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JUN PHILOSOPHEN 84 JUNGE

Kinderfragen können anstrengend sein, doch dumm sind sie nie.

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 39, 27. September 2010

Bilder Martin Guggisberg, Tina Steinauer

GOTTHARD 8

BROTBACK-WETTBEWERB 4

Vom Küchentisch direkt ins Migros-Regal.

NATUR HAUTNAH ERLEBEN 35

Ein Tag auf dem Bauernhof — Migros und WWF sei Dank.

Der Durchbruch

Zehn Jahre haben Polier Edy Aschwanden und seine Mannen im Gotthard gekrampft. Und den längsten Tunnel der Welt aus dem Fels gehauen.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


2 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

MENSCHEN

EDITORIAL

Wer hat den Längsten?

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Das Theater um die Swissair

Das Jahrhundertwerk

* Normaltarif

Eine Fülle von Informationen — nur einen Klick entfernt. Ich missbrauche diesen Platz für einmal, um hemmungslos Werbung zu machen: Die Alptransit AG hat auf ihrer Website unter dem Link «Die neue Gotthardbahn» einen 50-seitigen Flyer über das Jahrhundertbauwerk zum Herunterladen bereitgestellt. Der Prospekt bietet eine derartige Fülle von gut aufbereiteten Informationen und atmet eine solche Begeisterung für den Neat-Tunnel aus, dass sich sogar bei mir bubenhafte Euphorie breitmacht.

Rolf Tanner

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Hier isst die ganze Schweiz gern. Und günstig.

28 31

Stallgeruch inklusive

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Zeitreise ins Fotoarchiv

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Im Herz der Genossenschaft

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Auf einem Bauernhof tauchen Schüler in die Natur ein. Auch dank der Migros und dem WWF. Woche für Woche taucht das Migros-Magazin tief in die Migros-Geschichte ein.

Milliarden Kosten aufbringt – via Mineralölsteuer (25 Prozent) und Schwerverkehrsabgabe (65 Prozent)? Oder dass die Arbeiten zur Bahn 2000 insgesamt gleich viel Mittel verschlangen wie Gotthard- und Lötschberg-Ausbau zusammen?

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Migros in allen Taschen Markenquartett ist komplett

Nach M-Budget, M-Classic und Sélection bringt die Migros mit Premium eine vierte Kategorie und damit Ordnung ins Regal.

War Ihnen bewusst, dass der Strassenverkehr 90 Prozent der 30

Durchstich im Gotthard umgesehen. Und freut sich schon Du heute he auf seinen ersten Blitztrip von Zürich nach Lugano. Auch Au wenn er dafür noch bis 2017 warten muss.

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NEUES AUS DER MIGROS

2017 Güterzüge mit bis zu 160 Stundenkilometern durch den Tunnel brausen? Und dass sie aufgrund der geringeren Steigungen 4000 Tonnen schwer sein können, statt nur 2000 wie bis anhin?

Migros-Magazin-Redaktor Reto Wild hat sich wenige Tage vor dem Mi

Ganz unten: Migros-MagazinRedaktor Reto Wild hat sich in der Gotthardröhre umgesehen.

INTERVIEW

Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass man in Zukunft von Zürich oder Bern aus mit dem Zug in gut einer Stunde in Lugano sein wird? Dass ab Ende

2500 Meter unter dem Piz Vatgira werden sich in wenigen Tagen die Mineure Mi vom Süd- und vom Nordstollen die Hand reichen. Nach Na gut zehn Jahren und 57 Kilometer hartem Wühlen durch du den Berg wird der Durchstich Wirklichkeit. Vergessen das Drama um das zuckerförmige Dolomitgestein an ge der de Piora-Mulde, das die Ingenieure verzweifeln liess, verdrängt die überzogenen Pläne für die Porta Alpina, den ve 800 80 Meter hohen Lift von Sedrun bis auf Tunnelhöhe hinab.

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Nach dem Grounding hing ihre Zukunft in der Schwebe. Doch nun startet das Swissair-Theater Takeoff durch.

Die Migros ist in der Bevölkerung fest verankert. Mitsprache ist also Pflicht. Bilder Jorma Müller, Nik Hunger, Siggi Bucher, Martin Guggisberg

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

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Es fehlen nur noch wenige Tage, und die Schweiz hat mit dem Gotthard den weltweit längsten Tunnel.

DAS BESTE Regionale Leckerbissen

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Alles andere als kalter Kaffee Pasta machen leicht gemacht Annas beste Säfte Im Schuhparadies Im Dienst der Tierwelt

61

Vier Landfrauen verraten ihre Lieblingsrezepte.

63 65 67 69

SAISONKÜCHE Kochen mit Gregory Knie

70

Vor diesem mallorquinischen Tumbet geht jeder Zirkusdirektor auf die Knie.


DIESE WOCHE

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Rolf Tanner 24

Wenn die Swiss Re das Risiko minimieren will, kommt Risikospezialist Rolf Tanner zum Zug.

Kochen mit Gregory Knie 70

Der 32-jährige Held der Manege hat den Zirkus im Blut und am liebsten Gemüse im Magen.

Im Reich der Ölmogule

Migros in allen Taschen 28

Geschäftsfrau Mirjam van Zweden schwört auf die Migros. Und ist damit nicht allein.

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RUBRIKEN R

Öl gehört nicht nur in Verbrennungsmotoren, sondern vor allem in Pfannen und Schüsseln.

Mi Migros-Woche Le Leserbriefe Bi Bild der Woche Au Auf ein Wort Kolumne: Ko Der Hausmann Bitte Bi melde dich Le Leserangebot Rätsel/Impressum Rä

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 77

BESSER LEBEN Die neue Lust an Hausaufgaben 83 Familie: Kinder als Philosophen 84 Kinder können sehr neugierig sein. Dumm sind ihre Fragen jedoch nicht.

In Form: Gedankenkarussell

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Garten: Zeichen des Herbstes Auto: Audi A1 — klein, aber oho

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Leben Sie, statt zu grübeln!

4 7 15 16 22 97 99 101

MEINE WELT M Domenico Blass Do

Er schreibt die Gags für Sa Satiriker Viktor Giacobbo und Mike Mi Müller und schreibt, seit er fünf Jahre alt ist. se

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Von Viktor Giacobbo lernen Sein Humor ist scharf und treffsicher, und er kann sich wie ein Chamäleon verwandeln. Wer den Kabarettisten Viktor Giacobbo als Gesprächspartner erleben möchte, kann dies am «Table Talk» der Klubschule Business tun. Die Veranstaltung findet am 13. Oktober um 19 Uhr in

Basel statt, der Eintritt ist frei, die Platzzahl aber beschränkt. Beim «Table Talk» lädt die Klubschule Business regel- mässig Schweizer Prominente ein, damit diese dem Publikum erzählen, wie sie berufliche Schwierigkeiten meistern. Infos unter: www.klubschule.ch

Bilder Philippe Moulu/Sunset/Keystone, Alessandro Della Bella/Keystone, Leata Kollaart/WWF, bab.ch/StockFood,

4 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Mit der Duo-Tageskarte rollen Migros-Kunden günstig in den Herbst.

Reisen zum Spartarif

So machen Herbstausflüge Spass: Ab 5. Oktober gibts in der Migros exklusiv eine Tageskarte für zwei Personen für nur 54 Franken.

J

etzt bricht die Jahreszeit der Wanderschuhe und OutdoorJacken an. Wer nun die schönsten Landschaften der Schweiz entdecken möchte, fährt mit der Migros besonders günstig: Ab Dienstag, 5. Oktober, bis am 1. November 2010 gibts in allen Migros-Filialen exklusiv die Duo-Tageskarte 2. Klasse zum Preis von nur 54 Franken. Einzige Bedingung: Eine Person muss

im Besitz eines Halbtax-Abos sein. Zwei Personen können einen Tag lang wahlweise mit Zug, Bus, Postauto und Schiff auf sämtlichen GA-Basisstrecken der Schweiz reisen und von ermässigten RailAway-Kombinationsangeboten profitieren. So wird zum Beispiel auch der Besuch von Museen und anderen Ausflugszielen deutlich günstiger. Einsetzbar sind die

Tageskarten jeweils von Montag bis Freitag ab 9 Uhr bis Betriebsschluss, an den Wochenenden während der ganzen Betriebszeit der SBB und des öffentlichen Verkehrs. Die Gültigkeit endet erst am 5. Dezember 2010: Wer statt eines Herbstausflugs lieber eine Adventswanderung unternimmt, kommt also ebenfalls auf seine Kosten.

DER GROSSE

BROTBACKWETTBEWERB

Der Gewinn: Die drei Finalisten, die es in das Backfinale schaffen, erhalten Brotgutscheine: Der erste Sieger kann ein Jahr lang kostenlos in der Migros Brot kaufen, der zweite ein halbes Jahr und der dritte drei Monate. Alle drei Gewinner erhalten ausserdem je ein Jahresabonnement der «Saisonküche». Die drei Finalisten werden zwischen dem 18. und 23. Oktober 2010 für einen Tag


MIGROSWOCHE

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Wer backt das neue Migros-Brot?

Verraten Sie uns Ihr selbst entwickeltes Geheimrezept und Ihre persönliche Brotkreation. Egal ob rund, eckig, salzig oder süss – der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt (bitte Teilnahmebedingungen beachten). Unter den Einsendungen wird eine Jury die sechs besten Rezepte auswählen. Das Gewinnerbrot wird schliesslich von der Hausbäckerei der Migros, der Jowa, nachgebacken und in den Migros-Filialen verkauft.

72 Stunden lang gestalteten die Kinder originelle Biotope.

Kinder bauen ein Bienenhotel

Kann der Park «Im Grüene» in Rüschlikon ZH noch grüner werden? 72 Stunden lang waren Kinder und Jugendliche im berühmten Duttipark und auch auf dem Berner Hausberg Gurten mit viel Begeisterung im Einsatz, um diese beliebten Ausflugziele noch einladender für seltene Tiere und Pflanzen zu machen. So entstanden ein sogenanntes Wildbienenhotel sowie eine Halbinsel in einem Teich für Amphibien und Insekten. Ausserdem wurden ein gemütliches Waldsofa gebaut und ein interaktiver Erlebnispfad durch eine Blumenwiese angelegt, damit Besucher die Natur noch besser geniessen können. Das WWF-Jugendprojekt wurde von der Migros unterstützt.

FRISCH IN DER MIGROS

nach Zürich eingeladen, um mit ihrem Gewinner-Brot fotografiert zu werden. Freuen Sie sich über die grosse Berichterstattung im Brot-Extra, das am 1. November 2010 dem Migros-Magazin beigelegt sein wird. Der 4. bis 10. Gewinner erhält ebenfalls je ein «Saisonküche»Jahresabo. Teilnahmebedingungen: Bitte beachten Sie, dass es sich um Ihr eigenes Rezept handeln muss. Bereits publizierte Rezepte, Fertigmischungen und Butterzopf-

Rezepte können nicht berücksichtigt werden. Die Rezeptangaben müssen exakt sein. Einsendeschluss ist der 10. Oktober 2010. Online: Bitte folgen Sie den Angaben auf: www.migrosmagazin.ch. Per Post: Senden Sie das detaillierte Rezept und ein Foto Ihres Lieblingsbrots zusammen mit Ihrem Porträtbild an: Migros-Magazin Shopping & Food Stichwort Brotwettbewerb Postfach 1751 8031 Zürich

Rot oder blau?

Nein, das ist kein psychodelisches Kunstwerk, sondern pure Natur. Rotkabis, Blaukraut, Rotkohl – die Namen dieses Vitamin-C-reichen Gemüses variieren von Region zu Region. Der Grund: Rotkabis ändert seine Farbe je nach pH-Wert des Bodens. In sauren Böden wächst er eher rot, in alkalischen Böden dagegen bläulich. Und mit sauren Äpfeln oder Essig gekocht, errötet die lila Kugel. Traditionell passt es zu Wild, modern auch zu Fisch – oder auch roh.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

MM 38: «Auf Picassos Spuren durch die Provence», Reisebericht aus Südfrankreich.

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Im Amphitheater von Arles finden auch Stierkämpfe statt.

Stierkämpfe sind unangebracht

Schade, dass in der aufschlussreichen und interessanten Recherche nicht auf die Glorifizierung des tierquälerischen Stierkampfs verzichtet wurde. Der Untertitel am Schluss des Berichts, Picasso liebte Stierkampf und die Arlésiennes, sowie der Hinweis auf die Touristenattraktion Domaine de Méjanes mit einer privaten Stierkampfarena sind gänzlich unangebracht.

Hans F. Egli, 4314 Zeiningen

MM 38: «Eine weisse Entscheidung», Artikel über Quark.

Quarkwickel — eine weise Entscheidung

Mit Freude habe ich den Hinweis auf Omas Quark-Heilwickel in Ihrem Kurzartikel entgegengenommen. Wahrlich eine weis(s)e Entscheidung, denn ich biete gegenüber Ihrer Filiale Herisau, seit Jahren Heilwickelkurse an, und Ihr (Bio-)Magerquark ist fester Bestandteil der Anwendungen ¬ mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Claudia Hauri

Naturheilpraktikerin 9100 Herisau

MM 38: «Wer macht das Rennen?», Artikel über die Bundesratswahl.

Aufbruch in eine weibliche Ära

Die Geschlechterfrage ist trotz weiblicher Mehrheit im Bundesrat immer wieder ein Thema, wenn es um hohe Ämter in Politik oder Wirtschaft geht. Trotz Fortschritten in der Gleichberechtigung sind die Resultate in der Wirtschaft nach wie vor ernüchternd. Immer noch sind Frauen auch bei den

Löhnen und in der Beurteilung ihrer Leistungen gegenüber den Männern benachteiligt. Ich hoffe, dass das Signal aus der Politik Symbolcharakter entwickelt und für die Frauen Ansporn dazu ist, ihre berechtigten Anliegen noch vehementer einzufordern. Pascal Merz

6210 Sursee

Die diversen Castingshows im Vorfeld der Bundesratswahlen und der Bundesrats-Check machen eines deutlich: Auf den Spuren von Musicstar ist man auf dem besten Weg, Politik als Prozess der rationalen Meinungsbildung zu den anstehenden Fragen durch Medienrummel und Infotainment zu ersetzen. Ich weiss zwar, dass es so, wie

«Die Geschlechterfrage ist trotz weiblicher Mehrheit im Bundesrat ein Thema.»

Pascal Merz, 6210 Sursee

heute die meisten Medien und Parteien funktionieren, ein frommer Wunsch ist, aber ich spreche ihn trotzdem aus: Bringt mehr politische Inhalte und weniger Homestorys und People.

Martin Stohler, 4055 Basel

MM 38: «Wenn Grosi in die WG zieht», Artikel über Wohnformen im Alter.

Die Vergangenheit nicht ganz vergessen

Das Interview mit dem Altersund Generationenforscher François Höpflinger empfand ich sehr informativ. Ich (68), mein Sohn (46), meine Tochter (45), zwei Kinder, 12 und 15, wollen wieder die alten Werte aufleben lassen. Um für mich und füreinander dazusein, suchen wir eben eine solche Wohnmöglichkeit. Die Erfahrungen bei unserer Suche sind bitter. Da merken wir hautnah, dass solche Generationenhäuser Mangelware sind. Die Senioren wären doch sicher viel glücklicher, wenn sie innerhalb der Familie alt werden dürften. Allein in einem Altersheimzimmer zu leben wünsche ich mir nicht. Hoffen wir doch, dass bei der Zukunftsplanung die Vergangenheit nicht vergessen wird.

Lisa Weidmann, 8712 Stäfa

Alternativen zum Wohnen im Altersheim sind in der Tat erstrebenswert. Dabei sind Alters-WGs ein möglicher Weg. Nur müssen diese für die Seniorinnen und Senioren finanziell auch erschwinglich sein. Die Verherrlichung der WG mit Eigentumswohnungen ist eher eine Luxuslösung. Dadurch wird das falsche Bild von den reichen Alten suggeriert. Was wir schweizweit benötigen, sind subventionierte Alterswohnungen wie auch Wohngemeinschaften. Schliesslich werden dadurch Spitäler und Altersheime erstrebenswert entlastet.

Arthur Müller-Welti 8200 Schaffhausen

MM 37: «Bis dass die Pension sie scheidet», Menschen, die ein ganzes Leben denselben Job machen.

Loyalität fällt der Sparwut zum Opfer

Auch wenn man loyal ist, sich dem Arbeitgeber zugehörig fühlt, so passiert es oft, dass funktionierende Teams auseinandergerissen werden. Der Arbeitsplatz fällt der Sparwut zum Opfer, und wie man damit klarkommt interessiert niemanden.

Raphaela Renggli, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


8 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Längste Röhre der Welt

Endlich ist es so weit: Am 15. Oktober 2010 erfolgt der Durchbruch an der Oströhre des Gotthards. Das Jahrhundert- und Milliardenprojekt befindet sich in der entscheidenden Phase. Ein Blick in den längsten Tunnel der Welt, in die Containersiedlung und in die Kochtöpfe der Kantine.


MENSCHEN DER GROSSE DURCHSTICH

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Der Eisenbahntunnel durch den Gotthard ist das Hauptstück der Neat.

P

olier Edwin «Edy» Aschwanden (62) steht gut drei Kilometer vom Zugangsstollen in Faido TI im Innern des Gotthards. In der Nähe des Hauptdurchschlags des Basistunnels, auf 530 Meter über Meer oder 220 Meter tiefer als Faido, macht sich die hohe Luftfeuchtigkeit bemerkbar. «Hier unten ist es 25 Grad warm. Ich bin ständig am Wasser trinken.» Die Szenerie untertags erinnert an den James-Bond-Film «007 jagt Dr. No» mit Sean Connery. Für einmal will aber nicht ein Bösewicht vom Untergrund aus die Welt zerstören, im Schweizer Milliardenloch wird der Durchstich des mit 57,1 Kilometern weltweit längsten Tunnels vorbereitet. Immer wieder unterbricht der Höllenlärm der Züge das Gespräch. Die Stollenbahn transportiert auf provisorischen Gleisen Personal sowie Aushub- und Baumaterial. Mit täglich 140 Zugbewegungen herrscht hier fast so viel Betrieb wie beim grössten Schweizer Güterbahnhof, dem Rangierbahnhof Limmattal vor Spreitenbach AG. Neben dem Eisenbahner- schlägt im Stollen auch das Herz von Discogängern höher, denn

ähnlich wie in einem Nachtlokal leuchten die Lampen im Gotthard farbenfroh: Weiss steht für Tunnelbeleuchtung, Grün für Fluchtmöglichkeiten, Rot für Stromaggregate und Blau für einen Wasseranschluss in der Nähe. Für Edy Aschwanden, der schon im Bötz-, im Üetli- und im Zimmerberg «gwärchet het», ist der Gotthard eine Jahrhundertbaustelle. Er spricht von einem riesigen Ereignis, dem er mit seinem Team von rund einem Dutzend Bauarbeitern entgegenfiebert. Der Altdorfer zieht an seiner Zigarette und sagt: «Ich hänge schon seit 1974 in diesen Löchern.» Seit 2007 arbeitet er im Gotthard. Eigentlich hätte er sich mit 60 Jahren pensionieren lassen können. Doch sein Arbeitgeber Implenia hat ihn gefragt, ob er nochmals anpacke, «denn die Jungen wollen nicht mehr arbeiten». Tatsächlich werden Schweizer im Tunnelbau immer seltener. Der Urner hat das Privileg, nur noch während der Tagesschicht von 5.30 bis 14 Uhr arbeiten zu müssen. Bis er am Tages-licht vor dem Zugangsstollen in Faido ist, dauert es allerdings gegen eine Stunde. Danach könnte


10 |

MENSCHEN DER GROSSE DURCHSTICH er zu seiner Frau nach Altdorf fahren. «In diesem ‹huere Dräck› lohnt sich das nicht», sagt der Polier. Er geht deshalb in sein kleines Zimmer im Containerdorf bei Faido und nachher in die Kantine. Obschon er dort manchmal ein Feierabendbier mit seinen Kollegen trinkt, heisst es für ihn schon abends um 21 Uhr Lichterlöschen. Er erholt sich vom täglichen Lärm im Tunnel, und träumt manchmal von der Sonnenterrasse Haldi mitten in der Urner Bergwelt, wo er nach seiner Pensionierung während des Sommers eine Alphütte betreiben will.

Noch 18 Tage bis zum Weltrekord am Gotthard

EDWIN «EDY» ASCHWANDEN, POLIER:

«Das Gotthardloch ist ein riesiges Ereignis, eine Jahrhundertbaustelle.»

Ein gelebter Traum ist das Bauvorhaben am Gotthard-Basistunnel. Die Gleise der zwei Röhren der neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (Neat) befinden sich auf 550 Meter über Meer. Ost- und Weströhre sind nur 40 Meter voneinander entfernt. Ende 2017 sollen hier, wo noch die Stollenwaggons lärmen, die Reisezüge durchbrausen. Die Arbeiter an den Tunnelbohrmaschinen, die sich seit dem Anstich am 4. November 1999 täglich wie Maulwürfe durchschnittlich 38 Meter tiefer in den Berg graben, können

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

den in 18 Tagen geplanten Durchstich kaum erwarten. Das gilt auch für die Bauleiterin Theres Bachmann (26), die von einer «riesigen Freude» spricht, wenn vom Durchstich die Rede ist. Für sie heisst es aber auch, Abschied von Mineuren zu nehmen, deren Arbeit mit dem Licht am Ende des Tunnels abgeschlossen ist. Die Schaffhauserin, die das Technikum in Winterthur abgeschlossen und sich im Tunnelbau weitergebildet hat, fühlt sich südlich des Gotthards wohl. Einen Freund hat sie zurzeit nicht: Sie lebt in Bellinzona und schläft durchschnittlich zehnmal monatlich im Containerdorf der Arbeiter, wo Edy Aschwanden und rund 500 Arbeitskollegen ebenfalls übernachten. In Faido zu übernachten hat praktische Gründe, beginnt doch die Frühschicht der Bauleiterin bereits um 4.30 Uhr. Die Spätschicht reicht von 15 Uhr bis Mitternacht. Die Hauptaufgabe der jungen Frau: Sie kontrolliert den Bau und die Kosten am Gotthard und arbeitet mit rund 25 Kolleginnen und vor allem Kollegen zusammen. Neben der Büroarbeit geht sie auch immer wieder in den Tunnel und schaut nach dem Rechten. Sie fühlt sich in der von

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12 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Männern dominierten Welt wohl. «Für mich ist das normal, habe ich doch auch privat mehr männliche Kollegen», sagt Theres Bachmann. Ihr ansteckendes Lachen tut der rauen Männerwelt gut. Manchmal feiert sie mit den Männern Feste in der Kantine oder unter freiem Himmel in der Nähe des Containerdorfs, das intern gerne als «Barackistan» bezeichnet wird. Am Südportal in Faido sind die Tunnelbauer wie eine grosse Familie, und nach Bier und Grappa zücken die österreichischen Gastarbeiter selbst ge-

brannte Obst- und Beerensäfte, die sehr beliebt sind. Ausgleich findet die Bauleiterin beim Klettern in den Dolomiten, auf Skitouren oder auf ihrem Renner, der einen Schönheitsfehler hat: Es ist ein Velo der Marke Simplon.

Der Küchenchef kocht schon acht Jahre lang in der Röhre

In der Kantine bei Faido heisst der Chef Marcello Cireddu (52). Der klein gewachsene, warmherzige Sarde, der seit 20 Jahren in der Schweiz und seit acht Jahren am Südportal arbeitet, ist Herr über

KANTINENCHEFKOCH MARCELLO CIREDDU:

«Der letzte Hammerschlag vor dem Durchstich ist ein spezieller Moment.»

BAULEITERIN THERES BACHMANN IN IHREM ZIMMER IM CONTAINERDORF :

«Der Tunneldurchstich bedeutet für mich auch, Abschied von Mineuren nehmen zu müssen, deren Arbeit damit beendet ist.»

15 Küchenangestellte und 210 Hauptmahlzeiten pro Tag. Der Durchstich, der mit einem grossen Fest verbunden ist, bedeutet für ihn vor allem eines: mehr Arbeit. Weil er seinen Job liebt, stellt er die positive Seite in den Vordergrund: «Der letzte Hammerschlag vor dem Tunneldurchstich ist für uns alle ein spezieller Moment, eine wahrhaftige Sensation, auf die wir uns sehr freuen.» Der Heimweh-Italiener lässt in seine Küche ein wenig Italianità einfliessen. Doch im Reich des

zweifachen Familienvaters, dessen Frau und Kinder in Südsardinien leben, geht es dann ganz schweizerisch zu und her. An den Kantinenwänden hängen eindeutige Hinweisschilder. «Das Personal von der Kantine ist nicht gezwungen, die Getränke am Tisch zu servieren», steht da etwa. Oder: «Trink! Es ist besser, als zu verdursten. Halte an! Mach eine Pause, dein Körper wird dir dankbar sein.» Für das Frühstück bezahlen die Arbeiter des Gotthardlochs 3.40, Mittagoder Nachtessen kosten je 12.70

Gotthard-Basistunnel: Nur noch wenige Meter bis zum Weltrekord Der Basistunnel am Gotthard ist das Herzstück der neuen Eisenbahn-Alpentransversale. Das Parlament hat dafür einen Gesamtkredit von 19,1 Milliarden Franken bewilligt — finanziert aus Schwerverkehrsabgabe, Mineralöl- und Mehrwertsteuer. Die 57,1 Kilometer zwischen dem Nordportal in Erstfeld UR und dem Südportal in Bodio TI machen den doppelspuri-

gen Gotthard zum längsten Tunnel der Welt. Ganze 153,5 Kilometer umfassen die ausgebrochenen Röhren und Stollen mit Querschlägen. Das Ausbruchmaterial bringt es auf 24 Millionen Tonnen oder 13,3 Millionen Kubikmeter. Zum Vergleich: Die Cheops-Pyramide in Ägypten umfasst «nur» 2,6 Millionen Kubikmeter. Bei Redaktionsschluss fehlten noch 130 Meter bis

zum Durchbruch. Acht Bauarbeiter sind bei diesem Tunnelbau tödlich verunglückt. In Betrieb genommen wird das Jahrhundertwerk Ende 2017. Dann werden die Reisezüge mit bis zu 250 Kilometer pro Stunde durch die Alpen fahren; die Reisezeit Zürich—Mailand dauert statt 3:40 Stunden nur noch 2:40 Stunden; Zürich—Lugano reduziert sich auf noch gut eine Fahrstunde.

Zugangsstollen KabelAmsteg stollen

Nordportal Erstfeld

0 km


MENSCHEN DER GROSSE DURCHSTICH

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«Der Gotthard ist das grösste Umweltprojekt der Schweiz» Wolfgang Seiler (48) ist Abschnittsleiter des Gotthard-Basistunnels Süd der AlpTransit Gotthard AG (ATG), einer 100-prozentigen SBB-Tochter. Der Jurist arbeitet am Sitz der ATG in Luzern sowie in Faido.

Franken. Ein Espresso wird mit zwei, ein Grappa mit 2.60 Franken verrechnet. Cireddu lebt in einer Einzimmerwohnung in Pollegio bei Biasca und arbeitet jeweils von 6 bis 16.30 Uhr. Von seiner Familie getrennt zu sein ist nicht einfach. Er versucht, diese wenigstens zwei bis drei Tage pro Monat zu sehen – mit dem Flugzeug ab MailandMalpensa nach Cagliari. Noch mindestens zwei Jahre möchte Cireddu im Süden des Gotthards arbeiten. Zu sehr liebt er die besondere Atmosphäre im Arbeiter-

dorf in Faido. Damit steht er beileibe nicht alleine da. Und zu tun gibt es am Gotthard ja noch mehr als genug (siehe Interview). Texte Reto E. Wild Bilder Martin Guggisberg/Keystone (1)

www.migrosmagazin.ch Gotthard, Lötschberg und Eurotunnel: Der Wissenstest zu den Bahntunnel-Rekorden.

Wolfgang Seiler, wird der Durchbruch am 15. Oktober geschafft? Das hängt von den Maschinen und vom Baugrund ab. Stand heute sollten wir die 57,1 Kilometer lange Oströhre pünktlich durchbrechen.

durch den Berg geht — auf einer Höhe zwischen 530 und 550 Metern. Neben der Länge des Tunnels stellten die hohen Gebirgsüberlagerungen von mehr als zwei Kilometern eine besondere Herausforderung dar.

Wie fühlen Sie sich so kurz vor dem Durchschlag? Ich verspüre eine grosse Befriedigung und bin stolz, bei diesem Projekt dabei zu sein. Wir stehen vor einem Meilenstein. Noch in den Neunzigern wurde die technische Machbarkeit dieses Tunnels infrage gestellt. Weit über 1000 Leute in Bodio und Faido sind vom «Virus» Gotthard infiziert. Es ist das grösste Umweltprojekt und eines der wichtigsten Bausteine in der Verkehrsverlagerungspolitik der Schweiz.

Was geschieht mit dem Aushubmaterial? Das Verwertbare wird in unserem Kieswerk in Bodio zu Betonzuschlagsstoffen verarbeitet. Das Nichtverwertbare führen wir in eine Deponie in der Nähe von Biasca.

Welche technischen Herausforderungen stellten sich? Der Gotthardtunnel ist der längste der Welt. Das Besondere daran ist, dass die Eisenbahn flach

Wie geht es weiter? Bis Ende 2013 wird die Rohbauausrüstung integriert, also Türen, Tore, Abdeckungen, Lüftungsanlagen und Abwassertechnologien. Parallel dazu und bis 2017 macht die Bahntechnik aus dem Tunnel eine Eisenbahn mit Fahrbahn und Fahrleitung, Sicherungsanlagen und Telekommunikationstechnologie. Danach wird es sogar möglich sein, mit dem Handy im Tunnel zu telefonieren.

Durchschlagspunkt Zugangsstollen Sedrun

Entlüftungsstollen

Zugangsstollen Faido

Südportal Bodio Oströhre Weströhre

57 km Grafik: Alptransit


ALL-NEW Mitsubishi i MiEV be Je st tz el t lb ar

Der geniale City Car mit Elektroantrieb AUFBRUCH IN EIN NEUES MOBILITÄTS-ZEITALTER

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Mitsubishi Motors hat mit dem i MiEV (Mitsubishi innovative Electric Vehicle) ein revolutionäres und umweltfreundliches Elektrofahrzeug zur Serienreife entwickelt. Der i MiEV ist voller innovativer Technologien mit Lithium-Ionen-Batterien und einem 49 kW-Elektromotor. Die Serienproduktion des ersten Elektroautos eines Grossherstellers – eine Pionierleistung von Mitsubishi Motors – startete bereits 2009 in Japan. Die ersten Elektroflitzer für die Schweiz werden im Dezember 2010 erwartet. Sind Sie als Pionier dabei?

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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

HART, ABER HERZLICH

VON WEGEN ZICKENTERROR: Soll noch mal einer sagen, Frauen seien neidischer aufeinander als Männer. Hier fallen sich die soeben neu gewählte Bundesrätin Simonetta Sommaruga (50) und die nicht gewählte Jacqueline Fehr (47) in die Arme. Wochenlang waren sie Konkurrentinnen, doch niemals hätten die beiden SP-Frauen einander das Amt missgönnt. Ob so viel Emotion und Kollegialität schaut man beschämt weg.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Béatrice Devènes/Pixsil, Peter Klaunzer/Reuters

Welche Länder werden von einer Frauenmehrheit regiert? Seit dem letzten Mittwoch verfügt die Schweiz im internationalen Vergleich über einen der höchsten Frauenanteile in der Regierung. Durch die Wahl Simonetta Sommarugas ist unsere Exekutive nun zu 57,1 Prozent weiblich. Spitzenreiter im europäischen Vergleich ist Finnland. In der Regierung der Nordländer tragen von 19 Mitgliedern 12 regelmässig Jupe statt Krawatte. Aber auch die Kapverdischen Inseln und Spanien lassen ihr Land zu je 53 Prozent von Frauen führen. Und in Norwegen haben die Politikerinnen einen Anteil von 52,6 Prozent an der Regierung.

ZITAT DER WOCHE

«Dieses Land ist von unten nach oben gebaut, es ist ein Wunderwerk.» Der neu gewählte Bundesrat Johann SchneiderAmmann (58) schwärmt an seiner ersten Pressekonferenz als vereidigter Landesvater vom politischen System der Schweiz.

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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

PILZE SAMMELN

Wer denn sonst?

«Viele Pilze haben einen giftigen Doppelgänger » Genügend Regen bei warmen Temperaturen: 2010 ist ein wahres Pilzjahr. Unkontrolliertes «Pilzle» kann aber fatale Folgen haben, warnt Liliane Theurillat (62) von der Schweizerischen Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane (Vapko). Der Grund ist die hohe Verwechslungsgefahr. Liliane Theurillat, ich möchte selber «id Pilz». Welches sind die grössten Anfängerfehler?

MANN DER WOCHE

Das Vermächtnis Mit gleichem Recht (siehe oben) hätten wir Johann SchneiderAmmann zum Mann der Woche küren können. Haben wir aber nicht. Den international beachtetsten Auftritt hatte letzte Woche Bundesrat Hans-Rudolf Merz (67) mit seiner bald legendären «Püündnerfleisch!»-Rede. Die Welt kringelt sich immer noch. Kann man charmanter Schlagzeilen machen?

Dass Sie «Chrut» und «Chabis» durcheinander sammeln, anstatt sich auf ein, zwei Sorten zu konzentrieren. Ich staune auch immer wieder über Leute, die Pilze mit Hilfe von Fotos suchen. Steht zum Beispiel wie kürzlich in der Presse, dass es viele Steinpilze hat, häufen sich bei den Pilzkontrolleuren die zwar ähnlich aussehenden, aber ungeniessbaren Gallenröhrlinge. Wie viele Pilzarten sind überhaupt essbar?

Von den rund 5500 Grosspilzarten in der Schweiz sind rund 150 essbar. Etwa gleich viel sind mehr oder weniger giftig, zum Teil scharf oder bitter und der grosse Rest aus verschiedenen Gründen keine Speisepilze.

Wo droht die grösste Verwechslungsgefahr?

Leider hat es die Natur so eingerichtet, dass viele essbare Pilze einen giftigen Doppelgänger haben. Vorsicht ist also immer geboten. Fatal wäre die Verwechslung eines weissen oder grünen Knollenblätterpilzes mit einem Champignon respektive grünen Täubling. In der Schweiz

starb zuletzt 2009 ein Mensch an einer Knollenblätterpilzvergiftung. Darum: Lassen Sie Ihre Ernte immer von einem Pilzkontrolleur überprüfen! Was passiert mit den aussortierten Pilzen?

Sie werden entsorgt. Will ein Sammler aber unbedingt einen giftigen Pilz zum Beispiel zu Studienzwecken mit nach Hause nehmen, muss er dafür unterschreiben. Das machen wir schon aus Eigenschutz. Aus Angst, er könne damit jemanden vergiften?

Tatsächlich hat es einen solchen Fall im Bündnerland gegeben, wo ein Sammler von den Kontrolleuren aussortierte grüne Knollenblätterpilze für einen Giftcocktail verwendet hat. Welches sind die Symptome einer Pilzvergiftung?

Das kann von Übelkeit, Erbrechen, Schweissausbrüchen und Herzrasen bis zu Halluzinationen gehen. Das Perfide: Je nach Gift treten die Symptome erst nach zehn, zwölf Tagen auf. Essen Sie Pilze, die Sie nicht selber gesammelt haben?

Wenn Sie mich so fragen, nein. Was lässt sich momentan am ehesten finden?

Nach dem Steinpilz sind jetzt vor allem die Totentrompete und die gelbe Kraterelle aktuell. Abschneiden oder rausdrehen: Was ist nun richtig?

Am einfachsten wird der Pilz mit dem Messer aus dem Boden

«useglöpft». Abschneiden schadet zwar nichts, aber es hilft dem Kontrolleur bei der Bestimmung, wenn der Pilz samt Stielbasis angeliefert wird. Transportiert werden Pilze in einem Korb – im Plastiksack verderben sie. Man hört Geschichten von fast schon mafiös organisierten Pilzfrevlern. Ist da was dran?

Gerade in Graubünden und im Tessin werden immer wieder italienische Cars mit professionel-

«Es gibt auch einheimische Sammler, die sich nicht mehr spüren, wenn sie Pilze sehen.» len Pilzsammlern gesichtet. Es gibt aber auch einheimische Sammler, die sich nicht mehr spüren, wenn sie Pilze sehen. So wurden diesen Sommer im Kanton Freiburg Personen mit zwölf Kilo Steinpilzen angehalten. Erlaubt gewesen wären zwei. Eine Zusammenstellung der kantonal verschiedenen Schonzeiten und Mengenbeschränkungen findet sich auf der Vapko-Homepage. Sind Sie auch schon in Versuchung geraten, beim Sammeln über die Stränge zu schlagen?

(lacht) Nun, beim «Steinpilzle» nehme ich jeweils meinen Mann mit: Das macht schon mal vier Kilo! Interview Almut Berger www.vapko.ch

Bilder Arno Balzarini/Keystone, Monika Flückiger/EQ Images, Peter Klaunzer/Keystone

Selten ist die Rubrik der «Frau der Woche» so zwingend zu besetzen wie dieses Mal: Simonetta Sommaruga (50) ist zur siebten Bundesrätin der Schweizer Geschichte gewählt worden, hat eine Frauenmehrheit in der Regierung geschaffen — und fast alle sind zufrieden. Bleibt zu hoffen, dass sie ihren schüchternen Charme auch bewahren kann, wenn sie der politische Alltag wieder einholt.


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18 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Und sie fliegen noch

Das Theater um die Swissair endete 2001 in einem Grounding. Die Swissair-Theatergruppe hingegen hat bis heute überlebt und feiert als Theater Takeoff beachtliche Erfolge.

P

eter Keller (44) steht wild gestikulierend am Bühnenrand im Saal des Hotels Landhus in Zürich Seebach. «Mehr ‹emoción›! Ich möchte, dass ihr heute richtig laut seid», fordert der Regisseur von seinen Schauspielern. Es ist Hauptprobe. Auf der Bühne wissen alle, was ihr «Chef» mit seinem spanischen Ausruf meint, doch Temperament und Gefühle kommen später, vor dem Publikum. Jetzt zählt der Text, den man präzise hersagen können muss. Das Bühnenbild begnügt sich mit Sofa, Stühlen, einem Tisch, einer Hausbar und Türen, durch die fleissig auf- und abgegangen wird. «Heisse Bräute machen Beute» – das Theater Takeoff probt das Lustspiel des deutschen Autors Rolf Salomon, eine Verwechslungskomödie rund um drei Frauen, die einen Bankraub verüben. Seit 20 Jahren ist der Schwank das Markenzeichen der Theatergruppe. Davon will man auch im Jubiläumsjahr nicht abweichen. An der Premiere drei Tage später

kommen dann die Gefühle auf der Bühne wie von selbst, und die etwa 80 Leute im Saal leben mit, rufen dazwischen. Unzählige Male klatscht das Publikum die Darsteller heraus. Am zweiten Aufführungstag hat sich die Nervosität bereits gelegt, das Schauspielern wird entspannter.

Anfangs war nur SwissairBodenpersonal dabei

Nach der Aufführung ist die Stimmung ausgelassen, fast frivol. «Wir haben uns bei den Texten gegenseitig geholfen, sodass niemand etwas bemerkt hat», sagt Präsidentin Liliane Dick (58). Auf die Frage nach ihrem Beruf erwidert die Receptionistin schlagfertig «Pilotin» und erntet reihum helles Gelächter. Während der Anfänge des Theaters war nur Swissair-Bodenpersonal mit von der Partie. Später kamen Angestellte verschiedener Flughafenfirmen, unterschiedlichste Berufsgattungen, dazu. Erhard Lang (57), erster Präsident und Gründungsmitglied, der nach längerer

Swissair-Grounding Am 2. Oktober 2001 blieben sämtliche Flugzeuge der Swissair am Boden, weil für Treibstoff kein Geld mehr vorhanden war. Eines der wichtigsten nationalen Symbole der Schweiz war damit praktisch zerstört. Tausende gestrandeter Passagiere aus aller Welt sassen am Boden fest. Alle Flugtickets verloren ihre Gültigkeit. Im April 2001 hatte der

interimistische SAir-GroupKonzernchef Mario Corti einen Jahresverlust von fast 2,9 Milliarden Franken bekannt geben müssen. Der Verlust war das Ergebnis einer rasanten Wachstumsstrategie, mit Beteiligungen an zahlreichen europäischen und leider auch sanierungsbedürftigen Fluggesellschaften (unter anderem Sabena, LTU, AOM, Air Liberté, Air


MENSCHEN BÜHNENREIF

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Abwesenheit wieder dabei ist, handelt heute mit Flugzeugmodellen. Ein Modell – das Vereinsmaskottchen – ist im Stück zu sehen und war schon im Landesmuseum ausgestellt und Requisit im Film «Grounding». Gerne erinnert man sich auch an vergangene Episoden: «Einmal krachte spät abends vor der Hauptprobe zu ‹Inkognito Tours› der ganze Flugzeugrumpf herunter, den wir als Kulisse aufgebaut hatten.» Da habe er einen Moment lang daran gedacht aufzugeben. Und einmal schwebten die Darsteller sogar in einem Ballon über dem Publikum. Daniel Negri (48), Spartenleiter in einer Baufirma und im Stück der Mafioso, erinnert sich an frisch gestrichene Kulissen, die man während der Premiere nicht anfassen durfte. Bis zum Grounding der Swissair am 2. Oktober 2001 hatte die Gruppe einen ebenso einfachen wie unmissverständlichen Namen, der automatisch für einen vollen Theatersaal sorgte: «Swissair-Theatergruppe». Den führt das Theater Takeoff heute nur noch im Untertitel, ein nostalgischer Hinweis auf die Verbindung zur Fliegerei und an eine Zeit, in der sich Mitarbeitende am Flughafen wie im Schoss einer Grossfamilie fühlten. «Und dann hat es ‹Tätsch› gemacht. Das hat uns durchgeschüttelt und gab einen Bruch auf allen Ebenen», erinnert sich Vizepräsidentin Myriam Wagner (37) an die Schreckensmomente vom 2. Oktober. Durch den Niedergang der Swissair waren Tausende Arbeitsplätze in Gefahr, und die Spargelder der Swissair-Angestellten in Hö-

Liliane Dick ist Präsidentin der Theatergruppe Takeoff, Peter Keller der Regisseur des Stücks. Erhard Lang (links) ist von Anfang an dabei und Gründungsmitglied.

Am 2. Oktober 2001 stand die SwissairWelt in ZürichKloten still.

Littoral), was dem dafür verantwortlichen CEO Philippe Bruggisser bereits im Januar fristlos den Job kostete. Im März trat auch der Verwaltungsrat geschlossen zurück. Im Sommer veräusserte die SAir Group die Beteiligung an zwei defizitären Fluggesellschaften, doch weitere Verkäufe scheiterten wegen der Anschläge am 11. September auf das

World Trade Center in New York, welche die gesamte Luftfahrt in die grösste Krise ihrer Geschichte stürzte. Mit Hilfe von UBS und Credit Suisse sollten Swissair und Crossair zu einer von Altlasten freien Fluggesellschaft fusionieren. Doch die Banken verweigerten finanzielle Vorleistungen, und der Kredit des Bundes kam zu spät, um die Treibstofflieferanten zu

bezahlen und das Grounding zu verhindern. Erst am 5. Oktober konnte der Flugbetrieb dank eines Notkredits des Bundes von 450 Millionen Franken wieder aufgenommen werden. Am 1. April 2002 landete die letzte Swissair-Maschine in Kloten. In den 71 Jahren ihres Bestehens hatte die Swissair mehr als 260 Millionen Passagiere befördert.


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«Heisse Bräute machen Beute» ist der Name des Theaterstücks.

he von 110 Millionen Franken schienen mit einem Schlag verloren. Auch die eisernen Reserven der Theatertruppe. «Unsere Kassierin ging täglich zur Bank, um unser Geld wieder zu bekommen», erzählt Wagner. Schliesslich konnte sie das Geld in Sicherheit bringen.

Neues Probelokal, neue Hoffnung, neuer Spielplan

Mit dem Aus der Airline verloren die Theaterleute auch ihr kleines und heimeliges Probe- und Aufführungslokal in Bassersdorf, das ihnen die Swissair gratis in einer Mehrzweckhalle zur Verfügung gestellt hatte. Die Halle kaufte die Gemeinde, und die Theaterleute standen über Nacht ohne Bühne da. Mieten war zu teuer. «Unterdessen suchten die Leute in unserem Verein neue Jobs, einige zogen weg, und die ersten Abgänge kamen. Niemand wusste mehr genau, ob er noch im Verein sein will oder kann», erzählt Wagner. Doch aufhören wollten die Theaterleute nicht. Man verordnete sich anderthalb Jahre Pause, fand in Rümlang eine Bühne und entschied, unter dem Namen Theater Takeoff «neu durchzustarten». Doch es war klar: Mit dem Wegfall des Namens war auch die Bekanntheit weg, die 1996 mit einer Aufzeichnung des Stücks «Null Problem» durch das Schweizer Fernsehen den Höhepunkt erreicht hatte. Nach zwei Jahren kam das Theater mit dem Lustspiel «Nasch mich, ich bin der Honig» des Deutschen Lutz Backes zurück auf die Bühne.

«Nach dem Schock und der Ohnmacht wollten wir die Leute mit einem einfachen Stoff wieder zum Lachen bringen», sagt Myriam Wagner. Raum, um mit einem kritischen Stück auf die Ereignisse zu reagieren, gab es nicht, denn nach der Katastrophe seien alle zu sehr mit sich selber und mit dem Zusammenhalt des Vereins beschäftigt gewesen. Nach einer weiteren Zwischenstation im Kirchgemeindehaus in Glattbrugg fanden die Theaterleute dann die Bühne im Hotel Landhaus in Zürich Seebach. Seit dieser Theatersaison haben sie auch wieder ein eigenes Probelokal in Wallisellen. Das Theater fasst wieder Fuss. Die frühere Verbindung zum Flughafen, wo sich einst mühelos neue Mitglieder fanden und ein festes Publikum leicht erreichbar war, scheint aufzublühen. Zum Jubiläum stieg der Flughafen zur Freude aller als Hauptsponsor ein. Auch Ehemalige meldeten sich zurück in den Verein, der zuletzt noch 20 Leute umfasste, sodass alle mehrere Aufgaben auf und hinter der Bühne übernehmen mussten. «Unsere Absicht ist, dass es wieder ein bisschen Flughafentheater wird wie früher», sagt Erhard Lang. Dazu gehört auch die Vision, einmal in der Abflughalle aufzutreten oder einen Hangar zu bespielen. Zur Jubiläumsgeneralprobe sind die geladenen Ehemaligen jedenfalls fast ausnahmslos erschienen. Die Swissair sorgt noch immer für Emotionen. Texte René Worni Bilder Esther Michel (3), Ex-Press (1)

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Herzliche Gratulation, «Wuschu»! Haben Sie den Spruch auch schon gehört?

Würden Mütter anderen Frauen erzählen, wie anBänz Friedli hütet ein strengend und Geheimnis. schmerzhaft das Gebären wirklich ist, stürbe die Menschheit aus. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt einen zweiten Grund, weshalb man – und ich meine durchaus auch: Mann – über Geburten nichts erzählt ausser technischer Finessen wie Periduralanästhesie, Steisslage, Mondguckerchen. Das eigentliche Wesen des Geburtsvorgangs bleibt geheim. Denn: Die Geburt eines eigenen Kindes entzieht sich jeder Beschreibung, es sind dies Augenblicke bar jeder Vergleichsmöglichkeit. Zu verraten, wie man sich dabei gefühlt hat, wäre Verrat. Ich werde Ihnen also nicht erzählen, was ich empfand, als Anna Luna und Hans zur Welt kamen. An dieser Stelle aber ganz herzlichen Glück-

wunsch zur Geburt von Claudio Matteo – 50 cm, 3500 Gramm – an Christoph «Wuschu» Spycher und, vor allem, seine Partnerin Barbara. Jetzt fängt der Friedli wieder mit Fussball an, denken Sie bestimmt. Richtig, «Wuschu» Spycher spielt bei meinen Young Boys. Nur gehts diesmal eben gerade nicht darum. Mir imponierte nämlich, wie Spycher, als der Termin nahte, klipp und klar machte, dass er bei der Geburt dabei Anzeige

sein würde, selbst wenn er einen EuropaLeague-Einsatz seines Teams verpassen sollte: «Es gibt Wichtigeres als Fussball.» Punkt. Wie unaufgeregt, mit welcher Selbstverständlichkeit er dies sagte, gefiel mir. Spycher liess ein Aufhebens, wie es Wochen zu-

vor um die Vaterschaft von Nationalgoalie Diego Benaglio gemacht worden war, gar nicht erst zu. Welch Theater, als es hiess, Benaglio werde möglicherweise ein Länderspiel verpassen, weil er seiner Frau bei der Geburt beistehen wolle. Als würde dieser private Entscheid irgendjemanden etwas angehen! Er sei unprofessionell und verantwortungslos, warf der «Blick» dem Torhüter vor und unterstellte perfid, seine Gattin habe ihn unter Druck gesetzt – als ob ein Mann nicht von sichausdenWunsch hegen könnte, die Geburt seines ersten Kindes zu erleben. Der Kommentar (betrüblicherweise von einer Frau geschrieben) schloss mit der Weisung an Benaglio: «Nur noch Frühlingssex, damit der nächste Geburtstermin auf die Fussballpause im Januar fällt.» Ähnlich dreist wie Roger Köppel, welcher vor Jahresfrist der ABB-Konzernleiterin Jasmin Staiblin das Kinderkriegen verbieten wollte: «Darf die Chefin in einer grossen Wirt-

schaftskrise schwanger werden?», fragte er in seiner «Weltwoche». Sollten Sie sich nun sorgen, ich läse nur Holz-

hammerpostillen, keine Bange. Zuweilen finde ich sogar Zeit für «Die Zeit». Darin schrieb eine Berner Ständerätin im Mai: «Mütter denken, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, vor allem an die eigene Situation: Sie fordern Kinderkrippen, Tagesschulen und Teilzeitarbeit für Frauen. Ich meine, dass auch Väter ein Recht auf Teilzeitstellen haben. Auch sie wollen (und sollen) mit ihren Kindern mehr Zeit verbringen. Denn Kinder

Weisung: Nur noch Frühlingssex! brauchen schon früh beides: weibliche und männliche Identifikationsfiguren. Deshalb schlage ich vor: Einem vollzeitlich erwerbstätigen Mann wird, wenn er Vater wird, das Arbeitspensum automatisch um mindestens 30 Prozent reduziert.» Grossartiger Vorschlag. Von wem? Von Simonetta Sommaruga. Vielleicht erinnert sie sich als Bundesrätin an ihre Idee. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch


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24 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

«Angst vor Risiken hat mit unserem Wohlstand zu tun»

Rolf Tanner ist Risikoforscher für die Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re. Er befasst sich täglich mit bekannten und unbekannten Gefahren der Zukunft — nicht indem er in eine Kristallkugel schaut, sondern indem er sich mit den soziopolitischen Trends befasst. Rolf Tanner, ohne Risiko keinen Spass, sagen die Amerikaner.

Es kommt ein bisschen darauf an, was Sie unter Risiko und Spass verstehen. Im deutschen Sprachgebrauch wird Risiko meistens als etwas Negatives verstanden. Fest steht, dass Risiko immer Veränderung bedeutet. Und Veränderung hat bei mir tatsächlich etwas mit Spass zu tun. Dann ist Risikoforscher Ihr absoluter Traumberuf?

Ich habe das nicht aktiv gesucht, sondern bin da irgendwie hineingerutscht. Wie rutscht man in die Risikoforschung?

Ehrlich gesagt, ich wollte Journalist werden und habe da keinen Job gefunden. Nach meinem Geschichtsstudium habe ich deshalb bei einer Beratungsfirma gearbeitet, die sich auf die Analyse von politischen Risiken spezialisiert hat. Das war damals eine sehr spannende Zeit: Der Kalte Krieg war gerade zu Ende, Osteuropa ging auf. Viele Unternehmen wollten da aktiv werden, trauten sich aber noch nicht und wollten mehr Informationen. Treiben Sie Risikosportarten?

Nein. Was ich hingegen mag, ist, wenn Dinge nicht ganz so sind, wie man es erwartet. Woran denken Sie konkret?

Beispielsweise an die Schweiz um 1848. Damals hatten wir eine reformfreudige Elite, die sehr viel bewegen konnte. Heute ist die

Dynamik weg, die Schweiz scheint irgendwie stehen zu bleiben. Heute spricht man dafür von einer «Risikogesellschaft».

Richtig verstanden ist der Begriff sinnvoll. Was heisst richtig verstanden?

Unsere Gesellschaft wird nicht mehr durch die Religion bestimmt, sie verläuft nicht mehr nach einem göttlichen Plan. Der Mensch ist der Schmied seines Glücks geworden. Er hat Erwartungen an seine Zukunft, und diese werden durch seine Entscheidungen und Handlungen realisiert oder vielleicht auch nicht. In diesem Kontext kann man Risiko auch als Abweichung der Erwartung für die Zukunft definieren. So gesehen leben wir tatsächlich in einer Risikogesellschaft. Es gibt bekannte und unbekannte Gefahren. Welche sind riskanter?

Unter Risiko versteht man die bekannten Gefahren, gegen die man vorsorgen kann. Wir versichern uns ja nicht gegen unbekannte Risiken. Das ist unmöglich. Wir versichern uns gegen Feuer, Unfälle oder Ähnliches. Das Gefühl, in einer Risikogesellschaft zu leben, nimmt zu, weil die unbekannten Gefahren zunehmen.

Es gibt tatsächlich die etwas paradoxe Entwicklung, dass die Angst vor Risiken zunimmt, obwohl die Welt sicherer geworden ist. Das hat mit dem wachsenden Wohl-

stand zu tun. Wir haben mehr zu verlieren. Am nötigsten hätten die Versicherungen die Ärmsten. Zudem ist es ein interessantes Phänomen, dass um Jahrhundertwenden immer das Gefühl aufzukommen scheint, man lebe in gefährlichen Zeiten, in einer Endzeit: Ich denke an das Fin-de-siècle-Gefühl an der Schwelle des 20. Jahrhunderts oder an die Angst vor dem Millennium-Bug vor der letzten Jahrhundertwende.

Nicht nur der Durchschnittsbürger fühlt sich unsicher. In intellektuellen Kreisen war das Buch «Der schwarze Schwan» von Taleb Nassim der Renner. Seine zentrale These lautet: Unerwartete Ereignisse, eben schwarze Schwäne, werden immer häufiger auftreten.

Ich halte diese schwarzen Schwäne für ein Modephänomen, das überschätzt wird. Was als unerwartet bezeichnet wird, ist oft


INTERVIEW ROLF TANNER

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Experte Rolf Tanner schätzt für die Swiss Re zum Beispiel das Terrorrisiko einer Region ein.

Der Analytiker

Rolf Tanner (48) ist Leiter der Fachstelle für politische und Nachhaltigkeitsrisiken beim Rückversicherer Swiss Re. In dieser Funktion schätzt er beispielsweise das Terrorrisiko einer Region ein. Daneben ist Tanner Dozent an der Universität Zürich. Er hat Geschichte und politische Wissenschaften in Genf und Zürich studiert und wohnt im zürcherischen Wädenswil.

nicht wirklich unbekannt, weil es bereits schon einmal aufgetaucht ist. Nur hat man es vergessen oder, schlimmer, verdrängt. Das hat es in der Geschichte der Menschheit immer wieder gegeben. Sprechen wir also von den wirklichen Risiken, beispielsweise der Klimaerwärmung.

Viele Dinge beim Klimawandel sind uns bekannt. Wir wissen, dass ein solcher Wandel stattfindet,

und wir wissen, dass der Mensch zu einem grossen Teil dazu beiträgt. Wir wissen zudem, dass die Erwärmung wahrscheinlich weiter zunehmen wird, weil auch die CO2-Emissionen weiter zunehmen werden. Denken Sie bloss an China, wo der Energieverbrauch weiterhin massiv ansteigt und die Motorisierung der Massen erst bevorsteht. Diese Entwicklung, die sich ähnlich auch in Indien abspielen wird, ist nicht

aufzuhalten. Die Temperatur wird noch ansteigen. Gemäss Extremszenarien können das bis Ende des Jahrhunderts fünf Grad sein. Was für ein Risiko gehen wir dabei ein?

Das hängt davon ab, wie wir Menschen darauf reagieren werden. Da muss ich sagen: Ich weiss es nicht. Ich kann beispielsweise die technischen Entwicklungen nicht voraussehen. Aber was


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INTERVIEW ROLF TANNER

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

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Gibt es eine weltweite Überbevölkerung? Für Rolf Tanner ist dies nicht sicher.

heisst das beispielsweise, wenn das Gangesdelta überflutet wird? Gibt das Krieg, oder ziehen sich die Menschen friedlich zurück? Wir wissen, dass der Klimawandel stattfinden wird, wir wissen aber nicht, wie der Mensch sich darauf einrichten wird. Überbevölkerung wird auch zunehmend als Risiko für die Menschheit betrachtet.

Ich weiss nicht, ob wir überhaupt eine Überbevölkerung haben. Wie definiert man Überbevölkerung?

Es gibt rund viermal mehr Menschen auf dem Planeten als vor 100 Jahren.

Ja, auf die Gefahr der Überbevölkerung ist immer wieder hingewiesen worden. Doch Tatsache ist: Je mehr Menschen es auf der Erde gegeben hat, desto besser ist es ihnen gegangen, wenigstens materiell. Die Vorstellung, dass mehr Menschen zu mehr Elend führen, hat sich bisher nicht bestätigt. Die Menschen werden zahlreicher und ausser in Afrika und Südasien auch älter. Das könnte ja auch heissen, dass die Welt friedlicher wird. Krieg führen vor allem junge Männer.

Das ist eine bekannte These, die sich allerdings auf die Beweislage der letzten Jahrhunderte abstützt. Kriege gab es auch in Gesellschaften und Perioden mit niedrigerer Geburtenrate, als das bis vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Vor zehn Anzeige

«Paradoxerweise nimmt die Angst vor Risiken zu, obwohl die Welt sicherer geworden ist.» Jahren wurde die Überalterung als etwas Negatives betrachtet. Erst seit ein paar Jahren hat das geändert. Jetzt werden alte Menschen als kaufkräftige Konsumenten entdeckt und neuerdings auch als testosteronlose Friedensengel. Als weiteres Risiko werden gemeinhin die Zivilisationskriege betrachtet. Kommt es zu einem neuen Krieg zwischen Christen und Muslimen?

Die weltpolitischen Schwergewichte verschieben sich vom Atlantik zurück in den Pazifik. Interessanterweise hat der Aufstieg von Asien nur wenig mit Religion zu tun. In China spielt Religion eine geringe Rolle. Indien hat zwar ein buntes Gemisch an Religionen, ökonomisch sind sie unwichtig. Der Islam von Indonesien ist weit weniger militant als der arabische. Der Zivilisationskrieg ist vor allem in Europa ein Thema. Weil Europa weltpolitisch immer unbedeutender wird?

Es gibt die These, dass die Verlierer aufeinander losgehen. Mir scheint das übertrieben. Europa ist auch nicht mehr sehr religiös. Viele Menschen erleben den immer schneller werdenden

technischen Wandel als zunehmendes Risiko.

Die technische Durchdringung des menschlichen Bereichs hat dramatisch zugenommen. Es geht dabei nicht nur um Geräte oder um Prozesse, es geht mittlerweile direkt in den Menschen hinein. Wir beginnen, unseren Körper zu modulieren, künstlich zu verändern. Was die Natur geschaffen hat, reicht nicht mehr. Wir wollen aktiv darauf Einfluss nehmen, etwa mit Schönheitsoperationen. Wir beginnen auch, Chips direkt in unseren Körper zu pflanzen.

Das ist tatsächlich auf dem Vormarsch. Und es macht uns keine Angst mehr. Der Mensch-Roboter, ist viel weniger eine Schreckensvorstellung als noch vor 20 Jahren. Unter dem Deckmantel der Medizin werden immer mehr künstliche Ersatzteile in den Menschen eingepflanzt. Herzschrittmacher, künstliche Gelenke, bald vielleicht Chips zur Steigerung der Intelligenz – in kleinen Schritten passiert dies immer häufiger. Sind das nicht pubertäre Science-Fiction-Vorstellungen?

Es passiert viel mehr, als wir uns hätten vorstellen können. Diese Dinge werden nicht mehr als

Gefahr gesehen, sondern als Verbesserung des Menschen. Es scheint doch prima, wenn man einem Sexualverbrecher einen Chip einsetzen kann, der seine Triebe ausschaltet. Widerstand gegen diese Entwicklung kommt nur noch aus religiösen Kreisen. Verschmelzen Mensch und Maschine langsam?

Das ist der gegenwärtige Trend. Aber natürlich kann dies wieder umschlagen. Das ist auch bei der Atomkraft geschehen. Lange schien sie die Lösung unserer Energieprobleme zu sein. Dann wurde sie plötzlich als zu gefährlich angesehen. Wie sieht die Welt in 50 Jahren aus?

Ich bin grundsätzlich positiv eingestellt. Also: Wenn sich das weltpolitische und weltwirtschaftliche Schwergewicht nach Asien verschiebt, die Menschheit älter und der Planet vielleicht friedlicher wird, könnten wir doch sagen: Die Zukunft gehört alten, friedlichen Chinesen. Interview Philipp Löpfe Bilder Siggi Bucher

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28 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Die Migros hält fit, auch die Finanzen

Ob Familie mit Sonderwünschen, Student mit schmalem Budget oder Businessfrau mit exklusiven Vorlieben, in einem Punkt sind alle gleich: Sie schwören auf die Migros und ihre Produkte.

S

o verschieden können MigrosFans sein: Mirjam van Zweden ist eine erfolgreiche Businessfrau. Von einem Geschäftshaus im Kanton Zug aus koordiniert sie internationale Werbekampagnen. Ihre Einkaufstaschen füllt sie am liebsten mit Premiumprodukten. Kilian Käppeli ist ein Luzerner Sportstudent, der bei seinem schweisstreibenden Training massenhaft Kalorien verbrennt. Die Migros hilft dem jungen Mann, seinen Ernährungsplan einzuhalten, ohne sein schlankes Budget zu überziehen. Auch die St. Gallerin Patricia Stillhart und ihr Lebenspartner

Philipp Buob achten beim Einkaufen auf ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie wollen ihre kleine Tochter Ava gesund ernähren und kaufen praktisch nur in der Migros ein. So gegensätzlich das Leben dieser Kunden auch ist – sie alle sind überzeugt, dass sie in den Supermärkten mit dem orangen M am meisten für ihr Geld bekommen. Und die Überzeugung der MigrosFans ist nun auch ein weiteres Mal durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut bestätigt worden (siehe Interview). Text Michael West Bilder Jorma Müller

Der Sportstudent Viele Nährwerte für wenig Geld.

Von so viel Fitness können die meisten Männer nur träumen: Kilian Käppeli ist ein junger Luzerner mit eisernen Bauchmuskeln, der locker 500 Rumpfbeugen schafft. Der 23-Jährige studiert Sport und begeistert Kinder und Jugendliche fürs Geräteturnen: Er leitet Kurse für 6- bis 16-jährige Schüler. Käppeli hat monatlich ein Budget von rund 500 Franken für Nahrungsmittel und Haushalt-

artikel. «Bei wöchentlich rund zehn Stunden Sport gebe ich viel davon fürs Essen aus», erklärt er. «In der Migros finde ich eine Vielzahl von gesunden, naturnahen und erst noch preisgünstigen Lebensmitteln. Ich liebe zum Beispiel die Urdinkelteigwaren — die schmecken urchig und geben viel länger Energie als helle Pasta.» Auch M-Budget-Bündnerfleisch und Meerrettich-Frischkäse mag der Student.


NEUES AUS DER MIGROS Die Familie

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«4,8 Millionen Einkaufszettel ausgewertet»

Gesund und günstig ernährt. Die zweijährige Ava mag BlevitaDinkelgebäck und trägt MiletteWindeln — sie ist eben rundherum ein Migros-Kind. Kein Wunder: Die St. Galler Familie kauft fast nur in der Migros ein. «Wir wollen unsere Tochter gesund ernähren», sagt Mutter Patricia Stillhart (34), die als Pflegefachfrau arbeitet. Rund 600 Franken stehen pro Monat für Lebensmittel und Haushaltsartikel zur Verfügung. Vater Philipp Buob (32) macht gerne selber Pizza: Er belegt Migros-Pizzateig mit frischem Gemüse und M-BudgetSchinken oder mit Landjäger. Beim Essen läuft dann ein österreichischer Sender, der IndependentStücke spielt. Denn der Vater hat einen eigenen Plattenladen und ist bei Radiomusik wählerisch.

Stephan Bielser (33), Leiter Marktforschung bei der Migros, über den neusten Warenkorb-Preisvergleich. Stephan Bielser, das unabhängige Institut LP Marktforschung in Basel hat einen weiteren Warenkorb-Preisvergleich erhoben. Resultat? Die Migros ist laut dieser breit angelegten Erhebung 10,4 Prozent günstiger als ihr Hauptkonkurrent. Im Zeitraum vom 7. bis am 13. September 2010 wurden 4,8 Millionen Einkaufszettel ausgewertet. Es ging um die Preise von über 5000 Vergleichsartikeln. Dabei handelte es sich um Frischeprodukte, aber auch um lang haltbare Lebensmittel, Haushaltsartikel und Körperpflegeprodukte.

Die Businessfrau

Premiumprodukte zu vernünftigen Preisen. Mirjam van Zweden (46) ist eine Frau mit Weitblick. An klaren Tagen sieht die Werberin aus den riesigen Fenstern ihrer Agentur die Dächer der Zuger Gemeinde Baar und darüber ein imposantes Bergpanorama. «Diese Aussicht gibt mir Heimatgefühle», sagt die gebürtige Holländerin, die zwar schon als Sechsjährige in die Schweiz kam, aber erst seit einem Monat den roten Pass besitzt. «Als ich als Kind einwanderte, wurde mir die Migros bald vertraut», erinnert sich van Zweden. «Meine Eltern kauften in der Migros den holländischen Käse Gouda.» Heute gibt van Zweden monatlich 1000 Franken für Lebensmittel und Haushaltartikel aus. «In der Migros bekomme ich am meisten Qualität für mein Geld.» Van Zweden mag Käse und Gemüse aus der Region, aber auch SélectionProdukte, etwa Rindfleisch der irischen Rasse Aberdeen Angus. «Ich schätze die Migros auch, weil ich wenig Freizeit habe und hier alle Produkte an einem Ort finde.»

Woher können die Konsumenten denn wissen, dass dieser Vergleich der Wirklichkeit entspricht? Die Erhebung beruht auf effektiv getätigten Einkäufen: Es wird verglichen, was die Kunden bei uns eingekauft haben, wie viel sie dabei bei uns bezahlt haben und wie viel sie für denselben Einkauf bei unserem Hauptkonkurrenten hätten bezahlen müssen. Aber wie haben Sie die über 5000 Vergleichsartikel ausgewählt? Wir konzentrieren uns auf diejenigen Produkte, die von den Kunden am häufigsten gekauft werden, die für sie am wichtigsten sind. Frischeprodukte landen am häufigsten in den Einkaufskörben, deshalb bekommen diese Artikel in unserem Preisvergleich auch ein entsprechend grosses Gewicht. Warum sind Preisvergleiche so häufig geworden? Das Preisbewusstsein hat allgemein zugenommen. Das hat auch mit der angespannten wirtschaftlichen Situation zu tun. Aber es gibt weitere Gründe: Im Vergleich zu früheren Jahrzehnten existieren heute viele neue Angebote — immer vielfältigere Unterhaltungselektronik, Mobiltelefonie, Internet. Die Kunden wollen diese Angebote nutzen und dennoch genügend Geld für gutes Essen und nützliche Haushaltartikel haben.

Interview Michael West


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Premium — eine neue Marke glänzt im Regal

NEU

M-Budget, M-Classic, Sélection und neu Premium: Mit diesen vier Marken sorgt die Migros für noch mehr Übersicht.

R

und 90 Prozent der Marken der Migros sind Eigenmarken. Sie werden grösstenteils durch die M-Industrie in der Schweiz hergestellt. Damit die Kunden bei dieser Fülle von Marken die Übersicht nicht verlieren, hat die Migros ausgewählte Eigenmarken, die weniger bekannt sind, in vier Markenkategorien unterteilt: Sélection, M-Classic, Budget und neu Premium. Jede dieser vier Kategorien steht für eine bestimmte Preislage und damit verbundene Leistung. «So verbessern wir

die Orientierung der Kunden am Regal», erklärt Martin Haslinger, Verantwortlicher für die MigrosMarken beim MGB. Die Premium-Produkte, zurzeit sind es rund 30, standen früher teilweise unter anderen Bezeichnungen in den Läden der Migros. Ein Beispiel: Die Konfitüren der Eigenmarke Pure Fruit heissen neu Migros Premium und sind bis spätestens 11. Oktober in den Migros-Filialen erhältlich. Natürlich werden unter dem Namen Premium auch neue Produkte lanciert.

Bis Ende 2011 sollen rund 350 Premium-Artikel erhältlich sein. Neben den vier Markenkategorien gibt es in der Migros weiterhin viele bewährte Eigenmarken wie Aproz, Candida, Anna’s Best oder I am zu kaufen. Damit die Kunden weiterhin die angenehme «Qual der Wahl» haben. Texte Daniel Sägesser Die vier Marken der Migros im Überblick auf Seite 33

DAS SAGT DER EXPERTE

«Der Aufbau einer neuen Marke braucht Zeit»

Martin Haslinger ist bei der Migros zuständig für die Migros-Marken.

Martin Haslinger, weshalb lanciert die Migros mit Premium eine neue Marke? Verlieren die Leute so nicht die Übersicht? Nein, im Gegenteil. Wir reduzieren damit die Markenvielfalt und erleichtern den Kunden damit die Übersicht am Regal. Die Migros unterteilt einen Teil ihrer eigenen Produkte in vier Preislagen mit unterschiedlichen Leistungsversprechen. Dafür gibt es vier entsprechende Marken. Mit Premium haben wir die letzte dieser vier Marken lanciert. Es wird also keine neuen Marken mehr geben? Nein, mit Premium als vierte Migros-Marke haben wir

die gewünschte Übersicht in der Sortimentsvielfalt erreicht. Werden alle Eigenmarken in eine dieser vier Markenkategorien eingeteilt? Nein. Eigenmarken, die einen grossen Bekanntheitsgrad geniessen, werden nicht angetastet. Chocolat Frey oder Heidi beispielsweise bleiben bestehen. Um wie viele Produkte respektive Eigenmarken handelt es sich dabei? Es sind rund 200 gut eingeführte Eigenmarken, die eigenständig weitergeführt werden. Was denken Sie, wird Premium

bei den Kunden ankommen? Ja, aber der Aufbau einer neuen Marke braucht Zeit — die Konsumenten müssen sich zuerst an den neuen Auftritt gewöhnen. Wir begleiten die Lancierung von Premium sorgfältig mit vielen Kommunikationsmassnahmen, so wie dies auch bei M-Classic der Fall war. Diese Marke lernten die Kunden rasch schätzen. Schlagen die Preise auf, wenn bestehende Produkte unter einer neuen Marke verkauft werden? Nein, bei der Überführung eines Produkts von einer Marke in eine andere gibt es garantiert keine Preisaufschläge.

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NEUES AUS DER MIGROS

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Die vier Migros-Marken am Beispiel Konfitüre Migros Sélection

Die Marke gibt es seit fünf Jahren, und sie ist als Gegenpol zu M-Budget angelegt. Hier steht der Genuss und nicht der Preis im Vordergrund. Das Angebot ist exklusiv und limitiert und umfasst nur Lebensmittel. ➔ Die Produkte

Migros Premium

NEU

Diese Marke ist der neuste Wurf der Migros und zwischen M-Classic und Sélection angesiedelt. Sie steht für das Beste, das industriell hergestellt werden kann. Deshalb sind die Produkte preislich im höheren Segment angesiedelt — und dennoch massenmarkttauglich.

M-Classic

Im April 2009 fasste die Migros einen Teil der bestehenden Eigenmarken unter M-Classic zusammen. ➔ Von diesen

M-Budget

Die Marke wurde 1996 als Antwort auf den Discounter Denner lanciert. M-Budget ist eine Kultmarke und bietet heute den deutschen Harddiscountern die Stirn. Das Sortiment wird

werden handwerklich und nur in kleinen Mengen hergestellt. Die Zutaten sind sorgfältig ausgewählt, die Rezepturen speziell. Die Konfitüren haben einen hohen Anteil an Früchten. Kleine Verpackungen. Preis: 100 g = 1,72 Fr. ➔ Die Konfitüren haben einen hohen Fruchtanteil, werden industriell produziert, sind nicht mit Zucker, sondern mit Fruchtsaftkonzentrat gesüsst und in kleine Gläser abgefüllt. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Premium-Konfitüren. Preis: 100 g = 1,46 Fr. Konfitüren gibt es eine breite Auswahl im Standardglas. Hergestellt werden sie nach einer Standardrezeptur. Preis: 100 g = 0,49 Fr. laufend um neue Produkte ergänzt. ➔ Der Fruchtanteil ist bei den M-Budget-Konfis niedrig. Sie werden in grossen Gläsern, aber nie in Aktionen angeboten. Preis: 100 g = 0,30 Fr.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

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Eins mit der Natur: Die Schulkinder erfahren, was tiergerechte Haltung im Stall heisst.

«Bei allem, was man tut, auch an die Natur denken»

Ein Apfelbäumchen pflanzen, eine Nisthilfe für Bienen basteln und Kälber streicheln — mit so verschiedenen Aktivitäten haben Primarschüler am WWF-Erlebnistag auf dem Bauernhof der Familie Preisig in Herisau erlebt, wie vielfältig die Natur ist.

W

WF-Helferin Sue Laager schaut in die Runde. «Was braucht ein Kälbchen neben genug Platz und Auslauf, damit es glücklich ist?» Fünf Kinderhände schiessen in die Höhe, und die Viertklässlerin Leonie erklärt: «Ein anderes Kälbli, damit es nicht allein ist». Auf gehts in den Stall, wo sich die Kinder den Kälbern nähern. Diese geniessen es sichtlich, gestreichelt und gedrückt zu

werden und schlecken eifrig Hände und Hosenbeine ab – die Begeisterung der Buben und Mädchen kennt keine Grenzen. «Am Beispiel der Kälber und Hühner lernen die Schülerinnen und Schüler, wie tiergerechte Haltung aussieht», erklärt WWF-Projektleiterin Martina Henzi. Ziel des WWF-Erlebnistags ist es, die Kinder ganz konkret auf dem Feld und im Stall erleben zu lassen, was

Biodiversität heisst. Bis anhin hat der WWF die Schüler vor allem im Klassenzimmer besucht. «Nun können wir die Buben und Mädchen auf den Bauernhof holen, um ihnen die Vernetzung und die Vielfalt der Natur direkt zu zeigen», sagt Martina Henzi erfreut. Möglich macht dies die Unterstützung der Migros (siehe Box). Am zweiten Posten spielen die Kinder Brennball und sammeln

bei jedem Lauf grosse farbige Karten mit einem Tier oder einer Landschaft. Anschliessend gehts darum, die Karten zu ordnen und miteinander in Verbindung zu bringen. «Ich brauche noch einen Felsen für meinen Steinbock», ruft beispielsweise der Drittklässler Jan. Auf verspielte Art und Weise werden den Kindern die ökologischen Kreisläufe bewusst und auch, was es be-


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

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Die Kinder er legen selber er en Hand an, bauen s» «Bienenhotels» en und pflanzen Apfelbäume.

Die Migros unterstützt den WWF Die Migros unterstützt seit 2001 durch finanzielle Beiträge und Informationsdienstleistungen das WWF-Pandamobil als Hauptsponsorin. In einem ehemaligen und umgebauten Migros-Verkaufswagen (Pandamobil) realisiert der WWF verschiedene Ausstellungen — in den Jahren 2010 und 2011 zum Thema Biodiversität — und stellt sie auf einer schweizweiten Tournee in Schulklassen der vierten bis sechsten Primarstufe vor. Anfang 2009 baute die Migros ihr bereits achtjähriges Engagement massiv aus und engagiert sich seit 2009 als Hauptsponsorin

deutet, wenn das Gleichgewicht durcheinandergerät. Begleitet werden die Schüler, die klassenweise die Posten aufsuchen, von ihrer Lehrperson. «Die Angebote des WWF für die Schulklassen überzeugen», sagt Lehrerin Elsbeth Hubatka von der Schule St. Gallenkappel SG. Sie hat für ihren Naturkundeunterricht die Materialien verwendet, die der WWF zur Verfügung stellt.

Nisthilfen für Wildbienen mit «Wohnungsnot»

An einem weiteren Posten basteln die Kinder Nisthilfen für Wildbienen, die hierzulande wegen zu aufgeräumter Gärten unter «Wohnungsnot» leiden. Die Schülerinnen und Schüler schneiden Bambus-, Schilf- und Holunderhölzer zurecht, binden sie und stecken sie zusammen mit Stroh in leere

bei sämtlichen WWF-Kinder- und -Jugendbildungsprogrammen, wie beispielsweise LiLu Panda, Panda Club, Pandaction, Pandamobil sowie für die verschiedenen WWF-Schulangebote für Lehrpersonen und Schüler. Dank dieser Partnerschaft kann der WWF zahlreichen Kindern und Jugendlichen Umweltanliegen näherbringen und sie für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen sensibilisieren. Sponsoring by

WWF-Kinder- und -Jugendbildung

Pet-Flaschen. Daraus ergibt sich ein «Bienenhotel», das auf dem Balkon aufgehängt werden kann. Anders als die Honigbienen verteidigen sich die Wildbienen nicht, sie leben auch nicht in Schwärmen und stechen Menschen nicht. Ihre Bedeutung für den Ökokreislauf ist wesentlich: Als fleissige Bestäuberinnen tragen sie zum Überleben unzähliger einheimischer Pflanzenarten bei – zum Beispiel bestäuben die Wildbienen die Blüten von Apfelbäumen. Und bei den Apfelbäumen im Obstgarten auf der grossen Wiese gehts für die Kinder weiter. Höhepunkt bei diesem Posten ist das Pflanzen eines Hochstammbäumchens. Bevor es zur Sache geht, erläutert Willy Preisig, auf dessen IP-Suisse-Bauernhof in Herisau AR der heutige Erlebnis-

tag stattfindet, dass Vögel, Insekten und Fledermäuse in den Hochstammbäumen leben. Dann graben einige Kinder mit der Schaufel ein tiefes Loch, während die anderen alle Blätter des Bäumchens abzupfen. So produziert es nach der Verpflanzung keinen Saft mehr und fällt etwas verfrüht in den Winterschlaf.

Bauer Preisig gibt Wissen und Erfahrung weiter

Die Äpfel, die in einigen Jahren am Baum hängen werden, sind eine alte Sorte namens «Sauergrauech». Aus diesen etwas säuerlichen Äpfeln werden gesunde und schmackhafte Säfte hergestellt, beispielsweise fürs Migroslabel TerraSuisse. Willy Preisig gefällt der Feuereifer der Schüler, und er findet es «schön, etwas vom eigenen Wis-

sen und den eigenen Erfahrungen weitergeben zu können». Die Erlebnistage, die wie alle schulischen Aktivitäten des WWF von der Migros unterstützt werden, fanden während zehn Tagen im September auf verschiedenen Bauernhöfen in der Schweiz statt. Neben den vielen positiven Erlebnissen und Rückmeldungen hat sich Martina Henzi besonders über die Erkenntnis eines Mädchens gefreut, das am Ende des Erlebnistags meinte: «Bei allem, was man macht, muss man also auch an die Tiere und Pflanzen denken.»

Text Salomé Zimmermann Bilder Keiko Saile

Weitere Informationen für Lehrerinnen und Lehrer und andere Interessierte findet man unter www.wwf.ch/schule


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

PREISBAROMETER

MIGROS-ZEITREISE

Aktuelle Preisänderungen der Woche

m Bildarchiv: Gnagi zum Kampfpreis (1956) Perlen aus dem

Bei vier M-Classic-Pizzen schlagen die Preise ab: ➔ M-Classic Margherita Duo (Basispizza mit Margherita Belegung), alter Preis: 7.30 Franken, neuer Preis: 6.90 Franken. ➔ M-Classic Toscana (Basispizza mit Peperoni, Trutenfleischerzeugnis und Champignons), alter Preis: 4.50 Fanken, neuer Preis: 3.80 Franken. ➔ M-Classic Favorita (Basispizza mit Steinpilzen, Champignons und Trutenfleischerzeugnis), alter Preis: 3.80 Franken, neuer Preis: 3.60 Franken. ➔ M-Classic Hawaii (Basispizza mit Ananas und Trutenfleischerzeugnis), alter Preis: 3.80 Franken, neuer Preis: 3.60 Franken.

S

pektakuläre Rabattaktionen und verlockende Tiefpreise gabs schon früher. Das zeigt dieses Bild, das 1956 in einer Migros-Filiale in Zürich entstanden ist. Kundinnen und Kunden in dicken Winterkleidern stehen Schlange, um an einem Stand günstig heisse Gnagi zu kaufen. In den 50er-Jahren sorgte die Migros mit Aktionen und Degustationstagen dafür, dass es in mancher Filiale zu einem Menschenauflauf kam. Bisweilen kam Gottlieb Duttweiler persönlich in einen Laden, um ein gutes und günstiges Produkt zu präsentieren. Die leuchtend grün verpackten M-Budget-Produkte von heute stehen also in einer langen Tradition.

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Ebenfalls günstiger werden zwei Systemboxen: Die Systembox A3 kostete bis anhin 20.50 Franken. Neu beträgt der Preis 19.90 Franken. Ebenfalls 60 Rappen günstiger ist die Systembox A4: Jetzt kostet sie 9.90 Franken. Der alte Preis lag bei 10.50 Franken. Passende Deckel sind separat erhältlich.

Schon die ersten Verkaufswagen der 20er-Jahre brachten ihr Sortiment zu unschlagbaren Preisen unter die Leute. Michael West

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«Gutes tun und darüber reden»

Kaum ein Unternehmen ist so breit in der Bevölkerung abgestützt wie die Migros. Das zeigt die Begegnung mit Mitgliedern des Genossenschaftsrats aus den zehn regionalen MigrosGenossenschaften.

V

or rund 70 Jahren vermachte Gottlieb Duttweiler die damalige Migros AG seiner Kundschaft, indem er das Unternehmen in eine Genossenschaft umwandeln liess. Heute zählen die mittlerweile zehn regionalen Genossenschaften ¬ fünf in der Deutschschweiz, vier in der Romandie und eine im Tessin ¬ insgesamt über zwei Millionen Mitglieder, die allesamt Miteigentümer der Migros sind. Die Genossenschafter wählen aus ihren Reihen Genossenschaftsräte, die unter anderem auch Abgeordnete in die Delegiertenversammlung des MigrosGenossenschafts-Bundes (MGB) entsenden. Und die Delegiertenversammlung ist schliesslich das oberste Organ des MGB. Um die demokratischen Strukturen der Migros-Gemeinschaft zu leben, braucht es aller-

dings mehr als Regelwerk. Was zählt, sind der direkte Austausch von Ideen, Meinungen und Informationen. Der MGB bietet dafür alle zwei Jahre eine Plattform mit einer dreitägigen Veranstaltung für Genossenschaftsräte und Delegierte. Hier treffen sich Genossenschafter mit der Generaldirektion und tauschen sich Mitglieder der Verwaltung mit den Delegierten aus.

Stimmen aus den Migros-Genossenschaften

Dass der Gründergeist der Migros-Gemeinschaft weiterlebt, zeigte sich einmal mehr am diesjährigen Treffen im GottliebDuttweiler-Institut. Das MigrosMagazin lässt Genossenschaftsräte aus allen zehn Regionen zu Wort kommen. Text Daniel Sidler Bilder Paco Carrascosa


NEUES AUS DER MIGROS

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Im Dialog: Genossenschaftsräte und Delegierte treffen sich zum Gedankenaustausch im Gottlieb-Duttweiler-Institut.

ROLAND SANTINI, Genossen-

CORINNE GEISER, Genossenschaftsrat Migros Aare: schaftsrätin Migros Waadt: «Was die Migros auch «Nicht nur der Preis, auch künftig auszeichnen soll, ist die Leistung zählt. Die ein gesundes SelbstMigros soll sich noch bewusstsein gepaart mit stärker für den Verzicht auf Ehrlichkeit, ohne dabei Zusatzstoffe bei Lebensüberheblich zu werden.» mitteln einsetzen.»

FRANCE MONNET, Genossenschaftsrätin Migros Neuenburg-Freiburg: «Die Migros soll sich noch mehr durch ihr soziales und ökologisches Engagement von der Konkurrenz unterscheiden.»

BENNO GASSNER, Genossenschaftsrat Migros Zürich: «Was mich bei der Migros immer wieder positiv überrascht sind Motivation, Engagement und eine klare Vision. Das macht uns so einzigartig.»

PIUS RENGGLI, Genossenschaftsrat Migros Luzern: «Wir werden weiterhin ein M besser sein als unsere Mitbewerber. Die Migros ist kein Harddiscounter, sondern ein typisches Schweizer Unternehmen.»

TE TEARANEL, Genossen-

schaftsrat Migros Genf: «Die Migros ist das perfekte Synonym für die Schweiz — demokratisch, transparent und offen für Veränderungen. Das gefällt mir an der Migros.»

YVONNE STRASSER, Genos-

BEATRICE FASANA, Genos-

senschaftsrätin Migros Ostschweiz: «Wir haben gute und engagierte Menschen an der MigrosSpitze. Deshalb bin ich zuversichtlich und fühle mich gut vertreten.»

senschaftsrätin Migros Tessin: «Eine wirkungsvolle Kommunikation ist das A und O für die Migros. Wir sollen nicht nur Gutes tun, sondern auch noch viel mehr darüber reden.»

FANNY MORET, Genossenschaftsrätin Migros Wallis: «Die Migros hat eine dynamische, innovative Führungscrew, die der nächsten Generation Nachhaltigkeit und ökologische Werte vermittelt.»

ERNST MUTSCHLER, Genos-

senschaftsrat Migros Basel: «Ich bin beeindruckt, dass für die Migros auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Alkohol- und Tabakverkauf kein Thema ist.»


42 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Gebratener Tomme

ZUTATEN UND ZUBEREITUNGG FÜR FÜ R 4 PE PERS PERSONEN RSON ONEN EN

4 Tommes de Genève, Butter, Salz, Pfeffer 1. Bratpfanne leicht buttern und die Käseportionen vorsichtig in die Pfanne legen. 2. Käse 1½ Minuten auf jeder Seite goldgelb backen. Tipp: Dazu passt ein Friséesalat.

Das haben wir zum Essen gern

Wenn Landfrauen zum Kochlöffel greifen, läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Erst recht, wenn sie regionale Produkte verwenden.

P

rodukte aus der Region schmecken besser. Sie verkörpern Heimat. Und Heimat ist, was die Bäuerinnen mit ihrer Landfrauenküche bei «SF bi de Lüt» auf den Tisch zaubern. Der Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV), der sich aus

28 kantonalen Sektionen zusammensetzt (siehe Seite 59), zählt rund 66 000 Mitglieder, die als Botschafterinnen ihre Region repräsentieren. Über 7500 Produzenten beliefern die neun Migros-Genossenschafts-Regionen (ohne Tessin)

Bilder Daniel Aeschlimann, Styling Linda Hemmi, Andrea Mäusli

Speziell: Im Eigelb den Tomme wenden, im Paniermehl rollen und goldbraun backen.

unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» (siehe Spalte rechts): eine elfjährige Erfolgsgeschichte von Produzenten aus innovativen und nachhaltigen landwirtschaftlichen Betrieben. Kein Wunder, ist die Migros Hauptsponsorin bei «SF bi de

Lüt». Es passt. In der letzten Migros-Magazin-Ausgabe (MM 38) wurden bereits fünf Bäuerinnen und Landfrauen aus fünf Regionen mit ihren Rezepten vorgestellt. In dieser Ausgabe folgen die restlichen vier «gluschtigen» Gerichte, die man auch als «Kulturgut aus


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Alles Gute kommt aus der Region «Aus der Region. Für die Region.» versinnbildlicht den gemeinsamen Gedanken von Produzent, Migros und Kunde. Über 7500 Produzenten sind heute dafür besorgt, dass die Konsumenten lokal und regional einkaufen können. Es ist eine einmalige Erfolgsgeschichte, die vor elf Jahren begann — und ein Ende ist nicht abzusehen. Im Gegenteil. Frische und Qualität gleich um die Ecke werden täglich beliebter. Das Migros-Label «Aus der Region. Für die Region.» tut gut und ist gut. Produkt und Produzent überzeugen die Kundinnen und Kunden. Man kennt sich. «Aus der Region. Für die Region.» ist ein Stück Heimat. Und Heimat ist gelebter Alltag. Alltag, wie sie ihn die Bäuerinnen und Landfrauen vorleben. Ab und zu auch im Schweizer Fernsehen auf SF 1 für die Öffentlichkeit. Mehr dazu auf Seite 59.

MIGROS GENF

Marie-Jo Bieris Milch verleiht dem Genfer Tomme Klasse dem Kochtopf» bezeichnen könnte. Gekocht wurden sie von Frauen, mit Herzblut und dem Sinn für das Wesentliche. Tradition verpflichtet – speziell wenn sie nicht für Stillstand, sondern für Innovation steht. Texte Martin Jenni

Marie-Jo Bieri (43) ist Bäuerin mit Leib und Seele. Ihr Lieblingsplatz ist der geräumige, offene Kuhstall in Avully GE mit den 80 Kühen, die Marie-Jo alle kennt und mit ihrem jeweiligen Namen anspricht. Begleitet wird sie stets von ihrer Appenzeller Hündin Altesse, die es sich nicht nehmen lässt, die Nasen der Kühe abzuschlecken. Dies kommt allerdings nicht bei allen Kühen gleich gut an. Hier im Stall wird das neue «Aus der Region. Für die Region.»-Produkt der Migros Genf degustiert. Ob roh, gebraten oder paniert — der Käse Tomme de Genève aus reiner Genfer Milch ist eine wahre Aromabombe und schmeckt. Obwohl auf dem Hof praktisch alles vollautomatisch abgewickelt wird, ist der Muni und Kuhherr Granat nicht reine Zierde, sondern ein streng beschäftigter Bulle. Rund eine Tonne bringt er auf die Waage, was ihn und sein Harem nicht zu stören scheint. Ausser Amazon — sie ist die Diva unter den Kühen auf dem Hof.


44 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

MIGROS AARE

Eva Lysser hat Beil und Stecken im Griff

Hornussen ist neben Kochen die grosse Leidenschaft von Eva Lysser (47), das Hornusserfeld ihr Lieblingsplatz. Eva Lysser ist Schiedsrichterin in diesem Schweizer Nationalsport, der einst eine reine Männerdomäne war. Doch auch hier sind die Frauen auf dem Vormarsch, Landfrauen sowieso. Heute gehört beim Hornussen neben den traditionellen Utensilien Nouss (vorne im Bild), Bock, Stecken und Schindel auch der Schutzhelm dazu. «Neun Tage lag ich im Krankenhaus, als mich eine Nouss am Kopf traf», erzählt die Bäuerin. Das kann böse enden — die Nouss wird immerhin bis zu 240 Kilometer pro Stunde schnell. Zu Hause in Hettiswil BE schwingt Eva Lysser auch gerne mal das Beil. Zum Beispiel, wenn sie die regionalen Koteletts der Migros Aare bearbeitet. Neben Ackerbau, Milchwirtschaft und Holzaufbereitung für den lokalen Wärmeverbund betreibt sie mit ihrem Lebenspartner eine Heubeerenplantage. Eine richtige Allrounderin eben — und immer im Einklang mit der Natur.

ZUTATEN UND ZUBEREITUNG FÜR 4 PERSONEN

Überbackenes Schweinskotelett

4 Schweinskotelett, ca. 180 g, etwas durchzogen, chzogen, Salz, Pfeffer aus der Mühle. Für die Sauce 5 Tomaten, 1 Knoblauchzehe, 1 Zwiebel, Bouillon, Streuwürze, Pfeffer, Salz, Petersilie, Reibkäse (z. B. Emmentaler) nach Belieben. 1. Das Fleisch würzen und in der Bratpfanne auf beiden Seiten anbraten. Danach in die eingefettete Gratinform geben und im Backofen bei 80 °C warm halten. 2. 5 Tomaten klein schneiden, beiseitestellen. 3. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden und in der Bratpfanne mit etwas Bratbutter andünsten. Klein geschnittene Tomaten zugeben, mit Bouillon ablöschen und abschmecken. Zugedeckt auf kleinem Feuer 5 Minuten köcheln lassen. 4. Die Masse über die Koteletts verteilen, mit Reibkäse bestreuen und bei 200 °C während 20 Minuten im Backofen überbacken. Tipp: Dazu passen gebratene Frühkartoffeln und in Speck eingewickelte Stangenbohnen.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Gigot vom Alpenlamm ZUTATEN UND ZUBEREITUNG FÜR ZU FÜ 4 PERSONEN

1 Gigot vom Alpenlamm, Salz, Pfeffer, Senf und Rosmarin nach Belieben. Ro 1. Den Gigot mit Salz, Pfeffer und Senf einstreichen. 2. In ei eine Form auf Rosmarinzweige legen und bei 180 °C 1½ Stunden schmoren lassen. 3. Vor dem Tranchieren den Gi Gigot während 8 Minuten mit Alufolie zugedeckt ruhen la lassen. Ti Tipp: Dazu passen in Alpbutter goldgelb gebratene Frühka kartoffeln und geschmorte Tomaten. Sp Speziell: Wer auf Nummer sicher gehen will, misst die Ke Kerntemperatur am Knochen mit einem Fleischthermometer. Mi Misst sie 60 °C, kann mit dem Tranchieren begonnen we werden.

MIGROS OSTSCHWEIZ

Wenn Annalies Müller kocht, dann hext sie nicht

Annalies Müller (70) schätzt die Arbeiten des bekannten Bildhauers und Malers Robert Indermaur, seine Skulptur Stelzner (links hinten im Bild) mag sie, ihr Alpenlamm geniesst sie. Bissen für Bissen. Mit Rosmarin, aber ohne Knoblauch oder anderer Würze. «Das frische Lamm schmeckt so delikat, dass es schade wäre, seinen Eigengeschmack mit Gewürzen zu übertönen», erklärt die Landfrau aus Fläsch GR ihre Vorliebe der Zubereitung eines Alpenlamms. Frisch von der Alp sind jetzt auch die Lammgigots der Migros Ostschweiz. Annalies Müller fühlt sich wohl in ihrem Weinbauerndorf. Seit rund 30 Jahren wohnt sie im schmucken Fläsch, das dieses Jahr vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet wurde. Mit Wein hat sie sich in den vergangenen Jahren intensiv beschäftigt und als Hobbywinzerin die eigenen Reben mit viel Freude gepflegt. Heute verwöhnt sie ihren Mann und ihre Freunde mit einer schmackhaften und leichten Küche. Gegessen wird abends mit Zeit und Lust. Wichtig sind ihr saisonale, traditionelle, einfache Gerichte. Ihre Kochphilosophie: «In der Küche will ich nicht hexen, sondern nur kochen.»


46 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Quiche à la Truite

(Forellen-Quiche)

ZUTATEN UND ZUBEREITUNG FÜR 4 PERSONEN

250 g Mürbeteig, 1 kleine Karotte, 1 kleine Lauchstange, 400 g Forellenfilet Für den Guss 2 Eier, 2 TL Maisstärke, 2 dl Halbrahm, Salz, Pfeffer 1. Den Lauch und die Karotte in dünne Scheiben schneiden und einige Minuten im Topf dünsten. 2. Das Forellenfilet in kleine Stücke schneiden. 3. Den Mürbeteig zu einer Rondelle auswallen und eine gefettete Kuchenform mit 28 cm Durchmesser damit auslegen. Den Teig mit einer Gabel einstechen. 4. Das Gemüse und die geräucherte Forelle auf dem Teig verteilen. 5. Die Zutaten für den Guss mischen und über die Quiche giessen. Im auf 250 °C vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen. Tipp: Dazu passt ein Gurkensalat.

MIGROS WAADT

Magali Guichard zaubert Quiche mit Fisch Magali Guichard (49) liebt ihre Heimat. Eigentlich wollte sie uns ihren Lieblingsplatz bei Orzens VD ja nicht verraten, hat sich dann aber doch überreden lassen. Sie ging sogar noch einen Schritt weiter und warf sich für den Fotografen mit der frischen rosa Forelle aus der Migros Waadt in Pose. Denn durch den Fluss Sauteruz schiessen keine launischen Forellen wie Pfeile, sondern höchstens ein paar neugierige Kaulquappen. Mit ihrem Mann Claude betreibt Magali Guichard einen kleinen Bauernhof, der sich einer lokalen Genossenschaft angeschlossen hat, um die Effizienz der einzelnen Betriebe zu steigern. Wie es in Zukunft mit ihrem Hof weitergehen wird, können die Guichards zurzeit nicht sagen. Wie so viele Bauernfamilien wissen sie nicht, ob ihre Kinder den Hof übernehmen werden. Tochter Morgan studiert Tierärztin, und Sohn Raphael lernt Agromechaniker. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


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Gesamtes Thai Kitchen Sortiment 20% günstiger z. B. Kokosmilch, 250 ml

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Alle Migros Plus Reinigungsmittel z. B. Migros Plus Allzweckreiniger*, 1 Liter Gültig bis 11.10.

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Büroboxen «Spacebox» im Duo-Pack* 5 Schubladen mit Auszugssicherung, stapelbar

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*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und **Micasa oder ***SportXX.

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FRÜCHTE & GEMÜSE

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Bananen Max Havelaar, Bio, Peru und Ecuador, per kg 2.60

Pane Passione Rustico –.40 günstiger

Chiquita Bananen, per kg 2.10

Heidi Alpöhibrot, 350 g 2.90 statt 3.20

Kiwi, Körbli à 1 kg 3.40

Baguette Parisienne, 300 g 2.50

Äpfel Gala, aus dem Wallis, per kg 3.60

Valdor Bergkäse, aus dem Wallis, 1/16, 1/4, 1/2, 1/1 Laib, per kg 18.50 statt 23.–

Pflaumen gelb, aus dem Wallis, per kg 3.20 statt 4.90 33% Trauben Chasselas, aus Frankreich, per kg 4.80 Kastanien, aus Frankreich, per kg 8.90 statt 13.50 33% Schweizer Kartoffeln, festkochend, Tragtasche à 2,5 kg 3.50 Karotten, Beutel à 1 kg 1.20 statt 2.40 50% Lauch Vinaigrette, aus der Schweiz, per kg 5.40 statt 6.90 Suppengemüse, aus dem Wallis, per kg 3.90 Blumenkohl, aus dem Wallis, per kg 5.50 Anna’s Best Gärtnersalat, 250 g 2.70 statt 3.40

FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL Poulet Bourgogne weiss «Label Rouge», aus Frankreich, 100 g 1.45

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M-Classic Trutenschnitzel, per 100 g 1.70 statt 2.15 20%

statt 79.90

Hirschpfeffer, gekocht, 600 g 8.95 statt 17.90 50%

Lego XXL-Steinebox* Gültig bis 11.10.

Schweinsbraten Schulter, aus der Schweiz, per kg 12.70 statt 19.– 33% Pferdesteak, aus Kanada, 100 g 2.45 statt 3.50 30% Rollschinkli, per 100 g 1.10 statt 2.20 50% Geräucherter Speck, aus der Schweiz, 100 g 1.25 statt 1.80 30%

statt 69.90

Gesamtes Reisegepäck* 20% günstiger z. B. Trolley Titan Merik, 54 cm, in diversen Farben erhältlich Gültig bis 11.10.

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

M-Classic Kalbfleischwurst, per 100 g 1.55 statt 2.25 30%

55.90

BROT & MILCHPRODUKTE

Salami Rustico, aus der Schweiz, Stück à 600 g 10.80 statt 18.– 40% Kabeljaurückenstück, aus Island, 100 g 3.65 statt 4.60 Scotland Atlantic Rauchlachs, im 3er-Pack, 3 x 100 g 15.80 statt 23.70 33% Pelican Fischstäbchen, im 3er-Pack, tiefgekühlt, 9.85 statt 14.10 30%

Camembert Suisse Crémeux, 300 g 4.80 statt 6.– 20% M-Classic KäsekuchenMischung im Duo-Pack, 2 x 250 g 7.90 statt 9.90 20% Valflora Vollmilch UHT im 10er-Pack, 10 x 1 Liter 9.50 statt 12.50 20% Alle M-Classic Joghurts im 6er-Pack 40%

BLUMEN & PFLANZEN Rosen 50 cm, Max Havelaar, Bund à 7 Stück 14.90

Gesamtes Thai Kitchen Sortiment 20% Senfe, Mayonnaisen und Fit-onnaisen (ohne Thomy) 20% Alle Frifrench Salatsaucen 50 cl und 1 Liter 20% Alle Fruchtkonserven 20%

NEAR-/NON-FOOD Alle Migros Plus Reinigungsmittel 40% Gültig bis 11.10. Soft Deluxe Sensitive Toilettenpapier, FSC 33% Verschiedene Duschmittel in Mehrfachpackungen Linsoft und Kleenex Kosmetik-/Taschentücher in Mehrfach- oder Sonderpacks Gesamtes Baby- und KinderBekleidungs-Sortiment 30%

Calluna, im 11-cm-Topf, pro Pflanze 2.90

Herren Slips und Shorts in Mehrfachpackungen ab 12.90 Gültig bis 11.10.

Erica gracilis, aus der Schweiz, im 12-cm-Topf 3.90

Büroboxen «Spacebox» im Duo-Pack 50%

WEITERE LEBENSMITTEL M-Classic Cappelletti mit Pilzen oder mit Schinken im 3er-Pack 33%

Kopierpapier im Duo-Pack, FSC 40% Gesamtes Reisegepäck 20% Gültig bis 11.10.

Anna’s Best Menü im DuoPack, 2 x 350 g 5.– günstiger

Lego XXL-Steinebox 55.90 statt 79.90 Gültig bis 11.10.

Berner- oder Käse-Rösti im 3er-Pack 30%

Shirt duopack 14.90 Gültig vom 05.10. bis 11.10.

Frey Mini-Mahony Milch, 840 g, oder Mini-Mahony Orange, 600 g 30%

Herren T-shirt duopack 14.90 Gültig vom 05.10. bis 11.10.

Berliner, Beutel à 6 Stück/390 g 3.40 statt 5.10 6 für 4 Früchte-Diplomate, 2 Stück 4.60 statt 5.40 Eclair, 2 Stück 3.60 statt 4.40 Alle Blévita Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger

Damen Hosen 24.90 Gültig vom 05.10. bis 11.10. Rollenkragen Herren 19.90 Gültig vom 05.10. bis 11.10. Damen Jacke 79.90 vom 05.10. bis 11.10.

NEUHEITEN M-Classic Pasta Menüs, 400 g 4.90 NEU Gültig bis 11.10.

Konfektwaffeln im 3er-Pack 33%

Pasta Ravioli mit Fleisch, Bio, 500 g 7.90 NEU Gültig bis 11.10.

Caruso Imperiale oder Exquisito im 3er-Pack 33%

Mehlfertigmischung Keimkraft, Bio, 500 g 2.80 NEU Gültig bis 11.10.

Alle Instantkaffees und Cappuccini 20% M-Classic Orangensaft im 12er-Pack, 12 x 1 Liter 7.80 statt 15.60 50% Kellogg’s Special K, DayVita und Crunchy Nut 1.– günstiger Alle M-Classic Lasagnen, Cannelloni und Gratins, tiefgekühlt 20%

Genossenschaft Migros Wallis

Alle Reis im 1-kg-Beutel und Bon Chef Reis-Saucen 20%

Alle Marroni-Produkte, tiefgekühlt 30%

Klostergarten Mutterschaftstee, Bio, 20 Beutel 1.80 NEU Gültig bis 11.10. Bon Chef Mix für Stroganoff, 40 g 2.10 NEU Gültig bis 11.10. Floradix, 250 ml 21.50 NEU Gültig bis 11.10. Migros Fresh Hawaii Dream Duftkerze, 150 g 5.80 NEU Gültig bis 11.10.

Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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Migros Fresh Hawaii Dream Duftkerze exotischer Blütenduft, brennt bis zu 40 Stunden, 150 g

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KeimKraft-Brot Backmischung, Bio enthält wertvolles Keimlingsmehl von 8 verschiedenen Pflanzenarten, 500 g

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2.10

Bon Chef Mix für Stroganoff oder Chili con Carne z. B. Mix für Stroganoff, 40 g

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Klostergarten Mutterschaftstee, Bio milde, bekömmliche Teemischung aus erlesenen Kräutern und Gewürzen, 20 Beutel

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Pasta Ravioli oder Cappelletti, Bio 500 g, z. B. Ravioli mit Fleisch Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

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4.90

M-Classic Pasta Menüs: Spaghetti oder Penne 400 g, z. B. Spaghetti Bolognese

Floradix Nahrungsergänzungsmittel mit Fruchtsäften, Pflanzenstoffen, Eisen und Vitaminen, 250 ml


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 59

Kochen mit den Landfrauen bei «SF bi de Lüt» Bereits in der vierten Staffel stellen sieben Landfrauen ihre Kochkünste im beliebten TV-Kochwettbewerb im Schweizer Fernsehen vor. Eine nach der anderen kocht jeweils gross auf. Das Ganze ist immer freitags von 20.05 bis 20.50 Uhr auf SF 1 zu bewundern (8., 22. und 29.10. Das Finale findet am 5.11.2010 statt). Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) besteht aus 28 kantonalen Sektionen mit rund 66 000 Mitgliedern, wovon aktuell sieben im SF 1 kochen und neun im Migros-Magazin vorgestellt werden. Das Ziel des Verbands sind die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder und deren Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft. Hinzu kommen Projekte zur Ernährung und Gesundheit. Dazu führt der Verband eine Plattform: www.landwirtschaft.ch. Darin stellt eine Kantonalsektion monatlich einen Wochenmenüplan mit Rezepten zusammen, die von einer diplomierten Ernährungsberaterin geprüft und mit regionalen und saisonalen Produkten zubereitet werden. Die SBLV-Botschafterinnen setzen sich «für eine ausgewogene Ernährung» ein, was die vier Rezepte in dieser und die fünf Rezepte in der vorhergehenden Ausgabe (MM 38) des Migros-Magazins verdeutlichen. Mehr Informationen zum Verband unter www.landfrauen.ch.


MGB www.migros.ch

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

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Der kleine Kickstarter

Heiss geröstet und kalt getrunken — die Kreationen von Grande Caffè bringen den Motor wieder auf Touren. Fit für eine Weltreise?

Bild Patrick Mettraux, Styling Kim Dang, Hair & Make-up Daniel Spizzi

Grande Caffè ist italienischer Kaffeegenuss für unterwegs. Eisgekühlt zum Trinken oder als cremige Glace.

P

ause machen und Kaffee trinken sind schon fast Synonyme. Kaffeekultur und italienisches Lebensgefühl auch. Allerdings schmücken sich unsere Nachbarn gern mit fremden Federn. Die Italiener haben den Kaffeegenuss keineswegs erfunden, sondern nur verfeinert. Der kleine Schwarze ist in Wahrheit ein Afrikaner. In Äthiopien, in der Stadt Kaffa, wurde der Kaffee bereits im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert kam

er nach Arabien. Von der Stadt Mocha aus begann die Kaffeebohne dann – zum Mokka veredelt – ihren Siegeszug rund um die Welt. Die Italiener aber waren die Ersten, die in Venedig 1645 ein Kaffeehaus eröffneten und damit die Kultur der Kaffeepause begründeten. Heute ist der Kaffee-to-go als Muntermacher in aller Munde. Der rassige Grande Caffè Espresso ist ein echter Weltbürger: Die Arabica-Bohne aus Guatemala wird auf italienische Art scharf

und lang geröstet und mit Schweizer Milch angereichert. Beim Cremoso flirten Bohnen aus Jamaica mit Schweizer Rahm, beim Macchiato gönnen sich Tansania-Kaffee und Alpenmilch ein peppiges Schaumbad, und beim Cappuccino treffen sich Kakao und Kaffee aus Guatemala mit feinem Schweizer Milchschaum zu einer verführerischen Ménage-à-trois. Italienisch sind hier nur noch der Name, die Tradition und die Lust an einer kleinen Pause im Dolce vita. SB

Grande Caffè Cappuccino, Macchiato und Cremoso, 210 ml, je Fr. 1.50 Espresso, 150 ml, Fr. 1.15


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

NEU IN DER MIGROS

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FRISCH IN DER MIGROS

Kneten, Rollen, Pasta

Ein guter Pastateig will Weile haben. Wer die nicht hat, ist gut mit dem frischen Pastateig aus Hartweizengriess und Vollei aus Bodenhaltung beraten. Der Teig ist schnell und kinderleicht zu verarbeiten — etwa zu Lasagne oder selber kreierten Pastaformen — und schmeckt dabei wie selbst gemacht. Pastateig, 250 g, Fr. 2.65* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Sesam, öffne dich!

Der Besuch eines typischen Basars gehört zu den Höhepunkten einer jeden Orientreise. Seine Vielfalt und frischen Aromen sind jetzt auch zu Hause zu geniessen. Im Al-Fez-Sortiment sind die Klassiker der orientalischen Küche vereint. Ob Couscous, Falafel, raffiniert gewürzte Tagine-Sauce oder vegetarischer Humus-Dip aus Kichererbsen — Simsalabim, steht der Orient auf dem Tisch. Al Fez Falafel Mix, 150 g, Fr. 3.50*, Tahini Dressing Sesamsauce, 200 g, Fr. 4.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Milchreis mit Fruchtsalat Nachtessen für 4 Personen

➔ 6 Tassen Milch, eine Prise Salz, 3 EL Zucker und 1 TL Vanillepasta in einen hohen Kochtopf geben. 2 Tassen Milchreis beifügen und alles bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder umrühren. Zirka Fr. 3.40 ➔ Mit Zimt und wenig Zucker bestreuen. ➔ Fruchtsalat dazu servieren. Zirka Fr. 2.90 Tipp: Als Beilage passt auch Apfelmus, Zwetschgenkompott oder gebratene Bananen.

+

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NEU IN DER MIGROS

Früchte, Vitamine, Ballaststoffe

Eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig für unsere Gesundheit. Ernährungsexperten empfehlen fünf Portionen Früchte und Gemüse am Tag. Actilife Fruit & Fibre Kautabletten enthalten zwölf wichtige Vitamine und Mineralstoffe, wertvolle Fruchtpulver und einen natürlichen Ballaststoff aus Topinambur. Diese nicht verdauliche Nahrungsfaser stimuliert das Wachstum von Bifidusbakterien im Darm und beeinflusst dadurch die Darmflora positiv. Actilife Fruit & Fibre, 60 Stück, Fr. 8.90


Migros-Magazin 39, 27. September 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Das Plus von Anna’s Best

Der erfrischende Ananas-Blutorangen-Saft Ananas-Bluto B von Anna’s Best§ besteht aus reinem Fruchtsaft und nicht aus Konzentrat. Er enthält w weder Kristallzucker noc noch Konservierungsstoffe.

Anna’s Wiegekind

Bild Prisma

Die Anna’s-Best-Familie hat Nachwuchs erhalten: Neben Orangen-, Pink-Grapefruit-, Multifrucht- und Rote- Beeren-Saft, gibt es pünktlich auf die kühle Jahreszeit hin einen Ananas-Blutorangen-Saft, der nur so vor Vitaminen strotzt. Während die Ananas mit ihren B-Vitaminen wichtig für die Bildung der roten und weissen Blutkörperchen ist, unterstützt die Blutorange mit Vitamin C die Abwehrkräfte und hält unseren Körper und Geist in Schwung. Wie es in Familien üblich ist, sind die einen etwas grösser, die anderen kleiner — das verhält sich auch bei Anna’s Best nicht anders: Die Fruchtsäfte mit 100-prozentigem Fruchtanteil sind als 33-cl-Fläschli bis hin zum 2-Liter-Tank erhältlich. Anna’s Best Ananas-Blutorangensaft, 75 cl, Fr. 3.60

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Lange Reisen sind mit dem neuen SEAT Alhambra ein Katzensprung. Für Ihre Kinder, weil sie alle Freunde mitnehmen können. Für Sie als Eltern, weil Ihre Kinder brav mit ihren Freunden spielen. Und für Sie als Fahrerin bzw. Fahrer, weil im neuen Alhambra alles drin und dran ist, was das Reisen angenehm macht: Start/Stopp-Technologie mit Bremsenergie-Rekuperation, Fernlicht-Assistent, bis sieben variable Sitze und, wenn Sie möchten, elektrische Schiebetüren und Heckklappe, automatisches Niveauregelsystem (Nivomat), Parklenkassistent, Rückfahrkamera, integrierte Kindersitze in der 2. Sitzreihe und, und, und. Testen Sie den neuen SEAT Alhambra doch mal auf einer Familiensafari. * Einführungsangebot bis 31.12.2010 für Alhambra Reference 1.4 TSI 150 PS. Empfohlener Nettoverkaufspreis. Abgebildetes Modell: Alhambra Ecomotive Style 2.0 TDI CR DPF 140 PS ab Fr. 47’250.– (Bild zeigt optionale Sonderausstattung). Empfohlener Verkaufspreis. Alle Preise inkl. 7.6% MwSt. ** 4.4% Superzins-Leasing auf alle Alhambra Modelle bis 31.12.2010. Effektiver Jahreszins 4.49%. Die Kreditvergabe ist unzulässig, falls sie zur Überschuldung des Konsumenten führt. 10% Anzahlung obligatorisch. Laufzeit 48 Monate, 10’000 km/Jahr, die obligatorische Vollkaskoversicherung ist nicht inbegriffen, alle Raten inkl. 7.6% MwSt. Rechnungsbeispiel Alhambra Reference 1.4 TSI 150 PS: Barkaufpreis Fr. 37’500.– (netto), Laufzeit 48 Monate, 10’000 km/Jahr, 15% Anzahlung.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Gut gehüllt

Die Migros baut den Bereich Babybekleidung weiter aus. Besonders die tragefreundlichen kuscheligen Plüschoveralls in den Grössen 50 bis 74 mit herzigen Tiermotiven werden Baby und Mama gleichermassen begeistern. Und das beste: Das gesamte Plüschsortiment für Babys ist eco-zertifiziert. Das Label steht für eine ökologisch einwandfreie Textilherstellung. Plüschoverall, diverse Motive und Grössen, Fr. 22.90

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NEU IN DER MIGROS

Gut beschuht

Wir wissen nicht, ob Ihr Baby vom Charakter her eher ein Marienkäferchen oder ein Löwe ist. Doch eines ist sicher: Mit diesen superweichen Kalbslederfinken werden die Kleinen schnell Lust kriegen, Löwen und Marienkäfer auch laufen zu sehen. Erhältlich sind die Finken in den Grössen 0—24 Monate. Babyfinken, diverse Grössen, Fr. 19.90

NEU BEI SPORTXX

Hannes Bichsel (59), Ex-Unterhaltungschef bei SF, debütiert mit seinem Roman «Der Schmetterlingskokon». Hannes Bichsel, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Gut gefedert

Mit diesen knallgelben Flitzern läuft man nicht nur optisch, sondern auch technisch auf der Überholspur: Die Marke Spira entwickelte mit in der Sohle eingebauten Federn eine neue Generation des Laufschuhs. Die Wave Springs speichern die Energie und geben sie bei jedem Schritt zurück, wobei Gelenke und Muskulatur geschont werden. Spira Stinger Elite Unisex,

Fr. 179.–*

* Nur in grösseren SportXX-Filialen.

In den Sommerferien auf dem Bau. Ich bohrte an Hunderten von Balkongeländern die Schraubenlöcher zur Befestigung der Glasplatten. Seither bin ich schwindelfrei. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für ein saftiges Steak oder ein rassiges Kotelett. Ich bin Vegetarier. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Seele. Und auch die meiner Grossmutter nicht. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Faszinierende Sonnenuntergänge, Streichhölzer im Restaurant und Gespräche mit Menschen, die auf der Strasse leben. Wo trifft man Sie abends?

Im Sommer in der Gartenbeiz, im Winter im Kino.

Gut gelüftet

Die gehen mit Ihnen durch dick und dünn: Die lässigen Freizeitschuhe für Herren von Motion by Aircool bieten optimalen Tragekomfort und das perfekte Fussklima. Spezielle Membranen absorbieren entstehende Fussfeuchtigkeit und leiten sie durch eine neuartige Lamellenkonstruktion nach aussen. Die wasserdichten Sohlen verhindern, dass Nässe eindringt. So läuft man in jeder Hinsicht bequem auf dem Trockenen. Motion by Aircool, diverse Modelle, Fr. 49.90

NEU IN DER MIGROS

Sind Sie gerne prominent?

Wenn die Definition von prominent ist, dass man von mehr als 50 Prozent der Menschen erkannt wird, bin ich kein Promi. Lieber bin ich stiller Beobachter, selber gerne unbeobachtet.

Eugen Baumgartner


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Alles zum Wohl der Tiere

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tionr t Ak 2021.PrSepoztemen Okt ber bis 4. obe

Von gib t es 20 Pro zen t Rab att auf das nt. Sel ina - und Asc o-Futt ers ort ime

Am 4. Oktober ist Welttiertag. Die Migros setzt sich für unsere kleinen Freunde ein, indem sie ein Prozent des erwirtschafteten Tierwelt-Umsatzes an Tierschutzorganisationen spendet. Die Migros engagiert sich, damit sich Tiere rundum wohlfühlen.

Bild Getty Images

D

er Welttiertag geht auf den Todestag des heiligen Franz von Assisi zurück, der aufgrund seiner Tierpredigten als Pionier in Sachen Tierschutz gilt. Der Tag wird international gefeiert und trägt erheblich zur Verbreitung des Tierschutzgedankens bei. Seit zehn Jahren engagiert sich auch die Migros am Welttiertag. Ein Prozent des Umsatzes aus dem Tierwelt-Sortiment, der während der Aktion (Steckbrief oben rechts) erwirtschaftet wird, geht an drei Tierschutzorganisationen: Da wäre Certodog, eine Stiftung, die sich für das Wohl von Hunden einsetzt. Sie gewährleistet unter anderem eine artgerechte Zucht,

um Erbkrankheiten vorzubeugen. Ferner unterstützt die Migros den Schweizer Tierschutz (STS), der herrenlosen Tieren vorübergehend ein Zuhause bietet, sowie die Vogelwarte Sempach. Diese setzt die Grundlagen für eine naturnahe Land- und Forstwirtschaft, um bedrohte Vogelarten vor dem Aussterben zu retten. AB De Welttiertag Der wu wurde vor rund 80 Jahren in Florenz ins Leben gerufen. Auch die Migro Migros ist seit zehn Jahren mit dabei und setzt sich aktiv für den Tierschutz ein.

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70 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

FRISCH: Auberginen, Tomaten,

Peperoni, Zucchetti — für Gregory Knie muss alles frisch sein. BESONDERS: Sind alle Kostüme der Zirkusfamilie Knie. FANTASTISCH: Ist die neue Vorstellung «Wunschwelt» von Salto Natale. WISSENSWERT: Tomaten kreuzweise einschneiden, im kochenden Wasser kurz abschrecken, und schon löst sich die Schale.

Manege frei für Gregorys

Er ist blond und hat strahlend blaue Augen — und er ist gerade Single. Doch viel Zeit für eine Freundin doch für seinen Winterzirkus Salto Natale dauernd um die Welt. Für das mallorquinische Tumbet der


SAISONKÜCHE bei agt be gefrfrag chge NNaach

Gregory Knie

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H

ereinspaziert, sehr verehrte Damen und Herren. Treten Sie ein in unsere Welt der Wünsche. Treten Sie ein in unseren Tempel der schönen Künste, in unser Land des grossen Vergnügens. Herzlich willkommen in der «Wunschwelt» von Salto Natale. Ungefähr so könnte es an der Premiere im November in Zürich-Kloten tönen. Gregory Knie (32) hat den Zirkus im Blut und den Universitätsabschluss in Wirtschaft in der Tasche. Schon als vierjähriger Knirps stand er als Peter Pan mit einem galoppierenden Pony in der Manege und begeisterte die Herzen des Publikums. Heute ist er Direktor von Salto Natale – einem Zirkus der anderen Art. Zirkus der

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anderen Art, weil das Winterspektakel so ganz ohne Elefanten, Tiger oder Pferde auskommt, dafür aber mit einer geballten Mischung aus Artistik, Theaterkunst und Livemusik. Eigentlich wollte der Blonde mit den blauen Augen keinesfalls in die Stapfen der berühmten Zirkusfamilie treten. Und doch kam es anders. Vor neun Jahren gründete Vater Rolf Knie den Circus Salto Natale und übergab ihn seinem Sohn Gregory. Er selbst steht zwar nicht auf der Bühne, doch im zw Hintergrund ist er «der TätschHi meister». «Für einen optimalen me Mix suche ich jedes Jahr Artisten, Mi Künstlerinnen und Kostüme auf Kü der ganzen Welt zusammen», sagt de Gregory Knie. Er reise natürlich Gr auch ab und zu für eine Vorführung nach Las Vegas, New York oder ins mystische Panama. Dorthin eben, wo es schräge Vögel, Dinge und Shows zu sehen gibt. Allzu viel vom neuen Programm möchte er uns aber noch nicht verraten. «Eins aber ist sicher: Wenn an der diesjährigen Vorstellung ‹Wunschwelt› unsere zierliche Artistin Beautiful Jewels ein riesiges Schwert verschluckt, so schluckt auch das Publikum bestimmt gleich zweimal leer», sagt Gregory Knie.

Über Mittag greift der Chef persönlich zum Kochlöffel

Mehr als vom verrückten Auftritt der kleinen Schwertschluckerin verrät uns der Zirkusunternehmer von seinen Essgewohnheiten und Kochkünsten. Gregory Knie liebt es, seine gesamte Crew im Theaterbüro mit einem leichten und vor allem gesunden

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Welt

bliebe Gregory Knie zurzeit wohl nicht, reist er «Saisonküche» nimmt er sich aber gerne Zeit.

Gregory Knie geniesst es, zusammen mit «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius die Zutaten für den mallorquinischen Auflauf in die Tonform zu schichten.


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Supergünstig in den Zirkus Als Hauptsponsorin offeriert die Migros 30 Prozent Rabatt auf die Tickets folgender Daten aller Kategorien in Zürich-Kloten: Sa., 20.11., 15 Uhr; Di., 23.11., 20 Uhr*; So., 28.11., 18 Uhr; Di., 30.11., 20 Uhr*; Sa., 1.1.11, 20 Uhr. *Profitieren Sie an diesen Daten vom Special Package inklusive 3-Gang-Menü-Dinner. Ticketpreise: Fr. 24.50 bis 136.50 statt Fr. 35.— bis 195.— Mehr Infos zum Angebot unter: www.migrosmagazin.ch

Mittagessen zu verwöhnen. Die gesamte Belegschaft freut sich natürlich jedesmal sehr, wenn der Chef persönlich in der Küche steht. Seine vegetarischen Gerichte mit viel Gemüse, Kräutern und Pasta schmecken auch den Fleischliebhabern. Gregory Knie ist absolut der Überzeugung: Man ist, was man isst. Und genau aus diesem Grund verzichtet er ausdrücklich auf Schwein, Rind und Kalb in der Pfanne und auf dem Teller. Ausserdem will er nichts zu Süsses und auch nichts zu Fettiges zu sich nehmen.

Selbst gemachte Pasta für die Freunde

Auf die Frage, ob er denn heikel sei, antwortet er wie aus der Kanone geschossen: «Nein, überhaupt nicht, ich lebe und esse einfach sehr bewusst, und da gehört für mein Verständnis eben nichts Fleischiges dazu. Dafür viel frisches Gemüse, Salate in allen Variationen, Tapas und Suppen. Ich liebe Suppen. Und ich liebe es, meine Freunde und Kollegen mit einer selbst gemachten Pastakreation zu verwöhnen.» Andrea Pistorius hat mit ihrem Auflauf den Nagel auf den Kopf getroffen, denn Gregory ist nicht nur von ihrer Weiblichkeit begeistert, sondern auch von all dem jungen Gemüse. Text Sonja Leissing Bilder Nik Hunger

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Mallorquinisches Tumbet (Auflauf) Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 50 Minuten + ca. 25 Minuten backen Pro Person ca. 10 g Eiweiss, 39 g Fett, 50 g Kohlenhydrate, 2500 kJ/600 kcal

ZUTATEN

2 Peperoni 1 kg festkochende Kartoffeln 2 Zucchetti 1 Aubergine 600 g Tomaten 3 Knoblauchzehen 1,5 dl Olivenöl 2 Lorbeerblätter Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

1 Peperoni halbieren, entkernen und längs achteln. Kartoffeln, Zucchetti und Aubergine in ca. 8 mm dicke Scheiben schneiden. Tomaten kreuzweise einschneiden, in kochendes Wasser tauchen, bis sich die Haut zu lösen beginnt, kalt abschrecken, schälen, in Würfelchen schneiden. Knoblauch hacken. 2 Knoblauch in wenig Öl dünsten. Tomaten und Lorbeer dazugeben. Bei kleiner Hitze 30 Minuten köcheln lassen. 3 Inzwischen Kartoffelscheiben in etwas Öl rundum goldbraun braten, herausnehmen und auf Haushaltspapier abtropfen lassen. Zucchetti, Auberginen und Peperoni im restlichen Öl rundum anbraten, auf Haushaltspapier abtropfen lassen. 4 Backofen auf 200 °C vorheizen. Tomatensauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kartoffeln in die Form geben, etwas Tomatensauce darübergiessen. Gemüse darauf verteilen, restliche Tomatensauce daraufgeben und verteilen. In der Ofenmitte ca. 25 Minuten backen. Tipp: Dazu passen Baguette und Salat.

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74 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Flüssiges Gold

Öle sind wertvoll. Nicht nur für die Ernährung. Bei der Produktion gibt es grosse Unterschiede. Food-Redaktorin Sonja Leissing erklärt die Vorzüge.

D

ie Auswahl an Speiseölen ist riesig. Die Palette reicht vom neutralen Tafelöl bis zu feinsten kalt gepressten Ölen. Für den nussigen oder fruchtigen Geschmack sind nicht nur die verwendeten Samen und Pflanzen ausschlaggebend, sondern auch die Art der Gewinnung und natürlich die Verarbeitung. Diese spielt eine grosse Rolle. Man unterscheidet vor allem zwischen kalt gepressten und raffinierten Ölen. Kalt gepresst bedeutet, dass die Früchte und Samen schonend und ohne Zufuhr von Wärme mechanisch ausgepresst werden. Bis auf wenige Ausnahmen wird das dabei entstandene Öl später nur noch gefiltert und abgefüllt. Aus diesem Grund sollte man kalt gepresste Öle nicht zu stark erhitzen, denn dazu sind sie zu schade. «Zu viel Hitze beeinträchtigt den Geschmack, und es können sich ungesunde Substanzen bilden», sagt Christina Daeniker Roth von der Migros-Ernährungsberatung. Für raffinierte Öle hingegen werden die Samen einer Pflanze zerkleinert und unter Wärmezufuhr ausgepresst. So fällt der Ölgewinn deutlich höher aus. Es wird nach der Pressung aufwändig gereinigt. Für die Gewinnung von Walnussöl verwendet man die Samen der Baumnüsse. Das Öl ist sehr teuer und kostbar, denn es wird meist nur in geringen Mengen hergestellt und besteht zu über 70 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im Handel wird Walnussöl auch oft mit anderen Ölen vermischt angeboten. Es hat einen nussartigen, leicht würzigen Geschmack und mundet hervorra-

gend zu Cocktailsaucen, an Salaten und zum Aromatisieren von Gebäck und sogar für süsse Speisen. Erdnussöl wird aus den fettreichen, geschälten Kernen der Erdnusspflanze gewonnen. Im Handel bietet man es auch mit anderen Ölen vermischt an. Im Geschmack ist es sehr mild und eignet sich für Salatmarinaden, zum Dünsten und zum Braten. Sesamöl wird aus den reifen, getrockneten Früchten der Sesampflanze gewonnen und hat einen nussähnlichen Geschmack. Es passt zu feinen Salaten, eignet sich zum Marinieren von Geflügel, zum Einlegen von Gemüse und für viele asiatische Gerichte. Haselnussöl können normalerweise auch Alleriker geniessen, da allergieauslösende Inhaltsstoffe nicht im Öl enthalten sind. Dieses milde Öl mit dem leicht süsslichen Aroma lässt Feinschmeckerherzen höher schlagen. Es passt zu Salaten, aber auch zum Anbraten von Fleisch und ist ebenso als Hautöl bestens geeignet.

Wie wärs mit einer Mayonnaise aus Rapsöl?

1 Eigelb mit einer Prise Salz und 1 TL Senf in einer Schüssel verrühren. 3 EL Rapsöl ganz langsam mit dem Schneebesen einrühren, bis die Flüssigkeit dick wird. Dann noch 3–4 EL Rapsöl mit 1 EL Weissweinessig dazurühren. Mit dem Mixer etwa 30 Sekunden cremig schlagen. Die Masse sollte eine helle Farbe bekommen. Nach Belieben mit Pfeffer und frischen Kräutern abschmecken. Herrlich an einem lauwarmen Gemüsesalat! In der Migros sind Rapsöl, Erdnuss- und Baumnussöl national erhältlich.


SAISONKÜCHE Erdnussöl

Reich an: Spurenelementen wie Magnesium, Zink und Eisen. Viel Vitamin E. Ausgeglichener Gehalt von gesättigten Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Verwendung: Dieses Spezialöl eignet sich besonders gut, um Gemüse zu dünsten oder Fischgerichte anzubraten oder Hummus zu verfeinern. Erhitzbar bis 180 °C.

Reich an: Lezithin und an fettlöslichen Vitaminen. Omega-3-Fettsäuren fehlen. Verwendung: Erdnussöl eignet sich aufgrund des kräftigen Geschmacks wunderbar zum Backen, Braten und Frittieren. Es ist bis zu 190 °C erhitzbar.

Walnussöl

Haselnussöl

Reich an: Vitamin E und dem kompletten Vitamin-B-Komplex. Verwendung: Dieses hochwertige Öl eignet sich bestens als Finish für gekochtes Gemüse, in Salatsaucen, zum Zubereiten von Dips und auch über Vanilleeis geträufelt ist es ein Geschmackserlebnis. Nur bis 120 °C erhitzbar.

Reich an: fettlöslichen Vitaminen, jedoch geringer Gehalt an gesättigten Fettsäuren. Verwendung: Für feines Gebäck, als Salatöl oder um Fleisch stark anzubraten. Feinschmeckerherzen schlagen wegen des angenehm nussigen Aromas höher. Erhitzbar bis 200 °C.

AUFGEGABELT Bild Gian Vaitl, iStockphoto (4), Fotolia (1)

Sesamöl

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Martin Jenni, Food-Redaktor

Zirkustanz

Manege, Zirkusluft, Dressur und Co. müssen für mich nicht sein. Da gehe ich lieber ins Marionettentheater oder ans Tubakonzert. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Vor 25 Jahren war ich mit meinen Zwillingsschwestern im Circus Knie. Ich schenkte ihnen zum Geburtstag die erste Reihe – alles sehr nah am Geschehen. Wir staunten über anmutig galoppierende Pferde und erstaunlich leichtfüssig tanzende Elefanten – und über Clown Pic, der uns mit seiner sinnlichen Seifenblasennummer verzauberte. Meine Schwestern waren hin und weg. Erst recht, nachdem Pic sie in die Manege holte. In diesem Moment war ich vom Zirkus begeistert und stolz auf meine kleinen Schwestern. Ja, es war ein erhebender, ein einmaliger Augenblick. Völlig anders ist meine Gefühlslage im Broadway Variété von David Schoenauer. Sein Spiel- und Verzehrtheater ist schräg und überzeugt mit aberwitzigen, absurden Nummern und mit einer guten Küchenleistung. Dort bin ich zwar nicht verzaubert, aber amüsiert. Auch gut. Herrrrrrrrreinspaziert. www.pic.ch www.broadway-variete.ch


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Migros-Magazin 39, 27. September 2010

IHRE REGION MIGROS WALLIS

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Der Stand der Migros Wallis befindet sich an der Kreuzung der Zentren CERM 1 und CERM 2.

Viel Rummel um die Migros

Vom 1. bis 10. Oktober können sich die Messebesuchenden an einem Stand der Migros über das Programm «Aus der Region.» informieren und an tollen Spielen teilnehmen.

M

ehr Wallis als die Migros Wallis kann ein Detailhandelsunternehmen gar nicht sein. Darum ist sie auch dieses Jahr wieder die Hauptpartnerin der Walliser Messe – eine Gelegenheit für die Genossenschaft, ihr Engagement für die Region zu beweisen und ihre Kundinnen und Kunden in einem festlichen Rahmen zu begrüssen. Auf dem Programm: Spiele, Entdeckungen und eine Sendung auf Kanal 9.

Der Stand der Migros im neuen Look

In all dem Messe-Rummel ist der Stand der Migros Wallis eine wah-

re Insel des Friedens. Er befindet sich an der Kreuzung der Zentren CERM 1 und CERM 2, ist ein Stück Natur pur und lädt zum Relaxen ein. Die Idee dahinter: die Produkte «Aus der Region.» zur Geltung bringen und die engen Partnerschaften hervorheben, die

die Migros mit den Produzenten und der Wirtschaft im Kanton unterhält. Die Besuchenden spazieren auf einem Pfad und entdecken dabei die Reichtümer unseres Kantons. Am Ende des Parcours können sie an einem Wettbewerb

Die Migros und das Wallis: ein Gewinner-Team Die Migros Wallis beschäftigt mehr als 2000 Personen im Kanton, arbeitet hauptsächlich mit Walliser Unternehmen zusammen, bevorzugt beim Wareneinkauf soweit möglich Produkte aus der Region, ist eine wichtige Geldgeberin für sportliche und kulturelle Anlässe im Wallis, bemüht sich, in Sachen Umweltschutz ein Vorbild zu sein.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

teilnehmen und mit Glück Einkaufsgutscheine gewinnen.

Eigene Sendung täglich auf Kanal 9

Während der zehn Messetage hat die Migros Wallis eine eigene Sendung auf Kanal 9, die jeden Tag live aufgezeichnet wird. Das Programm beinhaltet Diskussionen, Reportagen und Spiele. Jeden Tag empfängt die Moderatorin Ana Markovic im Studio zwei Gäste, zum Beispiel Vertreter der Migros Wallis, der Geschäftspartner der Genossenschaft oder andere Personen vom Detailhandelsbereich. Ausserdem spielen drei Kandidatinnen


78 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

In Freundschaft vereint

Philipp Schnyder ist der erste Präsident der fusionierten Gemeinde Steg-Hohtenn und überzeugt, da wurden freundschaftliche Bande enger geknüpft.

Diverse Infotafeln erläutern Wissenswertes.

und Kandidaten während jeder Sendung gegeneinander. Wer für diese Spiele ausgewählt wird, entscheidet sich am Morgen am Stand der Migros Wallis. Die Sendung wird inmitten der Messe aufgezeichnet, im Herzstück des CERM. Die Besucher können zwischen 15.30 Uhr und 16 Uhr live dabei zuschauen, oder sich eine der vier täglichen Sendungen zu Hause vor dem Fernseher zu Gemüte führen. Mélanie Zuber

Migros-Sendung auf Kanal 9

1. Oktober: Ein wichtiges Element der lokalen Wirtschaft 2. Oktober: Die Geschichte der Migros Wallis 3. Oktober: Kommunikation und Sponsoring 4. Oktober: Die Klubschule Migros 5. Oktober: Berufsbildung 6. Oktober: Geschäfte 7. Oktober: Die Migros-Gruppe 8. Oktober: Ein Unternehmen aus der Region 9. Oktober: Das Kulturprozent 10. Oktober: Struktur und Organisation der Migros Wallis Täglich vom 1. bis 10. Oktober, um 17.30 Uhr, 21.30 Uhr, 23.30 Uhr und am folgenden Tag jeweils um 12.30 Uhr.

E

r ist der jüngste Spross einer sechsköpfigen Fabrikarbeiterfamilie, Politiker mit Leib und Seele, Gemeindepräsident und Grossrat, Anwalt und Notar mit eigener Kanzlei. Mit 57 Jahren ist er der mit Abstand älteste aktive Fussballer des FC Steg, kein Zocker, aber er zählt Bolschen und Jassen zu seinen Hobbys. Und die Jagd ist seine Leidenschaft. Bei allem und jedem sucht er den Konsens in der letzten Konsequenz, und mehr oder weniger findet er die passende Harmonie, wenn er seine Steirische Harmonika zur Hand nimmt. Philipp Schnyder, der Bach Lonza trennt die beiden Gemeinden Steg und Gampel, ist zugleich auch Bezirksgrenze. Der Name Schnyder deutet jedoch eher auf den Bezirk Leuk hin. Sind Sie kein echter Steger?

O doch, aber sicher! Zwar muss ich präzisieren, dass ich auch Burger von Gampel bin. Es gibt aber beiderlei, sowohl Schnyder mit Burgerrecht in beiden Gemeinden als auch Schnyder, die nur in Gampel Burger sind. Sie waren Gemeinderat von Steg, dann Suppleant und seit 2009 sind Sie Grossrat und zugleich Gemeindepräsident von Steg-Hohtenn. Erblich vorbelastet – oder wie kamen Sie zur Politik?

Vorbelastet im ursprünglichen Sinn sicher nicht. Mein Vater war zwar CMV-Gewerkschafter, aber ansonsten spielte die Politik in unserer Familie keine grosse Rolle. Nach der Sekundarschule in Gampel habe ich am Kollegium in Brig die Handelsmatura gemacht und

anschliessend das Jus-Studium an der Universität Bern. Die Praktika habe ich dann bei den CSPO-Politikern Dr. Odilo Guntern in Brig und alt Staatsrat Wilhelm Schnyder in Steg gemacht. (Lacht!) Bei Guntern wurde ich angehaucht, von Wilhelm Schnyder unheilbar infiziert. Sie sind der erste Gemeindepräsident der fusionierten Gemeinde Steg-Hohtenn? Gibt es Probleme, die es nun zu lösen gilt?

Es gibt Vor- und Nachteile, aber die Vorteile überwiegen bei weitem. Hohtenn als die kleinere der beiden Dorfschaften ist aber keineswegs ein Anhängsel von Steg. Die Wahlen sind so ausgegangen, dass beide Dorfschaften im Gemeinderat vertreten sind. Die Zusammenarbeit war bereits vor der Fusion sehr gut. Beide haben dazugewonnen. Hohtenn hat als Wohnort mit einer wunderbaren Panoramasicht gutes Potenzial. Die Gemeinde Steg-Hohtenn hat jetzt eine Fläche von 1441 Hektaren, und dazu gehört auch die Alp Laden sowie Suonen, die es zu pflegen gilt. Steg hat flächenmässig das grösste zusammenhängende Industriegebiet der Schweiz mit rund 850 Arbeitsplätzen, davon immer noch rund 180 in der Alcan. Wir sind aber am Drücker und hoffen, dass es uns gelingt, weitere Unternehmen und damit zusätzliche Arbeitsplätze anzusiedeln. Gibt es sonst noch Projekte, die man verwirklichen will?

In Steg ist ein ergänzendes kantonales Sportzentrum geplant. Die Zonennutzungsplanung ist jetzt

1 übereinstimmend und wir hoffen, dass das Projekt nun an die Hand genommen wird. Wir sind auch stolz, dass in Steg die älteste Rebe der Schweiz gedeiht, eine Humagne blanc, gepflanzt im Jahr 1750. Nun soll eine Zunft gegründet werden. Burger von Steg-Hohtenn bekommen Schösslinge dieser Rebe und pflanzen diese innerhalb des Dorfes.


IHRE REGION MIGROS WALLIS

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Gemeindepräsident Philipp Schnyder (links) und Geschäftsleiter Damian Zufferey vor der Migros in Steg. Sie ist mit Post und Bank im selben Gebäude. 1

Die älteste Rebe der Schweiz gedeiht in Steg und wurde nachweislich vor 260 Jahren gepflanzt. 3

4

Vielleicht verschaffen die Burgerinnen und Burger von Steg-Hohtenn ihrem Gemeindepräsidenten Philipp Schnyder bald einen ersten offiziellen Auftritt mit seiner Steirischen Harmonika.

Jäger unter sich beim gemütlichen Umtrunk.

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Mit Jassen, Bolschen, Fussballspielen, der Jagd und dem Handörgele haben Sie ein breites Spektrum an Hobbys. Haben Sie überhaupt noch die Zeit dazu?

Alles zu seiner Zeit. Als Junggeselle in festen Händen habe ich keine Familienpflichten. (Lacht!) Bolschen ist ein faszinierendes altes Walliser Kartenspiel, da trifft man sich ab und zu unter Kolle-

gen. Fussball und die Jagd sind saisonal. Auf die Steirische Harmonika bin ich durch Kollegen aus Österreich gestossen und liess mir das Spielen dieses Instruments beibringen. Darin bin ich kein Genie. Doch ab und zu im Kollegenkreis für Stimmung zu sorgen, dafür reicht es allemal, wenn die Zuhörer ein bisschen Nachsicht üben.

5 Philipp Schnyder: «Die Fusion Steg-Hohtenn war richtig. Beide Seiten haben dazugewonnen.»

Welchen Bezug haben Sie zur Migros?

Die Migros ist für Steg sehr wichtig. Unsere Gemeinde ist der Migros dankbar, denn als sich andere Grossverteiler aus Steg zurückgezogen haben, ist die Migros in die Bresche gesprungen, notabene mit rund 20 guten Arbeitsplätzen. Heute ist es so, dass das neue Einkaufszentrum mit Post und Bank

und weiteren KMU im Gebäudekomplex zum eigentlichen Dorfzentrum avanciert ist. Ich schätze die ausgezeichnete Qualität der Produkte in der Migros. Auch wenn ich mit meinem Einmannhaushalt nicht der grosse Einkäufer bin, auf die exzellenten Haselnuss-Joghurts möchte ich nicht verzichten.

Interview: bb


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

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PSYCHOLOGIE

Augen zählen mit

Bilder Westend61, Getty Images, Keystone

Augenbewegungen verraten, an welche Zahl jemand denkt. Es wird schwieriger, sich beim Pokerspiel nicht zu verraten. Allein aufgrund der Augenbewegung lässt sich vorhersagen, an welche Zahl das Gegenüber denkt. Das haben australische Neurowissenschafter entdeckt. Denken wir an Zahlen, erscheinen sie laut den Forschern vor unserem inneren Auge in einer räumlichen Anordnung, wobei kleinere Zahlen links, grössere rechts liegen. Um sich im vorgestellten Zahlenraum zurechtzufinden, nutzt das Gehirn die gleichen Prozesse, wie für die Navigation in der realen Welt zuständig sind: Denken wir an Zahlen bewegen sich die Augen mit und verraten so unsere Gedanken. Doch die Bewegungen sind so klein, dass sie nur mit elektronischen Hilfsmitteln richtig interpretiert werden können. Quelle: www.psychologie-heute.de

Den Traumberuf vor Augen: So fallen Schülerinnen und Schüler die Hausaufgaben leichter.

FAMILIE

Die neue Lust an «Ufzgi» W

elches Kind macht schon gerne Hausaufgaben? Doch mit einfachen Mitteln können Eltern die Motivation ihrer Sprösslinge für die «Ufzgi» steigern. US-Forscher haben ein simples, aber wirksames Rezept entwickelt: Die Erziehungsberechtigten sollen dem Nachwuchs

verdeutlichen, welche Bedeutung der Lernstoff für den Wunschberuf der Kinder hat. Danach klemmen sich die Kinder meist deutlich engagierter hinter die Hausaufgaben und erzielen langfristig bessere Noten. Forscher konnten zeigen, dass Eltern ihre Kinder besonders gut motivieren können,

ONLINE-UMFRAGE: ONLINE O

Tummelplatz für Selbstdarsteller

Fa Facebook ist nicht nur äusserst praktisch für die Kontaktpflege. Die On Online-Plattform ist auch besonders beliebt bei Selbstdarstellern un Narzissten. Das zeigt eine amerikanische Untersuchung unter und Co College-Studenten. Laut dieser nutzen junge Menschen mit narzisstischer Pe Persönlichkeit Facebook vor allem für die Eigenwerbung. Sie verbringen me Zeit auf Facebook und überprüfen ihre Profilseite im Vergleich mehr zu anderen Nutzern häufiger. Narzisstische Männer werben mit dem Fe Feature «Über mich» in Worten für sich selbst. Narzisstische Frauen tun di mit Fotos, die ihre Attraktivität in den Mittelpunkt rücken. dies Facebook: Vielfältige Möglichkeiten, sich selber darzustellen.

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Fü mich ist Facebook ideal … ➔ zur Pflege von Bekanntschaften Für ➔ um den Freundeskreis zu vergrössern ➔ um Anerkennung zu bekommen

wenn sie ihnen das Lernen als wichtige Investition in ihre Zukunft schmackhaft machen. Druck auszuüben hingegen verstärke bei den Schülerinnen und Schülern bloss das Gefühl, es mit einer lästigen Pflicht zu tun zu haben.

Daniel Schifferle

Quelle: www.wissenschaft.de

Frage von letzter Woche

Wie fördert Ihr Arbeitgeber kreative Einfälle?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

16 %

Mit BrainstormingMeetings

12 %

Durch einen anonymen IdeenBriefkasten

17 %

Indem er mich nicht stresst

55 %

Gar nicht


84 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Jana ist acht Jahre alt

und mag Hunde. Weil die Tierfreundin keinen eigenen Hund besitzt, führt sie regelmässig einen Nachbarshund spazieren. Die Zweitklässlerin liebt das Wasser und schwimmt wie ein Fisch. Ihr Gitarrenspiel zeigt, dass sie nicht nur sportliche, sondern auch musikalische Ambitionen hat.

Nina hat kürzlich ihren achten Geburtstag gefeiert. Sie besucht die zweite Klasse der Waldschule. In der Waldküche hilft sie oft mit beim Zubereiten des Mittagessens. In ihrer Freizeit nehmen Musik und Bücher viel Raum ein. Nina spielt Flöte und neu Gitarre. Und sie bastelt gern.


BESSER LEBEN FAMILIE

Es gibt keine dummen Fragen

Kinder sind neugierig, suchen stets nach einem Sinn und fragen beharrlich nach dem Warum, Weshalb und Wozu. Wer den Mut aufbringt, mit den jungen Philosophen tiefgründige Gespräche zu führen, begibt sich auf eine spannende Entdeckungsreise.

W

arum ist Feuer heiss? Warum brauchen wir die Sonne, die Sterne und den Mond? Wieso werden Menschen alt? Das sind Fragen, die Mona, Nina, Til, Jana und Kim stellen. Die fünf Kinder sind zwischen sechs und acht Jahre alt. Sie sind neugierig und entdeckungsfreudig. Und, sie möchten komplexe Themen verstehen. Unbeschwert und unvoreingenommen tauchen Kinder in grosse Denkaufgaben ein, vorausgesetzt, ihre Fragen werden aufgegriffen und es wird darauf eingegangen.

Ein Streit ist eine ideale Ausgangslage

An einem Nachmittag treffen sich Mona, Nina, Til, Jana und Kim zusammen mit ihren Müttern und Tils Grossmutter im «Käuzli», der Schweizerischen Dokumentationsstelle für Kinder- und Alltagsphilosophie in Altikon ZH, um einem Tischtheater beizuwohnen. Gespannt folgen die Kinder der Geschichte, die ihnen mit Filzfiguren vorgespielt wird. Im Zentrum des Geschehens steht ein Fluss, links und rechts des Flussufers sind verschiedene Handwerkertätig.Anfangsherrscht Eintracht zwischen den Leuten. Doch wie das Leben so spielt, bahnt sich ein Streit zwischen den beiden Uferseiten an. Erst nach und nach merken die Handwerker, dass sie einander brauchen. Eine ideale Ausgangslage für den Beginn eines philosophischen Gesprächs. Auf die Frage, warum die

Leute zu streiten angefangen hätten, antwortet Nina: «Vielleicht denkt jeder, auf der anderen Seite des Flusses ständen schönere Häuser.» «Vielleicht wächst auf der gegenüberliegenden Seite besseres Gras» oder «Die andern sind blöd» sind weitere Vermutungen. Schliesslich werden die Kinder von Eva Zoller Morf, Kinderphilosophin, Gründerin und Leiterin des «Käuzlis», gefragt, weswegen sie manchmal streiten. Kim bemerkt mit ernsthafter Miene: «Ich habe noch nie gestritten!» Seine Schwester ist da anderer Meinung. Angeregt besprechen die Kinder, was alles zu Streit führen kann. Dann nimmt die Geschichte bis zur nächsten Fragerunde wieder ihren Lauf. Zur Erleichterung der Kinder endet alles mit einer Aussöhnung. Anschlussfragen liegen auf der Hand: Warum haben die Handwerker wieder Friedengeschlossen? Wozu brauchen sie einander? «Der Schmied braucht Holz fürs Feuer, das muss er beim Bauern holen», erklärt Jana. «Und der Schuhmacherbenötigt

Til wird sechs Jahre alt und besucht den zweiten Kindergarten. Der schalkhafte und humorvolle Junge ist ein guter Zuhörer und bereits ein grosser Denker. Gerne und oft stellt er schwierige Fragen. Drachen und Dinos findet der wissbegierige Knabe cool, und in seiner Freizeit steckt er seine Nase gerne in Bücher.

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Publireportage

Tabuthema Mundgeruch Mundgeruch ist ein sehr sensibles Thema, über das zu sprechen, den meisten Menschen schwer fällt. Dabei wären die Betroffenen froh, wenn man sie auf ihr Problem aufmerksam machen würde. Wenn Sie in Ihrem persönlichen Umfeld jemanden kennen, der unter Mundgeruch leidet, sprechen sie die Person unter vier Augen an. Drücken Sie zunächst Ihre generelle Wertschätzung aus und beschreiben Sie dann Ihre Beobachtung. Wenn Sie selbst unsicher sind, ob Sie Mundgeruch haben, hilft nur eines: Fragen Sie eine Ihnen nahe stehende Person oder Ihren Zahnarzt.

Mundgeruch? Gehen Sie das Problem an

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Haben Sie sich schon einmal unsicher gefühlt, weil Sie glaub-

vor Karies.

ten, schlechten Atem zu haben? Fällt Ihnen spontan jemand ein, der manchmal Mundgeruch hat?

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Etwa 25 Prozent der Bevölkerung leidet gelegentlich

Mundgeruch. Die Wirkstoffkombination aus der meri-

unter Halitosis, wie Mundgeruch mit medizinischem

dol ® Forschung

Fachbegriff heisst. Jedoch wissen die Betroffenen oft-

• inaktiviert die geruchsaktiven Bakterien

mals nichts von ihrem Problem, da sie ihren Atem selbst

• neutralisiert die Schwefelverbindungen

nicht riechen können. Anders ihr Umfeld: hier kann

• und vermindert den Bakterien-Stoffwechsel.

Mundgeruch zu einer erheblichen Belastung für private wie berufliche Beziehungen werden.

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Zungenbelag als häufigste Ursache Die Ursache für Mundgeruch liegt in neun von zehn Fällen in der Mundhöhle und nicht wie oftmals angenommen im Magen-Darm-Trakt. Deshalb ist die Behandlung auch Sache des Zahnarztes bzw.

Zunge mit Papillen Auf der rauen Zungenoberfläche siedeln sich geruchsaktive Bakterien an und verursachen schlechten Atem.

der Dentalhygienikerin. Neben mangelhafter Mundhygiene und Entzündungen des Zahnfleisches sowie des

Mechanische Reinigung

Zahnhalteapparates ist vor allem bakterieller Zungen-

Um dauerhaft Mundgeruch vorzubeugen, sollten eini-

belag für den unangenehmen Geruch verantwortlich.

ge prophylaktische Mundhygienemassnahmen einge-

Auf der rauen Zungenoberfläche siedeln sich geruchs-

halten werden. Dazu zählt neben der regelmässigen

aktive Bakterien an und bauen dort organisches Ma-

Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder

terial wie Nahrungsreste, abgestorbene Zellen und

Interdentalbürsten auch die mechanische Entfernung

Speichelbestandteile ab. Dabei werden so genannte

des Zungenbelags mit speziellen Zungenschabern

flüchtige Schwefelverbindungen (VSC) freigesetzt, die

oder Zungenbürsten. Lassen Sie sich dazu am besten

als Mundgeruch wahrgenommen werden.

von Ihrer Dentalhygienikerin instruieren.

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: meridol ® Forschung, Grabetsmattweg, 4106 Therwil, Telefon 0800 42 22 24, www.meridol-halitosis.ch Quelle: Wigger-Alberti W, Gysen K, Axmann EM, Wilhelm KP. Europerio 6, June 4-6 2009, Stockholm, Sweden


BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Leder für Schuhe», so Til. «Und wen brauchen wir?», fragt Zoller Morf. Auf ihre Familiensituation bezogen suchen die Kinder nach Antworten: «Ich brauche meine Freundin, damit ich es lustig habe», meint Nina, und Jana fügt an: «Mein Mami brauche ich, damit sie mir Geschichten erzählt.» «Und ich die meine zum Lachen», doppelt Til nach. Nicht nur Geschichten laden zum Nachdenk Nachdenken nken en und nd Sinnieren ein. Philosophische

Gespräche können sich auch an Fragen entzünden. In diesem Zusammenhang denken Eltern oft, dass sie Kinderfragen stets beantworten sollten. Doch mit vorschnellen Erklärungen erweist man Kindern nicht unbedingt einen Gefallen. Ein Beispiel: Wenn das Kind auf die Frage «Warum regnet es?» auch nach einer klärenden Antwort seine Frage einfach wiederholt, reagieren Erwachsene oft irritiert. Meistens sucht ein Fünfjähriges mit einer Warumfrage nicht nach einer sachlichen Erklärung: «Es reg-

net, weil …». Häufiger möchte es wissen, wozu etwas gut ist: «Es regnet, damit …». Um sich in der Welt zurechtzufinden, möchte das Kind nicht einfach hören, wie etwa das Wetter funktioniert, sondern es will seine Erfahrungen verstehen und benennen können.

Ist das nun eine kleine oder eine grosse Frage?

Im Buch «Sel «Selber denken macht schlau» beschr beschreibt die Autorin, wie sie mit Er Erstklässlern Fragen gesammelt hat. Jedes Kind musste

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seine Fragen in grosse und kleine Fragen einteilen und begründen. Zwei Beispiele illustrieren diesen Vorgang: «Wieso hört der Himmel nie auf?» wollte Alina wissen und fügte an: «Das ist eine kleine Frage, weil ja die Erde rund ist, und überall rundherum hat es Himmel, dann hört er doch nie auf.» Dennis warf die nächste Frage in die Runde: «Wer hat das Leben gemacht?» Seine Begründung war kurz und bündig: «Das ist eine kleine Frage, weil jeder weiss: Gott macht das Leben.» Da nicht alle mit seiner Behauptung

Mona ist sechs

Jahre alt und hat in der Waldschule das zweite Kindergartenjahr begonnen. Sie liebt Tiere. Katzen und Pferde. Am liebsten rennt der kleine Wirbelwind umher. Und immer und überall sammelt Mona Steine.

Kim ist sechseinhalb

Jahre alt und ein frischgebackener Erstklässler. Er ist nicht bloss ein grosser Tierkenner, sondern auch ein passionierter Fussballspieler. Der zielstrebige Junge hat bereits ein klares Berufsziel: Naturforscher möchte er mal werden. Schon heute hält er seine Forschungsergebnisse in Form von Zeichnungen fest.

Keine Angst vor Kinderfragen 1. Stopp! Bevor Sie auf die Frage des Kindes reagieren, gönnen Sie sich eine Denkpause. Setzen Sie Ihre psychologische Sensibilität ein, um zu verstehen, was das Kind bei seiner Frage bewegt. Notfalls fragen Sie: Wie kommst du auf diese Frage? 2. Jetzt sind adäquate Ideen gefragt, wie wir auf das eigentliche Anliegen des Kindes am besten eintreten, ohne ihm alles Denken abzunehmen. Bei sachlichen Fragen: Wo und wie könnten wir gemeinsam Informationen beschaffen? Bei Emotionen: Braucht das Kind Trost, Unterstützung, vielleicht eine Umarmung?

Oder wundert es sich einfach über etwas, wozu es vielleicht mehrere Meinungen gibt? 3. Sollte es sich um eine philosophische Frage handeln, können wir, indem wir zurückfragen, ein partnerschaftliches Gespräch beginnen. Dabei lassen wir den Kindern (vor allem den kleinen) den Vortritt, damit sie nicht allzu schnell unsere Meinungen einfach übernehmen. Es geht hier nicht ums Belehren, sondern darum, gemeinsam nach möglichen (vorläufigen) Antworten und kleinen «Erhellungen» zu suchen. Auszug aus dem neuen Buch «Selber denken macht schlau» von Eva Zoller Morf, Zytglogge, 2010


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

einverstanden waren, begannen die Kinder darüber zu philosophieren. Sie stellten fest, dass es auch Wasser, Sonne oder Essen braucht, damit Leben entstehen kann. Aufgrund dieser Erkenntnis gelangte Dennis zum Schluss: «Meine Frage war eben eine kleine und eine grosse zugleich!» Die Kinder dieser Klasse bezeichneten diejenigen Fragen als klein, von denen sie vermuteten, dass es dazu eine bestimmte Antwort gäbe. Bei den grossen Fragen waren sie der Ansicht, dass niemand eine Antwort wisse und man länger darüber nachdenken müsse. So gesehen, könnte man die kleinen Fragen als Wissensfragen bezeichnen. Sobald es jedoch um wertende Aspekte und Meinungen geht, können selbst Wis-

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Kinderphilosophin Eva Zoller Morf diskutiert mit Til, Kim, Mona, Jana und Nina (von links) über Fragen des Lebens.

sensfragen zu philosophischen Fragen werden.

Text Susan Edthofer Bilder Tina Steinauer

Weitere Informationen unter www.kinderphilosophie.ch

www.migrosmagazin.ch Was beschäftigt Kinder? Philosophische Themen und ein paar Einstiegs-Literaturtipps.

DAS SAGT DIE EXPERTIN Eva Zoller Morf ist Kinderphilosophin, Gründerin und Leiterin der Dokumentation von Kinder- und Alltagsphilosophie «s’Käuzli» im zürcherischen Altikon.

«Wenn Ideen das Lichterlöschen verzögern» Eva Zoller Morf, Kinder sind von Natur aus neugierig. Weshalb stellen nicht alle Kinder gleich viele oder gleich komplexe Fragen? Wir sind alle verschieden und unterschiedlich interessiert, doch abgesehen davon lassen sich Fragen auch provozieren. Wichtig ist, Kinder spüren zu lassen, dass wir die Dinge ernst nehmen, die sie beschäftigen. Wenn interessierte Erwachsene sich auf Gespräche über die Fragen der Kinder einlassen, kommt eher eine gute Gesprächskultur zustande. Bei gewissen Kindern nehmen die Neugierde und das ständige Hinterfragen mit zunehmendem Alter ab. Warum? Oft sind es die gut gemeinten Antworten, die Kinder dazu verleiten anzunehmen, dass Erwachsene alles wüssten. Um akzeptiert zu werden, müsse man

deren Antworten nur lernen beziehungsweise konsumieren. Eigene Antworten trauen sich Kinder, die so denken, bald nicht mehr zu. Über welche Themen empfiehlt es sich zu philosophieren? Naheliegend sind Fragen aus dem Alltag wie Streit, Wut, der Umgang miteinander, Gerechtigkeit, Toleranz, Anderssein und natürlich Gedanken über Leben und Tod. Was unterscheidet ein philosophisches von einem herkömmlichen Gespräch? Beim Philosophieren geht es um Themen, die uns alle betreffen. Häufig sind dies moralische oder spirituelle Fragen. Gemeinsam hat man seine Meinung über eine Frage erweitert, geschärft, verworfen oder festgestellt, dass ein Thema viel komplexer ist. Dann könnte man wie einst Sokrates sagen: Wir

haben die Wahrheit gesucht. Wir haben sie nicht gefunden. Morgen sprechen wir weiter. Wie kommen philosophische Gespräche in Gang? Anhand von Geschichten oder durch spontan geäusserte Kinderfragen. Bei Gutenachtgeschichten kann man sich zum Beispiel den Verlauf der Geschichte ab und zu für ein kleines Gespräch unterbrechen — und zudem das Lichterlöschen etwas hinauszögern … Landläufig herrscht noch immer die Meinung vor, das Philosophieren sei den grossen Denkern vorbehalten. Mit den im Text erwähnten Werkzeugen, dem ABC des Philosophierens, gelingen tiefgründige Gespräche nicht bloss in akademischen Kreisen, sondern auch im Alltag, zu Hause oder in der Schule.

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Lerne handwerken wie im Mittelalter Im Kloster Königsfelden in Windisch AG können Kinder, Familien und andere Interessierte mittelalterliche Handwerksberufe testen. Ausgerüstet mit Hammer und Meissel lässt sich so das Alltagsleben der Handwerker im Mittelalter hautnah nachempfinden. Wann: ab dem 2. Oktober jeweils Mittwoch bis Sonntag. Mehr Infos: www.torzumparadies.ch


     



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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Leben, nicht grübeln!

HERZ & SEELE

Es kann ganz schön quälend sein, wenn einen das eigene «Oberstübli» zu fest im Griff hat. Doch dem Grübeln ein Schnippchen zu schlagen ist gar nicht so schwer.

W

er kennt das Gedankenkarussell nicht? «Wie soll ich das nur schaffen?», «Hätte ich vielleicht doch anders entscheiden sollen?», «Bin ich ein schlechter Freund?», «Wieso sind alle anderen glücklicher?» Fragen über Fragen. Manchmal beginnen sie, ganz hinterrücks, sich im Kreis zu drehen, und lassen uns nicht mehr los. «Gefährlich wird es, wenn man vor lauter Nachdenken, Abwarten und Abwägen immer ängstlicher und inaktiver wird. Dann wird Grübeln lähmend», erklärt Tobias Teismann. Er führt an der Ruhr-Universität im deutschen Bochum eine Studie mit Leuten durch, die zu viel gegrübelt haben und deswegen depressiv wurden. Die Untersuchung, die seit Mitte 2009 läuft, stimmt optimistisch: 80 Prozent der zwanghaften Grübler

➔ Notieren Sie Ihre Grübelgedanken und verschieben Sie das Grübeln auf ein fixes, späteres Zeitfenster. ➔ Werden Sie sich bewusst, was Sie sich vom Grübeln versprechen und ob das jemals wirklich eingetroffen ist. ➔ Konzentrieren Sie sich auf Ihre aktuellen Sinneseindrücke. ➔ Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf etwas anderes.

Illustration Lindedesign

Essstörungen sind heute weit verbreitet. Tipps, wie man diese erkennen kann, von Roland Stettler, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH an der Klinik Sonnenhalde, Riehen BS.

Essstörungen frühzeitig erkennen

Raus aus dem Gedankenkarussell

finden einen Ausweg. Wirksam ist zum Beispiel eine Geräusch-CD. Mit dieser wurde die Aufmerksamkeit der Patienten auf Laute gerichtet, die sie zu identifizieren hatten. Die Patienten lenkten ihre Konzentration auf diese Geräusche und vergassen dabei zu grübeln. Ebenfalls simpel und ebenso einleuchtend: Vielen hilft, wenn sie ihre ganze Aufmerksamkeit bewusst auf Sinneseindrücke lenken: Was höre ich? Wie fühlen sich meine Füsse gerade an? Ist mir warm?

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Aber nicht jedem Grübler hilft das Gleiche. «Manche profitieren davon, unkontrollierbare Gedanken wie ‹Ich kann das nicht› einfach stehen zu lassen. Nicht mehr darum herumzustudieren, sondern sie einfach wie ein Polaroid-Foto weglegen. Andern hilft es, die drohende Grübelei schlicht auf später zu verschieben: bewusst ein Zeitfenster dafür einplanen und pünktlich wieder damit aufhören», empfiehlt Psychologe Teismann.

➔ Zwei Hauptkrankheitsbilder werden unterschieden: die Anorexia nervosa (Magersucht) und die Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht). ➔ Hinweise: intensive Beschäftigung mit Figur und Gewicht, starke Gewichtsabnahme, sozialer Rückzug, keine Periode, Vermeiden gemeinsamer Mahlzeiten. ➔ Nicht wegschauen! Je früher die Behandlung beginnt, desto grösser ist die Chance auf Heilung. ➔ Als Ursache für Essstörungen vermutet man eine komplexe Wechselwirkung biologischer, psychischer und sozialer Aspekte, weshalb es keine spezifischen Vorbeugemassnahmen gibt.

Erlösend kann auch die Frage an sich selber sein, was man sich vom Grübeln eigentlich verspricht. Die Lösung für ein Problem? Eine Verbesserung der Situation? Und genau hier liegt der Trugschluss. Tobias Teismann: «Der Mensch tendiert dazu, sich zu viel vom Grübeln zu versprechen. Wenn man sich dessen bewusst wird, erkennt man, dass zu viel nachzudenken einen letztlich nur vom Leben abhält.» Meret Boxler

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STIMMTS?

Allergien sind therapierbar Stimmt! Japanische Wissenschafter haben ein Molkül entdeckt, das gefährliche allergische Reaktionen verhindern kann. Das Eiweiss namens Allergin-1 verhindert die bei einer Allergie falsche Immunreaktion, bei der Histamin und andere Stoffe ausgeschüttet werden. Die Forscher hoffen nun, dass sich Allergin-1 als Basis für neue Medikamente gegen Allergien eignet.


92 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Indian Summer oder der bunte Abschied der Natur Von Sonnengelb bis Feuerrot: Jetzt leuchten viele Kleingehölze und Sträucher in ihrem buntesten Kleid.

M

an muss nicht gleich nach Nordamerika reisen, um den berühmten «Indian Summer» zu erleben. Auch im kleinsten Garten oder gar auf dem Balkon kann man mit ausgewählten Pflanzen ein herbstliches Feuerwerk zünden. Einen besonders bunten Auftritt haben folgende Bäume und Sträucher: Ahorn: Die Artenvielfalt reicht vom zierlichen Kleinstrauch bis zum ausgewachsenen Baum. Besonders beliebt für Kleingärten sind die japanischen Arten mit fächerartigen feinen Blättern, die sich von Karmesin- bis Dunkelrot verfärben. Spindelstrauch: Ideal auch für kleinere Gärten, da er nur etwa anderthalb Meter hoch wächst. Er ist

anspruchslos und auch mit Halbschatten zufrieden. Hartriegel: In erster Linie der japanische (Cornus kousa) und der chinesische Blumenhartriegel (Cornus chinensis) sind im Frühling mit den grossen Scheinblüten und im Herbst mit einer scharlachroten Färbung sehr dekorative Laubgehölze.

Feuerrote Kletterer für die Pergola

Ginkgo: Vor allem die Sorte Autumn Gold wird ihrem Namen gerecht und ist ein goldgelber Hingucker. Allerdings wächst er zu einem stattlichen Baum heran. Kleiner und ebenfalls mit gelber Herbstfärbung zeigt sich Ginkgo

Mariken, der sich gut als kleines Stämmchen ziehen lässt. Seiner Nase zuliebe sollte man beim Ginkgo ein männliches Exemplar wählen, da die Früchte unangenehm nach Buttersäure riechen. Pfaffenhütchen: Ein rasch wachsender, einheimischer Strauch. Ein rotes Feuerwerk zünden nicht nur seine Blätter, auch die Früchte in der ungewöhnlichen Farbkombination Pink-Orange sind äusserst dekorativ. Vorsicht: Die Früchte sind für Menschen giftig, für Vögel jedoch eine beliebte Nahrung. Wilde Rebe: Ein schnellwüchsiger Kletterer, der im Herbst Wände oder die Pergola mit einem feuerroten Kleid überzieht. Benötigt eine Kletterhilfe.

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BESSER LEBEN GARTEN

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MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin, quält sich um den Wohlfühlstandort ihrer Orchideen.

Und bin so schlau als wie zuvor …

Bild Bildagentur Geduldig

verfärbt sich die Wilde Rebe.

Essigbaum: Seine farnwedelartigen Fiederblätter leuchten von Gelb über Orange bis zu Feuerrot. Der Essigbaum wuchert und muss unbedingt in Schach gehalten werden. Amberbaum: Die Sorte Gum Ball ist schwachwüchsig, bildet eine dichte, kugelförmige Krone, die sich im Herbst in ein feuriges Rot kleidet. Lärche: Wer schon mal im Herbst im Engadin war, weiss, wie prächtig sich der Nadelbaum gelb färbt, bevor er seine Nadeln verliert. Lärchen bevorzugen durchlässige, nicht zu trockene Böden. Berberitze: Der Dornenstrauch gedeiht sogar in magerem Boden. Einige Varianten davon sind immergrün. Die Sorte Thunbergii hingegen leuchtet orangerot, bevor sie ihr Laub verliert. Steht im Garten bisher noch keiner der herbstlichen Feuerwerker, ist jetzt der richtige Zeitpunkt

für die Pflanzung. «Bis Ende Oktober wachsen die Sträucher noch gut an und bilden Wurzeln», erklärt Reto Balmer von der Migros Marktgasse in Bern.

Benötigte Topfgrösse nicht unterschätzen

Das Pflanzloch sollte man rund ein Drittel tiefer auflockern, als der Wurzelballen des Strauches ist, rät der Landschaftsgärtner. Damit die Pflanze gedeiht, gibt

man gleich noch etwas Volldünger ins Pflanzloch. «Wichtig ist, dass nicht zu tief gesetzt wird: Etwa drei Zentimeter Erde über dem Wurzelballen sind genug», sagt Reto Balmer. Anschliessend tüchtig angiessen. Setzt man die Sträucher in Töpfe, sollten diese im Minimum doppelt so gross sein wie der Wurzelballen. Nach zwei Jahren muss man dann in ein grösseres Gefäss umtopfen. Haia Müller

Warum sich die Blätter verfärben Wenn im Herbst die Tage kürzer und kälter werden, entziehen die Bäume den Blättern Chlorophyll. Der grüne Farbstoff stellt durch Fotosynthese mittels Sonnenenergie aus Wasser und Kohlendioxid die Kohlenhydrate her, welche die Pflanze zum Wachsen braucht. Scheint die Sonne weniger, hat das Chlorophyll ausgedient. Zum Vorschein kommen die roten, orangen und gelben Farbstoffe, die das ganze Jahr über in den Blättern vorhanden sind, im Sommer jedoch vom Chlorophyll überdeckt werden und deshalb unsichtbar sind.

Bei mir kommen sie nie ein zweites Mal. Das ist frustrierend und macht mich ratlos: Orchideen fühlen sich bei mir einfach nicht wohl. Weshalb wir auf das Thema kamen, kann ich nicht mehr nachvollziehen, wir — fünf Frauen — stichelten an einem Nähkurs an unseren Modellen, als in einer Pause eine der Hobbyschneiderinnen von ihren prächtig blühenden Orchideen erzählte. Kaum klagte ich, dass sich bei mir bestenfalls ein paar Blätter grün erhalten lassen, hagelte es Ratschläge: Sie stelle ihre Orchidee an ein Westfenster, meinte Sybil, und sie blühe regelmässig. Nein, das Ostfenster sei besser, konterte Rosmarie. Christine schwört darauf, dass man nur alle zwei Wochen giessen solle, dann aber mit Dünger. Nein, sie dünge nie und habe trotzdem die schönsten Blüten, meinte Monika. Es war, als ob über Knieschmerzen, staufreie Routen in den Süden oder über das beste Pesto-Rezept diskutiert würde: Jede hatte ihre eigenen Tricks. Ich aber bin so schlau als wie zuvor. Ein Westfenster habe ich nicht, also werde ich meine Orchidee in Zukunft nach Osten ausrichten. Nur weiss ich jetzt nicht, ob ich gleichzeitig düngen soll oder ob dieser Ratschlag nur im Westen gilt.


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Edelzwerg mit Hitpotenzial

Ein Kleinwagen, der Luxus und Ökologie in sich vereint? Beim neuen A1 von Audi scheint dieses fast unmögliche Vorhaben zu gelingen.

D

er automobile Mensch ist ein «Föifer-und-Weggli»-Wesen: bitte die Sicherheit, den Platz und den Komfort wie gewohnt, aber mit kleinem Durst. Doch die Autoindustrie wäre nicht profitabel, wüsste sie solch scheinbare Widersprüche nicht zu vereinen. Die Lösung: der Kleinwagen! Längst sind diese automobilen Notbehelfe von einst vollwertige Alltagsmobile. So erfolgreich jedoch Audi in den letzten Jahrzehnten beim Weg von der Brotund-Butter- in die Edelklasse war, so sehr scheiterten die Ingolstädter bei den Kleinen. Der Audi 50 von 1974 wurde von Mutter VW als Polo zum Hit gemacht, der 50 ging ein. Der A2 vor zehn Jahren war seiner Zeit zu weit voraus und litt an mangelndem Kundenmut. Der dritte Versuch scheint nun aber Erfolg versprechend. Zwar ist der A1 nicht sehr innovativ, doch trifft er den Nerv der Zeit. Ähnlich wie Alfa Mito, Citroën DS3, Fiat 500 oder Mini zielt er auf Kunden, die ökologisch und nobel zugleich fahren möchten – und bereit sind, in stolze Preise ab 24 900 Franken (samt 100 000-Kilometer-Gratisservice) und freche Mehrpreise für Optionen zu investieren.

Wo Audi draufsteht, ist auch Audi drin

Der Grund liegt beim hohen Gegenwert. Der A1 sieht aus, fühlt sich so an und fährt sich so, wie man das von Audi erwartet: entschlossener Blick, souveräne Qualität, nobler Innenraum, hohe Fahrdynamik. Trotz Solidität und Komfort ist er mit 1,1 Tonnen relativ leicht: Voraussetzung für einen günstigen Verbrauch. Alle Modelle starten zudem serienmässig mit Stopp-Start-System (siehe Box). Und die Motoren setzen mit kleinem Hubraum und Aufladung auf «Downsizing». Mit Erfolg: Selbst der stärkere 1,4-Liter-Benziner (122 PS) begnügt sich laut Audi

Der neue A1 ist trotz nur 3,95 Meter Länge ein echter Audi.

STECKBRIEF

Audi A1 1.2 TFSI

Motor/Antrieb: Vierzylinder, Turbobenziner, 1197 cm³, 86 PS, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,7 s, Spitze 180 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,95 x 1,74 x 1,42 m, Kofferraum 270 bis 920 l, Gewicht 1115 kg. Verbrauch: 5,1 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 118 g/km. Preis: ab 24 900 Franken.

mit 5,3 l/100 km, der 1,6-LiterDiesel (90/105 PS) mit 3,8 beziehungsweise 3,9 l/100 km. Unser Tipp ist der kleine Benziner: Die 86 PS sind sparsam und munter. Schade nur, dass der 1.2 TFSI nur fünf statt sechs Gänge hat. Dazu eliminiert die abfallende Dachlinie im Fond den Kopfraum auf das Mindestmass. Auch der Kofferraum fällt nicht riesig aus. Aber Audi hat vorgesorgt: Wohl 2011 folgt eine fünftürige Version. Timothy Pfannkuchen

Stopp-Start ohne Aufpreis

Beim Audi A1 ist das Stopp-Start-System serienmässig und sorgt bei jedem Halt am Rotlicht für Spritersparnis: Gang raus, Fuss von der Kupplung — Motor aus. Kupplung treten, Gang rein — Motor an. Das summiert sich im Citybetrieb auf bis zu zehn Prozent weniger Verbrauch. Ein positives Signal an die Konkurrenz, bei der Stopp-Start oft noch Aufpreis kostet, an andere Ausstattungen gebunden oder nur in teureren Sparmodellen zu haben ist. VW etwa, Anfang der Achtziger Pionier mit Stopp-Start (das mangels Kundeninteresse aber bald wieder entfiel), bietet es im A1-Bruder Polo nur in Blue-Motion- und BlueMotion-Technology-Modellen an. Schade.


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➔ Wir hatten uns zum ersten Mal in Club Med Pontresina am selben Tisch beim Abendessen getroffen. Sie waren wohnhaft in Horgen ZH (vermutlich Dez. 2003). Ein Jahr später haben wir uns zufällig wiedergesehen, mittags ca. 13.15 Uhr vor dem Restaurant Mittelstation Corvatsch. Sie sprachen mich an – ich war damals im Club Med Pontresina und Sie im Club Med Roi Soleil in St. Moritz (vermutlich Dez. 2004). Leider war ich unter Zeitdruck und bin einfach abgehauen, ohne es zu wollen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie mich wiedererkennen. Vielleicht können wir doch

noch ein Wiedersehen erreichen – es würde mich sehr freuen. Margrit Kempf, Altburgstrasse 25 8105 Regensdorf, Telefon 076 526 74 49, margrit.kempf@bluewin.ch

➔ Wo sind meine Mitspieler geblieben, die im Jahr 1946 mit der Mannschaft Schulhaus Neuwiesen unter Lehrer Wespi an der Schulhausmeisterschaft Winterthur teilgenommen haben? Damaliger Rang 4. Ein Wiedersehen nach 64 Jahren wäre ein Hit. Bitte meldet euch. Stehend von links: Hr. Engler, A. Morandi, K. Schär, H. Kolp, K. Britt, T. Ammann, J. Lenzlinger, R. Zuber. Kniend von links: A. Storni, H. Balzli, G. Rima.

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Migros-Magazin 39, 27. September 2010

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Hotelplan offeriert ein speziell lukratives All-inclusive-Angebot für Ferien auf der Sinai-Halbinsel in Sharm el-Sheikh.

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harm el-Sheikh an der Südspitze der Sinai-Halbinsel ist ein äusserst beliebtes Reiseziel. In der Na’ama Bay und über mehrere Kilometer nördlich und südlich davon reihen sich Hotels an Ferienanlagen aller Kategorien – dahinter erstreckt sich die Wüste Sinai mit imposanten Gebirgen. Für Badefreudige und Taucher ist diese Destination ein Traumziel, denn Sharm-el Sheikh ist berühmt für seine Unterwasserwelt: Farbenprächtige Korallenriffe und eine enorme Vielfalt an Fischarten locken Tauchbegeisterte und Schnorchler aus aller Welt ans Rote Meer, über dessen Strände und sandige Buchten fast ununterbrochen die ägyptische Sonne scheint. Sieben Kilometer westlich der Na’ama Bay liegt der Ort Ras um Sid. Die Hotels befinden sich über der Bucht und bieten einen herrlichen Blick auf das Rote Meer und dessen Korallenriffe. Hier finden die Gäste direkt vor den Hotels ausgezeichnete Schnor-

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FREIZEIT

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 39 Waagrecht 1 englischer Männerkurzname 3 Absonderungsorgan 8 biblischer Prophet 9 Strom durch Gerona (Spanien) 10 Stil, Weise 12 Konzentrat 14 Faktenmensch 16 Vorname der Jazzsängerin Fitzgerald † 1996 17 grosses Gefäss mit Henkel 20 Teil des Worts 22 feine Hautöffnung 23 richtig vermuten 25 islamischer Geistlicher 27 unbestimmter Artikel 28 Kap im Westen Indiens 29 Vorname Eulenspiegels 30 Bezirk 31 höfliche Anrede in England

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So machen Sie mit

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 3. Oktober 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 portugiesischer Staatsmann 2 Grundstoff 3 einstellige Zahl 4 Zuchtform 5 Tanzfigur der Quadrille 6 Alpwirtschaft 7 stark metallhaltiges Mineral 11 liturgischer Gegenstand 13 Federgras 15 Klebemarke 18 Pensionen an Autobahnen 19 Verkaufsschlager (umgangssprachlich) 21 Muse der Lyrik 24 französischer Name des Rheins 25 Abkürzung Mitteldeutscher Rundfunk 26 … und Trug

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 39, 27. September 2010

| 101

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So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 3. Oktober 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Guter Geschmack hat immer Saison.


102 | Migros-Magazin 39, 27. September 2010

Name: Domenico Blass (44) Sternzeichen: Jungfrau Wohnort: 8032 Zürich Wieso leben Sie hier? Ich habe es einfach nicht geschafft, von Zürich wegzukommen. Wo würden Sie gerne leben? In Amerika. Das darf man ja jetzt wieder laut sagen. Ich liebe New York habe deshalb dort geheiratet. Die Frau brachte ich aber selber mit: aus der Schweiz. Beruf und Lebenslauf: Ich schreibe, seit ich denken kann. Mit fünf verfasste ich ein Buch, das niemand verstand. Dann wurden die Texte lesbarer, also ging ich in die Werbung, machte bei Roger Schawinski Bekanntschaft mit den Medien und kam schliesslich zum Fernsehen. Aber Schreiben tue ich immer noch. Meine Liebsten: 1 Frau und 3 Kinder. Was ich mag: Teamwork. In der Familie, im Fernsehen und auf dem Fussballplatz. Was ich nicht mag: Rücksichtslosigkeit. Was ich an mir mag: Ich kann mich über das freuen, was ich habe, statt dem nachzutrauern, was ich nicht habe. Ich werde nie einen «Oscar» gewinnen, kein Weingut in der Toskana besitzen und niemals Mister Schweiz werden. Na und? Was ich an mir nicht mag: Ich rege mich zu oft über Dinge auf, die es schlicht nicht wert sind. Meistens funktioniert der Humor als Ventil – aber nicht immer. Mein bester Entscheid: Den Heiratsantrag meiner Frau Esther anzunehmen.

Text Ruth Brüderlin Bilder Daniel Winkler, Keystone (1)

Domenico Blass

Der Mann mit dem breiten Grinsen hat eine geschliffene Züri-Schnurre, war schon als Kind ein Scherzkeks und nennt sich bescheiden Autor. Aus seiner Feder stammen Drehbücher («Ernstfall in Havanna») und Sitcoms («Schöni Uussichte»). Vor allem aber ist Domenico Blass Kopf eines Teams, das jede Woche für die TV-Satiresendung «Giacobbo/ Müller» markige Pointen zu aktuellen Themen liefern. MEIN JOB

«Sonntags produzieren wir die Sendung im Kaufleuten. Obwohl ich alle Pointen zigmal gelesen und gehört habe, finde ich die meisten immer noch lustig. Ob das für die Qualität der Pointen spricht — oder gegen mein Gedächtnis?»

MEIN BÜRO 1

MEINE JUGENDSÜNDE

«In einem Restaurant sprach mich ein Mann an: Ich hätte ein Rivella-Gesicht, ob er mich für eine Werbekampagne fotografieren dürfe. Ich hielt es für einen Witz. Aber ein paar Monate später lächelte ich als Judoka von Plakaten.»

«Schreiben ist eine Arbeit wie andere auch. Wenn man für eine Satiresendung schreiben darf, hat das den Vorteil, dass man beim Arbeiten immer wieder lachen kann. Ob die eigenen Einfälle lustig sind, weiss man aber erst, wenn auch andere darüber lachen. Meine beruflichen Scherze werden zum Glück zuerst von kompetenten Leuten geprüft, die privaten leider nicht.»


MEINE WELT

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MEIN ERSTES GELD

«Mit zwei Freunden spielte ich als Teenager die Muppet-Show nach. Mit eigenen Sketches, zahlenden Zuschauern und Puppen, die meine Mutter genäht hatte.»

MEIN BÜRO 2

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich bin gerne Autor, weil ich gerne outdoor bin. Zum Beispiel im Bach vor meinem Büro, wo ich mich beim Telefonieren mitunter gegen badende Hunde verteidigen muss.»

«Mit dieser Torwand, die meine Kinder mir geschenkt haben, trainiere ich für meine Einsätze beim Fussballverein ‹D.I.n. Frischauf Seefeld›, denn wir orientieren unser Spielsystem stark am Tipp-Kick.»

MEIN PRODUKT

«An diesem Tuch schätze ich, dass drauf steht, wofür es zu benutzen ist. Als einziger Supermarkt in der Nähe, ist die Migros offizieller Food Supplier unseres Haushalts.»

MEIN BÜRO 3

«Zweimal pro Woche fahre ich mit dem Tram ins Fernsehstudio. Auf der Fahrt lese ich all die Pointen, die unsere Autoren zu Hunderten für die Sendung schreiben. Es kommt zum Glück oft vor, dass ich eine Pointe lustig finde. Und dann erlaube ich mir zu lachen — obwohl dies im Zürcher Nahverkehr als Kapitalverbrechen gilt.»


4,8 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN: DIE MIGROS IST ÜBER 10% GÜNSTIGER.

Vom 7. bis 13. September haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt. Dabei wurden über 4,8 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit unserem Hauptkonkurrenten verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,4% günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: Wer sparen will, kauft besser in der Migros.


Migros Magazin 39 2010 d VS