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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

NR. 45 | 7. NOVEMBER 2011 www.migrosmagazin.ch

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2300 Franken zu gewinnen AUTONUMMERN I 10

Wer fährt LU 111 111? DAS FACEBOOK-DORF I 32

Obermutten ist berühmt PSYCHOLOGIE I 108

Verzeihen macht stark Bild Samuel Trümpy

KÜNSTLERIN I 126

Ruth Zeiters Walliser Welt

Iceman

Carlo «Iceman» Janka ist ein zurückhaltender Mensch. Nur auf der Piste schmilzt das Eis, und der Bündner fährt, als gäbe es kein Morgen. I 36

Adressänderungen am Postschalter melden oder adem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch


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diese woche 4 |

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inhalt

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NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 | Migros-Magazin |

editorial Hans Schneeberger, Chefredaktor

Grosse Liebe für kleine Zahlen Seine Hartnäckigkeit habe sich bezahlt gemacht, liess Kurt Vonwyl unsere Redaktorin Ruth Brüderlin wissen. Er habe richtig darauf gelauert, das Autokennzeichen LU 111 111 zu erhalten. Und er hat es geschafft. Der Oldtimerfahrer ist einer der Autobesitzer mit Kennzeichen 111 111, die das Migros-Magazin vor dem 11.11.11 aufgesucht und abgelichtet hat (Seite 10). In einigen kleinen Kantonen mussten wir als «Kompromiss» mit einer tieferen Einerzahl Vorlieb nehmen. Ob man eines der begehrten Schilder erhält, hat nicht nur mit Hartnäckigkeit zu tun. Viele Kantone versteigern die raren Nummern. Und die Autofahrerinnen und Autofahrer lassen sich ihre Liebe zu aussergewöhnlichen Kennzeichen einiges kosten: 20 000 Franken hat sich ein Solothurner vor Jahren die Nummer SO 1 kosten lassen. 3000 Franken und mehr kostet im Kanton Solothurn eine dreistellige Nummer. Im Kanton Bern zahlt man schon für eine fünfstellige Nummer 890 Franken, die Schilder bis 1000 werden versteigert.

Tiefe Autonummern sind gefragt.

Die Befürchtung, dass sich jeder beim kleinsten Vergehen auf der Strasse an die Nummer erinnert, zerstreut übrigens Susanne Winteler aus Cham ZG: «Man kann gar nicht so leicht identifiziert werden. Wer kann sich schon auf die Schnelle merken, ob das jetzt vier, fünf oder sechs Einsen auf dem Nummernschild waren?» Zu einem ganz anderen Thema: Seit 2007 führt der politisch neutrale Verein Vimentis zusammen mit dem Medienpartner Migros-Magazin eine grosse Politumfrage zur Befindlichkeit der Schweiz durch. Dieses Jahr stehen die Sicherheit der Altersvorsorge, die Einwanderungspolitik, die Verkehrspolitik sowie die Energieversorgung im Zentrum. Ich kann Sie, liebe Leserin, lieber Leser, nur auffordern: Machen Sie mit!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Migros woche 6 | Aktuelles

Menschen

10 | Porträt Schnapszahl auf dem Nummernschild. 19 | Auf ein Wort 21 | Bild der Woche 22 | Kolumne: Der Hausmann. 24 | Interview Verhaltensökonom Ernst Fehr. 29 | Dossier Die Vimentis-Umfrage zu Migration, Verkehr, Energie und Altersvorsorge. 32 | Reportage Das Bündner Bergdorf Obermutten ist weltberühmt. Dank Facebook. 36 | Interview Skistar Carlo Janka über seine Mutter, Didier Cuche und nackte Oberkörper.

aktuell

44 | Nachhaltigkeit Herbert Bolliger über Nachhaltigkeit und Verantwortung.

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diese woche

MIGROS-MAGAzIN | Nr. 45, 7. November 2011 |

INHALT | 5

24 | InTERVIEW Verhaltensökonom Ernst Fehr glaubt an eine rosige Zukunft und will in Zürich eine Uni von Weltformat aufbauen.

126 | MEInE WELT Die Walliser Künstlerin Ruth Zeiter setzt auf natürliche Werkstoffe. Da wird auch mal ein Auto mit Wolle eingepackt.

SCHAUFENSTER 53 | 73 | 74 | 76 | 78 | 81 | 83 | 84 | 87 |

Weihnächtliches Dekorieren Kleine Geschenke für gute Freunde Bio-Bettwäsche Gute Pflege, schöne Haut Was macht das Tessiner Brot fein? Knuspriger Pausensnack Vitaminschub vom Mandarinensaft Wildes aus der Region Knabbereien aus aller Welt

SAISONKÜCHE

88 | Comedy-Duo Full House Gaby Schmutz und Henry Camus feiern eine marroni-Gnocchi-Show. 92 | Herbstliche Delikatesse marroni als basis für beste Desserts.

IHRE REGION

95 | neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

101 | Mix 108 | In Form verzeihen ist süsser als jede rache. 112 | In Form Sport und Schwangerschaft schliessen sich nicht aus. Im Gegenteil. 115 | Auto Peugeot 3008: erstmals mit Dieselhybrid.

MEINE WELT

126 | Ruth Zeiter verrückte Walliser Künstlerin und ihre Geissen.

RUBRIKEN

9| 117 | 119 | 123 | 124 |

Forum: Leserbriefe Glücksgriff Rätsel Impressum Cumulus

10 | PoRTRÄT Am Freitag ist der 11. 11. 2011. Ehrensache, dass Kurt Vonwyl mit seinem Rolls eine Spritztour macht, denn auf seinem nummernschild fährt das Datum mit. Und er ist nicht der Einzige.

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bilder Jorma müller, Andreas eggenberger, Gerry Nitsch, Paco Carrascosa

46 | Delegiertenversammlung Dv der migros in Freiburg. 48 | Konsumententagung Genossenschaften haben die Krise gut gemeistert und sind aktueller denn je. 50 | Trendapéro Die Zukunft der Schweizer medien.

Bestellungen: online unter www.saison.ch/de/jahresabo oder per Telefon 0848 877 833


MIGROS-WOCHE AKTUELLES 6 |

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NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

RÜCKRUF

Herstellungsfehler beim Skihelm Funride

Janine König (9) aus St. Niklaus VS liebt Giraffen. Mit Farbstiften zeichnete sie eine Giraffenfamilie.

Die schönsten drei Tierzeichnungen

Drei Mädchen gewinnen den Migros-Malwettbewerb zum Welttiertag.

A

uch dieses Jahr hat die Migros anlässlich des Welttiertags vom 4. Oktober einen grossen Malwettbewerb für Kinder lanciert (MM 45/2011). Über 700 eingereichte Bilder zeugen von der Begeisterung der Kleinen. Drei davon haben die Jury besonders überzeugt: Janine König (9) aus St. Niklaus VS mit einer fröhlichen Giraffenfamilie, Mia Hartmann (5) aus Lunden GR mit einer Löwenfamilie mit

vier herzigen Löwenbabys und Arianna Spreng (7) aus Monte Carasso TI mit einer neugierigen Maulwurffamilie. Aber was wäre ein Wettbewerb ohne Gewinn? Eben. Die Gewinnerinnen dürfen sich mit ihrer Familie auf je drei Tage Ferien auf einem Bauernhof freuen. Die Freude der Gewinner war riesig. «Mia freute sich so sehr, dass sie einen grossen Luftsprung machte», erzählt ihre Mutter Petra Hartmann stolz.

REGION AARE

Bilder Stockfood, Paco Carrascosa

Aromatische Luise Die Gute Luise ist eine traditionsreiche Birnensorte. Sie wurde 1778 in der Normandie entdeckt. Ihren hübschen Namen verdankt sie der Gemahlin ihres Entdeckers. Die Birne Gute Luise hat eine grünlich-gelbe Farbe und bekommt einen braunroten Teint, wenn sie von der Sonne beschienen wird.Ihr süss-säuerliches Aroma und ihr zartes Fruchtfleisch machen die Gute Luise zur schmack-

haften Zwischenmahlzeit. Die beliebte Birnensorte eignet sich nicht nur frisch zum Genuss, sondern auch als Dörrobst oder zum Einmachen. So verzaubert ihr einzigartiger Geschmack auch in den langen Wintermonaten als Snack, Dessert oder als Beilage zum Raclette. Die Birne Gute Luise gibt es jetzt in der Frischeabteilung der Migros Aare für kleine und grosse Geniesser.

Die Skihelme Funride können einen Herstellungsfehler aufweisen. Deshalb ruft Uvex die Skihelme zurück. Auch SportXX ist vom Rückruf betroffen. Er hat den Frauenhelm (Artikelnummer 4947.684) in SchwarzGold zwischen Oktober 2010 und März 2011 für 149 Franken verkauft. Kundinnen und Kunden können den Helm in die SportXX-Filiale zurückbringen. Der Verkaufspreis wird zurückerstattet. Der Helm kann aber auch gegen ein Modell aus der neuen Kollektion eingetauscht werden. Dabei ist möglicherweise ein Aufpreis zu bezahlen.


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migros-woche

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

aktuelles | 7

«Kein Spielball der Spekulanten» migros-chef herbert Bolliger über den erfolg von genossenschaften in wirtschaftlich harten Zeiten. herbert Bolliger, 2012 ist das Uno-Jahr der genossenschaften. sind genossenschaften überhaupt noch zeitgemäss?

Die Genossenschaftsidee ist aktueller denn je. Gerade die Finanzpresse findet Genossenschaften zwar langweilig, weil die Post an der Börse abgeht respektive abgegangen ist. In Zeiten der Finanzkrise wird die Rolle genossenschaftlicher Unternehmen jedoch neu bewertet. garantieren genossenschaften in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit stabilität?

Zumindest wird ein Unternehmen wie die Migros,das nicht an der Börse kotiert

ist, nicht zum Spielball der internationalen Märkte und der Spekulanten. Ausserdem ist sie näher an ihren Kundinnen und Kunden als eine Firma, die bloss nach schnellen Gewinnen strebt. Aber nicht jedes Unternehmen kann wie eine genossenschaft organisiert sein.

Natürlich nicht. Es kommt auf den richtigen Mix an. Es braucht sowohl börsenkotierte Firmen als auch KMUs, Familienunternehmen oder Staatsbetriebe. Tatsächlich aber haben die Genossenschaften die Krise gut gemeistert.

frisch in der Migros

Stocki, Rösti oder Gschwellti? welche Knolle für welches gericht? Die migros bietet das bewährte Farbschema auf den Kartoffelsäcken jetzt in noch klarerem Design an, damit die Kundinnen und Kunden schnell und einfach die passende Kartoffel fürs gewünschte menü finden. in grossen Buchstaben prangt der Verwendungszweck auf farbigem Untergrund: grün für gschwellti und salzkartoffeln, Blau für suppe und Kartoffelstock, rot für rösti und Frites, Braun für raclette. Übrigens: Kartoffeln gehören immer noch zu den beliebtesten Nahrungsmitteln. rund 45 Kilo davon verdrückt jeder schweizer durchschnittlich pro Jahr. Teigwaren kommen dagegen nur auf knapp 10 Kilo pro Kopf.

Und was ist das besondere an der migrosgenossenschaft?

Wir fühlen uns langfristigen Zielen verpflichtet. Schon Dutti war überzeugt, dass das Gewinnstreben nicht im Zentrum der Unternehmenspolitik stehen sollte. Dem fühlen wir uns nach wie vor verpflichtet. So fliesst ein gewisser Teil des Umsatzes jährlich ins Kulturprozent. Das ist weltweit einmalig. Interview: Christoph Petermann

Herbert Bolliger über Nachhaltigkeit: Seite 44 Konsumententagung 2011 –warum Genossenschaften Zukunft haben: Seite 48

Herbert Bolliger: «Die Genossenschaftsidee ist aktueller denn je.»


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PUNKTE


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forum

Migros-MagaZin | Nr. 45, 7. November 2011 |

LeserBriefe | 9

Grosser fotowettbewerb:

Engelchen gesucht! Das migros-magazin sucht für den grossen Adventskalender 24 süsse Engel. Die ausgewählten Kinder werden von einem Profifotografen abgelichtet.

E

ltern aufgepasst. Haben Sie ein Kind zwischen drei und elf Jahren, das gerne mal als Engel im MigrosMagazin auftauchen würde? Jetzt ist Ihre Chance. Egal, ob Meitli oder Bueb — für den Adventskalender des MigrosMagazins suchen wir 24 zauberhafte, freche, aufgestellte, verträumte, verspielte Engelchen. Auf die Kinder wartet ein aufregender Tag im Fotostudio.

Und so machen Sie mit Per Mail: Schicken Sie ein Foto Ihres Kindes mit einem kurzen Kommentar an jacqueline-jane.can@migrosmedien.ch Per Post: Porträt und Ganzkörperfoto sowie ein kurzer Text an Migros-Magazin,Stichwort Engel,Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich. Achtung:

Namen, Geburtsdatum des Kindes, Kleider- und Schuhgrösse, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer nicht vergessen. Der Einsendeschluss: Die Anmeldefrist dauert bis zum Sonntag, dem 13. November 2011. Daten des Fotoshootings: Alle für das Engel-Fotoshooting ausgewählten Kinder werden am Samstag, 19.,oder am Sonntag,20. November,gemeinsam mit ihren Eltern nach Zürich eingeladen. Die Reisekosten übernimmt das Migros-Magazin. Auf die 24 Engelchen wartet neben einem Überraschungsgeschenk auch eine Foto-CD mit allen Aufnahmen.

mm 44: «Nicht ohne meinen Daumen», Artikel über daumenlutschende Kinder.

«Kaum verzieht das Baby das Gesicht, wird ihm ein Nuggi in den mund geschoben.» Christine Caceres, 3000 Bern

Sina (5) war letztes Jahr das Engeli des Migros-Magazins.

mm 44: «Die BDP hat keinerlei Anspruch auf einen Sitz», Interview mit dem früheren Bundesratssprecher oswald Sigg.

Zauberformel ist weltweit einmalig ■ Die Unterscheidung zwischen arithmetischer und inhaltlicher Konkordanz ist eine Erfindung der BDP, um den Bundesratssitz von Eveline Widmer-Schlumpf zu retten. Die politische Konkordanz basiert auf der 1959 von allen Parteien vereinbarten und 2003 abgeänderten, weltweit einmaligen und sehr erfolgreichen Zauberformel, nach welcher die parteipolitische Zusammensetzung der Landesregierung nach Wählerstärke stattfindet. Will man sie wiederherstellen, muss man der SVP

ohne Wenn und Aber einen zweiten Sitz in der Landesregierung zugestehen. Und, um es mit den Worten des früheren Bundeshaussprechers Oswald Sigg zu sagen: «Die BDP hat keinerlei Anspruch auf einen Sitz». Das sagt ein überzeugter SP-Mann!

Giancarlo Zacchia-Huggenberger, 5703 Seon

■ Herr Sigg mag ein tüchtiger Bundesratssprecher gewesen sein, irgendwie scheint er nun aber den Anschluss an eine völlig neue Situation verloren zu haben. Eine Volksbefragung hat gezeigt, dass rund 70 Prozent der Schweizer und Schweizerinnen eine Wiederwahl von Frau Widmer-Schlumpf wünschen.

Hans Fürer, 8804 Au

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


Menschen 10 |

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porträt

Schnapszahl als Nummer

Am Freitag ist der 11. 11. 2011. Liebhaber von Schnapszahlen fiebern diesem Datum seit Monaten entgegen. Einige Glückliche wie Eva Maria Taboada haben die Zahlenkombination sogar auf dem Kontrollschild. Im Glarnerland reicht es aber nur für fünf Einsen. Texte: Ruth Brüderlin; Bilder: Andreas Eggenberger

gl 11 111

Schwiegermutters Erbe ■ Eva Maria Taboada (35), Pflegefachfrau, Glarus. «Die Nummer gehörte der Mutter meines Partners Jörg Bäbler. Sie hatte schon früh ein schnittiges Auto und wollte eine schicke Nummer dazu. GL 11 111 war auf dem Strassenverkehrsamt liegen geblieben. Niemand wollte sie haben. Wohl aus Aberglauben. Sie aber griff begeistert zu, und ab da wussten im Glarnerland immer alle, wenn Maja Bäbler unterwegs war. Als sie vor sieben Jahren starb, bat mein Partner mich, die Nummer zu übernehmen. Seine eigene, GL 2121, wollte er gern behalten, aber eben auch das Erinnerungstück an seine Mutter. Er fürchtete sich davor, eine fremde Person mit diesem Schild herumfahren zu sehen, das so sehr mit seiner Mutter verbunden ist. Gegen ein kleines Entgelt gab sie das Strassenverkehrsamt mir. Nun hängt die Schnappszahl an meinem schwarzen Peugot 207, und ich bin sehr glücklich damit.»

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Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |


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MENSCHEN

Migros-Magazin | NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 |

porträt | 11

sz 1111

Gratis erhalten ■ Walter Tanner (57), Yamaha-Händler, Pfäffikon.

«Diese Wechselnummer besitze ich schon seit 1977. Damals war es noch problemlos möglich, beim Strassenverkehrsamt eine lässige Nummer zu reservieren – und zwar gratis. Ich wollte ein besonderes Schild für mein Töffgeschäft. Es fällt auf und macht neugierig.»

ar 11 111

Selten Bussen ■ Hans-Rudolf Ehrbar (64), Bauleiter, Herisau. «Der Anhänger ist ein Eigenbau eines Thurgauer Bauern und dient zum Materialtransport. Als ich ihn 2005 kaufte, wollte ich ein Schild, das zu meiner PWNummer AR 9911 passt. Das bekam ich problemlos. Viele sagen, sie würden nie ein dermassen auffälliges Nummernschild wollen.Da habe man die ganze Zeit die Polizei am Hals. Ich antworte immer, man müsse halt anständig fahren, dann gehe das problemlos.Mehr als eine Parkbusse habe ich mir noch nie eingehandelt. Mein zweiter Anhänger hat übrigens die Nummer AR 13 511. In der Quersumme gibt das wieder elf.»


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

tg 111 111

Gleich abgeholt ■ Annamarie Schwarz (59), Geschäfts- und Hausfrau,Kreuzlingen. «Vor etwa 20 Jahren verloren wir irgendwo auf der Strasse unsere Wechselnummer und mussten eine neue beantragen. Meinem Mann Fritz fiel auf,dass bald TG 111 111 herauskommen müsste,also riefen wir beim Strassenverkehrsamt Frauenfeld an. Prompt hiess es, sie werde bald herausgegeben und sei noch nicht reserviert. Wir fuhren gleich los und holten sie ab. Sie war, abgesehen von den normalen Umschreibegebühren, gratis. Auf das dazugehörende neue Auto,einen Toyota Previa,mussten wir dann aber noch drei Wochen warten.Wir waren halt einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Es kommt öfter vor, dass wir gefragt werden, ob wir die Nummer verkaufen würden. Aber das machen wir nicht, auch nicht für viel Geld. Die Frage, wie viel wir selber dafür bezahlt hätten, kommt regelmässig.Die Leute zeigen oft auf die Nummer und lachen. Sie haben Freude und wir auch. Jeder kann sie sich sehr leicht merken. Auch solche, die nicht mal bis drei zählen können.»

lu 111 111

Auf das Schild gelauert

■ Kurt Vonwyl (60),Geschäftsführer,Einigen BE (Fahrzeug in Luzern eingelöst). «Vor 30 Jahren lauerte ich richtiggehend auf dieses Schild. Ich wusste, dass die Nummer langsam an die Reihe kommen sollte und fragte immer wieder beim Strassenverkehrsamt nach. Fünf, sechs Mal; ich war hartnäckig. Dann erwischte ich den richtigen Moment, und sie gehörte mir. Ich wollte diese Schnapszahl für meinen Rolls-Royce-Oldtimer,Jahrgang 1933, den ich in etwa 3000 Arbeitsstunden restaurierte. Ich hole ihn nur etwa fünf Mal pro Jahr aus der Garage,für Clubtreffen oder Oldtimer Rallyes. Der Rolls hatte nur einen Vorbesitzer, einen Engländer. Darum sitze immer ich am Steuer. So ein Fahrzeug gibt man nicht aus der Hand.»

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porträt | 13


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAzIN | Nr. 45, 7. November 2011 |

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PORTRÄT | 15

zG 11 111

Amt rief an ■ Susanne Winteler (44), Fahrlehrerin, Cham. «Mein Vater war der Erste, der ‹ennet dem See›, in Cham, eine Fahrschule führte, und konnte damals die Nummer noch auslesen. Also nahm er ZG 11 111, weil er quasi der Erste war. Gleichzeitig meldete er sein Interesse für ZG 22 222 an. Diese Nummer gehört heute meiner Schwester. Als ZG 33 333 langsam an der Reihe war,rief uns das Strassenverkehrsamt von sich aus an und fragte, ob wir auch die haben wollten. Bis vor ein paar Jahren war dann auch diese Schnapszahl in Familienbesitz.Ich übernahm ZG 11 111 vor etwa zwölf Jahren zusammen mit der Fahrschule vom Vater. Sie ist zwar auffällig. Aber ich finde sowieso, wir Fahrlehrer sollten besonders korrekt fahren und Vorbild sein.Leider halten sich nicht alle Kollegen daran.»

BE 111 111

Auto kam erst später

■ Monic Niederer (70), Rentnerin, Langenthal. «Als die Nummer frei wurde, arbeitete ich im Strassenverkehrsamt Bern — und griff sofort zu. Obwohl ich noch gar kein Auto hatte. Sie gefiel mir einfach. Das war vor 45 Jahren. Das Schild kam dann an mein erstes Auto, einen orangeroten R4. Vor Jahren fuhr ich mal durch die Länggasse in Bern,und vor mir fuhr ein Wagen mit der Nummer BE 222 222. Das war ein lustiger Zufall. Der andere Automobilist hatte es aber wohl gar nicht bemerkt. An sich bin ich kein spezieller Autofan. Für mich ist ein Fahrzeug Mittel zum Zweck, mehr nicht. Kürzlich rief mich eine Frau an, die am 11.11.2011 heiratet. Sie wollte mir die Nummer abkaufen, um sie ihrem Mann zur Hochzeit zu schenken. Ich habe aber abgelehnt,weil ich damit ja noch fahre. Wenn ich mal nicht mehr bin,können sie die Nummer meinetwegen im Internet versteigern. Das ist mir dann egal.»

zH 111 111

Kindheitserinnerungen ■ Cora Pauli (47), Ethnologin, Zürich. «Die Nummer habe ich vom Vater geerbt und verbinde damit ganz viele Erinnerungen an ihn und meine Kindheit. Ich habe mit dem Schild angefangen, die Zahlen zu erlernen. Er bekam die Nummer per Zufall Ende der 50er-Jahre zugeteilt, als er sein erstes Auto einlöste, einen Citroën 2CV. Nach seinem Tod im Jahr 2000 behielt ich die Nummer samt dazugehörendem Auto, das aber irgendwann dem Rost erlag. Bevor wir uns ein eigenes Auto kaufen konnten,deponierten wir die Schilder ein Jahr lang.Leider besitze ich nicht mehr das Originalschild.Vor ein paar Jahren zog es das Strassenverkehrsamt ein, weil die Zahlen kaum mehr lesbar waren und das Kantonszeichen fehlte. Erst da merkte ich, dass ich nicht nur an der Autonummer, sondern vor allem am Schild selber hing. Leider durfte ich das alte Original nicht behalten. Es wurde eingestampft.»


MENSCHEN 16 |

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PORTRÄT

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NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 | MIGROS-MAGAZIN |

BS 111 111

Mit Vitamin B erhalten ■ Urs (53), Cheftechniker, und Judith Hof (63), Hausfrau, Basel. «An die Nummer heran kamen wir via Vitamin B. Bezahlen mussten wir nur die üblichen Gebühren. Wir haben sie seit etwa zehn Jahren – mittlerweile am dritten Wohnwagen. Die Reaktionen sind erstaunlich: Die Leute verdrehen den Hals. Probleme hatten wir nie, höchstens Angst, sie könnte gestohlen werden. Marc Surer hat die gleiche Nummer im Kanton Baselland.»

BL 111 111

Mehr Ziffern als erhofft ■ Surer Marc (60), Rennfahrer, Eptingen. «1985 fuhr ich einen BMW M1 und suchte dazu passend eine tiefe Nummer. Ich dachte dabei an BL 1, 11 oder 111. Es klappte dann auch, aber eben mit BL 111 111. Dafür war das Schild gratis und legal.»

AG 111 111

Normal eingelöst ■ Otto Egge (79), Rentner, Aarau. «Ich bekam die Nummer, als ich die Prüfung bestand und mein erstes Auto einlöste: Am 4.9.1968. Ich dachte, jetzt hast du aber Glück gehabt. Erst kürzlich rief einer an und wollte sie mir abkaufen.»


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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porträt | 17

ai 1111

Vom Vater übernommen ■ Franz Fässler (45), Bauer, Appenzell. «Von März bis Ende Oktober ist der Traktor im Einsatz.Dann wird er geputzt, kontrolliert und geht in den Winterschlaf. Die Nummer bekam mein Vater 1978,als er den ersten Traktor kaufte.Sie wurde ihm zufällig zugeteilt.Ich finde sie lustig, habe aber keinen speziellen Bezug dazu. Im Appenzell gibt es noch öfters Schnapszahlen auf den Nummernschildern.Wir haben ja erst seit ein paar Jahren überhaupt fünfstellige Nummern. Ich würde nie für ein spezielles Kontrollschild etwas bezahlen. An unseren Privatautos haben wir darum ganz normale, unauffällige Zahlen.»


21 3

7 11

Š 2011 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon are registered trademarks of The Coca-Cola Company.

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Coca-Cola gibts in Ihrer Migros


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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auf ein wort | 19

15 Jahre fiLMfestivaL Queersicht

«Wir zeigen Dokus, die heimlich gedreht werden mussten»

Das lesbisch-schwule Berner Filmfestival Queersicht feiert sein 15-jähriges Jubiläum. Donat Blum, Co-Präsident des Festivals, über heterosexuelle Besucher, Vorurteile und afrikanische Filme. Donat Blum, was war 1996 der Anlass, ein lesbisch-schwules Festival zu gründen?

Donat Blum (25) ist Co-Präsident des ältesten lesbisch-schwulen Filmfestivals der Schweiz. Das QueersichtJubiläum findet vom 10. bis zum 16. November in Bern statt.

Damals gab es noch keine Filmfestivals in der Schweiz, in Turin oder Berlin hingegen schon. Man merkte, dass die Zeit reif ist, ein Bedürfnis der Szene bestand, und es war vor allem auch möglich, den lesbisch-schwulen Film zu institutionalisieren.Die Reitschule in Bern war der ideale Ort, um Queersicht zu starten. Welche Bedeutung hat das Festival für die Akzeptanz von Homosexuellen?

Das Festival wird in Bern als ernstzunehmende Kulturveranstaltung wahrgenommen.Film ist ein sehr niederschwelliger Zugang zu Themen, mit denen man sonst nicht in Berührung kommt.Solche Filmfestivals bergen ein grosses Potenzial für Begegnungen zwischen den verschiedenen Szenen. Ist ihr Publikum denn durchmischt?

Der Anteil an heterosexuellen Besucherinnen und Besuchern hat deutlich zugenommen. Sei es durch Freunde und Bekannte von regelmässigen Besuchern oder durch solche, die sich für einzelne Filme interessieren. Wir versuchen beispielsweise, mit der Wahl der Lokalitä-

bilder 20minuten, dpa/picture alliance

frau der woche

Szene aus dem deutschen Spielfilm «Stadt Land Fluss», der am Festival gezeigt wird.

involviert, die den Filmemachern Rückhalt geben.

ten ein breiteres Publikum anzusprechen. Wie schätzen Sie persönlich die Akzeptanz von Homosexualität in der Schweiz ein?

Es gibt noch viel zu tun. Gerade unter Migranten herrschen viele Vorurteile. Zudem haben auch heute noch viele Homosexuelle Mühe, sich zu outen und zu ihrer Sexualität zu stehen. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt auf Filmen aus Afrika. Warum gerade Afrika?

Einerseits gibt es langsam immer mehr Filme, welche die Situation dort porträtieren. Andererseits richten die Homo-, Bi- und Transsexuellen ihren Fokus allgemein auf Afrika, vor allem wegen der Menschenrechtsverletzungen, die dort an Schwulen und Lesben begangen werden. Es ist extrem dringlich, dass wir die dortige Situation aufzeigen. Wie gefährlich ist es für Filmschaffende, in Afrika homosexuelle Filme zu produzieren?

Sehr gefährlich. Wir zeigen Dokumentarfilme, die teilweise heimlich gedreht werden mussten, unter schwersten Bedingungen. Meistens sind aber Vertreter westlicher Länder bei der Produktion

Rentieren homosexuelle Filme?

Da in der Schweizer Filmindustrie sowieso nicht viel kommerziell Erfolgreiches produziert wird, ist es in unserem Bereich erst recht schwierig, Geldgeber zu finden. Nur dank grossen persönlichen Engagements schaffen es einige Schweizer Filmemacher,solche Filme zu realisieren. Früher ging es in den meisten Filmen um das «Coming-out».Ist dieThemenpalette breiter geworden?

Es geht nicht mehr darum, ob homosexuell oder heterosexuell,sondern auch um die persönliche Geschlechterrolle, die nicht mehr klar in männlich oder weiblich aufgeteilt werden kann. Wie gelingt es, mehr Filme wie das Schwulendrama «Brokeback-Mountain» ins Mainstream-Kino zu bringen?

Namen, bekannte Schauspieler und Regisseure. Seit «Brokeback Mountain» werden mehr quere Filme produziert,die auch einen Verleiher finden. Interview Nathalie Bursac´

Mann der woche

Das 7-Milliarden-Baby

Nach 300 Fällen ist Schluss

Um den Titel des siebenmilliardsten menschen auf erden ist ein internationaler Wettstreit entbrannt. Auch die kleine Lucy aus rapperswil SG hat am 31. oktober, am «Tag der 7 milliarden», das Licht der Welt erblickt – gemeinsam mit 350 000 anderen Kindern. Für mutter Jasmine brunner ist der Geburtstermin doppelt geschichtsträchtig: wegen des Titels für Lucy und weil ihr mann ihr vor exakt zwei Jahren einen Heiratsantrag gemacht hat.

er ist der dienstälteste ermittler im ZDF: Privatdetektiv Josef matula alias claus theo gärtner. Im August 2012 wird die 300. Folge von «ein Fall für zwei» gedreht – die letzte. Sie wird 2013 am Tv zu sehen sein. Gärtner ist 68 Jahre alt und will sich ins Privatleben zurückziehen. Denn da läuft es nach wie vor rund: vor drei Jahren heiratete er die 36 Jahre jüngere Schweizerin Sarah Würgler in Winterthur. Die beiden wohnen in der Schweiz.


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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

Menschen

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Ruhet in Frieden

bilder John Javellana/reuters, matthias Günter

es gibt menschen, die es schaffen, überall und unter den unmöglichsten bedingungen zu schlafen. Diese Familie hat es sich in einem mausoleum auf einem Friedhof in der philippinischen Hauptstadt manila bequem gemacht. Unter ihr ruhen die Toten. Die Familie ist nicht die einzige, die

zwischen Grabsteinen und steinernen Sarkophagen wohnt. Denn auf dem ältesten und mit 54 Hektaren grössten Gräberfeld des Landes haben sich insgesamt 2000 Philippininnen und Philippinen eine bleibe eingerichtet.

frage der woche

zitat der woche

Wie entsteht ein Ohrwurm?

«Manchmal denke ich, die Schweiz ist ein Museum inmitten des Weltuntergangs.»

Die Spanier nennen ihn Klebelied, die brasilianer ohrkaugummi. eine Studie belegt, dass 99 Prozent der menschen schon mal von einem ohrwurm geplagt wurden. Zwar ist das Phänomen erst wenig erforscht, doch weiss man, dass vor allem Lieder mit einfacher melodie und ungewöhnlichem rhythmus beste Aussichten auf eine Karriere als ohrwurm haben. Ist die melodie zusätzlich mit einer emotion, einem erlebnis verbunden, braucht es nur minime reize, und das Hirn wird zum Kopfradio. Das Fiese: Auch melodien, die man nicht ausstehen kann, brennen sich ins Gedächtnis. Das Phänomen tritt besonders dann auf, wenn das Hörzentrum nicht stimuliert wird. Indem man sich akustischen reizen aussetzt, die das Hirn wieder beschäftigen, vertreibt man den ohrkriecher am effektivsten.

Jürg halter alias Kutti Mc (31) definiert im «Tages-Anzeiger», was für ihn die Schweiz bedeutet. Der rapper hat mit Chansonnier Stephan eicher (51) das Album «Freischwimmer» aufgenommen.


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koluMne

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der hausMann

Von Weich- und anderen Eiern Bänz Friedli über den Zukunftstag.

Schade, eigentlich. Dass letzten Montag ein paar Jungs im Quartier Fassaden und Fenster mit rohen Eiern beschmissen und Türschlösser zugekleistert haben. Ich mag nämlich Halloween, decke mich jeweils eigens mit Süssigkeiten ein und freue mich auf die Monster und Gespensterlein,die dann an unserer Tür klingeln. Süss, wie sie gern furchterregend wären! Toll, wie fantasievoll die Mädchen sich als Piratinnen und Vampirinnen herausgeputzt haben! Und als ich dann spätabends die Scheiben im Eingangsbereich putzte, reute es mich nicht nur der vergeudeten Eier wegen. Ich fands auch einen Jammer, dass die wenigen Unflätigen all den kleineren Kindern die Chance nehmen, an Halloween unbeschwert herumzuziehen, denn viele Leute werden sich künftig am 31. Oktober dem Brauch verweigern.Und plötzlich taten mir diese Buben leid, die offenbar nicht anders können, als anderen die Freude zu verderben. «Zukunftstag? So ein Seich!», fauchte Jacqueline unlängst,«so was brauchts doch nicht mehr! Heute ist längst allen klar, dass ein Mädchen auch Kranführerin oder Physikerin, ein Junge Kindergärtner, Krankenpfleger, Hausmann werden oder sonst irgend so einen ‹Weichschnäbelerjob› ergreifen kann.» Jacqueline sagte wirklich «Weichschnäbelerjob». Womit sie sich gleich selbst widerlegte: Solange Buben, die nicht tun, was für sie vorgesehen ist, gleich als

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Weicheier gelten, so lange ist der Zukunftstag nötig. Diesen Donnerstag findet er wieder statt. Früher hiess er ja Töchtertag: Girls sollten ihre Papis an deren Arbeitsort begleiten, um Einblick in «männliche» Jobs zu erhalten. Anna Luna fand es nicht sonderlich spannend, mir beim Polieren des Glaskeramikherds zuzuschauen,weshalb sie ihre Mutter ins Fernsehen begleitete. Aber natürlich sollen auch Buben bestärkt werden, im Leben etwas anderes als das «Typische» zu tun. Sei es nur, sich an Halloween nicht so saublöd aufzuführen.Den Buben fehlen Beispiele.Den Mädchen genauso: Beispiele, dass sie auch Computerfachfrau oder Tunnelbauingenieurin werden könnten.

«Ich mag nämlich Halloween.»

Ich zum Beispiel bin gerne Hausfrau. Um mehr Männern beliebt zu machen, sich daheim zu engagieren, müsste man das Jobprofil wohl so formulieren: «Sie handeln proaktiv in einem selbstständigen und dynamischen Tätigkeitsbereich, Sie sind entscheidungsfreudig, flexibel, vielseitig,extrem belastbar,klar in Ihren Aussagen und konsequent in Ihrem Tun. Sie haben mehrjährige Erfahrung als Facility Manager, sind führungsstark, zählen pädagogisches Know-how zu Ihren Kernkompetenzen, sind im Foodund Non-Food-Bereich auf dem neusten Stand der Wissenschaft und sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Nachhaltigkeit ist ihr Leitmotiv,Sie sind initiativ, stark in der Kommunikation, besitzen Umsetzungsstärke, Einsatzbereitschaft, organisatorisches Geschick, strategisch-konzeptionelles Flair und eine ausgeprägte Fähigkeit zur Konfliktlösung. Kurzum, Sie sind eine verhandlungssichere und verantwortungsvolle Persönlichkeit, die sich durchzusetzen weiss.» «Nä-ää», habe ich Jacqueline geantwortet, «noch ist der Zukunftstag nicht von gestern.» Aber sie hörte mir schon nicht mehr zu. «Ich muss was Feines kochen gehen», rief sie über die Schulter zurück, «‹Meiner› hatte im Büro einen strengen Tag.» Bänz Friedli live: 8. 11. Bichelsee TG, 9. 11. Küssnacht a. R., 11. 11. Othmarsingen AG.


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interview

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Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |

«Wer die Zukunft verbessern will, darf kein Träumer sein»

Ernst Fehr ist zuversichtlich, was die Entwicklung der europäischen Wirtschaft angeht. Der renommierte Zürcher Verhaltensökonom über Wege aus der Krise, langsame Politiker, gierige Banker und den Forschungsstandort Schweiz.

Ernst Fehr, wirtschaftliche Akteure handeln rational, als homo oeconomicus, so die Theorie. In letzter Zeit haben aber eher Gier und Angst dominiert.

Gier oder Angst stehen nicht im Widerspruch zum homo oeconomicus, sondern beschreiben bestimmte Motive,die sich aber auch negativ auswirken können. Ein Investmentbanker, der einen Anreiz hat, mit riskantem Verhalten kurzfristig hohe Gewinne zu erzielen, weil er dadurch einen hohen Bonus kassiert, wird das häufig tun. Die Verluste aus dem zu hohen Risiko realisieren sich für das Unternehmen erst Jahre später, wenn er bereits weitergezogen ist. Der Banker hat sein Einkommen maximiert, sich also rational verhalten — aus Sicht des Unternehmens ist es allerdings nicht rational, solche Anreize zu setzen.

«Das Anreizsystem der Banken war nicht vernünftig.»

Die Banken haben sich also in den letzten Jahren sehr irrational verhalten.

Die Anreizsysteme der Banken waren tatsächlich nicht vernünftig konzipiert. Sie haben kurzfristiges Gewinndenken begünstigt, nicht die langfristige Werterhaltung für das Unternehmen. Haben die Banken daraus gelernt?

Sie arbeiten daran.Man sollte die Bezahlung der Manager nicht vom Jahresgewinn oder dem absoluten Aktienkurs des Unternehmens abhängig machen. Für börsenkotierte Firmen sollte die

Messlatte sein, wie sich der Aktienkurs des Unternehmens in Relation zu einer grösseren Anzahl von vergleichbarenFirmenentwickelt.WennderAktienkurs bei einem solchen Vergleich rascher nach oben geht als bei den anderen,dann ist das eine Leistung, die belohnt werden soll. Aber das wird in 95 Prozent der Fälle nicht so gemacht. Warum nicht? Das wäre doch im Interesse einer Firma.

Wenn man es gut erklärt und der Ansprechpartner ein Minimum an mikroökonomischem Wissen hat, wird das auch verstanden. Leider fehlt es aber manchmal — auch in den Beratungsfirmen — an diesem Wissen.Nun braucht es eine grosse Anstrengung, um den Markt umzuerziehen. Sie forschen seit 20 Jahren in der Verhaltensökonomie. Welches sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Erkenntnisse?

Psychologie beeinflusst Marktverhalten, auf individueller Ebene wie auf der Gruppenebene.Unsere Experimente haben gezeigt, dass die Kräfte von Angebot und Nachfrage häufig nicht ausreichen, umdiePreisbildungzuverstehen,sondern dass Fairnessgedanken eine wichtige Rolle spielen. Stehen Vertragspartner in einer langfristigen Beziehung, ändert sich der Preis meist nicht so schnell, wie er laut Theorie eigentlich müsste.Märkte funktionieren manchmal fundamental anders, als es das Lehrbuch sagt: Preise sind starr, Löhne unflexibel. Und das hat Konsequenzen, zum Beispiel Arbeitslosigkeit, siehe USA und Europa.

Was müsste passieren, um aus der gegenwärtigen Krise herauszukommen?

Es fehlt das Vertrauen in die Profitabilität von langfristigen Investitionen. Vertrauen ist aber ganz entscheidend von psychologischen Kräften geformt. Und das Vertrauen ist angeschlagen.

Aus verschiedenen Gründen. In Europa ist ein Zusammenspiel aus Markt- und Politikversagen dafür verantwortlich. Der Markt hat erst nach zehn Jahren gemerkt, dass die Griechen nicht so gute Schuldner sind wie die Deutschen — eine massive Form des Marktversagens. Wie konnte das passieren?

Das kann ich Ihnen auch nicht beantworten. Aber Tatsache ist: Genauso wenig wie heute konnte man 2003 glauben, dass die Griechen gleich gute Schuldner wie die Deutschen sind. Trotzdem geschah das. Und das Politikversagen besteht darin, dass bei der Konstruktion des Euro nicht sichergestellt worden ist, dass die Budgetdisziplin in den einzelnen Ländern eingehalten wird. Und auch darin, dass man schon seit Monaten immer neue Krisengipfel abhält …

Aber das ist immer so in der Politik, das können Sie nicht ändern. Deshalb muss die Politik Institutionen schaffen, die schnell reagieren können, zum Beispiel Notenbanken. Sie können von heute auf morgen eingreifen. Ein schönes Beispiel ist die Schweizer Nationalbank, die hervorragend auf den starken Franken reagiert hat.Selbst hier hat allerdings die Politik reingespielt, denn erst als der


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Migros-Magazin | NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 |

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Wirtschaftswissenschafter Ernst Fehr ist überzeugt, dass Markt und Staat keine Gegensätze sind.

Ein Pionier politische Konsens da war, konnte sie glaubwürdig eine Untergrenze für den Euro-Franken-Kurs festlegen. Aber in der EU liegt die Verantwortung für eine Krisenlösung vor allem bei der Politik.

Das stimmt. Man müsste die Notenbank auch in diesem Fall zum Akteur machen. Würde die Europäische Notenbank verkünden, sie sei bereit, für die Anleihen sämtlicher Staaten zu garantieren, müsste sich keiner Sorgen machen, sein Geld nicht zurückzubekommen. Das würde die negative Spirale brechen. Bei Spanien oder Portugal beispielsweise ist es ja nur die Angst vor dem Bankrott, welche die Zinsen in die Höhe treibt — und damit erst die wirkliche Bankrottgefahr erzeugt.

Das wäre der Befreiungsschlag?

Es wäre ein vernünftiger Weg, der aber auch mit glaubwürdigen SanierungsundEinsparungsmassnahmenimStaatsbudget verknüpft werden müsste. Vor allem Deutschland jedoch hat Angst vor einer inflationären Entwicklung, die allerdings sonst niemand sieht.Und sollte sie entstehen, müsste die Notenbank ihren Kurs wechseln und die Geldmenge wieder reduzieren. Die sich weltweit verbreitenden Demos, die mit «Occupy Wall Street» in New York be­ gonnen haben, scheinen vom Wunsch nach Fairness und Solidarität gesteuert. Könnte daraus etwas Neues entstehen?

Ehrlich gesagt glaube ich das nicht, das wird wohl bald vorüber sein.Wichtig ist,

Ernst Fehr (55) gehört zu den wichtigsten Wirtschaftswissen­ schaftern in der Schweiz. Er ist ein Pionier der Verhaltens­ ökonomie und stellt mit seinen Forschungen regelmässig die Lehrbuchmeinungen der Wirtschaft in Frage. Fehr ist Profes­ sor der Mikroökonomik und experimentellen Wirtschafts­ forschung an der Universität Zürich. Ausserdem hat er die Stiftung «Excellence Foundation Zurich for Economic and Social Research» gegründet, um hochkarätige Wissenschafter nach Zürich zu bringen, und betreibt mit seinem Bruder die Firma Fehr Advice, die Unternehmen berät, um nachhaltig erfolgreicheres Wirtschaften zu fördern. Der Vorarlberger lebt seit 17 Jahren in der Schweiz und wohnt mit seiner Frau und zwei Kindern in Zürich.


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interview

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Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |

«Ich will in Zürich eine der weltweit besten Unis aufbauen.» dass die Politik die richtigen Schlüsse zieht und institutionelle Veränderungen einleitet, damit eine solche Krise nicht mehr passieren kann. Die Schweizer Politik geht mit der Erhöhung der Eigenkapitalanteile bei den Banken in die richtige Richtung. Wie grundsätzlich ist die aktuelle Krise?

Es ist eine sehr gefährliche Situation.Die Politik hat sich dem Bankenproblem viel zu spät zugewendet. Man hätte den Griechen von Anfang an einen Schuldenschnitt geben, für institutionelle Reformen sorgen und die Banken rekapitalisieren müssen. Interessant ist ja, was die Isländer mit ihren Schulden gemacht haben. Die haben einfach gesagt, wir zahlen nicht. Das war rechtswidrig, und alle ausländischen Sparer haben dort ihr Geld verloren.Aber kräht heute ein Hahn danach? Nein! Und es geht Island langsam wieder besser. Die Griechen hingegen,die sich bemühen,sind die Bösen, derweil die Isländer trotz ihrer Unverschämtheit gut dastehen. Da wird moralisch mit zweierlei Ellen gemessen. Ist es vorstellbar, dass in zwei Jahren wieder Business as usual herrscht, oder stehen wir vor einer Zeitenwende?

Ich glaube, wenn die Politik richtig reagiert, kann es in drei, vier Jahren wieder sehr gut ausschauen. Liegt es nur an der Politik?

Es braucht ein Zusammenspiel zwischen Politik und Ökonomie. Solange wir die richtigen regulatorischen Massnahmen treffen, sind Märkte eine wunderbare Einrichtung.Die westliche Welt geniesst seit dem 19.Jahrhundert einen ungeahnten Wohlstand. Vorher hat die Menschheit während Tausender von Jahren in völliger Armut gelebt. Aber die Marktwirtschaft braucht gute Institutionen, damit sie funktioniert. Zum Beispiel die Vertragsdurchsetzung. Wenn man reingelegt wird, kann man zu einem Richter gehen und das einklagen. Das ist eine Staatsleistung, ohne die die Marktwirtschaft nie so funktionieren würde, wie sie es tut.Markt und Staat sind keine Gegensätze, sie sind miteinander verzahnt. Sie haben Jobangebote von Berkeley und dem Massachusetts Institute of Technology ausgeschlagen. Haben Sie sich damit nicht eine grössere Karriere verbaut?

Als diese Angebote kamen,war ich schon erfolgreich.Und ich fand,ich brauche die Amerikaner nicht,um erfolgreich zu sein. StattdessenistinmirderEhrgeizerwacht, in Zürich eine der weltweit besten Universitäten aufzubauen. Die Voraussetzungen sind ideal. Bei den Wirtschaftswissenschaften versuchen wir das mit einer Stiftung. Die «Excellence Foundation» soll ein Scharnier zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sein, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Praxis zu bringen. Und das klappt?

In den letzten Jahren haben wir mehrere international hochkarätige Wissenschafter hier neu angestellt. Und wenn man mal eine gewisse Masse an guten Leuten erreicht hat, dann wollen weitere gute Leute hierherkommen. Die neuen Professoren haben umgehend neue Forschungsgelder angezogen.Das bedeutet: mehr Stellen, mehr Forschung, mehr intellektueller Stimulus. Das Geld kam übrigens hauptsächlich aus der EU. Warum gerade Zürich?

Die Schweiz hat bereits gute Universitäten und kann darauf aufbauen. Gegenüber den Amerikanern sind wir noch im Hintertreffen, aber Deutschland etwa steht viel schlechter da. Keine einzige Universität in Deutschland kann meines Erachtens der Uni Zürich oder der ETH das Wasser reichen. Hinzu kommen der enorm hohe Lebensstandard in Zürich, die exzellente Infrastruktur,gute Gehälter. Wenn die Leute mal hier sind, wollen sie nicht wieder weg. In Ihrer Motivation liegt auch ein gewisses Weltverbesserungselement. Offenbar haben Sie sogar mal mit der Theologie geliebäugelt. Warum ist daraus nichts geworden?

Theologie hilft leider wenig bei der Weltverbesserung. Die Ökonomie hingegen liefert Instrumente, die es mir erlauben, möglichst präzise Antworten zu bekommen, wie ich konkret Dinge verbessern kann. Wer die Welt verbessern will, darf kein Träumer sein — er muss klare,empirisch abgesicherte Antworten auf präzise Fragen geben können. Sie sind Anwärter auf einen Nobelpreis. Bisher erhielten Sie ihn noch nicht. Setzt Sie das auch ein bisschen unter Druck?

Vielleicht kommt er,vielleicht nicht.Am besten ist, gar nicht gross daran zu denken und das zu tun,was man sowieso tun möchte. Wie legen Sie Ihr Geld an? Mit Ihrem Wirtschaftswissen sind Sie bestimmt sehr erfolgreich …

… ingriechischenStaatsanleihen!(lacht) Nein, aber trotzdem katastrophal. Es interessiert mich einfach zu wenig. Seit Jahren will ich mein Geld anlegen, aber es war mir immer wichtiger, das nächste wissenschaftliche Projekt voranzutreiben. Wenn Sie unbedingt einen Tipp wollen: Ich w��rde in einen breit gestreuten Index,beispielsweise den Swiss Market Index,investieren und das Geld möglichst lange liegen lassen. Interview: Ralf Kaminski, Reto E. Wild Bilder: Gerry Nitsch

Der Wirtschaftswissenschafter Ernst Fehr diskutiert mit dem Philosophen und Autor Richard David Precht («Wer bin ich – und wenn ja, wie viele») am Gottlieb-Duttweiler-Institut über Ökonomie und Philosophie. Die Debatte wird vom Schweizer Fernsehen aufgezeichnet und am 13. November um 11 Uhr auf SF 1 in der «Sternstunde Philosophie» ausgestrahlt (mit mehreren Wiederholungen in der folgenden Woche).

In seinem Forschungslabor in Zürich untersucht Ernst Fehr das Verhalten von Wirtschaftsakteuren.


Auch Kohlenhydrate machen dick Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis mitverantwortlich? 37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60% des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, in unserer bewegungsarmen Zeit nicht mehr aktuell ist. Werden nämlich mehr Kohlenhydrate aufgenommen, als der Körper benötigt, werden diese in Fett umgewandelt und als Reserve gespeichert. Wie werden wir diese Reserven wieder los? Grundlage einer nachhaltigen Gewichtskontrolle sind ausreichende Bewegung und eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung. Ergänzend können moderne Präparate eingesetzt werden.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 45, 7. November 2011 |

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DOSSIER | 29

Wie viel darf Strom in Zukunft kosten?

Jeden Herbst befragen der politisch neutrale Verein Vimentis und das Migros-Magazin Schweizerinnen und Schweizer zu ihrer Meinung in aktuellen politischen Streitfragen. Im Zentrum stehen dieses Mal die Themen Altersvorsorge, Migration, Verkehrspolitik und Energie. Sechs der neun Mitglieder des VimentisUmfrageteams: Joël Kleiner, Philipp Egger, Fiona Waldburger, Silvan Gamper, Leiter Simon De Toffol und Mediensprecher Gian Luca Bonanomi (von links).

D

ie Schweiz hat zwar gerade erst ihr Parlament neu gewählt, aber dank der direkten Demokratie und der regelmässigen Volksabstimmungen bleiben politische Themen auch zwischen den Wahlen aktuell. Vimentis will es genauer wissen und sondiert jeden Herbst die Haltung der Schweizer Bevölkerung mit Fragen zu aktuellen Themen und Dauerbrennern. Die Antworten sollen den Entscheidungsträgern die Meinung der Bevölkerung näherbringen, damit sie sie im politischen Alltag berücksichtigen können,das zumindest ist die Hoffnung des Umfrageteams. Vimentis — zu Deutsch «durch die Kraft des Verstandes» — wurde vor acht Jahren von einer Gruppe Studenten an

der Hochschule St.Gallen (HSG) gegründet und ist parteipolitisch neutral. Die Zusammensetzung des Umfrageteams wechselt jedes Jahr, da natürlich immer wieder Studenten abschliessen und weiterziehen. «Länger als zwei Jahre ist kaum jemand dabei», sagt Mediensprecher Gian Luca Bonanomi. Er selbst ist zum zweiten und wohl letzten Mal im Einsatz, nächstes Jahr will er sich stärker auf sein Studium konzentrieren.

Dauerbrenner und was sonst noch unter den Nägeln brennt Die vier Themenbereiche in diesem Jahr haben verschiedene Hintergründe.«Altersvorsorge und Migration sind Dauerbrenner», erklärt Bonanomi. Die Fragen

Vimentis – die Meinungsumfrage

Initiator der Politumfrage auf www.vimentis.ch ist der politisch neutrale verein vimentis. Ziel ist es, die Diskussion zwischen bevölkerung und Politik zu verbessern und den bürgerinnen und bürgern zu helfen, ihre Anliegen in die Politik einzubringen. Der vorstand des vereins besteht aus 14 Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen. Sie kommen aus der ganzen Schweiz und betreiben das Projekt ehrenamtlich. Die meinungsumfrage wird unterstützt von den Parteipräsidenten Toni brunner (SvP), Christophe Darbelley (CvP), Hans Grunder (bDP), Ueli Leuenberger (Grüne), Christian Levrat (SP) sowie Fulvio Pelli (FDP) — und vom migros-magazin.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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Dossier | 31

Die diesjährigen Themen-Schwerpunkte

ahV/renten: Wie soll die altersvorsorge gerettet werden?

Angesichts der demografischen entwicklung hat dieses Thema besondere bedeutung und wird in den kommenden Jahren immer wichtiger. vimentis möchte wissen, wie weit die bevölkerung eine erhöhung des rentenalters unterstützt, ob AHvbeiträge erhöht und renten gekürzt werden sollen und ob das Konzept der Lebensarbeitszeit anstelle fixer Altersjahre mehrheitsfähig ist.

bilder: Keystone

Migration/integration/asylpolitik: Wie steht das Volk dazu?

ein Dauerbrenner, der jeweils bei der Hitparade der Problemfelder vor den Wahlen weit oben steht. vimentis versucht zu ergründen, wie die bevölkerung zur Personenfreizügigkeit steht, was sie vom Ausländerstimmrecht hält und wie weit sie Ausländer gut integriert findet. Fragen gibt es auch zur Asylpolitik und zur Akzeptanz des völkerrechts im Zusammenhang mit Ausschaffungen.

dazu stellen wir schon seit Jahren, damit wir die Meinungsentwicklung über eine längere Zeitperiode messen können.» Bei Energie und Verkehr gibt es aktuelle Gründe mit dem angestrebten Ausstieg aus der Atomenergie und den zunehmenden Klagen über Staus und volle Züge, insbesondere in der Agglomeration. Schweizerinnen und Schweizer sind

stromversorgung: alternativ- oder atomenergie?

Angesichts des knappen entscheids zum Atomausstieg ist dieses Thema topaktuell. vimentis will herausfinden, ob der entscheid mehrheitsfähig ist und ob die bevölkerung bereit ist, mehr Geld für erneuerbare energien auszugeben. Gefragt wird auch, welche massnahmen das volk am ehesten unterstützt, um einen Stromengpass zu verhindern und ob eine Steuer auf Strom akzeptabel wäre, um energie zu sparen.

schiene oder strasse: Wie lösen wir das Verkehrschaos?

Die Klagen über Staus auf den Strassen und überfüllte Züge nehmen zu. vimentis nimmt dies zum Anlass zu fragen, ob es zusätzliche Investitionen in die verkehrsinfrastruktur braucht, und wenn ja, ob eher für Strasse oder Schiene. Gefragt wird auch nach der Finanzierung, höheren Ticketpreisen im bahnverkehr und ob road-Pricing für die Zentren der grossen Städte mehrheitsfähig wäre.

eingeladen, sich an der Umfrage, die ab sofort und bis Ende Jahr unter www.vimen tis.ch/umfrage abrufbar ist, zu beteiligen. Die Beantwortung der 44 Fragen dauert rund 15 Minuten und geschieht anonym. In den letzten Jahren haben sich rund 30 000 Personen an der Umfrage beteiligt. Die Resultate sind wichtige Informationen für die Politik

geworden. So zeichnete sich das Ja zur Minarett-Initiative von 2009 bereits ein Jahr vor der Abstimmung in der Vimentis-Umfrage ab. Das Migros-Magazin unterstützt das Online-Projekt als Medienpartner und wird die Umfrageergebnisse Anfang 2012 präsentieren. Text: Ralf Kaminski Bild: Jorma Müller


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Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |

Ein Mann kämpft für sein Dorf: Gemeindepräsident Martin Wyss (Bild in der Mitte) im Herzen der abgelegenen Walsersiedlung Obermutten.

Facebook-Dorf Obermutten Obermutten ist weltberühmt – Facebook sei Dank. Tausende von Menschen rund um den Globus sind Fan des verschlafenen Bündner Bergdorfs. Gemeindepräsident Martin Wyss freut sich über die gelungene Werbeaktion und hofft auf viele Touristen.

N

ach mehr als 20 Kurven ist Obermutten, hoch über dem Albulatal, endlich erreicht. Am Ende einer Schotterstrasse steht eine mehrere Meter breite Informationstafel. Hier, 1860 MeterüberMeer,istkeineMenschenseelezu sehen. Der Föhn heult um die Ecken der wenigen Holzhäuser. Hinter den GebäudenstehteinekleineprotestantischeKirche aus dem 18.Jahrhundert. Ein Auto fährtvor.DaraussteigenMartinWyss(58) und seine Familie.Mit seiner Frau Barbara (55) und den Enkeln Gianin (6) und Nicola(4)hängtderGemeindepräsidentvon MuttenGR,wozuderWeilerObermutten gehört, an der Informationstafel des DorfsspezielleAusdruckeauf:Essinddie neustenFacebook-FansvonObermutten. «Inzwischen haben wir über 8500 Fans aus mehr als 20 Ländern und sämtlichen Kontinenten», sagt Wyss erfreut. Die Zahl ist enorm, wohnt doch in Obermutten nur eine Hand voll Menschen. Auf demgesamtenGemeindegebietvonMut-

ten sind es 78. Einige dieser Einwohner, darunter Bauer Hans-Peter Bucher,hängen jeden Mittwoch die Ausdrucke der neusten Facebook-Supporter auf. Die Fans werden mit einem gut ein Zentimeter grossen Bild aus dem sozialen NetzwerkaufderneugestaltetenHolztafelvon Obermutten verewigt. Angefangen hat alles mit der Marketingorganisation Graubünden Ferien und der Werbeagentur Jung von Matt/Limmat, die für Obermutten das FacebookProfil kostenlos eingerichtet haben. Die Werber und Marketingleute wollten das bis anhin weitgehend unbekannte Berg-

dorf mit Hilfe des sozialen Netzwerks aus dem Dornröschenschlaf wecken. «Ich sagte beim ersten Telefongespräch mit Graubünden Ferien sofort zu», sagt Martin Wyss, der hauptberuflich als Agenturleiter bei einer Versicherung in Davos arbeitet. «Ein Zeitungsinserat würde uns sehr viel Geld kosten.» Vom JazuFacebookerhofftsichderGemeindepräsident, der seit 24 Jahren im Amt ist, einen touristischen Aufschwung und dass sich die eine oder andere Familie entscheidet, nach Obermutten zu ziehen. Der zweifache Familienvater Wyss ist vor 30 Jahren mit gutem Beispiel

«Inzwischen haben wir über 8500 Fans aus sämtlichen Kontinenten.»


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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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reportage | 33

Alle packen mit an: Hans-Peter Bucher (links) und Barbara und Martin Wyss mit ihrem Enkel Gianin beim Befestigen der BIlder der neusten Facebook-Fans.

Die Informationstafel von Obermutten musste wegen der zahlreichen Facebook-Fans verl채ngert werden.


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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

Menschen | 35

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

«Fanarbeit»: Gemeinsam mit den Enkeln Nicola (links) und Gianin begutachten Barbara und Martin Wyss die vielen Fans.

… können durch Biotinmangel auftreten.

50 Millionen Menschen kennen nun obermutten Bis anhin ist der Werbefeldzug des Gemeindepräsidenten aufgegangen. Am belgischen Radio war Obermutten genauso Thema wie in der Hauptnachrichtensendung Südkoreas. Über 50 Millionen Menschen rund um den Globus haben von Obermutten gehört oder gelesen.NeugierigeausderSchweiz und Deutschland besuchten einzig wegen Facebook den verschlafenen Weiler und übernachteten im 41-BettenHotel Post, das eine atemberaubende Aussicht auf das Rothorn und Richtung Lenzerheide bietet. «Für Obermutten ist der Hotelbetrieb sehr wichtig.

Erhöhen wir die Belegung, sichern wir das Überleben des Betriebs», sagt Martin Wyss. Allerdings wurde das Bergdorf bisher nicht von Touristen überrannt, denn für die Facebook-Fans gibts keine Rabatte oder speziellen Aktionen. Ihr einziger «Profit» ist die Präsenz auf der hölzernen Infotafel des Orts. Jetzt,in der Zwischensaison, wenn es nicht mehr richtig Herbst ist und der Schnee noch auf sich warten lässt, herrscht in Obermutten trotz Facebook «tote Hose», wie sich Wyss ausdrückt. Der Bündner erwartet erst während der Feiertage wieder Besucher. Vor allem über Silvester sei der abgelegene Ort bei den Jungen derart beliebt, dass sie bis zu einem Jahr im Voraus buchen. Das war aber schon vor Facebook so. Zudem fährt hier das Postauto zwischen Oktober und Mai nur auf Vorbestellung. Facebook und Obermutten, das passt zusammen. Ob aus dem virtuellen Gag aber ein realer Gewinn für den Weiler resultieren wird, steht noch in den Sternen. Eines ist aber schon heute klar: Bergler leben keineswegs hinter dem Mond. Das haben Martin Wyss und Obermutten eindrücklich bewiesen.

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vorangegangen.Er heiratete die Deutsche Barbara Stotz. Sie stammt aus dem Raum Stuttgart und verbrachte jeweils ihre Ferien in Mutten. Martin Wyss setzte sich im September 500 Facebook-Fans als Ziel. Anfang Oktober hingen aber bereits über 4000 Profile an der Wand einer alten Holzscheune.Und mit dem Erfolg kommt der Hunger: Das neue Ziel von Martin Wyss sind 10 000 Benutzer, die im Facebook-Auftritt von Obermutten den «Gefällt mir»-Button gedrückt haben. Aus Platzgründen und um die Ausdrucke vor der Witterung zu schützen, musste eine erweiterte Informationstafel mit einem Schutz aus Plexiglas her. Am alten Standort entfernten Freiwillige aus dem Dorf über 1000 Bostitchklammern.

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Menschen 36 |

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interview

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Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |

«Ich fahre sehr selten zum Vergnügen Ski»

30 Antworten in 30 Minuten: Skistar Carlo Janka ist nicht nur auf der Piste schnell, sondern auch im Interview mit dem Migros-Magazin. In seiner Freizeit stellt der Weltmeister seine Skier aber lieber in die Ecke und setzt sich vor den Computer. Oder er posiert mit nacktem Oberkörper.

Carlo Janka, wie war Ihr Training heute Morgen?

Schlecht, ich war in der Physiotherapie. Wegen meines Rückens. Wie geht es damit?

Nicht schlecht, aber noch nicht top. Meine Gelenke zeigen Verschleisserscheinungen. Immerhin habe ich keine Schmerzen mehr. Umso wichtiger ist es jetzt, Muskeln aufzubauen. Sie wurden am 15. Oktober 25 Jahre alt. Ziemlich jung, um von Verschleiss zu sprechen.

Die hat fast jeder Skifahrer. Gesund ist Spitzensport nicht. Aber mit einem gezielten Krafttraining lassen sich die Schläge beim Skifahren besser aushalten. Die Skischweiznahm grossenAnteil daran,als Sie nach Herzrhythmusstörungen Ende Februar 2011 am Herz operiert wurden. Wie haben Sie den Eingriff verdaut?

Ich habe keine Herzbeschwerden mehr und konnte meine Trainingsumfänge problemlos steigern. Dadurch sind meine Werte in Kraft und Ausdauer so gut wie noch nie.Beim Zwölf-Minuten-Lauf lege ich mit meinen 88 Kilogramm über 3,2 Kilometer zurück. Das ist für einen Skifahrer nicht schlecht. Für die aktuelle Skisaison streben Sie nach 2010 den zweiten Weltcupgesamtsieg an. Eine mutige Aussage!

Es bleiben mir keine anderen Ziele übrig,weil diese Saison weder eine Weltmeisterschaft noch Olympische Spiele anstehen.Es dreht sich alles um die Kristallkugel. Und wenn man die grosse einmal gewonnen hat, möchte man sie nochmals holen.

Es ist ungewohnt, von Schweizer Sportlern solch ambitiöse Zielsetzungen zu hören.

Ich habe nur gesagt, dass ich nochmals Gesamtcupsieger werden möchte. Mutig wäre es erst,wenn ich verkündete,ich wollte die grosse Kristallkugel gewinnen. Ich muss mir die Ziele hoch stecken, sonst erreiche ich sie nicht. Wer sind neben Ivica Kostelic und Aksel Svindal Ihre grössten Konkurrenten?

Die Liste der Anwärter auf den Gesamtweltcup ist lang. Neben Kostelic und Svindal gibt es noch andere starke Athleten. Bei Benjamin Raich beispielsweise spielt es eine Rolle, wie er nach seiner Verletzung fährt,und Bode Miller ist immer eine Wundertüte. Auch bei Didier Cuche ist alles möglich.

«Fast jeder Skifahrer hat Anzeichen von Verschleiss.»

Was erwarten Sievon der Schweizer Mannschaft insgesamt?

Ich hoffe auf eine geschlossen gute Leistung. Mit Didier Cuche haben wir zum Glück einen Oldie,der sehr konstant fährt. Wir dahinter versuchen, diese Konstanz zu erreichen. Und vielleicht gelingt es dem einen oder anderen Jungen, sich im Weltcup zu etablieren. Sind Sie für diese Nachwuchsfahrer Vorbild?

Vorbild ist übertrieben. Wenn sie Tipps brauchen, gebe ich selbstverständlich gerne Auskunft und helfe weiter.Ich orientierte mich früher ebenfalls an den etablierten Fahrern.

Wie wichtig ist es für Sie, dass Cuche mit seinen 37 Jahren nach wie vor im Weltcupzirkus mitfährt?

Didier Cuche ist ein grosser Fahrer, der jederzeit gewinnen kann. Dadurch hat das ganze Team weniger Druck. Wenn er dereinst nicht mehr fährt, fehlt die so wichtige Konstanz.

Daniel Albrecht erlebte 2009 im Abfahrtstraining von Kitzbühel einen Horrorsturz. Wie stark beschäftigt Sie das?

Momentan nicht mehr so stark. Aber damals war das für mich eine schwierige Situation, gerade weil so ein Sturz das eigene Team trifft. Mental gehörte das für mich zu meinen grössten Herausforderungen. Ich musste einen Weg finden, damit so gut wie möglich umzugehen. Wie haben Sie das geschafft?

Ich versuchte, mich auf mein Rennen zu konzentrieren.Der Start in Kitzbühel nur Tage nach dem Sturz von Dani gehörte zu den schwierigsten Momenten meiner Karriere. Haben Sie diese Phase mit Hilfe eines Mentaltrainers überstanden?

Nein, ich habe noch nie einen konsultiert.Ich glaube,ich schaffe es ohne.Und bis jetzt ist es ja recht gut aufgegangen. Was denken Sie in den Augenblicken kurz vor dem Start im Starthäuschen?

Im Kopf gehe ich die Rennstrecke durch, überlege mir, wie ich gewisse Passagen fahren muss. Schauen Sie in solchen Momenten, wie es den anderen Fahrern geht?

Wenn es im Starthäuschen ein Fernsehgerät hat, verfolge ich, wie die Konkur-


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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

Menschen

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interview | 37

Carlo Janka ist überzeugt, dass Skifahrer mit eingebauten Kameras starten könnten.

renten die Strecke meistern. Ich bin um jede zusätzliche Information froh. So weiss ich, wie schnell ich allfällig heikle Passagen fahren kann. Andere Fahrer schotten sich in solchen Phasen total ab. Wie viel Angst hat Ihre Mutter um Sie?

Sie ist froh, wenn sie hier in ihrem Restaurant in Obersaxen viel zu tun hat. Da läuft das Fernsehgerät nur im Hintergrund. Sie lenkt sich mit Arbeit ab und ist jeweils froh, wenn ich gesund am Ziel ankomme. Die Sicherheit für die Athleten ist eine Gratwanderung:WenndieSkipisteneinfacherwerden,könnensichtechnischstarkeFahrernicht mehr klar von der Konkurrenz abheben. AusserdemwerdendieRennenwenigerspektakulär. Was ist für Sie beim Pistenbau wichtig?

Für mich muss bei einer Piste in erster Linie die Sicherheit stimmen.Das Showelement könnten die Fernsehstationen mit neuen Methoden erreichen. Wie Bernhard Russi, der ja schon heute mit einer Helmkamera die Hänge runter fährt?

Ja. Die Rennfahrer könnten auch mit einer Kamera fahren. Ähnlich wie das heute schon in der Formel 1 der Fall ist. Die TV-Anstalten könnten auch besser mit Winkeln arbeiten, um beispielsweise die effektive Steilheit des Terrains zu übertragen. Die Weltcup-Rennskier werden ab der Saison 2012/2013 länger,schmälerund wenigerstark tailliert. Was halten Sie von dieser neuen Regelung?

Wenn damit die Sicherheit erhöht wird, ist das sicher nicht schlecht. Aber die Art und Weise, wie der internationale Skiverband Fis uns Athleten vor voll-


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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

endete Tatsachen stellte, stört mich. Wir hatten überhaupt keinen Einblick in die Massnahmen. Deshalb habe auch ich den Protest der Skifahrer unterzeichnet. Wird dieser Protest der fahrer etwas an den Plänen der fis ändern?

Die Änderungen gelten als beschlossene Sache. Es gilt nun, das Beste daraus zu machen — mit den nötigen Abstimmungen an Skiern und Bindungen. Besteht nicht die Gefahr, dass das material so noch wichtiger wird?

Es ist jetzt schon bedeutend. Bei einer Abfahrt braucht es schnelle Skier, sonst gewinnt man heute keine Rennen mehr.

mit der Ski-Wm 2009 in Val d’Isère wurde die Schweiz wieder zur Top-Skination. Sie selber haben damals Gold und Bronze zum medaillenspiegel beigetragen. Welches sind die Gründe für die Schweizer Kehrtwende?

Ob es sich wirklich um eine Kehrtwende handelt, ist schwierig zu sagen.

Man darf nicht vergessen, dass in Val d’Isère nur drei Schweizer Athleten Medaillen geholt haben. So gesehen ist das Eis noch dünn. Swiss Ski muss unbedingt wie die Österreicher in der Breite stark werden. Eigentlich haben Sie im Skisport schon alles erreicht. Wie motivieren Sie sich?

Ich bin noch jung und unverbraucht und muss mich nicht speziell motivieren. Mit dem Weltmeistertitel und dem Olympiasieg sind schöne Erinnerungen verbunden. Diese will ich wieder erleben.Mit dem Erfolg kommt der Hunger nach mehr. Allerdings ist der Misserfolg nicht weit, denn im Skiweltcup ist die Dichte an guten Fahrern so gross wie noch nie. Früher kamen die Favoriten hauptsächlich aus Österreich oder der Schweiz. Heute sind die Skifahrer aus fast allen Nationen auf einem TopNiveau.

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interview | 39

Star ohne Allüren Carlo Janka (25), von seinen Freunden Jänks genannt, gehört zu den grössten Schweizer Skitalenten. vor zwei Jahren wurde der bündner in val d’Isère riesenslalomweltmeister. In der Abfahrt holte er zudem die bronzemedaille. Den riesenslalomerfolg wiederholte er an den olympischen Spielen von vancouver 2010. Im gleichen Jahr gewann Carlo Janka die grosse Kristallkugel im Gesamtweltcup als bester Skifahrer der Welt. In diesem Wettbewerb fährt der 25-Jährige seit 2005 mit und hat im Lauf seiner Karriere 19 Podestplatzierungen erreicht – davon neun Siege. Janka wohnt in seinem elternhaus im Skigebiet von obersaxen Gr. Am gleichen ort führt seine mutter, Ursula Janka, ein restaurant. www.carlo-janka.ch

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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

«Ich nutze Facebook, um mich mit den Fans zu unterhalten. Die Einträge verfasse ich alle selbst.»

Das gibt es sehr selten. Wenn ich mal nicht für meinen Beruf Ski fahren muss, stelle ich meine Sportgeräte gerne in eine Ecke und mache etwas anderes, kommuniziere auf Facebook oder schaue Fernsehen. Wie oft sehnen Sie sich im Winter nach der Zeit ohne Skifahren?

Während der Saison sehr selten. Wenn es dann aber Mitte März ist, bin ich froh, wenn ich ab in den Süden an die Wärme reisen kann. Diesen Frühling flog ich nach Mauritius. Im Mai geht es dann ja schon wieder mit dem Trainingsaufbau los. Im Juli stehe ich bereits zum ersten Mal auf Schnee, auf Gletschern oder in Südamerika.

für mich ein Kommunikationsmittel mit viel Potenzial. Ich nutze es, um mich mit meinen Fans zu unterhalten. Die Einträge auf meinem Profil verfasse ich alle selbst.

Auf Facebook haben Sie über 56 000 Fans. Wie viele davon haben Ihnen zum Saisonstart gratuliert, als Sie im Riesenslalom von Sölden Vierter wurden?

Man nennt Sie auch Iceman. Können Sie mit diesem Namen leben?

Es gab einige, aber nicht mehr so viele wie früher. Seit meinen Erfolgen sind die Erwartungen gestiegen.Facebook ist

Ich habe mich daran gewöhnt. Ganz unpassend ist es ja nicht,denn ich bin im

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interview | 41

ersten Moment zurückhaltend.Wenn ich jemanden besser kenne,ändert das aber. Gleichzeitig konnte man Sie mit nacktem Oberkörperin derSchweizerIllustrierten sehen.Wie passt das mit IhrerZurückhaltungzusammen?

Diese Fotos wollten sie so. Zu meiner Zurückhaltung gehört eben auch, dass ich nicht Nein sagen kann. Iceman hat bestimmt auch viele Verehrerinnen …?

Das weiss ich nicht (lacht). Die Fanpost betrifft fast nur Autogrammwünsche. Sie sind ja schliesslich auch vergeben.Myriam Joos, Ex-Miss-Schweiz-Kandidatin 2010, hat Ihr Herz erobert.

Um meine Privatsphäre zu wahren, will ich nicht darüber sprechen.

Interview: Reto E. Wild Bilder: Samuel Trümpy

www.migrosmagazin.ch Iceman, Possenreisser oder Musiktalent: Kennen Sie die Skistars, ihre Erfolge und Comebacks?

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aktuell 44 |

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neues aus der Migros

Migros-Chef Herbert Bolliger verhält sich auch zu Hause ökologisch vorbildlich.

Herbert Bolliger, Nachhaltigkeit ist heutzutage ein Allerweltswort. Wie definieren Sie den Begriff?

Nachhaltigkeit heisst bei der Migros im wahrsten Sinne des Wortes,dass wir unser wirtschaftliches Wachstum sozialund umweltverträglich erzielen. Was heisst das konkret?

Die Migros steht seit ihrer Gründung für gesellschaftliches Engagement. Das beinhaltet, immer mit Respekt gegenüber Mensch, Tier und Umwelt zu handeln. In den vergangenen Jahren rückten beispielsweise der Klimaschutz oder die ÜberfischungderWeltmeereimmerstärker ins öffentliche Bewusstsein. Wir habenzudiesenThemenZieledefiniertund Projekte in Angriff genommen, die zum Teil schon vollständig umgesetzt sind. Wie sieht das in der Praxis aus?

Wir haben auch in jüngster Zeit wiederum viele Fortschritte erzielt. Zum Beispiel überdurchschnittlich grosses Wachstum im Biosortiment, die weitere Förderung von Solarenergie,den Ausbau der Minergieflächen,ökologischere Verpackungen oder Glastüren bei Kühlmöbeln für Frischeprodukte, um Strom zu sparen. Auf welche Neuerung bezüglich Nachhaltigkeit sind Sie besonders stolz?

Vor mehr als zehn Jahren haben wir gemeinsam mit unseren Textillieferanten in

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Indien einen Verhaltenskodex erarbeitet. Diesen haben wir im Lauf der Zeit auf das gesamte Sortiment ausgedehnt.Was aber noch viel wichtiger ist: Wir haben damals alle grossen Händler der Welt an einen Tisch gebracht und konnten dabei wichtige Überzeugungsarbeit leisten. So war unser Verhaltenskodex die Grundlage für den heute international angewendeten Standard BSCI Code of Conduct,der beispielsweise Kinder- und Zwangsarbeit verbietet und auf ein gesundes Arbeitsklima achtet.

«Nachhaltiges Handeln steckt in der MigrosGenetik.» Wasbrauchtes,umeinNachhaltigkeitsprojekt wirkungsvoll und glaubwürdig umzusetzen?

Soziales und ökologisches Bewusstsein auf allen Unternehmensstufen. Dazu gehört ein klares Bekenntnis des Topmanagements und der Entscheidungsgremien. Denn wie sagt man so schön: Es schifft von oben nach unten. Wie stark wird die Migros von der Öffentlichkeit als nachhaltiges Unternehmen wahrgenommen?

Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |

Interne und externe, oft sehr breit angelegte Erhebungen zeigen, dass die Migros im Vergleich zur Konkurrenz die Nase vorn hat. Dies nicht nur beim Engagement für die Umwelt, sondern auch als Arbeitgeberin und im kulturellen Bereich.Dieses Jahr haben uns die Leser von «Reader’s Digest» wieder die besten Noten für unsere Aktivitäten für den Umweltschutz gegeben. Und bei der Frage «Welche Produktmarke ist wirklich glaubwürdig, wenn es um faire Produktionsbedingungen geht?», wird die Migros unmittelbar nach Max Havelaar genannt.Auch diese Befragung ist mit über 1700 Teilnehmern mehr als repräsentativ. Trägt nachhaltiges Handeln auch zum ökonomischen Erfolg bei? Die Migros ist mit ihrer starken Gründer-

geschichte nur glaubwürdig, wenn sie tatsächlich nachhaltig handelt. Dieses Denken steckt in der Migros-Genetik. Wir sind dazu verpflichtet. Dass dieses Konzept sehr erfolgreich sein kann, beweist die Migros seit bald 90 Jahren. Nachhaltig heisst also keineswegs unökonomisch.

Können Sie das konkretisieren?

Ja,ein Beispiel: In den 70er-Jahren standen die Abhängigkeit und Reduktion von fossilen Brennstoffen im Zentrum der öffentlichen Diskussionen. Ich erinnere an das Ölembargo oder die autofreien Sonntage. Mit dem Bau neuer Filialen,


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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

neues aus der Migros | 45

«Die Migros hat die Nase vorn»

Migros-Chef Herbert Bolliger über nachhaltiges Handeln, damit verbundene wirtschaftliche erfolge, den Bedarf an genügend Strom und seine ganz persönliche ökologische Verantwortung.

die keine Ölheizung mehr haben, aber auch mit der Verlagerung der Transporte von der Strasse auf die Bahn haben wir uns stark von den fossilen Brennstoffen gelöst. Dafür ist die Abhängigkeit vom Strom viel grösser geworden.Die ganzen Wärmerückgewinnungen beispielsweise hängen am Strom. Dessen Verbrauch die Migros nun wiederum reduzieren will?

Ja, genau. Bei den Läden beispielsweise verfolgen wir bei allen baulichen Änderungen und Neuerungen unsere ökologischen Zielsetzungen. LED-Beleuchtung ist ein Stichwort. Momentan sind wir — wie schon erwähnt — daran, die Kühlmöbel für Frischeprodukte mit Glastüren zu versehen. Unsere Tests haben gezeigt, dass sich damit zwischen 30 und 50 Prozent Energie einsparen lassen. Die Kühlmöbel in den Filialen sind mit bis zu 70 Prozent des Energieverbrauchs die grössten Stromverbraucher.

bild Keystone

Nach Fukushima wird nun auch die art der Stromproduktion überdacht und derausstieg aus der atomkraft angestrebt.

Ja, es gibt einerseits ein grosses PotenzialanalternativenEnergienundtechnologischen Ansätzen, wie zum Beispiel die Geothermik, die wir noch einmal intensivüberprüfenundbeidenenwirunsauch finanziell engagieren. Anderseits dürfen wir nicht träumen. Auch für ÜbergangslösungenbrauchenwirlängereZeitspan-

nen. Das geht nicht von heute auf morgen. Entweder haben wir die benötigte LeistungimNetz,oderwirhabensienicht. es gibt aber schon heute funktionierende Solaranlagen …

…die tatsächlich auch etwas bringen, aber für unsere Bedürfnisse klar zu wenig. Mit unseren 15 Fotovoltaikanlagen haben wir heute die schweizweit grösste Solarfläche auf den Dächern stehen. Im Dienst der Nachhaltigkeit steht auch die enge Partnerschaft von Migros und WWF. Welches sind die Ziele?

Umfassend gute Lösungen brauchen Zeit und Know-how. Deshalb suchen wir auf allen Gebieten immer die kompetentesten Partner, wie zum Beispiel den WWF. So kommen wir als Unternehmen am schnellsten weiter — auch im ökonomischen Sinn. Wir profitieren vom Knowhow und dem ausgezeichneten Image des WWF.Gemeinsamfördernwirdennachhaltigen Konsum, indem wir zusammen unterschiedliche Projekte umsetzen. Zum Beispiel?

Ein gutes Beispiel ist die Umstellung des gesamten Fischsortiments,um die Überfischung der Meere zu verhindern. Bio boomt.Welche Rolle spielt Bio in derNachhaltigkeitspolitik der Migros?

Wenn man die tatsächlich umgesetzten Mengenbetrachtet,erhältBioofteinen viel

zu breiten Platz in den Medien.Wir dürfen nichtvergessen,dassBioimmer eineergänzende Nische ist und viel zu kleine Mengen produziert, um die Welt ernähren zu können. Deshalb braucht es Programme, die nachhaltigsind,womitabertrotzdemgrössere Mengen produziert werden können. Welche Programme?

Zum Beispiel TerraSuisse. Das Programm ist für uns ein sinnvoller Weg,um nachhaltig in grossen Mengen zu produzieren. TerraSuisse ist zusammen mit IP-Suisse-Bauern entwickelt worden und fördert die behutsame, nachhaltige Landwirtschaft auf Schweizer Boden.

Die Migros tut viel für die Nachhaltigkeit. Wie halten Sie es persönlich damit?

Ich drücke mich auch im persönlichen Bereich nicht vor der Verantwortung und verhalte mich so, dass die Umwelt möglichst geschont wird.Natürlich kompostieren und rezyklieren wir zu Hause alles, was möglich ist. Aber es gibt natürlich auch Widersprüche in meinem Leben. Ich fahre zum Beispiel öfters mit dem Auto, obwohl ich den öffentlichen Verkehr benutzen könnte.

Interview: Ernest Abouchar, Thomas Tobler

Quelle: UP-Magazin 3/2011 – SIU – Schweizerisches Institut für Unternehmerschulung, das Kompetenzzentrum des Schweizerischen Gewerbeverbandes für Führungsausbildung.


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neues aus der migros

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Nr. 45, 7. November 2011 | migros-magazin |

Gelebte Demokratie in der Migros

Die 169. Delegiertenversammlung der Migros in Freiburg beschäftigte sich unter anderem mit der Stärkung der Beziehungen zu den Migros-Genossenschaftern.

Aus allen Landes­ teilen treffen die Delegierten in Freiburg ein und widmen sich einen Morgen lang den statutarischen Geschäften. Ursula Nold (kleines Bild links) leitet als Präsidentin seit über drei Jahren die Delegierten­ versammlung.

Z

weimal jährlich treffen sich die Delegierten der Migros zur ordentlichen Delegiertenversammlung. Am 29. Oktober fand die Versammlung nicht wie üblich in Zürich, sondern in Freiburg statt — ganz im Geist der gelebten Regionalität. Die engagierte Versammlung brachte zum Ausdruck, dass das oberste Organ der Migros seine Verantwortung für die Weiterentwicklung einer lebendigen Migros ernst nimmt. Nach den Begrüssungsworten von Beat Vonlanthen, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Freiburg, orientierte Migros-Chef Herbert Bolliger die anwesenden Gäste über die schwierige wirtschaftliche Entwicklung im Detailhandel. Die Minusteuerung und der Einkaufstourismus machten der gesamten Branche zu schaffen und hätten die Entwicklung der letzten Monate stark geprägt.

lohnexzesse gibt es bei der migros nicht Zur Diskussion standen anschliessend drei Anträge. Der Antrag des Büros der

Delegiertenversammlung und der Arbeitsgruppe «Geschäftsbericht der Verwaltung» verlangte nach mehr Transparenz im Geschäftsbericht. Demnach soll die Migros eine weitest mögliche Offenheit der höchsten Migros-Saläre im Geschäftsbericht vorsehen. Der Antrag wurde einstimmig gutgeheissen. Für Spannung sorgte der Antrag auf Einführung einer Lohnschere im Verhältnis 1:20. Die Initianten betonten, dassdiesesBegehren,wonachderhöchste in der Migros bezahlte Lohn maximal 20 Mal höher ausfallen darf als der Mindestlohn, die heutige Vergütungspolitik der Migros nicht in Frage stelle. In der Realität lebt die Migros diese Politik bereits heute. So prüft die Gottlieb-undAdele-Duttweiler-Stiftung unter dem Vorsitz von Jules Kyburz die Managerlöhne der Migros und vergleicht diese mit den jeweiligen Lohnbändern.Kyburz machte die Delegierten darauf aufmerksam, dass bei der Migros keine Lohnexzesse existierten, und appellierte an den gesunden Menschenverstand. Die Delegierten bezeugten ihr Vertrauen in

das Vorgehen der Migros und lehnten den Antrag nach intensiver Diskussion ab.

die migros braucht engagierte genossenschafter Schliesslich gab der Antrag auf eine Stärkung der Beziehungen zu den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern zu diskutieren.Das Büro der Delegiertenversammlung ist überzeugt, dass mit einer Stärkung der Migros-Genossenschafter das Unternehmen seine Position in einem hart umkämpften Markt weiter festigen kann. Verschiedene Delegierte wiesen darauf hin, wie wichtig es sei, junge Genossenschafter für das Migros-Ideengut zu sensibilisieren. Dafür brauche es gute Anreize, die es zu entwickeln gelte. Der Antrag wurde deutlich angenommen und wird Anlass sein,entsprechende Handlungsfelder auszuarbeiten. Dies kommt zu einem guten Zeitpunkt, beginnt doch 2012 das von der Uno proklamierte Jahr der Genossenschaften.

Text: Daniel Sidler, Bilder: Severin Novacki


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neues aus der migros

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Nr. 45, 7. November 2011 | migros-magazin |

Genossenschaften – eine

Über 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft diskutierten an der 4. Konsumententagung

S

eit der Finanzkrise wird die Rolle der Genossenschaften neu bewertet. Was macht den Erfolg dieses Modells aus und wie nachhaltig ist er? Setzt sich seit Ausbruch der Wirtschaftskrise endlich eine langfristig orientierte Unternehmenskultur durch? Diese Fragen beherrschten die vierte Konsumententagung der Migros und des Europainstituts. Und die Veranstaltung wurde zum vollen Erfolg: Über 200 Gäste aus Industrie, Landwirtschaft und Konsumentenorganisationen verfolgten Anfang November im Zürcher Kongresshaus die spannenden Vorträge. Gastreferentin Simonetta Sommaruga hielt fest, dass überrissene Boni-Zahlungen in Genossenschaften kaum vorstellbar seien. Bei der Migros lege die Gottliebund-Adele-Duttweiler-Stiftung die Löhne der Generaldirektion fest. «So erstaunt es nicht, dass diese Struktur gegenüber Exzessen weitgehend immun geblieben ist», sagte die Bundesrätin. Doch Sommaruga fand auch kritische Töne: Der Aufbau vieler Genossenschaften sei nur sehr schwer durchschaubar.

«Eine Genossenschaft ist gegenüber Exzessen immun.»

Doris Aebi, Vizepräsidentin Verwaltung MGB, und Gastgeber Martin Schläpfer, Leiter Direktion Wirtschaftspolitik des MGB.

In Sachen Transparenz hätten diese also durchaus Verbesserungspotenzial. «Die Migros-Idee lebt», sagte Herbert Bolliger. Das bezeugten alleine schon die 2,5 Millionen Genossenschafter. «Und nachhaltiges Denken und Handeln gehört seit zig Jahren zu unserer DNA.» Das bedeute, dass die Migros ihren wirtschaftlichen Erfolg mit Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt erziele, hielt der Migros-Chef fest.

Wirtschaftlicher erfolg kann verantwortungsvoll erzielt werden Weitere Referenten waren Nationalrat und Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter, Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS),Unia-Co-Präsident Andreas Rieger und Thomas Held,ehemaliger Direktor des Think Thanks Avenir Suisse. Anschliessend wurde engagiert diskutiert. So forderte Sara Stalder mehr Mitspracherecht für Migros-Genossenschafter. Grundsätzlich waren sich aber alle Referenten einig: Wirtschaftlicher Erfolg kann auf dem Markt und im Wettbewerb verantwortungsvoll erzielt werden. Gerade eine historisch gewachsene Genossenschaft wie die Migros beweist dies. Text: Christoph Petermann Bilder: Paco Carrascosa

Urs Bernegger, Chef Europa- und Landwirtschaftsfragen bei Nestlé Suisse.

Mario Irminger, CEO Denner AG.


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aktueLL

Migros-MagaZin | Nr. 45, 7. November 2011 |

Idee mit Zukunft

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neues aus der Migros | 49

PreisBaroMeter

der Migros über die neue Rolle eines alten Modells.

Guter Laune: Gastreferentin und Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

Chips und Gewürze werden teurer Die rohstoffpreise auf dem Weltmarkt steigen, die migros muss viele Produkte teurer einkaufen. bei gewissen Warengruppen kann sie nun die mehrkosten nicht mehr alleine tragen, sondern ist gezwungen, die Preiserhöhungen an ihre Kunden weiterzugeben. Folgende einzelprodukte oder gar Teilsortimente schlagen auf: Wegen teureren Sonnenblumenöls werden verschiedene Zweifel-, Léger- und bio-Chips teurer. beispiele:

■ Zweifel Chips Nature, 100 Gramm: Alter Preis Fr. 2.10, neuer Preis Fr. 2.20. ■ Léger Chips Nature, 200 Gramm: Alter Preis Fr. 3.80, neuer Preis Fr. 3.90. ■ bio Chips Paprika, 140 Gramm: Alter Preis Fr. 3.15, neuer Preis Fr. 3.30. ■ Auch bio max Havelaar rohrzucker, 600 Gramm, verteuert sich: Alter Preis Fr. 2.–, neuer Preis Fr. 2.30.

Heinrich Bucher, Direktor Proviande.

Rolf Hartl, Präsident der Erdöl-Vereinigung.

Fritz Rothen, Geschäftsführer IP-Suisse.

Hilmar Gernet, Leiter Politik und Gesellschaft von Raiffeisen Schweiz.

Auf dem Weltmarkt kosten auch diverse Gewürze massiv mehr. Zum beispiel: ■ Pfeffer schwarz ganz, 115 Gramm: Alter Preis Fr. 2.20, neuer Preis Fr. 2.40. ■ Pfeffer weiss gemahlen, 32 Gramm: Alter Preis Fr. 0.90, neuer Preis Fr. 1.05. ■ Gewürznelken ganz, 25 Gramm: Alter Preis Fr. 1.35, neuer Preis Fr. 1.50. ■ Knoblauch granuliert, 49 Gramm: Alter Preis Fr. 1.10, neuer Preis Fr. 1.35. Die rohstoffpreise diverser Kräuter haben ebenfalls aufgeschlagen. Konkret teurer werden in der migros: ■ Kreuzkümmel ganz, 30 Gramm: Alter Preis Fr. 2.30, neuer Preis Fr. 2.55. ■ majoran getrocknet, 7 Gramm: Alter Preis Fr. 0.50, neuer Preis Fr. 0.80. ■ bohnenkraut getrocknet, 13 Gramm: Alter Preis Fr. 0.50, neuer Preis Fr. 0.95. ■ basilikum getrocknet, 11 Gramm: Alter Preis Fr. 0.55, neuer Preis Fr. 0.60


aktuell 50 |

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neues aus der Migros

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Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |

Die Medienwelt wird umgepflügt

Fernsehen und Presse unter Druck: Am 7. Trend-Apero der Migros-Medien sprach SRG-Generaldirektor Roger de Weck über die Herausforderungen des Internet-Zeitalters.

F

ür Roger de Weck ist klar: Das Internet hat die Welt ebenso stark verändert wie seinerzeit die Erfindung der Druckerpresse. «Informationen lassen sich nun nicht mehr kontrollieren», erklärte der Generaldirektor SRG SSR idée suisse vor einem Publikum aus vielen Werbern und Wirtschaftsvertretern. «So wie die Buchdruckerkunst einst die Reformation möglich machte, begünstigt das Internet neue Revolutionen wie den Arabischen Frühling.» Für die herkömmlichen Schweizer Medien bringt das Internet laut de Weck einen stark verschärften Konkurrenzkampf. Eine Vielzahl im Ausland produzierter Medieninhalte lasse sich nun bequem im Internet abrufen, seien es nun

Artikel, Filme oder Fernsehsendungen. Um im rauen Klima der Globalisierung bestehen zu können,müssten die einheimischen privaten Zeitungsverlage in Zukunft mit dem Schweizer Fernsehen und Radio zusammenarbeiten, so eine Hauptforderung von Roger de Weck. Denkbar sei es, nach dem Vorbild von Schweiz Tourismus eine «Schweiz Media» zu gründen, eine Agentur, die im Ausland Werbeplatz in Schweizer Medien vermarkte. Auch das Schweizer Fernsehen müsse seine speziellen Stärken pflegen. «Wir brauchen unbedingt Eigenproduktionen», so de Weck. «US-Serien finden die Zuschauer auch anderswo.» Text: Michael West Bilder: Tanja Demarmels

Auf dem Podium des Zürcher Kaufleuten: Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, und Monica Glisenti, Kommunikationschefin der Migros, diskutieren über die Zukunft der Medien.

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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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neues aus der Migros | 51

Schweizer Werbelegende: Jost Wirz (Mitte). Hier mit Verlagsleiter Patrick Wehrli (links) und Alex Oeschger, Leiter Lesermarketing (beide Migros-Medien).

Gute Laune: Toni Vetterli vom Verband Schweizer Medien (links), Lorenz Bruegger, Leiter Migros-Medien (Mitte), und André Keller, Papierfabrik Palm.

Als Familie am Apero: Unternehmensberater Kaspar Loeb von der Dynamics Group mit Partnerin Riccarda Mecklenburg und deren Sohn Wolf.

Im Gespräch: Andreas Münch, Mitglied der Generaldirektion des MGB (links), und Werner Twerenbold von Twerenbold Reisen.

Vergnügtes Trio: Jenny Sperling (links), Valeria Mini und Christoph Birchler von der Firma Barilla, welche die Migros mit Knäckebrot und Snacks beliefert.

Seit Jahren Partner: Die Kommunikationsfachleute Rafael Müller und Christa Holenstein, Werbehaus Zürich, sind beruflich und privat liiert.

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Migros-Magazin NR. 45, 7. NOVEMBER 2011

SCHAUFENSTER dekoration 53

Weihnachten im MigrosMagazin: TISCH-DEKO Alles schön geschmückt

Tischlein deck dich!

Was wäre Weihnachten ohne Christbaum und ein schön dekoriertes Heim. Dazu gehört auch eine fein gedeckte Tafel für das Festtagsmenü. Fantasie und Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Familie Felix machts vor.

MM 46: Basteln Kreative Ideen MM 47: Advent Ein Kerzlein brennt MM 48: Samichlaus Wo Geheimnisse wohnen MM 49: Schenken Das kommt von Herzen. MM 50: Schlemmen Zeit für eine Einladung MM 51: Das perfekte Menü MM 52: Die Party steigt

Eveline Felix ist noch unschlüssig, wie die Festtafel an Weihnachten aussehen soll. Deshalb beschliesst sie kurzerhand einen Probelauf.

S

chön wäre es, ein Zaubertischlein wie im Märchen zu haben, denkt Eveline Felix (42).Doch auch wenn die Weihnachtszeit voller magischer Momente ist, bleibt das ein Wunschtraum. So oder so möchte sie ihre Familie mit einem ganz besonderen Tischarrangement zum Fest überraschen. Tischdecke, Platzteller, Geschirr, Besteck,Gläser,Servietten und Accessoires

— nichts vergessen? Den Kombinationsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Mit ein wenig kreativer Energie und spielerischer Fantasie lässt sich ganz ohne Magie eine Festtagstafel zaubern. Jede Menge Inspiration dazu hat sich Eveline in der Migros geholt und entschliesst sich zu einer heimlichen Generalprobe,damit am Heiligen Abend alles perfekt klappt. Papa Felix (47) und

Anna (8) haben derweil die Dekoration des Christbaums übernommen. Er soll ein strahlendes Prunkstück werden.Und weil die beiden so viel Freude damit haben, schmücken sie den Weihnachtsbaum fürs Ferienhäuschen gleich mit. Dort verbringt Familie Felix mit Oma und Opa in diesem Jahr die Feiertage. So gut vorbereitet kann ja fast nichts mehr schiefgehen.


schaufenster dekoration

Nr. 45, 7. November 2011 Migros-Magazin

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D

er Tisch im glänzenden Festtagskleid Ob Ton in Ton oder kontrastierend, verspielt oder romantisch – die passende Tischdekoration sorgt für ein festliches Ambiente. Erlaubt ist, was gefällt. Mit ihrem grossen Angebot hält die Migros viele Anregungen parat.

Serviettenring Rentier, Metall, 2er-Set, Fr. 6.50 Tischlichterkette Moon Silber, LED, 160 cm, batteriebetrieben, Fr. 9.80 Tischdekostoff, Sterne Gold, gesäumt, 145 x 300 cm, Fr. 12.80 Platzteller Kunststoff, Seilmuster, Gold, 33 cm, Fr. 3.90


schaufenster dekoration

Migros-Magazin NR. 45, 7. NOVEMBER 2011

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Stoffservietten raffiniert gefaltet 1 Stoffservietten akkurat einmal zur Hälfte falten und noch mal zum Quadrat. Kanten gut glattstreichen. Die Serviette wieder zur Hälfte öffnen. Die Faltkante liegt oben. 2 Die rechte obere Ecke wieder zurückklappen und sie schräg rechts nach unten bündig zur unteren Kante führen. Die lange linke untere Seite nun gerade nach rechts klappen. So entsteht eine Tasche. 3 Rechte Hälfte der Serviette halb nach hinten schlagen und Besteck in der obenauf liegenden Tasche anordnen.

Platzteller Glas, Silber, 32 cm Fr. 9.80 Tischläufer, Weiss/ Silber, gesäumt, 40 x 200 cm, Fr. 6.90

Stoffservietten mit Hohlsaum, 4er-Set, 100% Baumwolle, 45 x 45 cm, Fr. 14.80

Serviettenring «Diamant», Fr. 4.80

Rentier, Metall, Silber, 13 oder 17 cm hoch, je Fr. 9.80

Tischset Metallic, 37cm, in Schwarz, Rot, Gold und Silber, je Fr. 4.90

Tischlichterkette Stars, Gold, LED, 160 cm, batteriebetrieben, Fr. 9.80

Champagnerglas Schneeflocke, 3er-Set, Fr. 7.90

Geschirrset Fiotto, Porzellan, 20-teilig, Weiss Fr. 49.80

Platzteller Metall, Silber mit Sternen, 32 cm, Fr. 4.50


schaufenster dekoration

Nr. 45, 7. November 2011 Migros-Magazin

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Beim Christbaumschmücken sind Peter und Anna ganz in ihrem Element. In klassischen Rottönen soll er diesmal sein. Weiss gemusterte Kugeln und goldene Kerzen setzen blitzende Akzentpunkte. Ein lustiger Blickfang sind die Tierfiguren, die zwischen den Ästen hervorschauen.

Glanzvoller Auftritt für den König der Bäume einmal im Jahr wird er zum König der bäume, der Christbaum. Gekrönt mit funkelndem Schmuck und strahlendem Lichterglanz, in unzähligen variationen. man darf dabei gerne aus dem vollen schöpfen, denn an Weihnachten kann es kaum üppig genug sein. ein romantischer Glitzertraum in Zartblau und Silber. Grosse Sternenornamente geben ihm eine besonders edle Note. entliehen aus einem Wintermärchen schweben weissglitzernde Schwäne in den Ästen (links). Gold verströmt ein besonders warmes und festliches Flair. mit engelsfiguren und glänzenden Flügeln geben sich spiegelnde und mattgoldene Kugeln ein himmlisches Stelldichein (rechts).

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Relief-Medaillons zum Hängen, 3 ass., Silber, Fr. 4.90

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Vogeldeko zum Hängen, 4 ass., Gold, Fr. 3.90


Migros-Magazin Nr. 45, 7. November 2011

schaufenster dekoration

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I

ch mach mir den Baum zu einem süssen Traum

Anna ist kaum zu bremsen. Den Wunsch nach einem Bäumchen für ihr Kinderzimmer darf sie sich auch noch erfüllen. Dafür hat Anna eine ganz praktische Idee. Mit Schleckstängeli, Samichläusen und Figuren aus Schoggi wird er zum süssen Traum, von dem sie nach Herzenslust naschen kann. Tipp für Nachahmer: SchoggiBaumbehang gibt es in grosser Auswahl in der Migros.


SCHAUFENSTER DEKORATION

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D

as Leuchten der Sterne in die Stube holen Für Anna ist Weihnachten die schönste Jahreszeit. Denn dann leuchtet es für sie im ganzen Haus und auch draussen im schneegepuderten Garten wie am Sternenhimmel. Was für ein Glück, denkt sie: Wie sollte denn das Christkind sonst den richtigen Weg durch die Dunkelheit finden? Noch ist keine Spur von ihm zu sehen. Doch Anna träumt es herbei.

Sicherheit rund um den Lichterglanz

Lichterketten: Nicht an brennbaren Materialien befestigen oder in der Nähe von spielenden Kindern. In der Migros gibt es Lichterketten für innen (Orange) und aussen (Blau). Die Indoor-Lichterketten dürfen nur drinnen eingesetzt werden. Kurzschlussgefahr, wenn der Netzstecker feucht wird. Die Outdoor-Lichterketten sind relativ witterungsfest. Gut trocknen lassen, bevor man sie wieder verpackt, damit die Kunststoffisolierung nicht brüchig wird.

Impressum

Indoor Flair Lichterkette, 10 LED-Engel, Fr. 29.80

Indoor Stern geflochten, 20 LED, 2 ass. Rot/Creme, Fr. 34.80

Outdoor Eichhörnchen, ab Fr. 59.80

Schwippbogen mit 5 Kerzen, Fr. 39.80

Texte: Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg Bilder: Marco Aste, Jorma Müller Rezepte: Saisonküche Styling: Marlise Isler Basteln: Anita Oeschger Hair & Make-up: Eva de Vree


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Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt der Volksmund. Stimmt genau! Deshalb haben wir für Sie ein paar nette Ideen zusammengetragen.

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uch wenn man nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt,die Monate November und Dezember haben etwas Festliches an sich. Geben Sie es ruhig zu: Der Lichterglanz überall berührt einen im Herzen. Deshalb darf es jetzt etwas prunkvoller zugehen. Setzen Sie mit Gold, Silber und glänzenden Materialien starke Akzente! Ein paar festliche Sächelchen haben wir für Sie

bei einem Gang durch die Migros aufgestöbert. Vielleicht sind sie auch ein Mitbringsel für die liebste Freundin oder eine kleine Aufmerksamkeit für die patente Nachbarin. Unser Tipp: Werten Sie kleine Geschenke mit einem Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung auf. Geschenke erhalten die Freundschaft, gemeinsame Erlebnisse noch mehr. Dora Horvath

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Philipp Langenegger (35), Appenzeller Schauspieler, bekannt aus der Sat.1-Telenovela «Anna und die Liebe», startet am 12. November eine Lesetour durch die Schweiz. Philipp Langenegger, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

ImmersamstagsinderNachbarsmetzgerei. Mit elf Jahren durfte ich lernen auszubeinen,zuvakuumierenundzuputzen. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Zigaretten.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Ich hänge nicht sehr am Materiellen. Wenn ich drei Sachen auswählen müsste: die Familienfotos, den 250 Jahre alten Küchentisch und Urgrossvaters Geige. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Die Müllabfuhr in Berlin Potsdam ist kostenlos. Auch gibt es den traumhaften Park Sanssouci,der gratis ist.Ebenso das Mauermuseum an der Bernauerstrasse.

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Wenn ich nicht im Park Sanssoussi am joggen bin, geniesse ich es, zwei Mal pro Woche abends die Sauna zu besuchen.

Und wo garantiert nicht?

In einem Schnellimbiss. Sind Sie gerne prominent?

Ja. Es sind schon viele schöne, durchaus lustige und skurrile Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen entstanden. Interview: Eugen Baumgartner


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Nr. 45, 7. November 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Tessinerli zum Anbeissen

Bilder: Ti-Press

Das Tessiner Brot ist der Hit unter den Brotsorten aus dem Tessin: Fast eine halbe Million der länglichen Weissmehlbrote verkauft die Migros pro Monat. Das Migros-Magazin schaute einem Migros-Bäcker bei der Arbeit über die Schulter.

Massimo Rebuzzi, Leiter der Hausbäckerei in San Antonino TI, holt die frisch gebackenen Tessiner Brote aus dem Ofen – hell und knusprig, genauso wie die


SCHAUFENSTER HAUSBÄCKEREI

MIGROS-MAGAZIN NR. 45, 7. NOVEMBER 2011

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Die gleichmässig geformten Teigkugeln werden vom Bäcker von Hand länglich gerollt und aneinandergesetzt. Jeweils fünf Teigstücke ergeben ein Brot, das vor dem Backen eingeschnitten wird.

M

it beiden Händen rollt Massimo Rebuzzi (43) runde Teigbälle zu länglichen Brötli. Der Leiter der Hausbäckerei in San Antonino nahe Bellinzona, backt Tessiner Brote, Bestseller unter den Tessiner Brotsorten. Sie werden von Migros-Bäckern in der ganzen Schweiz gebacken. Das beliebte Brot aus dem Tessin besticht zunächst durch seine praktische Form, durch die man das Brot leicht in mehrere Teile brechen kann. Was heute praktisch ist, hatte früher aber auch andere Gründe: Es soll eine Beleidigung gewesen sein, das Brot mit dem Messer zu schneiden, statt es zu brechen.

Das Geheimnis des weichen und leichten Brotinneren

Tessiner sie lieben.

Die Krume, also das Brotinnere, ist sehr weich. «Für die weiche Krume ist das Öl verantwortlich», erklärt Rebuzzi die Besonderheit des Brotes.Öl verleiht dem Teig Geschmeidigkeit und macht das Brot länger haltbar. In der Deutschschweiz hingegen wird dem Hefeteig als Fett Butter oder seltener Margarine beigefügt. Rebuzzi ist seit acht Jahren MigrosBäcker und weiss genau, worauf es beim Brotbacken ankommt, denn auch heute noch brauchts viel handwerkliches Können,um gutes Brot zu backen.So verhalten sich die Teige nicht jeden Tag gleich. Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit können die Struktur des Teigs unterschiedlich beeinflussen. Auch das Zubereiten des Teigs kann tückisch sein, denn er darf nicht zu lange, aber auch nicht zu kurz geknetet werden. «Sonst misslingt er», weiss der Bäcker. Die geformten Brote benötigen jetzt nochmals eine Ruhephase von 15 Minuten. Anschliessend schneidet Rebuzzi

BÄCKER-TIPP

Kleber

Klebereiweisse, auch Gluten genannt, sind Eiweissstoffe, die im Getreidekorn vorkommen. Diejenigen des Weizenmehls gelten als Herkules unter den Klebern, denn sie sind besonders stark. Die Klebereiweisse verbinden sich beim Kneten mit Wasser zum sogenannten Kleber. Dies sorgt dafür, dass der Teig elastisch und dehnbar wird. Jeder, der schon einmal einen Hefeteig geknetet hat, kennt dieses Phänomen. Die Dehnbarkeit des Teigs sorgt dafür, dass das Brot mehr Volumen bekommt. Beim Brot erkennt man den Kleber an den gut verteilten «Luftlöchern».

die Brote mit einem langen Brotmesser über die gesamte Länge ein. Der Schnitt sieht im fertigen Brot nicht nur hübsch aus, sondern hat auch eine Funktion: «So bricht das Brot beim Backen entlang des Schnitts kontrolliert auf. Ohne Einschneiden würde sich das Brot seine Bruchstellen selbst suchen»,erzählt der Bäcker. Ab in den Ofen mit den Broten! Anders als bei den meisten herkömmlichen Backöfen kann der Migros-Bäcker auf Knopfdruck Dampf zuschalten. Dadurch geht das Brot besonders gut auf. Damit das Tessiner Brot schön knusprig wird,lässt der Bäcker nach der Hälfte der Backzeit den Dampf wieder aus dem Backofen. Es sind diese handwerklichen Kniffe, die das Tessiner Brot perfekt werden lassen. Zum Schluss verrät Rebuzzi noch ein kleines Geheimnis: «Im Tessin werden die Tessiner Brote heller gebacken als in der Ostschweiz. Wir mögen hier eben hellere Brote.» Text: Claudia Schmidt

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Migros-Magazin NR. 45, 7. NOVEMBER 2011

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Mach mal Pause!

Drei knusprige Müesli-Joghurts bereichern das Farmer-Sortiment. Im praktischen Becher ist alles drin, was man für eine kleine Mahlzeit braucht.

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E

gal,ob man kreativ,manuell oder im Büro arbeitet, es gibt immer wieder Phasen hoch konzentrierten Schaffens und produktiven Vorankommens, die man nicht durch lange Pausen unterbrechen will. Doch wenn man auf Hochtouren läuft,meldet sich schnell einmal der Hunger. Da muss eine kleine Mahlzeit her, die sättigt,schmeckt,Energie spendet und den Magen nicht allzu sehr belastet. Ideal ist in solchen Fällen ein feines Müesli mit Joghurt. Farmer hat drei neue Müesli-Joghurts in den beliebtesten Geschmacksrichtungen Schokolade, Pecan und Waldbeeren kreiert. Es eignet sich hervorragend zum Mitnehmen, denn im All-inone-Becher ist bereits alles

integriert: ein mildes, cremiges Joghurt, eine Portion knuspriges Müesli aus natürlichem Getreide sowie ein Löffel. Mit diesem praktischen Packungsdesign ist Farmer eine echte Innovation gelungen. Es muss nichts geknickt werden, einfach Folie vom Deckel ziehen und das Müesli unter das Joghurt mischen, umrühren, fertig. Mit seinen 225 Gramm ist das Müesli-Joghurt gross genug, um einem über den Hungerast hinwegzuhelfen. Diese drei Neuheiten von Farmer werden in der Schweiz hergestellt. Wussten Sie, dass man in der Schweiz pro Kopf und Jahr 17 kg Joghurt verzehrt? Das sind knapp 95 Becher. Vielleicht werden es ja bald schon mehr sein. Dora Horvath

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MIGROS-MAGAZIN Nr. 45, 7. November 2011

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Nr. 45, 7. November 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Willkommen im Buechibärg zum Wildschmaus bei Annekäthi Schluep-Bieri, Kommissionspräsidentin SBLV.

Wildes aus der Region

Die Migros Aare macht es vor. Statt Hirsch von irgendwoher, verkauft sie Damhirsch aus der Region. Qualität von hier, so wie sich das die Landfrau Annekäthi Schluep-Bieri wünscht. Das Kochen kommt dann von alleine. Fast.

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m Heiligen Abend kommt die Berner Platte bei der Familie Schluep auf den Tisch. Das hat Tradition, und das wünschen sich alle in der Familie. Im Herbst, wenn der Jäger ins Horn bläst sieht es an der Familientafel anders aus.Hirschistangesagt.Und daindeneigenenReihen kein Jäger steht, greift Annekäthi Schluep-Bieri aufs zarte Damhirsch-Entrecôte der Migros Aare zurück. Mit dem Einkauf allein ist es aber nicht getan.Gut kochen will gelernt sein, und wer eignet sich da besser als die Landfrau.Erst recht,seit die Damen auch im Schweizer Fernsehen in «SF bi de Lüt» für die Nation kochen.

Einige Male im Jahr lädt Annekäthi Schluep-Bieri zum Familientreffen ein. Dann sitzen Sohn,Töchter,Enkelkinder, Schwiegersöhne und Ehemann an der langen Tafel. Und die Hauskatzen, die sich hereingeschlichen haben, hoffen (vergebens)aufeinenHappen vom Tisch. Gesunde Ernährung ist der aktiven Landfrau wichtig. Als Präsidentin der Kommission für Familien und Sozialpolitik innerhalb des SBLV, des Schweizerischen Bäuerinnen und Landfrauenverbandes, setzt sie sich nicht nur theoretisch damit auseinander, sondern sie ist zugleich aktive Botschafterin einer ausgewogenen, gesunden und vornehmlich regional bezogenen Ernährung. Dem-

entsprechend ist ihr das Migros-Label «Aus der Region.Für die Region.» sympathisch. Wer gesund essen will, muss auch frisch kochen,was Zeit erfordert.Für die Köchin braucht es Organisations-,etwas Kochtalent und ein gutes Rezept: Das Hirsch-Entrecôte wird in Rotwein und unter anderem mit Lebkuchengewürz und Pfeffer mariniert. Hinzu kommen Steinpilzsauce, Rotweinzwetschgen, glasierte Kastanien, Rotkraut und Rosenkohl. Und selbst die Fleischtiger am Tisch lassen sich von den gesunden und guten Beilagen noch so gerne verführen. Texte: Martin Jenni Bilder: Daniel Aeschlimann


schaufenster aus der region

MIGROS-MAGAZIN NR. 45, 7. NOVEMBER 2011

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Der Konsument von heute denkt regional Die Erfolgsgeschichte «Aus der Region. Für die Region.» schreibt ein weiteres Kapitel. Wohin der Konsument in seiner Migros auch blickt, sieht er den regionalen Gedanken vertreten. Sowieso, die Verbundenheit zählt – in einer hektischen, wild pulsierenden Zeit mehr denn je. Und mit all den zahlreichen regionalen Spezialitäten hat die Migros die Zeichen der Zeit erkannt, auch beim Wild. Hier bietet

die Migros Aare neu ein Damhirsch-Entrecôte der Extraklasse an: zart, aromatisch, gut. Ein Hoch auf das Regionale! Der Konsument von heute achtet wieder vermehrt auf sein Gefühl. Einkaufen in der Region ist eine Herzensangelegenheit. Und was der «Märet» nicht hergibt, findet sich leicht in der Migros gleich um die Ecke. Sozusagen als freundlicher Nachbar, der Sorge zur Region trägt. Zu viel der Lobhudelei? Nun, wenn es stimmt, darf man es ja sagen.

Die Produzenten und deren Produkte aus der Region sind das Herz des beliebten MigrosLabels. Man kennt sich untereinander, und das schafft einfach Vertrauen. Papier kann ja geduldig sein, darum zählt noch immer das persönliche Wort in der Region. Und darum wird diese Erfolgsgeschichte auch nie aufhören. «Aus der Region. Für die Region.» ist mehr als ein Label, es ist eine Lebenseinstellung. Gut so, weiter so.

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MIGROS-MAGAZIN NR. 45, 7. NOVEMBER 2011

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Rosenkohl-Marroni-Gemüse Marroni und Rosenkohl, in Bouillon gegart: eine Beilage, die perfekt zur Jahreszeit passt.

Beilage für Wild- und Geflügelgerichte für 4 Personen ■ 500 g Rosenkohl putzen und 8 Minuten in Salzwasser blanchieren, in kaltem Wasser abschrecken. Zirka Fr. 3.25 ■ 15 g Butter und 1½ Teelöffel Zucker in einer Pfanne erhitzen. 250 g geschälte und gegarte Marroni zugeben und kurz anschwitzen. Dann den Rosenkohl beigeben. Zirka Fr. 3.50 ■ Mit 1 dl Gemüsebouillon ablöschen und so lange köcheln lassen, bis alle Flüssigkeit verkocht ist. 2 Esslöffel Halbrahm unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 0.60 Tipp: Rosenkohl gart schneller, wenn man den Strunk ein kleines Stück kreuzweise einschneidet.

Würzige Knabbereien aus aller Welt

Schwedische Tradition Knusprig mit einem Hauch von Rosmarin und Salz sind die Thin Crisp von Wasa genau richtig für einen schmackhaften Start in den Tag. Die Scheibchen aus Vollkornweizen überzeugen pur und belegt. Wasa Delicate Thin Crisp Rosemary & Salt, 190 g, Fr. 3.40* * In grösseren Filialen erhältlich.

Die elsässische Anwort auf die Pizza Eine saisonale Neuheit zum Verlieben: Flammkuchen mit Gorgonzola und Pilzen. Flammkuchen Förster Art, tiefgekühlt, 275 g, Fr. 4.80*

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Das indische Brötli Zu einer indischen Mahlzeit gehört Naan, das feine Hefebrot, das traditionell im Lehmofen (Tandoor) gebacken wird. Von Jaipur gibts jetzt die Miniversion, die nur noch kurz mit etwas Butter im Backofen, auf dem Grill oder in der Bratpfanne erhitzt werden muss. Jaipur Mini Plain Naan, 260 g, Fr. 4.40* * In grösseren Filialen erhältlich.

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SAISONkÜCHE COMEDy-DUO FUll HOUSE

NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 MIGROS-MAGAzIN

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Mit den Akrobaten

Seit über 20 Jahren sind sie privat und beruflich ein Paar. Wer mit dem ComedyBei Gaby Schmutz und Henry Camus müssen selbst die Marroni-Gnocchi für eine

Kochen mit der «Saisonküche» «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger formt Marroni-Gnocchi. Die Familie und auch die Freundin von Tochter Viviana, Marie-Jo (ganz links), haben viel Spass beim Formen der Kürbisgnocchi.

Aufgetischt ■ Was haben Sie immer auf Vorrat? Italienische Pasta, Olivenöl, gute japanische Suppen. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? 10 bis 14 Mal pro Woche, aber nur wenn wir keine Gigs haben. ■ Kochen ist für Sie … … Familienzeit. Das gemeinsame Essen ist uns wichtig. ■ Was würden Sie nie essen? Innereien wie Leber oder Kutteln. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit den Komikern Viktor Borge und Danny Kaye (beide leider schon verstorben) oder mit Dom Irrera und Jerry Seinfeld.

E

in paar «Bauarbeiten» erwarten uns beim Besuch bei Gaby Schmutz und Henry Camus in Ascona TI. Der entfernte Verwandte von Albert Camus hat morgens früh schon das Hochbett der Tochter montiert und Möbel gerückt. Das Comedy-Duo Full House, das auch privat seit mehr als 20 Jahren ein

Paar ist, bezieht gerade im Erdgeschoss ein Studio, das als Büro dienen soll. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger inspiziert die Küche: «Prima, aber wenn wir mit allen gemeinsam Gnocchi formen wollen, brauchen wir mehr Platz», befindet sie. Kein Problem: Am Esstisch haben alle Platz.


SaiSonküche

Migros-Magazin Nr. 45, 7. November 2011

coMedy-duo full house 89

in der küche

Duo «Full house» kocht, kann sicher sein: Da ist action angesagt. kleine Jongliereinlage herhalten. Gegarte Marroni, Kartoffeln, Mehl, Salbei und Kürbiskerne – mehr brauchts nicht für die feinen Gnocchi. Mitte: Die Gnocchi werden mit einem Messer in gleich grosse Stücke geschnitten. Unten: Leicht geröstet sind die Kürbiskerne besonders schmackhaft.

Das Action-Comedy-Duo macht den Esstisch zur Bühne: Beim Gnocchi-Formen haben alle Spass.

Gaby Schmutz wischt kurz den Tisch ab underzählt,wiesiezurAkrobatikgekommen ist: «Ich war als Kind beim Kinderzirkus Robinson. Aber mit 15 war dort Schluss», erinnert sie sich. Mit ein paar Freundinnen machte sie weiter und trat nebenderSchulemitihrerTruppeaufder Strasse auf. Bei einem Jongliertreffen

1989 in Verona traf Amors Pfeil sie. Sie verliebte sich in den Amerikaner Henry. Mit dem Musiker, Clown, Jongleur, Einradfahrer — kurz dem Multitalent — gestaltetdieAkrobatinseitdemBühnenprogramme, er zog aus Liebe in die Schweiz. Der erste gemeinsame Auftritt ist schon so lange her,dass die beiden über-

legen müssen und sich nicht ganz einig sind. «1990?», fragt sich Gaby. «Nein, 1991», ist sich Henry sicher. Den Schalk im Nacken haben beide, es geht hin und her. Wie funktioniert das, wenn man tagsüber trainiert und probt, abends gemeinsam auf der Bühne steht und auch noch das Bett miteinander teilt? «Wir


SAISONKÜCHE COMEDY-DUO FULL HOUSE

Nr. 45, 7. November 2011 MIGROS-MAGAZIN

90 haben unsere Paartherapie auf der Bühne», sagt die Komödiantin schlagfertig und mit einem Augenzwinkern.Als Bühne für eine kleine Showeinlage nutzt Henry Camus gerade den Esstisch.Während «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger schnell Gnocchi formt, jongliert Camus mit ihnen.

Marroni-Gnocchi an Salbeibutter

Mitmachen und gewinnen

Plötzliche Pannen, die das Pubilkum gar nicht bemerkt Und wenn die Jonglierobjekte hinunterfallen — als Clown kann Camus auch damit umgehen: «Ein guter Clown sucht den Flop», philosophiert er. «Alles was spontan passiert, ist viel interessanter als das,was man vorprogrammiert»,erklärt der Amerikaner in Schweizerdeutsch mit charmantem Akzent. Das Publikum bemerkt oft nichts von Pannen.Wie etwa von dem Feuermelder, der nach einer kleinen,eingeplanten Explosion auf der Bühne ansprang.Der liess sich nicht so schnell abschalten, also mussten die beiden improvisieren — und bekamen hinterher Lob für die lustige Szene. «Ein grosser Flop wäre, wenn ich nicht gut mit einer Panne umgehen könnte», so der 44-jährige Camus. Rund fünf Wochen Zeit hat das Duo, das seine Shows gern als Action Comedy bezeichnet,um ein Showprogramm vorzubereiten.Wie etwa für «Salto Natale», das von der Migros gesponserte Winterprogramm des Circus Knie. Sechs Wochen wird das Duo unter der Zirkuskuppel auftreten. «Rolf Knie wollte schon lange etwas mit uns gemeinsam machen. Jetzt klappt es endlich», freut sich Gaby Schmutz. Wenig Zeit wird dann zum Kochen bleiben. Umso mehr freut sich das Paar, dass wir mit der ganzen Familie die Gnocchi essen können,denn der vierjährige Dominic kommt gerade aus dem Chindsgi.Dabei steht ihm nach Essen gar nicht der Sinn. Lieber möchte er aufs grosse Trampolin. Echter Artistensohn eben. Text: Claudia Schmidt Bilder: Mirjam Graf

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Hauptgericht für 4 Personen. Zubereitung ca. 50 minuten + ca. 30 minuten kochen + ca. 10 minuten abkühlen lassen. Pro Portion ca. 21 g eiweiss, 23 g Fett, 135 g Kohlenhydrate, 3650 kJ/870 kcal. ZUTATEN 600 g mehligkochende Kartoffeln 800 g tiefgekühlte Marroni, vor Gebrauch aufgetaut Salz 4 EL Kürbiskerne 2 Eier ca. 200 g Mehl Pfeffer, Muskatnuss 50 g Butter ½ Bund Salbei Zubereitung 1 Kartoffeln und marroni in Würfel schneiden. In reichlich Salzwasser ca. 30 minuten weich kochen. Abgiessen und ca. 10 minuten abkühlen lassen.

2 Kürbiskerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und beiseitestellen. 3 Kartoffeln und marroni durch die grobe Scheibe des Passe-vite treiben. eier und mehl beigeben. Alles rasch zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. mit Salz, Pfeffer und muskatnuss würzen. Aus dem Kartoffel-marroni-Teig mit bemehlten Händen gut haselnussgrosse, ovale Gnocchi formen. Diese in siedendem Salzwasser portionenweise ziehen lassen, bis sie an der oberfläche schwimmen. Gnocchi herausheben, abtropfen lassen und auf eine Platte geben. 4 butter in einer bratpfanne erhitzen. Gnocchi darin portionenweise anbraten. Salbeiblätter darüberzupfen und mitbraten, bis sie knusprig sind. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren Gnocchi mit Kürbiskernen bestreuen.

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KÜCHENKUNDE MARRONI

NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Heiss geliebte Delikatesse

Einst waren Marroni das «Brot der Armen». Heute haben sich die kleinen Igelchen zur eher teuren Delikatesse gemausert. Aus der gesunden Nuss lassen sich göttliche Desserts zaubern.

Ü

Bilder: Saisonküche

Food-Redaktorin Sonja Leissing

berall in der Stadt, auf dem Land und auf Wochenmärkten duftet es von Oktober bis Dezember wieder nach frisch gerösteten Edelkastanien. Der Marronimann ruft uns zu, und wir können nicht widerstehen, einen grossen Sack voll von diesen herzförmigen Früchten zu kaufen.Es ist tatsächlich ein Vergnügen, sich mit einer Tüte heisser Marroni die kalten Hände zu wärmen und vor dem Genuss den herrlich süssen Geruch einzuatmen. Übrigens: Die kleinen Kerle entfalten Ihre Süsse und Stärke erst durch das Kochen oder Rösten.

Marroni zirka 220 Kalorien auf die Waage. Eine Hand voll dieser Herbstfrüchte reicht als sättigende Beilage.Ein weiteres Plus ist,dass Marroni und das daraus gewonnene Kastanienmehl glutenfrei sind. Darum sind sie für Menschen,die an Zöliakie leiden, besonders zu empfehlen. Inzwischen haben auch Feinschmecker erkannt, dass sich aus den feinen Kugeln herrliche Kuchen, Brote, feine Spätzli und diverse Pasta herstellen lassen. Auch als Füllung für Ravioli sind sie bestens geeignet und bringen Abwechslung in die Herbstküche. Im Südtirol gehören beispielsweise geröstete, heisse Ein bisschen Geschichte und ihr Marroni mit Speck serviert zum TörggePlatz in der Küche len (Degustation des neuen Weins) dazu. In Ihren Ursprung haben den Küchen von SterneEdelkastanien in Kleinasien, bevor sie bei uns köchinnen und -köchen im Tessin und im Bergell gibt es Marroni als Brot, kultiviert wurden. Die Suppe,als caramelisierBergeller Kastanienhaite Beilage zu Wild, in Wurst verarbeitet, als ne sind einzigartig für die Schweiz und stehen Likör, Bier oder Glace − Tipps &Tricks immer zu einem stolzen unter Naturschutz. Die Preis. Einkauf: Die Schale sollte stärkehaltigen Marroni Doch für uns ist klar, glänzen, denn das ist ein wurden früher zu Mehl Zeichen für Frische. Da Marroni am allerbesten schmegemahlen und schliesswurmstichig sein können, cken Marroni als Deslich zu Brot verarbeitet. empfehle ich folgenden Tipp: sert. Wer kennt und Damit hatte man damals Geben Sie die Früchte in eine liebt es nicht, das Veraber keineswegs ein Schüssel mit Wasser. Die minderes Nahrungsmicelles mit zerstampfGuten sinken zu Boden, die ten Meringues, viel mittel, das ganze FamiWurmstichigen und Schlechlien ernährte. EdelSchlagrahm oder Vanilten schwimmen oben. kastanien, auch Marroleglace (siehe Rezept auf Aussortieren und verarbeiten. ni genannt, enthalten der rechten Seite)? Auch Tiefkühlen: Ritzen Sie die Eisen, Phosphor, Kaliunsere Nachbarn verehMarroni auf der gewölbten um, Vitamine der Bren die Herbstfrucht.So Seite mit einem scharfen Gruppe, Betacarotin ist Marronenkonfitüre Messer ein - ohne die Frucht mit Kondensmilch ein und viel Vitamin C. zu verletzen. In kochendem Klassiker in Spanien, Die glänzenden Wasser portionenweise etwa Herbstfrüchte sind aber und der beliebte Kastavier Minuten blanchieren. In nienkuchen Lou pisanicht unbedingt kalokaltem Wasser abschrecken rienarm, auch wenn sie dou in Frankreich. Weiund in Tiefkühlbeutel füllen. wenig Fett enthalten, tere Rezepte finden Sie bringen 100 Gramm unter www.saison.ch.

Coupe Nesselrode Zutaten für 4 Portionen: 250 g Marronipüree, 2 EL Kirsch oder Sauerkirschensaft, ½ dl Wasser, 8 Mini-Meringues, 4 Kugeln Vanilleglace, 100 g Sauerkirschen aus dem Glas, abgetropft. Zubereitung: Marronipüree mit Kirsch und Wasser mischen. In eine Vermicellepresse füllen. Die Hälfte der Meringues zerbrechen und in Coupegläser verteilen. Je 1 Kugel Vanilleglace darauflegen. Marronipüree dazupressen. Mit je 1 Mini-Meringue und Sauerkirschen servieren.


KÜCHENKUNDE MARRONI

MIGROS-MAGAZIN NR. 45, 7. NOVEMBER 2011

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Marronigugelhopf Zutaten für 8 Stück: 100 g Butter, 120 g Zucker, 100 g Marronipüree, ½ dl Milch, 2 Eier, 100 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln, ½ Beutel Backpulver, 2 Prisen Lebkuchengewürz, 1 Prise Salz, 100 g tiefgekühlte Marroni (vor Gebrauch aufgetaut), Butter und Mehl für die Form, Puderzucker. Zubereitung: Butter und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Marronipüree und Milch dazumischen. Eier verquirlen und nach und nach dazurühren. Mehl, Mandeln, Backpulver, Lebkuchengewürz und Salz mischen. Zur Masse rühren. Marroni halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Unter die Masse mischen. Backofen auf 180 °C vorheizen. Gugelhopfform mit Butter auspinseln, mit Mehl bestäuben. Masse in die Form geben. In der unteren Ofenhälfte ca. 40 Minuten backen. Gugelhopf in der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Marronimousse Zutaten für 4 Portionen: 2 Eier, 2 EL Zucker, 200 g Marronipüree, 1 EL Baileys, 2 dl Vollrahm. Zubereitung: Eigelb und Eiweiss trennen. Eigelb und Zucker mit dem Handrührgerät luftig schlagen. Marronipüree und Baileys dazumischen. Eiweiss und Rahm separat steif schlagen und unter die Marronimasse heben. In Dessertschälchen füllen und mindestens 3 Stunden kühl stellen.


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Migros-Magazin | NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 |

Migros aare | 95

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Zwischenhalt in Olten: Tanzfestival

Die 16. Oltner Tanztage vom 16. bis 20. November bieten Perlen aus der nationalen und internationalen Tanzszene. Das Publikum soll den Tanz in seiner ganzen Vielschichtigkeit geniessen können.

Zu Gast an den Oltner Tanztagen: Die Cie. Philippe Saire aus Lausanne.

D

as Motto «En passant» der Oltner Tanztage scheint zu Olten zu passen. Olten kennt man eher vom Durchfahren oder alsTreffpunkt, selten aber als Stadt, in der man ankommt und länger verweilt.Auch die Tanztage bilden einen Treffpunkt und laden Passanten dazu ein, sich Zeit zu nehmen, den Tanz ineinereinmaligenVielschichtigkeitund konzentriert im Rahmen eines Festivals kennenzulernen und zu geniessen. Im Programm finden sich nebst Perlen aus

dernationalenundinternationalenTanzszenewiederCie.PhilippeSaire,demCathy Sharp Ensemble oder der Tanzcompagnie Mi-Octobre aus Paris auch aufstrebende Newcomer, für die der Sonntagabend reserviert ist. Vor der Eröffnung am Mittwoch, 16. November, wird im Youcinema3 bereits der Film «Tanzträume» («Les rêves dansants») gezeigt. Vierzig Schülerinnen und Schüler von 14 bis 18 Jahren haben das Tanztheater «Kontakthof»

aufgeführt, einen Klassiker der Choreografin Pina Bausch. Fast ein Jahr lang haben sie auf dieses Ziel hingearbeitet und sich wöchentlich getroffen. Anne Linsel und Rainer Hoffmann haben diese Arbeit in einem wunderbaren Film dokumentiert. kp 16. Oltner Tanztage «En passant», 16. bis 20 . November; Programm und Informationen, Tickets: www.tanzinolten.ch; Vorverkauf: Bernheim Damenmode Olten, Tel. 062 205 41 41


ihre region 96 |

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NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 | Migros-Magazin |

InterMezzo Jetzt wissen wir es abschliessend: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Ruft nämlich ein total verärgerter und fordernder Kunde die Migros Aare an, verlangt einzig nach dem obersten Boss. Sein Problem: Er hat eine Mini­Videokamera an einem Modell­ flugzeug befestigt, um Luftaufnahmen zu machen. Fixiert wur­ de die Kamera mit Kontaktklebern, wie man sie für Plakate benötigt. Die Kleber haben dann der Last nicht standgehalten, die Kamera ist abgestürzt und zerschellt. Und deshalb hat der Kunde Real­ und Schadenersatz verlangt. Echt passiert.

Das nigelnagelneue Zentrum Oberland In Thun eröffnete die Migros Aare vor zwei Wochen ihr frisch umgebautes Einkaufszentrum.

M

it der Gesamteröffnung des Zentrums Oberland in Thun Süd hat die grösste Investitionsinitiative aller Zeiten der Migros ihren Abschluss gefunden. Diese beinhaltet die Um- respektive Neubauten von Centre Brügg, Westside, Shoppyland, Panorama-Center und Ladedorf, mit über einer Milliarde Franken innert vier Jahren allein für die grossen Einkaufscenter. Vorletzte Woche wurde das Zentrum Oberland eröffnet. Die Bilder sprechen für sich.

Aus Anlass der Gesamteröffnung hat die Migros Aare der Stiftung WAG (Wohn- und Arbeitsgemeinschaft, Gwatt) einen Check über Fr. 5000.überreicht.

Das Musical «Alperose» war zu Gast im Zentrum Oberland: Casting mit Deliah Stuker (links) und Myriam Nina Mazzolini.

Neues Einkaufserlebnis: Das Zentrum Oberland in Thun Süd.


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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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Reisen zum Ruhepol – die Faszination des Hatha Yoga

Warum begeistert Yoga die Menschen der westlichen Kultur? Hunderttausende machen tagtäglich Gebrauch davon. Die Klubschule Migros ermöglicht es Interessierten aller Altersgruppen, diese Begeisterung selbst zu entdecken.

D

ie östliche Philosophie und Lebensweise weckt in vielen eine Sehnsucht nach Exotik, nach dem richtigen Leben und Sinn fürs Dasein. Viele Menschen kommen über Umwege zum Yoga, weil sie etwas verändern möchten oder ein Leiden sie plagt. Die alte Weisheit «Der Weg ist das Ziel» wird zum Leitmotiv des Lebens. Aber was ist Yoga überhaupt? Yoga ist ein jahrtausendealter indischer Übungsweg. Das Wort Yoga entstammt dem Sanskrit und bezeichnet die Vereinigung von Körper,Geist und Seele.Traditionell gibt es fünf Yogarichtungen, wovon eine Hatha Yoga ist. Dieser Yogastil beschreibt den Weg des Körpers. Er konzentriert sich vorrangig auf die Körperpositionen,die sogenannten Asanas,und auf Pranayama, den Atem. Hatha Yoga wurde anfänglich zur Unterstützung anderer Yogaformen konzipiert. Es erfreute sich jedoch rasch grosser Beliebtheit und wurde schon bald als eigenständige Yogaform betrachtet. Im westlichen Kulturkreis versteht man unter Yoga daher hauptsächlich Hatha Yoga. Das regelmässige Praktizieren von Hatha Yoga harmonisiert das Nervensystem, schult das Körpergefühl und stärkt den gesamten Organismus. Der Mensch wird beweglicher,kräftiger und fühlt sich innerlich zufriedener und gelassener.Jede Position birgt verschiedene therapeutische Werte und eignet sich auch für die Prävention von Krankheiten und Beschwerden. In jedem Menschen schlummern Kräfte, die auf eine vollkommene Gesundheit hinwirken. Diese Kräfte werden durch Yoga geweckt und verstärkt. Somit kann der Mensch seine körperlichen Potenziale zur vollen Entfaltung bringen und einen Weg finden, um über sich selbst hinauszuwachsen. Dass Yoga wirkt, ist unbestritten. Es hängt jedoch in erster Linie davon ab,wie oft man übt. Mit einer Kursstunde pro

Tut gut: Regelmässiges Yoga-Training stärkt den gesamten Organismus.

Woche wird man rasch ein wenig beweglicher und ruhiger. Wer jedoch seine Gesundheit und Lebenskraft nachhaltig fördern möchte, muss regelmässig und möglichst täglich üben.Hier unterscheidet sich Yoga wenig von anderen Bewegungsarten und kann zumindest auf körperlicher Ebene auch mit Sporttreiben verglichen werden. Die Klubschule Migros bietet für alle Altersgruppen und für jedes körperliche Niveau Hatha-Yoga-Kurse an. So haben die Interessentinnen und Interessenten die Wahl zwischen Yoga für den Rücken, Yoga für Schwangere, Yoga für Senioren oder Yoga Nidra (Tiefenentspannung).

Interessierte erkundigen sich am besten im Vorfeld, welche Yogaform ihnen am ehesten entspricht. Die Klubschule Migros ist Eduqua-zertifiziert und unterliegt somit strengen Qualitätsnormen, was die Ausbildung ihrer Lehrerinnen und Lehrer angeht.Diese verfügen in der Regel über eine verbandsanerkannte Yoga-Ausbildung über vier Jahre beziehungsweise über mindestens 500 erteilte Unterrichtslektionen. KS Unter www.klubschule.ch oder der Gratisnummer 0844 844 900 erfahren Interessierte mehr und gehören vielleicht schon bald zur wachsenden Anhängerschaft des Yoga.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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stadt zieht jährlich tausende Touristen an. Flanieren Sie durch die Gassen und genehmigen Sie ich eine Erfrischung in einem der zahlreichen Restaurants.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 45, 7. NOVEMBER 2011 |

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Intelligenz ist lernbar – zumindest teilweise Wer dumm auf die Welt kommt, stirbt auch dumm. So lautet zumindest die landläufige Meinung. Falsch, sagen nun britische Forscher. Der Intelligenzquotient eines Menschen verändert sich im Lauf des Lebens.

O

b üppig oder dürftig: Intelligenz wird einem in die Wiege gelegt — aber sie kann sich verändern. Am stärksten ändert sie sich während der Pubertät.Das besagt eine englische Studie und wirft damit die Volksmeinung über den Haufen, dass wer dumm geboren wurde, auch dumm sterben wird. In ihrer Studie unterzogen die Wissenschafter Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren einem gängigen Intelligenztest, in dem sie Sprache, Allgemeinwissen und Gedächtnis sowie Fähigkeiten wie Puzzle spielen analysierten,und fertigten mit dem Magnetresonanztomografen Bilder der Gehirne an. Vier Jahre später untersuchten sie die Jugendlichen erneut. Dabei verbesserten einige der Probanden ihr Testergebnis um bis zu 20 IQ-Punkte.Andere wiederum verschlechterten sich im vergleichbaren Rahmen.Die einzelnen Fähigkeiten entwickelten sich ausserdem unterschiedlich. Parallel dazu habe sich die graue Hirnsubstanz verändert,so die Forscher.

Die Substanz, die aus gut vernetzten Nervenzellen besteht, macht ein intelligentes Gehirn aus. Studienleiterin Cathy Price vom Centre for Neuroimaging am University College in London warnt davor, Kinder zu früh im Leben zu beurteilen und ihren Ausbildungsweg festzulegen. «Die Ergebnisse zeigten,dass sich die Intelligenz von Kindern noch entwickeln, ihr IQ sich signifikant verändern kann.»

Auch ein guter Schüler kann in die Mittelmässigkeit abfallen Wer sich also auf seinen Primarschullorbeeren ausruht, macht einen Fehler. «Es kann durchaus passieren, dass ein sehr guter Schüler während der Teenagerzeit zu einem mittelmässigen wird. Aber auch das Umgekehrte ist möglich», sagt Mitforscherin Sue Ramsden. «Intelligenz kann sich auch bei den besten Genen nur entwickeln, wenn sie gefördert wird», sagt Elsbeth Stern, Lernforscherin an der ETH Zürich.Auch

Vor allem im Teenie-Alter verändert sich das Gehirn sehr stark.

ein Baum könne nur bei gutem Boden seine volle Grösse erreichen.«Wir müssen uns bewusst sein, dass es von der Qualität des Unterrichts abhängt, ob Schüler besser oder schlechter werden.» Text: Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Kennen Sie Ihren IQ? Wie viel Bedeutung messen Sie ihm zu? Die Umfrage.

IT’S A WILD WORLD

Bilder Getty Images, Paco Carrascosa

Auf zu den schönsten Adventsmärkten!

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Adventsmärkte strahlen eine besondere Stimmung aus. Alternativen zu Strassburg, Salzburg oder Stuttgart: ■ In Kufstein im Tirol verzaubert die Adventszeit den Stadtpark und die Festung. Der Weihnachtsmarkt startet am 25. November. Gepflegt wird das Kunsthandwerk vom Drechsler über Kerzenzieher. Kinder freuen sich über Weihnachtsbackstube und Kasperlitheater. ■ Das mittelalterliche Rattenberg, westlich von Kufstein, erstrahlt an den Adventssamstagen in Kerzenlicht, Fackelschein und offenem Feuer.Ab 16 Uhr

werden auf der Bühne Adventsliedergesungen. Der Ort im Alpbachtal gilt übrigens als kleinste Stadt Österreichs. ■ Im deutschen Erfurt öffnet der Weihnachtsmarkt ab dem 23. November zum 161. Mal seine Tore. Vor der Kulisse von Dom und Severikirche bieten Händler in mehr als 200 Holzhäusern Christbaumschmuck, Töpferwaren und lokale Spezialitäten an. Mittelpunkt bildet eine riesige Weihnachtstanne mit Krippe. Unter dem Motto «WinterZeit zu zweit» kostet die Übernachtung inklusive Frühstück 66 Euro im Doppelzimmer.

■ Ab dem 24.November findet einer der

ältesten deutschen Weihnachtsmärkte in Dresden statt. Ein Höhepunkt markiert das Dresdner Stollenfest am 2. Adventssamstag — ein Spektakel rund um den berühmten Christstollen.Die Weihnachtsmeile zieht sich bis in den Stadtteil Neustadt, wo zur DDR-Zeit Punks wohnten.


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LEBEN

MIGROS-MAGAzIN | Nr. 45, 7. November 2011 |

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5 FRAGEN AN … markus Béchir (42), leitender Arzt in der chirurgischen Intensivmedizin am unispital Zürich, über organtransplantationen in der Schweiz und organhandel in armen Ländern.

«Ja, es gibt Organtourismus»

1

In Brasilien starben vier Menschen, weil ihnen zwei Ärzte illegal Organe entnommen hatten. Nun stehen die beiden Ärzte wegen Mordes vor Gericht («20 Minuten» Online vom 21.10.2011)

In Brasilien stehen zwei Ärzte wegen Mordes vor Gericht. Sie haben lebenden Menschen Organe entnommen. Könnte das auch in der Schweiz passieren?

Nein, denn von jedem in der Schweiz transplantierten Organ sind Herkunft und medizinische Umstände der Organspende genau dokumentiert und von mehreren Instanzen kontrolliert.

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Unter welchen Bedingungen kommt es in der Schweiz zur Organentnahme?

Der Patient muss hirntot sein, und eine Einverständniserklärung muss vorliegen.Diese kann durch einen Organspenderausweis oder durch die Zustimmung der Angehörigen im Sinne des mutmasslichen Willens des Patienten erfolgen. Zusätzlich müssen zwei speziell qualifizierte Ärzte, die nicht dem Transplantationsteam angehören, den Tod des Patienten bestätigen.

3

Wie erklären Sie einem trauernden Angehörigen, dass der noch atmende Mensch im Spitalbett wirklich tot ist?

Als tot gilt ein Mensch, wenn alle Hirnfunktionen irreversibel ausgefallen sind. Das ist juristisch so definiert. Dass der Patient aussieht, als ob er noch lebte, dass er noch atmet und sein Herz noch schlägt,liegt an den Maschinen und Medikamenten.Diese übernehmen die ausgefallenen Hirnfunktionen. Die Organsysteme werden künstlich mit Blut und Sauerstoff versorgt.

4

Man hört immer wieder, Reiche könnten sich Organe kaufen. Ist das so?

Ja, es gibt Organtourismus auf dieser Welt. Vor allem in armen Ländern werden Nieren von verzweifelten Menschen verkauft. In der Schweiz ist dies aber nicht möglich.

5

Wie können Sie garantieren, dass niemand in der Schweiz widerrechtlich entnommene Organe bekommt?

Bei einer Organspende wird von Gesetzes wegen jeder kleinste Schritt genau

dokumentiert und unterschrieben. Diese Protokolle sind unverzichtbare Dokumente, um die Rechtssicherheit zu garantieren. Die Transplantationszentren haben einen gesetzlichen Auftrag und werden entsprechend streng kontrolliert. In Spitälern ohne einen solchen gesetzlichen Auftrag werden keine Transplantationen durchgeführt. Interview: Thomas Vogel

Lesen Sie den ganzen Artikel aus «20minuten.ch» auf www.migrosmagazin.ch

MEIN GARTEN

Hitparade der beliebtesten Herbstarbeiten Gartenexpertin Haia müller tut Busse für ihre letzte Kolumne.

Da habe ich mich doch mit meiner Hitparade der unbeliebtesten Herbstarbeiten bös in die Nesseln gesetzt.Ob ich nun auch in üblicher Medienmanier in die allgemeine Schlechtmacherei einstimmen müsse, statt das Positive zu betonen, wurde ich gefragt. Wahrscheinlich war ich ein bisschen wahlkampfgeschädigt, als ich den Text geschrieben habe. Was wurden uns da wochenlang alles für schönfärberische Adjektive zu Par-

teien und Personen um die Ohren gehauen. Das rief geradezu nach einem Kontrapunkt. Item, hier also die Korrektur mit einer nicht repräsentativen Hochrechnung über die beliebtesten Herbstarbeiten im Garten: Völlig überraschend auf dem ersten Platz, Rasenmähen. «Hä?», frage ich ungläubig zurück.«Doch!»,kontert Bruno.Schliesslich müsse die Arbeit zum letzten Mal im Jahr gemacht

werden. Und seit er auf meinen Rat hin gleich das Laub mithäckselt, schiebe er den Mäher doppelt gern über die Wiese. Margrit versüsst sich das Abräumen der Stauden, indem sie die letzten einzelnen Blumen in die Vase rettet. Einig gehe ich mit Ursula. Sie freut sich darauf, all die Zwiebeln einzulochen. Nicht weil ihr die Arbeit besonders liegt, sondern weil sie zukunftsträchtig ist: Der nächste Frühling kommt bestimmt!


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MIGROS-BANK-RATGEBER

Warnung vor der Rentier-Falle! Ich stehe vor der Pensionierung und überlege mir, das Kapital aus der Pensionskasse (850 000 Franken) auszahlen zu lassen.Allerdings sehe ich kaum attraktive Möglichkeiten, um das Geld anzulegen. Was ist Ihre Meinung dazu?

Illustration Rebekka Heeb

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank.

Beim Wort Rentier denken Sie zunächst wohl an einen nordländischen Hirsch. Daneben gibt es aber auch den Rentier als verwandten Begriff zum Rentner.Der Ausdruck stammt ursprünglich aus dem Französischen (ausgesprochen als «R n'tje:»). Im Gegensatz zum klassischen Rentner, der primär von der AHV lebt und knapp budgetieren muss, hat der Rentier zusätzlich ein stattliches Vermögen angespart — so wie Sie und wohl die meisten Pensionäre in der Schweiz. Doch was meine ich nun mit der Bezeichnung Rentier-Falle? Als Rentier erleben Sie derzeit eine schleichende Vermögenserosion, der Sie sich leider kaum entziehen können. Aufgrund des rekordtiefen Zinsniveaus sind Ihre Zinserträge, als wichtigste Einnahmequelle, nahezu am Versiegen. Wie Sie in der Grafik sehen, sind die Realzinsen inzwischen sogar negativ, die Leitzinsen sind also unter die Inflationsrate gerutscht.

Zum Vergleich: In den 90er-Jahren lagen die inflationsbereinigten Zinsen meistens um oder über 2 Prozent. Der Grund für die negativen Realzinsen sind die riesigen Staatsschulden in den OECD-Ländern. Diese zwingen die Notenbanken, die Leitzinsen unnatürlich tief zu halten. Das bedeutet generell für Sparer und Besitzer von Obligationen: Indem sie auf ihrem Kapital kaum noch Zinsen erhalten,leisten sie indirekt einen Beitrag zur Gesundung der Staatsfinanzen.

Sparer zahlen die Zeche für die Schuldenkrise Prominente Ökonomen wie der Nobelpreisträger Paul Krugman verlangen von den Notenbanken, dass sie die Realzinsen gar noch stärker ins Negative drücken. Ihre Begründung ist erstaunlich unverblümt: Die Schicht der wohlhabenden Rentiers habe überproportional von den Boomjahren profitiert, darum müssten sie jetzt mehr leisten, um die Krise zu überwinden. Als Pensionär sind Sie auf einen stabilen Kapitalertrag angewiesen. Alternativen zu festverzinslichen Anlagen zu finden, ist deshalb schwierig. Am ehesten kommen wohl Realwerte wie Immobilien oder dividendenstarke Aktien in

Schlechte Zeiten für Sparer Die Inflation frisst die mickrigen Zinsen weg. 5% 4% 3% 2% 1% 0% –1% –2% 1992

2011

Realer (inflationsbereinigter) Leitzins in der Schweiz In normalen Zeiten liegt der reale Leitzins bei etwa 2%. Nun ist er deutlich ins Minus getaucht.

Frage.Die Realzinsen sind übrigens nicht nur für Ihr Budget von Bedeutung: Insgesamt besitzen die Schweizer Haushalte Anleihen und Spargelder im Wert von etwa 1000 Milliarden Franken.Sinkt deren reale Verzinsung beispielsweise von 2 Prozent auf null,so schrumpfen die Einnahmen der Haushalte um nicht weniger als 20 Milliarden Franken. Wie reagieren Sie auf die negativen Realzinsen? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/migrosbank

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NEUES VOM zOO-DOKTOR

GEFÄLLT MIR

Gefieder wie Schnee, Krallen wie Dolche

«Youtube ist mein Radio» Roger Gall (30), ist in der Ausbildung in der Migros City in Zürich.

« Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo.

Die Schnee-Eule plustert sich auf. Sie reisst den Schnabel weit auf und macht eigenartige Klickergeräusche, als wir sie festhalten.Von ihren akustischen Drohgebärden lassen wir uns aber nicht sonderlich beeindrucken. Respekt haben wir vor allem vor den dolchartigen Krallen. Die Tierpfleger müssen deswegen extra dicke Lederhandschuhe tragen. Der Fang muss schnell ge- Der Schnee-Eule geht es gut. Für den Vogelmalaria-Test hen, denn mit jeder muss ihr allerdings etwas Blut abgezapft werden. Sekunde steigt die Verletzungsgefahr für den Vogel. Jetzt eine Studie zur Vogelmalaria.Die Krankkann ich die Eule aus der Nähe begut- heit ist bei einheimischen Wildvögeln achten: Die grossen Augen inspiziere ich weit verbreitet und in der Regel ungesehr genau, denn sie sind für die Schnee fährlich.Für exotische Vögel wie Pingu-Eulen und deren extreme Sehfähigkeit ine kann sie aber ein ernsthaftes Risiko besonders wichtig. Ich werfe kurz einen darstellen.Bei den Schnee-Eulen hatten Blick in die Schnabelhöhle und taste die wir zum Glück bisher noch keine KrankEule durch das angenehm weiche Ge- heitsfälle. Die Vogelmalariaparasiten fieder ab. So kann ich beurteilen, ob sie können den Menschen übrigens nichts wohlgenährt ist und ob ihre inneren anhaben. Organe in gutem Zustand sind. Am Die Schnee-Eulen haben nicht umSchluss kontrolliere ich die bekrallten sonst ein blendend weisses Gefieder. Sie sind in der arktischen Tundra zu Hause, Füsse — alles bestens. Neben dem routinemässigen Gesund- in dieser baumlosen, ewigweissen Ebene heits-Check müssen wir den Eulen an der Arktis,wo der Schnee die Landschaft der Halsvene Blut entnehmen. Eine dominiert.Mit ihrem Federkleid sind die junge Forscherin des Schweizerischen Schnee-Eulen fast unsichtbar, während Tropen- und Public-Health-Instituts ihnen dank ihrer scharfen Augen nimmt das Blut entgegen. Sie macht keine Maus und kein Vogel entgeht.

»

Wie Zappelphilipp Gelassenheit trainieren kann bilder Torben Weber/Zoo basel

Welches Musikstück holt Sie aus derKrise?

«Flag in the Ground» von Sonata Arctica.Ein schneller Metalsong,dessen Text und Melodie sehr schön sind.

2

Die überflüssigste CD/Schallplatte, die Sie je gekauft haben?

3

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

4

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Haben Sie sich schon online verliebt?

6

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Ich habe eine CD von Hare Krishna gekauft — ohne zu wissen, was für Musik das ist.

«Schneewittchen», da war ich fünf.

Der japanische Zeichentrickfilm «Das Grab der Leuchtkäfer». Da empfehle ich schon ein, zwei Taschentücher. Einmal, und ich habe sie auch getroffen. Aber mehr verrate ich nicht!

Im Kino, in der Schule und bei gewissen privaten Sachen.

7

Ihre Lieblings-Website?

Youtube benutze ich praktisch täglich als Radio.

8

Ihre genialste App?

9

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht und wie lange?

Ich habe noch ein Handy ohne Apps, kaufe mir aber bald ein neues Modell.

BABYCLUB

Kinder mit ADHS können mittels computergesteuerten Mentaltrainings ihre Hyperaktivität besser steuern, das zeigt eine deutsche Studie. Während des Trainings sitzt das Kind vor einem Computerbildschirm. Am Kopf aufgeklebte Elektroden leiten seine Gehirnströme ab und steuern ein Computergame. Allein

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mittels Konzentration kann das Kind so zum Beispiel virtuell ein Auto lenken oder in die Rolle eines Torwarts schlüpfen.Dieses spielerische Konzentrationstraining milderte die ADHS-Symptome. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter: www.migrosbabyclub.ch

«Final Fantasy 7» habe ich insgesamt 70 bis 80 Stunden gespielt.

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Meine Lieblingsserien am TV sind …

«The Simpsons», «Supernatural» und «How I Met Your Mother»,weil es so witzig ist.

Aufgezeichnet von Priska Plump


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Süsser als Rache

Wer anderen verzeiht, tut auch sich selbst einen Gefallen. Denn wer auf Rache sinnt, bewirkt mit seinem Verhalten vor allem eins: Er verdirbt sich sein eigenes Leben.

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chon für den indischen Freiheits­ kämpfer Mahatma Gandhi war klar: «Der Schwache kann nicht verzeihen.Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.» Tatsächlich glauben viele Menschen, dass Verzeihen ein Zeichen von Schwäche ist. «Das Gegenteil ist jedoch der Fall», betont Mathias Alle­ mand vom Psychologischen Institut der Universität Zürich. Sein Forschungs­ gebiet: das Verzeihen. «Verzeihen er­ fordert Stärke, um mit dem erlebten Unrecht abzuschliessen.» Und genau darum geht es beim Ver­ zeihen. «Verzeihen hilft geschehenes Unrecht zu verarbeiten, loszulassen und allenfalls in den eigenen Lebenslauf zu integrieren», sagt der Zürcher Per­ sönlichkeits­ und Entwicklungspsy­ chologe. Mit dem Ver­ zeihen übernimmt die betroffene Person wieder die Verantwortung für ihr Wohlbefinden. Sie lässt nicht mehr zu,dass andere Menschen oder Ereignis­ se ihr Leben dauerhaft beeinträchtigen. Denn das passiert bei nachtragenden Menschen.Sie behindern durch ihre per­ manenten Rachegedanken ihr eigenes Leben. Der erste Gedanke am Morgen

bild Getty Images

«Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.»


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UMFRAGE

«Es ist menschlich, Fehler zu machen. Deshalb ist das Verzeihen wichtig.» Roy Guntlen (25), Zivildienstler, Buchrain LU: «Es ist menschlich, Fehler zu machen. Deshalb ist Verzeihen wichtig. Ohne würde es nicht funkti­ onieren. Mit meiner Ex­Freundin habe ich jetzt ein gutes Ver­ hältnis, und zwar weil wir uns unsere Fehler verziehen haben.» Simone Buck (33), Hausfrau, Rotkreuz ZG: «Verzeihen tut gut. Da ich sehr harmoniebedürftig bin, verzeihe ich oft, vor allem auch kleine Sachen. Manchmal verletzt man auch jemanden, ohne es zu merken. Niemand ist perfekt, und jeder verdient eine zweite Chance.» Matthias Bertschi (20), Haustechnikplaner, Zofingen AG: «In der Beziehung bin ich nachtragend, ansonsten kommt es drauf an, worum es geht. Ich kann auch mit etwas abschlies­ sen, ohne zu verzei­ hen. Der Nachteil ist aber, dass ich so den Kontakt zu vielen Menschen verliere.»

Verzeihen ist gesünder für alle Beteiligten: Einfacher geht es, wenn das Gegenüber aufrichtige Reue für sein Verhalten zeigt.

Andrea Imfeld (21), Studentin, Lungern OW: «Ich habe noch nie eine Extremsituation erlebt, bei der Verzei­ hen schwierig war. Bei kleinen Dingen ist Verzeihen wichtig. Nachtragende Men­ schen machen sich das Leben schwer und sich bei den Mitmen­ schen unbeliebt.»


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beim Aufstehen gilt dem vermeintlichen UMFRAGE Feind, ebenso der letzte Gedanke beim Zubettgehen. Ein ganzes Gedanken- «Ich bin eher nachtragend. Das schützt mich vor Verletzungen.» karussell dreht sich um das erlittene Unrecht und die Person, die es verOdile Portmann (67), ursacht hat. Wertvolle Energie verpufft Rentnerin, Littau LU: «man sollte verdabei, denn Groll ist ein schlechter zeihen, solange man Ratgeber. lebt. Danach ist es «Wenn Menschen im Alltag ständig zu spät. Und falls darüber nachdenken,wie sie sich für das sich jemand nicht erlittene Unrecht rächen könnten,kostet entschuldigt, obwohl das viel Zeit und Energie», erklärt Maman es sich wünscht, thias Allemand. Darum gilt für die besoll man nicht nachtrogene Ehefrau: Verzeihen Sie Ihrem tragend sein und Ehemann und werfen Sie ihn erst danach einfach vergessen aus der Wohnung. Das hält gesund. können.» Studien zeigen nämlich, dass sich Verzeihen positiv auf die Gesundheit und Julian Underwood (38),Freischaffend,Zürich: das Wohlbefinden auswirkt. Es weist «Unverarbeitetes ist sehr belastend. Hingegen negative Gefühle, Gedanken in die zeugt es von Grosszügigkeit, wenn man verzeiSchranken und hilft, blockierende Ver- hen kann. Und schliesslich ist jeder froh, wenn haltensweisen wie das dauernde Grübeln einem eine Dummheit verziehen wird.» über die Kränkung zu vermeiden. Die Energie kann stattdessen wieder in Kowsar Dawood das eigene Leben investiert werden. (22), Verkäuferin, «Verzeihen heisst aber nicht, dass wir Bern: das erlebte Unrecht gutheissen, billigen «verzeihen kann oder rechtfertigen», sagt Mathias Alman alles, lemand.

Frauen sind eher bereit zu verzeihen als Männer Dabei zeigt sich, dass Verzeihen allgemein leichter fällt, wenn das Gegenüber für sein Verhalten aufrichtige Reue zeigt. Was auf der «Opfer»-Seite das Verzeihen ist, ist auf «Täter»-Seite das sich Entschuldigen. Bereits Kinder sollten deshalb üben,«Entschuldigung» zu sagen, so Mathias Allemand. «Es ist sinnvoll, wenn Kinder früh lernen, sich für begangenes Unrecht zu entschuldigen.» Ein Kind lerne so,dass die eigenen Handlungen Konsequenzen haben und sich manchmal für andere Personen negativ auswirken. Ältere Menschen und Frauen seien übrigens eher bereit zu verzeihen als jüngere Menschen und Männer, weiss Experte Allemand. «Verzeihen geschieht oft auch, ohne dass die verursachende Person sich entschuldigt und Reue zeigt», erläutert Allemand, «zum Beispiel, wenn die Person bereits gestorben ist.» Verzeihen bedeutet nicht unbedingt,dass man sich versöhnt. Zum Verzeihen braucht es nur eine Partei, zur Versöhnung hingegen beide. Text: Thomas Vogel Umfrage: Nathalie Bursac´ Bilder: Marvin Zilm

www.migrosmagazin.ch Wie gut sind Sie im Verzeihen und Hinter-sichLassen? Beantworten Sie die Testfragen.

Fred Ruf (72), Rentner, Wabern BE: «Wenn man so alt ist wie ich, ist man froh, wenn sich alles zum Guten wendet. Ich kann gut verzeihen. Ich muss mich schon häufig entschuldigen, weil ich die Leute mit meiner direkten Art oft vor den Kopf stosse.»

Regula Meyer (33), Geografin, Zollikofen BE: «Ich bin eher nachtragend. bei kleinen Sachen lohnt es sich aber nicht, nachtragend zu sein. Das macht das Leben nur unnötig schwierig. Trotzdem: Wenn man nachtragend ist, verhindert man, dass man von der gleichen Person mehrmals verletzt wird.»

manchmal geht es aber nicht sofort. Wichtig ist für mich, dass die entschuldigung aufrichtig ist. Ich wurde bereits zweimal in meinem Leben verletzt, entschuldigt hat sich die jeweilige Person aber nie. Das hindert mich aber nicht, damit abzuschliessen.»

Erich Ramseier (54), Angestellter, Forch ZH: «Ich verzeihe gerne und bin eher der Typ, der Streit aus dem Weg geht. So habe ich momentan keine rechnungen offen. es bringt nichts, auf seiner meinung zu beharren. Lieber sollte man über seinen eigenen Schatten springen.»


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Joggen zu zweit

Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit. Sport ist erlaubt, ja gar erwünscht. Denn Studien zeigen: Schwangere Frauen, die Ausdauersport treiben, haben weniger Schmerzen bei der Geburt.

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port und Schwangerschaft ist für viele Leute unvereinbar. Das ist jedoch veraltetes Gedankengut. «Es gibt viele gute Gründe, warum eine Schwangere sich sportlich betätigen sollte»,sagt Christiane Leupold,Sportärztin mit Spezialgebiet Frau und Sport, die Praxen in Breitenbach SO und Liestal BL unterhält. Zum Beispiel, dass aktive Schwangere viel schmerzresistenter sind als nichtaktive.Das beweisen internationale Studien.Und Frauen,die während der Schwangerschaft Sport treiben, empfinden das Gebären als angenehmer und leichter. «Ich war sehr positiv auf die Geburt eingestellt», sagt Spitzensportlerin Simone Niggli-Luder,die am 28. August ZwillingezurWeltgebrachthat.DieZwillingsgeburt verlief sehr gut, erinnert sich die 33-jährige Orientierungsläuferin,die 17Weltmeistertitelerrang.Siedenkt,dass ihre gute Fitness dazu beigetragen hat. Auch Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen und Kreislaufprobleme können mit guter Fitness minimiert werden. Das kann Ex-Modell Mascha Santschi bestätigen: «Meine

Sporteinheiten wirkten der trägeren Verdauung und den Wassereinlagerungen in den Beinen entgegen.» Sie gebar Ende September ihre Tochter Nayla Mila und war während der ganzen Schwangerschaft sehr aktiv.«Ich habe mich vor der Schwangerschaft viel bewegt und hätte mir nicht vorstellen können, plötzlich darauf zu verzichten.»

Der Körper signalisiert, wenn die sportliche belastung zu gross ist Das empfiehlt auch Christiane Leupold: «Wer vorher körperlich aktiv war, soll das auf keinen Fall während der Schwangerschaft ändern.» Bis in den fünften Monat joggte Mascha Santschi regelmässig. «Ich habe aufgehört, als ich die Dehnung der Mutterbänder zu spüren begann.» Da sei sie auf den Cross-Trainer umgestiegen und habe ab dem achten Monat das Training reduziert. Auch der Nationalrätin Evi Allemann hat der Körper während der Schwangerschaft die Grenzen vorgegeben. «Ab der 30. Schwangerschaftswoche hatte ich zunehmend Mühe und bekam schnell Seitenstechen sowie Kontraktionen der

Frauen, die Sport treiben, haben bei der Geburt

Das sagt Die expertin

«Tauchen und Kampfsport sind tabu» Christiane Leupold, wann sollten Schwangere auf Sport verzichten?

Christiane Leupold ist Sportmedizinerin mit Fachgebiet Frau und Sport.

Bei Zwischenblutungen, einem zu früh geöffneten oder zu schwachen Muttermund sowie Veränderungen am Mutterkuchen sollte man keinen Sport treiben. Aber eine schwangere Frau muss sich nicht unnötig Sorgen machen, denn all diese Faktoren werden bei den regelmässigen Kontrolluntersuchungen genaustens unter die Lupe genommen.

Gibt es Sportarten, die für Schwangere tabu sind?

Tauchen und alle Arten von Kampfsport, aber auch sportliche Betätigung in grosser Höhe, das heisst über 2000 bis 2500 Meter. Auch hartes Training am Leistungslimit, sodass Sauerstoffmangel entsteht, ist zu vermeiden. Nicht ideal sind Sportarten mit schnellen ruckartigen Bewegungswechseln wie zum Beispiel Squash, Tennis oder Volleyball.

Welche Warnsignale gilt es zu beachten?

Krämpfe im Bauch, vorzeitige Wehen oder Blutungen sind Anzeichen für eine Überbelastung. Darf eine Schwangere nach dem Sport zur Erholung in die Sauna?

Sicher, wenn sie bereits Saunaerfahrung hat. Allerdings moderat, zum Beispiel mit kürzeren und nur zwei statt drei Durchgängen. Grundsätzlich besteht,


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Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

Gebärmutter.» Diese sah sie als Zeichen an, den Alltag etwas ruhiger anzugehen. «Sport während der Schwangerschaft tut mir sehr gut», sagt Model und Moderatorin Monika Erb, die Anfang 2012 ein Kind bekommen wird. «Ich werde Sport machen, solange ich kann.» Abgesehen von TaeBo und PowerplateTraining könne sie alles machen.«Empfehlenswert sind Ausdauersportarten wie Velofahren, Laufen oder Schwimmen», bestätigt Christiane Leupold. «Wer aber keinen Sport treiben möchte, ist auf keinen Fall eine schlechte Schwangere!», sagt die Ärztin.

baden ist kein Problem, der Kopf sollte aber über Wasser bleiben Dänische Forscher raten aufgrund einer neuen Studie dazu, in den ersten 18 Wochen der Schwangerschaft nicht zu übertreiben. Statt des Aerobic-Studios empfehlen sie eher das Schwimmbad. «Baden ist kein Problem», erklärt Leupold. «Bei einer gesunden Schwangeren hat die Scheide genügend Abwehrmechanismen, sodass weder Keime noch Chlorwasser dem Ungeborenen etwas anhaben.» Den Kopf behält man aber am besten über Wasser, Tauchen ist eine der wenigen Sportarten, die Leupold explizit nicht empfiehlt. Ladina Blumenthal, die Frau von ExMister-Schweiz Renzo Blumenthal hat Anfang Juli ihr zweites Kind bekommen. Sie hatte erst nach der Geburt wieder Lust auf Bewegung: «Seit der Geburt strotze ich nur so vor Energie. Ich habe wohl etwas nachzuholen», sagt sie schmunzelnd. Texte: Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch

bilder Getty Images, Keystone, eQ Images, rDb (4)

weniger Schmerzen.

Atem, Kreislauf, Stoffwechsel und Gewicht: Was sich bei einer Schwangeren verändert.

besonders für Unerfahrene, die Gefahr der Überhitzung. Wegen des Flüssigkeitsverlusts und der Gefässerweiterung kann es zu Kreislaufproblemen mit Schwindel kommen,der bis zum Kollaps führen kann. Das ist eine Gefahr für Mutter und Kind. Ist eine Pulsuhr während der Schwanger­ schaft eine sinnvolle Trainingshilfe?

Auf alle Fälle.Eine Schwangere sollte das dem Alter entsprechende Pulslimit nur zu rund 75 Prozent ausschöpfen. Bei einer gesunden Schwangeren zwischen 25 und 40 Jahren liegt somit die Pulsgrenze für ein Ausdauertraining bei ungefähr 140 bis 145 Schlägen pro Minute.

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sPort in der schWangerschaft:

Jede werdende Mutter tickt anders Sandra Boner (37), Wettermoderatorin: «Ich trieb weder vor noch nach meinen beiden Schwangerschaften Sport. mein Trainingsprogramm besteht darin, den Kindern nachzurennen und den Doppelkinderwagen den berg hinauf zu stossen.»

Ladina Blumenthal (28), Heilpädagogin: «Leider trieb ich praktisch keinen Sport, da ich einfach keine energie hatte. Das bedürfnis wäre jedoch da gewesen. Nach der Geburt hatte ich plötzlich sehr viel energie und holte alles nach.»

Mascha Santschi (30), Ex-VizeMiss-Schweiz und Informationsbeauftragte der Luzerner Gerichte: «Ich vertraute darauf, dass mein Körper mir Signale sende, wenn ich mein Sportprogramm reduzieren oder anpassen muss.»

Manuela Pesko (33), SnowboardWeltmeisterin: «Fünf monate lang litt ich unter Übelkeit. Aber nachdem das verflogen war, hatte ich wieder Lust auf bewegung, vor allem auf Schwimmen, Schnorcheln und Spazieren an der frischen Luft.»

Simone Niggli Luder (33), 17-fache OLWeltmeisterin: «Der Sport gab mir während der Schwangerschaft ein gutes Körperbewusstsein. Ich hatte immer das Gefühl, wenn es mir gut geht und wenn ich mich bewegen kann, dann geht es auch den Kindern im bauch gut.»

Evi Allemann (33), SP-Nationalrätin: «Während der Schwangerschaft wurde es immer beschwerlicher, sich zu bewegen. Ich bekam schnell Seitenstechen. Das velo nutzte ich aber fast bis am Schluss regelmässig, zumal es mir auch als Lastesel für die schwere Aktenmappe diente.»

Dürfen Schwangere problemlos an Fitness­ geräten trainieren?

Das ist bis zur Geburt kein Problem. Zu vermeiden sind allerdings Übungen mit schweren Gewichten, da dabei ein hoher Druck auf den Bauch entsteht. Leichtere Gewichte, dafür mit mehr Wiederholungen sind sinnvoll, und es spricht auch nichts dagegen, Bauch- und Beintrainingsgeräte zu benutzen. Es geht vor allem auch darum,die Beweglichkeit und die Muskelmasse zu erhalten. Welche Frage hören Sie in Ihrer Praxis von schwangeren Frauen immer wieder?

Sind Sie sicher, dass ich sportlich alles machen darf?

«Es ist wichtig, einen sehr guten Sport­BH zu tragen.» Und, darf frau alles machen?

Ja, sie darf. Meine Empfehlung an schwangere Frauen: Probieren Sie — bis auf die genannten Tabus — alles aus,worauf Sie Lust haben.Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl, der Körper sendet die bremsenden Signale von alleine. Wichtig ist, bei allen sportlichen Betätigungen während der Schwangerschaft,aber auch nach der Geburt einen sehr guten Sport-BH zu tragen.


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Bis zu vier Kilometer weit fährt der Peugeot 3008 Hybrid4 mit elektrischem Antrieb – ohne CO2-Emissionen und fast geräuschlos.

K

aum hatten Toyota und später Honda den Benzin-Elektro-Hybrid populär gemacht und die europäische Konkurrenz zum Nachziehen gezwungen, wurde der Ruf nach potenziell noch sparsameren Diesel-Elektro-Hybriden laut. Doch die Umsetzung liess aus mehreren Gründen auf sich warten: Anfangs waren Hybride vor allem in den USA, im traditionellen Nichtdieselland gefragt.Zudem ist der Verbrauchsvorteil kleiner, die Technik aber aufwendiger, schwerer und teurer. Mit der 3008-Variante Hybrid4 wagt Peugeot nun den ersten Dieselhybrid — dicht gefolgt von anderen Marken (siehe Box). Technisch ist die Lösung interessant, denn sie verleiht dem 3008 als Nebeneffekt Allradantrieb: Der 2,0-LiterDiesel treibt die Vorderräder an und der 37-PS-Elektromotor die Hinterräder. Beim Beschleunigen oder im 4WDModus spannen beide zusammen — rein elektronisch geregelt. Das Fahrgefühl entspricht einem laufruhigen,kräftigen Diesel — wäre da nicht das lautlose Anfahren und Rangieren.

Wer das Gaspedal behutsam bedient, «segelt» im E-Modus bis zu vier Kilometer weit elektrisch — emissionsfrei und nahezu geräuschlos.

Die Dieselhybride kommen

Viel geld für ein harmonisches und leises Fahren Das Umschalten ist kaum spürbar, alles wirkt harmonisch. Dank total 200 PS geht es in 8,5 Sekunden auf 100 km/h. Selbst das sonst gerne kritisierte, automatisierte Schaltgetriebe erledigt seinen Job prima. Peugeot verspricht je nach Radgrösse Verbrauchswerte ab 3,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer (= 99 g/km CO2-Ausstoss). Während unserer Testtour waren es bei normaler Fahrt meist um die viereinhalb Liter. Schade, dass die Technik etwas Laderaum kostet. Geräumig bleibt der Familienwagen mit SUV-Flair trotzdem, und auch das hochwertige, geschwungene Cockpit mit der tollen Ausstattung gefällt. Sollte es auch bei dem Preis. Denn 46 500 Franken sind viel Geld, um eine Pionierrolle zu spielen. Text: Timothy Pfannkuchen

Im Frühling kommt noch ein Dieselhybrid von Peugeot: der 508 RXH Kombi. bei Peugeot wird der 3008 Hybrid4 nicht lange einzigartig bleiben: Dieselbe Technik folgt im Frühjahr in einer version namens rXH des 508 Kombi. Im märz zieht dann die Konzernschwester Citroën nach und lanciert den noblen neuen DS5 von beginn weg auch als Hybrid4. Doch nicht nur in Frankreich plant man Hybride mit Diesel- statt benzinherz. Nur zwei beispiele: Im Sommer 2012 starten der volvo v60 als Plug-in-Dieselhybrid und die mercedes e-Klasse als Dieselhybrid.


Gesundheit

Ausbildung

Tinnitus – Ohrensausen

Vorbereitung auf eine aussergewöhnliche

Aktuellste Studien belegen: Selbstbehandlung mit Softlaser ist erfolgreich!

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Rekrutenschule

Vor kurzem wurden drei neue klinische Studien veröffentlicht, welche mit dem TinniTool� EarLaser-System durchgeführt wurden. Hierbei wurde sowohl der Behandlungserfolg von Schwindel (Morbus Ménière) nachgewiesen, als auch der Erfolg bei der Laserbehandlung von Ohrensausen (Tinnitus). Die täglich ca. 20-minütige Behandlung mit dem EarLaser erfolgt zu Hause (ohne Fachkenntnisse) und ist völlig sicher und schmerzlos. Studien und weitere Informationen zu erfolgreichen Methoden zur Selbstbehandlung von Tinnitus finden Sie unter www.tinnitus-hilfe.ch. Der EarLaser kann entweder gekauft (CHF 460.−) oder für drei Monate (CHF 229.−) gemietet werden. DisMark Tinnitus-Hilfe, Rellikonstrasse 7, 8124 Maur, 043-366 06 66, info@dismark.ch

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GlücksGriff

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

sri lanka | 117

Mitmachen und mit etwas Glück gratis nach Sri Lanka Das Migros-Magazin verlost eine Rundreise für zwei Personen durch Sri Lanka. Inbegriffen: Flüge mit Sri Lankan Airlines in der economyClass von Zürich nach Colombo und zurück, Flughafen und Sicherheitstaxen sowie eintrittsgelder, rundreise im bequemen minibus, lokale deutsch- oder französischsprachige reiseleitung, sechs Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück. Reisedaten: Januar bis April 2012. Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse.

Imposante Natur: Buddhistische Mönche vor dem Monolithen Sigiriya und die Negombo Beach am Indischen Ozean (rechts).

Weit weg vom grauen Winter

Traumreise zu gewinnen: lassen sie den schweizer Alltag weit hinter sich und entdecken sie die schönheiten sri lankas.

A

ls Gewinner der grossen MigrosMagazin-Verlosung reisen Sie im bequemen Minibus durch eine märchenhafte Landschaft, die von üppiger Vegetation und bizarren Felsformationen geprägt ist. In der Stadt Pussellawa im Zentrum des Landes lernen Sie viel über den Anbau von Tee und die Rituale der traditionellen Teekultur. Sie beobachten Elefanten beim Baden im Fluss und besuchen ein Waisenhaus für kleine Dickhäuter. Höhepunkt der Reise ist der Besuch der ehemaligen Hauptstadt Kandy mit der labyrinthischen Altstadt und den

farbenprächtigen Märkten, wo die Händler geschnitzte Figuren,Batikstoffe und viele andere kunsthandwerkliche Produkte anbieten. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist ein prunkvoller Tempel, in dem ein Zahn Buddhas aufbewahrt wird. Am Ende der Reise erholen Sie sich einen Tag lang am kilometerlangen Traumstrand von Negombo am Indischen Ozean. Machen Sie also bei unserer Verlosung mit und lassen Sie den Schweizer Winter samt Nebel und Schneematsch weit hinter sich. Text: Michael West

Per SMS: Senden Sie ein SmS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SmS). beispiel: GLÜCK beat beispiel, musterstrasse 1, 9999 exempelstadt. Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Mit Postkarte: migros-magazin, «Sri Lanka», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 13. November 2011 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. es erfolgt keine barauszahlung, der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


SPINAS CIVIL VOICES

«Wenn Sie energielos sind, hilft Kiefernnadel-Öl*.» Tipp von Anni T., taubblind

Wir Blinden helfen gerne, wenn wir können. Bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PC-90-1170-7

* Kiefernnadeln beleben und reinigen die Luft. Stärken ausserdem die Atemwege und wirken schleimlösend und hustenlindernd.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

unterhaltung | 119

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: 5× eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie 5× eine MigrosGeschenkkarte im Wert von je 100 Franken!

Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.11.2011, 24 Uhr

A LO REG R TA CA U • DEA CA LO RTE REGA CA C A R TA E • AU • ART CADE KK CARTE H E NA R T E • E SECN K K GE G CNH S CEHSG SEGCEHSEG K K A R T E • C A R T E C A D E A U • C A R TA R E G A LO CE H N KKAR ENK TE • C KA ARTE RTE CADE • C AU • C A R TA ART REGA E C LO AD EAU • C A R TA REG A LO

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel-Zusatz, Postfach, 8074 Zürich

Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.11.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Auflösung Nr. 44: KAFFEEMASCHINE

Die Gewinner der Nr. 43 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel


rätsel & spiele 120 2 |

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unterhaltung

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Nr. 45, 7. November 2011 | Migros-Magazin |

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Auf wie vielen Schweizer Kantonswappen ist mindestens ein Tier abgebildet? H 2

A 5

T

8

E

Sessellift

I

Österreich

2. Was führt von Neuchâtel auf den Chaumont? R Standseilbahn

B Luftseilbahn

3. Für welches Land steht die Domain «at»? S Antarktis

A Argentinien

4. Wie heisst das Schwert von König Artus? E

Narsil

A Excalibur

S Durendal

5. Welcher internationale Sportverband hat seinen Sitz in Nyon? E

IOC

N UEFA

U FIFA

Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.11.2011, 24 Uhr

6. Welche Robbenart gibt es nicht? A Mützenrobbe

D Bartrobe

G Heulrobbe

7. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit hintereinander zwei Sechser zu würfeln? 0 1:6

I

1:12

E

1:36

8. Welche Körperfarbe kommt bei der Familie Barbapapa zweimal vor? L

Schwarz

N Blau

R Rot

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

7

8

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 42: BATTERIE Auflösung Nr. 43: TURNHOSE Gewinner Nr. 42: Therese Rettenmund, Thun BE; Gerhard Böck, Neuenhof AG; Dora Röthlisberger, Teufenthal AG

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

leicht T

AS T ERO I D CHARTRES E S T RAGON EURAS I EN F LOET I ST HAT TR I CK PART I TUR PE I NTURE STATUREN STRAEHNE

Auflösung Nr. 44: AEAEA Gewinner Nr. 43: Irma Schneider, Biel BE; Walter Wolf, Lotzwil BE; Fabian Lindegger, Rorschacherberg SG; Monika Sandmeier, Glarus; Jolanda Fasler, Birr AG

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.11.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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unterhaltung | 121

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brücken und Verbindungen mit leicht mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken 4 3 2 6 3

leicht

1 0 8 0 5 0 2

Auflösung Nr. 42: Auflösung Nr. 43:

1 2 1 1

0

4

2

2

0

2

4

2

3

3

3

1

3 4 2

3 1

1

2 1 3

6

7

6

4

5 2

2 1

1

3

2 4

2

3

2

2 3 3 3

Auflösung Nr. 42: 3

5

2

3

3

7

2

4

1

3

1 2 2 3

4 2 3 1 3

2 7 3 3

3

5 3 2 3 2

2 2 2

3 3 2 1

3 6 3

Auflösung Nr. 43: 1

1

4

3

8

4

2

3 3

2

5

5 2 3

4

4 2

2 2 2

4 3 3

4 1

3 1 2

3 1 3 2 3

3 4 2

WER IST WER?

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

Nina, Hugo und Tobi sind Meister im Maskieren. Errätst du, wer sich hinter welcher Verkleidung versteckt?

LILIBIGGS AUF NAMENSJAGD Am 11.11. um 11.11 Uhr wird vielerorts die Fasnacht eröffnet. Aber nicht überall heisst das Fest Fasnacht – je nach Region oder Land nennen es die Menschen anders. Findest du die richtigen?

Lösung: Hugo: Geist, Nina: Pinguin, Tobi: Hase

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB

Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

www. lilibig gs.ch

Lösung: Fastelabend, Fasching, Karneval, Fastnacht


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 45, 7. November 2011 |

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etxra | 123

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! leicht

8 4

3

6

9 2 8

3

9 4 5 3

1 5

4 7

8 3 6 2

4

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

1

6 5 5

9

Und so nehmen Sie teil

2 8

Auflösung Nr. 44: 731 6 7 4 9 5 8 2 3 1 Gewinner Nr. 43: 5 3 1 2 4 6 9 7 8 Silvia Dütschler, 9 8 2 7 3 1 4 6 5 8 9 6 4 7 2 5 1 3 Ebnat-Kappel SG; 1 4 3 5 8 9 6 2 7 Ursula Benz, 2 5 7 6 1 3 8 9 4 4 2 5 3 9 7 1 8 6 Steffisburg BE; 3 1 9 8 6 4 7 5 2 Anita Imhof, 7 6 8 1 2 5 3 4 9 Steinhausen ZG; Hanspeter Walcher, Teilnahmeschluss: Sonntag, 13.11.2011, 24 Uhr Wolfenschiessen NW; Bernadette Scherrer, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Ganterschwil SG Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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MCCM Cruise Forum Der Info-Tag für Erstklass- und Expeditionskreuzfahrten. Samstag 19. November 2011 10.00 – 16.00 Uhr, Zürich-City ■ Informationen von Top-Reedereien ■ Durchgehendes Vortragsprogramm ■ Anmeldung bei MCCM Master Cruises ■ Original Kataloge

2203

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iMpressuM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 558 918 exemplare (WemF oktober 2010) Leser: 2 349 000 (WemF, mACH basic 2011-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: barbara Siegrist (bS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

2204

Reiseprogramm Flug Zürich – Miami – San José, Costa Rica – Rundreise Costa Rica 2 Tage – Kreuzfahrt ab Caldera – Panamakanal – Curaçao – St. Maarten – St. Thomas – Miami. Rückflug nach Zürich

Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut berger (ALb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. besser Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), michael West (m.W.)

Reiseprogramm Flug Zürich – Miami (Übernachtung) – Barbados – Devil’s Island – Maceió – Salvador – Rio de Janeiro 1 Übernachtung in Rio auf dem Schiff – besuchen Sie den weltberühmten Karneval. Rückflug nach Zürich

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi bacchilega (Hb), Anna bürgin (Ab), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole ochsenbein (No), Claudia Schmidt (CS), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela masciadri, Tatiana vergara Lithografie: rené Feller, martin Frank, reto mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: olivier Paky (Leitung), Franziska ming, Susanne oberli, Helen van Pernis

Anmeldung, Beratung & Buchung

Tel. 044 211 30 00

MCCM Master Cruises Christian Möhr AG Nüschelerstrasse 35 8022 Zürich E-Mail: info@mccm.ch

Korrektorat: Heinz Stocker Online: reto meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 70 Fax: 058 577 13 71 Lesermarkt: Alexander oeschger (Leitung), maya bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas brügger (Leitung a.i.), Yves Golaz, Hans reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), verena De Franco, Christine Kummer, Janine meyer,

Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund

Druck: büchler Grafino AG, bern Tamedia AG, Zürich


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Carsharing auf der Überholspur MOBILITY MIT FR. 30.– VORTEIL Carsharing schont Umwelt und Portemonnaie. Mit Mobility ist man auch ohne eigenes Auto mobil.

Für viele Menschen ist es unnötig, ein eigenes Auto zu haben, da es die meiste Zeit ungenutzt in der Garage steht und unnötige Kosten verursacht. Die Idee des Carsharing begeistert deshalb inzwischen mehr als 100 000 Menschen. Die Kombination von öffentlichem Verkehr und Carsharing besticht durch viele Vorteile. Man kann sich Parkplatznöte und teure Fixkosten sparen, hat aber die Möglichkeit, spontan und flexibel auf ein Auto zurückzugreifen. Wussten Sie, dass aktive Carsharer die Schweizer Strassen um rund 20 000 Fahrzeuge entlasten und jährlich 6,8 Millionen Liter Treibstoff und 16 000 Tonnen CO2 einsparen? Mit der Menge Treibstoff könnte man 2700 Mal mit dem Auto die Erde umrunden. Und die CO2-Ersparnis entspricht 12 400 Pas-

sagierplätzen auf dem Flug von Zürich nach New York. Der Weg zum Carsharing ist äusserst einfach: Sie reservieren das gewünschte Auto online, via iApp «mobility car», Mobile-Reservation m.mobility.ch oder telefonisch über das 24-h-Dienstleistungscenter. Dann übernehmen Sie das Fahrzeug zur gebuchten Zeit am gewählten Ort, öffnen es mit Ihrer Mobility-Card und geniessen die uneingeschränkte Mobilität. Nach der Nutzung stellen Sie das Auto wieder am Ausgangsstandort ab. Falls Sie auch auf die Umwelt achten, gern flexibel mobil sind und sparen möchten, nutzen Sie das Cumulus-Angebot zum Mobility-Testabo. Sparen und punkten Sie auch mit jedem Kilometer: Pro MobilityFahrtenumsatzfranken wird Ihnen ein Punkt auf Ihr Cumulus-Konto gutgeschrieben. Gute Fahrt!

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SCHWANENSEE MIT 20% VORTEIL

Die grosszügig angelegte, komfortable Ferienanlage Dreams Vacation Resort**** in Sharm El Sheikh ist ideal für entspannte Ferien mit viel Sport und Unterhaltung. Sie erhalten 10-fache Punkte für folgendes Angebot. Im Preis inbegriffen: ➔ Unterkunft im DZ; All Inclusive ➔ Flug hin und zurück in Economy-Class ➔Alle Flughafen- und Sicherheitstaxen ➔ Bustransfer Flughafen–Hotel–Flughafen ➔ Betreuung am Flughafen und am Ferienort durch Ihre Reiseleitung ➔Visa Ägypten: Fr. 40.– ➔ Buchungsgebühren Gültigkeit: Charterflug ab Zürich oder Genf (Genf ab 4.4.12) vom 9.11.11 bis 25.4.12. Aktion gültig für Buchungen vom 7.11. bis 25.11.11. Preis: 1 Woche All Inclusive für Abflüge am 3., 10.12.11, 7.1., 14.1., 21.1.12 ab Fr.645.– pro Person (mit Abflug ab Zürich). Kinderfestpreis (2 bis 14 Jahre) mit zwei voll zahlenden Erwachsenen: 1 Kind ab Fr.395.– Profitieren: Buchungen über www.migros-ferien.ch oder Gratistelefon 0800 88 88 15. Nennen Sie bei der Bestellung Ihre Cumulus-Nummer. Für jeden Buchungsfranken werden Ihnen 10-fache Cumulus-Punkte gutgeschrieben.

Einmalig gelegen auf dem Kraftort MontPèlerin, bietet das Luxusresort Le Mirador Kempinski eine spektakuläre Aussicht auf den Genfersee, die Alpen und das UnescoWelterbe Lavaux. Entfliehen Sie dem Alltag und lassen Sie Ihre Sinne in dieser Oase der Ruhe verwöhnen. Gönnen Sie sich eine wohltuende Massage im erstklassigen SPA hoch über dem See. Im Cumulus-Angebot im Hotel Le Mirador Kempinski***** superior in Mont-Pèlerin/ Vevey sind inbegriffen: ➔ 2 Übernachtungen in der Junior Suite ➔ 2-mal reichhaltiges Frühstück ➔ 1 Gutschein von Fr. 50.– pro Person für Leistungen aus dem SPA-Givenchy ➔ Kurtaxe Termin: 7.November bis 7.Dezember 2011 Preise: Fr.672.– pro Person und Aufenthalt in der Junior Suite (Doppelbenutzung) statt Fr.1119.– Profitieren: Gratis anrufen und buchen 00800 100 200 27 oder www.MySwitzerland.com/cumulus. Halten Sie Ihre Cumulus-Karte bereit, Sie brauchen sie für die Buchung. Preis versteht sich pro Person und Aufenthalt. Verfügbarkeiten vorbehalten. Buchung erfolgt über Ihre Kreditkarte, bei Bezahlung gegen Rechnung Fr. 30.– Bearbeitungsgebühr.

Die prachtvolle Musik Tschaikowskis und die Handlung des «Schwanensees» sind geradezu prädestiniert, um in eine prachtvolle Eisshow umgesetzt zu werden. Ein Event für die ganze Familie.

10x PUNKTE

40%

VORTEIL

Termin: 7.Januar 2012, Bern. 14. Januar 2012, Zug Preise: von Fr.38.40 statt Fr.48.– bis Fr.78.40 statt Fr. 98.– Profitieren: Vergünstigte Tickets erhalten Sie bis 23.Dezember 2011 unter www.migros.ch/cumulus im Bereich Veranstaltungen. Nennen Sie bei der Bestellung den Code «Cumulus». Bitte beachten Sie, dass zu den im Cumulus-Ticketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Tickets so lange Vorrat. Pro Cumulus-Karte maximal vier Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert.

20%

VORTEIL

FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE: 0848 85 0848


meine Welt 126 |

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ruth Zeiter

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Nr. 45, 7. November 2011 | migros-magaZin |

«Meine Ziegen sind sehr eifer

Die Walliser Künstlerin Ruth Zeiter (61) hat einen grossen Wunsch: Sie würde gerne die Schweiz an der Biennale beschaulichen Bergdorf Bister ihren vom Aussterben bedrohten Schwarzhalsziegen. Inzwischen besitzt sie die

Name: ruth Zeiter (61) Sternzeichen: Steinbock Wohnort: 3983 bister vS

Wieso leben Sie hier? Bister ist ein idyllisches Bergdorf am Waldrand. Hier bin ich verwurzelt. Es ist der perfekte Ort, wo ich kreativ bin und mich zurückziehen kann. Wo würden Sie gerne leben? Ganz hinten in einem wilden Gomser Tal, wo es einen Wasserfall hat. Oberhalb des Wasserfalls auf den Felsen würde ich gern in einer kleinen Burg wohnen. Beruf und Lebenslauf: In Bister als Bauerntochter geboren, Besuch des Lehrerinnenseminars in Brig, danach fünf Jahre als Lehrerin gearbeitet, bevor ich mich endgültig der Kunst verschrieben habe. Weiterbildungen im gestalterischen Bereich. Seit 1991 unterrichte ich pro Woche ein paar Stunden bildnerisches Gestalten, daneben kümmere ich mich um meine Schwarzhalsziegen und meine Kunst. Mein Ziel: Ich würde gerne die Schweiz an der Biennale in Venedig vertreten und dort eine venezianische Gondel mit Schafwolle einkleiden. Mein Lebensmotto: Ziele muss man so hoch stecken, dass man in die Höhe springen muss, weil auf die Zehenspitzen zu stehen nicht ausreicht. Was ich mag: Menschen, die Zivilcourage haben. Die Natur und alles, was damit zu tun hat. Was ich an mir mag: Die Kreativität ist meine Stärke. Aus wenig, beispielsweise einer Wurzel, kann ich viel machen. Fehlendes Material ersetze ich mit Ideen. Was ich an mir nicht mag: Ich erledige vieles im letzten Moment. Mein Lieblingsessen: Alles, was im grossen Biogarten meiner Tochter Michaela wächst. Meine Lieblingsmusik: Ich lausche gerne den Klängen von Erika Stucky, Andra Borlo und Joe Cocker. Mein bester Entscheid: Meinen Mann Edwin zu heiraten. Er ist eine grosse Unterstützung und gibt mir alle Freiheiten, die ich brauche. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Jorma Müller

meine tiere

«Seit 30 Jahren züchte ich die seltenen Schwarzhalsziegen. Damals habe ich mit sieben Tieren angefangen, heute habe ich mit 62 Tieren die grösste Herde, die es schweizweit gibt.»

meine liebsten

«meine Töchter michaela (38), Tamara (34) und mein ehemann edwin (62).»

meine lektüre

«Die Texte von Corinna bille aus ihrem buch ‹Ländlicher Schmerz› begleiten mich durch die Abende in meiner Alphütte.»


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meine Welt

Migros-MagaZin | Nr. 45, 7. November 2011 |

ruth Zeiter| 127

süchtig»

Mein tick

in Venedig vertreten. Bis dahin widmet sie sich aber im grösste Herde der Schweiz.

«Ich sammle Tücher und besitze einen ganzen Korb davon, einige sind sehr alt und wertvoll. viele bekomme ich geschenkt, andere kaufe ich auf meinen reisen. Diesen Leinenschal hat meine mutter für mich gemacht.»

Meine herde

«Drei monate pro Jahr sind meine Tiere auf der Alp. Im Winter, wenn sie nicht mehr auf der Alp sind, füttern wir die Tiere in den alten Ställen unten im Dorf.»

Mein ort

«Ich verbringe jedes Jahr eine Woche in venedig. Ich liebe die Atmosphäre, das Wasser und die alten Gebäude. Jeden Abend geniesse ich eine Fahrt auf dem Canale Grande.»

Mein LieBLingsProdukt

Mein ateLier

«Die ehemalige Scheune meines vaters habe ich in langjähriger Arbeit zu einem Atelier und Ausstellungsraum umbauen lassen.»

Meine kunst

«Ich verwende oft natürliche materialien wie Wolle, Stein oder Holz. Hier habe ich ein Auto vollständig in Schafwolle gepackt.»

«Der bio-Kaffee aus der migros kommt bei mir täglich mindestens zweimal auf den Tisch. ohne milchkaffee geht gar nichts. Wenn ich Zeit habe, mahle ich die bohnen mit meiner alten Kaffeemühle.»


ÜBERRASCHUNG DER WOCHE.

Rezept und Foto: www.saison.ch

MGB www.migros.ch W

ANGEBOT GILT NUR VOM 8.11. BIS 14.11.2011

CARAMELISIERTE ANANAS MIT HASELNUSSGLACE

Dessert für 4 Personen

Zutaten: 1 Ananas, 2 EL Butter, 2 EL Zucker, 2 EL flüssiger Honig, z. B. Akazienhonig, 4 Kugeln Haselnussglace, Schokoladen-Späne zum Bestreuen Zubereitung: Ananas schälen und die Augen ausstechen. Ananas in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Strunk mit einem Förmchen ausstechen. Butter in einer weiten Bratpfanne erhitzen. Ananasscheiben darin bei mittlerer Hitze beidseitig einige Minuten braten, dabei mit wenig Zucker bestreuen und mit Honig beträufeln. Ananas mit erhaltenem Honigfond und Glace anrichten. Mit Schokoladen-Späne bestreuen.

2.60

Ananas Costa Rica/ Panama, pro Stück

www.migros.ch/ weihnachten

Akazienhonig 500 g 7.60

Patissier Schokolade-Späne 130 g 2.40

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Haselnussglace, Bio* 1000 ml 8.50


Migros Magazin 45 2011 d AA