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BUNDESRATSWAHLEN 11

Grosser Bundesrats-Check: Politologe Longchamp bewertet die Kandidaten. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 38, 20. September 2010

«AIDA AM RHEIN» 52

Bilder Christian Flierl, Gaëtan Bally/Keystone

Oper fürs Volk

Georges Delnon, Intendant des Theaters Basel, inszeniert Verdis Oper «Aida» — nicht auf der Bühne, sondern direkt am Ufer des Rheins.

WETTBEWERB 44

Welche WG will ein Jahr gratis wohnen? LANDFRAUENKÜCHE 56

Fünf Regionen, fünf Rezepte: So fein kocht die Schweiz. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


2 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

MENSCHEN

EDITORIAL

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Ökologische Kleider

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Wohnen im Alter

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Die Kandidaten auf dem Prüfstand: Wer erhält das beste Zeugnis?

Überraschung!

Zwei Frauen kämpfen mit Kleidern für eine bessere Welt.

Der Ausgang von Bundesratswahlen ist oft unvorhersehbar – diese

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Bundesratswahlen

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Die neue Lust der Senioren aufs Zusammenleben: Drei Beispiele.

Erkenntnis hat mein Politbewusstsein schon im Kindesalter geprägt. Damals, im Dezember 1973, wurde unser Fast-Nachbar Arthur Schmid, offizieller SP-Kandidat für den Bundesrat, nicht gewählt, sondern irgendein «Willi Ritschard», von dem ich noch nie gehört hatte. Meine Enttäuschung war riesig, das bevorstehende Dorffest war geplatzt. Seit diesem Tag warte ich bei jeder Bundesratswahl auf Überraschungen.

INTERVIEW Michael Steiner

NEUES AUS DER MIGROS

Und die liessen meist nicht auf sich warten: Sei es bei der Nichtwahl

von Liliane Uchtenhagen, beim Showdown in und um das Bundeshaus bei der Wahl von Ruth Dreifuss oder bei der Abwahl von Christoph Blocher. Immer wieder zeigten die Wahlresultate, dass, wer als Favorit ins Bundeshaus hineingeht, nicht unbedingt als Bundesrat herauskommt.

Wettkampf der WGs

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Pellets tanken mit Migrol

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Medikamentenverkauf

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«Aida» am Fernsehen

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Neues Silofahrzeug machts einfacher. Die Kunden wollen rezeptfreie Heilmittel in der Migros kaufen.

* Normaltarif

Und heute? Bei Redaktionsschluss, sechs Tage vor der Wahl, sind

Regisseur Georges Delnon über das Opernfest mitten in der Stadt Basel. Bilder Joëlle Neuenschwander, Daniel Winkler, Esther Michel

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

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Die originellste M-Budget-WG kann tolle Preise gewinnen.

Otto Stich hinterliess deutliche Spuren, Willi Ritschard war in der Bevölkerung sehr beliebt, und sogar etwas unnahbare Räte wie ein Hans Hürlimann erarbeiteten sich viel Respekt.

Zusammen mit Politwissenschafter Claude Longchamp hat das MigrosMagazin die Kandidatinnen und Kandidaten einem Check unterzogen. Resultat: Nicht alle haben ein gutes Zeugnis erhalten ... (ab Seite 11).

Die Kunst zu zügeln

Das Migros Museum eröffnet seine temporären Ausstellungsräume.

Oft waren die per Kampfentscheid Gewählten keine schlechten Räte:

die offiziellen Kandidaten und Kandidatinnen gesetzt, doch wer gewählt wird, ist noch völlig offen. Opfert die SP den FDP-Sitz, um bei den nächsten Wahlen etwas Ruhe vor der SVP zu haben? Wie viele CVP-Konservative geben SVPKandidat Jean-François Rime ihre Stimme? Die brillante Asylhardlinerin Karin Keller-Sutter hinterlässt allenthalben einen bestechenden Eindruck. Stolpert sie trotzdem über die Nibelungentreue der SVP zu Rime? Oder scheitert der Berner Unternehmer Johann Schneider-Ammann am Schluss an der Hürde der Kantonszugehörigkeit?

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Der «Sennentuntschi»-Regisseur über Geld, Geister und Erwartungen.

DAS BESTE Landfrauenküche

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Guter Start in den Tag Meisterwerk Krustenkranz Schneller Pfeffer für den Herbst Glace mit Bündner Geschmack Faire Rosen von Havelaar Handys zu gewinnen!

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Lieblingsplätze und Lieblingsrezepte.

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DIESE WOCHE

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103 104 111 113 115 116

Zwei Frauen und ein Traum 24

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Auf ein Wort Leserangebot Bitte melde dich Rätsel/Impressum

4 7 21 22 27 118 121 125

MEINE WELT Rahel Trüb

Coco TâcheBerther (links) und Cira Riedel betreiben eine Internetplattform für ökologisch korrekte Mode.

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Die gelernte Sattlerin lebt mit Familie und Eseln im Zürcher Weinland.

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4 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

NEWS

Blind Date für die Lehrstelle

Das Bewerbungsgespräch für eine Lehrstelle hat es in sich: Es hängt so viel davon ab — logisch, dass man nervös ist, zumal man über keine entsprechende Erfahrung verfügt. Wie läuft ein solches Gespräch wirklich ab? Welche Fragen gilt es zu beantworten, welche Fehler können vermieden werden?? Das Migros-Kultursammen mit dem prozent hat nun zusammen enstleistungszentrum Schweizerischen Dienstleistungszentrum für Berufsbildung (SDBB) die DVD «Blind Date» produziert, die alles enthält, was man rund um das Bewerssen bungsgespräch wissen chen muss. In authentischen Szenen werden alle Phasen des Bewerbungsgesprächs nachgespielt — von der Vorbereitung über die Begrüssung bis hin ng. zur Verabschiedung.

Die Favoritin der Migros-Kunden Schon vor der offiziellen Wahl haben knapp 9000 Kundinnen und Kunden der Migros entschieden: Ihre Favoritin für den Titel «Miss Schweiz 2010» ist Kerstin Cook (21) aus Kriens LU. Mit 22,8 % der Stimmen liegt sie klar vor Nathalie Raguth (19) aus Dietikon ZH, für die 15,5 % der Teilnehmenden votierten. Das Migros-Magazin und Léger wünschen allen Kandidatinnen viel Glück für die Miss-SchweizWahl am 25. September im Theater 11 in Zürich. Die zwei Gewinner unseres Voting-Wettbewerbes werden als VIP-Gäste live dabei sein. Weitere Infos unter www.migros.ch/leger

Infos: www.shop.sdbb.ch .ch

FRISCH IN DER MIGROS

Eine weisse Entscheidung

Alpmobil — elektrisch und preisträchtig «Travel One», eines der führenden deutschsprachigen Touristikmagazine, hat dieses Jahr erstmals den «Travel-One-Nachhaltigkeitspreis» verliehen. Das Projekt Alpmobil wurde dabei als erster Preisträger erkoren. Alpmobil vermietet diesen Sommer während dreier Monate im Haslital und im Goms Einheimischen und Touristen 60 Elektroautos der Marke Think City. Das Angebot stösst auf eine rege Nachfrage, wird von den Nutzern durchwegs positiv beurteilt und läuft noch bis Ende September. Die Elektrofahrzeuge bezog Alpmobil von M-Way, der Plattform der Migros für Elektromobilität. www.alpmobil.ch

Sämig, cremig, erfrischend: Quark schmeckt viel zu gut, um als Diätprodukt ein Aschenputteldasein auf unserem Speiseplan zu fristen. Das Kalzium- und Eiweissbömbchen sättigt und tut unserem Körper gut. Eine selbst gemachte Quarkspeise mit frischem Obst ist das perfekte Frühstück fürs Büro, mit geschwellten Kartoffeln, Kresse, Schnittlauch, Peterli und etwas Zwiebeln ergibt Quark eine vollwertige Mahlzeit. Und Quark kann noch viel mehr: Schon unser Grosi empfahl Quarkwickel bei Verstauchungen, Blutergüssen, Sonnenbrand und Fieber. Mit Quark erlebt man sein weisses Wunder.


MIGROSWOCHE

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Neuer Schweizer Meister In Luzern fand die achte Schweizer Meisterschaft im Ausbeinen statt. Der neue Schweizer Meister, Urs Hess, arbeitet bei der Genossenschaft Migros Luzern.

M

ehr als 280 Metzger kämpften Anfang September um den 8. Schweizer-MeisterTitel. Ihre Aufgabe bestand darin, Schweineschultern auszubeinen. Man muss nicht gleich mit dem Skalpell wie in den TV-Ärzte-Serien «Grey’s Anatomy», «Emergency Room» oder «Private Practice» arbeiten – aber auch das Ausbeinen ist eine Filigranarbeit, die Fingerspitzengefühl erfordert: sauber ausgelöste Knochen, ohne Fleischreste an den Knochen, das Muskelfleisch ohne Einschnitte sowie keine Knorpel und zudem das Ganze innert kürzester Zeit. 34 Jurymitglieder bewerteten die Arbeiten. Als Meister seines Fachs erwies sich Urs Hess von der Genossenschaft Migros Luzern.

Meister Urs Hess bei der Arbeit.

Bilder bab.ch/Stockfood, Jorma Müller, Paco Carrascosa

SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE

«Ich gratuliere der Migros für die immer wieder erfrischende Werbung, da wie dort! Das Bild soll für sich sprechen», schreibt uns Susanne Baer aus Brugg AG.

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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MM 37: «Die Rechnung der Gewerkschaften geht nicht auf», Interview mit Doris Leuthard über die Sanierung der Arbeitslosenkasse.

«Verheerende Botschaft an die Jugendlichen» Bundesrätin Doris Leuthard redet im Interview den geplanten massiven Abbau in der ALV schön. So finde sie es kein Problem, wenn arbeitslose Jugendliche auch ausserhalb ihres Fachbereichs Stellen annehmen müssten, denn heute wechselten ja Arbeitnehmer «mehrmals das Metier». Der arbeitslosen, 29-jährigen Betriebswirtschafterin wird also eine Arbeit als Kassiererin im Einkaufszentrum zugemutet, dem Detailhandelsfachmann eine solche als Hilfsarbeiter in einem Baugeschäft. Das ist eine verheerende Botschaft an die Jugendlichen. Die junge Fachfrau wird so die weitere Qualifizierung im angestammten Berufsfeld nicht erreichen können. Der Berufseinsteiger kann erst gar nicht Fuss fassen in seinem Beruf. Die Botschaft an die Jugendlichen ist klar: Berufliche Qualifikationen zählen wenig. Dabei braucht die Schweiz im globalen Wettbewerb gut ausgebildete Berufsleute – gerade auch, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Bei einer Volkswirtschaftsministerin, die ja auch, für die Berufsbildung zuständig ist, wäre etwas mehr Weitsicht wünschenswert.

Bild Gerry Nitsch, Nelly Rodriguez

Peter Kyburz, Generalsekretär KV Schweiz

Seit zwei Monaten gehöre ich auch zu den 137 000 Arbeitslosen. Entlassen wegen einer Krebserkrankung mit 57, nach zehn Jahren im selben Betrieb. Ich konnte während der Behandlung nur reduziert arbeiten. Da meine Arbeitgeberin keine Taggeldversicherung hat, war ich zu teuer. Ich bin intensiv am Stellensuchen. Einfach wird es nicht. Auch

Bundespräsidentin Doris Leuthard im Interview zur Arbeitslosenkasse.

«Bei einer Volkswirtschaftsministerin wäre etwas mehr Weitsicht wünschenswert.»

Peter Kyburz, Generalsekretär KV Schweiz

wenn ich eine neue Stelle finde, werde ich gegenüber früher Einbussen in Kauf nehmen müssen. Bekäme ich jetzt gemäss OR während 17 Wochen Lohnfortzahlung bei Krankheit, wären es an einem neuen Ort im ersten Jahr nur gerade drei Wochen, im zweiten dann sechs plus eine weitere Woche für jedes Anstellungsjahr. An meiner bisherigen Arbeitsstelle hatte ich einen Kündigungsschutz von 180 Tagen, an einer neuen Stelle sind es im ersten Jahr nach der

Probezeit gerade mal 30, ab dem zweiten bis zum fünften Jahr 90 Tage. Und würde der Krebs zurückkommen, solange ich arbeitslos bin, würden mir gerade mal 30 Taggelder ausbezahlt. Nebst den Gedanken an meine Gesundheit beschäftigen mich solche betreffend meiner Existenz sehr stark. Ich habe nichts verbrochen. Mein einziges «Verbrechen» war meine Erkrankung. M.U, per Mail Name der Redaktion bekannt


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma -Magaz -Ma gazin 38, 20 gaz 20.. Sept S September ept 2010

MM 37: «Bis dass die Pension sie scheidet», Menschen, die ein ganzes Leben denselben Job machen.

Fritz Pfister ist schon 41 Jahre lang die gute Seele des Freibads Dolder in Zürich.

«Mein Mann arbeitet 48 Jahre in der Firma»

Mein Mann vollendet dieses Jahr sein 48. Jahr als Angestellter bei der Firma Ferrari Stamoid AG in Eglisau. Natürlich hat die Firma ihren Besitzer gewechselt. Hinzufügen möchte ich noch, dass sowohl der Grossvater meines Mannes viele Jahre im selben Betrieb tätig war wie auch mein Schwiegervater 46 Jahre und mein Schwager 46 Jahre. Das ist doch auch bemerkenswert. Da alle in Fabriknähe wohnten, war das auch ein Grund, dass man der Firma die Treue hielt.

Ruth Knecht, per Mail

Die Befragung mit Frau Leuthard war keineswegs objektiv und sachlich! Hervorheben möchte ich noch, dass Behinderte erhebliche Leistungskürzungen in Kauf nehmen müssten. Anstatt wie bisher 260 Tage bekämen sie nur noch 90 Tage Arbeitslosengelder. Ältere Stellenlose müssten zudem mit massiven Kürzungen der Pensionskasse leben, falls sie keine Stelle mehr fänden. Tausende von Behinderten und ältere Stellensuchende haben in der rein leistungsorientierten Arbeitswelt kaum noch etwas zu suchen. Selbst Hunderte von Bewerbungen nützen nichts! Ausserdem erhalten Kleinverdiener mit einem Monatslohn von 3500 Franken und weniger schon bei der jetzigen Regelung nur 70 bis 80 Prozent. Der Weg zum Sozialamt ist eine reine Kostenverlagerung und erst noch mit einer Kostenexplosion im Gesundheitswesen verbunden, weil viele Sozialbezüger sehr oft in eine tiefe Depression schlittern. In den Augen der direkt Betroffenen und der zahlreichen Nein-Stimmenden wird unsere Bundespräsidentin nicht als sozial denkende und handelnde Frau in die Geschichte eingehen.

Armin Arnold, 3098 Köniz

Die Volksabstimmung zur Sanierung der Arbeitslosenkasse ist eine Farce. Sanierung einmal mehr auf Kosten der sozial Schwächeren. Das nennt sich auch Ausbeutung. Einmal mehr werden die Grossverdiener geschont. Eine Einheitsprämie für alle brächte Milliarden in die Arbeitslosenkasse. Wo sind die Volksvertreter der diversen Parteien, die sich vor Wahlen grossspurig für die Volksrechte einsetzen wollen? Tja, die meisten von denen gehören eben auch dieser reicheren Schicht an, die verschont bleibt. Da verhält man sich natürlich ganz schön ruhig, bis alles vorbei ist. Danach setzt man sich wie davor – verbal – für die Rechte und das Wohl des Volkes ein … Alles Schön-

«Die Kleinen dürfen wieder ausbaden, was uns die Finanz– welt eingebrockt hat.»

Ursula + Peter Graber-Jurt, 6285 Hitzkirch

rednerei, Lug und Betrug. Das Volk muss endlich erwachen und sich zur Wehr setzen. DC, per Mail Name der Redaktion bekannt

Wunderbar, wenn sich die Bundesratspräsidentin auf ein Interview einlässt! Vor allem, wenn sie da ihre Position zur Abstimmung so klar rüberbringen kann! Wer ist schuld, dass die ALV heute so schlecht dasteht? Sicher nicht die Arbeitslosen. Sie wurden dazu gemacht. Aber gerade sie sollen wieder büssen. Hätten Bundesrat und Parlament ihre Aufgaben gemacht, wäre es nie so weit gekommen. 2003 haben sie uns versprochen, sollte es in der Versicherung Finanzprobleme geben, würden die Beiträge erhöht. Die hohen Einkommen müssten mit einem Lohnprozent dazu beitragen, die Übrigen mit einem halben Lohnprozent. Leider haben sie viel zu lange gewartet, und was jetzt auf dem Tisch liegt, ist eine Ohrfeige. Weder wird damit etwas getan, um die Arbeitssituation zu verbessern, noch das versprochene Prozent bei den hohen Einkommen eingezogen. Das heisst, die Kleinen dürfen das Loch wieder auffüllen, ausbaden, was die Finanzwelt uns einge-

brockt hat. Und bringen tut das dem Bund schon gar nichts. Die ganze Problematik wird einfach verlagert. Die Sozialhilfe wird dann wohl einspringen müssen. Ob das besser ist? Für die Betroffenen sicher nicht. Wir sind enttäuscht, dass ausgerechnet das Migros-Magazin sich so klar auf die Seite der Reichen stellt. Wir sind überzeugt, dass die Rechnung der Gewerkschaften aufgehen wird!

Ursula + Peter Graber-Jurt 6285 Hitzkirch

MM 37: «Humor ist eine Fähigkeit, die man pflegen muss», Reportage über den HumorTherapeuten Pello.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Es hat mich doch erstaunt, dass Kinder durchschnittlich 400 Mal am Tag lachen und Erwachsene 20 Mal. Lache ich wirklich so viel? Wahrscheinlich eher nicht, wie ich bestürzt feststellen muss. Ich habe mir vorgenommen, mir mein Lachen am Tag zu merken und mehr zu lachen. Wirklich gelacht habe ich gestern, als ich las: «Die Schweiz zählt zu den humorlosen Ländern.»

Anya Menozzi, 4104 Oberwil

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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Migros-Magazin 38, 20. September 2010

MENSCHEN BUNDESRATSWAHLEN

Wer macht

Simonetta Sommaruga, ga, SP ga,

Brigit Wyss, yss, s, Grüne

Jean-François Rime, SVP

| 11

Jacqueline Ja Fehr, SP

Rennen?

Johann Schneider-Amma Sc Schneider-Ammann, FDP

Karin Keller-Sutter, FDP


12 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Die sechs Kandidaten auf dem Prüfstand Am 22. September werden zwei neue Bundesräte die Nachfolge von Moritz Leuenberger und Hans-Rudolf Merz antreten. Politologe Claude Longchamp hat die Kandidaten für das Migros-Magazin benotet.

D

ie Sozialdemokraten und die Freisinnigen schlagen für die Ersatzwahl je zwei Bundesratskandidaten vor: Die SP tritt mit der Winterthurerin Jacqueline Fehr (47) und der Bernerin Simonetta Sommaruga (50) an, während die FDP die St. Gallerin Karin Keller-Sutter (46) und den Langenthaler Johann SchneiderAmmann (58) nominierte. Die SVP versucht, mit dem Freiburger Nationalrat Jean-François Rime (60) einen Sitz zu erobern. Die Grünen streben zwei Jahre nach dem erfolglosen Kandidaten Luc Recordon mit der Solothurner Nationalrätin Brigit Wyss (50) erneut den Einzug in die Regierung an. Eine spezielle Bedeutung bei dieser Doppelwahl kommt dem Parlamentsgesetz zu. Es schreibt vor, dass der Sitz des Bundesrats mit der längsten Amtsdauer zuerst besetzt wird. Konkret: Die Wahl zur Nachfolge von Moritz Leuenberger, seit 1995 Bundesrat, erfolgt vor der Merz-Nachfolge.

Frauenmehrheit oder zwei Berner Bundesräte?

Wegen des Frauen-Doppelvorschlags der SP wird die Schweiz voraussichtlich erstmals von einer Frauenmehrheit regiert werden. Das ist auf den ersten Blick erstaunlich, sind doch Frauen auf der obersten Führungsebene noch immer selten. Headhunterin Doris Aebi, spezialisiert auf die Personalsuche für das oberste Management, begründet: «Manche Karrieren von Politikerinnen fangen im Gemeinde- oder Kantonsrat an, was sich gut mit der Haus- und Familienarbeit vereinbaren lässt. Und

Claude Longchamp

Claude Longchamp (53), Politikwissenschafter und Institutsleiter GFS Bern, hat für das Migros-Magazin die sechs nominierten Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundesratswahl am 22. September unter die Lupe genommen. Der Lehrbeauftragte an den Universitäten St. Gallen und Zürich hat sich als langjähriger Wahl- und Abstimmungsanalytiker der SRG in der Öffentlichkeit einen Namen gemacht.

diese verantworten noch immer hauptsächlich die Frauen.» Ganz anders sehen Karrieren in der Wirtschaft aus. «Wer dort den Karrieresprung schaffen will», so Aebi weiter, «muss hohe zeitliche Flexibilität mitbringen.» SP-Fraktionschefin Ursula Wyss geht davon aus, dass eine der beiden offiziellen Kandidatinnen als Leuenberger-Nachfolge gewählt wird. Falls im ersten Wahlgang mehrere Stimmen auf die St. Galler SP-Nationalrätin Hildegard Fässler (59) oder die Basler SPRegierungsrätin Eva Herzog (48) fallen würden, dürften wohl beide nach dem ersten Wahlgang im Parlament ihren Verzicht bekanntgeben. Sowohl Fässler als auch Herzog sind ins Rennen um die Leuenberger-Nachfolge angetreten, aber

bei der SP-Fraktion knapp unterlegen. Das Parlament wählte hingegen schon mehrmals nicht die offiziell nominierten SP-Politiker, beispielsweise Willi Ritschard 1973 oder Otto Stich 1983. So weit dürfte es dieses Mal nicht kommen. Deshalb steht die zweite Vakanz im Mittelpunkt. Die FDP ist gefordert, ihren zweiten Sitz zu retten. Die Parlamentarier stehen vor der Frage, ob sie mit Karin Keller-Sutter eine fünfte Frau im Bundesrat wollen oder mit Johann Schneider-Ammann nach einer Wahl von Sommaruga einen zweiten Politiker aus Bern. 2011 steht nach den Parlamentswahlen auch die Gesamterneuerungswahl des Bundesrats an. Je nach Ausgang der eidgenössischen Wahlen steht die Frage der Konkordanz im Zentrum. Die Stärke der Parteien im Parlament sollte sich im Bundesrat spiegeln. Deshalb könnte es eng werden für den zweiten FDP-Sitz und die BDP-Politikerin Eveline WidmerSchlumpf, so beliebt die Justizministerin im Volk auch ist. Bisher wurden erst vier amtierende Bundesräte nicht wiedergewählt: Ulrich Ochsenbein (1854), JeanJacques Challet-Venel (1872), Ruth Metzler-Arnold (2003) und Christoph Blocher (2007).

Text Reto E. Wild Bilder Ruben Wyttenbach/13 Photo

www.migrosmagazin.ch Die Amtsältesten, die Beliebten und Abgewählten: Lösen Sie das grosse Bundesrats-Quiz.

Unternehmer auf Bundesratskurs: Johann Schneider-Ammann.


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MENSCHEN BUNDESRATSWAHLEN

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Name

Jacqueline Fehr (47)

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MENSCHEN BUNDESRATSWAHLEN

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Ein Patron unter Druck: SVP-Nationalrat Jean-François Rime.

Name

Jean-François Rime (60)

Amt

SVP-Nationalrat (FR) und Unterneh

Solo So lo-L -Lau auf im Solo-Lauf Niemandsland: Ni Die grüne e Kandid idat atin in Kandidatin Brigit it Wyss. Wys yss. s.

mer

ütlich, als ParteiwechsAuftritt: Eher scheu, ländlich-gem würdig. ler (von FDP zu SVP) etwas unglaub iale Aufmerksamkeit med um , iliert prof ig Vor trag: Zu wen k seiner Partei, auf sich zu ziehen, etwas unter Druc Position entspricht und anzugreifen, was nicht ganz seiner man auch merkt. Perfekt bilingue. onservativ, ein Profil Politische Position: Klar rechts-k von Ruhe und Ordnung.

Name

Brigit Wyss (50)

Amt

Nationalrätin Grüne (SO) und Juristin

Auftritt: National bisher kaum sich tbar geworden. Vor trag: Zu wenig profiliert, um in wichtigen Momenten intervenieren zu können. Politische Position: Klar links, ökol ogisch, gesellschaftsliberal.

Durchsetzungskraft

Durchsetzungskraft

Bekanntheitsgrad

Bekanntheitsgrad

Volksnähe

Volksnähe

Wahlchance

Wahlchance

für welsche SVP mit Einschätzung: Aufbaukandidatur ig Charisma, dürfte Blick auf 2011, als Person etwas wen beiden ersten vor allem Schneider-Ammann in den urrenzieren. Wahlgängen um Nachfolge Merz konk TOP: Gewerbepolitik. Attacke auf BundesFLOP: Unkollegiale, personalisierte y-Rey. rätinnen Widmer-Schlumpf und Calm p geeignet. Gesamturteil: Als Bundesrat knap

Einschätzung: Aufbaukandidatur , die für die relativ junge Nationalrätin etwas früh kommt, ohn e wirklichen Support durch grünes Umfeld. TOP: GPK-Bericht Bundesrat. FLOP: Echo auf Auftritt in Hearing s negativ. Gesamturteil: Als Bundesrätin (noc

h) nicht geeignet.

| 17


18 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Power-Frau der klaren Worte: Ständerätin Simonetta Sommaruga.

Name

Simonetta Sommaruga (50)

Amt

SP-Ständerätin (BE)

Auftritt: Elegant, cool, sachorientier t. Vor trag: Eher ruhig, gut verständlich, mehrsprachig, schnörkellose Art, parteiunabhängi g, gut positioniert, für Neues offen, hohe Medienpräsenz, ohne jede Theatralik. Politische Position: Gemässigt links , gesellschaftsliberal, ökologisch, konsumentenorientier t.

Durchsetzungskraft Bekanntheitsgrad Volksnähe Wahlchance Einschätzung: Langzeitfavoritin, die jetzt reüssieren muss, ambitioniert-anspruchsvolle Politikerin mit breiter Anerkennung, aber auch Popularität, die nicht allen passt, bei Lobbyisten umstritten, beschrän kte Regierungserfahrung, direkte Konkurrentin zum Berner Sch neider-Ammann. TOP: Konsumenten-Politik. FLOP: Gilt als unnahbar.

Bild Gaëtan Bally/Keystone

Gesamturteil: Als Bundesrätin geei gnet.


MENSCHEN BUNDESRATSWAHLEN Name

Karin Keller-Sutter (46

Amt

FDP-Regierungsrätin Ka

| 19

)

nton St. Gallen

end, einseitig. Auftritt: Nobel, anzieh se iss isse nis n und Bedürfn meen hem The lee T aale onal egiion eg rreg uf auf r Vortrag: Bisher kla profiliert im öffent noch zu wenigg pr zugeschnitten, national Tal Ta ent. ges hrsprachi lichen Auftritt, perfekt me d-Orrdd-O und he--un uhe Ru ,R ts, hts ech rec r t gt i sig ssi äss määs m Geem Politische Position: tsliberal. nung-Profil, wir tschafts

raft Durchsetzungskra Bekanntheitsgrad Volksnähe Wahlchance Einschätzung: Grosses Potenzial fürr die Zukunft, wird so onaoder so auf der nation en red h sic len Ebene von sgsung run ier ie gie Re he machen. Ho m im alle r vor vo rn, Be In . erfahrung t, z zt, netzt, Nationalrat, wenig vernet sraatt als deesr fünfte Frau im Bund n kaum ann denkbares Problem, kkan n. en. llen hle zäh zä t tät auf Frauensolidaritä g. ng. fun pfu mp käm ekä TOP: Hooligans-Be es, e sst FLOP: Sie verpa ite ihrer rechtzeitig die Breeite sichtbar zu al ion nat Kompetenz machen. ls Bundesrätin Gesamtur teil: Als geeignet.

Eine Ei ne Lady Lad ady y mit mit Pote Po Potenzial: tenz te nzia nz ial:l: ia Regi Re gier gi erun er ungs un gs–– gs Regierungs– räti rä tin ti n Ka Kari rin ri n rätin Karin Kellllller Ke er-S er -Sut -S utte ut ter. te r. Keller-Sutter.


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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EI, EI, WAS SEH ICH?

HUNGER: Auf der Suche nach Futter treffen in Ormond Beach im US-Bundesstaat Florida ein naseweises Kätzchen und ein flinkes Eichhörnchen aufeinander. Der Stubentiger bringt schon mal seine Ohren in Angriffsstellung, aber das Eichhörnchen hopst unbeeindruckt weiter. Einziges Opfer der Begegnung wird ein Buchnüsschen, welches das Eichhörnchen Sekunden später findet und verspeist — in sicherem Abstand von der Katze.

Bilder Keystone/AP Daytona Beach News-Journal Jim Tiller, Keystone

FRAGE DER WOCHE

Reduziert Sex die Leistung beim Sport? Nein. Das ist ein moderner Mythos. Es scheint sogar umgekehrt zu sein. Laut Cuno Wetzel, Sportarzt unserer Nati und der Berner Young Boys, verbessert sich mit einem «erfüllten Sexualleben» die sportliche Leistung. Sprich, wer viel und gut liebt, springt schneller und länger. Festgestellt haben das Wissenschafter an der Uni Oxford. Am London Marathon 2007 kamen nämlich die sexuell aktiven im Durchschnitt fünf Minuten schneller ins Ziel als die enthaltsamen. Doch ein Sexbefehl für unsere Fussballer resultiert daraus nicht. «Hauptsache, die Spieler sind mit ihrem Sexualleben zufrieden», ist Cuno Wetzel überzeugt.

ZITAT DER WOCHE

«Ich werde doch nicht entmündigt, wenn ich die Waffe nicht täglich streicheln kann!»

Der Glarner SVP-Ständerat Matthias «Thys» Jenny (58) setzte sich im Rat im Gegensatz zu seiner Partei für die Volksinitiative «Schutz vor Waffengewalt» ein (gehört auf DRS 1). Die Initiative verlangt, dass die Militärwaffe nicht mehr zu Hause aufbewahrt wird.


22 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Die Pille für den Mann Kaum sind Frau und Kinder aus dem Haus

… «Hast du die Folien für deinen Vortrag eingeBänz Friedli traut packt? Und das seinen Augen nicht. Turnzeug? … Himmel, jetzt hat der Hans wieder sein Znüni-Böxli liegengelassen! Ha-a-ns, wart! Wenn ich schon extra Rüebli rüste, gopf!» – «Mann, dann will ich aber auch Rüebli, wenn du ihm Rüebli rüstest!» – «Wart, muss jetzt dem Hans nachseckeln. Ha-a-ns! Dein Znüni! Und wenn du heut Mittag das Böxli wieder nicht heimbringst, dann …! Und such bitte nach der grauen Jacke! Und dem Baseballcap, der so teuer war – den findest du auch endlich, sonst …» Geschafft. Kaum sind also Frau und Kinder aus dem

Haus, braue ich mir eine strenge Tasse Rauchtee, setze mich an den Küchentisch und lese … Was schon gelogen ist, denn ich lese nicht wirklich, ich entziffere in höchster Not, stelle dann fest, dass ich selbst im «Blick» nur noch die Überschriften lesen kann – «Entdeckt! Das Gen, das kurzsichtig macht» –, wüsste gern Genaueres, suche meine Lesebrille, finde sie nicht, fluche, stelle mich unters helle Halogenlicht der Dampfhaube und erfahre endlich, dass englische Forscher der Sehschwäche auf der Spur seien: offenbar ein vererbter Gendefekt. Bis in ein paar Jahren soll es eine

Pille geben, die Brillen, Kontaktlinsen und Operationen überflüssig macht. Schöne Aussichten. Nur hilft mir dies heute früh wenig. Und dass ich das Los mit den meisten Männern Mitte vierzig teile, tröstet mich mässig – eines Tages geht nicht einmal mehr Zeitunglesen, und man denkt: «Scheisse, bin ich schon so alt?»

Wissen Sie, es ist nicht die Eitelkeit. Seit dem

16. Juni läge das neue Rezept für eine Brille herum. Aber anfertigen hab ich sie noch nicht lassen, weil … Muss wohl schon wieder von früher erzählen. Von ganz früher. Ich müsste nämlich längst eine Brille tragen: seit 41 Jahren. Aber ich hab ein Brillentrauma. Als vierjähriger Bub hasste ich meine Brille; durch sie sah ich noch schlechter als ohne, weshalb ich das scheussliche Ding wiederholt im Garten einbuddelte. Im Spätsommer 1969 muss es gewesen sein, da vergrub ich die Brille so gründlich, dass sie unauffindbar blieb. (Das heisst, sie kam dann schon wieder zum Vorschein; 13 Jahre später stiess mein Vater beim Jäten darauf.) «Wenn du sie nicht findest», drohten die Eltern, «darfst du nicht mit an die Springkonkurrenz.» Ich grub mir die Hände wund, irgendwo im Kleinholz zwischen Föhre und

Haselstrauch musste die Brille sein! Doch ich fand sie nicht. Vater ging mit meinen älteren Geschwistern allein ans Springreiten beim Viehschauplatz, Mutter blieb mit mir daheim. Strafe musste sein. Es reut mich noch heute. Und vor allem reute es meine Mutter! Derlei Attraktionen gab es nicht oft im Dorf, und nun verpasste auch sie die Springkonkurrenz. Man sollte Kindern nur Strafen androhen, die man einzuhalten gewillt ist. Was hab ich meinem süssen, kleinen zerstreuten

Bengel eben angedroht, sollte er seine zahlreichen Fundgegenstände nicht endlich

«Und bring am Mittag das Böxli heim!» nach Hause bringen! Wir würden am Wochenende nicht ins Kino gehen? Dabei möchte ich «Toy Story 3» selber fürs Leben gern sehen! «Verlier du deine Böxli nur! Kaufe ich halt in der Migros neue …», riefe ich ihm jetzt am liebsten nach. Aber er ist schon um die Ecke. Bänz Friedli liest: 23. 9., Schenkon LU; 24. 9., Weggis LU.

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Der Dacia Duster 4x4 ab

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24 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Schöne neue Welt

Ein T-Shirt aus Biobambus oder lieber ein Röckchen aus rezyklierten Pet-Flaschen? Coco Tâche-Berther und Cira Riedel bringen über ihre Internet-Plattform ökologisch korrekte Mode unter die Leute. Die Snow- und Skateboardszene haben sie damit bereits erobert.

C

hic, lässig und hip – so präsentieren sich die zwei Frauen von 7sky Publishing, einem Verlag in Crissier in der Nähe von Lausanne. Dort tüfteln Coco Tâche-Berther (41) und Cira Riedel (36) an Texten für ihre Surfer-, Skater- und Snowboardmagazine «7sky», «7sky People» und «Open». Vor allem aber beschäftigen sie sich mit Strategien, wie sie die Textilbranche der Boardsportarten aufmischen können. Gestartet haben sie mit der Gründung des weltweit ersten Internetportals, auf dem ökologisch und nachhaltig produzierte Textilien verkauft werden. Im Angebot gibts T-Shirts aus Biobambus oder Röcke aus rezykliertem PetKunststoff ab 50 Franken. Heute machen fast 20 Marken auf 7skygreenroom.com mit. «Wir wollen auf unserer Website ökologische Klarheit schaffen, die allen Interessierten zugänglich ist», so Coco Tâche-Berther.

Deshalb wollen wir Ordnung in den Riesendschungel bringen!», sagen sie. Ende 2009 starteten sie die virtuelle Shoppingmall, in der nur Kleidermarken ihre Produkte verkaufen dürfen, die das 7skygreenroom-Eco-Rating ausgefüllt und die entsprechenden Zertifikate geliefert haben. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftern der deutschen Uni Augsburg schufen Coco Tâche-Berther und Cira Riedel Richtlinien und kreierten einen Filter, durch den nur Marken dringen, die fair und umweltfreundlich produzieren.

Lebenslange Garantie für ein Kleidungsstück

Besonderes Augenmerk legten sie auf folgende Punkte: Beim sogenannten Brand-Rating wird die «grüne» Philosophie der Marke durchleuchtet. Cira Riedel erklärt: «Wir fragen: Gibt es ausgebildetes Personal? Gibt es Qualitäts- und Umweltzertifizierungen? Werden

die Transportwege CO2-kompensiert? Und wie grün sind Verpackung und Firmengebäude?» Vorbildlich ist zum Beispiel die Outdoor-Marke Patagonia, die im nachhaltigen Produktionsverfahren Pionierarbeit geleistet hat und auf ihre Kleider lebenslange Garantie gibt. Da viele Rohstoffe aus Asien kommen, ist den Website-Betreiberinnen auch bei der Zulieferungskette Transparenz wichtig. Wasser- und Energieverbrauch sollen im Rahmen bleiben, soziale Arbeitsbedingungen sind ein Must. Und am Schluss zählt auch die Qualität der Produkte selbst. Cira Riedel: «Werden Biostoffe verwendet, und sind die Materialien rezyklierbar? Haben sie eine Garantie, und lassen sie sich bei niedriger Temperatur waschen?» Diese Kriterien kontrolliert die St. Galler Firma Bluesign Technologies, ein unabhängiger Industriestandard für Textilien. Sie ga-

Kunden nicht verwirren und nicht täuschen

In der Kleiderbranche herrscht oft Etikettenschwindel. Wie beim Gemüse: Wo Öko draufsteht, ist nicht immer Öko drin. Klare Richtlinien gibts selten, Biomarketing entspricht oft Wunschdenken. Letztes Beispiel: U2-Sänger Bono und seine Frau Ali Hewson gründeten vor fünf Jahren das Ökolabel Edun. Die als nachhaltig propagierte Mode wurde in grossen Manufakturen Chinas produziert, alles andere als ökologisch, wie das «Wall Street Journal» berichtete. «Wir wehren uns gegen Kundenverwirrung und -täuschung.

Das Skater-, Snowboarder- und Surfer-Magazin 7sky gibt es seit 20 Jahren. Die Shoppingplattform seit 2009.

rantiert die Zertifizierung bei Textilien dank Werksbesuchen auch im Ausland. «Wir glauben an eine Zukunft, in welcher der Mensch respektvoller mit seiner Umwelt umgeht», sind sich die beiden einig, die sich perfekt ergänzen. Coco TâcheBerther hat intuitiven Weitblick und präsentiert ihre Website gerne auf Sportmessen. Cira Riedel gibt Impulse und steuert das Tages-geschäft. Und gemeinsam verfolgen sie ihre Vision. Die knapper werdenden Ressourcen werden die Menschen dazu zwingen, verantwortungsvoller zu handeln. «Das bringt Bewusstsein und damit die Chance auf eine schönere Welt.»

Sie unterstützen, woran sie selber glauben

Um auf diese gute neue Welt hinzusteuern, unterstützen die Optimistinnen mit ihrem Portal sieben Stiftungen, die sich für Umwelt, Wasser- und Meeresschutz einsetzen: Fünf Prozent des Kleiderumsatzes wird diesen Stiftungen überwiesen. Sie sind überzeugt: «Es wird nicht mehr möglich sein, im schnelllebigen Konsum mitzumachen. Die Menschen werden wieder Qualität produzieren müssen.» 7skygreenroom macht da einen Anfang. Viele Leute wollen wie die beiden Frauen umweltfreundliche Kleider tragen. Sie wissen: Öko und hip – das geht. Coco TâcheBerther und Cira Riedel sind dafür beste Beispiele. Text Mathias Haehl Bilder Joelle Neuenschwander Hair & Make-Up Mael Jorand

Infos: www.7skygreenroom.com


MENSCHEN ÖKO-MODE

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Coco Tâche-Berther (links) und Cira Riedel tragen Biobambus und rezyklierte Pet-Flaschen.


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

FRAU DER WOCHE

| 27

STUDIENBEGINN

«Studienanfänger sind besser als vor 10 Jahren» Was für ein Fund Vor 20 Jahren wollte die heute 39-jährige Fotografin Bettina Gantner im Garagenkeller ihrer Grossmutter in Winterthur ZH ihr erstes Fotostudio einrichten. Papierberge verhinderten dies. Erst vor Wochen entdeckte Gantner, dass unter dem Papier rund 50 historische Bilder steckten mit Auftritten des Circus Knie. Das interessiert nun auch die Familie Knie.

MANN DER WOCHE

Otfried Jarren (56) ist Prorektor der Universität Zürich und Professor der Kommunikationswissenschaften. Für ihn und 26 200 Studenten beginnt heute das Herbstsemester. Seit 2003 nimmt die Zahl der Studierenden an der Uni ZH stetig zu. Otfried Jarren, 26 200 Studenten: Platzt die Uni Zürich nicht aus allen Nähten?

Doch, leider schon. Beliebte Vorlesungen wie jene der Publizistik oder der Betriebswirtschaft müssen per Video in mehrere Räume übertragen werden. Wir brauchen dringend Platz. Unsere Gebäude sind zwar wunderschön, aber es fehlen grössere Hörsäle. Selber können wir aber nicht bauen, hier sind wir auf den Kanton angewiesen.

Müsste der Numerus Clausus bei weiteren Studienrichtungen eingeführt werden?

Bilder Keystone (2), zvg

Rettender Milliardär Im Chagos-Archipel entstand im April das grösste Meeresschutzgebiet der Welt. Lange fand sich kein Sponsor für das Reservat im Indischen Ozean. Dann wäre das Gebiet offen gewesen für die kommerzielle Thunfisch-Jagd. Der Schweizer Milliardär Ernesto Bertarelli (45) hat nun 5,5 Millionen Franken gesprochen und das Schutzgebiet vorerst gerettet.

Nein, das wäre unfair. Wer seine Leistung erbracht hat, muss die Chance auf eine gute Ausbildung haben. Ich halte das für ein sehr gutes schweizerisches Ideal. Wem raten Sie von einem Studium ab?

Die Berufslehre ist nach wie vor ein exzellenter Leistungsnachweis, wenn man schnell in die Arbeitswelt einsteigen will. Ich persönlich finde eine Kombination am besten. Man macht eine Lehre, arbeitet ein paar Jahre, geht ins Ausland und macht später vielleicht nach einer Matura einen Bachelor. Wir als Hochschule sollten das mehr unter-

stützen. Da sind wir klar zu starr. Die Uni muss für Leute offen bleiben, die später im Leben noch studieren wollen.

geben, das Bologna-System zu verbessern. Es ist auch für mich als Prorektor frustrierend, wenn das nicht passiert.

Womit haben Neulinge am meisten Probleme?

Überfordern Sie mit Bologna die Studenten?

Die Studenten müssen ihren Arbeitsrhythmus finden, der Zusammenhalt der Klasse fehlt. Auch ich fühlte mich als Student am Anfang fremd. Ich musste mich aktiv einbringen und den Ort zu meiner neuen Heimat erklären. Aber ich komme halt vom Land. Wird man im Gymi ausreichend auf die Uni vorbereitet?

Um 2000 gab es viele Studienanfänger, die nur wenig von Kommunikation verstanden, sich kaum beteiligten und sich nicht einbrachten. Das hat sich verbessert. Heute können sie zusammenfassen und zusammenhängend argumentieren. Ich kenne Maturaarbeiten, vor denen ziehe ich den Hut! Aber insgesamt hängt es ab, woher die Studierenden kommen und welche Kultur an ihrem Gymnasium herrschte. In Fächern wie Chemie und Mathe gibt es noch Defizite. Letztes Jahr protestierten Studenten in ganz Europa und auch in Zürich gegen die Bologna-Reform. Sie zeigten damals Verständnis für ihre Anliegen.

Weil sie mit Recht eingefordert haben, die Hauptprobleme von Bologna zu lösen. Die Baustellen sind in der Mobilität, der Anerkennungspraxis sowie beim Übergang vom Bachelor zum Master nach wie vor ungelöst. Wir müssen uns wirklich Mühe

Das hat man teilweise gemacht. Wir müssen jetzt dazulernen. Zum Beispiel müssen die Semester besser strukturiert werden. Es ist wichtig, sich genau zu überlegen, was wann an die Reihe kommen muss.

«Wir müssen uns wirklich Mühe geben, das Bologna-System zu verbessern.» Ein grosses Thema ist die Einnahme von leistungssteigernden Substanzen.

Das hat mich erschreckt. Studierende heute haben Beziehungen, Verpflichtungen in der Freizeit, Haushalte, die sie führen: Sie leisten also wirklich sehr viel, die Anforderungen sind gross. Darum haben wir an der Universität Zürich auch die Psychologische Beratung ausgebaut. Kann man sich heute noch einen Durchhänger leisten?

Ja, denn wir haben keine Studienzeitbeschränkung. Aber wenn man eine Vorlesung belegt, muss man hin. Aber jeder hat mal einen Durchhänger, ich auch.

Interview Cinzia Venafro


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30 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Wenn Grosi in die WG zieht

Die Senioren von heute stellen sich dem neuen Lebensabschnitt mit Schwung und Elan. Auch bei der Wohnform gehen sie neue Wege.

W

er heute um die sechzig ist, zählt zu einer Generation, die Ansprüche stellt: Sie ist sich gewohnt, selbstbestimmt und individuell zu handeln, das eigene Leben aktiv in die Hand zu nehmen. Doch obwohl die eigenen vier Wände mit zunehmendem Alter immer wichtiger werden, harren viele Menschen in Wohnungen aus, die oft nur noch bedingt ihren Bedürfnissen entsprechen. Sie sind viel zu gross oder unpraktisch konzipiert, oder es gibt in der Nähe zu wenig Möglichkeiten für soziale Kontakte. In der Schweiz mehren sich indes Projekte zum alternativen Wohnen am Lebensabend – vor allem unterschiedliche Formen von Wohn- und Hausgemeinschaften. Die Realisierung dieser Vorhaben ist anspruchsvoll. Auf die Pioniere warten Herausforderungen konzeptioneller und zwischenmenschlicher Art. Zu jenen, die alle Schwierigkeiten gemeistert haben, gehört dieWohngemeinschaft«füfefüfzg» im Berner Lorraine-Quartier. In den sieben gemütlichen Altbauwohnungen liegen Leselupe neben iPhone und Monopoly-Karton neben Tageszeitung. Das Leder des Lieblingssessels ist schon ganz abgewetzt, und auf dem Balkon blüht es in allen Farben: Hier wird gelebt. Bei Marcelle Burk-

hardt (76), Mitbegründerin der WG, sind zudem die Enkel zu Besuch. Sie sind gerne beim Grosi. Es gibt einen grossen Garten, öffentliche Räume, und es ist immer jemand da, der Zeit hat. Schon als die fünf Gründer – sie leben alle heute noch in der Gemeinschaft – vor mehr als 15 Jahren das Projekt Alters-WG konkret anpackten, lautete eines der festgeschriebenen Ziele: «Wir wollen gemeinsam mit Gleichgesinnten alt werden und einer Vereinsamung nach innen und aussen entgegenwirken.» Das hat funktioniert: Schon die einzelnen

Christoph Rothen zog im letzten Winter mit Ehefrau Amanda ein. Sie ist mit 52 Jahren die Jüngste im Haus.

Wohnungstüren, die aus Glas sind, signalisieren Offenheit. «Ich weiss, dass ich nie weit suchen muss, wenn ich Gesellschaft brauche», sagt Marcelle Burkhardts Wohnpartnerin Elisabeth Germanier. Und im grossen Gemeinschaftsraum, der liebevoll «das Chaos» genannt wird, treffen sich bei der monatlichen, öffentlichen «Vollmondsuppe» bis zu fünfzig Menschen, essen, reden und lachen miteinander. Zur Hausgemeinschaft gehören seit 2001 zwölf Personen, Wechsel gab es wenig. Ein Bewohner starb; er konnte


MENSCHEN WOHNEN IM ALTER

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Daheim in ihrem privaten Bereich: Marcelle Burkhardt ist Mitbegründerin der Alters-WG.

Wohnform 1: Gemeinsam statt einsam Wer: WG «füfefüfzg», zwölf Personen im Alter von 52 bis um die 80 Jahre. Wohnform: Selbstverwaltete Wohngemeinschaft in Bern. So funktionierts: Zur WG mit einzelnen Wohnungen gehören Gemeinschaftsräume und Gästezimmer als Herz der Gemeinschaft und Schnittstelle nach aussen. Die Bewohner sind Stockwerkeigentümer. Kosten: z. B. 340 000 Franken für eine 2½-Zimmer-Wohnung inklusive Anteil an Gemeinschaftsraum, Waschküche, Bastelraum, Gästezimmer, Garten.

Auf dem Sofa im Gemeinschaftsraum (von links): Elisabeth Germanier, Lisa Jundt, Christoph Rothen, Amanda Flury Rothen und Marcelle Burkhardt.


32 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

dank Spitex-Betreuung bis zuletzt im «füfefüfzg» bleiben. Seine rollstuhlgängige Wohnung wurde im letzten Winter von Christoph Rothen (64) und seiner Frau Amanda Flury Rothen – mit 52 das «Küken» der Gemeinschaft – gekauft. «Es ist für mich schön zu sehen, dass es nicht mühevoll sein muss, alt zu werden», sagt Amanda Flury Rothen, die fast 30 Jahre jünger ist als das älteste WG-Mitglied, «meine Mitbewohner sind Vorbilder.» Natürlich blieben Konflikte nicht aus. So etwa, als unterschiedliche Auffassungen punkto Ordnung aufeinanderprallten: «Es gab einmal eine Eskalation, die sich an lauter Kleinigkeiten entzündete», erzählt Marcelle Burkhardt: «Wann stellt man den Abfallsack vor die Tür, und dürfen im Garten Blumen gepflanzt werden, so ganz ohne Farbkonzept?» Manche der Bewohner wichen sich aus und sprachen nicht mehr miteinander. Ein externer Mediator half schliesslich, den Knopf zu lösen. Das Fazit aus den Gesprächen lautete: Nicht alle Menschen ticken gleich. Das muss man akzeptieren können. «Wer keine Freude hat an der Auseinandersetzung mit sich und anderen, der sollte sich nicht auf so ein Projekt einlassen», sagt Marcelle Burkhardt.

Wohnform 2: Ein Geben und Nehmen Wer: Emmy und Hans Heeb (beide 83) mit David Käch (31). Wohnform: «Wohnen für Hilfe», organisiert von Pro Senectute Zürich. So funktionierts: Studierende erhalten Gratiswohnraum bei älteren Menschen gegen Mithilfe in Haushalt und Garten. Kosten: — Damit ist beiden gedient: David Käch wohnt fast gratis, dafür hilft er Emmy und Hans Heeb in Haus und Garten.

Nötig ist auch finanzielle Unabhängigkeit, um die eigene Wohnung und einen Anteil der gemeinschaftlich genutzten Fläche kaufen zu können. Die Bewohner sind Eigentümer,

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MENSCHEN WOHNEN IM ALTER

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«Die Wohnung wird im Alter zum Lebensmittelpunkt»

Prof. Dr. François Höpflinger (62) ist Alters- und Generationenforscher an der Universität Zürich. François Höpflinger, Sie sind 62-jährig. Haben Sie sich schon überlegt, wo Sie im Alter wohnen möchten?

Meine Frau und ich sind bereits aus Graubünden in die Region Zürich gezogen, um näher bei den Kindern und Enkeln zu sein. Unsere neue Wohnung kann falls nötig problemlos behindertengerecht umgebaut werden, und die Schwester meiner Frau wohnt im selben Haus. Wir können uns vorstellen, hier alt zu werden. Welches sind grundsätzlich die Wohnwünsche von Menschen über 60?

Das ist unterschiedlich. Manche wollen möglichst lange dort bleiben, wo sie bisher lebten, andere mögen den Wandel. Auf jeden Fall wird die Wohnung im höheren Alter immer wichtiger. Sie wird zum Lebensmittelpunkt, die Einrichtung widerspiegelt die persönliche Lebensgeschichte. Insgesamt wurden die Ansprüche der Senioren höher; man geht heute von mindestens zwei Zimmern Wohnraum pro Person aus. Und: Gemeinschaft wird geschätzt, Privatsphäre aber auch. Ab wann sollte man sich überlegen, wie man im Alter wohnen will?

Je früher man damit beginnt, desto besser kann man selber bestimmen und eigene Wünsche einbringen. Aber auch hier gilt: Es gibt Menschen, die gerne lange im Voraus planen, und solche, die sich anpassen, wenn es so weit ist, wenn sie zum Beispiel nach einem Sturz nicht mehr Treppen steigen können. Gut 90 Prozent der Menschen bis zu 84 Jahren wohnen in der Schweiz in einer ganz normalen Wohnung. Auch wenn das

teilweise nur dank der Spitex möglich ist, ist es ein hoher Wert.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass bei Neubauten grundsätzlich hindernisfrei und nutzungsneutral gebaut wird. Sogenannte Alterswohnungen zu erstellen ist eigentlich sinnlos. Wohnungen ohne Schwellen und mit breiten Gängen hingegen dienen allen, auch zum Beispiel einer Familie mit kleinen Kindern.

Könnte in solchen Häusern eine Entwicklung in Richtung von Grossfamilien einsetzen, wo die «Alten» einfach dazugehören, so wie früher?

In der Schweiz ist die Altersversorgung traditionellerweise eben gerade nicht Aufgabe der Familie, sondern der Gemeinde. Bis vor einigen Jahrzehnten kam man noch automatisch ins Bürgerheim des Heimatorts, wenn man nicht mehr selbständig wohnen konnte und wenig Geld hatte. Schweizer tendieren eher zur Genossenschaft als zum Familienclan.

Es gibt ja auch tatsächlich immer mehr Baugenossenschaften, die speziellen Wohnraum für Menschen über 55 anbieten.

Eine gute Sache, weil in einer Genossenschaft alle gleichberechtigt sind, das macht das Zusammenleben einfacher, und weil externe Unterstützung verfügbar ist. Oft geben auch die Gemeinden Bauland zu einem günstigen Preis ab. Ich denke, dieses Modell hat Zukunft. Öffentlicher Vortrag von François Höpflinger: «Wohnformen für das dritte und vierte Lebensalter», Dienstag, 21. September, 19.30 Uhr, Diakoniewerk Bethanien, Restelbergstrasse 7, Zürich.

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34 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

so will es das Konzept von «füfefüfzg». Andere Gemeinschaften stehen auch Menschen ohne grössere Ersparnisse offen. In Zürich-Affoltern funktioniert seit 2007 die grösste Altershausgemeinschaft der Schweiz. Rund 50 Personen ab 55 Jahren leben in zwei roten Minergie-Backsteinblöcken, die Teil einer grösseren Siedlung sind und von der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) zu moderaten Preisen vermietet und verwaltet werden. Auch hier ist die Pflege der Gemeinschaft Programm: Wer neu einzieht, unterschreibt einen Vertrag, in dem er sich verpflichtet, für die Hausgemeinschaft «55+» wöchentlich Freiwilligenarbeit zu leisten. Das Ehepaar Gilberte (77) und André Segessemann (79) wohnt seit drei Jahren im zweiten Stock von Haus 5. «Ich hatte immer gern Kontakt zu Menschen», sagt Gilberte Segessemann, und ihr Mann ergänzt: «Das Schöne ist, dass man unter den 50 Personen im Haus bestimmt ein paar findet, die dieselbe Wellenlänge haben. Ich habe den Eindruck, es gebe hier alle möglichen Leute, mit mehr oder weniger auf dem Konto.» Und man ist mit allen per Du. «Der gute Mix aus verschiedenen Altersstufen und unterschiedlichen beruflichen Hintergründen der Bewohner ist uns bei der Vermietung sehr wichtig», sagt auch Martina Ullmann von der ABZ. Und: «Ein solches Projekt kann man nicht sich selber überlassen, es braucht Begleitung.» Neben einer fünfköpfigen Hauskommission, die beispielsweise neue Bewohner integriert und wenn nötig Kontakt zur Spitex oder einem Mahlzeitendienst vermittelt, steht ein Mieterberater als Ansprechperson zur Verfügung – er hilft bei Konflikten oder bei der Selbstorganisation der Bewohner. Bis jetzt kam der Berater aber kaum zum Einsatz, die Nachbarschaftshilfe hat sich überraschend schnell und gut eingespielt. Gilberte Segessemann etwa ist eine derjenigen Frauen, die einer Nachbarin auf demselben Stock, die nicht mehr gut «zwäg» ist und deren Mann zurzeit im Spital liegt,

Wohnform 3: Eigene Wohnung und doch nicht allein

Wer: Gilberte (77) und André (79) Segessemann. Wohnform: Genossenschafts-Siedlung «Ruggächern» in Zürich-Affoltern, Hausgemeinschaft «55+» mit rund 50 Personen über 55 Jahren. So funktionierts: Die 34 Mietwohnungen werden durch die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) verwaltet und vergeben. Engagement für die Gemeinschaft ist obligatorisch. Kosten: zwischen 1380 und 1860 Franken/Monat für eine 3,5-ZimmerWohnung (je nach Grösse). Darin inbegriffen ist ein Anteil für die gemeinschaftlich nutzbaren Räume wie Fitnessraum, Bibliothek, Cafeteria, Waschküche.

André und Gilberte Segessemann (1. und 2. von links) schmökern gern in der Hausbibliothek …

André und Gilberte Segessemann erledigen ihre Wäsche in

… oder treffen sich mit Bekannten zum Nachmittagskränzchen.

regelmässig zu essen bringt und ihr Gesellschaft leistet. Ausserdem leitet sie einmal pro Woche eine Stretchingstunde im Gemeinschaftsraum. Andere backen Ku-

chen für den «Träff» an zwei Nachmittagen pro Woche, organisieren gemeinsame Abendessen oder katalogisieren die Bücher in der Bibliothek. Die weissen, gelben und

violetten Orchideen von Segessemanns in der gepflegten Stube mit grossem Balkon werden selbstverständlich auch gut versorgt, wenn sie in den Ferien sind.


MENSCHEN WOHNEN IM ALTER

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Für Fragen rund ums Wohnen ➔ terzStiftung, www.terzStiftung.ch

Die terzStiftung mit dem Stiftungspartner Migros vertritt die Interessen der dritten (ab 60) und vierten Generation (ab 80) in der Schweiz und kümmert sich um Anfragen, die Probleme kurz vor und jederzeit nach der Pensionierung betreffen. Sie ist für Gönner (Jahresbeitrag 60 Franken) und erste Anfragen rund um die Uhr unter Gratistelefon 0800 123 333 erreichbar. Die terzStiftung kann dank einem grossen Partnernetzwerk jede Frage zum Thema Wohnen im Alter individuell beantworten, zum Beispiel wenn es um die Gründung einer Alters-WG oder um den Umzug aus dem zu gross gewordenen Eigenheim geht. Partner der terzStiftung organisieren auch die Gartenpflege oder andere Dienstleistungen rund ums Haus, die es Senioren ermöglichen, so lange wie möglich selbständig zu wohnen.

➔ Age Stiftung, www.age-stiftung.ch

der gemeinschaftlichen Waschküche.

«Es ist schön, eine eigene Wohnung zu haben und trotzdem nicht allein zu sein», sagt Gilberte Segessemann, «die Gemeinschaft ist für mich eine gute Wohnform.» Verschmitzt fügt sie hinzu: «Aber man muss ein bisschen diskret sein, Tratsch und Klatsch passt nicht hierhin.» Auch die 83-jährige Emmy Heeb ist diskret: «Ich würde David nie darüber ausfragen, was er vorhat oder wohin er geht, das habe ich mir schon bei meinen eigenen zwei Söhnen abgewöhnt», sagt die resolute kleine Frau, Typ Stephanie Glaser, und lacht. David Käch (31) ist Student und wohnt seit Anfang April 2010 beim Ehepaar Emmy und Hans Heeb in ihrem Sechs-Zimmer-Häuschen in Zürich, ganz oben unter dem

Dach, mit eigener kleiner Küche und eigener Dusche. «Nach einem Monat wussten wir, dass es passt», sagt Hans Heeb (83), «nur rauchen darf er im Haus nicht.» Das Ehepaar Heeb und David Käch nehmen teil am Pilotprojekt «Wohnen für Hilfe», das 2009 von der Pro Senectute Kanton Zürich nach deutschem Vorbild lanciert wurde. Im ersten Jahr haben sich sechs Wohnpartnerschaften gefunden. «So können alleinstehende Senioren länger in ihrem Haus bleiben», sagt Projektleiterin Ursula Bachmann (56). Für sein Mansardenzimmer zahlt David Käch fast nichts, er beteiligt sich lediglich an den Nebenkosten. Den restlichen Zins begleicht er mit Sachleistungen, vor allem mit der Pflege des üppi-

gen Gartens: Er pflückt Himbeeren, Kiwis und Äpfel, schneidet Hecken zurück, knipst verwelkte Blüten ab und giesst die Blumen. Im Haus gehört Staubsaugen zum Pflichtenheft, das Emmy Heeb gewissenhaft führt. Rund zehn Stunden pro Monat sind geschuldet – eine für jeden Quadratmeter des Zimmers. «Ich bin neugierig darauf, was ältere Menschen zu erzählen haben. Man sollte nicht immer nur unter seinesgleichen sein, das gilt für Alte und Junge», sagt David Käch. Ob es einen Nachfolger für David geben wird, kann Emmy Heeb nicht sagen: «Ich hoffe es. Fürs Altersheim habe ich einfach noch zu viel Energie.» Texte Karin Aeschlimann Bilder Esther Michel

Die Age Stiftung fördert Wohnprojekte für Senioren in der Deutschschweiz u. a. mit finanziellen Beiträgen. Der 300-seitige Report «Einblicke und Ausblicke zum Wohnen im Alter» von François Höpflinger hilft bei der Wohnplanung (Seismo Verlag, 38 Franken).

➔ Zukunftswohnen-Netz, www.zukunftswohnen.ch Hier findet man unter anderem eine Liste mit freien Wohnungen speziell für Menschen in der zweiten Lebenshälfte.

www.migrosmagazin.ch Altersgerecht (um-)bauen: Worauf man bei der Wahl des neuen Heims achten soll.


36 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

«Mir gefällt der Film jetzt sehr»

«Sennentuntschi» rückte Michael Steiner ins Zentrum des Medieninteresses und an den Rand des Ruins. Nun feiert der Film am Zurich Filmfestival Premiere. Der Regisseur über die unendliche Geschichte seines Sorgenkindes.

Michael Steiner, wer ist bei Ihnen zu Hause verantwortlich für die Familienfinanzen?

Unser Geschäftsbuchhalter regelt auch das Private. Hätte ein grösseres Interesse an Buchhaltung Sie davor bewahrt, wegen des Films «Sennentuntschi» Ihre gesamten privaten Ersparnisse zu verlieren?

Ja, ich liess mein privates Geld in unserer Firma und verlor von einem Tag auf den anderen alles. Das Desaster richtete Ihr Produzent an. Hat er wie versprochen einen Teil der Schulden zurückbezahlt?

Ich habe mit ihm ein Stillschweigeabkommen. Nur so viel: Wir lösten sämtliche Probleme mit dem Einverständnis und den damit verbundenen Verpflichtungen aller involvierten Personen. Neben dem Konkurs mussten Sie sich noch mit rufschädigenden Zeitungsartikeln befassen.

Natürlich kann ich nicht akzeptieren, dass Unwahrheiten und haltlose Thesen über mich erzählt werden – und diverse Medien die Gerüchte auch noch kolportieren. Letzteres war eigentlich das schlimmere Übel. Die Vorwüfe waren happig: Laut «Weltwoche» soll Ihr Geschäfts-

führer Firmengeld verjubelt haben, und Sie sollen kokainsüchtig sein.

Ein Mix aus Spekulation und Gerüchten. Im Schweizer Journalismus gibt es eine neue Tendenz, was die Verletzung von Persönlichkeitsrechten betrifft: Einer lanciert irgendeine «juicy news», und alle anderen schreiben es ab. Sie einigten sich aussergerichtlich mit der «Weltwoche». Warum gab es keinen Prozess?

Mich interessierte einzig die Lösung unserer Firmenprobleme. Die Constantin Film übernahm die Kontraproduktion. Damit war die Angelegenheit vom Tisch. Und der Rest ist Schnee von gestern, im wahrsten Sinn des Wortes …

Sie können darüber scherzen?

Klar, aber erst jetzt, wo alles in Ordnung ist. Mittlerweile habe ich eine dicke Haut, was dummes Geschwätz im Showgeschäft betrifft. Im Verwaltungsrat der Constantin Film sitzt Martin Wagner, der auch Verwaltungsrat der «Weltwoche» ist. Kam es darum nicht zum Prozess?

Nein. Aber es wäre komplett absurd gewesen, gegen einen meiner neuen Partner zu prozessieren. Fiel es Ihnen schwer, Ihr Baby, die Kontraproduktion, zu verkaufen?

Ich gab es mit Freude weg! Wir suchten seit Jahren Anschluss an


INTERVIEW MICHAEL STEINER

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Der eine will nur spielen, der andere nur Filme drehen: Michael Steiner mit dem Hund von Kinomogul This Brunner.

einen internationalen Produzenten. Ich wollte nie eine Firma führen, sondern Filme drehen. Am 14. Oktober kommt Ihr «Sennentuntschi» endlich in die Kinos. Sind dann Beruf und Ruf endgültig gerettet?

Das sind sie jetzt schon. Wir gehören nun einer international tätigen Gesellschaft. Ich habe einen Vertrag als Regisseur und werde in dieser neuen Konstellation weiter Filme drehen. Und wenn der Streifen floppt?

Warum erwarten alle, dass meine Filme immer erfolgreich sind? Das sind bekanntermassen von zehn Filmen höchstens zwei. Ich kann

Erfolg an der Kinokasse zwar anstreben, aber nicht versprechen. Die Erwartungen an «Sennentuntschi» sind hoch. Wäre Ihr Ruf als Golden Boy bei einem Misserfolg erneut ramponiert?

Nein, ich habe mit zwei Filmen und fast einer Million Zuschauer meine persönlichen Ziele bereits erfüllt. «Sennentuntschi» ist ein spezieller Film. Er richtet sich an ein Publikum, das gerne genau beobachtet und moderne Erzählformen mag. Inwiefern ist «Sennentuntschi» speziell?

Nur wer genau in den Bildern sucht, kann das Rätsel entschlüs-

seln. Wir haben versucht, ein vielschichtiges Werk mit Substanz zu drehen, keinen Fast-Food. Im Internet waren brutale und blutige Sequenzen zu sehen.

Der Film ist ziemlich radikal, aber das gehört zum Konzept. Es ist ein Kinofilm, keine Vorabendserie. Er setzt eine gewisse cinéastische Reife voraus, darum ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben. Ist die Gewalt nötig?

Sie ist Bestandteil der Welt, in welcher der Film spielt. Am Ende des Films versteht man, warum. In welcher Sprache haben Sie «Sennentuntschi» gedreht?

Auf Schweizerdeutsch. Bünderdialekt, genau genommen. Ging das gut? Andrea Zogg ist der einzige Bündner. Die französische Hauptdarstellerin bleibt zwar stumm, aber der Westschweizer Carlos Leal hat einen starken Akzent, und Joel Basman ist Zürcher.

Jeder gute Schauspieler beherrscht diverse Dialekte. Abgesehen davon spielen diverse Bündner Schauspielerinnen und Schauspieler mit. Joel Basman braucht nicht zu sprechen. Er spielt einen Burschen, der nach einem Lawinenunglück stumm ist und muss alle Emotionen mit seinem Körper ausdrücken. Joel ist


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INTERVIEW MICHAEL STEINER

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

trotz seines jugendlichen Alters bereits ein grosser Schauspieler. Und Carlos Leal?

Ist sehr selbstkritisch und ein Perfektionist. Er lernte seinen Text in Lautschrift und trainierte mit einem Coach, bis er die Sprache so beherrschte, wie ich es mir vorgestellt hatte.

«Sennentuntschi»

Die Französin Roxane Mesquida in der Rolle als stummes Sennentuntschi, das auf Rache sinnt.

In einem Bergdorf taucht während einer Trauerfeier eine verwirrte fremde Frau auf, die kein Wort spricht. Sie bedroht die vermeintliche Idylle, in der Dämonenglaube, Inzest und fanatische Frömmelei zum Alltag gehören. Der Film von Michael Steiner basiert auf einer Alpensage von zwei einsamen Sennen, die sich aus Stroh und Lumpen eine Puppe basteln. Worauf diese lebendig wird und sich rächt. Premiere: Zurich Film Festival, 23. September 2010 Kinostart: 14. Oktober 2010.

Wie war der Kontakt mit den Einheimischen?

Sehr nett. Als wir im Schächental drehten, war grad Jagdsaison. In der Dorfbeiz kam es zu ungewöhnlichen Szenen, als wir abends Karaoke sangen und die Jäger in den Genuss eines Freestyle-Raps von Carlos Leal kamen. Nach ein paar Bierchen begannen auch die Bergler mit uns zu singen. Andrea Zogg und ich begutachteten im Gegenzug jeden Abend die frisch erlegten Gemsen. Warum interessieren Sie sich als Rapperswiler Flachländer für Alpensagen?

Weil auch Flachländer schon als Kind oft in die Berge kommen. Ausserdem ist St. Moritz vermutlich unterländischer als Rapperswil. Zumindest um die Weihnachtszeit, wenn einem dauernd besoffene Schnösel entgegenschlittern, die im Club Dracula

«Kompromisse muss man immer eingehen, aber es gibt Grenzen.» endlich mal «grüne Witwe» trinken durften. Was fasziniert Sie so an Sagen?

Ich mag Mythen. Sie enthalten moralische Grundregeln. Das Christentum schaffte es nicht

wirklich in die Berge. Die Bibel wurde im Flachland geschrieben, in Judäa. Sie enthält keine Regeln, wie sich Männer verhalten sollen, die monatelang ohne Frau auf einer Alp leben müssen. Um das zu regeln, musste im Sinne der

Religion mit Sagen nachgeholfen werden. Als Gebrauchsanweisung für tadellose Lebensführung?

Aufgrund der extremen geografischen Situation brauchte es in den Alpen Zusatzregeln. Zudem durfte man bei den Katholiken auch dann mitmachen, wenn die spirituelle Welt noch nicht komplett ausgetauscht war. Man konnte gewisse alte Gottheiten behalten, solange sie unter Jesus als Hauptgott standen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden

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INTERVIEW MICHAEL STEINER

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Der Perfektionist

die alten Gottheiten dann zu Dämonen oder Teufeln degradiert.

Michael Steiner wurde am 30. August 1969 geboren und wuchs in Rapperswil SG auf. 1996 bekam er für seinen Erstling «Nacht der Gaukler» viel Aufmerksamkeit und Anerkennung. 2005 und 2006 setzte Steiner mit den Publikumserfolgen «Mein Name ist Eugen» und «Grounding — Die letzten Tage der Swissair» neue Massstäbe im Schweizer Filmschaffen. Steiner ist mit der von den Philippinen stammenden Galeristin Minerva Mondejar verheiratet. Das Paar hat einen sechs Monate alten Sohn und lebt in Zürich.

Sie sind gut informiert.

Mein Drehbuchautor Michael Sauter studierte Religionswissenschaften und gab mir die richtigen Bücher, damit ich mir Hintergrundwissen aneignen konnte. Haben Sie die Bibel gelesen?

Natürlich, ich bin Katholik. Praktizierender?

Spirituell, ja. Messen besuche ich keine mehr. Ich erfreue mich lieber an der Bilder- und Farbenwelt in den Kirchen. Lassen Sie Ihren sechsmonatigen Sohn Dean taufen?

Wie viel verdient ein Schauspieler konkret?

Das ist er schon. Es tut einem Kind gut, einer spirituellen Gemeinschaft anzugehören, in der Mitgefühl und Toleranz vermittelt werden. In der katholischen Kirche gibt es Skandale, und wie mit Hierarchien umgegangen wird, ist nicht zeitgenössisch. Wie bei allen grossen Religionen sind die schwarzen Schafe und Hirten aber in der Minderheit. Ein Insider beschrieb Sie so: rücksichtslos, perfektionistisch und der einzige Schweizer Regisseur mit Hollywoodformat.

Auf dem Set bin ich Perfektionist. Ich gehe mit dem Kopf durch die Wand, um die Bilder zu bekommen, die mir vorschweben. Insofern bin ich auch rücksichtslos. Keine Kompromisse?

Kompromisse muss man immer eingehen, aber es gibt Grenzen. Auf der anderen Seite kann ich nicht alles bestimmen. Wenn es regnet, ich aber gerne Sonne hätte, kann ich nicht viel tun – ausser umdenken und überlegen, wie die Szene auch im Nebel gut herauskommt. Aber Sie sind der Chef am Set.

Ja, ich trage die künstlerische Gesamtverantwortung. Aber ich lasse meine Crew mitreden, bin sogar darauf angewiesen, dass Kameramann, Ausstatter, Cutter oder Komponist Ideen einbringen. Filme machen ist Teamwork. Ich

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Die Tagesgagen liegen bei 500 Franken – wenn er richtig, richtig gut ist, bei 3000 Franken. Klingt nach sehr viel.

«Ich mag die Abwechslung in meinem Beruf und wechsle gerne das Genre.» gebe das Herz und die Vision vor und vertraue bei der Umsetzung auf meine Mitkünstler.

ich eine Gage von 40 000 Franken ausbezahlt.

Sie sollen weder mit «Grounding» noch mit «Mein Name ist Eugen» Geld verdient haben.

Mit Drehbuchschreiben und Drehen etwa zwei Jahre intensive Arbeit. Plus jede Menge Stress. Stempeln gehen wäre weitaus lukrativer gewesen.

Das stimmt. Als Regisseur in der Schweiz bekommt man im Verhältnis zur geleisteten Arbeit eine relativ tiefe Gage. Bei «Eugen» war ich zusätzlich mit meiner Produktionsfirma beteiligt. Darum stellte ich den grössten Teil meiner Gage zurück. Ich drehte beide Filme sozusagen ehrenamtlich. Sie als Heiliger am Bettelstab?

Ich verdiene mein Geld mit Werbefilmen. Bei «Eugen» bekam

Für welche Zeitspanne?

Ist die Schweiz zu klein, um rentable Filme zu drehen?

Ja, leider. Die Budgets sind im Vergleich zum Ausland tief, obwohl hierzulande vieles fast doppelt so viel kostet. Es braucht Idealismus und viel Fronarbeit, damit man Filme realisieren kann. Das betrifft die ganze Branche, auch die Darsteller.

Bei 20 Drehtagen innerhalb von vier, fünf Monaten, in denen er auf Abruf bereit sein muss, relativiert sich das. Zumal er anschliessend nicht garantiert gleich wieder einen Job hat. Und er bekommt weder bezahlte Ferien noch einen Dreizehnten. Warum gingen Sie trotz Angebote nicht ins Ausland?

Wo ich drehe, ist mir egal, solange die Geschichte stimmt. Aber ich hatte keine Lust, nach «Mein Name ist Eugen» im Ausland weitere Kinderfilme zu drehen. Ich mag die Abwechslung in meinem Beruf und wechsle gerne das Genre. Ich schaue immer alle Angebote genau an. Bereuen Sie es, hiergeblieben zu sein?

Schwierig, das zu beurteilen. Ich denke, es war trotz all dem Ärger der richtige Entscheid. Sonst hätte ich «Sennentuntschi» nie gemacht. Mir gefällt der Film jetzt aber sehr. Obwohl oder gerade weil er eine so spezielle Entstehungsgeschichte hat. Ich bin sehr glücklich mit dem Resultat.

Interview Ruth Brüderlin Cinzia Venafro Bilder Gerry Nitsch


42 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Kunstwerke auf Reisen Am 24. September öffnet das Migros-Museum für Gegenwartskunst seine Tore an einem neuen Ort. Der Umzug der Sammlung war ein logistisches Meisterwerk.

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as Migros-Museum, eines der Installation abgebaut wird, drängt führenden Häuser für Gegen- sich eine Frage auf: Wie um Himwartskunst in Europa, ist um- mels willen schafft man es bloss, gezogen. «Das war eine künstleri- Installationen, die aus unzähligen sche wie logistische Herausforde- Einzelteilen bestehen, 1:1 wieder rung», erklärt Museologe Alex- aufzubauen? Berühmt ist die Anekdote, dass Putzfrauen ander Ritter, Verantwortlicher für den beim Saubermachen Umzug. Kein Wunder, ein Kunstwerk des Aktionskünstlers Josef die Sammlung besteht aus Installationen, BilBeuys – eine Badewandern, Videos, Fotograne mit Müll – irrtümlifien – insgesamt rund cherweise gesäubert 450 Werke. Bisher wahätten. «Keine Bange, das kann uns nicht pasren sie im ehemaligen Löwenbräu-Brauereisieren», meint Ritter gebäude in Zürich lachend. Erstens arbeibeheimatet, das nun tet ein Team von Spewährend zweier Jahre Alexander Ritter, zialisten mit Ritter, umgebaut wird. In Projektleiter für eigens ausgebildete dieser Zeit weicht den Umbau des Techniker und Kunstdas Migros-Museum Migros-Museums. schaffende. «Vor allem aber ist die Sammlung in temporäre Ausstellungsräume in Zürich-Albisrieden kunstwissenschaftlich aufgearbeiaus. Der Grossteil der Kunstwerke tet und erfasst. Jedes einzelne Oblagert in einem Sammlungsdepot jekt ist fotografisch dokumentiert, und es existieren Videointerviews in Glattbrugg ZH. mit den jeweiligen Künstlern», so Riesige, speziell gefederte Ritter. Text Christoph Petermann

und klimatisierte Camions

Seit Anfang 2010 wird gezügelt – ein logistisches Meisterwerk: Zuerst galt es, die passenden Räume zu finden: «Bei Kunst ist es ähnlich wie bei gutem Wein: Sie muss dunkel und kühl gelagert werden», sagt Ritter. Entscheidend ist die Klimakonstanz, damit die Objekte nicht etwa durch Kondenswasser Schaden nehmen. Beim Transport der Kunstwerke wurden mehrere EuroCamions eingesetzt, riesige, klimatisierte und speziell gefederte Lastwagen. «Verschiedene Werke eines Künstlers haben wir aus Sicherheitsgründen nur verteilt transportiert», erklärt Ritter. Beobachtet der Laie, wie eine

Bilder Tanja Demarmels

Eröffnung: 24. September an der Albisriederstrasse 199a in Zürich.


NEUES AUS DER MIGROS

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Umzug des Kunstwerks «The Fall of Man, A Puppet Extravaganza», 2006 von Spartacus Chetwynd: Spezialisten verpacken das Werk: Es besteht aus Karton, Leim, Papier, Plastikrohren, Sandsäcken und einem Scheinwerfer. Der Abbau und das Zügeln allein dieser Installation nahmen insgesamt rund 4 Tage in Anspruch. Die Einzelteile werden in einem videoüberwachten und klimakonstanten Gebäude zwischengelagert.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Wettkampf der WGs

Die Migros sucht Wohngemeinschaften, die für M-Budget-Produkte schwärmen. Die Gewinner-WG Gewinner WG kann ein Jahr lang gratis wohnen und einkaufen.

So machen M-Budget-Fans mit Ab so

fort können Wohng emeinschaften aus der ganzen Schweiz am Wettbewerb teilnehme n. Das Mindestalte r beträgt 18 Jahre. Die WGs sollen be gründen, warum sie de n Titel der ultimative n M-Budget-WG ve rdienen. Die Bewerbungen können online auf www.facebook.c om/mbudget eingereicht werden . Gesucht: die originellste M-Budget-WG.

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ass sich M-Budget-Produkte im Alltag einer Wohngemeinschaft auf vielfältige Art einsetzen lassen, weiss man aus Migros-Werbespots: Da bessert eine junge Frau schadhaften Verputz im Wohnzimmer kurzerhand mit Zahnpasta aus. Ein Mann nutzt einen Mehrzweckbeutel als Wecker: Er bläst den kleinen Sack auf und lässt ihn platzen, um seinen WG-Kumpel aus dem Tiefschlaf zu reissen. Nun sucht die Migros ganz reale WGs, die ihre Leidenschaft für M-Budget-Produkte auf kreative Art beweisen. Mitmachen können alle Menschen ab 18 Jahren, die irgendwo in der Schweiz zusammenleben, ohne eine Familie zu sein. Jede Art von WG ist angesprochen – von der Girl-Group bis zur Rentnerkommune, von der

städtischen Clique bis zur LandWG, die morgens von Kuhglockengeläut geweckt wird. Jede Wohnclique soll auf möglichst humorvolle und kreative Art belegen, warum sie die ultimative M-Budget-WG ist. Die unterschiedlichsten Bewerbungen sind möglich – vom originellen Text bis zum spontanen Rap-Song. Die Beiträge können ab sofort online eingereicht werden – auf www. facebook.com/mbudget. Diese Internet-Adresse ist der Treffpunkt der M-Budget-Fans im Netzwerk Facebook. Dort tauschen sich gegenwärtig rund 5000 begeisterte Anhänger der Tiefpreislinie aus. Eine Migros-Jury wird aus den Wettbewerbsbeiträgen vorerst 25 besonders spannende Bewerbungen auswählen. Dann sind zwei Wochen lang die Nutzer der M-

Budget-Facebook-Website am Zug: Vom 8. bis am 23. Oktober können sie die WG-Selbstporträts miteinander vergleichen und abstimmen, welche Gruppe sich am besten mit M-Budget-Produkten in Szene gesetzt hat. Erst dann treten die fünf beliebtesten WGs zum Finale an. Sie sind dann aufgefordert, mit M-Budget-Produkten in den eigenen vier Wänden eine schwierige Aufgabe zu lösen.

Auch wer auf Facebook abstimmt, kann gewinnen

Mit dem grossen WG-Wettbewerb wird die M-Budget-Erfolgsgeschichte um ein neues Kapitel erweitert. Seit 14 Jahren gibt es die günstigen Produkte mit dem betont einfachen Verpackungsdesign in den Farben Grün, Weiss und Orange. «Längst ist das Sortiment

vielfältig genug, um die tägliche Nachfrage eines Schweizer Haushalts abzudecken», sagt MigrosMarketingspezialist Martin Haslinger. «Für über 500 M-BudgetProdukte garantieren wir einen absoluten Tiefpreis.» Wie es zur M-Budget-Philosophie passt, wird für den WG-Wettbewerb keine aufwändige Werbung gemacht. Dafür sollen MBudget-Fans grosszügig belohnt werden. Unter den Facebook-Mitgliedern, die abstimmen, werden M-Budget-Produkte für rund 25 000 Franken verlost. Der Sieger-WG spendiert die Migros eine rauschende Party, zudem kann die Gruppe ein Jahr lang gratis wohnen und einkaufen. Der Wert dieses Hauptpreises beträgt stolze 45 000 Franken. Text Michael West Bild Mirko Ries


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Alle Produkte 2 Monate testen & erleben Heute hat jedes Familienmitglied ein anderes Unterhaltungs- und Informationsbedürfnis. In modernen Haushalten stehen deshalb in der Regel zwei Fernseher oder mehr. Computer und Laptop werden gleichzeitig benutzt, und ein Festnetztelefon ist sowieso selbstverständlich. Damit alle Familienmitglieder ihre Bedürfnisse optimal und ohne Reibungsverlust abdecken können, hat cablecom ein cleveres und schnelles Unterhaltungspaket für moderne Familien lanciert, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Ohne jede Einschränkung. Überzeugen Sie sich selbst!

Häufig gestellte Fragen

Leistung cablecom

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Kann man gleichzeitig in HD-Qualität fernsehen und aufnehmen?***

Ja, das ist genauso.

Nein, das ist nicht möglich.

Stimmt es, dass man im gleichen Haushalt parallel auf 2 TV-Geräten in HD-Qualität fernsehen kann?***

Ja, mit cablecom kein Problem. Beste HD-Qualität ist beim Einsatz beliebig vieler Fernsehgeräte gewährleistet.

Mit Swisscom kann man nur auf einem TV-Gerät HD-Qualität empfangen.

Ist es möglich, gleichzeitig an mehreren Geräten im Internet zu surfen, während der Fernseher läuft?

Ja, mit cablecom wird das Internet nicht langsamer, während ein oder auch mehrere Fernsehgeräte parallel laufen. Dies gilt auch, wenn aufgenommen wird.

Bei Swisscom verringert sich die Internet-Geschwindigkeit, wenn jemand gleichzeitig TV schaut oder parallel eine Aufnahme startet.

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46 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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Das Silofahrzeug bläst das Brennholz mit einem Schlauch in den Keller.

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or dem Haus des Ehepaars Christine Stäger und Robert Morf in Ennetbaden AG steht ein Migrol-Tanklastwagen. Dicke Schläuche führen vom Fahrzeug hinunter durch den Garten in den Keller. Chauffeur Sandro Märki pumpt aber nicht Heizöl in einen Tank, sein Fahrzeug ist auch kein gewöhnlicher Tanklaster, sondern ein sogenanntes Silofahrzeug, durch dessen Rohr Pellets in einen speziellen, abgeschlossenen Lagerraum geblasen werden. Pellets werden wie Öl zum Heizen verbrannt, sehen aus wie zerbrochene Grissini und bestehen zu 100 Prozent aus Schweizer Holz, genauer aus Restholz wie Säge- und Hobelspäne von Sägereien und Holzbetrieben. Gemahlen, erhitzt und auf Walzen durch eine Matrize gepresst, entstehen die kleinen Energiespender. Die Migrol verkauft seit drei Jahren versuchsweise Pellets. Bis jetzt wurden die Transporte mit Mietfahrzeugen durchgeführt.

«Die Tests waren so erfolgreich, dass wir seit Kurzem ein neues Silofahrzeug einsetzen und nun richtig in den Pelletsmarkt einsteigen», erklärt Alex Riechsteiner, Leiter Pelletsverkauf bei der Migrol.

Mit einer Anlage drei Häuser beheizen

Weshalb will die erfahrene Energiehändlerin überhaupt im Geschäft mit diesem Holzbrennstoff mittun? «Wir prüfen immer neue, alternative Energieträger zum Öl. Pellets ist einer davon – und ein sehr zukunftsträchtiger dazu», sagt Riechsteiner. Dass die Zahl der Ölheizungen in der Schweiz rückläufig ist, untermauert seine Einschätzung ebenso wie die Tatsache, dass es hierzulande bereits rund 17 000 Pelletsheizungen gibt – Tendenz steigend. In vielen Kantonen werden Holzheizungen zudem subventioniert. Was zeichnet die Pellets der Migrol besonders aus? «Neben einem guten Preis, der bei uns


NEUES AUS DER MIGROS

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Jetzt kann geheizt werden: Christine Stäger und Robert Morf mit den Töchtern Lili (links) und Ella und ihrem Pelletsvorrat.

Lieferung und Bestellung

Chauffeur Sandro Märki schliesst das Pelletsrohr an.

selbstverständlich ist, ist es ihre Herkunft: Sie werden von einem führenden Hersteller in Balsthal SO produziert. Dieser steht für höchste Qualität, was das DINplus-Zertifikat belegt», lobt er. Von der guten Heizqualität der Migrol-Pellets sind auch Christine Stäger und Robert Morf überzeugt. Mit elf Tonnen des Holzbrennstoffs pro Winter sorgt ihre Heizung nicht nur in ihrem

Die Migrol liefert Pellets zurzeit in die ganze Deutschschweiz und in die angrenzenden Gebiete der Romandie. Noch nicht versorgt werden die Regionen Lausanne und Genf sowie das Wallis und das Tessin. In späteren Schritten wird die Migrol auch diese Gebiete beliefern. Im September 2010 kosteten 100 Kilogramm Pellets bei einer Bestellmenge von 5 Tonnen je nach Liefergebiet rund 38 Franken. Zusätzlich werden CumulusBonuspunkte gutgeschrieben. Bestellungen können vorgenommen werden unter www.migrol.ch/pellets oder 0844 000 000.

Haus für wohlige Wärme und warmes Wasser, sondern auch in den beiden Nachbarhäusern der kleinen Reihenhaussiedlung.

Günstiger und preisstabiler Brennstoff

Die Familie legt Wert auf Ökologie. Deshalb hat sie vor drei Jahren ihr Haus aus Holz und im Minergiestandard gebaut. Im Sommer sorgen Sonnenkollekto-

ren für Warmwasser. Ökologische Gründe veranlassten sie auch, ihr Heim mit einer Pelletsheizung auszurüsten. «Heizen mit Holz ist CO2neutral», erläutert Robert Morf. «Holz ist ein reines Naturprodukt und ein einheimischer, nachwachsender Rohstoff, der nur kurz von Balsthal zu uns transportiert und nicht von weit her über das Meer herangeschafft werden muss und

oft von zweifelhafter Herkunft ist.» Natürlich brauche man fürs Heizen mit den Holzstückchen Platz für die Lagerung, sagt Christine Stäger, aber dafür sei dieser Brennstoff günstig. Zudem sei er preisstabil. Er ist von der Ölund Gaspreisentwicklung abgekoppelt. Was sie neben dem guten Preis an den Pellets der Migrol besonders schätzt, ist deren gute Qualität.

Übrig bleibt Asche — und die kommt auf den Kompost

Vom Heizen mit Pellets bleibt nur Asche übrig. «Diese kippen wir auf den Kompost», so sei auch die Entsorgungsfrage gelöst, meint Robert Morf. Einen einzigen Nachteil gebe es bei einer Holzheizung, den Feinstaub nämlich, räumt er ein. Alex Riechsteiner kann ihn hier aber beruhigen: «Der Feinstaubausstoss von modernen Pelletsheizungen ist sehr gering und liegt deutlich unter dem zugelassenen Toleranzwert der Luftreinhalteverordnung.» Text Daniel Sägesser Bilder Mischa Imbach


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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Rezeptfreie Medikamente aus der Migros?

Die Migros will vermehrt rezeptfreie Heilmittel verkaufen und damit auch etwas gegen die hohen Medikamentenkosten tun. Eine Studie belegt, dass dies durchaus im Sinn der Kundschaft ist — nicht nur wegen des Preises.

D

ie Gesundheitskosten in der Schweiz steigen stetig und belasten private wie staatliche Budgets immer im stärker. Einer der kostentreibenden Faktoren sind die hohen Medikamentenpreise (siehe Box unten). Verteuernd wirkt sich aus, dass rezeptfreie Heilmittel wie Schmerz-, Schlaf-, Verdauungs-, Grippeoder Desinfektionsmittel, die ohne Beratung verkauft werden dürfen, heute fast nur in Apotheken und Drogerien erhältlich sind. Dies ist im Ausland anders. In Deutschland zum Beispiel gibt es diverse solcher Produkte auch im Detailhandel zu kaufen. Die Migros setzt sich für tiefere Gesundheitskosten ein. Sie möchte, dass Medikamente ohne ärztliche Verschreibung und ohne Beratungspflicht künftig teilweise auch in der Schweiz durch den Detailhandel

Bild Ullstein

Fehlender Wettbewerb treibt die Preise nach oben Die Schweizer Bevölkerung bezahlt für rezeptfreie Medikamente viel mehr als Verbraucher in den Nachbarländern. Die Preise für solche Heilmittel sind beispielsweise in Deutschland mindestens 50 Prozent tiefer als in der Schweiz. Dies belegt ein aktueller

Preisvergleich der Migros, der auch die unterschiedlich hohe Mehrwertsteuer und die Wechselkursschwankungen berücksichtigt. Die Migros verglich 33 der meistverkauften Medikamente — etwa Alka-Seltzer, Aspirin, Neo Angin, Nicorette, Supradyn, Vicks Medinait und Voltaren Dolo —,

die ohne ärztliche Verschreibung und ohne Beratung in den Apotheken und Drogerien über den Ladentisch gehen. Weshalb sind die Arzneimittel hier so teuer? «Der Grund für die überhöhten Preise ist der fehlende Wettbewerb. Die äusserst restriktiven Bestimmun-

gen müssen deshalb gelockert werden», kritisiert Martin Schläpfer, Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik der Migros. «Denn die heutigen Vorschriften zwingen die Konsumenten, diese Produkte in Drogerien und Apotheken zu kaufen.»


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

DAS MEINT DER EXPERTE

– und damit günstiger – verkauft werden können. Damit handelt die Migros klar im Interesse der Konsumenten. Dies untermauert die repräsentative Studie der ECS Conseil SA im Auftrag der Migros mit über tausend Personen. «Die Studie kommt zum Schluss, dass die Migros durchaus ein gefragter Verkaufskanal für rezeptfreie Medikamente sein könnte», hält Martin Schläpfer, Leiter der Direktion Wirtschaftspolitik der Migros, fest. «Die Migros strebt eine pragmatische Lösung an. Die Sicherheit der Konsumenten geht aber vor.»

Felix Schneuwly ist Leiter Politik und Kommunikation von Santésuisse, dem Verband der Schweizer Krankenversicherer.

«Wettbewerb nützt den Kunden» Felix Schneuwly, soll der Detailhandel künftig rezeptfreie Medikamente verkaufen können? Ja, denn etwas mehr Wettbewerb nützt den Konsumenten.

Schweizerinnen und Schweizer sind von der Idee angetan Neunzig Prozent der befragten Personen würden es begrüssen, wenn die Migros vermehrt rezeptfreie Arzneimittel im Angebot hätte. Weshalb aber möchten die Befragten solche Heilmittel gerne im Migros-Sortiment haben? «Weil der Einkauf auf diese Weise praktisch ist», lautete die häufigste Antwort. Von Bedeutung ist auch, dass man sich die Medikamente selber, ohne Beeinflussung und ohne Stress, aussuchen kann. Nicht zuletzt spielt auch der günstigere Preis eine Rolle.

Welches sind die Vorteile? Dieses Mehr an Wettbewerb im Bereich der rezeptfreien Medikamente wird zu tieferen Preisen führen, ohne die Servicequalität zu verringern. Denn das MigrosPersonal wird auch zu diesen Produkten kompetent Auskunft geben müssen — wie es dies bei allen andern ebenfalls tut.

Daniel Sägesser

Sehen Sie auch Probleme? Nein, denn auch die Migros muss sich wie eine Drogerie und Apotheke an das Gesetz halten. Lassen sich damit die Gesundheitskosten senken? Ja, aber es hat auf die Grundversicherungsprämien keinen Einfluss, weil diese Medikamente ohne Rezept durch die Grundversicherung nicht vergütet werden dürfen. Aber wie gesagt, mehr Wettbewerb wirkt preissenkend. Der Konsument spart, auch wenn er nicht tiefere Grundversicherungsprämien bezahlt.

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52 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

NEWS

Spielt die «Aida»: Opernsängerin Angeles Blancas.

Spitzenplatz für Migros-Pensionskasse

Zum sechsten Mal hat der «Tages-Anzeiger» in einem grossen Rating die Pensionskassen verschiedener Unternehmen bewertet. Die Migros-Pensionskasse (MPK) belegte dabei den ausgezeichneten zweiten Platz. Die Zeitung rechnet die MPK zu den «seit Jahren bewährten Vorsorgeeinrichtungen». Der «Tages-Anzeiger» hebt zudem hervor, dass im Stiftungsrat die Arbeitnehmervertreter die Mehrheit stellen. Die MPK sei von einer «basisdemokratischen Tradition geprägt». So kennt die MPK auch eine Delegiertenversammlung, an der die Rentnerinnen und Rentner zehn Prozent der Stimmen ausmachen. MPK-Geschäftsleiter Christoph Ryter freut sich über den Erfolg und erklärt ihn mit überdurchschnittlich guten Leistungen gegenüber den Versicherten und mit moderaten Verwaltungskosten. «Dies ist zu einem grossen Teil den grosszügigen Beitragsleistungen des Arbeitgebers zu verdanken.»

MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: Duttis winziger g Dienstwagen g (1951) ( )

«Verdi wäre begeistert» Am 1. Oktober zeigt SF 1 live die Oper «Aida». Schauplatz ist nicht ein Konzertsaal, sondern das Rheinufer in Basel. Unterstützt wird das TV-Spektakel vom Migros-Kulturprozent. Eine Begegnung mit Regisseur Georges Delnon.

A

E

in imposanter Mann mit Hut steigt aus einem winzigen Vehikel: Das Bild aus dem Jahr 1951 zeigt Gottlieb Duttweiler mit seinem Fiat Topolino. Auf protzige Karossen legte der Migros-Gründer keinen Wert, sein unauffälliges Gefährt passte zu seiner Volksverbundenheit. Welch ein Unterschied zu den grandiosen Dienstfahrzeugen, mit denen heute viele

Wirtschaftskapitäne und Politiker unterwegs sind! Ganz allgemein sind die Schweizer heute sehr gut motorisiert: Laut einer Studie der Uni Duisburg-Essen haben wir mit einem Durchschnitt von 143 PS die stärksten Autos in Europa. Duttis Topolino kam noch mit weniger als 20 PS aus. Das hinderte den grossen Mann nicht, in der Schweizer Geschichte viel zu bewegen. Michael West

lltagsrealität und grosse Kunst sollen verschmelzen, wenn am 1. Oktober «Aida» von Giuseppe Verdi am Fernsehen gezeigt wird: Nach den preisgekrönten Produktionen «La Traviata im Hauptbahnhof» und «La Bohème im Hochhaus» inszeniert das Schweizer Fernsehen «Aida am Rhein». Spielt sich die Oper im Original an den Ufern des Nils ab, so ist es in der TV-Inszenierung der Rhein, der als Schauplatz für die tragische Liebesgeschichte zwischen der nubischen Prinzessin Aida und dem ägyptischen Heerführer Radames dient. Das Ensemble des Theaters Basel und das Sinfonieorchester Basel lassen «Aida» in einem völ-

lig neuen Licht erscheinen. Das TV-Ereignis wird vom MigrosKulturprozent unterstützt. Regisseur Georges Delnon stellte sich am Ort der Inszenierung den Fragen des Migros-Magazins. Georges Delnon, als «La Traviata im Hauptbahnhof» aufgeführt wurde, gab es Stimmen, die meinten, die Oper gehe so «vor die Hunde». Geht sie «vor die Hunde»?

Nur wenn man meint, dass Oper etwas Elitäres sei. Dieser Meinung war ich nie. Die Aufführung im Hauptbahnhof zeigte doch genau das Gegenteil. Wie meinen Sie das?


NEUES AUS DER MIGROS

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Georges Delnon Der 1958 in Zürich geborene Georges Delnon ist Intendant des Theaters Basel. Mit seinem Team holte er sich 2009 den renommierten Titel «Opernhaus des Jahres». Schon als Regisseur für Oper und Schauspiel am Stadttheater Luzern erregte er mit modernen Inszenierungen von Strauss- und Wagner-Opern Aufsehen. Delnons Vorliebe gilt dem modernen Musiktheater und einer klaren, entschlackten Interpretation. Diese begeistern immer wieder auch ein jüngeres Publikum.

Georges Delnon: «Wird Oper zur Realität oder Realität zur Oper? Darauf bin ich gespannt.»

Ich habe mir die Sendung damals im Fernsehen angeschaut. Da sahen sie die völlig überraschten Gesichter von eilenden Passanten, die urplötzlich stehen blieben – die wurden von der Musik und dem Geschehen regelrecht gepackt. Genau das muss doch unser Anliegen sein.

Brücke nicht der Fall. Abgesehen davon haben wir einen sehr schwierigen Hauptdarsteller. Sie meinen eine Operndiva?

Ganz genau! Es ist doch einfach eine einmalige Gelegenheit, eine Oper wie «Aida» auf sehr hohem Niveau zu inszenieren und populär zu machen. Populär meine ich im guten Sinn des Wortes. Das wird ein Opernfest mitten in der Stadt.

Nein, ich meine den Rhein. Wir haben es hier mit einem Naturelement zu tun, das nicht auf Regieanweisungen hört. So viel kann ich Ihnen verraten: Wir planen Szenen mit zwei Schiffen, einem Floss und rund 300 Statisten. Da muss das Wetter mitspielen. Bei starkem Regen oder gar Hochwasser darf nicht mal ein Papierschiffchen über den Rhein. Das alles ist eine grosse Herausforderung – aber natürlich auch sehr spannend für die Zuschauer.

Erwartet uns eine Kopie von «La Traviata im Hauptbahnhof» und «La Bohème im Hochhaus»?

Was reizt Sie als klassischen Opernregisseur sonst noch an dieser Aufgabe?

Also «Oper fürs Volk»?

Überhaupt nicht. Die Natur wird bei «Aida am Rhein» viel präsenter sein. Einen Bahnhof kann man noch als Bühnenraum verstehen, das ist bei Schauplätzen wie dem Rheinufer und seiner mittleren

Es ist einfach etwas völlig Neues – und ich bin ein neugieriger Mensch. Im Theater zählt allein meine Sicht. Bei «Aida am Rhein» kann ich weiss Gott was inszenieren, während die Fernsehregisseu-

rin vielleicht gerade in diesem Moment den Sonnenuntergang zeigen will. Dann die Verschmelzung der Musik mit Geräuschen des öffentlichen Raums – die Trams fahren, das Leben pulsiert: Was wird da genau passieren? Wird Oper zur Realität oder Realität zur Oper? Darauf bin ich unglaublich gespannt. «Aida» spielt im alten Ägypten zur Zeit der Pharaonen. Ist das den meisten Menschen nicht zu abgehoben?

Die Geschichte handelt von einer bedingungslosen Liebe: Ein Mann und eine Frau gehen dafür bis zum Äussersten. Und das kennen wir alle – wenn auch nicht in dieser dramatischen Zuspitzung –, sei es aus persönlicher Erfahrung oder aus dem Bekanntenkreis. Ich glaube fest daran, dass dieses Wiedererkennen von Gefühlen inmitten einer realen Umgebung für den Zuschauer zu einem ganz unmittelbaren Erlebnis werden kann. Abgesehen davon schreit doch

heute alles nach Authentizität – gibt es eigentlich diese TV-Sendung «Big Brother» noch? Ja, und mit ihr unzählige Realityformate. Warum meinen Sie?

Gerade deshalb. Das Schweizer Fernsehen wird «Aida am Rhein» zur Primetime zeigen. Normalerweise laufen solche Sendungen doch als Nischenprogramme, etwa auf 3sat oder Arte. Und jetzt erhält das Ganze eine Wichtigkeit wie ein Fussballspiel. Das ist einfach vorbildhaft. Auch dass die Migros so etwas unterstützt, zeigt, dass Kultur in der obersten Liga mitspielen kann. Zu guter Letzt: Was hätte Verdi zu dieser Aufführung gesagt?

Er wäre begeistert gewesen. Verdi war ein Mann mit grossem gesellschaftlichen und politischen Interesse. Die Tatsache, dass möglichst viele Menschen Zugang zur Oper finden, hätte er nur begrüsst. Interview Christoph Petermann, Bilder Christian Flierl, SF


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PREMIERE: SUZUKI 4 x 4 PIZ SULAI SPEZIELL FÜR DIE SCHWEIZ Swift und SX4 als exklusive Schweizer 4x4-Sondermodelle PIZ SULAI zur Feier des Jubiläums 101 Jahre Suzuki. Insgesamt über 20 4x4-Modelle beweisen die 4x4-Kompetenz der kompakten Nr.1.

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Die Erfolgsmodelle Swift und SX4 jetzt als limitierte 4x4-Schweizer Sondermodelle PIZ SULAI mit exklusivem Wintersportpaket und Kundenvorteil von bis zu 3 000 Franken.

Suzuki, die kompakte Nr. 1, krönt das Schweizer 4x4-Modellprogramm im Jubiläumsjahr mit 2 attraktiven 4x4-Sondermodellen: der Swift 4 x 4 PIZ SULAI und der SX4 4 x 4 PIZ SULAI offerieren als limitierte Sondermodelle ein exklusives Wintersportpaket mit einem Kundenvorteil von bis zu 3000 Franken. Emotionales Highlight des PIZ-SULAIPakets ist ein revolutionärer Schweizer Schlitten: der Suzuki Ghosky. Ein cooler Pistengleiter im PIZ-SULAI-Design, vor allem aber ein Schlitten, mit dem man dank flexiblen Kufen richtig carven kann. Beide Sondermodelle verfügen über eine komplette Top-Ausstattung. Mit dem PIZ-SULAI-Paket kommen neben dem Suzuki Ghosky auch noch 4 Premium-Winterräder sowie je 1 Snowboard- oder Skiträger plus 1 Winterset bestehend aus 1 Rucksack, 2 Mützen und 2 Schals hinzu. Zusätzlich werden die Sondermodelle durch das sportlich-elegante PIZ-SULAI-Design aufgewertet. Die Sondermodelle brillieren auch mit Suzuki-typischen tiefen Verbrauchswerten von nur 6.2 l / 100 km bzw. 6.5 l / 100 km. 4x4-Premieren noch und noch Neben den neuen PIZ SULAI 4 x 4 weist das 4x4-Programm der kompakten Nr.1 2 weitere Premieren auf: der Kizashi 4 x 4 mit intelligentem Allradantrieb gilt als kompakte Exklusivität der Spitzenklasse. Ebenso hochwertig präsentiert sich der brandneue Grand Vitara der neuen Generation. Attraktive Gründe für einen Besuch bei Ihrer Suzuki-Vertretung.

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56 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Poulet aux délices des bois

(Poulet mit Walddelikatessen)

ZUTATEN, ZUBEREITUNG FÜR ÜR 4 PPERSONEN ERSO ER SONE NENN

Kulturgut aus dem Kochtopf

Ohne Häubchen und Schäumchen, dafür mit viel Geschmack: Verführerische Rezepte aus der Küche der Bäuerinnen und Landfrauen.

W

as der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht» – eine Redensart, die schon lange nicht mehr gilt. Im Gegenteil: Die Bäuerinnen und Landfrauen der Schweiz kochen im Schweizer Fernsehen bei «SF bi de Lüt» um die Wette und lassen sich dabei

von der Nation in ihre Kochtöpfe blicken – die Schweiz im kollektiven Kochrausch, sozusagen. Und mitten im Geschehen die Migros, die mit ihrem Label «Aus der Region. Für die Region» (siehe Box rechts) Hauptsponsor der beliebten TV-Sendung ist. Grund genug

Bilder Daniel Aeschlimann, Styling Linda Hemmi/Andrea Mäusli

1 Hähnchen (etwa 1,2 kg), 250 g frische r, Eierschwämme, 2 EL Erdnussöl, 40 g Butter, 40 g Schalotten, 1 Bund Schnittlauch, Salz, Pfeffer, 2,5 dl Weisswein 1. Die Pfifferlinge rüsten, grössere in Stücke schneiden, Schalotten schälen und hacken, Schnittlauch schneiden. 2. Poulet mit Salz, Pfeffer würzen, ölen. Schalotten in Butter andämpfen, Eierschwämme hinzugeben und anbraten. Sobald das Wasser vollständig verdampft ist, mit Salz und Pfeffer würzen, Schnittlauch dazugeben. 3. Das Poulet mit den Eierschwämmen füllen, im auf 220 °C vorgeheizten Backofen 50 Minuten schmoren. 4. Poulet aus der Form nehmen, Fett abschöpfen, Bratensatz mit Weisswein ablöschen, leicht aufkochen. Den Bauch aufschneiden, mit einem Löffel auseinanderdrücken. Eierschwämme herausnehmen, auf einen Servierteller geben und warm stellen. Poulet in Stücke schneiden und mit den Eierschwämmen garnieren. Tipp: Die Sauce (Bratenfond mit Weisswein) getrennt in einer Sauciere servieren.

für das Migros-Magazin, den Landfrauen ein bisschen genauer über die Schultern zu schauen: In der Küche und an ihrem Lieblingsplatz in der freien Natur. Nebenbei: Über 66 000 Landfrauen sind Mitglied beim Schweizerischen Bäuerinnen- und Land-

frauenverband (mehr zum Verband auf Seite 75). Aus neun Regionen der Migros-Genossenschaften (ohne Tessin) hat das Migros-Magazin neun Rezepte von neun Frauen ausgewählt, die global denken und lokal kochen. In dieser und in der nächsten Aus-


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 57

Auf direktem Weg in die Küche Produkte mit dem MigrosLabel «Aus der Region. Für die Region» mit den blauen Bergen und der gelben Sonne tun gut und sind gut. Und deren Produzenten überzeugen: Sie sind Heimat. Und Heimat beginnt beim Einkauf. Der Konsument von heute bevorzugt Produkte von hier, statt von dort. «Mitenand» für Frische, Heimat und Umwelt. Keine grossen Worte, sondern gelebter Alltag. «Aus der Region. Für die Region» versinnbildlicht den gemeinsamen Gedanken zwischen Produzenten, Migros und Kunden. Mehr als 7500 Produzenten sind heute dafür besorgt, dass der Konsument lokal und regional einkaufen kann, auch weil der regionale Käse von der Alp nun einmal besser schmeckt als der Käse aus Trallala. Das Ganze ist eine einmalige Erfolgsgeschichte, die vor elf Jahren begann — ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Frische und Qualität gleich um die Ecke werden täglich beliebter. Gut so.

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

Bei Denise Lambercier im Tal der Grünen Fee gabe (MM 39) stellt das MigrosMagazin ihre Gerichte vor, die ohne Pinzette und Schablone auskommen. Einen gemeinsamen Nenner haben sie aber alle: Sie sind Genuss pur aus der Region für die Schweiz. Nachkochen lohnt sich. Martin Jenni

Das regionale Huhn liefert die Migros Neuenburg-Fribourg, das Rezept die Bäuerin Denise Lambercier (62), der Rest ihr Gemüsegarten. Doch was wäre das Val de Travers ohne Absinth? Eben. Also kommt die Absinthpflanze mit aufs Bild (links vom Huhn), obwohl sie mit dem Huhn nichts am Hut hat. Na ja. Fast. In der Herkunftsregion des Absinths kommt zum Aperitif die Grüne Fee ins Glas, ins Huhn kommen frische Eierschwämme. Madame beherrscht das perfekte Einmaleins der Küchenkunde. Sie nimmt gute Zutaten, kocht einfach und lässt dem Poulet und den Pilzen ihren Eigengeschmack. Wenn Denise Lambercier nicht am Herd steht, arbeitet sie im Gemüsegarten, ihrem Lieblingsplatz, oder sie geht ihrem Mann René bei der Arbeit auf dem Hof zur Hand. Neu vermietet sie in ihrem Bauernhof oberhalb von Travers NE Zimmer für Gäste, die sie mit einem opulenten Chambre d’Hôte 032 863 11 41 Frühstück und ab und zu mit einem «Table d’Hôte» (Gästetisch) verwöhnt.


58 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

MIGROS LUZERN

Mit Yvette Windlin auf Pfarrer Imfelds Kartoffelspuren Yvette Windlin (40) ist gelernte Hauswirtschaftslehrerin, was ihr heute in Kerns OW als Bäuerin und Mutter von vier Kindern zugutekommt. Als Leiterin Innere Dienste könnte man sie auch bezeichnen. Zumindest benötigt es Organisationstalent, Kraft und Humor, um die ganze Chose zu bewältigen. Zur Kartoffeltorte kam sie über Pfarrer Imfeld. Das Rezept dazu hat ihr der Gottesmann persönlich ausgehändigt, der durch seine im reinsten «Obwaldner Diitsch» moderierten Morgensendung auf Radio DRS national bekannt wurde. Die aromatischen Kartoffeln liefert die Migros Luzern. Die Milch- und Alpwirtschaft ist das Kerngeschäft des Zweifamilienbetriebs. Mit auf dem Bauernhof arbeiten ihr Mann Walti und ihre Schwiegereltern. Nebenbei: Die zwei Monate auf der Alp bedeuten zwar harte Arbeit, sind aber auch ein schöner Rückzug in die Natur. «Obe abe luege», bringt es Yvette Windlin auf den Punkt, was sie auch oft und gerne von ihrem Lieblingsplatz «Stöck» aus tut.

Pfarrer Imfelds Kartoffeltorte ZUTATEN, ZUBEREITUNG FÜR 4 PERSONEN ZU

1 kg Kartoffeln festkochend, 150 g Speckwü würfel, 2 Landjäger, 1 Apfel, geschält, 4 EL Halbrahm, Muskat, Salz, Streuwürze. 1. Geschwellte Kartoffeln schälen, durch die Rö Röstiraffel reiben. 2. Speckwürfel glasig braten, La Landjäger schälen, halbieren und in feine Scheiben sc schneiden. Apfel schälen und in dünne Ringe sc schneiden. 3. Kartoffeln lagenweise mit Speckwü würfel, Landjäger und einigen Apfelringen in eine ge gebutterte Gratinform einschichten. 4. Frischer Mu Muskat über die Kartoffeln reiben, würzen. 5. Restliche Apfelringe auf der Masse verteilen und mi mit dem Halbrahm beträufeln. Im Ofen mit Umluft be bei 180 °C etwa 40 Minuten garen. Ti Tipp: Dazu passen gekochte Apfelschnitze oder ein gr grüner Salat.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Gnocchi à la valaisanne ZUTATEN, ZUBEREITUNG FÜR 4 PERSONEN

5 dl Vollmilch, 60 g Butter, Muskat, 100 g Hartweizengriess, 200 g RacletteKäse, gerieben, 2 Eier, Olivenöl, Salz, Pfeffer 1. In einer Pfanne die Milch und die Hälfte des Butters mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer erhitzen. Den Hartweizengriess beigeben und unter Rühren während 7—8 Minuten kochen. 2. Die Hälfte des Käses und die Eier dazugeben und während 2 Minuten kochen. Den Gnocchiteig in eine mit Olivenöl bestrichene Gratinform giessen. Abkühlen lassen. 3. Die Gratinform umgekehrt auf ein Backblech mit Backpapier legen. Mit Hilfe eines Glases runde Förmchen bilden. In die Gratinform verteilen und die Reste von Butter und Käse über den Teig verteilen. Im auf 240 °C vorgeheizten Ofen während 10 Minuten backen und warm mit der Tomatensauce servieren. Tomatensauce: 1 Knoblauchzehe, zerdrückt, 1 KL Zucker, 8 Tomaten, gehackt, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer In einer Pfanne die zerdrückte Knoblauchzehe kurz mit Olivenöl erhitzen und die Tomaten mit dem Zucker dünsten. Bei kleiner Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

MIGROS WALLIS

Bei Marianne Carrupt im Land des Lächelns Von der Intensivstation in den Weinberg, von der Universitätsstadt am Rhein ins Schlaraffenland Wallis, von Basel nach Chamoson. Marianne Carrupt (55) hat ihr Leben verändert. Aus der Krankenschwester wurde eine charmante Landfrau, die im Weinberg, ihrem Lieblingsplatz, ihren Mann und Winzer Pierre tatkräftig unterstützt. Zugleich bietet sie Gästezimmer und einen Gästetisch für acht Personen an. Ihre Passion ist das Kochen. Ihre Liebe gehört Pierre und dem Wallis. Wichtig sind ihr gute Grundprodukte mit Geschmack. Da bietet sich das Schweizer Schlaraffenland und dessen Käsekultur an, und die Migros Wallis entpuppt sich als innovativer AOC-RacletteKäselieferant. Marianne Carrupts mehrgängige Menüs werden genauso geschätzt wie ihre subtile Verbindung zwischen Wein, Käse und Brot, die sie im hauseigenen Carnotzet (Weinkeller) gemeinsam mit ihrem Mann zelebriert. Kurz: Savoir vivre à la valaisanne . www.cavedupoteu.ch


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Migros-Magazin 38, 20. September 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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MIGROS ZÜRICH

«Chalbereien» mit Bäuerin Margrit Marti 900 Schafe, 90 Kühe, 11 Schweine, 12 Hühner, zwei Katzen, ein Hund, vier Kinder, ein Bauer, ein Schwager, eine Haushaltslehrhilfe — der Familienbetrieb in Elm GL fordert Bäuerin Margrit Marti (46), nicht aber der Kraftakt mit den Würsten vor ihrem Lieblingsplatz mit Blick auf ihre Alp Falzüber. Neben dem Bauernbetrieb betreibt sie einen Hofladen, den sie mit alten Bauernmöbeln eingerichtet hat. Hier verkauft sie ihren Käse von der Alp, Eier von glücklichen Hühnern, Trockenfleisch, Frischfleisch, Konfitüren, gesottene Butter und so einiges mehr. Alles qualitativ hochstehende Produkte, wie auch die Glarner Kalberwürste von Metzgermeister Hösli, der mit seinen «Chalbereien» — pardon, mit seinem Glarner Kulturgut —, die Migros Zürich für das Label «Aus der Region. Für die Region» beliefert. Eine rundum «wurstvolle» Sache. Der Hofladen ist immer am Freitag von 8—20 Uhr geöffnet.

Glarner Kalberwurst ZUTATEN, ZUBEREITUNG FÜR 4 PERSONEN

4 Kalberwürste, je etwa 180 g, 2 Zwiebeln, 40 g Butter, 4 EL Mehl, 2 dl Weisswein, 3 dl Rahm, 4 dl Wasser, Salz, Pfeffer, Muskat, Streuwürze. 1. In feine Streifen geschnittene Zwiebeln in Butter hell und glasig dünsten, Mehl dazusieben, kurz mitdünsten, vom Herd nehmen und auskühlen lassen. 2. Wein, Rahm und Wasser dazurühren, schwach würzen und alles etwa 15 Minuten köcheln lassen. 3. Nun die Kalberwürste in die Sauce legen und bei reduzierter Hitze vorsichtig ziehen lassen (rohe Würste 35 bis 40 Minuten, erwellte Würste 25 Minuten). Tipp: Dazu passt Dörrzwetschgenkompott. Dörrzwetschgenkompott: 200 g Dörrzwetschgen, 1 Zimtstängel, 1 KL Zitronensaft, 1 dl Rotwein, 1 dl Wasser. Alles Aufkochen und auf der ausgeschalteten Herdplatte 10 Minuten ziehen lassen, lauwarm zur Kalberwurst servieren. Speziell: Margrit Marti serviert zur Kalberwurst nebst dem klassischen Dörrzwetschgenkompottt und Kartoffelstock noch Stangenbohnen.


74 | Migros-Magazin -Magazin -Magaz gazin 38, 20 gaz 20.. September S Sept eptemb ept ember emb er 2010 201

Lauchwähe ZUTATEN, ZUBEREITUNG FÜR 4 PERSONEN

1 ausgewallter, runder Kuchenteig, 2 EL Rapsöl, 3 Lauchstängel, in Streifen geschnitten, 200 g Schinken, in Streifen geschnitten, 200 g Reibkäse, 4 Eier, 1½ dl Rahm, ½ dl Weisswein, Salz, Pfeffer, Schnittlauch. 1. Kuchenblech einölen, mit Teig belegen und Boden mit Gabel einstechen. 2. 1 EL Rapsöl in Pfanne erhitzen, Lauch und Schinken andünsten. 3. Eier verquirlen, Reibkäse, Rahm, Weisswein, Salz, Pfeffer, Schnittlauch beigeben und alles gut verrühren. 4. Angedünsteter Lauch und Schinken (etwas abgekühlt) zur Eiermasse geben, alles vermischen und auf dem mit Teig belegten Blech verteilen. Teigrand etwas über die Masse lappen. 5. Im auf 180 °C vorgeheizten Ofen rund 30 Minuten backen. Tipp: Dazu passt ein Restensalat. Restensalat 600 g Gemüseresten aus dem Kühlschrank, z. B. Karotten, Zucchetti, Kabis, Gurken, Peperoni, Maiskörner, Bohnen etc. Gemüse fein schneiden oder hobeln und locker untereinander mischen, Salatsauce beigeben und/oder mit gehacktem Ei, Kürbisund Sonnenblumenkernen, Baumnüssen, ein paar gedämpften Champignons und Speckwürfeln bestreuen. Salatsauce 4 EL Kirschenbalsamico oder Obstessig, 1 dl Rapsöl kaltgepresst, 1 KL Senf, 1 KL Mayonnaise, 1 KL Joghurt nature, 2 EL Rahm zum Verfeinern, 1 Zwiebel, klein, gehackt, Salz, Pfeffer. Nach Belieben mit frischen Gartenkräutern würzen.

MIGROS BASEL

Auf Kuh-Safari bei Helen Schmid

Limousin, Reine Simmentaler, Original Braunvieh, Blonde d’Aquitaine, Charolais, Hereford und Angus — einmal mehr staunen die Schulkinder über die Vielfalt der Kühe mit ihren Kälbern, die sie auf dem Erlenhof in Wittnau AG bestaunen dürfen. Der gelernten Krankenpflegerin Helen Schmid (48) macht es Freude, auf ihrem gemischten Bauernbetrieb mit Mutterkuhhaltung, Gästebewirtung, Direktvermarktung, Wein- und Obstbau, den Menschen Natur und Tiere näherzubringen. «Die Grösse einer Nation zeigt sich in der Art, wie sie mit Tieren umgeht», zitiert Helen Schmid Mahatma Gandhi. «Das Geschick der Nationen hängt von ihrer Nahrung ab», könnte man dazu auch den berühmten Gastrosophen Jean-Anthèlme Brillat-Savarin zitieren. Mit dem regionalen Lauch der Migros Basel, den Helen Schmid für ihre famose Lauchwähe verwendet, muss es ihren Besuchern dementsprechend gut gehen. Übrigens: www.erlenhof-wittnau.ch Die Dekoration für ihre Gästetische holt sie aus ihrem Blumen- und Bauerngarten, ihrem Lieblingsplatz.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Kochen mit den Landfrauen bei «SF bi de Lüt» Seit Anfang September 2010 ist die Schweiz wieder im Kochrausch. «Landfrauenküche» heisst das Zauberwort. Bereits in der vierten Staffel stellen sich sieben Landfrauen dem beliebten TV-Kochwettbewerb im Schweizer Fernsehen. Die Serie läuft freitags, ab 20.05 Uhr auf SF 1. Der Schweizerische Bäuerinnen- und Land-frauenverband (SBLV) besteht aus 28 kantonalen Sektionen mit rund 66 000 Mitgliedern, wovon aktuell sieben im SF 1 kochen und neun im Migros-Magazin vorgestellt werden. Ziel des Verbands sind die Aus- und Weiterbildung der Mitglieder und deren Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft. Hinzu kommen interessante Projekte wie zu Ernährung und Gesundheit. Dazu führt der Verband eine Plattform: www.landwirtschaft.ch. Hier stellt eine Kantonalsektion monatlich einen Wochenmenüplan mit Rezepten zusammen, die von einer diplomierten Ernährungsberaterin geprüft und mit regionalen und saisonalen Produkten zubereitet werden. Die SBLV-Botschafterinnen setzen sich für eine ausgewogene Ernährung ein, was die neun Rezepte in dieser und in der kommenden Ausgabe (MM 39) des Migros-Magazins verdeutlichen. Mehr Informationen zum Verband unter www.landfrauen.ch.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Knusprig

Fruchtig

Der Frühstückshit aus den USA ist seit den 60er-Jahren auch in der Schweiz beliebt: Knusprig und nahrhaft sind Cornflakes — mit Milch, Joghurt oder Früchten kombiniert — ein unkomplizierter Start in den Tag. Jetzt gibt es die gerösteten Maisflocken in der Migros auch in Bioqualität. Cornflakes, Bio, 300 g,

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Keine Zeit zum Frühstück gehabt? Die neuen Léger-Joghurts mit körnigen Cerealien und gefriergetrockneten Him- und Erdbeeren eignen sich für den leichten Genuss unterwegs. Einfach die Kammer mit der Getreide- und Fruchtmischung in den frischen Magerjoghurt schütten und mit dem integrierten Löffel verputzen. Léger Yoghurt Granola, Himbeer/Erdbeer, 225 g, Fr. 1.95

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Gerührt und nicht geschichtet, bitte! Wir wissen zwar nicht, was James Bond gern zum Frühstück isst, aber der gerührte Bio-Früchtequark mit Himbeeren oder Aprikosen könnte seinen Geschmack treffen. Der lockere Quark enthält saftige Fruchtstücke — natürlich aus zertifizierter Schweizer Bioproduktion. Quark Aprikose oder Himbeer, Bio, 125 g, Fr. 1.25

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➔ 4 grosse Zwiebeln halbieren, in Streifen schneiden und in 3 EL Öl mit 1 TL Salz ca. 15 bis 20 Minuten dünsten. 1 TL Paprika scharf, 2 EL Paprika edelsüss, 2 EL Mehl dazugeben, verrühren und mit 1 l Fleischbouillon ablöschen. Zirka Fr. 3.70 ➔ 4 Kartoffeln schälen und in mundgerechte Würfel schneiden, mit der Sauce mitkochen. Zirka Fr. 2.— ➔ Cervelat schälen, halbieren, in Rädli schneiden und in das Gulasch geben. Nochmals aufkochen und abschmecken. Zirka Fr. 3.60 Tipp: mit Weissbrot servieren.

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80 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010 1

Sechs Richtige

Da hat die Migros-Hausbäckerei einen Treffer gelandet: 800 000 Krustenkränze werden pro Jahr in ihren Öfen gebacken. Von Hand geformt und nur aus bestem Terra-Suisse-Getreide. 2

K

Gut Brot will Weile haben

Bilder Mirko Ries

Kränzen, müsnusprig und aromatisch müssen sen die Mitardie sechs Brötbeiter Hand chen sein, im Gananlegen, neue zen elastisch, leicht Brötchen formen und in den feucht, aber nicht klebrig, duftend und Ofen schieben. Ohne das Knowschmackhaft, die Poren gleichmässig how der Migrosgross – der OriginalBäcker ginge Krustenkranz ist ein nämlich rein gar rundes Meisterwerk, nichts. das keiner so fertigHans-Ulrich bringt wie seine Er- Neu verpackt: TerraSuisse Karrer (60) aus finderin–dieMigros- Krustenkranz, 300 g, Fr. 2.— Neuenhof AG Hausbäckerei. bäckt bereits seit Man würde meinen, dass um vielen Jahren mit Leib und Seele fünf Uhr morgens die Welt noch für die Migros. Er erinnert sich schläft. Nicht in den 119 Haus- noch genau an die Entstehung des bäckereien der Migros. Hier ba- Krustenkranzes: «Das war im Jahcken die Migros-Bäcker die run- re 1985. Zwei pfiffige Kerle der den Krustenkränze. Pünktlich zur Migros-Hausbäckereien entwiLadenöffnung sind die Regale aller ckelten ihn. Das Besondere an der Filialen mit den noch lauwarmen, Rezeptur ist, dass zum Formen der von Hand geformten Kränzen ge- Teiglinge Sonnenblumenöl verfüllt. Wie beim «Beck» um die wendet wird. So blüht die Kruste Ecke wird in Migros-Hausbäcke- der einzelnen Brötchen während reien der Teig von Hand geknetet, des Backens zu einer Rose auf, und dies bis zu fünf Mal am Tag. und es bildet sich die typische Denn leeren sich nach und nach knusprige Kruste.» die Regale mit den begehrten Jacqueline-Jane Bartels

1 Kundennnähe: Hausbäcker Hans-Ulrich Karrer reicht der Migros-Kundin Elena Baumann aus Wettingen AG einen Krustenkranz. 2 Der Bäcker vermengt TerraSuisse-Mehl, Malzmehl, Hefe, Salz und Wasser in einer Rührschüssel. 20 Minuten gärt der Teig. Danach teilt er ihn in gleich grosse Stücke. 3 Karrer legt den Teig auf eine Form, die mit Sonnenblumenöl bestrichen ist. Danach wird der Teig in sechs gleich grosse Stücke geteilt. 4 Von Hand fügt er die Teile zum Kranz. 5 Der Bäcker wendet die Kränze, damit die Rose der Teiglinge, die mit Mehl bestäubt wird, oben aufliegt. 6 Bei 265 Grad gehts ab in den Ofen, bevor die noch warmen Krustenkränze im Gestell zum Verkauf bereitstehen.


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Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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Das Plus von Anna’s Best

Frische und Convenience sind bei Anna’s Best keine Gegensätze. Hirsch- und Rehpfeffer sind konsumfertig verpackt, sodass sie in Windeseile angerichtet sind. Neu auch in mikrowellentauglichen Schalen.

Schnell reingepfeffert

Ein Klassiker wird modern: Die Rehpfeffer-Herbstgerichte von Anna’s Best sind neu in den mikrowellentauglichen Schalen erhältlich.

Bild Lotti Bebie

J

etzt, da sich die Blätter verfärben und der Herbst uns seine frostige Schulter zeigt, denkt manch einer wehmütig an den Sommer zurück. Dabei geht gerne vergessen, dass der Herbst höchst erfreuliche Dinge mit sich bringt – nicht zuletzt in kulinarischer Hinsicht. Man denke an Rotkraut

mit delikatem Reh- oder Hirschpfeffer, Knöpfli und Preiselbeeren. Wer keine Zeit hat, stundenlang in der Küche zu stehen, überlässt das Anna: Dank mikrowellentauglicher Verpackung ist der Schmaus in Windeseile parat. Die Herbstgerichte von Anna’s Best sind in ordentlichen Portionen erhältlich,

damit ja niemand zu kurz kommt. Anna’s-Best-Gerichte werden ganz frisch und ohne Konservierungsstoffe hergestellt. Deshalb sollte das Frischeprodukt zügig genossen werden. Übrigens: Wussten Sie, dass das kalorienarme Rotkraut reich an Eisen und Mineralstoffen ist? HB

Anna’s Best Rehpfeffer mit Knöpfli und Rotkraut, 430 g, Fr. 10.90*, Anna’s Best Hirschpfeffer mit Knöpfli und Rotkraut, 430 g, Fr. 9.90* * Im Kühlregal grösserer Filialen.


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Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Schweiz–Esslingen. Fahrt über Schaffhausen nach Esslingen. Nach dem Zimmerbezug haben wir die Möglichkeit die Stadt am Neckar auf eigene Faust zu entdecken. In den verwinkelten Gassen der Altstadt erwartet uns der stimmungsvolle Mittelalter- und Weihnachtsmarkt. An über 180 Ständen, gibt es Wunderbares zum Staunen, Schmecken, Lauschen und Schmunzeln. Urchige Restaurants und Beizchen laden zum Verweilen und Geniessen ein. 2. Tag: Esslingen–Schweiz. Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet haben wir Zeit, letzte Weihnachtsgeschenke zu kaufen und die weihnachtliche Atmosphäre in Esslingen zu geniessen. Am Nachmittag fahren wir zurück in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

1. Tag: Schweiz–Sterzing–Pustertal. Hinreise über Innsbruck nach Sterzing. Auf dem historischen Stadtplatz findet der hiesige Christkindlmarkt statt. Zeit zur individuellen Verfügung. Danach Weiterfahrt ins Pustertal. 2. Tag: Meran und Bozen. In den Meraner Strassen und Gassen tauchen wir in die feierliche, weihnachtliche Atmosphäre ein. Am Nachmittag geniessen wir den Weihnachtszauber in der traditionellen Handelsstadt Bozen. Individuelle Aufenthalte in Meran und Bozen. 3. Tag: Pustertal–Brixen–Schweiz. Im Herzen der Stadt Brixen bieten die Standbetreiber traditionelle Holzschnitzereien, Krippen und Krippenfiguren, handgefertigte Tonwaren, Kerzen und bemalte Glaskugeln sowie kulinarische Südtiroler Köstlichkeiten an. Möglichkeit zur Besichtigung der Krippenausstellung in der fürstbischöflichen Hofburg. Zeit zur individuellen Verfügung. Anschliessend Rückreise über Innsbruck in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

1. Tag: Schweiz–Dresden. 2. Tag: Dresden. Geführte Stadtrundfahrt in Dresden. Sehenswert sind die Frauenkirche, die Semperoper, die Hofkirche und der Zwinger, eine kunstvolle Barockanlage, in der sich mehrere Museen befinden. Nachmittag zur freien Verfügung für Besuch des Striezelmarktes. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Leipzig. Stadtrundfahrt in der zweitgrössten Stadt der ehemaligen DDR. Leipzig war 1989 Schauplatz der friedlichen Demonstrationen, die mit zum Fall der Mauer beitrugen. Die ehemalige Handelsstadt mit ihren zahlreich erhaltenen Passagen hat sehr viel an Kunst, Kultur und Architektur zu bieten. Am Nachmittag haben wir Zeit, einen der schönsten und grössten Weihnachtsmärkte des Landes zu besuchen. 4. Tag: Dresden–Schweiz.

Preise pro Person 2 Tage inklusive Frühstücksbuffet

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3 Tage inklusive Frühstücksbuffet Kein Einzelzimmerzuschlag! Zuschlag Abreisen Freitag und Samstag 20.– Daten 2010 1: 26.11.–27.11. Fr–Sa 6: 01.12.–02.12. Mi–Do 2: 27.11.–28.11. Sa–So 7: 02.12.–03.12. Do–Fr 3: 28.11.–29.11. So–Mo 8: 03.12.–04.12. Fr–Sa 4: 29.11.–30.11. Mo–Di 9: 04.12.–05.12. Sa–So 5: 30.11.–01.12. Di–Mi 10: 05.12.–06.12. So–Mo Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im Erstklasshotel Best Western Premier, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Tägliches Frühstücksbuffet Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Verlängerungsnacht im Doppelzimmer inklusive Frühstücksbuffet 100.– Annullationsschutz 15.– Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf , 05:45 Basel, 06:20 Aarau, 07:00 Baden-Rütihof , 07:30 Zürich-Flughafen , 08:15 Schaffhausen ■

Preise pro Person

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3 Tage inklusive Frühstücksbuffet Daten 2010 1: 27.11.–29.11. Sa–Mo 4: 08.12.–10.12. Mi–Fr 2: 01.12.–03.12. Mi–Fr 5: 10.12.–12.12. Fr–So 3: 03.12.–05.12. Fr–So 6: 15.12.–17.12. Mi–Fr Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im Mittelklasshotel Lodenwirt, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC inkl. Frühstücksbuffet Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Zuschlag Doppelzimmer zur Alleinbenützung 45.– Annullationsschutz 15.– Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf , 05:45 Basel, 06:20 Aarau, 07:00 Baden-Rütihof , 07:30 Zürich-Flughafen , 07:50 Winterthur, 08:15 Wil  ■

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Wir wohnen zwei Nächte im Aktiv- und Vitalhotel Lodenwirt T- + (off. Kat. ****) in Vintl im Pustertal. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Telefon, TV, Minibar und Safe. Weitere Einrichtungen: Restaurant mit Pizzeria, Bar, Saunalandschaft mit Vitarium Kräuterbad, Türkischem Dampfbad, Finnischer Sauna, Whirlpool und Ruheraum. Beautybehandlungen und Massagen gegen Gebühr.

An ruhiger Lage am Stadtrand von Dresden befindet sich das gute Mittelklasshotel Ramada Dresden T- +, (off. Kat.****). Die 262 modernen Hotelzimmer sind ausgestattet mit Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Telefon, Radio, Satelliten-TV und Minibar. Entspannen Sie sich im Top-Fit-Club mit Sauna-Landschaft, Whirlpool, Dampfbad, Solarien und Fitnessraum.

Wir wohnen im erstklassigen Best Western Premier Hotel Park Consul T(off. Kat. ****), an bester Lage, in kurzer Gehdistanz zur Esslinger Altstadt. Alle Zimmer mit Bad/WC, Haartrockner, Radio, Telefon, Sat.-TV, Internetanschluss, Minibar, Safe und Klimaanlage. Weitere Einrichtungen: Zwei Restaurants, Bar, Vitalforum mit Whirlpool, Dampfbad, Sauna, Fitnessraum. Gegen Gebühr: Solarium, Massagen.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Eine Kugel Bündnerland

Graubünden bietet mehr als nur wunderschöne Landschaften und Skipisten. Röteli und Nusstorte, jetzt in Glaceform, bringen Abwechslung in den Tiefkühler.

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Bild mauritius images

ie Tuorta da nusch, besser bekannt als Bündner Nusstorte, ist die vielleicht bekannteste süsse Spezialität aus dem Bündnerland. Das A und O der Torte, die Walnuss, haben Engadiner Zuckerbäcker aus südlicheren Gefilden in ihre Heimat mitgebracht. In den alpinen Hochtälern kannte man diese Nuss nämlich bis dahin nicht. Eine ureigene Bündner Spezialität

ist der Röteli. Die Likörspezialität besteht aus Kirschsaft, Zimt, Nelken und Vanille. Allerdings: Die genaue Zusammensetzung bleibt ein wohlgehütetes Geheimnis. Nun wurden die beiden Bündner Spezialitäten mit Migros-Glace veredelt. Sie sind als Crème-d’orTuorta-da-nusch und Crème-d’orRöteli in limitierter Auflage in der Migros erhältlich. HB

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Crème d’or Tuorta da nusch, 1 l, Fr. 10.80* Röteli, 1 l,

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* Nur in grösseren Filialen.

Bündner Idylle: Spezialitäten aus dem Grischun gibt es nun auch eisgekühlt in Form von feiner Crème-d’or-Glace.


86 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Die Blumenarbeiterinnen haben dank Fair Trade ein gesichertes Einkommen. Zudem profitieren ganze Familien von Wohltätigkeitsprojekten.

Rosigere Zeiten dank Havelaar

Max Havelaar steht für fairen Handel. Fair Trade wiederum für die Verbesserung der Lebensqualität von ganzen Lebensgemeinschaften in Entwicklungsländern. Ausser Bananen, Kaffee und Co. sind auch Rosen im Angebot der Migros. Moskitonetze und Matratzen, und Kinder lernen, wie man Bäume pflanzt. Weltweit sind rund 1,5 Millionen Menschen in das FairTrade-System von Max Havelaar eingebunden. Berücksichtigt man deren Angehörige, profitieren mehr als fünf Millionen Menschen aus der Dritten Welt direkt vom fairen Handel. Dem Druck des Weltmarkts mit schwankenden Preisen und ausbeuterischen lokalen Zwischenhändlern wird so konsequent entgegengewirkt, und Bauernfamilien werden vor Armut, Kinderarbeit und Prostitution geschützt.

Bild rechts: Kleinere Klassen erhöhen die Unterrichtsqualität. Bild unten: Von der neuen Wasserversorgung profitieren 300 Familien.

Max Havelaar — auf den Geschmack gekommen

Vom 21. September bis 4. Oktober können in allen grösseren MigrosFilialen Köstlichkeiten von Max Havelaar degustiert werden. Neben Orangensaft und Schokolade sind auch Trockenfrüchte im Angebot. Je mehr Menschen auf den Geschmack von Max Havelaar kommen, desto mehr Menschen aus Drittweltländern können ein lebenswerteres Leben führen. AB

Bilder Max Havelaar Stiftung (Schweiz)

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ass Bananen und Kaffee meist aus Drittweltländern stammen, wissen wir alle. Wussten Sie aber, dass heute eine von drei Rosen weltweit in der südlichen Hemisphäre gedeiht? Und diese verkaufen sich besonders gut: 80 Prozent aller in der Migros verkauften Rosen tragen das MaxHavelaar-Label. Ob Sie beim Kauf automatisch zur «herkömmlichen» Blume greifen oder sich für eine Max-Havelaar-Rose entscheiden, macht eine ganze Menge aus. In Tansania arbeiten rund 1200 Arbeiterinnen und Arbeiter für die Rosenfarm Kiliflora. Sie profitieren von geregelter Arbeitszeit, sozialer Vorsorge, Schutzkleidung und Mitspracherecht. Zehn Prozent des Exportpreises der Rosen fliessen ausserdem direkt in die sogenannte Fair-Trade-Prämie, mit der diverse Gemeinschaftsprojekte unterstützt werden. Neben neuen Schulräumen und einer Wasserversorgung (siehe Kasten), wird auch in die Weiterbildung der Arbeiter investiert. Die Familien erhalten


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Was ist Max Havelaar?

Die MaxHavelaar-Stiftung setzt sich weltweit für fairen Handel und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Arbeiterinnen in benachteiligten Regionen ein. Die Produzenten erhalten für ihre Produkte einen Mindestpreis und eine Fair-Trade-Prämie, mit der Projekte für die Gemeinschaft realisiert werden.

Orangensaft, Max Havelaar, 1 l, Fr. 1.70

Die bunte Welt der fairen Rosen von Max Havelaar: Rosen Starline, 5 Stück, Fr. 8.90

Hilfe für die ganze Gemeinschaft

Das Geld aus der Fair-Trade-Prämie wird für Projekte eingesetzt, die der Gemeinschaft der Blumenarbeiter zugutekommen. So sind beispielsweise in Tansania Schulhäuser und Infrastruktur oftmals in schlechtem Zustand. Dank der Prämie konnte in den letzten fünf Jahren unter anderem eine neue Schule gebaut werden. Die Anzahl Schüler wurde so von 80 auf 40 pro Klassenzimmer reduziert. Zudem werden die Lehrer neu von Assistenten unterstützt. Seither hat sich die

Qualität des Unterrichts stark verbessert, und die Schülerinnen und Schüler gehen noch viel lieber zur Schule. Ausserdem wurde ein neues Wasserversorgungssystem für drei Dörfer erstellt. So können jetzt rund 300 Familien mit Trinkwasser versorgt werden. Hier werden täglich 45 500 Liter gefördert. Dadurch entfällt der lange Weg zur Wasserquelle, und die Qualität des Wassers hat sich ebenfalls verbessert. Das saubere Trinkwasser wirkt sich unmittelbar auf eine bessere Gesundheit der Dorfbewohner aus.

Bio Crémant Schokolade, Max Havelaar, 100 g, Fr. 1.90

Sun Queen Exotic Mix, Max Havelaar, 200 g,

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Bio Cashew Kerne, Max Havelaar, 100 g, Fr. 3.20


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Mauritius – La Réunion – Madagaskar – Seychellen – Oman – Jemen – Ägypten – Jordanien – Griechenland – Italien

Die Inseln im Indischen Ozean zählen zu den schönsten Reisegebieten unserer Erde. Grandiose Landschaften, traumhafte Strände, und ein angenehmes tropisches Klima erwarten Sie. Danach tauchen Sie ein in die märchenhafte Welt des Orients. Entdecken Sie die Zeugen der grossartigen Vergangenheit Ägyptens und das sagenumwobene Königreich Jordanien. Geniessen Sie erlebnisreiche und unbeschwerte Tage an Bord Costa Romantica und lassen Sie sich so richtig verwöhnen!

Ihr Reiseprogramm vom 2. bis 29. April 2011 2.4.11: Zürich – Dubai. Am Nachmittag Abflug ab Zürich mit Emirates nach Dubai. 3.4.11: Dubai – Port Louis (Mauritius). Weiterflug mit Emirates nach Mauritius, wo Sie am Morgen landen. Transfer zum Hafen, Einschiffung und Kabinenbezug. 4.4.11: Port Louis (Mauritius). Bestaunen Sie die Sehenswürdigkeiten dieses tropischen Inselparadieses. Gegen Abend sticht die Costa Romantica in See. 5.4.11: St. Denis (La Réunion). Entdecken Sie die atemberaubende Landschaft dieser grünen Insel. Eine reizvolle Bergwelt, tropische Vegetation, Lagunen und Wasserfälle erwarten Sie. Unternehmen Sie einen Ausflug ins «vulkanische» Herz von La Réunion. 6.4.11: Tamtave (Madagaskar). Besuchen Sie den Markt Bazary Be im Zentrum der Altstadt oder buchen Sie den Ausflug zum Nationalpark von Ivoloina. 7.4.11: Erholung auf hoher See. 8.4.11: Diego Suarez (Madagaskar). Frühmorgens Ankunft in Diego Suarez. Besuchen Sie heute unbedingt den Nationalpark Forêt d’Ambre, bekannt für seine aussergewöhnliche Fauna und Flora. 9.4.11: Nosy Be (Madagaskar). Willkommen auf der «Parfüminsel» Nosy Be vor der Küs-

te Madagaskars. Eines der letzten vom Tourismus noch unberührten Paradiese unserer Erde mit tropischen Landschaften und fantastischen Traumstränden erwartet Sie. 10.4.11: Ein gemütlicher Tag auf See. 11.4.11: Mahé (Seychellen). Am Mittag erreichen Sie die Inselwelt der Seychellen. Die kleine Inselgruppe mitten im Indischen Ozean ist eines der letzten echten Paradiese. 12.4.11: Mahé (Seychellen). Entdecken Sie die paradiesische Insel Praslin, weltbekannt als Kulisse von vielen Foto- und Filmaufnahmen. 13.-15.4.11: Erholung auf hoher See. 16.4.11: Salalah (Oman). Die Gartenstadt Salalah ist die zweitgrösste Stadt des Omans. Hier befinden sich fruchtbare Felder und Plantagen, herrliche Palmenstrände und viele Sehenswürdigkeiten aus der grossartigen Vergangenheit des Landes. 17.4.11: Erholung auf See. 18.4.11: Aden (Jemen). Am Morgen erreichen Sie Aden. Wie wär‘s mit einer Stadtrundfahrt? 19.-20.4.11: Zwei erholsame Tage auf See. 21.4.11: Safaga (Ägypten). Frühmorgens erreichen Sie Safaga, ein idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Luxor. 22.4.11: Aqaba (Jordanien). Wir empfehlen Ihnen, am Ausflug nach Petra teilzunehmen.

nrufen Sofort auchen! und b

Diese in roten Stein gehauene Stadt der Antike gilt als einzigartiges Kulturdenkmal. 23.4.11: Sharm el-Sheikh (Ägypten). Besuchen Sie heute den wohl bekanntesten Touristenort am Roten Meer. 24.4.11: Durchquerung des Suezkanal. 25.4.11: Alexandria (Ägypten). Verpassen Sie auf keinen Fall den ganztägigen Ausflug nach Kairo zu den weltberühmten Pyramiden. 26.4.11: Erholung auf See. 27.4.11: Katakolon (Griechenland). Nehmen Sie an einem Ausflug nach Olympia teil und besichtigen Sie die eindrucksvollen Ruinen der Geburtsstadt der Olympischen Spiele. 28.4.11: Letzter Tag auf See. 29.4.11: Savona (Italien). Morgens Ankunft in Savona. Ausschiffung und Rückfahrt mit dem Extrabus in die Schweiz. Ankuft gegen Abend. Wählen Sie Ihren Aussteigeort: Basel, Zürich, Affoltern a.A., Luzern, Kallnach, Bern, Gotthard, Bellinzona, Coldrerio, Genf, Nyon, Lausanne, oder Martigny. Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: • Getränke an Bord • Fakultative Landausflüge • Obligatorisches Serviceentgelt (Euro 6.50 pro Person/Tag an Bord zahlbar) • Visum für Madagaskar (ca. Fr. 90.– pro Person, an Bord zahlbar) • Obligatorische Annullations- und Assistance-Versicherung: Fr. 80.- • Buchungsgebühr Fr. 30.- pro Person

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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Stilechter Gefährte

«Denim Wanted» heisst die neue Make-up-Linie von Essence. Im coolen Vintage-Look passen die Schönheitshelfer in jede Jeans: Die kleinen Lidschatten-Couverts in die Gesässtasche, den Lipgloss an den Gürtel geclipst, und der Gel-Eyeliner-Flakon ist immer griffbereit in der Hosentasche. Essence Denim Wanted Lidschatten-Couvert, Fr. 5.50, Lipgloss, Fr. 3.95, Gel-Eyeliner-Flakon, Fr. 5.50

Zoe Scarlett (25) aus Basel heisst tatsächlich so und ist das erfolgreichste Pin-up-Model Europas. Zoe Scarlett, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als junges Mädchen habe ich mich in der Nachbarschaft als Babysitterin engagiert. Später habe ich mit dem Nachbarsjungen Zeitungen ausgetragen. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

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Ein bisschen Hollywood-Glamour, ein bisschen Burlesque-Style: Die neuen Nécessaires bezaubern aussen wie innen. Der schwarze Glitzerstoff mit dem Herzanhänger passt zum dramatischen Abendoutfit. Und auch das Dessous-Futter im schwarz-pinkfarbenen Streifenlook ist ein Hingucker. Nécessaire gross, Fr. 19.80

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90 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

MARINIERT: Die Pouletstückchen

werden mit Maisstärke, Sojasauce und Limettenschale mariniert. RAFFINIERT: Die Chilis geben der Salatsauce eine pikante Note. DEKORIERT: Karina Berger legt grossen Wert darauf, dass jeder Teller schön angerichtet ist. AUSPROBIERT: Gatte Thomas warf den Liebesbrief ins Meer. Doch Vater Berger fand die Flaschenpost noch am Hochzeitsabend.

Ein Krönchen für Karina

Sie ist nicht nur schön, sondern auch erfolgreich. Ihren Job als Pressesprecherin und macht Ex-Miss Karina Berger seit Jahren mit viel Hingabe. Dass sie auch am Herd ein Krönchen


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Karina Berger

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si t, af essig, Orangens Olivenöl, Balsamico is. Teigwaren und Re Sie pro Woche? en ➔ Wie oft koch ttag und abends. Am Mi Täglich — mittags und es ch fa Ein ist etwas koche ich zwar me iges ht ric ein er ab end dann Schnelles. Am Ab e Familie. Menü für die ganz Sie … ➔ Kochen ist für end. lich sehr entspann rk wi d un ss … Genu sen? es e nie im Leben ➔ Was würden Si n. e und Schnecke Schafsaugen, Zung n Sie gern mal de ➔ Mit wem wür essen gehen? mit meiner lieben Endlich mal wieder ssi. Freundin Luisa Ro

D

as Gesicht mit der bezaubernden Ausstrahlung kennen wir seit vielen Jahren, ob nun als erfolgreiche Ex-MissSchweiz von 1988, als gefragtes Model – unter anderem für Unterwäsche und Bademode – oder als Mitorganisatorin der jährlichen Miss-Schweiz-Wahlen. Man sagt Karina Berger nach, dass ihr Markenzeichen ein allzeit liebenswürdiges Auftreten sei, so ganz ohne Ecken und Kanten. Sie erfüllt anscheinend ohne Mühe die Ansprüche der Sponsoren und lehrt die Miss-Schweiz-Kandidatinnen jedes Jahr aufs Neue, sie mögen doch bitte immer schön lächeln, immer schön pünktlich und immer schön freundlich sein.

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So wundert es natürlich auch nicht, dass Karina Berger uns herzlich und liebenswert in ihrem geschmackvoll eingerichteten Haus empfängt. Sie sieht blendend aus. Ihre 42 Jahre sieht man der Mutter aller Missen nun wirklich nicht an. Und trotz der Geburt ihrer zwei Kinder, Noemi (16) und Shenay (3), hat Karina immer noch eine tadellose Figur. «Liegt das etwa an der gesunden Ernährung bei Bergers daheim oder am wöchentli lichen Pilates-Training?», fragt «S «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. «An beidem», antwortet Pi Karina Berger bestimmt und freut Ka si sich über den Menüvorschlag von Re Rezeptautorin Pistorius. Diese hat sich für einen leichten Pouletsalat mit viel Grünzeug, wie Schnittlauch, Petersilie, Avocado und Salatgurke entschieden. «Am Mittag bevorzuge ich tatsächlich eher etwas Leichtes, Unkompliziertes, Schnelles», sagt Karina Berger. Sie weiss, was es heisst, jederzeit zu lächeln und den Körper stets im Schuss zu halten. Aus diesem Grund geht sie regelmässig ins Pilates-Training.

Zackig am Herd, liebevoll als Mami, exakt im Job

Die Küche im hellblau gestrichenen Heim an der Zürcher Goldküste hat sie zusammen mit ihrem Ehemann Thomas Russenberger zur heimeligen Wohnküche umgebaut. «So kann ich mich während dem Rüsten mit meinen Liebsten oder meinen Gästen unterhalten. Kochen und «mitschnäddere» macht doppelt Spass.» Gäste sind bei Bergers allzeit willkommen. Und natürlich gibt es

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Berger

Organisatorin der Miss-Schweiz-Wahlen verdient, beweist ihr Umgang mit Poulet.

«Saisonküche-Köchin» Andrea Pistorius hat den Geschmack der Missenmama getroffen. Karina Berger (links) ist vom leichten Pouletsalat begeistert.


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SAISONKÜCHE

dann schön angerichtete Teller mit Köstlichkeiten wie etwa einem thailändischen Curry, Pasta in allen Variationen, Tapas oder etwas Schweizerischem mit Rahmsauce. Die Missenmanagerin ist bestens organisiert. Sie zieht einen kleinen Teppich vor den Herd, um den geölten Parkettboden vor Fettspritzern zu schützen. Man spürt, dass Karina Berger ihren Haushalt im Griff und alles seinen Platz hat in der Küche. Zum Beispiel sorgt eine Lage Haushaltpapier zwischen den edlen Speisetellern dafür, dass jeder Teller geschützt ist. So nehmen sie keinen Schaden. Ihren Lebensmitteleinkauf besorgt Karina Berger zweimal wöchentlich. Damit sie nichts vergisst, macht sie sich Notizen. So weiss die Familie, was es zu kochen gibt, wenn Mama Karina unterwegs ist.

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Leichter Pouletsalat Hautpgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 25 Minuten + 15 Minuten marinieren Pro Person ca. 30 g Eiweiss, 32 g Fett, 15 g Kohlenhydrate, 1950 kJ/470 kcal

Im Hause Berger muss auch Mann Thomas anpacken

Das zweifache Mami ist wahrlich eine Frau mit vielen Talenten, aber auch eine Persönlichkeit, die mit beiden Füssen auf dem Boden steht. Was sie anpackt, hat Hand und Fuss. Sie ist im Verwaltungsrat der Miss-Schweiz-Organisation, Pressesprecherin der MissSchweiz-Wahlen, Eventmanagerin der Firma Bookings By und nebenbei Mutter mit hohen Ansprüchen. «Thomas muss zu Hause genauso anpacken wie Noemi. Ist doch schön, hat jeder in der Familie seine kleinen und grossen Pflichten zu erledigen.» Denn nur so kann sie ihre verschiedenen Jobs perfekt erledigen. Im September werden vermutlich wieder gegen eine Million Schweizerinnen und Schweizer die Wahl der schönsten Frau an den Bildschirmen verfolgen. Wer bekommt wohl dieses Jahr das Krönchen aufgesetzt? Das weiss auch Karina Berger nicht. Also lassen wir uns doch einfach überraschen, für welche Schönheit das Schweizer Volk am meisten Stimmen abgibt. Text Sonja Leissing Bilder Lukas Peters

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ZUTATEN

4 Pouletbrüstchen à ca. 130 g 1 Limette, 1 EL Maisstärke 2 EL Sojasauce, 1 rote Zwiebel, 1 Peperoncino 1 reife, nicht zu weiche Avocado 1 reife, nicht zu weiche Mango ½ Salatgurke ½ Bund Schnittlauch ½ Bund Petersilie 4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

1 Pouletbrüstchen in 1 cm dicke Streifen schneiden. Limettenschale fein abreiben, Limette auspressen. Maisstärke, Sojasauce und Limettenschale mischen. Fleisch damit bestreichen und 15 Minuten marinieren. 2 Zwiebel in feine Schnitze, Peperoncino in feine Ringe schneiden. Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fleisch aus der Schale lösen. Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden. Avocadound Mangofruchtfleisch in Würfel schneiden. Gurke längs halbieren und in feine Scheiben schneiden. Schnittlauch und Petersilie hacken. 3 Die Hälfte des Öls erhitzen. Fleisch rundum ca. 5 Minuten braten. Etwas abkühlen lassen. Mit Gemüsen, Früchten, Kräutern und restlichem Öl mischen. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

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ANTWORTTALON Ich bitte um weitere, unverbindliche und kostenlose Auskünfte, betreffend der Fernkursausbildung zur/zum ArztsekretärIn

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„Diese Ausbildung hat sich gelohnt!” „Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Bei Problemen war jederzeit ein Ansprechpartner zur Stelle. Die Lehrbücher fand ich gut strukturiert. Das Lernen ging mir prima von der Hand, und auch die Diplomprüfung am Schluss habe ich ohne Probleme bestanden. Fazit: Ich würde die Ausbildung jederzeit wieder machen! Ich habe schnell einen Job in einem Spital in Basel gefunden.”

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Brigitte K., 4312 Magden

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94 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Salatgurke

KLEINE KÜCHENKUNDE

Ach du grüne Fünfe! Gemüse ist nicht nur knackig und gesund, es hält auch jung. Food-Redaktorin Sonja Leissing über Anti-Aging-Grünzeug.

S

age mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist, schrieb einst der französische Schriftsteller und Gastrosoph Jean Anthèlme Brillat-Savarin. Er war im 18. Jahrhundert der Meinung, dass sich unser Wesen, unser Charakter, in unseren Essgewohnheiten widerspiegelt. Sein Buch «Die Physiologie des Geschmacks» erschien im Jahr 1826. Darin ging es nicht nur um die gesundheitlichen Vorzüge von Gemüse, die Zubereitung exquisiter Speisen, sondern ebenso um geistvolle Theorien zu den Tafelfreuden. Er bezeichnete dies als eine Art Lebenslehre. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Volksmund noch heute behauptet: Wahre Schönheit kommt von innen. Amerikanische Forscher haben schon vor längerer Zeit herausgefunden, dass diese Weisheit doch ein bisschen mehr ist als nur ein Klischee. Denn neben einer tollen Ausstrahlung kann auch unser tägliches Essen einiges zu einem frischen, makellosen Teint, starken Fingernägeln und glänzendem Haar beitragen.

Innere Schönheit ist gefragt Gemüse, wie beispielsweise Stangensellerie, Artischoke, Salatgurke, Broccoli, Romanesco oder Zuccetti, gehören darum zu den wahren «Beauty-Stars» einer ausgewogenen Ernährung. Sie zählen zu den Fitmachern unter den knackigen, grünen Gemüsen. Sie fragen sich, warum? Das ist ganz einfach: Allesamt sind sie kalorienarm (ausser die Avocado) und zugleich reich an Vitaminen wie A, B, C, Mineral- und bioaktiven Stoffen. Grüne Gemüsesorten

Reich an: Wasser, Vitamin E, Silizium und dem Enzym Erepsin. In der Küche: Das kalorienarme Gemüse eignet sich sehr gut als Zwischenmahlzeit: Pumpernickel mit Quark bestreichen und mit leicht gesalzenen Gurkenscheiben belegen. Köstlich erfrischend. Oder wie wärs mit einer Gurkenkaltschale?

enthaltenbesondersvielNahrungsfasern, die unsere Verdauung in Schwung halten. Dass Rüebli, orange oder rote Peperoni für die Augen besonders gesund sind, das ist ja bekannt. Zu wenig bekannt ist aber, dass auch grünes Gemüse die Sehkraft stärkt.

Gemüse, ein Jungbrunnen Broccoli und auch die Kreuzung zwischen Blumenkohl und Broccoli, der Romanesco, zählen zum Anti-Aging-Food schlechthin. Sie enthalten eine Substanz, welche die Haut nachhaltig vor schädlichen Einflüssen, zum Beispiel UVStrahlung, schützt. Des Weiteren soll das kalorienarme Gemüse aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehalts das Immunsystem stärken. Nicht anders sind die Vorteile der Artischocke. Sie macht mit ihren speziellen Blüten jedes Essen festlicher und auch origineller. Sie werden nicht wie anderes Gemüse mit Messer und Gabel verzehrt, der Genuss wird vielmehr gewissermassen durch das Auslutschen der kleinen Blätter regelrecht zelebriert. Artischocken gelten als harntreibend und fördern den Galleabfluss. In Italien kocht man daher vielerorts ein Stück vom Stil der Artischocke mit und trinkt das leicht bittere Wasser über den Tag verteilt in kleinen Schlucken. Dem enthaltenen Bitterstoff Cynarin sagt man nach, er verjünge die Zellen. Und auch die Gurke ist ein Multitalent: Sie verleiht nicht nur jedem Salat Frische. Sie soll bei regelmässigem Genuss sogar das Bindegewebe der Haut stärken. Wenn denn das nicht wahre Jungbrunnen sind?

Broccoli

Reich an: Magnesium, Karotenen und einem hohen Anteil an Ballaststoffen. In der Küche: Um die reichlich enthaltenen Nährstoffe perfekt zu bewerten, kombiniert man Broccoli oder Romanesco am besten mit biotinhaltigem Gemüse wie Avocados, Spinat oder Tomaten.


SAISONKÜCHE Avocado

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Reich an: Ölsäure, Kalium, Biotin, Niacin, B-Vitaminen. Aber Achtung: 1 Avocado enthält etwa 442 kcal. In der Küche: Wickeln Sie die Avocado zum Nachreifen (etwa 2 bis 3 Tage) in Zeitungspapier. Püriert mit etwas Zitronensaft, feingehackten Mandeln und Pfeffer abgeschmeckt ein köstlicher Dip zu rohem Gemüse.

Bilder Gian Vaitl, Ruth Küng

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Auge isst mit

Artischocke

Zucchetti

Reich an: Karotenen, Magnesium und Provitamin A. In der Küche: Herrlich schmecken Zucchini in wenig Wasser gegart. Auf den mild aromatischen Geschmack muss unser Gaumen erst kommen. Würzen sie darum nicht zu stark.

Reich an: Cynarin, Vitamin B, C, Eisen, Magnesium. In der Küche: Grosse Artischocken ca. 30 Minuten in Salzwasser mit etwas Zitronensaft kochen. Bei den Kleinen, die äusseren Blätter entfernen, vierteln und in der Pfanne schmoren. Knoblauch dazu und mit Sherry ablöschen.

Zugegeben: Gurkenscheiben lege ich nur für den Fotografen auf die Augen. Statt dass ich versuche, mit der Gurke die Jugend ins Gesicht zurückzuholen, esse ich sie lieber. Warm als Gemüse mit Koriander, kalt als Suppe mit Joghurt, Limettensaft und Minze. Die Gurke ist vielfältig einsetzbar. Im Glas ist sie eine edle Begleiterin zu Hendrik’s Gin oder Pimms Nr. 1, in der Gratinform ein unkompliziertes Gemüse, das sich mit Allerlei füllen lässt: mit gehacktem Lammfleisch oder mit einem Tomatenrelish etwa. Gut schmecken mir die türkische Gurke, die kleiner, fester und aromatischer ist als die normale Salatgurke, und die Tessiner Nostranogurke, die über zarte Bitternoten verfügt. Zum Schluss noch ein einfaches Rezept: Gurken schälen, halbieren, entkernen, in grobe Scheiben schneiden mit geschwellten und geschälten kleinen Kartoffeln vermengen. Mit jungem, grasgrünem Olivenöl, Meersalz, gehacktem Estragon und Rosenpfeffer vermischen. Im Suppenteller anrichten, eine kleine geräucherte Bioforelle auf den Salat legen und mit einem Klacks Meerrettichcreme garnieren. En Guete.


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IHRE REGION MIGROS WALLIS

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

| 97

Frankreich in den Augen zweier Papuaner.

W

er Lust hat, sich in diesem Moment davonzustehlen, sollte die Weltkarte vor sich ausbreiten, sich für ein paar unbekannte und interessante Ecken entscheiden und nicht lange zögern, mit den leidenschaftlichen und begeisternden Cineasten von Exploration du monde in die weite Welt zu reisen. Der erste Stopp ist die mysteriöse Stadt Timbuktu in Mali – Stadt des Sandes und der Legenden. Dann geht es zu den Sandsteinklippen von Bandiagara am Niger, wo der Dogon-Volksstamm in seiner eigenen Zeit und Welt wohnt, und weiter zur wunderschönen Lehm-Stadt Djenné, hinter der sich die mächtige Sahara ausbreitet. Michel Drachoussoff führt das Publikum mit seiner Kamera in ein grossartiges, faszinierendes Afrika (Film «Destination Tombouctou»). Jean-Louis Mathon hingegen bietet mit seinem Film

Schätze der Welt

Staunen, Überraschung, Verwunderung, Emotionen, Humor: Das und noch viel mehr hat «Exploration» während der nächsten Saison auf Lager. «La Loire, le grand fleuve», einen künstlerisch-intimen, sinnlichen und auch geniesserischen Spaziergang entlang der Loire und entlang faszinierender, prächtiger Schlösser wie Chambord und Chenonceau. Dieser Film wird bestimmt

Liebe auf den ersten Blick zu Frankreich auslösen. Hühnerhaut garantiert der Film über Grönland, der die bewegende Reise eines Sohnes in den Fussstapfen seines Vaters, Paul-Emile Victor, darstellt. Polarlichter, Gletscher, wilde Fjorde,

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

verschneite Berge liefern Bilder einer unvergänglichen Herrlichkeit. Das Werk von Stéphane Victor, Sur les pas de Paul-Emile Victor, ist eine emotionale Lobeshymne an die Schönheit der Natur, kombiniert mit der nüchternen ökologischen Frage: Wie steht es um die Zukunft unserer Erde?

Mongolei bis Kalkutta, die lange Reise per Velo

Mélanie Carrier und Olivier Higgins wiederum sind furchtlose Quebecer, und zwei, die sich lieben. Sie erzählen dem mitfiebernden Publikum von ihrer langen Reise auf zwei Rädern durch die trockensten Gebiete der Welt. Ihr Film «De la Mongolie à Calcutta, 8000 km à vélo» ist eine Schilderung einer noch nie gewagten Fahrt, gespickt mit vielen aussergewöhnlichen Begegnungen. Die Suche nach Glück, die


98 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Ihnen hat das Glück Malbuner, Galbani, Bongrain und Carat haben Wettbewerbe in den Walliser Migros-Märkten

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er Fortunas Gunst will, muss ihre Aufmerksamkeit auf sich lenken. Dem sind viele Walliserinnen und Walliser gefolgt und haben fleissig Talons

Tuaregs, die Bewohner der Sahara.

diesen Weltentdeckern einiges an Mut und Ausdauer abverlangte. Und was könnte origineller sein als der ätzende, humorvolle und zugleich weise Blick zweier unerschrockener Papuaner aus Papua-Neuguinea, die vier Monate lang ein wahrhaft komisches Land namens Frankreich entdecken. Eingeladen von ihrem Freund, dem Fotografen Marc Dozier, und frei

nach Montesquieus Persischen Briefen bieten uns die zwei Papuaner eine ganz köstliche «umgekehrte Reise» zu diesem erstaunlichen Stamm der weissen Menschen (Film «Deux papous en France, l’exploration inversée»). Frédérique Rey

Weltreise in Bildern ➔ Destination Tombouctou, von Michel Drachoussoff Siders: 18.10.; Sitten: 25.10.; Martigny: 8.11.; Monthey: 9.11. ➔ La Loire, le grand fleuve, von Jean-Louis Mathon Siders: 15.11.; Sitten: 16.11.; Martigny: 29.11.; Monthey: 30.11. ➔ Sur les pas de Paul-Emile Victor, von Stéphane Victor Siders: 24.1. 2011; Sitten: 25. 1.; Martigny: 31.1.; Monthey: 1.2. ➔ D’Oulan Bator à Calcutta, 8000 km à vélo, von Mélanie Carrier und Olivier Higgins Siders: 14.2.; Sitten: 15.2.; Martigny: 28.2.; Monthey: 1.3. ➔ Deux papous en France, l’exploration inversée, von Marc Dozier Siders: 28.3.; Sitten: 29.3.;

Martigny: 4.4.; Monthey: 5.4. Reservierung Migros-Markt, av. GénéralGuisan, 3960 Siders, Tel. 027 720 66 03 Klubschule Migros, Bahnhofplatz, 1950 Sitten, Tel. 027 720 65 20 Klubschule Migros, Le Manoir, 1920 Martigny, Tel. 027 720 41 71 Klubschule Migros, rue du Pont 5, 1870 Monthey, Tel. 024 471 33 13 Die Vorstellungen finden um 14.30 und 20.30 Uhr statt. Siders: Kino du Bourg; Sitten: Kino Arlequin; Martigny: Kino Casino, Monthey: Kino Monthéolo.

Nach Venedig dank Galbani

Flavio Schmid aus Visp hat ein Wochenende in der Wasserstadt Venedig für zwei Personen gewonnen. Der Wettbewerb war vom italienischen Unternehmen Galbani organisiert worden, das Molkerei- und Käseprodukte herstellt – bekannt und beliebt ist vor allem sein feiner Mozzarella. Den zweiten Preis, ein Migros-Einkaufsgutschein im Wert von 500 Franken, gewann Véronique Sauthier aus Sitten. Stéphane Andenmatten (Migros Wallis), Véronique Sauthier und ihre Kinder, die Partnerin von Flavio Schmid, Thierry Martin (Galbani) und Pierre-André Richard (Migros Wallis).

für die grossen Sommerwettbewerbe in den Migros-Filialen des Kantons ausgefüllt. Tatsächlich konnten sich einige bei der Glücksgöttin bemerkbar machen.


IHRE REGION MIGROS WALLIS

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gelacht

kürzlich grosse organisiert.

Für sie gab es tolle Preise, die von verschiedenen Partnerunternehmen des orangen M gesponsert wurden.

MVS

Uhren von Bijouterie Carat

Auch Carat hatte einen Sommerwettbewerb organisiert. Die Bijouterie schenkte den zehn Glücklichen edle Markenuhren im Gesamtwert von 11 000 Franken.

Die Wettbewerbsgewinnerinnen und -gewinner, umgeben von Stéphane Andenmatten (Migros Wallis), Daniela Schnyder (Migros Wallis), Gabrielle Kohler (Carat) und Lionel Saudan (Migros Wallis).

Michel Pelloquin (Filialleiter der Migros Siders), Stéphane Andenmatten (Migros Wallis), Chantal, Bernard und Quentin Remion, Pierre-André Richard (Migros Wallis) und Charles-André Robert (Bongrain).

Ein Jahr Käse und mehr Von der französischen Lebensmittelgruppe Bongrain, die sich ebenfalls auf Käse und weitere Molkereiprodukte spezialisiert hat, kennt man unter anderem die köstlichen Käse Caprice des Dieux, Cœur de Lion oder Le Tartare. Auf der Bongrain-Internetseite konnten Webnutzer auf einer modernen Version eines einarmigen Banditen spielen. Der glückliche Gewinner Bernard Remion aus Miesen schaffte es, drei gleiche Symbole in eine Reihe zu bringen. Damit nahm er automatisch an der Auslosung teil, bei der er am Ende Migros-Einkaufsgutscheine im Wert von 4800 Franken gewonnen hat. Das entspricht einem Jahr Gratiseinkäufen.

Durch die Gegend flitzen dank Malbuner

Die Migros und der liechtensteinische Fleisch- und Wurstwarenproduzent Malbuner organisieren regelmässig Wettbewerbe zusammen. Dieses Jahr haben Isabelle Castro aus Martigny und Doris Eggel aus Glis je einen Roller gewonnen. Sophie Rappaz aus Monthey und Lydie Mauris aus Evolène konnten als 3. und 4. Preis eine Geschenkkarte im Wert von 500 Franken entgegennehmen. Insgesamt wurden Preise im Wert von 10 000 Franken an 42 Gewinnende verteilt. Stéphane Andenmatten (Migros Wallis), Lydie Mauris, Isabelle Castro, Sophie Rappaz und ihr Sohn, Claude-Alain Bovier, Isabelle Chamorel (beide Migros Wallis) sowie Alain Harder (Malbuner).


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102 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 38 Waagrecht 1 englisch Engel 5 unerwünschte Werbemails 8 imaginäres Land 9 Vorname Newtons 11 türkischer Anisschnaps 13 Schmierstoff 14 Priesterstand 16 leise regnen 18 nordamerikanische Steppe 21 Profit 23 südamerikanischer Kuckuck 24 Staat im Orient 25 Nahrung 27 Unerbittlichkeit 28 Meerenge 29 kirchliche Amtstracht

1

2

3

4

Senkrecht: 1 französisch Flugzeug 2 nordamerikanischer Indianerstamm 3 griechischer Buchstabe 4 entkrampfen 5 Warngerät 6 Zweiergruppe 7 Kolbengetreide 10 Tauwerkhersteller 12 weibliche Verwandte (deutsch) 15 südameriknscher Steppenbewohner 17 Gemüsepflanze 19 Grünfläche 20 vormals 21 Nachname der ‹Bee Gees›-Brüder 22 Abstimmung 26 Abkürzung Strasse

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So machen Sie mit

7

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS<). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 26. September 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

6

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

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Frage von letzter Woche Frag Fr

Wie lange schlafen Sie pro Nacht?

So haben unsere Leser gean geantwortet:

4%

Weniger als fünf Stunden

Nicht nur Hochbegabte wie Einstein haben gute Ideen.

O

b jemand gute Einfälle hat oder nicht, ist nicht gottgegeben. Geht es um Ideen im Berufsleben, sind vielmehr die Arbeitsbedingungen entscheidend. Wenn diese stimmen, so die Psychologin Jennifer Gunkel von der Technischen Uni München, könne jeder Mensch kreativ sein. Gunkel erforscht Kreativität und

sagt, eine kreative Kultur im Unternehmen sei wichtig. «Man muss das Gefühl haben, neue Ideen seien willkommen», erläutert sie. Deshalb dürften auch unausgegorene Einfälle nicht gleich in der Luft zerrissen werden. Wichtig sei ausserdem die Möglichkeit, selbständig arbeiten zu können. Und: Ein verbindlicher Zeitrah-

30 %

Fünf bis sechs Stunden

7%

Total unregelmässig

59 %

Mindestens sieben Stunden

men für das Abliefern von Input sollte gegeben, die Frist jedoch nicht zu kurz sein. Denn Stress sei ein Kreativitätskiller. Über die charakterlichen Voraussetzungen zur Kreativität sind Fachleute unterschiedlicher Auffassung. Eines scheint aber klar zu sein: Man muss sich gute Ideen zutrauen, damit sie sprudeln können.

SEX & LIEBE

Bilder Getty, Strandperle, Keystone

Treue Männer leben länger

Sex kann Männer ganz schön stressen — wenn sie dafür immer wieder neue Partnerinnen suchen müssen. Die University of New South Wales in Sydney folgert daraus: Playboys leben weniger lang als monogame Männer. Auch die österreichische Sexualtherapeutin Gerti Senger ist überzeugt:

Männer in einer festen Partnerschaft leben länger. Denn das Leben mit einer Frau werde meist gesünder gestaltet als das Singledasein. Dass die höhere Sexfrequenz Singlemänner schwäche, glaubt sie aber nicht. Viele der Sexabenteuer spielten sich ohnehin nur in Gedanken ab.

Die Jagd nach immer neuen Frauen macht den muntersten Mann müde.


104 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Die Altstadt von Aix-en-Provence an der Rue Vauvenargues: Hier flanierte der Maler Pablo Picasso und kehrte danach im «Les Deux Garçons» ein.

Auf Picassos Spuren durch die Provence

Pablo Picasso liebte die Provence. Wer wissen will, weshalb der Künstler so vernarrt war in diese Region im Süden Frankreichs, findet die Antwort in Aix, Avignon, Ménerbes und Arles.


BESSER LEBEN REISEN

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Das Musée Angladon in Avignon: Die Kunst Picassos ist allgegenwärtig.

Die Provence geht auch durch die Nase: Gewürze und Düfte vom Markt.

A

Das magische Licht der Provence erinnerte Picasso an sein Heimatland Spanien.

ix-en-Provence mit seinen 137 000 Einwohnern gilt als besonders schick. Die Immobilien sind so teuer wie in Paris, obwohl der Hauptort der Provence rund 30 Kilometer vom Meer entfernt ist. Doch Aix ist mondän, hat saubere Gassen, kurze Wege und einen barocken Charme. Gleich drei Universitäten machen den Ort zu einer jungen, trendigen Stadt. Abends sind die Rue de la Verrerie in der Nähe des Rathauses, die Rue de l’Aumore oder die

Places des Augustins beim Cours Mirabeau voll von ausgehfreudigen Menschen. Die von Platanen gesäumte Flaniermeile, im 17. Jahrhundert angelegt, begeisterte schon Picasso. Der spanische Künstler kehrte bei seinen Besuchen oft in der Brasserie Les Deux Garçons ein, heute eine Institution mit überteuerten Preisen. Damals wie heute besticht die Heimatstadt von Paul Cézanne, dem grossen Vorbild Picassos («Er war mein einziger Meister»), mit

Fachgeschäften, Restaurants, Bars und Märkten. Picasso zog es hingegen vor, sich nach der Stadt in sein Schloss Vauvenargues zurückzuziehen, das sich 15 Kilometer westlich von Aix befindet und letztes Jahr erstmals seine Tore für das Publikum öffnete. Hier lebte Picasso von 1958 bis 1961. Kurator Bruno Ely vom Musée Granet in Aix weiss: «Das Herzstück des Schlosses ist Picassos Atelier, das nicht verändert wurde. Dabei sind die Besucher über


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BESSER LEBEN REISEN

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Direktor Werner Wunderli und sein Wein Aureto: Die Hotelanlage La Coquillade (hinten) hat Häuser, die bis aufs 11. Jahrhundert zurückgehen.

die Leere im Schloss überrascht. Aber so mochte es Picasso.» Er liebte die Landschaft und das magische Licht der Provence, das ihn an seine Heimat Spanien erinnerte. Dieser kehrte er mit der Machtübernahme von Diktator Franco den Rücken. Die erste Begegnung mit der Provence hatte Picasso bereits 1912 in Avignon am östlichen Ufer der Rhone. Als 31-Jähriger verbrachte er bis zum Ausbruch des

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Die Rue Peyrolerie von Avignon beim Palais des Papes.

Ersten Weltkriegs die Sommer in der Stadt mit ihren mittelalterlichen Häusern und der imposanten Befestigungsmauer.

Sur le Pont d’Avignon: Unesco-Weltkulturerbe

Die Altstadt mit dem gotischen Papstpalast aus dem 14. Jahrhundert und ihre berühmte Brücke zählen zum Unesco-Weltkulturerbe. Auf der Rückseite des Palais des Papes bahnt sich die enge Rue

Peyrolerie einen Weg durch die Felsen. Handorgelspieler warten auf dem Kopfsteinpflaster auf Euros von Touristen. Der Mistral sorgt für eine staubtrockene Luft. Besucher sind gut beraten, das Auto vor der Altstadt zu parkieren, denn diese entpuppt sich als veritables Labyrinth mit engen Strässchen, die vielfach als Einbahn signalisiert sind. Rund 40 Fahrminuten von der «Tochter der Rhone» entfernt be-

findet sich das Dorf Ménerbes, majestätisch auf einem Hügelzug gelegen. Es figuriert auf der Liste der schönsten Dörfer Frankreichs. Die Steinhäuser erinnern mit ihren Ziegeldächern an ein verschlafenes Nest in der Toskana. Picasso lebte hier 1946 mit seiner damaligen Partnerin Françoise Gilot. Das heute als Dora Maar bekannte Haus befindet sich nur wenige Schritte vom Maison de la Truffe et du Vin du

Picasso und die Provence: Schlafen, essen und Kultur geniessen ➔ Anreise: Am umweltfreundlichsten mit dem Zug via Genf nach Avignon (Reisezeit ab Zürich gut sechs Stunden). Alternative: Flug mit Swiss nach Lyon. Von dort weiter mit Mietwagen oder TGV. ➔ Übernachtung: Hotel La Coquillade in der Nähe des Dorfs Gargas (Tel. 0033 490 74 71 71, www.coquillade.fr, Übernachtung ab 150 Euro). Das auf einer Anhöhe mitten in der Provence gelegene Landgut (rund 50 Kilometer von Avignon entfernt) besteht aus 28 Zimmern, die sich auf sechs Häuser verteilen. Es befindet zu 99 Prozent im Besitz

von Unternehmer Andy Rihs, ein Prozent gehört dem Schweizer Hoteldirektorenpaar Wunderli. Zur Anlage gehören ein Gourmet- und ein Bistro-Restaurant sowie das Weingut Aureto. Alternative: das Hôtel de l’Amphithéâtre in Arles, eines der schönsten ZweiSterne-Hotels der Welt, befindet sich im Herzen der Altstadt. (Tel. 0033 490 96 10 30, www.hotelamphitheatre.fr, Übernachtung ab 55 Euro). ➔ Restaurants: Le Plaza, 28, Rue du Docteur Fanton in Arles (Tel. 0033 490 96 33 15, 5-GangGourmet-Menü zu 32 Euro);

Brasserie La Mado, 4 place Des Prêcheurs, Aix-en-Provence (Tel. 0033 442 38 28 02, www.lamado-aix.com, gestyltes Lokal unter dem Motto sehen und gesehen werden …); L’Essentiel, 2, rue de la Petite Fusterie, Avignon (Tel. 0033 490 85 87 12, www.restaurantlessentiel.com, moderne Menükompositionen wie Zuckerwatte über Panna Cotta, Dreigänger für 28 Euro). ➔ Picasso: Musée Angladon, 5, rue Laboureur, Avignon (www.angladon.com), Musée Granet, Place Saint-Jean de Malte, Aix-en-Provence (www.musee

granet-aixenprovence.fr), Musée Réattu, 10, rue du Grand Prieuré, Arles (www.museereattu.arles.fr), Château de Vauvenargues im gleichnamigen Ort (www.chateauvauvenargues.com, hier liegt Picasso begraben). Ab dem 15. Oktober zeigt das Kunsthaus Zürich eine Picasso-Ausstellung. ➔ Literaturtipp: Picasso an der Riviera von Helge Sobik (ISBN 978-3-941459-11-3). ➔ Allgemeine Informationen: Atout France, Französische Zentrale für Tourismus, Tel. 044 217 46 00, info.ch@franceguide.com, www.franceguide.com


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BESSER LEBEN REISEN

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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Camargue/ Provence

Hôtel L’Estelle**** in Les Saintes-Maries-de-la-Mer

Nur eine halbe Fahrstunde von Arles entfernt breitet sich der Naturpark der Camargue aus.

Die Provence ist reich an Delikatessgeschäften. Picasso zog die Stierkampfarena in Arles vor.

Lubéron: 180 Weine von 50 Winzern stehen zur Auswahl. Zu degustieren gibt es dort die kräftigen Aureto-Weine, deren Trauben aus den Weinbergen im Gebiet des Parc Naturel Régional du Lubéron stammen. Die Rebberge wurden Ende 2006 von Andy Rihs gekauft. Der Schweizer Unternehmer investierte knapp eine Fahrstunde von Avignon entfernt 30 Millionen Euro. 25 Millionen davon entfallen auf das idyllisch im Nirgendwo gelegene Landgut La Coquillade, das am 17. Oktober 2008 eröffnete. Es ist das Reich des Schweizer Direktorenpaars Carmen (48) und Werner Wunderli (64). Die Umgebung ist ein einziger Garten Eden mit Rebhühnern, Tauben, Wachteln, Spargeln, Melonen, Pfirsichen, Aprikosen, Himbeeren, Erdbeeren, Artischocken, Feigen, Tomaten und viel Lavendel. Werner Wunderli schwärmt: «Am liebsten habe ich die Zeit von

Mitte Mai bis Ende Juni. Dann blühen in unserer Anlage der Klatschmohn, die Lavendelfelder und die 1000 weissen Rosensträucher.» Er schätzt die Weite der Natur, die authentischen Dörfer und die Tatsache, dass Fabriken oder grosse Hotels in dieser Ecke Frankreichs gänzlich fehlen.

Picasso liebte Stierkampf und die Arlésiennes

Die Natur der Provence gefiel auch Picasso. Doch besonders angetan war er nebst Aix von Arles wegen der spanischen Ambiance und den hübschen Arlésiennes. Er besuchte den Ort immer dann, wenn im Amphitheater Stierkampf war. Der Einfluss Spaniens – Barcelona ist nur 400 Kilometer entfernt – zeigt sich auch in der Menüspezialität Torro. 1971, zwei Jahre vor seinem Tod, schenkte Picasso dem Musée Réattu 57 Radierungen als Zeichen seiner Verbundheit mit Arles. Übernachtet

hat er seit Ende der 1950er-Jahre im Hotel Nord Pinus am Place du Forum in der Altstadt, bis er an einem Abend eine Party veranstaltete und sich der Hotelbesitzer beschwerte. Am nächsten Tag zog der Künstler vis-à-vis ins Hotel Du Forum. Samstags schlenderte er durch den Markt, der sich mit 700 Ständen noch immer auf drei Kilometern erstreckt. Um seinen Freund Paul Ricard zu besuchen, reiste er am Wochenende oft in die Camargue, eine halbe Fahrstunde von Arles entfernt. Ricard war bekannt als Gründer der Pastis-Marke, sein Anwesen ist heute die Touristenattraktion Domaine de Méjanes mit einer privaten Stierkampfarena und einem Restaurant. Von hier aus ritten Pablo und Paul im Galopp durch die Natur. Text Reto E. Wild Bilder Roger Wehrli/Agentur (2)

Die Recherche wurde unterstützt von Atout France in Zürich.

Geniessen Sie den Luxus, den Charme und die malerische Lage in einer der schönsten Hotelanlagen der Camargue, und lassen Sie sich von ihrer raffinierten Küche verwöhnen. Restaurant und Poolbar sind während der Saison täglich geöffnet. Bis Ende Saison wird der Swimmingpool auf 26 Grad geheizt. Erleben Sie laue Herbsttage in diesem wunderschönen Hotelbijoux, nahe den Stränden und den mittelalterlichen Städtchen. Ideale Lage auch für Tagesausflüge «Auf den Spuren von Picasso»: Arles befindet sich rund 35 Kilometer entfernt, Avignon 75 km und Aix-enProvence 110 Kilometer. Unser Geniesserangebot im Hôtel l’Estelle**** 3 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstücksbuffet, pro Person ab 534 Franken (25.9. bis 29.10.10), ab 462 Franken (30.10. bis 14.11.10). Der Zuschlag für Halbpension beträgt 60 Franken. Reisedaten vom 25. September bis zum 14. November 2010. Nicht inbegriffen: ➔ Anreise ➔ Obligatorische Annullationskostenversicherung von 15 Franken ➔ Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle Für Auskünfte, Kataloge und Reservation: Hotelplan Direktverkauf Tel. 0848 82 11 11, Mail: glattbrugg@hotelplan.ch. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

| 111

PROFIS RATEN

Wieso nicht mal mit einem Surfbrett rauspaddeln? Es muss ja nicht gerade die Monsterwelle zu sein.

Herrlich verrückt

Sportverletzungen richtig behandeln

Immer schön brav und vernünftig zu sein, ist langweilig. Hauen Sie mal richtig über die Stränge, das tut gut und bringt Sie weiter.

W

er Tag für Tag pflichtbewusst durchs Leben geht und immer nur macht, was von ihm erwartet wird, handelt sich kaum Ärger ein. Dafür läuft er Gefahr, irgendwann – zumindest im übertragenen Sinn – vor Langeweile zu sterben. Viele Menschen empfinden ein derart angepasstes Verhalten als einschränkend und gönnen sich ab und zu kleine Ausbrüche aus dem Alltag. Das macht Spass und steigert die Lebensqualität. «Immer vernünftig zu sein, ist in gewisser Weise unnatürlich», erklärt Serge Brand von den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. «Denn grundsätzlich ist es aufgrund unserer

Millionen Jahre dauernden Entwicklung vorgesehen, dass wir uns immer wieder auf neue, unerwartete Situationen einstellen können. Unser Organismus verlangt nach einem Mindestmass an Abwechslung und Herausforderung», weiss der Psychologe.

Wer Mut hat und spontan ist, lernt Neues über sich

Dabei wird im Hirn Dopamin ausgeschüttet. «Dieser Botenstoff stimuliert unser Belohnungs- und Motivationssystem, sodass wir angetrieben werden, die lustbringenden Verhaltensweisen umzusetzen», erklärt Serge Brand. «Dopamin fliesst auch, wenn wir nur schon daran denken, etwas Span-

Bild Ullstein

So bringen Sie Abwechslung in Ihr Leben

➔ Unternehmen Sie etwas, von dem Sie überzeugt waren, dass Sie es niemals in Ihrem Leben tun würden. ➔ Essen Sie mit verbundenen Augen oder lassen Sie sich mit verdeckten Augen füttern. ➔ Verpassen Sie sich einen Adrenalinkick mit einem Fallschirm- oder Bungeesprung. ➔ Überlegen Sie, was Sie tun würden, wenn Sie fünf Leben hätten. Schreiben Sie alles auf — und setzen Sie dies nach und nach in die Tat um.

➔ Realisieren Sie auch einmal einen Plan, von dem Sie fürchten, er könnte schiefgehen. Schon der Versuch befreit. ➔ Wagen Sie etwas Verrücktes, auch wenn man hinterher über Sie tuscheln wird. Es tut trotz-dem gut. ➔ Flirten Sie einen Abend lang hemmungslos, auch wenn Sie eigentlich schüchtern sind. ➔ Feiern Sie eine Nacht durch und gehen Sie dann direkt ins Büro. Der Spass wiegt die Müdigkeit auf.

Die PECH-Regel umfasst Sofortmassnahmen, welche die Heilung von Sportverletzungen begünstigen. Peter Jenoure von der Crossklinik in Basel erklärt, was sie beinhaltet.

nendes zu tun!» Doch beim Überdie-Stränge-Schlagen zählt nicht nur der Lustfaktor. Mut und Spontaneität stärken auch das Selbstbewusstsein und führen überdies dazu, dass man Neues über sich lernt und erfährt und so Verhaltensmuster günstig beeinflusst werden. Womit bewiesen wäre: Ab und zu etwas Unerwartetes zu wagen, ist gesund und kann das Leben verändern. Lisa Basler

www.migrosmagazin.ch Ausbruch aus dem Alltag: Für wie viel Abwechslung sorgen Sie? Der Persönlichkeitstest.

➔ P wie Pause. Sofort nach dem Unfall mit dem Sport aufhören. Das betroffene Körperteil ruhig stellen und untersuchen. ➔ E wie Eis. Die havarierte Stelle kühlen. ➔ C wie Compression. Druckverband mit mässiger Spannung anlegen. Vor allem bei Schwellungsneigung, Blutergüssen an Gelenken, Gelenkszerrungen und Prellungen. ➔ H wie Hochlagerung. Lindert Schmerzen und erleichtert den Abtransport von Flüssigkeit, die aus den Blutgefässen ins Gewebe ausgetreten ist. ➔ Gehen Sie zum Arzt, wenn sich 24 bis 36 Stunden nach der Verletzung keine Besserung einstellt.

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

«Mami, wo isch s Etui?»

Chaos im Kinderzimmer? Schulsachen unauffindbar? Mit diesen Tricks behalten Eltern und Kinder trotzdem den Überblick.

| 113

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

D

ie Familie harmonisch am Frühstückstisch, neben jedem Kind der säuberlich gepackte Schulsack – das ist ein Bild aus der Werbung. Die Realität sieht anders aus: Mama sucht ihr Portemonnaie, das die Zweijährige neben dem Spinat im Gefrierfach versorgt hat. Der Fünfjährige geht erst dann in den Kindergarten, wenn er seinen Lieblingsteddy gefunden hat, und die Drittklässlerin vermisst ihre Blockflöte. Was läuft hier falsch? Das Fachteam der Pro-Juventute-Elternbriefe meint dazu: Ausnahmezustand im Kinderzimmer: Aber auch weniger Unordnung kann das «Kinder leben im Mo- Leben ganz schön erschweren. ment, Unordnung ist niemals böse Absicht.» Früher war Ordnung das oberste meinsam aufgeräumt, Puzzles Erziehungsziel, heute hat Selboder Legoburgen dürfen bleiben, ständigkeit mehr Gewicht. Kinder Kleinspielzeug kommt in Körbe, sind stolz, wenn sie die gleiche die Bilderbücher auf den Tisch. Arbeit, zum Beispiel das Zimmer ➔ Gemeinsam aufzuräumen mit Und erst dann gibt es die Guteaufzuräumen, wie die Grossen Musik macht Spass. nachtgeschichte. In der Kindertagesstätte Farverrichten dürfen. Sie brauchen ➔ Grosse Körbe oder Kartonfalla in Bern wissen die Kleinen dafür aber eine ihrem Alter entschachteln bringen Übersicht. bereits, wie es geht: Wenn die Glosprechende Hilfe. Kindergarten➔ Ein Teil der Spielsachen cke bimmelt, heisst es Aufräumen. und Schulkinder können mitwegräumen, so wird das helfen, am Vorabend ihre SchulsaDie Schuhe und die Finkli je mit Einzelne attraktiver, und es gibt chen und Kleider für den nächsten einer Wäscheklammer zusammenweniger Unordnung. Tag bereitzulegen. Ungefähr von heften, persönliche Sachen wie ➔ Schultasche, Turnhose, der vierten Klasse an erledigen das Nuggi oder Lieblingstierli komMusikinstrument und Kleider am viele auch ohne Hilfe. men ins eigene Körbchen. Dann Vorabend bereitlegen. gibt es Znüni und anschliessend ➔ In Grossfamilie oder Krippe ist «Guetnachtgschichtli» erst weitere Spiele. jeder einmal Bäbichef, Legochef,

Ordnung ins Kinderchaos bringen

Bild Fotofinder

nach dem Aufräumen

Die 10-jährige Lucy und ihr 12-jähriger Bruder Marcel wissen genau: «Mama flippt aus, wenn am Abend alles am Boden liegt.» Sie greifen zur klassischen Kinder-AufräumeMethode: Alles wird in den Schrank gepackt. Die Mutter der zweijährigen Melanie macht es so: Vor dem Zubettgehen wird ge-

Teddybärchef etc. und sagt, wohin man es versorgen soll. ➔ Grenzen der Unordnung sind z. B. dort, wo hygienische Regeln überschritten werden: verdorbene Lebensmittel, benutzte Taschentücher, nasse Wäsche gehören nicht ins Kinderzimmer.

Elisabeth Schwab-Salzmann

www.migrosmagazin.ch Machtkampf und Belohnung: Die häufigsten Fehler auf dem Weg zum aufgeräumten Zimmer.

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

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Von Angsthase bis Rotzlöffel «Schimpfologie», so heisst das neue Buch für kleine und grosse Klugscheisser, Quasselstrippen und solche, die es werden wollen. Autor Christoph Mett gibt Tipps zum Umgang mit den bösen, nervtötenden oder trotteligen Wesen, die hinter den Schimpfwörtern stecken. Angehende Schimpfologen ab acht Jahren finden im Anhang Postkarten zum Selbergestalten und eine Favoritenliste für die Lieblingsschimpfwörter.

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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Zurück auf die Schulbank

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Tierpfleger lernen dazu, damit sie nicht 20 Jahre lang dieselben Fehler machen.

Tierliebe und eine Schnellbleiche reichen für den Tierpflegeberuf nicht mehr aus: Die neue Tierschutzverordnung schreibt obligatorische Fortbildungskurse vor.

Bild Getty Images

V

iele tierliebende Menschen wählen einen Beruf, in dem sie viel mit Tieren zu tun haben. Noch bis vor wenigen Jahren entwickelten sich Tierfreunde meist via Learning by Doing zu Tierpflegern. Die Zeiten haben sich zugunsten der Tiere gewandelt. Die neue Tierschutzverordnung verlangt, dass Tierpfleger, inzwischen ein anerkannter Beruf, obligatorisch Fortbildungskurse besuchen, und zwar an mindestens vier Tagen innert vier Jahren. Hans Sigg, Präsident des Schweizerischen Verbandes für die Berufsbildung in Tierpflege SVBT und Zoologe, begrüsst diese

neue Vorschrift: «So können sich die Tierpfleger auf dem neuesten Stand des Wissens halten und nicht 20 Jahre lang dieselben Fehler machen.» In der Schweiz gibt es zirka 2000 ausgebildete Tierpfleger. Sie arbeiten in Tierheimen, Zoos, Tierparks, Zuchtbetrieben oder Forschungseinrichtungen. Auch in Hundesalons findet man mehr und mehr ausgebildete Tierpflegerinnen, denn Hundecoiffeuse ist kein anerkannter Beruf. So wählen viele den Weg über die Ausbildung zum Tierpfleger mit Zusatzausbildung für Hundecoiffeuse. Brigitte Haudenschild, Hundecoiffeuse und Züchterin, die auch

Lehrlinge ausbildet, begrüsst die neue Vorschrift: «Es ist wichtig, dass man am Ball bleibt. Man weiss heute viel mehr über Gesundheit oder Verhalten von Tieren als noch vor einigen Jahren.» Die vom SVBT organisierte Tierpflegerfortbildung beginnt am 27. Oktober mit dem Thema «Von der Hauskatze bis zum Tiger: Was müssen Tierpflegende wissen?».

Um die Kurse zu besuchen, braucht es keine Verbandsmitgliedschaft. Übrigens: Die Berufslehre für Tierpfleger dauert drei Jahre. Man hat die Wahl zwischen den Fachrichtungen Heimtier, Versuchstier oder Wildtier.

Dagmar Steinemann

Mehr Infos: www.tierpfleger.ch

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116 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

NEWS

Renault steht unter Strom

«Das Gesamtpaket hat

Der Kia Venga ist eines jener Crossover-Modelle, das die Nischen in den prüft Familie Stuber aus dem bernischen Bargen im Lesertest.

E-Autos in Grossserie: Der Renault Fluence ZE ab 2012. Elektroautos sind die Zukunft: Seit dies den Herstellern bewusst ist, läuft das Rennen um die Marktführung. Renault baut derzeit drei Batteriewerke auf, um 2011 und 2012 vier E-Autos in Grossserie zu lancieren. Der Fluence ZE, eine Limousine mit 95 PS und 160 Kilometer Reichweite, soll Anfang 2012 starten.

Neu auf den zweiten Blick Man muss genau hinschauen, um den nagelneuen Suzuki Swift als neu zu erkennen: Der alte Swift war so erfolgreich, dass die Japaner bei der Optik auf Evolution statt Revolution setzen. Der Kleinwagen ist auf 3,85 Meter gewachsen und geräumiger. Sein neuer 1,2-Liter-Benziner mit 94 PS soll laut Suzuki mit fünf Litern auf hundert Kilometer auskommen. Die Preise starten ab 16 990 Franken.

Auch Pneus sparen Sprit Pneus haben nichts mit dem Durst zu tun? Von wegen: Das Magazin «Auto Bild» testete fünf Sparreifen, wobei diejenigen von den Herstellern Bridgestone, Nokian und Pirelli die Wertung «vorbildlich» erhielten. Der Nokian V zum Beispiel sorgte für einen um 0,43 Liter niedrigeren Verbrauch auf hundert Kilometer, ohne bei der Fahrsicherheit zu schwächeln.

M

it den sogenannten Crossovern kennt sich Familie Stuber aus Bargen BE aus: 20 000 Kilometer im Jahr legen die Stubers jährlich in ihrem Suzuki SX4 zurück – also in einem Mix aus kleinem SUV und Kompaktauto. Damit sind das Ehepaar Stuber und die Söhne Adrian und Stefan die Idealbesetzung für den Leserfamilientest mit dem neuen Venga von Kia. Denn mit rund vier Meter Länge, hohem Dach und variabler Innenarchitektur füllt dieser Crossover eine Nische zwischen drei Klassen – Klein- und Kompaktwagen sowie Microvan. Macht das Sinn? «Wichtig sind uns Aussehen und Platz, Verbrauch und Preis», erläutert Felix Stuber. Der 46-jährige Metzger betont: «Das Gesamtpaket des Venga überzeugt uns!» Die 43-jährige Brigitte Stuber fügt an: «Wir könnten uns gut vorstellen, einen Venga zu kaufen.»

Der Crossover setzt auf Sein statt Schein

Schon wegen des Designs, das zurückhaltend, aber durchaus schick ist. Aber auch sonst trifft der Venga den Geschmack der Stubers. Denn am Ende zählen innere Werte. «Das Platzangebot ist reichhaltig, der Laderaum für vier Personen gross, die Sitze sind bequem und im Fond variabel – und Ambiente und Bedienung sind prima», lobt Brigitte Stuber und fügt schmunzelnd an: «Nur die Navigation hat uns Sorgen bereitet – wobei wir das erste Mal ein Navi bedienten. Auf einem Ausflug nach Leukerbad VS wollte das Gerät uns partout nicht auf die Autobahn lotsen. Die Kommentare der Navi-Stimme, als wir doch Autobahn gefahren sind, haben uns amüsiert.» Inzwischen wissen die Stubers, dass sie einfach «Mautstrassen vermeiden» hätten deaktivieren müssen. Der Ausflug machte den-

STECKBRIEF

Kia Venga 1.6 CVVT Motor/Antrieb: Vierzylinder, Benziner, 1591 cm³, 125 PS, manuelles Fünf-GangSchaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,9 s, Spitze 182 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,07 x 1,77 x 1,60 m, Kofferraum 422 bis 1341 l, Gewicht 1255 kg. Verbrauch: 6,2 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. B, CO2Ausstoss (Werksangabe) 144 g/km. Preis: ab 26 600 Franken.

Die Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet.


BESSER LEBEN AUTO

uns überzeugt»

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EXPERTE Kurt Egli, Umweltberater

Benziner als gute Wahl

klassischen Autokategorien füllt. Ob das klappt,

Der CO2-Wert des Venga kann sich mit 144 g/km durchaus sehen lassen. Zwar wäre der Diesel noch deutlich sparsamer (4,5 l/100 km; 119 g/km CO2). Doch die — auch wegen der aufwendigen Abgasreinigung — teurere Dieselmotorentechnologie geht beim Venga mit 3000 Franken Mehrpreis ganz schön ins Geld. Bei einer Jahresfahrleistung von 15 000 Kilometern dauert es mehr als acht Jahre, um den Mehrpreis zu kompensieren. Zudem ist der Umweltvorteil nicht ganz so gross, wie es auf den ersten Blick scheint: Dieselmotoren laufen zwar CO2-ärmer, stossen umgekehrt aber mehr gesundheitsschädliche Stickoxide aus als Benzinmotoren.

CO2-RICHTWERTE 180 170

Rundum glücklich mit dem Kia Venga: Brigitte, Felix, Adrian und Stefan Stuber (von links).

160 150

175 161

140

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130

144 g/km 134

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120

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noch Spass, zumal sich das Fahrwerk von seiner besten Seite zeigte. «Der Fahrkomfort hat mich sehr überrascht», meint Felix Stuber: «Auch der temperamentvolle Motor und die exakte Schaltung überzeugen. Nur bei hoher Drehzahl dürfte er leiser sein.» Der Verbrauch des 125-PSBenziners lag auf 800 Testkilometern auch dank serienmässigem Stopp-Start-System bei sechs Litern je hundert Kilometer. «Für einen Benziner ein verblüffendes Ergebnis», betont Brigitte Stuber. Nach dem Test blieben viele Details in angenehmer Erin-

nerung – zum Beispiel die Rückfahrkamera (Aufpreis inklusive Navigation 2450 Franken), die komfortablen Armlehnen vorne und hinten oder die elektrisch einund ausklappbaren Aussenspiegel.

Der sehr faire Preis (1.6 mit 125 PS ab 26 600 Franken; 90 PS 20 990 Franken, alternativ gibt es den 128-PS-Diesel) und sieben Jahre Garantie sind prima. Und die Söhne mögen den Kia: Adrian (17) lobt das Panoramaglasdach, schränkt aber ein: «Ist es offen, sind die Windgeräusche laut.» Seinen Bruder Stefan überzeugt der Sound der Audioanlage. Nichts Negatives? Der 14-Jährige überlegt und sagt lachend: «Nicht gefallen hat mir höchstens, dass mein Bruder andere Musik hören wollte.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

100 90

2008 2009

2010 2011

2012

Kia Venga 1.6 CVVT Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2010 einen Richtwert von 147 g/km. Unser Testwagen liegt mit 144 g/km knapp darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migrosmagazin.ch


118 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

Besuch in der Goldenen Stadt

Im kommenden Jahr haben Leserinnen und Leser des MigrosMagazins Gelegenheit, die Kulturstadt Prag auf einer exklusiven Reise kennenzulernen und ausgesuchte kulturelle Anlässe zu geniessen.

P

rag – das ist Geschichte und Kultur pur. Alte Häuser, oft geprägt von Romanik und Gotik, Kirchen und romantische Gassen zeichnen die Altstadt der tschechischen Hauptstadt aus. Auf der Kleinseite und in der Hradschin-Stadt sind dagegen Palais aus der Renaissance und dem Barock prägend. Die bekanntesten Wahrzeichen Prags sind die Burg mit dem Veitsdom, die Karlsbrücke und der Altstädter Ring mit Teynkirche, Ungelt, Rathaus und astronomischer Uhr sowie der belebte Wenzelsplatz, eigentlich ein Boulevard mit vielen Einkaufspassagen. Berühmt ist Prag jedoch auch für seine zahlreichen Jugendstilbauten und für die Moldau, die von 13 Brücken aus verschiedenen Epochen überspannt wird. Dies sind nur einige Beispiele der zahllosen Sehenswürdigkeiten, die die tschechische Metropole bietet. Nun können sich die Leserinnen und Leser des MigrosMagazins auf einer exklusiven CarReise selber ein Bild vom kulturellen Reichtum Prags machen.

Das Reiseprogramm ➔ 1. Tag: Schweiz—Prag

Die Reiseteilnehmer verlassen die Schweiz im Rheintal und erreichen bald darauf das Allgäu. Die Reise führt weiter vorbei an Memmingen in den Raum Ulm. Hier überquert das Fahrzeug die Donau. Mittagshalt macht die Reisegruppe in den Ellwanger Bergen. Danach wird Nürnberg, die zweit-

grösste Stadt Bayerns umfahren, und bald die tschechische Grenze erreicht. Vorbei an Pilsen, der zweitgrössten Stadt Böhmens, die vor allem für sein Pilsner Urquell weltberühmt ist, erreichen die Reisenden am Abend die tschechische Hauptstadt Prag, wo sie die nächsten vier Nächte logieren werden. ➔ 2. Tag: Prag

Nach dem Frühstück besichtigen die Reiseteilnehmer die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten auf dem Prager Burgberg. Die Burgstadt Hradschin thront auf der linken Seite der Moldau und zählt mit seinem geschlossenen Ensemble von Türmen und Kuppeln zum Unesco-Weltkulturerbe. Unter anderem werden der St. Veitsdom, der alte Königspalast mit Vladislavsaal, die Allerheiligenkapelle, und das Goldene Gässchen besichtigt. Am Abend stehen je nach Reisedatum der Besuch einer der folgenden kulturellen Veranstaltungen auf dem Programm: 24. Februar: Das Ballett «Coppelia» von Löo Delibes im prunkvollen Nationaltheater. 5. März: Zum 120. Geburtstag von Sergej Prokofjew sein erfolgreiches Ballett «Cinderella – Aschenbrödel» in der schmucken Staatsoper. 17. März: Sinfoniekonzert mit dem Symphonischen Orchester des Prager Rundfunks. ➔ 3. Tag: Prag

Am Vormittag steht ein fakultativer Ausflug nach Melnik auf dem Programm. Hier, am Zusam-

menfluss von Moldau und Elbe, in einem bekannten tschechischen Weinbaugebiet, erhebt sich hoch über dem Wasser das wohl schönste Renaissanceschloss Böhmens, das die Reiseteilnehmer auch besichtigen können. Am Abend besuchen sie eine der folgenden kulturellen Darbietungen: 25. Februar: Sinfoniekonzert mit der Tschechischen Philharmonie im prunkvollen Dvorak-Saal des Rudolfinums mit Werken von Wagner und Mahler. 6. März: Gaetano Donizettis amüsante Opera buffa «L’elisir d’amore – Der Liebestrank» in einer neuen klassischen Inszenierung im Nationaltheater. 18. März: Ballettklassiker «Schwanensee» von P. I. Tschaikowsky im Nationaltheater. ➔ 4. Tag: Prag

Beim heutigen Rundgang durch die Altstadt sehen die Reisenden die prachtvollen Fassaden in der Pariser Strasse, den Altstädter Ringplatz mit Rathaus und Aposteluhr, die Karlsgasse, und die Moldaupromenade. Schliesslich besuchen sie auch die 16-bogige Karlsbrücke, die älteste und berühmteste Brücke Prags, die sich durch ihren reichen Skulpturenschmuck auszeichnet. Am Abend besuchen die Teilnehmer eine der folgenden kulturellen Veranstaltungen: 26. Februar: Giuseppe Verdis Meisterwerk «Otello», ein intrigantes Liebesdrama, in einer klassischen Inszenierung in der Staatsoper.

Anmutig: Auch Ballettaufführungen 7. März: Konzert im prunkvollen

«Spanischen Saal» in der Prager Burg mit dem renommierten tschechischen Violinvirtuosen Ivan Zenaty.


LESERANGEBOT

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Leistungen und Preis Die Reisedaten: 23. bis 27. Februar 2011 4. bis 8. März 2011 16. bis 20. März 2011 Abfahrtsund Ankunftsorte: Bern, Basel, Olten, Zürich, Winterthur und St. Gallen.

Eindrücklich: Die tschechische Metropole gilt als eine der schönsten Städte Europas.

Im Preis eingeschlossen sind: ➔ Hin- und Rückfahrt mit modernem Vier-SterneFernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc. ➔ Vier Übernachtungen im Viersternehotel in Prag ➔ Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Farbfernsehgerät etc. ➔ Halbpension mit Frühstücksbuffet ➔ Alle kulturellen Abendveranstaltungen gemäss Programm ➔ Geführte Stadtbesichtigung auf dem Burghügel am zweiten Tag ➔ Geführter Rundgang in der Prager Altstadt am vierten Tag Preis pro Person: 795 Franken

stehen auf dem Programm der Leserreise, 19. März: Giacomo Puccinis Meisterwerk «Turandot» in einer klassischen Inszenierung in der schmucken Staatsoper.

Im Preis nicht inbegriffen: ➔ Fakultativer Ausflug nach Melnik inklusive Weinprobe: 25 Franken ➔ Einzelzimmerzuschlag: 175 Franken Annullationsschutz: 22 Franken

Architektonisches Juwel: Die St.-Nikolaus-Kirche.

➔ 5. Tag: Prag—Schweiz

Nach dem Frühstück verlässt die Reisegruppe zeitig am Morgen Prag und fährt wieder zur deutschtschechischen Grenze. Durch Bay-

ern und das Allgäu kehrt sie gegen Abend wieder in die Schweiz zurück. ds

Buchung: Bossart Reisen AG Schaffhauserstrasse 44 8152 Glattbrugg Telefon: 044 880 08 00 E-Mail: info@bossartreisen.ch


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Migros-Magazin 38, 20. September 2010

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➔ Fourierschüler, Fourierschule 2 Thun, 16.5.–18.6.1955. Vor 55 Jahren (!) erlebten wir gemeinsam unter Hptm Winkler eine wertvolle Ausbildung und gleichzeitig eine kameradschaftlich schöne Zeit! Erinnerst du dich? Ich wäre an einer Adressliste interessiert. Wer kann sie mir senden? Danke. Hans Hächler, Kunzhubel 15 5742 Kölliken

➔ Am Gymnasium in Einsiedeln waren in der Klasse von 1935 bis 1937 auch Josef Kaufmann und Gerhard Niklaus. Eure Mitschüler würden sich freuen, euch am nächsten Treffen wiederzusehen. Ihr oder Verwandte und Bekannte, die eure Namen oder Adressen kennen, meldet euch. Albert Bieber, Glattstegweg 82 8051 Zürich, Telefon 044 321 63 76

Kamera sucht Besitzer

➔ Klettergebiet Ueschenen bei Kandersteg, 31. Juli 2010 Am Samstag, 31. Juli, blieb unterhalb der Route «Fabio lost Radio» ein Fotoapparat (Canon Ixus 9515, türkis) liegen. Er gehört jemandem aus einer Gruppe, die dort eine Ausbildung für Mehrseillängen-Klettern absolviert hat. Das letzte Foto auf der Kamera zeigt diese Leute – wer kennt sie? Bitte melden, dann kann ich die Kamera zurückgeben.

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BITTE MELDE DICH

➔ Wer erkennt sich auf diesem Foto? Das Bild zeigt die Klasse Weber 1948–1951 im Wolfbachschulhaus Zürich. Am 8. November 2010 treffen wir uns zum 5. Klassentreffen und würden uns über «Zuwachs» gewaltig freuen.

Annamarie Iten-Huber Graneggstr. 7 8280 Kreuzlingen Telefon 071 672 37 56

➔ Ich suche auf diesem Weg alte Klassenkameraden. Wir waren in der Primarschule im NeumarktSchulhaus in Biel. Unser Lehrer hiess Herr E. Schneider (Schnippi). Bitte meldet Euch. Franziska Rackwitz-Joder Friedhofweg 37, 2555 Brügg Telefon 032 373 65 15 rackwitz@bluemail.ch

➔ Für unser Klassentreffen suchen wir Albert und Verena Stähli. Wir besuchten im Jahr 1956 und 1957 zusammen die Sekundarschule in Necker. Auskunft erteilt Kurt Nüssli.

Kurt Nüssli, Zwislenstrasse 44 9056 Gais, Telefon 071 352 23 82 kurt_nuessli@hotmail.com

➔ Wir haben am Sonntag, 20. Juni, im Freilichtmuseum Ballenberg bei einer Brätelstelle dein Taschenmesser mit der Gravur «RWD 1997, Brunner Roland» gefunden. Bitte melde dich, wenn du es wiederhaben möchtest.

René und Daniela Meier Schlusselti 115, 3856 Brienzwiler Telefon 033 951 02 65 fam.meierysli@quicknet.ch

➔ Ich arbeitete zusammen mit Peter Wetzel in der ABB Turbo Systems AG in Baden. Den Kontakt haben wir leider verloren. Es wäre schön, wenn er sich mal melden würde. So viel ich weiss, wohnt er jetzt in Adligenswil LU. Karin Abegglen-Umbricht Breitestrasse 2, 5330 Bad Zurzach, karabegglen@gmx.ch

➔ Suche ehemalige Schülerinnen Haushaltungsschule Brugg, Sommerkurs 1961: Ruth GrütterAeschlimann, Käthi ZobristHämmerli, Verena SchneiderMeier, Elisabeth Gloor, Verena Keller und Dora Bauer. Bitte meldet euch für ein Treffen.

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➔ Wir waren im Winter 1963 bis 1964 als Coiffeusen bei Coiffeur Parpan auf der Lenzerheide angestellt. Ich kannte Dudu nur unter diesem Namen, und sie kam aus dem Zürcher Oberland. Wer erkennt Dudu (rechts auf dem Bild)? Sie kam damals von England zurück. Würde mich sehr freuen, sie wiederzusehen.

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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126 | Migros-Magazin 38, 20. September 2010

MEINE EINKAUFSWÄGELIS «Wir haben wohl ein Auto, aber zum Posten nehme ich lieber die Esel mit. Die tragen mir den Einkauf in den selbst gemachten Packtaschen viel charmanter nach Hause als jedes Fahrzeug.»

Name: Rahel Trüb (30) Sternzeichen: Fisch Wohnort: 8471 Oberwil (Dägerlen) Wieso leben Sie hier? Im Jahr 2002 hat es mich von Fraubrunnen BE ins Zürcher Weinland verschlagen. Und zwar, weil ich geheiratet habe. Wo würden Sie gerne leben? Ich bin hier sehr glücklich. Deshalb will ich nirgendwo anders leben. Beruf und Lebenslauf: Vor meiner Sattlerlehre habe ich ein Zwischenjahr auf einem Bauernhof im Jura gemacht. Nach der Lehre war ich zwei Jahre in einer Orthopädiewerkstatt angestellt. 2003 habe ich im Keller unseres Hauses mein Atelier Cuire aufgebaut, das seither ebenso «wächst» wie die Familie (zwei Kinder, drei Esel, drei Ziegen, zwei Katzen und ein Hund). Mein Ziel: Meine Herausforderung ist, das Gleichgewicht zu finden zwischen Familie, Atelier und Stall. Zudem will ich mir stets bewusst sein, dass ich in allererster Linie Mutter von zwei tollen Mädchen bin. Mein Lebensmotto: Dankbar sein. Sich dessen bewusst sein, dass nichts selbstverständlich ist, führt zu purer Lebensfreude. Was ich mag: Menschen, die sich für andere Menschen engagieren. Was ich nicht mag: Gespräche über das Wetter. Was ich an mir mag: Meine Spontaneität und meine kreativen Ideen. Was ich an mir nicht mag: Ich bin zu ungeduldig, vieles geht mir zu langsam. Meine drei Esel sind mir gute Vorbilder. Die nehmens gemütlich, easy, machen eins nach dem anderen. Mein bester Entscheid: Meinen Mann Peter zu heiraten.

Text Beat Matter Bilder Daniel Winkler

Rahel Trüb

Die berufliche und auch private Passion von Rahel Trüb hat lange Ohren und ein graues Fell. Die Sattlerin aus Oberwil ZH entwickelt Produkte, die auch dem störrischsten Esel ein freudiges «I-aa» entlockt. Die Arbeit mit den Grautieren erfordert etwas, das die 30-Jährige bisher bei sich vermisste: Geduld.

MEINE SUCHT «Die Arbeit in meinem Atelier. Immer wieder, teilweise mitten in der Nacht, kommen mir Ideen für neue Eselsprodukte, die ich dann unbedingt ausprobieren muss.»

MEIN PRODUKT «Blévita in allen Sorten. Eine sinnvolle Zwischenmahlzeit, die schmeckt.»


MEINE WELT

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MEINE LIEBSTEN «Meine Töchter Janina (3) und Juana (5). In die Kinder zu investieren, ist meiner Meinung nach die beste aller Arbeiten. Meine Mädchen sind mir das Allerwichtigste.»

MEIN DING «Mit der Entwicklung dieser Hufschuhe erlangte ich in Eselskreisen eine gewisse Bekanntheit. Sie dienen als Hufeisenersatz.»

MEIN FLUCHTORT «Ich setze oder lege mich gerne ins Stroh, sinniere und höre den Eseln zu, wie sie beim Fressen das Stoh genüsslich knacken lassen. So klinke ich mich aus dem Alltag aus.»

MEIN TICK

«Ich mag Fondue so gerne, dass ich mir auch von einem heissen Sommertag die Lust darauf nicht nehmen lasse. In meinem Gefrierschrank liegt eigentlich immer ein Fondue in Reserve.»

MEIN ZUHAUSE «An unserem Garten gefällt mir, dass er gross und unkompliziert ist. Aber ein Garten, in dem Kinder herumtoben, muss doch so aussehen, oder?»


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Migros Magazin 38 2010 d VS  

«AIDA AM RHEIN» 52 Welche WG will ein Jahr gratis wohnen? Fünf Regionen, fünf Rezepte: So fein kocht die Schweiz. WETTBEWERB 44 LANDFRAUENKÜ...