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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

MM39, 21.9.2015 | www.migrosmagazin.ch

Bild: Gabi Vogt

Männer-Freundschaften

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

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Im Reisen-Extra präsentieren wir Ihnen

Weihnachts-Flusskreuzfahrten auf den Seiten 2/3, 26, 32 und 36/37.

MM39

Reisen

10 tolle Tipps Traumstrände in Europa Seite 18

Auf einen Tee in die Wüste Zu Gast bei Freunden abseits der Glitzerwelt auf der Arabischen Halbinsel.

Bild: Reto E. Wild

Pascal Schellenberg und Lucas Zeller sind unzertrennlich. Wenn Männer wie Brüder sind. Seite 10

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Hier ist es zu Hause.

Extra Reisen Sand und Strand oder Schnee und Glühwein? 44 Seiten Tipps, Trends und Ideen für Ferien im Winter


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DATUM UND ÖFFNUNGSZEITEN

GENOSSENSCHAFT AARE Langendorf

Freitag, 25.9.2015; 8.00 – 20.00 Uhr

Wynencenter

Samstag, 3.10.2015; 8.00 – 20.00 Uhr

Shoppy Spreitenbach

Mittwoch, 14.10.2015; 9.00 –20.00 Uhr

Samstag, 26.9.2015; 8.00 – 16.00 Uhr Donnerstag, 15.10.2015; 9.00 – 20.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT BASEL Paradies

Freitag, 9.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 10.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT GENÈVE Porte de Nyon

Mittwoch, 23.9.2015; 10.00 – 19.00 Uhr Freitag, 25.9.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag, 24.9.2015; 10.00 – 19.00 Uhr Samstag, 26.9.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT LUZERN MMM Zugerland

Freitag, 9.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 10.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT NEUENBURG / FREIBURG Avry Centre

Freitag, 23.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 24.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT OSTSCHWEIZ MM Frauenfeld (Passage)

Freitag, 9.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 10.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

MM Säntispark

Freitag, 16.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 17.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

MM Romanshorn (Hubzelg) Freitag, 16.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 17.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT TESSIN San Antonino

Mittwoch, 16.9.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag, 17.9.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Serfontana

Mittwoch, 14.10.2015; 10.00 –19.00 Uhr

Donnerstag, 15.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT VAUD Crissier

Freitag, 23.10.2015; 10.00 – 20.00 Uhr

Samstag, 24.10.2015; 8.00 – 17.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT WALLIS Simplon Center Glis

Freitag, 2.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 3.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

Forum des Alpes

Freitag, 16.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 17.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

GENOSSENSCHAFT ZÜRICH MMM Bülach Süd

Samstag, 19.9.2015; 10.00 – 18.00 Uhr

MMM Uster

Mittwoch, 23.9.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag, 24.9.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

MMM Altstetten

Freitag, 9.10.2015; 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag, 10.10.2015; 8.00 – 16.00 Uhr

Änderungen vorbehalten.

Spielen, Basteln und malen. Nicht verpassen!

Infos zur Roadshow auf WWW.SUISSEMANIA.CH/ ROADSHOW


4 | MM39, 21.9.2015

16

I Editorial

Wenn Hände sprechen

Ich darf das hier jetzt mal verraten: Ich bin behindert. Im wortwörtlichen Sinn: Die IV attestiert mir eine Hörbehinderung von gegen 40 Prozent auf beiden Ohren und hat mir deshalb vor Jahren einen relativ bescheidenen Beitrag an meine ohrenbetäubend teuren Hörgeräte bezahlt. Sollten wir uns mal be­ gegnen, darf es Sie nicht irritieren, wenn ich beständig auf Ihren Mund statt in Ihre Augen schaue. Das ist bei Schwerhörigen normal. Sie lesen von den Lippen ab. Und wenn ich nicht reagiere: nicht irritiert sein! Auf Distanz krie­ gen Schwerhörige einiges nicht mit.

Ein ganz anderes Thema: Still und heimlich hat sich im Schatten unseres Hausmanns Bänz Friedli eine neue Kolumne zum leisen Hit entwickelt. Bettina Leinen­ bach hat sich mit ihrer «Mamma­Mia»­Kolumne auf Migrosmagazin.ch eine mehrtausendfache, treue Lesergemeinde erschrieben. Etwas vorlauter als Bänz, etwas schärfer auch, aber nicht minder engagiert, schreibt sie, wie man mit zwei Mädchen, Ida (7) und Eva (5), den ganz normalen Arbeits­ und Mütter­ alltag überlebt. Aus Anlass ihrer 150. Kolumne hat sie uns einige Fragen zu Kind und Kegel be­ antwortet. Hans Schneeberger, Chefredaktor hans.schneeberger@migrosmedien.ch

98

Bilder: Daniel Auf der Mauer, Gabi Vogt, Tanja Demarmels, Daniel Winkler, Christine Benz

Eines aber kann ich nicht: Gebärden­ sprache. Mit Schwerhörigen über meine Hände zu kommunizieren, war in meiner Kindheit noch nicht nötig, da ich genügend Resthörfähigkeit besass. Viele Schwerhörige oder Gehörlose haben die Gebärdensprache wieder für sich entdeckt. Sie ist Ausdruck eines gewachsenen Selbstbewusstseins. Wir haben es nicht nötig, uns der übrigen Welt anzupassen, wir haben unsere eigene Sprache – so ihre Argumentation. Dass dabei aber die Gefahr besteht, auch einen Teil der Integra­ tion in die Welt der Hörenden zu verpassen, kann durchaus sein. Zum Tag der Gebärden­ sprache zeigt uns Ueli Matter, der Sohn des verstorbenen Liedermachers Mani Matter, wie man mit der Gebärdensprache durchs Leben kommt.


MM39, 21.9.2015 | 5

32

Menschen

53 Saisonküche

8 Diese Woche

69 Hugo jetzt als Sirup 70 Für starke Muskeln 71 Knackige Joghurts

10 Porträt

72 Flüchtlingsdrama «Marie­Louise» – prämierter Film in der Retrospektive.

Stress am Arbeitsplatz: Wie viel Belastung liegt drin? Was macht eine gute Männer­ freundschaft aus? Sechs beste Freunde im Porträt. 16 Serie: Wahlen 2015

Teil 4: Wahlkampfhelfer – was motiviert die Frondienstler? 20 Porträt

Wie leben Hörbehinderte? Zwei Betroffene erzählen. 23 Bänz Friedli

«Das Grund­ einkommen würde die Macht­ strukturen verändern.»

24 Zahlen und Fakten

86

Wissenswertes über Haustiere. 26 Interview

Zwei Fürsprecher der Initiative für ein bedingungs­ loses Grundeinkommen. 32 Porträt Samira Thomen hat ihr erstes Buch veröffentlicht – mit 15. 35 Leserforum

Migros-Welt

26

41 Preisdruck beim Schweinefleisch 43 Neues aus der M-Industrie 49 Durstlöscher für Kids

53

Feine Rezepte mit Auberginen.

76 Alle sind im Sammelfieber 79 Exotisches für den Körper 81 So wird das Haar kräftig 82 Für eine saubere Sache 85 Schonende Wäschepflege 86 Alles für helle Köpfchen

89 Neues aus der Region Aktionen, Reportagen und interessante News aus den Genossenschaften.

Leben 97 «Mamma mia» zum 150.! 98 Familie Später Nachwuchs: Musiker Pierre Favre wurde mit 74 Vater. 103 Migros-Bank-Ratgeber 105 Beauty 106 Kinder 109 Glücksgriff 111 Rätsel/Impressum 116 Cumulus 118 Meine Welt

Die Berner Marathonläuferin Maja Neuenschwander.

M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08. redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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Menschen MM39

Darauf freuen wir uns Bunte Steine Ab dem 25. Sep-

tember zeigt Künstler Nathan Sawaya seine Lego-Skulpturen («Art of Brick») im Zürcher Puls 5. Roter Mond Eine totale Mond-

finsternis gibts nächsten Montag um 3 Uhr. Frühaufsteher können das Spektakel etwa in der Sternwarte Kreuzlingen TG verfolgen.

Unnützes Wissen

Tierisch!

Mein Bild der Woche «Am Strand liegt ein kleiner Junge, die dunklen Haare von

Bettina Oberli (42) ist Autorin

und Regisseurin von erfolgreichen Filmen wie «Die Herbstzeitlosen», «Tannöd» und «Lovely Louise».

Wellen umspült, das Gesicht in den Sand eingesunken. Als schlafe er friedlich auf dem Bauch, in seinen Kinderschuhen, der blauen Hose, dem roten T-Shirt. Doch die nach hinten verdrehten Arme und der kraftlose Körper zeigen eine andere, traurige Gewissheit: Das Kind ist tot. Sehen Sie das Bild, ohne dass Sie es hier sehen? Hat es sich Ihnen auch als Symbol für das Flüchtlingsdrama eingebrannt? Das Foto oben zeigt ein anderes Ende einer Flucht: Lebendig, die Arme um den Vater gelegt, kommt ein Kind in Wien an. Es hat die Hoffnung auf eine Zukunft, die der erst dreijährige Aylan Kurdi aus Syrien nun nicht mehr hat.»

Entschuldigung, was lesen Sie gerade? Béatrice Vandezande (56), Seminarleiterin aus Ortschwaben BE

a) «Die Kunst des klaren Denkens» von Rolf Dobelli b) «Engelskalt» von Samuel Bjørk c) «Training emotionaler Kompetenzen» von Matthias Berking

Auflösung: c) Weil ich nebenbei in der Personalentwicklung arbeite und das Buch mir dabei spannende Inputs liefert.

Bilder: Roland Schlager/EPA/Keystone, Marco Zanoni

Leseprobe

In Alaska ist es gesetzlich verboten, Elche betrunken zu machen oder sie aus dem Flugzeug zu schubsen. Delfine benützen eine individuelle Abfolge von Pfeiftönen als Namen. Mit diesen sprechen sie sich gegenseitig an.

Ein Chamäleon­ weibchen errötet, um einem Männchen zu signalisieren, dass es kein Interesse hat. Der Tyranno­ saurus Rex ist

näher mit heutigen Hühnern als mit Echsen verwandt. Der Schokoriegel Snickers ist nach dem Lieb­ lingspferd der Herstellerfamilie Mars benannt. Quelle: Neon/Stern


8 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Was stresst Sie im Job am meisten? Migrosmagazin.ch

Diese Woche

Wenn der Gang ins Büro zur Belastung wird Schweizer Arbeitnehmer machen sich Sorgen um Job und Gesundheit. Gemäss einer neuen Studie von Travailsuisse nimmt jeder Dritte die Arbeit als psychische Belastung wahr. Unzufrieden machen auch fehlende Weiterbildungsangebote. Text: Peter Aeschlimann

Zahlen & Fakten

200

300

Tausend Arbeitnehmer sind so stark belastet, dass sie am Rande einer Erschöpfungsdepres­ sion (Burn­out) stehen.

5,58

Milliarden Franken be­ trägt das ökonomische Potenzial für Mass­ nahmen gegen Stress in Schweizer Betrieben. Quellen: Bundesamt für Statistik, Gesundheitsförderung Schweiz

D

ie Schweiz hat ein Problem mit älteren Arbeitnehmenden. Den Schluss legt eine neue Studie von Travailsuisse nahe. Darin heisst es: Beinahe zwei Drittel der 46- bis 64-Jährigen glauben kaum daran, bei freiwilligem oder unfreiwilligem Arbeitsplatzverlust eine vergleichbare Stelle zu finden. Der Verband der Schweizer Arbeitnehmer fordert deshalb eine Anpassung der Anstellungspolitik und bessere Laufbahnberatungen für ältere Semester. Auch sonst zeichnet das «Barometer Gute

Arbeit» ein düsteres Bild. So fühlen sich 40 Prozent der Beschäftigten oft oder häufig durch ihre Arbeit gestresst. Einem Drittel schlägt die Arbeit gar auf die Psyche. Mit der Aufwertung des Frankens hat der Druck noch zugenommen. Die Folgen wird die Allgemeinheit zu spüren bekommen: «Die Produktionspeitsche führt zu einer Überbelastung mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, aber auch mit hohen Kosten für die Volkswirtschaft», sagt Adrian Wüthrich (35), der designierte Präsident von Travail-

suisse. Unzufrieden sind die Arbeitnehmer zudem mit der Gesundheitsförderung und den Weiterbildungsmöglichkeiten in ihren Betrieben. Fast die Hälfte wird kaum oder gar nicht unterstützt bei der Karriereplanung. Über 70 Prozent sehen keine oder nur geringe Aufstiegschancen in ihrem Unternehmen. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel sei dies ein grosses Problem, heisst es bei Travailsuisse. Relativ positiv bewerteten die 1500 für die Studie befragten Personen einzig die Identifikation mit der eigenen Arbeit. MM

Bild: Getty Images

Millionen Überstunden leisten Schweizerinnen und Schweizer jedes Jahr. Dies entspricht über 100 000 Vollzeit­ stellen.


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 9

Strassenumfrage

Experteninterview

«Wer heute am Arbeitsplatz nicht gestresst wirkt, gilt fast schon als Faulenzer»

Theo Wehner, 4 von 10 Schweizern fühlen sich im Job gestresst. Was machen diese Leute falsch? Schuld sind primär die Arbeitsbedin­ gungen. Zu einem Teil ist das Prob­ lem aber auch hausgemacht: Wir kommen mit dem Kaffeebecher ins Büro, die Mittagspause erledigen wir am PC. Und Mails werden am Sonntagabend während des «Tatorts» auf dem Smartphone beantwortet. Wer am Arbeitsplatz nicht gestresst wirkt, gilt ja fast schon als Faulenzer. Woher kommt dieser Hang zur Selbstausbeutung? Das Selbst war noch nie so wichtig wie heute. Früher war die Personal­ abteilung für die Mitarbeiter zu­ ständig, heute sagt sie: «Du selbst bist für dich zuständig.» Das klingt vor­ dergründig nach Freiheit und Auto­ nomie. Tatsächlich ist das Selbst­ management eine perfide Strategie, die zur Selbstausbeutung führt. Viele Arbeitnehmer schleppen sich auch mit einer Grippe ins Büro. Ist das nicht krank? Schlimmer sind psychische Erkran­ kungen. Die geben zu reden. Es gibt viele, die mit einer ausgewachsenen Depression ihrer Arbeit nachgehen. Immer noch besser, als zehn Stunden im Bett zu liegen. Dennoch braucht es eine Diagnose und eine Therapie. Wer bis zum Umfallen arbeitet, wird von den Kollegen bewundert. Absurderweise ist der Begriff «Burn­ out» positiv besetzt. Dabei ist er für die Betroffenen eine Katastrophe. In den 70ern und 80ern galt jemand, der noch keinen Herzinfarkt hatte, als schlechter Manager. Schreiner mussten mindestens einen Finger verloren haben. Das Burn­out hat die körperlichen Blessuren von früher als Trophäe abgelöst. Jetzt heisst es: «Kein Wunder, dass der depressiv geworden ist, bei der Arbeit!» Nehmen wir die Arbeit zu wichtig? Ja, wir sind bereit, unser ganzes Leben mit dem Büro zu synchronisie­

Was motiviert Sie an Ihrem Arbeitsplatz?

ren. Dabei herrscht bei der Arbeit ziemlich viel Sinnfinsternis. Wie meinen Sie das? Einer Tätigkeit nachzugehen und dafür Geld zu bekommen, nützt mir zwar – und meinem Arbeitgeber. Die Sinnfrage bleibt aber unbeantwortet. Nur wenn etwas mit meinen Werten übereinstimmt, macht es Sinn. Viele Leute erleben das zum Beispiel erst bei der Freiwilligenarbeit. Schon ab 40 realisieren viele Arbeitnehmer: Ich bin ersetzbar. Wie geht man mit dieser permanenten Unsicherheit um? Eine Gesellschaft, die nicht mehr in der Lage ist, Erfahrung zu würdigen, ist der Roboterisierung sehr nahe. Damit das Alter nicht zu einem bio­ logischen Risiko wird, ist eine gute Personalentwicklung nötig. Viele HR­ Abteilungen beschränken sich heute aufs Verwalten und Rekrutieren. Moderne Firmen wie Google bieten ihren Mitarbeitern Weinbars, Chill­ out­Lounges oder Spielzimmer mit Rutschbahnen. Wie sinnvoll ist das? Mich erinnert das an Klöster oder ans Militär, wo alles unter einem Dach ist. Es gibt Leute bei Google, die wissen nicht, dass die Limmat durch Zürich fliesst. Da wird die Trennung von Öf­ fentlichem und Privatem aufgehoben, die wichtig wäre für eine Gesellschaft. Der öffentliche Raum ist eine öffentli­ che Telefonzelle geworden. Uns wird vorgegaukelt, dass so Synergien entstehen, doch in Wahrheit ist es ein immenser Verlust von Kultur. Wer auf Teambuilding­Events verzichtet, gilt bald als asozial. Dabei sind auch sie ein Auslöser für Stress. Man sollte sich da «sehen las­ sen». Jeder muss in den Kletterpark oder zum River Rafting. Dabei werden aber keine Grenzen ausgelotet, son­ dern im schlimmsten Fall der Kollege blossgestellt, der beim Mittagessen immer die grössten Portionen auf den Teller legt und es deshalb nicht allein aus dem Schlauchboot schafft. MM

Theo Wehner (66) Professor für Arbeits­ und Organisations­ psychologie an der ETH Zürich

Christine Baumgartner (33), Ärztin, Bern: «Der Kontakt zu unterschied­

lichen Menschen in allen Lebenslagen, die detektivische Arbeit, um den Diagnosen auf die Spur zu kommen, die Dankbarkeit der Patienten.»

Marcel Ochsner (21), Finanzberater, Oberhasli ZH: «Wenn man mit der

Börse zu tun hat, ist man stets mit der ganzen Welt verbunden. Man weiss, was wirtschaftlich läuft. Das finde ich, bei allem Druck, spannend.»

Tatjana Di Gennaro (27), Speditionskauffrau, Zürich: «Lässig

ist ein tolles Team und ein bisschen Fun beim Arbeiten. Bei uns ist immer was los – und so gehen die Tage oft schneller vorbei, als einem lieb ist.»


10 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Porträt

Beste Freunde

Männer leben Freundschaften anders als Frauen. Sie verstehen sich ohne Worte, mögen Unterschiede. Sechs unzertrennliche Freunde erzählen, warum sie sich nicht missen möchten. Text: Laila Schläfli

W

as macht einen Menschen zum Freund? Wo ziehen wir die Grenze zwischen einem «Freund» und einem «guten Freund»? Und was ist ein «bes­ ter Freund»? Für die einen ist es die Person, die regelmässig beim Umzug hilft, ihr Auto bereit­ willig ausleiht und mit der man einfach das Leben geniessen und Spass haben kann. Anderen ist wichtig, dass ein Freund diesel­ ben Wertvorstellungen teilt und stets für einen da ist – auch wenn die Treffen eher rar sind. Freundschaften haben so unterschiedliche Gesichter wie die Menschen dahinter. Der kleine Unterschied

Freundschaften unterscheiden sich in der Anzahl der Freunde, den gemeinsamen Themen, den Aktivitäten, in der Häufigkeit der Treffen oder der Relevanz. Die Bedürfnisse variieren je nach Alter, Beziehungsstatus oder Geschlecht. Zu diesem Schluss kommt die Studie «Freunde fürs Leben» der deutschen Jacobs AG von 2014 (siehe Grafik Seite 13). Was die Geschlechter be­ trifft, sind sich Männer und Frauen einig, dass sie Freund­ schaften unterschiedlich leben. Gemäss Studie ist Frauen die Kommunikation wichtiger, während Männer auch mal zusammen schweigen können.

Bilder: Gabi Vogt

Ja, sie können zusammen Zeit verbringen, ohne wirklich etwas zu tun. Die Forschung hat herausgefunden, dass Männer mit Berberaffen einige Fähig­ keiten teilen. Nein, Männer putzen sich zwar nicht gegen­ seitig. Aber Männer können durch enge Freundschaften resistent werden gegen jeglichen Stress von aussen. Das ist wohl auch der Grund, weshalb sich Männer bisweilen leichter tun als Frauen, neue Freunde zu finden: Tragen zwei Männer an einer Party das gleiche Outfit, werden sie zu Kumpels. Bestellen zwei Männer in einer Bar das gleiche Getränk, werden sie zu Kumpels. Und warten zwei Männer auf den gleichen verspäteten Zug – na was wohl? –, werden sie zu Kumpels. Männer mögen «Ergänzungen»

Sechs ältere und jüngere Männer erzählen auf den fol­ genden Seiten, warum ihre Definition einer guten Freund­ schaft weit über das gemein­ same Biertrinken hinausgeht. Alle räumen dem jeweiligen besten Freund einen speziellen Stellenwert ein und stören sich nicht an ihren Ander­ sartigkeiten. Im Gegenteil: Sie schätzen ihre Unterschiede – Stichwort «Ergänzung». Leben und leben lassen: eine männliche Tugend?


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 11

Mein bester Freund: Senden Sie uns ein Porträt.

Migrosmagazin.ch

Wenn Männer Freud und Trauer teilen Xaver Pfister (68) und Markus Bitterli (75) aus Basel sind seit 1976 befreundet. Zwischen Männern und Frauen gibt es mehr als den kleinen Unterschied: Davon sind Xaver Pfister und Markus Bitterli über­ zeugt. «Männergespräche verlaufen eher rational», sagt Bitterli. «… und weniger ausschweifend», fügt Pfister an. Bitterli weiter: «Frauen gehen eher auf die psychologischen, sinnlichen Sachen ein. Über Gefühle und Emotionen reden wir nicht so viel.» Sie seien nicht minder sensibel, nur halt anders. Ihre Themen sind: die Welt verbessern und Religion. Obwohl Xaver Pfister Theologe ist, finden sie sich im kritischen Denken gegenüber der Kirche. «Das Schöne an unserer Freundschaft ist: Wir haben andere Schwerpunkte, aber treffen uns auf der gleichen Ebene.» «Ich war mal in einer Männergruppe», sagt Markus Bitterli. «Nach vier Tagen gab ich auf. Thema war immer: diese Scheissweiber.» Pfister: «Da fällt mir ein: Wir reden nie darüber, was wir mit unseren Frauen besprechen. Wir lästern nicht.» Kennengelernt haben sie sich 1976, als der kirchliche Jugend­ arbeiter Xaver Pfister eine Projekteingabe für einen Spielplatz machte und diese bei Markus Bitterli auf dem Tisch landete, der als Sozialpädagoge die Kontaktstelle für Quartierarbeit innehatte. «Wir waren aus dem gleichen Holz geschnitzt», sagt Bitterli. Er und seine Frau luden Pfisters zum Znacht ein. Aus der Freund­ schaft zweier Pärchen kristallisierte sich die Freundschaft der beiden Männer heraus, geprägt von einschneidenden Erlebnis­ sen: dem Tod von Markus Bitterlis Nichte und später von seiner ersten Frau sowie Xaver Pfisters Depression. Als dieser in der Klinik war, hatte er – ausser der Familie – nur mit seinem Freund engen Kontakt. «Ich dachte: Gopf, der Typ ist so gut!», sagt Bitterli. «Xavers Buch ‹Der vergessene dritte Klang› öffnete mir viele Augen zum Evangelium. Unverständlich, wie man mit so einem Erfolg in eine Depression rutschen kann.»

«Männergespräche verlaufen eher rational», sagt Markus Bitterli (rechts), «... und weniger ausschweifend», ergänzt Xaver Pfister.

Solche Ereignisse seien auch Zeiten der Klärung, sagt Xaver Pfister: «Wer ist wirklich wichtig für mich? Markus und ich haben uns auf der Gesprächsebene getroffen.» Sein Freund ergänzt: «Bei dir konnte ich einfach rauslassen. Du warst einer der wenigen, der zugehört hat. Bei niemandem sonst kann ich so unzensiert erzählen.» Da sein, wenn es schwierig ist, das sei der wertvollste Punkt einer Freundschaft. Xaver Pfister sagt: «Und es darf nicht von einer Laune abhängen. Im Sinne von: ‹Ah, dem chönti au widr mal aalüte.›» Ein Nachtessen pro Monat planen sie fix ein, plus eine Woche gemeinsame Ferien in Frankreich mit den Ehefrauen. Dort bewirtet Hobbygärtner und ­koch Markus Bitterli mit selbst gekeltertem Wein. So schliesst sich ihr Interessenkreis: «Wein und Rebstock kommt überall im Evangelium vor», sagt er. «Die verstanden was von Lebensqualität.»


12 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

«Wenn Pascal einen schlechten Tag hat, lässt er die Schultern mehr hängen als sonst. Und er schlurft», sagt Lucas Zeller (links). Und Pascal Schellenberg weiss: Ist Lucas mies drauf, ist er deutlich ruhiger.


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 13

Wenn Männer sich inund auswendig kennen Pascal Schellenberg (18) und Lucas Zeller (17) aus Zürich sind zusammen aufgewachsen. In ihrer gemeinsamen Biografie gibt es nur eine Lücke von zwei Jahren: als ihr Schulhaus umgebaut und Pascal Schellenberg und Lucas Zeller auf zwei Schulen aufgeteilt wurden. Doch da war der Grundbaustein für ihre Freundschaft längst gelegt. Lucas’ erste Erinnerung ist die Spielgruppe: «Wir bewarfen die Leiterin immer wieder mit diesen quadratischen Kissen. So flogen wir mehrmals raus.» Krach hatten die beiden Zürcher in den 17 Jahren nie. Es gab keinen Grund. Da sind sich beide einig. «Nett sein zueinander bedeutet noch lange keine Freundschaft. Genauso wie Miteinanderschimpfen nicht dagegenspricht», sagt Pascal. «Wir haben die gleiche Wellenlänge, sind uns aber nicht wirklich ähnlich. Lucas ist eher der logisch Denkende, ich bin eher verträumt. Er hat mehr den Durchblick.» Lucas präzisiert: «Wir selber sind unterschiedlich, aber wir haben die gleichen Weltansichten. Und wir kommen aus ähnlichen Elternhäusern. Unsere Väter sind befreundet, Pascals Vater ist mein Götti. Die Erziehung – Anstand und Respekt – ist bei uns genau gleich.» Sogar die Hobbys glichen sich mit der Zeit an. «Bei vielem ist unklar, wer damit zuerst war.» Pascal überlegt: «Zum Lesen musste ich mich mega überwinden. Lucas ermunterte mich.» Umgekehrt übernahm Lucas von Pascal das Gamen und somit ein bisschen sein ruhigeres Gemüt. An Geburtstagen nehmen sie sich ein, zwei Stunden Zeit nur füreinander, wie bei Pascals 18.: Lucas überraschte ihn mit einer Grillade und einem selbst gebackenen Kuchen. Heute lernen die beiden Elektorinstallateur im gleichen Betrieb. Seither ist ihre Freundschaft auf einem anderen Level: zusammen arbeiten, Ausgang – «mal bisschen länger als früher», sagt Pascal und lacht. Und gemeinsame Ferien in Schweden, immer am selben Ort, schon drei Mal. Gegen Schluss dieser ein bis zwei Wochen wird es jeweils ruhiger bei den beiden. Die Art von Ruhe, die man unter Vertrauten geniesst. «Pascal dürfte aber schon ein bisschen mehr reden», sagt Lucas. Pascal lässt das kalt: Wenn Lucas Unterhaltung brauche, rede er einfach selber. Niemand weiss mehr über den andern als sie. «Deine Schultern sagen alles, glaub mir!», sagt Lucas. «Wenn du einen schlechten Tag gehabt hast, lässt du sie noch mehr hängen als sonst. Und du schlurfst.» Pascal weiss: Hat Lucas einen schlechten Tag gehabt, ist er deutlich ruhiger. Andere Freunde kamen und gingen. Die Vertrautheit aus Kindertagen schweisst die beiden zusammen. Doch sie wären auch sonst so gut befreundet, davon sind sie überzeugt. Nach der Lehre möchten sie eine Zweier-WG gründen, und irgendwann «wird Pascal der Götti meiner Kinder», so Lucas. Die Frauen müssen dann einfach miteinander auskommen. Aber auch da sehen die beiden kein Problem.

Studie Männerfreundschaft

Was passiert unter Freunden? Und was geht gar nicht? Das geht in einer Freundschaft gar nicht: Andere

politische Ansichten sind kein grosses Problem. Aber Vertrauliches weitererzählen sollte man besser nicht. Das würde meine Freundschaft: aushalten beschädigen keine Angabe

Männer leben Freundschaften anders als Frauen:

Männer wollen Spass haben und teilen oft ein gemeinsames Hobby. Frauen suchen das Gespräch. Frauen Männer In Prozent 0%

50%

100%

80

65 Wenn wir zusammen sind, wird viel und ausgiebig geredet.

In Prozent

5 1 94

73

53

Wir sprechen sehr offen über das, was uns bedrückt beziehungsweise beschäftigt.

Mir den Partner/die Partnerin ausspannen

61

38

Wir sprechen häufig über unsere Familien, unsere Kinder.

12 88 Vertrauliches von mir anderen weitererzählen

Wir sprechen auch mal über unsere Partner und Partnerinnen oder über Beziehungsprobleme.

13 1 86

Auch wenn wir uns nicht sehen, versuchen wir, engen Kontakt zu halten; wir rufen uns an oder schreiben uns.

32

27

Weit wegziehen

1 10 89 Ganz andere politische Ansichten vertreten

36

Wir sprechen viel über unsere Arbeit, die Ausbildung beziehungsweise die Schule.

26

2 18 80

40

Wenn wir zusammen sind, wollen wir vor allem viel Spass haben.

76 Sich sehr lange nicht melden

54

34

Schlecht über mich reden, über mich lästern

1 23

59

44

47

Wir teilen ein Hobby miteinander, das uns verbindet.

22

35

Wir können auch lange zusammen sein, ohne dass viel geredet werden muss.

18

33

Wir machen schon mal einen drauf, schlagen über die Stränge. Quellen: Jacobs-Studie 2014, Institut für Demoskopie Allensbach


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MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 15

Stefan Goekbas (stehend): «Er hat Präsenz, ist stark.» Giulio Falcone: «Er ist ein kreativer Draufgänger.»

Wenn Männer sich gegenseitig inspirieren

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Stefan Goekbas (31) und Giulio Falcone (24) aus Zürich sind seit dreieinhalb Jahren unzertrennlich.

Das kann sich sehen lassen!

Als Stefan Goekbas Giulio Falcone erblickte, ging er direkt auf ihn zu und küsste ihn. «Ich sah dieses Gesicht, ich musste es einfach tun», sagt er. «Wir sahen uns, und es machte grad: bumm!», ergänzt Giulio und schnippt mit den Fingern. Was wie eine Liebesgeschichte klingt, ist der Anfang einer innigen Freundschaft. «Eigentlich ist es wie eine Ehe ohne Sex», sagt Giulio. Beide stehen auf Männer, aber nicht aufeinander. «Stefan ist wie ein Bruder, ich könnte nichts mit ihm haben.» Seit dem Kennenlernen an einer Hairshowparty vor dreieinhalb Jahren verbrachten die beiden Coiffeure fast jedes Wochenende zusammen. Es folgten sieben Monate im selben Salon, danach hätten sie «nicht mehr nicht zusammenarbeiten können», sagt Stefan. Vor zwei Jahren gründeten sie in Zürich ihr eigenes Geschäft: sisters. Der Name entstand auf einer Party, als sie sich ironisch «hey, sista» nannten – das blieb.

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«Stefan ist mehr so der Draufgänger und Kreative, der weniger über Konsequenzen nachdenkt», sagt Giulio. «Ich bin eher Realist und organisiere und kaufe ein.» Beide schätzen ihre Unterschiede. Stefan sagt: «An Giulio bewundere ich seine Präsenz und wie er im Geschäft Alltagssituationen bewältigt. Er ist stark.» Sich selber sein können sie auch bei guten Freunden. Bei ihnen kommt die Inspiration hinzu: dieses Sich-gegenseitig-Hochschaukeln, das Aus-dem andern-das beste-Rausholen. Ihre Energie ist für andere schnell zu viel – auch für potenzielle Partner. «Wir geben immer Vollgas. Da ist es schwierig, als Aussenstehender reinzukommen», sagt Stefan. Freundschaft ist beiden wichtiger als Partnerschaft. «Wir haben immer erste Priorität», fügt Giulio an. «Ich weiss nicht, was passieren müsste, damit diese Freundschaft kaputtginge.» Keinen Kontakt haben sie nur, wenn sie schlafen. MM


16 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Reto Weibel (33, SP/BS)

Unter Freunden Dienstagabend am Claraplatz Basel.

Herbstanfang, es regnet, vom Feierabendlärm ist wenig zu spüren. Beim Gebäude, in dem sich die SP Basel-Stadt befindet, merkt man schnell, welche Partei hier zu Hause ist: Ein Velo mit knallrotem SP-Anhänger steht neben dem Lift. Oben haben sich zwischen Kisten, gefüllt mit Flyern und Plakaten, drei Wahlhelfer um Beda Baumgartner (23) versammelt, den Präsidenten der Juso Basel-Stadt. Einer von ihnen ist Reto Weibel. Er ist

seit zwölf Jahren SP-Mitglied und hat sich heute für einen Telefonanlass angemeldet. «Wir rufen andere Mitglieder an und versuchen, sie für Parteianlässe zu mobilisieren oder von einer Spende zu überzeugen», sagt der Finanzfachmann. Er hat an diesem Tag zwei Stunden telefoniert, das Tagesfazit ist mit 21 abgeschlossenen Gesprächen und 7 Zusagen positiv. Das ist quasi sein Lohn. Die Stimmung ist kollegial und gemütlich. «Aktionen wie

heute machen Spass, auch, weil man alte Freunde mal wiedersieht», sagt Weibel. Den Wahlen sieht er gelassen entgegen: «Wenn wir es schaffen, genügend Leute zu erreichen, bin ich zuversichtlich, dass wir ein paar Prozente zulegen und in Basel einen dritten Sitz holen können. Ich werde immer optimistischer.»

Mit dem Velo auf Stimmenfang: Reto Weibel vor der SP-Zentrale in der Basler Altstadt.


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 17

Serie (4/5)

Wahlen 2015 Am 18. Oktober wählt die Schweiz 200 National- und 46 Ständeräte. Das Migros-Magazin begleitet den Wahlkampf.

Wahlen 2015

Frondienst aus Überzeugung

Teil 1: Die Neulinge von 2011 Teil 2: Wahlkampf via Social Media Teil 3: Die Jungwähler

Kein Wahlkampf geht ohne sie über die Bühne: Tausende Helfer und Helferinnen stehen seit Wochen unermüdlich für ihre Parteien im Einsatz. Wer sind sie? Was treibt sie an? Drei Frondienstler im Porträt.

Diese Woche: Wahlkampfhelfer – was motiviert sie?

Text: Anne-Sophie Keller

Teil 5: Chancenlose –

Bilder: Gabi Vogt

Tiere und Kugelschreiber

Bereits im Sommer versperrten Wahlhelfer die Trottoirs und drückten Passanten Give­aways in die Hand. Tiere bleiben bei den 50. eidgenössischen Wahlen seit 1848 verschont: Die SVP hat Geissbock Zottel nach dessen spektakulärer Entführung vor vier Jahren durch Plüsch­

Sennenhund Willy ersetzt. Und die SP hat ihre Klamaukvideos «Mach das Zebra nicht hässig» von 2011 nicht neu lanciert. Laut Bundesamt für Statistik hoffen derzeit 3802 Personen auf einen Platz im Parlament – ein Rekord. Die Kandidierenden akquirieren ihre Helferteams meist selber. «In der Regel kön­ nen die Parteien die Kandidaten nicht genug unterstützen», sagt der Schweizer Politologe Andreas Ladner (57). «Im Idealfall hat man eine Lokalsektion hinter sich. Ansonsten ist es der Bekannten- oder Familienkreis, der mitmacht. Oder man schafft es, ein Komitee zu gründen.» Eine Herausforde­ rung sind dabei die sinkenden Mitgliederzahlen der Parteien. «Früher hatte man durch die Parteizugehörigkeit noch einen gewissen Informationsvor­ sprung», sagt Ladner. «Heute erfährt man das meiste aus der Presse. Ausserdem haben die Leute noch viele andere Verpflichtungen.»

nehmen spielen bei der Finanzie­ rung zunehmend eine wichtige Rolle – oft nicht nur aus Good­ will, sondern in der Hoffnung auf eine Gegenleistung. In vier Wo­ chen wird sich zeigen, welche In­ vestitionen sich auszahlen. MM Anzeige

Das aber auch.

Hier rollt der Rubel

Trotz aller ehrenamtlichen Ar­ beit wird 2015 wohl der teuerste Wahlkampf aller Zeiten. Eine Studie der Forschungsstelle Sotomo besagt, dass allein für Inserate, Plakate und Kinospots 2011 bereits 42 Millionen Franken flossen. Heuer werden die Zahlen noch höher sein. Die nationalen Budgets der Parteien belaufen sich nach eigenen Angaben auf zwischen 200 000 (Grüne) und 3,5 Millio­ nen Franken (FDP). Die Unter­

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S

ie sprechen stundenlang fremde Menschen auf der Strasse an, telefo­ nieren in ihrer Freizeit Wählerlisten ab oder unter­ stützen die Kandidierenden moralisch. Die Helferinnen und Helfer sind ein entscheidender Faktor des Wahlkampfs. Bis zum 18. Oktober wird noch viel ehrenamtliche Arbeit geleistet – aus politischer Überzeugung oder als Freundschaftsdienst. Der persönliche Kontakt ist dabei entscheidend: «In der Romandie sind wir nahe an den Leuten und gehen beispielsweise in Genf von Tür zu Tür», sagt CVP­Generalsekretärin Béatrice Wertli. Die SVP zählt auf alle 90 000 Mitglieder als Wahlkampf­ helfer; sie sollen Verwandte und Bekannte im persönlichen Umfeld bearbeiten. Bei der FDP machen viele der Kandidieren­ den zu Fuss oder mit dem Fahrrad eine Tour durch ihren Kanton und kommen so ins Gespräch mit der Bevölkerung. Die Sozialdemokraten haben über den Sommer landesweit rund 400 sogenannte Küchen­ tischgespräche organisiert und setzen erstmals im grossen Stil auf Telefonate.

warum treten sie an?


18 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Thierry Li-Marchetti (30, GLP/LU)

Debattieren statt feiern Statt Ausgang war bei den zehn Natio-

nalratskandidatinnen und -kandidaten der Jungen Grünliberalen (GLP) Luzern am Abend des 3. September Politik angesagt: In einer WG in der Nähe des Bahnhofs traf man sich zu Bier und Debatte. Mittendrin: Thierry Li-Marchetti. Bei der GLP ist er für die Kommunikationskanäle verantwortlich. Konkret

heisst das: Social Media, Blogs, Website. Zudem kümmert er sich um die Marketingarbeit – das alles ohne Lohn, nur aus politischer Überzeugung. «Wir betreiben Sachpolitik und beschäftigen uns nicht mit irgendwelchen Grabenkämpfen», sagt er über seine Partei. «Viele junge Leute haben in der Schweiz eigentlich keine grossen Probleme. Dass wir Politik machen, ist eher Luxus als Notwendigkeit», sagt der Kommunikationsspezialist. Das Durchschnittsalter an diesem Abend liegt bei 24 Jahren. Alle studie-

ren oder haben das Studium bereits abgeschlossen. «Das wird uns ja oft auch vorgeworfen», sagt Li-Marchetti, «dass wir zu akademisch sind.» Schlecht sei das aber nicht: «Innerhalb der Partei gibt es zum Teil recht unterschiedliche Meinungen. Am Ende findet man aber immer einen sinnvollen Konsens.»

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Der Grünliberale Thierry Li-Marchetti über den Dächern Luzerns.


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 19

Zottel und die etwas anderen Wahlhelfer. Migrosmagazin.ch

Kosten

So teuer wie noch nie Dies sind laut Media Focus die Ausgaben für Wahlwerbung zwischen April und Juli 2015: SVP

SP

1 732 788 Fr. 70 790 Fr. (2011: 548 799 Franken) FDP

(2011: 127 902 Franken)

Grüne

1 084 078 Fr. 52 780 Fr.

(2011: 889 283 Franken)

(2011: 37 372 Franken)

CVP

145 893 Fr. (2011: 841 067 Franken)

Rund 90 Prozent der Ausgaben kommen aus den Kassen der FDP und SVP. Letztere stieg früher in den Wahlkampf ein und verdreifachte

ihre Investitionen im Vergleich zum letzten Wahlkampf.

Quelle: Media Focus / SRG

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Und aller Guten Dinge sind drei.

Die ehemalige Reisefachfrau Fränzi Schmid organisiert in Bisikon für die SVP den Buurezmorge. 150 Leute werden erwartet. Fränzi Schmid (66, SVP/ZH)

Wahlkampf bei Züpfe und Ländler

Traktoren Minivans durch die 400-Seelen-Idylle. Eifrig schleppen Helfer Kisten mit SVP-Tischtüchern, SVP-Servietten und SVP-Visitenkarten in die ehemalige Tabakscheune. Die Volkspartei lädt zum Buurezmorge. Fränzi Schmid hat – unterstützt von ihrem Team – die Zügel fest in der Hand. «Ich war 45 Jahre lang Reisefachfrau, das Organisieren liegt mir», sagt sie. 150 Leute werden erwartet; bereit stehen zwölf Kilo hausgemachte Züpfe. Das Budget ist geheim. Zur SVP kam Fränzi Schmid vor 20 Jahren. Ihr Mann sei damals schon in

der Partei gewesen. Während sie am Buurezmorge herumwirbelt, sagt Nationalratskandidat Stefan Krebs auf dem Podium, er vermisse die Bodenhaftung der Politiker. Durch die Menge geht ein zustimmendes Raunen. Dazwischen spielt das Ländlertrio Alpenblick Wallisellen. An der SVP schätzt Schmid, dass sich die Partei für die Bauern einsetzt. Ihr Umfeld sei politisch durchmischt, doch in Asylfragen sei man sich einig: «Das Elend macht betroffen. Aber man muss die Probleme dort unten lösen.» Dann muss sie weiter: An der Kasse fehlt Münz, eine Besucherin sucht die Toilette, und Tochter Rita sagt, es brauche mehr Konfi. MM

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Bisikon ist ein beschaulicher Flecken im Zürcher Oberland. Am 30. August jedoch fahren statt


Drei Hör­ behinderte erzählen aus ihrem Alltag.

20 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Migrosmagazin.ch

Porträt

Gestenreich durchs Leben

Ueli Matter, Sohn des Berner Liedermachers Mani Matter, ist von Geburt an stark hörbehindert. Er hat sich damit arrangiert und schätzt sogar die stillen Momente.

W

as mache ich mit den Händen? Brauche ich sie, oder halte ich sie still? Die Frage ist bei Barbara Bucher (44) immer präsent, wenn sie am Reden ist. Im Moment sind die Hände in Bewegung, und wie. Blitzschnell krümmen und strecken sich ihre Finger, die Hände zeichnen Wellen in die Luft, Daumen gehen nach oben, Handflächen nach unten. Mit diesen raschen, geschmeidigen Bewegungen unterhält sich Barbara Bucher mit Ueli Matter (47). Zu hören ist nur ein Flüstern. Die beiden kommunizieren über Handzeichen, Mimik und fast lautlos gesprochene Wörter. Denn der eine ist praktisch gehörlos und die andere Dolmetsche­ rin für Gebärdensprache – die ge­ meinsame Sprache der beiden. Ueli Matter, Sohn des Berner Liedermachers Mani Matter, kam 1967 drei Monate vor dem Termin zur Welt. Der Stadtberner kann deshalb seit Geburt nur 20 Prozent aller Geräusche wahrnehmen, mit Hörgerät 40. Für seinen Traumberuf Pilot reichte das nicht, er wurde Automechaniker. Als sich das nach ein paar Jahren als Stressjob heraus­ stellte, sattelte er um auf Taxifahrer. Inzwischen gondelt er seit 23 Jahren durch die belebten Strassen der Berner Innenstadt und geniesst die Stille in seinem Auto – auch wenn das Hörgerät an ist. «Mehr Geräusche

würden mich nur ablenken», sagt er. Das Martinshorn hört er allemal. Und wenn die Verständigung mit den Fahr­ gästen nicht klappt, macht er sie auf seine Hörbehinderung aufmerksam. Die besondere Zweisprachigkeit

Ideal ist, wenn diese Hochdeutsch mit Matter sprechen und deutlich artikulieren, sodass er von den Lippen lesen kann. Denn Matter beherrscht neben der Gebärden- auch die Lautsprache – etwas, das sich der Gehörlosenbund für alle 8000 Menschen in der Schweiz wünscht, die hörbehindert zur Welt kamen oder gehörlos sind. Betroffene sollen schon als Kinder beide Sprachen lernen, so das Ziel. Denn die Gebärdensprache steht einem Kind praktisch sofort als Kommunika­ tionsmittel zur Verfügung, während die gesprochene Sprache und das Hören mit technischen Mitteln zuerst aufwendig gelernt werden müssen. Gebärden­ und Lautsprache er­ geben zusammen eine besondere Art von Zweisprachigkeit. Dass gehörlose Kinder damit aufwachsen, ist beispielsweise in skandinavischen Ländern bereits die Regel. In der Schweiz muss sich die Idee noch ge­ gen Kritiker durchsetzen. Sie finden, dass Kinder mit einer Hörbehinde­ rung über rein lautsprachlichen Unterricht besser in die hörende Ge­ sellschaft integriert werden.


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 21

Hörbehinderte leben anders. Wie, erfährt man am Samstag in Bern zum Welttag der Gebärdensprache. Auch Ueli Matter und Barbara Bucher kennen die Herausforderungen der Gehörlosigkeit. Und deren Vorzüge. Text: Yvette Hettinger

Experteninterview

«Russische Gebärdensprache verstehe ich nicht»

Bilder: Simon Iannelli

Psycholinguistin Penny Boyes Braem erforscht seit über 30 Jah­ ren die Gebärdensprache und gründete 1982 das Forschungs­ zentrum für Gebärdensprache in Basel (Fzgresearch.org). 2014 ver­ lieh ihr die Universität Zürich ein Ehrendoktorat.

Immerhin ist die Gebärdensprache heute erlaubt. Vor 40 Jahren war sie in der Schule noch verboten und in der Öffentlichkeit verpönt, weil man befürchtete, Gehörlose würden sich durch eine eigene Sprache vom Rest der Gesellschaft abgrenzen. Die Eltern von Barbara Bucher – der Vater taub, die Mutter schwer­ hörig – verwendeten die Sprache nur zu Hause. Inzwischen verdient die Dolmet­ scherin aus Thalwil ZH damit ihr Geld. Sie doziert an der Hochschule für Heilpädagogik in Zürich, über­ setzt die «Tagesschau» am Schweizer Fernsehen sowie an Sitzungen, Ge­ sprächen und Kongressen, bei denen Hörbehinderte anwesend sind. «Von der Geburt bis zur Beerdigung sind alle Themen des Lebens dabei», sagt sie, «und dazwischen geht es um Schulgespräche, Weiterbildung, Arzt­ besuche und Fachkurse zu allen mög­ lichen Themen von der Elektronik bis zum Baumschneiden.» Gefragt sind also ein grosses Allgemeinwissen und breit gefächerte Interessen, aber auch die Bereitschaft, sich zu exponieren. «Beim Gebärden steht man optisch immer im Mittelpunkt», sagt Bucher, «damit muss man umgehen können.» Eine «Tagesschau» mit all ihren Kriegs­, Hunger­ und Katastrophen­ meldungen lässt die Dolmetscherin emotional praktisch unberührt: «Diese Sendungen werden textlich

Barbara Bucher hat hörbehinderte Eltern und schon als Kind Gebärden­ sprache gelernt.

Penny Boyes Braem, was ist das Besondere an der Gebärdensprache? Sie hat wie die Lautsprache eine eigene Struktur und Grammatik­ regeln. Zum Beispiel kommt es bei jeder Gebärde auf die richtige Handform und Handstellung an, und darauf, mit welcher Bewegung und wo sie ausgeführt wird. Ist es eine universelle Sprache? Nein. Ich zum Beispiel habe die amerikanische und Deutschschwei­ zer Gebärdensprache gelernt, ver­ stehe hingegen die russische oder britische nicht. Einige Gebärden sehen in verschiedenen Ländern ähnlich aus – etwa jene für «Baum» oder «Stuhl». Aber ein Haus wird bei den Inuit ganz anders dargestellt als in der Schweiz. Macht das Cochlea-Implantat (siehe Box auf folgender Seite) die Gebärdensprache eines Tages überflüssig? Es kommt darauf an, wann der Hörverlust eingetreten und wie ausgeprägt er ist. Nach Meinung vieler Mediziner müssen Gehörlose nur die Wörter hören, um fliessend sprechen zu können. Aber es gibt auch Gehörlose mit Cochlea­ Implantat, die ganz bewusst die Gebärdensprache lernen wollen, da es für sie die einzige Sprache ist, in der sie sich wirklich differenziert ausdrücken können. Text: Evelin Hartmann


22 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Medizinisches

Hörbehinderung bei Kindern Hörscreening bei Säuglingen

Jedes Jahr kommen in der Schweiz 100 Kinder fast taub zur Welt. Deshalb wird bei Neugeborenen schon im Spital ein Hörtest gemacht. 90 Prozent der Kinder werden so erfasst. Den anderen Eltern empfiehlt man einen Test innerhalb eines Monats. Das Cochlea-Implantat

Fällt das Ergebnis schlecht aus, ist eine angeborene Schwerhörigkeit anzunehmen. Da der Hörnerv selten betroffen ist, kommen meist zwei Therapien in Frage: Hörgeräte oder Cochlea-Implantate, eine hoch entwickelte Hörhilfe. Sie besteht aus einer Elektrode, die in die Hörschnecke implantiert wird, und einem äusserlichen Sprachprozessor. Kinder sind dann zwar beim Singen und Musizieren noch benachteiligt, können aber so gut sprechen lernen, dass man die Hörbehinderung kaum bemerkt.

bewusst nüchtern gehalten.» Geht es aber darum, in einem Dialog zu übersetzen, schlüpft Bucher in die Rolle des jeweiligen Gesprächsteilnehmers und spricht in der Ichform. Da bleibt schon mal das eine oder andere Gefühl hängen, das sie nach dem Ein­ satz bewusst wieder abstreift – ein Glücks­ erlebnis ebenso wie einen Frust. Was aber jedes Mal bleibt: ein gesteigertes Verständnis für die Situation der Menschen. Etwa für einen Sozialarbeiter, der seine Formulare genau ausgefüllt haben will und auf den ersten Blick vielleicht einfach nur pingelig erscheint. Bucher versteht sich als Brücke zwischen der Welt der Gehörlosen und jener der Hörenden. Die beiden zusammenzubringen, ist gar nicht so einfach, wie sie festgestellt hat. Einst hat sie zum Essen eingeladen: Da sassen die hörenden Freunde am einen Ende des Tisches und die Gehörlosen am anderen. Die Berührungspunkte waren gering, der Aus­ tausch beschränkt. «Macht aber nichts», sagt Bucher und zuckt die Achseln. Das könne auch unter Hörenden passieren. Sie selber ist in

beiden Welten zu Hause. Ein Teil von ihr sei irgendwie gehörlos, erklärt sie. So kommuni­ ziert sie praktisch nie von Raum zu Raum, sondern stets von Angesicht zu Angesicht, auch mit Hörenden. Von ihren Eltern lernte sie, die Reaktionen von Menschen zu beobach­ ten und zu interpretieren. Kürzlich war sie in Südamerika unterwegs, und obwohl sie kein Spanisch versteht, begriff sie sofort, was ein Einheimischer zu ihr sagte – noch bevor ihr Spanisch sprechender Partner ihn verstand. Dass die Gehörlosigkeit durchaus Vorteile hat, insbesondere auf Reisen, hat auch Ueli Matter festgestellt. «Wenn ich das Hörgerät ausschalte, schlafe ich immer gut, egal, wie laut es an einem Ort ist», sagt er mit einem Schmunzeln. «Das ist gäbig.» MM Barbara Bucher und Ueli Matter sind neben weiteren acht Menschen in dem Buch «Augenmenschen» von Johanna Krapf porträtiert; Rotpunkt Verlag, Fr. 28.– bei Ex Libris. Beide sprechen am 29. Oktober in der Stadtbibliothek Rapperswil über Gehörlosigkeit, Stadtbibliothek-rj.ch Am 26. September informiert der Schweizerische Gehörlosenbund in Bern anlässlich des Welttages der Gebärdensprache über Gehörlosigkeit: Sbg-fss.ch

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MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 23

U Bänz Friedli

Im Brockenhaus des Lebens

Unversehens pfeife ich mit, es ist mir anfänglich gar nicht bewusst. Erst als ein Wildfremder mit Schirmmütze pfeifend ein­ fällt und auch meine Liebste mitzusummen beginnt, merke ich: Wir alle sind im Bann von Joe Dassin. Von irgendwoher – Lautsprecher sind keine zu sehen – erklingt sein «Salut». Ein Klavier, ein Pfeifen, schliesslich die Wor­ te: «Salut, c’est encore moi. Salut, comment tu vas?» Wir sind en famille im Brockenhaus und bestaunen alte Stehlampen, Vitrinen voller Kristallgläser, Fünfzigerjahrestühle und Salontischlein. Und dann plötzlich dieser Dassin, in bester Tonqualität, glasklar! Das Chanson springt mich an, als wärs gestern gewesen, dass ich als Schüler diese LP kaufte, aber es war von neununddreissig Jahren. Wie unbeschadet doch Melodien in unserem Kopf die Zeit überstehen, derweil man sich partout nicht erinnern kann, was man gestern zum Abendessen gekocht hat! Ganze Strophen sind noch da: «Le temps m’a paru très long, loin de la maison …» Und erst jetzt, da ich auch noch laut mitsinge, scheint es unseren Kindern allmählich peinlich zu sein. Auf der Ablage eines getünchten Buffet­ schranks entdecke ich dann den Platten­ spieler, der das ganze Brockenhaus beschallt, daneben die LP­Hülle mit dem ewig jungen Dassin. «… J’ai pensé à toi …»

Bänz Friedli (50)

singt mit.

Am selben Nachmittag noch sticht mir ins Auge, wie ein Telekommunikationsanbieter

sein Glasfasernetz bewirbt: «Während Sie Ihren Lieblingssong hören, könnten Sie 300 Alben in Ihrem Online Store runterladen», steht da, daneben ist ein Riesenstapel Lang­ spielplatten abgebildet. Diese Werbung ist ein grosses Missverständnis. Der hurtige Slogan unterschlägt, dass LP­Grafiken Kunstwerke sind, die man in Händen halten muss. Die wollen für Geschwindigkeit und Kapazität ihres Netzes werben, gut und recht. Aber dies ausgerechnet mit einer Beige LPs zu ver­ anschaulichen – deren Hüllen zwar angejahrt sind, aber das tut dem Klang keinen Abbruch, er übertrifft ein digitales File um Längen –, setzt zwei Dinge gleich, die nicht dasselbe sind: Das rasche Beschaffen von Daten liefert noch lange nicht die Geschichten mit, die Erinnerungen und Gerüche, die Wachsflecken und Rotweinringe auf der Kartonhülle, die von jener einen Nacht künden … Und das zer­ knitterte Textblatt von damals, als du im Schneidersitz am Stubenboden sassest und Joe Dassins Lieder auswendig lerntest: «Il était une fois quelqu’un …» All dies lässt sich nicht binnen Sekunden «runterladen». Im Brockenhaus entschied sich unsere 17-Jährige übrigens für einen uralten Holztisch, mit Schrammen und Kratzern, einen, der schon reichlich gelebt hat. Für ihr eigenes Zimmer. Soll noch jemand sagen, die jungen Leute hätten keinen Sinn für Echtheit mehr. MM

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Patrizia Monier (33), Alleinerziehende in der Schweiz


24 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Zahlen und Fakten

Die Schweizer sind ganz vernarrt in Haustiere. Unangefochten auf dem Thron sitzen die Katzen, die einen Viertel der hiesigen Haushalte mit ihrem Schnurren beglücken. Neu in unserer Gunst stehen Wachteln und exotische Tiere. Unabhängig von der Tierart sind die Besitzer häufig bereit, ein kleines Vermögen für ihre Lieblinge auszugeben. Interessantes aus der Welt von Rocky, Luna und Co.

Büsis top, Wachteln im Trend

Text: Véronique Kipfer

Illustration: LargeNetwork

Die in der Schweiz am häufigsten registrierten Tiere Insgesamt, 2014

944 Hasen

1 Luna 2 Nala 3 Mia

3903 1446 1381

Papageien

496

1 Rocky 2 Lucky 3 Nero

2976 2224 1882

1 Luna 2 Kira 3 Gina

5958 3117 2551

In der Romandie

In der Romandie

1 Chaton 2 Simba 3 Caramel

606 463 401

1 Luna 2 Câline 3 Chaton

630 557 537

501

Rüde

2251 2138 1543

Hündin

1 Simba 2 Leo 3 Felix

Rüde

Frettchen

In der Deutschschweiz

Hündin

1164

In der Deutschschweiz Kater

Katzen

Hitparade der Hundenamen (2014)

Katze

369 718

Hitparade der Katzennamen (2014)

Kater

Hunde

Katze

542 809

1 Snoopy 2 Rocky

3 Lucky

1244 1153 1012

1 Luna 2 Lola 3 Laika

1930 1168 942

Schildkröten

Das neueste Modetier

Quellen: Schweizer Tierschutz, Animal Identity Service AG, «Tierwelt», Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, Schweizerische Kynologische Gesellschaft,Hausinfo.ch

Die Japanwachtel (Coturnix japonica) wird seit 1910 in Japan gezüchtet. 1950 wurde sie in Europa eingeführt, und seither steigt deren Beliebtheitsgrad stetig an. Gut zu wissen: Die Japanwachtel lebt in Gruppen (aus mindestens zwei Tieren) und bevorzugt grosse Käfige und Aussenvolieren.

Die Wachtel!


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 25

Die am häufigsten registrierten Hunderassen Insgesamt, 2014

Labrador Retriever Yorkshire Terrier Chihuahua

38 395 21 994 21 920

Border Collie

21 017

Jack Russell

20 692

Die Schweizer bevorzugen kleine Hunde. Per Ende 2014 fielen 13 der 25 beliebtesten Rassen in diese Kategorie.

Budget

Gebühren

ca. 1000 Fr.

ca. 500 Fr.

Chip, Kurs, diverses Zubehör und Kastration

Transportbox, Näpfe, Kastration usw.

Unterhalt pro Jahr

ca. 2000 Fr. Je nach Grösse

Allen anderen Tieren muss der tägliche und regelmässige Kontakt mit Artgenossen sowie mit Menschen ermöglicht werden.

ca. 1000 Fr.

*mit Ausnahme der männlichen Lamas, welche die Geschlechtsreife erreicht haben.

Ausgesetzte Tiere

2015

10842

11583

2900

3052

70

50

2545

2013 2014 Anzahl der auf­ genommenen Hunde

2419

115

Konfiszierte Arten*

Insgesamt, in Tausend

656

2013 2014 Anzahl der auf­ genommenen Nager

747

300

2013 2014 2013 2014 Anzahl der aufgenom­ Anzahl der auf­ menen Reptilien genommenen Katzen

6 1 1 1

Königspythons Kakadu Graupapagei Mexikanische Rotknie­Vogelspinne (Brachypelma smithi) 1 Griechische Landschildkröte

10

Für Katzen

Für eine Rassekatze

Für Vögel

Je nach Rasse, Preis auf Anfrage in den Tierheimen

In Millionen Franken

Für Hunde

0 bis 1500 Fr.

Jährliche Ausgaben in der Schweiz

Für Fische

Kauf

ab 600 Fr.

Tiere, die Gesellschaft brauchen Wachteln Kanarienvögel Meerschweinchen Frettchen Wüstenrennmäuse Lamas* Wellensittiche Hühner Ratten

Für Nagetiere

Für eine Katze

Referenztext: TSchV = Tierschutzverordnung vom 23. April 2008, SR 455.1

Für einen Hund

2014 54 Schildkröten 44 Eigentliche Papageien

(Papageien, Sittiche usw.) 7 Pythons 5 Erdbeerfröschchen (Oophaga pumilio) 2 Boa constrictor

* Vom Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cities) geschützte Lebewesen, die in den letzten Jahren vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen konfisziert wurden. Diese Zahlen beziehen sich auf Betrugsfälle und sind daher relativ.

Bei diesen Schätzungen sind die Tierarztkosten nicht berücksichtigt. Eine Zahn­ behandlung oder eine Operation nach einem Unfall kann sehr teuer sein und sich schnell – je nach Behandlungsart – auf meh­ rere Tausend Franken belaufen.


26 | MM39, 21.9.2015 | MENSCHEN

Interview

«Wir sollten die Trennung von Arbeit und Freizeit ganz aufgeben» Nächstes Jahr stimmt die Schweiz über ein bedingungsloses Grundeinkommen ab. Sind wir darauf angewiesen, weil uns Roboter bald die Arbeit wegnehmen? Oder weil wir endlich die Künstlerin oder den Wissenschaftler in uns entdecken wollen? Oder weil wir ganz einfach faul sind? In ihrem Buch «Was fehlt, wenn alles da ist?» geben Daniel Häni und Philip Kovce auf diese Fragen überraschende Antworten. Text: Philipp Löpfe, Yvette Hettinger Bilder: Kostas Maros


MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 27

Umverteilung oder Suche nach neuen Quellen: Daniel Häni (links) und Philip Kovce im Tresorraum des Kaffee- und Kulturhauses «unternehmen mitte» in Basel, das Häni mitbegründet hat.


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Die Initiative Die Schweiz stimmt 2016 als weltweit erstes Land über ein bedingungs­ loses Grundeinkommen ab. Diese Woche wird der Nationalrat darüber diskutieren. Alle, die rechtmässig in der Schweiz leben, sollen vom Staat einen monatlichen Betrag bekommen, unabhängig davon, ob sie erwerbstätig sind oder nicht. Dieses Einkommen ist als Existenzminimum ge­ dacht und soll etwa 2500 Franken pro Monat be­ tragen. Der Initiativtext sieht keinen fixen Betrag vor, sondern will damit ein «menschenwürdiges Dasein» ermöglichen. Alle Erwerbseinkommen und Sozialleistungen, die höher als das Grund­ einkommen sind, blei­ ben bestehen. Bei Er­ werbstätigen ersetzt das Grundeinkommen einen Teil des Lohns. Bei einem Monatslohn von 7500 Franken sind das 2500 Franken Grundeinkom­ men plus 5000 Franken Lohn. Das Gesamt­ einkommen bleibt gleich.

Das Grundeinkommen würde eine Machtumverteilung bedeuten, sagen Philip Kovce (links) und Daniel Häni.

Die Befürworter Daniel Häni (49),

Unternehmer, Co­Leiter des Basler Kultur­ und Kaffeehauses «unter­ nehmen mitte» sowie Mitinitiator der Volks­ initiative «Für ein bedin­ gungsloses Grund­ einkommen». Er lebt in Basel, ist Vater und Grossvater. Philip Kovce (28)

stammt aus Göttingen (D) und hat Wirtschafts­ wissenschaften, Philo­ sophie und Kulturrefle­ xion studiert. Er forscht am Basler «Philosophi­ cum» und schreibt als freier Autor für Presse und Rundfunk. Er lebt in Basel und Berlin.

Daniel Häni, Philip Kovce, wenn es ums Grundeinkommen geht, wird meist über Geld gesprochen. Ihr Buch beschäftigt sich vor allem mit Philosophie. Weshalb? Kovce: Das bedingungslose Grundeinkommen wirft für den Einzelnen nicht mehr Geld ab, aber viele Fragen auf. Deshalb haben wir kein Zahlen-, sondern ein Fragebuch geschrieben. Sie zweifeln selbst daran, dass die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» vom Volk angenommen wird. Lohnt sich der Aufwand, nur um Fragen zu stellen? Häni: Demokratie ist kein Gewinnspiel, sondern eine Bildungsveranstaltung. Es wäre vermessen, bei dieser Abstimmung auf Anhieb mit einer

Mehrheit zu rechnen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass ein Grundeinkommen früher oder später kommen wird. Umso wichtiger ist es, die Fragen jetzt zu stellen. Warum sollte das Grundeinkommen ohnehin kommen? Häni: Die Wirtschaft ist darauf angewiesen, dass die Menschen konsumieren. Wenn jedoch immer mehr Jobs von Maschinen erledigt werden, dann muss man den Menschen ein Grundeinkommen gewähren, damit sie sich weiterhin Güter und Dienstleistungen kaufen können. Mit der Volksinitiative wollen wir dafür sorgen, dass das Grundeinkommen nicht durch die Hintertür eingeführt, sondern von uns demokratisch mitgestaltet wird.

Geld sei gar nicht das Problem, schreiben Sie, sondern die Bedingungslosigkeit. Was meinen Sie damit? Häni: Bedingungslosigkeit bedeutet Machtumverteilung. Wer gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist, der ist dagegen, dass andere selbstbestimmter leben können. Nur ist dieses Argument nicht so populär. Stattdessen wird lieber behauptet, das Grundeinkommen sei nicht finanzierbar … Kovce: … oder die Gegner kommen mit der Verschwörungstheorie, dass der Mensch ja ohnehin von Natur aus faul sei und sich mit einem bedingungslosen Grundeinkommen bloss in die Hängematte legen würde. Dabei werden Menschen nur faul, wenn sie dauerhaft fremdbestimmt Aufgaben zu erledigen


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Die Initianten zum menschen­ würdigen Leben. Migrosmagazin.ch

haben, die ihnen eigentlich zuwider sind. Haben wir dank des Sozial­ staats nicht heute bereits de facto ein bedingungsloses Grundeinkommen? Kovce: Ja, aber der Sozialstaat droht immer mehr zu einem Schmierentheater zu verkommen. Die einen müssen so tun, als ob sie nicht arbeiten könnten, obwohl sie arbeiten wollten. Und gleichzeitig müssen andere begutachten, ob diese Menschen ihr Nichtkönnen glaubwürdig darstellen. Das Ganze ist hochgradig absurd … Häni: … zumal es keinen Sinn macht zu überprüfen, ob jemand ein Existenzminimum braucht. Was jeder unbedingt braucht, gewährt ihm das Grundeinkommen bedingungslos.

Und was sagen Sie den Gegnern der Initiative, die behaupten, das sei gar nicht finanzierbar? Häni: Die Finanzierung ist ein Nullsummenspiel. Was der Staat für das Grundeinkommen ausgibt, sparen er und die Unternehmen anderswo ein. Die Gesamtkosten bleiben gleich.

Kovce: Entweder bezahlen wir diese Jobs besser, oder wir finden Mittel und Wege, sie durch Maschinen zu ersetzen – oder wir müssen sie dann eben selbst verrichten. Ein Grund­ einkommen würde schlagartig aufzeigen, wie wichtig viele dieser Arbeiten sind.

Schön und gut. Aber wer würde dann noch morgens um 4 Uhr aufstehen, um Brötchen zu backen? Wer wird die Toiletten reinigen? Häni: Wenn diese Arbeiten für die Gesellschaft wichtig sind – und davon gehe ich aus –, dann müssen wir dafür sorgen, dass sie auch die nötige Wertschätzung erhalten.

Würde das nicht zu einer Lohnexplosion führen, die wiederum viele Produkte unbezahlbar machen würde? Häni: Es würde ganz einfach ein freier Markt entstehen. Und dabei käme dann heraus, welche Tätigkeiten heute unter- oder überbezahlt sind. Damit kann ich als Unternehmer sehr gut leben. Überhaupt: Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde die Unternehmen ganz entscheidend verändern.

Mehr Wertschätzung heisst: Sie werden besser bezahlt?

Inwiefern? Häni: Unternehmen würden weniger Geld für Werbung und Marketing ihrer Produkte aufwenden und mehr fürs Anwerben guter Mitarbeiter. Dazu wären sie durch den freien Markt gezwungen. Was könnte uns Besseres passieren, als dass sich Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv machen müssen? Wir haben ein zwiespältiges Verhältnis zum technischen Fortschritt: Einerseits freuen wir uns über unsere klugen Smartphones, andererseits ha­ ben wir Angst vor Big Brother. Aber ohne technischen Fortschritt ist ein Grundein­ kommen kaum denkbar, oder? Häni: Der technische Fortschritt ist eine Erfolgsgeschichte, wenn wir daraus die richtigen Schlüsse

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ziehen. Alles, was sich berechnen lässt, wird über kurz oder lang auch automatisiert. Deshalb müssen wir uns fragen: Wo bin ich als Mensch gefragt und nicht als Maschine? Dank Waschmaschine, Reiskocher und Staubsaugroboter ist auch die Hausarbeit effizienter geworden. Warum nutzen wir diese frei gewordene Zeit nicht heute schon? Häni: Wir sollten nicht die Freizeit besser nutzen, sondern die Trennung von Arbeit und Freizeit ganz aufgeben. Was wir frei­ willig wollen, sollten wir während der Arbeit tun. Nur so werden wir die Aufgaben der Zukunft lösen können. Kovce: Work-Life-Balance ist ein Schlagwort, das auf dem geistigen Niveau des Mittelalters erfunden wurde. Es tönt so modern, ist jedoch in den Begriffen einer Sklavengesellschaft gedacht. Nur Sklaven oder ausgebeutete Landarbeiter mussten sich überlegen, was sie in den wenigen Stunden Freizeit, die sie hatten, eigentlich machen

wollten. Das Grundeinkommen hingegen führt dazu, dass es nie mehr Freizeit gibt, weil alle Zeit frei gestaltet werden kann. Das wiederum führt zurück zur Frage: Wer macht die Drecksarbeit, wenn alle töpfern oder musizieren? Häni: Wer sagt eigentlich, dass alle Men­ schen gern töpfern oder musizieren? Die Menschen wollen etwas tun, worin sie einen Sinn sehen und Wertschätzung erfahren. Kovce: Da muss ich – zumindest vorder­ gründig – meinem Kollegen widersprechen. Viele Menschen haben tatsächlich das Gefühl, sie würden am liebsten töpfern, gärtnern, musizieren oder was auch immer. Sie leben in einer Illusionsblase, in der sich alles Kreative ansammelt und als Ausrede für die unbefriedigende Erwerbs­ biografie herhalten muss. Was würde das Grundeinkommen daran ändern? Kovce: Jeder, der meint, beispielsweise ein

grosser Musiker zu sein, hätte die Chance, es tatsächlich auszuprobieren – mit dem Risiko, dass er erkennen muss, dass er es eben nicht ist. Das Grundeinkommen würde somit die Lebenslüge von vielen zertrümmern? Kovce: Nicht wenige müssten wahrschein­ lich erkennen, dass sie einer falschen Vorstellung aufgesessen sind, von der sie das bedingungslose Grundeinkommen nun befreit. Wir haben also bloss gemeint, dass in uns ein Jimi Hendrix oder ein Albert Ein­ stein schlummert. Aber ohne die berühmten 10 000 Stunden Üben läuft gar nichts. Kovce: Wenn es ein Grundeinkommen gibt, dann werden aus den 10 000 Übungsstunden 20 000. Weil der Wettbewerb unter Künstlern und Wissenschaftlern dadurch viel intensiver wird? Kovce: Ja, und weil wir keinen Kultursektor subventionieren müssen, in dem jeder

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Künstler glaubt, das Anrecht zu haben, von seiner Arbeit leben zu können. Das Grundeinkommen löst den Kunstmarkt als Existenzsicherungsbörse auf, erhöht den inneren Leidensdruck – und führt endlich dazu, dass wir Kunst allein aus künstlerischen Gesichtspunkten begutachten können. Häni: Das konstruktive Leiden der Künstler und Erfinder hängt mit der Sache selbst zusammen, nicht damit, dass sie kein Geld haben. Existenzangst wiederum führt in den allermeisten Fällen zu destruktivem Leiden. Das wollen wir beenden. Heute ist ein mittelständischer Haushalt darauf angewiesen, dass Mann und Frau erwerbstätig sind. Mit dem bedingungs­ losen Grundeinkommen könnte der Mann versucht sein, seine Frau wieder an den Herd zu binden. Häni: Das Grundeinkommen bezieht sich nicht auf die Familie, sondern auf die einzelnen Personen. Nicht Mann oder Frau erhalten es, sondern jeder und jede Einzelne.

Könnte das Grundeinkommen nicht als eine Art Hausfrauenlohn missverstanden werden und so die traditionelle Geschlechterteilung zementieren? Häni: Das Grundeinkommen als Haus­ frauenlohn oder Herdprämie zu deuten, ist ein irres Manöver emanzipations­ resistenter Männer und paradoxerweise auch extremer Feministinnen, die eine Abhängigkeit beschwören, die das Grundeinkommen eben gerade auflöst. Kovce: Die Frage ist doch: Wie halten wir es mit der Emanzipation? Verstehen wir darunter ein bestimmtes Verhalten der Frau, oder glauben wir, dass sie dank des Grundeinkommens selbstbestimmt entscheiden kann, wie sie sich verhalten will? Letztlich geht es darum, dass wir unser eigenes, selbstbestimmtes Leben führen können.

Was werden Sie an Ihrem Leben ändern, sollten wir tatsächlich ein Grundeinkommen haben? Kovce: Ich hätte dann dieses Buch nicht geschrieben. Häni: Ich würde das Gleiche tun – einfach besser. MM

Wann, glauben Sie, werden wir ein Grundeinkommen haben? Häni: Ich hoffe, es kommt spätestens mit der Pubertät meiner Enkelkinder.

Daniel Häni und Philip Kovce haben zusammen das Buch zum Grundeinkommen geschrieben: «Was fehlt, wenn alles da ist? Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt.» Es erscheint am 22. September und ist für 14.65 Franken bei Ex Libris erhältlich. Grundeinkommen.ch

Kovce: Das Grundeinkommen wird nicht mit einer Revolution, sondern pragmatisch und in kleinen Schritten kommen. Irgendwann werden wir einsehen, dass es anders gar nicht mehr geht. Sei es, weil die Wirtschaft ohne Kaufkraft kollabiert. Sei es, weil die Kreativität ohne Existenzsicherung stockt. Oder aufgrund irgendeines anderen Phänomens. Wann dies der Fall sein wird, lässt sich ebenso wenig vorhersagen wie der Zeitpunkt des Berliner Mauerfalls 1989.

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Porträt

Die Retterin der Venus

Samira Thomen schreibt Geschichten, um sich zu entspannen. Nach einem nervigen Schultag

zum Beispiel. Im Frühling hat ein kleiner Verlag das erste Buch der 15-Jährigen publiziert. «Der Planetenmacher», in dem ein Mädchen der Venus zu Hilfe eilt, soll nur der Anfang sein. Text: Ralf Kaminski

E

in lauter Freudenschrei hallt durchs ganze Haus. Samira Thomen steht im Wohnzimmer, ein Buch in den Händen, neben ihr ein ausgepacktes Paket. Der Roman ist ihr eigener, «Der Planetenmacher», mit Cover und allem Drumherum, ein richtiges, echtes Buch! «Das war ein fantastisches Gefühl», sagt sie und lächelt beim Gedanken an die Szene, die sich im Frühling im Haus der Familie Thomen in Niederwenigen ZH abgespielt hat. Samira ist gerade mal 15 Jahre alt, schreibt aber schon, seit sie zehn ist. Für sich, aber auch für ihre Familie und Freundinnen. Seit knapp einem Jahr betreibt sie eine eigene Website, auf der ihre Geschichten zu finden sind. Mit der Publikation ihrer 250 Seiten starken Fantasy-Story hat sich nun ihre Leserschaft deutlich vergrössert. 120 von 150 gedruckten Büchern sind verkauft, die zweite Auflage bereits gedruckt. Samira liebt Bücher. Gedruckte Bücher – einen E-Reader hat sie nicht. «Ich mag es, etwas in den Händen zu halten und zu blättern.» Schon im Kindergarten konnte sie lesen, in der Primarschule verschlang sie alles, was ihr in der kleinen lokalen Bibliothek in die Finger kam: zuerst Krimis, später Fantasy- und Young-Adult-Geschichten. «Als ich zehn war, verbrachte ich einen Tag mit einer Freundin, und wir langweilten uns. Da fand sie: Komm, wir schreiben ein Buch!» Ihre Freundin musste dann irgendwann gehen, Samira schrieb weiter und weiter, und so entstand ihre erste Geschichte, ein Krimi um eine Jugendbande. «Ich habe dabei ein bisschen von Thomas Brezina abgekupfert», räumt sie ein, einem Jugendbuchautor, den sie zu der Zeit gern las. Aber sie merkte: Schreiben macht Spass. Und anders als jene Freundin, die sie

Bild: Tanja Demarmels

ursprünglich auf die Idee gebracht hatte, schrieb sie weiter. «Es ist meine Art zu verarbeiten, was ich erlebe, was ich denke und fühle», sagt sie. Manche Texte sind auch so persönlich, dass sie niemand anders zu sehen bekommt, andere stellt sie auf ihre Homepage und freut sich über Feedback. Meist schreibt sie in ihrem Zimmer, auf dem Bett, dem flauschigen Teppich oder ganz klassisch am Tisch. Und in der Regel abends nach der Schule, am Wochenende oder in den Ferien, «halt dann, wenn ich Zeit habe». Seit sie am Gymnasium Bülach ZH zur Schule geht, gibt es allerdings immer wieder mal Wochen, wo sie vor lauter Hausaufgaben und Lernen kaum dazu kommt. «Manchmal kommt sie so richtig schlecht gelaunt nach Hause», erzählt ihre Mutter Maja Thomen (47), «dann sage ich: Geh doch was schreiben. Das tut sie, und danach geht es ihr gleich besser.» Thomen ist Primarlehrerin und sichtlich stolz auf ihre Tochter. «Mich hat vor allem beeindruckt, dass sie an ihrem Buch drangeblieben ist. Das ist ja in dem Alter gar nicht selbstverständlich.» Mit 11 begann Samira das Buch zu schreiben

«Der Planetenmacher» ist eine klassische Young-Adult-Story: Ein zunächst ganz normales, wenn auch etwas zickiges Teenagermädchen entdeckt, dass ihre Familie ursprünglich von der Venus kommt und der Nachbarplanet in seiner Existenz bedroht ist. Einzig sie und ein anderes Mädchen können die Venus retten. Und ganz nebenbei lernt die Heldin dabei auch, dass es Wichtigeres im Leben gibt, als die richtige Frisur, Mode und knackige Jungs. Samira war 11, als sie die Geschichte zu schreiben begann, mit 13 war sie fertig, mit 14 überarbeitete sie sie nochmals komplett,

weil sie gewisse Passagen nicht mehr überzeugend fand. Zudem holte sie sich Feedback von ihrer Mutter, ihrem Vater, einer Schreibfreundin und ihrem Grossvater. Er war es auch, der die Idee ins Spiel brachte, dafür einen Verlag zu suchen. «Ich habe dann sechs angeschrieben, ein paar gaben nicht mal eine Antwort, andere lehnten ab.» Schliesslich jedoch bekam sie aus der Nachbarschaft eine Zusage, vom kleinen Vicon-Verlag in Niederhasli ZH. «Ich fand die Geschichte toll», sagt Conny Vischer (50), die den Verlag im Alleingang neben ihrem eigentlichen Job als Pflegefachfrau betreibt und mittlerweile ein gutes Dutzend Bücher publiziert hat. «Vor allem war ich beeindruckt, weil Samira noch so jung ist.» Vischer sieht bei ihr Potenzial und würde gern auch weitere Romane der Jungautorin veröffentlichen. Das trifft sich gut, denn Samiras Traum ist es, eine richtige Schriftstellerin zu werden. Sie ist auch schon an diversen Lesungen vor jugendlichem Publikum aufgetreten, immer mit grossem Lampenfieber, aber doch auch ein bisschen stolz. Samira ist jedoch nicht nur selbstbewusst, sie ist auch realistisch: «Ich weiss natürlich, wie schwierig es ist, von der Schriftstellerei zu leben, deshalb habe ich einen Plan B.» Sie möchte Journalistin werden, in der Hoffnung, dies dann mit dem Schreiben von Romanen kombinieren zu können. Sie weiss aber auch, dass es bis zur Berufswahl noch ein paar Jahre dauert. «Wer weiss, vielleicht ist ja bis dahin schon wieder alles ganz anders.» MM Samira Thomen Buch: «Der Planetenmacher», Vicon-Verlag 2015, bei Ex Libris für 13.25 Franken; Lesung: 4. Oktober, Bücheler-Hus, Kloten ZH Woerterzauber.jimdo.com; Vicon-verlag.ch


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Conny Vischer und ihr Vicon-Verlag: Migrosmagazin.ch

In der kleinen Bibliothek von Niederweningen ZH hat Samira Thomen von klein auf alles gelesen, was ihr in die Finger kam.


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MENSCHEN | MM39, 21.9.2015 | 35

Leserforum MM38: Dossier «Islam in der Schweiz»

Ich finde es schön, wie offen die Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern gegenüber verschiedenen Religionen ist. Es ist auch gut, wenn Vorurteile gegenüber dem Islam abgebaut werden. Trotzdem finde ich es befremdend, in einem christlichen Land «Werbung» für einen anderen Glauben zu machen. Bisher habe ich noch nie ein «Dossier über den christlichen Glauben in unserem Alltag» gelesen. Weshalb eigentlich nicht? Daniela Liesch, per E-Mail Die aktuelle Nummer behandelt – wie so viele Ausgaben zuvor – ein interessantes, momentan enorm wichtiges Thema, zur Information und gegen gewisse Partei- und Boulevardtexte. Die Fotos sind sehr schön. Die Texte auf dem oft wenig kontrastreichen Hintergrund hingegen sind schlecht lesbar. Was schade ist, denn die Artikel sind lesenswert und informativ. Verena Wohlgemuth, 8126 Zumikon Danke, dass Sie bei diesem Thema verschiedene Standpunkte zu Wort kommen lassen. Was mir bei diesen Diskussionen jedoch immer wieder auffällt, ist, wie schnell sich Muslime als arme Opfer darstellen, denen von den anderen alles Böse untergeschoben wird. Und schon haben sie uns Schweizer in der Falle des Mitleids gefangen. Und bei uns erst noch das Gefühl geweckt, als ob wir schuld wären an den Gräueltaten der Islamisten. Noch nie aber habe ich von muslimischer Seite auch nur ein wenig Verständnis gespürt für unsere Angst vor islamistischem Terror gegenüber den «Ungläubigen», zu denen wir in den Augen dieser Fanatiker ja auch gehören. Peter Keller, per E-Mail Vielen Dank für das tolle Editorial auch diese Woche wieder im

MM38, 14.9.2015 | www.migrosmagazin.ch

Islam in der Schweiz

Bild: Daniel Auf der Mauer

Danke für die Artikel im MigrosMagazin über den Islam. Es braucht jetzt solche friedlichen Töne zu diesem Thema. Vor allem von den grossen Medien. Es gilt, die Friedensfahnen zu schwenken. Jürg von Dach, per E-Mail

Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

«Es braucht jetzt solche friedlichen Töne zu diesem Thema»

Ylfete Fanaj ist Politikerin und Muslima. Ein Dossier über den Islam in unserem Alltag.

Herzliche Gratulation zu dieser sehr differenzierten, weitsichtigen, integrativen und weltoffenen Darstellung des Islams und all der Probleme, mit denen wir uns gegenwärtig doch sehr schwertun. Es war wie Balsam für meine Seele, Ihre fundierten und auf Verständnis basierenden Artikel zu lesen. Ich denke, dass Sie mit diesem Dossier einen wichtigen Kontrapunkt zu den einseitigen Informationen setzen, der bei einigen Lesern zu einer menschlicheren und toleranteren Sicht der Dinge führen wird. Roland Haueter, per E-Mail

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38, E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Migros-Magazin – mit den folgenden, sehr informativen Texten zur Thematik Islam in der Schweiz. Journalismus, wie ich ihn liebe. Ursula Schleuss, per E-Mail Das Migros-Magazin zeigt Mut mit der Islam-Ausgabe. Man macht sich Sorgen und Gedanken über das Geschehen im Nahen Osten und über das Flüchtlingselend. Warum ziehen alle, die in Gefahr sind, in den Westen? Und wo bleiben die betuchten Glaubensbrüder der arabischen Welt, die helfen könnten? Es ist einfach stossend, wenn man von dort vernehmen muss, hierorts seien die Ungläubigen. Der Dialog unter allen Konfessionen dürfte zum gegenseitigen Verstehen und zum Abbau der Vorurteile führen. Eugen Gägauf, per E-Mail Der Islam ist keine Religion, sondern entspricht einer Staatsordnung, die nicht hinterfragt und abgeändert werden darf. Schon vor 20 Jahren schrieb man in den arabischen Zeitungen, dass das Ziel des Islam die Weltherrschaft sei. Der Islam ist mit unserer demokratischen Schweiz nicht zu vereinbaren. Die Muslime, die hier leben, können im Moment noch friedlich sein. Doch wenn sie gezwungen werden, sich dem Koran unterzuordnen und es um Leben oder Tod geht, kann dies schnell ändern. Bernadette Bürgler, per E-Mail

Kirche und Religion geniessen in der Schweiz zwar noch den Schutz des Staates, sind aber fast ausschliesslich für den privaten Gebrauch bestimmt. Es gibt hierzulande keinerlei Gottesrecht. Wenn die Muslime sich dazu bekennen, sind sie willkommen. Hans Rudolf Tscheulin, per E-Mail Es ist wichtig, für solche Themen Fakten zu haben anstelle von Emotionen, basierend auf falschen Angaben. Dies gilt nicht nur für den Islam, sondern auch für das Flüchtlingsproblem, das zurzeit für politische Ziele genutzt wird. Vielen Dank für diese Ausgabe. Hans-Peter Arheit, per E-Mail Ich bin erstaunt, wie leicht eine Religion, die nicht in ein christlich orientiertes Land gehört, verniedlicht und verharmlost wird. Schweizer Bürger wie ich, die für Jahre in islamischen Ländern waren, wissen, dass der Islam eigene Gesetze hat, die sich hier nicht anwenden lassen. Ich kenne die Gepflogenheiten der Muslime in Kuwait, Saudi-Arabien, Ägypten und Syrien. Wir als Christen wurden dort mit Verachtung behandelt. Ich kann die Einwanderung der Muslime nach Europa nicht verstehen, da unsere Welt dem Islam doch so gegen den Strich geht. Eine totale Integration der Muslime in die westliche Lebensweise ist ein Spagat, der auf Dauer nicht geht und unweigerlich zu Problemen führen wird. Peter Eppenberger, per E-Mail

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«Bis Ende Jahr wird die Migros 20 Geschäfte unter dem Namen Ryffel Running by SportXX betreiben.» Markus Ryffel, Gründer von Ryffel Running, in der «Berner Zeitung» vom 12. September 2015

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Zwischendurch gönnt sich Marisa Walker (85) aus Feldbrunnen den Salami von Citterio.

Konzert

Bilder: Mirko Ries, PD

Kompromisslose Originalität Angelo Branduardi blickt auf eine aussergewöhnliche und erfolgreiche Karriere zurück. Die unverwechselbare Stimme zieht seit 40 Jahren die

Menschen in ihren Bann, spätestens bei den Klassikern «La pulce d’acqua» oder «Alla fiera dell’est». Seine kompromisslose Originalität ist es, die seine Fan-

gemeinde seit Jahrzehnten begeistert. Der Künstler spielt am Montag, 19. Oktober, um 20 Uhr im Rhypark in Basel. Für Mitglieder der Genossenschaft gibt es 10 Franken Rabatt an allen M-Vorverkaufsstellen. Mehr von der Migros Basel ab Seite 89

«Ich lebe seit 63 Jahren in Solothurn und kaufe fast täglich in derselben Filiale ein. Wahrscheinlich grüssen mich die Angestellten deshalb stets so freundlich. Normalerweise kaufe ich meine Wurst abgepackt. Zu besonderen Anlässen gönne ich mir aber einen feinen Salami von Citterio. Ich habe Tessiner Wurzeln und liebe die italienische Küche – da gehört die echte ‹salame› nun einmal dazu.» * In der Migros-Filiale in Solothurn.


38 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

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für die Filmvorführung am 1. Oktober!

Rückruf

Risiken bei Löschdecken

Der Hersteller und die Migros fordern Kunden auf, die Produkte nicht zum Löschen von Fettbränden zu verwenden. Von diesem Rückruf ist die Migros sowie Do it + Garden Migros betroffen. Die Löschdecken können in eine Migros- oder Migros-Do-it + GardenFiliale zurückgebracht werden, und Kunden erhalten den Verkaufspreis zurückerstattet.

Kino Wiedersehen mit einem Klassiker: Der Schweizer Film «Marie-Louise» aus dem Jahr 1944

erzählt vom Schicksal eines französischen Flüchtlingsmädchens, das im Zweiten Weltkrieg Zuflucht in der Schweiz findet. Das Oscar-gekrönte Drama ist am Zurich Film Festival in einer restaurierten Fassung zu sehen. Das Migros-Magazin verlost 100 Tickets inklusive Apéro riche für die Wiederaufführung des Klassikers am 1. Oktober 2015 um 19 Uhr im Arena Cinema in Zürich. Teilnahme und Teilnahmebedingungen: Migrosmagazin.ch/gluecksgriff. Teilnahmeschluss ist der 24. September 2015, 23.59 Uhr.

Lesen Sie auf Seite 72, wie «Marie-Louise» dank Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler zum Erfolg wurde.

Preisbarometer

Aktuelle Preisänderungen Die Migros senkt

die Preise bei verschiedenen Artikeln. Kunden profitieren etwa bei den Sélection-Oliven und den gefüllten griechischen Oliven von günstigen Rohstoffpreisen, die das Unternehmen weitergibt.

Aktuelle Beispiele

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Preis neu*

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2,55

2,30

–9,8

M-Budget Gouda, per kg

7,75

6,65

–14,2

M-Budget Camembert, 240 g

1,55

1,50

–3,2

M-Budget Chips Chili, 175 g

1,80

1,70

–5,6

Sélection Olives Kalamata, 185 g

5,90

4,90

–16,9

Griechische Oliven gefüllt mit Knoblauch, 150 g

3,20

2,80

–12,5

Griechische Oliven gefüllt mit Mandeln, 150 g

3,10

2,90

–6,5

M-Budget Katzensticks Geflügel, 5 x 10 g

1,55

1,50

–3,2

Bio Griechische Oliven aus Kalamata, 150 g

2,35

2,70

14,9

* in Franken

Bilder: Praesens/SRF/Cinémathèque, StockFood

Der deutsche Hersteller Gloria GmbH ruft vorsorglich die Feuerlöschdecken der Marken Gloria und Protex zurück. Betroffen sind folgende Modelle: Protex P100 im Softcover, Gloria G120 im Hardcover und die Löschdecke in der Gloria Löschbox. Die Löschdecken sind gemäss Aufdruck auch zum Löschen von «Fettbränden» geeignet, die beim Erhitzen von Öl- und Speisefett in der Küche entstehen können. Aktuelle Tests zeigen, dass die Löschdecken für diese Anwendung nicht sicher genug sind.


Zahl der Woche

171 827 Nutzer besuchten www.suissemania.ch in der ersten Suisse-Mania-Woche. Die Website der neuen Migros-Sammelaktion legte damit einen erfolgreicheren Start hin als ihre Mania-Vorgänger der letzten drei Jahre.

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 41

Schweine im Auslauf auf einem IP-Suisse-Bauernhof.

Interview

«Die Preise werden sich erholen»

IP-Suisse-Präsident Andreas Stalder zum aktuellen Überangebot an Schweinefleisch und zum Preisdruck für die Produzenten. Die Migros trägt mit Preisabschlägen zur Entspannung der Situation bei. Text: Thomas Tobler

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Bilder: IP Suisse

urchschnittlich 52,4 Kilo Fleisch wurden im ver­ gangenen Jahr von Herrn und Frau Schweizer gegessen. Ein knappes Prozent mehr als 2013. Am beliebtesten ist dabei Schweinefleisch. Aber beim Lieb­ lingsfleisch der Schweizer geht der Pro­Kopf­Konsum seit Jahren zurück – von 25,4 Kilo 2000 auf 23,7 Kilo im vergangenen Jahr. Zudem drückt ein Überangebot an Schlachtschweinen die Verkaufspreise der Bauern. 70 Prozent des Schweinefleischs bezieht die Migros von Produzenten der Bauernvereinigung IP­Suisse. Im Interview äussert sich Präsident Andreas Stalder zum Überangebot an Schweinefleisch – auf das die Migros mit einer Preisaktion reagiert.

Andreas Stalder, Schweinefleisch ist das beliebteste Fleisch in der Schweiz, dennoch bekommen Bau-

ern immer weniger dafür. Weshalb? Es wird immer mehr produziert. Die Produktionsbedingungen sind professioneller geworden, die Be­ treuung der einzelnen Tiere hat sich verbessert, wodurch zum Beispiel mehr Ferkel zur Welt kommen. Sol­ che Verbesserungen führen mitunter zu viel zu grossen Verkaufsmengen von Schweinefleisch. Und diese Überproduktion hat natürlich einen entscheidenden Einfluss auf das aktuelle Rekordtief bei den Preisen. Kann man nicht einfach weniger produzieren? Die Betriebe können ihre Verkaufs­ mengen nicht nach Belieben drosseln und wieder erhöhen, dafür sind sie heute zu straff und zu professionell organisiert, zudem herrscht ein grosser Konkurrenzdruck. Ein Abbau der eigenen Produktion käme einem Ausstieg aus dem Markt gleich.

Andreas Stalder (58), Präsident

von mehr als 20 000 IP-SuisseMitgliedern

Ist eine Entspannung der Lage so überhaupt möglich? Ich bin mir sicher, dass sich die Preise in Zukunft wieder erholen werden. Aber es wird nur eine Beruhigung der Lage geben, wenn sich die Produktion verringert. Das heisst, es müssen sicher einige Schweinemäster aus der Produktion aussteigen. Welche Rolle nimmt die Migros in dieser Marktsituation ein? Jetzt ist es wichtig, dass das Fleisch verkauft wird, damit die aktuelle Überproduktion abgebaut werden kann. Wir arbeiten deshalb eng mit der Migros und speziell ihrem Indus­ trieunternehmen Micarna zusammen und unternehmen viel, um dieses Qualitätsfleisch an den Mann und an die Frau zu bringen. Am schlimmsten für alle Beteiligten wäre es, wenn die Bauern auf ihren Schweinefleischbe­ ständen sitzen bleiben würden. MM


MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 43

Serie Von uns. Von hier. Diese Woche:

Blévita-Biscuit

Innovative M-Industrie

So eine Verpackung gabs noch nie Jahr für Jahr entwickeln die Industriebetriebe der Migros innovative Produkte. Dabei spielen die Bedürfnisse der Konsumenten wie Genuss, Gesundheit und Mobilität eine wesentliche Rolle. So auch bei den neuen Blévita-Biscuits, hergestellt von der Midor AG. Text: Dora Horvath

Bilder: Daniel Winkler

Illustration: Bruno Muff


44 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

Das Projektteam der Midor AG für die Blévita-Biscuits bilden Mitarbeitende aus den Abteilungen Einkauf, Marketing, Entwicklung, Produktion, Technik und Verpackungsentwicklung: (von links) Urs Bernet, Christoph Rota, Heidi Weideli, Helen Peter, Marcel Tschiemer, Sascha Stampfli, Michael Flühmann, Sibylle Wager, Zeno Holenstein, Mehmet Iscen, Sandra Chollet und Kaspar Huber.

W

ir haben der Migros das Fell verkauft, bevor der Bär überhaupt geschossen wurde», sagt Zeno Holenstein, Leiter Technik, mit Blick auf die brandneue Produktionsanlage der Midor. Es ist Mitte August. Produziert werden die neuen Blévita-Biscuits im innovativen Portionenformat, die ab dem 1. September in der Migros erhältlich sein sollen. Geplante Menge während der zweiwöchigen Produktionsphase: 60 Prozent einer normalen Jahresproduktion. Der Termindruck ist hoch, jede Minute zählt. Die engen Termine für die Werbemassnahmen mit Degustationen, speziellen Ständen, Plakaten und

Rotairs in den Migros-Filialen sowie Inseraten und Cumulus-Neuheitenaktionen bestimmen den Takt – und den Adrenalinspiegel der Projektverantwortlichen. Die spezielle Verpackungsanlage ist ein Unikat

Die neuen Biscuits sind selbst für die Routiniers der Midor ein äusserst ehrgeiziges Projekt. Die spezielle Herausforderung sind nicht die Guetsli an sich, sondern ihre neuartige Verpackung: vier Minirollen à 62 Gramm, je fünf Zentimeter hoch, oben und unten jeweils von einem perforierten Klebeetikett so stabil zusammengehalten, dass sie dem Kunden beim Griff ins Regal nicht

wegbrechen und dennoch so handlich sind, dass sie mittels einer Lasche mühelos abgetrennt werden können. Dem erfahrenen Techniker Zeno Holenstein merkt man die enorme Anspannung, die mit der Lösung dieser Aufgabe einhergeht, kaum an. Bei ihm und bei Produktionsleiter Marcel Tschiemer laufen in dieser intensiven Schlussphase vor der Lancierung alle Fäden zusammen. Die Produktionsanlage läuft seit 3 Tagen im 24-Stunden-Betrieb, was auch die nächsten 10 Tage so bleiben wird. An ihr arbeiten dürfen im Moment nur einige wenige Spezialisten und eigens geschulte Mitarbeiter. Die Anlage wurde


MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 45 1

2

1 Die Blévita-Biscuits werden bei 200 ºC zirka

8 Minuten lang gebacken.

2 Die Rolle misst nur 5 Zentimeter. Noch kleinere

Packungen herzustellen, ist sehr aufwendig.

3 Die neue Verpackungsanlage ist noch in der

Phase der Inbetriebnahme.

3

speziell für die Midor konstruiert. Das ist bemerkenswert, denn Maschinenbaufirmen, die technisch in der Lage sind, eine derart anspruchsvolle Konstruktion zu realisieren, sind dünn gesät. Holenstein hatte aber Glück: Die Partnerschaft mit dem Hersteller der Anlage stammt aus einer zufälligen Messebekanntschaft. Was noch nicht perfekt ist, wird weiter optimiert

Erfahrungswerte fehlen, die Anlage macht hie und da ihre Mätzchen. Technische Probleme sind sowieso bei jeder Maschine vorhersehbar, wenn sie nonstop läuft. «Wir haben es jedes Mal geschafft und dem

Kunden stets das geliefert, was wir versprochen haben», sagt Sandra Chollet, die für das Marketing zuständig ist und als Projektleiterin den Kontakt zum Auftraggeber, die Migros, pflegt. Fest steht, dass das neue Blévita samt der Verpackung eine bemerkenswerte Innovation ist – alles neu bis zur eigens kon­ struierten Verpackungsanlage. Und daher ist auch noch nicht alles perfekt. So wird das Öffnen der Rollen noch weiter vereinfacht. Das Projekt ermöglicht hat ein Kernteam von zwölf Mitarbeitenden aus den Abteilungen Marketing, Entwicklung, Einkauf, Produktion, Technik und Verpackungsentwicklung. Dabei musste vieles gemeistert

werden. Zum Beispiel als es galt, die Rezeptur und Packungsgrösse den technischen Limiten der Maschine anzupassen. Neue Konsumgewohnheiten verlangen nach neuen Lösungen

Marktanalysen zeigen, dass sich der Kunde von heute kleine Portionen wünscht – für den schnellen Genuss, bei jeder Gelegenheit. Schon aus diesem Grund war die Zustimmung der Migros für das mutige Blévita-Projekt der Midor keine Überraschung. Biskuits in diesem Format waren bisher jedenfalls noch nicht auf dem Markt. Seit dem 1. September sind sie es – dank der Innovationskraft der M-Industrie. MM

Die M-Industrie stellt viele MigrosProdukte her. Dazu gehören auch die Blévita-Biscuits.


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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 47

Produkte der M-Industrie

Stetig neue Stars im Regal In den elf Migros-Industriebetrieben werden jedes Jahr rund 10 000 verschiedene Produkte hergestellt. Auch die Entwicklung übernimmt die Eigenindustrie der Migros selbst – ganz auf die Bedürfnisse der Migros-Kundinnen und -Kunden abgestimmt. Laufend komplettieren attraktive Neuheiten das Sortiment. Eine kleine Auswahl der letzten zwölf Monate stellen wir hier vor.

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 49

Aproz

Kindgerechte Durstlöscher Wenn der Stadtplaner in spe und die Junior­ Architektin im Sandkasten ihre Träume vom eigenen Schloss in die Tat umsetzen, vergessen sie schon mal das Trinken. Dabei will auch der junge Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt sein. Dank der prak­ tischen Aproz­Kids­Flaschen mit Sport­ verschluss ist das Getränk auch auf der Sandbaustelle stets griffbereit. Aproz Kids Cristal wird aus reinem Mineralwasser aus den Walliser Alpen hergestellt. Eine Flasche enthält so viel Kalzium wie ein Deziliter Milch. Kleine Süssschnäbel ab zwei Jahren finden auch am leicht gesüssten Aproz Kids Erdbeer Gefallen. Der Fruchtgeschmack basiert auf natürlichem Aroma.

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50 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

Optigal

Leichte Geflügel-Snacks zum Apéro

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 53

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Eier vom Strauch

Den Zweitnamen «Eierfrucht» verdankt die Aubergine ihrem Äusseren. Das Nachtschatten­ gewächs ist eines der vielfältigsten Gemüse der mediterranen und orientalischen Küche. Text: Claudia Schmidt Bilder und Styling: Christine Benz Rezepte: Annina Ciocco

Aufwand 40 Minuten

Herausnehmen und sammeln!

+ 40 Minuten garen

Noch mehr Rezepte

Gefüllte Auberginen sind ein Klassiker der Mittelmeerküche.

Die «Saisonküche» gibt es auch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.– www.saison.ch/abo


54 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

Auberginen-Spiesschen mit Minze-Tsatsiki

Mit Lammhackfleisch gefüllte Auberginen

Spaghetti mit Auberginen und Kichererbsen Aufwand 20 Minuten + 40 Minuten backen

Aufwand 25 Minuten Zutaten für 4 Personen 1 Aubergine, ca. 300 g Salz 24 Cherrytomaten 1 Knoblauchzehe 8 EL Olivenöl ¼ Bund Thymian Pfeffer 150 g Gurke 180 g Joghurt nature ¼ Bund Pfefferminze Zubereitung

1. Aubergine in Scheiben à ca. 2 cm schneiden. Diese je nach Durchmesser vierteln oder sechsteln, sodass ca. 32 Stücke entstehen. Rundum mit Salz bestreuen. Ziehen lassen und entstehende Wassertropfen mit Haushaltspapier abtupfen. Cherrytomaten mit den Auberginenstücken auf Spiesse stecken. Knoblauch zum Öl pressen. Thymianblättchen dazuzupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Spiesse damit bepinseln. 2. Gurke schälen, halbieren und entkernen. Gurke an der Röstiraffel zum Joghurt reiben. Pfefferminze fein hacken. Etwas für die Garnitur beiseitestellen. Restliche Pfefferminze zum Joghurt mischen. MinzeTsatsiki mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kühl stellen. Spiesse bei kleiner bis mittlerer Hitze rundum ca. 15 Minuten in einer Bratpfanne braten. Tsatsiki mit beiseitegestellter Pfefferminze garnieren und servieren. Dazu passt Pitabrot. Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Pro Person ca. 5 g Eiweiss, 20 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1000 kJ/240 kcal

Aufwand 40 Minuten + 40 Minuten garen

Zutaten für 4 Personen 2 Auberginen à ca. 250 g 1 dl Bouillon ½ Zwiebel 4 EL Olivenöl 250 g Lammhackfleisch 200 g Feta 2 Prisen Muskatpulver ½ TL Zimt Salz, Pfeffer ½ Bund Oregano 8 EL Paniermehl Zubereitung

1. Backofen auf 180 °C vorheizen. Auberginen längs halbieren und Auberginenfleisch mit einem Kerngehäuseausstecher herauslösen. Dabei einen ca. 5 mm dicken Rand stehen lassen. Auberginenhälften in eine Gratinform oder ein Blech geben und mit Bouillon umgiessen. Auberginenfleisch und Zwiebel fein hacken. Beides in der Hälfte des Öls dünsten. Lammhackfleisch beigeben und mitbraten. Feta dazubröckeln. Mit Muskat, Zimt, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte des Oreganos dazuzupfen. Masse in die Auberginenhälften verteilen. 2. Gefüllte Auberginenhälften in der Ofenmitte zugedeckt ca. 40 Minuten garen, bis die Auberginenhälften bissfest sind. Paniermehl im restlichen Öl rösten, bis es leicht Farbe annimmt. Über die Auberginenhälften geben und mit dem restlichen Oregano servieren. Zubereitungszeit ca. 40 Minuten + 40 Minuten garen

Pro Person ca. 21 g Eiweiss, 33 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 1900 kJ/450 kcal

Zutaten für 4 Personen 2 Auberginen à ca. 250 g 8 EL Olivenöl ½ Zitrone 2 Knoblauchzehen 130 g Kichererbsen aus der Dose, abgetropft 4 EL Pinienkerne Salz, Pfeffer 400 g Spaghetti 1 Bund Petersilie Zubereitung

1. Backofen auf 200 °C vorheizen. Ganze Auberginen in der Ofenmitte ca. 40 Minuten backen. Abkühlen lassen und Auberginenhaut von der Aubergine ziehen. Auberginenfleisch fein hacken und mit dem Öl mischen. Zitronenschale fein dazureiben. Zitrone auspressen, Saft beigeben. Knoblauch dazupressen. Kichererbsen beigeben und die oberste Schicht mit einer Gabel zerquetschen. 2. Pinienkerne in einer Bratpfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe annehmen. Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. 1 dl Pastawasser abschöpfen und zur Auberginenmasse mischen. Petersilie fein hacken und beigeben. Auberginensauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Spaghetti abgiessen und abtropfen lassen. Mit der Sauce und den Pinienkernen servieren. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + 40 Minuten backen

Pro Person ca. 22 g Eiweiss, 26 g Fett, 82 g Kohlenhydrate, 2750 kJ/660 kcal


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Alle Frey Pralinés in Schachteln oder Adoro, UTZ z.B. Pralinés Prestige, 250 g, gültig bis 5.10.2015

Bei allen Angeboten sind M-Budget und bereits reduzierte Artikel ausgenommen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 28.9.2015, SOLANGE VORRAT

20%

3.90 statt 4.90

Alle UTZ Kaffees, Bohnen oder gemahlen z.B. Boncampo Bohnen, 500 g

1.–

GÜNSTIGER

4.70 statt 5.70

Zweifel Chips 170 g, 280 g, 300 g 1.– günstiger, z.B. Paprika, 280 g


MEHR MARKTFRISCHE 30%

2.85 statt 4.10

3.80 statt 4.80

Hirsch-Schnitzel Neuseeland, per 100 g

33%

3.20 statt 4.80

Kartoffeln Amandine Schweiz, Tragtasche à 1.5 kg

33%

–.80 statt 1.20 Feigen blau Türkei, pro Stück

Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack 2 x 120 g, 20% günstiger

1.50 statt 2.–

Avocados Peru, pro Stück, 25% günstiger

1.30 statt 1.50

Kopfsalat grün, «Aus der Region.» pro Stück

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 28.9.2015, SOLANGE VORRAT

1.45 statt 1.85

Gruyère rezent per 100 g, 20% günstiger

40%

8.90 statt 14.90

M-Classic Strauss Surprise pro Strauss


FÜR ALLE. 20%

7.25 statt 9.10

Alle Wild-Charcuterie Jumbo-Schalen* z.B. Hirschtrockenfleisch, Neuseeland/Österreich, per 100 g

2.35 statt 2.95

Beinschinken Schweiz, per 100 g, 20% günstiger

30%

2.20 statt 3.15

ASC Pangasiusfilets* per 100 g

30%

2.55 statt 3.65

Optigal Poulet-Minifilet Schweiz, per 100 g

30%

8.20 statt 11.85

M-Classic Schweinswürstli im 3er-Pack Schweiz, 600 g

30%

4.90 statt 7.–

M-Classic Trutenbrust hauchdünn geschnitten oder Trutenmöckli im Duo-Pack z.B. Trutenbrust hauchdünn geschnitten, Frankreich/Brasilien, 2 x 144 g

40%

11.80 statt 19.80

Atlantik Rauchlachs Zucht aus Norwegen, 330 g

40%

3.95 statt 7.–

Rindsentrecôte am Stück Uruguay, per 100 g

33%

1.40 statt 2.15

Gesamtes Schweinefleischsortiment in der Selbstbedienung, z.B. TerraSuisse Kotelett, per 100 g


RABATT AUF VIELE 40%

5.70 statt 9.50

2.20 statt 2.70

Optigal Poulet ganz, 2 Stück Schweiz, per kg

33%

9.80 statt 14.70

Anna’s Best Pizza Lunga im 3er-Pack z.B. Prosciutto, 3 x 205 g

Alle Konfitüren oder Gelées in Gläsern sowie Beuteln 185–500 g, ab 2 Stück (ohne Alnatura), jedes –.50 günstiger, z.B. Extra Aprikosenkonfitüre, 500 g

40%

4.95 statt 8.40

Schweinsbratwurst Schweiz, 4 x 125 g

4.15 statt 5.20

Alle Grosis Cakes 20% günstiger, z.B. Schoggicake, 420 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 28.9.2015, SOLANGE VORRAT


MIGROS-PRODUKTE. 5.20 statt 6.20

Alle Torten im 2er-Pack 1.– günstiger, z.B. Himbeer-Schwedentorte, 2 x 110 g

30%

10.90 statt 15.60

Valflora Vollmilch UHT 12 x 1 Liter

4.40 statt 5.50

Frey Freylini Classic oder Special in Box, UTZ 20% günstiger, z.B. Classic, 180 g, gültig bis 5.10.2015

3.50 statt 3.90

Alle Pain Création Brote (ohne Kleinbrote Selbstwahl), –.40 günstiger, z.B. Olivenbaguette, 380 g

2.20 statt 2.70

Alle Frey Suprême Tafelschokoladen, Kugeln oder Friletti, UTZ, ab 2 Stück jedes –.50 günstiger, z.B. Tafelschokolade Noir Authentique, 100 g, gültig bis 5.10.2015

30%

4.25 statt 6.10

Alle Backmischungen oder Dessertpulver (ohne Alnatura), z.B. Brownies Backmischung, 490 g


VIELE MIGROS-PRODUKTE IN AKTION.

4.80 statt 6.–

Bärentatzen 760 g, Nuss-Stengeli 1 kg oder Butter-Sablés 560 g 20% günstiger, z.B. Bärentatzen, 760 g

6.10 statt 7.20

Handy Abwaschmittel im 3er-Pack 15% günstiger, z.B. Power Concentré, 3 x 500 ml, gültig bis 5.10.2015

33%

30%

7.45 statt 10.70

M-Classic Teigwaren-Tragtasche assortiert z.B. mit Ei, 3.5 kg

9.80 statt 14.70

Yvette Feinwaschmittel in Sonderpackung à 3 Liter z.B. Black, gültig bis 5.10.2015

10.40 statt 13.–

Exelia Weichspüler im Duo-Pack 2 x 1.5 Liter, 20% günstiger, z.B. Summer Fresh, gültig bis 5.10.2015

DIE MIGROS-INDUSTRIE UND IHRE PRODUKTE. Milch, Milchgetränke, Joghurt, Frischkäse, Saucen, Mayonnaise. Mitarbeitende: 583

Kaffee, Kaffeekapseln, Trockenfrüchte, Gewürze, Nüsse. Mitarbeitende: 302

Ice Tea, Fruchtsäfte, Fertiggerichte, Kartoffelprodukte und Produkte aus Früchten. Mitarbeitende: 971

Frischfleisch, Fisch, Charcuterie, Geflügel. Mitarbeitende: 2650

2.80 statt 3.55

M-Classic, Léger oder Balance Speisefette sowie Bratbutter ungekühlt, 20% günstiger, z.B. M-Classic Extra Pflanzenölzubereitung, 50 cl

Brote, Backwaren, Patisserie, Teigwaren. Mitarbeitende: 3269

Raclette Raccard, Gruyère AOP, Appenzeller, Fondue. Mitarbeitende: 243

Mineralwasser, Sirup, Fruchtsäfte. Mitarbeitende: 122

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 28.9.2015, SOLANGE VORRAT

Biscuits, Blévita, Glace, Dessertpulver, Fasnachtschüechli, Apérogebäcke. Mitarbeitende: 623

Pflegeprodukte, Kosmetikwirkstoffe, Wasch- und Reinigungsmittel, Margarinen und Speisefette. Mitarbeitende: 957

Trockenreis, Risottoreis, Milchreis, Spezialitätenreis. Mitarbeitende: 24

Schokolade, Kaugummi. Mitarbeitende: 774


NOCH MEHR SPARMÖGLICHKEITEN.

6.90

Calluna im 6er-Pack

1.10 statt 1.90

Alle Biscuits-Rollen, ab 2 Packungen (ohne Alnatura), jede –.80 günstiger, z.B. Rädli Gebäck, 210 g

9.70 statt 13.–

13.50

Cornatur im Duo-Pack 25% günstiger, z.B. Quorn Schnitzel Mozzarella Pesto, 2 x 240 g

3.60 statt 4.50

Alle Anna’s Best und Bio Antipasti 20% günstiger, z.B. Anna’s Best Oliven mit Weichkäse, 150 g

Rosenzauber, Fairtrade Stiellänge 40 cm, erhältlich in diversen Farben, Bund à 30 Stück

5.10 statt 6.40

Alle J.Bank’s Snacks oder Frühlingsrollen tiefgekühlt, 20% günstiger, z.B. Frühlingsrollen mit Gemüse, 6 Stück


WOCHENWEISE HAM 50%

30%

7.65 statt 15.30

3.85 statt 5.50

M-Classic Pouletschenkel, Schweiz tiefgekühlt, 2 kg

Heinz Ketchup Classic oder Hot im Duo-Pack z.B. Classic, 2 x 700 g

33%

6.– statt 7.60

3.85 statt 5.80

M-Classic weisse oder grüne Spargeln im Glas im 4er-Pack 20% günstiger, z.B. grüne Spargeln, 4 x 100 g

M-Classic Linsen, Linsen mit Speck, Weisse Bohnen oder Chilli con Carne im 4er-Pack z.B. Weisse Bohnen, 4 x 440 g

4.– statt 5.–

Alle Ice Tea Pulver 20% günstiger, z.B. Classic, 700 g

–.80 statt 1.–

Alle Longobardi geschälten oder gehackten Tomaten 20% günstiger, z.B. gehackte Tomaten, 280 g

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 28.9.2015, SOLANGE VORRAT

40%

7.35 statt 12.30

Alle Orangina im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter z.B. Regular


MERPREISE. 1.15 statt 1.55

Alle Klostergarten Tees im Beutel, ab 2 Stück jedes –.40 günstiger, z.B. Migros-Bio Fenchel, 20 Beutel

40%

6.75 statt 11.25

Pelican Fischstäbchen Dorsch, MSC tiefgekühlt, 3 x 300 g

3.30 statt 5.50

Gesamtes Mirador Flüssigwürzeoder Streuwürze-Sortiment 20% günstiger, z.B. Streuwürze, 90 g

7.90 statt 9.90

33.60 statt 50.40

Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 3, 3 x 50 Stück, gültig bis 5.10.2015

40%

1.55 statt 1.95

Kellogg’s Cerealien im Duo-Pack Corn Flakes, Special K Classic oder Red Fruit, 20% günstiger, z.B. Special K Classic, 2 x 500 g

3 für 2

Linsoft oder Kleenex Taschensowie Kosmetiktücher in Mehrfachpackungen z.B. Linsoft Classic Taschentücher, FSC, 56 x 10 Stück, gültig bis 5.10.2015

30%

–.45 statt –.65

Gesamtes Selina, Asco, MAX, Best Friend oder M-Classic Tierartikel-Sortiment z.B. Selina Adult mit Rind, 100 g, gültig bis 5.10.2015

13.10 statt 16.40

Gesamtes Garnier Sortiment (ohne Fructis Haarpflege-Produkte und Mehrfachpackungen), 20% günstiger, z.B. UltraLift Tagespflege, 50 ml, gültig bis 5.10.2015


NEU DAS GROSSE . N E G Ü N G R E SPARV 6.30 statt 8.40

Twist Style Haushaltpapier in Sonderpackung, FSC 8 Rollen, 25% günstiger

14.90

John Adams Herren-Shorts im 3er-Pack erhältlich in diversen Farben und Grössen, z.B. marine, Gr. M

2 für 1

3.65 statt 4.60

Gesamtes Esthetic Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), 20% günstiger, z.B. Vanille Showergel, 250 ml

50%

11.85 statt 23.70

Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, FSC A4, weiss, 80g/m2, 3 x 500 Stück

12.– statt 24.–

Topline Mikrowellen-Geschirr oder Shaker im Duo-Pack z.B. Transportteller, 2 x 1 Liter

13.20 statt 17.70

Kneipp Bestseller Lavendel Aroma-Pflegedusche im 3er-Pack 3 x 200 ml

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

25.–

Mädchen-Pyjama Violetta Gr. 134–176, pro Stück

NEU

19.–

Knaben-Pyjama mit Glow-in-the dark-Print Gr. 98–128, pro Stück

NEU

19.–

Bio Cotton Mädchen-Langarmshirt mit Reh-Sujet Gr. 134–164, pro Stück


WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Rispentomaten, Schweiz/Niederlande, per kg 3.– statt 4.60 33% Äpfel Gala, süsslich, Schweiz, per kg 2.20 statt 3.70 40% Kopfsalat grün, «Aus der Region.», pro Stück 1.30 statt 1.50

Gruyère rezent, per 100 g 1.45 statt 1.85 20%

BLUMEN & PFLANZEN

Kartoffeln Amandine, Schweiz, Tragtasche à 1.5 kg 3.20 statt 4.80 33%

Rosenzauber, Fairtrade, Stiellänge 40 cm, erhältlich in diversen Farben, Bund à 30 Stück 13.50

Avocados, Peru, pro Stück 1.50 statt 2.– 25%

Calluna im 6er-Pack 6.90 M-Classic Strauss Surprise, pro Strauss 8.90 statt 14.90 40%

Feigen blau, Türkei, pro Stück –.80 statt 1.20 33%

WEITERE LEBENSMITTEL

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Hirsch-Schnitzel, Neuseeland, per 100 g 2.85 statt 4.10 30% Schweinsbratwurst, Schweiz, 4 x 125 g 4.95 statt 8.40 40% M-Classic Trutenbrust hauchdünn geschnitten oder Trutenmöckli im Duo-Pack, z.B. Trutenbrust hauchdünn geschnitten, Frankreich/ Brasilien, 2 x 144 g 4.90 statt 7.– 30% Alle Wild-Charcuterie JumboSchalen, z.B. Hirschtrockenfleisch, Neuseeland/Österreich, per 100 g 7.25 statt 9.10 20% * Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 5.70 statt 9.50 40% Atlantik Rauchlachs, Zucht aus Norwegen, 330 g 11.80 statt 19.80 40% M-Classic Schweinswürstli im 3er-Pack, Schweiz, 600 g 8.20 statt 11.85 30% Beinschinken, Schweiz, per 100 g 2.35 statt 2.95 20% Rindsentrecôte am Stück, Uruguay, per 100 g 3.95 statt 7.– 40% Gesamtes Schweinefleischsortiment, in der Selbstbedienung, z.B. TerraSuisse Kotelett, per 100 g 1.40 statt 2.15 33% Optigal Poulet-Minifilet, Schweiz, per 100 g 2.55 statt 3.65 30% ASC Pangasiusfilets, per 100 g 2.20 statt 3.15 30% *

BROT UND MILCHPRODUKTE Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.80 statt 4.80 20%

Alle Pain Création Brote (ohne Kleinbrote Selbstwahl), –.40 günstiger, z.B. Olivenbaguette, 380 g 3.50 statt 3.90 Valflora Vollmilch UHT, 12 x 1 Liter 10.90 statt 15.60 30% SiD’s Big Pieces Yogurt, z.B. Choco, 150 g 1.60 NEU *,**

20x

Oh! Yogurt Greek Style im Duo-Pack, z.B. HeidelbeereVanille, 2 x 170 g 2.95 statt 3.70 20% Emmentaler mild, per 100 g 1.20 statt 1.55 20%

Frey Freylini Classic oder Special in Box, UTZ, z.B. Classic, 180 g 4.40 statt 5.50 20% ** Alle Frey Pralinés in Schachteln oder Adoro, UTZ, z.B. Pralinés Prestige, 250 g 12.60 statt 15.80 20% ** Alle Frey Suprême Tafelschokoladen, Kugeln oder Friletti, UTZ, ab 2 Stück, jedes –.50 günstiger, z.B. Tafelschokolade Noir Authentique, 100 g 2.20 statt 2.70 ** Bärentatzen 760 g, Nuss-Stengeli 1 kg oder Butter-Sablés 560 g, z.B. Bärentatzen, 760 g 4.80 statt 6.– 20% Alle Biscuits-Rollen (ohne Alnatura), ab 2 Packungen, jede –.80 günstiger, z.B. Rädli Gebäck, 210 g 1.10 statt 1.90 Blévita Biscuits Noisette, Choco oder Sandwich Yogourt/Abricot, z.B. Noisette, 248 g 20x 4.20 NEU ** Alle UTZ Kaffees, Bohnen oder gemahlen, z.B. Boncampo Bohnen, 500 g 3.90 statt 4.90 20% Alle Klostergarten Tees im Beutel, ab 2 Stück, jedes –.40 günstiger, z.B. Migros-Bio Fenchel, 20 Beutel 1.15 statt 1.55 Alle Konfitüren oder Gelées in Gläsern sowie Beuteln 185–500 g (ohne Alnatura), ab 2 Stück, jedes –.50 günstiger, z.B. Extra Aprikosenkonfitüre, 500 g 2.20 statt 2.70 Kellogg’s Cerealien im Duo-Pack, Corn Flakes, Special K Classic oder Red Fruit, z.B. Special K Classic, 2 x 500 g 7.90 statt 9.90 20% Gesamtes aha! Sortiment, z.B. Farmer Nuts & Fruits Cranberry, 3 x 35 g 4.20 20x 20x PUNKTE Alle Backmischungen oder Dessertpulver (ohne Alnatura), z.B. Brownies Backmischung, 490 g 4.25 statt 6.10 30% Alle J.Bank’s Snacks oder Frühlingsrollen, tiefgekühlt, z.B. Frühlingsrollen mit Gemüse, 6 Stück 5.10 statt 6.40 20%

Appenzeller Surchoix, per 100 g 1.40 statt 1.80 20%

Farmer’s Best Rote Kidney Bohnen, tiefgekühlt, 500 g 3.20 NEU *,**

20x

Farmer’s Best Kichererbsen, tiefgekühlt, 500 g 3.20 NEU *,**

20x

Pelican Fischstäbchen Dorsch, MSC, tiefgekühlt, 3 x 300 g 6.75 statt 11.25 40% Schweizer Felchenfilets im Backteig, tiefgekühlt, 300 g 10.50 NEU *,**

Pelican Crevetten im Backteig, ASC, tiefgekühlt, 20x 300 g 6.60 NEU *,** M-Classic Pouletschenkel, Schweiz, tiefgekühlt, 2 kg 7.65 statt 15.30 50%

Sélection Moscato, 3 x 20 cl 7.10 NEU *,**

20x

Biotta Granatapfelsaft, Migros-Bio, 50 cl 4.60 NEU *,**

20x

Alle Aproz im 6er-Pack, z.B. Classic mit Kohlensäure, 6 x 1.5 Liter 2.85 statt 5.70 50% Actilife Vegetarier Depot Tabletten, Packung à 30 Stück 20x 5.30 NEU *,** Hugo Sirup Zero, 75 cl 3.50 NEU *,**

Gesamtes Selina, Asco, MAX, Best Friend oder M-Classic Tierartikel-Sortiment, z.B. Selina Adult mit Rind, 100 g –.45 statt –.65 30% ** Pantene Pro-V Perfect Hydration Haarpflege, z.B. Shampoo, 20x 250 ml 3.80 NEU ** Alle Fructis Spülungen oder Shampoos im Duo- sowie 3er-Pack, z.B. Nutri-Repair Shampoo im 3erPack, 3 x 300 ml 9.– statt 12.90 30% 100 g = 1.– ** Gesamtes Garnier Sortiment (ohne Fructis Haarpflege-Produkte und Mehrfachpackungen), z.B. UltraLift Tagespflege, 50 ml 13.10 statt 16.40 20% **

Alle Orangina im 6er-Pack, 6 x 1.5 Liter, z.B. Regular 7.35 statt 12.30 40%

20x

Alle Ice Tea Pulver, z.B. Classic, 700 g 4.– statt 5.– 20% Alle Longobardi geschälten oder gehackten Tomaten, z.B. gehackte Tomaten, 280 g –.80 statt 1.– 20% M-Classic Teigwaren-Tragtasche assortiert, z.B. mit Ei, 3.5 kg 7.45 statt 10.70 30% M-Classic, Léger oder Balance Speisefette sowie Bratbutter, ungekühlt, z.B. M-Classic Extra Pflanzenölzubereitung, 50 cl 2.80 statt 3.55 20% Heinz Ketchup Classic oder Hot im Duo-Pack, z.B. Classic, 2 x 700 g 3.85 statt 5.50 30% Gesamtes Mirador Flüssigwürzeoder Streuwürze-Sortiment, z.B. Streuwürze, 90 g 1.55 statt 1.95 20% M-Classic weisse oder grüne Spargeln im Glas im 4er-Pack, z.B. grüne Spargeln, 4 x 100 g 6.– statt 7.60 20% M-Classic Linsen, Linsen mit Speck, Weisse Bohnen oder Chilli con Carne im 4er-Pack, z.B. Weisse Bohnen, 4 x 440 g 3.85 statt 5.80 33%

Linsoft oder Kleenex Taschensowie Kosmetiktücher in Mehrfachpackungen, z.B. Linsoft Classic Taschentücher, FSC, 56 x 10 Stück 3.30 statt 5.50 40% ** Ellen Amber Damen-Slips im 5er-Pack, erhältlich in 5 Farben und diversen Grössen, z.B. Mini, rohweiss, Gr. M 12.90 ** Ellen Amber Baumwoll-Pyjama oder Sauna-Kilt, erhältlich in diversen Farben und Grössen, pro Stück, z.B. Baumwoll-Pyjama, Bio Cotton, altrosa, Gr. S 19.90 ** John Adams Herren-Pyjama, marine, erhältlich in diversen Grössen, pro Stück 34.90 ** Gesamtes Hausschuh- oder Comfortslipper-Sortiment, z.B. Hausballerina, weiss, Gr. 36, 1 Paar 13.85 statt 19.80 30% ** Pampers Baby Feuchttücher in Sonderpackung, Sensitive oder Baby Fresh, z.B. Sensitive, 9 x 56 Stück 23.70 statt 39.60 40% *,** Alle Pampers Windeln (ohne Megapack), gilt für 3 Produkte mit identischem Preis, z.B. Baby-Dry 3, 3 x 50 Stück 33.60 statt 50.40 3 für 2 ** Bio Cotton Mädchen-Langarmshirt mit Reh-Sujet, Gr. 134–164, 20x pro Stück 19.– NEU ** Baby-Overalls oder Kinder-Pyjamas, erhältlich in diversen Farben und Grössen, pro Stück, z.B. KnabenPyjama, dunkelrot, Gr. 140 12.90 ** Mädchen-Pyjama Violetta, Gr. 134–176, pro Stück 25.– NEU **

20x

Knaben-Pyjama mit Glow-inthe-dark-Print, Gr. 98–128, 20x pro Stück 19.– NEU **

Zweifel Chips 170 g, 280 g, 300 g, 1.– günstiger, z.B. Paprika, 280 g 4.70 statt 5.70

Yvette Feinwaschmittel in Sonderpackung à 3 Liter, z.B. Black 9.80 statt 14.70 33% **

Alle Grosis Cakes, z.B. Schoggicake, 420 g 4.15 statt 5.20 20%

Exelia Weichspüler im Duo-Pack, 2 x 1.5 Liter, z.B. Summer Fresh 10.40 statt 13.– 20% **

Anna’s Best Vermicelles, 400 g 4.90 NEU *,**

20x

Alle Torten im 2er-Pack 1.– günstiger, z.B. Himbeer-Schwedentorte, 2 x 110 g 5.20 statt 6.20 Alle Anna’s Best und Bio Antipasti, z.B. Anna’s Best Oliven mit Weichkäse, 150 g 3.60 statt 4.50 20% Anna’s Best Pizza Lunga im 3er-Pack, z.B. Prosciutto, 3 x 205 g 9.80 statt 14.70 33% Cornatur im Duo-Pack, z.B. Quorn Schnitzel Mozzarella/Pesto, 2 x 240 g 9.70 statt 13.– 25%

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 5.10. Genossenschaft Migros Basel ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 28.9.2015, SOLANGE VORRAT

20x

NEAR-/NON-FOOD

Handy Abwaschmittel im 3er-Pack, z.B. Power Concentré, 3 x 500 ml 6.10 statt 7.20 15% ** Migros Fresh Raumduft-Sets, Glasvase, 2 Bund Holzstäbchen und 2 Duftflaschen, 2 x 100 ml, z.B. Iced Berries, pro Set 9.90 ** SodaStream Play white, pro Stück 68.60 statt 98.– 30% **


NEU IN IHRER MIGROS. NEU

3.20

Farmer’s Best Kichererbsen* tiefgekühlt, 500 g

NEU

4.60

Biotta Granatapfelsaft, Migros-Bio 50 cl

NEU

5.30

Actilife Vegetarier Depot Tabletten Packung à 30 Stück

NEU

3.50

Hugo Sirup Zero 75 cl

NEU

7.10

Sélection Moscato 3 x 20 cl

NEU

6.60

Pelican Crevetten im Backteig, ASC tiefgekühlt, 200 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 22.9. BIS 5.10.2015, SOLANGE VORRAT

NEU

10.50

Schweizer Felchenfilets im Backteig tiefgekühlt, 300 g

NEU

1.60

SiD’s Big Pieces Yogurt z.B. Choco, 150 g

NEU

4.90

Anna’s Best Vermicelles 400 g


MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 67

Wissenswertes

Hintergrund

Rund um die Aubergine

Mehr Rezepte unter saison.ch

Schick in Schale Unter den unterschiedlich gefärbten Schalen der Auberginen verbirgt sich weisses Fruchtfleisch. Ihr neutraler Geschmack ist gleichzeitig auch ihr Trumpf: Die Eierfrüchte sind ideale Begleiter für Kräuter und Knoblauch.

Saison

Werden Auberginen aus der Schweiz angeboten, so stammen diese stets aus dem Gewächshaus. Saison ist von Juni bis September.

Die Auberginefarbene Ein dunkles Violett zeichnet die meisten Auberginen aus, die hierzulande erhältlich sind. Ob die Aubergine leicht spitz nach unten zuläuft oder ganz rund ist, hängt von der Sorte ab.

Haltbarkeit Reife Auberginen geben auf Druck leicht nach. Ihr Fruchtfleisch ist hell. Dunkle Flecken und bräunliche Samen deuten auf überreife Früchte hin. Fleckig werden die Eierfrüchte aber auch durch die Aufbewahrung im Kühl­ schrank. Idealerweise lagert man Auberginen bei ca. 10 °C. Sie halten dann gut eine Woche. Die Salz-Frage Früher salzte man die aufgeschnittenen Früchte, um ihnen die Bitterstoffe zu entziehen. Heutzutage bekommt man vor allem Auber­ ginen, die nur wenige Bitterstoffe enthalten. Dennoch ist es sinnvoll, die Auberginenscheiben zu salzen, wenn man sie in Öl braten möchte: Durch das Salzen saugen sie weniger Fett auf.

Die Weisse* Weisse (und auch gelbe) Auberginen gelten als ursprüngliche Frucht. Die weisse Farbe und die Form bescherten der Aubergine den Namen «Eierfrucht». Geschmacklich unterscheiden sich die Sorten kaum.

Der Mehl-Trick

Bild: Stockfood

Besonders fein werden gebratene oder frittierte Auberginenscheiben, wenn man sie nach dem Salzen mit leichtem Druck abtupft und in etwas Mehl wendet, bevor man sie ins heisse Öl legt. Überschüssiges Mehl sollte aber unbe­ dingt abgeklopft werden. In Zusammenarbeit mit www.saison.ch

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 69

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70 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS­WELT

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 71

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72 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

Filmgeschichte

Mädchen ohne Heimat

Am 1. Oktober läuft am Zurich Film Festival das Flüchtlingsdrama «Marie-Louise» aus dem Jahr 1944. Ohne Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler wäre dieser Film seinerzeit zum Flop geworden. 1946 erhielt er gar einen Oscar. Text: Michael West

D

as Plakat zum Film weckt starke Gefühle: Eine blasse Frau um­ klammert ein kleines Mädchen und flüchtet vor einer Feuers­ brunst. Im Hintergrund sind die Ruinen einer zerstörten Stadt zu sehen. In Wahrheit kommt im Filmklassiker «Marie­Louise» der Zweite Weltkrieg nur am Rand vor. Die Ge­ schichte spielt vorwiegend in der Schweiz. Die kleine Französin Marie­Louise (dargestellt von Josiane Hegg) kommt 1942 für drei Monate in unser Land. Möglich ist dies dank einer Aktion des Roten Kreuzes: Kinder aus Kriegsgebieten sollen in der Schweiz für einige Wochen Zuflucht finden, sich hier erholen, dann aber zu ihren Eltern in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Das Mädchen wohnt im Haus der Rot­Kreuz­ Helferin Heidi Rüegg (Annemarie Blanc). Deren Vater ist ein schweigsamer und unnahbarer Mann (Heinrich Gretler), der aber Marie­Louise auf den ersten Blick ins Herz schliesst. Als das Mädchen auf Geheiss der Behörden nach Frankreich zurück­ kehren soll, wollen sich weder das Kind noch die Pflegefamilie damit abfinden. Diese berührende Geschichte ist nun am Zurich Film Festival auf der Leinwand zu

erleben: Am 1. Oktober wird der Klassiker in einer restaurierten Fassung gezeigt. Die Filmemacher brachen ein Tabu

Spannend ist nicht nur der Film, sondern auch seine Entstehungsgeschichte: Drehbuchautor Richard Schweizer (1900 bis 1965) verarbeitete in seinem Text ein persönliches Trauma. Er hatte während des Kriegs zeitweise selber ein französisches Flüchtlingskind bei sich aufgenommen, das ihm schliesslich von den Behörden weg­ genommen und gegen seinen Willen ins Herkunftsland zurückgeschickt wurde. Die Arbeit am Film war auch für Regisseur Leopold Lindtberg schwierig: Zum ersten Mal ging es in einer Schweizer Produktion um ein Flüchtlingsschicksal. Die ganze Filmcrew tat sich mit der Geschichte schwer und war am Ende unsicher, ob der Film wirklich gelungen sei. Die Zweifel schienen sich zu bestätigen, als das Drama in den Schweizer Kinos schlecht anlief. Einer jedoch glaubte an den Film: Es war der Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler. Nach der Uraufführung im Februar 1944 veröffentlichte er im «Brückenbauer» eine begeisterte Kritik,

nannte «Marie­Louise» «ein mutiges Werk» und schrieb: «Man denkt über die aufgewor­ fenen Probleme und handelnden Personen nach und hat noch Tage und Wochen etwas davon, im Gegensatz zur Leere, die nach den elegantesten Spielfilmen schon anfängt, wenn man aus dem Kino herauskommt.» Mit ungewöhnlichen Methoden sorgte Dutti dafür, dass der Film doch noch zum Hit wurde. So versprach die Migros allen Hausfrauen ein Gratiskinobillett, wenn sie ihre Einkäufe ausserhalb der Stosszeiten


MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 73

Josiane Hegg (links) spielte das Flüchtlingskind, das in der Schweiz heimisch wird und dann das Land verlassen muss. Originalplakat zum Film (oben); Fan und Förderer des Films war Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler (Mitte); Richard Schweizer (unten, zweiter von rechts) erhält 1946 für das Drehbuch den Oscar. Es war das erste Mal, dass die Auszeichnung in die Schweiz ging.

Interview

«Neuer Blick auf den Krieg» Karl Spoerri, warum zeigen Sie «MarieLouise» am Zurich Film Festival? Der Film ist ein Meilenstein der Schweizer Kinogeschichte. Dafür sorgen allein schon die Schauspielerlegenden Heinrich Gretler und Annemarie Blanc. Die Geschichte berührt, gerade weil sie einfach und schnörkellos erzählt ist.

Bilder: Praesens/SRF/Cinémathèque

Können denn auch junge Festivalbesucher mit diesem über 70 Jahre alten Film etwas anfangen? Als Zeitdokument ist der Film für junge wie auch alte geschichtsinteressierte Zuschauer spannend. Faszinierend finde ich, dass der Krieg in «Marie-Louise» kaum gezeigt wird, aber als Drohung jederzeit zu spüren ist. Schliesslich wurde der Film während der Kriegsjahre gedreht.

tätigten. Am Ende brachte es «MarieLouise» in der Schweiz auf eine Million Eintritte. Auch im Ausland wurde der Film zum Erfolg – besonders die amerikanischen Kritiker waren begeistert. Schliesslich erhielt Richard Schweizer 1946 sogar einen Oscar für sein Drehbuch. Es war das erste Mal, dass diese Auszeichnung in unser Land ging – ein glanzvolles Happy End für die Filmemacher und auch für die Migros. MM Infos zum Festivalprogramm: Zff.com

Warum war «MarieLouise» international so erfolgreich? Die Zuschauer im Ausland fanden es sicher spannend, dass «MarieLouise» den Krieg auf ungewohnte Art thematisierte – nämlich aus der Sicht von Zivilisten in einem neutralen Land. In den Kriegsjahren dominierten ja im deutschen wie auch im amerikanischen Kino Propagandafilme über heldenhafte Soldaten. Karl Spoerri (42) ist künstlerischer Leiter des Zurich Film Festivals.


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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 75

Frage der Woche

«Im Migros-Magazin werden jede Woche Rezepte aus dem Kochmagazin ‹Saisonküche› veröffentlicht. Wo finde ich diese Rezepte, wenn die Zeitung bereits im Altpapier gelandet ist?»

Max Alter (links) und Marc Schaefer (vorne), die Geschäftsleiter der Migros Wallis und Waadt, verhelfen einem jungen Mann mit Mehrfachbehinderung zu einem Ausflug. Freiwilligenarbeit

Natur für alle Die Stiftung Just for Smiles ermöglicht mehrfach behinderten Menschen Ausflüge in die Berge und auf den See. Die Chefs der Genossenschaften Migros Wallis und Waadt waren bei einer Wanderung als Helfer im Einsatz . Text: Pierre Wuthrich

D

Glücklicherweise fallen die Rezepte der Saisonküche nicht gänzlich der Altpapiersammlung zum Opfer. Sie werden, wie zahlreiche andere Inhalte des Migros-Magazins, jede Woche für den Onlinebereich aufbereitet und auf www.migrosmagazin.ch gespeichert. Zu finden sind sie dort in der Rubrik «Kochen». Mittlerweile gibt es online eine Vielzahl verschiedener Rezepte für jede Tages- und Jahreszeit. Auch die Website der ‹Saisonküche› auf www.saison.ch führt übrigens eine umfangreiche Rezeptsammlung.

Bild: Laurent de Senarclens

er Wanderweg nahe der Walliser Ortschaft Salvan führt auf knapp 1000 Meter Höhe durch prächtige Bergwälder. Auf dem Pfad liegen da und dort Steine, und es kommen auch Stufen vor. Allein könnten Menschen mit Mehrfachbehinderung diese Route nicht bewältigen. Dennoch sind hier an einem schönen Spätsommertag Bewohner des medizi­ nischen Zentrums Castalie de Monthey VS unterwegs. Sie nehmen an einer Ak­ tion der Stiftung «Just for Smiles» teil, die jährlich Tausenden von Personen mit Mehrfachbehinderung Ausflüge in die Berge und aufs Wasser ermöglichen. Zum Einsatz kommt bei den Wande­ rungen die sogenannte Joëlette – ein Gerät, das einer Kreuzung aus Rollstuhl und Sänfte gleicht. Wenn Helfer an­ packen, lassen sich damit auch schwie­ rigere Routen bewältigen. Im Einsatz

sind diesmal auch Max Alter und Marc Schaefer, die Geschäftsleiter der Genossenschaften Migros Wallis und Waadt. Alter ist zudem Präsident der Adele­Duttweiler­Stiftung, die «Just für Smiles» 2014 mit dem Preis aus­ gezeichnet hat. Der Einsatz der Helfer verlangt Weitblick. Hindernisse auf der Route müssen rechtzeitig erkannt und vorsichtig überwunden werden. Die bei­ den Träger sollten stets gut zusammen­ arbeiten; der Vordere agiert dabei als Steuermann. Doch nach der fünfstündi­ gen Wanderung sind die beiden Chefs begeistert. «So haben wir die wertvolle Arbeit von ‹Just for Smiles› direkt er­ lebt und wissen sie noch mehr zu schät­ zen», sagt Alter. Und Schaefer ergänzt: «Das Lachen und die Freude der Teil­ nehmer waren der grösste Lohn.» MM Infos: Just4smiles.ch

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kundendienst der Migros, erreichbar unter 0800 84 0848 oder www.migros.ch/ kundendienst

Telefonisch erreichbar Montag bis Freitag: 8.00–18.00 Uhr, Samstag: 8.30–16.30 Uhr. Anrufe auf die oben genannte Nummer sind gratis.


76 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

Suisse Mania

Die Schweiz von oben

So attraktiv kann Heimatkunde sein: Auf Suissemania.ch lädt eine 3-D-Technologie zu einer virtuellen Ballonfahrt über die Schweiz ein. Auf unterhaltsame Weise erfährt man Wissenswertes über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Text: Anna-Katharina Ris

S

Bilder: Christian Dietrich

uisse Mania bietet jedem etwas. Sammler und Tauscher freuen sich über die MiniaturSehenswürdigkeiten und die Bildchen, mit denen sie ihr Sammelalbum füllen. Spielfreudige Suisse-Mania-Fans haben längst den hohen Spassfaktor des grossen Brettspiels für die ganze Familie entdeckt. Und wer sich gern in der virtuellen Welt bewegt, unternimmt auf Suissemania.ch eine Entdeckungstour am

Styling: Victoria Steiner

Bildschirm. Dank 3-D-Technologie schwebt man mit dem Heissluftballon über die Schweiz und erhält an verschiedenen Stationen in Bild und Ton interessante Informationen über die Sehenswürdigkeiten, den jeweiligen Kanton und Schweizer Bräuche. Jede Woche gibt es MigrosGeschenkkarten und eine Ballonfahrt für zwei Personen zu gewinnen. Über die Wochenaufgaben ist alles auf suissemania.ch zu erfahren.


MIGROS­WELT | MM39, 21.9.2015 | 77

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 79

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82 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 83

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 85

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86 | MM39, 21.9.2015 | MIGROS-WELT

Gehirntraining

Tut dem Köpfchen gut

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Nicht jeder kommt als Einstein auf die Welt, aber jeder kann seine geistige Leistungsfähigkeit trainieren, ein Leben lang. Denksport- und Zahlenspiele wie Schach, Rummikub, Kreuzworträtsel oder Sodoku sind nur einige von unzähligen Möglichkeiten, um die mentale Fitness zu bewahren und dabei Spass zu haben. Eine Fremdsprache aufzufrischen oder gar von Grund auf neu zu erlernen, hält die grauen Zellen ebenfalls auf Trab, auch im fortgeschrittenen Alter. Hauptsache, immer fleissig üben und nicht zu ausgiebig das Köpfchen auf dem Kissen zur Ruhe betten. Denn auch für die Denkzentrale gilt: Was (zu lange) rastet, das rostet.

Auch Kopfarbeiter brauchen zwischendurch Erholung: Zierkissen Constancia türkis, 45 × 45 cm Fr. 29.80

Weil Omega-3Fettsäuren die geistige Leistungsfähigkeit fördern: MSC Wildlachs Sockeye, 100 g Fr. 6.90

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 87

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MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 89

Drachenfest Wenn der Wind richtig bläst und es langsam Herbst wird, ist es wieder Zeit für das Drachenfest. Am Sonntag, 27. Sep­ tember, von 11 bis 17 Uhr, können junge und alte Besucher ihre gekauften oder selbst gebastelten Drachen im Park im Grünen steigen lassen. Alle Variationen sind dann am Himmel zu bestaunen, von der ganz klassischen Form über Papageie bis hin zu Comic­Figuren oder Tintenfischen. Bei schönem Wetter und hoffentlich ein wenig Wind können eindrucksvolle Lenk­ drachen­Shows und Riesendrachen von

über 20 Meter Länge bewundert werden. Ein besonderes Highlight ist der Drachen­ bau­Workshop, wo man der Kreativität freien Lauf lassen kann. Die Besucher können die Kunst des Drachenfliegens von professionellen Drachenkünstlern erlernen. Zudem bieten Artisten kosten­ lose Kurse mit verschiedenen Koordina­ tions­ und Balancespielen an. Der herbst­ liche Event im Park im Grünen in Münchenstein findet nun bereits zum 31. Mal statt.

Ihre Region Neues aus der Genossenschaft Migros Basel

Der Eintritt ist für alle Teilnehmenden kostenlos.

Blick über die Schulter eines echten Käsers.

Schaukäserei in der Migros Schönthal Die Woche vom Montag, 28. September, bis zum Samstag, 3. Oktober, steht in der Migros Schönthal in Füllinsdorf ganz im Zeichen des Käses. Dann nämlich können die Kundinnen und Kun­ den vor Ort einem Käser bei der Arbeit zusehen, ihm Fragen stellen und eine grosse Auswahl an Schweizer Käse in einer eigens aufgebauten Käsestrasse degus­ tieren. Weitere Informationen: www.switzerland­cheese.ch


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Outdoor

Ich bin dann mal weg

Am 24. September eröffnet Outdoor by SportXX im MParc Dreispitz. Outdoor-Experte Ralf Holenstein weiss, warum es sich lohnt, die eigenen vier Wände zu verlassen und, worauf bei Reisen in der Natur zu achten ist. Text: Moritz Weisskopf

R

egen klatscht ans Fenster, der Wind bläst durch die Bäume und eine nasse Kälte zieht in die Knochen. Bei so einem Wetter ist man am liebsten drinnen, auf dem Sofa, eingewickelt in eine Decke mit einer Tasse warmer Ovomaltine. Wenn das Wetter sich bessert, kann man ja wieder hinaus. Aber nur, wenn es nicht zu heiss ist. Und dann auch nur ein bisschen. Vielleicht auf den nächsten Hügel wandern, um das eigene Dorf von oben zu betrachten. Aber nicht zu weit, man muss ja wieder beizeiten zu Hause sein. Sonst verpasst man noch das Abendessen oder den «Tatort». Und, warum sollte man sich über-

Bilder: Moritz Weisskopf, Ralf Holenstein, Mikula Thalmann

haupt freiwillig mehrere Tage im Freien aufhalten und sich Wind und Wetter aussetzen? «Ich verbringe den Grossteil meiner Arbeitszeit am Computer. Die Gedanken sind bei den übernächsten Terminen oder der vergangenen Sitzung. Das macht Spass, aber wirklich im Hier und Jetzt zu sein, fällt nicht einfach. Das klappt am besten draussen in der freien Natur», sagt Ralf Holenstein. Jedesmal wenn das Wort «outdoor» fällt, funkelt es in den Augen des 29-jährigen Maschinenbauingenieurs aus dem Thurgau. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht, das vermuten lässt, dass er sich soeben an vergangene Erlebnisse erinnert. Wie zum

Beispiel an letztjährigen Sommer, als er zusammen mit zwei Freunden von Oslo bis ans Nordkap reiste. Schöne Momente und Herausforderungen

Von kahlen Gebirgsketten über Fjorde wie aus dem Bilderbuch, bis hin zu surrealen Hochebenen, sahen sie die ganze Vielfalt und Schönheit der Natur Norwegens. Übernachtet wurde grösstenteils in der Wildnis – fernab von Dörfern, Hotels oder CampingPlätzen. Möglich war das aufgrund des dort geltenden Jedermannsrechts, das gewisse grundlegende Nutzungsrechte der Wildnis und zum Teil auch Privateigentums zuge-


MIGROS-WELT | MM39, 21.9.2015 | 91

Mehr Wissen Das Jedermannsrecht erlaubt, die Natur zu genies­ sen, unabhängig von den Eigentumsverhältnissen. Dabei dürfen Natur oder Mensch keinen Scha­ den nehmen. 2

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1 Norwegens Mekka für Wanderer: die Hochebene Hardangervidda. 2 Ralf Holenstein bei der Besteigung des Galdhøppingen, Skandinaviens

1

steht. So kam es zu vielen einzigartigen Erlebnissen, die Ralf noch lange in Erinnerung bleiben werden. «Einmal wollten wir auf einem Gletscher in der Nähe von Bergen Skifahren gehen. Als wir ankamen, war aber gerade Feierabend beim Lift. Also haben wir etwas unterhalb campiert. Der Blick von dort ins Tal, perfekt in Szene gesetzt von der nicht untergehenwollenden Sonne, war einfach magisch», schwärmt Holenstein. Aber die Reise lief nicht nur reibungslos ab und so stiess das Trio auch mal an seine Grenzen – zum Beispiel am Nordkap. «Die Zelte standen an einer sehr exponierten Stelle und waren dadurch

höchstem Berg. 3 Wer einen Ausflug ins Grüne wagt, wird öfter mit solchen Momenten belohnt. 4 Der Blick vom Folgefonna-Gletscher ins Tal ist für Ralf Holenstein ein Highlight.

den arktischen Sturmwinden nicht immer gewachsen», erinnert sich Holenstein. Nur eine aus herumliegenden Steinen errichtete Schutzmauer konnte Schlimmeres ver­ hindern. Die richtige Ausrüstung

Neben einer guten Vorbereitung und der Beobachtung des Wetters ist auch die richtige Ausrüstung das A und O eines jeden Outdoor­ Trips. Das weiss Ralf Holenstein, der nie auf seine Haglöfs­Regenjacke verzichten würde. Aber auch der Klassiker, das Schweizer Ta­ schenmesser, sollte immer dabei sein. Sauber ausgerüstet steht einem Abenteuer Natur

nichts im Weg. Das nächste Ziel hat Ralf Holenstein bereits in Aussicht. «Ich will den Fujiyama in Japan besteigen», verkündet er, und wieder funkelt es in seinen Augen. Wen es ebenfalls reizt, die Natur zu erkunden, kann sich ab dem 24. September im MParc Dreispitz ausrüsten. Vom Sonn­ tagsspaziergänger bis zu denjenigen, die eine längere Reise durch Feld, Berg und Tal planen: Mit einem jetzt noch grösseren Sortiment hat «Outdoor by SportXX» für jeden die passende Ausrüstung – und an den Eröffnungstagen (24. und 25. Septem­ ber) 10 Prozent Rabatt auf das Outdoor­ Sortiment. MM


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und es soll deshalb möglichst viele Kurse ausprobieren dürfen. (4%)

Knigge reloaded

Gibt es einen Ort, an dem es in Ordnung ist, Abfall einfach liegen zu lassen? Migrosmagazin.ch

Ist es okay, Abfall in öffentlichen Verkehrsmitteln liegen zu lassen, weil diese sowieso gereinigt werden?

Richtig oder falsch? Energiesparlampen können im Kehrichtsack entsorgt werden.

Illustrationen: Andreas Klammt, Alice Kolb; Bild: Stefan Sulzer

Falsch! Im Gegen-

Philipp Tingler (44) ist Autor

und Philosoph und schreibt hier jede Woche über Phänomene des modernen Benehmens.

«Nein. Mit dieser Argumentation könnte man Abfall schliesslich überall im öffentlichen Raum liegen lassen (jedenfalls in der Schweiz). Ich darf behaupten, dass ich schon einiges erlebt habe, darunter die Umgangsformen des Fashion-Week-Publikums bei der Verteilung von Geschenketaschen, aber mit so ganz primitiv schlechtem Benehmen wie dem öffentlichen Fallenlassen von Müll kann man mich immer noch schocken. Da bin ich wohl ein bisschen von gestern. Wenn Sie mich fragen, gibt es kaum ein deutlicheres Zeichen für eine schlechte Kinderstube, als seinen Abfall einfach liegen zu lassen. Die Verkehrsbetriebe meiner Heimatstadt Zürich sind sich übrigens des Umstands, dass jeder seinen Unrat selbst ordentlich entsorgt, offenbar so sicher, dass sie unlängst sämtliche Abfallbehälter aus ihren Fahrzeugen entfernten. Dies wiederum ist selbst etwas unhöflich.»

satz zu Glühbirnen dürfen Energiesparlampen nicht im Kehricht entsorgt werden. Sie gehören auch nicht zum Altglas. Sparlampen enthalten Quecksilber und verwertbare Metalle. Um Umwelt und Gesundheit zu schonen, müssen sie separat als Sondermüll entsorgt werden. Darum kümmern sich die Experten an der Sammeloder Verkaufsstelle. Einzig zerbrochene Sparlampen gehören gut verschlossen in Plastiksäcken in den Hausmüll. Darum gilt: Ener-

giesparlampen an Sammelstellen entsorgen oder direkt beim Verkäufer abgeben.

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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 97

M Mamma mia

Fanbesuch

Manchmal fühle ich mich wie ein Hollywood-Star. Meine Fans wollen mit mir ins Bett, vor allem abends. Sie träumen davon, neben (oder auf ) mir einzuschla­ fen. Das, so versichern sie mir, sei total kuschelig und schön. Für sie.

Migros-Magazin-Kolumnistin Bettina Leinenbach hat als Mutter alles im Griff. Zumindest meistens. Die 150. «Mamma mia»-Kolumne

«Was ich preisgebe, ist echt»

Zum Jubiläum verrät Kolumnistin Bettina Leinenbach, wie sie als Mutter mit Druck umgeht und weshalb ihr neulich eine Nachbarin den Bauch zeigen wollte. Text: Reto Meisser

Bild: Gerry Nitsch

Bettina, wenn man auf Migrosmagazin.ch sucht, findet man schon 150 deiner «Mamma mia»-Kolumnen. Wie kommst du eigentlich zu deinen Themen? Die meisten Ideen fallen mir gewissermassen in den Schoss. So wie neulich. Meine Tochter Ida musste zum ersten Mal in ihrem Leben Uufzgi machen – und versaute das Arbeitsblatt grandios. Das alleine wäre nicht berichtens­ wert. Die Tatsache, dass ich die Aufgaben daraufhin gefälscht habe, hingegen schon. Stehen Mütter besonders unter Druck? Ich denke schon. Wir wollen alles richtig machen, wollen einen guten Eindruck hinterlassen. Unsere Kinder sind der Beweis dafür, dass wir alles im Griff haben. Dabei wäre es wichtig, mal locker zu lassen.

In deinen Kolumnen wirkst du sehr entspannt. Wie locker bist du privat? Na ja, es geht so. Ich weiss zumindest, wo es bei mir klemmt. Wenn ich in einem Text gestehe, dass ich gern alles kontrolliere, ist das ein Schritt in die richtige Richtung, oder? Deine Kolumnen sind oft überspitzt. Wie kommt das bei den Leserinnen und Lesern an? Meistens richtig. Ich erlebe oft, dass sich die Leute bei mir melden, um zu sagen, wie treffend meine Beschreibung war. Das mit der Ironie ist eher eine komplizierte Sache. Manche Leser scheinen voll­ kommen immun dagegen zu sein. Welche war die witzigste Leserreaktion bisher? Neulich habe ich eine Kolumne über meinen ausgeleierten Mut­ terbauch geschrieben. Kurz darauf

hielt mich eine betagte Nachbarin auf der Strasse an, um mir zum Text zu gratulieren. Dann wollte sie mir noch ihren Bauch zeigen … Kennen deine Leser die echte Bettina Leinenbach? Das, was ich von mir preisgebe, ist echt. Ich muss aber nicht alle privaten Details in der Öffentlichkeit ausbreiten, um meinen Standpunkt klarzumachen. Herr Leinenbach vertraut mir diesbezüglich. Ich hoffe, meine Kinder sehen es irgendwann einmal auch so. Ist deinen Töchtern schon bewusst, dass sie die Hauptrollen in deinen Texten spielen? Tun sie das überhaupt? Ich habe je länger, je mehr das Gefühl, dass es in der Kolumne vor allem um die Mutterrolle geht. Das ist genug Stoff für die nächsten 100 Jahre. MM

Um ans Ziel zu kommen, ist jedes Mittel recht. Wenn die Nacht naht, brechen im Fanlager gemeine Krankheiten aus. Gedärme verkrampfen sich, Schläfen pochen im Technorhythmus. Echt jetzt. Die einzige Kur ist ein Aufenthalt im Mutterbett. Wen kümmert es, dass der Platz dort vergeben ist? «Papi kann ja auf die Couch», schlug Ida neulich vor – und hielt sich theatralisch den Bauch. «Ich verspreche, dass ich still liege.» Ums Haar wäre ich eingeknickt. Dann erinnerte ich mich an den letzten «Fan­ besuch». Stellen Sie sich vor, Sie relaxen an einem einsamen Strand. Plötzlich robbt eine Seeelefantenkuh auf Sie zu, schnauft und sabbert. Auf Ihren Strand. Sie versuchen noch, Ihr Badetuch zu verteidigen, schon hängt Ihr Hintern im Wasser.

Meine Tochter ahnte, dass ich Nein sagen würde. Deswegen packte sie den Trumpf aus: «Weisst du, war­ um besser ich bei dir schlafe? Ich schnarche nicht.» Bettina Leinenbach (38) ist Journalistin

und zweifache Mutter.


98 | MM39, 21.9.2015 | LEBEN

Familie

«Sophie lässt mich nicht älter werden»

Immer mehr Männer bekommen im Herbst ihres Lebens Nachwuchs. Auch Schlagzeuglegende Pierre Favre ist so ein später Vater. Beim 78-jährigen Neuenburger sorgt die 4-jährige Sophie für viel Wirbel – und lässt ihn einen zweiten Frühling erleben. Text: Ernst Weber

Zur Person

Der Poet unter den Schlagzeugern Pierre Favre (78)

kommt nahe Le Locle NE zur Welt und beginnt mit 15 Jahren, als Autodidakt Schlagzeug zu spielen. Bereits zwei Jahre später tritt er als Berufsmusiker auf, spielt 1957 bis 1960 beim RadioOrchester Basel, später im Orchester Max Greger. Pierre Favres grosse Errungenschaft, die ihm die Bezeichnung Poet unter den Schlagzeugern einträgt, entwickelt er Ende der 60er-Jahre: die Konzeption der orchestralen Perkussion, durch die das Schlagzeug zu einem sich selbst genügenden Klangkörper wird.

W

enn man mit dem Feuer spielt, kann man erwarten, dass es einmal brennt», sagt Pierre Favre (78) scherzhaft. Der Weltklasse-Schlagzeuger spricht damit jenen Moment vor vier Jahren an, als ihm seine Frau eröffnete, dass sie schwanger sei. Die Nachricht löste tiefe Freude bei ihm aus, warf aber auch Fragen auf. Zumal es unter den verschiedenen Meinungen, die er und seine Frau, die Pianistin Agnieszka Bryndal (46), einholten, auch Stimmen gab, die meinten, dass es gefährlich sei, in diesem Alter noch ein Kind zu zeugen. Mittels Ultraschall verfolgte das Paar denn auch gespannt die Entwicklung des heranwachsenden Lebens. «Als Vater ist man da absolut engagiert», sagt der Neuenburger, der die Schwangerschaft und die damit zusammenhängenden Vorbereitungen entsprechend intensiv miterlebte. Die Töchter sind älter als seine Frau

Dabei kam ihm seine eigene Kindheit zugute: Pierre Favre wuchs auf einem kleinen Bauernhof auf, nahe Le Locle, eingangs des Tals La Brévine. «Es war die alte Welt. Man nimmt das Leben, wie es kommt, sieht es positiv. Dann kommen die Geschenke von allein. Und die kleine Sophie ist ein Riesengeschenk», strahlt der späte Vater, der mit Sabine und Anne bereits zwei viel ältere Töchter hat. Beide sind älter als seine Frau, mit der er, gleichsam als Grossvater, noch einmal von vorne begonnen hat.

Bilder: Daniel Auf der Mauer

«Sophie lässt mich nicht älter werden», sagt Favre. Wie jüngere Väter trägt er seine Tochter herum, macht Gymnastik und tanzt mit ihr. Wenn sie mit der Zeit mehr verlangt, wird er mitmachen, was eben geht. Zwar denkt er manchmal daran, dass er ein Alter erreicht hat, in dem er sterben könnte. Doch er glaubt, dass es noch lange so weitergeht. «Wenn Sophie 20 ist, kann ich gehen. Jetzt wäre es zu früh, und wer weiss schon, wer zuerst geht», sagt Pierre Favre. Stirbt er zuerst, wird sich seine Frau um Sophie kümmern. Er hat dafür gesorgt, dass dann alles einigermassen geregelt ist. Schliesst seine Frau vor ihm die Augen, hofft er auf ein langes Leben. In allen Teilen der Erde, auch in Brasilien und Australien, wurde ihm gesagt, er würde mindestens 100 Jahre alt. «Glaubt man es, könnte es auch noch passieren», meint er. Mit bald 80 Jahren sieht sich Pierre Favre in voller Blüte stehen. Beim Spielen macht er täglich Fortschritte. Seine Projekte kommen voran. Sein Streben hat zwar nicht mehr die gleiche Natur wie mit 20, als er alles unbedingt wollte, aber er ist umso kreativer. «Als älterer Mensch sieht man eine Blume anders. Man taucht in sie ein und entdeckt eine wunderbare Welt», sinniert der Künstler. Beim Musizieren empfindet er dasselbe: Immer tiefer dringt er in die Musik ein. An der Technik arbeitet er nicht, um technisch besser zu werden, sondern um besser spielen zu können. Es

geht um Leidenschaft. «Solange sie anhält, brennt das Lebensfeuer; vorausgesetzt die Gesundheit und der Kopf machen mit», glaubt Pierre Favre. Bis jetzt ist ihm dieses Glück beschieden: Er fährt immer noch sehr gut Auto, erledigt alles Administrative und arbeitet viel. Vor allem aber hat er Zeit für Sophie. Eine neue Erfahrung, die ihm bei seinen älteren Töchtern versagt geblieben war. Damals war er oft ohne Arbeit, hatte keine Wohnung. Die Familie lebte im Zelt, war wie die Zigeuner dauernd unterwegs. Rom, München, Paris. Heute verläuft sein Leben geordneter, sodass die kleine Sophie mehr Ruhe hat. Relativ häufig zu Hause, erzieht er seine jüngste Tochter mit. Dabei hat er das Bild eines Menschen vor Augen, der in der Welt steht und seine Fähigkeit entfalten kann, der sich nicht von dieser oder jener Ideologie an der Nase herumführen lässt. Zur Erläuterung führt Pierre Favre seinen eigenen Werdegang an. Er hatte nie einen Schlagzeuglehrer, brachte sich alles selber bei. Durch Abgucken und Nachahmen. Schallplatten waren seine Lehrer. Deswegen spielt kein zweiter so wie er. Der Musiker ist überzeugt: «Unternehmungsfähig ist man dann, wenn man etwas auf seine Weise macht, sich aber trotzdem integrieren kann.» Er kann mit allen spielen. Solo, im Orchester, im Duo, im Trio. Er spielt auch das Gewöhnliche. Aber eben alles nur auf seine Art. Diese Haltung gibt er seiner kleinen


LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 99

«Sollte Sophie Musikerin werden, wäre das mein grösstes Glück»: Pierre Favre zeigt Tochter Sophie, wie man auf mit Wasser gefüllten Kalebassen spielt.


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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 101

Vor- und Nachteile von alten Vätern: Migrosmagazin.ch

Experteninterview

«Auf die Frau kann eine lange Versorgungsphase zukommen»

Wach und voller Energie: Jung hält Pierre Favre neben seiner Frau und Sophie auch die Musik.

Tochter weiter. Dass seine Frau andere er­ zieherische Schwerpunkte setzt, bezeichnet er als Balance, die gut ist. Die Anzeichen sprechen jedenfalls dafür: Sophie ist sehr eigenständig. Sie wählt dies, wählt das, sie malt, tanzt, singt und will Cello spielen. Und sie ist ein interessiertes Kind: Wenn ihr zum Beispiel ein Konzert gefällt, dann bleibt sie anderthalb Stunden sitzen und hört zu. Und das im Alter von vier Jahren! «Sollte Sophie Musikerin werden, wäre das mein höchstes Glück», sagt Favre. Sophie wächst mehrspra­ chig auf. Ihre Mutter spricht Polnisch, ihr Vater Französisch, mit ihren Spielkameraden lernt sie Schweizerdeutsch. Für Pierre Favre ist entscheidend, was ein Vater seinem Kind auf den Lebensweg mitgibt. Mag er nun 20 oder 80 Jahre alt sein. Im gleichen Atemzug zeigt er sich dankbar, für alles Gute, das er von seinen Eltern bekommen hat. Beim ersten Kontakt sind manche schockiert

Sophie hat noch nicht gemerkt, dass ihr Vater ihr Grossvater sein könnte. Egal, wo und wann, ruft sie unbekümmert «Papa, Papa». Lediglich fremde, vor allem jüngere Leute, stossen sich beim ersten Kontakt manchmal an Pierre Favres Alter, geben sich schockiert, dass er eine so junge Frau an seiner Seite hat. Aber noch immer hat eine anfängliche Ablehnung in Wärme umgeschlagen. «Die Leute vergessen schnell, dass ich ein Gross­ vater bin», stellt er erfreut fest. Kein Wunder, Pierre Favre ist wach, witzig und voller Energie. Jung hält ihn neben seiner Frau, der kleinen Sophie und seiner Einstellung auch die Musik, insbesondere die Musiker, mit denen er immer noch auf den Bühnen in aller Welt konzertiert. Alle sind wesentlich jünger als er, nämlich 20 bis 50 Jahre alt. Ob dem Spass und der Freude, die sie beim Arbeiten und Üben haben, vergisst er sein Alter. Einer von Pierre Favres Lieblingssprüchen besagt, dass man bis 50 älter, ab 50 jünger wird im Herzen. So gesehen, ist ein später Vater das Beste, was einem Kind passieren kann. MM

Ulrike Ehlert, sollen 50, 60 oder 70 Jahre alte Männer noch Kinder zeugen? Das Alter ist nicht das Entscheidende. Entscheidend ist, wie stark sich der Mann durch die Vaterschaft belastet fühlt. Wenn Mütter in der Schwanger­ schaft depressiv sind oder an einer Wochenbettdepression leiden, kann das für Kleinstkinder entwicklungshem­ mend sein. In der Zwischenzeit weiss man, dass auch Väter die Entwicklung ihres Kindes negativ beeinflussen können, wenn sie Depressionen haben oder sich stark überfordert fühlen. Wo sehen Sie weitere Nachteile? Ältere Eltern beziehungsweise ältere Väter können deutlich vorsichtiger sein. Sie nehmen ängstlicher an der Entwicklung des Kindes teil. Aber hält man zum Beispiel ein Kind jedes Mal davon ab, auf einen Baum zu klettern, dann lernt es das auch nie. Es kann zum Vorteil des Kindes sein, wenn man mehr auf das Kleine aufpasst. Aber ältere Väter müssen sich schon auch bewusst sein, dass sie dieses Kind mög­ licherweise überbehüten. Ein älterer Mann hat ja oft bereits erwachsene Kinder, die selber schon Kinder haben. Ergeben sich aus die­ ser speziellen Situation Probleme? Wenn die Enkelkinder und deren leib­ liche Halbgeschwister älter oder im gleichen Alter sind, ist das zumindest seltsam. Es hinzunehmen, bedarf von allen Seiten ziemlich viel guten Willens. Wir erleben ja immer wieder seltsame Dinge. Viele gehen uns nicht sehr nahe, andere halten wir für interessant. Aber wenn in unserer eigenen Kernfamilie so etwas passiert, kann das schnell negativ bewertet werden. Beim älteren Vater, der versucht, es allen recht zu machen, kann dadurch eine psychische Belastung entstehen. Kinder älterer Väter betonen oft die gute Zeit, die Sie mit ihren Vätern hatten. Sind ältere Väter die besseren Väter? Das könnte daran liegen, dass sich ältere Väter genau die Zeit für ihre Kinder nehmen können, die jüngere Väter unter Umständen oft nur schwer aufbringen,

Ulrike Ehlert (55) ist Professo-

rin für Klinische Psychologie an der Universität Zürich.

weil sie mitten in der Karriereplanung und im Berufsleben stehen. Von Aus­ nahmen abgesehen, ist die berufliche Karriere um 50 ziemlich gesichert. Wie bereitet sich ein älterer Mann richtig auf eine späte Vaterschaft vor? Er sollte sich fragen, ob sein Be­ dürfnis, nochmals ein Kind zu haben, wirklich da ist. Auch die finanzielle Situation sollte er überdenken. Man stelle sich vor: Ein Mann ist in einer neuen Beziehung, hat aber noch Unter­ haltszahlungen zu leisten an seine Ex­Frau und die Kinder, die er mit ihr hat. Ist dann auch noch die neue Frau finanziell von ihm abhängig, dann wird das alles ziemlich eng. Sorgen und Ein­ schränkungen können entstehen. Der Mann muss sich bereits vorher bewusst sein, ob für ihn so ein zusätzliches finan­ zielles Päckchen noch tragbar ist. Ins­ besondere, wenn das Kind erst dann in die Ausbildung kommt, wenn er schon längst das Rentenalter erreicht hat. Was erwartet eine Frau, die mit einem älteren Mann ein Kind haben will? Das Reizvolle an einem älteren Mann ist seine Erfahrung. Unter Umständen kann er ganz andere Dinge bieten als ein gleichaltriger Mann. Andererseits kommt eine lange Versorgungsphase auf die Frau zu. Ein älterer Mann wird mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Gesundheitsprobleme entwickeln. In dem Fall ist es dann an der Frau, dieses Kind oder diese Kinder und diesen Mann zu versorgen. MM


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1. Tag: Fahrt über Schaffhausen nach Esslingen. In den verwinkelten Gassen der Altstadt erwartet uns der stimmungsvolle Mittelalter und Weihnachtsmarkt. 2. Tag: Kurze Fahrt nach Stuttgart. Einzigartig sind die über 280 herrlich dekorierten Stände. 1692 erstmals urkundlich erwähnt, gehört der Stuttgarter Weihnachtsmarkt zu den traditionsreichsten Märkten in ganz Europa. Am Nachmittag Rückfahrt in die Schweiz. Variante 3 Tage: Nutzen Sie die Gelegenheit am 2. Abend das Musical Tarzan in Stuttgart zu besuchen. Am 3. Tag geniessen Sie einen weiteren Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg. Die Abreisen am 27.11., 04.12. und 11.12. dauern 3 Tage. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis** 2 Tage inkl. Frühstück 250.– 225.– Währungsvorteil – 30.– Zuschläge Abreisen Freitag (3 Tage) 120.– Abreisen Di–Do Reise 1–2, 5–7 und 10–12 20.– Fak. Musical Tarzan Kategorie 2 / 1 169.– / 195.– (nur Abreise Freitag, muss im Voraus gebucht werden) Daten 2015 1: 25.11.–26.11. Mi–Do 5: 01.12.–02.12. Di–Mi 9: 06.12.–07.12. So–Mo 13: 11.12.–13.12. Fr–So* 6: 02.12.–03.12. Mi–Do 10: 08.12.–09.12. Di–Mi 14: 13.12.–14.12. So–Mo 2: 26.11.–27.11. Do–Fr 3: 27.11.–29.11. Fr–So* 7: 03.12.–04.12. Do–Fr 11: 09.12.–10.12. Mi–Do 4: 29.11.–30.11. So–Mo 8: 04.12.–06.12. Fr–So* 12: 10.12.–11.12. Do–Fr * 3 Tage/2 Nächte

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1. Tag: Fahrt nach Nürnberg. Rest des Tages steht für den Besuch des Nürnberger Christkindlesmarkt, einer der ältesten Weihnachtsmärkte und sicherlich der berühmteste der Welt, oder für individuelle Besichtigungen zur Verfügung. 2. Tag: Am Vormittag Stadtrundgang von Nürnberg. Den Rest des Tages haben wir Zeit für einen weiteren Marktbesuch oder einen Bummel durch die weihnachtlich geschmückten Gassen. 3. Tag: Fahrt nach Ulm. Dort haben wir Zeit zur freien Verfügung. Am Nachmittag Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis** 3 Tage inkl. Frühstück 385.– 345.– Währungsvorteil – 30.– Zuschlag Reise 1–5 30.– Daten 2015 3: 04.12.–06.12. Fr–So 5: 08.12.–10.12. Di–Do 1: 29.11.–01.12. So–Di 2: 01.12.–03.12. Di–Do 4: 06.12.–08.12. So–Di 6: 10.12.–12.12. Do–Sa **SOFORT-PREISE ca. 50 % der Plätze buchbar bis max. 1 Monat vor Abreise. Bei starker Nachfrage: Verkauf zum KATALOG-PREIS.

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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 103

Migros-Bank-Ratgeber

Bei der Altersvorsorge ist Sparen angesagt. Mit wie viel Geld kann ich nach meiner Pensionierung rechnen? Für die meisten Haushalte macht das Vorsorgevermögen den grössten Teil der Ersparnisse aus. Und trotzdem haben viele Leute keine Ahnung, welches Budget ihnen im Ruhestand dereinst zur Verfügung steht. Zugegeben: Die Materie ist komplex. Dennoch kann ich Ihnen eine ungefähre Richtschnur geben. Beginnen wir mit der Generation, die jetzt in den Ruhestand übertritt. Sie profitiert von beinahe idea­ len Bedingungen in den letzten vier Jahrzehnten. Über das gesamte Berufsleben stiegen ihre Löhne jedes Jahr um durchschnittlich 2,4 Pro­ zent. Zudem erzielten Aktien an der Schweizer Börse seit 1975 jährlich eine Rendite von rund 9 Prozent, bei den Obligationen waren es 4,7 Pro­ zent. Von solchen Traumrenditen sind wir heute weit entfernt.

Albert Steck ist verantwortlich für Markt- und Produktanalyse bei der Migros Bank.

Doch trotz goldener Zeiten an den Finanzmärkten kommen die meis­ ten heutigen Neurentner auf ein re­ lativ bescheidenes Altersguthaben, wie die Grafik zeigt. Die Kalkulation basiert auf dem aktuellen mittleren Einkommen (bei einem Singlehaus­ halt 75 000 Franken im Jahr, bei einem Paarhaushalt rund 130 000 Franken) sowie auf der allgemeinen Lohnentwicklung seit 1975. Dem­ nach verfügt der Singlehaushalt zum Zeitpunkt der Pensionierung über ein Guthaben aus der beruflichen

So viel Kapital haben Neurentner im Schnitt 500 000 Paarhaushalt

400 000 300 000 200 000 Singlehaushalt

100 000 0 Alter

25

30

35

40

45

50

55

60

65

Der durchschnittliche Singlehaushalt kommt in der 2. Säule auf eine Monatsrente von 1700 Franken (Umwandlungssatz 6,8%). Bei einem Jahreslohn von aktuell 75 000 Franken erreicht sein Alterskapital 300 000 Franken.

Vorsorge von 300 000 Franken, was eine monatliche Rente von 1700 Franken ergibt. Zusammen mit der AHV, die im Schnitt bei 2200 Fran­ ken liegt, kann ein alleinstehender Rentner nach der Pensionierung mit einem Einkommen von 3900 Franken rechnen. Und so lautet die Rechnung für den durchschnittlichen Paarhaushalt: Ein Alterskapital von insgesamt 500 000 Franken führt zu einer Mo­ natsrente von 2800 Franken. Inklu­ sive 3200 Franken Ehepaarrente aus der AHV beträgt das Einkommen 6000 Franken pro Monat.

Wie sieht es nun für die kommenden Generationen aus? Um die Renten auch künftig stabil zu halten, sind verschiedene politische Refor­ men geplant: Zur Diskussion stehen eine Erhöhung des Rentenalters sowie höhere Steuern und Lohn­ abzüge. Doch wie die Kalkulation von oben zeigt, erlauben die Renten bereits auf dem heutigen Niveau keine allzu grossen Sprünge. Es lohnt sich also, in der steuerbefreiten 3. Säule eine zusätzliche Reserve anzusparen. Wie Sie dabei am besten vorgehen, lesen Sie unter dem Titel «Die sieben Irrtümer bei der Säule 3a» auf Blog.migrosbank.ch. MM

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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 105

Typologie

Welcher Zahnpasta-Typ sind Sie?

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Neuerungen aller Art. Auf diese Zahnpasta stiessen Sie, weil sie auf innovativer CuroloxTechnologie basiert, die den Zahnschmelz noch besser schützt.

Tout Hollywood steht momentan auf ultrakünstliches, grelles Weiss. Wir Schweizer lachen lieber mit natürlich hellen Zähnen. Text: Martina Bortolani

Bild: Getty Images

W

enn auf den Laufstegen die Rocksäume mal länger, breiter oder kürzer werden und die Modefarben wechseln wie die Herbstblätter, spricht man von Trends. Sie kommen und gehen. Im Unterschied zur Schnelllebigkeit in der Mode verhalten sich die Tendenzen in der BeautyIndustrie träger und langfristiger. Bei den Zähnen ist es ähnlich. Die Natürlichkeit steht im Zentrum. Und dort bleibt sie auch noch in den nächsten Jahren, zumindest in der Schweiz. So sollten Zähne in der natürlichen Mischung strahlend weiss sein – und ja nicht allzu hell à la Hollywood! Hier sind die Schweizer im internationalen Vergleich zurückhaltend. «Eine konfektionierte, ultraweisse Zahnreihe wird hierzulande ganz selten

verlangt», sagt Sandra Dieter, Zahnärztin in Winterthur. Häufig sei es sogar im Interesse des Patienten, dass wir «Rekonstruktionen anfertigen, die Ecken und Kanten haben und sich damit natürlich in die vorhandene Mundsituation einfügen», so Dieter. Als Prophylaxe empfohlen

Im Gegensatz zu den Japanerinnen, wo trendvernarrte Girls dem Yaeba-Look huldigen: Die Zähne werden gekrümmt, damit sie den Girls ein kindliches Aussehen verpassen. Undenkbar bei uns. Es mag am Pragmatismus der Schweizer Kunden liegen, dass sie nicht jedem Hype trauen und sich lieber praktische Produkte wünschen, die sie leicht in ihr tägliches Zahnpflegeritual zu Hause einbauen können. Der Erfolg

sogenannter Home-use-Produkte ist nicht umsonst so gross: Sie werden von Profis entwickelt, sind aber für den Heimgebrauch bestimmt. Und sie werden von den Zahnärzten sogar als Prophylaxe empfohlen. Entsprechend gut informiert kann der Kunde zu Hause damit hantieren: von leistungsstarken Mundspülungen, WhiteningProdukten, zahnfleischschützenden Fluids bis hin zu High-TechZahnbürsten. Nach wie vor zu den Bestsellerprodukten gehören aber die Zahnpasten. Die Mibelle-Gruppe, eine helvetische Pionierin in diesem Bereich, hat vor mittlerweile 50 Jahren die erste Zahnpaste entwickelt, seither gibt es in der Candida-Palette diverse Modelle. Die Frage ist nun bloss: Welcher Zahnpasta-Typ sind Sie? Die Antwort finden Sie rechts. MM

3

Für Gossip-Girls: Candida White Diamond Strahlend

weisse Zähne sind für Sie so selbstverständlich wie immer gut frisierte Haare. Dass man die Zähne schon beim Putzen aufhellen kann, schätzen Sie. So bleibt mehr Zeit für Ihre Freundinnen.

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106 | MM39, 21.9.2015 | LEBEN

Kinder

Diese Zähne müsste man haben! Er fällt Bäume, baut Dämme und setzt damit ganze Landstriche unter Wasser. Doch der Biber ist ein herziges, liebenswertes Tier. Früher wurde er gegessen, heute schützt man ihn vor dem Aussterben. Text: Andrea Fischer Schulthess

Illustration: bunterhund.ch

Feinde

In der Schweiz haben nur Jungbiber Feinde:

Grosse Greifvögel (Seeadler, Uhu)

Grosse Fische (Hecht, Wels)

Mink (das ist eine Marderart)

Fuchs

Im Sommer ernähren sich Biber von Kräutern und Stauden. Im Herbst legen sie einen Vorrat an Ästen an. Die Rinde fressen sie.

Was für ein haariges Zahnwunder:

Mit seinen Beissern kann der Biber sogar Baumstämme durchknabbern, so hart sind sie. Zudem wachsen sie ständig nach. Die wenigsten von euch haben die Tiere schon mal in der freien Natur gesehen, denn sie sind meist nur am Abend und in der Nacht unterwegs. Am besten erkennst du einen Biber am flachen

Schwanz. Der ist Steuerruder beim Tauchen, Fettreserve im Winter und Klimaanlage im Sommer, denn hier kann das Blut abkühlen. Biberschwänze und der Rest des Tiers wurden früher gegessen. Aus dem Fell wurden Pelzmäntel gemacht. Biber bauen ihre Höhlen an Flüssen. Den Eingang legen sie unter Wasser, so können keine anderen Tiere ein-

dringen und die Jungen bedrohen. Kleine Biber können übrigens schon von Geburt an schwimmen! Und wenn sie ausgewachsen sind, 15 Minuten lang unter Wasser bleiben. Weil der Biber Bäume fällt und seine Dämme zu Überschwemmungen führen, ist er nicht bei allen beliebt. Zum Glück ist er geschützt: Man darf ihn nur in Ausnahmefällen jagen. MM


LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 107

Er ist einer von mehreren wich­ tigen Börsenindizes. Diese messen das Geschehen an den Aktienbörsen. Sie steigen und fallen, wie eine Fieberkurve, und zeigen an, wie sich Wirtschaft und Börse bewegen. Wenn man von Wirtschaft redet, meint man all das, was wir als Volk produzieren, kaufen und konsumieren. Eine Börse ist wie ein Markt, wo Dinge gekauft und verkauft werden. Finanzbörsen handeln aber nicht mit Waren, sondern Wertpapieren:

zum Beispiel Aktien, also kleinen Anteilen einer Firma. Wenn viele Bauern auf dem Markt viele Äpfel anbieten, sinkt deren Preis. Gibt es am Börsenmarkt viele Verkäufer von Aktien, sinken die Börsenindizes. Bei wenig Angebot und viel Nachfrage steigen sie. Der Dow Jones in New York ist der bekannteste Börsenindex der Welt. Es gibt aber auch den Schweizer SMI oder den chinesischen Shanghai Stock Exchange, der kürzlich krass abgefallen ist. Denn an

den Börsen geht es oft turbulent zu. Zurzeit leiden sie quasi an einem «Geldfieber»: Es ist zu viel Geld da. Das überhitzt den Markt und vermindert den Realitätsbezug. Ich lese gerade ein Buch eines Zürcher Finanzprofessors. Er schreibt, die Märkte würden von einer kleinen Finanzaristokratie gelenkt, die nur ihre Machtinteressen durchsetze. Das bedrohe auch unsere Demokratie. Hoffentlich tragen solche Stimmen zu einer «Gesundheitsreform» bei. MM

Gabriela Bonin (48) beantwortet

die Fragen ihrer Töchter (14, 10, 7).

WIE VIEL?

Räts elspa ss WAS IST VERKEHRT?

In Tobis Garten finden sich Früchte, Gemüse, Werkzeug und sonstiges Material. Natürlich schaut er, dass alles an seinem Platz ist. Doch scheinbar ist da etwas durcheinandergeraten. Findest du heraus, welcher Gegenstand nicht in die jeweilige Gruppe gehört? 2

1

Nina, Hugo und Tobi halten eigene Rekorde im Purzelbäume schlagen, Seil springen und den Handstand machen. Ihre Rekorde geben sie aber nicht einfach so preis. Findest du sie trotzdem heraus?

Wie viele Finger und Zehen hast du insgesamt? So oft kann ich nacheinander Seil springen!

Ich schaffe es, gleich viele Purzelbäume hintereinander zu schlagen, wie es in der Schweiz Bundesräte gibt! Ich kann so viele Sekunden lang den Handstand machen, wie eine Spinne Beine hat.

Lösungen: – Nina kann 20 Mal Seil springen. – Hugo kann 7 Purzelbäume schlagen. – Tobi kann 8 Sekunden lang den Handstand machen.

3

4

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Lösung: 1. Banane, 2. Flöte, 3. Messer, 4. Blume

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(Elena, 14)

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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 109

Wettbewerb

Zu gewinnen 5x2 Übernachtungen für 2 Personen in Samnaun

Mitmachen und gewinnen! Das Migros-Magazin und das Chasa Montana Hotel & SPA verlosen fünf Gutscheine für je zwei Übernachtungen für zwei Personen inklusive Frühstück und 25-Franken-Gutschein für das Montana-Spa im Gesamtwert von 3000 Franken. Der Gutschein ist während der Sommer-/Herbstsaison 2015 und 2016 einlösbar. Wettbewerbsfrage: Auf wie viel Meter über Meer liegt Samnaun?

Wellness und Wandern: Samnaun ist ein Paradies für beides. Kein Wunder also, dass im «Chasa Montana» (Bild) die glücklichsten Gäste übernachten.

So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf

Glücksgriff

Floaten und geniessen Das Migros-Magazin und das Chasa Montana Hotel & Spa in Samnaun verlosen fünf Gutscheine für je zwei Übernachtungen für zwei Personen im Wert von 3000 Franken.

D

ie goldenen Herbst­ monate sind eine beson­ ders schöne Zeit für Gourmets, Weinfreunde, Wander­ und Shoppingfans, um einen luxuriösen Urlaub in Sam­ naun zu verbringen. Auf 1850 Me­ ter Höhe, im Dreiländereck Öster­ reich, Italien und Schweiz, kann man sich im Relais & Châteaux Chasa Montana Hotel & Spa richtig verwöhnen lassen. Die Lärchenwälder leuchten in den schönsten Herbstfarben und laden zu Wanderungen ein. Ein aussergewöhnliches Wellness­ Erlebnis bietet das Chasa Montana mit der Floating­Therapie: Im Salzwasser schwebend und mit lei­ ser Hintergrundmusik erreichen auch gestresste Gemüter einen Zustand wunderschöner Tiefen­ entspannung. Wer es aktiver mag, dem stehen auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern 4 Pools, 7 Saunen und ein eigenes Ladies Spa zur Verfügung. Verschiedene Massageformen wie Lomi­Lomi oder Shiatsu und diverse Kosme­

tikbehandlungen runden das Spa­ Angebot ab. Wer nach der Bewe­ gung an der frischen Luft oder ent­ spannenden Spa­Momenten hung­ rig geworden ist, besucht das Gour­ metstübli La Miranda: Der junge Küchenchef Johannes Partoll kocht auf höchstem Niveau, aus­ gezeichnet mit 1 Michelin­Stern und 15 GaultMillau­Punkten. «Wir legen grossen Wert auf eine perfekte Harmonie zwischen Küche und Weinauswahl», sagt Chasa­Montana­Gastgeber Daniel Eisner, der zusammen mit drei wei­ teren Kolleginnen und Kollegen als Sommelier über gut 19 000 Flaschen waltet: ausgesuchte Köstlich­ keiten aus aller Welt mit Schwer­ punkt in Frankreich und Italien, der Schweiz und Österreich. Kein Wunder, dass hier die zufriedens­ ten Gäste der Schweiz logieren. Eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Tourismus in Siders VS wertete über eine halbe Million Kommentare aus, die Kunden von Schweizer Hotels im Jahr 2014 im Internet veröffentlicht haben,

mehr als 60 Hotel­Portale wurden von Experten untersucht. Das Er­ gebnis: In Samnaun – und hier wiederum im Chasa Montana Hotel & Spa – übernachten die glücklichs­ ten Gäste. Letzteres schafft es im «Trust Score» der Plattform Trustyou.com sogar unter die beliebtesten Hotels weltweit. Gerade im Herbst bietet sich der Ort auch für Weihnachtseinkäufe an: Das weltoffene Samnaun ist die höchste Shoppingmeile Europas, in der man auch sonntags zollfrei Luxusgüter einkaufen kann. Ein echter Tipp für alle, die ihre Geschenke rechtzeitig besorgen und das Budget dabei nicht übermässig strapazieren wollen: Wie sonst nur in Weltstädten kann man hier im Ladenlokal der Hoteliersfamilie Zegg kostbare Uhren und Schmuck, erlesene Zigarren, vor allem aber Haute Parfumerie einkaufen – mit individueller, typgerechter Beratung und Preisvorteil durch den lagebedingten Zollfreistatus von Samnaun. MM

ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, der Lösung, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit der Lösung und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Chasa Montana», Postfach, 8099 Zürich Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Einsendeschluss: 27. 9. 2015 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Mehrfachteilnahmen sind nicht erlaubt und werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens drei Monate nach Ziehung durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos. Mehr Informationen: www.hotelchasamontana.ch


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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 111

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Gewinner Nr. 37: Walter Küttel, Schwyz; Hanni Scheuzger, Moosseedorf BE; Roland Roos, Kriens LU; Elisabeth Züger-Blättler, Merenschwand AG; Anneliese Nowacki, Bern Gewinner «Zusatz» Nr. 37: Madeleine Huber, Zürich; Verena Schilt, Belp BE; Regula Ziörjen, Laupen BE; Berti Caduff, Landquart GR; Annarösli Schneider, St. Gallen


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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 113

Quiz

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wer wird scherzhaft als Pillendreher bezeichnet? T

Fussballer

B Apotheker

H Arzt

2. Campione d’Italia am Luganersee ist eine italienische …? U Versklavung

R Exklave

E

Enklave

3. Wo steht das Suworow-Denkmal? N Taminaschlucht

I

Aareschlucht

A Schöllenenschlucht

So nehmen Sie teil

4. Welches dieser Wörter existiert nur in der Mehrzahl? S

Säle

O Solothurn

U Aargau

R Käfer

S

Reptil

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T

Wacholderbeere

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

T

Gärten

N Tropen

5. Wann wurde der Begriff «Stunde Null» angewandt? H 1000

I

1491

D 1945

6. Welcher Kanton gehört nicht zur «Hauptstadtregion» Schweiz? E

Bern

7. Was ist ein Schlammspringer? N Fisch

8. Was für eine Beerenart stellt die Sorte «Mieze Schindler» dar? E

Himbeere

G Gartenerdbeere

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

Gewinner Nr. 37: Claudia Müller, Rorschach SG; Fabienne Vogel, Willisau LU; Elisabeth Keller, Pfäffikon ZH

Auflösung Nr. 38: NUSSBAUM

Paroli

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5. 3 1 5

S Auflösung Nr. 38: TEINT Gewinner Nr. 37: Ruth Häsler, Bern; Cipriano Bertoli, Muttenz BL; Christa Graf, Ebikon LU

4 2

ANOREX I E GAENSEE I KESSHE I T KOKOSOEL LABORANT MA O R I S C H O P O S S UMS P I NSEL I G SCREENEN TELETEXT

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3, gefolgt von dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 OSTEN Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.9.2015, 24 Uhr Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Lösungswort: 1

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3

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GOLDENER HERBST IN BADENWEILER Gesundes Thermalwasser, Wellness, römische Badetradition, milde Sonne, farbenfrohe Natur – Badenweiler ist im Herbst ein besonderer Genuss. Nicht nur fürs Auge und die Seele, sondern auch für den Gaumen: die Weinlese und Wildsaison haben begonnen! Jetzt besonders schön: Wandern und Rad fahren, ein Besuch der regionalen Winzer- und Weinfeste, Ausflüge in den Schwarzwald, nach Basel und ins Elsass, abtauchen in der mit fünf Wellness Stars ausgezeichneten Cassiopeia Therme. Erleben Sie bei uns den goldenen Herbst von seiner schönsten Seite! www.badenweiler.de PARADIESISCHE RUHE

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Haus Marija M F***/**** Oberer Kirchweg 11 • D-79410 Badenweiler Tel. +49 7632 81080 • www.marija-m.de

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LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 115

Sudoku

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den gelben Feldern von links nach rechts.

4

2

1 4

2

3

7

5

4

9 1 4

Auflösung Nr. 38: 369

5 4 2 3

2

3

9

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8

1 2

8 5 2 6 4 3 1 7 9

6 5

3

3

6 4 9 1 5 7 3 2 8

7 1 3 2 9 8 4 5 6

1 3 8 9 7 2 5 6 4

4 6 7 3 1 5 9 8 2

2 9 5 4 8 6 7 3 1

9 7 6 5 2 1 8 4 3

3 8 4 7 6 9 2 1 5

5 2 1 8 3 4 6 9 7

So nehmen Sie teil Tel. Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4, gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 123 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 27.9.2015, 24 Uhr

Gewinner Nr. 37: Markus Zimmermann, Trasadingen SH; Louise Walter, Beringen SH; Pierrette Kneubühl, Cornol JU; Isabelle Cuenat, Develier JU; Jacqueline Vouilloz, Muraz VS

8

Teilnahmebedingungen: Auf der ersten Rätselseite

Bimaru

Brücken

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Brücken dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am 2 3 4 3 Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden 2 3 1 3 sein. Verboten: Kreuzungen, diagonale Brücken 4 1 3 2 und mehr als zwei Linien.

1 1 2 1 4 0

4

Auflösung Nr. 38:

2 6

3

1 2 5

1

2

1

1

2

2

0

3

2

3

3

2

4

4 2

2 4 4

2

5 2 1

2 3

2 4

2 1 2

2

Auflösung Nr. 38: 2

2

5

3

4 4 2

4

3 6

2

3

2 2 3

1

5 4

3

2

1 3

3 3

4 2 2

2 2 3 2 1

1 3 3 3 3

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 569 115 Ex. (WEMF 2014) Leserschaft: 2 391 000 (WEMF, MACH Basic 2015-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion/Ressort Leben: Philipp Jordan (Leitung a. i.), Susi Zihler (Produzentin a. i.), Gerda Portner (Produzentin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Menschen: Sabine Lüthi (Leitung), Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Anne-Sophie Keller (Volontärin), Monica Müller, Reto E. Wild

Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung a. i.), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Böttcher, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Layout: Bruno Boll (Creative Director), Doris Oberneder (Art Director), Migros-Welt: Werner Gämperli, Nicole Gut, Ressort M-Aktuell: Gabriela Masciadri, Pablo Tys, Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Tatiana Vergara Clément, Anna Meister, Sabine Müller, Christoph Petermann, Thomas Tobler, Prepress: Michael West Liliane Bolliger, Marcel Gerber

Lithografie: Reto Mainetti (Leitung), Manuela Seelhofer, Max Sommer

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Online: Scasascia Almut Berger, Reto Meisser, Reto Vogt anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Sekretariat: Fax: 058 577 13 72 Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Innendienst: Nicole Thalmann Honorarwesen: Verena Hochstrasser Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Nathalie Deutsch, Laila Müller Boonya, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

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Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00, Fax: 058 577 13 01

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

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GIPFELFRÜHSTÜCK ÜBER DEN WOLKEN IN LENZERHEIDE

«WHEN WE WAKE UP» – DAS NEUE ALBUM VON LUCA HÄNNI

Die Lenzerheide Bergbahnen bringen Sie hoch hinaus – auf über 2000 m.ü.M. geniessen Sie ein feines Gipfelfrühstück, bevor Sie die vielseitige Wanderregion Lenzerheide entdecken.

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Fahrt auf den Gipfel inkl. Frühstück zum Vorzugspreis Gültig: 21. September bis 25. Oktober 2015 Kein Mindesteinkauf Profitieren: Weisen Sie an den Bergbahnkassen in Lenzerheide (Talstationen Val Sporz oder Canols Rothorn) Ihre Cumulus-Karte vor und Sie erhalten 20 % Ermässigung auf die Fahrt auf den Piz Scalottas oder auf den Rothorngipfel. Ausserdem erhalten Sie 20 % Vorteil auf ein feines Frühstück, wenn Sie im Bergrestaurant Piz Scalottas oder im Panoramarestaurant Rothorngipfel diesen Vorteilcoupon abgeben. Hinweis: Nicht kumulierbar mit anderen Rabatten oder ½ Abo/GA.

Aktionsdauer: 21. September bis 4. Oktober 2015 Preis: Fr. 16.90 (statt Fr. 19.90) Profitieren: Sie erhalten beim Kauf der CD «When We Wake Up» von Luca Hänni Fr. 3.– Cumulus-Vorteil, wenn Sie in einer Ex Libris-Filiale die Cumulus-Karte und den Vorteilcoupon vorweisen oder bei der Bestellung im Online-Shop www.exlibris.ch bzw. in der App den Vorteilcode EXLMM3915 eingeben. Hinweis: Nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar. Weitere Informationen: www.exlibris.ch

3.–

VORTEIL

Das neue Album von Luca Hänni zum Vorzugspreis Gültig: 21. September bis 4. Oktober 2015 Mindesteinkauf: Die CD «When We Wake Up» von Luca Hänni Profitieren: Sie erhalten Fr. 3.– Cumulus-Vorteil, wenn Sie in einer Ex Libris-Filiale diesen Vorteilcoupon und Ihre Cumulus-Karte vorweisen bzw. bei der Onlinebestellung oder in der App den Vorteilcode EXLMM3915 und die Cumulus-Nummer eingeben. Hinweis: Nur zusammen mit der Cumulus-Karte einlösbar. Pro Person ist nur ein Vorteilcoupon gültig. Nicht kumulierbar.


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118 | MM39, 21.9.2015 | LEBEN

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Meine Welt

«Auf vieles, was man gern hat, kann man verzichten»

Maja Neuenschwander ist die schnellste Marathonläuferin der Schweiz. Diesen Sonntag startet die Bernerin am Berlin-Marathon und will dort für Schlagzeilen sorgen. Dafür trinkt sie seit Wochen keinen Kaffee mehr. Text: Reto E. Wild Bilder: Daniel Winkler


LEBEN | MM39, 21.9.2015 | 119

1 Meine Lieblingsstrecke «Wasser

beruhigt, beim Laufen ganz bestimmt. Im Hochsommer scheint es an der Aare ein paar Grade kühler zu sein. Die Strecke ist quasi der Central Park der Schweiz, gerade mittags, wenn viele Leute joggen gehen. Sie ist angenehm flach, waldig und hat Naturboden.

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2 + 6 Meine Sammlung «Wahrscheinlich besitze ich rund 30 Paar Laufschuhe. Da hats solche, die kurz vor der Entsorgung stehen, aber auch jene, in denen ich viel laufe, und natürlich ungebrauchte. Ich laufe meist die gleichen Modelle meines Ausrüsters Nike.» Zur Person Name: Maja Neuenschwander (35) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Rubigen BE Beruf und Lebenslauf: Ich arbeite

als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Eidgenössischen Hochschule für Sport in Magglingen BE und bin dort zu 50 Prozent angestellt. Diesen Frühling habe ich in Wien mit 2:30:08 meinen ersten internationalen Marathon gewonnen. Schweizer Rekordhalterin bin ich mit 50:21 über 15, 1:07:22 über 20 und mit 1:27:01 über 25 Kilometer. Mein Ziel: Ich möchte diesen Sonntag am Berlin-Marathon meine Bestzeit von 2:29:42 verbessern und den über 20 Jahre alten Rekord von Franziska Rochat-Moser (2:27:44) schlagen. Ich will herausfinden, wie viel mein Körper leisten kann.

Mein Lieblingsprodukt «Manchmal habe ich eine Phase, in der ich vom Training müde und kaputt bin. Dann gönne ich mir etwas, halte an einer Tankstelle und kaufe mir einen Yogo-Drink.»

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3 Meine Sucht «Für einen Kaffee fahre

ich am liebsten ins Café Berger nach Münsingen oder nach Bern. Sechs Wochen vor einem Marathon höre ich aber jeweils mit Kaffeetrinken auf. Ich beweise mir in jener harten Trainingszeit, dass man auf vieles, was man gern hat, verzichten kann.» 4 Meine Lieblingslektüre «Ich informiere mich mit der Zeitung über das Tagesgeschehen. In den Trainingslagern habe ich Zeit, auch mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Aktuell lese ich ‹Der Gefangene des Himmels› von Carlos Ruiz Zafón. Mit seinen Geschichten tauche ich in eine fesselnde Welt ein.» 5 Mein Zuhause «Mein Garten ist gleichzeitig Oase der Ruhe und der Ort, um meine leeren Batterien aufzuladen. Bei schönem Wetter sehe ich das Alpenpanorama des Berner Oberlands.»


, H C O W T IT M N E S E I D R NU

23 . 9 . 2015:

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Migros magazin 39 2015 d bl