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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

NR. 40 3. OKTOBER 2011

www.migrosmagazin.ch

BRUSTKREBS I 18

Grosse Kampagne IDEENMANAGEMENT I 50

Uni zeichnet die Bina aus TRÜFFELFIEBER I 86

Delikatesse aus der Erde STARMUSIKER I 126

In der Schweiz setzen sich Tausende von Menschen für die Natur ein. Freiwillig und ohne Lohn. Die 17-jährige Lena Stamm ist eine davon. I 30

Bild Tina Steinauer

Multitalent Dieter Meier

Natürlich!

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DIESE WOCHE INHALT

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

2 EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

36 | INTERVIEW Futurist Lars Thomsen blickt optimistisch in die Zukunft.

Die nationale Abstellkammer

Der Luftschutzkeller, der schweizerischste aller Räume

Der Luftschutzkeller ist der vielleicht schweizerischste aller Räume: Er symbolisiert das Sicherheitsverständnis, das die Nachkriegsgeneration geprägt hat. Schutz vor Bomben aller Art sollte er bieten. Das Überleben nach dem Undenkbaren ermöglichen, nach dem Atomkrieg. Allein das Aufstemmen der dezimeterdicken Türen flösste uns Kindern Respekt ein und gab uns ein Gefühl von Sicherheit (die nüchtern betrachtet nie da war). Wer sollte uns was anhaben?

Auch der saloppe Umgang mit dem Luftschutzkeller hat etwas sehr Schweizerisches. Man wahrt die Form, lässt den Keller genau nach Vorschriften bauen, nutzt ihn aber für alles und jedes. Er mutiert zur Abstellkammer, in Grossüberbauungen zum Partyraum oder zum Carnotzet für Weinliebhaber. 109 Prozent beträgt der Deckungsgrad: Will heissen, die Schweiz hat mehr Luftschutzplätze als Einwohner. Ein weltweit einmaliger Wert. Und wie sieht es nun aus, in den Schutzräumen der Schweiz? Wir haben uns umgesehen (Seite 30).

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

110 | FAMILIE Die erste Liebe ist intensiv. Und, sie bringt die ganze Familie durcheinander.

Bilder Paco Carrascosa, Jorma Müller, Basil Stücheli, Plainpicture

us? Das Eine etwas indiskrete Frage: Wie sieht es in Ihrem Luftschutzkeller aus? Luftschutzkeller-Abteil meiner Eltern zum Beispiel war immer vollgestopft pft mit Unnützem und Nützlichem. Hinten an der Wand ein Weingestell, auf dem em einige Flaschen Waadtländer dem Entsorgen entgegendämmerten. Eine Kiste mit it alten Kleidern, von denen sich die Mutter, aus welchen Gründen auch immer, nicht trennen konnte. Eine ausrangierte Stereoanlage, zwei Paar Skier, auf denen ich seit Jahren nicht mehr talwärts gedonnert war. Und die obligaten Büchsen und Packungen mit Notvorrat. Ein Notvorrat, der ab und zu wieder mal ausgeräumt und erneuert wurde, wenn das Verfalldatum schon fast peinlich lange überschritten war.

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

INHALT 3

MIGROS-WOCHE

8 | REPORTAGE In der Schweiz gibt es mehr Plätze in Luftschutzkellern als Bewohner. Kein Wunder, werden sie zweckentfremdet.

4 | Aktuelles

MENSCHEN

8 | Reportage Ein Rundgang durch die Keller der Schweiz. So viel Voyeurismus darf sein. 15 | Auf ein Wort 17 | Bild der Woche 18 | Porträt Zwei Frauen überleben ihre Brustkrebserkrankung. Auch dank der Kampagnen der Krebsliga Schweiz. 25 | Kolumne Der Hausmann 26 | Porträt Roger Burnens betreibt das einzige handbetriebene Karussell der Schweiz. Das ist eine Aufgabe fürs Leben. 30 | Porträt Tausende von Freiwilligen pflegen die Schweizer Natur. Auch deshalb ist das Leben hier lebenswert. 36 | Interview Zukunftsforscher Lars Thomsen.

AKTUELL

SAISONKÜCHE

86 | Auf Trüffelsuche Ueli Engel und seine Hunde finden sie. 90 | Küchenkunde Trüffel passen zu einfachen Gerichten.

42 | Impfkampagne Die Migros unterstützt das Engagement der Unicef gegen Tetanus in der Zentralafrikanischen Republik. 44 | Mountainmania Die Mountainmania geht auf Schweizer Tournee und macht in 14 Filialen halt. 47 | Migros-Zeitreise 49 | Nummer 1 Die Migros-Pensionskasse ist in einem Rating zur besten PK gekürt worden. 50 | Ideenreich Die Uni Bern hat das Migros-Unternehmen Bina ausgezeichnet. Es besitzt das beste Ideenmanagement der ganzen Schweiz.

99 | Mix 106 | Outdoor Schwindelerregende Wanderung entlang der Walliser Wasserleitungen. 110 | Familie Die erste Liebe. 112 | Auto Der Suzuki SX4 ist eine Mischung von Cityflitzer und SUV.

SCHAUFENSTER

MEINE WELT

53 | Aus der Region Vier Landfrauen kochen regionale Spezialitäten. 58 | Kinder backen in der Hausbäckerei 73 | Utz sorgt für guten Kaffee 75 | Feines für den Salat 76 | Straffer Bauch zum Anziehen 79 | Männer, zieht euch warm an! 81 | Wie die Migros Tiere unterstützt 83 | Spielerisch fit werden

IHRE REGION

93 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

126 | Dieter Meier Der Zürcher ist Musiker, Unternehmer, Landwirt und Filmer.

RUBRIKEN

7| 115 | 119 | 123 | 124 I

Leserbriefe Bitte melde dich Rätsel Impressum Cumulus

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MIGROS-WOCHE AKTUELLES

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

4 SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE

«Händ Sie Cumulus?»

FRISCH IN DER MIGROS

Knorrige Herbstfrucht Quitten haben es nicht leicht. Äpfel und Birnen stehen jeden Herbst im Rampenlicht. Die Quitte will erobert werden. Ihre grobe, knorrige Form verleitet nicht gerade zum Reinbeissen. Wer es dennoch wagt, wird enttäuscht, denn die Quitte ist roh ungeniessbar. Sie muss erst gebacken oder gekocht werden. Aber dann trumpft sie mit fruchtiger Säure auf. Besonders fein schmeckt sie als Quittenpaste oder gekocht zu währschaften Herbstmahlzeiten, zum Beispiel als Beilage zu Wild. Frische Quitten erhalten Sie noch bis Ende Oktober in vielen Migros-Filialen.

«Hallo, Redaktion des MigrosMagazins, ich wollte mal zeigen, dass mein Mami jetzt auch bequem zu Hause einkaufen kann», schreiben uns Lucie (4) und sein Mami Jacqueline Guidici aus Aarau.

NR. 40 3. OKTOBE R 2011

www.migrosmagazin.c

h

Ausgabe Aare,

AZA 3321 SchönbühlShoppyland. Psdg

DP AG Ent. bez. A 44631

Drucken ohne Mineralöl

BRUSTKREBS I 18

Grosse Kampagne IDEENMANAGEM ENT I 38

Uni zeichnet die Bina aus TRÜFFELFIEBER

I 90

Feines aus der Erde STARMUSIKER I 126

Bild Tina Steinauer

Multitalent Dieter Meier

Ist es technologisch möglich, eine Zeitung mit mineralölfreien Farben zu drucken? «Ja», sage sagen das Migros-Magazin und die Druckzentren der Tamedia.Ein Teil der aktuellen Auflage wurde mit einer speziell für diesen Zweck hergestellten se sc schwarzen Farbe auf pf pflanzlicher Basis gedruckt. dr Ein Verzicht auf mineralEi ölhaltige Farben wäre poöl Natürlich! sitiv siti für die Recycling-Industrie: Ein Teil der alten du Zeitungen wird zu VerpaZe ckungskarton für Lebensmittel verarbeitet — und dort ist die mögliche Verunreinigung durch Mineralölbestandteile ein wiederkehrendes Thema. Im Moment ist die mineralölfreie Farbe erst in Schwarz und nur in ganz kleinen Mengen erhältlich.

Die 17-jährige Lena Stamm setzt Natürlich freiw illig und gratis. sich für die Natur ein. Weil tausende von Lenas gibt, gehts es in der Schweiz unserer Umwelt gut. I 8

Adressänderungen am Postschalte E-Mail: dienstleistu r melden ngen@gmaare.migros. oder dem regionalen Mitgliederd ch ienst: Tel. 058

565 84 01

Impfen rettet Leben Die Migros unterstützt eine weltweite Kampagne des Kinderhilfswerks Unicef und des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble gegen die oftmals tödlich verlaufende Infektionskrankheit Tetanus. Mit jeder in der Migros oder bei LeShop gekauften Pampers-Packung bezahlt der Migros Baby Club eine zusätzliche Impfdosis. Die Kampagne läuft von Oktober bis Dezember 2011. Bereits 2010 konnte die Migros so insgesamt 300 000 zusätzliche Impfdosen finanzieren. Mehr zum Thema auf Seite 42.

Die Migros spendet Tetanusimpfungen.


MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

AKTUELLES 5

M-Budget-WG 2011: Wer wirds? Fünf Wohngemeinschaften präsentieren sich online.

D

ie fünf WGs präsentieren sich auf www.migros.ch/m-budget-wg. Die Gewinner-WG kann ein Jahr lang gratis wohnen und kostenlos M-Budget-Produkte beziehen, insgesamt im Wert von 45 000 Franken. In den nächsten sechs Wochen müssen sich die fünf Finalisten verschiedenen Aufgaben stellen. Welche, können Sie via Internet entscheiden.Und ab dem 13. Oktober treten die Finalisten im interaktiven TV-Sender Joiz live gegeneinander an. Das sind die Kandidaten: ■ Villa Kunzental heisst die sechsköpfige MännerWG aus Rheinfelden, in deren Haus es spukt. ■ Hotel Atlantis nennt sich die neunköpfige WG im ehemaligen 5-Sterne Hotel Atlantis am Üetliberg ZH. ■ Die Chaos-Design-WG bewohnt

Bilder Stockfood, Laif, René Ruis

Swiss-Toy-Award Womit spielen Kinder am liebsten? Niemand kann diese Frage besser beantworten als sie selbst. Im Rahmen des Swiss Toy Award 2011 des Spielwaren Verbands Schweiz (SVS) haben mehr als 16 000 Kinder aus der ganzen Schweiz Spielsachen bewertet — ein neuer Teilnahmerekord. Dies via Internet oder direkt im Migros-Einkaufszentrum Westside. Die Sieger werden mit dem Signet «Suisse Toy Award» auf der Verpackung gekennzeichnet.

eine riesige Wohnung in einem Abbruchhaus in Zürich. ■ In der WG Heimeken in Wettingen AG wohnen drei Jungs, deren gemeinsames Hobby die Musik ist. ■ Les Welsch sind vier Studenten aus Zürich-Affoltern, unter ihnen ein Walliser und ein Jurassier. Alle Online-User, die sich am Voting beteiligen, nehmen automatisch an der wöchentlichen Verlosung von Preisen im Gesamtwert von 20 000 Franken teil.

REGION LUZERN

«Cha chà» in Luzern Citybay Am 5.Oktober eröffnet im neuen Citybay-Quartier in Luzern das zweite «cha chà» nach Zug in der Zentralschweiz.Auf rund 400 Quadratmetern wird den Kunden in einem modernen Ambiente leichte, neuzeitliche Thaiküche aus frischen Zutaten angeboten — zubereitet im Wok und schnell serviert. Die Migros Luzern und «cha chà» verlosen 20 «cha chà»Gutscheine im Wert von je 25 Franken und 200 Gutscheine für einen frischen Saftdrink nach Wahl. Einfach die Wettbewerbsfrage auf www.migrosluzern.ch beantworten und gewinnen.

M-Budget ist Kult: Seine WG hat die letztjährige Wahl gewonnen.


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

LESERBRIEFE 7

MM 39: «Bewegung macht schlau», Artikel über Bewegung im Schulalltag.

Gefährliche Quartierstrassen In Bewegungslandschaften kann sich jedes Kind so bewegen, wie es seinen Fähigkeiten entspricht.

■ Im Artikel wird nur am Rand auf die Ursachen der Bewegungsarmut eingegangen. Hauptgrund aber ist das Auto! Kinder werden in die Spielgruppe, in den Kindergarten und zur Schule gefahren. Das grössere Übel ist aber, dass sich die Kinder wegen der Autos in ihrem Wohnumfeld und auf den Quartierstrassen kaum mehr frei bewegen können. Mit etwas gutem Willen und relativ wenig Aufwand liessen sich Begegnungszonen realisieren. Nicht nur Kinder würden so Bewegungsfreude und Lebensqualität zurückgewinnen!

Dieter Blatt 3110 Münsingen

MM 39: «Der Tag an dem die Swissair starb», Artikel über ehemalige Angestellte.

Ist das Schweizerkreuz noch gerechtfertigt?

■ Ihr Swissair-Grounding-Artikel hat mir wieder das Unvermögen der damaligen Manager, Banken und Politiker vor Augen geführt. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist, warum die heutigen Flugzeuge die Bezeichnung «Swiss» und das Schweizerkreuz tragen dürfen, obwohl sie doch zu 100 Prozent der deutschen Lufthansa gehören. Ernst Huber

8107 Buchs

MM 38: «Ein Dorf braucht mehr Kinder», Artikel über die drohende Schliessung der Schule im Berner Bergdorf Gadmen.

Auch für ein Kind lohnt sich eine Schule

■ In Norwegens ländlicher und zum Teil sehr abgeschiedener Gegend wird, um ein Dorf nicht aussterben zu lassen, ein Kindergarten und eine Schule geführt, auch wenn nur ein oder zwei Kinder vorhanden sind. Ich denke, die Schweiz ist auf die Ressource Bildung

angewiesen, und es sollte für ein Dorf mit momentan nur zehn Schülern Geld zum Weiterbestehen der Schule vorhanden sein. Ruth Olloz 1874 Champéry

MM 37: «Schluss mit ‹Kay ei Papagei›», Artikel über Stotterer.

Stottern war Folge von psychischem Druck

■ Heute wird ein Problem zum Glück viel eher erkannt, aufgegriffen, und Massnahmen werden eingeleitet. Dass es in den 60er Jahren leider noch nicht so war, zeigt meine persönliche Erfahrung. Ich kam als zehnjähriger Knabe als Pflegekind zu einer Bauernfamilie. Durch einen Unfall verpasste ich ein halbes Schuljahr und musste den Rückstand innerhalb eines halben Jahres aufholen. Ich wurde überall als Waisenkind und Milchbubi gemieden und ausgelacht. Die Folgen waren absehbar: Ich wurde Bettnässer und Staggeler. Damals wurde niemand darauf aufmerksam, dass hier ein Knabe unter psychischem Druck stand. Die Schulleistungen gingen drastisch zurück, Depressionen und Unsicher-

«In Norwegen wird eine Schule geführt, auch wenn nur ein Kind vorhanden ist.» Ruth Olloz, 1874 Champéry

heiten nahmen zu. Durch viele Psychotherapien lernte ich fliessend sprechen. Heute kann ich vor einer Gruppe einen Vortrag halten.

R.N. (Name der Redaktion bekannt)

MM 37: «Was gar nicht geht, ist totaler Wildwuchs», Artikel über männliche Behaarung.

Frauen haben gerne gepflegte Männer

■ Lustig zu lesen, dass mehrheitlich Männer der Meinung sind, Behaarung sei von der Natur geschaffen, im Trend oder was auch immer. Männer schauen gern eine gestylte Frau an. Das gilt für Frauen auch. Sie schauen gerne gepflegte Männer an, und, sorry, diese haben die Haare nicht an der falschen Stelle. Jeanne Eberle, 8610 Uster

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MENSCHEN REPORTAGE

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

8

Weltmeister im Bunkern Wenn es um Luftschutzkeller geht, ist die Schweiz Weltspitze. In unserem Land gibt es Schutzraum für 8,6 Millionen Menschen. Oder für Millionen von Skiern und Konfigläsern. Das Migros-Magazin ist in die Tiefe gestiegen und hat in Schweizer Kellern Unglaubliches entdeckt.

B

eim Bauen von Schutzräumen sind die Schweizer Weltmeister: Die Investitionen für 8,6 Millionen Schutzplätze belaufen sich laut Bundesrat auf rund zwölf Milliarden Franken. 283 000 Personenschutzräume befinden sich in Privathäusern, Instituten und Spitälern. Dazu kommen gemäss dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz rund 2450 öffentliche Schutzanlagen. So beläuft sich der Deckungsgrad der Schweizer Bevölkerung auf 108,8 Prozent. Die Schweiz hat also mehr Schutzplätze als Einwohner. Einzig Schweden, Finnland und Singapur weisen annähernd ähnlicheWerteauf.Deutschlanderreichteinen Deckungsgrad von nur drei Prozent. Grund für den rekordhohen Schweizer Wert: Das Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz schreibt seit 1963 für Hauseigentümer eine Baupflicht eines Schutzraums vor. Zwar versuchte der ehemalige jurassische CVP-Nationalrat Pierre Kohler den Bau von privaten Schutzräumen 2005 aufzuheben. Doch die parlamentarische Initiative des 47-Jährigen scheiterte. «Die Schutz-

Franz (66) und Adelheid (59) Renggli aus Seon AG

Im Luftschutzkeller des Einfamilienhauses des Ehepaars Renggli fallen drei Karabiner auf, die in einer Ecke stehen. «Diese sind mir schon lange ein Dorn im Auge», beschwert sich Adelheid Renggli und erntet dafür von ihrem Mann ein Murren. Die Waffen aus seiner Militärzeit lagern neben einigen Flaschen Wein, Aproz-Mineralwasser, Töpfen und Erde zum Umtopfen, Gummistiefeln und Bastelholz. Und an der Wand ist eine Schutzraumbelüftung Typ VA 20 befestigt, die rund 3000 Franken kostet. Franz Renggli lacht: «Mit dem Wein könnte man im Notfall vergessen, was draussen abgeht.» Holz und Erde seien von einer Migros-Do-it+Garden-Filiale. Von der Migros bezieht Renggli auch die Pension, fuhr er doch 26 Jahre lang die legendären Migros-Verkaufswagen.


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MENSCHEN

REPORTAGE 9

Pius (65) und Yvonne (60) Friker aus Niedergösgen SO

Tritt man in den Schutzkeller im Einfamilienhaus des Ehepaars Friker, fallen 250 Weinflaschen auf, die friedlich neben Jägermeister sowie Pflaumen- und Williams-Destillaten lagern. Pius Friker erklärt: «Ich habe gute Beziehungen zu den Bauern in der Region.» Für den Pensionär und seine Frau ist der Schutzkeller vor allem Vorratskammer. In dieser lagern auch Nespresso-Kapseln, Baumkerzen und Handreinigungs-Papierrollen. Auf der Notpritsche sind Gläser mit weissen Bohnen sowie Zucker, «Mayas Holunder-Gelée» und süss-saure Zucchetti aufgestellt. Eine Kurbel für die Ventilationsanlage ist das Einzige, was den eigentlichen Zweck des Raums verrät. Wer Gösgen hört, denkt an das Atomkraftwerk. «Klar wären wir froh, wir hätten es nicht. Aber wir vertrauen auf die Experten und heizen mit Elektrizität», sagt Pius Friker.


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MIGROS-MAGAZIN

MENSCHEN REPORTAGE

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

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«Schutzräume sind vor allem dazu da, um Weine zu lagern.» Pierre Kohler, ehemaliger CVP-Nationalrat

raumpflicht ist ein Relikt aus dem Kalten Krieg. Letztlich lässt sich diese Haltung nur mit wirtschaftlichen Motiven begründen,profitieren doch die Unternehmen, die diese Anlagen bauen.» Sechs Jahre später, just zwei Tage vor der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima beschloss der Nationalrat dann aber doch, die Schutzraumpflicht fürprivate Hauseigentümer aufzuheben. Anfang Juni vollzog der Nationalrat eine Kehrtwende und korrigierte den Entscheid. Umgeschwenkt sind die bürgerlichen Parteien in der grossen Kammer, nachdem bereits der Ständerat für die Beibehaltung der Bunkerbaupflicht war. Die Parlamentarier argumentierten, die Pflicht sei keine Romantik aus dem Kalten Krieg.Es gebe heute neue Bedrohungen. Verteidigungsminister Ueli Maurer nannte in diesem Zusammenhang Mittelstreckenraketen,die auch die Schweiz erreichen könnten. Pierre Kohler entgegnet: «Es gibt keine Atomkriege mehr. Die Schutzräume, die bei den Baukosten mehrere Prozente verschlingen, sind für die Schweizer doch vor allem dazu da, um Weine zu lagern.» Tatsächlich benützen viele ihre Schutzkeller als Vorratskammer, wie mehrere spontane Kellerbesuche des Migros-Magazins im Aargauer Seetal, rund um den Hallwilersee und im Dunstkreis des Kernkraftwerks Gösgen zeigen. Texte Reto E. Wild Bilder Basil Stücheli

www.migrosmagazin.ch Oft ist er weit weg oder hat keinen sicheren Luftfilter: Haben Sie einen bezugsbereiten Schutzraum?

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Rosmarie Guggenbühl (72) aus Seon AG

«Ich liebe meinen Keller sehr. Er ist gemütlich. Das Schutztor stört mich nicht, ganz im Gegensatz zur Notpritsche, die ich letzthin entsorgte», sagt Rosmarie Guggenbühl. Ein Panzerdeckel, der einen Notausstieg abschliessen sollte, lässt sich nicht bewegen, weil ein langes Gestell im Weg steht. Auf dem Regal fallen selbst gemachte Kornelkirschen- und Feigen-Konfitüre sowie Kirschen-, Holunder- und Melissensirup auf. Die einstige Gemeindekrankenschwester hat eine Alkoholallergie und lagert deshalb nur ein paar wenige Weinflaschen für allfälligen Besuch. Weitere Essensvorräte hat die seit 28 Jahren im Aargauer Seetal lebende Ostschweizerin fein säuberlich in einem alten Schrank versorgt. In einer Truhe lagert Rosmarie Guggenbühl Glas und Blech zum Entsorgen sowie Kartoffeln. «Ich habe hier meine Vorräte, damit ich nicht jeden Tag ins Dorf rennen muss», sagt sie.

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MENSCHEN REPORTAGE

12

Rosa Meier (72) aus Niedergösgen SO

Auf zwei mal vier Meter befinden sich im Luftschutzkeller des Ehepaars Meier ein Tiefkühlschrank, Dosen mit Thunfisch, Ravioli und Champignons sowie Kartoffeln, Zwiebeln, Erdbeerkonfi, Quittengelée und Apfelmus. Leere Gläser, ein paar Flaschen Wein, Sandsäcke sowie ein Christbaumständer sind ebenso vertreten. Und über all dem wacht eine Beethoven-Statue. «Ich habe keine Ahnung, woher die ist. Aber es reut mich, sie fortzuwerfen», sagt Rosa Meier. Sie wisse nicht, wie das Explosionsschutzventil mit Vorfilter und Panzerdeckel funktioniere. «Da müssten Sie meinen Mann fragen.» Otto Meier (74) ist allerdings gerade unterwegs, wenn auch nicht in den Alpen, wie seine Steinsammlung suggeriert, sondern in der Region.

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN


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MENSCHEN REPORTAGE

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

13 Pius Höltschi (59) aus Aesch LU

Der 48 Quadratmeter grosse Schutzraum des CVP-Gemeinderats Pius Höltschi präsentiert sich mustergültig. Abgesehen von Süssmost und Birnenschnaps hat der Obstbauer den für 42 Menschen konzipierten Schutzraum nicht zweckentfremdet. «Ich hätte ihn innert weniger Stunden leer geräumt», bestätigt Höltschi. Die rund 30 Zentimeter hohe Schwelle beim Eingang gilt als bombensicher. Das obligate Trocken-WC fehlt ebenso wenig wie Holzgestelle, die im Notfall zu Betten umfunktioniert werden könnten.

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Familie Eichenberger-Furrer mit Mutter Beatrice (53) und Sohn Reto (25) aus Mosen LU «Im Notfall könnten wir hier unten eine Party veranstalten», sagt Reto Eichenberger. Der Mister-Schweiz-Kandidat 2010 spricht damit die Vorräte an, welche die Familie Eichenberger im Luftschutzraum lagert. An der schweren Eingangstüre hängt eine Garderobe mit OutdoorAusrüstung, auf der Notpritsche lagern unter anderem ein Skiträger, Öl, Balsamico, Maiskolben und Weine. In einer Ecke befindet sich eine Gefriertruhe. Für Beatrice Eichenberger ist dieser Keller «ein Vorratsraum». Einzig ein Trocken-WC in Form eines Eimers und die Frischluftanlage erinnern daran, dass der Luftschutzraum der Eichenbergers im Notfall zehn Personen aufnehmen müsste.

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MENSCHEN AUF EIN WORT

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

15 MISS-SCHWEIZ-WAHLEN

Brav, bieder und vorbildhaft ist ein Teil des Charakters der Show. Es gibt Castingformate, die mehr Platz für Skandale haben. Aber die Miss Schweiz muss ein Vorbild sein und die Schweiz bei verschiedenen Events vertreten — deshalb sollte sie eine gewisse Sauberkeit ausstrahlen. Das ist ein Teil des Nationenimages,das die Schweiz hat.Und das darf man durchaus pflegen.

«Unterhaltungsshows müssen überraschen» Herr Bosshart, die Zuschauerzahlen bei den Miss-Schweiz-Wahlen sinken,während andere Castingshows Traumquoten vermelden. Die Mister-Schweiz-Show hat das SF sogar abgesetzt. Haben Mister und Miss Schweiz ausgedient?

Wieso floppen die Miss-SchweizWahlen bei den Fernsehzuschauern? Louis Bosshart (67), Professor für Journalistik an der Universität Freiburg, erklärt, woran es dem TV-Format fehlt.

Durchaus. 3+ müsste aber mehr Leben in die Bude bringen. Es reicht nicht, wenn die Kandidaten nur hinstehen und schön aussehen. Die Show muss mehr Emotionen auslösen, Schadenfreude oder Mitleid à la «Ich bin ein Star, holt mich hier raus».

Unterhaltungsshows müssen überraschen. Bei Schönheitswettbewerben gibts wenige Elemente,die man variieren kann, und so werden sie mit der Zeit langweilig. Hinzu kommt, dass die Missen seit Jahren immer gleich aussehen.Der klassische Barbie-Typ: grosse Augen, feine Nase und hübscher Mund.

Vielleicht haben wir schlichtweg einen Missen-Overkill?

Das ist gut möglich. In Bern gibt es eine Miss Bern und eine Miss Bern-Ost. Irgendwo gibts Miss Garage, Miss Molly und Miss Earth. Aber das ist typisch für die Medien. Sobald es ein Format gibt, das Erfolg hat, wird es nachgeahmt.

Bei der Miss-Schweiz-Wahl gehts aber auch um Sympathie und nicht nur das Aussehen.

Die Miss Schweiz muss auch Persönlichkeit haben und sprachbegabt sein. Seit Fiona Hefti waren alle Missen Studentinnen oder Schülerinnen.Bei Hefti hiess es, «sie sei aus gutbürgerlichem Haus und könne mit Fischbesteck umgehen». Muss man zwischen TV-Show und der Marke «Miss Schweiz» unterscheiden?

Ja. Die Marke ist sehr gut eingeführt, die Wahl ist ein Sprungbrett in die Promiwelt. Der Fernsehauftritt ist aber wichtig,um die Reichweite der Marke zu erhöhen. Was passiert, wenn SF abspringt?

Bilder Karl Mathis/Keystone, Schweizer Jugend forscht, swissbaker.ch

Bei den Mistern übernimmt 3+ und will es mehr Richtung Castingshow entwickeln. Ist das für die Missen auch denkbar?

Dann müssten die Veranstalter einen Event mit ein paar Tausend Leuten veranstalten, wobei die Fans der einzelnen

«Brav, bieder und vorbildhaft ist ein Teil des Charakters der Show.» Kandidatinnen bevorzugt werden müssten.So gäbe es Stimmung und Fantrubel. Dies hätte eine grosse Ausstrahlungskraft. Ledig, nicht geschieden und kein Kind. Das sind die Anforderungen an die Kandidatinnen. Es fehlt das Skandalpotenzial, das man von anderen Unterhaltungssendungen her kennt.

MANN DER WOCHE

TEAM DER WOCHE

Erfindergeist

Kämpfernatur

Gleich mit vier Auszeichnungen kehrt Pius Theiler (19) vom Europäischen Wettbewerb für Nachwuchsforschende in Helsinki zurück. Der Nidwaldner beeindruckte die Jury mit seiner Erfindung Pi Cam. Mit dieser Felsklammer können sich Sport- und Arbeitskletterer an Fels- oder Mauervorsprüngen sichern. Dank dieser Auszeichnung darf der Gipfelstürmer im Dezember bei der Verleihung der Nobelpreise in Stockholm dabei sein.

Wird dieser Zug mal zum Stehen kommen?

Er wird zumindest langsamer werden. Mit Youtube oder Facebook gibt es auch andere Plattformen, um berühmt zu werden.

Es gibt zu viel Konkurrenz. Bei Youtube und Facebook muss man nicht durch ein Casting. Auch muss das Publikum nicht zwingend am Samstagabend von 20 bis 22 Uhr vor dem Fernsehgerät sitzen. Schauen Sie die Miss-Schweiz-Wahlen?

Vorab, aus beruflicher Neugier. Aber ich habe ein gesellschaftliches Leben, das nur samstags und sonntags Platz findet. Daher verpasse ich manchmal die Show. Interview Nathalie Bursac´

Léa Gaillet (20) und Thomas Schenk (30) haben sich an der Bäcker-Weltmeisterschaft ganz zuoberst aufs Siegertreppchen gebacken. Es ist die erste Goldmedallie für die Schweiz. Umso stolzer ist ihr Chef Bernhard Aebersold, Inhaber der BäckereiKonditorei Aebersold in Murten FR, der sie zu Champagner zu sich nach Hause einlud. Für den Sieg mussten die Lehrtochter und der Bäckermeister übrigens während zweier Monate jedes Wochenende in der Murtener Backstube trainieren.


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MENSCHEN BILD DER WOCHE

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

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Friedhof der Fahrradtaxis

In Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, türmen sich auf einer Müllhalde Hunderte von kaputten Velotaxis, sogenannten Rikschas. Auf die 6,7 Millionen Einwohner Dhakas kommen rund eine Million Rikschas, auf den Strassen tummeln sich weitaus mehr Fahrradtaxis als Autos.

Und leider geht auch rund die Hälfte aller Verkehrsunfälle auf das Konto dieser fragilen Gefährte. Rikschas sind für die Ärmsten der Bevölkerung die einzige mögliche Einkommensquelle. Umso tragischer, wenn sie ihr «Geschäftsfahrzeug» auf dem Schrottplatz zurücklassen müssen.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Bilder Andrew Biraj/Reuters, Peter Klaunzer/Keystone

Warum gibt es Nebel vor allem im Herbst?

Nebel ist eigentlich nichts anderes als eine am Boden liegende Wolke – beides besteht aus Wassertröpfchen. Sie bilden sich, wenn warme, mit Feuchtigkeit gesättigte Luft abkühlt. Warme Luft kann mehr Luftfeuchtigkeit aufnehmen als kühle. Sinkt die Temperatur von feuchter Luft, verwandelt sich der Wasserdampf in winzige Wasserperlen. Nebel gibt es meist im Herbst und Winter, dann sind die Nächte kälter und länger. Die Temperaturstürze fallen dadurch krasser aus als zur warmen Jahreszeit. Typisch im Winter ist Hochnebel. Er entsteht, wenn die Bise aus Nordosten kalte Luft ins Schweizer Mittelland bläst, wo wärmere, feuchte Luft liegt. Sie verwandelt sich beim Abkühlen in eine Schichtwolke, welche die Welt in Kalt-Grau (unten) und Warm-Blau (oben) unterteilt.

«Dem Kind den Namen zu geben, ist für die Männer wichtiger als für die Frauen (...), wer die Mutter ist, ist immer sicher.» FDP-Nationalrat Christian Lüscher (48) erklärt in der «NZZ», warum er gegen das geplante Namensrecht ist. Es sieht vor, dass Familien auch den Namen der Frau tragen könnten.


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Drei Jahre nach dem Brustkrebs voller Zuversicht: Susanna und Daniel Helg.

Durchstarten nach dem Brustkrebs

Susanna Helg (34) und Erika Rusterholz (75) überlebten beide ihre Brustkrebserkrankung. Dies ist typisch: Dank der frühen Erkennung der Tumore sterben in der Schweiz immer weniger Frauen an Brustkrebs.

E

s war reiner Zufall, dass Susanna Helg (34) den Knoten entdeckte. «Eines Abends, als ich mich unter der Brust kratzte, bemerkte ich etwas Ungewöhnliches», erzählt die zierliche

Frau. Das war im Mai vor drei Jahren. Sie meldete sich bei ihrem Arzt und bekam sofort einen Termin. Eine Gewebeprobe wurde entnommen; ein Monat nach der Entdeckung des Knotens kam der Be-

scheid. Helg war auf einem Firmenausflug,als der Arzt anrief.«Wo sind Sie gerade?»,fragte er,«Sie sollten heute noch vorbeikommen.» Helg wusste, was das bedeutete: Sie hatte Brustkrebs.


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NR. 40, 3. OKTOBER KTOBER 2011

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Der Zürcher Benefiz-Lauf für Brustkrebskranke brachte 55 000 Franken ein.

Brustkrebsmonat Oktober

Diese Diagnose trifft jede zehnte Frau irgendwann im Verlauf ihres Lebens (siehe auch Box Seite 20). Allein in der Schweiz sind es jährlich über 5300 Frauen sowie 30 bis 40 Männer.Mit 1300 Todesfällen ist Brustkrebs die häufigste Krebstodesursache von Schweizerinnen. Vier von fünf Patientinnen sind bei der Diagnose über 50 Jahre alt, weniger als zwei Prozent aller Brustkrebskranken sind weniger als 35-jährig. Susanna Helg ist eine von ihnen. Sie war bei der Diagnose erst 31,in einem Alter, in dem man mit vielem rechnet, aber nicht mit Brustkrebs. Die junge Frau schüttelt den Kopf, wenn sie daran zurückdenkt: «Das war ein Schock», sagt sie,«einfach ein Schock.» Das Seltsame

Seit zwölf Jahren ist der Oktober in der Schweiz der Infomonat für Brustkrebs. Dieses Jahr hat die Krebsliga Schweiz eine CD mit Songs von 16 Schweizer Pop-, Volksmusik- und Opernkünstlerinnen produziert. Sie kann unter www.krebsliga.ch/shop gratis bestellt werden. Fünf der Musikerinnen leihen ihr Gesicht zudem kostenlos der Kampagne und sind auf Plakaten in fünf grossen Städten zu sehen. Mit zahlreichen Infoständen, Lesungen und Vorträgen klärt die Krebsliga in der ganzen Schweiz über die Krankheit auf und versucht,

Frauen für die Früherkennung zu sensibilisieren. Am 13. Oktober überreicht der Kosmetikkonzern Estée Lauder an der «Pink Ribbon Night» der Krebsliga einen Check. Schon am 4. September fand in Zürich der «Pink Ribbon Charity Walk» statt. Gut 1800 pinkfarben gekleidete Läufer, darunter 30 prominente Schweizerinnen nahmen an der Solidaritätsveranstaltung teil. Für die Krebsliga konnten 55 000 Franken gesammelt werden.

war, dass sie sich eigentlich so fit und gesund fühlte.

damit extrem tapfer umgehen» sagt Helg, aber für mich wäre es schlimm gewesen, die Brüste zu verlieren. Sie gehören doch zum Frausein.» Das kann Erika Rusterholz (75) nur bestätigen. Sie erkrankte mit 68 an Brustkrebs. Seit zwei Jahren geht sie mit Implantaten durchs Leben. «Ich bin sehr glücklich damit», sagt die Zürcherin strahlend. Vor ein paar Jahren befand sie sich noch «im tiefsten Tief», wie sie sagt. Die Diagnose selbst hatte sie einigermassen gefasst weggesteckt. Sie, seit 49 Jahren verheiratet, ehemalige Buchhalterin und Reiseleiterin, hatte die ganze Welt gesehen,in Kalifornien gelebt und in Italien eine Wohnung gekauft – sie war nicht so schnell aus der Bahn zu

Die Brust musste nicht entfernt werden Auf den Schock folgten Wochen voller Arzttermine. Immer dabei: Helgs Mann Daniel und ihre Mutter. «Die beiden und überhaupt meine ganze Familie waren enorme Stützen»,sagt Helg.Ihre Mutter gab sogar den Job auf, um für die kranke Tochter da sein zu können.Der Arzt sagte: «Machen Sie sich keine Sorgen.» Bei der Operation im Juli 2008 stellte sich heraus: Es handelte sich um einen hormonbedingten,weniger aggressiven Tumor, die Brust musste nicht entfernt werden. «Ich weiss, dass viele Frauen

www.krebsliga.ch/brustkrebs


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«Ich konnte an nichts anderes mehr denken.» Erika Rusterholz, Brustkrebsbetroffene

Erika Rusterholz trägt medizinisches Wissen über Brustkrebs zusammen und publiziert es auf einer Website.

Brustkrebsfälle nehmen weltweit zu ■ Weltweit hat sich die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs in den letzten 30 Jahren nahezu verdoppelt: 1980 waren es etwa 250 000, 2010 bereits 425 000. In den Industrienationen sind die Zahlen aber am Sinken: Dank der frühen Erkennung des Krebses stirbt heute noch eine von 47 Frauen (Gesamtbevölkerung) an der Krankheit, 1980 war es eine von 32. ■ Auch in der Schweiz sinkt die Sterberate. Wird der Krebs im Frühstadium erkannt und die Therapie korrekt durchgeführt, liegt die Überlebensrate bei 80 Prozent. In Schweden liegt diese Quote bereits bei 85 bis 90 Prozent, weil sich dort mehr Frauen systematisch untersuchen lassen. ■ Auch in der Schweiz werden diese Screening-Programme ausgebaut: Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko werden regelmässig untersucht, und bei Frauen ab 50 Jahren wird alle zwei Jahre eine Mammografie

werfen. Dann, zwei Wochen nach der Operation, im Januar 2004 brach sie zusammen. «Ein grosser Teil beider Brüste war weg», sagt sie, «ich fing an zu spinnen. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Und ich war wütend.» Wütend, weil sie nicht glauben konnte, dass man nicht mehr von ihren Brüsten hätte erhalten können. Also begann die Patientin,Daten und Fakten rund um den Krebs zu sammeln. Sie wollte alles über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Nebenwirkungen wissen. Dank ihren Recherchen ist Rusterholz heute überzeugt, dass sie richtig behandelt wurde. Beim Erzählen ihrer Krankengeschichte wirft sie mit Ausdrücken wie«Serom»,«Karzinom»und«DCIS» um sich und meint Wundwasseransammlungen,Krebszellen und Milchkanalverkalkungen, die eine Vorstufe zu Krebs darstellen.Das medizinische Wissen, das sie zusammengetragen hatte,

gemacht. Wird das Programm nach den Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit durchgeführt, bezahlen es – zum Teil mit Selbstbehalt – die Krankenkassen. ■ Dank Früherkennung können Operationen oft brusterhaltend durchgeführt werden: Bei 70 Prozent der Patientinnen, deren Brustkrebs durch ein Screening entdeckt wurde, und bei 50 Prozent der Fälle ohne Sreening müssen die Brüste nicht amputiert werden. ■ Dank besserer Ausbildung der Onkologen kann immer öfter schon während der Operation eine gleichmässige Brustform erreicht werden (onkoplastische Chirurgie). ■ Von den Frauen, welche die Brüste entfernen lassen müssen, entscheiden sich die allerwenigsten für deren Rekonstruktion. Die Gründe: Ein Wiederaufbau bringt meistens einen weiteren Eingriff bei einem plastischen Chirurgen mit sich, das Ergebnis ist oft erst nach mehreren Operationen zufriedenstellend. Die Wiederherstellung wird von der Krankenkasse bezahlt, aber nicht immer die operative optische Anpassung der gesunden an die operierte Brust.

platzierte sie im November 2004 auf ihrer neu aufgeschalteten Homepage Brustkrebsverlauf.info.Inzwischenwerden ihre Informationen,Adressen,Übersetzungen und Präsentationen von Betroffenen wie auch von Fachärzten geschätzt.

Verein gegründet, um Frauen mit Brustkrebs zu beraten Erika Rusterholz ist seit Jahren fast beschwerdefrei. Eine Narbe an der rechten Brust stört sie zwar und muss deshalb nochmals korrigiert werden. Das hinderte die umtriebige Rentnerin aber nicht, vor ein paar Wochen auch noch den Verein «Brustkrebs-Wissen hilft weiter» ins Leben zu rufen. Der Zweck: Frauen mit Brustkrebs zu beraten. Wie wichtig das sein kann, weiss Rusterholz aus eigener Erfahrung: «Je mehr Informationen ich hatte, desto besser fühlte ich mich.»

■ Für die Rekonstruktion verwendet man meist eine Silikonhülle, die mit Salzlösung oder Silikongel gefüllt wird. Zunehmend kommt auch körpereigenes Gewebe der Patientin zum Einsatz. Dieses wird meist dem Rücken oder dem Bauch entnommen. ■ In den USA macht sich ein Trend bemerkbar, dass sich Frauen mit hohem Brustkrebsrisiko die Brüste präventiv amputieren lassen. In der Schweiz zeichnet sich diese Tendenz nicht ab. Von der erblichen Konstellation sind weniger als fünf Prozent aller Frauen betroffen. ■ Erhöhte Risiken haben Frauen, … die Verwandte ersten Grades unter 50 Jahren mit Brustkrebs haben. … die sehr früh die erste Periode und spät die letzte (Menopause) haben. … mit späten ersten Schwangerschaften. … die über Jahre Hormonersatzpräparate gegen Wechseljahrsbeschwerden verwenden. … die nach der Menopause einen hohen Body-Mass-Index aufweisen. Das Risiko sinkt leicht mit frühen und zahlreichen Schwangerschaften und jedem Stillzeitmonat.


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23 Ganz anders war das bei Susanna Helg. «Ich wollte so wenig wie möglich über Brustkrebs hören», sagt die Aarauerin. Wer sich informierte, Fragen stellte und die Angst mit einschlägigen Büchern wegzulesen versuchte,war ihr Mann Daniel. Die Patientin lenkte sich zwischen Chemotherapie, Arztgesprächen und dem Anpassen von Perücken lieber mit Spaziergängen und Gesprächen ab. Die

Zeit war auch so schwierig genug. «Das Allerschlimmste war das Warten auf irgendwelche Ergebnisse», sagt Susanna Helg rückblickend.

Nach der Therapie ist der Kinderwunsch wieder aktuell Wie Rusterholz hatte auch Helg nie einen Rückfall und ist heute wieder fit und aktiv,ja,am Durchstarten.Gerade hat sie

einen langjährigen Wunsch verwirklicht und angefangen,Salsa-Lektionen zu geben. Und vor ein paar Monaten konnte sie die Antihormonpräparate absetzen, die verhinderten, dass die Krebszellen erneut zu wuchern beginnen.Damit wird auch der Kinderwunsch des jungen Ehepaars wieder aktuell. Text Yvette Hettinger Bilder Victoria Loesch

Mit Musik gegen Brustkrebs

Die Tessiner Sängerin Nina Dimitri leiht der diesjährigen Brustkrebskampagne ihr Gesicht und ihren Namen. Nina Dimitri, warum haben Sie sich entschieden, Botschafterin für die diesjährige Brustkrebskampagne zu sein?

Ich bin etwas ängstlich veranlagt und finde es wichtig, dass man sich regelmässig auf Brustkrebs untersuchen lässt und selber kontrolliert. Als man mich bat, dieses Jahr die Tessiner Botschafterin zu sein, sagte ich deshalb sofort zu. Sie sind auch auf der Benefiz-CD vertreten, und zwar mit einer Coverversion von Gabriella Ferris Lied «Remedios» .

Ja, das kommt dazu, ich kann mich in dieser Kampagne mit meiner Musik einbringen. Es ist doch einfach schön, mit Musik Geld sammeln oder helfen zu können. Ich würde auch sofort für Katastrophenopfer oder Bedürftige in Bolivien singen. In Bolivien habe ich lange gelebt. Jede zehnte Schweizerin bekommt Brustkrebs. Kennen Sie selber betroffene Frauen?

Das war für uns beide ein super spannendes Erlebnis. Ich habe ja noch nie so ein Shooting gemacht.Wir wurden ziemlich stark geschminkt und durften für die Fotos nur zurückhaltend lächeln. War das schwierig? Sie haben ja das gleiche breite Lachen wie Ihr Vater Dimitri.

Ja,das stimmt.Aber noch schwieriger als das kleine Lächeln war es, übers Kreuz zu staksen, wie das Models tun. Was verbindet Sie mit Ihrer Freundin Teresa?

Wir kennen uns schon seit 35 Jahren und sind sehr vertraut. Egal, was wir zusammen unternehmen, stets lachen wir sehr viel. Manchmal hilft mir Teresa als Perkussionistin, wenn ich privat auftrete.

«Es ist schön, mit Musik zu helfen.»

Sie singen hauptsächlich südamerikanische Lieder. Gibt es dennoch Möglichkeiten für gemeinsame Auftritte mit anderen Familienmitgliedern, die ja auch fast alle Künstler sind?

Eine entfernte Bekannte von Nina Dimitri, Sängerin mir ist an Brustkrebs gestorben,ansonsten ist zum Glück in meinem näheren Umfeld nie jemand Wir treten zusammen als La Famiglia daran erkrankt, soweit ich weiss. Dimitri auf: Mein Vater, mein Bruder David,meine Schwester Masha und mein Da Sie,wie Sie sagen,«etwas ängstlich» sind, Schwager Kai.In dieser Formation haben versuchen Sie gewiss so gesund wie möglich wir unsere theatralische Musik- und Zirkusshow sogar schon am Broadway in zu leben, um nicht krank zu werden. Ich esse abends wenig Kohlenhydrate New York aufgeführt. Meistens stehe und nur kleine Portionen. Ansonsten ich aber alleine auf der Bühne: ich und fröne ich der mediterranen Küche,die ist meine Gitarre, seit 25 Jahren. ja auch sehr gesund. Allerdings stehe ich nicht stundenlang hinter dem Herd, Hat Ihr Sohn Samuel das Künstlergen gesondern koche nur das Nötigste selber. erbt? Tatsächlich, ja. Er ist Schauspieler und Sie haben sich für die Brustkrebskampagne Akrobat und macht jetzt gerade seinen zusammen mit Ihrer Freundin Teresa fotogra- Master im Teatro Dimitri in Verscio. fieren lassen. Wie war das?

Interview Yvette Hettinger

In der aktuellen Kampagne gegen Brustkrebs engagiert: Nina Dimitri (rechts, Tochter von Clown Dimitri) und Teresa Grütter Stetter.


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25 DER HAUSMANN

Zwergkaninchen abzugeben Bänz Friedli hat ein Haustiertrauma.

Nein, ausser den Fussballschuhen, die nach Katzenurin riechen, haben wir keine Haustiere. Es ist, Sie ahnen es, der Klassiker:DieKinderhättengernwelche, bitti-bettelnimmeraufsNeue,wirEltern sind dann die Bösen. Und ich gebe zu, dass ich mich dabei ganz gern hinter meiner Frau verberge und die Kinder im Glauben lasse,sie sei noch strikter gegen Haustiere als ich. Müsste ich nämlich selber entscheiden …

tier verspeist. Womit wir bei Kecki, der Katze, wären, der einzig wahren Tierliebe meines Lebens. Schon ihre Mutter war ein Charaktertier: Zweimal war sie in den Handmäher von Bauer Walther geraten, beim ersten Mal wurde ihr linkes Hinterbein halbiert, beim zweiten dann zum Stump gesäbelt, doch auch dreibeinig brachte die rabenschwarze Katze noch Drillinge zur Welt: schwarzweiss gescheckt, ängstlich das erste, keck das zweite, nach Tagen schon tot das dritte. Wir tauften das eine Ängschti und gaben es weg. Kecki behielten wir. Ich muss vier gewesen sein, als sie zur Welt kam. Sie blieb bei uns. Und blieb. Und blieb. Kecki war auch dann noch bei

Ach, es ist eine lange Geschichte. Sie begann mit der Zuneigung zu einem schwarzen Zwergkaninchen, wobei ich mir bis heute nicht sicher bin,ob es wirklich Zuneigung zum Kaninchen war oder vielmehr zur sehr schönen Sabina aus dem Nachbardorf, die ein Zwergkaninchen günstig abzugeben hatte.Jedenfalls war ich nun Besitzer eines Chüngelis,das ich töricht auch gleich Sabina taufte.Das arme Tier ging an einer Infektion jämmerlich zugrunde, wegen der Sommerhitze. Mein zweites Zwergkaninchen — es musste ja dann Ersatz her! — grub sich unterm Gatter durch in die Freiheit, will heissen: in den sicheren Tod. Das dritte nahm der Fuchs …

«Die Kinder betteln, wir sind die Bösen.»

Eine Reihe von Tragödien, die man den eigenen Kindern ersparen möchte. Und sollten Sie mein Haustiertrauma noch nicht verstehen: Mein erster Fisch sprang, nachdem ich zum Aquarium übergegangen war, nächtens aus demselben und verendete auf der Treppe; der zweite wurde von einem anderen Haus-

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Später hütete ich nur noch die Ratten meines Göttibuben, jeweils in den Herbstferien; das erste Pärchen hiess Flip und Flop,das zweite Pesto und Sugo. Aber nach Sugo roch ihr Käfig nicht, er stank so bestialisch, dass ich vermuten musste,er sei seit dem letzten Aufenthalt bei mir, also seit Jahresfrist, nicht gereinigt worden.Was ich dann stets übernahm. Aber ich würde unseren Kindern Haustiere gönnen,ehrlich! Und natürlich würde ich die Ställe ausmisten, wenn sie es wieder mal versäumt hätten, sprich: immer.Nur hat es in einer Stadtwohnung ohne eigenen Garten einfach keinen Sinn, Haustiere zu halten. Vermutlich wird Anna Luna dereinst in einem grossen Haus im Grünen viele Tiere hegen, und ich werde sie dort gern besuchen. Doch vorerst muss sie mit einem batteriebetriebenen Hundli vorliebnehmen; sein Vorteil: Es stinkt nicht. Bänz Friedli live: Pontresina GR, 8. 10. Voices on Top Festival.

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meiner Mutter, als die Geschwister und ich längst ausgeflogen waren. Nie besuchten mein Bruder, meine Schwester und ich das Elternhaus gemeinsam. Ausser einmal, nach Jahren. Wir sassen alle am runden Tisch im Garten, Kecki — sie war über zwanzig Jahre alt — legte sich unter den Tisch auf den Rasen …und starb. Als hätte sie auf diesen Tag gewartet. Ein bewegender Augenblick.

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Der letzte Schweizer Gondoliere Roger Burnens betreibt das einzige handbetriebene Karussell der Schweiz. Der Zürcher hat es vor 20 Jahren selbst gebaut.

I

n gemächlichem Tempo reist Roger Burnens (61) durch die Deutschschweiz. Und immer wieder auch im Kreis. Ein paar wenige Termine stehen noch auf der Agenda des Zürcher Oberländers. Dann ist die Karussellsaison vorbei, und Roger Burnens zieht sich zurück in das Quartier des Zirkus Pipistrello in Rikon ZH, wo auch er mit seinem Zirkuswagen zu Hause ist. Dort führt er Restaurationsarbeiten an seinem selbst gebauten Karussell durch und hält sich, so gut es geht,mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Und er wartet, bis es endlich wieder grün wird.

Selbst die Karussellmusik hat Burnens selbst geschrieben Roger Burnens betreibt das schweizweit einzige handbetriebene Karussell mit Musik. Angeschoben wird es mit einem Stab. Das sieht dann aus, als wäre ein venezianischer Gondoliere am Werk. In Burnens Jargon heisst der Gondoliere salopp Angeber. Mal ist er es, der angibt, mal jemand anderes,den er behutsam ins Angeben eingeführt hat.Auch beim Musikmachen mit Gitarre oder Handörgeli löst er sich mit von ihm engagierten Gehilfen ab.Die Lieder,die zu den gemächlichen Runden gespielt werden,hat Burnens selbst geschrieben. Sie sind dem Leben, seinem Karussell und dessen neun Figuren gewidmet, Paula, der Kuh, oder Pfnirpf, dem hellblauen Seepferd. Gebaut hat Roger Burnens das Karussell vor 20 Jahren.Es war die Idee eines Mannes,der sich davor wie auch danach nicht so recht anfreunden mochte mit dem, was man landläufig als «normales» Leben bezeichnen würde. Über seine Kindheit, die Ursachen seines andauernden Ausbruchs,will Roger Burnens, der selber zwei Kinder im Alter von 16 und 19 Jahren hat, nicht sprechen.Nur so viel: Er habe seine Kinderjahre gar nicht lässig gefunden. Seither sei alles eine Art Gegenreaktion. «Aber bitte,ich will hier kein Drama.Ich

will Freude,Farbe»,sagt er.Eine Berufslehre als Maschinenschlosser absolvierte Burnens widerwillig. Nach der Lehre folgte «ein zehnjähriges Herumirren». Er jobbte hier und dort, zog zwischenzeitlich auf eine Alp oder zwei Winter lang auf einen Selbstversorgungsbauernhof in die Toskana.Später gab er Kindergärtnerinnen Gitarrenunterricht und arbeitete im Botanischen Garten in Zürich.Dort,er stach gerade Erde um,fragte ihn ein Kollege,ob er sich einem Strassenzirkus anschliessen wolle. Burnens liess das Werkzeug fallen und schrieb seine Kündigung. Zirkus, Theater und vor allem Gauklertruppen faszinierten ihn schon seit je. Ein Gaukler, ein Scharlatan in gewissem Sinne,sei er selbst immer gewesen — und sei es heute noch, sagt er. Ein Jahr lang zog er mit einem Strassenzirkus durch die Gegend. Daraufhin machte er Strassenmusik und Kindertheater an Schulen. Nachdem Burnens für ein erfolgloses Winterprogramm zum Strassenzirkus zurückgekehrt war,folgte ein Engagement als Musikant und Mädchen für alles beim Zirkus Aladin, der — ungewohnt für ihn — für acht Jahre sein Zuhause blieb und mit dem er es bis nach Paris schaffte. Dort, auf dem Höhepunkt wurde der Beschluss gefasst, den Zirkus nicht weiterzuführen. Doch das Ende war ein Anfang: An demselben Tag, als der Zirkus beerdigt wurde, besuchte Burnens in Paris ein Fest. Da sah er ein Karussell, das von Hand betrieben wurde. «Genau das will ich», wusste Roger Burnens auf Anhieb.

«Ein Karussell zu bauen ist keine Kunst, eines zu betreiben schon» Der Lebenskünstler traute sich zunächst nicht zu, ein Karussell zu bauen. Er gab Annoncen auf,um eines zu kaufen.Doch was ihm angeboten wurde, stimmte nicht mit dem überein, was der damals 40-Jährige sich vorstellte.Also blieb ihm nichts anderes übrig, als selbst Hand


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Roger Burnens macht mit seinem von Hand betriebenen Karussell Kinder glücklich. Früher gab er Kindergärtnerinnen Gitarrenunterricht.

anzulegen.Heute sagt er: «Ein Karussell zu bauen ist keine Kunst. Eines zu betreiben schon.» Seit zwei Jahrzehnten ist Roger Burnens mittlerweile mit seinem Karussell in der Schweiz unterwegs. Er transportiert es mit dem Traktor und seinem Zirkuswagen,der sein Daheim ist,von Rikon in der ganzen Deutschschweiz umher. Nach Bern in acht, nach Basel in sechs, nach Aarau in vier Stunden. Aufgebaut ist das zwei Tonnen schwere Karussell in fünf Stunden. Der Abbau dauert halb so lange. Je nach Spielort ist der Aufwand enorm. «Am liebsten bin ich an Festen präsent,die mehrere Tage dauern»,sagt Burnens.

Ein Karussell für Kinder ohne Alterslimite Fragt jemand, ob auch Erwachsene mitfahren dürfen, sagt der Angeber Nein. «Nur Kinder. Aber für die gibt es keine Alterslimite.» Eine Fahrt mit dem Karussell kostet ungeachtet des Kindsalters «zirka zwei Franken». Manche zahlen


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Für den Aufbau seines Karussells braucht Roger Burnens fünf Stunden.

auch ein Nötli. Eine Goldgrube ist das Karussell trotzdem nicht. «Ich kann nicht davon leben. Aber ich lebe davon», sagt Roger Burnens. Doch hinter dem leidlich laufenden Geschäft steht die Botschaft, die Burnens viel wichtiger ist: Sein Karussell ist eine Insel. Ein Hort des Ruhigen in einer viel zu hektischen Welt. Es sei eine Plattform, auf der seine Fahrgäste das tun können, wozu sie im Alltag kaum Zeit hätten: einfach sein. Diese Botschaft nimmt auch er sich zu Herzen, denn er hat vor langer Zeit für sich entschieden, dass Zeit wichtiger ist als Geld.

«Das Karussell ist die schönste Idee, die ich je hatte.»

Wenn er das Karussell repariert, kommen die Zweifel Stehen bleibt dabei dennoch nichts. Denn obwohl man sich im Kreis drehe, sei man am Ende einer Kreisreise nie mehr am gleichen Punkt wie zu Beginn. Schliesslich seien drei, vier Minuten Lebenszeit vergangen, philosophiert Roger Burnens. Wenn er dann im Winter alleine vor seinem zerlegten Karussell sitzt und sich fragt, wie er bis im Frühling durchhalten soll, kommt der 61-Jährige ins Grübeln, und manchmal beginnt er doch zu zweifeln. Trotzdem macht er weiter. «Das Karussell ist die schönste Idee, die ich in meinem Leben je hatte», sagt er, und ein Lächeln huscht über sein Gesicht. Text Beat Matter Bilder Tina Steinauer

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Helden der Natur

In der Schweiz engagieren sich Tausende von Freiwilligen für die Umwelt. Etwa die 17-jährige Lena Stamm, die Kindern auf Exkursionen die Natur näherbringt. Oder der Aargauer Markus Kaspar, der sich gegen Neueinzonungen wehrt. Dank Menschen wie ihnen ist die Schweiz ein wenig grüner.

Lena Stamm (17), St. Gallen

«Nach einer Woche im Büro gehe ich gerne am Samstag in die Wälder.»

B

ei der Notkersegg im Wald ob St. Gallen bekommen neun Kinder einelustigeAufgabe:Siesollenzwei Wildpflanzen sammeln, die essbar sind. Johlend stieben sie auseinander, zupfen hier ein Blatt vom Strauch, bücken sich dort in der nahen Wiese. Dann legen sie die Funde auf einer Zeitung aus, die auf dem Waldboden ausgebreitet liegt. Leiterin Lena Stamm (17) bestimmt die Kräuter: Brennnesseln,Gänseblümchen, Waldspinat, Sauerklee und Löwenzahn schaffen es problemlos auf den Teller.

Lena Stamms ganze Familie engagiert sich für die Natur Einmal im Monat, jeweils am Samstag, zieht Lenas Naturschutz-Jugendgruppe St. Gallen, Sektion Pro Natura SG, mit den Knirpsen (sieben bis zwölf Jahre) los, um die Natur in der Umgebung von St.Gallenzuentdecken.LenaistPro-Natura-Leiterin und hat sich vor einem Jahr in einem wöchigen Kurs auf ihre Arbeit vorbereitet. Sie macht ihre Tätigkeit freiwillig — und mit Freude: «Wenn ich die ganze Woche im Büro bin, gehe ich am Samstag sehr gerne mit den Kindern

in die Wälder oder an einen Fluss.» Lena ist Hochbauzeichner-Lehrtochter im zweiten Jahr in einem Architekturbüro in St. Gallen. Dort lebt sie in der Nähe des Waldrands.Die «Umweltader» hat sie von ihren Eltern geerbt; Lena ist in einem autolosen Haushalt aufgewachsen: Vater Martin engagiert sich beim VCS, Mutter Jeannette beim WWF. Bruder Michael (18) ist Abteilungsleiter bei der Pfadi, Schwester Elisa (14) ist Blauring-Leiterin. Die ganze Familie leistet Freiwilligenarbeit. Die neun Schützlinge einen Nachmittag lang zu unterhalten und zu beaufsichtigen ist keine ganz einfache Sache. «Die sind manchmal wie ein Sack voller Flöhe», sagt Lena. Sie hat daher Unterstützung von Silvia Mettler (23), und diesmal ist auch Barbara Würth (28) mit von der Partie. Die beiden sind ehemalige Jugendleiterinnen. «Kindern die Freude an der Natur weitergeben, sie Dinge entdecken lassen, die auch mich faszinieren, das macht immer noch Spass», sagt Umweltwissenschafterin Würth. Im laufenden Jahr hat das Team mit den Kindern bereits verschiedene


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32 Themen behandelt: Im Winter wurden Nistkästen gesäubert und im Frühjahr gefährdete Frösche im Eimer über eine Autostrasse transportiert. Um 17 Uhr trifft die Schar wieder im St. Galler Hauptbahnhof ein, wo die Eltern ihre Schützlinge abholen. Der Vater

von Laura (12) und Lisa (10) ist sehr zufrieden, dass seine Töchter bei der Jugendgruppe mitmachen.«In der Freizeit, die immer mehr von Computern und elektronischen Spielen durchsetzt ist,müssen Kinder auch die Natur direkt erleben können.»

Sinnliches Erleben der Natur: Brotteig mit selber gesammelten Wildkräutern.

Markus Kasper (56), Möhlin AG

«Wir müssen Orte wie den Burstel erhalten.»

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Die gesammelten Pflanzen werden auf einer Zeitung ausgebreitet und auf ihre Essbarkeit überprüft.

it geübtem Auge erspäht Markus Kasper (56) in den dürren Grashalmen ein Heupferd, eine der anmutigsten Heuschreckenarten. Mit einer blitzschnellen Bewegung des Schmetterlingsnetzes fängt er das Insekt, damit er es in Ruhe betrachten kann. 15 weitere Arten hat der ausgewiesene Kenner von Heuschrecken bereits im Burstel, dem Naturschutzgebiet in Möhlin AG, ausgemacht, darunter die gefährdete blauflüglige Sandschrecke. Aber auch der Schachbrettfalter oder die wärmeliebende Feuerlibelle sind hier heimisch.— Ein Waldwasserläufer fliegt


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Wenn Markus Kasper eine seltene Heuschrecke beobachtet, weiss er, dass sich sein Kampf für die Natur lohnt.

auf. «Das ist eine kleine Sensation; diesen Vogel sieht man höchst selten, und der Burstel scheint ihn anzuziehen»,ruft Kasper begeistert. Der Dorfapotheker verbringt viel Freizeit in der Natur. Nächtelang, erzählt er, sei er einst im Burstel auf der Pirsch gelegen, bis er den seltenen Laubfrosch fotografisch habe nachweisen können. Und das Gleiche gelang ihm beim Erstnachweis der Südlichen Grille für den Kanton Aargau. Das offene, kiesige Gelände des Burstels ist durchsetzt mit Tümpeln,Erdwällen, Sträuchern und Steinhaufen. Das sind ideale Bedingungen für viele Insekten, Amphibien und anspruchsvolle Vogelarten wie den Grauspecht und denFlussregenpfeiffer.DaszehnHektargrosse Gebiet gehört zu den Prunkstücken unter den Aargauer Naturgebieten. Und bereits gilt es als Kandidat für das Bundesinventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung. Vor 20 Jahren wäre die alte Kiesgrube im Gebiet Burstel in der Gemeinde Möhlin AG um ein Haar zugeschüttet worden. Die Erhaltung der wertvollen Brach-

fläche wurde durch engagierte Leute wie Markus Kasper vom Natur- und Vogelschutz Möhlin (NVM) möglich.Sie haben mit viel Herzblut und Überzeugungsarbeit Goodwill für Naturschutzanliegen bei Landbesitzern, Bauern, Behörden und der Öffentlichkeit geschaffen.

Naturprogramm für die Schule ins Leben gerufen Bereits früher konnte der NVM erfolgreich ein Golfprojekt abwehren, und jüngst gelang es Markus Kasper zusammen mit Mitstreitern in einer Gemeindeversammlung gar, Neueinzonungen zu verhindern, die den wertvollen Naturraum der Gemeinde beeinträchtigen würden. Erstaunlich: Viele Bauern unterstützten das Anliegen der Naturschützer, da sie um ihre Fruchtfolgeflächen fürchteten. Unter der Trägerschaft des Natur- und Vogelschutzes Möhlin konnten mit vielen Bauern Ökoverträge zum Vernetzungsprojekt Möhliner Feld abgeschlossen werden. «Wir möchten das Möhliner Feld als eines der letzten unverbauten,grossräumigen Ackerbau-

gebiete im Kanton erhalten und ökologisch aufwerten», sagt Markus Kasper. Für ihren Einsatz erhielten die Möhliner Naturschützer 2010 den mit 50 000 Franken dotierten Preis der WalderBachmann-Stiftung.Selbstverständlich wurde das Geld sogleich in die Erweiterung des Burstels investiert. Was ist die Triebfeder seines unermüdlichen Einsatzes für die Natur? «Wir müssen Orte wie den Burstel erhalten, damit sich auch künftige Generationen an der Natur begeistern können.» Darum hat Kasper das Programm«Nasch(NaturundSchule)2003» ins Leben gerufen. Jedes Jahr finden Anlässe mit 20 bis 30 Schulklassen aus Möhlin statt. Oft führt die Exkursion in den Burstel, wo die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel beim Ausreissen von Berufkraut mithelfen. Die Pflanze verbreitet sich schnell und gehört zu den Neophyten. Das sind Arten, die in einem Gebiet nicht heimisch sind und irgendwie eingeschleppt wurden. Die Arbeit wird freiwilligen Naturschützern wie Markus Kasper also nicht so schnell ausgehen.


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34 Esther Rieder (73), Aeugst am Albis ZH

«Wenn etwas getan werden muss, gibt es für mich keine Hürden.»

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inter dem Klubhaus des Naturund Vogelschutzvereins Bezirk Affoltern steht eines der grössten Wildbienenhotels weit und breit. Esther Rieder hat es mit Kindern gebaut. Aus Lehm, alten Schneckenhäusern oder Holunderästen und Rohrteilen wurden Schlupfgelegenheiten geschaffen, die von unzähligen nützlichen Insekten besetzt sind. «Aus nichts etwas machen» ist das Motto der naturbegeisterten Seniorin.

«Man kann die Leute mit seiner Freude an der Natur anstecken» Esther Rieder scheut keinen Aufwand. «Wenn etwas getan werden muss, gibt es für mich keine Hürden.» Beispiel: Ein grosses Hochwasserrückhaltebecken des Bezirks Affoltern hat sie zusammen mit der Pfadi Affoltern mit Hunderten einheimischer Sträucher aufgeforstet. Auf ihre Initiative hin legen heute sieben Gemeinden im Knonauer Amt bei Baugesuchen jeweils ein Merkblatt mit einheimischen Sträuchern bei. «Man kann so viel tun, damit Vögel und Schmetterlinge mehr zu ihrem Recht kommen», sagt sie. Zum Tag der Biodiversität hatte sie vor zwei Jahren rund um Aeugst am Albis einen Parcours eingerichtet. An den 13 Posten gab es Infos zu Vögeln,Blumen und Insekten. An diesem Tag durfte jedes Schulkind einen «Vogelstrauch»

Jahr der Freiwilligenarbeit 2011 steht im Zeichen des «Europäischen Jahres der Freiwilligenarbeit». Auch in der Schweiz engagieren sich unzählige Ehrenamtliche in Vereinen und Organisationen. Für den WWF etwa stehen mehr als 1000 Personen im Einsatz, die in ihrer Freizeit Fronarbeit in der Natur leisten. Und Pro Senectute kann sich auf mehr als 10 000 Personen stützen, die sich freiwillig für die Betreuung von Seniorinnen und Senioren zur Verfügung stellen.

Esther Rieder baut leidenschaftlich gerne Nistkästen. Sie stellt sie in ihrer Garage her. Jede Vogelart braucht eine andere Behausung (unten).


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Ein von Esther Rieder gezimmertes Vogelhaus. Es ist speziell für den seltenen Gartenrotschwanz gedacht. Sein Bestand hat massiv abgenommen.

setzen, den die Schulpflege gespendet hat. Jedes Kind konnte ein Holztäfeli an den Strauch hängen; auf einem stand geschrieben: «Bitte mich nicht fällen,Melanie». Der Anlass sei ein grosser Erfolg gewesen, sagt Esther Rieder. «Man kann die Leute mit seiner Freude an der Natur anstecken»,ist sie überzeugt.«Plötzlich ist die Natur kein Buch mit sieben Siegeln mehr.»

Esther Rieder kennt den Begriff Feierabend nicht In Aeugst am Albis gilt Esther Rieder als Anlaufstelle für Fragen rund um die Na-

tur. Vogel aus dem Nest gefallen? Igel läuft am Tag herum? — Für Esther Rieder gilt der Begriff Feierabend nicht. An Herbstabenden oder Samstagen trifft man sie in ihrer zur Schreinerei umfunktionierten Garage, wo sie Interessierten Anleitung zum Nistkastenbau gibt. Der Nistkastenbau ist ihre grosse Leidenschaft. «Es kommt ganz entscheidend darauf an, welche Form ein Nistkasten hat,wie gross die Öffnung ist und wie die Vogelbrut gegen Räuber geschützt werden kann.» Über die Jahre hat Esther Rieder ein Netz von Helfern aufgebaut; 19 Aeugster

Familien betreuen Vogelreviere um das 1200-Seelen-Dorf, putzen Nistkästen und schauen nach dem Rechten. Esther Rieder hat auch einen guten Draht zu den Bauern.Sie berät die Landwirte und sagt ihnen, welche Nistkästen sie aufhängen können, damit sie dem Lebensraum eines bestimmten Vogels eben nützen. Und die Bemühungen von Esther Rieder haben Erfolg: Nach längerem Unterbruch konnte man in der Umgebung von Aeugst am Albis erstmals wieder zwei Wendehälse beim Brüten beobachten. Texte Stefan Hartmann Bilder Tina Steinauer


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«Roboter werden zum Standard»

Zukunftsforscher Lars Thomsen ist ein Optimist. Er glaubt, dass künftig Roboter den Haushalt schmeissen werden, Elektroautos durch die Städte flitzen und genmanipulierte Algen Abgase aus der Luft filtern. Lars Thomsen, waren Sie schon einmal bei einer Wahrsagerin?

Nein, nie. Ich stolpere zwar spätnachts ab und zu am Fernsehen über Mike Shiva — das ist dann aber eher Anreiz auszuschalten.

neriert wurden. Heute hat sich die Geschwindigkeit durch neue Technologien unglaublich erhöht. Wir müssen viel mehr Dinge gleichzeitig erledigen. Dabei besteht die Gefahr, dass wir das Kreativsein vergessen und nur noch abarbeiten.

Lesen Sie Horoskope?

Wann nehmen Sie sich Zeit zum Denken?

Nur,wenn eine Illustrierte in einer Arztpraxis aufliegt. Ich arbeite anders. Wie?

Die wichtigste Eigenschaft eines Zukunftsforschers ist seine Neugier. Unser Berufsstand fragt Tausende von Menschen, die an Innovationen, an Trends arbeiten, wohin sich ihr Fachgebiet bis in zehn Jahren entwickeln wird. Auf der Summe dieses Wissens baut die Zukunftsforschung auf.Danach beginnt die eigentliche Arbeit: Wir verbinden das Wissen mit Daten und Zeitreihen und leiten Trends ab. Dabei interessieren wir uns für die «Tipping Points».

«Die Forschung arbeitet schneller als je zuvor.»

Können Sie ein Beispiel machen?

Noch vor zehn JahrenhabenFotografen mehrheitlich mit Film fotografiert. Eine Digitalkamera war für viele zu teuer. 2003 kostete eine digitale Kamera in einem Fachgeschäft gleich viel wie eine analoge. Das war der «Tipping Point», der Wendepunkt. Neue Technologien haben den Berufsalltag generell auf den Kopf gestellt.

Genau. Eric Schmidt, der frühere CEO von Google, sagte kürzlich, dass das Unternehmen heute innert zweier Tage so viele Informationen sammelt wie seit Beginn der Menschheit bis 2003 ge-

Hauptsächlich beim Reisen. Ich reise viel. Und wenn ich in Bewegung bin, denke ich am besten. Meine Familie hadert immer mit mir,weil für mich auch an Wochenenden und in den Ferien Denkzeit ist. Laut einer Umfrage in Deutschland wenden Manager weniger als ein Prozent ihrer Arbeitszeit dafür auf,über die Zukunft nachzudenken.Das ist verdammt wenig. Ich habe das Privileg,den Löwenanteil meiner Zeit mit der Gestaltung der Zukunft zu verbringen. Wie sieht diese aus?

Nicht schlecht.Je länger ich mich mit der Zukunft beschäftige, desto mehr werde ich Optimist. Denn wir haben nur Angst vor Dingen,die wir nicht kennen.Selbstverständlich verschliesse ich die Augen nicht vor Problemen wie der Klimaerwärmung, der alternden Gesellschaft, dem Mangel an Fachkräften oder Energieproblemen. Und was sagen Sie dazu?

Angesichts der grossen Anzahl von Wissenschaftern, die an Lösungen für die Menschheit arbeiten, dürfen wir optimistisch in die Zukunft blicken. Die Forschung arbeitet dank der neuen Medien schneller als jemals zuvor. Die Publikation einer Erkenntnis dauert im Internet Sekunden. Was die Klimaerwärmung auch nicht stoppt.

Wir sind die letzte Generation, die so verschwenderisch mit Energie umgeht. Wer ein Auto mit einem Verbrennungs-

Mann mit Weitsicht Lars Thomsen (43) ist Gründer und Chef der Future Matters AG mit Sitz in Zürich. Die Firma berät Unternehmen und Institutionen, hat sieben Angestellte und arbeitet mit einem Team von freien Zukunftsforschern zusammen. Thomsen ist mit der Musikerin Betty Legler (49) verheiratet. Die beiden haben eine 10-jährige Tochter. Der Zukunftsforscher ist ein gefragter Sprecher auf Konferenzen, Autor zahlreicher Studien und Fachartikel, Dozent an diversen Universitäten und Instituten sowie Mitglied der World Future Society in Washington DC. Seine Kindheit verbrachte Thomsen in Hamburg, heute lebt er mit seiner Familie am Zürichsee.

motor fährt, verpufft ungefähr 75 Prozent der Energie in Form von Abwärme in der Atmosphäre. Beim Elektromotor sind es nur noch fünf Prozent. Der Schlüssel liegt zum einen bei effizienteren Technologien und zum anderen in der Umstellung des Energiesystems auf erneuerbare Energien. Wann steht hier der «Tipping Point» an?

Bald. Zum einen gab es bisher für Elektroautos noch keine richtige Industrie, doch diese entwickelt sich gerade. Zum anderen fallen die Preise für Batterien jährlich in einem zweistelligen Prozentbereich.GleichzeitigerhöhensichReichweiten und Lebensdauer der Akkus. Deshalb wird nach unseren BerechnungeninfünfJahreneinElektroautoweniger kosten als ein vergleichbares mit einem Verbrennungsmotor. Bloss wollen immer mehr den Atomausstieg. Woher nehmen wir die benötigte Energie?

Würden wir sämtliche Fahrzeuge der


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Lars Thomsen ist überzeugt: «Wir sind die letzte Generation, die so verschwenderisch mit Energie umgeht.»


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39 Schweiz elektrifizieren, wäre der Elektrizitätsbedarf nur rund zehn bis elf Prozent höher als heute. Das eigentliche Energieproblem der Zukunft sind Energiespeicher,und hier spielen die Elektroautos eine ganz wichtige neue Rolle. Welche?

Stromversorger werden die Batterien von Autos über Nacht immer dann laden, wenn europaweit viel Energie aus regenerativen Quellen bereit steht. Das kann man über eine intelligente Vernetzung ganz gut regeln. Würden in der Schweiz zum Beispiel 50 000 Elektroautos so eingesetzt, dann hätte das schon die Speicherkapazität eines mittelgrossen Pumpspeicherwerks in den Alpen. Und es wäre sogar billiger.

Das heisst, die 50 000 Autos würden sehr viel umweltfreundliche Energie speichern. Trotzdem, wie passt ein erhöhter Energiebedarf zur 2000-Watt-Gesellschaft, die ja eigentlich das Ziel ist?

Ein Schlüssel ist, die Verbrennung von fossilenRessourcenzuvermeiden,einandereristdieEnergieeffizienz.MitWind-, Wasser- und Solarenergie und mit effizienter KraftWärme-Kopplung werden wir einen grossen Stromanteil in Europa erzeugen.Wirwerden ab Mitte 2015 viele Neubauten sehen, die Solarenergie standardmässig einbauen, daabdanndereigenerzeugteStromgünstiger sein wird als jener aus dem Netz.

«Das eigentliche Problem der Zukunft sind Energiespeicher.»

Die Zukunftsforschung hat einen grossen Nachteil: Sie ist keine exakte Wissenschaft.

Stimmt. Die Zukunft wird beeinflusst durch das,was wir heute denken und machen. Alles, was die Zukunft betrifft, hat also eine gewisse Unschärfe.Wenn ich die Zukunftexaktvoraussagenkönnte,müsste ich nicht arbeiten, weil ich wüsste, wie dieLottozahlenamnächstenWochenende sind oder der Aktienkurs der ABB in fünf Jahren aussehen wird. Wir verfolgen

«Alles, was die Zukunft betrifft, hat eine gewisse Unschärfe»: Lars Thomsen sieht sich als Trendforscher, nicht als Hellseher.

Trends, die es uns erlauben, eine andere Sicht auf Entwicklungen zu werfen, ChancenundRisikenfrühzeitigzuerkennen und die richtigen Fragen zu stellen. Woher stammen die Daten?

Aus Studien und Informationen aus den besten Forschungsstätten der Welt,aber auch von zahlreichen Interviews und Workshops mit Querdenkern, Kongressen oder aus den Nachrichten. Immer wichtiger wird der Standort. Wie gut ist derjenige der Schweiz?

Das ist eine schwierige Frage, weil es von so vielen Parametern abhängt, die die Schweiz nicht selbst beeinflussen kann. Mit dem starken Franken kommen Probleme auf die Schweiz zu, denn der Produktionsstandort ist immer teurer geworden. Die Schweiz hat aber durch ihre geografische Lage, ihre Neutralität und gerade auch durch ihre Einwohner nach wie vor eine hohe Attraktivität. Wie nehmen Sie die Schweizer wahr?

Schweizer haben in der Regel ein ambi-

valentes Verhältnis zu Themen wie Visionen und Innovation. Wenn man beispielsweise in Kalifornien eine Idee hat, kriegt man zur Antwort: «Wow, great. You have to tell me all about it.» Und hier heisst es schnell: «Ja, da müssen wir zuerst einmal prüfen, ob das wirklich funktioniert.» Wir stehen unserem eigenen Erfolg im Weg?

Es kann auch eine Strategie sein,erst einmal abzuwarten und zu schauen, wie es andere machen, und daraus eine Lösung abzuleiten. Ein Innovator sollte aber bereit sein, Fehler in Kauf zu nehmen. Sie sprechen in Ihren Vorträgen von Megatrends. Welches sind die wichtigsten?

Dazu gehören die Abkehr vom fossilen Zeitalter,die alternde Gesellschaft,EnergieundRessourcen,Urbanisierung,weltweiter Kampf um Talent, Wasser und Nahrungsversorgung sowie eine Reform unserer Bildung und Sozialsysteme. Daraus ergeben sich dann andere Trends wie das Thema Robotik, also Maschinen, die in unserem Haushalt arbeiten werden.

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41 Staubsauger-Roboter?

Mehr.Menschenähnliche Maschinen,die den Müll runtertragen oder solche, die Menschen betreuen.In 20 Jahren werden wir in der Schweiz mehr Menschen über 55 Jahren als darunter haben.Wir werden immer älter und haben zu wenige Pflegekräfte.Maschinen werden es uns ermöglichen, fünf Jahre länger in den eigenen vier Wänden zu leben. In Asien gibt es über 20 Firmen, die solche humanoide Roboter entwickeln. Ende dieses Jahrzehnts wird für viele Haushalte ein Haushaltsroboter zum Standard gehören wie eine Spülmaschine. Sie zeichen ein rosarotes Bild.

Nicht nur. Es stehen grosse Herausforderungen wie die Klimaerwärmung an. Durch die Diskussionen darüber entwickeln wir neue Lösungsansätze. Womöglich werden wir irgendwann in der Lage sein,genmanipulierte Algen zu züchten,die CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und wieder an den Meeresboden bringen.

«Ich habe mich schon als Kind für die Zukunft interessiert.»

Wie kamen Sie 2003 als damals 34-Jähriger dazu, Ihre Firma Future Matters zu gründen?

Ich habe mich schon als Kind für die Zukunft interessiert. Und als Angestellter wollte ich nicht arbeiten,da mich dies zu stark beim Denken einengte.

Lars Thomsen: «Laut einer Umfrage in Deutschland wenden Manager weniger als ein Prozent ihrer Arbeitszeit dafür auf, über die Zukunft nachzudenken.» Zuvor waren Sie Internet-Software-Unternehmer. Ganz schön was anderes.

Nicht unbedingt: Beides ist visionär, ein bisschen verrückt (lacht).Der Sprung ist logisch, weil vieles mit IT und Innovationzutunhat.InmeinemBerufmussman aber vor allem viel und gerne reisen. Da wäre man wohl am besten single …

… ich habe das Glück, dass meine Frau viel Verständnis für meinen Beruf mit-

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bringt. Ich schätze es sehr, die Freiheit zu haben, kurzfristig einmal nach Kalifornien zu fliegen, um einem Trend nachzugehen. Interview Reto E. Wild und Sabine Lüthi Bilder Jorma Müller

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AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

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Kampf gegen Tetanus

Die Migros unterstützt den Kampf von Unicef gegen Tetanus in der Zentralafrikanischen Republik. Mit Impfungen für Frauen und Kinder und Aufklärungskampagnen soll die tödliche Krankheit eingedämmt werden.

Frauen und deren Kinder warten auf einer Gesundheitsstation in der Zentralafrikanischen Republik auf die Tetanusimpfung. Kinderarzt Chrysostome Gody (rechts) wünscht sich, dass in seinem Land kein Kind mehr an Tetanus stirbt. Mit den Untersuchungen leistet er einen wichtigen Beitrag dazu.

S

attes Grün,so weit das Auge reicht. Der Anflug von Kamerun auf Bangui,dieHauptstadtderZentralafrikanischen Republik, führt über dichten Regenwald.Ein Paradies für Waldelefanten und Flachlandgorillas, die es hier noch zahlreich gibt. Doch so schön das Land, so hart ist die Realität für die gut viereinhalb Millionen Einwohner. Rund zwei Drittel der Menschen in Bangui leben ohne Zugang zu medizinischen Versorgungseinrichtungen oder Schulen. Malaria, Durchfall, Atemwegsinfektionen, Mangelernährung und Masern sind die häufigsten Todesursachen.Auch Tetanus, eine bakterielle Infektionskrankheit,die zu Lähmungen und zu schmerzhaften Muskelkrämpfen führt, ist eine lebensbedrohende Gefahr für viele. Dabei könnte Tetanus mit Impfungen und hygienischer Geburtshilfe komplett eliminiert werden.Was das bedeutet,hat die 20-jährige Natascha erfahren. Zusammen mit 22 alleinstehenden Kindern

wohnt die junge Mutter in Bangui in den Räumen einer christlichen Hilfsorganisation. Mit zwölf Jahren kam sie in die Hauptstadt, zusammen mit ihrem Freund,der für sie sorgen wollte.Ein Irrglaube. Vor einigen Monaten hat er die Familie verlassen.Nun kämpft Natascha ums Überleben. Die Krankheit kennt die junge Frau erst, seit ihr erstes Kind vor fünf Jahren an Neugeborenen-Tetanus gestorben ist. Mittlerweile sind sie und ihre beiden Kinder Akilas (4) und Jonathan (1) dank der Unterstützung von Unicef zweimal geimpft worden.

Von Tetanus sind vor allem Neugeborene betroffen Mit einer weltweiten Kampagne haben sich Unicef und der amerikanische Konsumgüterkonzern Procter & Gamble zum Ziel gesetzt, Tetanuserkrankungen in Entwicklungsländern auszurotten. Betroffen sind vor allem Neugeborene,

die oft auf dem schmutzigen Boden einer Hütte zur Welt kommen oder deren Nabelschnur mit nicht sterilen Klingen durchtrennt worden ist. Tetanus breitet sich schnell im Körper der Neugeborenen aus und führt zu einem raschen und schmerzhaften Tod. Dabei sind nur zwei Impfdosen nötig,um gebärfähige Frauen drei Jahre gegen die Krankheit zu schützen.Wird die Frau in dieser Zeit schwanger, sind ihre Kinder bis zwei Monate nach der Geburt ebenfalls geschützt. Natascha möchte ihre Kinder gern in die Schule schicken. Ob ihr Wunsch je in Erfüllung gehen wird, weiss sie nicht. Wie so viele Kinder in ihrem Land sind die beiden Söhne nicht registriert. Immerhin ist die junge Familie sicher vor Tetanus. Mehr als 100 Millionen Mütter und ihre Babys müssen sich wenigstens um diese Krankheit keine Sorgen mehr machen. Texte Andrea Schlenker Bilder Matthias Ziegler


AKTUELL

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NEUES AUS DER MIGROS 43 Die Migros engagiert sich im Kampf gegen Tetanus

Die Migros unterstützt eine weltweite Kampagne des Kinderhilfswerks Unicef und des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble im Kampf gegen Tetanus. Die Kampagne läuft von Oktober bis Dezember 2011. Mit jeder verkauften PampersPackung spendet Procter & Gamble eine Tetanus-Impfdosis. Sie kann für Erwachsene und Kinder verwendet Die Kampagne gegen Tetanus läuft werden. Für jede in von Oktober bis Dezember 2011. der Migros oder bei LeShop gekaufte Pampers-Packung bezahlt der Migros Baby Club eine zusätzliche Impfdosis. Auch Melectronics beteiligt sich im Verbund mit den Marken Braun und Oral B an der Aktion. Die erfolgreiche Kampagne wurde bereits im vergangenen Jahr von der Migros unterstützt.

Die 20-jährige Natascha und ihre beiden Kinder sind gegen Tetanus geimpft und darum vor der Krankheit geschützt.

Politisch instabiler Staat

Obwohl die Zentralafrikanische Republik über zahlreiche Bodenschätze verfügt, gehört sie zu den ärmsten Ländern der Welt. Die rund viereinhalb Millionen Einwohnerinnen und Einwohner haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 47 Jahren. Seit ihrer Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1960 befindet sich die Republik im permanenten Ausnahmezustand. Politische Instabilität, schlechte Ausbildung, verbreitete Korruption und jahrelange Misswirtschaft sind Herausforderungen, mit denen das unterentwickelte Land konfrontiert ist. www.unicef.org; www.migrosbabyclub.ch

«Uns fehlt es hier schlicht an allem» Der Kinderarzt Chrysostome Gody ist Leiter des Hôpital Pédiatrique im zentralafrikanischen Bangui. Chrysostome Gody kennt die Leiden der Kinder.Er ist froh,dass Tetanus dank der Sensibilisierung der Bevölkerung und Impfkampagnen seltener geworden ist. Chrysostome Gody, welches sind Ihre grössten Herausforderungen?

Wir sind das einzige Kinderspital im ganzen Land und behandeln jährlich rund 62 000 Kinder im Alter von 0 bis 18 Jahren. Uns fehlt es hier an allem: zu wenig Platz und ausgebildetes Personal.Zudem mangelt es an Medikamenten und Geld. Wie steht es um Tetanus?

Dank landesweiter Impfkampagnen der Unicef sind Tetanuserkrankungen selten geworden.Die letzte grosse Sensibilisie-

rungfand2008statt,insbesonderedurch das Radio und über die Schulen. Hatten wir in den 90er-Jahren noch rund 15 registrierte Tetanusfälle, behandeln wir heute jährlich noch eine bis zwei Tetanuserkrankungen im Spital. IstTetanus nicht weiterhin eine grosse Gefahr für Ihr Land?

Auf jeden Fall. 172 von 1000 Kindern erleben das fünfte Altersjahr nicht. Wir wissen meist nicht, woran sie sterben. Aber wir wissen,dass die Sterblichkeitsrate bei Tetanus praktisch bei 100 Prozent liegt. Wie schützt man sich am wirksamsten gegen die Krankheit?

Prävention ist noch immer die beste Medizin.Kinder,die im Krankenhaus zur Welt kommen, werden kostenlos gegen Tetanus geimpft und die Mütter über die Wichtigkeit von Folgeimpfungen aufgeklärt. Wir informieren allerdings auch über Aidsprävention, passende Hygienemassnahmen und die richtige Ernährung. Was wünschen Sie sich für die vielen Kinder in Ihrem Land?

Dass sie nicht mehr an Tetanus sterben müssen.Kinder sind die Zukunft meines Landes, und mittels Impfungen und einer hygienischen Geburtshilfe kann zumindest diese Todesursache vollständig beseitigt werden.

Chrysostome Gody, Kinderarzt in Bangui.


AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

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Mountainmania on tour

Für kleine Bergsteigerinnen und Bergsteiger sind ab sofort in 14 MigrosFilialen sogenannte Bergstationen eingerichtet. Es darf also wieder gespielt, gebastelt, getüftelt und getauscht werden.

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nzwischen ist den MountainmaniaFans bekannt, dass Dschelada und Serval nicht der letzte Schrei ist in Sachen Babynamen,sondern dass es sich um Tiere aus Äthiopien handelt. Gross und Klein kleben Bilder von Tieren ins Mountainmania-Stickeralbum ein und loten mit dem Kompass die Anden von ihrem Kinderzimmer aus. Dank Mountainmania werden kleine Bergsteiger immer schlauer. Und ganz nebenbei kommt eine beachtliche Summe für den WWF zusammen. Denn aus jedem verkauften Stickeralbum fliesst ein Franken in die Alpenschutz-Projekte des WWF.

Die Geschwister Lia (3, links), Nico (5, Mitte) und Tim (7) tauschen ihre doppelten Sticker bei der «Hüttenwartin» der Tauschbörse ein.

An Tauschbörsen die doppelten Sticker eintauschen

Das gibt es in den «Bergstationen» zu entdecken Kleine Bergsteiger und grosse Abenteurer haben bis 29. Oktober die Möglichkeit, in allen grossen Migros-Filialen der Schweiz ihre Kreativität und ihr Wissen unter Beweis zu stellen. Folgende Aktivitäten werden in den Bergstationen unter der Aufsicht von Profis für Kinder jeden Alters angeboten:

■ Fotowand: Verkleide dich und schlüpfe in eine andere Rolle. Lass dich vor der Fotowand fotografieren. Dein Foto kannst du gleich nach Hause mitnehmen.

Bild Viktoria Loesch

■ Basteln: Lass deine künstlerische Ader fliessen und bastle dir deine eigene Sticker-Sammelbox. ■ Mix Max: Das ist ein Spiel mit Riesenwürfeln. Welcher Kopf gehört zu welchem Bauch und zu welchen Beinen? Wer setzt sie richtig zusammen? Was erfindest du für neue lustige Wesen?

■ Riesenkompass: Auf dem zwei Meter grossen Kompass kannst du spannende Fragen beantworten und mit etwas Geschick Ringe in die passende Himmelsrichtung werfen. ■ Tauschbörse: Mach deine Sammlung komplett und tausche deine doppelten Sticker. Tauschbörsen gibt es in fast 40 Migros-Restaurants vom Mittwoch, 28. September, bis zum Samstag, 29. Oktober 2011. Mehr Infos: www.mountainmania.ch -> Mountainmania -> tauschen -> Termine Tauschbörsen ■ Wenn du wissen willst, wo und wann in deiner Region die Bergstationen in den Filialen eingerichtet sind, findest du die genauen Daten über www.mountainmania.ch -> Mountainmania -> Bergstation -> Termine Bergstationen

Jetzt geht die Mountainmania auf Tour: Dabei macht sie in 14 Migros-Filialen in der ganzen Schweiz halt und bringt Gross und Klein dazu, anhand sogenannter Bergstationen in die sagenhaften Bergregionen der Welt abzutauchen, zu basteln und doppelte Bildchen zu tauschen. Jeder, der doppelt und dreifache Sticker hat,kann diese an den Tauschbörsen in den Bergstationen an dem dafür bestimmten Stand gegen neue eintauschen. Die drei Geschwister Lia, Nico und Tim sind fleissige Mountainmanier und haben schon massenhaft Sticker gesammelt. Heute tauschen sie die doppelten am Stand ein. Dabei erhalten sie, wie alle Kinder die Sticker tauschen, vier neue Sachets mit Aufklebern. Auch wenn die kleine Lia erst drei Jahre alt ist und sich unter «Abenteuer Bergwelt» noch nichts Genaues vorstellen kann,eifert sie ihren grossen Brüdern nach. Ihr eigenes Albums mit den vielen Tierbildchen durchzublättern macht sie stolz und bringt sie immer wieder zum Staunen. Anna Bürgin


Mundgeruch kann man loswerden.

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MS Scenic Emerald*****

MS Scenic Diamant*****

Regensburg-Nürnberg-Bamberg

Strassburg – Colmar

3 Tage inkl. Bord Halbpension an d un nA us B sowie Rückreise

■ Historische

Städte im Lichterglanz

Ihr Reiseprogramm

■ Die

Route 2

1. Tag: Schweiz–Regensburg. Anreise nach Regensburg mit modernem Komfort-Reisebus. Im Mittelpunkt der vorweihnachtlichen Adventszeit steht der Neupfarrplatz, auf dem der romantische Regensburger Christkindlmarkt stattfindet. Der Weihnachtsmarkt der Kunsthandwerker mit buntem kunstgewerblichen Angebot, zum Beispiel Glaswaren, Holzspielzeug, Keramik, Seidenmalerei, Marionetten etc! Um 19 Uhr heisst es Leinen los! 2. Tag: Nürnberg. Als «das Städtlein aus Holz und Tuch» im Glanz von 1000 Lichtern, präsentiert sich Nürnberg als Weihnachtsstadt Nummer 1! Im verführerischen Duft von Glühwein, Bratwürsten und Lebkuchen entsteht in der weihnachtlich geschmückten Altstadt eine unverwechselbare Atmosphäre. Aufenthalt von 14 bis 20 Uhr. 3. Tag: Bamberg–Schweiz. Lassen Sie sich vom traditionellen Weihnachtsmarkt auf dem Maximiliansplatz verzaubern oder besuchen Sie den einzigartigen Bamberger Krippenweg. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz. Ihr Reiseprogramm

Route 1

Bamberg–Nürnberg–Regensburg Reise in umgekehrter Richtung. Ihr Flussschiff

Die «MS Scenic Emerald*****» ist ein 5-Sterne Luxus-Flussschiff der Extraklasse. Die exklusiven Kabinen bieten einen grossartigen Komfort. Die Junior-Suiten verfügen sogar alle über einen eigenen Balkon. Die luxuriösen Kabinen sind mit Doppel- oder zwei Einzelbetten, WC, getrennter Dusche, doppelten Waschbe-cken, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar und Stromanschluss 220V ausgestattet. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet und ausgewähltem mehrgängigem Abendmenü. Lounge mit Bar und Lift vom Mittel- zum Oberdeck.

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

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340.–

schönsten Christkindlmärkte

ab Fr. ■

Vorweihnachtlicher Zauber

Weihnachtsmärkte in Colmar und Strassburg

Preise pro Person

Ihr Reiseprogramm

3 Tage inkl. Halbpension an Bord ab Fr.

1. Tag: Schweiz – Strassburg. Anreise nach Strassburg im modernen Reisecar. Der Strassburger Weihnachtsmarkt mit seiner über vier Jahrhunderte alten Tradition bezaubert. Auf der Place de la Cathédrale und auf der Place Broglie haben Sie die Auswahl von ca. 200 Ständen mit Kunsthandwerk und Weihnachtsprodukten. Einschiffung ca. ab 17 Uhr auf die «MS Scenic Diamant****+». «Welcome-Cocktail» und anschliessend mehrgängiges Nachtessen an Bord. Um ca. 19 Uhr heisst es «Leinen los». Romantische Lichterfahrt auf dem Rhein von Strassburg nach Colmar (Anlegestelle in Breisach). 2. Tag: Colmar–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung um ca. 9.30 Uhr. Bustransfer von Breisach nach Colmar. Colmar ist das Schmuckkästchen unter den elsässischen Städten. Erleben Sie den Weihnachtsmarkt mit der historisch geschmückten Kulisse von Colmar: Das Rathaus, das Arkadenhaus, das Zollhaus, das «Maison Pfister»… Geniessen Sie den Charme der weihnachtlichen Festlichkeiten in Colmar. Nachmittags Rückreise im modernen Reisecar in die Schweiz.

Reisedaten 2011

340.–

Regensburg-Nürnberg-Bamberg (Route 2) 27.11.–29.11. So–Di 05.12.–07.12. Mo–Mi Bamberg-Nürnberg-Regensburg (Route 1) 27.11.–29.11. So–Di 05.12.–07.12. Mo–Mi Preise pro Person

Fr.

2-Bett-Kabine Hauptdeck 2-Bett-Junior-Suite Mitteldeck, Balkon 2-Bett-Junior Suite Oberdeck, Balkon Grand-Suite Oberdeck, Balkon

340.– 400.– 470.– 570.–

(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Zuschläge

Fr.

2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Königsklasse-Luxusbus

145.– 65.–

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine ■ Inkl. Treibstoffzuschlag Fr. 15.– ■ Halbpension an Bord ■ Gebühren, Hafentaxen ■ Willkommenscocktail ■ Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung ■ ■

Nicht inbegriffen

Ihr Reiseprogramm

Fr.

Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch, Reduktion von Fr. 20.– pro Person ■ Persönliche Auslagen und Getränke ■ Trinkgelder ■ Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung 29.– ■ Sitzplatz-Reservation Car 1.– 3. Reihe

Abfahrtsorte 05.30 Burgdorf  05.45 Basel SBB, 06.20 Aarau SBB 07.00 Baden-Rütihof  07.30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal 07.50 Winterthur, Rosenberg 08.15 Wil 

Internet Buchungscode

mfreg1/ mfbam1

Route 1

Route 2

Colmar–Strassburg Reise in umgekehrter Richtung.

Ihr Flussschiff

Die «MS Scenic Diamant*****» ist ein 5-Sterne Luxus-Flussschiff der Extraklasse. Die exklusiven Kabinen bieten einen grossartigen Komfort. Die Junior-Suiten verfügen sogar alle über einen eigenen Balkon. Die luxuriösen Kabinen sind mit Doppel- oder zwei Einzelbetten, WC, getrennter Dusche, doppelten Waschbecken, individuell regulierbarer Klimaanlage, Föhn, Safe, Minibar und Stromanschluss 220 V ausgestattet. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet und ausgewähltem mehrgängigem Abendmenü. Lounge mit Bar und Lift vom Mittel- zum Oberdeck.

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

225.–

Preise pro Person 2 Tage inkl. Halbpension an Bord ab Fr. Reisedaten 2011 Strassburg – Colmar (Route 1) 28.11.–29.11. Mo–Di 30.11.–01.12. Mi–Do 02.12.–03.12. Fr–Sa 04.12.–05.12. So–Mo 06.12.–07.12. Di–Mi 12.12.–13.12. Mo–Di 14.12.–15.12. Mi–Do 16.12.–17.12. Fr–Sa Colmar–Strassburg (Route 2) 29.11.–30.11. Di–Mi 01.12.–02.12. Do–Fr 05.12.–06.12. Mo–Di 07.12.–08.12. Mi–Do 13.12.–14.12. Di–Mi 15.12.–16.12. Do–Fr Preise pro Person Fr. Junior-Suite hinten, Mitteldeck, Balkon 225.– 2-Bett-Junior-Suite, Mitteldeck, Balkon 235.– 2-Bett-Junior-Suite, Oberdeck, Balkon 255.– 2-Bett-Grand-Suite, Oberdeck, Balkon 335.–

225.–

(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Zuschläge Fr. 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 95.– Wochenendzuschlag Fr–Sa/Sa–So 35.– Königsklasse-Luxusbus 25.– Unsere Leistungen ■ Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus ■ Schifffahrt in der gebuchten Kabine ■ Inkl. Treibstoffzuschlag Fr. 10.– ■ Halbpension an Bord, Willkommenscocktail ■ Gebühren, Hafentaxen ■ Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr. ■ Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person ■ Persönliche Auslagen, Getränke ■ Trinkgelder ■ Annullationskostenversicherung 18.– ■ Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte 06.15 Wil  06.30 Burgdorf  06.40 Winterthur, Rosenberg 07.00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  07.20 Aarau SBB 08.00 Baden-Rütihof  09.00 Basel SBB

Internet Buchungscode

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Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch

1115

ab Fr.

2 Tage inkl. d ension an Bor bp al H d un nA us B sowie Rückreise


MIGROS-MAGAZIN

AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

47 MIGROS-ZEITREISE

Schnell verpflegt In den 50er-Jahren erlebte die Schweiz einen Boom der Imbissecken, die Leute entdeckten die schnelle Verpflegung.Die Migros eröffnete ihre erste Imbissecke 1952 im Migros-Markt am Zürcher Limmatplatz. Dort gabs zum Beispiel eine Bratwurst vom Grill mit Kartoffelstock für einen Franken, heisse Wienerli mit Brot für 80 Rappen oder einen Kaffee Crème für 30 Rappen. Das abgedruckte Foto entstand 1957 im neu eröffneten Migros-Markt Zug. Dort gabs sogar direkt hinter den Kassen eine Imbisstheke.Leider ist auf dem Bild nicht zu sehen, wie das Essen zu den hungrigen Kunden gelangte: Eine Mini-

Schwebebahn brachte Kuchen und Patisserie aus der Hausbäckerei direkt zur Theke. Aus den zahlreichen MigrosImbissecken entstand mit den Jahren die

vielfältige Migros-Gastronomie, die heute an über 230 Orten in der ganzen Schweiz mit Restaurants und TakeAways vertreten ist. Michael West

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Lipoflex 2011 – setzt neue Massstäbe in der Fettabsaugung ®

Ist das Stehen zwischendurch während des Eingriffs nicht problematisch? Nein. Wenn man viel Erfahrung hat und die lokale Betäubungstechnik beherrscht geht das gut.

Dr. Schaffer, Sie waren vor 13 Jahren der Gründer des ersten Kompetenzzentrums für Fettabsaugung und gehören weltweit zu den erfahrensten Spezialisten in diesem Fachgebiet. Sie haben ihre Fettabsaugmethode mit Ihrem Spezialistenteam erneut optimiert. Was ist das Besondere an Lipoflex® 2011? Die Flexibilität der Fettabsaugmaschine und deren Kanülen. Die Flexibilität, aber auch der speziellen Operationsliegen und -lampen. Und nicht zuletzt die Flexibilität der Operationstechnik und der Nachbehandlungsmethoden. Welche Vorteile hat Lipoflex® 2011 gegenüber anderen Methoden? Der wichtigste Vorteil ist sicher die enorme Verbesserung der Arbeitsgenauigkeit und der Resultate, da die Körpersilhouette bei dieser Methode im Stehen kontrolliert und optimiert werden kann. Weitere Vorteile sind die bessere Gewebeschonung, die schnellere Wundheilung, der kürzere Arbeitsausfall und das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Es wird immer wieder behauptet, Ihre flexiblen Kanülen seien ein «Marketinggag». Was sagen Sie dazu? Die Eifersucht der Konkurrenz ist wie überall auch in unserem Gebiet sehr gross. Behauptet wird viel. Tatsache aber ist, dass wir alle Kanülen auf dem Markt getestet haben und feststellen mussten, dass die meisten in der Anwendung schmerzhaft oder sehr unpräzise waren. Dieser Umstand zwang uns, im Sinne unserer KundenInnen die Kanülenentwicklung selbst mit an die Hand zu nehmen. Sie besitzen mit Lipoflex® 2011 weltweite Patente. Was beinhalten diese genau? Es handelt sich um ein Instrument, mit dem wir die Haut von innen straffen können. Damit können wir zunehmend auch Leute mit schlaffer Haut operieren. Wo kann Lipoflex® 2011 angewendet werden? Grundsätzlich überall. Am Kopf, an den Armen, am Rumpf und an den Beinen. Hat Lipoflex® 2011 Auswirkungen auf das Wohlbefinden? Absolut. Zum gesteigerten Lebensgefühl kommt eine wissenschaftlich gesicherte Tatsache: Weniger Bauchfett reduziert die Gefahr von Bluthochdruck und das Blutzucker-Risiko erheblich. Man hört, dass Fett bei Frauen in die Brust eingespritzt werden kann. Machen sie das auch? Nein. Die Resultate sind sehr unbefriedigend.

Behandeln Sie auch Männer? Ja. Bei Männern saugen wir vor allem am Bauch, den Hüften und an der Brust ab.

Kann Lipoflex® 2011 von jedem Arzt durchgeführt werden? Nein. Zeichnerisches Talent, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, manuelles Geschick und ein ästhetisches Auge sind unbedingte Grundvoraussetzungen. Nur Ärzte, die über viel Erfahrung verfügen und sich ausschließlich mit der Fettabsaugung befassen, können sehr gute Resultate erzielen. Von allem anderen ist abzuraten. Fettabsaugen ist kein einfacher Eingriff. Und ein Misserfolg kann verheerende Folgen haben. Die Zahl missratener Fettabsaugungen hat in den letzten Jahren in unserer Sprechstunde enorm zugenommen.

Eine 24-jährige Frau vor und 3 Monate nach der Behandlung. Die Oberschenkel sind aussen wie innen perfekt geformt und von Fettpolstern befreit.

Wie viele Eingriffe haben Sie bisher durchgeführt? Es sind zwischenzeitlich mehr als 5000 dokumentierte Eingriffe. Auf www.modern-liposuction.ch sind diverse Vorher- und Nachherbilder zu finden. Was kostet eine Erstberatung bei Ihnen? Die Erstberatung ist kostenlos.

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Ein 48-jähriger Mann vor und 3 Monate nach der Behandlung. Bauch und Hüfte sind gestrafft, die Fettpolster restlos verschwunden.


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MIGROS-MAGAZIN

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

AKTUELL

49

«Auf dem richtigen Weg»

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

Die Migros-Pensionskasse belegt im Pensionskassen-Rating des «Tages-Anzeigers» den ersten Platz. Zu den besten Kassen zählt sie schon lange.

R

Chrystoph Ryter, wie aussagekräftig ist diese Auszeichnung?

Sie zeigt, dass die Mitarbeitenden der Migros über eine gut ausgebaute Kasse verfügen. Welche Faktoren wurden berücksichtigt?

Einerseits die Leistungen, welche die MPK für die versicherten Mitarbeitenden vorsieht.Dann die Finanzierung, also wie viel Arbeitgeber und Arbeitnehmerbezahlen.Auch

… können durch Biotinmangel auftreten.

hilft, diesen Mangelzustand zu beheben. Die Entstehung gesunder Haare und Nägel

Christoph Ryter ist Leiter der Migros-Pensionskasse (MPK).

die Handhabung der vorzeitigen Pensionierung und die Rendite wurden gemessen. Überall waren wir in den vorderen Rängen platziert.

Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Sind aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen LageAnpassungen zu erwarten?

Die angespannte Lage in der Wirtschaft geht auch an uns nicht spurlos vorbei. Neben der angekündigten Reglementsanpassung rechne ich kurzfristig nicht mit weiteren Anpassungen.Sicher wird die MPK auch künftig Leistungen erbringen, die weit über dem gesetzlichen Minimum liegen. si

PREISBAROMETER Dessert-Crèmes werden teurer Auch wenn momentan viele Preise rutschen, kommt die Migros doch manchmal nicht darum herum, auch Preisaufschläge bekannt zu geben. Diesmal betrifft es Dessert-Crèmes von Stalden. Gründe für die Preissteigerung sind die höheren Preise des Produzenten Nestlé. Die Begründung: massiv teureres Weissblech für die Dosen sowie der gestiegene Zuckerpreis. Die folgenden drei Produkte sind vom Preisaufschlag betroffen: Stalden Crème Vanille, Stalden Crème Choco-Lait, Stalden Crème Chocolat, je Dose à 470 Gramm. Alter Preis: 3.95 Franken, neuer Preis 4.80 Franken. Wegen höherer Rohstoffpreise wird auch ein Thai-Kitchen-Produkt teurer: Kokosmilch in der 250-ml-Packung kostet neu 2.40 Franken. Vorher waren es 2.25 Franken.

1 x täglich Biotin > vermindert den Haarausfall > verbessert die Haar- und Nagelqualität > erhöht die Haar- und Nageldicke

Vertrieb: Biomed AG, 8600 Dübendorf www.biomed.ch

ekordtiefe Zinsen und schlechte Aussichten an den Aktienmärkten machen es für Pensionskassen laufend schwieriger, ihre Leistungen zu finanzieren. Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen der Migros-Pensionskasse (MPK), dass die MPK im jährlichen Ratingdes«Tages-Anzeigers» dieses Jahr den ersten Platz belegt. Im letzten Jahr erreichte die MPK übrigens den zweiten Rang. Christoph Ryter, Leiter der Migros-Pensionskasse, erläutert das gute Ergebnis.

Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

50

Ideen sind viel Geld wert Das Institut für Organisation und Personal der Uni Bern hat entschieden: Das Migros-Unternehmen Bina hat das beste Ideenmanagement der Schweiz.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bina aus allen Bereichen machen monatlich 70 bis 80 Verbesserungsvorschläge.

Bild Peter Koehl

W

ievielistderBinaeineguteMitarbeiterideewert?10 000Franken! Unglaublich? Das fand auch das Institut für Organisation und Personal der Uni Bern und hat den Lebensmittelproduzenten ausgezeichnet, für das beste Ideenmanagement der Schweiz.«Die meisten Firmen haben ein sehr durchschnittliches Ideenmanagement», findet Norbert Thom, Leiter des Instituts für Organisation und Personal an der Uni Bern. Er erforscht das Thema seit über 30 Jahren.

Was macht die Bina besser als andere Unternehmen? «Das Ideenmanagement ist fest in der Unternehmenskultur verankert», hält Thom fest. Das gesamte Kader habe eine positive Einstellung zur Ideenförderung.

10 000 Franken für einen Verbesserungsvorschlag Und nicht nur das: «Die Mitarbeiter beteiligen sich.» Und werden dafür belohnt! Reicht ein Mitarbeiter eine Idee ein, die umgesetzt wird und zu Kosten-

einsparungen führt, erhält er zehn Prozent einer Nettojahreseinsparung. Ein Bonus im besten Sinn des Wortes. 10 000 Franken seien schon pro Vorschlag ausbezahlt worden, betont Aurelio Wettstein.Der Bina-Personalchef betreut seit Beginn das Ideenmanagement des Migros-Unternehmens. Dabei herrsche eine Kultur, die frei sei von Neid und Missgunst. «Die Kollegen schauen einen ‹Ideeneinreicher› nicht schief an und hänseln ihn als Streber», so Thom. «Unsere Mitarbeiter machen im Schnitt monatlich 70 bis 80 Verbesserungsvorschläge», erklärt Wettstein. «Jemand hatte einen Vorschlag,wie man ein Lager besser bewirtschaften kann. Nach der Umsetzung konnten wir ein ganzes Aussenlager einsparen», so der Personalchef. «In den letzten zehn Jahren haben wir so über 13 Millionen Franken eingespart.» Darin eingerechnet: die rund anderthalb Millionen Franken, die sich das Unternehmen das Ideenmanagement in dieser Zeit kosten liess. Ein unabhängiger Ombudsmann soll in diesem Prozess für Glaubwürdigkeit sowie eine gerechte Bewertung der Ideen sorgen. «Das System ist einmalig in der Schweiz»,ergänzt Thom.Und durch die Mitwirkung würden die Mitarbeiter ernst genommen. «Jeder ist schliesslich Experte an seinem Arbeitsplatz.» Christoph Petermann

Infos: www.iop.unibe.ch

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Nürnberg

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Dresden

4 Tage ZF ab Fr.

399.-

Der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands, der „Striezelmarkt“, verwandelt seit 1434 die Dresdner Altstadt in ein einzigartiges Weihnachtsland. Reisedaten: 24.11. / 27.11. / 30.11. / 3.12. / 6.12. / 9.12. / 12.12. / 15.12. Hotelauswahl: ***Hotel Holiday Inn, ****Hotel Am Terrassenufer

Ulm

2 Tage ZF ab Fr.

195.-

Zu Füssen des gotischen Münsters mit dem höchsten Kirchturm der Welt, ist dieser Weihnachtsmarkt der Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Reisedaten: 26.11. / 28.11. / 30.11. / 3.12. / 5.12. / 7.12. / 10.12. / 12.12. / 14.12. / 17.12. Hotelauswahl: ****Hotel Intercity

Augsburg

2 Tage ZF ab Fr.

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Beim Bummel durch den wunderschönen Christkindlesmarkt finden Sie ein reichhaltiges Angebot an weihnachtlichen Artikeln. Reisedaten: 26.11. / 28.11. / 30.11. / 3.12. / 5.12. / 7.12. / 10.12. / 12.12. / 14.12. / 17.12. Hotelauswahl: ***Hotel Augusta

Rothenburg o.T.

2 Tage ZF ab Fr.

225.-

Die Stadt mit seinen Türmen und mächtigen Stadtmauern verwandelt sich alljährlich zur Adventszeit in ein romantisches Wintermärchen. Reisedaten: 26.11. / 28.11. / 30.11. / 3.12. / 5.12. / 7.12. / 10.12. / 14.12. / 17.12. Hotelauswahl: ***Hotel Schranne, ****Hotel Altes Brauhaus, ****Hotel Eisenhut

Salzburg

3 Tage ZF ab Fr.

325.-

Die Mozartstadt betört mit ihrem einzigartigen Flair und Zauber. Die Stimmung vor der eindrucksvollen Kulisse des Doms werden Sie verzücken. Reisedaten: 25.11. / 27.11. / 29.11. / 2.12. / 5.12. / 7.12. / 9.12. / 12.12. / 14.12. / 16.12. Hotelauswahl: ***Hotel Star Inn, ****Austrotel, ****Hotel Mercure

Inbegriffen: • Fahrt im Komfortcar • Übernachtung(en) in der gebuchten Hotelkategorie • Zimmer mit Frühstück (ZF) • Weihnachtsmärkte je nach Reise

München

2 Tage ZF ab Fr.

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Christkindlmarkt am Marienplatz und City-Shopping in der bayrischen Metropole, Lebkuchen am Viktualienmarkt und Kaffeegenuss bei Dallmayr – das ist München! Reisedaten: Täglich Hotelauswahl: ***Hotel Germania, ***Hotel City, ****Hotel Maritim, Zuschlag: Express-Route: Fr. 18.- / Weg

Stuttgart

2 Tage ZF ab Fr.

149.-

Alljährlich im Advent verwandelt sich die pulsierende Metropole in eine faszinierende, funkelnde Weihnachtsstadt. Reisedaten: Täglich Hotelauswahl: ***Hotel Rega, ****Hotel Park Inn, ****Arcotel Camino, ****Hotel Maritim Zuschlag: Express-Route: Fr. 16.- / Weg

Ludwigsburg

2 Tage ZF ab Fr.

144.-

Der heimelige Barock-Weihnachtsmarkt verzaubert: Goldener Schimmer liegt über dem Marktplatz und den liebevoll dekorierten Ständen. Weihnachtsstimmung pur! Reisedaten: Täglich Hotelauswahl: ****Hotel Nestor

Heidelberg

2 Tage ZF ab Fr.

175.-

Auf grossen und kleinen Plätzen erwartet Sie der hiesige Weihnachtsmarkt täglich mit wundervollen Geschenkideen und Attraktionen für Gross und Klein. Reisedaten: Täglich Hotelauswahl: **Hotel Ibis, *****Hotel Crowne Plaza

Karlsruhe

2 Tage ZF ab Fr.

185.-

WennTausende von Lichtern die Innenstadt schmücken, wenn der Duft von Mandeln und Glühwein in der Luft liegt – dann übt der Weihnachtsmarkt seinen unwiderstehlichen Zauber aus. Reisedaten: Täglich Hotelauswahl: ****Hotel Queens, ****Hotel Renaissance

Strassburg & Colmar

2 Tage ZF ab Fr.

184.-

Elegante Boutiquen, französisches Flair, Frankreichs älteste Weihnachtsmärkte. Reisedaten: Täglich Hotelauswahl Strassburg: **Hotel Ibis, ***Hotel Maison Rouge, ***Mercure Hotelauswahl Colmar: **Hotel Ibis, ***Hotel Bristol,***Hotel Mercure

Einsteigeorte: Aarau, z.T. Arbon P , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil P , St. Gallen, Sursee, Thun, Windisch P , Winterthur, Zürich P Annullationsschutz Fr. 20.– bis Fr. 30.– Auftragspauschale Fr. 15.– Zuschlag Fr. / Sa. Abfahrt Fr. 25.– / 40.–

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

AUS DER REGION 53

Die Natur auf den Tisch

Schweizer Landfrauen kochen täglich, 365 Tage im Jahr. Das verlangt Fantasie, Können und Ausdauer. Wir haben vier Bäuerinnen über die Schulter geschaut und dabei einiges gelernt. Und dieses Wissen wollen wir nicht für uns behalten. En Guete!

D

ie Landfrauen kochen nicht nur fürs Schweizer Fernsehen und deren Sendung «SF bi de Lüt», bei der die Migros Hauptsponsorin ist. Bäuerinnen kochen täglich, einfach und gut. Oft für mehr als zehn Personen, nahrhaft und trotzdem leicht, gesund und bekömmlich. Eine Baukastenküche ist ihnen fremd, was sie aber nicht davon abhält, mit feiner Klinge zu kochen. Ihre Küche bietet das, was vor der Haustür wächst. Wem der Garten und der Stall zu Hause fehlen, dem bieten sich in der Migros die Produkte «Aus der Region. Für die

BASEL

Maja Stohler (36) aus Titterten ist Mutter von zwei Kindern, gelernte Betriebshelferin und ausgebildete Bäuerin.

GENF

Region.» an, die Frische und ein gutes Lebensgefühl vermitteln. Ein gutes Gefühl haben auch die rund 63000 Mitglieder des Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes (SBLV), die ihre Region als Botschafterinnen aus 28 kantonalen Sektionen repräsentieren (siehe Seite 113). Neun von ihnen haben dem MigrosMagazin eines ihrer Lieblingsrezepte verraten, sieben andere werden fürs Fernsehen (siehe Seite 113) ihr Lieblingsgericht kochen. Die Landlust steigt.

Krystyna Zwolenik (30) ist Polin, ledig, gelernte Haushälterin und arbeitet seit sieben Jahren auf der Domaine du Crest.

Texte Martin Jenni Bilder Daniel Aeschlimann Styling Esther Egli

NEUENBURG-FREIBURG

Claudia Piccand (43) aus Farvagny-le-Petit ist Mutter von drei Kindern, gelernte Typografin und seit zwölf Jahren Bäuerin.

EINE LEBENSKULTUR «Aus der Region. Für die Region.» ist nicht nur ein Label oder nur eine Herkunftsbezeichnung, sondern Lebenskultur, getragen von den Produzenten und Konsumenten einer Region. Mit ihrer Region fühlen sich alle verbunden, hier findet Alltag, hier findet das Leben statt. Es ist weitaus sympathischer, gleich um die Ecke einzukaufen statt irgendwo. Noch besser ist es, wenn einem der Produzent seines regionalen Lieblingsprodukts bekannt ist. Dann schmeckt es doppelt so gut. Fantastereien, Werbesprüche? Über 8000 Produkte mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» beweisen das Gegenteil, zeigen auf, dass der Konsument von heute das Lokale wieder zu schätzen weiss. Gutes aus der Heimat tut gut. Regionale Vielfalt wird geschätzt und ist gesucht. Was vor elf Jahren mit einer spontanen Idee in der Migros Luzern begann, hat sich zu einem in der ganzen Schweiz nachhaltigen Erfolg gemausert. Gemeinsam mit den regionalen Produzenten, die eine hohe Qualität garantieren. Darauf ist die Migros zu Recht stolz.

WAADT

Therese Morand (50) aus St-Prex ist Mutter von drei Kindern, gelernte Telefonistin und diplomierte Bäuerin.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

54 BASEL

Kirschen im Carré

Früher kam die Landwirtschaftliche Schule Ebenrain in Sissach in den Genuss der Kochkünste von Maja Stohler, heute sind es ihre Familie und der Kindermittagstisch des Frauenvereins Arboldswil. «Mit meinem Mann Christoph bewirtschafte ich die 21 Hektaren unseres Landwirtschaftsbetriebs», sagt die vom Schwingsport begeisterte Bäuerin. Das Gemüse liefert der Garten, das Baselbieter Kirschcarré die Migros Basel, die sich mit regionalen Spezialitäten einen Namen gemacht hat. Allen voran das zarte aromatische Carré, das mit wenig Kirsch und Meersalz eingerieben wird.

Gefülltes Brot – von Maja Stohler aus Titterten Hauptgericht für 4 Personen

Für den Teig: 500 g Ruch- oder Habweissmehl, 1½ Teelöffel Salz, 15 g Hefe, 3 dl Milchwasser Füllung: 200 g Landrauchschinken (Kirschcarré), 6 gekochte Eier, 300 g geriebenen Käse, 3 Tomaten, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Schnittlauch Zubereitung 1 Einen Brotteig herstellen und an der Wärme um das Doppelte aufgehen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: Landrauchschinken, Eier, Käse und Tomaten in kleine Würfel schneiden, Peterli hacken und Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. 2 Brotteig auswallen, Füllung darauf geben und einrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Kuchenblech legen und bei 180 °C ca. 35–40 Minuten im Ofen backen. 3 Das gefüllte Brot warm und mit verschiedenen Salaten servieren.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

55

Saucisson fumé au Gamay de Genève mit Kardygratin – von Krystyna Zwolenik aus Genf Hauptgericht für 6 Personen

2 kg Kardy, Salz, 3 EL Milch, 2 Saucissons fumés au Gamay de Genève, Butter für die Form, 100 g geriebener Greyerzer. Béchamelsauce: 2 EL Butter, 2 EL Mehl, 1½ dl Milch, 1½ dl Rahm, Muskatnuss, Salz, Pfeffer Zubereitung 1 Kardy rüsten und von den Stacheln befreien, harte Stängel schälen. Gemüse in 3 bis 4 cm lange Stücke schneiden. Wasser salzen, Milch dazugeben. Kardy darin ca. 45 Minuten weich kochen. Kardy abgiessen, vom Kochwasser 2 dl auffangen und beiseitestellen. Saucissons fumés au Gamay de Genève in Wasser knapp unter dem Siedepunkt 30 bis 40 Minuten garen. 2 Für die Béchamelsauce Butter erhitzen, Mehl darin dünsten. Milch und beiseitegestelltes Kochwasser dazugiessen und unter Rühren kochen, bis die Sauce bindet. Mit Rahm, Muskat, Salz und Pfeffer verfeinern. 3 Backofen auf 200 °C vorheizen. Eine ofenfeste Form mit Butter ausstreichen. Kardy und Greyerzer in die Form schichten. Sauce darüber verteilen. Gratin bei Oberhitze ca. 20 Minuten gratinieren. Saucissons au Gamay in Scheiben schneiden und mit dem Kardygratin servieren.

GENF

Die Wurst mit dem gewissen Etwas

In Genf spielt der Wein eine genauso wichtige Rolle wie die Wurst oder das heiss geliebte Lokalgemüse Kardy, das mit der Ursprungsbezeichnung AOC geschützt ist. Krystyna Zwolenik liebt alle drei Produkte, ihre Arbeit auf der Domaine du Château du Crest und das Velofahren durch die Felder. «Seit sieben Jahren koche ich täglich für rund 20 Mitarbeiter zu Mittag», sagt die Landfrau. Neben Wein werden auf dem Gut auch Schweine gezüchtet. Da liegt es nahe, die Wurst mit Gamay zu parfümieren, welche die Migros Genf samt Kardy verkauft.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

56

Vanilleglace mit Doppelrahm, Meringues, Himbeeren – von Claudia Piccand aus Farvagny-le-Petit Dessert für 4 Personen

4 Eigelb, 190 g Zucker, 2 Vanilleschoten, 6½ dl Milch, 2½ dl Doppelrahm, 8 Meringueschalen, 250 g Himbeeren Zubereitung 1 Eigelb und 40 g Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell ist. Vanilleschote längs aufschneiden. Mark herauskratzen, zusammen mit Milch, restlichem Zucker und 1 dl Doppelrahm aufkochen. Unter ständigem Rühren zur Ei-Zucker-Masse giessen. Glacemasse durch ein feines Sieb in eine Metallschüssel streichen und auskühlen lassen. 2 In der Schüssel ca. 4 Stunden gefrieren. Masse alle 30 Minuten mit Schwingbesen durchrühren. 3 Zum Fertigstellen pro Person je 1 Kugel Glace à ca. 100 g formen, auf Teller verteilen. Mit je zwei Meringueschalen, Himbeeren und dem restlichen Doppelrahm anrichten und sofort servieren.

NEUENBURGFREIBURG

Doppelrahm leicht gemacht

Kochen und Backen ist nicht nur Alltag für Bäuerin Claudia Piccand, sondern Passion. Die Backstube hat sie im Untergeschoss ihres Hofs eingerichtet. Hier produziert sie für den Wochenmarkt Brot, Zopf, Brioche und diverse Freiburger Spezialitäten. «Glaces und Meringues sind hausgemacht, die Himbeeren aus dem Garten, zusammen wird das Ganze ein verführerisches Dessert», sagt die Bäuerin. Mit ihrem Mann Laurent betreibt sie Milchwirtschaft in einer Kooperative. Wer nicht direkt an der Quelle ist, kauft den Doppelrahm Moléson und die Meringues in der Migros Neuenburg-Freiburg. Auch gut.


SCHAUFENSTER AUS DER REGION

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

57 WAADT

Der Kantonsklassiker

Papet vaudois ist der Winterklassiker schlechthin. Lauch-Kartoffel-Gemüse mit Kohlwurst, fertig ist das Traditionsgericht. Therese Morand liebt es unkompliziert, gesund und gut. Mit ihrem Mann betreibt sie Milchwirtschaft, Getreide- und Weinbau sowie eine Pferdepension. «Mit Reiten und Bauchtanz schaffe ich mir den Ausgleich», sagt die engagierte Bäuerin. Auch hat sie sich Massagetechniken für Mensch und Tier angeeignet. Wenig Technik benötigt das Gericht, das man auch mit einer Saucisson vaudois servieren kann. Den Hauptdarsteller, die Saucisse aux choux, liefert die Migros Waadt.

WIR LANDFRAUEN Der Schweizerische Bäuerinnenund Landfrauenverband (SBLV) besteht aus 28 Kantonalsektionen, die Mitglieder sind Bäuerinnen und Frauen aus dem ländlichen Raum. Themen wie Alltagskompetenzen und Hauswirtschaft, Agrar- und Familienpolitik und die Interessenvertretung der Frauen sind ihnen wichtig. Mehr dazu auf www. landfrauen.ch. Eine ihrer Kernkompetenzen ist das Projekt «Gesund essen, wir wissen wie» auf www. landwirtschaft.ch. Die Wochenmenüpläne mit den zugehörigen erprobten Rezepten werden mit einheimischen und saisonalen Produkten zubereitet.

«SF bi de Lüt»

Papet vaudois – von Therese Morand aus St-Prex Hauptgericht für 4 Personen 1,2 kg Lauch, 700 g festkochende Kartoffeln, Salz, 1 EL Sonnenblumenöl, 2 dl Weisswein, 2 dl Gemüsebouillon, Pfeffer, 2 Kabiswürste (Saucisses aux choux) à ca. 400 g, 1 EL Weissweinessig Zubereitung 1 Lauch halbieren und in ca. 2 cm breite Stücke, Kartoffeln in Würfel schneiden. Lauch in reichlich Salzwasser ca. 10 Minuten blanchieren. Öl in einer weiten Pfanne erhitzen, Lauch und Kartoffeln darin andünsten. Wein und Bouillon dazugiessen, mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf wenig Bouillon ergänzen. Würste dazugeben, alles zugedeckt weitere ca. 20 Minuten köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren Essig dazugeben. Kabiswürste in Scheiben schneiden und auf dem Gemüse anrichten.

Dass Landfrauen gut kochen können, weiss die Schweiz spätestens seit der Fernsehsendung «SF bi de Lüt – Landfrauenküche». Dabei lassen sich Landfrauen auf ein Kochduell ein. Ab 11. November bis 30. Dezember, immer freitags um 20.05 auf SF 1.


SCHAUFENSTER MIGROS- BÄCKEREI

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

58

Backe, backe Brot

Wie entsteht eigentlich ein knuspriges Brot? Im Rahmen der 11. Schweizer Genusswoche durften Kinder in fünf Hausbäckereien der Migros einen Nachmittag lang Brot backen und viel über das traditionelle Handwerk lernen.

Was für ein Spass! Lisa, Damien, David und Ruben mischen in der Hausbäckerei in Crissier VD den Teig für die Pausenbrötli.


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SCHAUFENSTER MIGROS-BÄCKEREI

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

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Stolze Jungbäcker: Michaela aus Spreitenbach zeigt ihr Brothäsli. Damien aus dem Wallis seine Zuckerbrote, und Martina aus San Antonino hält ihre Brotschlange fest, bevor sie im Sack verschwindet.

Bilder Vera Markus, David Prêtre/Strates, Carlo Riguzzi/Tipress

M

ehl!», «Wasser!», «Hefe und Butter!»,platzt es aus David (7), Vito (10) und Chenoa (8) in der Migros-Hausbäckerei heraus. Die Kinder nehmen am Kinderbacken der Migros-Hausbäckereien in San Antonino TI,Crissier VD,und Spreitenbach AG teil und zählen gerade die Zutaten für ein gutes Brot auf. Das Kinderbacken findet im Rahmen der Schweizer Genusswoche statt, in der nachhaltig das kulinarische Erbe unseres Landes gefördert wird. Migros-Bäcker René Zwahlen (40) freut sich, dass alle Kinder die Zutaten kennen. Sie drängeln sich bei ihm in Spreitenbach um eine grosse Waage. Jedes Kind möchte gern Mehl aus dem grossen Mehlsack schaufeln und abwiegen. Vito wiegt genau 2,2 kg Vollkornmehl ab,das zum Weissmehl in eine grosse Teigschüssel gegeben wird. «Das ist ja viel dunkler», staunen die Kinder, als der Migros-Bäcker René Zwahlen erklärt, dass im Vollkornmehl das ganze Weizenkorn drin ist. Als Nächstes darf Chenoa 130 Gramm Salz abwiegen. Als alle Zutaten in der Rührschüssel sind, drückt Cederic (8) den Knopf der grossen Knetmaschine, und der Brotteig entsteht. In der Hausbäckerei in Crissier VD mischen zur gleichen Zeit Damien (8), Lisa (9) und Ruben (8) unter Anleitung von Migros-Bäcker Jerôme Ducret (35) den Teig für Pausenbrötli per Hand.Und dann kommen Cranberries, Weinbeeren und Baumnüsse dazu, die in den Teig eingeknetet werden. Was beim MigrosBäcker einfach aussieht, ist für die Kleineren ein Kraftakt: Der Teig muss immer wieder gefaltet und gedreht werden. Auch in der Hausbäckerei in San Antonino TI wird fleissig geknetet, mit Migros-Bäcker Massimo Rebuzzi (43). Es

BÄCKER-TIPP

Migros-Hausbäckereien «Die Leute müssen das Brot im Laden schmöcken», sagte Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler einst. Das hat sich die Migros-Bäckerei zu Herzen genommen und eröffnete bereits 1950 die erste Hausbäckerei in Zürich. Das sind richtige Bäckereien, die direkt in die Migros integriert sind. Kunden haben Einblick in die Backstube und sehen, wie gelernte Bäcker von morgens bis abends Brot backen. 126 Hausbäckereien gibt es schweizweit, das heisst, in jeder zweiten grösseren Migros-Filiale wird das Brot direkt vor Ort gebacken.

entstehen neben einfachen Brötli auch Tierformen wie Schildkröten und Mäuse. Martina (4) aus dem Tessin formt rasch noch eine Schlange. Nun müssen die ungebackenen Teigfiguren in einem 40 Grad warmen Raum ruhen.Das bietet der Hefe optimale Bedingungen, um den Teig aufzulockern. Damit alle Kinder ihre selbst gebackenen Brote mit nach Hause nehmen können,darf jedes einen Stoffsack bemalen. Und sobald die Teigruhe um ist,schieben die Migros-Bäcker die Brote der Kinder in den heissen Ofen. Diese halten Abstand vor der Hitze, obwohl jedes in den glühenden Ofen reinschauen möchte. 20 Minuten später signalisiert ein Piepen, dass die Brote fertig sind. Viele Jöhs und Ahhhs sind zu hören.Jedes Kind bestaunt seine Brötli, während sie die Bäcker in die Brotsäcke packen. Für den Heimweg gibt es noch eins in die Hand. Die Kinder stürmen zu ihren wartenden Eltern und zeigen ihnen stolz die selbst gebackenen Brotkünste. Claudia Schmidt


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MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

SCHAUFENSTER UTZ KAFFEE

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Der gute Kaffee

Sie begleitet unsere Tage so zuverlässig wie das morgendliche Schrillen des Weckers: Eine Tasse Kaffee. So eine treue Begleiterin möchten wir mit ruhigem Gewissen geniessen. Dafür sorgt Utz certified.

K

affee wird praktisch nur in Entwicklungsländern produziert, weil der Kaffee dort die richtigen klimatischen Bedingungen zum Reifen hat. Allerdings führen viele Bauern in diesen Regionen ein entbehrungsreiches Leben. Die Non-Profit-Organisation Utz certified will diesen Teufelskreis durchbrechen: Sie fördert die finanziellen und bildungspolitischen Investitionen im landwirtschaftlichen Sektor. Das führt zu höheren Produktionsraten, besseren Arbeitsbedingungen und zu weniger Umweltschäden.

Soziale und ökologische Verantwortung übernehmen Die Migros und ihre Kaffeerösterei Delica arbeiten seit 2007 mit dem Nachhaltigkeitsprogramm Utz zusammen. Die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis des zertifizierten Kaffees bleiben dieselben bei deutlich mehr Nachhaltigkeit und Transparenz.Der von Utz zertifizierte Kaffee stammt aus sozial- und umweltverträglichem Anbau. Das Prinzip ist einfach: Verbesserte Nachhaltigkeit stärkt die Unabhängigkeit der Bauern. Sie werden dafür in Anbau,Betriebswirtschaft und Umweltschutz geschult. Zum sozialen Utz-Programm gehören gerechte Arbeitsbedingungen für alle Angestellten, anständige Unterkünfte für ihre Familien,Zugang zu medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser und der Schulbesuch ihrer Kinder. Nicole Ochsenbein

Motivierte Arbeiter: Ökologische Verantwortung zu übernehmen setzt gerechte soziale Bedingungen voraus.

■ Espresso classico, gemahlen, 250 g, Fr. 4.20 ■ Exquisito, 500 g, Fr. 7.70


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Raffinierte Rezepturen mit besten Zutaten. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

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SCHAUFENSTER MIX FOOD

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

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GUT & GÜNSTIG CA. FR. 8.30

Ricotta-Apfel-Kuchen

Ein saftiger Kuchen mit Ricotta und Apfel.

Für einen Kuchen von 24 cm Durchmesser ■ 125 g Butter und 200 g Zucker schaumig rühren. 3 Eier einzeln zugeben und gut verrühren. Zirka Fr. 4.30 ■ 185 g Weissmehl, 1 Prise Salz, 250 g Ricotta, geriebene Schale einer Bio-Zitrone, 1 Esslöffel Backpulver sowie einen geraffelten Apfel zugeben und zu einem Teig verrühren. Zirka Fr. 3.90 ■ Teig in eine gebutterte Springform geben und 25–30 Minuten bei 200° C backen, bis der Kuchen goldgelb ist und sich von der Form leicht löst. 10 Minuten auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Zirka Fr. 0.10 Tipp: Zum Kuchen schmeckt ein Fruchtkompott.

Nur das Beste für feine Salate

Neues Kleid für den Käse

Was macht einen einfachen Salat zu einer vollständigen Mahlzeit? Ein feiner Weichkäse, den man grosszügig über den Salat bröckelt! Wer bisher zum Mikos-Käse griff, bekommt den gleichen Käse jetzt unter neuem Namen: M-Classic Salatkäse, 200 g, Fr. 2.30* * In grösseren Filialen.

Edel & fein

Für Kenner

In die Rezeptur der neuen Schweizer Senfsorten liess Chrüteroski Oskar Marti sein Know-how einfliessen. So entstand in Zusammenarbeit mit ihm ein feiner Kräutersenf. Connaisseur Senf Kräuter, 100 g, Fr. 1.40

Für einen feinen Salat muss das Olivenöl von bester Qualität sein. Da reichen manchmal ein paar Tropfen des kostbaren Öls aus. Das neue Olivenöl von Terre Bormane ist kalt gepresst und stammt aus italienischer Bio-Produktion. Terre Bormane Olio Extra vergine di Oliva, 5 dl, Fr. 21.50

Schneller Vitaminkick

Wer hat schon immer Zeit und Musse, einen Salat selbst zu machen? Die neue Saladbowl Deluxe kombiniert Nüsslisalat, Eischeiben und Baumnüsse. Ideal für die Mittagspause, da das Kombi-Package fixfertig mit Gabel und Serviette zu kaufen ist. Anna’s Best Saladbowl Deluxe, 165 g, Fr. 6.90* * In grösseren Filialen.


SCHAUFENSTER SHAPEWEAR

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN GAZIN

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Vorher

Im Nu in Topform

Haben Sie bereits von der formenden Unterwäsche Shapewear gehört? Sie ist der perfekte Helfer für jede Frau und für jede Figur. Warum? Sie mogelt so manches Kilo einfach weg.

P

erfekte Frauenkörper existieren nur in Männerträumen. Und die Schönheiten in den Hochglanzmagazinen sind entweder ausgehungert oder gut retouchiert. Im richtigen Leben haben normale Frauen Kurven; auch Schlanke haben da und dort eine Stelle, die etwas straffer sein könnte. Wer sich daran stört, der darf etwas schummeln, nicht digital, sondern analog, und zwar ohne Diät- oder Fitnessprogramm: Die formende Unterwäsche Shapewear lässt die Silhouette erschlanken, zähmt die widerspenstigen Speckröllchen und weist das Hüftgold in die Schranken. Dafür sind die Materialien der Unterwäsche

«Stars machen Shapewear salonfähig.»

verantwortlich: Baumwolle, Elasthan und Nylon — damit ist die Wäsche eng ohne einzuengen und atmungsaktiv. Die moderne Formwäsche hat mit den Korsetts von anno dazumal eines gemeinsam: Beide erinnern einen daran, eine stolze, gerade, und dadurch gesunde Körperhaltung einzunehmen. Das trägt dazu bei, selbstbewusst und schlanker auszusehen. Die Korsetts finden Sie in der Migros nicht. Dafür das verführerische Shapewear-Sortiment. Spätestens seit die Stars keinen Hehl daraus machen, Shapewear zu tragen, ist die Unterwäsche salonfähig geworden. Sie schminken sich ja auch, um kleinere Hautunebenheiten zu kaschieren; warum also nicht dasselbe mit der Figur machen? Anna Katharina Ris

Vorher-Nachherachher erEffekt: Wo ise ein n ansatzweise Bäuchlein war, ist nun eine ne straffe Fläche. äche. Die Taille wirkt gleichmässiger ssiger definiert, die Silhouette ette straffer, schlanker und regelmässiger. siger.


SCHAUFENSTER SHAPEWEAR

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 40, 3. 3. OKTOBER OKT KTO OBER 2011 2011

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Als Ein- oder Zweiteiler:

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■ Body, in Puder und in Schwarz, Grössen M bis XL, Fr. 39.90 ■ Top, in Puder und in Schwarz, Grössen M bis XL, Fr. 39.90

■ Panty, in Puder und in Schwarz, Grössen M bis XL, Fr. 39.90 ■ Leggings, in Schwarz, Grössen M bis XL, Fr. 39.90

Bilder Christian Dietrich, Styling Mirjam Käser

Formende Strumpfhosen:

■ Strümpfe Slim Body, Fr. 10.50 ■ Strümpfe Body Shaper, Fr. 8.50

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20fache Cumulus-Punkte auf alle Shapewear-Artikel vom 4. bis 17. Oktober. Alle Artikel in grösseren Filialen erhältlich.


Weihnachten in guter Gesellschaft

Reisen im Luxusbus Fauteuils in 3er-Bestuhlung ■ grosser Sitzabstand ■ kleine Reisegruppen ■

5 Tage

1345.–

ab Fr. inkl. Vollpension an Bord Preise pro Person

Schloss Schönbrunn in Wien

Aschenbrödel und Dornröschen

Weihnachtsmärchen mit der MS Excellence Queen auf der Donau Unser Musikprogramm Opernhaus Passau

«La Cenerentola» (Aschenbrödel) Oper in 2 Akten von Gioacchino Rossini ———— Staatsoper Wien

«Dornröschen»

Ballett von M. Petipa und Sir P. Wright ———— Landestheater Linz

«Maria Stuarda» Oper in 3 Akten von Gaetano Donizetti

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Do 22. Dez.: Schweiz – Passau. Anreise nach Regensburg und Einschiffung auf unser Flussschiff «MS Excellence Queen». Am Abend erwartet uns ein erster musikalischer Höhepunkt: Theater im Fürstbischöflichen Opernhaus Passau, 19.30 «La Cenerentola» – (Aschenbrödel) Oper in 2 Akten von Gioacchino Rossini italienische Sprache, deutsche Übertitel Nach der Oper beginnen wir unsere Flussfahrt nach Wien. 2. Tag, Fr 23. Dez.: Schiffstag und Ballet. Den heutigen Tag verbringen wir an Bord, wo wir in aller Ruhe die Annehmlichkeiten auf unserem modernen, neuen Flussschiff geniessen können. Wir fahren stromabwärts nach Wien, wo wir gegen Abend ankommen. Wien steht an erster Stelle für Kunst. Im Laufe der Jahrhunderte waren hier schon immer Komponisten von Weltrang tätig. Strauss, Mozart oder Beethoven sind nur einige der Grössen in einer

Ihr Flussschiff: «MS Excellence Queen****+» Unsere neue «MS Excellence Queen» setzt höchste Massstäbe. 80 % der Zwei-Bett-Kabinen sind 16 m² gross und mit französischem Balkon ausgestattet. Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Sat-TV, Minibar, Safe, Fön, Haustelefon und individuell regulierbare Klimaanlage. Das elegante Schiff empfängt Sie mit einem grosszügigen Foyer und gediegene Räumlichkeiten: PanoramaLounge, Heck-Lounge mit Bar und Internetzugang und elegantem Restaurant. Morgenessen: Reichhaltiges Frühstücksbuffet, Abendessen mehrgängiges, serviertes Nachtessen. Flagge: Schweiz, Passagierzahl: max. 144, Bordwährung: Euro, Kreditkarten, Stromspannung: 220 V, Schiffscrew: 36.

Liste, welche sich noch fast endlos verlängern liesse. Am Abend geniessen wir eine Balletvorstellung: Staatsoper Wien, 19.00 Uhr «Dornröschen» – Ballet von Marius Petipa und Sir Peter Wright Musik von Peter I. Tschaikowsky Es tanzt das Wiener Staatsopernballet 3. Tag, Sa 24. Dez.: Wien. Nach dem Frühstück an Bord unternehmen wir am Morgen eine Stadtrundfahrt durch Wien. Wir starten mit einem Besuch im Schloss Schönbrunn. Anschliessend fahren wir über die Ringstrasse mit der Hofburg, dem Burgtheater und der Staatsoper zur Donau und zur UNO-City. Unter anderem machen wir Halt beim Hundertwasserhaus. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. So kann zum Beispiel der Wiener Christkindlmarkt besucht werden, welcher mit einer über 700 Jahre alten Tradition aufwarten kann. Am Abend lassen wir uns ein festliches Weihnachtsabendessen schmecken und geniessen eine kleine Weihnachtsfeier auf der MS Excellence Queen. 4. Tag, So 25. Dez.: Linz und Oper. Heute lernen wir Linz auf einem geführten Rundgang kennen. Die Stadt kann mit verschiedensten Sehenswürdigkeiten aufwarten. Der Mariendom ist die grösste Kirche Österreichs und bietet Platz für bis zu 20 000 Personen. Der Linzer Hauptplatz ist der grösste Saalplatz Europas und verzückt mit seinen barocken Fassaden. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, bevor wir am Abend einen letzen musikalischen Leckerbissen geniessen: Landestheater Linz, 19.30 Uhr «Maria Stuarda» – Oper in 3 Akten von Gaeteno Donizetti In italienischer Sprache 5. Tag, Mo 26. Dez.: Linz – Schweiz. Heute erfolgt die Ausschiffung in Linz. Danach Rückreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

Fr.

2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 1445.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 1595.– Grand-Suite mit frz. Balkon, Oberdeck 1945.– – Reduktion Kabine hinten – 100.– – Zuschlag Mini-Suite 100.– Zuschläge Fahrt im Königsklasse-Luxusbus 100.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung, Mittel- und Oberdeck 495.– Datum 2011 22.12.–26.12. Donnerstag – Montag Unsere Leistungen

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Fahrt im -Luxusbus bzw. Komfort-Fernreisebus Fahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Besichtigungen in Wien und Linz Eintritt und Führung Schloss Schönbrunn Musikprogramm Kartenpaket Kat. C Erfahrene Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■

Kartenzuschläge Kartenpaket für alle 3 Vorstellungen – Kartenpaket B – Kartenpaket A Annullierungskosten- und Assistance Versicherung

Fr.

70.– 140.– 49.–

Hinweis – Karten Kategorie A: beste verfügbare Plätze – Karten Kategorie B: zweitbeste verfügbare Plätze – Karten Kategorie C: drittbeste verfügbare Plätze Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf  06:45 Basel 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof  08:30 Zürich-Flughafen  08:50 Winterthur 09:15 Wil 

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SCHAUFENSTER HERRENMODE

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

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■ Hemd, Fr. 49.80 ■ Pullover, 100% Baumwolle, Fr. 59.– ■ Hemd, Fr. 25.– ■ Schal, Fr. 19.– ■ Cardigan, 100% Baumwolle, Fr, 69.– ■ Pullover, 100% Merinowolle, Fr. 69.– ■ Jeans, Fr. 69.90 Alle Artikel in grösseren Filialen erhältlich.

Die neue Lässigkeit

Bilder LD, istockphoto; Styling Mirjam Käser

Sportlich und trotzdem ganz gentlemanlike: die neue Männermode für die alltägliche Wildnis.

E

ine neue Lässigkeit hat sich über die Welt der Männermode gelegt. Sie offenbart sich in einer Garderobe, die entspannt, casual und zugleich authentisch männlich daherkommt. Dicker, rustikaler Strick und geschmeidige Merinowolle werden mit Hemden kombiniert — eine Mischung aus britischem Gentleman-Stil und Naturburschenlook. Nie falsch sind De-

nims. Dabei gilt der Grundsatz: je abgerockter, desto besser. Gedeckte Farben liegen in dieser Saison im Trend, farbliche Knalleffekte hingegen sucht man vergebens. Der neue Mann hält seine Garderobe in Marine, Schlamm, Sand und schlichtem Grau. Langweilig? Ganz und gar nicht: Grau ist das neue Schwarz, ein Allroundtalent, das allen steht und fast zu allem passt. Nicole Ochsenbein


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MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

SCHAUFENSTER WELTTIERTAG

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Wer hat ein Herz für die beiden?

Am 4. Oktober ist Welttiertag. Die Migros lanciert dazu jährlich eine Aktion. Mit einem Teil des daraus erwirtschafteten Geldes unterstützt sie Tiere in Not.

N

eben Certodog, Stiftung für das Wohl des Hundes, der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und der Stiftung für Vogelschutz ist der Schweizer Tierschutz (STS) eine der Tierschutzorganisationen, die von der Migros unterstützt werden. STS-Präsident Heinz Lienhard (75), überzeugter Vegetarier, erklärt, in welches Projekt dieses Geld fliesst und was es bewirkt.

Herr Lienhard, Sie sind seit zehn Jahren Präsident des STS. Welches sind Ihre Aufgaben?

Der STS hat 70 Sektionen in praktisch allen Kantonen der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein.Damit können wir unsere Aufgaben auf nationaler und internationaler Ebene mit Nachdruck wahrnehmen. Wir arbeiten auf politischer und gesetzgeberischer Ebene, schauen,dass Tierschutzgesetze verbessert werden,und koordinieren die Arbeit der verschiedenen Sektionen.

Von welchem Geld lebt der STS?

Da wir von der öffentlichen Hand keine Zuwendung erhalten, sind wir auf Spenden angewiesen.Diesekommen zum grössten Teil von Privatpersonen oder aus der Wirtschaft. Die Migros unterstützt unser Projekt «Schwer vermittelbare Tiere» jährlich mit einem Beitrag aus der WelttiertagAktion. Dafür sind wir sehr dankbar.

«Tiere, die keiner wollte, wurden früher einfach eingeschläfert.»

Was geschieht mit dem Geld der Migros?

Ein gesunder Hund kostet uns pro Tag rund 20 Franken, eine Katze etwa acht. Kranke Tiere brauchen zudem teure Medikamente. Früher wurden Tiere, die keiner wollte,eingeschläfert.Heute sorgen wir dafür, dass sie bis ins hohe Alter ein glückliches Leben haben.

Bild Vera Markus

Was versteht man unter schwer vermittelbaren Tieren?

Wenn ein Tier mehr als ein halbes Jahr in einem Tierheim ist und nicht vermittelt werden kann, bezeichnen wir es als schwer vermittelbar.Dies kann verschiedene Gründe haben. Beispielsweise sind

Zwei Hunde ohne Zuhause: Heinz Lienhard, Präsident des Schweizer Tierschutz (STS), mit Jessy (links) und Mahal.

junge Tiere beliebter als alte. Gesunde werden kranken vorgezogen.Auch grosse Hunde sind schwieriger vermittelbar, da sie kostenintensiver sind. Wer eignet sich dafür, ein schwer vermittelbares Tier aufzunehmen?

Das kommt auf das Tier an. Es kann eine Familie sein, eine Einzelperson oder ein Paar. Je nachdem, ob der Katze etwas fehlt oder der Hund einfach etwas älter ist. Auch Meersäuli können schwer vermittelbar sein, wenn die Nachfrage zu klein ist. Wo kann sich ein Leser melden, der Interesse an einem schwer vermittelbaren Tier hat?

Über unseren Hauptsitz: Schweizer Tierschutz (STS), Basel, Telefon 061 365 99 99, E-Mail: sts@tierschutz.com. Interview Anna Bürgin

Vom 27. September bis zum 10. Oktober gibts auf das Selina- und AscoSortiment eine 20-Prozent-Aktion: ■ Asco Supreme Menu Rind, 4 x 150 g, Fr. 4.55 statt Fr. 5.70 ■ Selina Mousse Wild/Rind, 100 g, Fr. 0.65 statt Fr. 0.85 ■ Selina Cat Delight, Lachs, 7 Portionen, Fr. 2.40 statt Fr. 3.–


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*Gratis bis 31.12.2011. Ab 1.1.2012 Gewinnabfrage auf www.migros.ch/cashcard – WET TBEWERBSBEDINGUNGEN: Die Auslosung der Gewinn-Kartennummern er folgt unter notarieller Aufsicht. Es wird keine Korrespondenz geführ t. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeitende der Migros.


SCHAUFENSTER MIX NON-FOOD

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

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Wundergeschenk

RAPPENSPALTE

Was haben Ferrari fahren, Wellness-Massagen oder Schlemmen im Gourmetrestaurant gemeinsam? Es sind Wünsche, die man nun verschenken kann. Smartbox heisst der Traumerfüller für alle, die auf der Suche nach einem originellen Geschenk sind. Die Smartbox «Schweiz erleben» zum Beispiel enthält 50 Schweizer Erlebnisvorschläge zur Wahl, im Wert von Fr. 199.90. Weitere Smartboxen sind bei melectronics erhältlich.

Smartbox zu gewinnen

Das Migros-Magazin verlost fünf Smartboxen im Wert von je Fr. 199.90. So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 (1 Fr./ Anruf vom Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Exempelstadt Online: unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff. Einsendeschluss: 9. Oktober 2011. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

FreestyleBoccia

Ein Spaziergang durch die Parks der Stadt zeigt, Boule, Boccia und Co. haben ihr verstaubtes Image abgelegt. Alle üben sich gesellig im präzisen Werfen. Und nun folgt eine neue Ära im Kugelsport, das Crossboccia: Mit Stoffbällen wird überall gespielt, Treppen, Tische oder Bäume sind dabei willkommene Ziele oder Hindernisse. Crossboccia Doublepack, 2 x 3er-Set für 2 Spieler, Fr. 44.90

Freizeitvergnügen mit Trainingseffekt

Dominik «Dodo» Hug (34), Schweizer Reggae- und Raggasänger aus Zürich, kam in Kenia zur Welt und veröffentlichte im August sein neues Album «Reggae against the Machine». Dodo, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kind war ich im Quartier der Eiermann. Nach einem Jahr Eier austragen, expandierte ich und stellte zwei Freunde ein. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Produkte, die nicht fair oder artgerecht produziert wurden. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine abgeschnittenen Dreadlocks. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Im sommerlichen Zürich die Badi Untere Letten. Wo trifft man Sie abends?

Das Les Halles im Zürcher Kreis 5 ist mein Stammlokal. Dort gibts sogar einen Bioladen, der bis 23 Uhr geöffnet hat. Und wo garantiert nicht?

Luftige Fitness

Das neue Step-Board von Reebok steht auf zwei aufblasbaren Luftkissen. Damit erzielen Sie ein effizientes Training von Step und Balance: Mit wenig Luftfüllung in den Kissen entsteht eine grosse Auflagefläche, und die Stabilität des Steps ist gross. Mit vollständig gefüllten Kissen steigt die Instabilität, und der Trainingseffekt wird somit intensiver. Reebok Easytone Step, blau, Fr. 159.–

An einem Fussballmatch im Letzigrund. Sind Sie gerne prominent?

Jein. Es ist schön, wenn man Wertschätzung und Anerkennung für sein künstlerisches Schaffen bekommt, und es ist mühsam,wenn man sich beim Kondomkauf beobachtet fühlt. Eugen Baumgartner


TESTBERICHT

50%

*

238

Freilichtmuseum Ballenberg.

GÜNSTIGER

Ausflüge für Technikbegeisterte, für Sie getestet von Sergio, Benoît und Beat. Diesen Herbst haben sich die drei Freizeittester auf eine Reise durch die Geschichte der Technik gewagt.

in Bodio-Pollegio einen Blick in die Zukunft des Alpentransitverkehrs warfen.

Im Freilichtmuseum Ballenberg staunte Benoît nicht schlecht, als er die kräftigen Ochsen beim Einsatz in der traditionellen Landwirtschaft schnauben hörte: «Mon dieu, sind die stark!»

Neueste Methoden der Technik sehen Sie auch im Testbericht auf sbb.ch. Dort finden Sie zudem über 400 getestete Ausflugstipps. Herbstliches Ausflugsvergnügen wünschen Ihnen

Dann pedalten die drei auf modernsten E-Bikes ohne Anstrengung durchs sonnige Maggiatal – der wohlgenährte Sergio zuvorderst. «Hab ich’s nicht schon immer gesagt!», bluffte Visionär Beat, als sie auf der eindrücklichen NEAT-Baustelle

* Freilichtmuseum Ballenberg. Bahnfahrt/Transfer (50%). Eintritt Freilichtmuseum Ballenberg (50%).

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1. Preis Übernachtung für 2 Personen inkl. Frühstück und Wine&Dine in der «Agriturismo Fattoria l’Amorosa» in Sementina-Gudo. Gesamtwert: CHF 532.– amorosa.ch 2. bis 8. Preis Je eine Tageskarte für das Skigebiet Airolo-Pesciüm. Gesamtwert: CHF 315.– airolo.ch/funivie 9. bis 11. Preis Je ein Buch «Gotthard-Basistunnel – der längste Tunnel der Welt» und eine DVD «AlpTransit Gotthard 2010». Gesamtwert: CHF 270.– alptransit.ch


Erleben Sie den NEAT-Tunnelbau live im Infocentro AlpTransit Pollegio. Dank dem längsten Eisenbahntunnel der Welt – eindrückliche 57 Kilometer – ist das Tessin schon bald in Rekordzeit erreichbar. Von der Hektik der Metropole Zürich zum gemütlichen Cappuccino auf der Piazza Grande in Locarno ist es künftig nur noch ein Katzensprung. Ein Ausflug ins Tessin lohnt sich schon jetzt. In diesem Herbst wird das Tessin mit «Emozioni Ticino» noch bunter. Es warten viele Überraschungen, Gewinnspiele und Events auf Sie – zum Beispiel können Sie der einzigartig imposanten Tunnel-Grossbaustelle einen Besuch abstatten. emozioni.ticino.ch infocentro.ch

Mit dem Bernina Express ins sonnige Valposchiavo. Wenn es im Norden regnet, stürmt und schneit, scheint oft die Sonne im südalpinen Valposchiavo. Sie lockt Einheimische und Touristen, ausgedehnte Wanderungen zu unternehmen oder auf einer der zahlreichen Terrassen eine belebende Auszeit zu geniessen. Das steile Tal reicht vom Berninapass über Poschiavo, Le Prese und Brusio bis Tirano. Schon die Anreise selbst ist ein spektakuläres Erlebnis. Die Rhätische Bahn schlängelt sich hier den Talflanken entlang – sie gehört mit der Landschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe. valposchiavo.ch bernina-express.ch

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SAISONKÜCHE UELI ENGEL

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Auf der Jagd nach der Ueli Engel ist mit seinen Lagotto-Hunden der Burgundertrüffel auf der Spur. In der Schweiz wird

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ie jungen,wolligen Lagotto-Hunde springen übermütig aus dem Auto, spurten in den Wald und schauen hechelnd zurück, ob ihr Herr und Meister endlich zur Stelle ist. Ueli Engel (60) aus Biel,Besitzer und Züchter der quirligen Vierbeiner, ist heute auf Trüffelsuche. Die Gegend am Fusse des Juras ist bestens dafür geeignet. Bereits scharren Carla und Stella aufgeregt in der Erde. «Jetzt muss alles schnell gehen, sonst futtern die Hunde ihre Trüffel selbst», ruft Ueli Engel «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius zu. Er läuft sofort los und schiebt seine Hunde sanft zur Seite. Von Hand gräbt er die lockere Erde auf und hält die ersten Trüffel in die Höhe. «Habt ihr gut gemacht», lobt er seine Lagottos. Der Lagotto Romagnolo wurde einst als Wasserhund gezüchtet, der für die Jäger die Blässhühner aufjagte und die erlegten Vögel apportierte. Heute wird die Hunderasse vor allem für die Trüffelsuche eingesetzt. Trüffel? In der Schweiz? Genau, in unseren nördlichen Regionen wächst die Herbst- oder Burgundertrüffel (Tuber uncinatum). Nicht zu verwechseln mit den teuren Alba- und Perigordtrüffeln. «Sie unterscheiden sich auch im Geschmack», erklärt uns Ueli Engel, Vizepräsident und Gründungsmitglied der Schweizerischen Trüffelvereinigung.

Kein schneller Reichtum mit der Burgundertrüffel Die Alba- oder Piemonttrüffel,auch Königin der Trüffel genannt,riecht intensiv nach Knoblauch und Schalotten. Ihr Aroma verflüchtigt sich beim Kochen. Deshalb wird sie erst am Schluss über die fertigen Gerichte gehobelt. Die Burgundertrüffel sind im Geschmack und Geruch leicht haselnussartig und erdig. «Vom Trüffelsuchen wird man nicht reich, jedenfalls nicht schnell», erklärt der gelernte Eisenwarenhändler,Hobbylandwirt, Alpkäser, Ex-Beizer und passionierte Lachsfischer. «Ich habe mit einem Bauern aus der Gegend Biel eine Trüffelplantage aufgebaut,die in acht bis zehn Jahren hoffentlich reichlich Ernte bringt.» Dafür wurden Jungbäume, wie


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SAISONKÜCHE UELI ENGEL 87

schwarzen Knolle die Suche nach dem unterirdisch wachsenden Edelpilz immer beliebter.

Kochen mit der «Saisonküche» «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius ist das erste Mal mit auf Trüffelsuche. Die Burgundertrüffel wird auf ihre Qualität hin überprüft und für gut empfunden.

Aufgetischt

Oben: Ueli Engel hobelt die Burgundertrüffel über die Kartoffelsuppe. Danach darf beim selbst gefangenen Sockeye-Lachs zugegriffen werden. Ganz links: Sobald ein Lagotto die Trüffel in die Schnauze kriegt, ist es zu spät. Die Hunde lieben diese Delikatesse. Links: Die grösste Burgundertrüffel, die Ueli Engel aufspürte, wog 720 Gramm.

■ Was haben Sie immer auf Vorrat? Genügend Auswahl, um spontan Gäste zu verwöhnen. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Je nach Zeit und Laune, meistens aber täglich. ■ Kochen ist für Sie … … eine notwendige Routine, die aber mit ein wenig Fantasie und Inspiration immer wieder Überraschungen hervorbringt. ■ Was würden Sie nie essen? Lebensmittel, die einem Bauchschmerzen bereiten. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Personen meiner allerliebsten grossen Familie oder guten Freunden.


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SAISONKÜCHE UELI ENGEL

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

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Linde,Hainbuche oder Haselstaude,mit den Sporen der Trüffel geimpft und in kalkhaltigen Boden eingesetzt. Nun heisst es: warten! «Ich warte jetzt nicht mehr», sagt Andrea Pistorius entschlossen,«ich will mit der Burgundertrüffel kochen!» Sie schält,kocht und passiert die Kartoffeln, und schon ist das Süppchen nahezu fertig. Noch ein wenig köcheln lassen. Da bleibt Zeit zum Plaudern.

Kartoffelschaumsuppe mit Trüffel

Ueli Engels grösste Trüffel wog 720 Gramm Ueli Engel, dem hemdsärmligen, charmanten Typ, hört man einfach gerne zu. Stolz erzählt er uns vom Fund seines grössten Burgundertrüffels: «Vor einigen Tagen war ich mit Carla und Stella am Jurasüdfuss unterwegs. Plötzlich scharrten die Lagottos aufgeregt in der Erde. Ich grub ein 50 Zentimeter tiefes Loch und fand dort einen 720 Gramm schweren Tuber uncinatum. Äusserst selten»,so der Trüffelexperte Ueli.«Wie teuer ist Burgundertrüffel?», will Andrea Pistorius wissen. Ueli Engel verkauft sie in seinem Geschäft, das er mit seiner Frau Susan in der Bieler Altstadt betreibt, für 600 bis 700 Franken pro Kilo. Nichts im Vergleich zur teuren Albatrüffel, die 4000 bis 8000 Franken kostet. Das Trüffelsuchen ist weit mehr als eine banale Suche nach einem stinkenden Pilz. Es ist eine Leidenschaft, die immer mehr Schweizer erfasst.Doch das fachgerechte Suchen und Ausgraben der Trüffel will gelernt sein. Darum wurde die Schweizerische Trüffelvereinigung gegründet, die Interessierten Infos oder Kurse anbietet. Am Samstag, 8. Oktober 2011,findet der erste Bieler Trüffelmarkt statt. Ueli Engel wird mit weiteren Trüffelsuchern die Ausbeute der letzten Wochen anbieten. Während der Wintermonate trifft man Ueli Engel mit den Lagottos übrigens in Südfrankreich an. Immer auf der Suche nach der schwarzen Knolle. Text Heidi Bacchilega Bilder Jorma Müller

ZUTATEN 1 kleiner Zweig Salbei 600 g mehligkochende Kartoffeln Salz 5 dl Kalbsfond 50 g Butter 1¼ dl Rahm ½ dl Sherry Muskatnuss Pfeffer 1 frischer Trüffel, z. B. Sommertrüffel oder Burgundertrüffel

Zubereitung 1 Vom Salbei einige kleine Blättchen für die Dekoration beiseitestellen. Kartoffeln in Stücke schneiden und in Salzwasser mit den restlichen Salbeiblättchen gar kochen. Abgiessen und abtropfen lassen. Salbei entfernen. Kartoffeln noch heiss durch das Passe-vite in die Pfanne treiben. 2 Kalbsfond aufkochen. Mit Butter, Rahm und Sherry zum Kartoffelpüree geben. Suppe erhitzen und mit einer Prise Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Kurz vor dem Servieren Suppe mit dem Stabmixer aufschäumen. In Teller verteilen. Trüffel mit Trüffelhobel direkt auf die Suppe hobeln und mit Salbeiblättchen garnieren. Tipps: Zur Veredelung der Kartoffelschaumsuppe anstelle von frischem Trüffel Trüffeltapenade, eingelegten Trüffel oder Trüffelöl verwenden.

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KÜCHENKUNDE TRÜFFEL

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Chinesische Trüffel

Gemäss einem Bericht der Wissenschaftszeitung «Spektrum der Wissenschaft» sehen die wertvollen schwarzen Perigordtrüffel den minderwertigen Schwarzen Chinatrüffeln aus dem Himalajagebiet fast zum Verwechseln ähnlich. Die Chinatrüffel nimmt den Duft an, wenn man französische Perigordtrüffel untermischt. Wissenschafter decken heute durch Erbgutanalysen solche Betrügereien auf, damit die «echte» Trüffel auch echt bleibt.

Piemonttrüffel

Die Piemonttrüffel (Albatrüffel) hat ein weisslich marmoriertes Fleisch, ist unregelmässig in der Form und überzeugt mit einem ausgezeichneten Aroma. Sie kommen nur in Norditalien, Serbien und Kroatien vor. Der hohe Preis und der einzigartige Geschmack machen die weisse Trüffel zum kostbarsten Pilz. Fein gehobelt für Risotto oder Teigwarengerichte, rohe oder sautierte Trüffelscheiben für Salatkreationen. Herrlich!

Delikatesse aus der Erde Food-Redaktorin Sonja Leissing

Trüffel gehören zu den teuersten Spezialitäten der Welt. Liebhaber ihres exquisiten Geschmacks sind bereit, ein kleines Vermögen für sie auszugeben. Unsere Food-Redaktorin verrät die Unterschiede.

W

o sich kleine Wichtel und Feen wohlfühlen, wachsen auch geheimnisvolle Trüffel. Eine Spezialität, die nicht nur von uns Menschen mehr als geschätzt wird. Auch die Tierwelt bedient sich der köstlichen Knollen. Die Farben der Pilzknollen variieren von Weiss, Gelblichbraun, Schwarz über Braunrot bis Violettschwarz.Die Delikatessen gedeihen unter der Erde, nicht

tiefer als 30 Zentimeter. Für die erfolgreiche Suche setzte man früher eigens dafür abgerichtete, weibliche Schweinchen ein. Heute spüren entsprechend dressierte Hunde (siehe auch Saisonküche, Seite 86) die unterirdischen Objekte der Begierde auf. Die Trüffelhunde eignen sich besser als die Schweine, weil sie den Fund nicht ganz so schnell fressen,dem Wurzelwerk der Bäume weniger schaden und auch

leichter zu zügeln sind.Man unterscheidet zwischen schwarzer,weisser und der Sommertrüffel.

Gourmets lassen sich diese Besonderheit etwas kosten Im Gegensatz zu Zuchtpilzen, die relativ günstig zu kaufen sind, haben Wildpilze wie beispielsweise Steinpilze und Morcheln bereits einen stolzen Preis,der von «echten Trüffeln» steigt je nach Nach-


KÜCHENKUNDE TRÜFFEL

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Sommertrüffel

TIPPS & TRICKS

Sommertrüffel haben eine warzenartige Aussenhaut, und die gelblichbraune Trüffel ist von weisslich-grauen Adern durchzogen. Sie ist die am weitesten verbreitete europäische Trüffelsorte und eignet sich bestens zum Würzen und Veredeln von Teigwarengerichten, allerdings mit schwächerem Aroma als die «echte Trüffel», dafür aber erschwinglich im Preis. Der Geschmack der Sommertrüffel ist angenehm nussig.

Trüffel isst man am besten gleich frisch. Trüffelkenner raten übrigens von der Lagerung in einem gefüllten Glas mit RisottoReis ab. Der Reis wird zwar herrlich aromatisiert, aber er entzieht den Trüffeln Feuchtigkeit. Sie können Trüffel aber gut tiefgefrieren. Wie alle Pilze sollte man Trüffel nicht waschen, sondern mit einer Zahnbürste sorgfältig die Erde abbürsten.

Perigordtrüffel

Bilder bab.ch/Stockfood

Die bekannteste schwarze Trüffel ist die Perigordtrüffel. Im Gegensatz zu den anderen Pilzen können Trüffel roh und kurz gegart oder kurz in Butter geschwenkt verwendet werden. Sie schmecken fantastisch als Einlage in Saucen, Suppen, Farcen oder als Dekor für warme und kalte Speisen. Die Trüffel aber erst ganz kurz vor dem Servieren beigeben und nicht kochen. Perigordtrüffel sind sehr aromatisch. Sie wachsen unter verschiedenen Laubbäumen in Kalkböden.

frage in astronomische Höhen. Gourmets greifen für den Genuss dieser besonderen Pilze mit dem intensiven Duft und würzig-erdigen Aroma tatsächlich tief in die Tasche.Die besten Trüffel (dies hängt natürlich von den aktuellen Funden und der Nachfrage ab) erzielen Kilopreise von einigen tausend Franken, an der Spitze stehen die Albatrüffel. Auch für die schwarze Perigordtrüffel, Wintertrüffel, Burgunder- und Herbsttrüffel, schwarze Sommertrüffel und die Bianchettitrüffel (kleiner, weisser Frühlingstrüffel aus Italien) zahlen Feinschmecker ebenfalls schwindelerregende Preise. Um einiges günstiger sind allerdings chinesische Trüffel, sie sind aber im Geschmack eher fad. Wer sich die «echte» Kostbarkeit leisten kann,erlebt tatsächlich einen Genuss der Extraklasse. Damit sich bei der Zubereitung der Geruch der Trüffel voll-

ständig entfaltet, braucht es einen Geschmacksträger,wie zum Beispiel Butter oder Eigelb. Praktisch alle Profiköche und Gourmets bevorzugen eine möglichst einfache Art der Zubereitung.

Kartoffeln und Trüffel sind ein fantastisches Duo Sie schwören auf Tagliatelle, Spaghetti, Risotto oder Spiegeleier mit hauchdünn gehobelten Trüffelscheiben. Natürlich passen dünne Scheiben der schwarzen Trüffel auch auf etliche Fleisch- und Fischgerichte, auf Salatkreationen oder in Butter geschwenkte Trüffelscheiben als Dekoration auf Gemüse — jedes Gericht wird mit dieser Delikatesse zum absoluten Hochgenuss. Ganz fantastisch harmonieren Kartoffeln mit Trüffeln. Wie wärs also mit Kartoffeltörtchen mit schwarzer Trüffel? Das Rezept ist ganz einfach:

Für vier Souffléförmchen braucht man sechs grosse Kartoffeln, etwas Butter, zwei Eier, drei Esslöffel geriebenen Parmesan, Muskatnuss, Salz, Pfeffer und natürlich 60 bis 80 Gramm schwarze Trüffel. Dann die in Salzwasser weichgekochten Kartoffeln pürieren und mit Butter, den Eiern, dem Parmesan mischen und mit den Gewürzen abschmecken. Vier kleine Ofenförmchen mit Butter ausstreichen, die Kartoffelmasse darin verteilen und sanft festdrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 12 Minuten backen. Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer die Törtchen vom Förmchenrand lösen.Auf vorgewärmte Teller anrichten und den schwarzen Trüffel hauchdünn darüberhobeln. Ein wahrhaft einfaches, aber göttliches Essen! Sie werden begeistert sein.

Wer keinen Trüffelhobel hat, der kann auch mit dem Kartoffelschäler feine Scheiben hobeln.


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IHRE REGION

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MIGROS LUZERN 93

NEWS

AdR: Yellow-Line

Klubschultipp der Woche

Das Knutwiler Yellow-Line ist ein kohlensäurehaltiges Tafelgetränk mit ausschliesslich natürlichen Zutaten wie Birne, Apfel und Melisse. Der ideale Durstlöscher überzeugt durch seinen erfrischenden Geschmack sowie den geringen Kaloriengehalt. Der einzige Zentralschweizer Mineralwasser-Produzent, die Knutwiler AG, beliefert die Migros Luzern unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.». Die 1.5-l- und 0.5-l-Flaschen sind in fast allen Filialen der Migros Luzern erhältlich.

Aus Türkis, Jade und Lapislazuli lassen sich wunderschöne Schmuckstücke herstellen. An drei Abenden lernen Sie unter fachkundiger Anleitung, wie Steine professionell aufgeknüpft und zu Ketten, Armbändern und Anhängern verarbeitet werden. Im Kurs Edelsteinketten steht Ihnen eine breite Palette an Steinen zur Verfügung, welche Sie direkt vor Ort beziehen können. Die Kurse starten am 20. Oktober in Luzern und am 10. November in Zug. Anmeldung unter www.klubschule.ch; Suchwort: Edelstein, Luzern: 041 418 66 66; Zug: 041 727 11 55

Giggerig auf «Alperose»

Polo Hofer, seine Lieder und seine Geschichten sind Schweizer Kulturklassiker. Das Mundartmusical «Alperose» inszeniert mit Hofers Musik eine Geschichte über Sehnsucht, Heimweh und Versöhnung. Das Stück wird vom 17. Februar bis 15. April 2012 in Bern aufgeführt.

P

esche, Johnny, Lotti und Lorraine − vier gute Freunde aus Bern. Pesche, der ehemalige Schatz von Lorraine, kehrt nach mehrjähriger Reise wieder zurück in die Heimat. Dazumal ist er von zu Hause ausgerissen, hat seine Freundin Lorraine und die Kumpels ohne Vorankündigung einfach sitzen gelassen − aus Wochen und Monaten wurden Jahre der Abwesenheit. Pesche wird in Bern von fast allen seiner alten Freunde mit offenen Armen empfangen. Doch etwas ist anders: Sein ehemals bester Kumpel Johnny ist nun mit seinem früheren Schatz Lorraine zusammen.Dabei war seine Liebe zu ihr ein Grund für ihn heimzukehren. Zwischen den beiden Freunden und Pesches ehemaliger Geliebten sind Konflikte vorprogrammiert.

Grandiose Kulisse: Von der Insel bis zum Grossstadtviertel Der Produzent von «Alperose» Walter Hitz und der Berner Veranstalter Daniel

Greber als Initiant sind beides erfolgreiche Musical-Macher. «Kiosk», «Lotti», «Giggerig» oder «Alperose» sind nur einige von Polo Hofers Stücken,welche die Kurzgeschichten im Stück «Alperose» musikalisch untermalen. Polo Hofer selber wird jedoch nicht auf der Bühne stehen. Das Musical ist eine Mischung aus Kulissen und Erlebniswelt. So fehlt eine Insel ebenso wenig wie ein Alpenpanorama oder ein Grossstadtviertel. Auch kulinarisch werden die Besucherinnen und Besucher verwöhnt. Von Köstlichkeiten aus aller Welt bis hin zum Gourmet-Menü wird im volldekorierten BEAMusical Theater in Bern alles geboten. Claudius Bachmann

Sponsoring by Weitere Infos unter: www.alperose-musical.ch; Online -Ticketbestellungen: www.ticketportal. com; www.beotickets.ch; Tickethotline 0900 101 102 (1.19/Min. ab Festnetz)

Grossartiges Duo: Polo Hofer und das Musical «Alperose».

Tickets gewinnen!

Als Presenting-Sponsorin des Musicals «Alperose» verlost die Migros 10 x 2 Tickets für die Vorstellung am 23. Februar 2012. Informationen und Teilnahme zum Wettbewerb unter www.migrosluzern.ch Teilnahmeschluss ist der 7. Oktober 2011.


IHRE REGION MIGROS LUZERN

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

«Wir sind Botschafter der Zentralschweizer Migros-Kunden»

Antoinette Felder ist Familienfrau, wohnt in Finsterwald LU und betreibt mit ihrem Mann in Entlebuch einen Metallbaubetrieb.

Antoinette Felder (49) ist Präsidentin des Genossenschaftsrats der Migros Luzern und damit oberste Migros-Kundin in der Zentralschweiz. Warum engagieren Sie sich für die Migros?

Die Migros gehört zu den wichtigsten Arbeitgebern und Wirtschaftsunternehmen in der Zentralschweiz. Regelmässig werden junge Lernende zu verantwortungsvollen Berufsleuten ausgebildet. Da wir auf solche Unternehmen ange-

wiesen sind, engagiere ich mich gerne. Seit 2008 sind Sie Präsidentin des Genossenschaftsrats. Was macht dieser Rat?

Der Genossenschaftsrat der Migros Luzern ist das Kundenparlament. Er setzt sich aus 40 Frauen und Männern aus allen Zentralschweizer Kantonen zusammen.Regelmässig treffen wir uns mit der Geschäftsleitung und der Verwaltung der Migros Luzern, um uns zu aktuellen Migros-Themen auszutauschen.Die Rä-

te bekommen mit, was die Kunden beschäftigt, und bringen dies ein. Gleichzeitig sind sie auch Botschafter der Migros. Zudem übernimmt der Genossenschaftsrat statutarische Aufgaben, wie beispielsweise die Durchführung der Urabstimmung. Und Ihre Aufgabe als Präsidentin?

Ich leite den Genossenschaftsrat und die Sitzungen. Zudem vertrete ich unseren Rat auf nationaler Ebene im Migros-Ge-

Für Joggingfüsse: Nur das Beste ist gut genug

Mit dem richtigen Schuh ist Laufen ein Genuss. Ryffel Running by SportXX bietet als Laufsport-spezialist eine professionelle Fussanalyse, neu auch im Einkaufscenter Zugerland.

S

imon Bannwart, Verkaufsberater von Ryffel Running by SportXX, strahlt: «Wenn der Kunde aus dem Laden geht,soll er von seinem Schuh begeistert sein und Spass am Laufen haben!» Seit Anfang September ist der schweizweit zweite Shop von Ryffel Running by SportXX im Einkaufscenter Zugerland in Steinhausen offen. Mit Übernahme der Ryffel Running AG durch die Migros wird SportXX zum Kompetenzanbieter für Laufsport,Nordic Walking und Aqua-Fit. Bis 2013 werden schweizweit rund 10 bis 12 Shops von Ryffel Running by SportXX eröffnet.Die Gebrüder Ryffel haben den Schweizer Laufsport entscheidend mitgeprägt und sind Pioniere darin.

Auch schwierige Füsse sind willkommen «Das moderne Shopkonzept kommt bei den Kunden sehr gut an», weiss Simon Bannwart. «Und die Kunden sind er-

staunt, wenn sie plötzlich ihre Füsse auf dem Bildschirm des Fussspiegels sehen.» Dieser liefert wertvolle Informationen zur Fussanatomie und wird bei jeder Beratung eingesetzt. Zuerst wird die Fussform durch ruhiges Stehen auf dem Spiegel ermittelt. Daraus ergibt sich die Diagnose Normalfuss, Senkfuss, Hohlfuss oder Spreizfuss. Eine Kamera filmt

«Es ist empfehlenswert, die alten Laufschuhe zum Beratungsgespräch mitzubringen.»

Füsse und Beine des Kunden, während dieser auf einem Bein in die Knie geht. Die Aufzeichnung liefert Ergebnisse zu allfälligen Knickbewegungen in den Sprunggelenken. Die Erkenntnisse und das persönliche Gespräch helfen dem Berater, aus verschiedenen Kategorien von Schuhen zwei oder drei Paar passende auszusuchen. Dabei wird besonders auf Stabilität,Wettkampf oder Fusstraining geachtet. «Ich mag Leute mit schwierigen Füssen», meint Bannwart und lacht.Mit jedem Paar läuft der Kunde unter Beobachtung des Beraters eine gerade Strecke im Shop.So kann der Spezialist das Zusammenspiel von Schuh und Fuss in Aktion analysieren.

Beratungskompetenz von speziell geschulten Profis «Füsse sind ein komplexer Körperteil», sagt Bannwart. Die kompetente Beratung für Laufschuhe ist wichtig für die Füsse und die Moral beim Joggen. Ryffel

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031


MIGROS-MAGAZIN

IHRE REGION MIGROS LUZERN

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

95 nossenschafts-Bund. 2012 wird der Genossenschaftsrat neu gewählt, Sie suchen neue Mitglieder. Wer kann sich melden?

Angesprochen sind Personen über 18 Jahre, die in der Zentralschweiz wohnen und mindestens seit einem Jahr als Migros-Genossenschafter eingetragen sind. Man muss regelmässiger MigrosKunde sein und sich mit dem Gedankengut der Migros identifizieren können. Wir suchen Personen, die kontaktfreudig und konfliktfähig sind, sich durch-

setzen können und vielfältige Lebenserfahrung mitbringen. Woran muss die Migros Luzern aus Ihrer Sicht noch arbeiten?

Der Grundsatz «Tue Gutes und sprich darüber» muss noch stärker verankert werden. Ich denke da vor allem ans KulturprozentderMigros.Dieseseinzigartige Förderinstrument scheint mir nach wievorzuwenigbekannt.Geradeinländlichen Regionen werden immer wieder Veranstaltungen unterstützt, die ohne diesen Beitrag nicht zustande kämen.

Welches ist Ihre Botschaft an die 185 000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter der Migros in der Zentralschweiz?

Tätigen Sie weiterhin alle Ihre Einkäufe in der Migros. Nirgends bekommen Sie so viel für so wenig Geld bei Qualität und kundenfreundlicher Bedienung. Und zum Schluss: Welches ist Ihr Lieblingsprodukt in der Migros?

Das ist das Abwaschmittel Handy. Das darf nie fehlen, ich nehme es sogar mit in die Ferien. Interiew: Rahel Probst

Analyse auf dem Fussspiegel: Simon Bannwart (links) gibt Anweisungen im Ryffel Running by SportXX im Zugerland.

Running setzt deshalb hohe Masstäbe für die Ausbildung der Laufsportberater. Die Mitarbeitenden absolvieren ein mehrtägiges Ausbildungsprogramm, werden im Laufsportwissen geprüft, eignen sich spezifische Produktkenntnisse an und geniessen eine intensive Ausbildung in der Fussspiegel-Analyse. Sich für eine Beratung genügend Zeit zu nehmen, ist wichtig. «Es ist auch empfehlenswert, die alten Laufschuhe zum Beratungsgespräch mitzubringen. Diese liefern wichtige Hinweise über den Bewegungsablauf und die Belastungszonen des Kunden», weiss Bannwart. Neben einer grossen Auswahl an Laufartikeln finden SportXX-Kunden im Zugerland auch ein umfassendes Sortiment an Nordic-Walking- und Aqua-Fit-Produkten. Ergänzt wird das breite Sortiment durch ein Angebot an interessanten Workshops und Kursen in allen Laufdisziplinen. Claudius Bachmann

Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

MIX 99

IN FORM

Nahrung für die Psyche

Die Resultate einer irischen Studie lassen vermuten, dass Nahrungsmittel die Psyche der Menschen direkt beeinflussen. Sicher ist, dass die Einstellung zum Essen das Wohlbefinden beeinflusst. mitteln direkt auf die Stimmung und das Verhalten wirken. Sie wecken die Hoffnung, dass Nahrungssubstanzen gefunden werden, die zur Behandlung psychischer Erkrankungen taugen. Viele Wissenschafter arbeiten mit Hochdruck am Thema, gesicherte Erkenntnisse gibt es aber noch kaum. Besser erforscht ist die umgekehrte Frage, nämlich ob die psychische Einstellung Auswirkungen auf eine gesunde Verdauung hat.

Die Einstellung zur Mahlzeit ist wichtiger als die Inhaltsstoffe

Ein gemeinsames Essen in wohliger Atmosphäre hebt die Stimmung.

M

äuse,diemitMilchsäurebakterien gefüttert werden, sind weniger ängstlich und depressiv. Das haben Forscher der irischen Universität Cork herausgefunden. Ist es möglich, dass Substanzen in Nahrungsmitteln einendirektenEinflussaufdiepsychische Befindlichkeit von Menschen haben? «Unsere Emotionen und unser Gehirn werden vom Darm beeinflusst», sagt Peter Holzer, Neurogastroenterologe an

derMedizinischenUniversitätGraz.«Der Darm sendet Signale ins Hirn, die nicht nur mit Hunger und Sättigung zu tun haben», sagt Holzer. Eine wichtige Rolle spiele dabei die Darmflora, die Zusammensetzung aller Darmbakterien. Diese wirke auf den Vagusnerv ein, der für die Kommunikation zwischen Gehirn und Darm zuständig ist. Die Versuche an Mäusen deuten darauf hin,dass Bestandteile aus Nahrungs-

«Die subjektive Bewertung von dem, was man isst, beeinflusst das Wohlbefinden wohl stärker als die Inhaltsstoffe der Nahrung. Das zeigt die therapeutische Arbeit mit essgestörten Patienten», sagt Robert Sempach, Ernährungspsychologe und Leiter Gesundheitsförderung beim Migros-GenossenschaftsBund.«Wenn ich denke,dass mein Essen gesund ist, und ich dieses in einer Runde zu mir nehme,in der ich mich wohlfühle, wirkt sich das positiv aus.» Jemand, der etwas esse, das er für ungesund halte, sei in einem inneren Widerspruch und fühle sich schlechter, sagt Sempach. Mindestens ebenso wichtig wie die chemische Zusammensetzung ist also die eigene Einstellung zum Essen und das Umfeld, in dem man speist. Yaël Debelle

IT’S A WILD WORLD

Bilder Keystone, Victoria Loesch, Fotolia

Romantische Auszeit im Land des Lavendels

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild.

In diesen Tagen wird der deutschsprachige Internetauftritt des Vaucluse aufgeschaltet.Das französische Departement ist Teil der Provence mit Lavendelfeldern, Olivenölen, schwarzen Trüffeln oder der Kleinstadt Avignon. Die schnellste Anreise: Seit dem 2. Oktober 2011 bedient Air France die Strecke Basel—Marseille (Einwegtarife ab 61 Franken!). Drei Tipps zum Vaucluse: ■ Das verschlafene Ménerbes, rund 40 Kilometer von Avignon entfernt, befindet sich auf der Liste der zehn schöns-

ten Dörfer Frankreichs. Das 1000-Seelen-Dorf oberhalb des Anbaugebiets der Cavaillon-Melonen schaut aus wie ein Ort irgendwo in der Toskana. ■ Das schick-mondäne Aix-en-Provence begeistert mit sauberen Gassen, kurzen Wegen, trendigen Restaurants und Boutiquen. Picasso war ein Fan des Cours Mirabeu, der von Platanen gesäumten Flaniermeile aus dem 17. Jahrhundert.Vorsicht vor der in Reiseführern empfohlenen Brasserie «Les Deux Garçons»: Sie ist überteuert.

■ Empfehlenswert ist das auf einer An-

höhe mitten in der Provence gelegene Land- und Weingut La Coquillade. Die Hotelanlage (Besitzer Andy Rihs) besteht aus sechs Häusern mit 28 Zimmern. www.provence-tourismus.de, www.coquillade.fr


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MIGROS-MAGAZIN

LEBEN MIX

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

101 Stress ausgesetzt. Menschen mit höherem Sozialstatus haben zudem oft eine ausgeprägte Gesundheitskultur und geben diese an ihre Kinder weiter.

Der erste Gesundheitsbericht der Stadt Zürich zeigt: Kinder aus armen Familien sind häufiger dick, depressiv und suizidgefährdet («Limmattaler Zeitung» Online, 16.9.2011)

3.

WissenElternausbildungsfernenSchichten zu wenig über gesundes Verhalten?

Ja. Viele Inhalte aus der Präventionsarbeit sind für Eltern aus ärmeren Verhältnissen schlecht verständlich, sei es sprachlich oder kulturell. Die Gesundheitsförderung erarbeitet deshalb die Kampagnen in Zusammenarbeit mit den Zielgruppen aus den verschiedenen Milieus und Kulturkreisen.

4. 5 FRAGEN AN … Thomas Mattig (40), Direktor der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, über den Einfluss der sozialen Herkunft auf die Gesundheit.

«Reiche können gesünder einkaufen» 1.

Der Gesundheitsbericht der Stadt Zürich zeigt, dass Kinder aus ärmeren Familien häufigerübergewichtig und sportlich weniger leistungsfähig sind. Erstaunt Sie das?

Überhaupt nicht, das haben schon viele Studien aus anderen Ländern gezeigt. Soziale Faktoren beeinflussen die Gesundheit zu etwa 50 Prozent. Die körperliche Veranlagung spielt mit 20 Prozent eine viel geringere Rolle, als man gemeinhin denkt.

2.

Welches sind die Gründe für diesen Zusammenhang?

Wenn die Eltern nicht gesund leben können, betrifft das auch die Kinder. Viel hängt von der Frage ab: Hat jemand die Freiheit, sein Leben so zu gestalten, wie es ihm guttut? Die Möglichkeit, ein gesundes Leben zu führen, verbessert sich mit dem sozialen Status.Leute mit höherem Einkommen können sich gesündere Nahrungsmittel kaufen. Wer einen hohen Sozialstatus hat, fühlt sich besser, und das schlägt sich in der Gesundheit nieder. Wer hingegen eine sogenannte einfachere Tätigkeit ausübt, fühlt sich selbst schlechter und ist permanentem

Jugendliche aus bildungsfernen Schichten sind auch häufiger von Depressionen,Angstzuständen und Selbstmordgedanken betroffen. Warum ist das so?

Fehlende berufliche Perspektiven tragen dazu bei. Den Jugendlichen aus benachteiligten Schichten fehlt die Freiheit, ihr Leben selbst zu gestalten.Sie fühlen sich in ihren Möglichkeiten eingeengt. Das schlägt auf die Psyche und kann sich in erhöhter Gewaltbereitschaft äussern.

5.

Was kann man Ihrer Meinung nach tun, um diese Unterschiede auszugleichen?

Es ist wichtig,das Umfeld der Kinder einzubeziehen: Eltern, Lehrpersonen und Vereine müssen mitziehen. Mit konkreten Projekten kann man viel erreichen: Die Förderung von gesunder Ernährung in Kinderkrippen oder die Umstellung auf Wasser als Getränk in Kindergärten sind gute Beispiele. Dadurch ändern sich die Gewohnheiten der Kinder, plötzlich mögen sie Süssgetränke nicht mehr. Die Wurzel des Problems sind aber die sozialen Ungleichheiten. Das ist eine politische Frage. Interview Yaël Debelle Den ganzen Artikel aus der «Limmattaler Zeitung» lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch

MEIN GARTEN

Bild Vera Hartmann

Bienen verschmähen Prachtsbomber Gartenexpertin Haia Müller liebt einfache Blumen

V

or Kurzem war ich an einer Kunstausstellung in einem wunderschön gelegenen Garten. Gezeigt wurden Keramikarbeiten von zum Teil imponierender Grösse. Was mir jedoch aufgefallen ist, waren die Verzierungen: einfache Blumen mit fünf Blütenblättern und einem Punkt in der Mitte. So wie Kinder Blumen malen — oder Andy Warhol. Gewissermassen die Urform der

Blumen, einfach und schlicht rührend. Sie erinnerten mich an die Cosmeen, die jetzt im Garten auf ihren dünnen Stielen im Wind wippen. Sie gehören zu meinen Favoriten, gerade eben weil sie so unprätentiös sind, sich nicht aufplustern und in ihrer reinen Form einfach schön sind. Ich bin nicht allein mit meiner Liebe zu ungefüllten Blüten. Schmetterlinge und Bienen halten es ebenso.Viele der

faltenreichen und vielblättrigen Weiterentwicklungen von Blumen sind für sie keine Nahrungsquelle. Denn die mit ihren zusätzlich hinzugezüchteten Blütenblättern geschmückten Prachtsbomber enthalten viel weniger Nektar. Daran werde ich denken, wenn ich das nächste Mal die Qual der Wahl habe und mich entscheiden muss, welche Blumen in meinem Garten blühen sollen.


Es beginnt mit einem Frühstück Frau Lüke muss jeden Morgen sehr früh raus – zu früh, um zu frühstücken, wie sie meint. Erst mit BCM lernt sie einen Mahlzeitenrhythmus einzuhalten und merkt, wie gut ihr das tut: Sie startet fit in den Tag und muss mittags und abends keinen Heisshunger mehr stillen. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten … Dreimal täglich lecker Mit dem BCM Programm gewöhnt sich Frau Lüke an, gesünder zu essen, und schwört dabei auf ihr BCM Kochbuch, mit dem sie gern und erfolgreich für die ganze Familie kocht. Heute ersetzt sie keine Mahlzeit mehr durch BCM Produkte und wiegt so wenig wie zuletzt als Teenager.

„Man kann alles – man muss es nur probieren.“

Jeder kann abnehmen – mit dem BCM Programm Lange Zeit hatte Claudia Lüke ihr Übergewicht noch mit Sport in den Griff bekommen. Doch als gesundheitliche Probleme ihr Bewegung nahezu unmöglich machen, beschliesst sie, dass sich etwas ändern muss. Ein Kollege, der mit BCM erfolgreich abnimmt, motiviert sie schliesslich, es selbst auch einmal zu versuchen.

Keine Angst vorm Zunehmen Claudia Lüke kann immer noch kaum glauben, dass sie wieder so schlank ist, und geniesst ihr Leben viel intensiver. Doch hat sie nicht manchmal Angst, wieder zuzunehmen? „Mit BCM habe ich gelernt, mich ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren. Da stellt sich die Frage gar nicht.“

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LEBEN MIX

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

103

F

rüher sagte man mir, ich würde wie ein Cowboy gehen. Über meinen Gang lachten Schulgschpändli, Fussballkollegen und Cousins an der Familienweihnachtsfeier. Jetzt, Jahre später, zeigt eine Studie: Echte Männer gehen wie John Wayne, der berühmteste allerCowboys–breit- STARK & SCHÖN beinig, mit abgespreizten Armen und schwingendemOberkörper. Die Forscher Nikolaus Troje von der Queen’s University im kanadischen Kingston und Andrej König von der Uni- Wer wie John Wayne geht, ist cool. Das ist versität Duisburg- aber auch alles. Attraktiver ist Mann dadurch Essen beschäftigen nicht. sich seit Jahren mit dem menschlichen Gang. Sie haben ein System entwickelt, das mit Leuchtpunkten männliche und weibliche Gangmuster sichtbar macht. MännerorientiertensichamTierreich,so ihre Erkenntnis,und versuchten grösser, breiter und mächtiger zu erscheinen, als sie seien.Fast wie Taubenmännchen,die sich aufplustern, um zu imponieren. Auf Frauen wirke dieses tierische Gehabe aber nicht wirklich anziehend. «Frauen reagieren auf Merkmale, die Selbstsicherheit und Bestimmtheit ausdrücken», sagt Nikolaus Troje. Diese seien aber nicht spezifisch männlich. Ausserdem gilt: «Je künstlicher ein Gang,desto unattraktiver ist er»,betont Andrej König. Die Wissenschafter empfehlen deshalb,den eigenen Gang beizubehalten. «Körperbau und Bewegung hängen stark voneinander ab. Ohne seinen Körperbau zu verändern, macht die Veränderung des Bewegungsmusters wenig Sinn»,sagt Troje.Und so laufe ich noch heute wie ein Revolverheld durch die Gegend.

EGO-COACH

Enttarnen Sie Ihren inneren Schweinehund Der innere Schweinehund tritt in verschiedenen Verkleidungen auf.

Bild Courtesy Everett Collection/Keystone, Illustration Rebekka Heeb

Mann, was für ein Gang

Andrej Abplanalp

Denken Sie über folgenden Leitsatz nach und verinnerlichen Sie sich ihn: Jeder Mensch ist einzigartig, auch ich bin einzigartig. Wenn sich jetzt eine innere Stimme meldet und dazwischenruft «Ach was, ich bin doch nichts Besonderes!», handelt es sich um Ihren inneren Schweinehund.

Reissen Sie innere Barrieren ein

John Wayne war schon cool, als man dieses Wort noch gar nicht kannte.

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Jetzt Tulpen pflanzen, aber ohne Torf. Die Zwiebeln pflanzen Sie am besten im Spätherbst an einer sonnigen Stelle. Auch Töpfe eignen sich bestens dazu. Vermeiden Sie Erde mit Torfzusatz, es

Er steht für unterschiedliche Barrieren: Selbstzweifel,Versagensangst,alle negativen Eingebungen, die Sie ausbremsen. Sagen Sie dem Schweinehund freundlich und bestimmt, dass er erst mal schweigen soll,dass Sie sich später mit ihm auseinandersetzen werden. Verinnerlichen Sie den eingangs erwähnten Leitsatz, so wird ein mächtiger Verbündeter aktiv: Ihr Unterbewusstsein. Das Bewusstsein und damit auch das Selbstbewusstsein sind verankert im Unterbewusstsein.Und dieses ist mächtiger als das Bewusstsein, weil es die meisten Lebensprozesse steuert und uns nicht direkt zugänglich ist. Deswegen soll Ihr Unterbewusstsein zunächst lernen, dass Sie einzigartig sind: Jeder von uns ist die Uraufführung eines Stücks, das nur einmal auf der Welt gespielt wird, und Sie sind darin der Star.

gibt genügend Alternativen auf der Basis von Kompost, Rindenhumus oder Holzfasern. Der Grund: In der Schweiz sind die Moore zwar geschützt,

aber immer mehr Abbaugebiete entstehen in osteuropäischen Staaten wie Estland. Nun sind dort seltene Moorpflanzen wie das Torf-Glanzkraut vom Aussterben bedroht. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps


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LEBEN MIX

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

105 NEUES VOM ZOO-DOKTOR

GEFÄLLT MIR

Grosse Affenzüglete im Basler Zoo

Michelle Vidal (30), Teamleiterin Blumen, Migros Igelweid, Aarau

« Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo.

Mitte Juni stand die Züglete ins umgebaute Affenhaus an. Der anspruchsvolle Transport von 43 Kleinaffen und 16 Menschenaffen dauerte ganze drei Tage. Eine äusserst komplexe Angelegenheit. Damit alles reibungslos ablaufen konnte, war eine minutiöse Vorbereitung nötig, die mich und mehrere Arbeitskolleginnen und -kollegen einige Wochen auf Trab Tierpfleger Stefan Lopez betreute Schimpansenmann hielt.Zu meinem Auf- Wakili beim Umzug ins neue Affenhaus. gabenbereich gehörte unter anderem die Rekrutierung und genossen liess sie die Betäubung mittels Anweisung verschiedener Spezialisten, Blasrohrpfeil völlig gelassen über sich die für die unterschiedlichsten Untersu- ergehen, als ob sie schon wissen würde, chungen der Tiere nötig waren.Medika- dass alles nur halb so schlimm enden mente und Untersuchungsmaterialien würde. Im Gehege stürzte sie sich mussten bestimmt und bestellt,Behand- als Einzige sofort auf den frischen Salat, lungsprotokolle bereitgestellt werden, während ihre Artgenossen sich erst damit in der Eile nichts vergessen ging. einmal erschöpft zurückzogen. Auch Besonderes Herzklopfen bereitete mir Schimpansenmann Eros meisterte den der Transport unserer beiden ältesten Transport mit Bravour. Er wachte zwar Menschenaffen,der 52-jährigen Gorilla- etwas verzögert aus der Narkose auf, frau Goma und des 49-jährigen Schim- doch sein Zustand war stets stabil, pansenmanns Eros, da das Risiko eines sodass wir uns keine Sorgen um den Narkosezwischenfalls im Seniorenalter alten Chef der Gruppe machen mussten. erhöht ist. Einige Tage vor dem Trans- Ich hoffe, dass mit dem erfolgreichen porttermin mischten die Tierpfleger Rücktransport die tierärztliche Herbereits Beruhigungstropfen in den Tee, kulesaufgabe zumindest für dieses Jahr um für Eros den Stress durch die tempo- erledigt ist. Die Arbeit mit unseren räre Trennung von der Gruppe etwas zu nächsten Verwandten ist schon sehr drosseln. Das Verhalten von Goma er- berührend und verlangt grossen staunte mich.Im Gegensatz zu ihren Art- Respekt.

1.

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

Vor allem Pop- und Rocktitel.Beim Putzen muss es Techno sein, dann geht es schneller.

2.

Die überflüssigste CD/Schallplatte, die Sie je gekauft haben?

War von DJ Bobo.

3.

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

«Miez und Mops»,ein japanischer Film, bei dem es um die Freundschaft zwischen einer Katze und einem Mops geht.

4.

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

«Titanic».Den habe ich sicher drei, vier Mal gesehen.

5.

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

Ich war einmal beim Zahnarzt, und er war gerade am Bohren, als mein Handy klingelte — das war der Horror.

6.

Ihre Lieblings-Website?

Facebook.com ist super, um alte Schuelgschpändli und Bekannte wieder zu finden.

7.

Ihre genialste App?

Keine, da ich ein altmodisches Handy habe.

» 8.

BABY CLUB Bilder Torben Weber/Zoo Basel

Die Angst vor dem Kinderkriegen Kinder zu haben ist für viele Frauen nicht mehr selbstverständlich.Für eine deutsche Studie zum Thema Familiengründung gaben tausend Frauen Auskunft.Vor allem Frauen mit guter Qualifikation und verantwortungsvollen Jobs wollen nicht mehr unbedingt Mutter

werden. Sie stellen sich ein Leben mit Kind kompliziert vor und möchten auch die Frühförderung des Babys so perfekt wie möglich organisieren. Laut Psychologen tut ein Wandel des Mutterbildes not: hin zur Frau und Mutter, die nicht immer perfekt sein muss.

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht und wie lange?

Früher habe ich mir wochenweise den Nintendo meines Nachbarn ausgeliehen.

9.

Meine Lieblingsserie am TV ist …

... «Anna und die Liebe», da ich die Schauspielerin sehr mag.Und «Criminal Minds».

10.

Was machen Sie abends als Letztes?

Zähne putzen.

Aufgezeichnet von Priska Plump


LEBEN OUTDOOR

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Heilige Wasser, steile Wände

Eine Wanderung entlang der alten Walliser Wasserleitungen, der Suonen, ist nicht anstrengend. Aber schwindelerregend. Und früher lebensgefährlich, wie der Film «An heiligen Wassern» zeigt.

Z

wei Fuss breit ist das leicht gewölbte Brett. Darunter befindet sich viel Luft und sonst lange nichts.Jeder Schritt kostet Überwindung. Das Tau, an dem wir uns festkrallen, ist nur locker gespannt und gibt bei jedem Zug nach — was die Sache nicht gerade einfacher macht. Claudio (42), Cintia (37) und ich (43) befinden uns in den ersten Metern des Chänilzugs,einem Abschnitt der Gorperi Suone, wo die Holzkännel der Wasserleitung mitten durch die hohe, überhängende Felswand führen. «Betreten auf eigenes Risiko», steht auf einem goldenen Täfelchen davor. Immerhin, wir haben die Wahl: Entweder wir gehen über das ausgesetzte Brett oder durch den kleinen Tunnel ans andere Ende der Felswand. Die Walliser, die früher die Suonen bauten und unterhielten, hatten hingegen lange keine Wahl: Sie mussten unter Lebensgefahr in die «gächen» Felswände steigen, viele fanden dabei den Tod. Warum sie dieses Risiko überhaupt auf sich nahmen? Das wird im Film «An heiligen Wassern» aus dem Jahr 1960 gleich zu Beginn beantwortet: «Für die hoch gelegenen Walliser Bergdörfer bedeutete Wasser Leben. Deshalb sind die in den Holzkänneln fliessenden Wasser die heiligen Wasser.» Dazu muss man wissen, dass im Wallis nicht viel mehrRegenfälltals in Süditalien und ohne die Wasserleitungen gerade in den höher gelegenen Dörfern keine Landwirtschaft möglich gewesen wäre. Also bauten die Walliser schon vor mehr als 800 Jahren ihre Suonen,die einen Teil des Berg- und Gletscherwassers statt ins

Die Walliser bauten ihre Suonen schon vor 800 Jahren.

SCHAUPLATZ Viele Schweizer Orte und Regionen haben berühmten Filmen, Büchern oder Musikstücken einen Hintergrund, eine Heimat gegeben. Zwölf dieser Schauplätze stellt das Migros-Magazin im Lauf dieses Jahres vor. ■ Diesen Monat:

Film: «An heiligen Wassern» Drehorte: Diverse im Wallis (u.a. Evolène, Saas-Fee) Erscheinungsjahr: 1960 Drehbuch: Herbert Reinecker Vorlage: Roman «An heiligen Wassern» von J.C. Heer (1898) Regie: Alfred Weidenmann Besetzung: Hansjörg Felmy, Cordula Trantow, Hanns Lothar, Karl John, Gustav Knuth, Gisela von Collande, Margrit Rainer u.a.

Tal, das damals sowieso versumpft war, in die Dörfer am Hang leiteten. Dazu wurden Rinnen in den Boden gegraben, Leitungen in den Fels gehauen oder, wie beim Chänilzug, Kännel in die Felswand gehängt.

Das «Tocken» des Wasserrads zeigt, dass die Leitung funktioniert Auf dem Weg zum Chänilzug führt unser Weg grösstenteils entlang der Gorperi — rechter Hand das gurgelnde, weissgraue Wasser in der Suone, linker Hand die steilen Flanken, die weit hinunter zum Baltschiederbach reichen, und dazwischen der 50 Zentimeter breite Wanderweg.Wir passieren kleine,niedrige Felstunnels, durch die das eiskalte


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LEBEN OUTDOOR

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Mal f端hrt der Weg 端ber ein schmales Brett mit viel Luft unter den F端ssen (grosses Bild), mal auf breitem Pfad entlang der gurgelnden Suone, wie hier beim Ch辰nilzug (kleines Bild oben).


LEBEN OUTDOOR

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108 Wasser fliesst. Und schliesslich erreichen wir ein von der Suone gespeistes Wasserrad, das einen Hammer antreibt, dessen regelmässiges «Tocken» schon früher den Dorfbewohnern mitteilte, dass alles in Ordnung ist, dass die für Land, Vieh und Mensch so wichtige Wasserleitung funktioniert. Nicht so im Film «An heiligen Wassern». Hier versiegt der Wasserfluss im fiktiven Walliser Dorf St. Peter — eine Lawine hat die Kännel in der Felswand beschädigt. Ein uraltes Gesetz besagt, dass ausgelost wird, wer von den Männern des Dorfs in die Wandhinausmuss. Doch für einmal schert sich der Gemeindepräsident nicht um das Gesetz. Der vermögende «Presi»,wie er von allen genannt wird,bietet dem ärmsten Bauern den Erlass sämtlicher Schulden, wenn er freiwillig in die Wand geht.Dieser einfache Bauer heisst, so zufällig schlägt manchmal die Ironie zu, Seppi Blatter — wie der mächtige Walliser «Presi» der Fifa. Blatter geht schliesslich in die Wand. An deren Fuss stehen seine Familie, die Dorfbewohner und der Pfarrer. Gebannt verfolgen sie jeden Schritt Blatters auf den ausgesetzten Känneln. Tatsächlich war es früher üblich, dass bei riskanten Reparaturen an den Suonenleitungen der Pfarrer des Dorfs dabei war.Und weil dieser Job so gefährlich war, wurden damals Häftlinge, die freiwillig in die Wand gingen, nach vollbrachter Arbeit begnadigt.

Bei riskanten Reparaturen war jeweils der Pfarrer anwesend.

Die alten Suonen dienen heute noch der Feldbewässerung Wir haben, wie gesagt, beim Chänilzug die Wahl: Die einen gehen über das ausgesetzte Brett, die anderen durch den Felstunnel. Nach 50 Metern treffen sich unsere Wege bereits wieder. Weiter geht es dem Wasser entlang immer tiefer ins Baltschiedertal hinein. Hier werden die Felswände schroffer und die Berggipfel höher. Hier wo das Wasser der GorperiSuone vom Baltschiederbach abgezweigt wird, führt eine Brücke über das Wasser auf die andere Talseite. «Vorsicht!» steht auf dem Wegweiser zum Pfad, der wieder talauswärts entlang der Suone Undra führt. Tatsächlich fallen auch auf diesem Streckenabschnitt die Hänge linker Hand immer wieder senkrecht ab. Meist nimmt aber die dichte Vegetation am Abhang der tiefen Schlucht den Schrecken.

Mit Entsetzen verfolgen im Film die Bewohner von St. Peter, wie Seppi BlatterzwardieReparaturderKännelschafft, dann aber ausrutscht und in den Tod stürzt. Mit einem «auf Wiedersehen in der Ewigkeit,Blatter» nehmen die Dorfbewohner am Sarg von ihm Abschied. «Eristfreiwillighochgegangen,dasweisst du so gut wie ich», sagt der «Presi» zu einem Dorfbewohner und weist jegliche Schuld von sich. Doch der Sohn von Seppi Blatter sieht das anders. Uns begleitet nach wie vor das Plätschern und Gurgeln der Undra-Suone, deren Wasser sich genauso wie der Wanderweg immer eng entlang der Felswand schlängelt. Natürlich hat in der Zwischenzeit die Bedeutung der heiligen Wasser abgenommen. Viele Leitungen

wurden modernisiert und in den Untergrund oder den Fels verbannt. Dafür haben die offen verlegten Suonen mit den entlangführenden Wanderwegen heute einen grossen touristischen Wert erlangt. Und trotzdem dienen viele von ihnen nach wie vor der Bewässerung. So passieren beispielsweise auch wir kurz vor unserem Ziel Ausserberg diverse Rasensprengeranlagen, die ihr Wasser aus der Undra beziehen. Text Üsé Meyer Bilder Thomas Senf

www.migrosmagazin.ch Weitere leichte bis schwere Wanderrouten entlang von spektakulären Suonen.


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109 Im Talboden am Ufer des Baltschiederbachs: Hier verlassen wir die Suone Gorperi und wandern entlang der Undra wieder aus dem Tal hinaus.

MUNTERMACHER Die Migros ist Hauptsponsorin von SchweizMobil und präsentiert monatlich einen exklusiven Erlebnistipp für die ganze Familie.

Oktober-Tipp

Auf zur Traubenlese!

Wandern auf dem Blauburgunderland Panoramaweg.

D

Das «heilige Wasser» treibt das Wasserrad an, fliesst durch dunkle Tunnels und speist den Dorfbrunnen.

Die Walliser Suonen-Wanderung

Baltschiederbach

Undra Suon

Gorperi Suon

Ausserberg

Karte WSGrafik

Baltschieder

Eggen Eggerberg Rotten (Rhône)

Lalden

Visp

Brigerbad

Eyholz

■ An- und Rückreise: Mit der Bahn bis Visp und mit dem Postauto bis Station Eggerberg/ Eggen bzw. retour ab Ausserberg/Dorf ■ Wanderung: Eggen–Gorperi-Suon– Älum (Punkt 1216)–Undra-Suon–Ausserberg ■ Dauer: ca. 3¼ Stunden ■ Länge/Höhenmeter: 8 km, 500 m ■ Anforderung: Konditionell leicht. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung. ■ Sicherheit: Nicht bei Nässe loswandern, Kinder eventuell anseilen. ■ Ausrüstung: Wanderbekleidung, gutes Schuhwerk. ■ Infos/Übernachten: Tourist Info Visp, Tel. 027 946 18 18, www.vispinfo.ch

as Klettgau zwischen Schaffhausen und der Schweizer Grenze ist weit herum bekannt für seine edlen Blauburgunderweine und für seine stimmungsvollen Herbstfeste. Die Ebene am Fuss des Randens lässt sich aber auch genussvoll durchwandern — am besten auf dem Blauburgunderland Panoramaweg von der Siblingerhöhe bis zum Grenzdorf Trasadingen.Dabei kann man beobachten, wie die Rebleute die kostbaren Trauben von den knorrigen Stöcken lösen und zur Traubenpresse bringen.Oder an einem der Dorffeste bei Spiel,Spass,selbst gebackenen «Rickli» und einem Glas edlen Safts verweilen. Willkommen zu einem Wandererlebnistag für die ganze Familie!

www.migros.ch/schweizmobil Detaillierter Wanderbeschrieb mit allen nützlichen Infos inklusive Gutschein: Verbilligter Eintritt ins Schaffhauser Weinbaumuseum in Hallau mit einem Gratisgetränk.


LEBEN FAMILIE

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Nur an der Oberfläche eine Idylle: Die erste Liebe schüttelt junge Menschen meistens gehörig durch.

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LEBEN FAMILIE

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Die erste grosse Liebe vergisst man nie

Plötzlich stehen die Gefühle kopf: Nichts ist für Teenager so einzigartig und berauschend wie die erste Liebe. Aber auch für Eltern fängt ein neues Kapitel an.

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chon lange vor der Pubertät bereitet sich das Herz auf seinen grossen Auftritt vor. Das beginnt mit den tiefen Freundschaften im Kindergarten und geht über in die Schwärmereien für Freundinnen, Sportidole und Popstars in der Vorpubertät. «In dieser Zeit spielt sich noch fast alles in der Fantasie ab», sagt Cornelia Voegtli (51), Fachpsychologin für Psychotherapie bei der Familien-, Paar- und Erziehungsberatung Basel. «Die Kinder stellen sich Treffen mit ihrem Star vor und reden mit ihren Freunden darüber.» Wenn dann mit den körperlichen Veränderungen auch die erste Liebe kommt, schlägt das meist ein wie eine Bombe.«Es bricht ein regelrechtes Hormongewitter aus. Die Jugendlichen erleben ungeahnt intensive Gefühle. Sie sind sicher, das alles sei einzigartig und ganz speziell,denn für sie selbst ist es das.» Kein Wunder also,sind sie felsenfest davon überzeugt, dass ihre Eltern so etwas noch nie erlebt und darum keine Ahnung haben von wahrer Liebe. Zur Bange vor der Sexualität, die Eltern bei der ersten Verliebtheit ihrer Kinder zwangsläufig umtreibt, gesellt sich daher auch Wehmut darüber, dass

«Es bricht ein Hormongewitter aus.» Cornelia Voegtli, Psychologin

die Kinder nun wirklich und endlich gross werden und die Familie für sie in den Hintergrund tritt.Das bedeutet aber nicht, dass die Eltern nun nicht mehr wichtig wären, betont die Psychologin: «Gerade in der Zeit der Verliebtheit verlieren die Jugendlichen regelrecht den Kopf. Es ist Aufgabe der Eltern, Abmachungen und Strukturen einzuhalten, auch gegen allenfalls massiven Wider-

So helfen Sie Ihrem Kind

allem wenn sie die Jugendlichen in ihrem Schmerz ernst nehmen, und auf gutgemeinte Weisheiten von der Sorte «andere Mütter haben auch schöne Söhne» verzichten, die ja bloss die Einzigartigkeit der Liebe entwerten.

■ Liebevoll zuhören ohne zu werten ■ Verhütung ansprechen ■ Regeln und Grenzen weiter durchsetzen ■ Ernst nehmen und nicht bagatellisieren ■ Akzeptieren, wenn das Kind nicht reden will, und seine Privatsphäre respektieren ■ Bei sehr heftigem und langem Liebeskummer allenfalls Rat von aussen holen, zum Beispiel beim Schulsozialarbeiter oder bei einer Familien- und Erziehungsberatung

stand.» Gleiches gilt übrigens auch für das Thema Verhütung.Auch hier sind die Eltern in der Pflicht. Am einfachsten gelingt dies laut Cornelia Voegtli, wenn solche Dinge schon früher ganz natürlich daheim angesprochen worden sind. Und was, wenn Amors Pfeil ausgerechnet dorthin trifft, wo er nach Meinung der Eltern bitte, bitte auf keinen Fall hintreffen sollte? Ein Mädchenheld oder das verruchteste Girl vom Schulhaus? «Da kann man nicht viel tun», sagt Cornelia Voegtli. Verbieten oder Schlechtreden habe keinen Sinn. Das treibt Eltern und Kinder nur auseinander, und letztlich müssen Jugendliche ihren Weg gehen und eigene Erfahrungen machen,so weh dies auch manchmal tut. Ihr Rat: «Die Eltern können den Freund oder die Freundin vermehrt einladen, so bleiben sie mit ihnen in Kontakt. Und vielleicht merken sie dann, dass es nicht gar so schlimm ist wie befürchtet.» Am allerwichtigsten ist es aber, dass die Familie trägt,wenn die Liebe wehtut. «Liebeskummer ist ein Zustand hormonellen Entzugs.Vom neu erlebten Hochgefühl fällt der Jugendliche in ein tiefes Loch. Das bringt ihn an seine Grenzen, aber er ist irgendwann ausgestanden», sagt die Psychologin. Eltern können gerade jetzt eine wichtige Stütze sein,vor

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Kleinwagen mit einem Hauch SUV: Der Suzuki SX4 will beides miteinander verbinden. Ob dies gelungen ist, zeigt der Test der erneuerten Dieselversion.

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ogenannte «Crossover» sind Grenzgängerzwischenklassischen Autogattungen.Bei Suzuki ist dies seit fünf Jahren der von Fiat baugleich als Sedici verkaufte SX4: viel Cityflitzer und ein bisschen SUV in einem. Bereits vor zwei Jahren leicht geliftet, tritt der 4,14 Meter kurze Japaner eher unauffällig auf. Gut getan haben ihm die Retuschen innen; hier wirkt alles hochwertig und adrett.Positiv ist die erhöhte,wenngleich nicht für alle Fahrer auf Anhieb bequeme Sitzposition. Auch das im Kopfbereich nicht üppige, aber ansonsten gute Raumangebot im Fond überzeugt.

Gut gefedert und praktisch beim Parkieren Unterwegs bewegt sich der SX4 auf der komfortablen Seite und bügelt alle Wege fein glatt. Mit nur 4,14 Meter Länge erweist er sich als äusserst praktisch für Parkhäuser und kurze Parklücken. Bei Fahrten über Land wirkt er eher behäbig, das häufige Schalten mit dem Sechsganggetriebe trübt das Fahrvergnügen. Die (auch manuell mögliche) Wahl zwischen Front- und Allradantrieb überlassen wir der Automatikfunktion. Für den Antrieb verantwortlich ist der neue 2,0-Liter-Turbodiesel mit 135 PS. Dank kräftigem 320 Newtonmeter Drehmoment ab 1500 Umdrehungen tritt er flott an und meistert Zwischenspurts prima. Die Daten: Von 0 auf 100 km/h benötigt er 11,2 Sekunden, die Spitze

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liegt bei 180 km/h. Laut Suzuki soll er sich mit 5,3 Liter auf 100 Kilometer begnügen (139 g/km CO2; Energieeffizienz B); im Test waren es 5,7 Liter.Schade nur, dass er beim Gasgeben unüberhörbar laut nagelt. Dafür versöhnt der günstige Tarif. Die Basis des SX4 mit 120-PS-

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Wo ist Familie Dam aus Vietnam? ■ Wir haben einen engen Kontakt zur chinesischen

Flüchtlingsfamilie Dam aus Vietnam gehabt. Das Rote Kreuz hat diese Familie wieder zusammengeführt. Sie wohnte zwischen 1977 und 1981 in Heimberg bei Thun. Leider ist die Verbindung abgebrochen, weil die Familie weitergezogen ist, nach Bern und dann Zürich. Es würde uns nach den vielen Jahren interessieren, was aus dieser flotten Familie geworden ist. Helene und Ernst Schwarz, Lauenenweg 51 b, 3600 Thun, Telefon 033 222 97 56 oder 033 722 74 11

■ Wer hat Informationen über Kapitän Fritz Gerber (1895—1952)? Gerber wurde in Grossaffoltern BE geboren und verstarb in Taltal in Chile.

Walter Zürcher, Rosenbergstrasse 143, 8212 Neuhausen zuercherwalter@bluewin.ch

■ Ich suche Gabi bi Notter (lediger Name). Wir waren zusammen in Teneriffa in den Ferien (circa 1986). Es würde mich sehr freuen, von dir zu hören oder dich zu sehen.

Gabriela Ceccato, Via San Nicolao 13, 6598 Tenero, Telefon 091 745 46 06, gabriellececcato@gmail.com

■ Wir suchen Esther Schifferle

(lediger Name), die zwischen 1972 und 1975 im Sträler in Zürich gewohnt hat. Liebe Esthi, durch Zufall haben wir — Agnes und ich — Branca wiedergefunden. Es wäre toll, wenn du dich melden würdest, damit wir vier uns treffen könnten. Wir haben dich nicht vergessen. Herzlich, Jacqueline.

Jacqueline Berchtold-Scherrer, im Brünneli 21, 8127 Aesch, Telefon 044 980 44 36, jacq@ggaweb.ch

■ Rene Aeschbacher, wir waren zwischen 1974 und 1977 Arbeitskollegen bei der Firma Haegin in Basel. Du

hast uns als Hochzeitsgeschenk im Mai 1977 dein Häuschen im Berner Oberland, für ein Wochenende überlassen. Auf ein Wiedersehen würde ich mich sehr freuen. Juergen Kipfmueller, Boennlerstrasse 6 a, D-79599 Wittlingen, Telefon 0049 7621 49982, kipfmueller-wittlingen@t-online.de

■ Klassenkameraden aus dem Hermesbühlschulhaus Solothurn: Wir sind 1946 geboren worden, und 1953 haben wir im «Hemli» bei den Lehrern Schild, Studer und Durandt die Primarschule besucht. Es würde mich freuen, zum 65. Geburtstag, die Klassenkameraden wieder einmal zu treffen. Bruno Fröhlicher, Oberrüttistrasse 6, 4253 Liesberg, froehbru@bluewin.ch

■ Ich suche Heidi Stalder, geboren am 21. Mai 1943. Ihre Eltern hiessen Otto und Olga Stalder-Wyss, Heimatort Rüegsau BE. Die Familie hat möglicherweise um 1945 in Pieterlen BE gewohnt. Wer kennt die Familie, Nachkommen oder Verwandte? Können sich Schulkameraden oder Arbeitskollegen erinnern? Ich bin um jeden Hinweis dankbar. Barbara Hofer, Neuhofstrasse 3, 3422 Kirchberg, Telefon 034 445 26 82, b.hofer@gmx.ch

■ Ich (w) habe dich (m) am Freitag, 26. August 2011, im Restaurant Rialto in Thun gesehen. Wir sassen beim Nachtessen (18.30 Uhr) zufällig schräg vis-à-vis und hatten intensiven Augenkontakt. Es würde mich riesig

freuen dich näher kennenzulernen. Bitte melde dich.

Therese Seiler, Tecknauerstrasse 8, 4460 Gelterkinden, Telefon 079 563 67 47, th.seiler@vtxmail.ch

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NR. 40, 3. OKTOBER 2011

117 ■ Gesucht wird Rita Kempf-Scherer, zuletzt in Zürich wohnhaft. Ich habe Rita vor 40 Jahren gekannt und sie dann aus den Augen verloren. Ein Kontakt würde mich freuen. Rita hat ledig in Emmenbrücke, an der Rüegissingerstrasse, gewohnt. Ihr Geburtsdatum ist der 19. Juli 1950.

Annemarie Stadelmann-Egli, Thorenbergstrasse 25, 6014 Luzern, Telefon 041 259 39 17, annemarie.stadelmann@bluewin.ch

■ Ich suche meine ehemalige Freundin Denise Bucher. Wir besuchten im Jahr 1966 gemeinsam die Frauenarbeitsschule in St. Gallen. Dein Vater, Herr Kist, hatte eine Wäscherei in St. Gallen-St. Fiden. Später war er Bademeister im Schwimmbad in Romanshorn. Über ein Lebenszeichen von dir würde ich mich sehr freuen.

Suzanne Buff-Ernst, Hauptstrasse 562, 9055 Bühler, Telefon 071 790 00 81, suzanne.buff-ernst@gmx.ch

h d h l gesucht h Chindsgi-Schätzeli ■ Ich suche mein Chindergartenschätzeli. Du warst mit mir 1973 im unteren Chindergarten bei Frau Utzinger in Glattfelden. Nach dem Chindergarten habt ihr leider den Wohnort gewechselt. Dein altes Zuhause war gerade unterhalb der katholischen Kirche in einem der beiden Einfamilienhäuser, dein Nachbar hiess Fredy Knecht. Ich würde mich sehr freuen, von dir zu hören.

Werner Keller, Dorfstrasse 42, 8192 Glattfelden, werner.k@hispeed.ch

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RÄTSEL & SPIELE

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

UNTERHALTUNG 119

PAROLI: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken!

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

ALTE I SEN CHARTERN E I NDRUCK G EW I N N E R PARZ I VAL SCH I L TEN SK I P I STE S T E I NGU T ZE I NDLER Z I STERNE

leicht

Auflösung Nr. 38: RRLNN Gewinner: Ruth Walder, Herrliberg ZH; Pia Landoes, Erlinsbach AG; Roland Dürr, Dottikon AG; Marianne Achermann, Ennetbürgen NW; Arthur Amgwerd, Steinmaur ZH

Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

KINDEREGGE

KREUZ UND QUER

RÄTSELSPASS

inen Käse «Ich mag ke : a in N u z o a: «Dann Hug ntwortet Nin Löcher A !» rn e ch ö mit L lass die n Käse und iss doch de liegen.» Hugo: «Waru m legst du d einen Teddy in den Kühlschrank?» Nina: «Weil ich einen Eis bären haben will!»

KOMM IN DEN LILIBIGGS CLUB Auf dich warten Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

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Hier sind 16 Wörter versteckt, die irgendetwas mit Musik zu tun haben. Findest du sie alle? Suche horizontal, vertikal und diagonal.

KLAVIER – SONATE – KEYBOARD – MUSIK – TANGO QUERFLÖTE – ALLEGRO – ARIE – KANON – SINGEN DUO – QUINTETT – OPER – XYLOPHON – KONZERT – FAGOTT

M Q B Q S N O N A K U Q G D X

I Y P T Z O X Y L O P H O N F

Q U Q M X I H W P S F M N D J A G R W N R D N E Q P R X P G

E A O N G Q J E T O Q G C L T

R L Q R V K P V K E D N O K R

F L L E D Q R E A O O M B R Y T E F K Z J E I S G N F Q E Z

O G V C V A F E T T E C A Z N

E R V U J D S U I R T K T N O

T E O G E O M M Q K K E X V U M I D N I U R O W N S A S P Q I E X Z H K J N N K G I T H X Y E W A D T A S K U O N L T O Y G I K G H O A U W K N B F Q


RÄTSEL & SPIELE UNTERHALTUNG

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

120 2 KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1000 FRANKEN

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MIGROS-MAGAZIN

RÄTSEL & SPIELE UNTERHALTUNG

NR. 40, 3. OKTOBER 2011

121

Und so nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2011, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Auflösung Nr. 38:

Gewinner: Verena Gerber, Dietikon ZH; Catherine Schon, Reinach BL; Kurt Maurer, Neuenhof AG; Monika Tarelli-Wyrsch, Altdorf UR; Heinz Schönauer-Frank, Burgdorf BE; Frédéric Berruex, Bussigny VD; Ursula Henry, Lausanne VD; Maurice Rossel, Les Reussilles BE; Iva Kegel, Renens VD; Jean Costier, Yverdon-les-Bains VD

HASELNUSS


ChristkindlMärkte Südtiroler Christkindlmärkte 3 Tage HP Fr. 315.–

Am 16. Oktober teilen Sie mit vielen Kindern. Wenn Sie am Welternährungstag essen gehen, gibt Ihr Gastgeber einen Teil dessen, was er einnimmt, an Terre des hommes weiter. Damit werden Ernährungszentren in 15 der ärmsten Länder der Welt unterstützt. Wenn Sie auch etwas dazutun wollen, sind Sie hier an den richtigen Adressen:

Mit den Weihnachtsmärkten von Brixen, Bozen, Meran und Innsbruck. Übernachtung mit Frühstücksbuffet und Halbpension im 4-SternHotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen.

Reisedaten 2011: 25. – 27. November, 28. – 30. November, 02. – 04. Dezember, 05. – 07. Dezember

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Stuttgarter Weihnachtsmarkt 2 Tage Fr. 179.–

Der grösste deutsche Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz. Übernachtung mit Frühstücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart.

Reisedaten 2011: 25. – 26. November, 26. – 27. November, 28. – 29. November, 30. November – 01. Dezember, 01. – 02. Dezember, 02. – 03. Dezember, 03. – 04. Dezember, 07. – 08. Dezember, 08. – 09. Dezember, 09. – 10. Dezember, 10. – 11. Dezember

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Salzburg und Innsbruck 3 Tage HP Fr. 315.–

Mit den Weihnachtsmärkten von Innsbruck und Salzburg. Besuch von Gut Aiderbichl (inkl. Eintritt) und den Swarovski-Kristallwelten. Übernachtung mit Frühstücksbuffet und Halbpension in gutem Mittelklasshotel in Rohrdorf.

Reisedaten 2011: 28. – 30. November und 09. – 11. Dezember

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Würzburg, Nürnberg, Rothenburg 3 Tage Fr. 315.–

Der märchenhafte Reiterlesmarkt von Rothenburg ob der Tauber, der älteste und berühmteste deutsche Weihnachtsmarkt in Nürnberg und der barocke Weihnachtsmarkt von Ludwigsburg. Übernachtung mit Frühstücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Würzburg.

Reisedaten 2011: 05. – 07. Dezember

Abfahrtsorte: Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

AARGAU: Aarau • Baden • Bremgarten • Brugg • Buchs • Fislisbach • Lenzburg • Meisterschwanden • Muri • Oberrohrdorf • Rupperswil • Seengen • Windisch • BASEL-LANDSCHAFT: Aesch • Allschwil • Arlesheim • Binningen • Liestal • Oberwil • Pfeffingen • Pratteln • Schweizerhalle • BASEL-STADT: Basel • Bettingen • Riehen • BERN: Adelboden • Amsoldingen • Bern • Biel • Bönigen • Frutigen • Gunten • Guttannen • Hasle b. Burgdorf • Heimberg • Jegenstorf • Kandersteg • Laupen • Liebefeld • Lüscherz • Saanen • Schüpberg • Spiez • Steffisburg • Thun • Trubschachen • Ursenbach • Zweisimmen • FREIBURG: Châtel • DelleyPortalban • Düdingen • Estavayer-le-Lac • Freiburg • Gletterands • Grandsivaz • Granges • Granges-Paccots • Les Paccots • Marly • Morlon • Môtier • Pensier • Praz-Vully • Villars-sur-Glâne • Rechthalten • GLARUS: Glarus • GRAUBÜNDEN: Alvaneu Dorf • Bergün/Bravuogn • Bivio • Chur • Davos Platz • Domat/Ems • Filisur • Flims-Fidaz • Klosters Platz • Lantsch/Lenz • Lavin • Lenzerheide • Samedan • Scuol • Sedrun • Seewis • Sils Maria • St. Moritz • Trin • Trun • Vella • LUZERN: Emmenbrücke • Luzern • Nottwil • NIDWALDEN: Emetten • OBWALDEN: Giswil • Lungern • SCHAFFAUSEN: Beringen • Schaffausen • SCHWYZ: Pfäffikon • SOLOTHURN: Altreu • Balsthal • Bellach • Bettlach • Biberist • Bolken • Derendingen • Dornach • Feldbrunnen • Grenchen • Kriegstetten • Langendorf • Mümliswil • Olten • Solothurn • Riedholz • Utzenstorf • Zuchwil • ST. GALLEN: Bernhardzell • Buchs • Gossau • Jona • Mogelsberg Murg • Rapperswil • Sargans • St. Gallen • Wangs • THURGAU: Hagenwil bei Amriswil • Steckborn • Weinfelden • WALLIS: Arolla • BrigGlis • Martigny • Saas-Fee • ZUG: Baar • Cham • Oberägeri • Risch • Steinhausen • Unterägeri • Walchwil • Zug • ZÜRICH: Adliswil • Boppelsen • Dietikon • Egg • Glattzentrum • Gockhausen • Grüningen • Hausen a. Albis • Horgen • Illnau • Kilchberg • Meilen • Niederweningen • Ottikon • Regensdorf • Rueschlikon • Stäfa • Uetliberg • Uster • Wädenswil • Winterthur • Zürich • * Am 16. Oktober geschlossen, nimmt aber an einem anderen Tag teil.

Tipp : lokalisieren Sie die teil-nehmenden Restaurants auf unser Google Map auf www.tdh.ch oder auf Facebook on.fb.me/tdhch


RÄTSEL & SPIELE EXTRA

MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

123 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! leicht

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

Und so nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 38: 724 7 3 6 4 5 8 9 2 1 Gewinner: 1 5 9 6 7 2 8 4 3 Christine Kuttnig, 2 4 8 3 1 9 6 5 7 8 1 4 5 9 6 7 3 2 Burgdorf BE; 5 6 3 7 2 4 1 9 8 Martin Good, 9 2 7 8 3 1 5 6 4 4 9 2 1 8 5 3 7 6 Sargans SG; 3 8 5 2 6 7 4 1 9 Heidi Lips, 6 7 1 9 4 3 2 8 5 Brügg BE; Hedy Müller, Teilnahmeschluss: Sonntag, 9.10.2011, 24 Uhr Othmarsingen AG; Felix Scheidegger, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Rodersdorf SO Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 349 000 (WEMF, MACH Basic 2011-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37

Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung a.i.), Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine

Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Nichts verändert das Leben eines Paars so sehr wie die Geburt eines Kindes. Das kleine Wesen hält beide ganz schön auf Trab, und langweilig wird es definitiv nicht. Sie greifen jeden Tag in eine grosse, bunte Wundertüte voller unbeschreiblicher Freuden, ungeahnter Überraschungen und neuer spannender Herausforderungen. Der Migros Baby Club möchte alle Familien mit Neugeborenen und Kleinkindern auf diesem Abenteuer begleiten und ihnen – wo immer möglich – mit Rat und Tat zur Seite stehen. So erhalten sie unter anderem Tipps rund um die Themen Schwangerschaft, Babyentwicklung, Familienleben und Partnerschaft. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Die Eltern müssen nur eine Cumulus-

Karte besitzen und sich auf der Website www.migrosbabyclub.ch registrieren. Als Mitglied profitieren Sie von Vorteilen: ➔ exklusive Cumulus-Vorteile auf das gesamte Migros-Babysortiment ➔ ein Willkommensgeschenk für Sie und Ihr Baby: Einfach Ihr Kind (jünger als drei Jahre) im Migros Baby Club eintragen, und schon erhalten Sie ein Präsent. ➔ Baby-Club-Magazin: Aktuelle Beiträge, praktische Tipps, attraktive Angebote – und dies zweimal jährlich bequem in Ihrem Briefkasten. ➔ Baby-Club-Newsletter: Der OnlineNewsletter informiert Sie zwölfmal pro Jahr über aktuelle Angebote, Neuheiten im Migros-Babysortiment sowie Beiträge rund ums Elternsein. Anette Wolffram

MIGROS BABY CLUB 500 PUNKTE Gratis Mitglied werden und sofort profitieren! Unsere Baby-Welt steht werdenden Eltern und Eltern mit Kindern bis drei Jahren offen. Werden Sie Teil unserer Baby-Club-Familie! Es lohnt sich. Aktion: Werden Sie kostenlos Mitglied im Migros Baby Club, und Sie erhalten 500 Cumulus-Punkte. Gültig: 3.10.2011–17.10.2011 Profitieren: Jetzt anmelden und profitieren! Registrieren Sie sich und Ihr Kind (bis zum Alter von drei Jahren) auf unserer Website www.migrosbabyclub.ch. Es braucht nur wenige Klicks, und Sie sind dabei. Wir freuen uns auf Sie!

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MEINE WELT DIETER MEIER

NR. 40, 3. OKTOBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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«Werdet wie die Kinder!»

In Hollywood macht er Musik und Filme, in Argentinien züchtet er Rinder, auf Ibiza schreibt er Bücher, Zürich ist seine Heimat. Dieter Meiers Welt ist weit. Am wohlsten fühlt sich der Yello-Sänger aber immer noch im engen Kreis seiner Familie.

Name: Dieter Meier (66) Sternzeichen: Fische Wohnorte: Zürich, Argentinien, Los Angeles und Ibiza

Wieso leben Sie, wo Sie leben? Meine verschiedenen Wohnorte sind Arbeitsstätten: In Argentinien bin ich Landwirt, in Los Angeles Musiker und Filmemacher. Auf Ibiza versuche ich zu schreiben, und in Zürich ist das Management von Yello. Wo würden Sie gerne leben? Ich bin ein Transitmensch, ich lebe in verschiedenen Ländern, weil ich dort etwas zu tun habe. Beruf und Lebenslauf: Ich habe Jura studiert, aber nicht abgeschlossen, war dann vier Jahre als Pokerspieler unterwegs. Ab Anfang der 70er machte ich Performances, Fotos, Videos, Objekte und Musik, 1979 gründete ich mit Boris Blank «Yello». Heute bewege ich mich zwischen Musik, Schreiberei und Landwirtschaft.Hie und da stelle ich meine Arbeiten aus, z. B. in

den Deichtorhallen Hamburg. Filmemachen ist die grösste Herausforderung, weil ich dort den Anforderungen nach Kommerzialität genügen muss, ohne die Identität als Künstler zu verlieren.

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Der Migros-Kamm. Er hat die richtige Länge, liegt richtig in der Hand. Ich trage lange Haare, dafür hat der Kamm genau die richtige Breite der Zacken. Ich besitze rund 30 Stück, in jedem Jacket steckt einer.»

Mein Ziel: Ich will verschiedene meiner Schreibprojekte abschliessen, unter anderen das Theaterstück «Der Goldfisch». Mein Lebensmotto: Werdet wie die Kinder! Was ich mag: Die Freude am Leben, an jedem Tag. Was ich nicht mag: Oberflächlichkeit. Mein Lieblingsessen: Meine eigenen biologischen Produkte aus Argentinien (www.ojodeagua.ch). Mein bester Entscheid: Mit meiner Frau Monique Kinder zu haben. Mein peinlichster Moment: Im Gymnasium beim Abschreiben erwischt zu werden.

Dörte Welti


MIGROS-MAGAZIN NR. 40, 3. OKTOBER 2011

MEINE WELT DIETER MEIER 127

MEIN DING «Ist jetzt gerade das Buch ‹Oskar Tiger›. Die Geschichte erzählte ich ursprünglich meinem kleinsten Sohn. Ich und die Grafikerin Franziska Burkhardt arbeiteten ein halbes Jahr intensiv am Buch, jetzt ist es fertig. Es gibt dazu ein Hörbuch, auf dem ich einmal die Geschichte nur lese. In einer zweiten Version lese ich mit musikalischer Untermalung.» www.keinundaber.ch

MEINE ARBEITSORTE «Meine Ateliers, hier dasjenige in Zürich. An diesem Schreibtisch entsteht ‹In conversation with Alex›. Ich knete eine Figur in einer Minute, dann eine andere dazu und schreibe ihnen Dialoge. Und ich fotografiere sie, sie wirken in verschiedenen Lichtverhältnissen immer wieder anders. »

Bilder Paolo Dutto, Pablo Castagnola/Anzenberger, RDB/SI/Thomas Buchwalder

MEIN TICK

MEINE MUSIK

«Auch auf meiner Ranch in Argentinien wird man mich nie ohne Halstuch antreffen. Die meisten sind von En Soie, dem Label meiner Frau. Einige habe ich selbst entworfen.»

MEINE FAMILIE «Meine Frau Monique und meine Kinder – hier im Bild zu sehen sind drei von fünf, (von links) Sophie, Francis und Anna – sind das Wichtigste in meinem Leben.»

«Meine Karriere als Musiker kam sehr überraschend. In der Schule war ich sowohl an der Blockflöte wie auch auf der Gitarre ein hoffnungsloser Fall. Ich bekam zwar bereits als 9-Jähriger erstmals Gitarrenunterricht. Von Begeisterung spürte ich damals noch wenig. Die kam erst mit ‹Yello›. Es ist immer wieder eine Ehre, in den Klangbildern von Boris Blank, meinem Partner bei Yello, aufzutreten.»


i t s gün

ÜBER 4 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 13. September bis 19. September haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,7 % günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: In der Migros gibt’s immer mehr fürs Geld.

MGB www.migros.ch W

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Migros Magazin 40 2011 d LU