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20 JAHRE MAUERFALL 12, 38

Ehemalige DDR-Bürger erinnern sich an ihre alte Heimat. Ganz ohne Wehmut. Nr. 42, 12. Oktober 2009

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6 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Die Königin mags leicht 52

EDITORIAL Anette Wolffram Eugster, Redaktorin

Mein Mauerfall

Anette Wolffram 1987, noch als DDR-Bürgerin.

Was Miss Schweiz, Linda Fäh, an Léger-Produkten schätzt und wann sie Autogramme in der Migros gibt.

Den historischen Moment habe ich verschlafen: Wenige Stunden en

vor dem Mauerfall am Abend des 9. Novembers 1989 guckte kte ich noch TV. Ich hörte auch den bescheidenen Satz des damaligen DDR-Funktionärs Günter Schabowski, der die Welt elt verändern sollte: «… Deshalb haben wir uns dazu entschloslossen, jedem Bürger der DDR zu ermöglichen, den Grenzüberbergang zu überschreiten.» Mit diesen Worten wurde das Ende de der DDR eingeläutet. Die Tragweite, die hinter diesem Satz steckte, erfasste ich damals aber noch gar nicht.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Karsten, mein damaliger Freund, war Journalist bei der Nachrichich-

Bilder Montgomery Jones, Stefan Walter, Jorma Mèller, Franca Pedrazzetti

* Normaltarif

tenagentur der DDR. An jenem Abend ging er zur wohl aufregendsten Nachtschicht seines Lebens, während ich mich ich schlafen legte. Am nächsten Morgen weckte er mich mit den Worten: «Die Mauer ist auf.» Ich: «Du spinnst.» Er: «Doch, och, heute früh sassen die Menschen mit Cola-Dosen und der ‹Bild› ild› in der U-Bahn.» Ich sprang auf, schaltete den TV ein, und da sah ich sie: Menschen, die sich in die Arme fielen. Trabis, die in den Westen rollten. Berlin im Ausnahmezustand. «Endlich ch kann ich zu Opa nach Griechenland fahren», sagte ich nur. ur. Am 11. November 1989, mit 24 Jahren, beschritt ich zum ersten ten

Mal den anderen Teil meiner Stadt, den ich bis dahin nur aus us dem Westfernsehen und den Erzählungen meiner Oma kannannte. Ich betrat eine andere Welt, in der man genauso Berlinererte wie ich. Das erste Schaufenster, das ich sah, war das eines ines Sanitärfachgeschäfts. Ich war fassungslos. So schöne Waschchbecken und Toiletten hatte ich noch nie gesehen. Aber das war nur der Anfang vom Westen.

ch anette.wolffram@migrosmagazin.ch

Anette Wolffram Eugster arbeitet seit zehn Jahren als Redaktorin in beim Migros-Magazin. Lesen Sie ihren Artikel ab Seite 12.

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DIESE WOCHE

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MENSCHEN Stasi-Knast statt Freiheit

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Fliegende Filmemacher

26

Ihr Versuch, aus der DDR zu fliehen, endete im Gefängnis. Peter und Christa Gross kehren an die Plätze des Geschehens zurück.

INTERVIEW Tanja Aeberhard Michael Braungart

22 34

NEUES AUS DER MIGROS Wir Migros-Kinder aus der DDR 38 Hilfe für Thailands Jüngste 45

Die Vereinigung «Le sourire de Chiang Khong» erhält den Adele-Duttweiler-Preis 2009.

Weniger Salz, mehr Gesundheit 48

Die Migros senkt den Salzgehalt ihrer Brotsorten und trägt damit zu einer gesünderen Ernährung bei.

Dominomania

Ma und das fliegende Auge 26 Der Mann Seit 15 Jahren filmen Marco Fumasoli und sein Team per Helikopter die Sc Schweiz aus der Vogelperspektive. Langweilig wird es ihnen nie.

50

DAS BESTE Schweizer Festtagsrezepte Das perfekte Risotto Micasa rüstet Familie Baer aus

56 69 72

SAISONKÜCHE Zu Besuch bei Simon Enzler

Die «Saisonküche» kocht mit dem Appenzeller Kabarettisten Hirschentrecôte an Schoggisauce.

Alles über Hirsch, Reh und Co. Querdenker 34 Die Zukunft des Umweltschutzes liegt für den Umweltexperten Michael Braungart in der «intelligenten Verschwendung».

Andrea Pistorius verrät, welches Wildfleisch wie zubereitet wird.

78

82

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 87

BESSER LEBEN Hilft Olivenöl gegen Alzheimer? 93 In Form: Vergleichen bringt nichts 94 Familie: Die perfekte Kinderparty 101

Ernstfall für Inka 22 Tanja Aeberhard führte ihre Rettungshündin Inka zu ihrem ersten Einsatz auf Sumatra ins Katastrophengebiet.

Tiere: Wie Hunde Knochen finden 103 Auto: Der neue Toyota Prius 104 Bessere Optik und mehr Platz sollen den Prius zum Massenmodel machen.

RUBRIKEN Die Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne/Der Hausmann Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

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8 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

M-NEWS

M-Travel expandiert

Auf 1. November übernimmt M-Travel Switzerland einen Minderheitsanteil der Group Worldspan AG, die Kundenanlässe und Reisen in der Schweiz organisiert. Die Event-Agentur gilt als eine der renommiertesten im Raum Zürich. Weiter übernimmt M-Travel Switzerland per 1. Januar 2010 mit einem Mehrheitsanteil die erfolgreiche bta Holding AG. Die Geschäftsreisemarke FCm First Business Travel, die bereits zu M-Travel Switzerland gehört, wird in die bta Holding AG integriert. Die Geschäftsreisemarken treten neu mit dem Namen bta First Travel AG auf. Mit diesen Übernahmen expandiert M-Travel Switzerland weiter in Erfolg versprechende Nischenmärkte.

Immer mehr mit der Bahn

Auch in der ersten Jahreshälfte 2009 hat die Migros bei den Bahntransporten wieder zugelegt.

D

ie Migros setzt konsequent auf die Schiene. Konkret: In der ersten Jahreshälfte 2009 waren rund 41 000 Wagen der SBB Cargo für die Migros unterwegs – und zwar für den Transport von 95 000 000 Tonnenkilometern. Das entspricht gegenüber der ersten Jahreshälfte 2008 einem Zuwachs von 0,3 Prozent. «Wir wollen laufend weitere Transporte von der Strasse auf die Schiene bringen», erklärt Martin Huber, Projektleiter im Bereich Logistik/

Transport beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Zusätzlich wird ab diesem Herbst die Genossenschaft Genf vom Migros Verteilzentrum Suhr AG ausschliesslich mit Lebensmitteln per Bahn beliefert.» Ein wichtiger Schritt war auch, dass der Migros-Verteilbetrieb Neuendorf SO Non- und NearFood-Artikel zu 100 Prozent mit der Bahn an die Genossenschaft Tessin liefert. Seit Ende 2008 ist das schon bei den Genossenschaften Genf und Waadt der Fall.

FRISCH IN DER MIGROS

Prima Pasteten

Was in der Blütezeit der Renaissance in den Küchen des französischen Hochadels entstand, mundet seither auch hierzulande – sei es als Apéro oder als leichte Mahlzeit: le pâté, die Pastete. Von den köstlichen Terrinen in Teighülle gibt es so viele Varianten wie in der Seine Wasser fliesst. Die jeweiligen Rezepturen werden von den Pastetenbäckereien sorgsam gehütet. Mit Ausnahme von ein paar wenigen Arbeitsschritten werden die Delikatessen bis heute von Hand hergestellt.


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AUS DER REGION MIGROS BASEL

Fix und fertig

Was tun, wenn der Brautvater am Hochzeitstag seiner Tochter plötzlich Halluzinationen kriegt und sich in eine nur für ihn sichtbare Superfrau verguckt? Der Haussegen hängt jedenfalls ganz schön schief, und die Hochzeitsgesellschaft erlebt einige Turbulenzen. Am Ende sind die Nerven aller ziemlich strapaziert worden, oder anders formuliert: Alle sind fix und fertig. Genauso heisst die neue turbulente Komödie, die am Freitag, 27. November, in einer Migros-Sondervorstellung im Theater Fauteuil zu sehen ist. Das Theater Fauteuil wird von Caroline Rasser (Bild) und ihrem Bruder, Claude Rasser, geführt. Die beiden sind die Enkel des legendären Alfred Rasser alias HD Läppli. Mehr dazu auf der Seite 87.

LeShop auf der Überholspur

LeShop.ch, der grösste Schweizer Online-Supermarkt, wächst weiterhin stark. Die Migros-Tochter verkaufte in den ersten drei Quartalen 2009 für 96 Millionen Schweizer Franken Lebensmittel via Internet. Das sind 14 Millionen Franken oder 17 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Ungebrochen hoch ist die Anzahl der Neukunden: 30 800 Haushalte haben in den ersten drei Quartalen erstmals bei LeShop.ch online Lebensmittel eingekauft. Dabei nutzen die meisten die Heimlieferung für den grossen Wocheneinkauf — der Online-Warenkorb ist mit 225.50 Franken durchschnittlich rund sieben Mal grösser als derjenige im Laden mit rund 32 Franken. Weitere Infos: www.leshop.ch

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 41, 5. Oktober 2009

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MM 41: «Das ewige Eis geht bachab», Reportage über den Gletscherschwund in den Alpen.

«Was soll denn dieses ewige Gejammer?» Es ist schon erstaunlich, wie immer wieder versucht wird, die Bevölkerung mit Angst gefügig zu machen. Einmal ist das Wetter zu nass, das andere Mal zu trocken, Flüsse trocknen aus, Fische sterben. Was soll den dieses ewige Gejammer? Klimaveränderungen gab es

MM 41: Hausmann Friedli über den Fall Polanski.

Berühmte Leute gleichbehandeln Grossartig, wie Bänz Friedli die Sache auf den Punkt bringt. Ich bin sehr dankbar, dass eine wichtige Stimme nicht in das Protestgeheul derjenigen einstimmt, die finden, wenn einer berühmt sei, gelte für ihn anderes Recht. Ruth Zoss, 73087 Boll Stehe voll und ganz hinter Bänz Friedli!

Hedi Makart, 6020 Emmenbrücke

Die Kulturschickeria sollte sich wirklich schämen, so offen zugunsten eines Verbrechers aus den eigenen Reihen zu schreien. Und Monsieur Sarkozys Belehrungen haben uns auch noch gefehlt. Eine Schande, wenn ein Staatsoberhaupt einen Kinderschänder in Schutz nimmt.

Bild Gian-Marco Castelberg

Hansruedi Stutz, 8305 Dietlikon

Eine wahre Wohltat, nachdem Ex-Justizminister Blocher, SVP-Präsident Brunner und andere prominente Leute unserer jetzigen Justizministerin vorgeworfen haben, sie hätte

schon immer, sonst gäbe es heute noch Dinosaurier. Wie ist es denn dazu gekommen, dass da, wo wir heute wohnen, einmal ein Meer war? Also macht euch mal Gedanken, ob wir immer alles annehmen müssen, was andere uns vorkauen. Paul Stutz, per Mail

Roman Polanski persönlich warnen sollen, um ihn vor der Verhaftung zu bewahren! Einen Täter schützen, der ein Kind mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht hat und es jahrelang verstanden hat, sich vor dem Gerichtsverfahren zu drücken? Hat man da noch Worte?

Hans Fürer, 8804 Au

Die ganze Welt entsetzt sich zu Recht über Fritzl und Co. Nur weil diesmal ein «Promi» der Täter ist und die Tat 30 Jahre zurückliegt, soll man die Augen schliessen? Herr Polanski hätte vor Kurzem Gelegenheit gehabt, die Sache zu bereinigen. Ich denke nicht, dass sich die Schweiz deswegen schämen muss. Ursi Frey, 8002 Zürich

«Ich denke nicht, dass sich die Schweiz schämen muss.» Ursi Frey, 8002 Zürich

Am Gletscher: Barbara Schaffner vom Hotel Morteratsch in Pontresina.

Das stimmt natürlich, ein Vergewaltiger ist und bleibt ein Verbrecher. Auch schämen muss sich die Schweiz nicht. Einzig etwas bleibt als «Restlast»: Ist das Verhalten eines Staats nicht strafbar, wenn er einem Verbrecher den Erwerb eines Chalets gestattet, obwohl er zur Haft ausgeschrieben ist? Im weitesten Sinn ist das Unterschlupfgewährung für einen Straffälligen. Ich nehme an, dass Herr Polanski einige Gelder für sein Chalet dem Kanton hingelegt hat und diese Gelder wurden wohl sehr gern eingestrichen. Dafür sollten wir uns schämen.

Pietro Tonini, 8708 Männedorf

MM 40: «Wenn Frauen zum Halali Blasen», Reportage über Jägerinnen.

Frauen wollen die Männer übertreffen Ich muss fast allen Schreibern zustimmen. Frauen werden immer brutaler. Wen wundert es da, dass sie auch Jäger werden wollen. Sie wollen den Männern nicht nur gleich sein, sondern sie möglichst übertreffen an Stärke und Härte.

Anke Bucher, 3110 Münsingen

Wie anderswo wird es auch bei der Ausübung der Jagd schwarze Schafe geben. Der eigentliche Sinn der Jagd ist jedoch, den Wildbestand zu regulieren. Bei zu hohem Aufkommen brechen früher oder später Seuchen aus: Tollwut, Räude, Gämsblindheit. Diese Tiere verenden qualvoll! Es ist auch nicht «verlogener Quatsch», wenn man von Hegen und Pflegen oder über Wildtierfütterung im Winter redet. Das sind alles Sachen, die zur «Pflicht» eines Jägers gehören. Es ist Jägern auch nicht freigestellt, wie viele Tiere sie schiessen dürfen. Auch sie haben Gesetze, die sie befolgen müssen! Darum sage ich ein Weidmannsheil an alle Jäger, die noch mit Respekt die Jagd betreiben.

Sonja Beyeler, 1735 Giffers

Korrigendum

Im Rezept Nussschinkli mit Pflaumen im Zopfteig im Migros-Magazin 41 vom 5. Oktober haben wir eine falsche Mengenangabe publiziert: Mit nur 50 Gramm Halbweissmehl gelingt der Zopfteig leider nicht. Es braucht dafür schon 350 Gramm Halbweissmehl.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Einmal Ku’damm und zurück Am Anfang stand ein zweitägiger Ausflug an den Kurfürstendamm nach Westberlin. Alles ging glatt. Der Schweizer Peter Gross beschloss, seiner Geliebten Christa Feurich bei der Flucht aus der DDR zu helfen. Alles ging schief, die zwei landeten für dreieinhalb Jahre im Gefängnis. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall besuchen sie die Schauplätze ihrer gescheiterten Flucht.

F

ür Christa (61) und Peter Gross (60) aus Stein am Rhein SH ist es eine Reise in die Vergangenheit, die 35 Jahre zurückliegt und im Ost-Berlin der 70erJahre spielt. Es ist die Geschichte einer Flucht, die in die Freiheit hätte führen sollen, aber im Gefängnis endete. Es ist die Liebe zwischen dem Schweizer Peter Gross, ehemaliger Schweizer Botschaftskoch in Ost-Berlin, und

seiner Frau Christa, einer Pharmazie-Ingenieurin aus Ost-Berlin. Er wollte sie 1974 im Kofferraum seines Mini Cooper nach West-Berlin schmuggeln. Dafür kamen beide dreieinhalb Jahre hinter Gitter. Verraten, verhaftet, ausgetauscht. Drei Worte, die drei schreckliche Jahre von Christa und Peter Gross dokumentieren. Doch ihre Liebe war stärker als die Gefängnismauern.

Die Geschichte der Mauer

Bilder Keystone (3)

1959

gibt ein r Nu es die Mauer nicht. , dass Schild weist darauf hin nt. gin hier Ostberlin be

BER LIN OH NE MA UER Noch


MENSCHEN 20 JAHRE MAUERFALL

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20 Jahre nach dem Mauerfall: Christa und Peter Gross vor dem Brandenburger Tor in Berlin, dem Wahrzeichen der Freiheit. «Wir würden wieder fliehen, wenn wir vor der Entscheidung stehen würden.»

1961

MAUERBAU

Unter Aufsicht ht ten von bewaffneten n Volkspolizisten aurer beginnen Maurer am 13. August 1961 an der sowjetischen amerikanischen ze Sektorengrenze mit dem Bau der Berliner Mauer.

1961

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Am 15. August 1961 nützt der Volksarmist Conrad Schumann eine der wenigen noch ungesicherten Stellen der Grenze und flieht aus der DDR.


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MENSCHEN 20 JAHRE MAUERFALL

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Auch wenn manche Wunden nie heilen werden. Heute leben sie glücklich in Stein am Rhein SH, wo sie erfolgreich zwei Geschäfte führen, die NudelBox und die Schoggi-Box.

Mit SF auf den Spuren der Vergangenheit

Wie tief die Wunden sitzen, wird deutlich, als Christa und Peter Gross mit dem «DOK»-Team des Schweizer Fernsehens an Orte stossen, wo einst die Mauer verlief. «Wir sind mit dem Leben davongekommen», sagt Christa und hält dabei fest die Hand ihres Mannes. An einem schönen Maiabend 1974 macht sich Peter Gross für einen vergnüglichen Abend zurecht. Im roten Jeansanzug und knallgrünen Hemd steuert er sein Ziel an: das Tanzlokal Café Nord in der Schönhauser Allee in OstBerlin. Schon sein Outfit verrät: «Der Mann ist aus dem Westen!» Während die DDR-Jugend schon Stunden vor Türöffnung geduldig auf Einlass wartet, gewährt man Gross sofort Einlass. Ein paar der begehrten Zeitungen aus dem Westen für den Türsteher, und schon steht Peter im Tanzlokal. Er hätte auch in West-Berlin tanzen gehen können, aber er bevorzugt DDR-Frauen. «Ich mochte ihre natürliche Art, das hatte Charme.» An diesem Abend hätte er jede Frau haben können, aber nur auf

eine hat er es abgesehen: Christa, blondes Haar, Mitte 20, Pharmazie-Ingenieurin in einer Klinik am Rande Ost-Berlins. Nach dem ersten Tanz mit ihr sagt er nicht Danke, sondern Merci. Er weiss, dass er damit punkten kann. Klingt doch dieses Wort nach grosser, weiter Welt und erregt die Neugier der DDR-Frauen. Auch Christa ist vom grossen, stattlichen Schweizer sehr angetan: ein Mann mit Manieren, so ihr erster Eindruck. Aus der Bekanntschaft im Tanzlokal wird bald mehr. Christas Vater, ein überzeugter Genosse, ist von dieser Verbindung weniger angetan. Dass seine jüngste Tochter ausgerechnet einen Klassenfeind liebt, passt so gar nicht in sein sozialistisches Weltbild. Am Wochenende unternehmen die Verliebten in Peters Mini Spritztouren ins Berliner Umland. Zwischendurch fliegt Peter immer wieder ins Ausland. Seine Freundin muss er zurücklassen. «Damals wurde mir bewusst, dass Christa in einem Gefängnis lebt, aus dem es kein Entkommen gibt.» Wie alle Diplomaten, geniessen auch deren Angestellten ungehinderte Einreise nach WestBerlin. Peter wird von DDRBürgern wiederholt angefragt, ob er ihnen nicht Fluchthilfe leisten möchte. Doch er lehnt stets ab. Erst seine Liebe zu Christa Feurich lässt das Thema

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1. Feb ebruar 1975: 5: Chri Ch rista im Kof ri offe of ferr fe rrau aum. m. Das Da s Fo Foto to hat die Sta tasi si nach na ch d der er F Festn estn es tnah ahme ah me gema ge mach cht.

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Die Geschichte der Mauer

Bilder Keystone (3)

FENSTERFLUCHT

Während das Haus im Ostteil steht, beginnt jenseits der Fenster ein freies Berlin. Eines der ersten Opfer der Berliner Mauer ist Ida Siekmann, die beim Sprung aus dem Fenster ihren Verletzungen erliegt. Später werden die Grenzhäuser geräumt und die Fenster zugemauert.

1961

1961 EIN GRUSS IN DEN OSTEN Eine Stadt wurde über Nacht geteilt, unzählige Familien getrennt. Das Leid vieler Berliner war gross. Anfangs konnte man seinen Liebsten wenigstens noch winken, später war das nicht mehr möglich.

1963 EIN BERLINER John F. Kennedy am 26. Juni 1963

vor dem Rathaus in Berlin. Mit dem Satz «Ich bin ein Berliner» drückte er seine Verbundenheit mit den Menschen der geteilten Stadt aus.


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MENSCHEN 20 JAHRE MAUERFALL

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Flucht ernsthaft wieder aufkommen. «Eines Tages schlug ich ihr vor, sie im Kofferraum meines Minis nach West-Berlin mitzunehmen. Einmal Ku’damm hin und zurück.» Doch nach diesem ersten Besuch im Westen soll Christa wieder in die DDR zurückkehren, da Peter seinen Vertrag bei der Schweizer Botschaft nicht gefährden will. Christa willigt ein, und Peter trifft alle Vorbereitungen für den illegalen Grenzübertritt.

Im Kofferraum des Mini Cooper nach West-Berlin

In einem Waldstück bei Berlin steigt Christa in den präparierten Kofferraum. Ohne Probleme gelangen sie am Grenzübergang Checkpoint Charly über die Grenze. An jenem Abend reist Peter ein zweites Mal nach Ost-Berlin und verhilft auch der Freundin eines Bekannten im Kofferraum zur Flucht. «Innerhalb von 90 Minuten habe ich zwei Menschen über den schwerst bewachten Grenzübergang der Welt gebracht», erzählt Peter. In West-Berlin angekommen, beziehen die zwei eine Pension. Christa beruhigt sich zunehmend. Sie bummeln über den Ku'damm, essen beim Chinesen, und Christa betritt zum ersten Mal in ihrem Leben ein Kaufhaus im Westen. Doch so richtig geniessen kann sie

die kurz gewonnene Freiheit nicht. «Ich musste immer wieder an die Rückfahrt denken.» Am nächsten Tag gelangt Christa ungehindert im Kofferraum nach Ost-Berlin. In der DDR nimmt der Alltag wieder seinen Lauf. Inzwischen hat Peter einen neuen Freund: Peter Zehmke, ein Automechaniker, der seinen Mini Cooper hin und wieder repariert und mit dem die beiden auch privat verkehren. Christa und Peter können nicht ahnen, dass ihr sogenannter Freund ein Spitzel der Staatssicherheit ist und schon längst Verdacht geschöpft hat, dass Peter im Kofferraum Menschen in den Westen schmuggelt. Operation «Schleuse», die Rund-um-die-Uhr-Bespitzelung von Christa und Peter, ist bereits in vollem Gang, als sich Christa am 1. Februar 1975 entschliesst, die Flucht anzutreten. Eingezwängt im Kofferraum lässt sie Freunde, Familie, ihr ganzes bisheriges Leben zurück. «Aber die Sehnsucht, in Freiheit zu leben, war stärker als die Angst», begründet Christa. Die Fahrt geht Richtung Grenzübergang Bornholmer Strasse. Kurz vor der Grenze holt Peter nochmals tief Luft und fährt langsam zur ersten Schranke. «Die erste Schranke geht hoch, und ein Grenzbeamter winkt mich durch wie immer. Doch

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Die Geschichte der Mauer 1989

EINE TRABIWELLE ROLLT DURCH BERLIN

Am 9. November wird die Grenze geöffnet. Noch in derselben Nacht werden die ersten Ostberliner in ihren Trabis freudig begrüsst.

MAUERPARTY

Bilder Keystone (2)

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Nach dem Fall der Mauer ist die Stimmung einzigartig. Hunderttausende Menschen aus aller Welt feiern das Ende der geteilten Stadt. Die Berliner nehmen sich, was man ihnen 28 Jahre zuvor genommen hat: ein freies Leben in einem freien Berlin.

1989


18 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

plötzlich kommen sechs mit Maschinenpistolen bewaffnete Beamte auf mich zu und befehlen mir, den Kofferraum zu öffnen. Christa, die hinten zusammengezwängt liegt, hört Peter fragen: «Ist das jetzt neu?» Diesen Satz vergisst sie nie. «Ich ahnte, dass es schiefgelaufen ist.» Peter

diskutiert mit den «Grenzern» noch eine halbe Stunde, bis einer sagt: «Nun lassen sie doch endlich die Frau raus, die bekommt ja gar keine Luft mehr.» Bevor die Grenzbeamten die zwei in Handschellen abführen, flüstert Peter seiner Christa noch zu: «Ich hol dich hier raus. Egal,

was passiert.» Das sind für lange Zeit seine letzten Worte an sie. Was dann folgte, waren dreieinhalb Jahre Inhaftierung. Zuerst landeten sie in der «Roten Burg» in Hohenschönhausen – einem Gefängnis, das abgeschirmt am Rande Ost-Berlins lag und das kein DDR-Mensch kann-

te, weil es auf keinem Stadtplan verzeichnet war. Für Christa und Peter Gross ist die Vergangenheit wieder gegenwärtig, als sie mit dem Schweizer «DOK»-Team das Gefängnis betreten, in dem sich heute eine Gedenkstätte befindet. «Riech mal!», fordert Peter Christa auf, als sie

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Die Geschichte der Mauer

Bilder Keystone (4)

EIN BLICK RÜBER Ein Kind sitzt auf der Mauer und blickt in den Westteil der Stadt. Jedem Ostberliner werden in Westberlin 100 Mark Begrüssungsgeld in Aussicht gestellt.

1989


MENSCHEN 20 JAHRE MAUERFALL ein Verhörzimmer betreten. «Hier hängt noch der DDR-Mief in den Gemäuern.»

Mit kleinen Botschaften im Essen halten sie Kontakt

Bis zur Verurteilung müssen sie sechs Monate hier absitzen. Einzelhaft. Die Zelle, fünf mal zwei Meter gross. Eine Toilette, ein Waschbecken, ein Bett. «Das Essen war miserabel. Aber das Schlimmste war, dass ich mit niemandem reden konnte und nicht wusste, wann das ein Ende haben würde. Irgendwann fing ich an zu singen, nur um die eigene Stimme wieder zu hören», erinnert sich Christa. Am 11. Juli 1975, fünf Monate nach dem Fluchtversuch, wird das Urteil verkündet: 5 Jahre Freiheitsstrafe wegen Beihilfe zum ungesetzlichen Grenzübertritt für Peter und 4,6 Jahre für Christa. Nach der Urteilsverkündung werden sie ins Gefängnis «Bautzen II» gebracht. Christa meldet sich freiwillig zum Arbeitskommando Küche. «Wir bekamen kaum Vitamine. Ich hatte Angst, dass mir die Zähne ausfallen.» Wie sich herausstellte, hatte Christas Küchentätigkeit auch einen anderen Grund. «Schon am zweiten Tag erfuhr ich Peters Zellennummer. So konnte ich ihm immer mal kleine Botschaften im Essen verstecken. Er wiederum

TV-Tipp zum Thema «Dok: Schweizer im Stasiknast – Dieter Moor auf Spurensuche an der Berliner Mauer». Eine Dokumentation von Helen Stehli Pfister. 22.10., 20.05 Uhr, SF 1

schrieb mir mit Kreide auf den Boden der Aluminiumnäpfe.» Peter verweigert vom ersten Tag an die Arbeit. «Ich wollte dieses Regime nicht noch durch meine Arbeitskraft unterstützen.» Dafür kommt er in Einzelarrest. «Da gab es nur alle drei Tage eine warme Mahlzeit, ansonsten trockenes Brot.» Auf mehrfaches Drängen ihrer Anwälte dürfen sich Christa und Peter nach eineinhalb Jahren zum ersten Mal für 30 Minuten sehen. «Wir haben uns Mut gemacht und geschworen, dass wir zueinanderhalten.»

Vorzeitige Freiheit dank Austauschs mit Spionen

paar ausgetauscht. Sonst hätten wir länger absitzen müssen.» Sechs Monate nach ihrer Entlassung heiraten sie auf dem Standesamt in Basel. Christa zieht in die Schweiz, bekommt sofort die Schweizer Staatsbürgerschaft. Gemeinsam bauen sie sich ein Leben in ihrer frei gewählten Heimat auf. Doch es sollten noch elf Jahre vergehen, bis für alle Deutschen die Freiheit kam: Am 9. November 1989 verkündet Günter Schabowski, damaliger Sekretär des Zentralkomitees der DDR für Informationswesen, auf einer Pressekonferenz den bescheidenen Satz, der die Welt verändern sollte: «Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, jedem Bürger der DDR zu ermöglichen, die Grenzübergänge zu überschreiten.» Mit einem Satz wurde das Ende der DDR eingeläutet. Es ist der Tag, an dem der Obrigkeitsstaat sein Volk entlassen hat. Am gleichen Abend stürmen Tausende von Ost-Berlinern zu den Grenzübergängen. Um 21.20 Uhr

fällt der Startschuss für ein neues Zeitalter. Am Grenzübergang Bornholmer Strasse, dort, wo am 1. Februar 1975 Peter Gross’ und Christa Feurichs Flucht endete, entlässt der Staat die ersten Bürger in ein freies Berlin. Heute erinnert nur noch ein Schild an den ehemaligen Grenzübergang. Die Stadt hat sich zurückgeholt, was man ihr einst nahm. «Wir würden es wieder tun, wenn wir vor der Entscheidung stehen würden, stimmts?», fragt Christa. «Ja», sagt Peter, «und ich würde wieder alles daran setzen, dich da rauszuholen.» Text Anette Wolffram Eugster Bilder Marcus Höhn

Mehr zum Mauerfall lesen Sie auf Seite 38.

www.migrosmagazin.ch Schwer zu zählen und zu beschreiben: Mehr zum Thema Berliner Mauer und deren Opfer.

Am 12. Mai 1978 entlässt die Schweiz das DDR-Spionageehepaar Meier-Kälin aus der Haft. Nur vier Tage später werden auch Christa und Peter nach über drei Jahren Haft vorzeitig entlassen. «Wir wurden gegen das Spionage-

1989 FREUDENTANZ AUF DER BERLINER MAUER

Auch die Westberliner Jugend freut sich, dass die Mauer endlich gefallen ist. Auch wenn nach der ersten Euphorie bald Nüchternheit einkehrte.

1989 DAS ENDE EINE R GETE ILTE N STAD T

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DAS ENDE DES KALTEN KRIEGES

1989

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Das Volk hat die Mauer zum Stürzen gebracht. Am 12. November schütteln sich auch ostdeutsche Grenzposten und Westberliner Polizisten die Hände.


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

FRAU DER WOCHE

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NEUE KRANKENKASSENPRÄMIEN

«Wir haben eine Leistungsexplosion» Armanis Neue Anfragen für Modeljobs erhielt die 1,80 Meter grosse Schönheit mit den Massen 83-60-88 schon viele. Doch ganz schweizerisch, wollte Chantal Kammermann (20) zuerst ihre Verkaufslehre als Detailhändlerin abschliessen. Erst Ende September ist die von der Zürcher Agentur Visage entdeckte Luzernerin nach Mailand gegangen und hat sich mit drei Polaroidfotos beworben. Armani und Emporio Armani haben sie sofort für Präsentationen gebucht; die Modelkarriere ist lanciert.

MANN DER WOCHE

Jung-Diplomat

Bild Keystone

Zwei Wochen lang und noch bis zum 18. Oktober verstärkt der Engelberger Tobias Naef (22) als Jugenddelegierter die Schweizer Delegation an der Uno-Generalversammlung in New York. Er setzt sich für die Anliegen der Jugend ein. «Ich bin überwältigt von der Grösse und dem Mechanismus der Uno. Alles geht mega schnell», sagt der Politologiestudent. Sein Berufswunsch überrascht nicht: Er möchte Schweizer Diplomat werden.

Der Gesundheitsökonom Heinz Locher (66) betreut mit seiner unabhängigen Beratungsfirma Mandate von Spitälern, Pharmaunternehmen, Kantonen und Krankenkassen. Er weiss, wie Leistungen und Kosten zusammenhängen. Sein Fazit: Die hohen Krankenkassenprämien sind eine logische Folge der Ansprüche ans Gesundheitswesen. Heinz Locher, die Krankenkassenprämien steigen per 1. Januar im schweizweiten Durchschnitt um 8,7 Prozent. Wer ist schuld an der erneuten Prämiensteigerung?

Diese ausserordentlich starke Erhöhung ist darauf zurückzuführen, dass die Krankenkassen in den letzten Jahren ihre Prämien auf Druck des Bundes nicht genügend den Kosten anpassen

«Die Spitäler müssen sich spezialisieren.» konnten. Über die Jahre hinweg entspricht die Prämienentwicklung aber den medizinischen Errungenschaften. Wir haben nicht nur eine Kosten-, sondern auch eine Leistungsexplosion. Da liegt das Problem. Medizinische Errungenschaften sind doch ein Fortschritt.

Ja, aber wir bezahlen zu früh und oft zu viel dafür. Neue Techniken und Behandlungsmöglichkeiten sollten genauer auf ihren Nutzen geprüft werden, bevor sie von

den Krankenkassen in den Leistungskatalog aufgenommen werden. Denn oft entspricht der Innovationswert nicht der Kostensteigerung. Böse gesagt, sind das teure Experimente zulasten der Versicherten. Dazu kommen kostspielige Anschaffungen in Spitälern. Was muss sich da ändern?

Heute bietet fast jedes Spital jede Leistung an – ein teurer Luxus. Spitäler müssen sich vermehrt spezialisieren und untereinander vernetzen. Wir hätten dann vielleicht weniger Krankenhäuser, aber mehr Qualität zu tieferen Kosten. Ähnlich ist es bei den Ärzten. Die hausärztliche Einzelpraxis ist ein Auslaufmodell. Welches ist die ideale Praxis?

Die Zukunft gehört Gruppenpraxen, in denen sich Ärzte Kosten und Arbeit teilen. Das ist für den Patienten kein Nachteil. Verständlicherweise will kaum mehr ein Arzt 80 Stunden in der Woche arbeiten. Spart man so auch Kosten?

Ja. Das zeigen die HMOGesundheitszentren, die es bereits gibt. Denn nach bisherigem Modell werden die gleichen Untersuchungen an einem Patienten oft mehrmals gemacht: Zuerst beim Hausarzt, dann beim Spezialisten und zum Teil nochmals im Spital. Das kommt uns teuer zu stehen – genau wie die Selbstverständlichkeit, jederzeit in eine Notfallaufnahme zu rennen oder selber einen Spezialisten auszuwählen. Müssen Patienten ihre Ansprüche senken?

Nicht in Bezug auf die Qualität,

sondern auf die Verfügbarkeit von Leistungen. Der Versicherte büsst nichts ein, wenn er nur eine Anlaufstelle hat: den Arzt seines Vertrauens zum Beispiel oder den Telefondienst von Medgate. Auch Generika sind günstiger, aber gleichwertig. Wenn das alles passiert, sinken die Prämien wieder?

Kaum. Aber mich stört das nicht, solange die höheren Kosten auch dem Wert der Errungenschaften entsprechen.

Offenbar stört es auch die Versicherten nicht sehr. Nur wenige wechseln die Kasse, obwohl das in der Grundversicherung bis Ende November problemlos möglich wäre.

Es kommt nicht nur auf die Prämie an, sondern auch auf das Leistungspaket. Dazu kommen Bequemlichkeit und Unsicherheit. Eine günstige Kasse kann ja plötzlich aufschlagen, wenn sie mehr Kunden hat. Dann muss man wieder wechseln. Da tun die hohen Prämien dann doch weniger weh. Auch wegen der Prämienverbilligungen?

Ja. Ich habe zwar Verständnis für Familien, die diese Entlastung brauchen. Aber es gäbe bessere Ansätze: Die Kantone könnten die dreieinhalb Milliarden Franken, die sie so ausschütten, direkt an Einrichtungen wie Pflegeheime zahlen. Was halten Sie von der Einheitskasse?

Eine Katastrophe! In England ist der Staat quasi die Einheitskasse. Da wartet ein Krebspatient schon mal 18 Monate auf eine Therapie. Interview Yvette Hettinger


22 | Migros-Magazin -Magazin gaz 42, 12.. O Oktober ber 2009 20

Der Artikel über Tanja Aeberhard und die Ausbildung ihrer Hündin Inka im Migros-Magazin vom 13. Oktober 2008.

«Wir konnten sehr viele Tote orten»

Vor einem Jahr berichtete das Migros-Magazin über Tierärztin Tanja Aeberhard und die Ausbildung ihrer Mischlingshündin Inka zum Such- und Rettungshund. Letzten Mittwoch sind die beiden aus Sumatra zurückgekehrt. In ihrem ersten Ernstfall bewährte sich Inka bei der Suche nach Erdbebenopfern sehr gut.

S

eit dem verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra, das mindestens 500 Menschen tötete, ist die Bevölkerung dringend auf Hilfe angewiesen. Über 500 000 Einheimische sind betroffen, 200 000 Häuser zerstört. Am Abend des 1. Oktobers flog die Berner Oberländerin Tanja Aeberhard mit einem SwissSonderflug nach Padang ins Katastrophengebiet an der Westküste Sumatras – zusammen mit 115 Mitgliedern der Rettungskette Schweiz und 18 Suchhunden. Nur einen Tag zuvor wurde sie durch die Schweizer Rettungskette über den Einsatz in Indonesien informiert. In ihrem Arbeitsvertrag als Tierärztin gibt es eine Klausel, die besagt, dass sie für solche Einsätze ihre Arbeit sofort verlassen kann.

Tanja Aeberhard, wie fühlen Sie sich nach Ihrem Einsatz in Sumatra?

Ich bin müde und brauche Zeit, um die Erlebnisse zu verarbeiten. Ich habe viele Leichen gesehen, und die Luft war voll von Verwesungsgestank. Es tut mir leid für alle, die Familienmitglieder vermissten und hofften, dass unter den Trümmern noch jemand lebend geborgen werden kann. Was konnten Sie bewirken?

Wir haben den Einheimischen das Gefühl gegeben, Hilfe zu erhalten. In solchen Momenten ist es sehr wichtig, nicht allein zu sein. Die Angehörigen konnten uns sagen, wen sie wo vermissten. Das sorgte unter ihnen für eine gewisse Beruhigung. Und selbst wenn wir alle Menschen nur noch tot bergen

konnten, hat diese traurige Gewissheit den Angehörigen geholfen. So konnten sie die Toten wenigstens bestatten. Wie verarbeiten Sie solche Momente?

Wir haben während unserer Einsätze einen Psychologen dabei, der bei gravierenden Ereignissen hilft. Ansonsten rede ich viel mit anderen Leuten unserer Gruppe, die ebenfalls im Einsatz standen. Aber es braucht Zeit, diese Bilder zu verdauen. Wie gut hat Ihre Rettungshündin Inka gearbeitet?

Nach vielen Trainings war sie zum ersten Mal im Einsatz und arbeitete sehr gut. Das ist nicht selbstverständlich, denn die verschiedenen Leichengerüche waren irritie-

rend. So gibt es Hunde, die Trümmer mit Leichengeruch meiden. Das war bei unseren Tieren nicht der Fall. Inka und ich konnten gemeinsam sehr viele Tote orten. Die Bilder der Zerstörung gingen um die ganze Welt. Wie haben Sie die Situation vor Ort erlebt?

Viele Häuser hatten nur Risse. Dazwischen waren ganze Gebäude eingestürzt. Ich habe mich allerdings vor allem auf zwei Schadenplätzen in der Stadt Padang aufgehalten und bin nicht durch alle Quartiere gefahren. Die Hauptverkehrsstrassen zu den Schadenplätzen waren passierbar. Welche Situation fanden Sie bei Ihrer Ankunft vor?

Nach unserer Ankunft sahen wir viel Verkehr mit Mofafahrern und


Bilder Sophie Stieger/Tages-Anzeiger, Roslan Rahman/AFP, Franca Pedrazzetti

MENSCHEN EINSATZ IN SUMATRA

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auf den ersten Blick alltägliche Szenen. Auf den Schadenplätzen präsentierte sich uns aber ein ganz anderes Bild: Einzelne Familien, die ihre Angehörigen vermissten, warteten am Boden. Obdachlose sassen am Abend um ein Feuer und redeten. Entsprechend traurig muss die Stimmung gewesen sein.

Auf den Schadenplätzen war das so. Sonst hatte man aber das Gefühl, dass sich die Leute seit dem Tsunami Ende Dezember 2004 an grosse Katastrophen gewöhnt haben. Die Einheimischen scheinen es so zu nehmen, wie es kommt. Haben Sie viele Gespräche geführt?

Nein, denn mit den Einheimischen redeten die Schadenplatzberater, die diese nach Vermissten befragten. Als Hundeführer wollen wir die Betroffenen nicht auch noch befragen. Sonst wird es ihnen zu viel. Wie geht es auf Sumatra nun weiter?

Im Zentrum steht die Hilfe für den Wiederaufbau. Dazu gehören Aufräumen und die Wasserversorgung wieder herstellen, damit das Leben weitergehen kann. Die Retter und ihre Hunde in Kloten nach dem Einsatz auf Sumatra: Tanja Aeberhard (Bild oben Mitte mit ihrem neunjährigen Mischling Inka) ist müde.

Und wie sieht Ihr Alltag momentan aus?

Ich arbeite seit letztem Freitag wieder als Tierärztin und gehe weiterhin mit Inka trainieren. Demnächst treffen sich alle Rettungskräfte, die auf Sumatra waren, erneut. Wir werden den Einsatz in Indonesien besprechen und gehen über die Bücher – mit dem Ziel, jedes Mal noch besser zu werden.

Interview Reto E. Wild

«Die D Bergung B von Toten T hhat den Menschen geholfen.»

Die Glückskette hat für die Opfer des Erdbebens auf Sumatra sowie der Taifune auf den Philippinen ein Spendenkonto eingerichtet: Postkonto 10-15000-6, Glückskette, 1211 Genf (Vermerk «Asien»), www.glueckskette.ch


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

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GANDHI LEBT!

140 Jahre alt wäre er dieses Jahr geworden. An Bedeutung hat Mahatma Gandhi jedoch keineswegs verloren. Der geistige und politische Führer der Unabhängigkeitsbewegung Indiens ist denn auch noch bei den kleinsten Indern ein wahrer Star. Zur Feier seines Geburtstags am 2. Oktober 2009 marschierten diese fünf Buben in Gandhis unverkennbarer Aufmachung durch die Stadt Bhopal. Ohne den Rechtsanwalt und dessen Konzept des gewaltfreien Widerstands und der politischen Selbstbestimmung wäre Indien vielleicht heute noch unter britischer Kolonialherrschaft.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Raj Patidar/Reuters, Strangmann/Dukas

Weshalb sinken Birnen, während Äpfel im Wasser schwimmen? Antwort: Das Kerngehäuse einer Birne ist dichter und darum schwerer als das eines Apfels. Auch hat ein Apfel mehr Hohlräume und weniger kompaktes Fruchtfleisch. Ob Obst schwimmt oder sinkt, hängt zudem von der Zellgrösse, vom Zuckergehalt und von der Wassertemperatur ab. Allerdings sinken nicht sämtliche Birnen. Ein Test auf der Redaktion hat ergeben, dass beispielsweise die Birnensorte Conférence mehr oder weniger gut schwimmt. Die Erklärung liefert die Physik: Entscheidend dafür, ob ein Gegenstand sinkt oder nicht, ist das Verhältnis zwischen Gewicht und Volumen, bekannt als spezifisches Gewicht. Wasser hat ein spezifisches Gewicht von 1,0, Birnen bringen es in der Regel auf 0,99 und Äpfel auf 0,7 bis 0,8. Nur Gegenstände mit über 1,0 (Blei hat 11,3) sinken garantiert.

ZITAT DER WOCHE

«Mir ist egal, ob mein Enkel mich Nena, Oma oder Dinosaurier nennen wird.»

Die deutsche Sängerin Gabriele Susanne Kerner, besser bekannt als Nena («99 Luftballons»), legt auf dem Privatfernsehsender RTL ein entwaffnendes Geständnis ab. Die 49-jährige vierfache Mutter wird demnächst Grossmutter.


26 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Die Schweiz als Scheibe

Seit mehr als 15 Jahren filmt der Zürcher Marco Fumasoli die Schweiz von oben. Ebenso lange werden seine Flugbilder am TV gezeigt. Jetzt haben die beliebten Pausenfüller des Schweizer Fernsehens Premiere als DVD-Kollektion.

D

ie Schweiz ist komplett», sagt Marco Fumasoli (58) und klopft auf die Box mit neun DVDs. Darauf sind 25 Stunden Landschaftsaufnahmen, von der Zentralschweiz über den Jura und das Berner Oberland bis nach Zürich und Basel. Unterlegt ist sie mit unaufdringlicher Chill-out-

Musik, welche die Schönheit der Bilder zusätzlich hervorhebt. Swiss View ist vielleicht der schönste, sicher aber der längste Film der Welt. Unzählige Male überflog der Regisseur in den letzten 15 Jahren zusammen mit Kameramann Ueli Haberstich und Helikopterpilot

Sandro Brugnoli die Schweiz im extremen Tiefflug. «Mittlerweile kenne ich das Land unglaublich gut, und oft frage ich mich, warum ich noch nie in diesem Tal war oder auf jenem Berg.» Fumasoli ist begeistert von der Landschaft, spricht mit Leidenschaft über das Maderanertal im Kanton Uri, ver-

weist auf die 2300 Meter hohen Mären im Muotathal und erklärt: «Die sehen aus wie eine Mondlandschaft, das ist irre.»

Absturzgefahr wegen Hochspannungsleitungen

Ästhetische Gesichtspunkte bestimmen die Routen. Tipps für


MENSCHEN BILDERJÄGER

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Arbeitsinstrument und Resultat: Marco Fumasoli im Einsatz (links) über dem Vierwaldstättersee.

besonders schöne Ecken, spezielle Gesteinsformationen und besondere Architektur liefern Geografen und das Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz vom Bundesamt für Kultur. Geflogen wird so selten wie nötig, was eine minutiöse Planung bedingt. Längere Flüge über grösseren Städten und

in Einzugsgebieten der Flughäfen muss Fumasoli anmelden. Das Wetter muss stimmen. Der Helikopter der Firma Fuchs in Schindellegi SZ fliegt leise und hat eine Spezialkamera unter dem Cockpit. Das ist teuer. Flussläufe etwa rekognosziert Fumasoli per Auto oder Boot. Dabei achtet er

penibel auf nicht eingezeichnete Hochspannungsleitungen. Eine solche führte 2007 zu einem spektakulären, aber zum Glück glimpflich verlaufenen Beinaheabsturz des Swiss-View-Helikopters. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon, die Maschine konnte repariert werden – und Fumasoli

ging am nächsten Tag bereits wieder in die Luft, um gar nicht erst Angst aufkommen zu lassen. Den Lebensunterhalt verdient Marco Fumasoli hauptsächlich mit seiner Werbeagentur TWFE, die er vor sechs Jahren als «Spätberufener» gründete. Davor arbeitete er jahrelang als


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Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Creative Director und Regisseur beim Schweizer Fernsehen. «Der Fernsehbetrieb fehlt mir», gibt er unumwunden zu. «Ich machte es einfach gern. Fernsehen ist ein sehr spontanes Medium.» Bis eine Swiss-View-Sequenz auf DVD erhältlich ist, dauert es vergleichsweise ewig.

Nicht wie Google: Kein Problem mit Datenschutz

Auf der ersten Zürich-Ausgabe prangt noch das alte BankvereinLogo am Bellevue, und an der Wühre winken Männer mit altmodischen Schnäuzen fröhlich in die Kamera. «Die ersten Teile der Sammlung haben mittlerweile beinahe historischen Wert», sagt Fumasoli und lacht. Für das DVDPaket wurden die Aufnahmen aus Zürich und der Innerschweiz aktualisiert. Im Gegensatz zu Google Street View, das Gesichter und Nummernschilder unkenntlich machen muss, bekam Swiss View bisher keine Probleme mit dem Eidgenössischen Datenschützer. «Wir filmen nicht systematisch, das ist der grosse Unterschied. Bei uns sieht man auch keine Adres-

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«Die Schweizer lieben ihr Land und glauben, es zu kennen.» sen. Dafür zeigen uns die Leute viel Wohlwollen, weil sie wissen, dass wir das für das Schweizer Fernsehen machen.» Er lacht gern, spricht viel, wirkt energisch und zielsicher. «Es ist interessant, mit ihm zu arbeiten», sagt Pianist und Komponist Nik Bärtsch (38), der seit fünf Jahren mit Fumasoli zusammenarbeitet und neben anderen renommierten Musikern wie Max Lässer und Philippe Kuhn für den Sound zuständig ist. Er schätze ihn als Mann von Welt, der das innovative Risiko liebe und dennoch am Boden bleibe. «Wir führen beide gerne hitzige Debatten – und finden am Schluss immer zusammen eine sachbezogene Lösung.» Mitte der 90er-Jahre filmte Marco Fumasoli zum ersten Mal die Welt von oben. Inklusive Ballon mit dem Logo von Schweiz 4. Der Sender ging ein, sein Erkennungszeichen wurde weiter im Nachtprogramm von SF

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«Landschaft wird nie langweilig, sogar die Leventinanicht.» ausgestrahlt und bald nicht nur von Schlaflosen heiss geliebt. «Die Landschaft ist das verbindende Element zwischen allen Schweizern», sagt Fumasoli, «sie lieben ihr Land und glauben, es genau zu kennen. Das Gotthardmassiv interessiert die Welschen genauso wie die Deutschschweizer oder Tessiner.»

Aufsässig, ungestüm und liebenswürdig

Öde fand Marco Fumasoli seine unzähligen Flüge noch nie. «Landschaft wird nie langweilig. Sogar die Leventina, die von den meisten bloss als Autobahn wahrgenommen wird, hat unglaublich schöne Ecken.» Die Bilder wirken hypnotisch wie ein Magnet. Eine Affinität zur Natur, zum Wandern und Brauchtum entwickelte Fumasoli schon in der Kindheit. Er wuchs im St. Galler Rhein-

tal und im Appenzell auf, zweisprachig, wie er betont. «Meine Zürcher Eltern legten Wert darauf, dass wir zu Hause Züritüütsch sprachen.» Noch heute kann er ohne Mühe in den Rheintalerdialekt wechseln. Auch beruflich schlug er gern kreative Haken: Kunsthochschule,Filmhochschule Berlin, Ökonomiestudium und Lizenziat in Jurisprudenz, dann Anstellungen bei einer Werbeagentur und im Marketing von CibaGeigy. Beim Schweizer Fernsehen kam er Ende der Achtzigerjahre für eine Weile zur Ruhe. «Er ist ein verrückter Workaholic und der liebenswürdigste Mensch zugleich», sagt Nationalrat Filippo Leutenegger. Anfang der 90er-Jahre lernten sie sich bei der Fernsehsendung «Arena» kennen. «Ein Kreativkopf, Querdenker und Visionär.» Undiplomatisch, aufsässig, gewöhnungsbedürftig, lauten weniger freundliche Beschreibungen aus dem Hause SF, die Leutenegger mit einem Lachen quittiert. «Ein starker Charakter eckt zwangsläufig an. Man muss ihn zu nehmen wissen. Marco ist ungestüm und quecksilbrig, aber eine treue Seele.» Voller Elan treibt er auch seine aktuellen Projekte voran: Zurzeit

dreht er neue Aufnahmen für den SRG-Abonnementssender HDSwiss. Zudem möchte er Istanbul und Berlin aus der Luft filmen. Die Vorbereitungen dazu sind weit gediehen. Und dann die Alpen: Komplett über alle Landesgrenzen hinweg will er sie auf Film festhalten. Klingt zauberhaft, ist aber harte Arbeit: «Das ist unglaublich anstrengend.» Er müsse jede Minute voll konzentriert sein, Pilot und Kameramann jeden Meter ansagen und immer die Orientierung behalten, während in seinem Kopfhörer der Funkverkehr quassle.

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Verliebt in die eigene Arbeit

Entspannung findet Fumasoli beim Segeln auf dem Zürichsee, beim Schwimmen, Lesen oder im Kino. Er schwört seit Jahrzehnten auf Zen-Meditation – und Grüntee zum Frühstück. Gern schaut er auch immer wieder seine eigenen Filme an. «Sie geben innere Ruhe», sagt er. Auf Kommentare verzichtete er von Anfang an bewusst. «Die Zuschauer sollen sich ihre eigenen Gedanken machen können. Geredet wird überall schon genug.» Text Ruth Brüderlin Bilder Stefan Walter

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32 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Alle meine Krimis Noch ehe es diese Woche auf Deutsch erscheint, habe ich das neue Buch des Starautors Bänz Friedli ist eine Dan Brown am Leseratte, sozusagen letzten Sonntag rasch im Original verschlungen: The Lost Symbol», 509 Seiten an einem Vormittag – für mich kein Problem. Ganz nebenbei lernte ich, dass «the Masons» die Freimaurer sind – damit Sie das gleich wissen: Um die geht es im Buch! –, dass «gibberish» Kauderwelsch bedeutet und eine Tür, ist sie «ajar», halb offensteht. «Ich kann Ihnen nicht folgen» heisst, und ich finds hübsch, dass die Briten dies gerade umgekehrt ausdrücken als wir, «you lost me». Ich konnte dem bestsellenden aller Bestsellerschreiber spielend folgen, Seite für Seite. Eine stolze Leistung, ich weiss. Jetzt wissen Sie auch, woher unsere Kinder ihre Lesesucht haben. Anna Luna las in der Zwischenzeit immerhin 189 Seiten von «Eine für vier – der zweite Sommer». Bin ungemein belesen. Wie sehr, bewies ich neulich, als ich eingeladen war, zum 30-Jahre-Jubiläum der Bibliothek Oberengstringen einige meiner Kolumnen vorzutragen. (Das tut immer gut, denn geteiltes Hausfrauenleid ist halbes Leid und geteilte Freude doppelte, also hatten das Publikum und ich unseren Spass.) Dann gabs da noch einen Wettbewerb, in dem es darum ging, bestimmten Krimiautorinnen und -autoren die jeweiligen

Kommissare zuzuordnen, zum Beispiel den Commissario Brunetti der Donna Leon. Okay, ist bubi, weiss jedes Kind. Auch Mankell und Wallander brachte ich mit Leichtigkeit zusammen, Georges Simenon und Maigret waren hurtig angekreuzt, ganz easy auch Agatha Christie und Miss Marple. Aber hätten Sie gewusst, dass Petros Markaris’ Ermittler Kostas Charitos heisst? Und dass eine Lisbeth Salander die Heldin von Stieg Larssons Krimis ist? Wie gut, dass ich auch dessen Trilogie «Verblendung», «Verdammnis», «Vergebung» kenne! Ich räumte den ersten Preis ab, ein hübsches winterfestes Pflanzenarrangement.

hingegen bin – regelmässige Beachterinnen dieser Kolumne kennen das traurige Geheimnis – in den Sommerferien auf Seite 91 von Richard Fords «Der Sportreporter» steckengeblieben, basta, und muss zu meiner Schande gestehen: Das war in den vorletzten Sommerferien. Freund Bärni ist schon ganz grantig, weil ich den Krimi, den er mir letztes Jahr zur Weihnacht schenkte, «Giftnapf» von Paul Wittwer, noch nicht gelesen habe. Immerhin weiss ich, worum es darin geht:

Nur: Ich habe keinen einzigen der obgenannten Krimis gelesen. Das heisst, «gelesen» schon, aber nicht persönlich – meine Frau hat sie mir beim Joggen erzählt. Und den Dan Brown dazu, samt Englischkurs. Letzten Sonntag, auf unserer 50-Minuten-Tour am Fusse des Uetlibergs. (Gottlob haben wir mal in einem Frauenheftli gelesen – es war glaubs die «Brigitte» –, das richtige Joggingtempo sei dasjenige, bei dem man sich noch locker unterhalten könne …) Meine Liebste erzählt so detailgetreu, dass ich in jedem Literaturzirkel mitreden könnte. Wenn auf uns auch wenige Geschlechterklischees zutreffen, dieses eine trifft zu: Sie liest Bücher zuhauf, ich

Tatort Trub, junge Arztwitwe, attraktiver Ersatzdoktor, mysteriöse Todesfälle, Medikamentenbusiness. Hat meine Frau mir erzählt, der ich das Buch ausgeliehen habe, als ihr mal grad der Lesenachschub fehlte.

«509 Seiten an einem Vormittag — kein Problem.»

Ich schildere ihr dafür manchmal blumig ein Tor, das ich spätabends in der Champions League am TV gesehen habe. Aber ob es sie wirklich interessiert? Bänz Friedli lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich. Auf www.migrosmagazin.ch sind die Kolumnen als Podcast herunterzuladen, und im Forum kann man mitdiskutieren.

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34 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Michael Braungart bewundert die Natur: «Alle anderen Lebewesen machen Nährstoffe, der Mensch produziert Abfall.»


INTERVIEW MICHAEL BRAUNGART

«Nur der Mensch produziert Abfall»

Bisher galt: Wer die Umwelt schonen will, soll weniger verbrauchen. Anderer Meinung ist Michael Braungart. Der Umweltwissenschafter propagiert das Prinzip der intelligenten Verschwendung – ohne Abfall.

Michael Braungart, Sie sind überzeugt, dass George W. Bush das Beste war, was der Umweltbewegung passieren konnte. Eine provokative These.

Das Schlimmste, was der Umweltbewegung passieren kann, ist eine Regierung, die tut, als ob sie etwas täte. Das Gute an George Bush war, dass er sagte: Ich bin nicht sehr gescheit, und ich mache garantiert nichts. Da wusste jeder: Es liegt jetzt an mir.

Trotzdem: Sie waren einst Greenpeace-Aktivist, sind Mitbegründer der Grünen Partei in Deutschland, Ihre Frau war lange SPD-Abgeordnete. Da kommt ein Lob für Bush doch ein wenig überraschend.

Das Beste ist natürlich eine Regierung, die tatsächlich etwas tut, die klare Ziele festlegt, die sie in einem bestimmten Zeitraum auch erreichen will. Genau dies können aber Regierungen nicht, wenn es um die Umwelt geht. Da machen sie nur «Schritte in die richtige Richtung».

Vordenker Michael Braungart (51) ist ein deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker. Er ist Professor an der Erasmus-Universität in Rotterdam und Geschäftsführer des Instituts für Umweltforschung in Hamburg (EPEA). Zusammen mit dem US-Architekten William McDonough hat er das Cradle-to-CradlePrinzip entwickelt. Das gleichnamige Buch («Einfach intelligent produzieren») wurde ein internationaler Bestseller. Allein in China wurde es mehr als 15 Millionen Mal verkauft. Starregisseur Steven Spielberg will es gar verfilmen. Braungart ist mit der ehemaligen SPDBundestagsabgeordneten Monika Griefahn verheiratet.

Was ist daran so schlimm?

Die Zeit läuft uns davon. Wir pfuschen bloss herum. Das System Erde zerstört sich im Moment mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit. Wenn wir so weitermachen, werden wir alles einbüssen, was den Menschen zum Menschen macht. Deshalb ist es mir lieber, wenn die Regierung ehrlich sagt, sie tue nichts. Noch lieber ist mir allerdings eine Regierung wie die

holländische, die sagt: Wir setzen jetzt das Cradle-to-Cradle-Prinzip («Von der Wiege zur Wiege») um. Ist dieses Cradle-to-CradlePrinzip nicht einfach bloss ein guter Werbespruch?

Na gut, in der Schweiz würde es vielleicht Rösti-to-Rösti heissen. Aber ernsthaft: Es geht bei

diesem Prinzip darum, das nächste Leben eines Produkts immer gleich mit einzuplanen. Gleichzeitig denkt man nicht mehr in Abfall, sondern in Nährstoffen. Alles, was verschleisst – Schuhe, Bremsbeläge, Waschmittel beispielsweise –, wird so gestaltet, dass es biologisch nützlich ist. Alles, was nur genutzt wird – etwa das TV-Gerät oder die Waschmaschine –, wird so gestaltet, dass es technisch nützlich ist. Was bedeutet dies konkret am Beispiel eines Fernsehapparats?

Wenn Sie einen TV kaufen, wollen Sie nicht Eigentümer von Sondermüll werden. Heute ist das aber so. Wir haben einmal ein solches Gerät analysiert und dabei beinahe 5000 Giftstoffe gefunden. Was ist denn beim Cradle-toCradle-Fernsehgerät anders?

Der Kunde kauft kein Gerät, sondern ein Anrecht auf 10 000 oder 20 000 Stunden TV-Konsum. Er bekommt deshalb stets das beste Gerät, weil der Hersteller daran interessiert ist, das Gerät so zu bauen, dass es möglichst wenig Energie verbraucht und er möglichst viele Teile immer wieder gebrauchen kann. Hat es in diesem Gerät denn keine Giftstoffe mehr drin?

Doch, man kann kein Gerät ohne die für die Umwelt schädlichen Metalle wie Kupfer und Blei herstellen. Aber darum geht es nicht.

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Sondern?

Wenn dieses Gerät beim Hersteller bleibt, landen die Metalle nicht ineinerSondermüllverbrennungsanlage, sondern sie werden immer wieder gebraucht. Es sind technische Nährstoffe, die gar nie mit biologischen Nährstoffen in Kontakt kommen und deshalb auch nicht giftig werden. Diese technischen Nährstoffe sind so gemacht, dass sie immer wieder in technische Kreisläufe zurückkehren. Nach dem gleichen Prinzip kann man auch ein Auto bauen und vertreiben. Auch dann hat der Hersteller ein grosses Interesse daran, dass das Auto möglichst wenig Treibstoff verbraucht und die technischen Nährstoffe wieder verwertbar sind. Alles schön und gut. Aber diese Produkte können sich doch nur Reiche überhaupt leisten.

Sollten Produkte, die nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip hergestellt sind, teurer sein als die herkömmlichen, ist etwas schiefgelaufen. Lassen Sie mich dies an einem Schweizer Beispiel erklären: Die Textilfirma Rohner in Heerbrugg macht Bezüge für Flugzeugsitze, und zwar so, dass man sie essen könnte. Sie sind damit jederzeit wieder in den biologischen Kreislauf integrierbar. Nicht nur das, sie sind auch billiger. Weshalb?

Weil kein Müll anfällt, der teuer entsorgt werden muss. Es geht bei Cradle-to-Cradle um umfassende Qualität, und das ist nicht nur für Reiche. Ist Cradle-to-Cradle somit eine Art hoch entwickeltes Recycling?

Um Gottes willen, nein. Es geht nicht darum, Dinge weniger schädlich zu machen. Es geht darum, sie nützlich zu machen. Es geht nicht um sparen, verzichten, vermeiden und sich schuldig fühlen, sondern um intelligente Verschwendung. Wow. Das werden Shoppingverrückte und viel gescholtene Manager von Warenhäusern sehr gern hören.


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Sollen Sie auch. Shoppen ist beim Cradle-to-CradlePrinzip kein Laster mehr, sondern eine reine Tugend. Indem ich kaufe, helfe ich dem Unternehmen, schneller voranzukommen. Moment! Bisher haben Grüne immer gepredigt: Verbrauche weniger! Jetzt kommen Sie und sagen: Geh einkaufen! Weshalb?

Wir müssen umdenken. Wir sollten nicht mehr in Kategorien denken wie «möglichst wenig schädlich». Dazu gibt es bereits zu viele Menschen auf dieser Erde. Es geht darum, den Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität zu erkennen. Und wo genau liegt dieser Unterschied?

Effizienz heisst, etwas richtig machen. Aber wenn es falsch ist,

dann ist es halt richtig falsch. Effektivität hingegen fragt: Was ist das Richtige? Ist das nicht eine Wortspielerei?

Wenn ein Automotor 30 Prozent weniger Treibstoff verbraucht, ist er effizienter geworden, aber nicht effektiv, denn er ist bloss weniger schädlich geworden. Effektiv ist etwa eine Fabrik, die das Wasser sauberer an die Umwelt abgibt, als sie es aufnimmt. Oder ein Duschgel, welches das Wasser beim Gebrauch reinigt. Wenn Sie solche Produkt benützen, helfen Sie der Umwelt. Das Gleiche gilt für Europas führenden Teppichhersteller: Er hat versprochen, dass er bis zum Jahr 2020 so produzieren will, dass alle Rohstoffe entweder in den biologischen oder den technischen Kreislauf zurückkehren. Jetzt sind diese Teppiche noch nicht so weit. Aber je mehr Menschen sie kau-

Michael Braungart: «Shoppen ist eine Tugend. Indem ich kaufe, helfe ich Firmen, schneller voranzukommen.»

«Energie ist unbegrenzt da, mehr als wir je verbrauchen können.»

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INTERVIEW MICHAEL BRAUNGART fen, desto schneller werden diese Ziele erreicht werden. Blenden Sie da nicht gewisse Dinge einfach aus? Die Energie beispielsweise, die zur Produktion dieser Teppiche gebraucht wird?

schwenden, dann könnten auch 10 oder gar 20 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde leben. Anders ausgedrückt: Es gibt nicht zu viele Menschen, sondern zu dumme.

Energie ist unbegrenzt da. Die Erde erhält täglich 10 000 Mal mehr Sonnenenergie, als wir jemals verbrauchen können. Leider fehlt uns aber bisher das Know-how, um diese Sonnenenergie auch zu nutzen.

Wir werden das lernen. Viel kritischer ist hingegen das Materialproblem. Kupfer etwa ist ein seltenes Metall, dass wir immer noch sinnlos verschwenden. Wenn wir es in Kehrichtverbrennungsanlagen einschmelzen, dann ist es für immer verloren. Wenn wir aber lernen, intelligent zu ver-

Ja, wir machen Abfall. Und nur die Menschen produzieren Abfall, alle anderen Lebewesen nicht. Die machen Nährstoffe. Schauen Sie sich einen Kirschbaum im Frühling an: kein Sparen, kein Verzichten, kein Vermeiden – aber auch keinen Abfall. Alle Aktivitäten der nichtmenschlichen Lebewesen dienen dazu, anderen Lebewesen etwas zu geben. Den Regenwald in Brasilien beispielsweise gibt es nur wegen der Ameisen. Das ganze System ist so arm an Nährstoffen, dass es auf diese Ameisen an gewiesen ist. Wenn sie gestorben sind, fallen sie auf den Boden und nähren ihn.

Und wann ist Müll nicht mehr Ausdruck menschlicher Dummheit?

Wenn er wieder Nährstoff wird. Es geht nicht darum, Abfall zu vermeiden. Die Natur denkt nicht an Abfälle. Es geht darum, gar keinen Abfall zu produzieren Als junger Greenpeace-Aktivist sind Sie auf die Kamine von Schweizer Pharmaunternehmen gestiegen. Würden Sie heute auf die Schlote von Kehrichtverbrennungsanlagen steigen?

Nein, aber Kehricht zu verbrennen, ist bloss eine Übergangstechnik. Wir brauchen sie so lange, wie wir giftige Dinge herstellen. Giftige Kinderspielzeuge sollte man nicht rezyklieren. Wir brauchen eine Kinderspielzeugindustrie, deren Produkte nicht in Kehrichtverbrennungsanlagen landet.

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Auch hier der Einwand: Sind diese Spielzeuge nicht viel zu teuer? Heute kaufen wir sie aus China, weil sie so billig sind.

Das muss nicht so sein. Lego und Playmobil beweisen doch, dass man auch mit Plastik vernünftige Dinge herstellen kann. Plastik muss nicht billig und schlecht sein. Oft ist Kunststoff praktischer und schöner als etwa Holz. Nicht der Plastik ist schlecht, sondern schlechter Plastik ist dumm?

Es geht letztlich um das fehlende Nachdenken. Oder besser, um die fehlende Liebe zu den Kindern. Sonst würde man ihnen niemals giftige Spielzeuge zumuten. Interview Philipp Löpfe Bilder Jorma Müller

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«Wir hatten die Schweizer Fahne gehisst» Die Fahrnis erlebten in Ostdeutschland den Zweiten Weltkrieg, die Sowjetbesatzung und das DDR-Regime. Kurz nach dem Mauerbau reisten sie in die Schweiz aus, die Heimat ihrer Grosseltern. Hier fanden Elisabeth Fahrni und ihre vier Brüder Arbeit bei der Migros.

Meine Grosseltern waren Knechte. In den Dreissigerjahren gab es in der Schweiz keine Arbeit. Deshalb beluden sie ihre Ochsenkarren und machten sich mit ihren elf Kindern auf nach Deutschland. Dort waren sie als Melker und Viehexperten – sogenannte Oberschweizer – gesucht. Wohin zogen sie?

Zuerst direkt in die Freie Stadt Danzig. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg zogen meine Grosseltern mit der ganzen Familie weiter nach Gebelzig nahe der polnischen Grenze. Dort lernte mein Vater meine Mutter kennen. 1943 liess sich die Familie Fahrni auf dem Rittergut in Wilthen bei Baut-

zen in der Oberlausitz nieder. Das liegt in Sachsen, im Dreiländereck Deutschland, Tschechien, Polen. Was taten sie dort?

Auf diesem Rittergut waren sie für die grosse Viehwirtschaft zuständig. Es gab bis zu 300 Kühe. Nach Kriegsende übernahm die katholische Kirche das Rittergut. Weshalb blieb Ihr Vater während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland?

Weil er eine deutsche Frau, meine Mutter, kennengelernt hatte und sie ihre Existenz dort hatten. Ich kam am 27. Dezember 1944 in Wilthen auf die Welt. Meine Eltern wollten gegen Ende des Kriegs flüchten. Als die Ochsenkarren zur Abfahrt bereit standen, mar-

Blick zurück

STOLZER ARBEITER Der Vater der Fahrni-Geschwister, Gerhard (rechts), auf einem Bild aus dem Jahr 1924.

Der Vater

schierten jedoch die Russen ein, erschossen unseren Hund und besetzten das Rittergut. Da wussten wir, was es geschlagen hatte. Und das, obwohl meine Eltern eine Schweizer Fahne gehisst hatten. Wie reagierten die Sowjettruppen auf die Fahne?

Zuerst verwechselten sie uns mit dem Roten Kreuz, merkten aber bald, dass wir Schweizer und keine Deutschen waren. Dann sagten sie «Schweizer – gut Kamerad!» Wie war der Kontakt mit den sowjetischen Besatzern?

Meine Grossmutter musste auch für die Offiziere kochen. Sie assen mit der Familie. Sie begannen mit dem Essen aber immer erst dann, wenn wir auch assen. Das Verhält-

nis zwischen uns und den Russen war gut. Bis auf einen Offizier … Was war mit ihm?

Mein Grossvater war ein Heisssporn und provozierte ihn. Darauf trat der Offizier ihn so schlimm, dass er wohl deswegen kurz darauf starb. Der Fall wurde untersucht, der Offizier verschwand danach spurlos. Meine Grossmutter ging in die Schweiz zurück. Dort lebten bereits wieder viele ihrer Kinder. Wie war die Versorgungslage zu Kriegsende?

Bei uns zogen Flüchtlingstrecks vorbei. Die Menschen waren so hungrig, dass sie das Futter für die Hühner von der Erde klaubten. Mein Vater sah immer zu, dass er ihnen etwas zustecken konnte.

Bild Thomas Bornhauser

Elisabeth Fahrni, weshalb hat Ihre Familie in der DDR gelebt?


NEUES AUS DER MIGROS

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Die Fahrnis und die Migros Elisabeth Fahrni wurde 1944 in Wilthen (DDR) geboren; ihre Brüder Klaus 1946, Christian 1948, Dieter 1949 und Nachzügler Peter 1960. Die Geschwister arbeiten oder arbeiteten alle jahrzehntelang bei der Migros-Genossenschaft Aare. Dieter arbeitet im Verlad, Peter bei der internen Post, die beiden anderen Brüder und Elisabeth Fahrni sind pensioniert. Sie war bei Gourmessa tätig. Klaus war Mechaniker und Christian Metzger. Peter Fahrni, Elisabeth JenniFahrni, Christian, Klaus und Dieter Fahrni (von links).

Litt Ihre Familie an Hunger?

Nein, uns ging es recht gut. Zu kaufen gab es zwar nichts. Deshalb haben wir damals und auch später, zu DDR-Zeiten, Lebensmittel getauscht. Wir hatten Milch, die ha-

ben wir heimlich zum Metzger gebracht. Von diesem erhielten wir Wurst. Butter und Rahm gaben wir einem Lebensmittelladen. Das war natürlich verboten. Es hätte böse enden können, wenn

man uns erwischt hätte. Aber wir hatten keine Wahl. Schliesslich hatten meine Eltern vier Kinder. Wie erlebten Sie Ihre Kindheit in Ostdeutschland?

Wir hatten eine glückliche Kindheit. Wir hatten nichts, aber auf dem Hof gab es unzählige Spielmöglichkeiten. Wir haben oft im Stroh gespielt.

Familienfoto DIE FAHRNIS Anfang Fünfzigerjahre

mit Elisabeth (links). Nachzügler Peter fehlt noch.

DDR-Geschichte «DIE ARBEITER haben

ihre Pläne erfüllt und übererfüllt», heisst es im Aufsatz zum Thema «10 Jahre DDR», den Elisabeth Fahrni als Schülerin verfasste.


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NEUES AUS DER MIGROS «Die Lehrstelle bekam ich nicht, weil ich mich konfirmieren liess.»

Sprachen Sie zu Hause Berndeutsch?

Nein, wir sprachen Sächsisch. Auch heute noch, wenn wir Geschwister beisammen sind, sprechen wir den Lausitzer Dialekt. Wie war Ihre Schulzeit?

Sie dauerte acht Jahre. Jeweils am Montagmorgen vor Schulbeginn gab es für alle Schüler einen Pflichtappell mit dem Schuldirektor: «Für Frieden und Völkerfreundschaft! Junge Pioniere, seid bereit!» Worauf wir antworteten: «Immer bereit!» Unser «Ätti» sagte immer: «Tut nichts, ohne uns zu fragen.» Wir haben uns deshalb politisch nie engagiert. Er befürchtete, dass wir sonst unsere Schweizer Staatsangehörigkeit aufs Spiel setzen würden. Dann hätten wir nie mehr in die Schweiz zurückgekonnt. In der Regel liess man uns in Frieden. Keine Kontakte mit der Staatssicherheitspolizei?

Nein, mit der Stasi hatten wir nie zu tun. Jedenfalls haben wir nichts bemerkt. Aber man konnte niemandem vertrauen. Man wusste nie, ob die besten Freunde einem zu ihrem Vorteil in den Rücken fallen würden. Wie gesagt, wir haben uns wo immer möglich rausgehalten. Ich gehörte bis zur vierten Klasse den Jungen Pionieren an. Bei der Jugendorganisation FDJ, der Freien Deutschen Jugend,

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

war ich danach noch ein Jahr. Dann war Schluss. Wie wurde das aufgenommen?

Die Lehrer akzeptierten das. Man betrachtete uns als Fremde. Nach Ihrer Schulzeit wollten Sie Schneiderin werden …

… ja, ich hätte so gerne Damenschneiderin gelernt. Weil ich aber nicht aus der evangelischen Kirche austrat und, anstatt an der staatlichen Jugendweihe teilzunehmen, mich konfirmieren liess und mich keiner Partei anschloss, erhielt ich die Lehrstelle nicht. Was lernten Sie dann?

Glattweberin. Ich erhielt nach zwei Jahren für den drittbesten Abschluss eine Bronzemedaille. Wie haben Sie die DDR und deren System erlebt?

Andere hat es schlimmer getroffen als uns Schweizer. Den Umständen entsprechend ging es uns gut. Woran ich mich vor allem erinnere, ist die katastrophale Versorgungslage. Wenn es hiess, «dort bei Tietzens gibts Bananen», lies-

Sie konnten also in die Schweiz reisen?

sen die Leute alles fallen, rannten hin und stellten sich in eine riesenlange Schlange. Aber es reichte jeweils nur für die wenigsten. Eines der Wahrzeichen der DDR ist der Trabi. Besass Ihre Familie ein solches Auto?

Nein. Wir hatten nie einen Trabi. Um zu einem Trabi, einem Kühlschrank oder später auch einem Fernseher zu kommen, mussten die Eltern für ihr Kind nach dessen Geburt einen Antrag stellen und es auf die Warteliste setzen, damit es als Erwachsener eine Chance hatte, zu diesen Gütern zu kommen. Hatten Sie eine Ahnung, wie es im Westen war?

Ja, durch unsere Besuche in der Schweiz kannten wir beide Systeme, den Osten wie den Westen. Schon als Kinder merkten wir, dass in der DDR über den Westen gelogen wurde. In der Schweiz durfte man zum Beispiel, im Gegensatz zur DDR, überallhin fahren. Aber das durften wir nicht weitererzählen. Wir sagten es unseren Kameraden dennoch.

Ja, als ich sechs war und mein Bruder Klaus fünf, waren wir das erste Mal für zwei Sommermonate durch Vermittlung der Pro Juventute als Ferienkinder in der Schweiz. Manchmal bei Verwandten, manchmal bei Gastfamilien, etwa bei Bauern. Wenn wir zurückkamen, hatten wir ein Paar neue Schuhe oder etwas Neues zum Anziehen, brachten Schokolade und Kaugummi mit und schmuggelten Micky-Maus- und Fix-und-Foxi-Hefte. Oder auch Wildwestromane für unseren Ätti. Solche «Westliteratur» war in der DDR streng verboten, aber begehrte Tauschware. Über die Grenze zu kommen, war immer ein Nervenkrieg. Die russischen Patrouillen in den Zügen mit ihren Kalaschnikows haben uns eingeschüchtert. Waren nur die Kinder in der Schweiz?

Nein, unser Vater hat dort seine WKs absolviert und zeitweise auch in der Schweiz gearbeitet. Einen Teil seines Lohns hat er gespart. Dieses Geld blieb in der Schweiz. Meine Eltern brauchten es später für Ausflüge, wenn sie hierherkamen. Franken in die DDR zu bringen, war verboten.

Sie sind ja in der DDR geboren. Welches

Blick zurück

Bronzemedaille IN WILTHEN gingen die Geschwister Fahrni in die Goethe-Schule.

Unterricht

LEHRABSCHLUSSPRÜFUNG ALS WEBERIN:

1960 glänzte Elisabeth Fahrni mit dem drittbesten Resultat. Dafür gabs eine Auszeichnung.


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10.00 Uhr

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10.30 Uhr

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11.00 Uhr

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14.00 Uhr

Das exklusive Unterhaltungsprogramm mit Oesch’s die Dritten und Roli Berner

15.15 Uhr

Auslosung Gewinner des Wettbewerbes (Gesamtwert über Fr. 5’000.-)

16.00 Uhr

Rückfahrt zu den Einsteigeorten

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Abfahrtsorte und Routen: Route Ostschweiz 06.45 Uhr.................... Arbon 07.00 Uhr .................... St. Gallen 08.00 Uhr.................... Winterthur 08.30 Uhr.................... Zürich Route Zentralschweiz 08.10 Uhr .................... Luzern 08.40 Uhr.................... Ruswil 09.00 Uhr.................... Sursee

Eine Reservation ist obligatorisch. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Diese drei Daten haben Sie zur Auswahl: • Dienstag 10.11.09 • Mittwoch 11.11.09 • Donnerstag 12.11.09

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Route Basel, Aargau 07.20 Uhr.....................Basel 08.20 Uhr....................Windisch 08.50 Uhr....................Aarau

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Daten:

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NEUES AUS DER MIGROS

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Tanken Sie Sonne. Erstklassiges Ausspannen.

Verhältnis hatten Sie zur Schweiz?

Die Schweiz war immer unsere Heimat. Ist deshalb Ihre Familie schliesslich in die Schweiz zurückgekehrt?

Fiel Ihrer Familie das Weggehen schwer?

1961 wurde die Berliner Mauer gebaut. Da sagte meine Mutter: «Jetzt müssen wir etwas unternehmen und das Land verlassen, solange es noch möglich ist.» Mein Bruder Klaus hatte damals auf Vermittlung von Gasteltern eine Lehrstelle in der Schweiz und war bereits dort. Wir stellten einen Ausreiseantrag, hatten aber auch Bedenken, als mittellose Grossfamilie in das für uns doch fremde Land umzusiedeln. Liess man Sie denn ohne Weiteres ziehen?

fand dort eine Stelle als Melker. Ein paar Monate später kamen Mutter und Christian mit den Möbeln per Bahn.

Es folgte ein endloser, zermürbender Papierkrieg. Wir mussten Befragungen über uns ergehen lassen und unzählige Formulare ausfüllen. Man dachte wohl, wir würden aufgeben. Nach einem Jahr erhielten wir dann den Bescheid zur Ausreise. Am 15. April 1962 verliessen wir die DDR. Baby Peter, Bruder Dieter, mein Vater und ich. Ein Cousin in der Schweiz fand für uns Arbeit und ein Heim bei der Bauern- und Wirtefamilie Marti – den späteren Schwiegereltern von Dölf Ogi – im bernischen Fraubrunnen. Mein «Ätti»

Ja. Wer wusste, ob wir unsere Verwandten und Freunde wiedersehen würden? Damals lebten noch zwei Brüder meines Vaters mit Familien in der DDR. Sie kamen uns aber regelmässig in der Schweiz besuchen. Auch wir Kinder besuchten einige Male unsere Verwandten in der DDR. An der Grenze gab es nervenaufreibende Prozeduren. Auch mussten wir für Visum, Strassengebühren und Zwangsumtausch bezahlen. Am Zielort mussten wir uns jeweils an- und abmelden. Wie wurden Sie in der Schweiz aufgenommen?

Es gab keine Probleme. Allerdings zogen meine Brüder die Schule in der DDR vor. Dort wurden sie weniger an den Ohren gezogen. Überhaupt: Das Regime in der DDR bemühte sich um die Jugend. Sport und Kultur wurden gefördert. Was hierzulande immer noch nicht selbstverständlich ist, nämlich dass Kinder in der Schule essen können und betreut werden, war in der DDR Standard.

Blick zurück

Interview Christoph Petermann, Daniel Sägesser

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Madeira

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Ab Zürich nach Funchal mit Air Berlin am Do. 15., 22.10.09 Sport Hotel Galosol , Caniço, Doppel mit Frühstück

Phuket

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

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Das Lächeln von Chiang Khong

Der Adele-Duttweiler-Preis 2009 würdigt die Arbeit von Barbara Gautschi und Prapapone Khotsanlee. Die beiden Frauen engagieren sich seit 15 Jahren für benachteiligte Kinder im Norden Thailands.

Lichtblick zwischen Menschenhandel und Opiumdunst: Im Zentrum von «Le Sourire de Chiang Khong» sehen über 120 Kinder in ein Leben mit Zukunft.

Adele-Duttweiler-Preis 2009 Die Stiftung Adele-Duttweiler-Preis wurde 1972 von den damals zwölf regionalen Migros-Genossenschaften anlässlich des 80. Geburtstages der Lebensgefährtin von Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler ins Leben gerufen. Einmal jährlich zeichnet die Stiftung eine Person oder Institution aus dem In- oder Ausland aus, die sich in sozialen Belangen besonders verdient gemacht hat. Sie erhält eine Preissumme von 50 000 Franken. Die Wahl obliegt dem Stiftungsrat, der aus den Direktoren der zehn Migros-Genossenschaften und dem Präsidenten der Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bunds MGB besteht. Die offizielle Ehrung der Vereinigung «Le Sourire de Chiang Khong» und die Preisübergabe werden am 21. Oktober im GottliebDuttweiler-Institut (GDI) in Rüschlikon erfolgen. Jean Zermatten, Direktor des Internationalen Instituts der Rechte der Kinder (IRK) und Vizepräsident des UNO-Vorstands für die Rechte des Kindes, wird das Werk von Barbara Gautschi und Prapapone Khotsanlee würdigen. Mehr Informationen zur Vereinigung «Le Sourire de Chiang Khong» unter www.lesourire.ch

E

s ist wohl eine Fügung des Schicksals, als sich die Genfer Reiseberaterin Barbara Gautschi und die junge thailändische Lehrerin Prapapone Khotsanlee vor 15 Jahren erstmals begegnen. Beide Frauen sind auf der Suche, wollen helfen und etwas bewirken. Im international bekannten Badeort Pattaya lernen sie sich kennen, während ihres freiwilligen Einsatzes für die Institution «Fountain of Life» der Schwestern vom Guten Hirten. «Wir kümmerten uns um junge Erwachsene, die weder Erziehung noch Ausbildung kannten, genauso wie um 60-jährige Frauen, denen wir Sprachund Nähunterricht erteilten», erinnert sich Gautschi an die dama-

lige Zeit. Was sie in Pattaya erleben, beseelt und bedrückt sie gleichermassen. Eine Rückkehr ins gewohnte Leben können sie sich nicht mehr vorstellen. Die Erlebnisse des gemeinsam verbrachten Jahres in Pattaya schweisst die beiden Frauen zusammen.

Dauerhafte Hilfe für die Ärmsten der Armen

Die zwei Freundinnen entschliessen sich, selber etwas zu tun. Der Bruder von Prapapone, Pater Rangsan Phanurak, betreut nahe der burmesischen Grenze einige Pfarreien mitten in einem Durcheinander von Stämmen und Ethnien. Der katholische


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42. 12. Oktober 2009

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Heute leben 120 Kinder mit Barbara Gautschi Priester missioniert nicht, er hilft Aidskranken und Drogenopfern, unterstützt in Not geratene Familien und Waisenkinder. Prapapone und Barbara erleben die grosse Not der Bevölkerung in den Randgebieten des Ferienlandes hautnah. Das «Goldene Dreieck» im Norden Thailands ist ein Gebiet von trauriger Berühmtheit, eine durch Drogenhandel und Kinderprostitution zerrüttete und gefährliche Grenzregion zu den Nachbarländern Laos und Myanmar. Inmitten der nur schwer zugänglichen Bergwelt leben die Ärmsten der Armen, deren ungeschulte Nachkommen nur allzu oft die Bordelle des Landes mit Prostituierten versorgen. Barbara Gautschi und ihrer Freundin Prapapone Khotsanlee liegen vor allem die vielen Kinder, die keinen Zugang zu den Schulen haben, am Herzen.

Kindern wieder ein Lachen schenken: Barbara Gautschi und Prapapone Khotsanlee bilden zusammen mit «ihren» Kindern im Norden Thailands eine Art Grossfamilie.

Freunde und Verwandte für die gute Sache mobilisiert

Nach zwei Jahren an der Seite von Pater Rangsan sind sie so weit: Sie starten ihr eigenes Projekt für vernachlässigte Kinder aus der Region. Dank einem flexiblen System von Patenschaften erhalten sie das erste Geld, das den Kindern den Schulbesuch ermöglicht. Und zwar dadurch, dass ihnen die Transportkosten für den Schulweg, die Schulbücher und -uniformen bezahlt werden. Das Geld kommt vor allem aus der Schweiz, denn Barbara Gautschi mobilisiert Verwandte und Freunde, die dem ehrgeizigen Projekt den Start ermöglichen. Kurze Zeit später wird den beiden Frauen klar, dass Patenschaften allein nicht ausreichen. Viele Kinder leben in prekären Verhältnissen, ihre Eltern sind krank oder inhaftiert. Mit Hilfe von Persönlichkeiten aus der Schweiz wird darum 1998 in Genf die Vereinigung «Le Sourire de Chiang Khong» ins Leben gerufen. Gleichzeitig erfolgt die Gründung einer

Stiftung nach thailändischem Recht, um vor Ort die nötigen bürokratischen Schritte zu erleichtern, die für die dauerhafte Weiterführung des Projekts unabdingbar sind. Jetzt ist der Grundstein gelegt, die beiden Frauen mieten ein erstes Haus, um vorerst 24 Kinder aufnehmen zu können. Doch die Unterkunft ist bald zu klein. Als die thailändische Regierung 2003 die Stiftung anerkennt und gleichzeitig 150 000 Franken Spendengelder aus der Schweiz eintreffen, erwerben die Frauen ein Terrain vor den Toren von Chiang Rai und beginnen mit dem Bau eines grossen Hauptgebäudes. Auch ein 70 Meter tiefer Brunnen wird gebohrt, und schon bald ziehen die Kinder in das neue, grosszügige Haus. «Alles funktionierte wie in einer Grossfamilie», erinnert sich Barbara Gautschi. Inzwischen wohnen bereits 75 Kinder im neuen Gebäude, das ei-

nen grossen Speisesaal, Schlafsäle für Mädchen und Jungen sowie Klassenräume, Küchen und Personalzimmer umfasst. Je nach Alter werden die Kinder in die Arbeiten eingebunden, jedes soll seinen Teil zum Zusammenleben beitragen.

Patenschaften bleiben zentrales Rückgrat

«Das Personal war stets auf ein Minimum reduziert», erklärt Gautschi, «denn wir sind kein Hotel, sondern wollen die Kinder ins tägliche Geschehen integrieren.» In der Küche, in den Ställen oder im Gewächshaus gibt es schliesslich immer genügend zu tun. Aber noch immer wohnen 25 Kinder im ursprünglichen Haus. Erst zum Schulanfang im Mai 2006 kann das Kinderheim insgesamt 99 Mädchen und Jungen aufnehmen. Heute leben bereits über 120 Kinder bei Barbara Gautschi

und Prapapone Khotsanlee. Nicht nur die Unterkunft und das Zusammenleben, auch der Transport zu den Schulen in der Region gehören zu den Aufgaben des Kinderwerks. Maximal 200 Kinder wollen Gautschi und Khotsanlee bei sich aufnehmen, denn sie möchten von überschaubarer Grösse bleiben. In Thailand hat die ehemalige Reiseleiterin inzwischen grosse Anerkennung erfahren; sie wurde unter anderem mit dem Preis «Volontärin des Jahres 2005» ausgezeichnet. Barbara Gautschi bleibt trotzdem bescheiden: «Wir haben gute Beziehungen zu den Behörden, aber wir wollen keine Regierungsorganisation werden.» Deshalb auch hat sie den Staat nie um finanzielle Unterstützung gebeten. Noch immer bilden die rund 150 Patenschaften aus der Schweiz ein wichtiges Rückgrat für «Le Sourire de Chiang Khong». «Wir wollen einen transparenten Betrieb gewährleisten, in dem rund 95 Prozent der Spendengelder vor Ort eingesetzt werden», erklärt Barbara Gautschi. «Unser Abenteuer hat mit einer Herzensangelegenheit begonnen, und diese Einstellung wollen wir unbedingt beibehalten.» Zweifellos hilft das Geld des Adele-Duttweiler-Preises, das hohe Ziel zu erreichen. Text Pierre Léderrey, Daniel Sidler


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Migros reduziert das Salz im Brot «Weniger Salz, mehr Gesundheit»: Unter diesem Motto senkt die Migros den Salzgehalt im Brot. Sie leistet damit einen Beitrag zur Gesundheit — ganz im Sinn von «actionsanté», einer Initiative des Bundesamts für Gesundheit.

D

ie Schweizerinnen und Schweizer konsumieren zu viel Salz. Dies, weil viele Lebensmittel wie Käse, Fleischprodukte, Suppen, Fertigmahlzeiten – aber auch Brot – das weisse Gold enthalten. Isst man ständig zu viel Salz, kann dies zu Bluthochdruck führen. Nun gibt die Migros Gegensteuer: «Brot zählt zu unserer täglichen Nahrung, deshalb ist es besonders sinnvoll, den Salzgehalt beim Brot zu senken», sagt Sabine Bochenek, Bereichsleiterin Ernährung und Gesundheit bei der Migros. Konkret heisst das, dass die Migros-eigenen Jowa-Bäckereien bei neu 95 Prozent von insgesamt 582 Brotsorten maximal nur noch 1,8 Prozent Salz beifügen. Bisher enthielten 22 Prozent der Brote mehr als 1,8 Gramm Salz pro 100 Gramm Brot. «Bereits seit letztem Montag haben wir mit der Reduktion begonnen», erklärt Manfred Grob, Leiter Qualitätssicherung bei der Jowa. Bis Ende Jahr soll der durchschnittliche Salzgehalt aller Migros-Brote noch bei rund 1,5 Gramm pro 100 Gramm Brot liegen. «Nur bei Spezialitäten wie Silserprodukten sowie Broten mit salzhaltigen Komponenten wie Speck, Käse, Oliven und Trockentomaten senken wir den Salzgehalt nicht.» Geschmacklich, so Grob, werde sich der tiefere Salzgehalt im Brot nicht negativ auswirken. Daniel Sägesser

Brot schmeckt — und ist mit weniger Salz noch gesünder.

«Ein wichtiger Schritt, den Salzkonsum zu reduzieren» Mit der Reduzierung des Salzgehalts im Brot leistet die Migros einen Beitrag zur Gesundheit. Dies ist ganz im Sinn von «actionsanté», einer Initiative des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Rahmen des «Nationalen Programms Ernährung und Bewegung 2008—2012». Die Migros ist Partnerin von «actionsanté» und hat

sich dazu verpflichtet, mit wirksamen Aktivitäten zur Gesundheitsförderung in der Schweiz beizutragen. Michael Beer, Leiter Lebensmittelsicherheit beim BAG, begrüsst die Bestrebungen der Migros, den Salzgehalt im Brot wie auch in anderen Lebensmitteln wie Wurstwaren, Käse oder

Fertiggerichten zu senken. «Sie sind ein wichtiger Schritt und unterstützen unsere Initiative, den Salzkonsum der Bevölkerung zu reduzieren — ohne dass dabei auf Genuss verzichtet werden muss. Das bringt mehr Lebensqualität und fördert die Gesundheit der Bevölkerung.»


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Familie Schmid aus Zürich im Spielfieber: Robin, Mutter Corinne, Shanya, Grossvater Edi, Grossmutter Lotti und Shanyas Kollege Sämi (von links).

Bei diesem Spiel machen alle mit

Sammelbrett zu: Bundeshaus, Kapellbrücke, Matterhorn. Manch ein Motiv ist ihnen bekannt und weckt Erinnerungen: So denkt Sämi an die vergangenen Skiferien im Wallis, und Shanya erzählt begeistert vom «riesengrossen Springbrunnen» in Genf, dem Jet d’eau, den man bei einem Familienausflug bewundert hat. Der kleine Robin hingegen strahlt beim Gedanken an den «grossen Berg». Bald wird Familie Schmid Wanderferien im Wallis machen und das Matterhorn bestaunen – für einmal in echt.

A

Es wird getauscht: Uristier gegen Berner Bären

Dominomania in der guten Stube: Die lehrreichen Lilibiggs-Steine regen bei der Familie Schmid gleich drei Generationen zum Spielen an.

uf dem Wohnzimmertisch stapeln sich die LilibiggsDominosteine mit den Kantonswappen und Sehenswürdigkeiten der Schweiz. Es ist offensichtlich: Die Dominomania hat auch die Familie Schmid in ihren Bann gezogen. Shanya (6), Robin (4) und Kollege Sämi (7) schnappen sich das Sammelbrett und die Dominosteine, und los gehts: Lilibiggs an Lili-

biggs reihen die Kinder aneinander. Samuel hat Glück, seine Steine passen, und er gewinnt die erste Runde. Nach einer Stunde hat jedes der Kinder mindestens einmal gewonnen. Einzig Grossmutter Lotti ist noch nicht in die Kränze gekommen. Sie trägts jedoch mit Fassung. Schliesslich ordnen die Kinder die Dominosteine mit den bekannten Schweizer Sujets dem

Jetzt will es aber Grossvater Edi wissen: «Auf welchen Kantonswappen der Schweiz ist ein Tier abgebildet?» Ratlos schauen sich die beiden Kinder an und beginnen ihr Säckchen nach entsprechenden Steinen zu durchsuchen. Gleich zwei Uristiere finden sich in Shanyas Sammlung. Der Grossvater fährt fort: «Uri ist nicht der

einzige Kanton, welche gibt es sonst noch?» «Bern!», ruft Sämi schnell. Der Grossvater nickt zufrieden. Als die Kinder nicht weiter wissen, zählt er ihnen geduldig die restlichen Kantone mit einem Tier im Wappen auf. Shanya will unterdessen unbedingt den doppelten Uristier tauschen. Sämi strahlt wie ein Maikäfer – er besitzt gleich zwei Dominosteine mit dem Berner Bären. Umgehend wechseln die Dominosteine ihre Besitzer. Das Sammelfieber hat auch den Grossvater gepackt: Lächelnd präsentiert er den Kindern eine rote mit einem Schweizerkreuz verzierte Box. Denn bei der Teilnahme an der DominomaniaTauschbörse bekam Grossvater Edi den begehrten Jokerstein. Die Kinderaugen leuchten. Besonders der kleine Robin freut sich über die Trophäe: «So eine schöne Prinzessin!» «Aber nein», klärt ihn Mutter Corinne auf, «das ist doch die Helvetia!». Angela Weibel


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52 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Schon lange ein Fan der Léger-Produkte: Kein Wunder, sieht die Miss so bezaubernd aus!

Im Léger-Schlaraffenland mit

Seit 16 Tagen ist sie offiziell die Schönste der Nation. Wir schufen für Linda Fäh (21) ein Schlaraffenland und erfuhren im Interview, dass wir damit den Nagel auf den Kopf getroffen haben.

E

inLéger-Frischback-Zopffliegt gemächlich durch die Lüfte. Die Blume vor dem Ziehbrunnen ist aus feinstem Léger-FleurCacao-Schoggiguetsli gefertigt: Im Léger-Schlaraffenland gehts üppig zu, zumindest was die Pro-

duktevielfalt angeht. Denn ob Léger-Crème-Chocolat oder LégerChavroux, die Produkte haben weniger Kalorien als herkömmliche. Mittendrin steht Naschkatze Linda Fäh, frischgebackene Miss Schweiz aus Benken SG, und lä-

chelt verführerisch in die Kamera. Hinter der Kulisse versammeln sich währenddessen immer mehr nervös durcheinanderschwatzende Arbeiter vom Bau nebenan, die sehnlichst auf ein Autogramm der schönen Blonden warten.

Wie fühlen Sie sich nach den ersten Tagen als Miss Schweiz?

Sehr gut! Langsam gewöhne ich mich an den neuen Tagesablauf. Seit ich Miss Schweiz bin, muss ich früher aus den Federn und komme später ins Bett.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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der neuen Miss Fühlt man sich mit der Krone wie eine Prinzessin?

Ich trage sie im Moment oft für Fotoshootings. Sie ist ziemlich schwer, und ehrlich gesagt bin ich jedes Mal froh, wenn ich sie wieder ablegen kann … Ob Sie wohl weinen müssen wie Whitney Toyloy, wenn Sie sie in einem Jahr an Ihre

Nachfolgerin abgeben müssen?

Wer weiss … Whitney sagte mir, dass man ihre Tränen erst dann nachvollziehen kann, wenn man selber die Krone abgeben muss. Wir haben für Sie ein Schlaraffenland gebaut: Was würde da wohl an den Bäumen hängen, wenn Sie es sich aussuchen könnten?

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mit MS Britannia***+ und MS Johannes Brahms**** Reiseprogramm Basel P Speyer b Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, An­ legestelle St. Johann. Einschiffung ab 16.00 Uhr. Anschliessend können Sie den Basler Weihnachts­ markt kennenlernen. Abendessen an Bord. Boots­ fahrt unter den wunderschön beleuchteten Brücken von Basel hindurch (nur MS Johannes Brahms). Das Schiff bleibt über Nacht in Basel liegen. 2. Tag Ba sel – Breisach/Col mar A n k u n f t i n Breisach am Mittag. Am Nachmittag Fahrt zum Weihnachtsmarkt Colmar. Zauberhafte Weihnachts­ dekorationen und das Flair der Colmarer Altstadt tragen zum einmaligen Charme der elsässischen Weihnacht bei. Abendessen an Bord. Bummeln Sie am Abend durch das hübsche Breisach oder genie­ ssen Sie den Abend an Bord. 3. Tag Breisach – Strasbourg Bis zur Ankunft im elsässischen Strasbourg gegen 11.00 Uhr wird Ihnen ein ausgiebiger Brunch serviert (kein Mittagessen). Anschliessend Besuch des Weihnachtsmarkts. Der berühmte «Christkindelsmärik» ist einer der ältes­ ten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Bei Einbruch der Dämmerung ist die Atmosphäre einmalig. Abfahrt in Richtung Speyer gegen 20.00 Uhr. Das Abendessen wird Ihnen im eleganten Restaurant serviert. 4. Tag Speyer – Basel Am heutigen Vormittag wird Ihnen ebenfalls bis zur Ankunft um 11.00 Uhr in Speyer ein ausgiebiger Brunch serviert. Danach Ausschiffung. Ihr Gepäck bleibt bis zur Abfahrt des Busses an Bord. Der Besuch des zauberhaften Weih­ nachtsmarktes in Speyer bildet den Abschluss der Reise. Busfahrt um 16.00 Uhr nach Basel. Ankunft in Basel SBB ca. 19.15 Uhr. Programmänderungen vorbehalten.

Basel b Speyer P Basel Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge. MS Britannia***+ Komfortables Schiff mit Aussenkabinen (Standard ca. 12 m²) für 184 Passagiere. Alle Kabinen verfü­ gen über Dusche/WC, Haartrockner, Klimaanlage, Telefon, und SAT­TV. Zur Bordausstattung gehören Panorama­Restaurant «zur frohen Aussicht» Salon, Bar und teilweise überdachtes Sonnendeck. Nichtraucherschiff. MS Johannes Brahms**** Auf diesem sehr komfortablem Schiff finden max. 80 Personen in 40 Kabinen Platz. Alle Kabinen lie­ gen aussen und sind mit Dusche/WC, Fön, Telefon, TV, Minibar, Safe und Klimaanlage ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören Restaurant, grosszügige Lounge und Sonnendeck. Nichtraucherschiff. Verlangen Sie die ausführlichen Prospekte der MS Johannes Brahms und MS Britannia. Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord (an 2 Tagen Brunch) • Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar • Bustransfer Basel – Speyer oder v.v. • Tageskarte Tram/Bus Strasbourg

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

| 55

Ihr habts ziemlich gut getroffen! Chips, Schoggi, Joghurt – genau das, was ich liebe. Erst noch von Léger, der MigrosLinie mit weniger Kalorien, Fett oder Kohlenhydraten, perfekt! (lacht) Man konnte lesen, dass Sie ziemlich gläubig sind: Haben Sie heute schon gebetet?

Die Medien haben völlig übertrieben. Ich gehe an Ostern und Weihnachten in die Kirche und bete, wenn mir danach ist. So speziell ist das gar nicht, oder?

Léger Fiori mit Spinat-/ Quarkfüllung, 200 g, Fr. 4.20

Sie sprechen von Familie, von Kindern, von einem Haus … Haben Sie keine anderen Träume?

Natürlich. Ich möchte beispielsweise die Welt entdecken. Amerika, Kanada und Neuseeland stehen ganz oben auf meiner Liste.

Was sagen Sie zur Kritik, Sie seien überhaupt nicht emanzipiert?

Die bringt mich eher zum Lachen. Jeder soll leben dürfen, wie er will. Es stimmt, dass ich sehr gerne Kinder haben möchte. Trotzdem würde ich nebenher Teilzeit arbeiten wollen. Ist das denn so frauenfeindlich? Was bringt Sie zum Lachen?

Léger Pastetli, 2 Stück, 65 g

Fr. 1.50

Grund zum Strahlen: Ein Korb voller Leckereien, die dank linienbewusster Rezeptur nicht auf den zarten Missenhüften landen.

Treffen Sie Linda Fäh persönlich!

Mein Freund Dejan. Manchmal sogar ein bisschen zu sehr. Bei ihm weiss ich nämlich nicht immer, ob er etwas ernst meint oder einfach nur rumblödelt.

Léger ist die leichte Produktelinie der Migros. Dank spezieller Rezepturen enthalten die Produkte mindestens 30 Prozent weniger Kalorien, Fett oder Kohlenhydrate als vergleichbare Artikel. Dennoch schmeckt vom Raclettekäse bis zum Mini Cookie alles unverschämt lecker. Es darf also geschlemmt werden — für einmal ohne Reue.

Achten Sie auf gesunde Ernährung?

Ab November erklimmt die neue Miss Schweiz den Léger-Thron: Die Botschafterin von Léger gibt ihren Fans in grösseren Migros-Filialen Autogramme. Wo und wann, erfahren Sie hier: www.migros.ch/leger

Ich wohne noch zu Hause, und meine Mutter kocht sehr ausgewogen. Gemüse mag ich allerdings nicht wirklich. Trotzdem gebe ich mir Mühe, immer wieder davon zu essen. Rüebli und Erbsli finde ich zum Beispiel ganz okay. Was kochen Sie für Ihre Freundinnen oder für ein romantisches Tête-à-Tête mit Ihrem Freund?

Bei beiden Anlässen das Gleiche: Curryreis mit Poulet. Bei Dejan stelle ich einfach noch ein paar Kerzen auf den Tisch. (lacht) Sie haben ihn im Zug kennengelernt: Hat er Sie angesprochen?

Wir sassen im selben Abteil und haben uns gegenseitig sofort gefallen. Trotzdem hatten wir nicht den Mut, uns gleich anzusprechen. Als Dejan ausstieg, hat er seinem Freund, der im selben Abteil wie ich weiterfuhr, ein SMS geschrieben und ihn gebeten, mich in seinem Namen anzusprechen … Mit welchem Promi möchten Sie gerne mal dinieren?

Ganz klar, mit Roger Federer.

Léger Crackers gesalzen, 180 g, Fr. 2.20

Eine CD-Sünde aus TeenieJahren?

Britney Spears! Heute würd ich mir das nicht mehr antun. Wenn die Schweiz ein Lied wäre, welches wäre es?

«Simply the best» von Tina Turner.

Redaktion Anna Bürgin, Nicole Ochsenbein Bilder Montgomery Jones Styling Monica Keller Hair & Make-up Bassil

Léger Mini Cookies, 180 g,

Fr. 2.90


56 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

TKÜCHE DIE SCHWEIZ ENTDECKEN FESTKÜCHE

Mahl für Mahl Fleisch

SCHWEINSFILET IM BLÄTTERTEIG

Mit Speck und Spinat umwickeln oder lieber italienisch mit Parmaschinken, Pesto rosso und Basilikum? Edel mit Morcheln und Pistazien? Wir haben uns riante Schinken, ri Schinke Salbei und d für die Variante Petersilie entschieden. Das Rezept sfilet im Blätterteig» finden «Schweinsfilet Sie unter www.saison.ch

Karg, ja fast vegetarisch war die einfache Schweizer Alltagsküche in alten Zeiten. An Sonn- und Feiertagen aber trugen die Schweizer gerne Fleisch auf. Viel Fleisch.

F

leisch gehört zum Schweizer Festessen wie das Amen zum Gottesdienst. So liegen auf der Berner Platte zwar viel Sauerkraut und gedörrte Bohnen, doch obenauf thronen gekochte Rippli, Saucissons, Gnagi, geräuchterter Speck sowie Blut- und Leberwürste. Oder was wäre für den Thurgauer ein Sonntag ohne Chruschtebrate, für den Aargauer ohne Zwetschgenbraten? Eben. Für vie-

le Schweizer ist Mutters Sonntagsbraten noch immer der kulinarische Höhepunkt der Woche. Wir haben für Sie einige Klassiker der Schweizer Festtagsküche zusammengestellt: das weltweit bekannte Zürcher Geschnetzelte mit Kalbfleisch, Zwiebeln und Champignons, das mit Schinken, Salbei und Petersilie eingewickelte Filet im Teig sowie Tessiner Kalbshaxen an Toma-

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Wie das Wiener Schnitzel brachte es auch das Zürcher Geschnetzelte zu Weltruhm. Es wurde erstmals 1947 in einem Kochbuch erwähnt. Das klassische Rezept «Zürcher Geschnetzeltes» finden Sie unter www.saison.ch

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Kalbshaxe an Tomatensauce Hauptgericht für 4 Personen

1 grosses Rüebli, 1 grosse Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 EL Mehl, ½ TL Salz, ¼ TL gemahlener Pfeffer, ¼ TL Paprika, 4 Kalbshaxen à ca. 250 g, 2 EL Sonnenblumenöl, 1 dl Rotwein, 400 g gehackte geschälte Tomaten aus der Dose, 1 Würfel Gemüsebouillon, ½ Bund Petersilie 1 Rüebli in Scheiben schneiden, Zwiebel und Knoblauch hacken. Mehl, Salz, Pfeffer und Paprika mischen. Kalbshaxen darin wenden. In einem Bräter im Öl rundum kräftig anbraten. Gemüse dazugeben und kurz mitbraten. Mit Wein ablöschen. Tomaten und Bouillonwürfel beigeben. Haxen zugedeckt bei mittlerer Hitze 50—60 Minuten weich schmoren. Die Garprobe: Das Fleisch muss sich mühelos vom Knochen lösen lassen. 2 Haxen aus der Sauce heben und warm halten. Sauce bei guter Hitze etwas einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Haxen in der Sauce nochmals heiss werden lassen. Petersilie hacken und darüberstreuen. Tipp: Dazu passt Polenta.

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Barcelona – eine der schönsten Städte der Welt ■ Teneriffa – die Sonneninsel der Kanaren 1001 Nacht in Casablanca ■ Blütenpracht auf Madeira ■ Vulkanlandschaft auf Lanzarote

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Savona (Italien). Anreise nach Savona im komfortablen Reisecar. Anschliessend Einschiffung auf Ihr Kreuzfahrtschiff und um 16 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Barcelona (Spanien). Barcelona ist eine der schönsten Städte Europas und dank ihrer bemerkenswerten Architektur und der kulturellen Vergangenheit auch heute noch intellektuelles und künstlerisches Zentrum Spaniens. Die Ramblas, das Gotische Viertel oder Antonio Gaudis Monumentalbau, die Kathedrale Sagrada Familia gehören zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten. Aufenthalt von 13 bis 18 Uhr. 3. Tag: Erholung auf See. Geniessen Sie die Annehmlichkeiten Ihres Kreuzfahrtschiffes «Costa Serena». 4. Tag: Casablanca (Marokko). Wir legen im grössten Hafen Nordafrikas an. Von hier aus starten Sie Ihre Entdeckungstour der Stadt Casablanca. Die grösste Moschee der Welt, die Hassan-II. Moschee, sollten Sie sich auf keinen Fall bei Ihrem Bummel durch diese faszinierende Metropole entgehen lassen. Aufenthalt von 8.30 bis 22.30 Uhr. 5. Tag: Erholung auf See. 6. Tag: Arrecife (Lanzarote). Arrecife ist die Hauptstadt von Lanzarote mit etwa 40 000 Einwohnern. Es besteht beinahe ausnahmslos aus kleinen verwinkelten Gassen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das «Castillo de San Gabriel» mit Archäologischem Museum und das «Castillo de San José». Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr.

7. Tag: Santa Cruz (Teneriffa). Die Inselhauptstadt Santa Cruz ist eine freundliche, lebendige Stadt, die neben pittoresken Strassen, Parks und Plätzen den berühmten botanischen Garten beherbergt. Das Zentrum von Santa Cruz ist eine Mischung aus alten Stadtvierteln und moderner Architektur. Ganz in der Nähe der Stadt liegen die berühmten Strände «Las Gaviotas» und «Las Teresitas». Der Berg «Monte de la Esperanza» vor der Stadt ist ebenfalls einen Ausflug wert, denn vom Gipfel hat man einen atemberaubenden Ausblick über die Insel. Santa Cruz, ist auch das Verwaltungszentrum der vier westlichen Kanarischen Inseln. Aufenthalt von 7.30 bis 16 Uhr. 8. Tag: Funchal (Madeira). Die Insel Madeira, von Ihren Bewohnern liebevoll «schwimmender Garten» genannt, ist von atemberaubender Naturschönheit. Vulkanische Ursprünge und ein ganzjährig mildes Klima schufen eine üppige Vegetation, in der nicht zuletzt der berühmte Madeira-Wein angebaut wird. Aufenthalt von 7.30 bis 17.00 Uhr. 9. Tag: Erholung auf See. 10. Tag: Malaga (Spanien). Die lebendige Stadt an der Costa del Sol wird durch die alte arabische Festung Gibralfaro und den mit ihr verbundenen beeindruckenden Alcazaba-Palast dominiert. Ein einzigartiges architektonisches Zeugnis der jahrhundertelangen maurischen Herrschaft über die Iberische Halbinsel. Aufenthalt von 8 bis 13 Uhr. 11. Tag: Erholung auf See. 12. Tag: Savona (Italien) – Schweiz. Ankunft um ca. 9 Uhr. Ausschiffung und Rückfahrt mit modernem Fernreisecar in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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Die «Costa Serena****+ » ist ein absolutes Highlight und bei der Gestaltung stand die Mythologie des Alten Roms Pate. Auf zwei Decks erstreckt sich das Samsara Spa mit 6000 m2 – Nehmen Sie sich Zeit, um in luxuriösem Ambiente auszuspannen. In den 1430 Kabinen finden maximal 3780 Passagiere Platz. Es befinden sich an Bord 13 Bars inkl. Cognac&Cigar Bar, 5 elegante Restaurants für kulinarische Genüsse, ein dreistöckiges Theater, Shoppingcenter, 4 Swimming-Pools, 5 Whirl-Pools und unzählige weitere Attraktionen. Aussergewöhnlich grosszügig ausgestattete Kabinen mit Dusche/WC, Fön, Minibar, Safe, TV, Telefon, 220V, Klimaanlage. Bordsprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch. Lassen Sie sich von dem eleganten Flair verzaubern und entdecken Sie ein Schiff voller Überraschungen. Willkommen an Bord.

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Nicht inbegriffen ■

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Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

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DIE SCHWEIZ ENTDECKEN FESTKÜCHE tensauce. Anders als Fleisch ist Schokolade eine relativ neue Errungenschaft. Zwar wurde die Kakaobohne schon im 16. Jahrhundert von Südamerika nach Europa gebracht, doch erst François-Louis Cailler eröffnete 1819 in Vevey die erste Schokoladenfabrik. Er bot damals 16 verschiedene Sorten an. Heute offeriert allein die Chocolat Frey rund 2300 süsse Produkte. Text Ruth Gassmann Bilder Ruth Küng

Schokoladen-Himbeer-Küchlein

1 achteckig ausgewallter Mürbeteig à 320 g, Hülsenfrüchte zum Blindbacken, 60 g Crémant-Schokolade, 20 g Zucker, 2 Eier, 1,6 dl Halbrahm, 50 g Haselnüsse, 2 EL Himbeerkonfitüre, Kakaopulver zum Bestäuben, Himbeeren für die Garnitur

1 Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf der Arbeitsfläche auslegen und Rondellen von 10 cm ausstechen. Teig in Förmchen geben. Teigböden mit Hülsenfrüchten beschweren. Küchlein im Ofen ca. 20 Minuten blind backen. Auskühlen lassen. Hülsenfrüchte entfernen. 2 Schokolade in Stücke brechen. Über einem heissen Wasserbad langsam schmelzen. Zucker und Eier verquirlen. Rahm aufkochen. Zur Eicreme rühren. Alles wieder in die Pfanne giessen. Unter Rühren bis vor den Siedepunkt bringen. In eine Schüssel giessen und mit der Schokolade verrühren. Etwas abkühlen lassen. 3 Haselnüsse nicht zu fein hacken. Teigböden mit Konfitüre bestreichen. Die Hälfte der Nüsse darüberstreuen. Schokoladencreme einfüllen. Im Kühlschrank 2—3 Stunden fest werden lassen. Zum Servieren Schokoladen-HimbeerKüchlein mit Kakaopulver und restlichen Haselnüssen bestreuen. Mit Himbeeren garnieren.

Rezept von der Saisonküche

Suprême Caramel & Poire, 100 g, Fr. 2.—* statt

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Mehr auf www.saison.ch

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Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Reis — aufs Korn genommen Risotto ist hohe KochSchule, Anna’s Best «Gran Risotto» macht ein Kinderspiel draus. Gourmets sind vom Resultat begeistert.

R

Bild Lotti Bebie

ühren, rühren, rühren. Mindestens 25 Minuten am Herd – und ob das Ergebnis überzeugt, ist unsicher. Dabei dauert das perfekte Risotto fünf Minuten: Anna’s Best Gran Risotto alla milanese oder ai funghi gibts fixfertig für die Pfanne oder für die Mikrowelle. Von Anna’s Best frisch zubereitet sind die Gran Risotti nur im Kühlregal erhältlich. Sie enthalten keine Konservierungsund Farbstoffe und keinen Geschmacksverstärker. Nach dem perfekten Korn für die Risotti sind die Meisterköche von Anna’s Best fast ein Jahr auf der Suche gewesen. Das Rennen machte die Sorte Vialone aus der Poebene. Das Korn hat viel Eiweiss und Nährstoffe und wurde 2007 prämiert. Die EU vergab das Gütezeichen DOP, di origine protetta, erstmals an Reis. Und das Korn erhielt noch einen zweiten Preis: Das Prädikat «Riso di qualità superiore» wird von Italien nur nach sehr strengen Tests vergeben, «Vialone» hat bestanden. Das Fazit? Die Risotti von Anna’s Best sind sämig, der Reis nicht matschig. Rührend, oder? AT

Anna’s Best Gran Risotto Alla Milanese, 365 g, Fr. 5.30*, Ai Funghi, 365 g, Fr. 5.30* * Im Kühlregal grösserer Filialen.

DAS PLUS VON ANNA’S BEST

Anna’s Best, das sind perfekte Menüs, in Minuten zubereitet. Bei Gran Risotto braucht man nicht einmal an den Parmesan zu denken. Der ist extra verpackt mit dabei. Zudem enthalten die Gerichte weder Farb- oder Konservierungsstoffe noch Geschmacksverstärker.


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Da haben wir den Salat Mit ein paar Spritzern Sauce aus einem harmlosen Salat eine Leckerei zaubern. Nur geträumt? Nach Hausrezept, ohne Farbstoffe und Konservierungsmittel produziert, kann Frifrench genau das. Die feinen Salatsaucen gibt es in der Migros in diversen Grössen und Geschmacksrichtungen — und sogar in Bioqualität. Da kriegt jeder seinen Salat. frifrench Französische Salatsauce, 5 dl, Fr. 5.20 frifrench Jogufrench Salatsauce, 5 dl, Fr. 5.20

NEU IN DER MIGROS

Bio ganz cool Ganz neu im Tiefkühler: drei Mal Biogemüse. Ausserhalb der Saison knackig auf den Tisch, griffbereit im Beutel und leicht zu portionieren. — keine Zusatzstoffe, viele Vitamine sowie das Plus von Bio. Kombiniert mit Bio-Teig aus der Frischeabteilung lassen sich feine Wähen zaubern. Alles bio oder was? Bio Broccoli, 500 g, Fr. 4.60 Bio Blumenkohl, 500 g, Fr. 4.70* Bio Gemüsemischung, 600 g, Fr. 5.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

GUT & GÜNSTIG

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Ricotta-Zitronen-Penne Für 4 Personen ➔ 500 g Penne in Salzwasser kochen. Ca. Fr. –.65 ➔ 3 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Von einer Bio-Zitrone Schale abreiben, 2 EL Saft auspressen. 1 Bund Pfefferminze in feine Streifen schneiden, wenig davon beiseitestellen. Zwiebeln und Zitronenschale kurz in 2 EL Olivenöl dünsten. Minze dazugeben und mit Zitronensaft sowie 5 EL des Teigwaren-Kochwassers ablöschen. Ca. Fr. 5.10

Fisch auf den Tisch Convenience, das heisst nichts anderes als praktisch. Und praktisch sind sie, die neuen Fischpfannen — für die schnelle, moderne und gesunde Küche. Die Pangasius-Pfanne India ist für alle, die es exotisch mögen, die Crevetten im Kartoffelmantel für den herzhaften Genuss. Und das sind nur zwei von sieben Fischgerichten im Kühlregal der Migros. Dass Fisch gesund ist, weiss eigentlich jeder. So spricht doch alles dafür, den Fisch in die Pfanne zu hauen. Pangasius-Pfanne India, ca. 200 g, Fr. 2.70* per 100 g Crevetten im Kartoffelmantel, ca. 200 g, Fr. 2.90* per 100 g * Im Kühlregal grösserer Filialen erhältlich.

➔ 250 g Ricotta zugeben und zu einer cremigen Sauce verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den noch heissen Teigwaren mischen. Mit beiseitegestellter Minze und wenig Parmesan bestreut servieren. Ca. Fr. 3.30 Tipp: Frischen Koriander statt Minze verwenden.

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VORHER Trotz Hängematte, Bambusstuhl und Globus kommt im Dachgeschoss der Familie Baer keine Ferienstimmung auf. Das Zimmer ist mit kunterbunten Möbeln überladen und schreit geradezu nach einer Veränderung.

So gefällts Madame im Oberstübchen

Sechster und letzter Teil der Micasa-Serie «Jetzt wird aufgemöbelt»: Was bis vor Kurzem als chaotisches Gästezimmer diente, ist jetzt eine Wohlfühloase mit viel Stil. Der Dachstock von Familie Baer hat neuerdings Suchtpotenzial.

A

lles, was Rosi Baer (50) sagen kann, als sie ihr umgestaltetes Dachgeschoss zum ersten Mal bestaunt, ist: «Ich bin absolut begeistert!» Kein Wunder, die Micasa-Wohnprofis haben auch bei ihrem sechsten und letzten Streich alles gegeben. Aus einem muffigen Dachgeschoss, das als Gästezimmer diente, ist über Nacht ein wohnliches Bijou entstanden. Genau das Richtige kurz vor Wintereinbruch, um gemütliche Stunden auf dem Sofa zu verbringen. Rosi Baer, die sich selber mit einem Augenzwinkern Homemanagerin nennt, wohnt mit Tochter Andrea (15) und Sohn Michael (17) seit 16 Jahren in einem schönen Bauernhaus in Hütten ZH. Als sie im Migros-Magazin

den Aufruf «Jetzt wird aufgemöbelt» las, haute sie sofort in die Tasten: «Uns fehlt es an Ideen, Händen und Zeit, um die schon lange geplante Umgestaltung des Dachgeschosses umzusetzen.» Ein Blick auf die mitgesandten Fotos zeigte: Der Raum hat Potenzial. Erstes Gebot für das Stylingteam war es, die uralten Holzbalken hervorzuheben. Schnell war deshalb klar: Helle Möbel müssen es sein, um Luft zu schaffen und den Raum grösser wirken zu lassen. Das Ecksofa Square hat verschiedene Module und ist in diversen Farben erhältlich. In Beige und kombiniert mit den Salontischen Uno und Due in Weiss, ist es genau das Richtige für das Dachgeschoss. Auch die übrigen Möbel sind weiss,


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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NACHHER Shake it, Baby!

Andrea (15) ist so begeistert von der neuen Dachstube, dass sie ein Freudentänzchen aufführt.

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Fr. 2547.50

Hängeleuchte Mix & Match, ab Fr. 69.80 Salontisch Uno,

Fr. 149.—

Salontisch Due,

Fr. 349.—

Teppich Royal, violett, 120 x 170 cm, Fr. 399.— (erhältlich in weiss, silber, schwarz und sandfarben sowie in der Grösse 65 x 120 cm) Zylinderkerzen, diverse Grössen,

ab Fr. 3.90 Kerzenteller Basic, ab

Fr. 10.90

Decke Lara, bordeaux, 130 x 170 cm,

Fr. 69.90

Decke Mink, weiss, 130 x 170 cm, Fr. 125.— Zierkissenhülle Deluxe, 43 x 43 cm, div. Farben, Stück Fr. 17.90 Vase Lagoon, kürbisform, gerillt, violett,

Fr. 129.—.


74 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober ber 20 2009 09

VORHER

1

Cicero hat mal gesagt: «Ein Raum um ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele.» Bücher alleine beleben ein Zimmer jedoch nicht — da würde uns der Philosoph sicherlich zustimmen —, mit den richtigen Möbeln aber gehts.

was dem Zimmer Weite und Klarheit verschafft und die Augen entspannt. Ob bei Möbeln oder Accessoires: Es sind oft die Farben, die entscheiden, wie wohl wir uns in unseren eigenen vier Wänden fühlen. Um im Dachzimmer einen eleganten Akzent zu setzen, sind alle Accessoires – von der Kuscheldecke bis hin zum Trinkglas – in Violetttönen gehalten. Der Farbexperte weiss, dass diese intensive und extravagante Farbe die seelische Stabilität fördert, sich hervorragend mit Weiss kombinieren lässt und dem Raum eine edle Note verleiht.

«Partys werden nach wie vor in der Garage gefeiert»

Aus dem ehemaligen Gästezimmer ist eine durch und durch gestylte Rückzugsstube für Rosi Baer und ihre Kinder geworden. «Natürlich werden wir auch Gäste in unser neues Lieblingszimmer einladen», sagt die Mutter stolz. Für Tochter Andrea gibt es hier aber Grenzen: «Partys werden nach wie vor in der Garage gefeiert, schliesslich soll die Lounge noch lange wie neu aussehen.» Da sage noch einer, die heutige Jugend sei unvernünftig … Redaktion Anna Bürgin Bilder Roberto Ceccarelli Styling Micasa und Uschi Stähli

NACH


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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2

VORHER Blick ins Grüne

Das Sofa in die richtige Ecke gestellt, schon hat man einen herrlichen Blick auf die ländliche Umgebung. Da wird der Fernsehapparat fast überflüssig.

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Die Accessoires und Kleinmöbel sind in Weiss und Lila/Violett gehalten. Das bringt Stil ins alte Gemäuer.

1. Bücherregal Toro, Fr. 197.—

Memoclip Cristal Pink, 4 Stk., Fr. 9.90

2. TV-Möbel Toro, Fr. 199.—

Diffuser, Fragrance Vanilla, Fr. 9.90 Fertigbild, Fr. 199.— Stehleuchte Shade on Shade, Fr. 349.— Wandspiegel Wien, 73 x 73 cm, Fr. 279.—

3. Vase Fokus, Fr. 99.90 Tischleuchte Slim, ab Fr. 49.90

Fr. 39.90

3

4

Glasvase Bon, eckig, ab

Fr. 9.90

Potpourri Fragrance Vanilla, Fr. 12.90 Gläserset Marrakesch, 6 Stk., Fr. 29.90


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Goldene Momente Jetzt hat man wieder Zeit — Zeit für sich. In der Badewanne liegen, leise Musik hören und die Haut mit einer Luxury Mask mit feinen Goldpartikeln verwöhnen. Was gibt es Schöneres! Schon nach der ersten Anwendung wirkt Ihr Teint strahlend frisch, und die Haut ist erholt. I am Luxury Mask, 2 Anwendungen, Fr. 2.50

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Nik Niethammer (47) ist Chefredaktor der «Schweizer Illustrierte». Nik Niethammer, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Zart wie die Babyhaut

Mit anstrengenden Gartenarbeiten im Haus meines Grossvaters. Für fünf Stunden Rosenbeet umgraben gabs fünf Franken.

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Ihr Budget beim Restaurantbesuch?

Bei «Curry 36» am Mehringdamm in Berlin gibts für 2.10 Euro eine leckere Currywurst. Wo speisen Sie am liebsten auswärts?

Kurze Sache

Wers kurz mag, der kennt sie schon: die Haarschneider von Babyliss. Das neuste Modell wartet mit einer nie dagewesenen Schneidepräzision auf. Egal, in welchem Winkel Sie das Gerät ansetzen, die Länge bleibt auf den Millimeter genau. Damit der trendige Kurzhaarschnitt auch sicher perfekt sitzt. Haarschneider BaByliss E702YTE, Fr. 69.90

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Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Beatushöhle. Mit Postkarte: Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, GEWINNEN, Postfach, 8099 Zürich.

Einsendeschluss: 18. Oktober 2009. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Ich mag das Restaurant Seerose in Zürich, das Borchardt in Berlin und das fantastische 360 Grad in Istanbul. Was gibt es kostenlos in ihrer Stadt?

Den See. Tolle Mountainbike-Strecken. Das internationale Flair. Was ist definitiv zu teuer?

Persönliches Engagement und Courage müssen leider oft teuer bezahlt werden. Und was ist zu günstig?

Menschen, die sich um Alte und Bedürftige kümmern, sollten deutlich besser entlöhnt werden. Eugen Baumgartner


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78 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

GEMEINSAM SCHMECKEN SIE STARK.

Schokolade, Gemüse und Fleisch. Besonders gut passt Wild, wie Hirsch- oder Rehfleisch.

KULINARISCHE ERINNERUNGEN.

Verzückt erinnert sich Simon Enzler an Vaters Gemüse mit Saucengeschmack. Heute gibts eine Rotwein-Schoggi-Sauce. SCHARFE GRUNDLAGEN. Zauberhafte Herbstsauce mit Peperoncino, Ingwer und Pfeffer.

Das choge Kabarett mit

«Ässe, da chani», sagt der Appenzeller Komiker Simon Enzler. Er ist überzeugt: Für guten Humor der Küche scharfzüngige Kabarettist zaubert mit Schoggi, Rotwein, Feuer und Fleisch vom Wild


SAISON KÜCHE Nachgefragt bei Simon Enzler

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si ler ta en mm Si ustem Pasta. Und seit Ne nn man herrlich ka s da , ef Be Corned andern. geniessen beim W oche? Sie selbst pro W ➔ Wie oft kochen er od au mit meiner Fr Täglich. Zusammen e. auch einfach allein Sie … r fü ➔ Kochen ist enkultivier teste Notw d un te … die schöns . se es ich , ht e mich nic digkeit. Ich ernähr n? se es n be Le im e nie ➔ Was würden Si ss es Leute gibt, die Ich habe gehört, da it. s ginge mir zu we Affenhirn essen. Da n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? its. Er ater väterlicherse Mit meinem Grossv war. Er alt e hr ich sechs Ja ist gestorben, als cht. ma ge » nis hseschwi hat das beste «Böc

W

ir treffen den Kabarettisten Simon Enzler (33) in seinem «erweiterten Esszimmer». Das befindet sich nicht etwa in seinem Haus in Appenzell, sondern in der Stadt St. Gallen, genauer gesagt im Restaurant «Lagerhaus». Zusammen mit seinem langjährigen Freund Marcel Walker führt er die Agentur Bretterwelt, mit der die beiden am Restaurant beteiligt sind. «Hier führen wir unsere konspirativen Sitzungen durch. Wir waren weitsichtig und haben in den Kochtopf statt in die Börse investiert», verrät der Kabarettist schmunzelnd. Marcel Walker, der das Restaurant mit Geschäftspartner Florian Reiser führt, offeriert uns einen

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Kaffee. Es bleibt Zeit zum Plaudern, bis das Feuer richtig lodert. Simon Enzler wirkt entspannt. Seine Augen funkeln, und bei allem, was er sagt, ist feiner Witz dabei. Und er hat viel zu sagen. Allerdings nichts Privates. Auf Andrea Pistorius’ Frage, ob er uns wenigstens den Namen seiner Frau verrät, antwortet er schalkhaft lächelnd: «Aber sicher doch – sie heisst Frau Enzler.» Und sicher hat sie auch einen Vornamen, doch aus Rücksichtnahme auf Ehepaar Enzlers Privatsphäre verra raten wir den hier nicht.

H Humor — irgendwo zwischen KKopf, Herz und Bauch

Al gut, reden wir übers Essen. Also «Ässä, da chani», sagt er. «Essen «Ä ist is sinnvoll und bedeutet für mich Ge Gemütlichkeit und Lebensfreude. Wir Menschen ‹essen› und Viecher ernähren sich, die zünden dabei ja auch keine Kerzen an.» Essen ist auch wichtig für den Humor, davon ist er überzeugt. Denn Humor ist für ihn eine Sache, die irgendwo zwischen Kopf, Herz und wohlgenährtem Bauch liegt. «Ich kenne keinen Kabarettisten, der nicht grossen Wert auf feines Essen und Wein legt.» Simon Enzler muss es wissen, denn dieses Jahr feiert er sein zehnjähriges Bühnenjubiläum. Zu Beginn seiner Karriere trat er als Grossvater auf, dann wurden die Personen immer jünger. «Mit dem aktuellen Programm ‹Phantomscherz› bin ich in meinem Alter angekommen. Heute muss ich, um einen verschrobenen Typen zu spielen, kein kariertes Hemd mehr tragen. Ich bin mehr bei mir selbst.» Für die Darstel-

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

dem Hirsch

ist gutes Essen zentral. Der auch in ein herbstliches Menü auf den Tisch.

Simon Enzler erklärt Rezeptautorin Andrea Pistorius: «Bim Pfeffere tuet mer bewege, das git denn e sogenannti Bewegigsunschärfi, also es unscharfs Bild.»


www.

Weitere Festtagsreisen finden Sie in unserem Katalog

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Advent / Festtage oder unter www.marti.ch

Weihnachten in Nürnberg

Silvester in Salzburg

Silvester in Marienbad

Nürnberg ist eine moderne Grossstadt mit mittelalterlichem Flair. Architektur, Museen und Kunstschätze halten die Vergangenheit lebendig. Die malerische Altstadt, kulturelle Höhepunkte, lebendige Märkte und Feste und ein unwiderstehliches gastronomisches Angebot machen die Stadt zum liebenswerten Aufenthaltsort.

Geniessen Sie die letzten Tage des Jahres in der Mozartstadt, der Heimat dieses musikalischen Genies. Salzburg vereint prunkvolle Vergangenheit mit lebendiger Gegenwart. Ein Ausflug ins Salzkammergut rundet diese Reise ab.

Marienbad und Karlsbad beeindrucken durch ihre jahrelange Tradition und Eleganz. Die gemächliche Atmosphäre, die gute Luft und die vielen Spazierwege prägen diese Kurorte und machen sie so sympathisch.

REISEDATUM 1. 30. Dezember - 02. Januar

REISEDATUM 1. 29. Dezember - 02. Januar

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Salzburg 2. Tag: Salzburg 3. Tag: Ausflug Salzkammergut 4. Tag: Salzburg - Rückkehr

REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Marienbad 2. Tag: Ausflug Prag 3. Tag: Marienbad - Ausflug Stift Tepla 4. Tag: Ausflug Karlsbad 5. Tag: Marienbad - Rückkehr

REISEDATUM 1. 23. - 26. Dezember REISEPROGRAMM 1. Tag: Schweiz - Nürnberg 2. Tag: Nürnberg 3. Tag: Ausflug Rothenburg 4. Tag: Nürnberg - Ulm - Rückkehr

PREISE PREISE

4 Tage

Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung

4 Tage CHF 695.CHF

695.-

CHF

25.-

CHF

80.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 3 Abendessen • Stadtrundfahrt/-gang in Nürnberg und Rothenburg • Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Maritim Hotel, Nürnberg (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar, Hallenbad, Sauna und Solarium. EINSTEIGEORTE Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich!* *Parkmöglichkeiten

Doppelzimmer Einzelzimmer Zuschläge Schlosskonzert Karte Kategorie 1 Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung

CHF 875.CHF 1'020.-

CHF

55.-

CHF

25.-

CHF

80.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 2 Abendessen • Silvester-Galadiner mit Live-Musik und Tanz • Schlittenfahrt • Stadtrundfahrt/-gang in Salzburg • Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Austria Trend Hotel, Salzburg West (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant und Bar. EINSTEIGEORTE Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich!* *Parkmöglichkeiten

PREISE

5 Tage Doppelzimmer Einzelzimmer Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

CHF

965.-

CHF

25.-

CHF

100.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 3 Abendessen • Silvester-Galadiner mit Live-Musik und Tanz sowie verschiedenen Showeinlagen • Neujahrskonzert • Stadtrundfahrt/-gang in Prag, Marienbad und Karlsbad • Lokale Reiseleitung vom 2. - 4. Tag • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm HOTEL Hotel Centralni Lazne, Marienbad (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar und Fitnesscenter. EINSTEIGEORTE Wie Silvester in Salzburg

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Reservationen: 032 391 0 222

CHF 895.-

Doppelsitz zur Alleinbenützung


SAISON KÜCHE

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

lung von Satire brauchts Mut. Mut, sich hinzustellen und mit einer Meinung zu exponieren. Sein Anspruch ist die Auseinandersetzung mit der Umwelt. Er bringt Themen, die ihn beschäftigen, und möchte das Publikum zum Lachen, aber noch mehr zum Nachdenken bringen. So dauert es denn auch bis zu einem halben Jahr, bis ein Programm steht. Seine Devise: Je zynischer die Umwelt, desto zynischer das Stück. Und seine Definition von Kabarett: «Das, was man meint, ist wichtiger als das, was man sagt.» Sagts, bringt die leer getrunkenen Kaffeetassen an die Bar und gesellt sich in die Küche zu Andrea Pistorius, der Rezeptautorin der «Saisonküche».

«Ich hoffe, du bist experimentierfreudig»

Diese hat in der Zwischenzeit die Zutaten bereitgestellt: «Ich hoffe, du bist experimentierfreudig.» Das ist er tatsächlich. «Mir vergeht kulinarisch betrachtet nur bei Meeresschnecken der Appetit. Ich gebe ihnen immer wieder eine Chance, denn sie habens ja auch verdient. Ich hätte sie ‹gärn› gern, aber das passiert einfach nie, und danach muss ich regelmässig einen Schnaps trinken.» Der Wein steht, für alle Fälle, schon bereit. Er gehört aber, wie die Schokolade, auch in die Sauce. Simon Enzler ist entzückt, als sich auch noch Gemüse dazugesellt: «Ich liebe Gemüse, wenn es voll vom Saft der Sauce ist.» Immer wenn sein Vater Braten zubereitete, bekam er «die Böllä» und den Sellerie. «Herrlich!» Bald köchelt die Rotwein-Schoggi-Sauce vor sich hin. Natürlich hat sie der Geniesser schon probiert. Ebenso die Spätzli, die bereits heiss sind. Das Fleisch wird gepfeffert. «Wieso salzen wir es nicht?», will Enzler wissen. «Salz entzieht dem Fleisch Wasser, deshalb salze ich rotes Fleisch erst in der Pfanne», antwortet die Köchin. An der grossen Feuerstelle grilliert Enzler die Hirschentrecôtes in der Pfanne. «Ich ha ase Hunger», ruft er. Kunststück, es sieht auch zu gut aus und riecht so verlockend! www.bretterwelt.ch

Text Ursula Bickel Bilder Jorma Müller

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Hirschentrecôte an Rotwein-Schokoladen-Sauce Hauptgericht für 4 Personen: Zubereitung ca. 30 Minuten + 30 Minuten kochen. Pro Person ca. 36 g Eiweiss, 33 g Fett, 22 g Kohlenhydrate, 2350 kJ/560 kcal

ZUTATEN

1 Zwiebel 1 Rüebli 1 Stange Stangensellerie ½ Lauch 4 EL Olivenöl 1 EL Tomatenpüree 2 dl Rotwein 2 dl Wildfond 2 Knoblauchzehen 5 schwarze Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter 4 Zweige Thymian 4 Zweige Rosmarin 1 Peperoncino 20 g Ingwer 50 g Butter 50 g Zartbitterschokolade 70 % Kakao Salz, Pfeffer 4 Hirschentrecôtes à 150 g 4 Feigen

ZUBEREITUNG

1 Zwiebel, Rüebli, Sellerie und Lauch in grobe Stücke schneiden. In der Hälfte des Olivenöls anbraten, Tomatenpüree beigeben. Mit Wein und Wildfond ablöschen. Knoblauch, Pfefferkörner, Lorbeerblätter und die Hälfte der Kräuter zugeben. Ca. 30 Minuten köcheln lassen. 2 Peperoncino entkernen, in Ringe schneiden. Ingwer in Streifen schneiden. Butter mit der Hälfte des Ingwers und der Peperoncinoringe aufschäumen und in den Fond geben. Sauce durch ein feines Sieb passieren. Schokolade dazugeben und bei kleiner Hitze schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Hirschentrecôtes mit Pfeffer würzen. Im restlichen Öl zusammen mit den verbleibenden Kräutern beidseitig je 2 Minuten anbraten. Feigen in Schnitze schneiden, mit dem übrigen Ingwer und den Peperoncinoringen zum Fleisch geben, Hitze reduzieren, alles weitere 2—3 Minuten garen. Salzen. Mit der Sauce servieren. Tipps: Dazu passen Spätzli. Wildfond ist in grösseren MigrosFilialen erhältlich. Ersatzweise Kalbsfond verwenden.

Jetzt abonnieren oder am Kiosk kaufen

Abo bestellen: 0848 87 77 77, aboservice@saison.ch Mehr Rezepte auf www.saison.ch


82 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

KLEINE KÜCHENKUNDE

Wenns Wild wird

Wild ist aromatisch und gesund. Wie das Fleisch in der Küche am besten domestiziert wird, verrät Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche».

D

ie gesunden Delikatessen aus dem Wald gehören für viele Schweizer in die Gourmettempel. Nur so lässt sich erklären, dass sie im Durchschnitt gerade mal 600 g Wildfleisch im Jahr verzehren. Dabei ist die Zubereitung kein Mysterium. Und die Gerichte sind nicht nur schmackhaft, sondern auch ökologisch sinnvoll. Denn die Jagd auf den Wildbestand vermindert Schäden für Land- und Forstwirtschaft. Doch letztlich zählt, wie das Wild auf den Teller kommt. Deshalb hier meine besten Tipps und Tricks für ein Gourmet-Erlebnis. Sehr fein und kinderleicht.

Wild — die einfachsten Tipps Charcuterie: Wildschwein-Rohschinken, Hirschsalsiz, Hirschtrockenfleisch und Hirschsalami sind köstlich zum Rohessen. Sie eignen sich aber auch für warme Gerichte, und zwar geschnitten in Füllungen oder auch als Suppeneinlage. Hirsch und Reh: Schnitzel, Entrecôtes, Hüftli und Geschnetzeltes von Hirsch und Reh sind erste Wahl zum Kurzbraten. Extratipp: Das Fleisch mit zerstossenen Wacholderbeeren, Sternanis und Nelken bestreuen, dann mit etwas Olivenöl beträufeln und 30 Minuten kühl stellen. Wildschwein: Entrecôtes und Schnitzel können «à la minute» zubereitet werden. Wildschweinbraten bleibt geschmort wegen seines etwas höheren Fettanteils wunderbar saftig. Wildpfeffer: Schulter-, Hals- und Schenkelfleisch eignen sich besonders gut für Reh-, Wildschweinund Hirschpfeffer. Den Pfeffer drei

bis zehn Tage in eine Rotweinbeize mit Gemüse und Gewürzen einlegen und dann schmoren. Für eilige Köche: Wildschweinpfeffer, fix und fertig aus dem Kühler.

Auf die Beize kommt es an Zum Beizen muss das Fleisch vollständig von Flüssigkeit umgeben sein und das Gefäss möglichst luftdicht verschlossen werden. Grundrezept für 600 g Fleisch: 5 dl Rotwein, 100 g geviertelte Schalotten, 1 dl Rotweinessig, 1 Rüebli und 1 Stück Sellerie gewürfelt, 3 Wacholderbeeren, 5 zerdrückte Pfefferkörner, 1 Lorbeerblatt, 2 Nelken, je 1 Thymianund Tannenzweiglein. Drei bis zehn Tage im Kühlschrank ruhen lassen.

Ganz und gar durch Wild sollte gut durchgegart sein. Garprobe: Kann man das Fleisch weit eindrücken, ist es noch sehr rot. Gibt das Fleisch leicht nach, ist es rosa. Gibt es nicht mehr nach, ist es durch. Wer ganz sicher gehen will, benützt ein Bratthermometer. Man kann auch mit der Nadel ins Wildbret stechen: Der ausfliessende Saft darf nicht mehr rosa sein. Einzig Hirschfleisch aus Zuchten, das regelmässig vom Veterinär kontrolliert wird, eignet sich zum rosa Geniessen. Wildsorten aus freier Wildbahn müssen durchgegart werden, da sie mit Bakterien und Pilzsporen belastet sein könnten. Extra-Tipp: Wildfleisch über Nacht an einem kühlen Ort in Wildfond einlegen. So wird es besonders zart und gart auch schneller durch.

Wildschweinrohschinken

Würzige Note: Zuerst wird das Fleisch vier Wochen gebeizt, dann eine Woche kalt geräuchert und nochmals über vier Wochen in den Kitzbüheler Alpen getrocknet. Wacholder, Rosmarin, Pfeffer und Koriander verleihen der Delikatesse eine eigene, unvergleichliche Note. Tipp: Eignet sich vorzüglich für herbstliche Salatkreationen.


SAISONKÜCHE Hirschsalsiz

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AUFGEGABELT

Bild Gian Vaitl

Bündner Kulturgut: Salsiz ist nicht irgendeine Rohwurst, Salsiz ist Bündner Kulturgut. Kräftiges, mageres Hirschfleisch wird fein gehackt und leicht gesalzen. Vier Wochen lang trocknet der Salsiz an Prättigauer Luft, um das würzige Aroma vollends zur Geltung zu bringen. Eine Prozedur, die seit Generationen gleich ist. Tipp: Herrlich mit Bauernbrot und urchigem Alpkäse.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Auf allen Vieren

Hirschtrockenfleisch

Davoser Luftibus: Das Fleisch der Delikatesse stammt aus neuseeländischer Zucht, von freilaufenden Tieren, die auf grossen Weiden mit saftigen Gräsern aufwachsen. In Davos, in einer der höchstgelegenen Trocknereien Europas, wird das Hirschfleisch über acht Wochen an frischer Bergluft getrocknet. Tipp: Passt wunderbar zu einem Pilzsalat.

Für viele Tierschützer ist die Jagd dreckig. Dreckiger als meine Wanderschuhe. Nein, ich bin kein verkappter Jäger, der sich hinter seinen Schuhen versteckt, sondern ein konditionsschwacher Journalist, der als flintenloser Gast nach einer Jagd restlos geschafft ist und flach auf dem Tisch liegt. Zwar war ich auf der Pirsch der Jüngste, was mich aber nicht davor schützte, den deutlich älteren Jägern hinterherzuhecheln. Wo das Ganze stattfand? In Schottland. Ausgerüstet mit Tweed, Krawatte, Hut, Flachmann und Sandwichs im Rucksack gings in Richtung Hirsch und Co. In der offenen, nur mit Heide bewachsenen Hügellandschaft sehen sich Wild und Jäger früh. Um also überhaupt auf Schussweite heranzukommen, müssen die Jäger einige Strecken auf allen Vieren zurücklegen. Auch der Gast wird auf den Bauch gedrückt und kriecht fluchend mit, will er nicht alleine in den Highlands zurückbleiben. Das Ganze hat mich beeindruckt. Ich habe keine wilden Trophäensammler, keine überschäumenden Halalibrüder, sondern Jäger mit dem Sinn für das Wesentliche kennengelernt.


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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

BASLER STADTLAUF

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Wunderbarer Wortwitz

Die Halluzinationen eines Brautvaters bringen g Chaos in eine Hochzeit. Der seit 1983 stattfindende Basler Stadtlauf ist ein beliebter Volkslauf.

Gratis an den Start Am Basler Stadtlauf nehmen etwa 9000 Personen teil, denn Spass daran haben alle, von den Kleinsten bis zu den Senioren, von den Gelegenheitsläufern bis zu den Ambitionierten. Den Abschluss bilden jeweils die Läufe der Elite. Die Migros freut sich, als neue Sponsorin einen Teil zum Volkslauf beizutragen. So schickt sie die ersten 30 Schulklassen, die sich mit zehn oder mehr Laufenden für die Schülerkategorien anmelden, gratis und mit einem speziellen «I’M fit»T-Shirt an den Start. Diese werden bei der Startnummernausgabe ausgehändigt. Interessierte Schulklassen melden sich mit dem Formular «Sammelanmeldung» unter www. baslerstadtlauf.ch an. Dieses muss vollständig ausgefüllt und an baslerstadtlauf@asima.ch gemailt werden. Nur die ersten 30 Klassen starten gratis. Anmeldeschluss ist der 6. November. Zusätzlich verlost die Migros auch 30 individuelle Gratisstarts. Auch hier gewinnen nur die Schnellsten: Also sofort eine Postkarte mit Name, Jahrgang, der ungefähren Laufzeit, Kategorie und eigener Adresse an die folgende Adresse schicken: Migros Basel, PR + Kultur, Stichwort «Stadtlauf», Postfach, 4002 Basel. Die Glücklichen werden schriftlich benachrichtigt. Es wird keine weitere Korrespondenz geführt.

A

usgerechnet am Hochzeitsmorgen seiner Tochter erlebt der gestresste Werbefachmann Goddy Ram-seier eine Halluzination on der besonderen Art. Sanndy, eine Frau zum Verlieieben, erscheint ihm. Doch leider ist Sandy ndy bloss seiner Fantasie entsprungen. Für alle anderen en Familienmitglieder bleibt ibt em sie unsichtbar. Trotzdem verdreht die attraktive Erater scheinung dem Brautvater den Kopf. Und zwar so sehr, dass nach den ohnehin nehin schon chaotischen Hochzeitsvorbereitungen auch ch am Fest selber alles drunter und drüber geht. Anstatt in die Kirche che zu gehen, verschanzt sich ch die Braut wegen der offensichtliichtlichen Verwirrtheit ihres Vaters in ihrem Zimmer. Der Vater des Bräutigams hingegen gen explodiert förmlich vor Wut über den gestörten Hochzeitsfrieitsfrieden. Als wäre dies nicht Unheil genug, gerät auch Goddys ddys Ehe mit Sylvia in tiefe Strudel. del. Und so weiter und so fort, bis alle Benne des teiligten im wahrsten Sinne nd. Wortes fix und fertig sind.

Turbulentes Lustspiel el in Dialektfassung

«Fix und fertig» heisst denn auch das neue turbulente Lustspiel, Lu iel, welches das grosse FauteuilEnsemble ab Mitte November auf die winzige Bühne im historischen Gewölbekeller am Spalenberg bringt. Das Stück stammt im Original aus der Feder der englischen Erfolgsautoren Ray Cooney und Chapman. Jörg Schneider und Hanspi Feuz sind für die Dialektbearbeitung verantwortlich. Diese besticht wie immer durch umwerfende Situationskomik und wunderbaren Wortwitz.

Das Fauteuil-Ensemble Da Fa il-E bl wirb wirbt fü für die schräge Komödie.

Regie führt ¬ wie beim grossen Erfolg der vergangenen Saison «Taxi Taxi» ¬ Martin Schurr. Das Fauteuil-Ensemble setzt sich zusammen aus Willi Schraner, Dani von Wattenwyl, Urs Bosshardt, Sylvia Bossart, Hansjörg Surer, Bettina Dieterle, Sara Kägi und Viola von Scarpatetti. Priska M. Thomas Braun

Was? W ?W Wann?? W Wo?? MigrosSondervorstellung: Freitag, 27. November, 20 Uhr, Theater Fauteuil, Spalenberg 12, Basel. Preise: Fr. 30.- und 40.(statt Fr. 40.- und 47.-). Vorverkauf: Infoschalter, MMM Claramarkt, 1. Stock, und Kundendienst MParc Dreispitz, Basel.


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Ein Backfest für die Kleinen G

erne erinnert sich Otto Horisberger an die Tage zurück, als er mit seinem Sohn und seiner Tochter zu Hause die Küche in eine Backstube verwandelte. «Die Familie hat gemeinsam Guetzli und andere feine Sachen gebacken. Und wir haben dabei viele fröhliche Stunden erlebt», schwelgt der Leiter der Hausbäckerei im Einkaufsparadies in Allschwil in vergangenen Erinnerungen.

Kinderbackstube: Das ganz besondere Erlebnis

Heute freut sich der gelernte Bäcker-Konditor mit seinem Team, wenn jeweils die Kinderbackstube ansteht. «Für uns ist das jedes Jahr ein ganz besonderes Erlebnis», erklärt Otto Horisberger. Beim Backvariété zeigen die Bäcker den Kindern, wie man das Stück Teig knetet und daraus eine Figur formt. «Wir machen das sehr gern», sagt der Chefbäcker. Er und sein zwölfköpfiges Team erhalten so die fast einmalige Gelegenheit, die Begeisterung für den Beruf des Bäcker-Konditors vor Dritten zu demonstrieren. Die Freude am Beruf des Bäckers ist übrigens ungebrochen, wie Otto Horisberger – er hat 1974 als Migros-Bäcker angefangen – stolz berichtet. Begeisterung zeigen aber auch die Kinder, wenn sie – ausgerüstet mit einem Hütchen und einer Schürze – liebevoll den Hefesüssteig bearbeiten. Fragen stellen die Binggis während der Backdemonstration in der Regel nicht viele – sie brennen darauf, den

Teig zu bearbeiten. Als Figuren kommen Igel, Schnecken, Schildkröten, Grättimänner, Müsli oder Zöpfli infrage. Aber Vorschriften gibt es natürlich nicht – auch Eigenkreationen sind erwünscht: Es komme vor, dass kleine Kinder, die zum ersten Mal am Backerlebnis teilnehmen würden, einfach nur einen Teigknollen formten, berichtet Otto Horisberger.

Mit Schokolade kann nichts schiefgehen

Otto Horisberger, Leiter Hausbäckerei Migros Paradies Allschwil.

Backstube für Kinder

➔ MM Gundelitor, 4053 Basel: Dienstag, 20. Oktober bis Samstag, 31. Oktober ➔ MParc Dreispitz, 4053 Basel: Dienstag, 3. November bis Samstag, 14. November ➔ MMM Paradies, 4123 Allschwil Dienstag, 17. November bis Samstag, 28. November Montag bis Freitag: 14, 15 und 16 Uhr Samstag: 10.30, 12.30 und 13.30 Uhr. Anmeldung unter: Tel. 058 575 54 18

Sobald die Backwaren geformt auf dem Backblech liegen, folgt das Dekorieren. Die meisten der Kleinen greifen voll in die Schalen mit dem Dekorationsmaterial und verschönern ihre ganz persönliche Backware mit Mandeln, Sultaninen, Haselnüssen, kandierten Früchten, Hagelzucker und Schokoladenwürfeln. Wie Horisberger aus Erfahrung weiss, haben die Kinder die Schokoladenwürfel am liebsten. «Hauptsache viel Schoggi, damit kann man nichts falsch machen, sagen sich die meisten Kinder», erzählt Horisberger. Grättimänner sind und bleiben seit Jahren die absoluten Favoriten bei den Kindern. Warum, können sich die Bäcker nicht genau erklären.

Backereignis ist sehr beliebt

Die Kinderbackstube der Migros Basel ist im Jahr 2003 ins Leben gerufen und seither jeden Herbst durchgeführt worden. An jedem der Standorte Dreispitz, Paradies und Gundelitor können rund 360

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 - 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

Existiert seit 2003 und ist immer aus

Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren mitmachen. Michael Probst, der damals Leiter der Hausbäckereien war und heute als Leiter Gastronomie bei der Migros Basel tätig ist, hatte vor sechs Jahren die zündende Idee für das Backfest der Jüngsten. «Bevor die Kinderbackstube existierte, gab es nur sporadisch kleinere Aktivitäten mit Kindern», erklärt Michael Probst das Entstehen des Kinderevents. «Weil das Interesse so gross war, wollten wir dieses Angebot ausbauen. So kamen wir auf die Idee, ein Backerlebnis für Kinder zu organisieren.»

Grosser Erfolg: Jedes Jahr voll belegt

Das Backvariété für Binggis hat seit seiner Gründung kein bisschen an Beliebtheit eingebüsst – im Gegenteil: Die Kurse sind im-


IHRE REGION MIGROS BASEL

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RATSSITZUNG

gebucht: die Backstube für Kinder.

mer ziemlich schnell ausgebucht. «Tatsächlich», bestätigt Otto Horisberger, der seit 21 Jahren die Hausbäckerei im Migros Paradies leitet, «die Kinderbackstube ist jedes Jahr voll belegt.»

Fröhlich leuchtende Kinderaugen

Wenn die Hausbäcker die Binggis zum Backvariété empfangen, fällt ein klein wenig mehr Arbeit an als sonst, wie der Chefbäcker Otto Horisberger zugibt. «Doch diesen Mehraufwand nehmen wir gern in Kauf. Wir werden ja dafür entschädigt – es ist eine wahre Freude, in die fröhlich leuchtenden Kinderaugen blicken zu dürfen, bevor sie ihre selbst gemachten Backwaren stolz nach Hause tragen.» Und nicht zuletzt denkt Horisberger dabei auch immer wieder an die fröhlichen Stunden zurück, als er mit seinen eigenen Kindern zu Hause eine kleine Backstube eingerichtet hatte. Rolf Zenklusen

Die Lilibiggs beim Migros-Bäcker Während die fröhliche Kinderschar den Teig formt und knetet, wird sie sowohl von den MigrosHausbäckern als auch von den Profis des Teams Maxxi betreut. Diese externen Fachleute arbeiten seit Jahren für die Migros Basel und kümmern sich unter anderem um den Kinderhort im MParc Dreispitz.

In der Kinderbackstube kommt keine Langeweile auf: Während die geformten Grättimänner, Müsli, Schnäggli, Schildkrötli oder Zöpfli langsam im Ofen aufgehen, malen die Kinder Zeichnungsvorlagen mit Lilibiggs-Figuren aus. Nina, Hugo und Tobi erleben mit ihren Freunden spannende Abenteuer beim Migros-Beck. Zum Schluss des fröhlichen Backfestes schenkt die Migros den Kindern schöne Bhaltis: ein hübsches T-Shirt und eine Baumwolltasche. Damit erinnern sich die Kleinen auch noch zu Hause an das Backereignis bei der Migros. Und wer weiss: Vielleicht entdeckt ja der eine oder andere kleine Bäcker seine Liebe zum Mehl, zum Teig und zur Vielfalt des Brotes – und beginnt später eine Lehre als Bäcker-Konditor bei der Migros.

Herbstliche, 319. Sitzung des Genossenschaftsrates Nach der Sommerpause begrüsste Präsident Ernst Mutschler die Ratsmitglieder mit vielen für den Genossenschaftsrat relevanten Informationen. Dazu zählen zwei Rücktritte. Diana Roth wird aus persönlichen Gründen aus dem Rat austreten. Christophe Haller möchte, ebenfalls aus persönlichen Gründen, sein Amt in der Kulturkommission niederlegen. Die für die Nachfolge durch das Büro vorgenommene Wahl von Beatrice Fuchs wurde einstimmig gutgeheissen. Im Zusammenhang mit Rücktritten von Ratsmitgliedern während laufenden Amtsperioden stand der Antrag von Lothar Limbeck. Er plädierte für die Möglichkeit einer vierten Amtsperiode für die amtsältesten Mitglieder, sollte mehr als das statutarisch verlangte Drittel ausscheiden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen, damit dem Rat damit das Knowhow erhalten bleibt. Regula Recher, Vizepräsidentin der Kommission für soziale und kulturelle Aktionen, berichtete über die von der Migros unterstützten Anlässe des Sommers. Besonders ausführlich ging sie auf jene ein, welche die Kommission während der Sommerpause in eigener Kompetenz im Umfang von total 11 500 Franken finanziell unterstützte. Ferner präsentierte sie sechs neue Gesuche, für die sie ebenfalls ein Total von 11 500 Franken beantragte, das mit grossem Mehr genehmigt wurde. Vor der Aussprache mit Geschäftsleiter Werner Krättli, die dem Rat in regelmässigen Abständen zusteht, würdigte Verwaltungspräsident Rudolf Grüninger den in Ruhestand getretenen Jürg Lattmann, der runde zehn Jahre als Personalvertreter Mitglied der Verwaltung war. Fragen und angeregte Diskussionen sowie ein interessantes Referat zum Thema Qualitätssicherung und Hygiene beschlossen den Abend. Dem verantwortlichen, eidgenössisch diplomierten Qualitätsmanager Ernst Tschopp gelang es, den Rat bis zur letzten Minute mit seinen Themen zu fesseln.

Priska M. Thomas Braun


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

ESSEN & TRINKEN

Die Perlen machen den Champagner

Weshalb schmeckt Champagner so köstlich? Kein Witz: wegen der Bläschen. Französische und deutsche Forscher untersuchten die Bubbles und fanden darin neben Kohlendioxid zahlreiche Substanzen, die als Aromastoffe für den Geschmack und den Geruch des edlen Safts verantwortlich sind. Platzen nun Bläschen im Glas oder im Mund der Trinkenden, werden die Aromastoffe in die Luft geschleudert und verbreiten so den einzigartigen Geschmack. Und dies nicht zu knapp: Eine einzige normalgrosse Flasche kann laut den Forschern zirka hundert Millionen Perlen abgeben.

IN FORM

Ein Öl zeigt Qualitäten

Olivenöl gegen Alzheimer? Ein gesunder Stoff im «grünen Gold» gerät ins Rampenlicht.

SEX & LIEBE

Gute Väter, schlechte Väter

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Bilder Getty Images, Westend61, Fotolia

Weniger Testosteron im Blut: Mehr Lust auf die Vaterrolle. Wie fürsorglich Männer mit der Familie umgehen, hängt von der Menge des Testosterons ab, das in ihrem Blut zirkuliert. Das ergab eine Untersuchung unter senegalesischen Dorfbewohnern. Die Väter mit viel Testosteron investierten weniger Zeit in Frau und Kinder. Die Forscher vermuten allerdings, dass die Männer selber die Ausschüttung des Sexualhormons drosseln können. Wie könnte es anders sein? Natürlich durch intensive väterliche Fürsorge.

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Unfreiwillige Hochwildjagd Der Herbst ist auch die Zeit, in der wieder der vermehrt Tiere über Strassen huschen und zahlreiche Unfälle verursachen, vorrab in Waldgebieten. Wer als Autofahrer ch auf der Strasse sieht, sollte plötzlich ein Reh oder einen Hirsch vor sich vier Dinge tun: bremsen, abblenden, hupen und auf weitere Tiere gefasst sein. Grundsätzlich das Tempo an Waldrändern drosseln, Abstand zum Vordermann vergrössern und Wildwechsel-Warnschilder ernst nehmen.

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Wie reagieren Sie, wenn Sie an diesem Wild-Warnschild vorbeifahren? ➔ Ich fahre langsamer ➔Ich fahre gleich schnell weiter ➔ Ich zucke zusammen, weil ich schon mal einen Unfall mit Wild hatte

Mit seiner geballten Menge an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen ist Olivenöl ein eigentlicher Tausendsassa unter den Lebensmitteln. Nun entpuppt sich ein weiterer Bestandteil des hochwertigen Öls als besonders wertvoll: Die Substanz mit dem Namen Oleocanthal wirkt nicht nur entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd, sie kann möglicherweise auch den Ausbruch von Alzheimer verhindern. Entsprechende Hinweise fanden amerikanische Forscher im Laborversuch: Oleocanthal veränderte Proteine, die mit dem Frühstadium von Alzheimer in Verbindung gebracht werden, sodass der verhängnisvolle Prozess zum Stillstand kam. Ob Oleocanthal im menschlichen Körper die gleiche Wirkung entfaltet wie im Labor, wird nun untersucht. www.wissenschaft.de

Frage von letzter Woche

Sind Sie ein guter Verlierer? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

5%

11 %

Nein, ich werde wütend

72 %

Ja, ich spiele um des Spiels willen

Ich mogle, weil ich ungern verliere

12 %

Ich verliere selten


94 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Leben im Komparativ

Wir vergleichen uns permanent mit anderen. Dies geschieht meist sehr schnell, spontan und häufig unbewusst. Doch bringt uns dieses ewige Konkurrenzdenken überhaupt etwas?

S

pieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?», will die eitle Königin in «Schneewittchen» Tag für Tag wissen. Sie ist attraktiv, lebt am Hof in Saus und Braus und besitzt Macht. Trotzdem stellt sie permanent Vergleiche an – getrieben von der Angst, eine andere Frau könnte schöner sein als sie. So wie der Königin im grimmschen Märchenklassiker geht es vielen von uns im realen Leben. Egal, ob Mann oder Frau – ab und zu fragen wir uns bange, ob wir mit der Konkurrenz mithalten können, ob alle anderen nicht doch intelligenter, attraktiver, erfolgreicher, muskulöser, schlanker, wohlhabender oder fitter sind als wir selbst. Antworten auf all

diese Fragen gibts nur, wenn man sich direkt in Konkurrenz zu seinem Umfeld begibt. Doch in diesem «sozialen Vergleich» schneiden wir nicht immer gleich gut ab: Einmal denken wir, wir seien besser, ein anderes Mal fühlen wir uns schlechter – und dementsprechend steigt oder fällt unser Selbstbewusstsein.

Warum sind wir nicht einfach zufrieden mit uns?

Doch weshalb messen wir uns ständig mit anderen und sind mit uns selbst nicht einfach zufrieden? «Vergleichen ist etwas Lebendiges. Der Mensch ist ein soziales Wesen und kann vom Vergleichen auch profitieren», erklärt Dominic Suter von der psychologischen Bera-

Wenig Chancen, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken: Ein Vergleich mit Topmodel Gisele Bündchen ist für jede Frau hart — auch wenn sie noch so schön ist.


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Bilder Dennis Galante/Corbis/RDB, Getty Images

BESSER LEBEN IN FORM

«Vergleichen gehört zum Leben: Man kann sich damit quälen, aber auch davon profitieren.» Dominic Suter, Psychologe, Uni Zürich


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

«Vergleiche können auch als Ansporn dienen» Fragen an Dominic Suter, Psychologe an der psychologischen Beratungsstelle für Studierende der Universität und ETH Zürich In welchen Bereichen tritt das Konkurrenzdenken am stärksten zutage? Finanzkraft und Schönheit müssen in der Regel am häufigsten einem Vergleich standhalten. Aber auch Lebenstüchtigkeit und Intelligenz sind Eigenschaften, die wir alle in hohem Mass besitzen möchten. Glücklich also, wer all diese Eigenschaften besitzt? Schon. Aber wenn wir über Schönheit und Finanzkraft verfügen, kann dies beim Gegenüber auch Angst und Missgunst auslösen. Und vor allem Neid ist ein Gefühl, das sehr schwer auszuhalten ist. Unabhängig davon, ob man die Rivalen gut kennt oder nicht. Weshalb sind wir denn eigentlich neidisch? Neid basiert vor allem auf der eigenen Fantasie, und als solche sollte man ihn auch werten. Wir stellen uns vor, dass es dem andern besser geht, weil er etwa mehr Geld hat oder einen schlankeren Körper. Fremde eignen sich deshalb bestens als Projektionsfläche. Worin kann man sich denn überhaupt mit anderen vergleichen? Mit Leistungen, die messbar sind. Denn diese können wir steuern, indem wir uns beispielsweise in ein Wissensgebiet vertiefen, Erfahrungen sammeln, eine Beziehung festigen, aus unserem Leben etwas machen. Hier können Vergleiche durchaus als Ansporn dienen. Weshalb sind Sie der Meinung, dass man seine

Leistungen am besten mit Gleichaltrigen messen soll? Weil dies eine Herausforderung ist, die sowohl Begabte wie Unbegabte nicht immer so einfach wegstecken. Die Konfrontation mit der äusseren Realität führt gerade bei jungen Erwachsenen zur Korrektur von Grössenfantasien. Und sie merken, dass der Wunsch nach einem exklusiven, unanfechtbaren Platz ohne Rivalen in die Kindheit gehört. Ein Beispiel: Der Mathematikprimus im Gymnasium musste nie lernen und trifft an der ETH nun auf andere genauso begabte oder noch bessere Studierende. Manch einer kann eine derartige Kränkung nicht aushalten, zieht sich deshalb aus den Vorlesungen zurück und sucht bei seinen Eltern Zuflucht. Und wenn man sich dem Wettbewerb einfach nicht stellt? Das ist auch keine Lösung. Ich habe viel mit Menschen zu tun, die sich aus Konkurrenzsituationen, wie etwa eine Prüfung sie darstellt, zurückziehen. Das geht dann einher mit Minderwertigkeitsgefühlen. Die Betroffenen fühlen sich zunehmend ort- und haltlos, weil sie sich der Begrenzung entzogen haben. Wo aber macht Rivalitätsdenken keinen Sinn? Körperliche Attraktivität, spezielle Begabungen und Intelligenz können wir grundsätzlich nicht oder nur beschränkt beeinflussen. Es lohnt sich also, sich in diesen Bereichen mit der eigenen Begrenztheit auszusöhnen.

Interview Karin Zahner

tungsstelle für Studierende an der UZH und ETH Zürich. «Es ist eine wertvolle Erfahrung zu sehen, dass jemand Erfolg hat, weil er etwas geleistet hat.» Sich mit anderen in Konkurrenz zu setzen, konfrontiere überdies gerade junge Erwachsene mit der Realität, da sie sich so Rivalitätssituationen stellen müssten.

Man muss ja nicht gleich ein Roger Federer sein

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Doch auch das Gegenteil macht nicht selig. Zwar gibt es Menschen, die sich mit Vorbildern motivieren und dank ihnen bessere Leistungen erbringen. Aber auch hier schränkt Dominic Suter ein: «Der Investmentbanker, der sein hohes Salär und seinen Bonus mit dem Vergleich nach oben rechtfertigt und sich auf den internationalen Wettbewerb beruft, merkt vielleicht nicht, dass er lediglich gierig ist.» Sich zu vergleichen ist also nicht immer beflügelnd. «Man kann sich damit furchtbar quälen. Gerade wenn man sich zu stark den Erwartungen anderer anpasst und seine eigenen Interessen nicht verfolgt oder verrät», weiss der Psychologe. «Das kann unangenehme Gefühle auslösen.» Beispielsweise Neid auf diejenigen, die ihre Wünsche erkennen und befriedigen. Denn an deren Beispiel wird einem schmerzlich vor Augen geführt, dass man die eigenen Bedürfnisse

Aber soll sich ein mittelklassiger Tennisspieler wirklich mit Ausnahmekönner Roger Federer vergleichen? Oder eine gut aussehende Zwanzigjährige mit einem Topmodel wie Gisele Bündchen? Und ein einfacher Buchhalter mit Milliardär Ernesto Bertarelli? Machen uns Aufwärtsvergleiche nicht automatisch klein und Abwärtsvergleiche gross? Ganz so einfach ist es aber nicht. «Wer sich nach unten vergleicht, läuft Gefahr, dass er sich der ‹Verlierergruppe› zugehörig fühlt. Das höre ich oft von Studierenden», weiss der Experte. «Die Vorstellung, dass in einer Gruppe alle die gleichen Probleme haben, stärkt das persönliche Selbstwertgefühl eines neuen Teilnehmers nicht.» Zudem: Wer sich nur nach unten vergleiche, stelle sich dem Neid, der sich oft einstelle, nicht, und Dominic Suter, Psychologe, Uni Zürich dieser bleibe bestehen.

«Der Investmentbanker merkt vielleicht nicht, dass er lediglich gierig ist.»

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

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HERZ & SEELE

Statt in der Nussschale von der «Alinghi» zu träumen, sollte man lieber die schöne Zeit auf dem See geniessen.

Herbstzeit ist Ferienzeit. Gerade im Urlaub kommt es aber oft zu Streit. Martin Kehl, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP aus Liestal BL, gibt Tipps, wie sich dieser vermeiden oder zumindest verringern lässt.

Die Kunst des Streitens

«Ich habe alle beneidet, die es sich leisten konnten, während des Studiums die Welt zu erkunden.» Susanne Krüger, Juristin

Die eigenen Stärken geniessen

Bilder Plainpicture, Denis Balibouse/Reuters

Tipps von Dominic Suter von der Psychologischen Beratungsstelle für Studierende an der Universität und ETH Zürich. ➔ Wer selber weiss, was er oder sie im Leben will, muss weniger neidisch auf andere sein. ➔ Erfüllbare eigene Wünsche sollte man umsetzen. ➔ Sich ins Réduit zurückziehen bringt nichts. ➔ Sich der Konkurrenz stellen und nicht sich selber sabotieren. ➔ Sich Beziehungen gönnen und sich nicht nur auf das Materielle beschränken. ➔ Eigene Grössenfantasien langsam abbauen. www.pbs.uzh.ch

und Ziele zurückstellt oder sie sich nicht eingesteht. So erging es auch Susanne Krüger (Name von der Redaktion geändert). «Ich habe alle beneidet, die während ihres Studiums auf Reisen gehen konnten. Da ich mein Studium grossenteils selbst verdienen musste, konnte ich mir dies nicht leisten», erinnert sich die heute 37-jährige Juristin. «Ich fühlte mich minderwertig und dachte, ich hätte etwas falsch gemacht, weil ich, im Gegensatz zu einigen anderen, kein entspanntes Studium absolvieren und die Welt nicht erkunden konnte.» Als sie sich eingestand, dass sie zu jenem Zeitpunkt von solchen Tripps nur träumen konnte, nahm sich die Luzernerin vor, nach dem Studium baldmöglichst eine längere Reise zu unternehmen. Seit ihrer achtmonatigen Tour durch Asien und Australien sind die negativen Gefühle verschwunden, wenn jemand anderer die Koffer packt.

Klar, ein Leben ohne Wettbewerb gibt es nicht, und man schneidet mal besser, mal schlechter ab. Was man aber nie vergessen sollte: Der Beste oder die Beste zu sein, fordert meist mehr Einsatz, als man meint. Und das bedeutet immer Verzicht. Wer dies durchschaut und sich bewusst dagegen entscheidet, kann gut damit leben, wenn er einmal den Kürzeren zieht. Besser, als sich ständig der Konkurrenz auszusetzen, ist, sich zu fragen, ob man an dieses «Oben-unten-Schema» gekettet bleiben will. Es gibt nämlich nicht nur besser oder schlechter, sondern auch anders. Karin Zahner

www.migrosmagazin.ch Testen Sie sich selbst: Wie stark ist Ihr Selbstbild abhängig von der «Konkurrenz»?

➔ Streitereien gehören zu Beziehungen und können diese stärken. Die Kunst liegt darin, «richtig» zu streiten. ➔ Ferien können eine Chance sein, schon länger anstehende Probleme zu besprechen, gerade weil man endlich Zeit dafür hat. Vielleicht wird der Urlaub danach umso schöner. ➔ Bei bekannten, immer wieder auftauchenden Problemen sollte man sich bewusst Zeit nehmen, um das Thema zu besprechen. ➔ Das problematische Verhalten (nicht die Person!) möglichst genau benennen. ➔ Auf Abwertungen und Beleidigungen verzichten. ➔ Den Streit verschieben, wenn die Emotionen zu hoch gehen und man das Problem nicht mehr besprechen kann.

STIMMTS?

Birgt Ohrenschmalz ein Krebsrisiko? Stimmt! Starker Ohrenschmalz und strenger Achselgeruch gehen anscheinend mit einem höheren Brustkrebsrisiko einher. Jedenfalls dann, wenn das Ohrsekret feucht und der Schweiss übelriechend ist. Schuld ist laut japanischen Forschern ein Gen namens ABCC11, das als Risikofaktor für Brusttumore gilt und das die Aktivität der Drüsen steuert, die Ohrenschmalz und Achselschweiss produzieren.


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Happy Birthday!

DAS BIN ICH

Der Nachwuchs hat Geburtstag? Kuchen essen und Verstecken spielen waren gestern. Heute sind professionell organisierte Partys der Renner.

E

ltern wollen ihren Kleinen immer früher etwas bieten. Da reicht am Geburtstag eine simple Einladung zu Sirup, Kuchen und ein paar Spielen nicht mehr aus: Gefragt sind professionelle Veranstaltungen. «Es wird mehr Zeit und Geld in Kinder investiert, und das drückt sich auch im Boom von speziell auf Kinder ausgerichteten Angeboten wie Geburtstagspartys aus», bestätigt Mirjam Hauser vom GottliebDuttweiler-Institut in Rüschlikon ZH. Mit der Auslagerung zum Spezialisten kann man zudem Zeit sparen und Risiken umgehen.

Dass allein Mc Donald’s – Erfinder der durchorganisierten, wohnungsschonenden Geburtstagsparty – in der Schweiz jährlich 8000 Partys für Vier- bis Zwölfjährige ausrichtet, ist kein Zufall: Die Kids toben sich aus, finden die Sause super-cool und werden erst noch verpflegt. Und zum Preis von 12 Franken pro Gast bleibt der Mutter auch noch das Chaos zu Hause erspart.

Die Erwartungen der Kinder sind hoch

Sie steht sowieso unter Druck: Wenn der Filius von der Party sei-

Cooles Motto, lustiges Basteln, spezieller Festort

Bild Getty Images

Zu Hause: ➔ Geburtstagspartys sind leichter zu organisieren, wenn Einladungskarte, Essen, Spiele etc. unter einem Motto stehen. Erkundigen Sie sich, was gerade in ist. ➔ Das Verkleiden und Schminken der kleinen Gäste, passend zum Motto, ist schon die halbe Party.

➔ Kinder malen, kneten und basteln gerne. Das entstandene Kunstwerk dürfen sie mitnehmen. Auswärts: ➔ Es gibt gute Angebote ab rund 100 Franken pro Party. Beispiele: www.milandia.ch (z. B. Klettern in der Halle oder am Seil, ab vier Jahren); www.saentispark.ch (Themenparty, Bowling, Badeplausch etc.)

Kinder stellen sich vor

nes besten Freunds mit ProfiClown schwärmt (500 bis 1200 Franken pro Auftritt) oder die Tochter von der rundum organisierten Motto-Fete (ab 250 Franken pro dreistündigen Event), fällt es schwer, bescheiden zu bleiben. Indes: Wer Spass daran hat, etwas Zeit zu investieren, und es schafft, die Kinder zum Mitmachen zu bewegen, darf es ruhig auch heute noch wagen, eine Geburtstagsfeier selber zu organisieren – am besten gemeinsam mit dem Geburtstagskind (siehe Kasten). Karin Aeschlimann

Partys für Prinzessinnen oder Piraten: Darauf stehen Kinder.

Ein tolles Geburtstagsfest muss kein Vermögen kosten.

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www.parkimgruene.ch (Spielen und Basteln). ➔ Auch Migros-Restaurants organisieren Kindergeburtstage.

www.migrosmagazin.ch Praktische Verpflegungs- und Spielideen: Was zur gelungenen Kinderparty gehört.

Das Formular für deine Anmeldung und alle ausgefüllten Fragebogen unter: www.migrosmagazin.ch

TIPP DER WOCHE

Der Schatz ist gleich um die Ecke Spieglein, Spieglein an der Wand — wo sind die Schätze aus dem ganzen Land? Etwa so lautet die Frage an die Spiegel, die im Spiel «Burg der 1000 Spiegel» hängen und über viele Ecken verraten, wo sich das Bild mit einem bestimmten Symbol befindet. Das ist nicht so einfach, denn die Einfallswinkel müssen gut eingeschätzt werden, bevor man die Spiegel neu anordnet und durch ein Guckloch das gefragte Bild sucht. Kinder haben Spass und lernen etwas über Spiegeloptik. «Burg der 1000 Spiegel», Kosmos, Fr. 54.90, www.exlibris.ch


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BESSER LEBEN TIER & GARTEN

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin, über gespiegelte Egos.

Bild Getty

Charaktersache

Zeig mir deinen Garten, und ich sage dir, wer du bist. Diese Erkenntnis beruht zwar nicht auf einer fundierten Studie, sondern stützt sich nur auf die Erfahrung aus meiner Frauenjassrunde. Doch da ist beispielsweise Erika, unsere Gamblerin, die sich nicht scheut, auch mit einem löchrigen Blatt einen Obenabe anzusagen. Ihr Garten: Eine üppige Blumenpracht, daneben akkurate Gemüsebeete und immer mal wieder was Neues. Ihr Gegenpart ist Margrit. Ihr Umschwung ist mit Grünfläche und Sträuchern, Blumenrabatten und Rosenbogen wenig überraschend, aber liebevoll gepflegt. Beim Jassen ist sie die Vorsichtige. Elsbeths Garten ist harmonisch durchgestaltet, da wächst kein Halm am falschen Ort, und Unkraut hat keine Überlebenschance. Sie ist die Buchhalterin unter uns Jasserinnen, kennt jede Regel und führt akkurat die Tafel. Und ich? Im Garten grosszügiger Wildwuchs, hübsche Ideen, aber bei der Umsetzung und Pflege hapert es gewaltig. Beim Jassen verschlampe ich mal einen Weis, wage mal viel, mal wenig, kurz: ziemlich unberechenbar. Gärten, so schliesse ich daraus, sind Charaktersache. Deshalb mein Vorschlag: Personalchefs sollten bei der Besetzung von Kaderstellen einen Blick in den Garten des Bewerbers werfen.

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Findiger Fiffi auf Futtersuche

Ist der Leckerbissen erst einmal im Kopf, setzt der Hund alles daran, ihn auch zwischen die Zähne zu kriegen. Die perfekte Nase ist dabei nur ein Mittel, wie eine Zürcher Studie zeigt.

M

icky Maus’ Pluto ist ein ty- zeichnet.» Sogar zwei bis drei Mo- die eine aus Holz, die andere aus pischer Hund: Er verbud- nate später waren die Vierbeiner durchsichtigem Plexiglas. Der delt seinen Knochen, doch noch in der Lage, die Futter- Hund sass vor diesen Abschrandann verlässt ihn – anders als verstecke wiederzufinden. kungen. Je ein Würstchen lag beim richtigen Hund – häufig sein Marianne Heberlein unter- vor der Holzwand und vor der Gedächtnis. Wo war er doch noch, suchte auch, ob Hunde durch die Plexiglaswand. Das Herrchen beder köstliche Happen? Die Zür- Beobachtung von Artgenossen ler- fand sich auf der gegenübercher Verhaltensliegenden Seite biologin Marianne und schaute dem Heberlein wollte Geschehen zu. herausfinden, wie Unbeobachtet Hunde versteckte klauen Hunde Nahrung wiederfinden? Vor allem Die Frage lautete mit der Nase, nun: Realisiert wie man erwarten der Hund, dass er würde? Oder auch beim Würstchenmit den Augen? klau beobachtet Auf einem Gewerden kann, lände hinter der wenn er dasjenige vor der durchUniversität Irchel in Zürich machte sichtigen Plexisie die Probe aufs glaswand stibitzt? Exempel. Würde «Das Resultat ist eindeutig: Die es den Hunden gelingen, ein Futmeisten Hunde terversteck wieholen das Würstchen vor der Holzderzufinden, das ihnen 15 Minuten wand, das der Hundehalternicht zuvor gezeigt wurde? Dabei bekam sehen kann. Darein Teil der Ver- Denkt offenbar mehr, als wir denken: Um an den Leckerbissen aus kann man schliessen: Hunde suchsgruppe kei- heranzukommen, setzt der Hund «intelligente» Strategien ein. wissen, was der nerlei Hilfe, ein anderer erhielt einen geruchli- nen, wo Futter zu holen ist. Das Mensch sehen kann und was chen Hinweis, ein dritter einen Resultat: Fand der erste Hund nicht», erklärt Marianne Hebervisuellen. Futter, ging der zweite Hund lein. Trotzdem warnt sie davor, die direkt zum Futterversteck. Aber Vierbeiner zu vermenschlichen. Noch Monate später finden nur, wenn er vorher die Gele- «Es gibt viele Probleme mit Hundie Vierbeiner das Versteck genheit hatte, mit dem Finder den, weil sie nicht mehr Tier sein Es zeigte sich, dass die Hunde einen Schnauzenkontakt herzu- dürfen.» auch ohne irgendeinen Hinweis in stellen. Der Atemgeruch gab ihm Trickfilmhund Pluto hat es der Lage waren, das Futterversteck die nötigen Informationen. da um Einiges einfacher. Er darf wiederzufinden. Und: «InteresFür ihre Doktorarbeit unter- ein dummer Hund sein, und trotzsant war zu sehen, dass die Hunde suchte die Forscherin auch, ob dem hilft ihm Herrchen Micky mit den Augen nicht weniger Hunde sich in Menschen hinein- immer wieder bereitwillig aus der geschickt waren, obschon man sie versetzen könnten. Für diesen Patsche. landläufig als ‹Nasentiere› be- Test nahm sie zwei Sichtblenden, Dagmar Steinemann


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Die Kraft der zwei neuen Herzen Bisher begeisterte der Toyota Prius mit seinem Hybridantrieb vor allem Umweltbewusste. Die Neuauflage soll mit mehr Leistung und verbesserter Optik zum Massenmodell werden.

A

ls Toyotas Hybridmodell Prius im Jahr 2000 erstmals auch in Europa auf den Markt kam, stand es als Spritsparauto noch ziemlich alleine da. Doch inzwischen bieten auch andere Hersteller deutlich verbrauchsreduzierte Wagen an: auf der Basis konventioneller Benzin- und Dieselmotoren. Für die ToyotaIngenieure ein Grund mehr, den Antrieb des neuen Prius gründlich zu überarbeiten. Jetzt sorgt ein neuer Benzinmotor mit mehr Leistung für weniger Verbrauch und optimierte Abgaswerte. Unterstützt wird er von einem ebenfalls leistungsgesteigerten Elektromotor. Das Anfahren kann rein elektrisch erfolgen, beim Beschleunigen oder Bergauffahren unterstützt er mit seinem hohen Drehmoment den Benziner schon bei niedrigen Drehzahlen. Im sogenannten Schubbetrieb – wenn das Auto ohne Gas rollt – oder beim Bremsen wird der E-Motor als Generator geschaltet und speichert die Be-

wegungsenergie als Strom in die Batterie zurück. Ebenfalls neu sind drei Fahrprogramme Eco (sparsam), Power (kraftvoll) und Electric-Vehicle-Modus (rein elektrisch).

Tempoprojektion auf die Frontscheibe

Schneidiger in allen Belangen: Der neue Prius ist Toyotas Antwort auf die grössere Konkurrenz an umweltfreundlichen Autos.

STECKBRIEF

Toyota Prius Linea Luna Motor/Antrieb: Hybridsystem; 4-Zylinder-Benziner, 1798 cm³, 99 PS; Elektromotor, 82 PS; nominale Systemleistung 136 PS; stufenloses CVT-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,4 s, Spitze 180 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,46 x 1,75 x 1,49 m, Kofferraum 445 bis 1120 l, Gewicht 1445 kg. Verbrauch: 3,9 l/100 km (Werksangabe). EnergieeffizienzKat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 89 g/km. Preis: ab 38 900 Franken (Topversion «Sol Premium» ab 43 900 Fr.).

Neben dem Antrieb fallen noch weitere Verbesserungen ins Auge: Vor allem die Rückbank bietet mehr Platz als das alte Modell, das Gepäckabteil fasst neu 30 Liter mehr und die Optik wurde aussen und innen deutlich aufpoliert. Praktisch: Schon ab der Basisversion wird das Tempo auf die Frontscheibe projiziert. Auch die elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle sowie sieben Airbags sind serienmässig. In den teureren Versionen sind LEDScheinwerfer, ein Solardach für die Innenraumkühlung im Stand und ein automatischer Einparkassistent lieferbar. Bloss geringer Verbrauch reicht eben nicht zum Erfolg. Andreas Faust

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Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Mein Bruder Peter und ich waren etwa 1956 im Sonntagsschullager in Langwies-Fondei GR. Ich wurde während des Lagers krank und konnte deshalb nicht mit auf einen Ausflug. Plötzlich klopfte es an die Türe, und Kaspar (oder Kasper) besuchte mich in meinem Zimmer. Er habe sich versteckt, damit er nicht mit auf den Ausflug müsse, denn er wollte bei mir bleiben. Das ist doch Liebe! Irene Gögl-Haller Riedacherstrasse 11 8173 Neerach Mobil 076 318 20 13 irene.goegl@gmx.ch

Suche Marcel Bürgin, ZürichOerlikon, 1962–1966. Wir haben zusammen in der Firma Elektro Willi Holder die Lehrzeit verbracht. Habe dich bisher vergeblich gesucht, würde mich über ein Lebenszeichen freuen.

Zoja Aegerter, Postfach 7 3772 St. Stephan zoja.aegerter@gmx.ch

Wer kennt diese Herren?

Rolf Rutishauser Rapperswilerstrasse 107 8630 Rüti ZH Telefon 076 330 02 85, rolfrutishauser@hispeed.ch

Walter Matter, mit Jahrgang 50, wo bist Du? Du hast in Deiner Kinder- und Jugendzeit in Riken AG bei meinen Verwandten gelebt.

Ich suche einen Mann, der in den 80er-Jahren in Bratislava in der Slowakei war. Er heisst Sio oder so ähnlich. Er war ein guter Freund von meiner Mutter Zoja.

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Vrena Schinz, Dorfstrasse 22c 8834 Schindellegi Telefon 044 784 81 97 fvschinz@bluewin.ch

Ich suche Margret Ziegler. Sie ist Luzernerin und wohnte mit ihrem Mann (oder Partner?), Reinhard Faber, von zirka 1979

Wer erkennt sich auf dem Foto? Oder wer kann mir die Adressen der Abgebildeten angeben? Ich habe als Auslandschweizer vom 23.7. bis 17.11.1962 mit ihnen die Inf RS 208 IV. Kp in Luzern absolviert. Auf dem Foto in der ersten Reihe rechts: Walter Ziörjen. In der hinteren Reihe rechts: Hansruedi Zurbuchen aus Grüningen.

Walter Ziörjen, Birkenaustr. 10, 9470 Buchs SG, Tel. 081 756 65 74, Mobil 079 215 43 28, walterzioerjen@swisstabletennis.ch

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Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

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Gesucht: Christl, Claire und Erika

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bis 1984 im italienischen Nervi. Dort bekam sie etwa 1983 den Sohn Marc. Dann zügelten sie nach Irland. Wer weiss, wo sie sich jetzt aufhält? Ich möchte sie gerne wiedersehen. Erika Dettling Dorfstrasse 13 8427 Freienstein Telefon 044 860 23 80 jorima@sunrise.ch

Zwecks Klassenzusammenkunft suchen wir die Adressen von: Claire Geisendorf, Erika Wight-Krug und Christl Kohlbaur. Unser Lehrer von 1953 bis 1955 im Sevogelschulhaus Basel war Herr R. Beglinger. Bitte meldet euch bei mir oder bei Vreny Siegfried-Waldner, Telefon 061 272 99 80. Anita Müller-Wirthlin, Wiesenstr. 11, 4600 Olten, Telefon 062 296 26 06

Suche Kathrin (kenne nur ihren Vornamen), Klinik Barmelweid, 1999. Schwester Kathrin hat mich eine Woche lang gepflegt. Ich möchte ihr nochmals Danke sagen. Bin behindert und war zur Abklärung in der Klinik. Markus Gerhardt Brunnrainstrasse 27 4411 Seltisberg egger2@bluewin.ch

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GLÜCKSGRIFF

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

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Ohren- und Augenschmaus

Weltpremiere des Christoph Walter Orchestra im Zürcher Albisgüetli: eine 90-minütige Nonstop-Unterhaltungsmusikshow mit den besten Instrumentalisten und Sängern.

M Mitmachen und mit Glück ggewinnen Das Migros-Magazin verlost 9-mal zwei Tickets für die Weltpremiere des Christoph Walter Orchestra, die am 18., 19. und 20. November 2009 um 19 Uhr im Zürcher Albisgüetli stattfindet. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken/Anruf) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text Glück und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (1 Franken/SMS). Beispiel: Glück Beat Muster, Musterstr. 1, 9999 Musterdorf Via Internet: auf www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff

Christoph Walter präsentiert mit seinem Christoph Walter Orchestra auch Songs von Michael Jackson.

D

as hat die Welt noch nicht gehört: Mit dem Christoph Walter Orchestra hat sich Christoph Walter, der frühere Leiter der Swiss Army Concert Band, einen Lebenstraum erfüllt. Sein Orchester steht für eine neue Dimension der Unterhaltungsmusik. Eine knackige Big Band, zehn Streicher, eine sechsköpfige Rhythm Section und 13 Bläser sorgen für einen Klangteppich,

welcher der Stimme der US-amerikanischen Sängerin Valerie Scott einen passenden Soundteppich bietet. Zusammen mit dem zweiten Stargast, Walter Belcher (USA), verleiht sie Songs von Grössen wie Louis Armstrong und Led Zeppelin oder den Eigenkompositionen Christoph Walters einen ganz besonderen Glanz. Es swingt, jazzt und rockt, und auch die Augen tanzen mit: eine ausge-

klügelte Lichtshow unterstreicht die neu arrangierte Musik und lässt in einer 90-minütigen Nonstop-Unterhaltungsshow den festlich dekorierten Saal im zürcherischen Albisgüetli erstrahlen. Zu gewinnen sind 9-mal 2 Ticktes zur Weltpremiere des Christoph Walter Orchestra. Und mit etwas Glück sind auch Sie dabei. Gabi Buchwalder

Mit Postkarte: Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an: Migros-Magazin, Christoph Walter Orchestra, Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 18. Oktober 2009 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Weitere Infos unter www.christophwalter.ch


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FREIZEIT

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 42 Waagrecht 1 Spanien in der Landessprache 6 Internationaler Ski-Verband 8 Ozean 9 schweizerdeutsche Verneinung 10 Frühlingsblume 12 Zentralprozessor eines Computers 14 englischer Frauenkurzname 15 Gerät zum Rasenkürzen 17 leichtes Gebäck 18 Verkehrsweg 20 Anstieg der Börsenkurse 21 japanischer Politiker † 1909 23 Lurchtier 24 Fehler 26 Malzfrühstücksgetränk 27 Zeitalter 28 höfliche Anrede in England 29 Zahl, Ziffer

1

2

3

4

5

So machen Sie mit

6

7

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 18. Oktober 2009, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Eidg. Materialprüfungsanstalt 2 Gegend im Kanton Glarus 3 Leid, Kummer 4 mittellos 5 Starter beim Auto 6 Volkstrachtenschultertuch 7 Sprint 11 Ausgabe von Wertpapieren 13 französisch Malerei 16 Ort bei Gent 17 französisch tief 18 englisch Läden 19 Lärm 21 lateinisch ebenso 22 Kalifenname 25 indische Bezeichnung für Gott

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

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Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf) (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 18. Oktober 2009, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 41,

Lösungswort: Pflaster MEICOLIFT.ch

Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG Tel. 062 858 67 00

Gewinner Rätsel Nr. 40:

Je eine Migros-Geschenkkarte (Fr. 100.—) gewinnen Karin Weder, 9444 Diepoldsau; Ura Bettler, 3150 Konolfingen; Erika Steuer, 8904 Aesch; Eduard Wilhelm, 6472 Erstfeld; Gertrud Fronzeck, 9200 Gossau.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 344 000 (WEMF, MACH Basic 2009-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (sl, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann (RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Pénélope Henriod, Franziska Ming, Susanne

Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen)

Hans Reusser, Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Jasmine Steinmann, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47

Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Yves Golaz, Janine Meyer, Janina Prosperati,

Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24

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Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


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Information: Ab sofort an den meisten Bahnhöfen der Schweiz oder telefonisch beim Rail Service Tel. 0900 300 300 (Fr. 1.19/Min.). Weitere Infos unter www.railaway.ch/plausch CUMULUS-RailAway-Kombiangebot «Natur- und Tierpark Goldau» Preisbeispiel in 2. Klasse mit Halbtax: Bahnfahrt von Bern (via Olten–Luzern) nach Arth-Goldau retour und Eintritt in den Natur- und Tierpark Goldau: Fr. 45.80 statt Fr. 55.80 *. * Das Bahnbillett ist 3 Tage gültig. Ermässigtes Billett am Abgangsbahnhof lösen: Mit GA Fr. 16.20, mit Junior-Karte Fr. 9.–, Schüler/Studenten/IV/AHV (Frauen ab 62/Männer ab 65 Jahre) Fr. 1.80.

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116 | Migros-Magazin 42, 12. Oktober 2009

Fabian Unteregger

Seine Parodien sind schon Kult. Jetzt tourt er mit seinem ersten Soloprogramm durch die Schweiz — und wandelt sich dort vom Migros-Kassierer zum Mister Schweiz. Seine ersten Schritte als Comedian und Parodist machte Fabian Unteregger aber ganz woanders: als Panzersoldat in der Schweizer Armee.

MEINE LEKTÜRE «Zurzeit lese ich das Buch des Unternehmers und Virgin-Gründers Richard Branson. Ein Schulabbrecher, der Milliardär wird — einfach verblüffend, der Typ!»

MEINE LIEBSTEN «Meersäuli sind super Tierchen. Ich habe sogar eine Meerschweinchen-Patenschaft im Zoo Basel übernommen — das hat den Vorteil, dass ich nicht ausmisten muss.»

MEINE SAMMLUNG

«Ich kaufe auf Reisen gerne Tassen. Die mit dem Testbild finde ich super — denn wenn ich sie benutze, habe auch ich Sendepause.» (lacht)

MEIN RÜCKZUGSORT

«Am Küsnachter Horn am Ufer des Zürichsees kann ich super entspannen — hier bin ich weg vom Trubel der Uni und der Bühne und geniesse einfach die Ruhe.»

Name: Fabian Unteregger (32) Wohnort: Zürich Beruf und Lebenslauf: Nach der Matur studierte ich Lebensmitteltechnologie. Jetzt erforsche ich, was mit dem Essen nach dem Kauen passiert: Ich studiere Medizin an der Uni Zürich. Zudem bin ich mit meinem Comedy-Soloprogramm «Showbiss» auf Tournee: Dort mausere ich mich vom MigrosKassierer zum Mr. Schweiz. Ausserdem bin ich im Team von «Giacobbo/Müller» auf SF1. Mein Lebensmotto: Keines zu haben. Ich finde Mottos peinlich. Was ich mag: Zitronenreiniger, lange und ausgiebig brunchen, mit Natriumcarbonat Fondue aufschäumen, Ukulele spielen, das Wort «momol». Was ich nicht mag: Bettduvets beziehen, WC-Frauen, die vor dem WC Geld verlangen, wenn Leute nicht mit dem Auto, sondern das Auto mit ihnen fährt. Was ich an mir mag: Meine grossen Ohren, meinen guten Schlaf und dass ich auf die Gemeinde genau einen Dialekt einordnen kann. Was ich an mir nicht mag: Hauttyp zwei. Auf Reisen heisst das: ein Koffer mit Klamotten, und einen mit Sonnencrème. Mein lustigster Moment: Während der RS als Panzersoldat entdeckte ich die Kraft meines Talents: Ich unterhielt meine Truppe, indem ich die Stimme von Hauptmann Bürgi – astrein natürlich – am Bordfunk imitierte. Und am Kompanieabend erzählte ich als Leutnant Crameri von meinen herzigen Isländerponys ...

Text Cinzia Venafro Bilder Gerry Nitsch

Mehr Infos: www.fabianunteregger.ch


MEINE WELT

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MEIN TICK «Ich bin ein richtiger Newsjunkie. Ich konsumiere so viele Nachrichten wie möglich — sie inspirieren mich für Pointen.»

MEIN RESTAURANT

«Im ‹Chez Crettol› in Küsnacht ZH wähnt man sich im Wallis: Mit original ‹wallischer› Fondue inklusive unverkennbarem Dialekt.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Ein Zmorge ohne M-Budget-Nutella geht gar nicht.»

MEIN LIEBLINGSORT

«Der Zoo ist die Visitenkarte einer Stadt. Ich liebe es, durch den Zoo Zürich zu spazieren. Am liebsten beobachte ich die Elefanten. Die können nach zehn Jahren eine bestimmte Person aus Tausenden wiedererkennen — diese Fähigkeit bewundere ich.»


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Migros Magazin 42 2009 d BL