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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich Bilder Klaus Lange, Lucas Peters, Herbert Zimmermann, Gian-Marco Castelberg, Oliver Bartenschlager, Keystone

Nr. 4, 19. Jan Januar anuar 20 an 2009 09

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Seelentröster

Wellness ist der beste Schutz an eisigen Wintertagen. > 36

Mehr Umsatz

Die Migros hat 2008 die Erwartungen weit übertroffen. > 29

Die Rumänen und wir Wie Autor Catalin D. Florescu in der Schweiz lebt. > 10 Ros(s)ige Aussichten

Am CSI von nächster Woche können sich die Schweizer Jungtalente beweisen. > 16

«Opapa» und das Attentat

Von Trüb nach Tannöd Bettina Oberli («Herbstzeitlosen») über Philipp von Schulthess ist der Enkel von Hitler-Attentäter ihren neuen Film. > 23 Graf von Stauffenberg. Jetzt spielt er im Film über ihn mit. > 86 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche leserbriefe scheinwerfer

Gegen die Vorurteile

reportagen So übel sind sie doch gar nicht! Vier Bulgaren und Rumänen, die bereits in der Schweiz leben und arbeiten. > 10 Hindernisse überwinden ist ihr Job: Dank unseren Reittalenten werden wir in ein paar Jahren das Land des Springreitens sein. > 16

«Viele Schweizer denken, das ru-

mänische Volk bestehe nur aus Sinti und Roma, die betteln und stehlen», sagt Ana-Narcisa Popescu, Empfangsdame bei Alstom in Baden. Die gebürtige Rumänin hat recht: Unsere Vorurteile gegenüber dem Land an der Donau sind gross, die Unwissenheit ebenso.

Bilder Tanja Demarmels, Marco Aste, Daniel Rihs

Das Raben-Inserat der Gegner der Personenfreizügigkeit mit Rumänien und Bulgarien nimmt diese Vorurteile auf perfide Weise auf: Vorsicht, Rumänen stehlen wie die Raben, man kann ihnen nicht trauen. Kurz nach dem Jahrtausendwechsel war ich zwei Jahre beruflich oft in Rumänien. Während dieser Zeit ist mir das Volk enorm ans Herz gewachsen. Mit welch unglaublichem Optimismus die Rumänen der Armut trotzen und den Weg in die Zukunft suchen, wie sie immer wieder auf die Beine kommen und die täglichen Schwierigkeiten irgendwie meistern, hat mich sehr beeindruckt. Gegen Vorurteile helfen nur Infor-

mationen. Aus diesem Grund porträtieren wir in dieser Ausgabe Menschen aus Rumänien und Bulgarien, die in der Schweiz leben (Seite 10).

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

>4 >7 >8

m-aktuell

>31

> 21

interview Das Grauen der Provinz: Regisseurin Bettina Oberli über das Böse im Menschen und ihren neuen Film «Tannöd». > 23 m-aktuell Migros in Zahlen: 2008 war ein exzellentes Jahr. > 29 > Schutzmauern für Schluein: Der Migros-Hilfsfond spendet.> 31 Tomatenrevolution: Gustino-Tomaten haben mehr Geschmack.> 33

a la carte

>57

schaufenster Wellness gegen den Winterblues: Mit diesen Produkten bringen Sie Wärme in den eisigen Alltag. > 36 «1 gratis»: Spaghetti, Pralinés, Guetsli, Schinken, Servietten. > 55 à la carte > Klassiker trifft Klassiker: Oldtimerfahrer Stephan Musfeld kocht zwischen rassigen Bugattis Ravioli und Bistecca alla Fiorentina. > 57 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

erziehung

>70

kolumne Der Hausmann.

> 63

besser leben Mafia im Internet, Tanzen macht schlau. > 69 > Erziehung: Dicke Jugendliche schwitzen für eine Lehrstelle.> 70 Auto: Der neue VW Golf – ein Bestseller in Bestform. > 75 Multimedia: Wie man den schmerzhaften Mausarm und schmerzhafte Rückenprobleme vor dem Computer vermeidet. > 76 rätsel/impressum > 79 cumulus Die besten Infos und Angebote. > 84 mein ganzer stolz Philipp von Schulthess: Sein Grossvater Claus Schenk Graf von Stauffenberg hätte Deutschland beinahe von Hitler befreit. > 86

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4 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

FRISCH AUS DER MIGROS

Gorgonzola

Gorgonzola gehört zur Schweiz wie Emmentaler zu den USA. Nichtsdestotrotz lieben ihn die Eidgenossen heiss. Der salzige, mit einem Edelpilz versetzte italienische Kuhmilchkäse passt gut zu Birnen und Weissbrot. Geschmolzen eignet er sich aber auch als pikante Sauce – mit Rahm und Basilikum gemischt – zu Wildlachs oder als raffinierte Füllung einer Polenta. Dazu wird die gar gekochte Polenta bis zur Hälfte in eine Cakeform gefüllt, der Gorgonzola darauf verteilt und mit der restlichen Polenta bedeckt. Nun gehts für 30 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Danach Polenta in Scheiben schneiden und mit Salat servieren.

Riss in Bindung Skibindungen der Marke Atomic und Dynamic, die zwischen 1998 und 2002 im SportXX gekauft wurden, können Qualitätsprobleme aufweisen. Schuld ist ein möglicher Riss am Fersenautomat. Betroffen sind diverse Modelle der Jahrgänge 1998 bis 2002. Die Migros bittet ihre Kunden, die Bindungen in den SportXX zurückzubringen. Dort wird der Fersenautomat der Bindung fachgerecht ersetzt. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und die Hersteller empfehlen allgemein für Skiausrüstung einen regelmässigen Service und bfu-Test. Detaillierte Informationen zu den betroffenen Bindungen: www.atomicsnow.com

Hotelplan ist bereit

Spenden an Bedürftige

Der international tätige Reisekonzern Hotelplan hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2007/08 einen Umsatz von 1,93 Milliarden Franken und einen Gewinn von 41 Millionen Franken erwirtschaftet. 11 Prozent zum Umsatz hat Ferienhausvermieter Interhome beigetragen, 32 Prozent M-TravelSwitzerland. So nennt sich das aus den Einheiten Hotelplan Schweiz AG und Travelhouse AG zusammengeführte Schweizer Geschäft. Diesen Schritt bezeichnet Hotelplan-Konzernchef Christof Zuber als «grösste Reorganisation in der Schweizer Reisebranche». Das Reiseunternehmen ist glücklich, für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet zu sein. Dazu wurden erst kürzlich die Günstig-Marken Migros Ferien und Denner Reisen eingeführt.

Menschen, die im materiellen Überfluss leben, sollen ihr Glück mit Bedürftigen teilen. Dies ist die Grundidee der Aktion «Zweimal Weihnachten», die bereits zum zwölften Mal vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK), der Schweizerischen Post und der SRG SSR idée suisse durchgeführt wird. Da vor allem Toiletten- und Hygieneartikel sehr gefragt sind, hat sich die Migros entschlossen, knapp 5000 Duschgels und Shampoos zu spenden. Im Logistikcenter des SRK werden sie mit anderen Produkten in Päckchen aufgeteilt und an bedürftige Menschen im In- und Ausland versandt. www.2xweihnachten.ch


die migros woche

|5

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dem sich jeder als kleiner Abenteurer fühlt. Die Kids dürfen nämlich gleich verkleidet in die Vorstellung kommen. Als Piraten, Cowboys, Könige oder Prinzessinnen machen erst sie aus Bonds Liedern ein Riesenspektakel. Alle Konzertdaten und weitere Infos unter www.lilibiggs-kinderkonzerte.ch

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Hilfsbereitschaft

«Ohne im Gangmerholmer-Club zu sein, muss ich als pensionierter Mann für meine Frau in der Migros aus dem riesigen Sortiment immer wieder die verschiedensten Artikel einkaufen. Wenn ich für sie posten gehe, stehe ich oft verloren vor den Gestellen», sagt Robert Wäspi aus Seuzach ZH. «Immer wieder bin ich auf die Unterstützung der Mitarbeiter angewiesen, die andere Aufgabe haben, als einem alten Mann zu helfen. Ihre Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit beeindrucken mich immer wieder. Das ist nicht nur gute Schulung, es ist mehr und tut gut.»

Robert Wäspi (76) freut sich über die Hilfsbereitschaft der Migros-Angestellten. Mitarbeiterin Marianne Moser (59) freuts.

Bilder bab.ch/Stockfood, Joschi Herczeg, Tanja Demarmels

B

ereits seit zehn Jahren feiern die «LilibiggsKinderkonzerte» – eine Konzertreihe für die Kleinen – Erfolge in der ganzen Schweiz. Die Kinderbotschafter der Migros – die drei Lilibiggs Nina, Tobi und Hugo – sind neu Titelsponsoren der Konzerte. Sie werden ab April

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leserbriefe | 7

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

«Kinder suchen instinktiv nach Nähe, Geborgenheit, Wärme, Schutz.» Melanie Romer, 8885 Mols MM Nr. 3: «Die wilden Kerle», Artikel über die Männer um die 50.

Frauen im «roten Lebensbereich»

Auch wenn die fünf Herren weite T-Shirts tragen, die kleineren und grösseren Bäuche sind trotzdem sehr gut sichtbar! Sieht so aus, als ob sie mehr Zeit in den Restaurantbesuch nach dem Turnen als in die eigentliche Körperfitness investieren. A) Sind die Bäuche nicht gesund. Und B) Sieht es nicht schön aus. Pfui! Schämt euch!

Christian Rauber, per Mail

Ich bin gespannt auf den Fortsetzungsbericht «Mädchen, Mädchen – schon fünfzig!» Es gibt ja auch Frauen – zum Beispiel Micheline Calmy-Rey – die im «roten Lebensbereich» sind und noch keine Ruhe geben wollen … Ich selber bin 59 und, wie Sie richtig vermuten, am Verblöden und zu nichts mehr nütze! Ich geniesse es richtig, was an sich schon verwerflich ist. Meinrad Odermatt, 6300 Zug MM Nr. 3: «Wenn Kinder keine Ruhe finden» über Lenas Schlafprobleme.

Ist es eine Wasserader?

Bei Lena stellt sich die Frage, ob sich etwas verändert hat. Steht ihr Bett an einem neuen Ort? Möglicherweise schläft Lena auf einer Wasserader. Wir hatten diese Situation und schoben das Bett auf die andere Zimmerseite, danach schlief unsere Tochter wieder ruhig.

Bild Gabi Vogt

Claudia Meyer 3053 Münchenbuchsee

Könnte es sein, dass Lena nur nicht das richtige Abendessen bekommt? Am Morgen Energie geben, abends regenerieren für einen guten Schlaf.

Therese Gerber, 3550 Langnau

Für mich scheint Lena nicht unter Schlafstörungen zu leiden, sondern darunter, dass ihre normalen kindlichen Bedürfnis-

Die zweijährige Lena erwacht jede Nacht und schlüpft ins Bett ihrer Eltern.

se nicht ernst genommen, sondern pathologisiert werden.

Mirjam Heel, 7426 Flerden GR

Um es vorwegzunehmen: Wir haben ein Familienschlafzimmer. Mit der Geburt unseres ersten Kindes war der Fall plötzlich klar: Du gehörst zu uns, Tag und Nacht. Und denken Sie jetzt bitte nicht, dass wir uns deswegen nicht mehr fortpflanzen! Der Mensch kommt extrem unreif zur Welt und ist auf eine langjährige komplexe «Brutpflege» angewiesen, die sich über die Jahrmillionen entwickelt und bewährt hat. Kleinkinder suchen instinktiv nach Nähe, Geborgenheit, Wärme, Schutz. Dies sind Grundbedürfnisse, deren Nichterfüllung zwangsläufig Unruhe, Schlafstörungen und Angstzustände nach sich ziehen. Natürlich gibt es für den Fall des Verlassenwerdens Notprogramme, die das Überleben sichern. Vereinfacht gesagt: Zuerst Schreien, um auf sich aufmerksam zu machen, danach Erstarren, um nicht von Räubern gefressen zu werden. Kinder funktionieren nach angeborenen Verhaltensmustern, und diese haben sich

seit der Zeit, als wir in Höhlen wohnten, nicht wesentlich verändert, und sie sind nicht auf Kinderzimmer, sondern auf das Teilen des Lebensraumes mit Bären eingerichtet. Während wir, überspitzt gesagt, ungestört schlafen, wartet der Säugling im Kinderzimmer darauf gefressen zu werden. In vielen Fällen und mit etwas Glück geht die Umgewöhnung an einen isolierten Schlafplatz schnell und relativ reibungslos, in vielen Fällen aber auch nicht. Keine bekannten negativen Folgen hat das, was alle Säugetiere und die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung praktizieren: ein gemeinsamer Schlafplatz. Und keine Angst, das Kind folgt einer vorgegebenen Entwicklung, die es allmählich in die Selbständigkeit und schon recht bald aus Ihrem Schlafzimmer führt. Öffnen Sie sich Ihren Gefühlen und Ihrem Kind und geniessen Sie diese Zeit! Wir möchten diese Ablösung, den Übergang von der Abhängigkeit in die Selbständigkeit, von Anfang an als Prozess gestalten. Im Moment schlafen unsere Kinder noch bei uns, später wohl einmal gemeinsam in einem Kinderschlafzimmer und noch viel später, zum Beispiel während der Pubertät, werden wir ihnen ein eigenes Zimmer anbieten.

Melanie Romer, 8885 Mols

www.migrosmagazin.ch Weitere Meinungen zum Thema «Schlaflosigkeit bei Kindern» auf www.migrosmagazin.ch

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

BILD DER WOCHE

Beziehung knüpfen

Eine Bettlerin vor dem altehrwürdigen Bundeshaus? Weit gefehlt! Zum traditionellen Neujahrsempfang des Diplomatischen Korps näht die Teppichkunststopferin Renate Corti zwei Bahnen eines roten Läufers zusammen. Dank ihrer Fingerfertigkeit stolperten die Damen und Herren Botschafter nicht auf ihrem Weg ins Bundeshaus. Der Appenzeller Bundespräsident Hans-Rudolf Merz schüttelte beim Anlass vom 14. Januar in Bern Diplomaten aus 125 Staaten die Hand.

ZAHLEN DER WOCHE

Amtseinführung

35 Worte umfasst der Amtseid, den Barack Obama als 44. Präsident der USA am 20. Januar ablegen muss. Dabei wird er seine Hand auf dieselbe Bibel legen, auf die Abraham Lincoln schon 1861 geschworen hat. 120 Minuten dauerte die bis anhin längste Amtseinführungsrede eines US-amerikanischen Präsidenten. William H. Harrison 1841 hielt sie bei frostigen Temperaturen. Knapp einen Monat später starb der neunte Präsident der Vereinigten Staaten an einer Lungenentzündung. Die Vorbereitungen am Capitol von Washington D. C. laufen auf Hochtouren. Obamas Vereidigung ist auf den 20. Januar angesetzt.

1000 Dollar und mehr kostet derzeit eine Nacht in einem Hotel in Washington D. C., denn zur «Inauguration» werden dieses Jahr gleich mehrere Millionen Besucher in der amerikanischen Hauptstadt erwartet.

40 000 000 Dollar verschlangen die Feierlichkeiten zur Amtseinführung von George W. Bush vor vier Jahren. Mit diesem Geld wurde gleichzeitig das umfassendste Sicherheitsprogramm aller Zeiten finanziert.


scheinwerfer | 9 MOMOL!

NACHGEFRAGT Mit der Gruppe Innerschweiz hat WyberNet.ch nach Bern und Zürich die dritte lokale Organisation für lesbische Geschäftsfrauen gegründet. Co-Präsidentin Marianne Dahinden (58) erklärt, warum.

«Schlechtes Lesben-Image»

NEINEI!

Drei Minuten dauert es durchschnittlich, bis Kinder und Jugendliche in Chatrooms sexuell belästigt werden. Die CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (43) wollte es genau wissen und gab sich in Selbstversuchen als 13-jähriges Mädchen aus. Nach nur 43 Sekunden machte ihr ein 20 Jahre älterer Mann ein Sexangebot. Die Politikerin will, dass verdeckte polizeiliche Ermittlungen zur Prävention von Straftaten erlaubt werden.

Schwächelnder Bankchef Noch im Herbst 2008 meinte Josef Ackermann (60), Schweizer Chef der Deutschen Bank: «Ich würde mich schämen, wenn wir in der Krise Geld vom Staat annehmen würden.» Nun ist bekannt geworden, dass die grösste deutsche Bank 2008 mit einem Rekordverlust von 3,9 Milliarden Euro abschliesst. Und die Deutsche Post wird mit acht Prozent grösste Aktionärin der Bank. Ackermann musste nach einem Schwächeanfall kurz in ein Berliner Spital.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

In China beginnt das Jahr des Ochsen

2009 fällt das chinesische Neujahr auf den 26. Januar. Dann beginnt das Jahr des Ochsen. Andere Bezeichnungen für das Sternzeichen sind Büffel oder Stier. Es gilt als ruhig, gutmütig und bescheiden, aber stark. Der Ochse arbeitet gern im Team. Zu seinen Stärken zählen Fleiss, die Beharrlichkeit des Arbeitstieres und dass er jeden so sein lässt, wie er ist. Die Jahrgänge 1913, 1925, 1937, 1949, 1961, 1973, 1985, 1997 und eben 2009 sind Büffel. Als ideale Partner gelten die Ratten (u. a. 1948, 1960, 1972 und 1984).

Bilder Alessandro della Valle/Keystsone, Charles Dharapak/AP/Keystone, Ruben Wyttenbach/Ex-Press, Michael Probst/AP/Keystone, Adrian Bradshaw/EPA/Keystone

Vorbildliche Politikerin

Marianne Dahinden, weshalb braucht es ein Netzwerk für lesbische Geschäftsfrauen?

Inzwischen gibt es diverse Organisationen, bei denen sich Lesben vernetzen können. Doch dabei geht es vorwiegend um Politisches oder Gesellschaftliches. Bei uns aber stehen berufliche Anliegen im Vordergrund. Ein Drittel unserer 80 Mitglieder sind selbständig Erwerbende. Da ist der Aufbau von Geschäftsbeziehungen besonders wichtig. Was bringt das den Geschäftsfrauen?

Selbständig Erwerbende kommen zu Aufträgen. Ich selbst war 20 Jahre lang Friedensrichterin in Zürich und habe dank unserem Netzwerk, das in Zürich seit 2001 besteht, etwa Malerinnen oder meine Coiffeuse kennengelernt. Monatlich gibt es WyberNet-Abende, daneben Betriebsbesichtigungen, Fachreferate und soziale Anlässe. Wybernet.ch ist letztlich eine ideale Plattform für den Austausch von Problemen am Arbeitsplatz. Was meinen Sie konkret?

Dazu nur ein Beispiel: Wenn ein Unternehmen zum Weihnachtsessen mit Partner einlädt, fragt es sich, ob das ein idealer Zeitpunkt ist, die Freundin mitzunehmen. Wie gross ist die Gefahr, sich durch die Mitgliedschaft Nachteile einzuhandeln?

Wir haben diverse Mitglieder, die ihre Homosexualität nicht öffentlich machen, weil sie in höheren Positionen arbeiten oder politische Ämter innehaben und Angst vor möglichen Nachteilen haben. Entsprechend treten einzig wir im Vorstand nach aussen mit Vor- und Nachnamen auf. Wir wollen, dass die sexuelle Orientierung keine Rolle spielt und einzig die Leistung am Arbeitsplatz entscheidend ist. Wenn die sexuelle Orientierung keine Rolle spielt, braucht es auch kein lesbisches Netzwerk.

Im Alltag sind wir noch nicht so weit. Geoutete Schwule gibt es inzwischen selbst in Politik und Fernsehen, weil ihr Bild in unserer Gesellschaft meist positiv ist und in Verbindung mit Geld und Lifestyle gebracht wird. Lesben hingegen outen sich kaum. Entsprechend ist das Image schlechter. Wenn nun gut aussehende und intelligente Frauen wie Moderatorin Anne Will und Wissenschafterin Miriam Meckel eine Liebeserklärung als Paar abgeben, hilft das sehr. Was machen Männer sonst noch besser?

Männer können besser Netzwerke betreiben, da sie dies seit eh und je praktizieren. Doch bei uns geht es vorwärts: Im Herbst werden wir mit Basel eine vierte Regionalgruppe gründen. Zudem sind wir international vernetzt. Interview Reto E. Wild www.wybernet.ch


10 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Kein Grund, Angst zu haben

Sie sind weder kriminell noch dumm. Sondern Menschen wie wir. Und sie sind heute schon hier. Das Leben der Bulgaren und Rumänen in der Schweiz.

A

m 8. Februar entscheiden die Stimmberechtigten über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien und Bulgarien. Gemäss einer Statistik des Bundesamtes für Migration leben aber schon heute über 4000 Rumänen und Rumäninnen und 2200 Bulgaren und Bulgarinnen in der Schweiz.

Grosse Sympathien für Adoptivland Schweiz Ana-Narcisa Popescu (35) stammt aus Rumänien und lebt seit 15 Jahren hier. Sie lernte Deutsch und machte die Matura in der Schweiz. Heute ist sie Schweizer Staatsbürgerin. «Ich habe grossen Respekt für unser Adoptivland», sagt sie, «aber viele Schweizer glauben, Rumänien bestehe nur aus Roma und Sinti, die betteln und stehlen.»

Der Bundesrat erwartet bei einem Ja jedoch keinen Anstieg von Straftaten durch Romas; dies auch deshalb, weil jene, die sich illegal in der Schweiz aufhalten, auf Grund von Rückübernahmeabkommen nach Rumänien oder Bulgarien zurückgeführt werden können. Zudem ist die Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien bis 2016 durch Kontingente eingeschränkt, und danach bleiben während dreier Jahre Schutzmassnahmen möglich. Auch die Bulgarin Marina Bakataris lebt schon seit Jahren in der Schweiz. Wie Stella Timenova und Catalin Dorian Florescu versteht sie die Ängste und pauschalen Verurteilungen nicht, und fürchtet, dass diese das allgemeine Urteilsvermögen trüben. Lesen Sie dazu die folgenden Porträts. Texte Anette Wolffram Eugster, Almut Berger

Berühmte Bulgaren und Rumänen > John Vincent Atanasoff (* 4. Oktober 1903 bei Hamilton, New York;

† 15. Juni 1995). Computerpionier mit bulgarischen Wurzeln, Erfinder der ersten

elektronischen, digitalen Rechenmaschine.

> Sylvie Vartan (Bild) (* 15. August 1944 in Iskretz, Bulgarien). Chansonnière und Schauspielerin.

> Carl Djerassi (* 29. Oktober 1923 in Wien). Chemiker und Schriftsteller, «Vater der Antibabypille».


reportage Seit zwei Jahren arbeitet die Bulgarin Marina Bakataris im Alters- und Pflegeheim in Ehrendingen AG. Sie liebt den Umgang mit älteren Menschen.

PERSONENFREIZÜGIGKEIT | 11

«In Bulgarien bleiben die Alten in der Familie» Marina Bakataris, bulgarische Krankenschwester

«Frau Füglistaller, ich möchte Ihren Puls kontrollieren», sagt Marina Bakataris (36) in perfektem Deutsch und streichelt dabei liebevoll die Hand der alten Dame. Seit zwei Jahren arbeitet die gebürtige Bulgarin als Krankenschwester im Alters- und Pflegeheim in Ehrendingen AG. «Die alten Leute sind meine zweite Familie, jeder der 36 Bewohner ist mir ans Herz gewachsen», sagt sie voller Stolz. Obwohl Marina ihre Arbeit über alles liebt, haben Altersheime in ihrer Heimat Bulgarien noch immer einen schlechten Ruf. «Bei uns schämen sich die Menschen, wenn sie ihre Eltern in ein Pflegeheim schicken. Alte und Kranke werden zu Hause von den Angehörigen betreut.»

Bilder Gian Marco Castelberg, Caro, AFP (2), Keystone

Nicht vordergründig materielle Gründe

> Christo (Bild) (* 13. Juni 1935 in Gabrowo, Bulgarien). Verpackungskünstler.

> Elias Canetti (* 25. Juli 1905 in Ru Rustschuk, Bulgarien; † 14. August 1994 in Zü Zürich). Schriftsteller

Marina ist selbst in einem Mehrgenerationenhaus in Stara Zagora aufgewachsen. Der Vater, ein Grenzwächter, flüchtete nach Amerika und liess Frau und Kinder in Bulgarien zurück. Während Marinas Mutter den Lebensunterhalt verdiente, kümmerten sich die Grosseltern um ihre Enkelkinder. «Das Aufwachsen mit Oma und Opa hat mich im Umgang mit älteren Menschen geprägt.» Vor sechs Jahren kam Marina mit ihrem griechischen Ehemann Jannis in die Schweiz. Zuvor hat sie bereits in Bulgarien und

und Literatur-Nobelpreisträger 1981. > Wesselina Kassarowa (* 18. Juli 1965 in

Deutschland als Krankenschwester gearbeitet. «Es sind nicht vordergründig materielle Gründe, die mich in die Schweiz gebracht haben», sagt sie, «auch wenn der Verdienst in der Schweiz um ein Zwanzigfaches höher ist als in Bulgarien.»

Wirtschaftsflüchtlinge sind längst emigriert Schon als Schülerin, als sie ihre erste Schulreise in die ehemalige DDR unternahm, war sie von der deutschen Kultur begeistert. Für mich stand damals bereits fest: «Ich möchte irgendwann mal in Deutschland leben.» Dass sie jetzt in der Schweiz lebt und arbeitet, macht für sie keinen so grossen Unterschied. «Wir fühlen uns hier wohl. Unser Sohn spricht schon jetzt Griechisch, Bulgarisch und Schweizerdeutsch. Ich mag das Land und seine Menschen. Wir haben hier unser Glück gefunden und möchten gern bleiben.» Aber, und das steht fest: «Ich bin eine stolze Bulgarin und werde meine Staatsbürgerschaft nicht aufgeben.» Marina glaubt nicht, dass mit einer Ausdehnung der Freizügigkeit mit einem grossen Ansturm bulgarischer Arbeitskräfte zu rechnen ist. «Wir Bulgaren sind ein sehr heimatverbundenes Volk. Wer Bulgarien aus wirtschaftlichen Gründen verlassen möchte, hat das bereits längst getan. Viele Bulgaren arbeiten in Italien und Spanien.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 13

Stara Zagora, Bulgarien). Eine der berühmtesten Mezzosopranistinnen. Heute Schweizerin.

> Ion Tiriac (* 9. Mai 1939 in Kronstadt, Rumänien), ehemaliges Tennisass und erfolgreicher Unternehmer.


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reportage

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

PERSONENFREIZÜGIGKEIT | 13

«Wir Rumänen sind gebildet und kulturinteressiert» Ana-Narcisa Popescu, Empfangsdame aus Rumänien

Sie ist die nette Empfangsdame bei Alstom in Baden und somit Repräsentantin einer international operierenden Firma. Gekonnt brilliert Ana-Narcisa Popescu (35) in vier Sprachen Ω begrüsst die Mitarbeiter in Deutsch, Englisch, Italienisch und Rumänisch. Dabei sprach die Rumänin kein einziges Wort Deutsch, als sie vor 15 Jahren in die Schweiz kam. «Eigentlich hatte ich in meiner Heimat ein gutes Auskommen. Ich war Moderatorin einer Radiojugendsendung und habe Publizistik in Bukarest studiert.»

Von der Verkäuferin zur Flight-Attendant 1993, nach der Ceaucescu-Ära herrschte Aufbruchstimmung. Keiner wusste, in welche Richtung sich Rumänien entwickeln würde. Fest stand, dass ihr in Bukarest begonnenes Publizistikstudium international nicht anerkannt wird. Ihr heutiger Mann Lucian, ebenfalls Rumäne, war ein guter Freund der Familie und lebte zu dieser Zeit bereits 17 Jahre in der Schweiz. Als er ihr anbot, das Publizistikstudium in der Schweiz zu finanzie-

Daheim in ihrer Wohnung in Nussbaumen AG: Die gebürtige Rumänin Ana-Narcisa Popescu fühlt sich in der Schweiz integriert.

ren, zögerte sie nicht. «Zu diesem Zeitpunkt war ich schon lange in Lucian verliebt. Er kennt mich seit der Geburt, hat mich immer seelisch begleitet.» Sie kam in die Schweiz, heiratete ihn und wollte ihr Studium fortsetzen. Doch erst galt es viele Hürden zu überwin-

den: «Ich musste Deutsch lernen, dann die Matura nachholen, weil mein rumänischer Abschluss nicht anerkannt wurde.» Als beim Publizistikstudium Abschlüsse in Mathematik und Physik verlangt wurden, die sie nicht vorweisen konnte, gab sie ihren Traum auf. «Statt-

dessen arbeitete ich vier Jahre als Verkäuferin und wurde später Flight Attendant bei der Crossair.» Nach dem Absturz der Crossair Maschine am 10. Januar 2000 in Niederhasli warf sie das Handtuch. «Meine Kollegen starben. Ich konnte nicht mehr fliegen.» Aber Ana-Narcisa ist eine Frau, die so leicht nicht aufgibt. Kurz darauf begann sie ihre Arbeit bei Alstom, wo sie im Zweischichtsystem arbeitet. «Die Schweizer wissen nicht viel über Rumänien. Viele denken, unser Volk besteht nur aus Sinti und Roma, die betteln und stehlen», sagt Ana-Narcisa. Vor drei Jahren hat sie mit ihrem Mann und ein paar Rumänen den rumänischen Verein Baden gegründet. Auch um diese Vorurteile aus den Köpfen der Menschen zu bringen. «Denn wir Rumänen sind gebildet und kulturinteressiert, und unser Beitrag zur Geschichte Europas war nicht unentscheidend.» Ana-Narcisa und ihr Mann sind auch Schweizer Staatsbürger. «Wir haben grossen Respekt für unser Adoptivland.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14

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14 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Bulgarien > Mit 7,7 Millionen Einwohnern ist Bulgarien mit der Schweiz vergleichbar. In der Schweiz leben rund 2200 Bulgaren. Die Landesfläche beträgt 110 994 km². Hauptstadt ist Sofia. > 83 Prozent der Bevölkerung sind Bulgaren. Die grösste Minderheit bilden die Türken mit 8,5, die Roma mit 4,7 Prozent sowie Russen und Armenier. > Die Lebenserwartung liegt bei 76 (Frauen) und 69 Jahren (Männer). 82,6 Prozent der Bevölkerung gehören der bulgarisch-orthodoxen Kirche an, 12,2 Prozent sind Muslime.

«Viele Künstler gehen ins Ausland» Stella Timenova, Pianistin aus Bulgarien

«Heimweh? Ja, klar.» Stella Timenova zupft verlegen an einer dunklen Haarsträhne. Draussen vor der Klubschule Migros Thun flattert die EU-Fahne neben dem Berner Bär im Wind, drinnen im mollig warmen Musikzimmer kramt der letzte Klavierschüler

des Tages seine Notenblätter zusammen. Die 27-Jährige unterrichtet zweimal die Woche Klavier in Thun. Vor drei Jahren ist sie aus Bulgariens zweitgrösster Stadt Plovdiv nach Bern gekommen, um an der Hochschule der Künste das Konzertdiplom als Pianistin zu erwerben. Damals konnte sich die Musikstudentin nur auf Eng-

> Bulgarien ist eine parlamentarische Republik mit Mehrparteiensystem. Das Staatsoberhaupt wird in direkter Wahl und für fünf Jahre vom Volk gewählt. Amtssprache ist Bulgarisch; weitere Landessprachen sind: Türkisch, Romani, Armenisch. > Das Bruttoinlandprodukt (BIP) liegt bei 11 390 US-Dollar. Der durchschnittliche Bruttolohn erreichte 2007 einen Betrag von 533 Euro, die Arbeitslosenquote lag bei 7,7 Prozent. > Wichtigste Wirtschaftszweige sind neben der Landwirtschaft die Chemie- und Metallindustrie, der Maschinenbau, die Textil-, Glas- und Porzellanindustrie sowie die Stahlproduktion und die Kohleförderung. Dazu kommt der Tourismus. Hauptexportpartner sind die Türkei und Deutschland. > Bulgarien ist unter anderem Mitglied der Nato, der Welthandelsorganisation (WTO), des Kooperationsrates für Südosteuropa (SEECP) und seit 1. Januar 2007 der Europäischen Union.

Stella Timenova finanziert sich ihr Diplome als Pianistin unter anderem os Klubschule Klubschul ule in Thun. mit Klavierunterricht an der Migros

Berühmte Bulgaren und Rumänen > Peter Maffay (Bild) (* 30. August 1949 in Kronstadt, Rumänien, als Peter Alexander

Makkay). Deutscher Sänger, Liedtexter, Schauspieler, Gitarrist und Musikproduzent.

> Cristian Mungiu asi, (* 27. April 1968 in Iasi, ur, Rumänien). Regisseur, mDrehbuchautor, Film-

lisch verständigen. Dennoch erhielt sie ein Bundesstipendium für junge Künstler. Heute spricht sie nahezu perfekt deutsch. Wie das? Stella Timenova lacht: Ihr Freund, ebenfalls ein Pianist, sei Schweizer.

Hartes Brot gerade für Künstler Dann wird die junge Frau ernst: Zwar komme in Bulgarien das Wirtschaftsleben langsam auf die Beine, wovon auch die stark zurückgegangenen Arbeitslosenquoten zeugten. «Trotzdem haben gerade Künstler kaum Chancen, eine Anstellung zu finden.» Viele würden daher das Land verlassen – nach den USA, Kanada, England, Deutschland – und in die Schweiz: «In meiner Diplomklasse in Bern waren fast nur Bulgaren, inklusive der Professorin.» Diesen Sommer wird die Pianistin nach dem Berner Konzertdiplom auch noch das Solistendiplom der Musikakademie der Stadt Basel in der Tasche haben. Und dann? Die Bulgarin schweigt lange. «Würde ich zu Hause eine berufliche Zukunft haben, müsste ich nicht lange überlegen», sagt sie dann leise. So aber sehe sie sich hier nach weiteren Pensen als Klavierlehrerin um. Selbst wenn das Schweizer Volk sich am 8. Februar gegen die Personenfreizügigkeit ausspricht, darf die Nochstudentin bleiben. «Vorausgesetzt, ich kann ein gewisses Einkommen vorweisen.» Und so schreibt Stella Timenova zurzeit die Musikschulen in und um Bern und Basel an. Denn obwohl sie bereits eine recht eindrückliche Konzertbiographie in In- und Ausland vorweisen kann, von den Gagen allein kann sie (noch) nicht leben.

produzent. Gewinner der Goldenen Palme. > Michael Cretu (* 18. Mai 1957 in Bukarest,

www.stellatimenova.com

Rumänien, als Mihai Cretu). Einer der erfolgreichsten Musikproduzenten der Gegenwart.


reportage

PERSONENFREIZÜGIGKEIT | 15

Rumänien > Rumänien hat 21,6 Millionen Einwohner. In der Schweiz leben rund 4000 Rumänen. Das Land hat eine Fläche von 238 391 km² und ist ungefähr fünfmal so gross wie die Schweiz. Hauptstadt ist Bukarest.

Der aus Timisoara stammende Catalin Dorin Florescu nutzt Zürichs Cafés gerne als Arbeitsplatz. Hier schreibt er die meisten seiner Geschichten — von Hand.

> Die ethnischen Rumänen bilden mit 89,5 Prozent die grösste Bevölkerungsgruppe, 6,6 Prozent sind Ungarn, gefolgt von den Roma (2,5 Prozent). > Die Lebenserwartung liegt bei 76 (Frauen) respektive 69 Jahren (Männer). 86,7 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zur rumänisch-orthodoxen Kirche.

«Wir müssen menschlicher werden» Catalin Dorian Florescu, rumänischstämmiger Schriftsteller

«Rumänien, das sind Dracula, Ceaucescu und die Strassenkinder.» Catalin Dorian Florescu rückt sein Käppli zurecht. «Zumindest, was den Durchschnittsschweizer angeht.» Draussen vor dem Café im Zürcher Volkshaus rattert ein Tram vorbei, die Fussgänger verstecken sich unter ihren Regenschirmen. 15 Jahre alt war der gebürtige Rumäne, als es seinen Eltern – einer Geigerin und einem Ingenieur – im Sommer 1982 gelang, mit ihm in den Westen zu fliehen. Eigentlich wollte die Familie nach Deutschland, erhielt dann aber von Bundesbern politisches Asyl. Florescu lacht: «Ich bin zur

> Eugène Ionesco (* 26. November 1909 in Slatina, Rumänien; † 28. März 1994 in Paris). Dramatiker und führender

Schweiz gekommen wie die Jungfrau zum Kind.» Mittlerweile ist der einstige Flüchtling Schweizer Bürger, hat einen Hochschulabschluss der Psychologie und Psychopathologie und arbeitet seit sieben Jahren als freier Schriftsteller. Seine Geschichten aber, die findet er in der alten Heimat. «Rumänien ist ein Land der Erzählungen und Poesie, der Mythen und Bräuche.»

Die Jungen lösen die alten Seilschaften ab Und der Korruption? «Rumänien kommt von weither und muss noch weit», gibt Florescu unumwunden zu. Dennoch sei er sicher, dass es zu einem EU-Land werde wie alle anderen auch. «Vielleicht etwas langsamer, aber unaufhalt-

Vertreter des absurden Theaters. > Nadia Elena Comaneci (Bild) (* 12. November

sam». Und er erzählt von der entstehenden Mittelschicht mit ihren «Hüsli» draussen im Grünen, von den sechs Prozent Wirtschaftswachstum im letzten Jahr, von den gut ausgebildeten Jungen, die die alten, korrupten Betonköpfe immer mehr aus ihren Pfründen drängen würden. Catalin Dorian Florescu wird am 8. Februar Ja stimmen, nicht wegen der Rumänen oder Bulgaren, sondern weil der Sonderfall Schweiz endlich aufhören müsse. Die Schweiz müsse gewöhnlicher werden, menschlicher, irdischer. Der Schriftsteller stutzt, korrigiert sich: «Was sage ich die Schweiz – wir Schweizer müssen ge n, menschligewöhnlicher werden, cher, irdischer.» www.florescu.ch

1961 in Onesti, n, Rumänien). Turnerin, gewann fünf Goldmedaillen bei den n. Olympischen Spielen.

> Rumänien ist eine präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem. Staatsoberhaupt ist der für fünf Jahre vom Volk direkt gewählte Staatspräsident (seit Dezember 2004 Traian Basescu). Amtssprache ist Rumänisch. Eine wichtige Rolle nimmt auch Ungarisch ein. > Das Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf beläuft sich auf 7697 US-Dollar. Der durchschnittliche Bruttolohn erreichte 2007 einen Betrag von 781 Euro, die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent. > Ein Drittel aller Arbeitskräfte sind im Agrarsektor beschäftigt. Die wichtigsten Industriebereiche sind Maschinenbau, Petrochemie, Metallurgie, Chemie, Textilherstellung und Lebensmittelverarbeitung. Rumäniens wichtigster Handelspartner ist Deutschland. > Rumänien ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der Nato, der OSZE und seit 1. Januar 2007 der Europäischen Union.

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16 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Auf dem Sprung

In der Schweiz gab es noch nie so viele erfolgreiche Nachwuchsspringreiter wie heute. Wie sicher sie gegen die weltbesten Reiter im Sattel sitzen, zeigt sich Ende dieser Woche beim Hallenspringreitturnier CSI in Zürich.

D

ie Küche liegt gleich neben dem Stall. Nur ein paar Schritte braucht es, um von Kochherd und Tisch im Haupthaus der Reiterfamilie Fuchs in den Stall mit 30 Pferden zu gelangen. Hier, am Waldrand von Bietenholz bei Volketswil ZH, ist das Zuhause von Martin Fuchs, mit 16 Jahren der jüngste Sohn der ehemaligen Schweizer Meister Renata und Thomas Fuchs. Onkel Markus, mehrfacher Medaillengewinner und Olympiateilnehmer, gehört zu den bekanntesten Schweizer Springreitern überhaupt. Sein Neffe wird der jüngste Wettkämpfer des 21. CSI im Zürcher Hallenstadion sein. Beim höchstdotierten Hallenturnier der Welt, das erstmals zum Weltcup zählt, stehen 13 Reiterinnen und Reiter aus den Top 20 der Weltrangliste am Start. Nächsten Samstag messen sie sich beim «Wegelin Challenge» mit dem Schweizer Nachwuchs und damit auch mit Martin.

Martin Fuchs arbeitet hart für den Erfolg Er ist ein fröhlicher und offener Junge, und angesprochen auf seine Einsätze beim CSI stapelt er bewusst tief. «Ich rechne mir keine grossen Chancen aus und lasse mich lieber positiv überraschen.» In Zürich-Oerlikon geht der Handelsschüler mit der knapp 14-jährigen braunen Stute «Karin II» an den Start. Mit ihr holte er an den Junioren-Europameisterschaften in den Vorjahren jeweils eine Bronzemedaille. Weil der Jurassier Steve Guerdat, der beste Springreiter überhaupt und selbst erst 26-jährig, verletzungsbedingt ausgefallen ist, kommt Martin zu zusätzlichen Einsätzen am CSI.

Janika Sprunger: «Der Sport hat mich zur Persönlichkeit geformt.»

Diese Erfolge verdankt er vor allem hartem Training. Martin kommt jeweils am Mittag von der Schule nach Hause und sitzt fast täglich von 14 bis 17 Uhr auf dem Pferd. So bleibt dem Fan des Radiosenders Energy Zürich neben dem Reiten wenig Freizeit. Diese füllt er mit Badminton, Fitness und Surfen im Internet aus. Dank den internationalen Springreitwettbewerben hat Martin die grosse, weite Welt kennengelernt, war zu Besuch in Mailand, Istanbul, der Normandie, Belgien, Deutschland und vergangenen

Juli in Prag, wo die Europameisterschaften stattfanden. Sein Lebensmotto: «Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben!»

Ein Quartett mit grosser Zukunft In Prag hat die Schweiz mit Alexandra Fricker, Philipp Züger, Janika Sprunger und Julie Delaporte Mannschaftsgold in der Kategorie der Jungen Reiter gewonnen. Sie alle gelten als grosse Hoffnungen für die Zukunft. Die 21-jährige Sprunger aus Bubendorf BL ist eine ehrgeizige und zielstrebige

Frau. Vor Jahresfrist hat sie beim CSI selbst die Experten überrascht und mit ihrem neunjährigen Holländer Wallach «Salvador» Stars wie Markus Fuchs oder den Belgier Jos Lansink geschlagen. Am Ende belegte sie den dritten Platz. «Dieses Jahr ist die Konkurrenz grösser. Gerade unter den Schweizern gibt es unheimlich viele schnelle Reiter», stellt die Gymnasiastin fest. «Es wäre super, wenn es mir ähnlich gut wie 2008 liefe.» Dieses Jahr will sie nicht nur die Maturprüfungen bestehen, sondern erstmals auch an einem Nationenpreis teilnehmen und eine gute Grand-PrixKlassierung erreichen. Dafür trainiert die fröhliche Baselbieterin täglich drei bis vier Stunden. Sie träumt von einer Teilnahme an einer Weltmeisterschaft oder an Olympischen Spielen. «Trotzdem schaue ich, dass ich Zeit für meine Freunde finde. Sie geben mir viel Kraft. Der Preis des Trainings ist mir nicht zu hoch. Der Sport hat mich viel mehr zur Persönlichkeit geformt», schmunzelt die hübsche Single-Frau.

Lieber Reiten als Wirtschaft studieren Ihr Kollege Philipp Züger (21) ist ebenfalls Springreiter mit Leib und Seele und muss sich für den Sport und die Trainings nicht motivieren. «Das sieht bei meinem Wirtschaftsstudium ein wenig anders aus», erzählt er mit einem Augenzwinkern. An der EM in Prag wurde der 172 Zentimeter kleine Blondschopf bei den Jungen Reitern mit seinem zehnjährigen Wallach «Liatos» DoppelEuropameister. In Zürich geht er zum ersten Mal in einer internationalen Prüfung an den Start.


reportage

CSI ZÜRICH | 17

Jüngster Sprössling der Fuchs-Dynastie: Martin trainiert in der familieneigenen Halle. Erfolgreiches Trio: Martin, «Karin II» und Onkel Markus Fuchs.

Seine Schwester Annina (16) gilt ebenfalls als grosses Talent.

Die Pferde vertrauen ihm blindlings Martin, Janika und Philipp wurde die Begeisterung für den Reitsport in die Wiege gelegt. Philipps Eltern ritten früher ebenfalls, sodass er schon als Baby auf einem Pferderücken sass. «Mit fünf Jahren habe ich erstmals ein Pferd geritten. In den Anfängen bin ich auch ein paar Mal heruntergefallen, hatte aber deswegen nie Angst, nur ein wenig Respekt.» Im Umgang mit den Tieren macht er seinem Namen alle Ehre. Kommt Philippos (griechisch für «Pferdefreund») in den Stall, heben die anmutigen Tiere ihren Kopf. Berührt er sie, scheinen sie ihm blindlings zu vertrauen.

Auf dem elterlichen Hof in Galgenen SZ leben neben zwei Hunden und 3000 Schweinen auch 50 Pferde. Die Tiere bestimmen den Alltag der Familie Züger. Der Doppel-Europameister trainiert mit fünf verschiedenen Pferden. Sein Wallach «Liatos» hat den Vorteil, dass Springpferde erst mit 15 Jahren im besten Alter sind.

Und auch Martin, Janika und Philipp sind noch lange nicht im besten Alter. Sie gehören zusammen mit Juniorin Steffi Lauber zu einer aufstrebenden Schweizer Reitergeneration mit rund einem halben Dutzend erfolgreichen Sportlern. Pferdeveterinär Markus Müller (siehe Interview Seite 19) begründet den Erfolg im Nachwuchsbereich wie folgt:

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«Jahrelang etablierte sich eine Garde mit Willi Melliger und den Gebrüdern Fuchs an der Weltspitze. Dabei wurde dem Nachwuchs weniger Bedeutung beigemessen. Das heutige Ausbildungssystem mit den Kategorien Junioren und Junge Reiter ist viel besser.» Und: Zumindest noch letztes Jahr stand genügend Geld zur Verfügung, um gute Pferde zu kaufen. Müller rechnet nämlich vor, dass Eltern oder Sponsoren junger Reiter schnell einmal 50 000 bis 150 000 Franken pro Tier in die Hand nehmen müssen. Nur schon der Unterhalt eines Pferdes kostet monatlich im Schnitt rund 1000 Franken. Im Reitsport ist viel Geld im Spiel. Allein in Deutschland geben Reiter und Züchter laut dem LESEN SIE WEITER AUF SEITE 19


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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» jährlich insgesamt zirka 2,6 Milliarden Euro aus. Gut 300 000 Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt direkt oder indirekt mit Pferden und dem Pferdesport. Beim Schweizerischen Verband für Pferdesport sind gegen 9000 Reiterlizenzen gelöst.

Präparate werden ja oft nur eingesetzt, wenn ein Muskel oder eine Sehne des Pferdes schmerzt. Dann sollte das Tier aber zu Hause bleiben und nicht an Springreitwettbewerben teilnehmen.» Zu den Fällen in Deutschland meint Züger: «Die Dopingfälle machen den ganzen Sport kaputt. Ein einziges Promille aller Reiter schadet uns allen.» Dies ist bedauerlich, denn obwohl die Schweizer im Wettkampf zwar gegeneinander antreten, ist die Stimmung harmonisch. Oder wie es Janika Sprunger ausdrückt: «Wir sind wie eine grosse Familie und haben am Schluss eines Wettkampfs immer ein grosses ‹Chäferfäscht›.»

Die Springreiter sind «Fascht e Familie» Solche Summen können Betrüger und Tierschinder anlocken. So ist in Deutschland eine Pferdeausbilderin wegen angeblicher Tierquälerei vor Gericht gekommen, sind diverse Doping- und Medikationsfälle bekannt geworden. Im Reitsport gelten jedoch strenge Richtlinien, und bereits ein mit Dul-X oder Perskindol behandeltes Pferd gilt als gedopt. Veterinär Müller sagt dazu: «Der Verband ist sehr vorsichtig, denn solche Anzeige

Text Reto E. Wild Bilder Oliver Bartenschlager

Der CSI findet vom 22. bis 25. Januar 2009

Philipp Züger: «Dopingfälle machen den ganzen Sport kaputt.»

im Zürcher Hallenstadion statt. Mehr Informationen: www.mercedes-csi.ch

CSI ZÜRICH | 19

«Seit Jahren ist Doping im Spiel» Markus Müller (61) ist Spezialtierarzt für Pferde und FEI*-Veterinär in Golino TI. Doping für Pferde in Form von Salben, Medikamenten und anderen Substanzen: Was halten Sie von solchen Praktiken? Das ist eine Katastrophe, wobei wir seit Jahren mit Doping leben. An der Sommerolympiade in Hongkong 2008 gab es gleich sechs positive Fälle, vier Jahre zuvor in Athen ebenfalls mehrere. Gleiches gilt für die Schweiz. Tiere können nicht sagen, was sie wollen. Darum ist hier die Verantwortung des Menschen noch viel grösser als bei anderen Sportarten. Wie sauber ist der Schweizer Pferdesport wirklich? Im Vergleich zur Zahl der Springen, die bei uns durchgeführt werden, gibt es relativ wenig Dopingtests. Dabei handelt es sich eigentlich nur um Stichproben. Aufgrund der Vorkommnisse an der Olympiade müsste man zusätzliche Tests durchführen. So würden mehr Fälle aufgedeckt. Erst dann würde sich zeigen, wie sauber der Sport wirklich ist. Wie gesund ist das Überspringen von Hindernissen? Grundsätzlich ist das für ein Pferd etwas Natürliches. Früher sind aber die Parcoursbauer bei der Höhe der Hindernisse tatsächlich an die Grenzen gegangen. Zudem sollte der Reiter das Pferd, wenn es nicht fit ist, im Stall lassen.

Interview Reto E. Wild

* FEI (Fédération Équestre Internationale) ist die internationale Dachorganisation für Pferdesport.


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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Bilder Siggi Bucher, Bänz Friedli

Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Schwüpps, klick!

Mein Neuer ist ein Traum! Mein neuer Staubsauger. Der Grund, weshalb ich vorige Woche besonders lang zögerte, den Staubsaugersack aufzuschneiden, um dem Hansli das staubsaugergefährdetste aller staubsaugergefährdeten Spielzeugkleinteilchen, ein durchsichtiges Lego-Rundumeli, vor dem ewigen Entrinnen zu erretten, der Grund für mein Zögern war: Es war der letzte Sack für diesen Staubsauger. Eingefleischte Leserinnen erinnern sich: Für meinen Sauger, ein Relikt aus Zeiten meiner ersten Junggesellenbude, waren längst keine Ersatzsäcke mehr erhältlich. Als ich dies hier mal beklagte, schickte mir ein Leser aus dem Aargauischen freundlicherweise noch eine Anzahl Säcke, aber nun waren auch die aufgebraucht. Mio-Star anno Vorsintflut, ade! Höchste Zeit für einen neuen Staubsauger, jetzt wars erst noch ein Januarlochschnäppchen, seither dauersauge ich begeistert. Natürlich geriet mir – kein Wunder bei dieser Saugkraft! – auch schon das eine oder andere Legoteilchen ins Rohr und – schwüpps, klick … – in den Sack. Und diejenigen Teilnehmer im Forum auf www.migrosmagazin.ch, die meinten, man könne den Hans überzeugen, statt eines durchsichtigen Lego-Rundumelis ein blau-, rot- oder grüntransparentes zu verwenden, kennen den Hans nicht: «Nei, Vati, dasch nid ds Gliiche!!» Fürs U-Boot muss es das farblose sein, winzig und von blossem Auge kaum zu sehen, vermutlich die aus Hausfrauenund -männersicht perfideste Spielzeugwinzigkeit überhaupt. Gegen ein Lego-Rundumeli sind Polly-Pocket-Badeschlärpchen und -Bikinioberteilchen und die Kanonenkügelchen des Play-

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mobil-Piratenschiffs Riesendinger! Die würd ich nie einsaugen. Aber das Rundumeli … Das Geniale am neuen Staubsauger ist freilich, dass man den Sack nicht mehr aufschneiden und niesend im Dreck wühlen muss. Den Sack aus der Halterung genommen, gerüttelt, ein bisschen schräg gehalten, schon kullert das LegoRundumeli heraus, und ich kann den Sack wieder einsetzen. Auch die im Hausmann-Forum geäusserte Drohung, mit den am Boden herumliegenden Ohrsteckern weiblicher Teenager würde es noch viiiiel schlimmer, bringt mich nicht mehr aus der Fassung. Nein, das Problem beginnt erst, wenn ich das neue Gerät im Putzschrank versorgen will: Es passt nicht rein. Unsere Siedlung heimste Architekturpreise zuhauf ein, schön ist sie auch – aber praktisch? Vergiss es. Réduit hats keines, so was gilt in Architekturkreisen vermutlich als bünzlig. Jetzt steht das Bügelbrett halt in meinem Schlafzimmer hinterm Schrank. Nein, nicht Einbau-; Wandschränke gabs keine, und weil die Schränke

«Stauraum gibts leider keinen.» aus der alten Wohnung allesamt rund sieben Zentimeter zu breit waren, mussten neue her. Einzig der Putzschrank ist eingebaut, lächerliche 39 Zentimeter breit. Darin den neuen Staubsauger zu verstauen, ist nahezu unmöglich. Warum planen Architekten keinen Stauraum ein? Mussten die womöglich ihrer Lebtag nie Zürisäcke, destilliertes Bügelwasser, den Wäscheklammersack, Schüfeli und Bäseli versorgen? Ich schlage vor: Jeder Architekturstudent muss vor der Diplomierung mindestens ein Jahr lang selbständig einen Haushalt geführt haben. Das wird ihn lehren, Ästhetik vor Zweckmässigkeit walten zu lassen … Aber was solls, muss den Sauger eh noch mal hervornehmen. Hansli vermisst ein Lego-Rundumeli. Ein gelbes diesmal. Diskutieren Sie mit Bänz Friedli auf www.migrosmagazin.ch

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interview

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

BETTINA OBERLI | 23

Bettina Oberli Bettina Oberli wurde 1972 in Interlaken BE geboren. Bis zum Schuleintritt lebte sie auf der Pazifikinsel Samoa, wo ihr Vater als Arzt in der Entwicklungshilfe arbeitete. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Meiringen BE. An der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich liess sie sich bis 2000 zur Regisseurin ausbilden. Es folgten Assistenzen in New York und Berlin. Ihr Kinofilm «Die Herbstzeitlosen» war nach «Schweizermacher» der erfolgreichste Film unseres Landes und vertrat die Schweiz beim Wettbewerb um die Oscars 2008. Bettina Oberli lebt mit Kameramann Stéphane Kuthy und ihren zwei Söhnen in Zürich.

Bettina Oberli vor einem Requisitenauto aus den Fünfzigerjahren: Die Bernerin verfilmt in Deutschland den Krimi «Tannöd».

«Hier gelte ich als Spinnerin»

Mit «Die Herbstzeitlosen» gelang Bettina Oberli ein Kinohit. Jetzt verfilmt die Berner Regisseurin den erfolgreichen deutschen Krimi «Tannöd». Wir sprachen mit ihr über die Dreharbeiten im Schnee, Dämonen und das Grauen auf dem Land.

D

aunenjacke, Mütze, Schal, darüber gar noch eine Kapuze – von der zierlichen Bettina Oberli (36) ist kaum etwas zu sehen. Rund 60 Leute, alle wie MichelinMännchen dick verpackt, tragen Lampen, Kameras oder Mikrofone herum. Alle wollen etwas

von ihr: Bettina hier, Bettina dort – kein Wunder, leidet sie unter Kopfschmerzen, jetzt, wo auch noch Journalisten auf dem Hof herumstaksen und den Dreh behindern. Es herrscht eisige Luft um den Gefrierpunkt, es «strätzt», mal Schnee, dann wieder Eisregen.

Die Heldenbacher Mühle in der deutschen Eifel nahe der belgischen Grenze versinkt im Winter, die Crew stapft durch braunen Matsch, denn die Erde ist vom vielen Hin und Her aufgeweicht. Bauer Peter Winkelmann (54) steht daneben, verdreht die Augen, schüttelt den Kopf: «Hier

läuft nicht alles rund …» Tatsächlich, Bettina Oberli spricht sogar von einem «Desaster». Der Dreh scheint so dramatisch zu sein wie der Krimi selber. Dagegen kämpft die Filmcrew als LESEN SIE WEITER AUF SEITE 25


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interview

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

BETTINA OBERLI | 25

Team an: Die Filmer sprechen sich ab, reden sich Mut zu. Darunter deutsche Filmstars wie Julia Jentsch oder Monica Bleibtreu, alle wie von Geisterhand dirigiert. Doch das täuscht: Die Fäden zieht die Chefin – Bettina Oberli, Berner Filmerin und zweifache Mutter. Und der Film, da sind sich die meisten im Team einig, wird ein Hit. Er startet im Herbst – mit einnehmenden Bildern, mit starken Schauspielern und mit einer berührenden Story. Bettina Oberli, im Krimi «Tannöd» geht es um die grausame Ermordung einer Familie auf einem Einsiedlerhof — ein wahrer Fall, der nie gelöst wurde. Könnte das so auch in der Schweiz passieren?

Oh ja, bestimmt. Überall in der Provinz. Natürlich könnte sich das auch in der Stadt ereignen. Aber das Dramatische daran ist, dass ein ganzes Dorf kollektiv eine Tat verübt. In der Stadt liesse sich das nicht so einfach erzählen, da gäbe es viele störende Figuren. Im Kaff Tannöd aber hat wirklich jeder damit zu tun, alle haben Dreck am Stecken, jeder hat ein Motiv. Weil im Dorf jeder Mitverantwortung am Schicksal des Einzelnen trägt, hat sich auch jeder schuldig gemacht … Das ist das Faszinierende an einem solchen Mikrokosmos.

Wir sind hier in der Eifel, im deutschen Dorf Winterscheid, einer Ortschaft mit 152 Einwohnern auf 470 Meter über Meer. Das Dorf als nur scheinbare Insel des Friedens — kennen Sie das auch aus Ihrer Schulzeit in Meiringen?

Ja. Ein weiser Mann sagte einmal: «Das wahre Grauen spielt sich immer auf dem Land ab.» Vielleicht wars Woody Allen? Egal. Jedenfalls glaube ich das auch. Ist also doch nicht die Stadt das Zentrum von Sodom und Gomorrha?

Ich kenne das zwar nicht aus eigener Erfahrung. Aber ich finde, in der Provinz spielen sich die bewegendsten Geschichten ab. Weil ein Dorf auch als eine Art Person, als Charakter dargestellt und erzählt werden kann. Alles ist über-

Und … Action! Bettina Oberli ist Chefin über eine 60-köpfige Filmcrew. Und sie liebt Hierarchien.

schaubar, sehr kontrolliert, wie ein Mikrokosmos, der fürs grosse Ganze steht. Ideal also für einen Film. Die Stadt hingegen ist unübersichtlich, komplex. Was möchten Sie mit Ihren Filmen erreichen?

Ich will, dass die Leute etwas spüren. Das können durchaus auch negative Emotionen sein. Aber

«Der Mord im Kaff Tannöd ist wie ein kleiner Genozid.» manchmal will man auch einfach nur unterhalten. In «Tannöd» erzählen wir eine wahre Geschichte, und deswegen bin ich dieser Wahrheit auch verpflichtet. Wie wirkt sich das filmisch aus?

Ich versuche diese Wahrheit zu erfüllen, indem ich nicht nur das Geschehene abbilde, um zu unterhalten, sondern indem ich etwas Übergeordnetes suche, etwas, das mehr erzählt über das Leben – mehr als offensichtlich in dieser Geschichte steht. So beschäftigen mich Fragen wie: Woher kommt

das Böse, und warum ist es immer wieder möglich? Wie würde ich in einer ähnlichen Situation reagieren? Wenn der Zuschauer sich solche Fragen auch stellt, dann habe ich viel erreicht.

jederzeit rauslassen können, bezweifle ich. Dazu sind wir Menschen mit einem Verstand ausgerüstet, der uns in dieser Hinsicht immer wieder Grenzen setzt.

Der Film «Fargo» der Coen-Brüder hat ein ähnliches Thema, «In Cold Blood» nach Truman Capote auch. Waren diese US-Klassiker oder der packende «Totmacher» mit Götz George Vorbilder für Sie?

Ich weiss es nicht, ich habe ihn auch noch nicht rausgelassen (lacht). Aber in der Schweiz gelte ich bereits als Filmemacherin als Spinnerin oder Träumerin. Bei uns wird Filmemachen nicht als richtige Arbeit angesehen. Im Ausland geniesst mein Beruf mehr Akzeptanz – in der Schweiz ist es oft ein Kampf, Filme zu drehen.

Ich kenne diese wunderbaren Filme, aber ich liess mich nicht beeinflussen durch deren Bilder. Wir hatten sogar Mühe, Filme oder ein Genre zu finden, an die wir uns anlehnen könnten. Also fanden Sie etwas Eigenständiges?

Das hoffen wir doch sehr. Und die Geschichten führen ausserdem noch ganz woanders hin, es geht noch weiter. Was wir zeigen wollen: Wie aus kleinen Geschwüren grosse Explosionen entstehen können. Wie in Tannöd sechs Personen erschlagen wurden, ist eine kleine Spiegelung eines Völkermords. Hier wie da ist eine ganze Gesellschaft verantwortlich. Die Leute sind verwundet und traumatisiert so kurz nach dem Krieg. Der Schlusssatz im Buch lautet: «Der Dämon sitzt in jedem, und jeder kann seinen Dämon jederzeit herauslassen.» Muss man dies als Wahrheit akzeptieren?

Ersteres glaube ich bedingungslos, aber dass wir den Dämon

Welches ist denn Ihr Dämon?

Auch «Tannöd» ist ein Kampf: Alle grossen Gefühle und Katastrophen sind in dieser Story enthalten: Liebe, Hass, Inzucht, Mord. Macht dies das Leben aus?

Zumindest faszinieren uns diese archaischen Themen. Weil wir darin immer an unsere Grenzen stossen. Als ich das Buch von Andrea Maria Schenkel las, hat es mich stark fasziniert und berührt. Diese altertümliche Welt, in der es um die ganz grossen existenziellen Dinge geht.

Der Unterschied zu Ihrem ersten Hit könnte grösser nicht sein: In «Die Herbstzeitlosen» war es die herzige, beschauliche Provinz — jetzt ist es die teuflische. Alles ist dunkel, gefährlich. Suchten Sie bewusst das pure Gegenteil?

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interview

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

BETTINA OBERLI | 27

«Beim Dreh gilt es, Improvisation wo immer möglich zu verhindern.»

Ich bin nicht strategisch vorgegangen, ich habe das nicht gesucht. Aber natürlich ist dieser Stoff sehr packend … Nach 1,8 Millionen Franken für «Die Herbstzeitlosen» hatten Sie jetzt ein richtig starkes Budget. Man liest von 6 Millionen?

Das stimmt. Aber es gibt da kaum Unterschiede, weil man mit jedem Budget Geldprobleme hat. Auch wenn 200 Millionen zur Verfügung stehen …

Ich wollte immer meine eigene Chefin sein. Ich lernte, mich in einer Gemeinschaft zu exponieren und meine Meinung zu sagen – und auszuhalten, dass man dadurch auch immer wieder kritisiert wird und sich unbeliebt macht. Ich lernte, zu mir selber zu stehen.

… wie für den James-Bond-Film von Marc Forster. Wobei Forster das Budget gut einhalten konnte.

Schon. Aber je mehr Geld man hat, desto grösser wird der ganze Stab, desto schwerfälliger wird die ganze Maschinerie – umso weniger spontan wird dann der ganze Dreh. Die Verantwortung bleibt aber immer gross.

Wie gross ist Ihre Crew heute?

Um die 60 Leute. Bei «Die Herbstzeitlosen» war der Stab um einiges kleiner. Es geht um viel Geld, Ressourcen, den Ruf, die Zukunft der ganzen Crew. Man muss sich stark fokussieren, man lebt wie in einem Kokon. Ich glaube nicht, dass es anders geht. Alles funktioniert wie ein Uhrwerk. Erstaunlich, da Sie in Samoa aufgewachsen sind, Ihre Eltern in der Entwicklungshilfe tätig waren. Da erlebten Sie doch viel Improvisation, oder?

Das stimmt schon. Aber beim Dreh gehts letztlich um den Versuch, möglichst viel Improvisation zu verhindern. Hierarchien – und ich meine das nicht militärisch, weil ich das nicht ertragen würde – sind nötig. Aber es ist gut, wenn jeder genau weiss, was er machen muss.

Wo liegen Ihre Präferenzen — bitte schnelle Antworten auf folgende Kurzfragen: Meiringen oder Ibiza? Der «Tannöd»-Dreh erinnert Bettina Oberli an «ein Desaster» — die Filmcrew freut sich aber auf einen starken Film.

Meiringen.

Prosecco oder Champagner?

Champagner.

Der Krimi «Tannöd» In der tiefsten bayerischen Provinz, im Dorf Tannöd, wird in den Fünfzigerjahren eine sechsköpfige Familie auf ihrem Hof ermordet, bei Nacht mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heisst er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners. Vom Mörder fehlt jede Spur. Gemocht hat die mürrischen, geizigen Leute kaum jemand. Und den einen oder anderen hat der alte Bauer wohl auch übers Ohr gehauen. Der Leser wird Zeuge des Verbrechens, das auf einem wahren Ereignis beruht, und begleitet jeden Schritt des Mörders, ohne dessen Identität zu kennen. Für ihr Krimi-Debüt erhielt Autorin Andrea Maria Schenkel diverse Auszeichnungen, unter anderem 2007 den Deutschen Krimipreis und den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Debüt. Bereits ein Jahr nach Erscheinen des Romans produzierte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) aus dem Stoff ein Hörspiel, und am 25. September 2008 feierte «Tannöd» als Theaterstück seine Erstaufführung. Mit Bettina Oberlis Film schafft es der Krimi nun endlich auch auf die Kinoleinwand.

Rolling Stones oder Beatles?

Beatles.

Woody Allen oder Aki Kaurismäki?

Kaurismäki.

Penelope Cruz oder Angelina Jolie?

Scarlett Johansson. Obwohl sie im Woody-Allen-Film «Vicky Cristina Barcelona» von der Cruz an die Wand gespielt wird. Brad Pitt oder George Clooney?

Im neusten Film der Coen-Brüder fand ich Clooney besser, aber das müsste Stephanie Glaser beantworten. Die kommt mit schönen Männern besser draus …

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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

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Nachrichten aus der MIGROS

Ein starkes 2008

Erwartungen klar übertroffen: Die Migros hat ihren Detailumsatz im letzten Jahr um 17 Prozent gesteigert.

Kräftiges Wachstum bei der Migros: 2008 waren bei den Kundinnen und Kunden M-Budget-Produkte, aber auch Bio-Lebensmittel besonders gefragt.

Bild Gaetan Bally/Keystone

S

olche Zahlen machen Freude: Der Umsatz der Migros im Detailhandel ist 2008 um stolze 3,1 Milliarden auf insgesamt 21,6 Milliarden Franken gestiegen. Das Plus von 17,1 Prozent übertraf die Erwartungen deutlich. Die Kundinnen und Kunden belohnten das gute PreisLeistungs-Verhältnis der Migros: So hat der Grossverteiler im letzten Jahr zum Beispiel für 400 M-Budget-Produkte eine Tiefpreisgarantie eingeführt. Das

gesamte M-Budget-Sortiment, das rund 600 Artikel umfasst, wurde erneut mit Preissenkungen im Umfang von 25 Millionen Franken verbilligt. Dass die Kunden dies zu schätzen wissen, zeigt der Umsatz mit M-Budget-Produkten, der 2008 um zehn Prozent zulegte.

Beliebte Produkte aus Bio-Anbau Sehr gefragt waren ausserdem Nahrungsmittel aus biologischem Anbau, bei denen die Migros ein

Wachstum von 10,7 Prozent erwirtschaftete. Produkte der Migros, die einen ökologischen und sozialen Mehrwert bieten, kamen generell gut an: Artikel mit dem Label TerraSuisse, das für nachhaltige Landwirtschaft und Artenvielfalt steht, erzielten zum Beispiel ein Umsatzplus von 14,5 Prozent. Die Produktelinie Actilife, die besonders Menschen mit einem aktiven und gesundheitsbewussten Lebensstil anspricht, schaffte sogar ein Plus 22,5 Prozent.

Die Zahlen der Migros spiegeln ausserdem die wachsende Bedeutung von Online-Shopping: Die Migros-Gruppe verkaufte über ihre Online-Kanäle LeShop. ch, Exlibris.ch, Hotelplan.ch, Travel.ch, Interhome.ch und Office-Word.ch Produkte und Dienstleistungen im Gesamtwert von über 500 Millionen Franken. Besonders rasant wächst der Internetsupermarkt LeShop.ch: Sein Umsatz nahm um 21,7 Prozent zu.

Michael West


Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

m-aktuell

MIGROS-HILFSFONDS | 31

Wenn der Fluss wild wird Vorsorge gegen Hochwasser: Das Bündner Dorf Schluein braucht dringend Schutzmauern am Vorderrhein. Ein Fall für den Migros-Hilfsfonds.

A

drian Maissen stapft eine verschneite Böschung zum Flussufer hinab. Dann steht der Gemeindepräsident von Schluein GR am Rand der eiskalten Wassermassen, die träge vorbeiströmen. «Im Winter sieht der Fluss richtig friedlich aus», meint der 48-Jährige. «Sommerliche Gewitter mit Platzregen können den Vorderrhein jedoch in wenigen Tagen enorm ansteigen lassen.» Die rund 500 Bewohner des Dorfs in der Bündner Region Surselva müssen dann zwar nicht um ihre Häuser bangen. Bedroht ist aber das Gewerbegebiet Isla, wo in 30 Firmen rund hundert Menschen arbeiten. «Dort schlägt das Herz unserer lokalen Wirtschaft», erklärt Maissen. «Niemals könnten Schluein und die umliegenden Dörfer allein vom Tourismus leben.» Sorgen macht sich auch Gion Candreja (44), der in Isla ein Transportunternehmen leitet. Seinen Fuhrpark aus rot lackierten Lastwagen könnte er zwar in Sicherheit bringen, wenn der Fluss über die Ufer tritt. «Aber was ist mit den unterirdischen Dieseltanks oder dem grossen Ersatzteillager?», fragt der kräftige Mann und breitet hilflos seine Arme aus. «Bedroht wäre auch das benachbarte Kieswerk mit seiner Sortieranlage.» Um sein Gewerbegebiet zu schützen, braucht Schluein daher unbedingt neue Schutzbauten – mit Pfählen verankerte Betonmauern und einen 75 Meter langen Damm.

Dringend benötigte Spende Der Migros-Hilfsfonds steuert nun 50 000 Franken zur Finanzierung dieser Schutzbauten bei. «Über diese Spende sind wir enorm froh», sagt Maissen. Denn

Bei Hochwasser ist seine Firma bedroht: Transportunternehmer Gion Candreja.

Will die Zukunft des Dorfs Schluein sichern: Gemeindepräsident Adrian Maissen am Ufer des Vorderrheins.

Migros-Hilfsfonds: weltweites Engagement Seit seiner Gründung vor 30 Jahren hat der Migros-Hilfsfonds insgesamt 30 Millionen Franken für Projekte im In- und Ausland gespendet. Der jährliche Gesamtbetrag von 1 Million Franken wird jeweils in Zuwendungen von 40 000 bis 100 000 Franken aufgeteilt, die möglichst viel bewirken sollen. Es geht um das Wohl von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in der Schweiz und der Dritten Welt. Die unterstützten Projekte leisten Hilfe zur Selbsthilfe. So spendet der Fonds aktuell zum Beispiel auch 50 000 Franken für ein Projekt im nordostafrikanischen Land Äthiopien: Dort geht es darum, die Bevölkerung in ländlichen Regionen mit Solarstrom zu versorgen und das lokale Handwerk anzukurbeln.

der Bund und der Kanton Graubünden können die rund 550 000 Franken teuren Bauten nicht alleine finanzieren, weitere Zuwendungen sind nötig. «Doch meist bringen erst Nachrichtenbilder von zerstörten Wohnhäusern Spendengelder zum Fliessen», sagt Maissen. «Dabei ist es für eine arme Gemeinde ebenso schlimm, wenn das Hochwasser die Arbeitsplätze wegschwemmt. Der Migros-Hilfsfonds leistet daher einen Beitrag zum langfristigen Überleben des Dorfs Schluein.» Text Michael West Bilder Tanja Demarmels

www.migros.ch/ hilfsfonds Hier finden Sie weitere Informationen zum Hilfsfonds der Migros.


Wanderferien in idyllischer Landschaft

Wanderferien auf der grünen Baleareninsel

Cinque Terre

Mallorca

■ Cinque Terre auf anderen Wegen erleben ■ Natur- und Küstenpark mit geschützter und seltener Flora und Fauna

■ Abwechslungsreiche Wanderungen in unberührter Natur ■ Einladende Buchten und eindrückliche Gebirgsformationen

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinfahrt Schweiz – Levanto. Bahnfahrt ab Zürich via Mailand, Genua nach Levanto. Spaziergang zu unserem Hotel, welches in einem ruhigen Wohnquartier in Zentrumsnähe gelegen ist. 2. Tag: Über dem Golf von Tigullio. Wir steigen hoch zum Punta Manara mit einer prächtigen Aussicht auf das Meer und die Märchenbucht. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. Wanderzeit ca. 2 ½ Stunden. 3. Tag: Naturpark Mesco. Am Morgen spazieren wir durch die Fussgängerzone von Levanto. Durch Olivenhaine und üppige Vegetation steigen wir hoch Richtung Colle di Gritta und geniessen dabei die schöne Aussicht. In Monterosso bleibt Zeit zum Besuch des Städtchens oder zum Baden. Wanderzeit ca. 3 ½ – 4 Stunden. 4. Tag: Riomaggiore–Manarola–Corniglia– Vernazza. Heute bewundern wir die steil abfallenden Häuser von Riomaggiore und spazieren über die «Via dell’Amore» nach Manarola. Von Volastra mit wunderbarer Sicht auf die «fünf Dörfer», die sogenannte «Cinque Terre», steigen wir nach Corniglia ab und lassen uns vom malerischen Ort Vernazza überraschen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 5. Tag: Markt und Wanderung auf einem Höhenweg. Am Morgen Zeit zur freien Verfügung zum Besuch des Marktes in Levanto. Anschliessend wunderschöne Wanderung auf einem Küsten-Höhenweg. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zum Baden oder zum Verweilen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 6. Tag: Riomaggiore – Portovenere. Die heutige Wanderung eröffnet uns eine spektakuläre Aussicht auf den Golf von La Spezia und führt uns oberhalb der eindrücklichen Steilküste Costa Rossa an überhängenden Rebbergen vorbei nach Portovenere. Nach der Besichtigung fahren wir mit dem Schiff (ca. 1 Stunde) zurück nach Levanto und sehen so die Cinque Terre aus einer ganz anderen Sicht. Ein besonderes Erlebnis! Wanderzeit ca. 5 Stunden. 7. Tag: Tag zur freien Verfügung. Sie haben Gelegenheit, den heutigen Tag ganz individuell zu gestalten. 8. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Bahnfahrt von Levanto zurück in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

8 Tage Fr. gemäss Programm

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Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 25 Pers. Samstag–Samstag 18.04.– 25.04.09 1395.– 25.04.– 02.05.09 1395.– 02.05.– 09.05.09 1395.– 09.05.–16.05.09 1395.– 16.05.– 23.05.09 1395.– 23.05.– 30.05.09 1395.– 05.09.–12.09.09 1395.– 12.09.–19.09.09 1395.– 19.09.– 26.09.09 1395.– 26.09.– 03.10.09 1395.– 03.10.–10.10.09 1395.– Unsere Leistungen Bahnfahrt 1. Klasse (Basis Halbtax-Abonnement) ab Ihrem Wohnort in der Schweiz und reservierte Plätze ab Zürich oder Arth Goldau nach Levanto und zurück Bahn-, Bus-, und Schifffahrten auf den Ausflügen Unterkunft im Hotel Carla in Levanto, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fak. Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung !

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Wander-Informationen Wanderungen mittel. Die Wanderungen finden auf schmalen, meist steinigen Pfaden mit zum Teil steilen Auf- und Abstiegen bis zu einer Stunde (manchmal Treppen) statt. Im Herbst besteht die Möglichkeit am Strand von Levanto zu baden. Ihr Ferienhotel In einem ruhigen Wohnquartier und nur wenige Gehminuten vom Meer entfernt, befindet sich das familiär geführte Hotel Carla (off. Kategorie 3 Sterne). Es verfügt über kleine, einfache und gepflegte Zimmer, welche mit Bad, WC, Fön, Telefon, TV und Safe ausgestattet sind. Bitte beachten Sie, dass einige der Einzelzimmer klein sind.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Hinflug Zürich– Palma de Mallorca. Charterflug von Zürich nach Palma de Mallorca. Kurze Busfahrt zu unserem Hotel. 2. Tag: Passwanderung über die Serra Tramuntana. Unsere Höhenwanderung bringt uns zu einem der schönsten Plätze Mallorcas mit herrlicher Aussicht auf Estellencs und das Meer. Der Abstieg nach Estellencs führt durch Steineichenwälder und einen alten Oliven- und Johannisbrothain. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 3. Tag: Wanderung am Fusse des Puig Major. Nach einem steilen Aufstieg auf einen alten Zöllnerpfad mit ständiger Aussicht auf das Meer wandern wir zur Bucht Cala Tuent im Nordwesten Mallorcas. Möglichkeit für ein erfrischendes Bad im Meer und Rückfahrt durch die Karstlandschaft von Sa Calobra am mittelalterlichen Kloster Lluc vorbei zurück zum Hotel. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 4. Tag: Bañalbufar/Valldemossa. Wanderung an der wilden Nordwestküste durch eine abwechslungsreiche Landschaft nach Bañalbufar, wo wir in einem typisch mallorquinischen Restaurant das Mittagessen einnehmen. Am Nachmittag fahren wir nach Valldemossa und besichtigen die Kartause. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 5. Tag: Sa Trapa. Wir besuchen den lebhaften Wochenmarkt von Andratx und starten anschliessend zur Höhenwanderung zu den Klosterruinen von Sa Trapa, wo wir das Picknick geniessen. Nach einem steilen Abstieg in den gemütlichen Ferienort San Telmo haben wir Gelegenheit zum Flanieren, Baden und Ausruhen. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 6. Tag: Palma de Mallorca/Algaida. Am Morgen besuchen wir das Castell de Bellver, die Kathedrale und das Kloster San Francisco. Gelegenheit, den reichhaltigen Fisch-, Gemüse-, und Früchtemarkt zu erleben. Nach dem Mittagessen in einem typischen alten Weinkeller unternehmen wir eine kurze Wanderung in der Es Plá, der zentralen Ebene Mallorcas. Wanderzeit ca. 1 3⁄4 Stunden. 7. Tag: Port d’Andratx. Unsere heutige Halbtageswanderung mit schönem Ausblick aufs Meer führt über das Küstengebirge des Puig d’en Ric nach Port d’Andratx. Mittagessen in Port d’Andratx. Wanderzeit ca. 2 1⁄2 Stunden. 8. Tag: Rückflug Palma de Mallorca–Zürich. Charterflug von Palma de Mallorca nach Zürich.

8 Tage ab Fr. gemäss Programm

1590.–

Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 25 Pers. Samstag–Samstag 14.02.– 21.02.09 Mandelblüte 1690.– 11.04.–18.04.09 Osterreise 1690.– 25.04.– 02.05.09 1690.– 02.05.– 09.05.09 1690.– 09.05.–16.05.09 1690.– 26.09.– 03.10.09 1590.– Verlängerung 1 Woche im Doppelzimmer mit Halbpension und Transfer zum Flughafen. Hotel Delfin Mar 480.– Unsere Leistungen Charterflüge gemäss Programm Flughafentaxen Begleitbus für Ausflüge und Transfers Unterkunft im Mittelklasshotel Delfin Mar in Santa Ponça, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen Bedienungsgelder (ohne fakultative Trinkgelder) IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen Fr. Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenützung 270.– Kombinierte Annullationsund Extrarückreiseversicherung 62.– Wander-Informationen Wanderungen mittel. Die Wege sind meist steinig, jedoch durchwegs gefahrlos begehbar. Es sind einige Steigungen zu überwinden. Badegelegenheit. Ihr Ferienhotel Wir wohnen im Hotel Delfin Mar (off. Kategorie 4 Sterne) in Santa Ponça. Das Hotel liegt in einem Wohnquartier nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt und verfügt über ein Hallenbad, Sauna und einen Swimmingpool. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Balkon, Fön, Telefon, TV, Radio, Safe, Klimaanlage und Zentralheizung ausgestattet. !

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m-aktuell

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

NEWS | 33

Geballte Ladung Geschmack

Die Migros hat geforscht und ist fündig geworden: Mit der neuen Tomate «Gustino bietet sie eine geschmacksintensive Frucht an.

W

elcher Tomatenliebhaber kennt das nicht: Die Frucht sieht zwar frisch und appetitlich aus – doch ihr Geschmack ist nichtssagend und fad. Dies hat seinen Grund: «In den letzten Jahren stand bei den Produzenten ein möglichst hoher Ertrag im Vordergrund», erklärt Marlen Erb. Sie ist beim Migros-Genossenschafts-Bund für das Marketing der Tomaten verantwortlich. «Als Konsequenz davon», so Erb weiter, «wurde das Augenmerk auf das Aussehen, die Haltbarkeit und die Transportfähigkeit gelegt. Die Qualität des Geschmacks blieb dabei teilweise auf der Stre-

cke.» Jetzt gibt die Migros entschieden Gegensteuer: «In enger Zusammenarbeit mit Produzenten haben wir während Jahren mit Testverfahren nach Tomaten mit echtem Geschmack gesucht.» Wie für alle anderen Produkte sind eine sozial und ökologisch nachhaltige Produktion mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen sowie der Verzicht auf Gentechnologie selbstverständlich. Nun ist es so weit: Die Migros bietet die Premiumtomate «Gustino» in der ganzen Schweiz an. «Sie ist eine runde, tiefrote und eher weiche Frucht, die etwas mehr kostet als das Standardprodukt.» Verkauft wird die Tomate

«Gustino» lässt die Herzen der Tomatenliebhaber höher schlagen.

in Schalen à vier bis fünf Stück, die pro Schale rund 3.50 Franken kosten, etwa gleichviel wie andere Spezialtomaten. «Zurzeit stammen die ‹Gustinos› aus Spanien», sagt Erb. «In Zukunft sollen sie

auch in der Schweiz angebaut werden.» Seit Herbst 2007 bietet die Migros auch in ihrer Premium-Linie Sélection eine geschmacklich intensive Cocktailtomate an. Daniel Sägesser

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Gewicht reduziert und zu neuer Vitalität gekommen 2001 war ich mit meinem Gewicht an einem schwierigen Punkt angekommen und wollte etwas neues probieren. Vieles hat mir nicht geholfen. Seit meinem ersten Aufenthalt im Seeblick findet aber eine stetige Gewichtsabnahme statt. Ich könnte „Bäume ausreissen“, habe eine schönere Haut, eine bessere Ausstrahlung und mehr Motivation mich zu bewegen. Ich bin nun zum 6. Mal da, weil hier die idealen Bedingungen herrschen, um zu mehr Lebensfreude und Vitalität zu kommen. Mit dem gesamten Programm im Seeblick fühle ich mich rundum schön und wohl, ich werde wieder in den Seeblick kommen. Adriana Muzillo

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Atemberaubende Küstenlandschaften mit unzählbaren Inseln. Mittelalterliche Städtchen. Malerische Seen und wilde Wasserfälle.

1. Tag Schweiz – Adria Über Mailand und entlang der Po-Ebene erreichen Sie die Adria. 2. Tag Adria – Vodice Vorbei an Triest gelangen Sie an die Kvarner Bucht. Sie folgen nun immer der Küste der Adria Richtung Süden. Sie umfahren die Hafenstadt Rijeka und haben kurz danach immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die der Küste vorgelagerte Insel Krk. Am Nachmittag wird Krk durch die ebenso beliebte Ferieninsel Rab und danach von der Insel Pag abgelöst. Auf diese Insel setzen Sie dann mit einer kurzen Fährüberfahrt über. In der kleinen Inselhauptstadt verbringen Sie den Nachmittagshalt, bevor Sie wieder das Festland und Vodice erreichen. 3. Tag Vodice – Split – Mlini Nach dem Frühstück führt Sie die Weiterreise nach Split, der kulturellen Metropole Dalmatiens. Auf einer geführten Besichtigung lernen Sie die äusserst sehenswerte Stadt näher kennen. Am Nachmittag fahren Sie weiter Richtung Süden. Entlang der bekannten und beliebten Makarska-Riviera erreichen Sie das Flussdelta der Neretva, des grössten Flusses der östlichen Adria. Weiter entlang dieser einmaligen Küste erreichen Sie gegen Abend Mlini. 4. Tag Dubrovnik Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Dubrovnik. Dieser faszinierende Ort zieht jeden Fremden sofort in seinen Bann. Die Lage der mittelalterlichen Altstadt auf einem ansteigenden Felsen, vom Meer an drei Seiten umspült und von gewaltigen Festungsmauern umgeben sind nur einige der Gründe, weshalb Dubrovnik einen Besuch wert ist. 5. Tag Mlini – Trogir – Vodice Vorbei am Neretva-Delta erreichen Sie wieder die Makarska-Riviera und danach Trogir. Mit seinem vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadtkern zählt es zu den sehenswertesten Städten in Dalmatien. Wunderschön ist dann auch die Küstenfahrt nach Vodice. 6. Tag Ausflug Kornaten-Inseln (fakultativ) Auf einem Bootsausflug lernen Sie diese einzigartige Inselwelt, die 1980 zum Nationalpark erklärt wurde, näher kennen. Im Verlaufe des Nachmittags bleibt auch noch Zeit für einen Bummel durch Vodice. 7. Tag Vodice – Plitvicer Seen Sie verlassen nun die Küste und fahren ins Landesinnere zu den Plitvicer Seen. Jeder der schon einmal Karl-May-Filme gesehen hat, kennt diese Seen zumindest als grandiose Hintergrundkulisse für Winnetou und seinen Begleiter. Die Plitvicer Seen sind eines der schönsten Naturschauspiele im Südosten Europas. 8. Tag Plitvicer Seen – Slowenien – Osttirol Über Karlovac und Zagreb erreichen Sie die slowenische Grenze. Die Mittagszeit verbringen Sie in der Hauptstadt Ljubljana. Am Nachmittag Weiterfahrt durch den Karawanken-Tunnel nach Kärnten. Entlang der Drau erreichen Sie zur letzten Zwischenübernachtung Osttirol. 9. Tag Osttirol – Schweiz Durch das Pustertal und über den Brennerpass führt Sie die Heimreise ins Tirol und über die Arlbergroute zurück in die Schweiz.

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09. – 17. Mai

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25. Sept. – 03. Oktober Fr. 1’065.– 02. – 10. Oktober

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10. – 18. Oktober

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Geführte Stadtbesichtigungen in Split und in Dubrovnik

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Einzelzimmerzuschlag Fr. 270.– Annullationsschutz Fr. 24.– Fakultativer Boots-Ausflug zu den Kornaten-Inseln Fr. 28.–

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36 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Seelentröster für frostige Wintertage Tanzende Schneeflocken und lange Abende haben ihren Reiz. Trotzdem sehnt man sich an kalten Tagen nach wohliger Wärme — sei es für den Körper oder den Geist. Hier ein paar Tipps, wie Sie den Minustemperaturen trotzen.

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st der Winter hart und weiss, wird es im Sommer sicher heiss», so eine Bauernregel. Daniela (28) und Marc (32) möchten nicht so lange warten und gönnen sich deshalb schon im Januar eine Extraportion Wärme. Inmitten der verschneiten Flumserberge – fernab von Stress und Hektik – geniessen sie in einem hölzernen Badebottich ein Schneekugelbad von Esthetic. Dieses verwöhnt nicht nur die Haut – auch die Sinne werden angeregt: Schüttelt man das Badebehältnis kräftig, wirbeln Schneeflocken fein durcheinander. Zudem lässt der würzig-warme Duft des Elixiers den Alltagsstress rasch in der Luft verdampfen. Kaum draussen aus dem wohligen Nass, erwartet Daniela die nächste Wohltat. Marc verwöhnt sie

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mit einer sanften Massage. Durch den warmen Druck der Hände wird das Hormon Oxytocin freigesetzt. Es mindert Stress und lindert Verspannungsschmerzen. Gleichzeitig wird mit dem Massieren die Produktion des Glückshormons Endorphin angeregt. Wohlgefühl und eine ruhige Atmung sind die Folge. Genau das Richtige gegen den Winterblues, der wegen des Lichtmangels viele Schweizerinnen und Schweizer in der dunklen Jahreszeit überkommt. Auch Aktivitäten im Freien lassen übrigens den Körper Glückshormone ausschütten. Unser Pärchen lässt sich das nicht zweimal sagen und packt sich nach der Massage in dicke WinLESEN SIE WEITER AUF SEITE 39


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Córdoba, Sevilla, Granada, Madrid und Toledo ■ Andalusische Perlen Úbeda, Carmona und Ronda Alhambra und Generalife-Gärten ■ Die unvollendete «Sagrada Familia» in Barcelona

Auf dieser umfassenden Reise durch Andalusien besuchen wir prachtvolle Städte wie Sevilla, Córdoba und Granada, wo Spuren einer bewegten Geschichte allgegenwärtig sind. Genauso faszinierend sind die abwechslungsreichen Landschaften und maurischen Palastanlangen mit ihren blühenden Gärten. Aber auch die andalusischen Kleinstädte Ronda, Carmona und Úbeda gehören zu den Höhepunkten dieser faszinierenden Region Spaniens. Auf der Hin- und Rückreise nach Andalusien besuchen wir ausserdem weitere beeindruckende Städte wie Zaragoza, Madrid, Toledo und Barcelona.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Genua – Einschiffung. Fahrt via Tessin nach Genua und Einschiffung auf ein Schiff der «Grandi Navi Veloci». 2. Tag: Barcelona – Zaragoza. Ankunft in Barcelona und Ausschiffung. Über Llerida erreichen wir Zaragoza, die frühere Hauptstadt des Königreiches Aragonien. 3. Tag: Zaragoza – Madrid – Toledo. Fahrt in die spanische Hauptstadt. Madrid gilt mit Recht als eine der schönsten Städte Europas. Elegante Parks und Alleen voller schmucker Geschäfte und Springbrunnen sowie eine malerische Altstadt um den anmutigen Plaza Mayor bestimmen das Bild der Stadt. Geführte Besichtigung der herausragenden Sehenswürdigkeiten. Weiterfahrt nach Toledo. 4. Tag: Toledo. Toledo fällt in erster Linie durch seine spektakuläre Lage oberhalb der Tajo-Schlucht auf. Auf einer Führung entdecken wir die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, sowie die riesige Kathedrale. Nachmittag zur freien Verfügung. 5. Tag: Toledo – Úbeda – Córdoba. Unterwegs nach Córdoba besuchen wir das reizvolle Städtchen Úbeda mit seiner prächtigen, von alten Häusern umgebenen Plaza Vazquez de Molina. Abends Ankunft in Córdoba. 6. Tag: Córdoba – Carmona – Sevilla. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Córdoba ist die Moschee, die zu beiden Seiten von Hofgärten mit Orangenbäumen flankiert ist. Wir sehen auch das jüdische Viertel mit seinen

weissgetünchten Häusern, Veranden und Springbrunnen. Auf der Weiterfahrt nach Sevilla Besuch der typisch andalusischen Kleinstadt Carmona, die sich über der GuadalquivirEbene erhebt. 7. Tag: Sevilla. Besuch der historischen Altstadt von Sevilla. Wir sehen u. a. das Judenviertel – Barrio de Santa Cruz, die Alcazar und die gewaltige Kathedrale (von aussen). Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen oder eine gemütliche Kutschenfahrt durch die Gassen der Altstadt (fakultativ). 8. Tag: Sevilla – Ronda – Granada. Entlang der Route der Weissen Dörfer erreichen wir das an atemberaubender Lage, am Rande einer tiefen Schlucht gelegene Ronda. Besichtigung der berühmten Stierkampfarena und Altstadtrundgang. Abends erreichen wir Granada. 9. Tag: Granada und Alhambra. Geführte Besichtigung des maurischen Palastes Alhambra und der Generalife-Gärten. Nachmittag zur freien Verfügung. Sehenswert sind in Granada, nebst der herrlichen Lage am Fuss der Sierra Nevada, auch die Kathedrale sowie die faszinierenden Stadtteile Albaicín und Sacromonte mit den Flamenco-Lokalen. 10. Tag: Granada – Benicasim. Wir verlassen Granada und erreichen via Elche und Alicante Benicasim bei Castellón.

11. Tag: Benicasim – Barcelona – Perpignan. Fahrt nach Barcelona. Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sagrada Familia und der bekannten Flaniermeile «Las Ramblas». Anschliessend Weiterfahrt zum letzten Übernachtungsort Perpignan in Südfrankreich. 12. Tag: Perpignan – Rückfahrt in die Schweiz. Rückfahrt via Orange, Lyon, Genf zurück zu den Einsteigeorten.

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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

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Einsendeschluss ist der 25. Januar 2009. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

terkleider ein. Und ab geht es ins Schneegestöber. Obwohl der Himmel mit dicken Wolken verhangen ist, erhaschen Daniela und Marc bei ihrem Spaziergang drei- bis viermal so viel Licht wie in einem künstlich beleuchteten Raum. Zurück im trauten Heim, machen die zwei es sich vor dem Cheminée gemütlich. Der Fitness-Tee von Kneipp wärmt von innen – flackernder Kerzenschein und Kuscheldecke sorgen für Romantik. Bei so viel Wohlgefühl hat der Winterblues keine Chance. Anna Bürgin


40 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Nachhaltig Die gekochten und geschälten Kanada-Krevetten eignen sich bestens für einen Krevettencocktail. Sie sind einzeln gefroren, sodass Sie auch Wähen oder Pizzen damit belegen können. Die neu mit dem MSC-Label zertifizierten Krevetten stammen aus nachhaltiger Fischerei. Sie werden ausserhalb der Küstengewässer im Nordatlantik gefangen. Krevetten, gekocht, geschält, 100 g, Fr. 3.—

Winterlicher Klassiker Nüssli- oder Feldsalat ist der Wintergenuss schlechthin. Er stammt mehrheitlich aus heimischer Produktion. Nüsslisalat schmeckt vorzüglich mit knusprigen Speckwürfelchen, gebratener Leber oder gehackten Eiern. Damit die wertvollen Vitamine erhalten bleiben, die Rosetten nur kurz in Wasser schwenken und in der Salatschleuder oder im Handtuch trocknen. Nüsslisalat ist ein wahres Sensibelchen und sollte daher möglichst rasch verzehrt werden. Salatgarten Nüsslisalat, Wochenpreise

Vorsorge Sarasay-Fruchtsäfte sind die idealen Begleiter durch den Winter. Der Orangensaft aus frisch gepressten FloridaOrangen ist ein Vitamin-C-Lieferant par excellence. Der ballaststoffreiche Smoothie ist ein sämiger Mix aus Ananas- und Orangensaft sowie Mango- und Bananenmark.

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> Backofen auf 200 Grad vorheizen. 300 g Lauch in feine Ringe schneiden, in 1 EL Öl dünsten, bis er etwas zusammenfällt.

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> 190 g Kartoffelstockflocken mit 7,5 dl Wasser und 30 g Butter nach Packungsanleitung zu Kartoffelstock verarbeiten. Mit etwas Kräutersalz und Muskatnuss würzen. Ca. Fr. 2.75 > 150 g M-Budget-Mozzarella in Würfelchen schneiden. Die Hälfte davon mit dem Kartoffelstock mischen. Kartoffelstock und Lauch lagenweise in eine ofenfeste Form füllen, mit Lauch abschliessen. Restlichen Käse und 1 EL Paniermehl darüberstreuen. Im Ofen 20 Minuten gratinieren. Ca. Fr. 1.30 Tipp: Geriebene Haselnüsse zum Lauch geben. Preise können regional variieren.

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vom 20.1. bis 26.1. Tortellini al Prosciutto crudo 250 g 3.20 statt 4.– Tortellini al Basilico Ricotta 250 g 3.20 statt 4.– Fiori Lachs 200 g 4.15 statt 5.20 Fisch Erhältlich in Filialen mit FrischfischVerkauf: vom 20.1. bis 26.1. Forellenfilets rotfleischig Zucht, aus Dänemark per 100 g 2.30 statt 2.90 Fleisch vom 20.1. bis 26.1. Kalbfleisch geschnetzelt Schweizer Fleisch per 100 g 4.20 statt 5.35 vom 20.1. bis 26.1. Kalbsplätzli Schweizer Fleisch per 100 g 5.60 statt 7.45 vom 20.1. bis 26.1. Kalbssteak Schweizer Fleisch per 100 g 5.90 statt 7.60 Erhältlich in der Selbstbedienung: vom 20.1. bis 26.1. I50%I Schweinsplätzli paniert Hals Schweizer Fleisch per 100 g 1.50 statt 3.– vom 20.1. bis 26.1. Siedfleisch mager Schweizer Fleisch per 100 g 1.95 statt 2.45 Frisch und fertig Solange Vorrat CH I3 für 2I Cappelletti Schinken-Käse im 3er-Pack 3 x 250 g 8.70 statt 13.05 vom 20.1. bis 26.1. Anna’s Best Buuresalat Das Herkunftsland finden Sie auf der Verkaufspackung Beutel à 200 g 2.10 statt 2.70 Früchte vom 20.1. bis 26.1. Mineolas aus der Türkei per kg 2.40 statt 3.20 Gemüse vom 20.1. bis 26.1. Chicorée aus der Schweiz 500g (kg=3.90 statt 4.90) 1.95 statt 2.45 vom 20.1. bis 26.1. Kartoffeln Amandine aus der Schweiz per kg 2.90 statt 3.90 Tragtasche à 1,5 kg 3.20 statt 4.50 Käse Solange Vorrat Panadoro Nature Duopack, 4 x 145 g 8.90 statt 11.–

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Milchprodukte Gültig vom 20.1. bis 26.1. CH Margarine Sanissa au beurre 250 g 1.75 statt 2.20 500 g 2.85 statt 3.60 vom 20.1. bis 26.1. Léger Halbfettbutter Schale à 200 g 2.60 statt 3.30 Haushalt Gültig bis 26.1. CH I50%I Dampfkochtöpfe Duromatic Kuhn Rikon 3,5 Liter 82.50 statt 165.– 5 Liter 90.– statt 180.– Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Hygiene/Kosmetik Gültig bis 26.1. CH Alle Labello Lippenpflege-Produkte 20% günstiger Beispiel: Labello Classic im Duo-Pack 3.50 statt 4.40 Gültig bis 26.1. CH Gesamtes Magic Styling Sortiment 20% günstiger Beispiel: Magic Styling Classic Wet Look Gel 150 ml 3.75 statt 4.70

Gültig bis 26.1. Gesamtes Zoé Sortiment 20% günstiger Beispiel: Zoé Revital Regenerierende Nachtcreme 50 ml 10.80 statt 13.50

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Gültig bis 26.1. CH Secure Sortiment (ohne Servicebeutel) beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.50 günstiger Beispiel: Secure Light mini 26 Stück 4.80 statt 6.30 Wasch-/Putzmittel Gültig bis 26.1. CH Alle Migros Plus Reinigungsmittel beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.70 günstiger Beispiel: Migros Plus WC-Reiniger 750 ml 2.20 statt 2.90 CH = nationale Aktion

Notizen

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MSC Kanada-Krevetten gekocht, geschält im 3er-Pack Wildfang aus dem Nordwestatlantik, tiefgekühlt 3 x 200 g Solange Vorrat

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NEWS | 49

Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Soupe Pinocchio

Würzige Partyhits Die wunderschön geschlungenen, goldbraunen Party-Brezeln wurden neu verpackt. Die durchsichtige Folie erlaubt einen Blick ins Innere. Auch die gerösteten Erdnüsse im asiatisch gewürzten Teigmantel sind ein Muss für jeden Apéro. Es gibt sie in fünf verschiedenen Sorten: Wasabi, Thai Chili, Soy & Ginger, Herb & Lemongrass, Tom Yum.

Party-Brezel, 100 g, Fr. 2.20* Excellent Coated Peanuts Wasabi und Thai Chili, 150 g, je Fr. 3.80 * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Gabelstapler Lust auf Frucht? Die mundgerecht portionierten Ananasstückchen in Ananassaft sind ein süsser Frischekick. Neu gibt es sie in der kleinen Büchse auch mit einem schützenden Plastikdeckel und integrierter Gabel, sodass man die Exotin auch unterwegs geniessen kann. Ananas Dess Bits, 227 g, Fr. 1.40

Nein, ich bin kein Politiker. Ich lüge nicht. Gut. Eine Notlüge darf sein. Auch zwei. Zumindest haben sie bis anhin meiner Nasenlänge nicht geschadet. Dafür wurde mir in England die Parsnip, die Pastinake, unter die Nase gehalten. Eine süsse Wurzel, die ihr Aroma sehr gut als Suppe entfaltet. Hier mein Rezept für vier Personen: Sie nehmen acht Pastinaken, schälen und schneiden sie in Stücke, kochen sie in Wasser, Weisswein, Limettensaft und wenig Salz gar. Nun pürieren Sie das Ganze mit dem Stabmixer. Wenn die Suppe an ein Apfelmus erinnert, ist es gut. Wenn nicht – nehmen Sie zwei zusätzliche Wurzeln mit auf Ihre Kochreise. Sie würzen die Suppe mit Kardamom, frisch geriebenem Ingwer, Pfeffer aus der Mühle und Meersalz. Ganz Verwegene ziehen noch gehackte Minze darunter. Fertig. Fast. Für Blutwurstliebhaber noch dies: Eine gekochte, erkaltete Blutwurst in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden, enthäuten, durchs verquirlte Ei ziehen, in bester Panade panieren, in Butter goldbraun braten und je eine Scheibe im Teller auf der Pastinakensuppe anrichten. Exzellent! Garantiert nicht gelogen.


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MS Swiss Pearl**** exklusiv für Reisebüro Mittelthurgau-Gäste auf Rhône und Sâone

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Liebliche Hügellandschaften des Burgunds ■ Zauberhafte Landschaften, Sonnenblumen und Lavendel Lyon, Avignon, Arles ■ Auf den Spuren von Cézanne und Van Gogh ■ Mittelthurgau-Reiseleitung

Ihr Reiseprogram 1. Tag: Schweiz-Arles-Port St. Louis. Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus bis Arles. Einschiffung auf Ihr schwimmendes Hotelschiff «MS Swiss Pearl». Um 18 Uhr heisst es zum ersten Mal «Leinen los». Willkommenscocktail und die Fahrt beginnt Richtung Port-Saint-Louis am grössten Mündungsarm der Rhône. 2. Tag: Port St. Louis-Arles. Vormittags steht ein Ausflug in die Camargue auf dem Programm (*). Eine unerschöpfliche Weite – das Meer, die Sümpfe und Teiche mit einer aussergewöhnlichen Tierwelt. Besuch der hübschen Stadt Saintes-Maries-de-la-Mer. Am Nachmittag ab Port St. Louis fakultativer Ausflug nach Marseille, der zweitgrössten Stadt Frankreichs (CHF 35.–). Abends Weiterfahrt nach Arles. 3. Tag: Arles-Avignon. Neben der römischen Arena ist Arles auch berühmt als Wirkungsstätte des Malers Vincent Van Gogh. Besichtigen Sie die Stadt am Ostufer der Rhône auf einem Rundgang (*). Nachmittags bieten wir die Möglichkeit für einen Ausflug zum Zister-

FLUSS

zienser-Kloster Notre-Dame de Sénanques (CHF 35.–). Wiedereinstieg aller Ausflugsteilnehmer in Avignon. 4. Tag: Avignon-Viviers. Dank seiner berühmten Brücke, damals die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Rhône im südlichen Rhônetal, ist Avignon seit dem 12. Jh. ein wichtiges Handelszentrum. Nach dem Frühstück Besichtigung des Papst-Palastes, eine wahre Zitadelle erbaut auf einem Felsvorsprung und umgeben von einem Festungswall (*).Lassen Sie sich nachmittags an Bord verwöhnen und entdecken Sie die Landschaft entlang der Rhône bis Viviers. 5. Tag: Viviers-La Voulte-Lyon. Heute bietet sich die Möglichkeit, die Schluchten der Ardèche zu besichtigen (*). Entdecken Sie die unvergleichlich schöne Landschaft mit den felsigen Steilhängen, den Basaltschichten und dem tiefblauen Fluss. Weiterfahrt nach Lyon wo Sie spätabends ankommen. 6. Tag: Lyon-Trévoux. Vormittags steht eine Stadtbesichtigung von Lyon auf dem Programm (*). Sie entdecken dabei die zweitgrösste Stadt Frankreichs, welche am Zusammenfluss von Rhône und Saône liegt. Die

ehemalige Hauptstadt Galliens besitzt beeindruckende römische Ruinen, eine Renaissance-Altstadt und ein lebhaftes Zentrum. 7. Tag: Trévoux-Mâcon (-Cluny). Geruhsamer Morgen an Bord. Mittags erreichen Sie Mâcon. Sie unternehmen einen Ausflug (*) zu den Burgen, Schlössern und Klöstern im Südburgund mit Weindegustation. Das Burgund war auch die Wiege der zwei grössten klösterlichen Reformbewegungen des Mittelalters mit Cluny. 8. Tag: Mâcon-Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

Ihre Reiseroute

Ihr Flussschiff

Mâcon

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Rhône Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Amriswilerstrasse 155 CH-8570 Weinfelden Telefon 071 626 85 85 Fax 071 626 85 95 info@mittelthurgau.ch www.mittelthurgau.ch

Viviers Avignon Arles

Durance

Die «MS Swiss Pearl» ist ein elegantes 4****-Flussschiff, das unter Schweizer Flagge fährt und exklusiv für Mittelthurgau-Gäste unterwegs ist. Sie verfügt über eine Eingangshalle mit Rezeption, Restaurant, Panoramasalon mit Tanzfläche und separater Bar, Bibliothek, Boutique, Hallenbad, Sauna und Solarium, teilweise überdachtes Sonnendeck mit Whirlpool. Es befinden sich ausschliesslich grosszügig dimensionierte und geschmackvoll eingerichtete Aussenkabinen auf zwei Decks. Sie sind ausgestattet mit Radio, Farb-TV, Minibar, Stromspannung 220V, Safe, Fön, regulierbare Klimaanlage, Dusche/WC. Willkommen an Bord!

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Abreise 28.03., 04.04.

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Abreise 02.05., 30.05., 27.06. Ausflugspaket mit 6 Ausflügen Ausflug Gordes und Sénanques Ausflug Marseilles 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung

95.– 198.– 35.– 35.– 795.–

Unsere Leistungen ■ ■ ■ ■

Fahrt in modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Willkommenscocktail, Kapitänsdinner

Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen ■

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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

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Elegante Lady Elisabeth (63) stöbert auf der Suche nach Kleidern öfter in den Migros-Regalen. «Fündig werde ich dabei fast immer, die Stücke entsprechen oft meinem Geschmack.» Die neuste Entdeckung ist hübsch und bequem zugleich. Ob im Theater oder auf Zürichs Strassen: Elisabeth macht darin eine gute Figur. Ladylike von Kopf bis Fuss: Damen-Strickjacke, Fr. 49.90* Damen-Shirt, Fr. 29.90* Damen-Jeanshose, Fr. 49.90* Damen-Jerseyschal, Fr. 12.90*

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NEWS | 51

RAPPENSPALTE

Collien Fernandes (27),

Schauspielerin, Fernsehmoderatorin und Sängerin, spielt zurzeit in der Krankenhauskomödie «Dr. Molly & Karl» von Sat 1 mit.

Collien Fernandes, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Kindermodel.

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Ihre grössten Ausgaben in den letzten zwölf Monaten?

Ich weiss, es klingt verdammt nach Midlife Crisis – aber ich habe mir einen Porsche gekauft. Wieso macht Geld glücklich?

Notfallration Es gibt Dinge, die einfach in jeden Haushalt gehören. Dazu zählt auch ein Erste-Hilfe-Kit, das stets mit dem Nötigen gefüllt sein sollte. Das ErsteHilfe-Verbandset der Migros ist auch ideal für unterwegs. Es umfasst eine praktische Grundausstattung an Gazen und Pflastern, die nach Bedarf mit Fieberthermometer, Desinfektionsspray und persönlichen Medikamenten ergänzt werden kann. Dem Kit liegt ausserdem eine Broschüre mit wichtigen Notfalltelefonnummern und Tipps bei.

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Weil es die Nerven beruhigt und einem Sicherheit gibt. Mit meiner momentanen finanziellen Situation weiss ich, dass ich nie mehr in meinem Leben der Kohle wegen etwas machen muss, auf das ich keine Lust habe. Und das gibt mir – dem totalen Angsthasen – innere Ruhe.

Wofür geben Sie die letzten 20 Franken aus?

Wenn ich nur noch 20 Franken hätte, wäre ich ja blöd, die auszugeben. Ich würde sie sparen. Haben Sie einen Spartipp?

Ich lege mein Geld lieber sicher an, anstatt zu zocken. Damit habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht. Silke Bender


Wer sind hier eigentlich die Raben? Personenfreizügigkeit als Freipass für alle? Von wegen! Unkontrollierte Einwanderung?

Falsch! Nur wer einen Arbeitsvertrag vorzuweisen hat, darf sich in der Schweiz niederlassen. Fahrende haben mit der Freizügigkeit überhaupt nichts zu tun. Romas können bereits seit 2004 visumsfrei für drei Monate in die Schweiz einreisen.

Tiefere Löhne?

Falsch! Seit 2006 werden Arbeitnehmer gegen Lohndumping geschützt – durch intensive Kontrollen und scharfe Sanktionen. Die Folge: Im Tieflohnsegment sind die Löhne gestiegen.

Verlust des Arbeitsplatzes?

Falsch! Durch den Geburtenrückgang fehlen uns sowohl hoch spezialisierte als auch weniger qualifizierte Arbeitskräfte. Ausländer bekommen jene Arbeit, die Schweizer nicht ausüben wollen oder können.

Plünderung der Arbeitslosenkasse?

Falsch! Die Freizügigkeit gilt weder für Arbeitslose noch für Sozialhilfebezüger. Ausserdem: Arbeitslosengeld bekommt nur, wer mindestens ein Jahr lang Beiträge einbezahlt hat.

Aushöhlung der AHV?

Falsch! EU-Bürger leisten in der Schweiz 19 Prozent der Sozialbeiträge, beziehen aber nur 15 Prozent der Renten. Damit helfen sie mit, unsere AHV-Renten zu sichern.

Mehr Ausländerkriminalität?

Falsch! EU-Bürger mit Arbeitsbewilligung werden weniger oft straffällig als Einwanderer aus Drittstaaten. Wer die öffentliche Sicherheit gefährdet, dem kann die Aufenthaltsbewilligung entzogen werden.

JA Edgar Oehler, Arbonia-Forster-Holding Steinach/SG

Wer am 8. Februar Nein sagt zur Weiterführung der Bilateralen, gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand in der Schweiz. Deshalb setzen sich 90 Prozent aller Unternehmer für ein Ja ein.

Johannes Schneider-Ammann, FDP-Nationalrat, BE

Otto Ineichen, FDP-Nationalrat, LU

Philipp Müller, FDP-Nationalrat, AG

Adrian Pfenniger, Trisa, Triengen/LU


schaufenster

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

NEWS | 53

Matsunagas Blüten

Eine Primel mit Geschichte: In den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte ein japanischer Züchter mit dem klangvollen Namen Matsunaga ganz besonders prächtige Primeln mit gefüllten Blüten und einer langen Haltbarkeit. Besonders begeistert von Matsunagas Werk war ein Niederländer, der Gärtner Sjaak Buijs. Er nahm die Saat mit nach Europa und taufte die anmutige Blume Primula PrimaSan. «San», japanisch für «Herr», ist seine persönliche Ehrerbietung an Matsunaga, den Herrn der Primeln. Diese Primelneuheit gibt es jetzt exklusiv in der Migros, und zwar in acht verschiedenen Farben.

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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

«1 GRATIS» | 55

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och sieben Tage lang wird dank der MigrosAktion «1 gratis» das Portemonnaie geschont. Bis und mit Montag, 26. Januar, gibt es bei jedem Produkt, das mit dem «1 gratis»-Kleber gekennzeichnet ist, eine Packung kostenlos dazu. Bei solchen Sparangeboten wird sogar der flotte Schotte Liam spendabel und kauft für seine Freunde massenhaft Tipo-MSpaghetti. Ein bisschen schottisch solls beim Essen aber doch zugehen: Die Sauce zaubert Liam deswegen aus feinstem schottischen Rauchlachs. Auch den gibt es diese Woche in der Migros zu bahnbrechenden Preisen. Alle, die ihren Geldbeutel nochmals richtig schonen wollen, finden unter folgendem Link eine Übersicht über alle Aktionsprodukte, die es zu ergattern gibt: www.migros.ch/1gratis. Von Kleenex-Kosmetiktüchern über Pizoler Rohschinken bis hin zu BabyOveralls gibt es alles, was das Herz begehrt. «Dä Gschnäller isch dä Gschwinder». AB

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031 938 48 48 031 994 19 80 032 341 64 91 041 342 14 40 062 897 58 90 061 403 10 20 044 777 25 30 071 244 57 41 052 214 11 15 062 752 05 15 043 333 52 83 022 731 84 90 026 466 56 01 032 731 03 45 021 351 78 78 0840 30 60 90 0840 30 60 90 0840 30 60 90

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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

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Kochen mit der «Saisonküche» > STEPHAN MUSFELD

Zugegeben, das Bild ist gestellt. Aber in Sizilien bekommt Unternehmer und Oldtimerbesitzer Stephan Musfeld die Pasta an seinen «Alvis» serviert.

Zwei Klassiker mit Biss Unternehmer und Oldtimerfahrer Stephan Musfeld liebt die italienische Küche fast so sehr wie sein Prunkstück auf vier Rädern, den Alvis Silver Crest 1937 special.

W

egen seines schönen Oldtimers, eines Alvis Silver Crest 1937 special, müsse er sich keine Sorgen machen. Nur vielleicht wegen seiner charmanten Frau Esther, bemerkt Giuseppe Morandi, Wirt des «Don Camillo» im Hinterland von Palermo, spitzbübisch zu Stephan Musfeld. So sind sie, die

wahren Sizilianer: höflich, charmant und in Autos vernarrt. Zumindest in Karossen, die man in Sizilien nicht täglich zu sehen bekommt. Wobei, Italiener und vor allem Sizilianer sind Herzensbrecher und wollen ihrem Ruf gerecht werden. Zu jeder Zeit. Stephan Musfeld liebt nicht nur seinen Oldtimer, Fleisch und Pas-

ta, sondern auch und vor allem seine Frau Esther und seine Kinder. Ein richtiger Familienmensch, dem seine Familie heilig ist. Das hat er mit den Sizilianern gemein. Somit schliesst sich der Kreis. Aus einer Zufallsbegegnung hat sich eine Freundschaft zwischen dem Wirt Giuseppe und dem Oldtimerfahrer Stephan ent-

wickelt. Und wenn Musfeld einmal jährlich mit seinem Auto von Basel nach Sizilien fährt und direkt vor der Osteria hält, dauert es nicht lange, bis Morandi den Aperitivo kredenzt und seine berühmten Ravioli zwecks Al-dente-Test LESEN SIE WEITER AUF SEITE 58


58 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

zum Alvis rausbringt. «Buono», wird Stephan Musfeld wie immer sagen, aussteigen und sich an den Stammtisch führen lassen. Wahre Freundschaft eben. Denn nie käme es einem Sizilianer in den Sinn, den Oldtimer von Stephan Musfeld zu klauen, mit seiner Frau zu flirten aber schon. Nun: Se non è vero, è ben trovato, oder auf Deutsch: Ist es nicht wahr, ist es gut erfunden.

Mitten unter Bugattis kocht es sich gut Zu Hause in Muttenz BL widmet sich Unternehmer Stephan Musfeld seiner Passion, dem PantheonMuseum. Einem lebendigen Museum, in dem die Besitzer von Oldtimern gegen eine bescheidene Monatsmiete ihre Fahrzeuge parkieren, wenn sie nicht mit ihnen «en route» sind. Auch glänzt das Museum mit Spezialausstellungen. Aktuell locken wunderschöne Bugattis die Autofreaks in Scharen in die Halle. Hier, umgeben von glänzenden Originalen, bekocht «Saisonküche»-Koch Felix Häfliger den Mitinhaber und Initianten des Museums, Stephan Musfeld. Pastamaschine, Gaskocher und alle Zutaten hat Häfliger in seinem fahrbaren Rucksack mitgenommen. Kommt hinzu, dass sich der gastronomische Leiter des Museums, Toni Brüderli, brüderlich zeigt und dem Gastkoch in seinem Reich freie Hand lässt. Und ausserdem braucht es für Musfelds Leibgericht, «Bistecca alla Fiorentina», nicht viele Kochutensilien, geschweige denn komplizierte Zutaten. «Ich gebe es ja zu, ich bin ein Fleischtiger. Bei mir hat es nie viel Beigemüse», erklärt Musfeld seine kulinarischen Vorlieben. «Eine Kalbsbratwurst, ein Hackbraten, Schweinskoteletts, einen Cervelat oder eben ein Stück saftiges Rindfleisch sind meine Präferenzen», ergänzt er. Felix Häfliger legt los, hackt Rosmarin,

Mehr Rezepte: www.saison.ch

Thymian, Salbei und Petersilie, vermischt sie mit Öl, schneidet die Steaks ein, präpariert den Teig, setzt die Füllung auf den glatt gewalzten Teig und formt das Ganze zu den Riesenravioli. Tutto bene – alles wird gut. Derweil staunen die Museumsbesucher über die regen Kochaktivitäten mitten im Museum

und fragen sich, was und wer wohl zur Ausstellung gehört.

Grosses Finale, ganz ohne Rauch Stephan Musfeld freut sich über die Pasta und das zarte Stück Fleisch. Er freut sich aber auch über sein fünf Monate altes Pantheon-Museum, das allen Be-

denken zum Trotz von Beginn an ein riesengrosser Erfolg ist. Und es macht ihm genauso Spass, dass er seit seiner dreijährigen Präsidentschaft in der Stiftung des Skulpturenparks von Bruno Weber in Spreitenbach AG schon einiges für den Künstler und sein Lebenswerk bewirken konnte. Nebenbei: Es ist reiner

Italianità und brummende Originale im Pantheon Basel A

C

B

D

E

A Für Fleischtiger braucht es nur wenige Zutaten: Steaks, Zitronen, Gewürze und noch etwas von diesem und jenem. B Ferdys Stahlross: Mit diesem Velo gewann die lebende Radfahrerlegende Ferdy Kübler 1951 die Tour de France. C Feinarbeit: Die frischen Gartenkräuter wollen gut gehackt sein. D Ein Klacks: Weniger ist mehr. Viel Füllung brauchen die Ravioli nicht. E Der Aufwand lohnt sich: Die Riesenravioli schmecken genial. F Klassiker trifft Klassiker: Stephan Musfeld zeigt «Saisonküche»Koch Felix Häfliger, wie man auf der Motorhaube eines «Allard K1 1947» ein Bistecca alla Fiorentina nach allen Regeln der Kunst grilliert.

F


à la carte

Zufall, dass ein Oldtimer-Freak zugleich Präsident eines Skulpturenparks ist, den die Limmatdruck Zeiler AG und die Migros seit Jahren kräftig unterstützen. Tutto bene – tatsächlich!

STEPHAN MUSFELD | 59

Bistecca alla Fiorentina mit Riesenravioli

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Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

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Zutaten 1 Bund Grillkräuter (Rosmarin, Thymian, Salbei) 0,5 dl Olivenöl ½ Bund glattblättrige Petersilie Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 T-Bone-Steaks à ca. 500 g 2 grosse Eier ca. 250 g Knöpflimehl 1 Zitrone, in Schnitzen

Öl beidseitig begiessen und zugedeckt bei Raumtemperatur 2 Stunden marinieren. Eier aufschlagen, abwägen (ca. 120 Gramm). Knöpflimehl (gut doppelte Menge des Ei-Gewichts) dazugeben, zu einem sehr festen Teig kneten. In Klarsichtfolie eingepackt im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

Zubereitung 1) Grillkräuter fein hacken. ¾ davon mit 2 EL Öl mischen. Petersilie hacken, beigeben, mit Salz und Pfeffer würzen, beiseitestellen. Steaks dem Knochen entlang einschneiden, äusseren Fettrand mehrmals durchtrennen. Mit Pfeffer einreiben. Restliche Kräuter darüberstreuen, mit verbleibendem

2) Teig mit einer Pastawalze zu sehr dünnen Bahnen auswallen. Eine Bahn mit Wasser bepinseln, im Abstand von 10 cm je ¼ TL der Kräutermasse daraufsetzen. Eine zweite Bahn darüberlegen und ohne Lufteinschlüsse andrücken. Anschliessend den Teig um die Füllung herum in 10 cm grosse Quadrate schneiden. Auf diese Art 16 Ravioli formen. In Salzwasser

al dente kochen, abtropfen, mit etwas Öl mischen und warm halten. 3) Grillpfanne erhitzen. Marinade von den Steaks streifen. Fleisch auf jeder Seite ca. 3 Minuten anbraten, je 1—3 Minuten fertig braten. Fingerprobe: Mit einem Zeigefinger auf das Fleisch, mit dem anderen auf Stirn, Nase oder Lippe drücken. Der Widerstand zeigt die Garstufe. Weich wie die Lippe: blutig; mittelhart wie die Nasenspitze: rosa; hart wie die Stirn: durchgebraten. Fleisch salzen, mit den Ravioli anrichten, abgestreifte Marinade über das Fleisch träufeln und mit den Zitronenschnitzen servieren. Tipp: Fleisch beim Migros-Metzger vorbestellen.


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> HOTEL ORCA PRAIA

> FERIENWETTER

Dieses Hotel liegt nur etwa 6 km ausserhalb Funchals, oberhalb des malerischen Kieselstrandes von Arieiro in einer natürlichen Bucht, direkt am Meer. Alle Zimmer sind modern und geschmackvoll eingerichtet mit Bad/ WC, Föhn, Telefon, Kabel-TV, Mietsafe, Sitzecke und Balkon mit traumhaftem Blick auf den Atlantik. Das Hotel bietet: Bar, Restaurant, Swimmingpool mit Sonnenterrasse auf Meereshöhe, Liegestühle & Sonnenschirme, Pool- & Snackbar. Mehrmals tägl. kostenloser Shuttlebus nach Funchal. www.orcapraia.com

Es erwarten Sie viel Sonnenschein und angenehme Durchschnittstemperaturen um 20° C! Schöne Ferien.

> HOTEL CALHETA BEACH

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Eine atemberaubende Landschaft mit einer farbenprächtigen Blumenvielfalt, grüne Berge und ein durchgehend mildes Klima sowie die Liebenswürdigkeit, mit der man empfangen wird, machen die Insel Madeira zu einem idealen Urlaubsparadies.

Sao Vicente

3 TAGE «KULTUR» FÜR NUR FR. 139.– Entdecken Sie an 3 erlebnisreichen Tagen, im klimatisierten und modernen Reisebus, die schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel und dies ohne ständiges Kofferpacken. Unsere Reiseleitung freut sich, Ihnen viel Wissenswertes vermitteln zu können. 1. Porto Moniz: Fahrt nach Câmara de Lobo, wo der berühmte Espada gefangen wird, dann weiter der Küste entlang nach Ribeira Brava und aufwärts zur Hochebene Pául da Serra (1400m). In Porto Moniz besichtigen Sie die natürlichen Meeresschwimmbecken. Rückfahrt über die Nordküste. 2. Santana: In Camacha besuchen Sie die Korbflechterei. Weiterfahrt ins Gebirge über Poiso in Richtung Pico do Arieiro (1810m) nach Ribeiro Frio, wo Sie eine Forellenzucht besichtigen. Hier befinden Sie sich mitten im Laurazeenwald Madeiras, der kürzlich zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Santana ist bekannt wegen seiner strohgedeckten Häuser. Rückfahrt via Machico. 3. Eira do Serrado/Monte: Vom Pico dos Barcelos geniessen Sie den Panoramablick über die Stadt Funchal. Weiterfahrt nach Eira do Serrado einem Aussichtspunkt auf 1094 m Höhe und Besuch des Dorfs Monte. Ausflugspaket Fr. 139.– ! Wenn Sie dieses Ausflugspaket (ohne Mittagessen) bereits jetzt buchen, profitieren Sie von unserem Aktionspreis!

INSEL MADEIRA

Porto Moniz

Santana Atlantik

Calheta Machico Ponta do Sol Funchal Ribeira Brava

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Dieses Haus befindet sich neben einem kleinen Yachthafen und an einer künstlich angelegten Lagune mit Sandstrand. Nach Funchal sind es nur ca. 35km. Die geschmackvoll eingerichteten Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Föhn, Telefon, SAT-TV, Minibar, Mietsafe und Klimaanlage/Heizung ausgestattet. Bei Buchung eines Zimmers mit Meerblick (gilt vom 29.1. bis 14.2.09) profitieren Sie von der Gratis-Halbpension! Das Hotel verfügt über 2 Restaurants, Bars, Swimmingpool, Sonnenterasse mit Liegestühlen, Pooltücher und Sonnenschirme, kleines Hallenbad, Whirlpool, Dampfbad, Sauna, Fitnessraum und Poolbar. Grosses Sportangebot sowie Wellbeing im Spa-Bereich. www.calheta-beach.com

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HOTEL ORCA PRAIA Aktionspreis Verl.-Woche 999.– 1299.– 299.– 399.– 1099.– 1399.– 449.– 549.–

Zuschläge beide Hotels: Einzelzimmer: Fr. 30.– pro Nacht / Halbpension Fr. 30.– pro Tag / *Flugzuschlag Fr. 100.– pro Pers. / Zuschläge Hotel Orca Praia: Vom 1.2.–19.3.09: Fr.10.– pro Pers. & Nacht / Vom 20.3.–31.3.09: Fr. 22.– pro Pers. & Nacht / Zuschläge Hotel Calheta Beach: Vom 1.3.–31.3.09: Fr. 12.– pro Pers. & Nacht / Meersichtzimmer: Fr. 15.– pro Pers & Nacht / Oblig. Galadinner am 12.4.09: Fr. 100.– pro Pers. / Kinderpreise auf Anfrage.

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Genossenschaft Migros Luzern


Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

ihre region

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MIGROS LUZERN

Pilzkompost soll Strom werden Die Wauwiler Champignons AG beliefert die Migros Luzern mit Pilzen aus der Region. Bei der Produktion setzt sie auf Nachhaltigkeit und Qualität.

C

hampignons sind eine Bereicherung für jeden Ernährungsplan. Sie sind gesund, kalorienarm und schmecken erst noch köstlich.» Markus Stutz, Geschäftsleitungsmitglied der Wauwiler Champignons AG, ist von der Vielfältigkeit dieses Pilzes begeistert. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Champignons laut Stutz laufend gestiegen. Die Wauwiler Champignons AG konnte die Produktionskapazität deshalb stetig steigern. Zum Vergleich: 1998 wurden auf 1200 Quadratmeter Produktionsfläche jährlich 210 Tonnen produziert. Heute sind es auf 7600 Quadratmeter rund 1800 Tonnen. Im Jahr 2007 baute das Familienunternehmen eine neue Speditionsund Abpackhalle sowie fünf neue Kulturräume. «Falls nötig, könnten wir die Kapazitäten durch Änderungen in den Abläufen nochmals steigern», erklärt Markus Stutz.

Gegenüber grosser Konkurrenz bestehen Die Wauwiler Champignons AG beschäftigt 120 Mitarbeitende. Mit gesundem Wachstum, hoher Qualität und sehr guter Kundenbetreuung will sie auch gegenüber ausländischen Mitbewerbern konkurrenzfähig bleiben. «Dabei sind wir auf zuverlässige Partner wie die Migros Luzern angewiesen, die gegenüber unseren ProLESEN SIE WEITER AUF SEITE 65

Dank den neuen Kulturräumen produziert die Wauwiler Champignons AG im Jahr bis 1800 Tonnen Pilze.


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Genossenschaft Migros Luzern


Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

ihre region

MIGROS LUZERN | 65

Markus Stutz von der Wauwiler Champignons AG auf einem Kontrollgang.

dukt- und Verpackungsinnovationen aufgeschlossen sind», sagt Stutz. Die Migros Luzern verkauft die Wauwiler Champignons seit 10 Jahren unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.».

Einsatz für nachhaltige Produktion Die Wauwiler Champignons AG setzt auf Umweltschutz. Sie besitzt bereits heute das Zertifikat «Freiwilliger Klimaschutz» der Energie-Agentur der Wirtschaft. Zusammen mit weiteren Partnern plant die Pilzproduzentin auch für die Zukunft Grosses: Im Jahr 2010 soll auf dem Firmengelände eine Kompogasanlage entstehen. Aus den organischen Abfallprodukten der Champignonsproduktion und aus Grüngut soll in der Anlage Biogas hergestellt werden. Insgesamt 3,6 Mio kWh Ökostrom können so erzeugt werden, was einem Bedarf von ca. 1000 Haushalten entspricht. Die Abwärme wird für die Produktion verwendet und deckt den Grossteil des Energiebedarfs der Wauwiler Champignons AG. Das Projekt ist in der europäischen und schweizerischen Champignonsbranche einzigartig. Gebaut wird voraussichtlich ab nächstem Frühling. «Was wir mit diesem Projekt vorhaben, ist sicherlich mutig. Wir sind aber überzeugt, dass sich unser Engagement für die Umwelt längerfristig auch wirtschaftlich auszahlen wird», erklärt Stutz. André Fischer

«Wir sind überzeugt, dass sich unser Engagement für die Umwelt auszahlen wird.» Markus Stutz, Geschäftsleitungsmitglied Wauwiler Champignons AG

OUTLET MIGROS

Mehr Auswahl, mehr Platz

Seit dem Umbau wirkt der Outlet Migros in Dierikon heller und übersichtlicher. Die Kundschaft weiss es zu schätzen. Im vergangenen Dezember wurde der Outlet Migros an der Industriestrasse 2 in Dierikon innert zweier Wochen umgebaut. Er wirkt nun heller und freundlicher. Zudem bietet er 50 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche. Dank der grösseren Zirkulationsflächen wirkt der ganze Laden übersichtlicher und bietet ein grösseres Angebot an Lebensmitteln zu Tiefstpreisen an. Neben Fleisch, Tiefkühlgemüse, Konserven oder Getränken sind nun noch mehr Produkte des täglichen Bedarfs wie Haushaltsartikel, Kleider und Spielwaren erhältlich. «Unsere Kundinnen und Kunden schätzen die grössere Auswahl. Einkaufen macht bei uns nun noch mehr Spass», weiss Erich Roth, Leiter Outlet Migros/ M-Fundgruben der Migros Luzern. In den Outlet Migros werden Restposten von Überproduktionen aus dem Bereich Haushaltsartikel, Kleider, Spielwaren, Grosspackungen von konservierten Lebensmitteln und Tiefkühlgemüse zu Tiefstpreisen angeboten. Die Restposten werden direkt bei der Eigenindustrie der Migros und anderen Lieferanten bezogen.

Ob weiss oder braun: Die neuen Abpackanlagen ermöglichen einen besseren Warenfluss der Champignons.

Gesund und kalorienarm Champignons sind reich an Ballast- und Mineralstoffen sowie Eiweiss und enthalten die Vitamine B1, B2 und C. Champignons können das ganze Jahr gekauft werden. Die Haltbarkeit ist mit derjenigen von Gemüse vergleichbar. Sie sollten in Kartonschalen oder offenen Papiertüten im Kühlschrank gelagert werden. Roh oder blanchiert in Scheiben geschnitten, können Champignons auch im Tiefkühlfach aufbewahrt werden. Leckere Champignonsrezepte unter www.pilzrezepte.ch

Der Outlet Migros in Dierikon bietet nun ein noch grösseres Angebot an Lebensmitteln zu Tiefstpreisen.


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ihre region

MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Im Lehrgang «Ausbilder/in Gestaltung» setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit den Grundlagen und Techniken der Gestaltung auseinander.

Kreative Ausbildung

Wer als «Ausbilder/in Gestaltung» tätig sein möchte, findet bei der Klubschule Migros Luzern den passenden Lehrgang. Ab März finden die ersten Einführungstage statt.

D

ie Klubschule Migros Luzern bietet neu den Lehrgang «Ausbilderin/ Ausbilder Gestaltung» an. Dabei handelt es sich um eine zertifizierte Weiterbildung im Gestaltungsbereich. Der Lehrgang richtet sich an erwachsene Personen, die sich intensiv mit den Grundlagen und Techniken der Gestaltung auseinandersetzen und dieses Wissen anschliessend weitergeben möchten. Offenheit, kreative Neugier sowie die Bereitschaft, neue gestalterische Erfahrungen zu machen, gehören zu den Grundvoraussetzungen. Die Teilnehmenden lernen, eigene künstlerische Projekte zu realisieren und neue gestalterische Mög-

lichkeiten zu entdecken. Im Hinblick auf eine zukünftige Tätigkeit als «Ausbilder/in Gestaltung» erwerben die Teilnehmenden die nötigen Kompetenzen, um als Kursleiter oder mit einem eigenen Angebot im gestalterischen Bereich tätig sein zu können.

Ausbildung mit viel Abwechslung Mit einem zusätzlichen Modul kann das Zertifikat «Ausbildung für Ausbildende Stufe 1» (anerkannt vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung SVEB) erlangt werden. «Es ist derzeit schwierig, qualifizierte Ausbilderinnen oder Ausbilder im Bereich Gestaltung zu finden. Deshalb ha-

ben wir uns entschlossen, diesen Lehrgang anzubieten», erklärt Silvia Fischer, Leiterin Sprachen und Freizeit der Klubschule Migros Luzern. Der Lehrgang «Ausbilder/in Gestaltung» dauert insgesamt drei Jahre. In den ersten zwei Jahren erhalten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene Materialien wie beispielsweise Stein, Ton, Keramik und Holz. Im dritten Ausbildungsjahr vertiefen sie sich in ein Gestaltungsgebiet der eigenen Wahl. Das Jahr wird mit einer Projektarbeit abgeschlossen. Ab März führt die Klubschule Migros Luzern Einführungstage zum Lehrgang durch. «An diesem Tag erhalten die Teilneh-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

menden Informationen zur Leitung von Kursen im Bereich Gestaltung. Ausserdem können sie sich ein Bild machen, wie der Lehrgang abläuft», erklärt Silvia Fischer. André Fischer

Weitere Informationen und Anmeldung Klubschule Migros Luzern Schweizerhofquai 1 6004 Luzern 041 418 66 66 www.klubschule.ch


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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

besser leben

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Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

Facebook steht Pate: Mafiabosse und ihre Anhänger treffen sich nicht mehr im verrauchten Hinterzimmer, sondern im Internet.

MULTIMEDIA

Mafiakult im Internet

A

uf der Internetplattform Facebook gibt es Fanclubs der besonderen Art. Sie huldigen nicht Popstars oder Sportlern, sondern verherrlichen Mafiosi. Und zwar nicht irgendwelche. Es sind die berüchtigsten Mafiabosse überhaupt wie Riina, Provenzano und Matteo eo

IN FORM

Bilder Getty Images (3)

Schlau dank Tanzen

Tanzen regt das Gehirn zu maximaler Leistung an. Davon profitiert nicht nur das tänzerische Können — auch andere Aktivitäten des Gehirns werden nachhaltig gestärkt. Das konnten kanadische Forscher zeigen, nachdem sie die Gehirnaktivitäten von Tangotänzern untersucht hatten. Die Erklärung: Jene Hirnfunktionen, die Bewegungsabläufe steuern, sind eng verknüpft mit denen, die für Gedächtnis, Sprache, Lernen und Emotionen zuständig sind.

Messina Denaro. Manche Fangruppen, wie etwa die des seit Jahren gesuchten Denaro, haben mehrere tausend Anhänger. Unter sizilianischen Jugendlichen hat der mutmassliche Boss der Cosa Nostra schon Kultstatus. Für viele Italiener ein besorgniserregendes rg eg Phänomen.

Die Folge: Zurzeit formieren sich auch die Mafiagegner. Innert kurzer Zeit fanden sich mehrere tausend Mitglieder bei der FacebookGruppe «Wir lehnen die Mafia ab». Die italienische Staatsanwaltschaft schliesst nicht aus, dass es sich beim Ganzen um eine PRAktion der Mafia handelt. Ak

SEX UND LIEBE

«Tote» Nase Liebe schaltet die Nasen verliebter Frauen aus, wie eine Studie kanadischer Forscher zeigt: Wenn Frauen verknallt sind, können andere Männer noch so gut riechen, es lässt sie kalt. Hinter dem reduzierten Geruchssinn steckt ein Trick der Natur: Sind Verliebte unempfindlich gegenüber sexuellen Signalen anderer, seien das nun der Duft des Körpers oder das Aussehen, steigen die Chancen auf eine dauerhafte Partnerschaft.

ERZIEHUNG

Atempause Das Kind ist krank, die Arbeit ruft — das Rote Kreuz kommt nach Hause und betreut das Kind. Den Service gibt es in neun Deutschschweizer Kantonen und auch, wenn Eltern selber krank sind. Echte Krisenintervention leistet das Rote Kreuz in Freiburg, Neuenburg und Genf: Fachpersonen schreiten schnell ein, wenn Eltern am Rande des Nervenzusammenbruchs stehen. Infos: www.redcross.ch «Entlastung»

ONLINEUMFRAGE Neue Frage Geraten sie manchmal an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit? > ja, regelmässig > hin und wieder > praktisch nie

www.migrosmagazin.ch Frage von letzter Woche Teilen Sie Ihrem Partner Ihre sexuellen Wünsche mit? So haben unsere Leser geantwortet:

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70 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

AURELIA IN DEN USA: DAS TAGEBUCH Die Zürcher Gymischülerin (16) lebt im Austauschjahr in Michigan, nahe Detroit.

Schule steht an erster Stelle Jetzt ist schon wieder die erste Schulwoche vorbei. Die Tage waren angefüllt mit Unterricht und Hausaufgaben. In den USA ist die Schule sozusagen der Schlüssel für alles — Lernen, gute Noten, guter Job, Geld, Familienglück … Gerade jetzt, während der Finanzkrise, bangt jeder um seine Zukunft. Umso wichtiger ist es für die Schüler, einen guten Abschluss hinzulegen und in ein qualifiziertes College aufgenommen zu werden. Die Schüler müssen sich bei etlichen Schulen bewerben, um dann aus einer kleinen Auswahl ihr College wählen zu können. Zuvor aber werden sie getrimmt und immer wieder daran erinnert, wie wichtig die Schule ist. Jede Woche erhalten die Eltern ein Mail aus der Schule mit den aktuellen Noten. So kommt es auch nicht selten vor, dass meinen Schulkolleginnen und Schulkollegen als Strafe für die schlechten Leistungen das Handy gesperrt wird. Da die Sportteams zur Schule gehören, haben die schulischen Leistungen auch sehr grossen Einfluss auf die sportliche Karierre meiner Klassenkameraden. Schneidet ein Schüler in einem Test schlecht ab, darf er am nächsten Spiel seiner Mannschaft nicht teilnehmen. Denn die Schule steht immer an erster Stelle, erst dann kommt alles andere.

Abspecken für die Stifti

Nicht nur gute Noten, sondern auch ein Normalgewicht sollten Jugendliche zur Lehrstellenbewerbung mitbringen. Sonst stehen die Chancen für eine Stifti schlecht. Gabriel, Florence und Fadrina unterziehen sich deshalb einem Abspeckprogramm. Kollektiv im Haus, Garten und auf dem Bauernhof gearbeitet und dabei tüchtig geschwitzt wird. Das Gute: So haben die Jugendlichen schlicht keine Zeit, ans Essen zu denken. Die Erfolge sind messbar: Gabriel hat in einem Jahr 80, Florence in vier Monaten 16 und Fadrina in dreieinhalb Monaten 25 Kilo verloren. Mit der schlankeren Linie wachsen das Selbstbewusstsein und die Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Abnehmen wird zur Nebenerscheinung

Die Pfunde gemeinsam bekämpfen: Guglera-Schüler und ihre Lehrer.

E

lf dicke Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben einen guten Grund, ein Jahr in der Guglera, einem Institut in den Westschweizer Voralpen, 14 Kilometer von Freiburg entfernt, zu verbringen: Schlanke haben mehr Chancen auf eine Lehrstelle (siehe Box auf Seite 72). Auch wenn es kaum jemand aussprechen mag: Übergewichtige gelten als unbeweglich, gesundheitlich gefährdet und wenig leistungsfähig. Zu den Guglera-Schülern gehören Fadrina und Florence (beide 16) und der 18-jährige Gabriel.

In der Gruppe trimmen sich die drei Jugendlichen in der Guglera aufs Normalgewicht – mit Hilfe von Ernährungsberaterinnen und Sportlehrern und weit weg von Kino, Kiosk und Fast Food. Wundermittel sind nicht im Spiel. Die Pfunde sollen mit täglichen Sportlektionen, Waldläufen und normalem Essen purzeln. Zweimal wöchentlich wird gewogen. «Massives Übergewicht ist eine Folge von schlechten Gewohnheiten», ist Gabriel aus Thun BE überzeugt. Deshalb ist er gern dabei, wenn von sechs Uhr morgens bis zum Abendessen im

Gabriel ist der lebende Beweis dafür: Mit einem Startgewicht von 174 Kilo kam er vor einem Jahr ins Guglera, heute hat er einen Lehrvertrag als Informatiker in der Tasche. Im Sommer tritt er die Stelle an. In der Guglera verlieren die Übergewichtigen nicht nur Kilos, sie gewinnen auch wieder Selbstvertrauen. Gabriel hat zudem auch einen gesunden Lebensstil gefunden: «Das Abnehmen ist eigentlich nur eine nette Nebenerscheinung davon», sagt er. Bei ihm zu Hause gab es gesundes Essen, nur einfach zu viel. Seine Schwester ist normalgewichtig, die Mutter hat eine Magenbandoperation hinter sich. «Ich finde es in Ordnung, dass wir hier ganz normal essen, denn am Wochenende zu Hause oder später in der Stifti habe ich auch keine Diätköche zur Verfügung», so der Jugendliche. Er war schon in einer Klinik in Davos GR, dann in Riggisberg bei Bern. «Geholfen


besser leben

ERZIEHUNG | 71

Dick war einmal Bei seinem Eintritt ins Internat Guglera wog Gabriel Wyss 174 Kilo (oben Mitte). Dieses Gewicht hat kaum mehr eine Chance. Zu gesund lebt der Jugendliche heute.

hat mir beides nicht auf Dauer», sagt der rot gelockte Jugendliche. Der neue Lebensstil muss aber erarbeitet werden: Um sechs Uhr stehen die Jugendlichen auf und verbringen den Tag mit Sport, Kochen, Bügeln, im Holzatelier, in der Mostverarbeitung oder Reinigung. Schnuppertage auf dem Bauernhof oder im Altersheim gehören zu jedem Aufenthalt. Im Jobatelier üben sie Vorstellungsgespräche und lernen, ein Bewerbungsdossier zu erstellen. Beim Lauftraining nach dem Morgenessen wird viel gemeckert. Die Trainingseinheiten mit dem dreifachen Schweizer Meister im Badminton, Michael Andrey, sind schon beliebter. «Am Anfang können viele nur knapp den Schläger bewegen», sagt Andrey, «je leichter sie werden, umso eifriger machen sie mit.»

Wenn es hier geht, dann auch zu Hause Und das kann schnell gehen. Florence Graber ist 16-jährig und 1,73 Meter gross. Die Bernerin Hat dank massivem Gewichtsverlust eine Lehrstelle gefunden: Der 18-jährige Gabriel aus Thun.

LESEN SIE WEITER AUF SEITE 72


72 | Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

kam im letzten Juli mit 124 Kilo in der Guglera an und hat bisher über 16 Kilo abgenommen. Ihr Zielgewicht liegt bei rund 80 Kilo. Die blonde Bernerin nahm als Kind stetig zu, der Kühlschrank lockte dauernd. «Natürlich hat meine Mama versucht, mich zu bremsen», sagt sie, «aber erst in der Mittelschule wusste ich selber definitiv: Ich will abnehmen.» Dass zwischendurch – etwa beim Backen – auch mal genascht wird, versteht Elisabeth Pernerstorfer, Ernährungsberaterin im Programm für stark Übergewichtige gut: «Wir bauen auf die Eigenverantwortung der Jugend-

lichen. Am Mittag und Abend bedient sich jeder selbst am Salatbuffet. Das warme Essen wird geschöpft, denn davon gibt es für jeden nur eine Portion.» Auf dem Teller liegen zum Beispiel eine Bratwurst, Kartoffeln und Fenchel, und zum Dessert gibt es hausgemachtes Beerenjoghurt und frische Ananas. Sogar Lasagne wird gelegentlich aufgetischt. Zum Frühstück gibt es Brot, Müesli, Kaffee oder Tee und als Zwischenmahlzeit eine Frucht und Tee. «Alles eine Frage der Menge», sagt Pernerstorfer. Sogar ein Stück von Mutters feinem Kuchen liegt hie und da drin. Bewusst werden die Übergewich-

tigen übers Wochenende nach Hause geschickt, wo sie die neuen Essgewohnheiten gleich in die Realität umsetzen können. «Wenn ich es hier schaffe, dann geht es auch zu Hause», ist Florence überzeugt. Ihr Traum, eine KV-Lehre im Reisebüro, rückt näher: Sie ist nur noch ein paar Monate und rund 30 Kilo von dem Gewicht entfernt, das ihr das Selbstvertrauen für eine Stellenbewerbung verleiht.

Dicke leiden unter überflüssigen Kilos Die 16-jährige Fadrina Sutter aus Olten SO wog 198 Kilo, als sie im vergangenen August in die Guglera

Auf gutem Weg Florence hat von 124 (Bild oben) bereits auf 108 Kilo abgespeckt. Das Zielgewicht von 80 Kilo naht, und damit wohl auch die Aussicht auf eine Lehrstelle.

einrückte. Auch sie ist auf dem besten Weg zum Wunschgewicht: In dreieinhalb Monaten hat sie 25 Kilo abgenommen, und sie verliert täglich weiter an Gewicht. Fadrina wog bereits als Zehnjährige 90 Kilo und versuchte schon damals, in einer Klinik abzunehmen. Zu oft musste sie sich mit «Du fette Sau» und noch Schlimmerem beschimpfen lassen. Davon hat das fröhliche Mädchen definitiv genug: «Ich will dünner werden, einen Freund und viele Kollegen finden», erklärt Fadrina selbstbewusst. In die Badi getraute sie sich jahrelang nicht. Der Ausflug ins Schwimmbad Murten mit der Guglera-Gruppe gab ihr erstmals wieder Mut, sich in ein Badekleid zu zwängen. Modische Kleider sind im Moment noch Zukunftsmusik. Dafür konnte Fadrina kürzlich für ein paar Tage in einem Altersheim als Pflegeassistentin schnuppern, ihr Berufsziel. Dafür kämpft sich der Teenager wild entschlossen durchs Abspeckprogramm. Wer so dick sei, sei selber schuld, hört Beat Fasnacht, Direktor des Institutes, oft. Das empört ihn: «Ein Kind wird von seinem ganzen Umfeld geprägt», sagt er, «von der Familie, Freunden und der Schule.» Viel mehr leiden sie unter den überschüssigen Kilos. Gabriel bestätigt: «Als dickes Kind konnte ich zum Beispiel beim Fussballspielen in der Pause nicht mitmachen. Dabei hätte ich es doch cool gefunden, ‹mitzutschutten›.» Zum Thema «selber schuld» hat Ernährungs-

Übergewichtige sind benachteiligt

Süssen Verlockungen kann Florence nur schwer widerstehen — und das muss sie auch nicht ganz.

Die Berufsberater erklären: Stark übergewichtige Jugendliche haben grössere Schwierigkeiten, eine Lehrstelle zu finden, besonders in Berufen mit Publikumskontakt wie im Verkauf, in Reisebüros und Ähnlichem. Im Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung Freiburg ist ein konkreter Fall bekannt, wo eine Jugendliche explizit wegen ihres Übergewichts die Lehrstelle als Coiffeuse nicht erhalten hat. Gemäss Marc Chassot, Dienstchef der Berufsberatungsstelle, spiele die Körperlichkeit bei Berufen mit Kundenkontakten eine wichtige Rolle. Ein Stellenbewerber wird in der Regel aber kaum je in der Absage lesen, er sei zu dick. Es heisst dann etwa, man habe einen Bewerber berücksichtigt, der dem Stellenprofil besser entspreche.


besser b e esser sser leben lleb eben

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Fadrina blickt frohgemut in eine schlankere Zukunft. Familienmensch: René Bertschinger mit Gattin und den vier Kindern.

Familien-Partei Geld für Familien und eine neue AHV will die neue Familiä-Partei (FAP) Schweiz. Präsident René Bertschinger erklärt die Pläne. SP, CVP und SVP setzen sich schon für die Anliegen der Familien ein. Weshalb brauchen wir eine Familienpartei?

Weil viele Eltern den Glauben verloren haben, dass die etablierten Parteien die Probleme der Familien lösen können. Diese Parteien haben gute Ideen, setzen sie aber nicht um.

Fadrina kriegt ihr Fett weg

Was wird die am 10. Januar gegründete Familiä-Partei Schweiz anders machen?

Wir sind eine Macherpartei und wollen Ideen realisieren. Vielleicht werden wir etwas aggressiver auftreten als die anderen. Aber das muss sein, sonst bewegt sich nichts.

Noch letzten Sommer wog die 16-jährige Fadrina fast 200 Kilo (Bild unten). Davon sind 25 bereits weg. Und weitere purzeln laufend.

beraterin Elisabeth Pernerstorfer interessante Tabellen. Sie zeigen: Das Fast-Food-Angebot in den Schweizer Städten steigt stetig, und parallel dazu auch die Kurve der stark übergewichtigen Jugendlichen. Die Fachfrau weiss von einer Studie mit ebenfalls erschreckendem Fazit: Übergewichtige Kinder und Jugendliche leiden oft mehr als krebskranke Kinder. Text Elisabeth Schwab Bilder Daniel Rihs/Guglera

Was will die FAP Schweiz konkret bewirken?

Links zum Thema: www.guglera.ch, minu club der Migros: www.minuweb.ch, Schweizerischer Fachverband Adipositas im Kindes- und Jugendalter AKJ: www.akj-ch.ch, neue Studie zu Kinder und Sport: www.baspo.ch

Als Erstes die finanziellen Rahmenbedingungen für Familien verbessern. Eine Mittelstandsfamilie hat schon mit zwei Kindern ein straffes Budget. Deshalb müssen die Kinderabzüge bei den Steuern massiv erhöht werden, auf Gemeindeund Kantonsebene. Ein weiteres Anliegen ist die AHV. Wollen Sie sie abschaffen?

www.migrosmagazin.ch Wann steht das Gewicht der Lehrstelle im Weg? Die Diskussion und Ernährungstipps.

Nein. Aber wir stellen den Generationenvertrag in Frage. Die Finanzierung der AHV basierte ursprünglich auf Solidarität, real erleben wir jedoch puren Egoismus.

Den Egoismus der Rentner?

Auch und den der kinderlosen Schweizer. Deren AHV wird dereinst auch von unseren Kindern bezahlt. Um das zu ändern, wird es eine Volksinitiative geben. Sie haben vier Kinder im Alter von vier bis elf Jahren. Ihre Frau betreut sie zu Hause. Die FAP wird diese traditionelle Familienform unterstützen.

Nein. Unsere Politik ist zivilstandsunabhängig. Konkubinatspaare mit Kindern, Ehen, Alleinerziehende, das sind alles Familien für uns. Ich wuchs ohne Vater auf und weiss, was Alleinerziehende durchmachen. Ausserdem müssen viele verheiratete Frauen arbeiten, sonst reicht das Geld nicht. Dann müssten Sie Kinderkrippen und -horte befürworten?

Absolut. Wobei ich finde, dass auch Eltern, welche die Kinder zu Hause betreuen, eine Gutschrift vom Staat bekommen sollen – analog zum Steuerabzug für Betreuungskosten. Wo positioniert sich die Partei? Links, rechts, Mitte?

Nirgends. Wir greifen familienrelevante Themen auf, egal, woher sie kommen.

Interview Yvette Hettinger Bild Tina Steinauer

Infos zur ParteI: www.familiae-partei.ch


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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

URTEILE DER TESTFAMILIE

Sportlicher Zwischenhalt auf dem Familienausflug in die Westschweiz: Jan, Conny, Pascale und Raoul Schwinnen (von links).

Bestseller in neuer Höchstform

Der neue VW Golf bietet alles, was man sich von einem vernünftigen Alltagsauto wünscht. Gegenüber seinem Vorgänger hat er klar Punkte gutgemacht, findet unsere Testfamilie Schwinnen.

S

eit Tagen freuen sich die Schwinnens auf den Wochenendausflug in die Westschweiz – endlich mal Zeit für die Familie. Aber kurz bevor es losgehen soll, steht Tochter Pascale mit missmutiger Miene im Hauseingang: «Ich dachte, wir probieren nur neue Modelle aus. Was soll denn das alte Auto vor der Tür?» «Das ist der nagelneue Golf», erklärt Raoul. Sohn Jan kommt den beiden hinterhergeschlurft. «Eigentlich ist der neue Golf doch nur das geliftete alte Modell – habe ich bei deinen Kollegen gelesen», grinst er seinen Vater an. Das lässt Autoredaktor Raoul nicht auf sich sitzen. Ganz Fachmann zeigt er hier ein Detail, deutet dort auf die neuen Heckleuchten und öffnet sogar die

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Motorhaube. «Das ist jetzt ein Commonrail-Diesel», verkündet er und berichtet vom alten Selbstzünder mit Pumpe-Düse-Einspritzung, der viel rauer und lauter lief. «Dieser hier ist schön leise – und er verbraucht unter 5 Liter Diesel auf 100 km.» Mutter Conny bewundert die Chrom-

zierringe um Instrumente und Taster. «Schick, und er hat ein tolles Navi», meint sie. «Das kostet inklusive Radio und CDWechsler 2530 Franken extra», lässt Jan vom Rücksitz verlauten. Unterwegs freut sich Raoul über die präzise Lenkung und das tadellose Fahrwerk. Sogar ohne die optionale adaptive DDC-Fahrwerksregelung (Aufpreis 1290 Franken), welche die Dämpfer blitzschnell der jeweiligen Fahrsituation und Fahrbahnbeschaffenheit anpasst, lässt sich der Golf flott durch die Kurven lenken. Beim Tankstopp abends kehrt Raoul schliesslich triumphierend aus dem Kassenhäuschen zurück: «Seht ihr – 5,1 Liter im Schnitt.» Er reicht die Quittung nach hinten. Aber keine Reaktion: Jan und Pascale schlummern tief und fest auf dem Rücksitz. «Weck sie ja nicht auf», mahnt Conny. «Das ist doch das grösste Kompliment für ein Auto, wenn sie darin sogar einschlafen können.»

Raoul Schwinnen: Selbst wenn ich scharf nachdenke, kann ich an der Neuauflage des Bestsellers VW Golf nichts kritisieren. Fahrleistungen, Verbrauch und Komfort sind noch besser als beim Vorgänger. Conny Schwinnen: Der neue Golf wirkt viel gediegener. Äusserlich bemerkt man die Unterschiede zum bisherigen Modell nur im direkten Vergleich. Aber im Interieur fühle ich mich jetzt viel wohler — vor allem in der «Highline» genannten Ausstattung. Pascale Schwinnen: Cool, endlich mal ein Auto, bei dem der Werksverbrauch nicht nur eine leere Versprechung ist. Ein bisschen mehr Pep könnte er aber schon vertragen. Erst recht bei diesem Preis. Jan Schwinnen: Ich gebs zu, der Golf fährt viel flotter, als ich gedacht habe. Aber er ist mir trotzdem ein bisschen zu vernünftig. Anzeige

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Text Andreas Faust Bilder Oliver Lang

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Augen:

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Pausenloses Sitzen am Computerbildschirm ermüdet die Augen. Sie beginnen zu brennen. Spiegelt sich ein Fenster oder eine Lampe im Bildschirm, belastet dies zusätzlich. Tipps: Zwischendurch den Blick in die Ferne schweifen lassen, am besten aus dem Fenster. Blinzeln befeuchtet die Augen und beugt vor allem bei trockener Luft brennenden Augen vor. Den Bildschirm genügend hell einstellen. Vermeiden, dass sich Licht darin spiegelt. Vor und hinter dem Bildschirm sollte sich weder ein Fenster noch eine andere Lichtquelle befinden. Das Display seitlich zum Fenster stellen.

Haltung bewahren beim Surfen Wer häufig vor dem Computer sitzt, dem drohen Rückenprobleme, Verspannungen oder gar ein Mausarm. Das Migros-Magazin zeigt, wie Sie Schmerzen vorbeugen.

E

s muss nicht gleich so schlimm kommen wie beim neuseeländischen Gamer, der mehr als 18 Stunden ohne Pause vor dem Computer gesessen und dann an einem Blutgerinnsel, einer sogenannten EThrombose, gestorben ist. Doch bereits eine unnatürliche Haltung und die immer gleichen Bewegungen beim Arbeiten mit der Maus können zu Rückenproblemen und zum RSI-Syndrom, dem sogenannten Mausarm, führen – schmerzhafte Störungen in Unterarmen und Händen, die eine längere «Mausabstinenz»

nötig machen. Aber auch leichte Wehwehchen wie Kopf- und Nackenschmerzen oder Schulterverspannungen sowie Kribbeln oder Gefühllosigkeit in Händen und Füssen sind meistens auf eine falsche Haltung, zu langes Sitzen vor dem Computer oder eine ergonomisch ungenügende Ausrüstung zurückzuführen. Gegen solche unangenehmen Erscheinungen kann man etwas tun. Die Illustration (siehe rechts) zeigt, welche Körperstellen betroffen sind und wie man allfälligen Problemen vorbeugt. Felix Raymann

Handgelenk/Arm: Die Hand liegt unnatürlich und nach oben abgeknickt auf dem Tisch. Arm, Hand und Finger machen stets die gleichen, kleinen Bewegungen. Schmerzen, Sehnenscheidenentzündungen oder ein sogenannter Mausarm können die Folge sein. Tipps: Ergonomische Tastaturen und Mäuse verbessern die Hand- und Armhaltung. Bewegungsabläufe variieren: Wer beispielsweise oft grosse Dokumente oder grosse Bildermengen am Bildschirm scrollen muss, kann dies abwechslungsweise mit dem Scrollrad der Maus oder den Pfeiltasten tun. Tastaturkürzel statt Maus für häufig verwendete Funktionen verwenden.

Ergonomische Büroeinrichtung > Tastatur: Bei einer herkömmlichen PC-Tastatur liegen die Hände in einer unnatürlichen Position auf dem Tisch. Ergonomischen Tastaturen sind in zwei abgewinkelte Blöcke geteilt. So passen sich die Tasten dem Körper an und nicht umgekehrt. Wer zum ersten Mal eine solche ergonomische Vielschreibertastatur verwendet, braucht allerdings reichlich Eingewöhnungszeit. Als Kompromiss kann man auch eine geschwungene Tastatur mit nicht geteiltem Tastenfeld verwenden. Praktisch sind zudem Auflagen für die Handballen, mit denen die Handgelenke weniger abknicken.

Eventuell hilft es auch, die Standfüsse einer herkömmlichen Tastatur auszuklappen. Laptoptastaturen sind besonders unergonomisch. Auch hier kann man eine bequemere Tastatur anschliessen. > Maus: Der Umstieg von einer normalen auf eine ergonomische Maus ist viel einfacher als das Wechseln zu einer ergonomischen Tastatur. Allerdings ist bei dieser Massnahme auch der positive Effekt nicht so markant. > Bildschirm: Grundsätzlich ist ein Desktop-PC mit Bildschirm besser als ein Laptop,

weil ein in der Höhe verstellbarer Bildschirm den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Zudem spiegeln viele Notebookbildschirme sehr stark, was die Lesbarkeit bei hellem Umgebungslicht stark einschränkt. Wer noch einen alten Röhrenbildschirm benutzt, ist möglicherweise einem Flimmern ausgesetzt. Geräte mit 75 Hertz flimmern deutlich, Monitore mit 100 Hertz sind augenschonender. Bei neuen Flachbildschirmen besteht die Gefahr des Flimmerns nicht. Eine hohe Auflösung, eine gute Farbdarstellung und möglichst wenig Reflexionen machen LCD-Displays augenfreundlicher.

> Stuhl: Nicht nur die Höhe, auch die Neigung der Sitzfläche sollte sich verstellen lassen und die Rückenlehne dem Rücken folgen, wenn man sich nach vorne neigt. Idealerweise ist auch der Tisch in der Höhe verstellbar. > Links: www.suva.ch/ergonomie: Infos zur Ergonomie am Arbeitsplatz, kostenloses Training «Bewegung am Arbeitsplatz». www.aeh.ch: Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene. www.me-first.ch: Mausarm-Selbsthilfe und ergonomische Produkte.


besser b esser leben leben

MULTIMEDIA M ULTIMEDIA | 77

Nacken: Der starre Blick auf den zu hoch gestellten Bildschirm und eine Stressbelastung können einen steifen Nacken zur Folge haben. Tipps: Bildschirm so platzieren, dass die Bildschirmoberkante idealerweise zirka fünf bis zehn Zentimeter unter der Augenhöhe liegt. Wenn der Blick auf die Bildschirmmitte leicht gesenkt ist, können Nacken und Augen entspannter arbeiten.

DAS SAGT DER EXPERTE Thomas Läubli, Leiter der Forschungsgruppe Ergonomie und Umwelt an der ETH Zürich Welches sind die häufigsten Probleme, die auf Belastungen am Computer zurückzuführen sind? Das sind eindeutig Nackenschmerzen und auch Schmerzen im Unterarm, die davon herrühren, die Maus stundenlang zu halten.

Arme/Schultern: Wegen ihrer stets gleichen Haltung am Tisch, verkrampften Sitzens und schlecht platzierter Arbeitsgeräte beginnen bei vielen PC-Nutzern Schultern und Arme zu schmerzen. Tipps: Die Unterarme sollten bei nicht angezogenen Schultern flach auf dem Arbeitstisch aufliegen. Idealerweise können Stuhl- und Tischhöhe verändert werden. Beim Schreiben sollten alle Tasten ohne Anstrengung erreichbar sein. Die Maus möglichst unverkrampft halten.

Welchen Einfluss haben psychische Anspannungen auf Schmerzen vor dem PC? Stress oder Arbeitsunzufriedenheit tragen wie physische oder ergonomische Faktoren zu Muskelverspannungen bei. Bei langen Aufenthalten vor dem PC nehmen gesundheitliche Probleme umso stärker zu, je mehr physische und psychische Risikofaktoren beteiligt sind.

Rücken: Langes und falsches Sitzen kann zu Schmerzen im Kreuz und zu Verspannungen führen. Tipps: Den ganzen Tag mit geradem Rücken und stocksteif auf dem Bürostuhl zu sitzen, ist kein Vorbeugen gegen Rückenschmerzen. Man darf auch mal nach hinten lehnen oder sich nach vorne beugen und natürlich aufstehen — Hauptsache, man bleibt in minimaler Bewegung (dynamisches Sitzen).

Helfen ergonomische Tastaturen oder ergonomische Mäuse? Ja, zum Teil. Man sollte gleichzeitig aber auch bei anderen Ursachen ansetzen und beispielsweise Stress reduzieren und bei längerer Bildschirmarbeit genügend Pausen einlegen.

Beine:

www.migrosmagazin.ch Locker am PC: Übungen für zwischendurch und zehn goldene Ergonomie-Regeln.

Illustration Alex Macartney

Auch daran kann die Arbeit am Computer schuld sein: Blutstau, Kribbeln in den Beinen und kalte Füsse. Tipps: Ober- und Unterschenkel sollten einen rechten Winkel bilden und die Fusssohlen auf dem Boden aufliegen. Die Sitzfläche darf nicht an die Rückseite der Knie drücken. Die Tischbeine oder der PC unter dem Tisch sollten die Beinfreiheit nicht beeinträchtigen. Eine Fussstütze kann helfen, die richtige Beinposition einzunehmen.

Wie häufig sollte man Pausen machen oder die Position verändern? Ein generell gültiges Rezept gibt es nicht. Kurzpausen beugen der Ermüdung vor und sollten regelmässig gemacht werden. Wichtig sind aber auch längere Pausen, denn nur so können die Muskeln regenerieren. Beim Sitzen drei gute Positionen herausfinden und diese alle 20 Minuten wechseln: etwa eine nach vorn gebeugte, eine mittlere und eine zurückgelehnte.

Interview Felix Raymann


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rätsel

Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS.

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So lösen Sie Sudoku:

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

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So lösen Sie Kakuro:

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: > Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. > Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.

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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit

Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 20120 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band (der Anruf kostet 1 Franken). Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 25. Januar 2009, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 3, Lösungswort: Epilation

Gewinner Rätsel Nr. 2:

Je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 200.— gewinnen: Rudolf Kohler, 8762 Schwändi; Markus Kölliker, 8854 Siebnen; Ramona Marti Streich, 3800 Matten; Edith Piller, 3360 Herzogenbuchsee; Beatrice Staub, 6312 Steinhausen

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 319 000 (WEMF, MACH Basic 2008-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Migros-Magazin 4, 19. Januar 2009

Superheld zum Knuddeln

Zu gewinnen: 290 Tickets für den rasanten Trickfilm «Bolt — ein Hund für alle Fälle». M Mitmachen und mit u Glück G gewinnen ge Das Migros-Magazin verlost 145-mal zwei Tickets für den Film «Bolt — ein Hund für alle Fälle», der am 22. Januar startet. Zu gewinnen gibts ausserdem einmal den Filmhund als Plüschtier im XXL-Format sowie vier Geschenksäcklein mit BoltFanartikeln. Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 an (1 Franken pro Anruf) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse.

Nicht zu bremsen: Der Superhund Bolt kann selbst ein Rennmotorrad locker einholen.

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piderman und Batman können einpacken. Der coolste aller Superhelden ist ein kleiner Hund mit einem blitzförmigen Fleck auf dem weissen Fell. Er hört auf den Namen Bolt und sieht trügerisch harmlos aus. Doch das Supertier kann locker ein Rennmotorrad überholen und mit seinem Laserblick sogar den Kampfhelikopter eines Schurken wie Raclettekäse schmelzen lassen. Der rasante Trickfilm «Bolt» erzählt davon, wie der bewunderte Hund eine Bauchlandung auf dem Boden der Tatsachen macht. Denn alle Heldentaten des vierbeinigen Stars finden bloss in

einer Fernsehserie statt. Als es Bolt aus dem Rampenlicht seines TV-Studios ins echte New York verschlägt, muss er sich ganz ohne Superkräfte durchschlagen. Zum Glück helfen ihm dabei eine zynische Strassenkatze und ein übereifriger, fernsehsüchtiger Hamster.

Auch ein Superstar braucht Freunde Im wirklichen Leben ist Freundschaft die stärkste Geheimwaffe – das ist am Ende die Botschaft des kurzweiligen Spektakels, das am 22. Januar in unseren Kinos anläuft. Kinder werden die drolligen Tierhelden ins Herz schlies-

sen, und Erwachsene können sich über ironische Anspielungen auf das Genre der Superheldenfilme amüsieren. Es lohnt sich, den Film in der englischen Originalversion zu sehen, denn der Hundestar spricht mit der Stimme von John Travolta. In einzelnen Kinos wird das Spektakel zudem in einer 3-D-Version gezeigt: Mit Spezialbrillen können Zuschauer Bolt dann regelrecht aus der Leinwand springen sehen. Doch auch ohne diesen Trick ist «Bolt» ein mitreissendes Abenteuer. Machen Sie also mit und erleben Sie ein Kinoabenteuer mit Herz und Humor. Michael West

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«Tom Cruise ist plötzlich mein Grossvater!» Im Film «Operation Walküre» spielt Tom Cruise Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg, den Grossvater von Philipp von Schulthess. Schauspieler Von Schulthess selbst feiert mit einer kleinen Nebenrolle sein Kinodebüt.

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as hätte sich Philipp von Schulthess (35) nicht träumen lassen: seine erste Kinorolle gleich an der Seite von Tom Cruise spielen zu dürfen – in einem Film über den eigenen Grossvater. Im Hollywood-Streifen «Operation Walküre», der am 22. Januar in den Schweizer Kinos anläuft, spielt Cruise den Wehrmachtsobersten Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der am 20. Juli 1944 ein Attentat auf Adolf Hitler verübte. Enkel Philipp (35) hat seinen «Opapa» nie kennengelernt. Denn Hitler überlebte das Attentat, der Umsturzversuch scheiterte. Noch in derselben Nacht wurde Stauffenberg hingerichtet. Seine vier Kinder kamen ins Heim, seine Frau Nina ins Konzentrationslager. Unter GestapoAufsicht brachte sie 1945 ihr fünftes Kind zur Welt: Konstanze, Philipps Mutter. Und weil diese einen Schweizer heiratete, kamen ihre vier Kinder als waschechte Zürcher zur Welt. «Zürich wird auch immer meine Heimat bleiben; die Stadt ist ein Teil von mir», sagt Philipp von Schulthess.

Vom Investmentbanker zum Schauspieler Dennoch verbrachte er 15 Jahre seines Lebens in Grossbritannien. Zunächst im Internat, dann zum Wirtschaftsstudium. «Die ersten 30 Jahre meines Lebens traute ich mich nicht, Schauspieler zu werden. Ich dachte, ich müsste etwas ‹Vernünftiges› machen.» Also wurde er Investmentbanker. Auch als er sich endlich zum Schauspielstudium durchgerun-

wood, ein Freund, der im Castingbüro die Verwandtschaft zu Stauffenberg erwähnt, ein Vorsprechen, und die Rolle des Adjutanten von Generalmajor von Tresckow war ihm sicher.

«Ich bin stolz auf meinen Grossvater»

Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Oberleutnant im Jahr 1934.

gen hatte, blieb er in London, allerdings eher notgedrungen. «Deutsche Schauspielschulen nehmen keine über 30-jährigen Bewerber an. An der London Academy of Music and Dramatic Arts hat es dann – beim zweiten Anlauf – geklappt.» Es folgten Rollen an englischen und Schweizer Theatern, bis «dieser Film geradezu vom Himmel fiel». Eine Freundin hatte von dem Projekt gehört und gemeint: «Da musst du unbedingt mitmachen.» Einige vergebliche Anrufe in Holly-

Vor den Dreharbeiten hat sich Philipp von Schulthess dann noch einmal ganz neu mit dem Grossvater beschäftigt, die Biografien wiedergelesen, zum wer weiss wievielten Mal die Gedenkstätte im Berliner «Bendlerblock» besucht, dem Ort, an dem Stauffenberg arbeitete, den Putsch plante und später für seine Tat erschossen wurde. «Sobald ich dieses Gebäude betrete, wird mir warm ums Herz», sagt er. «Ich bin sehr stolz auf das, was mein Grossvater getan hat.» Wenn er heute mit ihm zu Mittag essen könnte, würde er ihn allerdings schon fragen, warum er den Anschlag durchgezogen hat. «Er muss gewusst haben, dass er nahezu keine Chance auf Erfolg hatte. Aber er meinte, man müsse in dieser Situation entscheiden, zum Verräter gegenüber dem eigenen Land oder zum Verräter am eigenen Gewissen zu werden. Mein Grossvater hat sich für sein Gewissen entschieden.» «Operation Walküre» beschert von Schulthess unverhoffte Aufmerksamkeit. Hitzig wurde in Deutschland im Vorfeld der Dreharbeiten diskutiert: Ob Hollywood dem komplexen Stoff gerecht werden könne. Ob einer der führenden Vertreter der umstrittenen Scientology-Sekte den Helden des deutschen Widerstands

spielen dürfe. Ob es der «Würde» des historischen Orts angemessen sei, einer amerikanischen Filmcrew freie Hand zu lassen. Nur unter grossen Bedenken wurde die Drehgenehmigung am Originalschauplatz, dem sogenannten Bendlerblock in Berlin, erteilt. Philipps Onkel Berthold wetterte in einem Zeitungsinterview, Tom Cruise möge «die Finger von meinem Vater lassen». Philipp sieht es gelassen: Es ist eine grosse Familie. Da darf jeder seine Meinung haben. Der eine fände den Film gut, der andere einen völligen Seich, den er sich nie anschauen würde. «Ich finde es schön, dass man weiss, was mein Grossvater getan hat. Als Schauspieler, also quasi als Geschichtenerzähler, muss ich sagen: Es ist einfach eine super Story. Was das Team daraus gemacht hat, finde ich grossartig.» Ob Philipp von Schulthess bald wieder mit Spitzenleuten wie Regisseur Bryan Singer und Drehbuchautor Chris McQuarrie («Die üblichen Verdächtigen») zusammenarbeiten darf, wird sich zeigen. Im Fernsehen war er immerhin schon in «Tag und Nacht» und «Ein Fall für zwei» zu sehen. Und über sein neuestes Projekt will er noch nichts verraten. Text Sonja Bonin Bilder Klaus Lange, Ullstein

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«Es ist ein schönes Erbe», sagt Stauffenbergs Enkel Philipp von Schulthess. Im historischen Bendlerblock in Berlin fühlt er sich seinem Grossvater nah.


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