Page 1

ASPERGER SYNDROM 104

Susan Conza: Autistin und erfolgreiche Unternehmerin.

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 43, 25. Oktober 2010

Kraftpaket mit Herz

Die Migros ist die neue Partnerin von Schwingerkönig Kilian Wenger. SEITE 42

Bilder Nik Hunger, Mara Truog

KAMPF GEGEN TETANUS 47

Die Migros unterstützt Impfkampagnen in Afrika. SCHWEIZERWOCHEN 56

Romantischer Fondueplausch nach Talfahrt mit Solarbob. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


JETZT IN IHRER MIGROS: SCHWEIZER . S S U N E G H C O H Vom 5.10. bis 1.11. 2010

JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

13.20 statt 16.60

Fondue Moitié-Moitié 20% günstiger 2 x 400 g

1.500 statt 1.9

Alle Condy Essiggemüse 20% günstiger z.B. Condy Gewürzgurken 270 g

33%

3.80 statt 5.70

Alle Aproz Mineralwasser, Aproz Plus und Aproz O2 im 6er Pack 33% günstiger z.B. Aproz Mineralwasser Classic 6 x 1,5 Liter

Genossenschaft Migros Basel * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

1.60

Kartoffeln Raclette Aus der Region Beutel à 1 kg

1.20

Champignons weiss Aus der Region per 100 g


SCHWEIZER WOCHEN. MGB www.migros.ch W

VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

50%

10.50

M-Premium Fondue Surchoix 400 g

4.80 statt 9.60

Ice Tea Zitrone, Pfirsich und Light 12 x 1 Liter z.B. Ice Tea Zitrone

30%

3.95 statt 5.70

M-Classic Landjäger Schweiz, 6 Stück 300 g

1.15

Halbweissbrot TerraSuisse 500 g

55.95 statt 69.90

Alle KäsefondueCaquelons/Sets und Brennpasten 20% günstiger z.B. 15-teiliges Käsefondue-Set «Noire»*

6.70

Delicious Fondue Rösti* tiefgekühlt, 450 g

2.–

Raccard Tradition Block Mini per 100 g

9.70

Raccard Surchoix Bio 400 g


4 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

* Normaltarif

Er ist der vielleicht liebenswürdigste Fernsehkrimiheld, aber seine Art treibt sein Umfeld zur Weissglut. Adrian Monk, der neurotische Privatdetektiv, ist nicht zum Aushalten. Seine Angst vor Viren und Bakterien ist ebenso gross wie seine Furcht, auf der Strasse auf einen Strich zu treten. Um eine Briefmarke aufzukleben, benötigt er die Hilfe seiner Assistentin, und ein nicht perfekt gedeckter Tisch kann ihn Stunden beschäftigen. Mit seinem Charme und seiner unbeholfenen Menschenliebe macht er aber alles wieder wett.

Anzeige

Wintertraum Finnisch Lappland Tief verschneite Landschaften, gemütliche Blockhäuser und spannende Aktivitäten. Das ist Finnisch Lappland mit Falcontravel. Gut erreichbar mit unserem Direktflug mit Hello ab CHF 490, z.B. am 15.1.2011. Weitere Informationen: Tel. 043 211 71 21, www.falcontravel.ch

36

NEUES AUS DER MIGROS

Es leben die Könige

42

Gegen den Wundstarrkrampf

47

Elektrisierende Weltpremiere

49

Oceanmania

51

Perle aus dem Bildarchiv

53

Der neue Schwingerkönig Kilian Wenger ist ein Fan des alten Champions Jörg Abderhalden. Und beide werden von der Migros unterstützt.

Der Migros Baby Club kämpft gemeinsam mit Unicef gegen Tetanus. M-way eröffnet den ersten Laden für Elektromobilität in Zürich.

Der österreichische Taucher Werner Thiele schiesst faszinierende Unterwasserfotos.

DAS BESTE

Bilder Vera Markus, Andreas Eggenberger, Gerry Nitsch

Heute führt sie eine eigene Firma, in der drei Asperger-Patienten

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

26

Franz F. Immer

Susan Conza war eine dieser Asperger-Syndrom-Patienten. In der Schule gehänselt, hatte sie es trotz diverser «Macken» zur Informatikerin und sogar zur Kadermitarbeiterin gebracht. Aber erst als bei ihr vor vier Jahren das Asperger Syndrom diagnostiziert wurde, konnte sie die Krankheit erkennen, verstehen und schliesslich akzeptieren.

Wie Menschen mit Asperger das Leben meistern und mit welchen – für uns nicht nachvollziehbaren – Schwierigkeiten sie konfrontiert sind, beschreibt Andrea Schafroth im Artikel auf Seite 104 auf einfühlsame Weise.

Augusto Gansser

INTERVIEW

Adrian Monk, davon ist die Internet-Fangemeinde des kurligen Kauzes überzeugt, zeigt klassische Züge des Asperger Syndroms. Diese Spezialform des Autismus war bis vor einiger Zeit unbekannt. Menschen, die davon betroffen sind, galten als Spinner und wurden ins Abseits gestellt. Sie selber waren ohne passende Diagnose und Benennung der Krankheit verunsichert.

mit drei «Normalen» zusammenarbeiten. Aber was heisst schon normal? Was man gemeinhin als «normal» bezeichnet, ist für Susan Conza höchstens «neurotypisch», schliesslich hat Normalität viele Facetten …

10 18

Seit Jahren organisiert Beat Schaub die Lollipop-Partys. Am Anfang war das Geschäft mit dem Schlager allerdings kein Schleck.

Was heisst schon normal? M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Ein Hoch auf den Marathon Bunte Schlagerpartys

Bobfahren im Baselbiet

56

Mit Haut und Haaren Ein Sofa sorgt für Furore Bio-Mehl für Naturfans Schnelle, gute Küche Fisch für bewusste Geniesser Premium Fondue Chinoise Das kommt mir italienisch vor Mojo — Genuss ohne Zucker

73

Nur ein Fondue mit Weitblick kann eine rasante Talfahrt noch übertreffen.

74 77 79 80 82 87 89

SAISONKÜCHE

Lehrlinge backen Kuchen

90


DIESE WOCHE

|5

Ein Hoch auf den Marathon 10

Die Drillinge Chantal, Sandrine und Laura freuen sich auf ihren ersten Marathon. Andere sind schon alte Läufer-Hasen.

Franz F. Immer 36

Der Direktor von Swisstransplant sucht Organspender und er fordert dazu auf, mehr über dieses Thema zu sprechen.

Abenteurer Augusto Gansser 26

Der Schweizer Geologe hat für den Schah von Persien Öl gesucht, einen Berg nach seiner Frau benannt und bereits hundert Jahre gelebt.

BESSER LEBEN

Fünf Kochlernende zeigen einem Marronikuchen den Meister.

Im Reich der Kastanien

94

Marroni bereichern die Küche, ob zu Wild oder als Vermicelles.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 97

TV, bis der Arzt kommt

Laut einer Studie aus den USA erhöhen Arztserien die Angst vor Krankheiten.

In Form: Asperger Syndrom

103

104

Nach der Diagnose ist es einfacher, mit dieser Form von Autismus zu leben.

Familie: Mit dem Handy lernen

110

Garten: Laub ist kein Abfall Auto: Der neue Suzuki Swift

115 117

Der Schulalltag wird immer virtueller.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe

Anzeige

Hier isst die ganze Schweiz gern. Und günstig.

6 9

Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Leserangebot Rätsel/Impressum

17 25 34 119 123 125

MEINE WELT Daniel Bumann

Der Restauranttester des TV-Senders 3+ spielt gerne Golf und fährt im Engadin mit einer Walliser Autonummer herum.

126


6 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

NEWS

Strom sparen!

Am 30. Oktober ist wieder Energyday. Der Anlass soll Konsumenten dazu animieren, mit Strom haushälterisch umzugehen. Um ökologisches Verhalten auch dieses Jahr leichter zu machen, gewährt die Migros am Energyday sowie an einigen Tagen davor und danach spezielle Rabatte auf ausgewählte energieeffiziente Kaffeemaschinen, aber auch auf Strom sparende Kühl- und Gefriergeräte. Zudem bietet sie auch die energiesparenden Leuchtmittel Halogen Eco, Energiesparlampen und Leuchtdioden (LED) vergünstigt an.

Comeback des Schweizer Honigs

Ab sofort finden die Kunden in der Migros wieder Schweizer Honig. Während 2009 den Imkern das Bienensterben zu schaffen machte, war es in diesem Frühling der viele Regen, der in manchen Regionen Ernteausfall verursachte. Dies führte in den letzten Monaten zu einem Lieferunterbruch, der nun überwunden ist.

Günstig durch den Winter

Die Migros-Aktionsbroschüre für die Wintersaison 2010/11 ist da. In der Broschüre finden MigrosGenossenschafter viele vergünstigte Angebote. Wintersportler kommen bei preiswerten Billetten für Bergbahnen und Skilifte auf ihre Kosten. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz, egal ob bei einem Besuch im Kunsthaus Zürich oder im Museum der Kulturen in Basel. Spass garantieren das Alpamare in Pfäffikon SZ oder die Kartbahn in Rümlang ZH. Die Broschüre gibt es ab dem 1. November exklusiv für alle Genossenschafter in den Filialen der Genossenschaften Aare, Basel, Luzern, Ostschweiz und Zürich.

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Sieben Fliegen erschlagen

Bekannt ist das tapfere Schneiderlein vor allem für seine Schlitzohrigkeit. Listig brüstet es sich damit, sieben auf einen Streich erledigt zu haben. Dass es sich dabei um Fliegen handelte, behält Meister Fädeli wohlweislich für sich. Und die Kinder staunen, wie der Schneider die Riesen, das Einhorn und die wütende Wildsau bekämpft, um die Prinzessin zur Frau zu gewinnen. Bis in den Advent spielt das Theater Fauteuil dieses Märli von Jörg Schneider frei nach den Gebrüdern Grimm für Kinder ab drei Jahren. Die Migros Basel hat noch wenige vergünstigte Karten für einzelne Aufführungen. Mehr dazu in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel sowie unter www.fauteuil.ch und www.migrosbasel.ch.

Brot-anBrot-Rennen

DER GROS SE

BROTBACK-

WE TTBEWERB

Die sechsköpfige Jury (siehe Foto) hatte alle Hände voll zu tun, um aus den knapp 600 Zusendungen die besten sechs Rezepte auszuwählen. Christoph Ledergerber (44), BrotEntwickler der Jowa AG: «Beeindruckend, mit wie viel Hingabe und Kreativität die Migros-Magazin- und ‹Saisonküche›-Leser am grossen Brotback-Wettbewerb mitmachten.» Die Jury kürte die Rezepte von Jürg Wenger aus Signau, Louiselle Müller aus Yverdon-les-Bains, Regula Gomaa aus Montagnola, Elisabeth Häni aus Aigle, Stefanie Studer aus Neftenbach und Marlene Schwegler Crimmins aus Leuk. Diese Rezepte wurden von der Jowa nachgebacken und von derJury degustiert. Neugierig, wer gewonnen hat und welches Brot ab Februar 2011 in den Migros-Filialen liegt? Mehr dazu lesen Sie nächste Woche im Brot-Extra.


MIGROSWOCHE

|7

In der Finalrunde: Runaway 08 — die Energy-WG.

FRISCH IN DER MIGROS

Röschen für Röschen

Im 18. Jahrhundert tauchte der Rosenkohl als Kombinationszüchtung von nicht mehr existierenden Kohlpflanzen in der Region Brüssel auf. An der Pflanze entwickeln sich Achselknospen, die sogenannten Rosen. Sie bestehen aus einer Vielzahl von dicht übereinanderliegenden Blättchen — den Minikohlköpfen. Das typische Wintergemüse hat einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt. Der Frost verbessert Geschmack und Zuckergehalt, da die Stärke in Zucker umgewandelt wird. Die Röschen sollten rasch konsumiert werden.

Wettkampf der M-Budget-WGs

Die Jury prüft 600 Brotrezepte (v.l.): Christoph Ledergerber JowaBrot-Entwickler, Hans Schneeberger, Chefredaktor Migros-Magazin, Nicole Huwyler, «Saisonküche»-Redaktorin, Oliver Zwahlen, MGB-CategoryField-Manager, Hans Schönenberger, Jowa, und Steve Gaspoz, Chefredaktor Migros-Magazine.

Bilder Gettyimages, Keiko Saile, zvg

Die Migros sucht nach der originellsten Wohngemeinschaft der Schweiz. Jetzt stehen die fünf Finalisten fest.

D

ie M-Budget-Fans haben gewählt: Unter 25 Wohngemeinschaften galt es, fünf auszusuchen, die sich auf die kreativste Weise in Szene gesetzt haben. Die Abstimmung fand auf der Internetplattform Facebook statt. Für die fünf Finalisten gibt es keine Atempause: Nur eine WG kann ge-

winnen. Jetzt sind sie aufgefordert, mit M-Budget-Produkten einen Rekord aufzustellen. In welche Richtung dieser gehen soll, steht jeder WG frei. Die Fans können vom 27. Oktober bis zum 4. November wiederum auf Facebook ihren Favoriten wählen. Unter den Mitgliedern, die abstim-

men, werden M-Budget-Produkte im Wert von 7000 Franken verlost. Der Sieger-WG spendiert die Migros eine rauschende Party, zudem kann die Gruppe ein Jahr lang gratis wohnen und einkaufen. Der Wert dieses Hauptpreises beträgt stolze 45 000 Franken. cp

www.facebook.com/mbudget


8.20 b isher 8.50

1.65 bis

4.2 0

her 1.70

Fondue Tr

adition, 4

–.65

00 g

3.70 bis

Joghurt

Lé ge r Drink Him

her 3.90

Arc-en-c iel Schw eizer Pic au s Bode knick-Eie nhaltung r , 6 Stück

bisher –.7 0 beer, 5 d

1.40 b

M-Class

ic Quark

2.4 0

Bio Jogh

urt Mokk

5

Schmelz

a stichfe

Actilife J oghurtdri Be ne col nk Erdbeer, 6 × 6 5 ml

–.70

Griechis

bisher –.7 5

che s Jog hurt «Yog mit Feige os» n, 180 g

käse -Sch

eiben To

ast, 20 0

g

1.60 bis

Coupe C

her 1.70

4.80

bisher 4.9

isher 5.70

0g

bisher 2.5 5

–.80

bisher –.8

ild, per 10

5.40 b

125 g

bisher –.9 0 Tilsiter m

ml

Himbeer,

–.85

bisher –.6 5

M-Class ic Choco -D rink, 250

M-Class ic aus Bode Schweizer Eier nhaltung , 10 Stüc k

l

isher 1.50

–.60

bisher 4.4 0

hantilly C

hocolat,

125 g

1.60 bis her 1.65

5

st, 180 g Käse

M-Class

ic

kuchen-M ischung, Frische250 g Artikel u nd viele dauerha weitere ft im Pre Produkt is gesen e kt.

Joghurt

Drink Erd

beer, 5 d

l

Edamer,

per 10 0 g


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

|9

MM 42: «Zwei Herzen, eine Seele», Artikel über elf Zwillingspaare.

Erzieherisch sind Zwillinge ein Balanceakt

Die Zwillinge Peter und Heinz Gierer können nicht weit auseinander wohnen.

Der Artikel über Zwillinge hat mich sehr gefreut! Dass Zwillinge, insbesondere eineiige, etwas ganz Besonderes sind, spürt man als Eltern mehrerer Kinder immer wieder. Man kann es leider nur sehr schlecht beschreiben. Viele Eltern von Geschwistern mit geringem Abstand glauben, es wäre dasselbe. Erzieherisch ist es mit Zwillingen immer wieder ein besonderer Balanceakt, bei normalen Geschwistern ergibt sich da vieles von alleine. Was hilft, ist der Kontakt zu anderen Zwillingseltern. Manuela Bregenzer,

8640 Rapperswil

MM 42: «Die Schweiz war in der Krise zu anständig», Interview mit Konjunkturexperte Klaus W. Wellershoff.

Haben die Herren der UBS nicht zugehört?

Klaus Wellershoff Aussagen heben sich wohltuend von dem Geschwafel einiger vermeintlicher Gurus ab, denen in Print- und elektronischen Medien eine Plattform geboten wird – und die im Nachhinein alles gewusst haben wollen. Wellershoffs Prognosen werden in meine Anlageentscheidungen mit einfliessen. Heino Petersen 3084 Wabern

Hab ich das richtig verstanden? Die UBS beauftragte bereits 2003 Herrn Wellershoff als Unternehmensberater? Und als tüchtiger und gescheiter Fachmann und Experte warnte er

schon damals vor einer drohenden Welt-Finanzkrise, die von den USA ausgehend nach Europa hinüberschwappen könnte. Dann frag ich mich nur, wo die Herren der UBS zum Zeitpunkt des Vortrags gewesen sind! Vielleicht schon beim Apero? Thomas Stirnimann

5612 Villmergen

MM 42: «Schwule Liebe im Tierreich», Artikel über homosexuelle Tiere.

Ganz fehl am Platz

Vor ein paar Tagen spazierte ich mit meinem Mann abends durch ein Bergdorf. Das Trottoir war dunkel, die Nacht schon hereingebrochen, wir genossen die frische Luft. Plötzlich spürte ich etwas unter meinem Fuss, unangenehm, glitschig, eklig, igitt – ein Kuhfladen! Es war ganz unerwartet. Was hat schon

«Klaus Wellershoffs Aussagen heben sich wohltuend vom Geschwafel einiger vermeintlicher Gurus ab.» Bild Jorma Müller

Heino Petersen, 3084 Wabern

eine Alpenpizza auf dem Asphalttrottior verloren? Für mich war sie ganz fehl am Platz. Genauso erging es mir, als ich das Migros-Magazin durchstöberte und ganz unvorbereitet auf den Artikel über Homosexualität im Tierreich stiess. Würde mich wundern, was wohl Dutti zu diesem Beitrag gesagt hätte.

Maja Voser, per Mail

MM 41: «Im Funkloch daheim», das Dorf Häfelfingen, wo kein Handy funktioniert.

Es ist toll ohne Handyempfang

Hut ab vor Ihrem Bericht über das Funkloch im Dorf Häfelfingen. Ich selber habe auch ein Handy, telefoniere aber bewusst möglichst wenig damit. Ich bin auch der Ansicht, dass die Empfangsstrahlung für das Handynetz viel geringer sein könnte und nicht bis in die Häuser reichen sollte. Rene Kopp

4566 Kriegstetten

Häfelfingen ist nicht das einzige Dorf ohne Funkempfang. Wir wohnen im malerischen Unteroppikon im Thurgau. Das Dorf ist noch kleiner als Häfel-

fingen, hat zwar einen Bahnhof und ein gutes Speiserestaurant, das Handy bleibt jedoch stumm. Ich finde es toll ohne Handyempfang. Nur so kann man vom Job abschalten. Kein Chef, kein Mitarbeiter, der dringend noch eine Info braucht. Didier Jud 9565 Oppikon,

MM 41: «Die Angst des Künstlers vor dem Lampenfieber», Artikel über die Nervösität vor dem Auftritt.

Oft bereits eine lange Leidensphase

Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Lampenfieber ist für viele ein Tabuthema. Sehr viele Mitarbeiter im beruflichen Kontext leiden darunter, wenn sie eine Präsentation oder einen Vortrag halten müssen. Oftmals dauert die Leidensphase schon Jahrzehnte, und man konnte sich jahrelang so durchmogeln. Mit einem beruflichen Wechsel oder mehr Verantwortung ist man plötzlich gezwungen, auf der Bühne zu stehen. Trotz jahrzehntelanger Angst kann Lampenfieber in wenigen Coachingsitzungen reduziert werden.

Michael Harth, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Laufen, bis die Socken qualmen B

ei Marathon-Volksläufen Die Schweiz ist ein Marathonland. Immer kommen Jung und Alt, Frau mehr Menschen laufen mit und verlangen und Mann, Ausgleichssportler und Profis zusammen. Sie lasihrem Körper alles ab. Aber warum tut man sen Dampf ab und loten körpersich das an? Das Migros-Magazin wollte es liche Grenzen aus, sie schwitzen genau wissen und hat seinen besten Läufer gern und lieben es, sich zu verausgaben. Vor allem aber zählt das ins Rennen geschickt. Mitmachen, das Massengefühl. Am Rand der Marathonlaufstrecken herrscht vielerorts eine Stimmung wie bei der Strassenfasnacht. «Das Gemeinschaftsgefühl, die Atmosphäre bei einem Mara- seriöse Vorbereitung kann körper- körpereigenen Endorphinen und thon sind fantastisch», sagt Mar- lich schaden, es drohen Gelenkver- Adrenalin gedopt. Deshalb werden kus Ryffel, Berner Laufprofi, der schleiss und Entzündungen. Die die Marathonanlässe immer zahl68 Marathons hinter Anstrengung, ja reicher und grösser. Die Läuferansich hat (Tipps Seite Selbstkasteiung zahl an den grossen Anlässen der Schweiz stieg gegenüber dem Vor14). Marathon ist ist gross. Leistung, kombiniert Marathonläu- jahr um fünf Prozent. Hinter Japan mit Erlebnis. Sport fer haben Blei in ist die Schweiz die zweitfanatischsals Event. Die meisten den Beinen und te Marathon-Nation. Marathonläufer treKommenden Sonntag steigen Sonne im Herten diesen harten zen. Denn wer die beiden grössten Marathonläufe das Ziel nach be- der Schweiz, der Lausanner mit Kampf gegen sich schwerlichen rund 10 000 Teilnehmern sowie selbst an, um ihren 42,195 Kilome- der Luzerner mit mehr als 8500. «inneren Schweinetern erreicht und Und ein Wochenende später treten hund» zu überwinden. Viele sind schon sich somit Fini- bei der Krönung aller Laufevents, glücklich, wenn sie sher nennen darf, dem New York Marathon, rund überhaupt ins Ziel MM-Redaktor Mathias erhält Bewunde- 500 Schweizer im 40 000er-Feld kommen. Mit einem Haehl (48) läuft am rung. Und eine an. Das fasziniert und zieht Lächeln,ohneKrampf, Sonntag seinen vierten Medaille sowie Zehntausende von Zuschauern an. von der Masse ange- Marathon in Luzern. Sein ein Brevet, je Ryffel sagt: «Marathonläufer gefeuert. Ziel: Wieder eine Zeit nach Sponsor niessen das Bad in der MenschenDer Start kostet unter vier Stunden. gratis Isostar menge, alle laufen mit- und nicht um die 100 Franken, oder Bier, ein gegeneinander.» es gilt, sich während eines knap- Handtuch oder eine Plastikjacke. Texte Mathias Haehl pen halben Jahres darauf vorzubeMarathon ist auch ein Rennen, Bilder Andreas Eggenberger reiten, damit der Laufrausch nicht bei dem einem Flügel wachsen. Infos: www.lucernemarathon.ch vom Gelenkschmerz danach abge- Bei dem die Läufer mit leuchten- www.lausanne-marathon.com löst wird. Denn Marathon ohne den Augen ins Ziel fliegen, von www.nycmarathon.org


MENSCHEN MARATHONLÄUFER

| 11

«Der Körper ist mein Kapital»

Peter Börlin (53), Projektleiter aus Zürich, ledig. «Seit 1992 bin ich mehr als 20 Marathons in acht Ländern gelaufen, 1997 in Wien mit meiner Bestzeit unter drei Stunden. Jetzt steht zum dritten Mal der New-York-City-Marathon an, den ich mit meinen Laufkollegen bestreite. Wir trainieren als Vorbereitung individuell oder gemeinsam rund 50 Kilometer pro Woche, schätzen dabei das Zusammensein und den Ausgleich zum Bürojob. In New York faszinieren uns das aussergewöhnliche Erlebnis vor den grossen Zuschauerkulissen und die aufgekratzte Stimmung dank der vielen Musikbands am Streckenrand. Ich geniesse den langen Lauf und weiss: Der Körper ist mein Kapital. In welchem Zustand wir ins Ziel kommen, dafür sind Erfahrung und Durchhaltevermögen entscheidend.»

Peter Börlin lief mehr als 20 Marathons in acht Ländern.


12 |

MENSCHEN MARATHONLÄUFER

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

«Zum Training gehört die Erholung»

Der Berner Markus Ryffel (55) gewann bei der Olympiade 1984 in Los Angeles die Silbermedaille über 5000 Meter. Ryffel beendete bisher 68 Marathons, als 22-Jähriger lief er 2:19:14 in New York. Heute führt er mit seinem Bruder ein Lauf- und Sportartikelunternehmen mit Läden in Bern und Uster. Der Organisator von Running Events gibt Tipps für besseres Laufen. PLANUNG

Planen Sie wöchentlich, wann, wo, mit wem und was Sie trainieren wollen. Denn nur eine gute Planung lässt Sie als Läufer langfristig erfolgreich sein.

GESAMTPAKET

Ihr Motor (Herz und Lunge) ist nur so gut wie Ihr Chassis (Muskeln, Bänder und Sehnen). Trainieren Sie also neben der Ausdauer auch die Kraft, insbesondere die Rumpfstabilität.

VIELSEITIGKEIT

Überlasten Sie sich nicht durch einseitiges Training. Machen Sie Nordic Walking, gehen Sie ins Yoga oder tanzen Sie! Kopf und Körper haben so weniger Beschwerden.

LAUFTRAINING

Laufen Sie auf verschiedenen Böden und Geländeprofilen. Mal auf Waldboden, mal auf Feldwegen und auch mal auf Asphalt. Laufen Sie nicht immer die gleiche Trainingsrunde.

STEIGERUNG

Steigern Sie das Training vorsichtig, zuerst mit der Häufigkeit. Danach kommt die Dauer. Für ein Marathontraining sollten 40 Kilometer pro Woche drinliegen — allerdings in Etappen.

KÖRPERSIGNALE

Achten Sie auf Signale Ihres Körpers. Schmerzen oder anhaltende Müdigkeit sind

Zeichen für Überanstrengung. Nach dem Training sollten Sie sich besser fühlen als zuvor.

TECHNIK

Trotz der Einfachheit der Bewegung braucht es eine richtige Technik. Wenden Sie sich an einen Verein oder besuchen Sie einen Kurs mit den sogenannten Lauf-ABC-Übungen.

AUSRÜSTUNG

Wettkämpfe bestreiten Sie in eingelaufenen Schuhen und Socken. Fachgeschäfte haben funktionelle Laufschuhe und Kleidung im Programm.

VERPFLEGUNG

Testen Sie die beim Wettkampf offerierten Getränke (Isostar) und Ernährung (Gel, Kraftriegel, Bananen) im Training aus, bevor Sie an die Startlinie stehen. Nicht jeder Magen verträgt beim stundenlangen Laufen das Gleiche.

ERHOLUNG

Zum Training gehört die Erholung. Gönnen Sie sich nach dem Training ab und zu ein Bad, eine Massage oder einen Saunabesuch. Zwei Wochen vor dem Marathon das Training reduzieren. Weitere Informationen finden Sie im Buch «Marathon leicht gemacht» von Dr. Thomas Wessinghage, Markus Ryffel und Valentin Belz oder unter www.ryffel.ch.

«Ohne Laufen würde ich verkümmern», sagt Vinzenz Fischer (76).

«Letztlich zählt der Durchhaltewille. Den habe ich, darauf bin ich stolz!» Vinzenz Fischer (76) aus Goldau SZ, verheiratet, vier Kinder, Ex-Bankbeamter. «Dieses Jahr habe ich schon am Zürich Marathon und an einem zweitägigen Doppel-Bergmarathon, dem Gondo-Event, mitgemacht, und ich möchte noch zwei weitere laufen. Sie finden, ich sei ein Spinner? Da sind Sie nicht allein! Wegen meines Alters und meiner gesundheitlichen Probleme – ich bin gehörlos – macht sich auch meine Familie oft Sorgen. Dank meines Lauftrainings gelingt es mir, weiterhin gesund

und fit zu bleiben, frische Luft zu geniessen und viel Spass zu haben. Ich gehe immer wieder auf die Rigi zum Trainieren. Wie viele Marathons ich schon gelaufen bin, weiss ich nicht. Auch die Laufzeiten interessieren mich nicht mehr. Ich will einfach ans Ziel kommen. Muskeln und Training sind wichtig, letztlich zählt aber der Durchhaltewille. Den habe ich, darauf bin ich stolz. Ohne Laufen würde ich wohl verkümmern.»


Z.B. SCENIC AB

FR. 24 300.–

FR. 2 000.–

ZUSÄTZLICHER WÄHRUNGSVORTEIL AUF ALLEN RENAULT MODELLEN.

Nur im Oktober bei Ihrem Renault Partner! Infos unter Gratis-Nummer 0800 80 80 77 oder www.renault.ch Angebot gültig für Privatkunden (nur auf Personenwagen) bei den an der Aktion beteiligten Renault Händlern bis 31.10.2010. Der Euro-Bonus ist mit den geltenden Aktionen kumulierbar. Abgebildetes Modell (inkl. zusätzlicher Ausstattungen): Grand Scenic Privilège dCi 160, 1995 cm3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 6,6 l/100 km, CO 2-Emissionen 173 g/km, Energieeffizienz-Kategorie C, Fr. 45 500.– abzüglich Prämie Fr. 2 000.– abzüglich Euro-Bonus Fr. 2 000.– = Fr. 41500.–. Berechnungsbeispiel: Scenic Expression 1.6 110 (5-türig), Katalogpreis Fr. 28 300.– abzüglich Prämie Fr. 2 000.– abzüglich Euro-Bonus Fr. 2 000.– = Fr. 24 300.–.


14 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

«Der schönste Moment ist das Bad danach»

Publizist Matthias Ackeret (47) ist Chefredaktor der Kommunikationszeitschrift «Persönlich» und Moderator von Teleblocher. Neben dem Sachbuch-Bestseller «Das BlocherPrinzip» schrieb er 2005 den Roman «Hammermann» über einen Marathonläufer.

Matthias Ackeret, was ist der «Hammermann»?

Der Hammermann meldet sich, wenn sich der Kohlenhydratspeicher leert, und führt meist bei Kilometer 30 zu einer kurzfristigen Schwächephase. Das Tröstliche dabei: Die meisten Läufer erleben diesen Hammermann. Die Vorstellung, wonach ein Mann mit Hammer die Läufer traktiert, fand ich immer sehr amüsant.

Laufen ihren ersten Marathon: Die Drillinge Chantal, Sandrine und Laura Abgottspon (von links).

Amüsant ist auch Ihr Roman «Hammermann». Darin lässt ein Marathonläufer seine gescheiterte Beziehung Revue passieren. Laufen ältere Männer an Marathons ihren Problemen davon?

Möglicherweise. Wer deswegen einen Marathon absolviert, muss aber schon enorme Probleme haben. Denn der Trainingsaufwand für die 42,195 Kilometer ist doch beachtlich. Mein Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Einer persönlichen?

Ja. Bei meinem ersten Marathon in Zürich hatte ich eine Krise mit meiner damaligen Freundin. Ich sagte mir: Wenn sie am Strassenrand steht und mich anfeuert, hat unsere Beziehung noch eine Chance. Sie stand nicht am Strassenrand, die Beziehung war kaputt. Dafür hatte ich die Idee für einen Roman. Für dessen Recherche absolvierte ich ein halbes Jahr später noch den NewYork-Marathon. Was ging Ihnen bei Ihren bisher vier Marathons durch den Kopf?

Immer das Gleiche: «Warum tue ich mir einen Marathon nur an?» Es war jedes Mal eine Tor-

Litt heftig an seinen bisher vier Marathons: Matthias Ackeret, Publizist und Buchautor.

tur, die viereinviertel Stunden dauerte. Trotzdem habe ich jeden Lauf «mit Anstand» beendet. Ursprünglich war es mein «Lebensziel», zehn Marathons zu laufen. Also macht es Ihnen Spass?

Nicht wirklich. Man kann es drehen, wie man will: 42,195 Kilometer sind eine sehr lange Strecke und eigentlich für unseren Körper nicht gut. Da mögen, wie in New York, noch so viele Leute am Strassenrand stehen, um einen anzufeuern. Der schönste Moment ist immer nach dem Marathon das Bad in der Wanne.

Interview Mathias Haehl

Der Roman «Hammermann» kostet 16.80 Franken und kann bei www.unterwegs.de bestellt werden.

«Wir wollen unter vier Stunden laufen»

Sandrine, Chantal und Laura Abgottspon (alle 20), Bankfachfrau, Sportgymnasiastin und Studentin aus Büren SO. «Wir laufen am Sonntag in Luzern unseren ersten Marathon. Wir sind sportlich, spielen Volleyball (Sandrine), fahren Kajak (Chantal), klettern (Laura). Und wir haben auch schon Halbmarathons absolviert. Jetzt wollen wir uns an die grosse Sache wagen. Als Trainingsvor-

bereitung sind wir etwa 400 Kilometer gelaufen. Wir wissen, dass es bei einer solchen körperlichen Anstrengung fürs Durchhalten enorm wichtig ist, viel zu trinken. Wir wollen aber nicht nur ans Ziel kommen, sondern unter vier Stunden laufen. Worauf wir uns freuen:


MENSCHEN MARATHONLÄUFER

| 15

«Ich liebe das Runners High»

Dominik Allemann (37), verheiratet, zwei Töchter, PR-Berater aus Zürich. «Mit 30 stellte ich fest, dass ein geniesserischer Lebenswandel auch Spuren hinterlässt. Im Ausdauersport fand ich den Ausgleich dazu – und war schnell angesteckt. Heute liebe ich das ‹Runners High›, dieses Hochgefühl aufgrund der ausgeschütteten körpereigenen Hormone. Ich trainiere mindestens viermal wöchentlich in der freien Natur, vor einem Wettkampf auch mehr. Heute könnte ich ohne Laufen gar nicht mehr sein. Ich habe schon neun Marathons hinter mir, meine Bestzeit lief ich diesen September in Berlin mit

Nach neun Marathons lockt der Ironman: Dominik Allemann.

3:35:45. Mein Ziel ist es, einmal unter 3,30 Stunden zu laufen und einmal einen Ironman (Marathon, 180 Kilometer Radfahren und 3,8 Kilometer Schwimmen) durchzustehen – ich habe mich für 2011 angemel-

det. Worauf ich immer Wert lege: jeden Lauf in ‹Würde› und erhobenen Hauptes zu beenden. Das Highlight nach einem langen Lauf ist ein heisses Bad, eine Massage und ein kühles Getränk.»

«Viel Pasta für die lange Belastung»

Aline und Raphael (16), Yvonne (46), Lehrerin, und Daniel Sigrist (45), Radio- und TVElektriker aus Reussbühl LU.

Dass wir auf der Strecke von den vielen Zuschauern angefeuert werden, die Stimmung ist ja sehr ausgelassen. Der Handklatsch beim Luzerner KKL mit dem europabesten Marathonläufer Viktor Röthlin ist für uns die beste Motivationsspritze.»

«Wir fühlen uns beim Laufen sehr gut, weil wir dabei einen Ausgleich finden. Das Joggen ist euphorisierend. Darauf, dass wir uns am Luzerner Marathon schinden werden, reagiert unser Umfeld mit Kopfschütteln oder Bewunderung. Uns macht Spass, dass dabei der Wille stark herausgefordert wird. Und zur optimalen Vorbereitung essen wir in der Woche vor dem Lauf Unmengen an Pasta, um einen Kohlenhydratspeicher für die lange Belastung anzulegen.»

www.migrosmagazin.ch

Familie Sigrist füllt vor dem Marathon den Kohlenhydratspeicher.

Das «Runners High»: Mehr zum körpereigenen Schmerzmittel mit Suchtpotenzial.


Create it!

Nr 6 Nr.

Sensationspreise Nu gültig vom 25.10. Nur 5.10. bis 7.11.2010 7. .2010 oder solange Vorrat

1 TB Speicherplatzz 2 Jahre Garantie

50%

statt st 159.90

Rabatt

je jetzt CHF CH

Ve Verbatim Externe 3,5” Harddisk USB 2.0 1 TB

Best.-Nr. 11815700 1 TB Speicherkapazität USB 2.0-Anschluss können Sie bis zu 330’000 Musikstücke, 1’000’000 Fotos, 1’400 Videos oder Dateien auf Ihrem PC oder Mac speichern.

statt 199.–

149.–

*

50% Rabatt

Bürodrehstuhl Tivoli

statt 29.– 29

Best.-Nr. 10552900 anthrazit Best.-Nr. 10553000 schwarz Rückenlehne mit integrierter Lendenwirbelstütze ist in der Höhe und Neigung verstell- und arretierbar stufenlose Sitzhöhenverstellung 42 – 55 cm Teppichrollen Sitzdauer 4 – 7 Std./Tag ohne Armlehnen

jetzt CHF

*Abholpreis in Ihrer OFFICE WORLD Filiale. Lieferpreis im Büro-Versand auf Anfrage: Tel 0844 822 816 oder unter www.officeworld.ch

Eastpak Bauchtasche Springer

Armlehnenpaar schwarz

Best. Nr. 10561000/CHF 59.90

14.50

Best.-Nr. 11797300 Umschnallen! Eine nette kleine Gürteltasche für die unentbehrlichen Dinge Volumen: 2 Liter Format: 16.5 x 23 x 8.5cm Artikel ist nicht im Onlineshop erhältlich

10.–

CHF Rabatt .– statt 129.– jetzt CHF

119.–

HP Photosmart AiO

Best.-Nr. 11798400 Drucker, Kopierer, Scanner 3.8 cm Display Kreieren Sie Fotobücher, Kalender oder Grusskarten selbst mit der HP Photo Creations Software ohne USB-Kabel (USB-Kabel, 1.8m, Best.-Nr. 1060079)

statt 9.90 jetzt CHF

30%

6.90

Rabatt

Schneider Kugelschreiber Slider XB Best.-Nr. 11052800 gummierte Griffzone Leichtschreiber mit innovativer ViscoGlide-Technologie schnelle Trockenzeit Einweg-Kugelschreiber Inhalt 8 Stück

Papeterie- und Büroartikel, Bürotechnik und -möbel, Kreativsortiment, Schule, Trend&Saison… Baden City-Shop, Basel Dreispitz, Pratteln*, Basel City-Shop, Bern-Schönbühl, Bern City-Shop, Genf-Acacias*, Chur, Luzern-Reussbühl*, Sursee, Emmen City-Shop, St.Gallen-Winkeln, Egerkingen*, Lausanne, Zug Steinhausen, Dietikon, Zürich-Altstetten, Regensdorf, Glattzentrum*, Winterthur-Grüze, Dübendorf, Länderpark Stans *Mit Möbel-Kompetenz-Center Bestellung: www.officeworld.ch | Deutsch 0844 822 816 | Français 0844 822 815 | Italiano 0844 822 814 | Fax 0844 822 817 oder direkt in Ihrer Office World Filiale

Create it!

Gültig vom 25.10. – 7.11.2010 solange Vorrat. Sämtliche Preisangaben sind inkl. MWSt. und in CHF. Irrtümer und Druckfehler vorbehalten. Rabatte nicht mit anderen Rabatten/Rabatt-Bons kumulierbar.

25% Rabatt

jetzt CHF

79.95


AUF EIN WORT

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

FRAU DER WOCHE

| 17

DIE SCHWEIZ IM JAHR 2029

Herz für Senioren Vor drei Jahren gründete Mirjam Sawires (43) mit ihrem Mann in Henggart ZH einen Senioren-Notruf. Der Service betreut und versorgt rund um die Uhr bedürftige ältere Menschen. In der Region Meilen ZH spannt Sawires nun mit der örtlichen Feuerwehr zusammen. Die Partner teilen sich den 24-Stunden-Notruf. Eine Zusammenarbeit fürs Allgemeinwohl.

«Die Alten bleiben länger jung und gesund» Während ältere Menschen in der Freizeit den Kick suchen, wird die Jugend im Jahr 2029 zunehmend im Stress sein. Das ergab die Zukunftsstudie der Suva. Georges T. Roos (47), Zukunftsforscher und Leiter der Studie, über unsere Gesellschaft in zwanzig Jahren. Georges T. Roos, Sie haben die «Zukunftsstudie 2029» des Unfallversicherers Suva geleitet. Welches ist das erstaunlichste Resultat?

MANN DER WOCHE

Bilder Gettyimages, Gerry Nitsch, zvg

Durchgestartet Das «Sennentuntschi» schlägt alle Rekorde. Über 26 000 Deutschschweizer Kinogänger haben die bluttriefende Alpensaga am Startwochenende gesehen. Einen besseren Filmstart haben bisher nur zwei Schweizer Produk Produklegt. tionen hingelegt. se Und auch diese gehen auf dass Konto von chael Regisseur Michael nn Steiner: Denn sowohl der Mein Kinderfilm «Mein Name ist 05) Eugen» (2005) als auch das SwissairDrama «Grounding» (2006) kommen aus dessen Küche.

Intelligente Maschinen werden für ein sichereres Leben sorgen und helfen, Berufsunfälle zu verhindern. Es gibt schon jetzt eine Kreissäge, die merkt, wenn ein Finger dem Sägeblatt zu nahe kommt. Hochsensible Sensoren lassen die Säge in den Kasten absinken. Unfallverhütend sind auch Volvos, die der Fahrer nur starten kann, wenn er einen Alkoholtest bestanden hat. Das Blasröhrchen ist eingebaut. Wie sieht es mit dem Stress in der Arbeitswelt aus?

In der Schweiz gaben 17 Prozent der Erwerbstätigen an, dass sie unter Stress leiden. Eine Untersuchung aus Deutschland bei IT-Spezialisten hat sogar ergeben, dass nur gerade jeder Dritte sich dem Druck am Arbeitsplatz gewachsen fühlt. Es ist zu befürchten, dass die Belastung am Arbeitsplatz weiter zunimmt. Das ist schädlich für Gesundheit und Wirtschaft. Müssen wir Angst haben?

Nein. Stress, Beschleunigungen und Informationsüberflutung

nehmen zwar weiter zu. Dagegen nutzen Arbeitgeber aber in Zukunft zwei Hebel: Erstens benützerfreundliche Technologien, die das Wichtige herausfiltern. Zweitens muss sich das Verhalten der Arbeitenden ändern. Ein grosser Schweizer Industriekonzern hat beispielsweise eine Regelung eingeführt, dass man Mails, die man nur cc als Kopie bekommt, nicht mehr beachten soll. Kann diese Überbeanspruchung auch in einer Medikamentensucht enden?

Leider, ja. Hirndoping mit Ritalin wird in der Erwachsenenwelt immer salonfähiger, weil diese Modepille der Leistungsgesellschaft Konzentration und Leistungsfähigkeit erhöht. Es ist zu befürchten, dass solche Mittel, die wie Amphetamine wirken, süchtig machen. Eine Langzeitforschung fehlt allerdings. Werden wir Hochleistungsmenschen?

Tendenziell ja. Hirnleistungen werden etwa mit Mikrochips aufgewertet. Kevin Warwick, ein englischer Wissenschafter, liess sich einen Chip in den Arm implantieren. So konnte er mit Gedanken Lichtschalter oder einen Rollstuhl bedienen. Das Wundermittel für Querschnittgelähmte rückt also näher. Welche Schattenseiten hat die Technologisierung?

Wir beobachten, wie junge Menschen, die mit den digitalen Techniken aufwachsen, Niederlagen schnell wegstecken. Diese Netzgeneration geht lockerer mit

Risiken um, weil sie eine Spielermentalität besitzt. «Spiel vorbei – nächster Versuch.» Diese Risikobereitschaft könnte zu mehr Unfällen führen. Das Gesundheitssystem krankt, die Bevölkerung wird älter. Wird sie auch kränker?

Nein. Unsere Gesellschaft wird zwar älter, aber die Alten bleiben länger jung und gesund. Diese Entwicklung birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Die altern-

«Die Risikobereitschaft der Jungen könnte zu mehr Unfällen führen.» de Erwerbsbevölkerung hat weniger Berufsunfälle. Aber ältere Menschen betreiben in ihrer Freizeit häufiger Sportarten, die unfallträchtig sind. Wie wird sich die Rolle der Frau im Arbeitsprozess im Jahr 2029 entwickelt haben?

Der vielbeschworene Trend «Zurück an den Herd» ist kein Szenario. Vielmehr verschwenden wir Ressourcen, weil wir nicht nutzen, dass Frauen besser ausgebildet sind als Männer. Sie stellen mehr Abgängerinnen an Gymnasien und Hochschulen. Ökonomisch gesehen müssen wir Wege finden, dass Frauen häufiger Karriere machen. Interview Mathias Haehl

Infos: www.suva.ch/zukunftsstudie


18 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Der Zürcher Schlagerkönig

Beat Schaub hat den deutschen Schlager in Schweizer Klubs salonfähig gemacht. Seine Lollipop-Partys ziehen Jung und Alt in Scharen an.

Beat Schaub, der Hansdampf auf allen Dancefloors, organisiert neben Schlagerpartys Discofeten, Latinfeste und produziert CDs.

E

r hat ein knallrotes Gummiboot! In diesem Gummiboot, fahrn wir hinaus! Seit 40 Jahren ist der Schlager von Wencke Myhre Garant für gute Stimmung. Und seit 15 Jahren erklingt er garantiert an der Lollipop-Party, enthusiastisch mitgesungen von 1500 Schlagerfans. Die Stammgäste sind leicht an der geschmack-

lich fragwürdigen, aber in diesem Rahmen korrekten Kleidung zu erkennen: Miniröcke mit Blümchenmuster für die Damen, schrille Hemden für die Herren, gerne mit Rüschen, Matrosenkragen oder Cowboyhut. Am Eingang des Zürcher X-tra Club gibts HawaiiBlumengirlanden, rosa Plastikbrillen und arttypisches Schleck-

zeug wie Tiki oder Lollis umsonst. Hossa! Hossa! «Es ist ein grosser Spielplatz», sagt Beat Schaub (51) Organisator und Erfinder der Lollipop-Partys, «wir ermuntern unsere Gäste, sich zu stylen.» Resultat: die zwanglosesten, fröhlichsten und unzürcherischsten Partys der Stadt. Das Schönste im Leben ist die Freiheit, hurra, hoch lebe Roy

Black selig! Mitte der Neunzigerjahre, auf dem Höhepunkt der Technowelle, organisierte Schaub ausgerechnet im verruchten Club Luv im Zürcher Seefeld die erste Schlagerbar. Seinem Geschäftspartner, einem Metal-Bassisten, stand das gelockte Haar zu Berge. Gut 150 Leute feierten fröhlich Fiesta Mexicana, der


MENSCHEN PARTY-PIONIER

| 19

Feiern fröhlich Geburtstag: Die Mittzwanziger Yvette, Danijela, Andrea, Céline und Kathrin (von links).

Philipp (27) und Toby (24) lieben die schrille farbige Schlagerwelt.

Ohne die drei vom harten Lollipop-Kern geht gar nichts. Von links: Regina (43), Katja (38) und George (38).

Lustige Zürcher: Bankangestellte Corinne (32) und Stefan (30).

Sandra (47) und Marcel (42) hören sonst eher harte Gitarrenmusik.

Er schmeisst den Laden, sie legt im Latin-Dancefloor auf: Beat Schaub (51) und Ehefrau Lisandra (24).


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

NEU

NEU

4.40

Farmer Soft Choc Marroni (Limited Edition) weicher Getreidestängel mit marronihaltiger Füllung und Schokoladeüberzug, 6 Stück/192 g

NEU

1.95

Zweifel Snacketti Onion Rings knuspriger Snack mit Zwiebelgeschmack, 75 g

NEU

5.90

Actilife Pro Natal Folsäure 600 für Frauen mit Kinderwunsch sowie in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten, 30 Tabletten

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

3.50

Bohnen, Bio tiefgekühlt, 500 g

NEU

3.60

Schwabenbrötli oder Ginger Bells z. B. Schwabenbrötli (traditionelles Weihnachtsbiscuit, Mürbegebäck mit Mandeln), 270 g

NEU

5.80

Backmischung White Brownies inkl. Backform, 490 g

NEU

NEU

1.90

Mojo Vitamin Water Peach, Dragonfruit oder Orange Erfrischungsgetränke ohne Kohlensäure mit Vitaminen und Mineralien, 50 cl und 6 x 50 cl, z. B. Peach, 50 cl

2.60

Migros Fresh Gel-Lufterfrischer Pink Orchid bis zu 6 Wochen wirksam, 50 g

MGB www.migros.ch W

WORAUF WARTEN SIE NOCH?


MENSCHEN PARTY-PIONIER

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 21

Beat Schaub und Schlagerstar Olaf Henning.

haarige Metal-Bassist sang am lautesten beim Karaoke mit, und alle wollten mehr. Zehn Jahre und mehrere Lokalwechsel später feierte Lollipop 2005 in der neuen Heimstätte, dem X-tra, grosses Jubiläum. «Mit 2000 Besuchern – und weiteren 1500, die unbedingt auch rein wollten», sagt Schaub. «Im Gegensatz zu

«Wir ermuntern unsere Gäste, sich zu stylen.» Beat Schaub, Lollipop-Erfinder

anderen Partyveranstaltern finde ich lange Warteschlangen aber überhaupt nicht cool.» Statt den Lollipop-Status künstlich hip zu halten, erhöhte er die Kadenz von monatlich auf zweiwöchentlich. Dafür reist der harte Schlagerkern regelmässig an Gastspiele in anderen Schweizer Städten, nimmt an der Schlagerparade in Chur teil

und betreibt eine Dependance im Bolero Club Winterthur. Schöne Maid, hast du heut für mich Zeit? Und das Volk hat Zeit. Es strömt in Scharen an die Partys, und zwar quer durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten. Stammgast Toby (24) aus dem Zürcher Unterland zum Beispiel ist nicht begeistert,

Anzeige

gibt weiterhin...

Bücher

*

In allen Filialen und auf www.exlibris.ch

...bis 30. November 2010

*ausgenommen Aktionen

30%

Rabatt auf deutschsprachige


Das Kaffee-Set zum Genusspreis. 33%

tzteJ

Jetzt

333.– Vorher

499.70

Barista Set

1x

1x 1x 192 x 8x

Delizio Compact II Bundle Box Energiesparmodus, Abschaltautomatik / 7174.035

Die Angebote gelten ab 26.10.2010 und solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen.

MGB

Preis-, Modelländerungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.


MENSCHEN PARTY-PIONIER

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 23

Mister Lollipop Beat Schaub mit seinen zwei Stamm-DJs Wollana (links) und Rolly (rechts).

dass ihm gelegentlich seine Eltern über den Weg tanzen: «Man nimmt sich dann etwas zusammen und singt nicht ganz so laut.» Marcel (42) aus Zürich Seebach wiederum ist Gitarrist bei einer Metal-Band und findet trotzdem nichts dabei, seine schlagerverrückte Gattin Sandra (47) an eine Lollipop-Party zu begleiten. «Sonst steht sie auf Punk, und kennengelernt haben wir uns an einer 80er-Jahre-Party. Wir sind also musikalisch flexibel», sagt er. Ein bisschen Spass muss sein, dann ist die Welt voll Sonnenschein. Nur einer feiert nicht: Mister Lollipop Beat Schaub. Er dreht endlose Runden durchs X-tra. Bespricht sich kurz mit der Security, plaudert mit den DJs, schaut backstage zum Rechten, kümmert sich

«Wenn die Eltern auch da sind, nimmt man sich etwas zusammen und singt nicht ganz so laut.» Toby (24), Partygänger

um die Gäste. Dabei tanzt er durchaus gerne, am liebsten gleich auf verschiedenen Hochzeiten. Seine Firma Tendance Event betreibt fünf Partyreihen im Discobereich, drei im Sektor Latin sowie zwei CD-Compilation-Serien. Ausserdem steht Schaub als DJ Vitamin S. oder Papi Electric oft persönlich an den Plattenreglern. Beat Schaub ist im Zürcher Partyleben seit Jahrzehnten eine feste Grösse. An Clubnamen wie Highlife, Big Apple, Pasadena oder Luv erinnern sich Ausgehveteranen bestens. Er organisiert rund 180 Anlässe im Jahr und hat bis heute einen guten Riecher dafür, was das Partyvolk auch im Winter hinter dem Ofen hervorlockt. Eine goldene Nase verdiente er sich aber nicht. «Dafür ist der Auf-

wand zu gross. Ohne Herzblut und Unterstützung des harten Kerns ist die Lollipop nicht machbar.» Auch die nicht ganz so Hartgesottenen kommen locker auf ihre Rechnung. Im X-tra ertönt nicht nur Schlager. Auf den verschiedenen Dancefloors tanzt man zu französischer, italienischer und Latin-Musik und den Hitparadenstürmern der letzten 20 Jahre. Zu vorgerückter Stunde besingen selbst die Mitgeschleppten im Karaoke-Raum den blauen Enzian, bis es heisst: Arrivederci, Hans, das war der letzte Tanz. Aber solange das Bett im Kornfeld steht, ist für Schlagerfans jeden zweiten Freitag immer wieder Sonntag. Text Ruth Brüderlin Bilder Basil Stücheli

www.lollipopparty.ch


Bei der Migros Bank gibt’s den günstigsten Online-Privatkredit der Schweiz. Das heisst für Sie: Bei uns bezahlen Sie im Schnitt nur die Hälfte des marktüblichen Privatkreditzinses. Und so einfach transferieren Sie Ihren laufenden Privatkredit zu uns: auf www.migrosbank.ch/privatkredit ausfüllen und gleich online einreichen. Mehr Informationen gibt’s auch unter den Kreditantrag ausfüllen unserer Privatkredit-Hotline 0900 845 400 (CHF 1.50/Min., Festnetztarif). Ein Kredit über 10 000 Franken mit effektivem Jahreszins von 5,9% ergibt für 12 Monate eine monatl. Rate von 859.50 Franken und Gesamtzinskosten von 314 Franken. Hinweis laut Gesetz: Die Kreditvergabe ist verboten, falls sie zur Überschuldung führt (Art. 3 UWG).


BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 25

VÄTERCHEN FROST

ZUCKERSPITZEN: Der offizielle kalendarische Winterbeginn ist dieses Jahr zwar erst am 22. Dezember. Doch schon letzte Woche schneite es bis auf 700 Meter hinab. Bei der rasch einsetzenden Kälte setzte ein Gipfelkreuz am Piz Alun (1478 Meter über Meer) einen zerzausten Eisbart an. Im Hintergrund lassen die verschneiten Hänge des Pizols bei Pfäfers im St. Galler Oberland erahnen, wie prächtig der Winter noch werden kann.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Arno Balzarini/Keystone, Tom Kawara

Warum klappern unsere Zähne, wenn wir frieren? Manchmal ist es uns nicht nur anzusehen, dass es uns friert, man kann es sogar hören. Das Phänomen ist ganz einfach zu erklären: Bewegung erzeugt Wärme. Der Körper versucht bei grosser Kälte, selbst Wärme zu produzieren. Die Kaumuskulatur zieht sich immer wieder zusammen, die Zähne klappern. Auch wenn in diesem Fall nur ganz kleine Muskelpartien beteiligt sind, helfen sie, die Betriebstemperatur des Körpers zu halten. Je stärker wir frieren, desto mehr Körperpartien werden miteinbezogen. Kein Wunder also, wenn plötzlich auch noch die Hände anfangen zu zittern. Da hilft nur: sich warm anziehen und ganz viel bewegen.

ZITAT DER WOCHE

«Heute schimpft man nicht mehr über das Gehalt der Chefärzte, sondern über die Boni der Banker.»

Am 1. November geht der medizinische Direktor des Zürcher Triemlispitals Urs Metzger (65) nach 20 Jahren in Pension. Im «Tages-Anzeiger» erklärt der renommierte Chirurg, was sich neben der Tatsache, dass es heute viel mehr Ärztinnen gibt, sonst noch im Lauf seiner Karriere verändert hat.


26 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Freunde geworden im Amazonasgebiet: Augusto Gansser mit dem grossen H채uptling der Putumayo-Indianer. Dessen imposanter Halsschmuck besteht aus Kaimanz채hnen.

100 Jahre Abenteuer Ein Bild aus dem Fotoalbum zeigt Augusto Gansser mit 26 Jahren, als er von einer Himalaja-Expedition zur체ckkehrte. Heute lebt der 100-J채hrige im Tessin


MENSCHEN AUGUSTO GANSSER

Er ist der vollendete Abenteurer und Forscher: Augusto Gansser erkundete den Himalaja, entdeckte die Plattengrenze zwischen Indien und Asien, liess テ僕quellen sprudeln und benannte einen Fテシnftausender nach seiner Frau. Hommage an einen grossen Schweizer Geologen.

und kann auf ein abenteuerliches Forscherleben zurテシckblicken.

| 27


DIESE ZWIEBELN LÖSEN FREUDENTRÄNEN AUS.

Über 12’000 - Nutzer wollten die Onion Rings von Zweifel zurück. Jetzt sind sie endlich wieder zu haben. www.facebook.com/zweifelchips

Zweifel gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN AUGUSTO GANSSER

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 29

Ferien im Dschungel: Ganssers Ehefrau Toti mit Tochter Ursula im Kanu. Die durchtrainierte Toti Gansser war einmal Schweizer Meisterin im Rückenschwimmen.

Bilder Vera Markus (2), Arnold Heim (2), AS Verlag, Augusto Gansser (3), Ursula Markus

Augusto Gansser reiste als buddhistischer Pilger verkleidet nach Tibet. In der Hand hält er seinen Geologenhammer, mit dem er einmal beerdigt werden möchte.

G

ebannt hat Augusto Gansser in seinem Haus in Lugano die Nachrichten aus dem Golf von Mexiko verfolgt, wo bis im Sommer nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon jeden Tag Zehntausende von Fass Öl unkontrolliert ausströmten. Blow-out nennen die Experten ein solches Ereignis. Sohn Luca, eines seiner sechs Kinder, hielt ihn auf dem Laufenden über die fieberhaften Versuche, die Havarie zu beheben. Der 65-Jährige betreibt im Inselstaat Osttimor eine Kunstakademie, ist aber vor einigen Monaten ins Tessin zurückgekehrt, um für den Vater zu sorgen. Wie übermächtig ein Blow-out ist, hat Augusto Gansser hautnah erlebt. Beim Mittagessen auf der Terrasse seines 250-jährigen Hau-

ses erzählt er von damals. Als Chefgeologe des Schahs von Persien suchte er während sieben Jahren nach Öl. Als der Bohrkopf am 26. August 1956 eine harte Schicht aus Salz und Gips durchstösst, gibt es einen Knall – und eine riesige Ölfontäne schiesst in die Luft. Sie habe eine Höhe von 52 Metern erreicht, täglich seien bis zu 120 000 Fass Öl ausgeflossen, hält später das Guinessbuch der Rekorde fest und stuft das Ereignis als «grössten Blow-out aller Zeiten» ein. Im Tal entstand ein See aus purem Öl. Eine Linie der staatlichen Eisenbahn führte in knapp fünf Kilometer Entfernung vorbei, sie musste den Betrieb einstellen. «Funken der kohlebefeuerten Dampflokomotiven hätten jederzeit eine riesige Explosion auslö-

sen können», sagt Gansser. Nach drei Monaten war die Quelle endlich unter Kontrolle, der gewaltige Fund beflügelte die aufstrebende Ölindustrie des Landes.

Erdölindustrie war wichtiger Arbeitgeber für Geologen

«Nur wenige Wochen zuvor», scherzt Gansser, «hatten wir den Blow-out von Francesca.» Die dritte Tochter des Erdkundlers und seiner Tessiner Frau war als einziges Baby mit westlicher Stupsnase sofort zum Star des Spitals in Teheran avanciert. Doch hat nun «Deepwater Horizon» den Rekord gebrochen? Augusto Gansser schiebt sich eine Gabel des sommerlich-leichten Brotsalats Panzanella in den Mund, den Luca zubereitet hat: «Das ist

schwer zu sagen.» Ein Vergleich mit der Tiefseebohrung sei problematisch, weil sich die Experten über die Menge des ausgeflossenen Öls bei «Deepwater Horizon» noch immer streiten. Wie für viele Geologen war die Erdölindustrie auch für den in Mailand geborenen Sohn einer Auslandschweizerfamilie ein wichtiger Arbeitgeber. An der Terrassenwand hängen Pfeile mit tückischen Widerhaken, überwuchert von Efeu. Sie zeugen von der Zeit, als Gansser für Shell tätig war, zuerst von 1938 bis 1946 in Kolumbien und anschliessend drei Jahre auf der Insel Trinidad. Angesprochen auf die hölzerne Goldwaschpfanne, die neben den Waffen hängt, lacht der renommierte Forscher:


WIE IN EINER PIZZERIA. JETZT PROFITIEREN! 20 X CUMULUS-PUNKTE AUF ALLE ANNA’S BEST-PIZZAS. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT.

Machen aus jedem Ofen einen Pizzaofen: die neuen Pizzas von Anna’s Bes t. Pizza kann man schon lange auch zu Hause machen. Aber noch nie so einfach und so gut: Die neuen Fertigpizzas von Anna’s Best mit original italienischer Teigrezeptur sind im Handumdrehen gebacken. Schon nach wenigen Minuten beissen Sie in eine Pizza, die aussen knus prig und innen luftig ist. Es gibt sie als «Grande Fina» mit dünnem Boden, «Della Casa» mit etwas dicke rem Teig und sogar eine mit ovaler Form, damit drei Pizzas auf einmal im Ofen Platz haben. Alle werden von Hand belegt – natürlich nur mit ausgewählten Zutaten. Probieren Sie einmal eine .

EINIGE PIZZAS AUS DEM NEUEN SORTIMENT:

NEU

6.90

Grande Fina 4 Stagioni mit Schinken, Peperoni, Pilzen und Artischocken, 450g

NEU

6.30

Della Casa Margherita mit Tomaten und Mozzarella, 375g

NEU

5.20

Della Casa Prosciutto e Funghi mit Schinken und Pilzen, 210 g

NEU

6.90

Grande Fina Funghi mit Pilzen, 430g

NEU

NEU

5.20

Della Casa Prosciutto e Mozzarella mit Schinken und Mozzarella, 210 g

Erhältlich im Kühlregal grösserer Migros-Filialen. Nicht kumulierbar mit laufenden Anna’s Best-Pizza-Aktionen.

6.90

Della Casa Prosciutto mit hauchdünnem Schinken, 380g


MENSCHEN GANSSER

| 31

Berichte, Zeichnungen, Fotografien

Einen ausgezeichneten Einblick in das Leben des Geologen und Abenteurers bietet das Buch «Augusto Gansser — Aus dem Leben eines Welt-Erkunders». Es spannt den Bogen von der ersten grossen Reise anno 1934 nach Ostgrönland, wo das Geologenteam wochenlang auf einem Dreimaster im Packeis stecken blieb, bis hin zu den zahlreichen Expeditionen in den Himalaja und der Freundschaft mit der bhutanischen Königsfamilie. Und es erzählt die Geschichte jener grossen Liebe, die Augusto Gansser mit seiner Frau Toti verband. Das Buch zeigt eine eindrückliche Auswahl aus seinem immensen Fundus an Fotografien, Skizzen und Feldbüchern. AS Verlag, Zürich 2008, 160 Seiten, ca. Fr. 80.— (www.as-verlag.ch)

«Toti, meine Frau, war geschicktbeimGoldwaschen.» Er selbst habe nie etwas gefunden, bloss Wasser verspritzt, «ich bin viel zu ungeduldig.» Mit 48 Jahren wurde Gansser zum Professor für Geologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und der Universität Zürich berufen. Zum Stubenhocker mutierte der passionierte Feldgeologe aber nicht. Auf Exkursionen keuchten die Studenten dem geübten Bergsteiger oft weit hinterher, der mühelos die steilsten Pfade hinanschritt. Mit der Rückkehr in die Schweiz entstand auch die Möglichkeit, eine der grossen Leidenschaften wieder zu pflegen: die Erforschung des Himalajas. Schon 1936 hatte er im Himalaja einen bahnbrechenden Erfolg erzielt. Noch bevor seine Dissertation fertig war, schloss er sich mit 26 Jahren einer Expedition des berühmten Schweizer Forschers Arnold Heim an, die in den zentralen Teil des ausgedehnten Hochgebirgssystems führte. In Indien angekommen, stach ihm eine geologische Besonderheit ins Auge, und so entschloss er sich zu einem Abstecher auf eigene Faust ins für Ausländer verbotene Tibet. Als buddhistischer Pilger verkleidet umrundete er auf strapaziösen

Fussmärschen Kailash, den heiligen Berg, und stiess dabei prompt auf den Ursprung der exotischen Steinblöcke, die er in Indien gesehen hatte. Damit war die geologische Nahtstelle zwischen dem indischen Subkontinent und Eurasien entdeckt.

Er schrieb in Spiegelschrift wie Leonardo da Vinci

«Augusto Gansser hat eine besondere Begabung für die Beobachtung im Gelände», sagt der Geologe und emeritierte Basler Universitätsdozent Rudolf Hänny, der bei ihm studiert hat, «er erfasst das Wesentliche sofort, vergleicht es mit der enormen Fülle seines Wissens und kann damit ein Phänomen rasch in einen plausiblen Zusammenhang stellen.» Reichhaltige Feldbücher mit Aufzeichnungen über Beobachtetes – oft in Spiegelschrift verfasst, damit sie nicht von Unbefugten entschlüsselt werden können – und detaillierte Zeichnungen sind Träger des Gesehenen. Oft tippte seine Frau Toti die Aufzeichnungen ab. Ein Flair für die schon von Leonardo da Vinci benützte einfache Verschlüsselung zieht sich durch die Familie. In Spiegelschrift zu schreiben sei ihr ein Leichtes, sagt Tochter Ursula Markus-Gansser, als

Tanken Sie Sonne.

Erstklassiges Ausspannen. Last e Minut

Lanzarote

HM K COSMAR

1 Woche

545.–

Ab Zürich nach Arrecife mit Edelweiss Air/Air Berlin am Fr./Sa. 26., 27.11., 3., 4., 10., 11., 17., 18.12.10 statt 795.– Aparthotel Costa Mar B B B, Puerto del Carmen, Appartement 2er-Belegung mit Halbpension

Ägypten

HM K RMF SOLYAD

1 Woche

595.–

Ab Zürich nach Marsa Alam mit Hello am Do. 25.11., 2., 9., 16.12.10 statt 995.– Hotel Sol y Mar Abu Dabbab B B B B i, Marsa Alam, Doppel mit all inclusive

Ägypten

HM K HRG SOLPAR

1 Woche

595.–

Ab Zürich nach Hurghada mit Hello am Mi./Sa. 20., 24., 27.11., 1., 4., 8., 11., 15.12.10 statt 945.– Hotel Sol y Mar Paradise Safaga B B B B, Hurghada, Doppel mit all inclusive

Dom. Republik

HM K PUJ GRAPAR

1 Woche

1299.–

Ab Zürich nach Punta Cana mit Edelweiss Air am Mi. (Hinflug via Puerto Plata) und Fr., statt 1999.– 3., 10., 12., 17., 19., 24., 26.11., 1., 3.12.10 Verl.-Woche 497.– Grand Paradise Bavaro Beach Resort & Spa B B B, Punta Cana, Doppel mit all inclusive

Dom. Republik

HM K PUJ VIKARE

Ab Zürich nach Punta Cana mit Edelweiss Air am Mi. (Hinflug via Puerto Plata) und Fr., 3., 10., 12.11.10 VIK Hotel Arena Blanca B B B i, Punta Cana, Doppel mit all inclusive

Phuket

HM K HKT SEASUN

Ab Zürich nach Phuket mit Edelweiss Air am Sa. 20., 27.11.10* Hotel Sea Sun Sand Resort B B, Patong Beach, Doppel mit Frühstück

Malediven

HM K MLE GASISL

Ab Zürich nach Male mit Edelweiss Air/Swiss am Fr./Sa./So. 5., 6., 7., 12., 13., 14.11.10 Ga Finolhu Island Resort B B B, Nord Male Atoll, Doppel mit all inclusive

1 Woche

1399.– statt 1995.– Verl.-Woche 630.–

1 Woche

1695.–

statt 2013.– Verl.-Woche 300.– * Zuschlag 100.– 1 Woche

2199.– statt 3399.– Verl.-Woche 1499.–

Preise in CHF pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20% 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin-& Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig.Kombi-Versicherungspaket CHF 35.– bis CHF 73.–, Ägypten-Visum CHF 40.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom.Republik USD 15.–. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 25.10.10.

Jetzt buchen! 0848 82 11 11

www.hotelplan.ch oder im Reisebüro

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.


KNEIPP WIRKT. NATÜRLICH.

PUBLIREPORTAGE

Sebastian Kneipp

Kneipp lanciert gleich zwei neue wohlschmeckende Brausetabletten in Premium-Qualität. Nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt und unter Verwendung möglichst vieler natürlicher Inhaltsstoffe bietet Kneipp Firstclass-Nachhilfe aus der Natur. Das «Multivit A-Z» deckt mit 25 wichtigen Vitalstoffen den Bedarf an Mineralien und Spurenelementen ganzheitlich ab. «Pro Femina» beinhaltet eine hochwertige Rezeptur mit 20 lebensnotwendigen Vitalstoffen speziell für Frauen und sorgt so für ein sicheres und ausgeglichenes Lebensgefühl.

DAS WERTVOLLSTE AUS DER NATUR Kneipp Multivit A–Z verfügt über die 25 wichtigsten Vitalstoffe und sorgt für eine ideale Grundversorgung. Wohlschmeckend mit OrangenMandarinengeschmack deckt es den Bedarf an Mineralien und Spurenelementen ganzheitlich ab und sorgt für ein rundum gesundes Lebensgefühl.

SPEZIELL FÜR FRAUEN Die hochwertigen Brausetabletten «Pro Femina» von Kneipp sind speziell für die Bedürfnisse von Frauen konzipiert. 20 lebensnotwendige Vitalstoffe, wovon 8 aus rein natürlichen Quellen stammen, sorgen für ein sicheres und ausgeglichenes Lebensgefühl. Die Verwendung möglichst natürlicher Inhaltsstoffe und Rezepturen machen die Nahrungsergänzungen von Kneipp so einzigartig.

NAHRUNGSERGÄNZUNG IST VERTRAUENSSACHE Seit 1891 erzeugt Kneipp zeitgemässe Produkte für Menschen, denen Gesundheit und Wohlbefinden besonders wichtig sind. Pflanzenkompetenz und pharmazeutische Erfahrung, modernste Produktionsverfahren sowie sorgfältige wissenschaftliche Kontrollen bürgen für die bewährte Kneipp-Qualität. Kneipp ist mehr als Wassertreten.

WAS SCHON KNEIPP WUSSTE Nahrungsergänzungsmittel können einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung des Körpers leisten, sie sind aber kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Schon vor über hundert Jahren hat Sebastian Kneipp die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung als Grundstein für ein gesundes und aktives Leben erkannt – und sie als eine von fünf Säulen in seinem visionären Lebenskonzept etabliert.

Kneipp «Pro Femina» versorgt Frauen natürlich und sicher mit allen nötigen Vitalstoffen. CHF 9.90

Mindesteinkauf: Fr. 15.– Gültig: vom 25.10. bis 13.11. 2010

5.–

RABATT

Auf alle Nahrungsergänzungen von Kneipp

www.kneipp-schweiz.ch

Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. 1 Rabattcoupon pro Angebot einlösbar. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

7 617027 931472

AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG!? Schneller, höher, weiter: Mit diesem Lebenswandel hat sich auch unser Essverhalten stark verändert. Diverse Ernährungsberichte erhärten, was wir alle bereits wissen: Wir essen zu viel und unausgewogen. Der anerkannte Ernährungsbericht des Bundes (BAG) zeigt, dass in der Schweiz zwar viele wichtige Voraussetzungen gegeben sind, damit sich alle gesund und ausgewogenen ernähren können. Diese Möglichkeiten werden aber zu wenig genutzt, und wir versorgen uns nicht oder nicht in allen Lebensphasen ausreichend mit den lebenswichtigen Vitalstoffen.

WERT FR.

Die wohlschmeckenden «Multivit A-Z» Brausetabletten von Kneipp gibts für CHF 9.90 in der Migros.

«Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern!»


MENSCHEN AUGUSTO GANSSER

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 33

Aufbruch frühmorgens im tibetischen Hochland: Die Yaks werden mit der Expeditionsausrüstung beladen.

sie den Espresso auf einem silbernen persischen Tablett serviert. Expeditionen führten ihren Vater in die Arktis, die Antarktis, den Ural und immer wieder zum Himalaja, in späteren Jahren häufig nach Bhutan. Der chinesische Führer Deng Xiaoping («ein kolossal intelligenter Mensch») lädt ihn 1980 und 1985 zu Expeditionen nach Tibet ein, und 1982 wird er mit der Gustav-Steinmann-Medaille ausgezeichnet, einer Art Nobelpreis für Geologen. Gewürdigt wird damit sein «unermüdlicher Einsatz für die Schlüsselrolle der Feldbeobachtung». Ein Jahr später ehrt ihn die Universität im pakistanischen Peshawar mit dem Titel «Baba Himalaja». Das bedeutet Jeden Morgen läutet Augusto Gansser heute in Lugano die Kamelglocken. Sie stammen aus seiner Zeit in Persien: «Je älter man wird, umso wichtiger werden die Erinnerungen.»

Vater des Himalajas, und diesem Ruf kommt er auch am 1. August nach, wenn er neben der Tessiner Flagge die tibetische hisst.

Er benannte einen Berg nach der Liebe seines Lebens

Ins Rampenlicht drängte der Geologe nie, heute lebt er zurückgezogen in seinem Haus, das in einem dschungelhaften, kleinen Garten liegt. «Dieser Mann ist aus Granit», sagt sein Arzt. Doch mit dem Alter fällt manches schwer. Ein schmerzhafter Einschnitt war der Tod seiner Toti vor zehn Jahren, seither benützt er konsequent den Doppelnamen: Augusto Gansser-Biaggi. Das schönste Geschenk, das ein Geologe machen kann, ging an sie. Einer der höchs-

In Bhutan war Augusto Gansser gern gesehener Gast. Er ist mit der königlichen Familie befreundet und liebt die «wundervollen Menschen, deren Seelen voller Heiterkeit sind».

ten Berge Kolumbiens trägt heute ihren Namen, der Pico Toti. Bedingung war, dass sie den Gipfel besteigt. Er ist heute noch stolz, wie souverän sie es schaffte. «Es sind 5100 Meter, die sie erklomm, und das ist sehr hart.» Augusto Gansser weiss, dass eine Geologenlaufbahn wie seine heute nicht mehr möglich wäre. «Es gibt praktisch nichts mehr zu entdecken», sagt er. Die Zeit der Expeditionen zur Erforschung der weissen Flecken auf der Landkarte ist vorbei. Selbst der Himalaja ist zum Rummelplatz verkommen, und bei der Ölsuche sitzen die Geologen heutzutage auf Bohrin-

seln oder werten Luftaufnahmen und geophysikalische Daten aus. Ein Zürcher Freund, der Bergsteiger und Höhenmediziner Oswald Oelz, ist beeindruckt von Ganssers «erfüllter Zufriedenheit». In seinem Lächeln strahle die Weisheit eines erfüllten Lebens, «das Glück, in Ruhe zurückzublicken». Text Thomas Müller

www.migrosmagazin.ch Weitere Bilder von Augusto Ganssers Entdeckungsreisen rund um die Welt.


34 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

«Mama, so peinlich!» Mit dem Minitrotti zur Schule, schrieb ein

Leser, sei immerhin besser, als wenn die Kinder Bänz Friedli ist Fan von à l’américaine mit Cyndi Lauper. dem Auto vors Schulhaus gekarrt würden. Womit er zweifellos recht hat. Aber … wir haben doch gar kein Auto. Das Leiterwägeli wäre vielleicht eine Option – so

schwer beladen, wie die Kleinen manchmal sind! Das Rekordgewicht von Anna Lunas Schulrucksack – hab ihn eigens auf die Waage gestellt – betrug im letzten Quartal 11,4 Kilogramm, der Schnitt lag nicht viel tiefer. Und es ist nicht so, dass sie unnötig Material hin und her transportieren würde; jeden Morgen sortiert sie geflissentlich Bücher, Hefte, Ordner, Schreibzeug und packt nur ein, was sie an diesem Tag wirklich braucht. Am Abend bittet sie dann um eine Rückenmassage … Ich warte ja gespannt auf eine Studie über die Spätschäden des Schulthekschleppens. Wenn der Richtwert stimmt, den ich aufgeschnappt habe, nämlich, dass ein Tornister nicht schwerer als zwölf Prozent des Körpergewichts des Kindes sein dürfe, damit die Wirbelsäule nicht beschädigt werde, dann müsste Anna Luna 95 Kilo wiegen … (Oder noch mehr, denn die Tasche mit dem Turnzeug, die sie in der linken Hand trägt, haben wir noch nicht eingerechnet.) Anzeige

O ja, jetzt geht die Schule auch bei uns in Zürich wieder los. Für mich hat das auch sein Gutes, so habe ich, derweil die Süssen in der Schule sind, wieder etwas Zeit, meine Lieblingsmusik zu hören. Im Moment läuft bei mir die neue CD «Memphis Blues» von Cyndi Lauper heiss. Sie erinnern sich: Cyndi Lauper, das saufreche Gör, das 1983 den Song «Girls Just Want to Have Fun» in die Charts krächzte und lustvoll schlachtrief, dass den Frauen alles erlaubt sei; ein schriller Feminismus war dies, mit dem sie viele Musikerinnen beeinflusste, allen voran Madonna. Heute ist Cyndi Lauper

kein Girl mehr, Fun aber scheint sie auch mit 57 noch zu haben. Sie singt Blues-Klassiker wie «Rollin’ and Tumblin’», wobei mit «Tumblin’» nicht der Wäschetrockner gemeint ist. Mir gefällts, und ich muss immerzu an meine Begegnung mit Cyndi Lauper denken. Ich traf sie nämlich mal für ein Interview, sie hatte sich wuchtig zurechtgemacht: Netzstrümpfe mit Spinnenmuster, ein zotteliger Kunstpelz, dick aufgetragene Schminke, die Brüste quollen neckisch über den Rand des Dekolletés, die golden glänzenden Stöckelschuhe gaben den Blick auf die türkis schimmernden Zehennägel frei. Und ihr Haarschopf: knallig türkis-

farben. Lustig wars mit ihr, und so albern ihre Aufmachung erscheinen mochte – was sie zu sagen hatte, war klug. Nur eines verschwieg sie mir, damals, im Januar 1997: dass sie schwanger war. Sieben Jahre später traf ich sie wieder, da war sie

blond. «Weshalb nicht mehr türkis?», wollte ich wissen. «Damit es wenigstens ein bisschen seriös aussieht», gab sie zurück, «sonst schämt sich mein Bub, wenn ich ihn von der Schule abhole. ‹Mama, so peinlich!›, hat er gesagt, ‹du sollst dir nicht

«Rekordgewicht im Herbstquartal: 11,4 Kilo» mehr die Haare färben.›» Und mich tröstete, dass Weltstars dieselben Probleme haben wie unsereiner – Cyndi Lauper war ihrem Sohn Declyn Wallace peinlich. Übrigens: Frau Lauper hat ihr Kind, ganz un-

amerikanisch, zu Fuss von der Schule abgeholt. Bänz Friedli (45) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.


Flusszauber und Weihnachtsmärkte Strassburg – Colmar

2 Tage HP ab Fr.

225.-

Die elsässischen Städte Strassburg und Colmar erstrahlen im weihnachtlichen Lichterglanz. Sie besuchen den seit dem Jahre 1570 jährlich stattfindenden Christkindelsmärik in Strassburg und geniessen die malerischen Quartiere von Colmar. An Bord der MS SWISS RUBY verwöhnt Sie die Besatzung mit einem köstlichen Abendessen. Reisedaten: Fr. 03. - Sa. 04.12.10 Route 1 Do.09. - Fr. 10.12.10 Route 1 Sa. 04. - So. 05.12.10 Route 2 Fr. 10. - Sa. 11.12.10 Route 2 So. 05. - Mo. 06.12.10 Route 1 Sa. 11. - So. 12.12.10 Route 1 Mo.06 - Di. 07.12.10 Route 2 Route 1 Strassburg – Colmar Di. 07. - Mi. 08.12.10 Route 1 Route 2 Colmar – Strassburg Mi. 08. - Do. 09.12.10 Route 2 Preis pro Person: 2-Bett-Kabine Hauptdeck 2-Bett-Kabine Oberdeck Hauptdeck zur Alleinbenutzung Aufpreis Fr/Sa Fahrten Aufpreis ExpressRoute

Ringo Tubo: Das Biscuit-Trio für die süssen Momente.

Ringo gibts in Ihrer Migros

Fr. 225.Fr. 245.Fr. 315.Fr. 35.Fr. 25.-

Ihr Flussschiff: Die kleine, feine „MS SWISS RUBY****+“ bietet ein hohes Mass an Komfort, geschmackvolles und stilvolles Ambiente, grosszügige Kabinen und eine ausgezeichnete Küche. Eingangshalle mit Rezeption, Bordboutique, grosszügiges Restaurant, einladender Salon mit Tanzfläche, Panorama-Bar, Sonnendeck, Treppenlift. Komfortable Ausstattung der Kabinen mit Radio, Sat. TV, Fön, Dusche/WC, 220V, Klimaanlage Oberdeck mit französischem Balkon. Inbegriffen: • Fahrt im Komfortcar • Übernachtung in der gebuchten Kabine • Halbpension an Bord • Willkommensdrink • Bordreiseleitung • Kofferservice ab/bis Anleger • Gebühren und Hafentaxen Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 20.- pro Person Auftragspauschale Fr. 15.- pro Auftrag

Jetzt buchen! Telefon 056 461 64 64 www.eurobus.ch

Einsteigeorte: Aarau, Arbon P , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil P , St. Gallen, Sursee, Thun, Windisch P , Winterthur, Zürich P Express-Route: 5-Stern-Bus ab St. Gallen, Zürich P , Windisch P


36 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

«Zehn Prozent weniger Prämie für Spendewillige? Eine exzellente Idee!»

Mehr als 1000 Patienten in der Schweiz warten auf ein Organ — oft vergebens. Das heizt die Diskussion an, wer eines der raren Organe bekommt. Franz F. Immer, Direktor von Swisstransplant, ist überzeugt, dass ein finanzieller Anreiz die Menschen motivieren würde zu spenden — und damit viele Leben gerettet werden könnten.

«Die Organe von älteren Spendern sollten zu älteren Empfängern kommen»,


INTERVIEW ORGANSPENDE Franz Immer, kürzlich schockierten Sie mit der Aussage, Jüngere sollten bei der Organvergabe privilegiert behandelt werden. Was meinten Sie damit?

Diese Aussage habe ich so nie gemacht. Wir haben Spender, die zwischen einem Tag und 85 Jahren alt sind. Entsprechend sollten wir berücksichtigen, dass Organe älterer Spender zu älteren Empfängern kommen und jüngere zu Jüngeren. Die Verantwortlichen sind bestrebt, die optimale Lösung für alle Patienten auf der Warteliste zu finden. Was heisst «optimale Lösung»?

Es gibt Organe, bei denen das Alter des Spenders eine weniger wichtige Rolle spielt, so bei Leber oder Nieren. Bei Lungen und Herz hingegen ist das Alter des Spenders und auch dasjenige des Empfängers oftmals entscheidend. Nun gibt es aber bestimmt mehr gespendete Organe älterer Personen, was die jüngeren Patienten bei der Organvergabe benachteiligt.

Das Durchschnittsalter der Spender ist rund 50 Jahre – somit besteht kein Problem, älteren und jüngeren Empfängern das optimale Organ anbieten zu können.

Wenn der «medizinische Nutzen» im Vordergrund steht, sieht es künftig wohl schlecht aus für Aidspatienten, die ein Organ brauchen …

Vom Herzchirurgen zum Direktor

ist Franz F. Immer überzeugt.

Franz F. Immer (43) ist seit dem 1. Mai 2008 Direktor von Swisstransplant. Swisstransplant ist als nationale Zuteilungsstelle im Auftrag des Bundes für die gesetzeskonforme Zuteilung der Organe an die Empfänger zuständig. Sie finanziert sich mit Spenden sowie durch Bund und Kantone. Zuvor war Immer Leiter der Herz- und Gefässchirurgie am Inselspital Bern. Immer ist verheiratet und Vater eines Sohns (9) und einer Tochter (1½).

Nein, ganz und gar nicht! Aids ist heute eine Krankheit, die wir relativ gut behandeln können. Deshalb haben wir auch Aidspatienten auf der Warteliste; sie können Organe von Aids-Spendern erhalten oder auch von solchen, die nicht an HIV erkrankt sind. Der «medizinische Nutzen» ist bei einer vierfachen Mutter, die auf ein Organ wartet, sicher grösser als bei einer Singlefrau.

Ganz sicher nicht. Der medizinische Nutzen bezieht sich rein auf die Frage, wie gut das angebotene Organ zum Empfänger passt. Dies hat nichts mit dem sozioökonomischen Status der Menschen auf der Warteliste zu tun. Und wie sieht es mit Behinderten aus, wenn künftig nach dem «medizinischen Nutzen» entschieden wird?

Auch Behinderte werden nicht diskriminiert, das kann ich garantieren. Die Abklärungen in den Transplantationszentren werden sehr gewissenhaft geführt, auch Ethiker reden mit. Die Zentren sind angehalten, Spender und deren Angehörige optimal zu betreuen und bei den Menschen auf der Warteliste qualitativ hochstehende, möglichst optimale Transplantationsergebnisse zu erzielen. Das heisst?

Patienten sollen mit den neuen Organen möglichst lange leben, eine gute Lebensqualität haben. Wie viele kranke Menschen warten in der Schweiz derzeit auf ein Organ?

Schweizweit sind über 1000 Menschen auf der Warteliste. Zwei Drittel davon sind Nierenpatienten, die bis zu drei Jahren und mehr warten müssen. Es gibt immer Menschen, die wir während der Wartezeit verlieren, darunter ganz junge.

Gespendete Organe retten Leben. Aber ausgerechnet in der ansonsten spendefreundlichen Schweiz scheuen sich die Leute, auf diese Art grosszügig zu sein. Warum?

Hierzulande müssen die Menschen aktiv bekannt geben und in

| 37

der Familie auch kommunizieren, dass sie bereit sind, nach ihrem Ableben Organe weiterzugeben. Diese Auseinandersetzung findet bei vielen nicht statt. In den Niederlanden profitiert jeder Bürger, der einer Organentnahme nach seinem Tod zustimmt, von einer 10-ProzentReduktion der Krankenkassenprämien. Was halten Sie davon?

Eine exzellente Idee. Diesen Weg müssen wir gehen. Wer bereit ist Menschen in der Not zu helfen, soll dafür einen gewissen Anreiz, eine Wertschätzung erfahren. In anderen Ländern gibt es das sogenannte Widerspruchsrecht, wonach per Gesetz jeder ein Organspender ist, es sei denn, er deklariert aktiv, dass er das nicht wünscht.

Ja. Frankreich, Österreich, Italien, Spanien, Finnland oder Schweden haben dieses Gesetz. Dort gibt es einen weniger stark ausgeprägten Organmangel. Auch wir hätten so weniger Tote zu beklagen und könnten bessere Ergebnisse präsentieren. Sind Sie für das Widerspruchsrecht?

Ja. Ich hoffe, dass die Motion von Ständerat Felix Gutzwiller Chancen hat. Er schlägt vor, dass man nicht von einem «expliziten Einverständnis» ausgeht, sondern von einer «angenommenen Zustimmung». So müssten wir uns alle mit der Organentnahme auseinandersetzen. … und könnten zum Schluss kommen, dass wir das nicht wollen. Weil wir fürchten, man könnte uns das Herz oder die Leber entnehmen, obwohl wir noch gar nicht tot sind.

Organentnahmen in der Schweiz würden auch im Falle einer Annahme der Zustimmungslösung nur nach Rücksprache mit den Angehörigen erfolgen. Das wird den Menschen nicht die Angst nehmen, die Entnahme könnte zu früh erfolgen.

Das Gesetz schreibt vor, dass bei jedem Patienten zwei klinischeHirntod-Untersuchun-


INTERVIEW ORGANSPENDE

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 39

Und wie geht es danach weiter?

Wenn die Einwilligung zur Organspende vorliegt, folgen Untersuchungen zu Blut und Organen. Danach werden diese elektronisch erfasst, die Organe den jeweiligen Empfängern in den Zentren angeboten. Ein Computerprogramm berechnet, wer der oberste Empfänger ist, der Anspruch auf das Organ hat. Danach entscheidet das verantwortliche Transplantationszentrum, die Mediziner, ob das angebotene Organ optimal zum Empfänger passt.

«Angehörige sollten wissen, was der Verstorbene wollte.» Franz. F. Immer, Direktor Swisstransplant

gen durchgeführt werden. Zwei unabhängige Fachärzte FMH überprüfen den vollständigen und irreversiblen Ausfall des Grosshirns und des Hirnstamms. Menschen, die hirntot sind, atmen nicht, wenn man die Beatmungsmaschine abstellt, sie reagieren nicht auf Schmerzreize – im Computertomogramm sieht man, dass das ganze Gehirn nicht mehr durchblutet, also abgestorben ist.

mit ihnen darüber diskutieren, ob man nicht die Niere oder die Leber verpflanzen könne …

Welche weiteren Argumente führen Sie ins Feld, um Zweifler zu überzeugen?

Wie funktioniert eine Organentnahme eigentlich?

Wir könnten theoretisch mit der Zahl der Toten, die vergeblich auf Organe gewartet haben, argumentieren. Mit den Menschen, die wegen der geringen Organspendebereitschaft unnötig sterben mussten, darunter auch Kinder und Jugendliche. Aber das machen wir bewusst nicht. Die Familien sollen ohne Druck entscheiden können, gemäss dem Wunsch des Verstorbenen. Das scheinen schwierige Situationen zu sein: Ein Jugendlicher ist gestorben, der Schmerz der Eltern ist unermesslich — und die Ärzte wollen Anzeige

Das sind unbeschreibliche Herausforderungen für alle Beteiligten. Menschlichkeit, Nähe und Achtung der Mitmenschen sind wichtige Aspekte im Alltag und im Spital. Dürfen einem Verstorbenen Organe entnommen werden, gilt es auch, ihm gegenüber Respekt und Pietät zu bewahren, ihm für sein Geschenk zu danken.

Ein klassischer Patient hat eine Hirnblutung und ist rund 50 Jahre alt. Auf dem Weg ins Spital mit der Ambulanz ist er nicht mehr ansprechbar und kommt auf die Notfallstation, wo er künstlich beatmet wird. Eine Computerdiagnostik bestätigt die Hirnblutung, was zur Verlegung auf die Intensivstation führt. Der Neurochirurg schätzt ab, ob der Patient noch zu retten ist. Wenn nicht, bleibt er an den Maschinen stabilisiert, ist aber hirntot. Die Ärzteschaft informiert die Angehörigen über das Ableben des Patienten und spricht in einem zweiten Schritt die Familie darauf an, was der Wunsch des Verstorbenen mit Blick auf die

Wie spende ich?

Die Spenderkarte kann unter www.swisstransplant.org ausgefüllt werden. Einen Organspendeausweis können Interessierte auch unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 570 234 bestellen. Ein Register oder eine Datenbank existiert nicht. Viel wichtiger als der Spenderausweis ist jedoch, die Angehörigen zu informieren, ob man Organe und Gewebe spenden möchte. Diese Information kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Die Krankenkassen bezahlen sämtliche Transplantationen – auch wenn ein Patient nur allgemein versichert ist.

Organspende war. Wir wissen, dass gut ein Drittel sich zu Lebzeiten nicht dazu äussert. Hilft ein Spenderausweis nicht?

Nein, der Ausweis hilft in den seltensten Fällen. Ärzte schauen nicht in die Brieftaschen der Verstorbenen. So muss der nächste Angehörige entscheiden, was der Wunsch des Verstorbenen war.

Sie haben zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Hätten Sie keine Probleme damit, wenn nach einem Unfall das Herz Ihrer Tochter in einem anderen Körper weiterschlagen würde?

Nein. Ich hatte in diesem Zusammenhang ein schönes Erlebnis mit meinem neunjährigen Sohn. Als wir mit der Stiftung Geld sammelten, kam er die Treppe herunter, nahm 20 Franken aus seinem Sparschwein und sagte, er möchte das Geld für die Kinder auf der Warteliste spenden. Später sagte er, dass er nach einem Unfall möchte, dass seine Organe einem anderen Kind zugeteilt werden. Ihre Familie würde also alles spenden?

Ja. Wir haben ausführlich darüber gesprochen. Ich wäre einzig bei den Geweben vorsichtig. Meine Hornhaut würde ich wahrscheinlich nicht spenden. Weshalb nicht?

Ich schaue einem Menschen immer zuerst in die Augen. Sie sind sehr zentral und persönlich für mich. Deshalb möchte ich meine Cornea nicht hergeben. Interview Reto E. Wild, Esther Banz Bilder Gerry Nitsch

Winterpneus zu Migrol Preisen. Inkl. 2-Jahres Reifenersatz-Garantie + CUMULUS Bonuspunkte.

M-CUMULUS: 1 CUMULUS-Bonuspunkt pro 2 Franken Einkauf.

Partner

Migrol Auto Service, offizieller Partner Adam Touring Infos: www.migrol.ch oder Tel. 0844 21 21 21


30%-AKTION

             !          

0 5stat.5 t 7.90

2stat0t 29.9.900

4    5    (+( 3(/0   

Spart bis

Spart

5 4     )"//(#   

zu

80 % ! Energie

OSRAM DULUXSTAR5 Mini Twist Ăźberzeugt durch ihre kompakte Bauweise und durch die hervorragende Lichtverteilung.

0 6stat.9 t 9.90

Spart bis

80 % Energie

zu

80 % Energie

!

Spart

80 % Energie

4    5    (+( "))   

OSRAM DULUXSTAR5 Mini Ball-Energiesparlampen erschliessen mit ihrer besonders kleinen und attraktiven Bauform neue Einsatzbereiche.

!

OSRAM PARATHOM5 Classic A – moderne LED -Technik im klassischen Design als 1:1-Ersatz zur gewohnten 40W Glßhlampe.

!

1stat7t 24.4.900 5

4     )"//(#   

OSRAM PARATHOM5 Classic B – die innovative und stilvolle LED-Lampe strahlt genauso intensiv wie eine herkÜmmliche Kerzen-Glßhlampe (bis 25W).

+%.&(% /-".%+$% "*-%+ 2,+   6 (* "+$1*$.%'%+ %)$ /-".%+ 1+$ $(% *3%)0 /#',+%+ Energie sparende Lampen werden in den nächsten Jahren die Glühlampe gänzlich ablösen. Denn der Einsatz von Glühlampenalternativen leistet einen erheblichen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt und Ihres Portemonnaies.

Osram gibts in Ihrer Migros


NEU Tulpenparadies Keukenhof mit MS Rembrandt van Rijn****

Basel–Rotterdam–Amsterdam–Basel

Es het solangs

het*

RABATT

300.– bis 600.–

*hängt von der Auslast ung

des Schiffes ab

9 Tage ab nur Fr. 1090.– (Rabatt von Fr. 600.– bereits abgezogen)

Besonders bequem, da keine lange An-/Rückreise zum/vom Schiff Reiseprogramm 1. Tag Basel – Speyer Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 14.00 Uhr und um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los» in Richtung Speyer. 2. Tag Speyer Ab Speyer Ausf lug nach Heidelberg.* Heidelberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Unternehmen Sie am Abend einen Spaziergang durch die Kaiserstadt Speyer. 3. Tag Speyer – Köln Fahrt entlang des «Romantischen Rheins» mit Schlössern, Burgen und der sagenumwobenen Loreley. Nachmittags Stadtrundgang* durch Köln. Während des Abendessens Weiterfahrt nach Dordrecht. 4. Tag Dordrecht – Rotterdam Vormittags Ausflug zu den Windmühlen von Kinderdijk* (UNESCOWeltkulturerbe) und kurzer Spaziergang mit Guide durch Dordrecht. Nachmittags Stadt- und Hafenrundfahrt* durch Rotterdam. Am Abend Weiterfahrt nach Utrecht. 5. Tag Utrecht – Amsterdam Am frühen Morgen Fahrt nach Amsterdam. Am Vormittag beginnt der Ausflug zum Keukenhof.* Millionen von Tulpen blühen in einer herrlichen Parkanlage. Am Nachmittag Grachtenfahrt* durch Amsterdam. Weiterfahrt am Abend in Richtung Deutschland. 6. Tag Düsseldorf Schifffahrt nach Düsseldorf, wo das Schiff am Mittag eintrifft. Stadtrundfahrt* durch die elegante und interessante Metropole. Abends Weiterfahrt in Richtung Rüdesheim. 7. Tag Rüdesheim Am Morgen Schifffahrt entlang des «Romantischen Rheins». Nachmittags Fahrt mit dem Winzerexpress durch Rüdesheim und Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* Weiterfahrt in Richtung Strasbourg. 8. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* am Nachmittag durch die Europastadt. Die Rundfahrt endet im

Keukenhof

REISEGARANTIE

Stralsund

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

Stadtzentrum. Freie Zeit bis zum Beginn der letzten Reiseetappe nach Basel. Individuelle Rückkehr zum Schiff. 9. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten. MS Rembrandt van Rijn**** Exklusives 4-Sterne-Schiff mit 63 Kabinen für max. 127 Personen. Die Inneneinrichtung entspricht einem Boutique Hotel. Aussen liegende, geräumige Kabinen, mit edlem Kirsch- oder Walnussholz verkleidet, mit zwei Wandklappbetten (tagsüber zwei kleine Sofas), Dusche/WC, regulierbarer Klimaanlage, TV, Radio, Minisafe und grossen Fenstern (zum Öffnen). Zur Bordausstattung gehören Restaurant mit grossen Fenstern, eleganter Salon mit Bar und grosser Tanzfläche, Captains Corner mit Cheminée. Fitnessmöglichkeiten sind vorhanden. Lift und Treppenlift zum Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Weitere Tulpen-Reisen 2011 mit MS Rembrandt van Rijn

Es het solangs het

RABATT

2-Bettkabine Es het solangs het

Reisedaten 2011 RABATT Basel – Rotterdam – Amsterdam – Basel 01.04. – 09.04. 600.– 17.04. – 25.04. 400.– 09.04. – 17.04. 500.– 25.04. – 03.05. 300.– Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Reiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise nach/von Basel, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck (hinten) 1690.– 2-Bettkabine Hauptdeck 1890.– 2-Bettkabine Promenadendeck 2090.– Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung Hauptdeck 490.– Promenadendeck 690.– Ausflugspaket 290.– Annullationsversicherung 29.–

Köln – Amsterdam – Basel 7 Tage ab Fr. 890.–* Fr. 800.– 26.03. – 01.04.11 mit Newcastle Jazz Band Basel – Antwerpen – Düsseldorf 9 Tage ab Fr. 1490.–* 03.05. – 11.05.11 * Rabatt bereits abgezogen

Fr. 200.–

Neuen Katalog verlangen oder Informationen unter www.thurgautravel.ch

Lounge

Loreley

Restaurant

Kabine

Sofort buchen unter Gratis-Nummer 0800 626 550

navigieren/buchen Newsletter abonnieren NEU online

thurgautravel.ch


42 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Kilians Bubentraum ging in Erfüllung So cool wie Kilian Wenger war noch kein Schwingerkönig. Er verkörpert die moderne Welt und ehrt die alten Werte des Schwingens — eines Sports, der immer populärer wird.

A

usgerechnet König Jörg Abderhalden hat er auf dem Weg zum Thron im fünften Gang gestürzt. Vor neun Jahren hatte Kilian Wenger noch geweint, weil Jörg Abderhalden nach dem Gestellten (Unentschieden) im Schlussgangdes«Eidgenössischen» von 2001 in Nyon seine Krone vorübergehend an Noldi Forrer abgeben musste. Zum ersten Mal begegnete er seinem Idol Abderhalden 2007 auf der Schwägalp, ein Jahr später plauderten sie beim Kilchberg-Schwinget erstmals miteinander. Und nach dem Triumph von Frauenfeld gehörte Abderhalden zu seinen ersten Gratulanten: «Er hat mich auf dem Weg zur Garderobe beglückwünscht und mir die besten Wünsche auf den Weg gegeben», sagt Wenger. Eine Begebenheit, die das Wesen der Schwinger gut erklärt.

Kameradschaft, Anstand und Respekt zählen

Dass der König nach seinem Sturz dem Nachfolger gratuliert, gehört zu den Werten des Schwingens, die von alters her hochgehalten werden und im modernen Sport mehr denn je geschätzt werden, weil sie nicht selbstverständlich sind: Anstand, Kameradschaft, Fairness, Respekt. Dazu gehört auch die kleine Geste, dass der Sieger nach dem Kampf dem Verlierer das Sägemehl vom Rücken wischt. Und die Wertschätzung geleisteter Arbeit: Es gibt keine Ex-Könige. Wer einmal König war, wird immer König genannt, als

Das «Heimetli» des neuen Königs: In diesem Bauernhaus im Berner Oberländer Weiler Horboden wohnt der umjubelte Schwinger.

König respektiert und als Ehrengast zu jedem «Eidgenössischen» eingeladen – sofern er nicht als aktiver Schwinger sowieso dabei ist. Aber wer ist König Kilian Wenger? Er verkörpert den Wandel des Schwingens zu einem modernen, anspruchsvollen Leistungsssport. Er krönt sozusagen eine Entwicklung, die vor gut 30 Jahren begonnen hat. Schwinger galten einst vor allem als breit und schwer und mächtig. Postur haben sie noch immer, breit sind sie auch und meistens um die 100 Kilo schwer. Aber sie haben die Errungenschaften des modernen Sports auch für sich genützt. Einer wie Kilian Wenger hat heute mehr Gemeinsamkeiten mit einem Zehnkämpfer als mit einem der «Bösen» auf den alten Heimatbildern. Doch Kraft und Postur

sind nur ein Teil. Schnelligkeit, Beweglichkeit, Explosivität Ω diese Eigenschaft, beim Angriff in Sekundenbruchteilen alle Kraft zu entfalten Ω, Konzentrationsfähigkeit und mentale Unzerstörbarkeit braucht es, um «böse» zu sein und König der Schwinger zu werden. Anders als im richtigen Leben sind die «Bösen» hier die Guten. Die sportliche Vielseitigkeit der Schwinger wird gerne unterschätzt. Ernst Schläpfer, der König von 1980 und 1983, heute als Obmann der höchste Funktionär der Schwinger, lief 100 Meter noch mit 30 Jahren in 12,4 Sekunden. Kilian Wenger hat mit ziemlicher Sicherheit die beste Figur der neuzeitlichen Schwingerkönige seit dem drahtigen Simmentaler David Roschi, der 1972 den Königstitel erhielt. Und Wenger sagt, er fühle


NEUES AUS DER MIGROS

| 43

In der Familie fest verankert: Kilian Wenger mit Mutter Beatrice, den Zwillingsbrüdern Marcel und Ruedi und Schwester Fränzi.

sich so, wie er sei, sehr wohl: einen Meter 90 gross, 102 Kilo schwer, ruhig und gelassen, sanft in der Art, stark in der Tat. In jedem noch so trendigen Zürcher In-Lokal würde er als Kandidat für die Mister-Schweiz-Wahl durchgehen.

Einer wie er weiss schon mit 20 Jahren, was er will

Die Migros und der Schwingerkönig

Als Partnerin unterstützt die Migros seit 2007 den Schwingsport. Sie wird nun auch Hauptsponsorin des neuen Schwingerkönigs Kilian Wenger. Gleichzeitig führt die Migros ihre langjährige Zusammenarbeit mit Jörg Abderhalden, dem entthronten Schwingerkönig, trotz seines Rücktritts vom aktiven Spitzensport weiter. Sponsoring by

Schwingerkönig Kilian Wenger

Kilian Wengers Biografie ist die eines klassischen Schwingers, er verkörpert Swissness im besten Sinn des Wortes. Wenger hat bereits eine Lehre als Metzger hinter sich, steht in der zweiten Ausbildung als Zimmermann und leistet Militärdienst. Seine elfjährigen Zwillingsbrüder Ruedi und Marcel sind erfolgreiche Jungschwinger und stehen fast jedes Wochenende irgendwo im Schlussgang. Auch seine Herkunft aus Horboden, einem Weiler in der Gemeinde Diemtigen im Berner Oberland, passt zum Bild des bodenständigen Schweizers. Hier, im Heimetli Hubel, lebt der 20-jährige Schwinger mit seiner Mutter und den Geschwistern. Kilian Wenger ist wohltuend anständig, wirkt ein wenig scheu, aber nie unsicher. Er zelebriert sein Selbstvertrauen nicht mit markigen Sprüchen. Vielmehr ist er so selbstsicher, dass er es sich leisten kann, einfach sich selber zu sein, seinen eigenen Weg zu gehen. Wer draussen im Sägemehlring vor mehr als 50 000 Zuschauern und über einer halben Million vor den heimischen Bildschirmen auch den


AUF ALLE APROZ MINERALWASSER, APROZ PLUS UND APROZ O2 IM 6ER-PACK. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

33% 2.4060 statt 3.

Aproz Mineralwasser Medium 6 x 50 cl

33%

33%

3.8070

5.60

Aproz Mineralwasser Classic 6 x 1,5 Liter

Aproz O2 Zitrone 6 x 50 cl

statt 5.

statt 8.40

MGB www.migros.ch W

33% GÜNSTIGER.


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

«Ich werde sachlich und freundlich sein — so wie ich eben bin.» Sympathischer Star: Am Stubentisch liest Kilian Wenger Fanpost. Seine Mutter ist stolz auf ihn.

letzten, alles entscheidenden Kampf (den Schlussgang) beim Eidgenössischen Schwingfest gewinnt und König wird, lässt sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen. So einer weiss bereits mit 20, was er will und was nicht.

Kilian Wenger braucht weder Medientrainer noch PR-Berater. Das hat sich unmittelbar nach der Thronbesteigung in Frauenfeld eindrücklich gezeigt. Er galt zwar vor dem «Eidgenössischen» als gefährlicher Aussenseiter. Aber er war nur den Kennern ein Begriff,

und einen richtigen Medienrummel hatte er unmittelbar nach einem Wettkampf noch nie erlebt – bis er sich in Frauenfeld schon kurz nach den emotionalsten Momenten seiner Sportlerkarriere auf einmal an einer improvisierten Medienkonferenz im nationalen Scheinwerferlicht befand, fast wie Roger Federer nach einem Wimbledon-Sieg. Den Rummel meistert Wenger so gelassen wie die Kurzangriffe im Sägemehl, in ruhiger Art. Auf die Bitte des Radioreporters, sich kurz vorzustellen, sagt er höflich: «Ich bin jetzt eben der Kilian Wenger vom Horboden.» Um dann anschliessend die wichtigsten Koordinaten aus seinem Leben zu verraten. Ja, es stimme, er habe keine Freundin. Eine blonde, junge Reporterin fragt ihn, wie er jetzt mit dem Interesse der Frauen umgehen werde. Sie wisse von solchen,

die diese Saison nur wegen ihm zum Schwingerfest angereist seien. Der wohl begehrteste Junggeselle im Land bleibt ungerührt: «Ich werde sachlich und freundlich sein. So, wie ich eben bin.» So, wie Kilian Wenger eben ist. Cool ist die Eigenschaft, die ihn gut charakterisiert. Dazu gehört, dass er unaufgeregt und zielsicher auch neben dem Sägemehlring seinen eigenen Weg geht. Wenn er sagt, dass für ihn ein Bubentraum in Erfüllung gehe, weil die Migros sein Hauptsponsor werde, macht er nicht einfach eine Aussage. Er meint es so. Auch sein grosses Idol Jörg Abderhalden arbeitet seit drei Jahren mit der Migros zusammen. Und nun hat Kilian Wenger nicht nur den Königstitel von Abderhalden übernommen. Er ist auch neben dem Ring so erfolgreich wie sein Vorgänger. Text Klaus Zaugg Bilder Nik Hunger

Anzeige

Abgefahren günstig: 25% Servicerabatt! Profitieren Sie jetzt von 25% Rabatt auf alle Ski- und Snowboardservices. Gültig vom 26.10. bis 22.11.2010.

48-mal SportXX in der Schweiz.

www.sportxx.ch

| 45


Unvergessliche Kurzferien zu Traumpreisen e Nächt r el fü

im Aut G W o b a ra er h t v nv on ign tis F ett ! r. e 4 201 1

t im Ho nen nur o 2 Pers

Freie Wahl aus rund 3000 qualitätsgeprüften 3- und 4-Sterne Hotels in 18 europäischen Ländern – davon über 250 in der Schweiz!

z.Bsp.: Städtehotels

Wellnesshotels

Familienhotels

Wintersporthotels u.v.m.

■ JA, ich profitiere von ihrem Spezialangebot und bestelle .................. freedreams Hotelscheck(s) à Fr. 75.– (Bitte gewünschte Anzahl eintragen) Pro 2 freedreams Hotelschecks erhalte ich jeweils gratis dazu: Autobahnvignette 2011 im Wert von Fr. 40.– Herr

Vorname/Name

Strasse

PLZ/Ort

Telefon

Geb.-Datum

E-Mail (Wenn Sie an Online-Informationen von freedreams interessiert sind, bitte hier Ihre E-Mail Adresse eintragen)

Ort / Datum

Karte gültig bis

Unterschrift

Jeder Scheck berechtigt zu 3 Übernachtungen für 2 Personen in einem der rund 3000 PartnerHotels in der Schweiz und in ganz Europa und ist mindestens ein Jahr gültig. Mit Ihrer Bestellung erhalten Sie zudem kostenlos den aktuellen freedreams Hotelkatalog (Administrationskosten Fr. 4.95). Einsendeschluss für Bestellungen des Spezialangebots: 28.02.2011. Angebot gilt nur für Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.

BB251010D_BET

Ich bezahle: ■ gegen Rechnung, innert 10 Tagen / oder mit ■ VISA Card ■ MasterCard / EUROCARD ■ AMERICAN EXPRESS Card Kartennummer

Entfliehen Sie dem Alltag, schalten Sie ab und lassen Sie sich verwöhnen. Dank der Nutzung freier Hotelkapazitäten macht’s Ihnen freedreams einfach– und günstig dazu:

Bis zu 50% sparen und 100% geniessen. So einfach geht’s: Bestellen Sie einen freedreams Hotelscheck – 3 Übernachtungen für 2 Personen – für nur Fr. 75.–. Aus dem mitgeschickten Hotelkatalog oder auf www.freedreams.ch wählen Sie Ihr Hotel und bezahlen dort nur noch das Frühstück und Abendessen. So sparen Sie bis zu 50% des regulären Halbpension-Preises, geniessen aber 100% Service und Komfort. Zudem schenken wir Ihnen bei Bestellung von zwei freedreams Hotelschecks die Autobahnvignette 2011 im Wert von Fr. 40.–!

Bestelltalon für grenzenloses Ferienvergnügen

Frau

0 .–

Auf Wunsch in einer eleganten Geschenkbox – ideal als schönes Weihnachtsgeschenk! Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns im Internet.

GRATIS!

Bestelltalon einsenden an: DuetHotel AG, freedreams Hotelscheck, Haldenstrasse 1, Postfach, 6342 Baar. Am einfachsten geht’s per Fax: 0848 88 11 66

Bestellungen und Informationen: Telefon: 0848 88 11 88 (Ortstarif) Montag bis Freitag 8.00 – 18.00 Uhr, www.freedreams.ch


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 47

D

ie Ärztin Rownak Khan kennt sich an Orten aus, die selbst abenteuerlustige Rucksacktouristen kaum je besuchen würden. Die 47-jährige Medizinerin aus Bangladesch koordiniert im Auftrag des Uno-Kinderhilfswerks Unicef Impfkampagnen in Entwicklungsländern. Seit 15 Jahren widmet sich die tatkräftige Frau dem Kampf gegen Wundstarrkrampf in den ärmsten Regionen Afrikas und Südostasiens. Besonders Säuglinge sterben oft an dieser Krankheit. «170 Millionen Frauen und ihre Babys in 40 Entwicklungsländern sind stark bedroht», erklärt Rownak Khan in sachlichem Ton. «Alle neun Minuten stirbt ein Neugeborenes an Wundstarrkrampf.» Prekär ist die Situation etwa in der Umgebung von Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Die Ärztin hat die zentralafrikanische Metropole kürzlich besucht. Abseits der wichtigsten Verkehrsadern werden die Vororte der Stadt zu einem Labyrinth aus sandigen Pfaden, baufälligen Häusern und Hütten.

Bilder Unicef/Pirozzi

Zwei Impfdosen verhindern menschliche Tragödien

«Oft kommen Kinder in den Vororten von Kinshasa auf dem schmutzigen Boden einer Hütte zur Welt», berichtet Rownak Khan. «Die Nabelschnur wird mit einer nicht sterilen Klinge durchtrennt.» Unter solchen Umständen kommt es sehr leicht zu einer sogenannten Tetanusinfektion. Denn die Bakterien, die den Wundstarrkrampf auslösen, lauern in der Erde und in Tierfäkalien. Sind die Erreger einmal durch eine Wunde in den Körper eingedrungen, so setzen sie ein Nervengift frei, das schmerzhafte Krämpfe verursacht. In vielen Fällen sterben die Neugeborenen in kurzer Zeit an der Infektion. Dabei liessen sich solche Tragödien mit relativ wenig Aufwand vermeiden. «Zwei Impfdosen reichen aus, um eine schwangere Frau und zugleich ihr ungeborenes Kind zu schützen», erläutert die Ärztin. Die Unicef setzt in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo auf Impfkampag-

Seit 15 Jahren kämpft Rownak Khan (oben Mitte) gegen den Wundstarrkrampf. In Uganda unterrichtet die Ärztin Schwestern und Hebammen zum Thema Impfen.

Im Kampf gegen Tetanus

Rownak Khan setzt sich gegen den Wundstarrkrampf ein. Die Medizinerin koordiniert in Entwicklungsländern Impfkampagnen — und rettet damit Tausenden von Neugeborenen das Leben. Der Migros Baby Club unterstützt sie dabei. nen, die mit Hilfe von einheimischen Ärzten, Sanitätern und Pflegern durchgeführt werden.

100 Millionen Mütter vor Wundstarrkrampf bewahrt

Das Unternehmen Procter & Gamble unterstützt über seine Marke Pampers die Arbeit der Unicef und bekommt dieses Jahr Hilfe vom Migros Baby Club, der sich unter anderem auch für das Wohl von Kindern einsetzt. Mit dem Kauf von speziell gekennzeichneten Pampers-Windeln in der Migros oder bei Leshop.ch unterstützen die Kundinnen und Kunden die Tetanusimpfungen in der Dritten Welt (siehe Box).

Seit 2006 konnten dank der Zusammenarbeit von Unicef und Pampers rund 100 Millionen Mütter und deren Babys in 21 Entwicklungsländern vor Wundstarrkrampf bewahrt werden. Dass die Impfkampagne Früchte trägt, kann auch Rownak Khan bestätigen: «Ermutigend sind etwa die Fortschritte in Uganda.» In dem ostafrikanischen Land konnte die Zahl der Tetanusinfektionen dank einem Netzwerk einheimischer Helferinnen und Helfer selbst in abgelegenen Gegenden deutlich gesenkt werden. Michael West Mehr Infos zum Migros Baby Club: www.migrosbabyclub

Zeichen der Solidarität Für jede in den Migros-Filialen oder bei Leshop.ch verkaufte Pampers-Windelpackung spendet Pampers Unicef einen Betrag, der dem Preis einer Tetanusimpfdosis entspricht. Gleichzeitig spendet der Migros Baby Club denselben Betrag, sodass eine zweite Impfdosis finanziert werden kann. Die Aktion läuft ab sofort und dauert bis im Dezember. Die entsprechenden Windelpackungen sind mit einem herzförmigen Logo gekennzeichnet. Weitere Infos zur Unicef-Aktion: http://www.unicef.ch/de/kampagnen/ partnerschaften/partnerschaft_pg. cfm


Wir haben 1111 Lampen. (Das ist leider eine Lüge.)

Die Wahrheit ist: Wir haben 1106 Lampenmodelle. Aber als Einrichtungshaus ist es uns ein grosses Anliegen, dass bei Micasa wirklich alles schön aussieht. Und die Zahl 1111 sieht einfach viel, viel besser aus als 1106. Das Lampensortiment wird jedoch laufend erweitert. Es ist also durchaus denkbar, dass wir die 1111 erreichen und nicht mehr wegen der Ästhetik lügen müssen. Für dieses eine Mal bitten wir Sie höflichst um Entschuldigung. Mehr über unsere riesige Auswahl an Leuchten mit derzeit 477 Neuheiten unter www.micasa.ch.


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 49

Ein Shop steht unter Strom

In Zürich ist das weltweit erste Fachgeschäft rund um die Elektromobilität eröffnet worden. Der M-way-Shop bietet Informationen und Beratung und verkauft Elektrofahrzeuge.

W

eltpremiere in Zürich: Letzte Woche hat M-way das erste Fachgeschäft rund um das Thema Elektromobilität überhaupt eröffnet. Es befindet sich an bester Lage, an der Gotthardstrasse 6 gegenüber dem Kongresshaus. Dort konnten sich Prominente, aber auch die breite Öffentlichkeit an jeweils speziellen Anlässen von den Vorzügen des neuen Ladens und dessen Angeboten überzeugen. «Unser Shop bietet mit seinem unverwechselbaren Konzept auf unterhaltsame Weise die verschiedensten Informationen und eine kompetente Beratung rund um die Elektromobilität an», sagt Christoph Gottschalk, Betriebswirtschafter und Geschäftsführer der Filiale. So erhält man beispielsweise Auskunft über die Vielfalt der Stromproduktion oder wie eine Batterie funktioniert. Auch über die Geschichte und die Vorteile der Elektromobilität können sich die Kunden informieren. Und natürlich können sie Elektromobile testen und kaufen. «Wir bieten das Beste an, was derzeit auf dem Markt zu finden ist», erklärt er.

2 Elektrozweiräder werden in der Schweiz gebaut

Neben diversem Zubehör sind im Shop insgesamt acht Modelle im Angebot. Sieben davon sind Elektrozweiräder, die Palette reicht vom Velo über ein Mofa und Roller bis zu Motorrädern. Ein ganz spezielles Motorrad ist der Zero S, dessen Batterie keine Schwermetalle enthält und komplett wiederverwertet werden kann. Selbstverständlich fehlt

Der M-way-Shop: Modern, schweizerisch, nachhaltig. Filialleiter Christoph Gottschalk ist stolz auf seine abgasfreien Verkehrsmittel.

auch ein alltagstaugliches, bewährtes Elektroauto nicht: der Zweisitzer Think-City aus Norwegen. Als Tochterunternehmen der Migros für Elektromobilität legt M-way grossen Wert auf Swissness. So werden zwei der angebotenen Zweiräder in der Schweiz gebaut, eines wird in der Schweiz modifiziert. Und auch das Ladenkonzept und die Ladeneinrichtung sind Schweizer Design pur. Nachhaltigkeit ist einer der Kernwerte der Migros. Deshalb ist es selbstverständlich, dass dies auch beim M-way-Shop zum Tragen kommt: «Für den Ladenbau haben wir möglichst natürliche, naturnahe und rezyklierbare Materialien verwendet», sagt Gottschalk.

Mit ihrem neuen Geschäft richtet sich M-way grundsätzlich an alle Interessierten. «Darüber hinaus wollen wir Firmen – grosse als auch KMUs – bedienen, die Interesse an nachhaltiger Mobilität und so an Elektromobilflotten haben», erklärt der Geschäftsführer. «Bei den Privatkunden liegt unser Augenmerk auf Menschen, die bewusst konsumieren, auf nichts verzichten wollen und für die Nachhaltigkeit etwas kosten darf.» Mit dem Shop in Zürich hat M-way nur einen ersten Schritt in die Zukunft der Elektromobilität gemacht. Ab nächstem Jahr geht es weiter: Genf, Basel und Bern sollen ebenfalls Filialen erhalten. Text Daniel Sägesser Bilder Keiko Saile

Mehr Infos unter: www.m-way.ch

Das Zweiräder-Angebot vor dem M-way-Shop mitten in Zürich.


Direkt ab Fabrik

Wir verarbeiten keine Daunen und Federn von lebenden Tieren. Erstklassige Qualität – ohne jeden Zwischenhandel – zu absoluten Fabrikpreisen direkt an den Konsumenten. Zusehen und Mitnehmen! leichtes Duvet

425 g

Fr. 150.–

1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 %

850 g

160/210

Fr. 200.–

* Nordische Duvets auf jedes Mass!

Bei uns sehen Sie, was Sie kaufen! Grosse Bettwäscheausstellung! 135/170 135/200 160/210 160/240 200/210 240/210 240/240

1a 1a neue, reine polnische Gänsedaunen weiss, 90 %

800 g

Fr. 400.–

400 g

Fr. 275.–

750 g

Fr. 550.–

375 g

Fr. 350.–

1a 1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss, 65/100 cm

1100 g

Fr. 70.–

1a neue, reine polnische Gänsefedern weiss, 65/100 cm

1200 g

Fr. 45.–

leichtes Duvet 1a 1a extra grossflockige neue, reine polnische Gänsedaunen weiss,

90 %

leichtes Duvet

160/210

160/210

* Pfulmen und Kissen auf jedes Mass

Versand gegen Nachnahme: Versandkostenanteil Fr. 10.–

Bettfedernreinigung ist Vertrauenssache! Darum können Sie bei uns zusehen, wie wir Ihre Bettwaren mit modernsten Anlagen reinigen. Nordische Duvets 160/210 Inhalt reinigen: Fr. 30.–, neue Fassungen: Karo-gesteppt, Percal: Fr. 110.–, Cambric Fr. 120.–. Auf Wunsch nachfüllen oder Ihre Duvets auf Nordisch umarbeiten und dies auf jedes Mass. Für Bettfedernreinigung Voranmeldung, damit Sie zusehen und alles gleich wieder mit nach Hause nehmen können! Sie zahlen bei uns bar, EC-Direct oder Postcard. www.fischer-bettwaren.ch

Fischer Bettwaren AG

g Monta sen Moosacherstrasse 23, 8804 Au-Wädenswil (am Zürichsee) los Tel. 044/780 63 63, Fax 044/780 96 60 gesch

seit 1967

Autobahnausfahrt A3 Wädenswil beim 3. Kreisel links Industrie-Gewerbezone Au

Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 8 – 18 Uhr Samstag: 9 – 16 Uhr


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 51

«Ein Meter vom Hai entfernt»

D Die Oceanmania lebt von den Bildern des Starfotografen W Werner Thiele. Der österreichische Taucher über seine L Lieblingsujets, die Faszination der Unterwasserfotografie u und brenzlige Situationen.

Werner Thiele, seit wann fotografieren Sie unter Wasser?

Seit 1991. Ich wollte Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen und ihnen mit meinen Aufnahmen beweisen, dass ich im Roten Meer wirklich gesehen hatte, was ich erzählte, und es nicht nur Taucherlatein war. Wie sind Sie als Binnenländer zum Tauchen gekommen?

Ich tauche seit 1984. Tauchen gelernt habe ich im Alten Rhein an der Grenze zur Schweiz. Ich bin anfänglich viel in den Flüssen und Seen meiner österreichischen Heimat getaucht – aber immer mehr auch im Meer. 1989 wurde ich jüngster staatlich geprüfter Tauchlehrer Österreichs. Und zur Unterwasserfotografie?

Erste Versuche unternahm ich im Süsswasser. 1991 wurde ich als absoluter Neuling an den Europameisterschaften der Süsswasserfotografen im Salzkammergut Vizeeuropameister. Ein Freund hatte mich ohne mein Wissen an die Meisterschaft angemeldet. Dieser Erfolg motivierte mich, weiter zu fotografieren. Zwischen 1995 und 2005 gewann ich über 200 Medaillen als Unterwasserfotograf. Unter anderem war ich

Weltmeister im Weitwinkel – der Königsklasse. In den letzten Jahren wirkte ich als Juror – aber an den Weltmeisterschaften nächstes Jahr in der Türkei werde ich wieder als Aktiver teilnehmen. Was ist das so besonders Faszinierende an der Unterwasserfotografie?

Faszinierend sind die ausserordentlichen Farben, die Vielfältigkeit der Unterwasserwelt und die Gestaltungsmöglichkeiten. Man befindet sich in einem dreidimensionalen Raum – man kann vor einer senkrechten Wand schweben und fotografieren. Die Bilder muss man innerhalb kurzer Zeit machen, ein Tauchgang dauert ja nur maximal eine Stunde. Wegen der hohen Dichte des Wassers muss man ganz nahe an das zu fotografierende Objekt ran, Teleobjektive sind untauglich. Bei jedem meiner Haibilder war ich nicht weiter als ein Meter vom Fisch entfernt. Was fotografieren Sie am liebsten?

Haie, Wale und Wracks. Sie gehen ganz nahe an Haie heran. Haben Sie unter Wasser schon brenzlige Situationen erlebt?

Ja, natürlich. Bei fast 8000 unter-

Weltmeister Der renommierte Unterwasserfotograf Werner Thiele wurde 1966 in Innsbruck geboren. 1984 unternahm der Österreicher erste Tauchgänge, 1985 absolvierte er seinen ersten Tauchkurs, und 1989 bestand er die Tauchlehrerprüfung. Mit der Unterwasserfotografie begann er 1990. Seit 1993 ist er freiberuflich als Fotograf und Journalist tätig. Thiele hat über 200 Unterwasserfoto-Wettbewerbe gewonnen — 2005 sogar eine Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften. Seit 1997 ist Werner Thiele Besitzer und Manager des Tauchreiseunternehmens Waterworld. www.blueoceanphotos.com www.waterworld.at

nommenen Tauchgängen gab es schon schwierige Situationen, die habe ich aber durch eigene Fehler hervorgerufen. An den Tieren lag es nie. Die sind alle friedlich. Ich war beispielsweise schon irgendwo festgeklemmt oder verlor in einer Höhle wegen des aufgewirbelten Schlamms die Orientie-

rung. Ich war auch schon so fasziniert, dass ich mich völlig vergass, zu lange unten blieb und die Pressluftflasche plötzlich fast leer war. Hatten Sie nie Angst?

Es gab schon Situationen, wo ich eine erhöhte Adrenalinausschüttung hatte. Aber Angst hatte ich nie, denn diese verursacht Panik. Und Panik unter Wasser ist tödlich. Wo haben Sie die Bedrohung des Meeres durch Klimawandel, Überfischung und Verschmutzung am augenfälligsten erlebt?

Im Indischen Ozean. Da haben die Folgen des Klimawandels ganze Korallenriffe vernichtet. Wo ist das Meer am schönsten?

Im Pazifischen Ozean. Meine Lieblingsziele befinden sich alle dort: Cocos Island vor Costa Rica, British Columbia an der kanadischen Westküste und ganz Mikronesien. Und wo ist das Meer wirklich noch intakt?

Ich habe kein Meer gesehen, das noch unberührt ist. Am ehesten intakt ist es noch in der Antarktis.

Interview Daniel Sägesser


VITAL BALANCE® NATURAL SELECTION Ausgewählte natürliche Produkte

Reich an Antioxidantien u.a. aus der schwarzen Johannisbeere und Vitamin E unterstützen die natürlichen Abwehrkräfte

Ballaststoffreicher Hafer sowie ausgewählte Getreidearten, wie wertvoller brauner Reis, fördern die Gesundheit im Verdauungstrakt

Omega Fettsäuren natürlichen Ursprungs, wie Soja, unterstützen eine gesunde Haut und ein gesundes Fell

Lassen Sie Ihre Katze Vital Balance® Natural Selection probieren. Bei dieser Rezeptur, wählen die Nahrungsspezialisten von Nestlé Purina eine schonende Dampfgarung, um Qualität, Geschmack und Nährstoffe zu erhalten. Zudem werden keine zusätzlichen Farbstoffe verwendet. Lassen Sie sich von den Produkten von Vital Balance® Natural Selection für das Wohlbefinden Ihrer Katze überzeugen und profitieren Sie vom nebenstehenden Migros Rabattcoupon. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

Vital Balance gibts in Ihrer Migros


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Die Preise in der Schweiz sinken H

erbert Bolliger ist erfreut: «Die Preisdifferenz zu den Nachbarländern ist kleiner geworden», sagt der MigrosChef und Präsident Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS). In dieser sind Migros, Charles Vögele, Coop, Denner, Manor, und Valora zusammengeschlossen. Bolligers Aussage ist ein Fazit aus einer aktuellen Studie, die das Forschungsinstitut Bak Basel im Auftrag der IG DHS zum Schweizer Detailhandel verfasst hat. «Der Detailhandel hat seine Hausaufgaben gemacht», hält Bolliger fest. Dies zeigt sich konkret daran, dass das Preisniveau

| 53

MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: Duttis politischer Senkrechtstart (1935)

im Detailhandel in Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien im Jahr 2009 nur mehr rund elf Prozent unterhalb des Schweizer Werts liegt. «Zur Erosion der Hochpreisinsel trugen in den letzten vier Jahren insbesondere die überdurchschnittlich hohen Produktivitätssteigerungen im Schweizer Detailhandel sowie tiefere Beschaffungskosten bei», so der Migros-CEO. Und die daraus resultierenden Kostenersparnisse hat der Detailhandel in Form von tieferen Preisen an die Konsumenten und als Lohnerhöhungen an die Mitarbeiter weitergegeben. Daniel Sägesser

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisänderungen der Woche Die Ernte war gut, das Angebot wurde grösser, deshalb kann die Migros die Preise für getrocknete Feigen senken: Sun Queen Feigen getrocknet 500 g kosteten 5.70 Franken, neu sind es noch 5.40 Franken. Der alte Preis der Sun Queen Feigen 250 g betrug 2.90 Franken, der neue Preis ist 2.80 Franken. Bio Sun Queen Feigen Delicatess 400 g kosten neu 4.95 Franken. Der alte Preis belief sich auf 5.80 Franken. Die M-Classic Feigen 400 g sind 20 Rappen günstiger. Bis jetzt kosteten sie 4.90 Franken. Nun sind es noch 4.70 Franken. Anders sieht es bei den getrockneten Aprikosen aus: Wegen Frost während der Blütezeit ist dieses Jahr die

Ernte in der Türkei deutlich kleiner als in den Jahren zuvor ausgefallen. Dies hat die Marktpreise in die Höhe getrieben. Deshalb kosten M-Classic Türkische Aprikosen getrocknet 300 g nun 3.20 Franken. Bis jetzt waren sie 40 Rappen günstiger. Ebenfalls 3.20 Franken kosten nun die Bio Sun Queen Aprikosen getrocknet 200 g. Vorher waren es 2.70 Franken. Kakao ist in den letzten zwei Jahren immer teurer geworden. Dies zwingt die Migros nun dazu, die Preise für verschiedene Farmer-Getreidestängel zu erhöhen. Farmer soft Choc Noir, weicher Getreidestängel umhüllt mit dunkler Schokolade sowie Farmer soft Choc Apfel, Farmer soft Choc Natural, Farmer soft Choc Kokos und Farmer soft Choc Orange, alles weiche Getreidestängel umhüllt mit Schokolade, schlagen um 10 Rappen auf. Der alte Preis betrug 4.40 Franken. Neu kosten sie 4.50 Franken.

D

as verblasste Bild zeigt Gottlieb Duttweiler als energischen Wahlkämpfer. Exakt 75 Jahre ist es her, seit der Migros-Gründer in Bern für eine politische Sensation sorgte: Er forderte die etablierten Parteien heraus und kandidierte mit einer «Liste der Unabhängigen» für den Nationalrat. Im Oktober 1935 eroberten Dutti und sechs seiner Mitstreiter auf Anhieb Sitze im Parlament. Der tatkräftige Mann verschaffte seinen politischen Anliegen auch Gehör, indem er kurz darauf die Zeitung «Die Tat» gründete, die den Untertitel «Wochenpost der sieben Unabhängigen» trug. Als Politiker plädierte Gottlieb Duttweiler für eine Marktwirtschaft, die nicht den Profit,

sondern das Wohl der Menschen in den Mittelpunkt stellte. Die Treue zu seinen Prinzipien war Dutti stets wichtiger als das Festhalten an politischen Mandaten. Das zeigte sich bereits im Jahr 1940 nach einer Rede von Bundesrat Marcel Pilet-Golaz, die sich als Anbiederung ans Dritte Reich verstehen liess. Aus Protest gegen diese Ansprache trat Duttweiler als Nationalrat zurück. Michael West


AUF ALLE LACTAFORM 4ER-PACKUNGEN. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

2.55 statt 3.20

Lactaform Joghurt Nature 20% günstiger 4 x 125 g

2.80 statt 3.50

Lactaform Joghurt Erdbeer* 20 % günstiger 4 x 125 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

2.80 statt 3.50

Lactaform Joghurt Dörrzwetschge* 20 % günstiger 4 x 125 g

2.800 statt 3.5

Lactaform Joghurt Cereal 20 % günstiger 4 x 125 g

MGB www.migros.ch W

20% GÜNSTIGER.


Kreuzfahrten-Top-Aktionen ab Fr. 395.–

Noch nie so günstig: bis 70% Rabatt! Beschränkte Verfügbarkeit – Buchungszeitraum 25.10.-11.11. 8 Tage inkl. rd Vollpension an Bo

Mittelmeer-Hit

395.–*

ab Fr. statt Fr. 1840.–

Reisedaten 2010/2011 Saison 1: 08.12.–15.12.10, 15.12.–22.12.10 Saison 2: 14.01.–21.01.11, 21.01.–28.01.11, 28.01.–04.02.11 Saison 3: 11.02.–18.02.11, 18.02.–25.02.11, 25.02.–04.03.11 Saison 4: 11.03.–18.03.11, 18.03.–25.03.11, 25.03.–01.04.11 Saison 5: 15.04.–22.04.11, 29.04.–06.05.11, 06.05.–13.05.11 Preise pro Person (Saison 2) Fr. Kat. Kabinentyp Katalogpreis Aktionspreis IA 2-Bett-Kabine innen 1840.– 495.– E1 2-Bett-Kabine aussen 2160.– 625.– BD 2-Bett-Kabine mit Balkon 2480.– 755.– Reduktion / Zuschläge pro Person Fr. Reduktion Saison 1 –100.–* Saison 3 150.– Saison 4 275.– Saison 5 655.– Nicht inbegriffen Fr. Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, Obligat. Trinkgelder An- und Rückfahrt mit dem Bus nach Savona 220.– (06.00h Basel SBB, 06.45h Bern-Neufeld, 07.15h ZürichFlughafen, 08.15h Luzern-Inseli, 09.15h Martigny)

Italien–Tunesien–Spanien–Provence Mediterrane Sehenswürdigkeiten ■ Costa Magica – Magie Italiens

Savona

Marseille

Civitavecchia

Barcelona

M IT TE LM E E R

Palma de Mallorca

Ihr Kreuzfahrtschiff – Costa Magica**** Das schwimmende Grandhotel mit 4 Restaurants, 11 Bars und Lidos sind von den schönsten Orten Italiens inspiriert. Geniessen Sie die Weite und Grosszügigkeit der Panoramadecks. 5 Whirlpools, 4 Swimmingpools, einer mit ausfahrbarem Glasdach, Wellnesscenter mit Fitness, Sauna und Dampfbad.

«Costa Magica»

Tunis

Palermo

Route der Antike

12 Tage inkl. rd Vollpension an Bo

995.–

Reisedaten 2011 Saison 1: 09.01.–20.01.+, 20.01.–31.01. Saison 2: 20.02.–03.03.+, 03.03.–14.03., 14.03.–25.03. Preise pro Person (Saison 1) Fr. Kat. Kabinentyp Katalogpreis Aktionspreis IA 2-Bett-Kabine innen 2640.– 995.– EC 2-Bett-Kabine aussen 3280.– 1195.– BD 2-Bett-Kabine mit Balkon 3620.– 1295.– Zuschläge pro Person Fr. Saison 2 200.– Nicht inbegriffen Fr. Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– An- und Rückfahrt mit dem Bus nach Savona 220.– (06.00h Basel SBB, 06.45h Bern-Neufeld, 07.15h Zürich Flughafen, 08.15h Luzern-Inseli, 09.15h Martigny) Obligatorische Trinkgelder (ca. 6 EUR pro Tag)

Auf den Spuren der Weltgeschichte Griechenland–Türkei–Israel–Ägypten–Italien ■ Costa Pacifica – Neue Dimensionen ■

ab Fr. statt Fr. 2640.–

Savona

Civitavecchia

Katakolon

Ihr Kreuzfahrtschiff – Costa Pacifica****+ Lassen Sie sich vom harmonischen Design des modernen Luxusliners begeistern. Geniessen Sie an Bord der Costa Pacifica das atemberaubende Ambiente, die geräumigen Kabinen oft mit privatem Balkon ausgestattet, imposante Sonnendecks mit ausfahrbarem Glasdach, kulinarische Genüsse werden in 5 Restaurants zelebriert, 13 Bars inklusive Cigar Lounge Kreuzfahrt mit neuen Dimensionen!

Athen

Izmir

Haifa

+

Ashdod

«Costa Pacifica»

bei Reise 09.01./20.02. Haifa anstatt Ashdod

Alexandria Port Said

8 Tage inkl. rd Vollpension an Bo und Flug

Arabien–1001 Nacht

ab Fr.

Saison 1: 16.01.–24.01., 23.01.–31.01., 30.01.–07.02. Saison 2: 06.02.–14.02., 13.02.–21.02., 20.02.–28.02. Saison 3: 27.02.–07.03., 06.03.–14.03., 13.03.–21.03.

«Costa Deliziosa»

Preise pro Person (Saison 1) Kat. Kabinentyp IA 2-Bett-Kabine innen EC 2-Bett-Kabine aussen BD 2-Bett-Kabine aussen

2190.–

Emirate–Oman–Bahrain Dubai – atemberaubend schön und futuristisch ■ Costa Deliziosa – Design und exklusives Ambiente

Reisedaten 2011

Fr. Katalogpreis Aktionspreis 2820.– 2190.– 3110.– 2390.– 3470.– 2490.–

Zuschläge pro Person Bahrain

Fr. 50.– 100.–

Nicht inbegriffen

Dubai Fujairah

Abu Dhabi Muscat

Unsere Leistungen – Vieles inbegriffen! Kreuzfahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Kapitänsempfang und Galadinner Sicherheitsgebühren und Hafentaxen Freie Teilnahme an vielen Bordveranstaltungen Freie Benützung der meisten Bordeinrichtungen Deutschsprechende Bordreiseleitung ■

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren Katalog: «Costa Kreuzfahrten-Aktionen, 2010–2011»

Fr.

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– Obligatorische Trinkgelder (ca. 7 EUR pro Tag) 883

Ihr Kreuzfahrtschiff – Costa Deliziosa****+ Design, elegante Materialien und eine fantastische Architektur machen die Costa Deliziosa zu einem bezaubernden und innovativen Schiff. Erholung und Entspannung im Samsara Wellnessbereich, Genuss im à-la-carte Gourmetrestaurant, beste Bordunterhaltung vom grossen Theater bis zu 4-D-Kino, exklusive Erlebniswelten. Einzigartige Ausblicke bieten die unzähligen Balkonkabinen!

Saison 2 Saison 3

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch


56 5 6 | Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 43, 25. 25. Oktober O Okto ktober 2010 kto 43 Solarbobfahr t Wanderung MM 42 Velotour MM MM 40 Trottinettausflug MM 41

Ariane Fröhlich (25) und Dejan Markovic (32) aus Kilchberg ZH sind ein eingespieltes Team. In Langenbruck BL haben sie den Solarbob getestet. Ihr Fazit: «Ein Riesengaudi für die ganze Familie. Die Landschaft? Wunderschön!»

Tolle Touren SchweizMobil ist ein nationales Netzwerk für den Langsamverkehr im Bereich Freizeit und Tourismus. Die Organisation wird neben anderen Sponsoren von der Migros unterstützt. «Langsamverkehr» ist der offizielle Oberbegriff für Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren. SchweizMobil hat auf ihrer Homepage die attraktivsten Routen und Ortschaften zusammengestellt, die für die oben erwähnten Sportarten geeignet sind. Die Ausflugsziele sind auf den öffentlichen Verkehr abgestimmt und auch für einen Tagesausflug geeignet. Auf der Internetseite findet man viele nützliche Tipps zu Unterkünften, Events und Sehenswürdigkeiten sowie praktisches Karten- und Reisematerial. www.schweizmobil.ch


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 57

Mit dem Bob ins Glück

Auf dem Solarbob durch die Kurven flitzen und im Anschluss delikate Fonduefäden spannen. Ein heisser Tipp — nicht nur für Verliebte.

Z

Volle Fahrt voraus! Auf dem Dach der SkiliftStation im Hintergrund sind die Solarzellen für den Betrieb des Solarlifts angebracht.

Bilder Jorma Müller, Styling Esther Egli

ugegeben, Langenbruck BL ist nicht gerade der Nabel der Welt. Trotzdem verirren sich in Spitzenzeiten bis zu 600 Menschen pro Tag in die basel-landschaftliche Gemeinde am Oberen Hauenstein. 600 – das sind beinahe so viele Menschen, wie die Gemeinde Einwohner zählt. Doch kommen sie nicht der idyllischen

Raccard geräuchert, 200 g,

Fr. 5.20* * Nur in grösseren Filialen.

Hügellandschaft, des grossen Wandernetzes oder der gemächlich weidenden Kühe wegen. All das scheint die Besucher kalt zu lassen. Sie wollen nämlich nur das eine: den Geschwindigkeitsrausch erleben, und zwar am besten immer und immer wieder. Die wahre Attraktion von Langenbruck ist näm-

Raccard assortiert, 350 g,

Fr. 8.70


58 | Migros-Magazin 58 Migros Mig ros gaz 43, 25. 25. O Oktober ber 2010 2010 43 Solarbobfahr t t Wanderung MM 42 Velotour MM MM 40 Trottinettausflug MM 41

lich die 1000 Meter lange Solarbobbahn – europaweit die einzige mit einem 540-GradKreisel. Ariane Fröhlich und Dejan Markovic aus Kilchberg ZH sind für uns in den Bob gestiegen und haben sich dem Geschwindigkeitsrausch hingegeben. Zuerst liessen sich die beiden Turteltauben vom solarbetriebenen Lift den Berg hochziehen, um dann denselben gleich wieder hinunterzurasen. «Bei der ersten Fahrt habe ich noch etwas gebremst», sagt Ariane, «aber schon bei der zweiten Abfahrt wusste ich genau, wie ich mich in die Kurven legen muss.» «In der silbernen Wanne fühlt man sich so sicher wie eine Kugel in der Murmelbahn», lacht Dejan. «Falsch machen kann man nichts, solange man die einfachen Regeln wie Abstand halten beachtet.»

Nach der Bobfahrt gibts ein Fondue mit Ausblick

Das Glücksgefühl, das sich beim Bobfahren einstellt, ist schwer zu toppen. Ausser mit der Überraschung, die Dejan für Ariane parat hat. Ein Freilichtfondue avec Truffes von Sélection, dazu Cornichons, Maiskölbchen und die knusprigen Terra-Chips aus blauen Kartoffeln. Selbst an die Glasschälchen für die Beilagen hat Dejan gedacht. «Das ist viel weniger aufwändig, als man denkt. Es braucht einzig einen Campingkocher», sagt Dejan, der mit dem heutigen Ausflug bei Ariane mächtig gepunktet hat. Dora Horvath

Sélection Fondue avec truffes, 600 g, Fr. 17.50*

Condy Silberzwiebeln, 125 g, Fr. —.80** statt Fr. 1.—, Condy Cornichons, 200 g, Fr. 1.65** statt Fr. 2.—, Condy Maiskölbchen, 190 g, Fr. 2.—** statt Fr. 2.55, Terra Chips Blue/Nature, 100 g, Fr. 3.50, GusseisenCaquelon, 21 cm, Fr. 39.90, Brotkorb oval, 33 x 24 x 8 cm,

Fr. 6.90.

** Aktion gilt von 26.10.—1.11.2010

Fondue Swiss-Style Moitié-Moitié, 800 g,

Fr. 13.10

Fondue Swiss-Style Tradition, 800 g, Fr. 9.80

Halbweissbrot, TerraSuisse, 500 g,

Fr. 1.15

Älplerbrot, 380 g,

Fr. 2.30


MARKTFRISCH

JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

ge Lust auf eine würzi Zwiebelsuppe mit unwiderstehlichen n? Roquefort-Brötche Rezept unter -tipp www.saison.ch/m

3 kg

3.30 Zwiebeln Schweiz, Netz à 3 kg

40%

1.20 statt 2.–

Raccard Tradition Maxi Block, ca. 750 g, per 100 g

40%

1.15

statt 1.95

Saucisson Tradition, TerraSuisse oder Saucisson Vaudois z. B. Saucisson Tradition, TerraSuisse, per 100 g

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


MEHR M EHR FRISCHE PASST N JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

er Es muss nicht imm Schokolade sein: Herrlich feuchte Karotten-Muffins. Rezept unter -tipp www.saison.ch/m

2.05 statt 2.60

Anna’s Best Eisbergsalat 20% günstiger 260 g

1.20

Karotten Schweiz, Beutel à 1 kg

2.400 statt 3.2

Blumenkohl Aus der Region, lose, per kg

Genossenschaft Migros Basel

2.80 statt 4.20

Endivien Aus der Region, abgepackt, per kg


ICHT AUF ZWEI SEITEN. VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

5.200 statt 7.4

Bio Clemetinen aus Spanien/Italien, im Netz, per kg

PREISKRACHER pro

Stück

1.25 Avocados Chile

50 0 g 7.20 statt 9.60

Bio Lauch spezial aus der Schweiz, abgepackt, per kg

6.40 statt 9.40

Kastanien aus Italien, lose, per kg 6.40 statt 9.40, Netz à 500 g 3.20 statt 4.80

2.20 statt 3.60

Cherrytomaten am Zweig aus Italien, Schale à 500 g

per kg

2.90 statt 4.20

Kaki aus Italien, abgepackt


HIER KOM KOMMT MT FRISC JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

Da hört man glatt : das Meer rauschen Fischpfanne mit Crevetten. Rezept unter -tipp www.saison.ch/m

9.50

statt 15.90

Atlantischer Rauchlachs, geschnitten (Zucht) aus Norwegen, Packung à 250 g

33%

3.–

2.300

Krevetten, MSC in Lake, Wildfang aus dem Nordwestatlantik, 80 g

Hinterschinken Schweizer Produkt, geschnitten, in der Maxi-Schale, DuoPack, per 100 g

statt 4.50

30% 3.95 statt 5.70

M-Classic Landjäger Schweiz, 6 Stück, 300 g

Genossenschaft Migros Basel

statt 2.9


HE AUF DEN TISCH. VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

40% 2.100 statt 3.5

SchweinsNierstück mariniert, Schweiz, per 100 g

PREISKRACHER 50%

11.20 statt 22.40

Pouletnuggets hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, 1 kg

30%

31.– statt 37.–

Kalbsbraten von der Schulter aus der Schweiz, per kg

12.50 statt 17.90

Hirschpfeffer gekocht hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Neuseeland, Schale à 600 g

30%

1.705 statt 2.1

M-Classic Trutenschnitzel Import, Schale à 2 oder 6 Stück, per 100 g

18.50 statt 29.50

Quick Schüfeli Mini Schweizer Produkt, Stück à ca. 500 g, per kg


SO FRISCH, DASS MAN SICH JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

6.–

statt 7.50

Alle Blumenzwiebeln 20% günstiger z. B. Tulpen Mickey Mouse, 10 Stück

8.50

Chrysanthemen Bund à 7 Stück

1.85

statt 2.30

Kartoffelbrot mit Nüssen Stück à 300 g

3.75 statt 5.–

Alle Minitörtli im 4er-Pack 25% günstiger z. B. Linzertörtli, 4 Stück/300 g

Genossenschaft Migros Basel

33%

3.20 statt 4.80

Dessert-Preussen 500 g

24.5.900 statt 28

AllerheiligenGesteck per Gesteck

4.80 statt 6.40

Alle FrischbackButtergipfel im Duo-Pack, gekühlt 25% günstiger z. B. M-Classic Buttergipfel, 12 Stück/420 g


KAUM KAUM ZURÜCKHALTEN KANN. VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

2.80

4.80

statt 3.50

statt 6.–

Alle Lactaform Joghurts 20% günstiger z. B. Erdbeer, 4 x 125 g

Léger Magermilch im 4er-Pack 20% günstiger 4 x 1 Liter

30% 8.85

statt 12.70

M-Classic Tortelloni mit Fleisch im Duo-Pack 2 x 500 g

1.10

statt 1.40

Tilsiter 20% günstiger mild (ohne Maxi), per 100 g

2.20 statt 2.70

Küssnachter Käse Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g

1.75

3.–

statt 3.65

Schweizer Eier aus Freilandhaltung, 53 g+, Schachtel à 6 Stück

statt 2.15

1.60

Heidi Jura-Bergkäse Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g

Gruyère Surchoix Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g

statt 2.–


GUTE ZEITEN FÜ JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

30%

50%

5.–

7.40

statt 10.60

statt 10.–

Tresella Schokoladestängel im 10er-Pack 10 x 50 g

Petit Beurre Chocolat au lait im 4er-Pack 4 x 150 g

1.30 statt 1.60

Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger (ohne Suprême und Mehrfachpackungen), z. B. Milch extra Gültig bis 8.11.

40%

10.80 statt 18.–

Frey Branches Classic 40 Stück/1080 g

statt 1.80

statt 3.85

Farmer’s Best Bohnen, Erbsen und Kefen, tiefgekühlt 20% günstiger z. B. Farmer’s Best Bohnen fein, 750 g

30%

1.50 Alle M-Classic Teigwaren beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger z. B. M-Classic Spätzli, 500 g

3.05

5.700 statt 7.2

Ananas Scheiben im 6er-Pack 6 x 136 g

4.80 statt 6.90

M-Classic Pizza Margherita, tiefgekühlt 2 x 380 g


R SPARFÜCHSE. VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

30%

1.05 statt 1.50

Alle Tomatensaucen im Brik 250-500 ml, z. B. Sugo all’italiana, 250 ml

1.100 statt 1.4

Alle Bon Chef Beutelsaucen beim Kauf ab 2 Beuteln, jeder –.30 günstiger z. B. Bon Chef Currysauce, 30 g

5.10

statt 5.90

6.80

Yogi Tee Christmas Collection, Bio 12 x 2 Beutel

7.25 statt 9.10

Gesamtes Fatto KatzenstreuSortiment 20% günstiger z. B. Fatto Compact Hygiene White, 8 Liter

Alle Noblesse und Cafino im Beutel 100 g –.80 günstiger 200 g/550 g 1.60 günstiger z. B. Noblesse Oro, 100 g

40%

13.70 statt 22.90

Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen z. B. Soft Comfort, FSC, 32 Rollen

–.95 statt 1.30

Feinkristallzucker (ohne Sucrisse) 25% günstiger z. B. 1 kg

5.250 statt 6.6

Alle Frühstücksgetränke 20% günstiger z. B. M-Quick Indianer, 1 kg


DAS GROSSE SPARVERGNÜGEN. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

40%

5.25

2.55 statt 3.20

statt 8.80

Gesamtes Molfina Sortiment 20% günstiger z. B. Molfina Slipeinlagen Light Air, 38 Stück Gültig bis 8.11.

Linsoft und Kleenex Kosmetik-/Taschentücher z. B. Linsoft Box Quattro, 4 x 80 Stück

3.20 11.80 statt 15.75

Yvette 3-Liter-Flaschen Care, Color oder Black Royal

50%

82.50 statt 165.–

Schnellkochtöpfe Duromatic Kuhn Rikon* z. B. 3,5 Liter Gültig bis 8.11.

statt 3.90

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger z. B. Potz Badreiniger mit Power-protect-Formel, 500 ml Gültig bis 8.11.

3 für 2 35.8.700 statt 53

Brita Wasserfilterkartuschen Classic und Maxtra z. B. Brita Kartuschen Maxtra, 3 x 2 Stück

30%

18.90 statt 27.–

Handymatic Supreme Geschirrspülmittel im Duo-Pack z. B. Handymatic Supreme Power Pearls, 2 x 44 Tabs

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und **SportXX, ***melectronics oder ****Do it + Garden.

19.90

Damen-, Herren-, Kinder- und Baby Fleece Bekleidung z. B. Damen Fleece Jacke Gültig bis 8.11.


SPARZETTEL

33%

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT FRÜCHTE & GEMÜSE Bio Clementinen, aus Spanien/Italien, im Netz, per kg 5.20 statt 7.40

89.–

Kastanien, aus Italien, lose, per kg 6.40 statt 9.40, Netz à 500 g 3.20 statt 4.80

statt 139.–

Kärcher Window VAC WV 50 Plus*/**** Fenstersauger, Sprühflasche mit Wischeraufsatz, Akkuladegerät, RM-Konzentrat, Lithium-IonenTechnologie Gültig bis 8.11.

Kaki, aus Italien, abgepackt, per kg 2.90 statt 4.20 Avocados, pro Stück 1.25 Karotten, Beutel à 1 kg 1.20 Zwiebeln, Netz à 3 kg 3.30 Blumenkohl, Aus der Region, lose, per kg 2.40 statt 3.20 Endivien, Aus der Region, abgepackt, per kg 2.80 statt 4.20 Tomaten Cherry am Zweig, aus Italien, Schale à 500 g 2.20 statt 3.60 Bio Lauch spezial, aus der Schweiz, abgepackt, per kg 7.20 statt 9.60 Anna’s Best Eisbergsalat, 260 g 2.05 statt 2.60 20%

FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL Pouletnuggets, 1 kg 11.20 statt 22.40 50%

Einführungspreis

19.90

nachher 29.90

Smart LED Lichtset*/** Power-LED-Scheinwerfer, 7 Lux, Betriebszeit: stehend bis 200 h, blinkend bis 400 h, Rücklicht 3 LED Gültig bis 8.11.

Alle Bon Chef Beutelsaucen, beim Kauf ab 2 Beuteln, jeder –.30 günstiger

Küssnachter Käse, Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 2.20 statt 2.70

Feinkristallzucker 25%

Gruyère Surchoix, Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.60 statt 2.– Heidi Jura-Bergkäse, Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.75 statt 2.15 Léger Magermilch im 4erPack, 4 x 1 Liter 4.80 statt 6.– 20% Alle Lactaform Joghurts 20% Alle M-Classic Cremen, z. B. Vanille, 500 g 1.45 statt 1.85 20%

BLUMEN & PFLANZEN Rosen-Nelken-Strauss Fiona, pro Strauss 12.90 Alle Blumenzwiebeln, z. B. Tulpen Mickey Mouse, 10 Stück 6.– statt 7.50 20% Allerheiligen-Gesteck, per Gesteck 24.50 statt 28.90

WEITERE LEBENSMITTEL

Kalbsbraten von der Schulter, aus der Schweiz, per kg 31.– statt 37.–

Anna’s Best Menü Tradition im Duo-Pack, z. B. Poulet Casimir, 2 x 370 g 10.20 statt 13.60 25%

Schweins-Nierstück, mariniert, per 100 g 2.10 statt 3.50 40%

M-Classic Tortelloni mit Fleisch im Duo-Pack, 2 x 500 g 8.85 statt 12.70 30%

Quick Schüfeli Mini, Schweizer Produkt, Stück à ca. 500 g, per kg 18.50 statt 29.50 30% Hirschpfeffer gekocht, hergestellt in der Schweiz, mit Fleisch aus Neuseeland, Schale à 600 g 12.50 statt 17.90 30%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

MioStar Blutdruckmessgerät CP 100*/*** 30 Messwertspeicher, Ein-KnopfBedienung, PulsAnzeige, klinisch geprüft, Batteriebetrieb Gültig bis 8.11.

Raccard Tradition, Maxi Block, ca. 750 g, per 100 g 1.20 statt 2.– 40%

Schweizer Eier, aus Freilandhaltung, 53 g+, Schachtel à 6 Stück 3.– statt 3.65

M-Classic Landjäger, 6 Stück, 300 g 3.95 statt 5.70 30%

statt 89.–

Alle Tomatensaucen im Brik, 250–500 ml 30%

M-Classic Trutenschnitzel, Import, Schale à 2 Stück oder 6 Stück, per 100 g 1.70 statt 2.15

Saucisson Tradition, TerraSuisse, oder Saucisson Vaudois 40%

59.90

Tilsiter, mild (ohne Maxi), per 100 g 1.10 statt 1.40 20%

Hinterschinken, Schweizer Produkt, geschnitten, in der Maxi-Schale, Duo-Pack, per 100 g 2.30 statt 2.90 Krevetten, MSC, in Lake, 80 g 3.– statt 4.50 33% Atlantischer Rauchlachs, geschnitten (Zucht), aus Norwegen, Packung à 250 g 9.50 statt 15.90 Pelican Krevetten Tail-on, gekocht, tiefgekühlt, aus Vietnam, 750 g 19.40 statt 27.75 30%

BROT & MILCHPRODUKTE Kartoffelbrot mit Nüssen, Stück à 300 g 1.85 statt 2.30

Rapelli Pasta im Duo-Pack, z. B. Cappelletti prosciutto crudo, 2 x 250 g 6.60 statt 9.– 25% M-Classic Pizza Margherita, tiefgekühlt, 2 x 380 g 4.80 statt 6.90 30% Alle Minitörtli im 4er-Pack 25% Alle Frey und M-Classic Tafelschokoladen 100 g, beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger Gültig bis 8.11. Frey Branches Classic, 40 Stück/1080 g 10.80 statt 18.– 40% Dessert-Preussen, 500 g 3.20 statt 4.80 33% Petit Beurre Chocolat au lait im 4er-Pack, 4 x 150 g 5.– statt 10.– 50% Alle Noblesse und Cafino im Beutel, 100 g –.80 günstiger, 200 g/550 g 1.60 günstiger

Ananas-Scheiben im 6erPack, 6 x 136 g 5.70 statt 7.20

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Fatto KatzenstreuSortiment 20% Handymatic Supreme Geschirrspülmittel im Duo-Pack 30% Brita Wasserfilterkartuschen Classic und Maxtra 3 für 2 Soft Comfort, FSC, 32 Rollen 13.70 statt 22.90 40% Linsoft Box Quattro, 4 x 80 Stück 5.25 statt 8.80 40% Alle Potz Reinigungsmittel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Gültig bis 8.11. Schnellkochtöpfe Duromatic Kuhn Rikon 50% Gültig bis 8.11. Gesamtes Molfina Sortiment 20% Gültig bis 8.11. Yvette 3-Liter-Flaschen 11.80 statt 15.75 Gesamtes Damen TagwäscheSortiment Classics 10x Cumulus-Punkte, z. B. Damen Slip Maxi im Duo-Pack 9.90 Gesamtes Herren TagwäscheOberteil-Sortiment (ohne M-Budget und bereits reduzierte Artikel) 10x Cumulus-Punkte, z. B. Herren Shirt 19.90 Rucksack, Rückenteil und Schulterträger gepolstert, diverse Farben 14.95 statt 29.90 50% Gültig bis 8.11.

NEUHEITEN Fondue Moitié-Moitié, Bio, fixfertig, 600 g 12.80 NEU Gültig bis 8.11. Pastetli im Duo-Pack, 65 g 1.30 NEU Gültig bis 8.11. Alle Anna’s Best Pizzen Della Casa 6.30 NEU Gültig bis 8.11. Terra Chips Züri-Gschnätzlets, 100 g 3.50 NEU Gültig bis 8.11. M-Classic Joghurt, Marroni, 180 g –.60 NEU Gültig bis 8.11. Ananas-Mandarinen-MiniCake, 140 g 2.90 NEU Gültig bis 8.11.

Alle Frühstücksgetränke 20%

Suprême Vermicelles Tafelschokolade, 100 g 2.80 NEU Gültig bis 8.11.

Farmer’s Best Bohnen, Erbsen und Kefen, tiefgekühlt 20%

Grand beurre au chocolat XL, 50 g 1.80 NEU Gültig bis 8.11.

Alle M-Classic Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, Genossenschaft Migros Basel jede –.30 günstiger Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT T

NEU

12.80

Fondue Moitié-Moitié, Bio fixfertig, 600 g

NEU

3.50

Terra Chips ZüriGschnätzlets oder Swiss Sugar Roots z. B. Terra Chips ZüriGschnätzlets (mit dem typischen Geschmack nach Züri-Gschnätzletem), 100 g

NEU

2.90

Ananas Mandarinen Mini-Cake 140 g

NEU

1.30

Pastetli im Duo-Pack 65 g

NEU

2.80

Suprême Vermicelles Tafelschokolade oder Schokoladekugeln Milchschokolade mit zarter Marronicremefüllung, z. B. Vermicelles g Tafelschokolade, 100

NEU

NEU

1.80

Grand beurre au chocolat XL 50 g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

NEU

6.30

Alle Anna’s Best Pizzen Della Casa z. B. Anna’s Best Pizza Margherita, 375 g

–.60

M-Classic Joghurt Marroni, 180 g

MGB www.migros.ch W

GUTE NEUIGKEITEN.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 71

Gewinnen Sie tolle Preise 1.—10. Preis: je eine Duo-Tageskarte für alle GA-Bereichsstrecken im Wert von Fr. 54.— (gültig vom 5. 10. bis 5. 12. 2010). Mindestens eine Person muss ein Halbtax-Abo besitzen.

So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 016 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text SCHWEIZ und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: SCHWEIZ, Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Beatingen. Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, SCHWEIZ, Postfach, 8099 Zürich. Online: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss: 31. Oktober 2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www. migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gourmet Mix Fondue & Raclette, 65 g,

Fr. 1.65

Pfeffermühle, FSC-Buchenholz, Raclette Tradition, Scheiben, Fr. 22.50 per kg

Raclette Pfeffer, Block, Fr. 22.50 per kg

Fr. 27.90*

* Nur in grösseren Filialen.

Brennpaste, 3 Dosen à 80 g, Fr. 2.20** statt Fr. 2.80 ** Aktion gilt vom 26.10.—8.11.2010


Insel Träume werden wahr! 21 sonnige Tage bereits

ab 2295.-

TYPISCH CRUISETOUR: Flüge, alle Transfers,

Stadtrundfahrt in Miami und Inselrundfahrt auf Mauritius sind inbegriffen!

Sofort buchen: Sichern Sie sich JETZT Ihre komfortable Kabine!

Das besondere Erlebnis: Von Miami nach Venedig

Angebot 1044

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne

✆ 044 - 289 81 81

Exotik pur: Von Mauritius nach Italien

Angebot 1045

Palmen , Strände, Art Deco in Miami, kristallklares Wasser der Karibik, Limbo auf den Bahamas, Lebensfreude in der Domenikanischen Republik, schneeweisse Sandstrände auf Tortola, Rum & Raegae auf Antigua, der Vulkan auf Tenerife, Blumen auf Madeira, Flamenco in Malaga und zum Abschluss die malerische Insel Korfu und einen Bummel durch das mittelalterliche Dubrovnik. Erholungs- und Erlebnisferien die sie sich verdient haben!

Juwelen im Indischen Ozean, Inselträume auf Mauritius, Gewürze und Vanille Plantagen auf La Réunion, französische Kolonialzeit auf der Insel der Düfte Madagaskar, Himmel auf Erden in den Seychellen, 1001 Nacht in Oman, Tempel und Pharaonen in Luxor, die verlassene Felsenstadt Petra in Jordanien, die Souks und Strände von Sharm el Sheikh, Erlebnis Suez Kanal, die Pyramiden von Gizeh bei Kairo und zum Abschluss olympische Geschichte in Katakolon. Eine einmalige Kreuzfahrtenroute zu einem einmalig günstigen Preis.

Ihr Reiseprogramm: 1.Tag: Flug Schweiz-Miami (USA), Transfer Flughafen-Hotel, Übernachtung im Hotel in Miami. 2.Tag: Transfer Hotel-Hafen inkl. Stadtrundfahrt Miami. Einschiffung, Auslaufen 21:00h. 3.Tag: Nassau (Bahamas) 08:0014:00h 4.Tag: auf See 5.Tag: Catalina Island (Dom. Republik) 09:00-17:00h 6.Tag: Tortola (Britische Virgin-Inseln) 09:00-18:00h 7.Tag: St. John's (Antigua) 08:00-14:00h 8.-12.Tag: auf See 13.Tag: St. Cruz de Tenerife (Spanien) 08:00-17:00h 14.Tag: Funchal (Madeira/Portugal) 08:00-17:00h 15.Tag: auf See 16.Tag: Malaga (Spanien) 08:00-18:00h 17.+18.Tag: auf See 19.Tag: Korfu (Griechenland) 13:00-19:00h 20.Tag: Dubrovnik (Kroatien) 08:00-14:00h 21.Tag: Venedig, Ankunft 09:00h. Ausschiffung und Busfahrt zurück in die Schweiz.

Ihr Reiseprogramm: 1.Tag: Flug Schweiz-Mauritius 2.Tag: Ankunft, Transfer zum Hafen Port Louis, inkl. kleiner Rundfahrt zum Kreolischen Markt. Einschiffung. Übernachtung an Bord 3.Tag: Port Louis, Auslaufen 18:00h. 4.Tag: St. Denis (La Réunion) 07:00-17:00h 5.Tag: Tamatave (Madagaskar) 13:00-19:00h 6.Tag: auf See 7.Tag: Diego Suarez (Madagaskar) 07:00-17:00h 8.Tag: Nosy Be (Madagaskar) 07:00-14:00h 9.Tag: auf See 10.Tag: Mahe (Seychellen) Ankunft 13.00h. 11.Tag: Mahe, Abfahrt 19.00h 12.-14.Tag: auf See 15.Tag: Salalah (Oman) 08:00-18:00h 16.-19.Tag: auf See 20.Tag: Safaga (Ägypten) 07:00-22:00h 21.Tag: Aqaba (Jordanien) 10:00-19:00h 22.Tag: Sharm El Sheikh (Ägypten) 07:00-16:00h 23.Tag: Suezkanal Passage 24.Tag: Alexandria (Ägypten) 08:00-22:00h 25.Tag: auf See 26.Tag: Katakolon/Olympia (Griechenland) 08:00-13:00h 27.Tag: auf See 28.Tag: Savona, Ankunft 09:00h. Ausschiffung und Busfahrt zurück in die Schweiz. SAVONA OLYMPIA ALEXANDRIA SUEZKANAL AGABA SHARM EL-SHEIKH SAFAGA SALALAH

MAHE DIEGO SUAREZ NOSY BE TAMATAVE

PORT LOUIS

ST. DENIS

Reisedatum: 02.04. bis 29.04.2011

Reisedatum: 24.03. bis 13.04.2011 Costa Atlantica

Costa Romantica Die **** Costa Atlantica. Italienisches Flair bestimmt das Leben an Bord. Lassen Sie sich verzaubern von den Stimmungen, den Farben, den aussergewöhnlichen Räumen, die das Schiff so einzigartig machen. Geniessen Sie am Abend einen fantastischen Blick auf den Sternenhimmel dank der grossen Glaskuppel an Bord.

Pauschalpreise in CHF pro Person: Kat. Kabine I1 2-Bett Standard Innenkabine E1 2-Bett Standard Aussenkabine B1 2-Bett Standard Balkonkabine B4 2-Bett Standard Balkonkabine B7 2-Bett Superior Balkonkabine

2’295.2’595.3’465.3’965.4’350.-

Die ***+ Costa Romantica. Ein stilvoll elegantes Schiff mit modernem Interieur und entspannender Farbgebung. Die grossen Panoramafenster geben dem Schiff eine helle und offene Atmosphäre. Viel Sonne und jede Menge Spaß auf den Aussendecks mit ihren Swimmingpools und Sonnenterrassen - All das erwartet Sie auf der Costa Romantica.

Pauschalpreise in CHF pro Person: Kat. Kabine I1 2-Bett Standard Innenkabine I3 2-Bett Superior Innenkabine E1 2-Bett Standard Aussenkabine E3 2-Bett Standard Aussenkabine E5 2-Bett Superior Aussenkabine

3’550.3’975.4’495.4’795.5’095.-

Inbegriffene Leistungen: Flüge Schweiz-Miami bzw. Schweiz-Mauritius, alle Transfers, Vorübernachtung in Miami, Kreuzfahrt gemäss Ausschreibung, Vollpension, alle Bordveranstaltungen, Hafentaxen. Nicht inbegriffen: Obligatorischer Servicezuschlag, Getränke, persönliche Ausgaben, Landausflüge während der Kreuzfahrt, Annullationskosten-Versicherung.

www.cruisetour.ch /info@cruisetour.ch Cruisetour AG, General-Wille-Str. 10, 8002 Zürich

KREUZFAHRTEN WELTWEIT


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

NEU IN DER MIGROS

| 73

RAPPENSPALTE

NEU IN DER MIGROS

Hauptsache

Die Zähmung widerspenstigen Haars braucht das richtige Mittel. Die Paddle-Haarbürste nimmt es mit jeder noch so wilden Mähne auf. Die extragrosse Borstenfläche mit den elastischen Frisierstiften aus Nylon gleitet, nahezu ohne zu pieksen, durchs nasse oder trockene Haar und bürstet schonend und effektiv. Paddle Haarbürste, Fr. 12.90

Handsache

NEU IN DER MIGROS

Beeindrucken, gleich beim ersten Händedruck — mit der Nivea-Soft & Intensive-Handcreme gehen Pflege und Schutz Hand in Hand. Mit nur einer Anwendung am Tag bleiben die Hände lang anhaltend weich und geschmeidig. Die Formel mit Hydra IQ sorgt dafür, dass die Haut selbst nach dem Waschen ihre Feuchtigkeit nicht verliert. Nivea Soft & Intensive Hand Creme, 100 ml,

Nicola Spirig (28), Triathletin aus Dielsdorf ZH, hat an der Europameisterschaft in Athlone, Irland, ihren Titel aus dem Jahr 2009 verteidigt. Nicola Spirig, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kind half ich meinem Grossvater bei einfachen Gartenarbeiten. Im Teenageralter verdiente ich dann schon mein erstes Geld mit Triathlon. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Zigaretten.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Lustsache

Fr. 4.95

NEU IN DER MIGROS

Hautsache

Morgenmuffel kommen am besten mit einer Dusche auf Trab, welche die Sinne beflügelt. Der KneippDuschbalsam Pure Verwöhnzeit enthält die natürlichen ätherischen Öle aus rotem Mohn und Hanf. Ihre Wirkstoffe pflegen die Haut genau so, wie ihre Aromen die Nase verwöhnen. Der Duschbalsam ist pH-neutral, alkaliseifenfrei und ist frei von Konservierungsstoffen und Mineralölen. Kneipp Duschbalsam Pure Verwöhnzeit, 200 ml, Fr. 7.50

Spannt die Haut und fühlt sich wie Schmirgelpapier an? Heizungsluft und Kälte können sie strapazieren. Die neue Urea Body Lotion von I am Body widmet sich den Bedürfnissen von sehr trockener Haut. Die reichhaltige Körperlotion mit fünf Prozent Urea, Vitamin E und Panthenol verwöhnt die Haut den ganzen Tag lang mit einer Extraportion Feuchtigkeit und lindert die Spannungsgefühle. Der dezent pudrige Duft verwöhnt ausserdem die Nase. I am Body Urea Body Lotion, 250 ml, Fr. 5.50

Den Luxus, über meine Ziele im Leben selber bestimmen zu dürfen. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Ruhe und sauberes Wasser aus dem Dorfbrunnen. Wo trifft man Sie abends?

An Sommerabenden in meinem lauschigen Gärtchen bei einem Glas Bio-Eistee. Im Winter mit einer Tasse Rooibusch auf unserem kuscheligen Sofa. Und wo garantiert nicht?

Spätabends in einer Bar.

Sind Sie gerne prominent?

Ich werde meist nicht gleich auf der Strasse erkannt. Ausserhalb des Sports geniesse ich es, ein ganz normales Leben zu führen. Eugen Baumgartner


74 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Für Sofa-Surfer

Beim letzten Teil des Micasa-Homestorys-Wettbewerbs haben über 377 Personen mitgemacht. Zu gewinnen gab es das Sofa Memphis für 1299 Franken. Die vier neuen Besitzer liessen sich Einiges einfallen, um das Sofa in ihre Stube zu holen.

Wer bei den drei Micasa-Homestorys-Wettbewerben dieses Jahr leer ausging, findet sein Lieblingsmöbel in seiner nächsten Micasa-Filiale. Oder blättern Sie zu Hause entspannt im neuen Micasa-Katalog. Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit: www.micasa.ch

Pärchentraum

Ihr ehemaliges, verblichenes Sofa liess sie ganz schön alt aussehen, finden Fabienne Jenni (26) und Marcel Kurtz (28). Dabei hätten die Studentin und der Projektleiter aus Zürich doch Rock ’n’ Roll im Blut. Pünktlich zum Einzug in die erste gemeinsame Wohnung wünschten sie sich also das Memphis-Sofa. Elvis Presleys Heimatstadt, Zürcher Altbau und 50er-Jahre-Nostalgie geben ganz offensichtlich einen harmonischen Dreiklang ab. «Memphis ist der King in unserem Wohnzimmer — und Marcel der Prinz», findet Fabienne. Einen TV wirds nicht geben, nur einen Plattenspieler und viel Musik. Marcel, der Trompete in einer Big Band spielt, findet, dass sich der neue Mitbewohner wunderbar zeitlos in den Retrostil ihrer Wohnung fügt. Dass die Fünfziger mit «Memphis» so modern daherkommen, hätte nicht mal das Micasa-Team gedacht.

Früher war Micky Maus die einzige Sitzgelegenheit in Ramon Lehmanns (24) Wohnzimmer. Für MinnieMäuse gabs keinen Platz. Der angehende Fotodesigner aus Thun hat ein Auge für schöne Dinge, und so kam «Memphis» in sein Leben. «Die schlichte, edle Form macht das Sofa zu einer klassischen Schönheit», urteilt er. «Es ist so bequem, dass ich sogar schon eine Nacht gut darauf geschlafen habe, als ich vom Ausgang kam.» Nun kann Ramon endlich auch Leute zu sich nach Hause einladen. Und Micky Maus freut sich auf Gesellschaft.

Bilder René Ruis, Styling Uschi Stähli

Sofa für die Zukünftige?


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Lümmelwiese

| 75

In das neue Haus durfte das alte quietschblaue Sitzungetüm de Familie Rüdisühli aus nicht mit. Da kam «Memphis» der Kirchdorf BE gerade recht. «Die Farbe passt perfekt zum hellen Eichenboden», freut sich die PR-Fachfrau Barbara (40). Noch haben die Eltern vom Sofa nicht viel gehabt. Ing Während Papa Martin (41) als Ingenieur oft unterwegs ist, weshalb er hier im Bild auch von einem Pappmodell vertreten wird, muss Barbara im Haus noch renovieren. «Bis jetzt ist das Sofa Amon und Deryas Lümmelwiese. Auf finde Kissenschlachten und seinen breiten Armlehnen finden «Me Ponyreiten statt.» Gut, dass «Memphis» äusserst solide ist.

Entspannungs-Oase

Seit Jahren schon hat sie kein eigenes Sofa mehr besessen. Und das geliehene alte wollten die Besitzer dann doch wieder haben. Gut, dass Patricia Claude (38) immer das Migros-Magazin liest, wenn sie in Lausanne mit der Metro zur Arbeit fährt. So erfuhr sie vom Wettbewerb und war sofort hin und weg von «Memphis». «Was mir besonders gefällt, ist die durchgängige Sitzfläche», schwärmt sie. «So kann ich bequem darauf liegen und lesen, während es im Cheminée knistert.» Die Sportskanone, die im Sommer jede freie Minute draussen verbringt, sieht dem Winter nun ganz entspannt entgegen.


e n ... h c u s , g i d e l , s n o s a e s 4 s o i r e T d Sirion un enteuer sind. n für Ab lebenslustige Leute, die immer offe chon. s n e t r a w n e t , h c i Melde d

n ? wir uns n wir Wo treffen ASONS » EAS «4SE S S mit «4S i -SM Gratis Gra ahll an 919 tzah leitz o tlei in r Pos deine n d und 8000). ONS 8000 SON EAS spi l: 4 SEA (Beiispie (Be

0 . –* (Wer 21’o4nss9Pake F r. 4seas .–) 00.–) 2’200 t: Fr. 2’2 t (Wert: Paket* 4season

I kl. Ink Inkl ell 3 manuell ebe manu riebe -Getri g-Get 5- Gang PS), 1298 cm , 5-Gan (91 PS), ns, 67 kW (91 ons, 4seaso Si on 4seas Siri .–)) 450.– rung + Fr. 450 ck ierung - Lackie lic-La M etallic 0.–,, Metal 990.– 22’99 G etrriebe: Fr. 22’ at k-Get Aut matik(mit Autom

– 0 .– 00. ’70 t e l: F r. 1’7 Vorrtei Ihrr Vo Ih

0 . –(Wer 9 4aket* 2 6o’ns F r. 4seas .–) 00.–) 2’700 t: Fr. 2’7 t * (Wert: P s Pake 4season

Inkl. Inkl. ell, manue ebe manu riebe -Getri g-Get 5- Gang 5 cm3, 5-Gan 1495 (105 PS), 149 ns, 77 kW (105 ons, 4seaso s 4seas os Terio Teri 0.–)) 930.– 28’93 e: Fr. 28’ riebe: etrieb k-G ik-Get at omati o Autom Aut (mit g ung ier kierun c -Lack lic Metalllic-La Meta

– 0 .– 00. ’20 l F r. 2 ’2 l: t eil: Vorrtei Ihrr Vo Ih

so nss ason 4sea llen 4se od ellen ermode on derm Sond 4x4-S n 4x4rten tierte limitie n limi den rd mit de wird ll, wi will, en wi m men komm hinko a l hin – auf üb erall 500..– Fr. 500 e lässig über nurr Fr. uver is von nu We zu Wer re r pre s isse. Aufp Auf er um dern z zum r Hind Hin hö ehör ne Zube Zub keine kei t nt es olles kenn ken rtvoll be wertv we Liebe v el e Lie t: viel utet: Wahrre Wah be deute t* bede et* Pake s ht. Das 4sea sonss Pak äusc e nttäu nichtt ent Te rioss nich und des Terio n und rion Sirio n des Si r n. fa hre b e fahre Pr be e und Prob d er kennenler nen dle Hä Hän em mit Ihrem Ihr ich e mit ei piche b bei t ntepp etzt J Jetz . ode ntep ll ell. xe- Bode od uxe-B mode De-lu sism n , De-l en, Basis hinten das Ba en hint nso ren ensor Parkse e n,, Parks llfelgen allfelg tmeta i tmet eich ak ve L a akti e attr f l en, tah felg om letträd er auf Stahl W interkkomp t: 4 Winte altet: nhalte beinh Paket bei o nss Paket 4s eason Da s 4seas * Das sons»» am Heckk.. 4 «4sea ng tu if chr schrif erbes erbe Sond und s» ns» so eason «4sea g «4s rif tung hriftun Besch Besc


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Migros ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 43, 25. 25. Oktober Oktober Okto ber 20 2010 10

| 77

Bauernmehl, Bio, 1 kg,

Fr. 2.70

Feinkristallzucker, Bio, 1 kg, Fr. 2.70 8-KornZopfmehlmischung, Bio, 500 g,

Fr. 2.50

Bio für den Alltag Bild Lotti Bebie

Wers biologisch mag, schaut bei Gemüse, Fleisch und Baumwolle auf das Migros-Bio-Label — der wahre Fan auch bei Mehl und Zucker.

E

s sind unscheinbare Alltagsprodukte, doch Migros-BioMehl und -Zucker haben es durchaus in sich. Das Getreide fürs Bio-Mehl etwa, das aus BioWeizen, -Roggen und -Dinkel besteht, muss eine strenge Bio-

prüfung über sich ergehen lassen. Erst dann gelangt das als einwandfrei deklarierte Getreide in die Mühle und wird zum BioBauern-Mehl mit dem leicht nussigen Geschmack verarbeitet. Die beste biologische Grundlage

für einen Zopf bietet die Bio-8Korn-Zopfmehlmischung aus Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste, Sonnenblumenkernen, Sesam und Leinsaat. Weisser Bio-Zucker? Genau. Denn im Gegensatz zum Bio-

Rohrzucker aus Zuckerrohr wird der Bio-Feinkristallzucker aus Zuckerrüben gewonnen. Sie werden nach biologischen Richtlinien in der Bodenseeregion angebaut und in der nahen Zuckerfabrik verarbeitet. RG


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOT GILT NUR VOM 26.10. BIS 8.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

SCHWEIZER ZARTBITTERSCHOKOLADE Zartes Waffelgebäck mit Schokoladefüllung, umhüllt mit edler Schweizer Zartbitterschokolade und bestreut mit Schokoladeflocken. Créa d’Or Truffino Noir 100 g

3.10

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

MGB www.migros.ch W

JETZT NEU.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Schnell

Haben Sie Lust, Brot selber zu backen, doch fehlt Ihnen das richtige Händchen für den Umgang mit der verflixten Hefe? Mit der Bio-Mehl-Fertigmischung Keimkraft wird es klappen. Denn Sie müssen dem Mehl lediglich Wasser beigeben — der Rest erledigt sich fast von selbst. Die Wundertüte enthält das vitamin- und mineralstoffreiche Keimlingsmehl von acht Getreide- und Pflanzenarten. Bio Mehlfertigmischung KeimKraft-Brot, 500 g, Fr. 2.80

NEU IN DER MIGROS

| 79

GUT & GÜNSTIG FR. 6.95

Kürbis-Risotto Nachtessen für 4 Personen ➔ 500 g Kürbis schälen, entkernen, scheibeln. 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein hacken. 10 g Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen. Kürbisscheiben, Zwiebel und Knoblauch darin dünsten. Mit 1 dl Milch ablöschen und innert 20 Minuten zu einem Mus kochen. Zirka Fr. 4.95

Schneller

NEU IN DER MIGROS

Man könnte fast die simpelsten Kochgriffe verlernen, so unkompliziert und schnell ist dieses Couscous zubereitet. Die beiden Subito-Varianten Mediterranea mit Tomaten und Marocain mit Gemüse passen als Beilage wunderbar zu Fleisch oder Fisch. Einfach Beutelinhalt in eine Pfanne geben, mit zwei Deziliter kochendem Wasser übergiessen, umrühren und quellen lassen. Subito Couscous Mediterranea oder Couscous Marocain, * Nur in grösseren Filialen erhältlich. 260 g, je Fr. 3.40*

Am schnellsten

Muss es heute turboschnell gehen? Die Pouletfilets Piccata von Don Pollo sind mit einer Panade aus Mehl, Ei und Parmesan umhüllt und müssen nur vier bis sechs Minuten angebraten werden. Klassisch serviert man zu einer Piccata Tomatenspaghetti oder Safranrisotto — soll es leichter sein, passt auch ein Ratatouille bestens. Pouletfilet Piccata, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 9.90*

NEU IN DER MIGROS

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

NEU IN DER MIGROS

Nützliche Winzlinge

Actilife Bifidus Plus enthält drei probiotische Keime, die sich positiv auf die Darmflora und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Diese Probiotika sind Mikroorganismen in Form von Milchsäurebakterien. Die nützlichen Winzlinge gelangen in ihrer aktiven Form in den Verdauungstrakt, wo sie sich ansiedeln und ihre positiven Wirkungen auf das Gleichgewicht der Darmflora entfalten können. Actilife Bifidus Plus, 40 Kapseln, Fr. 16.80* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

➔ 300 g Risotto-Reis zum Kürbismus geben. Nach und nach 7 dl heisse Gemüsebouillon dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 2.— Tipp: Geriebenen Parmesan darüberstreuen.

+ + + +


80 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Genuss aus dem Meer

Mit gutem Gewissen Fisch kaufen? Ja, das blaue MSC-Siegel garantiert verantwortungsvollen Fischfang. So kann auch Kabeljau auf den Tisch kommen. ter sich haben, was den Fortbestand des Kabeljaus sichern soll.

Fair und Nachhaltigkeit — so will es das blaue Siegel

Aber nicht nur dem Kabeljau erging es so, auch andere Fischarten kämpfen gegen das Aussterben. Ein Grund sind die steigenden Fangmengen. Während Mitte der 90er-Jahre die Nachfrage bei rund 80 Millionen Tonnen lag, werden heute 140 Millionen Tonnen Fisch

pro Jahr aus den Gewässern gezogen. Daher empfehlen die Migros und der WWF, einheimische Seefische zu geniessen oder Fischarten, die mit Migros Bio oder MSC gekennzeichnet sind. MSC ist eine unabhängige Organisation, die ihr Umweltsiegel an nachhaltig arbeitende Fischereien vergibt. Als gemeinnützige internationale Organisation leistet sie einen wichtigen Beitrag an die Erhaltung des Fischbestands. Wer

also Fisch mit dem blauen MSCSiegel kauft, belohnt verantwortungsvolle Fischfangpraktiken und trägt zum Erhalt von gesunden Lebensräumen für Meerestiere bei. So auch beim MSC-zertifizierten Kabeljau. Kabeljau und Dorsch sind übrigens zwei Namen für denselben Fisch. Letzterer bezeichnet den Fisch vor der Laichreife, danach heisst er Kabeljau.

Heidi Bacchilega

Weitere Infos: www.migros.ch/fisch

Bild Lucas Peters, Styling Karin Aregger

V

or rund zehn Jahren standen die Kabeljaubestände kurz vor dem Zusammenbruch. Das ökologische Gleichgewicht des wichtigsten Nutzfisches geriet durch Überfischung komplett aus dem Ruder. Um den Bestand des Kabeljaus nachhaltig zu sichern, wurde die Mindestfanggrösse erhöht. Durch die grösseren Maschenweiten bleiben nun nur noch Tiere im Netz hängen, die schon mindestens eine Laichsaison hin-


DAS BESTE AUS DER MIGROS

RE ZEPT

Kabeljau, MSC, regionale Preise*

Kaltwassercrevetten, MSC, 80 g, Fr. 4.50

Coraya, Fischsticks, MSC, 180 g, Fr. 4.90

Crevetten gekocht, Bio, 110 g, Fr. 6.90*

Wildlachs Sockeye, MSC, 100 g, Fr. 7.50

Rauchlachs geschnitten, Bio, 100 g, Fr. 8.90*

Pochierter Kabeljau mit Safransauce

Hauptgericht für 4 Pe

rsonen

Zutaten: 4 Kabeljaurüc kenfilets à ca. 150 g, 4 Zweige Thymian, 1 dl Weisswein, z. B. Rieslin gx Sylvaner, 2 dl Fischfond, 2 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer Sauce: 2 Schalotten, 1 EL Butter, 2 EL Mehl, 6 dl F Fis isc is chf ch hfo fon on o nd d d,, ka kallt, tt,, 2 Beutel Safran, 2 dl Ra hm ➔ Zubere reiitu ttun un ng 1F Fü ürr die die S Saau auc uce cee S Sc cha ch hal allotten hacken. Schalott en in Butt tteerr dü dün üns nst ste st ten en. n. Mehl darüberstreuen und kur z mittd mi tdü d dü üns ün nst n ste st ten en. n Mit Mit Fon Fo d ablöschen. Safran dazu zugge geb eb ebeeen. n. Zir Zir irkkaa 15 Minuten bei mittler er Hittz Hi tze ze köc ze köch che hel hel eln ln la lassen. 2K Kaab beel elja ljau jau ja u ka kalltt abspülen. Trocken tupfen. Thyym Th mia mia ian n,, W Weeiisswein, Fischfond und Lorrb Lo rbe b beee eer eerr in eein ine weite Pfanne geben. Mitt weni Mi nigg Salz und Pfeffer wü rzen. Aufk fko oc che che hen n.. Fisch dazugeben, be i sch sc hw wa wac ach che heer Hitze zirka 7 Minute n zieeh zi ehe hen hen n las lassen. 3R Raah ahm hm m zur Sauce geben. Mit Salz und un d Pfe Pfefffe f r abschmecken. Mit dem Fi Fissc c servieren. ch

Forelle ganz, Bio, regionale Preise* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Zum Schutz der Meere

Rezepte von der Sais Saisonküche

Mehr auf www.saison.ch

MSC: Das blaue Label steht für zertifizierten, nachhaltigen Fischfang. Es darf nur so viel gefangen werden, wie auf natürlichem Weg wieder nachwächst. Umliegende Ökosysteme dürfen nicht beeinträchtigt werden. Migros Bio: Das Label garantiert, dass das Fischfutter aus nachhaltigen Quellen stammt. Zudem gilt: artgerechte Fischhaltung und streng geregelter Umgang mit Medikamenten und Zusatzstoffen.

| 81


82 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

«Migros Premium – das gönn ich mir …» Eleganter Genuss — dafür steht Migros Premium. Die Qualität der neuen Linie ist extra-fein. Und das Fondue chinoise ist eine wunderbares Exempel, wie gemeinsames Essen glücklich macht. Zumal, wenn es Premium ist.

D

ie Japaner glauben, dass gemeinsames Essen aus einem Topf eine engere Freundschaft bewirkt. «Dem kann ich nur zustimmen», meint Martina Kälin (34) aus Zürich. Sie ist im

8. Monat schwanger und liebt gemütliche Fondue-Abende. Mario Jacober (33), Präsident des Schweizerischen Padel Verbands, sieht das ähnlich: «Aus einem Topf zu essen stärkt den Team-

geist, was im Sport sehr wichtig ist.» Die Premium-Produkte sind zudem genauso neu und modern wie der Trendsport Padel. «Deshalb passt Premium so gut zu mir.» Mehr zu Padel: www.swisspadel.ch

BISHER NEU

Migros Premium Fondue Chinoise Gemüse, tiefgekühlt, 450 g, Fr. 9.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 83

«… weil ich die Zweisamkeit mit meinem Mann vor der Geburt unseres Babys geniessen möchte.»

Bilder Limmatdruck AG, Styling Linda Hemmi/Mirjam Käser

Martina Kälin (34), Sekundarlehrerin aus Zürich


REICHHALTIGE PFLEGE AUS DER NATUR. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26. 10. BIS 8. 11. 2010 ODER SOLANGE VORRAT

I am Natural Cosmetics ist die umfassende Pflegelinie auf Basis natürlicher Inha ltsstoffe. Zwei Produkte gehören jetzt neu dazu : Der I am Natural Cosmetics Duschbalsam Mac adamianuss & Shea Butter reinigt die Haut sanf t ohne sie auszutrocknen. Die cremige Text ur mit wertvollem Macadamianussöl und pflegende n Shea ButterExtrakten aus biologischem Anb au sorgen für ein zartes Hautgefühl. Die reichhaltige I am Natural Cosmetics Bodybutter Macadam ianuss & Shea Butter nährt und schützt sehr trock ene Haut. Die intensiv pflegende Rezeptur vers orgt anspruchsvolle Haut mit Feuchtigkeit und fördert ihre Elastizität. I am Natural Cosmeti cs – für das Wohlbefinden Ihrer Haut.

NEU NEU

11.50

I am Natural Cosmetics Bodybutter Macadamianuss & Shea Butter für sehr trockene Haut 200 ml

4.50

I am Natural Cosmet ics Duschbalsam Macadamianuss & Shea Butter verwöhnt Haut und Sinne 200 ml


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 85

«… weil ein Fondue Chinoise unseren Teamgeist stärkt.» Mario Jacober (33) Präsident Schweizer Padel Verband

NEU

BISHER Migros Premium Fondue Chinoise Kalb, tiefgekühlt, 450 g,

Fr. 39.—

BISHER BISHER NEU

NEU NEU

Migros Premium extra-dick, Rind/ Kalb, tiefgekühlt, 450 g, Fr. 39.—*

Migros Premium Fondue du Chinoise Strauss, tiefgekühlt, 450 g, Fr. 32.—* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Mi P Migros Premium Tischgrill, Rind/Pferd, tiefgekühlt, 450 g,

Fr. 32.—


JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 26.10. BIS 1.11.2010 ODER SOLANGE VORRAT

IAL, DAS BIO SPEZ JETZT IN . IHRER MIGROS

2.– 0 statt 2.7

Feinkristallzucker Bio* 1 kg

4.200 statt 5.3

Alle Bio Reddy Birchermüesli 20 % günstiger z.B. Reddy Birchermüesli (ohne Zuckerzusatz, ohne Sultaninen), Bio 700 g

1.65 statt 2.10

Alle Bio Teigwaren, 500 g* 20 % günstiger z. B. Krausnudeln Bio

6.905 statt 8.6

1.95

Kartoffeln festoder mehligkochend, Bio Schweiz Beutel à 1 kg

Prosciutto di Parma, Bio 20 % günstiger Italien 78 g

5.30 statt 6.90

Cafino Cereal, Bio* 200 g

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

MGB www.migros.ch W

DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 87

Das Plus von Anna’s Best

Frische und Convenience sind bei Anna’s Best keine Gegensätze. Die Pizzas werden mit viel Liebe von Hand belegt und sind frei von Farb- und Konservierungsstoffen.

Was sonst beim Italiener auf den Tisch kommt, gibts jetzt im Kühlregal: Die neuen Fertigpizzas von Anna’ Best.

Anna’s Best: Grande Fina Quattro stagioni, 450 g, Fr. 6.90* Della Casa Margherita, 375 g, Fr. 6.30* Della Casa Prosciutto & Mozzarella, 210 g,

Fr. 5.20*

* Im Kühlregal grösserer Migros-Filialen erhältlich.

Lust auf ein Original?

Bild Lotti Bebie

Aussen knusprig, innen luftig und mit feinsten Zutaten von Hand belegt — das sind die neu überarbeiteten Pizzas von Anna’s Best nach original italienischer Rezeptur.

D

er Magen knurrt, die Lieblingsserie läuft gerade an, und der Italiener um die Ecke scheint Welten entfernt? Das hört sich ganz nach einem gemütlichen Pizza-Abend zu Hause an. Für solche Momente hat der Kluge seinen Kühlschrank mit ausreichend

Pizza-Material von Anna’s Best ausgerüstet. Zum Beispiel mit der Pizza Grande Fina mit beachtlichem Durchmesser und dünnem Teig oder einer «Della Casa», der etwas kleineren mit dickerem Teig. Jetzt, nachdem die Pizzas von Anna’s Best neu überarbeitet wur-

den, schmecken sie so richtig authentisch italienisch. Vom Teig über die Zutaten bis hin zur neuen Verpackung ist nichts mehr, wie es war. Doch keine Bange: Diejenigen, die Anna’s-Best-Pizzas genau so mögen, wie sie immer waren, können die Klassiker noch immer

in den Migros-Kühlregalen finden. Sie werden neu unter der Marke M-Classic angeboten. Übrigens: In der Woche vom 26. Oktober bis zum 8. November profitieren Sie von 20-fachen Cumulus-Punkten beim Kauf einer Pizza von Anna’s Best. AB


MS Scenic Ruby*****

MS Swiss Crystal****

Stuttgart – Heidelberg 2 Tage inkl. Bord Halbpension an und sowie Bus AnRückreise

3 Tage inkl. Bord Halbpension an d un sowie Bus Ane is Rückre ab Fr.

Vorweihnachtlicher Zauber

Ihr Reiseprogramm

Romantische Fluss- und Lichterfahrt Route 1

1. Tag: Schweiz–Strassburg. Anreise nach Strassburg mit modernem Reisecar. Auf der Place de la Cathédrale und auf der Place Broglie haben Sie die Auswahl von ca. 200 Ständen mit Kunsthandwerk und Weihnachtsprodukten. Einschiffung auf die «MS Scenic Ruby». «Welcome-Cocktail» und anschliessend Nachtessen. 2. Tag: Heidelberg. Morgens Bustransfer von Mannheim nach Heidelberg. Auf drei historischen Plätzen findet der traditionelle Heidelberger Weihnachtsmarkt statt: Lassen Sie sich von der Adventsstimmung, vom Duft der gebratenen Mandeln, Zimt, Nelken und Glühwein verführen. Aufenthalt von ca. 11 bis 17 Uhr. 3. Tag: Frankfurt–Schweiz. Mit seiner 600 Jahre alten Tradition und mehr als 200 Ständen ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt einer der bedeutendsten und grössten Deutschlands. Rückreise mit modernem Reisecar in die Schweiz. Ihr Reiseprogramm

385.–

Route 2

Frankfurt–Heidelberg–Strassburg Reise in umgekehrter Richtung.

Ihr Flussschiff

Die neue «MS Scenic Ruby*****» ist ein 5-Sterne Luxus-Flussschiff der Extraklasse. Die exklusiven Kabinen bieten einen grossartigen Komfort. Die Junior-Suiten verfügen sogar alle über einen eigenen Balkon. Die luxuriösen Kabinen sind mit Doppel- oder zwei Einzelbetten, WC, getrennter Dusche, doppelten Waschbecken, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar und Stromanschluss 220 V ausgestattet. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet und ausgewähltem mehrgängigem Abendmenü. Lounge mit Bar und Lift vom Mittel- zum Oberdeck.

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85 Verlangen Sie unseren neuen Katalog «Die schönsten Adventsflussfahrten 2010»

Traditioneller Weihnachtsmarkt in Heidelberg

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person 3 Tage inkl. Halbpension an Bord ab Fr.

ab Fr.

385.–

Reisedaten 2010 Frankfurt–Heidelberg–Strassburg (Route 2) 30.11.– 02.12. Di – Do 08.12.– 10.12. Mi – Fr Strassburg–Heidelberg–Frankfurt (Route 1) 02.12.–04.12. Do – Sa 10.12.–12.12. Fr – So Preise pro Person Fr. 2-Bett-Kabine Junior-Suite, Mitteldeck, Balkon 385.– 2-Bett-Kabine Junior-Suite, Oberdeck, Balkon 455.– 2-Bett-Kabine, Grand-Suite, Oberdeck, Balkon 555.– Zuschläge Fr. 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 145.– Königsklasse-Luxusbus 65.– Wochenendzuschlag Fr – So 40.– Unsere Leistungen ■ Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus ■ Schifffahrt in der gebuchten Kabine ■ Halbpension an Bord, Willkommenscocktail ■ Gebühren, Hafentaxen ■ Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr. ■ Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person ■ Persönliche Auslagen und Getränke ■ Trinkgelder ■ Annullationskostenversicherung 29.– ■ Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Abfahrtsorte 06.15 Wil  06.30 Burgdorf  06.40 Winterthur, Einkaufszentrum Rosenberg 07.00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  07.20 Aarau SBB 08.00 Baden-Rütihof  09.00 Basel SBB

Route 1

Stuttgart – Heidelberg 1. Tag: Schweiz – Stuttgart. Anreise nach Stuttgart mit modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus. Die festliche Innenstadt bildet die traumhafte Kulisse des Stuttgarter Weihnachtsmarktes, der zu den ältesten und zu den schönsten in Europa zählt. Anschliessend Fahrt nach Bad Wimpfen. Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». Romantische Lichterfahrt auf dem Neckar nach Heidelberg (Anlegestelle Eberbach). 2. Tag: Heidelberg –Schweiz. Ausschiffung ca. um 10 Uhr und Bustransfer von Eberbach nach Heidelberg. Auf drei historischen Plätzen – dem Kornmarkt mit seiner berühmten Madonnenstatue, rund um den Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz und dem festlich geschmückten Universitätsplatz – findet der traditionelle Heidelberger Weihnachtsmarkt statt. Nachmittags Rückreise mit modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Ihr Reiseprogramm

Route 2

Heidelberg – Stuttgart Reise in umgekehrter Richtung. Ihr Flussschiff

Die «MS Swiss Crystal****» fährt unter Schweizer Flagge und verfügt ausschliesslich über Aussenkabinen auf zwei Decks. Diese sind mit 2 nebeneinanderliegenden Betten, Dusche/WC, Radio, TV, Minibar, Safe, Föhn und regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Eingangshalle mit Rezeption, Restaurant, Panoramasalon mit Tanzfläche und separater Bar, Bibliothek, Boutique, teilweise überdachtes Sonnendeck mit Whirlpool, Sauna, Solarium, Lift vom Hauptdeck zum Oberdeck. Länge: 101,3 m, Breite: 11,4 m, Passagiere: 123, Besatzung: 26, Bordwährung: Euro, Kreditkarten.

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

210.–

Duft nach Zimt und Vanille

Preise pro Person 2 Tage inkl. Halbpension an Bord ab Fr. Reisedaten 2010 Stuttgart–Heidelberg (Route 1) 29.11.–30.11. Mo–Di 01.12.–02.12. Mi–Do 03.12.–04.12. Fr–Sa 05.12.–06.12. So–Mo 07.12.–08.12. Di–Mi 09.12.–10.12. Do–Fr 11.12.–12.12. Sa–So Heidelberg–Stuttgart (Route 2) 26.11.–27.11. Fr–Sa 28.11.–29.11. So–Mo 30.11.–01.12. Di–Mi 02.12.–03.12. Do–Fr 06.12.–07.12. Mo–Di 08.12.–09.12. Mi–Do 10.12.–11.12. Fr–Sa Preise pro Person Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck 210.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 225.– Zuschläge Fr. 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 95.– Wochenendzuschlag Fr – Sa/Sa – So 35.– Königsklasse-Luxusbus 25.– Unsere Leistungen  Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus  Schifffahrt in der gebuchten Kabine  Halbpension an Bord, Willkommenscocktail  Gebühren, Hafentaxen  Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr.  Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person  Persönliche Auslagen und Getränke  Trinkgelder  Annullationskostenversicherung 18.–  Sitzplatz-Reservation Car 1.– 3. Reihe

210.–

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Geänderter Fahrplan bei den Reisen Samstag–Sonntag/Sonntag–Montag

Abfahrtsorte Burgdorf  Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  Aarau SBB Baden-Rütihof  Basel SBB Schaffhausen SBB

Route 1 Route 2 – 06.30 08.30 07.20 08.00 06.45 09.15

07.00 07.20 08.00 09.00 –

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

868

Strassburg – Heidelberg – Frankfurt


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 43, 25. 25. Oktober Okto Okto ktober ber 20 2010 10

| 89

Mojo-E Mojo-Erfinder Björn Berg mit zwei zw Fans seiner Geträn Getränkekreation: Maria Wallis Walliser (links) und Manu Manuela Pesko.

Vitamine, die schmecken

Die Wintersportstars sind begeistert: Mojo Vitamin Water ist der Drink, mit dem Sportskanonen anstossen. Den stillen Durstlöscher, der nur mit Fruchtzucker gesüsst wird, gibt es jetzt in drei Aromen.

Bild Mirko Ries

S

kilegende Maria Walliser und Snowboard-Weltcupsiegerin Manuela Pesko haben zwei Dinge gemeinsam: Erstens sind die beiden als Schweizer Wintersportlerinnen weltbekannt, zweitens haben sie dasselbe Lieblingsgetränk: das fruchtige Mojo Vitamin Water ohne Kohlensäure, das in den Geschmacksrichtungen

Peach, Dragonfruit und Orange erhältlich ist. Nicht nur der Geschmack überzeugt die beiden Sportskanonen, sondern auch was drin steckt: Der Durstlöscher besteht aus Fruchtsaft und wird ausschliesslich mit Fruchtzucker gesüsst. Auf Konservierungs- und Süssstoffe hat sein Berner Entwickler Björn Berg gänzlich ver-

zichtet. Manuela Pesko freuts: «Endlich gibts ein cooles Getränk, das nicht so süss ist. Ich trinke Mojo sowohl beim Sport als auch in der Freizeit.» Auch Maria Walliser, Patin der Folsäure-Stiftung, freut sich, dass ein weiteres Produkt auf dem Markt ist, das zahlreiche wichtige Vitamine enthält. AB

Mojo Vitamin Water Peach, Dragenfruit und Orange, 5 dl, je Fr. 1.90* * In grösseren Migros-Filialen und bei LeShop.ch erhältlich.

Fruchtiges Multitalent Mojo Vitamin Water enthält wertvolle Vitamine, Mineralien und Pflanzenextrakte: · Vitamin-B-Komplex (B1—B12) · Magnesium · Ginseng · Schisandra Gewinnen Sie ein Wochenende für zwei Personen in Laax mit VIP-Tickets für den 12. Burton European Open Snowboard Event vom 8.—15. Januar: www.mojo-drink.ch


90 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

BEREIT: Bio-Marroni-Püree, Mehl, Zucker,

Backpulver, Eier, Butter, Zucker und mehr. HANDARBEIT: Gut rühren ist bei diesem herbstlichen Rezept gefragt. DREAM TEAM: Silvia Salathé, Florian Hunziker, Sabrina Iseli, Remo Amstutz und Dany Gonsalez (von links) FRISCH: Die Milch machts und die Teigmaschine. Wer keine hat, kehrt zur Handarbeit zurück.

Backe, backe Kuchen

Koch ist ein anspruchsvoller Beruf, der täglich fordert und in dem das Einfache oft das Schwierige grossen Herausforderung werden. Fünf Baselbieter Jungköche stellen sich dieser Aufgabe. Mit ein


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Silvia Salathé

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si backe und «Züpfe». Ich Pasta, Poulet, Brot selber. täglich mein Brot Sie pro Woche? en ➔ Wie oft koch ten sonntags. Ansons Privat vorwiegend täglich. Sie … ➔ Kochen ist für st, nschaft und die Lu ide Le f, ru … mein Be Wege zu gehen. neue kulinarische sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si mmer. Schnecken und Hu n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? ler Vin Diesel. Mit dem Schauspie

Z

u trocken, zu nass, zu sauer, zu süss, zu klein, zu gross? Was jetzt? Verderben tatsächlich zu viele Köche den Brei? Nein. Vielmehr diskutieren fünf Kochlehrlinge über den besten Marronikuchen der Welt. Der soll nämlich heute bei ihnen aus dem Backofen kommen. Nach Party ist ihnen aber nicht zumute, obwohl sie bei Toni Brüderlis Partyservice lernen, dem bekannten Baselbieter Gastrounternehmer mit den innovativen Ideen. Doch davon später. «Haben wir das beste Rezept gefunden?», will Silvia Salathé (22) von ihrem Team wissen. Die drücken sich um eine Antwort und rühren konzentriert in der Teigmasse. «In gut 90 Minuten wer-

| 91

den wir es wissen», unterbricht «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius die Stille. Angespannt geht es weiter und zur Sache. Der Kuchen entsteht, die bange Frage bleibt bestehen: Wird er aufgehen? – Vorerst gehen nur die Lippen der Lernenden auf. Ein munteres Geplauder entwickelt sich: «Meine Berufslehre ist interessant und vielseitig. Ich kann innerhalb des Unternehmens in verschiedenen Betrieben arbeiten», schwärmt Florian Hunziker (21), der in seiner Freizeit beim SV Sissach im Baselbiet Fussball spielt Si und nach seiner Lehre im Ausland un arbeiten möchte. Amerika würde ar ihn ih reizen. «Die Zubereitung für den Marro ronikuchen finde ich einfach. Gut, Geduld brauchts – so scheints mir», sagt Sabrina Iseli (20). Sie träume beim Kochen vom Reiten und lebe den Traum nach der Arbeit mit ihrem Pferd aus. Eine Abwechslung, die sie liebt, obwohl es auch hier diverse Pflichten gibt, wie Stall ausmisten und Pferd bürsten. «In der Küche ist es nicht anders. Kochen alleine ist die Kür, aber die Pflichten fangen mit jedem Rüstgang an. Und dann wäre da noch das Putzen. Noch so eine Pflicht, die nervt», bringt es Sabrina Iseli auf den Punkt. Wie wahr. Wer putzt schon gerne? «Keiner», stimmen Dany Gonsalez (23), Remo Amstutz (16) und Silvia Salathé in den Jammerchor ein.

Nach der Lehre lockt die grosse, weite Welt

Dany Gonsalez will nach seiner Ausbildung eine Kochrunde in Frankreich einlegen, Remo Amstutz reizt das multikul-

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

ist. Da kann selbst ein Marronikuchen zur wenig Hilfe der «Saisonküche».

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ist der Teig feucht genug? Geht er auf, oder bleibt er kleben? Fragen über Fragen. Die Antwort gibt der Ofen — und Andrea Pistorius.


Die Käsereinummer auf dem Emmentaler AOC ist jetzt auch Gewinnzahl. Jeder Emmentaler AOC ist auf der Rinde mit einer vierstelligen Nummer der Käserei versehen, die ihn produziert hat. Wenn Sie diese Nummer auf www.emmentaler.ch eingeben, erfahren Sie, woher Ihr Stück kommt. Machen Sie den Test und gewinnen Sie bei unserem KäsereinummerWettbewerb. Emmentaler AOC verlost Übernachtungen für zwei Personen im idyllischen Emmental, Brunchs in der Emmentaler Schaukäserei und tolle Schweizer Käsemesser von

Käs er

ei n u m

mer

se

Hinweis: Infolge unterschiedlicher Schnitte der Portionen kann es vorkommen, dass auf einem Stück die Käsereinummer nicht sichtbar ist.

me

C

m m enta

O A r e l

Ih

rE

r

Victorinox. Jetzt in Ihrer Migros auf allen Packungen Emmentaler AOC Surchoix und im Internet.

r Jo h a n n es S o m Affo n i. E. l ter


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

turelle Grossbritannien, und Silvia Salathé gehen Kanada und seine Crossover-Küche nicht mehr aus dem Kopf. Sie weiss aber nicht, ob ihr Lebenspartner mitspielen würde. Träume vorerst. Die Ausbildung in der Schweiz dauert noch. Bis zu 3500 Gäste werden durch den Lehrbetrieb bedient und verwöhnt. Da müssen alle funktionieren. Egal, ob Anfänger, Jungkoch oder Profi. Für solche Anlässe werden je nachdem rund 700 Kilogramm Bohnen gerüstet, 350 Gratinformen gefüllt, 1400 Kilogramm Rindsbraten geschmort – «frisch aus dem Ofen und nicht regeneriert», wie Inhaber Toni Brüderli erzählt (der Stolz des Metzgermeisters ist gut hörbar). «Das Ganze ist eine einzige Materialschlacht, die gewonnen wird, obwohl es auf den ersten Blick nie danach aussieht», ergänzt Toni Brüderli.

| 93

Marronikuchen an Passionsfruchtsauce Dessert für 8 Personen Für eine Springform von 22 cm Durchmesser Zubereitung ca. 35 Minuten und ca. 50 Minuten backen Pro Person ca. 7 g Eiweiss, 14 g Fett, 83 g Kohlenhydrate, 2050 kJ/500 kcal

Jeden Dienstagabend sind die Lehrlinge Gastgeber

Immer dienstags sind die 16 Lernenden die Chefs im Hause Brüderli. Sie planen, budgetieren, kaufen ein, kochen, schmecken ab und servieren zum Freundschaftspreis ein Menü in fünf Gängen. Die kaufmännische Abteilung gestaltet die Karten, der Service dekoriert, kredenzt und tischt auf. Ein einmaliges Erlebnis für alle Teilnehmer. «Spannung pur ist das», bemerkt Kochtalent Florian Hunziker. Kein Wunder, in einem Unternehmen mit 120 Festangestellten und 80 Teilzeitmitarbeitern und Essen für bis zu 7000 Gäste. «Mir liegt die Ausbildung junger Menschen in der Gastronomie am Herzen. Sie sind unsere Zukunft», verabschiedet sich Patron Toni Brüderli von «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. Da haben wirs – das perfekte Schlusswort. Halt! Und der Marronikuchen? Ging auf und war göttlich. Text Martin Jenni

ZUTATEN

Butter, Mehl für die Form 200 g Bio-Marronipüree 300 g Mehl, 300 g Zucker 100 g Butter, weich 2 Eier ½ Beutel Backpulver 1 dl Milch Puderzucker zum Bestäuben Passionsfruchtsauce: 5 Passionsfrüchte 50 g Zucker, 1 Limette 2 g Ingwer zum Abschmecken

ZUBEREITUNG

1 Backofen auf 180 °C vorheizen. Springformboden mit Backpapier belegen. Rand mit Butter bestreichen und mit Mehl bestäuben. Alle Zutaten von Marronipüree bis Milch für den Kuchen mit einem Handrührgerät gut verrühren. Den Teig in die Form geben und glatt streichen. In der unteren Ofenhälfte zirka 50 Minuten backen. Kuchen auskühlen lassen. 2 Für die Sauce Passionsfrüchte halbieren, Mark herauskratzen. Mit Zucker aufkochen. Die Hälfte der Limette in Scheiben schneiden. Sauce mit einigen Tropfen Limettensaft und wenig frisch geriebenem Ingwer abschmecken. 3 Kuchen mit Puderzucker bestäuben, in Stücke schneiden. Mit Passionsfruchtsauce und Limettenscheiben servieren.

Bilder Marco Aste

Immer dienstags findet in der «Liebrüti» in Kaiseraugst AG ab 19 Uhr für Fr. 36.— das «Lehrlingsessen» statt, das in fünf Gängen serviert wird. Nur auf telefonische Voranmeldung. Telefon 061 811 42 84. www.bruederli-partyservice.ch

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


94 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Edles aus dem Wald

Marroni wärmen Magen, Hände und unsere Seele. Food-Redaktorin Sonja Leissing sagt, was sie sonst noch so kann, diese Nuss.

F

rüher waren Kastanien, auch Marroni genannt, das Brot der Armen. Bitte aber nicht verwechseln mit den Rosskastanien, die wie kleine Igel von den Bäumen fallen. Diese sind nur für Wildschwein und Co. geeignet. In den Bergen trugen die veredelten Nussfrüchte entscheidend zum Überleben der Bevölkerung bei. Dies vor allem im Tessin und im Bergell. Damals reichten acht Kastanienbäume, um eine zehnköpfige Familie zu ernähren. Fast die vollständige Ernte wurde getrocknet und zu wertvollem Kastanienmehl verarbeitet. Ausserdem wird behauptet, dass die nahrhaften Früchte in der Mussolinizeit für die italienischen Partisanen die einzige Nahrung gewesen seien. Mit steigendem Wohlstand haben die Marroni jedoch an Bedeutung verloren. Denn wo nicht mehr geerntet wird, ist auch niemand mehr an der Pflege und der Veredelung der Bäume interessiert. Zum Glück aber engagierte sich der WWF für die Erhaltung der Kastanienkultur, und so erhielt Ende der Achtzigerjahre der Anbau von Marroni auch im Bergell und im Tessin neuen Auftrieb. Dies nicht zuletzt zur Freude der gehobenen Küche, welche die Nuss auch vermehrt einsetzt.

Eine gehaltvolle Beilage Heute werden die glänzenden Herbstfrüchte – sie erinnern in ihrer Form ein bisschen an kleine Herzen – an all den Marroniständen in den Städten und auf dem Land von Oktober bis Februar als Magen-, Seelen- und Handwärmer

angeboten. Marroni enthalten wenig Fett und sind dennoch sehr gehaltvoll. Eine Handvoll reicht als sättigende Beilage. Als weiteres Plus versorgen uns Marroni mit den Vitaminen B und C. Sie liefern wenig Eiweiss, sind aber reich an Mineralien und Kohlenhydraten. Deshalb eignen sie sich für alle Ernährungsbewussten. Zudem sind sie glutenfrei, also ideal für all diejenigen Menschen, die an Zöliakie leiden.

Frisch

Die rohen Marroni auf der gewölbten Seite mit einem scharfen Messer einritzen. Dabei darauf achten, dass das unter der Schale liegende, braune Häutchen nicht verletzt wird. Dann die angefeuchteten Kastanien auf einem Blech verteilen und im Ofen bei 220 °C etwa 30 bis 40 Minuten braten. Öfters umdrehen, so lassen sie sich danach besser schälen.

Willkommene Abwechslung Neben Süssspeisen aus Marronipüree wie Vermicelle werden aus Kastanien Gnocchi, Cremes, Konfitüren, Kuchen und sogar Bier hergestellt. Zu kaufen gibt es die Marroni geschält, vorgekocht, vakuumiert oder caramelisiert. Zu Hause sind die frischen Kastanien im Wasserbad, in der Mikrowelle, in der Bratpfanne oder auch im Backofen blitzschnell zubereitet. Noch ein Tipp: Gebratene Marroni können problemlos ein bis zwei Tage aufbewahrt und kalt gegessen werden. Und mit etwas Meersalz bestreut schmecken sie absolut himmlisch zum Apéro.

Für jeden Geschmack In der Migros gibt es ab jetzt frische und bereits vorgekochte Marroni wie auch Kastanienmehl für Kuchen, Gnocchi und Pasta. Wer sie lieber selber suchen will: Das Tessin bietet im Malcantone eine gemütliche Wanderung auf dem Kastanienweg an. So kann man den Herbst geniessen und gleichzeitig eine der schönsten Marroniregionen entdecken. Weitere Info unter: www.malcantone.ch

Als Mehl

Aus Kastanienmehl lassen sich herrliche Kuchen, Brote, feine Pasta oder Gnocchi herstellen. Tipp: Marroni wie auch das Kastanienmehl, sind glutenfrei und für Menschen, die an Zöliakie leiden, bestens geeignet.


SAISONKÜCHE

| 95

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Heissi Marroni

Als Püree

Das Kastanienpüree lässt sich natürlich nicht nur als feine «Vermicellewürmli» zu einem Dessert verarbeiten. Aus dem Püree kann man Cakes, Kuchen und Torten backen. Oder die Liebsten mit einer Marroniglace verwöhnen.

Bilder Gian Vaitl, bab.ch/Stockfood

Glasiert

Die in Caramel glasierten, fixfertigen Marroni passen als Beilage wunderbar zu Wildgerichten, Entenbrust, Rindfleischgerichten oder als Füllung verarbeitet in Ravioli. Oder wie wärs mit einem Kastanienpüreesüppchen mit wenig Staudensellerie und geriebener Muskatnuss?

Seit gut einem Jahr fällt mir auf, dass bei mir Erinnerungen wach werden, die bis anhin keine Rolle spielten. Heute werde ich schon beim Anblick eines Marronistandes sentimental. Mein Gaumen schon weniger, der mir sagt, dass die Marroni früher besser schmeckten. Ein untrügliches Zeichen für das Älterwerden. Trotzdem. Meine letzten Erfahrungen mit gekauften Marroni waren zwiespältig. Nicht wegen der Preise, alles wird teurer. Vielmehr ist es die fehlende Sorgfalt der Verkäufer. Die ist zum Teil kläglich und passt zu deren leidenschaftslosem Auftreten. Für mich sind die meisten von ihnen keine Marronimänner, sondern reine Verkäufer. Bis auf einen: Der arbeitet in der kalten Jahreszeit seit über 30 Jahren an der Hauptgasse in Solothurn. Marzio Strazzini heisst er, und schon sein Urgrossvater hat hier beste Kastanien geröstet und verkauft. Und so schmecken sie auch. Die Solothurner Hauptgasse ohne die Strazzinis ist genauso unvorstellbar wie die «Fuchsenhöhle» ohne Wirt Ruedi Spillmann und seine legendären Tatarbrötchen. Übrigens: Wo steht ihr Marronimann? martin.jenni@migrosmagazin.ch


DR EI TAG E PROFI TIEREN UN D FEIERN FÜR GROSS UND KLEIN Freitag, Samstag und Sonntag: · Ballon-Künstler für Kinder · Kinderschminken · Dixie-Band: «Grany’s New Orleans Trio» · Degustationen Samstag um 14.45 Uhr: · Auftritt Folklore-Tanzgruppe: «La Farandole»

MParc Dreispitz Basel

Samstag: 8 bis 18 Uhr / Sonntag, 31.10.10: 13 bis 18 Uhr, Migros Restaurant: 12 bis 18 Uhr


IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

KULTURTIPPS

Gratis Räbe holen

Irish Folk Festival Samstag, 30. Oktober, 20 Uhr, Stadtcasino Basel. Migros-Preise: Fr. 28.- (statt 38.-) bis Fr. 58.- (statt 68.-)

Wer sein Lichtlein rechtzeitig schnitzen möchte, findet ab Dienstag, 26. Oktober, Räben und Bastelmaterial mit Anleitung und Liedertexten gratis bei den folgenden Migros-Filialen:

Helene Fischer Sonntag, 14. November, 18 Uhr, St. Jakobshalle Basel. Migros-Preise: Fr. 55.- (statt 65.-) bis Fr. 100.- (statt 110.-) Konstantin Wecker Montag, 15. November, 20 Uhr, Stadtcasino Basel. Migros-Preise: Fr. 25.- (statt 35.-) bis Fr. 65.- (statt 75.-)

Claramarkt, Drachen-Center, Gundelitor und Stücki in Basel, Paradies in Allschwil, Birsfelden, Riehen sowie neu auch in Liestal und Breitenbach.

Vergünstigungen für diese drei Veranstaltungen exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten unter TicketHotline: 0900 800 800 (Fr. 1.19./ Min. Festnetztarif) Migros-KulturprozentClassics Mittwoch, 17. November 2010, 19.30 Uhr Das Migros-Kulturprozent freut sich, für das nächste Konzert in Basel Werke von Igor Strawinski und Sergei Prokofjev mit dem Shanghai Philharmonic Orchestra anzukünden. Daneben sind auch Kompositionen von bei uns weniger bekannten Namen wie Liu Yuan und Tan Dun zu entdecken. Als Schweizer Talent bezaubert Mélodie Zhao am Klavier. Vorverkauf der Einzelkarten für die Migros-Kulturprozent-Classics, vormals Klubhaus-Konzerte, siehe unten.

Migros-Vorverkauf In Basel Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock, Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies www.migrosbasel.ch

| 97

Damit es gut kommt, brauchen Kinder viel Konzentration beim Schnitzen.

20. Räbeliechtli-Umzug

Ab 26. Oktober können Kinder wieder Räbeliechtli schnitzen.

D

ie Basler Herbstmesse beginnt jeweils zwei Wochen vor dem Martinstag. Zusammen mit dem kurz darauf folgenden Räbeliechtli-Umzug symbolisieren die Karussells und Schleckereien für Kinder und Erwachsene den Herbstzauber der Stadt am Rheinknie. In und um Basel freut sich Gross und Klein denn auch lange im Voraus auf d’Mäss und auf das Schnitzen der Räbeliechtli. Denn beide Anlässe erinnern daran, dass bald schon der Advent und damit Weihnachten folgt. Schon am 26. Oktober beginnt die Migros Basel, für die Räbeliechtli-Umzüge in Basel und Liestal Tausende von Räbe zu verschenken. In Basel unterstützt sie

den Anlass seit seinem Beginn vor zwanzig Jahren.

Dank der Migros gerüstet für die Umzüge

Ab dem Basler Münsterplatz marschieren und singen dieses Jahr allen voran die Binggis der Kindergärten Kapellenstrasse und Engelgasse. Ihnen folgen unzählige Kinder mit Eltern, Grosseltern, Freunden und Verwandten mit ihren geschnitzten Räben durch die Altstadt via Rittergasse, Bäumleingasse und Freie Strasse. Zum Abschluss auf dem Marktplatz können sich alle kostenlos mit heissem Tee aufwärmen. Die Migros gibt knappe zwei Wochen lang gratis Räbe und Bastelutensilien ab, siehe Kästchen.

Wer sich rechtzeitig damit eindeckt und vorbereitet, kann schon bald an einem der beiden romantischen Umzüge mitmachen. Text und Bild: Priska M. Thomas Braun

Umzüge

Mittwoch, 10. November, Umzug Basel, Besammlung: Münsterplatz, 18.45 Uhr, Abmarsch um 19 Uhr, bis zum Marktplatz. Donnerstag, 4. November: Umzug in Liestal, Beginn um 18.30 Uhr, Treffpunkt in den Quartieren.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


98 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Öko — logisch! Beim Bauen und Umbauen auf die Umwelt zu achten, zahlt sich langfristig für alle aus.

B

Beeindruckende Photovoltaik-Anlage: Installiert auf der hinteren Seite der imposanten, von weither erkennbaren Plakatwand, generiert die Anlage eine grosse Menge Strom.

Sicher ist sicher

ei Neu- wie Umbauten stellt die Migros Basel die Ökologie ins Zentrum. Beim ErdbebenUmbau des MParc Dreispitz wurden sämtliche Einrichtungen dem neusten technischen und somit ökologischen Stand angepasst. Obwohl jede Mutter ihren Kindern beibringt, die Kühlschranktür jeweils sofort nach dem Öffnen zu schliessen, stehen viele Kühlregale in den Läden immer offen. Nur die Schränke mit Tiefkühlprodukten waren bisher geschlossen. Entsprechend gross war und ist der Energieverschleiss. Zu den derzeitigen logischen Anpassungen bei der Einrichtung zählen daher auch einfache Massnahmen.

In den neuen Filialen und im umgebauten MParc der Migros Basel wird zum Beispiel das abgepackte Fleisch, die Charcuterie, der portionierte Fisch und das frische Geflügel sowie Backwaren und Convenience-Artikel in Selbstbedienung neu in geschlossenen Kühlregalen angeboten. Die permanent nachgefragten Milchprodukte hingegen findet man aus praktischen Gründen auf Kühlregalen, die über Nacht mit einem Rollo verschlossen werden. Neu werden die Frischeabteilungen im MParc mit LED-Spots beleuchtet, wie dies schon im «Stücki» und «Lutzert» in Muttenz der Fall ist. Dadurch kann bis

Mit dem Umbau übertrifft der MParc Dreispitz alle Sicherheitsvorschriften.

D

ie meisten Gebäude der Schweiz wurden vor 1989 errichtet, also ohne spezifische Berücksichtigung von Erdbebenvorschriften. Die Tragsicherheit für Erdbeben beim 1988 erstellten MParc auf dem Dreispitz Basel wurde damals einer Erdbebenzone zugeordnet, deren Statik 30 Prozent tiefer berechnet wurde, als dies heute der Fall wäre. Obwohl durch diese neuen Berechnungen kein offizieller Handlungsbedarf entstand, hat die Migros Basel die Initiative ergriffen, den gesamten MParc den heute geltenden Vorschriften anzupassen. Sie hat dafür rund sechs Millionen Franken investiert und bei dieser Gelegenheit das Gebäude auch ökologisch auf Vordermann gebracht. Der tief in die Bausubstanz eingreifende Umbau wird Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Stammkundschaft hat ihn mit

Interesse verfolgt. Auch den Mitarbeitenden gebührt Dank für ihr stoisches Durchhaltevermögen in dieser teilweise schwierigen Zeit. Da Wände herausgerissen und mit Armierungen statisch massiv verstärkt neu aufgebaut wurden, war der Umbau phasenweise genauso aufwendig wie ein Neubau. Peter Röthlisberger, Leiter Bau und Expansion bei der Migros Basel, hebt in diesem Zusammenhang die daraus resultierenden Verbesserungen im Umweltbereich hervor: «Für die Migros Basel als ein ökologisch führendes Unternehmen war es nahe liegend, im MParc nicht nur die Sicherheit bei einem allfälligen Erdbeben zu erhöhen, sondern das Flaggschiff der Migros Basel gleichzeitig so umweltverträglich wie nur möglich auszurüsten.» Priska M. Thomas Braun

Nachhaltiges Energiesparen: Die Regale für gekühlte Artikel bleiben wie der


IHRE REGION MIGROS BASEL zu einem Drittel Energie gespart werden. Trotz der hohen Anschaffungskosten macht dies langfristig betriebswirtschaftlich Sinn und wird von den Kunden positiv wahrgenommen.

Transkritische Kühlanlagen als Standard

Etwas komplizierter ist die Erklärung der transkritischen Kühlanlagen, die mit CO2 arbeiten, einem weitgehend negativ besetzten Begriff. Peter Röthlisberger, Verantwortlicher für Bau und Expansion bei der Migros Basel, erklärt dies wie folgt: «Bis anhin war die gewerbliche Kälte aufgrund des elektrischen Energieverbrauchs mit hohen Kosten verbunden. Die neuen, mit CO2 betriebenen transkritischen Anlagen benötigen einen Drittel weniger Energie und garantieren zurzeit die höchste Umweltverträglichkeit.» Der Einsatz von transkritischen Kühlanlagen ist bei der Migros Basel, die damit einen Trend setzte, bereits vor vier Jahren zum Standard geworden.

Diese und weitere Massnahmen tragen dazu bei, dass der gesamte Energieverbrauch im neuen MParc massiv gesenkt werden konnte. Erwähnenswert ist auch die beeindruckende PhotovoltaikAnlage auf der hinteren Seite der imposanten Plakatwand.

Text und Bild: Priska M. Thomas Braun

Nach dem Umbau

Eröffnung: Freitag, 29. bis Sonntag, 31. Oktober. Am Sonntag, 31. Oktober, sind neben dem MParc Dreispitz inklusive OBI auch der Claramarkt und die Migros im «Stücki» in Basel von 13 bis 18 Uhr für ihre Kundschaft da. Öffnungszeiten MParc Dreispitz: Montag bis Freitag: 9 bis 20 Uhr; Samstag: 8 bis 18 Uhr Leitung: Andreas von Arx Stellvertreter: Markus Niederer

Offen gestaltet, präsentiert sich der attraktive Marktplatz im MParc Dreispitz mit frischem Obst und Gemüse.

Fachmärkte und Frische

Im MParc findet man alles unter einem Dach, was eine Familie braucht.

A

Kühlschrank zu Hause geschlossen.

| 99

ufgrund der positiven Erfahrungen, welche die Migros Basel im Frischebereich im inzwischen einjährigen «Stücki» gesammelt hat, wurde das Ladenkonzept 2010 im neuen MParc auch auf die Nicht-Lebensmittel ausgeweitet. Hier vermitteln neu tief gezogene Decken, punktuelles Licht, edle Holzböden und eine fein nuancierte Farbgebung viel Emotionalität. Neben der einladenden und stimmungsvollen Einkaufsatmosphäre, die sich durch alle Bereiche zieht, erkennt die Kundschaft auch die neue Gruppierung der Themen. So liegen im ersten Stock nun die Fachmärke Melectronics, Micasa und SportXX neben einander. Ferner findet man hier das beliebte Migros-Restaurant mit Lounge, die eingemietete Bar The Point mit eigenem Fumoir und neu auch eine grosszügige Fläche für saisonale Angebote. Anstelle von bisher zwei stehen neu vier Lifte sowie eine Rolltreppe zur Verfügung. Im Erdgeschoss befindet sich die neue Gourmessa mit ver-

schiedenen Broten und Backwaren. Im offen gestalteten Laden steht der Marktplatz mit Früchten und Gemüse im Vordergrund. Auch die hellen, geschlossenen Kühlmöbel heben sich vom gewohnten Ladendesign ab. Weitere Fokuspunkte sind die Käseabteilung sowie die einladenden Theken für Fleisch, Charcuterie und Fisch.

Noch kundenfreundlicher als zuvor

Eine helle Beleuchtung, freundliche Farbgebung, breite Gänge und sinnvoll zusammengelegte Warengruppen vermitteln der Kundschaft ein Wohlgefühl. Wie die Lebensmittel werden auch Geschirr, Haushaltwaren, Reisegepäck, attraktive Mode für die ganze Familie sowie pflegende und dekorative Kosmetik im Erdgeschoss angeboten. Mit der Weiterentwicklung des neuen Ladenkonzepts steigert die Migros Basel die bis anhin schon hohe Kundenfreundlichkeit. Die 16 Kassen sorgen für kurze Check-out-Zeiten. Priska M. Thomas Braun


Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller.

bo Jahresa 9.– für Fr. 3 und Ihr nk: Gescheuch «Pasta - Einfa.ch

hb 15.– das Koc Wert von Fr. im 7 83 3 . genial» ellen: 0848 87 est Jetzt b

80049526

Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

Guter Geschmack hat immer Saison.


www. s p a r prämie .ch

Die günstigsten Prämien der Schweiz

Online www.sparprämie.ch

Offerte bestellen

…und für eine Familie bis CHF 4'000 sparen, pro Jahr!

mit lebenslanger Prämiengarantie

www. s p a r prämie .ch

www. s p a r prämie .ch

www.sparprämie.ch Anerkannte Assura-Vertretung

(Garantie Eintrittsalter bei Zusatzversicherungen: Infos anfordern)

www. s p a r prämie .ch


Mit der Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnte das Bergbauernpaar Oppliger eine neue Energiequelle erschliessen. Die effiziente Solaranlage versorgt ihre Alp im Neuenburger Jura mit Strom und sichert damit auch die Zukunft der traditionellen Bergbeiz «Métairie d’Aarberg» – auf diese Einkünfte sind die Oppligers dringend angewiesen. Mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe können auch Sie helfen, die Zukunft der Menschen in den Berggebieten zu sichern. www.berghilfe.ch, Spenden-Postkonto 80-32443-2

Das Engagement unseres Medienpartners macht dieses Inserat möglich.

Berghilfe-Projekt Nr. 7498: neue unabhängige Energieversorgung.


BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 103 10 03

Dr. House mit Team: Gespür für knifflige Medizinfälle.

Verdingte Buben: Szene aus den «Schwarzen Brüdern».

AUFRUF

Gesucht: Ehemalige Verdingkinder

Bilder Ursula Alter/Gettyimages, Andrew Macpherson/Fox, zvg

Das Psychologische Institut der Universität Zürich führt eine Studie zum Thema «Ehemalige Verdingkinder im Alter» durch. Für die Studie werden Personen gesucht, die in ihrer Kindheit eine Zeitlang verdingt wurden. Teilnehmende führen mit einer Mitarbeiterin des Psychologischen Instituts ein zirka 2-stündiges Gespräch und füllen anschliessend einen kürzeren Fragebogen aus. Mit der Studie sollen neue Erkenntnisse über die Auswirkung von frühen Stresserfahrungen gewonnen und ein wichtiges Stück Schweizer Geschichte erhellt werden. Weitere Infos und Anmeldung: Tel. 044 635 74 57 oder Tel. 044 635 73 08.

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Dr. House macht Angst V

orsicht: Arztserien können Ihr Wohlbefinden gefährden! Wer häufig Programme mit medizinischen Inhalten schaut, entwickelt Ängste, selber krank zu werden. Das stellt eine US-Studie bei 274 Studenten im Durchschnittsalter von 20 Jahren fest,

jugendlichen Teilnehmern also, bei denen man von hoher Gesundheit und Lebensfreude ausgehen kann. Wer besonders viele Arztsendungen gesehen hatte, war nicht nur besorgter um seine Gesundheit, sondern auch insgesamt unzufriedener. Daniel Schifferle

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Mögen Sie Arztserien? ➔ Ja, ich liebe diese Atmosphäre. ➔ Ja, man lernt etwas für die eigene Gesundheit. ➔ Nein, solche Filme bedrücken mich.

Frage von letzter Woche

Sind Sie ein risikofreudiger Mensch? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

22% 44%

Immer! Wer wagt, gewinnt.

Nein, ich bleibe lieber auf der sicheren Seite.

34%

Nur wenn ich gut drauf bin.

IN F FORM

Nüsse knacken gegen Stress Nüs Nü Macht sich auch am Arbeitsplatz gut: Wer gestresst ist, sollte Walnüsse essen.

Ei walnussreiche Ernährung Eine sc schützt den Körper vor zu hohe ho hohem Blutdruck in Stresssituatio situationen. Forscher der Pennsylvania St State University wiesen nach, da dass sich mit neun Walnüssen tägl täglich, ergänzt mit einem Teelöffe Teelöffel Walnussöl, der blutdrucksteigernde Effekt von Stress klar

reduzieren lasse. Die zusätzliche Gabe von Leinöl verbesserte zudem den Zustand der Arterien. Den Grund für die positive Wirkung von Walnüssen und Leinsamen sehen die Forscher im hohen Gehalt an Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren. Quelle: www.wissenschaft.de


104 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Auf der Suche nach einem ganz normalen Leben

Die Diagnose Autismus wird in der Schweiz heute häufiger gestellt als noch vor Jahren. Sie ist meist eine Erlösung, besonders für Erwachsene, die oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben.

W

enn Susan Conza im Tram zur Arbeit fährt, schützt sie ihre Ohren mit einem Kopfhörer vor dem Lärm und spielt auf ihrem iPhone «Hungry Sharks» oder «Angry Birds». Wenn im Lift jemand zu ihr sagt: «Herrliches Wetter heute», weiss sie nicht, was antworten. Und wenn sie im Geschäft dem Büronachbarn etwas mitteilen möchte, schreibt sie lieber ein Mail als schnell rüberzugehen. Wenn Matthias Huber als Kind seinen Fussball jonglieren wollte, plante er das in seinem Kopf minutiös voraus: Als Erstes würde er den Ball aus dem Schrank nehmen, ihn dann unter den Arm klemmen, aus der Wohnung gehen, über den Fussgängerstreifen und geradeaus zum Fussballplatz. Dort würde er nach rechts drehen, sich vors Tor stellen und jonglieren. Wenn er aber auf dem Fussballplatz ankam und das Tor rechts schon besetzt war, brach sein Plan zusammen – er musste wieder nach Hause. Es wäre ihm nicht eingefallen, nach links zu schauen, ob nicht vielleicht das andere Tor frei wäre, oder einfach in der Mitte des Platzes zu spielen. Susan Conza und Matthias Huber sind keine komischen Käuze, sondern zwei Menschen mit dem Asperger Syndrom, einer speziellen Form von Autismus. Sie ist schwieriger zu erkennen, weil sie nicht durch eine Verzögerung der

Sprachentwicklung im Kleinkindalter auffällt. Die beiden haben die Diagnose erst als Erwachsene erhalten, denn lange dachte man beim Begriff Autismus vor allem an «Rain Man», an die von Hollywoodstar Dustin Hoffmann verkörperte, in ihrer inneren Welt gefangene Figur aus dem Filmklassiker. Bis vor ein paar Jahren wurde die Diagnose Autismus in der Schweiz nur vereinzelt und in schweren Fällen gestellt, heute werden allein im Kanton Bern über 200 Fälle pro Jahr diagnostiziert. Es gibt inzwischen einige auf die Diagnose spezialisierte Fachstellen, neuerdings vermehrt auch für Erwachsene.

Verzweifelte Suche nach Strukturen im Chaos

Menschen mit Autismus sind detailfixiert und haben Mühe, all die Informationen um sich herum einzuordnen, zu gewichten und zu filtern. Das macht sie überempfindlich auf Reize wie Licht, Lärm oder Berührungen. Sie haben auch Mühe, spontan Gespräche zu führen, weil sie Zwischentöne oder übertragene Bedeutungen nicht automatisch wahrnehmen. Die Welt um sich herum erleben sie als ein riesiges Chaos, und verzweifelt suchen sie nach Strukturen, um sich zurechtzufinden. Bevor sie ihre Diagnose vor vier Jahren erhielt, war die heute 38-jährige Susan Conza stets auf

der Suche nach einer Antwort. Als Kind war sie schlecht in der Schule, hatte Mühe mit anderen Kindern. Über Umwege hat sie sich dennoch zur Informatikerin ausbilden und in Kaderfunktionen hocharbeiten können. Aber immer wieder merkte sie, dass sie anders war als die anderen und in der Kommunikation mit Kollegen, Mitarbeitern, Kunden anstiess. «Dank der Diagnose ‹Asperger Syndrom› konnte ich meine Andersartigkeit erstmals benennen und verstehen. Das half, mich selbst zu akzeptieren», sagt Susan Conza. Man merkt der Frau die Andersartigkeit nicht an, wenn sie mit blonden Mèches im langen Haar die Tür zu ihrem Geschäft öffnet und einen lachend begrüsst. Nach der Diagnose hat sie das Unternehmen Asperger Informatik gegründet, in dem sie drei weitere Personen mit Asperger Syndrom beschäftigt und drei ohne. Letztere nennt sie neurotypisch, um den Begriff normal zu vermeiden. Es brauche sie als Ausgleich, denn obwohl in ihrem Unternehmen auf den ersten Blick nichts auffällt, läuft hinter den Kulissen einiges anders. Es gibt zum Beispiel keine Jahres-, sondern Wochengespräche, in denen die nächsten Tage genau geplant, Prioritäten gesetzt und Ziele klar festgelegt werden. «Meine Asperger-Mitarbeiter haben

Die Putzmittel müssen mit der Schrift nach vorne stehen (oben). Bei Asperger Informatik werden die Arbeitstage minutiös geplant (unten).

ein unglaubliches Fachwissen, aber die Einteilung der Arbeit und der Umgang mit anderen Menschen sind schwierig für sie», sagt Susan Conza, die sich all die für viele selbstverständlichen Alltagsfertigkeiten selbst mühsam antrainiert hat.

In den Räumen herrscht eine klinische Ordnung

In den Büroräumen von Asperger Informatik hängen keine Bilder, der Boden ist mit einem dicken Teppich ausgelegt, und es herrscht fast klinische Ordnung. In den Schränken sind nicht nur Büromaterialien angeschrieben, sondern auch die Plätze für Tassen, Gläser, Teller in der Küche. Auch


BESSER LEBEN IN FORM

bei sich zu Hause braucht Susan Conza eine klare Ordnung und dreht zum Beispiel die Dosen und Fläschchen im Badezimmer immer wieder so, dass der Schriftzug gerade nach vorne schaut. Aber es macht ihr nichts aus, wenn ihre Familie die Ordnung immer wieder durcheinanderbringt. Susan Conza lebt mit ihrem Mann, ihrem 17-jährigen Sohn, drei Hunden, zwei Katzen und einer Schlange zusammen in Zürich. «Vor allem bei den Hunden fällt mir der Körperkontakt leicht», sagt sie, während sie ihren Chihuahua Lulu im Arm hält und streichelt. Sonst mag sie unvermittelte Berührungen nämlich nicht, etwa wenn man

| 105

«Vor allem mit den Hunden fällt mir der Kontakt leicht.» Erfolgreich trotz Asperger Syndrom: Susan Conza gründete und leitet die Firma Asperger Informatik.


106 |

BESSER LEBEN IN FORM

ihr sanft über die Haare streicht. Machen ihre Eigenheiten das Zusammenleben mit Mann und Sohn, beide sind «neurotypisch», nicht schwierig? Susan Conza lacht. «Es hat auch Vorteile: Mir muss man nicht ständig SMS schreiben, ich brauche keine Kerzen und Blumen, und wenn man meinen Geburtstag vergisst, ists auch nicht schlimm.» Aber dann fügt sie an: «Natürlich müssen die beiden auch einstecken, weil ich nicht die gängigen Zeichen der Zuneigung erwarte und gebe.» Aber Susan Conza hat auch gelernt, sich anzupassen. Und ihre Familie weiss, dass sie ihre Gefühle nur anders ausdrückt: Etwa, wenn sie sich für ihren Sohn acht Stunden lang vor dem Apple Store anstellt, damit er als einer der Ersten das neue iPhone erhält. Viele autistische Menschen kompensieren ihre Schwierigkeiten, indem sie mit der Zeit Tausende von Verhaltens- und Sprachvarianten speichern, die ihnen helfen, in unterschiedlichen Situationen adäquat zu reagieren.

Auch der heute 42-jährige Matthias Huber hat gelernt, sich «sozial richtig» zu verhalten: «Wenn ich in ein fremdes Sitzungszimmer komme, kenne ich mittlerweile zig Möglichkeiten, wie es bestuhlt sein könnte, ich weiss, auf welchen Stuhl ich mich bei jeder Variante setzen könnte und welche Alternativen es gibt, wenn dieser Stuhl besetzt ist.»

Ständiges Zusammensetzen von Puzzlestücken

Um den Alltag zu meistern, müssen autistisch wahrnehmende Menschen permanent schwerste Denkarbeit leisten. Ihr Leben besteht darin, pausenlos Puzzlestücke zusammenzusetzen. Das ist sehr anstrengend und führt immer wieder zur Überforderung. Aber je nachdem, wie gut es gelingt, merkt man es den Betroffenen kaum an, und sie sind sich dessen auch nicht immer bewusst: «Ich hätte nie gedacht, dass ich Mühe habe, Mimik zu lesen – bis ich erfuhr, dass das die meisten automatisch machen und nicht aus Indizien folgern, ob ein Mensch gerade gähnt und

DAS SAGT DIE EXPERTIN

Carol Nievergelt (47), Psychologin

«Oft ging eine wahre Diagnose-Odyssee voraus» Carol Nievergelt arbeitet als Psychologin in der NathalieStiftung in Gümligen BE. Zusammen mit einer Oberärztin der psychiatrischen Klinik UPD Waldau hat sie eine der ersten Autismussprechstunden für Erwachsene in der Schweiz aufgebaut. Frau Nievergelt, derzeit werden verschiedenenorts AutismusDiagnosezentren für Erwachsene aufgebaut. Ist der Bedarf so gross? Die Anzahl Diagnosen hat, seit wir mit unserer Sprechstunde

angefangen haben, eklatant zugenommen. Die Wartezeiten bei den Fachstellen betragen bis zu einem Jahr. Nach dem AD(H)S-Boom schwappt nun eine AutismusDiagnose-Welle über uns? Die Leute sind heute sensibilisierter, aber mit AD(H)S ist das noch lange nicht vergleichbar. Ich würde nicht von einer Welle sprechen, denn nach wie vor steht hinter jeder Diagnose eine Leidensgeschichte, ein Mensch, der manchmal eine jahrzehntelange Diagnose-Odyssee hinter sich hat.

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Team aus Ärzten und Psychologen der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Poliklinik in Bern an. In der von Klinikleiter Wilhelm Felder und der Oberärztin Esther Manser initiierten Autismussprechstunde diagnostiziert und begleitet das Team betroffene Kinder und Jugendliche. Der grosszügige Wartesaal der Fachstelle ist heimelig mit den vielen Spielzeugen, kuscheligen Stofftieren und Matratzen. Matthias Hubers Büro ist eng und nüchtern, seine Matthias Huber, selber autistisch, therapiert Gespräche führt er an einem kleinen quadrabetroffene Kinder und Jugendliche. tischen Tisch. «Runde Tische mag ich nicht, nicht schreit», erzählt Matthias weil da die Grenzen unklar sind», Huber. Die Diagnose zu stellen, sagt der etwas hölzern und gleichsei darum oft aufwändig. zeitig sehr eloquent wirkende Matthias Huber ist selbst Psy- Mann. Wenn er spricht, schaut chologe und Autismusexperte. Er er der Journalistin in die gehört einem interdisziplinären Augen, wirkt aber doch

Es gibt keine biologischen Tests, welche die Diagnose bestätigen. Die Diagnose stützt sich in erster Linie auf Abklärungen und Tests zum Verhalten und auf Gespräche. Aber es gibt klare Kriterien, die erfüllt sein müssen. Welche sind es? Es gibt drei Hauptbereiche, die betroffen sind: Kommunikation, Interaktion und die intensive Beschäftigung mit repetitiven Tätigkeiten oder sogenannten Spezialinteressen. Bei Erwachsenen ist es allerdings viel schwieriger und aufwändiger, die Symptome zusammenzutragen. Was ist denn bei Erwachsenen anders als bei Kindern? Betroffene haben zum Teil gelernt, ihre Defizite gut zu kompensieren und verhalten sich in der direkten Interaktion unauffällig. Ausserdem hat ihr langer Leidensweg oft

zusätzliche Symptome ausgelöst, etwa eine schwere Depression. Offenbar gibt es Menschen, die trotz solcher Symptome lernen, zurechtzukommen, gar beruflich erfolgreich sind. Ist eine Diagnose hier überhaupt sinnvoll? Die Diagnose ist nötig für Menschen, die Leistungen der Invalidenversicherung benötigen. Und schliesslich ist die Therapie bei einer Autismusdiagnose zum Teil ganz anders als bei anderen Diagnosen. Können Sie ein Beispiel geben? Wenn jemand depressiv ist oder ausgesprochen zurückhaltend und darum die Öffentlichkeit meidet, würde man ihn tendenziell eher animieren, sich unter Menschen zu begeben. Jemanden mit Autismus versucht man erst mal vor Überforderung zu schützen, weil soziale Kontakte ihn sehr viel Energie kosten.


Ferien

Anzère /VS: Fr. 399.– Hotel Zodiaque Kinder-Rabatt Skipauschale 4 Übernachtungen Halbpension, zwischen So. u. Fr., 4 Tage Skipass. Gültig ganze Saison ausgenommen 25.12.10-08.01.11 u. 19.02.11-12.03.11

len uel t k a ern en zt d g sich t e J talo Ka

Elektrische Speicher-Flach-Heizung

u e n

Tel. 027 399 16 16 info@anzere-vacances.ch

Rosswald Ferienparadies im Schnee

www.brig-belalp.ch KANADA, Ranchaufenthalt mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw.

Tel. 041 931 01 05 | www.camelshump.ca

Ausbildung Vorbereitung auf eine aussergewöhnliche

Rekrutenschule

Funkaufklärungsspezialist Kursbeginn jederzeit Kostenlos Moderner Fernkurs Überall in der Schweiz Vordienstliche Morse-Ausbildung im Auftrag der Schweizer Armee

ILT-Schule 8048 Zürich Tel. 044 431 77 30 und 031 921 22 31 www.ilt.ch

30%

Das Energiespargeheimnis

• Nur 9 cm tief! Lösungen für jeden Raum, in verschiedenen Grössen lieferbar Als Voll-, Zusatz- und Übergangsheizung für Neu- und Altbau

SAUBER, BEQUEM und SPARSAM HEIZEN Diese Heizung mit dem wärmespeichernden Schamottekern schafft Ihnen ein wohlig warmes Zuhause bei wirtschaftlichem Stromverbrauch. Das Heizsystem ist von den anerkannten europäischen Prüfstellen zugelassen. Unser Werk übernimmt dafür eine langjährige Garantie.

SAUBER

SPARSAM

• Gesundes Raumklima • Einfache Montage ohne Stemmund Mauerarbeiten • Kein Russ, kein Staub • Umweltfreundlich mit grünem Strom aus alternativen Energien

• Elektrisch regelbare Temperatur • Hochentwickelte Technik hilft Energie sparen • Langes Nachheizen ohne Strom, kein Gebläse • Günstige Heizstromtarife

SONDER-KATALOG

BEQUEM

WIBO-WERK

Postfach • 8099 Zürich

• Angenehme Wärme • Steckdose genügt, einfach einzuschalten • Bei Umzug leicht mitzunehmen • Wartungsfrei • Bedienkomfort durch Thermostat

Der neue Katalog ist da! Sofort kostenlos anfordern!

Katalogservice: Tel. 044/214 63 63 Fax 044/214 65 19 E-Mail: katalog@wibo.com

Coupon ausschneiden, aufkleben und mit Ihrer Anschrift einsenden

FUSSPFLEGEAUSBILDUNG

pédi-suisse AG, 8820 Wädenswil

KATALOGGUTSCHEIN

T

Senden Sie diesen Coupon noch heute ohne Briefmarke ab. Sie erhalten unverbindlich und kostenlos unseren neuesten Katalog über Flächen-Heizungen und Teilzahlung.

SCHÖNE VITRINEN

von B+M Vitrinen in Hausen b. Brugg Gratiskatalog unter www.vitrinen.ch oder Tel. 056 441 50 41

Wir kaufen Autos

ab Jg. 98 in jeder Preisklasse! Werden abgeholt und bar bezahlt. Telefon 044 817 27 26

Lieferung direkt ab Fabrik

Name, Vorname Strasse PLZ, Ort

Tel.:

Gewerbe

Coupon innerhalb 14 Tagen absenden

Portofrei absenden oder gleich faxen 044/214 65 19

M100

Tel. 044 780 88 48, www.pedi-suisse.ch

Wenn gewünscht ankreuzen ❏ Das ganze Angebot zum Energiesparen und Preissenkungen vom Hersteller

Antwort

WIBO-WERK Abt. Energiesparen

Postfach 8099 Zürich


Mehr Luft für Ihr Budget. Jetzt

tzteJ

Jetzt

111.– Vorher

333.–

30%

159.–

Vorher

399.–

Eingebauter Hygrostat

Kombigerät 1355W

Luftreinigung und -befeuchtung, Befeuchtungsleistung bis zu 300 g/Std., Betriebsgeräusch < 25 dB, geeignet für Raumgrössen bis zu 50 m2 / 7176.079

Ultraschallvernebler 7136

Energiesparend, mikrofeiner Nebel, Befeuchtungsleistung bis zu 400 g/Std., geräuscharmer Betrieb, geeignet für Raumgrössen bis zu 60 m2 oder 150 m3 / 7176.810

Jetzt

tzteJ

99.90

Ultraschallvernebler Aloha

Mikrofeiner und kalter Nebel, geräuscharmer Betrieb, Raumgrössen von 50 m2 oder 125 m3 / 7176.097

Inkl. 2 Verdunsterkassetten

69.90 Reiseluftbefeuchter

Verdunster Chalet

Befeuchtungsleistung bis zu 350 g/Std., 5 Befeuchtungsstufen, geeignet für Raumgrössen bis zu 50 m2 oder 125 m3 / 7176.099

Die Angebote gelten vom 26.10. bis 8.11.2010 oder solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen.

MGB

Preis-, Modelländerungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

Ideal für zu Hause, im Büro oder auf Reisen, leiser Betrieb, Befeuchtungsleistung bis zu 100 g/Std., inkl. Adapter, Reisebeutel, nur 11 x 6,5 x 8 cm gross / 7176.103 Auch erhältlich in den Farben Violett, Schwarz und Weiss

149.– Befeuchtungsleistung bis 400 g/Std.


BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

irgendwie weit weg. «Ich habe geübt, die Leute anzusehen, wenn ich mit ihnen rede, aber ich schaue nicht richtig. Nicht, weil ich sie nicht sehen will, sondern weil ich mich wegen der vielen Details in einem Gesicht nicht mehr auf den Dialog konzentrieren könnte.»

Im Hochbegabtenverein war er ein Sonderling

Matthias Huber ist hochbegabt, aber sogar im HochbegabtenVerein, wo er in seiner Einsamkeit Kontakt suchte, war er ein Sonderling. Autistische Menschen ecken oft an, weil sie sehr direkt sind und implizite Signale nicht verstehen: Wenn Matthias Huber früher in der Schule von einem Jungen in höhnischem Ton beschimpft wurde – «dein T-Shirt ist potthässlich» – nahm er das unbeeindruckt zur Kenntnis und fragte denselben Jungen eine halbe Stunde später, ob er mit ihm Fussball spielen möchte. «Das machte mich für die anderen noch mehr zum Spinner und Blödmann», erzählt er. Menschen mit Autismus sind nicht, wie es das gängige Klischee suggeriert, gefühlsarm oder menschenfeindlich. Sie wünschen sich Kontakte und Beziehungen, sind aber oft gefangen in ihren Gefühlen, weil ihnen die Ausdrucksmöglichkeiten fehlen. Das wirkt sich in einer Gesellschaft, in der Teamfähigkeit und soziale Kompetenz höher gewichtet werden denn je, umso schmerzhafter

den Betroffenen bis anhin eher abgewöhnen wollte. Mit Hilfe dieser vertrauten kleinen Welt können Betroffene an Neues anknüpfen und Schritt für Schritt die grosse Welt erobern. Als Kind hatte Matthias Huber so viel Angst vor dem Chaos um ihn herum, dass er ständig zu Boden schaute und dort nach Regelmässigkeiten suchte: «Meine Welt hörte auf, wo die Fussspitzen der Frei von möglichen Ablenkungen: Das Büro anderen anfingen.» von Matthias Huber ist eng und nüchtern. Heute ist er ein anerkannter Autismusexperte, der aus. Matthias Huber hilft betrof- wissenschaftliche Arbeiten fenen Kindern und Jugendlichen, schreibt und Vorträge hält. Und Strategien wider ihre Defizite zu wenn ein Betroffener ihn in seientwickeln – was ihm besser ge- ner Verzweiflung fragt «Warum lingt, weil er denkt wie sie. gibt es Menschen wie uns?», So nutzt er zum Beispiel die weiss er eine Antwort: «Damit ausgeprägten Spezialinteressen wir den anderen etwas mitteilen vieler autistischer Menschen – können.» Texte Andrea Schafroth von Flaggen, über Pinguine bis Bilder Mara Truog zu Hundehütten: Sie seien der Versuch, sich einen eigenen, klar strukturierten Bereich aufzubauen, in dem man sich zu Hause www.migrosmagazin.ch fühlt. Darum nutzt Matthias Huber sie pädagogisch und theraWas unterstützt Autismuspeutisch als Überlebenshilfen im betroffene im Alltag? Die Tipps Chaos, auch wenn sie nach ausund Kontakte. sen skurril wirken und man sie

Entwicklungsstörung mit vielen Gesichtern ➔ Autismus ist eine tiefgreifende, mindestens teilweise genetisch bedingte Entwicklungsstörung. Man nimmt an, dass in der Schweiz rund 50 000 Menschen an einer Form von Autismus leiden, wobei die Zahl der nicht diagnostizierten Fälle nach wie vor sehr hoch ist. Derzeit unterscheidet man noch zwischen drei Hauptformen. ➔ Beim «frühkindlichen Autismus» gibt es eine Verzögerung der Sprachentwicklung, in

schweren Fälle lernen die Betroffenen nie sprechen, was aber nicht heissen muss, dass sie kognitiv beeinträchtigt sind. ➔ Beim Asperger Syndrom verläuft die sprachliche Entwicklung zeitgerecht, die Intelligenz liegt mindestens im Normbereich. ➔ Ein «atypischer Autismus» bedeutet, dass nicht alle autismusspezifischen Kriterien erfüllt sind. ➔ Weil es Mischformen gibt und Ausprägung und Folgen bei allen

drei Formen stark variieren, redet man heute vermehrt generell von Autismusspektrumsstörungen verschiedener Ausprägung. Das Spektrum der Betroffenen reicht von der extremen kognitiven Beeinträchtigung bis zur Hochbegabung, manche leben in Wohnheimen, andere sind verheiratet und haben Kinder, die einen sind kaum arbeitsfähig, die anderen Professoren.

| 109

Netzwerke für Betroffene Wo wird diagnostiziert, wie kann man sich informieren? ➔ Es gibt in der Schweiz inzwischen viele verschiedene Beratungsstellen und Autismussprechstunden sowie spezialisierte Psychiater. Die Fachstellen sind auf der Website des Elternvereins «Autismus deutsche Schweiz» (www.autismus.ch, unter «Organisationen») aufgelistet. ➔ Verein für Betroffene und Gönner: «Worldwide Autism Association». Er fördert den Austausch und organisiert Veranstaltungen. Infos: WWA, c/o Patrick Frey, Oberer Promenadenweg 4, 3110 Münsingen, Mail: patrick_frey@bluewin.ch

Anzeige

Wellness-Kurzurlaub am Vierwaldstättersee Entspannen, geniessen und sich wohlfühlen mit dem Package «Golden Days» Das Package beinhaltet folgende Leistungen zum Preis ab CHF 305.– pro Person: • 2 Übernachtungen im Doppelzimmer Comfort inkl. Frühstücksbuffet • Eintritt in die Saunalandschaft, Erlebnisbad und Fitnesscenter • Eintritt Römisch-Irische Thermen • 1 Seifen-Bürsten-Massage während dem Rundgang in den Römisch-Irischen Thermen Das Package «Golden Days Plus» beinhaltet eine zusätzliche Übernachtung und ein Aromaöl-Bad. Preis pro Person ab CHF 474.–. Swiss Holiday Park CH-6443 Morschach, www.swissholidaypark.ch Ihre Reservation nehmen wir gerne unter info@shp.ch oder 041 825 51 00 entgegen.


110 | Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

«Der Lehrer wird immer mehr zum Coach» Handys im Schulzimmer? Internet im Unterricht? Was heute noch vielerorts für Stirnrunzeln sorgt, ist der Schulalltag der Zukunft. Hanna Muralt Müller beschäftigt sich seit Jahren mit audiovisuellem Lernen und plädiert für mehr neue Technologien im Schulzimmer.

Wir alle erleben täglich, mit welchem Tempo die neuen Technologien unseren Alltag verändern. Die Veränderungen sind so rasant, dass vielfach junge Leute für Berufsfelder ausgebildet werden, die sich schon beim Lehrabschluss weiterentwickelt haben. Es ist deshalb wichtig, dass die Schule die Jungen befähigt, mit diesen raschen Veränderungen und den damit verbundenen neuen Anforderungen bezüglich Wissen und Fähigkeiten Schritt zu halten. Mit welchen Massnahmen soll das geschehen?

Das Stichwort lautet selbstorganisiertes Lernen. Diejenigen Schüler sind gut für die Zukunft gerüstet, die sich selber richtig einschätzen, den jeweils künftigen Lernbedarf erkennen und die nötigen Massnahmen für das eigene lebenslange Lernen treffen. Voraussetzung dafür sind Neugier und Offenheit für Neues und die Fähigkeit und Bereitschaft, kreativ mit Neuerungen umzugehen. Wie funktioniert selbstorganisiertes Lernen?

Lernende werden schrittweise, altersgerecht und der Schulstufe ent-

Bildungsexpertin

Die ehemalige Lehrerin Hanna Muralt Müller (63) ist Fachfrau für die Themen Lehren, Lernen und Onlinewelt. Zwischen 1991 und 2005 war sie Vizekanzlerin des Bundesrates. Heute ist die Bernerin Präsidentin der Schweizerischen Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote und Vizepräsidentin des Worlddidac-Verbandes.

sprechend, zum selbständigen und selbstorganisierten Lernen geführt. Erwachsenelernenkünftigverstärkt berufsbegleitend über Internetplattformen und soziale Netzwerke. Welches sind die grössten Herausforderungen?

Zweitklässler sollen laut Zukunftsszenario bereits mit Laptop-Computern ausgerüstet werden. Was halten Sie davon?

Schon heute lernen die Kinder am Computer, nutzen Handys und Laptops. Dieser Trend wird sich verstärken. Wichtig ist, dass die Schüler von Beginn an mit geeigneten Lernprogrammen arbeiten und gut begleitet werden. Welche neuen Anforderungen stellen sich an die Lehrer?

Der Trend geht weg vom Wissensmonopol einer Lehrperson, die vor der Klasse steht, Prüfungen macht und danach Noten verteilt. Ein Lehrer wird immer mehr zu einem Coach. Kann das selbstorganisierte Lernen dem akuten Lehrermangel entgegenwirken?

Denkbar ist, dass Lehrpersonen als

Sechstklässler in Goldau SZ üben mit dem iPhone Kopfrechnen und Französisch.

Team im Projektunterricht mehrere Klassen begleiten. In einem verstärkt auf selbständiges Lernen ausgerichteten Lernumfeld wird nicht mehr zwingend eine Lehrperson vor einer Klasse stehen. Mit flexibleren Formen des Unterrichtens könnte auch ein Lehrermangel gemildert werden. Die optimale Begleitung von jüngeren Selbstlernenden und die nötige individualisierte Förderung fordert meist alle Beteiligten, die Lernenden, die Lehrpersonen und die Eltern, mehr als im herkömmlichen Unterricht. Sind virtuelle Klassenzimmer bei Kindern und Jugendlichen bald Realität?

Bilder Reto Oeschger/Tages-Anzeiger

Selbstlernende brauchen für ihr ständiges Lernen die nötige Zeit und Musse, und dies in einer hektischen Welt, wo es oftmals schwierig ist, Arbeit, Familie, gesellschaftliches und politisches Engagement und etwas Freizeit in eine Balance zu bringen. Lernen kann wie bisher in Klassen oder sozialen Gruppen erfolgen.

Hanna Muralt Müller, wie sieht die Schule der Zukunft aus?


BESSER LEBEN FAMILIE

| 111

Die Top-Trends im Bildungswesen ➔ Das Bildungswesen soll dem technischen Fortschritt nicht hinterherhinken, sondern im Gegenteil vermehrt als Schrittmacher agieren. ➔ Die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer ist im Wandel. Die Lehrperson wird zum Coach und Begleiter. ➔ Schülerinnen und Schüler lernen selbstorganisiert, für ihre Arbeit erhalten sie ein individuelles Feedback von der Lehrkraft. ➔ Der selbstorganisierte Lernstil hilft den Jugendlichen, die eigenen Stärken und Schwächen besser zu erkennen. ➔ Google, Facebook, Twitter etc. werden zum Lernen genutzt. ➔ Lernen bzw. der Zugang zu Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen werden global. ➔ Lernende erstellen ihr eigenes individuelles Portfolio, mit dem sie ihre persönlichen Lern- und Entwicklungsprozesse selber steuern und gestalten.

In Basel wird die Zukunft der Schule diskutiert Es ist möglich, dass Schüler vermehrt zu Hause lernen, aber gewisse Präsenzzeiten in der Schule haben. Soziale Kontakte sind weiterhin sehr wichtig. Wird das Lernen einfacher?

Im Gegenteil, es wird immer schwieriger festzulegen, welches Wissen und welche Fähigkeiten für die eigene Entwicklung relevant sind und wie man sich dies am besten aneignen kann. Welche Eigenschaften der Lernenden sind gefragt?

Der kreative Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen wird immer wichtiger. Individua-

«Ein kreativer Umgang mit den persönlichen Stärken und Schwächen wird für die Lernenden immer wichtiger.» lisiertes Lernen setzt auf diejenigen Stärken, die für die Berufswahl richtungsweisend sind und eine optimale spätere berufliche Entwicklung ermöglichen. In unserer Wirtschaft und Gesellschaft braucht es immer mehr kreative und innovative Menschen mit den

unterschiedlichsten Begabungen. Ich bin überzeugt, dass auch die schulschwächeren Jugendlichen Begabungen haben, die nur an den Tag gebracht werden müssen. Viele erfolgreiche Manager glänzten nie mit schulischen Bestnoten.

Die Worlddidac, eine Plattform für die neuen Trends im Bildungswesen, findet vom 27. bis 29. Oktober 2010 in Basel statt. Sie ist eine internationale Informations- und Weiterbildungsveranstaltung für Lehrpersonen, Pädagogen, Bildungspolitiker andere Interessierte. 400 Aussteller aus über 30 Ländern haben sich angemeldet. Dazu gibt es Foren, Podiumsgespräche, Seminare und Weiterbildungsworkshops. Weitere Informationen unter: www.worlddidacbasel.com


5 Uhr

Basel

nsa 1.2010, Ze Bibliothek ek .1 . matio Infor h Mittwoch, 311.11.2010, Öff ersitätsbibliothhlestr. 57 iv c , ü a n i g m U r – Zü el Donnersta , 18.11.2010, Chur, Pulver liothek Vadian s g ib W b a ta T s s H r n B e to – 0, Donn 1.201 0, Kan – Bernr Montag, 22.1 och, 24.11.201 – Chu allen Mittw – St. G

Ariane Wyss, Absolventin des Bachelor-Studienganges, ordnet und digitalisiert im Bilderarchiv der Migros am Zürcher Limmatplatz 25 000 Aufnahmen. Foto: Mirko Ries

Informationswissenschaft

5 –19.4

e 18.1 albibliothek r Universität bend ntr de

– Bachelor-Studium Information Science

mit 4 Vertiefungen Recordsmanagement/Archivierung, Bibliothekswissenschaft, Informationsmanagement, Information Engineering. Vollzeit in Chur in 3 Jahren, Teilzeit in Chur oder Zürich in 4–6 Jahren

– Master-Studium Information Science mit 2 Vertiefungen Information Asset Management, Information Design. Teilzeit in Chur in 2 Jahren

– MAS in Information Science

3 CAS: Grundlagen der Informationsarbeit, Management,

Information Topics oder Museumsarbeit. Teilzeit in Chur in 18 Monaten

Bestellen Sie die Studieninformation unter www.htwchur.ch. HTW Chur, Hochschule für Technik und Wirtschaft Pulvermühlestrasse 57, CH-7004 Chur Tel. +41 (0)81 286 24 24, E-Mail hochschule@htwchur.ch

Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz

Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller. 80049526

Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

Guter Geschmack hat immer Saison. Fachorganisationen

Fragen zur Parkinsonkrankheit? Wir helfen weiter. 8132 Egg T 043 277 20 77 www.parkinson.ch Postkonto 80-7856-2

Gesundheit r Übe hre a 15 J hrung Erfa

preiswert! CH-Qualität, enorm

in Ungarn ZahnbehandlungKronen,

-Standard – Labor & Material CH Spezialisten, Praxis, rantie, Interessante Ga re Jah 5 , che Wo 1 Prothesen etc. nur in - und Nachbehandlung durch dentart.ch Vor Reise-Angebote! Neu: ter: Gratis Unterlagen un in eigener CH-Praxis. h

w.intega.c 071 944 18 30 ww

member of dentart group

Elektromobil Pony

stark, sicher, innovativ führerscheinfrei, sicher und komfortabel auf 4 Rädern

KEINESWEGS! Nur ein vollständiger Kostenvoranschlag ist massgebend! Praxen und Kliniken in Ihrer Nähe: www.dentesana.ch • Tel. 0844 802 310 Immer Besser. Immer Günstiger.

Tel. 044 876 04 07 • www.lukas-jenni.ch

Zahnarzt - Zürich - City

Qualität zu tiefen Preisen. Taxpunktwert 2.70. Erste Befundaufnahme und Beratung inkl. notwendiger Röntgen gratis. Dr. A. Pohl Tel.: 044/ 202 80 16

Bitte kostenlosen Prospekt schicken an: Name, Vorname:

Strasse:

PLZ / Ort:

Telefon:

MM

TAXPUNKTFALLE ZAHNBEHANDLUNG Niedriger Taxpunkt = niedriger Preis?

Prospekte / kostenlose Probefahrt Lukas Jenni GmbH • Im Gstein • CH-8424 Embrach


BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

Steht die klassische Schule also vor einer Revolution?

Welche Rollen müssen die Eltern übernehmen? Können diejenigen, die keine Computerkenntnisse haben, künftig den Kindern bei den Hausaufgaben nicht mehr helfen?

Ideal ist es, wenn Lehrerschaft und Eltern bezüglich Medienkompetenz am gleichen Strick ziehen können. Eltern, die keine Computerkenntnisse haben, lernen vielleicht von ihren Kindern. Selbstverständlich sollten alle Beteiligten darauf achten, dass die Kinder sich genügend bewegen und die Welt auch anders als nur über das Netz erleben.

Studien zeigen, dass die Schweiz gegenüber der angelsächsischen Welt in Rückstand gerät. Kann das aufgeholt werden?

Tatsächlich ist die Schweiz wie viele europäische Länder

| 113

Lehrmittel mit Sympathiebonus: Das iPhone ist auch Sprachlabor, Kopfrechentrainer und Nachschlagewerk.

gegenüber der angelsächsischen Welt im Rückstand. Aber wir haben einzelne sehr innovative Akteure, die wiederum Spitze sind. Zum Beispiel nutzt eine Klasse 11-Jähriger in Goldau im Kanton Schwyz das iPhone als

Lernhilfe. Und zwar im Rahmen eines Forschungsprojekts der Pädagogischen Hochschule Schwyz. Das Projekt ist im deutschsprachigen Raum und vermutlich europaweit einmalig. Und es ist erfolgreich.

Revolutionen zielen auf Strukturveränderungen. Darum geht es uns nicht. Wir wollen Mentalitäten verändern. Jede Lehrperson kann sofort ihren Unterricht mit den neuen Technologien bereichern. Und es gibt ja bereits viele innovative Lehrerinnen und Lehrer in der Schweiz, die gern ihre Erfahrungen austauschen. Wir sind daran, eine Online-Plattform aufzubauen, wo innovative Akteure miteinander in Kontakt kommen und sich austauschen können. Interview Barbara Ryter

www.migrosmagazin.ch Spielerisch Lernen im Internet: Von Rechnen oder Sprache bis Musik und Geografie.

Anzeige

Lipoflex 2010 – noch sanfter, noch präziser, noch günstiger ®

Dr. med. R. B. Schaffer zum LifeStyle-Thema Nr. 1: «Bodystyling»: Dr. Schaffer, Sie waren vor 12 Jahren der Gründer des ersten Kompetenzzentrums für Fettabsaugung. Das Center modern Liposuction geniesst zwischenzeitlich über die Landesgrenzen hinaus einen vorzüglichen Ruf. Sie haben ihre Fettabsaugmethode mit Ihrem Spezialistenteam erneut optimiert. Was ist das Besondere an Lipoflex® 2010? Die Flexibilität. Die Flexibilität der Fettabsaugmaschine und deren Kanülen. Die Flexibilität, aber auch der speziellen Operationsliegen und -lampen. Und nicht zuletzt die Flexibilität der Operationstechnik und der Nachbehandlungsmethoden. Welche Vorteile hat Lipoflex® 2010 gegenüber anderen Methoden? Der wichtigste Vorteil ist sicher die enorme Verbesserung der Arbeitsgenauigkeit und der Resultate (siehe Bilder), da die Körpersilhouette bei dieser Methode im Stehen kontrolliert und optimiert werden kann. Weitere Vorteile sind die bessere Gewebeschonung, die schnellere Wundheilung, der kürzere Arbeitsausfall und das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ist das Stehen zwischendurch während des Eingriffs nicht problematisch? Nein. Wenn man viel Erfahrung hat und die lokale Betäubungstechnik beherrscht geht das gut.

kommt eine wissenschaftlich gesicherte Tatsache: Weniger Bauchfett reduziert die Gefahr von Bluthochdruck und das Blutzucker-Risiko erheblich.

Es wird immer wieder behauptet, Ihre flexiblen Kanülen seien ein «Marketinggag». Was sagen Sie dazu? Die Eifersucht der Gegner ist wie überall auch in unserem Gebiet sehr gross. Behauptet wird viel. Tatsache aber ist, dass wir alle Kanülen auf dem Markt getestet haben und feststellen mussten, dass die meisten in der Anwendung schmerzhaft oder sehr unpräzise waren. Dieser Umstand zwang uns, im Sinne unserer KundenInnen die Kanülenentwicklung selbst mit an die Hand zu nehmen.

Man hört, dass Fett bei Frauen in die Brust eingespritzt werden kann. Machen sie das auch? Nein. Die Resultate sind sehr unbefriedigend.

Sie besitzen mit Lipoflex® 2010 weltweite Patente. Was beinhalten diese genau? Es handelt sich um ein Instrument, mit dem wir die Haut von innen straffen können. Damit können wir zunehmend auch Leute mit schlaffer Haut operieren. Wo kann Lipoflex® 2010 angewendet werden? Grundsätzlich überall. Am Kopf, an den Armen, am Rumpf und an den Beinen. Hat Lipoflex 2010 Auswirkungen auf das Wohlbefinden? Absolut. Zum gesteigerten Lebensgefühl ®

Kann Lipoflex® 2010 von jedem Arzt durchgeführt werden? Nein. Zeichnerisches Talent, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, manuelles Geschick und ein ästhetisches Auge sind unbedingte Grundvoraussetzungen. Nur Ärzte, die über viel Erfahrung verfügen und sich ausschließlich mit der Fettabsaugung befassen, können sehr gute Resultate erzielen. Von allem anderen ist abzuraten. Fettabsaugen ist kein einfacher Eingriff. Und ein Misserfolg kann verheerende Folgen haben. Die Zahl missratener Fettabsaugungen hat in den letzten Jahren in unserer Sprechstunde enorm zugenommen. Wie viele Eingriffe haben Sie bisher durchgeführt? Es sind zwischenzeitlich mehr als 5000 dokumentierte Eingriffe. Was kostet eine Erstberatung bei Ihnen? Die Erstberatung ist kostenlos.

Eine 24-jährige Frau vor und 3 Monate nach der Behandlung. Die Oberschenkel sind aussen wie innen perfekt geformt und von Fettpolstern befreit.

Ein 48-jähriger Mann vor und 3 Monate nach der Behandlung. Bauch und Hüfte sind gestrafft, die Fettpolster restlos verschwunden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an: Center Modern Liposuction Zollikerstrasse 221, 8008 Zürich Telefon 043 488 61 61, Fax 043 488 62 62 www.modern-liposuction.ch


Gar nicht so einfach, ihm eine gut ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten! 8 g Eiweiss? 11 mg Eisen? 5 mg Nahrungsfasern?

WERT FR.

Mindensteinkauf: Fr. 10.– Gültig vom 26.10. bis 8.11.2010

2.–

RABATT

Gesamtes «Milupa Gläschen»- und «Milupa Le Petit Dessert» -Sortiment Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. Beim Erreichen eines Mehrfachen des Mindesteinkaufs können mehrere dieser Rabattcoupons an Zahlung gegeben werden. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

Babynahrung kinderleicht Für jede Altersphase des Babys: Eine vollwertige und ausgewogene Mahlzeit Genau die richtige Menge wichtiger Nährstoffe* Eine fein abgestimmte Textur

Denn gesunde Babys sind glückliche Babys

www.milupa.ch

* Im Rahmen einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung.

Milupa gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 115

MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin, traut der iPhone-App Banana bereits nicht mehr.

Bild Gettyimages

Meine Banane spricht deutsch Da habe ich mir was Schönes eingebrockt: Vor zwei Wochen registrierte ich auf der Handy-Applikation Koubachi meine Bananenstaude. Die elektronische Gartenhilfe verspricht, dass sie mich daran erinnert, wenn meine Topfpflanzen gegossen werden müssen. Seither hält mich meine Banane ganz schön auf Trab. «Banana needs you to check the soil moisture», war das erste SMS, das sie mir schickte. Aha, staunte ich, meine Banane spricht offenbar englisch. Nachdem ich pflichtbewusst meinen Finger in die Erde gesteckt und rückgemeldet hatte, dass diese sich leicht trocken anfühlt, kam prompt die nächste Aufforderung: «Banana muss heute gegossen werden.» Die Staude ist offenbar lernfähig und spricht inzwischen deutsch. Und natürlich kriegt sie ihre Giesskanne voll Wasser. Ein paar Tage später quengelt sie schon wieder, dass sie Durst habe. Banana hat offenbar nicht mitgekriegt, dass sie in einem Topf ohne Abzugsloch steht. Und dass es deshalb länger dauert, bis sie wieder Wasser braucht. Drum giesse ich jetzt wieder, wann ich es für richtig halte, da kann Banana noch so viele durstige SMS schicken.

Laub ist kein Abfall

Die einen ärgern sich jeden Herbst über die fallenden Blätter. Andere schätzen Laub als kostenlose Decke für ihre Gartenbeete.

Wegräumen kann auch Spass machen: Jetzt liegt wieder haufenweise knisterndes Laub unter den Bäumen.

W

er seinen Garten gerne so sauber «gepützelt» hat wie sein Wohnzimmer, hechtet jetzt jedem fallenden Blättchen nach und sammelt es ein. Das macht natürlich einen sehr gepflegten Eindruck. Nur, nachhaltig ist das nicht. Denn Laub ist kein Abfall, den man entsorgen muss. Die Blätter eignen sich hervorragend als schützende Decke für abgeräumte Gartenbeete oder als Mulch für alle Pflanzen, deren natürlicher Lebensraum der Wald oder Waldrand ist. Bis zu zehn Zentimeter dicht darf die Schicht sein. Am besten arbeitet man das Laub mit der Gartenkralle leicht in den Boden ein und deckt die Wärmeschicht mit etwas Komposterde ab, dann fegt der nächste Sturmwind die Blätter nicht gleich wieder weg. Diese Flächenkompostierung liefert nicht nur Gratis-

dünger. Sie verhindert auch, dass Nährstoffe über den Winter ausgewaschen werden, und schützt gleichzeitig die Erde vor dem Austrocknen. Im Frühling müssen die Blätter dann allerdings entfernt werden und kommen auf den Kompost. Hat man sie im Herbst etwas gehäckselt, wird die Schicht schon weitgehend verrottet sein, und man kann sich diese Arbeit sparen. Laubfrei halten muss man hingegen den Rasen, denn unter den nassen Blättern würde das Gras ersticken und verfaulen. Am einfachsten macht man sich die Arbeit, wenn man mit dem Mäher ein letztes Mal den Rasen schert und in einem Aufwisch auch gleich das Laub einsammelt. Vermischt mit etwas Komposterde oder Kompoststarter verrottet das Grüngut schnell und vollständig. Haia Müller

Zum Rechen greifen In Mode gekommen sind in den letzten Jahren die lärmigen Laubsauger und –bläser. Sie sind umstritten, es gab bereits politische Vorstösse, um sie zu verbieten: die Bläser, weil sie zusammen mit dem Laub auch viel Staub, Krankheitskeime und Katzenkot in die Luft pusten; und die Sauger, weil sie mit Turbogeschwindigkeit Kleinlebewesen wie Käfer, Spinnen oder Tausendfüssler schlucken und vernichten. Wer nicht gerade ein riesiges Areal räumen muss, lässt deshalb die Finger davon, greift zum Rechen und nimmt das Laubsammeln als saisongerechte sportliche Betätigung.


MGB www.migros.ch

TOTAL ! D N E H C E I R L WOH

Das neue TTotal Aloe Vera.

Jetzt mit Ultimate Formula.

Die verbesserte Rezeptur bietet volle Waschkraft selbst bei tiefen Temperaturen. Pflegt die Wäsche und schont Ihr Portemonnaie.


BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 117

Evolution statt Revolution

Was bringt schöner Schein, wenn die inneren Werte nicht stimmen? Aber nicht nur deshalb setzt Suzuki beim neuen Swift auf Look und Tugenden des Vorgängers.

E

s muss nicht immer der letzte Schrei, die jüngste Mode und der Reiz des Neuen sein: In der Autobranche machen viele Erfolgsmarken ihr Glück damit, uns nie zu überraschen. Was dem VW Golf recht ist, ist dem Suzuki Swift billig. Der bisherige Swift war so erfolgreich, dass die Japaner beim Nachfolger auf Evolution statt Revolution setzten. Wie bisher wirkt der Kleinwagen chick und adrett. Eine Aufwertung verpasst bekommen hat das klar edlere Cockpit. Sicher darf man bei Preisen ab 16 990 Franken nicht die Noblesse einer Luxuslimousine erwarten, aber alles wirkt solide, die Instrumente sind hübsch, das Design harmonisch und alles gut bedienbar. Zudem bietet der Swift etwas, das bei

flippiger gezeichneten Konkurrenten der Linie zum Opfer fällt: Platz. Um neun Zentimeter länger, bietet der Swift Erwachsenen im Fond viel Raum, wobei zum 1000 Franken teureren Fünf- statt Dreitürer zu raten ist. Und auch so bleibt der Swift sehr günstig. Selbst in der Topausstattung, in der sogar Luxus wie «Keyless Start» dazugehört: Geöffnet und gestartet wird per Knopfdruck, der Schlüssel bleibt im Hosensack. Schön auch, dass der Schleuderschutz ESP und neun Airbags (inklusive Knieairbag) Serie sind. Eher stört, dass man mindestens GL-Ausstattung (enthält auch eine Klimaanlage und die Sitzheizung) nehmen muss, um ein StoppStart-System an Bord zu haben. Der Lohn ist ein mit 4,9 Liter auf

Der neue Suzuki Swift: Schick und adrett wie bisher, das Cockpit kommt aber edler daher.

STECKBRIEF

100 Kilometer noch niedrigerer Verbrauch (Werksangabe). Der 1,2-Liter-Benziner gefällt mit Temperament. Er passt prima zum ausgewogenen Fahrwerk, das den Spagat aus Handlichkeit und Komfort gut trifft. Dass den 94 PS am Berg etwas die Puste ausgeht, lässt sich verschmerzen. Übrigens: Neben einem Automatikgetriebe gibt es optional auch Allradantrieb. Timothy Pfannkuchen

Suzuki Swift 1.2 GL Motor/Antrieb: 4-ZylinderBenziner, 1242 cm³, 94 PS. 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,3 s, Spitze 165 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,85 x 1,70 x 1,54 m, Kofferraum 211—528 l, Gewicht 1065 kg. Verbrauch: 4,9 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss (Werksangabe) 113 g/km. Energieeffizienz A. Preis (Fünftürer): ab 19 990 Franken.

Anzeige

l e g ö V e Schlau it uns. m n r e p p pla

Telefonieren Sie gerne und achten auf den besten Preis? Dann ist M-Budget Mobile das Richtige für Sie. Mit M-Budget Mobile telefonieren Sie zum günstigsten Einheitstarif (Fr. 0.28/Minute, Fr. 0.10/SMS) in alle Schweizer Netze und nach ganz Europa. Weitere Infos gibt’s in Ihrer Migros oder auf www.m-budget-mobile.ch. Registrierung beim Kauf obligatorisch. Maximal 3 Registrierungen/Geräte pro Person.

59.90

LG A133 inkl. SIM-Karte und Fr. 15.– Gesprächsguthaben, SIM-Lock / 7945.476

M-Budget Mobile Produkte sind erhältlich bei

Prepaid


spinas | gemperle

In der Schweiz verwurzelt, vom Charakter beflügelt. Wer den Wert traditioneller Genüsse kennt, achtet beim Kauf von Spezialitäten auf die Zeichen AOC und IGP. Denn diese Produkte werden von A bis Z im Ursprungsgebiet hergestellt (AOC) oder im Ursprungsgebiet mit Rohstoffen aus anderen Schweizer Regionen veredelt (IGP). Kein Wunder also, steckt in jeder dieser Spezialitäten das besondere Etwas, das sie so unverwechselbar geschmackvoll macht.

WAS, WENN JEDER SCHLUCK LEBENSGEFÄHRLICH IST?

www.etivaz-aoc.ch

Fast eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit jedem Schluck drohen ihnen Cholera, Typhus und andere tödliche Krankheiten. Helvetas baut sichere Brunnen und stoppt die Wassernot. Helfen Sie mit. PC 80-3130-4

www.vacherin-montdor.ch www.charcuterie-vaudoise.ch

www.helvetas.ch


BITTE MELDE DICH

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 119

Priska, wo bist du?

➔ Beim Zusammenstellen der Adressen für unsere Klassenzusammenkunft (Schulhaus Tschudiwies, 1957–63) im Jahr 2010 haben wir festgestellt, dass keiner die Adresse von Priska Gross (lediger Name) kennt. Sie ist in den Jahren vollständig «verloren gegangen». Es wäre doch schön, dich nach all den Jahren wieder einmal persönlich treffen zu können. Priska sitzt in der dritten Reihe als dritte von links.

Renato Wyss, Lägernstrasse 28 8304 Wallisellen, Tel. 044 883 34 70 lalwyss@bluewin.ch

➔ In den Jahren 1955/56 spielte in der Kronen-Bar in Aarau ein Saxofonist namens Gian-Pierro Copero. Sein Beruf war Goldschmied. Wer kennt ihn, oder wer weiss etwas über ihn? Auf ein Lebenszeichen freut sich M. Schäfer-Meier, Aragon E 114 3995 Ernen, Tel. 027 971 11 48

➔ Wir vier (Heidi, Edith, Martina und Madeleine) waren zusammen mit zwei «Susis» in der Lehre auf dem Fernamt 1966– 1967. Für eine Klassenzusammenkunft suchen wir noch Susanne Kradolfer, und es wäre ganz toll, wenn sich unsere damalige Lehrerin, S. Siegfried, auch melden würde. Sie hat später auf dem Albisturm gearbeitet.

➔ Margrit Schwab, Sylvia Kielholz, Hermine Widmer, Beatrice Hirschi, Trudi Prinz und Ilse Bergmann arbeiteten zusammen mit uns in diversen Abteilungen der Uhrenfabrik Tissot in Le Locle Anfang 60er-Jahre. Auf ein Wiedersehen nach so langer Zeit würden wir uns sehr freuen. Rita Widmer und Annemarie Schaub. Rita Widmer und Annemarie Schaub, Allmendstrasse 84a 4497 Rünenberg, Tel. 061 981 38 05 schaub.toni@eblcom.ch

➔ Suche Tina Schwarz. Sie wohnte in den 80/90er-Jahren in Zürich Oerlikon, danach an der Agnesstrasse in Zürich. Im Winter leitete sie mit ihrem Mann das Skihaus des Vereins UOVZ in den Flumserbergen. Im Sommer arbeiteten sie bei der ZürichseeSchifffahrtsgesellschaft. Wer weiss etwas über sie? Tina melde dich doch bei mir. Doris Ochsner Greifenseestrasse 33 8050 Zürich, Tel. 076 366 38 38

Heidi Iseli-Fritschi, Lötschenmattweg 5, 8912 Obfelden, Tel. 044 761 41 64, huh.iseli@bluewin.ch

➔ Im Migros-Magazin Nr. 30 hast du einen Leserbrief über den Artikel zum Thema Wasser mit Nestlé-Chef Peter Brabeck verfasst. Wenn du der Rolf Cigler

➔ Hallo, ehemalige Mitschüler und Mitschülerinnen! Wer erkennt sich? Wir waren 1964–1965 im Sälischulhaus, in der Klasse von Herrn Müller. Wäre super, wenn wir eine Klassenzusammenkunft organisieren könnten! Maria Brun-Achermann, Oberdorf 13, 6037 Root, maria.brun-achermann@bluewin.ch

bist, der zwischen ca. 1977–1982 an der Kunstgewerbeschule in Zürich 8005 studiert hat, so würde es mich freuen, dich wieder zu sehen. Antonio Cacciato, Gasometerstr. 41, 8005 Zürich, Tel. 079 405 22 88 acacciato@bluewin.ch

➔ Ich bin als Verdingbub im Emmental in Schüpbach aufgewachsen. 1950 wurde ich in Signau in die 1. Klasse eingeschult und hatte eine super Lehrerin namens Trudi Schmid (lediger Name). Ihre El-

tern wohnten in Thun, und ich durfte viermal bei ihr in Thun das Wochenende verbringen. Frau Schmid dürfte heute in Pension sein. Kann mir jemand behilflich sein, diese liebenswürdige und einfühlsame Lehrerin ausfindig zu machen? Herzlichen Dank zum Voraus. Pietro Casotti, Zugerstrasse 62 b, 6314 Unterägeri, Tel. 079 357 97 42 pietro.casotti@bluewin.ch

➔ Ich suche Dolly Stucki (lediger Name), geb. 11. Fe-


35

Das leiste ich mir.

«Ich habe es auch schon erlebt, dass mir jemand geholfen hat, den ich nicht kannte. Mit einer Spende an UNICEF möchte ich diese Erfahrung weiterschenken an Kinder in Not.» Hanna Scheuring, Schauspielerin

www.unicef.ch Postkonto Spenden: 80-7211-9


BITTE MELDE DICH

| 121

Wer ging hier zur Schule?

➔ Das Schulhaus Mühlebach bei Amriswil TG wird im Mai 2011 100 Jahre alt. Wir suchen alle Ehemaligen, die bis jetzt keine Einladung zum Jubiläumsfest bekommen haben. Melde dich, auch wenn du nur kurz hier die Schulbank gedrückt hast!

Vreni Kaczmarek-Walser, Bei der Kirche 6, 8585 Langrickenbach, Tel. 071 695 37 30, v.st.kaczmarek@sunrise.ch

Haarausfall… Kraftlose Haare… Brüchige Nägel…

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund Nagelmatrix vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

Elsi Bley-Wahrenberger Bürglistrasse 59, 8400 Winterthur, Tel. 052 222 29 65

➔ Suche Silvia Meier, Wettingen, 1962 bis 1965 Wir haben zusammen die Sek bei Noldi Müller im Schulhaus Altenburg in Wettingen besucht. Ich durfte oft mit dir und deinen Eltern zum Skifahren. Du bist an der Lindenstrasse aufgewachsen. Deine Eltern hiessen Ernesto und Bruna. Wir möchten eine Klassenzusammenkunft machen, und deine Adresse ist die Einzige, die fehlt. Ich würde mich riesig freuen, dich wieder zu sehen. Heidi Lustenberger-Huber Poststrasse 103, 8957 Spreitenbach, Tel. 056 401 33 06 h.lustenberger@flashcable.ch

➔ Hoi, Monika (Gipfeli). Zusammen haben wir die Spitalgehilfinnenschule im Spital Interlaken besucht 1987–1988. Ich würde dich gerne wieder einmal sehen. Grüessli Borki

Biotin wirkt auf die Vermehrung der Haarund Nagelmatrixzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Brigitte Zimmermann, Lyss-Strasse 14, 3053 Deisswil, Tel. 031 869 22 45, britzgi@bluewin.ch

➔ Suche Ehemalige Kolleginnen Welschlandjahr, VeyrierGèneve, 1970–1971 Hallo zusammen, wer hat in dieser Zeit das Welschlandjahr besucht? An Namen mag ich mich nicht mehr so erinnern. Eine Kollegin kam aus Gippingen und hatte einen Bruder, der Radrennen fuhr. Ganz sicher mag ich mich an die zwei Senti-Schwestern erinnern (Ruth Senti und ihre Schwester aus Küblis). Bin für wirklich jeden Hinweis dankbar.

1 x täglich Biotin > vermindert den Haarausfall > verbessert die Haar- und Nagelqualität > erhöht die Haar- und Nageldicke

Verena Buchli-Haller, Etzelstrasse 6, 8635 Dürnten, Tel. 055 240 39 04 v.buchli@gmx.ch

Online suchen: Geben Sie Ihre Suchannonce ganz einfach selbst über www.migrosmagazin.ch/meldedich auf. Innert weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der Mailadresse steigern die Erfolgschancen. Wer Glück hat, dessen Annonce erscheint auch noch in der gedruckten Ausgabe des Migros-Magazins.

Vertrieb: Biomed AG, 8600 Dübendorf www.biomed.ch

bruar 1935. Wir haben zusammen die Damenschneiderinnenlehre absolviert bei Hildegard Helbling in Zürich. Melde dich bitte. Oder kennt sie irgendjemand?

Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


Der Winter-Preis-Knaller: Mittelmeer & Kanaren Kreuzfahrt

a b u n g l a u b l i c h e n 785.-

TYPISCH CRUISETOUR:

Gewohnt gute Preise, gewohnt gute Beratung! Buchen Sie bei uns Ihre Kreuzfahrt und profitieren Sie von attraktiven Cruisetour-Treue-Rabatten!

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne

12 Tage ab/bis Savona mit der Costa Concordia **** Ihre Reiseroute: 1.Tag: Savona (Italien). Auslaufen 17.00h 2.Tag: Barcelona (Spanien) 13.00-18.00h 3.Tag: auf See 4.Tag: Casablanca (Marokko) 08.3023.00h 5.Tag: auf See 6.Tag: St. Cruz de Tenerife (Teneriffa/Spanien) 08.00-17.00h 7.Tag: Funchal (Madeira/Portugal) 08.00-17.00h 8.Tag: auf See 9.Tag: Malaga (Spanien) 08.00-13.00h 10.Tag: auf See 11.Tag: Civitavecchia/Rom (Italien) 08.00-19.00h 12.Tag: Savona (Italien). Ankunft 09.00h, Ausschiffung.

✆ 044 - 289 81 81 Abfahrtsdaten 2010: 9.12. Abfahrtsdaten 2011: 8.1. / 19.1. / 30.1. / 10.2. / 21.2. / 4.3. / 15.3. / 26.3.

Angebot 1046

Kreuzfahrtenpreise in CHF pro Person 09.12.10 / 08.01.11 / 19.01.11

KAT

Kabine

I1-I3 I4/I5 E1/E2 B1/B2 B3/B4 B5/B6

Innenkabine Innenkabine Aussenkabine Aussenkabine/Balkon Aussenkabine/Balkon Aussenkabine/Balkon

AktionsPreis 785 885 990 1190 1290 1390

Pronto Price 1230 1440 1550 1720 1890 2060

30.01.11 / 10.02.11

AktionsPreis 885 995 1085 1185 1285 1385

Pronto Price 1320 1520 1640 1810 1970 2140

21.02.11 / 04.03.11 / 15.03.11

AktionsPreis 995 1095 1195 1285 1385 1485

Pronto Price 1490 1690 1890 2180 2430 2600

26.03.11

Aktions- Pronto Preis Price 1195 1740 1295 1940 1395 2140 1495 2430 1595 2680 1695 2850

Die Costa Concordia! Luxuriöses Design und prachtvolle Inneneinrichtung setzen neue Massstäbe. Samsara Spa auf 2.100m2, das sich über zwei Decks erstreckt. Von den insgesamt vier Swimmingpools liegt einer genau in der Mitte der Wohlfühl-Oase mit Fitnesscenter und Türkischem Dampfbad. Ergattern Sie einzigarte Ausblicke über das offene Meer an Deck. Und wie wäre es mit einem Drink in einer der vielen Bars? Hier oder vor der grossen Kinoleinwand unter freiem Himmel treffen sich Gleichgesinnte aus der ganzen Welt.

Inbegriffene Leistungen: Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie, Vollpension an Bord mit einer Auswahl von 50 verschiedenen Gerichten in den Haupt- und Buffetrestaurants, deutschsprachige Betreuung an Bord, internationale Showveranstaltungen, Hafentaxen, Gepäcktransport bei Ein- und Ausschiffung. Nicht inbegriffen: Busfahrt Schweiz-Savona retour (Erw. CHF 220.-/Kinder CHF 110.-), obligatorisches Serviceentgelt (EUR 6.- p.P./pro Tag), Landausflüge, persönliche Ausgaben, evt. Treibstoffzuschläge.

www.cruisetour.ch/info@cruisetour.ch

Cruisetour AG, General-Wille-Str. 10, 8002 Zürich

Mein Handy.

KREUZFAHRTEN WELTWEIT

Ich lasse mich mit jedem ein. Dein Handy behalten und günstig weitertelefonieren. Jetzt ausprobieren!

MINUTEN MOBILE TO GO Das perfekte Abo für alle, die sich um keinen Preis von ihrem geliebten Handy trennen wollen. • Bequem per Rechnung bezahlen ohne feste Vertragsdauer!* • Nur Rappen pro Minute in alle Schweizer Netze.** • Gratis mobil auf 20minuten.ch surfen.*** • Mit der Data Flatrate sensationell günstig unlimitiert surfen für nur Franken zusätzlich pro Monat!****

Das Mobilfunk-Angebot von

günstig telefonieren, günstig im Internet surfen.

Minuten:

Ab sofort erhältlich unter www.20minutenmobile.ch oder bei:

*Abo to go (CHF .-/Mt.) ohne feste Vertragsdauer. Exkl. SIM-Karte (CHF 40.–). **Set-up Fee –. pro Anruf. *** Kostenloses Surfen auf der mobilen Seite von Minuten Online.**** Bei Überschreitung einer Datenmenge von GB pro Monat wird die Bandbreite reduziert. Angebot solange Vorrat. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Infos und Tarifdetails unter www.20minutenmobile.ch. Alle Preise in Schweizer Franken.

20minutenmobile.ch


LESERANGEBOT

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 123

Skiregion AdelbodenLenk: Attraktiv, besonders für Aktive.

Wintergenuss in den Bergen

Hotelplan offeriert den Lesern des Migros-Magazins eine attraktive Skipauschale an der Lenk: Fünf Übernachtungen und einen Vier-Tage-Skipass ab 590 Franken p pro Person.

Z

uoberst im Simmental, am Fuss des mächtigen Wildstrubels, der den natürlichen Talabschluss bildet, liegt das Dorf Lenk. Die Skiregion ist eines der attraktivsten Ski- und Snowboardgebiete der Schweiz. Moderne Bahnen und Skilifte der Region Adelboden-Lenk und des Skigebiets Betelberg bringen Skifahrer und Snowboarder ans Ziel. Schneeschuhtouren, Schlitteln und Sportklettern ist genauso möglich, wie auf der Kunsteisbahn Pirouetten zu drehen oder Curling zu spielen. Wer Ruhe

sucht, findet sie im Talgrund bei ausgedehnten Spaziergängen, auf der Loipe entlang der Simme oder auf der Höhenloipe auf 1800 Meter über Meer. Für Freestyle-Skifahrer und Snowboarder gibt es im Gran Masta Park (GMP) am Hahnenmoos ein Topangebot. Für viel Charme und Gastfreundschaft sorgen die zahlreichen, gepflegten Berggasthäuser, urchigen Skihütten und trendigen Schneebars. Auch Nacht Nachtschwärmer kommen im ruhigen Ferienort auff ihre Rechnung und

Das Angebot Pauschalpreise in Franken pro Person für Aufenthalte von S Sonntag nt bis Freitag im Doppelzimmer Typ B2 West/Nord, sechs Tage/fünf Nächte im Hotel Kreuz ab 590 Franken statt 655 Franken. Im Preis inbegriffen sind fünf Übernachtungen inklusive Vier-Tage-Skipass Adelboden-Lenk, Frühstück und einmal abends Käsefondue. Nicht inbegriffen sind die obligatorische Reiseausfall-Garantie von 15 Franken pro Person sowie allfällige Bearbeitungsgebühren. Buchen: Bis spätestens 25. November 2010. Die Plätze sind limitiert. Buchungen können vorgenommen werden unter der Telefonnummer 0848 82 11 11, unter www.hotelplan.ch, in jeder Filiale von Hotelplan und Travelhouse oder im Reisebüro.

müssen auf Kino, Bars und Disco nicht verzichten. Das im Stil eines Chalets erbaute Hotel Kreuz*** liegt im Dorfzentrum, fünf Gehminuten vom Bahnhof und der Betelbergbahn entfernt. Die zeitgemäss eingerichteten Nichtraucherzimmer sind mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Radio, TV, Telefon und teilweise Balkon ausgestattet. Im Hotel befinden sich ein Hallenba und eine Sauna Hallenbad zur Gratisbenützung. In de der Skipauschale ist ein reichhaltiges Frühei

Gute Adresse: Das Hotel Kreuz in Lenk mit Hallenbad und Sauna.

stücksbuffet sowie an einem Abend ein Käsefondue inbegriffen. Genügend Gratisparkplätze stehen zur Verfügung. ds

Preise in Franken pro Person Doppelzimmer Typ B2, West/Nord inkl. Frühstück + 1 Käsefondue Do elzi (AP/J/ABOB MIGKRE0810)

5 Nächte (Sonntag bis Freitag) Statt

2.1.—21.1.11 13.3.—15.4.11

23.1.—11.3.11

590 655

750 830

Kinder im Zimmer mit zwei Vollzahlenden: Bis 6 Jahre (ohne Skipass) gratis 6 bis 16 Jahre 325 (Weitere Zimmerkategorien auf Anfrage.)

gratis 413


124 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 43 Waagrecht 1 schweizerische Konsumentenstiftung (Abkürzung) 4 wenn, dann 9 Schirmherrschaft 10 Berg im Albulagebiet: Piz d’… 11 gewichten, beurteilen 13 spanischer Ausruf 15 Pflanzenstachel 16 schweizerischer Clown 19 Küstenvogel 22 griechisches Gebirge in Thessalien 24 französisch Schlüssel 25 fast 27 bestimmter Artikel (Akkusativ) 29 Maxime 30 ironisch-witzige Darstellung 31 hebräischer Frauenname

1

2

3

4

5

So machen Sie mit

6

7

8

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 31. Oktober 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 englisch Geschwindigkeit 2 Mulde im Hochgebirge 3 grosser Fluss 4 Vorstadt von Johannesburg 5 englisch eins 6 Bündner Liedermacher (Linard) 7 Vorsilbe Trillionstel 8 weil 12 Hinterlassenschaft 14 kirchliches Bittgebet 17 deutscher Frauenname 18 offizielle Ansprüche 20 Veloantrieb 21 Walliser Rhônezufluss 22 Kimonogürtel Mehrzahl 23 Feinsand 26 französisch Luft 28 französisch Sommer

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 43, 25. Oktober 2010

| 125

Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 31. Oktober 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 42: Lösungswort: Reiseziel Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

Gewinner Rätsel Nummer 41:

Die zehn Gewinner eines Sets Axanova zur Lockerung und Entspannung von Muskeln und Gelenken im Wert von 75 Franken finden Sie auf www.migrosmagazin.ch/raetsel

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Anzeige

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


126 26 6 | Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz gazin 43, 25. gaz 25. Oktober O Okto ktober ber 2010 2010

Daniel Bumann

Mittwochs hilft Sternekoch Daniel Bumann als «Restauranttester» auf dem Schweizer Privatsender 3+ in Not geratenen Wirten. Sonst steht der Heimweh-Walliser in La Punt im Oberengadin selbst mit Leidenschaft am Herd und träumt davon, einmal mit Nati-Coach Othmar Hitzfeld zu kochen.

Name: Daniel Bumann (52) Wohnort: La Punt bei St. Moritz GR Wieso leben Sie hier? Bei unserem ersten Restaurant in Naters VS lief gerade die Pacht aus, als ich über einen Gast auf die Chesa Pirani gestossen bin. Kurz darauf sind wir mit zwei vollgepackten Lastwagen und zwei Kindern ins Engadin gezogen – mit wenig Geld, aber vielen Ideen. Beruf und Lebenslauf: Nach der Kochlehre in Leukerbad arbeitete ich mich quer durch die Schweiz. Als diplomierter Küchenchef wurde ich Koch-Weltmeister und -Olympiasieger. 1995 wurde dann die Chesa Pirani eröffnet. Und seit rund einem Jahr habe ich als «Bumann der Restauranttester» auf 3+ mein eigenes Fernsehformat. Was ich mag: Fussball. Gerne würde ich mal mit Nati-Chef Othmar Hitzfeld kochen. Was ich nicht mag: Handys – ich bin ungern Sklave eines Dings – sowie lieblose Küche. Was ich an mir mag: Meinen Ehrgeiz. Bis jetzt habe ich eigentlich immer alles bekommen, was ich wollte – sogar meine Frau! Meine Inspiration: Die Natur. Draussen kommen mir die besten Ideen für Rezepte. Oft stosse ich auf ungewöhnliche Zutaten wie kürzlich auf Huflattich. Mein Lieblingsgast: Der, der lange spart, um dann bei uns aus vollem Herzen zu geniessen. Meine Lieblingsmahlzeit: Die wunderbar unkomplizierte Gemüsesuppe der Schwiegermutter. Je älter man wird, desto mehr schätzt man den Geschmack und Geruch von einst. Text Almut Berger Bilder Mirko Ries

Bumanns «Chesa Pirani» eröffnet die Saison am 9. Dezember: www.chesapirani.ch

MEIN DING «Diese Fleischgabel hat mir 1974 mein Lehrmeister geschenkt. Durch den jahrelangen Gebrauch ging irgendwann der Griff kaputt. Heute steht sie auf dem Empfangstresen der Chesa Pirani und erinnert an meine Anfänge.»

MEINE PHILOSOPHIE

MEINE AUTONUMMER «Ein Walliser Fan hat mir den Citroën C-Crosser zur Verfügung gestellt. Dank ihm kann ich in Graubünden mit einer Walliser Nummer herumfahren, was mich als Heimweh-Walliser speziell freut. Ich werde oft ‹angehupt›, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin.»

«Mit Liebe, Sorgfalt und Ehrfurcht vor dem Produkt kochen. Wobei Frische alles ist: Die Rinder weiden gleich nebenan, die Fische liefert mir ein befreundeter Fischer, und was ich sonst noch brauche, wähle ich jeden Tag persönlich bei Ruedi Reichert (Bild oben) vom Coméstibles Geronimi in St. Moritz aus. Frisch auf den Tisch — aus diesem Grund wird bei uns auch erst mit dem Kochen begonnen, wenn der Gast bereits Platz genommen hat.»


MEINE WELT

| 127

MEIN TEAM «Wir leben unsere Arbeit. Das Team ist daher auch wie eine erweiterte Familie. Neben Ingrid und mir gibts noch drei weitere Pärchen (von links): Bruno Coelho da Cruz und Gabriela Santos Constantino, Daniela Mayr und Ronny Teitge sowie Lisi Aloys und Gunther Döberl. Nur Benny Nickl kocht solo. Ob das gut geht mit so viel Liebe am Arbeitsplatz? Bestens!»

MEIN AUSGLEICH «Golf. Beim Golfen gibts nur den Ball und das Loch. Und wenns nicht läuft, wie es soll, dann liegt das ausschliesslich am Lappi am Ende des Schlägers. Vor zwei Sommern hat das gesamte Restaurantteam einen einwöchigen Golfkurs besucht — und alle haben die Platzreife geschafft. Chapeau!»

MEIN LIEBLINGSCAFÉ MEINE LIEBSTE «Meine Frau Ingrid. Ich war 21, sie 16 — und es war Liebe auf den ersten Blick! Diesen Sommer haben wir unseren 25. Hochzeitstag gefeiert: Das muss man erst einmal schaffen, so eng, wie wir miteinander leben und arbeiten.»

«Das Café Laagers in Samedan. Hier gönne ich mir jeden Nachmittag eine halbe Stunde Auszeit bei einer Cremeschnitte und der Zeitungslektüre. Anders als in St. Moritz finde ich hier auch immer einen Parkplatz.»


Am 27. Oktober 2010 ist 2-fach Stickertag.

Am Mittwoch, 27. Oktober 2010, gibt’s pro Fr. 20.– Einkauf nicht bloss ein Sachet mit 5 Stickern, sondern gleich zwei. Gültig in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor, Migros-Restaurant und pro Lilibiggs Kindermenü sowie auf LeShop.ch. Maximal 20 Sachets pro Einkauf und nur solange Vorrat.

www.oceanmania.ch

MGB www.migros.ch W

2 statt 1: Fisch dir die doppelte Sachet-Portion.

Migros Magazin 43 2010 d BL  

Romantischer Fondueplausch nach Talfahrt mit Solarbob. Die Migros unterstützt Impfkampagnen in Afrika. SEITE 42 SCHWEIZERWOCHEN 56 KAMPF GEG...