Issuu on Google+

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Anzeige

ZEIT E U E N FÜR n gewinne d n u n e h h Mitmac igipedia.c .m w w w f au

. N E E ID


Mach jetzt beim grossen Migipedia-Ideenwettbewerb mit und gewinne bis zu Fr. 10’000.–.

ZEIT E N I E D R FÜ

1.

IDEEN.

Deine Idee zählt. Finde die 10’000-Franken-Idee.

innen und gew h n e h c a ia.c Mitm .migiped auf www

Auf Migipedia hast du das Sagen. Darum gibt es jetzt, zur offiziellen Lancierung unserer OnlineKonsumenten-Plattform, einen Wettbewerb, bei dem deine Ideen gefragt sind. Bis zum 18. November 2010 kannst du auf Migipedia in wenigen Schritten deine Ideen zu den Migros-Produkten präsentieren oder ein neues Produkt erfinden. Und zu deiner

2. Deine Stimme zählt. Verhilf der besten Idee zum Sieg.

Idee ganz einfach eine witzige Werbekampagne

Auch wenn du vielleicht selbst keine Idee hast,

dafür kreieren.

so ist deine Meinung trotzdem wichtig.

Die beste Idee gewinnt den Hauptpreis

Auf www.migipedia.ch findest du in der Ideengalerie

von Fr. 10’000.–.

immer eine Übersicht aller eingereichten Ideen.

Weitere neun Ideen gewinnen je eine Prämie von

Unterstütze deine Lieblingsidee und verhilf ihr

Fr. 1’000.–.

zum Sieg. Was ist Migipedia?

Zum Beispiel der beliebte M-Budget Energy Drink neu auch als feiner Pudding. Hast du bessere Ideen? Dann geh schnell auf www.migipedia.ch und mach beim MigipediaIdeen-Wettbewerb mit.

Die Online-Konsumenten-Plattform der Migros gibt dir das Wort. Auf www.migipedia.ch kannst du Produkte bewerten, kommentieren, dich mit anderen Usern austauschen und dein Wissen teilen. Migipedia befindet sich noch in der Beta-Phase und wird laufend weiterentwickelt.

Jetzt mitmachen und gewinnen unter www.


16 SEITEN BROT-EXTRA

Brotbackwettbewerb: Elisabeth Hänis Nussbrot hat alle überzeugt. Nr. 44, 1. November 2010

Bilder Nicolas Righetti/REZO, Jorma Müller

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

WEIHNACHTEN 56

Feine Guetslirezepte von Familie Felix und ein Prospekt mit tollen Deko-Ideen.

Paddeln für die Ewigkeit

Kajak-Schweizer-Meister Christophe Nicolet will nächstes Jahr an die Sommerolympiade nach London.

Adressänderungen Adr änd am m Postschalter P schalt Postsch alt mel melden den oder od dem regionalen gional Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

SEITE 140


VON A BIS ZIMT: SÜSSE GR JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

ZEIT DER . E D U E R F R VOm 2.11. bis 24.12. 2010 Vo

1.50

M-Classic Kochschokolade 200 g

4.50

Patissier Schokoladepulver 400 g

2.60 statt 3.30

M-Classic Haselnüsse gemahlen, 200 g 20% günstiger

1.30 Zitronensaft 200 ml

2.70

Extra Johannisbeergelée 500 g


ÜSSE AUS DER BACKSTUBE.

1.05

Zimt gemahlen Glas, 27 g

6.70

Patissier Marzipan 2 x 250 g

–.95 statt 1.80

Weissmehl TerraSuisse, 1 kg 45% günstiger

MGB www.migros.ch W

VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

2.70

Patissier Vanillezucker 40 g

1.30

Patissier Kandierte Früchte Gehackt, 100 g

NEU

6.50 WeihnachtsHefestollen 480 g

5.70 statt 7.20

Sanissa au beurre 2 x 500 g 20% günstiger

2.60

Patissier Backschokoladewürfel 160 g


6 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

MENSCHEN

EDITORIAL

Letzte Ruhestätten Langsam, aber lustig

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Thömu Leuenberger vom Komikerduo Flügzüg tritt neu solo auf. Schneller ist der Berner aber nicht geworden.

600 Mal danke schön!

Eine Frau lässt die Puppen tanzen 28

INTERVIEW

Marlene Schwegler Crimmins hält ihre Eigenkreation, das «Dinkel Quark Twist»-Brot beschützend wie ein Kind im Arm. Wen wunderts,

* Normaltarif

Der deutsche Publizist und TV-Mann über Lügen, Reisen und die Enden der Welt.

Schildkrötenfieber 36 Sind wir am Welthunger schuld? 41

Je billiger wir essen, umso mehr leiden Menschen in Entwicklungsländern.

Magazin in einem 16-seitigen Extra.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Adele-Duttweiler-Preis

42

Oceanmania Frische Fische garantiert

45 46

Achtung, fertig, M-way

51

Der Preis hilft der Stiftung für elektronische Hilfsmittel FST, Behinderten zu helfen.

sechs Brotrezepte in die engere Wahl genommen. Und schon am Mittwochmorgen hatte Christoph Ledergerber von der Jowa Volketswil die sechs Brote perfekt gebacken, sodass die Jury die Gewinnerinnen aus den drei Sprachregionen erküren konnte. Das Brot von Gesamtsiegerin Elisabeth Häni aus Aigle VD wird übrigens ab Februar 2011 in den Filialen der Migros zu kaufen sein.

Was die Jowa in Sachen Brot alles draufhat, zeigt das Migros-

Die Micarna ist nicht nur für das Fleisch, sondern auch für den Fisch der Migros zuständig.

Das erste Fachgeschäft für Elektromobilität ist in Zürich eröffnet worden.

DAS BESTE

Die Guetslizeit hat begonnen

56

Kleine süsse Muntermacher Mehr zum Kauen Entspannung beim Fondue

93

Bis Weihnachten dauert es noch ein wenig. Doch mit dem Guetsle kann man schon jetzt beginnen. So guet!

BROT-EXTRA

95 96

1–16

Die Geschichte der Jowa, regionale Brote, ein Wettzöpfeln und die Gewinner des Backwettbewerbs.

Winterpneus zu Migrol Preisen. Inkl. 2-Jahres Reifenersatz-Garantie + CUMULUS Bonuspunkte.

M-CUMULUS: 1 CUMULUS-Bonuspunkt pro 2 Franken Einkauf.

Partner

32

NEUES AUS DER MIGROS

Auch für die Migros-Tochter Jowa stellte der Brotbackwettbewerb eine echte Herausforderung dar: Am Montag wurden von der Jury

Und die Jowa-Mitarbeiter verstehen ihr Handwerk: Das bekam auch MM-Kolumnist Bänz Friedli zu spüren. Beim grossen Zopfzöpfel-Wettbewerb gegen Jowa-Bäcker Thorsten Schulz ging der Hausmann etwa so unter «wie Bümpliz gegen Bayern». 20 Zöpfe gegen 4 Zöpfe lautete das Schlussresultat des kleinen Wettstreits. Ob man seine Zöpfe verkaufen könnte, wollte Bänz Friedli am Schluss von Thorsten Schulz noch wissen. «Sicher», meinte dieser trocken. «Als Paniermehl schon …»

Anzeige

Roger Willemsen

schliesslich ist die 32-jährige Winzerin erst vor zwei Monaten Mutter einer süssen Tochter geworden. Und die kleine Nina war es denn auch, die beim Shooting mit den Gewinnerinnen des Brotbackwettbewerbs öfters im Zentrum stand. Und dieser Wettbewerb war ein enormer Erfolg: 600 Leserinnen und Leser des Migros-Magazins haben gebacken, fotografiert und minutiös Rezepte zusammengestellt. Die Vielfalt der Rezeptideen war enorm. Da gab es ein Bananenbrot, ein Dinkelbrot nach Pfarrhausart, ein Peperoncino-Spinat- oder ein KartoffelRoggen-Herbstbrot. All den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gebührt ein riesiges Dankeschön!

Bilder Mirko Ries, Tanja Demarmels, Paolo Dutto

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

14 24

Migrol Auto Service, offizieller Partner Adam Touring Infos: www.migrol.ch oder Tel. 0844 21 21 21


DIESE WOCHE

|7

RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bild der Woche Bitte melde dich Leserangebot Rätsel/Impressum

8 11 21 22 27 135 136 139

MEINE WELT

Christophe Nicolet

140

Der Spitzenkajakfahrer ganz privat.

Letzte Ruhestätten 14

Ein Begräbnis auf dem Friedhof war gestern, heute wollen viele ihre Asche in den Wind streuen.

Schildkrötenfieber 36

Urs Landweer hat 1954 in der Migros zwei Schildkröten gekauft. Die Tiere leben immer noch. Und sie sind nicht die Einzigen.

Eine Frau lässt die Puppen tanzen 28

Bettina Sinzig ist Unfallforscherin einer grossen Versicherung und lässt es gerne mal krachen.

Mandarinensaft macht munter 99 Fertigmahlzeiten vom Besten 101 Damit Diebe draussen bleiben 102 Keine Chance für Schuppen 105

SAISONKÜCHE Ein Zander stört nie

106

Am Rande des Wahnsinns

110

Störköchin Monika Müller kocht für Starfotograf Onorio Mansutti Zander.

Rande schmeckt verrückt gut.

IHRE REGION

Neues aus Ihrer Genossenschaft 113

BESSER LEBEN

Unschuldig im Internet

119

Viele Eltern veröffentlichen Fotos und Infos ihrer Babys im Netz.

Outdoor: Velotour um den Obersee 120 Familie: Kinder und Schulden 126 Tiere: Wenn Haustiere altern 131 Auto: Occasionsersatzteile 133

Anzeige

Wintertraum Finnisch Lappland Erkunden Sie die tief verschneiten Landschaften Finnisch Lapplands und die imposante Küstenregion Nordnorwegens bei unserer abwechslungsreichen Mietwagenrundreise durch den winterlichen Norden. Weitere Informationen: Tel. 043 211 71 21, www.falcontravel.ch


8 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

NEWS

Neuer Steuermann bei Interio

Reto Waidacher (46) ist neuer Unternehmensleiter der Interio AG. Er tritt seine Tätigkeit per 1. Januar 2011 als Nachfolger von Matthias Baumann an, der das Unternehmen im April verlassen hat. Reto Waidacher trat vor zehn Jahren als Leiter des Rechtsdienstes in die Migros-Gruppe ein und übernahm vor drei Jahren zusätzlich das Generalsekretariat. Die Interio AG beschäftigt über 800 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2009 260 Millionen Franken.

Die TV-Spots der Migros lassen niemanden unberührt: Sie erzählen Geschichten, sie unterhalten, überraschen, regen zum Nachdenken und oft auch zum Schmunzeln an. So auch die neuen WeihnachtsSpots. In insgesamt neun Episoden dreht sich alles um die Familie Felix bei ihren Vorbereitungen für die Weihnachtszeit. Regie führte Arne Feldhusen, der unter anderem bei der Kult-TV-Serie «Stromberg» sein Können unter Beweis stellte. SF DRS strahlt am 1. November die erste Episode aus. Auch auf Facebook kann man sie sich ansehen: www.facebook.com/migros

Zum ersten Mal dabei: Migros macht bei Basler Herbstwarenmesse mit

Daniela Suter, Migros-Leiterin Category Management Bekleidung, sagt: «Die Migros-Mode konnte sich hervorragend während der Modeschauen auf der Basler Herbstwarenmesse behaupten. Auf der ganzen Linie ein Erfolg.» Erstmalig präsentierte sich die Migros mit kuschliger und verführerischer Mode für Sie und Ihn auf der Messe. Täglich gab es drei Modeschauen — u. a. mit den Markenlinien Roxy & Quicksilver und Athleticum.

Behindertenarbeit geehrt

Der diesjährige Adele-Duttweiler-Preis geht an die Schweizerische Stiftung für elektronische Hilfsmittel (FST). Sie ermöglicht es, Menschen mit Behinderung durch spezielle Geräte ihre Autonomie zurückzugeben. Der Preis ist mit 50 000 Franken dotiert. Vergangene Woche kam es im GottliebDuttweiler-Institut in Rüschlikon ZH zur feierlichen Preisverleihung. Die FST entwickelt Hilfsmittel für eine ergonomische Handhabung des Computers, für eine verbesserte und alternative Kommunikation und dadurch auch für eine bessere Lebensqualität. Mit der Auszeichnung möchten die zehn Migros-Genossenschaften, die Mitglied der Stiftung sind, die FST für ihre Arbeit für behinderte Menschen ehren. Lesen Sie mehr ab Seite 42

Bilder bab.ch/StockFood, Hans Gerritsen, Michael Würtenberg, Nathan Beck

Neue Migros-TV-Spots

Kulturprozent-Erfolge: Kult Ku Erfolg Er Das Klubhaus in Zürich, wo 1948 das erste Konzert stattgefunden hat (oben), und Steps, das Tanzfestival des Migros-Kulturprozents (rechts). Freut sich über die Auszeichnung: Gisèle Girgis.


MIGROSWOCHE

|9

Auszeichnung für das MigrosKulturprozent

Das Migros-Kulturprozent ist Kulturinvestor des Jahres 2010. Die Auszeichnung wurde vergangene Woche in Berlin vergeben.

I

nsgesamt haben 105 Bewerber aus dem deutschsprachigen Raum im Rahmen des «Kulturmarken-Awards» um die begehrten Auszeichnungen gekämpft. Die Jury wählte erstmals einen Gewinner in der Kategorie «Kulturinvestor des Jahres». Gisèle Girgis, Mitglied der Generaldirektion des MGB,

Max Alter, Präsident der Stiftung AdeleDuttweiler-Preis, Michèle-Irène Berger Wildhaber, Präsidentin der FST, FST-Direktor Michel Guinand, Fabrice Zumbrunnen, Mitglied der Stiftung AdeleDuttweiler-Preis (von links).

freut sich: «2009 hat die Migros nicht zuletzt aufgrund ihres gesellschaftlichen Engagements mit dem Migros-Kulturprozent den World Retail Award erhalten. Nun erlangt das Migros-Kulturprozent erneut internationale Anerkennung. Das sehe ich als grosse Wertschätzung für unsere vielen nachhaltigen In-

FRISCH IN DER MIGROS

Luxusartikel Avocado?

Keineswegs. Jedenfalls nicht in der Migros. Hier ist sie nahezu das ganze Jahr erhältlich. Die gehaltvolle Frucht wiegt 250 bis 313 Gramm. Sie enthält viele Nährstoffe und hochwertige, ungesättigte Öle, die mithelfen, den Cholesterin– spiegel zu senken. Das macht die butterartige Frucht mit ihrem leicht nussartigen Aroma so gesund. Probieren Sie doch mal unseren Rezepte-Tipp: Eine Avocado, in Würfel geschnitten, gibt jedem Salat einen exotischen Touch.

vestitionen in Kultur und Bildung.» Gottlieb Duttweiler gründete 1957 das Migros-Kulturprozent: Unabhängig vom Gewinn investierte das Unternehmen von nun an einen festen Anteil seines Umsatzes in kulturelle und soziale Projekte. 3,3 Milliarden Franken wurden bisher dafür aufgewendet. cp


tzteJ

Jetzt

699.– Vorher

999.–

Supergefrierschalter

Jetzt Jetzt

174.–

30%

Vorher

249.–

Inkl. zusätzlicher Hartbodendüse

Staubsauger VAC 4900

Leistung 2000 W, HEPA-Filter, 12 m Aktionsradius / 7171.172

Gefrierschrank VE 212 SA+ G

N Nutzinhalt 212 l, 6 kippsichere Schubfächer (davon 1 XL), Türöffnungshilfe, M Masse (H x B x T): 155 x 59,5 x 63 cm / 7175.079

Die Angebote gelten vom 2.11. bis 15.11.2010 oder solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen.

MGB

Preis-, Modelländerungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.


UNSERE LESER

Migros-Magazin ros-Magazin ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 44, 1. November Novem No vember vem ber 2010 2010

1 Migros-Magazin 44,

| 11

nehmen Zum Raus

1. November 2010

DER GROSSE MIGROS-BROTBACK-WETTBEWERB

S DER GROSSE

Backstarke Siegerinnen

BROTBACKK-

Bild Jorma Müller

R WETTBEWE RB

th Häni Marlene Schwegler, Elisabedie Siegerinnen und Regula Gomaa heissen . des Brotback-Wettbewerbs 8. Seite 6 Professor Kleinert Ihre Rezepte gibts auf Genossenschaften, S. S. 4 Brotvielfalt in den «Pain Création», Fotzelschnitte, S. 16 Schulz, S. 14 Kultobjekt chte, S. 2 Die neue Brot-Linie Jowa, eine Erfolgsgeschi gegen Jowa-Bäcker Thorsten S. 12 Zöpfeln: Bänz Friedli spricht Brot — ein Interview,

Die Brotback-Siegerinnen zieren den Titel des beigelegten Brot-Extra.

Die Schweiz im Backfieber

Der Brotback-Wettbewerb der Migros hat eine richtige Backwelle ausgelöst. Vor allem Frauen haben sich ins Zeug gelegt. Wie vielfältig die Fantasie der Brotbackenden ist, beweisen einige Müsterchen. Lisbeth Hofstetter (52) aus Ebnet ZH:

Bananen-Haferflocken-Brot 2 Bananen 1 Würfel Hefe, 42 g 250 g Urdinkelmehl 150 g feine Haferflocken 50 g flüssiger Honig 1,5 dl Wasser 1 EL Öl 1 TL Salz 1 TL gemahlener Zimt 50 g Baum- oder Haselnüsse 150 g Trockenfrüchte je 50 g Kürbis- und Sonnenblumenkerne Bananen mit einer Gabel zerdrücken. Hefe zerbröckeln. Zusammen mit Mehl, Haferflocken, Honig, Hefe, Wasser, Öl, Salz und Zimt zu einem glatten Teig kneten. Nüsse grob hacken. Trockenfrüchte wie Aprikosen, Cranberrys und Zwetschgen in kleine Stücke schneiden. Nüsse, Trockenfrüchte sowie Kürbis- und Sonnenblumenkerne zum Teig geben und gut einkneten. Zugedeckt um das Doppelte aufgehen lassen. Nach Belieben runde oder ovale Brote formen. Nochmals zirka 30 Minuten aufgehen lassen. Backofen auf 180 °C vorheizen, 45—50 Minuten backen, bis das Brot durch ist.

Lisbeth Hofstetter hat drei B-Hobbys: Blumen, Backen, Biken.

Jürg Wiesli (48) aus Dozwil TG:

Kürbiskernbrot

5 dl Wasser 500 g Halbweissmehl 280 g Dinkelmehl 45 g Hefe 20 g Salz 53 g Kürbiskernöl 50 g Sonnenblumenkerne geschält 40 g Kürbiskerne Sesamsamen zum Bestreuen

Jürg Wiesli gewann dieses Jahr den dritten Platz beim Riesenkürbis züchten.

Alle Zutaten, ausser Kerne zu einem glatten Teig kneten. Kerne einkneten. Ums Doppelte aufgehen lassen. 2 Brote formen. Nochmals zirka 30 Minuten aufgehen lassen. Mit Wasser bepinseln, mit Sesam bestreuen. Die Brote 1 cm tief einschneiden. Bei 180 °C zirka 40 Minuten backen.

Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 13


Aktion:

Transatlantik-Kreuzfahrten

Top Aktion

ension 19 Tage inkl. Vollp ug an Bord sowie Fl ab Fr. 2 6 9 5 .–

Karibik–Europa mit MSC Poesia / Sßdamerika–Europa mit MSC Lirica Jetzt buchen – tig! noch nie so gßns

Reisedaten 2011 Route 1: Florida–Genua 05.03.–23.03.2011 Route 2: Buenos Aires–Genua 10.03.–02.04.2011 Preise pro Person

Ihr Reiseprogramm Route 1: Florida–Genua

Ihr Reiseprogramm Route 2: Buenos Aires–Genua

1. Tag: Schweiz–Miami (USA). Linienflug nach Miami. Anschliessend Transfer und Hotelßbernachtung. 2. Tag: Miami–Fort Lauderdale (USA). Geniessen Sie eine Stadtrundfahrt (inbegriffen) durch das von eleganten Boutiquen und StrassencafÊs geprägte Miami. Anschliessend Transfer und Einschiffung. Um 19 Uhr heisst es Leinen los. 3.–4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: San Juan (Puerto Rico). Tauchen Sie ein in eine Zeitreise längst vergangener Tage: alte Kolonialbauten, verwinkelte Gassen mit Kopfsteinpflaster, historische Bauwerke, Kirchen und Galerien versprßhen einen besonderen Charme. Weitere Sehenswßrdigkeiten sind die Stadtmauern (La Murella) und das 1789 fertiggestellte Rathaus. Aufenthalt von 7 bis 17 Uhr. 6. Tag: St. John's (Antigua & Barbuda). Besuchen Sie die Hauptstadt des Ministaats Antigua und Barbuda, umgeben von klarem Wasser und hunderten von Stränden mit feinem Sand. Sehenswßrdigkeiten sind das Museum of Antigua und Barbuda und die St. John's Kathedrale. Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. 7. Tag: Castries (St. Lucia). Besichtigung der Hauptstadt der Antilleninsel St. Lucia. Sehenswert sind die Kathedrale und die langen Sandstrände. Aufenthalt von 8 bis 16 Uhr. 8.–13. Tag: Erholung auf See. 14. Tag: Funchal/Madeira (Portugal). Geniessen Sie die atemberaubende NaturschÜnheit der Blumeninsel. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 15. Tag: Erholung auf See. 16. Tag: Malaga (Spanien). Dominiert von der alten arabischen Festung Gibralfaro bietet Malaga ein einzigartiges architektonisches Zeugnis ßber die maurische Herrschaft. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 17. Tag: Alicante (Spanien). Geniessen Sie die kilometerlangen Sandstrände an der Costa Blanca. Aufenthalt von 9 bis 16 Uhr. 18. Tag: Barcelona (Spanien). Besuchen Sie das bedeutendste Wirtschaftszentrum Kataloniens mit seinen historischen Bauwerken. Die Kirche Sagrada Familia ist das Wahrzeichen Barcelonas. Aufenthalt von 8 bis 13 Uhr. 19. Tag: Genua (Italien)–Schweiz. Ausschiffung am Morgen und Rßckreise in die Schweiz

1. Tag: Schweiz–Buenos Aires (Argentinien). Linienflug nach Buenos Aires. 2. Tag: Buenos Aires (Argentinien). Lernen Sie das Paris Sßdamerikas auf einer Stadtrundfahrt kennen (inbegriffen). Anschliessend Transfer und Hotelßbernachtung. 3. Tag: Buenos Aires (Argentinien). Transfer zum Hafen und Einschiffung. Um 18 Uhr heisst es Leinen los. 4.–5. Tag: Erholung auf See 6. Tag: Rio de Janeiro (Brasilien). Geniessen Sie die unverkennliche Silhouette der brasilianischen Metropole mit seiner Copacabana und dem Zuckerhut. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 7. Tag: Erholung auf See. 8. Tag: Salvador de Bahia (Brasilien). Salvador de Bahia, das schwarze Herz Brasiliens, liegt direkt an der Allerheiligen Bucht. Aufenthalt von 10 bis 17 Uhr. 9. Tag: Recife (Brasilien). Erleben Sie das Venedig Brasiliens mit seinen vielen Kanälen. Aufenthalt von 14.30 bis 19.30 Uhr. 10.–14. Tag: Erholung auf See 15. Tag: Santa Cruz (Teneriffa). Besuchen Sie die lebendige Inselhauptstadt mit seinen durchmischten Stadtvierteln. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 16. Tag: Erholung auf See. 17. Tag: Casablanca (Marokko). Besuch der modernen Grossstadt an der marokkanischen Kßste. Aufenthalt von 7 bis 22 Uhr. 18. Tag: Erholung auf See. 19. Tag: Lissabon (Portugal). Moderne und klassische Themen verschlingen sich in Lissabon, eine der ältesten Städte Europas. Aufenthalt von 7 bis 16 Uhr. 20. Tag: Cadiz (Spanien). In Cadiz finden Sie sowohl einen Handels- als auch einen Kriegshafen. Aufenthalt von 10 bis 19 Uhr. 21. Tag: Malaga (Spanien). Dominiert von der alten arabischen Festung Gibralfaro bietet Malaga ein einzigartiges architektonisches Zeugnis ßber die maurische Herrschaft. Aufenthalt von 8 bis 14 Uhr. 22. Tag: Erholung auf See. 23. Tag: Rom/Civitavecchia (Italien). Besuch der ewigen Stadt mit all seinen Sehenswßrdigkeiten. Aufenthalt von 9 bis 19 Uhr. 24. Tag: Genua (Italien)–Schweiz. Ausschiffung und Rßckreise in die Schweiz.

Ihre Reiseroute 1

Ihre Kreuzfahrtschiffe



  

     

 



  

 

 

  

      

ZĂźrich

Lissabon Santa Cruz

ÂŤMSC LiricaÂť

Recife Salvador da Bahia Rio de Janeiro

Buenos Aires

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog ÂŤDie schĂśnsten Kreuzfahrten weltweit 2011Âť

â–  â– 

â– 

â–  â–  â–  â– 

â–  â–  â– 

â– 

ReisebĂźro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Malaga Civitavecchia Cadiz Casablanca

Route 2 2895.– 3095.– — 3195.–

2995.– — — 3395.– 3195.– — — 3995.– 3395.–

—

Linienflug in Economy Class ab Zßrich Rßckreise ab Genua mit modernem Komfort-Reisebus 1 Hotelßbernachtung in Buenos Aires (Route2) bzw. Miami (Route 1) Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie Vollpension an Bord Kapitätsempfang, Galadinner Freie Teilnahme an vielen Bordveranstaltungen Sicherheitsgebßhren, Hafentaxen Transfers Stadtrundfahrt in Buenos Aires (Route 2) bzw. Miami (Route 1)

Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung (ab 30 Gäste)

Nicht inbegriffen â– 

â–  â–  â– 

â– 

â– 

Genua

Fr. Route 1 2695.– — 2895.– —

Unsere Leistungen

â– 

Ihre Reiseroute 2

Eleganz und Komfort erwartet Sie auf den Schiffen MSC Lirica**** und MSC Poesia****+ der renommierten italienischen Reederei MSC. An Bord geniessen Sie Ferien mit Stil. Vorzßgliches Essen, Unterhaltung, Freizeit und Entspannung gehÜren ebenso dazu wie die interessanten Landausflßge. Am Abend kÜnnen Sie sich von den spektakulären Shows im grosszßgigen Theater faszinieren lassen, oder Sie fordern Ihr Glßck an einem der Spieltische im Casino heraus. Erleben Sie Kreuzfahrten der ganz besonderen Art. Willkommen an Bord!

Kabinentyp 2-Bett-Kabine innen 2-Bett-Kabine innen 2-Bett-Kabine aussen 2-Bett-Kabine aussen 2-Bett-Kabine aussen mit Balkon 9–10 2-Bett-Kabine aussen 9–10 2-Bett-Kabine aussen mit Balkon 11 Suite mit Balkon 11 2-Bett-Kabine aussen mit Balkon

â– 

Auftragspauschale von Fr. 20.–, pro Person, bei Buchung ßber www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person PersÜnliche Auslagen und Getränke Oblig. Trinkgelder (ca. USD 12 pro Tag) Gebßhr fßr Einreisebewilligung USA (Route 1) Ausflßge (nur an Bord buchbar) Zuschlag Business Class Route 1 2395.– Zuschlag Business Class Route 2 1895.– Kombinierte Annulationskosten- und Extrarßckreiseversicherung auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bßrger benÜtigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate ßber das Rßckreisedatum gßltig sein muss. Fßr die Einreise in die USA gelten spezielle Einreisebestimmungen. Ausstiegsorte Bus ca. 17:30 h Arth-Goldau, ca. 18.30 h Zßrich-Flughafen , ca. 19.00 h Baden-Rßtihof , ca. 19.30 h Aarau SBB ca. 20.15h Basel SBB ca. 20.15 h Bern

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

891

Einzigartige Transatlantik-Passagen Karibik und SĂźdamerika

Kat. 1–3 4–5 4–5 6–8 6–8


UNSERE LESER

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

DER GROSSE MIGROS-BROTBACK-WETTBEWERB

Brotbäckerinnen mit Fantasie Silvia Dietziker (48) aus Sursee LU:

Flaschenbrot

1 kg Weissmehl 500 g Ruchmehl 3 Beutel Trockenhefe 1,5 EL Zucker 1,5 TL Salz 7—8 dl lauwarmes Wasser

Silvia Dietziker verschenkt zu besonderen Anlässen gerne ein fantasievolles Brot.

Zutaten zu einem glatten Teig kneten, nach Bedarf mehr Wasser dazugiessen. Teig ums Doppelte aufgehen lassen. ²/³ Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech auswallen. Teigreste zöpfeln und auf das Brot aufsetzen. Eine leere Flasche mit Backpapier umwickelt als Platzhalter verwenden. Brot aufgehen lassen. Im auf 220 °C vorgeheizten Backofen während 25—30 Minuten backen. Der Fantasie für die Verzierung sind keine Grenzen gesetzt: Kuh und Bänkli für den Hobbybauern, Blumen für den Gärtner usw.

Rosalda di Lucrezia (52) aus Embrach ZH:

Cayenne-Spinat-Brot

MM 43: «Auf der Suche nach einem ganz normalen Leben», Artikel über Autismus.

Autismus: Aufklärung ist dringend nötig

Danke für den fundierten Artikel zum Asperger Syndrom. Als Eltern eines Asperger Mädchens sind wir um jede Aufklärung der Öffentlichkeit dankbar. Autismus wird leider von vielen immer noch als geistige Behinderung, kognitive Beeinträchtigung oder als Unfähigkeit, eine Beziehung einzugehen und zu leben, verstanden. Ich wünsche mir, dass wir neurotypischen Menschen mehr und mehr versuchen, dieselben Schritte auf Menschen mit Autismusspektrumstörungen zuzugehen, die diese Menschen täglich auf uns zugehen müssen, um sich in unserer Welt zurechtzufinden.

Corinne Hollenstein 9403 Goldach

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

Wer probt das Krippenspiel?

Vorteig 2 dl Wasser 100 g Weissmehl 1 Würfel Hefe, 42 g 1 Prise Zucker Brotteig: 400 g Weissmehl 200 g Halbweissmehl 1 Eiweiss 10 g Salz 120 g gehackter Spinat 0,5 TL Cayennepulver 0,7 dl Olivenöl

| 13

Rosalda di Lucrezia präsentiert stolz ihr rassiges Cayenne-Spinat-Brot.

Zutaten für den Vorteig mischen, ums Doppelte aufgehen lassen. Restliche Zutaten dazukneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Teig ums Doppelte aufgehen lassen. Teig zu einem länglichen Brot formen und einschneiden. Nochmals etwas aufgehen lassen. Backofen auf 200 °C vorgeheizen, während zirka 30 Minuten backen.

Das Migros-Magazin sucht eine Schulklasse, die dieses Jahr das Krippenspiel probt und aufführt. Gibt es das überhaupt noch? Schreiben Sie uns an: redaktion@migrosmagazin.ch


14 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

E

s ist ein seltsames Bild: Braun, kalt und feucht liegt das Laub auf dem Waldboden. Schaut man dagegen nach oben, tragen die Bäume noch immer ihr saftig grünes Blätterkleid. Zwischen diesem Sterben und Leben stehen Jasmine Meier (37) und Erich Iseli (46) im Wald bei Bätterkinden BE. Hier wollen die ehemalige Krankenschwester und der Aussendienstler sich einst von der Welt verabschieden. Hier wollen sie ihre letzte Ruhe finden. Hier werden Verwandte und Freunde ihre Asche zum Wurzelwerk eines Ahorn-Baums schütten. Um sich dann bei Spaziergängen im Wald an sie erinnern zu können. Das Paar atmet die feuchte Waldluft tief ein. «Wir sind Natur, und wir möchten zurück zur Natur.» Jasmine Meier arbeitete während zwölf Jahren im Spital und begleitete viele Menschen in den Tod. Sie sagt: «Der Tod ist für mich kein Tabu, er gehört zum Leben.» Wie ihr Partner glaubt sie an ein Leben nach dem Sterben. Die beiden finden es wichtig, dass bei einem Übergang in die andere Welt individuell auf die letzten Wünsche des Verstorbenen eingegangen wird. «Das war bei den vielen kirchlichen Feierlichkeiten, die wir bei Abdankungen erlebten, leider nicht der Fall.»

In der Schweiz gibt es rund 60 Friedwälder

Das geht vielen Menschen so. Weil sie die Nähe zur Kirche und den Glauben zusehends verlieren, finden viele Halt in der Natur – wo sich immer mehr auch zur letzten Ruhe betten. Bestattungen in Wäldern gibt es schon länger. Sogenannte Friedwälder existieren seit den Neunzigerjahren. Es gibt in der Schweiz rund 60. Sie sind Teile von natürlichen Wäldern und frei zugänglich für alle Waldbesucher. Jetzt findet eine weitere Individualisierung bei den Naturbestattungen statt. Beat Rölli (42), Inhaber der 2007 gegründeten Naturbestattungsfirma «Die letzte Ruhe» bietet ein Angebot von A bis Z: Baumbestattung, Bergbachbestattung, Felsbestattung, Flugbestattung mit Ballon, Flugzeug oder Helikopter,Flussbestattung, Seebestattung, Waldbestat-

Wo die Toten

Am 2. November ist Allerseelen, der Tag, an dem man die Verstorbenen mit einem Friedhofsbesuch ehrt. Immer mehr Leute aber wollen eine Bestattung am See, im Fluss oder im Wald. Vier Menschen erzählen, wo ihr Ort der letzten Ruhe dereinst sein soll.

«Wir sind Natur, und wir möchten wieder Natur werden», sagen Jasmine Meyer und Erich Iseli. Ihre Asche wird


MENSCHEN LETZTER WILLE

Erdbestattung Jasmine Meier (37), ehemalige Krankenschwester, und Erich Iseli (46), Aussendienstler, aus Luterbach SO. «Der Tod gehört zum Leben», sagen Jasmine Meier und Erich Iseli. Sie erlebten viele kirchliche Abdankungen als unpersönlich. Das Paar entschied sich für eine Erdbestattung unter einem Ahornbaum im Wald bei Bätterkinden BE . Der Grund: «Wir sind Natur, wir möchten wieder Natur werden.»

ruhen einst im Wald von Bätterkinden BE begraben werden. Unter einem Ahornbaum.

| 15


Tanken Sie Sonne.

16 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Erstklassiges Ausspannen. Last e Minut

Hurghada

HM K HRG SOLPAR

1 Woche

595.–

Ab Zürich nach Hurghada mit Hello am Mi./Sa. 24., 27.11., 1., 4., 8., 11., 15., 18.12.10 statt 945.– Hotel Sol y Mar Paradise Safaga B B B B, Hurghada, Doppelzimmer mit all inclusive

Fuerteventura

HM K FUE SUNTAR

1 Woche

695.–

Ab Zürich nach Fuerteventura mit Edelweiss Air am So. 21., 28.11., 5., 12., 19.12.10 Hotel Sunrise Taro Beach B B B i, Costa Calma, Doppelzimmer Gartensicht mit Halbpension

statt 975.–

Sharm el-Sheikh

1 Woche

HM K SSH HILFAY

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Hello am Mi./Sa. 27.11., 4., 8., 11., 15., 18.12.10 Hotel Hilton Fayrouz B B B B, Na’ama Bay, Doppelzimmer mit Frühstück

Dom. Republik

HM K PUJ GRAPAR

795.– statt 995.–

1 Woche

1299.–

Ab Zürich nach Punta Cana mit Edelweiss Air am Mi. (Hinflug via Puerto Plata) und Fr., 3., 10., statt 1999.– 12., 17., 19., 24., 26.11. und 1., 3., 8., 10.12.10 Verl.-Woche 497.– Grand Paradise Bavaro Beach Resort & Spa B B B, Punta Cana, Doppel mit all inclusive

Phuket

1 Woche

HM K HKT NAIYAN

Ab Zürich nach Phuket mit Edelweiss Air am Sa. 20.*, 27.11.* und 4.*, 11.12.10 Hotel Nai Yang Beach Resort B B B, Nai Yang Beach, Doppel, Frühstück (4.12. nur 2 Wo buchbar)

Dom. Republik

HM K PUJ IBEDOM

Ab Zürich nach Punta Cana mit Edelweiss Air am Mi. (Hinflug via Puerto Plata) und Fr., 3., 10., 12., 17., 19., 24., 26.11. und 1., 3., 8., 10.12.10 Iberostar Dominicana B B B B, Punta Cana, Doppel mit all inclusive

Malediven

HM K MLE GASISL

Ab Zürich nach Male mit Edelweiss Air/Swiss am Fr./Sa./So. 5., 6., 7., 12., 13., 14., 20., 21., 27., 28.11. und 3., 4., 5., 10.*, 11.*, 12.*12.10 Ga Finolhu Island Resort B B B, Nord Male Atoll, Doppel mit all inclusive (* nur 1 Woche buchbar)

1395.–

statt 1827.– Verl.-Woche 400.– * Zuschlag 300.– 1 Woche

1499.– statt 2199.– Verl.-Woche 910.���

1 Woche

1999.–

statt 2999.– Verl.-Woche 1399.–

Beat Rölli ist sich gewohnt, die sterblichen Überreste von Toten ohne deren

Preise in CHF pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20% 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin-& Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig.Kombi-Versicherungspaket CHF 35.– bis CHF 73.–, Ägypten-Visum CHF 40.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom.Republik USD 15.–. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 1.11.10.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch oder im Reisebüro

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

tung, Windbestattung. Nichts scheint unmöglich. Die Kosten liegen zwischen 260 und 5500 Franken. Naturbestattungen finden in eher kleinem, intimem Rahmen statt. Ein Baum in einem Friedwald kostet beispielsweise 4900 Franken. Die sterblichen Reste von meheren Menschen können im Wurzelwerk bestattet werden. Anders bei der traditionellen Erd- oder Urnenbestattung: Sarg, Trauermahl und Grabpflege schlagen oft mit mehr als 10 000 Franken zu Buche.

An Allerseelen, dem Gedenktag für Verstorbene, wollen viele ihren Nächsten nah sein. Im Wald von Bätterkinden BE, wo rundherum bereits viele Tote naturbestattet wurden, fühlen sich Jasmine Meier und Erich Iseli näher bei Verstorbenen als auf einem grossen Friedhof. «Bäume mit ihren starken Wurzeln erden uns.» Der Ahornbaum sei ein Symbol für Zurückhaltung, für ein angenehmes und glückliches Leben. Bereits mehr als fünf Prozent aller Bestattungen finden heutzu-


MENSCHEN LETZTER WILLE

| 17

Luftbestattung Beat Rölli (42) aus Solothurn, Inhaber der Naturbestatterfirma «Die letzte Ruhe». Die Luftbestattung ist eine exklusive Naturbestattungsform. Sie kann mit Flugzeug, Ballongondel oder Helikopter gebucht werden. «Die Asche wird aufgelöst im grossen All», sagt Beat Rölli. Gestartet wird meistens von einem Flughafen im Kanton Bern. Die Trauernden schätzen das Gefühl der Leichtigkeit.

Angehörige im Wind zu bestatten. Die Flugbestattung ist die anonymste Naturbestattung.

tage in der freien Natur statt. «Bei kommerziellen Naturbestattungen schieben gewisse Kantone oder Gemeinden jetzt den Riegel», sagt Werner Wilhelm (55), Präsident des Schweizerischen Bestatterverbandes. Beispielsweise der Kanton Zürich bei Seebestattungen oder das Wallis bei Aschebeisetzungen auf Gletschern. Die zwei Kilo Asche, die nach der Verbrennung eines Toten anfallen, sind zwar nicht giftig, hinterlassen aber gerade auf einem Gletscher deutliche Spuren.

In der Schweiz besteht bei Aschenbeisetzung keine Bestattungspflicht. Privatpersonen dürfen die Asche von Angehörigen im See, im Wald, im Garten oder in den Bergen «im Rahmen der Vertretbarkeit» verstreuen, sagt Bruno Bekowies (44), stellvertretender Leiter des Zürcher Bestattungsund Friedhofamts. Seit 1964 das Verbot der Feuerbestattung im katholischen Kirchenrecht aufgehoben wurde, lassen sich immer mehr Menschen kremieren. Nach dem Tod enden

Herr und Frau Schweizer zu 70 Prozent in einem Hochofen. «Nur in vorwiegend katholischen Gegenden wie der Südschweiz oder dem Wallis sind es noch vermehrt Erdbestattungen», sagt Werner Wilhelm vom Bestatterverband.

Asche auf 1000 Meter Höhe dem Wind übergeben

Beat Rölli von der Naturbestattungsfirma «Die letzte Ruhe» bringt Totenasche in einem speziell angefertigten Behälter in ein Kleinflugzeug. Die Angehörigen

des Verstorbenen sind in Gedanken dabei, räumlich aber weit weg. Der Pilot steuert die Piper vom Flugplatz Kappelen BE auf gut 1000 Meter Höhe, und bei rund 160 Stundenkilometern wird die Asche durch eine kleine Fensterluke in den Wind gelassen. Wenige feierliche Worte zum Abschied, verständnisvolles Nicken, ein sanftes Lächeln. Überreste, «gone with the wind». «Der Verstorbene hat nun seine Ruhe in der Natur gefunden», sagt Rölli. Seine


18 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Kundschaft schätzt es, wenn er den Bestattungsservice abnehme. So können die Trauernden sich auf den Schmerz konzentrieren. «Letzte Ruhe» all inclusive, individuell angepasst. Der letzte Wunsch ihrer Eltern war Jrene Dolf (58) aus Aarberg BE Befehl. Sie bestattete Vater und Mutter 2008 und 2009 im Rhein. «Als gebürtige Holländer wollten sie für ewig dem Meer nahe sein», sagt die Chemielaborantin. Letzten Sommer stand Jrene Dolf mit ihrem Partner und Hündin Ena im holländischen Petten am Meer. «Da spürte ich meine Eltern.»

Zeichen einer individualisierten Welt

«Im Wald, auf dem Berg, am Fluss, unter dem Baum, am Gestein, im Winde verweht … / Wir gehören in den Kreislauf der Natur, wo alles beginnt, alles endet und wieder beginnt.» So steht es auf einem grossen Plakat in einem Friedwald. Für die Bestattungen gibt es fast keine Regeln mehr. Ein Kulturzerfall? «Nein», sagt Werner Wilhelm vom Bestatterverband. «Die neuen Bestattungsformen sind vielmehr einfach ein Zeichen unserer individualisierten Zeit.» Einer Zeit, in der die Friedhöfe immer weniger romantische Freiluftmuseen mit Mausoleen und Engeln, mit mannsgrossen Christusfiguren und kunstvollen Kreuzen sind. Asche zu Asche, Staub zu Staub, Natur zu Natur. Die Frage des Lebensschlusses lautet heute nicht mehr «Was geschieht nach dem Tod?», sondern: «Wer waren wir?». In welchem Element fühlte sich der Vielflieger, der Fischer oder der Holzschnitzer am wohlsten? Dort, wo sie sich vorstellen können, ihren Frieden zu finden. In Luft, Wasser oder Erde. Verweht, aufgelöst oder begraben. Und doch nicht vergessen.

Wasserbestattung Jrene Dolf (58), Chemielaborantin aus Aarberg BE. Jrene Rolf hat ihre Eltern im Rhein bestatten lassen. «Das war traurig und befreiend zugleich.» Der Rhein fliesst ins Meer, und dorthin wollten Jrene Dolfs Eltern als gebürtige Holländer zurück. Letzten Sommer stand sie mit Hündin Ena im holländischen Petten am Meer und fühlte sich verbunden: «Ich spürte meine Eltern.»

Texte Mathias Haehl Bilder Paolo Butto

www.migrosmagazin.ch Asche verstreuen oder Grabstätte pflegen: Brauchen Sie einen Ort des Andenkens?

Im Rhein bei Eglisau ZH bestattete die Bernerin Jrene Dolf ihre niederländischen Eltern. Deren Asche ist zurück


MENSCHEN LETZTER WILLE

ins Meer nach Holland geflossen.

| 19


20% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 15.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE PRODUKTE VON NIVEA VISAGE, NIVEA VISAGE YOUNG, NIVEA VISAGE VITAL UND NIVEA FOR MEN GESICHTS- UND RASIERPFLEGEMITTEL

5.25

5.55

statt 6.60

statt 6.95

Pflegende Reinigungstücher 1 x 25 Stk.

NEU

12.70 statt 15.90

Aqua Sensation Reichhaltige Feuchtigkeitscreme 1 x 50 ml

11.95 statt 14.95

Anti-Falten Q10 PLUS Tages- oder Nachtcreme je 1 x 50 ml

18.30

14.20

Teint Optimal Nachtcreme oder Serum je 1 x 50 ml

Energy Q10 Gesichts-Creme oder Gel je 1 x 100 ml

statt 22.90

statt 17.80

www.NIVEA.ch

Sanfte Reinigungsmilch oder Beruhigendes Tonic je 1 x 200ml

Nivea gibts in Ihrer Migros


AUF EIN WORT

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

FRAU DER WOCHE

| 21

INNERRHODER SCHEIDEN AM SELTENSTEN

Unermüdlich Patty Schnyder (31) will es nochmals wissen: Der Tennisprofi hat angekündigt, im Januar in Melbourne das Australian Open zu bestreiten. Grund: Ihr Ehemann, Rainer Hofmann (42), sei dann als Trainer der Bernerin Romina Oprandi auch vor Ort. Lieber vier Wochen in Australien als allein zu Haus, Sch sagt Schnyder. Ba Die Baselbietekämp sich rin kämpft Ja seit 14 Jahren unbeirrt durch die To Top 50 des Frauentennis. Frau Inzwischen Inzwis als älte älteste Spielerin. Spiele Eine beachtliche beacht Berufskarriere. Berufska

Bilder Gettyimages, Kerstin Joensson/AP Photo, Federico Gambarin/DPA/Keystone

MANN DER WOCHE

«Scheidung trifft gerade eine Bauernfamilie hart» Gemäss neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik lässt man sich in Appenzell Innerrhoden nicht halb so oft scheiden wie im Rest der Schweiz. Das liegt am Lebensstil und am Glauben, sagt Jo Arnold (62), Leiter der Eheberatung Appenzell. Jo Arnold, warum lassen sich in Appenzell Innerrhoden nur 19 Prozent der Paare scheiden und im Rest der Schweiz 47,7?

In Innerrhoden wird der traditionelle Lebensstil noch gepflegt, man lebt Kultur und Rituale, wie zum Beispiel religiöse Traditionen. Ausserdem kennt man sich und schaut zueinander. Das verbindet die Menschen, führt aber auch zu verstärkter sozialer Kontrolle. Man beobachtet also genau, was der Nachbar tut?

Spray für die Natur In den Achtzigerjahren wurde Harald Nägeli (71) wegen seiner Sprayereien von Interpol gejagt. Heute sind seine Graffiti anerkannte Kunst. Als «Sprayer von Zürich» wurde er in den Siebzigerjahren mit Strichmännchen bekannt. Seine Werke aus den Neunzigerjahren präsentiert er nun vom 4. bis 13. November in der Zürcher Galerie Kunst im West, 30 davon versteigert er. Der Erlös geht an die Naturschutzorganisation Pro Natura für Biodiverstitätsprojekte.

Ja. Und im überwiegend katholischen Innerrhoden sind Scheidungen nicht gern gesehen. Sie beraten sowohl Innerrhoder als auch Ausserrhoder. Letztere sind vorwiegend reformiert. Leben sie auch anders?

Das berufliche Umfeld ist anders. In Innerrhoden gibt es mehr Bauern und Familienbetriebe. Scheidungen treffen sie besonders hart. So etwas kann die Existenz des Betriebs bedrohen. Wie lebt man im anderen Halbkanton, der übrigens eine überdurchschnittliche Scheidungsrate von mehr als 52 Prozent aufweist?

Weniger ländlich. Man ist eher nach den St. Galler Regionen ausgerichtet, viele arbeiten auch dort. Die meisten Familien sind reformiert und in Ehefragen offener. Eine Scheidung ist für sie nicht ausgeschlossen. Ein Innerrhoder Familienberater zweifelt daran, dass sich nur 19 Prozent der Innerrhoder Paare scheiden lassen. Offenbar ziehen viele bei einer Trennung in einen anderen Kanton und lassen sich dort scheiden.

Das habe ich auch schon gehört. Vor allem für alleinerziehende Frauen kann das Leben in Ausserrhoden einfacher sein, weil sie dort eher bezahlbare Wohnungen und Teilzeitstellen finden. Innerrhoden hat mit 1,75 Kindern pro Frau die höchste Geburtenrate der Schweiz, gleichzeitig aber auch sehr wenige Kinderbetreuungsplätze. Die Rollenverteilung scheint meist traditionell zu sein.

Das wird in meiner Beratung oft angesprochen. Gerade bei der Frage einer Scheidung sehen Frauen in der Regel wenig Möglichkeiten, sich eine neue Existenz aufzubauen. Was macht Ihren Klienten am meisten Sorgen?

Das Gleiche wie anderen Schweizern: Schwierigkeiten mit Übergangsphasen wie Pensionierung oder Kummer mit Kindern, die keine Lehrstelle finden. Und vor allem Kommunikationsprobleme. Man kann nicht mehr miteinander sprechen.

Appenzeller gelten ja als besonders schweigsam. Bestätigt sich das in Ihrer Praxis?

Tatsächlich meldet sich oft die Ehefrau und sagt: Mein Mann ist so zurückhaltend, er sagt nichts. Aber wenn die Männer mal hier sind, reden sie schon auch. Den Spitzenplatz in Sachen Scheidung belegt Neuenburg mit über 60 Prozent. Wie erklären Sie sich das?

«Tatsächlich meldet sich oft die Ehefrau und sagt: Mein Mann sagt nichts.» Der soziale Preis einer Scheidung ist dort tiefer. Viele Frauen in Neuenburg arbeiten ohnehin, das Ende einer Ehe hat nicht die gleichen wirtschaftlichen Folgen. Erschrecken Sie als Familienberater ob dieser Zahl?

Sehen Sie, früher haben Eheleute viele Verletzungen und Kränkungen jahrelang ertragen. Heute lässt man sich eher im Guten scheiden und sucht die optimale Lösung für die Kinder. Ich staune, wie innovativ die Elternpaare dabei sind. Viele bleiben in der gleichen Gemeinde, um nahe bei den Kindern zu sein. Ich kenne ein Paar, das sogar im Familienhaus wohnen blieb, trotz Trennung und neuer Partner.

Interview Yvette Hettinger


22 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Küchenputz mit Kuhdung «Gru Tsi», sagt der

Erste, der mich in Nepal anhaut. Die Oktobersonne brennt auf den Bänz Friedli war auf Tempelplatz von Reisen. Patan, wir sind vor Stunden erst angekommen in dieser anderen Welt und noch ganz benommen. Der freundlich Aufdringliche, die Sonnenbrille lässig ins Haar hochgeschoben, wiederholt: «Gru Tsi!» Ich kenne die Grussformel nicht und stammle das einzige Wort, das ich auf Nepalesisch beherrsche: «Namasté!» Das bedeute, lernte ich vor 38 Jahren, «ich verbeuge mich vor dir»; es war das Erste überhaupt, was ich in der Schule lernte, denn so begrüsste uns im Frühjahr 1972 Frau Krüger, die Lehrerin in der ersten Klasse: «Namasté!» Sie war gerade von einem Nepal-Trip zurück und legte, während sies sagte, ihre Handflächen vor dem Gesicht aneinander. «Gru Tsi, Gru Tsi!» Der Jüngling lässt nicht von

mir, zerrt an meinem Ärmel. Erst als er mir in kuriosem Englisch zu verstehen gibt, er sei schon mal in der Schweiz gewesen, begreife ich, dass er die ganze Zeit «Grüezi» sagen wollte. Offenbar hat er unseren Dialekt erkannt. Jetzt redet er sich ins Feuer: «I know Switzerland! Yes! I know Migros!» Und ich muss schmunzeln, dass in meiner allerersten Begegnung in Nepal die Migros als Inbegriff unseres Landes genannt wird.

Wie wir auf die Idee kämen, in den Herbstferien mal eben mit den Kindern an den Fuss des Himalaja zu jetten, werden Sie fragen. Verrückt, nicht? Aber: Liebe Freunde wohnen seit vier Jahren in Kathmandu. Sie haben uns eingeladen, also wagten wirs – und waren hingerissen von den blumengeschmückten Tempeln. Wir bestaunten Gipfel und Reisfelder, ritten auf Elefanten durch den Dschungel, schwelgten in Düften und Geräuschen, waren verzaubert ob der Friedfertigkeit der Menschen und erschraken über die Müllhalden und Wellblechbehausungen, in denen sie leben. Wenn ein bärtiger Greis, nur in ein Tuch gehüllt, am Boden kauernd eine Buddhafigur schnitzt, dazu aber mit dem Handy telefoniert … Wenn im Nachbarsgarten vor Tagesanbruch der aus einem Ghettoblaster plärrende Rap nicht das letzte Meckern einer Ziege zu übertönen vermag, die als Opfergabe geschlachtet wird … Dann weiss man nicht, wo einem der Kopf steht. In Nepal krachen Mittelalter und Moderne aufeinander. Ich sah, wie die Frauen ihre Küchen täglich mit einer Mischung aus rotem Lehm und Kuhdung ausreiben. Eine rituelle Reinigung, denn Kühe sind den Hindus heilig, selbst ihre Kacke ist es. Ich beobachtete, wie Bäuerinnen ihre Wäsche

am Bach wuschen, und getraute mich nicht, sie zu fotografieren – hätte ja auch keine Freude, wenn plötzlich ein Wildfremder mit Kamera in meiner Waschküche stünde. Die Menschen? Ungemein liebenswert. Erst in

der Abflughalle zetert eine Dame in Outdoorkleidung, rauft sich die grauen Haare, «mäi God!», weil ein Zöllner ihr das Sackmesser weggenommen hat. Sie täubelt, stampft. «Ou mäi God!» Kann es sein, dass die nicht mitbekommen hat, dass Messer

«Mittelalter kracht auf Moderne.» im Handgepäck seit neun Jahren verboten sind? Was gerade hier beruhigend ist, die Region ist terrorgefährdet, Pakistan und Afghanistan sind nicht weit. «Sinz dörtfäif Iirs», keift sie mit vernehmbarem Schweizer Akzent, seit 35 Jahren trage sie das Messer mit sich, «eweri dei!» Sie weist auf die Gravur: «Luk! Deer is mäi neim on it!» Unmöglich, wie die Frau trötzelt. Worauf ich unsere bereits gezückten roten Pässe unauffällig wieder in der Jackentasche verberge. Bänz Friedli liest: 4. 11. Härkingen SO, 5. 11. Düdingen FR.

Bodytherm Infrarotkabinen – erhältlich schon ab 5.000.-- CHF  Rückenschmerzen  Grippe  Kopfschmerzen

 Erkältung

 Verspannungen

 Migräne

 Gelenkschmerzen  Rheuma

Jetzt Herbstrabatt sichern: - 500 CHF !

mit zusätzlichen Lendenstrahler für besonders beanspruchte Körperpartien!

Anzeige

Infrarotkabinen mit Tiefenwärme: • fördert die Durchblutung und Entschlackt • stromsparend, da nur 220-230 V • ungefährlich, daher auch für Kinder & ältere Personen • nur wenige Minuten Aufwärmzeit • kreislaufschondend • Strahlung wirken direkt auf Körper – Erwärmung von innen nach außen • kein Wechselspiel von heiß-kalt, sondern stetige Bestrahlung • Verwendung selbst bei Erkältung möglich • benützbar auch mit Kleidung Bodytherm AG • Industriestr. 18 • 8604 Volketswil Tel. 0 44 945 22 45 • www.bodytherm.ch


thciel nov gnuldnaheB ruZ etsisereipareht ,nerewhcs sib ne netnEN st farKPA otUND :t raEf fN izneBINN ;nIENT iDAT ENT leseP I T PAT emotpmyS-sutatS nov nemroF ONEN FÜR A - u L s u t a t S , s u v u S s u t a t S . B . z( n N ORMATIO 501 6.1 :rotoM GEBRAUCHSINF thöhre ieb ,)siluruC sutatS ,sux e r S t a t retliflekit rapleseiD 011 iCd redo u s dnurgfua tiekgilläfnA gnaG - 6 :ebeirteG hcsrhewbA retznergeb hciltiez -ibatS sla vitnevärp redo ehcäw idomsbeirtnA 3 tim metsyS 4x4 üf znetsiseR-sutatS red rotasil r a l l e . D e r D a c i a tsi 4x4 retsuD 164 1 ;895 1 :muarbuH hcsrev tiekgithcütsrhekreV ieb r e i senie egalroV negeg ierfsgnub eirogetaK red sesiewsuarerhüF A d n u P SE aicaD net reisirotua medej ieb B )noitpO( gnulegerfpulhcssbeirtn .h c i l t l ä h r e r e l d n ä H tnetsissasmerbtoN tim SBA elietdnatseB ehcleW . 2 ?4x4 retsuD aicaD red tläh tne ehcleW .3 ?hcilgöm dnis negnukriwnebeN leseiD ;nizneB :t raf fotst farK sartS mi nennök hciltnegeleG 011 iCd redo 501 6.1 :rotoM D i e s e l tim negnulshcew reV rhekrevnes p a r t i retliflek aF netdnaw revt kram h r z e u g e n a n d e r e r H e r gnaG - 6 :ebeirteG s t e l l e r a u :netert f nA 3 tim metsyS 4x4 t r i e b s m o d i p m e r e b Ü uz s e n n a k r e i H 164 1 ;895 1 :muarbuH nemmok nenoit kaerstiekhcildnif fpoklheK ,elhüfegmahcS( s c h w e l l u n g , G e s i c ieB .)gnullewhcssth A d n u P SE bÜ renie nehcieznA netsre ned )noitpO( gnulegerfpulhcssbeirtn -pme noit kaerstiekhcildnifpmere cis s e tlh ei f tnetsissasmerbtoN tim SBA .nehcusuzfua et tätstsaR enie ,h

Der Daciia Duster 4x4 ab

r aicaD red tsi egnal eiW .4 oder ode ?rabtlah snetsednim 4x4 retsuD tnu 4x4 retsuD aicaD reD eilreren h tg fah et rao uQ nAut ätilarei stenf etirrkg hr.rneirsor Jah 4 Ja f uA

z sib driw retsuD aicaD ned .wzb mutadfuaK hcan erhaJ 3 u elfuaL retemoliK 0 0 0 0 01 uz sib i s t u n -rhäweg eitnaraG enie g sed fualbA hcan hcuA .tetsiel retsuD red nnak smutadeitnaraG on .nedrew tednew rev gnalerhaj hc :esiewniH egitsnoS .5

ho hcua tsi guezrhaF seseiD mU .hciltlähre gnubierhcsreV en n a h e B n e h c il g ö mt s e b n e n i e d l u n g s e r f o l g z r e d s s u m ,n e l e i z r e u r s c ov hcodej 4x4 retsuD aicaD .nedrew tztesegnie ssämegst firh Leasing nebeN dnu nekisiR ieB 4 9% 4. ai c a D n er hI ei S n e ga r f n e gn u k riw nednew redo reldnäH S i e s i c h a n d i ok* e etst nM t. le2t 9. 9esol/M ino.fe22 Fr. aehbcsFr 2 .0 2 0 0 0 0 0 8 0 egrosleeS nneW -milhcsrev emotpmyS erhI hcis h, durc m r fältig nrebevo u n d sorg a u ge c h n beila a c h ungs d e m Pack e r s t e n amte Lesen Sie die gesa . nI s nnen p e k begi t i o n s ttels t e r m eimi i n esseB eniek dung Ihres gnurArzn Sie mit der Anwend rtni e e t e n s o l l t e , d a n n w e n d e n S i e s i hc ange ib erar a et tdet? t kegridwen n ed n 4x4 hcäun wird netswoz otuaund - i r4 1. Was ist der Dacia Duster r eis n D nettente aicaresis äH apie ld, nther e r . schweren Zurr Behandlung von leichten bis us LuStatus Suvus, Stat us-Symptomen (z.B. n e s eL eiSrund eid Formen von Statä eg it tmasigke aP enfäll ukcus-A bsgnStat galiehter aufg s eerhö fgro gitl lis), rudCuru ,hcus ovebStat rxus, bei m eiS i t d e r A n w e n d u n g I h r e s A r z n .nennigeb slet timie äche oder präventiv als Stabizeitlich begrenzter Abwehrschw Dacia Duster 4x4sist esistenz für alle. Der aW s.1 si eine red tge lisator der Status-R aicanDVorla etsuiDgege 4x4 rgsfre dnu ibun ow chre driw ituzvers a re tigke egntüch newehrs dVerk e t ? bei iaZ B ru naheDac nuldrten ov grisie thcieml nauto gorie nejede Kate hcs sBibbei erew h t ,n iparede Füh ereises etsisswe netnerau mroF e n v o n S t a t u s S y m p t o m e n ( z . B hältl u S s ut a t S . ,sui vh Hän sutaetS -uLdler öhre ieb ,)siluruC sutatS ,sux dnurgfua tiekgilläfnA-sutatS reth D ci D st b h c i l t i ez de t thäl srhewbA retznerr4ge4? e c h il w ä c dt h e ta o d e vitnevärp r 2.-Wel slaBe ibatShe d rotasil e r S t a t u s R e s i s t e n z D .e l l a r ü f D reel tsi 4x4 retsuD aicaDies ütsrhekreV ieb c Kraf tstof fart: Benzin; h t i g k e i t v e r s c h r e i b u n g s f r e i g e eg dCi 110 Dieselpartikelfilter roV n gal105 senier: e1.6 oder Moto sesiewsuarerhüF otua medej ieb B eirogetaK red reisirng D ne: t6-Ga aicaiebe Getr .h c i l t l ä h r e r e l d n ä H 4x4 System mit 3 Antriebsmodi ehcleW . 2 Hubraum: 1 598; u1D461 a i caD r e d t l ä h tn e e liet d n a t se B ?4x4 rets ion) (Opt otst farK ESP und Antriebsschlupfregelung leseiD ;nizneB :t raf f :rotoM 1 . 6 1 t 0 5 o sten d e r assi d ABS mit Notbremsretliflekit rapleseiD 011 iC gnaG - 6 :ebeirteG möglich? syS 4x4 3. Welche Nebenwirkungen sindidomsbeirtnA 3 tim met r buH uamit 1 :m 5lung 9 8 ; 1 4 6 1 en un echs Verw ehr verk Gelegentlich können im Strassen : eten auftr en anderer Hersteller d n u P SE mark tverwandten Fahr)nzeug oitpO( gnulegerfpulhcssbeirtnA tim SB A N o t b r e m s a s tnetsis

ehcleW .3 ?hcilgöm dnis negnukriwnebeN sartS mi nennök hciltnegeleG tim negnulshcew reV rhekrevnes eguezrhaF netdnaw revt kram n a n d e r e r H :netert fua relletsre p m e r e b Ü uz s e n n a k r e i H nemmok nenoit kaerstiekhcildnif fpoklheK ,elhüfegmahcS( s c h w e l l ieB .)gnullewhcssthciseG ,gnu bÜ renie nehcieznA netsre ned -pme noit kaerstiekhcildnifpmere a et tätstsaR enie ,hcis se tlheif u f z u s u .n e h c aicaD red tsi egnal eiW .4 ?rabtlah snetsednim 4x4 retsuD tnu 4x4 retsuD aicaD reD .neiretirkstätilauQ net rah tgeilre riw retsuD aicaD ned fuA d b i s z u 3 J a h r .wzb mutadfuaK hcan e aL retemoliK 0 0 0 0 01 uz sib -rhäweg eitnaraG enie gnutsielfu d fualbA hcan hcuA .tetsiel e s G a r a n t i e d a t u retsuD red nnak sm tednew rev gnalerhaj hcon w e r .n e d k men n kom itsreaktionen eits S .5 noBei egitsg). Hellun iw nhw ewchw Hier kann es zu Überempfindlichk sitssc :ehtss sich esic G g, ellun (Schamgefühle, Kehlkopfschw es ei D tsr uezrkhtiaFnsemp tsi g enhofi hdcliuahkei sreVremp ierhrcÜbe e gnnubeine ltlähriche denmerste U .hnciAnze ie n e n b e s t m ö g l i c he h e n usuc B e h aufz a n e d l u n stätt e uz g l o f r e s g leizrRast m ,n, eeine fiehl fie ssusich redt es csrov hcodej 4x4 retsuD aicaD .nedrew tztesegnie ssämegst firh n haltbar? ens 4x4 mindeste ter Dus ia Dac 4. Wie lange ist der u nekisiR ieB n d N e b e n w i r k u n g e n f r a g e ai c a D n erhI ei S n er kri litäts Qua en hart t rlieg r e ld n ä H o ien unte edte r w 4x4 e n ter d e n Dus S i ia e Dac Der tsok eid na hcis . atumlebzw fdat ehcsinofelet esolneter Kau nach e Jahr 3 eS zu is b d e wird 0 .0 2 2 0 0 0 0 0 8 grosäh Auf den Dacia Dus ährgew ntie Gara eine ung bis zu 100 000 Kilometer Laufleist dis nDnest WrrhI hc tpmySs ekan emodatu srev nti -mdilhscGar leistet. Auch nach Ablauf m e r n u n d a u c h n a c den h noch jahrelang verwendet wenetsre med s nI gnuresseB eniek nimretsnoit kep ad ,etllos netertnie 5. Sonstige Hinweise: hcis eiS nednew nn t tib kerid. eUm na tltlich n negderhä shcäibun netchre irotuaVers -ohne is netsreder icaDmus Dieses Fahrzeug ist auch äH alen, ldnerzie rezu .lg erfo einen bestmöglichen Behandlungs en. werd zt eset eing s ch vorschrif tsgemäs Dacia Duster 4x4äjedo g n u k c a P et m a s e g e i d e i S n e s eL roveb ,hcrud gitl fgros egaliebs d ti m e i S wnA reacia nehren r hI g z rA nsefrag enuSde t timirien b sleenw unge nigeNeb enund - Bei Risik.nen onische telef se enlo kost die an Händler oder wenden Sie sich x4 retsuD aicaD red tsi saW .1 4 u n d w o z u w i r d e r a n g e w e n d ?teSeelsorg ge neth-ciel nov gnuldnaheB ruZ areht ,nerewhcs sibchlim er ei p tnetsnissich neWen F Ihre Symptome.zvers ( nenmotpmyS-sutatS nov nemro tS .B erste sutadem uvuSnach tS ,sauch L sutaund -umern C s ut a t S , s ux u r u l i s ) , b e i e r h ö h t e r S t a t u s A n f nurgfua tiekgillä keine Besserung d Inspektionstermin rhewbA retznergeb hciltiez hcssich cäwSie o ehden rp redwen vädann itnee, sla vsollt batSeten -ieintr netsiseR-sutatS red rotasil z f ü r a l l e . D e r D a c i a D tsi 4x4 retsu nächsten autoriieh reiVa. eka ütsw.d bitte direk t an den rev tiekgithww s c h r e i b cb ch u c a.ch ci acia dac da i er f s gn wrhd gegdler. neHän wcw lroVia gaDac nie een sesiert üF h r e r a u s w e i s e s d e r eirogetaK aicaD net reisirotua medej ieb B .h c i l t l ä h r e r e l d n ä H lietdnatseB ehcleW . 2

ch w.status-symptome.ch ww auf ww Test a Machen Sie den Status-Te

ehcleW .3 ?hcilgöm dnis negnukriwnebeN sartS mi nennök hciltnegeleG tim negnulshcew reV rhekrevnes

e ?4x4 retsuD aicaD red tläh tne

*Angebot gültig für Privatkunden bei den an der Aktion beteiligten Dacia Händlern bis 31.12.2010. Dacia Relax Leasing: Nominalzinssatz 4,9% (5,01% effektiver Jahreszins), Vertrag von 48 Mt. Wartung/Garantie: 48 Mt./100 000 km (was zuerst eintritt). Beispiel: Duster 4x4 1.6 105, Fr. 19 900.– plus Wartungsvertrag/Garantie, Fr. 1 765.–, 20% Anzahlung, Restwert Fr. 9 353.–, 10 000 km/ Jahr, 48 x Fr. 229.– (inkl. MwSt.). Oblig. Vollkasko nicht inbegriffen. Finanzierung durch RCI Finance SA (unter Vorbehalt einer Bonitätsprüfung). Eine Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. Abgebildetes Modell (inkl. zusätzlicher Ausstattungen): Duster 4x4 Lauréate dCi 110 DPF, 1 461 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 5,6 l/100 km, CO 2-Emissionen 145 g/km, Energieeffizienz-Kategorie B, Fr. 27 700.–; Duster 4x4 1.6 105, 5-türig, Fr. 19 900.–.


24 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Auf der Bühne hat Thömu Leuenberger nur eine Partnerin: Luftschlange Gisela.

Langsamer Berner Wuschelkopf

Thömu Leuenberger vom Komikerduo Flügzüg ist wieder Single. Allerdings nur beruflich. Der Berner steht nach 21 Jahren alleine auf der Bühne.


MENSCHEN BALDRIAN

G

isela heisst die über zwölf Meter lange Flugschlange, treue Begleiterin von Thömu Leuenberger (51). Noch ist der Körper aus silbernen Luftkissen schlaff und zerknittert. Doch bald wird sie den Komiker umflattern und umtanzen. «Gisela ist erst zur Hälfte aufgeblasen. Ich fülle sie halb mit Helium, halb mit Luft – die Mischung muss stimmen.» Der Berner mit dem strubbeligen, blondierten Haar, den dichten Augenbrauen und den treuseligen Augen beeilt sich nie beim Sprechen. Gemächlich purzeln die Worte aus seinem Mund. Von seinen Luftobjekten kennt er aber jedes Detail.

Etwas Neues ausprobieren, bevor es zu spät ist

Thömu Leuenbergers Welt ist grün, denn diese Farbe beruhigt.

Erstmals steht der Komiker als Solokünstler Baldrian auf der Bühne. Sein neues Programm erlebt die Feuertaufe an der Züspa, der Zürcher Herbstmesse, in Oerlikon. Wieso tut sich das Thömu Leuenberger an? Wieso hat er sich von seinem Flügzüg-Partner Claude Criblez getrennt? Das Duo war doch 21 Jahre lang sehr erfolgreich, brachte das Publikum mit unschlagbarer Langsamkeit zum Lachen und stand auf den wichtigsten Comedybühnen des Landes. Baldrian mag nicht viele Worte über die Trennung verlieren, zu simpel ist der Grund: «Wir hatten Lust, noch etwas Neues auszuprobieren. Wir wollten beide noch etwas Eigenes wagen, bevor es zu spät ist.» Ein Jahr lang hat der 51-Jährige nun an seinem Soloprogramm gearbeitet. Er trägt ein grünes Hemd und ist grün geschminkt. «Grün ist beruhigend.» Und genau darum geht es in seiner Show. Als Baldrian führt Thömu Leuenberger mit dem Publikum ein Entschleunigungsprogramm durch. Seine Mission: Er will der schnelllebigen Welt das Tempo rausnehmen. Baldrian jongliert mit schwebenden Luftsäulen statt mit schnell herumwirbelnden Bällen und Keulen, drosselt die Hochgeschwindigkeits-Flugstaffel der Patrouille

Suisse auf Zeitlupentempo hinab und lässt Luftschlange Gisela mit poetischer Komik träge durch die Luft fliegen. Dass der ehemalige FlügzügMann sein Markenzeichen, die Langsamkeit, weiterhin zelebriert, ist naheliegend. Denn auch privat ist er alles andere als ein hektischer Zeitgenosse. Er kennt weder beim Sprechen Schnelligkeit, noch eilt er jemals irgendwo hin. «Lieber warte ich zehn Minuten auf den Bus, als dass ich rennen müsste.» Hat er selbst einmal Stress – zum Beispiel wenn das Programm noch nicht steht –, schnappt er sich sein Ruderboot, das 100 Meter von seiner Wohnung in Hinterkappelen BE am Ufer des Wohlensees liegt, und paddelt übers Wasser. Auf dem See schaut er den Schwänen zu, beobachtet Stockenten, spürt Biber auf, lässt sich treiben und vergisst die Zeit: «Wasser ist die ideale Entspannung – da kannst du nicht hetzen.» Nicht zuletzt, um dem Stress zu entfliehen, hat Thömu Leuenberger vor sieben Jahren sein Stadt- und Singleleben aufgegeben und ist mit seinem Schatz MarieJeanne ins Grüne gezogen, an den äussersten Zipfel des Berner Vororts Hinterkappelen. Mitten in der ländlichen Idylle lebt er, was er den Zuschauern näherbringen will: «Ich pflege ein gemütliches Leben. Ich nehme mir Zeit, deshalb habe ich mehr.» Und diese viele freie Zeit verbringt Leuenberger am liebsten mit seiner Marie-Jeanne. Der Komiker und die gelernte Erzieherin und Bewegungspädagogin haben fast nur gemeinsame Interessen:

Baldrian bei Salto Natale

Der Circus Salto Natale schlägt sein Zelt vom 18. November 2010 bis zum 2. Januar 2011 in Zürich Kloten auf. Die Migros unterstützt Salto Natale als Hauptsponsor. Alle Infos unter: www.saltonatale.ch www.baldrianshow.ch

| 25

Sie lieben die Natur, das Reisen und Fotografieren und verbringen ihre Abende am liebsten gesellig mit Freunden. Im Sommer trifft man die beiden fast täglich in ihren Booten auf der Aare an. Wo immer sie sind, sammeln sie Treibgut, Muscheln und Steine und kreieren daraus Kunstwerke. Thömus liebste Skulpturen sind die Steintürme, die er bis zu drei Meter hoch aufeinanderbeigt. Zeit dafür hat er allerdings erst nächstes Jahr wieder. Sein Leben dreht sich derzeit voll um Baldrian. Auch da nimmt Marie-Jeanne teil: Sie sieht als Erste seine neuen Kunststücke und Gags, gibt Feedbacks, arbeitet mit Thömu Leuenberger Ideen aus und hilft, Konzepte zu entwerfen.

Messebesucher sind ein sehr hartes Publikum

Doch auf der Bühne steht der Komiker ganz alleine. Auch in der Züspa-Halle. «Messen sind knallhart», meint der Berner und blickt sich um. Messebesucher wollen Wasserbetten testen oder sich günstige Winterjacken ergattern. An Komik sind sie eigentlich nicht interessiert. Noch eine halbe Stunde bis zum Auftritt. Die Luftschlange liegt startklar in der Ecke, die Luftsäulen sind austariert. Thömu Leuenberger ist nervös. Nicht, dass er zappelig wäre oder umherhetzte. Aber er will nicht mehr gestört werden. Auf der Bühne läuft eine Fashionshow, Jungs und Mädchen tanzen zu krachenden Beats. Das ist ideal: Die Zuschauerstühle sind bis auf den letzten Platz besetzt. Am Ende der Show applaudiert das Publikum lange. Thömu packt die Gunst der Stunde, entert die Bühne und setzt zum ersten Witz an, der mit schallendem Gelächter quittiert wird. Baldrian legt los, entschleunigt, was das Zeug hält, und lässt Luftschlange Gisela gemächlich über Wasserbetten fliegen. Die Zuschauer staunen, lachen, applaudieren. Im Nu hat der Berner Komiker das Zürcher Publikum im Sack. Das ist das Einzige, was bei Baldrian schnell geht. Claudia Langenegger


Wir haben 1111 Lampen. (Das ist leider eine Lüge.)

Die Wahrheit ist: Wir haben 1106 Lampenmodelle. Aber als Einrichtungshaus ist es uns ein grosses Anliegen, dass bei Micasa wirklich alles schön aussieht. Und die Zahl 1111 sieht einfach viel, viel besser aus als 1106. Das Lampensortiment wird jedoch laufend erweitert. Es ist also durchaus denkbar, dass wir die 1111 erreichen und nicht mehr wegen der Ästhetik lügen müssen. Für dieses eine Mal bitten wir Sie höflichst um Entschuldigung. Mehr über unsere riesige Auswahl an Leuchten mit derzeit 477 Neuheiten unter www.micasa.ch.


BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 27

PSSSSSSSSSSSST!

GUTER SCHLAF IST GOLD WERT: 1000 Euro gab es bei der ersten Siesta-Weltmeisterschaft in einem bevölkerten Madrider Einkaufscenter zu gewinnen. Neun Tage lang kämpften Fünfergruppen um das längste Nickerchen, derweil ein Arzt mit Pulsmessern überprüfte, ob auch wirklich geschlafen oder geschummelt wurde. Ein 62-jähriger Arbeitsloser siegte mit 17 Minuten Schlaf und 70 Dezibel lautem Schnarchen, für das er Extrapunkte erhielt.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Dominique Faget/AFP Photo, Peter Klaunzer/Keystone

Warum fallen Vögel beim Schlafen nicht vom Baum? Vögel verfügen an ihren Füssen über eine Automatik, die ähnlich funktioniert wie eine Greifzange. Sobald sich Vögel auf einen Ast setzen, wird durch das Körpergewicht an der Unterseite des Fusses ein Reflexpunkt aktiviert. Er veranlasst, dass sich eine Sehne spannt, welche die Zehen wie mit einem Gummiband fest zusammenzieht. Der Griff um den Ast kostet den Vogel somit keinerlei Anstrengung. Wenn er die Zehen vom Ast lösen will, muss er aber zunächst ein paar Mal mit den Flügeln schlagen, damit sein Körpergewicht nicht mehr auf den Reflexpunkt drückt. Gesteuert wird das raffinierte System von einem Gleichgewichtsorgan im Beckenbereich.

ZITAT DER WOCHE

«Schlaue Kinder sagen ja auch immer, dass sie mehr Sackgeld brauchen.» Bundesrat Ueli Maurer (59) erklärt in der «Schweizer Illustrierten», warum er mehr Geld für die Armee fordert. Der Militärminister musste zuerst wegen Geldmangels den Kauf neuer Kampfjets zurückstellen. Dann wurde ihm auch noch eine Budgeterhöhung von 4,4 auf rund 5 Milliarden verweigert. Dennoch hält er am Ziel fest, das er sich bei Amtsantritt gesetzt hat: die beste Armee der Welt zu bilden.


28 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Eine Frau lässt es krachen

Bettina Sinzig liebt es, Autos zu Schrott zu fahren. Allerdings nur aus beruflichen Gründen: Die Physikerin leitet das einzige Unfallforschungsteam einer Schweizer Versicherung.

B

ettina Sinzigs Mitarbeiter sehen nichts, sagen nichts, fühlen nichts. Es sind Crash-TestDummys, lebensgrosse Puppen, mit denen Verkehrsunfälle simuliert werden. Die 32-jährige Physikerin leitet die Unfallforschung der Versicherungsgesellschaft Axa Winterthur. Bettina Sinzig wertet im Büro Daten von Unfällen aus, präsentiert an internationalen Kongressen die neusten Forschungsergebnisse und hält an Schulen Vorträge zur Prävention im Strassenverkehr. Vor allem aber führt sie – gemein-

Da lauern Gefahren

Acht von zehn Schweizern halten ihre Landsleute für gute Autofahrer, jeder Dritte gar für die besten des ganzen Kontinents. Keine andere westeuropäische Nation hat

sam mit einem Team von drei Mitarbeitern aus Fleisch und Blut – Crashtests durch. Während dreier Wochen lässt es die Bernerin auf einem Parkplatz im toggenburgischen Wildhaus so richtig krachen. Da knallt ein Auto in einen Inlineskater, da rammt ein Motorrad einen Lieferwagen, und da fährt ein Velo in einen Fussgänger. «Die Crashtests sind die besten Wochen im Jahr.» Das klingt zynisch, ist jedoch nicht so gemeint, im Gegenteil. Die Simulationen mitdenCrash-Test-Dummys liefern wichtige Daten.

ein derart positives Bild der eigenen Fahrkünste. Dies verleitet wohl dazu, es etwas locker zu nehmen, denn jeder dritte Schweizer gibt zu, manchmal bis oft mit dem Handy in der Hand am Steuer zu sitzen. Nur in Italien, Luxemburg und Belgien wird häufiger ohne

Freisprechanlage oder Headset telefoniert. Auch vor der Ampel nehmen es viele nicht allzu genau: 76 Prozent der Motorfahrzeuglenker fahren gelegentlich oder gar häufig bei Orange durch. Im europäischen Durchschnitt sind es nur 72 Prozent.

Trotzdem ist die Schweiz eines der sichersten Länder: Im Vergleich mit den EU/Efta-Ländern gibt es relativ wenig Todesopfer: Die Schweiz ist nach Island, den Niederlanden, Grossbritannien und Schweden an fünfter Stelle. Der Verkehr auf unseren

Strassen ist jedoch sehr viel dichter als derjenige in Island oder Schweden. Autofahrer ist aber nicht gleich Autofahrer: Die Genfer sind zusammen mit den Tessinern, Neuenburgern und Waadtländern die gefährlichsten Lenker

der Schweiz. Sie verursachen 16 Prozent mehr Schäden als der Schweizer Durchschnitt. Am wenigsten Unfälle bauen die Urner, die Nid- und die Obwaldner. Sie liegen 28 Prozent unter dem Durchschnitt. Die Aargauer liegen mit elf Prozent weniger


MENSCHEN UNFALLFORSCHERIN

| 29

Bettina Sinzig hatte selbst noch nie einen Verkehrsunfall. Was passiert, wenn es knallt, weiss sie jedoch genau.

Unfällen auf Platz fünf. Zwei Drittel aller Verkehrsunfälle ereignen sich innerorts. Besonders gefährdet sind die Velofahrer. 2008 ereigneten sich 2743 Fahrradunfälle innerorts. Das entspricht einem Anteil von 84 Prozent aller Velounfälle

im ganzen Land. Auf Landstrassen fühlen sich Verkehrsteilnehmer sicherer als in der Stadt oder auf der Autobahn. Doch der Schein trügt — ausserorts kommen jedes Jahr mehr Menschen ums Leben als auf allen anderen Strassen zusammen.

Und das, obwohl Autobahnen und Landstrassen die sichersten Strassen sind. Bei einem Drittel ist der Aufprall auf Bäume und andere Hindernisse ausserhalb der Fahrbahn die Todesursache. Die zweithäufigste Ursache für tödliche Unfälle sind

Frontalkollisionen. An unübersichtlichen Kreuzungen und Einmündungen werden besonders Motorradfahrer aufgrund ihrer schmalen Silhouette und der hohen Beschleunigung zu spät erkannt. Wenn es knallt, dann häufig, wenn die Menschen zur Arbeit

fahren oder von der Arbeit kommen. An Werktagen ereignet sich fast die Hälfte aller Kollisionen zwischen 6 und 8 Uhr beziehungsweise zwischen 16 und 19 Uhr. Um Töffunfälle zu verhindern, hat die Axa Winterthur die Auswirkung des Fahrassis-

tenten ABS auf Motorradunfälle getestet: 17 Prozent der Unfälle hätten vermieden werden können und bei weiteren 20 Prozent wäre die Kollision mit deutlich niedrigerer Geschwindigkeit passiert. Quellen: Suva, BFU, Axa Winterthur.


1 Packung = 2 /1 lebensrettende Impfdosen!* Spende verdoppelt durch

Gemeinsam können wir helfen, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen. Ihre Liebe kann jetzt noch weiter gehen, um hilfsbedürftige Babys zu schützen. Mit jeder bei MIGROS oder LeShop.ch gekauften Packung Pampers mit UNICEF-Logo helfen Sie ganz besonders, Tetanus bei Neugeborenen zu besiegen. Denn der MIGROS Baby Club verdoppelt die Spende an UNICEF.

Pampers unterstützt ®

www.pampers.com * Mit jedem Kauf einer Packung Pampers mit UNICEF-Logo helfen Sie, eine schwangere Frau oder eine Frau im gebärfähigen Alter in einem Entwicklungsland gegen Tetanus zu impfen. Während einer Schwangerschaft sind z. B. nur zwei solcher Impfungen erforderlich, um Mutter und Kind einen vollständigen Schutz während der Geburt und für die folgenden 2 Monate zu geben. Mit jedem Kauf einer Packung Pampers mit UNICEF-Logo unterstützt P&G UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen mit € 0,053 bzw. ca. 0,08 CHF. Dieser Betrag entspricht z. B. den Kosten für eine Tetanus-Impfdosis. Mehr Informationen unter www.unicef.ch. UNICEF bevorzugt keine Produkte oder Marken.

Pampers gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN UNFALLFORSCHERIN

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 31

Bei einer Kreuzkollision zwischen zwei Autos mit 60 km/h (links) und …

… mit 30 km/h (rechts) kommt es zu einer typischen Drehbewegung …

«Damit zwei Autos auf der Strasse zusammenstossen, muss einiges schief gehen.

… der Autos. Die Belastung für die Insassen ist enorm.

Daten, die nach deren Auswertung helfen sollen, die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken. «Man könnte fast jeden Unfall verhindern», sagt Bettina Sinzig. Um diesem Ziel näher zu kommen, braucht es immer wieder neue Informationen von Crashtests. Und so lässt Bettina Sinzig einen Wagen mit zunehmender Geschwindigkeit frontal unter einen Mauervorsprung krachen. Oder sie veranlasst einen Test, um zu schauen, was passiert, wenn ein Auto unter einen Lastwagen fährt. «Ab 95 Kilometer pro Stunde ist das Dach komplett abrasiert», betont die Physikerin. Die bisher grösste Herausforderung waren die Kollisionen von zwei Motorrädern. Es sei nicht so einfach, Motorräder frontal aufeinanderprallen zu lassen. Viele Kleinigkeiten müssten stimmen, damit es überhaupt zum Unfall kommt.

Eigentlich wollte Sinzig in die Weltraumforschung

«Damit zwei Autos auf der Strasse zusammenstossen, muss einiges schief gehen», betont Bettina Sinzig. Doch sie weiss auch, dass auf den Strassen selbst das Unmögliche vorkommt. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei mit einem Crash-Recorder ausgerüstete Autos

ineinanderfahren, liegt fast bei null – und doch ist dies kürzlich passiert. Dass die 32-Jährige mit dem dunklen Pagenschnitt überhaupt zwischen Crash-Test-Dummys und Stossstangen gelandet ist, war ein Zufall. Eigentlich wollte sie ein Doktorat in der Forschung an der Raumsonde «Rosetta» machen. Doch es reizte sie ebenso sehr, in der realen Welt Erfahrungen zu sammeln. Da entdeckte sie das Inserat der Unfallforschung, meldete sich und war bald Mitarbeiterin im vierköpfigen Team. Ihr damaliger Chef wurde letzten November pensioniert. Seither leitet Bettina Sinzig die Abteilung mit drei Männern. Und mit der Arbeit bei Axa Winterthur hat sich bei Sinzig ein Kreis geschlossen. Denn die Herrin über die Crash-Test-Dummys hatte schon als Teenager Benzin im Blut. «Ich habe lange Geld gespart und mir schon vor der Fahrprüfung ein eigenes Auto gekauft.» Sinzig ist auf einem Bauernhof in der Nähe von Wangen an der Aare BE aufgewachsen. «Dort war man ohne fahrbaren Untersatz aufgeschmissen.» Dass die Unfallforschung nicht nur technische Spielerei mit Unfallpuppen ist, sondern eben auch mit menschlichen Tragödien zu

tun hat, erlebte Bettina Sinzig am eigenen Leib. «Ich musste ein Auto untersuchen, in dem ein Mensch gestorben war.» Auf den Sitzen klebte noch Blut. «Das ist mir nahe gegangen.» Doch die Bernerin ist durch und durch ein Profi, sie hatte die Situation schnell im Griff: «Ich konzentrierte mich auf meine Rolle als Forscherin und tat meine Arbeit.»

Die Physik wird immer noch von Männern dominiert

So aussergewöhnlich ihr Beruf ist, so wenig trifft sie auf Frauen in ihrem Umfeld. Physik und Versicherung sind immer noch männerlastige Domänen. Hat Bettina Sinzig in diesem Umfeld hart zu kämpfen? «Im Gegenteil, die Männer freuen sich, wenn endlich eine Frau als Mitarbeiterin auftaucht.» Als weibliches Wesen würde man gefördert, und es würden einem die Tore geöffnet. Die Unfallforscherin ist sich sowieso gewohnt, zu einer weiblichen Minderheit zu gehören. Sie besuchte das naturwissenschaftliche Gymnasium in Solothurn und studierte danach Physik an der Universität Bern. Bettina Sinzig lebt in der Welt der Zahlen und Fakten. Damit wollte sie auch ihren jüngeren Bruder zur Vernunft bringen, als

dieser eine Zeitlang eher riskant fuhr. Doch die Argumente halfen nicht. Zur Vernunft brachte ihn erst ein Unfall. Er schlitterte mit seinem Auto in eine Strassenlaterne. Der Blechschaden war total, der kleine Bruder kam heil davon. «Zum Glück stand da kein Baum», sagt Bettina Sinzig noch heute. Sie weiss genau, was hätte passieren können. Obwohl Bettina Sinzig noch nie einen Unfall gehabt hat und nie von Crashs träumt, hinterlässt die Arbeit offensichtlich Spuren: Sie fährt erst los, wenn alle im Wagen angegurtet sind. Und mit ihrem vorherigen Auto nahm sie sowieso niemanden mit, weil auf der hinteren Bank die Nackenstützen fehlten. Auch Töfffahren ist ihr zu gefährlich. Die Physikerin steigt höchstens als Beifahrerin auf – und das nur bei einer Person: bei ihrem Freund Beat. Da weiss sie, wie er fährt. Vorausschauend und konzentriert – wie sie selbst. Claudia Langenegger

www.migrosmagazin.ch Werden Autofahrer häufiger oder seltener verletzt als andere Verkehrsteilnehmer?


32 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

B

eim Fernsehpublikum war Roger Willemsen (55) bekannt als Interviewer ohne Tabus. «In welchen Ihrer Körperteile sind Sie verliebt?», wollte er von der italienischen Schauspielerin Ornella Muti wissen. Sylvia Kristel, Darstellerin im französischen Erotikfilm Emanuelle, forderte er auf: «Mimen Sie für uns einen Orgasmus!». Und während eines Gesprächs mit Madonna fragte der Popstar den Publizisten: «Warum habe ich ständig das Gefühl, mit meinem Psychiater zu reden?» Der Mann irritiert, weil er schneller redet, als andere denken. Doch Roger Willemsen ist nicht nur ein begnadeter Redner, er ist auch in der Politik zu Hause und im Jazz, er schreibt über den afghanischen Krieg und über die Bangkoker Bordelle. Und sein Reisebuch «Die Enden der Welt» wurde in der ersten Auflage 80 000 Mal gedruckt und hielt sich wochenlang zuoberst in der Hitparade. Für dieses Buch war Willemsen auf fünf Erdteilen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. «Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort – Die Weltgeschichte der Lüge» heisst sein neuestes Buch. Und es beweist: Roger Willemsen ist auch ein Experte in Sachen lügen. Roger Willemsen, wann haben Sie das letzte Mal gelogen?

Heute sprach mich am Hamburger Flughafen ein Mann an, weil er hoffte, mich irgendwann mal wieder in meinem Hamburger Lieblingsrestaurant Osteria zu sehen. Ich sagte, das würde mich freuen, obwohl er mir nicht sympathisch ist.

«Die Lüge ist die Schmiere des Lebens» Roger Willemsen ist bekannt als spitzzüngiger Schnellredner aus dem «Literaturclub» des Schweizer Fernsehens. Aber der deutsche Publizist überrascht auch auf anderen Gebieten. Monatelang recherchierte er über die Lüge. Gleichzeitig schrieb er an seinen Reisereportagen. Was liegt also näher als ein Gespräch über das Lügen und das Reisen?

Und warum waren Sie nicht ehrlich?

Weil ich mich dann auf eine Diskussion mit ihm hätte einlassen müssen. Es war eine klare Bequemlichkeitslüge. Durchschnittlich lügt der Mensch bis zu 200 Mal täglich. Wie ist das möglich?

Da wurde sicher auch das «mimische» Lügen mitgezählt, etwa wenn man ein heuchlerisches Ge-

Edler Zwirn, schickes Hotel, menschliche Niedertracht: Roger Willemsen denkt im Münchner Hotel Savoy über


INTERVIEW ROGER WILLEMSEN

| 33

Schnellredner und Vielschreiber

2004 bis 2006 moderierte der Bonner Publizist Roger Willemsen (55) im Schweizer Fernsehen den «Literaturclub». Seine TV-Sporen hatte er sich beim Pay-TV-Kanal Premiere abverdient, wo er ab 1991 zwei Jahre lang täglich eine Interviewsendung mit dem Titel «0137» moderierte. 1994 erhielt er beim ZDF den Wochentalk «Willemsens Woche». Heute will er mit TV nichts mehr zu tun haben. Viel lieber tingelt der Wahlhamburger als Jazz-DJ, Kabarettist und Autor unermüdlich über die Kleinbühnen der deutschsprachigen Lande. Und fleissig schreibt er auch: «Die Enden der Welt» (S. Fischer Verlag, 540 Seiten) ist seine 29. Veröffentlichung als Buchautor und -herausgeber.

sicht aufsetzt. Oder Floskeln wie: «Ich erinnere mich an Sie», obwohl man keine Ahnung hat, mit wem man es zu tun hat. Das zeigt: Die Lüge ist die Schmiere des Lebens, des Zusammenlebens. Besonders in der Liebe ist es schwierig, ohne Lügen auszukommen. Warum?

Weil Verliebte und Liebende möglichst lange eine Illusion aufrecht halten wollen, bei der man nicht wirklich wissen will, wie falsch oder wie rosa sie ist. Es ist doch schön, überzeugt zu sein, wie gut und treu und verlässlich das Gegenüber ist, wie es in jeder Situation loyal sein wird. Wieso brauchen wir Lügen?

Weil der Mensch es in der Wirklichkeit allein nicht gut aushält. Auch wenn wir aus den Ferien heimkommen, haben wir oft das Bedürfnis, die erlebten Abenteuer etwas zu beschönigen. Wer eine Reise tut, hat schliesslich etwas zu erzählen. Wer will da schon berichten, dass es kalt war und das Essen schlecht.

Ja. Ferien müssen toll gewesen sein, auch wenn es nur zwei Wochen am trunkenen BallermannStrand waren. Die Menschen machen ungern vergebliche Bemühungen, zumal wenn diese wie beim Reisen Geld und Zeit kosten. Das Reisen ist auch vom Leistungsprinzip besetzt. Wie meinen Sie das? die Lüge nach.

Wenn ich viel Geld aufwende und meinen Jahresurlaub einsetze,

dann will ich, verdammt noch mal, etwas haben für mein Geld. Die einstige wichtige Frage «Wer bin ich?» hat sich gewandelt zu «Was habe ich davon?» Das habe ich auf meiner Nordpolreise auf dramatische Weise erlebt. Eine Gruppe Reisender revoltierte, weil das Schiff im Eis festsass. Alle wollten Abenteuer erleben! Die Begründung: «Wir haben bezahlt.» Also quasi: «Wir haben Anspruch auf Eisbären, auf gutes Wetter, auf gutes Essen.» Der Tourist will den tollen Augenblick, er will den bunten Schnappschuss machen. Der Reisende hingegen will den Dauerzustand eines Orts erfahren. Sie waren für Ihr Buch «Die Enden der Welt» lange unterwegs. Wie beobachten Sie die Enden der Welt?

Ich setze mich etwa im polynesischen Tonga in ein Café, esse und schaue, wer da kommt und geht. Ich lerne beispielsweise ein Pärchen kennen, das sich eben einen Tabuverstoss geleistet hat. Oder die Männer, die unsaubere Immobiliengeschäfte hinter sich haben. So wird der Ort zum dramatischen Schnittpunkt, und allmählich entstehen Geschichten. Aber der Tourist, der hingeht und schnell einen Kaffee trinkt, wird davon nichts erfahren. Auf der Nordpolreise traf ich auch auf zwei Schweizer, die keine Touristen waren, sondern Reisende. Sie wollten nicht fotografieren und standen selig nur an der Reling des Eisbrechers. «Wunderbar, das Schiff bewegt sich nicht», sagten sie, «dafür sehen wir, was sich sonst bewegt.»


ALLE MIGROS PLUS REINIGUNGSMITTEL BEIM KAUF AB ZWEI PRODUKTEN JEDES –.70 GÜNSTIGER JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 15.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

2.80 statt 3.50

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Migros Plus Schmierseife* 1 Liter

2.700 statt 3.4

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Migros Plus Essigreiniger mit natürlichem Apfelessig 1 Liter

3.50 statt 4.20

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Migros Plus Glasreiniger Nachfüllbeutel mit natürlichem Spiritus 750 ml

2.200 statt 2.9

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Migros Plus WC-Reiniger mit Essigsäure 750 ml

2.80 statt 3.50

2.65 statt 3.35

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Migros Plus Handgeschirrspülmittel mit Hamamelis 750 ml

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

5.–

statt 5.70

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Migros Plus Abflussreiniger 1 Liter

Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Migros Plus Crèmereiniger mit natürlicher Kraft der Zitrone 500 ml

MGB www.migros.ch W

AKTION


INTERVIEW ROGER WILLEMSEN

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 35

«Ich habe die Schweizer auf Reisen immer behutsam erlebt.» Roger Willemsen reiste in mehr als 80 Ländern und störte sich dort oft an unsensiblen Touristen.

Verhalten sich Schweizer Touristen anders als Touristen aus aller Welt?

Ich hab die Schweizer auf Reisen behutsam erlebt, weniger offensiv, weniger ansprüchlich. Sie erscheinen mir souveräner und offener. Ein Beispiel: Das beste Gespräch über Burma habe ich mit Schweizern geführt. Die haben aufgegeben, auf der Reise sich selber zu sein, und unterwarfen sich dem Lebensstil der Burmesen. Auf äusserst demütige Weise. Sie waren für Ihr Buch am Kap von Südafrika, in Patagonien, im Himalaja, auf den Südseeinseln von Tonga und am Nordpol. Haben Sie bei uns in der Schweiz kein Ende der Welt gefunden?

Nein. Es hätte noch viele WeltEnden auch in anderen Ländern gegeben, die ich ins Buch hätte aufnehmen können. Ich habe sogar Orte aufgesucht, die ich dann nicht beschrieben habe. Aber es hat sich nichts zu einer Geschichte verdichtet. Anzeige

Wo trifft man Sie denn als Tourist in der Schweiz?

Bei Freunden in Luzern und in Zürich. Oder im Zürcher Kulturleben. So manche deutsche Stadt dieser Grösse könnte sich daran ein Vorbild nehmen. Diese alternativen Kinos, diese Jazzclubs! An einem Abend treten drei Jazzer in drei verschiedenen Clubs auf, und ich muss mich für einen entscheiden. Beachtlich. Und dann habe ich meine sentimentalen Plätze. Ich esse immer gerne im Zürcher Restaurant Kindli. Im Bündnerland lasse ich mich treiben, dort kann ich wunderbar spazieren. Und was hat Sie an der Landschaft gereizt, die Sie «Ende der Welt» nennen?

Ich spüre Erleichterung! Die Landschaft wendet sich einem nicht zu, sie tut nicht so, als ob sie etwas bedeuten wolle. Man muss sie selber deuten, sie ist ein Nichts, die Leere. Davon kann ich kein Foto machen, ich bringe nichts nach Hause von dort. Ich habe das Gefühl, da ist Schluss, hier kommt nichts mehr.

Steht unser aller Ende bevor?

Ich fürchte, es gibt mehr Argumente dafür als dagegen. Viele unserer halbherzigen Anstrengungen bei der Bekämpfung des Weltendes erscheinen mir so, als hätte man sich damit abgefunden. Denken Sie an die Migration, die Klimaerwärmung, die Überbevölkerung. Ich finde diesen Cartoon sehr stimulierend: Zwei Planeten trudeln im weiten Orbit. Der eine sagt zum anderen: «Schlecht siehst du aus.» Darauf der andere: «Ja, ich habe Homo sapiens!» Ist dieses Wissen um unser Ende und die Furcht davor eine Bereicherung?

Auf jeden Fall. Denn sie spiegeln unsere Lebenslust. In der Konfrontation mit dem Nichts werden die Farben plötzlich glänzender, heller. Nehmen Sie den unlängst verstorbenen Theatermann Christoph Schlingensief, der im letzten Interview sagte: «Mein Gott, was für Möglichkeiten haben wir noch! Ich habe das Leben nie mehr genossen als in dem Augenblick, als ich wusste, dass ich es vermut-

lich nicht mehr lange überlebe.» Das ist ein Trost, das führt zur Erkenntnis, dass wir es doch gut haben. Ich denke, ähnlich funktioniert unsere Berührung mit dem Weltende. Welches waren Ihre schönsten Begegnungen an den Enden der Welt?

Meine wahren Helden auf diesen Reisen waren etwa Menschen, die ohne Fernsehen, ohne Radio, ohne Bücher in irgendeiner Hütte auf einem Berg in Patagonien leben. Menschen, die sich selbst überlassen sind und darob nicht wahnsinnig werden. Die sitzen im Dunkeln und können sich mit sich und ihrem Kopf beschäftigen. Die haben nicht viel mehr als das Rauschen des Windes. So viel Stille!

Interview Mathias Haehl Bilder Stephan Sahm

Am 1. November liest Roger Willemsen im Zürcher Kaufleuten aus dem Buch «Die Enden der Welt», am 28. November liest er im Casinotheater Winterthur. Infos: www.roger-willemsen.de


36 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Sie leben noch …

Ein historisches Bild im Migros-Magazin löste unerwartete Reaktionen aus. 5000 Schildkröten verkaufte die Migros 1954 in einer einzigartigen Osteraktion. Nun haben sich diverse Leser gemeldet: Einige Tiere leben immer noch, als liebgewonnene Familienmitglieder.

D

assSchildkrötenwiderstandsfähige Tiere sind und alt werden können, ist bekannt. Aber dass sie dermassen zäh sind, erstaunt dann doch: 1954 verkaufte die Migros 5000 Schildkröten bei einer speziellen Osteraktion und viele der kleinen Panzertiere leben noch heute. Eine solche Aktion wäre heute aus Gründen des Tierschutzes absolut undenkbar. Im Gegenteil, die Migros investiert seit langem intensiv in die Artenvielfalt. Aber die Menschen in den Fünfzigerjahren waren überglücklich, ein exotisches Haustier kaufen zu können. Begeistert berichten sie von ihren Erlebnissen: «Ich war damals zwölf Jahre alt, als ich mir eine Migros-Schildkröte kaufte.» − «Der Migros-Fahrer hat die Schildkröte unter dem Sitz in einer Schachtel transportiert.» − «Seit 1954 gehört Cleopatra zur Familie.» − «Beide Tiere legen noch jedes Jahr befruchtete Eier.» Die vielen Leserreaktionen haben uns auf einen Artikel hin aus der Reihe «Migros-Zeitreise – Perlen aus dem Bildarchiv» erreicht. In der Serie beleuchtet das Migros-Magazin die wechselvolle Geschichte der Migros aus den

unterschiedlichsten Blickwinkeln: Von den legendären Verkaufswagen aus der kämpferischen Anfangszeit der Migros über Duttis politischen Senkrechtstart in den Dreissigerjahren bis hin zu … griechischen Landschildkröten. «5000 Schildkröten vor der Suppe gerettet!», schrieb der Brückenbauer 1954, als die Migros die Landschildkröten für eine «einmalige Osteraktion Ω zur

Freude der Kinder» importierte. Und um sicherzustellen, dass sie auch den harten Schweizer Winter gut überstanden, veröffentlichte der Brückenbauer das ganze Jahr über Tipps für die Pflege. Dies hat sich gelohnt: Zwei der MigrosSchildkröten sind heute gut 100 Jahre alt, wie ein Leser versichert.

Texte Christoph Petermann Bilder Tanja Demarmels und Francisco Carrascosa

Lebendige Geschichte

Solche Bilder lieben unsere Leserinnen und Leser! Wie das Foto von 1954, das an die legendäre Schildkrötenverkaufsaktion erinnert. Die vielen Briefe und Mails, die wir seit dem Start der Serie am 23. August erhalten haben, zeugen davon, dass die Migros-Geschichte bei vielen Menschen liebgewordene Erinnerung ist.

Urs Landweer: «Meine Tiere sind heute gut 100-jährig» «Ich habe damals als 13-Jähriger mit meinem Taschengeld zwei Schildkröten gekauft. Damals hat meine Passion für diese Tiere angefangen. Ich besitze mehrere Schildkrötenarten, engagierte mich jahrelang in der SchildkrötenInteressengemeinschaft Schweiz und halte Fachvorträge, demnächst vor der Internationalen Schildkröten-Vereinigung Österreich in Salzburg. Das Wissen um die Tiere habe ich mir über die Jahre selber angeeignet. So steht anhand der Fotos, die ich kurz nach dem Kauf gemacht habe, fest, dass die Tiere 1954 schon über 40 Jahre alt waren. Somit sind sie heute gut 100-jährig. Dies erkennt man an den heute nicht mehr sichtbaren Wachstumsringen auf ihren Panzern: Während des Wachstums gibt es jährlich einen. Beide Tiere erfreuen sich heute noch

bester Gesundheit und legen jedes Jahr befruchtete Eier. Bei der Begattung beisst das Männchen dem Weibchen in die Vorderbeine oder in den Kopf. Das Weibchen fällt dann in eine Art Schockstarre. Das Männchen läuft so schnell es kann um es herum und versucht es zu besteigen. Schildkröten sind wilde Tiere, sie haben sich ihre Urtümlichkeit erhalten. Man entdeckt auch heute immer wieder Neues, so weiss man erst seit etwa zehn Jahren, dass aus den Eiern, die bei rund 32 Grad Celsius ausgebrütet werden, Weibchen schlüpfen, bei tieferen Temperaturen Männchen. Übrigens sollte man die Tiere nie mit Tomaten oder roten Beeren füttern. Sie haben keinen Nährwert, Schildkröten sind bloss wild auf die Farbe rot. Man sollte ihnen Wiesenkräuter wie Löwenzahn, Klee oder Spitzwegerich zu fressen geben.»


NEUES AUS DER MIGROS

Schildkröten-Fan Urs Landweer: «Mich faszinieren die Tiere, weil sie ihre wilde Art und Urtümlichkeit bewahrt haben.»

| 37


38 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Paul Bühlmann: «Hänsu legte plötzlich Eier» «In der Migros-Filiale in Bern-Bümpliz waren die meisten Schildkröten schon verkauft. Drei Franken hatte ich dabei, so viel kosteten die kleineren Tiere, die grösseren gabs für fünf — und so eine wollte ich unbedingt. Der Verkäufer hat sie für mich reserviert, während

«Meine Frau hat ihr extra Filzschühchen genäht», erzählt Paul Bühlmann.

Therese Fischlin: «Die beiden sind regelmässig ausgebüxt» «Bei uns lebt immer noch eine dieser Migros-Schildkröten. s-Schildkröten. Mein Grossvater hat damals zwei von ihnen gekauft. Er hat sie aber nicht selber ommen: nach Hause genommen: Damals gab es ja noch diese MigrosVerkaufswagen, die in die Dörfer kamen mittel ins und die Lebensmittel Dorf brachten. Mein Grossvater hat mir oft ner erzählt, dass einer der Fahrer die Schildkröten in einer Schachtel unter seinem Sitz isellen zu uns nach Wallisellen gebracht hat. Heute wär das om Tierschutz ja nur schon vom her unmöglich. Die ganze Familie hat die Schildkröten schnell ins Herz geschlossen; anze Quartier: eigentlich das ganze Die beiden sind regelmässig ausgebüxt, und alle haben mitgeholfen, sie zu finden. Als mein Grossvater für die Pflege der Schildkröten zu alt wurde, haben wir sie zu uns genommen. Den Winterschlaf hältt sie im Keller in der Laubkiste, die er damals gebaut hat. Eins der Tiere ist leider vor zehn Jahren trunken. Umso mehr im Ententeich ertrunken. freuen wir uns, dass die, welche uns och letztes Jahr geblieben ist, noch er geworden ist.» vierfache Mutter In der Kiste, die der Grossvater gebaut hat, lässt Therese Fischlin ihre Schildkröte überwintern.


NEUES AUS DER MIGROS

ich nach Hause pedalte und meine Mutter nach dem ExtraBatzen fragte. Fünf Franken bedeuteten damals noch was, gerade für einen 12-Jährigen. Ich weiss nicht, wie ich das geschafft habe, aber meine Mutter zeigte sich gnädig. Ich

habe das Tier damals ‹Hänsu› getauft — bis er eines Tages Eier gelegt hat, eigentlich ist sie also mehr eine ‹Hänsi›. Wir hatten einen Garten, dort lebt Hänsu auch heute noch, bei meiner Mutter, die mittlerweile 88 Jahre alt ist. Die Pflege unserer

Schildkröte tut ihr gut. Eine Zeitlang lebte die Schildkröte bei mir und meiner Frau, wir haben eine Attikawohnung. Meine Frau hatte ihr extra Filzschühchen gemacht, weil das Tier mit seinen Füsschen auf unserer Dachterrasse keinen

| 39

Halt fand. In Bümpliz bei der Mutter hat sie es besser. Jetzt hat sie sich in ihrer Kiste im Keller für den Winterschlaf zur Ruhe gelegt. Wir hoffen, dass sie uns mit ihrer ‹behäbigen› Art auch nächsten Frühling wieder erfreuen wird.»

Regula Müller: «Cleopatra gehört zur Familie»

Regula Re Müller mit ihren Geschwistern und Cleopatra: «Sie war etwas Besonderes.» nd es.»

Thomas und Regula Müller mit ihrer betagten Schildkröte Cleopatra.

Familienspaziergang: Cleopatra mit Partner und Nachwuchs.

«Ich war sieben, als mein älterer Bruder im Mai 1954 die Schildkröte zum Geburtstag bekam. Wir nannten sie Cleopatra. Für uns Kinder war sie etwas ganz Besonderes. Ich erinnere mich, dass ich Cleopatra ein glismetes Zwergli mit roter Zipfelmütze auf den Panzer setzte. Wenn sie dann durchs hohe Gras unseres Gartens krabbelte und ich mein Gesicht auf den Rasen drückte, sah es aus, als ob ein Zwerg durch den Garten lief. Damals hatte ich auch so rote Pantöffelchen. Wenn ich diese trug, ist mir Cleopatra auf Schritt und Tritt gefolgt. Rot ist ihre absolute Lieblingsfarbe. In den ersten Jahren lebte Cleopatra in einem Gehege, dass ihr unser Vater gezimmert hatte. Heute logiert sie luxuriöser: Den Sommer verbringt sie in ihrem ‹Schildkrötenhäuschen› im Garten

meines jüngeren Bruders. Jetzt, im Oktober, fällt sie in ihren Winterschlaf. Gut behütet dämmert sie dann in einer Kiste dem nächsten Frühling entgegen. Über all die Jahre ist Cleopatra fast so etwas wie ein Familienmitglied geworden und uns allen ans Herz gewachsen. Als meine beiden Brüder sich eine Zeitlang entzweiten, habe ich beide 2004 unter dem Vorwand eingeladen, den 50. Geburtstag von Cleopatra zu feiern. Das konnten sie einfach nicht abschlagen und haben sich bei diesem Treffen tatsächlich wieder versöhnt. Ich hab keine Ahnung, wie alt Cleopatra wirklich ist und wie alt sie werden kann. Vielleicht werden wir dereinst ein Testament aufsetzen, um sicher zu sein, dass es ihr immer gut gehen wird.»


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 41

Warum Billignahrung krank macht

Cheap Food und Welthunger: Über 100 Gäste lauschten am 6. Trend-Apero der Migros-Medien dem Referat der deutschen Professorin Ilona Kickbusch.

P

aradox: In den westlichen Industriegesellschaften werden die Menschen – allen voran Kinder und Jugendliche – immer dicker, während in den Entwicklungsländern immer mehr Menschen verhungern. Nicht zuletzt die immer billiger werdenden Lebensmittel, sogenannter Cheap Food, hat gesundheitliche, soziale und ökologische Folgen. «Essen ist eine politische Angelegenheit», hält Ilona Kickbusch fest.

Hohe Folgekosten für Umwelt und Gesundheit

Über 100 Gäste folgten im Zürcher Kaufleuten den Ausführungen der deutschen Professorin, die während ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die internationale Gesundheitspolitik prägte und heute aus Genf Staaten in Fragen der Global-Health-Diplomatie berät. Schnell wird an diesem Abend klar, dass das Ernährungssystem in einer Krise steckt: Günstige Lebensmittel haben fatale Folgen für Umwelt und Gesundheit. In der Podiumsdiskussion wurde dann nach Wegen aus der Misere gesucht. Eine grosse Verantwortung trägt jeder Einzelne, ist Ilona Kickbusch überzeugt. Und zwar gelte es in erster Linie, sorgfältig einzukaufen. Aber auch der Detailhandel ist gefordert: Ehrliche und leicht verständliche Produktbeschriebe würden viel zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln beitragen. Und gerade ein Detailhändler wie die Migros, der auf Frische setze und sich für die Ökologie einsetze, müsse diesen Weg konsequent weitergehen. Text Chris Petermann

In der Zange: Moderatorin Katja Stauber (links) und Migros-Kommunikationschefin Monica Glisenti (rechts) befragen Professorin Ilona Kickbusch.

Werber unter sich: André Stäheli, Pam Hügli, Peter Felser (von links). Alle von Spillman/Felser/Leo Burnett.

Aufmerksame Zuhörer: Werbelegende Jost Wirz (links) und Luigi G. Baretella von der m&m Media Agentur AG.

Gut gelaunt: Bernt Maulaz, Verlagsleiter Migros-Magazin, Urs Schweizer, NZZ Gruppe, E. Herkenrath, Zürichsee Presse AG.

Interessierte Teilnehmer: Urs Schneider, mediaschneider ag (links) und Toni Vetterli, Verband Schweizer Presse.

Sie leistete Überzeugungsarbeit: Referentin Ilona Kickbusch mit Manfred Strobl von OMD Schweiz AG.

Strahlen um die Wette: Moderatorin Katja Stauber und Urs Peter Naef, Mediensprecher der Migros.

Bilder Tanja Demarmels

www.persoenlich.com Weitere Bilder vom Trend-Apero gibt es auf persoenlich.com.


42 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

NEWS

Wunschliste für Weihnachten

Hightech für Schwächere

Die Stiftung für elektronische Hilfsmittel verhilft behinderten Menschen zu mehr Mobilität und erhält den Adele-Duttweiler-Preis 2010. In dieser Ausgabe des MigrosMagazins findet sich das «Lilibiggs Geschenkbuch», eine bunte Beilage mit Abbildungen vieler Spielwaren aus dem Migros-Sortiment. Die Auswahl reicht vom hölzernen BrioGüterbahnhof samt magnetischem Kran bis zur Drachenburg aus Lego. Zu jedem Spielzeug gibts einen Sticker, den Kinder auf ihre Wunschliste für Weihnachten kleben können. Ab 2. November gibts das «Lilibiggs Geschenkbuch» auch online unter www.migros.ch/ weihnachten.

Auszeichnung für Westside Beim internationalen Wettbewerb um die Auszeichnung «Prime Property Award» hat das Einkaufs- und Freizeitzentrum Westside in BernBrünnen den zweiten Preis gewonnen. Insgesamt 142 Immobilienprojekte aus 19 europäischen Ländern waren im Rennen. Westside wurde für seine ökologische Bauweise ausgezeichnet. Das vielfältige Zentrum, das von einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Migros Aare betrieben wird, fügt sich mit seinen transparenten Fassaden perfekt in die Landschaft ein und verfügt unter anderem über eine umweltfreundliche Holzschnitzelheizung. Das Preisgeld kommt der Jugendarbeit der Stadt Bern zugute.

D

er Alltag behinderter Menschen ist oft stark eingeschränkt, weil sie beispielsweise nicht deutlich sprechen oder sich nicht selbständig fortbewegen können. Als Anfang der Siebzigerjahre der Neuenburger Student Jean-Claude Gabus für ein an Tetraplegie leidendes Kind ein Gerät entwickelte, das durch Zungenbewegungen elektrische Befehle ausführte, war das ein erster Durchbruch. Das Gerät hiess Linguaduc und machte es dem schwer behinderten Kind möglich, die Krankenschwester zu rufen, eine Lampe oder das Radio einzuschalten. Der inzwischen verstorbene Gabus gründete nach diesem Erfolg im Jahr 1982 die Stiftung für elektronische Hilfsmittel (FST).

Bereits über 400 Hilfsmittel im bewährten Einsatz

Die Stiftung mit Sitz in Neuenburg wird heute von Michel Guinand (56) geleitet, der die Mission seines Vorgängers fortsetzt, indem er modernste Technologie in den Dienst behinderter Menschen stellt. «Unsere Charta sagt, dass wir nur dann ein neues technisches Hilfsmittel zusammen mit Hochschulen entwickeln, wenn so etwas auf dem Markt noch nicht verfügbar ist», umschreibt Guinand einen zentralen Aspekt der Tätigkeit der FST. Mittlerweile bietet die Stiftung bereits rund 400 verschiedene elektronische Hilfsmittel an, die vier zentrale Bereiche abdecken: die bessere Kontrolle der Umwelt, eine alternative Kommunikation, ergonomische Eingabesysteme für

Computer sowie Geräte zur erhöhten Sicherheit für Personen, die unter Orientierungslosigkeit leiden. Bevor ein Hilfsgerät erhältlich ist, beurteilen die Experten für Rehabilitation der FST dessen Einsatzmöglichkeiten und den Bedarf künftiger Anwender. Die Stiftung übernimmt schliesslich die Schulung und die weitere Betreuung der Anwender. «Unsere Hilfsmittel werden erst dann zur Verfügung gestellt, wenn sie sich bewährt haben», so Guinand. Die Kosten der Geräte übernimmt die Invalidenversicherung. «Zurzeit erhalten wir eine Pauschale, die unsere Kosten deckt», so Guinand. «Schwierige Fälle und schwerste Behinderungen können von unserer Stiftung alleine aber nicht getragen werden», ergänzt er. Als Beispiel nennt Guinand einen heute elfjährigen Walliser Jungen. Der Bub kann nicht sprechen und benötigt einen elektrischen Rollstuhl. Um etwas mitzuteilen, braucht er einen Sprachsynthesizer. «Bis er diese Technologie beherrschte, hat er über 50 Schulstunden absolviert. Diese Kosten sind für uns untragbar», sagt Guinand.

Geld wird für modernste Technologie verwendet

Da kommt die Unterstützung durch die Stiftung Adele-Duttweiler-Preis gerade rechtzeitig. «Der Preis ist eine grosse Ermutigung für unsere Arbeit», freut sich Guinand. Mit dem Preisgeld wird die FST modernste Technologie kaufen, die nicht auf der Liste von der IV anerkannter Hilfsmittel steht.

Michel Guinand leitet die Stiftung FST

«Die Geräte heissen Neater Eater und helfen Menschen, die ihre Arme nicht bewegen können, alleine zu essen», präzisiert Guinand. Die schönste Belohnung für Michel Guinand und sein Team bleibt allerdings die Freude, behinderten Menschen ein Stück Unabhängigkeit wiederzugeben. Text Alain Portner Bilder Pierre-Yves Massot / Archiv


NEUES AUS DER MIGROS

| 43

Die 23-jährige Kim Knebel ist dank FST mit ihrer Umwelt vernetzt.

«Ohne Hilfsmittel wäre ich isoliert»

und stellt die Technologie ganz in den Dienst behinderter Menschen.

Die Stiftung «Adele-Duttweiler-Preis» Die Stiftung «Adele-Duttweiler-Preis» wurde 1972 von den Direktoren der zehn Migros-Genossenschaften anlässlich des 80. Geburtstags der Gattin von Gottlieb Duttweiler geschaffen. Jedes Jahr gehen 50 000 Franken an «Personen, Organisationen oder Institutionen, die sich im sozialen Bereich besonders engagiert haben.» Die Auswahl der Preisträger trifft der Stiftungsrat, der sich aus den Direktoren der zehn Genossenschaften und dem Präsidenten des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) zusammensetzt.

Im Alter, in dem andere Kinder laufen lernen, diagnostizierten die Ärzte bei Kim Knebel eine spinale infantile Muskelatrophie vom Typ 2, eine seltene genetische Krankheit, die mit Lähmungen verbunden ist. Seither ist die heute 23 Jahre alte Frau an einen elektrischen Rollstuhl gefesselt. Doch ihre Devise lautet: «Wenn man es will, schafft man es auch!» Mit eisernem Willen und der Unterstützung der Stiftung für elektronische Hilfsmittel (FST) hat Kimka, so ihr Künstlername, sich ihren Traum erfüllt: Sie singt und wird bald ihr erstes Album aufnehmen. «Die Stiftung FST begleitet mich schon, seit ich klein bin.» Einen ersten Kontakt gab es im Alter von fünf Jahren, als Kim einen modifizierten Computer erhielt. Das Gerät ermöglichte ihr, trotz ihrer Behinderung zu schreiben. «Ohne dieses Hilfsmittel hätte ich keinen normalen Schulunterricht haben können», so Kim. Anschliessend konnte die Waadtländerin sogar eine Lehre als Rezeptionistin beginnen, auch

hier wieder mit Hilfe der Stiftung FST. Diese entwickelte eine technische Lösung, mit der Kim selbständig Telefongespräche entgegennehmen kann. Die Lehre hat sie schliesslich abgebrochen, um sich ganz dem Gesang zu widmen. «Heute benutze ich meinen Computer dazu, Songs zu schreiben, Musik zu komponieren, per E-Mail zu kommunizieren und in den sozialen Netzwerken Facebook und MySpace präsent zu sein.» Neben ihrem Mac, den sie dank einer speziell angefertigten «Maus» über ihren Mund bedient — vorzugsweise im Liegen —, nutzt Kim Knebel noch zwei weitere elektronische Hilfsmittel: einen «Seitenblätterer» zum Lesen sowie ein eigens entwickeltes «Umweltkontrollsystem», um ihren Fernseher, den Videorekorder, CD-Player, das Telefon oder ihren Lichtschalter zu bedienen. «Ohne diese Hilfsmittel wäre ich extrem abhängig und isoliert», so das Fazit von Kim. Informationen: www.fst.ch


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 45

Was können die Konsumenten unternehmen?

Mit einem bewussten Einkauf können die Konsumenten viel erreichen. Mein genereller Tipp: Fisch aus Wildfang mit dem MSC-Label, Zuchtfisch mit dem Bio-Siegel kaufen und einheimische Seefische berücksichtigen. Beim restlichen Angebot helfen die Fischratgeber des WWF und der Migros. Sie zeigen, welche Fischsorten aus welchen Regionen für den Konsum empfehlenswert sind. Ich rate auch, Fisch als spezielle Delikatesse zu betrachten und nicht täglich zu konsumieren.

Mit der Oceanmania unterstützen Kunden und die Migros den WWF beim Schutz der Meere.

«Kinder spielerisch sensibilisieren»

Mariann Breu, Fischexpertin und Leiterin der WWF Seafood Group, über den Zustand der Meere, das Engagement der Migros und die Lilibiggs-Aktion Oceanmania. de, die von Menschen genutzt werden, sind überfischt oder von der Überfischung bedroht.

Mariann Breu, warum beteiligt sich der WWF an der Oceanmania der Migros?

Mit der Aktion können wir Kinder auf eine spielerische Weise für die Situation in den Meeren sensibilisieren. Sie werden sich bewusst, welche Schätze unter Wasser leben. Ausserdem erfahren sie, dass wir etwas unternehmen müssen, um die Artenvielfalt zu erhalten. Kennen Sie alle Fischarten, die im Stickeralbum vorkommen?

Nein, denn mein Themengebiet ist die Überfischung und der nachhaltige Konsum. Deshalb beschäftige ich mich hauptsächlich mit Speisefischen. Welche Gefahren drohen den Meeren?

Die Meere sind durch Chemika-

Welche Massnahmen sind notwendig, um die Überfischung zu stoppen?

Mariann Breu: «Es braucht eine Fischerei mit nachhaltigen Fangpraktiken.»

lien, Abwasser, Erdöl, Plastik und andere Abfälle verschmutzt. Wegen des Klimawandels steigen die Wassertemperaturen, was die Lebensbedingungen für die Meeresbewohner verändert. Und nicht zuletzt ist die Überfischung ein Problem. 80 Prozent der Bestän-

Dazu müssen die illegale Fischerei bekämpft, Überkapazitäten bei Fangflotten und Fangquoten reduziert werden. Es braucht eine Fischerei mit nachhaltigen Fangpraktiken, also mindestens gemäss den Vorschriften des Marine Stewardship Councils – MSC. Um Beifänge zu verhindern, müssen die Fischer schonendere Fangmethoden einsetzen. Sie sollten zum Beispiel Haken verwenden, die verhindern, dass Meeresschildkröten daran hängen bleiben, oder die Maschen der Netze vergrössern.

Wie engagiert sich die Migros für die Meere?

Die Migros ist Mitglied der WWF Seafood Group. Diese setzt sich für den Schutz der Meere ein. Im Rahmen dieses Engagements nimmt die Migros bedrohte Fischarten aus ihrem Sortiment und bietet immer mehr Fisch und Meeresfrüchte mit den Labels MSC und Bio an. Im vergangenen Jahr hat die Migros den Verkauf von Bio-Fisch verdoppelt und von MSC um 80 Prozent gesteigert. Wie schätzen Sie dies ein?

Jeder Ausbau des Sortiments mit nachhaltigem Fisch ist begrüssenswert. So erhält der bewusste Konsument eine Auswahl.

Pro Oceanmania-Sammelalbum, das die Migros verkauft, geht ein Franken an den WWF. Was machen Sie mit dem Geld?

Der WWF setzt es ausschliesslich für den Schutz und zum Erhalt der Meere ein, so zum Beispiel im Korallendreieck in Südostasien, einer der artenreichsten Lebensräume unserer Erde. Daniel Sägesser

Mehr Infos zum Thema Fisch und die Fischratgeber zum Downloaden und neu auch als Applikation fürs Smartphone: www.wwf.ch/fisch www.migros.ch/fisch


46 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

SERIE — TEIL 3 Die M-Industrie gehört mit 15 Unternehmen im Inland und drei Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her — von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit 10 000 Mitarbeitenden — darunter 400 Lernenden in mehr als 15 Berufen — ist die M-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von Eigenmarken. 2009 betrug ihr Umsatz 5,092 Milliarden Franken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer Serie porträtiert das Migros-Magazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie.

Stets Fisch und sauber

Der Geschäftsbereich Seafood der Micarna verarbeitet und verteilt jährlich 6000 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte. Und wer könnte die Frische der Ware besser garantieren als «Fischkopf» Rüdiger Buddruss.

D

er Puls erhöht sich, die Atemfrequenz steigt. «Erich, wo ist der Zettel?», hallt die Stimme von Rüdiger Buddruss (47) durch die Fischverpackungshalle der Micarna in Zürich. Auf sein Geheiss wird die Maschine gestoppt, die den frisch verpackten Lachs mit dem Haltbarkeitsdatum und Informationen zur Herkunft versieht. Erich Leuenberger, stellvertretender Produktionsleiter und seit 33 Jahren im Betrieb, kommt angerannt. Er weiss, dass Rüdiger Buddruss, Leiter des Geschäftsbereichs Seafood von Micarna, nie ohne triftigen Grund nach ihm ruft. Der fehlende «Zettel» ist das Identifikationsblatt für

den Lachs, das stets jeden Fisch von der Anlieferung bis zur Verteilung in die Migros-Filialen begleitet und die Rückverfolgbarkeit der Produkte garantiert. «Unter Umständen lässt sich sogar ermitteln, zu welcher Zeit ein Fisch an Deck eines bestimmten Boots gezogen wurde», sagt Buddruss. Der «Zettel» ist der Stützpfeiler einer rigiden Qualitätsprüfung, die alle Produkte der Micarna umfasst. Erich Leuenberger beruhigt seinen Chef. Der «Zettel» ist da. Bloss nicht ganz dort, wo er hingehört. Rüdiger Buddruss’ Puls senkt sich, die Maschine beginnt wieder zu rotieren. Der «Fischkopf», wie er sich selbst scherz-

Seinen wachsamen Augen entgeht nichts: Der Rostocker Rüdiger Buddruss


NEUES AUS DER MIGROS

| 47

Jedes einzelne Fischfilet wird von Hand zugeschnitten.

haft nennt, setzt seinen Kontrollgang fort. Als die Micarna, eines der schweizweit führenden Fleischverarbeitungsunternehmen, vor rund drei Jahren das Fischgeschäft der Migros übernahm, trat mit Rüdiger Buddruss ein Mann an die Spitze, der das Metier von der Pieke auf gelernt hat. In den vergangenen 35 Jahren war der aus Rostock stammende Deutsche Bootsjunge, Hochseefischer und Steuermann mit Kapitänspatent für die Hochseefischerei. Danach folgte eine Fischerkarriere an Land in verschiedenen Positionen und Unternehmen. Rüdiger Buddruss spricht über Fischsorten, nachhaltige Bestandspflege und Geologie ebenso versiert wie

Micarna in Zahlen

prüft die frisch eingetroffenen Fische stets persönlich.

Die 1958 in Courtepin FR gegründete Micarna AG gehört zu den führenden Unternehmen im Schweizer Fleischmarkt. Rund 2300 Mitarbeitende arbeiten an acht Standorten in der ganzen Schweiz. Der Umsatz der Micarna betrug 2009 rund 1,2 Milliarden Franken. Der Geschäftsbereich Seafood gehört seit 2007 zur Micarna — neben Frischfleisch, Charcuterie und Geflügel. www.micarna.ch

er über die schmackhaftesten Zubereitungsarten Dutzender von Fischen philosophieren kann. Unter seinen wachsamen Augen verarbeitet der Geschäftsbereich Seafood jährlich rund 6000 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte, die in Hunderte von Migros-Filialen verteilt werden. Bis zu 70 Fischsorten führt der Betrieb. Durch unterschiedliche Verarbeitung entstehen daraus mehr als 700 verschiedene Produkte. Am stärksten nachgefragt wird Lachs, vorwiegend aus norwegischer Zucht oder wild aus Alaska, aus Vietnam eingeführter Pangasius, mehrheitlich aus Schweizer Seen und Flüssen stammende Forellen und Thunfisch. Eine Spezialität sind die hauptsächlich aus Thailand stammenden Shrimps, die erst bei der Micarna in Zürich gekocht werden.

Hochsaison an Ostern und Weihnachten

Der Konsum all dieser Köstlichkeiten ist über das ganze Jahr hinweg nicht gleichmässig verteilt: «Vor Ostern und Weihnachten ist hier der Teufel los», sagt Buddruss. Einzig der Anspruch an die Qualität und Verarbeitung der Waren verändert sich nie. Jede einzelne Anlieferung wird kontrolliert, wöchentlich werden Stichproben in einem externen Labor vorgenommen, und mindes-


48 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

tens einmal pro Monat erfolgt eine sogenannte Stufenkontrolle, wobei die Qualität einer Charge vom Wareneingang bis zur Auslage in der Migros-Filiale Schritt für Schritt geprüft wird.

Feines Zusammenspiel von Mensch und Maschine

«Optimale Bedingungen vorausgesetzt, ist die Qualität von Fischwaren umso höher, je weniger Menschen mit ihnen direkt in Kontakt kommen», weiss Buddruss. Entsprechend orchestriert ist das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. «Bei jedem Schritt muss der erste Handgriff sitzen, weil schon der zweite Gift ist», doziert Buddruss. So wird etwa der Lachs nach dem Waschen auf der Filetiermaschine automatisch halbiert, und die Haupt- und Seitengräte

Die Micarna verarbeitet rund 1200 Tonnen Lachs pro Jahr.

werden abgetrennt. Anschliessend schneiden Mitarbeitende jedes einzelne Filet von Hand zu, bevor die automatische Häutung und

Entgrätung erfolgt. Dann werden die Lachsfilets entweder weiterverarbeitet oder verpackt, gewogen und verteilt. Rund

8000 Packungen stellt die Micarna hier jeden Tag zum Verteilen bereit, 1200 Tonnen Lachs verarbeitet sie pro Jahr. Um Frische zu garantieren, werden die Filialen dreimal wöchentlich beliefert. Rüdiger Buddruss geht mit wachsamem Auge durch den Betrieb, gibt hier einen Tipp, klopft da auf eine Schulter und macht dort einen flotten Spruch. Immer wieder betrachtet er die Fische und Krustentiere, kontrolliert und bewundert sie zugleich. Hier lebt der «Fischkopf» so richtig auf. Erst als er seine Jacke nach dem Rundgang ablegt und einen kleinen Fleck auf dem Hemdsärmel bemerkt, verdunkelt sich sein Blick kurz. Rüdiger Buddruss riecht am Fleck und konstatiert trocken: «Frischer Lachs». Text Beat Matter Bilder Nicolas Righetti

relounge relounge

Anzeige

Weihnachtsgeschenke zu gewinnen! Gewinnen Sie einen von 50 Weihnachtswünschen im Wert von maximal 200 Franken. Mitmachen ist ganz einfach: Teilnahme-Codes auf den GALAProdukten (jeder Code ist eine Gewinnchance) zusammen mit jeweils einer genauen Beschreibung und/oder einem Bild des Geschenkwunsches auf www.emmi-gala.ch eingeben oder per Post einsenden an: Emmi, GALA-Promo, Postfach 3969, 6002 Luzern. Absender nicht vergessen! Einsendeschluss: 3.12.2010. Die Gewinner werden vorgängig informiert und erhalten die gewonnenen Geschenke bis spätestens am 21. Dezember 2010 per Post. Kein Kaufzwang. Vollständige Teilnahmebedingungen unter: www.emmi-gala.ch

www.emmi-gala.ch


NEUES AUS DER MIGROS «Der Export ist ein wichtiges Geschäftsfeld»

Export ein zentrales Verkaufsargument ist. Wie engagiert sich die Micarna für Mensch, Tier und Umwelt?

Albert Baumann (51) ist seit 2005 Unternehmensleiter der zur M-Industrie gehörenden Micarna AG. Albert Baumann, wofür steht die Micarna?

Wir sind die Spezialistin der Migros für Fleisch, Geflügel und Seafood und führend im Schweizer Markt bezüglich Qualität, Innovation und Verantwortungsbewusstsein.

Bekannt ist die Micarna ja vor allem als Fleischverarbeiterin. Mit welcher Bedeutung?

Wir sind kontinuierlich gewachsen und mengenmässig heute die grösste Fleischproduzentin der Schweiz.

Sie sind auch im Ausland tätig?

Ja, der Export ist ein wichtiges Geschäftsfeld, und da wollen wir weiter wachsen. Schweizer Spezialitäten wie Bündnerfleisch, Cervelats oder die St. Galler Bratwurst vermarkten wir international. Welche Bedeutung hat Swissness für die Micarna?

Swissness ist sehr wichtig für uns. In der Schweiz liegen unsere Wurzeln mit vielen Traditionen und regionalen Spezialitäten. Dazu kommt der schweizerische Qualitätsanspruch, was gerade im

Wir geschäften nachhaltig und bieten unseren Mitarbeitenden optimale Arbeitsbedingungen. Wir erfüllen zudem höchste Ansprüche an den Tierschutz und versuchen mit einem konsequenten Energie- und CO2-Engagement, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Warum wurde die Micarna für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet?

Wir haben früh erkannt, dass nur gesunde Mitarbeitende motiviert und leistungsfähig sind. Seit zehn Jahren verbessern wir laufend unser Gesundheitsmanagement. Die Auszeichnung «Friendly Work Space» im Jahr 2009 durch die

| 49

Gesundheitsförderung Schweiz ist die Belohnung für unsere Anstrengungen und eine Verpflichtung für die Zukunft. Welches sind Ihre grössten Herausforderungen?

Die Ausrichtung auf globale, liberalisierte Märkte. Agieren ist besser als reagieren. Wir vereinbaren die Ansprüche von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden ebenso wie unsere Verpflichtungen gegenüber den Tieren und der Umwelt mit einem konsequenten Kostenmanagement. Und wo wird die Micarna in zehn Jahren stehen?

Wir bauen unsere führende Stellung auf dem Schweizer Markt weiter aus und werden mit unseren Schweizer Spezialitäten auch weiterhin eine feste Grösse im internationalen Markt bleiben. si

Anzeige

Älter werden hat seinen Preis. Bei uns den niedrigsten. Mit unseren Vorsorgefonds haben Sie nach der Pensionierung mehr. Denn dank den günstigen Gebühren bleibt unterm Strich jedes Jahr mehr Rendite übrig. Auf lange Sicht macht das viel aus. Darum lohnt es sich, möglichst früh anzufangen. Wählen Sie einfach aus vier verschiedenen Vorsorgefonds mit unterschiedlichem Risikoprofil aus und vertrauen Sie dabei auf eine professionelle Verwaltung. Mehr Informationen unter www.migrosbank.ch/vorsorgefonds oder Service Line 0848 845 400.


AKTION NT

9.95

statt 13.80

AXE Dry Deo Aero Duo DarkTemptation, Sensitive, Vice, Twist 2 x 150 ml

9.30

statt 11.90

AXE Deo Aero Duo Africa, Shock 2 x 150 ml

9.40

statt 11.80

AXE Dry Deo Roll-on Duo DarkTemptation, Twist 2 x 50 ml

9.30

statt 12.40

AXE Deo Aero Duo DarkTemptation, Rise-Up, Twist, Hot Fever 2 x 150 ml

DUSCH

BODYSPR AY

TI-TRANSPI RA AN

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 02.11. BIS 15.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

3 für 2 9.90

statt 14.85

AXE Dusch Trio Africa, Shock, Dark Temptation, Rise-Up, Twist, Hot Fever 3 x 250 ml * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

AXE gibts in Ihrer Migros


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 51

Mischa Houzvicka (27), Cateringspezialist:

«Für unsere Cateringfirma wäre der Kleinlaster Ecocarrier sehr praktisch. Damit kommt man auch durch enge Gassen zu jeder Adresse, ohne die Anwohner mit Motorenlärm zu nerven.»

Rebecca Spring (17), Schülerin:

«Ich bin aus Neugier im M-wayShop gelandet: Der Laden macht Spass, er hat ein cooles Design und die Angestellten geben sehr freundlich Auskunft. Ich habe hier viel über Elektrofahrzeuge gelernt.» Publikumsmagnet: Das abgasfreie Auto Think City fasziniert die Besucher des M-way-Shops.

Und leise grüsst die Zukunft

Der M-way-Shop in Zürich ist eröffnet: Das erste Fachgeschäft für Elektromobilität hatte schon am ersten Tag 600 Besucher. Alle wollten die lautlosen Fahrzeuge der Zukunft testen.

A

n diesem Freitagabend scheint Zürich von besonders lautem Verkehrslärm erfüllt zu sein. Heerscharen von Pendlern sind unterwegs ins Wochenende, viele von ihnen chauffieren ganz gewöhnliche Autos mit brummendem Benzinmotor. Doch an der Gotthardstrasse 6 hat die Zukunft der Mobilität begonnen. Vor dem M-way-Shop stehen Elektrovehi-

kel in Reih und Glied zur Testfahrt bereit. Die Auswahl reicht vom eleganten Elektrobike der Schweizer Marke Stromer bis zum kräftigen Minilastwagen.

Rieseninteresse für eine Weltpremiere

Am Eröffnungstag wurde der mit grünen Ballonen geschmückte Laden von 600 Interessierten regelrecht gestürmt. Kein Wunder,

der M-way-Shop ist das weltweit erste Fachgeschäft, das eine umfassende Beratung zur Elektromobilität bietet. Kunden können hier unterschiedliche Vehikel kaufen, leasen oder mieten; sie erfahren alles über Versicherungsvorteile und Ökostrom. Der pensionierte Abteilungsleiter Fritz Witkovsky (69) hat gerade den Kleinwagen Think City testgefahren.

Fritz Witkovsky (69), pensionierter Abteilungsleiter:

«Das Elektroauto Think City bietet ein ganz neues Fahrgefühl — sehr temperamentvoll, aber fast lautlos. Das Auto ist extrem wendig, das perfekte Stadtvehikel.»

Emre Kayalar (17), Schüler:

«Wenn ich später einmal den Fahrausweis und genügend Geld habe, würde ich gerne ein Elektroauto besitzen. Es ist höchste Zeit, dass wir auf umweltfreundliche Fahrzeuge umsteigen.»


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Nun strahlt er übers ganze Gesicht und wirkt wie ein Mann, der gerade von einem Ausflug in die Zukunft zurückgekehrt ist. So wie ihm ergeht es vielen Besuchern des M-way-Shops: Sie

sind überrascht, dass die ausgestellten Fahrzeuge nicht nur ökologisch sind, sondern mit ihrem temperamentvollen Antrieb auch Spass machen. Denn ein Elektromotor liefert sozusagen aus dem Stand das volle Drehmoment. Fest

steht: Die lautlose Fahrt in die Zukunft geht weiter. M-way, ein Tochterunternehmen der Migros, wird im nächsten Jahr weitere Fachgeschäfte in Genf, Basel und Bern eröffnen. Text Michael West

| 53

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisänderungen der Woche

Bild Keiko Saile

Shireen Serim (13), Schülerin:

«Ich habe gerade meinen Vater auf eine Testfahrt mit dem Think City beleitet. Das Auto sieht herzig aus und hat richtig Zupf. Ich finde es witzig, dass es keinen Auspuff hat.»

Convenience-Produkte sind praktisch und gut. Nun wird eines der bei den Kunden beliebtesten auch noch massiv günstiger: Bei Anna’s Best Zürich-Geschnetzeltes mit Nudeln, 350 Gramm, senkt die Migros den Preis von 9.80 Franken auf nur noch 7.90 Franken.

E-Motorrad Elmoto: Die Reichweite beträgt 65 Kilometer.

Vorteile für M-way-Kunden

Martin Frei (49), Unternehmensberater:

«Ich bin schon nach der ersten Testfahrt ein Fan des Kleinmotorrads Elmoto. Es ist fast so leicht wie ein Velo, fährt sich spritzig, und das futuristische Design ist ein Blickfang.»

Die Preise der Elektrofahrzeuge bei M-way bewegen sich zwischen 3990 Franken für das Elektrovelo Stromer bis zu 49 010 Franken für den Minilaster Ecocarrier. Wer den Kauf mit einem Kleinkredit finanzieren möchte, bezahlt bei der Migros Bank einen speziell tiefen Zins von nur 5,9 Prozent (bei Online-Abschluss unter www.migrosbank.ch). Bei allen elektrischen Autos und Motorrädern von M-way gibts bei der Versicherung Zurich eine Ermässigung von 15 Prozent auf die Kaskoversicherung. Zudem ist bei Zurich eine kostenlose Pannenhilfe inbegriffen.

Anzeige

Superaktion für Kreuzfahrten im Mittelmeer und im Norden

Bis CHF 500.– sparen – Kinder reisen (fast) gratis - auch während den Schulferien Costa Atlantica Costa Concordia Costa Luminosa Costa Victoria Costa Serena Costa Fortuna * Kinder (fast) gratis! 1 – 2 Kinder bis 17 Jahre reisen in der Kabine mit 2 Erwachsenen gratis. Sie bezahlen lediglich die Hafentaxen (CHF 240.–) und allfällige Anreise – Bequeme Busan- und Rückreise nach Venedig/Savona: Preise: Erwachsene CHF 220.–, Kinder CHF 110.– – Achtung: Die Anzahl Kabinen zum Aktionspreis ist limitiert!

17.04. + 24.04.11: 11.04. + 02.05.11: 14.05. + 21.05.11: 30.04. + 14.05.11: 03.04. + 01.05.11: 09.05. + 23.05.11:

ren! m Spa p.P. u z it e Z 500.– tis*! ra F bis CH Jahre (fast) g

bis 17 Kinder

Venedig – Bari – Katakolon – Izmir – Istanbul – Dubrovnik – Venedig Savona – Barcelona – Mallorca - Tunis – Palermo – Civitavecchia Rom – Savona Kopenhagen – Tallin – St. Petersburg – Helsinki – Stockholm – Kopenhagen Venedig – Ancona – Mykonos – Athen – Korfu – Dubrovnik Savona – Neapel – Catania – Tunis – Barcelona – Marseille – Savona Venedig – Bari – Katakolon –Santorini – Rhodos – Dubrovnik – Venedig

Aktionspreise pro Person Innenkabine Standard Innenkabine Superior Aussenkabine mit Fenster Aussenkabine mit Balkon Aussenkabine mit Balkon

CHF CHF CHF CHF CHF

990.– 1 090.– 1 290.– 1 490.– 1 690.–

Zuschlag Costa Luminosa auf Anfrage. Inkl. 8-tägige Kreuzfahrt mit VP, Hafentaxen etc. Nicht inkl. oblig. Serviceentgelt, Auftragspauschale

Wir sind für Sie da! Hans Ulrich Zihlmann www.zihlmann-zeitreisen.ch . info@zihlmann-zeitreisen.ch und sein Team beraten Sie gerne: Vorstadt 33 8201 Schaffhausen Telefon: 052 624 88 19

Jetzt Spezialprospekt bestellen mit Kreuzfahrten, Rundreisen und Flussreisen Vorname/Name Strasse PLZ/Ort Telefon oder E-mail Einsenden an: Zihlmann Zeitreisen, Postfach, 8201 Schaffhausen


LEUCHTENDE WEI JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

ZEIT DER . E D U E R F R O V 2.11. bis 24.12. 2010 Vom

29.90

Indoor Flair Kerzen mit Ladestation, LED, 4 Stk.

29.90

Indoor Flair Lichterkette mit Federn 24 LED multicolor

34.90

Indoor Ambiance Lichterkette 80 LED multicolor

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

19.90

Indoor Flair Lichterkette mit Kristallen 20 Lichter, batteriebetrieben

49.90

Outdoor Glamour Lichterkette mit 77 LED mit 11 Blinkprogrammen


HNACHTSWÄRME.

14.90

Indoor Flair Kerzen aufladbar, LED, 4 Stk.

109.–

MGB www.migros.ch W

VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

19.90

Indoor Flair Lichterkette «Merry X-mas» 17 LED mit Farbwechsler, batteriebetrieben

99.90

Outdoor Elegance Lichterkette mit 160 LED

Indoor Flair Lichterkette Snowfall mit 180 LED mit Schneefalleffekt

39.90

Outdoor Flair Lichterkette mit 96 LED, multicolor mit 8 Blinkprogrammen

29.90 Indoor Flair Lichterkette mit 10 Engeln

44.90 Outdoor Flair Kristall-Hirsch Höhe 39 cm

59.90

Outdoor Flair Lichterkette mit weissen Kerzen, 20 LED


56 | Migros-Magazin 44, 1. November vember vem ber 2010 2010

MM 44 Backen ➔ MM 45 Dekorieren ➔ MM 46 Basteln ➔

Bilder Daniel Winkler, Styling Monica Keller, Assistenz Caroline Busch, Köchin Andrea Mäusli

Für Familie Felix ist die Weihnachtszeit die schönste Zeit im Jahr.

Peter und sein Sohn Luca sind ein eingespieltes Guetslibäcker-Team. Teigroller aus Buchenholz, FSC, Fr. 12.90 Schüssel weiss, Keramik, Durchmesser 26 cm, Fr. 19.90 Diverse Guetslidosen, ab Fr. 3.50

Ausstecher gross und klein, diverse Motive, 2 Stück, Fr. 6.90

Feinkristallzucker, 1 kg,

Fr. 1.30

Guetslidose mit Punkten, diverse Grössen, ab Fr. 6.50

Marzipan grün, 80 g, Fr. 1.30


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 57 57

MM 47 Familientraditionen ➔ MM 48 Samichlaus ➔ MM 49 Geschenke Teil 1 ➔ MM 50 Geschenke Teil 2 ➔ MM 51 Festmenü ➔ MM 52 Silvester

Süsse Vorboten

In der Backstube von Familie Felix duftet es nach Zimt und Schoggi. Guetsle ist für Vater und Sohn ein feines Vergnügen. Peter Felix (45) ist verblüfft: Ganz überraschend zeigt Sohnemann Luca (15) vollen Einsatz beim Guetsle. Es ist das erste Mal, dass Vater und Sohn gemeinsam in der weihnachtlichen Backstube stehen. Sie wallen Teig aus, stechen mit verschiedenen Förmchen Sterne, Herzen und Stiefelchen aus und hantieren mit Backpinsel und Nudelholz. Für Hausherr Peter ist die Vorweihnachtszeit jedes Jahr die schönste Zeit, da Backen und Kochen zu seinen Leidenschaften zählen. Luca hingegen liebt

Schweizer Freilandeier, 6 Stück à 53 g+, Fr. 3.65

Mailänderliteig mit Butter, 500 g, Fr. 4.—

Lebkuchenteig, 500 g, Fr. 3.20

laute Musik. Er will Berufsmusiker werden und findet Weihnachten mit all seinen Vorbereitungen eigentlich Kinderkram – wäre da nicht die Dose mit selbst gemachten Guetsli, die er seinen Bandmitgliedern versprochen hat. «Cool, wie schön die Pfefferkuchen geworden sind», bemerkt er stolz, und freut sich auf das nächste Blech. Mit Hingabe dekoriert er die Guetsli mit glänzend bunten Zuckerperlen. Vielleicht wird aus Luca ja doch ein Guetslibäcker und kein Musiker? Sonja Leissing

Weissmehl, TerraSuisse, 1 kg, Fr. —.95** statt Fr. 1.80 ** Aktion gilt von 2.—8. 11. 2010


58 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Caramelcookies Ergibt zirka 40 Stück 150 g Rahmcaramel 100 g Butter, weich 80 g Rohzucker 2 Prisen Salz 1 Ei 180 g Mehl

1 Das Caramel in Würfelchen schneiden. Butter mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Rohzucker, Salz und Ei beigeben und mischen. Mehl beigeben. Rasch zu einem Teig zusammenfügen.

2 Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig von Hand zu 2 cm grossen Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der Ofenmitte zirka 12 Minuten backen.

Zitronensterne Ergibt zirka 40 Stück Teig 200 g Butter, weich 100 g Puderzucker 1 Messerspitze Vanillepaste 1 EL Zitronensaft 350 g Mehl Mehl zum Auswallen Puderzucker zum Bestäuben Füllung 50 g Butter 50 g Puderzucker 1 Bio-Zitrone Die süssen Cookies passen perfekt zu heissem Punsch.

Rohzucker gemahlen, 1 kg,

Fr. 2.30

1 Für den Teig Butter schaumig rühren. Puderzucker, Vanille-

Patissier Backspray, 100 ml, Fr. 4.50

Eier, Bio, 6 Stück à 53 g+,

Fr. 4.70

Rahm-Caramel-Würfel, 100 g, Fr. 3.40


1 Migros-Magazin 44, 1. November 2010 Zum Rausnehmen

Backstarke Siegerinnen

DER GRO S SE

BROTBACK-

Bild Jorma Müller

WET TBEWERB

Marlene Schwegler Crimmins, Elisabeth Häni und Regula Gomaa heissen die Siegerinnen des Brotback-Wettbewerbs. Ihre Rezepte gibts auf Seite 8. Jowa, eine Erfolgsgeschichte, S. 2 Die neue Brot-Linie «Pain Création», S. 4 Brotvielfalt in den Genossenschaften, S. 6 Professor Kleinert spricht Brot — ein Interview, S. 12 Zöpfeln: Bänz Friedli gegen Jowa-Bäcker Thorsten Schulz, S. 14 Kultobjekt Fotzelschnitte, S. 16


2 Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Links: Die JowaBäckerei Zürich Albisrieden 1955. Rechts: Die JowaHausbäckerei in der Migros Spreitenbach 2010. Heute landet das Brot frisch aus dem Ofen in den Einkaufskörbli.

Mit Laib und Seele

Auch wer erst kleine Brötchen bäckt, kann ein ganz Grosser werden: Wie die Jowa AG, die heute umsatzstärkste Bäckerei der Schweiz ist.

S

chon Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler erkannte die Verführungskraft des Duftes. «Wenn es verlockend nach frischem Brot riecht, kommen mehr Leute in unsere Läden», soll er ge-

sagt haben. Und so eröffnete die Migros-eigene Schokoladenfabrik Jonatal mit Sitz in Wald ZH 1948 ihre erste Bäckerei in St. Gallen. Und damit möglichst viele Schweizer vom Duft des Brots verführt

werden konnten, kamen in schneller Folge im ganzen Land weitere Bäckereien dazu. Zu Beginn noch unter dem Namen Jonatal AG, ab 1955 unter Jowa – einem Zusammenzug der beiden ersten Buch-

staben von Jonatal und Wald. Je näher die Bäckereien bei den Läden waren, desto frischer und duftender gelangte das Brot zu den Kunden. Durch die Einführung von halbautomatisierten Ferti-


EXTRA

3

1931 fing alles an: Die Jowa war früher die Schokoladenfabrik Jonatal in Wald im Zürcher Oberland.

Jowa in Zahlen

Was früher gut war, ist es auch heute noch. Handarbeit ist wieder gefragt. Heute jedoch formen die Bäcker die Brötchen und Brote direkt vor den Augen des Kunden — in den 92 Hausbäckereien.

gungsmaschinen konnte in den Sechzigerjahren die Produktion von Broten, Kuchen und Brötchen massiv gesteigert werden. Nicht nur die Kunden, auch die Angestellten mochten den

Bilder Migros Archiv, Mirko Ries

1 Boulangerie-Express 1 Hartweizenmühle 1 Senffabrik 2 Teigwarenfabriken 8 Regionalbäckereien 92 Hausbäckereien 3210 Mitarbeiter 40 000 Fussballfelder: So viel Anbaufläche braucht es, um den jährlichen Mehlbedarf der Jowa zu decken. 36 Millionen verarbeitete Eier pro Jahr 45 Millionen verkaufte Gipfeli pro Jahr

Duft der schnell wachsenden Firma. Man arbeitete gern bei Jowa, wie sich Samuel Hartmann (88) erinnert. Der ehemalige Leiter der Finanzbuchhaltung hat fast die ganze Jowa-Firmengeschichte

miterlebt. «Besonders beliebt waren die Betriebsfeste», erinnert er sich. «Silvester 1955 etwa tranken wir im Büro den Wein, den wir von den Lieferanten erhalten hatten, und assen Butterzöpfe. Für die Damen war auch noch SchladererHimbeer-Likör gefunden worden. Die Stimmung war grossartig.» Die Jowa schaffte es gar in die Schweizer Kinosäle. Im Film «Die Schweizermacher» mischte der Bäcker Francesco Grimolli nicht nur die Schwarzwälder Torte, sondern auch die Belegschaft auf. Ganz nach der Nase von Dutti dürfte die neueste Strategie sein: Heute kommt die Produktion direkt zu den Kunden. Schon jetzt betreibt die Jowa 92 Hausbäckereien in der Schweiz. Das heisst, der Teig für das Brot wird gleich hinter der Verkaufstheke zusammengemischt, geknetet und gebacken – und kommt ofenheiss ins Regal. Frischer gehts nicht. SB

Die Geschichte der Jowa 1931: Gottlieb Duttweiler gründet die Schokoladenfabrik Jonatal AG in Wald ZH. 1948: Eröffnung der ersten Bäckerei in St. Gallen. 1949: Eröffnung der Bäckerei Basel. 1950: Eröffnung der Bäckerei Zürich. 1952: Eröffnung der Bäckerei Bern. 1955: Umbenennung der Jonatal AG in Jowa, Sitzverlegung nach Zürich Albisrieden. 1963: Inbetriebnahme der Teigwarenfabrik in Buchs AG. 1977: Inbetriebnahme der Jowa-Bäckerei und Zentrale Volketswil ZH. 1994: Gründung der Jowa France. 2000: Übernahme der Teigwaren- und Senffabrik W. Leuenberger AG in Huttwil BE. 2006: Inbetriebnahme der neuen Fabrikation für tiefgekühltes Brot in Gränichen AG. 2011: 80-Jahre-Firmenjubiläum.


4 Migros-Magazin 44, 1. November 2010 Le Grain Weizenkeime und -sprossen machen dieses Halbweissbrot besonders reichhaltig. Es ist angenehm feucht und leicht säuerlich. Schmeckt zu Frischkäse und Sprossen. 300 g, Fr. 3.50

Des Bäckers Stolz

Le Bouton Dieser Zopfknopf ist täglich erhältlich: Der handgeflochtene Knopf duftet verführerisch nach Butter, Milch und Hefe. Und dank der besonderen Form bleibt er auch länger frisch. 400 g, Fr. 4.20

M

orgens um halb sechs in der Hausbäckerei der Migros in Münsingen BE. Das Geschäft ist noch geschlossen, die Kunden fern, doch die Bäcker hinter dem Verkaufstresen haben bereits alle Hände voll zu tun. Da hat es der Teig für das Ringbrot L’Anneau besser – der hat nämlich 24 Stunden ruhen dürfen. Jetzt wird der Teig sorgfältig portioniert, und es geht an die Formgebung: Kunstvoll verdreht der Bäcker den Teigstrang und verbindet ihn zu einem Ring. Nach einer erneuten Ruhezeit kommt das Brot bei 240 Grad für 50 Minuten in den Ofen. Und zur Ladenöffnungszeit liegt das fein duftende, warme Brot dann in der Auslage. Das Ringbrot L’Anneau, das dank der langen Ruhezeiten des Teigs besonders aromatisch ist und deshalb auch lange knusprig

bleibt, ist eine der fünf Sorten im neuen Pain-Création-Sortiment. Mit der kürzlich lancierten Brotlinie setzt die Migros Massstäbe in der Bäckerkunst. Ob kernig, knusprig oder butterzart, die neuen Genussbrote sind der ganze Stolz der Jowa-Bäcker und ein Fest für jeden Gaumen. Bei so viel Geschmack nehmen sie problemlos die Hauptrolle auf dem Teller ein. Erlesene Rohstoffe und Getreide, Musse, Leidenschaft und Handarbeit garantieren beste Qualität und Frische. Das schmeckt man bei jedem Bissen, und zwar auch noch bis zwei Tage nach dem Kauf. Und weil die wertvollsten Nährstoffe im Keim des Weizenkorns stecken, sind alle Pain-Création-Brote besonders reich an den schmackhaften Weizenkeimen. SB

Bild Lotti Bebie

Mit viel Ruhe und in Handarbeit gefertigt: Die neue Pain-Création-Linie ist die Champions League im Brotsortiment der Migros.

Le Croquant Aussen knusprig, innen luftig: Hochwertige Weizen-, Roggen- und Hartweizenmehle bilden die Basis dieses Weissbrots. Es passt gut zu Tomaten und Käse. 400 g, Fr. 3.70


EXTRA

Die bunte Welt der Migros-Brote

Neben Bio sind in der Migros drei weitere Brotlinien erhältlich: Pain Création, das Mehrwertsortiment und die Preisklassiker. Durchgängig gilt für alle Brotlinien weiterhin das bekannte Farbkonzept — Brote aus weissem und halbweissem Mehl sind gelb markiert, halbdunkle rot und Vollkornbrote grün.

PPain Création L’Anneau Die lange Ruhezeit des Teigs macht das von Hand gedrehte Brot aus hellem Mehl zum aromatischen Genuss. Das Ringbrot bleibt lange feucht, die Kruste knusprig. 400 g, Fr. 3.90

Da Das Premium-Sortiment mit bisher fünf verschiedenen Broten. Traditionelles ve Bäckerhandwerk, erstklassige Zutaten Bä wie wertvolle Weizenkeime, lange Ruhewi zeiten und Haltbarkeit zeichnen dieses ze edel in Schwarz-Weiss verpackte Brot ed aus. au Le Rustique, 400 g, Fr. 3.80

Mehrwertsortiment

Die grosse Vielfalt mehrmals täglich frisch gebacken in Ihrer Migros. Brote für jeden Geschmack und jeden Anlass, sorgfältig hergestellt mit erlesenen Zutaten und mehrheitlich aus TerraSuisse-Mehl. TerraSuisse steht für naturnahe Schweizer Landwirtschaft. Pane Passione rustico, 380 g, Fr. 3.40

Preisklassiker

Das preiswerte Brot für jeden Tag. Die Ruch-, Halbweiss- und Vollkornbrote sind die Klassiker im Migros-Sortiment Ruchbrot, 500 g, Fr. 1.10

Le Rustique Rustikaler Genuss aus Weizen- und Roggenmehl. Das dunkle Brot wird von Hand geformt, ist kernig im Biss dank Weizenkeimen, Leinsamen und Sonnenblumenkernen. 400 g, Fr. 3.80

Gluschtige Kreationen

In der aktuellen «Saisonküche» finden Sie vier Rezeptideen, was sich mit Migros-Broten so alles anstellen lässt. Von nahrhaft über knackig bis edel. Jetzt am Kiosk für Fr. 4.90.

5


6 Migros-Magazin 44, 1. November 2010

3

Brotvielfalt in der Genossenschaft Migros Luzern

4

1 Innerschweizer Speckzopf, AdR, 500 g, Fr. 5.90 2 Seetaler Brot, AdR, 500 g, Fr. 2.80 3 Luzernerbrot, AdR, 500 g, Fr. 2.80 4 Bauernbrot, AdR, 350 g, Fr. 2.90

2 5

6

2

3

1

Brotvielfalt in den Genossenschaften Migros Aare, Basel und Neuenburg-Freiburg

1

4

1 Neuenburgerbrot, AdR, 400 g, Fr. 2.20 2 Basler Laibli hell, AdR, 400g, Fr. 2.40 3 Gotthelf Ankezüpfe, AdR, 700 g, Fr. 5.40 4 Berner Brot ruch, AdR, 1 kg, Fr. 4.80 5 Birstaler Brot, AdR, 500 g, Fr. 2.80 6 Friburgerbrot, AdR, 400 g, Fr. 2.80

Regionales aus

Brot ist Alltag. Und dieser Alltag liegt der Migros besonders am Herzen. Alltag heisst hier Vielfalt:

E

in Stück Brot im Sack ist mehr wert als eine Feder auf dem Hut.» Oder: «Es ist einfacher, Brot zu essen, als es zu verdienen.» Solche und viele weitere Brot-Zitate waren einst sehr beliebt. Zumindest in der

Zeit, als Brot in Europa noch das Grundnahrungsmittel schlechthin war. Die enge Beziehung und auch die Abhängigkeit von Brot war der Nährboden für zahlreiche in Vergessenheit geratene Redensarten.

Zurück in die Gegenwart. Die Brotvielfalt in der Schweiz wird oft als Symbol für den schweizerischen Pluralismus interpretiert. Jeder Kanton verfügt über seine eigenen Spezialitäten. Die Migros pflegt diese traditionelle Brotkul-

tur, und so finden regionale Besonderheiten den Weg in die ganze Schweiz – wir können also problemlos in einer Berner Migros ein Walliser Brot kaufen. Es sei denn, es handle sich um ein Brot mit dem Label «Aus der Region.


EXTRA

7

Brotvielfalt in den Genossenschaften Migros Wallis, Waadt, Genf und Tessin 2

3

1 Tessinerbrot, TerraSuisse, 300 g, Fr. 1.60 2 Pariser Brot, TerraSuisse, 300 g, Fr. 1.65 3 Silser Baguette, TerraSuisse, 250 g, Fr. 2.20 4 Pane Val Morobbia, 550 g, Fr. 3.40 5 AOC Walliser Roggenvollkornbrot, 500 g, Fr. 3.20

4 2 1

4

3 5

Bilder Ruth Küng

Brotvielfalt in der Genossenschaft Migros Ostschweiz und Zürich

1

1 St. Gallerbrot ruch, AdR, 500 g, Fr. 2.20 2 St. Gallerbrot ruch, AdR, 1 kg, Fr. 4.20 3 Urchigs Emmerbrot, TerraSuisse, 450 g, Fr. 3.80 4 Halbweissbrot, TerraSuisse, 500 g, Fr. 1.15

dem Ofen

200 Brotsorten bietet die Migros an, wovon über 30 Brote regionale Spezialitäten sind. Für die Region.» (AdR). Dann kommen die Rohstoffe ausschliesslich aus der jeweiligen Region, und das fertige Brot bleibt dem Einzugsgebiet dieser MigrosGenossenschaft vorbehalten. Was auch Sinn macht, denn Brot ist

Heimat, und Heimat schmeckt immer ein bisschen besser als alles andere. Die Hausbäckerei der Migros, die Jowa AG, hat sich über die letzten 40 Jahre ein beachtenswertes Know-how in Sachen Brot und Getreidetechnologie erarbei-

tet. Das Resultat sind innovative Produkte mit Mehrwert. Darunter versteht die Jowa unter anderem Rohstoffe aus der Region, kurze Transportwege, handwerkliche Herstellung sowie den Erhalt und die Pflege von alten Ge-

treidesorten wie Dinkel, Einkorn und Emmer. Die Getreidearten werden nachhaltig angebaut, von Schweizer Mühlepartnern vermahlen und in den Backstuben der Jowa täglich zu besten Schweizer Brotwaren verarbeitet. MJ


8 Migros-Magazin 44, 1. November 2010

«Wer backt das neue Migrosos-Brot?», fragten wir unsere Leeu ser vor einem Monat. Nahezu 600 Zuschriften erreichten das Migros-Magazin und die «Saisonküche».

Stars unter sich

DER GROS SE

BROTBACK-

WET TBEWERB

Drei Frauen, drei Regionen, drei Brote — die Gewinnerinnen des grossen Brotback-Wettbewerbs präsentieren ihre eigenen Kreationen.

N

icht nur Elisabeth Häni (52, Bild Mitte), die Erstplatzierte, hat allen Grund zur Freude. Auch Regula Gomaa (46, rechts, Wettbewerbszweite) und Marlene Schwegler Crimmins (32, Dritte) sind begeistert, dass sie sich gegen fast 600 Einsender durchsetzten. Die drei machten sich am Sonntag auf den Weg nach Zürich – die Erstplatzierte reiste aus der Romandie an, die Zweitund Drittplatzierte aus dem Tessin und der Deutschschweiz. Innert Sekunden waren nicht die kreativen Bäckerinnen die Stars im Studio, sondern die zwei Monate alte Nina, Tochter von Marlene Schwegler Crimmins. Ihre Eltern lernten sich in Neuseeland kennen: «Als Winzerin habe ich dort drei Jahre gearbeitet, um alles über die Sauvignon-Traube zu lernen.» Schon nach kurzer

Zeit vermisste sie jedoch das feine Schweizer Brot: «Neuseeländisches Brot kann man als Schweizer wirklich nicht essen – es schmeckt schlicht nach nichts.» Und so entdeckte die begeisterte Winzerin ihre Leidenschaft fürs Brotbacken. Jede der drei Gewinnerinnen bringt ihre eigene Brotgeschichte zur grossen Preisverleihung mit. Regula Gomaa bäckt mindestens zwei Mal pro Woche Pizza. Dass sich aus Pizzateig-Resten ein gutes Brot zaubern lässt, hat sie mit ihrem eigenen Rezept jetzt der Jowa bewiesen. Regula Gomaa zog es von Biel über Rom ins Tessin. Hier arbeitet sie als Ergotherapeutin. Nach 20 Jahren in der italienischen Schweiz sagt Regula Gomaa: «Als Tessinerin wird man geboren. Deshalb würde ich mich nie als Tessinerin


MARKTFRISCH JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

Wohl bekommts: Kartoffel-Lauchpt Kuchen. Das Reze finden Sie unter -tipp www.saison.ch/m und alle Zutaten in Ihrer Migros.

40%

1.95 statt 3.30

Kartoffeln mehligkochend Schweiz, Tragtasche à 2,5 kg

40%

5.80 statt 9.80

M-Classic Pizza Margherita und del Padrone im Duo-Pack z. B. Pizza del Padrone, 2 x 320 g

40%

4.90 statt 8.20

M-Classic Toastauflage im Duo-Pack Schweiz/Österreich, 2 x 183 g

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


DIE LIEBE ZUR FRISCHE G JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

erte Bon appétit: Flambi Honig-Crêpes mit Clementinen. Sie Das Rezept finden .ch/ unter www.saison taten m-tipp und alle Zu in Ihrer Migros.

2.–

statt 2.50

Anna’s Best Mischsalat, 250 g 20% günstiger

3.95

Clementinen Spanien, Netz à 2 kg

3.80

Birnen Gute Luise aus dem Wallis, per kg

Genossenschaft Migros Wallis

4.90

Ananas aus Costa Rica, per Stück

33%

2.40 statt 3.60

Clementinen aus Spanien, per kg


EHT DURCH DEN MAGEN. MAGEN. VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

3.90

Fenchel aus dem Wallis, per kg

PREISKRACHER per kg

2.20 Äpfel Golden Schweiz

33%

2.40

Karotten aus dem Wallis, per kg

1.25 statt 1.90

Gurken aus den Niederlanden, pro Stück

33%

3.60

Lauch grün aus der Schweiz, per kg

2.60 statt 3.90

Suppengemüse aus dem Wallis, per kg


ZUOBERST AUF DEM JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

ngAlles andere als la weilig: Kabeljau im erBiersud mit Koriand schaum. Sie Das Rezept finden .ch/ unter www.saison taten m-tipp und alle Zu in Ihrer Migros.

6.20 statt 7.80

Trockenfleisch 20% günstiger geschnitten, Brasilien, per 100 g

30%

3.–

statt 4.30

KabeljauRückenfilets, MSC Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g

1.15

statt 1.45

Kabiswurst aus der Schweiz, per 100 g

Genossenschaft Migros Wallis

5.90

Optigal PouletHackfleisch Schweiz, 310 g

1.50 statt 1.90

Sauerkraut «Del Maître» aus der Schweiz, per 100 g


MENÜPLAN: ENÜPLAN: FRISCHE. VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

1.95

M-Classic Bratspeck geschnitten, Schweiz, per 100 g

PREISKRACHER 50%

10.90 statt 21.80

Rehpfeffer gekocht, Österreich, 600 g

50%

3.50 statt 4.30

Rindssteak aus der Schweiz, per 100 g

2.90 statt 5.90

Hacksteak Tomate/Basilikum aus der Schweiz, Stück

33%

2.90 statt 3.70

Optigal Poulet Mini-Filets aus der Schweiz, per 100 g

6.25 statt 9.40

Krevetten-Farandole aus Südamerika, 140 g


SO FRISCH WIE DI JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

2.30 statt 2.90

3.10

Alle XXL Toastbrote, 730/365 g 20% günstiger z. B. XXL Toastbrot, 730 g

3.45 statt 4.60

Sandwich Polar Mozzarella-Salami 25% günstiger 135 g

8.90

Lilien Oriental Bund à 5 Stück

Genossenschaft Migros Wallis

Mostbrot 350 g

33% 6.–

statt 9.–

M-Classic Gnocchi im Duo-Pack 2 x 550 g

10.90 statt 12.90

Minirosen Max Havelaar Tansania/Kenia, Bund à 20 Stück

33%

9.–

statt 13.50

M-Classic Ravioli Käse/Pesto im 3er-Pack 3 x 250 g

6.90 statt 7.90

Poinsettias 13 cm


REKT VOM MARKT. MARKT. VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

2.70

3.80

statt 3.40

Berliner im 4er- und 2er-Pack 20% günstiger z. B. Berliner, 4 Stück/240 g

statt 4.80

Alle Grosis Cakes 20% günstiger z. B. Schoggicake, 420 g

6.700 statt 8.4

Valflora Schlagrahm im Duo-Pack 20% günstiger Vollrahm ohne Zuckerzusatz, 2 x 250 ml

13.50 statt 19.–

Raclettekäse Combe aus der Schweiz, per kg

4.60

2.900

Caprice des Dieux 20% günstiger 300 g

Alfredo Mozzarella –.60 günstiger 2 x 150 g

statt 5.80

statt 3.5

2.35 statt 2.95

Fromage des Chaumes 150 g, per 100 g

2.45 statt 3.10

Alle Anna’s Best und Bio Frischsäfte 20% günstiger z. B. Orangensaft, 75 cl


SCHNAPPEN SIE ZU, BE JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

50%

8.55

2.10

statt 17.10

M-Classic Hamburger, tiefgekühlt im 12er-Pack hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz und Deutschland, 12 x 90 g

40% 4.500 statt 7.6

M-Classic Maiskörner im 8er-Pack 8 x 285 g

2.15

statt 2.70

M-Classic Mandeln oder Haselnüsse gemahlen, 200 g 20% günstiger z. B. Mandeln gemahlen

statt 2.80

Alle Midor Biscuits im Beutel (ohne WeihnachtsBiscuits) 25% günstiger z. B. Nuss-Stengeli, 270 g

30%

15.40 statt 22.–

5.60 statt 7.–

Pelican Pazifische Kabeljau-Rückenfilets, MSC, tiefgekühlt, im Duo-Pack 2 x 400 g

Alle J. Banks Frühlingsrollen und Snacks, tiefgekühlt 20% günstiger z. B. Frühlingsrollen mit Poulet, 6 Stück

2.90

2.35

Alle Patissier Back- und Dessertzutaten sowie Dekorartikel z. B. Schokoladenpulver, 400 g

statt 2.95

Gesamtes Knorr Sortiment 20% günstiger z. B. Bratensauce, Tube, 150 g


VOR’S EIN ANDERER TUT. VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

33% 4.80 statt 7.20

Skai Kaugummi im 6er-Pack z. B. Energy Kaugummi, 6 x 20 g

50%

5.55 statt 11.10

Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter

12.85 statt 16.10

Gesamtes Vital Balance KatzennahrungsSortiment 20% günstiger z. B. Adult mit Lachs und Reis, 1,5 kg

5.70 statt 7.20

Halspastillen und Bonherba Kräuterbonbons im Duo-Pack 20% günstiger z. B. Zitronenmelisse-Bonbons, 2 x 150 g

50%

6.60 statt 13.20

Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter

50%

11.85 statt 23.70

Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, FSC A4, weiss, 80 g/m2, 3 x 500 Blatt

2.100 statt 2.7

Alle Salatsaucen fixfertig, 70 cl beim Kauf ab 2 Flaschen, jede –.60 günstiger z. B. French Dressing

1.90 statt 2.40

Alle Klostergarten Tees, Beutel und Instant 20% günstiger z. B. Albertus Beruhigungstee, 20 Beutel


SPAREN SIE SICH REICH. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

4.–

statt 4.70

Alle Migros Plus beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger z. B. Badreiniger, 750 ml Gültig bis 15.11.

50%

12.45 statt 24.90

Huggies Super-Dry und Little Walkers z. B. Super-Dry 4+, 52 Stück

7.20

statt 10.80

I am Hair Produkte in Mehrfachpackungen z. B. Moisture Shampoo 3 für 2, 3 x 250 ml

40%

28.90 statt 48.20

Total XXL Sparpack 7,5 kg Classic oder Color

2.90 statt 5.–

Teelichter 100 Stück Gültig bis 15.11.

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und **Micasa oder ***melectronics.

3 für 2

3.60 statt 5.40

Handy Handabwaschmittel im 3er-Pack z. B. Swiss Edition, 3 x 750 ml

22.2800 statt 27.

Elan Waschmittel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack 20% günstiger z. B. Jardin Soleil, 2 x 2 Liter

19.90

Damen Frottée Pyjama Gr. S-XL, diverse Farben Gültig bis 15.11.


SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT FRÜCHTE & GEMÜSE Clementinen, Netz à 2 kg 3.95 Äpfel Golden, per kg 2.20

49.90

Ananas, aus Costa Rica, per Stück 4.90 Birnen Gute Luise, aus dem Wallis, per kg 3.80

Lina Decke*/** 60% Baumwolle/ 40% Acryl, 150 x 200 cm, div. Farben Gültig bis 15.11.

Kartoffeln mehligkochend, Tragtasche à 2,5 kg 1.95 statt 3.30 40% Fenchel, aus dem Wallis, per kg 3.90 Lauch grün, aus der Schweiz, per kg 3.60 Gurken, aus den Niederlanden, pro Stück 1.25 statt 1.90 33% Karotten, aus dem Wallis, per kg 2.40 Suppengemüse, aus dem Wallis, per kg 2.60 statt 3.90 33% Anna’s Best Mischsalat, 250 g 2.– statt 2.50 20%

FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL

30%

Optigal Poulet Mini-Filets, aus der Schweiz, per 100 g 2.90 statt 3.70 Rehpfeffer, gekocht, 600 g 10.90 statt 21.80 50%

12.15

Rindssteak, aus der Schweiz, per 100 g 3.50 statt 4.30

statt 17.40

Hacksteak Tomate/Basilikum, aus der Schweiz, Stück 2.90 statt 5.90 50%

Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen z. B. Deluxe Magic, FSC, 12 Rollen

M-Classic Hamburger, tiefgekühlt, im 12er-Pack, 12 x 90 g 8.55 statt 17.10 50%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Philips HQ 8240 Rasierer*/*** Akku-/Netzbetrieb, Rasierzeit 65 Min., Speed-XL Scherköpfe, abwaschbar, LED-Anzeige Gültig bis 15.11.

Alfredo Mozzarella –.60 günstiger, 2 x 150 g, 2.90 statt 3.50 Valflora Schlagrahm im DuoPack, Vollrahm ohne Zuckerzusatz, 2 x 250 ml 6.70 statt 8.40 20%

BLUMEN & PFLANZEN Lilien Oriental, Bund à 5 Stück 8.90 Minirosen Max Havelaar, Tansania/Kenia, Bund à 20 Stück 10.90 statt 12.90 Poinsettias, 13 cm 6.90 statt 7.90

WEITERE LEBENSMITTEL M-Classic Pizza del Padrone im Duo-Pack, 2 x 320 g 5.80 statt 9.80 40% M-Classic Ravioli Käse/Pesto im 3er-Pack, 3 x 250 g 9.– statt 13.50 33% Sandwich Polar Mozzarella/ Salami, 135 g 3.45 statt 4.60 25% Halspastillen und Bonherba Kräuterbonbons im Duo-Pack 20% Skai Kaugummi im 6er-Pack 33% Alle Midor Biscuits im Beutel 25% Alle Grosis Cakes 20% Berliner im 4er- und 2er-Pack 20%

M-Classic Toastauflage im Duo-Pack, 2 x 183 g 4.90 statt 8.20 40%

M-Classic Mandeln oder Haselnüsse gemahlen, 200 g 20%

Kabeljau-Rückenfilets, MSC, per 100 g 3.– statt 4.30 30%

statt 19

Raclettekäse Combe, aus der Schweiz, per kg 13.50 statt 19.-

Trockenfleisch, geschnitten, per 100 g 6.20 statt 7.80 20%

Kabiswurst, aus der Schweiz, per 100 g 1.15 statt 1.45

1499.–.–

Fromage des Chaumes, 150 g, per 100 g 2.35 statt 2.95

Krevetten-Farandole, aus Südamerika, 140 g 6.25 statt 9.40 33% Pelican Pazifische KabeljauRückenfilets, MSC, tiefgekühlt, im Duo-Pack, 2 x 400 g 15.40 statt 22.– 30% Sauerkraut «Del Maître», aus der Schweiz, per 100 g 1.50 statt 1.90

BROT & MILCHPRODUKTE

Alle Patissier Back- und Dessertzutaten sowie Dekorartikel 20 x Cumulus-Punkte Pom Teddies Original oder Paprika im Duo-Pack, 2 x 100 g 3.20 statt 4.60

Gesamtes Vital Balance Katzennahrungs-Sortiment 20% Twist Haushaltpapier in Mehrfachpackungen 30% Handy Handabwaschmittel im 3er-Pack 3 für 2 Alle Migros Plus, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Gültig bis 15.11. Total XXL Sparpack 7,5 kg 28.90 statt 48.20 40% Elan Jardin Waschmittel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack 20% I am Hair Moisture Shampoo 3 für 2 7.20 statt 10.80 Huggies Super-Dry und Little Walkers 50% Damenslip Mini oder Maxi im 5er-Pack 9.90 Damen Nachthemd 16.90 Gültig bis 15.11. Damen Frottée-Pyjama 19.90 Gültig bis 15.11. Damen und Herren Sloggi 5.– Reduktion bis Fr. 19.95, 10.– Reduktion ab Fr. 20.– Gültig bis 15.11. Herren Pyjama 14.90 Gültig bis 15.11. Herren Short im Duo-Pack 12.90 Gültig bis 15.11. Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, FSC 50% Teelichter, 100 Stück 2.90 statt 5.–

NEUHEITEN Don Pollo Pouletschnitzel Wiener Art, tiefgekühlt, 480 g 9.45 NEU Gültig bis 15.11. M-Premium Tischgrill Rind/ Pferd, tiefgekühlt, 450 g 32.– NEU Gültig bis 15.11. M-Premium Roquefort, 100 g 3.90 NEU Gültig bis 15.11. Alle Heidi Joghurts NEU Gültig bis 15.11.

Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter 6.60 statt 13.20 50%

Micamu Softies Dessert, 50 g 2.40 NEU Gültig bis 15.11.

Alle Anna’s Best und Bio Frischsäfte 75 cl 20% Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter 5.55 statt 11.10 50% Alle J. Bank’s Frühlingsrollen und Snacks, tiefgekühlt 20%

Mostbrot, 350 g 3.10

M-Classic Maiskörner im 8er-Pack, 8 x 285 g 4.50 statt 7.60 40%

Genossenschaft Migros Wallis

NEAR-/NON-FOOD

Alle Klostergarten Tees 20%

Alle XXL Toastbrote, 730/365 g 20%

Caprice des Dieux, 300 g 4.60 statt 5.80 20%

Gesamtes Knorr Sortiment 20%

Nescafé Gold de Luxe, 200-gGlas 12.95 NEU Gültig bis 15.11. I am Hair Anti-Schuppen Shine oder Moisture Shampoo, 250 ml 4.50 NEU Gültig bis 15.11. Fanjo Douche Pflaume/ Aprikose oder Apfel/Zimt, 250 ml 3.80 NEU Gültig bis 15.11.

Alle Salatsaucen fixfertig, 70 cl, beim Kauf ab 2 Flaschen, jede –.60 günstiger

Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 15.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT T

NEU

9.45

Don Pollo Pouletschnitzel Wiener Art, tiefgekühlt hauchdünnes Schnitzel Wiener Art, 480 g

NEU

32.–

M-Premium Tischgrill Rind/Pferd, tiefgekühlt 450 g

NEU

NEU

Alle Heidi Joghurts z. B. Himbeere, 180 g

M-Premium Roquefort 100 g

–.95

NEU

2.40

Micamu Softies Dessert weich dragiertes Mini Caramel, 50 g

3.90

NEU

4.50

NEU

12.95

Diverse Nescafé Instantkaffees und Cappuccini z. B. Nescafé Gold de Luxe, vollmundig und aromatisch, 200-g-Glas

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

NEU

3.80

Fanjo Douche Pflaume/Aprikose oder Apfel/Zimt Limited Edition! 250 ml

I am Hair AntiSchuppen Shine oder Moisture Shampoo schuppenfreies und gleichzeitig perfekt gepflegtes Haar!, z. B. Anti-Schuppen Shine Shampoo, 250 ml

MGB www.migros.ch W

PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN.


Bilder Keiko Saile, Jorma Müller, Styling Franziska Müller, Hair & Makeup Monica Wyssling

EXTRA

Die grosse Siegerehrung

Die sechsköpfige Jury (siehe Foto) hatte alle Hände voll zu tun, um aus den knapp 600 Zusendungen die besten sechs Rezepte aus der Deutschschweiz, dem Tessin und der Romandie auszuwählen. Anschliessend war vor allem die Jowa AG in Volketswil ZH gefordert. «Die ausgewählten Rezepte mussten alle kritisch geprüft und nachgebacken werden. Gemeinsam mit der Jury haben wir die sechs Brote dann am 11. Oktober degustiert und nach den Kriterien Aroma, Kruste und Krume bewertet», erzählt Christoph Ledergerber von der Jowa AG.

Die Jury des Migros Brotback-Wettbewerbs und die drei Gewinnerinnen (von links): Oliver Zwahlen, Category-Manager MGB; Christoph Ledergerber von der Jowa AG, Volketswil; Hans Schneeberger, Chefredaktor Migros-Magazin; Peter Schiesser, Chefredaktor Azione; Steve Gaspoz, Chefredaktor Migros Magazine; Christine Kunovits, Chefredaktorin Saisonküche mit den drei stolzen Gewinnerinnen des Brotback-Wettbewerbs: Regula Gomaa, Elisabeth Häni und Marlene Schwegler Crimmins.

9


10 Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Tessin

vorstellen.» Sie war erstaunt, dass ihr «simples Rezept» gewonnen hat. Christoph Ledergerber (44) von der Bäckerei Jowa in Volketswil erklärt: «Mit wenigen Zutaten etwas zu kreieren, das geschmacklich ausgereift ist, macht ein perfektes Brot aus. Es überzeugte die Jury!» Elisabeth Häni backt seit vielen Jahren Brot für ihre Familie: «Meine beiden Kinder haben von Anfang an gesagt: ‹Du gewinnst bestimmt!›» Ihr Siegrezept ist nur eines von vielen, das die gelernte Fotolaborantin ausgetüftelt hat. Und warum hat sie genau dieses für den Wettbewerb ausgesucht? «Weil es besonders fein ist und dank der vielen Körner für eine gute Verdauung sorgt.» Keine der drei Frauen hat das Backen als Familientradition fortgeführt, sondern jede hat es für sich neu entdeckt. Das macht Lust, es selbst auszuprobieren. Und für alle, die keine Musse zum Backen haben: Elisabeth Hänis Meisterwerk wird es ab Februar 2011 in den Migros-Filialen zu kaufen geben. Andreas Tölke

2. Platz: Schlossbrot von Regula Gomaa aus Montagnola im Tessin Zutaten 400 g Weissmehl 100 g Roggenmehl 50 g Sesamsamen, geröstet 1 ½ Teelöffel Salz 20 g frische Hefe oder hefe 1 Beutel Trockenhefe tra vergine 4 EL Olivenöl extra 3 dl lauwarmes Wasser

Romandie

1. Platz: Nussbrot mit Sesam von Elisabeth Häni aus Aigle im Kanton Waadt

Zutaten 2 kg Ruchmehl, 60 g Frischhefe 500 g Bio-Nature-Joghurt 50 g Kürbiskerne gehackt 50 g Baumnüsse gehackt 50 g Leinsamen 50 g Buchweizen 50 g Sesam 50 g Sonnenblumenkerne 50 g Weizenkleie 8 Teelöffel Salz 1 l Wasser

Zubereitung Alles zu einem Teig mischen, 5 Minuten kneten, Teig je nach Lust und Zeit 2—10 Stunden gehen lassen. 10 kleine Brote daraus formen, nochmals 1 Stunde gehen lassen, dann die Brote bei 210 °C im Umluftbackofen backen.


EXTRA

Zubereitung Mehl und Sesamkörner in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde bilden. Das Salz auf den Muldenrand streuen. Frische Hefe in etwas lauwarmem Wasser auflösen (die Trockenhefe direkt, ohne Wasser, dem Mehl zugeben). Die Hefe zugeben und das Ganze von der Mitte ausgehend mischen. Nach und nach die anderen Flüssigkeiten beigeben. Teig gut kneten und mindestens 2 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Das Brot nach Lust und Laune formen und während 30 Minuten nochmals ruhen lassen. Das Brot im vorgeheizten Ofen bei 200 °C zirka 35 Minuten backen.

Deutschschweiz

3. Platz: Dinkel Quark Twist von Marlene Schwegler Crimmins aus Leuk im Wallis Zutaten 400 g Dinkelmehl 300 g Ruchmehl 300 g Weissmehl 520 g Wasser, lauwarm 250 g Magerquark 20 g Salz 20 g Hefe

Zubereitung In einer Schüssel Mehl und Salz mischen. Hefe zerbröckelt darüberstreuen. Quark und Wasser zugeben und so lange kneten, bis der Teig schön elastisch ist. Eine Stunde gehen lassen. Drei Twists formen und nochmals zirka 20 Minuten gehen lassen. Brote in den kalten Backofen schieben und bei Unter- und Oberhitze bei 220 °C zirka 25—30 Minuten backen.

11


12 Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Aromen auf der

Wer Brot beschreibt, kommt meist nicht über Adjektive wie gut, knusprig oder frisch hinaus. Ein Denn er spricht Brot, und das nahezu perfekt.

Michael Kleinert, wie sind Sie auf die Idee gekommen, ausgerechnet Brotaromen zu erforschen?

Bei einem Nachtessen hat ein Freund seinen Wein gerühmt und seine Note beschrieben. Ich habe ihn dann gebeten, das Aroma des Brots zu beschreiben. «Gut», meinte er bloss. Ich bin Bäckermeister und liebe Brot. So beschloss ich, dem Brot eine Sprache zu geben, um es so besser beschreibbar zu machen – in der Hoffnung, dem Brot so zu grösserer Wertschätzung zu verhelfen. Wie wollen Sie dies erreichen?

Das Institut verfügt über moderne Labors und ausgebildete Mitarbeitende. Wir haben die Brotaromen analytisch, also über Geräte, aber auch sensorisch, über unseren Geruchssinn, erforscht und benannt. Das Ergebnis ist ein Aromarad, das allen Interessierten, ob Bäcker, Verkäufer oder Konsumenten, als Hilfe zum Erriechen und Benennen der Brotaromen dient. Braucht es dazu nicht einen ausgeprägt guten Geruchssinn?

Das kann eigentlich jeder. Hauptsache, man mag Brot, hat Spass am Erschnuppern von Aromen und ist bereit, dies zu schulen.

Was bringt das den Konsumenten?

Sie lernen, Brot als ein komplexes Lebensmittel mit eigenem Charakter wahrzunehmen. Ausserdem lernen Konsumenten durch das Aromarad, die einzelnen Brotsorten gezielt einzusetzen, damit sie mit so unterschiedlichen Genussmitteln wie Honig, Lachs, Wein oder Käse harmonieren. Und was gewinnt der Bäcker?

Für den Bäcker besonders interessant ist die Enwicklung des Aromas im Teig. So haben wir etwa erforscht, welche Aromen den Backprozess überstehen, welche sich intensivieren oder gar verschwinden. Den Geschmack kann man über die Rohstoffe, aber vor allem über die Faktoren Zeit und Temperatur beeinflussen: über die Zeit, in der ein Teig reift, und über Temperatur und Dauer des Backprozesses.

Professor Michael Kleinert erschnuppert die Brotaromen mit Hilfe des Aromarads. Anhand von drei Ebenen (Familie, Unterfamilie und Detaillierung) lassen sich Geschmäcker in Worte fassen.

Können nur kleine Bäckereien oder auch Grossbäckereien von Ihren Erkenntnissen profitieren?

Brotqualität ist keine Frage der Grösse des Produktionsbetriebs. Der Ehrgeiz zum Spitzenbrot braucht es beim kleinen Bäcker um die Ecke wie bei der Grossbäckerei. Wie geben Sie Erkenntnisse weiter?

In Kursen für Konsumenten, Müller und Bäcker, an denen auch Jowa-Mitarbeitende teilnehmen. Ausserdem informieren wir regelmässig über die Fachpresse und organisieren Events, in denen die Brotdegustation im Zentrum steht. Interview Ruth Gassmann www.ilgi.zhaw.ch

Bilder Mirko Ries, Mathieu Rod

E

s ist eine ungewöhnliche Aufgabe, die sich Professor Michael Kleinert, Leiter des Instituts für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil ZH, gestellt hat. Kleinert erforscht Brotaromen und beschreibt diese. Als Übersetzungshilfe von Brot ins Deutsche hat er das sogenannte Aromarad entwickelt.

Das schmeckt!

Welches Brot mögen Sie am liebsten und wieso gerade dieses? Wir haben ein paar Migros-Kunden ausgehorcht.

«Der Zopf ist weich und luftig und die Kruste so schön knusprig.» Butterzopf-Liebhaberin Doris Koch-Dethomas (39) aus Boswil AG.


EXTRA

Spur

13

Man spricht Brot

ganz anderes Vokabular kennt Professor Michael Kleinert.

Und, wie schmeckts? Professor Michael Kleinert hat für uns Brot ins Deutsch übersetzt: Pain Création «L’Anneau» Ein Kranz zeugt immer von Handwerk, die feuchte Krume von einer langen Gärungszeit. Dadurch wird das Brot mild, leicht säuerlich, süsslich. Der Gegensatz von Kruste und weicher Krume ist ausgeprägt. Dieses Brot ist auch am nächsten Tag noch frisch. Pain Création «Le Rustique» Intensives, blumiges Säurebouquet, körniges Kaugefühl, erdig, Humusnote. Durch die Gärung und das Backen erhält das Brot eine leicht malzige Note. Bio-Sonnenkranz Zart-splittrige Kruste, Sonnenblumenaroma, ein Hauch von Öl, dank Leinsamen leicht nussig auf der Zunge, süss, malzig, caramelartig. www.ilgi.zhaw.ch

«Ich habe gerne etwas Richtiges zwischen den Zähnen.»

Martin Fitz (36) aus Unterengstringen ZH steht auf das Gourmet-Brot.

«Das Pane Passione ist so wunderbar knusprig und passt tipptopp zu Käse.»

Nicole Bossert (38) aus Rain LU isst am liebsten das Pane Passione nero.

Das Brot ist mit Sonnenblumenkernen gespickt und hält recht lange.» Björn Müller (36) aus Lörrach, Deuschland, ist ein grosser Fan von Dinkelvollkornbrot.


14 Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Friedli gegen Jowa T

atort: Jowa-Hausbäckerei im Tivoli Spreitenbach. Herausforderer: Migros-Magazin-Kolumnist Bänz Friedli. Gegner: Jowa-Bäcker Thorsten Schulz. Vorgabe: Fünf Minuten gegeneinander zöpfeln – dann werden die Zöpfe gezählt. Die Jowa ist vorbereitet. Die Teigportionen laufen durch die Strangmaschine und werden als kurze Teigstränge auf den Tisch gelegt. Bevor es ans eigentliche Zöpfeln geht, müssen sie von Hand dünner und länger gerollt werden – was Schulz in vier gleichmässigen Bewegungen mühelos schafft. Bei Friedli dauert es etwas länger. Seine Enden sind mal zu dick, mal gefährlich dünn, die Mitte bleibt gewölbt. Friedli kommt ins Schwitzen, während Schulz einen perfekt geformten

Zopf auf den Tisch legt. «Tami», hört man jemanden fluchen. Friedli legt zwei Stränge in die klassische Zwei-Strang-Ausgangsposition, überlegt kurz, legt die Strangenden übereinander, kreuzt nochmals, immer weiter, immer schneller – bis er vier ungleiche Enden in den Händen hält: «Irgendwie verwurstel ich das jetzt einfach», scheint seine Devise zu sein. Doch ein Blick zur Seite zeigt ihm eine andere Lösung: Dort bringt gerade Schulz seinen dritten Zopf mit einem gekonnten Handkantenschlag gegen das Zopfende zur Perfektion. «Schaut in die Kamera», verlangt der Fotograf. Der Zürcher Schulz schaut locker weiterzöpfelnd auf, bei Exil-Berner Friedli gerät die Produktion ins Stocken. «Der kann das blind!», klagt Fried-

li neidvoll und begutachtet seine eigene Kreation. «Meine Zöpfe sind M-Budget!», lautet sein hartes Selbsturteil. Thorsten Schulz winkt ab: «C-Produktion, würde ich sagen», meint er spöttisch. «Kann man meinen noch verkaufen?», will Friedli wissen. «Sicher, als Paniermehl», so die Antwort des Profis. Doch der Herausforderer gibt sich nicht geschlagen. Friedli zöpfelt weiter und murmelt: «Das ist ja wie Bayern gegen Bümpliz!» Die fünf Minuten sind um, jetzt wird gezählt: 4 zu 20 lautet das Resultat – für Schulz. «So hoch würde nicht mal Bümpliz verlieren», kommentiert Friedli das Endergebnis. Wobei seine Zöpfe durchaus ansehnlich sind – hoch, gewölbt, mit schön eingeschlagenen Enden – dank Handkantenschlag. Ruth Gassmann

Bilder Mirko Ries

Showdown: Hausmann Bänz Friedli traut sich in die Höhle des Löwen und zöpfelt gegen Jowa-Bäcker-Profi Thorsten Schulz um die Wette.

1 1. Bänz Friedli schwitzt und kämpft. Er liegt ganz klar auf dem zweiten Platz — den Abstand zu Thorsten Schulz kann er nie mehr aufholen. Aufgeben? Kommt nicht in Frage. 2. Bäcker-Profi Thorsten Schulz legt trotz Ablenkung einen perfekt geformten Zopf nach dem andern auf den Tisch. Bei Bänz Friedli dauert es ein wenig länger.

2

3

4


EXTRA

15

«Irgendwie verwurstel ich das jetzt einfach.» Bänz Friedli, Kolumnist Migros-Magazin

Handarbeit? Kein alter Zopf 3. Drastisch, drastisch: «Zum Aufhängen» ist dieser Riesenunterschied, so Friedli. 4. Der Vergleich bringts an den Tag: gar nicht so schlecht, immerhin sehen beide Zöpfe wie Zöpfe aus. Nur ist einer ein bisschen schöner. Der von Friedli? 5. Kritisch begutachten die beiden die fertig gebackenen Zöpfe. Die können sich doch sehen lassen, oder?

5

In der Jowa werden seit 1948 Zöpfe hergestellt. Heute sind es pro Jahr rund 15 Millionen Zöpfe in diversen Grössen — alle handgemacht. Über 5000 Tonnen Mehl und 650 Tonnen Schweizer Butter werden in Zöpfe verwandelt, in Innerschwiizer Ankezöpfe, Gotthelfs Anke- oder Speckzüpfe und einige mehr — jede Region hat schliesslich ihren Lieblingszopf. Ein versierter Mitarbeiter zöpfelt in der Minute etwa sechs Zöpfe, Spitzenkönner bis zu zehn Stück. Keine Maschine ist so schnell und keine so flexibel. Denn oft müssen in der Jowa auf Bestellung Ein-, Drei-, Vier-, Fünf- oder Sechs-Strang-Zöpfe gezöpfelt werden. Während der Zopf von Hand mit Ei bepinselt wird, muss er dem kritischen Blick des Bäckers standhalten. Denn Tempo hin oder her: Schön muss er am Schluss aussehen.


16 Migros-Magazin 44, 1. November 2010

EXTRA

Fotzelschnittli nach Alex Rufibach. Nachtessen für 4 Personen

Baguette vom Vortag in 5 Tranchen pro Person schneiden. Scheiben auf Teller legen und in Milch tränken. Die Scheiben wenden, sie müssen beidseitig «saftig» sein. 2 Eier aufschlagen, die Scheiben darin wenden und in Butter braten, wenig «Farbe» geben. Die Scheiben aus der Pfanne nehmen und im Zimt-ZuckerGemisch wenden und mit dem Zwetschgenkompott servieren. Zimt-Zucker-Gemisch: 6 Esslöffel Zucker mit 3 Messerspitzen gemahlenem Zimt vermischen.

Hart, aber herzhaft

Die Fotzelschnitte ist Kult. Nicht einmal Spitzenköche machen vor ihr halt. Dabei spielt bei der Schnitte altes Brot die Hauptrolle.

B

rot, das mehr als einen Tagesring hat, verschwindet meist in einem Sack. Von dort geht es dann zum Bauernhof oder an den Teich zu den Enten. Auf unseren Tischen möchten wir nämlich nur backfrisches Brot. Dem Frischbrot-Snob entgeht so jedoch Köstliches, das sich nur

aus altem Brot herstellen lässt. Die berühmte Fotzelschnitte etwa. Ein besonders feines Rezept dazu, kreiert von Spitzenkoch Alex Rufibach, finden Sie oben. Auch Nidwaldner Klösse werden aus altem Brot gemacht, und zwar so: 6 Weggli vom Vortag kleinschneiden und mit heisser Milch

übergiessen. Verrühren, ziehen lassen und ausdrücken. 4 Eier, 4 EL Mehl und 3 EL Zucker dazugeben, vermischen. Zu Kugeln formen, im Paniermehl wenden. In heisser Butter goldig backen. Für die Sauce 3 dl Rotwein mit 4 EL Zucker aufkochen und etwas einkochen. En Guete! MJ

Bilder Daniel Aeschlimann

Zwetschgenkompott: 1 dl Wasser, 1 dl Rotwein, ½ Zimtstange, 150 g Zucker aufkochen. 1 kg Zwetschgen halbieren, entsteinen, dazugeben und aufkochen. Das Kompott in ein Abtropfsieb schütten, den Sud auffangen, den Zwetschgen die Haut abziehen und wieder mit dem Sud vermischen.

Swissness heisst bei Alex Rufibach vom Gasthof zum Brunnen in Fraubrunnen BE Suure Mocke. Bei ihm Gast zu sein bedeutet, die Schweiz auf der Zunge zu erleben. Im November 2010 und Januar 2011 kocht er für die MigrosMagazin-Leser ein Brotmenü für 50 Franken, serviert in vier Gängen. www.suuremocke.ch Telefon 031 767 72 16.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 87

Wenn das keine Beautys sind! Die frisch gepuderten Zitronensterne sind jedoch nicht nur etwas fürs Auge. paste und Zitronensaft darunterrühren. Mehl beigeben. Rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen. Teig in Klarsichtfolie wickeln. Mindestens 1 Stunde kühl stellen. 2 Für die Füllung Butter und Puderzucker schaumig rühren. Zitronenschale fein dazureiben. Zitrone auspressen. Saft beigeben, gut mischen. Kühl stellen. 3 Backofen auf 200 °C vorheizen. Teig portionenweise auf wenig Mehl zirka 2 mm dick auswallen. Sterne ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei der Hälfte der Guetsli in der Mitte kleinere

Vanille-Paste, 65 g, Fr. 7.90

Sternchen ausstechen. Guetsli in der Ofenmitte zirka 6 Minuten backen. Auf dem Blech auskühlen lassen. 4 Zum Füllen Böden umdrehen und die flache Seite mit der Buttercreme bestreichen. Deckel mit Puderzucker bestäuben. Auf die Böden legen. Tipp Buttercreme mit 1 EL Limoncello aromatisieren.

PuderzuckerStreuer, 250 g,

Fr. 1.90

Geriebene Zitronenschale, 20 g, Fr. 1.90

Sanissa au beurre, Duopack, 2 x 500 g, Fr. 5.70** statt Fr. 7.20 ** Aktion gilt von 2.—8. 11. 2010


88 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Ein zuckersüsses Finale: Nach getaner Arbeit gibt es den mit Creme gefüllten Pandoro.

Pfefferkuchen Ergibt zirka 25 Stück Teig 140 g Rohzucker 50 g flüssiger Honig 50 g Ahornsirup 0,5 dl Wasser 150 g Butter ½ TL Natron 1 Prise Salz 375 g Mehl 3 TL Lebkuchengewürz ¼ TL Nelken 1 TL Ingwerpulver

Verschiedene Formen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Zirka 30 Minuten kühl stellen. 3 Backofen auf 200 °C vorheizen. Guetsli in der Ofenmitte ca. 10 Minuten backen. Auf dem Blech auskühlen lassen. 4 Für die Glasur Eiweiss steif schlagen. Puderzucker nach und nach dazugeben. Weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Glasur mit einem Pinsel auf die Guetsli auftragen. Mit Zuckerperlen und Streusel verzieren.

Garnitur 1 Eiweiss 200 g Puderzucker Zuckerperlen etc. 1 Rohzucker, Honig, Ahornsirup und Wasser aufkochen. Köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Pfanne vom Herd nehmen. Abkühlen lassen. Unter Rühren Butter beigeben. Natron, Salz, Mehl und Gewürze mischen. Zum Sirup geben und zu einem glatten Teig zusammenfügen. Über Nacht kühl stellen.

Tipp Glasur nach Belieben mit wenig Zitronensaft verdünnen und mit Lebensmittelfarben einfärben.

2 Teig auf wenig Mehl portionenweise zirka 5 mm dick auswallen.

Ahornsirup, 25 cl, Fr. 7.20

Patissier Natron, 50 g, Fr. —.50

Sucrisse Feinster Zucker, 500 g, Fr. 2.—

Chocolat NoirConfiseurteig, 500 g,

Fr. 5.60


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 89 9

Pandoro-Weihnachtsbaum Ergibt zirka 12 Stück 500 g Pandoro 200 g Frischkäse, zum Beispiel Philadelphia 50 g Puderzucker 100 g Butter, weich Zuckerperlen Puderzucker zum Bestäuben

wieder zusammensetzen, mit restlicher Creme und den Zuckerperlen verzieren. Mit Puderzucker bestäuben. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Pandoro quer zweimal aufschneiden. Frischkäse mit Zucker und Butter gut verrühren. Zwei Drittel der Masse auf die Pandoroscheiben streichen. Restliche Creme in einen Dressiersack mit Sterntülle füllen. Pandoroscheiben

Panettone all’Amaretto, 550 g, Fr. 12.50

Pandoro, 800 g,

Fr. 11.50

Sélection Pandoro Ticinese, 800 g, Fr. 17.50

Philadelphia Nature, 200 g, Fr. 3.10


90 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Weisse Chilipralinés Ergibt zirka 30 Stück 0,5 dl Rahm 1 Chilischote 200 g weisse Schokolade 50 g Butter 60 g Mandelblättchen Puderzucker 1 Rahm aufkochen. Chili längs halbieren, entkernen und beigeben. Pfanne vom Herd ziehen. Chilirahm zugedeckt zirka 30 Minuten ziehen lassen.

Runde Kunststücke in dunkler und weisser Schokolade. Delikat!

3 In einer Schüssel Eiswürfel bereitstellen. Mit zwei Teelöffeln etwas Pralinémasse abstechen. Mit kalten Händen zu Kugeln formen. Teelöffel und Hände immer wieder mit Eis kühlen. Pralinés in Mandelblättchen oder im Puderzucker wenden. Kühl aufbewahren. Tipp Pralinés sind in einer gut verschliessbaren Dose im Kühlschrank 1 Woche haltbar.

2 Schokolade in Stücke brechen. Chilirahm durch ein Sieb giessen. In die Pfanne zurückgeben, erwärmen. Pfanne vom Herd ziehen. Schokolade und Butter unter Rühren darin schmelzen. Masse im Kühlschrank mindestens 2 Stunden fest werden lassen.

Wenden

M-Classic Mandelscheiben, 200 g,

Fr. 3.70

M-Classic Kokosraspel, 200 g, Fr. 1.—

M-Classic Blanquita, 100 g, Fr. 1.10

oder


DAS BESTE AUS DER MIGROS

|9 911

Zimt-Muskat-Truffes Ergibt zirka 25 Stück

Mit kalten Händen rasch zu Kugeln formen. Teelöffel und Hände immer wieder mit Eis kühlen.

Pralinés 100 g dunkle Schokolade 100 g Milchschokolade 2 EL Rahm 50 g Butter wenig Muskatnuss

Truffes zirka 2 Stunden bei 8—12 °C kühl stellen (nicht im Kühlschrank). 3 Nach Belieben im Kakaopulver mit Zimt wenden oder Kuvertüre schmelzen, etwas Zimt beigeben und mischen. Truffes mit der runden Pralinégabel in die Kuvertüre tauchen. Auf ein Pralinégitter geben. Etwas warten. Jedes Stück einzeln mit der Pralinégabel mehrmals über das Gitter rollen, bis die typischen Spitzchen entstehen. Auf Backpapier legen, ganz trocknen lassen.

Überzug 2 EL Kakaopulver, 1 Prise Zimt 150 g Kuvertüre, aus dem Delikatessgeschäft 1 Schokoladen fein hacken. Rahm aufkochen. Pfanne vom Herd nehmen. Schokoladen und Butter unter Rühren im heissen Rahm schmelzen. Muskat beigeben, glatt rühren. Masse im Kühlschrank am besten über Nacht fest werden lassen.

überziehen

Tipp Truffes sind in einer gut verschliessbaren Dose im Kühlschrank 1 Woche haltbar.

2 In einer Schüssel Eiswürfel bereitstellen. Mit zwei Teelöffeln etwas Truffemasse abstechen.

Rezepte von der Saisonküche

Chilischoten, aktueller Tagespreis

Patissier Kakaopulver, 200 g, Fr. 2.90

Patissier Streusel, 100 g,

Fr. 2.10

Mehr auf www.saison.ch

Zimt gemahlen, 27 g, Fr. 1.05

Muskatnüsse gemahlen, 33 g, Fr. 1.35


20% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT AUF DAS GANZE KNORR-SORTIMENT

2.50 statt 3.15

KNORR Bouillon Stange Fleischsuppe/Huhn/ Gemüse

3.05 statt 3.85

KNORR Aromat Trio-Pack

2.35 statt 2.95

1.25

KNORR Bratensauce Tube 150g

statt 1.60

KNORR Suppen* z.B. Steinpilz/Haferkern

Jetzt neu in der Migros:

KNORR Zart & Saftig: Poulet Paprika*

KNORR Le Jardin Suppen*

KNORR Bouillon Töpfl Töpfli* i*

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

KNORR gibts in Ihrer Migros


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Zum Dahinschmelzen

Zum Reinbeissen

Im dekorativen Schächtelchen mit der roten Masche präsentieren sich jetzt wieder Zimtsterne, Brunsli und Mailänderli. In liebevoller Handarbeit werden die Weihnachtsguetsli ausgestochen und in die Schachtel gelegt, selbst die Glasur der Zimtsterne wird von Hand aufgetragen. Die Weihnachtsboten gibt es einzeln oder assortiert. Weihnachtskonfekt assortiert, 18 Stück, 264 g, Fr. 8.90

NEU IN DER MIGROS

NEU IN DER MIGROS

Mögen Sie das schön kompakte Rahmeis im amerikanischen Stil? Dann ab in die Migros und das neue Eis von Jane & Mary’s probieren. Wählen kann man zwischen den Sorten Vanilla Crunch mit MacadamiaKrokant und Caramel und dem fruchtigen Strawberry Cream mit Erdbeerstückchen. Die Glace ist kompakter, weil sie mit weniger Luftaufschlag hergestellt ist. Jane & Mary’s Strawberry Cream, 450 ml, Fr. 6.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Zum Einnehmen

Actilife-PreiselbeerDepottabletten enthalten den Extrakt der herb süsslichen Preiselbeere, pflanzliches Vitamin E und Vitamin C. Der Depoteffekt sorgt dafür, dass die Wirkstoffe gleichmässig über längere Zeit an den Körper abgegeben werden. Bereits eine Tablette täglich liefert dem Körper hundert Prozent des Tagesbedarfs an den Vitaminen C und E. Actilife Preiselbeer Depot, 30 Tabletten,

GUT & GÜNSTIG FR. 7.30

SauerkrautSpätzle

Hauptspeise für 4 Personen

➔ 300 g Mehl, 1 TL Salz, ¼ l Milch und 3 Eier mischen und rasch verarbeiten. Der Teig sollte schwer reissend vom Löffel fallen. Eventuell noch einen «Gutsch» Mineralwasser mit Kohlensäure beigeben — so wird der Teig schön luftig. Mit dem Spätzlisieb den Teig in das kochende Salzwasser drücken. Wenn die Spätzli schwimmen sind sie bereit zum Abseihen. Zur Seite stellen. Zirka Fr. 3.50 ➔ Eine klein geschnittene Zwiebel in etwas Butter zuammen mit einer Packung Sauerkraut (500 g) kurz dünsten. Die Spätzli darunterziehen, alles mischen und etwa 5—10 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 3.80

Fr. 9.80

Tipp: Sie können auch die fertigen Spätzli verwenden.

NEU IN DER MIGROS

+

Zum Vernaschen

Luftig leicht zergeht die neueste Kreation von Chocolat Frey auf der Zunge. Die Mahony-Sweet-Air-Schokolade ist mit kleinen Luftbläschen aufgelockert und schmeckt intensiv nach Honig, Mandeln und Nougat. Die feine Milchschokolade in der praktischen Kartonpackung ist Klick für Klick ein Genuss. Mahony Sweet Air, 70 g, Fr. 1.70

| 93

NEU IN DER MIGROS

+

+


tzteJ

Jetzt

555.– Vorher

Digitale Spiegelreflexkamera EOS 500D Kit 18 – 55 mm IS

Full HDVideofunktion

tzteJ

Jetzt

Vorher

999.–

y

4 GB RAM 320 GB HD

Die Angebote gelten vom 2.11. bis 8.11.2010 oder solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen. Preis-, Modelländerungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

MGB

, 5" l a 15 isp D O

777.–

I VA

Szenenbild verwendet aus DVD «Street Dance» © Impuls Home Entertainment

15,1 Mio. Pixel, Objektiv EF-S 18 – 55 mm IS, 3" Display mit 920 000 Bildpunkten, Live-View, 3,4 Bilder/Sek., opt. Bildstabilisator / 7933.458

849.–

Notebook VAIO VPC-EB2E1E/WI N In ® Pentium® Prozessor P6000 (1,86 GHz), ATI Intel M Mobility RadeonTM HD 5470 Grafikchip mit 512 MB RA RAM (dediziert), Cardreader, Multitouch-Touchpad, B Bluetooth®, HDMI-Schnittstelle, Windows® 7 H Home Premium (64 Bit) / 7977.112


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 95

Skai-Q Strawberry Sour,

Fr. 1.85

Gib mir Saures! Bild Yves Roth, Styling Karin Aregger

Der neue Skai-Q Strawberry Sour bietet extra grosses Kauvergnügen mit lang anhaltendem sauerfruchtigem Geschmack.

D

er erste Kaugummi der Welt, ein Gemisch aus Birkenharz und Honig, wurde in einer Siedlung in Südschweden von einem Steinzeitmenschen ausgespuckt. Womit dieser dem Archäologen, der das Corpus Delicti 9000 Jahre später wieder ausbuddelte,

grosse Freude bereitete. Der entscheidende Erfolgsfaktor kam dann vor 120 Jahren in Amerika in die Kaumasse, als dem langweiligen Urkaugummi mehr Geschmack beigemischt wurde. Seither ist der Chewing-Gum in aller Munde. Der neue Skai-Q

Strawberry Sour mit seinem intensiv sauer-fruchtigen Erdbeergeschmack bietet nun noch mehr Kauspass. Mit der Extra-Grösse ist die Migros-Tochter Chocolat Frey den Ansprüchen der Konsumenten gefolgt. Denn vielen ist ein Kaugummi zu wenig, zwei auf ein-

mal hingegen zu viel. Deshalb ist der neue Skai-Q nun 1,5 Mal so gross wie herkömmliche Kaugummis. Apropos Chocolat Frey: Sie ist die einzige Fabrik in der Schweiz, die Kaugummis herstellt. Viel Feines kommt eben aus Buchs AG. Süsses wie Saures. DH


96 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Migros Premium — «Das gönn ich mir …»

Bei den Produkten der neuen Migros-Premium-Linie halten sich innere und äussere Werte die Waage: Sie sind inhaltlich wie optisch wahre Leckerbissen. Genau das Richtige also, um sich ab und an zu verwöhnen.

G

lauben wir den Überlieferungen, verdanken wir die Idee des Käsefondues den Mönchen. Diese durften nämlich während der Fastenzeit nur flüssige Nahrung zu sich nehmen. Durch das Schmelzen des Käses wurde der Hunger gestillt, ohne dabei die Fastenregeln zu brechen. Heute hat das Schweizer

Nationalgericht ein paar Anhänger mehr. Eine davon ist Nadia Kuhn. Jetzt, wo die Abende länger werden, taucht sie wieder öfters Brotstücke in sämige Käsemassen. Ihr Favorit ist das neue Fondue von Migros Premium: «Es macht Lust auf mehr», lacht die Ärztin und langt gleich nochmals zu. AB

NEU

Migros Premium Fondue Moitié-Moitié Surchoix, 400 g, Fr. 10.50


DAS BESTE AUS DER MIGROS BISHER

«… weil ich mich nach einem langen Arbeitstag im Spital bei einem Fondue herrlich entspannen kann.»

NEU

Migros Premium Salatsauce Dijonnaise, 250 ml,

Fr. 3.50

NEU

Nadia Kuhn (34), Ärztin aus Zürich

Migros Premium Salatsauce French, 250 ml, Fr. 3.60

Bilder Limmatdruck AG, Styling Linda Hemmi/Mirjam Käser

NEU

Migros Premium Apfelmus mit Vanille, 310 g, Fr. 2.90

| 97


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November vember vem ber 2010 2010

| 99

Das Plus von Anna’s Best

Die Fruchtsäfte von Anna’s Best werden nicht aus Konzentrat hergestellt, sondern aus frischen Früchten. Sie enthalten weder Kristallzucker noch Konservierungsstoffe.

Der Gute-Laune-Cocktail

Der saisonale Mandarinensaft von Anna’s Best ist ein richtiger Glücklichmacher. Sein süffig fruchtiger Geschmack weckt Erinnerungen an gemütliche Winterabende, Weihnachten und Samichlaus — dabei stammt die Mandarine aus östlichen Gefilden. Ein gewisser Sir Abraham Hume, britischer Mineraloge, Kunstsammler und passionierter Rosenzüchter, hat die Zitrusfrucht 1805 seinen Landsleuten aus dem chinesischen Kanton nach England mitgebracht. Von da aus eroberte die süsseste aller Zitrusfrüchte bald den ganzen Kontinent. Mit einer Powerdosis Vitamin C, Provitamin A und Kalium, bringt der frisch gepresste Saft die Lebensgeister wieder auf Touren. Der Mandarinensaft von Anna’s Best wird aus hundert Prozent Fruchtsaft hergestellt, auf die Zugabe von Zucker wird verzichtet. Die wiederverschliessbare Pet-Flasche gibts auch in der 33-cl-Grösse für alle, die auch unterwegs einen Schluck Sonnenschein trinken möchten. Anna’s Best Mandarinen Saft, 75 cl, Fr. 4.—* * Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich.

Anzeige

vorher 70.–, jetzt

55.–* 100.–*

vorher 120.–, jetzt

k t ion a e c i v r Se her! ä m n e s Ra

Benzinmotor ohne Radantrieb – Eingangsdiagnose – Reinigung mit Hochdruck – Vergaser kontrollieren – Ölwechsel – Zündkerze ersetzen – Zündanlage prüfen – Radachsen schmieren – Sichelmesser schleifen und auswuchten – Probelauf und Endkontrolle Preis inklusive Kerze, Dichtungen, Luftfilter, Motorenöl und Kleinmaterial.

*Preise gültig bis 31.1.2011.

Zusätzliche, nicht aufgeführte Ersatzteile und Reparaturarbeiten werden separat verrechnet. Übersteigen diese den Betrag von Fr. 15.–, wird ein kostenloser Kostenvoranschlag erstellt. Aufsitzmäher und Mäher mit Spindelmesser sind von den Aktionsangeboten ausgenommen. Bitte geben Sie Ihren Rasenmäher (ohne Grasfangbox) in Ihrer Do it + Garden Migrosoder grösseren Migros-Filiale ab. Filialverzeichnis und Newsletter-Anmeldung unter:

www.doit-garden-migros.ch

Elektromotor – Eingangsdiagnose – Grobreinigung – Motor prüfen – Schalter und Anschlüsse prüfen – Radachsen schmieren – Sichelmesser schleifen und auswuchten – Probelauf und Endkontrolle – Sicherheitsprüfung Preis inklusive Kleinmaterial.

vorher 150.–, jetzt

120.–*

Benzinmotor mit Radantrieb, Lenkmäher Dieses Angebot enthält neben den genannten Leistungen (siehe Benzinmotor ohne Radantrieb) zusätzlich das Überprüfen und Einstellen von Radantrieb/Lenkung. Preis inklusive Kerze, Dichtungen, Luftfilter, Motorenöl und Kleinmaterial.


Nur am Mittwoch, 3. November 2010

Am 3. November 2010 gibt’s das exklusive Oceanmania-Quartett.

Am Mittwoch, 3. November 2010, erhält jeder Kunde bei allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor oder auf LeShop.ch ab einem Einkauf von Fr. 60.– ein Oceanmania-Quartett. Max. ein Joker-Quartett pro Einkauf und nur solange Vorrat.

www.oceanmania.ch

MGB www.migros.ch W

Das exklusive Oceanmania-Quartett ist da. 32 Karten für Spiel & Spass.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 101

Das Plus von Anna’s Best

Frische und Convenience sind bei Anna’s Best keine Gegensätze. Täglich frisch in der Schweiz hergestellt, sind die praktischen Becher innert 24 Stunden in den Kühlregalen grösserer Migros-Filialen.

Gutes à la minute

Bild Patrick Mettraux, Styling Kim Dang, Hair & Makeup Daniel Spizzi

Lunch aus dem Becher? Ja, solange es Fresh Cups sind. Die frischen Fertigmahlzeiten von Anna’s Best gibt es in vier Varianten — eine für fast jeden Arbeitstag.

Anna’s Best Fresh Cup: Red Thai Poulet Curry, 350 g, Fr. 6.90*, Fusilli all’ Arrabbiata, 350 g, Fr. 6.50*, Farfalle alla Bolognese, 330 g, Fr. 6.80*, * Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich. Carbonara, 330 g, Fr. 6.80*

E

twas Warmes soll es sein, schnell soll es gehen, und, klar, schmecken soll es auch. Denn wer kennt es nicht: Die zehn Minuten zwischen zwei Sitzungen reichen lange nicht für eine anständige Mittagspause aus. Für

solch knappe Verpflegungszeitfenster kommt die neue Fresh Cup von Anna’s Best wie gerufen: Einfach in die Mikrowelle stellen und nach dem «Ping» ist alles gut. Egal, ob Fusilli all’ Arrabiata, Farfalle alla Bolognese, Carbonara oder

Red Thai Poulet Curry – die Frischmahlzeiten machen satt, liegen aber nicht schwer auf. Eine heisse Angelegenheit, an der sich keiner die Finger verbrennt: Denn die trendy Cups sind so gerillt, dass die Hitze im Plastikbecher

bleibt und nicht die Hände verletzt. Trotzdem bleibt das Gemüse knackig, und die Nudeln haben Biss – denn wie bei allen Anna’sBest-Produkten wird grösstes Augenmerk auf eine schonende Vorbereitung gelegt. AT


102 |

DAS BESTE AUS DER MIGROS

RAPPENSPALTE

Migros-Magazin 44, 1. November 2010 Mig

NEU IN DER MIGROS

Leuchtzeichen

Jogger, aufgepasst! Wer in der dunklen Winterzeit früh morgens oder abends sein Lauftraining macht, sollte darauf achten, für den restlichen Strassenverkehr gut sichtbar zu sein. Die ExtendRunning-Weste in Neonfarbe hat zwei breite Reflektorenstreifen und ist leicht überzustreifen. Extend Running Weste, Fr. 24.90* * Nur bei SportXX erhältlich.

Sara Hildebrand (23) aus Altstätten SG ist die neue Moderatorin der Schweizer Prominenten-TV-Sendung «Glanz & Gloria».

NEU BEI SPORTXX

Einbrecherschreck

Der batteriebetriebene MiniFensteralarm funktioniert mittels eines Magnetfelds. Der Alarm und der beiliegende Magnet werden ganz einfach beim Fensterrahmen montiert beziehungsweise angeklebt. Versuchen nun unerwünschte Besucher das Fenster zu öffnen, so werden sie von einem lauten Alarmton in die Flucht getrieben. Mini-Fensteralarm, 2 Stück, inkl. Batterien, Fr. 7.90*

Sara Hildebrand, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich verkaufte im Quartier Sträusse aus selbst gepflückten Blumen und selbst gemixte Sirupdrinks. Und mit 13 Jahren arbeitete ich in einem Pflegeheim für 15 Franken pro Stunde. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Dinge, die man nicht braucht, wie etwa eine Brotbackmaschine oder einen Handstaubsauger. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine englische Geige aus dem 19. Jahrhundert. Seit ich zwölf Jahre alt bin, spiele ich ausschliesslich auf ihr. Wo trifft man Sie abends?

In der Breite Bar in Altstätten, an der Adventsnacht oder zu Hause bei meinen Freundinnen. Und wo garantiert nicht?

Abends alleine an einer Bushaltestelle.

Sind Sie gerne prominent?

Ich bin noch nicht sehr lange am Bildschirm zu sehen, und mein Bekanntheitsgrad hält sich bis jetzt in Grenzen. Das passt mir so ganz gut.

Eugen Baumgartner

* Nur in grösseren Filialen.

Pistenprinzessin

Das Atomic Cloud 8 Lady Skiset hat einen ausgewogenen, kraftsparenden Flex und sorgt für einen mühelosen Kantengriff auf der Piste. Perfekt passt dazu der formschöne SalomonLady-Skischuh Divine mit wärmendem Kunstfell. Atomic Cloud 8 Lady Skiset, inkl. Bindung, Fr. 669.—* Salomon Lady Skischuh Divine RS 7, Fr. 429.—* * Nur bei SportXX erhältlich.

NEU BEI SPORTXX

NEU IN DER MIGROS

Fussschmeichler

Sie bekommen kalte Füsse, wenn der Winter naht? Hilfe bietet dieses wärmende Fussbett, das zugleich den Gehkomfort erhöht. Es schützt den Fuss vor Kälte von unten, die weiche Oberschicht passt sich der Form des Fusses an und sorgt für einen weichen und sicheren Tritt — dank einer zusätzlichen Anti-Rutsch-Schicht. Wärmendes Fussbett, Fr. 17.90


5 in 1

Luft-Reiniger ● Luft-Befeuchter ● Duft-Spender ● Licht-Spender ● Ionisator Unabhängige Tests beweisen:

Luftreiniger

AquaAirGlobe

E

Schlechte Gerüche

Eine saubere Sache!

81%

ntdecken Sie eine sensationelle Luftreinigungs-Technik, die ohne Chemie, Filter oder geräuschvollem Ventilator auskommt. Einzig und allein mit Hilfe einer strombetriebenen Spritzwasser-Technik werden Staub, Mikroorganismen, Pollen, Rauch und andere übelriechende Gerüche sprichwörtlich aus der Luft herausgewaschen. Doch damit nicht genug! Der neue AquaAirGlobe spendet der ausgetrockneten Raumluft die für ein angenehmes Raumklima notwendige Feuchtigkeit. Ganz nebenbei reichert er die Luft mit gesundheitsförderlichen Ionen an, die ein energievolles Gefühl verleihen. Dank seiner LEDFarblicht-Funktion können Sie wählen: 3 Farblichter abwechselnd erscheinend (blau, rot, grün) oder fix nur eines der 3 Farblichter oder gar kein Farblicht. Bei Bedarf dient er auch als Duft-Spender, indem ätherische Öle beigefügt werden. Sie sehen, der neue Luftreiniger AquaAirGlobe ist nicht nur vom Design her ein wahrer Blickfang, sondern besticht auch durch seine Vielseitigkeit. Sichern Sie sich noch heute Ihr Exemplar, da mit grosser Nachfrage zu rechnen ist. Lieferung nur solange Vorrat.

weniger Bakterien

47%

weniger Nikotin

88%

weniger

nnen A ll e rg ik e r k ö ! n e a u fa tm

✔OHNE CHEMIE ✔OHNE FILTER ✔

beseitigt Aqua AirGlobe ✔ STAUB, ✔ POLLEN und tests RAUCH. ✔Independent showed the following benefits:

Faszinierendes LED-Licht-Spektakel in blau, rot und grün inklusive! Super: Fügen Sie bei Bedarf ätherische Öle bei – für Ihre Gesundheit oder als Duft-Spender!

So funktioniert’s: Die unreine Luft wird ins Innere der Wasserkugel eingesogen und dort durch zahlreiche, feine Wasserspritzer sprichwörtlich sauber gewaschen. Die so gereinigte, befeuchtete und ionisierte Luft wird anschliessend wieder in den Raum abgegeben. Es können zudem ätherische Öle beigefügt werden, wodurch angenehme und wohltuende Düfte im Raum verbreitet werden.

Trendmail AG, Ser vice-Center, Bahnhof s tr. 23, 8575 Bür glen

Tel.: 071 634 81 21 • Fax: 071 634 81 29 • www.trendmail.ch

Kohlenmonoxid

83%

weniger Pilzkonzentration

68%

weniger

Bestellschein

JA, ich bestelle gegen Rechnung (10 Tage) + Versandkostenanteil (Fr. 6.90) wie folgt:

Anzahl

Artikelbezeichnung Aqua AirGlobe (SensuAir)

Art. Nr.

Preis pro Stück

1112

Fr. 79.–

1199

Fr. 24.90

gleich mitbestellen:

3er Set Düfte zu Aqua Air Globe Orange, Vanille & Grüner Tee je 10 ml ❏ Herr ❏ Frau

252-26

Name: Vorname: Strasse/Nr.: PLZ/Ort: Tel.- Nr.:

Einsenden an: TRENDMAIL AG,, Service-Center, Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG

Anzeige

ABSOLUTE NEUHEIT: Durch Wasser gereinigte Luft – mit Lichtspiel !


! L e t z t e P lä t ze

Top-Preise Mit dem Schiff zu den schönsten Weihnachtsmärkten Tage ab F r. 2 10 .– 2

Heidelberg – Stuttgart

5.– 2 Tage ab Fr. 26 se krei inkl. Bus An/Rüc

5.– 3 Tage ab Fr. 45 se ei kr üc R inkl. Bus An/

0.– 2 Tage ab Fr. 21 se ei kr üc R inkl. Bus An/

n Ihr Flussschiff Scenic Diamant*****

n Ihr Flussschiff Excellence Royal****+

n Ihr Flussschiff Swiss Crystal****

Reisedaten 2010 30.11.–01.12., 13.12.–14.12., 14.12.–15.12, 15.12.–16.12., 16.12.–17.12., 17.12.–18.12. Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Suite Mitteldeck, Balkon 2-Bett-Junior-Suite Oberdeck, Balkon 2-Bett-Grand-Suite Oberdeck, Balkon

Freiburg–Köln–Mainz

Fr. Spezialpreis 265.– 245.– 325.–

Reisedaten 2010 26.11.–27.11., 28.11.–29.11., 29.11.–30.11., 30.12.–01.12., 01.12.–02.12., 02.12.–03.12., 03.12.–04.12., 05.12.–06.12., 06.12.–07.12., 07.12.–08.12., 08.12.–09.12., 09.12.–10.12., 11.12.–12.12. Preise pro Person Fr. Kabinentyp Spezialpreis 2-Bett-Kabine Hauptdeck 210.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 225.–

Reisedaten 2010 04.12.–06.12., 12.12.–14.12., 14.12.–16.12. Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck Minisuite mit frz. Balkon, Oberdeck

Fr. Spezialpreis 455.– 495.–

Würzburg–Rothenburg–Bamberg

Bamberg–Nürnberg– Regensburg

Frankfurt–Rüdesheim–Heidelberg

n Ihr Flussschiff Scenic Emerald*****

n Ihr Flussschiff Scenic Emerald*****

n Ihr Flussschiff Scenic Ruby*****

5.– 3 Tage ab Fr. 45 se ei kr inkl. Bus An/Rüc

5.– 3 Tage ab Fr. 45 se ei kr inkl. Bus An/Rüc

5.– 3 Tage ab Fr. 45 se ei kr inkl. Bus An/Rüc

Reisedaten 2010 26.11.–28.11., 04.12.–06.12., 02.12.–04.12., 10.12.–12.12.

Reisedaten 2010 28.11.–30.11., 06.12.–08.12., 30.11.–02.12., 08.12.–10.12.

Reisedaten 2010 26.11.–28.11., 04.12.–06.12., 28.11.–30.11., 06.12.–08.12.

Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Junior-Suite Oberdeck, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck hinten, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck vorne, Balkon 2-Bett-Grand-Suite Oberdeck, Balkon

Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Junior-Suite Oberdeck, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck hinten, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck vorne, Balkon 2-Bett-Grand-Suite Oberdeck, Balkon

Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Junior-Suite Oberdeck, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck hinten, Balkon 2-Bett-Suite Oberdeck vorne, Balkon 2-Bett-Grand-Suite Oberdeck, Balkon

Wochendzuschlag

Fr. Spezialpreis 455.– 475.– 515.– 555.–

Fr. Spezialpreis 455.– 475.– 515.– 555.–

40.–

Wochendzuschlag

Fr. Spezialpreis 455.– 475.– 515.– 555.– 40.–

Unsere Leistungen: Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus ab Aarau SBB, Basel SBB, Baden-Rütihof , Burgdorf , Zürich-Flughafen , Flussfahrt in der gebuchten Kabine, Halbpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen, Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.–, Versicherung, Persönliche Ausgaben

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren Katalog 2010: «Adventsflussfahrten 2010»

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

893

Strassburg – Colmar


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 105

Verlässliche Kopfarbeiter

Mit den neuen Shampoos von I am werden Schuppen bald schon Schnee von gestern sein. Was will man mehr? Pflege, natürlich.

M

Bild bab.ch/Orédia

an kann nichts dafür, und dennoch sind sie einem furchtbar peinlich: Schuppen – ein Problem, unter dem jede dritte Frau leidet. Wenn keine medizinische Ursache vorliegt, sind Schuppen ein Indiz dafür, dass die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht geraten ist. Bei fettiger Kopfhaut ist oft der natürliche Hefepilz Malassezia furfur Auslöser für Schuppen, der dort einen idealen Nährboden findet. Bei trockener und strapazierter Kopfhaut erneuern sich die Zellen übermässig schnell, und die abgestorbenen Haut-

50 I am Hair Anti Schuppen Moisture Shampoo, 250 ml, Fr. 4.50 50 I am Hair Anti Schuppen Shine Shampoo, 250 ml, Fr. 4.50

schüppchen werden abgestossen. Mit den beiden neuen Antischuppen-Shampoos von I am kann das Problem behoben werden. Sie enthalten die bewährten Wirkstoffe Zink-Pyrithon, Panthenol und Allantion, jedoch keine Silikone. Die beiden Shampoos sind speziell auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt, die ihr Haar zusätzlich pflegen möchten. Für schönen Seidenglanz und Geschmeidigkeit sorgt «Shine», während «Moisture» das Haar stärkt und brüchige Stellen repariert. DH www.migros.ch/iam


106 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

ROH: Randen, Äpfel, Schalotten und Zander

harren der Dinge, die da kommen. GAR: Apfelkunst, die schmeckt. EINE KÜCHE DER ANDEREN ART: Störköchin Monika Müller kocht dem Basler Starfotografen Onorio Mansutti ihr Zanderfilet auch gerne im Hafen. ACHTUNG VERKEHR: Und plötzlich wird aus dem Ausblick auf den Rhein ein Einblick in den Güterverkehr auf der Schiene.

Auf Stör beim Star

Persönlichkeiten wie der sozial engagierte Basler Modefotograf Onorio Mansutti gehören zum Prominente gerne an seltsamen Orten essen, ist kein Problem für sie. Diesmal soll es Zanderfilet


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Monika Müller

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si chte schlav, hausgema Pasta aus dem Pu se und Wein. Tomatensauce, Kä Sie pro Woche? en ➔ Wie oft koch tlich Privat: durchschnit Beruflich: täglich. den. etwa an zwei Aben Sie … r fü t is ➔ Kochen s nste Handwerk, da hö sc s da h … beruflic hm Ra en kann. Im privaten ich mir vorstellen g und Freude. ist es Entspannun sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si ennn ke be ich noch nicht Dieses Gericht ha gelernt. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? Roman Signer. Mit dem Künstler

S

törköchin? Hat wohl was mit Kaviar zu tun! Die Profiköchin Monika Müller erklärt: «Die Stör ist ein alter Ausdruck für die Wanderschaft Reisender. Handwerker, die ihre Tätigkeit im Hause des Auftraggebers ausführen.» Und genau das machen die vierzehn Macherinnen und Macher der «Pfifferling»-Störküche. «Es wird nur frisch, vor Ort und saisonal gekocht. Vorproduzierte Speisen meiden wir ‹Pfifferlinge› wie der Teufel das Weihwasser. Kein Lippenbekenntnis, sondern Alltag», bekennt die Gründerin Monika Müller (41). Vor zehn Jahren hat sie den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und bis heute nicht bereut. «Ich schätze die Vielfältigkeit der Aufgaben,

| 107

die Verbindung von Handwerk, Kreativität, präziser Planung und Organisation», erklärt sie ihre Leidenschaft. «Wenn die Menschen und der Ort harmonieren, wenn Wohlbefinden dominiert, dann ist der Anlasss gelungen, und ich bin zufrieden», fügt sie hinzu. «Zufrieden bin ich, wenn es mir schmeckt», begrüsst der Modefotograf Onorio Mansutti (71) schmunzelnd Monika Müller. Die zwei kennen sich von unzähligen Anlässen. «Nicht mal mein Augenaufschlag kann sie aus der Ruhe bringen. Und 300 hungrige Gäste br schon gar nicht», schäkert der sc Basler weiter. B

E Jetsetter mit Herz für Ein aarme Strassenkinder

Doch wer ist die Basler Ikone Onorio Mansutti? Der stets weiss gekleidete Connaisseur wird von «Harper’s Bazaar» in den Sechzigern entdeckt. Es folgen Aufträge für Modezeitschriften wie «Vogue» und «Twen». Die berühmten Fotomodelle Twiggy und Veruschka stehen vor der Linse, Helena Rubinstein wird Kundin, und mit Grace Jones und Jessica Lange ist er befreundet. Viel Jetset, der ihn auch nach Brasilien führt, wo ihm der Appetit vergeht, als er Kinder aus der Mülltonne essen sieht. Das Ergebnis sind 34 Jahre direkte Hilfe in Brasilien, die Onorio Mansutti aus dem Nichts organisiert und mit der Stiftungsgründung «Kinder in Brasilien» 1988 festigt. Dem pragmatischen Genuss ist Onorio Mansutti treu geblieben. Seinem legendären Appetit und Durst ebenso.

Kochen mit Pfif Pfiff

Alltag der Störköchin Monika Müller. Dass sein. Mitten im Basler Rheinhafen.

Da haben sich zwei gefunden: Die Störköchin Monika Müller und der Basler Modefotograf Onorio Mansutti haben Sinn für guten Geschmacks.


In der Schweiz verwurzelt, vom Charakter befl체gelt. Wer den Wert traditioneller Gen체sse kennt, achtet beim Kauf von Spezialit채ten auf die Zeichen AOC und IGP. Denn diese Produkte werden von A bis Z im Ursprungsgebiet hergestellt (AOC) oder im Ursprungsgebiet mit Rohstoffen aus anderen Schweizer Regionen veredelt (IGP). Kein Wunder also, steckt in jeder dieser Spezialit채ten das besondere Etwas, das sie so unverwechselbar geschmackvoll macht.

www.etivaz-aoc.ch

www.vacherin-montdor.ch www.charcuterie-vaudoise.ch


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Oft und gerne lässt er sich von Monika Müller bekochen und kulinarisch verwöhnen. Am Liebsten im Basler Rheinhafen. Kochen im Hafen? Kein Problem für Monika Müller. Wo sie ihre mobile Küche aufstellt, ist ihr eigentlich egal. «Der Ort, die Menschen und das Essen müssen zueinanderfinden, dann passts», sagt die Kleinunternehmerin. So kocht sie im Baumhaus, auf der Wiese, im Wald, im Herrschaftshaus, im Schloss oder Zirkuswagen, auf dem Hausboot, in der Lagerhalle, im Rebberg oder im Keller – eigentlich überall.

| 109

Zanderfilet mit Apfel- und Randengemüse

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 45 Minuten Pro Person ca. 32 g Eiweiss, 15 g Fett, 27 g Kohlenhydrate, 1550 kJ/370 kcal

Von verunsicherten Müttern und Schwiegervätern

Apropos überall: «Natürlich muss bei einem Fest das Umfeld schön sein. Schön ist aber immer relativ. Wie oft habe ich bei einer Vorbesichtigung des Veranstaltungsorts enttäuschte Mütter und Schwiegerväter erlebt, denen die Wahl ihrer Liebsten, etwa ein patinierter Industriebau, überhaupt nicht gefiel. Wenn sie aber am Fest in das Kerzenlicht eintauchten, die edel gedeckten Tische sahen und wenn sie die einzigartige Atmosphäre, die ein Industriebau verströmt, gefangen nahm, waren sie hellauf begeistert», erzählt Monika Müller schmunzelnd aus ihrer Stör-Erlebniskiste. Schlussspurt! Onorio Mansutti erzählt von seiner bevorstehenden Versteigerung zugunsten der Stiftung «Kinder in Brasilien», schwärmt über die verführerischen Aromen, die seine Nase kitzeln, und lobt schlürfend die mineralischen Noten des kredenzten Rieslings. Bei seinem ersten Bissen beginnt er über das zarte Zanderfilet, das raffinierte RandenApfel-Gemüse und die luftig leichten Kartoffelküchlein zu sinnieren. «Monika Müller ist meine Lieblingsköchin», schmalzt Onorio Mansutti mit Augenaufschlag zur Störköchin. Man glaubt es ihm aufs Wort. Zwar ist der Modefotograf von Welt pensioniert, der Charmeur ist es aber noch lange nicht. Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

www.pfifferling.ch www.kib.chtquai.ch

ZUTATEN

600 g Zanderfilet mit Haut* 1 EL Zitronensaft Mehl zum Bestäuben Butter zum Braten

SAUCE, RANDEN-APFEL-GEMÜSE

1 rohe Rande, 1 EL Zucker 2 EL Apfelbalsam* 2 EL Wasser, 2 Sternanis 30 g Butter, Salz, Pfeffer ½ Schalotte, 1 grosser Apfel 4 dl Apfelwein 3 Pfefferkörner 1 Lorbeerblatt 1 TL Maisstärke 0,5 dl Saucenrahm * im Globus erhältlich

ZUBEREITUNG

1 Rande schälen, in 1 cm grosse Würfel schneiden. In den Dampfkorb legen. Zugedeckt ca. 15 Minuten bissfest dämpfen. Zucker in einer Pfanne hellbraun caramelisieren. Mit Apfelbalsam und Wasser ablöschen, Sternanis beigeben, aufkochen. Randenwürfel in die Flüssigkeit geben und dünsten, bis die Würfel weich und rundum glasiert sind. Hälfte der Butter beigeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Warm stellen. 2 Die Schalotte hacken. Apfel schälen, Kerngehäuse ausstechen. Apfel quer in 4 dicke Ringe schneiden, diese im Apfelwein 4—5 Minuten köcheln. Apfelringe herausnehmen und warm stellen. Flüssigkeit mit Pfefferkörnern, Lorbeer und Schalotte auf die Hälfte einkochen. Gewürze entfernen. Stärke mit wenig Wasser verrühren. Unter Rühren zur Sauce geben. Köcheln lassen, bis die Sauce bindet. Pfanne vom Herd ziehen. Rahm und restliche Butter unter Rühren beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Zanderfilet in 4 Stücke teilen, mit Zitronensaft beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen, mit Mehl bestäuben. In Butter beidseitig goldbraun braten. Sauce mit dem Mixer aufschäumen, das Zanderfilet auf jeweils einem Apfelring anrichten, mit der Sauce umgiessen und das Randengemüse dazu anrichten. Tipps — Dazu passen Kartoffelküchlein oder Schupfnudeln. — Statt Zander Felchen nehmen. — Apfelbalsam durch Aceto balsamico bianco ersetzen.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


110 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Knolle mit Potenzial

Die Rande ist eine Verwandte der Zuckerrübe und des Mangolds. Und sie hat einiges zu bieten. Food-Redaktorin Sonja Leissing sagt Ihnen, warum.

S

ie schmeckt ein bisschen erdig, und entweder man verehrt oder man verachtet sie. Randen sagen wir in der Schweiz, Rote Bete, Salatrübe oder Rote Rübe heisst die Knolle bei unseren Nachbarn, den Deutschen und den Österreichern. Dass Randen nicht nur nahrhaft, sondern auch gesund sind, wusste schon Paracelsus. Im Jahr 1540 verschrieb er seinen Patienten Rote Bete bei Blutkrankheiten oder zur Steigerung der Abwehrkräfte. Er lobte die Randen als Gemüse und war von deren Heilwirkung überzeugt. So wurde die gesunde Knolle – egal, ob roh, gekocht oder gedämpft – von Ärzten noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei Schwächezuständen verordnet.

Mehr Leistung und mehr Kraft dank Randensaft

Es gibt genügend andere Gemüsesorten, die bezüglich ihrer Beliebtheit und ihres Geschmacks den Randen überlegen sind. Aber in einem Punkt ist die Wurzelrübe unschlagbar: Sie enthält alles, was unsere Körperzellen für eine Verjüngungskur brauchen. Neurobiologen haben nämlich herausgefunden, dass Optimismus, Glücksgefühle und Euphorie ohne Folsäure nicht möglich sind. Und Randen enthalten besonders viel Folsäure. Ein Folsäureschub durch Randen kurbelt also auf natürliche Weise die Produktion von Hormonen und Nervenreizstoffen an. Verantwortlich dafür sind Dopamin und Noradrenalin. Weiter zeigte eine englische Studie, dass Menschen nach regelmässigem Konsum von Randensaft ihre Leistungskraft um bis zu

Chioggia-Rande

Die Italienerin: Sie kommt ursprünglich aus dem Veneto, südlich von Venedig. Ihr zartes Fleisch hat einen süss-herben Geschmack. Die Ringmusterung verschwindet beim Kochen. Tipp: Probieren Sie doch ein Carpaccio? Die hauchdünnen Scheiben mit Zitronensaft, etwas Olivenöl und einer sehr fein geschnittenen Schalotte marinieren.

16 Prozent steigern konnten. Randen sind ausserdem reich an den Vitaminen A, B¹, B², C sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Flavonoiden. Die rote Farbe der gesunden Knolle kommt vom hohen Gehalt an Betacyan. Betanin, der Hauptfarbstoff, gehört zu den Flavonoiden.

Die bekannteste Rande ist die runde

Neben der bekanntesten, am weitesten verbreiteten runden Form sind Randen zuweilen auch plattrund, birnenförmig, länglich und zylindrisch. Auch bei der Farbe ist die Vielfalt gross. Im Handel oder auf Wochenmärkten findet man sie nicht nur in Tiefrot, sondern auch in Gelb und in Weiss. Dank moderner Lagertechnik sind Randen während des ganzen Jahres erhältlich. Kaufen kann man sie in Form von Saft, tiefgekühlt, als vorgekochten Salat oder in Konserven, gewürfelt, in Scheiben oder Streifen geschnitten. Sommerranden, die von Mai bis Juni angeboten werden, sind eine Spezialität und schmecken am besten, wenn man sie nur kurz dämpft. Den oben erwähnten Randenfarbstoff Betanin verwendet die Lebensmittelindustrie häufig als natürlichen Nahrungsmittelfarbstoff. Deshalb sollte man vor der Verwendung frischer Randen die Hände mit Speiseöl einreiben oder Handschuhe tragen. Und beim WaschenderfrischenRandenknollen darauf achten, dass die Schale nicht verletzt wird, sonst blutet der rote Saft aus, und das Gemüse verliert sein Aroma. Und das wäre doch wirklich zu schade.

Rote Bete

Die Klassische: Sie ist anspruchslos und gedeiht am besten auf Lehmböden. Heute ist sie das ganze Jahr über erhältlich. Tipp: Gekochte Rote Bete noch lauwarm in Stücke schneiden, mit einer Salatsauce verfeinern und frisch geriebenen Meerrettich darübergeben. Herrlich! Rote Randen eignen sich natürlich auch zum Einlegen, Einkochen, Einfrieren oder als Bestandteil eines Chutneys.


SAISONKÜCHE Gelbe Rande

AUFGEGABELT

Bilder Gian Vaitl, Saisonküche

Die Seltene: Sie enthält keinen Farbstoff Betanin. Und sie ist etwas kleiner als ihre rote Schwester. Tipp: Aus gelben Randen lassen sich feine Süppchen, Saucen und ebenso Salate auf den Tisch zaubern. Sie ist zart im Geschmack und harmoniert wunderbar mit etwas Muskatnuss abgeschmeckt.

| 111

Martin Jenni, Food-Redaktor

Walle, walle!

Weisse Rande Die Edle: Im 18. Jahrhundert war die Weisse Rande eine beliebte Delikatesse. Goethe und Kant schätzten die Teltower Rübe, die auch Mairübe genannt wurde. Tipp: In der Küche schmecken Weisse Rüben gedünstet, glasiert oder in Gemüseeintöpfen sehr gut. Auch als Salat zubereitet sind sie wahrlich ein Gedicht.

Randen polarisieren. Sie werden verabscheut oder heiss geliebt. Ich gehöre zur zweiten Fraktion, obwohl mir einmal der Appetit auf sie gründlich vergangen ist. In Paris war es, in einem Edelschuppen. Mein Einwand, ein gutes Bistro für Schweinsfüsse und Kutteln zu kennen, löste nur Seufzer aus. Also traten wir ein ins Reich des hochgelobten Kochs. Tja, und dort gab ich 40 Euro für eine Rande aus. Wohlgemerkt als Vorspeise und einfach nur im Salzmantel im Ofen geschmort. Zugegeben, der Duft war für einen kurzen Moment betörend, ganz im Gegensatz zur Rechnung, die mir nachhaltig in Erinnerung blieb. Gratis ist mein Rezept für vier Personen: Für den Belag Randen rüsten und in Würfel schneiden. In Salzwasser blanchieren. Abgiessen, abtropfen, Teig dünn auswallen. Im mit Backpapier belegten Blech auslegen, einstechen. Geriebenen Comté und Randen auf dem Teig verteilen. Für den Guss 2 dl Milch, 100 g sauren Halbrahm, 2 Eier, Salz, Pfeffer, Muskatnuss verrühren, über die Wähe giessen. Die Randen-Käse-Wähe im auf 220 °C heissen Ofen 40–50 Minuten backen. Voilà.


FLEISCH DER ERINGERRASSE*

NEU ER

IN G E R A S S E R

62.-

Rindsentrecôte Eringerrasse kg

80.-

Rindsfilet Eringerrasse kg

*ANGEBOTE GELTEN AB 2.11.2010 IN DEN FOLGENDEN MIGROS-FILIALEN: VISP, GLIS, SIERRE, CHÂTEAUNEUF, MARTIGNY MANOIR, FULLY UND MONTHEY.

29.50 63.-

Rindsrumpsteak Eringerrasse kg

Genossenschaft Migros Wallis www.migroswallis.ch

24.50

Rindsvoressen Eringerrasse kg

Rindsbraten Schulter Eringerrasse kg


Migros-Magazin 44, 1. November 2010

IHRE REGION MIGROS WALLIS

| 113

Königin des Fleisches

Diese Woche gibt es in den Metzgereien der Migros Wallis eine Neuheit: Eringer Fleisch.

D

er starke Charakter und ihre Robustheit machen sie zu einem Symbol des Wallis: Die Eringer Kuh, die vor allem wegen der Kuhkämpfe bekannt ist, hat jetzt auch das Interesse der Gastronomie geweckt. Die Migros Wallis verfolgt diesen Trend und verkauft ab dem 2. November Eringer Fleisch im Offenverkauf. Bruno Isenegger, einer der zwei Lieferanten der Genossenschaft und Verwalter des Gutsbetriebs Domaine des Barges, hat uns für ein Interview empfangen. Bruno Isenegger, Sie züchten Eringer Kühe. Was tun Sie genau?

In Wirklichkeit ist das eine Viehmast. Ich nehme drei Wochen bis zwei Monate alte Kälber auf, die ich nach und nach von der Milch absetze, damit sie Heu, Gräser, Mais und Silofutter fressen. Wir verwöhnen die Kälber sehr, denn die Lebensqualität schmeckt man später auch im Fleisch. Mit der Nahrung oder der Milch darf man nicht geizen, sondern muss den Kälbern das Beste geben, da sie während der Absetzungsperiode sehr empfindlich sind. Woher kommen die Kälber?

Sie kommen ausschliesslich aus dem Wallis. Das Gütesiegel «Aus der Region.» kann für Tiere benutzt werden, die nur fünf Monate im Kanton gelebt haben. Meines Erachtens ist es sinnvoller, reines Walliser Vieh zu züchten. In Ihren Ställen sieht man mehrheitlich Stiere.

Das ist eigentlich logisch. Im Wallis interessieren sich Züchter vor allem für weibliche Tiere, die für die Milchproduktion bestimmt sind und einige von ihnen auch für die Kuhkämpfe. Meistens werden Eringer Kühe nicht fürs

Bruno Isenegger liefert seit langem Rind «Aus der Region.» für die Migros Wallis. «Vielleicht wird meine Arbeit das Interesse anderer Viehmäster wecken, Eringer Kühe zu züchten.»

Schlachten gezüchtet. Was die Stiere angeht, so werden jährlich mehr als 2500 von ihnen geboren, die grösstenteils in benachbarte Kantone verkauft werden. Ich habe mich dafür entschieden, einige zu behalten.

besonders bei den Stieren, ist es schwierig, genügend Deckfett zu erhalten. Stiere bekommen sehr nahrhaftes Futter, sie brauchen länger, um Fett anzusetzen. Darum dauert die Mast länger als bei anderen Rassen.

Welche Qualitäten hat Eringer Fleisch?

Wie viel Zeit braucht es, um einen Stier zu mästen?

Es ist qualitativ hochwertig. Natürlich hängen die Textur und der Geschmack des Fleisches vor allem von der Arbeit des Mästers ab. Mit der Menge und der Art der Nahrung kann man das Deckfett beeinflussen, das heisst, die Fettschicht des Tieres. Wird anderes Vieh auch so gemästet wie Eringer Vieh?

Nein, gar nicht. Bei den Eringern,

18 bis 20 Monate, denn Eringer entwickeln sich langsamer als andere Rassen. Zum Glück konnten wir den Wachstumsrhythmus ein wenig verlangsamen. Was heisst zum Glück?

Meistens werden die Kälber der Eringer zwischen Mitte November und Ende Januar geboren. Das hängt mit der Sömmerung auf den Alpweiden zusammen. Wir müs-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

sen der Migros Wallis aber das ganze Jahr über Fleisch liefern. Also wählen wir Tiere aus, die weniger frühreif sind, und ändern ihre Ernährung, um ihr Wachstum noch mehr zu verlangsamen. Wir können den Rhythmus auch verlangsamen, indem wir die Stiere kastrieren, wenn möglich Guschtis ¬ also älteres Jungvieh ¬ mästen oder die Tiere eine Weile in den Bergen lassen. Haben Eringer einen anderen Charakter als andere Rassen?

Die Eringer Kuh hat einen friedlichen Charakter, in ihren Genen jedoch besitzt sie einen Kämpferinstinkt. Sie legt sich daher mit anderen Kühen an, um die Rangordnung in der Herde festzulegen.


114 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

2.36 UHR

3.17 UHR

4.43 UHR

6.44 UHR

Gibt es viele Betriebe, die Eringer Vieh mästen?

Nein, nur sehr wenige. Die Züchter meinen, dass die Eringer relativ schwierig aufzuziehen sind. Und vor allem war dies auch nicht üblich. Heute sind die Qualitäten der Rasse offensichtlich, auch wenn die Mast von Eringer Vieh sehr arbeitsintensiv ist. Gibt es eine Nachfrage für Eringer Fleisch?

Früher war die Eringer Kuh heilig. Jetzt hat man gemerkt, dass ihr Fleisch sehr gut schmeckt. Seit zwei Jahren gibt es immer mehr Konsumenten, die Eringer Fleisch haben wollen. In den Restaurants steigen Angebot und Nachfrage. Was ist Ihre Arbeit im Betrieb Domaine des Barges?

Der Gutsbetrieb gehört dem Staat, auch wenn er privatrechtlich verwaltet wird. Es ist ein reines Pflanzen- und Tierzucht-Zentrum. Neben der Viehzucht bauen wir Mais, Weizen, Rüebli, Kartoffeln, Zuckerrüben und Zwiebeln an. Sieben Prozent des Guts sind Ausgleichsflächen wie Gehölz, Hecken und extensiv genutzte Wiesen. Vier Familien leben und arbeiten hier auf 100 Hektaren. Ich verwalte den Betrieb seit 1999. Seit wann züchten Sie Eringer Vieh?

Seit zehn Jahren. Der Staat hat mir diese Aufgabe im Rahmen eines Arbeitsprojekts in den Bergen anvertraut, um gegen die Verwaldung der Weiden zu kämpfen. Weshalb arbeiten Sie am Projekt der Migros mit?

Ich finde es wichtig, mit einer lokalen Rasse zu arbeiten. Ich frage mich, weshalb die Viehmäster das nicht tun. Aber für dieses langfristige Abenteuer braucht es solide und vertrauenswürdige Partner wie die Migros Wallis.

Interview und Bild: Mélanie Zuber

6.56 UHR

Eine logistische Leistung der Superlative Die Belieferung der Migros Zermatt ist kein Kinderspiel. Eine Fotoreportage.

Z

wei Uhr morgens, Martigny. Für die Belieferung der Migros Zermatt setzt sich ein organisatorisches Räderwerk in Bewegung, das seit Jahren wie geschmiert läuft. Die Waren werden zuerst mit dem Lastwagen nach Visp gebracht. Dort wird der Warencontainer auf einen Zug Richtung Zermatt geladen. Sobald die-

ser am Bahnhof des autofreien Skiorts angekommen ist, übernimmt ein Elektromobil den Warentransport. Bemerkenswert ist, dass diese Artikel im Laden in Zermatt zum gleichen Preis verkauft werden wie in den Walliser Migros-Filialen im Tal. Mélanie Zuber

7.05 UHR


IHRE REGION MIGROS WALLIS

| 115

4.29 UHR MEMENTO

Kunstausstellung in Turtmann

6.51 UHR

Zehn Künstler stellen aus für einen Geburtstag. Im Namen der 800-Jahr-Feierlichkeiten der Gemeinde Turtmann werden im November einheimische Künstlerinnen und Künstler eingeladen. Die Ausstellung mit Namen Kunstturtma ist eine Gemeinschaftsausstellung von zehn Turtmänner Künstlerinnen und Künstler. Im alten Zeughaus werden Bilder, Fotos und Skulpturen ausgestellt von: ➔ Edelbert W. Bregy, Brig ➔ Rolland Bregy, Turtmann ➔ Manuela Brügger, Olten / Turtmann ➔ Denise Eyer-Oggier, Naters ➔ Petra Feliser, Zürich ➔ Martin Millius, Sitten ➔ Albert Oggier, Brig ➔ Aurèle Oggier, Bern ➔ Gustav Oggier, Turtmann ➔ Katja Zanella, Zürich / Wien / Berlin

2.36 Uhr: Die Waren werden in den Lastwagen verladen. 3.17 Uhr: Jean-Claude Bovet setzt sich in den Lastwagen und fährt bis nach Visp. 4.29 Uhr: In Visp wird der Warencontainer auf einen Bahnwagen umgeladen. 4.43 Uhr: Die Ware kommt am Bahnhof Zermatt an. 6.44 Uhr: Ein Elektromobil wartet auf den Container. 6.51 Uhr: Das Elektromobil kann nur vier Paletten auf einmal transportieren. Bis es alle Waren abgeladen hat, fährt es zwischen dem Bahnhof und der Migros Zermatt mehrmals hin und her. Das dauert nicht weniger als drei Stunden. 6.56 Uhr: Die Artikel können jetzt in die Regale gestellt werden. 6.58 Uhr: Die Migros Zermatt öffnet in einer Stunde. 7.05 Uhr: Währenddessen geht die Sonne auf über dem Oberwalliser Skiort.

Bilder: Didier Bérard, Christian Pfammatter, Guido J. Wasser

6.58 UHR

Die Kunstausstellung ist bis 28. November immer sonntags von 14 bis 18 Uhr offen. Eintritt frei. Infos unter www.turtmann. ch/800jahre Das Migros-Kulturprozent ist Sponsor der 800-Jahr-Feier Turtmann.


Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller.

e Träum Süsse hokolade e c aus Sfrorenes Gebäck Getränk Ge Cremen

bo Jahresa 9.– für Fr. 3 und Ihr nk: Gesche «Süsse Träume au.–s . Fr. 15 chbuch ert von das Ko W im lade» 7 83 3 . 848 87 Schoko 0 : n e ll este Je t z t b

80049526

Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

Guter Geschmack hat immer Saison.

e Rezept besten unsere


spinas | gemperle

W채hlen Sie klimafreundliche Ger채te: wwf.ch/topten


118 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 44 Waagrecht 1 Zürcher Eishockeyclub (Abkürzung) 3 Pille 8 lateinisch Wasser 9 lateinisch Kunst 10 Geheimdienst der ehemaligen Sowjetunion 12 Pflanzenform 14 Gewürzblatt 16 Vorname von Schauspieler Sharif 17 französ. Departementshauptstadt 20 altgriechischer Stadtstaat 22 einheimischer Nadelbaum 23 Sendbote 25 feiner Spott 27 Sprengstoff (Abkürzung) 28 Gehörorgan 29 Futterpflanze 30 anregendes Heissgetränk 31 französisch Verneinung

1

2

3

4

5

So machen Sie mit

6

7

8

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 7. November 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 einäugiger Riese 2 portugiesischer Seefahrer † 1520 3 italienische Schauspielerin † 1924 4 tippen. 5 AKW-Katastrophe (Abkürzung) 6 Naturkatastrophe 7 elektrostatische Einheit (Abkürzung) 11 sündhafte Stadt aus der Bibel 13 Sternbild (lateinisch) 15 englischer Männername 18 zentral 19 nicht häufig, rar 21 Gleitschutz am Reifen 24 Brennstoffe 25 Internationales Olympisches Komitee (Abkürzung) 26 österreichischer Fernsehsender

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


BESSER LEBEN NEWS

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 119

FAMILIE

«Wir sind drin!»

Internet: Acht von zehn Babys haben einen digitalen Fussabdruck.

Musterung von Katzenfellen: Die Umgebung bestimmt.

TIERE

Perfekt getarnt

Ausgesprochen auffällig und variantenreich sind die Fellzeichnungen von Löwen, Leoparden und anderen Grosskatzen. Doch deren Zweck ist nicht etwa aufzufallen und anderen zu gefallen. Im Gegenteil: Die Fellzeichnungen dienen der Tarnung. Laut britischen Forschern trägt in einer dichten Vegetation und bei schwachem Licht eine sehr starke Musterung besonders gut zur Tarnung bei. Das erkläre zum Beispiel die grosse Vielfalt bei den Leoparden, die von getupften bis zu ganz schwarzen Individuen — Panther genannt — reichen. Der Grund: Leoparden kommen in sehr unterschiedlichen Lebensräumen vor, sowohl im offenen Grasland als auch in dichter Vegetation. Quelle: www.wissenschaft.de

Ein Grossteil heutiger Babys ist im Internet mit Bildern oder Infos präsent.

L

ange bevor es gehen kann, hinterlässt das Baby im Netz ungewollt einen digitalen Fussabdruck. Gemäss einer international durchgeführten Studie sind acht von zehn Babys im Internet präsent. Das «Einstiegsalter» in die digitale Welt liegt bei sechs Lebensmonaten. Ein Drittel aller Eltern veröffentlicht Informationen und Fotos über das Ba-

by im Web. Für ein Viertel aller Babys beginnt das digitale Leben sogar noch vor der Geburt: Ihre Eltern laden ein Ultraschallbild auf ihr soziales Netzwerk oder ihre Homepage. Kritiker warnen vor der vorschnellen Veröffentlichung von Bildern und Infos. Zumal begleitet der digitale Fussabdruck die Kinder auf unbegrenzte Zeit. Und man teilt ja die

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Bilder Gettyimages

Beim Lügen ertappt Die Wortwahl entlarvt, wann Manager lügen. Das fanden US-Wissenschafter anhand der Präsentationen Zehntausender von Unternehmenszahlen heraus. So benützen Führungskräfte bei der Vorlage ihrer Quartalszahlen oft das Wort Wir statt Ich, wenn sie unwahre oder ungenaue Angaben machen. Ein weiteres Zeichen für unwahre Äusserungen sei, wenn Konzernverantwortliche bei der Vorlage der Zahlen sehr viele Wörter verwendeten, die stark mit Gefühlen aufgeladen seien, wie grossartig, stark und unglaublich. Aber auch nach jeder von uns weiss ... folge meist eine Lüge. Quelle: www.derstandard.at

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Glauben Sie den Aussagen von Führungskräften? ➔ Ja. ➔ Nein, diese öffentlichen Auftritte sind doch nur Show. ➔ Nein, Manager haben in der Vergangenheit zu viel gelogen.

Daten nicht nur mit Freunden, sondern mit der ganzen OnlineWelt. Christina Maurer Frank Quelle: www.nydailynews.com Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

Frage von letzter Woche

Mögen Sie Arztserien?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

13 % 51 %

Nein, solche Filme bedrücken mich.

Ja, man lernt etwas für die eigene Gesundheit.

36 %

Ja, ich liebe diese Atmosphäre.


120 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

VON EINHEIMISCHEN EM

PFOHLEN

Bild Andi Pfister

eh em ali ge r Th om as Fri sc hk ne ch t (40 ), in Fe ldb ac h am Mo un tai nb ike -P rof i, wo hn t Zü ric hs ee . ent e nac h ihrem Da s Mig ros -M aga zin hat Pro min aus ihrer He ima tre gio n gan z per sön lich en Ou tdo or-Tip p g an den obe ren Zür ich see . gef rag t. Die ses Ma l füh rt der We

W

erswil rund um Tipp: Velotour ab Rapp ➔ Mein persönlicher den Oberen Zürichsee. e von einer r erlebt man den Zürichse ➔ Warum: Auf dieser Tou ganz anderen Seite. Uferzone am berg als ziemlich einzige ➔ Highlights: Der Buech eg erschlossen ist. baut und nicht per Uferw Zürichsee, die nicht ver hönen Baumbestand tur mit einem wundersc Ein Stück unberührter Na r im April. t gemacht: Dieses Jah ➔ Das letzte Mal selbs Eine Velotour, die ich ➔ Erinnerung daran: meiner Familie mache. immer wieder gerne mit

elch ein Schlamassel! Wir stecken fest. Ein Fuss auf dem Velopedal, der andere zehn Zentimeter tief im Schlamm. Dabei befinden wir uns noch gar nicht auf dem Mountainbike-Singletrail, sondern in der Kiesgrube kurz davor. Unser Tippgeber Thomas «Frischi» Frischknecht gilt als erfolgreichster Mountainbiker aller Zeiten und wäre hier locker durchgerast. Wir überlegen angestrengt, wie wir mit unseren Mountainbikes aus dem Matsch kommen, ohne auch noch mit dem anderen Schuh im Schlamm zu versinken. Bis hierhin war unsere Tour leicht und eher unspektakulär. Von Rapperswil SG führte uns der Weg über den Damm nach Pfäffikon und auf der Hauptstrasse weiter nach Lachen. Hier verliessen wir bei der Kirche die Autostrasse, fuhren am Hafen vorbei, überquerten später die Flüsschen Chli Aa und Wägitaler Aa und fuhren rechts an Lachens «Klein Venedig» vorbei, einer privilegierten Siedlung direkt am See, deren Häuser zum Teil von drei Seiten mit Wasser umgeben sind. Wir radelten gemütlich über Feldwege, entlang der Moorlandschaft des Nuoler Rieds bis zum Dörfchen Nuolen und weiter zum Hafen, unter den ratternden Förderbändern des Kieswerks hindurch zur Kiesgrube.

Eine Runde um den Obersee

Eine gemütliche Velofahrt an einem ruhigen Gewässer. Das klingt nach Entspannung. Wäre es auch, käme der Tipp für den Trip nicht von Mountainbike-Weltmeister Thomas Frischknecht.


BESSER LEBEN OUTDOOR

| 121

Beim Start in Rapperswil SG war die Welt noch in Ordnung: Üsé, Valerie und Reto.


AKTION ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 15.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT RABATT AUF ALLE ABGEBILDETEN UND WEITEREN PRODUKTE VON NIVEA CREME, NIVEA SOFT, NIVEA HAND UND NIVEA BODY

6.30

12.90

NIVEA Creme Dose DUO 2 x 150 ml

NIVEA Soft Topf DUO 2 x 300 ml

20%

7.90

statt 9.90

NIVEA Soft&Intensive Handcreme DUO 2 x 100 ml NIVEA SOS Hand Balsam DUO 2 x 50 ml

20% 13.60 statt 17.–

NIVEA Verwöhnende Soft Milk DUO od. NIVEA Feuchtigkeitsspendende Body Lotion DUO je 2 x 400 ml

statt 15.70

20% 11.–

statt 13.80

NIVEA SOS Intensiv-Pflege Lotion DUO 2 x 250 ml

20%

15.65 statt 19.60

NIVEA Hautstraffende Body Lotion Q10 PLUS DUO 2 x 250 ml

www.NIVEA.ch

statt 7.80

Nivea gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Aber zurück zu unserem Schlammproblem, das wir nur suboptimal lösen können. Zwar gelingt die Befreiung, aber nun sind beide Schuhe matschgetränkt. Die Laune lassen wir uns dadurch allerdings nicht verderben. Links von uns plätschern leise die Wellen des Obersees ans Ufer, rechts erhebt sich steil die nördliche Flanke des Buechbergs. Wir stehen am Anfang eines schmalen Weges, in der Mountainbike-Sprache Singletrail genannt, der im Wald dem Ufer entlang bis zum Ende des Sees führen wird. In der Schwierigkeitsskala werden einige Abschnitte des Singletrails als «anspruchsvoll» und «schwierig» eingestuft. Was aber auch für uns nicht allzu geübte Mountainbiker kein Problem ist – man kann ja jederzeit absteigen und schieben. Im kleinen Gang und damit für alles gerüstet gehts los: über Wurzeln und kleine Steine, geduckt

Je länger wir es schaffen, im Sattel zu bleiben, desto grösser die Freude. Das Unterfangen ist schweisstreibend und dreckig und darum purer Genuss. Eine heikle Passage folgt noch: bei einer glitschigen, steilen Felsplatte, die bis ins Wasser reicht, müssen wir die Bikes von Hand hinaufhieven.

Rodeo auf dem Stahlesel und Matsch in den Schuhen

Schweisstreibend: Über Wurzeln und Steine kämpfen wir uns hochkonzentriert und geduckt unter Geäst hindurch.

unter Geäst hindurch bis zu schwierigeren Passagen, wo wir kapitulieren und schieben, uns aber sicher sind: «Für Frischi wär das sicher kein Problem.» Dann schwingen wir uns wieder auf den Sattel, voll konzentriert, und versuchen laufend den Weg vor uns

zu lesen: wo müssen wir genau mit dem Vorderrad durch, wann müssen wir darauf gefasst sein, dass uns das Hinterrad abschmiert, wie müssen die Pedalen gestellt sein um nicht an einem Stein hängen zu bleiben, wo ist viel Tempo nötig, wo wenig?

Hier fährt selbst Frischi nicht durch! Oder? Dann gehts auf das Ende des Singletrails zu. Hier haben wir nochmals einige Schlammlöcher zu bewältigen – nehmen diese nun aber mit genügend Mut und Tempo und ziehen daher nicht schon wieder einen Schuh voll raus. Bald befinden wir uns auf einem breiten, Waldweg, auf dem es kurz stotzig nach oben geht. Dann rollen wir auf das Schloss Grynau zu. Der Graf von Rapperswil liess Grynau im

Anzeige

MGB www.migros.ch

| 123

Endlich Fertigmenüs, die so frisch sind wie auf dem Packungsfoto.

NEU

Immer frisch zubereitet und innerhalb von 24 Stunden in Ihrer Migros: Probieren Sie die neuen Fresh cups. Genussbereit in 3 Minuten. Besteck und Serviette sind dabei.


AKTION 30% AKTION GÜLTIG VOM 2.11. BIS 15.11.2010 AUF ALLE WILKINSON-PRODUKTE

5.950 statt 8.5

z.B. Xtreme 3 Sensitive Einwegrasierer 4+2 Stk.

13.9.900 statt 19

z.B. Quattro Titanium Precision Rasierapparat mit integriertem Trimmer

www.wilkinson-sword.ch

Wilkinson gibts in Ihrer Migros

Raus aus dem Winter:

TYPISCH CRUISETOUR:

Kreuzfahrt ins Heilige Land & Ägypten

a b u n g l a u b l i c h e n 995.-

Immer die besten Aktionspreise und gewohnt professionelle Beratung durch Kreuzfahrten Experten inbegriffen!

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne

✆ 044 - 289 81 81

Spuren der Weltgeschichte im Mittelmeer: Heiliges Land & Pharaonen mit Costa Pacifica

Abfahrtsdaten 2011: 09.01.* / 20.01. / 20.02.* / 03.03. / 14.03. *= Anstatt Ashdod wird Haifa angelaufen

Ihre Reiseroute: 1.Tag: Savona, Einschiffung und Auslaufen 17.00h 2.Tag: auf See 3.Tag: Katakolon/Olympia (Griechenland) 13.0018.00h 4.Tag: Piräus/Athen (Griechenland) 08.00-17.00h 5.Tag: Izmir (Türkei) 08.0018.00h 6.Tag: auf See 7.Tag: Ashdod (Israel) 07.00-20.00h 8.Tag: Port Said (Ägypten) 07.00-09.30h, Alexandria (Ägypten) 19.3021.00h 9.+10.Tag: auf See 11.Tag: Civitavecchia/Rom (Italien) 08.00-19.00h 12.Tag: Savona, Ankunft 08.00h. Ausschiffung

Die Costa Pacifica ****+

Kreuzfahrtenpreise in CHF pro Person KAT I1+I2 I3-I5 E1+E2 B1+B2 B3+B5

Kabine 2-Bett Standard Innenkabine 2-Bett Standard Innenkabine 2-Bett Standard Aussenkabine 2-Bett Standard Balkonkabine 2-Bett Standard Balkonkabine

Angebot 1057

09.01.11 * / 20.01.11 Aktionspreis 995 1095 1195 1285 1385

ProntoPrice 1‘320 1470 1640 1‘810 1‘970

20.02.11 * / 03.03.11 / 14.03.11 Aktionspreis 1195 1295 1395 1495 1595

ProntoPrice 1490 1640 1890 2180 2430

Von der Musik inspiriert, bestimmt das lebendig-farbenfrohe Dekor mit Musiknoten das Ambiente an Bord. Das Geheimnis des Schiffes liegt in den verschiedenen Stilrichtungen. Das Flair an Bord der Costa Pacifica ist atemberaubend, fesselnd und unterhaltsam zugleich: Der Grand-Prix-Rennwagen-Simulator, die imposanten Sonnendecks mit ausfahrbarem Glasdach, die Kinoleinwand unter freiem Himmel und das Theater mit einer überragenden Soundanlage für Hörgenuss der besonderen Art runden die erlebnisreichen Tage an Bord ab.

Inbegriffene Leistungen: Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie, Vollpension an Bord mit einer Auswahl von 50 verschiedenen Gerichten in den Haupt- und Buffetrestaurants, deutschsprachige Betreuung an Bord, internationale Showveranstaltungen, Hafentaxen, Gepäcktransport bei Ein- und Ausschiffung. Nicht inbegriffen: Busfahrt Schweiz-Savona retour (Erw. CHF 220.-/Kinder CHF 110.-), obligatorisches Serviceentgelt (EUR 6.- p.P./pro Tag), Landausflüge, persönliche Ausgaben, evt. Treibstoffzuschläge.

www.cruisetour.ch/info@cruisetour.ch

Cruisetour AG, General-Wille-Str. 10, 8002 Zürich

KREUZFAHRTEN WELTWEIT


BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 125

Ausrollen: Nach letzten Schlammlöchern geht geht es auf das Schloss Grynau zu.

frühen 13. Jahrhundert bauen, um den Übergang über die Linth zu sichern. Der Fluss war übrigens auch Namensgeber für den Kanton Linth, der in der Helvetischen Republik 1798 gebildet wurde, aber nur bis 1803 bestand. Danach wurde sein Gebiet auf die Kantone St. Gallen, Glarus und Schwyz aufgeteilt. Heute ist der Fluss hier ein Kanal, den wir auf einer Brücke überqueren. Danach gehts links nach Schmerikon SG, wo wir wieder ans Seeufer gelangen und dem «Strandweg» folgen, der von nun an bis Rapperswil parallel zwischen Ufer und Bahngeleisen verläuft. Für Schmerikon war die Bahn Segen und Fluch zugleich: Der Bau der Bahnlinie von Rapperswil nach Weesen SG im Jahr 1859 brachte zwar bessere Verbindungen, bedeutete aber auch das Ende des Hafens und schnitt den Ort vom Seeufer ab. Die Schlammspritzer an unseren Waden sind mittlerweile

an der Sonne getrocknet und rieseln in kleinen Staubwölkchen ab, während wir dem Ufer entlang pedalen und den Blick über das Wasser zum Buechberg schweifen lassen. Beim Zisterzienserinnenkloster Wurmsbach, das 1259 vom Grafen Rudolf von Rapperswil gegründet wurde und heute unter anderem ein Mädcheninternat ist, legen wir einen kurzen Halt ein. Von hier aus ist der einstige Wohnsitz des Grafen schon gut zu sehen: das Schloss Rapperswil. Und das bedeutet für uns, dass unsere Seeumrundung à la Frischi bald zu Ende ist. Text Üsé Meyer Bilder Gerry Nitsch

www.migrosmagazin.ch Dreiländereck oder Drei-SeenGebiet: Weitere Velotouren für jede Jahreszeit.

Rundtour um den Obersee Zürichsee

RapperswilJona

Obersee Pfäffikon (SZ)

Schmerikon

Kloster Wurmsbach Nuolen

Grynau

MTB Bu

h ec

be

rg

Lachen Altendorf

➔ Anreise/Rückreise: Mit Bahn bis/ab Rapperswil. ➔ Tour: Rapperswil—Pfäffikon— Altendorf—Lachen—Nuolen— Grynau—Schmerikon—Rapperswil Länge/Höhenmeter: 33 km / 40 m Höhendifferenz ➔ Dauer: zirka 3 Stunden Anforderung: Mittlere Kondition, gutes Beherrschen des Fahrrads (Buechberg-Singletrail ist anspruchsvoll bis schwierig). ➔ Alternativen: Wer die Moun-

tainbike-Strecke umgehen will, kann auch von Nuolen am Golfplatz vorbei, dann links in den Wald und über den Buechberg fahren (schöne Grillstellen mit Aussicht). ➔ Velomiete: Tower Sports, Rapperswil, Tel. 055 222 70 80, www.towersports.ch. ➔ Allgemeine Infos/Übernachtung: Rapperswil Zürichsee Tourismus, www.zuerichsee.ch ➔ Karten: Velokarte «Zürich», 1 : 60 000, Kümmerly+Frey

Anzeige

Lassen Sie sich von unseren Tipps inspirieren. Mit der Partnerschaft mit Schweiz-Mobil trägt die Migros dazu bei, dass die schönsten Wegnetze der Schweiz gepflegt werden und erhalten bleiben.

Karte WSGrafik

In Ruhe im Kreis herum

Bring Farbe in die Wechseljahre!

Mit seiner unter Naturschutz stehenden Uferregion ist der Greifensee ein Mekka für Skater, die den Spass vor den Ehrgeiz stellen. Der 19 Kilometer lange Rundweg um den See eignet sich vorzüglich für Familien und Geniesser. Die Fahrt startet beim charmanten Schlösschen Greifensee, geht an Schwerzenbach und Fällanden vorbei nach Maur; danach passiert man Uster und erreicht nach knapp zwei Stunden wieder das malerische Städtchen Greifensee.

• Lindert Wechseljahr-

Mehr Infos und weitere Tipps auf: www.migros.ch/schweizmobil

• Nur 1 Tablette täglich

cimifemin® neo – mit Traubensilberkerze beschwerden wie: – Hitzewallungen – Schweissausbrüche – Nervosität

Max Zeller Söhne AG 8590 Romanshorn

cimifemin® neo ist ein pflanzliches Arzneimittel. Erhältlich in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


126 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Jung und schon in den roten Zahlen

Links: Yasmin Kiener (12), Sackgeld 24 Franken pro Monat: «Ich muss für mein Sackgeld kleinere Arbeiten verrichten, wie den Hund ausführen, das Geschirr abräumen, den Tisch decken.» Rechts: Vivienne Müller (12), bekommt kein Sackgeld.

B

ini Gottfried Schtutz e Kiosk? Oder bini öpe e Bank? – Mit diesem Refrain erlangte Polo Hofer 1976 nationale Berühmtheit. Und genau diese Fragen sollten sich auch Jugendliche hin und wieder stellen. «Denn», so Stephan Oetiker, Stiftungsdirektor von Pro Juventute, «einer der Hauptgründe für Jugendverschuldung ist, dass sie sich gegenseitig anpumpen.» Und dabei handle es sich nicht etwa gelegentlich um ein Gipfeli in der Bäckerei oder einen Stutz für einen Pausenapfel. «Vielmehr schiessen sich die

Jugendlichen das Geld für die Handyrechnung oder modische Klamotten vor», weiss Oetiker. Studien zeigen, dass die 12- bis 18-Jährigen in der Schweiz jährlich eine halbe bis eine Milliarde Franken ausgeben. Geld, das die Jugendlichen vielfach nicht haben. So häuft jeder Fünfte in dieser Altersgruppe Schulden von 500 bis 700 Franken an – eine enorme Summe bei einem monatlichen Einkommen von nur gerade 25 bis 80 Franken. Dieses Bild zeigt sich auch in der 6. Klasse von

Bild Tina Steinauer

Handyrechnung, Computergames, modische Klamotten: Jugendliche leben oft über ihre Verhältnisse und machen Schulden. Das Pro-Juventute-Projekt «Kinder-Cash» will dies verhindern.

DAS SAGT DER EXPERTE

Stephan Oetiker ist Stiftungsdirektor von Pro Juventute

«Mädchen sind anfälliger für Schulden» Stephan Oetiker, sind Jugendschulden wirklich ein so gravierendes Problem?

Ja, denn bei den 12- bis 18-Jährigen ist inzwischen jeder Fünfte verschuldet. Das Problem ist, wer als Jugendlicher Schulden macht, ist meist auch als Erwachsener verschuldet. Das zeigt sich bereits bei den 18- bis 24-Jährigen, wo jeder Dritte mit rund 2000 Franken in der Kreide steht.

Das sind ja kleine Beträge. Was ist so schlimm daran?

Sie verhindern ein soziales Leben, denn ohne Geld kein Ausgang, kein Kino, keine Disco. Die Jugendlichen geraten dadurch auch in Abhängigkeit zum Gläubiger. Das wiederum schafft sozialen Druck. Leben eher Knaben oder Mädchen über ihre Verhältnisse?

Mädchen sind anfälliger für Schul-

den. Sie unterstehen einem höheren Gruppendruck, sich modisch gekleidet und gut frisiert zu zeigen, als das bei gleichaltrigen Knaben der Fall ist. So geben sie auch das meiste Geld für Markenkleider und Kosmetik aus. Welchen Einfluss hat die Werbung auf Jugendschulden?

Jugendliche sind heute eine beliebte Zielgruppe für die Werbung.

Und die Werbebotschaften fallen meist auf fruchtbaren Boden, da diese Altersgruppe noch über keine Marktkompetenz verfügt. Sind Eltern denn schlechte Vorbilder?

Wenn Eltern ein Leben über ihren Verhältnissen vorleben, kann auch das Kind keine Schuldenkompetenz erlernen. Die wichtigste Botschaft für Eltern ist: Bringt


BESSER LEBEN FAMILIE

Links: David von Aarburg (12), Taschengeld 6 Franken pro Woche: «Ich gebe das meiste Geld für Computerspiele aus — dafür muss ich teilweise auch selber sparen.» Rechts: Roger Bosshard (12), Sackgeld 26 Franken pro Monat: «Ich spare 50 Franken für die Chilbi — meist reicht das nicht. Dann bekomme ich noch Elterngeld.»

| 127

Den richtigen Umgang mit Geld vermitteln ➔ Reden Sie mit Ihrem Kind möglichst früh über Geld und erklären Sie ihm, was es bedeutet, bewusst einzukaufen. ➔ Besprechen Sie Einnahmen (Lohn, Taschengeld) und Ausgaben und dass nicht mehr ausgegeben werden kann als eingenommen wird. ➔ Erarbeiten Sie mit Ihrem Kind ein einfaches Budget und erklären Sie ihm, weshalb und wie Geld eingeteilt werden kann. ➔ Diskutieren Sie mit Ihrem Kind Sparziele und erklären Sie ihm, warum es wichtig ist, sich Ziele zu setzen, und dass diese nicht nur den Bedürfnissen, sondern auch den finanziellen Möglichkeiten angepasst werden müssen. ➔ Sprechen Sie mit Ihrem Kind über knappe Finanzen, über Schulden und die Konsequenzen. ➔ Seien Sie beim Geldausgeben ein Vorbild. Ihr Verhalten prägt Ihr Kind. Quelle: Pro Juventute Fachteam

eure eigenen Finanzen in Ordnung! Wünschen Sie sich einen besseren rechtlichen Schutz der Jugendlichen, um sie vor Verschuldung zu bewahren?

Grundsätzlich ist die gesetzliche Grundlage ausreichend. Was ich aber fordere, ist eine bessere Verankerung des Themas «Finanzkompetenz» im Lehrplan. Bisher gab es nicht einmal ein Lehrmittel, um den Kindern dieses so wichtige Thema näherzubringen.

Pro Juventute änderte das mit dem im Frühsommer lancierten Projekt «Kinder-Cash», das bereits im Primarschulalter finanzielle Kompetenzen fördern will. Eine erste Zwischenbilanz?

Bei Vereinen und Schulen kommt «Kinder-Cash» gut an. Bereits konnten wir 110 Schulklassen oder rund 2200 Kinder der 3. bis 6. Klasse mit dem Lernset beliefern. Was würde ein solcher Klassensatz «Kinder-Cash» mit Sparschweinen, Lehrer-, Eltern- und

Schülerheften regulär kosten?

Die 21 Sets, die zu einem Klassensatz gehören, kosten rund 1000 Franken. Wir geben sie aber gratis an die Schulklassen ab. Finanzieren Sie dieses aufwendige Unterrichtsmaterial mit Spenden?

Wir konnten ein Bankenkonsortium gewinnen, das diese Schulsets finanziert. Das Ziel wäre natürlich, dass der Staat die Idee übernimmt, in die Schule integriert und entsprechend auch finanziert.

Was folgt als Nächstes?

Zuerst wollen wir die existierenden Finanzkompetenzprodukte von Pro Juventute noch breiter verteilen. Wir diskutieren auch laufend neue Ideen, wie etwa eine spezielle Kreditkarte für Jugendliche, wo sich zum Beispiel im Voraus ein monatliches Budget für Kleider von maximal 100 Franken einrichten lässt. Ist dieses Limit erreicht, kommt bei einem weiteren Kleidereinkauf die Warnung, dass der Saldo ausgeschöpft ist.


AKTION

30% AKTION GÜLTIG VOM 2.11. BIS 15.11.2010 AUF ALLE WILKINSON-PRODUKTE

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 2.11. BIS 15.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

5.950 statt 8.5

z.B. Xtreme 3 Sensitive Einwegrasierer 4+2 Stk.

13.9.900 statt 19

www.wilkinson-sword.ch

z.B. Quattro Titanium Precision Rasierapparat mit integriertem Trimmer

Das Leben kann schon hart sein zu Pos. Wilkinson gibts in Ihrer Migros

13.1.805 statt 18

5.900

Hakle Arctic White 24 Rollen

statt 7.8

Hakle Fresh Duo Refill 2 × 42 Tücher

13.85 statt 19.80

Hakle Kamille 24 Rollen

Hakle gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Lehrer David Grütter in Oetwil am See. Auf seine Frage, welche Möglichkeiten man habe, wenn das Geld aufgebraucht ist, man aber noch etwas kaufen möchte, antwortet einer der Schüler: «Ich mache Schulden.» Damit steht er stellvertretend für die Mehrheit der Klasse. Gut drei Viertel der 27 Schüler geben zu, bereits einmal Schulden gemacht zu haben, sei es für das Aufladen des Handyguthabens oder am Pausenkiosk. Die Schüler, die diesen Kiosk betreiben, führen ein strenges Regime. «Kioskschulden verdoppeln sich jeweils am Dienstag», steht an der Pinwand. Gesetzlich gesehen, wäre das wohl Wucher, aber immerhin ein Weg, um den Schülern die Konsequenzen von Schulden aufzuzeigen. «Die Relation der Zahlen ist noch nicht ans Verdienen gekoppelt», erklärt David Grütter. Dabei gibt der junge Lehrer den Ball an die Eltern weiter:

So viel Taschengeld ist angebracht Sackgeld zu geben ist eine von vielen Eltern gewählte Möglichkeit, dass Kinder lernen mit dem eigenen kleinen Budget umzugehen. Die Höhe richtet sich nach den finanziellen Möglichkeiten der Familie. Pro Juventute empfiehlt: 1. Schuljahr Fr. 1.— pro Woche 2. Schuljahr Fr. 2.— pro Woche 3. Schuljahr Fr. 3.— pro Woche 4. Schuljahr Fr. 4.— pro Woche 5./6. Schuljahr Fr. 25.— bis Fr. 30.— pro Monat 7./8. Schuljahr Fr. 30.— bis Fr. 40.—pro Monat 9./10. Schuljahr Fr. 40.— bis Fr. 50.— pro Monat ab 11. Schuljahr Fr. 50.— bis Fr. 80.— pro Monat

«Ein wichtiger Punkt ist die Elternarbeit», betont er. «Es reicht nicht, nur in der Schule über Geld zu sprechen.» Er begrüsst deshalb die Initiative «Kinder-Cash» von Pro Juventute und das zugehörige Unter-

richtsmaterial, das auch die Eltern einbindet. «Vor allem die Sparschweine mit den vier Fächern kamen bei den Kindern sehr gut an.» Diese haben das Ziel, den Benutzern Sparziele für heute, morgen und übermorgen aufzuzeigen

und ihnen klarzumachen, dass Geld zuerst gespart oder verdient werden muss, bevor es ausgegeben werden kann. Etwas, das vor allem Vivienne Müller (12) bereits verinnerlicht hat. «Ich bekomme kein Taschengeld, sondern gehe zu meiner Grossmutter putzen.» Dafür erhält sie jeweils zehn Franken. Das macht sie nicht reich, aber immerhin vermeidet sie so, was Polo 1976 sang: «I weis nid, wohär näh, i bi ja schliesslech sälber stier.» Texte Thomas Vogel

Weitere Informationen unter: www.kinder-cash.ch

www.migrosmagazin.ch Wie viel Selbstverantwortung trauen Sie den Kindern beim Geld zu?

Anzeige

Mieten Sie Topmaterial 10% günstiger. 10%

Ski- und Rabatt auf die te. Snowboardmie vom Die Aktion gilt . 2. – 22.11.2010

24-mal Ski- und Snowboardvermietung in Ihrer Nähe!

www.sportxx.ch

AG Buchs – Wynecenter; Oftringen – OBI-Center; Spreitenbach – Tivoli; BE Schönbühl – Shoppyland; Brügg – Centre; Langenthal – MParc; Brünnen – Westside; Thun – Zentrum Oberland; BS Basel – Dreispitz; JU Delémont – MParc; LU Ebikon – MParc; NW Stans – Länderpark; SG Wil – MParc; Abtwil – Säntispark; SH Herblingen – Herblinger Markt; SO Langendorf – MParc; TG Amriswil – Amriville; TI S. Antonino – S. Antonino; ZG Steinhausen – Zugerland; ZH Winterthur – Grüzepark; Uster – Uster West; Zürich – Brunaupark; Bülach – Bülach Süd; Dietlikon – Greenhouse

| 129


Hilf den Lilibiggs, die Geschenke wiederzufi wiederzufinden nden – und als Dankeschön kannst du eins davon gewinnen.

Auf ihrer abenteuerlichen Reise durchs Drachenland haben Hugo, Nina und Tobi vier tolle Weihnachtsgeschenke verloren. Hilf ihnen, sie zu finden, bevor das grosse Adventsfest auf der Drachenburg losgeht, und nimm am grossen Wettbewerb teil. Und so funktioniert’s: Finde heraus, auf welcher Seite im Migros-Geschenkbuch die Geschenke abgebildet sind, trage die Seitenzahlen unten ein und sende den Coupon an uns zurück. Das Geschenkbuch findest du gratis in jeder Migros-Filiale oder im Internet unter www.migros.ch/weihnachten. Mit etwas Glück gewinnst du eines dieser tollen Weihnachtsgeschenke:

Lego «City» Super Pack

Seite

Playmobil Grosse Dinosaurier-Welt

Seite

Littlest Pet Shop Tierchenambulanz

Seite

Carrera Go Formula Power

Seite 432-0M-003_Geschenkbu ch_d.indd 1

Vorname

Name

Alter

Strasse/Nr. PLZ/Ort Coupon mit den richtigen Lösungen ausfüllen, gewünschtes Geschenk ankreuzen und einsenden an Migros-Genossenschafts-Bund, Geschenkbuch-Wettbewerb, Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 27.11.2010. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt.

Auf welcher Seite sind die Geschenke abgebildet? Trage die Seitenzahlen hier ein und kreuze an, welches Geschenk du am liebsten hättest:

MGB www.migros.ch W

GROSSER WETTBEWERB.


BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Wenn Haustiere ins Alter kommen

Bejahrter Hund: Seine Nickerchen werden immer länger, und auf den Spaziergängen stürmt er nicht mehr voraus.

Alte Hunde haben einen anderen Rhythmus. Darauf sollten Tierhalter Rücksicht nehmen. Papageien dagegen überleben ihr Herrchen oft und landen in der Auffangstation.

Bild Biosphoto

L

una drängt nicht mehr als Erste durch die Türe. Auf dem Spaziergang eilt sie nicht mehr voraus. Sie trottet gemächlich hinter ihrer Familie her. Nimmt sich Zeit, mit der Nase die Umgebung wahrzunehmen, denn Augen und Ohren leisten nicht mehr, was früher möglich war. Hündin Luna spürt mit ihren zwölf Jahren das Alter. Manchmal steht sie verloren in der Stube, als hätte sie vergessen, was sie gerade tun wollte. Und ihre Nickerchen werden immer länger, aufzustehen bereitet ihr manchmal Mühe – sie hat Arthrose, davor sind auch Tiere nicht gefeit. Grosspudel Luna spürt mit ihren zwölf Jahren das Alter. Doch eigentlich ist sie noch gut dran, denn grundsätzlich werden grosse Hunde nicht so alt wie kleine. Einer der Gründe liegt darin, dass das Herz in Proportion zur Grösse des Hundes zu klein ist, und es damit zu Kreislaufproblemen kommen kann. Wäre Luna eine Dogge oder ein Bernhardiner, wäre sie wahrscheinlich schon gestorben. Grosspudel sind eine Ausnahme und unter den grossen Hunderassen bekannt für ihre Langlebigkeit. Auch die Blase von Luna hält noch dicht. Sie weiss, wann Tag und wann Nacht ist, und eine Tumorentfernung aus dem Gesäuge hat sie vor zwei Jahren gut überstanden. Auch die Tigerkätzin Mauz ist in die Jahre gekommen. Sie hat 17 Jahre auf dem Buckel, freut sich immer noch

| 131

Darauf sollte man bei älteren Tieren achten

auf einen Ausflug nach draussen, doch Revierkämpfen geht sie aus dem Weg. Ihr grösstes Vergnügen ist es, auf der Heizung oder vor dem Feuer zu liegen und ihre alten Knochen aufzuwärmen. Man sieht ihr das Alter an: Der Bauch hängt, das Fell ist nicht mehr so schön, und die Augen sind trüb. Traurig für die Tierhalter ist, wenn ihr Liebling vor ihnen stirbt. Eher selten geschieht dies hingegen bei den papageienartigen Vögeln, die mehr als 40 Jahre alt werden können. Dass auch diese Konstellation meist traurig endet, weiss Karin Zimmermann von der Auffangstation für Papageien und Sittiche in Matzingen TG: «Auch wenn die Voraussetzungen gegeben wären, um einen Papagei artgerecht zu halten – wer weiss schon, wie seine Situation in zwanzig Jahren aussieht? Häufig überleben die Vögel ihre Besitzer.» Und landen dann in einem Tierheim. Sie findet daher, dass grosse Papageien nicht in einen Privathaushalt gehören.

Vom frechen Papageienjüngling zum schutzbedürftigen Opa

Varo, ein Gelbstirn-Amazone, ist einer der Senioren in der Auffangstation. «Er war einst ein Wildfang, er muss mindestens 37 Jahre alt sein», erzählt Karin Zimmermann. Man sieht ihm das Alter an: Die Augen sind trüb, er ist praktisch blind, bewegt sich nur langsam und schläft viel. «Zum Glück hat Varo

eine Freundin, Gina. Sie sitzt neben ihm und schützt ihn vor den anderen.»

Kurze Lebenserwartung nicht immer ein Nachteil

Eine kurze Lebenserwartung haben dagegen viele Nager: Hamster, Mäuse und Ratten bringen es durchschnittlich gerade mal auf zwei Jahre. Die Gründe sind verschieden. Einerseits sind es Inzuchtprobleme, andererseits haben ursprünglich als Labortiere gezüchtete Nager die Tendenz, Tumore zu entwickeln. Doch Kurzlebigkeit muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, findet die Zoologin Eva Waiblinger vom Schweizer Tierschutz (STS): «Wenn Kinder unbedingt ein Haustier möchten, heisst das nicht, dass sie sich auch in zehn Jahren darum kümmern wollen.» So werden Eltern oft ungewollt zu deren Besitzern. Sehnen sich hingegen Menschen im letzten Lebensabschnitt nach einem Tier, trifft sich das gut. Hier schlägt die Stunde für ältere Haustiere. Eva Waiblinger: «Ältere Menschen und ältere Tiere passen gut zusammen, denn ihr Lebensrhythmus ist ähnlich.» Dagmar Steinemann

Mehr Infos unter: www.tierschutz.com («Themen» und «Tiere im Alter» anklicken); www.auffangstation.ch

➔ Auf die veränderten Bedürfnisse Rücksicht nehmen: Alte Tiere brauchen mehr Schlaf, aber weniger Bewegung. ➔ Die Futtermenge an das verminderte Bewegungsbedürfnis anpassen. Übergewicht schadet. ➔ Auf Zahnhygiene achten, besonders auch bei Nagern.

Durchschnittliche Lebenserwartung von Haustieren

Hamster und Ratte: 1,5—2 Jahre Rennmaus: 3—4 Jahre Meerschweinchen: 6—8 Jahre. Kaninchen: 8—10 Jahre Hund: 10—16 Jahre Katze Stubentiger: 12—18 Jahre Katze Freigänger: 6—12 Jahre Kanarienvogel: 10—15 Jahre Wellensittich: 10—14 Jahre Grosse Papageien: über 40 Jahre Schildkröten: bis zu 90 Jahre


IR HOLMID GROS DEIN

T! KULTSHIR

h c . s r a t s m . w w w Doppelherz® A-Z DEPOT Optimal geschützt in die kalte Jahreszeit! • Wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die für den Stoffwechsel unerlässlich sind

• Durch die Depot-Wirkung werden die Vitalstoffe zeitversetzt an den Körper abgegeben

Die Kraft der zwei Herzen

Doppelherz gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 133

Dank Schrott wieder flott

Nachhaltigkeit bei Autos hat nicht nur mit Verbrauch zu tun: Austausch- statt Neuteile bei der Reparatur sparen Ressourcen und Geld. Vorbildlich in diesem Bereich ist VW.

A

m Anfang stand die blanke Not: Weil es nach dem Zweiten Weltkrieg an allem fehlte, begann Volkswagen 1947 mit dem Sammeln ausgedienter Autoteile – ob Motoren, Getriebe oder Nebenaggregate wie Anlasser. Die frühe Wiederverwertung geriet zu einem strategischen Clou: Heute gilt der VW-Konzern vor Marken wie Mercedes oder Opel als führend, wenn es um das Recycling vermeintlich altersschwacher Teile geht. «Kracht es, ist es Schrott», scherzt Wolfgang Momberg, Leiter Aggregataufbereitung bei VW, in einer der beiden Werkhallen der Austauschteilezentrale: Ist

zum Beispiel eine Kurbelwelle beschädigt, landet sie mit Schwung krachend im Altmetallcontainer. Ist sie fit für ein zweites Leben, wird sie behandelt wie ein rohes Ei. Diesen lautlosen Weg gehen nur diejenigen 50 bis 80 Prozent der Teile, die hundertprozentig in Ordnung sind – denn sie tragen später genauso zwei Jahre Garantie wie nagelneue Teile. Die Vorteile liegen auf der Hand: VW muss weniger Neuteile teuer nachproduzieren, um ältere Modelle am Laufen zu erhalten. Kostbare Rohstoffe werden geschont. Und natürlich lassen sich Kosten sparen, vor allem beim Budget der Kunden. Ein Beispiel:

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Fünf Tage gratis Probe fahren Testen Sie für das Migros-Magazin den neuen Dacia Duster. Bewerben Sie sich online unter www.migrosmagazin.ch und fahren Sie mit etwas Glück von 17. bis 22. November 2010 den preisgünstigen Kompakt-SUV. Bedingung: Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über Ihre Testerfahrungen im Migros-Magazin Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: Sonntag, 7. November 2010. Aus allen Anmeldungen wählen wir die Glücklichen aus. Zum Auswahlverfahren wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein Occasionsmotor wird für die Montage vorbereitet.

Ein Zwei-Liter-Benzinmotor mit 170 PS kostet in der Austauschvariante nur 8210 statt neu 16 145 Franken.

Grosser Aufwand bei der Aufbereitung

Das verblüfft umso mehr, als der Aufwand der Aufbereitung enorm ist; alleine schon die Komplexität. «Wir haben 550 Varianten bei 49 000 Austauschgetrieben im Jahr», erläutert Momberg. Ein Besuch in der Austauschteilezentrale in Kassel (D) macht den Aufwand der 480 Mitarbeiter augenfällig. Beispielsweise Ventile: Sie werden demontiert, in mehreren Schritten gereinigt, geprüft und geschlif-

fen. Dann verkauft und wieder montiert und schliesslich nach dem Einbau in einen Austauschmotor erneut geprüft, und das alles weitgehend in Handarbeit. Wie bedeutend dieser Geschäftsbereich mittlerweile ist, zeigt die Statistik. Bereits machen die mit X in der Teilenummer gekennzeichneten Austauschkomponenten 14 Prozent des Teileumsatzes aus – mit steigender Tendenz. Und immer mehr Bauteile nehmen am Kreislauf teil. Etwa Klimaanlagenkompressoren – und das für einmal nicht bei VW selbst: Das erledigt für VW die Hischier AG in Buchs AG. Text und Bild Timothy Pfannkuchen

STECKBRIEF

Dacia Duster dCi 110 DPF 4x4 Motor/Antrieb: Vier-Zylinder-Turbodiesel, 1461 cm³, 110 PS. 6-GangSchaltgetriebe, Allradantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,5 s, Spitze 168 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,32 x 1,82 x 1,63 m, Kofferraum 443—1604 l, Gewicht 1415 kg. Verbrauch: 5,6 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss 145 g/km (Werksangabe). Energieeffizienz B. Preis: ab 24 400 Franken.

Anzeige

Keine Angst vor Knoblauch und Zwiebeln 1001Blattgrün

hilft bei Mund- und Körpergeruch

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage. In Apotheken und Drogerien. Vertrieb: Biomed AG 8600 Dübendorf


AKTION

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 02.11. BIS 15.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT AUF DAS GANZE SLOGGI-SORTIMENT

Auch Mister Schweiz Jan Bühlmann vertraut auf sloggi men.

24.90

39.–

statt 29.90

statt 49.–

5.– Rabatt bei einem Einkauf bis 29.90 z.B. sloggi men Start Hipster 2er Pack

10.– Rabatt bei einem Einkauf ab 30.– z.B. sloggi Style BH

www.sloggi.ch Erhältlich in grösseren Migros-Filialen Ohne bereits reduzierte Artikel

sloggi gibts in Ihrer Migros Ferien

Immobilien

Gewerbe

Wir kaufen Autos

ab Jg. 98 in jeder Preisklasse! Werden abgeholt und bar bezahlt. Telefon 044 817 27 26

SCHÖNE VITRINEN

von B+M Vitrinen in Hausen b. Brugg

Fr. 399 Anzère /VS: Wellness-Hotel Eden

.–

Kinder-Rabatt Skipauschale 4 Übernachtungen zwischen So. u. Fr, Halbpension, 4 Tage Skipass. Gültig ganze Saison ausgenommen 25.12.10-08.01.11 u. 19.02.11-12.03.11

Tel. 027 399 31 00 - info@h-eden.ch

Parkhotel ★★★★ Waldeck Titisee

Gratiskatalog unter www.vitrinen.ch oder Tel. 056 441 50 41

Gesundheit

Komf. Zi. & Suiten. Café, Bar, Restaurant, Beautyfarm, große Saunalandschaft mit Schwarzwald-Therme, Hallenbad, Whirlpools.

z.B.: “Schnuppertage” 2 Ü/HP ab 146 Z p.P. (Hotel), ab 108 Z p.P. (Gästehaus) Weihnachten/Silvester mit Festprogramm. Tel. 00 49/76 51/80 90 . Fax 8 09 99 Parkstr. 6 . D-79822 Titisee

www.parkhotel-waldeck.de (online buchbar)

Ausbildung Seminar für Kunsttherapie www.eva-brenner.ch Unterlagen anfordern Tel. 052 722 41 41

Alle Hotels im Wallis auf einen Klick: www.hotel-wallis.ch

Spendenkonto PC 60-19191-7

www.fastenopfer.ch

071 944 18 30 www.intega.ch 15 J. Erfahrung kostenl. Unterlagen


BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 135

Klasse von 1958 bis 1962

➔ Suche Ehemalige des St.-Peters-Schulhauses, Lehrer: Bollhalter und Hässig, Basel, 1958–1962. Für eine Klassenzusammenkunft fehlen mir noch nachstehende Adressen (ledige Namen): Camilla Ceriani, Therese Zimmermann, Heidy Bühler, Ruth Dellodovico, Eveline Hofer, Sonja Walch, Christine Affoger, Susi Imhof, Elisabeth Wüthrich, Beatrice Eggenberger, Yvonne Wyler, Margrit Schmid. Bitte meldet euch bei mir. Ein Wiedersehen wäre schön.

Verena Schärer Büelstrasse 16 8966 Oberwil-Lieli verena.schaerer@hispeed.ch

➔ Für ein Treffen suche ich ehemalige Kameraden, welche die Inf RS 203 im Jahr 1974 unter Zugführer M. Dösegger absolviert haben.

Rolf Peter, Hofmattstrasse 12 4900 Langenthal, Telefon 079 263 80 88, peter.rolf@besonet.ch

➔ Brigitte Küng (Jahrgang ca. 1950) wuchs in Zürich als Pasto-

rentochter auf. Wir haben uns 1971 in Bali getroffen und sind zusammen nach Australien gegangen. «Green green grass of home» war Brigittes Lieblingslied. Mich würde es sehr interessieren, wie es Brigitte Küng heute geht. Wer mir Informationen über ihren Verbleib geben kann, möge sich bei mir melden.

Günther Göttling, Palmstreet 20 Windhoek/Namibia n.goettling@gmx.de

➔ Gesucht wird: Ottilie Müller (lediger Name), Uznach SG, 1953/54. Du hast auf einem Bauernhof mit den Eltern gelebt. Wir wohnten im Haus der Garage Bocco, gegenüber der Zivilschutz-

anlage Uznach. Wir besuchten die 3. und 4. Klasse. Ich war fast jeden Tag bei euch auf dem Hof. Ihr hattet ein Pferd, Kühe und Hühner, Katze und Hund. Würde mich sehr freuen, von dir zu hören. Eveline Gröbli geb. Rüegg Badenerstrasse 672, 8048 Zürich, Telefon 044 432 35 19 weevma@bluewin.ch

Anzeige

l e g ö V e Schlau it uns. m n r e p p pla

Telefonieren Sie gerne und achten auf den besten Preis? Dann ist M-Budget Mobile das Richtige für Sie. Mit M-Budget Mobile telefonieren Sie zum günstigsten Einheitstarif (Fr. 0.28/Minute, Fr. 0.10/SMS) in alle Schweizer Netze und nach ganz Europa. Weitere Infos gibt’s in Ihrer Migros oder auf www.m-budget-mobile.ch. Registrierung beim Kauf obligatorisch. Maximal 3 Registrierungen/Geräte pro Person.

59.90

LG A133 inkl. SIM-Karte und Fr. 15.– Gesprächsguthaben, SIM-Lock / 7945.476

M-Budget Mobile Produkte sind erhältlich bei

Prepaid


136 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Symphonie zweier Musikstädte

Erkunden Sie auf einer siebentägigen Reise München und Salzburg und besuchen Sie einmalige Musikaufführungen. Ein königlicher Ausflug in zwei königliche Städte.

W

o viel geboten wird, erlebt man auch viel.» Unter diesem Motto organisiert Twerenbold für die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins begleitete Musikreisen mit zahlreichen kulturellen und musikalischen Höhepunkten. Diese Reisen ermöglichen den Teilnehmenden viel individuellen Spielraum, ohne dabei auf organisierte Musikanlässe sowie gesellschaftliche Kontakte verzichten zu müssen.

Musikalische Glanzlichter in München und Salzburg

Für die aktuelle Reise hat Twerenbold ein abwechslungsreiches Musikprogramm ausgearbeitet. In München bezaubern die Münchner Symphoniker mit dem herausragenden Sebastian Manz, der trotz seines jungen Alters bereits zu den führenden Klarinettisten unserer Zeit gehört, sowie Puccinis populäres Werk «Madama Butterfly» in der Bayerischen Staatsoper. Das Sonderkonzert der Camerata Salzburg mit Werken von W. A. Mozart im Mozarteum Salzburg wiederum ist für jeden Musikfreund ein Gala-Abend. Auf Wunsch können Interessierte ausserdem die komische Oper «L’elisir d’amore» (Der Liebestrank) von Gaetano Donizetti im Landestheater geniessen.

1. Tag, Montag, 14. März Schweiz—München: Fahrt via

Memmingen nach München. Nach dem Zimmerbezug im gebuchten Hotel lernt man auf einer Stadtrundfahrt die vielen Sehenswürdigkeiten der bayerischen Landeshauptstadt kennen. Der Tag endet bei einem typisch bayerischen Abend in einer Brauereigaststätte. 2. Tag, Dienstag, 15. März Ausflug Augsburg: Besuch der

Renaissancestadt Augsburg. Auf einer geführten Besichtigung erfahren Sie alles Wissenswerte über die Stadt der Römer und Renaissance, die Fugger, Leopold Mozart und Bertolt Brecht. Zeit zur freien Verfügung. Nachmittags Rückfahrt nach München, frühes Abendessen im Hotel. Erster Höhepunkt im prestigeträchtigen Herkulessaal mit hervorragender Akustik: Herkulessaal, Residenz München, 20 Uhr, Sonderkonzert der Münchner Symphoniker. Dirigent: Georg Schmöhe; Klarinette: Sebastian Manz. Werke: «Römischer Karneval», Ouvertüre, von H. Berlioz; Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 von C. M. von Weber; Symphonie Nr. 7 «Der Mittag» von J. Haydn; «Till Eulenspiegels lustige Streiche», Symphonische Dichtung von R. Strauss.

In München stehen die Besichtigung von Schloss Nymphenburg und ein Ko

Das Musik-Angebot für Migros-MagazinProgramm: ➔Münchner Symphoniker, Herkulessaal München, Kategorie 4 ➔ «Madama Butterfly», Bayerische Staatsoper München, Kategorie 4 ➔ Camerata Salzburg, Sonderkonzert, Mozarteum, Kategorie 4 ➔ Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen: ➔ Geführte Stadtbesichtigungen in München, Augsburg und Salzburg. ➔ Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung am fünften Tag. ➔ Eintritt und Besichtigung Schloss Nymphenburg, Stift St. Florian mit kurzem Orgelkonzert. ➔ Erfahrener Reisechauffeur.

Leistungen: ➔ Fahrt mit Königsklasse-Luxusbus bzw. modernem KomfortFernreisebus. ➔ Die Hotels: Sie logieren drei Nächte in München und drei Nächte in Salzburg in ausgewählten Hotels: mit dem KomfortFernreisebus in guten Mittelklasshotels; mit dem KönigsklasseLuxusbus in Erstklasshotels. Alle Hotels verfügen über modernen Komfort (Bad oder Dusche, WC, Satelliten-TV, Direktwahltelefon). ➔ Mahlzeiten: täglich Frühstücksbuffet im Hotel, zwei Abendessen im Hotel, ein Abendessen in lokalem Restaurant, ein Mittagessen in lokalem Restaurant.


LESERANGEBOT

| 137

Salzburg: Sowohl die prachtvolle Stadt als auch die Musiker der Camerata Salzburg werden die Reisenden in ihren Bann ziehen.

3. Tag, Mittwoch, 16. März München: Am Morgen besichti-

nzert der Münchner Symphoniker auf dem Programm.

Leserinnen und -Leser Preise: ➔ Sieben Tage im KomfortklasseBus, Unterkunft in guten Mittelklasshotels: 1395 Franken. ➔ Sieben Tage im KönigsklasseLuxusbus: Unterkunft in Erstklasshotels: 1795 Franken. ➔ Rabatt für Migros-MagazinLeser, pro Person: 100 Franken. Nicht inbegriffen: Einzelzimmerzuschläge ➔ in der Komfortklasse 210 Franken ➔ in der Königsklasse 330 Franken Kartenzuschläge (pauschal für alle drei Vorstellungen): ➔ Kategorie 3: 60 Franken. ➔ Kategorie 2: 120 Franken. ➔ Kategorie 1: 190 Franken. Kartenzuschläge fakultative Oper «L’elisir d’amore»:

➔ mittlere Kategorie: 60 Franken. ➔ gute Kategorie: 80 Franken. ➔ sehr gute Kategorie 100 Franken. Annullierungskostenund Assistanceversicherung 29 Franken. Auftragspauschale von 20 Franken pro Person: Diese entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Online-Buchung. Abfahrtsorte: Aarau, Burgdorf P, Basel, Zürich-Flughafen P, Winterthur, Wil P, Baden-Rütihof P Buchung: Twerenbold Reisen AG, Im Steiacher 1, 5406 Baden Telefon 056 484 84 84, Internet: www.twerenbold.ch

gen Sie die Lieblingsresidenz der bayerischen Könige, Schloss Nymphenburg. Danach bleibt Ihnen Zeit für eigene Entdeckungen in München. Abends dann der Besuch der Bayerischen Staatsoper: Bayerische Staatsoper München, 19 Uhr: «Madama Butterfly», Oper in drei Akten von Giacomo Puccini. Musikalische Leitung: Paolo Carignani. Inszenierung: Wolf Busse. CioCio-San: Hui He. B.F. Pinkerton: Massimiliano Pisapia. Orchester: Bayerisches Staatsorchester. 4. Tag, Donnerstag, 17. März München—Salzburg: Am Vormit-

tag Abfahrt aus München und Weiterfahrt in die Mozartstadt Salzburg. Spaziergang unter einheimischer Leitung durch die Altstadt, ein Unesco-Weltkulturerbe. Anschliessend haben Sie Zeit für ein individuelles Mittagessen und eigene Entdeckungen. Zimmerbezug im Hotel, frühes Abendessen. Anschliessend ein grossartiges Konzert im Mozarteum: Mozarteum Salzburg, 19 Uhr: Exklusives Sonderkonzert der Camerata Salzburg. Violine und musikalische Leitung: Katja Lämmermann Werke von W. A. Mozart: Symphonie Nr. 34, Violinkonzert Nr. 1, Symphonie Nr. 41 «Jupiter».

5. Tag, Freitag, 18. März «Auf den Spuren von Anton Bruckner»: Wandeln Sie auf den

Spuren des berühmten Komponisten und Organisten Anton Bruckner. Als Erstes Besuch des Augustiner Chorherrenstifts St. Florian, eines Juwels des österreichischen Barocks. Geniessen Sie ein kurzes Konzert auf der grossen Brucknerorgel in der Stiftskirche mit herrlichen Deckengemälden. Danach Fahrt in die über 1000-jährige Romantikstadt Steyr. Ausserdem machen Sie halt in Kremsmünster, wo Sie sich die Kirche und den berühmten Fischkalter ansehen. Unterwegs geniessen Sie ein feines Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Abends Rückkehr nach Salzburg, individuelles Abendessen. 6. Tag, Samstag, 19. März: Salzburg: Vormittag zur freien

Verfügung. Am Nachmittag gibts zum Abschluss nochmals einen musikalischen, fakultativen Höhepunkt: Landestheater Salzburg, 15 Uhr: «L’elisir d’amore, Oper von Gaetano Donizetti. Dirigent: Leo Hussein (Musikdirektor). Orchester: Mozarteumorchester Salzburg 7. Tag, Sonntag, 20. März Salzburg—Schweiz: Rückfahrt

via Innsbruck in die Schweiz zu den Einsteigeorten. ds


138 |

OUTDOOR SBB

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Ausflüge ins Trockene

Für Sie getestet von Sergio, Benoît und Beat.

Sea Life Konstanz (D)

Hier können Sie Meer erleben

50 %

Zoo Zürich bis

30 %

Im Sea Life Konstanz tauchen Sie ein in die Wunder der Unterwasserwelt und begeben sich auf eine lehrreiche Reise. Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt ➔ Eintritt ins Sea Life und BodenseeNaturmuseum

Maison Cailler bis

30 %

Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt ➔ Eintritt inklusive Show und Degustation

Bernaqua Erlebnisbad

Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt ➔ ermässigter Transfer ➔ Eintritt

Verkehrshaus Filmtheater bis Luzern

Kambly

30 %

Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt ➔ ermässigter Transfer ➔ 1 Eintritt ins Filmtheater oder Double Ticket

FoxTown Factory Stores Mendrisio

Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt ➔ Gratis-Eintritt und Döschen mit Kambly-Bretzeli

Jungfraujoch — Top of Europe bis

30 %

30 % 30 % Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt ➔ Tageseintritt

30 %

Im Preis inbegriffen: ➔ Bahn-/Postautofahrt ➔ Tagesteller oder halbes Poulet

Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt ➔ Käsefondue mit Dessert

Sole uno Rheinfelden Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt/ Transfer ➔ Eintritt (Bad/ Sauna)

30 %

➔ Angebote gültig vom 1. bis 30. November 2010. ➔ Die Ermässigungen können nur gewährt werden, wenn die Angebote am Bahnschalter gekauft werden. ➔ Weitere Informationen zu den Angeboten auf dieser Seite erhalten Sie an jedem Bahnschalter oder auf sbb.ch


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 44, 1. November 2010

| 139

Der Preis

1 Übernachtung im Hotel Stella**** für 2 Personen inkl. 2 Tickets auf das Jungfraujoch — Top of Europe. www.interlaken.ch, www.jungfrau.ch

So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 7. November 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 43

Lösungswort: Alpenrose

Gewinner Rätsel Nummer 42

Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Regina Hadorn, 2513 Twann; Lina Frei, 8570 Weinfelden; Max Winkler, 3052 Zollikofen; Marietta Hahn, 8872 Weesen; Elisabeth Maag, 8185 Winkel.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

Anzeige

Über 400 Freizeiterlebnisse, getestet auf sbb.ch


140 | Migros-Magazin 44, 1. November 2010

Christophe Nicolet

Der siebenfache Schweizer Meister im Kajak lebt für seinen Sport. Der 21-Jährige zog sogar in einen Wohnwagen, nur um dem Wasser näher zu sein. Sein nächstes Ziel: die Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Name: Christophe Nicolet (21) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Unmittelbar beim Canoë Club Fribourg Beruf und Lebenslauf: Als 13-Jähriger bin ich zum ersten Mal mit dem Kajaksport in Kontakt gekommen und habe kurze Zeit später bereits an Wettkämpfen teilgenommen. Seit meinem Lehrabschluss als Polymechaniker setze ich voll auf die Karte Spitzensport, seit 2008 fahre ich im Nationalkader. Was ich mag: Reisen, Menschen, die Natur, Architektur, schöne Sachen generell. Was ich nicht mag: Unehrliche Menschen, schlechtes Wetter, den Winter in der Schweiz. Mein Traum: Die Olympischen Sommerspiele von 2012 in London. Ich werde alles daran setzen, mir diesen Traum zu erfüllen. Wo würden Sie gerne Kajak fahren? In Kuba. Dort ist das Klima angenehm, und es gibt sehr viele starke Athleten. Nebenbei interessiert mich die lateinamerikanische Kultur. Trainingsaufwand 2010: 3700 Kilometer im Wasser, 150 Stunden Krafttraining, 80 Stunden Konditionstraining (Velo, Laufen, Schwimmen, Skilanglauf). Erfolge: An den Schweizer Meisterschaften gewann Christophe Nicolet seit 2008 sieben Mal Gold, drei Mal Silber und drei Mal Bronze.

Text Tobias Gysi Bilder Nicolas Righetti

www.christophenicolet.ch

MEIN ZUHAUSE

Bild oben: «Weil mir das Geld für eine Wohnung in der Stadt momentan fehlt und ich möglichst nah am Kajakclub wohnen möchte, lebe ich im Wohnwagen. Bild rechts: «Obwohl es im Winter ganz schön kalt werden kann, habe ich hier alles, was ich zum Leben brauche.»


MEINE WELT CHRISTOPHE NICOLET

| 141

MEIN LIEBLINGSORT «Der Grand-Fey-Viadukt in Fribourg ist für mich ein Ort der Ruhe. Weit unten fliesst die Saane in den Schiffenenstausee. Vor allem im Herbst erinnert mich die Landschaft an die Wälder von Kanada. Hier treffen unberührte Natur und menschliche Zivilisation aufeinander.»

MEIN MENTOR

MEINE LEIDENSCHAFT

«Kajak ist für mich mehr als nur ein Sport, es ist für mich ein Lebensgefühl. Einerseits liebe ich den Wettkampf und das tägliche Training in der freien Natur. Andererseits lerne ich durch diesen Sport sehr viele Leute kennen und entdecke neue Länder und Landschaften in ganz Europa.»

«Roland Juillerat. Er war früher selber Profikajakfahrer und in meiner Juniorenzeit mein Trainer. Durch ihn hab ich die Philosophie des Kajaks kennen- und schätzen gelernt und meine Freude am Wettkampfsport entdeckt.»

MEIN LIEBSTES STÜCK

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Das Ararat in Fribourg. Die warmherzige Atmosphäre, das farbenfrohe Interieur und das hervorragende orientalische Essen lassen mich den Alltag vergessen und in eine Märchenwelt aus 1001 Nacht eintauchen.»

«Die erste Goldmedaille ist für mich ganz speziell. Zum ersten Sieg bei den Elitefahrern hats 2009 im Kajakzweier (K2) gereicht. Das Besondere daran war, dass ich zusammen mit meinem Partner Fabio Wyss die favorisierten Serienmeister, die Gebrüder Gubser aus Romanshorn, schlagen konnte.»

MEIN ARBEITSORT

«Wenn die Saison zu Ende ist, arbeite ich während einiger Wochen in dieser Automationsfabrik am Fliessband. Der Job bringt mir etwas Geld ein, mehr nicht.»

MEIN TICK

«An einem stürmischen Tag während des Lauftrainings am Strand von Sabaudia (rund 100 Kilometer von Rom entfernt) flog mir plötzlich dieses Beret zu. Seither verlasse ich das Haus nicht mehr ohne.»


DIE STERNE STEHEN GÜNSTIG. MGB www.migros.ch W

JETZT PROFITIEREN! ANGEBOT GILT NUR VOM 2.11. BIS 8.11.2010 ODER NUR SOLANGE VORRAT

50%

10.90 statt 21.80

Rehpfeffer gekocht, 600 g Österreich

REHPFEFFER MIT ZIMTAPFEL Rezept für 2 Personen

ZUTATEN: 2 Äpfel, z. B. Golden, 1 EL Zucker, 1 EL Zitronensaft, ½ Zimtstängel, 100 g Champignons, 1 TL Butter, Salz, Pfeffer, 1 Schale Rehpfeffer à 600 g, 2 EL Preiselbeeren aus dem Glas. ZUBEREITUNG: Äpfel waagrecht halbieren und Kerngehäuse ausstechen. Mit Zucker, Zitronensaft und Zimt in eine Pfanne geben. Mit Wasser knapp bedeckt knapp weich kochen. Pilze halbieren. In Butter 3–4 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rehpfeffer nach Packungsanleitung erhitzen. Rehpfeffer anrichten, Pilze darüberstreuen. Äpfel aus der Garflüssigkeit heben, mit Preiselbeeren füllen und zum Rehpfeffer servieren.

Champignons Schweiz, per 100 g Aktueller Tagespreis

Äpfel Golden Schweiz, per kg 2.20

M-Classic Preiselbeeren 330 g 3.50


ZEIT E N I E D R FÜ DU BIST NOCH 4 SCHRITTE VOM GEWINN VON FR. 10’000.– ENTFERNT. LOS GEHT’S.

. N E E D I

innen und gew h n e h c a ia.c Mitm .migiped auf www

SCHRITT 1:

SCHRITT 2:

Wähle auf Migipedia eines oder mehrere Produkte aus, zu denen du eine gute Idee hast.

Beschreibe deine Idee. Und erfinde einen Slogan dafür, der so gut ist, dass du damit die Konkurrenz vom Feld fegst.

SCHRITT 3:

SCHRITT 4:

Gestalte mit wenigen Klicks einen eigenen Werbebanner für deine Idee.

Schicke deine Idee auf Stimmenfang. Via Facebook und auf Migipedia.

Wenn du alles richtig gemacht hast und deine Hammer-Idee auch die anderen Migipedia-User und die Migros überzeugt*, kommst du bis zu SCHRITT 5: Die Entgegennahme des Hauptpreises von Fr. 10’000.–. Oder von Fr. 1’000.– für die Plätze 2. – 10. * Die genauen Hinweise zum Mechanismus und zur Auswahl der Gewinner findest du unter www.migipedia.ch

Jetzt mitmachen und gewinnen unter www.


GESUCHT: HAMMERIDEEN

Auf Migipedia, der offenen Online-Konsumenten-Plattform der Migros, hast du das Sagen. Bis zum 18. November sind deine Ideen jetzt noch mehr gefragt – bei unserem grossen Migipedia-IdeenWettbewerb. Mache jetzt auf www.migipedia.ch mit. Und sorge dafür, dass deine Idee den Hauptpreis von Fr. 10’000.– gewinnt.


Migros Magazin 44 2010 d VS