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ABENTEUER HOCHSEILPARK 122

Wo kleine Wipfelstürmer an Seilen durch die Bäume sausen.

? Können wir die Welt änderner Seite 84 Interview mit Prof. Gutsch

ÖKOLOGIE EXTRA

40, Migros-Magazin 4. Oktober 2010

Grüne Rapperin Styling Irene Münger

Steff La Cheffe zeigt ihren ökologischen Fussabdruck. So verbessern Sie Ihre eigene Energiebilanz.

Bild Ruben Wyttenbach,

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Nr. 40, 4. Oktober 2010

Ökologie im Haushalt Konkrete Tipps, wie Sie zu Hause Energie sparen.

Bilder Kilian Kessler, Rémy Steinegger, Ruben Wyttenbach

GEMEINSAM GEGEN BRUSTKREBS 12

Mit vereinten Kräften Gutes tun Ex-Miss-Schweiz Fiona Hefti und ihre Mutter Margret setzen sich mit der Krebsliga für mehr Prävention gegen Brustkrebs ein.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

HEIMISCHE BRETTER 34

Die Migros führt ein Logo für Schweizer Holz ein. SCHWEIZERWOCHEN 46

Eine Trottinettfahrt in den Bergen macht der ganzen Familie Spass.


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6 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Sparen mit Verstand Eine heikle Frage: Wie halten Sie es, liebe Leserin, lieber Leser, mit dem Energiesparen? Geht es Ihnen wie so vielen: Man möchte zwar, weiss aber nicht wie, oder dann steht einem immer wieder die eigene Bequemlichkeit im Weg?

* Normaltarif

Zusammen mit Partner WWF zeigt das Migros-Magazin auf

24 Seiten, dass es nicht immer die grossen Würfe, den bedeutenden technologischen Schub, die grosse Umstellung des persönlichen Verhaltens braucht, um etwas für die Umwelt zu tun. Oft reicht ein wenig Sachverstand: die Herdplatte frühzeitig abstellen, wenn man kocht. Das Wasser im Teekocher erhitzen statt in einer (zu grossen) Pfanne oder die Gefriertruhe auf minus 18 statt 22 Grad einstellen. Und – Sie werden es vielleicht nicht glauben: Spülen Sie Ihr Geschirr konsequent im (vollgepackten) Geschirrspüler statt von Hand. Die Umwelt dankt es Ihnen.

Bern rockt 26

Wer hat den MundartRock erfunden? Natürlich die Berner. Unter Führung von Polo Hofer (Zweiter von links) und Rumpelstilz.

MENSCHEN

Natürlich ist es auch sinnvoll, seinen Haushalt technologisch auf

Vordermann zu bringen: Ein Strom sparender Kühlschrank der Kategorie A++ sollte heute selbstverständlich sein, ebenso wie der Einsatz von Sparlampen oder schaltbaren Steckerleisten. Das eigene Umweltverhalten lässt sich heute relativ einfach messen: Auf der Homepage des WWF finden Sie einen FootprintRechner, mit dem man den persönlichen ökologischen Fussabdruck errechnen kann. Auf spielerische Art erfahre ich so, welche Faktoren mein Umweltverhalten am meisten beeinflussen und wie viele Welten es brauchen würde, wenn alle Menschen meinen Lebensstil pflegen würden. Persönlichkeiten wie SVP-Nationalrat und Transportunternehmer Ulrich Giezendanner, Vegi-Restaurateur Rolf Hiltl oder Rapperin Steff la Cheffe haben sich von uns ihren ökologischen Fussabdruck berechnen lassen. Versuchen Sie es auch (www.footprint.ch)!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Brustkrebs geht alle etwas an

12

Am Puls der Bevölkerung

20

Jede zehnte Schweizer Frau ist von Brustkrebs betroffen. Deshalb engagiert sich das Migros-Magazin mit diesen Frauen für mehr Prävention. Der Verein Vimentis prüft mittels Onlinebefragung, wie das Land tickt. Die Resultate sind überraschend. Bilder Zytglogge Verlag, Jorma Müller, David Zehnder

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 ch; redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

INTERVIEW

Bern rockt

NEUES AUS DER MIGROS

Schweizer Holz, was sonst?

Der beliebte Thermalkurort in Oberitalien

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Die grüne Ferieninsel im Golf von Neapel

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34

Ein Logo zeigt Käufern, welches Migros-Holz aus der Schweiz stammt.

Perlen aus dem Migros-Bildarchiv 37

Ein Label zeigt, welches Holz aus der Schweiz stammt.

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ABANO

26

Ein Gespräch mit Polo Hofer, Christine Lauterburg und Baldy Minder über die Vorzüge des Berner Dialekts.

Wöchentlich mit 5-Sternbus ab Basel – Zürich – Bern – Luzern – Schaffhausen – Winterthur – St. Gallen – Chur

auf Wunsch Hausabholservice


DIESE WOCHE

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Riesenspass im Glarnerland 46

Ein Leben für den Transport

Familie Baron flitzt mit dem Trottinett den Kerenzerberg hinunter. Das gibt Hunger ...

38

Ohne die Scana Lebensmittel AG könnten Grossküchen dicht machen.

DAS BESTE

In Form: Die Welt des Schminkens 128 Familie: Wenn Kinder klauen 132 Auto: Richtiges Fahren im Notfall 134

Riesenspass im Glarnerland 46 Heidi-Joghurt — das Gute liegt nah 51 Roter Kabis für kalte Tage 95 Fisch geniessen ohne Reue 96 Süsser Genuss ist hier ein Muss 99 Das neue Premium-Sortiment 100 Für Sportkanonen 105

RUBRIKEN Schweizer Holz, was sonst 34

Heimische Bretter sind nicht nur schön, sie sind auch ökologisch sinnvoll. Die Migros kennzeichnet neu Schweizer Holz mit einem Logo.

SAISONKÜCHE Kochen mit Katja Hauser

106

Eine Spitzenruderin kommt auch beim Kochen von Maisküchlein nicht ins Rudern.

Wie aus dem Ei gepellt

Kochen ohne Eier ist wie Fechten ohne Degen oder Schwimmen ohne Wasser: einfach unmöglich.

Migros-Woche Leserbriefe Kolumne: Der Hausmann Auf ein Wort Bild der Woche Rätsel/Impressum

110

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 113

Outdoor: Klettern im Tessin

BESSER LEBEN Handauflegen wirkt

Wer Schmerzen hat, legt automatisch seine Hand auf den wunden Punkt. Ein richtiger Reflex.

121

122

Hochseilparks boomen. Der am Monte Tamaro ist besonders schön.

19 22 25 139

Andrea Berchtold

140

Die Zürcherin ist seit 2006 mit dem Cirque du Soleil unterwegs und wieder mal in der Schweiz.

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11

MEINE WELT

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8


8 | Mig Migros-Magazin Migros ros-Ma -Magaz -Ma gaz 40, 4. Ok Oktob Oktober tober tob er 2010 201

Die Oceanmania beginnt Die Migros lanciert eine neue Sammelaktion — die Oceanmania. Hier dreht sich alles um die Meere und ihre Bewohner. Im Internet gibts dazu ein Spiel: Reinigen Sie den Ozean, fischen Sie alle Gegenstände aus dem Wasser, welche nicht hineingehören und achten Sie dabei auf die schwimmenden Fische. Mit etwas Glück können Sie MigrosGeschenkkarten im Wert bis zu 500 Franken für Ihre nächsten Einkäufe gewinnen. Mehr zur Oceanmania lesen Sie auf Seite 43 www.migros.ch/oceanmania

Anklicken und profitieren

Ohne Ladenschluss einkaufen: Am 5. Oktober startet der Online-Shop von Melectronics mit einem breiten Sortiment.

A

b Dienstag sind unter www.melectronics.ch 2500 Produkte aus den Bereichen Unterhaltungs- und Haushaltselektronik im Angebot. Ob zierlicher MP3-Player oder ausgewachsenes HomeCinema, ob kleiner Mixer oder grosse Waschmaschine – die verschiedensten Geräte lassen sich nun rund um die Uhr ganz bequem von zu Hause aus kaufen. Das Sortiment des neuen Online-Shops wird laufend erweitert, und die Kunden finden hier auch Produkte, die in den Melectronics-Filialen nicht erhältlich sind. Wie es für Melectronics typisch ist, profitieren die Käufer von einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis und von umfassenden Garantie- und Serviceleistungen. Auf Wunsch wird ein online bestellter Flatscreen-Fernseher nicht nur geliefert, sondern auch gleich fachgerecht an der Wohnzimmerwand montiert.

Günstiger dank Parallelimport

NEWS

Wie Anfang Jahr führt die Migros Axe-Duschgels wieder parallel ein und bietet sie günstiger an: Vom 5. bis 11. Oktober (oder so lange Vorrat) sind die Produkte dank Parallelimport 40 Prozent günstiger und kosten 2.95 Franken statt 4.95 Franken. Von Parallelimporten spricht man, wenn ein Produkt am offiziellen Verkaufskanal vorbei eingeführt wird. So entgehen Detailhändler dem Preisdiktat des Herstellers, der in der Schweiz mehr für ein identisches Produkt verlangt als im Ausland, um die höhere Kaufkraft abzuschöpfen.

Geschäftsbericht als Postkarte

Das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» hat die Geschäftsberichte verschiedener Unternehmen verglichen und die Migros zweimal mit Edelmetall ausgezeichnet: In der Kategorie Gestaltung gabs Silber, in der medienübergreifenden Bewertung bekam der Migros-Bericht Gold. Die Jury lobte besonders die Idee, Kennzahlen auf eine Postkarte und eine Einkaufstasche zu drucken. Der Migros-Geschäftsbericht erschien dieses Jahr erstmals als Website.

Mitmachen und gewinnen!

Verraten Sie uns Ihre selbst entwickelte Brotkreation. Lesen Sie die Teilnahmebedingungen und alles über die Gewinnpreise online unter: www.migrosmagazin.ch. Unter den Einsendungen wird eine Jury die sechs besten Rezepte auswählen. Das Gewinnerbrot wird von der Hausbäckerei der Migros nachge– backen und in den Migros-Filialen verkauft. Einsendeschluss ist der 10. Oktober 2010. Senden Sie das detaillierte Rezept und ein Foto Ihres Brots zusammen mit Ihrem Porträtbild an: Migros-Magazin, Brotwettbewerb, Postfach 1751, 8031 Zürich.

Der neue OnlineShop verwandelt die eigenen vier Wände in ein ElektronikFachgeschäft.

DER GROSSE

BROTBACKWETTBEWERB

AUS DER REGION MIGROS LUZERN

Kürbisköpfe basteln

Am 8. und 9. Oktober lädt die Migros Luzern die Kinder zum Kürbisbasteln ein. Dieses findet in den Do it + Garden Migros MParc Ebikon, Zugerland Steinhausen, Surseepark, Länderpark Stans und Mythen-Center Schwyz statt. Mit farbigem Bastelmaterial wie Bast, Filzteilen, Orangenscheiben und Blättern können die Kinder in Begleitung der Eltern die Kürbisse in fantasievolle Kunstwerke verwandeln. Das Bastelmaterial sowie die Kürbisse werden von der Migros kostenlos zur Verfügung gestellt. Kürbisbasteln: Freitag, 8.10., 9—18 Uhr, Samstag, 9.10., 9—16 Uhr. Mehr zur Migros Luzern erfahren Sie ab Seite 113.


MIGROSWOCHE

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FRISCH IN DER MIGROS

Bilder Purestock/Getty Images, Image Source/Keystone, Getty Images, Mirko Ries

Solide Wurzeln «Es war ein Samstag vor rund 50 Jahren, als mein Vater mit seiner Lambretta von Weinfelden nach St. Gallen fuhr, auf dem Trittbrett einen Obstharass mit Gummibäumen. Die Union war sein Ziel, der grösste Migros-Laden weit und breit. Er selbst verkaufte die Pflanzen an die Kunden. Am folgenden Samstag waren es bereits zwei Harassen, in einem geliehenen VW-Bus.» So erinnert sich Bernhard Spirig. Heute züchtet das Familienunternehmen aus Weinfelden für die Migros 1,12 Millionen Topf- und Zimmerpflanzen jährlich. 30 Mitarbeiter helfen dabei. Jetzt ist die neue, farbenfrohe RebeccaS-Kollektion in den Florissimo-Läden der Migros eingetroffen. Wir gratulieren zum Firmenjubiläum.

Familienbande: Ruth, Bernhard, Rebecca und Esther Spirig züchten seit 50 Jahren Pflanzen für die Migros.

Direkt vom Baum

Jetzt ist er da: Kaiser Alexander. Ab sofort in Ihrer Migros, gleich um die Ecke. Taufrisch. Steif wird es dabei aber nicht. Eher aromatisch. Die Birnensorte Kaiser Alexander ist eine ausgeprägt flaschenförmige, oft dickbauchige Frucht. Sie hat eine grünlich-gelbe bis kupferbraune raue und trockene Schale. Das feinkörnige, weisslich bis gelblich gefärbte Fruchtfleisch hat einen saftigen und süssen, angenehm milden Geschmack. Habe die Ehre!


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Nutzinhalt 195 l, digitale Temperaturanzeige, Anti-Vakuum-Ventil, Masse (H x B x T): 160 x 60 x 63 cm / 7175.065

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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Familie StägerMorf aus Ennetbaden AG heizt mit Pellets.

MM 38: «Holz via Schlauch», Artikel zu Pelletheizungen.

Sägemehlstaub von Zeit zu Zeit entfernen

Sie haben einen interessanten Bericht über Pelletheizungen veröffentlicht. Auch ich habe eine Pelletheizung in meinem Haus installiert. Das Problem vom Feinstaub existiert auch bei modernen Pelletheizungen. Es gibt heute aber Feinstaubfilter, die bis zu 90 Prozent absorbieren können. Das Foto mit dem Pellettank der Familie Stäger-Morf zeigt sehr viel Sägemehlstaub an den Wänden, dieser Raum sollte von Zeit zu Zeit entstaubt werden, zum Beispiel mit einem Industriestaubsauger. Ein geringer Staubanteil ist wichtig, damit die Pelletanlage auch in Zukunft problemlos funktioniert.

Jürg Giger, Kaminfegermeister, 8340 Hinwil

MM 39: «Angst vor Risiken hat mit unserem Wohlstand zu tun», Interview mit Risikoforscher Rolf Tanner.

Das grösste Risiko: schwindendes Öl

Ausgerechnet ein Risikoforscher erwähnt das grösste Risiko für unseren Planeten, nämlich die schwindenden Erdölvorkommen, mit keiner Silbe. Nur so lässt sich erklären, dass mit immer mehr Tiefseebohrungen unter immer grösseren Gefahren an immer unmöglicheren Orten – demnächst sogar in der Arktis – nach Öl gebohrt wird. Die demnächst abnehmende Produktion des Lebenssaftes unserer Zivilisation wird Risiken bergen, die wir uns nicht vorstellen können. Leere Autobahnen und verwaiste Einkaufszentren auf der grünen Wiese sind dann die harmlosesten Folgen. Karl Scherler 8400 Winterthur

MM 39: «Die neue Lust an Ufzgi», Artikel zum Thema Hausaufgaben.

Wichtig ist das Interesse am Kind

Sie schreiben in Ihrem Bericht, dass Eltern ihre Kinder besonders gut motivieren können, wenn sie ihnen das Lernen als wichtige Investition in ihre Zukunft schmackhaft machen. Mein Mann und ich haben unsere Kinder durch die Schulen im aktiven Gespräch mit den Lehrern erfolgreich begleitet. Es braucht – nach meiner Erfahrung wesentlich mehr als den Kindern den Wunschberuf schmackhaft zu machen. Es braucht vor allem viel Geduld, Zeit, Hingabe und Interesse an dem, was das Kind beschäftigt, dann sind die Hausaufgaben kein Problem. Zusätzlich zu unseren Kindern habe ich über viele Jahre

«Es braucht und Interesse an dem, was das Kind beschäftigt, dann sind Aufgaben kein Problem.» Bild Micha Imbach

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hinweg unzählige Kinder mit Stützunterricht begleitet. – Ich hatte mit meiner erwähnten Strategie über all die Jahre hinweg immer Erfolg.

Judith Baumgartner-Mueller 3700 Spiez

MM 38: «Schöne neue Welt», Artikel über ökologisch korrekte Mode.

An Ökomode führt kein Weg vorbei

Herzliche Gratulation zu Ihrem Magazin, das ich immer interessiert durchblättere und immer wieder auch die spannenden Artikel genauer durchlese. Es hebt sich wohltuend von der Konkurrenz ab, das leider immer mehr zur reinen Werbeplattform verkommt. Ich finde die Idee und Initiative der beiden Frauen super, wenn sie auch für mich gar nicht neu ist. Hat doch ungefähr zur gleichen Zeit meine Schwester Jasmin Redling dieselbe Idee gehabt und seit diesem Sommer eine Homepage aufgeschaltet, die sie mit viel Engagement, Enthusiasmus und auch Idealismus betreibt. Ich wünsche allen drei Frauen viel Glück und Erfolg, denn es wird

kein Weg an solchen Produkten vorbeiführen, wenn wir unserer Welt Sorge tragen wollen.

Jeannine Redling 8307 Effretikon

Richtige Fahrzeiten

Bei der Berichterstattung über den Gotthard-Basistunnel von letzter Woche schrieb das Migros-Magazin, dass die Fahrstrecke zwischen Zürich und Lugano zukünftig in «gut einer Stunde» zurückgelegt werden kann. Diese Information ist natürlich nicht korrekt. Richtig ist: Ab Dezember 2017 beträgt die Fahrzeit 1 Stunde 55 Minuten, mit der Eröffnung des Ceneri ab Dezember 2019 noch 1 Stunde 44 Minuten. Richtig ist, dass die Züge mit 200 Stundenkilometern durch den Basistunnel fahren. Auf der Strecke Zürich—Lugano fahren stündlich Züge ab.

Redaktion Migros-Magazin

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Mig Migros-Magazin Migros gaz 40, 4. Oktober Ok er 2010

Brustkrebs darf kein Tabu sein

Über Brustkrebs reden. Dafür setzt sich die Krebsliga seit Jahren ein. Für die neue Kampagne konnten Persönlichkeiten wie Beatrice Tschanz oder Xenia Tchoumitcheva gewonnen werden. Das Migros-Magazin war beim Fototermin dabei.

Im Mai hat das Migros-Magazin zum Stricken aufgerufen. 10 000 Leserinnen haben mitgemacht. Entstanden ist eine riesige Schleife.

Die Aktion Pink Ribbon

Wurde in der Schweiz früher zum Thema Brustkrebs geschwiegen, wird heute aktiv darüber gesprochen. Mit verschiedenen Aktionen macht die Krebsliga auf die Krankheit aufmerksam und fördert bei Schweizerinnen und Schweizern den Präventionsgedanken. Die Kampagne 2010 der Krebsliga ➔ Im Mai hat das MigrosMagazin seine Leser im Namen der Krebsliga zum Stricken von rosa- und pinkfarbenen «Blätzli» aufgerufen. 10 000 Leserinnen sandten ihr Werk ein. Die aus den Plätzchen entstandene Schleife wird in verschiedenen Schweizer Städten aufgestellt, um im internationalen «InfoMonat Brustkrebs» zur Solidarität mit Betroffenen aufzurufen und an die Früherkennung zu erinnern.

➔ Am Pink Ribbon Charity Walk – einem Solidaritätslauf durch Zürich – wurden am vergangenen Samstag über 35 000 Franken gesammelt und in Form eines Checks der Krebsliga übergeben. ➔ Am 13. November gibt der Bo-Katzman-Chor im Namen von Estée Lauder in Zürich ein Benefizkonzert zugunsten von Brustkrebskranken. Weitere Infos zu der Kampagne und über Brustkrebs: www.krebsliga.ch/brustkrebs

M

anuela Pesko (32) beisst ge- Und Aufklärung verbessert auch nüsslich in einen Apfel, kaut die Heilungschancen: In Europa und sagt dann: «Ehrlich ge- sterben 19 Prozent weniger Mensagt gehe ich nicht so regelmässig schen an Brustkrebs als noch vor zum Arzt. Aber ich habe ein 20 Jahren. Denn Frauen gutes Gefühl für Verändekennen die Symptome rungen in meinem Körper.» besser und gehen öfter zur Sie sitzt an einem Tisch in Vorsorge, wie Beat Thürlieinem Fotostudio in Zürich. mann (55), Leiter des Während sie in den Apfel Brustzentrums am Kanbeisst, arbeitet sich eine tonsspital St. Gallen, erStylistin durch ihren dichklärt. Insbesondere suchen ten Haarschopf. In wenigen Krebsspezialist Betroffene meist so früh Minuten beginnt das Fotos- Beat Thürlieinen Arzt auf, dass die hooting: Die Bilder für die mann: «Frauen Krankheit noch nicht fortdiesjährige Brustkrebskam- gehen öfter geschritten ist. Kommt pagne «Gemeinsam gegen zur Vorsorge.» dazu: Die Medizin hat Brustkrebs» (siehe links) grosse Fortschritte in der werden gemacht. Heilung gemacht. Thürlimann ist Die Bündner Snowboarderin Präsident der Schweizerischen Arstellt neben vier weiteren promi- beitsgemeinschaft für klinische nenten Schweizerinnen ihr Ge- Krebsforschung und sagt: «Viele sicht unentgeltlich zur Verfügung. Erkenntnisse der letzten JahrzehnJede von ihnen kam in Begleitung te werden jetzt umgesetzt.» einer Frau, die ihr wichtig ist. «Das ist eine gute Sache», sagt Eine rosa Schleife auf Manuela Pesko, «Frauen, die nach grosser Schweizer Tournee einer Chemotherapie keine Haare Seit elf Jahren ist der Oktober für mehr haben, werden zum Beispiel die Krebsliga Schweiz der tradinicht mehr wie Ausserirdische an- tionelle Brustkrebsmonat. Dieses gestarrt. Die meisten Menschen Jahr wird mit einer riesigen rosa wissen damit umzugehen, das ist Schleife auf das Thema aufmerkein Erfolg der Aufklärung.» sam gemacht. Das Kunstwerk ist


MENSCHEN

KAMPAGNE

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Xenia Tchoumitcheva erhält von Fotograf Claude Stahel letzte Anweisungen.

Xenia Tchoumitcheva (22), Model:

«Wenn du krank bist, merkst du, wer deine Freunde sind.»

Carla Caroli (67), Xenias ehemalige Lehrerin:

«Als ich jung war, entdeckte man gerade die Impfung gegen Kinderlähmung. Die Leute jubelten auf der Strasse.»

in diesem Monat in elf Schweizer Städten zu sehen. Dieses «Pink Ribbon» ist aus einem Band gefertigt, das 3 mal 30 Meter misst und sich aus Hunderten von quadratischen Teilen zusammensetzt – jedes Einzelne von Leserinnen des Migros-Magazins gestrickt. Zusammengenäht wurden die «Blätze» von zahlreichen Freiwilligen, darunter ganze Schulen und Vereine. Zur diesjährigen Kampagne gehören auch ein Solidaritätslauf und ein Benefizkonzert von Bo Katzmann. Das Ziel ist heuer das gleiche wie jedes Jahr: über Brustkrebs zu informieren, das heisst auch, darüber zu reden. Letzteres fällt nicht allen leicht. Gertrud Dubacher (84), Manuela Peskos Grossmutter, zögerte, als sie von ihrer Enkelin ums Mitmachen gebeten wurde. «Meine Generation ist sich noch nicht so gewohnt, über schlimme Krankheiten wie Krebs offen zu reden», sagt die Luzernerin mit einem schüchternen Lächeln. Auch Beatrice Tschanz (66), seit fünf Jahren Botschafterin der Krebsliga, erinnert sich: «Als ich 20 war, hat man das Wort Krebs nur geflüstert.


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

KAMPAGNE

| 15

Risiken und Früherkennung Erhöhte Risiken haben Frauen …

Gertrud Dubacher (84), Manuelas Grossmutter:

«Wenn man die geringste Veränderung an der Brust bemerkt, sollte man sofort zum Arzt gehen.»

Es war ein absolutes Tabu, darüber zu sprechen.» Was für ein Einschnitt im Leben die Krankheit bedeutet, erfuhr sie gut 20 Jahre später: Mit 41 erkrankte Tschanz an Gebärmutterhalskrebs. Nur wenige Menschen wussten von der Erkrankung der bekannten Medienfrau. Nun berichtet Tschanz offen im Buch «Krebs, und das Leben geht weiter» (zu bestellen auf www.krebsliga.ch) darüber und auch über den Krebstod ihres Ehemannes. Tschanz ist mit ihrer Kollegin Andrea Fischer (40) zum Shooting gekommen. Auch sie war schon mit Krebs konfrontiert: Eine gute Freundin hatte Brustkrebs wie schon deren Mutter zuvor. «Plötzlich war die Krankheit so nah», sagt Fischer, Mutter zweier Kinder. Sie selber taste ihre Brüste

Manuela Pesko (32), Snowboarderin:

«Seit man offen über Brustkrebs spricht, ist es für die Betroffenen einfacher geworden, sich in der Gesellschaft zu bewegen.»

nicht nach Knoten ab: «Wie man mittlerweile weiss, bringt das meist nicht viel und macht unnötig Angst.» Hingegen liess sie mal eine Mammografie machen.

Die Schweiz hat eine relativ hohe Brustkrebsrate

Die Chance ist gross, einmal im Leben jemandem zu begegnen, der Brustkrebs hat: Jede zehnte Frau in der Schweiz ist betroffen. «Das ist eine vergleichsweise hohe Rate», sagt Brustkrebsexperte Thürlimann. Die Hauptgründe: Die Schweiz hat im internationalen Vergleich weniger Kinder, die Mütter sind älter, und der ungesunde westliche Lebensstil inklusive Ernährung hilft auch nicht. Hoch sind allerdings auch die Heilungschancen in der Schweiz. 80 Prozent der Erkrankten leben

nach fünf Jahren noch. Diese Zahl könnte sogar noch steigen. «In Schweden beträgt die Überlebensrate der Frauen, die sich systematisch untersuchen lassen, bei 85 bis 90 Prozent», sagt Thürlimann. Der Grund für die grosse Vorsorgebereitschaft: «In Schweden spricht man über Vorsorgeuntersuche wie hier über Dentalhygiene.» Dass die öffentliche Diskussion wirkt, zeigt sich am Beispiel von Fiona Hefti (30), Miss Schweiz 2004. «Die Brustkrebskampagnen haben mich vor Jahren für das Thema sensibilisiert.» Sie nutzt ihre Bekanntheit gern, um auf die Kampagne aufmerksam zu machen: «Wenn man einen Namen hat, nehmen die Leute einen halt mehr wahr.» Fiona Hefti wird von ihrer Mutter Margret Hefti (63) begleitet, die erzählt,

➔ … die erstgradige Verwandte unter 50 Jahren mit Brustkrebs haben. Je mehr Verwandte mit Brustkrebs, desto höher das Risiko. ➔ … die sehr früh die erste Periode und spät die letzte (Menopause) haben. ➔ … mit späten ersten Schwangerschaften. Mit jedem späteren Jahr Schwangerschaft steigt das Risiko um vier Prozent. ➔… die Hormonersatzpräparate gegen Wechseljahrbeschwerden schlucken. ➔ … die nach der Menopause einen hohen Body-Mass-Index aufweisen. Das Erkrankungsrisiko sinkt mit frühen und zahlreichen Schwangerschaften und jedem Stillzeitmonat. Die Erkrankungsrate ist in der Schweiz am Steigen, unter anderem, weil die Menschen älter und der Lebensstil ungesünder wird, das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, ist aber dank der modernen Medizin am Sinken.

Früherkennung

➔ sich jährlich beim Gynäkologen untersuchen lassen ➔ bei Brustkrebsrisiko und ab 50 Jahren alle zwei Jahre eine Mammografie (Röntgen der Brüste) machen lassen ➔ bei jeder Veränderung der Brust den Haus- oder Frauenarzt aufsuchen. Auf der Abklärung bestehen und drei Untersuchungen machen lassen: eine ärztliche, eine Röntgen- oder Ultraschallaufnahme, eine Gewebeprobe. ➔ Wichtig zu wissen: Brustkrebs verursacht meist keine Schmerzen; 90 Prozent der Tumore sind gutartig.


16 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Margret Hefti (63), Fionas Mutter:

Fiona Hefti (30), Miss Schweiz 2004:

«Ich weiss nicht, ob ich als Brustkrebsbetroffene an die Öffentlichkeit gehen würde.» wie schockiert sie vor acht Jahren war. «Aufgrund einer Mammografie wurde bei mir eine Gewebsveränderung festgestellt», erzählt sie. «Man betritt die Praxis als gesunde Frau und beim Rausgehen denkt man nur: ‹O mein Gott›.» Der Schock sass tief, auch wenn sich die Veränderung später als gutartig herausstellte. «Das Warten auf den Befund war schrecklich», sagt Margret Hefti. Eine Ungewissheit, die eine ihrer Freundinnen nicht aushielt. Nach der Brustkrebserkrankung liess sie sich die Brust freiwillig amputieren, aus Angst, dass der Krebs zurückkehrt.

Nur noch eine statt 25 bis 30 Bestrahlungen

Damit ist sie nicht alleine. Beat Thürlimann bestätigt: «Einige Frauen ziehen die Amputation der blossen Entfernung des Tumors vor.» Aber grundsätzlich seien heute mindestens 50 Prozent der Operationen brusterhaltend mög-

Während Beatrice Tschanz gestylt wird, steht sie MM-Redaktorin Cinzia Venafro Red und Antwort.

«Als ich 30 war, war Brustkrebs ein Tabuthema. Man sprach sehr, sehr wenig und oberflächlich darüber.»

lich. Und die Heilungsmethoden werden immer besser. Gegen die Nebenwirkungen der Chemotherapie gibt es neue Apparate und Medikamente – sie verursachen geringeren Haarausfall und regen die Blutbildung an, sodass die Therapie nicht verzögert wird. Zudem gibt es heute die Möglichkeit, die erkrankte Brust nur einmal zu bestrahlen anstatt 25 bis 30 Mal wie bisher. Zum Teil findet die Bestrahlung bereits während der Operation statt. «Zudem kommen in den nächsten zehn Jahren neue biotechnologische Behandlungen zum Einsatz, an denen man seit den Neunzigerjahren forscht», erklärt Thürlimann. Immer gilt aber: Je früher der Krebs entdeckt wird, desto höher die Heilungschancen. «Ab 50 alle zwei Jahre eine Mammografie», empfiehlt Thürlimann unter anderem (siehe Seite 15). Carla Caroli (67) hält sich strikt daran, auch wenn sie sich nicht auf die Termine freut. «Nach

Andrea Fischer (40), Kollegin von Beatrice Tschanz:

«Das Schlimmste wäre, wenn sich Betroffene schämen und deshalb nicht über Brustkrebs reden würden.»


MENSCHEN

Beatrice Tschanz (66), Kommunikationsberaterin:

«Zwei Hände reichen nicht aus, um die Brustkrebsfälle in meinem Bekanntenkreis aufzuzählen.»

der ersten Mammografie habe ich mir dafür ein teueres Kleid gekauft», sagt Caroli lachend. Sie ist eine ehemalige Lehrerin von Ex-Vize-Miss-Schweiz Xenia Tchoumitcheva (22). Die beiden sind heute gute Freundinnen. Das Duo ist für den Fototermin extra aus dem Tessin angereist. Dort besuchen sie das gleiche Fitnesscenter. Tchoumitcheva bewundert ihre ehemalige Lehrerin für ihre Fitness: «Sie ist ein Vorbild für mich. Wenn ich mal in ihrem Alter bin, möchte ich auch so aktiv sein wie sie.» Aufklärung über Brustkrebs liegt ihr persönlich am Herzen, seit eine 25-jährige Bekannte davon betroffen ist. Die schöne Tessinerin, die zurzeit in New York Schauspielunterricht nimmt, tastet ihre Brüste regelmässig ab und geht jährlich zum Arzt. «Lieber einmal zu oft als zu wenig», sagt sie. Ausserdem treibe sie Sport, esse gesund und schlafe ausreichend. «Ohne Schlaf funktioniere ich sowieso nicht.»

Gesundes Leben ist kein Garant

Ein gesunder Lebensstil beugt vielen Arten von Krebs vor, ist aber keine Garantie. Auch die Familie von Snowboarderin Olivia Nobs (27) achtete auf ausgewogene Ernährung und tägliche Bewegung. Trotzdem wurde sie vor sieben Jahren durch eine Krebsdiagnose von Mutter Evelyne Nobs aufgeschreckt. Tochter Olivia erinnert sich: «Die Snowboardsaison ging gerade dem Ende zu, als ich einen Anruf aus La Chaux-de-Fonds erhielt und erfuhr, dass meine Mutter Brustkrebs hatte.» Niemand konnte sich das erklären, zumal es in der Verwandtschaft bis dahin keine Krebsfälle gegeben hatte. «Mama war schon immer der Dreh- und Angelpunkt der Familie», sagt Olivia Nobs, «deshalb war die Nachricht ein Schock für uns alle.» Die Westschweizerin reiste nach Hause, um ihrer Mutter, die

KAMPAGNE

| 17

Evelyne Nobs (56), Mutter von Olivia:

«Das Jahr meiner Brustkrebserkrankung ist nur noch eine unschöne Erinnerung.»

Olivia Nobs (27), Snowboarderin:

«Ich lebe nicht in ständiger Angst vor Brustkrebs, aber Vorsorge kann ja nicht schaden.»

heute 56 Jahre alt ist, beizustehen. Abgesehen von ihrem Engagement für die Brustkrebskampagne, möchten die beiden Frauen nicht mehr über die Krankheit sprechen: «Das Jahr 2003 ist für uns nur noch eine unschöne Erinnerung.» Den Brustkrebs zu überwinden, dazu gehört auch immer noch ein bisschen Glück. Gemäss einer Studie, an der Krebsexperte Beat Thürlimann mitgearbeitet hat, gibt es in der Schweiz zu viele Lücken bei der optimalen Versorgung der Brustkrebspatienten. Behandlungsrichtlinien werden zu häufig nicht eingehalten. «Jeder Kanton hat seine eigene Versorgung, einige haben kein Krebsregister.» Vorsorge und Behandlung müssten schweizweit koordiniert werden, damit die Überlebensrate weiter gesteigert werden kann, betont der 55-Jährige. «Jeder Brustkrebsfall sollte von einer interdisziplinären Spezialistengruppe behandelt werden»,

sagt Thürlimann. Dazu gehören Vertreter der Onkologie, der Brustchirurgie, der Radiologie, der Pathologie sowie weitere Spezialisten. Das Ziel sei, die Zahl von heute fünf zertifizierten Brustzentren auf 20 bis 30 Institutionen auszubauen und jedes einer einheitlichen Qualitätsprüfung zu unterziehen. «Sie bekämen dann ein Zertifikat, etwa wie in den Läden das Biolabel», erklärt der Krebsexperte. Es gibt also noch viel zu tun. Die Frauen im Zürcher Fotostudio stellen sich jetzt erst mal vor die Kamera und leihen der neuen Kampagne ihre Gesichter und ihre Stimmen. «Es braucht schon ein wenig Mut dazu», sagt Gertrud Dubacher, Manuela Peskos Grossmutter, bevor sie sich vor die Kamera stellt. Texte Yvette Hettinger, Cinzia Venafro und Mélanie Haab Bilder Kilian Kessler, Tanja Demarmels, Lorenzo Schumacher und Claude Stahel


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

| 19

Das Schrottinett und drei herausgeschlagene Zähne später nahm ich mir Zeit, aus mehreren Kickboard-Wracks ein brauchbares zu fertigen, indem ich, letzten Herbst wars, das Vorderdes einen, das Hinterrad des anderen, den Lenker des dritten und das Trittbrett des vierten zusammenschraubte. Die Operation dauerte einen ganzen Mittwochnachmittag; das Resultat hielt dann bis zum Wochenende. Worauf Hans das schöne blaue Trotti bekam, vom Samichlaus. Noch wäre es zwar fahrtüchtig. Aber ins Schulhaus dürfen nur zusammenklappbare Trottinette mitgenommen werden, und weil der Klappmechanismus klemmt, brauchte es nun also ein neues: das grüne. (Eigentlich finde ich ja, Kinder sollten zu Fuss zur Schule. Und ich spiele den Bösen, wenn Hans fragt: «Darf ich heut das Trotti?» – «Darfst du nicht.» – «Aber der Milos darf jeden Tag!» Anzumerken ist: Milos wohnt 45 Meter neben dem Schulhaus.)

Hans hat jetzt ein tiefer gelegtes. Trotti,

meine ich. Es ist dies, gefühlt, der SiebenunddreisBänz Friedli hat Mühe sigste dieser blömit Kickboards. den kleinen Tretroller, den wir kaufen mussten. Das neue Trotti, versprach Hansli, werde bestimmt nicht kaputtgehen. Aber natürlich wird es, und er kann nicht mal etwas dafür. Denn diese Scooter (man nennt sie, etwas zutreffender, auch Kickboards) sind gemacht, um kaputtzugehen. Sie waren mir von Anfang an zuwider. Irgendwann

in den Neunzigerjahren begannen schampar Urbane im Zürcher Seefeld, wo ich damals arbeitete, damit herumzufräsen: Locker krawattierte Schnösel mit Gelfrisuren kurvten durchs Vorabendgedränge am Bahnhof Stadelhofen. Weder gewannen sie dadurch Zeit, noch war es gäbig. Wie gekrümmt sie auf den viel zu kleinen Dingern standen! Schon vom Zuschauen tat einem der Rücken weh. Nie sah ich damals ein Kind auf einem klappbaren Trottinett, nur immer diese Junior Creative Directors, KeyAccount Managers und sonstigen Wichtigtuer, alle betont läääääss.

«Die Polizei legt den Eltern ans Herz, den Kindern

keine derartigen Mobilitäten mit auf den Schulweg zu geben», hiess es mal in einer Weisung. «Der Schulweg, zu Fuss mit Kameraden zurückgelegt, bietet Zeit für Gespräche und Spass. Davon weiss man später

Jahre später erst wollten auch unsere Kinder ein MiniTrotti, «Vati, pliiiis!». Rasch musste ich fest-

stellen, dass das kleinste Steinchen genügt, sie zu Fall zu bringen. Viele Schürfungen

zu erzählen.» Meine Worte! Aber was willst du? Den Kindern täglich sagen: «Wir sind nicht die anderen!», wenn sie betteln, die anderen dürften auch alle mit dem Trotti zur Schule? Also darf der Hans – erzieherischer Kompromiss! – an gewissen Vor- und Nachmittagen, wenn er in der weiter entfernten Schulanlage Schwimmen hat oder nach der Handarbeit nach Hause pressieren muss, damit es noch ins Basketballtraining reicht, das Trotti nehmen. Falls gerade eines fahrtüchtig ist. Bei Drucklegung

dieser Ausgabe funktionierte das neue, tiefer gelegte. Es trägt den beängstigenden

«Darf ich heute das Trotti?» Namen «Micro Rocket» und hat breite Räder – zum «Carven», hiess es in der Gebrauchsanweisung. Und schon fürchte ich, Hansli carve damit, weil das Trottoir zu schmal ist, auf die Strasse raus und riskiere einen Unfall. Oder aber er carvt schwungvoll in die nächstbeste Rentnerin. Da tröstet mich einzig, dass auch das neue Trotti bald Schrott sein wird. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

20 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

So denkt das

Der Verein Vimentis führt in Zusammenarbeit mit durch. Die Resultate des Vereins sind erstaunlich

D

ie Politik lenkt – und weiss meistens gar nicht genau, was das Volk eigentlich denkt. Die Bevölkerung wiederum ist sich oft nicht ganz sicher, was sie von all den hochkomplexen Initiativen und Referenden, den Versprechen, Gesetzen und Revisionen halten soll, die Bundesbern produziert. Das führt mit schöner Regelmässigkeit an Abstimmungssonntagen zu langen Gesichtern auf beiden Seiten. Der Verein Vimentis will es genau wissen und lanciert eine grosse Online-Meinungsumfrage. Vimentis – zu Deutsch «durch die Kraft des Verstandes» – wurde vor sieben Jahren von einer Gruppe Studenten an der Universität St. Gallen gegründet und ist parteipolitisch neutral. Vimentis erläutert vor Abstimmungen die Vorlagen in verständlicher Form und ermittelt jeden Herbst in einer grossangelegten Umfrage die politische Meinung der Schweizer Bevölkerung zu verschiedenen aktuellen Themen. Mit zum Teil überraschenden und stets erstaunlich präzisen Erkenntnissen. So erkannte Vimentis sehr früh, dass ein «Ja» zur Minarett-Initiative nicht nur im Bereich des Möglichen lag, sondern, dass man mit breitflächiger Zustimmung rechnen konnte.

tungsausweis der Exekutive beurteilt wird und wie die Zusammensetzung aussehen würde, könnte das Volk bestimmen. «Wir sind sehr darauf bedacht, die Fragen neutral zu gestalten», sagt der Leiter des Vimentis-Umfrageteams Richard Hess (22). «Darum durchlaufen sie mehrere Kontrollprozesse.» Zum Schluss werden die

Soll der Bundesrat vom Volk gewählt werden?

Im Mittelpunkt der diesjährigen Befragung stehen die Dauerbrenner Bildung und Gesundheitswesen und natürlich die Regierungsreform, über die wir nächstes Jahr an die Urne gebeten werden. Vimentis fragt nicht nur, ob die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger es begrüssen würden, wenn der Bundesrat nicht mehr vom Parlament, sondern direkt vom Volk gewählt würde. Der Verein will auch wissen, wie der Leis-

Das Befragungsteam von Vimentis: Simon de Toffol, Cynthia Tellenbach, Richard Hess und Gian Luca Bonanomi (von links).


MENSCHEN UMFRAGE

Land wirklich

Vimentis — die Meinungsumfrage

dem Migros-Magazin jedes Jahr eine anonyme Befragung im Internet präzise und nicht immer nach dem Gusto der Politik. grossen Parteien um eine Stellungnahme gebeten und deren Input in den Fragenkatalog aufgenommen. «Damit stellen wir sicher», sagt Hess, «dass die Fragestellung nicht durch eine persönliche Meinung beeinflusst ist.» Der neuste Fragenkatalog ist ab sofort bis Ende November 2010 im Internet abrufbar. Die Beantwortung der etwa 40

Fragen dauert ungefähr eine Viertelstunde und ist absolut anonym. Das Migros-Magazin veröffentlicht Ende Jahr erste Zwischenergebnisse. Die Endergebnisse der Meinungsumfragen stellen wir Ihnen nächsten Januar vor.

Text Ruth Brüderlin Foto Esther Michel

www.vimentis.ch/umfrage

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www.migrosmagazin.ch Schule, Krankenkasse, Bundesrat, Löhne und AHV: die Umfrage 2010 und die Hintergründe.

Initiator der Politumfrage auf www.vimentis.ch ist der politisch neutrale Verein Vimentis. Ziel ist es, die Diskussion zwischen Bevölkerung und Politik zu verbessern und den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, ihre Anliegen in die Politik einzubringen. Der Vorstand des Vereins besteht aus zehn Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen aus der ganzen Schweiz. Sie betreiben das Projekt ehrenamtlich. Die Meinungsumfrage wird unterstützt von den Parteipräsidenten Christophe Darbellay (CVP), Fulvio Pelli (FDP), Christian Levrat (SP), Toni Brunner (SVP) und Ueli Leuenberger (Grüne). Und vom Migros-Magazin.


22 |

AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

ROMA DRÄNGEN IN DIE SCHWEIZ

Ehrliche Finderin

MANN DER WOCHE

«Fäbuhaft!» Als erster Veloprofi in der Geschichte des Zeitfahrens gewinnt Fabian «Fäbu» Cancellara (29) bereits zum vierten Mal die WM-Goldmedaille. Im australischen Geelong nahm er der Konkurrenz 62 Sekunden ab. «Es war wohl mein härtestes WM-Rennen», sagte der Berner, der Rotwein und Wasser liebt. Bereits bei der Zieleinfahrt wusste Gold-Fäbu, dass er Geschichte geschrieben hatte und hob als Zeichen vier Finger.

«Wir haben noch weniger Plätze als früher» Die Schweizer Jenischen sind im Dilemma. Die rumänischen Roma, welche Nicolas Sarkozy aus Frankreich ausschaffen lässt, flüchten über die Grenze und nehmen Platz in Anspruch. Daniel Huber (43), Präsident der Radgenossenschaft der Landstrasse, ist besorgt.

det. Warum sollte das nicht mit den Roma gehen? Es geht um das Überleben von Kulturen. Jener der Roma und auch unserer. Wir wollen unser Leben normal weiterführen wie jeder andere Schweizer, der halt in einer Wohnung lebt. Es geht um unsere Kinder, die auf die Reise gehen wollen, aber keine Plätze haben.

Es ist beiden eher unangenehm. Man hat nichts grundsätzlich gegeneinander. Aber die Roma haben eine andere Kultur als wir. Und wenn wir sehen, dass wir zu wenige Plätze haben, gibt das notgedrungen Spannungen. Es kann aber nicht sein, dass wir Minderheiten unter uns das Problem lösen müssen.

Daniel Huber, aus Frankreich drängen ausgeschaffte Roma auf Ihre Durchgangsplätze. Wie gravierend ist die Situation?

Die Fahrenden klagen seit Jahren über zu wenige Standund Durchgangsplätze.

Neben Roma gibt es auch noch die Sinti. Gibt es mit denen mehr Gemeinsamkeiten?

Warum nicht?

«Wir sind Zigeuner, die sieht man lieber von fern als von nah.»

Es hat nicht genügend Platz für 3000 bis 5000 Schweizer Jenische. Da darf es nicht sein, dass jetzt noch Convois mit 60 bis 80 Wagen der Roma aus Frankreich diese Plätze beanspruchen. Der Bund muss Auffangplätze für diese Leute schaffen. Zum Beispiel auf Waffenplätzen. Man kann nicht ein Schengenabkommen unterschreiben, das es Ausländern erlaubt, in die Schweiz zu kommen, aber dann nicht darauf vorbereitet sein. Sie wollen die Roma nicht hier?

Darum geht es nicht. Man schiebt das Problem auf uns ab. Zwei Minderheiten sollen einen Krieg austragen, den die Behörden zu verantworten haben. Alle scheinen darauf zu warten, dass wir Jenischen sagen, wir wollen diese Fremden nicht haben. Aber wir sind nicht bereit, Schuldzuweisungen an eine andere Volksgruppe zu richten. Man schiebt Ihnen den Schwarzen Peter zu?

Wenn einer in der Schweiz Asyl sucht, schauen die Gemeinden auch, dass er eine Unterkunft fin-

Wir haben heute noch weniger als früher. Viele Plätze kamen in neue Wohn- und Industriezonen zu liegen und wurden geschlossen. Neue Plätze zu schaffen ist für die Gemeinden schwierig. Man will uns weder in Industriegebieten noch in der Nähe von Siedlungen. Wir leben eine andere Kultur. Es heisst, wir machten Lärm und Unordnung. Wir sind Zigeuner, die sieht man lieber von fern als von nah. Sind die Vorurteile gegenseitig?

Zum Teil schon. Es wäre einfacher, würden Sesshafte und Fahrende mehr miteinander reden. Da muss ich auch uns einen Vorwurf machen. Wir sollten mehr auf die lokale Bevölkerung zugehen, jemanden ansprechen, der mit dem Hund vorbeispaziert, zum Beispiel. Solche Unterhaltungen bringen beiden Seiten mehr als offizielle Gespräche mit Behörden. Wie reagieren Jenische und Roma, wenn sie auf den Plätzen aufeinandertreffen?

Viele Sinti leben schon seit Generationen in der Schweiz. Darum gibt es eher Vermischungen mit uns. Die «Kinder der Landstrasse» bekamen vom Bundesrat ein «Bedauern» zu hören, nicht aber eine Entschuldigung. Erwarten Sie die noch?

Das ist ein trauriges Kapitel und noch nicht erledigt. Ja, wir wollen eine Entschuldigung. Und eine Entschädigung?

Das kann man nicht mit Geld wiedergutmachen. Aber vielleicht mit der Schaffung neuer Plätze für unsere Jungen.

Interview Ruth Brüderlin

www.radgenossenschaft.ch

Bilder Salvatore Di Nolfi /Keystone, Daniel Munoz/Reuters, Roman Hodel/20 Minuten

Jeden Tag befreit Marina Mieke (50) die Zürcher Trams vom Müll. Letzte Woche fand sie statt alte Zeitungen aber eine Handtasche mit 50 000 Franken drin. Mieke hatte den Fund schon gemeldet, da kam schon die aufgebrachte Besitzerin angerannt. Glücklich, der alten Dame zu helfen, erhielt die ehrliche Mieke aber weder ein Dankeschön noch einen Finderlohn.


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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EIN ECHTER BÜNDNER FRIERT NIE

UND SIE KENNEN KEIN PARDON: Selbst bei widrigsten Wetterverhältnissen fahren Hitsch Meier (links) und Chläsi Salzgeber mit dem Velo zur Jagd. Die beiden Prättigauer Jäger wollten letzte Woche, kurz vor Ende der Bündner Hochjagd noch einmal fette Beute machen. Ob ihnen das Jagdglück auf dem Flüelapass hold war, ist nicht bekannt. Sicher aber ist: Bündner sind hart im Nehmen.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Keystone/Arno Balzarini, Pascal Frautschi/Edipresse

Wieso geliert Ananascreme trotz Gelatine nicht? Frische Ananas und Gelatine vertragen sich nicht, weil Ananas das Enzym Bromelain enthält. Dieses spaltet das Eiweiss. Da Gelatine ein Eiweiss ist, wird es bei der Zusammenführung mit Ananas angegriffen und abgebaut. Als Folge verliert die Gelatine ihre gelierende Wirkung und festigt nicht. Das gilt allerdings nur für rohe Ananas. Bromelain ist nämlich hitzeempfindlich. Wenn Ananas gekocht wird, kann das Enzym die Gelatine nicht mehr angreifen. Ananas aus der Dose lässt sich also sehr wohl mit Gelatine verarbeiten, da die Frucht erhitzt wurde. Auch der Bittergeschmack in Kombination mit Milchprodukten ist bei gekochter Ananas nicht mehr zu befürchten.

ZITAT DER WOCHE

«Das zunehmende mediale Streittheater um die Bundesräte gaukelt der Öffentlichkeit einen Einfluss vor, den diese nicht haben und nie gehabt haben.» Der Historiker Hans Ulrich Jost (70) zu den Bundesratsrochaden im «Tages-Anzeiger» vom 28. September 2010.


26 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

S

chnüggel!» brüllt Polo Hofer (65) durch seine Stammbeiz, das Berner Café Pyrénées. Herzlich umarmt er die eintretende Jodlerin Christine Lauterburg (54), mit der er einmal sechs Wochen durch die USA getourt ist. Seine Augen glänzen selbst hinter der Sonnenbrille, und sofort tauschen die beiden Altstars der Berner Musikszene CDs, die sie sich gegenseitig signieren. Kurz darauf betritt auch HipHop-Produzent Baldy Minder (33) das Lokal, in dem Bilder von Lokalhelden wie «Polo National» hängen, und erzählt gut gelaunt von anstrengenden Vaterfreuden. Die Musiker bestellen: Kaffee (Lauterburg), Rivella rot (Minder) und Prosecco (Hofer). Nach 30 Minuten intensiven Gesprächs verlangen die beiden Senioren eine Zigarettenpause und verlassen das Lokal. Bei einer weiteren Runde Prosecco kommt das Trio noch besser in Fahrt. Ist Bern das Zentrum des Schweizer Mundartrocks?

Christine Lauterburg: Ja, Bärndütsch ist einfach eine sehr wohlklingende Sprache. Da gibt es viele Os und Us. Unser Dialekt tönt einfach «uuh guet» und gefällt allen. Polo Hofer: Das war nicht immer so: Am Pfingstkonzert 1980 wurde ich auf der Zürcher Allmend noch mit Eiern beworfen. Aber es stimmt: Bärndütsch geit wie Öl i ds Ohr. Also beruht die Populärität des Bärnrocks mehr auf der Sprache als auf der Musik?

Baldy Minder: Ja. Die Basler lehnen Züritüütsch ab, die Zürcher hassen dafür Baslerdiitsch. Aber unseren Berner Dialekt empfinden die meisten Menschen hierzulande als sehr angenehm.

Z Bärn hett me sech gärn: Das gilt besonders für die Musikerszene, wie Polo Hofer, Christine Lauterburg und

«Bärndütsch geit wie Öl i ds Ohr»

Die neue CD «Remix» von Polo Hofer ist da. Der Berner steht wie kein anderer für Mundartrock. Doch es gibt sie, die anderen Musiker aus der Hauptstadt. Sie heissen Christine Lauterburg oder Baldy Minder. Ein Reise in die Dialektmusik-Hochburg. Hofer: Ich will den Ursprung mal auf die schöne Sprache von Jeremias Gotthelf zurückführen. Der Lützelflüher Pfarrer-Schriftsteller trug schon im 19. Jahrhundert unseren Dialekt in die Welt hinaus. Teddy Stauffer war in den Dreissigerjahren einer der grössten BigBand-Chefs, danach kam Bandleader Hazy Osterwald, später

Troubadoure wie Mani Matter. Das Ganze hat aber auch auf der musikalischen Seite eine lange Geschichte. Hatten da auch die Filme von Franz Schnyder Einfluss?

Hofer: Vorab erhielt unser Bärndütsch seine Popularität Anfang

der Fünfzigerjahre mit den RadioHörspielen. Das waren richtige Strassenfeger. Danach wurde dieser Effekt durch die FranzSchnyder-Filme wie «Anne Bäbi Jowäger», «Geld und Geist» oder «Ueli der Knecht» unterstützt. In Bern herrschte eine ständige Spracherneuerung, die eine nationale Ausstrahlung hatte.


INTERVIEW BERNER ROCK

| 27

Baldy Minder (von links) unisono bestätigen.

Polo, wieso gibt es unter den Berner Musikern ein so starkes Wir-Gefühl?

Hofer: Diese Gemeinschaft kommt daher, dass wir in unserer Stadt eine lange Musiktradition mit einem treuen Publikum und deshalb sehr viele gute Musiker haben. Und wir haben hier nicht allzu viel Ablenkung. Lauterburg: Genau, wir leben in einer lauschigen Stadt, die lieblich ist. Das macht unser Zusammenleben einfach und angenehm.

Minder: Je mehr Erfolg man hat, umso mehr kommt man als Musiker auch weg von Bern, nicht nur auf Tour. Wir Berner Rapper treten

viel weniger in der Hauptstadt auf als an anderen Orten. Danach kommt man dann gerne wieder in die Lauschigkeit zurück.

Und wie siehts mit Berner Exporten aus? Die erfolgreichsten Musiker sind Rocksänger Stephan Eicher und der Blueser Philipp Fankhauser. Wieso?

Bild Zytglogge Verlag

Das klingt nett. Aber lähmt das nicht und macht unproduktiv?

Minder: Nein. Das ist halt unser typisches Berner Lebensgefühl. Wer das Lauschige nicht liebt, zieht aus der Stadt weg. Manchmal reiben sich die Berner auch aneinander, weil man näher zusammenlebt. Aber man kennt und schätzt sich untereinander. Hofer: Und dadurch gibt es sehr viele bandübergreifende Aktivitäten, es entstehen daraus zahlreiche Ad-hoc-Formationen.

Hofer: Auch die grosse Rockwelt gastiert seit dem Bau des Sporttempels Stade de Suisse wieder bei uns. AC/DC rockten da unlängst. Bruce Springsteen war auch schon hier.

Rumpelstilz, Ausgabe 1970: Polo Hofer (Zweiter von links) hatte mit «Kiosk» einen grossen Hit und eroberte sogar Deutschland.

«1980 wurden wir in Zürich noch mit Eiern beworfen.»

Hofer: Logisch, weil sie eben gerade nicht berndeutsch singen. Lauterburg: Jetzt haben wirs! Hofer: Genau. Für eine nationale Karriere singt man am besten berndeutsch, für eine internationale aber französisch oder englisch. Ich hatte in Deutschland mit meinen Rumpelstilz auch erst Erfolg, als ich mein Bärndütsch unkenntlich machte. Ich sang meinen «Kiosk» auf Hochdeutsch und zog mit ihm in die Hitparade ein. Polo, hat es Sie grosse Überwindung gekostet, sich für den


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Wie Eltern am besten helfen können!

Verdauungsprobleme beeinträchtigen den Alltag vieler Babys und deren Eltern. Einige Tricks und Tipps helfen, Koliken, Krämpfen und Verstopfungen vorzubeugen. Nächtelanges Durchschreien, stundenlanges Herumtragen zur Beruhigung – Verdauungsprobleme bei Säuglingen bringen immer auch grosse Beeinträchtigungen im Alltag mit sich. Das wissen die meisten jungen Eltern aus eigener Erfahrung. Dass die Verdauung eines Kindes in den ersten Lebensmonaten variiert, ist aber ganz normal. Schliesslich muss sich das noch unreife Verdauungssystem erst einmal an die orale Nahrungszufuhr gewöhnen. Koliken und Krämpfe Gerade ab dem ungefähr sechsten Monat treten Koliken und Krämpfe,

aber auch Blähungen und Verstopfungen vermehrt auf. Denn dann steht neben Milch auch feste Nahrung auf dem Speiseplan des Kleinkindes. Damit wird der kleine Körper mit Nahrungsmitteln konfrontiert, von denen er noch nicht weiss, wie er sie verdauen soll. Verdauungsprobleme behandeln Bei allen Verdauungsproblemen sollten Eltern als erstes ihren Kinderarzt konsultieren, um eine ernsthafte Erkrankung auszuschliessen. Stellt der Arzt keine Krankheit fest, gibt es verschiedene Hausmittelchen, die helfen. Gegen die harmlosen, aber schmerzhaften

Krämpfe helfen sanfte Massagen, warme Bäder oder spezielle Tropfen – und natürlich die Nähe der Eltern. Diese macht es dem Baby etwas leichter, mit seinem Unwohlsein umzugehen. Zur Behandlung von Verdauungsproblemen hilft ab dem sechsten Lebensmonat auch eine Spezialmilch. Aptamil Confort von Milupa wurde speziell für das empfindliche Verdauungssystem von Babys entwickelt. Die Milch enthält Ballaststoffe, die die Darmpassage vereinfachen. Ausserdem hilft eine angepasste Eiweissmischung, die Milch besser zu verdauen. Eine ex-

Wichtiger Hinweis: Stillen ist ideal für Ihr Kind. Die WHO empfiehlt ausschliessliches Stillen während 6 Monaten. Informieren Sie sich beim Fachpersonal des Gesundheitswesens, falls Ihr Kind eine Zusatznahrung benötigt oder wenn Sie nicht stillen.

klusive Fettmischung hilft, Koliken vorzubeugen und abzuschwächen. Die Spezialnahrung für Säuglinge mit Verdauungsproblemen ab sechs Monaten ist auch für allergiegefährdete Babys geeignet. Weitere Informationen Wertvolle Tricks und Tipps rund um die Verdauung von Säuglingen und Kleinkindern gibt es auf der neuen Internetseite www.babyverdauung.ch. Unter der Gratisnummer 0800 55 06 09 erhalten Eltern und Interessierte ausserdem Rat und Informationen von den Ernährungsfachleuten von Milupa.


INTERVIEW BERNER ROCK

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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deutschen Markt zu verbiegen?

Hofer: Und wie! Das führte 1976 sogar zur Spaltung der Band. Ich würde das heute auch nicht mehr machen wollen. Plötzlich sind wir nur noch in Deutschland aufgetreten, es war eine anstrengende Reiserei. Wir traten in Shows der ARD und beim ZDF auf und auch im Rockpalast-Konzertreigen. Ich hatte einmal in Berlin gar Udo Lindenberg als Vorgruppe. Man stelle sich das vor! Irgendwann habe ich dann meine Familie gegründet und liess das Auslandabenteuer bleiben. Sie wurden zu «Polo National» und waren zusammen mit Kuno Lauener von Züri West und Büne Huber von Patent Ochsner die Vorzeigemusiker von Bern. Wer sind heute die Galionsfiguren im Berner Rock?

Minder: Da müsste man auch heute noch ein paar von den Alten drinlassen. Kuno und Polo sind ja immer noch präsent, denen würde ich einen Rapper wie Baze oder Greis an die Seite stellen.

Wie wärs mit Jaël von Lunik, Kutti MC und Endo Anaconda von Stiller Has. Die sind derzeit im Gespräch.

Der Rocker

Die Juchzerin

Der Hip-Hopper

Polo Hofer (65), Schweizer Mundartrock-Sänger aus Interlaken, war Frontmann diverser Bands wie Rumpelstilz, SchmetterDing, The Alpinistos und SchmetterBand. Mit seinem Hit «Kiosk» hatte er gar in Deutschland Erfolg. Im Oktober 2006 wurde «Alperose» vom Schweizer Fernsehpublikum zum grössten Schweizer Hit aller Zeiten gewählt. Hofer moderiert für Radio DRS 3 «Pop, Perlen und Polo». Anfang Oktober erschien seine neuste CD, «Rimix».

Christine Lauterburg (54), Schweizer Sängerin und Schauspielerin aus Bern. Sie produzierte 1991 ihre erste CD «Schynige Platte», nachdem sie bereits 1987 Musik für den Film «Macao» herausgebracht hatte. 1994 folgte nach rund fünfjähriger Aufnahmezeit das Album «Echo der Zeit», das einen Mix aus Jodeln, Schweizer Mundart, Popmusik sowie Ethnomusik und Techno enthält. Neu ist das Album «Voodoo Jodel». Unlängst war Lauterburg auf der 1-Franken-Postmarke zum 100-JahrJubiläum des Jodlerverbandes zu sehen.

Baldy Minder (33), ist Manager und Mitglied des Berner Hip-Hop-Ensembles Chlyklass, mit dem er bisher mehr als zehn Alben machte. Aus seiner Küche kommen auch Hip-Hop-Bands wie Wurzel 5 oder PVP. Ausserdem ist Minder mitverantwortlich für die Erfolge der Berner Mundart-Rapper Greis und Baze.

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Lauterburg: Das finde ich eine gute Auswahl.

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INTERVIEW BERNER ROCK

Minder: Kutti schätze ich eher als Schriftsteller, obwohl er live rappend von grossem Unterhaltungswert ist. Aber sein Freestylen geht schon eher ins Klamaukige. Hofer: Die sind ein starkes Trio. Aber es gibt auch viele gute Musiker, die stets im Hintergrund arbeiten: etwa der Gitarrist Hank Shizzoe, Schlagzeuger Gere Stäuble oder Bassist Michel Poffet, die in vielen Bands mitmachten. Wo blieben die Berner im letzten Jahr? Mit Bligg hat 2009 ein Zürcher die Charts dominiert.

Lauterburg: Er ist der Einzige, der meine Popmasche mit der Volksmusik weitergeführt hat. Aber leider weiss «Volksrocker» Bligg nichts darüber, wie die Tradition vor ihm war. Aber ich habe ja auch nichts mit Rockmusik zu tun. Hofer: Doch, weil du mit einer Rock-Attitüde an die Sache rangehst. Das sind Experimentierfreude, Risiko eingehen und etwas Neues aus schon bestehenden Stoffen kreieren. Im Rock gibts Improvisationsfreiraum, auch mal ein Solo. Und du beweist Kreativität, indem du mit dem Hackbrett arbeitest. Und wie sieht das im Hip-Hop und Rap aus?

Bild Simon Spalinger

Minder: Da wird vieles zusammengeklaut. Wir versuchen das Protzgehabe der Hip-HopSzene ironisch zu brechen. Wurzel 5 Featuring Plutones haben es in einem Video karikiert: Die Band stieg von einem Learjet in einen Bentley, die sexy Chicks tanzten dazu. Alles sehr glitzermässig, aber dass das eine Persiflage der Szene sein sollte, checkten nicht viele. Hofer: Auch ich habe das erlebt, dass man falsch verstanden wird, so ähnlich wie Bruce Springsteen mit seinem «Born in the USA», das alles andere als ein patriotischer Song ist. Als Adolf Ogi 1986 die Olympiade im Berner

Die Berner Chlyklass im Jahr 1999, mit Baldy Minder (vorne, Zweiter von links).

«Wer das Lauschige nicht liebt, zieht aus der Stadt Bern weg.»

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Bild Hansueli Trachsel

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Für einmal in «korrekter» Tracht: Christine Lauterburg 1995 an einem Jodlerfest.

«Volksrocker Bligg weiss nichts über die Tradition vor ihm.» Oberland veranstalten wollte, schrieb ich den Protestsong «Hopp Schwiiz». Ich sang: «Hie bruuchts kei Wald / hie bruuchts Schiipischte und e rächti Industrie / das bringt Arbeit ond Tourischte / nume e Tumme gseehts ned ii.» Doch die Leute meinten, es sei ein Anfeuerungssong. Angefeuert werdet Ihr immerhin vom Schweizer TV. Das setzt vermehrt auf einheimisches Musikschaffen, siehe «Die grössten Schweizer Hits».

Hofer: Das ist doch nur SchlagerUnterhaltungsbrunz. All die Stadels, die da auftreten, das hat doch nicht mehr viel mit Pop zu tun! Und schon gar nicht mit Rock oder Hip-Hop. Ich war mal bei den «grössten Schweizer Hits» dabei. Du unterschreibst einen Vertrag, dass alle Songs als CD bei Universal Music rauskommen und der «Blick» Medienpartner ist. Da ist

alles vorgeschrieben, und man hat keinen Spielraum. Das mag für einen Jungen, der bekannt werden will, interessant sein. Aber das ist nicht sauber. Da muss ich doch gleich Sänger Tom Waits zitieren: «Manager und Verleger und Verwalter und Schallplatten-Fritzen saufen ihren Champagner aus der Schädeldecke der Künstler.»

Interview Mathias Haehl Bilder Ruben Wyttenbach

Mehr zum Thema: Samuel Mumenthaler, «50 Jahre Berner Rock», 240 Seiten, Zytglogge Verlag.

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34 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Es lebe der Schweizer Wald

Die Fachmärkte von Do it + Garden Migros kennzeichnen Produkte aus Schweizer Holz neu mit einem besonderen Logo. Wie schonend Wälder hierzulande genutzt werden, zeigt der Besuch bei einem Freiburger Förster.

D

er Wald oberhalb der Freiburger Gemeinde Plaffeien zeigt sich an diesem Septembertag von seiner unfreundlichsten Seite: Der Boden ist morastig, die Fichten und Tannen triefen vor Nässe, zwischen den Stämmen treiben bleigraue Nebelfetzen. In einer knallroten, klitschnassen Outdoorjacke steht Revierförster Daniel Pürro im Regen und strahlt übers ganze Gesicht. Dem Mann ist anzusehen, dass er sich hier bei jedem Wetter wohlfühlt. «Ich stecke viel Arbeit in den Wald, aber die Ruhe und die gute Luft geben mir auch viel Kraft», meint der 43-Jährige, der für 1800 Hektaren Forst im Freiburger Sensebezirk zuständig ist. Im Moment ist Pürro allerdings nicht von Stille, sondern von Motorenlärm umgeben, denn er beaufsichtigt einen Holzschlag auf 1400 Meter Höhe. An einem Nordhang fällen behelmte Arbeiter mit Kettensägen Bäume, die der Förster mit gelber Farbe markiert hat. Eine 120 Jahre alte Fichte neigt sich knarrend aus dem Lot und kracht dann auf den Waldboden. Kurz darauf wird der Baum von einer imposanten Maschine, einem sogenannten Radprozessor, erfasst, entastet und in vier Meter lange Stammstücke zersägt. Das ist der Rohstoff für Dachlatten, die der Betrieb Holz Zollhaus AG in Pflaffeien für Do it + Garden Migros herstellt. Diese und viele andere Produkte aus Schweizer Holz sind neu mit einem roten Logo gekenn-

zeichnet (siehe Box). Do it + Garden Migros hat dieses Herkunftszeichen als erste Fachmarktkette eingeführt. «Es ist sinnvoll, Produkte aus Schweizer Holz zu kaufen, denn bei uns werden die Wälder so schonend bewirtschaftet wie in kaum einem anderen Land», versichert Pürro. «Strenge Gesetze verhindern hierzulande, dass es jemals zu einer Übernutzung kommt.» So schlagen Arbeiter in Pürros Revier jährlich 15 000 Kubikmeter Holz, doch im gleichen Zeitraum wachsen 17 000 Kubikmeter nach. Den Überschuss an Bäumen setzt der Förster ein, um gezielt die Lücken aufzuforsten, die der Jahrhundertsturm Lothar im Dezember 1999 in seine Wälder gerissen hat.

sind auch ökologisch, weil bei der Herstellung keine langen Transportwege nötig sind. Die Dachlatten von Do it + Garden Migros sind dafür ein Paradebeispiel: Der Hersteller Holz Zollhaus AG ist nur rund zwei Kilometer Luftlinie vom Holzschlag entfernt, den Pürro gerade beaufsichtigt. Und die gefällten Stämme werden besonders umweltschonend talwärts transportiert: Das Holz schwebt an einer Seilbahn, ohne den empfindlichen Waldboden auch nur zu berühren. Text Michael West Bilder David Zehnder

Totholz bringt dem Wald neues Leben

Rund die Hälfte der Schweizer Wälder werden zudem gemäss den Anforderungen der internationalen Umweltorganisation Forest Stewardship Council (FSC) bewirtschaftet. Das gilt auch für den Wald, in dem sich Pürro gerade aufhält. Das FSC-Gütesiegel bedeutet, dass besonders strenge Nutzungsregeln gelten und zum Beispiel eine bestimmte Menge an Totholz vorgeschrieben ist. Der Förster deutet auf einen umgestürzten, halb verrotteten Baum, der abseits im Unterholz liegt. «Solches Totholz bietet Lebensraum für Insekten, und Spechte finden hier ihre Beute.» Doch Produkte aus einheimischem Holz

Herr über 1800 Hektaren Wald im Freiburger Sensebezirk: Revierförster Daniel Pürro macht seine Arbeit bei jedem Wetter Spass.


NEUES AUS DER MIGROS

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Migros setzt auf Schweizer Holz Als erster Baumarkt führt Do it + Garden Migros das Herkunftszeichen für Produkte ein, die zu mindestens 80 Prozent aus Schweizer Holz bestehen. Die Auswahl reicht von Dachlatten über Harasse bis zu einer Vielzahl von Laminat. In der Holzabteilung von Do it + Garden Migros tragen mehr als 44 Prozent der Produkte das Logo.

Eine Spezialmaschine entastet Stämme, aus denen später Dachlatten für Do it + Garden Migros werden.

«Die Migros wirkt als Vorbild»

Christoph Starck, Direktor des Verbandes Holzwirtschaft Schweiz (Lignum), über die Zukunft der Schweizer Wälder. Christoph Starck, Do it + Garden Migros führt als erste Fachmarktkette das Lignum-Herkunftszeichen für Schweizer Holz ein. Was bedeutet das für die heimische Holzwirtschaft? Die Migros als grosses Unternehmen wirkt als Vorbild. Wir hoffen, dass nun auch kleine Schreinereien Erzeugnisse aus Schweizer Holz mit dem Logo kennzeichnen. Kunden erkennen dann auf den

ersten Blick, dass es sich um ein Produkt mit ökologischem Mehrwert handelt. Denn Schweizer Holz stammt aus schonend bewirtschafteten Wäldern, und die Verwendung einheimischer Rohstoffe kürzt Transportwege ab. Droht nicht eine Übernutzung unserer Wälder, wenn die Nachfrage nach Schweizer Holz stark zunimmt?

Nein, die Zukunft unserer Wälder ist allein schon durch die strengen Schweizer Gesetze gesichert. Jährlich werden rund fünf Millionen Kubikmeter heimisches Holz geschlagen, aber die doppelte Menge wächst nach. Die Nutzung der Wälder unter der Aufsicht der Förster ist nichts Negatives — im Gegenteil, die Pflanzengemeinschaften werden verjüngt, weil neue Bäume nachwachsen können.

Wie begehrt ist der Werkstoff Holz gegenwärtig? Holz ist in verschiedenen Bereichen wieder stärker gefragt. Seit etwa 20 Jahren beobachten wir zum Beispiel einen Trend zu Holzhäusern. Das hat ästhetische, aber auch ökologische Gründe: Holzhäuser haben nämlich eine sehr gute Energiebilanz. Und sie können genauso langlebig sein wie Häuser aus Backstein.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: Migros-Filiale in Näfels GL ((ca. c a. 11965) 965)

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em Bild ist anzusehen, dass die Winter in den 60er-Jahren noch härter waren: Man spürt direkt die Kälte und hört, wie der Schnee unter den Schuhen knirscht. Die Migros-Filiale in Näfels, vor der gerade ein VW Käfer parkt, wirkt einladend und heimelig. Hier konnten die Kunden vitaminreiche Nahrung kaufen, um den Winter besser zu überstehen. In den 60er-Jahren waren nämlich Südfrüchte wie

Orangen und Bananen erstmals in grösseren Mengen und zu erschwinglichen Preisen erhältlich. In der Migros gabs nun auch uperisierte Milchprodukte wie etwa Chocodrink, der in pyramidenförmigen Verpackungen verkauft wurde. Eine Sensation war zu Weihnachten 1965 der uperisierte Vollrahm, der mehrere Wochen haltbar war. Der Fortschritt liess sich vom eisigen Winter nicht aufhalten. Michael West

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisänderungen der Woche Folgende M-Budget-Getränke schlagen ab: ➔ Mineralwasser, 6 x 1,5 Liter, mit Kohlensäure: alter Preis: Fr. 1.70 / neuer Preis: Fr. 1.45 ohne Kohlensäure: Fr. 1.70 / Fr. 1.45 ➔ Mineralwasser, 1,5 Liter, mit Kohlensäure: Fr. 0.30 / Fr. 0.25 ohne Kohlensäure: Fr. 0.30 / Fr. 0.25 ➔ Süssgetränke Citron, 6 x 1,5 Liter: Fr. 4.15 / Fr. 3.55 1,5 Liter: Fr. 0.70 / Fr. 0.60 ➔ Süssgetränke Orange,

6 x 1,5 Liter: Fr. 4.15 / Fr. 3.55 1,5 Liter: Fr. 0.70 / Fr. 0.60 ➔ Süssgetränke Grapefruit, 6 x 1,5 Liter: Fr. 4.45 / Fr. 4.— 1,5 Liter: Fr. 0.75 / Fr. 0.70 ➔ Süssgetränke Cola, 6 x 1,5 Liter: Fr. 4.10 / Fr. 3.55 1,5 Liter: Fr. 0.70 / Fr. 0.60 ➔ Süssgetränke Orange light, 6 x 1,5 Liter: Fr. 4.15 / Fr. 3.55 1,5 Liter: Fr. 0.70 / Fr. 0.60 ➔ Süssgetränke Grapefruit light, 6 x 1,5 Liter: Fr. 4.45 / Fr. 3.85 1,5 Liter: Fr. 0.75 / Fr. 0.65

➔ Süssgetränke Cola light, 6 x 1,5 Liter: Fr. 4.15 / Fr. 3.55 1,5 Liter: Fr. 0.70 / Fr. 0.60 Preisaufschläge gibt es dagegen bei zwei Sonnenschutzmitteln: Nivea Sun Alpin Creme LSF 50+ in der 40-Milliliter-Packung kostet neu 12.95 Franken, der alte Preis betrug 11.95 Franken.

Ebenfalls einen Franken teurer ist Nivea Sun Alpin Creme LSF 25: Kostete das Produkt bisher 9.95 Franken, sind es neu 10.95 Franken. Grund für die Preiserhöhung sind die kontinuierlichen Verbesserungen der Produkte in den letzten Jahren. So verfügen die Sonnenschutzmittel über einen besseren Kälteschutz und bessere UV-Filter.


38 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

SERIE — TEIL 2 Die M-Industrie gehört mit 15 Unternehmen im Inland und drei Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her — von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit 10 000 Mitarbeitenden — darunter 400 Lernenden in mehr als 15 Berufen — ist die M-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von Eigenmarken. 2009 betrug ihr Umsatz 5,092 Milliarden Franken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer Serie porträtiert das Migros-Magazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie.

Das Steuer fest in der Hand .

Seit über 40 Jahren beliefert die Scana Lebensmittel AG Gastrobetriebe und Grossküchen in der Schweiz. Logistische Präzision, detaillierte Branchenkenntnisse und Servicedenken bestimmen das Geschäft. Keiner weiss das besser als Chauffeur Martin Schmid.

Im Hauptlager in Regensdorf sorgen Elektrostapler mit Funkterminals und Handscannern für die Zusammenstellung der Waren.

Das Angebot der Scana umfasst über 8000 Artikel aus aller Welt.

M

ein Unternehmen, dessen Aufgabe es ist, die Arbeit von Gastrobetrieben und Grossküchen zu vereinfachen. Das zeigt sich um 6.30 Uhr, als er bereits die zweite Ladung dieses Tages anliefert. Das IkeaRestaurant in Spreitenbach AG erhält Portionenbutter, Joghurts, Getränke, Beef Goulasch, Indian Curry Soup, Zartweizen, Öl und Kaffeerahm, alles fein abgestimmt. Ein Mann in Kochkleidung nimmt

ontagmorgen, 5.30 Uhr. Es ist dunkel und ruhig in Regensdorf ZH, einzig beim Lebensmittelgrosslieferanten Scana im Industriegebiet Althard herrscht reges Treiben: Camions fahren durchs geöffnete Gittertor, Chauffeure beladen ihre Fahrzeuge. Einer von ihnen ist Martin Schmid, der seinen Camion zur Frischwarenrampe steuert, um die letzten Waren für seine Tour zu

laden. Der 41-jährige gelernte Lastwagenchauffeur aus Möriken AG übt seinen Beruf mit Leib und Seele aus, und: «Wenn alles rund läuft, werde ich mit dem Steuerrad in der Hand in Pension gehen.»

Martin Schmid ist der Garant für volle Teller

Doch Schmid steuert nicht nur seinen Camion, er repräsentiert


NEUES AUS DER MIGROS

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«Nummer eins der Branche» Walter Brandenberger (57) ist seit 2005 Unternehmensleiter der zur M-Industrie gehörenden Scana Lebensmittel AG.

also die Arbeit der Gastronomen um ein Vielfaches.

Scana in Zahlen Die Scana Lebensmitel AG mit Sitz in Regensdorf ZH gehört seit 2002 zur M-Industrie. Das Unternehmen beschäftigt 220 Mitarbeitende und zählt zu den führenden GastroGrosshändlern der Schweiz. 2009 erzielte Scana einen Umsatz von knapp 250 Millionen Franken. Das Unternehmen rüstet täglich mehr als 250 Tonnen an Gütern und beliefert seine Kunden mit 40 eigenen Lastwagen. www.scana.ch

Seit einiger Zeit laufen bei Ihnen nicht nur die Telefone heiss, die Kunden bestellen auch online. Was genau bietet die Internet-Plattform Scana Integrale?

«Wir bieten nicht nur massgeschneiderte Produkte aus aller Welt, sondern liefern sie auch zeit- und fachgerecht in alle Regionen der Schweiz.» Walter Brandenberger, wie lautet das Erfolgsrezept für einen innovativen Gastrolieferanten?

Auf den Kunden hören, seine heutigen und künftigen Bedürfnisse erkennen und ihm die entsprechenden Leistungen anbieten. Und wie geht das?

Chauffeur Martin Schmid steuert nicht nur seinen Camion, sondern bringt die Waren jeweils selber in die Lagerräume der Kunden.

die Ware entgegen, man kennt sich. «Die Lieferungen sind so individuell wie unsere Kunden», erklärt Schmid, bevor er sich nach einem kleinen Schwatz mit dem Küchenchef wieder verabschiedet und die nächste Destination ansteuert – das Migros-Restaurant im Shoppingcenter Tivoli. Als Bindeglied zwischen Herstellern und Grossabnehmern übernimmt Scana vielfältige Funk-

tionen: «Wir sind ein Servicezentrum für die Gastronomie und kennen die Wünsche unserer Kunden genau», erklärt Unternehmensleiter Walter Brandenberger. Wer bei Scana bestellt, wählt aus einem breiten Sortiment von über 8000 Artikeln aus aller Welt. Zu den wichtigsten Lieferanten zählt die M-Industrie. Um stets alles in der gewünschten Menge und Qualität an Lager zu haben, ist logistische

Heute wird ein breites Knowhow verlangt. Als Kompetenzzentrum für die Gastronomen in- und ausserhalb der Migros sind wir die Schaltstelle für die Beschaffung der benötigten Waren. Wir bieten die Produkte nicht nur massgeschneidert an, sondern liefern sie auch fachgerecht. Mit unseren diversen Dienstleistungen und Produkten vereinfachen wir

Präzision erforderlich. «Und ein ausgeprägtes Servicedenken», ergänzt Brandenberger.

Vielfältige Wünsche und immer kürzere Lieferzeiten

Währenddessen rüsten die Kollegen von Martin Schmid im Lager von Regensdorf die Ware für den nächsten Tag. Mehr als 18 000 Paletten mit Lebensmitteln, Getränken und Non-Food-Artikeln tür-

In erster Linie entlastet sie unsere Kunden, ermöglicht eine individuelle Sortimentsverwaltung bis hin zum Inventar und natürlich Kostenreduktionen. Bereits über 40 Prozent unserer Kunden benützen Scana Integrale, vor allem die grossen Betriebe und die gesamte Migros-Gastronomie. Welches sind die zentralen Herausforderungen in Ihrer Branche?

Sie sind wirtschaftlicher und ökologischer Natur: Einerseits befriedigen wir die Bedürfnisse der Gastronomen so individuell und effizient wie möglich. Anderseits sind wir der Umwelt verpflichtet, indem wir beispielsweise unsere Lieferungen sinnvoll bündeln. Wo steht die Scana in zehn Jahren?

Wir werden weiterhin das führende Gastronomie-Kompetenzzentrum in der Schweiz sein, und zudem die Nummer eins der Gastronomie-Zulieferbranche.

men sich hier. Und an jedem Tag treffen neue ein. Die Luft ist erfüllt vom sirrenden Geräusch der «Ameisen», kleinen Elektrostaplern mit Funkterminals und Handscannern, die sich in alle Richtungen bewegen und die Lieferungen zusammenstellen. Gleichzeitig sorgen grosse Gabelstapler für Nachschub in den meterhohen Gestellen. Rund 9000 Restaurants, Hotels, Spitäler


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Mehr als 9000 Kunden in der ganzen Schweiz versorgt Scana mit Lebensmitteln, Getränken und Non-Food-Artikeln.

Chauffeur Martin Schmid kennt seine Kunden persönlich: «Nicht vorstellbar, wenn sie ihre Waren selber beschaffen müssten.»

und Heime aus der ganzen Schweiz bestellen ihre Waren bei Scana. «Unvorstellbar, wenn sich ein Küchenchef die benötigten Produkte bei den teils weltweit verstreuten Herstellern selber beschaffen müsste», meint Martin Schmid, der in der Zwischenzeit wieder einige Paletten für vier Betriebe angeliefert hat. Um eine optimale Versorgung gerade auch im Frischebereich zu

seit einem Jahr auch «Scana Integrale» (siehe Seite 39). Das OnlineInformations- und -Bestellsystem ermöglicht den Kunden, ihre Bestellungen individuell zusammenzustellen. Gleichzeitig finden die Fachberater von Scana im Aussendienst jetzt vermehrt Zeit, sich auf die persönliche Kundenberatung zu konzentrieren. Es ist Mittag geworden. Martin Schmid ist von seiner Fahrt

gewährleisten, verfügt die Scana neben dem Logistikzentrum in Regensdorf über zusätzliche Verteilzentren in der Romandie, im Bündnerland, im Tessin und im Berner Oberland. «Damit wir die immer vielfältigeren Bedürfnisse unserer Kunden in zunehmend kürzerer Lieferzeit erfüllen können, brauchen wir eine reibungslos funktionierende Logistik», sagt Walter Brandenberger. Dazu zählt

zurückgekehrt und betritt die Lagerhalle in Regensdorf. Zusammen mit dem Disponenten bespricht er die Tour des übernächsten Tages, bevor er seinen Camion für die morgige Lieferung belädt. Und dann, am späteren Nachmittag, beginnt für Martin Schmid endlich der wohlverdiente Feierabend. Texte Anja Eigenmann, Daniel Sidler Bilder Nicolas Righetti

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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Sammeln, lernen und die Meere schützen

Mit der Aktion Oceanmania setzen sich die Migros und der WWF für die Weltmeere ein. Wer die Bilder von Meeresbewohnern sammelt, lernt viel über sie und leistet mit dem Kauf des Stickeralbums einen Beitrag zum Schutz der Ozeane.

S

chon die Namen sind exotisch und regen die Fantasie an: Gelbbrauner Kofferfisch, Ballon-Igelfisch, Flamingozunge, Gepunkteter Seehase, Büffelkopf-Papageifisch oder die Spanische Tänzerin – sie alle sind Meeresbewohner, die man mit der Oceanmania besser kennenlernen kann. So heisst die neue gemeinsame Sammelaktion von Migros und WWF. Diese funktioniert gleich wie im letzten Jahr die Stickermania, bei der sich alles um den tropischen Regenwald drehte. Auf die Stickermania erhielt die Migros viele positive Kundenreaktionen. Wiederholt wurde der Wunsch nach einer Folgeaktion geäussert, dem die Migros natürlich gerne nachkommt. «Wir hoffen, dass die Kinder wieder viel Spass mit unserem Stickeralbum haben und durchs Sammeln die Artenvielfalt in den Weltmeeren entdecken», sagt Migros-Chef Herbert Bolliger.

Ananas-Seegurke

Die Sammelaktion Oceanmania läuft von Dienstag, 5. Oktober, bis Montag, 15. November 2010. Pro 20 Franken Einkauf gibt es in den Migros-Filialen, den Fachmärkten, den MigrosRestaurants und bei Le Shop ein Sachet mit fünf Stickern gratis, maximal zehn pro Einkauf und so lange Vorrat. Um die gesammelten Sticker einkleben zu können, ist für fünf Franken ein hochwertiges Stickeralbum mit vielen wissenswerten Informationen zu den Ozeanen und deren Lebewesen erhältlich.

Spanische Tänzerin

Mehr Infos auf www.oceanmania.ch

BüffelkopfPapageienfisch

Die Meere haben unsere Unterstützung nötig

Nach ihrer Erkundung der Regenwälder haben sich die Lilibiggs Nina, Hugo und Tobi bereit gemacht für eine neue abenteuerliche und lehrreiche Reise. Nun tauchen sie ab in die grossen Ozeane und sind überrascht, wie viele bizarre, farbenprächtige, kleine und riesengrosse Lebewesen sich in den Weltmeeren tummeln.

So funktionierts

Damit noch viele Generationen diese wunderbare Unterwasserwelt entdecken und bewundern können und ihre Bewohner noch

lange nicht aussterben, müssen die Meere geschützt werden. Denn auch dieses weltumspannende Ökosystem ist schon sehr

angeschlagen und empfindlich geworden. Verantwortlich dafür sind Faktoren wie Klimaveränderung, Überfischung und Verschmutzung. Bei der Oceanmania ist der WWF Partner der Migros. Der WWF engagiert sich mit einem eigens dafür eingerichteten Fonds für Meeresprojekte für die Erhaltung der Weltmeere. Durch die Partnerschaft mit der Migros haben die Kunden die Möglichkeit, einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten. Pro verkauftes Stickeralbum fliesst ein Franken in den WWF-Fonds für Meeresprojekte. Daniel Sägesser


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46 6 | Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin 40, 4. Oktober gaz Oktob Ok tober tob er 2010 MM 40 Trottinettausflug

MM 43 Solarbobfahr t MM 41 Wanderung MM 42 Velotour

Die Familie Baron aus Zürich ist sportlich und unternehmungslustig. So sagten sie dem Migros-Magazin spontan zu, den SchweizMobil -Ausflugstipp — die TrottinettAbfahrt vom Kerenzerberg GL — zu testen.

SchweizMobil heisst das nationale Netzwerk für den Langsamverkehr in Freizeit und Tourismus. «Langsamverkehr» ist in der Schweiz der offizielle Oberbegriff für Wandern, Velofahren, Mountainbiken, Skaten und Kanufahren. Die Organisation SchweizMobil wird von der Migros gesponsert. SchweizMobil hat für Sie allerlei malerische Routen und Ortschaften, die für die oben erwähnten Sportarten geeignet sind, erkundet, mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft und auf der Homepage www.schweizmobil.ch zusammengefasst. Dort findet der Nutzer auch Tipps zu Unterkünften, Events und Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Ortschaften sowie praktisches Kartenmaterial. Und los gehts!

Bilder Jorma Müller, Styling Esther Egli

Sportlich unterwegs


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Im Frühtau zu Berge, wir ziehn, fallera!

Mit Trottinets den Kerenzerberg runtersausen und auf grünen Wiesen mit Heidi picknicken — Familie Baron hats gefallen.

L

eise surrt der Sessellift vom glarnerischen Filzbach aus den Kerenzerberg hoch, während Familie Baron die Aussicht geniesst: Vor ihnen türmt sich der majestätische Mürtschenstock auf, im Rücken, irgendwo ganz weit unten, leuchtet das Blau des Walensees. Lisa ist ein bisschen nervös, denn diese hohen Sphären

Voll im Element: Papi René mit Noah, Mami Astrid und Lisa. Rasant gehts von der Bergstation Kerenzerberg hinunter ins Tal.

Heidi Alpöhi Brot, 350 g, Fr. 3.20

sind für die Neunjährige doch ein bisschen beängstigend. Die Vorfreude auf die Talabfahrt per Trottinett lässt die Kleine aber tapfer durchhalten. Die von der Migros gesponserte Organisation SchweizMobil hat den Kerenzerberg in die Auswahl an Empfehlungen für schöne Schweizer Routen auf-

Heidi Drink Schokolade, 33 cl,

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48 8 | Migros-Magazin Migros Mig ros gaz 40, 4. Oktober Ok er 201 2010 0

MM 40 Trottinettausflug

MM 43 Solarbobfahr t MM 41 Wanderung MM 42 Velotour

genommen. Mit Rodelbahn, Bikepark und Hochseilgarten bietet der Berg für Kinder eine geballte Ladung Spass. Andererseits verfügt die Region über ein weites Wandernetz. Letzteres interessiert Lisa und den sechsjährigen Noah nicht gross. Gespannt warten sie auf die Helme, damit es endlich los geht. Vater René schnallt sich den Rucksack mit dem Picknick auf den Rücken, während Noah die Bremsen des Trottinetts zu drücken versucht – vergebens, seine Hände sind zu klein. Schwer entt��uscht muss er sich das Gefährt mit seinem Vater teilen, doch Sicherheit geht vor.

Heidi Berg Gruyère, Fr. 2.20 per 100 g Heidi Berg Bündnerfleisch, Fr. 7.65* statt Fr. 9.60 per 100 g, Heidi Alp Öhis Zvieriplättli, Fr. 5.80** statt Fr. 7.30 per 100 g * Aktion gültig vom 5. 10. bis 11. 10. 2010.

Picknicken mit Heidi Durch Wälder und Wiesen saust die Familie, vorbei an grasenden Kühen bis zum Talalpsee, dessen Ufer zum Picknick einladen. Für die Region Heidiland hat Mutter Astrid Heidi-Produkte der Migros eingepackt. Hungrig beisst Noah in ein Alpöhi-Brot, das mit HeidiKöstlichkeiten wie Greyerzer, Blütenkäse, Heugade-Rohschinken und Feinem aus Alp-Öhis Zvieriplättli belegt wird. Und zum Dessert gibts ein fruchtiges HeidiBirchermüesli. Und, wie war nun der Tag? Lisa und Noah strahlen: «Super!», «Mega!». Ruth Gassmann/Heidi Bacchilega

In Windeseile quer durch die Schweiz flitzen, Esswaren sammeln und punkten. Spielen Sie das neue Game Swiss-Run unter www.migros.ch/swissrun.

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Jahreswechsel mit der «MS Bolero» auf der Donau

Mit Musik ins Neue Jahr

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«La Nozze di Figaro» Oper von W. A. Mozart ––––– Slowakisches Nationaltheater, Bratislava

«Die verkaufte Braut» Oper von Bedřich Smetana ––––– Konzerthaus Wien

Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 9 Wiener Symphoniker ––––– Wiener Staatsoper

«Die Fledermaus»

Die Wiener Staatsoper

Das Parlamentsgebäude in Budapest

Operette von Johann Strauss jun.

Auf dieser Silvester-Flussfahrt mit der MS Bolero erwarten Sie ausgewählte musikalische Leckerbissen. In Budapest geniessen wir die Oper «La Nozze di Figaro» von Wolfgang Amadeus Mozart, in Bratislava die Oper «Die MS Bolero****+ — Ihr Hotelschiff verkaufte Braut» von Bedřich Smetana und in Wien steht ein Konzert der Wiener Symphoniker sowie als Abschluss der Reise die Operette «Die Fledermaus» Preise pro Person in der Wiener Staatsoper auf dem Programm. Die Donau, die Königin unter Europas Flüssen, führt uns mitten hinein 2-Bett-Kabine Neptundeck 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, ins Herz der einstigen k.u.k.-Monarchie und die Städte Budapest, Bratislava und Wien erzählen aus ihrer spannenden Saturndeck Vergangenheit und begeistern mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. 2-Bett-Kabine mit frz, Balkon, Ihr Reiseprogramm 1. Tag, So 26. Dez.: Schweiz–Linz. Busanreise über Lindau, Memmingen und München nach Linz und Einschiffung auf unser Flussschiff MS Bolero. 2. Tag, Mo 27. Dez.: Dürnstein–Budapest. Am Morgen erreichen wir Dürnstein, auch die Perle der Wachau genannt. Dieser zauberhafte, von einer Mauer umgebene Ort liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. Wir besichtigen die Domäne Wachau mit dem barocken Kellerschlössel und degustieren anschliessend die Spitzenweine. Am Mittag Weiterfahrt nach Budapest. 3. Tag, Di 28. Dez.: Budapest. Transfer zur Oper zu unserem ersten musikalischen Höhepunkt der Reise: Ungarische Staatsoper, Budapest, 11.00 Uhr «La Nozze di Figaro» Oper in 4 Akten von W. A. Mozart in italienischer Sprache Während der Stadtführung wird uns die Hauptstadt Ungarns am späten Nachmittag näher gebracht. Das malerische Budapest, auch «Königin der Donau» genannt, ist eine Stadt voller Lebensfreude. Die Donaumetropole entstand 1873 aus den Orten Buda und Pest. Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unvergleichliche Stadtbild. 4. Tag, Mi 29. Dez.: Fakultativer Ausflug Schloss Gödöllö und Pferdeschauprogramm. Das Schloss Gödöllö, eines der bedeutendsten ungarischen Schlossbauten, wurde im 18. Jahrhundert erbaut und war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die bevorzugte Residenz der österreichischen Kaiserin und ungarischen Königin Elisabeth – genannt Sissi. Geführte Besichtigung. Danach Besuch und gemeinsames Mittagessen (inkl. Wein, Mineralwasser und Kaffee) auf einer typischen ungarischen Czarda. Wir werden von einem Pferdehirten empfangen und bestaunen anschliessend während dem Pferdeschauprogramm seine Meistertricks. (Dieser fakultative Ausflug muss bei der Buchung reserviert werden.) 5. Tag, Do 30. Dez.: Bratislava. Mit dem Bus und zu Fuss entdecken wir unter kundiger Führung die Schönheiten von Bratislava. Die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Geschichte wartet mit einer fast vollständig renovierten Altstadt auf. Die Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei hat zahlreiche Attribute aber ganz besonders trifft «Musikstadt» zu. Im Laufe der Jahrhunderte besuchten die Stadt Musikgrössen wie Haydn, Liszt, Mozart und Beethoven. Ein weiterer musikalischer Leckerbissen erwartet uns am Abend:

Neue Oper Bratislava, 19.00 Uhr «Die verkaufte Braut» Das Meisterstück von Bedřich Smetana! Oper in 3 Akten, mit deutschen Übertiteln 6. Tag, Fr 31. Dez.: Wien. In Wien steht eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Wir bestaunen das Schloss Schönbrunn (Aussenbesichtigung) und fahren über die Ringstrasse mit der Hofburg, dem Burgtheater und der Staatsoper zur Donau und zur UNO-City. Unter anderem machen wir Halt beim Hundertwasserhaus. Nachmittag zur freien Verfügung. Besuchen Sie eines der zahlreichen Museen oder geniessen Sie den Ausblick auf die Stadt von einem der berühmtesten Wiener Wahrzeichen – dem Riesenrad am Prater. Am Abend Einstimmung auf den bevorstehenden Jahreswechsel: Konzerthaus Wien, 19.00 Uhr «Ludwig van Beethoven – Symphonie Nr. 9» Wiener Symphoniker – Wiener Singakademie Louis Langrée, Dirigent – Kate Royal, Sopran Ekatarina Semenchuk, Mezzosopran Steve Davislim, Tenor – Brindley Sherrat, Bass Anschliessend Silvesterfeier an Bord der MS Bolero. 7. Tag, Sa 1. Jan.: Wien. Der heutige Tag steht zur Verfügung für eigene Entdeckungen und Erkundungen. Zum Abschluss der Reise Besuch in der Wiener Staatsoper: Wiener Staatsoper, 19.00 Uhr «Die Fledermaus» – Operette in 3 Akten von Johann Strauss jun. Inszenierung: Otto Schenk – Rosalinda: Camilla Nylund Prinz Orlofsky: Angelika Kirchschlager Alfred: KS Michael Schade – Frosch: Helmut Lohner 8. Tag, So 2. Jan.: Melk–Schweiz. Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Satte Wiesen, zufriedene Kühe — das sind die Grundlagen des HeidiJoghurts. Neu gibt es die Joghurts in sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen. Zum Beispiel Heidi Joghurt Aprikose, Haselnuss oder Himbeer, 180 g, Fr. 0.95

Auf dem Gipfel der Frische

Von den hohen Bergen kommt es her, kühl und cremig ist es und schmeckt nach mehr. Gut, gibts das Heidi-Joghurt!

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hr Wunsch ist uns Befehl. In einer Befragung von 75 Testpersonen wollten wir wissen, wie ein neues Heidi-Joghurt aussehen und schmecken sollte. Das Ergebnis: Das Heidi-Joghurt ist nun im grösseren 180-g-Becher erhältlich, und es gibt mehr Aromen als früher: Aprikose, Himbeer, Milchkaffee, Haselnuss, Heidelbeere oder Wald-

beere – da bleiben keine Wünsche offen. Auf dem Glas werden die verschiedenen Früchte jetzt deutlich grösser dargestellt, damit man seine Lieblingssorte schneller findet. Nur der Geschmack ist so rein und fein wie eh und je: Die Magermilch kommt aus zertifizierten Schweizer Berggebieten, wo die Luft besonders klar und die Wiesen besonders

saftig sind. Und da man an anderer Stelle Kalorien zählen kann, verfeinert ein Schuss Rahm den cremigfrischen Verwöhnmoment. Was gleich bleibt, weil es so gut gefällt: die herzigen Tomi-UngererIllustrationen aus dessen «Heidi»Büchern, welche die Etiketten der Heidi-Joghurts schmücken. Also, auf in den Hochgenuss. SB

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Können wir die Welt ändern? Interview mit Prof. Gutscher Seite 84

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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Grüne Rapperin

Bild Ruben Wyttenbach, Styling Irene Münger

Steff La Cheffe zeigt ihren ökologischen Fussabdruck. So verbessern Sie Ihre eigene Energiebilanz.


Claudia Graber, Axpo Mitarbeiterin

Stimmt. Als Schweizer Unternehmen im Besitz der Kantone liegt uns die Natur am Herzen. Mit der Produktion von nahezu CO2-freiem Strom tragen wir in der Schweiz aktiv zum Klimaschutz bei.

Mehr dazu und zu den Umweltdeklarationen von Axpo unter www.axpo.ch/energiedialog


ÖKOLOGIE EXTRA

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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Recycling

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Umweltbewusste WG

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Lorenz Schneider lernt Recyclist, er holt das Wertvollste aus Abfall. Sparen beim Zusammenleben.

Am 30. Oktober ist es so weit 83

Die Migros ist starker Partner am Tag, an dem alle Strom sparen.

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Manuela Schwarz und Reto Zanolari essen bei Kerzenlicht, duschen im Dunkeln und wärmen die Füsse am Hund.

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Von der Stereoanlage bis zum Kühlschrank: Hier können Sie Strom und Geld sparen.

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Migros-Magazin Nr. 40, www.migrosmagazin.ch, Auflage: 1,555 Mio., Chefredaktor: Hans Schneeberger, Redaktion: Ruth Brüderlin, Produktion: Barbara Siegrist, Gerda Portner, Layout: Werner Gämperli, Bildredaktion: Tobias Gysi, Susanne Oberli. Anzeige

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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Junger Job mit Zukunft

Lorenz Schneider nervt sich, wenn er Pet-Flaschen im Abfall findet. Der junge Mann setzt sich für die Natur ein und macht einen Job, den es erst seit zehn Jahren gibt: Er ist Recyclist — gelernter Abfallverwerter.

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orenz Schneider (19) entgeht nichts: Fast schon penibel entfernt er den Rest eines abgebrochenen Messinggriffs von einer Aluminiumpfanne und wirft die Metalle in separate Sammelbehälter. «Es darf keine Rückstände haben, das ist wichtig», kommentiert er seine Arbeit. «Alles muss sortenrein sein.» Nur dann lassen sich Buntmetalle wie Aluminium und Messing, Kupfer, Blei

oder Nickel rezyklieren und als wertvolle Sekundärrohstoffe weiterverkaufen. Lorenz Schneider ist ein Pionier. Seinen Beruf gibt es erst seit zehn Jahren: Recyclist mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis. Im August schloss er die dreijährige Lehre bei der Firma Hs. Mühle Recycling in der Zürcher Unterländer Gemeinde Riet mit der Note 4,8 ab. Dafür erhielt Lulu,

wie ihn alle nennen, ein blaues T-Shirt mit der Aufschrift «Bestanden» geschenkt und posierte stolz fürs Mitarbeiteralbum. Jedes Jahr ergreifen schweizweit rund 30 junge Menschen diesen Beruf, der mit zunehmender Verknappung der natürlichen Ressourcen immer mehr Bedeutung bekommt. Die meisten sind Männer. «In meinem Jahrgang hatte es eine Frau», sagt der frischgebackene

Recycling-Profi und meint grinsend: «Und die war sehr klein.» Mangelnde Muskeln ersetzen zur Not Maschinen, ohne Grips geht auf einem Recyclinghof gar nichts. Lorenz lernte die verschiedenen Materialien zu identifizieren. Zinn zum Beispiel stosse einen typischen «Zinnschrei» aus, wenn das Material zusammengedrückt werde. Er kennt spezifisches Gewicht und Schmelzpunkt, weiss,


ÖKOLOGIE EXTRA

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Lorenz Schneider vor der Paketierpresse: Darin werden Bunt– metalle zu Paketen verdichtet.

Armin Mühles Recyclingfirma nimmt ausser Flüssigkeiten alles zur Entsorgung entgegen. Entsprechend wichtig ist ein breites Fachwissen.

Lorenz Schneider prüft mit einem Magneten den Messingabfall auf Verunreinigungen und Fremdteile.

wie Hochöfen funktionieren und Erzgestein aussieht. «Mit der Berufsschule gingen wir oft auf Exkursionen», erzählt Lorenz Schneider. «Wir besuchten Firmen, die Glas- und Bauschutt rezyklieren, und besuchten auf unserer Abschlussreise in Österreich eines der grössten Stahlwerke Europas.» Der junge Berufsmann muss in verschiedenen Disziplinen sattelfest sein, denn sein Ar-

beitgeber nimmt ausser Flüssigkeiten alles zur Entsorgung entgegen: Eisen, Metalle, Altholz, Glas, Batterien und Kühlschränke. Mit Hilfe von hydraulischen Schneidegeräten, elektrischen Plasmaschneidbrennern und Schreddern wird das Material zerkleinert, aufbereitet und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Als Kind wollte Lorenz Naturforscher werden. Nach Schnup-

perlehren als Elektromonteur und Förster war für ihn die Wahl aber klar: «Nun setze ich mich eben nicht als Förster, sondern als Recycler für die Umwelt ein.» Das tut er auch privat, was keineswegs selbstverständlich ist. «Ich habe etliche Kollegen, die richtige Schweinigel sind», sagt der 1,92 Meter grosse Hüne, der von seinem Chef als «grosser Bär» beschrieben wird. Er regt sich auf,

wenn jemand eine Pet-Flasche in den Abfall wirft, obwohl gleich daneben ein Sammelsack steht. Vielleicht sei er in diesem Punkt etwas übersensibel, meint er. Vielleicht liegts auch am Vorbild. Firmenchef Armin Mühle trimmte den ganzen Betrieb auf umweltfreundlich und nachhaltig. Als erstes und bisher einziges Recyclingunternehmen in der Schweiz bietet Mühle


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«Nun setze ich mich eben nicht als Förster, sondern als Recyclist für die Umwelt ein.» klimaneutrale Transporte an, und statt seinen Kunden an Weihnachten einfach eine weitere Flasche Wein zu schenken, unterstützt er die Firma SOS Kinderdörfer mit Patenschaften. Auch auf dem Recyclinghof gelten strenge Regeln: Chauffeure und Besucher müssen nach drei Sekunden den Motor abstellen, und im Aufenthaltsraum gibt es MaxHavelaar-Kaffee. Schön illustriert mit dem Foto einer südamerikanischen Arbeiterin, die vom Fair Trade direkt profitiert. «Der Kaffee kostet zwar 20 Rappen mehr, aber das ist es uns wert», erklärt Armin Mühle, «für die Arbeiter auf den Kaffeeplantagen ist es hingegen eine Frage des Überlebens.» Mühle, drahtig, energisch und mit strahlend grünen Augen, ist der Inbegriff des Gutmenschen. Der Begriff entlockt ihm ein müdes Lächeln. «Unser Engagement ist ehrlich

und nicht kalkuliert. Wir denken langfristig.» Ehrlich ist auch Mühles Engagement für seine Stifte: «Es ist ein gutes Gefühl, aus jungen Menschen Fachleute zu machen, die später im Berufsleben gute Chancen haben», sagt er.

Als Recyclist hat man gute Aufstiegschancen

Recyclist ist an sich schon harte körperliche Arbeit. Trotzdem fährt Lorenz Schneider morgens mit dem Velo vom Nachbardorf zur Büez, und abends spielt er neuerdings wieder Handball. «Nach dem Training bin ich dann aber völlig k. o.», sagt er lachend. Er beschreibt sich als geselligen, friedlichen Typ. Partys sagen ihm nichts, aber für ein gemütliches Bier mit Kollegen ist er durchaus zu haben. Weniger anstrengend ist sein anderes Hobby: Computerspiele. «World of Warcraft», genau genommen.

Seit wenigen Wochen gehört auch Lulus jüngerer Bruder Philipp (16) zum Mühle-Team. Er trat ebenfalls eine Lehre als Recyclist an. Lorenz, der mit seinen vier Geschwistern noch zu Hause wohnt, macht derweil den nächsten Schritt: Er lernt Auto fahren. Damit er sein Betätigungsfeld ausdehnen könne, habe der Chef gesagt. Gabelstapler fahren darf er jetzt schon, was er auch gerne tut. «Bloss wegen meiner Grösse ist es etwas eng.» Bis zu seiner Pensionierung möchte er aber nicht in Halle eins stehen. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es durchaus. Ein ehemaliger Mühle-Recyclist-Stift ist heute in einem anderen Betrieb Analysechef, einer ist stellvertretender Chef der Warenannahme. Ein dritter, mit Übernamen Flocke, arbeitet in leitender Funktion bei einem grossen Recyclingunternehmen nahe Zürich. «Es ist wie in jedem Beruf», sagt Armin Mühle, «wenn man Freude daran hat und zuverlässig ist, hat man überall gute Chancen.» Lulu ist überzeugt, das Spannendste in seinem Leben komme noch. Was das sein wird, weiss er

Vom Lehrling zum Lehrer: Seit einigen

Es gibt ein Leben nach dem Müll: Aus Elektroschrott und Batterien

ALTPAPIER

Aus altem Papier entsteht neues, und zwar von Zeitungspapier über Haushalts- und WC-Papier bis hin zu Schreib- und Druckpapier. 131 688 Tonnen Papier wurden 2009 in der Schweiz gesammelt. Wichtig: Papiertragtaschen enthalten einen Zusatz, der den Recyclingprozess stört. Sie gehören in die Kartonsammlung. Interessanterweise rentiert das Recycling von Altpapier als einzigem Material auch ohne vorgezogenen Recyclingbeitrag. Gegen diese hatten sich Verlage erfolgreich gewehrt.

ALTGLAS

Sechs Rappen bezahlen wir schon beim Kauf einer Flasche Wein für die anschliessende Entsorgung und Wiederverwendung. Beim Glasrecycling ist das Trennen nach Farben wichtig. Spassvögel, die meinen, es komme nicht darauf an, irren. Falsche Flaschen müssen in mühsamer Handarbeit aussortiert werden, denn aus Mischglas kann nur neues grünes Glas hergestellt werden. 331 507 Tonnen Altglas kamen 2009 schweizweit zusammen. Das entspricht 95 Prozent des verkauften Glases.

PET

Pet war lange das Sorgenkind des Bundesamtes für Umwelt. Die Sammelquote war lausig. Grund: die vielen Flaschen, die unterwegs konsumiert und in den Abfall geworfen werden. Trotz der 1,8 Rappen Gebühr beim Kauf. Aber Pet eignet sich hervorragend zum Rezyklieren. Mit relativ wenig Aufwand wird erst ein Granulat und daraus Polyestergarn für die Textilindustrie hergestellt. Dank Sensibilisierungskampagnen betrug die Sammelquote 2009 bereits 81 Prozent, das sind 37 543 Tonnen Sammelgut.


ÖKOLOGIE EXTRA

Wochen hat auch Lorenz Schneiders Bruder Philipp eine Lehre als Recyclist begonnen.

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noch nicht genau. Nächsten März beginnt für ihn erst mal die Rekrutenschule, und er hat die Option, anschliessend wieder zu Hs. Mühle Recycling zurückzukehren. Vielleicht aber zieht es ihn auch ganz woanders hin. Letzten Herbst bereiste er mit einem Kollegen, der von dort stammt, Nicaragua. «Ich war der einzige Tourist weit und breit, fand es aber mega gut, obwohl ich nichts verstand, weil alle Spanisch reden», sagt er. Einziger Minuspunkt: «In den Städten liegen überall Aluminiumdosen am Boden.» Ein Stich ins Herz jedes überzeugten Recyclisten. Gleichzeitig lobt Lorenz das Geschick der Einheimischen, alle möglichen Gegenstände umzufunktionieren und wieder zu verwenden. «Auf dem Land gibt es praktisch keinen Abfall. Sachen, die hier weggeworfen werden, sind dort noch zehn Jahre in Gebrauch.» Lorenz will unbedingt wieder in das zentralamerikanische Land. Erste Vorkehrungen hat er bereits getroffen. Ab November besucht er einen Spanischkurs. Texte Ruth Brüderlin Bilder Mirko Ries

Bilder Mirko Ries (3), Gaetan Bally/Keystone, Getty Images (2)

gewinnt man wertvolle Rohstoffe, aus Pet werden Textilien

ELEKTROSCHROTT

Waschmaschinen, Computer und Handys sind die wertvollste Form von Abfall. Aus 112 700 Tonnen Elektroschrott wurden letztes Jahr grosse Mengen Eisen, Blei und Kupfer, aber auch Spuren von Gold, Zink und Cadmium extrahiert und weiterverkauft. Qualitativ sind solche Sekundärrohstoffe neu geschürften Metallen ebenbürtig. Umso erstaunlicher, dass die Rechnung offenbar nicht aufgeht: Denn die Konsumenten werden seit Jahren mit vorgezogenen Recyclinggebühren zur Kasse gebeten.

BATTERIEN

2394 Tonnen oder zwei Drittel aller Batterien und Akkus fanden 2009 den Weg in die Sammelstellen. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, aber auch schädliche Schwermetalle, die nicht mit dem normalen Haushaltskehricht verbrannt und in die Luft entlassen werden dürfen. Das Sammelgut landet in einer speziellen Hochtemperatur-Verwertungsanlage in Wimmis BE. Dort werden die Rohstoffe herausgelöst und wiederverwertet. Die Schadstoffe landen als Schlacke auf Deponien.

ALUDOSEN

Einen originellen Weg geht die Alu-RecyclingOrganisation Igora: Wer zehn Kilo Getränkedosen (nur Getränkedosen!) direkt zum Recycler bringt, bekommt 13 Franken Entschädigung. Altes Alu wird von organischen Anteilen und Verpackungsresten gereinigt und wieder eingeschmolzen. Und zwar mit bis zu 95 Prozent weniger Energieaufwand als bei der Erstproduktion. 6400 Tonnen Alu, also 91 Prozent aller verkauften Dosen, fanden 2009 den Weg zurück in den Wertstoffkreislauf.


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Sparen in der guten Stube Würde jeder Mensch so leben wie der Durchschnitts-Schweizer, bräuchte es 2,8 Mal die Ressourcen unseres Planeten. Bereits wenige Massnahmen verbessern die eigene Öko-Bilanz aber markant. Auf den nächsten zehn Seiten erfahren Sie, wie gross das Sparpotenzial eines gewöhnlichen Vier-Personen-Haushalts ist. Und prominente Schweizerinnen und Schweizer verraten ihren ökologischen Fussabdruck*.

Luftbefeuchter **Berechnungsbasis: Verdampfer. Annahme: Laufzeit 600 Stunden pro Jahr. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 300 kWh = 60 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Verdunster Miostar Chalet***: 12 kWh = 2.40 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 57.60 Fr.

Staubsauger Berechnungsbasis: Gerät mit 2000 Watt Leistung. Annahme: eine Stunde Saugen pro Woche. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 2,5 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 100 kWh = 20 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Geräte Miostar VAC 3000 Eco, 1350 Watt, und Dyson 650 Watt: 40 kWh = 8 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 12 Fr.

* Der ökologische Fussabdruck schlüsselt auf, wie gross die Fläche auf der Erde sein muss, um Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen dauerhaft zu ermöglichen.

** Berechnungen der Geräteleistung:

Schweizerische Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.). *** Topten: Die Migros kennzeichnet besonders energieeffiziente Geräte mit dem Label Topten. Mehr Infos: www.topten.ch


ÖKOLOGIE EXTRA Tipps für das Wohnzimmer

Lampen Berechnungsbasis: 22 Glühbirnen, davon 25 Prozent Energiesparlampen. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 17,5 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 700 kWh = 140 Fr. ➔ Verbrauch bei konsequentem Einsatz von Energiesparlampen: 300 kWh = 60 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 80 Fr.

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KLEINER AUFWAND … ➔ Fernsehgerät mit LED-LCD wählen. Sie brauchen weniger Strom und bieten die beste Bildqualität. ➔ Settop-Box komplett ausschalten, wenn TV nicht läuft. ➔ Beleuchtung geht ins Geld. Glühbirnen durch Energiesparoder LED-Lampen ersetzen. ➔ Blumen mit Bio-Label wählen. ➔ Bücher und Spiele leihen und verleihen. ➔ Umdekorieren statt neu einrichten. ➔ Den Sack im Staubsauger wechseln, bevor er voll ist.

TV-Ecke Berechnungsbasis: TV-Gerät, DVD-Player, Harddiscrecorder, Video, Settop-Box für Digital-TV, Hi-Fi-Anlage. Annahme: alle Geräte ständig im Standby-Modus. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 8,75 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 350 kWh = 70 Fr. ➔ Verbrauch, wenn Geräte immer ganz ausgeschaltet werden: 200 kWh = 40 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 30 Fr.

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… GROSSE RENDITE … ➔ Ölheizung durch Sonne, Holz oder Wärmepumpen ersetzen. ➔ Sanieren nach Minergie-Standard lohnt sich langfristig. ➔ Möglichst geringe Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsort. ➔ Vermögen in nachhaltige Kapitalanlagen investieren. ➔ CO2-Kompensationszahlungen sind von der Steuer absetzbar. ➔ Immer mehr Importprodukte kommen per Flugfracht. Flugzeuge verursachen hohe

CO2-Emissionen, die in grossen Höhen ausgestossen viel schädlichere Auswirkungen auf die Atmosphäre haben als an der Erdoberfläche. … UND GROSSE WIRKUNG ➔ Die ideale Luftfeuchtigkeit im Winter liegt bei 40 bis 55 Prozent. Offene Kippfenster und undichte Fenster trocknen Räume aus. Oft helfen Zimmerpflanzen, besonders Papyrus. Reicht das nicht, sind Verdunster besser als Verdampfer. Der Stromverbrauch ist 30-mal tiefer.

PROMI-FUSSABDRUCK

Ruth Streit (60), Präsidentin Schweizer Landfrauen und Bäuerinnen

Mobiles Elektroöfeli Berechnungsbasis: Gerät mit 1500 Watt Leistung. Annahme: 500 Betriebsstunden pro Jahr. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 750 kWh = 150 Fr. ➔ Alternative: Bessere Isolation und Wärmedämmung machen den Gebrauch des Öfelis unnötig: 0 kWh = 0 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 150 Fr.

Illustration: Reto Winkelmann, Bild Keystone

14% Sockelanteil* 13% Konsum

19% Essen 16% Wohnen

39% Mobilität Effizient beim Essen, verschwenderisch beim Fahren. *Die durch öffentliche Dienstleistungen verursachte Umweltbelastung

Würden alle so leben wie die Präsidentin der Landfrauen, bräuchte es 2,7 Mal so viele Ressourcen, wie die Erde zur Verfügung stellen kann.

Kommentar von Ruth Streit: «Rund zehn Prozent aller in der Schweiz eingekauften Lebensmittel werden weggeworfen. Ich selber kaufe bewusst knapp ein, und riskiere, dass halt einmal die Joghurts ausgehen. Die essen wir auch noch Tage nach dem Ablaufdatum. Umweltbewusstes Haushalten gehört für mich ins Fach Alltagskompetenz, das in alle Schulpläne aufgenommen werden müsste. Es spart die Öffentlichkeit Millionen Franken an Folgekosten.»


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Strom aus nach Feierabend! Es braucht oft nur wenig, um viel zu erreichen: Zum Beispiel einfach die Kaffeemaschine ausschalten, wenn sie nicht mehr gebraucht wird, spart Energie und 30 Franken im Jahr.

Computer-Ecke Berechnungsbasis: Rechner, Monitor, Drucker, Modem. Annahme: Geräte bleiben bei Nichtgebrauch im Stand-by-Modus. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 5 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 200 kWh = 40 Fr. ➔ Verbrauch bei komplettem Ausschalten bei Nichtgebrauch: 100 kWh = 20 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 20 Fr.

Kaffeemaschine Berechnungsbasis: Neugerät ohne Abschaltautomatik. Annahme: bleibt tagsüber meist eingeschaltet. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 5 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 200 kWh = 40 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Gerät von Krupps mit Abschaltautomatik: 50 kWh = 10 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 30 Fr.

Klimagerät Berechnungsbasis: Mobil-Split-Kompaktgerät. Annahme: 500 Betriebsstunden pro Jahr. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 500 kWh = 100 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Bestgerät Split-Inverter: 180 kWh = 35.40 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 64.60 Fr.


ÖKOLOGIE EXTRA Tipps für die Arbeitsecke

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ELEKTROGERÄTE ➔ Elektronische Geräte mit schaltbarer Steckerleiste komplett vom Strom trennen. ➔ Akkus und Ladegeräte von Handys, Elektrozahnbürsten etc., die ständig eingesteckt sind, verbrauchen unnötig Energie, wenn kein Gerät aufgeladen wird.

Kleingeräte Gesamtkosten für Akkus, Lade- und Kleingeräte wie Handy, iPhone/Smartphone, Spielgeräte/ -konsolen, iPod/MP3-Player, Digitalkamera. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 5 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 200 kWh = 40 Fr. ➔ Verbrauch energiesparendste Geräte: 150 kWh = 30 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 10 Fr.

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MASSNAHMEN ZUM STROMSPAREN ➔ Alle Glühbirnen durch Energiesparlampen oder LED zu ersetzen, rentiert. ➔ Ein zu warmer Standort erhöht den Stromverbrauch vieler Geräte, weil sie mehr

Energie für die Kühlung aufwenden müssen. ➔ Licht aus, wenn niemand im Raum ist! Die Behauptung, Licht brennen zu lassen verbrauche weniger Strom als häufiges An- und Ausschalten, gehört ins Reich der Legenden. Leuchtstoffröhren, heutige Energiespar- und LED-Lampen sind im Normalfall absolut schaltfest und ertragen zwischen 60 000 und 500 000 Schaltungen. Abschalten lohnt sich also jedes Mal. ➔ Ökostrom mit der «Naturemade Star»Auszeichnung

beziehen. Das ist zwar etwas teurer, aber eine Investition in die Zukunft. SPAR-MATERIAL ➔ Recyclingpapier in Büro, Toilette und Haushalt. ➔ Wiederverwendbaren Abfall fachgerecht entsorgen. ➔ Wiederauffüllbare Druckerpatronen, Kopierkartuschen und Filzstifte wählen. ➔ Wiederaufladbare Batterien verwenden. ➔ Texte doppelseitig oder zwei Seiten pro Blatt ausdrucken. Lesen Sie Dokumente am Bildschirm und speichern Sie Tickets etc. auf dem Handy.

PROMI-FUSSABDRUCK

Hans-Peter Fricker (61), Chef WWF Schweiz

14% Sockelanteil

Berechnungsbasis: Gerät mit 2000 Watt Leistung. Annahme: halbstündige Nutzungsdauer pro Woche. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten:

0,625 Prozent

➔ Verbrauch pro Jahr: 25 kWh = 5 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: Keine

Illustration: Reto Winkelmann, Bild zvg

Bügeleisen

14% Konsum

Würden alle leben wie Hans-Peter Fricker, bräuchte es 2,6 Mal so viele Ressourcen, wie die Erde zur Verfügung stellen kann.

20% Essen 14% Wohnen

38% Mobilität Flugreisen belasten das Konto des WWF-Chefs am stärksten.

Kommentar von Hans-Peter Fricker: «Meine langen berufsbedingten Flugreisen trieben den Wert stark nach oben. Sehr umweltbewusst lebe ich seit den Achtzigerjahre. Im Zug der Diskussionen um das Waldsterben wurde ich für das Thema sensibilisiert. Ökologisches Verhalten geht einem mit der Zeit in Fleisch und Blut über. Man kann nicht mehr anders. Darum fühle ich mich unbehaglich, wenn ich mangels Alternative Bier aus einer Aludose trinken muss.»


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Kochen mit Köpfchen

Mit effizienten Neugeräten spart ein Haushalt allein in der Küche pro Jahr gut 118 Franken Stromkosten. Geschickte Nutzung und ein paar Tricks bringen zusätzliche Sparbatzen.

Kochherd

Berechnungsbasis: Glaskeramik-Neugerät ohne Backofen. Annahme: zweimal pro Tag kochen mit Topfdeckeln. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 6,25 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 250 kWh = 50 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Gerät (Induktion): 200 kWh = 40 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 10 Fr.

Backofen

Berechnungsbasis: Standardgerät Energieklasse B. Annahme: 150 Backgänge pro Jahr. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 3,75 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Haushalt im Jahr: 150 kWh = 30 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Gerät Energieklasse A (V-Zug, 60 cm breit): 110 kWh = 22 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 8 Fr.

Geschirrspüler

Basis: Neugerät der Energieklasse B. Annahme: 250 Spülgänge pro Jahr. ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 7,5 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 300 kWh = 60 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Gerät Energieklasse AAA (Miele, 60 cm breit): 210 kWh = 42 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 18 Fr.

Gefrierschrank

Berechnungsbasis: Standardgerät Energieklasse C ➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 8,75 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 350 kWh = 70 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Gerät Energieklasse A++, 257 Liter: 160 kWh = 32 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 38 Franken


ÖKOLOGIE EXTRA Kühlschrank

Berechnungsbasis: Typisches Altgerät der Energieklasse C, 260 Liter, mit Kaltlagerfach und Gefrierteil.

Tipps für die Küche

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➔ Anteil an Gesamt-Stromkosten: 10 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Haushalt im Jahr: 400 kWh = 80 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Gerät Klasse A++: 180 kWh = 36 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 44 Fr.

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KÜHLEN ➔ Geräte der Energieklasse A++ verbrauchen halb so viel Strom wie jene der Kategorie A. ➔ Nur abgekühlte Speisen in den Kühlschrank stellen. ➔ Temperaturen von 5 bis 7 Grad im Kühlschrank und —18 Grad im Tiefkühler reichen. ➔ Vor dem Kochen überlegen, was man braucht, und alles gleichzeitig herausnehmen. ➔ Tiefkühlware im Kühlschrank auftauen. Das spart Energie und ist hygienischer. ➔ Kühlgeräte, die älter als 15 Jahre sind,

ersetzen. Das ist gut für Portemonnaie und Umwelt. ➔ Standort beachten: Neben einem Herd oder dem Heizkessel verbrauchen Kühlgeräte viel mehr Energie. ➔ Gummidichtung prüfen und ersetzen. ➔ Lüftungsschlitze freihalten, ab und zu absaugen. KOCHEN ➔ Auf das Vorheizen des Backofens verzichten. ➔ Immer den Topfdeckel auflegen. ➔ Platte so früh wie möglich ausschalten und mit Restwärme fertig kochen.

➔ Dampfkochtopf benützen. ➔ Toaster statt Backofen. ➔ Wasser erhitzen braucht im Wasserkocher nur halb so viel Strom wie in der Pfanne. ➔ Kaffeemaschine mit Abschaltautomatik. ESSEN ➔ Leitungs- statt Mineralwasser. ➔ Auf Bio- und Terra-Suisse-Label achten, saisonal und regional einkaufen. ➔ Fleischkonsum reduzieren. ➔ Bei Fisch auf MSC-Label achten. ➔ In der Nähe einkaufen.

PROMI-FUSSABDRUCK

Illustration: Reto Winkelmann, Bild Alessandro Della Bella/Keystone

Steff la Cheffe (23), Rapperin, Vizeweltmeisterin im Beatboxen

Würden alle so leben wie Steff la Cheffe, bräuchte es 2,5 Mal so viele Ressourcen, wie die Erde zur Verfügung stellen kann.

14% Sockelanteil 14% Konsum

24% Essen 9% Wohnen

38% Mobilität Weil sie noch daheim wohnt, hat die Rapperin eine gute Bilanz.

Kommentar von Stefanie Peter alias Steff la Cheffe: «Meine Familie wohnt in einer Mietwohnung, die Heizenergie können wir also nicht wählen. Dafür kaufen wir regional und saisongerecht ein. Ich bin zudem Vegetarierin. Ins Gewicht fallen Reisen mit Auto und ‹Flugi› zu Auftritten. Ich selber kann nicht fahren und absolvierte im Frühling meine Promotour für die CD ‹Bittersüessi Pille› mit dem Zug. Einmal hatte ich fünf Termine in drei Städten, anstrengend!»


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Kosten senken im Bad

Sparen beim Haare föhnen geht nicht. Knausern beim Warmwasserboiler und Wäschetrockner ist jedoch ein Muss. Sonst fressen die Stromkosten ein Loch ins Portemonnaie.

Elektroboiler

Berechnungsbasis: herkömmlicher Elektroboiler. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 3600 kWh = 720 Fr. ➔ Verbrauch Topten-Wärmepumpenboiler oder Ergänzung des herkömmlichen Elektroboilers mit Warmwasserkollektoren: 1400 kWh = 280 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 440 Fr.

Rasierapparat

Berechnungsbasis: Ladestation 3 Watt, mit konstantem Netzanschluss (8760 Stunden).

Haarföhn

Berechnungsbasis: Gerät mit 1000 Watt Leistung. Annahme: 50 Stunden pro Jahr in Betrieb. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr:

50 kWh = 10 Fr.

➔ Anteil an Gesamtstromkosten: 1 Prozent ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 26 kWh = 5.20 Fr. ➔ Verbrauch, wenn Gerät nur zum Aufladen mit Steckdose verbunden wird (100-mal Aufladen à drei Stunden): 1 kWh = 0.20 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 5 Fr.


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Alle Grande Caffè im 3er-Pack 20% günstiger z. B. Cappuccino, 3 x 210 ml

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Alle Joghurt M-Classic, 180 g z. B. Heidelbeeren, 180 g (Nature –.30 statt –.40)

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M-Classic Ofen- oder Pommes-Frites, tiefgekühlt im 2-kg-Beutel, z. B. Ofen Frites

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Alle Agnesi Saucen 20% günstiger z. B. Agnesi Sugo Basilico, 400 g

M-Classic Spätzli im 3er-Pack 3 x 500 g

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Frey Suprême Schokoladekugeln, 400 g 25% günstiger z. B. Suprême Kugeln assortiert

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Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter 20% günstiger z. B. Coca-Cola Classic

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Fenchel, aus der Schweiz, per kg 2.90 statt 3.80 Bio Kürbis, ganz, Aus der Region. Für die Region. per kg 2.90 statt 4.10 Endivien spezial, Aus der Region. Für die Region. per kg 6.40 Kartoffeln festkochend, Tragtasche à 2,5 kg 2.10 statt 3.50 40% Champignons weiss, Aus der Region. Für die Region. Schale à 500 g 3.30 statt 4.80 30% Kastanien, aus Frankreich, per 100 g 1.10 statt 1.60 30% Anna’s Best Mischsalat, 250 g 2.– statt 2.50 20% Nüsslisalat, aus der Schweiz, Schale, per 100 g 1.90 statt 2.70

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Salat Batavia, Aus der Region. Für die Region. pro Stück 1.30 statt 1.90 30%

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FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL

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Optigal Pouletschenkel, gewürzt, 4 Stück, per 100 g 1.10 statt 1.60 30% Schweinsnierstück Plätzli/ Braten, aus der Zentralschweiz, per 100 g 2.80 statt 3.60 Schweinskoteletts, vom Mittelstück, aus der Zentralschweiz, per kg 10.20 statt 17.– 40%

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Heidi Le Gruyère, per 100 g 1.70 statt 2.15 20%

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Le Saint Albray, 200 g 3.25 statt 4.70 30% Bio M-Drink UHT, 1 Liter 1.35 statt 1.70 Alle Joghurt M-Classic, 180 g, z. B. Heidelbeeren, 180 g –.45 statt –.60 (Nature –.30 statt –.40) Léger Halbfettbutter, Schale à 200 g 2.60 statt 3.20

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen mit Gyps, Max Havelaar, Bund à 15 Stück 10.90

WEITERE LEBENSMITTEL

Alle Elan Waschmittel und Exelia Gewebeveredler 20% Gültig bis 18.10. Gesamtes Primella und Max Havelaar Watte Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.40 günstiger Gültig bis 18.10. Kinder Langarm-Shirts im Duo-Pack 14.90 Gültig bis 18.10

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Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés 20% Alle Rouladen ungekühlt 20% Alle Frey Suprême Tafelschokoladen 100 g beim Kauf ab 2 Stück, jede –.50 günstiger, z. B. Suprême Crema Catalana 2.– statt 2.50 Gültig bis 18.10.

Prima oder Larry’s Bonbons im 3er-Pack 33%

Bratspeck, TerraSuisse, per 100 g 1.50 statt 2.15 30%

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Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter 20%

Berner Zungenwurst, Schweizer Fleisch, Stück à 300 g 5.10 statt 6.50

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Alle Handymatic Geschirrspülmittel (ohne Regeneriersalz) beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.20 günstiger Gültig bis 18.10

Anna’s Best Frühlingsrollen, Poulet Curry oder Gemüse, im Duo-Pack 3.– günstiger, z. B. Poulet-Curry, 2 x 240 g 9.– statt 12.–

Mostbröckli, per 100 g 5.70 statt 8.20 30%

St. Galler Schüblig, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 250 g 2.90 statt 4.20 30%

Alle Cucina & Tavola Servietten, Tischsets und Tischtuchrollen aus Papier 50% Gültig bis 18.10. Alle Cucina & Tavola und Victorinox Küchenmesser inkl. Scheren 50% Gültig bis 18.10.

Frey Suprême Schokoladekugeln, 400 g 25%

Kalbsbratwurst, aus der Zentralschweiz, 2 Stück, 280 g 3.60 statt 5.20 30%

Gesamtes Exelcat Sortiment 20%

Alle Toastbrote (ohne M-Budget), z. B. M-Classic Toast & Sandwich, 620 g 1.90 statt 2.40 20%

Don Pollo Poulet Crispy, paniert, tiefgekühlt, 1,4 kg 13.70 statt 19.60 30%

Appenzeller Pantli, Schweizer Fleisch, Stück à 140 g 3.50 statt 4.70

NEAR-/NON-FOOD

M-Classic Ofen oder Pommes Frites, tiefgekühlt, im 2-kg-Beutel 40% M-Classic Spätzli im 3erPack, 3 x 500 g 3.60 statt 5.40 33% M-Classic Ravioli alla napoletana im 4er-Pack, 4 x 1,2 kg 9.80 statt 16.40 40% Alle Agnesi Saucen 20%

Mädchen oder Knaben Pyjamas 12.90 Gültig bis 18.10.

Damen oder Herren Shirts im Duo-Pack 14.90 Gültig bis 18.10. Gesamtes SpielwarenSortiment (ohne OceanmaniaStickeralbum) 20%

NEUHEITEN La Pizza Speck und Provolone-Käse, 400 g 7.90 NEU Gültig bis 18.10. Dessert Harmonie Vermicelles, 100 g 3.60 NEU Gültig bis 18.10. Diverse Krevetten, z. B. Bio, gekocht, 110 g 6.90 NEU Gültig bis 18.10. Mozzarella, laktosefrei, 150 g 2.45 NEU Gültig bis 18.10. Raccard Surchoix, Bio, 12 Scheiben, 400 g 9.70 NEU Gültig bis 18.10. Joghurts, Erdbeere oder Mokka, laktosefrei, 150 g –.85 NEU Gültig bis 18.10. Quark, Bio, Aprikose oder Himbeere, 125 g 1.25 NEU Gültig bis 18.10. Kaffeerahm, Bio, 500 ml 3.– NEU Gültig bis 18.10.

Genossenschaft Migros Luzern Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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Raccard Surchoix, Bio 12 Scheiben, 400 g

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Kaffeerahm, Bio 500 ml

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GUTE NEUIGKEITEN.


ÖKOLOGIE EXTRA

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Tumbler

Berechnungsbasis: Standard-Neugerät Energieklasse C. Annahme: vier Trocknungsgänge à fünf Kilogramm pro Woche. ➔ Anteil an Gesamtstromkosten: ➔ Durchschnittlicher Verbrauch im Jahr: ➔ Verbrauch Topten-Gerät Energieklasse A: ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr:

De r W W F rä t

12,5 Prozent

Tipps fürs Badezimmer

WASCHEN ➔ Nicht zu heiss waschen. 20 bis 40 Grad bei normaler Verschmutzung, 60 Grad für Kochwäsche reichen. ➔ Spar- und Kurzprogramme nutzen. ➔ Waschmittelmenge auf ein Minimum reduzieren. ➔ Auf Vorwaschen verzichten, bei starken Flecken Wäsche einlegen. ➔ Möglichst auf Weichspüler verzichten: vor allem Frottee- und Küchentücher verlieren die Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzusaugen.

500 kWh = 100 Fr. 260 kWh = 52 Fr. 48 Fr.

TROCKNEN ➔ Wäsche möglichst draussen in der frischen Luft, aber an einem schattigen Platz trocknen. Falls das nicht möglich ist, Tumbler der Effizienzklasse A oder Raum– lufttrockner einsetzen. ➔ Bügelwäsche wird in feuchtem Zustand besser glatt.

➔ An Hähnen Wassersparer montieren. Drosselt nicht nur den Wasserverbrauch, sondern spart auch Energie und damit Geld. ➔ Warmwasser– temperatur auf 55 Grad einstellen. Damit verbrennt man sich die Finger nicht mehr.

WASSER ➔ Sonnenkollektoren zur Aufbereitung des Warmwassers installieren. Alle Kantone zahlen Förderbeiträge. Zuschüsse gibt es eventuell auch von Gemeinde und Energieversorger.

WARENKUNDE ➔ Naturnahe Kosmetikprodukte wählen. ➔ Auf Produkte ohne aufwendige Verpackung achten. ➔ Verpackung im Laden lassen, spart Abfallsackgebühren. ➔ Biotextilien bevorzugen.

PROMI-FUSSABDRUCK

Rolf Hiltl (45), Mitbesitzer mehrerer vegetarischer Restaurants.

Waschmaschine

Berechnungsbasis: Altgerät Energieklasse B. Annahme: vier Waschgänge à 5 kg pro Woche. ➔ Anteil an Gesamtstromkosten: ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: ➔ Verbrauch Topten-Gerät Energieklasse A+AA: ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr:

6,25 Prozent 250 kWh = 50 Fr. 170 kWh = 34 Fr. 16 Fr.

Illustration: Reto Winkelmann, Bild zvg

21 % Sockelanteil

29 % Essen

20 % Konsum 21 % Mobilität

9% Wohnen

Mit 19 Grad Wohntemperatur ist der Gastronom ein Spar-Profi.

Würden alle so leben wie der Restaurantbesitzer, bräuchte es 1,8 Mal so viele Ressourcen, wie die Erde zur Verfügung stellen kann.

Kommentar von Rolf Hiltl: «Ich habe eine Abneigung gegen überheizte Räume. Bei uns zu Hause ist es angenehme 19 Grad warm. Zudem wohnen wir zu fünft in einem Einfamilienhaus, heizen mit Erdgas und fahren mit dem Zug in die Skiferien nach Zermatt. Das spart so viel CO2, dass es nicht weiter ins Gewicht fällt, wenn ich mit meiner Harley Dyna Wide Glyde zur Arbeit fahre und gelegentlich Fleisch esse. Ich habe immer noch einen kleinen Fussabdruck.»


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Goldgrube in der Garage

Viel Geld lässt sich beim Auto sparen: Am meisten natürlich, wenn man es zu Hause lässt. Und mehr als 2000 Franken, wenn man auf Gasbetrieb umstellt.

Heimsauna

Annahme: 200 Stunden pro Jahr in Betrieb. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 1000 kWh = 200 Fr. ➔ Alternative: Sauna im Fitnesscenter oder in öffentlicher Badeeinrichtung besuchen: 0 kWh = 0 Fr. ➔ Mögliche Einsparung: 200 Fr.

Elektrogrill

Auto

Benziner: Van, Siebenplätzer. Effizienzklasse E ➔ Liter pro 100 km: 10,9 ➔ Kosten für 20 000 Kilometer: 3706 Fr. Gasfahrzeug: VW Touran (bis heute die «grünste» Form des Autofahrens. Damit lassen sich bis zu 50 Prozent der Treibstoffkosten sparen). ➔ Kilogramm pro 100 km: 4,6 ➔ Kosten für 20 000 Kilometer: 1380 Fr. ➔ Mögliche Einsparung: 2326 Fr.

Berechnungsbasis: Gerät mit 1800 Watt Leistung. Annahme: 50 Stunden pro Jahr in Betrieb. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 90 kWh = 18 Fr. ➔ Alternative Holzkohle oder Gasgrill: 0 kWh = 0 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 18 Fr.


ÖKOLOGIE EXTRA Weihnachtsbeleuchtung

De r W W F rä t

Berechnungsbasis: 45 Meter langer Lichtschlauch sowie zwei 16-flammige Lichterketten.

Tipps für Outdoor

REISEN ➔ Möglichst nahe gelegene Destination wählen. Mit verkürzter Reisedistanz verkleinern sich CO2-Ausstoss, Lärm und Verkehr deutlich. ➔ Umweltfreundliches Verkehrsmittel: Bei Europa-Reisen Zug oder Bus wählen. Ein Flug Zürich— Frankfurt stösst viermal mehr CO2 aus als dieselbe Reise mit der Bahn. ➔ Aufenthaltsdauer der Entfernung anpassen. Flugreisen sind immer klimabelastend. Diese sparsam und mit langer Aufenthaltsdauer planen.

➔ Stromverbrauch traditionell (Glühlämpchen) mit Zeitschaltuhr: 185 kWh = 36.60 Fr. ohne Zeitschaltuhr: 429 kWh = 79.20 Fr. ➔ Stromverbrauch in der Variante LED mit Zeitschaltuhr: 31 kWh = 6.20 Fr. ohne Zeitschaltuhr: 72 kWh = 14.40 Fr. ➔ Mögliche Einsparung: 22.20 Fr. bis 73 Fr.

81

➔ Bei Flugreisen den CO2-Ausstoss kompensieren. Dabei Klimaschutzprojekte, die mit dem GoldStandard-Qualitätssiegel ausgezeichnet sind, bevorzugen. ➔ Mitfahrzentralen gibt es europaweit. UNTERWEGS ➔ Von zu Hause in einer Pet-Flasche Leitungswasser mitnehmen. ➔ In Naturschutzgebieten auf den markierten Wegen bleiben. ➔ Der richtige Reifendruck bei Auto und Motorrad spart viel Benzin. ➔ Parkieren im

Schatten erübrigt die Klimaanlage im Auto und spart rund einen halben Liter Benzin auf 100 Kilometer. ZU HAUSE ➔ Mit FSC-Holzkohle grillieren, Käse und Gemüse statt Fleisch. ➔ Einheimische Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon bevorzugen. ➔ Früchte und Gemüse auf dem Balkon selbst anbauen. ➔ Ölheizung durch Sonne, Holz oder Wärmepumpe ersetzen. In Mietwohnungen: Raumtemperatur um ein Grad senken.

PROMI-FUSSABDRUCK

Kleines Solarium

Annahme: 100 Stunden Benützungsdauer im Jahr. ➔ Durchschnittlicher Verbrauch pro Jahr: 150 kWh = 30 Fr. ➔ Alternative: natürliche Bräunung durch Sonnenlicht oder Benützung eines Gratissolariums im Fitnesscenter oder in der Sauna: 0 kWh = 0 Fr. ➔ Mögliche Einsparung pro Jahr: 30 Fr.

Illustration: Reto Winkelmann, Bild Dominic Büttner/pixsil.com

Ulrich Giezendanner (56), SVPNationalrat und Transportunternehmer

14% Sockelanteil

Würden alle leben wie Ulrich Giezendanner, bräuchte es 2,7 Mal so viele Ressourcen, wie die Erde zur Verfügung stellen kann.

19% Essen 12% Wohnen

29% Konsum 27% Mobilität

Ins Geschäft marschieren schont seine Mobilitätsbilanz.

Kommentar von Ulrich Giezendanner: «Ja, ich fahre oft Auto. Aber mein ökologisches Verantwortungsbewusstsein ist grösser, als manch einer wohl annimmt. Meine Firma ist ein sehr grosser Kunde der SBB. Privat heizen wir das Haus nur abends mit Schwedenöfen. Das Holz dafür zersäge ich selber. Regionale Saisonprodukte sind selbstverständlich. Und jeden Morgen um halb sechs marschiere ich ins Geschäft. Das tut mir gut und der Umwelt.»


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Platz für alles, was kommt. Der neue Touran. Bis zu 1’989 Liter Ladevolumen – anders gesagt: Alles, was Ihnen wichtig ist, findet Platz im variablen Innenraum mit seinen vielen Ablagemöglichkeiten. Und das, obwohl im neuen Touran schon so viel drin ist: zum Beispiel die Klimaanlage “Climatic”, der Berganfahrassistent und 8 Airbags, sowie optional der Park Assist und das elektrische Panorama-Schiebedach, um die Fahrt noch angenehmer zu machen. Und das bereits für 33’700* Franken. Den Touran gibt es übrigens auch mit BlueMotion Technology und mit Erdgasantrieb als Touran EcoFuel. Erleben und testen Sie den neuen Touran doch einfach bei Ihrem Volkswagen Partner.

Erst wenn ein Auto Innovationen allen zugänglich macht, ist es: Das Auto.

* Touran

1.2 l TSI, 105 PS (77 kW). Abgebildetes Modell inkl. Mehrausstattung für Fr. 44’620.–.


ÖKOLOGIE EXTRA

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Mühelos Strom sparen

«Engagement der Migros ist überdurchschnittlich»

Am 30. Oktober ist wieder «Energyday». Der Anlass soll Konsumenten dazu animieren, mit Strom haushälterisch umzugehen. Die Migros bietet dafür Strom sparende Haushaltapparate und Leuchtmittel günstiger an.

Bild Keystone

A

utomatische Kaffeemaschinen verbrauchen heute in der Schweiz pro Jahr den Strom von 110 000 Durchschnittshaushalten. Das müsste nicht sein: Wären diese Apparate mit einer automatischen Abschaltfunktion ausgerüstet, würde der Stromverbrauch um die Hälfte reduziert. Dieses Sparpotenzial ist der Grund, dass das Augenmerk am diesjährigen Energyday am 30. Oktober auf Kaffeemaschinen liegt. Den Energyday gibt es seit vier Jahren. Er findet jeweils im Herbst statt und will die Leute dazu animieren, Strom nicht zu verschwenden. Die Migros hat sich von Beginn weg an jedem Energyday mit Aktionen beteiligt, bei denen die Kunden sowohl etwas für die Umwelt tun als auch Geld sparen können. Um den Konsumenten das Strom sparen auch dieses Jahr leichter zu machen, gewährt sie am Energyday sowie an einigen Tagen davor und danach spezielle

Rabatte auf energieeffiziente Kaffeemaschinen, aber auch auf Strom sparende Kühl- und Gefriergeräte. Diese Haushaltapparate sind ständig am Netz und verbrauchen deshalb am meisten Strom in der Küche, während andere Geräte nach Gebrauch wieder ausgeschaltet werden. Die Strom sparenden Maschinen sind etwas teurer als herkömmliche, aber die Einsparungen durch den geringeren Stromverbrauch kompensieren den höheren Preis.

Energiesparlampen und LED brennen 15 bis 25 Jahre lang

Die Migros ist der einzige Anbieter in der Schweiz, der bei Kaffeemaschinen – freiwillig – die Energieeffizienz und die jährlichen Stromkosten deklariert, damit Kunden vergleichen können. Und die Migros geht noch weiter: Anlässlich des Energydays bietet sie auch die energiesparenden Leuchtmittel Halogen Eco, Ener-

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Felix Frey ist Bereichsleiter Elektrogeräte beim Bundesamt für Energie.

Mit modernen Maschinen kann man guten Kaffee trinken und erst noch Strom und Geld sparen.

giesparlampen und Leuchtdioden (LED) vergünstigt an. Sämtliche matten und die klaren Glühbirnen über 75 Watt sind nunmehr verboten. Die Kunden kaufen jetzt vornehmlich Halogen-Eco-Lampen. Diese haben dieselbe Form wie herkömmliche Birnen, kosten aber weniger als Energiesparlampen und LED und haben mit zwei Jahren die doppelte Lebensdauer einer normalen Birne. Die Energieersparnis beträgt 30 Prozent. Energiesparlampen brennen bis zu 15 Jahre und sparen 80 Prozent Strom – gleich viel wie LED, die aber 25 Jahre lang Licht spenden. Daniel Sägesser

Felix Frey, was bringt der Energyday? An diesem Tag soll die Öffentlichkeit angeregt werden, mit Strom sparsam umzugehen. Und dies gelingt uns Jahr für Jahr besser. Die Aktionen erhalten immer grösseren Zuspruch des Publikums, und immer mehr Firmen und Organisationen machen als Partner am Energyday mit, jedes Jahr mit einem neuen Schwerpunkt. Die Migros hat sich von Beginn weg als Partner am Energyday beteiligt. Was halten Sie vom Engagement der Migros? Die Migros hat sich jedes Jahr gut eingebracht und ist eine sehr verlässliche Partnerin. Über die Jahre gesehen, war und ist das Engagement der Migros sicher überdurchschnittlich gross.

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Einige Naturschützer wehren sich gegen den Bau von Wasser- und Windkraftwerken. Gemäss Johannes Jenny von Pro Natura produzieren diese häufig zu wenig Strom im Verhältnis zu ihrer Belastung für die Umwelt. Sehen Sie dazu den Beitrag von Strom TV auf www.immergenugstrom.ch. Die Dialogplattform bietet aktuelle und interaktive Informationen zur Energiezukunft der Schweiz und fördert so eine kompetente und lösungsorientierte Stromdebatte.

Wind- und Wasserenergie in der Kritik. Von Naturschützern.

Eine Initiative von Alpiq.


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

«Nicht alles zur gleichen Zeit tun wollen»

Was braucht es, damit wir umweltbewusst leben und auf Liebgewonnenes verzichten? Wer oder was beeinflusst, wie stark wir zu Veränderungen bereit sind? Interview mit Sozialpsychologe und Verhaltensforscher Heinz Gutscher.

Professor Heinz Gutscher lehrt an der Universität Zürich.


ÖKOLOGIE EXTRA Heinz Gutscher, nehmen wir den Klimawandel nicht ernst oder sind wir einfach nur zynisch?

Zynisch würde ich nicht sagen. Es ist so: Fast jeder sagt sich, sein Beitrag zum CO2-Ausstoss – beispielsweise mit einer Flugreise – sei nur minim. Geschäftsleute, die mit dem Flugzeug unterwegs sind, sagen: Wir machen nur einen Fünftel der Passagiere aus, 80 Prozent des Flugverkehrs ist Tourismus. Wir sind also einfach ignorant?

Nein, auch das ist mir zu negativ. Ich gehe davon aus, dass wir nicht nur selbstsüchtige Wesen sind. Wir sind in der Lage, uns fair zu verhalten, Opfer zu bringen. Nur haben wir jetzt ein riesengrosses Problem, das wir nur noch nicht sehen können. Sie meinen rein physisch?

Genau. Wir haben gewisse Wahrnehmungsprobleme. Wir sehen zwar, wenn ein lockerer Stein am Hang oben runterzufallen droht oder dass ein Fluss steigt und droht, uns mitzureissen. Aber wir sind nicht in der Lage, schleichende Veränderungen wahrzunehmen. Das ist unser Handicap. Wir glauben nur, was wir sehen?

Ich würde sogar sagen: nur das, was wir selber erfahren. Und wir sind Optimisten, die denken: Es gibt dann schon einen Weg. Die Technik wirds richten. Mit der Technik haben wir schon einiges erreicht. Waschmaschinen und andere Geräte sind effizienter geworden …

Effizienz ist das Lieblingskind von allen. Ich hoffe ja auch, dass wir es mit effizienteren Geräten schaffen, den Standard zumutbar hochzuhalten, damit wir nicht in die Steinzeit zurück müssen. Ich möchte nicht auf den Computer und das Handy verzichten. Gut, diese Geräte vielleicht etwas weniger oft und gescheiter einzusetzen, wäre erstrebenswert. Aber allein auf Effizienz zu setzen, löst die Probleme nicht. Wie meinen Sie das?

Studien zeigen, dass effizientere Geräte unter dem Strich keine

Energie sparen. Das liegt nicht an den Geräten, sondern an uns: Wir überkompensieren Eingespartes. Wir waschen unsere Kleider mit einer effizienteren Waschmaschine also häufiger?

Ja, oder wir lassen die Maschine auch mal laufen, wenn sie nur halb gefüllt ist. Der Stromverbrauch von Kühlschränken und Waschmaschinen ist zwar massiv gesunken, aber de facto brauchen wir heute mehr Energie fürs Waschen und Kühlen. Und auch das Licht lässt man eher mal länger an, weil es ja «nur» die Energiesparlampe ist, die da brennt. Effizienz ist ein ganz wichtiger Pfad innerhalb der ganzen Bestrebungen, CO2 zu vermeiden. Aber Effizienz allein genügt nicht. Ein Klimaziel in der Schweiz ist, dass die Bevölkerung pro Kopf und Jahr nicht mehr als eine Tonne CO2 verbraucht. Was bedeutet das für Konsumenten?

(schweigt lange) Die Leute haben tatsächlich noch keine anschauliche Vorstellung davon, was das heisst. Das gilt auch für das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft, wie sie die Städte Zürich und Winterthur anstreben. Jeder von uns muss drei- oder gar viermal weniger Energie nutzen, wenn wir die graue Energie noch miteinbeziehen, die in den Dingen steckt. Sie meinen all die Produkte, die wir kaufen. Viele davon werden ja im Ausland hergestellt …

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Ich bin zugegebenermassen nicht nur optimistisch. Ich habe zwei Seelen in meiner Brust, und es gibt Tage, an denen ich denke: Wir haben es bereits verpasst, wir werden es nicht mehr schaffen. Die zwei Grad Erwärmung und nicht mehr – dieses Ziel haben wir definitiv bereits verpasst – und viele andere Klimaziele ebenso. Trotzdem engagieren Sie sich und fokussieren darauf, was Einzelne bewirken können …

Ja, denn es ist letztlich auch die Aufgabe der einzelnen Bürger zu sagen: Wir wollen diesen Beitrag leisten. Da gibt es natürlich ein psychologisches Hindernis, denn was nützt es beispielsweise der Luft in der Stadt Zürich, wenn ich alleine auf mein Auto verzichte? Nichts, natürlich. Im Gegenteil. Es ist wahrscheinlich so: Die Chance liegt bei praktisch 100 Prozent, dass jemand anders findet, er fahre heute mit dem Auto in die Stadt. Mein Beitrag ist also von vornherein neutralisiert. Die Gefahr ist gross, dass wir resignieren, wenn wir solche Rechnungen anstellen …

Nicht zuletzt um dagegen einzuwirken, entwickelt die Sozial- und Umweltpsychologie Methoden und Ideen. Auch dazu, wie man die Leute miteinander vernetzen kann. Dank Internet gibt es unzählige neue Möglichkeiten. Wir haben diese noch lange nicht ausgeschöpft. Es braucht deshalb auch Künstler, Querdenker und andere initiative Köpfe.

… ja, und man ist geneigt, sich betreffend dieser Energien nicht allzu viele Gedanken zu machen. Kurz: Es ist eine gewaltige Herausforderung. Und doch – oder gerade deshalb – ist dies nicht die Situation, die uns auf eine Flugreise verzichten liesse. Wir denken eher: Ach, das kann ich mir jetzt auch noch leisten, deshalb geht die Welt nicht unter. Und dann habe ich ja auch noch die Möglichkeit, das CO2 dieser Flugreise zu kompensieren, indem ich für CO2reduzierende Projekte bezahle …

Die muss natürlich jemand konzipieren und umsetzen. Die Stadt Zürich hat vor Kurzem einer Zehn-Millionen-Kampagne zugestimmt – über zehn Jahre jedes Jahr eine Million, damit die Bevölkerung den Weg in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft in Angriff nimmt. Winterthur ist ähnlich unterwegs. Wie weit wir kommen werden, ist aber noch offen.

Sie bezeichnen sich als Optimisten. Welche Massnahmen stimmen Sie also hoffnungsfroh?

Sie sagten einmal, man müsse erst die Individuen davon überzeugen, dass ein Umdenken notwendig sei,

Wo bleiben denn all die Kampagnen?


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ÖKOLOGIE EXTRA

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

erst dann solle die Politik aktiv werden. Sind Sie immer noch dieser Meinung?

Ja, differenziert. Es gibt schon heutzutage Pioniere, die freiwillig vorausgehen, im Sinne von Verzichten, genügsamer Leben, intelligenter Konsumieren. Mit diesen Leuten muss man anfangen, sie haben eine starke Modellwirkung. Wenn man sie geschickt genug ins Rampenlicht stellt, hat das den Effekt, dass andere denken: Hey, es geht ja … Pioniere sind nicht einfach moderne Winkelriede, die sich opfern; sie zeigen, dass man sogar sehr gut oder eben noch «besser» leben kann. Es muss aber eine kritische Anzahl von Leuten unterwegs sein in diese Richtung, sonst wird der Einzelne nur als Spinner betrachtet. Ich finde Gesetze also nicht falsch, aber zuerst braucht es Pioniere. Nur die letzten müssen wir mit dem Gesetz holen.

Sie haben die Genügsamkeit angesprochen …

Ja. Das ist das schwierigste Thema im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Alle vermeiden es, niemand will sich daran versuchen. Es geht um Reduktion, richtig …

… ja, und wir kommen nicht drum herum.

«Wir haben längst noch nicht alles kreative Potenzial mobilisiert.»

Könnte es nicht sein, dass viele Menschen sowieso etwas überfordert sind von unserer Multioptionsgesellschaft und eigentlich froh wären, wenn man ihnen Entscheidungen abnehmen würde? Man könnte die Reduktion also auch als Vereinfachung verkaufen?

Absolut, daran glaube ich sogar fest. Jedenfalls, was die obere Hälfte in unserer satten Welt betrifft. Da kann weniger mehr sein. Hier meldet sich der Optimist in mir, der sagt: Wir haben noch längst

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nicht alles kreative Potenzial mobilisiert. Es reicht einfach nicht, ein bisschen zu recyclen. Das ist gut, das soll man tun. Aber man soll sich keine Illusionen machen, dass man deshalb einen Weihnachts-Shopping-Flug nach New York zugute hat. Mit Kreativität meine ich auch, die Lebensarbeitszeit anders einzuteilen. Was schwebt Ihnen vor?

Etwas radikal Neues. Dass man beispielsweise zwischen 20 und 30 seine Weltreise macht, richtig lang – und dafür später nicht mehr so viel und so weit reist. Oder dass man Ferienflugreisen nur einmal alle zwei, drei oder vier Jahre macht, dafür aber entsprechend länger im fremden Land bleibt. Viele können sich den jährlichen Flug nach Thailand leisten. Ebenso immer neue Hightechprodukte, die

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ÖKOLOGIE EXTRA

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Warnblinker

zwar oft nicht lange halten, aber billig sind …

Ja, dank der chinesischen Löhne. Da meldet sich wieder der Pessimist in mir, der sich fragt: Werden wir jemals freiwillig damit aufhören? Um bei der optimistischen Sicht zu bleiben: Vielleicht wird es in Zukunft angesagt sein, auf Zeit auszusteigen. Vielleicht gibt es auch Lebenszeitmodelle, die das erlauben. Vielleicht gibt es neben den Nationalparks dereinst «Zeitparks» oder «Technologiereservate» mit radikal einfacheren Technologien, in die man sich für wirklich alternative Abenteuer zurückziehen kann, eventuell auch für viele Jahre. Dort kommt dann einzig noch der Krankenwagen rein (lacht).

Heinz Gutscher: «In allen Bereichen würde es helfen, wenn wir nicht alles zur gleichen Zeit tun würden.»

Heinz Gutscher (63) ist Professor für Sozialpsychologie an der Universität Zürich. Daneben ist er Präsident der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften und vom ProClim-Forum for Climate and Global Change der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften. Ende der Neunzigerjahre wurde er wegen seines Stau-WegExperiments am Baregg schweizweit bekannt. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Einst schlugen Sie vor, den Gotthardtunnel wie eine Fähre zu betreiben, mit einer Art Fahrtenbörse analog der beim Lastwagenverkehr. Die Autofahrer waren gar nicht begeistert.

Sehen Sie diesen Kaktus dort? Das war ein Geschenk der «Schweizer Illustrierten» für diese Idee (lacht). Was mir auch vorschwebt: eine Zeit-Desynchronisierung. Unsere Gesellschaft hat leider einen Takt bekommen. Unsere Infrastruktur wird weiter auf Spitzenbelastungen ausgebaut und ist deshalb so teuer und extrem CO2intensiv. In allen Bereichen würde es helfen, wenn wir nicht alles zur gleichen Zeit tun würden. Öko, Bio ist en vogue, zurzeit. Stimmt Sie das optimistisch?

Sagen wir so: Es ist ein optimistisches Zeichen, weil doch etwas in Gang gekommen ist. Auch wenn der gesamte Impact vielleicht noch negativ ist, weil eher noch mehr konsumiert wird, so ist es vielleicht doch positiv, weil längerfristig etwas Ernsthaftes daraus werden könnte.

Reduktion ist aber kein Thema bei denen, die den Öko-Trend propagieren …

Das stimmt. Es funktioniert ja alles über den Verkauf … Gibt es eine Anti-Fleisch-Kampagne? Wohl kaum. Kein Wunder auch: Wir unterliegen alle gewissen Zwängen.

Einem Wachstumszwang?

Ja, einem ökonomischen Zwang. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind nicht beliebig gross. Sie sind und bleiben dennoch optimistisch?

Ich muss sagen: Mir geht alles extrem zu langsam. Also Klartext: Werden wir es ohne griffigere Klimagesetze und -steuern schaffen, das Ruder herumzureissen?

«Es ist zum Verzweifeln zu sehen, wie wenig geht.»

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Nein, das glaube ich nicht. Einzelne werden es schaffen, aber nicht die Gesellschaft. Wir müssen in allen Dimensionen vorwärtsmachen. Es braucht die Politik und neue ökologische Dienstleistungen, die nicht zu mehr Konsum führen. Mir scheint, die Leute haben nicht ganz begriffen. Hat diese Lethargie Sie eigentlich radikalisiert?

(denkt lange nach) Es stimmt, es ist zum Verzweifeln zu sehen, wie wenig geht. Auch eng auf die Wissenschaft bezogen. Ich war schon auf so vielen Konferenzen. Da wird geredet, geredet, geredet. Und dann wird wieder geforscht, geforscht, geforscht. Damit sich aber etwas verändert, müssen die Leute in ihrem Lebensbereich berührt werden. Das mit den Gletschern ist zum Heulen – wenn man eine Beziehung zu ihnen hat, aber den meisten gehts am Allerwertesten vorbei. Was verständlich ist, denn die meisten haben andere, persönliche Probleme.

Der Mensch vergisst auch schnell wieder, was er hört.

Ja, in dieser Hinsicht funktionieren wir genial. Von 20 Minuten «Tagesschau»-Leid schieben wir das meiste sofort wieder zur Seite – anders würden wirs nicht aushalten. Einzig bei Einzelschicksalen reagieren wir mit Einfühlungsvermögen. Experimente zeigen: Je mehr Betroffene, desto weniger bewegt es uns. Das ist verrückt. Die Darstellung eines einzelnen Kindes in Not evoziert mehr Spendenbereitschaft als zwei betroffene Kinder. Und wenn wir Tausende leiden sehen, dann lässt uns das relativ unbeteiligt. Weshalb ist dem so?

Wir werden angetrieben von dem, was wir erlebt haben oder wir uns vorstellen können. Bei grossen Dimensionen haben wir aber Schwierigkeiten. Auch deshalb treibt uns die Klimaproblematik nicht wirklich an.

Text Esther Banz Bilder Tanja Demarmels


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Eine WG voller Energie Geduscht wird im Dunkeln, als Fusswärmer dient Hündin Ondra: Die Umweltnaturwissenschafts-Studentin Manuela Schwarz und der Psychologie-Doktorand Reto Zanolari leben in einer energiezertifizierten WG.

D

ie Fenster in der Siedlung aus den 1970er-Jahren, nahe des Spitals Wetzikon, sind an diesem finsteren Septemberabend grösstenteils hell beleuchtet. Nur in einem Wohnzimmerfenster im zweiten Stockwerk ist ein schwaches, flackerndes Licht zu erkennen. In der Wohnung lebt die 24-jährige Manuela Schwarz, ETH-Studentin der Umweltnaturwissenschaften, und der 26-jährige Reto Zanolari*, Uni-Doktorand in Psychologie. Sie essen Spaghetti bei Kerzenlicht. «Wir zünden häufig Kerzen an, damit wir kein elektrisches Licht brauchen», sagt Manuela. Gemeinsam mit ihrem Mitbewohner führt sie einen von schweizweit rund 600 Haushalten, die in den letzten drei Jahren mit dem «Energie WG»-Label zertifiziert wurden. 86 von möglichen 100 Punkten haben sie bei der Zertifizierung erreicht. Abzüge mussten sie hinnehmen, weil sie sich keinen ökologischeren Strommix leisten, weil die alte Spülmaschine über kein Ökoprogramm verfügt oder weil sie die Heizung nicht so weit zurückdrehen können, wie sie gerne würden. Doch wer sich den Fragebogen anschaut, der für die Zertifizierung ausgefüllt werden muss, ahnt: Manuela und Reto sind Energiesparer mit Leib und Seele. Das flackernde Kerzenlicht markiert bloss den abendlichen Schlusspunkt einer Reihe von Energiesparmassnahmen, die Manuela und Reto durch den Tag begleiten: Das Wasser für den Tee

und andere Kocharbeiten wird mit dem Wasserkocher erhitzt. «Das geht schneller und ist energieeffizienter», erklärt Reto. Beim morgendlichen Duschen wechseln die Energiesparer zwischen lauwarmem und kaltem Wasser. Dabei stehen sie im Halbdunkel. Die Duschbrause produziert durch den Wasserfluss Strom für ein eingebautes Licht. «Es wechselt sanft zwischen Grün, Blau und Rot. Das ist so schön, dass es mir gar nicht in den Sinn käme, dasLichteinzuschalten»,schwärmt Manuela. Zum Einseifen fliesst kein Wasser. Angezogen werden danach Kleider, die meist nicht vom Tumbler oder im Trocknungsraum getrocknet wurden. «Der Tumbler ist jedoch an schlechten Tagen meine Sünde», gesteht er.

Energiesparend durch den ganzen Tag

Bevor sie die Wohnung verlassen, machen sie einen Rundgang: Sind alle Energiesparlampen gelöscht? Sind alle Geräte per Stromleiste definitiv ausgeschaltet? Sind alle Fenster wieder geschlossen, die zuvor kurz zum Lüften geöffnet wurden? Parallel dazu überlegen sich Manuela und Reto, welche Produkte aus dem Tiefkühler sie abends oder am nächsten Tag brauchen. «Wir nehmen die Produkte frühzeitig aus dem Tiefkühler und legen sie zum Abtauen in den Kühlschrank, wo sie helfen, ihn abzukühlen», erklärt Manuela. Um aus dem Haus zu kommen, führt der Weg über die Treppe

Energiezertifiziertes Zusammenleben: Manuela Schwarz und Reto Zanolari sparen in ihrer WG Strom, wo sie können.

vorbei am Lift. Den Weg zur Universität oder zur ETH in Zürich legen sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück, genauso wie jenen in die Ferien. «Ich bleibe in der Schweiz», sagt Manuela. Eine solche Grenze setzt sich Reto nicht. «Ich bin mit dem Zug schon in 35 Stunden nach Skandinavien gefahren», erzählt er. Unterwegs schalten beide ihre Handys nur bei Gebrauch ein. Gleiches gilt daheim für jedes elektrische Gerät. Von zu Hause aus telefonieren sie über ein betagtes Telefon, das nur einen Telefonnetz-, aber keinen Stroman-

schluss hat. Ein Fernsehgerät gibt es nicht. Beim Kochen werden selbstredend Pfannendeckel und wann immer möglich der Dampfkochtopf verwendet. Aus dem Dampfabzug erstrahlt nur ein Lämpchen, obwohl es zwei gäbe. FürOtto-«Zuviel»-Verbraucher klingt das Verhalten von Manuela und Reto nach Dauerstress und Konfliktpotenzial. Tatsächlich gibt Manuela an, dass es sie manchmal ärgere, wenn Reto will, dass sie ein Licht löscht, wo sie doch gerade so gemütlich im dicken Wollpullover auf dem Sofa sitzt und Hündin Ondra ihre Füsse wärmt.


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Aber das seien Situationen, in denen man sich überwinden müsse. Denn grundsätzlich zieht sie – von sehr umweltbewussten Eltern erzogen – am gleichen Strick wie Reto – von nicht umweltbewussten Eltern erzogen, dafür oder vielleicht gerade deswegen bis vor Kurzem aktives Greenpeace-Mitglied. «Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit die nachfolgenden Generationen eine ebenso wunderbare Welt geniessen können»,

Manuela Schwarz meidet den Lift und isst zusammen mit Reto Zanolari Spaghetti bei Kerzenlicht.

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sagt Reto. Im Ansatz erwarten die beiden das auch von den zwei neuen Mitbewohnern, mit denen sie ihre WG erweitern wollen. «Sie müssen nicht genauso engagiert sein, aber sich an ein paar Grundregeln halten», so Manuela. «Sollten sie das nicht wollen, dann gehen sie wieder, oder wir schmeissen sie raus», sagt Reto und knipst das Küchenlicht aus. Text Beat Matter Bilder René Ruis

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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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Ob im Wald oder auf dem Feld — jetzt wird alles wieder bunt und bunter. Auch das Migros-Sortiment passt sich der kühleren Jahreszeit an. Im Kühlregal finden Sie jetzt wieder den feinen Rotkabissalat von Anna’s Best. Alles Kabis oder was? Natürlich nicht! Der Kohl trumpft nicht nur mit seiner schönen sattvioletten Farbe, sondern strotzt auch nur so vor wichtigen Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium, Kalium, Jod, Zink, Eisen sowie verschiedenen B-Vitaminen. Soll der Winter doch kommen! Anna’s Best Rotkabissalat, 170 g, Fr. 2.90

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96 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Ein guter Fang

Welcher Fisch darf bedenkenlos auf unseren Teller? Und welcher eher nicht? Der neue Fischratgeber der Migros gibt Auskunft. schen Seen. Mitglieder der WWF Seafood Group führen keine Fische mehr im Sortiment, die vom Aussterben bedroht sind, wie etwa Rochen oder roten Thunfisch.

Gibt es keine Alternativen, wird das Produkt gestrichen

Mit dem neuen Fischeinkaufsführer (siehe unten) findet die Fischliebhaberin Lara (29) schnell heraus, welchen Fisch sie mit gutem Gewissen kaufen kann: «Wenn immer möglich kaufe ich Fisch, der auf umweltschonende Weise gefangen oder gezüchtet wird. Fisch ist gesund und schmeckt ausgezeichnet. Deshalb gehört er auch immer wieder auf meinen Teller.» Für Fische aus stark überfischten Beständen oder Arten – etwaSeeteufel oder Rotzunge aus Senegal –, sollen innerhalb eines Jahres Lösungen gefunden werden. werden Fin-

den sich keine Alternativen aus ökologisch intakten Beständen, werden diese Fischarten künftig nicht mehr zum Kauf angeboten. In Zusammenarbeit mit dem WWF hat die Migros einen praktischen Einkaufsratgeber zusammengestellt, der als Orientierungshilfe beim Kauf von Fisch und Meeresfrüchten behilflich sein soll. Man erhält ihn in den Migros-Filialen an der Fischtheke.

An der Fischtheke wird gerne geholfen

So gibt es bei der Wahl von Fisch keine Unsicherheiten mehr. Der kompetente Fischberater hinter der Theke gibt auch zu Fragen zu einem der Zertifikate gerne Auskunft, damit man seinen Fisch weiterhin mit gutem Gewissen geniessen kann. www.migros.ch/fisch

Heidi Bacchilega

Bild Lucas P Bil Peters, Styling Karin Aregger

S

atte 9,1 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte essen die Schweizer jährlich pro Kopf. Allein in den letzten drei Jahren stieg der Konsum um mehr als 25 Prozent an auf gesamthaft 71 011 Tonnen. Umso wichtiger ist es, dass Konsumenten Produkte aus nachhaltiger Fischerei kaufen. Zahlreiche grosse Einzelhändler wie die Migros haben sich dazu verpflichtet, ihr Fisch- und Meeresfrüchteangebot auf nachhaltige Quellen umzustellen. Als Mitglied der WWF Seafood Group verpflichtet sich die Migros, das Fischangebot schrittweise auf Fische aus nachhaltig bewirtschafteten Beständen und umweltverträglichen Zuchten umzustellen. Dies garantieren die Label MSC-Marine Stewardship Council und Biofisch sowie der Wildfisch der Migros aus einheimi-


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Die neue Orientierungshilfe zeigt auf, ob man einen Fisch bedenkenlos kaufen kann.

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Zum Schutz der Meere

MSC: Dieses Label steht für zertifizierten, nachhaltigen Fischfang. Es darf nur so viel gefangen werden, wie auf natürlichem Weg wieder nachwächst. Umliegende Ökosysteme dürfen nicht beeinträchtig werden. Bio: Das Label garantiert, dass das Fischfutter aus nachhaltigen Quellen stammt. Ebenso: artgerechte Fischhaltung, streng geregelter Umgang mit Medikamenten und Zusatzstoffen.

Rot, gelb, orange, grün: Im neuen Fischratgeber sieht der Kunde, welche Fischsorten unbedenklich sind.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Feine Würmchen

NEU VERPACKT

Allein schon der Vermicelles wegen ist für viele der Herbst die schönste Zeit des Jahres. Mit der neuen Schokoladenkreation Vermicelles von Suprême können Marroni-Fans nun in neue süsse Sphären abheben. Die Limited Edition aus Milchschokolade mit feinster Marroni-Creme-Füllung ist in hauchdünner Tafeloder Kugelform erhältlich. Suprême Limited Edition Vermicelles: Tafel, 100 g, Fr. 2.80*, Kugeln, 200 g, Fr. 6.80*

GUT & GÜNSTIG

Frisches Kleidchen

Die ChocMidor-Biskuits erscheinen im neuen Design: Das Logo präsentiert sich kompakter, die Produktbilder sind grösser. Und das Bergmotiv auf den Biskuits machts nun noch deutlicher: Die beliebten Qualitätsguetsli stammen aus der Schweiz und werden mit feinster Schweizer Schoggi hergestellt. ChocMidor Suisse, 100 g, Fr. 2.90

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Süsse Früchtchen

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Die neuen IQ-Kids-Kaukapseln von Actilife mit wertvollen Omega3-Fettsäuren (DHA) und Vitaminen sind genau das Richtige für den Nachwuchs, um nach den Herbstferien wieder aktiv durchzustarten. DHA ist ein wichtiger Bestandteil der Sehzellen und der reizleitenden Membranen des Gehirns und deshalb wichtig für deren Entwicklung und Funktion. Vitamin E ist für die Muskelfunktionen notwendig und Vitamin A für das normale Wachstum. Die Vitamine C und D dienen der Erhaltung von gesunden Knochen. Actilife IQ Kids, 60 Kapseln, Fr. 10.80* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Gefüllte Kartoffeln Hauptspeise für 4 Personen

➔ 4 mittelgrosse Kartoffeln rund 10 Minuten in Salzwasser kochen. Abkühlen lassen. Mit einem Gehäuseausstecher die Kartoffel von der Spitze her einstechen und etwas Masse herausnehmen. Kartoffeln schälen. Zirka Fr. 2.–

➔ Im auf 180 °C vorgeizten Ofen 15 Minuten in etwas Olivenöl schmoren. Nicht nur bei unseren südlichen Nachbarn gelten frische grüne Feigen als absolute Delikatesse. Die süssen, sonnengereiften Früchte mit der verführerisch weichen Konsistenz halten nun auch in das Favorit-Konfitürensortiment Einzug. Favorit Feigenkonfitüre, 350 g, Fr. 3.40*

Kluges Köpfchen

FR. 6.–

➔ Die Kartoffelmasse mit insgesamt 4 Sardellenfilets vermengen und damit die 4 Tranchen Speck auf der Innenseite bestreichen. Mit je einem Salbeiblatt bedecken. Die Specktranchen rollen und in die Öffnung der Kartoffeln drücken. Zirka Fr. 4.–

NEU IN DER MIGROS

NEU IN DER MIGROS

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NEU IN DER MIGROS

Tipp: Dazu passt ein grüner Salat.

+ + + +


100 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

NEU

Migros Premium – «Das gönn ich mir …

Migros Premium Butterblätterteig, 340 g, Fr. 3.30

BISHER

Das Migros-Sortiment ist in stetigem Wandel. Neben M-Budget, M-Classic und Sélection gibts jetzt Migros Premium, die neue Genusslinie mit Pfiff und Geschmack.

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Migros P Mi Premium mi Basmati B ti Rei Reis, 1 kkg,

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Bilder Limmatdruck AG, Styling Eva Müller-Emmerling/Caroline Busch

NEU

anz nach dem Motto «Gönn dir was» lanciert die Migros ihr neustes Baby: Migros Premium, eine Linie, die für hochwertige Produkte im Spezialitäten- und Convenience-Bereich steht, für ein gutes Preis-LeistungsVerhältnis und edles Design. Kurz: Migros Premium ist eine Genusslinie für Menschen, die sich öfers mal was Gutes tun. So wie Patricia Egresits. Eigentlich kocht die Hobbyathletin gerne, doch nach einem langen Arbeitstag und obligatem Training freut auch sie sich, wenn das Abendessen mal etwas schneller auf dem Tisch steht. Vor allem, wenn es wie selbst gemacht schmeckt. AB


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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«… weil ich heute die Joggingstrecke hinter dem Haus trotz langem Arbeitstag in Angriff genommen habe.» Patricia Egresits (34), Einsatzleiterin private Spitex

NEU

Migros Premium Rindstartar mit Sauce, 280 g, Fr. 12.—


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Alles rund

Geben Sie Ihren Kindern ruhig mal einen Korb! Und dazu den Spalding-Basketball mit NBA-Logo. Vielleicht werden sie ja zum Star. Wie der junge Waadtländer Thabo Sefolosha, der es als erster Schweizer in der NBA, der besten Liga der Welt, spielt. Der hochwertige Ball besteht zu 40 Prozent aus Recyclingmaterial. Spalding Basketball, Grösse 7, Fr. 39.90* * Bei SportXX erhältlich.

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Alles Roger

Ihre Kinder hocken lieber vor dem Fernsehgerät oder der Playstation, statt draussen herumzutoben? Drücken Sie ihnen dieses Racket in die Hand: Der Tennisschläger aus Alu ist dem Original-Roger-Federer-Racket nachempfunden. Ein guter Ansporn, auch ein echter Tennis-Crack zu werden. Roger Federer Kids Racket, 4 Grössen, ab Fr. 54.90* * Erhältlich bei SportXX.

Ex-Miss-Schweiz Tanja Gutmann (33) wird ab Oktober neben Röbi Koller «Happy Day» auf SF 1 moderieren. Tanja Gutmann, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Vor dem Haus, in dem ich als Kind mit meiner Familie wohnte, stellte ich ein kleines Tischchen bereit. Auf dem versuchte ich selbst gemachten Tee und andere selber gebastelte Sachen zu verkaufen. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Waffen aller Art. Auch achte ich darauf, dass ich nur Kosmetik kaufe, die nicht an Tieren getestet wurde.

Alles Natur

Kuschelige Langarmshirts aus Bio-Baumwolle werden von Kindern gerne getragen. Sie sind hautfreundlich, weich und pflegeleicht — und dank der lustigen Prints auch noch ein optischer Hingucker. Für die kältere Jahreszeit bietet das Kindersortiment der Migros nun auch warme Rollkragenshirts in der beliebten Bioqualität an. Rollkragenshirts, Bio-Bauwolle, Grösse 98—128,

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Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

NEU IN DER MIGROS

Persönliche Dinge, die für mich einen grossen, emotionalen Wert haben. Zum Beispiel einen alten, funktionslosen Wecker von meinem Grossvater. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In Zürich gibts viele Gratiszeitungen, die alle entsorgt werden wollen.

Alles möglich

NEU IN DER MIGROS

Der gute Ritter kämpft gegen den bösen Ritter. Auf der Königsburg werden Pläne geschmiedet: Wie erstürmen wir am besten die Drachenfestung? Wo wird die Prinzessin gefangen gehalten? Und wie kann der unschuldig eingekerkerte Prinz aus der Gefängniskutsche befreit werden? In der Lego-KingdomsWelt ist alles möglich, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lego Kingdoms, grosse Königsburg, Fr. 129.—* * In grösseren Filialen mit Spielwarenabteilung erhältlich.

Sind Sie gerne prominent?

Da stecke ich manchmal etwas in der Zwickmühle. Denn es gehört zu meinem Job und somit ist es insofern auch okay. Privat ziehe ich mich jedoch gerne zurück und geniesse die Anonymität.

Eugen Baumgartner


106 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

IN WARTEPOSITION: Limetten, Mais, Tomaten, Eier und Gewürze. IN DER ENDSCHLAUFE: Knusprig gebraten aus der Pfanne. AUSGERUDERT: In der Pause liefert das Maissandwich die nötige Energie für weitere Kilometer. GEWONNEN: Der erste Sieg in der Saison 2009/10 kam auf dem Po zustande, am internationalen Langstreckenrennen «Silver Skiff» in Turin, zustande.

Sandwich ohne Brot im

Auf dem Wasser fühlt sich Spitzenruderin Katja Hauser zu Hause, in der Küche weniger. Da kommt sandwich ohne Brot gerade recht. Im Frauendoppelvierer dagegen verträgt es keinen Mais. Nur mit


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Katja Hauser

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si Butter, Honig und Brot, Weichkäse, Konfitüre. Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen n der Saison. Das ist abhängig vo he ich im Monat. Dafür ge Sagen wir einmal sen. es i am sm inem Gros umso mehr zu me Sie … ➔ Kochen ist für g. un nn … Entspa sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si ch keine Zunge. Innereien. Und au n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? derer. Klar — mit Roger Fe

W

as isch es Sandwich ohni Brot? S isch nüt als Fleisch … Was isch es Sandwich ohni Fleisch? S isch nüt als Brot. Ersch wenn dis Brot mit Fleisch beleisch, ersch wenn mit Brot umgisch dis Fleisch, bechunnsch es Sandwich – eis mit Fleisch …» Alles klar? Nicht ganz. Der viel zu früh verstorbene Berner Troubadour Mani Matter würde staunen, was sich heute alles Sandwich nennt – Maissandwich zum Beispiel. Dabei ist das Sandwich «kalter Kaffee». Es war John Montagu, der vierte Earl of Sandwich, der 1762 während eines stundenlangen Kartenspiels keine Zeit zum Essen fand. Montagu habe sich

| 107

daraufhin das Essen in zwei Brotscheiben legen lassen, worauf ein Mitspieler ebenfalls ein «Brot wie Sandwich» verlangt habe. Das Sandwich ward geboren. Es bestand einfach aus einer Scheibe Rindfleisch, eingeklemmt zwischen zwei Scheiben Toastbrot. Genug Geschichte. Zurück in die Gegenwart. Das Sandwich der «Saisonküche» im 21. Jahrhundert besteht aus Maisküchlein mit einer Füllung aus Tomatenrelish. Klingt verlockend …

N der Ruder-EM ist Nach vvor der Ruder-WM

«E «Eigentlich habe ich zu wenig Zeit zum Kochen, so kurz vor der WM zu im November in Neuseeland», b begrüsst Katja Hauser (21) «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius in der Wohnung ihrer Eltern. Nein, sie sei kein Nesthäkchen, sie wohne zu Hause, weils für sie einfacher sei. Einfach ist auch das Rezept der «Saisonküche». Nur eine halbe Stunde dauert es, bis man in die Maisküchlein beissen kann. Ob als Sandwich in der Hand oder als Küchlein auf dem Teller, ist egal. Auf dem Weg zum Sandwich schlägt Katja Hauser die Eier schaumig und erzählt von ihrer Bronzemedaille an der diesjährigen Europameisterschaft in Portugal. «Wir haben die Polen in Schach gehalten und sind den Deutschen und den Ukrainerinnen nicht nachgekommen», so die nüchterne Analyse der jungen Spitzenruderin. Na immerhin. Mittlerweile sind Currypaste und Mehl für die Maisküchlein verrührt, das Zitronengras ist gehackt, die Maiskörner

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Boot

ihr beim Training das «Saisonküche»-MaisTeamgeist reichts zu einer EM-Bronzemedaille.

Geht es ums Rudern, weiss Katja Hauser Bescheid. Bezüglich Küchenkunde freut sie sich über die Tipps von «Saisonküche»-Profi Andrea Pistorius.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

aus der Büchse befreit, die Peperoni in Würfel geschnitten – es läuft. Die Kochkadenz des Duos ist hoch. Katja Hauser schwärmt von ihrem letztjährigen Trip nach Australien: Während sechs Monaten sei sie in Down Under gewesen und habe obenauf gerudert. Bei den australischen Landesmeisterschaften habe das drei Mal den ersten Rang ergeben – im U-23Einer, -Vierer und -Achter. Die Australier seien klasse, nicht nur im Rudern: unkompliziert, immer zu einem Scherz aufgelegt und trotzdem ehrgeizig. Hinzu komme ihre Multikultur, die sie fasziniere, erklärt sie ihre Liebe für Land und Leute. «Kulinarisch halte ich mich aber lieber an Italien. Gnocchi in Butter und Salbei sind mir lieber als ein gebratenes Känguru», erzählt sie lachend.

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Maisküchlein mit Tomatenrelish Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten. Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 28 g Fett, 33 g Kohlenhydrate, 1800 kJ/430 kcal

Grossmami Lillys Brätchügeli sind unschlagbar

Katja Hauser freut sich auf die WM in Neuseeland. Doch der Zeitaufwand ist hoch und der Verzicht entsprechend gross. «Da müssen selbst meine Mittagsbesuche bei Grossmami Lilly zurückstehen», seufzt sie und degustiert neugierig das Tomatenrelish. Grund für ihr Bedauern sind unter anderem die Brätchügeli ihrer Grossmutter. «Grosi ist eine wahnsinnig gute Köchin.» Und weiter gehts mit Rudern: «Mit 35 Jahren ist der Zenit erreicht. Da verbleiben mir noch einige Jahre», hält sie schmunzelnd fest. Wer ihre unkomplizierte Art kennengelernt hat und erlebt, wie sie über diese Sportart schwärmt, kann sich einer Faszination nicht erwehren – wobei der Frauenrudersport ein Schattendasein führt. Sponsoren sind rar. «Also, wo sind sie, die Gönner?», fragt Katja Hauser spitzbübisch, während sie sich von Andrea Pistorius verabschiedet. «Mit mir, Bugfrau Regina Nauheim, Schlagfrau Martina Ernst, Kapitän Nora Fiechter und Konterschlag Katja Hauser ist auch an der Weltmeisterschaft zu rechnen.» Die Hoffnung stirbt zuletzt. Text Martin Jenni Bilder Daniel Winkler www.katjahauser.ch

ZUTATEN

2 Eier, 1½ dl Kokosmilch, 2 EL rote Currypaste, 80 g Mehl, 2 Stängel Zitronengras, 1 Peperoni, 1 Zucchetti, ½ Bund Koriander, 285 g Mais aus der Dose, Salz, Pfeffer, Olivenöl

RELISH

4 Tomaten, 2 Frühlingszwiebeln, ½ Bund Koriander, 1 Limette, 1 EL Sesam- und 1 EL Olivenöl

ZUBEREITUNG

1 Eier schaumig schlagen. Kokosmilch, Currypaste und Mehl gut unter– rühren. Vom Zitronengras die äusseren Blätter entfernen und trockene Enden wegschneiden. Innenblätter fein hacken. Peperoni halbieren, entkernen und in feine Würfel schneiden. Zucchetti an der Röstiraffel reiben. Koriander hacken. Alles Gemüse, den abgetropften Mais und den Koriander in den Teig rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2 Für das Relish Tomaten in kleine Würfel schneiden, Zwiebeln und Koriander hacken. Von der Limette wenig Schale abreiben, Limette auspressen. Limettensaft und -schale, Öle, Zwiebeln, Koriander und Tomaten mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, portionenweise den Teig beigeben und Küchlein rundum 2—3 Minuten ausbacken. Auf diese Weise alle Küchlein ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Mit Relish servieren. Tipp Die Küchlein eignen sich zum Füllen von Sandwiches oder etwas kleiner ausgebacken als Apéro-Häppchen.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


110 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Wachtelei

Hühnerei

Das Gesprenkelte: Es wird wie das Hühnerei verwendet. Die kleinen, hübschen Eier eignen sich auch sehr gut als essbare Tischdekoration. In der Küche: Das Wachtelei — zu einem Spiegelei gebraten — gilt als der Hingucker für Buffets oder auf Canapés. Aufgrund seines intensiven Geschmacks ist es bei Feinschmeckern sehr beliebt.

Das Beliebteste: Vor allem im Eidotter sind praktisch alle essenziellen Nährstoffe enthalten. In der Küche: Rührei, Omelette, Spiegelei — das Hühnerei eignet sich in der Küche kurzum für alles. Braune Eier haben übrigens eine dickere Schale als weisse und brechen daher weniger schnell.

Gänseei

Das Herzhafte: Es ist im Geschmack würzig und öliger als das Hühnerei. Mit etwa 200 Gramm gehört es zu den schweren Kalibern. In der Küche: Gänseeier eignen sich besonders gut zum Backen oder hart gekocht (13 Minuten) in Scheiben geschnitten für die klassischen Eierbrötchen.

Saisonal in grösseren Filialen erhältlich.

KLEINE KÜCHENKUNDE

Ei, ei, ei, so gut!

Eier sind gesund. Und ohne die zerbrechlichen, kostbaren Wunderdinger ginge vieles nicht. Warum, sagt Ihnen Food-Redaktorin Sonja Leissing.

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ier, frisch aus dem Gehege der Gans, der Ente, dem Huhn oder – als Koketterie – von der Wachtel: Sie sind alle kostbar, und ohne Eier geht nun wirklich

vieles nicht. So ein schönes, frisches Hühnerei mit flüssigem, goldgelbem Dotter – mit einer Prise Salz oder vielleicht sogar ein wenig Aromat verfeinert – macht

den Sonntagsbrunch doch erst zum wahren Fest. Und auch ein goldbraun gebratenes Wienerschnitzel wäre wohl nicht so köstlich, würde man es vor dem Wenden in Paniermehl nicht ebenso in einem verquirlten Ei drehen. Oder stellen Sie sich Spaghetti Carbonara vor, ohne die Krönung, das Eigelb. Es gibt tatsächlich viele Speisen, in denen das Wunderding Ei versteckt oder ganz offensichtlich drin ist. Eier sind aus der Küche (fast) nicht mehr wegzudenken. Entweder sind sie Bestandteil von Lebensmitteln und also in Suppen, Saucen, diversen Cremes, Nudeln, Kartoffelgerichten und natürlich auch in Backwaren enthalten. Andererseits: Wer liebt sie nicht, die

typischen Eierspeisen wie Omelette, Crêpe, oder Eierstich. Und es ist herrlich, sich ab und zu ein Spiegelei in die Pfanne zu hauen und das Eigelb mit Brot zu «tünkeln». Das Ei übernimmt Funktionen als Lockerungs- und Triebmittel, als Bindemittel, Emulgier- und Klebemittel und als Färbemittel.

Wertvolle Inhaltsstoffe Egal ob von der kleinen Wachtel, der schnatternden Gans, dem geliebten Huhn oder dem edlen Strauss: Eier sind alle überaus reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Ihr Protein ist spitze. Das heisst, dieses ist vom menschlichen Körper besonders gut verwertbar. Jede Menge Vitamine (A, D, E und B) stecken im Eigelb. Dazu kommen


SAISONKÜCHE Bilder Gian Vaitl, Fotolia (2), iStockphoto (2)

Straussenei

Das Grösste: Es ist das Grösste unter den Eiern und hat einen Durchmesser von etwa 12 Zentimetern. Es wiegt knapp 2 Kilogramm und das bei ungefähr 1,3 Liter Eimasse. In der Küche: Aus einem Straussenei bereiten Sie Rühreier für sechs Personen zu.

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AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Nackedei

Mineralien und wichtige Fettsäuren. Früher bekamen sogar Rekonvaleszente als Stärkungsmittel ein Schlückchen Eiercognac zu trinken. Doch die Zeiten sind vorbei, als man seinen Patienten Likör verabreichte. Irgendwann wurden Eier als schwer verdaulich und als Träger von Salmonellen beschimpft. Ausserdem ist die moderne Ernährungswissenschaft auf das «böse» Cholesterin gestossen. Zwar ist das Eigelb reich an Cholesterin – das Eiweiss ist cholesterinfrei –, doch bei Zufuhr durch unsere Ernährung produziert der Körper weniger eigenes Cholesterin. Und noch immer spukt der Glaube, das Eigelb sei eine Cholesterinbombe. Hier gibts Entwarnung, denn nach

heutigem Wissen ist die Cholesterinhysterie rund ums Ei völlig übertrieben und das Cholesterin aus dem Eigelb hat keinen grossen Einfluss auf unseren Cholesterinspiegel.

Wie frisch ist das Ei? Das Ei soll so frisch wie möglich sein. Der Gourmetkoch und Buchautor Hans Gerlach empfiehlt, das Ei sei am besten dem Huhn direkt aus dem Nest geklaut. Für den Frischetest legen Sie das rohe Ei in ein Glas mit kaltem Wasser. Sinkt es, so ist es frisch. Wenn sich das stumpfe Ende aufrichtet ist das Ei etwa eine Woche alt. Absolut nicht mehr geniessbar ist es, wenn es oben schwimmt. Ob nun aber frisch oder hart gekocht – wichtig

ist, dass Eier unversehrt aussehen und die Schale nicht verletzt ist. Lagern Sie Eier immer im Kühlschrank in der dafür vorgesehenen Eierbox und mit dem spitzen Ende nach unten. Die am stumpf-runden Ende befindliche Luftkammer ist der schwächste Punkt des Eis. Hier können Keime und Gerüche am leichtesten eindringen. Wer ganz sicher gehen will, dass Ei und Huhn aus «glücklicher» Haltung kommen, kauft die Eier am besten in der Migros. Der auf jedem Ei aufgedruckte Code kann auf www.migros.ch/eier eingetippt werden. Sogleich erfahren Sie von welchem Bauernhof die Eier stammen und wie die Hühner auf dem Hof leben. Wenn das kein Service ist!

Wie ich sie liebe! Wachteln. Kulinarisch gesehen. Gebraten und mit Thymian und Meersalz gewürzt. Oder im Ofen geschmort und mit Ingwer, Lavendel, Aprikosen gefüllt, die Haut mit Rosmarinhonig beträufelt. Auch schätze ich, was das Federvieh lebend hergibt. Das Frühstücksei mag ich leicht flüssig mit Toastbrot zum Eintauchen. Denn nichts kann mir die Morgenlaune mehr verderben, als ein zu hart gekochtes Ei. Das hat uns schon der deutsche Humorist Loriot mit seiner legendären Geschichte «Berta, das Ei ist hart» beigebracht. Und sonst? Eierrezepte sind vielfältig. Wie wäre es mit einem fürstlichen Ei zum Sonntag? Das Ganze geht so: Vier kleine Formen mit Butter ausfetten, Eier trennen und je ein Eigelb in die Formen legen. Nach Belieben Trüffel darüberhobeln und mit wenig Meersalz bestreuen. Eiweiss steif schlagen. Käse reiben, geschlagenen Vollrahm unter den Eischnee heben und auf die Formen verteilen. Ab gehts bei 180 Grad für eine Viertelstunde in den Ofen, bis die Masse goldgelb gebacken ist. In der Form servieren. Dazu passt geröstetes Schwarzbrot. Was für ein Morgen.


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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

NEWS

Produkt der Woche

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Sursee lacht wieder

Die achte Ausgabe der Soorser Comedy Täg besticht durch ein überraschend internationales Programm. Vom 21. bis 24. Oktober zelebrieren berühmte Künstler Spass und Satire auf der Bühne.

W

Das Wildheuermöckli ist ein getrocknetes Rindfleischerzeugnis mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.». Von der Metzgerei Heinzer aus dem Muotathal wird das Fleisch mit viel Wissen und Erfahrung gesalzen, leicht geräuchert und luftgetrocknet. Durch diese Lufttrocknung ist das Rindfleisch über einen längeren Zeitraum ungekühlt haltbar. Das Wildheuermöckli ist ausserdem leicht von Hand zu schneiden. Der Familienbetrieb Heinzer stellt seit über 80 Jahren veredelte Fleischspezialitäten her.

Klubschul-Tipp der Woche Die M-Budget-Linie der Migros hat längst Kultstatus erreicht. Kein Wunder, bietet die Klubschule Luzern einen Kochkurs an, in dem speziell Lebensmittel aus der Budgetlinie verwendet werden. Kreieren Sie ausgefallene und kreative Köstlichkeiten, und lassen Sie sich von der Vielfalt der Produkte überraschen. Kurstermin: Mittwoch, 13. Oktober, 19 bis 22 Uhr www.klubschule.ch Suchwort: M-Budget 041 418 66 66 Luzern

ährend vier Tagen wird Sursee zum komischen Zentrum der Schweiz. Die Migros Luzern ist als Sponsorin der Soorser Comedy Täg 2010 mit dabei. Auf der Bühne des Stadttheaters Sursee treffen Schweizer Grössen wie Simon Enzler und Pedro Lenz auf unsere lustigen Nachbarn Alf Poier, Oropax und Herr Niels. Mit den deutschen Spassbrüdern von Oropax und dem Lieblingsösterreicher Alf Poier kommen zwei alte Bekannte zurück an die Comedy Tage. Alf Poier ging nach Indien, um die Erleuchtung loszuwerden. Am Freitag erzählt er in seinem neusten Programm «Satsang» die Geschichte dazu. Oropax arbeiten mit ihrer Show am Sonntag an ihrem Ruf, das weit und breit komischste Duo zu sein. Mit dem Gummimenschen Herr Niels betritt am Comedy Gschnätzlete am Samstag ein weiterer Deutscher die Bühne.

Auftakt in Schweizer Händen

Eröffnet werden die Soorser Comedy Täg am Donnerstag vom Appenzeller Simon Enzler mit seinem aktuellen Programm «Phantomscherz». Auch das Comedy Gschnätzlete hat nebst der Moderation von Oropax und dem Auftritt von Herr Niels Schweizer Vertreter im Programm. Der Langenthaler Lyriker und LiveLiterat Pedro Lenz bringt Sprachmuster aus der Hauptstadt und der umliegenden Provinz auf die Büh-

Alf Poier sorgt an den Soorser Comedy Täg mit dem Programm «Satsang» für Lacher.

ne. Das Zürcher Duo Hinterletscht macht komische Musik mit Gitarre, Kontrabass, Trainerjacken und zwei einstimmig klingenden Stimmen. Am Sonntag lädt der Satiriker Thomas C. Breuer zum Frühstück im Stadtcafé Sursee. Während der Comedy-Matinee gibt es nicht nur Kaffee und Gebäck, sondern auch «Pfeffer & Salsa». Weitere Infos und Vorverkauf: www.comedysursee.ch oder bei der Buchhandlung Untertor Sursee, Tel. 041 921 52 51. Danja Spring

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Die Migros Luzern verlost auf www.migrosluzern.ch für jede Vorstellung der Soorser Comedy Täg je zwei Tickets. Alle Informationen zum Wettbewerb sind unter www.migrosluzern.ch ersichtlich. Teilnahmeschluss ist der 8. Oktober.


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 40, 4. Ok Oktob Oktober tober er 2010 2010

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Der Jungbrunnen mit OM24®

CellaNova, das erste Wellness-Produkt aus der Mineralquelle Bad Knutwil, ist der Pionier einer neuen Generation von gesunden Getränken. Es ist für Erwachsene wie Kinder eine optimale Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung. Der darin enthaltene Stoffkomplex OM24® hat ein hohes Potenzial, freie Radikale zu neutralisieren, die beim Alterungsprozess von Zellen eine zentrale Rolle spielen. Dadurch unterstützt und regeneriert OM24® das Energiesystem des Körpers bis zu 350 Mal effektiver als andere Vitamine und Mineralstoffe. Die positiven Wirkungen von OM24® wurden durch ETH-Studien getestet und belegt. CellaNova ist in allen Filialen der Migros Luzern als Einzelflasche oder im Sechserpack erhältlich. Robert Schmidlin, Geschäftsführer der Mineralquelle Bad Knutwil, hat die Wirkung von CellaNova selbst getestet und ist begeistert.

Mehr Wohlbefinden mit CellaNova

Mit CellaNova präsentiert die Mineralquelle Bad Knutwil eine Neuheit mit besonderer Wirkung. Das Getränk erfrischt nicht nur, es sorgt auch für mehr Wohlbefinden im Alltag.

C

ellaNova ist fruchtig und prickelnd – ein Erfischungsgetränk, wie es schon viele gibt, könnte man meinen. Wären da nicht die speziellen Inhaltsstoffe, die das rote Getränk zu einem wahren Wundertrunk machen. Dafür sorgt eine Kombination aus Edelweissextrakt, Cranberry- und Granatapfelsaft und dem rein pflanzlichenStoffkomplexOM24® (siehe Kasten), der aus Teepflanzen gewonnen wird. Diese Zusammensetzung motiviert die Zellen, mehr eigene Schutzproteine zu produzieren und dadurch freie Radikale zu neutralisieren. Der Geschäftsführer der Mineralquelle Bad Knutwil, Robert Schmidlin, ist überzeugt von den positiven Eigenschaften von CellaNova. «Seit ich täglich die empfohlene Tagesdosis von 0.5 Liter CellaNova trinke, habe ich geistig und körperlich mehr Energie. Der

besondere Effekt des Getränks tut mir gut.» CellaNova belebt über längere Zeit und sorgt so dafür, dass die Leistungskurve nicht abfällt. Schmidlin ist sich sicher, dass das innovative Getränk Erfolg haben wird. «Dabei setzen wir nicht auf grosse Marketingkampagnen. Die Qualität und Wirkung von CellaNova wird überzeugen und sich herumsprechen.»

Durch viele Zufälle zu CellaNova

Dabei kam es eher zufällig zu einer Zusammenarbeit zwischen der Mineralquelle Bad Knutwil und dem Entwickler von OM24®, Dr. HansEmanuel Holzgang. Der promovierte Naturwissenschaftler tüftelte schon Jahre am Extrakt OM24®. Ein zufälliges Zusammentreffen mit einer Biochemikerin und die anschliessende Zusammenarbeit brachten eine unerwartet hohe po-

sitive Wirkung von OM24® auf die Zellerneuerung ans Tageslicht. Nachdem sich OM24® schon als Inhaltsstoff in einem Dragée und als Hautpflegelinie etabliert hatte, suchte Holzgang nach einem Partner für die Produktion eines hochwertigen Getränks mit OM24®. Der Rohstofflieferant der Mineralquelle Bad Knutwil erfuhr davon und knüpfte die Bande zwischen dem Zentralschweizer Getränkeproduzenten und Holzgang. Zusammen tüftelte man am neuen Getränk. Geplant war, CellaNova mit Himbeergeschmack zu produzieren. Für die Testproduktion wurde aber fälschlicherweise Granatapfelkonzentrat geliefert. «Wir sandten das Granatapfelkonzentrat nicht zurück, sondern probierten aus, ob es für CellaNova auch infrage kommt. Prompt landeten wir einen Volltreffer», so Schmidlin. Dank der natürlichen

Röte des Granatapfels kann bei CellaNova gänzlich auf Farbstoffe verzichtet werden. Auch werden keine Konservierungsstoffe verwendet. CellaNova ist vollständig natürlich.

Migros wichtig für Markteinführung

«Damit wir CellaNova auf den Markt bringen konnten, brauchten wir einen grossen Vertriebspartner», so Schmidlin. «Die Migros Luzern war sofort von CellaNova begeistert. Diese Zusammenarbeit ist für uns eminent wichtig, damit wir das Getränk breitflächig verkaufen können», führt er weiter aus. CellaNova ist nur eines von vielen Knutwiler-Getränken, das die Migros Luzern in der zehnjährigen Zusammenarbeit ins Sortiment aufgenommen hat. Text und Bild: Danja Spring


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

KULTURPROZENT

Revolutionäre Klänge im KKL Luzern

Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Gemeinsam zum Ziel

Am 18. Oktober starten die neuen Sprachkurse an den Klubschulen Migros Luzern. Das Angebot ist gross und die Kurszeiten sind flexibel.

Dirigiert das Orchestre Révolutionnaire et Romantique: Sir John Eliot Gardiner. Im Rahmen von Migros-Kulturprozent-Classics macht das Orchestre Révolutionnaire et Romantique am 18. Oktober auf seiner Schweizer Tournee erstmals im KKL Luzern halt. Der Name dieses Orchesters ist zugleich auch Programm für seine überzeugenden Interpretationen. Unter der Leitung seines Chefdirigenten und Gründers, Sir John Eliot Gardiner, wagt das Ensemble eine neue, überraschende Sicht auf drei Meisterwerke der sinfonischen Musik von Brahms (Doppelkonzert für Violine und Violoncello) und Schumann (Manfred-Ouvertüre und die Sinfonie Nr. 3). Bereichert wird der Abend auch vom bekannten Violinisten Thomas Zehetmair und dem jungen Schweizer Violoncellisten Christian Poltéra . Tickets sind zwischen Fr. 30.— und Fr. 150.— bei der Klubschule Migros Luzern, Schweizerhofquai 1, 6004 Luzern, Tel. 041 418 66 44, erhältlich oder können übers Internet www.kkl-luzern.ch bestellt werden.

Zu zweit oder in Gruppen zu lernen, ist für viele angenehmer und motivierender als alleine.

W

er sich heute in mehreren Sprachen verständigen kann, erlangt dadurch nicht selten einen Vorteil im beruflichen Alltag. Doch auch das Interesse an einer anderen Kultur, einem anderen Land oder einfach die Lust an einer neuen Sprache bewegen viele Leute, das vielseitige Angebot der Klubschule Migros zu nutzen. Offeriert werden insgesamt 23 Sprachen, von Arabisch über Latein bis Vietnamesisch, und dies auf verschiedenen Stufen. Mittels Online-Test wird der entsprechende Level abgeklärt, um die korrekte Lerngruppeneinteilung vornehmen zu können.

In Gruppen lernen und soziale Kontakte knüpfen

Viele Teilnehmende schätzen es, in den Sprachkursen in Gruppen zu lernen. Besonders durch die

mündliche Kommunikation können die Lernenden voneinander profitieren. Die gemeinsamen Interessen an einer Sprache und am Land können sehr verbindend sein und einen spanndenden Erfahrungsaustausch ermöglichen. So kommt es immer wieder vor, dass in den Kursen sogar wahre Freundschaften entstehen.

Flexible Kurszeiten für jedermann

Damit es jedem möglich ist, den Kurs seiner Wahl zu besuchen, variiert die Migros Klubschule mit den Kurszeiten. Sprachkurse können am Morgen früh, am Vormittag, über Mittag, am Nachmittag oder am Abend besucht werden. Wem unter der Woche die Zeit für einen Kurs fehlt, kann einen solchen auch am Samstag besuchen. Thomas Wanderon

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Sprachkurse Folgende Sprachen kann man bei der Klubschule Migros lernen: Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Kroatisch, Latein, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch/Brasilianisch, Romanisch, Russisch, Schwedisch, Schweizerdeutsch, Spanisch, Thai, Türkisch, Ungarisch und Vietnamesisch Semesterstart ist am 18. Oktober. Der Eintritt ist auch während des Semesters möglich, ausser bei Sprachkursen, die auf eine Diplomprüfung vorbereiten. Weitere Infos und Angebote unter www.klubschule.ch.


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Infocoktail und halbtätiger Ausflug

3. TAG

Nach Kappadokien mit zwischenhalt und Besichtigung der Kulturstadt Konya

4./5. TAG

Wir fordern ein sofortiges Abholzungsverbot der letzten intakten Regenwälder. Helfen Sie uns – werden Sie Mitglied. Es brennt.

Besichtigung Kappadokien, Göreme und Üçhisar.

6. TAG

Nach Antalya über Konya. Unterwegs Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten.

7. TAG

Antalya Stadtrundfahrt

8. TAG

Abflug nach Schweiz

INKLUSIVLEISTUNGEN • Flug von Schweiz nach Antalya und zurück mit SunExpress oder Pegasus Air • Transfers und Rundreise • 4 Übernachtung auf Basis HP 5* Komforthotel im Raum Antalya • 3 Übernachtungen auf Basis HP 4* Komforthotel in Kappadokien • Unterbringung in Doppelzimmern • Qualifizierte, erstklassige Reiseleitung

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Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Symmetrische Berührung reduziert Schmerz.

Was tun Sie bei Kopfschmerzen? ➔ Ich warte, bis sie vergehen, ohne gleich zu Tabletten zu greifen. ➔ Ich nehme Schmerzmittel. ➔ Ich versuche mit bewusster Entspannung Linderung herbeizuführen.

Selbst das herzhafteste Gähnen lässt Babys kalt.

Frage von letzter Woche

Für mich ist Facebook ideal ... So haben unsere Leser geantwortet:

BABY CLUB

Kleinkinder gähnen nicht mit

Bilder Kristiane Vey/jump fotoagentur, Barbara Maurer/Gettyimages, Urs Keller/Ex-Press

Nach einer kurzen Nacht am Frühstückstisch: Zuerst gähnt die Mutter, dann der Vater, dann der 6-jährige Bruder — nur das Baby lässt sich nicht anstecken. Weshalb? Biologen halten das Mitgähnen für einen Ausdruck von Empathie des Menschen. Wissenschaftler der Universität Connecticut haben herausgefunden, dass Kinder erst ab vier Jahren im Stande sind, sich in jemanden hineinzuversetzen und sich vom Gähnen anstecken zu lassen. Für die Forscher ist damit auch bewiesen, dass sich die Empathie in den ersten Jahren langsam entwickelt. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

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b Kopfweh, Bauchkrämpfe oder Seitenstechen – plagt uns ein Schmerz, legen wir meist automatisch die Hand auf die betroffene Stelle. Diese Geste lindert akuten Schmerz tatsächlich, indem sie in die Mechanismen des Schmerzempfindens im Gehirn eingreift, wie Forscher am University College in London in

einem Test nachgewiesen haben. Bei 64 Prozent der Testteilnehmer liess der Schmerz nach Selbstberührung sofort nach. Bei jenen, die sich nicht berührten oder durch Drittpersonen berühren liessen, hielt der Schmerz hingegen länger an. Interessant dabei: Besonders wirksam ist die Selbstberührung,

wenn sie symmetrisch auf beide Körperhälften erfolgt. Bei Kopfschmerzen beispielsweise legt man je eine Hand an die Schläfen. Die Effizienz dieser Methode hat mit der Körperwahrnehmung zu tun, die im Hirn symmetrisch verankert ist.

Daniel Schifferle

Quelle: www.focus.de

IN FORM

Stadtleben stärkt Immunabwehr Menschenansammlungen und Schmutz machten Städte schon immer zu Brutstätten für Krankheiten. Doch die ständige Konfrontation mit Krankheitskeimen stärkt gerade auch die Immunabwehr und macht die Menschen widerstandsfähiger. Hinsichtlich der psychischen Gesundheit sind

Städter aber gegenüber der Landbevölkerung benachteiligt, ty wie die britische Cardiff University berichtet. Schizophrenie kommt in der Stadt weit häufiger vor. Grund seien nicht Lärm, Reizüberflutung oder die höhere Kriminalität, sondern die Anonymität und der fehlende soziale Zusammenhalt.

Die ständige Konfrontation mit Keimen stärkt die Immunabwehr der Städter.


122 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Gratwanderung über den Wipfeln

Hoch in den Bäumen klettern, am Drahtseil hinuntersausen und durch die Kurven der Rodelbahn flitzen — Hochseilparks stehen zwar in der Kritik, sind aber Publikumsmagnete. Wie der Monte Tamaro, Tessins Abenteuerberg.

I

ch gehe zuerst», verkündet die 10-jährige Rona überzeugt. Sie steht vor der rund vier Meter hohen Holzleiter, die zum grün markierten und damit zum leichtesten Parcours des Hochseilparks auf dem Monte Tamaro führt. «Äh, nein, Eila, geh du!» Rona schickt doch lieber ihre grössere Schwester Eila (13) voraus. Eila nimmt Tritt um Tritt nach oben und klickt zur Sicherung regelmässig die beiden Karabiner ein, die mit ihrem Klettergurt verbunden sind. Als sie oben auf dem Holzpodest ankommt, ist Eilas erster Kommentar nicht «wau, das ist aber hoch!», sondern «wäh, hier hats eklige Käfer!»

Früher hat Skistar Lara Gut am Monte Tamaro trainiert

Der Hochseilpark befindet sich im angenehm kühlen Wald in der Nähe der Mittelstation der Gondelbahn und die einzelnen Passagen führen jeweils von Baum zu Baum, wo kleine Podeste angebracht sind. «Das ist lustig, Rona», ruft Eila ihrer jüngeren Schwester zu, als sie über einen schmalen Holzbalken trippelt. Der Monte Tamaro befindet sich im Dreieck von Bellinzona, Locarno und Lugano. Lange ist es noch nicht her, da herrschte hier vor allem im Winter Hochbetrieb. An diesen Hängen lernte ein Grossteil der Tessiner, Ski zu fahren – sogar Jungskistar Lara Gut trainierte hier noch. Aufgrund des immer akuteren Schneemangels entschieden sich die Verantwortlichen jedoch,

Die kleine Nalani dreht Runde und Runde auf dem Kinderparcours des Monte-TamaroHochseilparks — Mutter Barbara balanciert derweil hoch über ihr in den Seilen.


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Migros-Magazin 40, 4. Ok Oktob Oktober tober tob er 2010 2010

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Im Abenteuerpark: Rona auf wackligen Pfählen (links) und im schaukelnden Netz (rechts unten). Mutter Barbara saust mit 60 km/h die Tyrolienne hinunter, und Nalani hängt hochkonzentriert ihren Karabiner ein.

2004 den Winterbetrieb ganz einzustellen. n. Damit war der Skiizirkus passé, und man konzentriertee sich ste. Jedes auf die Sommergäste. Jahr kam eine neue Attraktion hinzu: Rodelbahn,, Spielplatz, Tyrolienne, Hochseilpark, ilpark, Mountainbike-Downhill-Piste. lMit den d neuen Angeboten stieg auch die Besucherzahl – mittlerweile besuchen von Frühling bis Spätherbst rund 110 000 Gäste den Monte Tamaro. Die Ironie der Geschichte: Seit der Winterbetrieb eingestellt und die Skilifte abgebrochen worden sind, hätte es jede Saison genügend Schnee zum Skifahren.

Seil und rutscht mit je einem Fuss auf zwei separaten, leicht schwingenden Drahtseilen zur nächsten Plattform, während man aufpassen muss, nicht plötzlich den Spagat zu machen.

Oben klettern die Grossen — unten turnen die Kleinen

Mittlerweile hat Rona Selbstvertrauen gefasst – beim blauen und roten Parcours geht sie voraus. Hier wirds schwieriger und höher, die Plattformen befinden sich sieben bis zehn Meter über Boden. Die Herausforderungen der einzelnen Passagen variieren: Einmal hält man sich mit den Händen am

Ein anderes Mal balanciert man über einzeln üb ln aufgehängte, uf hä schauha kelnde Holzpfähle, die von den Füssen immer wieder verfehlt werden. Und zum Schluss jedes Parcours heisst es: «Achtung, fertig, los!» Und schon saust man am Klettergurt hängend an Rollen am Drahtseil eine kurze Tyrolienne – eine Seilrutsche – hinunter. Dort unten ist Nalani (5), die

kleinste der drei Schwestern, unterwegs. Sie befindet sich auf dem Kinderparcours für Vier- bis Neunjährige. Hier sind die Plattformen so tief angebracht, dass die Eltern bei Bedarf immer helfend eingreifen könnten. Die Herausforderungen sind ähnlich wie bei den Grossen oben in den Bäumen. Auch die Kleinen ch sich ch mit zwei Karabinern. ab sichern Mit rotem Klebband ist am Drahtseil jeweils bezeichnet, wo die Kinder die Karabiner umhängen müssen – einen um den anderen, damit sie immer an mindestens einem gesichert sind. Hochkonzentriert, mit grossen Augen klickt Nalani den Karabiner mit beiden Hän-


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Steinböcke: Eine magische Begegnung.

Tierische Momente beim Outdoor-Spass

Die Wege von Mensch und Wildtier können sich bei Outdoor-Tätigkeiten kreuzen. Unter Berücksichtigung einiger Verhaltensregeln bleibt dieses Aufeinandertreffen aber für beide Seiten ein spannendes und ungefährliches Ereignis. Grundsätzlich gilt gegenüber Gämsen, Wildschweinen, Rehen, Füchsen, Steinböcken und Co.: Geben Sie dem Tier eine Rückzugsmöglichkeit, verhalten Sie sich ruhig, bewegen Sie sich langsam. Durch Hektik, nervöses Wegrennen und Angstbewegungen kann das Tier falsche Signale erhalten und sich zu einem Angriff gedrängt fühlen. Sind Jungtiere im Spiel, gilt: Umgehen Sie die Tierfamilie mit grosszügigem Abstand. Sollten Sie überraschenderweise auf eine Familie treffen, bleiben Sie stehen und ziehen Sie sich langsam zurück. Mehr Infos und weitere Tipps auf: www.migros.ch/schweizmobil

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Eine rasante Rodelfahrt den Monte Tamaro hinunter zaubert ein glückliches Lächeln auf die Gesichter.

den aus und bei der nächsten Markierung wieder ein. An den oberen zwei Seilen hält sie sich fest, und mit den Füssen balanciert sie langsam über das wacklige Drahtseil.

Auf der längsten Tyrolienne der Schweiz rast der Puls

«Das ist ja wie bei Freddy Nock», sagt die Fünfjährige und strahlt – sie war dabei, als der Hochseilartist die Drahtseile der Felseneggbahn bei Adliswil ZH hochgelaufen ist. «Nur hält der sich natürlich nicht noch mit den Händen», relativiert Nalani ihre Leistung. Das tut ihrer Begeisterung aber keinen Abbruch: Sie kriecht durch einen Tunnel, läuft über ein Netz, fährt mit einer Kindertyrolienne und dreht so Runde um Runde. «Langsam kenne ich alles auswendig», sagt sie und fängt wieder von vorne an. Die Rodelbahn oben bei der Bergstation bietet da schon fast

ein wenig Erholung. In Zweierbobs gehts gemütlich den Hang hoch, vorbei an grasenden Kühen. Hinunter saust es dann ordentlich, die Fliehkräfte lösen in den Kurven gellendes Gekreische aus. Daraufhin steht noch die mit 440 Metern längste Tyrolienne der Schweiz auf dem Programm. Zum Start läuft man rund fünf Minuten, dann hängt man seinen Klettergurt an der Rolle über dem Drahtseil ein, atmet tief durch und macht den Schritt vom Podest ins Leere. Die Rollen surren, und man flitzt – mit maximal 60 km/h – über die Wiese in Richtung Endstation. Nach rund 30 Sekunden Fahrt bremse es dort dann automatisch, hat es geheissen. Die Station kommt näher, immer näher – aber es bremst nicht. In vollem Tempo fährt man in die Station ein. Dann macht es zack!, die Beine schwingen nach vorn, der Körper liegt horizontal, der Puls ist auf 180 und fertig ist

Abenteuer am Berg

➔ Anreise/Rückreise: Mit Bahn via Bellinzona nach Rivera, von dort mit Gondelbahn bis Mittelstation bzw. Bergstation Alpe Foppa. ➔ Aktivitäten: Hochseilpark mit fünf Teilstücken in verschiedenen Schwierigkeitsgraden (ab 9 Jahren) und Kinderparcours (4 bis 9 Jahre), Rodelbahn (800 m), Tyrolienne (440 m, ab 9 Jahren), Spielplatz. ➔ Weitere Sehenswürdigkeit: Kapelle «Santa Maria degli Angeli» des Architekten Mario Botta. ➔ Öffnungszeiten: Ende März bis 7. November 2010. ➔ Kosten: Kombi-Tickets Gondelbahn und Hochseilpark Fr. 39.— (Kinder Fr. 27.—, für Kinderparcours Fr. 22.—), Gondelbahn, Hochseilpark und Tyrolienne Fr. 45.— (Fr. 33.—). Rodelbahn Fr. 5.— (1 Fahrt), Fr. 22.— (5 Fahrten). ➔ Weitere Infos: www.montetamaro.ch

die Fahrt. Das Fazit der Erwachsenen: «Schöne Fahrt, aber das Bremsen war etwas sehr abrupt.» Die Jüngeren, wie Rona, sagen dazu schlicht: «Cool!»

Text Üsé Meyer Bilder Rémy Steinegger

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128 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Ein Pinselstrich vom Glück entfernt Gutes Aussehen ist heutzutage fast ebenso wichtig wie ein Studienabschluss. Zum Glück kann man die Schönheit positiv beeinflussen. Expertin Adriana Tripa weiss, wie es geht.

D

ass Schönheit Türen öffnen kann, weiss Adriana Tripa bestens. Seit 15 Jahren arbeitet die Visagistin, Stylistin und Fotografin in Los Angeles, New York, Zürich und Paris und hat dabei viele Stars persönlich kennengelernt. Nun hat sie mitten in der Zürcher Innenstadt ein eige-

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Heute will Sandra wissen, was die Stylistin aus ihrem Gesicht herausholen kann. «Ich mache jeden Morgen dasselbe und sehe immer gleich aus», erklärt die 39-Jährige ihren Wunsch nach Veränderung. Sie sitzt auf dem Stuhl vor einem Die Brauen wirken zu kurz, das breiten Spiegel. Adriana Nasenbein zu breit. Die schönen Augen Tripa streicht Sandras von Sandra nimmt man kaum wahr. Haar aus dem Gesicht. Sie hat einen scharfen Blick für gut und gesund sind. Deshalb könGesichter und deren Proportio- ne man Make-up als Machtinstrunen. «Der Fokus ihres Gesichts ment einsetzen, weiss Adriana liegt auf der Nase, weil ihre Brau- Tripa. Sie zeige ihren Kundinnen, en zu kurz sind und ihr Nasenbein wie sie mit dem richtigen Makezu breit ist», erklärt die Expertin. up ihre Schönheit zur Geltung «Aber sie hat eine wunderschöne bringen. «Das ist ein Geschenk Augenfarbe und Wimpern, ich fürs Leben», sagt sie. Viele ihrer muss sie nur richtig ins Bild rü- Kundinnen bedauerten, nicht cken.» früher zu ihr gekommen zu sein. Wer gut aussieht, ist meist Denn richtig geschminkt wirke nicht nur zufriedener mit sich man gleichzeitig klug, emotional selbst, sondern auch erfolgreicher. und exklusiv. «Die meisten Frauen Das Streben des Menschen nach nehmen sich selbst gar nicht richSchönheit ist vererbt. Wir glauben tig wahr und haben ihre instinktiv, dass schöne Menschen eigenen Schönheitsstärken


BESSER LEBEN IN FORM

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«Wir tragen eine Sehnsucht nach Vollkommenheit in uns» Julia Onken, warum wollen wir schön sein? In unserer Gesellschaft ist äussere Schönheit ein Wert an sich. Die Schönheitsaktie steht hoch im Kurs. Wir tragen aber auch eine Grundsehnsucht nach Vollkommenheit in uns: die Sehnsucht, das Beste aus uns machen zu wollen. Frauen beziehen das vor allem auf ihr Äusseres. Ist das ein Problem? Grundsätzlich ist es gut, wenn man sich um sein Äusseres bemüht. Doch wenn die Sehnsucht zum Wahn wird, zum einzigen Lebensinhalt, dann flieht man vor sich selbst und vor seiner Seele.

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Adriana Tripa sieht sich ein Gesicht genau an, bevor sie sich an die Arbeit macht.

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eröffnet einem eine Palette neuer Möglichkeiten. Kosten Sie diese aus. Ich geniesse es heute zum Beispiel, stundenlang mit meinen Enkeln am Teichufer zu warten, bis ein Fisch auftaucht. Welche Menschen empfinden Sie als attraktiv? Ich schaue gerne Menschen an, deren inneres Wesen leuchtet. Wenn jemand hingegen abgelöscht oder nur schön, aber blöd ist, gefällt mir die Person nicht. Wie findet man zur inneren Schönheit? Stellen Sie sich Fragen. Etwa: Aus welchen drei Gründen sollten mich andere Menschen mögen? Oder: Was schreibe ich auf meinen Grabstein? Soll die Antwort lauten: Ich war zeitlebens attraktiv und faltenfrei? Schönheit ist eine Frage der Selbstwahrnehmung: Man findet sich selbst zu dick, die beste Freundin dagegen sagt, man sehe sexy aus. Sie bringen eine wichtige Person ins Spiel: die beste Freundin. Sie hilft Ihnen bei der Identitätsfindung, denn sie ist grundsätzlich wohlgesonnen und ehrlich. Und sie würde Ihnen nie etwas raten, das Ihre Würde verletzt. Bevor wir uns fürs Facelifting unters Messer legen, sollten wir also unsere beste Freundin konsultieren? Genau. Vor der Freundin prahlen wir nicht von unseren Taten, sondern heulen über unsere Fehler. Ihr gegenüber brauchen wir den Schein nicht zu wahren. Das ist ungemein entspannend — und das fördert unser Wohlbefinden!


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noch nicht entdeckt, obwohl sie das Badezimmer voller Schminke haben», schildert Adriana Tripa ihre Erfahrungen. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Frauen und zunehmend auch Männer ein Vermögen für Schönheitsprodukte ausgeben. Die Stylistin selbst kommt mit vier bis fünf Produkten aus.

Richtig gezupfte Brauen sparen viel Schminke

Adriana Tripa greift nach einem Abdeckstift und retouchiert das Gesicht von Sandra. «Ich verbessere die Gesichtsarchitektur, indem ich mit Licht und Schatten die Substanz eines Gesichts unterstreiche und dessen Nachteile kaschiere. So hebe ich die Facetten ihrer Persönlichkeit hervor», sagt sie. Sie modelliert die Augenbrauen, Wangen und Kinn und arbeitet dabei fast nur mit den Fingern. «Wenn die Augenbrauen sitzen,

Mit Licht und Schatten unterstreicht Adriana Tripa die Substanz eines Gesichts. Mit dem Rouge erscheinen die Wangen von Sandra höher.

stimmen die Gesichtsproportionen. Dann braucht man fast keine Schminke mehr.» Adriana Tripa schminkt und fotografiert Frauen jeden Alters. Eine Frau sei wie ein Chamäleon, sie müsse sich immer wieder neu erfinden. «Das ist die beste Psychotherapie», ist Adriana Tripa überzeugt. Fürchtet sie sich vor dem Altern? «Nein, denn wenn du deine Schönheit ent-

deckt hast, bist du in jedem Alter schön.» Zwei Stunden später ist Sandra fertig geschminkt und fotografiert. Ihre Augen überstrahlen das Gesicht. Sie ist beinahe sprachlos: «Ich fühle mich anders», sagt sie. Alle Frauen verliessen Tripas Fotostudio selbstsicherer und aufgestellt. Glückliche Kunden machen auch sie happy: «Manchmal rufen

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mich Ehemänner an und fragen: Hey Adriana, wie hast du das hingekriegt?» Woher aber soll die Frau die Zeit nehmen, sich täglich so zurechtzumachen? Adriana Tripa wiegt ab: «Es ist einfach, sich perfekt zu schminken, wenn man die eigene Schönheit entdeckt hat.» Und sagt: «Ich schminke mich in zwei Minuten im Auto, vor dem Rotlicht!» Texte Anja Fiebiger Stiling inklusive Fotos Das Package bei Adriana Tripa gibt es ab Fr. 750.—. Es beinhaltet: Fotoshooting inkl. Make-Up, Haar und Fashionberatung. Zwei professionelle Fotos. Kontakt: www.adrianatripa.ch

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n Ihrem Portemonnaie fehlen 50 Franken? Das neue Spielzeug im Kinderzimmer ist nicht von Ihnen? Herausfinden, dass das eigene Kind stiehlt, ist für Eltern ein harter Brocken. Es hat doch alles! «Wenn Stehlen punktuell auftritt, kann das zum erhöhten Risikoverhalten im Jugendalter gehören. Da geht es um Selbstwertgefühl, ums Dazugehören oder ganz einfach um den Kitzel. Häuft sich das Verhalten, wird es ernst», erklärt Jugendpsychologe Leo Gehrig. Leo Gehrig rät, das Gesamtverhal- Wenn Geld verschwindet, sollte man nicht ten des Kindes zu wegsehen, sondern die Kinder zur Rede stellen. beobachten. Nehmen die schulischen Leistungen ab? Gibt es das Sport- Kind auf die schiefe Bahn gerät.» training auf? Pflegt es die Freund- Und da liegt meist der Hase im schaften weniger? «Wache und Pfeffer: «Häufig ist Fehlverhalten präsente Eltern merken, wenn das wie Stehlen Ausdruck von zu wenig echter emotionaler Zuwendung. Deshalb stehlen auch materiell verwöhnte Junge.»

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Es ist schmerzhaft, dem eigenen Kind nicht voll vertrauen zu können. Aber blindes Vertrauen findet Leo Gehrig fahrlässig. «Es ist völlig normal, dass Kinder Geheimnisse haben. Doch in einzelnen Bereichen ist ein gewisses Misstrauen angebracht. Ich nenne dies konstruktives Misstrauen. Dies hat keinen Einfluss auf das Gesamtvertrauen in das Kind», so der Jugendpsychologe. Ist der Diebstahl aufgeflogen, bringt we-

Beklaut vom Kind — was nun?

➔ Beobachten Sie das Kind: Ist es in den anderen Bereichen stabil, und bewältigt es das Leben gut? ➔ Sprechen Sie das Vergehen mit dem «System Dreiklang» an: 1. Ihre eigenen Gefühle ansprechen («Mir fällt es sehr schwer, über dieses Thema zu reden …»). 2. Die Beobachtung schildern («Ich habe gemerkt, dass mir Geld fehlt»). 3. Hypothese ableiten («Ich habe die Vermutung, dass du stiehlst»). ➔ Das Kind soll wissen, dass Sie ihm in diesem Bereich nun misstrauen. ➔ Verhängen Sie eine gerechte, nachvollziehbare und sinnvolle Strafe (zum Beispiel vier Stunden Gartenarbeit für das gestohlene Fünfzigernötli).

der die harte Rüge noch das Wegsehen etwas. «Wegschauen erzeugt höchstens Respektverlust. Seien Sie nicht naiv, Ihre Kinder durchschauen Sie», rät der Jugendpsychologe. Es ist wichtig, Vergehen anzusprechen, ohne dabei ein grosses Theater zu machen. Genauso gehört eine nachvollziehbare, sinnvolle Strafe dazu. Leo Gehrig: «So merkt das Kind, dass die Eltern wachsam sind, sich aktiv mit ihm auseinandersetzen und Grenzen setzen.» Milena Conzetti

www.migrosmagazin.ch Gruppendruck, fehlende Anerkennung, Ausdruck von Aggression: Wofür Klauen stehen kann.

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Bei Notfällen zählt jede Sekunde. Doch oft blockieren Autofahrer den Weg der Retter. So verhalten Sie sich Einsatzfahrzeugen gegenüber richtig.

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Kein Durchkommen: Rettungsfahrzeuge bleiben stecken, weil Autos ihren Weg behindern.

wissen nicht: Das Trottoir darf mit genutzt werden (natürlich vorsichtig). Ebenso wird toleriert, wenn man behutsam über Haltelinie oder Rotlicht schleicht. ➔ Nie dicht vor Einsatzfahrzeugen bremsen, die Richtung oder Spur wechseln. An Engstellen zu einer Stelle fahren, an der das Einsatzfahrzeug gut passieren kann. ➔ Entgegenkommende Einsatzfahrzeuge weichen oft auf die Ge-

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genfahrbahn aus. Daher bremsbereit sein und eventuell an den Rand fahren. ➔ Zeichen geben: Besonders wichtig ist es, dem Lenker des Einsatzfahrzeugs per Blinker zu signalisieren, dass man ihn erkannt hat und wohin man ausweicht. ➔ Mehrspurige Strassen: Bei fliessendem Verkehr auf die rechte Spur wechseln. Bei zähem Verkehr oder Stau Gasse zwischen

den Spuren (bei drei und mehr Spuren zwischen mittlerer und linker Spur) bilden. Ist eine Abbiege- oder die Standspur frei, diese nicht blockieren. Das Fahrzeug nutzt sie eventuell statt der Gasse. ➔ Nachzügler bedenken: Bedenken Sie, dass häufig weitere Einsatzfahrzeuge folgen – und folgen Sie nie einem Einsatzfahrzeug durch die gebildete Gasse. Timothy Pfannkuchen

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ie sehr die Zeit oft drängt, wenn das Blaulicht blinkt und die Sirene ertönt, zeigt dieses Beispiel: Spätestens fünf Minuten nach einem Kreislaufstillstand treten Schäden am Gehirn auf – und mit jeder weiteren Minute sinkt die Chance auf erfolgreiche Wiederbelebung. Damit möglichst wenig Zeit vergeht, bis die Unfallopfer professionelle Hilfe erhalten, nützt es zum einen, die eigenen Kenntnisse in Erster Hilfe aufzufrischen, um die Zeit bis zum Eintreffen der Profiretter zu überbrücken – und zum andern freie Bahn zu schaffen, für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. ➔ Aufmerksam sein: Um Einsatzfahrzeuge frühzeitig wahrzunehmen, das Radio nicht zu laut stellen – gerade in der Stadt. Faustregel: Das Blinkerrelais sollte noch hörbar sein. Oft in die Spiegel blicken und in der Stadt das Fenster einen Spalt öffnen. ➔ Abstand halten: Wer in der Kolonne oder im Stau dicht auffährt, hat keinen Raum, um nach rechts auszuweichen – Abstand halten. ➔ Fahrzeug lokalisieren: Versuchen Sie zu erkennen, von wo das Einsatzfahrzeug kommt. Keinesfalls blind über Kreuzungen fahren, wenn man das Horn hört. ➔ Platz schaffen: Nicht einfach abrupt stehen bleiben, sondern rechts an den Rand fahren. Viele


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Christkindl-Märkte Stuttgart

2 Tage ab Fr.

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1. Tag Schweiz – Stuttgart Über Winterthur und Schaffhausen erreichen Sie die deutsche Grenze und fahren über die Schwäbische Alb Richtung Norden. Gegen Mittag treffen Sie in Stuttgart ein. Danach steht Ihnen der ganze Tag zur freien Verfügung, um den grössten deutschen Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz zu besuchen. Den Abend lässt man dann in einer gemütlichen Weinstube ausklingen oder geniesst das Stuttgarter Nachtleben. 2. Tag Stuttgart – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet und Verladen des Reisegepäcks steht Ihnen der Vormittag erneut zur freien Verfügung. Im Verlaufe des Nachmittags steht unser Bus zur Rückreise in die Schweiz bereit.

Reisedaten 26. 27. 28. 29. 30. 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. 11.

– 27. November – 28. November – 29. November – 30. November Nov. – 01. Dezember – 02. Dezember – 03. Dezember – 04. Dezember – 05. Dezember – 06. Dezember – 07. Dezember – 08. Dezember – 09. Dezember – 10. Dezember – 11. Dezember – 12. Dezember

Prag

4 Tage Fr.

355.–

1. Tag Schweiz – Prag Fahrt durch das Allgäu und vorbei an Nürnberg und Pilsen in die Tschechische Hauptstadt Prag, auch «die Krone der Welt» genannt. 2. Tag Stadtführung in Prag Geführte Stadtbesichtigung in der «Goldenen Stadt» an der Moldau. Mit Sicherheit gehört Prag zu den schönsten Städten in Europa und präsentiert sich ganz speziell in der Vorweihnachtszeit von der schönsten Seite. Sie besuchen die hoch über dem Fluss liegende Burg und flanieren anschliessend über die mittelalterliche Karlsbrücke in die berühmte Altstadt. Die beiden Weihnachtsmärkte links und rechts der Moldau bieten vor allem einen Genuss für Romantiker. 3. Tag Prag Der heutige Tag steht Ihnen vollumfänglich zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen und Besichtigungen. 4. Tag Prag – Schweiz Rückreise in die Schweiz.

Reisedaten 25. – 28. November

Würzburg

Nürnberg

Rothenburg 3 Tage Fr.

315.–

1. Tag Schweiz – Rothenburg ob der Tauber – Würzburg Über St. Gallen und vorbei an Memmingen treffen Sie am frühen Nachmittag in Rothenburg ein. Hier besuchen Sie den märchenhaften Reiterlesmarkt inmitten der malerischen Altstadt, die mit ihren Mauern und Türmen ein Bild von einzigartigem Reiz bilden. Gegen Abend Weiterfahrt nach Würzburg. 2. Tag Ausflug Nürnberg Sie besuchen heute den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg. Er wurde im Jahr 1628 erstmalig schriftlich erwähnt. Die von Stadtmauern und Türmen umgebene Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten machen den Aufenthalt besonders reizvoll. 3. Tag Würzburg – Ludwigsburg – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet Fahrt nach Ludwigsburg, wo Sie den bekannten barocken Weihnachtsmarkt besuchen. Am Nachmittag Rückfahrt in die Schweiz.

02. – 05. Dezember

Reisedaten

06. – 09. Dezember

03. – 05. Dezember

09. – 12. Dezember

10. – 12. Dezember

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

Inklusive

Inklusive

✘ 2-tägige Fahrt mit moderns-

✘ 4-tägige Fahrt mit moderns-

✘ 3-tägige Fahrt mit moderns-

tem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart

tem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Frühstücksbuffet in einem 4-Stern-Hotel

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit

Nicht inbegriffen:

✘ Nachtessen am ersten Tag

Dusche/WC, Farb-TV etc.

Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 55.– ✘ Weekend-Zuschlag Fr. 20.– (Abfahrten vom 27. November und 4. Dezember)

Annullationsschutz Fr. 12.–

✘ Stadtbesichtigung in Prag Nicht inbegriffen:

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 90.– ✘

Annullationsschutz Fr. 18.–

tem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Würzburg

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/ WC, Farb-TV etc.

✘ Ausflug zum ältesten und

berühmtesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg

München Salzburg Innsbruck

mit Gut Aiderbichl

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – München – Rohrdorf Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen nach München, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Gegen Abend Weiterfahrt nach Rohrdorf. 2. Tag Ausflug Gut Aiderbichl und Salzburg Am Morgen Besuch des bekannten Guts Aiderbichl, dass bereits seit dem Jahr 2000 in Not geratene Tiere beherbergt. Am Mittag Fahrt in die Mozartstadt Salzburg und Besuch des traditionsreichen Christkindlmarktes. Daneben bietet diese berühmte Festspielstadt aber noch viele andere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen würden. 3. Tag Rohrdorf – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet kurze Fahrt nach Innsbruck und Besuch des Weihnachtsmarktes am Fusse des «Goldenen Dachls». Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz.

Südtiroler Christkindl-

Märkte

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – Brixen Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren über die Arlberg-Route und den Brennerpass ins Südtirol. Am Nachmittag erreichen Sie Brixen, wo Sie den ersten Weihnachtsmarkt besuchen. 2. Tag Weihnachtsmärkte in Bozen und Meran Lassen Sie sich von der vorweihnächtlichen Stimmung der Christkindlmärkte in Südtirol verzaubern. Ob in Bozen oder Meran – überall erwarten Sie viele weihnachtlich geschmückte Stände mit schönen Geschenkideen und kulinarischen Köstlichkeiten. 3. Tag Brixen – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet fahren Sie nach Innsbruck, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt am Fusse des «Goldenen Dachls» zu besuchen. Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz über die Arlberg-Route.

Reisedaten 26. – 28. November 28. – 30. November

Reisedaten

30. Nov. – 02. Dezember

29. Nov. – 01. Dezember

08. – 10. Dezember

03. – 05. Dezember 06. – 08. Dezember

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

Inklusive

3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension in gutem Mittelklasshotel in Rohrdorf

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Eintritt ins Gut Aiderbichl

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension im 4-Stern-Hotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Ausflug zu den Weihnachtsmärkten in Bozen und Meran

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

✘ ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

✘ ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 60.– ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

Einerzimmerzuschlag Fr. 70.–

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

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Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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140 | Migros-Magazin 40, 4. Oktober 2010

Name: Andrea Berchtold (49) Sternzeichen: Ein typischer Fisch, kreativ, schlüpfrig und gefühlsvoll. Wohnort: Fahrend, derzeit für sechs Wochen in meiner Geburtsstadt Zürich, danach in Barcelona und 2011 in Asien. Mein Lebensmittelpunkt ist bei Cairns in Australien. Wieso leben Sie so? Weil ich das vielfältige Zirkusleben liebe und der Cirque du Soleil hier gastiert und ich im Hier und Jetzt lebe. Wo würden Sie gerne leben? Im Berner Oberland, in Aeschi bei Spiez, könnte ich wohl auch leben. Weil ich dort so gerne wandere. Beruf und Lebenslauf: Ich machte in Zürich eine KV-Lehre und studierte in Australien Theaterproduktion und Tanztherapie. Ich arbeitete dort 17 Jahre als Event-managerin und organisierte beispielsweise für Mick Jagger im Urwald eine Feier. Seit 2006 bin ich beim Cirque du Soleil und habe als Verantwortliche für Kostüme, Schuhe und Perücken bereits zehn Länder bereist. Mein Lebensmotto: Der Weg ist das Ziel, und mein Weg besteht aus vielen Umwegen. Was ich an mir mag: Ausserhalb der Norm zu handeln. Im «Greisenalter» von fast 50 lerne ich noch Vertikaltuchakrobatik. Was ich an mir nicht mag: Ich versuche den Fehler immer bei mir zu finden – eine Untugend. Mein bester Entscheid: Mein Entscheid, mit 20 nach Australien auszuwandern, weil mich dort Natur, Weite und lockerer Lebensstil faszinieren.

Text Mathias Haehl Bilder Mirko Ries

Cirque du Soleil, in Zürich bis 24. Oktober. Infos: www.cirquedusoleil.com/schweiz

Andrea Berchtold

Der Cirque du Soleil ist wieder da — und mit ihm kehrt Andrea Berchtold nach 30 Jahren Ausland wieder in ihre Heimatstadt Zürich zurück. Die 49-Jährige ist Kostümbildnerin und Garderobiere der kanadischen Artistentruppe und die einzige Schweizerin im Kollektiv. Zu Besuch bei einer Fahrenden.

MEIN FLUCHTORT

«Der Waschraum. Hier kann ich mich vom lauten und oft hektischen Betrieb erholen, finde Ruhe und auch Zeit für private Telefonate.»

MEIN LIEBSTES RESTAURANT

«Das Café Mohrenkopf im Zürcher Niederdorf, dort gibts die beste heisse Schoggi.»

MEINE LEKTÜRE

MEINE SAMMLUNG:

«Ich habe Erinnerungsstücke aus vielen Ländern bei mir. Etwa alte Spitzen aus Belgien, Muscheln aus Australien, Tannzapfen und Moos aus den Schweizer Bergen.»

«Ich lese immer mehrere Bücher gleichzeitig. Im Moment sind das ‹Heilmittel der Anthroposophischen Medizin›, Anna Halprins ‹Tanz, Ausdruck und Heilung›, ‹Manhood› von Steve Biddulph und Stieg Larssons ‹The Girl with the Dragon Tatoo›.»


MEINE WELT

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MEINE LIEBSTE

«Unsere brasilianische Akrobatikkünstlerin Michelle Ramos (35), eine herzensgute Frau mit viel Temperament.»

MEIN LIEBLINGSORT

«Die Kostümabteilung, in der ich zehn Stunden pro Tag arbeite. Der Raum ist auch Begegnungsstätte fürs CirqueTeam, weshalb ich mich hier so wohlfühle.»

MEINE VORBILDER

«Choreografin und Tänzerin Pina Bausch (Bild, 1940—2009), die bewies, dass sich auch ältere Menschen auf der Bühne schön bewegen können. Und die US-Tanztherapeutin Anna Halprin (90), bei der ich lernen durfte.»


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Hier können kleine Meeresforscher was erleben.

t Entd ec ke di e Un te rwas se rwel e in de in er M ig ro s un d be su ch di e Ta uc hs tatio n. MM Gäupark, Egerkingen Mittwoch, Donnerstag 10–19 Uhr 13.–14. Oktober 2010 Basel MM Gundelitor, Mittwoch, Donnerstag 10–19 Uhr 13.–14. Oktober 2010 MMM Centre Brügg, bei Biel Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr 15.–16. Oktober 2010 MMM Wynecenter, Buchs Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr 22.–23. Oktober 2010

Am 27. Oktober ist 2fach Stickertag:

Unbedingt im Kalender ankreuzen: An diesem Mittwoch gibt es für einen Einkauf pro 20 Franken die doppelte Menge Sticker. Max. 20 Sachets pro Einkauf, nur solange Vorrat.

Heissbegehrter 3-D-Joker:

Am Mittwoch, den 20.10.2010, erhä ltst du bei einem Einkauf ab 60 Franken den 3-DJoker in allen Migros-Filialen, Do it + Garden Mig ros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor sowie bei LeShop.ch. Bei Teilnahme an der Tauchstation und Tauschbörse bekommst du einen 3-D-Joker gesc henkt. Geheimtipp: Löse das Quiz auf www.ocean mania.ch und finde weitere Informationen. Nur sola nge Vorrat.

Joker zum Zweiten: Meer-Quartett am 3. November:

welches Meerestier Welcher Fisch ist am grössten und r-Quartett lernst schwimmt am tiefsten? Mit dem Joke besser kennen: du spielend die Unterwasserwelt noch am Mittwoch, Das Oceanmania Joker-Quartett ist 60 Franken erhält3. November, bei einem Einkauf ab Garden Migros, lich. In allen Migros-Filialen, Do it + Outdoor sowie melectronics, Micasa, SportXX inkl. bei LeShop.ch. Nur solange Vorrat.

MMM Marin-Centre Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–17 Uhr 22.–23. Oktober 2010 Abtwil MM Säntispark, Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr 22.–23. Oktober 2010 MMM Crissier Mittwoch, Donnerstag 10–19 Uhr 27.–28. Oktober 2010 MMM Monthey Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr 29.–30. Oktober 2010 M Bülach Süd Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr 29.–30. Oktober 2010 Yverdon MMM Métropole, Mittwoch, Donnerstag 10–19 Uhr 3.–4. November 2010 MMM Zugerland, Steinhausen Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr 5.–6. November 2010 Centro MMM S. Antonino Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr 5.–6. November 2010 MMM Shoppyland, Schönbühl 10.–11. November 2010 Mittwoch, Donnerstag 10–19 Uhr MParc La Praille, Carouge 12.–13. November 2010 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MMM Wetzikon 12.–13. November 2010 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr MMM Uster – Illuster, Uster 12.–13. November 2010 Freitag 10–19 Uhr, Samstag 9–16 Uhr

Bei der Tauchstation gibt es auch immer eine Tauschbörse. Zusätzlich finden ab Mittwoch, 13. Oktober, bis Samstag, 13. November, wöchentlich jeweils am Mittwoch oder Samstag ab 13 oder 14 Uhr Tauschbörsen statt – vielleicht in deiner Nähe. Alle Daten findest du unter www.oceanmania.ch


Der Club für junge Umweltschützer

© WWF Schweiz / Nathalie Flubacher

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Als Mitglied im Panda Club hilfst du dem WWF, die Vielfalt der Natur zu schützen.

Der WWF setzt sich für den Schutz der Meeresbewohner und deren Lebe nsraum ein. Willst du mithelfen, die Ozeane zu schützen? Bist du zwischen 7 und 13 Jahre alt? Dann mach mit im Panda Club! Dank seinen Mitglied ern kann sich der WWF für bedrohte Tier e und ihr Zuhause einsetzen.

Das bietet dir der Panda Cl ub:

• Einen eigenen Sammel-Pass • Marken zum Einkleben in dein en Sammel-Pass, wenn du bei Pan daClub-Aktionen mitmachst • Tolle Geschenke, die du gegen deine Sammel-Marken eintauschen kannst • Fünfmal im Jahr das Magazin «Pa nda Club» mit spannenden Berichte n über Tiere und einem schönen Post er • Pandiamo-Ferienlager voller Abe nteuer • Unter www.pandaclub.ch findest du Vortragsdossiers, Umwelttipps, Rezepte, Wettbewerbe und vieles mehr.

Auch du kannst etwas tu n!

Im Panda Club setzt du dich für die Umwelt ein. Du erhältst nützliche Tipps und kannst bei verschiedenen Akti onen mitmachen, zum Beispiel Post karten verkaufen oder eine Standak tion durchführen. Damit hilfst du dem WWF, bedrohte Tiere und ihre Lebe nsräume zu retten. Auf www.pandaclub.ch erfährst du alles über den Panda Club und darüber, wie du dich für die Viel falt der Natur einsetzen kannst.


Migros Magazin 40 2010 d LU