigraben kein Thema. Der 27-Jährige ist Filialleiter der Migros in Murifeld, einem Aussenquartier von Bern. Die Filiale liegt eingebettet in ein Wohnquartier, eine Schule ist gleich in der Nähe. Die Atmosphäre in der kleinen Filiale ist naturgemäss ruhig, beinahe familiär. Viele ältere Kunden sind an diesem Nachmittag beim Einkaufen. «Gerade diese sind höchst sensibel, was markante Veränderungen in der Migros betrifft», hält Liechti fest. Wie in der Romandie gibt es bis jetzt aber auch in Bern keine negativen Reaktionen, auch nicht von älteren Kunden. «Gerade für sie scheint der gut sichtbare Preis ein Vorteil zu sein. Sie können den

Preisvergleich direkt am Regal vornehmen.» Die einzelnen Artikel müssen nicht mehr aus dem Regal genommen werden, auch das Entziffern der kleinen Preisangabe auf dem Produkt erübrigt sich. Und egal, ob alt oder jung: «Sollte zum Beispiel wider Erwarten in der Übergangszeit bis Ende Jahr doch einmal der Preis am Regal nicht mit dem Preis auf dem Kassenzettel übereinstimmen, gilt immer der tiefere Preis. Das können wir den Kunden versichern», hält Liechti fest.

Bei der Preisbeschriftung gibt es keinen Röstigraben

Grundsätzlich ist er überzeugt, dass die neue Regalpreisbeschriftung klare Vorteile bringt: So wer-

den die Produkte nun immer am gleichen Ort eingeräumt. «Die Kunden finden den Artikel, ohne das Regal absuchen zu müssen.» Ein weiterer Pluspunkt ist, dass auf den Preisetiketten zum Beispiel auch Bioprodukte oder Artikel für Allergiker mit dem jeweiligen Logo gekennzeichnet sind. «Auch das ermöglicht eine bessere Übersicht», resümiert Liechti. Fazit: Egal, ob diesseits oder jenseits des Röstigrabens: Die Kunden wie auch die Mitarbeiter der Migros scheinen der grossen Veränderung punkto Regalpreisbeschriftung positiv und offen gegenüber zu stehen.

Text Christoph Petermann Bilder Mathieu Rod und David Zehnder


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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MIGROS-ZEITREISE

hiv: Die Migros sorgt für Erleuchtung (1951) Perlen aus dem Bildarchiv:

S

tänderlampen und Deckenleuchten aus der Migros? Das war im Jahr 1951 neu und sensationell. Erstmals gab es in einzelnen Filialen neben den Lebensmitteln auch sogenannte Gebrauchsartikel für den Haushalt. Dazu gehörten elektronische Geräte wie Lampen, Kühlschränke oder Gemüsemühlen, aber auch simple Strickwolle. Ein besonderer Renner waren die topmodernen Netznylonstrümpfe. Wie es sich für die Migros gehörte, waren die neuen Produkte im Schnitt rund 30 Prozent günstiger als bei der Konkurrenz. Die Erweiterung des Sortiments war übrigens demokratisch legitimiert: Bevor die Gebrauchsartikel ins Angebot aufgenommen wurden, hatten die Migros-Genossenschafter ihr Einverständnis gegeben. Michael West

Weniger Salz für Fertiggerichte

Bis spätestens 2012 wird die Migros bei 171 Produkten im Convenience-Sortiment den Salzgehalt reduzieren. Nachdem die Migros im Vorjahr bereits den Salzgehalt im Brot reduzierte, folgen nun Suppen, Pasta, Pizzen oder Fertiggerichte. Mit der Salzreduktion leistet die Migros einen Beitrag zur Gesundheitsförderung.

Wieder über 10 Prozent günstiger

Vom 19. bis zum 25. Oktober 2010 hat die Migros zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Produkten wiederholt. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,3 Prozent günstiger ein als bei der Hauptkonkurrenz.

Dank Migipedia: MigrosIce-Tea im neuen Gewand Ab sofort gibts den Kult-Ice-Tea der Migros auch in der Pet-Flasche.

N

icht nur im realen Leben, auch im Internet ist der Migros-Ice-Tea ein echtes Kultprodukt. So zählt die entsprechende Facebook-Seite schon über 65 000 Fans, und auf der MigrosDialogplattform Migipedia.ch wurde das Produkt bereits mehr als 3000 Mal kommentiert und bewertet. Aus der Migros-Community von Migipedia.ch kam auch der Wunsch zum «Ice-Tea für unterwegs»; über 80 Prozent der befragten Teilnehmer sprachen sich zugunsten der neuen Verpackung aus. «Diese klare Aussage hat uns bewogen, den Migros-Ice-Tea

Über 80 Prozent der Migipedia-User stimmten für den MigrosIce-Tea in der Pet-Flasche.

künftig auch als Pet anzubieten», erklärt Michael Schmitt, Marketingspezialist Getränke der Migros. Ab sofort gibt es nun die Halb-Liter-Flasche mit Zitronen-

geschmack für 0.95 Franken, jene mit Pfirsich für 1 Franken. Der Halb-Liter-Ice-Tea im Tetrapak kostet weiterhin 0.50 Franken. «Der Preisunterschied resultiert aus den erheblich höheren Herstellkosten für Pet-Flaschen», so Schmitt.

Migros pflegt den Ice-TeaKult seit über 20 Jahren

Der Migros-Ice-Tea wurde als erster Eistee der Schweiz in einem speziellen Aufgussverfahren aufgebrüht und nicht aus Konzentrat hergestellt wie viele Konkurrenzprodukte. Diese Tradition ist bereits über 20 Jahre alt. si


82 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Reiche Ernte: Auf der Finca El Cascajal in Guatemala werden die Kaffeekirschen gewaschen und fermentiert.

Gute Bohnen

«Utz» heisst «gut» in der Sprache der Mayas. Gut, Sorgsame Handarbeit: Die roten, kirschgrossen Kaffeefrüchte werden von Hand gepflückt.

«Utz» kommt aus der Sprache der Maya und heisst «gut». Das «Utz Certified»-Siegel zeichnet nicht nur den Geschmack, sondern auch die Arbeitsbedingungen, den Umgang mit natürlichen Ressourcen auf den Kaffeeplantagen sowie die Rückverfolgbarkeit des Produkts aus. Die unabhängige NonProfit-Organisation Utz Certified hat einen international anerkannten Standard für nachhaltige Kaffeeproduktion

erarbeitet. Dieser beinhaltet wirtschaftliche, ökologische und soziale Kriterien, die strikt kontrolliert werden. So kommen beispielsweise Chemikalien nur minimal zum Einsatz. Neben einem gewissenhaften Umgang mit der

Umwelt müssen die Farmbetreiber faire Arbeitsbedingungen garantieren: eine gezielte Schulung, angemessene Unterkünfte für die Familien, medizinische Versorgung und Schulbildung für die Kinder. Die Utz-Produzenten erhalten für ihren Extraaufwand zugunsten von Mensch und Natur eine Nachhaltigkeitsprämie. Das Gute: Der Migros-Kunde geniesst mit reinem Gewissen guten Kaffee und bezahlt dafür nicht mehr.

Bilder Daniel Peterlunger

Zum Wohl von Mensch und Umwelt

Sinn für Qualität: Enrique Abril testet


NEUES AUS DER MIGROS

braucht die Welt

dass die Migros ihr Basissortiment auf Utz-zertifizierten Kaffee umgestellt hat.

G

uter Kaffee für Mensch und Umwelt – dies ist Enrique Abrils Mission. Der 44-Jährige lebt in Guatemala und ist als Mitarbeiter der unabhängigen Non-Profit-Organisation Utz Certified verantwortlich für die Kaffeeproduktion in der Karibik, in Zentralamerika und Mexiko. Dort schult er Produzenten und Kooperativen, welche die Utz-Zertifizierung erhalten möchten.

Ein Leben für nachhaltigen Kaffeeanbau: Enrique Abril von Utz Certified. Herr Abril, was ist das Ziel von Utz Certified?

Mit Utz wollen wir erreichen, dass die Produzenten eine gute Agrarpraxis anwenden, die Mensch und Natur respektiert. Worin besteht Ihre Arbeit?

Ich erkläre den Farmern unter an-

derem, wie sie umweltfreundlich anbauen. Sie lernen beispielsweise, wie sie den Broca-Käfer, ein Pflanzenschädling, mit einer alkoholgetränkten Falle statt mit Chemikalien bekämpfen. Oder wie sie den Abfall trennen und das Wasser aufbereiten und trinkbar machen. Die Farmer müssen soziale, ökologische und wirtschaftliche Kriterien erfüllen, um die Utz-Zertifizierung zu erhalten. Wie werden diese überprüft?

Einmal jährlich besucht eine unabhängige Fachperson einer externen Zertifizierungsstelle die Farm und prüft die Einhaltung der Kriterien. Wie ist Ihre Beziehung zu den Farmern?

Sehr freundschaftlich. Da ich seit zwanzig Jahren im Kaffeegeschäft bin, vertrauen mir die Menschen. Deshalb sind sie offen für Veränderungen, die ihr Leben und ihre Umwelt verbessern.

Welche Verbesserungen erfreuen Sie besonders?

Dank der nachhaltigen Landwirtschaft nimmt die Biodiversität zu, etwa die Artenvielfalt der Bäume und die Population der vom Aussterben bedrohten Tiere. Das UtzProgramm macht die Kaffeebauern konkurrenzfähiger und bringt den Menschen mehr Einkommen. So können sie zum Beispiel ihre Häuser renovieren und richtige Küchen einbauen. Da sie sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben, erkranken sie viel seltener. Und die Kinder gehen zur Schule statt aufs Feld und erhalten dadurch eine Perspektive.

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Ihr ganz persönlicher Erfolg?

Als ich bei Utz Certified anfing, hat Zentralamerika nur fünf Prozent des Utz-Kaffee-Absatzes ausgemacht. Heute sind es 38 Prozent! Was beweist, dass unser nachhaltiges Produkt immer mehr Menschen erreicht.

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Interview Tina Gut

Espresso classico Bohnen, 500 g,

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in Honduras mit Angestellten eines Utz-Kaffee-Exporteurs verschiedene Kaffees.

Exquisito Bohnen, 500 g, Fr. 6.10

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84 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Weihnachten

MM 44 Backen ➔ MM 45 Dekorieren ➔ MM 46 Basteln ➔ M

Familie Felix bereitet sich auf die Festtage vor. Die schönsten Tage des Jahres wollen schliesslich gut geplant sein.

Adventskalender für die Kleinen:

Einen effektvollen Wandschmuck fürs Kinderzimmer zu basteln, ist keine grosse Zauberei. Auf einer Styroporplatte oder einem dicken Karton eine Tannenform aufzeichnen und mit dem Japanmesser ausschneiden. Mit Glitzerpapier bekleben. Den Adventskalender je nach Geschmack mit Lametta oder Deko-Schleifen verzieren. 24 Papiersterne mit feinem Nagel fixieren. An diesen werden auch die nummerierten Geschenke befestigt. Besonders schön: Geschenke in buntes Seidenpapier packen und mit Goldfaden umwickeln.

Adventskalender für die Grossen:

Die weisse Sternschachtel mit 24 kleinen Kartonboxen gibt es als Rohling in der Migros. Um daraus einen originellen Adventskalender zu basteln, braucht es nur ein bisschen Fantasie — die Boxen können beliebig bemalt, beklebt und gefüllt werden.

Pappboxen, 25 St., Fr. 16.90

Schmucksteine, Fr. 4.50

Schmuckperlen, Fr. 4.50

Glas Deko Set, 7-teilig, fluoreszierend, Fr. 6.90


das beste aus der migros

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MM 47 Familientraditionen ➔ MM 48 Samichlaus ➔ MM 49 Geschenke Teil 1 ➔ MM 50 Geschenke Teil 2 ➔ MM 51 Festmenü ➔ MM 52 Silvester

Mit Schere, Leim und Fantasie Wer seiner Kreativität freien Lauf lässt und Adventskalender und Weihnachts­dekoration selber bastelt, kann viel Freude schenken.

F

ür Anna (7) beginnt die schönste Zeit des Jahres bereits im November, wenn Mama Eveline (40) anfängt, den Adventskalender zu basteln. Jedes Jahr denkt sich ihre Mutter etwas Neues aus, um der Kleinen die 24 Tage bis Heiligabend mit einer täglichen Überraschung zu versüssen. Auch diesmal hat sich die Spannung gelohnt: Der Adventskalender, ein Tannenbaum in Gold, Silber und Pink, trifft ganz Annas Geschmack, die ein grosser «Prinzessin Lillifee»-Fan ist. Mama Eveline, die normalerweise alle Familienmitglieder dazu ermahnt, den Esstisch immer frei

Glas Deko Christmas, 13-teilig, Fr. 12.90

Glitter Glue, 31-teilig,

Fr. 9.90

zu halten, liebt es, sich zu neuen Ideen für den Adventskranz inspirieren zu lassen, der im Dezember als Glanzlicht auf den Familientisch gehört. Die geruhsamen Bastelnachmittage mit ihrer Tochter sind für die Geschäftsfrau eine willkommene Abwechslung zum Berufsalltag. Und Annas grosse, leuchtende Augen, wenn sie dann die selbstgemachten Basteleien bestaunt, sind die schönste Belohnung der Welt. Wenn doch nur die Launen des pubertierenden Sohns Luca (15) so einfach zu besänftigen wären.  Silke Bender

Glitterpapier, je Fr. 5.90


86 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Weihnachten Zauberlichter:

Aus einfachen Glasvasen und Trinkgläsern lassen sich schöne Laternen zaubern. Tannensilhouetten, Waldmotive oder Waldtiere aus Filzklebefolie ausschneiden und um die Gläser oder Vasen kleben. Mit Glasmalstiften Sterne, Mond oder andere Motive aufmalen. Kerze oder Teelichter hineinstellen. Die Malereien und die Folie können nach Weihnachten entfernt und die Gläser wieder normal verwendet werden.

Sicherheitstipps: Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen und nie in der Nähe von spielenden Kindern aufstellen. Die Kleinen nie mit brennenden Kerzen alleine lassen.

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Konturen Bastelscheren, 6 St.,

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Bastel-Papier-Koffer, 110-teilig, Fr. 9.90


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MemoHolder Xmas,

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Stempel X-Mas, je Fr. 1.20

Fotoalbum, 10 x 13 cm,

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Foto-Bastelkalender,

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88 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Weihnachten

Moderne Variante:

Warum den Adventskranz nicht mal modern in Silber und Weiss? Zudem ist diese Variante schnell gemacht: eine schöne Schale, vier Kerzen, Weihnachtskugeln oder andere passende Accessoires und Schmuckdraht mit hübschen Motiven arrangieren — fertig ist der dekorative Tischmittelpunkt.

Klassische Variante:

Oder doch lieber der Klassiker in Grün-Rot? Eveline Felix setzt dieses Jahr auf Natürlichkeit. Sie hat einen Strohring mit Moos belegt, aus grünem Papier die Form von Stechpalmenblättern ausgeschnitten und diese dann mit Blumendraht und roten Perlen an den Kranz gesteckt. Noch vier rote Kerzen in die Mitte, und fertig ist das Kunstwerk.

Stumpenkerze mit Punkten oder Sternen,

Fr. 5.90

Stumpenkerzen mit Rillen,

Fr. 6.90

Schneekugelkerze,

Fr. 6.90

Kerze mit Herzapplikation, klein, Fr. 6.90


das beste aus der migros Ein Adventskranz auf dem Tisch ist ein Hingucker und das festliche Highlight einer geselligen Runde. Ob üppig, romantisch, klassisch oder reduziert: Was passt am besten in Ihr Zuhause?

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Sicherheitshinweise für den Umgang mit Kerzen

- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen. Löschen Sie vor dem Verlassen des Raumes alle Kerzen. - Verwenden Sie Kerzen nur auf feuerfesten Unterlagen. - Vermeiden Sie Durchzug. - Wechseln Sie niedergebrannte Kerzen rechtzeitig aus. - Halten Sie brennende Kerzen ausser Reichweite von brennbaren Materialien. Kerzen nie unterhalb von Zweigen oder Vorhängen anbringen.

Himmlische Variante:

Bilder Daniel Winkler, Styling Monica Keller, Basteln Anita Oeschger, Assistenz Caroline Busch

Vergolden Sie sich die Adventszeit: Den Tannenkranz mit goldenen Kerzen, Engelsflügeln und einem breiten Gold-Deko-Band verzieren, und die Adventszeit kann beginnen.

Kerze mit Herzapplikation, gross,

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 46, 15 15. November ovembe ove mberr 2010 mbe 2010

Für Natürliche

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Lejla Hodzic, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Noch vor wenigen Jahren als Babysitterin in der Nachbarschaft. Aber ich habe auch schon in den Ferien zusammen mit anderen Schülern unsere Schule geputzt.

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Für Schönheitsoperationen. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

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| 91

Was gibt es kostenlos an Ihrem Wohnort Frasnacht?

Die traumhafte, manchmal schon fast kitschige Aussicht auf den Bodensee.

Für Badenixen

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Wo trifft man Sie abends?

Zu Hause vor der Glotze mit Knabberzeugs. Ich gehe auch gerne ins Kino – dafür muss ich allerdings in die nächst grössere Stadt, was nur am Wochenende möglich ist. Sind Sie gerne prominent?

Fragen Sie mich wieder, wenn ich prominent bin.

Eugen Baumgartner


Silvesterreisen in guter Gesellschaft

München

Weimar

Salzburg

Prag

Mozartstadt Salzburg Malerisches Salzkammergut ■ Traditionelles Neujahrskonzert

Bayerns Landeshauptstadt München Besuch Schloss Hohenschwangau ■ Konzert: Swingin’ Hollywood ■ Fakultativ: Ausflug Regensburg

Gotha mit Schloss Friedenstein Unesco-Welterbe «Klassisches Weimar» ■ Neujahrskonzert mit der Staatskapelle Weimar ■ Fak.: Thüringer Wald Rundfahrt

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–München. Fahrt nach München. Nach einem frühen Abendessen geniessen wir folgendes Programm: Swingin’ Hollywood, Andrej Hermlin und das Swing Dance Orchestra im Herkulessaal der Residenz. 2. Tag: München – Silvester-Gala. Geführte Stadtrundfahrt. Abends geniessen wir ein festliches Silvester-Gala-Diner mit musikalischer Untermalung im Hotel. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Regensburg. Ausflug in die mittelalterliche Stadt Regensburg. Geführter Stadtrundgang. Bevor wir im Lauf des Nachmittags nach München zurückfahren, haben wir Zeit, die Stadt individuell zu geniessen. Am Abend bayerisches Abendessen im Palais Keller des Bayerischen Hof. 4. Tag: München–Schloss Hohenschwangau–Schweiz. Fahrt nach Hohenschwangau. Besichtigung des Schlosses. Mittagessen am Fusse der imposanten Schlösser. Am Nachmittag Rückfahrt auf der Deutschen Alpenstrasse zurück in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

1. Tag: Schweiz–Weimar. 2. Tag: Gotha und Schloss Friedenstein. Stadtrundgang in Gotha und individuelle Mittagspause. Am Nachmittag Besichtigung des Schloss Friedenstein und des Ekhof Theaters. 3. Tag: Weimar und fakultative Besichtigung Anna Amalia Bibliothek. Am Morgen geführter Rundgang durch Weimar. Der Nachmittag steht für Erkundungen zur freien Verfügung. Fakultativ: Führung in der Anna Amalia Bibliothek. (Anmeldung bei Buchung nötig). Am Abend «Essen wie zu Goethes Zeiten». 4. Tag: Fakultativer Ausflug Thüringer Wald – Silvestergala. Fahrt nach Arnstadt und Orgelkonzert in der Bachkirche. Panoramarundfahrt mit Mittagessen auf der Burg Greifenstein. Abends gediegene Silvestergala im Hotel. 5. Tag: Erfurt und Neujahrskonzert. Am Vormittag Stadtbesichtigung in Erfurt und anschliessend: Neujahrskonzert der Staatskapelle Weimar in der Neuen Weimarer Halle. 6. Tag: Weimar–Schweiz.

1. Tag: Schweiz–Salzburg. 2. Tag: Salzburg. Rundfahrt zu den Schlössern Anif, Mirabell und Hellbrunn (von aussen) und Führung durch die Residenz. Am Nachmittag geführter Altstadtspaziergang. Fakultativ: Mozart Dinner-Konzert im Stiftskeller St. Peter (fak., Kartenreservation bei Buchung nötig). 3. Tag: Fakultative Pferdeschlittenfahrt – Silvestergala. Fahrt nach Filzmoos. Pferdeschlittenfahrt durch das Dachsteingebiet. Gemütliche Einkehr unterwegs. Am Abend festliches Silvester-Galabuffet mit musikalischer Begleitung im Hotel. 4. Tag: Neujahrskonzert und Rundfahrt durchs Salzkammergut. Am Vormittag traditionelles Neujahrskonzert im Salzburger Landestheater. Danach Rundfahrt durch das winterliche Salzkammergut mit Einkehr zu Kaffee und Kuchen. Rückfahrt via Mondsee, Attersee zum Hotel. 5. Tag: Salzburg–Schweiz.

1. Tag: Schweiz–Prag. Hinreise nach Prag. 2. Tag: Prag. Am Morgen Rundgang durch die Prager Altstadt. Nachmittag zur freien Verfügung. Fak. Abendprogramm: «Madama Butterfly» von Giacomo Puccini in der Staatsoper. (fak, Kartenreservation bei Buchung nötig). 3. Tag: Kuttenberg. Fahrt in die malerische Stadt Kuttenberg. Geführte Besichtigung der Altstadt und der St. Barbara-Kirche. Anschliessend freie Zeit und am Nachmittag Rückfahrt nach Prag. Fakultatives Abendprogramm: Aufführung im Prager Schwarzlichttheater. 4. Tag: Prag – Silvester-Gala. Am Vormittag Tour in der Prager Burg. Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend festliches SilvesterDiner mit Live Musik im Hotel. 5. Tag: Melnik. Ausflug nach Melnik mit Besichtigung des Schlosses und Weinverkostung. Abendprogramm: Neujahrskonzert des Symphonischen Orchester FOK im Gemeindehaus Prag. 6. Tag: Prag–Schweiz.

Preise pro Person

Fr.

795.–

4 Tage inklusive Halbpension Datum 2010/2011 30.12.–02.01. Donnerstag–Sonntag Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im Erstklasshotel München Marriott, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – tägliches Frühstücksbuffet – 1 x Abendessen im Hotel (1. Tag) – 1 x Silvester-Gala-Diner mit Live-Musik im Hotel (2. Tag) – 1 x Abendessen im traditionellen Palais Keller im Bayerischen Hof (3. Tag) Konzert Swingin’ Hollywood: Karte Kategorie 3 Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Regensburg am 3. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in München Eintritt und Führung auf Schloss Hohenschwangau Erfahrener Reisechauffeur

Preise pro Person

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Internet Buchungscode

ismue

Alle Preise verstehen sich pro Person. Nicht inbegriffen sind: allfällige Einzelzimmerzuschläge fak. Ausflüge bzw. Zusatzleistungen Aufpreise für höhere Karten-Kategorien Annullationsschutz, alle Reisen Fr. 20.– ■ ■

1225.–

6 Tage inklusive Halbpension Datum 2010/2011 28.12.–02.01. Dienstag–Sonntag Unsere Leistungen

Fr.

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Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Die detaillierten Programmausschreibungen erhalten Sie auf Anfrage.

5 Tage inklusive Halbpension

Fr.

1245.–

Datum 2010/2011 29.12.–02.01. Mittwoch–Sonntag Unsere Leistungen

-Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Leonardo Hotel Weimar, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – tägliches Frühstückbuffet – 4 x Abendessen im Hotel – 1 x Themen-Abendessen im Restaurant Neujahrskonzert der Staatskapelle Weimar, Karte Kategorie 2 Silvestergala im Hotel inkl. Sitzplatz im Festsaal, Livemusik, Begrüssungscocktail und Gala-Buffet Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Führung Anna Amalia Bibliotheke und fak. Ausflug Thüringer Wald) Geführte Stadtbesichtigung in Weimar, Gotha und Erfurt Geführte Besichtigung und Eintritt im Schloss Friedenstein inkl. Ekhof Theater Erfahrener Reisechauffeur

Internet Buchungscode

Preise pro Person

Prag – «Die Goldene Stadt» Mittelalterliches Kuttenberg (Unesco-Welterbe) ■ Neujahrskonzert des Symphonischen Orchester FOK ■ Fak.: «Madama Butterfly», Staatsoper

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-Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Castellani, Salzburg, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – tägliches Frühstücksbuffet – 3 x Abendessen Hotel (1., 2., 4. Tag) – 1 x Silvester-Galabuffet im Hotel (3. Tag) – Kaffee und Kuchen, Salzkammergut (4. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug mit Schlittenfahrt am 3. Tag) Neujahrskonzert, Karte Kategorie 2 Geführte Stadtbesichtigung in Salzburg Eintritt und Führung in der Residenz Erfahrener Reisechauffeur Internet Buchungscode

Abfahrtsorte für alle Reisen Wil , Burgdorf , Winterthur, Basel, Zürich-Flughafen , Aarau, Baden-Rütihof 

Preise pro Person

Fr.

1195.–

6 Tage gemäss Programm Datum 2010/2011 28.12.–02.01. Dienstag–Sonntag Unsere Leistungen ■ ■

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-Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Dorint Don Giovanni, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – tägliches Frühstücksbuffet – 2 x Abendessen im Hotel (1. und 5. Tag) – 1 x Silvester-Gala-Diner im Hotel (4. Tag) Neujahrskonzert, Karte Kategorie 3 Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen 2 x geführte halbtägige Stadtbesichtigungen in Prag Schlossbesichtigung Melnik mit Weindegustation Erfahrener Reisechauffeur Internet Buchungscode

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Königsklasse-Luxusbus mit mehr Komfort: kleinere Reisegruppen (max. 30 Personen) bequeme Fauteuils in 3er-Bestuhlung grösserer Sitzabstand (90 an Stelle 78 cm)

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Migros-Magazin 46, 15. November 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 93

Sparen für helle Köpfe Mit den LED-Leuchtmitteln von Osram spart man nicht nur Energie, sondern auch ziemlich viel Geld.

Bild Raphaela Pichler, Styling Marisa Pichler

O

b tatsächlich Thomas Alva Edison der Erfinder der Glühlampe ist, ist umstritten. Er aber war derjenige, der sie 1880 patentieren liess und sich mit den weltweit standardisierten Gewindegrössen wie E27 – das E steht für Edison – gleich selber ein Denkmal gesetzt hat. Mit der LED-Technologie steht heute eine zweite Revolution des Lichts an. Der grosse Vorteil der lichtemittierenden Diode liegt auf der Hand. Sie verwandelt Strom direkt in Licht, während bei der Glühlampe dieser fast ausschliesslich in Wärme umgewandelt wird. Der Verlust beträgt 95 Prozent. Im Vergleich dazu sparen LEDLeuchtmittel bis zu 90 Prozent Strom. Zudem sind sie mit einer Lebensdauer von 25 000 Stunden enorm kostengünstig. Die Firma Osram hat sich die zukunftsweisende LED-Technologie zunutze gemacht und bietet in der Produktelinie Parathom verschiedene vibrationsbeständige Leuchtmittel an, die herkömmliche Glühbirnen oder Halogenlampen in den gängigsten Sockelvarianten eins zu eins ersetzen. Sie kommen ohne Quecksilber aus, und ihr warmweisses Licht enthält auch keine UV- oder Infrarotstrahlen. DH

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Das Plus von Anna’s Best

Frische und Convenience sind bei Anna’s Best keine Gegensätze. Alle Thai- und India-Gerichte werden mit Premium-Lebensmitteln hergestellt und sind frei von Farb- und Konservierungsstoffen.

Exotische Spitzenküche

Verderben viele Köche wirklich den Brei? Nicht, wenn es sich um das Spitzentrio King’s Kurry, Sukhothai und Anna’s Best handelt.

Bild Lotti Bebie

S

chnell, frisch und raffiniert – das ist Anna’s Best. Für exotische Würze auf dem Speiseplan sorgen Anna’s beliebte Indiaund Thai-Menüs. Um selbst den anspruchsvollsten Geniesser asiatischer Küche zu begeistern, lässt Anna gar ein Expertenteam in ihren Töpfen rühren. Seit 2005 investieren die Chefköche des indischen Restaurants King’s Kurry in Zürich ihre Erfahrung und viel Leidenschaft in die indischen Menüs von Anna’s Best. Falls Sie

die Gerichte noch nicht kennen: Probieren Sie doch einmal das milde Chicken Tikka Masala, das feurige Beef Vindaloo oder den Madras-Fish. Wen es nach thailändischen Gaumenfreuden gelüstet, dem schmecken die Originalrezepte der Sukhothai-Spitzenköchin Wanphen Heymann Sukphan mit Sicherheit: Ihr scharfes grünes Rinds-Curry oder das mild-cremige Panaeng Fish-Curry, eine Spezialität aus dem Süden Thailands, schmecken einfach delikat. JJB

Anna’s Best: Thai Green Beef-Curry, 340 g, Fr. 8.—*, Thai Panaeng Fish-Curry, 320 g, Fr. 7.70*, India Chicken Tikka Masala, 320 g, Fr. 7.—* * Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Schokoladig

ChocMidor, die Biskuitlinie der Migros mit edler Schweizer Schokolade, hat Zuwachs bekommen: Die beliebten Konfektwaffeln wurden ebenfalls ins Sortiment integriert. Die knusprigen Klassiker gibt es in den Sorten Classico mit Milchschokolade sowie Noir, Diplomat und Orange mit Zartbitterschokolade. ChocMidor Konfektwaffeln Noir, 165 g, Fr. 2.65

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Cremig

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NEU IN DER MIGROS

➔ 2 EL ÖL in der Pfanne erhitzen, Zwiebel, Peperoni und 1 EL Mehl ca. 5 Minuten dünsten. Abschmecken. Unter Rühren 125 ml heisse Hühnerbouillon dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen. 1 EL Senf, eine kleingeschnittene Essiggurke und das Fleisch beigeben. Kurz erhitzen. Zirka Fr. 1.80 Tipp: Sie können auch Trutenfleisch verwenden und zusätzlich Champignon beimischen.

Nussig

Levitation nennt die Parapsychologie die Fähigkeit des Menschen ohne Hilfsmittel über dem Boden schweben zu können. Bei der Migros heisst das Phänomen Nuss-Nougat Muffin. Die neue Köstlichkeit besteht aus einem saftigen Rührteig mit einer hinreissenden Nuss-Nougat-Füllung. Das Abheben kommt dann ganz von allein. Nuss-Nougat Muffin, 110 g, Fr. 2.—

Nach den Kaffeemischgetränken und den Glaces folgt nun der dritte Streich von Grande Caffè: eine feine Dessertcreme. Wer ein mildes Aroma bevorzugt, wählt Macchiato mit viel Milchmousse; wer es intensiver mag, ist mit der Sorte Cappuccino mit Schokoladenflocken bestens bedient. Grande Dessert Cappuccino, 2 x 115 g, Fr. 2.10

➔ 1 Peperoni waschen und in dünne Scheiben schneiden. 1 grosse Zwiebel fein würfeln. 2 EL Öl in einer Bratpfanne erhitzen, 300 g Pouletgeschnetzeltes goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fleisch herausnehmen und beiseite stellen. Zirka Fr. 8.20

NEU IN DER MIGROS

+ +


98 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Migros Premium – «Das gönn ich mir …»

Mit Migros Premium erhalten 350 qualitativ hochstehende Produkte einen neuen Look, und auch viele Neuheiten gibt es zu entdecken. Bei den Kundinnen und Kunden kommt die neue Linie gut an. Denn es gibt immer einen Grund, sich etwas Feines zu gönnen.

D

ie Migros-Premium-Produkte stehen dank höchsten Industriestandards für hochwertige Qualität zu gutem Preis. Kathrin Koffel reist gerne als Rucksacktouristin durch Asien. Wenn sie das

Fernweh packt, gönnt sie sich die Wildreismischung und träumt von vergangenen Abenteuern. Yvonne Fiedler hingegen ist Fan vom Kakaogetränk «Rêve de Cacao». Für die Tierschützerin und Präsiden-

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tin des Vereins «Tiere in Not» ist es das Schönste, wenn sie einem herrenlosen Hund ein neues Zuhause vermitteln kann. An solchen Tagen gönnt sie sich am Abend eine heisse «Schoggi». AB

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Migros Premium Wild Rice Mix, 1 kg, Fr. 4.50


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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«… weil mich Reis in Kombination mit einem scharfen Curry an meine schönen Asienreisen erinnert.»

Bilder Limmatdruck AG, Styling Eva Müller-Emmerling/Caroline Busch

Kathrin Koffel (37) aus Zürich, Personalentwicklerin bei Zürich Financial Services


100 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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«… weil ich heute für einen meiner Schützlinge ein nettes Herrchen gefunden habe.» Yvonne Fiedler (48) aus Kilchberg, Präsidentin Animal-Happyend

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Süsse Teestunde

Jedes Biskuit ist ein Träumchen für sich. Die edlen Guetsli von Créa d’Or werden aus den besten Zutaten hergestellt. Sie kommen aus Meilen am Zürichsee.

Bild Lotti Bebie

E

ine Tasse Tee stilvoll angerichtet mit edlen Biskuits – schöne Teepausen mit feinem Gebäck wärmen in der kalten Winterzeit Hände und Seele. Die knusprigen Guetsli von Créa d’Or werden bei der Midor AG in Meilen ZH aus exquisiten Rohstoffen und Schweizer Schokolade hergestellt. Mittlerweile gibt es 16 ver-

schiedene Sorten. Vor allem Biskuits mit Zartbitterschokolade liegen mit ihrer leicht herben Note momentan voll im Trend. «Amande Noire» heisst die jüngste Kreation – ein luftiges Mandelschaumgebäck mit gerösteten Mandelstiften, umhüllt von dunkler Schokolade. Auch die NobiléRöllchen sind in Zartbitterschoko-

lade getunkt. Die Waffeln sind mit einer zartschmelzenden Haselnusscreme gefüllt. Bei den Mandelplätzchen kommt hingegen die Milchschokolade zum Zuge. In Verbund mit einem knusprigen Biskuitboden und karamellisierten Mandelstücken gehören auch sie zu den beliebtesten Sorten. DH

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Winterfest

Mit den probiotischen Drinks und Joghurts von Lactaform können Sie Ihre Abwehrkräfte und die Verdauung unterstützen.

Bild Masterfile

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ft sind es Kleinigkeiten, die einen gut durch den Winter bringen: Warme Kleidung, die Füsse in dicke Strümpfe stecken und stets trocken halten, nicht mit nassen Haaren nach draussen, viel frisches Obst und Vitamine essen, abends ein warmes Bad Ω so hat jeder seine eigenen Tipps und Tricks. Mit den Drinks und Joghurts kann man zudem seine Abwehrkräfte und die Verdauung unterstützen. Die Produkte werden aus Schweizer Milch hergestellt und

weisen eine hohe Menge an probiotischen Milchsäurebakterien auf. Diese Bakterien gelangen in grosser Zahl lebend in den Darmtrakt, um dort aktiv zu werden und zum Gleichgewicht der Darmflora beizutragen. Die Joghurts und Drinks tun aber nicht nur gut, sie schmecken auch. Und weil sich über Geschmack nicht streiten lässt, gibts Lactaform in verschiedenen Varianten: fruchtig als Erdbeere oder Multifrucht, mit Cerealien oder Natur oder winterlich mit Vanille oder Dörrzwetschge.

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STILLLEBEN: Lammracks, Sellerie, Kartoffeln,

Eier, Pfeffer, Olivenöl, Thymian und mehr. PRÄPARIERT: Ineinandergereiht und «bekrustet». DIE ZWEI: Initiantin und Herausgeberin Lucette Achermann (links), Mitautorin Ruth Gassmann. SOUVENIRS: Der Tisch stand im Hotel Hirschen der Familie Achermann, die Stühle im Hotel Sonne der Familie Gassmann.

Freundinnen fürs Leben

Lucette Achermann und Ruth Gassmann sind Freundinnen und Hotelkinder aus Sursee. Ihre Eltern Heute verbindet sie ein Buch über 14 Single-Frauen und deren Lebensgeschichten. Und ein Rezept:


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Ruth Gassmann

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si hetti, ten, Kräuter, Spag Getrocknete Toma Wein und Olivenöl. Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen , ierung fast täglich Seit meiner Pension richte. meist einfache Ge Sie … r fü t ➔ Kochen is ich d spannend, wenn un — d en … entspann ch no ich die , en pt t Reze für Gäste koche, mi be. nie ausprobiert ha sen? e nie im Leben es Si n de ür w ➔ Was n. rte To am Fleisch und Innereien, das Fett al n Sie gern m ➔ Mit wem würde essen gehen? n von n Stadtpräsidente Mit dem ehemalige rmann. Zürich, Josef Este

E

ntspannt geht es zu in der offenen und modernen Küche von Lucette Achermann. Die Herausgeberin des Buches «Single-Frauen» und ihre langjährige Freundin, Journalistin Ruth Gassmann, kochen nicht zum ersten Mal. Die beiden kennen sich seit der Kindheit und verstehen sich am Herd blind. Die Dritte im Bunde, «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius, beschränkt sich auf das Vorlesen des Rezeptes. Den Rest machen die zwei innovativen Frauen und Hobbyköchinnen. Sie switchen plaudernd hin und her zwischen Vergangenheit und Gegenwart und planen träumend beim Abschmecken von Lammkruste und

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Portweinsauce, was ihnen das neue Jahr bringen soll und wird, derweil die Köchin dem Selleriepüree die Raffinesse mit Orangensaft einflösst. Sowieso: Frauen schwimmen obenauf. Nicht nur in der Küche. Das ist spätestens seit den letzten Bundesratswahlen klar. Und vor allem: Es geht auch ohne Männer. Davon erzählt das im Huber-Verlag erschienene Buch «Single-Frauen». Sein Untertitel «Ledig, frei und unbeschwert» ist mit einem Fragezeichen versehen, die unterschiedlichen Antworten finden sc sich si in den Erzählungen. Die Autorinnen, die zwischen 52 und A 92 Jahre alt sind, haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind unverheime ratet. Freiwillig oder schicksalra bedingt. Und alle erzählen ein Stück Alltagsgeschichte. «Single-Frauen» ist ein kurzweiliges Buch, das auf unprätentiöse Weise die Geschichte von 14 Frauen offenbart. Die Journalistin und ehemalige MigrosMagazin-Redaktorin Ruth Gassmann ist eine der Autorinnen. Von ihr sei hier die Rede.

Zwischen «Öpfuchüechli» und Lammrack

Mittlerweile dampft es in der Küche und schäumt es im Glas. Die Freundinnen genehmigen sich zur Kochstunde ein Glas Champagner, und Ruth Gassmann erzählt beschwingt aus ihrer Kindheit. Zum Beispiel vom wundervollen langen und alten Nussbaumtisch, an dem sich die Familie samt den Angestellten ihres traditionellen Landgasthofs in Sursee zu den einfachen Mahlzeiten versammelten. Sie schwärmt von

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

führten den «Hirschen» und die «Sonne». Lammrack mit Kruste und Selleriepüree.

Talentierte Köchinnen beim Fachsimpeln: Für Ruth Gassmann (links) ist kochen eine Passion, für Andrea Pistorius Berufsalltag. Spass haben sie beide.


Lachs frisch verliebt in Cantadou Meerrettich! Und Sie?

Cantadou Lachs-Rollen Rezept f체r 4 Personen: 4-6 Scheiben ger채ucherten Lachs mit Cantadou Meerrettich bestreichen, aufrollen, k체hl stellen und in dicke Scheiben schneiden. Weitere Rezepte unter www.cantadou.ch

Cantadou gibts in Ihrer Migros und bei LeShop.ch


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

den im Bierteig ausgebackenen «Öpfuchüechli», von den aromatischen Stangenbohnen, von «Schnitz und Drunter», einem Gericht aus gedörrten Birnen, Kartoffeln und Kochspeck und von «ihrem» Portier Tino, der beim Polieren der Kegelbahn italienische Liebeslieder sang, bei denen sie als junges Mädchen lauthals mitträllerte. «Früher war ich in Beziehungen viel zu brav und zu angepasst, das wurde für die Männer irgendwann langweilig», beantwortet Ruth Gassmann die neugierige Frage von Andrea Pistorius, warum sie Single geblieben sei. Aha. Also doch nichts mit ledig und frei?

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Lammrack mit Kruste und Selleriepüree Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 15 Minuten braten Pro Person ca. 33 g Eiweiss, 41 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 2800 kJ/670 kcal

Von Sursee auf die Insel und dann nach Madrid

Gut: Frei war Ruth Gassmann oft in ihrem Leben. Vor allem dann, wenn sie auf Achse war. Und dies war sie nicht zu knapp: Nach Sursee wartet die grosse weite Welt. Mit 19 Jahren landet sie in der englischen Provinz, danach folgt die Weltstadt Madrid. Von Spanien geht es zurück in die Schweiz nach Genf. Hier bleibt sie, arbeitet, wechselt nach Zürich und spart – auf Asien. Ein Kontinent, den sie via Russland mit der Transsibirischen Eisenbahn erreicht. Danach geht es Schlag auf Schlag: Tokio, Seoul, Hongkong, Bangkok, Kuala Lumpur, Singapur, Kathmandu und Delhi heissen ihre Destinationen, was einige Monate dauert. Zurück bleiben ihr eine Flut voller Erinnerungen und fünf erlernte Fremdsprachen. Das Reisen hat sie bis heute nicht verlernt. Ihre Lust aufs Neue ist ungebrochen. Ob als Privatperson oder als Journalistin – die Ferne lockt. «Und die Liebe?» Wieder so eine vorwitzige Frage von Andrea Pistorius. Plopp. Der Bordeaux ist kredenzt, die Stimmung auf Touren, das Menü serviert, die Tafelrunde in bester Laune. Am Tisch aus dem «Hirschen» und auf den Stühlen sitzend aus der «Sonne». «Ein warmherziger Mann fürs Alter wäre eine Option», beantwortet Ruth Gassmann verschmitzt die offene Frage der Köchin. So, so ... Text Martin Jenni Bilder Jorma Müller

www.verlaghuber.ch

ZUTATEN

3 Scheiben Toastbrot ½ Bund Thymian, 2 EL Cranberrys 60 g Butter, 4 EL Senf, 1 Ei ½ Bio-Orange 1 kg Knollensellerie 1 grosse Kartoffel, Salz, schwarzer Pfeffer 2 Lammracks à ca. 400 g Öl zum Braten Portweinsauce: 1 dl Portwein, 2 dl Wildfond 1,5 TL Maisstärke 2 EL Preiselbeerkonfitüre

ZUBEREITUNG

1 Backofen auf 180 °C vorheizen. Toastbrot in Würfel schneiden und auf einem Blech verteilen. Im Ofen ca. 5 Minuten rösten, herausnehmen und auskühlen lassen. Einige Thymianzweige beiseitestellen, von den restlichen die Blättchen abzupfen. Brot, die Hälfte der Thymianblättchen, Cranberrys, Butter, Senf und Ei im Mixer fein hacken. 2 Orangenschale abreiben, Orange auspressen. Sellerie, Kartoffel in grobe Stücke schneiden. In Salzwasser 20 Minuten weich kochen, abgiessen. Mit Orangenschale und Saft im Mixer pürieren. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. 3 Lammracks im Öl kurz anbraten. Rundum mit Salz, Pfeffer und restlichem Thymian würzen. In einen Bräter legen, mit der Toastmasse belegen, diese gut andrücken. In der unteren Ofenhälfte während 15 Minuten braten, bis die Kerntemperatur 55 °C beträgt. 4 Inzwischen für die Sauce Portwein und Fond auf die Hälfte einkochen. Maisstärke in wenig Wasser auflösen und unter Rühren zur Sauce giessen. Köcheln lassen, bis sie bindet. Konfitüre darunterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Lammracks tranchieren, mit der Sauce und dem Selleriepüree servieren.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


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KLEINE KÜCHENKUNDE

Wurzel, Knolle & Co

Die kalte Jahreszeit hat kulinarisch einige Highlights zu bieten. Auch für Vegetarier. Foodexpertin Sonja Leissing weiss alles über Wintergemüse.

J

etzt haben besonders vitaminund ballaststoffreiche Gemüsesorten Hochsaison. Dazu zählen Sellerieknolle, Blumenkohl, Schwarzwurzeln, Fenchel und Lauch, um nur einige zu nennen. Sie alle enthalten bioaktive Substanzen. Zu diesen zählen die sekundären Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Substanzen aus fermentierten Nahrungsmitteln wie Milchsäure und Milchsäurebakterien. Sekundäre Pflanzenstoffe sind die natürlichen Inhaltsstoffe von Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide. Sie verleihen Lebensmitteln das Aroma, den Duft, die Farbe und teilweise eben auch deren gesundheitsfördernde Wirkung.

Eine Bereicherung des Speiseplans

Bei dem Teil des Blumenkohls, den wir essen, handelt es sich um den noch nicht voll entwickelten Blütenstand der Pflanze. Er schmeckt hervorragend gedünstet, gekocht, fritiert oder mit etwas Käse überbacken. Liebhaber schätzen ihn roh als Salat oder als Rohkost eingelegt in Essig. Diese Kohlart eignet sich auch für Menschen, die auf ihr Gewicht achten wollen und im positiven Sinn – den Gürtel etwas enger schnallen wollen. Am Fenchel schätzte man bereits in der Antike seinen anisartigen Geschmack und seine Heilkräfte. Noch heute wird er nicht nur Babys bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen verabreicht. Die ätherischen Öle Anethol und Fenchem entblähen den Darm und lassen ebenso bei Schnupfen die Schleimhäute schneller abschwellen. In der

Küche bringt er – ob roh als Salat, gekocht, gefüllt oder überbacken – Abwechslung auf den Speiseplan.

Lauch

Reich an: Selen, Mangan und Zink. Frauen, die häufig an Blasenentzündungen leiden, sollten vermehrt Lauch essen, denn das Senföl Allizin wird über die Nieren in die Harnblase ausgeschieden und wirkt antibakteriell. Tipp: In der Küche gibt Lauch aufgrund seines würzigen Geschmacks vielen Gerichten das gewisse Extra. Er passt natürlich auch in Suppen, Eintöpfe oder in eine Quiche.

Von nährstoffreichen Blättern und Handschuhen

Lauch oder Porree: Mit seinen lang gezogenen, schlauchförmigen Blättern und seinem schärfenden Aroma ist er in der Küche meist der Mittelpunkt. Verwenden Sie möglichst viele von den grünen, nährstoffreichen Blättern. Zusammen mit geschnittenen Kartoffeln in etwas Milch aufgekocht, entsteht ein geradezu delikates Gericht. Ebenso ein ideales Lebensmittel für eine Schlankheitskur sind Schwarzwurzeln. Sie verdienen eine viel grössere Bedeutung, als ihnen im Allgemeinen zugebilligt wird. Der sogenannte Winterspargel aktiviert den Zellstoffwechsel, und B-Vitamine sorgen für mentale Leistungsfähigkeit. Ganz besonders nennenswert sind das enthaltene Inulin. Beim Verarbeiten von frischen Schwarzwurzeln gilt es jedoch etwas zu beachten: Tragen Sie beim Schälen eine Küchenschürze und Gummihandschuhe. So verdrecken Sie Ihre Finger nicht und sind auch vor dem austretenden, klebrigen Milchsaft der Wurzel geschützt. Die unscheinbare Knollensellerie gilt als wahre Vitamin-BBombe. Für die Verarbeitung in der Küche müssen Sie die Knolle gut waschen und die braune Schicht abschälen. Sellerie schmeckt roh oder gekocht verarbeitet. Ganz fein ist er auch in dicke Scheiben geschnitten und in einem Bierteig ausbacken.

Schwarzwurzeln

Reich an: Wasser (80 %), Inulin, Eiweiss, Phosphor, Kalzium und Spurenelementen wie Mangan, Eisen und Zink. Tipp: Wem die Schälerei zu mühsam ist, der kann die Schwarzwurzeln mit etwas Kümmel 20 Minuten in Essigwasser kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken. Die Haut lässt sich problemlos abziehen.


SAISONKÜCHE Fenchel

Reich an: Folsäure, Kalium, Vitamin B6 und Spurenelementen wie Zink, Kupfer, Jod und Fluor. Tipp: Frischer Blumenkohl hält sich ungewaschen in einem Beutel im Kühlschrank bis zu zehn Tage. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Röschen dicht geschlossen und weiss sind.

AUFGEGABELT

Reich an: Vitamin C, Ballaststoffen, Kalium, Aminosäuren und Spurenelementen. Tipp: In der Küche führt Fenchel zwar noch immer ein Mauerblümchendasein. Zu Unrecht: Denn gewürzt mit Pfeffer, Koriander, Muskatnuss, Olivenöl, Essig, Zitronensaft oder mit saurem Obst, wie Orangen oder Äpfeln, harmoniert er ausgezeichnet.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Schwarzweiss

Sellerie

Reich an: Sämtlichen B-Vitaminen, ätherischen Ölen, Kalium, Vitamin A und Pantothensäure. Sellerie hat eine wassertreibende Wirkung. Tipp: Greifen Sie am besten zu frischem, einzeln angebotenem Knollensellerie. Junge Pflanzen tragen das aromatische Laub für Suppengemüse.

Bilder Fotolia (3), iStockphoto (1), Gian Vaitl (1)

Blumenkohl

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Endlich ist der Sommer durch. Hitzewelle und das kalte Schaumsüppchen sind nicht mein Ding. Herbst und Winter mag ich, lange Abende mit Kerzenlicht und Wintergemüse sowieso. Dabei spielen geröstete Brotbrösel eine wichtige Rolle. Zuerst blanchiere ich Schwarzwurzel, Blumenkohl und Knollensellerie, dann schwenke ich die Schwarzwurzeln mit Bröseln in Butter. Fertig. Danach kommt der Blumenkohl in eine ofenfeste Form, bevor ich ihn mit einer cremigen Cheddarkäsesauce überziehe. Darüber verstreue ich die in Butter geschwenkten Brösel. Und den in dicke Tranchen geschnittenen und blanchierten Knollensellerie paniere ich beidseitig mit Bröseln, brate ihn in Butter, lege die mit Mostbröckli umwickelten Gruyèretranchen zwischen zwei Selleriescheiben und lasse das Ganze als «Cordon bleu» im Ofen schmoren, bis der Käse cremig wird. Einfache Gerichte, bei denen nicht das Fleisch die Hauptrolle spielt und die man selbst im Winter im Freien vor dem Feuer geniessen kann. Also Gartenmobiliar nicht verstauen, man weiss ja nie. Nein, ich spinne nicht. Ausprobieren. Tut echt gut.


IHRE REGION MIGROS NE-FR

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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AGENDA

Neues zu «On The Beach»

Marie-Elsa Sgualdo in Begleitung von Vincent Adatte, der «On The Beach» beim Grand Prix culturel Migros präsentiert hat.

Bild: Brüder Guillaume, Pierre Dubois

Für die Preisträgerin des Grand Prix culturel Migros NeuenburgFreiburg 2009, Marie-Elsa Sgualdo, verging die Zeit zu schnell. Sie wurde mehrere Monate lang von den Dreharbeiten ihres Studienabschlussfilms «Bam Tchak» in Anspruch genommen. Dieser wurde gerade für den Schweizer Wettbewerb CHurzfilm an den Kurzfilmtagen in Winterthur nominiert. Deshalb hat Marie-Elsa Sgualdo die Dreharbeiten für «On The Beach» auf 2011 verlegt. Ihr Filmprojekt wurde 2009 von der Jury des Grand Prix culturel Migros Neuenburg-Freiburg mit 50 000 Franken prämiert. Die Filmemacherin hatte im vergangenen Jahr viel zu tun. Sie hat die Locations für «On The Beach» ausgesucht, das Drehbuch ausgefeilt und vor allem verstärkt Castings für die verschiedenen Schlüsselrollen des künftigen mittellangen Films abgehalten. Die wenigen Monate, die ihr vor dem Dreh verbleiben, gestatten ihr, das Filmaufnahmeteam zusammenzustellen, das genau ihren Ambitionen entspricht. Diese lauten: nur mit den Mitteln des Kinos die unbeschreibliche und widersprüchliche Zeit der Jugend einzufangen.

Eine Verzauberung unserer kleinen amüsanten Welt: Szene aus dem Film «Jolieville».

Die Preisträger des Grand Prix culturel

«Jolieville»: So der Titel eines 3D-Kurzfilms, den die Brüder Guillaume und die Regisseurin Sylviane Tille für Herbst 2011 vorbereiten.

W

illkommen in Jolieville! Die Preisträger 2010 des Grand Prix culturel Migros Neuenburg-Freiburg, die Filmemacher Frédéric und Samuel Guillaume sowie die Regisseurin Sylviane Tille, begnügen sich nicht mit dem Bau ihres Traumhauses. Nein, sie bauen gleich eine Stadt: Jolieville. Ein adrettes Wohnviertel, wie sie bei uns laufend entstehen, worin sich viele kleine tägliche Rituale abspielen. Auf einmal bekommt diese Ordnung Risse oder gerät aus den Fugen und löst damit viele Mini-Tragikomödien aus, die in ihrem Geist denen des rebellischen Jacques Tati in nichts nachstehen. Die Brüder Guillaume («Max & Co») haben das Projekt «Jolieville» eigens für den mit 50 000 Franken dotierten Grand Prix culturel Migros geschaffen. Als 3D-Filmtechnikfans wenden sie deren halluzinatorische Eigenschaften an, um unsere kleine urbane Welt wieder neu zu bezaubern. Sie tun dies

Sylviane Tille, Regisseurin, flankiert von den Brüdern Guillaume: Die Preisträger des Grand Prix culturel 2010.

mit einer Prise Humor, gerade so viel, um den Blick, den wir auf uns selbst werfen, aufzufrischen. Diese humoristische Poetisierung des Wohnens ¬ in einer neuartigen Verbindung aus Spitzentechnologie und liebevoller menschlicher Nähe ¬ ist Stoff für eine Serie von winzigen Kurzfilmen. Deren köstliche Verstrickun-

gen kann man zuerst in den Quartieren entdecken, wo sie gedreht wurden. Ebenso wurden deren alte Kinetoskope wieder auf Vordermann gebracht. Die ersten Besuche in «Jolieville» sind für Herbst 2011 vorgesehen.

Vincent Adatte, Pate vom «Kino» des Grand Prix culturel Migros


IHRE REGION MIGROS NE-FR

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

AGENDA

Trockenfrüchte — wertvolle Energie

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Wohlbefinden und innere Entwicklung

Mit Reiki ist es möglich, die Energie in uns zu finden, um Harmonie und Lebenskraft zu gewinnen.

Bild: Shutterstock, Kost

Trockenfrüchte kann man einfach mitnehmen, sie sind jederzeit zum Verzehr bereit. Trockenfrüchte haben einen geringen Wassergehalt, dadurch können sie lange aufbewahrt werden. Man unterscheidet zwei grosse Familien von Trockenfrüchten: ölhaltige Trockenfrüchte, die eine Schale haben, wie Mandeln, Nüsse, und Pistazien, und weiche Früchte, denen Wasser entzogen wurde wie Aprikosen, Rosinen, Feigen, getrocknete Bananen, getrocknete Birnen, Pflaumen, Datteln, Äpfel etc. Bei dehydrierten Früchten handelt es sich um ganze oder in Stücke geschnittene Früchte, denen man vor dem Trocknen oft Zutaten beigibt, wie Süssmittel (kandierte Früchte) oder Säuremittel wie Zitronensaft. Trockenfrüchte können so verzehrt werden, wie sie sind. Man verwendet sie auch in der Küche, insbesondere in der Patisserie. Verglichen mit frischem Obst, ist die Faserkonzentration grösser und der Mineralstoffgehalt wie Kalzium, Kalium, Eisen usw. höher. Trockenfrüchte behalten quasi ihren Nährwert, den sie in frischem Zustand haben, und liefern viel Energie. Man kann sie überall als Zwischenmahlzeit mitnehmen. Schon bei geringem Verzehr liefern sie viele Kohlehydrate, weshalb sie gern von Sportlern verwendet werden.

D

as aus Japan stammende Reiki ist eine uralte sakrale Kunst, die noch immer jung ist. Es geht dabei um das Erlernen einer sehr alten Technik, um Handauflegen zur körperlichen und psychischen Heilung und Harmonisierung durch die Aktivierung der Energie, die aus dem universellen Leben und unserer Lebenskraft herrührt. Reiki ist ein japanisches Wort und bedeutet universelle Lebenskraft. Rei steht für die Lebensenergie aus dem Universum und ki für die Energie in uns selbst. Dabei handelt es sich um ein natürliches Therapiesystem, aber auch um eines der weltweit am meisten verbreiteten Instrumente zur persönlichen Entwicklung. Für diese einfache Methode braucht man keine besondere Begabung. Sie ist für jeden zugänglich, der dazu bereit ist, in Harmonie leben zu wollen. Man kann sie sogar an einem Tag in der Klubschule erlernen. Tatsächlich ist alles in uns angelegt, direkt vor unseren Augen. Die Ziele der am Samstag stattfindenden Kurse sind: ➔ Definition von Reiki, der Ursprung der verschiedenen ReikiFormen ➔ Einführung und warum braucht es eine ➔ Konzentration und Visualisierung beim Reiki ➔ Funktion der Chakras (Energiepunkte) und der sieben primären Chakras ➔ Funktion der Nadis (Energiefluss) ➔ Studium des Mantras ersten Grades

Dank Reiki kann man sich selber und andere behandeln und zu innerer Balance finden.

➔ Position der Hände und Behandlungspunkte. Lassen wir uns überraschen und lernen wir uns selbst immer besser kennen in einer Welt, in welcher der menschliche Instinkt verloren gegangen ist. M. Jüni

Nächste Kurse

Neuenburg, 4. Dezember 2010 La Chaux-de-Fonds, 8. Januar 2011 Freiburg, 12. März 2011 Bulle, 18. Juni 2011

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


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IHRE REGION MIGROS NE-FR

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Die AbsinthKekse sind eine sehr beliebte Süssigkeit im Neuenburger Land.

Einblicke in Ihre Genossenschaft

Absinth einmal süss — in Form von Keksen «Aus der Region.».

instantsdevie@gmnefr.migros.ch

an diese gebogenen, hauchdünnen Bricelets, die Tanten und Grossmütter zum Kaffee, Fruchtsalat oder einem Eisbecher reichten. Und so kam ihm die Idee, den Anis durch Absinth aus dem Val-de-Travers zu ersetzen. Das war 2005, das Verbot dieses wegen seiner verhängnisvollen Folgen verteufelten Alkohols war gerade aufgehoben worden, «und ich war auf der Suche nach einer originellen Note für meine Desserts». Innerhalb eines Monats hatte Giuseppe Ferradini, Gastronomiefachmann und gut 45 Jahre im Geschäft, sein Rezept ausgearbeitet. Es folgten Degustationen. Zuerst allein, dann mit der Familie und schliesslich mit den Gästen seines Restaurants. Seither fertigt Giuseppe Ferradini ein handwerk-

liches Produkt aus einem Teig an, dessen Rezept ausschliesslich eine Familienangelegenheit ist. Und die Biscuits de la Fée Verte wurden in das Migros-Sortiment aufgenommen. Eine beliebte Süssigkeit, die

sehr trocken aufbewahrt werden muss, damit sie schön knusprig bleibt. Diese Kekse werden in Form von 100-Gramm-Paketen in allen Neuenburger Läden der Genossenschaft angeboten. FGi

Diese Woche Absinth, sehr beliebt im Kanton Neuenburg, eignet sich für viele Spezialitäten. Unter anderem für die Kekse vom renommierten Gastronom Giuseppe Ferradini.

Giuseppe Ferradini, 45 Jahre im Gastgewerbe, ist ein Koch mit spritzigen Ideen.

Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg

Nächster Einblick Der Gastspielsaal Equilibre in Freiburg.

Bilder: P.-W. Henry

W

enn er von seinen AbsinthKeksen spricht, funkeln die Augen von Giuseppe Ferradini. Als ob er das uralte Rezept dieser Nascherei toskanischer Herkunft gerade erst erfunden hätte. Für den heutigen Geschmack überarbeitet, wird es mit Zutaten aus der Neuenburger Region hergestellt. «Was ihnen das sehr begehrte und anerkannte AdR-Label eingebracht hat», betont der Gastronom stolz. Er erinnert daran, dass es die Novizinnen eines Klosters gewesen sein sollen, die als Erste diese sehr speziellen Biskuits angefertigt haben. Und zwar, indem sie einen Teig aus Mehl, Eiern, Zucker und Anis um Hostienzangen wickelten, bevor sie sie in den Ofen schoben. Giuseppe Ferradini erinnerte sich


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

BABY CLUB

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Stilbildend: Hollywoodstars John Travolta mit Uma Thurman in «Pulp Fiction».

Eisprung-Shopping

Sie haben eben knallrote Stilettos und ein kleines Schwarzes gekauft, obwohl Sie eigentlich der Jeans-und-Turnschuhe-Typ sind? Dann könnte der Eisprung nahen. Amerikanische Wissenschafter haben herausgefunden, dass sich Frauen in der Zeit des Eisprungs Kleider kaufen, die ihre Weiblichkeit unterstreichen. Und sie tun das weniger darum, um Männer zu beeindrucken, sondern um

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Finden Sie tanzende Männer verführerisch? ➔ Ja, das törnt mich an ➔ Nein, richtige Kerle tanzen nicht ➔ Tanzen ist unsexy

ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE

Bilder Cinetext, Blickwinkel, Getty Images

Einkaufen: An den fruchtbaren Tagen wählt Frau Reizvolles.

potenzielle Rivalinnen auszustechen. Im Rahmen der Studie wurden Frauen während des Eisprungs Bilder von schönen und unattraktiven Frauen gezeigt. Anschliessend wurden sie zum Kleiderkauf aufgefordert. Jene Frauen, denen Bilder von hübschen Frauen vorgelegt wurden, kauften deutlich körperbetontere Kleider ein als solche, denen unattraktive Frauen gezeigt wurden. P.S. Frauen schaffen es während der Zeit ihres Eisprungs auch eher, den Mann ihrer Träume für sich zu gewinnen. Wer weiss, vielleicht sehen wir uns ja schon bald beim Baby Club? Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

Frage von letzter Woche

Der perfekte Balztanz D

ie besten Chancen haben Männer auf dem Tanzparkett – wenn sie es richtig machen. Forscher der britischen Northumbria University in Newcastle liessen 39 Frauen den Tanzstil von 19 Männern bewerten. Dabei kam heraus: Ausladende Bewegungen kommen beim weiblichen Geschlecht besonders gut an. Frauen lieben es, wenn Männer beim Tanzen deutlich zeigen, wie biegsam ihr Nacken und wie beweglich ihr

Rumpf und ihre Hüften sind. Herausragende Bewertungen bekamen in dem Test ebenfalls jene Männer, die beim Tanzen das Knie besonders schnell bewegten. Grund für die betörende Wirkung: Die Wissenschafter vermuten, dass gerade diese Bewegungen verraten, wie gesund und körperlich fit ein Mann ist.

Wo fühlen Sie sich wohler? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

26 %

In Teams mit mehr Männern.

61 %

In gut durchmischten Teams.

13 %

In Teams mit mehr Frauen.

Daniel Schifferle

Quelle: www.menshealth.de

IIN FORM

VVollkorn für Waschbrettbauch Unbehinderte Aussicht: Sixpack verträgt keinen Speck.

Ba Bauchfett ist nicht nur un unschön, die berüchtigte Wampe gilt auch als Risikofaktor für He Herz-Kreislauf-Krankheiten un Diabetes. Ein Rezept, wie und ma den Taillenumfang unter man Ko Kontrolle halten kann, haben am amerikanische Wissenschafter he herausgefunden: Mehrere

Portionen Vollkorn jeden Tag und weniger Weissmehlprodukte können das Bauchfett offenbar zum Schmelzen bringen. Für die Studie hatten die Forscher knapp 3000 Männer und Frauen im Alter zwischen 32 und 83 Jahren untersucht.


120 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Das Ende der Ausreden

Wenn es um die Gesundheit geht, müssen sich die meisten eingestehen: «Ich könnte mehr tun.» Weshalb treiben wir also nicht mehr Sport? Ausreden, nichts als Ausreden!

T

ausend Gründe hindern uns daran, gesünder zu essen oder uns mehr zu bewegen. Auch wenn diese Gründe oft schlicht Ausreden sind, stellen sie für viele von uns schier unüberwindbare Hindernisse dar. Sei es im Alltag, wo wir mit einem jederzeit verfügbaren Überangebot an

kalorienreichen Nahrungsmitteln konfrontiert werden. Oder im Arbeitsprozess, wo die meisten körperlichen Aktivitäten wegrationalisiert wurden. Doch die Barrieren, die es auf dem Weg zu einem gesünderen Leben zu überwinden gilt, sind nicht so hoch, wie wir denken. Philippe Beissner, leiten-

der Arzt am Stoffwechselzentrum der Klinik Hirslanden in Zürich, kennt die häufigsten Gründe, die wir geltend machen, um uns vor einem gesunden Lebensstil zu drücken. Und er erklärt, warum es nur Ausreden sind. Texte Thomas Vogel Illustrationen Oreste Vinciguerra

Die Süsshunger-Ausrede

«Ich kann meinen Hunger auf Süsses nicht bändigen» Süsse Gelüste und eine Essstörung sind zwei verschiedene Dinge. Bei einer Essstörung hilft Betroffenen nur eine psychologische Behandlung. Bei normalen süssen Gelüsten hingegen sollte man sich auf keinen Fall Schokolade und andere Süssigkeiten verbieten. Damit erreicht man das Gegenteil: Der Drang wird grösser und das schlechte Gewissen ebenfalls. Gönnen Sie sich täglich etwas Süsses, massvoll und geplant – und ohne schlechtes Gewissen. ➔ Tipp*: Stellen Sie am Wochenbeginn für jeden Tag eine kleine Portion Süsses bereit. Das kann zum Beispiel eine Reihe Schokolade sein, einzeln verpackt. Planen Sie diese Portion gezielt als Dessert nach dem Essen ein und essen Sie sie mit Freude.


BESSER LEBEN IN FORM

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Die Stress-Ausrede

Die Schon-aufgegeben-Ausrede

«Ich nehme ja doch immer wieder zu»

Die grösste Abnehmstudie weltweit, die National Weight Control Registry, fördert vier Massnahmen zutage, die helfen, das Gewicht dauerhaft zu halten: vollwertiges Morgenessen, weniger als zehn Stunden wöchentlich vor dem Fernseher verbringen, sich mindestens eine Stunde pro Tag bewegen und regelmässig auf die Waage stehen.

➔ Tipp: Wägen Sie sich mindestens einmal wöchentlich immer zur gleichen Tageszeit unter gleichen Bedingungen (unbekleidet morgens direkt nach dem Aufstehen). Dokumentieren Sie Ihr Gewicht in einem Tagebuch. So bemerken Sie auch Gewichtsveränderungen in die falsche Richtung rechtzeitig und können reagieren, bevor das Problem zu gross wird.

«Der Stress im Alltag erschöpft mich zu sehr, um mich auch noch zu bewegen» Das ist ein Problem. Um sportlich aktiv zu sein oder abnehmen zu können, müssen die Reserven grösser sein als die Lasten. Denn abnehmen und danach das Gewicht zu halten, ist anstrengend. Wem also das Leben an sich schon zu anstrengend ist, der muss sich zuerst Energiereserven schaffen. Das heisst, zuerst im Leben aufräumen, den Stress beseitigen oder lernen, damit umzugehen. Es kann helfen, sich im Alltag kleine Entspannungsinseln einzubauen. ➔ Tipp: Wenn die Belastungen zu gross sind, überlegen Sie sich, wer Ihnen Unterstützung bieten kann. Sie sind nicht alleine.

Die Bringt-doch-nichts-Ausrede

Die Hohe-Ansprüche-Ausrede

«In meinem Alter lohnt sich der Aufwand nicht mehr»

Das liegt vielfach daran, dass man sich unrealistische Ziele setzt, die nicht erreicht werden können. Das frustriert dauerhaft. Ein erstes realistisches Ziel ist zum Beispiel eine Gewichtsabnahme um zehn Prozent ohne zeitliche Vorgabe. Wer Wochenziele braucht, sollte sich nicht mehr ein halbes bis ein ganzes Kilogramm Gewichtsverlust pro Woche vornehmen. Wichtig: Je länger man bereits am Abnehmen ist, umso langsamer purzeln die Pfunde. Man sollte sich auch von der Vorstellung verabschieden, perfekt sein zu müssen. Menschen, die bei einer Diät Perfektion von sich verlangen, scheitern oft vorzeitig.

Gute Fitness und eine Gewichtsreduktion führen in jedem Alter zu einer besseren Lebensqualität. Ein Ziel kann sein, wieder besser Treppen steigen oder sich wieder die Schuhe binden zu können. Eine Faustregel: Ausdauertraining bewahrt vor dem Arzt, denn es ist gut für das Herz-Kreislauf-System. Krafttraining bewahrt vor dem Pflegeheim, denn es erhält die körperliche Selbständigkeit. Besuchen Sie ein dem Alter angepasstes Krafttraining im Seniorenturnen oder Fitnesszentrum.

«Ich habe nicht das nötige Stehvermögen»

➔ Tipp: Statt nur Gewichtsziele zu setzen, sollte man auch Massnahmenziele ins Auge fassen. Diese sind häufig einfacher zu erreichen. Ein Beispiel: Ich möchte bis Ende Monat jeden Tag eine halbe Stunde zu Fuss gehen.

➔ Tipp: Lassen Sie sich vor dem Training vom Arzt untersuchen. Besonders wenn Sie über 50 sind oder an Herz-Kreislauf-Krankheiten leiden. Achten Sie als Neu- oder Wiedereinsteiger darauf, langsam zu beginnen und die Belastung allmählich zu steigern.

Lesen Sie weiter auf Seite 122


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Die Krankheits-Ausrede

Die Selbstbetrugs-Ausrede

«Ich darf keinen Sport treiben, denn ich habe Diabetes/einen hohen Bluthochdruck»

Die Täuschungs-Ausrede

«Ich esse wenig, nehme aber nicht ab»

Die Portionengrösse allein ist nicht entscheidend, sondern wie viele Kalorien auf dem Teller sind. Wer nur das Essen sieht und nicht auch seine Zusammensetzung, lässt die Hälfte ausser Acht. ➔ Tipp: Nehmen Sie kleinere Teller. Es führt zu mehr Zufriedenheit, wenn man einen kleinen vollen Teller vor sich hat als einen grossen halb leeren. Dies gilt auch für Gläser, aus denen Sie kalorienhaltige Getränke trinken.

«Ich jogge jeden Tag eine halbe Stunde, das ist Bewegung genug»

Werden Diabetes und Bluthochdruck vom Arzt richtig behandelt, stellen beide kein Hindernis für sportliche Aktivitäten dar. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass regelmässige Bewegung den Blutdruck reduziert und im besten Fall sogar Medikamente ersetzen kann. Drei- bis viermal wöchentlich mindestens eine halbe Stunde Bewegung senkt dauerhaft den Blutdruck und verhindert (oder vermindert zumindest) den altersbedingten Blutdruckanstieg. ➔ Tipp: Für Regentage empfiehlt sich ein Crosstrainer für zu Hause. Das ist aus medizinischer Sicht das Beste, was jemand machen kann. Der Crosstrainer beansprucht am meisten Muskelgruppen, und die Bewegungen darauf sind fliessend, und die Gelenke werden geschont.

Wer die restlichen 23,5 Stunden des Tages untätig herumsitzt, dem genügt eine halbe Stunde joggen nicht. Wichtiger als die tägliche Bewegungszeit ist aber ohnehin die Summe des wöchentlichen Kalorienverbrauchs durch sportliche Betätigung: Für Männer sind 3500 Kalorien ideal, Frauen genügen bereits 2500 Kalorien pro Woche, um das Körpergewicht zu halten. ➔ Tipp: Lassen Sie sich von einem Facharzt einen Bewegungssensor verpassen. Der misst über eine Woche jede Bewegung — sei es im Bett, bei der Arbeit oder eben beim Joggen. So sehen Sie ganz genau, woran Sie sind und wie viel Sie sich wirklich bewegen.

Lesen Sie weiter auf Seite 124

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124 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Die Vererbungs-Ausrede

«Dick sein ist bei mir genetisch bedingt»

Das stimmt bei einem Teil der übergewichtigen Menschen tatsächlich. Es gibt eine genetische Veranlagung zum Fett ansetzen. Allerdings gilt: Die Gene laden zwar die Waffe, doch die Umgebung zieht den Abzug. Das heisst, jemand mit einer genetischen Veranlagung zu Übergewicht wird in der heutigen normalen Umgebung unweigerlich dick. Doch würde derselbe Mensch zum Beispiel in der Wildnis als Holzfäller hart arbeiten, hätte auch er keine Probleme, die zugeführten Kalorien zu verbrennen. Also auch eine Person mit einer moderaten genetischen Veranlagung zur Fettleibigkeit kann mit der richtigen Ernährung und genügend Bewegung sein Gewicht unter Kontrol-

le halten. Der betroffene Mensch kann zwar nichts für sein Übergewicht, aber er ist der Einzige, der etwas dagegen unternehmen kann. Akzeptieren Sie, dass Sie schneller Fett ansetzen als andere, aber geben Sie deswegen nicht auf. Setzen Sie sich ein Ziel, und es muss nicht das Idealgewicht sein. ➔ Tipp: Kaufen Sie kleine Packungen. Studien zeigen, dass Leute, die grosse Packungen in der Küche lagern, automatisch auch grössere Einzelportionen konsumieren. * Die Tipps stammen von Philipp Beissner. Mehr Tipps und Infos: www.richtigfitab50.de www.sportunionschweiz.ch www.baspo.admin.ch www.bfu.ch www.seniorweb.ch www.nwcr.ws (in englisch)

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Philippe Beissner, sind alle diese Barrieren nicht einfach Ausreden esssüchtiger dicker Menschen? Auf keinen Fall. Es geht bei der Gewichtskontrolle nicht um Ausreden, sondern um reale Barrieren! In der antiquierten Vorstellung von Übergewicht stellt man sich vor, dass Fettleibigkeit die Ausprägung der Sünde ist, nämlich der Faulheit und Völlerei. In dieser Sicht der Welt sind alle Probleme, die sich dem übergewichtigen Menschen stellen, nur Ausreden. Natürlich kann man das Problem so sehen, das ist ähnlich effizient wie die Ansicht, dass HIV und Aids die gerechte Strafe für sündhaftes Verhalten sind. Und wo liegen die wirklichen Gründe? Die Lebensumstände in den letzten Jahrzehnten haben sich radikal verändert, hier liegen die Gründe für die Übergewichtsepidemie. Man spricht heute von einer überge-

wichtsfördernden Umgebung. In diesem «toxic environment» (Anm. der Redaktion: giftige Umgebung) nehmen die Menschen, die eine biologische Ausprägung für Übergewicht haben, gnadenlos zu. Diese externen Faktoren als Ausreden zu bezeichnen ist unfair und zynisch. Wo sehen Sie die grössten Probleme? Ein Punkt ist sicher das ständige Angebot an verlockenden, aber kalorienreichen Speisen und Snacks zu unmöglichen Zeiten und an den unnötigsten Orten. Zum Beispiel im Möbelgeschäft, in der Post, an der Tankstelle, am Bahnhof. Störend sind auch wachsende Portionengrössen bei Mahlzeiten, Snacks und Softdrinks. Sie verschieben die gelernten Werte, wie gross eine normale Mahlzeit sein sollte. Vor noch nicht langer Zeit mass eine normale Cola drei Deziliter. Heute sind es bereits fünf Deziliter.


BESSER LEBEN IN FORM

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Die Keine-Zeit-Ausrede

«Ich habe keine Zeit für Sport»

Zeitmangel ist für viele Menschen ein Problem. Um die Gesundheit zu verbessern, sind pro Woche mindestens 3 mal 30 Minuten sportliche Aktivität notwendig. Wer abnehmen will, braucht neben einer Ernährungs umstellung mindestens einmal täglich eine bis eineinhalb Stunden körper liche Betätigung. Zum Beispiel mit einem gemischten Programm: ein Teil intensiver Sport, ein Teil Steigerung der Alltagsaktivitäten wie Treppe statt Lift oder zu Fuss statt mit dem Bus.

➔ Tipp: Schneller gehen, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder zum Supermarkt. Tätigkeiten vermeiden, bei denen man nur sitzt, die Zeit vor dem TV reduzieren.

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für die Übergewichtsepidemie» Was schlagen Sie vor? Die führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet haben das Dilemma längst thematisiert, sie verlangen einen Paradigmen-Wechsel: Die Forderung nach individueller Anstrengung an die Betroffenen allein ist langfristig wirkungslos. Es braucht eine Veränderung der übergewichtsfördernden Umgebung. Erst dann haben Übergewichtige eine faire Chance, langfristig ein besseres Gewicht zu erreichen. Man muss endlich aufhören, die Opfer zu beschuldigen. Welche typischen Fallen warten auf den gesundheits- und linienbewussten Konsumenten? Typische Fallen finden sich zum Beispiel in Süssgetränken: Milchmixgetränke wie Joghurtdrinks, Energydrinks oder alle Arten von alkoholischen Getränken. Besonders aber auch gezuckerte Softdrinks und Fruchtsäfte — auch solche, die als ungezuckert

deklariert sind, enthalten Unmengen an Fruchtzucker. Ganz schlecht schneidet die populäre Apfelschorle ab, die mit Fruchtzucker gesüsst wird. Denn dieser macht besonders schnell dick. Wieso scheitert man mit einer Diät meistens? Eine Diät allein löst das Problem nicht. Denn eine Diät ist zeitlich begrenzt ausgerichtet. Um dauerhaft abzunehmen, braucht es aber eine langfristige Änderung des Lebenswandels. Also eine nachhaltige Ernährungsumstellung und vor allem mehr Bewegung. Wieso bewegen wir uns denn heute weniger als früher? Weil der hinterste und letzte Winkel inzwischen durch öffentlichen Verkehr erschlossen ist und weil fast jeder ein motorisiertes Fahrzeug besitzt. Unser Lebensstil hat sich in vielen Bereichen gewandelt: Kinder werden zur Schule gefahren. Anstelle vom tägli-

chen Einkauf zu Fuss in diversen Kleinläden, fährt man einmal pro Woche mit dem Auto in den Supermarkt. Am Arbeitsplatz wird jede Bewegung wegrationalisiert. Und selbst Velos werden heute mit Elektromotoren ausgestattet. Was ist denn an ein bisschen Übergewicht so schlimm? Übergewicht führt erwiesenermassen zu einer Reihe gesundheitlicher Störungen wie erhöhtem Blutdruck, schlechten Cholesterinwerten, Diabetes. Das Risiko von HerzKreislauf-Erkrankungen steigt, und Übergewicht kann Krebs fördern. Kurz: Übergewicht kostet Lebensjahre. Was halten Sie vom umstrittenen Body-Mass-Index BMI? Der BMI bietet eine einfache und gute Möglichkeit das Ausmass des Übergewichts zu ermitteln — nicht mehr und auch nicht weniger. Er sagt aber nichts über das Gesundheitsrisiko aus.

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Null Bock auf Schule

Rund die Hälfte aller Schüler schwänzt gelegentlich. Wird aus dem Gelegentlich ein Oft, sollten Eltern handeln. Sonst gefährden sie die Zukunft ihrer Kinder.

Rezepte gegen das Schwänzen

Bild dpa

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and aufs Herz, haben Sie nicht auch mal die Schule geschwänzt? Die Einzige waren Sie bestimmt nicht: Eine Studie der Uni Freiburg zeigt, dass die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler gelegentlich der Schule unerlaubt fernbleibt. «Wenn ein Kind schwänzt, stimmt etwas nicht», sagt Peter Gutzwiller, Leiter des Schulpsychologischen Dienstes Basel. Für ihn ist jede Form von Schwänzen eine Folge von anderen Problemen, beispielsweise zu Hause. Häufig kämen dazu weitere Symptome wie Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Essprobleme. Das zeigt auch die Freiburger Studie: Für gelegentliches Schwänzen besonders anfällig sind Kinder mit familiären Problemen, erfolglose Schüler und

➔ Besprechen Sie den Einsatz der Jokertage zu Beginn jedes Semesters (auch wenn Ihr Kind nicht schwänzt). ➔ Sprechen Sie sofort mit dem Kind und ergründen Sie gemeinsam die Motive fürs Schwänzen. Drohen und strafen Sie aber nicht, sondern zeigen Sie dem Kind, dass Sie es ernst nehmen. ➔ Nehmen Sie Kontakt mit der Lehrperson auf und ziehen Sie am gleichen Strick. ➔ Wenn alles nichts nützt: Wenden Sie sich an den Schulpsychologischen Dienst.

solche aus bildungsfernen Familien. Und das Schwänzen nimmt mit dem Alter zu. Erstaunlich auch, dass Mädchen etwas häufiger schwänzen als Buben. Anders sieht es bei den wahren Schulverweigerern aus. Hier sind die Kna-

Keine Lust auf das Klassenzimmer: Problembelastete Kinder sind besonders anfällig fürs Schwänzen.

ben stärker vertreten. Zu den Schwänzenden gehören vor allem auch Kinder, die unterfordert sind oder mit der Schule und den Lehrpersonen nicht klarkommen.

Frühes Einschreiten verhindert Teufelskreis

Und warum bleiben die Teenies der Schule fern? Am häufigsten nennen sie (es waren mehrere Antworten möglich), dass sie null Bock auf Schule haben (64 Prozent), viele wollen einfach nur ausschlafen (42 Prozent), andere einer Prüfung ausweichen (31 Prozent). Und 7 Prozent gaben an, dass sie wegen irgendeiner Form von Mobbing der Schule fernblieben. Statt in der Schule zu lernen, verbringen drei Viertel der Befragten die Zeit alleine zu Hause. Um nicht in die Schule zu müssen, spielt mehr als die

Hälfte der Kinder den Eltern eine Krankheit vor. Und fast jedes fünfte Kind hat schon die Unterschrift der Eltern unter der Entschuldigung gefälscht. Da schwänzende Kinder und Jugendliche bald den Anschluss verpassen und in einen Teufelskreis geraten, ist ein frühes Einschreiten wichtig. Sonst kann das Schwänzen schnell einreissen. Häufig merken die Eltern allerdings gar nicht, dass ihr Kind der Schule fernbleibt. «Für uns ist es deshalb wichtig, die Eltern sehr rasch einzubeziehen», sagt Christian Bigler, Schulleiter an der WBS Bäumlihof (8. und 9. Schuljahr in Basel). «Das tun wir auch, wenn ein Kind viele entschuldigte Absenzen aufweist.» Ausserdem werde der Schulsozialarbeiter beigezogen. In vielen Fällen


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

seien die Ursachen fürs Schwänzen relativ einfach zu beseitigen, da die Kinder oft bloss mehr Beachtung erhalten möchten. Wichtig sei auch der Austausch zwischen den Lehrkräften, um auffälliges Verhalten schnell zu bemerken. Die Freiburger Studie zeigt zudem, dass klare Absenzenregelungen an den Schulen vorbeugend wirken. Jörg Jermann, Schulleiter an der WBS Holbein in Basel: «Mit Absenzen sind wir sehr streng. Wer unentschuldigte im Zeugnis aufweist, hat auf dem Lehrstellenmarkt heute praktisch keine Chance mehr.» Milena Conzetti

www.migrosmagazin.ch Welche Gründe hatten Sie fürs Schwänzen? Häufigste Ursachen und der Bussenkatalog.

Absenzen können teuer werden

Die Eltern sind von Gesetzes wegen verpflichtet, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, können sie mit empfindlichen Ordnungsbussen bestraft werden. Diese können von ein paar Hundert bis 5000 Franken im Wiederholungsfall gehen — je nach Schwere des Falls und je nach Kanton, denn die Bussen bei Vergehen gegen die Schulgesetzgebung sind kantonal geregelt. Notorische Schwänzer werden zudem in der Regel den Schulbehörden gemeldet, die daraufhin die Eltern zitieren.

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

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130 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Ein Herz für Minderheiten Plötzlich war der Lerchensporn da. Hatte sich klammheimlich über die grüne Grenze zwischen dem Nachbargarten und meinem Territorium geschlichen. Der Grenzschutz in Form einer Buchenhecke konnte ihn nicht aufhalten. Offenbar ist ihm bewusst, dass er illegal bei mir Unterschlupf gefunden hat, er duckt sich verschämt unter einen Rosenstrauch. Er hat auch schon für Familiennachzug gesorgt, ein paar Handbreit weiter fand ich einen zweiten Ableger. Selber hätte ich den Lerchensporn nie in den Garten geholt, er blüht gelb, und ich habe diese Farbe fast ganz aus meinem Garten verbannt. Aber jetzt, wo er schon da ist, sehe ich in ihm eine sonnige Bereicherung. Genauso wie in den Skabiosen, dem Habichtkraut und den Nachtviolen, die sich selbst angesiedelt haben. Die meisten integrieren sich gut. Nur ein militantes Grüppli von Jümpferli im Grünen scheint mit den Asylanten nicht klar zu kommen und versuchte, eine zugewanderte Schwarzäugige Susanna über den Beetrand zu drängen. Die kennen mein Herz für Minderheiten aber nicht, sie sind selber in hohem Bogen rausgeflogen. Und müssen sich ihrerseits bei den Nachbarn ein neues Plätzchen suchen.

Ab ins Winterquartier

Kübelpflanzen: Einige mögens warm statt kühl, andere machen ihren Winterschlaf lieber im Dunkeln als am Licht.

D

ie ersten harten Fröste haben mit ihrem Raureif die Gartenfreunde aufgeschreckt. In aller Eile wurden die Kübelpflanzen ins Winterquartier gezügelt, damit sie nicht frostigen Schaden nehmen. Allerdings ist nicht überall Eile angesagt. «Pflanzen, die auch im nördlichen Mittelmeerraum vorkommen wie zum Beispiel Oleander, Oliven oder Zitro-

nen, macht ein bisschen Frost nichts aus, das kennen sie aus ihrer Heimat», sagt Ramon Gschwend, 37, Verkaufsberater bei Migros Do it+Garden in Buchs SG. Der gelernte Gärtner ist ein Fan von südländischen Pflanzen; im milden Rheintaler Klima überwintert er einige sogar draussen. Die empfindlichen hingegen – und das sind immerhin rund 100

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MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin, hat sich mit einem gelben Eindringling arrangiert.


BESSER LEBEN GARTEN Töpfe – zügelt er im Herbst in seinen ungeheizten Hobbyraum. «Die meisten mediterranen Pflanzen mögen es hell und kühl», sagt Gschwend. Tiefe Minustemperaturen ertragen sie aber nicht, ideal sind fünf bis zwölf Grad. Das gilt vor allem für immergrüne Kübelpflanzen wie Zitrus, Rosmarin, Lorbeer, Oleander, Agaven, Schmucklilien (Agapanthus), Bleiwurz und Bougainvillea. Ganz austrocknen dürfen sie nie.

Einige Pflanzen lieben den ewigen Sommer

Für viele Pflanzen wird es draussen langsam zu kalt.

Laubabwerfende Pflanzen wie die Engelstrompete, Solanum, Fuchsien und Geranien hingegen überstehen die kalte Jahreszeit auch in einer fast dunklen Garage oder in einem Kellerraum mit kleinem Lichtschacht. Je kühler der Raum, umso weniger dürfen sie gegossen werden. «Agaven und Kakteen

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kommen praktisch ohne Wasser durch den Winter», erklärt der Fachmann. Die laubabwerfenden Pflanzen können im Herbst auch schon zurückgeschnitten werden: «Man darf sie ruhig um rund ein Drittel einkürzen», rät Gschwend. Das ist etwa bei der Engelstrompete nützlich, die im Sommer bis zu drei Meter hoch wachsen kann. Tropische Pflanzen hingegen schätzen es gar nicht, wenn sie in einen kühlen Abstellraum abgeschoben werden. Die Sonnenanbeterin (Sundavilla), Hibiskus, die kanarische Dattelpalme, Banane oder die Schönmalve lieben den ewigen Sommer und verbringen den Winter lieber im Wohnzimmer. Am besten in der Nähe eines Fensters. Vor allem in nördlichen Ländern werden auch Geranien im Wohnzimmer überwintert, sie danken den Wohlfühlaufenthalt mit laufend neuen Blüten. Haia Müller

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132 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

DIE AUTO-TESTFAMILIE

Immer offen für Neues

Mit einem neuen Türsystem will der Opel Meriva am Erfolg seines Vorgängers anknüpfen. Leserfamilie Muff aus Möhlin AG durfte den deutschen Kompaktvan testen. Ihr Fazit: ein gelungenes Familienauto.

E

s gibt kaum ein schöneres Kompliment für ein Auto: «Als wir vom Einkaufen zurückkamen, standen Leute bei unserem Meriva», berichtet uns Markus Muff schmunzelnd von seinen Erfahrungen: «Es hat mir Spass gemacht, das Auto zu erklären.» Vorzuführen gibt es einiges. Um 24 Zentimeter auf 4,29 Meter Länge zum Kompaktvan gewachsen, will der Meriva am Erfolg der ersten Generation anknüpfen. Dazu bringt der Fünfplätzer neben dem hoch flexiblem Sitzsystem und modularer Mittelkonsole vor allem «falsch» herum, also nach hinten aufschwingende Fondtüren mit. Diese «Flex Doors» erleichtern zum Beispiel den Zugang zu den Kindern im Fond: So kann man sie ohne störende Tür im Rücken im Kindersitz anschnallen. «Es ist zuerst eine Umgewöhnung, gefällt aber dann sehr gut», meint Cisalida Muff zum Türsystem des Meriva. Wie gut, können gerade die Muffs gut vergleichen: Der 39-jährige Zimmermann und die 36-jährige Familienfrau sind mit ihren Söhnen Jason (7) und Dylan (4) rund 35 000 Kilometer

im Jahr unterwegs – im Vorgängermodell, einem Opel Meriva von 2004. «Für Markus ist das Auto reine Nebensache, da er es beruflich nicht braucht. Aber für mich ist es tägliches Gebrauchsmittel», so Cisalida. Dabei fand die Familie aus dem aargauischen Möhlin innen kaum Kritikpunkte. Die vielen Knöpfe in der Mittelkonsole fielen als unübersichtlich auf – Gewöhnungssache. Die vom Verein «Aktion Gesunder Rücken» zertifizierten, sehr bequemen Sitze gefielen. Und genauso das luftige Raumgefühl und die Qualität. «Sehr sauber verarbeitet. Ein deutsches Auto eben. Chapeau!», bemerkt Markus schmunzelnd: «Auch die tiefe, ebene Ladekante hat Vorteile.» Lediglich die Sitzverstellung wünschen sich beide für häufige Fahrerwechsel einfacher gestaltet.

STECKBRIEF

Opel Meriva 1.4 Turbo Motor/Antrieb: Vier-Zylinder-Turbobenziner, 1364 ccm, 140 PS. 6-GangSchaltgetriebe, Frontantrieb. Alleskönner: Flexibilität Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,3 und schönes Design. s, Spitze 196 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,29 x 1,81 x 1,62 m, Kofferraum 400—1500 l, Gewicht 1360 kg. Verbrauch: 6,7 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss (Werksangabe) 156 g/km. Energieeffizienz B. Preis: ab 28 300 Franken.

Ein tolles Glasdach und ein «Navigationsfräulein»

«Der Meriva ist zwar keine Rakete, aber für ein Familienauto reicht das Temperament allemal», beschreibt Markus seine Erfahrun-

Panoramaglas als attraktive Option bringt viel zusätzliches Licht und Aussicht in den Opel Meriva.


BESSER LEBEN AUTO

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NEWS

Stromern wird nicht billig

Zum Jahresende startet Mitsubishi mit dem iMiEV das erste Elektroauto in grosser Serie. Wie nicht anders zu erwarten, bleibt das Stromern aber vorerst wegen der Batterietechnik teuer: Der kompakte Vierplätzer mit 63-PS-Elektromotor und etwa 150 Kilometern Reichweite kostet ab 45 990 Franken. Parallel starten auch die Technikzwillinge Citroën C-Zéro und Peugeot Ion.

Freude am neuen Opel Meriva: Markus, Cisalida, Jason und Dylan Muff (von links).

gen mit dem 140 PS starken Turbo. Am Berg gerät der an sich zugkräftige 1,4-Liter etwas ins Schnaufen. Cisalida ergänzt: «Dafür haben wir auf 550 Kilometern den Tank nicht leer bekommen, also stimmt der Verbrauch wohl.» Laut Opel benötigt der Meriva 6,7 Liter auf 100 Kilometer. Alternativ kann man zwei weitere Benziner (100, 120 PS) und drei Diesel (95, 110, 130 PS) zu Preisen ab 22 200 Franken haben. Allen gemein ist das ausgewogene Fahrwerk. Zu Lenkung, Schaltung und Federung bemerkt Markus kurz und bündig: «Alles sehr gut. Ein in allen Belangen gelungenes Familienauto, das keine Wünsche offen lässt.» Übrigens auch nicht bei den Kindern. Das optionale Panoramaglasdach gefiel Jason wie Dylan ebenso gut wie die Stimme des «Navigationsfräuleins», berichtet Cisalida. Und Markus ergänzt: «Die Kinder wollten ihn gar nicht mehr zurückgeben. Wenn die Zeit für ein neues Auto gekommen ist, werden wir den Meriva sicher in Betracht ziehen.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

CO2-RICHTWERTE

EXPERTE

180

Kurt Egli, Umweltberater

170 160 150

175 161

156 g/km 147

140 130

134

120

120

110 100 90

2008 2009

2010 2011

2012

Opel Meriva 1.4 Turbo Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2010 einen Richtwert von 147 g/km. Unser Testwagen liegt mit 156 g/ km etwas darüber. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch

Schluss mit Diesel ohne Filter

Im neuen Jahr ist Schluss mit dreckig: Ab dem 1. Januar 2011 dürfen Neuwagen der Schadstoffklasse Euro 4 nicht mehr zugelassen werden. Zwar erfüllt, wie etwa beim Opel Meriva, das Gros der Neuwagen Euro 5. Aber in diesen Wochen werden einige Händler ihre letzten Euro-4-Autos immatrikulieren und als günstige Occasionen oder Vorführwagen anbieten. Die Benziner können, weil Euro 4 fast mit Euro 5 identisch ist, ein echtes Schnäppchen sein. Bei Dieseln gilt: Finger weg von Neuwagen und auch Occasionen ohne Partikelfilter! Sie verlieren überdurchschnittlich an Wert und dürfen nicht in etwaige Umweltzonen fahren.

BMW hält bald selbst an Selbst bremsende Radar- und gegenlenkende Spurhaltesysteme gibt es bereits. Nun folgt der «Nothalteassistent» von BMW. Ein Prototyp — aber in Tests klappt es bereits: Hat ein Fahrer etwa einen Herzinfarkt und wird bewusstlos, registrieren Sensoren das, lenken mit einem komplexen Radar- und Kamerasystem an den Strassenrand, stoppen und lösen gleichzeitig einen Notruf aus.

Mehr Erdgas statt Sprit Gegenüber letztem Jahr ist der Absatz von Erd- und Biogas als Treibstoff um 28 Prozent gestiegen — dank Kostenvorteil und geringeren Emissionen. Passend dazu kommen weitere Modelle für Kunden der bereits 10 000 Schweizer Gasautos auf den Markt. Mit dabei sind zum Beispiel der Fiat 500 TwinAir und der neue VW Touran (Bild) als EcoFuel mit 150 PS ab 41 800 Franken.

FW Touran EcoFuel: eines von mehreren neuen Gasautos.


134 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Anton, wo steckst du?

➔ Ich suche seit längerer Zeit Anton Bussmann, der 1954 Kochlehrling im Mövenpick in Bern war und mit dem ich zusammen gearbeitet habe. Seine Eltern führten damals das Hotel Hermitage in Luzern. Wer kennt ihn oder seinen Aufenthaltsort? Gerne würde ich mit ihm wieder in Kontakt treten.

David Pressinger, Feldstrasse 1, 4416 Bubendorf, Telefon 061 931 29 91, pressinger@gmail.com

➔ Hallo Andre, wo bist du? Wir haben uns damals im Unispital Balgrist 1980–1983 kennengelernt, haben uns dann aus den Augen verloren. Würde mich freuen, dich wieder zu sehen. Bitte melde dich. Grüsse, Alessandra. Alessandra Dambrosio-Jaekkl, Im Tobelacher 22, 5406 Ruetihof, Telefon 078 830 02 80, alessandra.dambrosio@ hispeed.ch

➔ Ich suche Joshua und Gabriel aus Basel. Ich habe sie im Sommer 2010 auf dem Camping in Yvouand kennengelernt. Sie kamen mit ihrem Vater mit dem Velo. Wir nahmen ein Schlammbad genommen. Bitte meldet euch.

➔ Weiss jemand etwas über Walter mit vermutlich italienischen Wurzeln? Er lebte in Freiburg im Breisgau, studierte Psychologie, war oft in Basel und hatte damals ein Kind. In einem alten Baslerbuch steht eine Geschichte über ihn: «Gross und rot stehen immer noch die Münstertürme/14 Basler Autoren sehen ihre Stadt.» Franziska Santana-Durrer, Seestrasse 24, 6072 Sachseln, msantana@bluewin.ch

➔ Suche Silvia, Vreni, Jeanette, Fredi, Willi, Thomas usw. Erinnert Ihr euch noch? 1977 in Vevey? Während des Fête de vignerons arbeitete eine junge Gruppe Deutschschweizer im Hotel de Famille in Vevey. Wir erlebten einen tollen, erlebnisreichen Sommer. Es wäre schön, wenn sich einige der Arbeitskolleginnen und -kollegen an diese Zeit erinnern und vielleicht an einem Treffen interessiert wären.

Elisabeth Heusser-Mischler, Waldweg 11a, 4912 Aarwangen, lisi.heusser@bluewin.ch Jurij Trüb, Bubenbergstrasse 38, 2502 Biel, Telefon 032 342 00 20

➔ Ich suche Rosemarie Frauenfelder Mayor, mit Jahrgang 1937/38, oder eine ihrer Nichten.

Den letzten Kontakt hatten wir vor gut einem Jahr. Sie war damals in einem Altersheim im Raum Zürich/Aargau. Leider habe ich nur eine nicht mehr gültige Telefonnummer. Eventuell meldet sich ihre Nichte Edith Renner (lediger Name) bei mir. Susy Löliger, Talstrasse 21, 2553 Safnern

➔ Für die Klassenversammlung der Sekundarklasse 1945–1948 bei den Lehrern Graber und Weid-

mann im Frühling 2011 suche ich noch folgende Kameradinnen und Kameraden: Bossard Eduard (Edi), Haury René, Keller Heinz, Lerch Friedrich, Schmid Ernst, Wermelinger Ernst, Schait Friedrich, Zarsky-Jermann Elsbeth, VollmerLerch Anna, Löber Hildegard und Porcheron-Studer Margrit. Danke für Hinweise. Rita Schmutz-Scheuble, Hermenweg 5, 5103 Möriken, Telefon 062 893 20 37, rwschmutz@bluewin

➔ Gesucht wird Nadine Gächter! Du warst von zirka 1988–1997 in Stetten AG wohnhaft und gingst auch dort zur Schule. Wir suchen dich zwecks Klassentreffen. Sollte jemand etwas über Nadine Gächter wissen, oder solltest du, Nadine, dieses Inserat lesen, dann bitte meldet euch beziehungsweise melde dich. Deine Klassenkameraden. Marco With, Postfach, 3312 Fraubrunnen, marco.80@hotmail.de


BITTE MELDE DICH

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Lehrerin Signer sucht ihre Schüler

➔ Von 1963 bis 1967 war ich Lehrerin in Muttenz. Ich denke oft an diese interessante, schöne Zeit und hätte grosse Freude, meine damaligen Schülerinnen und Schüler wieder mal zu sehen. Mein Name damals war: Angela Signer.

Angela Brandenberg-Fischer, geb. Signer, Zugerbergstrasse 39a, 6314 Unterägeri, Telefon 041 750 57 46, angela.brandenberg@datazug.ch

➔ Ich war in Turtmann in den Siebzigerjahren im Blauringlager, wo ich Charli Bregy, mit Anschrift Hotel Soleil, kennenlernte. Wir pflegten eine Brieffreundschaft. Leider finde ich ihn nicht mehr, auch das Hotel gibt es nicht mehr unter diesem Namen. Kennt jemand Charli? Wäre interessant, nach so vielen Jahren wieder mal was von ihm zu hören.

Gehört die Kamera dir?

➔ Ich fand auf einem Bänkli am Samstag, 4. 9. 2010, zwischen Fiescher- und Bettmeralp, eine Digitalkamera mit über 700 Fotos einer Asienreise. Dies ist das letzte Foto. Wem gehört diese Kamera? Sandra Rolli, Dorf 146, 3533 Bowil, Telefon 031 819 40 04

Estermann Marlen, Alpenstrasse 5, 6206 Neuenkirch, Telefon 079 516 75 50, marlen.est@bluewin.ch

➔ Für eine Jahrgänger-Klassenzusammenkunft «30 Jahre Schulaustritt» suchen wir folgende Mitschülerinnen und Mitschüler: Heiniger Corinne und WaserLanz Sandra, MS Thun Kl. 1A; Meister Therese, MS Thun Kl. 1C; Künzi Walter, Progymatte Thun Kl. 1A; Hunziker Rolf und Schweizer Kaspar, Progymatte Thun Kl. 1B und Fuhrer Kurt. Wer kennt jemanden unter den Gesuchten? Katrin Fuster-Burger, Gartenstrasse 13, 3600 Thun, Tel. 033 222 90 48, pkf@gmx.ch

➔ Ich suche Martin aus Luzern. Wir hatten uns im Spätsommer 2007 in Wohlen AG verabredet und sind dann noch nach Aristau AG gefahren. Du hast als Chef auf dem Bau gearbeitet, warst zirka 40 Jahre alt, gross und kräftig gebaut. Du hattest einen Freund dabei. Falls du oder jemand, der dich kennt, das liest, melde dich! Ich würde dich gerne wiedersehen. Tamara Strebel, Vorderweystrasse 28, 5630 Muri, tamara.80@hotmail.ch

➔ Hallo Barbara Wälti, es ist schon lange her, seit wir zusammen indische Filme angeschaut, im Garten von der Looslistrasse 65 gezeltet und Toast mit Tomatenpüree gegessen haben! Ich denke oft an unsere Zeit als «Brieffreundinnen» und meine Ferien bei euch. Natürlich auch ans Baden im Weierli! Es wäre schön, dich zu finden und etwas von dir zu hören! Daniela Hassler, Oberer Sängelenweg 4, 4704 Niederbipp, Telefon 078 676 07 18

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136 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Weisse Träume in Lappland

Falcontravel und das Migros-Magazin verlosen eine einmalige Reise: Gewinnen Sie Blockhausferien inklusive Direktflug in Nordfinnland. Nur dreieinhalb Flugstunden von der Schweiz entfernt, und schon sind Sie in einer völlig anderen Welt, im Herzen von FinnischLappland: Falcontravel und das Migros-Magazin verlosen eine Woche Blockhausferien in der Umgebung von Äkäslompolo im zauberhaften Norden Finnlands. Äkäslompolo liegt am nördlichen Fuss des Fjälls (schwedisch für Gebirge) Ylläs rund 50 Kilometer westlich von Kittilä und gehört heute zu den beliebtesten Reisezielen in Finnisch-Lappland. Neben Ylläsjärvi ist Äkäslompolo der wichtigste Ausgangspunkt zum Skigebiet Yllästunturi, auch kurz Ylläs genannt. Dieses Skigebiet zeichnet sich durch ein dichtes Netz von Langlaufloipen mit einer Gesamtlänge von 330 Kilometern und das Alpin-Ski-Gebiet am Yllästunturi mit 61 Pisten und 29 Liften aus. Diverse Aktivitäten und Ausflüge wie Schneeschuhwandern, Huskysafari, Motorschlitten- oder Rentierschlittensafari bietet diese Region ihren Gästen an. Eine neue Erfahrung bringt eine Fahrt mit der Saunagondel auf den Fjäll in Ylläsjärvi. Auch kulturell hat dieses Gebiet einiges zu bieten: Besuchen Sie das Naturzentrum Kellokas und erfahren Sie viel Wissenswertes über die einzigartige Natur des Nationalparks Pallas-Yllästunturi. In den kleinen Dörfern Kurtakko und Teurajärvi an der Strasse zu den Fjäll-Orten lässt sich die lappländische Kultur dieser Gegend hautnah erleben. Es gibt noch viele weitere Kulturangebote wie zum Beispiel das Heimatmuseum und der Bauernhof mit Rentieren

und Kunsthandwerk von Alli Ohenoja in Torassieppi. Die Restaurants und Bars in Äkäslompolo bieten von traditionellen Speisen über Fastfood bis hin zu internationaler Küche für jeden Geschmack etwas. Auch für abendliche Unterhaltung und Musik ist in den Restaurants und Bars gesorgt, wo gerne bis tief in die Nacht gefeiert wird.

Winteraktivitäten mit Falcontravel

Das alles können Sie in FinnischLappland erleben: ➔ Huskysafari: Wollten Sie nicht schon immer einmal mit Ihrem eigenen Huskygespann durch die tief verschneite Wildnis fahren und dabei nur das Hecheln der Hunde und das Knirschen des Schnees hören? Dann ist ein Ausflug mit dem Hundeschlitten genau das richtige für Sie. Ob Sie als «Einsteiger» für zwei Stunden einen Ausflug mit Hund und Schlitten machen oder sich für eine mehrtägige Tour entscheiden, auf jeden Fall wird es ein unvergessliches Erlebnis. ➔ Motorschlittensafari: Wenn Sie auf der Suche nach einer temporeichen Aktivität sind, dann ist eine Motorschlittensafari genau das Richtige für Sie. Nach einer kurzen Einführung geht es in rasantem Tempo ab durch die verschneite Wildnis. ➔ Schneeschuhwandern: Diese traditionelle Art der Fortbewegung erlebt derzeit eine wahre Renaissance und ist auch in Finnland sehr beliebt. Geniessen Sie die erholsame Stille und die beeindruckende Natur im Hohen Norden.

➔ Rentierschlittensafari: Rentiere gehören zu Lappland: Um diesen Tieren, welche sowohl als Zuchttiere gehalten werden, als auch wild in der Natur vorkommen, etwas näher zu kommen, empfiehlt sich eine Rentierschlittensafari. In gemächlichem Tempo geht es mit dem Gespann durch verschneite Landschaften. ➔ Eislochangeln: Wer sein Anglerglück nicht nur im Sommer versuchen möchte, für den ist Eislochangeln eine tolle Alternative. Es ist bei den Finnen äusserst beliebt, weil man nicht nur an der frischen Luft ist, sondern sich dabei auch wunderbar erholen kann. Geniessen Sie die Ruhe und Einsamkeit auf dem zugefrorenen See. Mit etwas Glück geht es mit einem grossen Fang im Gepäck nach Hause zurück. ➔ Langlauf: Dieser Sport ist wohl die beste und beliebteste Art, den skandinavischen Winter in seiner ganzen Pracht zu erleben. Denn Skandinavien ist ein wahres Eldorado für Langläufer – mit riesigen, gut präparierten Loipennetzen und einem breiten Kursangebot. In den meisten Wintersportorten können komplette Ausrüstungen gemietet werden, und Anfänger finden ein breites Angebot an Langlaufkursen und geführten Touren. Die Loipennetze umfassen oftmals mehrere Hundert Kilometer, sowohl für klassischen Stil als auch für Skating und mit den verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Einige Loipen sind beleuchtet. Weitere Informationen und Katalogbestellung: www.falcontravel.ch

Auch eine Motorschlittenfahrt sorgt

Die Samen sind Rentierzüchter und


GLÜCKSGRIFF

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Mitmachen h undd mit etwas Glück gewinnen

Mit dem Hundeschlitten: die Landschaft anders erleben.

Das Migros-Magazin und Falcontravel verlosen ➔ zwei Falcontravel-Direktflüge Zürich-Kittilä-Zürich mit Hello, samstags, 18. Dezember 2010 bis 26. Februar 2011, (ausgenommen Abreise 25. Dezember) ➔ Transfer zum Blockhaus und retour ➔ sieben Übernachtungen in einem gemütlichen Blockhaus/ Ferienhaus ohne Mahlzeiten ➔ eine Woche Langlaufausrüstung ➔ Gesamtwert des Reisepakets: 3580 Franken für zwei Personen (1790 Franken pro Person) Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf ab Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf.

für Abwechslung.

Die Sauna gehört zu Finnland wie der Käse zur Schweiz.

Sauna-Tipps

Urbevölkerung Lapplands.

Aus der finnischen Kultur ist die Sauna nicht wegzudenken. In Finnland kommt auf drei Einwohner durchschnittlich eine Sauna. Hier trifft man sich, um zu entspannen, Freunde zu treffen, zu politisieren oder einfach stumm vor sich hin zu schwitzen. Da erstaunt es kaum, dass auch viele Blockhäuser und Ferienwohnungen und selbst Hotelzimmer über eine eigene Sauna verfügen. Wer jedoch die typisch finnische Art des Saunabadens kennenlernen möchte, dem sei der Besuch einer öffentlichen

Sauna empfohlen. Die Regeln für einen angenehmen Saunabesuch sind einfach: ➔ Männer und Frauen besuchen die Sauna getrennt. ➔ Vor der Sauna duschen. ➔ Die heisse Luft steigt auf: Je höher die Sitzbank ist, umso heisser ist es dort. ➔ Das Übergiessen der heissen Steine des Saunaofens mit Wasser heisst auf Finnisch Löyly. Je öfter, desto besser. ➔ Nach jedem Saunagang: kalt duschen, sich im Schnee wälzen oder sich im Eisloch abkühlen. ➔ Genügend trinken!

Via Internet: auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte: A-Post an: Migros-Magazin, GLÜCK, Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 21. November 2010 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


138 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

2. travel.ch

3. Ticketportal

© Man Ray Trust / 2010, ProLitteris, Zürich

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10.1.–14.1.2011 10.1.–23.1.2011 10.1.–23.1.2011 bis 24.12.2010 bis 24.12.2010 27.11.–26.12.2010 3.–26.4.2011

20 % 20 % 20 % 20 % 20 % 22 % 30 %

Skigebiete: Lötschental, Splügen (Tambo), Disentis 3000, Andermatt-Gotthard-Oberalp (GOBA) Gemsstock, Sedrun-Gotthard-Oberalp (GOBA) Gemsstock, Andermatt/ Nätschen-Gütsch, Sedrun, Villars, Les Diablerets (Meillerets), Zermatt/Cervinia, Nax, Feldis

CUMULUS-Angebot: 1 Übernachtung im 4*-Hotel inklusiv Picasso-Eintritt: • Courtyard by Marriott****: Fr. 99.– pro Person im Doppelzimmer • Swissôtel Zürich****Superior: Fr. 109.– pro Person im Doppelzimmer • Crowne Plaza****: Fr. 119.– pro Person im Doppelzimmer Das Angebot gilt nur für Übernachtungen von Samstag auf Sonntag während der ganzen Ausstellungsdauer (15.10.10– 30.1.11.).

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Migros-Magazin 46, 15. November 2010

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Migros-Magazin 46, 15. November 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

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Kreuzworträtsel Nummer 46 Waagrecht 1 Unsinn (umgangssprachlich) 5 bereitwillig 8 deutscher Kirchenreformator 9 selbständiges Kloster 11 Fussrücken 13 Weisshandgibbon 14 Transportgut 16 Buch der Psalmen 18 variieren 21 Staatsoberhaupt 23 japanischer Politiker, † 1909 24 klimatisch trocken 25 Läuseei 27 Eier im Vogelnest 28 französisch: Bad 29 Pension

1

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Senkrecht: 1 indianische Kampftrophäe 2 Wortteil: extrem 3 franz. Autor, † 1857 (Eugène) 4 spenden 5 französischer Männername 6 Vorname des Musikers Clapton 7 adrett 10 Bewohner einer Schweizer Stadt 12 kurze Hose 15 Ruheständler 17 Shops, Geschäfte 19 Metall 20 schlimme Lagen 21 gewaltsame Wegnahme 22 Roman von Colette 26 Abkürzung: Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum

5

So machen Sie mit

7

Auflösung des Rätsels

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6

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 46, 15. November 2010

| 141

Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 21. November 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 45

Lösungswort: Festessen

Gewinner Rätsel Nummer 44

www.saison.ch

1 Übernachtung im Hotel Stella für 2 Personen und 2 Tickets auf das Jungfraujoch gewinnt Hansruedi Zweifel, 4442 Diepflingen.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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142 | Migros-Magazin 46, 15. November 2010

Claudia Casanova

Sie ist komplett den Sixties verfallen: Claudia Casanova aus Wangen sammelt Kleider, Möbel und Musik aus dieser Epoche. Und natürlich Autos. Ihr ganzer Stolz ist ein winziger BMW 600 — obwohl das ehemalige Taxi seine Besitzerin gerne im wichtigsten Moment im Stich lässt.

Name: Claudia Casanova Na Alter: 45 Sternzeichen: Steinbock Wohnort: Wangen BE Wieso leben Sie hier? Weil mein Schatz und ich hier unseren Traum vom Haus mit riesiger Garage erfüllen konnten. Wo würden Sie gerne leben? Auf einer Ranch in Amerika, den ganzen Tag in Jeans und Cowboystiefeln. Aber das wird wohl immer ein Traum bleiben. Mein Ziel: Gesund zu bleiben und den Traum des Lebens in den Sechzigern noch so lange wie möglich zu leben. Mein Lebensmotto: Heute wird ein guter Tag. Was ich mag: Spontane Besuche von Freunden. Was ich nicht mag: Wenn man mich beim Reden dauernd unterbricht. Was ich an mir mag: Meine unkomplizierte Art und soziale Ader. Was ich an mir nicht mag: Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, kann ich sehr aufbrausend sein. Mein Lieblingsessen: Die italienische Küche. Mein bester Entscheid: Unser heutiges Haus zu kaufen. Meine peinlichsten Momente: Wenn ich mit meinem BMW 600 am Berg anfahren muss und jemand zuschaut, stirbt mir sicher der Motor ab. Lebenslauf: Schule, Lehre, Kinder, arbeiten. Mein Lebensgefühl: Immer auf der Jagd nach Utensilien aus den Sechzigern. Mein Kraftort: Der Garten, dort kann ich beim Jäten abschalten und ungestört Selbstgespräche führen. Und das Tessin. Text Yvette Hettinger Bilder Gerry Nitsch

MEINE LEIDENSCHAFT

«Die Sechziger waren doch eine verrückte Zeit. Seit 13 Jahren sammle ich Dinge aus jener Ära. Dazu gehören ein Goggomobil und zwei BMW 600. Ausserdem alte ‹Schesewäge›, Nähmaschinen, Modellautos, Emailleschilder und Magazine.»


MEINE WELT

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MEIN LIEBSTER & MEIN ZUHAUSE «Mein Freund Philipp hat mich mit der Faszination für die Sixties angesteckt. Zu meinen Liebsten gehören auch die vier Kinder unserer Patchworkfamilie. Das Haus hat meinen Jahrgang — 1965. Mit dem Garten und der riesigen Garage ist es die Erfüllung eines Traumes von Philipp und mir. Zu seinem Leidwesen stelle ich wahnsinnig gern Möbel um.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Die Cowboy-Wasserglace aus der Migros, im Sommer wie im Winter. Und das schon seit sicher 30 Jahren.»

MEIN TICK «Brockenhäuser und Flohmärkte ziehen mich magisch an.»

MEIN LIEBLINGSLOKAL «Das Cindy’s Diner in Deitingen-Süd. Das ganze Interieur ist konsequent im Sixty-Stil gehalten — wunderbar! Die Chromstahldecke ist übrigens ein Originalimport aus den USA. Wenn wir richtig ausgehen, dann aber an Feste oder in Lokale mit Tanzmusik. Zurzeit ist bei uns beiden Line-Dance angesagt.»

MEINE SAMMLUNGEN «Ich sammle alles Mögliche aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Neben meinen Oldtimern sind das Elvis-PresleySingles, pastellfarbenes Rössler-Geschirr, stilgerechte Kleider und Schuhe, JukeBoxen sowie Dosen und andere Behälter mit Sujets aus dieser Zeit. Das meiste finde ich auf Flohmärkten und in Brokis.»


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