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KONJUNKTUR-EXPERTE 42

Weshalb Klaus W. Wellershoff für die britische Wirtschaft schwarz sieht. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 42, 18. Oktober 2010

ZWILLINGE 12

Bilder Jorma Müller, Siggi Bucher

Doppelt gemoppelt SCHWEIZERWOCHEN 60

Mit dem Velo dem Seeufer entlangradeln.

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Sie liebt das Leben, einen Fussballer und natürlich Léger-Produkte.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

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6 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Das Orakel vom Berg

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Zwei für eins

12

Es werde Licht

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Der Bergwald ruft

29

Singen als Therapie

34

Es gibt immer mehr Zwillinge in der Schweiz. Auf der Spur eines faszinierenden Phänomens.

Andreas Hofmann rüstet New Orleans mit Energiesparlampen aus. Damit werden Millionen von Dollars gespart.

Es war vor etwa vier Jahren in Aarau: Im Kultur- und Kongresszentrum hatte die UBS einige hundert ihrer Kunden zu einem Vortrag ihres Chefökonomen Klaus W. Wellershoff eingeladen. Dieser zeichnete gewohnt souverän ein Bild der weltwirtschaftlichen Entwicklung. In düstersten Farben. Fast beiläufig erwähnte er etwa, dass in den USA binnen eines Jahres zehn Prozent der Hausbesitzer ihre Häuser würden verlassen müssen.

In einer Projektwoche lernen Schüler, was es heisst, im Wald zu arbeiten.

INTERVIEW Klaus W. Wellershoff

Ich weiss noch, dass ich wie vor den Kopf gestossen war. Zehn Prozent der US-Hausbesitzer faktisch pleite! Eine unglaubliche Zahl. Die Auswirkungen eines derartigen Szenarios auf die Weltwirtschaft wagte man sich schon fast nicht vorzustellen. Und ich weiss auch noch, dass ich mich damals im Saal umgesehen habe. Einfach um zu schauen, ob denn niemand reagiert. Doch wo ich auch hinblickte – nur zufriedene, leidlich interessierte Gesichter, von Horrorszenarien lässt man sich doch nicht die Aussicht auf den Apéro riche verderben …

NEUES AUS DER MIGROS

Oceanmania

52

Zeitreise ins Migros-Bildarchiv

55

News aus der Migros

57

Jede Woche taucht das MigrosMagazin tief in die Vergangenheit ab.

Bilder Mirko Ries, Christian Bededikt, Jorma Müller

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50

Im Internet können Kinder in einer Unterwasserwelt spielend das Meer erforschen und kennenlernen.

Unterdessen hat sich der profilierte Konjunkturexperte mit einigen

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Im Dienst der Qualität

Das Labor SQTS testet Waren für die Migros und andere Firmen.

Die Ahnungslosigkeit des Publikums ist das eine. Viel schwerer wiegt aber, dass sich offenbar auch der Arbeitgeber von Wellershoff, die UBS, die düsteren Prognosen ihres eigenen KonjunkturCracks nie wirklich zu Herzen nahm und mit Pauken und Trompeten in die Krise rasselte.

Partnern selbständig gemacht, residiert standesgemäss am Zürichberg – und ist nicht wirklich positiver gestimmt als früher. Seine Einschätzung der wirtschaftlichen Situation ist, insbesondere für England, immer noch sehr pessimistisch. Und auch über der Schweizer Wirtschaft sieht er dunkle Wolken aufziehen. Zwar sei unser Land erstaunlich gut durch die Krise gekommen, sagt er in unserem grossen Interview (Seite 42), der starke Franken aber könnte der Schweiz extrem schaden. Ob man dieses Mal etwas besser hinhört, was das Orakel vom Zürichberg zu sagen hat?

42

Der Ökonom und Vermögensverwalter rät, Geld auszugeben und damit die Wirtschaft anzukurbeln.

Dem Zürichsee entlangradeln

60

Für kleine und grosse Kinder Pizzafieber im Tiefkühlfach Herb-süsser Biskuit-Genuss MSC-Fischstäbchen Anna’s Spätzli-Variationen Das isst Miss Schweiz Honigsüsser Knabberspass Gut, besser, Premium

77

Nach einer romantischen Velotour darf ein Terra-Suisse-Imbiss nicht fehlen.

79 81 84 87 88 91 92


DIESE WOCHE

|7

Geniessen mit Ivan Engler 96

Science-Fiction-Filmregisseur Ivan Englers ausserirdisch gutes Kaninchenrezept.

Singen als Therapie 34

Nach einer Halsoperation hatte Stephan Bischof einen schiefen Mund. Als Therapie begann er zu singen. Nun tritt er im TV auf.

Dolce Vita in Milano 110

Wenn der Hochnebel auf die Stimmung drückt, gibts nur eins: Ab nach Mailand und ein wenig südliches Lebensgefühl tanken.

SAISONKÜCHE

Geniessen mit Ivan Engler Hasenbraten ohne Hase

BESSER LEBEN 96 100

Legenden und Rezepte um ein Gericht namens «Falscher Hase».

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Ein Leben für den Nervenkitzel 109 Menschliche Sucht nach dem Kick.

Reisen: Dolce Vita in Milano 110 In Form: Kaffee gegen Alzheimer? 116 Früher gehörte er zu den Bösen, heute weiss man: Kaffee ist gesund.

Tiere: Schwule Schwäne

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Es gibt auch tierische Homosexualität.

Auto: Leserfamilie Reich testet 134 Der Mitsubishi ASX unter der Lupe.

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Was die Music-Star-Gewinnerin liebt, wie sie lebt und was sie sammelt. Und warum sie einen Chor gegründet hat.

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21

MEINE WELT Fabienne Louves

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe

Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bild der Woche Bitte melde dich Leserangebot Rätsel/Impressum


8 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

NEWS

Tierisch schöne Bilder

Anlässlich des Welttiertags vom 4. Oktober hatte die Migros zum Malwettbewerb aufgerufen. Jedes Kind sollte sein Lieblingstier zeichnen oder malen. Von den 1000 Teilnehmern haben drei Künstler gewonnen: Elia (7) aus Mels SG mit den Löwen, Céleste (10) aus Luzern mit dem Schwein und Dano (9) aus Oberschan SG mit den Kühen. Sie alle können sich auf ein Familien-Jahres-Abo für den Zoo freuen. Unser herzlicher Glückwunsch!

Einkaufen mit Pfiff

Grosse Murmeli-Aktion in der Migros vom 19. Oktober bis zum 1. November: Wenn Ihnen in der Frische-Abteilung beim Biosortiment jemand hinterherpfeift, ist das keine unverschämte Anmache, sondern nur das süsse Plüschmurmeli aus den Bio-TV-Spots. Dort finden Sie auch die Teilnahmekarte für den grossen Bio-Wettbewerb. Hauptpreise: fünf Mal eine Woche Familien-Winterferien im Biohotel mit Halbpension und Skipass.

Hob Wikipedia aus der Taufe: Der Amerikaner Jimmy Wales.

ZAHL DER WOCHE

400 000

In der Kälte durchstarten

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Bald Räbeliechtli schnitzen

Ab Ende Oktober haben es Kinder in und um Basel streng. Unmittelbar auf die Herbstmesse folgen im November die diversen Räbeliechtli-Umzüge. Schon nächste Woche beginnt die Migros Basel damit, für die RäbeliechtliUmzüge in Liestal und in Basel Tausende von Räben mit dazugehörendem Bastelmaterial zu verschenken. Wer sich rechtzeitig damit eindeckt und sich vorbereitet, kann Anfang November an einem der beiden romantischen Umzüge mitmachen. Mehr zu dieser Tradition, welche die Migros in Basel seit 20 Jahren unterstützt, auf den Regionalseiten der nächsten Woche.

Bilder Purestock/Getty Images, Image Source/Keystone, Getty Images, Mirko Ries

Das frühere Zentrallabor der Migros heisst heute Swiss Quality Testing Services (SQTS) und führt jährlich rund 400 000 Analysen für die Migros und externe Kunden durch. Mehr über die SQTS erfahren Sie im Interview mit der Laborchefin Peggy Schuhmann auf Seite 50.

Die Migros ist neu Hauptsponsorin des Basler Stadtlaufs und damit die wichtigste Partnerin aller grösseren Herbst- und Winterläufe. In Zürich und Basel wird unter dem Label «I’M fit» gelaufen, einem Projekt der Migros, das junge Menschen zu Sport motivieren will. Beim Silvesterlauf in Zürich schickt die Migros erstmals 50 Schulklassen an den Start. Für den Zürcher Silvesterlauf, den Basler Stadtlauf und die Genfer Escalade verlost die Migros zudem insgesamt 190 Startnummern. Laufbegeisterte finden alle Infos dazu unter www.migros.ch/lauf


MIGROSWOCHE

|9

Ehre für den Wikipedia-Gründer

Der Gottlieb-Duttweiler-Preis 2011 geht an Jimmy Wales. Der 44-Jährige hat 2001 die Online-Enzyklopädie Wikipedia gegründet.

J

immy Wales (44) erhält die Auszeichnung für seine Verdienste um die Demokratisierung des Wissenszugangs. Dies teilte das Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) mit. Der US-Amerikaner habe es in knapp einem Jahrzehnt nicht nur geschafft, ein weltumspannendes Wissensnetz aufzubauen, Wikipedia sei auch ein

FRISCH IN DER MIGROS

Brust oder Keule?

Aussen knusprig, innen saftig — so soll das perfekte Bratpoulet sein. Die Zubereitungsarten sind vielfältig wie die Küchen der Welt. Schliesslich ist das Huhn, anders als das Rind oder Schwein, in keiner Religion tabu. Rund um den Globus geniessen die Menschen Pouletfleisch, in der Schweiz etwa elf Kilo pro Person im Jahr. Tipp: Für mehr Saft das Bratpoulet mit geviertelter Zitrone füllen. Die Haut mit einer Honig-Zitronen-Marinade bestreichen. So wird sie so richtig schön knusprig.

Symbol für einen Umbruch in der Medienwirtschaft geworden. Wales suche nicht Geld oder Ruhm, heisst es in der Begründung weiter, sondern wolle «Wissen teilen und weitergeben». Das GDI ist der älteste Thinktank der Schweiz. Der Preis wird Personen verliehen, die sich mit «hervorragenden Leistungen zum Wohle der

Allgemeinheit verdient gemacht haben». Unter den bisherigen Preisträgern finden sich Václav Havel, Joschka Fischer und Kofi Annan. Die Übergabe der mit 100 000 Franken dotierten Auszeichnung findet am 26. Januar 2011 im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon bei Zürich statt. cp


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

| 11

MM 41: «Mit aller Kraft gegen die Gewalt», Artikel zur steigenden Anzahl Menschen, die genug von gewalttätigen Jugendlichen hat.

Die derzeitige Streicheljustiz ist unangebracht Dass verurteilte Täter nicht einmal für die Folgekosten ihrer Tat aufkommen müssen, ist unverständlich. An einer Informationsveranstaltung unserer Schule hörte ich von einer Vertreterin der Jugendpolizei Solothurn, dass jugendliche Täter die ganze Schadenssumme abstottern müssen, wenn sie eine Gebäudefassade ruinieren. Warum soll es anders sein, wenn es die «Fassade» eines Menschen trifft? Dies hätte nichts mit Rassismus oder Polizeistaat zu tun, sondern einzig und allein mit dem Verursacherprinzip.

Alexander Stebler-Winiger 4233 Meltingen

Alle Massnahmen dagegen werden nicht viel nützen. Das Problem ist an der Wurzel zu packen. Psychologe Allan Guggenbühl liefert uns den entscheidenden Satz: Junge Menschen, die sozial eingebunden sind und sich akzeptiert fühlen, werden weniger gewalttätig. Was er nicht sagt: Wo sind Jugendliche sozial eingebunden? In der Familie! Nur existieren heute funktionierende Familien (fast) nicht mehr. Arthur Flückiger

Bild Christian Flierl

3014 Bern

Das Thema tut not, und die Art Ihrer Berichterstattung ist sehr ausgewogen. Beim Lesen packt

einen dann jedoch schon der Zorn. Die derzeitige Streicheljustiz ist unangebracht und ungerecht. Sie schürt damit neues negatives Potenzial, sie ist zudem willkommenes Kanonenfutter für die extreme Rechte. Und fragen Sie im Ernst, warum bei derartigen Gewaltausbrüchen zugeschaut wird? Beherztes Eingreifen bedeutet nicht zuletzt auch, sich danach von den Gerichten vorwerfen zu lassen, man hätte völlig falsch reagiert – nett zureden hilft in den wenigsten Fällen, solche Gewaltexzesse zu beenden; derartige Situationen sind schlicht nicht berechenbar! Hier ist die ganze Rechtsprechung in Schieflage, nicht zuletzt dank jener Politiker, welche uns ideologisch geprägte Gesetze unterjubeln, die derartige Urteile erst ermöglichen – Hauptsache,

«Dass Täter nicht einmal für die Folgekosten aufkommen müssen, ist unverständlich.» A. Stebler, 4233 Meltingen

In Zürich wurde die Kampagne «Fertig Puff!» lanciert.

ih ot Multi-Kulti-Brille ihre rosarote erhält keine Kratzer.

Ludwig Hungerbühler 8274 Tägerwilen

Nichts gegen Reintegrationsmassnahmen für jugendliche Gewalttäter. Als ich aber las, dass ein solcher Schläger, nachdem er grundlos einen Gleichaltrigen angegriffen und schwer verletzt hatte, ein Jahr später im halboffenen Vollzug sitzt und dies noch ganz gemütlich findet, musste ich meine Lesebrille schon ganz gründlich putzen. Wundern, dass die Jugendgewalt ausufert? Mich nicht mehr!

Giancarlo Zacchia-Huggenberger 5703 Seon

Ich finde die Kampagne «Fertig Puff!» super. Ich selbst wurde 1998 mit 23 Jahren während eines Asienurlaubs Opfer eines brutalen Schlägers. Er brach mir mehrere Knochen. Dank eines beherzten Pärchens, das meine Hilfeschreie hörte und mir zu Hilfe eilte, lebe ich heute noch! Sie versorgten mich, bis ich das Bewusstsein wieder erlangte, organisierten den Transport aufs Festland und begleiteten mich auf einem Fischerboot bis zum Krankenwagen. Ich werde meinen Rettern für immer dankbar sein. Also, bitte schaut nicht weg und habt Zivilcourage!

A. Stettler, per Mail

Geärgert Geär rt habe hab ich mich über übe das da Porträt von Nadine Gantenbein. Einerseits haben meine Nachforschungen ergeben, dass das Verfahren gegen die Hauptangeschuldigte und die Mitangeschuldigte eingestellt worden ist. Und dafür wird es Gründe geben. In der Regel die, dass eine Straftat nicht nachgewiesen werden kann. Ohne Kenntnis des Falles zu haben, scheint es mir doch etwas einseitig, diese Frau so zu Wort kommen zu lassen. Frau Gantenbein nennt einen Betrag von 10 000 Franken, wofür sie die ausgegeben hat, erfährt man aber nicht. Und der explizite Hinweis, es handle sich um Migrantinnen, ist in dieser Form daneben, zumal eine davon gemäss unseres Rechtsinformationssystems die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt. Dass die beiden Frauen eine Woche später wieder im selben Club sind, erstaunt nicht. Solange der Club kein Hausverbot ausspricht, darf jeder rein. Und ein Verfahren wegen Tätlichkeiten rechtfertigt in der Regel keine mehrtägige Untersuchungshaft, auch in schwereren Fällen. Ansonsten müssten wir zehnmal so viele Gefängnisse betreiben, wie wir jetzt schon haben.

Michael Rüegg Kommunikationsbeauftragter Kanton Zürich Direktion der Justiz und des Innern

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

IRÈNE MEHR-ACHERMANN UND URSI SIDLER-ACHERMANN (46), KAUFMÄNNISCHE ANGESTELLTE AUS NIEDERGÖSGEN UND COIFFEUSE UND BUSCHAUFFEUSE AUS ROTKREUZ

Einmal pro Woche müssen sie sich sehen Als junge Mädchen, erzählen Irène (links) und Ursi, hätten sie keine Freundinnen gehabt. «Wir hatten ja uns, das reichte vollkommen.» Die anderen fünf Geschwister wiederum konnten kaum nachvollziehen, warum die beiden eine solche Einheit bildeten. «Unser Denken, unser Fühlen ist vielleicht wirklich etwas anders», erklärt Ursi. Als die beiden eineiigen Zwillinge nach der gemeinsamen Schulzeit getrennt wurden, fühlte sich das für Irène an, als ob ihr ein Bein abgetrennt worden wäre. «Ich würde darum heute Eltern von Zwillingen empfehlen, diese schon in der Schulzeit auseinanderzunehmen.» Irène hatte bis zur Lehre immer alles mit ihrer Schwester gemacht. Sie brachte nicht einmal den Mut auf, mit dem Velo alleine in die Nachbarsgemeinde zu fahren. «Ich wiederum», sagt Ursi, die Erstgeborene, und lacht, «musste immer zuerst den Kopf hinhalten: beim Zahnarzt, bei der Autoprüfung, beim Coiffeur.» Irène ist dann extra weit weggezogen. «Ich wusste, dass ich mein Leben in die eigene Hand nehmen muss.» Die Schwestern haben geheiratet, Irène hat drei Kinder bekommen, Ursi eins. Heute sind beide geschieden. Für die Partner sei es manchmal nicht einfach gewesen, diese Nähe zuzulassen. «Es hat auch Tücken, Zwilling zu sein», sagt Ursi. Gleichwohl möchten sie das innige Gefühl, das sie verbindet, nicht missen. Wenn es terminlich irgendwie geht, sehen sie sich heute mindestens einmal in der Woche. «Und wenn nicht», sagt Ursi, «telefonieren wir.»


MENSCHEN ZWILLINGE

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Zwei Herzen, eine Seele

Kein Mensch ist gleich wie der andere. Oder doch? Für das Migros-Magazin haben sich elf Zwillingspaare ins rechte Licht gerückt. Und erzählen aus ihrem einzigartigen Leben zu zweit.

Z

willinge faszinieren die Menschheit nicht erst, seit Roger Federer Vater von zwei herzigen Mädchen geworden ist. Bereits im späten 19. Jahrhundert initiierte der Engländer Francis Galtondie Zwillingsforschung. Das wissenschaftliche Interesse an Zwillingen ist bis heute ungebrochen, denn diese «speziellen» Geschwister ermöglichen den Forschern Einblicke in das komplexe Verhältnis zwischen Erbanlagen,

Umwelteinflüssen und dem menschlichen Verhalten. Untersucht werden hauptsächlich eineiige Zwillinge, also Geschwisterpaare, welche aus einer befruchteten Eizelle entstehen, die sich später teilt. Ihr Genmaterial ist identisch. Die Forschung vergleicht sie gerne mit zweieiigen Zwillingen. Diese entstehen aus zwei Eizellen, die von zwei verschiedenen Spermien befruchtet wurden. Ihr Genmaterial ist laut dem deut-

PETER UND HEINZ GIERER (51), DETAILHANDELSANGESTELLTER AUS FLAWIL UND KONDITOR-CONFISEUR AUS WIL

Seelischer Schmerz, wenn einer nicht da ist

Peter (links) und Heinz spielen bei der Herisauer Guggenmusig «Gidiohüürler», sind passionierte Taucher und ungewollt Single. «Bis jetzt», sagt Peter, «haben die Frauen immer Mühe damit gehabt, dass der Zwillingsbruder im Leben des anderen so präsent ist.» Heinz wirft meistens zuerst ein Auge auf eine Frau, zweimal jedoch hat Peter diese ihm wieder ausgespannt. In die Haare geraten sei man sich deswegen nicht. «Wenn die Frauen den Peter sympathischer finden», sagt Heinz, «ist das halt so.» In der

Schule wurden die eineiigen Zwillinge einmal in getrennte Klassen gesteckt, da sie darüber aber so unglücklich waren, musste der Entscheid rückgängig gemacht werden. Nach der Lehre zog Peter nach Basel. Doch von dort kehrte er nach kurzer Zeit zurück in die Ostschweiz — wegen der Einsamkeit. Heute können sich Peter und Heinz nicht vorstellen, weit auseinander zu wohnen. «Uns fehlt die eine Hälfte, wenn der andere weg ist, das ist ein seelischer Schmerz», sagt Peter.


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14 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

BEATRICE UND CLAUDIA ALDER (67), RENTNERINNEN AUS CHUR

Geniessen zusammen den Lebensabend Beatrice (links) und Claudia Alder sehen sich jeden Tag. Dass sie in Chur im gleichen Haus wohnen, betonen beide, sei aber eher Zufall. Der Vermieter habe damals gefragt, ob die Zwillingsschwester nicht in die freie Wohnung einziehen wolle. So oder so ist die eine für die andere die wichtigste Vertrauensperson. Gemeinsamkeiten gibt es viele: Beide lieben Hausmannskost und haben eine Spinnenphobie. Beide gehen nicht vor zwei Uhr in der Früh ins Bett und stehen auch nicht vor zehn Uhr am Morgen auf. Beide sind nahe am Wasser gebaut und bezeichnen sich gleichzeitig als extrovertiert. Beatrice jedoch ist die pessimistischere, Claudia die optimistischere. Dass beide Katzen mögen, vermutet man schnell. Um den Hals tragen die eineiigen Zwillingsschwestern einen identischen Anhänger mit einer silbernen Katze. Wenn die Schwestern früher etwas erzählten, taten sie dies immer im Plural. Beatrice: «Dass es ein ‹Ich› gibt, mussten wir zuerst lernen.» Zwilling sein, sagt Claudia, sei ein Phänomen. Bei ihnen merke die eine zum Beispiel sofort, wenn es der anderen nicht gut gehe. Mit dem Alter, gibt Beatrice zu bedenken, würden die Verlustängste immer grösser. Darum sei es ihnen wichtig, den Lebensabend zusammen in Chur zu geniessen.

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

schen Zwillingsforscher Frank Spinath nur etwa zu rund 50 Prozent identisch. Die Methode sei relativ simpel, erklärte Spinath gegenüber News.de: Die Zwillingsforscher würden eineiige und zweieiige Zwillingspaare miteinander vergleichen. Wenn eineiige Zwillinge einander in Bezug auf ein bestimmtes Merkmal stärker ähneln als zweieiige Zwil-

linge, kann dies als Hinweis gedeutet werden, dass das untersuchte Merkmal in besonderem Masse genetisch beeinflusst ist. Den Forschern werden die Probanden wohl nicht so schnell ausgehen, denn es gibt immer mehr Zwillinge. In der Schweiz beispielsweise kamen 1980 insgesamt 747 Zwillingspaare zur Welt. 2009 waren es bereits 1415 Paare


MENSCHEN ZWILLINGE

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BELINDA UND SEREINA SCHULER (18), BEIDE KV-LEHRNENDE, BEIDE WOHNHAFT IN ROTHENTHURM

Sie finden sich unterschiedlich Belinda (links) und Sereina wohnen noch bei den Eltern und absolvieren beide eine KV-Lehre. «Natürlich sehen wir ähnlich aus», sagt Sereina, «trotzdem sind wir verschiedene Persönlichkeiten.» Beide könnten sie gut reden, aber auch zuhören, erklärt Belinda. Sonst gäbe es nicht viele Gemeinsamkeiten, finden die eineiigen Zwillinge. Sereina denkt sozialer, spendet manchmal Geld und neigt zum Perfektionismus. Belinda ist die Lockerere, die nicht alles so genau nimmt. Dass es bei Zwillingen immer eine Bessere und eine Schlechtere gebe, ärgert Belinda. Als Kinder hätten sie, wenn sie von einem Ausflug zurückgekommen seien, auch immer darum gekämpft, wer jetzt den Eltern die Neuigkeiten zuerst erzählen dürfe. Bei den Kleidern wiederum hätten sie einen ähnlichen Geschmack und störten sich nicht daran, wenn die andere das gleiche T-Shirt trage.

DORIS SUTER UND EMMA DENZLER (76), RENTNERINNEN AUS NÄNIKON UND BRÜTTISELLEN

Zeitlebens beste Freundinnen

Doris (links) und Emma wuchsen zusammen auf einem Bauernhof auf und wohnten nie weit auseinander. Vor über 50 Jahren haben die Zwillingsschwestern geheiratet; Doris hat vier Kinder bekommen und Emma deren drei. Mit ihren Männern leben sie noch heute zusammen. «Wir sind uns sehr ähnlich und haben auch ein ähnliches Leben geführt», sagt Doris, die ehemalige Damenschneiderin. Als Doris einmal krank war, ist Emma, die Bäuerin, für sie arbeiten gegangen. Am Arbeitsplatz hat niemand etwas bemerkt. Die Zwillingsschwester war für beide zeitlebens beste Freundin und wichtige Vertrauensperson. Länger als zwei Wochen waren die eineiigen Zwillinge nie getrennt. «Wenn die eine etwas hat», sagt Doris, «ruft diese die Zwillingsschwester an, und meistens geht es der anderen gleich.»

– also beinahe doppelt so viele. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von der steigenden Anzahl Fruchtbarkeitsbehandlungen bis zur Tatsache, dass Frauen heute später Kinder kriegen und die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsgeburt bei älteren Frauen höher liegt. All diese Fakten interessierten die Menschen am 35. Schweizeri-

schen Zwillingstreffen, das Mitte September in Wil SG stattfand, für einmal nicht. Auch nicht die Schwierigkeiten, mit denen Eltern von Zwillingen oft konfrontiert sind. Und schon gar nicht die Meinung von Fachleuten, die Zwillingen empfehlen, möglichst viele eigene Erfahrungen zu machen, und deshalb eine getrennte Einschulung propagieren. Obwohl das

Leben als Zwilling durchaus Thema war, trafen sich die Paare im Wiler Stadthaus in erster Linie zu einem ungezwungenen und fröhlichen Plausch ganz unter sich. Nicht-Zwillinge hatten für einmal keinen Zutritt. Eine Ausnahme machten die «Twins» nur für die Journalistin und den Fotografen. Für sie und die Leser des Migros-Magazins setzten sich die

Zwillinge sogar per Knopfdruck selbst in Szene. Texte Judith Wyder

Bilder Jorma Müller

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Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

MENSCHEN ZWILLINGE

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INGRID KULL UND ANITA MEIERHOFER (50), BÜROANGESTELLTE AUS GOSSAU UND HAUSFRAU UND WERKLEHRERIN AUS LENGGENWIL

Sie müssen einander immer nah sein

Als Kind waren Ingrid (links) und Anita sehr verschieden. «Ich war das Mimöschen», sagt Anita, «und meine Zwillingsschwester ein halber Bub.» Etwa mit 25 sind die Schwestern plötzlich näher zusammengerückt, und heute bezeichnen sie sich als beste Freundinnen. Ingrid: «Wir hatten zuvor einfach sehr unterschiedliche Interessen.» Ingrid hat viel Sport betrieben. Anita war der künstlerische, musische Typ. Mit den Jahren sind die zweieiigen Zwillinge ähnlicher geworden. «Früher wären wir nie zusammen in die Ferien gegangen», sagt Anita, «heute kommt das schon einmal vor.» Obwohl sie sich als Kinder überhaupt nicht ähnlich sahen, mussten sie die gleichen Kleider anziehen. Anita trug immer Rot, Ingrid Blau. «Das ist bis heute meist so geblieben», sagt Ingrid. «Ich habe ein blaues Auto, Anita ein rotes.» Voneinander wegziehen würden die beiden nicht. «Ich muss in ihrer Nähe sein», sagt Ingrid. Anita ergänzt: «Es fehlt einfach etwas, wenn die andere nicht da ist.»

PAUL UND PETER STUTZ (55), POLIZISTEN AUS HEDINGEN UND ZWILLIKON

Sogar geheiratet haben sie gemeinsam Peter (rechts) sagt, Paul sei der Kränklichere und er als Erstgeborener der Stärkere. Für beide ist der andere eine wichtige Vertrauensperson. Weil die eineiigen Zwillinge in der Schule immer die gleichen Noten erzielten und kaum auseinanderzuhalten waren, musste Paul in der 5. Klasse an die Schule der Nachbarsgemeinde wechseln. Unter dieser Trennung litten beide, der Zweitgeborene Paul aber etwas mehr, und als Folge davon nahmen die Schulnoten bei beiden ab. Die Lehre als Feinmechaniker und Werkzeugmacher absolvierten sie dann wieder in der gleichen Firma. Danach begann Paul die Ausbildung zum Polizisten am 1. März 1978, Peter am 1. September 1978. Die unterschiedlichen Eintrittsdaten wurden festgelegt, damit man die beiden während der Ausbildung nicht ständig verwechselte. Als sie später eine Prüfung

gemeinsam absolvierten, erlaubten sie sich ein kleines Verwirrspiel: Peter absolvierte für Paul die Selbstverteidigungsprüfung, wobei er für Paul noch die bessere Note herausholte, als für sich selber. Nach der Ausbildung fuhr man ab und zu zusammen auf Streife. Ein Autofahrer, der sich bei den Zwillingspolizisten einer Kontrolle unterziehen musste, fragte seine Freundin, ob es sein könne, dass er doppelt sehe. Da Peter und Paul beinahe zeitgleich beschlossen, mit ihren Freundinnen den Hafen der Ehe anzusteuern, gab es am 20. August 1983 eine Doppelhochzeit. Heute haben beide zwei Kinder. Je eine Tochter und je einen Sohn. Die Söhne von Peter und Paul haben übrigens kürzlich zusammen die Polizistenausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie sind keine Zwillinge, ihr Geburtsdatum liegt aber nur 17 Tage auseinander.


18 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

HUGO UND HANS LENHERR (58), AUTOMECHANIKER AUS HENAU UND CHAUFFEUR AUS ZÜBERWANGEN

Bei Problemen muss der Bruder zuhören Hugo (links) und Hans mögen es, wenn die Musik spielt. Ihre Leidenschaft leben sie in der Henauer Blasmusik aus, wobei Hans kein aktives Mitglied mehr ist. Schule und Lehre absolvierten die eineiigen Zwillinge gemeinsam und auch die Noten waren Hans was Heiri, pardon Hugo. Danach haben sich ihre Wege getrennt, wobei man immer in engem Kontakt blieb. «Vermisst haben wir uns nie», sagt Hans, «aber wir hatten sicher ein engeres Verhältnis untereinander als unsere Geschwister.» Zusammen mit den Frauen sind die Lenherr-Zwillinge auch schon in die gemeinsamen Campingferien gefahren. Das habe gut funktioniert. Wenn es Probleme gibt, vertraut man diese gerne dem Zwillingsbruder an. «Zwischen uns herrscht ein 100-prozentiges Vertrauen.»

DOLORES LINGGI UND YOLANDA BIEFER (45), HAUSFRAU UND PÖSTLERIN AUS THALHEIM UND SERVICEFACHFRAU AUS DÄNIKEN

Heirat schmerzte

Dolores (links) und Yolanda haben bei den Kleidern den gleichen Geschmack, aber nicht bei den Männern. Yolanda kam fünf Minuten früher zur Welt. Seither, sagt sie schmunzelnd, müsse sie immer die schützende Hand über Dolores halten. Bis zur Lehre gingen die eineiigen Zwillinge zusammen in die Schule. Yolanda hatte Mühe, als Dolores heiratete, weil ihr die Zwillingsschwester damals zu abrupt entrissen wurde. Gesagt hat sie das ihrer Schwester erst Jahre danach. Später heiratete Ingrid ebenfalls. Beide bekamen zwei Buben. «Zwischen uns herrscht eine tiefe Seelenverwandtschaft», sagt Dolores. Man verstehe sich ohne Worte. Wer nicht als Zwilling geboren werde, verpasse etwas im Leben. «Eine Zwillingsschwester zu haben», sagt Dolores, «ist eine echte Bereicherung.»

GIANNINA TENTI UND ANGELA LEUENBERGER-TENTI (61), BABYSITTERIN AUS WINTERTHUR UND HAUSFRAU AUS BEDIGLIORA

Krankheit gemeinsam besiegt Giannina (links) und Angela lieben Tiere, tanzen und singen gerne, spielen auf der Gitarre zusammen ihre eigenen Lieder und entwerfen Marionetten. Giannina, die Zweitgeborene, ist die Genauere, zweifelt schneller und hat mehr Fantasie. Angela ist die Realistin und grundsätzlich risikofreudiger. Seit Kindsbeinen sei das so gewesen. Man habe sich im Grunde immer gut ergänzt. Als Angela mit 20 Jahren heiratete, zog sie nach Mailand. «Ich wusste, dass jemand von uns diesen Schritt machen muss, auch wenn er sehr schwierig war.» Weil sie die Stimme der anderen nicht ertragen hätten, telefonierten die Schwestern im ersten Jahr nicht ein einziges Mal miteinander. Dafür schrieben sie sich jeden Tag einen Brief. Als sie vor sechs Jahren beinahe zeitgleich schwer an einer Infektion der Bauchspeicheldrüse erkrankten, veränderte

sich ihr Leben noch einmal gründlich. «Wir haben miteinander gekämpft und konnten einander unterstützen. Am Schluss wurden wir einander noch einmal geschenkt», sagt Angela. Da sie im gleichen Spital behandelt wurden, kam es immer wieder zu unangenehmen Verwechslungen. Als sich die eineiigen Zwillinge erholt hatten, kauften sie zusammen im Tessin ein 400-jähriges Haus. Giannina, die in Winterthur als Babysitterin arbeitet, verbringt jedes Wochenende bei ihrer Schwester in Bedigliora. Nachdem ihre beiden Männer gestorben sind, freuen sich die Frauen auf einen gemeinsamen Lebensabend. «Wir sind dankbar, Zwillinge zu sein», sagt Giannina. Und Angela ergänzt: «Dieses vollkommene Vertrauen, der gleiche Geschmack und die gleichen Ideen, das ist etwas Wunderbares.»


MENSCHEN ZWILLINGE

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ASTRID BAUMGARTNER UND ADELHEID SIGNER (48), KÖCHIN AUS VILLIGEN UND DIPLOMIERTE PFLEGEFACHFRAU AUS THUN

Früher war es ihnen zuwider, heute ziehen sie sich gerne gleich an Die Präsidentinnen des Zwillingsvereins sind überaus gesellig. Adelheid (rechts) sagt, sie seien eigentlich für jeden Blödsinn zu haben. «Charakterlich aber unterscheiden wir uns.» Adelheid, die diplomierte Pflegefachfrau, ist die einfühlsamere. Astrid musste sich als Köchin in der Küche schon früh durchsetzen. Ihre Art ist direkter. Das Tanzbein schwingen wiederum beide gerne. Adelheid besucht einen Square-Dance-Kurs, dort werden Volkstänze einstudiert. Astrid schwärmt vom Line Dance. Wie der Name sagt, tanzen hier Tänzerinnen und Tänzer vor- und nebeneinander auf einer Linie. Im Winter steigt Astrid aufs Snowboard; Adelheid zieht die guten alten Skier vor. Als Kinder war es den eineiigen Zwillingen irgendwann zuwider, immer gleich angezogen zu sein. Heute besitzen sie erneut ein Dutzend Kleider, die identisch sind. «In der Mode haben wir in etwa den gleichen Geschmack», sagt Astrid. Verheiratet sind beide, aber nur Adelheid hat Kinder. Vier an der Zahl. Astrid hat vor der Heirat eine Weile in den USA gelebt und dort in der Küche eines Restaurants gearbeitet. Als Adelheids ältester Sohn zur Welt kam, zog es sie zurück in die Schweiz. «Wäre ich damals nicht ins Flugzeug gestiegen, würde ich vermutlich noch heute in Amerika leben.» Dass es nicht so gekommen ist, darüber sind beide froh.

Louise Müller (links) und Emma Stadler (98) sind das zweitälteste eineiige Zwillingspaar der Welt.

Im Alter unzertrennbar

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ouise Müller und Emma Stadler sitzen im Park des St. Galler Pflegeheims St. Otmar. «Niemand hätte gedacht, dass wir überhaupt so alt werden. Wir kamen im siebten Monat zur Welt, jede wog nur 700 Gramm», sagt Louise Müller und blinzelt in die Sonne. Nun sind die einstigen Frühchen 98 Jahre alt und wohl das zweitälteste eineiige Zwillingspaar der Welt. Am 2. Oktober wurden im belgischen Spa eineiige Zwillingsschwestern 100 Jahre alt. Louise Müller kam vor vier Jahren ins St. Otmar. «Dann habe ich sofort Emma aus dem Altersheim zu mir geholt», sagt sie. Hier teilen sich die beiden ein Zimmer und verbringen den Tag möglichst Seite an Seite. «Deshalb ist es schön, Zwilling zu sein», sagt Louise Müller. Sie freut sich immer über die Besuche ihres 60-jährigen Sohns und der Nichten. Ihre Schwester liest dafür täglich die Zeitung. Als Louise Müller im bernischen Burgdorf wohnte, sahen sich die beiden nur alle zwei Wochen. 37 Jahre lang. Nach dem Tod ihres Mannes zog sie wieder nach St. Gallen. Dort half sie manchmal als Bürokraft in der Migros-Filiale aus, die Emma Stadler 50 Jahre lang leitete. Emma möchte nie mehr ohne Louise sein. Louise weiss das und hofft deshalb, dass Emma dereinst vor ihr von dieser Welt geht.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

FRAU DER WOCHE

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NEUGEBOREN AN BORD

Goethes Geliebte Sie ist 22, Tochter des Schweizer TV-Moderators Dieter Moor und Star des «Goethe!»-Films, der neu im Kino läuft. Miriam Stein spielt darin ihre erste Hauptrolle. Sie ist Lotte Buff, in chter die sich der deutsche Dich Dichter Johann Wolfgang ethe in den von Goethe ahren 1770er-Jahren ich unglücklich verliebt. Stein gens ns ist übrigens glücklich verliebt.

«Jesses, jetzt kriegt die ein Baby in meinem Bus!» Georges Trachsler (46), Chauffeur bei den Verkehrsbetrieben Biel, ist mit seinem Bus der Linie 6 in Richtung Spitalzentrum unterwegs, als bei einer hochschwangeren Passagierin die Fruchtblase platzt. Minuten später erblickt der kleine Sofenyas das Licht der Welt. Georges Trachsler, ich gratuliere zum Baby. Ihr erstes?

So könnte man es sagen. Selber habe ich ja keine Kinder.

MANN DER WOCHE

Bilder Keystone/Martin Rütschi, A-Way!/Persch, Universität Basel, zvg

Quantensprung Der Basler Physiker Daniel Loss (52) wurde mit dem Marcel-Benoist-Preis ausgezeichnet, der als «Schweizerischer Nobelpreis» gilt. Der Preis, der mit 100 000 Franken dotiert ist, bedeutet für Quantenforscher Loss eine «Bestätigung für die jahrelange Arbeit seines Uni-Teams». In Arbeiten schlug Loss ein Konzept zur Realisierung eines Quantencomputers vor, eines Superrechners, der heute unlösbare Probleme, effizient lösen könnte.

Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden, dass Ihr Bus zum Gebärsaal wird?

Ich wollte gerade an der Haltestelle Funic Leubring halten, als eine völlig aufgelöste Frau zu mir nach vorn gestürmt kam. Schluchzend versuchte sie mir etwas zu erklären. Ich habe nichts kapiert. Erst als ich dann hinten neben der werdenden Mutter stand, habe ich realisiert, was da überhaupt abgeht. Was ging Ihnen in diesem Moment durch den Kopf?

Jesses, habe ich gedacht, jesses, jetzt kriegt die ein Kind, in meinem Bus! Das war der erste Blitzgedanke. Der zweite war: Was tust du jetzt? Schliesslich hatte ich noch nie eine Geburt miterlebt. Zum Glück war ja dann unter den Passagieren eine medizinische Praxisassistentin. Diese hat sozusagen den medizinischen Lead übernommen. Und Sie selber?

Ich habe sofort über Funk die Leitstelle informiert, damit sie die Ambulanz aufbietet.

Eine Geburt im Bus — hielt man das am anderen Ende der Leitung nicht für einen Witz?

Nein, in einem Notfall wird umgehend gehandelt. Da sind wir gut eingespielt und auch trainiert, unter Stress korrekt Hilfe anzufordern: Sagen, was passiert ist, die Position des Busses durchgeben, und ab geht die Post! Und dass es in diesem Fall zackig gehen musste, das war mir sofort klar. Und die übrigen Fahrgäste?

Die sind alle möglichst rasch raus aus dem Bus – ich glaube, denen war das Ganze auch nicht wirklich geheuer. Ich bin dann ebenfalls ausgestiegen. An der Stelle, an welcher der Bus stand, ist es recht eng. Ich habe darum den Verkehr geregelt und den Bussen der anderen Linien beim Kreuzen geholfen. Waren Sie nervös?

Dazu hatte ich gar keine Zeit. Vielleicht war ich «ä chli im Stress», aber die Ambulanz kam ja sehr rasch – wenn auch nicht ganz so schnell wie das Baby. Was haben Sie nach dem Schreck gemacht? Feierabend?

Bis die Sanitäter Mutter und Kind eingeladen hatten, vergingen bestimmt nochmals 20 Minuten. Der Bus ist anschliessend von einem Kollegen ins Depot gebracht worden, um gereinigt zu werden. Ich selber hatte erfreulicherweise gerade Mittagspause. Ich bin dann zu Fuss ein bisschen durch die Stadt gelaufen – «zum Abefahre» sozusagen –, bevor ich am Nachmittag wieder zum Dienst bin.

Das ist Ihnen gelungen?

Ich habe mich natürlich schon gefragt, ob wohl alles gut gegangen sei und ob die beiden wohlauf seien. Gesundheitliche Probleme bei Passagieren, Schwächeanfälle, gerade bei älteren Leuten – damit muss man rechnen und dafür sind wir auch trainiert. Aber eine Geburt im Bus, das ist schon aussergewöhnlich. Eine schlaflose Nacht habe ich deswegen dann aber doch nicht gehabt, falls Sie das jetzt fragen wollen.

«Die Ambulanz kam rasch — wenn auch nicht so schnell wie das Baby.» Haben Sie schon etwas von dem Bus-Baby respektive seiner Mutter gehört?

Bis jetzt noch nicht. Das Spital hat die beiden in den letzten paar Tagen bewusst abgeschirmt. Sind Sie seither wieder auf der Linie 6 gefahren?

Gerade gestern. Es war schon ein bisschen speziell. Sowieso frage ich seit besagtem Tag jede schwangere Frau, im welchem Monat sie sei (lacht). Sie sind jetzt sozusagen ein Medienstar. Wie fühlen Sie sich bei all dem Rummel?

Aussergewöhnlich. Bisher hatte ich ja keine Medienerfahrung. Jetzt habe ich selber gesehen, wie das tut! Interview Almut Berger


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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«Hört auf den Namen Chrüseli» Wenn im Oktober die Tage grauer werden

und an jedem Laternenpfahl ein Büsi vermisst Bänz Friedli macht wird, deprimiert einen Salat. mich das ein bisschen. «Gesucht! Tigerchätzli, hört auf den Namen Chrüseli», steht da jeweils zu lesen, darunter eine Telefonnummer. Meist tintenstrahlgedruckt und daher vom Regen schon halb verwischt, oft mit Foto – und immer denkt man: Die Ärmsten werden ihr Chrüseli nie wiedersehen. Deshalb meide ich solche mit Klebeband befestigten Aushänge, denn sie künden von kleinen, grossen Tragödien, und man kann ja doch nicht helfen. Ausserdem bin ich mir nicht sicher, ob ein Kater wirklich auf den Namen Chrüseli hört oder ob sich das seine ehemaligen Halter nur einbilden. Letzthin aber — fragen Sie mich nicht, weshalb — las

ich wieder mal einen der Zettel, die drunten am Quartiersträsschen stets an den Strassenlampenpfosten hängen. «Schildkröte, handgross», stand da in farbigen Lettern, schon vermutete ich wieder ein Drama. Doch darunter war klein geschrieben: «Vermissen Sie diese? Gefunden! Bitte melden in Haus Nummer 68c.» Et voilà, ein Happy End. Es hat halt immer alles zwei Seiten. Beim Stichwort «Gefunden!» kommt mir der Junge in den Sinn, der letz-

ten Herbst Anna Lunas Velo klaute. Sie kommt aufgelöst und viel zu spät, weil zu Fuss, vom Fussballtraining heim: Das Velo sei weggekommen. Ich schimpfe, statt zu trösten. Eine halbe Stunde später bringe ich den Kompost in den Garten. «Hey, aber dein Velo steht ja vor dem Nachbarshaus!» – «Hä?!» Wir gehen gemeinsam runter, und wirklich: Da steht ihr silbergraues Fahrrad, abgeschlossen. Ist doch derjenige, der es ihr entwendet hat, stracks zu einem Jungen im Block vis-à-vis von uns zu Besuch gefahren. Wir passen ihn ab.

Es ist immer alles eine Frage der Anschauung.

Nehmen Sie unsere Salatsauce: Jahrelang hab ich gepröbelt, mal Honig dazugegeben, mal Ketchup, es mal mit Rapsöl versucht (kaltgepresst, aus integrierter Produktion, den Bauern kenn ich sogar persönlich!), mal mit Sonnenblumenöl, mal mit Mayonnaise, mal mit Joghurt – aber immer hatten die Kinder etwas zu mäkeln. Bald hiess es, die Sauce vom Grosi sei aber besser, bald rühmten sie die von Ömi. Nur nie meine. Bis ich eines Tages in der Eile, so, wie wirs früher als kinderlose Ledige getan hatten,

Als er rauskommt und

sich aufs Rad schwingen will, gehe ich auf ihn zu: «Das ist nicht dein Velo!» Er: «Moll, sicher scho.» Ich: «Nein, es gehört unserer Tochter.» – «Sicher nöd.» – «Sicher schon, mein Lieber. Du hast es heute Nachmittag gestohlen.» Darauf er: «Sii! Ich hans nöd gschtole. Ich hans gfundä!» Und seckelt dann doch Hals über Kopf ab durch die Büsche … – «Sii! Ich hans gfundä», der Spruch gehört wohl in die Rubrik «Frecher, als die Polizei erlaubt». Dass derselbe Bursche dasselbe Velo zwei Tage später wieder gestohlen hat, verschweige ich Ihnen lieber. Sonst denken Sie noch: Zustände seien das in diesem Zürich!

«In der Eile nur Öl und Aceto — fertig.» nur rasch all’italiana einen Gutsch Olivenöl, einen Spritzer Aceto balsamico, ein paar Kräuter und eine Prise Meersalz an den Salat schmiss – fertig. «Wow, Vati! Die Salatsossä isch soooooo fein!», riefen Hans und Anna Luna unisono aus. Seither mach ich nur noch die.

Bänz Friedli (45) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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24 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Eine zündende Idee Vor 17 Jahren ist Andreas Hoffmann nach Amerika ausgewandert, um Berufsmusiker zu werden. Doch mit Hurrikan «Katrina» kam alles anders. Heute reduziert der Berner den CO2-Ausstoss von New Orleans mit umweltfreundlichen Sparlampen.

D

er 29. August 2005 hat das Leben von Andreas Hoffmann (49) im wahrsten Sinn des Wortes nachhaltig verändert: An jenem Tag verwüstete der Hurrikan «Katrina» weite Teile von New Orleans. «Überall sah es aus, als ob Bomben eingeschlagen hätten. Von einem Tag auf den anderen waren meine Freunde verstreut und Schulen geschlossen», erinnert sich der ausgewanderte Schweizer. Die bis zu sechs Meter hohen Wassermassen, die fast 2000 Menschen in den Tod rissen, stoppten nur gerade fünf Strassenzüge vor seinem Haus. Vor «Katrina» lebten 460 000 Menschen in der Mississippi-Metropole. Heute sind es noch 300 000. Insgesamt 65 000 Häuser sind verschwunden oder weiterhin unbewohnbar. Andi Hoffmann, der 1993 mit seiner Gitarre auszog, um in der Jazz-Metropole die grosse Freiheit als Musiker zu leben, erinnert sich: «Als ich nach den Fluten im Januar 2006 von Santa Fé nach New Orleans zurückkehrte, wusste ich, dass wir unseren Lebensstil verändern müssen.» Als erste Massnahme hat der zweifache Vater sämtliche Glühbirnen in

seinem ruhig gelegenen Zuhause im Stadtteil Carrollton Riverbend mit Sparlampen ausgewechselt. Für ihn war das die naheliegendste Idee, die sich einfach umsetzen liess und einen Beitrag für die Umwelt leistete. Im Jahr eins nach «Katrina» gründete er die Organisation Green Light New Orleans und setzte fortan in fremden Haushalten kostenlos Sparlampen ein. Die Startkosten finanzierte der inzwischen schweizerisch-amerikanische Doppelbürger mit Spenden des Publikums, das an die Konzerte seiner Band «Bgoes» pilgerte.

Abgas-Ausstoss von 12 000 Autos eingespart

Seither haben über 4500 Freiwillige aus den USA, vor allem Studenten und Kirchengruppen, in rund 8900 Haushalten gegen 230 000 Sparlampen installiert und so in ganz New Orleans mehr als 86 Millionen Kilowattstunden eingespart. «Das kommt einer Reduktion von gegen 50 000 Tonnen CO2 gleich. Und das wiederum entspricht dem Ausstoss von über 12 000 Mittelklasswagen bei durchschnittlicher Fahrleistung

pro Jahr», sagt Ulrike Saul, Energiespezialistin beim WWF Schweiz. Mit diesen Fakten geht Green Light an lokale Schulen und informiert dort über den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Gegenmassnahmen wie den Glühbirnen. Nach der Information montieren die Schüler mit viel Enthusiasmus die Sparlampen. Die Organisation profitiert davon, dass in der amerikanischen Gesellschaft dank «Katrina» eine Kultur der Freiwilligenarbeit entstanden ist. Doch der Erfolg wird für Hoffmann zum Problem. Denn eine einzige Sparlampe verursacht für die Organisation mit ihren rund 30 freiwilligen Helfern täglich Kosten von knapp drei Dollar – Installation der Lampen inklusive. «Die Nachfrage nach den Lampen wird immer grösser. Wir benötigen dringend Spenden und Sponsoren.» 10 000 Sparlampen verursachen für seine Organisation Kosten von mehr als 25 000 Dollar. Von der Stadtverwaltung, die hinter dem Projekt steht, kann er keine Hilfe erwarten: Zu desolat ist die finanzielle


MENSCHEN MISTER GLÜHBIRNE

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Für die Musik hat Andreas Hoffmann fast keine Zeit mehr: Die C02-Reduktion mit Sparlampen ist für ihn zur Lebensaufgabe geworden.


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MENSCHEN MISTER GLÜHBIRNE

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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Andreas Hoffmann (Mitte) instruiert in seinem Zuhause die Freiwilligen vor ihrem Einsatz.

Lage von New Orleans. Derzeit warten rund 2000 einkommensschwache Familien darauf, kostenlos Sparlampen eingedreht zu erhalten. Hoffmann ist zum Executive Director von Green Light aufgestiegen und lebt nur noch für und von seiner Idee. Eine seiner beiden Wohnungen im Duplexhaus dient als Büro und Schaltzentrale. Überall liegen dort Schachteln herum. Von hier aus koordiniert Hoffmann mit seinem Team die Einsatzpläne der Freiwilligen, die oft im eigenen Auto anreisen. Sie erfahren in einer knapp 20-minütigen Einführung, wie sie die Glühbirnen montieren und statistisch erfassen müssen. Dann werden sie in Gruppen losgeschickt.

Hoffmanns Söhne gehören zu den Freiwilligen

Nie hätte Hoffmann gedacht, dass Green Light eine solche Eigendynamik entwickeln würde. «Das ist für mich fantastisch. Nach getaner Arbeit gehen die Freiwilligen

nach Hause und wechseln bei sich zusätzlich Glühbirnen», freut er sich. Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat ihn in seinem Glauben, das Richtige zu tun, bestärkt. Green Light will die Aktivitäten auf die betroffenen Gebiete ausdehnen und der Bevölkerung mit einer tieferen Stromrechnung helfen. «Es ist ein Anfang, obschon wir das Öl so nicht wegputzen»,

sagt Hoffmann. Er weiss: Der Golf von Mexiko ist die Lebensader von New Orleans. Für die Musik hat Hoffmann kaum mehr Zeit, muss er doch Green Light auf eine gesunde finanzielle Basis stellen. Zudem ist «Andi from Switzerland» stolz, dass seine Söhne Luca (9) und Miro (19) als Freiwillige bei der Organisation Hand anlegen. «Die Kinder stehen vor einer gros-

sen Herausforderung. Mit einer kleinen Aktion üben sie einen grossen Einfluss aus. Und sei es nur, indem sie eine Glühbirne austauschen.» Text Reto E. Wild Bilder Elisabeth Real

Informationen unter Green Light New Orelans, P.O.Box 13564, New Orleans LA70118, Tel: 001 504 324 24 29, www.greenlightneworleans.org www.bgoes.com

Die Entwicklung von Green Light New Orleans Datum

Installierte CFL

Anzahl Haushalte

CO2-Reduktion in Tonnen

Eingespartes Geld (kumuliert)

Freiwillige

31. 12. 2006

200

8

40,5

9200 Dollar

0

30. 6. 2007

3815

143

773,5

175 490 Dollar

49

31. 12. 2007

26 683

901

5410

1 227 418 Dollar

274

31. 12. 2008

131 042

4812

26 569,5

6 027 932 Dollar

1999

16. 9. 2010

229 959

8854

46 626,0

10 578 114 Dollar

4516

Per Stichtag 16. September 2010 haben die von Green Light New Orleans installierten Kompaktleuchtstofflampen (CFL) dank der Stromreduktion von 46 Watt pro Glühbirne in 8854 Haushalten Einsparungen von insgesamt über 10 Millionen US-Dollar gebracht. Die Rechnung basiert auf folgenden Zahlen: Eine CFL hat eine Lebensdauer von durchschnittlich mindestens 8000 Stunden, in einem Haushalt in New Orleans sind durchschnittlich 27 Glühbirnen installiert.


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999

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MENSCHEN BERGHILFE

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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Gut gerüstet für die Arbeit im Wald: Julia Gasser schwingt die Axt. Ihre Mitschüler und Gruppenleiter Werner Zell schauen zu (im blauen Pulli Corina Belser).

Schweizer Jugend hackt

Bäume statt Fernsehgerät, Axt statt Handy und Wanderschuhe statt Ballerinas: Die Bildungswerkstatt Bergwald bietet Jugendlichen Arbeitswochen in der Natur an. Die Sekundarschüler aus Gelterkinden BL waren mit Begeisterung im Berner Oberland dabei.

C

orina Belser (14) und Julia Gasser (15) packen an. Nachdem sie und ihre Mitschüler mit der Axt eine Kerbe in die stattliche Rottanne geschlagen haben, greifen sie zur Zweimannsäge und sägen auf der anderen Seite in den Stamm hinein. Als die markierte Stelle erreicht ist, treten die Sekundarschülerinnen zurück, und der Keil wird angesetzt. Alle brüllen im Chor: «Achtung, Baum fällt!» Der Baum beginnt zu wanken. Die 24 Meter hohe Tanne stürzt krachend zu Boden – genau in die zuvor bestimmte Richtung. Die Jugendlichen der dritten Sekundarklasse der Schule Hof-

matt aus Gelterkinden BL arbeiten für einmal im Wald und nicht im Schulzimmer. Im Auenwald bei Lauenen BE findet ihre Projektwoche statt, organisiert von der Bildungswerkstatt Bergwald. Diese führt zwischen April und Oktober bis zu 60 solcher Wochenlager pro Jahr durch, in denen Jugendliche Arbeiten erledigen, die normalerweise von Forstunternehmen getan werden.

Bäume fällen und einen Wanderweg sanieren

In dieser sonnigen Septemberwoche sind die zwanzig Schülerinnen und Schüler aus Gelterkinden

im «Bergwaldlager» in Saanen BE und Umgebung tätig. Die Schule hat eine lange Bergwald-Tradition und schickt seit zehn Jahren jeweils die dritten Sekundarklassen in die Projektwoche. Die Jugendlichen haben von Daniel Bütschi (48), Revierförster der Gemeinde Saanen im Berner Oberland, drei Aufträge bekommen. Nicht nur im Auenwald bei Lauenen müssen Bäume gefällt werden. Auch im Fägfür-Wald im Turbachtal. In Saanen selbst müssen die Schüler einen Wanderweg sanieren. In drei Gruppen rotieren die Schüler von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz.

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30 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

«Vielleicht ist unter den Kindern ein zukünftiger Nationalrat, der sich dann einmal für die Berggebiete einsetzen könnte.» Daniel Bütschi, Revierförster

Im Auenwald des Naturschutzgebiets stehen Fichten, die dort nicht hingehören, da sie den standortgerechten Laubbäumen das Licht wegnehmen. Werner Zell (49), Förster und Gruppenleiter der Bildungswerkstatt, lehrt die erste Gruppe von sieben Schülerinnen und Schülern den Umgang mit der Axt. Danach vermessen sie den Baum,

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beurteilen ihn und kennzeichnen die Fallrichtung. «Ein bisschen tut es mir leid, dass ein so schöner Baum weichen muss», sagt Zell, «dafür ermöglicht er durch seinen Tod jetzt wieder neues Leben.» Zell zeigt den Jugendlichen die Jahrringe des Stamms: «Hier befindet sich irgendwo euer Geburtsjahr, und hier litt der Baum unter schwierigen Lebensumstän-

den. Er hat auch mindestens einen Weltkrieg miterlebt.»

Neue Leidenschaft entdeckt: Pilze sammeln

Zells Begeisterung für den Wald ist ansteckend. «Wir lernen hier Dinge, mit denen wir uns sonst nie beschäftigen würden», sagt Julia Gasser. «Zum Beispiel über den Wald und die Arbeit, die es

braucht, um ihn instand zu halten.» Die 15-Jährige möchte später Kindergärtnerin werden und hat im Wald eine neue Passion entdeckt, Pilze. «Corina und ich haben zusammen mit dem Gruppenleiter Pilze gesammelt, die wir heute zum Abendessen kochen werden.» Ihr Enthusiasmus hingegen sei erst mit der Zeit entstanden, erzählt Corina Belser. «Ich

«Sie spüren, dass ihre Arbeit wichtig ist»

Interview mit Daniel Bütschi (48), Revierförster der Gemeinde Saanen und Auftraggeber der Bildungswerkstatt Bergwald.

Daniel Bütschi, wie sind Sie mit der Bildungswerkstatt Bergwald in Kontakt gekommen? Durch Zufall. Der Förster der Nachbarsgemeinde hatte 2003 eine Projektwoche mit der Bildungswerkstatt geplant. Kurz bevor die Gruppe eintraf, verunglückte der Förster tödlich. Da musste ich einspringen, und seither arbeite ich regelmässig mit der Bildungswerkstatt zusammen. Haben Sie keine Bedenken, dass die Arbeiten unfachmännisch erledigt werden könnten?

Anfangs hatte ich Zweifel. Es sind schliesslich Kinder, und die Arbeiten sind nicht einfach. Die Professionalität der Gruppenleiter und der ganzen Organisation hat mich erstaunt und schnell überzeugt. Obwohl ich den Leitern, alles Flachlandförster, manchmal die Eigenheiten der Bergwälder in Erinnerung rufen muss. Lohnt es sich finanziell für die Waldbesitzer, Jugendliche für sich arbeiten zu lassen? Wir bezahlen der Bildungswerkstatt den gleichen Lohn — rund 50 Franken pro Arbeiter und Tag —, wie wir dem


MENSCHEN BERGHILFE

befürchtete am Anfang, die Woche würde schlimm werden, unglaublich anstrengend und überhaupt nicht lustig.» Nun schätze sie aber die harte Arbeit und auch, dass sie noch Zeit fänden, Spass zu haben. Wie an jenem Abend, als sie nach der Arbeit in den 15 Grad warmen Lauenensee sprangen. Dass vor al-

lem die Mädchen im Vorfeld über das Lager die Nase rümpfen, ist Thomas Bettler (29) bekannt. Er ist Forstingenieur und der zweite von drei Gruppenleitern des Lagers in Saanen. «Oft lassen wir deswegen die zarten Mädchen die Nägel einschlagen und den ersten Axtschlag setzen.» Bettler geht

seit vier Jahren jeden Sommer für fünf Wochen mit der Bildungswerkstatt in den Bergwald. «Die Jugendlichen machen hier eine Art Schnupperlehre, professionell betreut und angeführt. Abends sind sie müde, aber zufrieden und wissen, dass sie etwas Sinnvolles getan haben.»

Werner Zell verrät den Schülern, was er alles aus den Jahrringen des abgesägten Bau– mes lesen kann (oben). Das haben wir alles gefällt! Die Jugendlichen aus Gelterkinden auf ihrer beeindruckenden Holzbeige (rechts).

Forstunternehmer bezahlen würden. Zudem ist für mich der Aufwand kleiner, da ich die Jugendlichen mit den professionellen Gruppenleitern alleine lassen kann. Den Forstunternehmer muss ich selbst beaufsichtigen. Wie wählen Sie die Aufträge aus? Ich überlege mir bei jeder Arbeit, ob das etwas für die Bildungswerkstatt sei. Die kleinen Fichten im Wald im Turbachtal zum Beispiel lassen sich per Hand fast so schnell fällen, wie mit der Motorsäge. Deshalb habe ich diesen Wald für die Jugendlichen reserviert. Sind Sie zufrieden mit der Arbeit der Sekundarschüler aus Gelterkinden? Im Wald musste ich ihnen anfangs Dampf machen, sonst hätten sie das Pensum nicht geschafft. Auf dem Wanderweg kamen sie aber so gut voran, dass sie doppelt so viel erledigen konnten, wie anfangs gedacht.

Unter welchen Bedingungen kann ein Auftrag nicht ausgeführt werden? Wenn die Wetterumstände so widrig sind, dass selbst wir Profis nicht in den Wald gehen, können wir die Jugendlichen schon aus Sicherheitsgründen nicht schicken. Was motiviert Sie, mit der Bildungswerkstatt zusammenzuarbeiten? Die Kinder sitzen oft vor dem Computer oder dem Fernseher. Die Bildungswerkstatt bietet ihnen hingegen ein Naturerlebnis. Zudem spüren sie, dass ihr Beitrag wichtig ist. Sie können Überschwemmungen verhindern oder Lawinenverbauungen erstellen. Vielleicht ist unter den 1000 Kindern, die bei uns waren, ein zukünftiger Nationalrat. Der könnte sich dann für die Berggebiete einsetzen, da er sie persönlich kennengelernt hat.

Interview Katrin Meier

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32 |

MENSCHEN BERGHILFE

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Michael Kaufmann schlägt zu wie ein Profi: Kein Wunder, schliesslich hilft er oft seinem Onkel, der Bauer ist.

Bildungswerkstatt Bergwald Zu tun gibt es im FägfürWald im Turbachtal einiges. Hier arbeitet Bettler mit der zweiten Gruppe von sechs Schülern. Das Waldstück am Steilhang mit 70 Prozent Neigung erreicht man vom Auenwald nach einer kurzen Autofahrt und einem längeren Aufstieg. Hier klettern die Jugendlichen hoch und runter, holen die Werkzeuge und legen kleinere Fichten um.

Mit Motivation gleichen sie mangelnde Kraft aus

«Wir helfen den von uns bestimmten Zukunftsbäumen zu wachsen, indem wir die Konkurrenzbäume fällen», erklärt Michael Kaufmann, einer der Mitschüler von Julia und Corina. Die Zukunftsbäume sollen gross und stark werden, damit sie die Bauernhäuser im Tal vor Lawinen oder Steinschlag schützen können. Im Gegensatz zu den meisten seiner Mitschüler sind für den 14-Jährigen, der eine Lehrstelle als Landwirtschafts- und Baumaschinenmechaniker sucht, die Arbeiten im Wald nichts Neues: «Mein Onkel ist Bauer, ich helfe ihm oft. Daher kenne ich mich schon ein bisschen aus.» Thomas Bettler ist zufrieden mit der Arbeit der Schüler. «Diese Klasse arbeitet gut, obwohl die Jugendlichen körperlich nicht sehr

Die Bildungswerkstatt Bergwald ist eine gesamtschweizerische, gemeinnützige Stiftung, die seit 15 Jahren Projektwochen für Schulklassen und Lehrlingsgruppen anbietet. Jugendliche ab der dritten Sekundarklasse führen unter der Leitung von pädagogisch geschulten Fachleuten Forst-, Alp- und Naturschutzarbeiten in Schweizer Berggebieten aus. Jährlich reisen rund tausend Jugendliche in eine Projektwoche der Bildungswerkstatt. Finanziert wird die Stiftung zum einen von den Auftraggebern, welche die geleisteten Arbeiten entschädigen, und durch private Spenden und Beiträge von Stiftungen und Sponsoren. Zum anderen

kräftig sind. Sie kompensieren das aber mit Motivation», sagt er. Mit den Werkzeugen werde nicht gespielt, sondern verantwortungsvoll umgegangen. «Die Sicherheit hat oberste Priorität. Da wir hier Profiarbeit leisten, haben wir auch ein professionelles Sicherheitskonzept», sagt Bettler. Er verweist auf die Notfallapotheke, die an jedem Arbeitsplatz bereitsteht, und darauf, dass alle Gruppen über Funk und Handy miteinander vernetzt sind. Bettler setzt den orangen Helm

zahlen Schulen und Betriebe Teilnehmerbeiträge. Darin sind die Unterkunft, die Infrastruktur und die professionelle Leitung des Lagers inbegriffen. Nur die Verpflegung und die Reise müssen selbst organisiert werden. «Ganzheitliche Bildung und die Förderung einer gesunden Entwicklung der Jugendlichen stehen im Zentrum», sagt Christoph Leuthold (67), Geschäftsführer und Gründer der Bildungswerkstatt Bergwald. «Das sinnstiftende Arbeiten im Berggebiet steht im Dienste dieses Ziels. So erfahren die jungen Menschen ihr eigenes soziales, ökologisches und ökonomisches Leistungspotenzial ganz real.» www.bergwald.ch

wieder auf, den alle tragen, während die Bäume rundherum zu Boden krachen. Bettler überwacht auch die Schüler, welche die gefallenen Bäume von den Ästen und der Rinde befreien, damit kein Nährboden für Borkenkäfer entsteht. Die dritte Gruppe arbeitet in Saanen am Wanderweg. Dieser dient als Hauptverkehrsweg für die Bauern, seit der ursprüngliche Durchgangsweg beim diesjährigen Unwetter im Juli verschüttet worden ist. Die Schüler aus Gelterkin-

den haben eine Brücke mit Stahlträgern und Holz gebaut, die Wegbreite verdoppelt und den Weg befestigt. «Damit auch die dicken Kühe sicher ins Tal kommen», sagt Benjamin Hüssi und zerhackt gekonnt eine störende Wurzel. Der schmächtige 14-Jährige schwingt sein Werkzeug, als mache er so etwas täglich. Er wird nächstes Jahr das Gymnasium besuchen und möchte danach Chemie studieren.

Bäume fällen ist etwas für Männer, finden die Mädchen

Täglich aktualisieren die Jugendlichen an den verschiedenen Arbeitsplätzen ihr Werkbuch. Neben Informationen rund um den Wald dokumentieren die Schüler auch ihre Aufträge. Dank ihren Aufzeichnungen wissen Corina und Julia noch genau, wie das Werkzeug hiess, das sie an ihrem ersten Arbeitsplatz Anfang Woche benutzt hatten, um den Wanderweg in Saanen zu verbreitern. «Die Wiedehopfhaue – halb Axt, halb Hacke – brauchten wir, um die Erde abzustechen und die Wurzeln zu entfernen. Das ist zwar anstrengend, hat aber Spass gemacht», erklärt Julia. «Den Weg gerade und eben zu machen, war lustiger, als Bäume zu fällen. Das ist eher was für Männer», meint Corina. Während Julia und Corina ihre Freude am Wald und den Pilzen entdeckten, fasziniert Michael und Benjamin gerade die «Männerarbeit», oder wie Benjamin sagt: «Riesige Bäume zu Fall zu bringen ist das Grösste.» Text Katrin Meier Bilder David Zehnder


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34 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Eine Frage des Tons Eine Halsoperation ist schuld, dass Stephan Bischof im Gesangsunterricht landete. Ab 24. Oktober wird der 32-Jährige in der TVSendung «Kampf der Chöre» zu sehen sein. Als Tenor hatte er sich im Casting für den Chor von Opernstar Noëmi Nadelmann durchgesetzt.

S

tephan Bischof ist es sich gewohnt, viel zu reden. Nur spricht er als Verkaufsleiter normalerweise über DebitorenManagement − und nicht über die Narbe, die sich quer über seinen Hals zieht. Er wirkt wie der klassische Gewinnertyp: charmant, redegewandt, ehrgeizig. «Mein Ziel war es, mit 30 ein Cabrio zu haben, in den eigenen vier Wänden zu leben und ein Ankleidezimmer zu haben. Mit 30 hatte ich mein Cabriolet, meine Wohnung, mein Ankleidezimmer.» Mit 30 hatte er aber auch bereits den zweiten von drei unverschuldeten Autounfällen schwer verletzt überlebt. Jedes Mal war er schnell wieder auf den Beinen, ging arbeiten, fuhr weiter Auto. «Das ist typisch Stephan. So bin ich einfach», sagt er von sich. Dennoch habe er sein Leben nach dem Unfall umgestellt. Er lebte nun viel bewusster und reiste noch intensiver durch die ganze Welt. Bei einer dieser Reisen – in Marokko vielleicht oder in Ägypten – muss er sich die Infektion eingefangen haben, die vor anderthalb Jahren seine Lymphknoten am Hals immer mehr anschwellen liessen. So lautet zumindest im Nachhinein die Theorie der Ärzte. Genau weiss bis heute niemand, was ihn damals so krank machte, und auch nicht, ob die Krankheit wiederkommt. Jedenfalls wurden die Lymphknoten grösser und grösser, bis schliesslich eine Operation nötig war. Stephans einzige Frage vor der OP: «Und wer macht Föteli? Schliesslich wird mir nur einmal

im Leben der Hals aufgeschnitten.» Ein Assistent hat dann tatsächlich die ganze Operation fotografiert, bei der fünf Lymphknoten und drei Speicheldrüsen entfernt wurden. Alles verlief gut, und Stephan kam mit relativ leichten Folgeschäden an den Halsnerven davon. Dennoch: Sein Mund sah nun schief aus, und das nervte ihn. «Ich halte fast jede Woche ein Seminar vor hundert oder zweihundert Leuten, die sollen in Erinnerung behalten, was ich Ihnen erzähle, und nicht, dass dieser Typ da vorne einen krummen Mund hatte.» Also beschloss er, möglichst viel zu tun, damit das wieder gut kommt: Narbe cremen, Physiotherapie für die Mimik, «das ganze Paket».

Mit dem Singen erfüllte er sich einen alten Traum

Zur Physiotherapie gehörte unter anderem die Wiederaktivierung der feinen Gesichtsmuskulatur, zum Beispiel beim Sprechen, Pfeifen oder Summen. Dabei kam Stephan die Idee, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und Gesangsunterricht zu nehmen. Yvonne Schaller, Chefphysiotherapeutin am Unispital Zürich, unterstützte ihn von Anfang an: «Unser Ziel ist immer, dass die Patienten langfristig in ihren Alltag integrieren, was wir in der Therapie erarbeitet haben. Wenn der Patient selbst etwas findet, was hilft und gleichzeitig sogar Freude macht, ist das am erfolgversprechendsten. Bei Herrn Bischof ist es das Singen.»

Stephan Bischof singt im Chor von Noëmi Nadelmann (rechts).

Wenn acht sich streiten ...

In der Musikshow «Kampf der Chöre» des Schweizer Fernsehens treten ab dem 24. Oktober jeweils am Sonntag (SF 1, 20.05 Uhr) acht prominente Musiker als Chorleiter gegeneinander an: Music-StarGewinnerin und Sängerin Fabienne Louves, der Fribourger Musiker Gustav, Volksmusiksängerin Maja Brunner, Sänger Michael von der Heide, Opernsängerin Noëmi Nadelmann, Mash-Sänger Padi Bernhard, Mundartsängerin Sandee und Punkrocker Stämpf. Seinen Chor hat sich jeder Prominente im Sommer bei einem Livecasting für diese Sendung zusammengestellt. Sven Epiney moderiert. Ausgestrahlt werden sechs Livesendungen aus der Bodensee-Arena in Kreuzlingen. Bei jeder Sendung entscheidet das Publikum mittels Tele- und SMS-Voting, welcher der Chöre in die nächste Runde kommen soll. Der Chor mit den wenigsten Stimmen scheidet aus. In der Finalsendung kämpfen die verbleibenden beiden Chöre um den Titel «Bester Chor der Schweiz». Tickets für die Livesendung in Kreuzlingen gibt es von 20 bis 50 Franken unter www.kampfderchoere.sf.tv. Lesen Sie mehr zu «Kampf der Chöre» auf Seite 134


MENSCHEN KAMPF DER CHÖRE

So erfüllte sich Stephan einen alten Traum. Als Kind hatte er Schlagerstar oder Opernsänger werden wollen. Er hatte schon immer gern für sich gesungen und im Orchester Akkordeon gespielt. Ausserdem ging er in jeder Stadt, die er bereiste, in die Oper. «Das war fast schon krankhaft.» Aber eine Ausbildung hatte er nie, und auch im Chor hat er seit der Schulzeit nicht mehr gesungen. Bereits nach wenigen Monaten Gesangsunterricht war seine Tenorstimme so gut geschult, dass er im anspruchsvollen Ensemble Leonardo aufgenommen wurde.

«Ich war seit Jahren nicht mehr so nervös, ich erkannte mich selbst nicht wieder.» Im September nahm er am Casting des Schweizer Fernsehens teil, das Sänger und Sängerinnen

für die Show «Kampf der Chöre» suchte (siehe Box). «Ich war seit Jahren nicht mehr so nervös», erinnert er sich. «Ich erkannte mich selbst nicht wieder, denn eigentlich bin ich es ja gewohnt, vor vielen Menschen aufzutreten. Aber nachdem ich zwei Auswahlrunden überstanden hatte, wurde es besser. Da wusste ich: Nun schaffst du es auch in den Chor.» Als eines von zwanzig Chormitgliedern wird er nun mit Opernsängerin Noëmi Nadelmann beim «Kampf der Chöre» antreten. Keine Frage, dass er auch hier Ehrgeiz und Optimismus

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zeigt. «Alles, was ich mache, mache ich mit Herzblut, sonst trete ich gar nicht erst an. Ich bin zum Casting gegangen, weil ich dabei sein wollte. Und jetzt treten wir als Chor an, um zu gewinnen.» Text Sonja Bonin Bilder Christian Benedikt

www.migrosmagazin.ch Der Start ins Chorleben: Jugendchöre, kantonale Verbände, Veranstaltungen, Anfängertipps.


38 |

BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

DAS WUNDER VON CHILE

DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT: Gebannt fixieren diese Chilenen einen Bildschirm in Copiapo, auf dem die Rettung der 33 Mineure übertragen wird.

Nach fast zehn Wochen war es am vergangenen Dienstag endlich so weit: Die verschütteten Kumpel, die in 600 Meter Tiefe ausharren mussten, erblickten das Tageslicht. Fast alle befänden sich in einem «zufriedenstellenden Zustand», hiess es von offizieller Stelle.

Ist Honig ewig haltbar?

Diesjähriger Schweizer Honig ist rar. Glücklich, wer aus den letzten Jahren einen Vorrat hat — zumal Honig nicht verdirbt. Vorausgesetzt, er wird in einem geschlossenen Gefäss, im Dunkeln, im Trockenen und im Kühlen gelagert. Die praktisch unbeschränkte Haltbarkeit hat zwei Gründe: Die meisten Bakterien brauchen zur Vermehrung Wasser, das im Honig meist an den (vielen) Zucker gebunden und nicht verfügbar ist. Die süsse Masse enthält natürliche, antibiotische Stoffe, Phenole und sogenannte Honigsäuren sowie desinfizierende Stoffe, die durch honigeigene Enzyme gebildet werden. Das Haltbarkeitsdatum auf dem Glas bezieht sich auf die Aktivität dieser Enzyme. Honig mit hohem Wassergehalt wird allerdings durch Gärung ungeniessbar.

ZITAT DER WOCHE

«Heute dominiert der ängstliche, angepasste und schnell beeindruckte Politiker.»

Der Zürcher SP-Regierungsrat Markus Notter (50) wurde als Nachfolger von Bundesrat Leuenberger gehandelt. Jetzt will er nichts mehr mit Politik zu tun haben und tritt im Frühling zurück. In der Wochenzeitung «Die Zeit» zeigt er sich enttäuscht von der Selbstüberschätzung der Politiker.

Bilder Reuters/Mariana Bazo, Keystone/Walter Bieri

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ÜR DEN HERBST?


42 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

«Die Schweiz war in der Krise zu anständig»

Starker Franken, hohe Goldreserven, niedrige Verschuldung, trotzdem sind die Prognosen für unsere Wirtschaft düster. Konjunkturexperte und Unternehmensberater Klaus W. Wellershoff hat ein Rezept, die Konjunktur wieder anzukurbeln: «Use mit de Chöle!». Klaus W. Wellershoff, es ist dramatisch: Der US-Dollar kostet weniger als ein Franken. Haben Sie je an eine solche Entwicklung gedacht?

Dieser Wechselkurs hat keine ökonomische Bedeutung. Da im Dollar konsistent mehr Inflation zu verzeichnen ist als bei uns, war das Brechen dieses symbolischen Werts nur eine Frage der Zeit. Wie lange bleibt der Dollar tief?

Das kann niemand voraussagen. Solange es dabei bleibt, dass die Amerikaner mehr Inflation haben als wir, kann das so weitergehen. Der Dollar kann deshalb auch gegen 80 Rappen tendieren. Anhänger eines auf Gold basierenden Währungssystems vertreten die These, der Dollar könne kollabieren.

Es gibt immer Leute, die verrückte Geschichten erzählen. Normalerweise bewegen sich Wechselkurse in relativ grossen Bandbreiten. Beim Dollar befindet sich der mittlere Wert dieser Bandbreite zurzeit um 1.15 Franken. Gehen wir davon aus, dass der Dollar auf gegen 80 Rappen sinkt: Was passiert dann?

Das wäre für die Schweizer Exporte schlimm. Für diese ist bereits

schon ein Eurokurs von 1.30 ein riesiges Problem. Das wird noch immer unterschätzt. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Schweizer Wirtschaft stark von Exporten abhängig ist. Sie kann deshalb auf lange Frist bei solchen Wechselkursen gegenüber der Konkurrenz aus dem Ausland nicht bestehen. Was muss die Wirtschaft dagegen unternehmen?

Sie muss das im Auge behalten und an der eigenen Produktivität arbeiten. Wechselkurse kann man eigentlich nur dadurch beeinflussen, dass man Inflation schafft. Und das will ja keiner. Wie sorgt man für Inflation in einem deflationären Umfeld?

Das ist tatsächlich schwierig. Das ganze Gerede von diesem Währungskrieg ist absoluter Blödsinn. Die Politiker wüssten gar nicht, wie sie ihre Währung wirklich schwächen könnten. Die Einzigen, die es geschafft haben, sind die Amerikaner. Nur hat ihnen das nicht geholfen. Die Handelsbilanz der USA ist massiv defizitär. Die Schweizer Nationalbank hat seit Mitte 2009 rund 130 Milliarden Franken investiert, um den Franken zu drücken. Finden Sie das sinnvoll?

Es ist erstaunlich, dass die Nationalbank so früh begonnen hat zu intervenieren. Letztlich konnte auch sie die Aufwertung des Frankens nicht verhindern. Besser also die Zinsen senken?

Das hilft nichts. Die Japaner haben seit Jahren die tiefsten Zinsen und die stärkste Währung. Die Schulden am Volkseinkommen im Euroland betragen immerhin 90 Prozent. Wie lange geht das noch gut?

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Industrienationen eine Verschuldung von 110 Prozent. Danach kam das Wirtschaftswunder. Das Niveau der Verschuldung ist nicht entscheidend. Aber uns muss Sorge machen, dass die Schuldenrate weiter in die Höhe schnellt. Das ist eben nicht nur im Euroland so, sondern auch in den USA und Grossbritannien. In den beiden Ländern ist seit der Wirtschaftskrise die Verschuldungsquote um über 30 Prozent angestiegen – im Gegensatz zu 20 Prozent im Euroland. Deshalb müsste unsere Hauptsorge dem Dollar und dem Pfund gelten und nicht dem Euro. Wird Grossbritannien demnach zum nächsten Sorgenkind?

Klaus Wellershoff: «Unsere Hauptsorge sollte dem Dollar und dem englischen Pfund gelten und nicht dem Euro.»


INTERVIEW KLAUS W. WELLERSHOFF

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Mich hat immer irritiert, dass die Leute von Eurokrise geredet haben, obwohl das Pfund gleichzeitig viel schwächer geworden ist. Offenbar schaffen es die Angelsachsen, unsere öffentliche Meinung zu beeinflussen. Nochmals: Könnte Grossbritannien zum nächsten Problem werden?

Grossbritannien ist ernsthaft bedroht. Die Verschuldungssituation ist mit der von Griechenland vergleichbar. Das nehmen die Märkte noch nicht so wahr. Wenn sie es wahrnehmen, wird das für die englische Wirtschaft ein Desaster. Mittelfristig kommt das Land nicht darum herum, den Haushalt in Ordnung zu bringen. Die Währungskurse und dabei gerade auch der chinesische Yuan rücken immer stärker in den Fokus der internationalen Wirtschaftspolitik. Gefordert wird eine Aufwertung.

Nun, die Chinesen haben in den letzten zehn Jahren ihre Währung bereits aufgewertet – zum Dollar beispielsweise um 20 Prozent. Das entspricht aber nicht den wirtschaftlichen Entwicklungen.

Es ist ein Streitpunkt, ob die chinesische Währung

Von der UBS zum Unternehmer

Klaus W. Wellershoff (46) ist CEO der international tätigen Unternehmensberatung Wellershoff & Partners Ltd., die sich mit Sitz in Zürich auf die Bereiche Makroökonomie und Finanzmärkte spezialisiert hat. Schweizweit bekannt wurde er als Chefökonom der UBS (1997 bis 2009). Ab 2003 leitete er zudem den gesamten Research für die UBS-Abteilungen Vermögensverwaltung und Business Banking. Seine Karriere startete der Deutsche, der seine Sprache inzwischen mit schweizerdeutschen Ausdrücken anreichert, mit einer Banklehre beim Kölner Privatbankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. Anschliessend hat er an der Hochschule St. Gallen das Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre absolviert. Der verheiratete vierfache Vater ist zudem unter anderem Verwaltungsrat bei der Schindler Holding AG.


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über- oder unterbewertet ist. Was wirklich Sache ist, ist schwer festzustellen. Denn die Wirtschaftsdaten, die wir aus China erhalten, sind nicht wirklich gut. Die Datenqualität der Inflationsraten ist beispielsweise miserabel. AusdemHandelsbilanzüberschuss der Chinesen zu urteilen, sie hätten ihre Währung falsch bewertet, ist zu kurz geschlossen. Die Verschuldung und die Wechselkurse sind das eine. Das andere ist die Unsicherheit bei der weiteren Entwicklung der Sozialversicherungen.

Dazu gibt es gewaltige Zahlen mit entsprechenden Prognosen. Nur glaube ich nicht so an die, weil sie unterstellen, dass die Sozialversicherungen das auszahlen werden, was sie heute versprechen. Das hoffen wir doch.

Dann ist Ihre Hoffnung auf Sand gebaut. Glauben Sie wirklich, dass meine Generation darauf setzt, signifikant etwas von der AHV zu erhalten? Ich weiss: Wenn ich pensioniert werde, muss das Volkseinkommen zwischen denen, die arbeiten, und denen, die pensioniert sind, aufgeteilt werden. Die entscheidende Grösse ist das Volkseinkommen und nicht, was ich bis dann gespart habe. Das verstehen die Leute nicht. Sie rechnen sich reich, indem sie auf ihren Depotauszug schauen. Was raten Sie dem kleinen Sparer?

Er sollte Anlageformen suchen, die ihn möglichst unabhängig von der Bewertung von Finanzmärkten und der Inflation machen. Dabei ist Wohneigentum eine sehr gute Anlageform. Denn ein Teil der zukünftigen Lebenshaltungskosten ist schon abgedeckt. Auch das Sparbuch ist besser als sein Ruf, zumindest solange die Inflation so niedrig ist. Dringend abraten würde ich von Obligationenanlagen oder Fonds mit hohem Obligationenanteil. Wenn man diese kauft und die Zinsen steigen, verlieren diese Anlagen an Wert. In welchen Märkten lohnt sich eine Investition?

Klaus Wellershoff: «In Aktienmärkten gibt es immer wieder Leute, die einem erklären wollen, dass die Sonne im Westen aufgeht.»

Angesichts des starken Frankens erscheinen europäische Anlagen attraktiv. Europäische Aktien sind zusätzlich interessant, weil das Kurs-Gewinn-Verhältnis vergleichsweise günstiger ist. Also konkret sich auf das Euroland und Grossbritannien konzentrieren?

Sicher aufs Euroland. Bei Grossbritannien muss man vorsichtiger sein, weil es relativ viele Erdölund Finanztitel gibt. Und beides muss nicht unbedingt gut sein. Wie investieren Sie privat?

Grundsätzlich in verschiedene Anlagekategorien. Ich habe kürzlich ein Haus gekauft und einen Teil des Geldes auf der Bank. Stehen wir vor der nächsten Wirtschaftskrise?

Die Situation ist problematisch. Japan, Grossbritannien, die USA und Europa werden in dieser Reihenfolge sparen müssen. Die Verschuldungsquote aller Industrienationen ist höher als das Wachstum. Das Beispiel Griechenland zeigt, was sparen heisst: Das Land ist in eine Rezession gefallen. Eigentlich ist es frustrierend: Die Schweiz hat die Krise dank tiefer Schulden relativ gut überstanden, wird nun aber durch die Wechselkurse um die Früchte ihrer Arbeit gebracht.

Sie urteilen zu defensiv: Wir sind hervorragend durch die Krise gekommen und konnten als einziges Industrieland die Beschäftigung steigern. Aber ich könnte zynisch sagen, die Schweiz war in der Krise zu anständig. Denn nur in der Schweiz ist die Verschuldungs-

«Der Franken ist wieder zu 100 Prozent mit Gold abgedeckt.»

quote gefallen, und der Franken ist wieder zu 100 Prozent durch Goldreserven abgedeckt. Mit welchem Wirtschaftswachstum rechnen Sie 2011 für die Schweiz?

Die Leute unterschätzen, wie schwierig die konjunkturelle Situation im nächsten und vielleicht auch im übernächsten Jahr sein wird. Das hat sehr viel mit der Aufwertung des Frankens zu tun. Eine zehnprozentige Aufwertung verringert das Wirtschaftswachstum der Schweiz um ein Prozent. Gegenüber den wichtigen Handelspartnern ist der Franken jetzt sogar um 15 Prozent gestiegen. Gleichzeitig müssen wir damit rechnen, dass die Exportmärkte langsamer wachsen. Das zusammen wird die Konjunktur erheblich belasten. Konkret?

Wir gehen davon aus, dass das Wachstum in der Schweiz 2011 unter ein Prozent sein wird. Und wenn sich die Wechselkurse länger auf dem Niveau


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INTERVIEW KLAUS W. WELLERSHOFF

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«Wir schauen auf unseren Depotauszug und rechnen uns reich.» von heute halten, kann der Wert gegen null Prozent sinken. Für die Weltwirtschaft rechnen wir mit 2,8 Prozent Wachstum. Wie kann man das Nullwachstum verhindern?

Es gibt ein wirksames Konjunkturrezept. Das heisst: «Use mit de Chöle.» Damit das passiert, dürfen die Schweizer ihr Vertrauen in die Zukunft nicht verlieren. Wenn sich unsere Prognosen mit dem abgeschwächten Wachstum bewahrheiten, ist das nicht einfach. Wie weit haben die Banken aus der Krise gelernt?

Die Frage lässt sich nur beantworten, wenn wir uns vor Augen führen, was man aus der Krise hätte lernen können. Eine der Hauptlehren wäre gewesen, frühzeitig zu erkennen, dass sich Entwicklungen, auf die man setzt, nicht unbedingt realisieren lassen. Und es gibt Beispiele, bei denen ich das Gefühl habe, die Finanzdienstleister hätten nichts gelernt. Wie meinen Sie das?

Wenn ein Kunde ohne Risiko anlegen will, empfehlen ihm die Berater auch heute noch meist Obligationen. Die zehnjährigen Eidgenossen haben eine Rendite von 1,4 Prozent, die Gebühren für einen Strategiefonds mit hohem Obligationenanteil betragen aber schon gut 1,3 Prozent. Zusätzlich muss der Kunde den Coupon versteuern. Eine Rendite der Anlage entsteht da nur für die Bank und den Staat. Der Kunde geht leer aus. Vor zwei Wochen informierte die vom Bundesrat eingesetzte Expertenkommission, dass die Grossbanken neu 19 Prozent Eigenmittel der Aktivsumme erreichen müssen. Geht der Schritt in die richtige Richtung?

19 Prozent ist mehr, als die Schweizer Banken vorher haben muss-

ten. Das hilft, die Wahrscheinlichkeit einer Bankenkrise zu verringern. Aber solange die Kommission das auf einer Zahl berechnet, die als Kunde nicht nachvollziehbar ist, bin ich mir nicht sicher, ob damit das Vertrauen ins Bankensystem wieder steigt. Die Grossbanken sagen, ihnen würden dadurch Wettbewerbsnachteile entstehen.

Im internationalen Vergleich ist das richtig. Andererseits entstehen daraus riesige Vorteile: Das Kerngeschäft der Grossbanken in der Schweiz ist die Vermögensverwaltung. Da profitieren sie von der Stabilität, dem Ruf des Finanzplatzes und dem Schweizer Bonus. Gerade für Grossbanken geht es darum, das Vertrauen zu stärken. Bis vor einem Jahr waren Sie Chefökonom der UBS. Jetzt sind Sie Partner im eigenen Unternehmen. Wie fühlen Sie sich?

Sehr gut.

Fühlen Sie sich freier?

Die UBS war in dieser Beziehung ein guter Arbeitgeber. Sie hat mir die Freiheiten gelassen, die ich in meiner Funktion erwarten durfte. Trotzdem empfinde ich es als sehr angenehm, nicht mehr in einem grossen Konzern arbeiten zu müssen, bei dem sehr viel Aufwand für die internen Prozesse anfällt. Das finde ich nicht so spannend, wie mich um die Kunden und die Welt zu kümmern. Sie haben vor drei Jahren beschrieben, wie sich die Immobilienkrise in den USA entwickeln könnte. Weder die UBS noch eine andere Bank haben reagiert. Ist das nicht ernüchternd?

Wenn ich berate, muss ich akzeptieren, dass der Beratene etwas anderes macht. Manchmal gibt es dazu gute Gründe. Wir dürfen unsere Prognosefähigkeit nicht überschätzen.

Sie können nicht mehr auf die Daten der UBS zurückgreifen. Wie kompensieren Sie das?

Bei der UBS hatte ich einen Bereich mit 230 Mitarbeitenden in 13 Ländern, die 50 verschiedene Länder und die dazugehörenden Finanzmärkte analysiert hatten. Um die Kernentwicklung hatte sich nur eine Handvoll wichtiger Leute gekümmert. Und einen Kern von sehr guten Leuten haben wir nun auch bei Wellershoff & Partners. Wir sind nun zu acht. Das reicht, denn viele Informationen sind für die Entscheidungsfindung unnötig, etwa die täglichen Devisenkommentare, die inhaltsleer sind und nicht weiterhelfen.

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Früher waren Sie HandballGoalie. Hat dieser Sport Ihnen beruflich etwas gebracht?

Für mich war der Handball als Mannschaftssport ganz wichtig. Ich habe gelernt, wie man im Team arbeitet, wie man zusammen Erfolge erringt und wie man mit Rückschlägen umgeht. Das war prägend für mein Leben. Fussball ist demnach nicht so ein Thema für Sie?

Ich finde Fussball toll zum Bügeln. Bei einer Strafraumszene kommt alles in fünffacher Wiederholung. Bei Handball ginge das nicht, die Spiele sind viel schneller.

Sie absolvierten Militärdienst bei der deutschen Marine. Ihr Vater war der bekannte Admiral Dieter Wellershoff. Was haben Sie von der See für die Aktienmärkte gelernt?

Wir hatten an Bord den Spruch: Geht die Sonne auf im Westen, musst du deinen Kompass testen (lacht). An den Finanzmärkten gibt es immer wieder Leute, die einem erklären wollen, dass es normal ist, dass die Sonne im Westen aufgeht. Interview Reto E. Wild und Hans Schneeberger Bilder Siggi Bucher

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Peggy Schuhmann, die Swiss Quality Testing Services feiern dieses Jahr ihren 80. Geburtstag. Weshalb gründete Gottlieb Duttweiler damals ein eigenes Zentrallabor?

Fünf Jahre nach der Gründung der Migros entschloss sich Duttweiler, ein kleines Labor zu gründen. Damit sollten bereits von der Migros selber hergestellte Produkte, im konkreten Fall Süssmost, aber auch Erzeugnisse anderer Hersteller auf ihre Qualität hin geprüft werden. Zehn Jahre später versprach Duttweiler gute Qualität mit dem Leitsatz: Wir verbürgen uns als Treuhänder der Konsumenten, jegliches Material durch Gaumen und Laboratorium zu prüfen.

Auch in China tätig

Peggy Schuhmann ist diplomierte Lebensmittelchemikerin. Die 39-Jährige leitet die Swiss Quality Testing Services seit 2006. Die Firma hat Standorte in Dietikon ZH und Courtepin FR sowie Aussenstellen in Hongkong und Schanghai. Beim Prüfinstitut sind 80 Mitarbeiter tätig. Es führt pro Jahr rund 400 000 Analysen durch.

Heute prüfen die SQTS ein wesentlich breiteres Spektrum.

Ja, wir untersuchen sämtliche Artikel, welche die Kunden im Laden finden – vom Nüsslisalat bis zum Rasenmäher. Was überwiegt, die Überprüfung von Lebensmitteln oder von Non-Food-Produkten?

Der grössere Teil sind Nahrungsmittel. Ein wichtiger Bereich ist die Untersuchung von Lebensmitteln auf krankheitserregende Keime und von Obst und Gemüse auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Sprechen wir von Lebensmitteln, muss man die Prüfung der Verpackung mit einbeziehen. Dies ist ein Bereich, der immer mehr Beachtung findet. Denn auch hier können Substanzen aus Verpackungsmaterialien oder Druckfarben, die gesundheitlich bedenklich sein können, in das Lebensmittel übergehen. Wo sind die besonderen Stärken der SQTS?

Eine unserer Stärken ist, dass wir mit unserer breiten Palette an Dienstleistungen unsere Kunden unterstützen – vom Rohmaterial bis zum Endprodukt inklusive der Anforderungen an die Hygiene – und auch die entsprechende Beratung geben können. Für unsere Kunden ist dies ein grosser Vorteil, da sie nur einen Ansprechpartner für all ihre Bedürfnisse haben.

«Treuhänder der Konsumenten» Die Swiss Quality Testing Services (SQTS) prüfen die Qualität von Produkten für die Migros und andere Kunden. SQTS-Leiterin Peggy Schuhmann über den Geist von Gottlieb Duttweiler, Schadstoffe in Verpackungen und die Unabhängigkeit ihres Instituts von der Migros.


NEUES AUS DER MIGROS

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hören sicher Produkte für Babys und Kinder – nicht nur Lebensmittel, sondern auch Spielsachen. Weiter auch Elektrogeräte, Putzmittel und Labelprodukte. Letztere müssen halten, was sie versprechen. So sind die Anforderungen bei Bioprodukten hinsichtlich Pestiziden sehr streng. Seit rund zehn Jahren arbeiten die SQTS auch für andere Kunden als die Migros. Was hat sie zu diesem Schritt bewogen?

Bis Ende der Neunzigerjahre führte das damalige Zentrallabor die Prüfung aller Waren ausschliesslich für die Migros durch. Dann wurde es zu einem Profitcenter umgewandelt und musste selbsttragend werden. Dies konnten wir nur mit zusätzlichen Kunden erreichen. Auch der Namenwechsel von Zentrallabor in SQTS signalisierte die neue Ausrichtung auf externe, gar internationale Kunden. Haben die SQTS heute viele solche Kunden?

Ja, heute erwirtschaften wir einen Grossteil unseres Umsatzes mit externen, auch ausländischen Kunden. Dies zeigt, dass sie uns bezüglich Qualität und Diskretion vertrauen. Wie garantieren die SQTS ihre Unabhängigkeit gegenüber der Migros?

Eine weitere Stärke ist unser Knowhow bezüglich Verpackungen. Wir wissen, welchen Einfluss und welche Auswirkungen das Material auf den Inhalt haben kann. Hier haben wir in der Schweiz aber auch über die Grenzen hinaus eine einzigartige Stellung. Gibt es aber auch Prüfungen, welche die SQTS nicht vornehmen?

Ja, ganz spezielle, selten angefragte Analysen überlassen wir anderen spezialisierten Instituten. Zum Beispiel …

… die Prüfung, ob ein Produkt be-

strahlt worden ist oder nicht. In der Schweiz gibt es bisher lediglich eine Bewilligung für die Behandlung von Kräutern und Gewürzen mit ionisierenden Strahlen zur Entkeimung. Andere Länder kennen liberalere Regelungen. Bei welchen Produkten treten die meisten Probleme auf?

So pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Besser ist es, von unterschiedlichen Risikokategorien zu sprechen. Auf Erzeugnisse mit erhöhtem Risiko oder strengeren Vorschriften muss man in der Qualitätssicherung ein grösseres Augenmerk legen. Dazu ge-

«Wir untersuchen sämtliche Artikel, welche die Kunden im Laden finden.»

Wir sind völlig unabhängig vom Marketing und der Industrie der Migros. Es interessiert in der Migros nicht, wer unsere Kunden sind. Wichtig ist, dass die Qualität unserer Arbeit stimmt. Entscheiden die SQTS, ob die Migros ein Produkt ihren Kunden anbieten kann?

Nein, diese Aufgabe liegt bei der Abteilung Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit des Migros-Genossenschafts-Bundes. Dieser bestimmt, ob ein Produkt in den Regalen der Migros zu finden ist. Die Aufgabe der SQTS ist es, Entscheidungsgrundlagen in Bezug auf die Produktesicherheit und Qualität zu liefern. Text Daniel Sägesser Bild Christian Benedikt


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Spielen und lernen: Die Website www.oceanmania.ch bietet eine abwechslungsreiche, virtuelle Unterwasserwelt.

D

ie Oceanmania ist angerollt. Schweizweit sammeln und tauschen Kinder und Erwachsene die Bilder von Meeresbewohnern und kleben sie in ihr Stickeralbum ein. Dieses gibt es für fünf Franken in allen MigrosFilialen. Davon fliesst ein Franken in den WWF-Fonds für Meeresprojekte. Selbstverständlich wird die Oceanmania auch von einer Website begleitet, die Unterhaltung, Spiele, aber auch viel Wissenswertes über die Meere und ihre Bewohner bietet. Die Lilibiggs führen als sympathische Begleiter durch die ganze Website, auf der es auch Infos rund um die Oceanmania, die Tauchstationen in grösseren Migros-Filialen und die Tauschbörsen gibt. Aber vor allem kann man unter www.oceanmania.ch in eine geheimnisvolle, farbenprächtige und fazinierende Unterwasserwelt voller Überraschungen eintauchen, diese erforschen, entdecken, in ihr spielen und darin verweilen. «Wir wollen mit der Seite möglichst viele Sinne ansprechen», sagt Patrick Spahr, Creative Director der Station AG, der

Kleiner Fisch auf Punktejagd

Ins Meer abtauchen, die faszinierende Unterwasserwelt erforschen, spielen und dabei wertvolle Punkte sammeln — das alles kann man im Internet auf der Website, welche die Oceanmania begleitet. Indischen Ozean oder im Südpolarmeer hinabtaucht, umso dunkler wird die Umgebung und umso dumpfer werden die Töne und Geräusche – wie im richtigen Meer auch.

Als Weisser Hai durch die Ozeane schwimmen

die Website mitkreiert hat. «Nicht nur visuell, sondern auch akustisch wähnt man sich unter Wasser.» Jeder Teilnehmer nimmt dabei die Gestalt eines Fisches an. Je tiefer er im Atlantik, Pazifik,

Unter Wasser können die Spielerfische virtuell alle 180 Bilder einsammeln, die es auch als Sticker gibt. Dafür m��ssen in Luftblasen versteckte Quizfragen richtig beantwortet werden. Hilfestellung zur Beantwortung der Fragen bieten die entsprechenden Texte im Stickeralbum. «Ziel ist die komplette Sammlung», erklärt Spahr.

Hilfe kann man aber auch von seinen Freunden auf Facebook erhalten, die sich in Form von anderen Fischen ebenfalls im Wasser tummeln. Wer alle Bilder beisammen hat, erhält als Belohnung eine 3-D-Brille und einen 3-D-Sticker gratis per Post nach Hause geschickt. Durch diese Brille gesehen wirkt die virtuelle Unterwasserwelt noch viel echter – ein Erlebnis, der besonderen Art. Hat man die Quizfragen richtig beantwortet, erhält man auch Punkte, genauso, wie wenn man im Meer treibenden Abfall einsammelt, Schatztruhen findet oder sich an den Geschicklichkeitsspielen versucht. «Je mehr Punkte jemand hat, desto grösser sind die Möglichkeiten, seinen Fisch zu gestalten.» Der Spieler kann aber nicht nur die Farbe und das Muster des Fisches ändern, sondern sogar eine andere Fischart auswählen. «Man fängt als kleiner Fisch an und wächst mit der Zeit. Mit dem Maximum von Punkten kann man als Weisser Hai, dem König der Meere, durch die Ozeane schwimmen.» Daniel Sägesser


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

MIGROS-ZEITREISE

en erstmals einfach zugreifen durftenn ((1948) 1948) Perlen aus dem Bildarchiv: Als die Kunden

A

uf den ersten Blick wirkt der Laden aus dem Jahr 1948 fast schon karg: Die Produkte stehen in Reih und Glied, Dosen sind zu Pyramiden gestapelt, Dekorationen oder Plakate, die auf Rabatte hinweisen, fehlen gänzlich. Dennoch fand in dieser Migros-Filiale an der Zürcher Seidengasse vor 62 Jahren gerade eine Revolution statt: Erstmals stellte in der Schweiz ein Laden auf Selbstbedienung um. Dass Kundinnen und Kunden einfach

selber zugreifen durften und Waren aus den Regalen nahmen, war damals unerhört. «Amerikanische Methoden in Zürich» titelte eine Nachrichtenagentur. Manche Leute glaubten, die Filiale an der Seidengasse sei nun ein Paradies für Langfinger. Doch die Kundschaft honorierte das Vertrauen, das ihr die Migros entgegenbrachte: Im umgestalteten Laden an der Seidengasse stiegen die Umsätze sprunghaft an. Michael West

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Axamine gibts in Ihrer Migros


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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PREISBAROMETER

Preisänderungen der Woche

Traumferien als Jubiläumsgeschenk

75 Jahre nach seiner Gründung schenkt Migros-Reiseveranstalter Hotelplan seinem 20-millionsten Kunden eine Ferienreise auf eine Trauminsel.

B

ereits im vergangenen Jahr zeigte sich im schweizweiten Buchungssystem von Hotelplan, dass im Jubiläumsjahr 2010 die magische Marke von 20 Millionen Reisegästen durchbrochen werden könnte. Am 17. September war es dann tatsächlich so weit: Cécile Kümin aus Wilen bei Wollerau SZ buchte für sich und ihren Mann eine Maledivenreise auf die Insel Vakarufalhi. In der Hotelplan-Fili-

ale Wädenswil ZH, wo die Ferienanfrage eintraf, organisierte Filialleiter Patrick Gätzi umgehend die nötigen Schritte. Cécile Kümin, die 20-millionste Kundin, sollte beim Bezahlen der Reise informiert werden, dass Hotelplan die gesamten Reisekosten übernimmt. Knappe drei Wochen später durften Hotelplan-Chef Thomas Stirnimann und Patrick Gätzi der überraschten Kundin persönlich die Reiseunter-

Jetzt anmelden zum Juskila

Juskila steht für Jugendskilager und ist schlicht das grösste Schneesportlager der Schweiz. 600 Ski- und Schneebegeisterte, und zwar je 300 Mädchen und Buben der Jahrgänge 96/97, werden aus allen Anmeldungen ausgelost und kommen in den Genuss einer Winter-Ferienwoche. Das nächste Juskila findet statt vom 2. bis zum 9. Januar 2011, an der Lenk im Simmental. Abgesehen von 40 Franken Reisekosten ist die Teilnahme gratis. Hauptsponsor ist die Migros, die sich seit über zehn Jahren für das Juskila engagiert. Im nächsten Jahr feiert das Lager übrigens sein 70-jähriges Bestehen. Anmeldungen (bis 22. Oktober) und Infos unter www.juskila.ch.

Actilife Seniors Brausetabletten mit elf Vitaminen, Kalzium, Magnesium und Zink kosten neu nicht mehr 3.90, sondern 3.70 Franken. Grund für die Preissenkung: Die Migros stellt aufgrund vieler Kundenwünsche wieder auf die bewährte, ursprüngliche Rezeptur mit dem beliebten Geschmack um. Hotelplan-Chef Thomas Stirnimann (links) und Filialleiter Patrick Gätzi überreichen Cécile Kümin die freudige Überraschung.

lagen samt einem Blumenstrauss überreichen.

Unter den grössten Reiseveranstaltern

Wie stark Hotelplan sich seit der 1935 von Gottlieb Duttweiler erfolgten Gründung verändert hat, zeigt ein Blick auf die Anfangsjahre des Unternehmens: Hotelplan animierte in dieser Zeit vor allem Gäste aus der Deutschschweiz, mit einem eigens gemieteten Extrazug ins Tessin zu reisen. Das kostete damals pro Person 65 Franken. Heute zählt Hotelplan zu den grössten Reiseveranstaltern der Schweiz. si

Zu einer Preiserhöhung kommt es hingegen beim Honig: Schweizer Honig, 500 g, cremig, kostete bis anhin 12.20 Franken. Der neue Preis beläuft sich auf 13.50 Franken. Auch der Tessiner Honig, 500 g, flüssig schlägt auf. Und zwar von 11 auf 12.70 Franken. Zu den Preisaufschlägen kommt es, weil Honig in der Schweiz knapp geworden ist — die Frühjahrsernte fiel gering aus, weil das Wetter schlecht war und im Winter rund 40 Prozent der Bienenvölker gestorben waren. Neben den beiden oben erwähnten Produkten werden teilweise auch Honigsorten aus der Region teurer.

Cassis de Djion erstmals in der Migros

Seit diesem Sommer gilt das Cassis-de-Djion-Prinzip auch in der Schweiz. Das Prinzip besagt, dass in der europäischen Gemeinschaft rechtmässig auf dem Markt befindliche Produkte unverändert auch in der Schweiz verkauft werden dürfen. Für Lebensmittel braucht es eine Bewilligung. Eine solche hat die Migros für einen Fruchtsirup erhalten, den sie nun nach EU-Normen herstellt. Ab Mitte Oktober bietet die Migros daher einen Himbeersirup in der 1,5-l-Flasche für 3.50 statt 4.80 Franken an. Den Beerensirup gibt es neu statt in der 0,75- in der 1,5-l-Flasche. Er kostet 2.80 statt 3.30 Franken.


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1. Tag: Zürich –Porto. Linienflug von Zürich nach Porto. Anschliessend Transfer zu Ihrem Schiff. Einschiffung und Welcomedrink. 2. Tag: Porto–Régua. Am Morgen Stadtrundfahrt (*) durch das im Jahr 2001 zur Kulturhauptstadt Europas erkorene Porto. Die Altstadt wurde ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Nach dem Mittagessen verlässt Ihr Schiff die Atlantikküste und das Delta des Douro nach Régua. Geniessen Sie die Fahrt durch das herrliche, sonnendurchflutete Dourotal mit seinen Granitfelsen, Weinbergen, Pinien- und Olivenhainen. Ihr Flussschiff passiert die Schleuse von Carrapatelo, welche mit 36 Metern Fallhöhe die höchste ihrer Art in Europa ist. 3. Tag: Régua –Barca d’Alva. Morgens Ausflug (*) nach Vila Real. Die königliche Stadt liegt am Fusse der Serra do Marão und beherbergt mit ihrer bedeutenden historischen Vergangenheit eindrucksvolle Paläste und Bürgerhäuser aus Gotik, Renaissance und Barock. Weiter führt die Fahrt zum Mateus Palast, der noch immer die Etiketten der Bocksbeutelflaschen des Mateus-Rosé, des meistverkauften Weines der Welt, schmückt.

FLUSS FAHRTEN 2011 ...Europa und welt weit .

llen : beste Jetzetr neue Kataloegit 2011»

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Lamego. Eine barocke Kirche krönt die Stadt: die Nossa Senhora dos Remédios. 700 Stufen führen hinauf zur blaugekachelten, doppeltürmigen Kirche – eine Wallfahrt, die jährlich Hunderttausende auf sich nehmen. Sie haben Gelegenheit zu einem Bummel durch die uralten Gassen der Stadt, die schon im 2. Jh. in Schriften als eine der schönsten Städte Iberiens gelobt wurde. Geniessen Sie am Nachmittag auf der Talfahrt nach Porto zum letzten Mal die aussergewöhnliche Landschaft des Dourotals und die beeindruckenden Schleusenanlagen. 7. Tag: Porto. Nach dem Frühstück findet ein Ausflug in die «Portugiesisches Rom» genannte Stadt Braga (*), statt. Die Stadt ist berühmt für ihre rund 50 Kapellen und Kirchen. Sie besichtigen die Hauptsehenswürdigkeiten, wie z.B. den Torbogen Arco da Porta Nova aus dem 18. Jh., die beeindruckende Kathedrale mit der Misericórdia-Kirche und das Rathaus, das zu den schönsten Barockbauten der iberischen Halbinsel zählt. 8. Tag: Porto –Zürich. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückflug in die Schweiz.

4. Tag: Vega de Terrón. Möglichkeit für einen fakultativen Ganztagesausflug (ca. 53 EUR) in die altberühmte spanische Universitätsstadt Salamanca. Der Mittelpunkt von Salamanca ist der Plaza Mayor, der wahrscheinlich schönste arkadengesäumte Platz Spaniens. Sehenswert sind auch die älteste Universität Spaniens, das Casa de las Conchas, benannt nach den Pilgermuscheln an den Fassaden. 5. Tag: Vega de Terrón–Ferradosa –Pinhão. Fahrt flussabwärts durch die sonnenverwöhnte «Região do Vinho de Porto» – die Portweinregion. Der heutige Ausflug (*) führt Sie von hier aus in das idyllische São Salvador do Mundo, die sich inmitten der terrassenförmig angelegten Weinanbaugebiete des Rio Torto befindet. Natürlich darf hier auch eine Verkostung des köstlichen Portweines nicht fehlen, diese findet in einer Quinta inmitten der Rebberge statt. Geniessen Sie den Anblick der herrlichen Landschaft. Wiedereinschiffung in Pinhão, einem der Zentren der portugiesischen Weinkultur und auch bekannt für seine «Azulejos», den bemalten Keramikkacheln. 6. Tag: Pinhão – Porto. Nach dem Frühstück Ausflug (*) in die alte Bischofsstadt

(*) Ausflüge inbegriffen

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Die «MS Magellan****» verfügt über klimatisierte Kabinen (alles Aussenkabinen) mit 2 unteren Betten, Dusche/WC, Föhn, TV, Safe und einem grossen Panoramafenster. Elegant ausgestattet sind die Gesellschaftsräume wie der Salon mit Bar, Bibliothek und Restaurant. Eingangshalle mit Rezeption. Im grosszügigen Restaurant erwartet Sie jeden Morgen ein Frühstücksbuffet. Mittags und abends werden Sie von der Küchenbrigade mit mehrgängigen Menüs verwöhnt. Auf dem grossen Sonnendeck stehen Liegestühle zur Verfügung. Die Decks sind zusätzlich mit einem Lift verbunden. Willkommen an Bord!

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Reiseformalitäten, Wissenswertes

Salamanca

Schweizer Bürger benötigen einen gültigen Reisepass oder eine gültige Identitätskarte.

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60 6 0 | Mig Migros-Magazin Migros ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 42, 18. 18. Oktober Okto Okto ktober 2010 MM 43 Solarbobfahr t Wanderung MM 42 Velotour MM 40 Trottinettausflug MM 41

Margot und Marcel Cornuz sind sportliche Senioren aus Oberengstringen ZH. Für das Migros-Magazin testeten sie die Velostrecke RheinHirzel—Linth, Etappe 2: Zürich—Pfäffikon SZ — ein Ausflugstipp von Schweiz Mobil. Ihr Fazit: «Super!»

SchweizMobil koordiniert das offiziell und einheitlich signalisierte Routennetz für Langsamverkehr. Sie wissen nicht, was das ist? Das ist der Oberbegriff für Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren. SchweizMobil wird unter anderem von der Migros unterstützt und bietet im Bereich Tourismus und Freizeit ein breites Angebot an Best-of-Routen. Diese können dank einer auf den öffentlichen Verkehr abgestimmten Etappierung auch gut für Tagesausflüge genutzt oder mit Übernachtungsmöglichkeiten, Events, Sehenswürdigkeiten, Mietfahrzeugen und Gepäcktransport verknüpft werden. Neuierig geworden? Unter www.schweizmobil.ch finden Sie wertvolle Infos, Karten und Führer, damit Sie Ihren Ausflug kinderleicht organisieren können. Viel Spass!

BilderJorma Müller, Styling Esther Egli

Tolle Touren


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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«Mir sind mit em Velo da»

Margot und Marcel Cornuz sind begeistert. Die Velostrecke durch den Frauenwinkel ist klasse, das Abendessen von TerraSuisse exzellent.

A

m Ufer des Zürichsees, in malerischen Uferlandschaften, liegt das Moor- und Naturschutzgebiet Frauwinkel. Auch rund 3,5 Quadratkilometer Seefläche mit den beiden Inseln Ufenau und Lützelau gehören dazu. «Ich wusste gar nicht, dass es so nah von Zürich noch so wunderschöne, naturbelassene Ecken gibt», freut sich Marcel Cornuz und tritt

Sportlich am Ufer des Zürichsees: Marcel und Margot Cornuz auf dem Weg nach Bäch SZ. Die 15 Kilometer sind schnell gemeistert.

Apfelsprudel, TerraSuisse, 1,5 l, Fr. 2.30

kräftig in die Pedale. Der Veloweg führt direkt durch das urtümliche und idyllische Gebiet, das seit über tausend Jahren dem Kloster Einsiedeln gehört und bereits 1927 unter Landschaftsschutz gestellt wurde. Das sportliche Rentnerpaar ist häufig mit dem Velo unterwegs. «Wenn wir uns in der Natur bewegen, Gleichgesinnte

Halbweissbrot, TerraSuisse, 500 g, Fr. 1.15


6 | Mig 62 Migros-Magazin Migros ros gaz 42, 18. 18. Oktober O ber 2010 2010 MM 43 Solarbobfahr t Wanderung MM 42 Velotour MM 40 Trottinettausflug MM 41

Nach der Velotour gibts einen Imbiss bei Freunden mit feinen TerraSuisse-Produkten.

kennenlernen und dazu noch was Feines zu essen kriegen, sind wir rundum glücklich», lacht die leidenschaftliche Velofahrerin.

Ein Sport, der nicht nur die Muskeln stärkt

Von Frühling bis Herbst, ob Regen oder Sonne – mit der richtigen Ausrüstung kann man immer Velo fahren. In die Pedale treten ist gut für Herz und Kreislauf, aktiviert den Stoffwechsel und kräftigt die Muskeln. Und die Gelenke werden dabei geschont. Auf dem Weg von Zürich nach Pfäffikon SZ macht unser Testpaar einen Abstecher nach Bäch SZ. Dort werden sie bereits von ihren Freunden Brigitte und Bruno Köppel erwartet. «Das Essen ist parat, kommt an den Tisch», heisst Brigitte ihre Freunde willkommen. Die frische Herbstluft hat beide hungrig gemacht, und die reich gedeckte Tafel mit Köstlichkeiten von TerraSuisse lädt zum Verweilen ein. Die Seele baumeln lassen. Das Wasser plätschern hören. Delikatessen geniessen. Dazu gute Gespräche mit Freunden und ein Glas Wein. So soll es sein.

Heidi Bacchilega

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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Früh übt sich

Steht Ihr Kind sicher auf den Beinen und ist zwischen drei und fünf Jahre alt? Dann ist es vielleicht Zeit für eines der trendigen Laufräder, die Kinder bestens auf das Velofahren vorbereiten. Auch das Gleichgewicht und die Balance werden trainiert. Die Laufräder sind im neuen Design Billy für Jungs und Nanny für Mädchen erhältlich. Die Laufräder sind übrigens auch immer ein gutes Weihnachtsgeschenk. Laufrad Billy, 1 Stück, Fr. 99.90

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Bis spät in die Nacht

Es steht in fast jedem Haushalt und wird seit Generationen gespielt: Monopoly. Zum 75.-Jahr-Jubiläum des Familienspiels lanciert Hersteller Hasbro die neue Edition Monopoly Revolution im schlichten weissen Design und rundem Spielbrett. Bezahlt wird jetzt ausserdem mit Kreditkarte — und nicht mehr mit Papiergeld. Monopoly Revolution, Schweizer Edition,

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Ich habe auf Flohmärkten meine alten Spielsachen verkauft. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Liebe und für FrenchNails. Ich kann unmöglich mit langen, manikürten Fingernägeln Gitarre spielen. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Frankie & Elvis, meine zwei kleinen BabySchildkröten, die langsam erwachsen werden. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Velos, die gratis gemietet werden können und damit die Stadt fit halten. Wo trifft man Sie abends?

Bei spanischen Tapas im Restaurant Urania in Zürich oder beim Sunset-Drink im Hilton Airport Hotel in Glattbrugg. Wenn das Wetter mitmacht auch beim Waldspaziergang.

Sind Sie gerne prominent?

Keine Ahnung. Ich gehe jedenfalls noch immer ohne Bodyguard in die Migros einkaufen.

Eugen Baumgartner


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Silvester in der Toskana

Silvester an der Côte d'Azur

Silvester in Strassburg

Die Toskana ist eines der beliebtesten Reiseziele Italiens und präsentiert sich als eine Region mit malerischen Höhenzügen, markanten Pinien und knorrigen Olivenbäumen. Wichtiger Bestandteil sind aber auch die zahlreichen Kunststädte mit ihren grossartigen Schöpfungen: zum Beispiel Florenz als Wirkungsstädte vieler Genies und Pisa mit seinem berühmten Wahrzeichen, dem Schiefen Turm.

Die traumhafte Küstenregion zwischen Saint-Tropez und Menton ist so vielseitig wie kaum ein anderes Gebiet Frankreichs: die von der Sonne verwöhnte Côte d'Azur wird sowohl von Kunstliebhabern als auch von Landschafts- und Naturgeniessern gleichermassen geschätzt. Malerisch ist das alte Cannes am Hang des Suquet gelegen.

Das Elsass bietet viele lohnende Ziele: man denke an das Strassburger Münster, das malerische Colmar und die unzähligen gemütlichen Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern entlang der Weinstrasse. Einen würdigen Rahmen zum Start ins neue Jahr bietet Ihnen die Metropole Strassburg, welche den kulturellen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Elsasses darstellt aber auch europaweit eine wichtige Rolle spielt.

REISEDATUM 1. 30. Dezember - 02. Januar

REISEDATUM 1. 30. Dezember - 02. Januar

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Marina di Massa 2. Tag: Ausflug Florenz 3. Tag: Ausflug Pisa 4. Tag: Marina di Massa - Rückkehr

PREISE PREISE

4 Tage Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung

REISEDATUM 1. 30. Dezember - 01. Januar

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Cannes 2. Tag: Ausflug Nizza 3. Tag: Ausflug Grasse 4. Tag: Cannes - Rückkehr

4 Tage CHF 795.CHF

890.-

CHF

25.-

CHF

80.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Silvester-Galadiner inkl. Getränke und Live-Musik • Stadtrundgang in Florenz • Besichtigungen gemäss Programm

Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Riquewihr - Strassburg 2. Tag: Strassburg 3. Tag: Colmar - Rückkehr

CHF 845.CHF 1'030.CHF

25.-

CHF

80.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Silvester-Galadiner inkl. Getränke, Musik und Tanz • Stadtrundfahrt/-gang in Nizza • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

PREISE

3 Tage Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung

CHF 625.CHF

730.-

CHF

25.-

CHF

60.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 1 Abendessen • Silvester-Galadiner inkl. Getränke und Live-Musik • Stadtrundfahrt/-gang in Strassburg • Besichtigungen gemäss Programm

HOTEL Hotel Excelsior, Marina di Massa (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant und Bar.

HOTEL Hotel Novotel, Cannes (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar und Wellnessbereich.

HOTEL Hotel Holiday Inn, Strassburg (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar, Fitnesscenter, Hallenbad und Sauna.

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Reservationen: 032 391 0 222

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Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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Kleine und grosse Italiener

Tiefkühlpizzen sind nicht nur ein Segen für den Singlehaushalt, sie machen die ganze Familie happy. Neu bei M-Classic sind die Mini- und MidiPizzen, während die Klassiker jetzt noch knuspriger und luftiger sind.

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Bild iStockphoto

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estimmt sind Sie auch schon vor Ihrem fast leeren Kühlschrank gestanden und haben sich gefragt, was Sie heute nur kochen sollten? Was Sie Ihren Liebsten in den Backofen schieben könnten? In solchen Momenten helfen Tiefkühlpizzen – auch Mafiatorten genannt. Durch italienische Auswanderer verbreitete sich das belegte Fla-

denbrot in den Sechzigerjahren in den USA. Die Amerikaner waren dann die ersten, die Tiefkühlpizzen entwickelten. M-Classic hat diese nun perfektioniert: Ob Hawaii oder Prosciutto, bei allen Pizzen, ausser Margherita Duo, haben mehr als ein Stück auf dem Blech Platz. Als Apérohäppchen gibts neu die Mini-Pizzen.

Und noch eine freudige Nachricht: Die Rezeptur der neu verpackten Pizzen wurde verbessert. Der Boden ist jetzt noch knuspriger und luftiger, der Belag reichhaltiger. Also nichts wie los und das Pizza-Inventar im Tiefkühler aufstocken! Das lohnt sich jetzt umso mehr, als zudem die Preise der M-Classic-Pizzen gesenkt wurden. SB

1 Midi Pizza Margherita, tiefgekühlt, 2 x 115 g, Fr. 3.20* 2 Pizza Margherita, tiefgekühlt, 2 x 380 g, Fr. 6.90 3 Mini Pizza Prosciutto, tiefgekühlt, 12 x 30 g, Fr. 5.20 4 Mini Pizza Margherita, tiefgekühlt, 12 x 30 g, Fr. 5.20 5 Pizza Hawaii, tiefgekühlt, 350 g, Fr. 3.60* 6 Pizza Favorita, tiefgekühlt, 360 g, Fr. 3.60 7 Pizza Toscana, tiefgekühlt, 360 g, Fr. 3.80

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Die dunkle Seite der Schokolade

Die neuen Truffino Noir von Créa d’Or veredeln den Moment mit einer herben Note.

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Bild Lotti Bebie

s gibt Genüsse, die man erst mit einer gewissen Lebenserfahrung schätzen kann. Zigarren zum Beispiel, lang gereiften Käse, alte Weine. Und eben den herben Geschmack von Zartbitterschokolade. Der höhere Kakaoanteil macht sie weniger süss und lässt der Aromenklaviatur des Kakaos mehr Spielraum. Dunkle Schokolade stimuliert die Sinne wie ein Tango: gehaltvoll, elegant und bittersüss. Die

Créa-d’Or-Kollektion erhält mit der Saisonvariante Truffino Noir nun eine neue, herbe Note. Das zarte Waffelgebäck ist mit Schokolade gefüllt. Edle Schweizer Zartbitterschokolade und feine Schokoladenflocken umhüllen es. Eine dunkle Ergänzung zum beliebten Nobilé: Beide zusammen ergeben ein perfektes Duo, denn Harmonie entsteht durch Gegensätze. Ganz so wie beim Tango. SB

Créa d’Or Nobilé, 175 g, Fr. 3.50 Créa d’Or Truffino Noir, 100 g, Fr. 3.10* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Linienflug mit Swiss und Rundreise mit Twerenbold Königsklasse-Luxusbus ■ Von Marrakech bis Granada ■ Die marokkanischen Königsstädte ■ Oasen, Palmengärten und Strasse der 1000 Kasbahs

Kasbah Ait Ben Haddou

Frühlingsreise durch Marokko und zu den Maurischen Gärten und Palästen im andalusischen Granada. Es erwarten Sie einmalige Landschaftskulissen im Hohen Atlas und auf der Strasse der 1000 Kasbahs, Sanddünen in der Wüste bei Erfoud (fak.), Oasengärten sowie die Königsstädte Meknès, Fès, Marrakech und Rabat. Sie geniessen den Direktflug mit Swiss nach Südspanien, kombiniert mit einer Reise in der Twerenbold-Königsklasse.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich–Málaga – Fahrt nach Tarifa–Tanger. Individuelle Anreise zum Flughafen Zürich und Flug mit Swiss nach Málaga. Begrüssung an Bord der Twerenbold-Königsklasse und Fahrt über Marbella nach Tarifa. Nachmittags Schiffspassage nach Tanger in Marokko. 2. Tag: Tanger–Meknès–Volubilis–Fès. Wir verlassen die Küste und besuchen Meknès. Die ehemalige Residenzstadt erlebte ihre Blüte unter dem legendären Sultan Moulay Ismaïl. Wir sehen das Tor Bab El Mansou, den Platz El Hedim und das Mausoleum von Moulay Ismaïl (von aussen). Danach Besuch von Volubilis. Die bedeutendste römische Stätte Marokkos ist für ihre schönen Mosaike sowie die landschaftlich reizvolle Lage bekannt. Weiterfahrt nach Fès, wo wir unser Hotel für zwei Nächte beziehen.

3. Tag: Fès. Die älteste der marokkanischen Königsstädte steht seit 1976 unter dem Patronat der Unesco und ist geistiges-, kulturellessowie Kunst- und Handwerkszentrum des Landes. Die labyrinthartige Altstadt (Fes-elBali) bezaubert ihre Besucher mit engen Gassen und farbenprächtigen Souks. Weiter sehen wir u.a. die Koranschule, das Haupttor des Königspalasts und das Altstadt-Panorama bei den Meriniden-Gräbern. Abendessen in lokalem Restaurant. 4. Tag: Fès–Midelt–Erfoud. Panoramafahrt über das Mittlere und Hohe Atlasgebirge. Abends Ankunft im Marktort Erfoud, dem Tor zur Sahara. 5. Tag: Erfoud, fakultativer Ausflug Merzouga–Tinerhir–Ouarzazate. Frühmorgens fak. Ausflug im Geländewagen zum Sonnenaufgang bei der Oase Merzouga, am Rand der Wüste (muss bei der Buchung reserviert werden). Höhepunkt ist die Fahrt über Tinejdad und durch das Tal der 1000 Kasbahs. Sehenswert ist auch unser Abstecher in die canyonartige Todra-Schlucht. Durch das Dadès Tal erreichen wir Ouarzazate. 6. Tag: Ouarzazate–Marrakech. Am Morgen Besuch der Kashbahstadt Ait Ben Haddou, Drehort und Kulisse zahlreicher Hollywoodfilme. Über den Tizi-n-Tichka-Pass erreichen wir Marrakech. Die Königsstadt liegt in der fruchtbaren Houz-Ebene, am Rand eines grossen Palmenhains und vor der Bergkulisse des Hohen Atlas. Die Moschee Hassan II in Casablanca

SPANIEN

Tanger

Ronda Marbella Tarifa

Casa- Rabat blanca

Granada

Málaga MITTELMEER

Fähre

MAROKKO

Volubilis Fès Meknès

Marrakech Quarzazate

7. Tag: Marrakech. Marrakech ist für sich eine Reise wert und bietet grossartiges orientalisches Flair. Wir sehen u.a. die Koutoubai Moschee (von aussen), den Bahia Palast, die Saadier Gräber und natürlich den Platz Djemma El Fna mit dem riesigen Markt. 8. Tag: Marrakech–Casablanca–Rabat. Am Morgen Fahrt nach Casablanca, das vor allem durch den gleichnamigen Hollywoodfilm mit Humphrey Bogart bekannt ist. Sehenswert sind die riesige Moschee Hassan II (Aussenbesichtigung) sowie der Mohammed V Platz. Letzter Etappenort ist die Haupt- und Königsstadt Rabat. Spaziergang durch die Kasbah des Oudaya mit Besichtigung des Mausoleums Mohammed V, des Hassan-Turms und des Palastviertels. 9. Tag: Rabat–Tanger–Tarifa–Marbella. Fahrt nach Tanger und Einschiffung nach Tarifa. Tagesziel ist Marbella an der Costa del Sol. 10. Tag: Marbella–Ronda–Granada. Wir erreichen die «Weisse Stadt» Ronda, die atemberaubend, am Rande einer tiefen Schlucht liegt. Individueller Spaziergang durch die bezaubernde Altstadt. Tagesziel ist Granada, ehemalige Hauptstadt des maurischen Andalusien. Hier sind beeindruckende Monumente aus dieser Epoche zu besichtigen, allen voran die weltberühmte Alhambra. Wir spazieren durch die Generalife-Gärten und sehen die beeindruckenden Nasridenpaläste. 11. Tag: Granada–Málaga – Rückflug nach Zürich.Fahrt nach Málaga und Heimflug mit Swiss nach Zürich.

Ihre Hotels Wir wohnen, fünf Nächte in ausgewählten Erstklasshotels T(Fès, Marrakech, Marbella) und fünf Nächte in guten Mittelklasshotels T- + (Tanger, Erfoud, Ouarzazate, Rabat, Granada). Alle off. Kat. ****.

-Luxusbus – Rundreise ab/bis Malaga Linienflug mit Swiss Zürich–Málaga– Zürich in Economyklasse 20 kg Freigepäck Aktuelle Treibstoffzuschläge sowie Flughafen- und Sicherheitstaxen Schiffspassage Tarifa–Tanger retour Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 10 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Abendessen in lokalem Restaurant (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen, (ausg. fak. Ausflug Merzouga am 5. Tag) Stadtbesichtigungen in Meknès, Fès, Marrakech, Casablanca und Rabat Eintritte: Volubilis, Koranschule Fès, Saadier Gräber, Bahia Palast Marrakech, Mausoleum Mohammed V Rabat, Alhambra und Generalife-Gärten Granada Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung während der Rundreise in Marokko und für die Alhambra-Führung in Granada Erfahrener Reisechauffeur ab/bis Málaga

Nicht inbegriffen ■

Einzelzimmerzuschlag Fakultativer Ausflug Merzouga Annullierungskosten- und Assistance Versicherung

325.– 40.– 79.–

Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Einreisebestimmungen Für die Einreise nach Marokko benötigen Schweizer Bürger einen 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültigen Reisepass. Internet Buchungscode

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Jetzt buchen: 056 484 84buchen: 84 oder056 www.twerenbold.ch Jetzt 484 84 84 oder www.twerenbold.ch

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Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden

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84 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Heiss geliebt und tiefgekühlt

Kulturobjekt Fischstäbchen! Bereits seit rund 50 Jahren belagern sie unsere Gefrierfächer. Die populäre Tiefkühlkost ist das Produkt einer britisch-amerikanischen Liaison.

A

Bild Lucas Peters, Styling Karin Aregger

chtzehn Wochen lang führte der legendäre Schlagersänger Freddy Quinn mit seinem Seemanns-Song «Die Gitarre und das Meer» die Hitparade an. Das war 1959 – und das Geburtsjahr der Fischstäbchen made in England. Ziel der Markteinführung war, den gesunden Fischkonsum in der britischen Bevölkerung anzukurbeln. Doch wie? Kinder mögen oftmals keinen Fisch, egal ob in England oder in der Schweiz. Sie stören sich an der Fischhaut und den Gräten. «Also weg da-

mit», dachte sich ein schlauer Brite, der die Fische filettierte und in einer feinen Panade goldbraun in Butter briet. Doch wie fanden die Fischstäbchen den Weg in die Migros?

Dank den Inuits gibt es heute Tiefkühlkost

Der Siegeszug der Fischstäbchen war nur dank der Fortschritte in der Kühltechnik möglich. Der Amerikaner Clarence Birdseye entwickelte 1929 einen Schnellgefrierer. Zuvor zog er einige Jah-

re als Pelzjäger durch Labrador in Nordkanada. Birdseye beobachtete, wie die einheimischen Inuits ihr Fleisch in der Kälte konservierten. Dieses Wissen setzte er in der Fischindustrie erfolgreich ein. Deshalb können wir Schweizer die rund 9,1 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte, die wir jährlich essen, kühlen und lagern. Heute muss der Fischkonsum nicht mehr angekurbelt werden. Im Gegenteil. Die natürlichen Ressourcen unserer Meere müssen geschützt werden.

Als Mitglied der WWF Seafood Group verpflichtet sich die Migros, ihr Angebot schrittweise auf Fisch aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltverträglichen Zuchten umzustellen. Das garantieren die beiden Labels MSC und Migros Bio. Ausserdem nimmt die Migros alle Fische aus dem Sortiment, die akut vom Aussterben bedroht sind.

Heidi Bacchilega

Weitere Informationen finden Sie unter www.migros.ch/fisch


DAS BESTE AUS DER MIGROS DIE KREATIVSTEN RE ZEPT

| 85

E

Fischstäbchen — mal ganz anders

Tipps für Kinder und

Junggebliebene

Tipp 1: Piratenboot-B eilage Grosse Kartoffeln wasch en, schälen und halbieren. Auf der Schni ttfläche mit einem Kartoffelausstecher has elnussgrosse Kugeln ausbohren. Danac h die Kartoffeln langsam weich kochen. Die Kügeli in den letzten fünf Minuten mit kochen. Kartoffeln auf einem Teller anrichten , die Löcher mit Mayonnaise oder Ket chup füllen. Die ausgestochenen Kug eln mit einem Zahnstocher auf die Ka rtoffel stecken. Tipp 2: Sandwich Die goldgelb gebratenen Fischstäbchen aufschneiden. Brötchen halbieren, mit Salat belegen und Fis chstäbchen drauflegen. Dazu Ketchu p oder Mayonnaise. Zuklappen und ser vieren. Tipp 3: Fischstäbche n-Fondue Öl im im Fo Fon nd du uet ue eto top to opff erh erh rhiitze tze zen n,, auf Recha hau ud d steel st elle lllen len le n und und di diee hal halb lbie bie b ierrt ie rte ten nF Fis isc is chs hsttäb äbcheen n knu kn usp us spr spr pri rigg ffrit ritt ri ttie tt tier ierre ie ren en. en.. V Ver erssch er chie ied ied dene Saucen dazu ser ser ervvi vie ier ere ren ren n — ffer erttig er ig is istt das Fis Fisch chsstä c täb b-cheench n-F n-Fo Fon ndue. Ein Ein Hit Hit b beeii jed jedem Kin Ki nd d deer erg rge geb ebu urts rtsta tag. tag g.

Filets Gourmet à la Provençale, MSC, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 7.70

Filets Gourmet Napoli, MSC, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 7.—

Alaska Seelachsfilets, MSC, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 4.70

Seehecht Rückenfilets, MSC, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 7.—

Pazifische Kabeljau Rückenfilets, MSC, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 11.—

Bachforellenfilets, Bio, tiefgekühlt, 250 g, Fr. 12.30

Fischstäbchen Alaska Seelachs, MCS, tiefgekühlt, 750 g, Fr. 7.40

Zum Schutz der Meere

Rezepte von der Saisonküche

Mehr auf www.saison.ch

MSC: Das blaue Label steht für zertifizierten, nachhaltigen Fischfang. Es darf nur so viel gefangen werden, wie auf natürlichem Weg wieder nachwächst. Umliegende Ökosysteme dürfen nicht beeinträchtigt werden. Migros Bio: Das Label garantiert, dass das Fischfutter aus nachhaltigen Quellen stammt. Zudem gilt: artgerechte Fischhaltung und streng geregelter Umgang mit Medikamenten und Zusatzstoffen.


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Qualität Unsere Spezialität

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2. EUROBUS Reisegala Besuchen Sie uns in Sempach, direkt an den Ufern des romantischen Sees. Geniessen sie das köstliche Mittagessen, profitieren Sie von grosszügigen Messerabatten und verbringen Sie einen herrlichen Tag mit einzigartiger musikalischer Unterhaltung. Auf der kleinen und feinen Reisemesse wird Ihnen an den Infoständen von EUROBUS-Partnern eine bunte Ferien-Vielfalt präsentiert: von Rundreisen, zu Ferienhotels und den neuesten Trends für das Reisejahr 2011.

RUNDREISE-HIGHLIGHTS 2011 Crew: Markus Studer, Daniel Steinhauser

Fjorde im Süden Norwegens 11 Tg 29.06.-09.07.

Berlin - Insel Rügen - Mecklenburg

inkl. Störtebecker Festspiele 9 Tg 06.-14.08.

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Daten: • Dienstag, 23. November 2010 • Mittwoch, 24. November 2010 • Donnerstag, 25. November 2010

Crew: Christian Zuberbühler

Naturschönheiten Irlands 8 Tg 13.-21.08.

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Kultur und Erholung mit Wellness

Im Herzen Anatoliens gelegen zählt Kappadokien zu einer der faszinierendsten Regionen der Welt. Die bizzare Landschaft wurde durch Vulkanausbrüche, die vor drei Millionen Jahren die ganze Hochebene mit Tuff bedeckten, geschaffen.

Abflug Schweiz-Antalya

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Infocoktail und halbtätiger Ausflug

pro Person Fr. 49,–

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Nach Kappadokien mit zwischenhalt und Besichtigung der Kulturstadt Konya

• Hin- und Rückfahrt im modernen Komfortcar • Kaffee und Gipfeli nach Ankunft • Feines Mittagessen • Unterhaltungsprogramm mit Oesch’s die Dritten und Kliby & Caroline • Exklusive Informationen über Reiseangebote 2011 • Exklusive Sonderrabatte für die Reisegala-Teilnehmer

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Besichtigung Kappadokien, Göreme und Üçhisar.

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Nach Antalya über Konya. Unterwegs Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten.

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Antalya Stadtrundfahrt

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Abflug nach Schweiz

An- und Rückreise: • Route Bern • Route Basel, Aargau

Anmeldung per Telefon oder online unter www.eurobus.ch Aargau 056 461 63 63 Basel 061 711 55 77 Bern 031 996 13 13 Ostschweiz 071 446 14 44 Zentralschw. 041 496 96 66 Zürich 044 444 12 12

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Abfahrt Shuttle-Busse, verschiedene Anfahrtsrouten Ankunft in Sempach, Begrüssung mit Kaffee und Gipfeli Präsentation der Andalusien und Baltikum Reisen Schlendern Sie durch die Reisemesse und informieren Sie sich über aktuelle Reiseangebote. Vor der Festhalle Sempach sind ein 5-Stern-Bus von EUROBUS und ein Prestige-Bus von Car Rouge ausgestellt. Erleben Sie ausserdem das neuartige Audio-Set Quietvox für Stadtrundgänge und Museumbesuche. Feines Mittagessen Das exklusive Unterhaltungsprogramm mit Oesch’s die Dritten und Kliby & Caroline Auslosung Gewinner des Wettbewerbes Rückfahrt zu Ihrem Einsteigeort

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Nordkap Finnland - Schweden - Norwegen

Programm: 07.30 Uhr 09.30 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr

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INKLUSIVLEISTUNGEN • Flug von Schweiz nach Antalya und zurück mit SunExpress oder Pegasus Air • Transfers und Rundreise • 4 Übernachtung auf Basis HP 5* Komforthotel im Raum Antalya • 3 Übernachtungen auf Basis HP 4* Komforthotel in Kappadokien • Unterbringung in Doppelzimmern • Qualifizierte, erstklassige Reiseleitung

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

| 87

Das Plus von Anna’s Best

Frische und Convenience sind bei Anna’s Best keine Gegensätze. Alle Spätzli und Wildgerichte sind ohne Farb- und Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker hergestellt.

Spätzli schaben ist aufwendig. Mit Anna’s Best ist diese Hürde schon mal überwunden.

Die Spätzli-Crew Die grosse Spätzli-Familie von Anna’s Best: Von den feinen Spätzli «fini» bis hin zu den dickeren Eierspätzli — sie sind schnell zubereitet und noch schneller genossen.

+ Anna machts vor

In der Küche unserer Grosseltern wurden die Spätzli noch von Hand ins Wasser geschabt. Genauso gut schmecken die feinen Spätzlivariationen von Anna’s Best — nur gehts mit Anna einiges schneller.

Bild bab.ch/Stockfood

B

unt ist sie, die Spätzlivariationenpalette von Anna’s Best. Je nach Saison und gemäss regionalen Rezepturen stellt Anna aus Eiern, Vollkornmehl, Griess oder Kartoffelflocken pfannenfertige Köstlichkeiten her. Kartoffelflocken verfeinern die Schupfnudeln, die gerne mit Speck zu Sauerkraut oder einem saftigen Sonntagsbraten serviert

werden. Die turboschnellen Spätzli fini sind in der Mikrowelle in vier Minuten gar. Und die Frischeierspätzli sind dank Vollkornhartweizen nicht nur fein, sondern auch gesund. Mit einer Zwiebelschweitze, mit Salbeibutter oder einem rezenten Käse verfeinert, ist jede Spätzlivariante ein Gedicht. Eines ist allen Spätzli gemein: Sie passen hervorragend

zu Wild. Damit der Herbstgenuss nicht durch viel Arbeit und eine verschmutzte Küche versauert wird, hat Anna bereits vorgekocht. Sie offeriert nicht nur Hirschpfeffer mit Knöpfli und Rotkraut, sondern auch einen zarten Rehpfeffer. Beide Spezialitäten müssen nur noch gemäss Anleitung aufgewärmt werden. Guten Appetit! RG

Anna’s Best Spätzli «fini», 500 g, Fr. 3.50* Anna’s Best Eierspätzli, 250 g,

Fr. 1.80*

Anna’s Best Hirschpfeffer mit Knöpfli und Rotkraut, 430 g,

Fr. 9.90*

* Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich.


88 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

«Ich kann ziemlich kompliziert sein» H

ier etwas Puder, dort ein wenig Wangenrouge. Während die Schöne noch schöner wird, telefoniert «Missen-Mama» Karina Berger im grossen Loft, in der das Léger-Shooting stattfindet, mit Kreti und Pleti. Und ruft Kerstin zu: «Grüsse von Melanie und Christa!» Der Fotograf schiesst munter Foto um Foto, die neue Miss macht kecke Sprüche, die alle zum Lachen bringen. Léger, die leichte Marke der Migros, hätte sich keine passendere Werbeträgerin wünschen können. Kerstin Cook, Sie sind die Schönste im ganzen Land, herzliche Gratulation! Wie war

Ihre erste Nacht als neue Miss Schweiz?

Die After-Show-Party musste nahezu ohne mich auskommen. Ich wurde von allen Seiten bestürmt. Glückwünsche hier, Fragen da. Nachdem ich um fünf Uhr früh endlich im Bett war, gings anderthalb Stunden später schon wieder los ans erste Shooting für die «Schweizer Illustrierte». Hat ein Talisman Sie bei der Miss-Wahl unterstützt?

Mein Freund hat mir ein Glücksschweinchen aus Schokolade geschenkt. Lange hat es aber nicht überlebt, kaum wurde ich zur Miss gekürt, habe ich es weggeputzt (lacht).

Haben Sie noch andere Laster, oder ist es nur Schokolade?

Ich liebe Süssigkeiten, ernähre mich aber trotzdem bewusst und schaue, dass ich oft Gemüse und Früchte esse. Zudem mache ich häufig Sport. Meine Lieblingskombination von Vitaminen mit einem Klecks Kalorien sind frische Erdbeeren mit Schlagrahm. Dank Léger kann ich öfters zuschlagen: Dieser Schlagrahm hat deutlich weniger Kalorien als normaler Rahm. Kochen Sie selber?

Ich kann kochen, überlass es aber lieber meinem Freund Silvan. Er verwöhnt mich immer wieder mal mit kreativen Menüs und

macht ein grosses Geheimnis um seine Rezepte. Apropos Silvan: Was lieben Sie besonders an ihm?

Er ist grossartig! Wir können über alles reden, er schaut zu mir und kümmert sich liebevoll um mich. Zudem hat er eine schöne Ausstrahlung und ist trainiert, das gefällt mir sowieso. Wieso, denken Sie, liebt er Sie?

Keine Ahnung. Ich kann in einer Beziehung ziemlich kompliziert sein und werde bei Menschen, die ich gerne habe, schnell emotional. Aber er wird schon seine Gründe haben, mit mir zusammen zu sein …

Bilder Nik Hunger, Styling Kim Dang, Hair & Makeup Emmanuel Florias

Auf den Mund gefallen ist sie nicht, die frischgekürte Miss Schweiz. Am Fototermin plapperte sie frei von der Leber weg: In der Beziehung sei sie manchmal kompliziert, beim Essen möge sie es leicht und setze auf Vitamine, Sport und Léger-Produkte.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Léger Joghurt Granola Himbeer/Erdbeer, 225 g,

Fr. 1.95

Léger Tartare, 150 g,

Fr. 2.80*

Léger Bündner Bergkäse, Fr. 1.85 per 100 g

Die linienbewusste Kerstin hat gern etwas Leichtes auf dem Löffel. Zum Beispiel einen Erdbeer-Quark von Léger.

Steckbriefhweiz 2010

Titel: Miss Sc Cook Name: Kerstin 15. April 1989 Gebur tstag: Widder Sternzeichen: ns LU Wohnort: Krie rliebt in Zivilstand: Ve Freund Silvan i cht: Käseplätzl Lieblingsgeri mit Nudeln htathletik und Hobbies: Leic Inlineskating

Sie werden in Ihrem Missenjahr eine ganze Menge Promis kennenlernen. Wen würden Sie am liebsten treffen?

Roger Federer, er ist ein grossartiger Sportler und obendrein un-

glaublich sympathisch. Mit ihm einen Tag shoppen gehen, fände ich ziemlich cool (lacht). Sie wurden während der Wahl zur Miss Fotogenique gekürt. Passt der Titel zu Ihnen?

Absolut! Der Preis der Fotografen ehrt mich und freut mich ganz besonders. Ich modle bereits seit meinem 15. Lebensjahr, und ich liebe es, vor der Kamera zu stehen. Meine Lieblingsjobs sind die Shootings mit meinen Sponsoren, weil man dabei so viele verschiedene Leute trifft. Ihre Eltern stammen ursprünglich aus England, und Ihr Nachname ist Cook. Ist

Captain Cook womöglich Ihr Vorfahre?

Léger Salami, 123 g,

Fr. 5.70

Hm, da müsste ich unseren Stammbaum genauer unter die Lupe nehmen. Captain Cook hatte zwar keine Kinder, aber sein Bruder hatte welche. Theoretisch wäre es also möglich. Was machen Sie mit dem Geld, das Sie jetzt verdienen werden?

Genaue Pläne habe ich nicht. Mit einem Teil werde ich aber sicher Geschenke für meine Eltern kaufen, weil sie mir immer alles ermöglicht haben. Und dann gibts noch Ferien mit meinem Liebsten, zum Beispiel in der Dominikanischen Republik.

Anna Bürgin

Léger Konfitüre Boysenbeeren, 325 g, Fr. 2.60

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Knochenstark

Actilife-Calcium-Plus-Kautabletten enthalten Kalzium und Vitamin D3, zwei Vitalstoffe, die für gesunde Knochen erforderlich sind. Zwei Kautabletten pro Tag decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Die Kautabletten mit dem erfrischenden Zitronenaroma sind dank moderner Blisterverpackung sehr gut für unterwegs geeignet. Actilife Calcium Plus, 40 Kapseln, Fr. 4.90

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Überbackene Gnocchi

Mittagessen für 4 Personen ➔ 1½ Pack Gnocchi in Salzwasser ziehen lassen. Steigen sie an die Oberfläche, sind sie gar. Abgiessen und in eine gebutterte Gratinform füllen. Zirka Fr. 6.75

Tipp: Statt Tomaten können Sie auch Eierschwämmli nehmen.

Gross rausgekommen

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➔ Alles über die Gnocchi geben, mit Parmesan bestreuen und 15 Minuten im Backofen bei 180 Grad überbacken. Zirka Fr. 1.25

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Aufgepasst, liebe Fans, das Joghurt Marroni ist wieder da! Und weil die Nachfrage so gross war, wird es neu sogar ein halbes Jahr im Sortiment bleiben. Der Klassiker hat ein Facelifting erhalten und wird nun unter der Marke M-Classic angeboten — die feine, cremige Rezeptur bleibt die gleiche. M-Classic Joghurt Marroni, 180 g,

GUT & GÜNSTIG

➔ 1 Zwiebel fein schneiden und in einer heissen Pfanne kurz dünsten. 4 Tomaten in Würfel schneiden und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 2.—

Weil der helle Akazienhonig sehr mild schmeckt, eignet er sich speziell auch zum Süssen von Getränken, Müesli, Tee, Quarkspeisen oder Joghurt. Mit der neuen Squeeze-Flasche lässt er sich besonders gut portionieren. Da der feine Honig nicht schnell kristallisiert, bleibt er lange schön flüssig. Akazienhonig, 500 g, Fr. 6.85*

Herbstlich

| 91

Es ist so ein Ding mit den Petit-BeurreGuetsli: Soll man zuerst das Schokoladeplättchen essen, den Biskuitboden abknabbern oder doch einfach in beide Lagen beissen? Nun ist der Klassiker gross geworden und einzeln verpackt im XL-Format erhältlich. Und der Ehrenplatz auf dem Grand-BeurreGuetsli gebührt dem Matterhorn. Grand Beurre au NEU IN chocolat, 1 Stück, DER 50 g, Fr. 1.80

MIGROS

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92 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Migros Premium — «Das gönn ich mir …»

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Die feinen Produkte der neuen Linie Migros Premium sind pfiffig und haben Stil. Genau das Richtige, um sich hin und wieder zu belohnen.

M

uss das Filet im Teig bis Weihnachten warten, um seinen grosse Auftritt zu feiern? «Nein!», findet Brigitte Hischier aus Männedorf ZH. Die Mutter von zwei Kindern gönnt sich das zarte Stück Fleisch schon im Oktober, schliesslich gibt es Grund zum Feiern: Die gelernte Designerin ist drauf und dran,

sich selbständig zu machen. Die Geschäftsfrau macht, wofür Migros Premium steht: Sie gönnt sich ein Lieblingsprodukt aus der Genusslinie und veredelt sich damit den Tag. Die Verpackungen der Convenience-Produkte sind unverkennbar elegant, der Inhalt ist hochwertig und ein wunderbarer Gaumenschmaus. AB

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Migros Premium Schweinsfilet im Teig, tiefgekühlt, 800 g, Fr. 30.50


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Migros Premium Kalbsfilet mit Morchelfüllung, tiefgekühlt, 400 g, Fr. 25.40

BISHER

Brigitte Hischier (42), Designerin aus Männedorf ZH

NEU

Bilder Limmatdruck AG, Styling Eva Müller-Emmerling

«… weil ich als selbständige Designerin jetzt richtig durchstarten werde.»

Migros Premium Mini-Schweinsfilet im Teig, tiefgekühlt, 200 g, Fr. 9.20

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in Basel, Colmar, Strasbourg und Speyer mit MS Johannes Brahms**** Reiseprogramm Basel P Speyer b Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, Anlegestelle St. Johann. Ab 16.00 Uhr kann die Einschiffung erfolgen. Anschliessend haben Sie die Möglichkeit, den bezaubernden Basler Weihnachtsmarkt zu besuchen. Schlendern Sie durch die stimmungsvolle Altstadt, die in weihnachtlichem Glanz erstrahlt. Gegen 18.30 Uhr wird ein Begrüssungs-Cocktail serviert und anschliessend Nachtessen. 2. Tag Basel – Breisach/Colmar Am Morgen nimmt das Schiff Kurs in Richtung Breisach, wo es nach dem Mittagessen eintrifft. Ab Breisach am Nachmittag Busfahrt zum Weihnachtsmarkt in Colmar. Fünf Weihnachtsmärkte entlang der «Place des Dominicains», den Stadtvierteln von «Klein Venedig» und «Koïfhus» wollen erkundet werden. Rückkehr zum Abendessen an Bord. Bummeln Sie am Abend durch das hübsche Breisach oder geniessen Sie den Abend an Bord. 3. Tag Breisach – Strasbourg Abfahrt in Richtung Strasbourg am frühen Morgen. Bis zur Ankunft im elsässischen Strasbourg gegen 11.00 Uhr wird ein ausgiebiger Brunch serviert (kein Mittagessen). Anschliessend besuchen Sie den berühmten «Christkindelsmärik», einen der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Lassen Sie sich von der einmaligen Atmosphäre rund um das Strasbourger Münster verzaubern. Abfahrt in Richtung Speyer gegen 20.00 Uhr. Das Abendessen wird im eleganten Restaurant serviert.

Weihnachtsmarkt in Colmar

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4. Tag Speyer – Basel Stärken Sie sich für den heutigen Tag bei einem Brunch bis zur Ankunft in Speyer gegen 11.00 Uhr. Ausschiffung (Ihr Gepäck bleibt bis zur Abfahrt des Busses an Bord). Der Besuch des Weihnachtsmarktes in Speyer bildet den Abschluss dieser Reise. Tauchen Sie nochmals in den Duft von Glühwein und Mandeln ein, bevor die Busfahrt nach Basel um 16.00 Uhr startet. Ankunft in Basel SBB um ca. 19.30 Uhr. Individuelle Heimreise. Programmänderungen vorbehalten.

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MS Johannes Brahms**** Auf diesem sehr komfortablen Schiff finden max. 80 Personen in 40 Kabinen Platz. Alle Kabinen liegen aussen, sind mit grossen Panoramafenstern, zwei unteren Betten, Dusche/WC, Fön, Telefon, TV, Minibar, Safe und Klimaanlage ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören Restaurant, grosszügige Lounge und Sonnendeck. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord (an 2 Tagen Brunch) • Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar und und in Strasbourg • Bustransfer Speyer – Basel oder v.v.

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Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung unter www.thurgautravel.ch)

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96 9 6 | Mig Migros-Magazin Migros ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 42, 18. 18. Oktober Okto Okto ktober ber 20 2010 10

IRDISCH. Auf der Erde und in der Migros zu

haben: die Zutaten für das Schmorkaninchen. FANTASY. Mit der Nase reist Ivan Engler ins Basilikum-Universum. AUSSERIRDISCH. Ivan Englers Kaninchenbraten nach Grossmutterart beeindruckt selbst «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. MARS MENUETT. Die Hobby-Arbeitsutensilien von DJ Engler.

Die Zukunft liegt in den Ivan Engler (39), Regisseur des ersten Schweizer Science-Fiction-Films «Cargo», pendelt zwischen für sein nächstes Projekt sind im Gang. In der Küche setzt er anstatt auf Hightech viel lieber auf


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Ivan Engler

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M

an schreibt das Jahr 2267. Seit dem Öko-Kollaps lebt der grösste Teil der Menschheit im Weltall, in hoffnungslos überfüllten Raumstationen, da die Erde schon lange nicht mehr bewohnbar ist. Die Geschichte des ersten Schweizer Science-FictionFilms «Cargo» von Regisseur Ivan Engler spielt auf einem düsteren, heruntergekommenen Raumfrachter namens Kassandra. Dieser ist auf dem Weg zur abgelegenen Station 42. Die einzige Hoffnung, diesem furchtbaren Chaos zu entkommen, ist der paradiesische Planet Reha. Dieser ist jedoch fünf Lichtjahre von der Erde entfernt. Bis die Besatzung mehr über das vermeintliche Paradies er-

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fährt, ist nichts so, wie es erscheint. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. «Cargo» lässt sich Zeit für lange Szenen, die Sets sind von Hand gemacht, die Schnitte langsam, die Computereffekte erstaunlich. Der Zuschauer soll in eine andere Welt eintauchen: das Weltall. Und dies gelingt Ivan Engler wirklich wunderbar mit seinem Erstlingsstreifen. Es dauerte insgesamt neun Jahre, bis der Film endlich in den Kinos lief. Neben den öffentlichen Fördergeldern und dem li Ge der Sponsoren gab Engler Geld auch sein ganzes Erspartes für die au Produktion aus. «Cargo» kostete Pr viereinhalb Millionen Franken. vi Das klingt zwar nach einer Menge Da Geld, doch im internationalen Ge Vergleich ist das ein sehr bescheidenes Budget. Entstanden ist ein Meisterwerk, das auch in Japan, Russland und Amerika für Furore sorgte. «Cargo» kann mit Hollywood-Produktionen definitiv mithalten. «Mir war bewusst, dass ich an einem internationalen Projekt arbeitete und nicht nur einen ‹Low-Budget-Film›fürdieSchweiz drehen wollte», sagt der ehrgeizige Winterthurer.

Währschaftes von der Grossmutter

Doch so abgehoben, perfektionistisch und monumental wie Engler bei seinen Filmprojekten denkt, so einfach mag er es, wenn es ums Kochen geht. Da bevorzugt er das Unkomplizierte – am besten einen geschmorten Küngel mit viel frischem Gemüse, und zwar so, wie ihn seine Grossmutter zubereitet hat. Dazu ein selbst gemachter Kartoffel-

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Sternen

Zürich und Hollywood. Konkrete Verhandlungen Altbewährtes, wie zum Beispiel Küngel à la Grosi.

Ivan Engler zeigt «Saisonküche»-Profi Andrea Pistorius, wie sie das Gemüse schneiden soll, damit es trotz Schmoren seinen Biss behält.


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

stampf mit einem Seeli für die Sauce. «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius und Ivan Engler kennen sich noch aus Zeiten, als er vor dem Filmstudium Biologie und Medizin studierte, und die beiden gemeinsam mit Freunden durch die Gassen zogen. Die Freude über das Wiedersehen ist gross, und zu erzählen gibt es viel. Von früher und von heute. Von gegrilltem Rindfleisch, SushiRöllchen und süssen Reisschnitten aus dem Reformhaus. Bei der Plauderei mit Andrea Pistorius stellt sich heraus, dass sich Ivan Engler äusserst bewusst ernährt. Er achtet nicht nur auf das Verfalldatum von Produkten, sondern auch auf einen ausgeglichenen Säure-Base-Haushalt in seinem Körper. «Ich trinke tagsüber reichlich Tee, esse ausgiebig z Morge mit Lachs und Eiern. Und wenn immer möglich, koche ich am Abend ein einfaches Gericht mit Fleisch oder Fisch.»

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Kaninchen nach Ivans Familienrezept Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 25 Minuten + ca. 35 Minuten schmoren Pro Person ca. 52 g Eiweiss, 28 g Fett, 18 g Kohlenhydrate, 2600 kJ/620 kcal

Director’s Cut — auch in der Küche

Andrea und Ivan harmonieren wie ein eingespieltes Kochteam. Ausnahmsweise gibt der Regisseur die Anweisungen, sagt, was zu waschen und zu rüsten ist. Schliesslich ist das Rezept von seinem Grosi, und keiner kann den Küngel so exzellent nachkochen wie er selbst. Vor allem zeigt er Andrea, wie sie die Tomaten, die Rüebli und die Zucchetti schneiden muss, damit auch nach dem Schmoren jedes der Gemüse seinen Biss behält. Andrea Pistorius zeigt sich interessiert und befolgt die Instruktionen genau so, wie es der Meister wünscht. Gewürzt wird das Schmorgericht nur mit wenig Salz, etwas Pfeffer, Sojasauce und frischen Kräutern. So wie es aussieht, ist das für die nächsten Monate der letzte Schweizer Küngel auf dem Teller von Ivan Engler. Seit letztem Herbst wird der Schweizer Regisseur von der grössten Agentur CAA in Hollywood vertreten. Konkrete Verhandlungen für einen nächsten Film laufen auf Hochtouren. Wir sind gespannt, was kommt. Die Zukunft liegt eben in den Sternen. Text Sonja Leissing Bilder Jorma Müller

ZUTATEN

1 rote Peperoni 3 kleine Zucchetti 3 grosse Rüebli 3 Tomaten 1 Chilischote 4 EL Olivenöl 1½ kg Kaninchenragout 1 Bund Salbei 1 Bund Basilikum 1 dl Sojasauce 5 dl Weisswein ½ TL Salz schwarzer Pfeffer

ZUBEREITUNG

1 Peperoni vierteln, entkernen. Restliches Gemüse längs vierteln oder halbieren, Zucchetti und Rüebli zusätzlich quer halbieren. Chili in Ringe schneiden. Öl in einer grossen, tiefen Pfanne erhitzen. Kaninchenteile rundum gut anbraten. Gemüse und Chili zum Kaninchen geben und mit geschlossem Deckel mitbraten. Pfanne zwischendurch rütteln, damit nichts anbrennt. 2 Salbei und Basilikum grob hacken. Mit der Sojasauce zum Kaninchen geben. Aufkochen. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Mit Wein ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fleisch und Gemüse sollten nicht ganz mit der Flüssigkeit bedeckt sein, falls nötig, etwas Wasser oder Weisswein dazugiessen. Bei kleiner Hitze ca. 35 Minuten schmoren. Tipp Dazu serviert Ivan Kartoffelstock mit Reismilch anstelle von Vollmilch.

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100 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Ein feiner Betrüger

Wie der «Falsche Hase» zu seinem Namen kam, bleibt ungewiss. Wie man den Hackbraten aber zubereitet, weiss Food-Redaktorin Sonja Leissing.

G

eschichten und Schauermärchen, warum denn der «Falsche Hase» nun «Falscher Hase» heisst und nicht etwa ein Hasenbraten, sondern ein Hackbraten ist, gibt es viele. Die schönsten Überlieferungen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Doch ich nehme es gleich vorweg: Welche nun die einzig Wahre ist und wie der Name wirklich entstand, habe ich nicht explizit herausfinden können. Wissen Sie es? Dann schreiben Sie mir unter: sonja. leissing@migrosmagazin.ch.

Von Teufelsbraten, Hasenplagen und Schwindel

Heute wie früher weiss man: Hasen rammeln gerne. Früher glaubte man zudem, dass beim Verspeisen eines Tieres dessen Eigenschaften automatisch auf den Esser übergehen. Wen wunderts da, dass Papst Zacharias im Jahr 751 den Verzehr von Hasenfleisch verbot. Der strenggläubige Katholik befürchtete, die keuschen Christen würden durch diesen «Teufelsbraten», wie er ihn nannte, zu Unzucht angestiftet. So kam dann der «Falsche Hase» als Ersatzgericht auf den Tisch. Diese Geschichte ist so gut, dass man sie gerne glaubt. Doch da gibt es noch andere. Im vergangenen Jahrhundert wurden Karnickel zu einer schlimmen Landplage. Sie frassen sich durch ganze Felder und Gärten und verminderten so den Ernteertrag drastisch. Eine ausgesprochen resolute Veterinärin mochte sich das nicht länger mitansehen: So soll sie der Hasenplage mit Hilfe des tödlichen Myxomatosevirus zu Leibe gerückt sein. Die Lang-

ohrpopulation wurde dramatisch reduziert, aber nicht gänzlich ausgemerzt. Im Lauf der Zeit wurden aus den wilden Karnickeln vermehrt Stallhasen gezüchtet, die Namen wie Bunny oder Löffeli erhielten. Sein lieb gewonnenes Haustier wollte natürlich niemand verspeisen. Um dennoch nicht auf den Sonntagsbraten verzichten zu müssen, fand der «Falsche Hase», der Hackbraten, auf den Tisch. Eine weitere mögliche Erklärung für die Namensgebung des «Falschen Hasen» geht so: Wer sich keinen Hasenbraten leisten konnte, formte aus Hackfleisch das Rückgrat des Hasen nach, liess das Ganze im Ofen schmoren und servierte dazu Polenta oder Kartoffelstock und gedünstete Rüebli – so wie zu einem echten Hasenbraten.

Zubereitung eines «Falschen Hasens» ist Glaubenssache

Für den «Falschen Hasen» gibt es mindestens so viele Rezepte wie Legenden. So glauben die einen, dass erst eine in Milch aufgeweichte Scheibe altes Brot dem Hackbraten die richtige Konsistenz verleiht, während andere sich mit Paniermehl begnügen. Andere schwören auf rohe Eier als unabdingbare Zutat, damit der Braten eine schön griffige Masse erhält. Da schütteln meine deutschen Freunde nur den Kopf – denn in ihren «Falschen Hasen» gehören zwei gekochte Eier, etwas anderes gibt es nicht. Mir persönlich schmeckt der Hackbraten am besten mit Brät, Knoblauch und frischer, kleingehackter Pfefferminze. Ein weiteres delikates Rezept finden Sie anbei.

Falscher Hase Zubereitung: Je 50 g Zwiebeln, Karotten, Sellerie in Brunoise schneiden, in 50 g Butter dünsten. Alles zum gemischten Hackfleisch (750 g) geben. Mit 100 g Rahm, 1 Ei, 1 EL gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer, Cayenne, Paprika (wer mag, 1 EL Senf) mischen. Die Hackfleischmasse gut durchkneten. Zu einem Braten formen und mit Umluft bei 160 °C etwa 1 Stunde braten.


SAISONKÜCHE

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Bilder Gian Vaitl, bab.ch/Stockfood

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Jesses!

Froschschenkel, Entenstopfleber oder Hummer sind Delikatessen, die der Tierschützer verachtet und der Feinschmecker begehrt. Und nur selten funkt dem Genussmenschen das schlechte Gewissen dazwischen. Meistens behält die gemeine Lust die Oberhand. Beim Kaninchen schlägt zwar nicht der Gewissensbiss auf den Biss, sondern der «Jöö»-Faktor. Vornehmlich bei den lieben Kleinen hört das Verständnis beim Kaninchen auf. Dabei ist Mümmelfleisch so fein. Aber eben. Hat die Verwandtschaft von Meister Lampe einen Namen, bleibt der Kochtopf im Regal. Folglich braucht es eine Alternative: «Falscher Hase» zum Beispiel. Nur wer frühmorgens beim Überholen des Tiertransporters einem Schwein tief in die Augen blickt, wird sich wohl auch dem Hackbraten verweigern. Auch wenn er «Falscher Hase» heisst. Doch Vegetarier werden? Mein Rezept: Fleisch nicht als Sättigungsbeilage entehren, sondern bewusst geniessen und lieber von hier statt von dort einkaufen. Nebenbei: Fleischtigern, die ihr Essverhalten ändern wollen, empfehle ich das Hörbuch «Blösch» von Beat Sterchi. www.merianverlag.ch


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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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BASLER STADTLAUF

Gratis an den Start

Rennen in weihnachtlicher Atmosphäre: Der Stadtlauf. Der Basler Stadtlauf ist ein Volkslauf, an dem ungefähr 10 000 Personen teilnehmen. Als neue Hauptsponsorin freut sich die Migros ganz besonders, ihren Teil dazu beizutragen. So schickt sie die ersten 30 Schulklassen, die sich mit zehn oder mehr Läuferinnen und Läufern für die Schülerkategorien anmelden, gratis und mit einem speziellen «I’M fit»-T-Shirt an den Start. Interessierte Schulklassen melden sich mit dem Formular «Sammelanmeldung» unter www.baslerstadtlauf.ch an. Das File geht vollständig ausgefüllt an baslerstadtlauf@asima.ch. Nur die ersten 30 Klassen starten gratis. Anmeldeschluss ist der 5. November. Neben jenen für die Schulklassen verlost die Migros 20 individuelle Gratisstarts. Auch hier gewinnen nur die Schnellsten: Also sofort eine Postkarte mit Name und Adresse an die folgende Adresse schicken: Migros Basel, PR + Kultur Stichwort «Stadtlauf» Postfach, 4002 Basel. Die Glücklichen werden schriftlich benachrichtigt. Es wird keine weitere Korrespondenz geführt.

Lehrling des Jahres: Wer löst die Besten vom letzten Jahr ab? Dies waren von links: Christoph Schütz, der Gewinner Pascal Ankli und Flurina Weisskopf.

Prämierung der Besten

Die Spannung wächst — die Preisverleihung zum «Lehrling des Jahres» rückt näher. Das Migros-Kulturprozent unterstützt den Wettbewerb.

N

ach der letztjährigen erfolgreichen Premiere suchen der Gewerbeverband BaselStadt, das Migros-Kulturprozent und die Basler Zeitung zum zweiten Mal die oder den «Lehrling des Jahres». An der zweiten Ausgabe dieses Wettbewerbs können neu auch Lernende aus Baselland teilnehmen. Ziel des Wettbewerbs ist es, für die Region Basel als Ausbildungsstandort zu werben und die hervorragende Qualität der dualen Ausbildung in Betrieb und Berufsfachschule hervorzuheben. Lernende, die Leistung zeigen, sollen im Mittelpunkt stehen.

Ein Gewinn für Lernende und Lehrbetrieb

Jeder Ausbildungsbetrieb in den beiden Basler Halbkantonen konnte bis Mitte September pro Berufsgattung einen Lehrling ins Rennen für den Contest 2010 schicken. Ob weiblich oder männlich, der ge-

suchte Lernende verfügt über Eigenschaften wie Engagement, Motivation, Esprit und Elan. Ferner denkt er oder sie mit und bringt eigene Ideen in den Lehrbetrieb ein. Mit einer freundlichen Persönlichkeit, Humor und charmanter Schlagfertigkeit punktet sie oder er bei Vorgesetzen, der Kundschaft sowie Kolleginnen und Kollegen. In wenigen Tagen werden die zwölf Finalistinnen und Finalisten an einem Casting-Tag sowie im Internet-Voting gegeneinander antreten. Im November wird die junge Frau oder der junge Mann prämiert, die oder der das Rennen machte. Ihr oder ihm winken neben der Auszeichnung 2010 Franken Preisgeld. Auch der Lehrbetrieb profitiert: Er steigert sowohl sein Image wie auch seine Bekanntheit. Zudem profiliert er sich in der Öffentlichkeit als engagierter Ausbildungsbetrieb. Priska M. Thomas Braun

Junges Projekt

Die Migros Basel als einer der grössten Lehrbetriebe der Region unterstützt das Projekt finanziell und vor allem ideell. Infos und Internet-Voting: www.lehrlingdesjahres.ch

Junge Talente gesucht Die Migros Basel sucht jetzt wieder strebsame junge Leute für die Grundbildung ab August 2011. Die einzelnen Lehrstellen sind ausgeschrieben auf den Homepages www.migros.ch und www.lenabb.ch. Für weitere Fragen: 058 575 55 48


104 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Getreide aus der Region

An einem heissen Tag im Juli: Familie Hasler vor ihrem Weizen, kurz bevor er geschnitten wurde.

Kurze Wege führen das Getreide nach der Ernte in die Mühle und das Mehl von dort in die Hausbäckereien der Migros Basel.

R

ückblickend ist bei uns der Sommer immer zu kurz. Auch wenn die Hitze über Tage andauerte, wie dies im vergangenen Juli der Fall war. Auch am 21. Juli heizte die Sonne die sonst eher als rau bekannte Hochebene über dem aargauischen Dorf Hellikon auf. Tiefblau wölbte sich an jenem Vormittag der Himmel über den weiten und beinahe weissen Getreidefeldern. Markus und Edith Hasler-Straumann vom Ebnethof hatten den Mähdrescher für ihren Weizen für den Nachmittag bestellt. Gewitter waren erst für den Abend angesagt. Optimaler hätte die Planung kaum sein können. Trotzdem sorgten sich die engagierten Landwirte über die Zukunft des Schweizer Getreides. Denn an jenem Tag wurde bekannt, dass rückwirkend auf den ersten Juli der Zoll für die Einfuhr von EU-Mehl gesenkt wurde. Dadurch kostet das ausländische Mehl gleich viel wie inländisches. Die Bäckereien haben also neu die Wahl zwischen einheimischem und importiertem Mehl zum gleichen Preis. Bleibt die Hoffnung, dass sich so viele wie möglich für Schweizer Qualität entscheiden.

Unterstützung durch «Aus der Region. Für die Region.»

Die Genossenschaft Migros Basel unterstützt mit ihrem Programm «Aus der Region. Für die Region.» die regionale Landwirtschaft. Indem sie den Bauern seit Jahren rund die Hälfte der in der Region produzierten Agrarprodukte abnimmt, ermöglicht sie vielen Betrieben eine Existenz.

Die Knecht Mühle in Leibstadt vertritt eine ähnliche Philosophie. Mit ihrer eigenen Getreidesammelstelle und der langjährigen Zusammenarbeit mit den regionalen Produzenten macht sie sich weitgehend unabhängig vom globalen Getreidemarkt. Gleichzeitig beschreiben Edith und Markus Hasler die Gebrüder Knecht, die ihre Mühle in vierter Generation führen, als sehr faire Partner für die Getreidebauern.

Zusammenarbeit der Generationen

Der Ebnethof der jungen Familie Hasler liegt auf 550 Metern, knappe zwei Kilometer von Hellikon. Markus bewirtschaftet ihn zusammen mit seiner Frau Edith, unterstützt von seinen Eltern, die im Stöckli leben. «Dank ihrer tatkräftigen Mithilfe können wir die vielfältige Arbeit bewältigen. Ebenfalls froh sind wir um die Verwandten und um die Pensionierten aus der Umgebung, die uns während der Obsternte helfen», erklärt er die Zusammenarbeit der Generationen. Auch die Kinder, der elfjährige Robin und die siebenjährige Franca, haben ihre Ämtli. So schaut Robin zum Beispiel zu den Hasen und füttert auch die beiden Ziegen. Und ganz besonders freute ihn, dass die Familie dieses Jahr für alle neun Katzenkinder ein schönes Plätzchen gefunden hat. Die Prioritäten von Franca lagen derweil bei ihrem hübschen Sommerkleidchen und der Aussicht, dass sie später am Tag zum Schwimmen durfte. Klar, dass bei so viel Tierliebe und Aktivitäten

Nach einer langen Hitzeperiode: Die Weizenfelder waren dieses Jahr gegen Ende Juli trocken und erntereif. Wildtierfreundlicher Ackerbau IP Suisse: In den unbebauten Grasflächen brüten viele Feldlerchen (rechts).

der Hofhund den beiden Kindern auf Schritt und Tritt folgt. Idyllischer können Kinder heutzutage kaum aufwachsen. Trotz der vielen Arbeit der Eltern. Neben dem Weizen, der auf knapp sieben Hektaren wächst, bauen Haslers auch Gerste als Futtergetreide sowie Raps für Öl an. Ferner wachsen Mais und Gras für die 36 Milchkühe, die Rinder in Aufzucht und für die Kälber, deren Fleisch direkt ab Hof verkauft wird. Innerhalb der Getreidefelder, die sie gemäss den Richtlinien von IP Suisse anbauen, lassen Haslers wilde Flächen wachsen, wo die Feldlerchen brüten. Damit

und dank dem vollständigen Verzicht auf Fungizide und Insektizide leisten sie ihren Beitrag zur Biodiversität. Auf der Anhöhe, rund um den 1974 erstellten modernen Hof, wachsen Kirschen und Zwetschgen sowie Industrie-Rhabarber für Konfitüre. «Indem wir unterschiedliche Produkte nebeneinander führen, können wir überleben», sagt Edith Hasler zum gemeinsamen Engagement mit ihrem Mann, der sich als erfahrener Meisterlandwirt mit Zusatzausbildung auch im Obstbau engagiert. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun


IHRE REGION MIGROS BASEL

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Mehl aus der Knecht-Mühle Die Bäcker der Migros Basel backen Brote aus qualitativ hochwertigem regionalem Getreide.

Gustav Haefeli von der Knecht Mühle berät rund 250 Bauernbetriebe in der Region. So auch die Familie Hasler-Straumann vom Ebnethof in Hellikon.

H

ansjörg und Heinz Knecht führen die 1887 gegründete Knecht Mühle in Leibstadt im Kanton Aargau bereits in vierter Generation. Sie werden dabei von ihren Ehepartnerinnen Rita und Margrit unterstützt, die für die Administration und fürs Labor zuständig sind. Der eigenständige Familienbetrieb legt viel Wert auf Unabhängigkeit. Diese Eigenständigkeit und die damit verbundene Leistungsfähigkeit werden wiederum von gewerblichen Bäckereien und von den industriellen Betrieben geschätzt. Auch die Migros Basel profitiert von der Flexibilität und der effizienten persönlichen Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Knecht Mühle.

Regionales Mehl in bester Schweizer Qualität Verantwortung der Kinder: Robin schaut zu den Hasen, die auf mehrere Gehege verteilt sind.

Für die regionale Mühle überaus wichtig ist ihre weitgehende Unabhängigkeit vom globalen Ge-

treidemarkt. Dank einer eigenen Getreidesammelstelle und der langjährigen Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten verfügt sie über genügend Getreide in bester Schweizer Qualität. Gustav Haefeli ist Mitarbeiter im Aussendienst der Knecht Mühle. In seiner Funktion besucht er rund 250 Bauernbetriebe. «Diese Höfe liegen zwischen Kaiseraugst und Kaiserstuhl sowie im Oberbaselbiet», fasst der gelernte Müller das Gebiet zusammen, das er seit Jahren betreut. Durch seine Erfahrung, gepaart mit einer guten Koordination, und aufgrund der relativ kurzen Distanzen kann er an einem Tag bis zu zehn Betriebe beraten. Ein grosser Teil der regionalen Bauernbetriebe liefert ihr Getreide an die innovative Mühle in Leibstadt. Diese wiederum mahlt das Mehl, das anschliessend für die Brote mit der Aufschrift «Aus der Region. Für die

Region.» der Migros Basel verwendet wird.

Text und Bild: Priska M. Thomas Braun

Infos: www.knechtmuehle.ch.

Jetzt zugreifen und entdecken Diese Woche bietet die Migros Basel Urchigs Ruchbrot und Regio-Buurebrot zu 500 g und zu 1000 g aus Mehl «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) an. Diese Brote der Hausbäcker sind bei der Migros Basel in allen grösseren Filialen mit eigener Bäckerei erhältlich. Auch die Filialen ohne Hausbäckereien führen eine grosse Auswahl an Broten mit regionalem Mehl, die mit dem AdR-Label gekennzeichnet sind. Diese werden von der Jowa hergestellt.

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Für den Kick geschaffen Bis zur sechsten Lebenswoche riechen Babys himmlisch.

BABY CLUB

Weshalb Babys so gut duften Wer schon einmal ein Neugeborenes im Arm gehalten hat, der weiss: Diese kleinen Wesen duften unvergleichlich gut. Wieso ist das so? Neugeborenen fehlt der Säureschutzmantel, ihre Haut hat somit noch einen neutralen pH-Wert. Laut Experten wird der einzigartige Geruch der Säuglinge zusätzlich durch die reine Milchnahrung begünstigt. Erst nach etwa sechs Wochen dreht der pH-Wert in den sauren Bereich, was die Haut widerstandsfähiger gegen Keime macht. Damit schwächt sich aber auch der wunderbare Baby-Geruch ab.

D

er Mensch ist nicht zur Langeweile geboren. Die Suche nach Erregung, Abwechslung und neuen Erlebnissen ist in unserem Erbgut eingeprägt. Das hat ein US-Forscherteam herausgefunden. Diesen tief in uns verwurzelten Hunger nach Nervenkitzel nennen die Wissenschafter «Sensation Seeking». Dessen positive Varianten können sich in der Vorliebe für Extremsportarten oder andere nervenaufreibende

Aktivitäten äussern. Leider manifestiert sich der in uns verankerte Appetit auf den Kick auch in krankhafter Anfälligkeit, etwa für Drogensucht oder riskantes Verhalten. Mit ihren Erkenntnissen hoffen die Wissenschafter, Personen, die zu solch extremen Varianten von «Sensation Seeking» neigen, möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Daniel Schifferle Quelle: www.wissenschaft.de

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Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Sind Sie ein risikofreudiger Mensch? ➔ Immer! Wer wagt, gewinnt. ➔ Nur wenn ich gut drauf bin. ➔ Nein, ich bleibe lieber auf der sicheren Seite. Frage von letzter Woche

Was denken Sie, wenn jemand laut vor sich hin spricht? So haben unsere Leser geantwortet:

37%

Diese Person ist nicht ganz dicht.

44%

Er oder sie telefoniert.

19%

Das ist mutig.

Fallschirmspringen: Aufregende Abwechslung tut gut.

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SEX & LIEBE

Bilder Keystone, Getty Images (2)

Ein Herz und eine Sprache Je glücklicher eine Partnerschaft ist, umso mehr passen sich die Liebenden einander an. Ja, sie fangen sogar an zu sprechen wie das Gegenüber, und zwar ohne Grenzen, was die Inhalte betrifft. Wenn zum Beispiel die Liebste anfängt zu fluchen wie ihr Liebster, dann dürfte in der Beziehung alles

bestens sein. Das berichtet eine neue Studie aus den USA. Laut dieser übernehmen glückliche Paare Ausdrücke, die der andere häufig benutzt und vermengen sie mit den eigenen. Kriselt es hingegen in der Beziehung, imitieren sich die Partner weniger stark, so die Forscher.

Je grösser die Liebe zwischen zwei Menschen, umso ähnlicher sind ihre Sprechwe weisen.


110 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Unvergessliche Szenerie im Herzen Mailands: Wer aus den dunklen Metro-Tunneln im Zentrum auftaucht, ist 체berw채ltigt vom Licht, dem riesigen Dom und dem


BESSER LEBEN REISEN

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Milano — der Süden ist so nah Im durchorganisierten Alltag vergisst man nur allzu leicht, wie gross die Wirkung eines kurzen Ausbruchs aus dem üblichen Trott ist. Zum Beispiel mit einer 48-Stunden-Flucht in die Modemetropole Mailand.

S

o muss es sein: Man erledigt am Freitagmorgen im Büro noch ein paar Mails und Telefonate, steigt um eins bei strömendem Regen in den Zug, und knapp vier Stunden später wieder aus. In einer völlig anderen Welt: Milano, Stazione Centrale. Die Bahnhofshalle ist zwei Dimensionen grossstädtischer als daheim, und draussen strahlt der Himmel in schönstem Blau, sodass man sofort nach der Sonnenbrille graben muss. An der Metro-Station des Bahnhofs holt man sich ein 48-Stunden-Ticket, bringt rasch das Gepäck ins Hotel, um dann gleich in die aufregende Welt der Einkaufsmeile Corso Buenos Aires einzutauchen. Als süsse Marschverpflegung holt man sich eine Glace aus einer der beiden Gelaterias beim Corso Nummer 15. Der eine Laden brilliert im Designerlook, den anderen mit dem bezeichnenden Namen Viel gibt es seit 1955. Auf dem Bänkchen vor dem Haus sitzen zwei alte Männer, und drinnen im schmalen dunklen Raum drängen sich die Einheimischen an der Eisauslage vorbei bis ganz nach hinten. Dort mixt Amarildo an einer Theke mit farbenprächtigen Bergen von Treiben auf dem weiten Platz.


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BESSER LEBEN REISEN

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Teure Modeläden: Nur anschauen ist gratis.

Süsse Kunst: Der Himmel für Glaceliebhaber.

Kartenleserin Rosa Picchillo: Wurde schon von Berlusconi beehrt. Für verwöhnte Gaumen: Fleischauslagen.

Touristenattraktion: Gierige Tauben.

Fruchtstücken zum Feierabend einen frischen Frullato. Wer sich am ersten Abend nicht gleich im Grossstadtdschungel verlieren möchte, fährt mit der Metro zur Via Fiori Chiari. Die enge Gasse im hippen und doch beschaulichen Künstlerviertel Brera bietet auf kleinstem Raum alles, was es braucht, damit einen innert Kürze ein entspannt-romantisches Feriengefühl erfüllt. Die Menschen flanieren zu den Beatles-Coverversionen eines launigen, nicht mehr ganz jungen Strassengitarristen auf der Gasse hin und her. Im schummrigen Licht haben Kartenleserinnen ihre Tischchen aufgestellt und warten auf Kunden. Unmöglich zu übersehen ist Rosa Picchillo. In ihrem leuchtend roten Kleid, mit glitzerndem Schal und riesigem Hut sitzt sie angeblich seit Jahrzehnten jeden Abend hier. Kein Wunder, hat sich Silvio Berlusconi

UNSERE TIPPS

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Unterkunft ➔ Best Western Hotel Galles Nicht weit vom Bahnhof, komfortabel und gut gelegen. Piazza Lima 2, www.galles.it ➔ Antica Locanda Solferino Klein, aber mit viel Atmosphäre. Im Künstlerviertel Brera, DZ ab 180 Euro, Via Castelfidardo 2, www.anticalocandasolferino.it Restaurants Via Fiori Chiari: ➔ Trattoria Torre di Pisa Sympathisches, verwinkeltes Lokal, Via Fiori Chiari 21, Tel. (0039) 02 87 48 77, www.trattoriatorredipisa.it ➔ Ristorante Cestino Im Sommer kann man direkt auf der Gasse schön draussen sitzen, Via Madonnina 27, Tel. 0039 02 86 46 01 46, www.ristoranteilcestino.it

Naviglio Grande: ➔ Luca e Andrea Direkt an der Uferpromenade, Alzaia Naviglio Grande 24, Tel. 0039 02 89 41 57 71 ➔ El Brellin Traditionslokal gleich neben «Luca e Andrea», lauschiger Garten, etwas gediegener, Vicolo de Lavandai 14, Tel.0039 02 58 10 13 51, www.brellin.com Einkaufen Hinter dem Domplatz: ➔ Peck Delikatessen-Mekka ein paar Schritte vom Domplatz entfernt, Via Spadari 9, www.peck.it ➔ Magini Daniele Winziges Geschäft mit originellen handgefertigten Lederwaren; Via dell Unione 1 An den Nobeleinkaufsmeilen: ➔ Marni Nobelster Schuhund Kleiderladen, der mehr einer Galerie gleicht; Via della Spiga 50 ➔ Palazzo Armani, Mini-Nobelkaufhaus, Via Manzoni 31

Im Brera-Viertel: ➔ Cartavela hübsche Papeteriewaren und Geschenke, Via Brera 6 ➔ Spelta: Handgefertigte Schuhe, klassisch bis ausgefallen, Via Pontaccio 2, www.speltacalzature.it Ausgehen ➔ Scimmie Kleines legendäres Musiklokal mit Livebands, Via Ascania Sforza 49, www.scimmie.it ➔ Shu: Hipper Club in modernem Design, Via Molino delle Armi 30, www.shucafe.it Tramfahrten ➔ Linie 29: Macht eine Rundfahrt ums Stadtzentrum ➔ Linie 1: Führt ab Bahnhof Milano Centrale bis Nähe Dom ➔ Linie 3: Fährt von der Via Torino beim Dom stadtauswärts zu den Navigli


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Schwarz gehaltenen Palazzo Armani. Erschwingliche Trouvaillen findet man danach bei einem Spaziergang durch die Via Brera und Solferino.

An den Kanälen im Süden wird die Nacht zum Tag

Am zweiten Abend ist man bereit fürs Getümmel des Nachtlebens. Ganz gemächlich beginnt es mit einer ruckeligen Fahrt in einem der wunderbar altmodischen Mailänder Trams. Ab der Via Torino hinter dem Domplatz fährt die Nummer 3 direkt zu den Navigli, den Kanälen im Süden des Stadtzentrums. Dort sticht man in die Uferpromenade des Naviglio Grande, nimmt auf der linken Seite einen Drink und isst auf der rechten Seite zu Abend. Später stürzt man sich in die Menschenmassen am Naviglio Pavese, drängt sich an Ständen mit Glitzerschmuck und den zu Restaurants umfunktionierten Booten auf dem Kanal – von einem Nachtlokal zum andern. Weit hinten liegt das legendäre kleine Musiklokal Scimmie. Dort füllt ein junger Mann mit Rastalocken Bier um Bier in riesige Gläser, während auf der winzigen Bühne eine Liveband voll aufdreht. Wer noch fit genug ist, marschiert danach dem Corso Porta Ticinese entlang zurück Richtung Stadtzentrum. Die Hotspots des jungen Nacht-

lebens erkennt man leicht an den ausgelassenen Menschentrauben drumherum. Am Sonntag muss man aufpassen, dass auf das Highlife nicht die Ernüchterung folgt. Mailands Innenstadt kann recht ausgestorben wirken, wenn ihre Geschäfte geschlossen sind. Nett ist ein Bummel vom Castello Sforzesco mit seinen Bilderbuch-Springbrunnen durch die breite Fussgängerstrasse Via Dante, wo die Lokale und auch einige Geschäfte geöffnet sind. Lassen Sie Ihr Mailandwochenende in der Parkanlage Giardini Pubblici ausklingen: Dort plantschen ein paar Enten auf kleinen Teichen, und es liegt ein leiser Klangteppich fröhlicher Kinderstimmen in der Luft. Jogger sind unterwegs, asiatische Grossfamilien picknicken unter den grossen Bäumen. Ein letzter Espresso im Parkcafé, dann gehts wieder nach Hause. Man wird im übervollen Zug gewiss nicht als Einziger mit dem Heimkehrerschicksal hadern. Text Andrea Schafroth Bilder Mirko Ries

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D

er hat einen starken und intensiven Geruch, eine würzige Note, ist angenehm füllig, hat eine Tendenz zu Holz, aber etwas zu viel Säure. – So klingt es, wenn die beiden Wissenschafterinnen Annette Bongartz und Karin Chatelain sich unterhalten. Sie sind Kaffee-Sensorikerinnen an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wädenswil. Sie degustieren und bewerten Kaffee und vermitteln ihr Wissen auch an Studenten und beruflich Interessierte weiter. Und davon gibt es viele, denn der dunkle Trunk hat sich sowohl in Europa als auch den USA zum bekanntesten und beliebtesten Getränk gemausert.

Ein morgendlicher Energieschub für die Welt

Vom verteufelten Trank zum Lebenselixier

7,2 Millionen Tonnen Kaffeebohnen wurden im vergangenen Jahr rund um den Erdball von Sträuchern gepflückt, getrocknet und anschliessend geröstet. Kaffee liefert also nicht nur Millionen von Menschen ein Einkommen – von Kaffeepflückern, Röstern, Händlern bis zum Servierpersonal in Cafés – er liefert auch Millionen

Früher galt Kaffee als schädlich, neuerdings schreiben die Forscher dem Muntermacher wahre Wunderkräfte zu. Dass die schwarze «Medizin» aber nicht nur weckt, sondern auch schmeckt, darin sind sich vom Connaisseur bis zum Herzspezialist alle einig.

Millionen gefüllter Tassen jeden Tag; Kaffee bringt die Menschen rund um den Erdball auf Touren.

Mit der Stoppuhr brauen die Forscherinnen ihren Kaffee.


BESSER LEBEN IN FORM liche Wirkungen. Alzheimer soll er ebenso verhindern, wie Herzinfarkte oder Diabetes (siehe auch das Interview mit Herzspezialist David Conan auf der folgenden Seite). Vom gesundheitlichen Standpunkt her ist es ziemlich egal, wie der Kaffee zubereitet wird. Die Inhaltsstoffe und somit die physiologische Wirkung sind im Filterkaffee, Espresso wie auch im löslichen Kaffee etwa identisch. Denn Kaffee besteht nicht nur aus Koffein, sondern aus über 1200 Inhaltsstoffen: unlösliche Kohlenhydrate, lösliche Kohlenhydrate, Kaffeeöle, Alkaloide, darunter das Koffein, Mineralstoffe, Säuren, wie Zitronen-, Essig-, Apfel-, Chlorogen- und Chinasäure sowie mehr als 1000 flüchtige Aromastoffe.

Falsch ist ein Kaffee nie, höchstens falsch zubereitet

Geschmacklich hingegen ist es gar nicht egal, wie der Kaffee zubereitet wird. «Ein Espresso zum Beispiel hat im Vergleich zu einem Kaffee crème ein sehr starkes Aroma», erklärt Chatelain. Dafür werden beim Kaffee crème durch

das längere Extrahieren, so der Fachausdruck für das Aufbrühen des Kaffees, auch schwerer lösliche Stoffe aus dem Pulver gewaschen. «Das resultiert in der Regel in anderen, meist weniger intensiven Aromanoten», sagt die Sensorikerin und fügt an: «Auch adstringierende Stoffe hat es im Kaffee crème eher.» Das sind Stoffe, die den etwas pelzigen Eindruck auf der Zunge hinterlassen. Dennoch: Einen falschen Kaffee gibt es nicht. «Höchstens einen falsch zubereiteten Kaffee», sagt Annette Bongartz und beruhigt damit alle, die nun glauben, sie würden den falschen Kaffee geniessen, weil sie Filterkaffee statt Espresso trinken. Es sei immer eine Frage der persönlichen Vorlieben. Das sieht auch Karin Chatelain so: «Für mich ist der ideale Kaffee ein frisch zubereiteter aromatischer Kaffee, den ich am Sonntagmorgen, mit viel Zeit und einer Zeitung im Kreise von Familie und Freunden geniessen kann.» Thomas Vogel

Lesen Sie weiter auf Seite 118

Die Finnen sind Weltmeister im Kaffee trinken

Quelle: International Coffee Organization (ICO)

von Menschen den morgendlichen Energieschub, ohne den nichts ginge. Das gibt auch Annette Bongartz unumwunden zu: «Morgens ein Kaffee muss sein.» Doch bei diesem einen Kaffee bleibt es meist nicht. Im Schnitt schlürfen Schweizerinnen und Schweizer 3,4 Tassen im Tag. Das sind immerhin rund 1300 Tassen oder 7,7 Kilogramm Kaffeebohnen pro Jahr. Nur gerade die Finnen, Norweger und Dänen lassen sich noch mehr des braunen «Türkentrunks» durch die Kehle rinnen (siehe Grafik rechts). Vielleicht erklärt das die hohe Lebenserwartung in diesen Ländern. Denn: Eine amerikanische Forschergruppe untersuchte die Auswirkung von Kaffee auf Herz, Blutkreislauf und Stoffwechsel. Die Überraschung war perfekt: Das Getränk hatte keinerlei negativen Effekte auf Blutdruck, Pulsfrequenz, Body-Mass-Index, Blutzuckerspiegel, Insulinmenge oder verschiedene Blutfettwerte wie Gesamtcholesterin, HDL, LDL. Im Gegenteil: Immer neue Studien bescheinigen dem Kaffee höchst erfreuliche gesundheit-

Kaffeekonsum in: Tassen pro Person im Jahr 2008 Kilogramm Bohnen pro Person im Jahr 2009/10 ➔ Finnland 1832 11,9 ➔ Norwegen 1339 8,9 ➔ Schweiz 1237 7,7 ➔ Schweden 1214 7,4 ➔ Deutschland 980 6,5 ➔ Österreich 953 6,4 ➔ Italien 877 5,6

Die Folgen des Koffein-Entzugs

Kaffee degustieren und bewerten ist ihr Beruf: Wissenschafterinnen Karin Chatelaine (links) und Annette Bongartz.

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Ka Kaffee gilt zwar nicht als Droge, un es gibt laut dem Kardiologen und Da Conen keine Hinweise, dass David Ka Kaffee süchtig macht. De Dennoch ist Koffein zusammen mit Teei das mit Koffein absolut Teein, iden identisch ist, die weltweit am häuf häufigsten konsumierte, körperlich wirk wirksame Substanz. So reagiert der Körp eines intensiven Kaffee- oder Körper Teet Teetrinkers mit EntzugserscheinunVieltrinker: Plötzlicher gen, wenn ihm plötzlich kein Koffein Kaffee-Entzug kann mehr zugeführt wird. Das äussert Kopfweh erzeugen. sich hauptsächlich in Kopfschmerzen, die aber nach wenigen Tagen Entzug abklingen. Wer also unter der Woche am Arbeitsplatz Unmengen von Kaffee trinkt, braucht sich am Samstagvormittag nicht über Kopfweh zu wundern — zumindest, bis er den ersten Kaffee intus hat.


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BESSER LEBEN IN FORM

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So trinkt die Welt Kaffee ➔ Espresso ist italienisch und bedeutet so viel wie «eilig» oder «schnell». Der Espresso wurde um 1900 in Mailand zum modischen Getränk. Er ist die Grund-

Latte Macchiato (links) und Cappuccino: Beliebte Kaffee-Getränke.

DAS SAGT DER EXPERTE

Herzspezialist David Conen (36)

«Fünf oder sechs Tassen pro Tag sind absolut kein Problem» David Conen, Ihre neue KaffeeStudie mit 3300 Teilnehmern zeigt, dass zwischen Vorhofflimmern (Herzrhythmusstörungen) und Koffeinkonsum kein Zusammenhang besteht. Kann ich nun so viel Kaffee trinken, wie ich will? Das weiss man nicht, denn es gibt sehr wenig aussagekräftige Studien zu exzessivem Kaffeekonsum. Aber der regelmässige Konsum von fünf oder sechs Tassen Kaffee oder sonstigen koffeinhaltigen Getränken täglich ist unproblematisch. Es gibt keine Hinweise mehr auf irgendeinen schädlichen Einfluss in Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wieso vermutete man, Kaffee könne Herzprobleme verursachen? Koffein ist eine stimulierende Substanz, die zumindest bei Leuten, die wenig Kaffe trinken, sowohl Blutdruck wie Herzfrequenz erhöht. Man glaubte daher, es hätte eine negative Auswirkung auf den Kreislauf. Heute wissen wir, dass regelmässiger Koffeinkonsum keinen Bluthochdruck erzeugt, einen der wichtigsten Faktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dürfen Menschen mit hohem Blutdruck Kaffee trinken? Wer bereits regelmässig Kaffee

lage der meisten Kaffeespezialitäten weltweit. ➔ Latte Macchiato besteht aus Milch, Espresso und aufgeschäumter Mi Milch. ➔ Corretto heisst der Espresso, we wenn ihm ein Schuss Al Alkohol, wie zum Be Beispiel Grappa, zu zugefügt wird. ➔ Romano ist ein Es Espresso mit einer Sc Scheibe Zitrone, sehr be beliebt in Amerika. ➔ Americano nennt sich ein Espresso mit Zu Zusatz von heissem Wa Wasser. ➔ Cappuccino ist eine Art Milchkaffee, angere gereichert mit heissem Milc Milchschaum.

➔ Ristretto ist ein doppelter Espresso. ➔ Café au lait heisst der Milchkaffee in Frankreich. ➔ Cafe con leche nennen Spanier und Portugiesen den Milchkaffee, der aus einem kräftig gerösteten Kaffee mit Zucker und warmer Milch besteht. ➔ Mocca besteht aus einem Drittel Espresso, einem Drittel heisser Schokolade und einem Drittel aufgeschäumter Milch. ➔ Kaffee crème ist ein langer Espresso mit Kaffeerahm. ➔ Kaffee fertig ist ein dünner Kaffee mit Schnaps. ➔ Türkischer Kaffee ist ganz fein gemahlener Kaffee, der direkt in der Pfanne aufgekocht und meist süss, mit viel Kaffeesatz serviert wird.

trinkt, dem würde ich es sicher nicht verbieten. Es kommt auf die Menge an, aber bei drei bis vier Tassen pro Tag sehe ich beim aktuellen Stand des Wissens kein Problem.

auf das Auftreten von Herzinfarkten. Das ist doch beruhigend zu wissen.

Muss man damit rechnen, dass Ihre Studie in ein paar Jahren wieder über den Haufen geworfen wird? Es ist ja oft so, dass sich wissenschaftliche Studien innerhalb kurzer Zeit widersprechen. Nein, unsere Studie wird durch andere internationale Studien mit vielen Teilnehmern gestützt, die ähnliche Ergebnisse fanden. Noch vor wenigen Jahren stand Kaffee im Verdacht, Herzinfarkt zu fördern, heute heisst es im Gegenteil, Kaffee könne ihn verhindern. Wie erklären Sie das? Wenn es in der Vergangenheit auch Studien gab, die ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte durch Koffein nahelegten, hat sich das erledigt. Die Studienlage dazu ist heute klar und deutlich. Koffein wirkt neutral

Kaffee als Jungbrunnen — das könnte man glauben, wenn man die aktuellen Forschungsergebnisse liest. Laut diesen wirkt Koffein krebshemmend, als Herzpräparat, bei Leberschäden oder gegen Alzheimer. Gibt es bald Kaffee auf Rezept? Wer weiss, denn immerhin fand man heraus, dass Kaffee auch bei der Volkskrankheit Diabetes (Zuckerkrankheit) gute Dienste leisten könnte. Koffein scheint die Empfindlichkeit auf körpereigenes Insulin zu erhöhen. Aktuell laufen Studien, die zeigen sollen, ob das plausibel ist. Das wäre natürlich sehr schön.

Interview Thomas Vogel

www.migrosmagazin.ch Was enthält wie viel Koffein und wie entfaltet der Stoff seine Wirkung?


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SCHWÄNE: Seit 2002 kommen diesen beiden männlichen Tiere jedes Jahr in Südengland zusammen und bauen ein Nest.

Schwule Liebe im Tierreich Pinguine, Flamingos, Okapi, Schwäne, Meerschweinchen oder Bonobos: Gäbe es ein tierisches Gay-Pride-Festival — sie wären alle mit dabei.

S

exualität interessiert – ob bei Mensch oder Tier. So ist es kaum erstaunlich, dass der Zoo Zürich vor ein paar Jahren die Anfrage bekam, ob man nicht eine Führung zu Homosexualität im Tierreich machen könnte. Die Volketswiler Tierärztin Myriam Schärz, nebenamtlich Zooführerin, freute sich auf die neue Aufgabe: «Das Thema hat hohe emotionale Bedeutung. Moral und Ethik treffen aufeinander.» Das Buch «Biological Exuberance» (deutsch: biologischer Überschwang) des Biologen Bruce Bagemihl hat solche Fälle zusammengefasst. Viele Tiere zeigen homosexuelles Verhalten oder sind bisexuell. Gemäss Experten

konnte bis heute bei mindestens 1500 Tierarten homosexuelles Verhalten beobachtet werden. Bei rund 500 davon sind Befunde auch dokumentiert. So auch bei den Meerschweinchen. Forscher bildeten reine Männchengruppen und beobachteten, wie sich deren Verhalten entwickelt. Auch wenn alle zuvor heterosexuell veranlagt waren, benahmen sich manche nach einiger Zeit wie Weibchen. Sie nahmen an den Kämpfen der übrigen Artgenossen nicht teil und wurden von den «harten Männern» umworben. Messungen des Stresshormons Cortisol ergaben, dass die femininen Männchen wesentlich weniger unter sozialem Stress

litten als die, die sich typisch männlich verhielten. Setzten die Forscher nun ein echtes Weibchen in eine solche Männchengruppe, geschah etwas Erstaunliches: Innerhalb von Sekunden nahm das Pseudoweibchen seine alte Männerrolle wieder an und balzte mit den anderen um das weibliche Tier – also quasi ein HybridMann.

Sozialstrukturen mit faszinierenden Facetten

Bei den monogamen Pinguinen konnte beobachtet werden, wie zwei Männchen sich ein Gelege unter den Nagel rissen, die Eier bebrüteten und die Jungtiere aufzogen. Auch weibliche Flamingo-

paare kennen dieses System, genauso wie gleichgeschlechtliche Störche und Schwäne. Man weiss, dass Delfinmännchen beinahe ihr ganzes Leben lang gemeinsam durch die Meere ziehen, sich gegenseitig vor Haien schützen und regelmässig miteinander Sex haben: Mit den Flossenspitzen und der Schnauze stimulieren sie einander oder dringen mit dem Geschlechtsteil in den anderen ein. Für Myriam Schärz ist Homosexualität gegeben, «wenn Männchen mit Weibchen leben und sich trotzdem für das eigene Geschlecht entscheiden». Diese Entscheidung kann beispielsweise das einsamste Tier der Welt, die Rie-


BESSER LEBEN TIERE

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BONOBOS: Weder Geschlecht noch Alter spielen bei ihnen eine Rolle.

DELFINE: Es gibt

Männchen, die regelmässig miteinander Sex haben.

MEERSÄULI: In einer reinen Männergruppe entwickeln einige Tiere ein weibliches Verhalten.

Bilder Colourbox, bab.ch (2), Biosphoto

H Homosexuelle ll Liebe Li b im Zürcher Zoo Der Zürcher Zoo bietet für Gruppen eine Erlebnisführung an mit dem Thema «Homosexualität im Tierreich». Es geschieht bei Giraffen, Pinguinen und Delfinen: Männchen vergnügen sich mit Männchen, Weibchen mit Weibchen. Welche Vorteile bringt der gleichgeschlechtliche Sex? Mehr Infos über verschiedene Führungen im Zürcher Zoo unter www.zoo.ch oder Tel. 044 254 25 33 (Mo.—Fr.: 8—12 Uhr und 13—17 Uhr), E-Mail event@zoo.ch

senschildkröte «Lonely George», die auf den Galapagos-Inseln lebt, nicht treffen. Er ist der letzte Vertreter einer Elefantenschildkröten-Unterart. Man hat ihm verschiedene Weibchen einer anderen Unterart dazugesellt, doch der gegen hundert Jahre alte George ist ihrem Charme nicht erlegen. Myriam Schärz: «Es wäre interessant herauszufinden, ob er eher an einem Geschlechtsgenossen interessiert wäre. Doch dafür gibt es vermutlich keine Forschungsgelder.» Bereits Aristoteles beschrieb vor rund 2300 Jahren eine Gruppe von Hyänen, wo Männchen im Liebesspiel mit Männchen waren, und Weibchen sich mit Weibchen

vergnügten. Doch lange Zeit haben die Forscher sexuelle Spezialitäten in der Tierwelt ignoriert.

Bonobos — die verrücktesten Sexakrobaten im Tierreich

Manche Zoologen zögern auch heute, Tieren Homo- oder Bisexualität zuzuschreiben. So auch der Kurator des Zürcher Zoos, Robert Zingg: «Homosexualität ist für mich kein biologisches Konzept. Ich will nicht sagen, dass es sie in der Tierwelt nicht gibt. Doch die Sozialstrukturen haben so viele faszinierende Facetten und Zielsetzungen, dass es zu einfach ist, gewisse Phänomene gleich mit Homosexualität erklären zu wollen. Beispielsweise wenn zwei

männliche Pinguine Eier ausbrüten. Das greift zu kurz.» Die Bonobos, neben den Schimpansen die nächsten Verwandten des Menschen, sind als wahre Sexakrobaten bekannt. Mehrmals täglich treiben es diese Affen in vielfältigen Stellungen und in jeder denkbaren Kombination: Männer mit Männern, Männer mit Frauen, Frauen mit Frauen, Männer mit Kindern und Frauen mit Kindern. Die Erklärung der Verhaltensforscher: Damit bauen die Bonobos Spannungen innerhalb ihrer Gruppe ab – ganz nach dem Motto «Make Love Not War». Sex sells – Sex verkauft sich gut – gilt auch bei Zoo-Führungen (siehe Box links). «Zeitweise machte ich bis zu zwölf Führungen im Jahr», sagt Myriam Schärz. «Und wenn ich in anderen Führungen das Thema einflechte, finden es die meisten Zuhörer unterhaltsam. Nur selten einmal hält jemand diese Ausführungen für unangebracht.» Doch nicht nur um Homosexualität geht es bei den Führungen im Zürcher Zoo. Wie wäre es mit dem Thema «Fressen und gefressen werden» oder «Populäre Irrtümer über Tiere»? Dagmar Steinemann


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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Fast eine Familie: Stefan, Lisa und Patricia Reich (von links) und der Mitsubishi ASX.

«Wir hätten ihn am liebsten behalten»

Geräumig, aber praktisch zum Parkieren; mit Allrad, aber sparsam; schick, aber günstig: Ein Dreiklang, der die Lesertestfamilie Reich aus Hombrechtikon ZH am Mitsubishi ASX überzeugte.

M

anchmal sind es Details, die den Unterschied ausmachen. Für die Familie Reich aus Hombrechtikon im Zürcher Oberland ist es am Mitsubishi ASX die Rückfahrkamera. «Das sollte Standard sein», betont Stefan Reich: «Nur mit Kamera ist man beim Rückwärtsfahren sicher, keine Kinder wie unsere siebenjährige Lisa zu übersehen.» Patricia Reich ergänzt: «Mir gefällt das helle Xenonlicht. Ich fahre nicht gerne nachts. Im ASX fühle ich mich damit sicherer.» Ein gutes Argument bei 21 000 Ki-

lometern, die Reichs jährlich sonst im Renault Kangoo zurücklegen; oft mit Wohnwagen angehängt.

Der Verbrauch ist für einen 4x4 erstaunlich tief

Auf Ferientouren kann der Laderaum dieses kompakten SUVs nicht mit dem Cityvan mithalten. «Natürlich ist er kleiner, die Ladekante höher, und drei Erwachsene – da wird es hinten eng. Man bringt aber zwei Personen und unsere Lisa problemlos auf dem Rücksitz unter. Mit Runterklappen eines Sitzteils im Fond pass-

ten sogar zwei Mountainbikes rein, obwohl auf dem verbleibenden Platz Lisa sitzt», berichtet der Toningenieur. Märchenhafte 1001 Testkilometer führten die Familie unter anderem nach Davos GR. Patricia genoss während fünf Tagen die «weder schwammige noch schwergängige Lenkung», die stadtfreundliche Handlichkeit und den Komfort. «Er liegt sicher in den Kurven», lobt die Informatikerin, «und lässt sportliche Fahrt zu, ohne zu straff zu sein: Die Federung schluckt sogar grobe Unebenheiten.» Schade

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

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NEWS

Ford setzt auf mehr Effizienz

Die schnittige Front mit Tagfahrleuchten, das aufgefrischte Heck und ein luxuriöserer Innenraum sind optische Zeichen für den überarbeiteten Mondeo: Ab sofort rollt der Ford mit effizienteren Motoren an — wie den 1,6 und 2,0 Liter kleinen, 160 bis 240 PS starken «Ecoboost»-Benzinern. Die Verbrauchswerte reichen von 5,3 bis 7,9 Liter je 100 Kilometer; den neuen Mondeo gibt es ab 32 550 Franken.

Der ASX bietet Platz für zwei Mountainbikes, wenn eines von zwei Sitzteilen im Fond heruntergeklappt wird.

nur: Der Bordcomputer neigt, wie so oft, zum Schönrechnen: Statt der im Display angegebenen 5,0 Liter benötigte der 150-PS-Diesel (alternativ gibt es einen 117-PS-Benziner) 5,9 Liter auf 100 Kilometer – ein dennoch sehr guter Wert. «Für einmal liegt der Verbrauch trotz 4x4 und zügiger Fahrt nahe beim Prospektwert», ist Stefan überrascht. Er ergänzt: «Dazu trägt sicher das serienmässige Stopp-Start-System bei. Wenn er erst mal warm ist, läuft er auch sehr ruhig, aber ist elastisch und kräftig: So kann man richtig schaltfaul fahren.»

Bei den Ablageflächen wurde etwas geknausert

Am Ende missfielen nur wenige Details. Die kleine Lisa wünscht sich, dass trotz des Panoramadachs mit der witzigen LEDNachtbeleuchtung ein Leselicht im hinteren Dachhimmel Platz findet. Stefan vermisst Schutzleisten gegen Türrempler; Patricia findet: «Mehr Ablagen und Klapptische hinten wären gerade für Familien ein Segen.» «Wir hätten es am liebsten behalten», lautet das Fazit der Familie, die 2011 ein neues Auto suchen will – und es für «sehr wahrscheinlich» hält, dass es ein ASX wird. «Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sensationell», stellt Stefan fest. Den ASX gibt es ab 26 990

(Diesel mit optionalem 4x4- statt Frontantrieb ab 33 990) Franken. «Viele Bekannte haben ihn teurer geschätzt», ergänzt er. Als Nebeneffekt der vielen Vorführungen für interessierte Freunde stellt Patri-

cia verblüfft fest: «Unsere Tochter konnte nach kurzer Zeit alle Ausstattungen problemlos und ausführlich beschreiben und erklären.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

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170 160 150

175 161 147

140 130

150 g/km 134

120

120

110 100 90

2008 2009

2010 2011

2012

Mitsubishi ASX 1.8 DID 4WD Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2010 einen Richtwert von 147 g/km. Unser Testwagen liegt mit 150 g/ km nur knapp darüber. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch

Tagfahrlichter helfen Sprit sparen

Oft weichen der vom Hersteller angegebene Norm- und der tatsächliche Alltagsverbrauch massiv voneinander ab. Das liegt ausser an der Fahrweise an den Stromfressern im Auto: Vor allem die Klimaanlage, aber auch Radio, Sitz- und Heckscheibenheizung und das Fahren mit Abblendlicht steigern den Verbrauch. Zumal es ab 2012 obligatorisch werden soll, verfügen neuere Autos (wie der ASX) über separate Tagfahrlichter mit minimalem Appetit auf Strom. Für ältere Modelle gibt es günstige LED-Tagfahrlichter zum Nachrüsten. Wer statt Abblendlicht tagsüber Tagfahrlichter nutzt, ist ebenso gut zu sehen, kann aber den Verbrauch um ein bis zwei Deziliter senken.

Abgasfrei durch die Stadt rollern Nach Elektrovelos kommen die Elektroroller — und das nun auch von Autoherstellern: Mini stellt den Scooter E Concept (5,5 PS und 100 Kilometer Reichweite) vor, Smart den eScooter Concept mit identischen Leistungsdaten. Beide sind aber im Moment (noch) nur hübsche Ideen. Schon real ist der Peugeot E-Vivacity mit 5,5 PS: Er ist ab Frühjahr erhältlich.

Hybridisierter Kleinwagen

Honda Jazz: Das kleine Raumwunder bald als Hybrid. Nach Civic, Insight und CR-Z gesellt sich bei Honda der Jazz zur Hybridpalette. Der Kleinwagen kommt im März mit 1,3-Liter-Benziner (88 PS) plus E-Motor (14 PS) in den Handel und soll nur 4,4 Liter auf 100 Kilometer schlucken. Die Stärken des Jazz — viel Platz und pfiffiges Sitzkonzept — bleiben erhalten. Der Preis ist noch nicht offiziell, er soll um die 26 000 Franken betragen.


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Zeigt euch, Kibbuzniks!

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➔ Du warst mit drei Kollegen der Trachtengruppe Altdorf im Herbst 1978 an einem Tanzanlass der Trachtengruppe Merenschwand. Leider haben wir uns danach aus den Augen verloren. Wer kennt Peter Baumann und kann mir bei der Suche behilflich sein? Möglicherweise liest du das Inserat ja selbst? Ich freue mich auf jeden Fall über Infos. Doris Schwarz, Im Grund 7, 8424 Embrach, Telefon 078 824 65 10, dodo61@hotmail.ch

➔ Ich suche Monika KnechtBenedetto, aufgewachsen in Zürich Altstetten. Ihr Mann ist Zahnarzt. Ich würde mich über ein

Wiedersehen freuen. Zuletzt trafen wir uns zufällig in der Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, dann in eurem Haus in Gordola (?). Wer weiss, wo Monika lebt? Marlene Troller-Gisiger, Oltnerstrasse 10, 4652 Winznau b. Olten

➔ Camping Tamaro Tenero, Samstag, 10. 7. 10, und Sonntag, 11. 7. 10. Du bist am Lago Maggiore gesessen (blonde gelockte Haare und Jeansrock), und wir haben uns angeguckt (ich war mit meiner Tochter da). Am Sonntag habe ich dich dann bei der Reception wieder gesehen. Du bist nachher in ein blaues Auto (mit SG-Nummernschild und Tauchaufkleber) eingestiegen und weggefahren. Hansi Aerne, Dorfstrasse 30, 9205 Waldkirch, Telefon 079 313 81 99, travelhansi@bluewin.ch

➔ Wer kennt Eveline Gamonez? Sie leitet das Hilfsprojekt in Baja Mare in Rumänien. Sämtliche Suchaktionen sind fehlgeschlagen. Seit sieben Jahren bin ich auf der Suche nach ihr. Ich freue mich über jeden Hinweis. M. Schmid, Postfach 14, 5072 Oeschgen, Telefon 079 440 44 74

➔ Ich suche Rita Neeser (lediger Name). Du bist um 1958 geboren und in Schöftland (oder in der Nähe) aufgewachsen. 1972 hast du einen Welschlandaufenthalt absolviert. Mit deinen Eltern hast du meine Mutter immer abgeholt, wenn ihr wieder ins Welschland gefahren seid, dann habt ihr den «Schacher Seppeli» gesungen.

Wo ist mein Trauzeuge?

➔ Ich suche Willi Bernhard, Rufname Beni. Du hast seinerzeit im Flugzeugwerk Pilatus in der Malerei als Lackierer gearbeitet. Du wohntest in Horw LU. 1994 warst du mein Trauzeuge. Wir würden uns sehr freuen, wenn du dich melden würdest oder wenn jemand, der Beni kennt, uns helfen könnte.

René Arnold, Kirchweg 54, 5415 Nussbaumen, Telefon 079 282 54 14, arnold64@hispeed.ch

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Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

➔ Ich suche meine frühere Freundin Rita Rau. Sie wohnte in 9107 Buchs. Liebe Rita, bitte melde dich; ich möchte dich gerne wiedersehen. Rosmarie Brügger-Lüdin, Im Wilacker 16, 4106 Therwil, Telefon 061 721 60 16, peterpeter@bluewin.ch

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➔ UO-Klasse, 1953 (5.1.–31.1.) Flab UOS 31 Emmen Welch ein Alter haben wir trotz Gewehrgriff erreicht! Leider fehlt mir das Adressverzeichnis. Wer kann es mir schicken? Es wäre schön und ich dankbar. Hans Hächler, Kunzhubel 15, 5742 Kölliken

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ich gerne mal treffen würde. Einige Namen und Übernamen: Buri, Blüemli, Ursula Krieg, Reini und Pierre usw. Ich war einige Jahre im Ausland und habe den Kontakt verloren. Bitte meldet euch!

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➔ Ich suche Ursula Schenk (lediger Name) mit Jahrgang ca. 1948. Du hast damals bei uns auf dem Hof in Bubikon gearbeitet und hattest einen Freund, der Räss

hiess. Vielen Dank für die Mithilfe. Beste Grüsse von … Käthi D’Arienzo-Wüthrich, Ebmattweg 1, 8608 Bubikon, Telefon 055 243 25 75, darienzo@sunrise.ch

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ief verschneite Landschaften, endlose Weiten, gemütliche Blockhäuser und tanzende Nordlichter am Firmament – das ist Finnisch-Lappland im Winter. Lappi, wie es auf Finnisch heisst, ist ein Paradies für Wintersportbegeisterte und Naturliebhaber, die auf der Suche nach einem ganz besonderen Wintererlebnis sind.

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Inbegriffene Leistungen: ➔ Direktflug Zürich—Kittilä retour ➔ Flughafentaxen ➔ Sitzplatzreservation ➔ Transfer Flughafen Kittilä— Äkäslompolo retour ➔ Eine Woche im Blockhaus inklusive Bettwäsche und Handtücher ➔ Deutsch sprechende Reiseleitung vor Ort ➔ Ausführliche Reiseunterlagen

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Rabatt für MM-Leser: 150 Franken pro Person

Die Preise: ➔ Anreise am 8./15./22. Januar 2011: 1062 Fr. pro Person ➔ Anreise am 29. Januar und 5. Februar: 1262 Fr. pro Person ➔ Anreise am 12./19./26. Februar 2011: 1409 Fr. pro Person ➔ Preise pro Person bei Zweierbelegung

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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134 | Migros-Magazin 42, 18. Oktober 2010

Fabienne Louves

Seit ihrem Sieg bei Music Star gehts mit der Luzernerin stetig aufwärts. Auf ihrem Album «Fabulös» präsentiert sie mit viel Sex-Appeal freche und verspielte Mundart-Songs. Und ab dem 24. Oktober zeigt sich Fabienne Louves dann von der bodenständigen Seite: In der TV-Sendung «Kampf der Chöre» kämpft sie mit ihren Gesangstalenten gegen die Chöre anderer Prominenter. Name: Fabienne Louves (24) Sternzeichen: Stier Wohnort: 6020 Emmenbrücke Wieso leben Sie hier? Ich lebe schon seit eh und je in Emmenbrücke, und ich komme hier einfach nicht weg. Wo würden Sie gerne leben? Wenn ich eine Million im Lotto gewänne, würde ich gern in St-Tropez leben. Ich war zwar noch nie dort, habe aber schon viel Schönes darüber gehört. Beruf und Lebenslauf: Lehre als kaufmännische Angestellte in der Immobilienbranche. Seit 2007 Musikerin, Sängerin, Schauspielerin und Musicaldarstellerin. 50-Prozent-Job als kaufmännische Assistentin bei Best Jobs Baggenstos. Alle, die eine Stelle suchen, können sich bei mir melden. Mein Ziel: Ich möchte nie die Freude an der Musik verlieren und in meinem Beruf als Sängerin immer weiter kommen. Und ehrlich gesagt, gegen einen Welthit hätte ich auch nichts einzuwenden. Mein Lebensmotto: Das Leben ist Schicksal – alles kommt, wie es kommen muss. Was ich mag: Joggen, Thai Curry, die Farbe Coral, High Heels, Accessoires, Videos drehen und auf der Bühne stehen. Was ich nicht mag: Unzuverlässigkeit, Auberginen, im offenen Meer schwimmen, Spinnen, Haifische, Schlangen, Crocs-Plastikschuhe, Unordnung. Was ich an mir mag: Meine Offenheit und Spontaneität. Was ich an mir nicht mag: Meine Ungeduld und dass ich manchmal nicht Nein sagen kann.

Text Anette Wolffram Eugster Bilder Christian Lanz, Oscar Alessio/SF

MEINE STADT

«Von der Dachterrasse des Hotels Montana in Luzern hat man einen super Blick auf die Stadt und den Pilatus. In Luzern gehe ich auch am liebsten in den Ausgang.»

MEIN TATTOO

«Fabulös, der Name meines neuen Albums, ziert jetzt meine rechte Bauchseite. Das Stechen dauerte zwei Stunden – gerade an dieser Körperstelle ist dies sehr schmerzhaft.»

MEIN LAPTOP

«Auf meiner Fanpage auf Facebook tummeln sich schon 5800 Fans. Ich bin täglich online und liebe es, mit meinen Fans zu kommunizieren.»


MEINE WELT

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MEIN ANKLEIDEZIMMER

«Ich wohne in einer 3-Zimmer-Wohnung und leiste mir den Luxus eines Ankleidezimmers. Neben einem Hang zu schönen Schuhen bin ich auch Taschen und Schmuck verfallen.»

MEINE SENDUNG BEI SF

«Bei Music Star stand ich vor der Jury. Beim Casting für meinen Chor für die Sendung ‹Kampf der Chöre› mit Ben Vatter lernte ich die andere Seite kennen.»

MEIN TICK

«Ich habe Schuhgrösse 39 und besitze unzählige Stiefel und High Heels. Jeden zweiten Monat kommt ein neues Paar hinzu. Mein persönliches Ziel ist es, nie mehr als 200 Franken für ein Paar auszugeben.»

MEINE LIEBSTEN

«Meine zwei Hunde Joya (4) und Shila (2) liebe ich über alles. Da ich viel unterwegs bin, leben sie grösstenteils bei meinen Eltern, die nur ein paar Autominuten von mir entfernt wohnen.»


Am 20. Oktober 2010 gibt’s den exklusiven 3-D-Joker. Und so kann die 3-D-Brille mit dem 3-D-Sticker ergattert werden: • Am Mittwoch, 20. Oktober 2010, erhält jeder Kunde bei allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor oder auf LeShop.ch ab einem Einkauf von Fr. 60.– einen 3-D-Joker.* Max. ein 3-D-Joker pro Einkauf. • Alle Teilnehmer der Tauchstation oder der Tauschbörse erhalten den 3-D-Joker* als Belohnung geschenkt. • Wer das grosse Oceanmania-Quiz auf www.oceanmania.ch löst, bekommt den einzigartigen 3-D-Joker* gratis zugesandt. *Nur solange Vorrat.

www.oceanmania.ch

MGB www.migros.ch W

Endlich ist er da: der 3-D-Joker.


Migros Magazin 42 2010 d BL