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NR. 44 | 28. OKTOBER 2013

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Bild: Gerry Nitsch

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Goran Vulović ist Lehrer am Gymnasium, Rapper und Secondo. In seinen Songs thematisiert der Bündner mit serbischen Wurzeln die Gefühle der Generation -ić. I 34


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DIESE WOCHE 6 |

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INHALT

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NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Nicht ganz hundert

Ein ambitioniertes Vorhaben: Bis heute kommen die meisten Automodelle nicht annähernd an diese tiefen Werte heran. Ein Grossteil stösst noch das Doppelte oder mehr an Kohlendioxid aus. In unserer heutigen Ausgabe ist ein 20-seitiges Auto-Extra integriert. Darin haben wir diejenigen Fahrzeuge gelistet, die bereits heute unter dem Wert von 100 Gramm bleiben (Seite 66). Damit aber sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Will die Autoindustrie die Schadstoffbelastung weiter senken, muss und kann sie noch viel tun. Effizientere Getriebe, tieferes Gewicht, weniger Luftwiderstand, Hybridmotoren: Die Hersteller investieren Milliarden in die Forschung, um noch sparsamere und noch sauberere Modelle zu bauen. Man muss an dieser Stelle aber auch einmal festhalten, welche Fortschritte in der Abgasreduktion in den letzten Jahrzehnten erzielt worden sind. Ein Auto von heute stösst etwa 28 Mal weniger schädliches Kohlenstoffmonoxid aus als ein Auto vor 20 Jahren. Die gesamte Abgasmenge wurde verglichen mit 1970 gar auf ein Prozent reduziert. Die Industrie war also nicht untätig. Die technischen Erfolge wurden teils wieder zunichtegemacht durch die Zunahme des Privatverkehrs. Zwischen 1970 und 2012 hat sich der Privatverkehr in der Schweiz von 26 auf 54,6 Milliarden gefahrene Kilometer mehr als verdoppelt. Übrigens ist auch die Zahl der Zugkilometer seit 1990 um fast die Hälfte gewachsen. Es wird eng in der Schweiz … Doch auf dieses Thema gehen wir in unserer Spezialausgabe «Zusammenrücken» kommende Woche ein. Schauen Sie nächste Woche rein!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

41 | AKTUELL Die zur Migros gehörende Magazine zum Globus AG übernimmt das Modehaus Schild: Thomas Herbert (links) von Schild und Jean-François Zimmermann von Globus.

MIGROS-WOCHE 8 | Aktuelles

GENERATION M

10 | Fisch aus nachhaltiger Produktion Die Migros weitet ihr Angebot aus.

MENSCHEN

16 | Atomendlager Charles McCombie sucht weltweit nach dem perfekten Standort. 23 | Auf ein Wort 24 | Woche der Religionen Welche Rituale Sikhs, Muslime oder Buddhisten in der Schweiz begehen. 28 | Familiensache Bei Thomas Imbach und Andrea Staka macht die ganze Familie grosses Kino. 34 | Interview Rapper Milchmaa über die Chancen, die sich einem Secondo in der Schweiz bieten. 39 | Kolumne: Der Hausmann.

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

60 | Effizient dank Innovation Die Branche investiert kräftig in die Entwicklung von sparsameren Autos. 68 | Der Sprit-Sparfuchs Möglichst weit mit möglichst wenig Treibstoff: Hypermiler Felix Egolf. 81 | Weniger CO2-Ausstoss Für Fortschritte sind Industrie, Staat und Autofahrer zugleich gefordert.

84 | Gekonnt schleudern Gewinnen Sie eine Übernachtung und ein Winterfahrtraining im Engadin!

AKTUELL

41 | Globus übernimmt Schild Die Migros wird Nummer 1 im Schweizer Fashionmarkt für gehobene Bekleidung. 44 | Andrea Broggini im Interview Der Migros-Präsident über den Kauf von Schild und die Zukunft des Detailhandels. 48 | M-Industrie: Sirup von Aproz

SAISONKÜCHE

54 | Pizza mit Moderator Sandro Brotz

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AUTO-EXTRA

SCHAUFENSTER

58 | Vorfreude auf Weihnachten Selbst gebackene Guetsli müssen sein. 89 | Schokoladekugeln von Frey 91 | Kaffee für jeden Geschmack 93 | Teigwaren von Armando De Angelis 94 | Mega Win geht in die nächste Runde 97 | Grabschmuck für Allerheiligen

99 | 101 | 103 | 104 |

Sauberes Geschirr mit Manella Babykleidung sanft waschen Pflege für Schwangere und Mütter Allerlei Neuheiten

IHRE REGION

107 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

115 | Mix 118 | Reisen Städtereisen — die beliebtesten und spannendsten Ziele in Europa. 123 | Familie Warum Schamgefühle wichtig sind. 124 | In Form Seit Janine Bolliger nur noch Rohkost isst, sind ihre Allergien verschwunden.

Bilder: Gerry Nitsch, Jorma Müller

Sind Sie, liebe Leserin, lieber Leser, auch nicht ganz hundert? Keine Angst, ich spiele hier nicht auf den Geisteszustand an. Nein, es geht um den Schadstoffausstoss Ihres Autos. Die EU-Regelung sieht vor, dass bis 2020 der Ausstoss der Autoflotten, die im europäischen Raum verkauft werden, weniger als 95 Gramm CO2 pro Kilometer betragen muss.


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diese woche

Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

inhalt | 7

54 | saIsOnküChe In der küche genauso gewandt wie im Fernsehstudio: Moderator sandro Brotz beweist Talent als Pizzaiolo. www.migrosmagazin.ch

lesen sie online sWiss Made

es gibt sie noch: restau­ rants in Zürich, wo das essen gut und die bedie­ nung freundlich ist. Meine persönliche Liste, bei der Gault Millau eine untergeordnete rolle spielt.

migrosmagazin.ch/swissmade

schluMMerMutter

Die Schlummermutter schloss als junge Mutter eine alte Frau in ihr Herz, mit der sie sogar ein kleines Quartiertheater aufführte. Als die Frau starb, war sie sehr traurig.

migrosmagazin.ch/schlummermutter

MaMMa Mia

es ist wieder so weit: Die Schnupfenzeit hat be­ gonnen. Damit nicht jeder Pfnüsel zur Seuche wird, sollten eltern einige Dinge beachten. Die kolumnistin gibt Schnudertipps.

migrosmagazin.ch/mammamia

bohne, bluescht & berger 127 |Digital iPhone 5S — für wen lohnt sich der kauf?

Meine Welt

140 | Lionel Baier Der Filmemacher mag alte Autos und die einsamkeit in Schottland.

rubriken 13 | 15 | 129 | 131 | 132 | 138 |

Online: Ratekrimi Leserbriefe Bitte melde dich Leserangebot Rätsel & Impressum Cumulus

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RUBRIKENTITEL 8 |

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UNTERRUBIKENTITEL

Kultur und Bildung zum Spartarif

Dank der Kulturlegi der Caritas können auch Menschen mit geringem Einkommen Kultur geniessen. Unterstützt wird das Projekt vom Migros-Kulturprozent.

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NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

W

er zu wenig Geld hat, kann auch nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Mit der Kulturlegi der Caritas erhalten auch sozial benachteiligte Menschen stark vergünstigte Kultur-, Bildungs- und Sportangebote. Seit rund drei Jahren unterstützt das Migros-Kulturprozent das Projekt. «Die Zusammenarbeit mit der Caritas entspricht dem sozialen Engagement der Migros», sagt Heinz Altorfer, Abteilungsleiter Soziales bei der Direktion Kultur und Soziales beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Deshalb führen wir diese Kooperation auch in Zukunft weiter.» Neben diversen anderen Kulturanbietern gewährt auch das Kulturprozent grosszügige Rabatte. Bei folgenden Angeboten zahlt der Besitzer einer Kulturlegi die Hälfte des Eintrittspreises: beim Popmusikfestival M4Music, dem internationalen Tanzfestival Steps, im Migros-Museum für Gegenwartskunst und bei den Migros-KulturprozentClassics. Und nicht zuletzt offeriert die Klubschule Migros Kulturlegi-Inhabern 50 Prozent Rabatt auf Kurse, die nicht mehr als 1000 Franken kosten. www.kulturlegi.ch

Günstiger ans M4Music-Festival und zum Beispiel die australische Rockband The Jezabels hören.

REGION ZÜRICH

Weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 107

Günstig durch den Winter Die Migros-Aktionsbroschüre für die Wintersaison 2013 / 14 ist da. In der Broschüre finden Migros-Genossenschafter viele vergünstigte Angebote. Wintersportler kommen bei preiswerten Billetten für Bergbahnen und Skilifte auf ihre Kosten. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz, zum Beispiel mit einem Besuch im Kunsthaus Zürich oder im Natur-Museum Luzern. Spass garantieren das Alpamare in Pfäffikon SZ oder die Kartbahn in Rümlang ZH. Die Broschüre gibts ab 1. November exklusiv für alle Genossenschafter in den Filialen der Genossenschaften Aare, Basel, Luzern, Ostschweiz und Zürich.

Bilder: Getty Images (2), Thomas Hablützel

Tolle Angebote in Bülach Süd

Am Donnerstag, 31. Oktober, öffnet der Melectronics Bülach Süd wieder seine Türen. Während dreier Tage wird der Abschluss des Umbaus und die neuen modernen Gegebenheiten gefeiert. An den drei Eröffnungstagen kann die Kundschaft von 10 Prozent Einkaufsrabatt sowie von sensationellen Angeboten profitieren. Melectronics Bülach Süd, Feldstrasse 85, 8180 Bülach, Mo. bis Fr. 9–20 Uhr, Sa. 8–18 Uhr


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

UNTERRUBRIK | 9

Im Einklang mit der Natur fRISCH IN DER MIGROS

An den Snowdays des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) lernen jugendliche Skifahrer und Snowboarder das respektvolle Verhalten abseits der Pisten. SAC-Bergführer weisen die Teilnehmenden auf Gefahren und das richtige Verhalten in der Natur hin. Dabei soll aber auch der Spass nicht zu kurz kommen. Für viele Teilnehmer ist der gemeinsame Hüttenabend nach einem Tag im Tiefschnee ein Höhepunkt. Die Migros ist als Hauptsponsorin mit von der Partie. Teilnehmen können Skifahrer und Snowboarder im Alter von 16 bis 24 Jahren. Insgesamt werden im Januar und Februar 2014 vier Camps durchgeführt.

Wertvolles Köhlchen Der Rosenkohl ist ein alter Europäer. Sein Anbau in Belgien ist seit 1587 belegt. Er wurde später als Brüsseler Kohl bekannt. Das Wintergemüse ist reich an Mineralien und Spurenelementen und obendrein eine kleine Vitaminbombe – mit dem doppelten Vitamin-C-Gehalt einer Orange. Leicht gedünstet bewahrt er seine wertvollen Inhaltsstoffe und den leicht nussigen Geschmack am besten. Rezepte unter: www.saison.ch

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nachhaltige Fischerei

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NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | Migros-Magazin |

«Es gibt Grund zur Hoffnung»

Regelmässig erreichen uns Schreckensmeldungen zur Überfischung der Meere. Mariann Breu vom WWF erklärt, warum es auch positive Entwicklungen gibt und welche Rolle die Migros spielt. Mariann Breu, seit Jahren hören und lesen wir, dass die Meere überfischt und diverse Fische vom Aussterben bedroht sind. Gibt es angesichts dieser Hiobsbotschaften auch Anlass zum Optimismus?

Mariann Breu ist Projektleiterin beim WWF.

Es gibt schon auch Grund zur Hoffnung: Gewisse Bestände erholen sich, und überall auf der Welt gibt es Bemühun­ gen, die Fischerei in nachhaltige Bahnen zu lenken. So gibt es erstmals Fische­ reien am Indischen Ozean, welche die MSC­Kriterien erfüllen, also umwelt­ verträglichen Wildfang betreiben. Ein wichtiger Schritt, die Gewässer dort sind nach dem Pazifik zum Beispiel das zweitgrösste Fanggebiet für Thunfisch. Aber das ist nur der Anfang, denn 87 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände gelten heute als über­ fischt. Das können wir nur ändern, wenn Politik, Wirtschaft und Konsumenten mitziehen. Seit fünf Jahren gibt es die WWF Seafood Group. Was genau bezweckt diese Vereinigung?

Ziel der WWF Seafood Group ist es, den Fischkonsum und den Schutz der Mee­ restiere unter einen Hut zu bringen. Zur Seafood Group gehören Unternehmen, die sich verpflichtet haben, innert einer gewissen Frist keine Fische und Meeres­ früchte aus stark überfischten Beständen oder aus umweltschädlichen Zuchten

mehr anzubieten. Zudem wird der Anteil von Fischen mit MSC­ oder Bio­Label ausgebaut. All diese Ziele werden in individuellen Vereinbarungen mit dem WWF festgehalten. Was haben Sie bisher erreicht?

Sehr erfreulich ist, dass in der Schweiz ein immer grösserer Marktanteil auf Produkte mit MSC­ und Bio­Gütesiegel entfällt und diese auch immer bekannter sind. So ist beispielsweise die Menge an MSC­zertifiziertem Fisch im Jahr 2013 um sechs Prozent gegenüber dem Vor­ jahr gestiegen. Wie bewerten Sie das Engagement der Migros innerhalb der Seafood Group?

Als grösster Anbieter in der Schweiz hat die Migros auch den grössten Einfluss. Wir sind darum froh, dass die Migros seit 2008 in der Seafood Group ist und ihr Engagement laufend ausbaut. Die Kundinnen und Kunden haben inzwi­ schen eine breite Auswahl an empfeh­ lenswerten MSC­ und Bioprodukten. Wir begrüssen auch, dass gefährdete Fischarten nun in allen Migros­Unter­ nehmen aus dem Sortiment fallen werden — ebenso begrüssen wir das Ziel der Migros, ihr gesamtes Fischangebot bis 2020 aus nachhaltigen Quellen zu beziehen. Dies ist verantwortungs­ bewusst.

Die Schweiz ist ein kleiner Markt. Fallen hier getroffene Entscheidungen hinsichtlich nachhaltigen Fischkonsums weltweit betrachtet überhaupt ins Gewicht?

Wir essen immerhin mehr als 70 000 Tonnen Fisch pro Jahr, die zu 95 Prozent aus dem Ausland stammen. Wenn es uns gelingt, diesen Markt in nachhaltigere Bahnen zu lenken, hat dies eine Signal­ wirkung — direkt bei den Produzenten, aber auch bei Anbietern in anderen Ländern. Auf was muss der Konsument achten, um ohne schlechtes Gewissen Fisch geniessen zu können?

Grundsätzlich sollte er Fisch nicht als x­beliebige Alltagsmahlzeit, sondern als Delikatesse geniessen. Bei Fischen, die aus Wildfang stammen, sollte man auf das MSC­, bei Zuchtfisch auf das Bio­ Label achten. Auch einheimische See­ fische sind eine gute Wahl. Bei Unsicher­ heiten kann sich der Konsument auch über die Ratgeber­App des WWF infor­ mieren, welche Fischarten er problem­ los konsumieren kann. Text: Christoph Petermann

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt, dass ihr Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.


GENERATION M nachhaltige Fischerei | 11 Die Migros kämpft gegen die Überfischung.

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Die Migros weitet ihr Angebot aus Bereits vor vier Jahren hat sich die Migros verpflichtet, ihr Angebot schrittweise auf nachhaltigen Fischfang und umweltverträgliche Zuchten umzustellen und gefährdete Fischsorten aus dem Sortiment zu streichen. Letzteres betrifft neu alle Unternehmen der MigrosGruppe wie zum Beispiel auch Globus oder LeShop. Die Migros ist 2008 als eines der ersten Unternehmen der WWF Seafood Group beigetreten, zu der Detailhändler, deren Lieferanten sowie Gastronomieketten gehören. Bis 2020 sollen alle Fischprodukte der Migros der WWF-Einschätzung «empfehlenswert» oder «akzeptabel» entsprechen oder müssen eines der folgenden Label tragen: ASC kennzeichnet Fische aus verantwortungsvoller Zucht. MSC steht für Fische aus umweltverträglichem Wildfang. Bio steht für Fische aus naturnaher, nachhaltiger Zucht.

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Die Migros-Medien setzen auf FSC Die November-Ausgabe der «Saisonküche» wird erstmals auf Papier aus konsequent nachhaltiger Produktion gedruckt. Der im Druckpapier verwendete Faseranteil stammt aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft. Dafür steht das Gütesiegel «FSC-Mix» des Forest Stewardship Council, einer internationalen

Organisation, die umweltverträgliche Waldwirtschaft auszeichnet. Neben der «Saisonküche» werden nun alle Publikationen der Migros-Medien auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt: Bereits auf das FSC-Gütesiegel umgestellt haben die beiden Migros-Magazine sowie das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin «Vivai».

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200 200 200 200 200 200 300 400

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cherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung: € 10 p.P./Tag), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchungen über www.thurgautravel.ch) Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2-Bettkabine Hauptdeck 2-Bettkabine Oberdeck mit Balkon Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck Ausflugspaket (5 Ausflüge) Annullations- /Extrarückreiseversicherung

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fORUM

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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MM 43: «750 Millionen jährlich werden zu viel verrechnet», Interview mit Tarifsuisse-Direktor Markus Caminada.

«Die Behandlungskosten sind nicht gedeckt» ¢ Tarifsuisse-Direktor Markus Caminada ist nicht zu beneiden. Er arbeitet als Interessenvertreter der Krankenkassen für eine Branche, deren Ruf in der Bevölkerung zurzeit nicht der beste ist. Ob das ramponierte Image der Krankenversicherer und ihrer zerstrittenen Spitzenverbände jedoch besser wird, indem Herr Caminada nun die Ärzte und Spitäler anzuschwärzen versucht, wage ich zu bezweifeln. Die Spitäler und H+ als deren nationaler Branchenverband sind selber sehr daraninteressiert,dassallfällige«schwarze Schafe» gestoppt werden. So sind alle Spitäler verpflichtet, jährlich eine neutrale externe Revision durchführen zu

Bernhard Weg­ müller ist seit 2004 Direktor des Spital­ verbands H+.

lassen, die überprüft, ob sie ihre stationären Fallpauschalenrechnungen korrekt erstellen. Alle Krankenkassen haben Anrecht auf diese Revisionsberichte. Bei den ambulanten Rechnungen führen die Spitäler oft eigene interne Überprüfun-

gen durch. Herr Caminada hat seine verleumderischen Vorwürfe gegenüber den Spitälern und dem Verband bisher nicht bewiesen. Ihm scheint Polemik über die Medien besser zu passen als Fakten gegenüber den Spitälern. Lösungen wird er damit keine finden und den Ruf seiner Branche zumindest bei den Spitälern und Ärzten weiter verschlechtern. Im Übrigen können die Spitäler belegen, dass sie mit den ambulanten Behandlungen ein Defizit von mehr als einer halben Milliarde Franken einfahren. Die Behandlungskosten sind somit bei Weitem nicht gedeckt. Bernhard Wegmüller Direktor Spitalverband H+

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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Ein Mann für die Endlager

Für 40 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle jedes Jahr braucht die Schweiz Lagerungsstätten. Der Atomphysiker Charles McCombie sucht seit 35 Jahren nach idealen Standorten.

D

as Kernkraftwerk Leibstadt hat die Menschen aus der Region zum Herbstmarkt eingeladen. Der Duft von Bratwürsten liegt in der Luft. Wer sich näher für die Atomenergie interessiert, findet im Besucherzentrum Informationen, auch zur Endlagerung. Aber fast niemand weiss so gut über das Dilemma Bescheid wie Charles McCombie. Seine bereits 35 Jahre dauernde Suche nach Endlagerstandorten in der Schweiz und weltweit hat ihn von der Berner Grimsel bis ins japanische Rokkasho in der Präfektur Aomori, vom Wellenberg und dem Jura bis ins australische Outback, nach Südkorea und Russland geführt. Heute ist er mit seiner Firma MCM International und einer Handvoll wissenschaftlicher Angestellter in vielen weiteren Ländern forschend und planend engagiert, so unter anderem auch in den Arabischen Emiraten, in Deutschland, Schweden und Finnland. In die Schweiz kam der Schotte 1974, zuerst ans Paul Scherrer Institut, dann

zur Nagra (Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle), die ihn und seine jungen Kollegen mit der Aufgabe beauftragt hatte, das Schweizer Programm für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle zu entwickeln. «Projekt Gewähr» hiess es — und es sollte nachweisen, dass der hochgefährliche Müll, der hierzulande bereits seit 1969 produziert wird, sicher versorgt werden kann. McCombie erinnert sich: «Wir hatten technisch zusammen mit Schweden weltweit die Nase vorn. 1985 kamen wir zum Schluss, dass die Endlagerung sicher gemacht werden könnte — aber der Nachweis eines geeigneten Standorts war noch zu erbringen.» Der Bund entschied, dass die Schweizer AKW nicht abgeschaltet werden müssen. McCombie und Kollegen wandten sich mit der Forschung nun prioritär dem Opalinustongestein zu. Charles McCombie, inzwischen 68 Jahre alt,lebt noch immer in der Schweiz,

Charles McCombie, unterwegs in der Wüste Gobi. Hier planen die Chinesen ein Endlager.

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In der Grimsel werden in Stollengängen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt: Hier untersucht Charles McCombie einen Bohrkern.

«Ich setze mich dafür ein, dass ein endlager von der Allgemeinheit als machbar angesehen wird.»

Im KKW Leibstadt zeigt Charles McCombie an einem 1:1-Modell wie Atommüll dereinst entsorgt wird: In der Mitte stecken die abgebrannten Brennstäbe, ummantelt von dickem Stahl und umschlossen von einer undurchlässigen Erdschicht.


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Der Film zur Endlagersuche

Wiederaufbereitungsanlage in Sellafield (GB): Charles McCombie guckt durch zwei Meter dickes Bleiglas.

im aargauischen Oberfrick. Es könnte sein, dass quasi vor seiner Haustür dereinst das Schweizer Endlager gebaut würde, im Bözberg — denn dort hat es dieses Tongestein, das für die Endlagerung heute als ideal angesehen wird. Auch er ist dieser Meinung. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Vor 2040, so die allgemeine Schätzung, wird es in der Schweiz kein Endlager geben. Auf die Frage, was die Suche so schwierig mache, weshalb man noch nirgendwo auf der Welt ein Endlager für hochradioaktive Abfälle bauen konnte, seufzt der Vater von drei Kindern erst mal. Dann erklärt er ruhig und sachlich: «Man kann nur dort ein Endlager bauen, wo die Menschen einverstanden sind. Rein geologisch betrachtet, gäbe es mehrere potenzielle Standorte.»

lagerung in erdschichten, die seit Jahrmillionen stabil sind Charles McCombie war es, der mit seinen Kollegen von der Nagra den Wellenberg zum geeigneten Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (SMA) erklärt hatte. 1995 scheiterten sie am überraschend heftigen Widerstand der Bevölkerung. Jetzt, bald 20 Jahre später, ist der Wellenberg erneut auf der Liste der sechs potenziellen Tiefenlagerstandorte für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, obwohl es einst ge-

heissen hat, er sei definitiv vom Tisch (siehe Seite 21). Die anderen Standorte liegen wie der Bözberg alle im nördlichen Mittelland — drei von ihnen kommen für die Nagra auch für hochradioaktive Abfälle (HAA) in Frage (siehe Grafik auf Seite 21). Verschiedene Faktoren entscheiden darüber, wo überhaupt weiter geforscht werden soll, vor allem das Gestein im Untergrund ist zentral: Es muss unter anderem wasserundurchlässig sein, denn die Behälter, in denen die hochradioaktiven Brennstäbe «versorgt» werden, müssen 100 000 und mehr Jahre dicht sein, genauer weiss mans nicht. In der Schweiz verlangt das Kernenergiegesetz, dass die Verursacher des Mülls für dessen Entsorgung verantwortlich sind, also die Kernkraftwerkbetreiber. Sie haben dafür 1972 die Nagra gegründet. Ihr Ziel ist es, «die radioaktiven Substanzen sicher einzuschliessen». Nur: Was heisst sicher? Wie kann man mit Sicherheit voraussagen, was in 200, 1000 oder 50 000 Jahren sein wird? «Es stimmt, es gibt keinen mathematischen Sicherheitsnachweis», sagt Charles McCombie. Jutta Lang von der Nagra sagt ebenfalls: «Ja, es gibt keine 100-prozentige Sicherheit. Aber wir gehen in Erdschichten hinunter, die schon über Jahrmillionen stabil sind.»

Seit 1956 produziert der Mensch mittels Atomenergie sogenannt sauberen Strom. Und hinterlässt gleichzeitig strahlenden Abfall, der für Jahrtausende hoch gefährlich bleibt. bis dato 350 000 tonnen gefährliche Atomabfälle gibt es schon, es werden jährlich 10 000 tonnen mehr. Wohin damit? Im Dokumentarfilm «Die reise zum sichersten Ort der erde» begibt sich der basler edgar Hagen mit dem Atomphysiker Charles McCombie auf die Suche nach möglichen Standorten für endlager. Sie besuchen Länder wie China, wo laut McCombie 30 neue AkWs gebaut werden – noch bevor weltweit auch nur ein endlager existiert. Mehr zum Film und den Begleitveran­ staltungen: www.diereisezumsicherstenortdererde.ch


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Kein Endlager in Yucca Mountain (Nevada, USA): 2010 wurde nach 23 Jahren Bauzeit der Berg geschlossen.

Unzählige technische Fragen gilt es noch zu klären, bevor das erste Endlager für radioaktive Abfälle in der Schweiz ge­ baut werden kann. Charles McCombie hat den Glauben daran, dass er es noch sehen wird, längst verloren. Dennoch ist er weder resigniert noch verbittert. Er sagt: «Ich wehre mich gegen die Haltung des ‹Aus den Augen, aus dem Sinn›. Wir müssen für die Abfälle, die wir den nachfolgenden Generationen hinter­ lassen, die Verantwortung übernehmen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass ein Endlager für hochradioaktive Abfälle von der Allgemeinheit als machbar und sicher angesehen wird.»

bilder: LookNow! (4), basile bornand (1)

atombefürworter und -gegner sind sich einig: endlager brauchts Es gab Zeiten, in denen der Endlager­ experte auch als «McZombie» bezeich­ net worden war. Er sagt: «Direkt ins Ge­ sicht hat mir das nie jemand gesagt.» Atomphysiker ist er geworden, weil ihn die Endlichkeit des Erdöls umtrieb, er hielt in den 70er­Jahren in England so­ gar Vorträge, in denen er auf die Gefah­ ren des rücksichtslosen Aufbrauchens von Ölreserven hingewiesen hat. Die Atomenergie schien ihm die einzige Lösung aus dem Energiedilemma, und er ist sich in dieser Frage bis heute treu geblieben. Das aktuelle Vorgehen von Nagra und Bundesamt für Energie beobachtet er als nicht mehr Involvierter dennoch aus kritischer Distanz. Eigentlich sind sich heute die Gegner und die Befürworter der Atomenergie ja grossmehrheitlich einig: Es braucht Endlager. Aber wie überzeugt man die Leute davon? Für McCombie ist klar: «Nur, indem man sie mitentscheiden lässt.» Ist das gewähr­ leistet, bleibt der Optimist optimistisch: «Es wird den Leuten einleuchten, dass ein Endlager ein Dienst an der Allge­ meinheit ist. Sobald diese Notwendig­ keit erkannt ist, kann man auch anfan­ gen, darüber zu diskutieren, was man dafür erhält, als Gemeinde, an Arbeits­ plätzen …» Und an Geld? «Ja, auch an Geld.» Texte: Esther Banz

Mögliche standorte für die endlagerung

Der Wellenberg und das Kantonsveto

Die Nidwaldner staunten nicht schlecht, als 2008 ihr Wellenberg wieder auf der Liste möglicher endlagerstandorte für schwachund mittelaktiven Abfall auftauchte. Denn 1995 hatten sie es nach langem kampf endlich geschafft: Das Nidwaldner Stimmvolk durfte mitbestimmen und sagte Nein zu den endlagerplänen. Daraufhin wurde den kantonen und Gemeinden landesweit das recht genommen, allein für oder gegen endlager in ihrem Gebiet zu stimmen. Diesen beschluss will der kanton Nidwalden nun wieder umstossen: 2012 reichte der Nidwaldner Landrat in bern eine Standesinitiative ein, die eine Änderung des kernenergiegesetzes verlangt: einer Standortregion dürfe nicht gegen ihren Willen ein tiefenlager aufgezwungen werden können. Das begehren wurde vom Ständerat abgelehnt, vom Nationalrat in der Herbstsession aber überraschend angenommen. Der Ständerat muss nun in der Wintersession erneut entscheiden. Charles McCombie, der mit seinen endlagerplänen mehrmals am Volk gescheitert ist, spricht sich für ein Vetorecht aus. er sagt: «Wer nicht mitentscheiden darf, wird nicht bereit sein, auch nur ins Gespräch mit dem endlagerprojektanten einzutreten.»

www.migrosmagazin.ch

ihre Meinung Standortsuche in Europa eine Infografik zeigt, wo in europa sich endlager befinden. Für hochradioaktiven Atommüll gibt es bis heute aber nur Pläne.


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Frau der Woche

Kellnerin mit Herz Unfälle unter Alkohol­ einfluss sind gemäss dem Bundesamt für Strassen in der Westschweiz besonders häufig.

unFÄlle unter alkoholeinFluss

«Walliser sind doch nicht alles Alkoholiker!»

Niemand baut so viele Unfälle unter Alkohol wie die Walliser. Das geht aus Daten des Bundes­ amtes für Strassen hervor. Der Walliser Sicherheitsdirektor Oskar Freysinger bestreitet das.

Oskar Freysinger, wissen Sie, wie viele Alkoholpromille man nach einem Deziliter Rotwein im Blut hat?

Oh, keine Ahnung … wahrscheinlich schon ein paar Promillebruchteile.

Es sind 0,2 bis 0,3 Promille. Gemäss der Beratungsstel­ le für Unfallverhütung (bfu) haben Westschweizer Mü­ he, die Blutpromille nach Alkoholkonsum richtig ein­ zuschätzen.

Oskar Freysinger (53) hält Walliser Strassen für absolut sicher.

Was ist denn das für eine Stimmungsmache, so etwas habe ich noch nie gehört!

Bilder: iStockphoto

Der «Tages­Anzeiger» schreibt auf­ grund von Zahlen des Astra, dass im Wallis 21 Prozent aller Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss geschehen. Das sind mehr als doppelt so viele wie in den meisten Deutschschweizer Kantonen.

(lacht) Das ist ein fertiger Gugus! Tatsache ist, dass im Wallis bei jedem Verkehrsunfall auf Alkohol getestet wird. War Alkohol im Spiel — egal wie viel und ob er die Ursache war —, geht der Unfall mit dem Vermerk Alkohol in die Statistik ein. Andere Kantone testen nur, wenn es Verletzte gibt. Das ist keine solide Basis für eine Analyse. Muss man nicht um sein Leben fürch­ ten, wenn man im Wallis Auto fährt?

Walliser Strassen sind sicher. Ich

fahre lieber hier Auto als in grossen Städten wie Genf oder Lausanne. Okay, wir haben schwierige Strassen. Aber seit Jahren laufen bei uns Präventionsprogramme, und die greifen. In den 70er-Jahren gab es im Wallis wegen Alkoholkonsums jährlich etwa 100 tödliche Unfälle, jetzt weniger als 20.

Gemäss Bundesamt für Sta­ tistik trinken 11,5 Prozent der Romands täglich Alkohol, in der Deutschschweiz nur 6,3 Prozent.

Natürlich leben wir in einem Weinkanton. Aber Walliser sind doch nicht alles Alkoholiker, das weise ich entschieden zurück! Ich lebe hier und kann Ihnen versichern, dass die Leute nicht täglich betrunken herumtorkeln. Da wird ein Kanton pauschal vorverurteilt. Das ärgert mich sehr. Ein Weinkanton, das heisst, Alkohol gehört zur Kultur?

Früher hat er das gesellschaftliche Leben stark beeinflusst, aber heute tut er das nicht mehr. Und Alkohol in Massen ist gesund. Mein Arzt hat mir ein bis drei Deziliter Wein pro Tag verordnet, wegen meines Herzens. Meistens schaffe ich gar nicht jeden Tag ein Glas, aber alle zwei Tage trinke ich etwa zwei Gläser.

Das heisst ja nicht, dass ich abhängig bin. Ein Vertreter des Westschweizer Blauen Kreuzes mutmasst zudem, dass die Westschweizer es nicht so genau nehmen mit der Promillegrenze.

Unglaublich! Das ist eine Hexenjagd der übelsten Sorte und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Das Gegenteil ist der Fall, Westschweizer sind viel staatsgläubiger als Deutschschweizer. Hier gibt es viel mehr Bünzlis. Und gerade Walliser können es sich gar nicht leisten, das «Permis» zu verlieren, wir sind aufs Auto angewiesen.

«Geht auf mich!», liess Sarah Hoidahl (22) zwei Soldatinnen der Nationalgarde wissen, die bei ihr gegessen hatten. Die Kellnerin aus New Hampshire (USA), selber nicht auf Rosen gebettet, offerierte den beiden Frauen spontan das Essen, weil sie wegen des Government Shutdowns keinen Lohn bekommen hatten. Hoidahls Grosszügigkeit wurde belohnt: Berührt von der edlen Geste schenkte ihr die amerikanische Showmasterin Ellen DeGeneres 10 000 Dollar.

Mann der Woche

Pöstler mit Mut

Gibt es für Sie als Walliser Sicherheits­ direktor Handlungsbedarf nach der Ver­ öffentlichung dieser Unfallstatistik?

Es drängen sich keine neuen Massnahmen auf. Wir führen die Präventionsprogramme weiter, die bisher Erfolg gezeigt haben: stärkere Repression und Prävention, vor allem bei den Jungen. Zum Beispiel klären Polizisten jedes Jahr alle Gymnasiumsklassen über die Folgen von Alkohol am Steuer auf. Sie setzen also auf die Jugend.

(lacht) Natürlich. Ausser es gäbe betagte Rollstuhlfahrer, die unter Alkohol Verkehrsunfälle bauen. Dann würden wir mit den Präventionsprogrammen auch in die Altersheime gehen. Interview: Yvette Hettinger

Die ältere Dame lag auf den Gleisen, die Schranken des Bahnübergangs waren schon unten. Just bevor am vergangenen Mittwoch in Freienbach SZ der Zug vorbeibrauste, konnte der Postangestellte Adrian Roggensinger (22) die Seniorin von den Gleisen ziehen und in Sicherheit bringen. Nicht zu retten war der Rollator der Dame. Er wurde vom Zug rund 100 Meter mitgeschleift und plattgewalzt. Adrian Roggensinger findet sein Handeln selbstverständlich.


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Woche der religionen

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Oben Buddhisten feiern das tibetische Neujahr mit einem farbigen Fest. Links Zum Frühlingsfest hängen die Sikhs ihre neue Fahne auf. Unten Muslime feiern Mohammeds Geburtstag mit einem Gebet.

Vom Sikhritual zur Muslimfeier

In der Schweiz leben Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen. Zur «Woche der Religionen» ist ein Buch erschienen, das Feiern und Rituale thematisiert, die sonst abseits der Öffentlichkeit stattfinden – etwa jene von Sikhs, Muslimen und Buddhisten.

Nr. 44, 28. OktOber 2013 | Migros-Magazin |


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Woche der religionen | 25 Grosses Bild Chimey Nelung bei den Feierlichkeiten zum tibetischen Neujahr. Kleines Bild Der junge ExilTibeter ist ein leidenschaftlicher Basketballer.

das weibliche Jahr der Wasserschlange zu begrüssen. Nelung bezeichnet sich als Buddhist und glaubt an die Wiedergeburt. «Für mich ist der Buddhismus aber vor allem eine Lebensphilosophie, deren Grundsätze mir entsprechen und die ich im Alltag zu leben versuche.» Prinzipien wie etwa Mitgefühl, Toleranz und Respekt. «Sie sind ein wichtiger Teil der tibetischen Identität.» Die Teilnahme an religiösen Feierlichkeiten bedeutet für Nelung auch das Eintauchen in die tibetische Kultur. Und dennoch beobachtet er, dass bei den jungen ExilTibetern die Religion nach und nach weniger Beachtung findet. Auf sein Leben jedoch hat das tibetische Erbe durchaus Einfluss. So haben seine Eltern ihm etwa nahegelegt, dass er doch eine Tibeterin heiraten solle. «Es ist sicherlich einfacher, den gleichen kulturellen Hintergrund zu haben, und auch wenn es nicht in Stein gemeisselt ist, behalte ich diesen Wunsch schon im Hinterkopf.» Für Nelung sind zudem alle Lebewesen gleich viel wert, was gelegentlich zu lustigen Diskussionen führt. «Ich würde zum Beispiel niemals eine Mücke erschlagen, und manchmal versuche ich, auch Freunde davon abzuhalten, wenn ich sie dabei erwische.»

Chimey Nelung, Buddhist

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chätzungsweise 25 000 Buddhistinnen und Buddhisten leben in der Schweiz, was etwa 0,3 Prozent der Bevölkerung entspricht. Einer von ihnen ist Chimey Nelung (26), der als Sohn von Exil-Tibetern in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist. Der Wirtschaftsstudent der Universität Zürich lebt in Rüti ZH, ist ein begeisterter Basketballer und im Verein Tibeter Ju-

gend in Europa engagiert. Weil er als Kind viel Zeit bei seinen Grosseltern verbracht hat, spricht er auch gut Tibetisch. Und er nimmt zwei bis drei Mal im Jahr an buddhistischen Feierlichkeiten teil, zum Beispiel an Losar, dem tibetischen Neujahr, das 2013 am 11. Februar gefeiert wurde. Gläubige aus der ganzen Schweiz strömten an jenem Tag zum Tibet-Institut nach Rikon im Zürcher Tösstal, um

¢ Der Buddhismus hat seinen Ursprung in Indien und ist mit 300 bis 500 Millionen Gläubigen die viertgrösste Religion nach dem Christentum, dem Islam und dem Hinduismus. Die Lehre bezieht sich auf den historischen Buddha, Siddhartha Gautama, der 300–500 v. Chr. in Nordindien lebte. In der buddhistischen Lehre spielt das Karma eine entscheidende Rolle; jedes Handeln, jedes gesprochene Wort sowie jeder blosse Gedanke beeinflussen, in welcher Form und unter welchen Umständen man wiedergeboren wird. Gefordert wird eine ethische Lebensweise, geprägt von Mitgefühl und Achtsamkeit gegenüber Mensch, Tier und Natur. Einen Schöpfergott gibt es nicht.


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Grosses Bild Gurpreet Kaur Singh (links) im Gebet während des Frühlingsfests Vaisakhi. Kleines Bild Die Jusstudentin möchte Anwältin einer Hilfsorganisation werden.

Woche der religionen

Gurpreet Kaur Singh, Sikh

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ur gerade 1000 Sikhs und zwei Tempel gibt es in der Schweiz, einen in Däniken SO, einen in Langenthal BE. Weil es bei den Sikhs keinen heiligen Tag gibt, feiern sie in der Schweiz aus praktischen Gründen ihre Gottesdienste und Feste immer sonn­ tags, zum Beispiel Vaisakhi, das farben­ frohe Frühlingsfest der ersten Ernte. Auch Gurpreet Kaur Singh nimmt regelmässig daran teil. «Ich lausche gern

www.migrosmagazin.ch

lesen sie online Die Woche der Religionen Vom 3. bis 9. November findet in der ganzen Schweiz die Woche der Religionen statt, organisiert von der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz. Die zahlreichen Veranstaltungen sollen Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit ermöglichen. Welche Events in Ihrer Region stattfinden, und was dort geplant ist, lesen Sie online auf: www.migrosmagazin.ch

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dem Gesang der Prediger, die so die Worte aus dem heiligen Buch wieder­ geben.» Sie singt selbst auch und spielt Harmonium. Für die 21­jährige Jusstu­ dentin der Universität Bern ist die Reli­ gion sehr wichtig. «Sie ist mein Fels in der Brandung. Wenn nichts mehr geht, finde ich Antworten in der Religion.» Sie versucht deshalb, jeden Sonntag beim Gottesdienst im Tempel in Däniken teilzunehmen. «Ich freue mich immer sehr, die Sikh­Gemeinschaft zu treffen. Die Leute kommen von überall aus der Schweiz.» Wichtig ist ihr auch ein Mor­ gengebet. «Ich versuche jeden Tag, die Religion irgendwie einzubringen.» Singh ist in der Schweiz aufgewach­ sen und seit zehn Jahren eingebürgert. Ihre Eltern waren vor fast 30 Jahren aus Indien geflüchtet, als Hunderte von Sikhs nach einem Aufstand im Sommer 1984 von indischen Regierungstruppen ver­ folgt und ermordet wurden.Sie ist in einer ländlichen Idylle aufgewachsen. Anfein­ dungen habe sie damals nie erlebt, be­ tont Singh. Aber natürlich seien sie im Dorf aufgefallen, wegen der Hautfarbe, der Kleider und der Turbane des Vaters und des Bruders. Problematischer sei es heute. «Viele erkennen Sikhs nicht und stempeln Männer mit Turban pauschal

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als terrorverdächtige Muslime ab.» Sie selbst wird immer wieder mit Hindus verwechselt und muss dann erklären, was Sikhs sind. Auch hat sie wegen ihrer Hautfarbe schon Anfeindungen erlebt. Singh will sich auf Wirtschaftsrecht spezialisieren oder Anwältin in einer Hilfsorganisation werden. Ihre Eltern unterstützen ihre Berufspläne und las­ sen ihr relativ grosse Freiheiten. «Na­ türlich gibt es Gebiete, wo die Meinun­ gen auseinandergehen. In Indien hat man als junge Frau oft Einschränkungen bei Kleidern oder im Umgang mit Män­ nern.» Sie versuche, die Probleme zu umgehen oder Kompromisse zu finden. Wenn es allerdings einmal ans Heira­ ten geht, ist Gurpreet Kaur Singh mit einer arrangierten Ehe einverstanden. Dass die Eltern den Bräutigam oder die Braut ihrer Kinder aussuchen, ist in ihrer Kultur normal. «Es ist aber keine Zwangsheirat», betont sie. «Ich habe das letzte Wort. Bin ich mit dem ausge­ suchten Bräutigam nicht einverstanden, kann ich Nein sagen.» ¢ Die Sikh-Religion wurde von Nanak Dev (1469–1539) im nordindischen Punjab gegründet. Der spirituelle Lehrer mit dem religiösen Titel Guru vereinte die hinduistische mit der muslimischen Lehre und legte den Grundstein für eine neue monotheistische Religion. Nanak Dev übernahm aus dem Islam den einen allmächtigen Gott und aus dem Hinduismus die Wiedergeburt. Die meisten der rund 23 Millionen Sikhs leben im Norden Indiens, im Bundesstaat Punjab; in der Stadt Amritsar steht der Goldene Tempel, das höchste Heiligtum. Die Sikhs folgen dem Grundsatz, dass alle Menschen gleich sind, unabhängig von ihrer Herkunft, Rasse, Kaste oder ihrem Geschlecht. Die Gläubigen sollen sichtbare Symbole als Zeichen ihres Glaubens tragen, etwa ungeschnittenes Haar, einen Turban und einen Dolch.


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Legende Numque necusdaecto maxim fugiandi sum, nieni

Ibrahim Beyeler Muslim (Sunnit)

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chätzungsweise 440 000 Menschen mit muslimischem Hintergrund leben in der Schweiz, was rund 5,5 Prozent der Bevölkerung entspricht. Mehr als ein Drittel besitzt das Schweizer Bürgerrecht; die meisten haben ihre Wurzeln im Balkan oder der Türkei. Ibrahim Beyeler (23) ist Schweizer und Muslim, aber seine Eltern stammen nicht aus dem islamischen Raum. Er ist Sohn einer Schweizer Mutter und eines österreichischen Vaters, die beide unabhängig voneinander zum Islam konvertiert sind und sich später in Berlin kennengelernt haben. AlsersiebenJahrealtwar,übersiedelte die Familie vom städtischen Berlin ins ländliche Toggenburg, was ein enormer Kulturschock für den kleinen Schweizer

Grosses Bild Ibrahim Beyeler im Gebet zu Ehren von Mohammeds Geburtstag. Kleines Bild Thaiboxen ist für den Muslim ein wichtiger Ausgleich.

war, der kein Wort Dialekt sprach. Während der Pubertät fiel es dem Jugendlichen nicht leicht, sich immer an die strengen religiösen Vorschriften zu halten. Er begann zu rauchen, Alkohol zu trinken und sich im Ausgang zu vergnügen. Nach ein paar Jahren jedoch fand er zum Glauben zurück. «Aber ich bin kein

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streng praktizierender Moslem, sondern ein ganz normaler Typ, der versucht, sich an ein paar Sachen zu halten und ein guter Mensch zu sein.» Wichtig ist ihm, keinen Alkohol zu trinken, zu beten, zu spenden, im Ramadan zu fasten. Der gelernte Zweiradmechaniker wohnt heute in Rapperswil SG und arbeitet in einer Kunststofffabrik als Fräser. Sein Glaube gibt Beyeler Kraft, er fühlt sich beschützt, gerade auch in schwierigen Zeiten. «Nur dank des Islams bin ich in einigen Situationen nicht verzweifelt.» Er nimmt auch regelmässig an Feierlichkeiten teil, etwa an Mawlid zu Ehren von Mohammeds Geburtstag. «Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich auch immer zum Freitagsgebet in die Moschee gehen.» Da man Beyeler nicht ansieht, dass er Muslim ist, erlebt er persönlich keine Anfeindungen. «Aber es kommt schon vor, dass ich es mit jemandem total gut habe, bis er realisiert, dass ich Moslem bin. Dann ist plötzlich alles anders, und er traut mir nicht mehr.» Wer in traditioneller Kleidung auf die Strasse gehe oder einen Bart trage, erlebe immer wieder Ablehnung. «Mein Vater musste sich aus beruflichen Gründen irgendwann nach den Anschlägen von 2001 seinen Bart kürzen, da man ihn zu oft darauf angesprochen und ihn in die Schublade des Extremisten gesteckt hatte.» Beyeler nervt, «wie stark in den Medien gegen den Islam gehetzt wird, dabei sind über 95 Prozent der Muslime friedliebend.» Auch von den Entscheiden und Diskussionen um Minarett-, Burka- und Kopftuchverbot ist Beyeler enttäuscht. «Was bei mir ankommt, ist, dass ich hier nicht gewollt bin — und das in meiner eigenen Heimat.» ¢ Der Islam ist mit rund 1,6 Milliarden Anhängern die zweitgrösste Religion der Welt. Laut islamischer Überlieferung erhielt der Religionsgründer Mohammed (ca. 570–632 n. Chr.) zahlreiche Offenbarungen von Gott (arabisch: Allah). Als Feldherr gelang es ihm, die Stämme und Clans unter dem neuen Glauben zu einen, und das islamische Reich breitete sich über fast die gesamte Arabische Halbinsel aus. Knapp 30 Jahre nach Mohammeds Tod kam es zu Nachfolgestreitigkeiten, was zur Spaltung in Schiiten und Sunniten führte. Die Sunniten bilden heute mit etwa 90 Prozent der Gläubigen die Mehrheit. Religiöse Muslime befolgen im Alltag gottesdienstliche Pflichten wie etwa fünf tägliche Gebete oder das Fasten während des Monats Ramadan. Texte: Ralf Kaminski Bilder: Jens Oldenburg

das Buch «Verborgene Feste»

Die SRF-Journalistin Kathrin Ueltschi und der Fotograf Jens Oldenburg haben in ihrem Buch zwölf Religionsgemeinschaften in der Schweiz porträtiert, deren Feste besucht und mit einzelnen Mitgliedern gesprochen. Das informative und reich bebilderte Buch erscheint zur Woche der Religionen und wird begleitet von einer Wanderausstellung, die ab November bis Ende 2014 durch die Schweiz zieht. Das Buch wurde unter anderem vom Migros Kulturprozent finanziert. www.verborgenefeste.ch Jens Oldenburg, Kathrin Ueltschi: «Verborgene Feste. Wie religiöse Gemeinschaften in der Schweiz ihre Feste feiern», rüffer & rub Sachbuchverlag, bei Ex Libris Fr. 38.40.


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Die Filmerfamilie

Wenn Thomas Imbach und Andrea Staka ihre Kinofilme drehen, sind auch die Söhne Vanja und Noah nicht weit. «Mary Queen of Scots», das jüngste Werk der filmverrückten Familie, kommt Anfang November in die Kinos.

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anja (5) kann sich nur noch vage an die Dreharbeiten zu «Mary Queen of Scots» erinnern. Obwohl er damals im Schloss Chillon bei Montreux VD mit Schwert Ritter spielen durfte und eine enge Beziehung zur Hauptdarstellerin Camille Rutherford entwickelte, wie seine Eltern erzählen. Die Filmemacher Thomas Imbach (50) und Andrea Staka (39) haben den aufwendigen Historienfilm vor zwei Jahren an verschiedenen Schauplätzen in der Schweiz und Frankreich gedreht. Dafür weiss Vanja genau, was Papa und Mama jeweils sagen, wenn die Schauspieler auf dem Set loslegen sollen: «Action!» Und er erinnert sich auch gerne an das Holzschwert, das er in Bellinzona TI bekommen hatte, als er mit dem Vater unterwegs war, um mögliche Drehorte für den Film auszukundschaften. «Das ist aber jetzt ein bisschen kaputt.» Das Engagement des älteren Sohns Noah (18) ging schon etwas weiter. Er war während seiner Schulferien zwei Wochen auf dem «Mary»-Filmset und half dem Beleuchterteam. «Das war toll, ich habe einiges gelernt und spannende Leute getroffen.» Noah stand für seinen Vater sogar schon vor der Kamera, im Film «Lenz» (2006). Doch obwohl er in einer Filmerfamilie gross geworden ist, sieht der Handelsmittelschüler seine Zukunft eher nicht in dieser Branche. «Ich kriege ja mit, wie viel Energie und Zeit es braucht, auch nur einen Film zu machen — ich weiss nicht, ob ich die Kraft hätte, so was durchzustehen.» Dafür findet er die berufliche Freiheit seiner Eltern «cool». Er geht auch gern mit ihnen an Filmfestivals, wenn sich das von der Schule her einrichten lässt. Und bei den Freunden macht sich der ungewöhnliche Beruf seiner Eltern auch

nicht schlecht. Wirklich angeben kann er aber nicht mit ihnen, dafür sind die Filme in seiner eher auf Hollywood fixierten Altersgruppe zu wenig bekannt. Mit «Mary Queen of Scots» könnte sich das allerdings ändern, haben sich Thomas Imbach und Andrea Staka doch diesmal eines Themas angenommen, das in den letzten Jahren in Kino und Fernsehen mit «The Tudors» oder «Elizabeth» enorm populär war: der historischen Wirren und Dramen um das britische Königshaus. Imbach treibt die Figur der Mary Stuart schon länger um. «Mich interessiert vor allem das Innenleben dieser Frau, ihre Persönlichkeit und Leidenschaft. Sie hat sich ohne Rücksicht auf Verluste für das eingesetzt, an das sie glaubte. Es ging mir also mehr um die Psychologie von Mary als um das Königinnendrama.»

er führte regie, sie schrieb das Drehbuch, beide produzierten Staka und Imbach sind erfahrene und langjährige Filmemacher. Schon 2006, noch bevor sie ein Paar waren, sprachen sie das erste Mal über den Stoff. Ein Stück weit hat er sie sogar zusammengebracht. Staka war es dann, die auf der Basis der historischen Ereignisse und Imbachs konkreten Fokus ein Drehbuch dafür zu schreiben begann. «Ich habe immer einen Teil geschrieben, dann haben wir uns zusammengesetzt, diskutiert, gestritten, dann habe ich weitergeschrieben», erzählt Staka. Von der finalen Drehbuchversion zur Filmfassung wurde die Geschichte aber weiter verdichtet und gekürzt. «Ursprünglich hätte ich gerne noch mehr aus der Zeit von Marys fast 20-jähriger Gefangenschaft vor ihrer Hinrichtung erzählt, aber das wäre dramatur-

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Szenenbilder aus Thomas Imbachs neuem Film «Mary Queen of Scots». Die Dreharbeiten fanden in der Schweiz und in Frankreich statt.

Thomas Imbach und Andrea Staka mit Noah (vorne) und Vanja auf ihrer riesigen Dachterrasse beim Bahnhof Hardbrücke in Zürich.

gisch schwierig gewesen», sagt Imbach. Die zwei sind ein eingespieltes Team. Zwar arbeiten sie jeweils zusammen an ihren Filmen, aber «Mary» ist ganz klar Imbachs Werk. «Trotzdem reden wir einander natürlich dauernd drein», sagt er. «Privat- und Arbeitsleben lassen sich da nicht wirklich trennen. Wir teilen die Arbeit nach den jeweiligen Stärken auf: Andrea ist kommunikativ zum Beispiel viel begabter als ich, mir liegen dafür die Finanzen.» Staka findet die Vermischung zwischen Job und Privatleben durchaus positiv. «Man kann bei der Kritik gnadenloser sein als sonst, weil man ja den

«Ich kriege mit, wie viel Energie und Zeit es braucht, einen Film zu machen.» Noah Gsell


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anderen sehr genau kennt und auch weiss, wie der tickt und wo seine Schmerz­ grenze liegt.» Dafür treffe die Kritik manchmal auch tiefer, sagt Imbach.

Familienunter­ nehmen: Vanja (rechts) und Noah sind oft dabei, wenn Thomas Imbach und Andrea Staka am Drehen sind.

Beide wollen filme produzieren, die international anklang finden Das Filmerpaar wohnt mit dem gemein­ samen Sohn Vanja in einem ehemaligen Industriegebäude beim Bahnhof Hard­ brücke in Zürich, Imbachs Sohn aus einer früheren Beziehung, Noah Gsell, lebt teils bei ihnen, teils bei der Mutter. Über der Wohnung haben sie eine riesi­ ge Dachterrasse mit prächtigem Aus­ blick, darunter befinden sich Atelier und Büro der Okofilm, ihrer gemeinsamen Produktionsfirma, die gezielt Schweizer Filme mit internationaler Ausstrahlung herstellen will. Wobei das durchaus auch schweizerische Stoffe und Geschichten sein können, betonen beide. Vier Millionen Franken hat die Pro­ duktion von «Mary» gekostet. «Hätten wir acht Millionen gehabt, hätten wir visuell noch viel mehr daraus machen

«Wir reden einander natürlich dauernd drein.» Thomas Imbach

können», sagt Imbach. Die Geldgeber davon zu überzeugen, dass ein so un­ gewöhnliches Filmprojekt mit diesem Budget machbar ist, sei denn auch die grösste Herausforderung gewesen. Dass der Film an wichtigen Festivals wie Locarno oder Toronto gezeigt wer­ den konnte, ist bereits ein erster Erfolg. «Das Feedback ist bisher sehr positiv, und wir haben auch schon einen Welt­ vertrieb gefunden und dadurch einen Teil der offenen Kosten wieder herein­

geholt», sagt Imbach. Wichtig sei nun, dass der Film neben der Schweiz auch in Deutschland, Frankreich und Grossbri­ tannien ins Kino komme. «Aber wir müssen auch realistisch sein: Es ist na­ türlich kein Mainstreamfilm. Wenn wir in der Schweiz 50 000 Zuschauer errei­ chen, wäre das super.» In jedem Fall war «Mary» für die beiden Filmemacher eine wertvolle Er­ fahrung, sie wissen nun viel mehr darü­ ber, wie die Branche im Ausland funk­

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tioniert. «Ursprünglich wollten wir ja in Schottland drehen, aber in einer Koproduktion hätten wir zu viel englisches Geld finden müssen, um dort arbeiten zu können», sagt Imbach. «Mit der vorwiegend schweizerischen Finanzierung waren wir viel freier und flexibler, hier zu drehen.» Am Ende fanden sie attraktive Schauplätze in der Schweiz, die visuell genau so gut funktionierten.

Grosse Hektik vor dem Kinostart, danach erst mal eine Auszeit «Spannend war auch, mit so vielen internationalen Schauspielern zu drehen, die Franzosen machen Filme nämlich ganz anders als etwa die Engländer», sagt Staka. «Der Umgang auf französischen Sets ist viel lockerer, bei den Angelsachsen gehts eher militärisch zu.» Beide durchleben gerade eine hektische Zeit. «Ein Film ist nicht fertig, bevor er schliesslich auch noch im Fernsehen gelaufen ist», erklärt Imbach. Rund um den Kinostart gibt es noch unendlich viel zu organisieren. Staka arbeitet par-

allel zusätzlich an ihrem eigenen Film, «Cure», den sie mit vielen lokalen Schauspielern in ihrer zweiten Heimatstadt, Dubrovnik, inszeniert hat. Und während Imbach schon vage eine Idee für ein nächstes Projekt hat, darüber allerdings noch nichts sagen will, freut sich Staka auf eine Auszeit, wenn die beiden Filme dann abgeschlossen sind. «Ich muss für eine Weile die Seele baumeln lassen und erst mal die Batterien wieder aufladen. Nur so kann sich bei mir die Inspiration für den nächsten Film entwickeln.» Text: Ralf Kaminski Bilder: Salvatore Vinci

www.okofilm.ch

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SEHEN SIE ONLINE Der Filmtrailer zu «Mary Queen of Scots» und ein Ausschnitt aus «Day is Done», der den Alltag der Filmfamilie wiederspiegelt.

«Mary Queen of Scots» Thomas Imbachs Film erzählt aus dem Leben der schottischen Königin Mary Stuart (1542–1587), einer Cousine von Königin Elizabeth I. und Rivalin um den britischen Thron. Imbach fokussiert auf die 1560er-Jahre, als Mary mit 18 Jahren aus Frankreich nach Schottland zurückkehrt, unglücklich heiratet und versucht, trotz aller Hofintrigen und Konflikte zwischen Protestanten und Katholiken ihre Regentschaft zu sichern. Der Regisseur erzählt die Geschichte stark aus Marys Perspektive, lässt den Zuschauer an ihrem Innenleben teilhaben und verzichtet trotz des historischen Settings bewusst auf die in Kostümfilmen übliche Opulenz. «Mary Queen of Scots» startet am 7. November in den Kinos

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Goran Vulović alias Rapper Milchmaa vor dem Bus, der täglich von Zürich in seine alte Heimat Serbien fährt.

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«Die Schweiz ist super»

Als Rapper nennt er sich Milchmaa, vor seiner Schulklasse steht er mit seinem richtigen Namen: Goran Vulović. Der 29-jährige Historiker und Germanist hat als Kind serbischer Eltern den sozialen Aufstieg geschafft. Goran Vulović, Sie haben ein Rapalbum mit dem Titel «-ić» veröffentlicht. Weshalb wissen wir sofort, was mit «-ić» gemeint ist?

Weil Einwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien in der Schweiz seit Jahrzehnten Realität sind. Viele haben einen «-ic´»-Nachbarn oder eine «-ic´-Arbeitskollegin. Man hört oft, wessen Name so ende, habe es schwieriger bei der Lehrstellen- und Wohnungssuche. Erinnern Sie sich an Ihren ersten «-ić»-Moment?

Ja, das war ebenfalls bei der Lehrstellensuche. Ich hatte sehr gute Noten in der «Jugo si heisst au kei Gegawart ha, dini Eltera erinneren di jeda Tag dra, dass es früahner dunna besser xi isch und du do übermorn schu vergessa si wirsch …»

Aus «Todorova»

Schule. Ein Lehrmeister, bei dem ich schnuppern war, sagte mir, dass er mich aufgrund meines Namens eigentlich nicht eingeladen hätte, aber einer seiner Lehrlinge habe mich sehr empfohlen. Machte Sie das wütend?

Nein, aber ich realisierte erstmals, wie andere über «uns» denken. Dass es in den Medien und in der Öffentlichkeit ein Bild von Menschen aus Ex-Jugoslawien gibt, das ich voll nicht kannte. Das verwirrte mich total. Da werden einem verschiedene identitätsstiftende Angebote präsentiert, zum einen aus dem Umfeld, zum andern aus den Medien. Man wird unsicher und fragt sich: Aus welchem Pool nehme ich mir meine Eigenschaften heraus? Wenn dir die Medien die ganze Zeit sagen, dass du ein Sozialschmarotzer wirst, überlegst du dir irgendwann: Muss ich mich jetzt so benehmen? So absurd das klingen mag. Dem kann man sich nicht verschliessen?

Ich war damals zehn, elf Jahre alt. Da erscheint einem alles noch so komplex.

Der gescheite rapper

Es sind explizite, selbstironische und reflektierte Lyrics, die Goran Vulović in sein erstes Album «-ić» in schönstem Bündner Dialekt gepackt hat. Er thematisiert vieles von dem, was eine Generation von jungen Erwachsenen umtreibt, die gerne unter dem Begriff «Jugos» zusammengefasst wird: Identität, Vorurteile, Statussymbole, der Krieg. Bereits wird der 29-jährige Historiker und Germanist, der seinen Weg in der Churer Rapszene begann, als Sprachrohr gewürdigt. Heute lebt er in Zürich und unterrichtet an der Kantonsschule Zürich Nord. Plattentaufe am 8.11., 21 Uhr, im Theater Chur, www.milchmaamusic.ch

Meine Mutter war im Alter von 19 Jahren als Hebamme in die Schweiz gekommen, noch vor dem Jugoslawienkrieg. Damit, dass die Serben als Alleinverantwortliche für alle Gräueltaten galten, wurde ich auch konfrontiert. Auch das war komplett widersprüchlich zu dem, was die Verwandtschaft in Serbien erzählte. Sie haben später Geschichte studiert. Auch, um den Jugoslawienkrieg zu verstehen?

Unter anderem, ja. An der Uni Zürich hat es ein grossartiges Institut für osteuropäische Geschichte. Ich bin dahin gegangen, um etwas Klarheit zu erlangen. Und um mich abzukoppeln von meinen Informationsquellen in Serbien, die selber auch voreingenommen waren. Was hat Sie zum Rapper gemacht?

Zuallererst die Faszination für die Musik. Ich hatte anfangs genremässig keine klare Schiene. Ich hörte alles, was mir gefiel, auch Punk und Techno. Irgendwann realisierte ich aber, dass Rap mehr als nur Unterhaltung ist. Ein Kollege kreuzte mit der zweiten CD des WuTang-Clans auf: Da hat es acht Minuten dauernde Stücke ohne Refrain drauf, die sich jedem Unterhaltungswert im klassischen Sinn entziehen. Und trotzdem wurde diese Platte gefeiert. Ich begriff: Das muss an den Texten liegen. Das war mein erster richtiger Zugang zu Rap. Sie sind im Churer Rheinquartier mit seinen grossen Wohnblöcken aufgewachsen, ein typisches Arbeiterquartier. Ihre Mutter war alleine, nachdem Ihr Vater 1989 verstorben war. Ein hartes Schicksal für Sie beide.

Ich kann mich kaum daran erinnern, wie es war, einen Vater zu haben. Für meine Mutter war das sehr schlimm. Als ExJugoslawin, Serbin und dann plötzlich auch noch alleinerziehend mit Kleinkind. Als Hebamme arbeitete sie Schicht, ich war viel bei einer Tagesmutter. Sie haben sich von der Realschule zur Universität emporgearbeitet und daneben noch Karriere als Rapper gemacht. Sind Sie so ambitioniert und gradlinig, wie es wirkt?

Gradlinig gar nicht, ich habe viele Umwege gemacht. Und die Zeit während des Studiums hätte ich gescheiter investieren können. Anstatt in die Sommerferien zu gehen oder ellenlange Arbeiten zu schreiben, hätte ich besser vielschichtigere Berufserfahrungen gesammelt. Weshalb wäre das besser gewesen?

Weil es mir jetzt zu langsam vorangeht. Ich möchte eine Festanstellung haben und 100 Prozent arbeiten. Das hört sich an, als seien Sie unzufrieden – gerade jetzt, wo Sie als Rapper landesweit bekannt werden.

Ja, ich bin im Moment nicht zufrieden. Ich bin beruflich noch nicht da, wo ich gern wäre. Ich hinterfrage auch das Rapding. Im Ernst?

Ja, ich frage mich, ob dieses Ausmass von Erfolg nötig ist. Was habe ich davon? «Vergiss Autos, min Sohn, denn z gröschta Statussymbol isch hüt as Abschlussdiplom.»

Aus «Marx Tito Domenig»

Erfolg macht bekanntlich sexy …

Ich habe schon eine Freundin. Es ist der Beruf, bei dem ich woanders stehen möchte. Ich frage mich, wie es auf Rektoren wirkt, wenn sie meinen Namen googeln und sehen, dass ich Rapper bin. Andere sehen das als Chance, aber ich denke, es kann auch ein Risiko sein. Wie findet es denn Ihr derzeitiger Rektor?

Schon cool. Aber gewisse Dinge, die mir wichtig sind, habe ich nicht. Was denn?

Finanzielle Sicherheit zum Beispiel. Reife. Mir war und ist das ganze Rapding schon wichtig, das Umfeld, das Kreative. Ich habe das Rappen immer auch als eine Art Sport gesehen. Aber jetzt bin ich bald


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«Ich will nicht erst mit 40 Vater werden.»

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30 und sehe Kollegen und Cousins, die Job und Familie haben. Ich will das auch, bald. Eine Familie zu haben, finde ich viel erstrebenswerter als Ruhm. Ich will nicht erst mit 40 Vater werden. Sicherheit, Familie – das klingt fast etwas konservativ für einen Rapper.

Ich bin relativ konservativ.

Sie sind ein sozialer Aufsteiger. Ist die Schweiz ein gutes Land dafür?

Die Schweiz ist super. Das Bildungs­ system ist wirklich gut, man kommt auch mit einer Lehre noch an die Uni. Ich bin froh, hier zu sein.

Migranten und Asylsuchende lösen in der Schweizer Bevölkerung viele Ängste aus. Man müsse diese ernst nehmen, heisst es gerne. Wie hört sich das für jemanden an, der selber einen Migrationshintergrund hat?

Man fühlt sich indirekt angesprochen. Klar, ich bin hier geboren und aufge­ wachsen,aber wenn gegen Asylsuchende gehetzt wird, geht mir durch den Kopf:

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So würden sie auch gegen mich hetzen, wenn ich nicht hier geboren wäre, den Schweizer Pass nicht hätte. Wir erwarten von Ausländern, dass sie sich integrieren …

Ein schwieriger Begriff, ein Unwort eigentlich. Wenn ich in einen Bus steige, integriere ich mich auch, nämlich indem «Säg miar nita: ‹Wenns diar nit passt, kasch go› – I darf das Land mitgstalta, frog min Pass, was goht!»

Aus «kuku lele»

ich erst einsteige, wenn alle, die raus wollen, ausgestiegen sind. Und ich remple niemanden an. Integration wird aber oft als Assimilation verstanden. Wenn ich etwas lauter bin und deshalb auffalle oder wenn ich nicht den Cerve­ lat auf den Grill lege, sondern ein Span­ ferkel aufspiesse, dann heisst es, ich sei nicht integriert. Aber da würde von mir

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verlangt, dass ich kulturelle Eigenheiten aufgebe und komplett in der neuen Kultur aufgehe. Wie schafft es ein «-ić» oder ein anderer Ausländer, von den Schweizern akzeptiert zu werden?

Erfolg, das ist der einzige Weg. Anerken­ nung durch Leistung. Logisch, wie sonst soll jemand aus einer Volksgruppe res­ pektiert werden, die angeblich nur aus Sozialschmarotzern besteht? Und wie sonst willst du als Angehöriger dieser Gruppe dein Selbstwertgefühl steigern, wenn nicht durch Erfolg? Bloss, wenn man die zweite Generation von «­ic´»­Einwanderern anschaut, ist es leider oft so, dass viele die gleichen Jobs machen wie ihre Eltern. Sie müssen ja nicht gleich Akademiker werden, aber es ist schade, wenn sie die Möglichkeiten in der Schweiz nicht nutzen. Wer ist schuld?

Da spielen mehrere Faktoren mit. Viele Eltern wissen nicht, welche Möglich­

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Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

keiten sich bieten. Ich hatte das Glück, dass meine Mutter fragte: Was bedeutet die Einstufung in Real, Sek, Gymi? Viele Eltern fragen das nicht, auch, weil sie gelernt haben, ruhig zu sein. Da könnte man helfen, indem man mit ihnen spricht, sie aufklärt. Das Argument, sie können sich selber informieren, zieht nämlich nicht: Mach du mal Nachtschichten und informiere dich gleich«Sie verkaufen roti Päss und hoffen, dass miar ussterben, aber miar hend Identität und as Recht, dass miar sie usleben.»

Aus «essay»

Goran Vulović wünscht sich, dass Secondos mehr Ambitionen im Beruf zeigen.

zeitig über ein Schulsystem, das von Kanton zu Kanton verschieden ist und das du nicht verstehst, weil du die Sprache noch nicht wirklich beherrschst! Und die Sprache hast du nicht gelernt, weil du die ganze Zeit mit deinen Landsleuten arbeitest, in der Fabrik.

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Das Klischee mit den Autos als Statussymbol taucht auch in Ihren Texten auf. Weshalb ist das Auto für «Jugos» so wichtig?

Ich sage es politisch korrekter: Ein Statussymbol ist es generell für männliche Arbeiterkinder, auch Schweizer. Weil es teuer ist. Es impliziert, dass der Lenker entsprechend verdient und in der Gesellschaft situiert ist. Was auch noch auffällt: Auf Ihrer Platte fluchen Sie …

Oft? Mist, ich hätte mehr Alben machen sollen, als ich noch nicht Lehrer war. Interview: Esther Banz Bilder: Jorma Müller

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dER HAuSMANN

Selber schuld Bänz Friedli war auch mal jung.

Lassen Sie es mich rasch loswerden: Ein Bravo an meine Heimatgemeinde im Bernbiet! Sie lehnte es letzte Woche ab, eine Ausgangssperre über Kinder und Jugendliche zu verhängen. Nach 22 Uhr dürften sich unter Zwölfjährige nicht mehr im öffentlichen Raum aufhalten, sah ein Polizeireglement vor, das ein Teil des Gemeinderats hatte in Kraft setzen wollen. Einfach wegsperren! Und das nannten sie dann auch noch «Jugendschutz». Die Gemeinde, kann ich Ihnen sagen, ist sehr ländlich. Warum sollte, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen, ein Jugendlicher nicht nach 22 Uhr noch unterwegs sein dürfen, wenn er von einer Orchesterprobe oder einem Turntraining heimkehrt? Absurd. Und es war wie immer, wenn es um die Jungen geht: Man meint ganz, ganz vereinzelte Übeltäter und macht pauschal «die heutige Jugend» schlecht. Im Abstimmungskampf malte der Gemeindepräsident den Teufel an die Wand: Von einem Zehnjährigen schwadronierte er, der nachts um ein Uhr mit einem Rucksack voller Wodkaflaschen aufgegriffen worden sei. Dumm nur, dass sich das Beispiel bei genauem Nachfragen als frei erfunden erwies. (Und hätte es den Wodka-Buben tatsächlich gegeben, wäre nicht er das Problem gewesen, sondern seine Eltern.) Ein Ausgangsverbot für Jugendliche? Andernorts wurde es verhängt, teils für bis zu 16-Jährige. Und in manchen Zürcher Gemeinden

Jugendliche, die sich einmischen, wunderbar! vom Verwaltungsgericht wieder aufgehoben, weil es verfassungswidrig ist. Himmel, wie hilflos ist eine Elterngeneration, die sich ihrer Jugendlichen mittels Ausgangssperren zu erwehren sucht? Da, wo ich herkomme, begehrten die Jugendlichen gegen das Ansinnen auf, und mir heimelte es, als ich letzthin meine Mutter besuchen ging. Es war etwas los in der Gemeinde. Transparente hingen an Zäunen: «Nein zum Polizeireglement!» Leintücher waren vor Fenster gespannt: «Wir lassen uns nicht knechten!» Jugendliche, die sich einmischen, die mitreden wollen im Gemeinwesen, die ihre Meinung kundtun — wunderbar! Es erinnerte mich an meine eigene Jugend, daran, wie wir vor 29 Jahren im Dorf gegen den Abbruch eines alten Hauses kämpften, in dem wir Filme zu

zeigen und ziemlich schräge Theaterstücke aufzuführen pflegten. Mit Flugblättern und Plakaten wehrten wir uns. Und mit genau solchen Losungen, wie die Jugendlichen sie nun wieder auf Leintücher pinselten. Sie erreichten ihr Ziel nur halb, diesmal. Teile des Reglements, das gegen Lärm, Schmierereien und herumliegenden Müll vorgehen will, wurden angenommen; Überwachungskameras sollen montiert werden. Aber, hey, Jugendliche sind nun mal jugendlich und machen auch mal Seich. Mit Kameras und Ausgangssperren ist ihnen nicht beizukommen. Im Gegenteil, man bietet ihnen damit nur neue Möglichkeiten zur Übertretung. Am gescheitesten würde man den Jungen begegnen, indem man sich für sie interessiert und sich daran erinnert, dass man selber mal jung war. Und jetzt kann ich es ja sagen, es ist verjährt: Derjenige, der 1983 «Welche Bausau baute diesen Saubau?» an eine Betonwand sprayte, war ich. Nicht, dass ich auf den Spruch besonders stolz wäre, auch nicht auf die Tat. Ich will nur sagen, dass die heutige Jugend keinesfalls schlimm ist. Deshalb ein grosses Merci nach Wohlen bei Bern! Ein Merci an die Gemeindeversammlung, welche die Ausgangssperre abgeschmettert hat. Eines freilich hat der Gemeindepräsident erreicht: Er hat die Jugendlichen politisiert. Ätsch! Friedli live: 3.11. Melchnau BE, mit Tinu Heiniger.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 41

Gemeinsam noch stärker: Stefan Portmann und Thomas Herbert von Schild mit Jean-François Zimmermann und Ernst-Dieter Berninghaus von Globus (von links).

Neue Nummer eins im Schweizer Fashionmarkt Die zur Migros gehörende Magazine zum Globus AG übernimmt das erfolgreiche Luzerner Modehaus Schild und wird damit zum führenden Unternehmen im Premiumbereich des Schweizer Warenhaus- und Bekleidungsmarkts.

M

it der am Freitag erfolgten Übernahme von Schild durch Globus erreichen die beiden traditionsreichen Unternehmen einen Umsatz von rund einer Milliarde Franken und avancieren mit einen Schlag zur neuen Nummer eins im Schweizer Fashionmarkt für mittlere und gehobene Bekleidung. Die beiden Hauptaktionäre der Schild AG, Stefan Portmann und Thomas Herbert, haben ihre Aktien (zusammen 54 Prozent) ebenso wie die Ernst Göhner Stiftung Beteiligungen AG (42 Prozent) und die Schild Management AG (4 Prozent) an die Magazine zum Globus AG (MzG) verkauft. Über den Kaufpreis haben die Partner Stillschweigen vereinbart. Trotz vollständiger Übernahme bleibt die Marke Schild bestehen, das Unter-

nehmen wird als eigenes Schweizer Modehaus weitergeführt. Entlassungen wird es keine geben. Gewährleistet bleibt auch die Führung: CEO Thomas Herbert behält die operative Leitung von Schild, während Stefan Portmann neu im Verwaltungsrat der Magazine zum Globus AG Einsitz nimmt. Portmann und Herbert werden sich ausserdem mit einem Minderheitsanteil an der MzG beteiligen.

Globus und Schild bleiben zwei eigenständige Marken Der Schulterschluss der beiden erfolgreichen Unternehmen geschieht zum richtigen Zeitpunkt: «Im mittleren und gehobenen Schweizer Fashion-

Die beiden Unternehmen auf einen Blick Magazine zum Globus AG (MzG) Globus und Herren Globus sind das Premiumwarenhaus mit den Schwerpunkten Mode, Parfümerie, Heim und Haushalt sowie dem Feinschmeckerparadies Delicatessa. Seit 1997 gehört Globus zur Migros-Gruppe. Die MzG führt 14 Warenhäuser, 24 Herren-Globus-Fachgeschäfte sowie ein Outlet und beschäftigt total rund 3300 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die MzG einen Nettoumsatz von 779 Millionen Franken. www.globus.ch

Modehaus Schild AG Schild ist für Damen und Herren das führende Modehaus der gehobenen Mitte. Das Unternehmen betreibt in der ganzen Schweiz 31 Modehäuser, 3 Outlets und 23 Markenshops. Es beschäftigt 730 Mitarbeitende und erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen konsolidierten Umsatz von 188,3 Millionen Franken. Daraus resultierte ein Cashflow von 15,1 Millionen Franken. Schild ist Franchisenehmer der italienischen Calzedonia-Gruppe und betreibt die Formate Calzedonia (3 Geschäfte) und Intimissimi (12 Geschäfte) in der Schweiz. Dieser Unternehmensteil wird nicht an die MzG verkauft, sondern von Stefan Portmann und Thomas Herbert zu je 50 Prozent gekauft und weiter betrieben. www.schild.ch


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Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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neues aus der Migros | 43

«Eine idealere Ergänzung gibt es nicht»

markt, der rund 70 Prozent des Bekleidungsumsatzes generiert, haben einzig Globus und Schild in den letzten Jahren weitere Marktanteile gewonnen», sagt Ernst-Dieter Berninghaus, VR-Präsident von Globus und Migros-Handelschef. Globus ist als Premiumwarenhaus ausgezeichnet positioniert, hat jedoch das Potenzial für neue Standorte in der Schweiz ausgeschöpft. Für Berninghaus nimmt die Übernahme die anstehende Konsolidierung der Branche vorweg. Er ist überzeugt, dass die neue MzG künftig zu einer «Eintrittspforte» für alle starken und neuen Marken wird, die sich hierzulande etablieren wollen.

Jean-François Zimmermann, CEO der Magazine zum Globus AG, zur Übernahme von Schild. Jean-François Zimmermann,vom Schulterschluss profitieren beide Marken. Was bringt Globus mit?

Globus besitzt eine ausgesprochen hohe Flächenproduktivität — wir verkaufen also überdurchschnittlich gut an den vorhandenen Standorten. Und wir sind nicht nur bekannt für eine starke und ansprechende Ladeninszenierung, sondern auch führend im Bereich der Premium-Accessoires.

ein einmaliges standort- und kundenportfolio Die zunehmende Digitalisierung, die der Branche ebenso zu schaffen macht wie der steigende Preisdruck, bietet auch Chancen. «Wir haben gezielt in attraktive Standorte und in eine eigene, unverwechselbare Online-Plattform sowie in unsere Kundenkarten investiert», sagt Thomas Herbert, CEO von Schild. Diese hohen Investitionen zahlen sich aus, Schild zählt heute zu den führenden Modehäusern, die den stationären und digitalen Handel geschickt und zum echten Vorteil der Kunden verbinden. Ein weiterer Pluspunkt im gelungenen Schulterschluss der beiden Unternehmen. Texte: Daniel Sidler

Was erhält Globus von Schild?

Schild ist ein Traditionsunternehmen wie wir, wirtschaftlich sehr gesund und geführt von einem Topmanagement, mit dem wir künftig zusammenarbeiten können. Zudem zählt Schild zu den wenigen Unternehmen der Branche, die im stark wachsenden Onlinehandel mit erfolgreichen Innovationen glänzen. Wo liegt die Stärke des neuen Unternehmens?

Eine idealere Ergänzung gibt es nicht: Beide Partner bringen aufeinander abgestimmte Sortimente und Marken in den Zusammenschluss ein. Die zusätzlichen Schild-Standorte ermöglichen Globus die weitere Expansion bestehender und die Entwicklung neuer Formate, während Schild dank Globus ebenfalls expandieren kann. Hervorragend sind zudem die Synergien in der Beschaffung, der Logistik und überhaupt im gesamten Know-how-Transfer.

Bilder: Gerry Nitsch

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neues aus der Migros

Andrea Broggini ist seit März 2012 Präsident der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB). Bereits seit 2004 ist der an der Universität Harvard promovierte Wirtschaftsanwalt Mitglied der Verwaltung des MGB und leitet dort den Audit-Ausschuss. Broggini ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt im Tessin. Dort arbeitet er auch, neben seiner Tätigkeit für die Migros, als Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei.

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NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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«Die Migros wird auch künftig den Takt vorgeben» Andrea Broggini, seit einem Jahr Präsident der Verwaltung des Migros­ Genossenschafts­Bundes (MGB), zieht im Gespräch mit dem Migros­Magazin Bilanz. Für den gebürtigen Tessiner ist die Migros ein Erfolgsmodell, das keine Revolutionen braucht. Andrea Broggini, die Textilbranche steht unter enormem Preisdruck. Die weltweit grössten Bekleidungskonzerne wie H&M und Inditex machen sich auch in der Schweiz breit. Den­ noch haben Sie letzte Woche der Akquisition von Schild zugestimmt. Sind Sie ein Aben­ teurer?

Für diese Übernahme brauchte es keine Abenteuerlust. Da haben sich zwei kern­ gesunde Unternehmen gefunden, die im mittleren und gehobenen Fashion­ bereich erfolgreich sind. Globus und Schild ergänzen sich in idealer Weise. Beide können voneinander profitieren und werden nachhaltig gestärkt. Das war wohl auch der Grund für das Engage­ ment bei Vögele. Dort ist die Rechnung bis jetzt aber nicht aufgegangen.

Vögele ist Bestandteil unseres Aktien­ portfolios. Es handelt sich um eine Min­ derheitsposition, um ein reines Finanz­ investment. Schild hingegen ist eine Ergänzung unseres Modeangebots. Es handelt sich also um zwei völlig unter­ schiedliche Engagements. Kleider werden immer billiger. Deshalb wird die Produktion zunehmend in Länder wie Ban­ gladesch verlagert, wo die Bedingungen in den Fabriken teilweise so schlimm sind, dass im vergangenen April über 1100 Menschen gestorben sind. Wie lässt sich diese katastro­ phale Entwicklung mit der Migros­Ethik ver­ einbaren?

Unsere Kunden sollen mit gutem Gewis­ sen einkaufen können. Das gilt auch für Kleider. Deshalb haben wir schon vor 15 Jahren mit unseren Textilproduzenten in Indien einen Verhaltenskodex ausgear­ beitet, der heute die Grundlage der Busi­ ness Social Compliance Initiative (BSCI) bildet. Diese Initiative ist ein Kodex für menschenwürdige Arbeitsbedingungen

und gleichzeitig ein Prozess, um die Be­ dingungen laufend zu verbessern. Die Fabriken werden regelmässig durch unabhängige Stellen kontrolliert. Mit unserem Büro in New Delhi sind wir auch nah am Markt. Deshalb ist es gut, dass die Migros den Verkauf von Klei­ dern nicht den anderen überlässt. Gilt das auch für Globus und die anderen Unternehmen der Migros­Gruppe?

Alle Produzenten, die ihre Sortimente an Unternehmen der Migros liefern, müs­ sen entweder den BSCI oder einen gleichwertigen Standard einhalten. Im MGB haben wir Fachstellen mit sehr qualifizierten Experten, die alle Unter­ nehmen innerhalb der Gruppe beraten und sie bei der Umsetzung unterstützen. Diese Spezialisten sind auch in den wichtigsten internationalen Gremien aktiv, die sich für die Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen einsetzen. Greenpeace hat die Migros unter Druck ge­ setzt, weil gewisse Chemikalien für die Her­ stellung von Textilien die Umwelt verschmut­ zen. Verlangt wurde, dass die Migros das so­ genannte Detox­Commitment unterzeich­ net. Die Migros hat sich geweigert. Weshalb?

Wir sind über die Stufe Commitment hi­ naus. Mit dem Eco­Standard verfügen wir bereits heute über Anforderungen für Textilien, die den Ausschluss kritischer Stoffe sicherstellen.

Mit dem Kauf von Schild kann die Migros­ Gruppe in der Schweiz an Umsatz zulegen. Wo sehen Sie weitere Wachstumsmöglichkeiten?

Wir sind mit Le Shop, Ex Libris, M­way, den Portalen von Melectronics, Micasa, SportXX, Do it + Garden, Globus, Office World, Interio, Denner, Hotelplan sowie

unserem Anteil an Digitec und Galaxus mit Abstand der grösste Onlinehändler. Das Internet als Verkaufskanal wird vom operativen Management forciert aus­ gebaut. Einerseits durch Investitionen in die bestehenden Shops, andererseits durch passende Übernahmen. Unser Ziel ist es, den Konsumenten die von ihnen gewünschten vielfältigen Einkaufsmög­ lichkeiten anzubieten. Wie sieht die Wachstumsstrategie im Aus­ land aus?

Unsere Kosmetikfabrik Mibelle macht schon heute über die Hälfte des Umsat­ zes im Ausland und hat einen Produk­ tionsstandort in England. Auch Choco­ lat Frey beliefert ausländische Händler.

«Es ist unser Ziel, dem Konsumenten die gewünschten vielfältigen Einkaufs­ möglichkeiten zu bieten.» Das Exportpotenzial unserer Industrie­ betriebe mit ihren qualitativ hochste­ henden Produkten ist noch lange nicht ausgeschöpft und kann ausgebaut wer­ den. Dieser Ausbau muss langfristig un­ ser Schweizer Geschäft stärken. Wenn wir in der Industrie breit aufgestellt sind, bleiben wir bei einer weiteren Öff­ nung der Schweizer Grenzen konkur­ renzfähig. So stärken wir auch unsere vertikale Integration und die gesamte Wertschöpfungskette. Die Migros hat seit ihrer Gründung starke Werte. Gelten die auch für Unternehmen wie Denner, Globus oder jetzt Schild?

Unser soziales, ökologisches und kultu­


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neues aus der Migros

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«Die Konkurrenz wird grösser, der Markt anders. Stehenbleiben ist keine Option.»

Nr. 44, 28. OktOber 2013 | Migros-Magazin |

Migros der neuen Netzwerkgeneration gerecht? Was können wir den immer älter werdenden Menschen bieten? Das Umfeld und die Konsumgewohnheiten verändern sich dauernd und immer rascher. Grenzen fallen weg. Die Konkurrenz wird grösser und der Markt anders. Stehenbleiben ist keine Option. Haben Sie eine Vision von der Migros in zehn Jahren?

relles Engagement ist tatsächlich vorbildlich. Gerade sind wir zum zweiten Mal zum verantwortlichsten Detailhändler der Welt ausgezeichnet worden. Ein wichtiges Beurteilungskriterium ist jeweils auch das Kulturprozent. Der Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler hat in den Statuten verankert, dass ein Teil des Migros-Umsatzes in soziale und kulturelle Projekte investiert werden muss. Das sind jedes Jahr über 100 Millionen Franken und seit 54 Jahren über 4 Milliarden, die auf diese Weise der Gesellschaft zugutekommen. Das Kulturprozent wird aber nur aus dem Umsatz des sogenannten «orangen M» gespeist. Globus oder Denner sind davon ausgeschlossen.

Wir fragen uns ständig, wie wir die starken Migros-Werte in allen Unternehmen verankern können. Deshalb haben wir vor einem Jahr entschieden, dass auch alle anderen Unternehmen der Gruppe, zum Beispiel die Migros Bank, Denner und Globus, eine Art Kulturprozent leisten sollen. So fliesst ein Teil der Dividende, die diese Unternehmen dem MGB abgeben, in einen Topf, den wir Engagement Migros nennen. Mit diesen zusätzlichen zehn bis zwölf Millionen finanzieren wir ebenfalls gemeinnützige Projekte und weiten unser soziales, ökologisches und kulturelles Engagement auf die ganze Gruppe aus. Sie sind seit neun Jahren Mitglied der Verwaltung des MGB und seit einem Jahr deren Präsident. Wie lautet Ihre Bilanz?

Die Hauptaufgaben der Verwaltung sind die Kontrolle des operativen Geschäfts, die Strategiefestsetzung und Neubesetzungen im Topmanagement. Meine Ar-

beit besteht vor allem darin, die Verwaltungssitzungen zu managen und Konsens herbeizuführen. Das ist unausweichlich in einem Verband von Genossenschaften, der wie die Schweiz aufgebaut ist. Deshalb habe ich die internen Kontakte gepflegt, unter anderem mit den zehn regionalen Genossenschaften, die kulturell sehr unterschiedlich sind. Ich habe Gespräche geführt und vor allem zugehört. Zudem haben wir uns auch mit unserer Organisation beschäftigt, um festzustellen, ob Änderungsbedarf besteht. Und? Gibt es Änderungsbedarf?

Es gibt unterschiedliche Meinungen zur Grösse und Zusammensetzung der Verwaltung. Jetzt sind wir 23 Mitglieder. Das sind viele, auch im Vergleich mit anderen, grossen Unternehmen. Es gibt jedoch keinen Konsens zu einer Verkleinerung. Darum haben wir uns tiefgreifend mit der Optimierung der Arbeit befasst. Wir haben uns auch auf das Prinzip der Amtszeitbeschränkung geeinigt, das einen regelmässigen Wechsel der Verwaltungsmitglieder bringen wird. Alle diese wichtigen Themen sind Statutenthemen, die von der Delegiertenversammlung noch behandelt werden müssen. Sind Sie eher der Verwalter als der Veränderer?

Man muss sich in guten Zeiten fragen, welche Änderungen nötig sind, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Deshalb beschäftige ich mich intensiv mit der Frage, in welche Richtung sich die Migros entwickeln muss. Kürzlich war ich an der Uni St. Gallen im Gespräch mit Studenten. Die Jugend hat andere Bedürfnisse als meine Generation. Diese müssen wir kennen. Wird die

Die Migros ist ein Erfolgsmodell. Da braucht es keine Revolution. Sie wird weiter wachsen und innovativ bleiben, indem wir gesellschaftlich relevante Themen antizipieren. Wir werden sicher noch stärker auf die Freizeitbedürfnisse unserer Kunden eingehen. Die Rückverfolgbarkeit der Produkte bis zu den einzelnen Ingredienzen, die sich stark verändernde Mobilität, die sozialen und ökologischen Bedingungen, der Umstand, dass wir immer älter werden und immer länger zu Hause bleiben, die damit verbundene Nahversorgung mit Lebensmitteln sind alles Themen, die noch bedeutender werden. Hier wird die Migros auch in Zukunft den Takt vorgeben. Wie lässt sich das mit dem steigenden Preisdruck vereinbaren?

Der Anspruch, dass alles immer günstiger und trotzdem immer besser sein muss, ist eine grosse Herausforderung. Die ganze Entwicklung hängt aber natürlich nicht allein von der Migros ab, sondern auch stark davon, was in Europa geschieht — ob der Agrarschutz bestehen bleibt, ob es zu einem Freihandelsabkommen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten kommt. Das alles müssen wir genau verfolgen und entsprechend handeln. Die Zusammenarbeit zwischen dem Präsidenten der Generaldirektion und Ihnen ist wichtig. Wie funktioniert sie?

Gut. Wir treffen uns regelmässig, um die wichtigsten Themen zu besprechen — immer im Bewusstsein, dass wir unterschiedliche Rollen haben. Diese Aufteilung zwischen den exekutiven Aufgaben der Generaldirektion und der Festlegung der strategischen Optionen, was die Zukunft der Migros betrifft, ist wichtig für eine Gruppe, die in so unterschiedlichen Bereichen aktiv ist. Der konstruktive Dialog zwischen der Generaldirektion und der Verwaltung ist mit ein Garant für eine erfolgreiche Migros. Bilder: Henry Muchenberger


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neues aus der Migros

Die M-Industrie gehört mit 18 Unternehmen im Inland und 3 Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her: von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit über 11 000 Mitarbeitenden – darunter 415 Lernenden in mehr als 20 Berufen – ist die M-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der

Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von Eigenmarken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer losen Serie porträtiert das Migros-Magazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie. Informationen unter www.mindustry.com.

Aproz Sources Minérales – der grösste Mineralwasserproduzent der Schweiz ist auch Marktführer beim Verkauf von Sirup.

Sirup-Quelle

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proz. Ein 689-Seelen-Dorf im Wallis, aber doch schweizweit bekannt. Nicht nur, weil es Teil der Gemeinde Nendaz und damit des renommierten Skigebiets der 4 Vallées ist, sondern auch als Ort der Quelle eines gleichnamigen Mineralwassers der Migros. Das 1947 gegründete Unternehmen Aproz Sources Minérales ist Marktführer für Mineralwasser in der Schweiz mit einem Marktanteil von rund 25 Prozent im Detailhandel und hat sich seit seiner Aufnahme in die Migros-Gruppe 1958 ständig weiterentwickelt. 200 Millionen Liter des kostbaren Nasses wurden im vergangenen Jahr aus einer der höchstgelegenen Quellen Europas gefasst. Mehr als 90 Prozent der Auslieferungen von Aproz Sources Minérales erfolgen über die Bahn. Möglich macht dies eine Eisenbahnbrücke, die eigens im Auftrag der Migros erstellt und am 4. Juli 1961 eingeweiht wurde. Doch der Hersteller der beliebten Mineralwasser Aproz und Aquella hat noch mehr zu bieten, nämlich — Sirup. So wichtig Wasser in unserem Alltag ist, manchmal gelüstet es einen nach

etwas mehr Geschmack. Ein paar Tropfen Sirup machen aus einem kühlen Glas Mineralwasser im Nu ein erfrischendes Getränk. «Wir empfehlen ein Mischverhältnis von einem Teil Sirup zu sechs Teilen Wasser», sagt Nathalie Mayoraz (30, siehe Seite 50) von der Entwicklungsabteilung bei Aproz. «Aber natürlich ist es jedem freigestellt, einen mehr oder weniger süssen Sirup zu mixen.» In der Schweiz schmeckt dieser vorzugsweise nach Himbeer: «36 Prozent unseres Sirup-Umsatzes macht nach wie vor der Himbeersirup aus», sagt die Lebensmittelingenieurin. Es ist ein eher konservativer Markt, der gerne an altbewährten Geschmacksrichtungen festhält. Wenig verwunderlich ist auch, dass es einen Sirup-Graben gibt, ein naher Verwandter des Röstigrabens. So wird Pfefferminzsirup, wie man ihn auch in Frankreich schätzt, praktisch ausschliesslich in der Romandie getrunken, während 80 Prozent der Bio-Sirup-Käufe von Deutschschweizern getätigt werden. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb tüftelt die Entwicklungsabteilung

Wussten sie schon, dass … … die Aproz-Labors mehr als 50 000 Qualitätskontrollen pro Jahr durchführen? … sich die Aproz-Quelle auf 1870 m ü. M. befindet? … der Getränkeproduzent 35 verschiedene Sirupe produziert? … Aproz auch Softdrinks und – in Lizenz – Pepsi, 7UP und Orangina herstellt?

Blutorangensirup auf dem Förderband: Bis zu 15 000 Flaschen Sirup können pro Stunde abgefüllt werden.


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Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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3 1) Frédéric Délèze saugt maschinell das OrangensaftKonzentrat auf, das zusammen mit Fruchtsäften in den Mischtank kommt. 2) Nach der Pasteurisation bei 86 Grad Celsius fliesst der süsse Bestseller in die Flasche. 3) Die PET-Flaschen werden beschriftet. 4) Maschinenführer Frédéric Fournier wirft einen Blick aufs Förderband.

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neues aus der migros

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von Aproz laufend an neuen Geschmacksrichtungen und Produkteverbesserungen: «Seit 2010 haben wir sämtliche künstlichen Farbstoffe durch natürliche ersetzt», erklärt Nathalie Mayoraz. «Das macht es nicht immer einfach, die gleiche Farbe hinzukriegen, denn optischen Abweichungen steht der Konsument kritisch gegenüber. Aber die verbesserte Qualität ist die M��he wert.» Jedes Jahr werden zwei bis drei neue Sirupe in die Migros-Märkte gebracht. «Von der Idee bis zum Verkauf der Flaschen im Regal vergeht knapp ein halbes Jahr», sagt die Entwicklerin.

sogar ein sirup mit mojito-aroma wurde entwickelt

BerufsBild

Nathalie Mayoraz, Lebensmittelingenieurin Nathalie Mayoraz arbeitet seit sieben Jahren in der Abteilung Entwicklung und Qualitätssicherung bei Aproz Sources Minérales. «Ich mache aber nur Entwicklungsarbeit», grenzt sie ihr Tätigkeitsgebiet ein. Dieses bleibt für sie spannend, weil es neben technisch-biologischen auch rechtliche Aspekte umfasst. «Es gibt klare Regelungen, wann man zum Beispiel von einem Sirup reden darf», sagt sie, während sie eine Flüssigkeitsprobe auf einen digitalen Refraktometer giesst. «Mit diesem Gerät kann ich den Zuckergehalt bestimmen. Das ist das gleiche Instrument, das ein wenig wie ein kleines Fernrohr aussieht und auch von Winzern benutzt wird, um den Zuckergehalt der Trauben zu messen.» Mindestens 60 Brix, die Masseinheit für gelösten Zucker in

einer Flüssigkeit, müssen es sein, damit man von einem Sirup sprechen darf. Die Ideen für neue Geschmackssorten erhalten die Entwickler in der Regel von der Marketingabteilung. «Wir stellen dann ein Muster her, das in einer internen Degustation von 20 Mitarbeitenden probiert wird», sagt Mayoraz. «Fällt das Feedback positiv aus, klären wir die Verfügbarkeit der Grundstoffe für die Herstellung ab. Anschliessend stellen wir die Mischung der Marketingabteilung der Migros zur weiteren Degustation zu», beschreibt sie den Entwicklungsprozess. «Fällt auch dieser Test zufriedenstellend aus, gehts in die Produktion im Bereich von 20 000 Litern.» Von der Idee bis zur fertigen Markteinführung dauert es üblicherweise fünf bis sechs Monate.

In bester Erinnerung ist ihr eine der letzten Kreationen: der Mojito-Sirup. «Die Migros hatte auf Migipedia, der Online-Plattform für Migros-Kunden, einen Wettbewerb ausgeschrieben», erzählt Nathalie Mayoraz mit einem Schmunzeln. «Aus den 3000 eingesandten Ideen wählten wir die 10 besten aus und entwickelten die Sirupe.» Nach einer Degustation mit Vertretern der Migros, von Aproz und Migipedia blieben noch drei Geschmacksrichtungen übrig, von denen sich schliesslich Mojito durchsetzte. «Ich fand die Zusammenarbeit mit den Migipedia-Nutzern sehr spannend. Der Mojito-Sirup ist ‹mein Baby›», sagt die Lebensmittelingenieurin. Doch halt, der geneigte Leser fragt sich: «Gibt es nicht schon eine Mojito-Zahnpasta?» Tatsächlich wurde eine solche vom M-Industrieunternehmen Mibelle kreiert, ebenfalls auf einen Vorschlag hin durch Migipedia-Nutzer. «Stimmt, aber das ist reiner Zufall. Unser Sirup wurde unabhängig davon entwickelt. Er verkauft sich übrigens besser als erwartet», korrigiert Mayoraz etwaige Missverständnisse. Doch heute wird auf der Anlage von Aproz nicht Mojito-Sirup produziert, sondern der beliebte Blutorangensirup. Dafür sind Fässer voll mit Orangenkonzentrat notwendig. «1 Kilogramm Konzentrat entspricht 5,7 Kilo Saft», erklärt Frédéric Délèze (36), verantwortlich für die Mischerei, während er das Rohr der Pumpe ins Stahlfass hält. Die 260 Kilogramm Orangenkonzentrat verschwinden im Nu im Mischtank, zurück bleibt ein bitter-süsslicher Geruch. Zusammen mit Zucker, Zitronensäure und weiteren Zutaten werden so 8000 Liter Blutorangensirup hergestellt. Aus dem Mischtank fliesst der Sirup in die Pasteurisation, wo er während

einer Minute auf 86 Grad Celsius erwärmt wird. Von da gehts in die Abfüllanlage. Bis zu 15 000 Flaschen können hier pro Stunde abgefüllt werden. Bevor der Sirup in die PET-Flasche gegossen wird, zischt aus einer Düse Wasser und spült den durchsichtigen Behälter aus. «Ist die Flasche abgefüllt, kommt der grüne Deckel mit integrierter Ausgussöffnung drauf», erklärt Maschinenführer Frédéric Fournier (35) den letzten Schritt. «Dieser raffinierte Verschluss wurde exklusiv für Aproz entwickelt. Er ermöglicht eine gute und saubere Dosierung und hält sehr dicht.» Frédéric Fournier stellt sicher, dass auch genügend Etiketten und Leim für einen reibungslosen Ablauf bereitstehen. Einmal verschlossen und etikettiert, brennt ein Laser die Produktionsnummer und das Verfallsdatum auf den Flaschenhals. «Wir stellen nur ein Produkt pro Tag her. In der Nacht wird die Anlage gereinigt und mit 70 Grad heissem Wasser durchgespült», erklärt Frédéric Fournier und greift sich eine Flasche als Stichprobe: «Wir überprüfen immer wieder das Gewicht und den Zuckergehalt.» Einen Schritt weiter geht die Abteilung für Chemie und Mikrobiologie: «Aus einer Tagesproduktion nehmen wir jeweils die erste, eine mittlere und die letzte Flasche, um ihre Qualität zu testen», erklärt Lehrling Yannick Sidler (21), im dritten Jahr seiner Ausbildung als Chemielaborant. Die Lernenden stellen sechs Prozent der insgesamt 124 Mitarbeitenden. Sidler misst unter anderem den Zucker- und den Säuregehalt sowie


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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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neues aus der Migros | 51

drei Fragen an

Lehrling Yannick Sidler prüft den Zucker­ und Säuregehalt der Sirup­ proben.

Michel Charbonnet, Unternehmens­ leiter der Aproz Sources Minérales

«Über 90 Prozent der Produktion verlassen unser Unternehmen auf dem Schienenweg» 5

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Aproz ist der grösste Mineralwasser­ abfüller der Schweiz und erfrischt seine Kunden mit mehr als 150 verschiedenen Produkten hoher Qualität. Auch die Umwelt wird geschont: Seit über 52 Jah­ ren verlassen mehr als 90 Prozent der Produktion unser Unternehmen auf dem Schienenweg.

5) Die raffinierte Verschlusskappe wurde speziell im Auftrag der Aproz entwickelt. 6) Eingeschweisst in 9er­Packungen fahren die Flaschen Richtung Lager. 7) Auf dem Schienenweg gelangen die Aproz­Produkte in die Migros­ Verteilzentralen: Jeder SBB­Wagen wird mit knapp 28 Tonnen beladen.

Wo liegen Ihre grössten Herausforderungen?

7 die Dichte. «Wichtig ist natürlich auch der Geschmack», fährt er fort. «Jeden Tag um 11 Uhr findet eine Degustations­ runde statt.» Gleich neben dem Labor befindet sich ein Raum, in dem zehn Personen in separaten Boxen Platz nehmen können. Durch kleine Schiebetüren können Geschmacksmuster gereicht werden. So wird garantiert, dass die Meinungen unabhängig und «blind» gebildet werden.

eine eisenbahnbrücke für Mineralwasser Ist die Qualität einwandfrei, wandern die Flaschen in 9er­Packungen einen Stock tiefer und von dort in die gigan­ tische Lagerhalle mit integriertem Gleis­ anschluss. Hier türmen sich Palette mit Tausenden von Litern Mineralwasser, Sirupe und Getränke in den unter­ schiedlichsten Packungsgrössen, denen etwas gemein ist: Sämtliche Flaschen

Michel Charbonnet, was macht Aproz so einzigartig?

sind aus PET, über 30 Prozent gar aus rezykliertem PET­Material. «1991, im gleichen Jahr, als die Sirupproduktion aufgenommen wurde, begann Aproz auch mit der Einführung von PET. Sechs Jahre später waren die schweren Glas­ flaschen abgeschafft», sagt Nathalie Mayoraz. 6900 Cargo­Wagen der SBB brachten 2012 die Aproz­Produkte in die Migros­ Verteilzentralen der ganzen Schweiz. Jeder Wagen wird mit knapp 28 Tonnen beladen, und zwar blitzschnell. Auf der Laderampe geht es zu wie in einem Bienenhaus. Die gelben Hubstap­ ler sausen rein und raus und sorgen so für eine speditive Versorgung. Pünktlich auf die Minute ist das letzte Wagentor geschlossen, und der Zug rollt an. Wenig später fährt er über die Brücke, die Aproz Sources Minérales mit dem Eisenbahnnetz der Schweiz verbindet. Text: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger

Unser Ziel ist es, die Reinheit unserer Mineralwasserquellen durch unser Know­how und unsere Technologie zu bewahren, damit das Aproz­Wasser in seiner natürlichen Qualität aus den Ber­ gen direkt in die Gläser unserer Kunden sprudeln kann. Wo sehen Sie Aproz in zehn Jahren?

Wir möchten unsere Führungsposition auf dem schweizerischen Mineral­ wassermarkt beibehalten und Aproz zu­ sätzlich zum führenden Durststiller in den Schweizer Haushalten machen. Bei unseren Innovationen setzen wir daher verstärkt auf die Entwicklung anderer Getränkearten, mit denen wir immer auch einen Beitrag zur Gesundheit leisten und darüber hinaus die Umwelt schonen wollen.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her.


Diese Woche bei Charles Vögele: 2

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1 Schal 19.95 2 Steppjacke mit abtrennbarer Kapuze 129.– 3 und 4 Strickhandschuhe 14.95 5 5-Pocket-Hose, Baumwolle/Elasthan 59.95 6 Strickmütze 14.95 7 Strickjacke 59.95 8 Tasche 49.95


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2 2-in-1-Blusen-Jacke

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1 und 2 Strickschal 19.95 3 Schal 24.95 4 Pullover, uni 49.95, gemustert 59.95


SAISONKÜCHE 54 |

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SANDRO BROTZ

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NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Eigenkreation statt Diskussion

In der «Rundschau» und der Küche hat er es gern heiss. Wie die Pizza, die Moderator Sandro Brotz fürs Migros-Magazin selbst kreiert hat.

S

ind Sie vom Aff bisse?», wetterte SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli einst auf dem heissen Stuhl der «Rundschau» auf SRF 1. Der Spruch ist mittlerweile Kult und brachte auch den hartnäckigen Fragesteller, Moderator Sandro Brotz, ins mediale Rampenlicht. Seither sind einige Monate vergangen, die Wogen haben sich geglättet, die Affen sind wieder in ihren Käfigen. In Thalwil, der 17 000-SeelenGemeinde am linken Ufer des Zürichsees, öffnet uns Sandro Brotz die Tür zu seiner Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. Gross ist der Mann. Er füllt den Türrahmen ganz aus. In der Höhe, nicht in der Breite. Das war nicht immer so. Noch vor sechs Jahren brachte der 1,94-MeterMann 30 Kilo mehr auf die Waage.

«Meine ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung führten zu Übergewicht», erklärt er sachlich, «und der Rauchstopp natürlich.» Als auch noch Blutdruckprobleme und mahnende Worte seines Arztes dazukamen, galt es ernst: jetzt oder nie. Seither ist der 44-Jährige begeisterter Jogger, startet bei Triathlons und Marathons. Seine Bestzeit am Zürich-Marathon: 3 Stunden, 35 Minuten, 24 Sekunden.

Seit er Vater ist, hat gutes Essen an Bedeutung gewonnen Sport ist das eine — die Umstellung der Essensgewohnheiten das andere. Beides zusammen führt zum Abnehmerfolg. «Und seit ich Vater bin, hat das Essen erst richtig an Bedeutung gewonnen»,

AUFGETISCHT

Sandro Brotz, Moderator der «Rundschau» auf SRF 1

Bild: SRF/Oscar Alessio

In der «Rundschau» sorgt Sandro Brotz seit 2012 für spannende Begegnungen.

Seine journalistische Karriere startete Sandro Brotz (44) 1988 bei der «Vorstadt» und Radio Zürisee. Danach folgten Stationen wie Radio Z, Tele Züri, «Sonntagsblick» und «Der Sonntag». Brotz gehörte zum Gründungsteam von Roger Schawinskis Radio 1, wo er die Redaktion leitete. Seit Juli 2012 moderiert er die Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens. Sandro Brotz lebt getrennt und ist Vater des 9-jährigen Lennox. n Was haben Sie auf Vorrat? Teigwaren, Reis und Wasabi. n Wie oft kochen Sie pro Woche? Praktisch täglich – wenn man Salate dazuzählen darf. Kochen ist für Sie … … etwas, das ich gerne besser könnte, doch mir fehlen dafür Talent und Geduld. Leider. n Was würden Sie nie essen? Kuhaugen! Das hätte ich bei einer Reportage in Kasachstan tun sollen, ich habe mich aber erfolgreich davor drücken können. n Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Würden die noch leben, mit Frank Sinatra oder Mario Comensoli.

Eine selbst gemachte, frische Pizza kann nach Lust und Laune belegt werden.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

SAISONKÜCHE SANDRO BROTZ | 55

Sandro Brotz reibt auf Anregung von «Saisonküche»Köchin Lina Projer frischen Parmesan über die Pizza.

Je nach Mehlsorte und Lagerung braucht das Mehl mehr oder weniger Flüssigkeit.

Die Pizzateigkugeln mit einem feuchten Tuch bedecken und ca. 4 Stunden aufgehen lassen.

Teig dünn auswallen, grosszügig belegen und nach dem Backen den Rohschinken darüber verteilen.


AROMATISCHE MUNTERMACHER.

8.30

Bohnenkaffee, Bio, Fairtrade 500 g

7.40

Espresso Classico Bohnen, UTZ 500 g

8.20

Caruso Imperiale Bohnen, UTZ 500 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

6.50

Exquisito Crema Bohnen, UTZ 500 g

9.–

Premium Espresso De Agostino Bohnen, UTZ* 500 g

10.40

M-Classic Gastronome Bohnen, UTZ* 1 kg

3.50

M-Classic Zaun Bohnen, UTZ 250 g


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013

erklärt Brotz seinem Gast am Herd. Ein leichtes Schmunzeln huscht über das Gesicht von Lina Projer, dann dirigiert die junge «Saisonküche»-Köchin fachmännisch: «Reib doch jetzt bitte etwas Parmesan über die Pizza.» Diesen Trick wenden viele italienische Pizzabäcker an. Der kräftige Parmesan verleiht dem eher etwas langweiligen Mozzarella mehr Pepp. Sandro Brotz tut, wie ihm geheissen. «Später kann ich meinen Sohn Lennox mit einer selbst gemachten Pizza überraschen.» Die blauen Augen des Moderators strahlen, wenn er über Lennox spricht. Der Medienprofi lebt getrennt von seiner Ehefrau, kümmert sich aber fast jedes Wochenende um seinen Sohn: «Ich möchte eine echte Beziehung zu Lennox pflegen, ihn nicht nur alle 14 Tage sehen.» Die Nähe zu seinem Sohn ist ihm wichtig, darum sucht Brotz jetzt auch eine neue, grössere Wohnung in der Umgebung Thalwils. «Dann kommt ihr nochmals vorbei, und ich koche euch Milchreis, das Lieblingsessen von Lennox.»

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SANDRO BROTZ | 57

Pizza à la Brotz

«Kohlenhydrate füllen meine Energiespeicher» Wenn Sandro Brotz nicht gerade Interviewpartner für die «Rundschau»Theke sucht, trifft man ihn auch mal am Wochenmarkt in Zürich-Oerlikon. «Ich liebe es, mit offenen Sinnen durch die Marktstände zu flanieren.» Er schwärmt vom grossen Fischmarkt in Marseille oder der «Boqueria» in Barcelona. «Die Stimmung dort ist einfach super, es riecht exotisch, links und rechts gibts kleine, feine Häppchen.» Die Pizza kommt aus dem Ofen. Nun wird der Rohschinken in mundgerechte Stücke gezupft und grosszügig darüber verteilt. Die Pizza Brotz, eine Eigenkreation des Fernsehmanns, ist geboren. «Mmh, schmeckt herrlich! Und die Kohlenhydrate füllen meine Energiespeicher.» Egal, ob ein Marathon oder Marktspaziergang folgt — Sandro Brotz bleibt nie die Luft weg. Die Sprache schon gar nicht. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Jorma Müller

300 g Mozzarella 40 g Parmesan 250 g Cherrytomaten Mehl zum Auswallen 2 dl Passata di pomodoro 200 g geschnittene Artischocken aus dem Glas, abgetropft Cayennepfeffer 80 g Parmaschinken ¼ Bund Basilikum Für den Teig: 400 g Mehl 100 g Weizengriess 10 g Salz 15 g Hefe 3,75 dl Wasser, lauwarm Mehl zum Bestäuben

ZUBEREITUNG 1. Mehl, Griess und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Eine Mulde formen. Hefe im Wasser auflösen. Flüssigkeit in die Mulde geben. Alles vermischen, zu einem geschmeidigen Teig kneten. Teig in 4 Portionen teilen, zu Kugeln formen. Auf ein mit Klarsichtfolie belegtes Blech legen. Mit Mehl bestäuben und mit einem feuchten Küchentuch zudecken. Ca. 4 Stunden an einem warmen Ort aufgehen lassen. 2. Backofen auf 250 °C Umluft vorheizen. Mozzarella in Scheiben schneiden. Parmesan grob reiben. Tomaten halbieren. Teigkugeln auf wenig Mehl 2 bis 3 mm dick auswallen. Auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen. Teig mit Passata bestreichen, dann mit Mozzarella, Tomaten und Artischocken belegen. Pizzas zum Schluss mit Parmesan bestreuen und mit Cayennepfeffer würzen. 3. Die vier Pizzas in zwei Durchgängen je 12 bis 15 Minuten backen. Rohschinken in mundgerechte Stücke zupfen und auf den Pizzas verteilen. Basilikumblätter von den Stielen zupfen und darübergeben.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 4 Stunden aufgehen lassen + 12–15 Minuten backen Pro Person ca. 41 g Eiweiss 33 g Fett 93 g Kohlenhydrate 3550 kJ/850 kcal


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WEIHNACHTEN

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Es duftet nach Weihnacht Für die schönste Vorfreude aufs Fest der Liebe sorgen selbst gebackene Guetsli, die einen betörenden Duft verströmen. Wie gut, wenn man ein Rezept hat, das Gross und Klein gelingt.

Z

Viele nützliche Tipps, Rezepte und Listen für die entspannte Weihnachtsplanung finden Sie unter www.migros.ch/weihnachten

Reiner Puderzucker, 500 g, Fr. 1.70

Baumnuss-Schoko-Höckli Ergibt ca. 30 Stück

Projektleitung und Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Markus Bertschi, Mirjam Graf (Food); Styling: Mirjam Kaeser, Katja Rey (Food); Hair & Make-up: Vikon Bassil

ur Weihnachtszeit haben sie wieder ihren grossen Auftritt: Mailänderli, Brunsli, Spitzbuben, Chräbeli und all die feinen Guetsli. Sie gehören zum Fest der Liebe wie Samichlaus und Christkind. Dabei hat jede Familie ihre eigenen Rezepte, die vom Grosi über die Mutter bis zu den Enkeln weitergegeben werden. Und die Kleinen lieben es, beim Backen mitzumachen: So lernen sie spielerisch den Umgang mit Küchengeräten oder erfahren so manches über die Verwendung und den Wert von Lebensmitteln. Unsere Weihnachtsguetsli sind so kinderleicht zu formen, dass auch kleine Hände anpacken können. Mühevolles Teigauswallen — das in der Regel erst ältere Kinder beherrschen — entfällt, und beim Ausstechen klebt der Teig auch nicht auf der Arbeitsplatte fest. Unbezahlbar dann die Freude, wenn die kleinen Backmäuse ihre Kreationen noch leicht warm und duftend vom Blech nehmen. Da darf das erste BaumnussSchoko-Höckli gleich direkt in den Mund wandern. Es lohnt sich also, auch an Weihnachten etwas Neues auszuprobieren. Die nächste Generation wird davon ebenfalls profitieren. Garantiert.

160 g Baumnüsse 4 Eier 120 g Butter, weich 60 g Zucker 2 Beutel Vanillinzucker 250 g Mehl ca. 40 g Backschokolade-Würfel

ZUBEREITUNG 1. Nüsse grob hacken. In einen Suppenteller geben. Eier trennen. Eiweiss verrühren und in ein Schüsselchen geben. Butter, Zucker, Vanillinzucker und Eigelb mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Mehl beigeben und rasch zu einem Teig verkneten. Daraus baumnussgrosse Kugeln formen. Im Eiweiss wenden und gut abtropfen lassen. Kugeln in den Nüssen wenden, dabei die Nüsse vorsichtig festdrücken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Mit dem

Patissier Geriebene Zitronenschale*, 20 g, Fr. 1.90

Daumen je eine Vertiefung eindrücken. 30 Minuten kühl stellen. 2. Backofen auf 150 °C vorheizen. Vertiefungen mit Schokoladewürfelchen füllen. Guetsli in der Ofenmitte ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 30 Minuten kühl stellen + ca. 20 Minuten backen Rezept

Patissier Schokoladenpulver*, 400 g, Fr. 4.50

Patissier Pistazien*, grün, gehackt, 25 g, Fr. 2.50 In grösseren Filialen erhältlich


n Innovative Autobranche Was die Hersteller unternehmen, um ihre neuen Modelle möglichst ökologisch zu gestalten. | 60

n Gemeinsame Sache Wie Industrie, Staat und Autofahrer zusammenspannen können, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren. | 81

n Winterfahrtraining Worauf man bei Schnee und Eis achten muss und wie Sie ein Winterfahrtraining im Engadin gewinnen können. | 84

EXTRA Nr. 44 | 28. Oktober 2013

AUTO

Bild: Gerry Nitsch

Sparfuchs am Steuer Mit möglichst wenig Treibstoff möglichst viele Kilometer zurücklegen: Hypermiler Felix Egolf bricht beim Energiesparen auf der Strasse laufend Rekorde. Und gibt Tipps für einen ökonomischen Fahrstil. | 68


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Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MiGros-MaGazin |

InnovatIve autobranche

Gas geben f체r die Umwelt

Die Autoindustrie betreibt einen immensen Aufwand, um ihre Modelle umweltfreundlicher zu machen. In der Schweiz sind rund 100 Neuwagen mit einem Co2-Ausstoss von weniger als 100 Gramm pro Kilometer erh채ltlich. um bis 2020 die von der Eu geforderten 95 Gramm zu erreichen, m체ssen die Hersteller punkto Energieersparnis allerdings weiterhin m채chtig Gas geben.


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MiGros-MaGazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

Visionär: Der ultraleichte VW XL1 soll dank seinem Plug-inHybridantrieb mit 0,9 l/100 km auskommen.

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as Auto der Zukunft muss nicht unbedingt elektrisch, aber sicher sparsam sein. Dies verlangt den Entwicklern derzeit alles ab. Gekämpft wird dabei um jedes Gramm Gewicht und jedes Gramm CO2. Nur so sind die immer schärferen gesetzlichen Richtlinien einzuhalten. Dabei stossen heute 100 moderne Fahrzeuge etwa gleich viele

Abgase aus wie 1970 ein einziges! Der durchschnittliche Verbrennungsmotor emittiert heutzutage zudem etwa 28 Mal weniger schädliches Kohlenstoffmonoxid (CO) als ein Aggregat vor 20 Jahren. Und ein Neuwagen verbraucht aktuell 15 Prozent weniger Sprit als noch vor zehn Jahren. Eigentlich beeindruckende Zahlen. Dennoch gibt die Autoindustrie

ungebrochen mächtig Gas, um ihre Autos auf Sparsamkeit zu trimmen. Denn bis 2020 fordert die EU-Gesetzgebung einen auch für die Schweiz verbindlichen CO2-Flottenausstoss von weniger als 95 Gramm pro Kilometer. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen die Autohersteller auch weiterhin viel investieren.

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Die einleuchtendste Methode, Autos sparsamer zu machen, heisst Abspecken. Je weniger Gewicht ein Motor in Bewegung setzen und halten muss, desto verbrauchsgünstiger arbeitet er. Deshalb ist Leichtbau bei vielen Autoherstellern heute oberstes Gebot. Denn pro 100 Kilogramm weniger Gewicht verbraucht ein Auto pro 100 Kilometer im Schnitt 0,4 Liter weniger Benzin und stösst damit pro Kilometer 8,8 Gramm weniger CO2 aus.

Dank Einsatz von Aluminium 420 Kilogramm eingespart Weiteren Auftrieb erhält die Leichtbaustrategie durch die Elektromobilität. Da Batterien für eine akzeptable Reichweite 200 Kilo und mehr wiegen, muss der Rest der Karosserie der E-Mobile möglichst leicht sein. Jaguar und Land Rover versuchen schon seit Jahren, durch den Einsatz von Aluminium Gewicht zu sparen. Denn neben der guten Formbarkeit kann Alu auch durch eine niedrige Dichte und gleichzeitig Anzeige

hohe Festigkeit glänzen. So schafften es die Briten, die Karosserie ihres Geländeriesen Range Rover um rund 420 Kilo zu erleichtern. Nicht alle Hersteller können oder wollen sich Alu jedoch leisten. Sie setzen daher auf den richtigen Stahl am richtigen Ort. Auf diese Weise gelang es beispielsweise Mazda, den neuen Mazda 3 bis zu 70 Kilo leichter zu machen. Die grösste Gewichtsreduktion erzielt die Industrie aber mit dem Einsatz von Karbon. Aus Luftfahrt und Rennsport ist der hochfeste und mit einer Dichte von

nur 1,6 bis 1,4 Gramm pro Kubikzentimeter auch extrem leichte Stoff längst nicht mehr wegzudenken. Nun findet der schwarze Werkstoff, der rund fünfmal leichter als Stahl ist, auch den Weg in die Grossserienfertigung. Und dies, obwohl die Produktion mit enormem Aufwand und hohen Kosten verbunden ist. So setzt etwa BMW für die Elektround Plug-in-Hybridmodelle der neuen Submarke «i» voll aufs schwarze Gold. Der ab November ab 39 950 Franken erhältliche BMW i3 ist dank zentral


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gerade mal 895 Kilo auf die Waage. Leichtbau funktioniert aber auch ohne Einsatz von Karbon, wie der Schweizer Zulieferer Georg Fischer Automotive beweist. Das Schaffhauser Unternehmen hat ein Stahl-Schwenklager nach dem Vorbild der Natur optimiert und reduzierte so dessen Gewicht um 32 Prozent auf 3,42 Kilo.

Je windschnittiger, desto weniger Spritverbrauch

Das hilft sparen: Leichtbau

Beim Alfa 4C hilft eine gerade mal 65 Kilogramm schwere Fahrgastzelle aus Karbon und Alu, das Gesamtgewicht des Coupés auf 895 Kilogramm zu drücken.

platziertem, flachem Akku und einer darauf verklebten und verschraubten Karbonzelle nur gerade 1250 Kilo schwer. Das macht den Elektro-Vierplätzer mit seinen 170 PS zu einem äusserst agilen Wagen. Auch Alfa Romeo verwendet Karbon, um beim neuen Sportwagen 4C trotz «lediglich» 240 PS das Leistungsgewicht eines Supersportlers zu erzielen. Die Fahrgastzelle des Roadsters ist nur 65 Kilo schwer, und insgesamt bringt der sportliche Italiener (ab November ab 66000 Franken erhältlich)

Wie der Leichtbau ist auch die Aerodynamik längst kein reines Rennsportthema mehr. Denn je windschnittiger das Auto, desto weniger Sprit verbraucht es. Nur schon ein unnötig montierter Skiträger erhöht den Luftwiderstand um ein Drittel. Und weil ab 80 km/h der Luftwiderstand überproportional ansteigt, ist vor allem bei Autobahnfahrten ein tiefer cw-Wert (im Windkanal gemessener Luftwiderstand) gefragt. Neue Modelle verbringen bis zu ihrem Serienstart deshalb Hunderte von Stunden im Windkanal. Moderne Fahrzeuge

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verfügen über einen cw-Wert von rund 0,3 und damit eine Stirnfläche von circa zwei Quadratmetern. Schafft man es, den Luftwiderstand um zehn Prozent zu reduzieren, kann man die CO2-Emissionen um 2,5 Prozent senken. So versucht man bei Oberklassemodellen wie Audi A8, Porsche Cayenne oder Jeep Grand Cherokee durch automatisches Absenken der Karosserie bei höheren Tempi den Luftwiderstand zu verbessern.

Aerodynamik

Die Luft aus den Radkästen führen Da rund ein Drittel des gesamten Luftwiderstands an den Rädern und in den Radkästen entsteht, schuf BMW beim neuen X5 hinter dem Radkasten sogenannte Air Breather (Lüftungsschlitze), durch welche die Luft aus den mächtigen Radkästen des Geländefahrzeugs entweicht und der Luftstrom wie ein Vorhang ohne lästige Verwirbelungen über die Felgen geführt wird. Ob Abrisskanten unter den Rückleuchten (Honda Civic), geglätteter Fahrzeugunterboden (Cadillac CTS) oder sich schliessender Kühlergrill (Opel Insignia) — die Summe der kleinen Aerodynamikänderungen macht den Unterschied. Auch Optimierungen an A-Säule und Seitenspiegel dürften in den nächsten Jahren noch wichtiger werden. Vielleicht wird sich die Fahrzeugform neuer Modelle gar grundsätzlich ändern. Wie zum Beispiel bei VWs Spritsparmobil XL1, das mit Kameras statt Aussenspiegeln und einer Stirnfläche von nur 1,5 Quadratmetern auf einen Luftwiderstandswert von beeindruckenden 0,186 cw kommt. Aber nicht nur wenig Luft-, auch ein tiefer Rollwiderstand hilft beim Sparen. Daher werden heute rollwiderstandsarme Reifen längst nicht mehr nur auf Sparmobile aufgezogen. Per 1. November 2014 verlangt die EU bei Neuwagen gar die Ausrüstung mit Pneus, die einen Rollwiderstand von — je nach Grösse — weniger als acht respektive zwölf Kilo pro Tonne und gleichzeitig nur noch Abrollgeräusche von 70 bis 75 Dezibel aufweisen, was dem Lärmpegel eines Fernsehers entspricht. Diese Werte werden 2017 und 2018 erneut verschärft. Wichtig sind nicht allein die richtigen Gummis, sondern vor allem der richtige Reifendruck. Denn ein Pneu verliert pro Monat drei bis sechs Prozent Luft. Folglich ist man schnell mit zu tiefem Druck und entsprechend höherem Rollwiderstand unterwegs — was nicht nur den Reifenverschleiss, sondern auch den CO2-Ausstoss um bis zu vier Prozent erhöht.

Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MiGros-MaGazin |

Schon kleinste Details wie Lüftungsschlitze hinter dem Radkasten (BMW X5, links) oder Abrisskanten unter den Heckleuchten (Honda Civic, oben) verringern den Luftwiderstand.

Am grössten sind die Optimierungschancen punkto CO2-Ausstoss jedoch bei den herkömmlichen Verbrennungsmotoren, speziell den Benzinern. Obwohl dieses Antriebsprinzip schon 150 Jahre alt ist, sind weiterhin grosse Fortschritte möglich, da heute nur 15 bis 18 Prozent der Energie des Sprits für den Antrieb genutzt werden. Der Rest verpufft ungenutzt. Wichtigste Stichworte für die Verbesserung von Verbrennern sind Direkteinspritzung, Reduzierung des Hubraums (Downsizing) und Aufladung, variabler Ventiltrieb, Reibungsreduktion oder Zylinderabschaltung. Interessant ist vor allem das Downsizing, das — in Kombination mit einer Aufladung (Turbo und/oder Kompressor) sowie variabler Verdichtung — gemäss Studien ein Optimierungspotenzial von bis zu 17 Prozent aufweist. Eine bedeutende Rolle bei der Verringerung der Emissionen kommt auch der Abgasrückführung zu. Durch höhere Verbrennungstemperaturen entstehen

zwar mehr Stickoxide, die jedoch durch den Einsatz von speziellen Filtern oder durch simple Kühlung des zurückgeführten Abgases wieder eliminiert werden.

Auch mit Automaten lässt sich heute sparen Noch vor zehn Jahren galt: Ein Auto mit Automatikgetriebe braucht mehr Treibstoff. Doch die Getriebewandler haben sich gewandelt und konsumieren heute nicht mehr als ein manuelles Getriebe. Im Gegenteil: Gegenüber einem herkömmlichen Handschaltgetriebe lässt sich mit einer modernen Automatik bis zu sieben Prozent sparen. Zudem erhöhen die neusten 9-Stufen-Automaten, wie sie etwa beim Range Rover Evoque zum Einsatz kommen, erst noch den Fahrkomfort. Noch mehr Effizienz beim Schalten versprechen höchstens Doppelkupplungsgetriebe, die ohne Zugkraftunterbrechung die Gänge wechseln. Oder die vor allem bei den Japanern


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(Toyota, Nissan) beliebten stufenlosen CVT-Getriebe. Das grösste Potenzial zur CO2Reduktion der Autos birgt momentan die Elektrifizierung des Antriebs. Zum Beispiel mit einem simplen StoppStart-System, das den Motor beim Ampelstopp automatisch aus- und dann wieder einschaltet. Weitere Sparmethoden eröffnen regeneratives Bremsen, die Elektrifizierung von Nebenaggregaten und die Mild-HybridFahrzeuge mit einer Drehmomentunterstützung durch einen E-Motor beim Beschleunigen sowie einer Rückgewinnung von Bremsenergie.

Plug-in-Hybriden fahren bis zu 50 Kilometer emissionsfrei

Elektrifizierung

Ob Plug-in-Hybrid (Volvo V60, oben) oder reines E-Mobil (Tesla Model S, links): Das grösste Potenzial zur CO2-Reduktion birgt derzeit die Elektrifizierung des Antriebs.

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Vollhybriden können neben der Leistungsunterstützung für den Verbrennungsmotor mit ihrem E-Motor rein elektrisch sogar einige Kilometer zurücklegen. Plug-in-Hybriden wie der Toyota Prius (ab 50 900 Franken), Volvo V60 (ab 71 500 Franken) oder Mitsubishi Outlander PHEV (ab 51 999 Franken) schliesslich, deren Batterien an der Steckdose aufgeladen werden, können rein elektrisch — und somit emissionsfrei — gar bis 50 Kilometer fahren. Mit solchen Fahrzeugen könnten bis zu 25 Prozent CO2 eingespart werden. Doch aufgrund der aufwendigen Technik erhöht sich auch der Preis — wie die drei obgenannten Beispiele zeigen. Daher geht man in Europa bis 2020 von einem eher geringen Marktanteil von


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Diese Modelle stossen unter 100 g/km CO2 aus

Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MiGros-MaGazin |

Kleinwagen: BMW i3

Das bundesamt für energie (bFe) veröffentlicht auf seiner Homepage www.bfe.admin.ch eine Liste mit Autos verschiedener klassen und ihrem CO2-Ausstoss gemäss energieetikette.

Mittelklasse: Renault Fluence Z.E.

Kompaktvans: Peugeot 3008 Hybrid 2.0 HDI

Getriebe

Automatikschaltungen sind heute effizienter als früher, da sie optimal auf den Wirkungsgrad des Motors abgestimmt sind.

Plug-in-Hybriden aus. Das Gleiche gilt für reine Elektrofahrzeuge wie Renault Zoe (ab 24 100 Franken), Tesla Model S (ab 85 900 Franken), Nissan Leaf (27 990 Franken) oder auch die mit RangeExtender bestückten Technikzwillinge Opel Ampera (ab 46 900 Franken) und Chevrolet Volt (ab 48 500 Franken). Sie bieten dank ihrer spontanen Beschleunigung viel Spass und stossen lokal kein CO2 aus. Doch solange ihr Strom nicht ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen stammt und die Tankstelleninfrastruktur für E-Mobile nicht massiv verbessert wird, werden sie weiterhin ein Nischendasein fristen. Wie stark sich die Autoindustrie im Moment abmüht, ihre Fahrzeuge sparsamer und umweltschonender zu machen, verdeutlichen auch die allein im letzten Jahr angemeldeten 9541 Patente für technische Neuerungen. Zwei Dinge kann aber auch die Autobranche nicht ändern: Das Fahr- (siehe auch Seite 68) und das Kaufverhalten der Konsumenten. Stossen die Sparmobile bei Schweizerinnen und Schweizern nicht auf grösseren Anklang und kauft man hierzulande weiterhin lieber leistungsstärkere Modelle mit Allradantrieb, werden die 95 Gramm pro Kilometer CO2 trotz aller Verbesserungen kaum zu erreichen sein. Text: Jürg A. Stettler

Top Ten Kleinwagen 1. bMW i3 2. renault Zoe 3. bMW i3 re 4. toyota Yaris 1.5 VVt-i Hybrid 5. kia rio 1.1 CrDi 6. Lancia Ypsilon 0.9 twin Air CNG 7. Ford Fiesta 1.6 tDCi eco 8. VW Polo 1.2 tDI blueMotion 9. Citroën C3/DS3 1.4 HDI 10. Peugeot 208 1.4 e-HDi

Verbrauch 12,9 kWh/100 km 16,3 kWh/100 km 0,6 l + 11.5 kWh /100 km 3,5 l/100 km 3,2 l/100 km 4,8 m3/100 km 3,3 l/100 km 3,3 l/100 km 3,4 l/100 km 3,4 l/100 km

CO2-Ausstoss 0 g/km 0 g/km 13 g/km 79 g/km 85 g/km 86 g/km 87 g/km 87 g/km 87 g/km 87 g/km

Antrieb elektrisch elektrisch elektrisch/benzin benzin/elektrisch Diesel benzin/erdgas Diesel Diesel Diesel Diesel

Top Ten Mittelklasse 1. renault Fluence Z.e. 2. Citroën C-Zero 3. Volvo V60 D6 AWD Hybrid 4. toyota Prius 1.8 VVt-i Plug-in Hybrid 5. toyota Prius 1.8 16V HSD 6. Peugeot 508 2.0 HDI HYbrid4 7. VW Jetta 1.4 tSI Hybrid 8. Opel Insignia 2.0 CDtI ecoFlex 9. Skoda Ocatvia 1.6 tDI 10. Lexus IS 300h

14,1 kWh/100 km 12,6 kWh/100 km 1,8 l/100 km 2,1 l/100 km 3,9 l/100 km 3,6 l/100 km 4,1 l/100 km 3,7 l/100 km 3,8 l/100 km 4,3 l/100 km

0 g/km 0 g/km 48 g/km 49 g/km 89 g/km 95 g/km 95 g/km 99 g/km 99 g/km 99 g/km

elektrisch elektrisch Diesel/elektrisch benzin/elektrisch benzin/elektrisch Diesel/elektrisch benzin/elektrisch Diesel Diesel benzin/elektrisch

Top Vier Kompaktvans/Minivans 1. Peugeot 3008 Hybrid 2.0 HDI 2. Nissan Note 1.5 dCi 3. toyota Prius+ 1.8 16V VVt-i HSD 4. Mercedes b-klasse 180 CDI

3,4 l/100 km 3,6 l/100 km 4,1 l/100 km 3,8 l/100 km

88 g/km 92 g/km 96 g/km 98 g/km

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Quelle: www.bfe.admin.ch, Stand: September 2013

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EXTRA 68 |

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Auto

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Egal ob Benzin oder Strom: Hypermiler Felix Egolf fährt damit so weit wie kaum ein anderer.

Meilenweit mit wenig Most

Swiss-Pilot Felix Egolf spart beim Autofahren leidenschaftlich gerne Sprit oder Strom. Für den sogenannten Hypermiler wird das Reduzieren des Energieverbrauchs gar zum sportlichen Wettbewerb.

B

ei der Entwicklung neuer Autos legen die Hersteller ihre Priorität mit immer neuen technischen Finessen auf einen möglichst geringen Verbrauch (siehe Seite 60). Dennoch liegt das grösste Sparpotenzial weiterhin beim Fahrer selbst. Ohne vorausschauende Fahrweise und mit Bleifuss bleiben selbst Autos mit modernsten Verbrennungsantrieben Spritsäufer. Was man mit einer optimalen Sparfahrweise erreichen kann, demonstrieren Sparfüchse — sogenannte Hypermiler — wie Felix Egolf. Der 56-jährige Swiss-Pilot hat sich das Spritsparen zur Passion gemacht. «Es begann vor rund 30 Jahren. Ich besass einen Porsche und fuhr gerne schnell», erinnert sich Egolf. Doch Bussen und Frust häuften sich, und der Porsche wich einem vernünftigeren VW Golf. «Nun musste eine neue Herausforderung her», erzählt er. «Ich entdeckte das sparsame Fahren und

begann, vor allem an meinem Fahrstil zu feilen. Bald war mein Ehrgeiz geweckt.» Der Hypermiler erklärt seine Leidenschaft so: «Wenn ich sparsam fahre, brauche ich nicht nur weniger Sprit, sondern komme auch entspannter ans Ziel. Ich kann dabei ans Limit gehen, ohne Gesetze zu brechen.»

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im vorausschauenden Fahrstil Ans Limit gehen bedeutet für einen Hypermiler, möglichst viele Kilometer mit nur einer Tankfüllung zurückzulegen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der entsprechenden Fahrweise. «Vorausschauend fahren, Tempo anpassen und die Route geschickt wählen — so hält man den Verbrauch tief», meint der Experte. Klingt simpel, doch die Resultate verblüffen. «Mit meinem VW Golf Cabrio, Jahrgang 1999, habe ich eben einen neuen Rekord erreicht», sagt Egolf

Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

Hypermiler

EXTRA

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Auto | 77

«Vorausschauend fahren, Tempo anpassen, die Route geschickt wählen – so hält man den Verbrauch tief.»

Felix Egolf straft jede Reichweitenanzeige Lüge: Mit dem E-Mobil Nissan Leaf schaffte er mit einer einzigen Akkuladung mehr Kilometer, als Nissan offiziell angibt.

Hinter der Klappe an der Front des Nissan Leaf verbergen sich die Anschlüsse für die normale sowie die Schnellladung (links und oben).


EXTRA 78 |

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Auto

stolz. Mit einer Tankfüllung von 49 Litern legte er 1642 Kilometer zurück. Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von nur 2,99 Litern. Die Werksangabe für dieses Auto liegt bei 5,2 Litern. Wohlgemerkt: Diesen Verbrauch erreichte Egolf im Alltag. «Ich fahre oft den gleichen Weg zum Flughafen und wieder nach Hause. So kann ich mich auf identischer Strecke immer wieder neu herausfordern.»

Auch bei Elektroautos lässt sich Energie sparen Egolf hat schon für diverse Autohersteller Rekordfahrten absolviert. So fuhr er mit einem Volvo V50 DRIVe von Zürich nach Göteborg in Schweden. 1625 Kilometer, ohne nachzutanken. Im Mitsubishi ASX schaffte er bei einem Verbrauch von 3,67 l/100 km gar 1857 Kilometer; er blieb damit über einen Liter unter der offiziellen Werksangabe. Obwohl es bei modernen Fahrzeugen und den im Labor ermittelten Werksverbräuchen immer schwieriger wird Anzeige

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— möglich ist es also, diese Werte mit entsprechender Fahrweise zu erreichen oder gar zu unterbieten. Apropos moderne Autos: Kann man auch mit E-Mobilen «hypermilern»? «Natürlich. Die Tricks sind grundsätzlich dieselben. Das optimale Tempo liegt dort allerdings bei rund 30 km/h, also muss man hohe Geschwindigkeiten erst recht vermeiden. Zudem kann man beim Bremsen viel Energie zurückgewinnen», meint Egolf, der mit einem Nissan Leaf den Rekord von 218 Kilometern mit einer einzigen Batterieladung aufstellte (Werksangabe: 199 km). Damit ist Felix Egolf in der automobilen Zukunft angekommen. Doch was ist für einen Hypermiler die allergrösste Herausforderung? «Es gibt einen Weltrekord für die Weltumrundung mit nur 26 Betankungen. Den möchte ich unterbieten.» Und sein grösster Wunsch: «Ich warte sehnsüchtig auf den neuen VW E-Golf», schmunzelt Egolf. Nomen est omen. Texte: Philipp Aeberli Bilder: Gerry Nitsch

Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Herausforderung im Alltag: Felix Egolf versucht laufend, seine Verbrauchsrekorde zu unterbieten.


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EXTRA

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Auto | 79

Spartipps von Profi Felix Egolf

«Wenn ich sparsam fahre, komme ich entspannter ans Ziel.»

n Tempo null: Motor aus. Ein Auto ist zum Fahren da. Warum soll es Benzin verbrauchen, wenn es steht? Den Motor kann man schon beim Heranrollen abstellen. Je früher, desto mehr Sprit spart man. Die Zündung muss aber an bleiben, damit Lenkung, Bremskraftverstärker und Licht funktionieren. n Im höchstmöglichen Gang fahren und Tempo anpassen. Tiefe Drehzahl heisst tiefer Verbrauch. Sie können beim Hochschalten ruhig Gänge überspringen. Hohes Tempo treibt den Verbrauch in die Höhe. Bei einem Verbrennungsmotor liegt das optimale Tempo bei rund 80 km/h, man muss

auf der Autobahn nicht zwingend Tempo 120 fahren. n Gleiten statt hetzen. Planen Sie Reserven ein. So sind Sie entspannter unterwegs, das erleichtert vorausschauendes Fahren. Viel Abstand halten, frühzeitig vom Gas gehen statt spät bremsen. Den Weg durch einen Kreisverkehr frühzeitig planen. So kann man den Schwung optimal nutzen. Und: Wer Reserven einplant, kann noch einen Zacken zulegen, wenns doch mal knapp wird. n Kürzeste, nicht schnellste Strecke wählen. Der einfachste Weg, Sprit zu sparen. Ausserdem sieht man so mehr von der

Umgebung. Das kann man natürlich auf die Spitze treiben: Wer genau weiss, wo man im Parkhaus freie Plätze findet, kann diese auf Anhieb ansteuern. So erspart man sich langes Suchen. n Weitere Dinge, die ins Gewicht fallen. Unnötiger Ballast oder Skiträger erhöhen den Verbrauch (35 Kilo mehr machen rund 0,1 l/100 km aus). Benützen Sie die Klimaanlage nur, wenn es wirklich nötig ist. Auch die Wartung des Autos ist wichtig. Zu tiefer Reifenluftdruck bedeutet mehr Rollwiderstand. Sie können den Luftdruck bis circa zehn Prozent über die Herstellerangabe erhöhen.

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Gemeinsame sache

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Angaben zur Energieeffizienz sind mit Vorsicht zu geniessen. Oft weicht der Realvom Normverbrauch stark ab.

Mit vereinten Kräften Moderne Autos sollen leise sein, wenig Energie verbrauchen, keine giftigen Schadstoffe ausstossen und das Klima nicht weiter anheizen. um all dies zu kombinieren, braucht es laut umweltberater Kurt Egli die Industrie, den Staat — aber auch uns Autofahrer.

U

m alle Ansprüche an ein modernes Auto unter einen Hut zu bringen, unternimmt die Autobranche viel, gerät dabei aber immer öfter in Zielkonflikte. Beispiel: Um ein Auto leise zu machen, muss es besser gedämmt werden. Das erhöht aber das Gewicht — und folglich den Verbrauch. Oder: Um die Verbrauchswerte weiter zu senken, setzt die Industrie verstärkt auf Benzinmotoren mit Direkteinspritzung. Diese reduzieren den Verbrauch zwar deutlich, steigern aber den Ausstoss ultrafeiner, gesundheitsschädigender Partikel. Immerhin: Da der Gesetzgeber für solche Motoren ab 2017 einen strengeren Grenzwert vorschreibt, und auch Dieselmotoren ab 2015 ihre Stickoxidemissionen nochmals massiv reduzieren müssen, sind Personenwagen danach praktisch sauber. Ihre ausgeklügelten Abgasbehandlungsanlagen (Katalysator, Russpartikelfilter) senken den Ausstoss der giftigen Stoffe auf ein kaum noch messbares Niveau. Bleibt die Herausforderung der Verbrauchssenkung. Der Klimagasausstoss ist bei Autos mit Verbrennungsmotor nämlich direkt mit dem

Energieverbrauch gekoppelt. Klimaschutz hilft demnach automatisch, den Energiehunger des Autoverkehrs einzudämmen. Deshalb muss bis 2015 der Durchschnitt aller Neuwagen auf einen CO2-Ausstoss von 130 Gramm pro Kilometer sinken, bis zum Jahr 2020 gar auf 95 Gramm (Stand heute: 151 Gramm). Das sind die Werkzeuge von Industrie und Staat zur Reduktion des Verbrauchs.

Kleine Autos kommen bei der Energieetikette schlecht weg Was aber kann der umweltbewusste Konsument tun? Sich beim Autokauf an der Energieeffizienzetikette orientieren? Das ist leider nicht so einfach. Trotz oft guter CO2-Werte landen viele moderne Autos in einer schlechten Kategorie. Der Grund liegt beim ökologisch fragwürdigen Aufbau der Energieetikette. Beurteilt wird dort nicht der Energieverbrauch an sich, sondern relativiert zum Gewicht. Das heisst, schwere Autos werden bevorzugt, leichte Modelle wie etwa der Smart Fortwo (Energieeffizienz C) unsinnigerweise bestraft. Auch die in Prospekten angegebenen Verbrauchsangaben muss man mit Vorsicht geniessen,

Kurt Egli, Umweltberater

«Richtige Sparer satteln bei Kurzstrecken aufs Velo um.»

weil sie im realitätsfernen Normzyklus auf dem Prüfstand ermittelt werden. Im Schnitt weicht der Real- vom Normverbrauch um 27 Prozent nach oben ab. Dieser Effekt gilt verschärft für die laut Werksangaben besonders sparsamen Modelle. Denn diesen eher leistungsschwachen Autos wird im Zyklus kaum, im Alltag aber häufig die volle Leistung abverlangt. Wer beim Fahren sparen will, macht dies mit konsequenter Eco-Drive-Technik. Hypermiler genannte Sparfüchse füllen zu diesem Thema ganze Internetforen mit Spartipps (siehe auch Seite 68). Oder: Man überlegt sich vor jeder Fahrt, ob man dafür das Auto braucht. Rund ein Drittel aller Autofahrten sind kürzer als drei Kilometer. Richtige Sparchampions satteln daher für solche Kurzstrecken aufs Velo um. Text: Kurt Egli

Kurt Egli (53) ist Raumplaner und führt in Winterthur ZH ein unabhängiges Büro für Umweltberatung mit Schwerpunkt Verkehr. Er ist Vorstandsmitglied von Pro Velo Schweiz und Projektleiter der Auto-Umweltliste des Verkehrsclubs der Schweiz.


PUBLIREPORTAGE

Reisen in der ersten Klasse.

Markante Ästhetik, starke Persönlichkeit, ein noch attraktiveres Innenraumambiente – der neue Citroën Grand C4 Picasso verbreitet Loft-Atmosphäre, die die ganze Familie in behaglicher Stimmung zum Reisen einlädt. Seine besonders sparsamen Motoren entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Nach Einführung des Citroën C4 Picasso im Sommer wird nun der neue Citroën Grand C4 Picasso lanciert. Denken Sie nur nicht, dass es sich dabei lediglich um eine vergrösserte Version des neuen C4 Picasso handelt. Schon in der äusseren Gestaltung hebt sich der Citroën Grand C4 Picasso deutlich vom C4 Picasso ab, zum einen durch die neu inszenierte Frontpartie mit dem lang gezogenen Doppelwinkel, der die LED-Tagfahrleuchten umrandet, zum anderen durch seine Dachbögen als Seitensignatur und die LED-Rückleuchten mit 3D-Effekt.

Bleibt die Tatsache, dass es nicht allein auf die Ästhetik ankommt.

I

m neuen, mit allem gewünschten Komfort ausgestatteten Citroën Grand C4 Picasso können Sie unbesorgt die ganze Familie in einem angenehmen und geräumigen Interieur mit auf die Reise nehmen. Mit seinen sieben vollwertigen Sitzplätzen bestätigt der neue Citroën Grand C4 Picasso seine familienfreundliche Konzeption. Technisch gesehen tritt die neue modulare Plattform EMP2 als zentraler Faktor auf. Anders gesagt ermöglicht es die von den

An Bord werden die Mitreisenden vom hellen und freundlichen Innenraum und der serienmässigen Weitwinkel-Panorama-Frontscheibe begeistert sein. Ein grossflächig verglastes Panoramadach ist als Option erhältlich. Gibt es eine schönere Art, das Reisen zu geniessen? Der erstklassige Komfort hält einem Vergleich mit bequemem

Citroën-Ingenieuren entwickelte Fahrzeuggrundstruktur, einen Familien-Van zu produzieren, der bei identischen Abmessungen mit einem deutlich höheren Platzangebot aufwartet. So gelingt es dem neuen Citroën Grand C4 Picasso, bei Beibehaltung der Gesamtlänge der Vorgängergeneration, mehr Raum und verbesserte Variabilität zu bieten. Damit tritt er in seiner Kategorie als Referenz für das Platzangebot auf den hinteren Sitzreihen auf.

Wohnmobiliar durchaus stand. Ganz zu schweigen von dem Wohlgefühl, in der zweiten Sitzreihe auf einem der drei Einzelsitze Platz nehmen zu können. Sowohl die Sitzfläche als auch die Neigung der Rückenlehne sind verstellbar. Dank der dritten umklapparen Sitzreihe können bis zu sieben Personen bequem reisen.


100 % digital, 100 % taktil Werfen wir doch noch einen Blick auf das Armaturenbrett und die beiden Bildschirme: Über einen 7-Zoll-Touchscreen lassen sich alle wichtigen Fahrzeugfunktionen wie Klimaanlage, Radio, Navigation, Telefon usw. mühelos bedienen, während der 12-Zoll-HD-Touchscreen sämtliche Fahrinformationen übersichtlich anzeigt.

Auch bei den Fahreigenschaften trumpft der neue Citroën Grand C4 Picasso und bringt den Beweis, dass eine familienfreundliche Grossraumlimousine keineswegs Abstriche in Bezug auf Fahrqualität, Komfort und Fahrfreude machen muss. Zumal hochentwickelte Elektroniksysteme für optimale Sicherheit sorgen, wie zum Beispiel: aktiver Geschwindigkeitsregler, Parksensoren, Kollisionsvermeidungssystem, Spurassistent, aktiver Sicherheitsgurt und Totwinkelüberwachung. Der neue Citroën Grand C4 Picasso bietet im Alltag innovative nützliche Funktionen wie das Park-Assist-System, das Sie bei der Suche nach einem Parkplatz unterstützt und das Einparkmanöver selbständig durchführt. Sie müssen nur noch Gas geben oder bremsen.

U

nter der Motorhaube haben Benziner- und Dieselmotoren einen gemeinsamen Nenner: geringen Treibstoffverbrauch und verminderte CO 2 - Emissionen. Die Citroën-Ingenieure haben zur Erreichung ihrer Ziele das Gesamtgewicht des Citroën Grand C4 Picasso um rund hundert Kilo verringert. Mit dem Ergebnis, dass die CO 2 - Emissionen um 30 Gramm und der Verbrauch um mehr als einen Liter pro 100 Kilometer gesenkt werden konnten. Ihre ehrgeizigen Bestre-

bungen gehen jedoch noch weiter: Der Citroën Grand C4 Picasso ist als erstes Citroën-Modell mit dem neuen «BlueHDi-Motor» ausgestattet, der sogar den strengen Euro-6-Normen gerecht wird. Trotz seiner 150 PS ist es gelungen, die CO 2- Emissionen auf 110 Gramm zu drosseln, womit der «BlueHDi» einen neuen Rekord in seiner Kategorie aufstellt und die Vorreiterposition von Citroën erneut bestätigt. Nebenbei sei noch erwähnt, dass alle Diesel-Motoren des Citroën Grand C4 Picasso mit dem Stop&Start-System ausgestattet sind.

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Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Winterfahrtraining

Wir wünschen einen guten Rutsch

Ein Winterfahrtraining ist Ihr ticket zum Erkennen und Beherrschen prekärer Situationen auf Eis und Schnee. Gewinnen Sie mit dem Migros-Magazin und Subaru einen Fahrkurs im Engadin!

W

er schleudert, kommt nicht ins Schleudern: Winterfahrtrainings sind die einzige gefahrlose Gelegenheit, richtiges Fahren auf winterlicher Unterlage zu erlernen. Und das erst noch mit viel Spass an der Sache. Sicheres Rutschen macht richtig Laune — und die Übung in der kleinen Gruppe und mit erfahrenen Instruktoren viele Fahrer zu Pistenmeistern. Zu einem Winterfahrtraining gehören Theorie, Praxis im Bremsen, Slalom,

Ausweichen und Lenken sowie das Fahren mit und ohne Fahrhilfen. Zu den Highlights des Trainings zählt, das eigene Auto ausser Kontrolle zu erleben. Hier erfährt man, welche Kräfte bereits bei geringen Tempi wirken, wie unfassbar lang ein Bremsweg wird, dass elektronische Hilfen gegen die Physik machtlos sind und es am Ende am Fahrer liegt, Gefahren zu erkennen — und zu wissen, was im Notfall zu tun ist. Texte: Timothy Pfannkuchen

Keine elektronische Fahrhilfe ersetzt im Ernstfall den Fahrer.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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Auto | 85

Die besten Gummis Die beste Hilfe beim kaufentscheid von Winterpneus bieten reifentests wie jener des tCS (www.tcs.ch). Doch auch sonst gilt es, ein paar kleine regeln zu beachten: n Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter, doch bereits unter 4 Millimetern sollte man wechseln. n Finger weg von Superbilligpneus! Manch neuer Sparreifen bremst schlechter als ein halb abgefahrener guter reifen. Wo ein Auto mit guten reifen nach der Vollbremsung aus tempo 80 steht, rauscht das mit schlech­ ten Pneus mit 50 km/h ins Hindernis. n beachten Sie die DOt­Nummer. Die Ziffer auf dem Pneu verweist auf das Herstell­ datum. 5010 etwa steht für Woche 50 im Jahr 2010. Älter als drei Jahre sollten Pneus nicht sein. n keine Allwetterpneus kaufen! Sie sind grundsätzlich nur schlechtere Winterreifen. n Falls Sie Pneus aus dem Vorjahr aufziehen, müssen – unabhängig vom Antrieb (Front, Heck, 4 x 4) – jene mit mehr restprofil nach hinten. Sie geben dem Auto richtungsstabilität.

Zu gewinnen: Auf Muottas Muragl übernachten und am nächsten Tag mit einem Subaru auf Schleuderkurs gehen.

Mit dem Migros-Magazin und Subaru gratis schleudern Gewinnen Sie eines von fünf Winterfahrtrainings für zwei Personen mit Übernachtung im romantischen Engadin! kommen Sie in einer der schönsten Gegenden der Schweiz ins Schleudern: Migros­Magazin und 4 x 4­experte Subaru verlosen fünf Gratis-Subaru-Wintertrainings samt Übernachtung inklusive Frühstück für je zwei Personen. Wert: je rund 1000 Franken. Das Programm des Winterfahrtrainings: Sie reisen individuell nach Samedan Gr und übernachten von Donnerstag, 2., auf Freitag, 3. Januar 2014, samt begleitperson im Doppelzimmer im Romantikhotel Muottas Muragl auf 2456 Meter über Meer! Am Freitag, 3. Januar 2014, nehmen Sie von 8:30 bis circa 16 Uhr auf dem Fahrsicherheitsgelände «Cho d’Punt» an einem Winterfahrtraining von Subaru teil – wofür Sie vor Ort aus verschiedenen Fahrzeugen der Subaru­Palette wählen können. Das Mittagessen ist dabei inbegriffen.

Immer mit der Ruhe ein Fahrtraining ist unersetzlich, aber diese tipps helfen beim Fahren auf eis und Schnee: n Nehmen Sie sich viel Zeit, fahren Sie vorausschauend, gleitend und gelassen. Das senkt auch den Spritverbrauch. Vermeiden Sie hektisches Lenken, hartes bremsen und Vollgas. n Halten Sie viel Abstand. Als Faustregel gilt: rechnen Sie mit dem dreifachen bremsweg. n rutscht Ihr Auto über die Vorderräder weg (Untersteuern): Auskuppeln und Gas weg, bis die Vorderräder greifen. Nicht noch stärker einlenken, lieber etwas weniger. bricht das Heck aus (Übersteuern): Gegen­ lenken (aber nicht zu stark), Gas weg und auskuppeln. Aber: Im Zweifelsfall statt langer korrekturversuche voll in die bremse, um schnell tempo abzubauen.

www.migrosmagazin.ch

GEwINNEN SIE ONLINE teilnahme und teilnahmebedingungen unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff. teilnahmeschluss ist So, 3. 11. 2013, 24 Uhr.

Üben leicht gemacht: Eine kleine Auswahl an Anbietern von Winterfahrtrainings Neben freien Anbietern veranstalten viele Autohersteller trainings mit dem eigenen Auto (ab etwa 300 Franken für eintageskurse). teurere kurse werden oft mit Werksfahr­ zeugen absolviert. So bei edelmarken wie bMW, aber auch bei Mitsubishi, wo eine Übernachtung im Preis inbegriffen ist. Übrigens: Für bis 30­Jährige gibt es je nach kurs bis zu 100 Franken Zuschuss vom Fonds für Verkehrssicherheit (www.vsr.ch).

Anbieter Driving Center Schweiz Mitsubishi Skoda Subaru Suzuki tCS training & events VW

Ort des Winterfahrtrainings Zernez Gr Gstaad be Ambri tI, bourg­St­Pierre VS Samedan Gr Zernez Gr St. Stephan be, Zernez Gr, bourg­St­Pierre VS Ambri tI, bourg­St­Pierre VS

* Für TCS-Mitglieder ab 310 Franken

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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CHOCOLAt FREY | 89

Kein Fest ohne Kugel Die Stars an Weihnachten: Frey-Schokoladekugeln bereichern die Festtage mit einer süssen Extraportion Glanz – und dies in sechs Varianten.

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Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Produkte von Chocolat Frey.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

Die An

fänge

Bild: iStockphoto

Brasilien

! Die Anfänge 1925 umfasste das Migros-Sortiment Kaffee, Zucker, Reis, Teigwaren, Kokosfett und Seife. ! Brasilien Das Kaffee-Knowhow sammelten die Duttweilers in Südamerika. 1923 bis 1924 versuchten sie sich als Kaffeebauern. ! Der Erfolg Gute Qualität bei tiefen Preisen: Das ist seit eh und je die Grundidee und das Erfolgsgeheimnis der Migros. ! Kaffee im Test Der Chef persönlich testete jeweils die verschiedenen Kaffeequalitäten im Büro am Zürcher Limmatplatz. " Noblesse Oro, 200 g, Fr. 10.50 " Caruso Imperiale, Bohnen, 500 g, Fr. 8.20 " Delizio Espresso classico, 12 Kapseln, 72 g, Fr. 5.10

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Der Erfolg

Kaffee im Test

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K

affee ist ein Migros-Produkt der ersten Stunde. Heute reicht das Sortiment vom Instantkaffee über diverse milde und kräftige Bohnenmischungen aus Lateinamerika, Afrika oder Asien bis hin zu aromatisierten Spezialitäten für die Kapselmaschine. Und all dies

zu ausgesprochen attraktiven Preisen. Das passt, denn die Schweiz ist eine Nation von Kaffeetrinkern: Fast drei Tassen pro Tag trinken die Schweizer — Männer konsumieren dabei mit 3,1 Tassen etwas mehr als Frauen mit 2,7. Mit neun Kilogramm pro Jahr

und Kopf mischt die Schweiz in Sachen Konsum mit den Skandinaviern ganz vorne mit. Seit 2010 sind 90 Prozent des MigrosKaffeesortiments UTZ-zertifiziert; das Label steht für einen umwelt- und sozialverträglichen Kaffeeanbau. Auch dies eine Pionierleistung. Text: Dora Horvath

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KAFFEE | 91


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SCHAuFENStER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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ARMANdO dE ANGELIS | 93

Buon Appetito!

Bild: Oliver Bartenschlager, Styling: Carla Kiefer

Die Frischteigwaren von Armando De Angelis werden traditionsgemäss nach alten italienischen Familienrezepten hergestellt – aus erlesenen Zutaten und mit viel Leidenschaft.

Die ArmandoDe-Angelis-Pasta ist in der ganzen Schweiz in grösseren Filialen erhältlich.

D

er Name Armando De Angelis lässt auf einen Star schliessen. Nicht weit gefehlt: Die gleichnamigen Pastagerichte haben tatsächlich Starqualitäten. Hinter dem Namen steht der Besitzer einer traditionsreichen Produktionsstätte für Frischteigwaren in der Nähe von Verona (I). Ein Familienbetrieb, der seit über 30 Jahren Pasta herstellt und heute gegen 90 Mitarbeiter beschäftigt. Die Pasta aus dem Hause Armando De Angelis wird

mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Eiern hergestellt, damit der Teig weich und geschmeidig wird. Für die Füllung verwendet der Hersteller nur erstklassige Rohware. Da die Pasta schonend über Dampf vorgegart ist, braucht man sie zu Hause nur noch für kurze Zeit im heissen Wasser ziehen zu lassen. Danach serviert man die Pasta am besten mit etwas Olivenöl, frischen Cherrytomaten und Parmesan. Text: Heidi Bacchilega

Armando De Angelis Sacchettini allo Speck, 250 g, Fr. 5.90

Armando De Angelis Tortellini al Prosciutto Crudo, 250 g, Fr. 5.90

Armando De Angelis Tortelli ai Funghi Porcini, 250 g, Fr. 5.90

Armando De Angelis Tortelli alla Ricotta & Spinaci, 250 g, Fr. 5.40


SCHAuFENStER 94 |

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MEGA wIN

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Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

A

Ab einem Einkauf von 20 Franken gibts ein Stickerset à 4 Stück. Die Sticker kleben Sie im Sammelheft ein.

Gewinne mit Nachhaltigkeit: Die Autos fahren in der Energieklasse A

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er träumt nicht vom grossen Gewinn oder einem tollen Fahrzeug? Das Migros-Gewinnspiel Mega Win, das vom 29.Oktober bis 2.Dezember läuft, kann solche Träume wahr machen. Die Gewinnsumme beträgt rund 900 000 Franken und verteilt sich auf 55 energieeffiziente Fahrzeuge. Das Mitmachen ist ganz einfach: Ab einem Einkauf von 20 Franken erhalten Sie an der Kasse eine Karte mit vier Stickern, die Sie im Sammelheft


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SCHAuFENStER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

A A 9 x Toyota Yaris Hybrid im Wert von je 25 300 Franken

4 x Lexus IS 300h F Sport im Wert von je 62 500 Franken

7 x Volvo V60 D2 Family im Wert von je 42 940 Franken

25 x E-Bike Smart im Wert von je 3450 Franken

Der Yaris Hybrid ist sparsam, komfortabel und vielseitig. Ideal, um sich im städtischen Alltag zu bewegen.

Der neue Vollhybrid, der offiziell erst seit diesem Herbst zu kaufen ist, bringt bei top-emissionswerten satte 223 PS auf die Strasse. Für sportliche Fahrten.

Der elegante Sportkombi ist das ideale Alltagsauto zum beispiel für Ausflüge mit kind und kegel.

Mit diesem rasanten e-bike wird der Arbeitsweg zur vergnüglichen Spazierfahrt.

neue Runde Mega Win

Migros ist wieder da – noch grösser, mit noch mehr Preisen. Als Gewinne gibt es Fahrzeuge. Nun können wieder Sticker gesammelt und eingeklebt werden. Viel Glück!

an der dafür vorgesehenen Stelle auf die Fahrzeuge kleben müssen. Eine Gratisteilnahme ist online unter www.migros.ch/megawin möglich. Haben Sie alle Sticker für ein Fahrzeug zusammen, sind Sie glücklicher Gewinner und neuer Besitzer des jeweiligen Fahrzeugs. Das Mega-Win-Gewinnspiel

vom letzten Herbst war ein Grosserfolg. Es wurde gesammelt und geklebt, was das Zeug hielt. Und am Ende wurden sogar mehr Preise verteilt, als geschätzt worden war. Ein Beweis für den grossen Erfolg dieses Gewinnspiels waren auch die zahlreich organisierten Tauschbörsen. Auch dieses Jahr ist wieder ein grosses Sammelfieber zu erwarten, denn diesmal sind die Preise noch viel attraktiver. 20 energieeffiziente Autos können gewonnen werden: vom familienfreundlichen Volvo über den Stadtflitzer von Toyota bis hin zum neuen Lexus für sportliche Freizeitfahrer. Alle drei Autotypen sind ausgezeichnet mit dem Label Energieklasse A, also der besten

Klassifizierung. Die Fahrzeuge sind punkto Treibstoffverbrauch relativ sparsam und stossen somit weniger CO2 aus als durchschnittliche Autos. E-Roller und E-Bikes, die es auch zu gewinnen gibt, sind auf dem neuesten Stand der Technik und erfüllen die höchsten Standards hinsichtlich E-Mobility. Dann nichts wie los: Machen Sie sich gleich auf den Weg, um sich die ersten Sticker zu sichern. Mit etwas Glück sind Sie bald strahlender Besitzer eines energieeffizienten Fahrzeugs. Text: Anna-Katharina Ris

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb finden Sie unter www.migros.ch/megawin

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MEGA wIN | 95


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SCHAUfENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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BLUMENfEIERTAG | 97

Ein Engel für stille Momente

An Allerheiligen schmückt man die Gräber und gedenkt der geliebten Verstorbenen. Die Migros führt für diesen Anlass eine Auswahl an Grabschmuck.

Bild: Daniel Kellenberger

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AllerheiligenGrabkissen, gross, Fr. 29.80

llerheiligen ist ein katholischer Feiertag, an dem man aller Heiligen und Verstorbenen gedenkt: Am 1. November besucht man einen Gottesdienst, um anschliessend in einer Prozession zum Friedhof zu gehen. Dort stattet man den Gräbern der Menschen, die einem am nächsten standen, einen Besuch ab. Gemeinsam wird am Grab gebetet. Die Gestaltung der Ruhestätten beginnt bereits Wochen vor diesem Feiertag. Da es im November schon sehr kalt sein kann mit Temperaturen in der Nacht um den Gefrierpunkt, sollten die Pflanzen zur Grabgestaltung an Allerheiligen winterhart und widerstandsfähig sein. Daneben eignen sich auch Gestecke und Kränze als Grabschmuck. Grabschmuck aus Trockenmaterialien bleibt den ganzen Winter über schön. Trockene Früchte, immergrüne Gehölze, Zapfen und Moos bilden dabei das langlebige Grundgerüst. Herbstblüher wie Erika und Calluna sorgen dafür, dass die Gestecke lange eine schöne Farbe und Frische behalten. Text: Heidi Bacchilega

AllerheiligenGesteck, gross, Fr. 44.80

AllerheiligenGesteck mit Engel dekoriert, Fr. 24.80

AllerheiligenGesteck, Fr. 34.80


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

SCHAuFENStER

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MANELLA | 99

Sanft zur Haut und unerbittlich zum Fett

Zwei neue Produkte ergänzen das Sortiment von Manella. Sie schonen die Hände und reinigen selbst stark verschmutztes Geschirr im Nu.

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ine Spülmaschine gehört in vielen Haushalten zum Standard. Dennochempfiehltessich,Töpfe, feine Gläser, Kristall oder das kostbare Porzellanservice von Hand abzuwaschen. Die Handgeschirrspülmittel von Manella erleichtern einem die Arbeit. Sie haben eine hohe Fettlösekraft, reinigen selbst stark verschmutztes Geschirr und sind dank ihrer pH-neutralen Rezeptur schonend zur Haut. Tenside lassen das Wasser sofort ablaufen, sodass das Geschirr in kürzester Zeit trocknet und glänzt. Zwei spezielle Neuheiten ergänzen das Sortiment. Das Power-Gel-Konzentrat Ultra Active Power + Shine ist das Powerpaket der Manella-Familie und bringt auch stark verschmutzte Pfannen und Töpfe wieder zum Glänzen. Das Gel besitzt die höchste Fettlösekraft. Sein frischer Meeresduft neutralisiert schlechte Gerüche. Bei Manella Style 2 in 1 Hands and Dishes steigt einem ein angenehmer Grapefruitduft in die Nase. Das Spülmittel für Geschirr und Hände ist mild zur Haut, löst aber Fett dennoch zuverlässig und effektiv. Der praktische Pumpverschluss macht die Handhabung ganz unkompliziert. Alle Manella-Handspülmittel sind biologisch gut abbaubar. Ein bis zwei Spritzer reichen bereits aus für einen Abwasch. Text: Dora Horvath

Bild & Styling: Veronika Studer

Manella Power Style 2 in 1 Hands and Dishes, 500 ml, Fr. 3.90

Manella Power Ultra Active Power + Shine, 500 ml, Fr. 3.80


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Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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MILEttE | 101

Wäsche für zarte Babyhaut

Milette-Waschmittel ist mit seiner Rezeptur aus milden Substanzen optimal auf die Bedürfnisse empfindlicher Baby- und Kleinkinderhaut abgestimmt.

Dank hautverträglicher Waschmittel fühlen sich Babys rundum wohl.

Bild: Getty Images

J

ede Mutter will für ihr Baby nur das Beste. Geht es um die empfindliche Babyhaut, kann sie mit der Wahl des richtigen Waschmittels schon viel zum Wohl und Schutz ihres Lieblings beitragen. Die Haut eines Neugeborenen ist noch nicht vollständig entwickelt und bis ins zweite Lebensjahr drei- bis fünfmal dünner als die Erwachsenenhaut. Dadurch ist sie sehr viel durchlässiger, verliert schneller an Feuchtigkeit und ist anfälliger gegenüber äusseren Reizen. Auch Krankheitserreger und Keime können leichter ein-

dringen. Deshalb braucht Babyhaut eine besonders sanfte, liebevolle Pflege. Milette hat ein Waschmittel entwickelt, dessen sorgfältig abgestimmte Inhaltsstoffe für eine gute Hautverträglichkeit sorgen. Die Rezeptur enthält milde waschaktive Substanzen, natürliches Weizenprotein und ein hautverträgliches Parfüm. Das Waschmittel, erhältlich in flüssiger und in Pulverform, ist dermatologisch getestet. Beide Sorten entfernen Flecken schon bei tiefen Temperaturen und schonen das Gewebe. Text: Anette Wolffram Eugster

n Milette Pulver, 1,5 kg/21 Waschgänge, Fr. 13.50 n Milette flüssig, 1,5 l/18 Waschgänge, Fr. 13.50

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Produkte von Milette.


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4 Tage inkl. Bord Halbpension an eise ückr sowie Bus An-/R ab Fr.

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Würzburg–Bamberg Weihnachtlicher Reiterlesmarkt in Rothenburg ■ Zimt, Vanille und Glühwein Ihr Reiseprogramm ■

1. Tag: Schweiz–Würzburg. Anreise mit modernem KomfortReisebus. Ankunft um ca. 15.00 Uhr. Alljährlich findet ein besonders stimmungsvoller Weihnachtsmarkt in der Domstadt Würzburg statt. Um ca. 19 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Rothenburg ob der Tauber. Morgens Bustransfer nach Rothenburg ob der Tauber. Eingebettet in die malerische Kulisse zwischen Rathaus und Kirche ist der Reiterlesmarkt, einer der reizvollsten Weihnachtsmärktes. 3. Tag: Bamberg–Schweiz. Bamberg mit der Altstadt des 1000 Jahre alten Kaiser- und Bischofssitzes zählt seit 1993 zum Weltkulturerbe. Lassen Sie sich vom traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Maximiliansplatz verzaubern oder besuchen Sie den einzigartigen Bamberger Krippenweg. Rückreise in die Schweiz zu Ihren Einsteigeorten. Bamberg–Rothenburg–Würzburg

Reisedaten 2013 Würzburg–Rothenburg–Bamberg: 04.12.-06.12., 12.12.-14.12. Bamberg–Rothenburg–Würzburg: 10.12.-12.12. Preise pro Person Fr. Kabinentyp Sofortpreis 2-Bett-Kabine 15 m2 Hauptdeck 335.– 2-Bett-Kabine 15 m2 Mitteldeck mit frz. Balkon 395.– 2-Bett-Kabine 15 m2 Oberdeck mit frz. Balkon 455.– Unsere Leistungen Fahrt mit Komfort-Reisebus, Schifffahrt in der gebuchten Kabine Halbpension an Bord, Willkommenscocktail Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte Rte 1 / Rte 2 05:30 Burgdorf ! / 05:45 Basel SBB / 06:20 Aarau SBB / 07:00 Baden-Rütihof ! / 07:30 Zürich-Flughafen ! / 07:50 Winterthur-Rosenberg / 08:15 Wil ! ■

Internet Buchungscode

Reise in umgekehrter Richtung

Regensburg–Bamberg Nürnberg, die Weihnachtsstadt Nr. 1 ■ Schönste historische Städte im Lichterglanz Ihr Reiseprogramm ■

1. Tag: Schweiz–Regensburg. Anreise nach Regensburg mit modernem Komfort-Reisebus. Im Mittelpunkt der vorweihnachtlichen Adventszeit steht der Neupfarrplatz, auf dem der romantische Regensburger Christkindlmarkt stattfindet. Um ca. 19 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Nürnberg. Als «das Städtlein aus Holz und Tuch» im Glanz von 1000 Lichtern, präsentiert sich Nürnberg als Weihnachtsstadt Nummer 1! 3. Tag: Bamberg–Schweiz. Lassen Sie sich vom traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Maximiliansplatz verzaubern oder besuchen Sie den einzigartigen Bamberger Krippenweg. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus. Bamberg–Nürnberg–Regensburg Reise in umgekehrter Richtung

Strassburg–Köln

Romantische Rheinlandschaft Rüdesheim mit der grössten Krippe Europas Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Strassburg. Anreise mit modernem KomfortReisebus. Entdecken Sie den Strassburger Weihnachtsmarkt, der mit seiner über vier Jahrhunderte alten Tradition bezaubert. Einschiffung auf die «MS Allegra» und um ca. 16.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Mannheim–(Heidelberg)–Rüdesheim. Von Mannheim aus erfolgt ein Bustransfer nach Heidelberg und entdecken Sie eine der schönsten Städte Deutschlands. Weiterfahrt ins charmante Städtchen Rüdesheim. Der Weihnachtsmarkt erstreckt sich rund um das romantische Herz der Altstadt erstreckt. 3. Tag: Rüdesheim–Köln. Geniessen Sie morgens die romantische Rheinstrecke vorbei an dem sagenumwobenen LoreleyFelsen bis nach Köln. Der Markt am Kölner Dom ist für viele der schönste der Kölner Weihnachtsmärkte, was nicht nur an der grandiosen Kulisse liegt. 4. Tag: Köln–Schweiz. Rückreise in die Schweiz. ■

Reisedaten 2013 Regensburg–Nürnberg–Bamberg: 30.11.–02.12., 08.12.–10.12. Bamberg-Nürnberg-Regensburg: 06.12.–08.12., 14.12.–16.12. Preise pro Person Fr. Kabinentyp Sofortpreis 335.– 2-Bett-Kabine 15 m2 Hauptdeck Doppelkab. 12 m2 Mitteldeck mit frz. Balkon 375.– 2 2-Bett-Kab. 15 m Oberdeck mit frz. Balkon 455.– Wochenendzuschlag Freitag–Sonntag 40.– Unsere Leistungen Fahrt mit Komfort-Reisebus, Schifffahrt in der gebuchten Kabine Halbpension an Bord, Willkommenscocktail Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf ! / 05:45 Basel SBB / 06:20 Aarau SBB / 07:00 Baden-Rütihof ! / 07:30 Zürich-Flughafen ! / 7:50 Winterthur, Rosenberg / 08:15 Wil ! fmereg1 Internet Buchungscode fmebam1 ■

Reisedatum 2013 16.12.–19.12. Preise pro Person Fr. Kabinentyp Sofortpreis 395.– 2-Bett-Kabine 15 m2 Hauptdeck Doppelkabine 12 m2 Mitteldeck mit frz. Balkon 455.– 2 2-Bett-Kabine 15 m Mitteldeck mit frz. Balkon 495.– Doppelkabine 12 m2 Oberdeckdeck mit frz. Balkon 555.– 2-Bett-Kabine 15 m2 Oberdeck mit frz. Balkon 595.– Unsere Leistungen Fahrt mit Komfort-Reisebus, Schifffahrt in der gebuchten Kabine Halbpension an Bord, Willkommenscocktail Erfahrene Mittelthurgau Reiseleitung Abfahrtsorte 06:15 Wil ! / 06:40 Winterthur-Rosenberg / 07:00 Z��rich-Flughafen ! / 07:20 Aarau SBB / 08:00 Zürich-Flughafen / 09:00 Basel SBB Internet falstr2 Buchungscode ■

Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Ausflüge Versicherung Treibstoffzuschlag Schiff ■

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3 Tage inkl. Bord lb Ha pension an eise kr üc -/R An sowie Bus

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SCHAuFENStER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

Schönheit für die Mama Nicht nur die Bedürfnisse der Kleinsten deckt die vielseitige Milette-Pflegelinie ab, auch für Mamas beanspruchte Haut bietet Milette vier hochwertige Produkte an, etwa ein Massageöl oder eine Bodybutter. Während der Schwangerschaft dehnt sich das Bindegewebe, das für die Elastizität der Haut verantwortlich ist. Dies kann zu Rissen in der Unterhaut führen – die Folge sind Schwangerschaftsstreifen. Um die Problemzonen elastisch zu halten, ist tägliche Pflege nötig. Das MiletteMassageöl verbessert die Dehnfähigkeit der Haut; die Bodybutter strafft sie nach der Geburt. Als Famigros-Mitglied profitieren Mütter gleich noch mehr: Milette schenkt Mamis zur Geburt ein mit Milette-Produktmustern prall gefülltes Willkommenspaket. Anmeldung unter: www.famigros.ch/mama

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SCHAUFENSTER 104 |

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FOOD

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NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Spinatchnöpfli mit Gruyère für circa Fr. 7.10

Abendessen für 4 Personen ■ 100 g tiefgekühlten Spinat auftauen und abtropfen lassen. Gut ausdrücken. Circa Fr. –.50 ■ 4 Eier mit dem Spinat fein pürieren. Mit je 150 g Chnöpflimehl und Weissmehl, je 0,4 dl Milch und Wasser, 1⁄2 TL Salz, Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss zu einem Teig schlagen, bis er Blasen wirft. Circa Fr. 3.95 ■ Reichlich Wasser aufkochen, salzen. Teig portionenweise durch ein Chnöpflisieb ins Wasser streichen. Aufkochen. Sobald die Chnöpfli oben schwimmen, mit einer Schaumkelle herausheben. Abtropfen lassen. ■ 2 Zwiebeln in Streifen schneiden. In einer Pfanne mit 1 TL Butter goldbraun dünsten. Chnöpfli mit 125 g geriebenem Gruyère beigeben. Verrühren, bis der Käse geschmolzen ist. Circa Fr. 2.65

Spinatchnöpfli selbst gemacht: Chnöpflimehl, Spinat und Gruyère.

Eisige Küsse für heisse Nächte

Immer gut zu haben: Die Ice-Kisss-PartyGlaceportionen mit einem Überzug aus Milchschokolade. Einfach die gewünschte Anzahl aus dem Tiefkühler nehmen, drei Minuten warten, geniessen, und die Party kann steigen. Ice Kisss Party, tiefgekühlt, 8 Stück, Fr. 4.50

Tea Time Drei Teelöffel Pulver in eine Tasse heisses Wasser geben – fertig. Die limitierte Ice-TeaWinter-Edition mit Schwarztee-Extrakt und schwarzen Johannisbeeren ist reich an Vitamin C, kalt und heiss zu geniessen und passt sogar zu einem Käsefondue. Ice Tea Cassis, 70 g, Fr. 1.10 In grösseren Filialen erhältlich

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Saucen vom Chef Ob Eierschwämmchen-, Trüffelcremeoder Safrancremesauce: Mit der neuen Bon-Chef-Premium-Linie aus erlesenen Zutaten zaubern Sie für Ihre Liebsten in Windeseile ein köstliches Dinner auf den Tisch. Dank ihrer langen Haltbarkeit und der einfachen Zubereitung haben Sie immer die richtige Sauce zu Hause. Bon Chef Premium Eierschwämmchensauce, 39 g, Fr. 2.90 In grösseren Filialen erhältlich

Luftige Verführer Die luftig gefüllten Zitronenküchlein mit hauchdünn glasiertem Boden aus weisser Schokolade sind lange haltbar und werden ohne Farbstoffe, Konservierungsmittel und künstliche Aromen hergestellt. Tradition Petit Gâteau au Citron, 150 g, Fr. 3.50 In grösseren Filialen erhältlich


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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NONFOOD | 105

RAPPENSPALTE

Optimal geschützt Seltsam trendig

Sie stylen Ihre Haare mit Lockenstab oder Glätteisen? Vorsicht, denn bei zu viel Hitze wird die äussere Schutzschicht des Haars angegriffen. Die Formel der neuen Styling-Sprays von Elnett bietet optimalen Hitzeschutz für das Haar. Die Frisur hält drei Tage perfekt. L’Oréal Elnett Hitzeschutz 230°C Styling Spray Glättung, 170 ml, Fr. 9.80

Das It-Girl Bonnie Strange ist für extravagante Frisuren und ihren speziellen Mode- und Schminkstil bekannt. Neben den vier Endless Stay Duo Eyeshadows mit cremiger Textur hat sie für Manhattan neu auch sechs darauf abgestimmte Nagellacke in tollen Trendfarben kreiert. Ein Must für strange Girls! Manhattan Bonnie Strange Nail Polish, diverse Farben, 7 ml, Fr. 5.90 In grösseren Filialen erhältlich

Vom 29. 10. bis 11. 11. 20 Prozent Rabatt auf Elnett- und weitere L’Oréal-Produkte

Dominique Rinderknecht (24) ist die amtierende Miss Schweiz und hat in diesem Jahr auch ihr Studium der Publizistikwissenschaften abgeschlossen. Sie wohnt in Zürich. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Als Aushilfe im Büro meines Vaters.

Leicht und farbig Manhattan bietet neue Lip Tints an. Soft Nude und My Mandarine sind dabei eher natürlich, Red Tulip und So Paris dagegen knallig und farbintensiv. Die Tints kleben nicht, sind leicht und sorgen für ein angenehmes Gefühl auf den Lippen. Manhattan Colour Splash Liquid Lip Tint, diverse Farben, 7 ml, Fr. 6.90 In grösseren Filialen erhältlich

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Mein «Zäcke», ein Stoffmännchen, das meine Grossmutter gemacht hat und für mich einen grossen emotionalen Wert besitzt. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für qualitativ hochwertige Dinge. Lieber nur ein Paar Schuhe statt zwei. Dafür dann aber eines, das sitzt und mir gefällt. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Jene, zu denen mich mein Freund eingeladen hat, als ich noch studierte. Das hätte ich mir damals nie leisten können. Was – ausser Geld – befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Neu rezeptierte Pflegeformel Für die tägliche Pflege trockener und empfindlicher Haut eignet sich die Körpermilch von pH Balance, deren Rezeptur gerade verbessert wurde, besonders gut. Die Körpermilch aus sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffen enthält keine Farbund Konservierungsmittel und weist den hautneutralen pH-Wert von 5,5 auf, der den Säureschutzmantel der Haut stabilisiert. pH Balance Körpermilch, 250 ml, Fr. 5.–

Glücksbringer, Bank- und Krankenkassenkarte, Führerschein und Visitenkärtchen. Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für ein Festmahl mit meinen Liebsten.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Das geplante Museum von Roman Güttinger, der die europaweit grösste Sammlung von Filmrequisiten besitzt. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Liebe, Glück und vollkommene Gesundheit. Interview: Remo Lütolf


VITAMINSCHUB.

2.40

2.90

2.20

2.50

Blondorangen Südafrika, per kg

Granatapfel Israel, pro Stück

2.60

Mandarinen Satsumas Spanien, per kg

3.80

Papaya Brasilien, pro Stück

Genossenschaft Migros Zürich ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 29.10. BIS 4.11.2013 ODER SOLANGE VORRAT

Mango Brasilien/Spanien, pro Stück

Grapefruit rosafleischig Südafrika, per kg

4.90

Kaki Italien, per kg


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

MIGROS ZÜRICH | 107

Das Bioprodukt der Woche Jeder mag die italienische Küche. Und jeder mag ein leckeres Dessert. Die perfekte Kombination dieser beiden Komponenten ist ein herzhaftes Tiramisù. Damit ein solches seinen unvergleichlichen Geschmack erhält, benötigt man neben den obligaten Löffelbiskuits und dem Kakaopulver noch etwas

ZÜRICH

anderes: Mascarpone. Genauer gesagt, den Bio-Mascarpone der Migros. Dieser ist besonders cremig und eignet sich ideal zur Zubereitung des italienischen Dessertklassikers. Der Bio-Mascarpone ist in allen grösseren Filialen der Migros Zürich erhältlich und kostet Fr. 3.20 per Packung à 250 Gramm.

Unvergessliche Stunden auf der Zirkusbühne

Bereits zum elften Mal verzaubern Gregory und Rolf Knie das Publikum in der Zirkuswelt von Salto Natale – dieses Jahr mit dem Programm «Fabuloso». Was? Wann? Wo? Vom 21. November 2013 bis 5. Januar 2014 macht der Zirkus Salto Natale in Kloten halt. Die vergünstigten Cumulus-Tickets sind auf www.cumulus-ticketshop.ch erhältlich.

Sponsoring by Salto Natale, «Fabuloso», 21.11.2013 bis 5.1.2014, Kloten; www.saltonatale.ch

einen magischen Zirkusabend einstimmen. Ob ein Drei-Gänge-Dinner, feine Snacks oder ein Apéro – es hat für jeden das passende kulinarische Angebot, seien es Privat- oder Firmenanlässe.

Günstige Vorstellungen dank Cumulus Salto Natale: Luca Hänni (links) und Gregory Knie machen sich bereit, um das Publikum zu begeistern.

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an nehme sechzig Artisten und Künstler aus zehn Nationen, füge faszinierende Fabelwesen und surreale Gestalten hinzu und runde das Ganze mit eindrücklichen Lichtern und Klängen ab. Schon hat man das Erfolgsrezept des diesjährigen Programms von Salto Natale: «Fabuloso». Als Tüpfelchen auf dem i konnte Salto Natale noch einen Popstar verpflichten. Kein Gerin-

gerer als Luca Hänni, Gewinner der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar», wird während sechs Wochen den Zirkus und die zehnköpfige Band begleiten. Er wird dem Publikum seine Hits sowie weitere Songs präsentieren. Nicht nur auf der Bühne kommen die Zuschauer auf ihre Kosten. Vor der Vorstellung kann man sich dank der Catering Services der Migros Zürich auf

Zudem kommen Migros-Kunden dank Cumulus noch günstiger in den Genuss der Zirkuswelt von Salto Natale. Auf ausgewählte Vorstellungen erhalten Cumulus-Kunden 25 Prozent Rabatt. Für die Aufführung von Dienstag, 26. November, erhalten sie neben dem ermässigten Showticket noch ein um 20 Prozent reduziertes Dinnerticket. Mit diesem Angebot und dem fabelhaften Programm, das es im Zirkuszelt von Salto Natale für die Zuschauer gibt, steht einem unvergesslichen Abend nichts mehr im Wege. Text: Tamara Pompeo


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ihre region

Migros-Magazin | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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Die Migros baut für Bassersdorf Am Freitag und Samstag, 1. und 2. November, öffnet in Bassersdorf das lang ersehnte Provisorium. An der Baltenswilerstrasse 1, wo die vorhergehende Migros lokalisiert war, entsteht bis 2014 eine moderne Überbauung mit integrierter Migros. Das Provisorium wurde nun im bereits fertiggestellten Teil dieser Überbauung eingerichtet, an der Breitistrasse. Auf 1142 Quadratmetern entstand ein Provisorium der Superlative.

Die Kunden werden mit 10 Prozent Einkaufsrabatt und verschiedenen Aktivitäten in der neuen provisorischen Verkaufsstelle willkommen geheissen. Neben einem Wurststand mit leckerer Verpflegung gibt es eine Ballonabgabe für die kleinen Besucher und Besucherinnen sowie ein Glücksrad mit attraktiven kleinen Preisen.

Pflegetipps

n Staunässe im Wurzelbereich vermeiden n Orchideen brauchen eher wenig Dünger n Hellen Standort wählen, jedoch direktes Sonnenlicht vermeiden n Spezielles Orchideensubstrat verwenden n Umtopfen (ca. alle zwei Jahre) nicht vergessen

Hanspeter Meyers (links) Gärtnerei, in der rund 500 Phalaenopsissorten wachsen, kommt zu 98 Prozent ohne fossile Energie aus.

Ein grüner Daumen über drei Generationen

Die Familie Meyer beweist: Orchideen «Aus der Region. Für die Region.» können unter nachhaltigen Bedingungen wachsen.

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orgens um 8 Uhr in Wangen bei Dübendorf: Kaum betritt man die Gärtnerei der Meyer Pflanzenkulturen AG, ist man von wunderschönen Orchideen umgeben. Die Exoten erstrahlen in allen Farben und Grössen. Dieser Familienbetrieb wird in dritter Generation geführt. Die Gärtnerei besteht seit 1937, Zierpflanzen werden seit 1962 angebaut, seit 2002 ist Hanspeter Meyer, als Enkel des Gründers, federführend. Und es hat sich einiges verändert

seit den Anfängen. Die Qualität der Pflanzen steht jedoch noch immer im Fokus, die Sortenvielfalt bildet eine weitere Stärke des Betriebs. Auf einer Fläche von rund 16 000 Quadratmetern werden jährlich über 500 verschiedene Phalaenopsissorten produziert – auch für die Migros-Kundschaft, denn der Betrieb ist seit Jahren ein «Aus der Region. Für die Region.»-Partner der Migros Zürich. Nicht alleine die Erfahrung spricht für den Betrieb im Zürcher Oberland,

auch das stete Bestreben nach Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Betrieb lässt die Mitarbeiter stolz sein, für den Meyer zu arbeiten. Schon 2007 wurde eine Grundwasserwärmepumpe gebaut, 2011 kam der Bau einer Holzschnitzelheizung dazu. Somit kommt der Betrieb seit 2012 zu 98 Prozent ohne fossile Energie aus.

2. und 3. november: Tag der offenen Tür Hanspeter Meyer zeigt die neue Holzschnitzelheizung mit Stolz und verweist darauf, dass sie ausschliesslich mit Restholz betrieben wird. So können die kleinen und grossen Orchideen mit naturschonenden Massnahmen unter den nötigen Temperaturverhältnissen zwei Jahre lang gedeihen, bevor sie in den Verkauf gelangen. Am 2. und 3. November, von 8 bis 17 Uhr, können sich alle Interessierten den Betrieb am Tag der offenen Tür selbst anschauen. Text und Bilder: sl

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IHRE REGION 110 |

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MIGROS ZÜRICH

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Kaffeekarte kaufen und profitieren Vom 28.Oktober bis 3. November gibt es in allen Restaurants und Take-aways der Migros Zürich die beliebte Kaffeekarte zu kaufen. Für nur Fr. 25.– statt Fr. 30.– kann man die Karte erwerben und somit zehn Heissgetränke nach Wahl konsumieren. Aber Achtung: Die Kaffeekarte ist nur in dieser Woche und zum letzten Mal in diesem Jahr erhältlich. Die Stempelkarte macht sich auch gut als Weihnachtsgeschenk für alle Kaffeeliebhaber.

NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Neue Öffnungszeiten in der Migros Brunaupark Ab 28. Oktober gelten in der Migros Brunaupark neue Öffnungszeiten. Der Supermarkt, der SportXX-Fachmarkt und der Do it + Garden sind neu von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Auch das Migros-Restaurant gleicht sich diesen Öffnungszeiten an. Adresse: Migros Brunaupark, Giesshübelstrasse 65, 8045 Zürich

Musik aus aller Welt in Zürich Gitarrensounds aus Südafrika und süsser Fado aus Portugal finden dank dem Migros-Kulturprozent ihren Weg in die Schweiz.

S

eit 30 Jahren steht der Südafrikaner Johnny Clegg auf der Bühne, er hat in dieser Zeit solo und mit diversen Projekten ganze 33 Alben veröffentlicht. Dieses Jubiläum feiert der Musiker unter anderem am 13. November im Zürcher Volkshaus, wo er seinen Mix aus traditionellen südafrikanischen Klängen mit Rock und Gitarrensounds zum Besten geben wird. Zu Beginn seiner Karriere war Johnny Clegg einer der ersten Künstler, der sich über die Rassenschranken Südafrikas hinwegsetzte. Das Ergebnis: die Bands Juluka und Savuka, die ersten Musikgruppen des Landes, die sich aus schwarzen und weissen Musikern zusammensetzten.

Eine schöne Stimme singt von traurigen Geschichten Weitere südliche Klänge bringt die Portugiesin Mariza am 1. Dezember nach Zürich ins Kongresshaus. Sie schafft es mit ihrer intensiven Stimme und mit einer eindrucksvollen Bühnenpräsenz immer wieder, mit ihrem Fado das Publikum zu verzaubern. Fado, das ist der portugiesische Musikstil schlechthin, mit dem die Künstler tragische Liebesgeschichten, Missstände und Sehnsüchte besingen. Auf diesem Gebiet gehört Mariza zu den erfolgreichsten Künstlerinnen

Lädt ein zu einem südafrikanischen Abend mit der dazugehörigen Prise Rock: Johnny Clegg, seit 30 Jahren auf der Bühne.

der Welt. Gekonnt ergänzt sie dabei den berühmten Musikstil Portugals mit Blues, Tango und Flamenco. Zu Recht wurde sie dafür im Jahr 2000 zur Fadostimme des Jahres gekürt. Text: Tamara Pompeo Mehr Infos und Tickets: www.allblues.ch

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Sasa Löpfe (sl), Andreas Reinhart (ar) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

Tickets gewinnen Für das Konzert von Johnny Clegg vom 13. November verlost die Migros Zürich 10 x 2 Tickets. Teilnahme: Mail mit Betreff «Johnny Clegg» und vollständigem Namen an regio@gmz.migros.ch Teilnahmeschluss: 4. November


ERÖFFNUNG MIGROS BASSERSDORF Wir heissen Sie im Provisorium der Migros Bassersdorf herzlich willkommen.

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Berghilfe-Projekt Nr.9508: Alphornwerkstatt bringt Leben ins Dorf.

Mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnte Heinz Tschiemer im alten Dorfladen seiner Heimatgemeinde Habkern im Berner Oberland eine Alphornwerkstatt einrichten. Der neue Handwerksbetrieb hält das Zentrum lebendig, zieht neue Besucher an und schafft wichtige Arbeitsplätze im kleinen Bergdorf. Denn vom Holz bis zum fertigen Instrument kommt alles von hier. Mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe können auch Sie helfen, die Zukunft der Menschen in den Berggebieten zu sichern. www.berghilfe.ch, Spenden-Postkonto 80-32443-2


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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wILDS wELT

Schweizer Boom am Kap der Guten Hoffnung

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Lernen statt aufbegehren: Nur wer gute Noten hat, kommt an Ziel.

Ist die Jugend zu brav?

Die heutige Jugend ist leistungsorientiert, sie steckt ihre Kraft und Zeit in gute Noten. Zum Rebellieren bleibt kaum Platz.

Bilder: Getty Images

J

ugendliche sind zahm, zupackend und leistungsorientiert. In der Schule gute Noten zu haben, steht für sie im Vordergrund. Denn sie glauben zu wissen, dass sie in der Hackordnung um gute Jobs und eine sichere Zukunft nur so optimal gerüstet sind. Dieses Bild zeichnet die kürzlich veröffentlichte deutsche Studie «Jugend. Leben», für die 6000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren befragt wurden. Ähnliche Resultate hatte das Jugendbarometer 2012 für die Schweiz zutage gefördert. Die Heranwachsenden wissen, dass sie sich ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen müssen. «Die Jugendlichen sind sehr angepasst und versuchen, ihr Leben zu maximieren», sagt die Professorin Ulrike Ehlert (53). Der überragende Stellenwert dieses Maximierungsprinzips ist für die Abteilungsleiterin am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Zürich ein Problem. Mitverantwortlich seien die Eltern. «Wir vermitteln unseren Kindern: Ihr müsst nur wollen, dann geht es», sagt Ulrike Ehlert. Dabei kämen andere wichtige Bedürfnisse zu kurz. «Statt bloss anzutreiben, sollten

die ehrgeizigen Eltern auch nach den Sorgen der Kinder fragen. Und wie sie ihnen helfen können, Selbstvertrauen zu entwickeln.» Und eine realistische Einschätzung davon, was im Leben möglich ist. «Denn es gibt nicht nur ÜberfliegerKinder», sagt Ulrike Ehlert. Und was ist mit der anderen wichtigen Aufgabe junger Menschen, nämlich Motor für die Erneuerung und Weiterentwicklung der Gesellschaft zu sein, indem sie hinterfragen, aufbegehren und auch mal Nein sagen? Wenn die Jugend nur noch brav, fleissig und angepasst ist, bleibt für Rebellion weder Raum noch Zeit. Ulrike Ehlert: «Es bewegt sich schon etwas: Bei den 25- bis 35-Jährigen zeichnet sich nämlich ein gewisser Wertewandel ab. Es gilt nicht mehr nur Karriere und Erfolg um jeden Preis.» Text: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

ONLINE ABSTIMMEN Vorbei mit jung, frech und wild! Müssen wir das Vorurteil über die Jugendlichen revidieren?

Seit der Fussball-WM steigt die Zahl der Schweizer Touristen in Südafrika stark an. 2012 waren es 55 000 oder 26 Prozent mehr als im Vorjahr. ■ Hauptattraktionen Südafrikas: Die Garden Route von Port Elizabeth nach Hermanus (gut eine Woche Zeit einplanen), die Kapregion mit Kapstadt (eine Woche) und der Krügerpark. Viele der Unterkünfte im grössten Wildschutzgebiet Südafrikas sind teuer. Preiswerte Alternative und besser kombinierbar: der Addo Elephant National Park (550 Elefanten, Löwen, Büffel, Hyänen, Leoparden, Antilopen und Zebras). ■ Meine Lieblingshotels: Hog Hollow Country Lodge vor Plettenberg Bay (im Safaristil), die einfache Tsitsikamma Lodge (im Blockhausstil) oder die luxuriöse Grootbos Lodge vor Hermanus, die sich in einem blühenden Naturreservat befindet. Ausserhalb der Garden Route: Mimosa Lodge in Montagu, La Petite Ferme in Franschhoek mitten im Weinbaugebiet. ■ Gut zu wissen: Auf der Garden Route nicht jeden Abend an einem anderen Ort übernachten, sondern die Südküste Südafrikas sternförmig entdecken. Also: beispielsweise in Mossel Bay, Knysna oder Wilderness (mein Lieblingsort) mehrere Nächte buchen und von dort aus Tagesausflüge unternehmen. Viele der schönsten Unterkünfte findet man auf www.portfoliocollection.com. Zudem: Jeden Oktober besuchen rund 150 Wale die Walker Bay von Hermanus.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

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GEfÄLLT MIR

«Queen begleitet mich durchs Leben» Gesundheitscheck vor dem Umzug nach Deutschland: Tierärzte und -pfleger des Basler Zolli untersuchen Schimpansin Quamisha.

Christine Heckendorn (47), Mitarbeiterin Vieheinkauf, Micarna SA, Bazenheid SG

Händchenhalten vor der Abreise

Abschied im Zolli: Die Schimpansen Quamisha und Zamana übersiedeln nach Deutschland. Im Gegenzug zügeln drei Artgenossen nach Basel. Der Tausch endet leider nicht für alle Tiere glücklich.

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Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Das Verschwinden des Klammerreflexes ist ein sicheres Indiz, dass die Narkose genügend tief ist. Nun können wir die schlafende Schimpansin aus dem Gehege tragen und mit den Untersuchungen beginnen. Trotzdem lasse ich Tierpflegerin Gabriela Rindlisbacher die Hand des Tieres halten. So kann sie mir sofort Bescheid geben, wenn sie einen Druck spürt, sodass wir mit einer Narkosevertiefung reagieren können. Heute beginnt für die beiden Schimpansen ein neuer Lebensabschnitt. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms findet ein Tausch von Tieren statt. Die 20-jährige Quamisha geht in den Zoo Leipzig und die 11-jährige Zamana in den Zoo Osnabrück. Im Gegenzug erhalten wir das junge Männchen Kume aus Osnabrück und die Weibchen Fifi und Kitoko aus Leipzig. Damit keine Krankheitserreger von einem Zoo in den anderen übertragen werden, ist es wichtig, dass alle Tiere kerngesund sind. Die Zootierärzte der beteiligten Zoos führen vor der Abreise dasselbe Untersuchungsprotokoll durch. Dazu gehören Stuhlproben für Bakterien und Parasiten, Bluttests für ansteckende

Krankheiten, ein Ultraschall der Leber, ein Röntgenbild der Lunge sowie ein Hauttest für Tuberkulose. Wir dokumentieren die Zahngesundheit, das Körpergewicht und schneiden, falls nötig, die Fingernägel. Alle Tiere erweisen sich als gesund und werden, begleitet von ihren Tierpflegern, in die drei beteiligten Zoos gebracht. Leider kommt es im Zoo Osnabrück trotz aller Planung und Sorgfalt zu einem tragischen Zwischenfall: Nachdem die ehemalige Baslerin Zamana bereits zwei Tage lang in die neue Gruppe integriert wurde, wird sie am Morgen des dritten Tages tot aufgefunden. Die Autopsie ergibt ein Herz-Kreislauf-Versagen, das nach einer Wundinfektion aufgetreten ist, verursacht durch eine Bissverletzung von Artgenossen. Trotz des Wissens um solche Risiken sind wir sehr betroffen. Glücklicherweise geht bei den anderen vier Schimpansen alles gut. Unser alter Schimpansenmann Eros übernimmt sogar die Rolle des Beschützers des jungen Kume, der jetzt im Zolli lebt. Ob Eros spürt, dass das Fortbestehen seiner Gruppe nur durch ein fremdes Männchen gewährleistet ist?

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n Welcher Radiosender ist Ihr Favorit? FM 1, das Ostschweizer Radio hat die regionalen Aktualitäten und gute Musik. n Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «Heaven» von Gotthard — wirkt auf mich beruhigend. n Der Song meines Lebens ist … …«The Show Must Go On» von Queen, er begleitet mich durchs Leben. n Ihr Lieblingsbuch? Ich habe mehrere, meine Favoriten sind die Bücher der deutschen Autorin Charlotte Link. n Welcher Film rührt Sie zu Tränen? «Bodyguard» — ich finde Kevin Kostner einen super Schauspieler. n Meine Lieblingsfernsehserie heisst … …«Commissario Brunetti» nach Donna Leon. Die Serie spielt in Venedig — eine traumhafte Stadt. n Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden? In den Ferien. n In der Freizeit liebe ich es … …mit meiner Familie etwas zu unternehmen. n Welcher ist Ihr LieblingsBlog? Bis jetzt keiner, persönliche Gespräche gefallen mir besser. n Wo holen Sie sich Ihre News? Auf Papier im «St. Galler Tagblatt», eine informative und zugleich unterhaltsame Zeitung. Online auf «20min.ch».

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle


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Reisen

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Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MigRos-Magazin |

Dresden ‒ historisch und doch jung

Städtereisen boomen in der Schweiz. Bei den Eidgenossen ist Dresden besonders beliebt. Bekannt ist die sächsische Hauptstadt vor allem für ihre historische Altstadt. Doch die Metropole hat viel mehr zu bieten als das. Auf Spurensuche im pulsierenden Neustadt-Quartier.

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ecker, lecker, lecker». Was sich anhört wie ein alter Traktormotor entpuppt sich als Inder, der am BRN-Fest sein «Chicken Tikka» anpreist. BRN steht für «bunte Republik Neustadt». Neustadt nennt sich der lebendigste Stadtteil Dresdens, den Touristen vor lauter Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt mit Semperoper, Zwinger und Frauenkirche oft links liegen lassen. Seit 1990 wird traditionell am dritten Juniwochenende dieses Stadtteilfest ausgerufen, das aus politischen Forderungen gegen Spekulation, Mietzinswucher und Vertreibung der Bewohner hervorgegangen ist und sich heute als Nachbarschafts-, Kunst- und Kulturfest versteht. Oder einfacher gesagt: als riesige Strassenparty, die bis in die frühen Morgenstunden dauert, mit Tausenden von Menschen und der Alaunstrasse als Epizentrum. Dort brutzeln vielerorts Thüringer Bratwürste, an einem anderen Stand wird ein ganzes

Schwein grilliert, und ein paar Meter weiter gibts indisches Essen, Bier für zwei Euro oder Caipirinha zu 3.50 Euro. Wenn dann auch noch die Kugel Glace nur einen einzigen Euro kostet, hat man als Schweizer fast schon ein schlechtes Gewissen. Das Preisniveau in Ostdeutschland bewegt sich selbst im europäischen Vergleich auf tiefstem Niveau. Wer das BRN-Fest verpasst, kann in Katy’s Garage — Bar, Club und Biergarten in einem — ein wenig NeustadtGefühle schnuppern. In diesem Lokal wird übrigens jeden Mittwoch ab 20 Uhr zum Älternabend geladen, der Party für Leute ab 25.

im «Tal der ahnungslosen» lebten die DDR-Punks Dass das BRN-Fest 1990 erstmals ausgetragen wurde, ist kein Zufall: Es war das Jahr nach der Wende in Deutschland, als die sächsische Hauptstadt Dresden, zuvor Teil der DDR, erstmals den Duft

Immer am dritten Juniwochenende: Das Nachbarschafts-, Kunst- und Kulturfest «bunte Republik Neustadt» .


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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REISEN | 119

bild: Jorg Greuel/Getty Images

Die berühmte Altstadt Dresdens an der Elbe: In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Schweizer Besucher um 70 Prozent auf über 30 000 pro Jahr gestiegen.

der Freiheit atmen durfte. Vorher wurde Dresden vom Westen als «Tal der Ahnungslosen» verspottet, weil die Dresdner weder Westfunk noch -TV empfangen konnten. Neustadt war zur Zeit des kommunistischen Ostdeutschlands auch das Zuhause der DDR-Punks. Heute ist Dresden der Wohnort von Yvette Thüring (63), die zusammen mit ihrem Mann erst letztes Jahr von MexikoStadt hierhergezogen ist. Yvette Thüring ist Hoteldirektorin des neuen Swissôtels, das sich in der Altstadt befindet und im April 2012 als bestes Haus am Platz eröffnete—fünfSternemitZimmerpreisen teilweise unter 100 Euro! Die Baslerin lobt: «Die lebendige Dresdner Neustadt mit ihren Restaurants und Geschäften bietet einen erfrischenden Kontrast zur historischen Innenstadt. Dresden ist ein kulturell kaum zu überbietender Ort, der sich ständig weiterentwickelt.» Ihre neue Heimat, die den Übernamen Elbflorenz trägt, ha-

be gerade Kunst- und Kulturliebhabern viel zu bieten. Nächstes Jahr beispielsweise finden diverse Anlässe rund um den 150.Geburststag von Richard Strauss statt. Thüring erwähnt das Historische Grüne Gewölbe, die Schatzkammer des Kurfürsten August des Starken, und das von Daniel Libeskind neu gestaltete Militärhistorische Museum. Beim Zwinger ist das Restaurant Alte Meister untergebracht, wo man auf hohem Niveau tafelt (www.altemeister.net). «Über die Stadtgrenzen hinaus gibt es ebenso viel zu entdecken. Das Schloss Moritzburg ist wie die Sächsische Schweiz oder das für sein Porzellan bekannte Meissen ein wunderbares Ausflugsziel.» Die Hoteldirektorin, die auch schon in den USA, China, Brasilien, Ecuador, Holland, England und eben in Mexiko gearbeitet hat, rät zudem zu einem Ausflug mit dem Velo entlang der Elbe bis zum Schloss Pillnitz. Der topfebene Elberadweg führt bis zur tsche-

«Neustadt bietet einen erfrischenden Kontrast zur historischen Innenstadt.»

Yvette Thüring in der Lobby «ihres» Swissôtels, das 15 Gehminuten vom Stadtteil Neustadt entfernt ist.


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Reisen

chischen Grenze. Yvette Thüring sagt: «Ich schätze die Sachsen als sehr an­ genehme und fröhliche Menschen.» Für einen ersten Überblick auf die Altstadt, die am Ende des Zweiten Welt­ kriegs zu 90 Prozent zerbombt war, soll­ te man den rund 100 Meter hohen Haus­ mannsturm hochgehen. Er befindet sich quasi vis­à­vis des Swissôtels und sorgt für einen Rundumblick auf die Stadt, die Elbe und das Elbetal mit all den Aus­ flugsmöglichkeiten, die Hotelière Yvette Thüring vorschlägt.

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NR. 44, 28. OKTOBER 2013 | MigRos-Magazin |

Das sind die Top 8

London vor Paris und Berlin: So lautet die Rangliste der Journalist und Reiseexperte beim Migros-Magazin, verrät

Die nördlichste Weingrossstadt und der schönste Milchladen Dresden ist die nördlichste Weingross­ stadt Europas. Winzer Lutz Müller bei­ spielsweise baut seine Reben vor den To­ ren der Stadt an, hoch über der Elbe, und lädt im Oktober und November an Sonn­ und Feiertagen zu «Weine mit Weitblick, Flammkuchen mit Liebe» ein. Das drei Hektar grosse Weingut, das nach dem Winter wieder öffnet (Termine im Inter­ net unter winzerlutzmueller.de), lässt sich einfach mit dem Bus der Linie 8 ab Albertplatz erreichen. Wer bei der Halte­ stelle Elbschlösser aussteigt, kann gleich noch die dortigen drei Prunkbauten aus dem 19. Jahrhundert bestaunen. Auf dem Rückweg ins Stadtzentrum sollte die 1880 gegründete Pfunds Mol­ kerei an der Bautzner Strasse 79 mit 250 Quadratmetern handbemalten Fliesen auf dem Programm stehen. Sie nennt sich zu Recht «schönster Milchladen der Welt» und befindet sich bereits im Stadtteil Neustadt. Unbedingt kaufen: Dresdner Christstollen! In Fussdistanz, am Albertplatz, steht das Erich­Käst­ ner­Museum, das auf den wohl berühm­ testen Dresdner der Neuzeit eingeht. Der Schriftsteller sagte über sich, er sei im­ mer ein Kind der Königsbrücker Strasse geblieben. Diese verläuft mitten durch Neustadt. Kästners Humor zeigt sich mit der Aussage über die Dresdner Spezialität aus Hefeteig, Quark­ und Scheckenmasse: «Die Eierschecke ist eine Kuchensorte, die zum Schaden der Menschheit auf dem Rest des Globus unbekannt geblieben ist.» Texte und Bilder (10): Reto E. Wild

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lesen sie online Die besten Tipps für Online-Ferien Immer mehr Schweizer buchen Ihre Reisen übers Internet. So kommen Sie sicher zum gewünschten und günstigsten Ergebnis.

1. London Seit Jahren beliebteste europäische Stadt von Schweizerinnen und Schweizern. Wer London aus 135 Meter Höhe bestaunen will (Bild), kauft sich das Ticket fürs Riesenrad im Voraus auf www.londoneye.com. Gut kombinierbar mit Kunsttempel Tate Gallery of Modern Art. Von dort Spaziergang zur Tower Bridge entlang der Themse. beste Homepage für Hotels: www.londontown.com (teilweise starke Preisreduktionen). Restaurants: Rosa’s (einfacher Thai, immer busy, schneller Service, hat inzwischen 4 Filialen, eine davon im trendigen East End, Tel. 0044 20 72 47 10 93). Auch das Wild Honey beweist: Man kann in London gut essen, Tel. 0044 20 77 58 91 60.

6. Hamburg Im Trend ist das ehemalige Hafengebiet HafenCity (Bild), das sich gastronomisch stark entwickelt hat. Meine Restauranttipps dort: Rive (schönster Hafenblick Hamburgs auf die Docklandschaft), Fischereihafen (klassisch und gut, herrlicher Blick auf die Elbe). Anderswo: Tschebull (stylischer Österreicher mit empfehlenswertem Wiener Schnitzel beim Hauptbahnhof), White Lounge (super Sushi-Laden und asiatische Gerichte, U-/S-Bahn Barmbek), East (hinter der Reeperbahn, aussergewöhnliches Ambiente), Saliba (feine syrische Küche, direkt an der Kleinen Alster). Zum Übernachten: Hotel Mövenpick im Wasserturm.

2. Paris Bei Familien in Verbindung mit dem Disneyland beliebt. Menschenmassen und hohe Preise am Eiffelturm umgehen und sich die Stadt der Liebe vom 56. Stock im Tour Montparnasse anschauen! Der Père-lachaise gehört zu den beeindruckendsten Friedhöfen der Welt, das Quartier belleville (Geburtsort von Edith Piaf, dörflicher Charakter, lauschige Innenhöfe) und die galerie Vivienne mit Weinläden oder einem Salon de thé eignen sich für Wiederholer. Restaurants: Le Dôme du Marais im Marais-Viertel (Gourmet im kleinen Raum, Métro Rambuteau), Le Pré Verre nähe Quartier Latin (Bistro, 3-Gänger für 30.50 Euro, Métro Maubert Mutualité).

7. Rom Rom wird bei Hotelplan immer beliebter. In der Vatikanstadt befinden sich die Vatikanischen Museen (Bild) und die Sixtinische Kapelle mit den berühmtesten gemälden der Welt. Statt anstehen, Billett auf www. getyourguide.de kaufen. Die besten Modegeschäfte in der Via del Babuino, der Via Condotti sowie der Cola di Rienzo. am römischsten ist Rom im stadtteil Trastevere. Meine Restauranttipps: Fernanda an der Via Ettore Rolli 1 (klein, aber fein), Belli bei der Piazza Santa Maria (sardische Spezialitäten), Taverna Trilussa an der Via del Politeama 23–25 (ein wenig touristisch) oder Spaghetteria l’Archetto (einfach, beste Pasta).


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Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

Städtereiseziele in Europa beliebtesten europäischen Städte im Reisekatalog von Hotelplan. Reto E. Wild, die besten Adressen für Sehenswürdigkeiten, zum Übernachten und Essen.

3. Berlin Aufsteiger des Jahres. Unbedingt anschauen: das Überbleibsel der berliner Mauer (east Side Gallery, bild, Station Warschauer Strasse), Museum am Checkpoint Charlie, Simon-Dach-Strasse oder kollwitzplatz (unzählige restaurants zu rekordtiefen Preisen), das königliche Potsdam, berliner Mauerweg mit dem Velo. keine europäische Hauptstadt bietet so viel Hotel für so wenig geld. Mein tipp: Upstalsboom im InStadtteil Friedrichshain oder Mandala am Potsdamerplatz. restaurants: 1. Facil (für Gourmets, im Mandala), 2. Lochner (für Gourmets, in kreuzberg). 3. Altes Zollhaus (in kreuzberg, stimmig, regionale küche).

8. Istanbul trotz Demos am taksim-Platz zweistelliges Passagierwachstum. Wichtigste sehenswürdigkeiten: der Grosse basar (bild, Preise stark herunterhandeln!), Museum Hagia Sophia, blaue Moschee (nichts für empfindliche Nasen, man darf sie nur mit Socken betreten), topkapi-Palast (der einstige regierungssitz der Sultane), die Fussgängerstrasse Istiklal oder der Ort Ortaköy direkt am bosporus (hier starten die Schifffahrten). zum Wohnen Umgebung des stadtteils beyoglu auswählen, beispielsweise Designhotel Witt Suites in Cihangir. restaurants: refik (Fischrestaurant) oder 5. kat Café bar (atemberaubende Aussicht).

4. Wien Profitiert von günstigen Flugpreisen mit Niki. beste lage zum Übernachten: Hotel Altstadt im Spittelberg beim MuseumsQuartier. Dort Abtanzen im Leopold-Museum oder mittwochs auf der terrasse des Hotels 25hours. tagsüber durch den Naschmarkt schlendern und ein Glas Grünen Veltliner bei Wein & Co trinken. Das skurrilste Museum der Welt: das bestattungsmuseum. Ideal im Herbst: Mit dem tram Nummer 38 bis endstation, zum Nussberg (bild) wandern, von reben umgeben die Aussicht auf Wien geniessen und dann bei Hajszan einkehren. Mein lieblingsrestaurant in der stadt: kristians Monastiri im Spittelberg.

Trend: Stockholm 130 Meter hoch ist SkyView, Stockholms neuste Attraktion, södermalm heisst die coolste der 14 inseln (für Mode südlich der Strasse Folkungagatan, Galerien beim Horngatspuckeln). Stockholm ist von 24 000 Inseln umgeben. Schärenfahrten gibts ab dem Grand Hotel. Dort abends im restaurant Veranda das typische Smörgåsbord geniessen. Alternative: das Fem Små Hus mit schwedischer küche auf Gamla Stan, wo sich die Altstadt (bild) befindet. nachtleben: Stureplan als idealer Ausgangspunkt, Café Opera und berns sind evergreens. Hotel: radisson blu Waterfront (super Lage, Wi-Fi, riesiges Frühstücksbuffet, Check-out teils bis 18 h!).

5. Barcelona Mein Hoteltipp mit Aussicht und Pool: das Grand Hotel Central im Gotischen Viertel (bild). Auch gut ist das Hotel Chic&basic. Wichtigste sehenswürdigkeiten: Park Güell, Sagrada Família (tickets online kaufen, am Dienstagmorgen ist die kolonne am kürzesten), Fahrt auf den Montjuïc, La rambla mit dem Markt boquería (Obst, Gemüse, Schinken, Fische), La barceloneta am Meer. eine Wucht zum essen ist das bornViertel: 1. Comerç 24 (katalanisch auf hohem Niveau, 2. Origen 99,9 % (mediterran, kleines beizli, immer voll). 3. Sagardi euskal (für tapas zwischendurch). 4. tragaluz (im eixample-Viertel, modern, unkonventionell).

Trend: Madrid «Desde Madrid al cielo»: Nach Madrid ist nur der Himmel schöner, heisst eine redensart. zum einkaufen in die Calle Fuencarral (boutiquen wie D&G und Adolfo Dominguez), für Schuhgeschäfte rechts in die Augusto Figueroa abbiegen. Museen: Centro de Arte reina Sofia (Picasso), Prado (das Gemälde Las Meninas von Velázquez, wow!) und thyssen-bornemsza. Die von den Habsburgern gebaute Plaza Mayor beeindruckt, zum essen aber 10 Minuten zur Strasse Cava baja weitergehen: taberno los Lucio (Jamon und huevos estrellados bestellen). Alternative: Plaza Santa Ana (bild) – dort das La trucha für tapas, danach zahlreiche bars.

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Karneval in Venedig Tauchen Sie ein in die zauberhafte Atmosphäre der Lagunenstadt. Zehn Tage lang bestimmen farbenprächtige Kostüme und Masken aus vergangenen Jahrhunderten das Bild Venedigs - die ganze Stadt wird zur Bühne erklärt.

Zitronenfest in Menton

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Erleben Sie ein farbenfrohes Fest unter strahlendem Himmel! Alle Jahre wieder zieht dieses einzigartige Ereignis zahlreiche Zuschauer an. Die bunten Masken, die wunderschönen 545.Kostüme und die prächtig verzierten 635.- Wagen werden Sie begeistern.

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es viele andere Attraktionen: Musik und Tanz, Akrobaten, Theatervorstellungen und dem jeweiligen Jahresthema gewidmete Umzüge. 4. Tag, Lido di Jesolo - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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LEBEN

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ie zweijährige Julia liebt es, mit ihrem Bruder Martin in der Badewanne herumzutollen. Der fünfjährige Bube findet das aber seit einiger Zeit nicht mehr lustig. Kürzlich sagte er klar, er wolle alleine in die Wanne. Bei Martin ist die Scham erwacht. Scham ist ein natürliches, soziales Gefühl, das wir meist als unangenehm oder peinlich empfinden. Beispielsweise schämt sich Martin, wenn er sich vor seiner Schwester an- oder umziehen soll und sie ihn nackt sieht. Aber auch beim Toilettengang oder wenn die Genitalien sichtbar sind, kann Schamgefühl entstehen. Martin liess sich auch von heute auf morgen nicht mehr von Papa auf die Toilette begleiten. Ein anderes Kind will sich in der Krippe nicht von der neuen Erzieherin wickeln lassen.

Bild: Getty Images

Scham entwickelt sich bei jedem Kind anders «Ein Kind kann bereits im Alter von zwei Jahren Körperscham empfinden», sagt Jeannine Schälin, diplomierte Sozialpädagogin am Marie Meierhofer Institut für das Kind in Zürich. «Ein anderes Kind wiederum reagiert erst im Kindergarten darauf.» Scham spielt im Zusammenleben eine wichtige Rolle. Am besten versteht man ihre Aufgabe, wenn man sich vergegenwärtigt, wie sie entsteht: Voraussetzung für die Entstehung von Scham ist, dass ein Kind sich als eigenständige Person wahrnimmt. Sobald das Kleine alt genug ist, sich im Spiegel zu erkennen, nimmt es auch andere Menschen als eigenständige Persönlichkeiten wahr und merkt, dass diese verschiedene Erwartungen haben. Diese Erwartungen versucht das Kind zu erfüllen. Gelingt dies nicht, entsteht oft Scham. Nicht nur ist dieses Schamgefühl von Kind zu Kind verschieden, auch erleben Mädchen und Jungen sie unterschiedlich. Jeannine Schälin: «Mädchen schämen sich vor allem vor männlichen, Jungen vor weiblichen Personen.» Scham ist grundsätzlich ein positives Gefühl und hat eine wichtige Aufgabe. «Sie kann als vorwarnendes Zeichen auftreten und ist gerade für Kinder ein Schutz ihrer Intimsphäre. Ein Kind setzt mit Körperscham Grenzen», sagt Jeannine Schälin. Und dabei sollten die Eltern das Kind unterstützen. Indem sie zum Beispiel darauf achten, wie das Kind mit Nacktheit umgeht. «Merken sie, dass es dem Kind unangenehm ist, wenn die Eltern nackt vom Bad ins Schlafzimmer laufen, sollten sie sich damit zurückhalten», empfiehlt die Expertin.

Scham schützt Kinder

Wenn Kinder plötzlich nicht mehr nackt spielen und nicht mehr gemeinsam in die Wanne möchten: Mit der erwachenden Scham sollten Eltern behutsam umgehen.

Richtig mit Scham umgehen n Die Intim- und Privatsphäre des Kindes respektieren. n Wichtig: Scham hat nichts mit Verklemmtheit zu tun. n Scham entwickelt sich bei jedem Kind individuell. Auf die Signale des Kindes achten. n Sich trauen, auch sexuelle Themen offen und altersgerecht anzusprechen. n Akzeptieren Sie, wenn das Kind negativ auf die Nacktheit der Eltern reagiert, und ändern Sie entsprechend Ihr Verhalten.

Mit gemeinsamen Aktivitäten wie Turnen, Rennen, Springen oder Klettern können Eltern beim Kind ein gutes Körpergefühl fördern. Und ein gutes Körpergefühl ist für das Kind eine wichtige Voraussetzung, um sich vor körperlichen und sexuellen Übergriffen zu schützen. Text: Priska Plump www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Scham oder Schuld? Was löst Schamgefühle aus? Und wann fühlen wir uns schuldig? Die Unterschiede.

Nackt ist nicht mehr okay: Ein wichtiger Schritt in der kindlichen Entwicklung.


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Ist ungekochtes Essen auf Dauer gesund?

Marianne Botta-Diener ist diplomierte Lebensmittelwissenschafterin ETH und Ernährungswissenschafterin.

Marianne Botta-Diener, ist es gesund, sich ausschliesslich von veganer Rohkost zu ernähren? es kommt darauf an, ob man es schafft, seinen Speiseplan so zusammenzustellen, dass der tägliche bedarf an Protein, kalzium, eisen und Zink gedeckt ist. Wer sich damit intensiv befasst und es geschickt macht, erleidet keinen Mangel. bei kindern und schwangeren Frauen wäre ich jedoch vorsichtig. Welches sind die Vorteile von Rohkost? Man nimmt viele hochwertige rein pflanzliche und unverarbeitete Lebensmittel zu sich. Hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C oder Folsäure bleiben erhalten. es entstehen keine

Roh, köstlich und gesund

Janine Bolliger ernährt sich seit zwei Jahren fast ausschliesslich von Rohkost. Das ist ein aufwendiger Lebensstil, doch die Winterthurerin fühlt sich dabei hervorragend.

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Giftstoffe wie etwa Acrylamid durch scharfes Anbraten oder Grillieren. Zudem ist der Kohlenhydratanteil bei dieser Ernährungsform meistens geringer, was weniger starke Blutzuckerschwankungen mit sich bringt. Auch wird man von Rohkost schneller satt, weil man mehr Kauarbeit leisten muss. Welche Nachteile sehen Sie? Es gibt Vitalstoffe wie Lykopen in den Tomaten oder Karotin in den Rüebli, die nach der Erhitzung besser aufgenommen werden. Andere Gemüsesorten wie etwa Bohnen oder Kartoffeln enthalten giftige Stoffe, die Bauchschmerzen und Erbrechen verursachen können. Wichtig ist, dass vermehrt auf Hygiene geachtet wird, da der Kochprozess, bei dem schädliche Bakterien zerstört werden, wegfällt. Weitere Nachteile sind, dass spezielle, rohe Produkte oft deutlich teurer sind und

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as Buffet im Samses, einem veganen* Restaurant in Zürich, sieht verführerisch aus: bunte Salate, indische Teigtaschen, marinierter Tofu, gefüllte Champignons und vieles mehr. Obwohl hier keine tierischen Produkte verarbeitet werden, lässt Janine Bolliger (34) das meiste links liegen, nimmt sich dafür reichlich Salat mit Radieschen und Gurken, streut grosszügig Sesam, Sonnenblumen- und Kürbiskerne darüber. Janine Bolliger ernährt sich seit zwei Jahren roh-vegan. Sogar die Salatsauce rührt sie nicht an: «Essig ist fast immer pasteurisiert, also über 42 Grad erhitzt und deshalb nicht mehr roh.» Schmeckt das noch? «Auf jeden Fall», sagt die junge Frau, die als kaufmännische Mitarbeiterin in Zürich tätig ist, «das Geschmacksempfinden wird intensiver.»

Die haut wurde rein, allergien und schlafstörungen verschwanden

Janine Bolliger setzt auf Rohkost. Seither hat sie keine Allergien mehr.

Die Gründe, sich von ungekochter Pflanzenkost zu ernähren, sind vielfältig: MisstrauengegenüberderLebensmittelindustrie, aktiver Tier-, Klima- und Umweltschutz oder die eigene Gesundheit fördern. Letzteres ist für die meisten Rohköstler die Haupttriebfeder für die markante Ernährungsumstellung. Das war auch bei Janine Bolliger so: «Ich litt früher unter Allergien, hatte ständig Bronchitis und Lungenentzündungen.» Als ihr klar wurde, dass ihr schlechter Gesundheitszustand mit der Ernährung zusammenhängen könnte, entschloss

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vieles aus fernen Ländern importiert wird. Auch kann das Auswärtsessen schwierig werden. Wie sieht es mit einem Vitamin-B12Mangel aus? Die Vitamin-B12-Reserve hält bei Erwachsenen rund 12 Jahre lang vor. Sollte ein Mangel auftreten, kann das Vitamin intravenös zugeführt werden und ist sofort verfügbar. Einem Mangel vorbeugen können vergorene Lebensmittel wie Sauerkraut oder fermentierte Getränke. Ist der Mensch überhaupt gemacht für Rohkost? Schon unsere Vor-Vorfahren haben sich von Rohkost ernährt. Schliesslich war zuerst der Mensch auf der Erde, und erst dann kam das Feuer hinzu.

sie sich zur Radikalkur: Sie fastete ein paar Tage und begann, mit verdünnten Säften, Früchten und Salaten langsam aufzubauen. «Dabei ging es mir gesundheitlich so gut, dass ich wusste: Das ist es.» Zwar reagierte ihr Körper mit Entgiftungssymptomen — einer Grippe und Durchfall —, doch nach sechs Wochen fühlte sich Janine Bolliger gesund wie nie zuvor. «Meine Haut war rein, Allergien und Schlafstörungen verschwunden, ich nahm 14 Kilo ab, war ausgeglichener, fit und klar im Kopf.» Der Rohkostboom begann in den USA. Zur wachsenden Beliebtheit hat die sogenannte Gourmetrohkost beigetragen. Kreative Küchenchefs zaubern mit rohveganen Zutaten Pizzas, Lasagnen, Chilis, ja sogar Brownies und Cheesecakes auf die Teller. Käse wird aus Cashewoder Macadamianüssen hergestellt, Kuchen und Schoggi aus rohem Kakao, Kokosöl, Datteln und Nüssen. In den USA, vor allem in New York und Kalifornien, gibt es zahlreiche rohvegane Restaurants und Take-aways. Der Renner: grüne Säfte und Smoothies — Früchte mit Gemüse oder Blattgrün püriert und mit Wasser verdünnt. In der Schweiz sind es vegetarische oder vegane Restaurants, die Gourmet-Rohkost anbieten und deren Zahl deutlich zugenommen hat. Und von Steffisburg BE aus versorgt die Naturkostbar, die erste roh-vegane Manufaktur, ihre Kunden mit rohen Truffes, Konfekt, Crackern und rohen Grundzutaten.

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Machen sie Mit Ihr Rezept ist gefragt! Kennen auch Sie feine Menüs, die Sie, ohne zu kochen, auf den Tisch zaubern? Schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept.

«Gourmet-Rohkost erleichtert den Einstieg», sagt Janine Bolliger. Die Umstellung sei nicht ganz einfach. Man müsse alte Gewohnheiten aufgeben und herausfinden, was wo zu kaufen oder zu bestellen sei. «Ich esse viele Früchte. Manchmal besteht mein Frühstück aus fünf bis zehn Bananen. Beim Lauftraining sammle ich Wildkräuter, die ich unter den Salat mische. Oder heute habe ich vor dem Mittagessen Datteln gegessen, damit ich satt werde.»

etwa zwei Mal im Monat isst sie etwas gekochtes Ihr Umfeld reagiere auf ihre Ernährungsart manchmal belustigt, mehrheitlich jedoch wohlwollend. «Mein Freund fand meine Ernährungsweise am Anfang extrem, mittlerweile unterstützt er mich und ist beeindruckt, wie gut es mir geht.» Wie die meisten Rohköstler ernährt sich auch Janine Bolliger nicht zu 100 Prozent von Ungekochtem. Hin und wieder, etwa zweimal im Monat, erlaubt sie sich in einem Restaurant etwas Gekochtes, trinkt Wein oder einen Espresso. Mehr braucht sie nicht. «Ich fokussiere mich auf das, was mir Energie gibt, statt mit dem Essen emotionale Bedürfnisse zu befriedigen.» Text: Veronica Bonilla-Gurzeler Bild: Tina Steinauer

* Menschen, die vegan leben, meiden sämtliche Nahrungsmittel tierischen Ursprungs oder die Nutzung tierischer Produkte insgesamt.


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Daumen hoch

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NERD’S WORDS

Seit letztem Freitag ist Apples neues iPhone 5S erhältlich. Der Test verrät, wo seine Stärken liegen und für wen sich ein Kauf lohnt.

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rstmals bietet Apple sein iPhone in drei Farben an: Gold, Silber und Grau. Ansonsten veränderte sich das Gerät äusserlich nicht. Die Bildschirmdiagonale bleibt bei kleinen vier Zoll, und das Display zeigt wie gewohnt klare Farben mit scharfem Kontrast.

Dafür steckt im Innern des Geräts ein schnellerer Zwei-Kern-Prozessor mit 64-Bit-Architektur. Davon profitieren drei Bereiche: Spielen, Surfen und Fotografieren. Gerade Letzteres gewinnt beim iPhone 5S nochmals an Qualität:Dabeihelfendievergrösserte Blende des 8-Mpx-Knipsers und ihr neuer Dual-Blitz, der im Test natürlich aussehendere Gesichter ermöglichte. Darüber hinaus lassen sich im «Burst Mode» bis zu zehn Fotos pro Sekunde schiessen, woraus Nutzer anschliessend den Favoriten wählen. Wer gerne Videos dreht, freut sich zudem über die Slow-Motion-Funktion, die in Zeitlupe dreht. Die meistdiskutierte Neuerung ist der Fingerabdrucksensor, der sich simpel einrichten lässt. Es ist praktisch, das Telefon durch Daumenauflegen zu entsperren oder so einen Kauf im AppStore zu bestätigen. Aber er fordert auch Vertrauen in den Hersteller, dass dieser die Daten wie versprochen nur lokal auf dem Gerät speichert und nicht auf eigene Server lädt.

Fazit: Für iPhone-5-Besitzer lohnt sich der Kauf nicht Weil sich zu wenig verbessert hat, lohnt sich der Kauf des iPhone 5S nur für Besitzer noch älterer Generationen. Hindernis bleibt aber der hohe Preis von mindestens 779 Franken. www.migrosmagazin.ch

Verhilft zu mehr Sicherheit: Der Fingerabdrucksensor.

LESEN SIE ONLINE Neues Betriebssystem Apple liefert seine iPhones mit iOS 7 aus. 20 x Tipps, Tricks und neue Funktionen.

APP DER WOCHE

Schwungvoll tauschen Visitenkarten tauschen war gestern, heute wird gebumpt. Über die App Bump tauschen zwei Nutzer ihre Telefonnummern, andere Daten, Fotos und Dokumente aus, und zwar unabhängig davon, ob sie ein Android-Gerät oder ein iPhone nutzen. Bump funktioniert plattformübergreifend. So gehts: App starten und auswählen, was übermittelt werden soll. Jetzt mit Schwung die Hände mit den Handys zusammenstossen und schon landet das Gewünschte auf dem anderen Telefon. Das geht zwar auch per E-Mail, aber bumpen macht mehr Spass.

mit Reto Vogt

Abhandygkeit Meistens zieht das Wochenende vorüber wie im Flug. Kaum ist Freitag, steht – schwupps – schon wieder Montag vor der Tür. Es gäbe theoretisch einen Trick, das zu verhindern: Handyverzicht. Ohne den cleveren Assistenten im Hosensack dauert alles einen Zacken länger. Diskussionen mit Freunden nehmen kein Ende, weil Shazam nicht den richtigen Sänger ausspuckt oder Google den Schweizer Fussballmeister von 1986 nicht verrät. Wartezeiten auf dem Bahnhofsperron scheinen ohne Spotify und das Spiel Angry Birds ewig zu dauern, und der Restsaldo der Kreditkarte bleibt ohne Bankenapp bis Ende Monat ein Geheimnis. Aber das ist noch nicht alles! Beziehungen sowie Bewerbungsgespräche scheitern, weil sich das Rendez-vous ohne WhatsApp-Nachricht über die Verspätung mindestens eine Stunde die Beine in den Bauch steht oder keine Kartenapp den richtigen Weg weist. Auch das Facebook-Profil des letzten Dates lässt sich nicht im Freundeskreis rumzeigen. Kurz: Schon nur ein ganzer Tag ohne Smartphone kann fatale Folgen haben. Dabei ist es erst kurze sechs Jahre her, dass ein Handy bloss telefonieren und SMS-len konnte. Wie das Leben damals funktionierte, wissen nur noch über 50-jährige Historiker. Wer sich an die Vorzüge der Smartphones gewöhnt hat, will nicht mehr ohne sein. Denn wenn der Tag kommt, an dem das Gerät am Morgen zu Hause bleibt oder von Langfingern aus der Tasche gezogen wird: Man wünscht sich ganz schnell das Wochenende zurück, an dem nach dem Freitag – schwupps – Montag vor der Tür steht, und der Handyverzicht-Trick bloss Theorie bleibt.

Diskutieren Sie mit Sind Sie auch abhängig? Ihre Meinung unter www.migrosmagazin.ch/nerdswords


Gesundheit

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eserinnen und Leser des Migros-Magazins profitieren diesen Herbst von einem exklusiven Angebot: Für lediglich 67 Franken fahren Sie ab Ende Oktober fast den ganzen November lang für jeweils einen Tag mit Bahn, Bus und Schiff und in der 1.Klasse durch die gesamte Schweiz. Mit der SpezialTageskarte 1.Klasse und dem Halbtax entdecken Sie mit Leichtigkeit die schönsten Freizeitorte in allen Schweizer Landesteilen. Fahren Sie per Schiff auf einem der vielen Schweizer Seen, überqueren Sie Hügel und malerische Landschaften im Bus und bestaunen Sie die Berglandschaften auf dem bequemen Sitz in der 1.Klasse der Bahn.

Wenn Sie von diesem Angebot profitieren möchten, schneiden Sie einfach den Gutschein auf der rechten Seite aus und lösen ihn am nächsten Bahnschalter ein.

Ebenfalls im Angebot: Schnupper-Halbtax Übrigens: Alle Leserinnen und Leser des Migros-Magazins, die noch kein Halbtax-Abonnement besitzen, können dieses jetzt für zwei Monate ausprobieren. Die dafür benötigten 33 Franken werden bei einem späteren Kauf eines Halbtax angerechnet. Wer sich für das Schnupper-Halbtax interessiert, schneidet den Gutschein rechts unten aus und löst ihn am Bahnschalter ein, und los geht die Fahrt.

Gutschein für die SpezialTageskarte Angebot:

Spezial-Tageskarte 1. Klasse für 67 Franken mit Halbtax Verkaufsdauer: 29.10. bis 17.11.2013 Gültigkeitsdauer: 29.10. bis 24.11.2013 Artikelnummer: 10075 Bedingungen: Spezial-Tageskarte 1. Klasse, gültig von Montag bis Freitag ab 9 Uhr, Samstag und Sonntag ohne zeitliche Einschränkung. Gültig nur in Das Angebot ist nur gegen Abgabe des der 1. Klasse: Gutscheins aus dem Migros-Magazin gültig. Pro Gutschein können maximal fünf ermässigte Spezial-Tageskarten für die 1. Klasse gekauft werden.

Exklusiv für Leserinnen und Leser des Migros-Magazins: Für nur 67 Franken fahren Sie einen Tag mit Bahn, Bus und Schiff in der 1. Klasse durch die ganze Schweiz.

Erstklassige Herbstreisen

Gutschein für das SchnupperHalbtax Angebot: Verkaufsdauer: Artikelnummer: Bedingungen:

Schnupper-Halbtax für zwei Monate für 33 Franken 29.10. bis 17.11.2013 8272 (Ordercode: MM13) Das Angebot ist nur gegen Abgabe des Gutscheins aus dem Migros-Magazin gültig. Die 33 Franken werden beim späteren Kauf eines Halbtax angerechnet. Pro Person nur ein Gutschein. Nicht kumulierbar. Keine Barauszahlung.


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UnterhaltUng

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Nr. 44, 28. OktOber 2013 | Migros-Magazin |

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1250 FRANKEN

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

UnterhaltUng | 133

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2013, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 42: Max Hess, Effretikon ZH; Ursula Meile, Mosnang SG; Eliane Strasser, Hagneck BE; Magi Métry, Luzern; Margrit Schön, Volketswil ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 42: Josefine Burkard, Zürich; Carolina Spengler, Anglikon AG; Stefan Marzohl, Schwerzenbach ZH; Beatrix Wanger, Schaan FL; Karl Frutiger, Würenlos AG

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

4 3 5 2

T

KINDEREGGE

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3

4

5

Auflösung Nr. 43: LABEL Gewinner Nr. 42: Eugen Rauber, Neuendorf SO; Rosa Freuler, Glarus; Kurt Graf, Romanshorn TG

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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ACHTUNG, FLUGHUND! Findest du die 10 Unterschiede?

Grosses Herbstquiz. Mal sehen, was du alles zum Thema Herbst weisst. Du hast pro Frage drei Antwortmöglichkeiten. Und nur eine Antwort ist richtig. Kreuze diese an. Und los gehts! 1. Was sind Marroni? a) braune Maccheroni b) Esskastanien c) italienische Suppeneinlage

4. Wann beginnt der Herbst? a) September b) November c) Oktober

2. Was gewinnt man aus Kürbissamen? a) ein vitaminreiches Speiseöl b) Lockstoff für Orangenfalter c) natürlichen Farbverstärker

5. Was sammelt man im Herbst? a) Fingerbeeren b) Bärlauch c) Pilze

3. Welches ist ein Herbstgetränk? a) Himbeersirup b) Traubensaft c) Eistee

6. Was reift im Herbst und ist orange? a) Aprikosen b) Kürbisse c) Tulpen 7. Was verfärbt sich im Herbst? a) die Laubblätter b) die Stängel der Ringelblume c) das Fell der Eichhörnchen 8. Im Herbst … a) ziehen die Vögel nach Süden b) jagen Mäuse die Katzen c) bellen Hunde nur in der Nacht

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2013, 24 Uhr

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel


WELLNESS IM AARGAU

Bad Schinznach

Bad Schinznach besitzt die stärkste Schwefelquelle der Schweiz. Im Aquarena fun über die 65 Meter lange Grottenrutsche gleiten und in die Unterwasserwelt eintauchen. Neben einem Flussbad und Sprudelliegen, haben sportliche Schwimmer die Möglichkeit im 25-Meter-Schwimmbecken ihre Bahnen zu ziehen. Im Thermi spa – einer modernen Wohlfühloase mit einzigartigem Thermenparadies, Saunabereich, Cocon-Haman und einem vielfältigen Massage- und Kosmetikangebot – wartet ein Vollbad für die Sinne. Ausserdem: Golfspass für Jedermann auf dem Kurzgolfplatz Pitch & Putt.

Wellness-Welt sole uno

Seit dem 19. Jahrhundert wirkt in Rheinfelden die Kraft des Meeres. Die «Rheinfelder Natursole®» entspannt und vitalisiert zugleich: im sprudelnden Aussenbecken, beim Schweben im IntensivSolebecken oder beim Durchatmen in der Inhalationsgrotte. Wer wechselwarmen Wassergenuss schätzt, kommt im Feuer- und Eisbad oder unterm Tropenregen auf seine Kosten. Die grosszügige Saunalandschaft bietet Entspannung pur, in der finnischen Erd- oder Feuersauna, beim WenikRitual in der russischen Banja oder beim Sonnenbad im Park.

Thermalbad Zurzach

Die grosszügige Badelandschaft mit vier Aussenbecken, einem Papa Moll-Kinderbereich und einer Wasserfläche von über 1300 m2 bietet ein einzigartiges Badevergnügen. Zahlreiche Wasserattraktionen wie Massagedüsen, Nackenbrausen, Sprudelliegen, das Kristall-Dampfbad sowie stündliche Wassergymnastik laden zum Baden ein. NEU Bade- und Wellnessanlage Sal Aqua Natura mit einer Wasserfläche von rund 2000m2. Besondere Highlights: 3-stöckige Sauna, erste zwei Textilsaunen der Schweiz sowie ein Solebecken mit Liquidsound.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 44, 28. OktOber 2013 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 43: 795 3 9 2 4 1 6 5 7 8 Gewinner Nr. 42: 1 7 4 5 2 8 9 3 6 Arnold Schmutz, 6 8 5 9 7 3 1 2 4 4 3 1 2 5 7 6 8 9 Tafers FR; 5 2 7 8 6 9 3 4 1 Ariane Danzi, 8 6 9 3 4 1 7 5 2 9 5 3 1 8 2 4 6 7 Payerne VD; 2 4 6 7 9 5 8 1 3 Rosmarie Sigrist, 7 1 8 6 3 4 2 9 5 Sierre VS; Vanessa Sarria, Teilnahmeschluss: Sonntag, 3.11.2013, 24 Uhr Oron-La-Ville VD; Brigitte Eschler, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Zimmerwald BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger

Auflage/Leserschaft: beglaubigte Auflage: 1 558 467 ex. (WeMF 2012) Leserschaft: 2 482 000 (WeMF, MACH basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Zollinger (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, ralf kaminski, Silja kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), reto e. Wild

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, tatiana Vergara

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, béatrice eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti

Ressort Shopping & Food: eveline Zollinger (Leitung), Stefan kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Prepress: Peter bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Gian berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea burri, theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-bund Druck: ringier Print Adligenswil AG


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Gönnen Sie sich eine Auszeit: In «Bains de Saillon» erwarten Sie drei Thermalbäder mit 34° C, ein halbolympisches Thermalbecken mit 28° C und eine Saunalandschaft mit dem Hamam «Les mayens du bien-être». Ausserdem bietet das Resort ein 120 Meter langes Thermalflussbecken mit Sprudelbad, Pergolas, Kneippanlage und Massagedüsen. Das verspricht unvergessliche Momente der Entspannung. Und für Kinder sind die Wasserrutschbahnen und das Kinderschwimmbecken das Grösste.

Aktionsdauer: 1. bis 30. November 2013 Profitieren: Sie erhalten 50 Prozent Ermässigung auf – die Bahn- und Postautofahrt nach Saillon, les Bains und zurück – den Tageseintritt in die Thermalbäder (wahlweise mit Zugang zum Carpe Diem Spa) Preis: Bsp. in 2. Kl., ohne Carpe Diem Halbtax

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MEINE wELT 140 |

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LIONEL BAIER

MEIN ARBEITSORT

«Ich habe die Produktionsfirma bande à part 2009 gemeinsam mit Jean-Stéphane bron, Ursula Meyer und Frédéric Mermoud in Lausanne gegründet. Wir haben absichtlich ein kleines büro gesucht, damit wir nicht expandieren können.»

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Nr. 44, 28. OktOber 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

MEINE SCHULE

«Seit 2002 leite ich die Filmabteilung der kunsthochschule ecal. Als ich dort anfing, kam es vor, dass meine Studenten älter waren als ich. Finanziell ist die Schule ein wichtiges Standbein, was mir als Filmemacher viele Freiheiten gibt.»

«Essen interessiert mich nicht»

Statt zu essen, würde Lionel Baier lieber Pillen schlucken. Begeistern kann er sich stattdessen für alte Autos und für Filme. Sein neuer Streifen «Les Grandes Ondes» startet diese Woche in den Kinos.

Name: Lionel baier (37) Sternzeichen: Schütze Wohnort: Lausanne und Paris

Wieso leben Sie in Lausanne? Ich lebe teils in Paris, teils in Lausanne und fahre entsprechend häufig Zug. Vier Tage pro Woche bin ich in Lausanne, weil ich hier an der Kunsthochschule Ecal unterrichte. Ausserdem lebt auch mein Partner, ein Schauspieler, in Lausanne, meine Produktionsfirma hat hier ihren Sitz, und ich bin hier geboren. Lausanne bietet den perfekten Mix aus Metropole und Kleinstadt: Man ist schnell in der Natur draussen und hat doch viele städtische Angebote. Wo würden Sie gerne leben? Zweimal pro Jahr gehe ich an einen sehr einsamen Ort nördlich von Inverness in

Schottland. Dort gibt es weder Internet noch Handyempfang — es ist der perfekte Ort, um Drehbücher zu schreiben. Permanent könnte ich dort wohl nicht leben, aber als temporärer Rückzugsort ist es wunderbar. Beruf und Lebenslauf: Ich wuchs als Pfarrerssohn in einem sehr christlichen Haushalt auf. Mit neun Jahren sah ich mehrere Filme von Alfred Hitchcock und beschloss, Regisseur zu werden. Mit 16 wurde ich Operateur im Cinéma Rex in Aubonne, studierte dann Film und Altfranzösisch an der Universität Lausanne und arbeitete parallel als Assistent von Regisseuren. Mein erster

Film war 1999 eine Dokumentation über die Arbeit meines Vaters. Der Durchbruch kam 2004 mit «Garçon stupide». «Les Grandes Ondes (à l’ouest)» ist mein sechster Langspielfilm. Mein Ziel: Weniger auf materielle Dinge zu fokussieren und generell gelöster zu sein. Was ich an mir mag: Meinen Sinn für Humor. Und dass ich nur fünf Stunden Schlaf pro Nacht brauche — das lässt mir Zeit für anderes. Was ich an mir nicht mag: Ich bin immer viel zu hektisch und lasse mir nicht genügend Zeit für das, was ich gerade tue.


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 44, 28. OKTOBER 2013 |

LIONEL BAIER | 141

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

MEINE KINDHEITSERINNERUNG

«Als Kind hatte ich oft im Wald beim Vivarium de Lausanne gespielt und mich immer ein bisschen gegruselt, wenn ich mir vorstellte, wie von dort Schlangen ausbrechen, die nun im Wald unterwegs sind. Heute gibt es hier sogar dressierte Krokodile.»

«Der Ananas-Schneider, eine geniale Erfindung: Es gibt nichts Einfacheres, um eine Ananas zu rüsten. Der Schneider ist ein prima Mitbringsel für Freunde in Frankreich.»

MEIN AUTO

«Ich liebe alte Autos, das ist mein einziges richtiges Laster. Mit diesem Ford Taunus 1979 bin ich schon durch ganz Europa gefahren. In meinem Film ‹Toulouse› war er ein wichtiger Darsteller.»

MEIN STAMMLOKAL

Was ich mag: Wenn Menschen zuversichtlich in die Zukunft sehen und Fortschritt und Veränderung positiv wahrnehmen. Was ich nicht mag: Politische Angstmacherei. Mein Lieblingsfilm: «The Cameraman» von Buster Keaton. Dieser Film von 1928 sagt alles übers Filmemachen, was es zu sagen gibt. Meine Lieblingsmahlzeit: Essen interessiert mich nicht. Wenn ich einmal am Tag eine Pille nehmen könnte und dafür nichts essen müsste, wäre das ideal. Ich bin auch ziemlich schwierig für Gastgeber, ich mag keinen Fisch, keine

Meeresfrüchte, keine zu starken Geschmäcker. Pasta ist ganz okay. Mein peinlichster Moment: Vor einiger Zeit unterhielt ich mich im Ausland lange mit der Gattin eines Botschafters. Nach etwa zwei Stunden realisierte ich plötzlich, dass sie mich mit meinem Regiekollegen und guten Freund Jean-Stéphane Bron verwechselte. Es schien mir dann zu spät, ihren Irrtum zu korrigieren, also tat ich so, als wäre ich Jean-Stéphane, und beendete das Gespräch relativ bald. Sie wird sich wundern, wenn sie ihm jemals tatsächlich begegnet. Text: Ralf Kaminski Bilder: Loan Nguyen

«Das Restaurant La Torre liegt gegenüber unserer Wohnung in der Altstadt von Lausanne. Da mein Partner gerne isst, gehen wir oft hin. Ausserdem nutze ich es für Geschäftsmeetings oder sogar für Castings.»

MEIN MUSEUM

«Ich mag das Musée de l’Elysée, insbesondere die grosse Fotosammlung, darunter auch die private Kollektion von Charlie Chaplin. Sonntags gehe ich gerne hin für die Ausstellungen und einen Spaziergang im Park.»


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Migros magazin 44 2013 d zh