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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

Nr. 40 | 30. September 2013

www.migrosmagazin.ch

Vorzimmerdame

Auf der bühne spielt sie gerne die resolute Sekretärin. privat tut sich Kabarettistin Anet Corti mit entscheiden schwer. I 110

NEONAZIS I 14

Gelungener Ausstieg aus der Szene RENNSPORT I 24

Niki Lauda hält die Formel 1 für pubertär MONTENEgRO I 88

Bild: Ornella Cacace

Die Perle an der Adria glänzt wieder

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59


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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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inHalt

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editorial Andrej Abplanalp, Leiter Produktion

Mutterliebe Als Mutter oder Vater macht man alles für sein Kind. Wenn es schlechte Noten hat, sitzt man mit ihm hin und büffelt. Wenn es unsportlich ist, geht man mit ihm auf den Fussballplatz. Wenn es scheu ist, stellt man sich als Probepublikum zur Verfügung.

NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 | Migros-Magazin |

24 | INTERVIEW Niki Lauda über den Reiz der Gefahr, das AirlineBusiness, den neuen Film «Rush» und seinen alten Rivalen James Hunt.

Die meisten Probleme lassen sich mehr oder weniger einfach lösen. Doch es gibt auch Fälle, da wird es wirklich schwer, Eltern zu sein. Wenn ein Kind im Drogensumpf versinkt. Oder depressiv wird. Oder wenn ein Kind in die rechtsextreme Szene abdriftet. Genau das ist Daniela Meier mit ihrem Sohn passiert. Doch die 52-Jährige nahm es nicht einfach so hin. Sie kämpfte jahrelang um Fabian, führte hitzige Diskussionen über Politik, Gewalt und das Dritte Reich. Sie drängte ihn zu einem Lehrabschluss und holte den Teenager aus der Untersuchungshaft ab. Vor allem aber liebte Daniela Meier ihren Sohn. Trotz aller Differenzen. Liebe kann Berge versetzen. Beim heute 25-jährigen Fabian haben die unerschütterliche Liebe der Mutter und — das klingt im ersten Moment vielleicht etwas eigenartig — die Rekrutenschule zum Ausstieg aus der Neonazi-Szene geführt. Lesen Sie die ganze Geschichte von Migros-Magazin-Redaktor Ralf Kaminski ab Seite 14.

Migros-WocHe

24 | Interview 29 | Kolumne: Der Hausmann

6 | Aktuelles

generation M andrej.abplanalp@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

8 | WWF-Jugendlager Schüler erleben die Zusammenarbeit von Schutzhund und Schafherde hautnah.

MenscHen

14 | Ausstieg aus der Neonazi-Szene Wie eine Mutter jahrelang um ihren Sohn jämpfte 21 | Auf ein Wort 22 | Opernhaus Zürich – Teil 2 Der Perkussionist Hans-Peter Achberger.

aktuell

32 | Micarna Die sorgsame Aufzucht im Wallis sorgt für feine Pouletprodukte im Regal. 38 | M-Budget-Partys Comeback nach fünf Jahren: Abfeiern in einem von fünf Grandhotels mit M-Budget-Rolls-Royce.

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42 | Brunch-Fest bei den Produzenten 48 | Geschützter Urdinkel

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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 30. September 2013 |

INHALT | 5

bilder: manfred Klimek/ASAblanca.com, Jorma müller, Ornella Cacace

72 | SAISONKüChe Lauren Wildbolz ist eine kämpferische Veganerin und kocht aus Leidenschaft und Berufung. Sie isst und kocht nichts, was von Tieren stammt. So ersetzt sie in ihren LieblingsTruffes die Butter mit Kokosfett. 88 | ReISeN Montenegro ist als Feriendestination wiedererwacht: Zum Beispiel das malerische Küstenstädtchen Petrovac na moru.

52 | 63 | 65 | 67 |

So stark ist das Bio-Label Vitamin gegen Sonnenmangel Feines für die schnelle Küche Basteln Sie sich Ihre Mania-Tasche 69 | Welttiertag: Fotowettbewerb 71 | Gut zur Nase, Spass zum Sammeln

SAISONkÜCHE

72 | Lauren Wildbolz Köchin, Künstlerin und Vegan-Aktivistin.

IHRE REGION

79 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

87 | Mix 88 | Reisen montenegro – ein Kleinod an der Adria. 93 | Multimedia Vom Smartphone, das fair produziert wurde, bis zum Warnhinweis an eltern, die Kinderfotos ins Internet stellen. 94 | In Form Gemeinsam in die Ferien mit einem pflegebedürftigen Angehörigen? ein neuer Hotelservice machts möglich. 97 | Auto Kombi, Geländewagen und günstiger Kleinwagen in einem – der renault Captur.

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MEINE WELT

110 | Anet Corti Die Kabarettistin träumt von einem Segelschiff und davon, noch lange auf der bühne Geschichten zu erzählen.

RUBRIkEN 11 | 12 | 99 | 101 | 102 | 108 |

Leserbriefe Online Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Impressum Cumulus


Migros-WocHe 6 |

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aktuelles

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NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 | Migros-Magazin |

Schneespass

FriscH in der Migros

Im Januar 2014 findet das 73.

Grüner Liebling

D

er Winter kommt bestimmt, und damit das Juskila, das grösste Jugendskilager der Schweiz. Die 73. Ausgabe des beliebten Ferienevents findet vom 2. bis 9. Januar 2014 statt. Je 300 Knaben und Mädchen erleben auf und neben der Piste eine unvergessliche Woche in der Lenk BE, wo Sport und Spass im Mittelpunkt stehen. Die Migros als Hauptsponsorin sorgt dafür, dass die Jugendlichen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Einschreiben können sich nun alle in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wohnhaften Jugendlichen der Jahrgänge 1999 und 2000, die noch nie am Juskila teilgenommen haben. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober unter www.juskila.ch.

Heute kennt sie jedes Kind. Doch die Kiwi kam erst in den 60er-Jahren nach Europa, nachdem die Neuseeländer das Potenzial der behaarten Frucht als Erste erkannt und sie grossflächig angebaut hatten. Aus der «Chinesischen Stachelbeere» wurde fortan die «Kiwi». Die grünfleischigen Kiwis enthalten ein Enzym, das Milcheiweiss spaltet und Milchprodukte bitter werden lässt. Wer frische Kiwi zum Joghurt reichen möchte, sollte beides getrennt servieren. Rezepte: www.saison.ch

Famigros engagiert sich für die Bekämpfung von Tetanuserkrankungen in Entwicklungsländern: Der Migros-Familienclub unterstützt die Aktion «1 Packung = 2 Impfdosen» von Pampers für die Unicef. Wer in der Migros ein Pampers-Produkt kauft, ermöglicht damit zwei Impfungen. So werden neugeborene Kinder und deren Mütter vor einer lebensgefährlichen Tetanusinfektion bewahrt. Die Aktion dauert vom 1. bis 14. Oktober 2013. www.famigros.ch/leben

Bilder: Flurin Bergamin, iStockphoto

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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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wwf-Jugendlager

Spielen im Schmelzwassersee: In der Mittagspause geniessen die Kinder die alpine Badewanne.

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Nr. 40, 30. September 2013 | migros-magazin |

Entspannt: Der etwas betagte Herdenschutzhund, ein Maremmano-Abruzzese.

Herdenschutz auf der Alp erleben

In einem WWF-Jugendlager im Wallis wurde jungen Umweltschützern gezeigt, was es zum friedlichen Nebeneinander zwischen Menschen und Raubtieren in den Alpen braucht.

E

s ist kurz nach 9 Uhr morgens im Walliser Dörfchen Jeizinen oberhalb von Gampel. Die Sonne putzt die letzten nächtlichen Wolkenschwaden vom Himmel. Es ist ruhig im Ort. Nur aus dem grossen, alten Burgerhaus am Dorfrand klingt lautes Kinderlachen. Drinnen herrscht Hochbetrieb, als sich die 20 Bewohnerinnen und Bewohner des Lagerhauses bereit machen für einen aufregenden Tag. In Jeizinen führte der WWF dieses Jahr eines seiner Jugendlager durch (siehe Box), dieses Mal zum Thema Herdenschutz. In den abgelegenen Schweizer Bergen fühlen sich lange verschwunden geglaubte Raubtiere wie Bären und Wölfe wieder heimisch. Damit Mensch und Tier friedlich nebeneinander leben können, setzt sich der WWF für einen wirksamen Schutz der Schaf- und Ziegenherden auf den sommerlichen Alpweiden ein.

der Hirtenstab als drittes Bein beim steilen abstieg Geleitet wird das Lager von Paula Borer (30). Sie arbeitet beim WWF als Verantwortliche für das gesamte Lagerangebot. «Ein Lager pro Jahr leite ich aber gern

selbst. So bleibe ich nah am Geschehen und kann Zeit mit unseren jungen Mitgliedern verbringen», erzählt Paula Borer lächelnd. «In diesem Lager wollen wir den Kindern zeigen, wie Mensch und Wildtier miteinander auskommen können und was die Aufgaben von Hirten sind.» Dass das Lager in Jeizinen stattfindet, ist kein Zufall. Dort befindet sich ein Herdenschutzzentrum, das sich der Zucht und Ausbildung von Herdenschutzhunden widmet. Heute steht eine Wanderung auf eine Alp auf dem Programm, auf der die Kinder Schafe und Schutzhunde draussen erleben können. Nach der Besammlung setzt sich die Gruppe in Bewegung, begleitet vom Klopfen der Hirtenstäbe auf dem Kopfsteinpflaster. Am Vorabend hat jedes Kind einen Hirtenstab geschnitzt. «Hirten nutzen ihn bei steilen Abstiegen an Grashängen als drittes Bein», erklärt Borer während der Wanderung und ruft, «Kinder, zeigt mal, wie man den Hirtenstab einsetzt!». Worauf diese den Stock unter den Arm klemmen und darauf abgestützt mit leichter Rücklage den Hang hinunterlaufen. Kurz nach dem Mittagessen gelangt die Gruppe an den Rand einer grossen

Weide. Dort macht eine grüne Tafel auf die Anwesenheit von Herdenschutzhunden aufmerksam. Borer ruft die Kinder zusammen und repetiert mit ihnen nochmals das richtige Verhalten gegenüber den Hunden.

die Hunde wachsen unter schafen auf Diese Hunde sind keine zahmen Streicheltiere. Von Geburt an leben sie zusammen mit Schafen, denn die enge soziale Bindung zu ihnen ist zentral für ihre Aufgabe als Herdenschutzhunde. Die Bindung zum Menschen beschränkt sich auf ein Minimum. Genau deshalb sind die Hunde ein besonders effektiver Schutz, da sie sich als Teil der Herde wahrnehmen. Schon deren Anwesenheit genügt, um die vorsichtigen Wölfe auf Distanz zu halten. Von Schafen und Hunden ist zunächst aber nichts zu sehen. Als sich bereits leise Enttäuschung breit macht, ruft plötzlich eines der Kinder: «Da oben zwischen den Bäumen sind zwei Hunde!» Vorsichtig nähert sich die Gruppe dem bewaldeten Hang.Die ängstlichen Schafe haben sich bereits in den Wald zurückgezogen, begleitet von den Schutzhunden,


GeneraTion M WWF-Jugendlager | 9

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die man aus der Ferne bellen hört. Nur ein älterer Schutzhund lässt sich nicht stören und liegt entspannt unter einem Baum. «Wenigstens einer ist für uns geblieben», sagt Paula Borer. Den Kindern hats offensichtlich trotzdem gefallen. Schwatzend und lachend machen sie sich auf den Weg zurück zum Lagerhaus.

Unterwegs in den Walliser Alpen: Den Hirtenstab haben die Jugendlichen selbst geschnitzt. Und wer ein richtiger Hirte ist, kann auch eine Landkarte lesen.

Text: Andreas Dürrenberger Bilder: Annette Boutellier

Die Migros unterstützt die WWF-Jugendlager

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Auch 2014 wird der WWF Schweiz Kindern und Jugendlichen von 7 bis 18 Jahren sowie Familien eine breite Palette von Ferienlagern anbieten. Unterstützt wird der WWF dabei von der Migros. Denn seit 2009 ist die Migros Hauptsponsorin des Kinder- und Jugendprogramms der Umweltorganisation. Voraussetzung für eine Lagerteilnahme ist eine WWF-Mitgliedschaft. Das neue Lagerprogramm wird jeweils Ende Februar veröffentlicht. Infos gibts unter www.wwf.ch/lageranmeldung

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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

leserbriefe | 11

mm 39: «Ein Kind kommt nicht für die Eltern zur Welt», Interview mit dem Kinderexperten remo Largo.

¢ Remo Largo «diagnostiziert» im In­ terview bei vielen Lehrern Teilleistungs­ schwächen. Er sagt: «… fünf bis zehn Prozent von ihnen haben Legasthenie». Dies — und anderes mehr — sind nicht verifizierbare Behauptungen und ist eine Verunglimpfung eines ganzen Berufs­ stands.

«Ist man dem System hilflos ausgeliefert?» ¢ Der Bericht von Remo Largo hat uns aus dem Herzen gesprochen. Alle Kin­ der haben das Bedürfnis zu lernen und die Welt zu entdecken. Sobald sie aber in die Schule kommen, sollten sie ge­ nau das lernen, was ihnen vorgesetzt wird. Ist man diesem Schulsystem einfach hilflos ausgeliefert? Wir haben vor fünf Jahren verschiedene Möglich­ keiten in Erwägung gezogen und sind durch www.bildungzuhause.ch auf die Möglichkeit des Privatunterrichts ge­ stossen. In einigen Kantonen in der Schweiz ist das Homeschooling auch ohne Lehrerpatent noch erlaubt. So haben wir vor gut vier Jahren begon­ nen, diesen Weg zu wählen, und haben ihn noch keinen Tag bereut. Unterdes­ sen ist der älteste Sohn im dritten Lehr­

Hans Jenzer, pens. Lehrer und Legasthenietherapeut, 4242 Laufen

Remo Largo fordert eine kinderfreundlichere Gesellschaft.

jahr als Landschaftsgärtner, der zweite Sohn im ersten Lehrjahr als Schreiner und der jüngste Sohn nach einigen schwierigen Schuljahren wieder zu Hau­ se und lernt wieder motiviert. Dank der grossen Unterstützung der Grosseltern wurde dieses Projekt möglich. Franziska Widmer 3110 Münsingen

¢ Woher kommt denn der Förderwahn? Letztendlich geht es um Geld. Keiner redet davon, aber jeder braucht es, und zwar immer mehr. Nahezu jeder aus dem naheliegenden Ausland besitzt eine Matura. Es scheint mir, als ob die Hür­ den dazu in der Schweiz viel höher sind. Viele Stellen wurden und werden zudem outgesourct und existieren somit nicht mehr. Handlanger hat es aber schon genug. Kein Wunder, kommt man da als Eltern unter Druck. Nicht nur, was den Nachwuchs betrifft. Manuela Bregenzer, 8640 Rapperswil

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igros-Magazin-Detektiv Melotti ermittelt im Monat Oktober an einem neuen Fall. Unter www. migrosmagazin.ch/ratekrimi erfahren Sie jede Woche etwas mehr zum aktuellen Kriminalfall rund um einen Mord am Flughafen. Und laufend tauchen neue Fragen auf: Wo hat der Täter parkiert? Von wo ist er angereist? Nun kommen Sie ins

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Unverhoffter Landgewinn: Ohne thujahecke erwachsen der «bohne, bluescht und berger»-Autorin ganz neue möglichkeiten.

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«Die 125 besten Hotels der Schweiz 2014» verspricht ein neues buch. tourismusexperte reto e. Wild pickt seine besten Adressen heraus.

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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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bild: Claudio bader

Was Sie schon immer über Ferien und Reisen wissen wollten Welches Restaurant in Rom macht die besten Pastagerichte? Wo befinden sich schöne Schweizer Hotels unter 200 Franken pro Nacht? Wie viel Geld erhalte ich zurück, wenn sich mein Flug massiv verspätet? Diese und ähnliche Fragen können die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins neu direkt unserem Reisefuchs und Tourismusexperten Reto E. Wild stellen. Jeden Dienstagmittag um 12.30 Uhr

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beantwortet der Redaktor des Migros-Magazins eine Stunde lang live Leserfragen im Internetchat unter www.migrosmagazin.ch. Premiere hat dieser neue Leserservice am Dienstag, 1.Oktober um 12.30 Uhr. Profitieren Sie vom reichen Erfahrungsschatz, den Reto Wild auf ausgedehnten Trips in über 120 Länder gesammelt hat. Und stellen Sie online Ihre Fragen zum Thema Reisen und Tourismus.

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Jahrelang verprügelte Fabian Meier mit seinen Kollegen Ausländer und Linksextreme. Seine Mutter verzweifelte fast, gab ihren Sohn jedoch nicht auf. Dank ihrer Hartnäckigkeit und positiven Begegnungen im Militär schaffte Fabian den Ausstieg aus der rechten Szene.

T

rifft man sich mit Daniela Meier und ihrem Sohn Fabian* zum Ge­ spräch, käme man niemals auf die Idee, dass die beiden sich jahrelang schwer gestritten haben. «Wir haben vermutlich heute deshalb ein so gutes Verhältnis, weil wir immer alles dis­ kutiert haben und vor keinem Konflikt zurückgescheut sind», sagt Daniela Mei­ er (52). Fabian (25) nickt. «Ich kann heute auch nachvollziehen, wie sie das damals erlebt hat. Zu der Zeit ist das al­ les einfach an mir abgeperlt.» «Das alles» waren Daniela Meiers Argumente gegen die rechtsextreme Ideologie, der sich ihr Sohn mit Haut und Haar verschrieben hatte. Oder besser: ohne Haar. Der Glatzkopf war nämlich das, was das Fass für die Mutter zum Überlaufen brachte. Schon vorher waren ihr der veränderte Kleidungsstil aufge­ fallen, die Bomberjacke, die Springer­ stiefel, und nun das! Fabian war damals 16, Schüler, wohlbehütet in einem gut­ bürgerlichen Elternhaus in der Nord­ westschweiz aufgewachsen, der Vater im sozialen Bereich tätig, die Mutter Labo­ rantin und in der reformierten Kirche engagiert, eine jüngere Schwester. Fabians Einstieg in die rechtsextreme Szene erfolgte graduell. Aber er weiss noch genau, wie es angefangen hat. «Wir hatten in der Schule viele Albaner, und die hatten einen Wahnsinnszusammen­ halt. Sie sind immer wieder als Gruppe auf den einen oder anderen Schweizer los, der natürlich keine Chance hatte.» Und dafür seien sie noch nicht mal be­ straft worden. Fabian fühlte sich hilflos und unterlegen. In dieser Zeit entdeckte er den rechten Hardrock. Den Sound mochte er schon immer, aber nun waren es vor allem die Texte, die ihn anzogen. Texte voller Wut auf Ausländer, Nicht­ Weisse und deren linke Komplizen. * Namen der Redaktion bekannt

Als eines Tages einer seiner Freunde von einer Gruppe Albaner vermöbelt und er­ heblich verletzt wurde, hatte Fabian ge­ nug und fing an, bewusst Kontakte in die rechtsextreme Szene zu knüpfen. «Das war ziemlich leicht», erinnert er sich. «Ich habe den Rechtsrock übers Internet bestellt, und darüber liess sich auch he­ rausfinden, wann und wo Konzerte statt­ finden.» Er kaufte sich eine gebrauchte Bomberjacke von einem Kollegen, pas­ sende Stiefel und fing an, die Konzerte zu besuchen. «Es war eine Offenbarung: alles voll von Leuten, die genau gleich dachten wie ich.»

Fabian genoss das gefühl von zusammenhalt und macht Als er das allererste Mal mit der Bomber­ jacke aus dem Haus ging, zog er sie erst draussen an, damit seine Eltern nichts mitkriegten. Auch die Springerstiefel lagerte er lange ausserhalb des Hauses. «Ich wusste genau, dass es Riesen­ diskussionen geben wird, sobald sie mit­ kriegen, was läuft.» Spätestens als er

sich den Kopf kahl rasierte, war es so weit. «Ich war schockiert», erinnert sich Daniela Meier. «Und ich habe diskutiert, argumentiert und gestritten, aber es hat alles nichts geholfen.» Ihr Mann sah es lockerer. «Er meinte, das wäre nur eine Phase, das gehe schon wieder vorbei.» Sie war sich nicht so sicher. «Vor allem habe ich mir Sorgen gemacht, dass er sich mit all dem seine Zukunft verbaut.» Nach einigen Recherchen stiess sie auf den Psychotherapeuten Dieter Bongers in Liestal BL, der sich auf die Beratung von Familien mit rechtsextremen Jugendlichen spezialisiert hat. «Er riet uns, nicht unsere Energie damit zu ver­ schwenden, gegen die Musik und die Kleidung anzukämpfen. Das bringe nichts. Wir müssten Fabian aber klar­ machen, wo die rote Linie sei, wann er mit dem Gesetz in Konflikt komme.» Geholfen hat das nichts. «Ich fühlte mich von Montagmorgen bis Freitag­ abend wie tot, dann am Wochenende begann das Leben», erzählt Fabian. Für seine Mutter war es genau umgekehrt.

«Ich habe diskutiert, argumentiert und gestritten, aber es hat alles nichts geholfen.» Daniela Meier


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«Ich habe die Wochenenden gefürchtet, er kam dann bis Sonntagabend nicht nach Hause, und nicht selten hatte er Wunden.» Wenn sie irgendwo von einer Schlägerei hörte, suchte sie nach genaueren Informationen, voller Angst, ihr Sohn könnte darin verwickelt sein. Fabian hingegen verbrachte seine Wochenenden in konstanter Euphorie. Er ging mit seinen neuen Freunden an Konzerte und Partys, es wurde getrunken, gefeiert, gelacht — und Streit gesucht. «Der Hauptfeind waren Linksextreme. Da brauchte es keinen Anlass, keine Provokation, wenn wir auf die gestossen sind, begann die Prügelei.» Aber auch andere bekamen ihr Fett weg, wenn sie sich gegen die Gruppe stellten. Oder eine zu dunkle Hautfarbe hatten. «Wenn wir so mit 20 Mann auf ein Fest kamen, dann war das ein ungeheures Gefühl der Macht und des Zusammenhalts. Uns konnte keiner was. Zu wissen, dass sie gerne was gegen uns machen würden, sich aber nicht getrauten, das war ein tolles Gefühl.» Und wer sich getraute, dem wurde mit Fäusten, Bierflaschen oder auch mal Baseballschlägern geantwortet. «Das ging fast jedes Wochenende so. Die Prügeleien gehörten quasi dazu.»

Doch an einem Wochenende gerieten sie an die Falschen. Einer der Verprügelten wusste, wer Fabian war. «Sein Vater hatte Geld und Einfluss, er ging damit an die Medien, und dann stand eines Morgens die Polizei vor der Tür.» Die machte bei Meiers eine Hausdurchsuchung und nahm Fabian gleich zur Befragung mit. Anschliessend landete er in Untersuchungshaft.

in der selbsthilfgruppe fanden die eltern hilfe und entlastung Für die Eltern war das ein weiterer Schock, denn Fabian fehlte dadurch bei seiner Lehrstelle. «Ich habe mir fürchterliche Sorgen gemacht, dass sie ihn rausschmeissen», sagt seine Mutter. Nach zehn Tagen U-Haft liessen sie den damals noch minderjährigen Fabian mit einer Busse auf Bewährung wieder gehen. «Sie machten mir ganz viele Auflagen: Ich müsse mir die Haare wachsen lassen, aufhören, diese Musik zu hören, meine Kleidung wechseln … ich habe zugestimmt, aber nichts davon gemacht.» Zur Auflage gehörten auch einige Sitzungen bei Dieter Bongers. «Ich habe erst das Schlimmste befürchtet, aber er war ganz okay. Er kannte sich überra-

schend gut aus und hat wirklich verstanden, wie ich gedacht und gefühlt habe.» Geändert haben aber auch diese Therapiesitzungen nichts.Fabian machte weiter wie bisher. Seine Eltern derweil sorgten sich ohne Unterlass um seine Gesundheit und seine Zukunft. Zwar kam er nur zwei-, dreimal mit Wunden nach Hause. «Aber es gab ja auch Fälle, wo solche Prügeleien zu permanenten Behinderungen geführt haben», sagt Daniela Meier, die gegen ihren Willen in jenen Jahren zur Rechtsextremismusexpertin geworden ist. «Über Dieter Bongers haben wir andere Eltern in der gleichen Situation kennengelernt und einige Jahre mit denen eine Selbsthilfegruppe geführt.» Dies habe geholfen und entlastet. «Mit Aussenstehenden darüber zu reden, war oft frustrierend. Diese Leute hingegen wussten ganz genau, von was wir redeten, die gingen durch das Gleiche durch wie wir.» Besonders geärgert hat sie, wenn jemand andeutete, sie als Eltern oder ihre Erziehung seien schuld am Rechtsextremismus ihres Sohnes. «Ich habe mich mit der Frage wirklich beschäftigt, aber ich kann nach all dem sagen: Nein, mit uns hat das nichts zu tun.» Fabian

«Die Konzerte waren eine Offenbarung: Alles voll von Leuten, die genau gleich dachten wie ich.» Fabian Meier


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habe eben schon immer einen grossen Sinn für Gerechtigkeit gehabt, daher habe ihn die Situation an seiner Schule so belastet. In der Nachbarschaft und im Freundeskreis wussten nur wenige Bescheid, auch wenn die Meiers mit dem Thema recht offensiv umgingen. «Einzig meine Eltern haben wir bewusst versucht, davon abzuschotten», sagt Daniela Meier.

«Meine Mutter kommt aus Ostdeutschland und hat die Nazi-Zeit noch erlebt, für sie wäre das ein Schock gewesen.» Der Rest reagierte ziemlich besonnen auf den Rechtsextremen in der Familie. «Sie haben ihn weiterhin zu allen Festen eingeladen, Geburtstage, Weihnachten, Konfirmation. Und er ist immer gekommen, mit Glatze und allem. Natürlich gabs auch dann immer Diskussionen.»

Rechtsextremismus in der Schweiz Auf den ersten blick scheint sich die rechtsextreme Szene in den letzten Jahren ruhiger zu verhal­ ten als auch schon. Der Lage­ bericht 2013 des Schweizer Nach­ richtendienstes hält zwar fest, dass das Gewaltpotenzial von Rechts- und Linksextremismus weiterhin bestehe, die innere Sicherheit dadurch aber nicht gefährdet sei. es heisst aller­ dings auch: «Im bereich rechts­ extremismus hat sich das klandestine Verhalten verstärkt. Welche Konsequenzen sich dar­ aus ergeben, ist noch nicht ab­ sehbar.» Auch andere beobachter der rechten Szene konstatieren tendenziell einen rückzug der Akteure: «Die extreme Rechte schwächelt und steht im Schatten der übermächtigen SVP, die ähnliche Themenfelder besetzt», schreibt die Anti­ faschistische Aktion (Antifa) in ihrer broschüre «Die braune Szene der Schweiz». Anfang des letzten Jahrzehnts hingegen sorgten die Neonazis mit öffentlichen Auftritten für viele Schlagzeilen: Am 1. August 2000 störte eine Gruppe von rund 100 rechtsextremen die rede von bundesrat Kaspar Villiger. 2001 ermordeten vier mitglieder des Ordens der arischen ritter in In­ terlaken ihren 19­jährigen Kame­ raden marcel von Allmen, weil dieser das Schweigegelübde der Gruppe gebrochen hatte. bis mit­ te der 2000er­Jahre machten die Neonazis immer wieder mit gros­ sen Festen, rechtsrockkonzerten

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Ihr sei wichtig gewesen, Fabian immer zu signalisieren: Wir lieben dich, trotz allem. Du gehörst zu uns. «Das Gespräch zwischen uns ist in all den Jahren nie abgebrochen.» Ab und zu brachte Fabian auch seine rechtsextremen Kollegen mit nach Hause. «Auch mit denen haben wir diskutiert», erinnert sich seine Mutter. «Aber was mich am meisten irritiert hat: Wie

Knapp 10 Prozent der befragten Jugendlichen sympathisierten mit rechtsextremen Gruppierungen. «Die erkennt­ nisse des Forschungsprogramms waren wichtig, aber die meisten Forschenden beschäftigen sich seither wieder mit anderen themen», sagt Skenderovic. und Schlägereien auf sich auf­ Der Geschichtsprofessor definiert merksam, parallel dazu wurden rechtsextremismus und politische parteien wie die partei rechtspopulismus als eine «Ideo­ National Orientierter Schweizer logie der Ausgrenzung, die dis­ (pNOS) gegründet. «Seit ungefähr 2008 stagniert die kriminierende Wirkung hat». ein wichtiger Unterschied zwischen extreme rechte auf hohem den beiden Strömungen ist die Niveau», stellt die Antifa fest. radikalität der mittel und Äusse­ Skeptischer gegenüber der rungen sowie die Gewaltbereit­ scheinbaren beruhigung der schaft. Die extreme rechte lehnt rechtsextremen Szene ist Damir «das System» rundweg ab und Skenderovic (48), professor für will eine nationale revolution. Zeitgeschichte an der Universität Freiburg und rechtsextremismus­ «In vielen Ländern Europas haben rechte experte. «Das Ideen im Zuge problem ist, der Wirtdass es viel zu schaftskrise wenig res­ derzeit Zusourcen für die lauf», beob­ erforschung achtet Sken­ und beobach­ derovic. Und tung dieser die Schweizer Szene gibt. «Es ist wichtig, rechts­Szene Wir wissen sei internatio­ schlicht nicht diese Leute im Auge nal gut ver­ genug, und es zu behalten.» netzt. «Ich bin fehlt die Beskeptisch, dass sich die Situation reitschaft, das Phänomen in der Schweiz von anderen Län­ längerfristig anzuschauen.» Nach dem rütli­Zwischenfall wur­ dern grundlegend unterscheidet, auch wenn die Szene im moment den vier millionen Franken in ein öffentlich weniger präsent ist.» nationales Forschungsprogramm Fabian eberhard (30) schätzt, investiert. Auch Skenderovic war dass der harte Kern aus rund daran beteiligt. eine teilstudie er­ gab etwa, dass jeder Zehnte von 1000 Personen besteht. er ist redaktor der «SonntagsZeitung» 3000 befragten Schülern zwiund recherchiert seit knapp drei schen 16 und 20 Jahren schon Jahren im rechtsextremen Um­ mal mit rechtsextremer Gefeld. «Die Szene besteht vor allem walt konfrontiert war. Diese aus einzelpersonen, die in kleinen Auseinandersetzungen fanden Kollegenkreisen aktiv sind.» Die hauptsächlich am Wochenende, etablierten Gruppen kämen zum nachts und im öffentlichen raum Zug, wenn es darum gehe, etwas statt. Fast noch beunruhigender:

Grösseres zu organisieren. In den letzten monaten sorgte eine so­ genannte Legion Werwolf in der Schweiz für Schlagzeilen, auch wegen der engen Vernetzung zur deutschen Neonazi­Szene. Deren Ziel: «das System bundesrepublik zu beseitigen». eberhard hält die Gruppe durchaus für ernst zu nehmend. «Ihr Auftreten ist äusserst militant.» Die Haupt­ hassobjekte der Neonazis sind laut eberhard die Linken, die poli­ zei und Ausländer im Allgemeinen. «Der Antisemitismus ist eher in den Hintergrund gerückt, dafür sind die Muslime ein beliebtes Ziel geworden.» man dürfe diese Szene aber auch nicht überschätzen: «Wenn man liest, was im Internet so geschrieben wird, merkt man schnell, dass es viele Wirrköpfe darunter hat.» Die Hochburgen der radikalen rechten sind im berner Oberland, der Innerschweiz und der region Genf. Aber während in der Schweiz die Neonazis noch recht klassisch auftreten, gibt es im Ausland trendigere, neue Rechtsbewegungen. «Gerade in Frankreich und Deutschland ma­ chen die sogenannten Identitären ziemlich Furore und ziehen ganz andere Junge an als unsere rechtsextremen hier.» In Genf gibt es mit den Jeune Identitaires Genevois einen Ableger davon, und eberhard erwartet, dass der trend aus europa irgendwann auch die Deutschschweiz erreicht. Derzeit hat allerdings auch er den eindruck, dass es ruhiger ge­ worden ist in der rechtsextremen Szene. «Trotzdem ist es wichtig, diese Leute im Auge zu behalten. Anders Breivik in Norwegen und die NSU-Morde in Deutschland haben gezeigt, dass es nur wenige braucht, die austicken.»


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nett und wohlerzogen sie waren. Ich brachte das irgendwie nicht zusammen. Hier sassen sie in meinem Wohnzimmer, waren höflich und kraulten unsere Katze — und am Wochenende vermöbelten sie Ausländer mit Bierflaschen.» Mitten im Lehrabschluss landete Fabian erneut hinter Gittern. Die praktische Prüfung hatte er hinter sich, die theoretische verpasste er. «Mir war es scheissegal, ob ich diesen Lehrabschluss kriege oder nicht, aber zum Glück liess ich mich von meiner Mutter breitschlagen und meldete mich beim Lehrlingsbeauftragten.» Der setzte sich dann dafür ein, dass Fabian auch die theoretische Prüfung machen durfte, was schliesslich genehmigt wurde. Er bestand. Danach folgte die Rekrutenschule und, eher unerwartet, der Wendepunkt. «Ich hatte zum ersten Mal wieder Kontakt zu anderen sozialen Kreisen.» Unversehens realisierte Fabian: Die sind ja eigentlich ganz okay. «Es gab dort Leute mit kroatischem und anderem ausländischen Hintergrund — mit einigen von denen habe ich mich total gut verstanden.» Auch Daniela Meier fiel die Veränderung auf. «Er wollte im Militär unbedingt weitermachen. Plötzlich war da ein Ziel, und er begann intensiv zu lernen und sich zu engagieren. Sie wagte, Hoffnung zu schöpfen. Fabian trug zwar weiterhin Glatze und ging an Konzerte, aber die RS war der Anfang vom Ende seiner Zeit bei den Rechtsextremen.

heute ist er dankbar, dass sie auf den Lehrabschluss bestand «Eines Tages marschierte ich in voller Montur durchs Dorf, Glatze, Bomberjacke, Springerstiefel — aber plötzlich fühlte ich mich darin nicht mehr stark und euphorisch sondern seltsam. Es war mir sogar ein bisschen peinlich. Das war das letzte Mal, dass ich diese Sachen trug.» Er ging auch immer weniger an Konzerte, die Kontakte zur Gruppe und seinen Kollegen dort wurden lockerer und lockerer, und schliesslich liess er sich auch die Haare wieder wachsen. Zwar gab es nochmals eine Krise, als sich herausstellte, dass er im Militär nicht weitermachen durfte. Plötzlich jedoch ergab sich eine gute Joboption in einem Büro. Und dann kam auch noch eine Freundin hinzu. 2010, rund sechs Jahre nach Fabians Einstieg in die Szene, war der Albtraum für seine Mutter vorbei. Probleme wegen seines Ausstiegs gab es keine. Tatsächlich schätzt Fabian, dass rund 90 Prozent von allen, die er während jener Zeit in der Neonazi-Szene

kennengelernt hat, mittlerweile ausgestiegen sind. «Viele haben einen Job und führen ein normales Leben.» Was er seinen Eltern damals zugemutet hat, tut ihm heute leid. «Jetzt verstehe ich, was das alles ausgelöst hat. Und ich bin meiner Mutter unendlich dankbar, dass sie so sehr auf meinen Lehrabschluss insistiert hat. Ohne den wäre ich heute ziemlich aufgeschmissen.» Ein schlechtes Gewissen bezüglich seiner Prügelopfer hingegen hat er nicht wirklich. «Das waren ja oft Leute, welche die Prügelei genauso sehr gesucht haben wie wir. Vereinzelt hat es natürlich andere erwischt, die es wirklich nicht verdient haben, das bedaure ich schon auch.» Was Ausländer betrifft, hat sich Fabian mittlerweile stark entspannt. Während seiner Zeit bei den Neonazis hatte er für die Leute in der SVP und der PNOS nur Verachtung übrig. Die waren ihm entweder zu liberal oder zu weich. Heute bezeichnet er sich als «ein bisschen www.migrosmagazin.ch

Mehr onLine Das sagt der Experte Wie sollen Eltern damit umgehen, wenn ihr Sohn plötzlich Rechtsrock hört und «Mein Kampf» liest? Der Psychotherapeut und Rechtsextremismus-Experte Dieter Bongers weiss Rat.

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rechts der SVP» und geht bei Themen, die ihn interessieren, abstimmen. Die Minarett-Initiative etwa. «Die Situation mit den Jugendlichen vom Balkan hat sich beruhigt. Ich glaube, wir sind in der Schule mit einer besonders aggressiven Ausländergruppe konfrontiert gewesen. Heute wollen die Jungen von dort das Gleiche wie die jungen Schweizer: Sex, saufen, Spass haben.» Das Problem liege heute eher in der islamischen Welt. Seine Mutter hat jene dunklen Jahre in Tagebüchern festgehalten, die sie in einem Schrank verstaut hat und heute nur noch ungern hervorholt. «Es belastet mich immer noch sehr, wenn ich an diese Zeit erinnert werde.» Deshalb will sie auch im Migros-Magazin nur anonym auftreten. Und Fabian, der im persönlichen Umfeld recht offen mit seiner Vergangenheit umgeht, möchte sich deswegen keine beruflichen Chancen verbauen. «Bei mir im Geschäft wissen nicht alle Bescheid, und das muss auch nicht sein.» Auch seine Freunde von damals wissen nicht, dass er sich zu diesem Gespräch mit den Medien bereiterklärt hat — zum ersten Mal überhaupt. Seine Mutter hat schon früher ab und zu Auskunft gegeben. Aber sie ist sichtlich froh, als sie es wieder hinter sich gebracht hat. «Die Tagebücher verschwinden jetzt wieder in der Schublade, gemeinsam mit dieser ganzen Zeit von damals.» Texte: Ralf Kaminski Illustrationen: Corina Vögeli

«In der RS hatte es Leute mit auslän­ dischem Hintergrund, und mit einigen von denen habe ich mich total gut verstan­ den.» Fabian Meier


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bÉJarT balleT

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frau Der WoCHe

«Manchmal trainiere ich bloss vier Stunden pro Tag»

Bester Nachwuchs

Die Jurassierin Pauline Voisard tanzt als einzige Schweizerin im renommierten Béjart Ballet Lausanne. Vom 3. bis 6. Oktober gastiert die Truppe im Theater 11 in Zürich. Pauline Voisard, was bedeutet es für Sie, zur Truppe von Maurice Béjart zu gehören?

Das ist natürlich der Ham­ mer, da wollen eigentlich alle hin. Béjart ist für mich immer noch einer der bes­ ten Choreografen der Welt. Der Meister ist im Jahr 2007 gestorben. Kannten Sie ihn persönlich?

Ich habe ihn kennengelernt, als ich noch an der Ecole Rudra in Lausanne war. Er kam mir vor wie ein Gross­ vater, der uns für seine Enkel hielt. Also sehr nett und zugänglich. Er hat uns im­ mer Geschichten aus seinem Leben erzählt. Manchmal war er allerdings auch etwas ungeduldig.

Die Perfektion fasziniert mich. Es gefällt mir, mich ständig zu verbessern und an den Details zu feilen. Zudem ermöglicht mir das Béjart Ballet, die gan­ ze Welt kennenzulernen: Tokio, Moskau, Bogotá. Wir waren schon überall. Sie kennen sicher den Ballettfilm «Black Swan», in dem hinter der tragischen Heldin eine ehrgeizige Mutter steht. Stimmt das Klischee?

Der Film übertreibt total. Meine Eltern haben mich nie gedrängt. Wenn man das nicht selber will, wird man nie wirklich gut. Aber wahrscheinlich gibt es schon Mädchen, bei denen die Eltern Druck machen. Klischees ent­ stehen nie aus dem Nichts.

Pauline Voisard (25) hat als Vierjährige mit dem Er hat das Ballett revolu­ Balletttanz angefangen. Seit sechs Jahren gehört tioniert und den neoklas­ sie zur Truppe des Béjart Ballet Lausanne. sischen Stil, also die Perfek­ tion des klassischen Balletts kom­ Leidenschaft — und damit ein Wo zeigt der Film die Realität? biniert mit modernen Elementen, Vergnügen für mich. Als Balletttänzerin strebt man stets eigentlich erst erfunden. nach Vollendung. Das ist mit viel Arbeit verbunden. Wie lange werden Sie noch tanzen? Wie viele Stunden pro Tag arbeiten Sie, Momentan mache ich mir noch um diesen Ansprüchen zu genügen? Seit wann tanzen Sie? keine Gedanken darüber. Das ist sehr unterschiedlich. Ich gehe ins Ballett, seit ich vier Manchmal sind es bloss vier Stun­ Aber irgendwann werden Sie für Ihren Jahre alt bin. Auf eigenen Wunsch! den, manchmal viel mehr, vor allem Beruf zu alt sein. Als ich 15 war und meinen Berufs­ auf Tournee, wenn neben dem Ja, aber als Tänzerin öffnen sich wunsch äusserte, war mein Vater Training noch die Aufführungen einem die Türen, vor allem in zunächst skeptisch. Heute ist er dazukommen. der Kultur oder Kunst. Und da ich stolz auf mich. auch noch andere Interessen habe, Sie trainieren auch an Tagen, an denen mache ich mir eigentlich keine Was hat Sie inspiriert? Sie auftreten? Das Ballett hat mich schon immer Sorgen. angezogen. Als ich klein war, hatten Klar. Man darf nie aufhören. Wenn du keine Fortschritte machst, Wie viel Freizeit bleibt Ihnen? wir zu Hause Bildbände mit Fotos machst du Rückschritte. So wie die Arbeit ist auch meine der grössten Tänzer. Ich wollte so Freizeit sehr unregelmässig. Aber sein wie sie. Verdienen Sie wenigstens gut? Interview: Andrea Freiermuth ich finde immer Zeit, um Sport zu Meinen Beruf übt man nicht wegen treiben oder mein Hobby auszüben. des Geldes aus. Tanzen ist meine Ich nähe gerne. www.musical.ch

Was machte Béjart so speziell?

Bilder: Loan Nguyen, Biosvision, zvg

Warum ist das Tanzen nicht bloss Hobby geblieben?

Am Europäischen Wettbewerb für Nachwuchsforschende in Prag gewinnt Jasmin Allenspach (17) aus Adliswil ZH unter 124 Teilnehmenden einen mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis. Die Maturandin überzeugte die Jury mit ihrer Arbeit über die Komplexität islamischer Kachelkunst. Damit konnte sie aufzeigen, dass es den islamischen Künstlern vor 500 Jahren in erster Linie um die Ästhetik ihrer Werke ging und nicht um deren geometrische Perfektion.

Mann Der WoCHe

Erster Schweizer

Der Insektenforscher, Entwicklungsexperte und Präsident der Stiftung Biovision, Hans Rudolf Herren (65), gewinnt den Alternativen Nobelpreis für seinen Einsatz gegen Hunger und Armut. Er ist der erste Schweizer, der mit diesem seit 1980 verliehenen Preis ausgezeichnet wird. Für den Welternährungspreisträger von 1995 ist die Auszeichnung eine Bestätigung für seine Vision: eine Welt, auf der im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen genügend gesunde Nahrung haben.


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Opernhaus Zürich

Der am Konservatorium Zürich ausgebildete Schlagzeuger Hans-Peter Achberger entlockt dem Triangel die schönsten Klänge.

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Nr. 40, 30. September 2013 | Migros-Magazin |

Serie: Hinter den Kulissen, Teil 2/7


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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

Für einmal sind nicht die berühmten Tenöre die Stars ‒ sondern Menschen wie Triangelspieler Hans-Peter Achberger, die dafür sorgen, dass eine Opernaufführung reibungslos abläuft.

Dreiecksbeziehung H

ans-Peter Achberger eilt aus dem Zimmer der Schlagzeuger über die Treppe auf die Bühne. Er trägt Frack und Fliege. Sein Atem geht schnell. Aus dem Orchestergraben dringt bereits Musik. Achberger ist zu spät. Zu allem Übel verirrt er sich hinter der Bühne. Kaum hat er einen der schwarzen Vorhänge beiseitegeschoben, steht er vor dem nächsten. Er weiss: Gleich kommt sein Einsatz — und er ist noch immer nicht an seinem Platz im Orchestergraben. Das ist einer der Albträume, die den Perkussionisten regelmässig zum Saisonende, im Juli, heimsuchen. Dann, wenn der Druck abfällt und er für einen Monat in die Ferien kann.

Für den Triangel braucht man Fingerspitzengefühl

gar Gehetztes in seinen Zügen: Er wählt seine Worte bedächtig, seine Bewegungen sind präzise — er scheint die Gelassenheit in Person zu sein. Selbst durch Provokation kann man ihn nicht aus der Ruhe bringen: Herr Achberger, den Triangel könnte jeder spielen! Er lächelt leise und meint: «Das ist schön, wenn die Leute im Saal das so sehen. Musik ist für alle da.» Zudem sei Musik wie Essen: Man müsse nicht wissen, was der Koch in der Küche genau macht. Hauptsache, man könne das Gericht geniessen. Später entkräftet Achberger das Vorurteil vom banalen Job des Triangelspielers elegant: Er schwärmt vom Klang des klingenden Dreiecks, der sich ändert, je nachdem, wie fest, wo und mit welchem Stab man es schlägt. Der Mann am Triangel braucht viel Fingerspitzengefühl. Sogar die Beschaffenheit des Fadens, an dem man das Instrument hält, spielt eine Rolle. Achberger spielt alle möglichen Schlaginstrumente: Xylophone, Vibraphone, Pauken, Tschinellen, Tamburine, Schellenbäume — und manchmal bearbeitet er auch Styropor. Letzteres setzte er ein, um einen gewalttätigen Übergriff in «Drei Schwestern» von Peter Eötvös akustisch zu untermalen. «Kein schönes Geräusch.» Zuweilen sitzt der Klangkünstler gar nicht im Graben, sondern bezieht hinter der

Zu spät an seinem Platz erschienen ist Achberger noch nie. Und eigentlich müsste er längst keine Angst mehr haben, dass er seinen Einsatz verpassen könnte. Denn der 50-Jährige ist ein Vollprofi: Studium am Konservatorium Zürich, rund 30 Jahre Berufserfahrung, darunter 18 Jahre Festanstellung am Opernhaus Zürich, 100-Prozent-Pensum. Im Graben ist er ganz bei der Musik, lässt sich mittragen auf ihrem Strom — und weiss genau, wann das Orchester an die Stelle kommt, wo der Triangel erklingen oder die Trommel wirbeln muss. «Wir Schlagzeuger, vier sind wir www.migrosmagazin.ch insgesamt, sind immer am Warten. Ich glaube, das verstärkt die Furcht vor einem gewinnen sie online Fehler», erklärt sich der Wir verlosen 1 x 2 Tickets für die Oper Musiker die Kapriolen seines «La Straniera» am Zürcher Opernhaus im Unterbewusstseins. Wert von 640 Franken für die Vorstellung Hans-Peter Achberger hat vom 22. Oktober 2013 um 19 Uhr. gar nichts Gestresstes oder

Kulisse oder im Keller Stellung und produziert dort Kanonenschüsse, Donnerkrachen oder Glockenklänge. «Das ist eine Herausforderung, denn abseits vom Graben fehlt mir der Kontakt zum Orchester und zu den Sängern.»

ein orchester ist mehr als die summe seiner Teile Lieber sind Achberger sowieso die leisen Töne, insbesondere die metallischen: Der Klang des Triangels zum Beispiel ist für ihn wie aus einer anderen Welt: «Seidig-silbern schwebt und schimmert er über allem, als ob jemand aus der Ewigkeit herüberleuchten würde.» Aber, Herr Achberger, würden Sie nicht lieber die erste Geige spielen? «Die erste Geige ist wunderschön, aber ohne all die anderen Instrumente wäre auch sie bloss eine einsame Geige.» Ein Orchester sei mehr als die Summe seiner Teile. In diesem grossen Ganzen aufzugehen, ist für Achberger das Schönste, was ihm sein Beruf gibt: «Wenn ich meinen Kollegen zuhöre, gehe ich ganz im Klang auf und lasse mich von der Kraft der Musik elektrisieren. Das macht mich glücklich.» Und warum, Herr Achberger, üben Sie Ihren Beruf ausgerechnet in der Oper aus? «Da müssen nicht nur die Musiker absolut präzise arbeiten, sondern auch die Beleuchter, die Statisten, die Requisiteure. Es fasziniert mich immer wieder von Neuem, wie so etwas Komplexes so perfekt funktionieren kann.» Text: Andrea Freiermuth Bild: Gian Marco Castelberg

Nächste Folge: Maskenbildnerin Friederike Ehmann


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Nr. 40, 30. September 2013 | Migros-Magazin |

«Es war der Reiz, trotz der Gefahr zu überleben»

Der Sport-Thriller «Rush» zeigt die Rivalität zwischen den Formel-1-Legenden James Hunt und Niki Lauda. Der österreichische Autorennstar über seinen Einfluss auf die Dreharbeiten, seinen Ausflug in die Airline-Branche und den «pubertären» Rennsport. Niki Lauda, wie nahe ist Ron Howards Film «Rush» an der Realität?

Sehr nahe. Natürlich haben sich die Filmemacher einige Freiheiten raus­ genommen, aber es war ja klar, dass es keine Dokumentation über mein Leben wird, sondern ein Spielfilm. Entschei­ dend ist, dass es als Ganzes funktioniert, und das tut es. Das eher versöhnliche Gespräch zwischen James Hunt und mir am Filmende hat sich real zum Beispiel etwas anders abgespielt. Ich war damals ziemlich grantig, weil ich die Weltmeis­ terschaft verloren hatte, und war nicht gross an einem Gespräch interessiert. Wie waren Sie in den Filmprozess involviert?

Ich wurde in meinem Leben schon Dut­ zende Male gefragt, ob ich bereit wäre, einen Film aus meiner Geschichte zu machen. Ich habe immer Nein gesagt, weil mir die Projekte nie interessant genug erschienen. Aber Drehbuchautor Peter Morgan kannte ich flüchtig von früher. Also dachte ich, mit dem rede ich mal. Er hat mich dann schnell überzeugt, und anschliessend sass ich tage­ und nächtelang mit ihm zusammen, um ihm die damalige Zeit zu erklären. Er hatte nämlich keine Ahnung von der Formel 1. Durften Sie das Drehbuch absegnen?

Nein, darauf hatte ich keinen Einfluss. Er hat mir zwischendurch immer mal was daraus vorgelesen, um die Fakten zu checken, aber das war es dann auch.

Und wie finden Sie den Film?

Es war für mich sehr interessant, in die Perspektive des Zuschauers versetzt zu werden. Nach meinem Unfall hatte mich damals sehr aufgeregt, dass die Leute mich so anstarrten und so unhöflich auf mich reagierten. Dank dem Film ver­ stehe ich nun etwas besser, dass ich die Leute mit meinem Aussehen wirklich erschreckt habe.

Finden Sie, Daniel Brühl bringt Sie in Ihren jungen Jahren gut rüber?

Freunde waren wir nicht. Aber ich habe ihn respektiert, ich kannte ihn ja schon aus der Formel 3. Respekt war sehr wich­ tig, denn mit diesen Autos damals fuhr man stets an der Grenze zwischen Leben und Tod. Je mehr der andere respektiert wurde, desto knapper konnte man mit 300 km/h an ihn ranfahren, ohne dass etwas passierte. Und auf James konnte man sich immer verlassen. Der Film bringt unser Verhältnis sehr gut rüber.

Was wollte er von Ihnen wissen?

Waren Sie nach dem Ende Ihrer aktiven Zeit noch in Kontakt mit ihm, bevor er 1993 starb?

Wahnsinnig gut. Nachdem er die Rolle übernommen hatte, besuchte er mich in Wien. Ich habe ihn gefragt, wie es sei, mich zu spielen. Er sagte: «Fürchterlich! Weil Sie ja leben, Sie sind im Fernsehen, die Leute kennen Sie. Das umzusetzen, ist enorm schwierig.» Aber er hat es unglaublich gut hinbekommen, vor allem auch mein Englisch. Alles. Wie das damals war. Er hatte auch viele technische Fragen zum Renn­ fahren: Wann setzt man den Helm auf, wann macht man das Visier zu? Er hat mich selbst während des Drehens noch wegen solcher Fragen angerufen. Wir haben uns jedenfalls gut verstanden, ich habe ihn vor den Dreharbeiten sogar noch zu einem Grand­Prix nach Brasi­ lien mitgenommen. Zu Beginn des Films sind Sie ja nicht gerade der Sympathieträger. Waren Sie damals wirklich so kühl und aufs Rennen fixiert?

Tendenziell ja. Der Film betont natürlich die unterschiedlichen Persönlichkeiten von James und mir. Aus dramatur­ gischen Gründen wurden wir beide noch ein bisschen stärker so dargestellt, wie wir tatsächlich waren. Ich war kühl und rational, aber nicht ganz so besessen wie im Film — und ich war lustiger. Etwas mehr Ironie wäre nett gewesen, aber ich kann mit der Darstellung gut leben. Im Film steht die Rivalität mit James Hunt im Zentrum. Gleichzeitig waren Sie offenbar aber auch befreundet?

«Ich war kühl und rational, aber nicht so besessen wie im Film.»

Oh ja, auch in seinen schlechten Zeiten, als er kein Geld hatte. Ich habe ihn mehr­ mals in England getroffen und ermahnt, er müsse wieder zurück ins Leben finden. Was er dann ja auch sehr erfolg­ reich getan hat. Die letzten vier Jahre war er superfit, hat bei der BBC gearbeitet und nicht mehr getrunken. Ich war völlig geschockt, als ich von seinem Herz­ infarkt erfuhr. Wir hatten uns ein paar Wochen vorher erst noch getroffen, weil er ja durch die BBC­Arbeit bei allen Grands­Prix dabei war. Wie war Ihr Verhältnis zum Schweizer Rennfahrer Clay Regazzoni, der ja im Film auch vorkommt?

Sehr gut. Zu Clay hatte ich auch neben der Rennbahn ein perfektes Verhältnis, ein sehr netter Kerl. Wir haben bei Ferrari immer zusammengehalten, auch gegen die Werksführung, wenn es sein musste. Er war lange mein Vorbild. Im Film wird ja viel aus dem Reiz an der Todesgefahr im Rennsport gemacht. War das auch für Sie eine wichtige Motivation?

Es war der Reiz, trotz der Gefahr zu überleben. Und den verspürte ich schon auch. Mir ging es ums Siegen und Über­ leben — was ein Gegensatz ist, denn je schneller man fährt, desto eher fährt man irgendwo rein. Die richtige Balance


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«Man fuhr stets an der Grenze zwischen Leben und Tod.» bilder: philipp Horak/Anzenberger, Getty Images, Keystone

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zu finden, das Auto zu beherrschen, das war die Herausforderung. Jeder, der das damals überlebt hat, kann sagen: Ich habe es richtig gemacht. Denn pro Jahr sind immer ein bis zwei tödlich verunglückt. Später ersetzten Sie die Faszination für schnelle Autos durch die für Flugzeuge?

Die war eigentlich immer schon da, ich bin schon früh selbst geflogen. Später kam dann das Interesse am kommer­ ziellen Geschäft hinzu. Weshalb sind Sie letztes Jahr ganz aus dem Fluggeschäft ausgestiegen?

Air Berlin wollte mir die Niki abkaufen, und kurz darauf kam das Angebot, Auf­ sichtsratsvorsitzender des Mercedes­ Formel­1­Teams zu werden. Also trat ich aus dem Verwaltungsrat von Air Berlin zurück, weil beides zeitlich schlicht nicht möglich gewesen wäre. Ich bin lustigerweise mit Niki für dieses Gespräch nach Wien geflogen.

Und, wie wars? Es hat schon sehr nach­ gelassen, finde ich. Es war gut. Das Sandwich war deutlich besser, als man es sonst gewohnt ist. Aber finanziell ist es ja schon eine schwierige Branche. Wie beurteilen Sie aus der Distanz Ihr Engagement mit der Gründung der Lauda Air und später Niki – würden Sie das wieder machen?

Man muss immer alles zum richtigen Zeitpunkt tun, sonst funktioniert es

Rennfahrer und Unternehmer Zwischen 1971 und 1985 war Niki Lauda (64) einer der weltweit erfolgreichsten Autorennfahrer. 1976 überlebte er einen schweren Unfall, fuhr bereits 1977 wieder Autorennen und holte gleich seinen zweiten WM-Titel. Der Österreicher stammt aus einer wohlhabenden Industriellenfamilie, mit der er sich aber wegen seiner Motorsport-Ambitionen überworfen hat. 1979 gründete er seine erste Fluggesellschaft, die Lauda-Air, die schliesslich von der Austrian Airlines gekauft wurde. 2003 gründete er die Airline Niki, die von AirBerlin übernommen wurde. Seit Herbst 2012 ist er Aufsichtsratsvorsitzender des Mercedes-Formel 1-Teams. Lauda ist in zweiter Ehe verheiratet, hat fünf Kinder; die jüngsten sind Zwillinge, Max und Mia, geboren 2009. Die Familie lebt in Wien.

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Eine lebende Legende des Autorennsports: Niki Lauda.


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Laudas Unfall und die Rivalität mit James Hunt Mitte der 70er-Jahre hielt das Duell zwischen dem Österreicher Niki Lauda und dem Briten James Hunt die Fans der Formel 1 in Atem. Die Rivalität zwischen den beiden so unterschiedlichen Rennsportlern steht im Zentrum des neuen Kinofilms «Rush» mit dem Deutschen Daniel Brühl als Lauda und dem Australier Chris Hemsworth als Hunt. Der dramatische Höhepunkt des Sport-Thrillers von Regisseur Ron Howard ist Laudas schwerer Unfall, bei dem er am 1. August 1976 auf dem Nürburgring seinen Ferrari mit 200 km/h in eine Felswand fuhr. Der Wagen fing Feuer, und Lauda konnte nur knapp aus der Flammenhölle gerettet werden. Er erlitt schwere Brandverletzungen am Kopf und Verätzungen der Lunge; im Krankenhaus erhielt er bereits die letzte Ölung von einem Priester.

Doch er überlebte nicht nur, sondern stieg 38 Tage nach dem Unfall wieder in seinen Ferrari. Allerdings behielt er ein etwas entstelltes Gesicht und brauchte als Spätfolgen der Medikamente nach dem Unfall zwei neue Nieren. Neben dem Thrill der Autorennen besteht der Reiz des Films vor allem aus der ungewöhnlichen Beziehung zwischen den beiden Ausnahmesportlern, die sich einerseits konkurrenzierten, andererseits aber auch zutiefst respektierten. Der gut aussehende Lebemann und Frauenheld Hunt kommt dabei im Film weit sympathischer rüber als der kühle, ehrgeizige Lauda. Dennoch war der Österreicher mit drei WM-Siegen (1975, 1977, 1984) letztlich erfolgreicher als der Brite mit nur einem (1976).

«Es ist absurd, dass so viele Airlines immer am Passagier sparen.»

damals: Wir seien wie kleine Kinder, die im Kreis um die Wette fahren. Und das stimmt schon, zu der Aussage stehe ich.

nicht. Heute wäre das schwierig, weil inzwischen alle Lücken mehr oder weniger geschlossen wurden. Die traditionellen Airlines haben es wegen der Billig-Airlines schwer, Geld zu verdienen. Niki hat ein Low-Cost-Konzept, bei dem man immer den richtigen Preis anbieten muss, sonst kommt kein Mensch. Wenn aber der Preis stimmt und das Produkt noch dazu, dann buchen Sie das nächste Mal wieder, weil zum Beispiel das Sandwich besser war als bei den anderen. Deshalb finde ich es absurd, dass so viele Airlines immer am Passagier sparen. Er ist der Einzige, der da einsteigt. Und er kommt nur, wenn das Gesamterlebnis positiv ist. Sparen muss man woanders, aber sicher nicht bei den Sitzen oder dem Catering. «Ich glaube, dass jeder Autorennfahrer einmal zur Vernunft kommen muss, um mit diesem pubertären Sport aufzuhören.» Ihre Worte. Dennoch sind Sie dem Rennsport noch immer eng verbunden.

Das habe ich gesagt, als ich damals aufgehört habe und in die Fliegerei eingestiegen bin. Aber interessieren tuts mich schon immer noch, und als nun das Angebot von Mercedes kam, konnte ich nicht Nein sagen. Aber zur Aussage mit dem «pubertären Sport» stehen Sie noch?

Das fand meine frühere Frau Marlene

«Rush» läuft ab 10. Oktober in den Kinos.

Rivalen, aber auch Sportkollegen, die sich respektierten: Niki Lauda (links) und James Hunt, Mitte der 70er-Jahre. www.migrosmagazin.ch

lesen sie online

Privatautos werden immer ökologischer. Wie sieht es bei der Formel 1 aus?

Dort auch. Heute braucht man 150 Kilogramm Sprit für 300 Kilometer, nächstes Jahr dürfen es nicht mehr als 100 Kilo sein. Da wird es die ersten 6-ZylinderMotoren 1,6-Liter-Hybrid mit Turbolader geben, die werden derzeit von Mercedes, Ferrari und Renault entwickelt — eine Riesenherausforderung. Und nun jammern alle, dass die Turbomotoren weniger Lärm machen und anders klingen, aber ich finde es das richtige Konzept. Man muss nur die Ohrenstöpsel rausnehmen, dann ist es genauso laut wie vorher. Nicht viele führen ein Leben, das von Hollywood verfilmt wird. Wie lebt es sich als lebende Legende?

Es erschreckt mich manchmal schon. Ich warte ja immer darauf, dass die Popularität mal nachlässt, weil sie natürlich auch belastet. Aber mein neuer Job bei Mercedes, die Erfolge, die wir im Rennsport haben, und nun noch der Film oben drauf — das führte dieses Jahr zu einer Explosion von Interesse. Es ist fast schon beängstigend. Wenn Sie in Wien auf die Strasse gehen, werden Sie erkannt und angesprochen?

Dauernd. Nasebohren kann ich nicht einfach so im Freien (lacht). Und jeder Zweite fragt nach dem Film, früher waren es immer die Formel 1 oder die Reifen oder so was. Aber das gehört dazu.

Der letzte Formel-1-Unfall mit Todesfolge für einen Rennfahrer ist fast 20 Jahre her. Für die Fahrer gilt der Sport heute als sehr sicher. Streckenposten und Teammitarbeiter leben dagegen immer noch gefährlich. Eine Chronologie der Todesfälle. Ausserdem: 10 x 2 Tickets für den Film «Rush» zu gewinnen.

Natürlich wäre es angenehmer, wenn es nicht so wäre, aber es ist nun mal so. Ich mache das Beste draus und erfülle alle Wünsche, soweit es möglich ist. Sie sind ja vor vier Jahren nochmals Vater geworden ‒ wie fühlt sich das an, in diesem Alter zwei Kleinkinder bändigen zu müssen?

Super! Damit habe ich überhaupt keine Probleme. Meine Frau ist kürzlich für ein paar Tage nach New York geflogen und hat mir die Zwillinge übergeben, sehr skeptisch, ob ich das schaffe. Aber ich habe mich ganz alleine von 6 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags um sie gekümmert, mit allem Drum und Dran. Überhaupt kein Problem. Ich verstehe gar nicht, warum Mütter immer so jammern! Texte: Ralf Kaminski


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der HausMann

Ansichten eines Esels Bänz Friedli begibt sich ins Tierreich.

Ehrlich gesagt, bin ich ein Streber und freue mich, wenn bei «Stadt, Land, Fluss» schwierige Buchstaben kommen wie das Y. Während die Kinder noch «Ou, neei, Mann!» jammern, fülle ich mein Blatt schon eifrig aus. Stadt: Yaoundé. Land: Yucatán. Fluss: Yukon. Lied: «Yesterday». Freizeitbeschäf­ tigung: Youtube. Speise: Ypsilonsuppe. Tier: Yak. Und schreie: «Fertig!» Die Familie im Chor: «Spinnsch?» Beim Land gab ich noch erfolgreich den Blöffsack und behauptete, mo­moll, das sei ein Kleinstaat irgendwo in Südame­ rika. Glücklicherweise hatten weder meine Liebste noch die Kinder ein Smartphone zur Hand, sie hätten den Schwindel via Wikipedia rasch auf­ gedeckt. Die Halbinsel Yucatán ist kein eigenständiger Staat. Dann aber konnte ich noch so täubeln, wenn es eine Buch­ stabensuppe gebe, gebe es dänk auch eine Ypsilonsuppe — die liessen sie mir nicht durch. Gopf, ich hätte Yam schrei­ ben sollen. Ist doch so eine Wurzel? Tamisiech. Halt, nicht fluchen! Irgend­ wo da draussen liest unsere liebe Frau Gamber mit, die sich bei mir mal beschwerte, ich möchte solch gruusige Wörter wie Schnäbi doch bitte nicht in den «Brüggli­Puur» schreiben. Daraus ergab sich ein Briefwechsel, ich versuch­ te zu erklären, das eine oder andere grobe Wort gehöre doch zum Alltag, und zuletzt wollte die alte Dame unsere Kinder sogar zu sich ins Welschland

«Sogar Bundespräsidenten reden so.» einladen, um ihnen wüste Ausdrücke auf Französisch beizubringen. Wenn Sie, liebe Frau Gamber, also erlauben, be­ geben wir uns kurz unter die Gürtellinie. Zeigen Sie mir einen Haushalt, in dem nicht geflucht wird! Das müsste eine langweilige Familie sein. Ich hab den Kindern zwar verboten, daheim «Behindi» und «Hirnamputiertä» zu sagen, muss aber heimlich zugeben, dass die Schimpfwörter meiner Jugend nicht besser waren: Tschumpu, Möngu, Voll­ idiot. Über manche meiner antiquierten Ausdrücke lachen Anna Luna und Hans freilich: Schlufi, Galööri, Sürmel Möff und Süchel verstehen sie noch knapp, Gumsle, Gritte und Rääf muss ich erläu­ tern. Interessant ist ja, dass man Männer meist als Geschlechtsteile beschimpft. Allein für das Wort, das Frau Gamber

hier einst ungern las, hält unser Berndeutsch zahlreiche Synonyme bereit, lautmalerisch durchaus an­ heimelnd, inhaltlich eher derb: Gigu, Pigger, Secku, Püntu … Würde man nie zu einer Frau sagen! Frauen werden als Esswaren betitelt, als Güezi, Beeri, Zwätschge. Als Tiere: Huhn, Geiss, Kuh, allenfalls Schnepfe, im ärgsten Fall als Saumoore. Uns Typen bleiben Affe, Esel, Ochs, und schnell landen wir auch im Tierreich bei den Genitalien, allen voran beim Schafseckel. (Sie! Sogar Bundespräsidenten reden so.) Über­ haupt fallen mir zehnmal mehr männ­ liche Schimpfwörter ein, vom nied­ lichen Pralaaggi über den Laferi bis zum Schnurrisiech, vom, pardon, Arschloch bis zum Zirpegigu. Das Ungleichgewicht ist sogar wissenschaftlich erhoben. Längst haben die Professoren der Malediktologie, der Schimpfwörter­ kunde, das Fehlen weiblichen Schimpfs belegt. Für einmal handelt es sich indes um eine Ungleichbehandlung von Frau und Mann, gegen die sich kaum Wider­ stand regt, und mangels Wortschatz sage ich schon mal zu meiner Tochter, sie sei ein Löu. Ist Ihnen aufgefallen, dass ich diesmal kein Wort zu Elvis verloren habe? Aber wenn wir grad dabei sind: «You ain’t nothin’ but a hound dog …» Bänz Friedli live: 30. 9. bis 2. 10. Zürich, «Hechtplatz»; 4. 10. Opfikon Glattbrugg.

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Stolz zeigt Lutz von Strauss, Geschäftsbereichsleiter Geflügel, die frischen Produkte der Micarna.

NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 | Migros-Magazin |

Im Wallis befindet sich die Aufzucht von Elterntieren der MicarnaMastpoulets: Erst nach rund einem halben Jahr legen die Hennen Eier.


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AKtuell

migros-magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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Micarna AG – Produzentin von Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukten

Hühnerzüchter Guillaume Charbonnier kümmert sich praktisch rund um die Uhr um seine gefiederten Schützlinge.

Vom Ei zum Poulet

Seit über 50 Jahren bürgt die Marke Optigal der Micarna AG für Qualität und tierschutz bei Geflügel. eine Reportage von der Hühneraufzucht im Wallis bis zur Schlachtung in Courtepin FR.

B

ei der Zucht von Lege- und Masthühnern scheut das MigrosIndustrieunternehmen Micarna keinen Aufwand: Von der Aufzucht der Elterntiere im Wallis über das Schlüpfen der Küken und die Mast auf dem Bauernhof im Waadtland bis hin zur Schlachtung im freiburgischen Courtepin wird dem Tierwohl stets Rechnung getragen. Das Migros-Magazin hat den gesamten «Geflügelkreislauf» der Micarna begleitet und Einblicke in ein höchst komplexes Zusammenspiel gewonnen.

aufzucht ‒ erstes gebot ist die Hygiene Erste Station ist eine kleine Gemeinde des Bezirks Martigny im Unterwallis. Wer aus dem Waadtland ins Wallis fährt, ist stets aufs Neue beeindruckt von der imposanten Berglandschaft, den gepflegten Rebbergen und den idyllischen Dörfern, die an den Hängen kleben. Die flachen, lang gestreckten Hallen mit den typischen Lüftungskaminen nahe Saillon VS nimmt man dabei kaum wahr. Hier sind fünf Micarna-Betriebe untergebracht, die sich mit der Aufzucht der Elterntiere von Mastpoulets beschäftigen. «Das Wallis bietet ideale Bedingungen für die Hühnerzucht», sagt Lutz von Strauss (48), Geschäftsbereichsleiter Geflügel bei der Micarna, die seit über 50 Jahren Frischfleisch, Charcuterie, Geflügel und Fisch für die Migros produziert und schweizweit an acht Standorten rund 2300 Mitarbeitende beschäftigt. «Hier im Tal geht praktisch immer ein Lüftchen, das

für ein trockenes Klima sorgt. Die Berge bieten zudem eine natürliche Abschrankung vor Zug- und Wildvögeln.» Doch nicht nur vor Letztgenannten wollen die aus Frankreich und den Niederlanden importierten Küken und späteren Elterntiere geschützt sein. Erstes Gebot bei der Micarna gilt der Hygiene. Bevor die Neuankömmlinge ihre Halle beziehen, wird diese von Guillaume Charbonnier (36) fein säuberlich herausgeputzt. Den Mist bringt der Hühnerzüchter zu einer nahe gelegenen, zur Micarna gehörenden Anlage, wo dieser später zu organischem Dünger ver-arbeitet wird. Der Reinigung des Stalls folgt eine Desinfektion durch ein Spezialistenteam. Erst wenn alles blitzsauber ist, wird der Stall mit Sägemehl ein-gestreut, mit der Heizung wohlig warm temperiert und Futter bereitgestellt. «Bei der Hygiene geht es nicht darum, uns zu schützen», sagt Züchter Charbonnier. «Es geht um das Wohl der Tiere. Nur gesunde Tiere legen viele Eier.» Bis es so weit ist, vergehen rund 24 Wochen. In dieser Zeit wachsen die 5500 Hühner und 500 Hähne auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern pro Halle zu stattlichen Tieren der Gattung Ross heran. Nach rund einem halben Jahr legen die Elterntiere Eier. Sie sind zu 80 Prozent befruchtet und nicht zu verwechseln mit den Eiern, die man in der Migros kaufen kann. Diese stammen von Lege- und nicht von Masthennen. In der gut belüfteten Halle herrscht keine Hektik, selbst dann nicht, wenn seltene Besucher vorbeischauen. Gelegentlich kräht ein Hahn und verschafft


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drei Fragen an Albert Baumann, Unternehmens­ leiter der Micarna AG

«Wirtschaftliche, soziale und ökologische Kriterien berücksichtigen wir gleichberechtigt»

1) Die befruchteten Eier werden in einem Brutkasten unter idealen Bedingungen ausgebrütet.

Albert Baumann, immer mehr Konsumenten achten bei Fleisch und Fisch auf Nachhaltigkeit und Tierschutz. Was tut die Micarna?

2) Drei bis vier Tage vor dem Schlupftermin werden die Eier in Kisten gelegt, wo die Küken selb­ ständig die Schale durchbrechen.

Wussten sie schon, dass … … seit der Gründung der Brüterei in Granges-Marnand VD im Jahr 1961 in deren Hallen über 660 Millionen Küken geschlüpft sind? … die Micarna auf rund 203 000 Quadratmetern Hühner züchtet? … es neun Monate dauert, bis ein heute bestelltes Poulet im Ladenregal zu kaufen ist? sich unter den munter gackernden Hühnern wieder etwas mehr Aufmerksamkeit. Das meiste Federvieh pickt auf dem Boden oder in den Futternäpfen, während der Rest auf erhöhten Bänken hockt und sich etwas Ruhe gönnt. «Wenn eine Henne zur Glucke wird, legt sie nicht alle Eier am gleichen Tag, sondern über mehrere Tage», sagt Hühnerhirte Charbonnier, der gleich neben den Hallen seiner Schützlinge wohnt und stets über deren Wohlbefinden im Bild ist.

Brüterei ‒ nirgendwo in der schweiz entsteht mehr leben Die befruchteten Eier fallen auf ein weiches Förderband, von dem Guillaume Charbonnier sie mit der Spitze nach unten in bereitstehende Alveolen, eine Art grosse Eierkartons aus Plastik, stellt. Sind genügend Eier beisammen, geht es mit gebührender Vorsicht in die Brüterei.

Weit reisen muss die heikle Fracht vom Legepark nicht. Schon nach einer Stunde Fahrt mit dem Lastwagen ist er am Ziel in Granges-Marnand VD. «An keinem anderen Ort in der Schweiz entsteht mehr Leben», sagt Lutz von Strauss. Etwa 17 Millionen Küken schlüpfen hier pro Jahr. Oder anders gesagt: «Es gibt vier Schlüpfe pro Woche, was 330 000 Küken aus rund 420 000 Eiern entspricht», rechnet der Unternehmensleiter Geflügel bei Micarna vor. Die bereits im Legepark für die Rückverfolgbarkeit nummerierte Eierlieferung wird nun desinfiziert und auf Paletten der Brüterei umgepackt, damit es zu keiner Übertragung von etwaigen Verunreinigungen kommt. Die frisch bestückten Alveolen werden in perfekt klimatisierte Brutkästen gestellt. Sollte es zu Abweichungen bei Temperatur oder Feuchtigkeit kommen, wird umgehend ein Alarm ausgelöst. «Nur Eier,

Von der Beschaffung über den Vertrieb bis zur Entsorgung von Produkten umfassen Nachhaltigkeit und Tierschutz bei der Micarna die gesamte Wertschöpfungskette. Für die MicarnaGruppe bedeutet Nachhaltigkeit auch, dass sie wirtschaftliche, ökologische und soziale Kriterien langfristig und gleichberechtigt berücksichtigt. Diese Eigenschaften sind damit ein Garant für die Qualität unserer Produkte. Wo liegen Ihre grössten Herausforderungen?

In einer schnelllebigen, von raschen Erfolgen und anhaltendem Preisdruck geprägten Wirtschaft setzen wir auf langfristige Qualität: Eine möglichst hohe Transparenz, die Rückverfolgbarkeit von Produkten und die Lebensmittelsicherheit sind hier zentrale Stichworte. Was macht die Micarna einzigartig?

Als Unternehmen mit Tradition achten wir auf unsere lokale Verankerung und vertrauen auf das Know-how unserer regionalen Partner. Dadurch halten wir Transport- und Lieferwege so kurz es geht und haben die Möglichkeit, saisonale und regionale Spezialitäten gezielt zu fördern.

Die m-Industrie stellt viele beliebte migros-produkte her.


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neues aus der migros

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3) Vorsichtig werden die gelben Flaumbällchen zum Bauernhof transportiert. 4) Augenblicklich verteilen sich die Küken in der Halle. Ein gutes Zeichen für ideale klimatische Bedingungen im Stall.

BerufsBild

Anton Grub, Leiter Lebendtierproduktion Wenn es um Hühner und poulets geht, ist er der mann: Anton Grub (53), Leiter der Lebendtierproduktion Optigal und stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Geflügel bei Micarna. Dabei hat er an der etH in Zürich seine Doktorarbeit über pflanzenphysiologie geschrieben. Als der Wissenschafter nach einer Zwischenstation bei der Agroscope Forschungsanstalt in Liebefeld be 1999 bei Optigal seine Stelle antrat, feixten Kollegen: «Was kümmerst du dich um tiere? Du bist doch ein pflanzenkenner.» «Stimmt, aber die tiere müssen auch etwas zu futtern haben», entgegnete ihnen Grub mit seinem entwaffnenden Humor. Das tierwohl steht im Zentrum seiner tätigkeit, und dazu gehört auch die beratung der verschiedenen partner, mit denen die Optigal zusammenarbeitet. «Wir können erfahrungen, die wir mit anderen betrieben

gemacht haben, nutzen und teilen», sagt Grub. Doch nicht nur bei der Optimierung der Zuchtbetriebe kommt sein Wissen zum Zug. Wenn zum beispiel mit behörden gesprochen werden muss, ist es wichtig, dass man dieselbe Sprache spricht. «Ich fühle mich auf jeder ebene wohl und kann überall etwas lernen», sagt Grub, «und das ist die Grundvoraussetzung für echte, gelebte partnerschaft.» Von etwas ist Anton Grub ganz besonders überzeugt: «bei der Lebendtierproduktion und dem tierwohl geht es nur um eins: Glaubwürdigkeit.» Dazu gehöre auch, dass man den Konsumenten über mögliche risiken aufklärt. «beim pouletfleisch können Krankheitserreger auftreten, doch diese sind hitzeempfindlich und sterben bei 60–70 Grad erwärmung ab.» Wer also sein mistkratzerli genügend gart, kann es unbesorgt geniessen.

die gut 50 Gramm wiegen, werden aus­ gewählt und über die nächsten zweiein­ halb Wochen stündlich gedreht und gewendet — «wie in einem Hühner­ nest», erklärt Lutz von Strauss. «So wird verhindert, dass das Küken an der Schale kleben bleibt.» Die Auswahl mag erstaunen, doch ein Gramm weniger bei einem Ei bedeuten 15 Gramm weniger beim Mastendgewicht. Wenn der Schlupftermin nahe ist, werden 144 Eier für drei bis vier Tage in jeweils eine Schlupfkiste gelegt. Einmal geschlüpft, machen sich die Küken um­ gehend mit lautem Gepiepse bemerkbar. Für die gelben Flaumbällchen geht es anschliessend auf eine Achterbahn. Mitarbeitende der Brüterei heben mit geschulten Griffen die zarte Ware aus den Kisten, trennen sie von den leeren Schalen und setzen sie auf ein schmales Förderband, das die Küken Richtung Transportkiste spediert. Im warmen Warteraum müssen die Winz­ linge nicht lange verweilen: Zwei, drei Stunden, nachdem sie geschlüpft sind, geht es weiter zum Produzenten — eben­ falls in einem klimatisierten Lastwagen.

Hühnermast – kein Vergleich mit den Bedingungen in der eu Nur wenige Minuten dauert die Fahrt von der Brüterei zum Bauernhof der Familie Pillet, der ebenfalls in

Granges­Marnand liegt. Nebst Getreide, Kartoffeln und Sonnenblumen kümmert sich Olivier Pillet (37) um die Optigal­ Hühner. Seit 1992 gehört die Familie Pillet zu jenen Produzenten, welche die strengen Vorschriften der Micarna er­ füllen. Dazu gehört, dass der Stall nach jedem Generationenwechsel sauber aus­ gemistet wird. Ein Micarna­Team des­ infiziert und kontrolliert die Halle. Die Vorbereitung für die Neuankömmlinge benötigt total fünf Tage. Auf dem frischen Sägemehl fühlen sich die Küken augenblicklich wohl. «Sprechen Sie nicht», warnt Bauer Pillet, doch zu spät: Auf der Suche nach ihrer Glucke orientieren sich die Bibeli an Geräuschen, und schon strömen sie in Richtung der palavernden Besucher. Doch dann verteilen sie sich, trinken an den Wasserspendern, finden die Futter­ stellen. Ein gutes Zeichen, das für ein ideales Stallklima spricht. In den nächsten gut 30 Tagen legen die Tiere Tag für Tag an Gewicht zu. Das Schweizer Tierschutzgesetz schreibt maximal 30 Kilogramm Lebendgewicht pro Quadratmeter vor. Optigal schöpft diese Limite zum Wohl der Tiere nicht aus. «In der EU sind sogar 42 Kilo Lebendgewicht pro Quadratmeter erlaubt», weiss Lutz von Strauss. Wenn die Hühner 1,5 oder sieben Tage später 2,15 Kilogramm auf die Waage bringen,


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5) Jedes Poulet wird vor der Verarbeitung fotografiert und gescannt, damit keine verletzten Tiere verarbeitet werden.

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6) Obschon die meisten Schritte im Schlachthof maschinell erfolgen, ist bei der Zerlegung Handarbeit gefragt.

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gehtesschliesslichinRichtungSchlacht­ hof im freiburgischen Courtepin.

schlachtung – der grösste teil des Huhns wird genutzt Nach ihrer Fahrt vom Hof warten die zwischen20 000und25 000ausgewach­ sene Hühner der Gattung Ross, die über ausgeprägte Brustpartien verfügen, in einer gut belüfteten und mit einem blauen Licht erhellten Pufferzone. «Die Lichtfrequenz ist für die Hühner nicht sichtbar. Für sie ist es nun Nacht, und darum bleiben sie ruhig und sind nicht gestresst», erklärt Anton Grub (53), ver­ antwortlich für die gesamte Geflügel­ produktion bei der Micarna. Die Tiere wirken auch nicht aufgeregt, als sie kopfüber an den Füssen in eine Halte­ rung gelegt werden. Kurz darauf erhal­ ten sie in einem speziellen Bad einen betäubenden Elektroschock, gefolgt von einem Kehlenschnitt. Einmal gerupft, wird jedes Huhn von einer Kamera erfasst. «Hier wird unter­ sucht, ob das Poulet mögliche Verlet­ zungen wie gebrochene Flügel erlitten hat. Falls ja, kommt es nicht in die Ver­ arbeitung», sagt Lutz von Strauss und weist darauf hin, dass das Produktions­ band zwischen jeder neuen Lieferung während vier bis fünf Minuten leer läuft: «So stellen wir sicher, dass es zu keinen Überschneidungen von verschiedenen

Produzenten kommt und wir die Rückverfolgbarkeit jedes Geflügelstücks garantieren können.» Solche Pausen gibt es bei ausländischen Schlachthöfen nicht. Bei der Marke Optigal ist man darauf bedacht, das gesamte Huhn zu verwer­ ten. Beim Schenkelfleisch zum Beispiel, das weniger beliebt ist als die Brust­ partie, kommt Handarbeit zum Zug: Von Kopf bis Fuss sind die Metzger in der gekühlten Halle eingehüllt, bloss das Gesicht ist frei. Die linke Hand geschützt von einem Kettenhandschuh, in der rechten ein scharfes Ausbeinmesser, wird binnen Sekunden Hühnerbein um Hühnerbein freigelegt. Das Fleisch wird rassig gewürzt und für die beliebten Ke­ bab­Spiessli verwendet: «Die sind ein richtiger Grillhit», versichert Lutz von Strauss.

Weitere Planung ‒ damit es zu keinen lieferengpässen kommt Damit genügend Spiessli und anderes mehr für die Grillsaison bereit stehen, beginnt die Planung rund neun Monate vorher und ist ein massgeblicher Faktor für den Erfolg: «Entscheiden wir uns zum Beispiel im September, Hühner zu züchten», sagt Lutz von Strauss, «haben wir erst im Mai 2014 Poulet­ fleisch auf dem Teller.» Sieben Mitarbeitende, die in einem Glaswürfel

Die Planer der Micarna sind mittendrin im Geschehen.

in der Produktionshalle Datentabellen studieren, sorgen dafür, dass es zu keinen Lieferengpässen kommt. «Wenn es eine Pouletaktion gibt, können 400 Tonnen Fleisch in einer Woche verkauft werden», sagt von Strauss. Nebst der Planung ist es wichtig, dass Ingenieure und Angelernte einen Bezug zum Produkt haben. Nur so sehen sie mögliche Unstimmigkeiten im Zahlen­ meer. Wenn sie keine korrekte Bestel­ lung für Elterntiere bei der Brüterei in Frankreich aufgeben, werden wir später zu wenig Poulets im Kühlfach haben. Text: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger


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NEUES AUS dER MIGROS

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Nr. 40, 30. September 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Luxus zum kleinen Preis

Nach fünfjähriger Pause finden ab 2. November wieder M-Budget-Partys statt: Zum Eintrittspreis von nur 9.90 Franken können die Teilnehmer in mondänen Grandhotels feiern. Zusammenspiel von Bahnund Strassentransport: Mit innovativen Logistiklösungen senkt die Migros ihren CO2-Ausstoss.

Weniger Treibhausgase Der Mensch ist zu einem erheblichen Teil verantwortlich für die globalen Klimaveränderungen. Dies bestätigt erneut eindringlich der am Freitag veröffentlichte Bericht des Uno-Klimarats. Die stetige Zunahme an Treibhausgasen in der Atmosphäre hat steigende Temperaturen zur Folge. Um den Klimawandel zu stoppen, ist eine deutliche Reduktion der Treibhausgas-Emissionen nötig. Die Migros will ihren Teil dazu beitragen und verspricht, ihren Ausstoss des Treibhausgases CO2 bis ins Jahr 2020 um 20 Prozent zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Migros auf klimafreundliche Technologien. So nutzt sie in ihren Filialen beispielsweise die Abwärme von Kälteanlagen zum Heizen. Im Logistikbereich führt sie so viele Transporte wie möglich auf der Schiene durch, und bei den Lastwagentransporten reduziert sie den Verbrauch an fossilen Treibstoffen durch den Einsatz von klimafreundlicheren Treibstoffen wie Biodiesel oder Erdgas. So konnte die Detailhändlerin zwischen 2010 und 2012 ihre Treibhausgas-Emissionen bereits um drei Prozent senken. «Der Klimawandel ist eine der grössten Bedrohungen für Mensch und Umwelt. Das Engagement der Migros zur Reduktion ihres eigenen CO2-Ausstosses ist deshalb sehr begrüssenswert», sagt Christian Som vom WWF Schweiz. Generation m steht für das nachhaltige engagement der migros. Dazu zählt, dass sie ihren CO2Ausstoss vom Jahr 2010 bis 2020 um 20 prozent reduziert.

E

s ist ein Schloss wie aus einem Märchen: Der Prunkbau mit Kuppeln, Säulen und Bogenfenstern steht am Ufer des Vierwaldstättersees und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Alpenkette. Im noblen Hotel Palace Luzern findet eine der fünf M-BudgetPartys statt. Die anderen Schauplätze der Events sind nicht weniger mondän: «Les Trois Rois» in Basel, «The Dolder Grand» in Zürich, «Lausanne Palace & Spa» und «Einstein» St.Gallen, wo am 2.November die erste Party steigt. «Wir wollen jungen Menschen, die aufs Budget achten müssen, zum Minipreis ein glanzvolles Event bieten», sagt Urs Bochsler von der Sponsoringabteilung des Migros-GenossenschaftsBundes. Der Eintrittspreis für eine Party beträgt nur 9.90 Franken. Die Berliner Band Brandt Brauer Frick, die schon am Paléo Festival Nyon gespielt hat, sorgt für tanzbaren Minimal-Electro-Sound. Vor und nach diesem Liveauftritt legt

ein DJ auf. Hotelköche bereiten aus M-Budget-Produkten gutes und günstiges Essen zu. Bei den Gästen sind schicke Kleider erwünscht, das Mindestalter liegt bei 21 Jahren. Die Party in Zürich ist bereits ausverkauft, wer für eines der vier anderen Events Tickets kaufen will, sollte sich also beeilen. Pro Party kommen zehn M-BudgetHelfer zum Einsatz, wie sie von OpenAir-Konzerten her bekannt sind. Zu Tiefpreisen erbringen sie Dienstleistungen für die Gäste. Dazu gehört beispielsweise das Holen von Drinks oder das Abnehmen und Abgeben von Jacken. Auf Wunsch sprechen die Helfer stellvertretend sogar die Traumfrau oder den Traummann eines Gastes an und überbringen Komplimente. Als Dank für ihren Einsatz erhalten alle Helfer jeweils zwei Partytickets gratis sowie eine Übernachtung samt Frühstück für sich und eine Begleitperson im jeweiligen Grandhotel. Noch können sich Interessierte

Blitzschnell Ersatzteile finden

Eine neue Service-Website der Migros hilft, viel Zeit zu sparen: Passendes Zubehör zu Elektrogeräten und anderen Produkten lässt sich nun bequem von zu Hause aus suchen und bestellen.

H

eute ist es fast schon selbstverständlich, dass man alles online kaufen kann — von der Kaffeemaschine übers Mountainbike bis zur Polstergruppe. Doch was ist, wenn ein Produkt kaputtgeht oder man Zubehör dazu kaufen will? Dann muss man in vielen Fällen noch immer in den Laden gehen. Die Migros schafft nun Abhilfe mit einem neuen Onlineshop: Auf der

Migros-Service-Seite lassen sich Ersatzteile und Zubehör zu vielen MigrosProdukten und Markenartikeln bequem von daheim aus suchen und bestellen. Die Auswahl reicht vom Akku für die Kamera über Beutel für den Staubsauger bis zum Wasserbehälter für die Kaffeemaschine. Die Lieferung erfolgt entweder nach Hause oder sogar kostenlos zum Abholen in einer Migros-Filiale


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Fahrt im Rolls-Royce zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost pro M-Budget-Party jeweils zwei Tickets inklusive Fahrt im M-Budget-Rolls-Royce. Die Nobelkarosse in den m-budget-Farben wird die Gewinner zu Hause abholen, an den partyort bringen und sie nach dem event auch wieder heimfahren. Daten der M-Budget-Partys ■ Samstag, 2.11., einstein, St. Gallen ■ Freitag, 22.11., Les trois rois, basel ■ Samstag, 23.11., the Dolder Grand, Zürich

online für einen Helferjob bewerben. Welcher der Kandidaten schliesslich engagiert wird, entscheiden die Nutzer der M-Budget-Website. Wer an der Online-Abstimmung teilnimmt, hat

ebenfalls die Chance, ein Partyticket zu gewinnen. Text: Michael West Infos zu den Partys und zur Bewerbung als Helfer: www.m-budget-live.ch

nach Wahl. Selbstverständlich können die Teile auch weiterhin beim Kundendienst im Laden bestellt werden.

bilder: bilder: Urs bucher, Daniel Winkler, pD

die clevere Website macht das Suchen einfach

Der richtige Beutel zum Staubsauger – eines von vielen Teilen im Online-Shop.

Die Onlinesuche nach dem richtigen Teil wird den Kunden leicht gemacht: Sie können sich an verschiedenen Merkmalen wie Artikelnummer, Produktund Modellbezeichnung oder an einem Bild orientieren. Wird der Konsument dennoch nicht fündig, lässt sich ein Formular mit Bild-Upload für eine individuelle Anfrage ausfüllen. Ausserdem bietet der neue Online-Shop für zahlreiche Produkte Bedienungsanleitungen an, die sich herunterladen

Gute Seelen der Partys: Die M-BudgetHelfer nehmen den Gästen zum Beispiel die Jacken ab.

■ Freitag, 29.11., palace Luzern (bild) ■ Samstag, 21.12., Lausanne palace & Spa Gratisteilnahme und Teilnahmebedingungen unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Einsendeschluss: 6. Oktober 2013

lassen. «So sparen die Kunden viel Zeit und schonen ihre Nerven», meint Rico Romagnoli, zuständiger Projektleiter beim Migros-GenossenschaftsBund. Das Zubehör stammt unter anderem aus den Bereichen Haushalt, Reinigung, Elektronik, Multimedia, Wohnen, Heimwerken und Sport. Sogar Ersatzteile für einen Ferrari sind im Angebot. Der feuerrote Bolide ist allerdings ein Spielzeugauto im Massstab 1:10, das sich ganz umweltfreundlich mit einem Elektromotor bewegt. Text: Michael West

Den neuen Online-Shop finden Sie unter www.migros-service.ch


Wir versprechen Jay, bis 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei all unseren Produkten aus dem Ausland einzuführen. Die Migros kümmert sich schon heute um einen artgerechten Umgang mit ihren Tieren – und sorgt mit Partnern wie dem Schweizer Tierschutz STS bis 2020 sogar im Ausland für die Einhaltung der strengen Schweizer Richtlinien. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen engagieren wir uns für die Generation von morgen.

Mehr auf generation-m.ch


DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST.

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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Neben dem Goldschinken gab es auch frisch aufgeschnittenen Rohessspeck mit Kräutern und weitere Spezialitäten. Natürlich kamen auch Süssschnäbel nicht zu kurz. Für frisches Obst, Honig und Konfitüre war gesorgt.

Gewinnerfamilie Otto liess sich erst durch die Schinkenräucherei führen und genoss dann die Charcuterie-Spezialitäten der Lötterles bei einem ausgiebigen Brunch im schönen Tösstal.

ti s ö R n ke n i h c S ler a t s s ö T

chale G EITUN in der S inuten ZUBER ag Kartoffeln 0 a. 4 M . t e ampf c Am Vor chend D en . o 1 k im t z s t e f len lass sa 800 g ln Siebein garen. Ausküh n. im fe l stelle weich Kartof ch knapp ung küh d n u e a L w r g feine Ve hin 100 Bis zur Lauch in hneiden. chersc g u a ä t R s g g n itu 150 en sc aler Zubere . Tösst in Streif iraffel reiben. m B n A . e . z k 2 , in n ke en 0 g Sch er Röst hinken Ringe, 5 schälen. An d Schinkenstreif Goldsc enmix ln d e n t te en hu rn Kartoff ix, Lauc einer beschich 2 EL Ke butter m n e n r e at er in chMit K 2 EL Br ffer fel-Lau ratbutt chen. B hitzen. Kartof fe is rzen, P , ü m lz w a S ne er it Salz n M a . f n p e t b Bra it einer inge ng hine n. Am Rand m richt u e h g c , h is c M Brun hieben uten ische mensc so n e n ältig m r f in m e a rg M P s o 5 u s 4 1 z 10– für it: icht tsteht. ungsze kelle le n r Luft it lz e e o d re n H e e in b h i Zu in Kuc . Röst e n ten e u s t s nden. in a ra M d b so itze llers we H e ca . 4 0 r n T e re n t e u le h t Min flac bei mit raten. e eines + ca . 4 0 fertig b legen. mit Hilf n r e t e n u d e o in h koc Rösti –15 M itere 10 hinken auf die ervieren. Nacht e r e W b ü + ofort s hen Sc llen Restlic r bestreuen. S kühl ste e f f sinen Mit Pfe 1 EL Ro n e b nd e n li o rs ingen u ch Be Pro Pe eiss IPP Na offeln, Lauchr T iw E Kart ca. 17 g chen. zu den mix mis t n e n r e e K 13 g Fet rat zum hlenhyd 33 g Ko 0 kcal 2 /3 1350 kJ


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 43

Besuch bei den Produzenten

Die Gewinner des «Aus der Region. Für die Region.»-Wettbewerbs genossen einen gluschtigen Sommerbrunch.

M

igros-Magazin und Migros hatten im Frühjahr zum Wettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» aufgerufen. 27 Produzenten, die regionale Produkte für die Migros herstellen, standen zur Wahl. 9 davon wurden ein paar Wochen später als Gewinner ermittelt. Gewonnen haben aber auch die Leser, die abgestimmt hatten: Neben «Aus der Region. Für die Region.»-Geschenkkarten gewannen 9 Teilneh-

mer einen Brunch beim Gewinnerproduzenten ihrer Region. Bei schönem Wetter besuchten sie die Metzger, Obstbauern, Eierproduzenten und Käser am Wochenende in ihren Betrieben oder auf den Höfen. Die Köchinnen der «Saisonküche» kreierten mit den Produkten der Gewinnerproduzenten zudem Rezepte, die gut zu einem Sonntagsbrunch passen und mit denen sich Gäste perfekt verwöhnen lassen.

Vielfalt vor Ort «Aus der Region. Für die Region.» ist reine Lebenskultur. Was als Idee der Migros-Genossenschaft Luzern begann, wurde zu einer Bewegung, die von regionalen Produzenten, den Migros-Genossenschaften und den Kunden getragen wird. Das stärkt die Regionen mit ihren Produzenten, die ihre Produkte vor Ort besser verkaufen können. Mit über 8000 Produkten zeigen sich in dem Label ganz besonders der regionale Reichtum und die Vielfalt der Schweiz.

REGIONENWETTBEWERB: ZÜRICH

In der Schinkenräucherei Bild & Styling (Food): Claudia Linsi, Bilder: Pascal Mora

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In Saland ZH, im Tösstal, liegt die Schinkenräucherei der Familie Lötterle. Vater Karl gründete den Betrieb und übergab Tösstaler ihn vor einigen Jahren Goldschinken. an seine vier Kinder. Die vertrauen auf die alten Rezepte, kreieren aber auch immer wieder neue Produkte, die sie nicht nur an die Migros liefern, sondern auch in ihrem kleinen Laden verkaufen. Der regionale Gedanke ist bei ihnen tief verwurzelt: Das Holz, mit dem die Lötterles für viel aromatischen Rauch in der Räucherkammer sorgen, kommt aus den umliegenden Wäldern.

Die gute Waldluft des Tösstals trägt auch zum guten Geschmack des Goldschinkens bei, davon ist Metzger Adrian Lötterle überzeugt. Wer bei den Lötterles zu Besuch ist und durch den Betrieb geführt werden möchte, muss die Hygienevorschriften befolgen. So auch Familie Otto, die sich einen Blick hinter die Kulissen der Schinkenräucherei nicht entgehen lassen wollte. Die Haare wurden unter Kappen versteckt, ein Einwegmantel zum Überziehen war Pflicht, ebenso das Reinigen der Schuhsohlen in einem Desinfektionsbad. Die Gäste staunten, wie viele Arbeitsschritte bei der Herstellung der Goldschinken notwendig sind. Und liessen ihn sich anschliessend umso mehr schmecken.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 45

Die Gewinner des Wettbewerbs konnten in frisch gepflückten Beeren schwelgen. Ebenfalls auf dem Brunchbuffet: Konfitüre aus den Früchten der Fiechters, Käse, Schinken und Speck.

Familie Bachmann konnte im Sommer nicht nur den Brunch geniessen, sondern auch die Aussicht aufs Tal. Und natürlich warf die Gewinnerfamilie auch einen Blick auf die Beerensträucher, wo bis Anfang Oktober noch geerntet wird.

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REGIONENWETTBEWERB: BASEL

Auf dem Obsthof

Himbeeren

Das brunchbuffet ist gedeckt. eine grosse Käseplatte und eine ebenso hübsch angerichtete platte mit Charcuterie sind eine Augenweide. Obstbauer thomas Fiechter läuft noch kurz hinüber in die Halle, wo die Himbeeren und brombeeren sortiert werden. mit einer grossen Schüssel beeren kommt er zurück. Seine Frau dekoriert jeden teller liebevoll mit beeren. Familie bachmann nimmt gern

platz auf der terrasse. ruhig ist es bei den Fiechters in Zunzgen bL – der Hof liegt weit entfernt von jeglichem Durchgangsverkehr. Die Gäste lassen es sich schmecken. Die süssen beeren finden sofort Fans und auch die Konfitüren viel Anklang. Die Früchte stammen grösstenteils von den Fiechters, werden aber von einer Nachbarin verarbeitet. regional eben.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

Familie Aregger kam mit Freunden. Obstbauer Albert Stirnimann und seine Partnerin Agi Baumann hatten viel Interessantes beim Gang durch die Apfelplantagen zu erzählen. So trägt ein Baum wenig Äpfel, wenn man im Frühjahr den Haupttrieb kappt.

li f p ö T im s s e i r G Apfell, 3 Äpfe burn ae r B . B z. aft ronens 1 EL Zit ker uc 120 g Z ch il M l d 3,5 enrtweiz a H g 60 griess sinen 2 EL Ro t gerich Brunch onen ers für 4 P eit: itungsz re Zube inuten ca . 2 5 m

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rson Pro Pe eiss eiw g ca . 5 t t e F 4g rate hlenhyd o K g 61 al c k /300 1250 kJ

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 30. September 2013 |

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 47

Die Gewinner liessen es sich schmecken. Grosse Charcuterie- und Käseplatten waren so verführerisch, dass die Wahl schwerfiel. Aprikosen, Birnen, Trauben und Bananen gehörten auch zum Brunch – und natürlich Äpfel. Ebenfalls beliebt: eine grosse Platte mit Käse aus der Region.

REGIONENWETTBEWERB: LUZERN

Beim Obstbauern Frisches Obst, birchermüesli, Joghurt und natürlich Käse, Schinken, Konfi und Honig stehen einladend auf dem buffet von Albert Braeburn-Äpfel Stirnimann und Agi baumann, als Familie Aregger mit Freunden eintrifft. Die Gäste entscheiden sich spontan für eine kurze tour durch die Apfelplantage. Die Äpfel sehen verführerisch aus, sind jedoch an diesem Sonntag Anfang August noch nicht reif. Aber im Herbst, da dreht sich den ganzen tag alles nur um die Äpfel. Spannend wirds, als es zurück zur grossen

Halle geht, wo ab Herbst die Äpfel gewaschen, sortiert und verpackt werden. In der leeren Halle wird an diesem tag Honig geschleudert. Logisch, dass ein Obstbauer auch bienen hat, finden die Gäste. Die brauchts ja auch zum bestäuben der vielen Apfelbäume rund um den Hof. Aber die Apfelblüte ist im Frühjahr. Jetzt fliesst dunkler Waldhonig aus der Zentrifuge, in welcher der Honig aus den Waben geschleudert wird. Nach so vielen einblicken in die Arbeit eines Obstbauern ist der Appetit gross. Albert Stirnimann und Agi baumann haben noch viel zu erzählen über den Alltag auf dem Obsthof. Und so schmeckt zu nachmittäglicher Stunde auch die Apfelwähe, die Agi baumann gebacken hat. Texte: Claudia Schmidt


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terrasuisse

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Das rezeptierte Brühstück ist wie ein Vorteig und macht den Teig besonders feucht, geschmeidig und weich. Der Zopf wird luftig und bleibt länger frisch.

Urdinkel – von Natur aus ein ökologisches Korn G

ourmetköche, kreative Bäcker, Sportler und Feinschmecker schwärmen vom Urdinkel. Sein nussiger Geschmack überzeugt gleichermassen wie seine guten Werte bezüglich Inhaltsstoffe. Ein weiteres Plus des Urdinkels ist seine von Natur TerraSuisse steht für eine naturnahe, tierfreundliche Landwirtschaft. Das Nachhaltigkeitsprogramm stützt sich auf die Richtlinien von IP-Suisse, der Schweizer Vereinigung integriert produzierender Bauern.

aus nachhaltige Anbauart. Wenn von Dinkel gesprochen wird, ist genau zu unterscheiden zwischen Dinkel und Urdinkel. Urdinkel ist eine geschützte Marke, die garantiert, dass nur alte,

nicht mit Weizen gekreuzte Sorten angebaut werden. Das Ziel ist eine genetisch grösstmögliche Differenzierung zum Weizen. Im Gegensatz dazu ist normaler Dinkel kein geschützter Begriff und ist jeweils mit Weizen gekreuzt, und dem Dinkelmehl kann auch Weizen beigemischt sein. TerraSuisse hat genau deswegen nur Urdinkel-Produkte im Angebot, um diese Reinheit zu gewährleisten. Erste Dinkelvorkommen datieren in der späten Eiszeit. Vermutlich ist Urdinkel aus einer natürlichen Kreuzung von Emmer und Zwergweizen hervorgegangen. Urdinkel ist äusserst robust und wächst auch in feuchten Gebieten und in Höhenlagen bis zu 1400 m ü. M. Das war wohl auch der entscheidende Vorteil des Urdinkels. Logischerweise wurde er vor allem von Bauern angepflanzt, die in

Bilder: Claudia Linsi

urdinkel ist zurzeit in aller Munde. Sein delikater Geschmack, seine ernährungsphysiologischen Qualitäten und die nachhaltigen Anbaubedingungen der IP-Suisse sprechen für sich.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

SCHAUFENSTER

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TERRASUISSE | 49

! TerraSuisse Urdinkelmehl Classic*, 1 kg, Fr. 3.50 ! TerraSuisse Urdinkelmehl hell*, 1 kg, Fr. 3.60 * in grösseren Filialen erhältlich

Urdinkel-Speckzopf mit Nüssen Ergibt 1 Zopf à ca. 700 g ZUTATEN 420 g helles Urdinkelmehl* ½ TL Salz, ca. 3 g ca. 2 dl Milch 20 g Hefe 50 g Butter, weich 50 g Baumnüsse 60 g Speckwürfeli* Mehl zum Formen* 1 Ei Brühstück: 100 g helles Urdinkelmehl* 1 TL Salz, ca. 6 g 1,5 dl Wasser * erhältlich in TerraSuisse-Qualität

ZUBEREITUNG 1. Am Vortag für das Brühstück Mehl und Salz mischen. Wasser aufkochen, sofort unter Rühren zum Mehl giessen. Alles zu einem gleichmässigen, weichen Teig mischen. Brühstück zugedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 2. Am Zubereitungstag Mehl und Salz in eine Schüssel geben, mischen, in die Mitte eine Mulde drücken. Milch handwarm erwärmen. Hefe darin auflösen. Zum Mehl in die Mulde giessen. Butter in Flocken und Brühstück dazugeben. Alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Nüsse grob hacken. Mit den Speckwürfeli in den Teig kneten. Mit Klarsichtfolie zudecken. An einem warmen Ort um das Doppelte aufgehen lassen. 3. Teig in der Schüssel mit den Händen nach oben ziehen, damit zusätzliche Luft in den Teig kommt. Erneut ca. 30 Minuten zugedeckt aufgehen lassen. 4. Backofen auf 200 °C vorheizen. Teig halbieren und auf Mehl zwei lange Stränge formen. Daraus einen Zopf flechten. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Ei verquirlen, Zopf damit bestreichen. 10 Minuten ruhen lassen. Zopf in der Ofenmitte 40–45 Minuten backen. Backprobe: Klopft man auf die Unterseite, muss es hohl tönen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen + ca. 2 Stunden aufgehen lassen + 40–45 Minuten backen Pro 100 g ca. 15 g Eiweiss, 16 g Fett, 53 g Kohlenhydrate, 1750 kJ/410 kcal


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TerrasUisse

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NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 | Migros-Magazin |

Urdinkel-Tagliatelle: ein durch und durch schweizerisches Produkt, aus reinem Urdinkel und in der Schweiz hergestellt. Zusammen mit TerraSuisseGeschnetzeltem ein echter Genuss.

klimatisch benachteiligten Getreidegebieten oder mit kargen Böden bauerten. Sie nahmen zwar Quantitätseinbussen in Kauf, konnten aber auf eine hohe Qualität zählen. Weizen ist gegenüber dem Urdinkel viel ertragreicher und hat ihn punkto Wirtschaftlichkeit Anfang des 20. Jahrhunderts überrundet. Heute sind es die aufgeklärten, kritischen Konsumenten, die nach ursprünglichen Rohprodukten wie dem hiesigen Urdinkel verlangen. Was die Nachhaltigkeit anbelangt, ist Urdinkel ein Glücksfall. Er kann nicht so dicht wie Weizen ausgesät werden, und seine Halme sind länger. Urdinkel trocknet so nach Regenfällen schnell ab und ist wenig anfällig gegen Pilzbefall.

Die nachhaltige anbauart von Urdinkel passt zu Terrasuisse Weil Urdinkel somit natürlicherweise wenig krankheitsanfällig ist, sind kaum Spritzmittel nötig. Ein weiterer Faktor, der den Urdinkel robust macht, ist, dass das Korn noch umschlossen vom Spelz gesät wird. Das Korn ist so besser vor Feuchtigkeit und Krankheitserregern geschützt. Urdinkel ist also prädestiniert für das nachhaltige Migros-Label TerraSuisse: Die strengen Richtlinien der IP-Suisse verlangen von den Bauern, die für TerraSuisse produzieren, dass sie keinerlei Insektizide, Fungizide und Wachstumsregulatoren verwenden. Zudem leisten

sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität in unserem Land. Als Beispiel können Bauern mit Wildblumenflächen, Steinhaufen oder Hecken Vögeln und Reptilien einen Lebensraum gewähren. Neben der Nachhaltigkeit sind den Kunden aber auch der Geschmack und die Wertigkeit der Produkte wichtig: Urdinkel ist ein eiweisshaltiges Getreide und enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Urdinkel soll «frohen sinn im gemüt» machen Ein möglicher Grund, weshalb Dinkel heute einen Boom erlebt, hat ursprünglich mit der Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098–1179) zu tun. Sie galt und gilt immer noch als Visionärin, Prophetin, Heilige und Künstlerin zugleich. Über Dinkel sagte sie Folgendes: «Der Dinkel ist das beste Getreide, und er ist warm und fett und kräftig, und er ist milder als alle anderen Getreidearten, und er bereitet dem, der ihn isst, rechtes Fleisch und rechtes Blut, und er macht frohen Sinn im Gemüt des Menschen.» Ob Dinkel bei Ihnen stimmungsaufhellend wirkt, probieren Sie am besten mit unseren beiden feinen Rezepten aus. Gutes Gelingen. Text: Anna-Katharina Ris Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. TerraSuisse leistet einen wertvollen Beitrag dazu.

! TerraSuisse Tagliatelle Urdinkel*, 500 g, Fr. 4.95 ! TerraSuisse Hörnli Urdinkel*, 500 g, Fr. 2.90 * in grösseren Filialen


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scHauFenster

Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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urdinkel-tagliatelle mit Kalbsgeschnetzeltem Hauptgericht für 4 Personen Zutaten 500 g urdinkel-tagliatelle* Salz 300 g broccoli 1 Zwiebel 600 g Kalbsgeschnetzeltes* Pfeffer 2 eL HOLL-rapsöl 2 dl Kalbsfond oder bouillon 4 dl Vollrahm * erhältlich in terraSuisse-Qualität

Zubereitung 1. tagliatelle in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Inzwischen broccoli in kleine röschen teilen. Zwiebel hacken. Fleisch mit Salz und pfeffer würzen. Öl in einer bratpfanne erhitzen. Fleisch portionenweise bei grosser Hitze kurz anbraten. Aus der pfanne heben und zugedeckt warm halten. Zwiebel im bratsatz andünsten. mit Kalbsfond ablöschen. rahm beigeben, Sauce ca. 5 minuten köcheln lassen. 2. broccoli in die Sauce geben und halb zugedeckt bissfest kochen. Fleisch samt entstandenem Fleischsaft beigeben und nur noch warm werden lassen. Geschnetzeltes mit Salz und pfeffer abschmecken und zu den tagliatelle servieren. Zubereitungszeit: ca. 25 minuten pro person ca. 155 g eiweiss, 46 g Fett, 90 g Kohlenhydrate, 4200 kJ/1000 kcal Rezepte


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bio

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Nr. 40, 30. September 2013 | Migros-Magazin |

Bio geht um die Welt – und

Die Bioprodukte unserer weltweiten Partner werden nach strengen Verordnungen angebaut und weiterverarbeitet. Dafür, dass

T

ee, Kaffee, Tabak, Reis oder Ge­ würze haben im Lauf der letzten 200 Jahre ihren Weg nach Europa gefunden. Dies im Zuge des Kolonialis­ mus, der von den grossen Seefahrer­ nationen wie Grossbritannien, Spanien, Portugal oder Frankreich initialisiert wurde. Die Kolonien sind grösstenteils aufgehoben, geblieben sind die exo­ tischen Schätze, die in fast jeder Küche anzutreffen sind.

Boulgour bio boulgour ist vorgekochter bioweizen. Dieser darf nicht, wie alle bioprodukte, gentechnisch verändert sein. Bio Boulgour, 500 g, Fr. 4.25 In grösseren Filialen erhältlich

bio steht für strengste massnahmen beim rohstoffanbau. Oberste priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelassenheit der rohstoffe und produkte sowie das tierwohl.

Müssen wir diese Bioprodukte über­ haupt aus dem Ausland importieren? Bei den Kolonialwaren kann man dies ganz klar mit einem Ja beantworten. Der An­ bau von Kaffee oder Tee ist in der Schweiz nicht ganz einfach, wenn nicht sogar un­ möglich. Darum wird mit Produzenten aus der ganzen Welt zusammengearbei­ tet. Diese produzieren nach den Anfor­ derungen der Europäischen Bio­Verord­ nung. Dort wird Wert gelegt auf einen schonungsvollen Umgang mit der Natur und der Umwelt, auf eine Produktion im Einklang mit den natürlichen Kreis­ läufen und auf die Förderung der natür­ lichen Bodenfruchtbarkeit. In der Schweiz und im Ausland kontrollieren staatlich anerkannte und unabhängige Organisationen die Ein­ haltung aller Richtlinien, mindestens einmal pro Jahr. Dort, wo es möglich und sinnvoll ist, setzt die Migros bei Biopro­ dukten zugleich auf das Fairtrade­Label für fair angebaute und gehandelte Pro­ dukte. Es ermöglicht Kleinbauern und Plantagenarbeitern in Entwicklungs­ und Schwellenländern bessere Lebens­ bedingungen. Text: Heidi Bacchilega Generation m steht für das nachhaltige engagement der migros. migros bio leistet dazu einen wertvollen beitrag.

Kaffee Der Anbau und die Verarbeitung des Kaffees erfolgen im Ursprungsland. Die lückenlose rückverfolgbarkeit ist garantiert. Bio Fairtrade Max Havelaar Kaffeebohnen, 500 g, Fr. 8.30

Kakao Kakaobohnen werden wie alle bioprodukte ohne chemische pflanzenschutzmittel und Kunstdünger angebaut. Sie erhalten organischen Dünger. Bio Fairtrade Max Havelaar Kakaogetränk, 500 g, Fr. 7.60


NOCH MEHR SPARMÖ 5.10 statt 6.40

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Zwieback Original im Duo-Pack 2 x 260 g, 20% günstiger

Frey Napolitains assortiert im 1-kg-Beutel, UTZ

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Alle M-Classic, Anna’s Best, American Favorites, Bio Sandwiches und Canapés (ohne tagesfrische HolzofenbrotSandwiches) 20% günstiger, z.B. AB Focaccia Caprese, 200 g

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Alle Baby Kisss im Duo-Pack, UTZ Milch, Noir oder Weiss, z.B. Milch, 2 x 15 Stück

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Gesamtes Jaipur und Al Fez Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.80 günstiger, z.B. Jaipur Plain Naans, 2 Stück, 260 g

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Malbuner Schinken-, Truten oder DelikatessFleischkäse im 6er-Pack 20% günstiger, z.B. Delikatess-Fleischkäse, 6 x 115 g

Don Pollo Truten Crispy tiefgekühlt, paniert, Beutel à 1 kg

2.40 statt 3.–

2.60 statt 3.30

9.90 statt 13.20

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Gesamtes Bon Chef und Emma’s BouillonSortiment 20% günstiger, z.B. Bon Chef Gemüsebouillon, 12 x 10 g

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Alle Mifloc Kartoffelstock z.B. 4 x 95 g

Alle Aquella Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter 20% günstiger, z.B. Aquella grün

Gesamtes Subito Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Pasta all’arrabbiata, 2 Portionen

Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter 25% günstiger, z.B. Coca-Cola Regular

Gesamtes M-Classic Essig- und Öl-Sortiment 20% günstiger, z.B. Sonnenblumenöl, 1 Liter


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Alle Cucina & Tavola sowie Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier z.B. Serviette Herz auf Briefpapier, FSC, gültig bis 14.10.

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Cleverbag Herkules Kehrichtsäcke 5 Rollen

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Calgon Profitpack z.B. Pulver, 1,8 kg, gültig bis 14.10.

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Gesamtes Cucina & Tavola Küchenund Tischtextil-Sortiment z.B. Waffel-Küchentuch im 2er-Set, 45 x 80 cm, gültig bis 14.10.

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Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby Dry 3, 52 Stück, gültig bis 14.10.

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Gesamtes Damen und Herren StrumpfwarenSortiment (ohne DIM), z.B. Damen Socken Roll up, Bio Cotton

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11.85 statt 23.70

Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack A4, weiss, 80 g/m2, FSC, 3 x 500 Blatt, gültig bis 14.10.


FRÜCHTE & GEMÜSE

SPARZETTEL

Alle gekühlten Bio und M-Classic Sauer- sowie Rotkraut, z.B. M-Classic Sauerkraut gekocht, 500 g 2.30 statt 2.90 20% Karotten, Bio, Schweiz, Beutel à 1 kg 2.50 Kürbis geschnitten, Bio, Schweiz, per kg 4.60

Minirosen mit Schleierkraut, Fairtrade, Bund à 15 Stück 10.80 Calluna im 11-cm-Topf 1.– günstiger, pro Pflanze 2.90 statt 3.90

NEAR-/NON-FOOD I am Hair Care Produkte im 3er-Pack, z.B. Volume Shampoo, 3 x 250 ml 5.40 statt 8.10 33%

Alle Aquella Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. grün 2.60 statt 3.30 20%

I am Hair Styling Produkte im Duo-Pack, z.B. Ultra Strong Haarspray, 2 x 250 ml 6.– statt 7.60 20%

Alle Mifloc Kartoffelstock, z.B. 4 x 95 g 3.60 statt 4.55 20%

WEITERE LEBENSMITTEL Mahony Minis Milch oder assortiert im 840-g-Beutel, UTZ, z.B. Milch 10.80 statt 13.60 20%

Gesamtes M-Classic Essig- und Öl-Sortiment, z.B. Sonnenblumenöl, 1 Liter 3.10 statt 3.90 20%

Trauben Uva Italia, Italien, per kg 2.35 statt 3.40 30%

Diverse Ferrero Kinder Artikel in Gross- und Mehrfachpackungen, z.B. Schoko Bons, 500 g 8.10 statt 9.–

Runde Tomaten, Schweiz, per kg 2.60 statt 3.80 30%

Frey Napolitains assortiert im 1-kg-Beutel, UTZ 9.90 statt 19.85 50%

Gesamtes Bon Chef und Emma’s Bouillon-Sortiment, z.B. Bon Chef Gemüsebouillon, 12 x 10 g 2.40 statt 3.– 20%

Raclette-Kartoffeln, Schweiz, 2,5 kg 2.60 statt 3.75 30%

Alle Baby Kisss im Duo-Pack, UTZ, Milch, Noir oder Weiss, z.B. Milch, 2 x 15 Stück 4.55 statt 5.40

Bananen Chiquita, Costa Rica/Panama, per kg 2.10 statt 2.80 25%

Kiwis lose, Neuseeland, per kg 3.20 statt 4.60 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Hinterschinken Maxi im Duo-Pack, TerraSuisse, per 100 g 2.10 statt 3.– 30% M-Classic Trutenbrust im Duo-Pack, Brasilien/Frankreich, hauchdünn, 2 x 144 g 4.90 statt 7.– 30% Gesamtes Gusto del Sol Sortiment, z.B. Serrano Rohschinken, Spanien, per 100 g 4.– statt 5.– 20%

Frey Kirsch-, Williams- und CognacTafelschokoladen, UTZ, z.B. Kirsch, ohne Kruste, 100 g 20x 2.50 NEU *,** Chocky Rollen Schokolade oder Milch im 3er-Pack, z.B. Schokolade, 3 x 250 g 6.20 statt 7.80 20% Dinkelgebäck, Bio, und Hirse-Leinsamen-Biscuits, Bio, im Duo-Pack, z.B. Dinkelgebäck, 2 x 260 g 5.50 statt 6.90 20%

Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30%

Alle Blévita Stangen sowie 4erund 6er-Portionen, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Sesam, 295 g 2.70 statt 3.30

Diverse Miesmuscheln, MSC, z.B. an Weissweinsauce, Wildfang aus Holland, 560 g 6.20 statt 8.90 30%

Gesamtes Noblesse Sortiment, UTZ, z.B. Oro, Beutel à 200 g 8.40 statt 10.50 20%

Rindshackfleisch, Schweiz/Deutschland, per kg 9.80 statt 17.– 40%

Alle Bio, Fairtrade Kaffees, z.B. Bohnen, 500 g 6.60 statt 8.30 20%

Rindsfilet, Schweiz, per 100 g 5.50 statt 7.90 30%

Herbstkonfitüren Birnen-Feigen mit Zimt und Vanille oder HeidelbeerePreiselbeere, z.B. HeidelbeerePreiselbeere, 350 g 2.70 NEU *,** 20x

Hirsch-Schnitzel, Neuseeland, per 100 g 3.35 statt 4.40 20% Lammgigot, «Aus der Region.», per kg 32.80 statt 41.– 20%

Alle Bio Konfitüren und Bio Honig, z.B. Heidelbeeren-Konfitüre, 350 g 2.35 statt 2.95 20%

Kabeljaurückenfilet, MSC, Nordostatlantik, per 100 g 3.30 statt 4.15 20%

Nutella im 1-kg-Glas 6.20

BROT UND MILCHPRODUKTE Die Butter –.20 günstiger, Mödeli à 250 g 2.90 statt 3.10 M-Classic Joghurt Himbeere/ Heidelbeere/Erdbeere, 6 x 125 g 2.20 NEU *,**

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Regular 9.90 statt 13.20 25%

BLUMEN & PFLANZEN

Kürbiskerne, Bio, Sonnenblumenkerne, Bio, und Kernen-Nuss-Mix, z.B. Kürbiskerne, 400 g 4.95 statt 6.20 20% Alle Farmer Nuts & Fruits Riegel, z.B. Heidelbeere, 3 Stück, 20x 105 g 4.20 NEU **

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Leerdammer Scheiben im Duo-Pack, 2 x 200 g 4.90 statt 7.– 30%

Alle Bio Getreideriegel und Bio Sesam-Krokant-Riegel, z.B. Farmer Junior Aprikose-Apfel, 6 Riegel 3.– statt 3.80 20%

Alle Bio Frischbrote –.40 günstiger, z.B. Sonnenkranz, 360 g 2.20 statt 2.60

Zwieback Original im Duo-Pack, 2 x 260 g 5.10 statt 6.40 20%

Aletsch Raclettekäse, «Aus der Region.», per kg 18.50 statt 23.– 20%

M-Classic Pizza Toscana, Favorita und Alsace, tiefgekühlt, z.B. Toscana, 360 g 3.– statt 3.80 20% Farmer’s Best Gartenerbsen mit Karotten, tiefgekühlt, 240 g 2.– NEU *,**

20x

Don Pollo Truten Crispy, tiefgekühlt, paniert, Beutel à 1 kg 5.90 statt 11.85 50% M-Classic Mini Windy’s Classic oder Apfelküchlein, tiefgekühlt, z.B. Apfelküchlein, 500 g 6.– statt 8.65 30%

Malbuner Schinken-, Truten oder Delikatess-Fleischkäse im 6er-Pack, z.B. Delikatess-Fleischkäse, 6 x 115 g 7.90 statt 9.90 20% Gesamtes Subito Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Pasta all’arrabbiata, 2 Portionen 2.20 statt 2.70 Kikkoman Sesam Dressing, 250 ml 4.95 NEU *,**

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Gesamtes Jaipur und Al Fez Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.80 günstiger, z.B. Jaipur Plain Naans, 2 Stück, 260 g 3.25 statt 4.05 Erdnüsse, Bio, und Nussmischung, Bio, gesalzen, z.B. Erdnüsse, 250 g 1.35 statt 1.70 20% * Gesamtes Terra Chips Sortiment, z.B. Blue/Nature, 100 g 1.75 statt 3.50 50% Alle Minitörtli, z.B. Linzertörtli, 4 Stück, 300 g 3.90 statt 5.20 25% Herbstchüechli Apfel-Zimt, 70 g 2.50 NEU *,**

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M-Classic Orangen-ChocoBecher, 120 g 2.90 NEU **

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Alle Torten 2er-Stück 1.– günstiger, z.B. Schwarzwälder Torte, 2er-Stück, 244 g 4.50 statt 5.50 Alle M-Classic, Anna’s Best, American Favorites, Bio Sandwiches und Canapés (ohne tagesfrische HolzofenbrotSandwiches), z.B. AB Focaccia Caprese, 200 g 4.45 statt 5.60 20% Andros Tropical Saft, 1 Liter 5.30 NEU *,**

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Anna’s Best Ravioli im 3er-Pack, z.B. Ravioli Tomaten/Mozzarella, 3 x 250 g 11.70 statt 14.70 20% Anna’s Best Asia im Duo-Pack, z.B. Mah Mee, 2 x 400 g 7.80 statt 9.80 20% Cornatur Quorn Wings, z.B. Hot und Spicy, 210 g 5.50 NEU *,**

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Milupa Aptamil Junior 12+ und 18+, z.B. Aptamil Junior, 12+, 3 x 800 g 39.– statt 58.50 3 für 2 **

Gesamtes Excellence Colorationen Sortiment, z.B. 6.3 Dunkles Goldblond 10.80 statt 13.50 20% ** Gesamtes I am Sortiment, z.B. Tagescreme für normale Haut, 50 ml 4.85 statt 6.10 20% ** I am Body und Face Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Body Lotion Hydrante im Duo-Pack, 2 x 400 ml 7.80 statt 9.80 20% I am Hand im Duo-Pack, z.B. Handund Nagel-Balsam, 2 x 100 ml 4.45 statt 5.60 20% Nivea Men Active Age Tages- und Nachtcreme, z.B. Tagescreme, 20x 50 ml 20.80 NEU ** Axe Mature Dusch und Deo, z.B. Deo Aerosol, 150 ml 5.50 ** I am Deo Sensitive Tücher, 10 Stück 2.90 I am Duschen, Deos und Seifen in Mehrfachpackungen, z.B. Shower Men Energy im 3er-Pack, 3 x 250 ml 4.40 statt 6.60 Sloggi Dynamic Silver plus Short und Slip, z.B. Herren Short, 20x Gr. S–XL 29.90 NEU *,** Diverse warmgefütterte Stiefel, z.B. Mädchen Stiefel gefüttert, Gr. 28/29–34/35 29.90 Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby Dry 3, 52 Stück 39.60 statt 59.40 3 für 2 ** Calgon Profitpack, z.B. Pulver, 1,8 kg 16.90 statt 21.80 ** Vanish Profitpack oder Duo-Pack, z.B. Oxi Action Pulver, weiss, 1,5 kg 15.90 statt 23.85 Handy Abwaschmittel im 3er-Pack, z.B. Classic, 3 x 750 ml 4.30 statt 5.40 20% Cleverbag Herkules Kehrichtsäcke, 5 Rollen 12.90 statt 17.– Miobrill All-in-one-Reinigungssystem, z.B. Microfaser Reinigungsgerät, Anwendung nass oder 20x feucht 39.80 NEU *,** Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, A4, weiss, 80 g/m2, FSC, 3 x 500 Blatt 11.85 statt 23.70 50% ** Gesamtes Cucina & Tavola Küchenund Tischtextil-Sortiment, z.B. WaffelKüchentuch im 2er-Set, 45 x 80 cm 6.85 statt 9.80 30% ** Gesamtes Damen und Herren Strumpfwaren-Sortiment (ohne DIM), z.B. Damen Socken Roll up, Bio Cotton 3.40 statt 4.90 30% Alle Cucina & Tavola sowie Duni Servietten, Tischsets, Tischtücher und Tischtuchrollen aus Papier, z.B. Serviette Herz auf Briefpapier, FSC, 2.15 statt 4.35 50% **

Genossenschaft Migros Wallis *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 14.10. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 1.10. BIS 7.10.2013, SOLANGE VORRAT


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bio

Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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überwindet alle Grenzen

diese Richtlinien eingehalten werden, sorgen verschiedene Kontrollstellen.

Langkornreis

Die Anbauprozesse von konventionellem reis und bioreis sind sehr verschieden. beim bioanbau müssen die Felder das ganze Jahr über bearbeitet und vorbereitet werden, und es gibt mehr Arbeit, alles zu beobachten und zu kontrollieren. Bio Langkornreis, 1 kg, Fr. 3.– In grösseren Filialen erhältlich

Pfeffer

Quinoa Quinoa, das auch Inkareis genannt wird, ist eine gute Quelle für pflanzliches eiweiss. Der Uno-Generalsekretär ban Ki moon erklärte 2013 zum «Jahr der Quinoa». Bio Fairtrade Max Havelaar Quinoa rot, 400 g, Fr. 3.95 In grösseren Filialen erhältlich

Schwarztee Importprodukte aus dem Ausland werden von staatlich anerkannten, unabhängigen Stellen im In- und Ausland kontrolliert. mindestens einmal pro Jahr. Bio Fairtrade Max Havelaar Schwarztee, 20 Beutel, Fr. 2.70

bilder: Fotolia, Getty Images (6), iStockphoto

Sämtliche biologischen ressourcen des Landwirtschaftsbetriebs werden in einem geschlossenen Kreislauf dynamisch integriert und berücksichtigt. Bio Fairtrade Max Havelaar Pfeffer, ganz, 100 g, Fr. 2.60 In grösseren Filialen erhältlich


Mittelmeer-Kreuzfahrten ab Fr. 590.– Noch nie so günstig! Limitierte Verfügbarkeit – buchbar bis 21.10.13! 8 Tage inkl. ord an B Vollpension

Griechenland & Italien

.– ab Fr. 770

Auf den Spuren des Odysseus ■ Schauplätze der griechischen Mythologie ■ Trauminsel Santorini ■

CH Venedig Dubrovnik Bari

Ihr Kreuzfahrtschiff – MSC Fantasia****+ Das moderne Schiff verfügt über 27 000 m2 öffentliche Bereiche, das «Aurea Spa» Wellness Center, 5 Restaurants, 4 Swimmingpools, 12 Jacuzzis, Kaffeebars, Geschäfte, einen Bereich für Kinder, sogar einen Formel 1 Simulator und ein interaktives 4-D-Kino. Eine Kreuzfahrt mit der MSC Fantasia – das besondere Ferienerlebnis!

Athen Santorini

Katakolon

Internet Buchungscode: gmsven5 – www.mittelthurgau.ch

Westliches Mittelmeer

8 Tage inkl. ord an B Vollpension ab Fr.

Korfu

«MSC Fantasia»

■ Sizilien – die Zitronen- und Orangeninsel

590.–

■ Die faszinierende Metropole Barcelona ■ Neapel, Vesuv und das antike Pompeij

CH

Reisedaten 2014 Saison 1: 20.04.–27.04.14, 27.04.–04.05.14, 04.05.–11.05.14 11.05.–18.05.14, 25.05.–01.06.14, 01.06.–08.06.14 Saison 2: 13.04.–20.04.14, 15.06.–22.06.14, 22.06.–29.06.14 05.10.–12.10.14, 12.10.–19.10.14, 19.10.–26.10.14 Saison 3: 08.06.–15.06.14, 29.06.–06.07.14, 06.07.–13.07.14 Saison 4: 13.07.–20.07.14, 20.07.–27.07.14, 27.07.–03.08.14 24.08.–31.08.14, 31.08.–07.09.14 Preise pro Person Fr. Kat. Kabinentyp Aktion Aktion Aktion Aktion Saison 1 Saison 2 Saison 3 Saison 4 I1 Innen Bella 770.– 830.– 950.– 1130.– O1 Aussen Bella 950.– 1010.– 1130.– 1310.– B2 Balkon Fantastica 1320.– 1380.– 1500.– 1680.– Unsere Leistungen Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie inkl. Vollpension Deutschsprechende Bordreiseleitung Inkl. Bordguthaben (Höhe je nach Kategorie) Abfahrtsorte 23:30 Bern, Neufeld; 00:05 St. Gallen, Lagerstrasse; 00:05 Basel SBB; 01:15 Zürich, Sihlquai; 02:35 Luzern, Inseli ■

Reisedaten 2014 Saison 1: 16.03.–23.03.14, 23.03.–30.03.14, 30.03.–06.04.14 Saison 2: 13.04.–20.04.14, 20.04.–27.04.14, 27.04.–04.05.14 04.05.–11.05.14, 11.05.–18.05.14, 25.05.–01.06.14 Saison 3: 21.09.–28.09.14, 28.09.–05.10.14, 05.10.–12.10.14 Saison 4: 01.06.–08.06.14, 15.06.–22.06.14, 22.06.–29.06.14 Preise pro Person Kat. Kabinentyp

Marseille

Genua

I1 O1 B2

Barcelona

Das Traumschiff von MSC besticht durch die geschmackvolle Ausstattung, viel Komfort, abwechslungsreiche Gastronomie, Wellness sowie ein tolles Unterhaltungsprogramm. Kabinenausstattung: Klimaanlage, Dusche/WC oder Bad/WC, Föhn, Minibar, Safe, TV, Telefon, 2 Einzelbetten – zum Doppelbett umwandelbar, viele davon mit Balkon.

ab Fr.

«MSC Splendida»

Messina

Internet Buchungscode: gmsgen16 – www.mittelthurgau.ch

CH

23:30 Bern, Neufeld; 00:05 St. Gallen, Lagerstrasse; 00:05 Basel SBB; 01:15 Zürich, Sihlquai; 02:35 Luzern, Inseli

Preise pro Person Kat. Kabinentyp

Venedig Dubrovnik Istanbul

Bari

Die MSC Preziosa wurde im März 2013 getauft. Das neue Flaggschiff der MSC lässt keine Wünsche offen. Das moderne Schiff verfügt über 27 000 m2 öffentliche Bereiche, das «Aurea Spa» Wellness Center, 5 Restaurants, 3 Swimmingpools, Jacuzzis, Kaffeebars, Geschäfte, einen Bereich für Kinder, sogar einen Formel-1-Simulator und ein interaktives 4-D Kino gegen Gebühr. Willkommen an Bord!

Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie Vollpension an Bord Deutschsprechende Bordreiseleitung Inkl. Bordguthaben (Höhe je nach Kategorie)

Saison 2: 19.04.–26.04.14, 26.04.–03.05.14, 03.05.–10.05.14 10.05.–17.05.14, 17.05.–24.05.14, 24.05.–31.05.14 Saison 3: 14.06.–21.06.14, 21.06.–28.06.14, 06.09.–13.09.14 04.10.–11.10.14, 11.10.–18.10.14, 18.10.–25.10.14 Saison 4: 07.06.–14.06.14, 28.06.–05.07.14, 05.07.–12.07.14 Saison 5: 12.07.–19.07.14, 19.07.–26.07.14, 26.07.–02.08.14

Passage durch die Meerenge des Bosporus ■ Adria und Ionisches Meer ■ Istanbul – Stadt zwischen zwei Welten

Ihr Kreuzfahrtschiff – MSC Preziosa*****

Aktion Saison 4 920.– 1110.– 1500.–

Reisedaten 2014

770.–

Aktion Saison 3 790.– 980.– 1310.–

Abfahrtsorte

Tunis

Östliches Mittelmeer

8 Tage inkl. ord an B Vollpension

Fr. Aktion Saison 2 710.– 900.– 1230.–

Unsere Leistungen

Neapel

Ihr Kreuzfahrtschiff – MSC Splendida****+

AktionSaison 1 Innen Bella 590.– Aussen Bella 780.– Balkon Fantastica 1110.–

I1 O1 B2

Aktion Saison 2 Innen Bella 770.– Aussen Bella 950.– Balkon Fantastica 1320.–

Fr. Aktion Saison 3 830.– 1030.– 1410.–

Aktion Saison 4 950.– 1150.– 1530.–

Aktion Saison 5 1110.– 1330.– 1770.–

Unsere Leistungen

«MSC Preziosa»

Izmir Katakolon

Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie Vollpension an Bord, deutschsprechende Bordreiseleitung Inkl. Bordguthaben (Höhe je nach Kategorie)

Abfahrtsorte

23:30 Bern, Neufeld; 00:05 St. Gallen, Lagerstrasse; Internet Buchungscode: gmsven6– www.mittelthurgau.ch 00:05 Basel SBB; 01:15 Zürich, Sihlquai; 02:35 Luzern, Inseli Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Trinkgelder (ca. EUR 7.– pro Tag/Person) Persönliche Auslagen und Getränke Versicherung Ausflüge An- und Rückreise nach Venedig/Genua per Bus Fr. 240.– pro Person (am Vorabend) ■

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog 2014: «MSC Kreuzfahrten Aktionen»

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

1760

Aktionen 2014


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scHauFenster

Migros-Magazin | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

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actiliFe | 63

Sonne tanken mit Vitamin D3 Actilife führt jetzt ein neues Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D3. Vitamin D bildet sich hauptsächlich durch Sonneneinstrahlung in der Haut, ist aber auch in der Nahrung zu finden, beispielsweise in fettreichen Fischen wie Lachs, Hering oder Makrelen sowie im Eigelb oder in Pilzen. Vitamin D3 trägt zur Aufnahme von Kalzium und damit zum Erhalt der Knochen bei und wird für die normale Funktion des Immunsystems benötigt. Eine ausreichende Zufuhr ist wichtig, vor allem im Winter, wenn die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden gering ist. Pro Tag empfiehlt sich die Einnahme einer Tablette, zusammen mit etwas Flüssigkeit.

Actilife Vitamin D3, 30 Tabletten, Fr. 3.90 In grösseren Filialen erhältlich

NEU IM SORTIMENT.

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Cornatur Quorn Aufschnitt Peperoni 80 g

5.50

Cornatur Quorn Geschnetzeltes 230 g


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

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FOOD | 65

GUT & GÜNSTIG

Schneller Apfelkuchen für circa Fr. 8.60

Für ein Kuchenblech von 28 cm Ø ■ 5 mittelgrosse, säuerliche Äpfel (z. B. Boskop) vierteln, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Mit dem Saft einer Zitrone beträufeln. Circa Fr. 3.– ■ 2 Eier mit 250 g Rohrzucker, 1 dl Milch, 1 Päckchen Vanillezucker, 100 g geschmolzener Butter, 125 g Mehl und 1,5 TL Backpulver gut verrühren. Apfelscheiben unterheben. Circa Fr. 5.35 ■ Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestreute Form geben. 45 Minuten bei 180 °C backen. Wenn der Kuchen zu stark bräunt, mit Alufolie abdecken. Circa Fr. 0.25 TIPP Dazu passt geschlagener Rahm, Crème de Gruyère oder Crème fraîche.

Einfach und beliebt: Äpfel, Eier und Mehl für einen fruchtigen Kuchen.

Schweden mediterran Auch heute wird das Brot der Schweden noch nach allen Regeln der Backkunst hergestellt, mit viel Handarbeit. Sélection verfeinert das Knäckebrot ausserdem mit Oliven, Rosmarin, Olivenöl extra vergine, Sonnenblumenkernen, Leinsaat und Sesam. Sélection Knäckebrot Oliven & Rosmarin, 190 g, Fr. 3.50

Fixfertig zubereitet Ob als Vorspeise oder als Hauptgang: Die fixfertigen Rindstartar-Portionen sind geschmackvoll gewürzt und eignen sich für den kleinen Haushalt mit zwei Personen. Wer es scharf mag, mischt noch einen Extraschuss Tabasco drunter. Auf die Toastbrotscheiben passen ganz gut ein paar Zwiebelringe. Beef Tartare, 140 g, Fr. 5.90 In grösseren Filialen erhältlich

In grösseren Filialen

Nachhaltiges in der Dose Gemäss Schätzungen der Welternährungsorganisation sind heute bereits 85 Prozent der Fischbestände überfischt. Aus diesem Grund setzt sich die Migros bereits seit 2008 für nachhaltigen Fischgenuss ein und lancierte nun den ersten MSC-zertifizierten rosa Thunfisch in Salzwasser. M-Classic MSC Thon in Salzwasser, 80 g, Fr. 1.25

Kleine Klassiker Ob pur oder mit Schinken, Butter oder Weichkäse – die MiniSandwiches bieten eine schmackhafte Zwischenverpflegung. Dank ihrer Grösse sind sie auch ein geeigneter Zvieri oder Znüni für hungrige Kinder. M-Classic Mini-Sandwiches mit Vollkornmehl, 6 Stück, Fr. 2.40


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Bis zum 3. Lebensjahr haben Kinder einen spezifischen Nährstoffbedarf. Mit Aptamil Junior als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung geben Sie Ihrem Kind genügend Eisen und Vitamin D und verhindern zugleich den übermässigen Konsum von Eiweiss.

APTAMIL, HEUTE FÜR MORGEN Wichtiger Hinweis: die WHO empfiehlt ausschliessliches Stillen während 6 Monaten.

Aptamil Junior gibts in Ihrer Migros


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

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MINIMANIA | 67

Schicke Tasche mit rosa Lasche Ein Stück Papier, farbiges Garn, vier Knöpfe, ein hübsches Geschenkband und etwas Fingerfertigkeit: Schon bastelt man seine persönliche Minimania-Tasche. Hier ein Beispiel, wie man im Laden modetechnisch punkten kann.

W

er hat die schickste Einkaufstasche beim nächsten Gang in den Verkäuferlisladen? Geblümt, mit schnellen Autos verziert oder selbst bemalt: Es gibt unzählige Varianten, um die Blicke der anderen Käufer auf sich beziehungsweise seine hippe Tasche zu ziehen. Rechts im Bild ein kleiner Anstoss für kreative Köpfe. Zugegeben, ein bisschen Basteltalent braucht es, um die Tasche zu kreieren. Wenn es denn aber gelingt, ist die Freude umso grösser. Das Stück macht — gefüllt mit selbst gebackenen Guetsli oder einer schönen Kerze — auch als Mitbringsel viel Freude. Im Sammelalbum finden Bastelfreunde übrigens eine Anleitung für ein Kauflädeli und unter www.minimania.ch jede Menge Zubehör, um den eigenen Supermarkt zu verschönern. Text: Anna Bürgin

MiggyJoker

So gehts

Bild: Nik Hunger; Basteltipp: Vreni Müller

Die Henkel der Tüte wurden aus stabilem Geschenksband zugeschnitten und mit Knöpfen an der fertigen Tasche angenäht. Hier die Anleitung für Zötteli und Tasche:

Unteren Rand 8 cm breit nach oben umfalten und wieder aufklappen. Beide Ecken gegen diesen Falz klappen, damit zwei Dreiecke entstehen.

30 Fäden à 15 cm zuschneiden, Strang falten und mit einem Garn satt binden. «Chräleli» mit farbigem Bändel annähen.

A3-Bastelpapier quer. Linke Kante 16 cm gegen Mitte falzen, rechte Kante 1 cm einleimen. Damit linke Kante ankleben.

Dreiecke wieder aufklappen, Tasche unten öffnen und die beiden entstandenen seitlichen Dreiecke nach innen klappen.

Die untere Kantenspitze nach oben so umfalzen, dass sie 1 cm in die obere Spitze lappt. Obere Spitze gegengleich nach unten falzen. Boden verleimen.

Am Mittwoch, 2. Oktober, gibts bei einem Einkauf ab Fr. 60.– in allen Migros-Filialen, -Fachmärkten und bei Le Shop den 3. Joker im Bunde: Der 3-D-Anhänger in Form des beliebten Miggy-Sparschweinchens leuchtet sogar im Dunkeln. So findet man den Schlüssel in der Tasche auch zu später Stunde. Zum Joker gibts den passenden Sticker und eine Münze mit Online-Code.

Beide Seitenkanten senkrecht falzen, und zwar jeweils in der Tiefe der Bodenecken. Tasche aufklappen, Ecken und Kanten zurechtstreichen.


GANZ CASUAL DURCH KÜHLE TAGE. 99.00 Daunenjacke schwarz, braun

14.80

T-Shirt, Bio Cotton diverse Farben

29.80

Flanellhemd diverse Farben

49.80

Jacquardpullover terra, marine

49.80

Cordhose schwarz, braun, marine

65.00 Schuhe schwarz, braun

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN AB SOFORT, SOLANGE VORRAT


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Migros-Magazin | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

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Welttiertag | 69

Schnappschuss zum Welttiertag

Bilder: Getty Images

Welches ist der beste Freund Ihres Vierbeiners? Zum Welttiertag am Freitag, 4. Oktober, lanciert die Migros einen grossen Fotowettbewerb. Es winken viele schöne Preise wie eine Nikon-Spiegelreflexkamera inklusive Ausrüstung. Schicken Sie uns einfach bis 6. Oktober ein witziges Foto Ihres Haustiers, das dieses mit seinem besten Freund zeigt – wer auch immer das sein mag. Alle Infos zum Wettbewerb finden Sie unter: www.migros.ch/welttiertag Bis 7. Oktober gibt es aufs gesamte Tierfutter-Sortiment von Selina, Asco und M-Classic 30 Prozent. 1 Prozent des Umsatzes aus dem TierweltSortiment, der während der Aktionsdauer erwirtschaftet wird, geht an den Schweizer Tierschutz und die Vogelwarte Sempach.

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© 2013 The Coca-Cola Company. Coca-Cola, the Contour Bottle and the Dynamic Ribbon Device are registered trademarks of The Coca-Cola Company.

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Migros-Magazin | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

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nonFood | 71

raPPensPalte

Wohltat für die Nase Der nächste Schnupfen kommt bestimmt. Gut, gibt es die komplett überarbeiteten Linsoft-Taschentücher. Egal, ob als Classic-Variante, mit Aloe Vera, Menthol & Eukalyptusöl oder in Recycling mit Lindenblütenbalsam, das weiche Material wird jeder roten Schnupfnase gerecht. Linsoft-Classic-Taschentücher, 15 x 10 Stück, Fr. 1.90

Jolanda Neff (20) ist in der U-23 der Mountainbiker mehrfache Schweizer Meisterin und Weltmeisterin im Cross Country. Diese Saison fährt die St. Gallerin als Profi für das internationale Giant Pro XC Team.

Ruhiges Trinken Die Avent-Babytrinkflasche mit innovativem Doppelventil eignet sich für alle Mütter, die Stillen und Flaschenernährung kombinieren wollen. Der brustähnlich geformte Sauger unterstützt das Baby in seinem Trinkverhalten. Im Innern des Saugers sorgen Komfortkissen für mehr Weichheit – egal, wie eifrig der Säugling daran «nuggelet». Avent-Babyflasche Natural, 260 ml, Fr. 14.80 In grösseren Filialen erhältlich; auch in den Grössen 125 und 330 ml

Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit meinen Geschwistern trug ich im Dorf Zeitungen aus mit dem Velo. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine WM-Medaillen.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Am meisten Spass macht es mir beim Shoppen mit meinen Kolleginnen. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Hingucker Ein toller Look zum Start in den Herbst gibt es für modebewusste Mädchen. Das Bambi-Motiv auf dem Langarmshirt ist ein Hingucker, und mit der flauschigen Teddyfleecejacke zu Jeans kombiniert sieht jedes Girl einfach top aus. Mädchen-Langarmshirt mit Bambi-Motiv, blau, Grössen 98–128, Fr. 15.– Mädchen-Weste in Teddyfleece, rohweiss, Grössen 98–128, Fr. 23.–

Mein dreimonatiger Sprachaufenthalt in Neuseeland war wohl meine teuerste Reise, aber eine sehr lohnenswerte. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Kreditkarten, Gutscheine, Euros, Franken und manchmal auch Ohrringe.

In grösseren Filialen erhältlich

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Mit Bargeld anstatt Kreditkarte bezahlen und nur so viel Geld dabeihaben, wie man ausgeben will – bei ausgeschöpftem Budget ist automatisch Schluss.

Sammeln zum Spass Die YooHoo-Sammelfiguren mit ihren grossen, süssen Kulleraugen begeistern Kinder in aller Welt. Alle 26 Figuren sind beflockt, und im Tütchen ist je eine Sammelkarte enthalten, welche Informationen zu der bedrohten Tierart gibt. Für Kinder ab 3 Jahren geeignet. YooHoo-Sammelfiguren, Fr. 2.80 In grösseren Filialen erhältlich

Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für einen Tag Freeriden in den Bergen mit coolen Trains und viel Sonnenschein. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Mountainbiken natürlich.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Wahre Freundschaft.

Interview: Remo Lütolf


SAISONkÜCHE 72 |

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LAUREN WILDBOLZ

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Nr. 40, 30. September 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Zwei Profis bei der Arbeit: Die Schoggi-MarroniMasse in die Form abfüllen, abkühlen lassen und fertig.

Ganz ohne Eier und Butter deftige Schoggitruffes herstellen: Mit Kokosfett, Marronipüree und dunkler Schokolade.

Sieht aus wie geschlagener Rahm, ist aber weich gerührtes Kokosfett als Butterersatz.

Die aufgetauten Marroni werden in kleine Stücke gehackt.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

LAUREN WILDBOLZ | 73

Vegan aus Überzeugung

Veganismus ist für Lauren Wildbolz mehr als eine Ernährungsweise. Die Köchin und Vegan-Pionierin verriet dem Migros-Magazin ihr Lieblings-Truffes-Rezept, ganz ohne tierische Inhaltsstoffe.

M

itten im Zürcher Chreis Cheib erwartet uns Vegan-Pionierin Lauren Wildbolz (32) in ihrer patinierten Altbauwohnung. Die grosse, schlanke Frau, adrett gekleidet, verströmt kein bisschen ChörnlipickerAttitüde. Ihr Motto ist keinesfalls das moralische Bekehren, vielmehr will sie Menschen mit ihren kreativen Aktionen ins Grübeln bringen. So wie mit ihrer Abschlussarbeit an der Zürcher Hochschule der Künste, mit der sie auf «food waste» aufmerksam machte. Da kochte sie kostenlos für Gäste vegan mit Lebensmitteln, die im Abfall gelandet wären. In der Hoffnung, mögliche Vorurteile Veganern gegenüber gleich aus dem Weg

geräumt zu haben, lassen wir uns nun unbefangen von Wildbolz’ Energie und Ausstrahlung mitreissen. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer packt die Zutaten aus. Marroni-Truffes-Würfel stehen auf dem Programm. Mit viel Schokolade, aber ohne Butter und ohne Eier. Ob das schmecken wird?

Kokosfett ersetzt die Butter, Marronipüree die Eier Lina Projer ist etwas skeptisch. Doch Lauren Wildbolz beruhigt: «Vegan backen ist keine Zauberei. Du ersetzt Butter durch ein pflanzliches Fett wie Rapsöl oder, in unserem Beispiel, durch Kokosfett.» Tatsächlich gibt ihr der Test recht: Das Kokosfett ist absolut

AUFGETISCHT

Lauren Wildbolz, Köchin, Künstlerin und Vegan-Aktivistin Die 32-jährige Veganerin ist die Tochter des Fotografen Jost Wildbolz und Nichte des Schauspielers Klaus Wildbolz. Sie studierte an der Zürcher Hochschule der Künste Fine Arts. Sie hat das erste vegane Restaurant Zürichs gegründet, betreibt einen veganen Catering-Service und gibt vegane Kochkurse in der Migros-Klubschule. Ihr erstes Kochbuch kommt diesen Winter heraus, eines der ersten veganen in der Schweiz. ! Was haben Sie auf Vorrat? Chia-Samen, Nori-Algen, wilde, rohe Vanille. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Fast täglich, auch in den Ferien. Ich liebe das Experimentieren in fremden Küchen und mit exotischen Zutaten. ! Kochen ist für Sie … … Ausdruck meiner Kreativität und ethisches Engagement. ! Was würden Sie nie essen? Lebewesen und deren Produkte.

Den Rohzucker caramelisieren lassen, die Marronistücke darin schwenken.

! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit meiner Nana, die leider viel zu früh von uns gegangen ist.

«Veganes Essen grenzt niemanden aus, sondern schliesst alle mit ein», lautet die Philosophie von Vegan-Aktivistin Lauren Wildbolz.


Copyright: Gettyimages

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Wer sich bis zum 21. Oktober 2013 neu bei Famigros registriert, erhält einmalig 1000 Cumulus-Punkte geschenkt! Alle Infos dazu finden Sie unter www.famigros.ch/punkten

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Picknickpause zwischen zwei Abenteuern.

Nichts wie raus!

Jetzt ist sie da: Die aktivste Zeit des Jahres. Die wenigen Wochen zwischen Sommerträgheit und Winterschlaf. Also nichts wie raus! Mit etwas Glück eifert der Herbst dem Sommer nach und schenkt uns noch ein paar traumhafte Tage. Die Natur, farbig und vielfältig wie nie, kann man mit dem Baby im Kinderwagen genauso gut erkunden wie mit den Teenagern im Schlepptau. Im ganzen Land warten unzählige familientaugliche Wanderungen auf Sie. Eine knifflige Schatzsuche, die rasante Talfahrt in der Rodelbahn oder eine Tour im Kletterpark sorgen vielerorts zusätzlich für Spannung und Nervenkitzel. Solche Attraktionen lassen die Kinder vergessen, dass sie mitunter einige Stunden auf den Beinen sind.

Speichern Sie jetzt die letzten hellen Sonnenstrahlen, bevor sich der Hochnebel übers Flachland legt. Setzen Sie sich noch einmal ins warme Gras, bevor es unter einer Schneedecke begraben wird. Genauso machen es auch die Tiere im Zoo. Überzeugen Sie sich doch gleich selbst davon und verabschieden Sie die Winterschläfer.

Durch Pfützen hüpfen und Regenwürmer zählen sind unterhaltsame Beschäftigungen, wenn es schüttet wie aus Kübeln. Aber irgendwann kriecht die Nässe durch die Schuhe, die Finger werden klamm und die Pfützen verlieren ihren Reiz. An Tagen wie diesen sind Indoor-Spielplätze ein Segen für Eltern mit Kindern, die dringend Bewegung brauchen. Vom Baby bis zum Schüler hüpfen und toben sie durch die Hallen, als gäbe es kein Morgen mehr. Nach ein paar Stunden sind selbst die aktivsten Kinder so ausgepowert, dass ihnen auf dem Heimweg die Augen zufallen. Vor uns liegen noch rund acht Herbstwochen mit sonnigen, trüben oder windigen Tagen. Machen Sie mit Ihrer Familie das Beste daraus. Schliesslich gibt es kein schlechtes Wetter - nur schlechte Ausflugstipps. Jede Menge gute finden Sie ab sofort unter www.famigros.ch/ ausflugtipps.

HerbstAusflugtipps fisfndluengtSie ipps

Abwechslungseiche

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Einkaufen, ohne auch nur eine Sekunde ans Haushaltsbudget zu denken — ein Traum der wahr werden kann: Wir verlosen auf der FamigrosFacebook-Fanpage einen Familien-Jahreseinkauf im Wert von 10000.– Franken. Jetzt mitmachen unter: www.facebook.com/famigros

Pampers kaufen und dabei Leben retten

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Dank der Aktion «1 Packung = 2 Impfdosen» von Pampers für UNICEF und der Unterstützung von Famigros können Sie helfen, Tetanus bei Neugeborenen und ihren Müttern in Entwicklungsländer zu bekämpfen. Denn mit dem Kauf einer Packung Pampers spenden Sie jetzt automatisch den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosis, die von Famigros wiederum verdoppelt wird. Alle Informationen zur Aktion finden Sie unter www.famigros.ch/leben


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 ||

geschmacksneutral und wird beim Rühren geschmeidig wie weiche Butter. Eier werden laut Rezept durch Marronipüree ersetzt. Nachdem die dunkle Schokolade über dem warmen Wasserbad geschmolzen ist, werden die drei Hauptzutaten zusammengefügt und so lange mit dem Handrührgerät gemischt, bis eine homogene Masse entsteht. Während Lina Projer die Marroni caramelisiert, kann sie sich eine Frage nicht verkneifen: «Vermisst du nie ein richtiges Stück Speck oder so?» Lauren Wildbolz schmunzelt: «Gar nicht. Hast du schon mal scharf angebratenen, geräucherten Tofu probiert?» Meistens seien es doch die Gewürze oder die Art der Zubereitung, die einen an ein gewisses Lebensmittel erinnerten. «Zudem ist Veganismus für mich auch ein politisches, ökologisches und ethisches Statement. So ist es leicht, mich auch über all<lige Gelüste hinwegzusetzen.»

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LAUREN WILDBOLZ | 75

Marroni-Truffes-Würfel (vegan)

Green Smoothies sind ihr geheimer Gesundheitstipp Für Lauren Wildbolz ist es tatsächlich das Grünzeug, das sie glücklich macht: Die sogenannten Green Smoothies, die grünen, gemixten Powerdrinks aus möglichst viel Blattgrün, sind ihr Gesundheitsgeheimtipp. Rezepte dafür verrät sie in der Klubschule Zürich, wo sie auch Backkurse leitet. Ihr Koch-Know-how gibt sie bald in Buchform weiter. Ihr veganes Kochbuch kommt im Winter heraus, als eines der ersten in der Schweiz. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer, mittlerweile ungeduldig geworden, mag die Schoggi-Marroni-Masse nicht drei Stunden im Kühlschrank kühlen lassen. «Wenns mal schnell gehen muss, reicht ausnahmsweise eine halbe Stunde im Tiefkühlfach», sagt sie augenzwinkernd. Sie probiert die deftige Süssigkeit und ist erstaunt: «Schmeckt wie ein Truffes-Pralinée mit einem Hauch Marroni — köstlich!» Somit wäre auch das letzte vegane Vorurteil abgebaut. Text: Anna-Katharina Ris Bilder: Ornella Cacacce

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90 g Kokosfett 300 g Marronipüree 160 g extradunkle Schokolade, z. B. mit 80% Kakao ½ TL Fleur de sel 2 EL Kirsch oder Wodka, nach Belieben 60 g tiefgekühlte Marroni, aufgetaut 2 EL Rohzucker 3 EL Wasser

ZUBEREITUNG 1. Formboden mit Backpapier belegen. Kokosfett weich rühren. Marronipüree dazugeben, beides glatt rühren. Schokolade in Stücke brechen und über einem warmen Wasserbad schmelzen. Marronipüree-Kokosfett-Mischung, Schokolade, Fleur de sel und nach Belieben Kirsch oder Wodka mit dem Handrührgerät zu einer gleichmässigen Masse verrühren. In die vorbereitete Form füllen. 2. Marroni grob hacken. Rohzucker in einer beschichteten Bratpfanne hellbraun caramelisieren. Mit Wasser ablöschen. Marroni darin caramelisieren. Auf dem Kuchen verteilen. Schoggi-Marroni-Masse mit Alufolie zudecken und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. 3. Masse samt Form circa 10 Sekunden in ein warmes Wasserbad stellen. Aus der Form lösen und in Würfel schneiden. Zu schwarzem Kaffee oder Cappuccino mit Sojamilch servieren. TIPPS ! Im Kühlschrank und in Alufolie verpackt halten sich die Marroni-Truffes-Würfel circa 10 Tage. ! Festes Kokosfett ist bei 25 °C sehr weich und lässt sich so cremig rühren.

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Migros-Magazin | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

Migros Wallis | 79

Swiss-Ndebele – Male dein Leben! Die Südafrikareise für den Herbst ist noch nicht gebucht? Kein Problem, die Klubschule Migros bringt Südafrika nach Brig. Drei Tage afrikanisches Lebensgefühl, Musik und Kreativität erwarten Maximum acht Teilnehmende von Dienstag, 22. Oktober bis Donnerstag, 24. Oktober. Zu entdecken gibt es die Symbolmalerei des afrikanischen Ndebele-Stammes. In Begleitung einer Südafrikanerin werden Alltagsbilder mit Hilfe der Ndebele-Technik dargestellt. Der Workshop ist für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet. Zudem kochen und geniessen die Teilnehmer gemeinsam ein südafrikanisches Mittagessen.

Wallis

Kunden haben Einfluss

Yvonne rebetez-imoberdorf setzt sich als genossenschaftsrätin für die interessen der Walliser Migros-Kunden ein. Sie haben viel mehr einfluss als man gemeinhin denkt, sagt die Brigerin im interview.

Setzt sich gerne für sinnvolle Projekte ein: Genossenschaftsrätin Yvonne RebetezImoberdorf.

Bild: Denise Jeiziner

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ls Mädchen war sie fasziniert von den vielen Produkten in der Migros, später beeindruckt von Duttweilers sozialem Gedanken. Seit fünfzehn Jahren engagiert sich Yvonne RebetezImoberdorf freiwillig für die Migros – erst als Forum-elle-Präsidentin und seit 2008 als Genossenschaftsrätin. Dabei bleibt sie die Ruhe in Person. Wenn es um die Interessen der Kundschaft gehe, könne sie jedoch sehr hartnäckig sein. Yvonne rebetez-imoberdorf, als genossenschaftsrätin können Sie hinter die Kulissen

der Migros schauen. Sind Sie ein neugieriger Mensch?

Ich finde es sehr interessant. Wir von der Kulturkommission haben mit verschiedenen Projekten zu tun, die Unterstützung aus dem Kulturprozentfonds beantragen. Zum Beispiel für die Instandsetzung von Suonen, Kapellen oder Mühlen, für den Unterhalt von Kinderspielplätzen oder für einen Behindertensportbus. Viele Kunden sind sich gar nicht bewusst, dass von jedem Migros-Einkauf ein Prozent an den Kulturprozentfonds geht. Interessanterweise haben wir viel mehr An-

fragen aus dem Unterwallis. Ich fände es schön, wenn wir auch mehr Projekte aus dem Oberwallis unterstützen könnten. Was ist ihr Antrieb, sich freiwillig für die Migros zu engagieren?

Ich habe mich schon immer gerne für sinnvolle Dinge eingesetzt. Mich fasziniert der soziale Gedanke der Migros. Gottlieb Duttweiler hatte damals eine fantastische Idee, die immer noch aktuell ist. Ich finde es auch vorbildlich, dass die Migros grossen Wert auf die Umwelt und den fairen Handel legt. Wenn ich zu-


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migros wallis

dem im Namen von anderen Kunden etwas bewirken oder ein schönes Projekt unterstützen kann, dann freut mich das. hat der genossenschaftsrat noch weitere Aufgaben?

Die Mitglieder diskutieren über die verschiedenen Kunden-Angebote, haben ein Auge auf den Produkteweg vom Produzenten zum Konsumenten und beschäftigen sich ganz allgemein mit den verschiedenen Aktivitäten der Migros. Wir anderen Genossenschaftsräte achten ebenfalls auf diese Dinge. Es ist ja auch zu unserem Vorteil, wenn die Migros ein bestmöglicher Ort zum Einkaufen ist. inwiefern können Sie da mitreden?

In der Ratssitzung können die Mitglieder Stellung nehmen zu den Direktionsberichten und den Geschäftsgang. Wir können Fragen stellen und Anregungen einbringen. Wir sind die Vertretung der Kundschaft. Wenn ich Beschwerden höre, dann setze ich mich im Rat sehr dafür ein. Die Migros versucht, auf die Wünsche der Kunden Rücksicht zu nehmen. Diese haben viel mehr Einfluss, als ihnen bewusst ist.

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Profitieren zum Geburtstag

Queen elizabeth ii. sitzt noch immer auf dem Königstrohn, die MigrosFiliale in Brig steht noch immer am gleichen Platz. Beide feiern dieses Jahr ihr 60-Jahr-Jubiläum.

E

s war ganz schön was los in der Welt im Jahre 1953: In London durfte sich Queen Elizabeth II. die Königskrone aufsetzen lassen, Edmund Hillary und Tenzing Norgay schafften es als erste Menschen auf den 8848 Meter hohen Mount Everest und die OscarVerleihung wurde erstmals live im Fernsehen gezeigt. Nicht zu vergessen: Am 6. Februar öffnete die allererste Migros im Oberwallis ihre Tore; an der Belalpstrasse in Brig, nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt. Mit 172 Quadratmetern war die Fläche noch überschaubar, dennoch war alles Nötige für Küche und Haushalt zu kaufen. Acht Mitarbeitende waren damals im Einsatz und die Kassen etwa doppelt so gross wie heute.

in welcher hinsicht?

Das Sortiment ist vom Umsatz abhängig. Die Migros in Zermatt hat eine wunderbare Auswahl. Wegen der vielen Feriengäste gibt es dort viel mehr Fertigprodukten oder spezielle Früchte und Gemüse, die es beispielsweise in Brig nicht gibt. Der Migros ist jedoch kein Vorwurf zu machen. Sie passt sich der Kundschaft an. Was gekauft wird, wird wieder ins Regal gefüllt, was immer liegen bleibt, wird aus dem Sortiment genommen. Die Kunden können Vieles steuern. Darum lohnt es sich, seine bevorzugten Produkte intensiv zu kaufen und auch mal etwas Neues zu probieren. Also ich persönlich kaufe alles, wo «neu» draufsteht (lacht). Und ich reklamiere, wenn es ein tolles Produkt plötzlich nicht mehr gibt.

1972 die grosse erweiterung, 1991 das wägelidepot

Der Walliser Genossenschaftsrat zählt 29 mitglieder. Sie setzen sich für die Interessen der über 76 000 Migros-Genossenschafter im Wallis ein. Der rat tagt vier mal im Jahr. Alle vier Jahre wird ein Drittel des rats neu gewählt. Jedes mitglied kann maximal drei Amtsperioden à vier Jahren für den Genossenschaftsrat tätig sein.

bilder: migros-Archiv, Denise Jeitziner

Interview: Denise Jeitziner

Was ist der Genossenschaftsrat?

Nr. 40, 30. September 2013 | migros-magazin |

Heute, 60 Jahre später, sitzt Queen Elizabeth II. noch immer auf ihrem Thron, und die Migros in Brig steht ebenfalls noch am gleichen Standort. Ansonsten hat sich viel verändert, zumindest bei der Migros. Wer kann sich noch erinnern, dass die Migros-Filiale im Jahr 1972 mehr als zwölf Mal so viel Platz und ein viel breiteres Sortiment erhielt als bei der Neueröffnung im Jahr 1954? 49 Mitarbeitende waren zu jener Zeit im Briger Migros-Markt angestellt. Wer weiss noch, dass 1974 das Migros-Restaurant eröffnet wurde und dass es erst seit 1991 ein Depot für die Einkaufswägeli gibt? Dieses wurde übrigens nicht deswegen eingeführt, weil

Das Nötigste auf nur 172 Quadratmetern: Die

die Oberwalliser gerne Einkaufswägeli stibitzten, sondern bloss, damit die rollenden Einkaufskörbe nicht wild im Geschäft parkiert und dort «vergessen» wurden. 125 Mitarbeitende zählte zu jener Zeit das Migros-Team.

10 Prozent rabatt auf das gesamte sortiment Zwei Jahre zuvor, also 1989, hatten die Verkaufsartikel nochmals deutlich mehr Platz erhalten: Auf zusätzlichen 1386 Quadratmetern konnte die Oberwalliser Kundschaft ab diesem Zeitpunkt einkaufen. Bis im September 1993 die Saltina die Briger Innenstadt verwüstete und auch die Migros-Filia-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice:


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 30. September 2013 |

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Vieles hat sich in dieser Migros-Filiale in Brig über die Jahre geändert – die Adresse ist jedoch immer noch die gleiche.

erste Oberwalliser Migros-Filiale wurde 1952 eröffnet.

le an der Belalpstrasse unter Wasser setzte. Aber bereits knapp einen Monat später konnte ein fixes Provisorium eröffnet werden, und sechs Monate später das neue Geschäft. Von solch einschneidenden Ereignissen blieb der Migros-Markt an der Belalpstrasse seither glücklicherweise verschont, und das Geschäft konnte sich stetig weiterentwickeln. Das Interieur und die Anordnung erlebten die eine oder andere Neuerung: Seit ein paar Monaten findet sich beispielsweise in der ersten Etage Migros SportXX. Der Migros-Markt ist also seit 60 Jahren im Wandel, jedoch genau wie damals ein wichtiges Zentrum für das

1993 hinterliess die Saltina ihre Spuren in der Migros.

Quartier und auch für die Touristen, die das Oberwallis von Brig aus erkunden. Heute zählt die Filiale insgesamt 62 Mitarbeitende unter der Leitung von Romeo Bumann, darunter acht Lernende. Queen Elizabeth II. hat ihre Jubiläumsparty bereits gehabt. Diejenige der Migros steht noch bevor: Am 4. Oktober wird an der Belalpstrasse offiziell gefeiert. Profitieren können dabei die Kundinnen und Kunden: Bei der Jubiläumsaktion gibt es zehn Prozent auf das gesamte Sortiment des Ladens und die eine oder andere Überraschung. Auf die nächsten 60 Jahre! Text: Denise Jeitziner

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Mit der Eröffnung des Simplon Centers in Brig-Glis hat sich das Sortiment der kleineren Filiale geändert.


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Migros-Magazin | NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 |

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WilDs WelT

Auf den Spuren von Le Corbusier in Marseille

Zusammen Mittagessen und nach der Schule mit den Gspänli Aufgaben machen – noch sind aber Ganztagsschulen in der Schweiz rar.

Tagesschule tut not

Unsere Schulstrukturen sind veraltet. Ganztagsbetreuung täte Familien, Kindern und auch der Wirtschaft gut.

I

Bilder: Picture Alliance, Reto E. Wild

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n der abgelegenen Berner Gemeinde Oberthal besuchen drei Viertel der Schülerinnen und Schüler die Tagesschule. In der Schule zu Mittag zu essen hat hier Tradition – früher war das wegen der langen Schulwege notwendig, heute ist diese Ganztagsbetreuung ein beliebtes Angebot. Tagesschulen sind aber in der Schweiz nach wie vor rar. «Das Fehlen von Tagesstrukturen ist ein Problem», sagt Christian Amsler (49), Präsident der Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz. Mit dem Schuleintritt der Kinder beginnen oft die Schwierigkeiten: Familien- und Berufsleben lassen sich häufig nur noch schlecht vereinbaren. «Tagesschulen sind eine grosse Chance», sagt Christian Amsler. «Für die Familien, die Kinder sowie die gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung.» Sie sind nicht nur für berufstätige Eltern eine Erleichterung. In den Tagesstrukturen können sich Kinder ideal sozialisieren, Migrantenkinder integrieren sich einfacher, Einzelkinder sind mit Gleichaltrigen zusammen. Auch die Wirtschaft braucht Tagesstätten. «Wir haben sehr viele gut ausgebildete Frauen, die gerne im Be-

rufsleben bleiben möchten.» Und diese Frauen braucht das Land: Laut Studien fehlen dem Schweizer Arbeitsmarkt bis 2030 rund 400 000 Personen. «Wir hinken aktuellen Bedürfnissen hinterher. Das macht volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch keinen Sinn.» Leider herrscht in der Schweiz vielfach ein verkrampftes Verhältnis zur Ganztagsbetreuung. «Es führt in der Familienpolitik schnell zu einer Glaubensfrage», sagt Amsler. Er wünscht sich keine Gleichmacherei, sondern freie Wahl des Familienmodels für alle. Tagesschulen können auch Schulen retten, wie im ländlichen Thayngen SH: Dank der Einrichtung einer Ganztagsbetreuung musste die Gesamtschule nicht geschlossen werden. Und erlebte sogar in kurzer Zeit grossen Zulauf. Text: Claudia Langenegger

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online absTiMMen Mittagessen in der Schule Schicken Sie Ihre Kinder in eine Tagesschule, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben?

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Am 11. Oktober 2013 beginnt in Marseille die Ausstellung «Le Corbusier, la question du brutalisme», einer der letzten Höhepunkte im Jahr als Europäische Kulturhauptstadt (www.mp2013.fr). ■ In Marseille hat der schweizerischfranzösische Architekt und Stadtplaner die Cité Radieuse mit 337 Appartements geschaffen. Sie befindet sich rund acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Im Betongebäude sind ein Hotel und das leicht überteuerte Gourmet-Restaurant Le Ventre de l'Architecte untergebracht. ■ Meine Lieblingsadressen : 1. Übernachten im Hotel Mama Shelter (zentral, ruhig, kleine Zimmer im PhilippStarck-Design mit Betonböden, www. mamashelter.com). 2. Morgens Aussicht von der Marien-Wallfahrtskirche Notre-Dame de la Garde auf die Altstadt geniessen. 3. Im fertig gestalteten Vieux Port «Savon de Marseille» kaufen, danach durchs Altstadtviertel Panier und die Rue Longue des Capucins mit seinem orientalischen Charakter (Früchte, Gemüse, Gewürze, Fisch) bummeln. 4. Den Sonnenuntergang von der Corniche Kennedy geniessen und anschliessend im pittoresken Hafen Vallon des Auffes (Bild) dinieren, am liebsten im Café des Arts, Tel. 0033 491 31 51 64. ■ Gut zu wissen: Der 20 Kilometer lange Küstenstreifen zwischen Marseille und Cassis lädt selbst im Oktober noch zum Baden ein: Die Calanques sind malerisch. Wo es am schönsten ist unter www.migrosmagazin.ch/wildswelt


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Nr. 40, 30. September 2013 | Migros-Magazin |

Die Perle am Mittelmeer glänzt wieder

Montenegro war lange aus den Reisekatalogen verschwunden. Nun kehrt das kleine Land an der Adria zurück auf den Radar der Touristen. Dort gibts wunderschöne Strände, einsame Natur und atemberaubende Gebirgslandschaften.

V

ule ist Mitte 20 und drückt un­ sicher aufs Gaspedal. Er ist sich noch nicht ganz im Klaren darü­ ber, wo er seine Fahrgäste hinbringen muss. Es ist seine erste Nacht als Taxi­ fahrer. Zuvor hat er in einem Ingenieur­ büro gearbeitet. Momentan gibt es für ihn dort aber zu wenig Arbeit, also muss er nachts Touristen herumchauffieren. Er fährt durch das hell erleuchtete Budva,

eine der ältesten Städte an der adria­ tischen Küste, mit heute 19 000 Ein­ wohnern. «Ja, dort ist das Hotel, wo die berühmte Casino­Szene des Bond­ Films ‹Casino Royal› gespielt hat.» Vule wird diesen Satz in Zukunft ver­ mutlich noch einige Male sagen müssen. Vule kommt ursprünglich aus Serbien. Aber sein Vater ist Montenegriner. Und weil es Vule am Meer so gefällt, ist er in

Wilde Naturschutzgebiete im Landesinnern: Der Fluss Crnojevic fliesst in den Skadar See.

die Heimat seines Vaters gezogen. Er zeigt nach rechts aus dem Autofenster hinaus auf die vom Mond beschienenen Bauruinen. «Madonna hat dort ein Luxusapartment gekauft, aber momen­ tan wird nicht weitergebaut.» Man munkelt, erzählt er, dass der Bauunter­ nehmer bankrott gegangen sei. Madonna muss also vorläufig auf ihre Ferienwohnung warten.Wer bescheidener


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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

ist, findet problemlos eine Unterkunft. Denn gebaut wird an der montenegrinischen Küste viel, besonders am Abschnitt zwischen Tivat und Budva. Unzählige Baukräne und Betonmischer stehen vor der Kulisse steil abfallenden Küstengebirges und azurblauen Wassers. Ein Gesetz sorgt zumindest während der Hochsaison für Ruhe: Zwischen Juni und September herrscht Baustopp,

damit die Sommergäste sich ungestört erholen können, wenn sie an einem der Sandstrände liegen oder abends am Hafen bis zur Altstadt flanieren. Diese wurde 1979 bei einem Erdbeben zerstört und ragt heute, vollständig wiederaufgebaut, stolz ins Meer hinaus. In Montenegro tut sich was. Und das freut alle, ist Tourismus in der Küstenregion doch die Haupteinnahmequelle.

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Während der 70er- und 80er-Jahre war das kleine Land an der Adria ein beliebtes Reiseziel. Imposante Hotelanlagen zeugen von den glamourösen Zeiten, die hier vor dem Balkankrieg herrschten. Einige der Gebäude stehen heute noch leer, der Beton bröckelt, die Glasfronten sind schmutzig. Doch viele hat man renoviert und herausgeputzt. In Montenegro sind die Touristen erwünscht, es

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Das ehemalige Fischerdorf Petrovac na moru ist heute ein beliebter Badeort mit langem Sandstrand.


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dürften ruhig mehr sein, ginge es nach den Montenegrinern. Rund die Hälfte aller Feriengäste kommt aus Ex-Jugoslawien, der Rest setzt sich aus Russen, Franzosen, Deutschen und Italienern zusammen. «Wir hatten hier nie Krieg», ist ein Satz, den man oft hört. Während des Krieges in Ex-Jugoslawien blieben die Hotelbetten trotzdem leer. Montenegro — oder Crna Gora, wie es in der Landesprache heisst — wollte niemand mehr bereisen. Seit Montenegro 2006 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt hat, arbeitet das Land hart an seinem Image: Man will wieder das Mittelmeerparadies sein, als das man vor 30 Jahren einmal galt. An Paradiesischem fehlt es in diesem Land wahrlich nicht. «Montenegro ist das letzte unentdeckte Stück Europas», schwärmen die Einheimischen. Oder: «Unser Fluss Tara ist die Träne Europas, so klar und sauber wie er ist.»

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Nachts laden die Küsten­ städte zum Bummel ein. Becici (rechts) ist von Budva nur 20 Minuten entfernt.

«Meine Wohnung und mein auto schliesse ich nicht ab» Auch Colin Kingsmill (47) kommt ins Schwärmen, wenn er von seiner neuen Heimat erzählt. Seit fünf Jahren lebt der Schweizer mit englischen Wurzeln in der Küstenstadt Tivat. «Ich wache jeden Morgen auf und staune — diese Panoramen, dieses Licht!» Die Stadt Kotor, deren Altstadt Unesco-Weltkulturerbe ist, erinnere ihn an Lugano. Die Bucht vor Kotor, eingesäumt von hohen Bergen, sehe aus wie ein Fjord in Norwegen. Betrachte er die Pinien- und Olivenbäume, wähne er sich in Süditalien. Und das Skigebiet Kolasin im Landesinnern sei wie Splügen, «einfach ohne Warteschlangen an den Liften und viel günstiger». Kingsmill arbeitet als Head of Development für eine Immobilienfirma. In seinen ersten Tagen in Montenegro erlebte er einen Kulturschock. Ein Beispiel: Statt Milch gibts hier Joghurt zum Frühstück. Der Schweizer kippte ihn in den Kaffee. Etwas, worüber Einheimische herzlich lachen würden. Denn hier trinkt man den Joghurt nicht nur zum Frühstück, er ist zu jeder Tageszeit frischsaure Begleitung zum fettig-salzigen Fleisch- oder Käsestrudel namens Burek. Seine ersten Kontakte zu Einheimischen knüpfte Kingsmill beim Autofahren. Denn ob alte Frauen mit Einkaufstaschen und Brot in der Hand, Schüler oder junge Mütter mit Kindern — wer nicht auf den Bus warten will oder sich das Busticket nicht leisten kann, macht Autostopp. Mittlerweilen hat sich Kingsmill in Montenegro gut eingelebt. Einer seiner

ehemaligen Autostöppler gehört heute zu seinen besten Freunden. «Meine Wohnung oder mein Auto schliesse ich nicht ab.» Hier kenne jeder jeden, und alle seien miteinander verwandt. Da werde nichts gestohlen oder kaputt gemacht. Colin Kingsmill hat schon an vielen Orten auf der Welt gelebt, doch in Montenegro will er vorerst bleiben. Es sei schön mitanzusehen, wie sich das Land entwickle und verändere. Im Sommer, so erzählt Kingsmill, mache er mit seinem Boot Ausflüge oder er treffe sich am Strand mit Freunden. Montenegro sei dank der kleinen Grösse sehr einfach zu erkunden, und zu entdecken gebe es noch viel.

am skadar see wilden salbei und Pfefferminze pflücken Montenegro ist nur ein Drittel so gross wie die Schweiz. Eine Fahrt der Küste entlang von Herceg Novi, ganz oben an der kroatischen Grenze, bis Ulcinj, der letzten grossen Stadt vor Albanien, dauert ungefähr zwei Stunden. Man kann also in einem Tag die grösseren Orte wie Herceg Novi, Kotor, Budva, Bar und Ulcinj im Schnelldurchlauf besichtigen und dabei eine Ahnung davon bekommen, wie viele Facetten die montenegri-

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«Ich wache jeden Morgen auf und staune – diese Panoramen, dieses Licht!» Colin Kingsmill lebt seit fünf Jahren in Montenegro. So schnell zieht er hier nicht mehr weg.

www.migrosmagazin.ch BOSNIEN HERZEGOWINA

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Montenegro Kotor Tivat Budva Ulcinj

ITALIEN

Adriatisches Meer

ALBANIEN

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Kleines Paradies an der Adria Weitere Bilder sowie Tipps und Informationen zu Montenegro.

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nische Küste hat: Sind die Ortschaften im oberen Teil der Küste noch venezianisch geprägt, dringt, je mehr man sich dem Süden und der albanischen Grenze nähert, der osmanische Einfluss durch. In Budva serviert man dem Gast in fast jedem Café Espresso, während man in der Bar nicht lange suchen muss, um eine Tasse türkischen Kaffees zu bekommen. In Kotor bewachen Steinlöwen die Stadtmauern, während in Ulcinj Minarette in die Höhe ragen. Wer kurvige Fahrten nicht scheut und Lust auf unberührte Naturlandschaften hat, sollte seine Badeferien für einen Tag unterbrechen und einen Abstecher ins Landesinnere machen, denn Montenegro ist das Land der Nationalpärke. Eines der sehenswerten Naturschutzgebiete ist der Skadar See. Der grösste Süsswassersee Europas liegt nur 40 Kilometer von Budva entfernt und ist mit dem Auto problemlos zu erreichen. An sonnigen Tagen leuchtet der Skadar See strahlend blau. Und es sieht aus, als hätte sich das Meer den Weg ins Landesinnere gebahnt. Auf der schmalen Strasse entlang des Ufers begegnet man kaum je einem anderen Auto. Man kann problemlos haltmachen, um die spektakuläre Aussicht bis hinüber ans andere Ufer, das zu Albanien gehört, zu geniessen und wilden Salbei und Pfefferminze am Strassenrand zu pflücken.

Das Dorf ist im Begriff, aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen

In Kotor schneidet eine Marktfrau geräucherten Schinken aus Njegusi, einer bekannten Spezialität Montenegros.

Frisch aus der Adria: Die Fischer bieten im Hafen von Budva ihren Fang an.

Am Ende des Sees liegt das Dorf Rijeka Crnojevica. Das Dorf ist gerade im Begriff, aus seinem Dornröschenschlaf zu erwachen. Frisch herausgeputzte Restaurants stehen neben heruntergekommenen und unbewohnten Häusern. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die grossen Touristenströme ihren Weg hierher finden werden. Noch aber können die Besucher ungestört am Fuss der alten Steinbrücke ihren Kaffee trinken und zuschauen, wie die Männer des Dorfs Karpfen aus dem See holen und Grossväter ihre Enkel in kleinen Booten über das Wasser rudern. Der Weg zurück an die Küste führt dann hinauf durch die karge Karstlandschaft, an zerfallenen Steinhäusern und grasenden Kühen und Schafen vorbei über die Schnellstrasse bis man wieder freie Sicht hat — auf die hoffnungsvolle montenegrinische Küste und das stahlblaue Meer. Text: Nathalie Bursac´ Bilder: Jorma Müller

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 40, 30. September 2013 |

Smart und fair

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NERD’S WORDS mit Reto Vogt

Noch dieses Jahr kommt das Fairphone auf den Markt. Die Macher versprechen, es unter guten Arbeitsbedingungen mit umweltschonenden Materialien zu produzieren — eine Reaktion auf die Missstände bei der Herstellung herkömmlicher Handys. Links: Miese Anstellungsbedingungen in den Fabriken. Unten: Fairphone.

Liebe Eltern,

F

oxconn ist eine der grössten Fabriken, die Geräteteile für Firmen wie Apple, Intel oder Nokia herstellt. Über 1,2 Millionen Mitarbeitende erwirtschafteten letztes Jahr drei Milliarden Franken Gewinn — mussten aber für einen Hungerlohn 60 Stunden in der Woche schuften. Wer sich an diesen Arbeitsbedingungen stört, soll nicht mehr Apple kaufen, sondern ein Fairphone. Das zumindest findet die gleichnamige Firma aus den Niederlanden.

Kostentransparenz soll Vertrauen schaffen Der Hersteller verspricht auf seiner Website www.fairphone.com jeden involvierten Arbeiter fair zu bezahlen. Zudem sollen die eingesetzten Materialien nicht in Minen abgebaut werden, die ein Kriegsherr kontrolliert. Die Hersteller setzen zudem auf eine längere Haltbarkeit: Sie verbauen im Gegensatz zu allen

wichtigen Herstellern eine austauschbare Batterie und bieten die Möglichkeit, zwei SIM-Karten einzusetzen. Nicht zuletzt veröffentlicht Fairphone eine exakte Auflistung, wie die Gesamtkosten von umgerechnet 400 Franken (325 Euro) zustande kommen: Der Mammutanteil von 230 Franken entfällt auf Herstellung, Verpackung und Patente. Die Personalkosten betragen 55 Franken, die Ausgaben für nachhaltige Materialien, faire Löhne, Entwicklungskosten und Recycling 30 Franken. Die Differenz zum Verkaufspreis kassieren Vater Staat in Form der Mehrwertsteuer und Händler. Für diesen günstigen Preis baut Fairphone nicht das leistungsfähigste Telefon auf dem Markt, aber eines fürs gute Gewissen. Texte: Reto Vogt Die detaillierte Kostenauflistung sowie die technischen Spezifikationen des Fairphones auf: www.migrosmagazin.ch.

APP DER WOCHE

bild: Keystone

Gipfelstürmer sucht Berg Die Unterschrift im Gipfelbuch ist des Wanderers relikt aus dem 20. Jahrhundert. moderne berggänger hinterlassen ihren Fussabdruck in der kostenlosen App Peakhunter. Das programm für Android und iphone benötigt für den eintrag keine Netzverbindung und verifiziert per GpS, ob sich nicht etwa ein Fernsehsportler am virtuellen Gebirge versucht. Zudem weist die integrierte Karte mittels Kompass und Distanzraster in 64 Ländern gratis den Weg. Nutzer können sich untereinander vernetzen und um die höhere Anzahl bestiegener berge wetteifern.

Ihr Kind ist das schönste und talentierteste der Welt. Nur logisch, dass Sie es ebendieser präsentieren wollen. Schliesslich ist der kleine Hanspeter dem blonden Mannequin aus dem Klatschheftli wie aus dem Gesicht geschnitten und konnte als erster Knirps im Bekanntenkreis bereits im Alter von vier Monaten laufen. Aber obwohl Sie — natürlich völlig zu Recht — vor Stolz platzen, dürfen Sie die Persönlichkeitsrechte Ihres Kindes nicht verletzen. Genau das tun Sie jedoch, wenn Sie ein Foto der kleinen Anne-Sophie auf Facebook posten oder ein Video zeigen, das ihre ersten Schritte oder den lautesten Rülpser der ganzen Nachbarschaft dokumentiert. Die Problematik ist folgende: Selbst bei gewissenhaft eingerichteten Privatsphäre-Einstellungen sehen die Freunde Ihrer Facebook-Freunde bei einem Gefällt-mir-Klick oder jedem kommentierten «Jöööö» die nackten Planschfotos vom letzten Sommerfest. Und nicht nur das: Jeder kann die Bilder herunterladen, sie sammeln und später ganz unbemerkt wieder ins Web stellen. Sie merken: Selbst allfälliges Löschen nützt nichts — das Internet vergisst nie. Setzen Sie Ihre Kinder nicht unnötigen Gefahren aus. Oder wie fänden Sie es, wenn Bilder ihres Sohns oder ihrer Tochter plötzlich auf einem Internetportal für Pädophile auftaucht? Eben. Deshalb gilt: Kinderbildli gehören nicht ins Netz.

Diskutieren Sie mit Kinderbildli ins Netz? Ihre Meinung unter www.migrosmagazin.ch/nerdswords.


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Nr. 40, 30. September 2013 | migros-magazin |

Ferienhilfe und Rundumbetreuung für jedes Alter

Wer mit seinem pflegebedürftigen Partner in die Ferien fahren will, kann sich an die Stiftung Claire & George Hotelspitex wenden. Sie vermittelt Zimmer in geeigneten Hotels und organisiert Pflegepersonal vor Ort, damit die Ferien auch wirklich entspannend sind.

E

lisabeth und Hans Beeler, beide 87 Jahre alt, geniessen ihre Ferien im Saanenland rundum. «Einmal nicht kochen, Abwechslung vom Alltag, ein anderes Umfeld, hinaus aus den vier Wänden» – das schätzen die beiden sehr. Weil Hans Beeler an Parkinson leidet, hatte Sohn Christoph für seine Eltern die Ferien bei Claire & George Hotelspitex gebucht. Das Ehepaar ver­ bringt nun eine Woche im Golfhotel Les Hauts de Gstaad – Halbpension inklusive Spitexleistungen. So erhält Hans Beeler nun bei seiner Morgentoilette profes­ sionelle Hilfe von Domenica Amiet, Pflegedienstleiterin des Spitexvereins Saanenland: «Claire & George ist ein gutes Angebot für Menschen, die auch in den Ferien Unterstützung nötig haben.» Susanne Gäumann ist Initiantin und Geschäftsleiterin der Stiftung, die sich mit Spenden aus öffentlicher und privater Hand finanziert. Die Stiftung funktioniert wie ein Reisebüro: Aus dem aktuellen Katalog mit Hotels mit einer mehrheitlich barrierefreien Infrastruk­ tur im Berner Oberland und dem Tessin wird die gewünschte Unterkunft ge­ wählt, danach organisiert Claire & George die benötigten Spitexleistungen dazu – auf Wunsch auch in jedem an­ deren Hotel der Schweiz. Das Vermitt­ lungs­ und Beratungsangebot ist gratis, man bezahlt nur Hotel und Spitex. Die Idee von Claire & George entstand aus eigener Erfahrung. Für Ferien zu­ sammen mit ihrer Mutter, die im Alltag auf Hilfe angewiesen ist, suchte Susanne Gäumann ein entsprechendes Hotel, nahm Kontakt mit der lokalen Spitex auf und realisierte: «Viele betreuende Angehörige haben gar nicht mehr die Kraft, sich solche Ferien selber zu orga­ nisieren.» Diese Lücke schliesst Claire & George Hotelspitex. Rund zwei Drittel ihrer Kunden sind ältere Menschen, ein

Das Ehepaar Beeler spaziert in Saanenmöser BE durchs Grün rund um ihr Hotel.

Drittel sind jüngere Menschen im Roll­ stuhl. Was vor zwei Jahren als Pilot­ projekt im Kanton Bern begann, wird dieses Jahr national lanciert. Hotelan­ gebote und Ferienregionen werden dabei laufend erweitert.

entlastungsangebote sind dringend notwendig Für Elisabeth Beeler ist das Angebot ei­ ne Entlastung: «Dank Hotelspitex ge­ niesse ich Momente der Ruhe und Entspannung, bevor ich im Alltag wie­ der rundum beschäftigt bin.» Zahlen zeigen: Wie Elisabeth Beeler leisten schweizweit etwa 250 000 Angehörige familienintern Pflege­ und Betreuungs­ arbeit. Zwei Drittel der Pflegenden sind Frauen, die sich um ihre kranken Partner und um die alten Eltern kümmern. Män­ ner ihrerseits pflegen hauptsächlich ih­ re betreuungsbedürftige Partnerin. Pflegende Angehörige erbringen eine

jährliche finanzielle Leistung von ge­ schätzten zehn bis zwölf Milliarden Franken. Die zeitlichen, physischen und psychischen Anforderungen an sie sind gross – oft bis zur totalen Erschöpfung. Entlastungsangebote sind dringend notwendig. Dazu gehören auch Ferien – für viele die schönste Zeit im Jahr. Neben Claire & George Hotelspitex gibt es wei­ tere Organisationen, welche Menschen mit besonderen Bedürfnissen bei der Planung und Durchführung von Ferien unterstützen. So führt zum Beispiel Pro­ cap (früher Invaliden­Verband) ein eige­ nes Reisebüro für Frauen und Männer, die trotz Handicap am liebsten auf eige­ ne Faust verreisen (www.procap.ch). Die Reisefachstelle Mobility International Schweiz MIS (www.mis­ch.ch) stellt behindertenspezifische Reiseinformati­ onen zur Verfügung – für Alleinreisende und für Gruppen oder Paare, die gern zusammen unterwegs sind.


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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

DIe Pflegefachfrau hilft bei den täglichen Verrichtungen. Nun kann auch Ehefrau Elisabeth für ein paar Tage total entspannen.

«Vor allem ältere Paare schätzen gemeinsame Ferientage.» Pflegefachfrau Domenica Amiet

Auch andere Organisationen wie die Parkinsonvereinigung (www.parkinson. ch), die Schweizerische MS-Gesellschaft (www.multiplesklerose.ch), die Schweizer Paraplegiker Stiftung (www. parahelp.ch), Pro Infirmis (www.proinfirmis.ch), die Alzheimervereinigung (www.alz.ch) oder Pro Senectute (www. pro-senectute.ch) bieten Ferien für Betroffene an, in der Regel aber ohne pflegende Angehörige. Diese können sich auf ihre Weise erholen, während sie ihre betreuungsbedürftigen Familienmitglieder in kompetenten Händen wissen. Die Erfahrung zeigt, dass vor allem ältere Menschen gemeinsame Ferien-

wochen schätzen. «Ein altes Paar ist im Alltag meist ein fest eingespieltes Team, das ohne viele Worte funktioniert», sagt Pflegeexpertin Dorothée Kipfer. Dieses Gefüge zu trennen, sei manchmal mit viel Aufwand und Komplikationen verbunden. Vor allem demenzkranke Partner würden dadurch oft Angst und Stress erleben. Zudem schwinge vielfach das Wissen um die begrenzte noch verbleibende Zeit und die Angst «was, wenn etwas passiert?» mit. Seit zehn Jahren leitet Dorothée Kipfer mit einem Team von Freiwilligen Ferien für Einzelpersonen und Paare im Seniorenalter, die Pflegeleistungen und Sicherheit auch im Ferienalltag benötigen: «Wir können den Betroffenen ihre Krankheit und den Pflegenden ihre Arbeit nicht abnehmen, aber wir können ihnen so viele Entlastungsmomente wie möglich bieten.»

sie fühlen sich in ihren ferien aufgehoben und verwöhnt Auch für die Pflegefachfrau Domenica AmietsindFerienetwasganzBesonderes. Die zeitlichen Wünsche der Hotelgäste

will sie wenn immer möglich berücksichtigen. So kommt die Pflegefachfrau rechtzeitig vor dem Frühstück ins Zimmer und hilft Hans Beeler bei der Dusche. Die hindernisfreie Infrastruktur im Hotel erleichtert ihr die Arbeit. Domenica Amiet hilft Hans Beeler in die Schuhe und zieht ihm die Jacke über. Das Paar möchte vor dem Morgenessen noch zum Seerosenteich spazieren. Elisabeth und Hans Beeler fühlen sich in ihren Ferien aufgehoben und verwöhnt. Jedes dritte Wort vom freundlichen Hotelpersonal sei die Aufforderung: «Ihr dürft Euch melden; sagt, wenn Ihr einen Wunsch habt.» Elisabeth Beeler ist gerührt: «Die Erinnerung daran werde ich mit nach Hause nehmen.» Text: Usch Vollenwyder Fotos: Tomas Wüthrich

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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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Multifunktionale Modelle sind gross im Kommen. Der Renault Captur verbindet Kleinwagen, Kombi und Geländetauglichkeit in einem einzigen Auto – und überzeugt mit komfortablem Fahrgefühl.

D

ie Autobauer lancieren derzeit einen City-SUV nach dem andern. Und das meist zulasten des eigenen Klein- und Kompaktwagenabsatzes. Doch der Kunde ist König — und SUV im Kleinwagenformat sind zurzeit «in». Renaults Interpretation des Themas heisst Captur. Wer hier einsteigt, begreift sofort, weshalb dieses Auto so beliebt ist: Der kleine SUV macht eher auf modisch statt auf rustikal und bietet viele SUV-Vorteile ohne typische SUVNachteile. So ist die Sitzposition gegenüber dem Technikbruder Clio zehn Zentimeter höher, aber nicht unpraktisch hoch. Die Einstiegshöhe ist ideal, und

kompakte 4,12 Meter Länge bleiben stadtfreundlich. Der Clio ist mit 4,06 Metern nur wenig kürzer. Interessant sind die abnehmbaren und waschbaren Sitzbezüge oder die gigantische Schublade mit elf Litern Inhalt, die das normale Handschuhfach ersetzt. Auch die längs verschiebbaren Rücksitze und das fröhliche Styling des Cockpits sowie das sehr gute Raumangebot gefallen. Schade, dass ein paar Plastikteile billig wirken. Aber bei einem Kaufpreis von 22 300 Franken darf man keine Wunder erwarten. Beim Fahren ist Schluss mit modisch: Französisch seidig zeigt der Captur

Was ist eigentLicH …

… eine Berganfahrhilfe? Anfahren am Berg war früher eine oft mühsame Angelegenheit, nicht nur für Neulinge am Steuer. Ohne Automat drohte Zurückrollen. Bei Studebaker 1937 erfunden, ab 1985 als «Hill Holder» bei Subaru zu finden, haben heute viele Neuwagen diese Berganfahrhilfe. Nimmt man am Hang den Fuss von der Bremse, hält das System das Auto automatisch,

bis es vorwärts geht. Bei mechanischer Handbremse geschieht das über die Bremsanlage, bei elektronischer Handbremse über letztere. Teils muss das System erst einmalig per Knopfdruck oder Bordcomputermenü aktiviert werden. Wichtig: Fährt man nicht nach einer bis fünf Sekunden an, lösen die Systeme die Sperre meist selbst wieder.

seine Komfortseite. Anders als viele Konkurrenten, bei denen das Fahren sportlich hart ist. Nur eines bietet er nicht: 4x4. Aber das schont die Kaufund Treibstoffkasse und reicht für den Alltag längst aus. Der 1,5-Liter-Diesel mit 90 PS ist gemütlich-durchzugsstark und mit 3,6 l/100 km Werksangabe sparsam. Das ergibt 95 g/km CO2-Ausstoss und die Energieeffizienz A. Leider fehlt, wie im flotten Basisbenziner (0.9 Turbo, 90 PS), ein sechster Gang. Wer den will, wählt eines der Modelle mit Doppelkupplungsautomat, erhältlich als Diesel oder quirliger Benziner (1.2 Turbo, 120 PS). Text: Timothy Pfannkuchen

Eher modisch als rustikal – der Renault Captur ist ein typischer Vertreter der Kleinwagen im SUV-Stil.


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Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Gillette schicken einen Gewinner/eine Gewinnerin mit Begleitung ans Lauberhornrennen in Wengen und ermöglichen drei Übernachtungen im Grand Hotel Regina in Grindelwald mit zwei Skitagen in der Jungfrauregion. Der Gesamtwert des Wettbewerbspreises beträgt 3000 Franken. Im Preis inbegriffen sind: ! Drei Übernachtungen für zwei Personen vom 17. bis 19. Januar 2014 im Grand Hotel Regina in Grindelwald ! Eine persönliche Führung hinter die Kulissen des Hotels ! Hin- und Rückreise mit den SBB in der 1. Klasse ! Zwei Tickets für das Lauberhornrennen in Wengen am 19. Januar 2014 ! Zwei Skipässe für die Jungfrauregion für zwei Tage ! Zwei Gillette Fusion ProGlide Power

Ab auf die Piste

Wettbewerbsfrage: Wo findet das Lauberhornrennen statt? ! Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse ! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Online: Gratis auf www.migrosmagazin. ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Gillette», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 6. Oktober 2013

Das Migros-Magazin und Gillette verlosen ein Wochenende für zwei in der Jungfrauregion mit Tickets fürs Lauberhornrennen sowie zwei Nassrasierer.

V

or der eindrücklichen Bergkulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau findet vom 17. bis 19. Januar 2014 in Wengen das Lauberhornrennen statt. Das Rennen wird zum 84. Mal ausgetragen, und einmal mehr wird die Elite des Skisports dort Höchstleistungen zeigen. Höchstleistungen vollbringt auch der Gillette Fusion ProGlide Power, ein Nassrasierer, dessen Klingen sehr lange halten. Das hat die Stiftung Warentest bestätigt (Heft 12/2010). Seine Dienste nimmt Mann gerne in Anspruch, um sich für einen Skitag im Jungfraugebiet oder ein Candle Light Dinner im Grand Hotel Regina in Grindelwald fein zu machen. Die Grande Dame, wie dieses Hotel liebevoll genannt wird, stammt aus der Pionierzeit der Schweizer Hotellerie und verfügt über 87 ruhige und gross-

zügige Zimmer. Diese sind fast alle mit einem Balkon ausgestattet und bieten einen Blick auf die Eigernordwand. Eine Sammlung wertvoller Pendulen und Originalgemälde zeugt von der Gründerzeit, doch das Hotel hat sich weiterentwickelt. So lädt heute sein Alpin Spa mit grosszügigem Schwimmbad und einem Saunadorf zum stilvollen Relaxen ein.

Mit etwas Glück live dabei sein am Lauberhornrennen Lust darauf, am Lauberhornrennen dabei zu sein? Das Migros-Magazin verlost zusammen mit Gillette drei Übernachtungen im Grand Hotel Regina für zwei Personen, dazu zwei Tickets für den Slalom vom 19. Januar, zwei Skipässe der Jungfrauregion für zwei Tage sowie zwei Nassrasierer von Gillette.

Ausgezeichnet für seine langlebigen Klingen: Der Rasierer Gillette Fusion ProGlide Power.

Der Gewinner/die Gewinnerin wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn ist nicht übertragbar. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Wird der Preis nicht am oben genannten Datum eingelöst, verfällt er ersatzlos. Konsumationen sowie Behandlungen sind nicht im Preis inbegriffen. Das Frühstück wird vom Hotel offeriert.


rätsel UnterhaltUng RÄTSEL & & spiele SPIELE | EXTRA 102 2 |

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| | Nr. 40,NR 30.00September 2013 00 . MONAT 2011 Migros-Magazin MIGROSMAGAZIN

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| Nr. Migros-Magazin NR September MIGROSMAGAZIN 00 40,0030. . MONAT 2011 2013 |

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.10.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.10.2013, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 38: Paula Jucker, Weinfelden TG; Mathilda Arpagaus, Chur; Silvia Imbach, Zürich; Annemarie Pelikan, Igis GR; Rosa Freuler, Glarus Gewinner «Zusatz» Nr. 38: Lucia Stricker, Oberwil BL; F. Sigl, Selzach SO; Marguerite Dreher, Zollikon ZH; Markus Röthlin, Buttisholz LU; Sandra Moser, Boltigen BE

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROSMAGAZIN NR 00 00. MONAT 2011 |

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Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

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UnterhaltUng EXTRA 1 | 105

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

E

1 5

2 3 4

AEGERTER AUSLESEN EGO I SMU S ERKENNEN ET I KETTE HAUSECKE NAS E L ANG REBS TOCK TO I LETTE WE I N L E S E

1

2

3

4

5

Auflösung Nr. 39: LESEN Gewinner Nr. 38: Hilda Kägi-Laib, Nuolen SZ; Susanna Widmer, Schaffhausen; Paul Marti, Langenthal BE

KINDEREGGE

Rätselspass

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.10.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

LABYRINTH Hilf Nina, ihren Regenschirm wiederzufinden!

Eine Fliege fliegt haarscharf an einem Spinnennetz vorbei. Da ruft die Spinne verärgert: «Warte nur, morgen kriege ich dich!» Lacht die Fliege: «Denkste, ege!» gsfliiege! ich bin eine Eintagsfl

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Nina und Hugo liegen in ihren Betten und unterhalten sich. Da sagt Hugo: «Wenn Tobi uns nicht bald weckt, kommen wir noch zu spät in die Schule.»


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Inserate schlagen Brücken zwischen Kunde und Produkt. Und zwischen Medien. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Julia Bochanneck und Jan Kempter, Werbeagentur Scholz & Friends Schweiz AG. www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch


| Nr. 40, 30. September 2013 Migros-Magazin RÄTSEL & SPIELE EXTRA

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| UnterhaltUng rätsel &NRspiele 00 00 . MONAT 2011 MIGROSMAGAZIN | 107

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4 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 1

6 4 3

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

7 2

1

3 2

2 8

Auflösung Nr. 39: 158 4 2 8 5 7 9 1 6 3 Gewinner Nr. 38: 1 7 9 6 4 3 2 8 5 Emil Bürer, 6 3 5 2 8 1 4 9 7 5 8 7 4 3 2 9 1 6 Schattdorf UR; 9 6 3 1 5 8 7 2 4 Elsy Näpflin, 2 1 4 9 6 7 3 5 8 3 5 1 7 9 6 8 4 2 Thayngen SH; 8 4 2 3 1 5 6 7 9 Charlotte Revaz, 7 9 6 8 2 4 5 3 1 Vernamiège VS; Olga Kindler, Teilnahmeschluss: Sonntag, 6.10.2013, 24 Uhr Biberist SO; Regula Thüring, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Bettlach SO Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Zollinger (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), bettina bucher (Chefin vom Dienst), Gerda portner (produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

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Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela masciadri, tatiana Vergara

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, béatrice eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph petermann, Anna meister, michael West

Lithografie: rené Feller, reto mainetti

Ressort Shopping & Food: eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (produktionsleiter) Frank Dittersdorf (produktion), Heidi bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Prepress: peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier paky (Leitung), benjamin Krüger, petra Lieberherr (Volontärin), Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Gian berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, michael Glarner, Christine Kummer, Janine meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), marianne Hermann Media-Services: patrick rohner (Leitung), tabea burri, theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: DZb Druckzentrum bern AG


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Meine WeLt 110 |

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Mein zuHause

anet corti

«Ich mag Licht und umgebe mich gerne mit Dingen, die eine Geschichte haben. Der Stuhl, auf dem ich sitze zum Beispiel, war mal eine Requisite in einem meiner Stücke.»

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NR. 40, 30. SEPTEMBER 2013 | Migros-Magazin |

Mein trauM

«Ein Segelschiff. Davon träume ich. Dieses hier mit Piraten- und Che-Guevara-Fahne würde besonders gut zu mir passen. Das Problem: Ich werde sogar im Tram seekrank.»

«Ich liebe Tüfteleien, Tipps und Tricks» Name: Anet Corti (44) Sternzeichen: Krebs Wohnort: Zürich

Die Schauspielerin Anet Corti in ihrem neuen Stück.

Anet Corti hat eben den basellandschaftlichen Kulturpreis in der Sparte Theater und Kabarett gewonnen. Sie tourt derzeit mit «win-win», in dem sie die perfekte Fehlbesetzung in der Chefetage spielt.

Mein LiebLingsrestaurant

«Wenn man in Zürich ein Glas unter freiem Himmel trinken will, ist das ‹Fischer's Fritz› beim Campingplatz Wollishofen erste Wahl. Zum Essen empfehle ich Fisch-Chnusperli.»


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meine welt

Migros-Magazin | Nr. 40, 30. September 2013 |

anet corti | 111

Mein ding

«Jedes mal wenn ich einen 3-D-Viewer auf dem Flohmarkt oder im brockenhaus entdecke, schlage ich zu. Die kleinen Dinger machen ganz grosses Kino.»

Mein Kraftort

«Als baslerin vermisse ich in Zürich den rhein – aber zum Glück gibts hier einen See. Wasser hat etwas entspannendes und gleichzeitig etwas belebendes.»

Mein LiebLingsproduKt

Wieso leben Sie hier? Ich bin beruflich viel unterwegs. Zürich liegt zentral und ist eine aktive, schöne Stadt. Wo würden Sie gerne leben? Da, wo ich wohne, lebe ich sehr gerne. Ich könnte mir aber vorstellen, irgendwann wieder in ein kleines Dörfchen zu ziehen. Während meiner Ausbildung habe ich vier Jahre im Tessin, im Centovalli, gelebt. Das habe ich sehr genossen. Beruf und Lebenslauf: Schon im Lehrerseminar war Theater meine grosse Leidenschaft. Ich arbeitete ein Jahr als Lehrerin, danach ging mein Traum in Erfüllung. Ich besuchte die Scuola Teatro Dimitri. Nach einer ausgedehnten Tournee mit der Compagnia Dimitri kreierte ich die Schweiz-Satire «Wurscht» mit dem Duo Lapsus. Bald folgte mein erstes Soloprogramm «dbaö – du bisch au öppert», eine Satire auf alle Selbstfindungsseminare. Mein Ziel: Ich möchte noch lange auf der Bühne Geschichten erzählen und spielen, die Menschen zum Nachdenken, Schmunzeln und Lachen bringen. Was ich mag: Ich liebe Tüfteleien, Tipps und Tricks jeglicher Art. Was ich nicht mag: Sture, geizige Menschen.

Meine beste Eigenschaft: Ich bin neugierig und lerne gerne Neues. Was ich an mir nicht mag: Meine Entscheidungsschwierigkeiten! Mein Tick: Ich liebe Spielzeug mit Batterien. Möglichst ferngesteuert mit viel Blinken, Bewegung, Sound und Rauch. Mein Lieblingsessen: Betty Böhni, eine meiner Figuren, liebt

Fondue. Aber Achtung: «Einsam ist, wer alleine ein Fondue isst.» Mein bester Entscheid: Hier zu erwähnen, dass ich am 2.,4. und 5. Oktober mit «win-win» in der Kellerbühne St. Gallen spiele und neben diversen anderen Spielorten auch im Theater am Hechtplatz in Zürich auftreten werde. Text: Andrea Freiermuth

«Die erdbeer-Glace am Stängel. Die mit dem Affen drauf. Sie erinnert mich an meine Kindheit, ist immer noch so gut wie früher ‒ und natürlich gefällt mir auch ihr retro-Design.»

Bilder: Ornella Cacace

Mein arbeitspLatz

«Am Stubentisch bin ich am kreativsten – vor allem, wenn noch ein Kollege dabeisitzt. mit beat Schlatter arbeite ich derzeit an der ‹bingo-Show›.»


, h c o w t t i M m a Joker 2. Oktober 2013

w w w.m i n i m a n i a .c h

Miggy

B r in g t je d en b u n d z u m S c h lü s se lLe u c hte n .

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Eine helle Freude ist die Miggy, die es am 2. Oktober 2013 in der Migros gibt.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Streng geheim: Nächsten Mittwoch, 9. Oktober 2013, gibt es den Mini-Überraschungsjoker. Die Joker gibt es ab einem Einkauf von Fr. 60.– in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor, OBI oder auf LeShop.ch. Jeden Joker gibt es nur solange Vorrat; max. 3 Joker pro Einkauf.

Ein M kleiner.

Migros magazin 40 2013 d vs  
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