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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

NR. 42 | 14. OKTOBER 2013

www.migrosmagazin.ch

E XT RA Nr. 42 | 14. Oktober

2013

heit

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Gesund

28-SEITEN-BEILAGE IM HEFT

So bleibt Ihre Familie gesund REPORTAGE I 28

Warum Ahmad nicht mehr nach Syrien kann VERLOSUNG I 82

Bild: Samuel Trümpy

Gewinnen Sie Startplätze an vier Stadtläufen

Sicher unterwegs

Die Schwestern Luna, Anna-Lena und Carla Bellino überqueren jeden Morgen diese gefährliche Strasse in Marbach SG. Von den Risiken auf dem Schulweg. I 76

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INHALT

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NR. 42, 14. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

26 | MENSCHEN Felix Bierich ist Inspizient am Opernhaus Zürich. Der Tätschmeister hinter der Bühne sorgt dafür, dass bei den Aufführungen im richtigen Moment das Licht ausgeht, die Vorhänge fallen oder der künstliche Nebel wabert.

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Hoffnung für Afrika Wissen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, was «Dehnungsstreifen» sind? Dehnungsstreifen entstehen, wenn die Haut übermässig gedehnt wird. Bei einer Schwangerschaft etwa. Doch es gibt auch andere, weit schmerzhaftere Fälle. Dehnungsstreifen bilden sich nämlich auch, wenn Menschen gefoltert und an den Armen aufgehängt werden. Die Haut reisst nicht, aber sie dehnt sich unförmig aus. Die Streifen erinnern Gefolterte noch Jahre an erlittene Grausamkeiten. Sie bleiben haften: am Körper und in der Seele. Ahmad hat Dehnungsstreifen an den Schultern. Der syrische Flüchtling lebt zurzeit im kantonalen Durchgangszentrum Hegnau in Volketswil. Der 20-jährige Maler hat unserer Volontärin Silja Kornacher einen Einblick in sein Leben und in die aktuelle Geschichte seines Landes gegeben (Seite 28). Und es ist immer das gleiche Dilemma: Der Kopf sagt einem, dass die Schweiz nicht alle Flüchtlinge aufnehmen kann, doch dann liest man eine ganz persönliche Schicksalsgeschichte und ist überzeugt, dass diesem Menschen geholfen werden muss.

6 | Aktuelles

GENERATION M

Die negativen Auswirkungen des «arabischen Frühlings», der nahtlos in den Herbst überging, die Zustände in Eritrea und Somalia treiben Zehntausende Richtung Europa. Und Europa igelt sich ein. Versucht, sich mit schalen Argumenten aus der Verantwortung zu schleichen. Demonstriert bei einem Bootsunglück mit Hunderten von Ertrunkenen nach aussen Erschütterung und hofft insgeheim, dass solche Fälle abschreckende Wirkung haben.

9 | Grosse Ehre für die Migros Auszeichnung im Bereich Nachhaltigkeit

MENSCHEN

Dieser Zynismus findet sich immer öfter auch in den Leserbriefspalten der Internetportale: «Selber schuld, wenn sies versuchen ...», «Es hat sie niemand gerufen ...». Diese Haltung darf sich nicht durchsetzen. Europa ist gefordert. Zu Hause und vor allem vor Ort. Nichtstun wird die Völkerwanderung nicht aufhalten. Nur konkrete Hilfe, menschenwürdige Zustände in der Heimat und die Aussicht auf eine solide wirtschaftliche Zukunft bringen eine Entspannung.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

MIGROS-WOCHE

12 | Besondere Berufe Mauserin, Solarteur und Fishdoc: Jobs, die kaum einer kennt. 19 | Auf ein Wort 20 | Opernhaus Zürich – Teil 4 Inspizient Felix Bierich kontrolliert das Geschehen auf der Bühne. 22 | Liebespuppen Dirk liebt Jenny. Jenny ist keine Frau aus Fleisch und Blut, sondern aus Silikon. 28 | Flüchtlingsschicksal Ahmad ist Kurde. Er wurde in Syrien gefoltert. Nach der Flucht in die Schweiz hofft er hier auf einen Neuanfang. 32 | Interview Diplomat Benedikt Wechsler über soziale Medien, politische Krisen und sein Faible für Kühe sowie den Ferienort Braunwald. 37 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

41 | Betrüger im Netz Bitte löschen: Mails, in denen MigrosGeschenkkarten mit unrealistischen Rabatten angeboten werden.

SCHAUFENSTER

44 | Feine Wurst und frischer Fisch Den besten Brunch gibt es, wenn die Produkte aus der Region stammen. 59 | Gluten- und laktosefreie Pasta 61 | Actilife in neuer Verpackung 63 | Für Caquelon und Tischgrill 65 | Strümpfe für warme Füsse 67 | Wohlriechend und gepflegt

IHRE REGION

69 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

75 | Mix 76 | Familie Was tun, wenn der Schulweg der Kinder mitten durch den Verkehr führt? 82 | In Form So optimiert man sein Lauftraining. Und: Startplätze für Stadtläufe zu gewinnen!

für Kurzentschlossene

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Bilder: Gian Marco Castelberg, Claudia Linsi, Basil Stücheli

DIESE WOCHE 4 |


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

INHALT | 5

44 | SCHAUFENSTER Dinkelbrot und Nusswurst – Metzger Adrian Gygax tischt seinen Gästen einen zünftigen Brunch auf.

85 | Digital Killergames, die PlayStation 4 und eine App zur Foto-Verschönerung. 87 | Auto

MEINE WELT

102 | Markus Imboden Der Regisseur mag Bio-Erbsen und Jazz. Und er ist schrecklich unverblümt.

12 | MENSCHEN Den Alltag im Griff: Simone Pestalozzi berät als Mama-Coach andere Mütter in Sachen Zeitmanagement.

RUBRIKEN

10 | Leserbriefe 11 | Online 88 | Bitte melde dich 91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

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aktuelles

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

Bundeshaus in vollem Glanz Ab dem 18. Oktober wird das Bundeshaus zur Projektionsfläche für eine spektakuläre Lichtshow. Unterstützt wird der Anlass vom Migros-Kulturprozent.

D Prächtiger Lichtzauber: So werden die Projektionen auf dem Bundeshaus aussehen.

ieses Jahr findet das Licht- und Tonspektakel «Rendez-vous Bundesplatz» bereits zum dritten Mal statt. Während sechs Wochen projizieren Lichtkünstler unter dem Motto «Sagenhaft» Szenarien aus Schweizer Legenden und Sagen auf den Schweizer Regierungssitz. Die Fassade verwandelt sich dann in ein Märchenschloss. Zudem ist jeweils von 18 bis 22 Uhr das Bistro «Sagenhaft» geöffnet, das von den

Catering Services der Migros Aare betrieben wird. Der hierzulande einzigartige Kulturanlass lockte letztes Jahr über eine halbe Million Zuschauer an. Unterstützt wird «Rendez-vous Bundesplatz» vom Migros-Kulturprozent. Der Anlass findet vom 18. 10. bis 1. 12. statt. www.rendez vousbundesplatz.ch

bilder: keystone, iStockphoto

migros-woche 6 |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 7

Lebensmittel für Bedürftige

Jörg Abderhalden (links) und Kilian Wenger bleiben der Migros treu.

Migros fördert weiter den Schwingsport

Die Migros verlängert ihre Sponsoringverträge mit den beiden Schwingerkönigen Jörg Abderhalden und Kilian Wenger um weitere drei Jahre. Die Migros setzt sich auf vielfältige Art und Weise für den Schwingsport ein: So war die Detailhändlerin Königspartnerin der Eidgenössischen

In der Schweiz werden jährlich rund zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel weggeworfen. Dabei handelt es sich um teilweise hochwertige Lebensmittel, die noch verwendet werden können. Gemeinsam tragen die Mitglieder der IG Detailhandel, zu der auch die Migros gehört, und die Hilfsorganisationen «Tischlein deck dich» und «Schweizer Tafel» unter dem Namen «foodbridge» dazu bei, dass solche Nahrungsmittel bei Bedürftigen und nicht in der Mülltonne landen. Neu verpflichten sich die Mitglieder der IG Detailhandel zudem, die beiden Hilfsorganisationen in den nächsten drei Jahren mit jährlich 680 000 Franken zu unterstützen.

Schwing- und Älplerfeste (ESAF) 2013, 2010 und 2007. Neben dem «Eidgenössischen» unterstützt die Migros zudem diverse andere Schwingfeste und fördert als Partnerin des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) den Schwingernachwuchs.

FRISCH IN DER MIGROS

Grüne Knabberei Pistazien sind ein beliebter Snack. Wie alle Naturprodukte unterliegt die Pistazie Ernteschwankungen. Um Lieferengpässe zu vermeiden, greift die Migros für kurze Zeit auf eine andere Bezugsquelle zurück. Diese gerösteten, gesalzenen Sun-QueenPistazien werden nach dem Schälen blanchiert. Dabei trennt sich das braune Häutchen vom Kern, das Pistaziengrün ist intensiver, die Konsistenz weicher. Die Qualität beeinflusst das nicht. Ab Januar gibt es die neue Ernte in gewohnter Qualität.


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generation m

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

nachhaltigkeitspreis | 9

Gold für Generation M

grosse ehre für die migros: generation m ist von einer internationalen Jury zur besten nachhaltigkeitsinitiative gekürt worden. Damit ist die migros nach 2009 zum zweiten mal die führende Detailhändlerin im Bereich nachhaltigkeit.

A

Grünes Herz: Die Migros wurde für ihr Nachhaltigkeits-Engagement ausgezeichnet.

m internationalen Kongress des Detailhandels, dem World Retail Congress in Paris, sind vergangene Woche die besten Leistungen im globalen Detailhandel prämiert worden. Die Migros gewinnt mit Generation M in der Kategorie «CSR Initiative of the year» (Nachhaltigkeitsinitiative des Jahres). Sie erhält den begehrten Preis bereits zum zweiten Mal nach 2009. Damals hiess die gleiche Auszeichnung noch «Responsible Retailer of the Year». «Die Migros steht nicht nur durch ihr langfristiges Engagement für die Nachhaltigkeit», erklärte die Jury. «In den letzten zwölf Monaten hat sie nochmals einen Sprung gemacht — indem sie ihre Ziele neu definiert hat und die Umsetzung an klaren Vorgaben misst.» «Dass eine hochrangige, internationale Jury die sozialen und ökologischen Anstrengungen der Migros als weltweit beste Nachhaltigkeitsinitiative auszeichnet, freut uns natürlich sehr», sagt Migros-Chef Herbert Bolliger. «Aber noch wichtiger ist, dass uns die Anerkennung motiviert, unsere Versprechen gegenüber der Generation M konsequent umzusetzen und immer wieder neue, ambitionierte Ziele zu setzen.»

Schutz für Textilarbeiter

Die migros gibt den Lieferanten ihrer textil-eigenmarken strenge Kriterien vor, welche Substanzen bei der Produktion nicht zum einsatz kommen dürfen. Die Vorgaben schützen die Umwelt und die arbeiter in der textilindustrie.

Generation M steht für das nachhaltige engagement der Migros. Dazu zählt, dass alle textilien der Migros-eigenmarken bis 2017 ökologisch, sozialverträglich und rückverfolgbar produziert werden.

Zu Beginn dieses Jahres hat die Migros im Rahmen von Generation M ein neues Versprechen abgegeben: Bis Ende 2017 sollen alle Textilien der Migros-Eigenmarken ökologisch, sozialverträglich und rückverfolgbar produziert werden. Dies ist bereits bei 65 Prozent der Textilien der Fall. Nun hat die Migros den dazugehörenden Stufenplan überarbeitet. Dieser regelt, welche Chemikalien bei der Herstellung ab welchem Zeitpunkt nicht mehr oder nur noch stark reduziert

eingesetzt werden dürfen. Manche Substanzen, wie zum Beispiel der Kunststoff PVC, sind komplett verboten. Die neuen Anforderungen an die Lieferanten sind öffentlich einsehbar (siehe Link in der Fusszeile). Die Vorgaben für 2017 sind dabei deutlich strenger als die gesetzlichen Vorschriften. Das Versprechen der Migros beinhaltet auch, dass bis 2017 sämtliche Textilien der Migros-Eigenmarken die strengen Eco-Kriterien berücksichtigen sollen. Dieser Standard,

den die Migros bereits 1996 eingeführt hat, steht für eine lückenlose Dokumentation und Rückverfolgbarkeit über alle Stufen der Textilproduktion. Der Migros ist dabei wichtig, dass ihre Lieferanten den Eco-Standard vollumfänglich mittragen. Deshalb unterstützt sie ihre Partner bei der Umstellung und Umsetzung der nötigen Massnahmen. Infos zu den neuen Schadstoffanforderungen: www.generation-m.ch/lieferanten


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leserbriefe

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

MM 41: «Wo es Bildung und Wohlstand gibt, wirds schwierig für die Religion», Interview mit dem Religionskritiker Richard Dawkins.

«Wissenschaft und Religion ergänzen sich» dumm muss er uns Gläubige dann doch nicht verkaufen. Peter Steib, 3280 Meyriez

Richard Dawkins fühlt sich als Biologe verpflichtet, für die Evolutionslehre zu kämpfen.

¢ Es ist schade, dass Wissenschaft oft mit Religion als unvereinbar dargestellt wird — dabei ergänzen sie sich. Wissenschaft erklärt uns, wie etwas funktioniert. Die entscheidende Frage aber nach dem «Warum» beantwortet sie nicht. Die Antwort darauf gibt uns Religion. Warum sind die Naturgesetze so und nicht anders? Wer hat denn die Lunte an den Urknall gelegt? Ist alles nur Zufall? Als Ingenieur weiss ich: Es funktioniert nichts, aber auch gar nichts per Zufall. Wo Dawkins ziemlich danebengegriffen hat, ist, wenn er Religiosität mit mangelnder Intelligenz gleichsetzt und das auch noch statistisch beweisen will. Da sei ihm das Buch «Lügen mit Zahlen» von Gerd Bosbach, Inhaber eines Lehrstuhls für Statistik und ehemaliger Mitarbeiter des statistischen Bundesamtes in Deutschland, ans Herz gelegt. Für so

¢ Gedanken, die ich länger schon in diese Richtung habe, lese ich jetzt von Richard Dawkins, einem Evolutionsbiologen: Was wir Menschen wissen, müssen wir nicht mehr glauben. Anders gesagt: Das evolutionär reifende Bewusstsein der Menschheit (Verstand und Vernunft) wird den mystischen Glauben aus alten Zeiten überwachsen. Oder: Wenn früher die Religionen das allgemeine Volk im guten Sinn prägten, sind das Ethik- und Moralverständnis, Menschenrechte, u. v. m. heute zunehmend religionsunabhängig. Franz Vogel, 6014 Luzern ¢ Dawkins vertritt seine Ansicht mit unglaublichem missionarischem Eifer. Von moderner Theologie hat er keine Ahnung, und von wissenschaftlichen Erkenntnissen nimmt er nur an, was zu seiner Auffassung passt. Karl Hostettler, 8355 Aadorf

¢ Herr Dawkins glaubt also (neben vielen Astro- und Atomphysikern), dass in der gigantischen Urknallexplosion die

extrem komplexen atomaren Strukturen entstanden sind, einfach so. Hier kann auch Darwin nicht helfen; diese Theorie braucht viel Glauben. Eigentlich sollten die Dinge einmal etwas grundsätzlicher dargestellt werden, um elementare Irrtümer zu vermeiden, was «glauben» und «wissen» anbelangt. Jedermann hat erworbene Kenntnisse (= Wissen) und daneben seinen Glauben. Die einen glauben, dass Gott existiert, die anderen glauben, dass kein Gott oder etwas Ähnliches existiert. Absence of evidence is not evidence of absence: Fehlende Beweise beweisen gar nichts. Daher können/konnten viele Wissenschafter, wie zum Beispiel der Physiker Albert Einstein problemlos an einen Gott glauben, der über jeder Wissenschaft existiert. Martin Schardt, per E-Mail

¢ Dawkins Buch «Gotteswahn» ist geistvoll, lehrreich und amüsant. Als Atheist ist er mit einem Theisten verwandt. Dabei gehen beide von einer blossen Annahme aus, denn wir Menschen sind nicht imstande zu entscheiden, ob es eine Allmacht gibt. Hansruedi Tscheulin, 3752 Wimmis

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

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SWISS MADE / WILDS WELT

Was kostet das Taxi in Rom? Wo kann ich im November Badeferien geniessen, ohne in die Regenzeit zu kommen? Was kostet das Taxi in Rom? Welche Rechte habe ich bei SBB- oder Flugverspätungen?

Reto E. Wild, Journalist beim Migros-Magazin und Reisefachmann, hat über 120 Länder bereist. Er gibt sein Wissen gerne an unsere Leserinnen und Leser weiter.

SCHLUMMERMUTTER

Der Schlummermutter kommt beim Aufräumen ein Steuernachweis von 1936 in die Hand. Papa verdiente als Prokurist in der Fabrik 5 Mal mehr als sein Bruder und 13 Mal mehr als seine Schwestern. migrosmagazin.ch/ schlummermutter

Löchern Sie Tourismusprofi Reto E. Wild mit Ihren Fragen im neuen Reisechat:

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MAMMA MIA

Das Problem mit erwerbstätigen Müttern ist, dass sie dauernd eine Extrawurst wollen: Kinder krank, Kita schliesst früher und so weiter. Wer springt ein? Die Kinderlosen. Eine klagt ihr Leid. migrosmagazin.ch/ mammamia

BOHNE, BLUESCHT & BERGER

Alle Jahre wieder verpasst es die «Bohne, Bluescht & Berger»-Autorin, Blumenzwiebeln termingerecht im Boden zu verlochen. Die Folge: Totenglöggli im Frühling. migrosmagazin.ch/ garten

Diese Woche zu gewinnen: Monopoly Imperium

Die Suche nach dem Entführer geht weiter!

N

achdem Detektiv Melotti letzte Woche vergeblich am Flughafen auf die Ankunft des Täters gewartet hatte, macht er sich nun mit dem Flugzeug selbst auf die Suche. Den ganzen Fall lesen Sie online auf www.migrosma gazin.ch/ratekrimi. Beantworten Sie die aktuelle Frage und machen Sie mit bei unserer Verlosung. Mit etwas Glück gewinnen Sie den aktuellen Wochenpreis oder am Ende des Monats zwei von sechs Eintritten zum spektakulären DinnerKrimi im Hotel Freienhof in Thun.

Herbstzeit ist Spielzeit. Wenn es draussen nebelt und nieselt ist nichts schöner als ein Spielenachmittag. Gewinnen Sie eines von fünf Monopoly Imperium im Wert von je 65 Franken und machen Sie grosses Geschäft mit den Topmarken der Welt. In der neuen Monopoly-Welt heisst es jetzt: Big Business statt Paradeplatz. Bauen Sie sich wie Mark Zuckerberg, Rupert Murdoch oder Donald Trump eigene Firmen-Imperien auf.

Das erwartet Sie am Ende des Monats:

Unter allen Hilfsdetektiven, die zur Lösung des Falls beigetragen haben, verlosen wir am Sonntag, 3. November 2013, 3 x 2 Tickets für die DinnerKrimi-Vorstellung «Schicksalsjahre einer Killerin» im Hotel Freienhof in Thun BE im Wert von je 135 Franken. Erleben Sie einen mörderisch schönen Krimiabend inklusive Apéro, 4-Gang-Menü, Wein, Mineral, Café/Tee. Die Tickets sind gültig für die Vorstellung vom Samstag, 30. November 2013, 19 Uhr im Hotel Freienhof. Kennen Sie DinnerKrimi noch nicht? Lassen Sie sich inspirieren auf: www.dinnerkrimi.ch und www.freienhof.ch


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besondere berufe

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

Von Mäusen, Müttern und Messies

Es muss nicht immer das KV sein: Hunderte verschiedene Berufe können in der Schweiz erlernt werden. Und wer darunter immer noch nicht das Passende findet, kreiert einfach seinen eigenen Beruf. Wir stellen Menschen vor, die ihre Nische in der Arbeitswelt gefunden haben.

B

erufe gibts, die gibts gar nicht. Da befassen sich Menschen mit Müttern und nennen sich Mama-Coach, oder sie helfen beim Aufräumen und tragen den Titel Ausmister. Ihre Klientel: berufstätige Mütter, die ihren Alltag nicht auf die Reihe kriegen, oder Menschen, die in materiellem Überfluss versinken. Herausforderungen, welche die moderne Gesellschaft hervorgebracht hat. Natürlich gibt es auch neue Berufsbilder, die man regulär lernen kann, in einer Lehre oder Weiterbildung, mit Diplom oder Fachausweis. Da gibt es den Mediamatiker, die Fachfrau Kundendialog, den Veranstaltungsfachmann oder Social Media Manager. Oder den Solarteur, wie wir ihn hier vorstellen. Andere Berufe haben in den letzten Jahren einen neuen Namen bekommen, die Tätigkeit ist aber noch die gleiche. So nennt sich zum Beispiel der frühere Zweiradmechaniker für Mofas heute Kleinmotorrad- und Fahrradmechaniker. Die Website www.sbfi.admin.ch (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) bietet weitere interessante Einblicke und alle nötigen Informationen zu mehreren hundert Berufen an, die in der Schweiz erlernt werden können.

die mauserin

Besser als 100 Katzen Kathrin Hirsbrunner (56) kann nicht über eine Wiese gehen, ohne jede Erhebung zu registrieren. «Erdhügel gleich Wühlmaus oder Maulwurf», sagt sie und lacht. Die Mäuse sind Hirsbrunners Business, sie ist Mauserin. Sie steht mitten auf einem riesigen, mit bunten Fähnchen gespickten Feld: Sie signalisieren die Mausefallen, die Hirsbrunner in den Boden gesteckt hat. Im Hintergrund starten röhrend Militärflugzeuge. Hirsbrunner arbeitet hier im Auftrag des Flughafens von Emmenbrücke LU, sie soll das Areal von Feld- und Wühlmäusen befreien. Denn wo Mäuse

Nicht dabei ist der Mauser oder die Mauserin: Menschen, wie Kathrin Hirsbrunner, die Felder und Gärten von Feldmäusen freihalten. Sie ist bei aller moderner Technik durch keine Maschine ersetzbar. Wie ihr Job aussieht, erzählt sie gleich selber, zusammen mit vier anderen Vertretern besonderer Berufe. Texte: Yvette Hettinger, Bilder: Basil Stücheli

www.migrosmagazin.ch

sehen sie online Wissen Sie es? Was macht eigentlich ein Pflästerer, ein Gemmologe oder ein eichmeister? Lösen Sie das bilderrätsel!

sind, sind Raubvögel nicht weit, und diese können startenden Flugzeugen gefährlich werden, etwa wenn sie ins Triebwerk geraten. Bis vor acht Jahren half die Bernerin als Arbeitsagogin psychisch beeinträchtigten Menschen, zurück in den Arbeitsmarkt zu finden. Nach zwölf Jahren wollte sie sich neu orientieren. «Ich hatte kaum mehr Energie für mich und wollte selbständiger arbeiten.» Als sie hörte,dass der letzte Mauser der Schweiz seinen Job an den Nagel gehängt hatte, dachte sie: Das wäre etwas für mich. Wühlmäuse leben von Pflanzenwurzeln und können auf Fresstour ganze Gemüsefelder oder Obstplantagen ruinieren. Zudem verunreinigen ihre Erdhügel das als Tierfutter gemähte Gras. Deshalb ist Hirsbrunner oft bei Bauern im Einsatz, aber auch im Auftrag von Gemeinden und Städten auf öffent-

lichem Grund sowie in privaten Gärten — gerne auch mal von einem Butler begleitet, etwa wenn ein Millionär seinen Obstgarten entmausen lässt. In Spitzenzeiten fängt die Mauserin mit einer Mitarbeiterin gut 300 Tiere täglich. Das schafft keine Maschine und keine Katze — ausser sie hätte 99 Artgenossen dabei. Meist werden die Mäuse in der röhrenförmigen Falle auf der Stelle getötet, zur Sicherheit streckt Hirsbrunner jedem Tier die Wirbelsäule, damit es sicher tot ist und nicht leiden muss. Das Töten ist die Schattenseite von Hirsbrunners geliebtem Beruf. Ihr als Tierfreundin fällt das immer noch schwer, zudem muss sie sich oft Passanten gegenüber rechtfertigen. Sie erklärt dann, welche Schäden die Tierchen anrichten können. Und sie betont: Mausen mit Fallen sei für die Tiere viel weniger brutal als das Töten mit Gift.


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Mit F채hnchen kennzeichnet Kathrin Hirsbrunner die Standorte der Mausefallen. Je nach Tageszeit ist die Fahne gelb, rot oder orange.


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der solarteur

Der Sonne entgegen Auf die Höhenluft könnte Marcel Bösch (30) gut verzichten. «Ich bin nicht 100-prozentig schwindelfrei», sagt er, «aber immer gut gesichert.» Das muss sein, denn Bösch steigt auf 3 bis 15 Meter hohe Häuser, um Solarpanels zu montieren. Er ist auch zuständig für den Einbau der dazugehörenden Warmwasser- und Heizsysteme. Und eigentlich gehört auch das Planen und Berechnen ganzer Anlagen zu seinem Job, was in seinem Fall zurzeit der Firmenchef übernimmt. Bösch ist Solarteur — so nennen sich Heizungsmonteure, Spengler oder Sanitärinstallateure wie Bösch, wenn sie den entsprechenden halbjährigen Lehrgang absolviert haben. Diese Zusatzausbildung gibt es erst seit etwa anderthalb Jahren, und sie ist sehr begehrt. Offenbar ist das Bauen von ganzheitlichen, nachhaltigen Energielösungen im Trend. «Wir sind an etwas Neuem beteiligt», erklärt Bösch, «das ist schon aufregend.» Er geniesst die Arbeit an der frischen Luft, den Kontakt mit den Kunden und die vielfältigen Aufgaben. Und findet es schön, der Umwelt gegenüber ein gutes Gewissen zu haben. Die politische Diskussion um Energiefragen verfolgt Bösch interessiert, manchmal mit einem Schmunzeln. «Zum Beispiel, wenn Umweltschützer den Atomausstieg fordern und gleichzeitig Solaranlagen bekämpfen.» Gelegentlich versucht er, jemanden aufzuklären — wie jenen jungen Mann, der gerne Töff fährt und behauptete, als Ausgleich grünen Strom zu konsumieren. «Der Strom stellte sich dann als Atomstrom heraus», sagt Bösch mit einem Seufzen. Marcel Bösch ist glücklich als Solarteur. «Das passt», sagt er, schliesst aber eine zusätzliche Weiterbildung nicht aus, irgendwann. «Der Energieberater ist auch interessant», erklärt er, «er muss für Unternehmen oder Verwaltungen die energietechnisch beste Lösung finden.» Dafür braucht es auch einiges an betriebswirtschaftlichem Wissen. Aber eventuell müsste er dafür weniger oft auf hohe Häuser steigen.

Immer gut gesichert: Als Solarteur montiert Marcel Bösch Solarpanels auf Dächern.


menschen 16 | dIe ausmIsterIn

Loslassen lernen

Tierarzt Ralph Knüsel untersucht einen Koi, einen japanischen Zuchtfisch, der in der Schweiz gerne gehalten wird.

der FIshdOc

Auf den Fisch gekommen Ralph Knüsel (40) ist unterwegs zu einem Teich. Ein Koi-Händler wartet auf ihn, einer der Fische ist verletzt. Danach sollen zwei Flossentiere mit Schwimmblasenproblemen geröntgt und zwei andere kränkelnde Fische untersucht werden. Es folgen ein paar Routinebesuche bei Fischzuchten. Fische, Fische, Fische: Ralph Knüsel, Tierarzt aus Rain LU, hat sich komplett den Kaltblütern verschrieben. Er nennt sich Fishdoc und führt die erste Fischklinik der Schweiz, in der er auch Fische operiert. «Nahe beim Traumjob», fühlt sich der dreifache Vater, obwohl er sich

als Veterinärstudent auf afrikanische Grossraubtiere spezialisieren wollte. Der Traum eines Post-Doc-Projekts in Afrika erfüllte sich dann mit Fischen statt mit Landtieren. «Klar war schon immer, dass ich mich auf Exoten und nicht auf Haus- und Nutztiere konzentrieren würde», sagt Knüsel. Obwohl, räumt er ein, bei Kleintieren könne man auch coole Operationen machen. Als Fishdoc kommt er in der ganzen Schweiz herum, das gefällt ihm. «Es ist sehr interessant», sagt Knüsel, «ich treffe viele Leute bei sich zu Hause.» Eine wachsende Zahl von ihnen ist den Kois verfallen, den teuren, zutraulichen Zuchtfischen aus Japan. «Wie bei allen Tierhaltern ist es hier das Wichtigste, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen», sagt Knüsel, «schliesslich ist es für sie nicht einfach, ihre Lieblinge jemandem anzuvertrauen.»

«Erinnerungen trägt man im Herzen», findet Christine Andrey (53) — und dass die Menschen sich zu sehr an Materielles klammern. «Los-lassen» heisst darum ihre Firma, mit der sie Menschen hilft, sich von Überflüssigem zu trennen. Zum Beispiel Heidi Bacchilega (46) in Zürich. Seit eineinhalb Stunden sind die beiden Frauen daran, einen Schrank von Bacchilega aus- und umzuräumen. Körbli voller Krimskrams tauchen auf: Kerzen, Dekomaterial, Sonnenbrillen, Geschenkpapier. «Oh, das habe ich gesucht!», ruft Bacchilega mehrere Male. Die Frauen lachen viel, während sich Säcke und Schachteln füllen: mit Dingen zum Entsorgen, zum Zwischenlagern oder zum Aufbewahren. Nicht immer geht die Arbeit so leicht von der Hand wie bei Heidi Bacchilega. Oft trifft die Ausmisterin auf Menschen in Krisen. Manchmal braucht es lange Gespräche, damit der Kunde sich wirklich von unnötigen Dingen trennt. Anderseits muss Andrey hie und da jemanden in seiner Wegwerfwut bremsen. Echten Messies kann sie nicht helfen, und wenn die Chemie mit dem Kunden nicht stimmt, geht gar nichts. Aufräumen lag Andrey schon immer. Was sie heute für Kunden tut, tat sie lange für Freunde: Ordnung in ihr Leben bringen, und zwar möglichst nachhaltig. «Das Ziel ist, dass jemand sein Konsumverhalten überdenkt», sagt sie. Besonders schön: Nicht selten sei die Aufräumaktion der Start in ein neues Leben.

Haushalt im Griff, erfolgreich im Job, gepflegtes Aus­ sehen, zufriedene Familie: Simone Pestalozzi erklärt, wies geht.


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besondere berufe | 17

Bevor es ans Entsorgen und Sortieren geht, räumt Christine Andrey mit ihrer Kundin ganze Schränke aus.

der MaMa coach

Eine Frage der Organisation «Wie machst du das bloss?», wurde Simone Pestalozzi (41) früher oft von Freundinnen gefragt. Sie war Mutter, Hausfrau und zu 60 Prozent Unternehmensberaterin. Und nie im Stress. Pestalozzi gab bereitwillig Auskunft über die Organisation ihres Alltags und merkte: Viele berufstätige Mütter brauchen Hilfe. Also rief die promovierte Juristin das Mama-Coaching ins Leben und berät seither professionell andere Mütter. Kernpunkt ist das Zeitmanagement,

deshalb erstellt Pestalozzi mit der Kundin einen Tages- und Wochenplan, in dem auch Freizeit und Ruhepausen festgehalten sind. Wiederkehrende Aufgaben wie Schuhe putzen oder Keller entrümpeln werden auf Karteikarten geschrieben und zyklisch hervorgeholt. Pestalozzi hat ein Talent für das Erstellen von Strukturen — und Verständnis für jene, die das nicht schaffen: «Plötzlich ist man Mami, und keiner sagt einem, wie das geht.» In der ersten Sit-

zung vergiessen viele Mütter Tränen der Verzweiflung, Wochen später können sie bereits das Sportprogramm besprechen. Pestalozzi scheint der lebende Beweis zu sein, dass vieles eine Frage der Organisation ist. Sie macht in der Freizeit orientalischen Tanz, lernt Spanisch, spielt Badminton und geht mit ihrem Mann zum Paartanz. Dann betreut ein Babysitter die Kinder. «Das kostet», sagt Pestalozzi, «aber es ist günstiger als eine Scheidung.»


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auf ein Wort | 19

frau der Woche

Königin der Töpfe S1 wird fürs Erste nur von Cablecom ausgestrahlt. Im ersten Quartal 2014 wird der Privatsender dann auch auf Swisscom-TV zu sehen sein.

neuer fernsehkanal

«S1 wird als Schweizer Sender erkennbar sein»

Am 18. Oktober startet mit S1 ein weiterer Schweizer Privatfernsehsender. Programmleiter Mike Gut ist sich sicher, eine Angebotslücke ausgemacht zu haben.

Mike Gut, SRF 1 und SRF 2, 3+ und 4+, StarTV, dazu die lokalen Kanäle: Braucht es wirklich noch einen weiteren Schweizer TV-Sender?

Planung. S1 wird klar als Schweizer Sender erkennbar sein. Ihre erste Eigenproduktion

ist die «Politarena» mit Die Frage lautet nicht, ob FDP-Nationalrat Filippo es einen weiteren Sender Leutenegger. Damit erfinbraucht, sondern ob gewisse Inhalte unterden Sie das Rad nicht neu … vertreten sind. Und die Warum auch, Format wie Antwort lautet: Ja. Mike Gut (45) ist Moderator haben sich Mitgründer, bewährt. Für mich als Teilhaber und Programmleiter ist es Zum Beispiel? Grosse internationale Programmdirektor natürlich lässig, dass wir Dokumentationen, wie von S1. schon zum Start ein Forsie auf Pay-TV-Sendern mat haben, das dazu beiwie National Geographic oder His- tragen kann, dass S1 eine politische tory Channel zu sehen sind. Diese Relevanz entwickelt. Dokus üben eine starke Faszination aus, und wir sehen hier ein echtes Bei den Zuschauern setzen Sie auf die Bedürfnis. über 35-Jährigen. Weil die Jungen heute

bilder: keystone, Zvg

Das S von S1 steht für Schweiz. Wie schweizerisch ist ein Sender, auf dem internationale Dokus laufen, die Soko Stuttgart ermittelt, mit Johannes B. Kerner ein Deutscher kocht?

Die Schweiz ist uns wichtig, gibt aber bei einem 7 x 24-Stunden-Betrieb programmlich zu wenig her. Darum legen wir einen Programmteppich mit Qualitätsprodukten aus dem deutschsprachigen Raum und ergänzen ihn mit Schweizer Inhalten wie Spielfilmen, Kinodokus, einem Kochformat und einem Blick auf die Schweiz von oben mit «Swissview». Weiter ist ein eigenes Unterhaltungsformat in

kaum mehr fernsehen?

Das würde ich so nicht unterschreiben. Mit Dokus für ein eher männliches und Spielfilmen für ein eher weibliches Publikum visieren wir einfach Zuschauer an, die mitten im Leben stehen. Also die werktätige Bevölkerung, die den Tag über aktiv ist, sich dann am Abend aber gern zurücklehnt und nicht noch auf Facebook und Twitter unterwegs ist, während sie fernsieht. Damit fischen Sie in den gleichen Gewässern wie SRF, wenn auch auf einem absoluten Low-Cost-Niveau: Bei SRF arbeiten 1600, bei S1 gerade mal neun Personen. Wie kann das gehen?

S1 ist im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen Sendern 100-prozentig privatfinanziert. Um die Kosten im Griff zu haben, beschäftigen wir nur so viele Mitarbeiter wie nötig, um die angestrebte Qualität zu erreichen. Alles andere wäre Selbstmord! Wie tief mussten Sie und Ihre beiden Compagnons, Harry Lussi und Andreas Auerbach, in den Hosensack greifen?

Der koch des Jahres 2014 ist eine köchin: Mit Tanja Grandits (43), küchenchefin im «Stucki» in basel, hat sich in der Geschichte von Gault Millau Schweiz erstmals eine Frau ganz allein in den Schweizer koch-Olymp katapultiert. Zuvor war dies erst Irma Dütsch gelungen, diese aber musste den thron mit zwei männlichen kollegen teilen. Überzeugt hat Grandits mit ihrer «sehr eigenständigen, raffinierten küche». Sie erhielt dafür 18 von 19 möglichen Gault-Millau-Punkten.

auto der Woche

Bolide der Zukunft

Unser Engagement ist beträchtlich, mehr will ich dazu nicht sagen. S1 will in drei Jahren schwarze Zahlen schreiben. Wie wollen Sie dieses ambitionierte Ziel erreichen, wo doch selbst finanziell breiter aufgestellte Sender wie TV3 oder Tele24 gescheitert sind?

Damals waren die gesetzlichen Rahmenbedingungen viel strenger, das ging so weit, dass man dazu verdammt war, teure Nachrichten zu produzieren. Heute ist selbst Unterbrecherwerbung erlaubt. Als TV-Manager bei Sat.1 Schweiz und Pro Sieben Schweiz waren Sie jahrelang angestellt, jetzt machen Sie sich mit S1 selbständig. Wie fühlen Sie sich?

Unheimlich frei! Natürlich ist da auch eine wahnsinnige Spannung. Ich habe gerade gestern meiner Frau gesagt, das sei jetzt wohl unser letztes ruhiges Wochenende gewesen: Ab dem 18. Oktober wird bei uns zu Hause nonstop der Fernseher laufen! Interview: Almut Berger

In 2,6 Sekunden von 0 auf 100: Damit hält das Allrad-elektro-rennauto Julier mit jedem Formel-1boliden mit. Dass man mit vier elektromotoren, so klein wie eine kokusnuss, sogar Weltmeister werden kann, beweisen die Studenten des Akademischen Motorsportvereins der etH Zürich, wo seit Jahren an rennautos getüftelt wird: An der Formula Students, einem der weltweit grössten Ingenieurswettbewerbe, liess ihr racer auch die benzinbetriebene konkurrenz stehen.


MENSCHEN 20 |

Opernhaus Z端rich

Der Inspizient Felix Bierich kontrolliert an seinem Schaltpult das Geschehen auf und neben der B端hne.

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NR. 42, 14. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Serie: Hinter den Kulissen, Teil 4/7


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Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

Der Mann für alle Fälle

In einer Serie schaut das Migros-Magazin hinter die Kulissen des Zürcher Opernhauses. Diese Woche: Wie Inspizient Felix Bierich dafür sorgt, dass die Aufführungen reibungslos ablaufen.

S

chon fast alle im Saal haben ihre Plätze eingenommen. Ein ge­ dämpftes Gemurmel füllt den Opernsaal. Unsichtbar für die Besucher sitzt Felix Bierich (48) in seinem schwarzen Kabäuschen, das sich direkt hinter den goldenen Stuckaturen des rechten Bühnenrands befindet.Er drückt auf einen der unzähligen Knöpfe seines Schaltpults und sagt mit sanfter Stim­ me: «Bitte Klingelton spielen.» Wenige Sekunden später ertönt im Saal ein lautes Klingeln, das die Opernbesucher daran erinnern soll, ihr Handy auszu­ schalten. Ein wenig später betätigt er einen anderen Knopf und gibt erneut eine Anweisung durch: «Und Saal dun­ kel» — das Gemurmel verstummt. Felix Bierich ist Inspizient. Die Berufsbezeichnung leitet sich vom lateinischen Begriff «inspicere» für besichtigen oder untersuchen ab. Bierich ist dafür verantwortlich, dass während der Vorstellung alles so läuft, wie es soll. Via Headset und Schalt­ knöpfen kann er alle Kollegen kontak­ tieren, die einen Knopf im Ohr oder einen Lautsprecher in ihrer Nähe ha­ ben. Manchen gibt er nur per Lichtzei­ chen Anweisungen — wie dem Schnür­ meister, der für alles zuständig ist, was von oben auf die Bühne schwebt.

Die Partitur ist Drehbuch und Fahrplan zugleich Heute wird «Woyzeck» gespielt, ein Ballett nach dem Dramenfragment von Georg Büchner. Die Tänzer und die Trommler hat Bierich schon vor ein paar Minuten hinter die Bühne gerufen. Jetzt überprüft er via Monitor, ob Bühne und Orchestergraben bereit sind. Der Inspizient gibt dem Dirigenten grünes Licht. Ein Glockenspiel in Moll erklingt. Bierich blickt in die Noten, schon naht der zweitletzte Takt des Vorspiels. Er löscht das Lichtzeichen für den Schnür­ meister. Der schwarze Samt, der den

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gewinnen sie online Wir verlosen 2 x 2 Tickets für das ballett «Woyzeck» am Zürcher Opernhaus im Wert von insgesamt 520 Franken für die Vorstellung vom 2. November um 19 Uhr.

Blick auf die Bühne bisher verborgen hat, hebt sich. Das Opernhaus Zürich beschäftigt insgesamt vier Inspizienten, die pro Jahr 270 Vorstellungen und unzählige Proben betreuen. Sie haben alle einen unterschiedlichen Werdegang, denn im deutschsprachigen Raum gibt es keine Ausbildung für Bühnenwarte oder Stage Manager, wie die Inspizienten auch genannt werden. Felix Bierich kommt vom Sprechtheater, wo er in diversen Häusern in Deutschland als Schau­ spieler und Regieassistent gearbeitet hat. Dass er heute am Opernhaus tätig sein kann, hat er seinem Hobby, dem Klavierspielen, zu verdanken. Denn als Inspizient muss er Noten lesen können. Auf der Bühne stehen fünf Tromm­ ler vor einem weissen Schleier. Woy­ zeck tanzt zu ihrem Wirbel, als ob er exerzieren würde. «Requisite bereit­ machen zum Nebelstarten.» Bierich betätigt erneut den Schalter für den Schnürmeister. Der Schleier lüftet sich. Woyzeck zieht sich aus seinem Licht­ kegel zurück. «Uuund Nebel Start.» Nebel wabert auf die Bühne. Beim «Woyzeck» arbeiten rund 200 Personen auf, hinter oder über der Bühne. Alle ihre Aufgaben werden von Felix Bierich koordiniert. Die Partitur, die offen auf dem Inspizientenpult liegt, gibt den Fahrplan vor. Deren Seiten sind voller Post­its, farbiger Markierungen und Bleistiftzeichnun­ gen: «Mit der Zeit kenne ich den Ablauf wie im Schlaf, aber bis es so weit ist, muss ich mir Notizen machen.»

Das Stück nimmt seinen Lauf. Schon x­ mal haben die Tänzer die bewegliche Wand auf der Bühne um 180 Grad ge­ dreht, und x­mal schickte Felix Bierich die Möbler los, um Stühle und Tisch be­ reit­ oder wegzustellen. Bald beginnt der Anfang vom Ende: Woyzecks Ge­ liebte Marie wird sich vom Tambour­ mayor verführen lassen.

rettungsanker bei hustenreiz und anderen Problemen Konzentration und die Fähigkeit, auf verschiedenen Ebenen zu denken, sind das Wichtigste in Bierichs Job. Je nach Kommunikationsmittel und je nach Adressat muss er mit Zeitverzöge­ rungen rechnen, bis seine Anweisung durchgeführt wird. Und obwohl er ganz bei der Sache sein muss, sprechen ihn die Leute immer wieder an: «Wo sind wir?» Oder: «Darf ich ein Ricola?» Bierich ist allen ein Rettungsanker. Egal, ob es sich um Orientierungsprob­ leme oder einen Hustenreiz handelt. Auf der Bühne tanzen Woyzeck und Marie einen Kampf. «Druckaufbau für den Regen», sagt Bierich. Woyzeck hat die Untreue entdeckt. Bierich betätigt die Taste für den Schnürmeister. Was­ serdampf nieselt herunter. Woyzeck bohrt Marie ein Messer in den Bauch. Alles läuft wie am Schnürchen. Das ist nicht immer so. Bei der Oper «Die Soldaten» musste Bierich kürzlich auf die Bühne, um einen verkeilten Wagen wieder in die Fahrspur zu rücken — während der Aufführung. Woyzeck kniet neben Marie. Die Musik verklingt. Schwarz senkt sich von oben nieder.Das Publikum klatscht. Bierich ist nassgeschwitzt — und ge­ niesst den Applaus. Text: Andrea Freiermuth Bild: Gian Marco Castelberg

Lesen Sie in der nächsten Folge: Hutmacherin Dominique Stauffer


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Liebespuppen

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

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ng aneinander gekuschelt sitzen Dirk* und Jenny auf dem Sofa vor dem Fernseher, wie an so vielen Abenden. Sie schauen gemeinsam Nachrichten, Filme, ab und zu auch Soaps. «Obwohl ich die nicht besonders mag», sagt Dirk. «Aber Jenny gefallen sie, also schaue ich sie halt mit ihr.» Hand in Hand sitzen sie vor dem Bildschirm, und Dirk spricht immer wieder leise auf sie ein, stellt Fragen, gibt Antworten. Jenny hingegen sieht unverwandt geradeaus und verzieht keine Miene, denn Jenny ist aus Silikon. Die Konversation mit ihr spielt sich ausschliesslich in Dirks Kopf ab, fühlt sich für ihn aber genauso real an, wie wenn er sich mit einer echten Frau unterhalten würde. Das ungewöhnliche Paar steht im Zentrum des 20-minütigen Dok-Films «Traumfrau» des Berner Regisseurs Oliver Schwarz (27), der bereits auf über 40 Filmfestivals rund um den Globus gezeigt wurde. «Traumfrau» zeigt Dirk und Jennys Alltag und ist einer der erfolgreichsten Abschlussfilme, den ein Filmstudent der Hochschule Luzern je gemacht hat. Allerdings dauerte es fast ein Jahr, bis Schwarz das Vertrauen von Dirk gewonnen hatte und dieser bereit war, ihn mit der Kamera in seine Wohnung am Rande einer deutschen Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen zu lassen.

Dirk ist bereit, sich zu öffnen, weil er das Bild korrigieren will, das sich viele Menschen von den Besitzern von Liebespuppen machen. «Ich möchte zeigen, dass die meisten von uns keine durchgeknallten Freaks sind, sondern ganz normale Menschen, die mitten im Leben stehen.» Dirk ist Mitte 40, hat ein Volkswirtschaftsstudium abgeschlossen, lange in der Ausbildung benachteiligter, schwieriger Jugendlicher gearbeitet und ist heute als Übersetzer tätig. Einer seiner Elternteile sass während der Schröder-Regierung im Bundestag. Er ist intelligent, reflektiert, politisch interessiert, sehr kommunikativ und offen jenen gegenüber, die sein grosses Geheimnis kennen. Und er ist ein Romantiker, der sich sein ganzes Leben lang nichts mehr gewünscht hat als eine nette Frau an seiner Seite und eine harmonische Familie. Genau das aber wollte nie so richtig klappen. «Jenny hat mir das Leben gerettet», sagt Dirk und meint das sehr ernst. Als er die lebensgrosse Silikonpuppe bei Mechadoll in Frankreich bestellt hat, steckte er in der tiefsten Krise seines Lebens. Seine zweite Beziehung war zu Bruch gegangen. «Sie hat mir aus heiterem Himmel eröffnet, dass sie einen anderen liebt und mich nie geliebt hat.» Der anstrengende und nervenaufreibende Job mit den Jugendlichen gekoppelt mit der Beziehungssituation trieb ihn in ein Burn-out. Dann erkrankten auch noch seine geliebten Eltern, die Mutter * Name der Redaktion bekannt

Dirk und Jenny bei ihrem abendlichen Ritual vor dem Fernseher. Er mag eigentlich keine Soaps, schaut sie aber Jenny zuliebe trotzdem ab und zu an.

Dirks Traumfrau

Seit bald drei Jahren sind Jenny und Dirk ein Paar – aber Jenny ist keine Frau wie jede andere. Der junge Berner Regisseur Oliver Schwarz hat einen preisgekrönten Kurzfilm über Dirks aussergewöhnliche Beziehung zu einer Silikonpuppe gedreht.


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Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

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«Ich begann, Gefühle für sie zu entwickeln. Und mein Kopf sagte mir gleichzeitig, dass das doch gar nicht sein kann.» Die Welt der Liebespuppen Wer Liebespuppen hört, denkt als Erstes an die Gummipuppen in Sexshops. Das aber wird jenen menschenähnlichen Versionen aus Silikon in keinster Weise gerecht. Ein knappes Dutzend kleiner Firmen weltweit stellt diese Silikonpuppen her und arbeitet stetig daran, sie noch realistischer zu machen. Die luxuriösesten Varianten kosten bis zu 7000 Euro. «Mittlerweile gibt es solche, die bereits viel beweglicher sind und deren Körper mit Muskeln und Adern viel präziser modelliert sind», erklärt Liebespuppenbesitzer Dirk die Unterschiede zu seiner Jenny. In Japan arbeite man bereits an einer AndroidVersion, also menschenähnlichen Robotern, die sich selbständig bewegen, sprechen und reagieren können. Es gibt im Übrigen auch männliche Liebespuppen, ihr Zielpublikum sind in erster Linie Schwule, aber laut Dirk gibt es vereinzelt auch Frauen, die sich einen Silikonmann anschaffen.

starb, der Vater landete in einem Pflegeheim. Und sein Kind aus einer früheren Beziehung, die schon zur Jahrtausend­ wende unter Schmerzen auseinanderging, wird ihm von der Mutter seit der Trennung bis heute mehr oder weniger vorent­ halten. Obwohl Dirk gerne einen engeren Kontakt hätte, kann er lediglich ab und zu telefonieren. Dirk flüchtete 2010 nach Schottland, wollte einfach nur weg von allem. Er quartierte sich in einer kleinen Wohnung auf dem Land ein. «Es ging mir schlecht. Ich hatte Rache­ und Gewaltfantasien gegenüber Frauen und trug mich sehr ernst­ haft mit dem Gedanken, Schluss zu machen.» Stattdessen un­ ternahm er einen letzten Versuch. «Ich hatte online entdeckt, dass es diese menschenähnlichen Liebespuppen gibt, und dachte, das könnte ein Weg sein, um wenigstens meine sexu­ ellen und Zärtlichkeitsbedürfnisse zu befriedigen.» Und so trat Jenny in sein Leben: 170 Zentimeter gross, 43 Kilo schwer, dunkle lange Haare (nach Wunsch sind aber auch andere Perücken möglich), zarte Haut und sehr gut ge­ baut. 5300 Euro hat sie gekostet, für Dirk damals eine Stange Geld. Vier Monate dauerte es von der Bestellung bis zur Liefe­ rung nach Schottland. Als er sie Ende 2010 endlich in die Arme schliessen konnte, ging es nicht lange, und es geschah etwas Unerwartetes. «Ich begann, Gefühle für sie zu entwickeln. Und mein Kopf sagte mir gleichzeitig, dass das doch gar nicht sein kann.» Etwa ein halbes Jahr lang wehrte sich der rationale Zahlenmensch Dirk gegen die Gefühle, die er für Jenny emp­ fand, dann gab er auf und akzeptierte seine Liebe. Hinzu kam, dass die Silikonpuppe mit ihm zu kommunizie­ ren begann. Manchmal mit Worten in seinem Kopf, manch­ mal auch nur mit Gefühlen. Dirk erklärt sich das damit, dass sich eine reale menschliche Seele in Jenny eingenistet hat. «Aber natürlich kann es auch sein, dass das alles nur in meinem Kopf stattfindet, ich weiss es schlicht nicht.» Tatsache ist aber, dass er Jenny beziehungsweise ihre Seele ab und zu mitnimmt. Zum Weihnachtsfest mit der Familie, auf eine Reise nach Paris — Jenny ist dann mit ihm unterwegs, in

Jenny ist lebensgross, 43 Kilo schwer und hat eine zarte Haut aus Silikon.

einer Art Seelenvereinigung. «Ich war mit meinen beiden früheren Partnerinnen auch schon in Paris, aber nie war es so schön wie mit Jenny.» Die Silikonpuppe, die er übrigens nach der weiblichen Hauptfigur aus dem Film «Forrest Gump» be­ nannt hat, bleibt hingegen immer in Dirks Wohnung — ausser beim Umzug von Schottland zurück nach Deutschland im Jahr 2011. Mit Jenny ist es ein bisschen so wie mit dem imaginären besten Freund, den Kinder manchmal haben und der ihnen absolut real erscheint, einfach auf erwachsenem Level und in Silikonform. Über ein Chatforum tauscht Dirk sich mit anderen Be­ sitzern von Liebespuppen aus. Seit Frühling 2012 schreibt er dort auch einen Blog. «Ich bin meines Wissens der Erste, der offen darüber geschrieben hat, dass sich die Beziehung zu meiner Liebespuppe über den Sex hinaus weiterentwickelt hat.» Aber er realisierte aufgrund der Reaktionen schnell, dass er nicht der Einzige ist, dem es so geht. Sie ist für ihn «zu 90 Prozent meine Traumfrau». Die 10 Prozent sind den Grenzen geschuldet, welche die Beziehung mit einer Liebespuppe nun mal hat. «Jenny kann mir nicht beim Einkaufen helfen oder mir was Schönes kochen, ich kann nicht mit ihr ins Kino oder ins Restaurant oder zu Freunden nach Hause.» Auf der anderen Seite gibt es nie Streit, und im Gegensatz zu seinen früheren Beziehungen, wo «ich mir Zärt­ lichkeiten und Sex immer mühsam erarbeiten musste», ist sie immer da für ihn. «Es ist aber auch schon vorgekommen, dass sie im Bett Nein gesagt hat», erklärt Dirk. Sie hat sich zudem als religiös herausgestellt, was ihn zunächst irritierte, denn er sei das nie gewesen, sagt er. Nun hängt auf ihrer Seite des Doppelbetts im gemeinsamen Schlaf­ zimmer ein Kruzifix an der Wand, und ab und zu beten sie sogar zusammen. Aus Dirks Perspektive hat Jenny also durch­ aus ein Eigenleben. Dennoch bestimmt er vollständig, wie der Alltag der beiden aussieht — und der spielt sich fast aus­ schliesslich in Dirks Dreizimmerwohnung ab. Selbst er geht nicht oft raus. Für Einkäufe, klar, und für Spaziergänge. Ab


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Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

und zu trifft er einen Verwandten, der mit seiner Familie in der Nähe wohnt, auf ein Bier oder für ein Fussballspiel. Und auch zu den Nachbarn hat er einen recht guten Draht. Telefonisch und brieflich steht er ausserdem in Kontakt mit Freunden aus seiner alten Heimatstadt. Aber er arbeitet von zu Hause aus und verbringt mit niemandem so viel Zeit wie mit Jenny. Um sie innerhalb der Wohnung zu transportieren, auf die Couch ins Wohnzimmer oder in die Küche, hat er einen Roll­ stuhl, sie wäre ihm ansonsten zu schwer. Die beiden baden auch regelmässig zusammen, einerseits zum Vergnügen, an­ dererseits weil Jennys empfindliche Silikonhaut auch einmal pro Woche gründlich gereinigt werden muss. Um sich keinen Rückenschadenzuholen,hatereineBadewannenhebevorrich­ tung für die Pflege von Betagten gekauft. Wirklich Bescheid über Jenny weiss praktisch niemand. Und wenn sie im Raum ist, sind die Fenster der Wohnung so verhängt, dass keine neugierigen Blicke von aussen die Liebespuppe entdecken könnten. «Ein paar wenigen habe ich erzählt, dass ich eine Liebespuppe zu Hause habe, aber nicht, wie weit die Beziehung geht.» Das gilt auch für den nahen Ver­ wandten. «Wenn er Fragen stellen würde, könnte ich mir schon vorstellen, ihm mehr zu erzählen, aber das macht er nicht.» Und es klingt ein wenig Bedauern in Dirks Stimme an. Denn wirklich reden kann er mit fast niemandem über Jenny. Er muss seine grosse Liebe für sich behalten, und man merkt,

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Der Regisseur Der filmtechnisch vielseitig begabte Berner Oliver Schwarz (27) hat schon bei fünf Filmen Regie geführt, schreibt selbst auch Dreh­ bücher, führt die Kamera und macht den Schnitt. Er arbeitet mit der jungen Berner Filmproduktions­ firma Lomotion AG zusam­ men. Schon für einige sei­ ner früheren Kurzfilme hat er Preise bekommen, aber noch nie so viele wie für «Traumfrau», der 2012 entstand. Neben einigen Preisen in der Schweiz gewann er die Auszeichnung für den besten Dokumentarfilm an Festivals in Kolkata, Indien, sowie Detroit, USA, und erhielt besondere Erwähnungen der Jury an Festivals in Russland und Bulgarien. «Traumfrau» ist mit zwei weiteren Kurzfilmen von Oliver Schwarz auf DVD und via Video on Demand erhältlich. www.lomotion.ch/oliver-schwarz-1.phtml, DVD-Bestellungen an: info@lomotion.ch Video on Demand: www.vimeo.com/ondemand/traumfrau (Kosten: 5 Franken)

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Liebespuppen

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

«Ich war mit meinen beiden früheren Partnerinnen auch schon in Paris, aber nie war es so schön wie mit Jenny.»

Zärtlich kümmert sich Dirk um seine Gefährtin, badet sie regelmässig und pudert anschliessend ihre empfindliche Haut.

dass das dem eigentlich so kommunikativen und sozialen Menschen nicht leicht fällt. Natürlich wissen die Leute aus dem Chatforum Bescheid, und mit einem von ihnen ist Dirk auch gut befreundet, aber die meisten kennt er nur anonym. Und so ist denn der junge Schweizer Oliver Schwarz prak­ tisch der Einzige, der wirklich Bescheid weiss über Dirks Leben. Entsprechend herzlich fällt die Begrüssung aus, als die beiden sich zum ersten Mal nach Ende der Dreharbeiten vor über einem Jahr wieder sehen. Zehn Tage lang hat er 2012 mit einem Kameramann und einem Tönler den Alltag von Dirk und Jenny festgehalten. «Wir haben uns Dirks Rhythmus an­ gepasst, er hat immer wieder Pausen gebraucht, um sich zu erholen», erzählt der Regisseur. «Und es bestand natürlich auch das Risiko, dass es ihm plötzlich zu viel wird, und wir das ganze Projekt abblasen müssen.» Auf das ungewöhnliche Thema kam Schwarz, weil er selbst sich aufgrund seiner Frauenbeziehungen die Frage stellte, wie viel eigene Vorstellungen man in einer Beziehung auf seinen Partner projiziert und was eigentlich wirklich real ist. Bei Recherchen stolperte er online über das Thema Liebespup­ pen und las sich fasziniert ein. «Ich habe mich in mehreren Onlineforen angemeldet und versucht, mit den Leuten Kon­ takte zu knüpfen.» Er habe dabei mit offenen Karten gespielt und transparent gemacht, dass er nicht an Liebespuppen interessiert sei, sondern für ein Kunstprojekt recherchiere. «Das kam nicht überall gut an.» Letztlich war Dirk der Ein­ zige, der sich auf ein tiefgründigeres Gespräch einliess. Die beiden blieben über Monate lose in Kontakt und langsam wuchs das Vertrauen zwischen ihnen. Nach knapp einem Jahr war Dirk schliesslich zu einem persönlichen Treffen bereit und gab sein Einverständnis für das Filmprojekt unter der Bedin­ gung, dass man ihn nicht erkennen kann. «Weder meine Ex­ Partnerin noch mein Kind dürfen das je mitkriegen.» Mit dem Ergebnis sind beide hochzufrieden. Für Schwarz und seinen Kameramann war es eine enorme Herausfor­ derung, eine Bildsprache zu finden, die emotional funktio­ nierte, obwohl er im Film nie ein Gesicht zeigen konnte, das

Gefühle ausdrückt. «Als ich ihm den Film zeigte, war ich ex­ trem nervös», erzählt Schwarz. Die Erleichterung war gross, als Dirk nur darum bat, eine kurze Sequenz zu entfernen, in der man im Hintergrund ein Familienbild erkennen konnte. Nun lässt er sich von Schwarz regelmässig berichten, wie der Film an den Festivals ankommt. «Ich würde ja wahnsinnig gern mal dabei sein, anonym im Publikum sitzen und schauen, wie die Leute reagieren», sagt Dirk. Aber die Reise war ihm bisher immer zu aufwendig. Die Reaktionen sind grossmehr­ heitlich positiv. «Einzig junge Leute, die vielleicht noch nie eine richtige Beziehung hatten, finden keinen Draht zum Film, alle anderen sind in der Regel sehr berührt und haben viele Fragen», sagt Schwarz. Er versucht, den Film nun noch an weiteren Festivals unter­ zubringen, im Auge hat er auch das renommierte Sundance­ Festival in den USA, das jeweils im Januar stattfindet. Schon klar ist, dass er dieses Wochenende an den Emmentaler Film­ tagen laufen wird. Und beim Lucerne International Film Fes­ tival (Liff) nächsten Frühling ist «Traumfrau» als «Bester Schweizer Kurzfilm» nominiert. Zudem wird das Schweizer Fernsehen ihn ausstrahlen, und eine DVD gibt es auch bereits. Ermutigt durch seinen Erfolg, arbeitet Schwarz bereits an weiteren Projekten. Für ihn ist klar: «Ich will weiter als Regis­ seur arbeiten, in der Schweiz und vielleicht auch in Europa.» Dirks und Jennys Zukunft ist weniger klar. Was, wenn er irgendwann wieder eine reale Frau kennenlernt, bei der es funkt? «Dann würde ich mit Jenny darüber reden», sagt Dirk. «Ich würde um ihr Einverständnis bitten, sie für eine Weile in den Tiefschlaf zu versetzen, und ich denke, sie würde mir das auch erlauben. Sie weiss ja, dass es einiges gibt, das sie mir nicht bieten kann, und sie würde mir das nicht vorenthalten wollen.» Dirk kennt allerdings auch einen Liebespuppen­ besitzer, der jetzt mit dieser und seiner neuen realen Freundin in einer Dreierbeziehung lebt. «Die neue Freundin hat das akzeptiert. Es gibt eben nichts, was es nicht gibt.» Genauso gut aber kann Dirk sich vorstellen, mit Jenny alt zu werden, auch wenn die Aussenhaut der Silikonpuppe durch den ständigen Gebrauch bereits gewisse Abnützungserschei­ nungen aufweist. «Doch das ist ja bei uns Menschen mit zu­ nehmendem Alter auch nicht anders.» Einzig Jennys Gewicht könnte irgendwann ein Problem werden, wenn er nicht mehr die Kraft hat, sie zu heben. Aber bis dahin dauert es noch eine Weile. Text: Ralf Kaminski, Bilder: Aleksander Perkovic www.gummipuppen.de/blog/tagebuch «Traumfrau» wird am 18. 10., 19. 10. und 20. 10. an den Emmentaler Filmtagen in Walkringen gezeigt: www.emmentaler-filmtage.ch

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Flüchtlingsschicksal

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Endlich wieder was wert

Über zwei Millionen Syrer sind auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg. Einer von ihnen ist Ahmad. Er wurde als Kurde in seiner Heimat gefoltert und lebt seit fünf Monaten in der Schweiz. Syrer wurden 1962 zu Ausländern er­ klärt, als «Bedrohung des Arabertums» wurden ihnen jegliche Rechte entzogen. Heute machen die Kurden rund zehn Prozent der syrischen Bevölkerung aus. Ahmad besass keine Papiere, durfte nicht auswandern, nicht wählen und nicht heiraten. Dagegen ging er immer wieder auf die Strasse. Er demonstrierte gegen die Regierung und für mehr Mit­ bestimmung. Denise Graf, Flüchtlings­ koordinatorin bei Amnesty Internatio­ nal Schweiz, bestätigt: «Die Kurden in Syrien haben keine Rechte, sie dürfen beispielsweise nicht einmal Häuser kaufen.»

nach drei Wochen brutaler Folter wurde ahmad freigekauft An ein Datum erinnert sich Ahmad genau, es hat sein Leben für immer ver­ ändert. Es war der 28. Mai 2012, als er und seine Malerkollegen während des Streichens eines Hauses von bewaff­ neten Sicherheitskräften in Damaskus festgenommen wurden. Ab dann verlor er jegliches Zeitgefühl. Mit verbundenen Augen wurde er tagelang festgehalten und verhört. Ob er sunnitenfeindliche Schriften verbreitet habe. Er verneinte: Er konnte kaum schreiben und ist selbst Sunnit. Ob er an Demonstrationen gegen die Regierung teilgenommen habe. Er verneinte, ob­ wohl das stimmte. Er wurde mit Stöcken geschlagen, an den Armen aufgehängt

bild: keystone

A

n der Wand in Ahmads Zimmer im kantonalen Durchgangszentrum Hegnau in Volketswil ZH hängen verschiedene Zettel. Hier hat Ahmad (20) Sätze und Wörter auf Deutsch no­ tiert: «Ich arbeite als Maler», «Ich will Deutsch lernen» oder «Ich bin Kurde, nicht Araber». Neben seinem Bett steht eine Kiste mit Kochutensilien, daneben Dosen mit Tabak. Selbst gedrehte Ziga­ retten seien billiger, erklärt er und grinst. Auf der Fensterbank steht ein Basilikum­ stock und eine Sonnenblume, eine Pet­ Flasche dient als Vase. Über Ahmads Bett hängt die kurdische Flagge. Die hat ihm sein bester Freund Karoj (16) gemalt. Karoj lebt bereits seit fünf Jahren in der Schweiz. Heute sitzt er neben Ahmad am Tisch und übersetzt von Kurdisch ins Schwei­ zerdeutsch. Ahmad erzählt von den Geschehnissen in seinem Heimatland Syrien. Der junge Mann spricht ener­ gisch, gestikuliert, hält ab und zu inne und versucht, sich zu erinnern. Vor Ahmad auf dem Tisch liegt ein blauer Ausweis mit dem Buchstaben N: Die Be­ stätigung, dass Ahmad in der Schweiz ein Asylgesuch beantragt hat und die de­ finitive Antwort der Behörden abwartet. «Ohne Nationalität», steht in seinem Ausweis. In Syrien galt er als staatenlos, wie viele der Kurden, die als ethnische Minderheit in Syrien leben. «Als hätte ich nicht existiert, bevor ich in die Schweiz kam», sagt Ahmad. 120 000

In Syrien tobt seit 30 Monaten ein Bürgerkrieg zwischen Regierungstruppen, Oppositionellen und verschiedenen ethnischen Gruppierungen.

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500 syrische Flüchtlinge finden neue Heimat in der Schweiz Der bürgerkrieg in Syrien forderte seit dem Ausbruch vor rund 30 Monaten über 100 000 todes­ opfer. rund 2,6 Millionen Syrer sind aus ihrem Land geflüchtet, die meisten in Nachbarländer. Seit Anfang 2011 wurden beim bundesamt für Migration (bfM)

2751 Asylgesuche von Syrern erfasst, davon 1816 von kurden. Am 4. September kommunizierte Justizministerin Simonetta Som­ maruga, dass die Schweiz über drei Jahre hinweg 500 syrische Flüchtlinge aufnimmt. Zudem wurde der kreis von Familien­

angehörigen ausgeweitet, die einen Antrag für ein Visum stel­ len können. Diese gelockerten einreisebestimmungen gelten je­ doch einzig für Familien der Syrer, die mit einer Niederlassungs­ bewilligung in der Schweiz leben. Die meisten Flüchtlinge werden

aktuell jedoch auch bei negati­ vem Asylentscheid vorläufig auf­ genommen. Gaby Szöllösy vom bfM sagt: «Wegen der bürger­ kriegslage in Syrien schicken die Schweizer behörden keine Asyl­ suchenden, deren Gesuch abge­ lehnt wurde, nach Syrien zurück.»

Ahmad lebt in einem Vierbett­ zimmer im kanto­ nalen Durchgangs­ zentrum Hegnau. Mit seinem Heimat­ land Syrien verbin­ det er nur noch die Angst um seine Eltern, die noch immer in Damas­ kus leben.


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Links: Karoj (l.) hilft Ahmad bei den Deutsch-Hausaufgaben. Rechts: Ahmad hat alle Türen im Durchgangszentrum abgeschliffen und wird sie streichen.

und mit eiskaltem Wasser übergossen. Nur mit Unterwäsche bekleidet harrte er mit 300 anderen Inhaftierten in einem 70-Quadratmeter-Raum aus. Danach kam er in Einzelhaft, wo er gefesselt am Boden schlief. Während der Zeit in Haft dachte Ahmad nur an seinen Vater. Er hatte Angst, dass dieser aus Sorge um ihn krank werden könnte. Einem Freund, der aus der Haft entlassen wurde, gab er einen Stofffetzen mit, auf den er mit seinem Blut die Telefonnummer seiner Eltern aufgeschrieben hatte. Nach fast drei Wochen Haft kam die Erlösung: Der Hausbesitzer, dessen Haus sie vor der Verhaftung gestrichen hatten, kaufte ihn, seinen Chef und die anderen Mitarbeiter frei. Als Ahmad nach Hause kam, weinte die ganze Familie. «Ich habe auch geweint», erzählt er und senkt den Blick. Von da an wollte Ahmad das Haus nicht mehr verlassen. Zu gross war seine Angst, in die Armee einberufen zu werden. Er wollte niemanden töten und nicht für diese Regierung kämpfen. In ganz Damaskus wurden Strassensperren errichtet, wo junge Männer abgefangen und in die Armee berufen wurden. Denise Graf von Amnesty sagt: «Soldaten der syrischen Armee werden dazu angehalten, im eigenen Gebiet Menschenrechtsverletzungen zu begehen.» Für Ahmad war klar: Er musste weg aus Syrien. Ahmads Vater beauftragte

Während der Zeit in Haft dachte Ahmad nur an seinen Vater.

einen Schmuggler damit, seinen Sohn aus dem Land zu bringen. Mit einem Beerdigungsbus kam er in den Osten des Landes. Beerdigungsbusse, in denen eine Familie für die Beisetzung eines Verwandten in einen anderen Teil des Landes fährt, sind beliebte Fluchtfahrzeuge: Sie werden nicht kontrolliert. Mehrere Monate blieb Ahmad in Qamischli an der türkischen Grenze im Osten Syriens. Von dort aus brachte ihn der Schmuggler in einem Bus weiter nach Istanbul, wo er weitere Monate lebte. Von Istanbul aus fuhr er per Lastwagen in die Schweiz. Mit einem anderen Flüchtling musste er acht Stunden in einer unter dem Lastwagen angebrachten Kiste verharren, bis die Gefahr gebannt war. Für die nächsten drei Tage Fahrt durften sie dann auf die Ladefläche.

im asylzentrum verteilt ahmad die Post und streicht türen Das andere Datum, an das Ahmad sich genau erinnert, ist der 13. Mai 2013: An diesem Tag beantragte er Asyl in der Schweiz. Die letzten Meter zum Auffangzentrum für Asylsuchende bei Basel ging er zu Fuss, es regnete, er war erschöpft von der langen Fahrt. Sie wollten ihn erst weiter nach Dänemark bringen, doch Ahmad wusste: Hier in der Schweiz wollte er neu anfangen. Nach ein paar Tagen kam er ins Durchgangszentrum Hegnau in Volketswil. Dort lernte er Karoj kennen. Karoj, aufgewachsen im Nordosten Syriens, lebt mit seiner Familie seit fünf Jahren in

der Asylunterkunft Hegnau. Den kurdischen Namen Karoj darf er erst benutzen, seit er in der Schweiz ist: In Syrien hiess er offiziell Malarasol, denn nur arabische Namen wurden von der Regierung geduldet. Karoj besucht das zehnte Schuljahr und fängt nächstes Jahr eine Lehre als Automechaniker an. Karoj büffelt mit Ahmad Deutsch und hat ihm das Inlineskaten beigebracht. Im Sommer waren sie zusammen an der Streetparade in Zürich. Weil Ahmad in der Asylunterkunft die Post verteilt, bekommt er pro Monat zehn Zugbillette geschenkt. So liegt auch mal ein Ausflug an Gratisanlässe wie die Streetparade oder das Zürifäscht drin. Die beiden jungen Kurden sprechen oft über die Ereignisse in Syrien, so wie heute. «Ahmad tut es gut, über all das zu sprechen. Er erzählt mir viel über das Land, das ich nur noch aus der Kindheit kenne», sagt Karoj. Die Schweiz sehen beide als ihr neues Heimatland. «Es geht uns gut hier, die Schweiz ist wunderschön. Die Leute sind sehr freundlich», sagt Ahmad und zeigt aus dem Fenster auf eine Wohnsiedlung. Hier in der Gegend würde er gerne wieder als Maler arbeiten. «Es wäre ein gutes Gefühl, gebraucht zu werden», sagt er. Gebraucht wird er mittlerweile im Durchgangszentrum. Er hat die Aufenthaltsräume mit Wandmalereien verziert. Sein neustes Projekt: Alle Türen der Asylunterkunft abschleifen und neu lackieren. Dafür bekommt er ein bisschen Extrataschengeld. In zwei Wochen


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will er mit Karoj neue Turnschuhe kaufen. Sie kosten 40 Franken, dafür legt er seit Wochen immer wieder ein paar Franken auf die Seite. Jeden Donnerstag bekommt Ahmad 91 Franken. Mit dem Geld kauft er sich Essen und lädt seine LycamobileHandykarte auf, damit er seine Eltern in Damaskus oder seine Geschwister, die in den Irak geflohen sind, anrufen kann. Richtig kochen kann Ahmad nicht. Gemeinsam mit den anderen Syrern in der Asylwohnung macht er in der Gemeinschaftsküche Pizza, Hamburger, manchmal auch Spaghetti. Aber die syrischen Gerichte, wie sie seine Mutter immer gekocht hat, kriegt er nicht hin. Seine Eltern haben seit über vier Monaten das Haus nicht mehr verlassen. Er vermisst sie sehr, würde sie gerne in die Schweiz holen. Doch er hat Angst, am Telefon darüber zu reden: Die meisten Gespräche werden abgehört. Wären seine Eltern nicht noch dort, würde Ahmad nichts mehr mit Syrien verbinden.

Die einzige Angst ist, dass er nach Syrien zurückgeschickt wird.

Die Bilder aus der haft holen ihn immer wieder ein Er rollt den Ärmel seines Shirts hoch. Auf seinen rechten Oberarm hat er sich einen Skorpion tätowieren lassen. Er erinnert ihn an all jene, die ihn enttäuscht haben, ihm ihren giftigen Stachel gezeigt haben: die syrische Regierung, einige seiner Freunde — und seine Verlobte. Über sie spricht er nicht gerne. In ihrer Familie galt die Regel, dass zuerst seine vier älteren Brüder heiraten müssen, erst dann wäre Ahmad dran. Seine Verlobte konnte nicht warten und heiratete einen anderen. Er schiebt den Ärmel noch weiter hoch und zeigt seine Schulter. Sie ist übersät mit Dehnungsstreifen. Sie stammen vom stundenlangen Hängen an der Decke während der Haft. Wenn Ahmad in einem engen Lift steht, überkommen ihn Ängste. Die Bilder sind immer noch da: flackernde Lampen, Kondenswasser, das von der Decke tropft, Inhaftierte, die sich vor Verzweiflung blutig kratzen. Trotzdem geht es ihm heute gut. «Es ist schön, dass ich hier endlich wieder etwas wert bin», sagt er und lächelt. Die einzige Angst, die ihn plagt, ist, nach Syrien zurückgeschickt zu werden. Sein Vater hat viel bezahlt für seine Flucht, er selbst hat sein Leben riskiert. Wenn er zurück muss, hat er alles verloren. Text: Silja Kornacher Bilder: Salvatore Vinci

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interview

«Berge sind nicht nur Heidiland, sondern auch Quell der Innovation»

Diplomat Benedikt Wechsler bewegt sich auf der Alp genauso geschickt wie auf dem politischen Parkett. Der frühere Kabinettschef von Bundesrätin Calmy-Rey über den Umgang mit Krisen und sein Engagement für das Glarner Bergdorf Braunwald.

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

Benedikt Wechsler, wie problematisch sind die Wikileaks- und Abhörenthüllungen für die Welt der Diplomatie? Es scheint ja, als ob immer irgendwer mithört oder -liest.

Die Spionage ist eines der ältesten Gewerbe der Welt, aber mit den neuen Methoden eröffnen sich hier nun ganz andere Möglichkeiten. Das gibt schon zu denken. Die Grenzen zwischen Privat­ sphäre und Öffentlichkeit haben sich verschoben, ich sehe das auch bei mei­ nen Kindern und ihrem Umgang mit den sozialen Medien. Es gilt nun herauszu­ finden, wie wir die Datensicherheit wie­ der verbessern können, ohne das posi­ tive Potenzial dieser Technologien allzu sehr einzuschränken. Bis dahin muss man vorsichtig sein: Wenn man wirklich sicher sein will, dass sich etwas nicht weiterverbreitet, sagt man es nur im persönlichen Gespräch.

Welche Grossbaustellen gibt es derzeit in der Schweizer Diplomatie?

Besonders aktuell sind derzeit sicher die Entwicklungen im Nahen Osten. Für die Schweiz bedeutend ist die Weiter­ führung des bilateralen Wegs mit der EU — da stehen wichtige Interessen für uns auf dem Spiel. 2014 bis 2015 überneh­ men die Schweiz und Serbien den Vor­ sitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE), eine Aufgabe, die viele internationale Themenfelder tangiert: Menschenrechte, Sicherheit, Abrüstung. Dass wir für diesen Vorsitz ein gemeinsames Arbeitsprogramm mit Serbien ausarbeiten konnten, ist eine echte Innovation und auch ein Ergebnis der erfolgreichen Vertrauensbildung der Schweiz auf dem Balkan. Sie sind ja seit 2012 nur noch Teilzeit im EDA aktiv und beschäftigen sich mit e-diplomacy und Thinktanks. Was machen Sie da genau?

Im angelsächsischen Raum sind Think­ tanks ja schon viel länger aktiv und auch einflussreich. In der Schweiz gab es lan­ ge nur das Gottlieb­Duttweiler­Institut der Migros, später kam dann Avenir Suisse dazu. Ich fand es immer schade, dass man das Wissen und die Erkennt­ nisse solcher Organisationen nicht mehr nutzt. Derzeit läuft im EDA ein Pilotpro­ jekt mit dem aussenpolitischen Think­ tank «foraus», der für uns interne Kon­ ferenzen zu aussenpolitischen Themen organisiert. E­Diplomacy wird von eini­ gen Botschaften auf der Kommunikati­ onsebene schon via Facebook und Twit­ ter betrieben. Wir versuchen derweil, soziale Medien für die diplomatische Arbeit als solche nutzbar zu machen. Zum Beispiel hat das EDA vor wenigen

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Tagen eine App herausgegeben, die wichtige Texte im Bereich Frauen­Men­ schenrechte leicht zugänglich macht. Ausserdem entwickeln wir derzeit eine App für die Uno­Generalversammlung in New York, in der wir öffentlich ver­ fügbare Informationen bündeln und für Diplomaten nutzbar machen. Das Risiko ist vermutlich, dass man sich via Facebook und Twitter viel schneller in die Nesseln setzt, nicht?

Das Risiko besteht. Man muss lernen, richtig damit umzugehen und vielleicht auch mal etwas nicht zu schreiben.

Benedikt Wechsler auf der Alp in Braunwald. Der Diplomat mag Kühe wegen ihrer Ruhe und Gelassenheit.

Sind Sie selbst ein erfahrener Twitterer und Facebooker?

Diplomat und Braunwald-Fan

Beruflich nicht. Privat bin ich auf Face­ book und habe auch ein Twitter­Konto, lese jedoch ebenso gerne ein Buch. Den Rest Ihrer Zeit setzen Sie sich für Braunwald ein. Weshalb Ihre Passion für den Ort?

Der Ort hat eine besondere Ausstrah­ lung, und wir waren mit der Familie frü­ her immer dort. Ich habe in Braunwald laufen gelernt und viele Sommer auf der Alp gearbeitet. Vermutlich bin ich einer der wenigen Diplomaten, der weiss, wie man eine Kuh von Hand melkt. Das können Sie heute noch?

Das Problem bin nicht ich, sondern die Kühe. Die sind das nicht mehr gewohnt, weil sie nicht mehr von Hand gemolken werden. Wir haben heute ein Ferienhaus in Braunwald, und die Alpenregion repräsentiert halt auch einen Teil unse­ rer Identität, sie prägt die Mentalität der Menschen. Wir könnten zudem einiges vom Leben dort oben lernen: Nachhal­ tigkeit etwa war schon immer selbstver­ ständlich. Und nicht nur ist das Bircher­ müesli in Braunwald erfunden worden, die erfolgreichsten Snowboarder der Welt fahren mit Snowboards aus Braun­ wald. Produziert in Handarbeit und mit Hightech von einem ehemaligen Ski­ lehrer. Berge sind nicht nur Heidiland, sondern auch Quell der Innovation.

«Ich bin wohl einer der wenigen Diplomaten, der weiss, wie man melkt.» Aber offenbar gehts dem Ferienort nicht so gut, sonst müssten Sie nicht für ihn weibeln.

Leider. In den letzten Jahren sind immer mehr Hotels geschlossen worden, weil immer weniger Gäste kamen. Das wirk­ te sich negativ auf die Infrastruktur aus,

Der bei basel aufgewachsene Staatswissenschafter benedikt Wechsler (46) trat 1996 in den diplomatischen Dienst ein. Seither war er im eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegen­ heiten (eDA) in diversen Funktionen tätig, darunter als diploma­ tischer berater in den Präsidialjahren von Moritz Leuenberger, kaspar Villiger und Micheline Calmy­rey. Von 2007 bis 2011 war er zudem Calmy­reys kabinettschef und im rang eines botschafters. Heute arbeitet Wechsler teilzeit als diplomatischer berater im eDA und ist Lehrbeauftragter für internationale beziehungen an der Universität St. Gallen. Den rest seiner Zeit ist er «botschafter» für das bergdorf braunwald GL, dem er wieder zu mehr Leben und Gästen verhelfen will. Mit dem Architekten Peter Zumthor plant er dort ein Musikhotel, dessen Stiftungsrat er präsidiert. Wechsler ist mit einer Holländerin verheiratet und hat drei kinder im Alter von 16, 14 und 12 Jahren.

und so entwickelte sich ein Teufelskreis. Vor fünf Jahren dachte ich, dass man da­ gegen doch etwas tun können müsste. Und so entstand Ihr Musikhotel-Projekt.

Genau. Braunwald hat die ältesten Mu­ sikwochen der Schweiz, dieses Jahr fand die 78. Ausgabe statt. Das Musikhotel soll dem autofreien Ferienort auch sonst wieder Aufschwung geben. Zudem fin­ de ich es schade, dass die vielen guten Schweizer Architekten ihre besten Pro­ jekte oft im Ausland realisieren müssen. So fragte ich über einen gemeinsamen Bekannten Peter Zumthor an, dessen Arbeit ich sehr schätze. Er sagte sofort zu, nicht zuletzt wegen des Standorts. So etwas spektakulär Schönes habe er schon lange nicht mehr gesehen, sagte er mir. Ich bin überzeugt, dass dieser Ort zu einem internationalen Anziehungs­ punkt für nachhaltigen und innovativen Tourismus in den Bergen wird. Aber offenbar gibt es nun Verzögerungen, weil der Standort umstritten ist.

Wir sind auf guten Wegen, die Verhand­ lungen mit den Landbesitzern sind in der Schlussphase. Es braucht viele Ge­


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spräche, weil die ihr Land nicht einfach so verkaufen wollen, sondern überzeugt werden müssen. Zum Glück — deshalb ist Braunwald noch so schön, wie es ist. So ein Projekt braucht Geduld und Zeit, sicher sechs bis sieben Jahre. Die Stif­ tung ist erst seit März 2012 am Werk.

«Diplomatie ist ein Informations- und Beziehungsgeschäft.» Hat Ihr Engagement die Situation des Dorfs schon verbessert?

Na ja, das zu behaupten wäre jetzt etwas vermessen. Aber es hat sich schon ein bisschen was getan. Als vor einiger Zeit im Dorf ein Laden zugegangen ist, haben wir zum Beispiel geschaut, dass wir da­ raus ein Lesecafé mit Kulturbar machen können. Das hat sich ganz gut angelassen. Werden Sie Ihr Engagement in Braunwald zulasten der Diplomatie weiter ausbauen?

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Letztlich liegt es an den Einheimischen, die Entwicklung voranzutreiben. Von aussen kann man nur ein paar Impulse geben. In zwei Jahren will ich das Enga­ gement wieder stark reduzieren und voll ins EDA zurückkehren. Ziel ist, eine Bot­ schaft im Ausland zu führen, nachdem wir nun bald zehn Jahre in der Schweiz waren. Wie wird man Diplomat und welche Eigenschaften braucht es dazu?

Damals war das ein zweijähriges Ausbil­ dungsverfahren, der sogenannte Con­ cours, in dem Fachwissen und per­ sönliche Eignung intensiv getestet und weiterentwickelt wurden. Heute dauert das Verfahren nur noch 15 Monate. Jeder Schweizer Staatsangehörige mit einem abgeschlossenen Studium kann sich da­ für bewerben. Wichtig ist auf jeden Fall eine gewisse persönliche Flexibilität, weil man längere Auslandseinsätze hat. Ausserdem sollte man breit interessiert sein und gerne mit anderen Kulturen und Ländern zu tun haben.

Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

Ist Diskretion wirklich so wichtig, wie es das Diplomatenklischee besagt?

Sie ist schon wichtig. Generell sollte man sich als Person nicht zu sehr in den Vordergrund stellen. Es geht darum, für die Sache eine gute Verhandlungslösung zu finden. Letztlich ist Diplomatie ein Informations­ und Beziehungsgeschäft, und damit muss man sorgfältig umge­ hen. Aber die Branche war früher sicher verschlossener als heute. Was war Ihr grösster diplomatischer Erfolg?

Der Uno­Beitritt war ein grosser Erfolg für das EDA, und daran habe ich ge­ meinsam mit vielen anderen mitge­ arbeitet. Besonders stolz waren wir darauf, dass wir mittels Volksabstim­ mung demokratisch legitimiert bei­ getreten sind, das hat auch bei den ande­ ren Ländern Eindruck gemacht. Gefreut hat mich auch, dass es im ersten Präsi­ dialjahr von Calmy­Rey 2007 gelungen ist, die 1.­August­Feier auf dem Rütli so zu organisieren, dass wir die zuvor häufigen Störungen durch Rechtsextre­

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Bild: Keystone

Welcher war der grösste Misserfolg?

Am Ende war es kein Misserfolg, aber es war ein frustrierendes Detail: Bei der Unterzeichnung der Zürcher Protokolle über die Annäherung von Armenien und der Türkei 2009 war an der Universität Zürich eine feierliche Zeremonie ge­ plant. Wir hatten ein Orchester organi­ siert, Hillary Clinton war da, ebenso der russische Aussenminister Lawrow und einige andere hohe Politiker. Dann zog sich die Verhandlung immer länger und

Benedikt Wechsler (Mitte) 2001 als diplomatischer Berater von Bundespräsident Moritz Leuen­ berger auf einem Flug nach Stockholm.

eine interdepartementale Taskforce ge­ bildet. Oder beim weltweit oft kritisch aufgenommenen Minarettverbot ver­ suchten wir, den Entscheid zu erklären, in einen Kontext zu setzen und mög­ lichen Schaden abzuwenden. Das aber ohne das Land oder den Volksentscheid zu verleugnen.

länger hin, die geladenen Gäste standen rum, das Orchester konnte nicht spielen. Die Einigung folgte so spät abends, dass keine Zeit mehr für die Kultur blieb.

Die erste Fliege samt Smoking habe ich während meines Studiums von meinem verstorbenen Schwiegervater geerbt. Zudem gibts auch viele gute Architek­ ten, die Fliege tragen, das hat mich viel­ leicht unterbewusst beeinflusst. Heute habe ich etwa 40 Fliegen. Es ist auch einfacher, wenn man sich beim Essen bekleckert, man hat dann keine ruinierte Krawatte, die man teuer in die Reinigung bringen muss. Und einfacher zu binden ist die Fliege erst noch.

Schwere diplomatische Verstimmungen verursachten etwa die Geiselaffäre mit Libyen 2009 oder der Ärger des chinesischen Präsidenten Jiang Zemin über protestierende Tibeter in Bern 1999. Was passiert in der Diplomatie bei Ereignissen wie diesen?

Bei gewissen Krisen kann die Diplomatie eine Eskalation vermeiden, bei anderen nicht. Dann werden verschiedene Mittel eingesetzt. Im Fall von Libyen wurde

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Man sieht Sie auf allen Fotos immer mit Fliege. Wieso das?

Text: Ralf Kaminski Bilder: Fabian Unternährer, Fridolin Walcher

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1. Tag: Schweiz – Regensburg Anreise. Besuch des weihnachtlichen Regensburgs und Einschiffung. 2. Tag: Nürnberg Als «das Städtlein aus Holz und Tuch» im Glanz von 1000 Lichtern präsentiert sich Nürnberg als Weihnachtsstadt Nr. 1! 3. Tag: Bamberg – Schweiz Besuchen Sie den Krippenweg oder den Weihnachtsmarkt.

1. Tag: Abfahrtsorte Schweiz – Basel Anreise. Spazieren Sie durch die Weihnachtsstadt, welche zu den schönsten weihnachtlichen Innenstädte Europas gehört. Einschiffung. 2. Tag: Colmar Besuch des Schmuckkästchens unter den elsässischen Städten! 3. Tag: Strassburg – Schweiz Lassen Sie sich von den alten Traditionen des Strassburger Weihnachtsmarktes verzaubern.

Route 1: Bamberg – Rothenburg – Würzburg In umgekehrter Reihenfolge.

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Abfahrtsorte und -zeiten, Routen 1 – 4 Burgdorf Basel SBB Aarau SBB Baden-Rütihof Zürich-Flughafen Winterthur, R. Wil

05.30 h 05.45 h 06.20 h 07.00 h 07.30 h 07.50 h 08.15 h

Abfahrtsorte und -zeiten, Routen 5 – 6 Wil Burgdorf Winterthur, R. Zürich-Flughafen Aarau SBB Baden-Rütihof Basel SBB

Route 5 06.15 h 06.30 h 06.40 h 07.00 h 07.20 h 08.00 h 09.00 h

Route 6 08.15 h 08.30 h 08.40 h 09.00 h 09.20 h 10.00 h 11.00 h

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

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koluMne | 37

der hausMann

Ein Bäbi namens ... Bänz Friedli war ein Migroskind. Und ist es immer noch.

Manchmal will der Konsumentenschutz uns unnötig schützen, gopf. Vor den Migros-«Minis», zum Beispiel, den Spielzeugprodukten, die derzeit erhält, wer in der Migros einkauft: Kleinstcervelats, Mineralwässerchen, WCPapierrölleli … «Mit dieser Aktion manipuliert die Migros unsere Kinder», meckerte die Präsidentin des Konsumentenforums. Es sei «verwerflich», die Kleinen auf Eigenmarken der Migros anzufixen — reines, fieses Marketing. Aber ich bitte Sie, Frau Konsumentenschützerin! Lockern Sie Ihre Nackenpartie, nehmen Sie einen Schluck Aproz und relaxen Sie ein bisschen. Diese Aktion ist einfach nur cool. (Und damit das klar ist: Das schreibe ich aus freien Stücken und nicht, weil der Herr Bolliger mich dazu gedrängt hätte.) Anfangs wollte ich, da ich unsere Kinder dem Verkäuferlialter entwachsen wähnte, ja gar nicht mitsammeln. Aber wenn die 15-jährige Tochter einen dazu anhält …? Easy, natürlich ist es Teil einer Biografie, wo und wie die Eltern einkaufen. Aber deshalb wird man noch nicht zum Markenjunkie. Ich kenne eine junge Frau, die ihr Bäbi einst spielerisch nach einem damaligen Migros-Label taufte: Migrosana. Die Frau ist heute 20 und alles andere als eine Konsumtussi. Aber, huch! Können die Besorgten hypern! Ein Kindheitssoziologe warnt: «Bei Kindern bis zwölf besteht bei solcher Eigenwerbung die Gefahr der Manipulation. Der Aus-

«Ich muss von meiner ersten Liebe erzählen.» druck ‹Handy› wird mit Geschirrspülmittel gleichgesetzt, die Produktvielfalt auf die Form reduziert, wie sie in der Migros erhältlich ist.» Im Soziologenjargon heisst das dann: Der Erfahrungsspielraum der Kinder werde eingeschränkt. Klar, ist die rote Flasche für ein Migroskind wie mich Synonym für Abwaschmittel, Herr Soziologe! Aber das heisst doch noch nicht, dass Kinder doof sind und sich leichthin manipulieren lassen? Nehmen Sie noch grad mal mich: Ich planschte im elterlichen Bassin eine Jugend lang mit einem Wasserball der Benzinmarke «Fina» — und besitze heute trotzdem kein Auto. Ich trug, wie nahezu jedes Schweizer Kind in den 70er-Jahren, die blau-weiss-rote Skimütze der Kreditanstalt — und hatte dort später dennoch nie ein Konto. Ich

schwatzte, wenn im Dorf ein WK einquartiert war, den Soldaten kiloweise Militärbiskuits ab — und wurde doch dienstuntauglich. Hey, wir leben im Kapitalismus, und Kinder lernen früh, sich dagegen zu wappnen. Wer sich nun wegen irgendwelcher Mini-Joghurts um die Kleinen sorgt, unterschätzt sie. Die «Minis» sind herzige Spielzeugchen, nicht mehr und nicht weniger, und die Migros wäre ja blöd, sie hätte dafür nicht Eigenmarken gewählt. Vielleicht muss ich von meiner ersten Liebe erzählen? Von Cremetta, der Schoggi, die Füllungen in drei Farben enthält. Vor Kurzem schichtete ich wahllos Süssigkeiten in den Einkaufskorb. Wollte einem armen Rekruten ein Fresspäckli schicken. Auch eine Tafel Cremetta nahm ich (Gar nicht gewusst, dass es die noch gibt!), vergass sie dann aber ins Päckli zu legen, probierte sie, nach Jahrzehnten, selber und … Mmmh! Schon war ich ich wieder der Bub von damals. «Aber da steckt bestimmt noch immer jede Menge Chemie drin», tröstete ich mich, «das Kleingedruckte will ich gar nicht wissen …» Dann las ich es doch und erfuhr, die Farben der Füllungen seien natürlich erzeugt: mit Gemüseextrakt. Verheerend für meine Linie, denn nun werde ich noch mehr Cremetta kaufen. Nur, warum gibt es die eigentlich nicht als «Mini»? Bänz Friedli live: 23.10. in Schüpfheim LU

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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

neues aus der Migros | 41

Betrüger im Netz

kriminelle verschicken zurzeit Mails, in denen sie Migros-Geschenkkarten mit grossem Rabatt anbieten. Wer dafür bezahlt, bekommt nichts für sein Geld.

bild: Zoonar

D

as Angebot klingt extrem ver­ lockend: Unbekannte lassen seit Ende September Mails kursieren, in denen Migros­Geschenkkarten im Wert von 600 Franken für einen Preis von nur 150 Franken angeboten werden. Das Mail trägt das Migros­Logo und wirkt auch dank des Absenders shopping@migros.ch täuschend echt. Doch wer bezahlt, geht leer aus. «Wir bitten unsere Kunden, dieses betrügerische Mail nicht zu beantworten und sofort zu löschen», sagt Migros­ Mediensprecher Urs Peter Naef. Er betont auch, dass die Migros nie eine Rabattaktion mit Bezahlaufforderung im Rahmen eines anonymen Massenver­ sands anbieten würde. Gleich nach Auf­ tauchen der Mails nahm die Migros Kontakt mit den Behörden auf, die nun nach den Tätern fahnden. Sogenannte Phishing­Mails, bei de­ nen Kunden bekannter Firmen mit ge­ fälschten Angeboten geködert werden, tauchen in der Schweiz seit etwa drei Jahren gehäuft auf. «Mit Abstand am häufigsten zielen solche Phishing­At­ tacken auf Bankkunden», erklärt Tobias Bolliger, stellvertretender Kommis­ sariatsleiter bei der Schweizerischen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik). «Die Täter treten aber auch gerne im Namen von anderen Schweizer Traditionsfirmen

auf.» Etwa ein Drittel aller Phishing­ Angebote sind leicht zu erkennen, weil sie fehlerhaft und extrem holprig formu­ liert sind. Die Täter im Ausland stolpern über die Sprachbarriere. «Leider gibt es inzwischen aber auch viele Phishing­ Mails und ­Websites, die in perfektem Deutsch verfasst sind», sagt Bolliger. Doch auch diese Angebote lassen sich oft an bestimmten Merkmalen erkennen.

Beste Waffe gegen Phishing ist gesunder Menschenverstand Häufig bestehen die Täter auf elektroni­ schen Zahlungsmitteln wie etwa Pay­ safecard, die auf einem Prepaid­System beruhen. Die Betrüger wollen aber keine Bezahlung mit Kreditkarte oder ganz traditionell via Rechnung. Denn bei die­ sen Bezahlmethoden muss sich der Empfänger des Geldbetrags gegenüber einer Bank zu erkennen geben. «Die beste Waffe im Kampf gegen Phishing­Betrüger ist der gesunde Men­ schenverstand», betont Bolliger. Wenn ein Angebot unglaublich grosszügig klingt, hat es oft einen Haken. «Viele Leute reagieren misstrauisch, wenn ihnen auf einem Flugblatt oder von einem unbekannten Anrufer das Blaue vom Himmel versprochen wird», sagt Bolliger. «Dieses gesunde Misstrauen darf man nicht ausschalten, wenn man online ist.» Text: Michael West

Computer als Tatwaffe: In den letzten drei Jahren haben OnlineBetrügereien in der Schweiz zugenommen.

Tipps gegen Phishing Phishing nennt man betrügerische OnlineAngebote, die von den tätern oft via Mail im Namen bekannter Firmen gemacht werden.  Sprachliche Fehler: etwa ein Drittel der Phishing-Angebote ist auffallend holprig und fehlerhaft formuliert.  Zahlungsmethode: Die täter verlangen oft eine bezahlung mit anonymen PrepaidZahlungsmitteln wie etwa Paysafecard. kaum je bieten sie die Möglichkeit, das Angebot via rechnung zu begleichen.  Angebot überprüfen: Wer nicht sicher ist, ob ein Online-Angebot im Namen der Migros auch echt ist, kann bei der M-Infoline nachfragen. Telefon: +41 848 84 08 48 oder M-Infoline@mgb.ch  Phishing melden: Verdächtige Mails und Websites können bei der Schweizerischen koordinationsstelle zur bekämpfung der Internetkriminalität (kobik) über ein OnlineFormular gemeldet werden: www.kobik.ch  Schnell reagieren: Wer für das falsche Migros-Angebot bereits bezahlt hat, sollte sich sofort an Paysafecard wenden, die Seriennummer seiner karte nennen und diese sperren lassen. Telefon: +41 848 000 767 oder info@paysafecard.com. So lässt sich eventuell verhindern, dass Geld abgebucht wird. Grundsätzlich müssen die Opfer aller Phishing-betrügereien sofort die zuständige kartenanbieterfirma informieren, und sie sollten zudem Strafanzeige erstatten.


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SCHAUFENSTER 44 |

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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NR. 42, 14. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Nähe schafft Vertrauen

Produzenten aus drei Regionen zeigen, was sie auftischen, wenn Besucher zum Brunch kommen: Für die Gäste nur das Beste. Wettbewerbs von MigrosMagazin und Migros durften neun Personen zum Brunch bei ihren Lieblingsproduzenten mitbringen. Die Rezeptautoren des Kochmagazins «Saisonküche» haben sich indes brunchtaugliche Gerichte mit Produkten aus den Regionen Neuenburg/Freiburg, Ostschweiz und Aare einfallen lassen. Da bekommen selbst ausgewiesene Morgenmuffel Appetit auf Regionales. Texte: Claudia Schmidt

Heimvorteil Global denken, regional handeln war eine der Ideen, die die Migros Luzern vor 14 Jahren zur Gründung des Labels «Aus der Region. Für die Region.» inspiriert haben: Jeder Produzent stellt seine Produkte in der Region her und vertreibt sie dort auch. Heute tragen rund 8000 Produkte das Label mit den blauen Bergen und der gelben Sonne. So bleibt ein grosser Teil der Wertschöpfung in der Region – und das stärkt diese Gebiete und ihre Bewohner auch in Zukunft.

REGIONENWETTBEWERB: NEUENBURG/FREIBURG

Frischer Fisch und gute Laune Wer mit den Wolffs zum Fischen rauswill, muss früh aufstehen. Regenbogenforelle Und so hat sich Familie Vuille am Samstagmorgen, noch vor dem Brunch, auf dem kleinen Schiff im Hafen von Chevroux VD eingefunden. Das Fischen auf dem Neuenburgersee ist nur ein Teil der Arbeit von Bernard Wolff und seiner Familie, für die Gäste aber gewiss der angenehmste – besonders wenn das Wetter mitspielt. Felchen und Forellen fangen die Wolffs im See. Aber das ist eben nicht die ganze Arbeit: In den eigenen Produktionshallen in Chevroux werden auch die Zuchtforellen aus Neirivue FR

filetiert, verpackt und für die Migros gelabelt. Doch an diesem Morgen steht alles im Zeichen des selbst gefangenen Fischs. Die Gäste staunen nicht schlecht, wie viel Arbeit anfällt, bis Kunden den Fisch in der Migros kaufen können. Eine knappe Stunde lang geniessen die Gäste die frische Luft auf dem Neuenburgersee. Die macht bekanntlich hungrig, und so freuen sich alle auf die Köstlichkeiten, die auf dem Buffet in der Küche locken: Feiner Käse, hauchdünner Rohschinken, Speck und natürlich Räucherfisch landen schnell auf den Tellern. Wer mag, versüsst sich den ausgedehnten Brunch mit Aufstrichen, frischen Früchten und Joghurt. Gut gelaunt plaudert man über Fischerei und dies und das.

Bilder: Fabian Unternährer, Pascal Mora, Severin Novacki, Bild und Styling (Food): Claudia Linsi

M

it dem Organisieren eines Brunchs kennen sie sich aus, die Fischer, Metzger und Geflügelproduzenten. Sie haben oft genügend Platz auf ihren Höfen und im Betrieb, um grosse Gruppen von Familienmitgliedern und Freunden an die Tafel einladen zu können. Auch Migros-Kunden sind diesen Sommer in den Genuss eines zünftigen Brunchs mit vielen Leckerbissen gekommen: Die Gewinner des «Aus der Region. Für die Region.»-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

SCHAUFENSTER

AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 45

Natürlich gibt es beim Brunch der Fischerfamilie auch die Klassiker Schinken, Käse und Konfitüre. Besonders freuen sich die Gäste aber über den Fisch aus der Region.

Richtig familiär geht es bei Familie Wolff zu – wie beim Besuch der eigenen Familie ist das reichhaltige Buffet in der geräumigen Küche aufgebaut. Das Schöne am Brunch: Man kann den Teller immer wieder nach Herzenslust auffüllen.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 47

Grosse Brunchgesellschaft: Familie Millius kommt mit vielen Kindern. Der Brunch findet bei schönstem Sommerwetter statt, sodass sie die Leckereien im Freien geniessen kann.

Die Gäste haben auf der Terrasse des Restaurants viel Spass. In der ungezwungenen Atmosphäre lässt es sich vortrefflich plaudern – und natürlich auch essen.

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REGIONENWETTBEWERB: OSTSCHWEIZ

Poulet bei Seeblick In der Frifag AG in Märwil TG ist es am Wochenende still. Viel gibt es nicht zu sehen in den 4 Grad kalten Hallen, und auch die Kantine des Betriebs ist viel zu gross, um den 16 Personen ein gemütliches Brunchplätzchen zu bieten. Andi Schmal, Geschäftsführer des Pouletbetriebs, hat sich kurzerhand entschlossen, den Brunch in ein Restaurant zu verlegen. So treffen sich alle in Rorschach SG zum netten

Beisammensein – Blick auf den Bodensee inklusive. Auf schmackhaftes Poulet muss an diesem Samstagvormittag aber keiner verzichten. Andi Schmal stellt sich den Fragen der Gäste rund ums Thema Poulet. Zum Beispiel: Geht es den Hühnern gut? «Das stellen wir sicher, indem wir häufig vor Ort sind und uns selbst davon überzeugen. Das ist der Vorteil, wenn alles aus der Region stammt.»


SCHAUFENSTER 48 |

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

REGIONENWETTBEWERB: AAREGEBIET

Feine Wurst und gute Stimmung Für seine Gäste nimmt sich Adrian Gygax Zeit. Sein Metzgereibetrieb ist für Gäste allerdings viel zu klein. Wie gut, Haselnusswurst dass die Eltern ein Restaurant haben: Das «Flühlenstalden» in Grünenmatt BE ist schon seit einiger Zeit geschlossen, doch für Gäste des Sohns öffnet das Ehepaar die gute Stube gern. Und wenn Familie Graf mit Freunden schon einmal vor Ort ist, wirft man auch einen kurzen Blick in die Räucherkammer. Die befeuert Gygax senior unter der Woche mit Holz, während sein Sohn

in der Metzgerei ist. Hier duftet es herrlich nach Würsten und Schinken. Ein paar Schritte weiter steht das Brunchbuffet mit Würsten, Speck und Schinken bereit, deren Duft die Gäste eben noch in der Räucherkammer erschnuppern konnten. Die Gäste erstaunt, dass Gygax selber schlachtet – das ist gerade bei kleinen Betrieben selten geworden. Doch die Metzgerei hält die Tradition hoch. Der Bauer bringt das Tier meist selbst und erhält direkt beim Abliefern sein Geld. Adrian Gygax weiss, woher die Tiere stammen, kennt seine Lieferanten persönlich und kann seinen Kunden stets guten Gewissens Auskunft über die Herkunft des Fleisches geben.

t s r u w s us N t i m anz r k t o r B

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Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

sCHaUFEnsTEr

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aUs dEr rEgion. Für diE rEgion. | 57

Familie Graf hat an der langen Tafel Platz genommen, die Adrian Gygax’ Eltern in ihrem Restaurant gedeckt haben. Das «Flühlenstalden» in Grünenmatt BE steht nur noch für private Anlässe zur Verfügung. Gäste fühlen sich hier aber nach wie vor wohl.

Brunch mit Wurst, Speck und Schinken aus der Metzgerei Gygax in Lützelflüh-Goldbach BE. Adrian Gygax kann garantieren, dass das Fleisch für seine Produkte aus der Region kommt.


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Sie besuchen eine der schönsten Städte der türkischen Riviera. Sie sehen unter anderem das Wahrzeichen der Stadt, das Yivli Minare sowie das „gerillte“ Minarett und haben Sie die Gelegenheit verschiedene Souvenirs wie Schmuck und Lederwaren zu erwerben. Schlendern Sie über den Bazar und versuchen Sie sich im orientalischen Handeln! Zum Abschluss besichtigen Sie den bezaubernden Karpuzkaldran Wasserfall.

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Nebst einem Ausflug nach Antalya, unternehmen Sie während Ihres Aufenthalts, einen 2-Tagesausflug ins Landesinnere. Begleitet durch unsere Deutsch sprechenden Reiseleitung, gewinnen Sie dabeiPamukkale einen Eindruck über die Lebensgewohnheiten und Traditionen Ihres Ferienlandes. Pamukkale, mit den schneeweissen Kalksinterterrassen, ist wegen des Thermalwassers, dass mit einer Temperatur von 30 – 40 Grad entspringt, das bekannteste Naturwunder der Türkei und Weltkulturerbe der UNESCO. Die antike Stadt Hierapolis wurde wegen der Thermalquelle schon vor weit über 2000 Jahren gegründet. Sie übernachten in einem Thermalhotel und die Hin- und Rückfahrt führt Sie durch die bezaubernde Gegend des Taurusgebietes.

Nicht inbegriffen: Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung CHF 35.– pro Pers.  Reservationsgebühr CHF 15.– pro Pers.

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Das bei unseren Kunden sehr beliebte Erstklasshotel liegt in der bekannten Ferienregion Belek an ruhiger Lage, direkt am Meer. Der lange Sandstrand ist ideal zum Baden und für Wassersport. Lage: Transfer vom Flughafen ca. 45 Minuten. Einrichtungen: Gepflegte Gartenanlage, großes Swimmingpool sowie ein Hallenbad. Reichhaltige Buffets sorgen für Abwechslung. Wellnesscenter mit Sauna, Hamam und vieles mehr. 370 stilvoll eingerichtete Zimmer mit Bad/Dusche/WC, Kühlschrank, Fön, Sat-TV, Balkon oder Terrasse.

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

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ANNA’S BEST | 59

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Gut verträgliche Teigwaren

Menschen, die auf gluten- und laktosefreie Produkte angewiesen sind, finden ab sofort mundende fixfertige Pasta-Varianten von Anna’s Best. Das Gute daran ist, dass sie wie herkömmliche Teigwaren schmecken.

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ersonen, die Gluten oder Laktose meiden müssen, haben im Sortiment der Fertigprodukte eine eingeschränkte Auswahl. Anna’s Best hat nun frische Pasta ins Sortiment aufgenommen, die gluten- und laktosefrei ist und ganz ohne Weizen hergestellt wird. Empfohlen durch Recommandé par Raccomandato da Service Allergie

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die für unter Allergien oder Intoleranzen leidende Personen besonders geeignet sind.

Die Teigwaren auf Basis von Mais und Reis sind geschmacklich und im Biss kaum von herkömmlicher Pasta zu unterscheiden. Die Produkte sind zertifiziert und mit dem aha!-Label ausgezeichnet. So können Betroffene unbeschwert und unkompliziert geniessen. Das Angebot ist regional unterschiedlich: In der ganzen Schweiz gibts die Variante Fiori spinaci e ricotta und in der Deutschschweiz die Mezzelune mozzarella e pomodori secchi. Text: Anna-Katharina Ris

ANNAS TIPP

Knoblauchöl

Bild: Claudia Linsi

+ Anna’s Best aha! Fiori spinaci e ricotta, 200 g, Fr. 4.90; dazu getrocknete Tomaten, 100 g, Fr. 4.45

Nebst den gehackten getrockneten Tomaten passt ein delikates Olivenöl zu den feinen Teigwaren. Warum nicht mal selbst ein Öl aromatisieren? Geben Sie fein geschnittenen Knoblauch oder ganze Kräuter wie Thymianzweige ins Olivenöl, und lassen Sie es ein paar Stunden ziehen. Über die heissen Fiori träufeln und fertig.

Die aha!-Fiori von Anna’s Best schmecken allen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

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PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

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645.750.-

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25.-

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60.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 1 Abendessen • Silvester-Galadiner inkl. Getränke, Live-Musik und Tanz • Stadtrundfahrt/-gang in Turin • Besichtigungen gemäss Programm • Lokale Reiseleitung am 2. Tag HOTEL Hotel Lovera Palace, Cuneo (off. Kat. ****) EINSTEIGEORTE Zürich*, Basel, Kallnach*, Olten, Biel, Bern *Parkmöglichkeiten

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675.750.-

CHF

25.-

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80.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Silvester-Galadiner • Stadtrundfahrt/-gang in Stuttgart und Ludwigsburg • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Maritim Hotel, Stuttgart (off. Kat. ****) EINSTEIGEORTE Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich* *Parkmöglichkeiten

1. Tag, Schweiz - Cannes 2. Tag, Ausflug Nizza 3. Tag, Ausflug Grasse 4. Tag, Cannes - Rückkehr PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

CHF CHF

795.955.-

CHF

25.-

CHF

80.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Silvester-Galadiner inkl. Getränke, Musik und Tanz • Stadtrundfahrt/-gang in Nizza • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Hotel Novotel, Cannes (off. Kat. ****) EINSTEIGEORTE Zürich*, Basel, Kallnach*, Olten, Biel, Bern *Parkmöglichkeiten

RESERVATIONEN: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

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FOOD | 63

GUT & GÜNSTIG

Kürbissuppe mit Kokos für circa Fr. 6.60

Vorspeise für 4 Personen ■ 600 g Kürbis (kleiner Knirps) in ca. 3 x 3 cm grosse Stücke schneiden. Circa Fr. 2.25 ■ 20 g Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. 2 Schalotten fein würfeln. Beides in 2 EL Olivenöl dünsten. 2 TL Currypulver und 1 TL Kurkuma beigeben. Kürbisstücke beigeben und ca. 4 Minuten lang mitdünsten. 7,5 dl Hühnerfond dazugiessen. Ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Circa Fr. 1.95 ■ 2 Stängel Zitronengras in 2 cm lange Stücke schneiden. 2 dl Kokosmilch mit dem Zitronengras aufkochen. Vom Herd nehmen, 10 Minuten ziehen lassen. Circa Fr. 2.30 ■ Kokosmilch absieben und mit einem Schwingbesen schaumig schlagen. Kürbissuppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Kokosschaum servieren. Circa Fr. –.10

Asiatische Aromen in einem Klassiker: Kürbis mit Ingwer und Kokosmilch.

Gelbe Allrounder Wenn verschiedene saftige Fleischstückchen auf dem Tischgrill brutzeln, passen die M-Classic-Maiskolben als Gemüsevariante hervorragend dazu. Sie lassen sich aber auch im Wasserbad, in der Mikrowelle oder mit etwas Butter in der Bratpfanne zubereiten. Die kleinen Gelben ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker sind bis zu einem Jahr ungekühlt haltbar. M-Classic Maiskolben, 350 g, Fr. 1.80 In grösseren Filialen erhältlich

Saucenstar Die beliebte pikante M-Classic-Salatsauce ohne Öl ist jetzt auf Wunsch vieler Kunden wieder in den Migros-Regalen zu finden. Mit seiner Würze macht dieses leichte Dressing jeden Salat zum Highlight. M-Classic Pikant Dressing, 700 ml, Fr. 2.50 In grösseren Filialen

Jederzeit frisch Die neuen Frischback-Silserbrötli von M-Classic können über mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahrt und bei Bedarf kurz aufgebacken werden. Ideal als Snack zwischendurch oder als Znüni mit Schinken oder Weichkäse belegt. Die Brötli sind aus besten TerraSuisse-Rohstoffen hergestellt. M-Classic Silserbrötli, 5 Stück, 250 g, Fr. 3.20

Rezentes Käsevergnügen Endlich gibt es ein fixfertiges Fondue für GreyerzerFans: Das Fondue Gruyère zeichnet sich durch seine cremige Konsistenz und den rezenten Geschmack aus. Die 400-Gramm-Alubeutel lassen sich dank neuer Verpackungsform kinderleicht öffnen. Und der Familien-Fondueplausch ist garantiert. Fondue Gruyère, 800 g, Fr. 12.50 In grösseren Filialen


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

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KEEP WARM || 65 65

Bild: Juventino Mateo, Styling: Urs Affolter, Hair-Make-up: Arlette Kobler

Strumpfhose und Leggings Keep Warm, S–XL, in fünf Farben, je Fr. 17.80

So wirkt die Spezialfaser Keep Warm Sie hält den Körper dauerhaft warm aufgrund der innovativen Faserkonstruktion mit kleinen Luftkammern. Keep Fresh Frischegefühl durch Quick-DryFunktion. Die Körperfeuchtigkeit gelangt nach aussen. Keep Comfortable Formstabil: kein Ausleiern auch nach mehrmaligem Waschen. Hohe Elastizität für eine optimale Passform. Sind Beine und Füsse warm eingepackt, friert auch der Rest nicht.

Warm-up für die Beine

Wer Shorts und Pencil Skirts nicht bis nächsten Sommer im Schrank lassen will, braucht jetzt gute Strümpfe. Wie die der neuen Hightechkollektion Keep Warm.

W

olle kann eine wahre Kratzbürste sein und auf der Haut jucken und piksen. Doch ihre wärmenden Eigenschaften waren lange Zeit unübertroffen. Bis in Japan die Hightechfaser Miyabi entwickelt wurde, die nun mit dem Label Keep Warm in das Strumpfhosen- und Leggingssortiment der Migros Einzug hält. Beim

Material handelt es sich um eine hauchdünne Leichtfaser, die Körperfeuchtigkeit in Wärme umwandelt. Lufttaschen in den Fasern fangen diese Wärme auf und speichern sie. Keep-WarmStrumpfwaren sind robuster als Baumwolle, weich wie Kaschmir und wirken wärmeregulierend: Obschon sie draussen schön warm halten, schwitzen wir

im Büro nicht. Die neuen modischen Beinkleider sind stark dehnbar und trocknen im Nu. Neben Strumpfhosen und Leggings bietet Keep Warm auch noch andere Wäscheartikel für Frauen und Männer an, wie Kurz- und Langarmshirts, Rollkragen oder Unterteile. Text: Nicole Ochsenbein


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–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Kaum begonnen und schon ist fast alles ausverkauft. Als kleine Wiedergutmachung gibt’s das unverzichtbare Sammelalbum besonders günstig. Erhältlich in jeder Migros-Filiale, solange Vorrat. In diesem Album sind keine Sticker enthalten. Gültig ab dem 14. Oktober 2013.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

Für kleines Geld

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NONFOOD | 67

RAPPENSPALTE

Grüner Apfel, schwarze Johannisbeere und wilde Erdbeere bilden die Kopfnote des Eau de Toilette New Yorker Style up für Frauen. In der Herznote erblüht ein Strauss Blüten aus Wicke, Freesie und Pfingstrose. Die Basisnote aus Sandelholz, weissem Moschus und Himbeeressenz rundet das Aroma ab. New Yorker Style up Woman, Eau de Toilette, 30 ml, Fr. 16.80 In grösseren Filialen erhältlich

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Bereits nach einer Anwendung mit der Power-Maske von I am face fühlt sich die Haut weich und gepflegt an. Die cremige Textur mit Guarana-Extrakt und Koffein schenkt Energie, Feuchtigkeit und lässt das Gesicht strahlen. Die Hautverträglichkeit ist dermatologisch bestätigt. I am face Power-Kick-Maske, 2 x 7,5 ml, Fr. 2.50

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Matthias Sempach (27) aus Alchenstorf im Emmental ist Landwirt, Metzger und der neue Schwingerkönig. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Bereits als Sechsjähriger hatte ich Hasen. Mein Vater bezahlte das Futter, ich fütterte und pflegte sie, zog die Jungen auf und verkaufte sie weiter. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen Schwingerkönigstitel.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für feine Schweizer Lebensmittel wie ein gutes Stück Fleisch. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Die kommen noch. Aber schon bei der Planung habe ich gemerkt, dass es teuer wird: der Olympiabesuch in Sotschi 2014. Was ausser Geld ist in Ihrem Portemonnaie?

Meine Bankkarten und ein kleiner Schwingfestkalender. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Schauen Sie auf Qualität, das zahlt sich langfristig auch im Portemonnaie aus.

Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für Blumen für meine Liebsten, damit ich ihnen noch mal Danke sagen könnte. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Für lange Wimpern Dank der innovativen Soft-Flex-Formel verhilft die Mascara No End Volume Flex von Manhattan zu einem federleichten Volumen und zu weichen, elastischen Wimpern. Zudem hält sie bis zu 14 Stunden, ohne zu verkleben, schmiert nicht und bröckelt nicht ab. Die Mascara ist für sensible Augen und Kontaktlinsenträgerinnen bestens geeignet. No End Volume Flex Mascara, 8 ml, Fr. 11.90 In grösseren Filialen erhältlich

Nachwuchssport in allen Bereichen und rhythmische Sportgymnastik. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Gesundheit und Zufriedenheit.

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne auf Shoppingtour gehen? Mit Roger Federer. Interview: Remo Lütolf


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ihre region

migros-magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

migros wallis | 69

Aufbruch ohne Einbruch Weil Weiterbildung sich immer auszahlt, sollten Sie jetzt einen der Lehrgänge der klubschule besuchen wie zum beispiel Ausbildung des Ausbildens (ADA). Das basismodul Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen richtet sich an Ausbildende, die oft in teilzeit erwachsene unterrichten. Sie erwerben die nötigen kompetenzen, um vorgegebene Unterrichtsplanungen methodisch und didaktisch umzusetzen.Dieses Modul ist für Sie die Voraussetzung, um in eduQua-zertifizierten bildungsinstitutionen zu unterrichten. Die Grundausbildung startet am 18. Oktober in der Klubschule Migros in Brig, Tel. 027 720 66 50, www.klubschule.ch

wallis

Im Flug zu den Gipfeln

Wer die Alpenwelt von ihrer schönsten Seite kennenlernen will, dem wird rasch klar: Am gornergrat führt kein Weg vorbei. Die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins profitieren von besonders günstigen Konditionen.

M

it seiner sonnigen, ganzjährig erreichbaren Aussichtsplattform zählt der Gornergrat auf 3089 m ü.M. zum Topausflugsziel. Umgeben von 29 Viertausendern – vom höchsten Schweizer Berg, der Dufourspitze mit einer Höhe von 4634 m ü.M., und vom drittlängsten Gletscher der Alpen, dem Gornergletscher – bietet er ein Gebirgspanorama, das überwältigender nicht sein kann. Die höchste im Freien angelegte Zahnradbahn Europas hat ihren Ausgangspunkt neben dem Bahnhof der Matterhorn Gotthard Bahn in Zermatt. Sie führt über eindrucksvolle Brücken, durch Galerien und Tunnels, idyllische Wälder, vorbei an Schluchten und Gebirgsseen – stets das Matterhorn im Blickfeld.

bilder: kost, zVg

Eine wundervolle welt entdecken – ganz in der nähe Im Sommer gibt es für die Besucher wundervolle Wanderwege. Oder drei unterschiedliche Bikerouten. Und wer müde wird, steigt einfach wieder in die Gornergrat Bahn ein. Im Winter ist die Schlittelbahn von Rotenboden nach Riffelberg nur eines der Erlebnisse für Familien. Skiund Buckelpisten, der Kinderskipark oder Schneeballschlachten auf dem Winterwanderweg lassen die Herzen der Kinder höherschlagen. Zwischendurch kann man sich in den diversen Verpflegungsstätten entlang der Strecke verpflegen. Ob für Sportliche, kulinarisch Interessierte oder ganz einfach Geniesser – auf dem Gornergrat findet man bestimmt das passende Angebot! Text: RP

Verkehrt ganzjährig: Die Gornergrat Bahn, die höchste im Freien angelegte Zahnradbahn Europas.

zahlen und Fakten

 erste elektrische Zahnradbahn der Schweiz (1898)  Höchste im Freien angelegte Zahnradbahn europas (3089 m ü.M.)  Höchstgelegene (2222 m ü.M.) und kürzeste (468 m) trambahn europas auf der riffelalp

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ihre region 70 |

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migros wallis

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

Im Reich der Frauen Exploration du Monde eröffnet die neue Saison mit einer fantastischen Reise in abgelegene Provinzen im Osten Chinas.

Der Teich des Schwarzen Drachens: Eine der Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Stadt Lijiang.

N

ach welchen Kriterien entscheidet sich jemand für seinen Wohnort? Wahrscheinlich ist die Attraktivität der Region das wichtigste Kriterium für jemanden, der schon Tausende wunderschöner Orte gesehen hat. Der Savoyer Patrick Mathé hat sich für China entschieden – für einen Wohnort, der 7000 Kilometer von seiner ursprünglichen Heimat entfernt ist. In der Provinz Yunnan, im Südwesten der riesigen Nation, hat er wunderschöne Landschaften gefunden, eine bemerkenswerte Gastfreundlichkeit – und seine Frau. Wer könnte dem Exploration-du-Monde-Filmpublikum diese verblüffende Region also mit grösserer Leidenschaft präsentieren als er?

Fast hundert Jahre nach Joseph rock unterwegs Patrick Mathé, ein moderner Reporter, entschied, auf den Spuren Joseph Rocks

Yunnan: Gespalten zwischen Achtung der Traditionen und Einfluss der Moderne.

zu reisen und seine Erlebnisse nach dem Vorbild des berühmten westlichen Entdeckers zu dokumentieren. Joseph Rock reiste zwischen 1920 und 1949 eben-

falls in diese Region Chinas. Dort erforschte er den natürlichen Lebensraum der Ureinwohner. Er liess sich unter ihnen nieder, fotografierte sie bei

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59.


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

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Migros wallis | 71

Einzigartige Familienstruktur: Die Naxi-Frauen leben mit ihren Brüdern und den Kindern ihrer Liebhaber zusammen. Ehen gibt es nicht.

ihren althergebrachten Riten und studierte ihre Schrift. Über all seine Entdeckungen berichtete er im weltweit renommierten Magazin «National Geographic» und brachte dadurch eine ganze Generation von Leserinnen und Lesern zum Träumen.

spezielle Familienstrukturen ohne heirat Bei dieser Vorgehensweise liegt das Schwergewicht auf der Ethnologie. Es ist beschönigend zu sagen, dass die Traditionen der Naxi, der Menschen, die in dieser Region leben, mit unseren Traditionen bloss kontrastieren. Diese Ureinwohner stützen sich auf Wertesysteme, auf Glaubensüberzeugungen und Regeln, die den Europären völlig fremd erscheinen. Das deutlichste Beispiel dafür jedoch ist die Familienstruktur, durch welche die Region zu ihrem Übernamen Land der Frauen gekommen ist.

Den Naxi ist das Konzept der Ehe, wie sie bei uns im Westen aufgefasst wird, fremd. Die Frauen leben gemeinsam mit ihren Brüdern und geniessen viele Freiheiten. Sie empfangen ihre Liebhaber nachts bei sich zu Hause – wann und wen sie wollen. Die Kinder, die aus diesen freien Beziehungen stammen, kennen ihre Väter in dieser matriarchalisch geprägten Gesellschaft nicht systematisch. Auch wenn der spezielle Charakter dieser sozialen Organisation erstaunt, steht das Matriarchat nicht im Zentrum der französischsprachigen Reportage. Das Filmpublikum wird sich noch lange an die Schönheit der Landschaften, den unglaublichen Charme der Stadt Lijiang, die zum UnescoWeltkulturerbe gehört, und an die ansteckend gute Laune der Naxi erinnern. Text: Mélanie Zuber

E-Mail: mitglieder.register@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

Was? Wann? Wo? Film «Les Naxis aux confins de la Chine» (Die Naxi in Chinas Grenzgebiet) Siders, kino Cinéma du bourg: Montag, 21. Oktober, 14.30 und 20.30 Uhr Monthey, kino Plazza: Dienstag, 29. Oktober, 14.30 und 20.30 Uhr Martigny, kino Casino: Montag, 4. November, 14.30 und 20.30 Uhr Sitten, kino Arlequin: Dienstag, 5. November, 14.30 und 20.30 Uhr ticketverkauf nur vor Ort. Saisonkarten sind erhältlich in den klubschulen Sitten, Martigny, Monthey und brig sowie beim kundendienst der Migros im Stadtzentrum von Siders und beim kulturdienst der Migros Wallis (027 720 42 48). Mehr Informationen auf www.explorationdumonde.ch


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ONLINE MAGAZIN

IMMER AKTUELL – WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Willkommen auf www.migrosmagazin.ch. Die interaktive und multimediale Plattform bietet Ihnen Woche für Woche spannende Inhalte aus dem Migros-Magazin – und lädt zum offenen Dialog mit der Online-Redaktion ein. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren auf www.migrosmagazin.ch, wo Sie übrigens auch gleich die gedruckte Ausgabe gratis abonnieren können: www.migrosmagazin.ch/abo.

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Berghilfe-Projekt Nr.8489: Neue Käserei setzt Erfolgsgeschichte fort.

Mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe konnte die «Cooperativa Caseificio Valposchiavo» eine moderne Käserei bauen. In der alten Produktionsstätte konnte die stetig steigende Nachfrage nach Puschlaver Käsespezialitäten nicht mehr befriedigt werden. Dank der neuen Käserei können die 16 Bauern im Tal weiterhin einen guten Preis für ihre hochwertige Biomilch erzielen. Mit einer Spende an die Schweizer Berghilfe können auch Sie helfen, die Zukunft der Menschen in den Berggebieten zu sichern. www.berghilfe.ch, Spenden-Postkonto 80-32443-2


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

MIX | 75

WILDS WELT

Auf Entdeckungsreise im jüngsten Land Asiens

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Der mangelnde Respekt ist für das Image des Lehrerberufs schlecht.

Respektlose Schüler

Schweizer Lehrer habens schwer: Eine Studie beweist, dass die Schüler in ihnen keine Autoritätspersonen mehr sehen.

Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

D

ie Studie «Global Teacher Status» unter Federführung von Wirtschaftsprofessor Peter Dalton von der britischen University of Sussex untersuchte die Reputation von Lehrkräften und Schulen in 21 OECD-Ländern. Das Resultat für unser Land gibt zu denken: Nur gerade 22 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer sagen, die Lehrkräfte würden von ihren Schülern respektiert. Damit landen wir weit hinten auf dem 15. Platz. Am meisten Respekt wird Lehrkräften in China gezollt, weitere Spitzenplätze belegen andere asiatische Länder wie Japan und Singapur und die Türkei. Haben unsere Lehrerinnen und Lehrer ein Problem? Beat W. Zemp (58), Präsident des Dachverbandes Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH), verneint: «Der Respekt gegenüber Autoritäten ist in fast allen Berufen gesunken.» Und nicht nur bei uns: In den umliegenden europäischen Ländern förderte die Frage nach dem Respekt gegenüber Lehrkräften ähnlich tiefe Werte zutage. Laut Beat W. Zemp ist dies Ausdruck einer positiven emanzipierten Grundhaltung. Viel wichtiger als Respekt sei das Vertrauen der Eltern, dass die Schu-

le ihre Kinder gut ausbildet. «Und da rangiert die Schweiz in der gleichen Studie auf dem hervorragenden zweiten Platz», sagt Beat W. Zemp. Nur in Finnland ist die Überzeugung der Eltern noch leicht höher, dass die Schule einen guten Job macht. Trotzdem sieht der Präsident des Lehrerverbandes Handlungsbedarf, auch angesichts des Lehrermangels. Denn verbunden mit dem tiefen Respekt ist eine schlechte Reputation der Lehrberufe. Und dies erschwert es, junge Leute für die Ausbildung zu gewinnen. «Daran müssen wir arbeiten», sagt Beat W. Zemp. «Indem wir etwa die Ausbildung und den Berufsstatus anheben. Statt nur den Bachelor für Primarlehrer braucht es die Masterausbildung. Damit sie auf Augenhöhe mit den Eltern sprechen können.» Text: Daniel Schifferle www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE ONLINE AB Strikte Regeln oder totale Freiheit Wie schaffen es die Lehrer, den Respekt ihrer Schüler wieder zurückzugewinnen?

Seit Kurzem auf dem Reiseradar: die Demokratische Republik Timor-Leste (als Osttimor bekannt), die seit 2002 unabhängiger Inselstaat in Südostasien ist. ■ Wieso so weit reisen? Die Hauptstadt Dili liegt 720 Kilometer vom australischen Darwin entfernt, erreichbar via Jakarta. In der einstigen portugiesischen Kolonie fühlen sich Abenteuerlustige mit Pioniergeist wohl: freundliche katholische Einheimische und eine landschaftliche Vielfalt mit Bergen und Sandstränden. Allerdings sind die Unterkünfte sehr einfach, die Auswahl an Restaurants ist beschränkt. ■ Was man sich unbedingt ansehen sollte: Dili mit dem Farolviertel, dem Taismarkt, dem Santa-Cruz-Friedhof, der Kathedrale und der Christusstatue am Sandstrand; die zerklüftete Nordküste, den Ort Lospalos, das Hochland bei Dare, den 2963 Meter hohen Tatamailau bei Sonnenaufgang, den Nationalpark Nino Konis (Korallen und Rifffische) und Batugade an der Nordküste. ■ Gut zu wissen: Beste Reisezeit ist Mai bis November. Obwohl der Inselteil nur ein Drittel so gross wie die Schweiz ist, sollte man für eine Rundreise eine Woche Zeit einplanen und diese mit Inseln östlich von Bali kombinieren. Die schönsten Inseln abseits von Bali: www.migrosmagazin.ch/wildswelt

Reto Wild beantwortet Reisefragen Chat jeden Dienstag um 12.30 Uhr! auf www.migrosmagazin/reisechat


leben 76 |

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familie

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Nr. 42, 14. OktOber 2013 | migros-magazin |

«Luege, lose, laufe» reicht nicht mehr Kinder sollen selbständig zur Schule gehen. Darin sind sich Experten einig. Gleichzeitig wird aber gewarnt, wie gefährlich der Schulweg zu Fuss oder mit dem Velo heute sei. Dieser Widerspruch verunsichert viele Eltern. Vier Familien erzählen, wie sie sich für einen sicheren Schulweg starkmachen.

Ü

ber 300 Kinder unter 14 Jahren verunfallen in der Schweiz jähr­ lich auf dem Schulweg, so die Be­ ratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Wie an jenem Nachmittag im Dezember 2011 in Marbach SG. Hier wurde ein Mädchen beim Überqueren der Haupt­ strasse von einem Lieferwagen angefah­ ren und schwer verletzt. Noch heute sitzt der Schreck tief im Dorf, auch bei der fünfköpfigen Familie Bellino. Katja Bellino (41) ist hier auf­ gewachsen und kennt jeden Winkel des Orts. Sie erinnert sich daran, dass Massnahmen für einen sichereren Fuss­ gängerübergang über die Hauptstrasse schon vor 20 Jahren ein Thema waren. Auch ihre drei Töchter, Anna­Lena (12), Carla (10) und Luna (7) müssen be­ sagte Strasse selbständig überqueren, oft mehrmals pro Tag. Der Grund: Die Strasse teilt das Dorf in zwei Hälften, und auf beiden Seiten steht ein Schul­ haus. Die Kinder wechseln täglich zwi­ schen den Schulhäusern, zum Beispiel für den Religionsunterricht oder die Handarbeit. Sie müssen jedes Mal die Hauptstrasse überqueren, auf welcher der schwere Unfall passiert ist. Eine Am­ pel gibt es dort bis heute nicht. «Wir Eltern wollten einen freiwilligen Elternlotsendienst einrichten und haben allen Haushalten geschrieben», sagt Katja Bellino. «Doch er kam mangels Interesse nicht zustande. Schade.» Die gebürtige Marbacherin hätte den Dienst auch deswegen als sinnvoll erachtet, weil einem dabei als Erwachsenem Dinge auffallen, die einem sonst gar nicht be­

So kommen die Kinder sicher zur Schule ■ Auch wenn es laut einer kürzlich publizierten Studie der Allianz Versicherung insgesamt achtmal gefährlicher sei, zu Fuss oder per Velo unterwegs zu sein als mit dem Auto: kinder sollten den Schulweg möglichst selbständig bewältigen. ■ elterntaxis sind selber eine Gefahr für kinder, denn sie erhöhen das Verkehrsaufkommen in der Nähe von Schulhäusern. ■ Mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten verunsichert kinder im Verkehr. Üben Sie den Schulweg mit Ihrem kind und loben Sie es, wenn es sich richtig verhält. ■ es gibt das recht auf einen zumutbaren Schulweg. Wenn Sie das Gefühl haben, der Schulweg Ihres kindes sei nicht zumutbar, sollten Sie sich mit anderen eltern austauschen und sich bei einer beratungsstelle informieren. Zum beispiel bei www.fussverkehr.ch. ■ tun Sie sich mit anderen eltern zusammen. So haben Ihre Anliegen mehr Gewicht.

wusst werden können: «Diese Beobach­ tungen helfen einem dann, die Kinder besser zu verstehen und einzuschätzen, wenn man mit dem Velo oder mit dem Auto unterwegs ist.» Ein paar andere Massnahmen wurden aber dennoch ergriffen. Zum Beispiel

gefährlicher zebrastreifen

Carla, Anna-Lena und Luna Bellino überqueren


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auf ihrem Schulweg diese Kreuzung in Marbach SG. Hier kam es 2011 zu einem schweren Unfall. Seither m端ssen die Sch端ler Leuchtwesten tragen.

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haben zwei Schulklassen in einem Projekt ihren Schulweg auf Gefahren hin untersucht und diese dokumentiert. Begleitet werden sie unter anderem von Pascal Regli von Fussverkehr Schweiz. Zudem setzt Marbach nun, wie mittlerweile viele Gemeinden, auf Leuchtwesten, die alle Kinder tragen sollen. Auch hat es jetzt Ketten am Strassenrand, welche die Kinder davon abhalten sollen, über die Strasse zu rennen. Doch Katja Bellino ist sich sicher: Das reicht nicht. Auch die Autofahrer, die Velofahrer, die Gemeinde und vor allem der Kanton müssen ihren Teil dazu beitragen, dass die Kinder möglichst sicher zur Schule kommen. Das bestätigt auch der Einwand von Tochter Carla (10): «Viele Kinder fühlen sich mit der Weste so sicher, dass sie sich nicht mehr so Mühe geben auf der Strasse.» Wie zäh und frustrierend es mitunter sein kann, für einen sicheren Schulweg zu kämpfen, weiss auch Franziska Browar (38) aus Zürich. Ihr Vater hatte sich schon in den 70er-Jahren für denselben

sicherheit für die stadtkinder Franziska Browar setzt sich für einen sicheren Schulweg in der Zürcher Innenstadt ein.

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zwischen fahren noch das Tram und der Bus. «Inzwischen gibt es zwar wenigstens Ampeln, aber sie führen gleich über zwei Strassen. Bei der zweiten haben Autos sogar gleichzeitig grün, wie die Kinder, und der Fussgängerstreifen liegt unübersichtlich hinter einer Hausecke.»

eine brücke oder ein Tunnel sind zu teuer und nicht machbar Schulweg starkgemacht, den heute ihre Kinder Lulea (9) und Yanis (13) gehen und der noch immer massive Sicherheitsmängel aufweist. Ganz abgesehen davon, dass sich der Verkehr seit damals mehr als verdoppelt hat. Franziska erinnert sich, wie ihr Vater damals eine Metallstange mit einem grünen Wimpel vor sich hergestreckt hatte, als er sie zur Schule brachte. «Ich habe mich damals so geschämt!», sagt sie und lacht. Heute brausen Autos und Velos in Stosszeiten fast unablässig durch den Seilergraben unterhalb der Schule in der Zürcher Innenstadt. Da-

Um mit dieser Situation umzugehen, organisieren sich die Eltern im Quartier auch untereinander, erzählt sie. Das tägliche Holen und Bringen ist nämlich für viele Berufstätige oder Eltern mehrerer Kinder organisatorisch problematisch, also teilt man es sich auf. Aber das kann auch kontraproduktiv sein: «Damit ist das Problem des unzumutbaren Schulwegs keineswegs gelöst. Im Gegenteil: Die Behörden schieben so einfach ihre gesetzlich verankerte Verantwortung auf die Eltern ab und unternehmen erst recht nichts.» Franziska Browars Tochter Lulea (9) hat übrigens eine ganz eigene Idee, wie

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Durch z端richs Verkehr

Denise und Emil Looser 端berqueren mit ihren Kindern Lia, Linus, Leo und Ella den Seilergraben neben dem Schulhaus der Kinder.

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Heikle Kreuzung

Colette und Herbert Künzi mit ihren Kindern Ilona, Florin, Jens und Kilian auf dem Schulweg in Brugg.

sie das Problem lösen würde: «Es wäre doch lässig, wenn es einen Tunnel oder eine Brücke hätte.» Tatsächlich wurden beide Ideen schon durchgedacht und wieder verworfen. Zu teuer, nicht mach­ bar. Doch räumen auch die zuständigen Ämter schon lange ein, dass die Situa­ tion unglücklich sei. Aber man könne halt auch nicht mehr machen, heisst es. Darum kämpft der Elternverein seit Jahren für eine Lösung. Als Franziska Browar mit dem Zu­ ständigen der Stadt eine Begehung vor Ort machte und ihn bat, er solle mal in die Knie gehen, um zu sehen, wie Kinder den Verkehr wahrnehmen, habe er ihr gesagt, er sei doch nicht lebensmüde. Kleinere Massnahmen gab es aber auch hier. Die Grünphase beispielsweise kann von den Kindern per Knopfdruck ausgedehnt werden. Und das Trottoir zwischen den beiden Ampeln wurde ein wenig verbreitert und mit einer Kette gesichert. Doch das ist schon alles. Da­ her hat der Elternrat der zwei Quartier­ schulhäuser beschlossen, eine Petition zur besseren Markierung des Übergangs zur Schule zu erstellen. Den gleichen Weg wie Lulea und Ya­ nis müssen auch die Kinder von Denise

(35) und Emil (40) Looser bewältigen, beziehungsweise drei davon, die drei­ jährige Ella ist dafür noch zu klein. Der Zweitjüngste, Linus (5), geht jedoch in den Kindergarten, der seit diesem August neu im Schulhaus untergebracht ist. «Für so kleine Kinder ist der Weg über die Hauptstrasse nicht zumutbar», sagt Denise Looser. «Sie haben ja noch gar kein Verständnis für den Verkehr. Zudem sehen sie nicht über die Autos hinweg und können nicht abschätzen, was auf der anderen Fahrbahn kommt.» Sie will nicht gelten lassen, dass es von zuständiger Seite heisst, man könne nichts machen ausser eines morgend­ lichen Lotsendiensts während der ersten paar Wochen.

Die behörden gaben zu, dass der schulweg nicht zumutbar ist «Das ist immer relativ», sagt Denise Looser und erzählt das Beispiel des Schwesterschulhauses auf der anderen Seite der Limmat: «Ein Vater, der Anwalt ist, konnte plötzlich auf dem Rechtsmit­ telweg bewirken, was jahrelange Eltern­ arbeit nicht geschafft hat: Die Behörden gaben zu, dass der Schulweg nicht zumutbar ist, und sie müssen nun für die

Kindergärtler und Erstklässler eine Schulwegbegleitung auf Kosten der Stadt Zürich organisieren.» Die enga­ gierte Vierfachmutter ist empört: «Es ist doch peinlich, dass es einen Anwalt braucht, damit besorgte Eltern ernst ge­ nommen werden.» Auf ihrer Seite der Limmat heisst es bis dato einfach, die jüngeren Kinder müssten halt von den Eltern begleitet werden. Das aber ist für viele, auch für Denise Looser, ein Widerspruch zu dem, was man sonst von allen zuständigen Stellen zu hören bekommt, auch vom Bund: Kinder sollen selbständig zur Schule gehen können. «Gleichzeitig sind die Wege aber vielerorts so, dass sie diese nur mit Hilfe von Erwachsenen bewäl­ tigen können. Da stimmt doch etwas nicht», sagt sie. Hinzu kommt: Eine Petition der Eltern, den gefährlichen Schulweg wenigstens mit entsprechen­ den Strassenmarkierungen zu kenn­ zeichnen, wurde kürzlich vom Zürcher Stadtrat abgelehnt. So stellt sich auch Denise Looser die Frage, die Hundertausende von Eltern wohl am meisten beschäftigt: «Warum schützen wir unsere Kinder nicht ausrei­ chend? Muss immer erst etwas Schlim­


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mes passieren, bevor etwas unternom­ men wird?» Dass selbst ein Unglück nicht immer reicht, um zu bewirken, dass alle Sicherheitsprobleme gelöst werden, zeigt das Beispiel von Marbach. Doch was können Eltern überhaupt tun? Sind sie völlig machtlos? «Nein», ist Herbert Künzi (46) überzeugt. Der Vater von vier Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren lebt mit seiner Familie in Brugg AG, wo er unter anderem die IG Verkehrssicherheit Brugg mitbegründet hat. Diese macht sich nicht nur für Schulwege stark, sondern generell für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie zum Beispiel Senioren zu Fuss. Er ist überzeugt: Allein als Privatperson er­ reicht man meist nicht viel. Aber wenn man sich zusammentut und sich beharr­ lich engagiert, kann man vieles bewir­ ken. Der Erfolg gibt ihm recht.

in brugg gingen 454 Meldungen zum gefährlichen schulweg ein Um ihr Ansinnen breit abzustützen, trug die IG Verkehrssicherheit aus der Bevöl­

Mehr online «Eltern haben Rechte» Das Interview mit Peter regli (49), Projektleiter bei der gemeinnützigen Organisation Fussverkehr Schweiz. Der Verkehrsexperte setzt sich für sichere Schulwege ein.

kerung ein Dossier mit rund 130 Gefah­ renstellen zusammen. «Wir sind wie ein Trichter, der zuerst alles sammelt und dann gebündelt an die Behörden weiter­ gibt», erklärt Künzi das Prinzip. Der Stadtrat rief daraufhin eine Pro­ jektkommission ins Leben, um anhand der gesammelten Gefahrenstellen ein Massnahmenpaket ausarbeiten zu lassen. Der Einwohnerrat sprach die benötigten 110 000 Franken, damit die Massnahmen noch dieses Jahr umge­ setzt werden können.

Wie in allen Gemeinden, scheitert auch in Brugg so einiges an finanziellen Eng­ pässen. Davon betroffen ist eine heikle Kreuzung, über die Ilona (12), die älteste Tochter der Familie Künzi, mit dem Velo zur Schule fährt. Aber ihr Vater ist zu­ versichtlich, dass es hier schon bald bes­ ser wird. Nach den Sommerferien wurde die Projektkommission bereits wieder akti­ viert, der ein Polizist, der Bereichsleiter Tiefbau, ein Verkehrsplaner, der Stadt­ ammann sowie Herbert Künzi und ein Mitglied der Schulpflege angehören. Diesmal geht es um die Bearbeitung der 454 Meldungen von gefährlichen Stel­ len, welche die IG Verkehrssicherheit in der Zwischenzeit aus einer Schülerbe­ fragung zum Schulweg gewonnen hat. Damit auch andere Eltern in anderen Gemeinden sich entsprechend organi­ sieren können, stellt die IG Verkehrs­ sicherheit entsprechende Anleitungen und Dokumente im Internet zur Ver­ fügung. Texte: Andrea Fischer Bilder: Samuel Trümpy

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Neue Impulse fürs Lauftraining Einmal einen Halbmarathon absolvieren ‒ davon träumen viele. Damit dieser Traum in Erfüllung geht, ist eine optimale Vorbereitung nötig. Pulsorientiertes Ausdauertraining hilft, den richtigen Laufrhythmus zu finden.

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ür viele Laufbegeisterte stehen jetzt noch die Stadt- und Adventsläufe auf dem Programm. Um sich möglichst optimal darauf vorzubereiten, gibt es verschiedene Methoden. Eine davon ist das pulsorientierte Ausdauertraining. «Hierbei wird anhand der individuellen Herzfrequenz eines Läufers die für ihn ideale individuelle Intensität des Trainings ermittelt», erklärt Dan Aeschlimann, der als Sportcoach Ausdauerathleten betreut. «Mit der individuellen Trainingsintensität sollte man laufen können, ohne unteroder überfordert zu sein.»

nicht alle können sich an die faustregel halten Das pulsorientierte Training eignet sich auch für Neulinge im Ausdauersport, obwohl es in der Regel eher von ambitionierten Athleten genutzt wird. Bevor man damit beginnen kann, muss man den Maximalpuls herausfinden. Dieser lässt sich mit einer Faustregel berechnen: Maximalpuls = 220 minus Lebensalter. Bei einem 40-jährigen Läufer läge demnach der Maximalpuls bei 180 Schlägen pro Minute. «Diese Faustregel stimmt aber nur für rund die Hälfte der Menschen, bei allen anderen liegt der tatsächliche Maximalpuls höher oder tie-

fer», gibt Dan Aeschlimann Runden und steigert kontizu bedenken. Landläufige nuierlich das Tempo. Das Formeln und auf deren Er- heisst, man läuft jede Runde gebnissen basierende Trai- rund zehn Sekunden schnelningsanleitungen sind darum ler als die vorherige. So lange, mit Vorsicht zu geniessen. bis man nicht mehr schneller Wer auf Grund falscher Puls- laufen kann. Der dann gezahlen sein individuelles messene Puls ist der MaxiTrainingstempo errechnet, malpuls», sagt Aeschlimann. wird in einem Messen lässt sich die Herzfalschen Tempo frequenz mit trainieren und erzielt nicht die einem Herzfregleichen Fortquenzmessgerät, das um den schritte. Aeschlimann Brustkorb gerät, sich für ein tragen wird und pulsorientieridealerweise tes Training eiauch das Lauftempo anzeigt. nem Experten anzuvertrauen, Am besten wird etwa einem der Stufentest mit einem ExSportcoach Dan Aeschlimann ist oder Sportarzt. Sportcoach bei perten wie dem My-sport.ch EmpfehlensSportcoach durchgeführt. wert ist es auch, ein Beratungsangebot anzu16 Wochen vor dem nehmen wie das von Ryffel Running, das zudem auch Wettkampf beginnen Vorbereitungskurse zum Mit dem ermittelten Maxipulsorientierten Training in malpuls lässt sich nun die Theorie und Praxis anbietet Intensität des Trainings er(24. Oktober in Uster ZH und rechnen. «In der gängigen 7. November in Bern, Anmel- Trainingslehre geht man davon aus, dass 70 bis 80 dung siehe Box rechts). Neben der Berechnung Prozent des Trainings im mittels einer Formel kann der Grundlagenausdauerbereich Maximalpuls auch am eige- 1 (GA1, siehe Box) absolviert nen Leib ermittelt werden. werden sollen», erzählt Dan Etwa mit einem Stufentest Aeschlimann. auf einer 400-m-Rundbahn, Nimmt man den erwähnzu dem man ausgeruht und ten 40-jährigen Läufer mit gesund antritt. «Man läuft Maximalpuls 180, der fünf

Gewinnen Sie Startplätze Gewinnen Sie einen von total 120 Startplätzen. Diese vier Stadtläufe durch die vorweihnachtlich geschmückten Altstädte sind ein Lauferlebnis für Jung und Alt. ¢ basler Stadtlauf 30. November 2013 ¢ Gossauer Weihnachtslauf 7. Dezember 2013 ¢ Course de l’escalade, Genf 7. Dezember 2013 ¢ Zürcher Silvesterlauf 15. Dezember 2013 Infos und Teilnahme: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff


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Die vier Trainingsintensitäten  Weniger als 70 Prozent des maximalen Pulses: Regenerativ, «man kann noch singen»  GA1 = 70 bis 80 Prozent des maximalen Pulses: Langsam, «man kann noch ganze Sätze sprechen»  GA2 = 80 bis 90 Prozent des

maximalen Pulses: Mittel, «man kann keine ganzen Sätze mehr sprechen»  90 bis 100 Prozent des maximalen Pulses: Schnell, «sprechen nicht mehr möglich» Mehr Infos auf: www.ryffelrunning.ch www.my-sport.ch

Bilder: Getty Images, Sven Bachmann/My Sport

Während des Lauftrainings auf seinen Puls zu achten, erhöht die Leistung und das Tempo.

Stunden pro Woche trainiert und sich einen Stadt- oder Adventslauf zum Ziel gesetzt hat, so ergibt das einen Pulsbereich fürs Training von 126 bis 135 Schlägen pro Minute. Dieser Läufer sollte also rund vier Stunden pro Woche im Pulsbereich von 126 bis 135 Schlägen pro Minute absolvieren. Die restlichen 20 Prozent des Wochentrainings gehören dem GA2-Bereich. «Im Grundlagenausdauerbereich 2 wird mit 80 bis 90 Prozent des Maximalpulses

trainiert», sagt Aeschlimann. «Diese 20 Prozent werden absolviert als GA2- oder mit Intervalltrainings.» Wer mit dem pulsorientierten Training arbeitet, beginnt idealerweise 16 Wochen vor einem Wettkampf — auf drei intensivere Trainingswochen folgt jeweils eine Regenerationswoche mit entsprechend weniger Trainingsumfang. So sehr Dan Aeschlimann sich beim Erstellen und Auswerten von Trainingsplänen auf Zahlen und Fakten ver-

lässt, so sehr plädiert der ehemalige Spitzenradrennfahrer dafür, auch auf den eigenen Körper zu hören: «Der Körper sagt uns ganz genau, ob wir im richtigen Pulsbereich trainieren.» Aeschlimann empfiehlt darum, den ermittelten Puls subjektiv zu testen: «Im GA1 sollte man noch gut mit seinem Laufpartner sprechen können, ohne zu keuchen. Wenn man dabei sogar noch ein Lied singen kann, läuft man definitiv zu langsam. Beim Intervalltraining und

Tempolauf hingegen läuft man so schnell, dass das Sprechen ganzer Sätze nicht mehr möglich ist, weil man so intensiv atmen muss.» Für den Wettkampf gilt dann: Am Anfang sollte man noch problemlos sprechen können, danach wird das Tempo gesteigert und der Sprechfluss gedrosselt. «Reden kann man dann im Ziel wieder, wenn man überschäumt vor Glück über die tolle Leistung», schmunzelt Aeschlimann. Text: Caroline Doka


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Mitten in der Action

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NERD’S WORDS

An der Spielwarenmesse Suisse Toy liess Sony zum ersten Mal seine PlayStation 4 aus dem Sack. Das Migros-Magazin war dabei.

mit Reto Vogt

Mordsspass

Neu in der PS 4: In «Playroom» zum Beispiel werden die Spieler selbst plötzlich zum Teil des Spiels.

D

ie Neuerungen beeindrucken im Vergleich zur PlayStation 3 auf den ersten Blick nicht: Die neue Spielkonsole ist mit besserer Hardware ausgerüstet worden, was die ohnehin schon formidable Grafikleistung des Vorgängers nochmals steigert. So weit so unspektakulär. Beim zweiten Hinsehen muss man die Einschätzung revidieren: Die Kamera und die neu designten Controller ermöglichen ein völlig neues Spielerlebnis. Im vorinstallierten Game Playroom (siehe Bild) funktioniert das so: Spieler werden gefilmt und ins Spiel integriert. Die virtuellen Männchen erkennen die Personen und interagieren mit ihnen. Wer zum Beispiel mit der Hand winkt oder mit den Füssen stampft, provoziert Reaktionen. Spielfiguren werden traurig, fröhlich oder wütend.

Die Idee ist nicht neu, Sony orientierte sich an Microsoft und fügte Technik von Nintendo hinzu: Der Hersteller rüstet seine Controller auch mit Bewegungssensoren aus, sodass Games auf Bewegungen des Spielgeräts reagieren. Darüber hinaus können Spieler mit Fingerstrichen auf einer berührungsempfindlichen Fläche des Controllers Einfluss nehmen.

Erfolgreiche Spielszenen abspeichern Neu möglich ist die Interaktion mit anderen Nutzern: Die PS 4 zeichnet auf, was am Bildschirm passiert. Gamer greifen auf die letzten 15 Minuten zu und können Spielszenen zuschneiden, abspeichern und mit Freunden teilen. Negativ: Spiele der PS 3 sind nicht kompatibel. Texte: Reto Vogt

APP DER WOCHE

Drei, zwei , eins – Kunstwerk Pep für Ihre Bilder! Die kostenlose App Pixlr-o-matic verwandelt Ihre Handyfotos in nur drei Schritten in wahre Kunstwerke. Das einfach zu bedienende Programm funktioniert so: Laden Sie per Upload ein Foto in die App. Einer von zahlreichen Farbfiltern verleiht ihm sofort eine andere Stimmung. Zweitens fügen Sie einen Effekt, zum Beispiel Nebel oder Sonnenstrahlen, hinzu und packen das Ganze zuletzt in einen passenden Rahmen. Das Kunstwerk lässt sich in verschiedenen Grössen abspeichern oder per Facebook, Twitter und E-Mail teilen.

Seit einem Monat ist das Spiel «GTA V» für Erwachsene auf dem Markt. Minderjährige dürfen es aufgrund relativ brutaler Gewaltdarstellung nicht erwerben (theoretisch). Obwohl sich in der Praxis natürlich niemand daran hält, lässt sich die freiwillige Altersfreigabe zumindest noch einigermassen nachvollziehen. Wieder laut werdende Forderungen nach einem konsequenten Verkaufsverbot von Killerspielen schiessen allerdings übers Ziel hinaus. Das grösste Problem ist dabei die Umsetzbarkeit: Wer ein Spiel kaufen will, bestellt es ganz einfach via Internet im Ausland und lässt es sich nach Hause liefern. Darüber hinaus würde ein Verbot geradezu die Lust fördern, solche Spiele ins Laufwerk zu schieben. Helfen würde dagegen mehr präventive Arbeit in Schulen und an Elternabenden, mit der gut geschulte Lehrpersonen die Medienkompetenz von Jugendlichen und Erwachsenen stärken könnten. Es ist eminent wichtig, dass es Eltern interessiert, was ihre Kinder am Computer oder an der Konsole spielen. Sie sollten sich mit ihren Sprösslingen vor den Fernseher setzen und die Spiele zusammen ausprobieren. Nichtsdestotrotz können viele wissenschaftliche Studien keinen Zusammenhang zwischen Killerspielen und realen Gewaltdelikten nachweisen: Ursachen sind eher in der Persönlichkeitsstruktur der Täter zu suchen, zum Beispiel Schwächen in der Schule oder Ärger im Freundeskreis. Diese Probleme werden nicht von Videospielen ausgelöst, sondern damit kompensiert. Deshalb muss man endlich aufhören, Games die Schuld an realer Gewalt zuzuschieben.

Diskutieren Sie mit Killerspiele verbieten? Ihre Meinung unter www.migrosmagazin.ch/nerdswords.


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Kommt schlanker daher: Der neue Peugeot 308 hat gegenüber dem Vorgängermodell 140 Kilo abgespeckt.

Französischer Golfer

Nur der Name ist alt. Sonst hat Peugeot den 308 völlig umgekrempelt – und alles richtig gemacht: Der Franzose ist nun eines der besten Autos der Golf-Klasse.

E

rstmals bricht Peugeot bei dem Kompaktwagen des Hauses mit der traditionellen Nomenklatur. Statt 309 heisst der 308-Nachfolger wieder 308, weil 81 Jahre nach dem 301 die Zahlen ausgingen und selbst 309 schon mal verwendet worden war. Nicht nur hier verweigert sich der schnittige Fünftürer den Traditionen. Statt erneut zu wachsen, schrumpft er um zwei Zentimeter auf 4,25 Meter Länge und ist 140 Kilo leichter. Damit nicht genug: Man blickt nicht durch, sondern über das Lenkrad auf hoch liegende Instrumente; fast wie ein Head-

up-Display (siehe Box). Das gefällt ebenso wie die feinen Sitze, die hervorragende Verarbeitung und das neue Bedienkonzept. Auch hier erfindet sich der 308 neu. Statt über viele Schalter wird fast alles bis hin zur Klimaanlage per Touchscreen im iPad-Stil bedient. Die wahre Überraschung aber kommt unterwegs. Passé die Zeiten, in denen der 308 Komfort als Geschaukel und Kurven als Bedrohung verstand: Der Neue gleitet seidig und mit exzellentem Komfort dahin, liegt dabei aber dennoch satt auf der Strasse und fegt präzise und mühelos durch Kurven. Die Testfahrt

Was ist eigentlich ...

... ein Head-up-Display? Das HUD oder Head-up-Display («kopf-hoch-Anzeige») stammt aus kampfjets und kam im Auto erstmals in den 80er-Jahren bei Cadillac vor. Die Funktion: Infos wie tempo oder Navigationspfeile werden auf die Frontscheibe projiziert. ein Sicherheitsplus, da der blick hinab zum tacho und das Neufokussieren der Augen entfällt – weil die Anzeige scheinbar über der Strasse «schwebt». Allerdings muss die optische Qualität dazu hoch sein, was «echte» HUD teuer und zur Sache von Marken wie bMW macht. Günstiger geht es etwa bei Citröen, Peugeot oder Mazda, wo das bild auf eine Plexiglasscheibe innen vor der Frontscheibe projiziert wird. Schon unter 200 Franken gibt es NachrüstHUDs, die teils GPS-Daten vom Smartphone nutzen.

absolvieren wir im 1,6-Liter-Diesel mit 115 leise-kräftigen PS. Der Normwert liegt bei 3,7 l/100 km (ergibt 95 g/km CO2-Ausstoss; Energieeffizienz A). Alternativ gibt es Benziner und Diesel mit 82 bis 155 PS und ab Frühjahr weitere Antriebe sowie Automaten. Der einzige echte Patzer: Hinten bietet der 308 weniger Raum als manch neueres Konkurrenzmodell, aber er tröstet mit dem sehr grossen Laderaum (470 bis 1309 Liter). Schade, dass beim Umklappen der Lehnen ein kleiner Absatz bleibt. Gut dagegen: Die Preisliste startet ab fairen 20 900 Franken. Text: Timothy Pfannkuchen

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Auf zum Klassentreffen!  Gesucht werden: Klassenkameraden, Winterthur, 1961—1964. Unser kleines OK organisiert ein Klassentreffen der Sekundarschulklasse Ia— IIIa (1961—64), St. Georgen-Schulhaus, Winterthur. Das Treffen wird im Frühling 2014 stattfinden. Leider fehlen uns noch die Adressen der folgenden Kame-

raden und Kameradinnen: Elisabeth Kläui, Bernadette Oertig-Wäger und Ruedi Wehrlin. Es würde uns freuen, auf diesem Weg mit euch in Kontakt zu treten. Bitte meldet euch doch bei mir. Jürg Stingelin, Kontakt per E-Mail: juerg.stingelin@sunrise.ch

Wo liegt das?  Gesucht wird: Name des Dorfs (vermutlich in der Schweiz) mit dem Gasthaus Sternen. Vielleicht steht der auf dem Ölbild verewigte «Sternen» heute nicht mehr. Der Zürcher Maler Jakob Ritzmann (1894—1990) war ein Freund von mir. In meiner öffentlich zugänglichen Ritzmann-Galerie in 8218 Osterfingen SH hängen 130 Öl- und 70 Papierbilder dieses Künstlers. Hans-Jörg Kunz, Kontakt per E-Mail: h.-j.kunz@bluewin.ch

• der 1905 erbauten und vor wenigen Jahrzehnten abgebrochenen Goll-Orgel der katholischen Kirche Züberwangen • der 1915 erbauten und 1966 abgebrochenen Goll-Orgel der reformierten Kirche Erstfeld • der alten Orgel von 1908 in der katholischen Kirche Erstfeld (vor circa 1950, also vor dem Umbau der Kirche zur heutigen Gestalt). Wer ein altes Bild hat, auf dem eine dieser Orgeln ganz oder teilweise zu sehen ist, soll sich doch bitte bei mir melden. Herzlichen Dank. Kontakt per E-Mail: bernhard.hoerler@vtxmail.ch

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Die Sicherheit im Blick Ältere Menschen werden als Fussgänger überdurchschnittlich oft Opfer von Verkehrsunfällen. Dabei helfen bereits einfache Verhaltensweisen, um das Risiko klein zu halten.

aber auch die Fähigkeit, auf Fehler anderer Verkehrsteilnehmer zu reagieren. Dazu kommt, dass der Umkehrschluss, wonach einem bei korrektem Verhalten nichts passieren kann, längst nicht immer gilt. Schuld am Unfall mit älteren Fussgängern haben in zwei Drittel der Fälle die Autofahrer. Doch wie können sich reifere Menschen besser vor Unfällen schützen?

Strassen umgehen, kommt nicht in Zeitnot und erspart sich Stresssituationen. • für ihre Sichtbarkeit sorgen Helle oder reflektierende Kleidung erhöht die Chance, nachts oder in der Dämmerung gesehen zu werden. • sich selbst richtig einschätzen Die Fertigkeiten jedes Menschen verändern sich mit dem Älterwerden. Die eigenen Sinnesfunktionen sollten deshalb regelmässig überprüft werden.

«Reifere Menschen sind oft im Nachteil »

Zu Fuss gehen, ist gesund. Wer sich täglich bewegt, senkt erwiesenermassen das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. So verunfallen auf Schweizer Strassen pro Jahr rund 700 Fussgänger schwer, 80 Fussgänger werden getötet. Besonders betroffen sind Personen ab 65 Jahren.

Sinne stärker gefordert Ein wesentlicher Grund ist die stetige Zunahme des Verkehrsaufkommens. Der Alltag auf den Strassen wird hektischer, die Sinne der Fussgänger sind stärker gefordert. Eine Entwicklung, die vor allem reifere Menschen benachteiligt. Mit dem Älterwerden verschlechtert sich das Hör- und Sehvermögen,

Auch die Vorbereitung zählt Wichtigstes Verhalten beim Queren der Fahrbahn ist das Suchen nach Blickkontakt. Wer Blickkontakt sucht, nimmt andere bewusst wahr und kann so Missverständnissen vorbeugen. Im Zweifelsfall gilt: Warten, bis das Fahrzeug stillsteht.

Reifere Menschen sind im Fussverkehr besonderen Gefahren ausgesetzt. Um das Unfallrisiko klein zu halten, sollten sie sich mit steigendem Alter aktiv mit ihrem Verhalten als Fussgänger auseinandersetzen. Damit die gesunden Effekte des Spaziergangs auch in Zukunft überwiegen.

Genauso wichtig ist aber auch eine gute Vorbereitung. Fussgänger sollten deshalb • ihren Weg vorausplanen Wer plant, kann verkehrsreiche

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 42, 14. OKTOBER 2013 |

COVERGIRL | 91

Mitmachen und gewinnen Fühlen Sie sich wie ein Covergirl: Das Migros-Magazin und Covergirl verlosen ein professionelles Fotoshooting inklusive Shopping- und Styling-Tour mit Luisa Rossi in Zürich (inkl. Kleidergutschein im Wert von 200 Franken), professionellem Makeup und Hair Styling im «the fotostudio», Shooting inklusive sechs verschiedener Sets, sechs retuschierter Bilder in voller Auflösung und ein Goodie-Bag mit Produkten von Covergirl. Wert des Preises: Circa 3000 Franken. Beantworten Sie einfach folgende Frage: Wie heisst die neue Foundation von Covergirl?

Da sind perfekte Bilder garantiert: Vor dem Fotoshooting wird die Gewinnerin von einer professionellen Visagistin gestylt.

Model für einen Tag Einmal im Leben ein Covergirl sein – das Migros-Magazin machts möglich und verlost ein professionelles Styling mit anschliessendem Shooting.

Bild: Getty Images

E

s ist ein Wunschtraum, den so manche Frau heimlich hegt: Einmal Model sein, professionell geschminkt und gestylt werden — und das Resultat erst noch bei einem exklusiven Fotoshooting festhalten. Das Migros-Magazin sorgt dafür, dass dieser Traum Wirklichkeit wird: Die Gewinnerin wird zuerst mit Luisa Rossi auf eine Shoppingtour durch Zürich gehen. Die Stilberaterin, die unter anderem durch TV-Programme wie «People» auf SAT1. Schweiz bekannt wurde, gibt Tipps, wie man seine Persönlichkeit hervorheben kann. Mit dem neuen Outfit im Gepäck gehts dann in das vom Starfotografen Patrizio di Renzo gegründete Fotoatelier «the fotostudio». Hier erwartet Sie eine professionelle Visagistin,

die im Nu für ein strahlendes Aussehen sorgt. Dabei kommt auch die neu erhältliche Outlast Stay Fabulous 3-in-1 Foundation von Covergirl zum Einsatz, die den ganzen Tag über für einen makellosen Teint sorgt und gleich nach Hause genommen werden kann. Frisch gestylt nimmt unsere Gewinnerin schliesslich am Foto-Shooting teil. Die Profis von «the fotostudio» kreieren dabei ausdrucksstarke Bilder, die es auf das Cover eines jeden Magazins schaffen würden — und mit denen unser «Model für einen Tag» dem aktuellen Gesicht von Covergirl, Fiona Hefti, garantiert Konkurrenz machen kann. www.covergirl.ch www.thefotostudio.ch

So machen Sie mit:  Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse.  Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt  Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Covergirl», Postfach, 8099 Zürich  Online: Gratis unter www.migrosmaga zin.ch/gluecksgriff  Einsendeschluss: 20.10.2013.

Die Gewinnerin wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens sechs Monate nach der Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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Excellence Gourmet Flussfestival ab Fr. 325.– Gault Millau Köche an Bord der Excellence Queen

Nenad Mlinarevic – Chef de Cuisine

Roland Schmid – Chef de Cuisine

Irma Dütsch

Restaurant Focus, Park Hotel Vitznau Soeben ausgezeichnet: 16 Gault Millau

Gourmetrestaurant Äbtestube, Grand Resort Quellenhof, Bad Ragaz Soeben ausgezeichnet: 17 Gault Millau

Ehemals Waldhotel Fletschhorn, Saas Fee 18 Gault Millau

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03. – 04.11.2013

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Othmar Schlegel – Chef de Cuisine

Christian Kuchler – Chef de Cuisine

Andreas Blattner

Rest. Locanda Barbarossa, Castello del Sole, Ascona Soeben ausgezeichnet: 18 Gault Millau «Aufsteiger des Jahres» in der Italienischen Schweiz

Gasthof Hirschen, Eglisau Soeben ausgezeichnet: 17 Gault Millau «Aufsteiger des Jahres» in der Deutschen Schweiz

Restaurant Künstlercantina, Müllheim Talentierter Newcomer

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07. – 08.11.2013

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Ihr Reiseprogramm Route 2 Tag 1 – Komfort-Busanreise von Ihrem gewählten Schweizer Einsteigeort nach Strassburg. Bootsrundfahrt auf dem Flüsschen Ill durch die elsässische Metropole. Zeit zur freien Verfügung anschliessend Transfer zum Schiff. Abends Begrüssung durch einen Chef de Cuisine des Excellence Gourmetfestivals 2013. Sie geniessen Köstlichkeiten von Meistern Ihres Faches, erläutert von einem Kenner gehobener Küche, kredenzt in der stilvollen Ambiance des Luxusliners Excellence Queen. Flussreise nach Basel. Tag 2 – Basel. Gemütliches Frühstück à la Excellence. Anschliessend Rückreise mit Komfort Bus zu Ihren Einstiegsorten. Ihr Reiseprogramm Route 1 Reise in umgekehrter Richtung: Basel – Strassburg. Preise & Leistungen An-/Rückreise ab/bis Ihrem gewählten Einsteigeort | 2 Tage Excellence-Flussfahrt mit der Excellence Queen | Excellence Gourmetfestival 2013: Gourmet-Abend mit Menü eines Spitzenkochs | Excellence Frühstücksbuffet | Bootsrundfahrt in Strassburg | Gebühren & Hafentaxen | Reiseleitung Nicht eingeschlossen Buchungsgebühr (Fr. 20.–, entfällt bei Internet-Buchung), Getränke, persönliche Auslagen, Trinkgelder, Annullierungskosten-Versicherung

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12. – 13.11.2013

Arrangementpreis pro Person (inkl. mehrgängiges Gourmet-Menü, Übernachtung an Bord, An-/Rückreise u.v.m.) 2-Bett-Kabine Hauptdeck, 13m² 2-Bett-Kabine Mitteldeck, frz. Balkon, 16m² 2-Bett-Kabine Oberdeck, frz. Balkon, 16m²

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Abfahrtsorte und Zeiten Wil  09:30 Winterthur, Rosenberg 09:55 Zürich-Flughafen  10:15 Burgdorf  10:45 Baden-Rütihof  11:00 Basel SBB 12:00

Information & Buchung Reisebüro Mittelthurgau Fluss und Kreuzfahrten AG, Oberfeldstrasse 19, CH-8570 Weinfelden, Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95, www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch Ylenia Stragapede / Sabrina Vogt


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

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Auflösung Nr. 41: LUFTBLASE Gewinner Nr. 40: Hans Blumer, Turbenthal ZH; Helga Allenspach, Regensdorf ZH; Dora Widmer, Bern; Hanspeter Gübeli, Ricken SG; Peter Bührer-Kistemann, Wittenbach SG; Roland Schneiter, Frutigen BE; Astrid Hassler, St. Gallen; Hermine Minder, Basel; Hans-Jörg Kessler, Altnau TG; Viktor Zigerlig, Zürich Gewinner «Zusatz» Nr. 40: Paul Imhasly, Lax VS; Denise Guenter, Brugg AG; Verena Uttinger, EbnatKappel SG; Ruth Schneebeli, Obfelden ZH; Beat E. Glesti, Aesch BL


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

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UnterhaltUng | 95

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was entspricht einem Korinthenkacker? O Haarspalter

M Duckmäuser

V Faulpelz

So nehmen Sie teil

2. Welcher Anarchist liegt in Bern begraben? E

Proudhon

M Bakunin

I

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Festival Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Kropotkin

3. Nicht zu den Valli di Locarno gehört ...? N Centovalli

E

Malcantone

S Valle Onsernone

4. Wie heisst das Skigebiet von Leukerbad? T

Cervinia

H 4 Vallées

L

Torrent

5. Wo gibt es kein allgemeines Tempolimit? O Kreta

E

Isle of Man

A Malta

Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.10.2013, 24 Uhr

6. In welcher Sportart werden Eitelkeitsblenden eingesetzt? T

Formel-1

R Schiessen

N Bodybuilding

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7. Wer gilt als der grösste «Spötter» unter den Schweizer Singvögeln? Z

Grünspecht

E

Amsel

T

Sumpfrohrsänger

8. Bei welcher Zahl entspricht der Zahlenwert der Anzahl ihrer Buchstaben? T

8

N 6

E

Auflösung Nr. 41: GORILLAS

4

Gewinner Nr. 39: Gino Coretti, Rapperswil SG; Cornelia Caluori, Lungern OW; Madeleine Mühlebach, Dicken SG

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

4

N

3 1 2 5

CH I NESEN E HR E NMA L ESTN I SCH GE L I NGEN GU T EN T AG H E RME L I N HOERSAA L J EUNESSE S CHAMAN E TRATSCHE

1

2

3

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 41: HOSEN Gewinner Nr. 40: Ernst Höhn, Zürich; Elisabeth Frei, Wettingen AG; Greti Fischer, Zuchwil SO

Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.10.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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die ihm halfen, seine bisher englischsprachig orientierte Musik ins Deutsche zu übertragen. Zu diesem Team gehören gehören Künstler wie Peter Reber und Mia Aegerter, es kommen aber auch Highlights von deutschen Songpoeten wie Herbert Grönemeyer oder Peter Maffay bis hin zu Udo Jürgens auf dem Album zu Wort – klanggewaltig interpretiert von Bo Katzman und seinen 160 Sängerinnen und Sängern. Selbstverständlich werden aber auf der Tournee auch weiterhin die eindrücklichen Gospelund Spiritualsongs zu hören sein, die den Bo Katzman Chor berühmt gemacht haben.

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Nach zwanzig vorwiegend englischsprachigen Alben kommt nun das erste Bo Katzman Chor-Album, das voll und ganz in der deutschen Sprache

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

UnterhaltUng | 97

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BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 2 2 1 3 cken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 2 4 6 3 www.raetsel.ch/bruecken

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ALLES BEGRIFFEN?

Rätselspass LUSTIGE SCHAUMFIGUREN

Wenn Nina in der Badewanne sitzt, baut sie sich gerne Figuren aus dem Badeschaum. Findest du heraus, was sie Schaumfigur. geformt hat? Schreibe es unter die jeweilige Schaumfigur.

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Lösung: RASIERER, WATTE, WASSER, ZÄHNEPUTZEN, SPIEGEL, BADEWANNE, TOILETTE, DUSCHE, SEIFE, WASCHEN

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Lösung: 1. Huhn, 2. Hase, 3. Gitarre, 4. Bett, 5. Giesskanne


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Spiel -Variante 4: Das Stickmuster.

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Es sieht ganz kristallisch-skandinavisch aus. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «4» markiert sind.

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Spiel -Variante 2: Herr Mäder.

Er findet mit Ihrer Hilfe zu seiner Lektüre. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «2» markiert sind.

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Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Silvio Seiler, Werbeagentur SilvioSeiler.ch.www.das-kann-nur-ein-inserat.ch.

Ein Strategiespiel für zwei. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «3» markiert sind. Nun schreibt Spieler 1 ein X in ein Spielfeld und Spieler 2 ein O. Wer zuerst drei X oder drei O waagrecht, senkrecht oder diagonal erzielt, gewinnt. Spiel -Variante 3: Das TicTacToe. 3 3

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Spiel -Variante 1: Der QR-Code. Er bringt Ihnen DAS KANN NUR EIN INSERAT näher. Wenn Sie alle Felder ausfüllen, die mit der Zahl «1» markiert sind. Laden Sie die BeeTagg-App gratis auf Ihr iPhone oder AndroidHandy. Fotografieren Sie den QR-Code mit dem BeeTagg QR-Reader. Alternativ gehen Sie direkt auf Das-kann-nur-ein-Inserat.ch.

SPIEL MIT MIR.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 42, 14. OktOber 2013 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 7

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.10.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Gewinner Nr. 40: Josi Jud, Füllinsdorf BL; Jacqueline Dubi Sommer, Renens VD; Renée Bridel, Boudry NE; Ernst Widmer, Wangen b. Olten SO; Christian Hartmann, Mex VD

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iMpressUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger

Auflage/Leserschaft: beglaubigte Auflage: 1 558 467 ex. (WeMF 2012) Leserschaft: 2 482 000 (WeMF, MACH basic 2013-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Zollinger (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, ralf kaminski, Silja kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), reto e. Wild

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, tatiana Vergara

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, béatrice eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti

Ressort Shopping & Food: eveline Zollinger (Leitung), Stefan kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Prepress: Peter bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

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Wenn es draussen kalt ist, heizen sie ein: Björn Again liefert vom Gesang über den kopierten schwedischen Akzent bis hin zu den paillettenbesetzten Kostümen eine perfekte ABBA-Show. Philipp Fankhauser startet Ende November seine «Bringin’ it all back home»-Tour. Lassen Sie sich von den neuen Werken des Bluesmusikers begeistern. Seit über einem Vierteljahrhundert musiziert er und seine Alben haben in der Schweiz Gold- und Platinstatus. Ein weiteres Highlight ist Baschi. Nach neun

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Thun und 4. Dezember 2013, Zürich Baschi: 6. Dezember 2013, Thun 7. Dezember 2013, Herisau 13. Dezember 2013, Chur Preis: Björn Again: Fr. 34.40 statt Fr. 43.– Philipp Fankhauser: Fr. 38.40 bis Fr. 60.– statt Fr. 48.– bis Fr. 75.– Baschi: Fr. 32.– bis Fr. 35.20 statt Fr. 40.– bis Fr. 44.– Informationen und Buchung: www.cumulus-ticketshop.ch


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Die Berner Band Lunik feiert im Dezember mit jeweils einer exklusiven Show in der Zürcher Tonhalle und im Berner Kultur Casino ihr 15-jähriges Bestehen. Unterstützt wird sie dabei vom Zürcher Kammerorchester. Hühnerhaut garantiert!

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MEINE WELT 102 |

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MARKUS IMBODEN

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NR. 42, 14. OKTOBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

MEIN ARBEITSORT

«Ich arbeite eigentlich immer dort, wo ich gerade bin. In Zürich lässt sich der ganze administrative Kram gut erledigen. Unglaublich, wie viele Mails man heutzutage erhält. Wo nehmen die Leute bloss die Zeit dafür her? Manchmal wünsche ich mir die gute alte Briefpost zurück.»

«Fernsehen wird immer seichter und blöder»

«Verdingbub»-Regisseur Markus Imboden hat schon mehr als 40 Fernseh- und Kinofilme gedreht. Sein neustes Werk «Am Hang» kommt nächste Woche in die Kinos.

MEIN KAFFEE

«Diese Kuhglocke hat mir die Filmfamilie Bösiger aus ‹Der Verdingbub› zum Abschied geschenkt. Mein bisher erfolgreichster Film. Ich bin stolz, dass ich dieses traurige Thema aufgegriffen und so viele Leute damit erreicht habe.»

der Zürcher Hochschule der Künste. Der Job gibt mir finanzielle Sicherheit und ermöglicht mir, einen Fernsehfilm weniger zu machen. Fernsehen wird seit ein paar Jahren immer seichter und blöder. Da muss ich nicht mitmachen. Was ich mag: Anstand. Was ich nicht mag: Angeberei, übertriebene Eitelkeit. Angelogen zu werden. Meine beste Eigenschaft: Ehrlichkeit. Darunter leiden vor allem meine Studenten: Ich sage einfach unverblümt, was mir an ihren Filmen nicht gefällt. Was ich an mir mag: Wie ich manchmal Tennis spiele. Was ich an mir nicht mag: Wie ich manchmal Tennis spiele. Meine schlechteste Eigenschaft: Meine Ehrlichkeit. Ich sage meist, was ich denke und meine, auch Fernsehredaktoren gegenüber. Meine Lieblingsmusik: Jazz. Archie Shepp, Lester Bowie, und der Interlakner Hanery Ammann. Text: Andrea Freiermuth Bilder: Tobias Siebrecht

«Hochwertige Lebensmittel sind mir wichtig. Für meine Espressi habe ich mir eine italienische Kaffeemaschine gekauft – so gut wie in Italien wird der Kaffee aber trotzdem nicht.»

MEIN INSTRUMENT

«Früher spielte ich Trompete. Ich hatte sogar eine eigene Band. Heute zupfe ich nur noch hin und wieder am Bass. Der passt besser zu mir – ich stehe lieber im Hintergrund und lege dort die Basis.»

Bild: Getty Images

Name: Markus Imboden (57) Sternzeichen: Waage Wohnort: Zürich

Wieso leben Sie in Zürich? Ich bin in Interlaken aufgewachsen und wollte raus in die weite Welt. In Zürich bin ich geblieben, weil die Stadt alles hat, was die Welt ausmacht. Wo würden Sie gerne leben? Eigentlich bin ich wunschlos zufrieden. Auch wenn meine Liebste in Berlin lebt. Ich besuche sie einfach oft. Beruf und Lebenslauf: Zuerst habe ich Elektroniker gelernt, dann die Matura nachgeholt und an der Uni Zürich studiert. Das Studium war mir aber zu theoretisch. Darum habe ich als Regieassistent am Schauspielhaus Zürich angeheuert. «Moviestar», mein erster Film, hatte 1986 Premiere an den Solothurner Filmtagen. Ich wurde gleich in der Hauptausgabe der «Tagesschau» dazu interviewt. Das war gut für mich, weil meine Eltern so gesehen haben, dass man auch als Regisseur etwas werden kann. Jetzt, 27 Jahre später, übe ich meinen Beruf immer noch sehr gerne aus. Seit zwei Jahren bin ich auch Professor und Studiengangleiter Master Film an

MEIN ERINNERUNGSSTÜCK


MEINE WELT MARKUS IMBODEN | 103 MEINE DREHBÜCHER

«An manchen habe ich mitgeschrieben, in andere bloss reingeschrieben. In den Notizen halte ich zum Beispiel fest, welche Perspektive die Kamera einnehmen soll. Zuweilen zeichne ich auch ein komplettes Storyboard – vor allem bei komplexen Actionszenen.»

MEINE FREUNDIN

MEINE ROLLE

«Als Regisseur weiss ich, wie man die Schauspieler dazu bringt, das zu tun, was man von ihnen will. Ich habe schon über 40 Fernsehund Kinofilme gedreht und viele Preise dafür bekommen. Auf den nächsten freue ich mich schon.»

«Die Schauspielerin Martina Gedeck (52) und ich sind seit acht Jahren ein Paar. Sie ist eine der profiliertesten Charakterdarstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Ich bin ein Glückspilz, dass ich sie auch für ‹Am Hang› gewinnen konnte.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Bio-Erbsen. Die hab ich immer im Kühlfach. Da bleiben sie frisch, auch wenn ich ein paar Wochen nicht zu Hause bin. Am liebsten ess ich sie angedünstet mit Knoblauch und Olivenöl.


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Migros magazin 42 2013 d vs  
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