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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

NR. 36 | 2. SEPTEMBER 2013 www.migrosmagazin.ch

INTERNET-DATING I 28

Wo mollige Menschen ihr Glück finden WIRTSCHAFTSEXPERTE I 32

Walter Kielholz über Politik und die Banken

Schreibkraft

Arno Camenisch ist die neue Schweizer Literaturhoffnung. Seine kraftvolle Sprache kommt an, nicht nur in der Heimat. Trotzdem ist der Bündner bodenständig geblieben. I 124

Bild: Fabian Unternährer

BERUF MUTTER I 94

Moderne Frauen kehren zurück an den Herd

Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 am Nachmittag von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr, oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch


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Diese Woche 6 |

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NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 | Migros-Magazin |

eDitoriaL

18 | MENSCHEN Hündin Nella erwartet die Gäste im Barmelhof in Erlinsbach SO, einer der wenigen urigen Bauernbeizen, die heute noch über einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb verfügen.

Andrej Abplanalp, Leiter Produktion

Zürcher auf Landgang

Wenn man im Raum Zürich wohnt, vergisst man manchmal, dass es in der Schweiz noch mehr gibt als Paradeplatz, Bahnhofstrasse und Hallenstadion. Und man vergisst auch, dass es noch einen anderen Lebensstil gibt, als von Termin zu Termin zu hetzen, das Mittagessen vor dem Computer hinunterzuschlingen und sich abends in einer hippen Bar zur Afterworkparty zu treffen. Doch es gibt ihn, den anderen Lebensstil. Nach einer langen Wanderung durch einen herbstlichen Wald ist die urbane Bar mit den trendigen Loungesesseln fehl am Platz. Viel lieber sitzt man auf einer verwitterten Holzbank in einer gemütlichen Bauernbeiz und genehmigt sich eine deftige Rauchwurst. Oder ein Stück Ziegenkäse. Oder einen herrlich duftenden Eintopf. Bauernbeizen sind kleine kulinarische Paradiese. Unser Mitarbeiter Martin Jenni hat einige von ihnen aufgespürt (ab Seite 18). Ob im Jura, in der Innerschweiz oder im Thurgau, eins haben diese Restaurants gemeinsam: Sie haben einen eigenen Hof, der die Restaurantküche mit gesunden Nahrungsmitteln beliefert. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern schmeckt auch ausserordentlich gut. Und plötzlich ist Zürich ganz weit weg. Plötzlich könnte man sich vorstellen, aufs Land zu ziehen, den Managerjob aufzugeben, ohne Auto zu leben und Pferde zu züchten. Unglaublich, was ein Happen feines Essen mit einem machen kann …

Migros-Woche

32 | Interview Wirtschaftsmanager Walter Kielholz 39 | Kolumne: Der Hausmann

9 | Aktuelles

generation M andrej.abplanalp@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

10 | Erneuerbare Energien In Neuendorf AG betreibt die Migros die grösste Solaranlage der Schweiz

Menschen

18 | Reportage Sechs Bauernbeizen mit eigenem Hof 27 | Auf ein Wort Hilfe für syrische Flüchtlingskinder 28 | Porträt Milna Nicolay gründet ein XL-Datingportal

aKtUeLL

42 | Total erfolgreich In Frenkendorf BL wird das beliebteste Waschmittel der Schweiz hergestellt 47 | Migros-Kulturprozent Der fahrbare Konzertsaal

schaUFenster

48 | Erfrischende Bio-Drinks 50 | Knackiges Bio-Tiefkühlgemüse 53 | Asiatisches von Anna’s Best

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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

INHALT | 7

Bilder: Marco Aste, Pascal Mora, Bruno Bolinger

80 | saisonküche ihre Liebe für den Bossa nova führte Jenny chi nach Brasilien. Von dort hat die Musikerin mit chinesischen, deutschen und schweizer Wurzeln auch ihr Lieblingsrezept für Poulet mitgebracht.

32 | Menschen Wirtschaftsmanager und swiss-Re-Verwaltungsratspräsident Walter kielholz findet, dass die schweiz die Finanzkrise gut überstanden hat und für die Zukunft solide aufgestellt ist. 55 | 57 | 59 | 60 | 69 | 71 | 73 | 75 | 77 | 79 |

heidis apfelminzesirup coole Milchshakes Frische himbeeren aus der Region Fruchtiges für Gross und klein Trendige kleider für Jungs neues Design für Delizio-kapseln kids im Minimania-Fieber Umweltschonend waschen Pflege für empfindliche haut Pflaster für geplagte Füsse

SAISONKÜCHE

80 | Viva Brasil Musikerin Jenny Chi bereitet ein südamerikanisches Limetten-Poulet zu

IHRE REGION

109 | auto Suzuki SX 4 S-Cross: Echter Familientyp

LEBEN

MEINE WELT

87 | neues aus ihrer Genossenschaft

93 | Mix 94 | Die neuen Mütter Zu Besuch bei jungen Frauen, die sich bewusst für ein Leben als Mutter und Hausfrau entschieden haben 102 | in Form Obwohl viele Frauen an Endometriose leiden, ist die schmerzhafte Erkrankung des Unterleibs wenig erforscht 107 | Multimedia Alte TV-Geräte internetfähig machen

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124 | arno camenisch Wo sich der Shootingstar der Schweizer Literaturszene Inspirationen für seine Romane holt

RUBRIKEN 13 | 111 | 113 | 114 | 120 |

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MIGROS-WOCHE

Migros-Magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

aKtUeLLes | 9

Frisch in Der Migros

Kerniger Genuss Pinienkerne sind das i-Tüpfelchen auf mediterranen Salaten. Leider sind die Bio-Pinienkerne aufgrund schlechter Erträge in der Migros zurzeit nicht erhältlich. Als Ersatz gibt es jetzt Zedernkerne in Bioqualität. Die Nüsse der sibirischen Zirbelkiefer haben einen fast identisch hohen Fettgehalt und ein ähnlich feines Aroma wie die länglicheren Pinienkerne.

Kultige Marken

zahL Der Woche

125

Startschuss zur neuen Kampagne für die MigrosEigenmarken: selbst gemacht und aus der Schweiz.

S

ie zählt zu den weltweit grössten Eigenmarkenproduzenten, stellt in 18 verschiedenen, in der Schweiz domizilierten Unternehmen insgesamt über 20 000 Produkte her und arbeitet nach dem traditionellen Schweizer Qualitätsverständnis: Die Rede ist von der Migros-Industrie mit Kultprodukten wie dem Migros-Ice-Tea, der Candida-Zahnpasta oder dem Aproz-Mineralwasser aus den Walliser Bergen. Eine neue Initiative mit dem Titel

«Von uns. Von hier» soll die Bedeutung der MigrosEigenmarken noch stärker zum Ausdruck bringen und zeigen, wofür die Industrieunternehmen stehen: Sie stellen die Migros-Produkte selbst her und garantieren für eine hochwertige Schweizer Qualität zu guten Preisen. Erfahren Sie mehr über die MigrosIndustrie ab Seite 42

Im August wäre Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler 125 Jahre alt geworden. Der Migros-Genossenschafts-Bund (MGB) und die Migros-Unternehmensleitungen nehmen den Geburtstag zum Anlass, ihren Mitarbeitenden für die Treue und den täglichen Einsatz zu danken. Rund 70 000 fest angestellte Migros-Mitarbeitende erhalten eine exklusive Einkaufskarte im Wert von 125 Franken.

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solarenergie

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Nr. 36, 2. September 2013 | migros-magazin |

Das Kraftwerk auf

Preisgekrönte Stromproduzentin: Auf dem Dach ihres Verteilbetriebs in Neuendorf

Sonnige Laune: Andreas Münch (links), Mitglied der Generaldirektion des MGB, und Hans Kuhn, Geschäfsleiter der MVN AG.

D

as Autobahnkreuz Härkingen an der A1 bei Neuendorf SO dürfte vielen Autofahrern dank unliebsamer Stauerlebnisse vertraut sein. Statt sich über den Stau aufzuregen, sollte man die Schleichfahrt künftig nutzen und auf diesem Autobahnabschnitt einen kurzen Blick aus dem Seitenfenster werfen. Denn direkt an der Autobahn wird seit kurzem Ökostrom in rekordverdächtiger Menge hergestellt. Vom Auto aus gerade noch sichtbar, reiht sich am Dachrand der MigrosVerteilbetrieb Neuendorf AG (MVN AG) ein Solarpanel an das andere. Und sie sind nicht die einzigen: Mehr als 20 000 der blau schimmernden Platten sind auf den Flachdächern des Migros-Tochterunternehmens in den letzten sechs Monaten installiert worden. Elf Millionen Franken liess sich die Migros den Bau des grössten Solarkraftwerks der Schweiz kosten. Die Dimensionen der gesamten Anlage sind gewaltig: Die Solarpanels verteilen sich auf einer Fläche von

So gross wie 123 Tennisplätze: Auf den riesigen Flachdächern der Migros-Verteilbetrieb

32 000 Quadratmetern, was 123 Tennisplätzen entspricht.

Die anlage produziert strom für 1300 Haushalte Auch die Leistung kann sich sehen lassen. Der jährliche Stromertrag wird bei 4,8 Millionen Kilowattstunden (KWh) liegen. Das entspricht dem Stromverbrauch von 1300 Haushalten. «Wir sind stolz, dass wir fast unsere gesamte Dachfläche für die Solarstromproduktion einsetzen können», sagt

Hans Kuhn, Geschäftsleiter der MVN AG. «Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.» Der Solarstrom wird ins öffentliche Netz eingespiesen. Dafür erhält die Migros wie die meisten anderen Produzenten von Solarenergie eine Entschädigung von 30 Rappen pro KWh. Diese stammt zum Teil aus der kostendeckenden Einspeisevergütung KEV, mit welcher der Bund die Solarenergie fördern will. Denn noch immer ist Solarstrom im Vergleich zu konventionell produziertem


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generation m

Migros-Magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

solarenergie | 11

dem Dach

betreibt die migros die grösste Solaranlage der Schweiz. Ressourcen und Klima schonen Die Migros hat sich in ihrer Klima- und Energiestrategie ehrgeizige Ziele gesetzt. Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M sind diese Ziele als Versprechen für alle sichtbar. Dazu gehört, dass sie sich verpflichtet, ihren Stromverbrauch gegenüber 2010 bis Ende 2020 um zehn Prozent zu reduzieren. Dafür gabs kürzlich Lob vom WWF: In einer Studie zum Stromverbrauch von Unternehmen zählt die Migros zu den acht führenden Unternehmen und wurde vom WWF in die Kategorie Vorreiter eingestuft. Im selben Zeitraum, in dem sie ihren Stromverbrauch reduziert, will die Migros auch ihren Ausstoss an Treibhausgas CO2 um 20 Prozent verringern. Mehr Informationen zu diesen und allen weiteren Versprechen gibts unter www.generation-m.ch

Engagement bereits mehrfach mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet.»

Kein anderes Unternehmen betreibt mehr solaranlagen

Neuendorf AG (MVN AG) produziert die Migros seit Mitte August Solarstrom.

Strom relativ teuer. Kostet dieser weniger als zehn Rappen pro KWh, sind es beim Solarstrom rund 20 bis 30 Rappen. Aber die Migros hat Solarstrom produziert, lange bevor die KEV lanciert worden ist, wie Andreas Münch, Mitglied der Generaldirektion des MigrosGenossenschafts-Bunds und Verwaltungsratspräsident der MVN AG, weiss: «Schon 1990 hat die Migros ihre erste Photovoltaikanlage eingeweiht. Seither haben wir die Solarstromproduktion laufend erhöht und wurden für unser

«Schon 1990 hat die migros ihre erste Solaranlage eingeweiht.» Andreas Münch, Mitglied der Generaldirektion des MigrosGenossenschafts-Bunds MGB

Die Photovoltaikanlage in Neuendorf ist bereits die 26. der Migros. Kein anderes Unternehmen in der Schweiz hat derart grosse Solarstromflächen auf seinen Dächern montiert. Wie wichtig der Detailhändlerin die Förderung erneuerbarer Energien ist, zeigt ein Versprechen im Rahmen von Generation M. Neben der Sonne nutzt die Migros auch andere erneuerbare Energiequellen. Im Rahmen von Pilotprojekten dreht sich zum Beispiel jeweils ein kleines Windrad auf den Dächern der Betriebszentralen der Genossenschaften Migros Ostschweiz in Gossau und der Migros Zürich. Mit weiteren Versprechen verpflichtet sich die Migros zudem, verantwortungsvoll mit Ressourcen und Klima umzugehen (siehe Box). Die Investitionen in Solarenergie sind für die Migros noch lange nicht abgeschlossen: Demnächst installiert die Genossenschaft Migros Basel auf dem Dach ihrer Betriebszentrale 3200 Solarpanels. Text: Andreas Dürrenberger Bild: Pascal Mora

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie erneuerbare Energien fördert.


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forum

Migros-Magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

leserbriefe | 13

mm 35: «Keine Angst vor dem bösen Wolf», reportage über Herdenschutz mit Lamas.

«Er sollte ein Vorbild für alle Schafhalter sein» ! Herzlichen Dank für diese interessante Reportage zum aktuellen Thema Herdenschutz, in der vom Hobby-Älpler Karl Siegrist aus dem Entlebuch berichtet wird, der sich sehr um das Wohl seiner Schafe kümmert. Nebst täglichen Besuchen hat er zwei Lamas zum Herdenschutz vor wildernden Hunden und Raubtieren angeschafft. Karl Siegrist sollte ein Vorbild für alle Schafhalter sein, die ihre Schafe ohne Schutz ihrem Schicksal überlassen und deren Verlust in Kauf nehmen. Gabriela Maruenda 8954 Geroldswil

! Ich habe Ihren Artikel betreffend Herdenschutz mit Interesse gelesen. Ich fand ihn sehr gut gemacht. Leider kann ich daraus nicht erkennen, wie die Lamas die Herde vor Wölfen schützen sollen. Ich nehme nicht an, durch Anspucken.

lässt sich sehr wohl ein erfülltes, reiches und — notabene — weniger problembeladenes Leben realisieren ohne (durch die Gesellschaft so hochgelobte) Heirat. Natürlich gilt es, den als Single bewusst eingeschlagenen Weg sorgfältig zu gehen und sich nicht vom gängigen Klischee der sogenannt allein glückselig machenden Ehe verunsichern zu lassen. Die Ehe kann, muss aber nicht für jeden Menschen der richtige Entscheid fürs Leben sein. Dies zeigt nicht zuletzt die heutige Scheidungsrate. Ein Dankeschön an Herrn Mathias Binswanger für seine klaren Worte zu diesem Thema.

Barbara Bisschop, 2502 Biel

bild: Getty Images

mm 35: «Glück entsteht immer nur als Nebeneffekt», Interview mit Glücksforscher mathias Binswanger.

«Ein erfülltes, reiches Leben ohne Heirat» ! Schön, diese Aussage mal ganz offiziell zur Kenntnis nehmen zu können! Es

Rita Buchs 4054 Basel

schreiben sie uns Wir freuen uns über briefe und e­mails zu Artikeln im migros­magazin. Je kürzer Ihr brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die redaktion gekürzt werden. per post an redaktion migros­magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich, oder per e­mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre telefonnummer anzugeben.

Auch Pascal Zuberbühler spielte in der Bundesliga – bei Leverkusen.

mm 35: «Elfmeter statt Penalty», Artikel über Schweizer Bundesligafans.

Mehr Schweizer Zurzeit stellen die Schweizer mit 17 Akteuren die grösste Ausländerdelegation der bundes­ liga. Aber auch früher waren die eidgenossen im Norden begehrt. So begehrt, dass wir fast ein wenig den Überblick verloren haben. Dank unseren aufmerksamen Leserinnen und Lesern können wir nun die Liste ergänzen: rolf Wüthrich, 1964–65, 1. FC Nürnberg Sébastien fournier, 1996–97, Vfb Stuttgart marco Walker, 1996–98, tSV 1860 münchen Pascal Zuberbühler, 2000–01, bayer 04 Leverkusen marc Zellweger, 2001–02, 1. FC Köln mario Cantaluppi, 2004–06, 1. FC Nürnberg ricardo Cabanas, 2006–07, 1. FC Köln David Degen, 2006–08, borussia mönchengladbach

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ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 2. September 2013 |

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 15

Neuer Ratekrimi auf www.migrosmagazin.ch

Detektiv Melotti ermittelt

Machen Sie mit bei Melottis Mordsgeschichten und gewinnen Sie Tickets zum «DinnerKrimi» für zwei.

Ab sofort lesen Sie unter www.migrosmagazin.ch spannende Kriminalgeschichten mit Detektiv Melotti. Unterstützen Sie den Privatermittler bei der Spurensuche und helfen Sie ihm, die Täter zu fassen. Mit etwas Glück geniessen Sie schon bald einen kulinarischen Krimiabend für zwei. Diesen Monat in der Verlosung: «DinnerKrimi» im Best Western Hotel Storchen in Aarau-Schönenwerd.

Das können Sie diese Woche gewinnen:

Idealer Zeitvertreib für Detektive: Scotland-Yard-Spiel von Ravensburg. Wenn Sie unsere aktuelle Mordsgeschichte erfolgreich gelöst haben, ist für Sie auch die Suche nach Mr. X ein Kinderspiel. Gewinnen Sie eines von fünf Ravensburger Scotland-Yard-Spielen im Wert von je Fr. 44.80.

Und so funktionierts:

Migros-Magazin-Detektiv Melotti ermittelt jeden Monat in einem neuen Fall. Auf www. migrosmagazin.ch/ratekrimi erfahren Sie wöchentlich etwas mehr zur aktuellen Mordsgeschichte. Jede Woche tauchen neue Fragen auf: Wer ist der Täter? Was ist das Mordmotiv? Und wo ist die Tatwaffe? Nun kommen Sie ins Spiel! Helfen Sie Detektiv Melotti, Antworten auf diese Fragen zu

finden, und unterstützen Sie ihn bei seinen Ermittlungen. Ihre Mithilfe wird belohnt: Unter allen korrekten Einsendungen verlosen wir wöchentlich tolle Preise. Ist ein Fall komplett gelöst, verlosen wir unter allen Teilnehmern einmal monatlich 3 x 2 Tickets für einen «DinnerKrimi». Teilnahmebedingungen online

Zusätzlich wird Ende des Monats verlost:

Unter allen Hilfsdetektiven, die zur Lösung des Falls beigetragen haben, verlosen wir am Sonntag, 29. September 2013, 3 x 2 Tickets für die «DinnerKrimi»-Vorstellung «Klassentreffen» im Best Western Hotel Storchen in Aarau-Schönenwerd im Wert von je Fr. 155.–. Erleben Sie einen mörderisch schönen Krimiabend inklusive Apéro, 4-Gang-Menü, Wein, Mineral, Kaffee oder Tee. Die Tickets sind gültig für die Vorstellung vom Samstag, 9. November 2013 um 19 Uhr im Hotel Storchen. Sie kennen «DinnerKrimi» noch nicht? Lassen Sie sich inspirieren unter www.dinnerkrimi.ch und www.hotelstorchen.ch.

Tatort des «DinnerKrimi»: Hotel Storchen in AarauSchönenwerd.


ONLINE 16 |

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WWW.MIGROSMAGAZIN.CH

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Nr. 36, 2. September 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

BOHNE, BLUESCHT & BERGER

!Wem gehört der Garten? eigentlich will die «bohne, bluescht und berger»-Autorin ja bloss ein wenig in der Sonne liegen. Doch in ihrem Gartenparadies geht es zu wie im taubenschlag: Dauernd fliegen ihr Frisbees und Fussbälle um die Ohren. Als ihr

Almut Berger, Journalistin, Familienfrau und Hobbygärtnerin, sucht zusammen mit Leserinnen und Lesern nach Antworten auf die grossen Gartenfragen.

SCHLUMMERMUTTER

Der mais im Garten am Karpfenweg gedeiht hervorragend – und erinnert die Schlummermutter an ihre Studententage und die Hausmannskost im Senegal.

migrosmagazin.ch/ schlummermutter

Herzensmann auch noch den Helikopter steigen lässt, räumt sie das Feld. ein taktischer Fehler? migrosmagazin.ch/garten

MAMMA MIA!

Wenn kleine Kinder Karies bekommen, haben die eltern schlicht zu wenig geputzt. Zumindest hält sich das Vorurteil hartnäckig. Was für ein Schwarz-Weiss-Denken!

migrosmagazin.ch/ mammamia

SWISS MADE

Auf ins berner Oberland! Am 7. und 8. 9. finden die ersten Dampfbahntage Lenk statt. Zwischen Lenk und Zweisimmen verkehren ein Dampfund ein elektrischer Nostalgiezug.

migrosmagazin.ch/ swissmade

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Mit dem Schiff in die Oper Musikflussfahrt mit der Excellence Royal****+ auf der Donau

Unser Hotelschiff vor dem Parlamentsgebäude in Budapest

Diese Reise führt uns ab Linz auf der Donau bis in die Metropolen Wien, Bratislava und Budapest. Diese Städte erzählen aus ihrer spannenden Vergangenheit und begeistern mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Musikliebhaber kommen auf dieser Reise voll auf ihre Kosten. In Wien, im Herzen der einstigen glanzvollen k.u.k.-Monarchie, erwarten uns musikalische Sternstunden. Die Wiener Staatsoper präsentiert uns zum Auftakt Donizettis Belcanto-Juwel «Anna Bolena», die Volksoper die Operette «Ein Walzertraum» (fakultativ) und das Wiener Opernball Orchester entführt uns in einem stimmungsvollen Konzert in die Zeit der Wiener Romantik. In der Neuen Oper Bratislava geniessen wir das Ballett «Romeo und Julia» mit Musik von Sergei Prokofjew. Und zu guter Letzt erleben wir Puccinis tragische Oper «Madame Butterfly» in der Ungarischen Staatsoper in Budapest. Szene aus «Anna Bolena» in der Staatsoper Wien

Ihr Reiseprogramm 1. Tag, Fr 01. Nov.: Schweiz–Linz. Anreise nach Linz und Einschiffung auf unser schwimmendes Hotel, die Excellence Royal. 2. Tag, Sa 02. Nov.: Wachau–Wien. Am Morgen erreichen wir Dürnstein, auch die Perle der Wachau genannt. Dieser zauberhafte, von einer Mauer umgebene Ort liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. Wir besichtigen die Domäne Wachau mit dem barocken Kellerschlössel und degustieren anschliessend die Spitzenweine. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Wien. 3. Tag, So 03. Nov.: Wien. Stadtrundfahrt unter kundiger Führung. Wir bestaunen das Schloss Schönbrunn (Aussenbesichtigung) und fahren über die Ringstrasse mit der Hofburg, dem Burgtheater und der Staatsoper zur Donau und zur UNO-City. Unter anderem machen wir Halt beim Hundertwasserhaus. Nach dem Mittagessen haben wir Zeit zur freien Verfügung für individuelle Besichtigungen. Ein Besuch in einem der traditionellen Kaffeehäuser vermittelt das urwienerische Lebensgefühl und darf natürlich bei keinem Wien-Besuch fehlen. Wir geniessen den ersten musikalischen Höhepunkt in einem der besten Opernhäuser der Welt: Wiener Staatsoper, 19.00 Uhr «Anna Bolena» – Oper in 2 Akten von Gaetano Donizetti Anna Bolena: Krassimira Stoyanova Enrico VIII: Luca Pisaroni Giovanna Seymour: Sonia Ganassi In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln (nur Karten Kategorie 3 verfügbar) 4. Tag, Mo 04. Nov.: Ausflug Wienerwald. Heute steht ein Ausflug in den Wienerwald, ein beliebtes Naherholungsgebiet der Wiener, auf unserem Programm. Wir besichtigen den Zisterzienserstift Heiligenkreuz im Herzen des Wienerwaldes. Er ist eines der schönsten Klöster Europas und bildet den Glanzpunkt des Wienerwaldes. Im Anschluss besuchen wir das ehemalige Jagdschloss des Kronprinzen Rudolph. Möglichkeit zum Besuch der folgenden Veranstaltung: Volksoper Wien, 19.00 Uhr «Ein Walzertraum» – Operette in 3 Akten von Oscar Straus (fakultativ, Karte muss bei der Buchung reserviert werden) 5. Tag, Di 05. Nov.: Wien. Wir erkunden Wiens Altstadt, welche die Unesco zum Weltkulturerbe erklärt hat, zu Fuss. Drei Epochen prägen das Gesicht der ehemaligen Residenzstadt der Habsburger: das Mittelalter mit

dem himmelwärts strebenden, gotischen Stephansdom; die Barockzeit, deren bedeutendstes Erbe die Hofburg mit ihren üppigen Kuppeln darstellt. Und die Ringstrassenära des späten 19. Jahrhunderts, wo an Stelle der Stadtmauer prachtvolle Bauten wie die Staatsoper und das Kunsthistorische Museum entstanden sind. Später stimmungsvolles Konzert im Konzerthaus: Wiener Konzerthaus, 17.00 Uhr Sonderkonzert des Wiener Opernball Orchesters «Wiener Romantik» Werke von Schubert, Johann Strauss und Söhne, Kalman, Fučík, Lehár – Dirigent: Uwe Theimer 6. Tag, Mi 06. Nov.: Bratislava. Am frühen Morgen fahren wir nach Bratislava. Wir entdecken während einer Führung die Schönheiten von Bratislava. Die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten, Geschichte wartet mit einer fast vollständig renovierten Altstadt auf. Die Hauptstadt der noch jungen Republik Slowakei hat zahlreiche Attribute aber ganz besonders trifft «Musikstadt» zu. Im Laufe der Jahrhunderte besuchten Musikgrössen wie Haydn, Liszt, Mozart und Beethoven die Stadt. Ein weiterer musikalischer Leckerbissen erwartet uns: Neue Oper Bratislava, 19.00 Uhr «Romeo und Julia» Ballett mit Musik von Sergei Prokofjew 7. Tag, Do 07. Nov.: Budapest. Über Nacht gelangen wir nach Budapest. Die Hauptstadt Ungarns wird uns während einer Stadtführung näher gebracht. Das malerische Budapest, auch «Königin der Donau» genannt, ist eine Stadt voller Lebensfreude. Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unvergessliche Stadtbild. Es steht bereits unser letzter musikalischer Anlass auf dem Programm: Ungarische Staatsoper Budapest, 19.00 Uhr «Madame Butterfly» Oper in 3 Akten von Giacomo Puccini In italienischer Sprache Weiterreise mit der Excellence Royal in Richtung Wien. 8. Tag, Fr 08. Nov.: Schiffstag. Ganz geruhsam verbringen wir den letzten Tag an Bord unseres Schiffes. Während der Fahrt können wir uns durch die erstklassige Küche und alle weiteren Annehmlichkeiten an Bord verwöhnen lassen. 9. Tag, Sa 09. Nov.: Melk–Schweiz. Ausschiffung und Rückreise zu den Einsteigeorten.

Preise pro Person 9 Tage inkl. Vollpension an Bord

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ab Fr. Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis* 2-Bett-Kabine, Hauptdeck 2330.– 2095.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Mitteldeck 2665.– 2395.– 2-Bett-Kabine mit frz. Balkon, Oberdeck 2885.– 2595.– – Reduktion Kabine hinten – 100.– Zuschläge Fahrt im Königsklasse-Luxusbus 180.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung, Hauptdeck 450.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung, Mittel- & Oberdeck 895.– Datum 2013 01.11.– 09.11. Freitag–Samstag Unsere Leistungen

-Luxusbus Fahrt im bzw. Komfortklasse-Bus Schifffahrt in der gebuchten Kabine, Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen, Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Besichtigungen in Wien, Bratislava & Budapest Weindegustation in der Wachau Ausflug Wienerwald inkl. Eintritt Stift Heiligenkreuz und Jagdschloss Mayerling Musikprogramm Kartenpaket Kat. 3 Erfahrene Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr. Kartenzuschläge Kartenpaket für 3 Vorstellungen – Kat. 1 120.– – Kat. 2 60.– Fakultative Operette «Walzertraum» – Kat. 1 100.– – Kat. 2 90.– Annullierungskosten- und Assistance Versicherung 49.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf •, 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof •, 08:30 Zürich-Flughafen •, 08:50 Winterthur, 09:15 Wil • Programm- und Fahrplanänderungen bleiben vorbehalten. Die Schiffsvorstellung und den Deckplan mit 360-Grad-Rundumsicht finden Sie unter www.twerenbold.ch ■

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Nr. 36, 2. September 2013 | Migros-Magazin |

Familiensache (von links): Mama Heidi Basler kocht, Tochter Irene serviert, Papa Christian f채ngt die Forellen, Sohn Heiri melkt die K체he, und Hofhund Nella


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Vom Hof auf den Tisch

Früher alltäglich, heute eine Rarität: Bauernbeizen, zu denen ein eigener hof gehört. Das migros-magazin hat sich auf die suche begeben und sechs engagierte Familien mit ihren Betrieben aufgespürt.

S

ie heissen «Rössli» oder «Ochsen» und sind seit Jahrhunderten Treffpunkt und Informationsbörse für das Dorf und die Region: Bauernbeizen mit eigenem Hof. Selbst Facebook und Twitter haben diese Gasthäuser überlebt. In ihrer guten Stube finden Stadt und Land zueinander, sitzen Bauer und Banker vereint am Tisch. Sie diskutieren, streiten und versöhnen sich bei einem Glas oder zwei und tafeln lustvoll in den Tag hinein. Früher war das Alltag und kaum der Rede wert, heute ist die reelle Bauernbeiz ein rares Erlebnis, genauso wie die Wirtschaft mit der hauseigenen Metzgerei oder Brauerei. Geblieben sind ein paar wenige Bauern, die nicht aufgeben wollen und ihren Hof samt Gasthaus nach wie vor bewirtschaften. Nur der eigene

Nachwuchs will davon oft nichts mehr wissen. Er wandert ab in die Stadt, wird Bankfrau oder Architekt, während den Eltern die behördlich verordnete neue Lüftung auf Stimmung und Bankkonto drückt. Die Gründe, eine Beiz aufzugeben, sind zahlreich. Was bleibt, sind einige Unentwegte und Querdenker, aber auch Neueinsteiger, die von ihrem Bauchgefühl her wissen, dass es sich lohnt, das Alte zu bewahren und wo nötig sanft und mit Respekt zu erneuern. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Überzeugung und mit Freude. Von ihnen sei hier die Rede. Texte: Martin Jenni Bilder: Marco Aste

Martin Jenni, Marco Aste: «Cervelat & Tafelspitz», AT Verlag; bei Ex Libris für Fr. 49.90 erhältlich.

www.migrosmagazin.ch

Machen sie Mit! begrüsst die Gäste, wenn er nicht gerade unter dem Kachelofen döst.

Wo liegt Ihre liebste Bauernbeiz? Verraten Sie uns, warum Sie dort besonders gerne einkehren und schicken Sie uns ein Foto davon.


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Nr. 36, 2. September 2013 | migros-magazin |

Im gemütlichen Barmelhof sind nicht nur die Rauchwürste legendär, sondern auch die von Patron Christian Basler (Bild unten) gefangenen Forellen.

Barmelhof

5015 Erlinsbach SO, Tel. 062 844 22 71 Öffnungszeiten: Mi. bis So. ab 10 Uhr geöffnet, So. ab 20 Uhr geschlossen. Speziell: An den Metzgete-Wochenenden von Oktober bis Januar und im März läuft ohne Reservation nichts. Empfehlung: Wer eine Bauernbeiz wie anno dazumal sucht, der sitzt im Barmelhof richtig. Betriebszweige auf dem Hof: Milchwirtschaft und Forellenzucht (Forellen nur auf Vorbestellung).

In einem Weiher helle … … da schoss in froher Eil, die launische Forelle vorüber wie ein Pfeil … Nicht für lange, denn am Weiher steht Bauer Christian Basler, der mit seinem Fangnetz den Nachschub für die Bratpfanne sicherstellt. Der Barmelhof oberhalb von Erlinsbach SO ist nicht nur für sein Kotelett und seine Rauchwurst berühmt, sondern auch für die frisch gefangenen und gebratenen Forellen, von denen sich jeweils Anfang Jahr rund 800 Fische in den vier Weihern tummeln. In der Beiz haben die Frauen das Sagen. Ehefrau Heidi kocht, Tochter Regula führt das Administrative, während in der Bauernstube Tochter Irene charmant die Gäste bei Laune hält. Ob Chefredaktor, Bauer, Politiker oder Lebenskünstler — im Barmelhof fühlen sich alle wohl, genauso wie die 19 Milchkühe auf der Wiese und im Stall, um die sich Sohn Heiri kümmert.

Oben und rechts: Spielt das Wetter auch nur einigermassen mit, sitzt die Gästeschar im Freien und nicht in der heimeligen Gaststube. Ganz rechts: Die herzlichen Gastgeber in Unterlauelen: Bauernpaar Hansueli und Andrea Keiser, Wirtepaar Marlène und Christoph Keiser (von links).


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alpwirtschaft Unterlauelen

6013 Eigenthal LU, Tel. 041 497 26 25, www.unterlauelen.ch Öffnungszeiten: Mi. bis So. ab 9 Uhr geöffnet, So. ab 20 Uhr geschlossen. Speziell: Von der Stubete bis zur Bärgchilbi – kein Monat vergeht ohne Höhepunkt. Posttechnisch gehört die Alpwirtschaft zu Eigenthal LU, kantonstechnisch steht sie aber auf Hergiswiler und damit Nidwaldner Boden. Empfehlung: Wer um 9 Uhr kommt, geniesst den Milchkaffee aus dem Mucheli und die Bergwelt so ziemlich alleine. Betriebszweige auf dem Hof: Mutterkuhhaltung, Alpbetrieb im Sommer mit 60 Rindern und Mutterkühen, Schlafen im Bergheu, Hofladen.

Schmackhaftes aus der Innerschweiz Wer zur Alpwirtschaft Unterlauelen der Familie Keiser will, parkiert sein Auto auf dem ausgeschilderten Parkplatz in Eigenthal/Gantersei und nimmt einen halbstündigen, romantischen Spaziergang unter die Füsse. Oben angekommen, wird man von den Gastwirten herzlich begrüsst und mit einer schmackhaften Bauernküche belohnt, bei der das Fleisch vom eigenen Hof stammt. Städter werden sich dabei erst einmal an das Konzept der Verwertung eines ganzen Jungrinds mit traditionellen Gerichten wie «Nidwaldner Stunggis» (Eintopf) gewöhnen müssen. Christoph Keiser führt mit seiner Frau Marlène die Beiz, den dazugehörigen Bauernhof bewirtschaften Bruder Hansueli und dessen Frau Andrea. 13 Mutterkühe, 15 weisse Alpenschafe, 2 Esel, 10 Burengeissen, 3 Yaks und eine Katze halten die Keisers ganz schön auf Trab. Auch die Eltern Margrith und Alois Keiser legen auf dem Hof nach wie vor tatkräftig Hand an.


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Die Hauptakteurinnen auf der (kulinarischen) Zeitreise: Jacqueline Guyot, Janine Guyot und Köchin Gilberte Thomann (von links) sowie rund 20 tickende Standuhren.

chez le Baron

2885 Epauvillers JU, Tel. 032 461 35 41 Öffnungszeiten: Unterschiedlich. Wer die Beiz besuchen will, ruft vorher an. Speziell: Wer als Erster anruft, bestimmt das Menü. Eine Speisekarte existiert nicht. Alle verwendeten Produkte stammen vom eigenen Hof. Empfehlung: Eine urige Bauernbeiz für Puristen, die eine sehr einfache Landküche zu schätzen wissen. Betriebszweige auf dem Hof: Milchwirtschaft und Pferdezucht.

Jurassische Frauenpower Im «Chez le Baron» oberhalb von SaintUrsanne JU begrüssen Pàquerette, Boulette und Zimba ihre Gäste so lange mit Gebell, bis sie von ihnen einige Streicheleinheiten erhalten. Zu den Hunden gesellen sich 25 Kühe, 20 Pferde, 8 Schweine, 3 Ziegen, 60 Hühner, 20 Kaninchen, 7 Enten, 2 Gänse, 12 Katzen und 1 Pfau. Der Hof ist ganz und gar in Frauenhand: Während am Herd Janine Guyot und Gilberte Thomann den

Braten in den Ofen schieben, umsorgt Janines Tochter Jacqueline die Gäste. Das Spezielle an diesem urigen Lokal: Eine Speisekarte gibt es nicht, hier wird nach Lust und Laune der Besucher gekocht. Wer das Mittagsmahl in der Stube einnimmt, wird vom Ticken und den Glockenschlägen von rund 20 Standuhren begleitet. Nicht nur kulinarisch eine Zeitreise in die Vergangenheit.


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Morgensonne

8525 Wilen bei Neunforn TG, Tel. 052 745 12 33 Öffnungszeiten: Jeden ersten Mi. im Monat ab 17 Uhr und am So. von 10 bis 19 Uhr. Speziell: Alle Produkte, die der Hof hergibt, werden in der eigenen Beiz verwertet. Empfehlung: Am Sonntag im kleinen Garten mit vergorenem Most das Geräucherte verkosten ‒ das ist praktizierte Leichtigkeit des Seins. Betriebszweige auf dem Hof: Wein-, Obst- und Ackerbau.

Im Kamin wird geräuchert

Schöne Beiz, herzliche Gastfreundschaft und eine traumhafte Umgebung mit eigenen Reben: Das Bauernund Wirtepaar Gabriela und Jakob Stürzinger hat seinen Gästen einiges zu bieten.

Mit der Morgensonne wirds in der «Morgensonne» schwierig. Zu selten hat die Bauernbeiz geöffnet. Wenn sie jedoch offen ist, pilgern die Stammgäste in Scharen nach Wilen TG. Reservieren tut also not. Gabriela und Jakob Stürzinger haben den Bauernbetrieb 1995 in sechster Generation übernommen. Auch die nächste Generation, Stürzingers Kinder Svenja und Jan, hilft bereits munter mit. Zum Hof gehören unter anderem Schweine, die gemästet und für die Hausmetzgete geschlachtet werden. Der Rest des Fleisches landet im Kamin für Geräuchertes wie Rollund Beinschinken oder Speck. Das Obst von rund 100 Hochstammbäumen wird für süssen und vergorenen Most sowie Trester genutzt. Aus den Birnen entsteht das «Birliwasser», und aus den eigenen Reben wird Müller Thurgau und Blauburgunder gewonnen, die in der Beiz zu selbst gebackenem Brot kredenzt werden.


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Ein Hof, eine Beiz, zwei Schwestern: Köchin Julia (links) und Bäuerin Anja Pfäffli.

Das «Alpbad» und seine Gastgeber: Margrith, Hans, Johannes und Christine Hofstettler, Pächterin Michèle Clémençon und Koch Leo Grassmuck (von links).

gasthof alpbad

4450 Sissach BL, Tel. 061 971 10 65, www.alpbad.ch Öffnungszeiten: Mi. bis So. ab 8 Uhr geöffnet, So. ab 20 Uhr geschlossen. Speziell: Fleisch, Wein, Gemüse und Korn für das hauseigene Brot stammen vom eigenen Hof, der seit 1990 nach den Bio-Suisse-Richtlinien geführt wird. Empfehlung: Hier im Garten unter den Bäumen den Tag zu geniessen, ist Balsam für die Seele. Betriebszweige auf dem Biohof: Mutterkuhhaltung, Weinbau und Getreide.

Biohof mit eigenem Weinbau Ein schöner Garten, eine gute Land­ küche und eine herzliche Gastgeberin sind die Merkmale des Gasthofs Alpbad oberhalb von Sissach BL. Michèle Clé­ mençon ist Quereinsteigerin und hat mit ihrem Partner und Kochprofi Leo Grass­ muck die Bauernbeiz übernommen, die Margrith und Hans Hofstettler jahrelang bewirtschaftet haben. Die alten Gastgeber und Besitzer werden dem «Alpbad» allerdings teilweise erhalten bleiben. Im Service kümmert sich Tochter Christine um die Gäste. Sohn Johannes führt den Biohof und liefert der Beiz Fleisch, Wein und Korn. Papa Hans schliesslich pflegt das Gemüse für das «Alpbad».


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Wirtschaft zum Löwen

3256 Bangerten BE, Tel. 031 869 02 30, www.loewen-bangerten.ch Öffnungszeiten: Im Sommer Mi. bis So., im Winter Di. bis Sa., ab 9 Uhr. Speziell: Aus den Früchten von 200 Obstbäumen entstehen rund 20 exzellente Eigenbrände. Empfehlung: Wer sich ab vier Personen von der Köchin verwöhnen lassen will, erteilt ihr auf telefonische Vorbestellung eine Carte blanche. Betriebszweige auf dem Hof: Acker- und Obstbau, Mastzucht, Mutterkuhhaltung und Legehennen.

Die Töchter schwingen das Zepter Seit 1901 gehört der «Löwen» in Ban­ gerten bei Münchenbuchsee BE der Familie Pfäffli. Bis vor Kurzem haben die Eltern Ruth und Hans den Hof und die Beiz geführt. Seit gut einem Jahr steht Tochter Julia am Herd, die das Lokal auch übernommen hat. Sie pflegt eine subtile bürgerliche Küche, in der die Pommes frites in bester Handarbeit aus den eigenen Kartoffeln entstehen. Auf dem Hof geht Tochter Anja ihrem Vater zur Hand, die dereinst den Bauern­ betrieb übernehmen wird, wenn Papa

Hans so weit ist, alles ganz an seine Töchter abzugeben. Die Pfäfflis bewirtschaften 16 Hektar Ackerland, auf dem Kartoffeln, Weizen, Gerste, Erbsen, Mais, Raps und Spargeln gedeihen. Hinzu kommen 11 Hektar Wald, 80 Mastschweine, 90 Legehennen und 4 Mutterkühe mit 2 Kälbern.

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1. Tag: Schweiz–Würzburg. Busanreise nach Würzburg. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt liegt inmitten von Weinbergen und wird überragt von der mittelalterlichen Festung Marienberg. Stadtrundfahrt/-gang (inbegriffen). Einschiffung auf die «Excellence Royal». 2. Tag: Bamberg. Auf einem Rundgang (*) durch Bamberg besichtigen Sie den Bischofssitz mit dem Dom & weltberühmten Reiter. 3. Tag: Nürnberg. Entdecken Sie das geschichtsträchtige Nürnberg auf einer Rundfahrt (*). 4. Tag: Regensburg–Kelheim–Riedenburg. Rundgang durch das historische Regensburg (*). Am Nachmittag Ausflug zum spektakulären Donaudurchbruch und Besichtigung Befreiungshalle sowie das Benediktinerkloster Weltenburg (*). 5. Tag: Passau. Rückreise in die Schweiz Route 2: Passau – Würzburg. Reise in umgekehrter Richtung.

Romantischer Rhein

Burgen, Schlösser und Loreley Rheinmetropole Köln mit dem berühmten Dom ■ Excellence Queen fährt unter Schweizer Flagge Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Schweiz–Strassburg. Busanreise nach Strassburg ins Elsass. Eine Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill zeigt Ihnen die schönsten Facetten der Stadt (inbegriffen). Einschiffung auf die «Excellence Queen». 2. Tag: Mannheim–(Heidelberg)–Rüdesheim. Ausflug nach Heidelberg (*).Flussfahrt ins Winzerstädtchen Rüdesheim. Unternehmen Sie eine Fahrt mit dem Winzerexpress mit anschliessender Weindegustation (*). 3. Tag: Romantischer Rhein–Köln. Flussfahrt vorbei am sagenumwobenen Loreley-Felsen bis nach Köln. Besichtigung der Rheinmetropole (*) mit dem berühmten Dom. 4. Tag: Köln–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückreise zu Ihren Einstiegsorten.

Burgund & Beaujolais

Weltbekannte Weinanbaugebiete Flussfahrt auf der Sâone ■ Lyon Stadt der Feinschmecker Ihr Reiseprogramm ■

1. Tag: Schweiz–St. Jean de Losne. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Dijon. Stadtrundfahrt (inbegr.). Einschiffung auf die «Excellence Rhône» und «Leinen los». 2. Tag: St. Jean de Losne–Chalon–Tournus. St. Jean de Losne bietet viele touristische Sehenswürdigkeiten und Weinberge. Vormittags Flussfahrt auf der gewundenen Saône. Ausflug durch das Burgunder Weingebiet (*). 3. Tag: Tournus–Mâcon–Lyon. Ausflugsmöglichkeit ins südliche Burgund mit Schloss Cormatin (*). Wiedereinschiffung in Mâcon und Weiterfahrt nach Lyon. 4. Tag: Lyon–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung. Anschliessend Stadtrundfahrt in Lyon (inbegr.) und Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 2. September 2013 |

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AUF EIN wORT | 27

FRAU DER wOCHE

Kinderaktivistin

Millionen syrischer Kinder haben Zuhause und Angehörige verloren.

SyRISCHE FlÜCHTlINGSkINDER

«Statt Elend präsentieren wir lieber Lösungsansätze»

Drei Millionen Kinder sind in Syrien auf der Flucht. Elsbeth Müller von der Unicef über die Herausforderung, Spendengelder zu mobilisieren, und wie man am besten helfen kann. und zwar die aller Länder. Bei einer Flüchtlingssituation wie in Syrien droht dem Land eine Zeitbombe. Je früher wir die Folgen von Trauma und Verlust bekämpfen, desto besser.

Elsbeth Müller, Unicef hat mit deutlichen Worten versucht, den Schleier der westlichen Gleichgültigkeit gegenüber dem Flüchtlingsleid in Syrien zu durchdringen. Mit Erfolg?

Ja. Es melden sich Menschen bei uns, die wissen wollen, wie sie helfen können. Die Politik hat begonnen, über die Flüchtlinge zu diskutieren. Und wir bekommen seit dem Aufruf auch mehr Spenden.

Elsbeth Müller (56) ist die Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz. Das Kinderhilfswerk der Uno hat Sitz in Zürich.

Wie viel Geld fliesst seither?

Es ist zu früh, Zahlen zu nennen. Aber es fliesst deutlich stärker.

bilder: Keystone (2), reuters

Wird es schwieriger, die Menschen für Tragödien wie in Syrien zu mobilisieren?

Wenn die Medien adäquat und seriös informieren, reagieren die Menschen auch und helfen. Das ist ein enorm wichtiges Element. Schwierig wird es, wenn bei einer komplexen Krise viele unterschiedliche Informationen kursieren und man nicht so recht weiss, wem man mit einer Spende denn nun eigentlich hilft. Gerade aber wenn es um Kinder geht, ist die Hilfsbereitschaft gross, denn sie gehören keiner bestimmten Gruppe oder Partei an und können nichts für das, was mit ihnen da passiert. Sie repräsentieren unsere Zukunft,

Braucht es neben deutlichen Worten allenfalls auch schreckliche Bilder, mit denen zum Beispiel Tierschützer regelmässig sehr effektiv aufrütteln?

Wir haben eine Kinderrechtskonvention, in der steht, dass die Würde des Kindes jederzeit berücksichtigt werden muss. Das gilt auch beim Spendensammeln. Es gäbe wahrlich genug Schreckensbilder, aber als Unicef müssen wir die Würde des Kindes respektieren. Statt Elend zu zeigen, präsentieren wir lieber Lösungsansätze, das ist viel effektiver. Was können wir sonst noch tun, um in Syrien zu helfen?

Diese Frage wird uns immer wieder gestellt. Aber die Spende ist etwas vom Allerwichtigsten. In einer Krise muss man schnell und wirksam helfen können, und dazu braucht es Geld. Wichtig ist aber auch, dass Gesellschaft und Politik eine Krise wie in Syrien kritisch begleiten und sich auch engagieren.

Sollte die Schweiz also eine grosse Zahl Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen, wie früher im Fall von Tibet oder Ungarn?

Es ist gut, dass das jetzt diskutiert wird. Ob es die sinnvollste Lösung ist, liegt nicht an mir zu beurteilen. Aber die Hauptlast tragen Syrien und seine Nachbarländer, ihnen muss dringend dabei geholfen werden, die gewaltigen Flüchtlingsströme zu bewältigen. Dazu sollte die Schweiz ihren Teil beitragen.

Schon vor fünf Jahren startete Malala Yousafzai (16) in pakistan ihren blog bei der bbC gegen die radikalislamischen taliban und für die Schulbildung für mädchen. Letztes Jahr war sie deswegen von taliban-mitgliedern angeschossen worden und überlebte nur knapp. Am 6. September wird sie nun in Den Haag mit dem Internationalen Friedenspreis für Kinder ausgezeichnet. Das preisgeld im Wert von 100 000 euro geht an ein bildungsprojekt für mädchen in pakistan.

MANN DER wOCHE

Konfliktmanager

Wie genau engagiert sich Unicef?

Wir haben in der Region etwa 300 Unicef-Mitarbeiter im Einsatz und fokussieren uns auf den Zugang zu sauberem Wasser, auf Nahrungsmittel, Medikamente und einen geregelten Alltag durch Schulbildung. Wo sonst ist Unicef Schweiz aktiv?

Ein weiterer schwerer Krisenherd ist Goma in der Demokratischen Republik Kongo. Insgesamt sind wir in 32 Ländern aktiv. Wie kommen Sie persönlich mit all dem Elend klar, mit dem Sie dauernd konfrontiert sind?

Es braucht eine gute Balance zwischen Nähe und Distanz. Und wir haben auch immer wieder Erfolgserlebnisse, die dann sehr guttun. Interview: Ralf Kaminski

Spenden: Postfinance 80-7211-9 IBAN: CH88 0900 0000 8000 7211 9 www.unicef.ch

Der langjährige Schweizer Chefunterhändler Michael Ambühl (61) verlässt die Diplomatie und tritt diese Woche eine professur für Verhandlungsführung und Konfliktmanagement an der etH Zürich an. 1982 trat er in den diplomatischen Dienst ein. er verhandelte nicht nur beide bilateralen Verträge mit der eU, sondern auch Abkommen mit den USA und europa zur bewältigung diverser Steuerkonflikte. praxisnahe Vorlesungen sind also garantiert.


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Schwer verliebt

Für Übergewichtige ist es oft schwierig, einen Partner zu finden. Die Zürcher Oberländerin Milna Nicolay hat ein Datingportal gegründet, wo Mollige ihr Liebesglück suchen.

S

eit ich 50 bin, habe ich Mühe, Gleichgesinnte kennenzulernen», sagt Milna Nicolay (54). Besonders in fortgeschrittenem Alter gestalte sich die Partnersuche bei Übergewichtigen schwierig. Viele würden sich zu Hause isolieren, seien weniger aktiv. Mit herkömmlichen Datingportalen hatte die Zürcher Oberländerin bisher kein Glück. Deshalb hat sie kurzerhand XL-Date gegründet, eine Onlineplattform, wo Dicksein die Norm ist. Nicolay selbst wiegt 137 Kilo und kennt die Schwierigkeiten des Dickseins nur zu gut. Tritt im Alltag ein Problem auf, wird sie sofort auf ihr Äusseres reduziert. «Wenn ich zum Beispiel jemandem den Parkplatz klaue, werde ich als fette Sau beschimpft.»

sie sieht sich als sprachrohr der Übergewichtigen Milna Nicolay spricht laut und bestimmt, manchmal überschlägt sich ihre Stimme vor Rage. Das Sprachrohr der Übergewichtigen zu sein, ist ihr eine Herzensangelegenheit. «Wir wollen auch nur jemanden zum Spazieren, Essengehen und Liebhaben!», sagt sie. Sie selbst hat kein Problem mit Anfeindungen: «Ich bin dick und stehe dazu, mir gefällt Üppigkeit.» Vor Kurzem wurde Milna Nicolay von einer Frau bezichtigt, ihre Selbstsicherheit sei aufgesetzt. Wer so aussehe wie sie, könne sich nicht mögen. Solche Aussagen machen Milna Nicolay wütend. Für sie zählen innere Werte. Ein gesundes Selbstbewusstsein braucht sie auch für ihren Beruf: Seit 30 Jahren steht sie als

Milna Nicolay steht zu ihren Kilos: «Mir gefällt Üppigkeit.»

Nr. 36, 2. September 2013 | migros-magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

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Wenns im Internet funkt Immer mehr menschen suchen und finden ihr Liebesglück online. eine Studie der Universität Chicago zeigt gar auf, dass ehen, die ihren Ursprung im World Wide Web haben, stabiler und glücklicher sind als Verbindungen, die im turnverein, bei der Arbeit oder in der Stammbeiz entstehen. In den USA hat sich bereits jedes dritte ehepaar im Internet kennen- und liebengelernt. Aktuelle Zahlen verraten: Auch in der Schweiz ist Onlinedating gefragt. Über eine Million Schweizer sind im Internet auf Partnersuche. Guy bodenmann, paarberater und professor für klinische psychologie an der Universität Zürich, bestätigt den trend: «10 bis 18 prozent der paare finden sich hierzulande übers Internet, tendenz steigend.» besonders Nischenplattformen werden bodenmann zufolge zunehmend wichtiger: «Sie ermöglichen eine gezieltere Vorgehensweise, was für viele menschen grössere erfolge bei der partnersuche bringen kann.» Dating-plattformen für jeden Geschmack: ! www.singlemitkind.ch Populäre Plattform für alleinerziehende Singles. ! www.yourlove.ch Seit 2005 tauschen sich hier Schweizer Christen aus. In Kirchenkreisen sehr beliebt. ! www.50plus-treff.ch Wer speziell auf der Suche nach reiferen Semestern ist, ist hier genau richtig. ! www.partnervermittlung.ch Hat sich auf die Partnervermittlung für behinderte Menschen spezialisiert. ! www.gl-sh.de Für Schwerhörige, Taube und Taubstumme das einzige Angebot in der Schweiz. Immerhin sind rund 1000 Personen registriert. ! www.zuckerjungs.ch Diese Seite hat sich auf das sogenannte Cougar-Dating spezialisiert («Cougar» steht umgangssprachlich für ältere Frauen). ! www.konzertliebe.ch Wer seinen Partner bei einem gemeinsamen Konzert besser kennenlernen will, ist auf der Seite für Musikliebhaber gut aufgehoben. ! www.metalflirt.ch Fans der harten Töne suchen hier ihr Glück.

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Lesen sie onLine Wie erfolgreich ist Internet-Dating? eine Studie der Uni Chicago zeigt, wie gut e-Dating funktioniert. Doch auch Kuppelshows im Fernsehen boomen.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 2. September 2013 |

«She DJ Milna» an Geburtstagen, Partys und Hochzeiten hinter dem DJ-Pult und sorgt für gute Stimmung. Aufgelegt wird alles, was tanzbar ist: Funk, Pop oder Salsa. Die Tanzfläche ist ihre Bühne, hier fühlt sich Milna Nicolay wohl. Regelmässig gehe sie zum «Abtanzen» in Clubs, sagt sie und grinst. Seit Aufschaltung von XL-Date im Juni haben sich rund 200 Flirtwillige im Alter von Anfang 20 bis Ende 60 registriert. So wie «Herbalchubby» aus Bern, «Kuseli» aus Luzern oder «LaMaxima» aus Zürich. Damit richtig was los sei, brauche es aber noch mehr Interessensvielfalt: «Freunde von Ländlermusik müssen sich genauso treffen können wie Mineraliensammler», sagt Nicolay. Ihr wichtigstes Anliegen ist, dass alle das finden, was sie sich wünschen. Die Partnersuche soll jedoch nicht das einzige Ziel der Plattform sein: Auf XL-Date kann man auch Freundschaften schliessen oder sich für gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge ver-

abreden. Besonders gefreut hat sich Milna Nicolay über eine Gruppe aus Luzern, die sich über das XL-Forum zu einem gemeinsamen Minigolfnachmittag verabredete. Mollige hätten zudem in vieler Hinsicht andere Bedürfnisse als Normalgewichtige. So komme sie selber beim Joggen den Schlanken nicht hinterher, nennt Nicolay als Beispiel. Auch Shoppen mache mit Normalgewichtigen keinen Spass, denn oftmals müssten Übergewichtige in Läden mit Übergrössen einkaufen.

Jeder Neuzugang erhält ein persönliches Begrüssungsmail Milna Nicolay ist mit vollem Einsatz dabei. Jedem Neuzugang schreibt sie ein persönliches Begrüssungsmail und informiert ihn über die Richtlinien der Datingplattform. Die Anmeldegebühr von 20 Franken pro Jahr soll eine erste Hürde darstellen. Missbrauch und Stalking will Milna Nicolay möglichst schnell erkennen. Wenn sie misstrauisch

wird, fordert sie kurzerhand eine Kopie des Personalausweises an. Mit der Idee, Molligen eine Plattform zu bieten, betritt Milna Nicolay kein Neuland: In Deutschland gibt es ein vergleichbares Angebot. Das bereits existierende Schweizer Pendant hingegen ist seit Längerem inaktiv. Somit ist XL-Date die einzige Schweizer Site für Dicke. Verdienen will Milna Nicolay an ihrem Projekt nicht. «Sobald die Kosten gedeckt sind, spende ich an gemeinnützige Organisationen», stellt sie klar. Sollten sich bis Ende Jahr 1000 Personen angemeldet haben, wolle sie regelmässig XL-Partys organisieren. Denn Party machen sei das, was sie am besten könne, verrät sie. Milna Nicolay selbst sucht über ihr Datingportal ebenfalls eine Partnerschaft. «Manchmal ist Liebe geben und Liebe nehmen sogar schöner als essen.»

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«Den Erlös spende ich an gemeinnützige Organisationen.»

Text: Silja Kornacher Bild: Christian Schnur

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NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 | Migros-Magazin |

«Ich bin ein Gegner der Vollkasko-Mentalität»

Walter Kielholz ist einer der einflussreichsten Wirtschaftsmanager der Schweiz. Der Verwaltungsratspräsident der Swiss Re über den Zustand des Finanzplatzes, die schwierige Lage der FDP und weshalb er beim Velofahren keinen Helm trägt.

Walter Kielholz, wie geht es der Rückversicherungsbranche im Nachgang der grossen Finanzkrise? Bei der Swiss Re gab es auch Verluste und einen Stellenabbau.

Der hatte mit der Finanzkrise aber kaum etwas zu tun. Wir hatten 2006 eine grössere Akquisition getätigt und einige Firmen integriert. Dabei waren wir etwas zu wenig konsequent. Der Branche selbst ging es in den letzten paar Jahren gut. Die Wirtschaft ist leicht gewachsen, und Versicherungen wachsen dann immer noch ein bisschen stärker. Steigender Wohlstand produziert mehr Bedarf nach Versicherungsdeckung. Derzeit bewegt sich die Wirtschaft aber eher seitwärts. Und die aktuell tiefen Zinsen sind unerfreulich für uns. Wir haben grosse Vermögen, die wir anlegen müssen, und bekommen dafür derzeit kaum etwas. Das drückt auch auf unsere Bewertung. Dem Schweizer Finanzplatz scheint es aber grundsätzlich recht gut zu gehen.

Schweizer Banken müssen sich an eine neue Welt anpassen, und darüber wird ja da und dort auch kräftig gejammert, gerade bei den Privatbanken. Aber man vergisst immer, dass das nur ein Bereich ist. Das Geschäft im Schweizer Retailund Kommerzbereich lief auch durch die Krisenjahre sehr gut, während andere Länder in grössten Schwierigkeiten steckten. Ähnlich erfreulich lief es auch im Versicherungsgeschäft. Die Banken haben vor allem Probleme mit der US-Justiz. Wie wichtig ist das Geschäft mit den USA überhaupt?

An den USA kommt man im internationalen Bankgeschäft nicht vorbei. Praktisch alle Firmenkunden geschäften mit ihnen. Probleme gab es vor allem mit der Vermögensverwaltung von US-Kunden,

wobei das vielfach Schweizer oder Europäer waren, die auch noch US-Bürger sind oder eine Green Card haben. Ein zentrales Geschäft war das nicht. Umso erstaunlicher, dass viele Schweizer Banken lange so getan haben, als wäre nichts, und frühere US-Steuersünder der UBS aufgenommen haben.

Es kann eben auch einer bei der UBS als Amerikaner rauslaufen und bei einer anderen Bank als Schweizer reinkommen. Der sagt nicht notwendigerweise, dass er auch noch US-Bürger ist. Aber dass so viele Banken das gemacht haben, erstaunt mich schon auch. Und es war ganz klar ein Fehler. Wie gut sind die Schweizer Banken heute im internationalen Vergleich aufgestellt?

Wenn Sie sich anschauen, was gleichzeitig im Ausland passiert ist, dann hat die relative Stärke der Schweizer Banken eher zu- als abgenommen. In Deutschland sind reihenweise Landesbanken verschwunden, einige mussten vom Staat übernommen werden. In anderen grossen europäischen Ländern sieht es nicht anders aus. Alle haben blaue Flecken davongetragen. In der Schweiz haben die Banken weniger stark gelitten. Mit der faktischen Abschaffung des Bankgeheimnisses gegenüber dem Ausland können Sie leben?

Natürlich bedeutet das, dass gewisse überlieferte Geschäftsmodelle keine Zukunft mehr haben. Ich bin aber überzeugt, dass die Schweizer Banken die Kraft und auch den Willen haben, sich anzupassen.

Gab es nicht auch einen massiven Abfluss von Kapital in der Vermögensverwaltung?

Wirtschaftsführer und Kunstfreund Walter Kielholz (62) ist Verwaltungsratspräsident der Swiss Re und Verwaltungsratsmitglied der Credit Suisse. Er gilt als einer der wichtigsten Schweizer Finanzmanager und Wirtschaftsführer der letzten 20 Jahre. Der begnadete Netzwerker sitzt zudem im Stiftungsrat der Avenir Suisse, ist einer der Gründer der «Freunde der FDP» und Präsident der Zürcher Kunstgesellschaft. Kielholz ist ein begeisterter Segler und Kunstsammler. Er ist verheiratet und wohnt in Zürich.

Im Gegenteil. Bei den Banken, die Zahlen dazu publizieren, gab es jedes Quartal Neugeldzuflüsse, unter anderem aus Asien und dem Nahen Osten. Das sind auch die Orte, wo neue Vermögen entstehen. Wir müssen damit leben lernen, dass sich das Schwergewicht der ökonomischen Entwicklung verschoben hat. Das gilt auch für die Rückversicherung. Ziehen Sie dem hinterher?

Das ist gar nicht so einfach, aber wir versuchen es. Unsere Ressourcen liegen vor allem in Europa und Nordamerika, aber in der Rückversicherung kommen 50 Prozent des Wachstums der nächsten 20 Jahre aus den Schwellenländern. Wir müssen also massiv umbauen, und so schnell geht das nicht. Was sagen Sie zum Erfolg der Abzocker-Initiative? Brauchte es ein starkes Signal an die Unternehmen angesichts gewisser Exzesse?

Es war zu erwarten, dass so ein Signal kommt. Dass es so stark ausfallen würde, damit habe ich nicht gerechnet. Es ist die


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«Die relative Stärke der Schweizer Banken hat eher zu- als abgenommen.»

Dass so viele Schweizer Banken US-Steuersünder von der UBS aufgenommen haben, erstaune ihn schon auch, sagt Walter Kielholz.

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Eine Annahme der 1:12-Initiative wäre laut Kielholz fatal für den Wirtschaftsstandort Schweiz.

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Frustration gegenüber den grossen Unternehmen, die sich da geäussert hat. Die Schweiz muss sich aber schon Gedanken machen, ob sie ein Standort für global tätige, internationale Grossunternehmen sein will oder nicht. Falls sie das will, muss sie eben auch einige Sachen akzeptieren, die einem vielleicht nicht so gefallen. Man kann nicht beides haben. Das sagen Sie auch im Hinblick auf die kommende 1:12-Initiative?

Dort ist es ganz klar. Eine Annahme wäre fatal und würde unsere liberale Wirtschaftsordnung erschüttern. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wir würden hier an den Universitäten hochqualifizierte Leute ausbilden, die dann ins Ausland gingen, um Erfahrungen zu sammeln — und nie wieder zurückkämen. Wenn wir hier künftig ein sozialistisches Geschäftsmodell einführen wollen, sollten wir doch gleich direkt darüber abstimmen. (lacht) Sie sind ja ein «Freund der FDP».Wie sehen Sie die aktuelle Situation der Partei?

(tiefes Seufzen)

Oha, das klingt nicht gut.

(lacht) Nicht so schnell, ich habe nur gerade über das Schicksal des Landesrings (ehemalige Partei des MigrosGründers Gottlieb Duttweiler, Anm. der Red.) nachgedacht. Aber als eingefleischter Freisinniger würde ich mir natürlich bessere Wahlresultate erhoffen.

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Ich bin felsenfest überzeugt, dass es in der Schweizer Bevölkerung ein Segment von 20 bis 25 Prozent gibt, das im liberalen Gedankengut verhaftet ist, ohne gleichzeitig nationalkonservative Vorstellungen zu haben. Die Frage ist, wie und wo man diese Leute mobilisiert. Einige hat die FDP in einer Phase der Unsicherheit an die rechtskonservative Seite verloren, die aber auch bei 25 Prozent limitiert ist und nur temporär mal ein bisschen mehr bekommen kann. Aber auf der anderen Seite verliert die FDP an die Grünliberalen.

Das gab es aber schon immer. Als ich in die Mittelschule ging, war der Landesring im Kanton Zürich grösser als die Freisinnigen. Das Mittespektrum kann auch bis zu 20 Prozent erreichen, und es gibt immer Menschen, die sich dort wohler fühlen und einem bestimmten Ziel verpflichtet sind. Dem Landesring ging es um die Liberalisierung der Wirtschaft und das Ende der Kartellisierung. Mein Vater war ja damals im Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbands und hat Gottlieb Duttweiler offiziell abgelehnt, aber eigentlich doch bewundert. Er war beeindruckt, was Dutti zustande brachte, und fand: Wir sollten auch ein bisschen so sein.

Was kann denn die FDP machen, damit sie bei den nächsten Zürcher Stadtratswahlen wieder mehr als einen Sitz bekommt?

Nr. 36, 2. September 2013 | Migros-Magazin |

«Ich bin überzeugt, dass 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung im liberalen Gedankengut verhaftet sind.» Tja, das rot-grüne Lager hat halt in den letzten Jahren keinen ganz so schlechten Job gemacht. Wenn man sich die Wählerverteilung anschaut, ist die Stadt etwa zur Hälfte bürgerlich und nicht-bürgerlich. Es ist eine Frage der Mobilisierung. Die SVP schafft das schon länger nicht mehr, die FDP nur noch knapp. Zusammen aber brächten sie vermutlich schon drei Kandidaten durch. Wenn man allerdings 90 Prozent der Zeit damit verbringt, sich gegenseitig schlechtzumachen, wird es natürlich schwierig. Die Swiss Re hat eine grosse, weltweite Umfrage zum Thema Risiko gemacht. Haben die Erkenntnisse konkrete Folgen fürs Geschäft?

Unsere Produkte richten wir nicht danach aus. Es zeigen sich darin vor allem Ängste, die sich gar nicht direkt versichern lassen. Es ist aber sehr interessant zu sehen, wie in unterschiedlichen Ländern auch verschiedene Sicherheitsbedürfnisse herrschen. Besonders hoch


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www.migrosmagazin.ch

sind sie bezeichnenderweise in jenen Ländern mit dem grössten Wohlstand. Der Klimawandel gehört nach Empfinden der Schweizer zu den grössten Risiken. Was bedeutet das für die Swiss Re?

Der Klimawandel ist für heutige Menschen das, was die Pest im Mittelalter war. Er ist zu einer Art diffuser Generalbedrohung geworden. Egal, ob es gerade zu kalt oder zu warm ist, der Klimawandel ist schuld. Wir versuchen die Fakten dahinter zu finden, etwa die Risiken durch extremere Wettersituationen oder Überschwemmungen in Küstengebieten — und schauen dann, was man tun kann, um Schäden zu minimieren.

Die Befürchtung ist, dass der Klimawandel mehr Naturkatastrophen auslösen könnte. Sehen Sie dafür Anzeichen?

Es gab eine Phase von den 50er- bis Mitte der 80er-Jahre, in der es weniger Katastrophen aufgrund extremer Wetterereignisse gab. Aber das war wohl eine Ausnahme. Seither hat sich die Lage wie-

LESEN SIE ONLINE

Schweizer haben dieselben Ängste wie Chinesen

Der Schweizer Rückversicherungskonzern hat im April und Mai 2013 rund 22 000 Personen ab 15 Jahren aus 19 Ländern befragt. Das Diagramm zeigt, in welchem Land welche Angst die grösste ist. Detailliertere Ergebnisse finden Sie unter www.migrosmagazin.ch.

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40%

20%

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USA

England

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China

Schweiz

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der normalisiert. Was sich dramatisch verändert hat, sind die Schadenssummen bei Katastrophen. Gründe dafür sind das Bevölkerungswachstum und die dichtere Bebauung, zum Beispiel an den Küsten. Vergleichen Sie mal Miami Beach heute und vor 80 Jahren. Damals hatten sie dort zwei Kühe und einen Feldweg, fertig. Wenn es die wegbläst, ist das zwar traurig, aber finanziell nicht dramatisch. Heute steht dort eine Grossstadt. Steigt das Risiko für Naturkatastrophen?

Es gab schon immer Fluktuationen bei der Häufigkeit von starken Stürmen. Was sich aber geändert hat, ist die Medienaufmerksamkeit. Heute bekommen wir immer mit, wenn es irgendwo einen Sturm gibt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass deren Zahl zugenommen hat. Die Swiss Re versichert Versicherungen. Wie sichern Sie sich selber eigentlich ab?

Das ist tatsächlich schwierig. Wir müssten uns eigentlich für ganz schwere Fälle absichern, aber das sind ja genau die Situationen, in denen unsere Kunden, also die Versicherungen, zu uns kommen. Einige der Spitzenrisiken bringen wir an den Kapitalmarkt, etwa in Form von sogenannten Katastrophen-Obligationen. DieSwissRefeiertdiesesJahrihr150-Jahr-Jubiläum. Und auch sonst haben wir hier viele Versicherungen. Wieso hat sich dieses Geschäft gerade in der Schweiz so erfolgreich etabliert?

Die Schweiz hat sich im 20.Jahrhundert aus den Kriegen herausgehalten und

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«Wir haben die Kindheit auch ohne Helm überlebt, also bitte!»

nicht — wie der Rest Europas — zweimal ihr ganzes Kapital vernichtet. Zudem verloren die Versicherungen in den Kriegsländern ihre Kunden. Es hat bis in die 60er-Jahre gedauert, bis deutsche Rückversicherer wieder im französischen Markt arbeiten konnten. Und dann ist da noch die Marke Schweiz, die Zuverlässigkeit und Beständigkeit verkörpert. Zieht die Marke Schweiz heute noch immer?

Eindeutig. Das sieht man überall.

Ist die grosse Konkurrentin der Swiss Re noch immer die Münchner Rück?

Neben uns gibt es noch zwei grosse, die Münchner Rück und Warren Buffetts Berkshire Hathaway, dazu kommen vier, fünf mittelgrosse. Die Credit Suisse ist ja eine der Gründerfirmen der Swiss Re. Weshalb die jahrzehntelange enge Beziehung zwischen den beiden Firmen?

Es waren zwei, drei Dutzend Personen, welche die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz Mitte des 19.Jahrhunderts

vorangetrieben haben, zum Beispiel Alfred Escher. Sie haben aus einem landwirtschaftlichen Land eine Industrienation geformt. Banken und Versicherungen entstanden Hand in Hand und blieben lange miteinander verbunden.

Walter Kielholz geht persönlich nur klar kalkulierte Risiken ein: Segeln ja, Basejumping nein.

Sind Sie persönlich risikobereit odervorsichtig?

No Risk, No Fun. (lacht) Ich bin ein massiver Gegner dieser Vollkasko-Mentalität, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Ich weigere mich auch, mit einem Helm Velo zu fahren. Da lasse ich es lieber gleich bleiben. Hören wir doch auf! Wir haben schliesslich die Kindheit auch überlebt, ohne Helm, also bitte! Diese gesellschaftliche Entwicklung macht mir schon Sorgen. Aber unnötige Risiken gehe ich nicht ein, ich bin kein Hasardeur. Ich habe zwar risikoreiche Sportarten betrieben, etwa das Hochseesegeln, aber das war alles klar kalkuliert. Basejumping wäre hingegen nichts für mich — da sind mir die Risiken zu hoch. Text: Ralf Kaminski, Hans Schneeberger Bilder: Pascal Mora

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

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KoLUMne | 39

Der haUsMann

Pflegte er zu sagen Bänz Friedli nervt seine Familie.

Mir wird jedes Mal leise bang, wenn Anna Luna und Hans auf ihren Boards das steile Strässchen vor unserem Haus hinabfräsen — und ich staune, wenn sie hernach die Anhöhe in aller Leichtigkeit wieder emporkurven. Mit ihrem Waveboard ist das möglich; ich aber muss mein Rollbrett tragen oder schubsen, bergaufwärts kann man darauf nicht fahren. Oft gehen wir nach dem Abendessen noch ein bisschen brettern, die verkehrsarmen Quartierstrassen laden dazu ein. Doch ich bleibe schön auf meinen vier Rädern; skateboarden kann ich einigermassen, schliesslich hab ich es vor 41 Jahren erlernt. Mich aber auf ihren Boards zu versuchen, habe ich aufgegeben. Ich würde im Spital landen. Denn das Waveboard verfügt nur über zwei Räder, dafür sind diese frei schwenkbar. Statt eines durchgehenden Bretts hat es zwei Fussplatten und dazwischen einen Torsionsstab, der es zulässt, die Platten mittels Fussdrucks in gegenteilige Richtung zu neigen. Das erlaubt engste Kurven, und es erlaubt, dass geübte Fahrer sich steile Strassen emporwinden. Sieht kinderleicht aus, wenn die Kinder es tun, nonchalant und trotz meiner Ermahnungen stets ohne Helm und Schoner. Aber wehe, man wagt sich als Oldie auf solch ein Gefährt! Wir sausen also durchs Quartier, wobei immer einer Schmiere steht und den

Meter auf dem Brett, und ich dachte mir: Welches Kalb hat das denn erfunden? Unmöglich, auf so was zu fahren! Wird sich nie durchsetzen.

«Das kann man nicht können!» beiden anderen ein Signal gibt, wenn der Weg frei ist. (Sagen Sie das bitte nicht der hiesigen Polizei! Merci.) Und es vergeht kaum ein Abend, da ich nicht ausriefe: «Gopf, dass ihr das mal so gut beherrschen würdet, hätte ich nie gedacht, als …» Die Kinder wissen, was kommt. Ich kann mir nicht helfen, mir ist bewusst, dass ich es schon Dutzende Male erzählthabe.Dennochfangeichwiederdamit an.«…Hätte ich nie gedacht,als Hans damals …» In den Sommerferien wars, vor einigen Jahren in Radolfzell, einem Städtchen am deutschen Bodenseeufer. Während ich nach neuen Laufschuhen Ausschau hielt, schlug ein Verkäufer unserem Sohn vor,sich mal auf einem Waveboard zu versuchen. Die Dinger waren ganz neu, Hans hielt sich wacklig einige

Doch es hat sich durchgesetzt, und wenn ich wieder anhebe: «Hey, Kinder! Damals in Radolfzell, da dachte ich: Das kann man nicht können! Und jetzt könnt ihr das so super», erwidern Anna Luna und Hans halb belustigt und halb entnervt: «…pflegte er zu sagen.» Manchmal sagen sie es gar zu dritt, meine Frau und die Kinder. «Pflegte er zu sagen» ist geflügeltes Familienwort und soll mich ermahnen, ich hätte etwas schon mal erwähnt. Klagten die Kinder im Sommer über heisse Steine am Strand, sagte ich: «Die sind nicht heiss! Das ist eine Einstellungsfrage. Trage ich morgens die Teetasse in mein Schreibzimmer, rede ich mir einfach ein: Sie ist nicht heiss, sie ist nicht h…» Das sagte ich jeden Tag. Und die Kinder: «Pflegte er zu sagen.» Passieren wir im Mobility-Auto die Zentrale eines Zürcher Pizzakuriers und ich will Anna Luna daran erinnern, dass wir uns dort mal spätabends, nachdem ich sie von einer Party abgeholt hatte, noch eine Pizza geleistet haben, brauche ich nicht mal den Mund zu öffnen, schon tönts vom Rücksitz: «Pflegte er zu sagen!» Und, Sie! Ou, Nein. Das habe ich Ihnen, glaubs, schon mal erzählt. Bänz Friedli live: 6. 9. Bäretswil ZH, 7. 9. Herzogenbuchsee BE (ausverkauft).

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BACK TO SCHOOL


aktuell 42 |

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neues aus der migros

Die m-Industrie gehört mit 18 Unternehmen im Inland und 3 betrieben im Ausland zur migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 produkte her: von der Konfitüre bis zum Waschmittel. mit über 11 000 mitarbeitenden — darunter 415 Lernende in mehr als 20 berufen — ist die m-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der Schweiz

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Nr. 36, 2. September 2013 | migros-magazin |

und zählt weltweit zu den grössten produzentinnen von eigenmarken. Sie beliefert nicht nur die migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer losen Serie porträtiert das migros-magazin verschiedene Unternehmen der m-Industrie. Informationen unter: www.mindustry.com

Mifa AG ‒ Herstellerin von Wasch- und Reinigungsmitteln

Total beliebt

Mit dem Allround-Waschmittel Total-1-for-all hat die zur Mibelle Group gehörende Mifa AG in Frenkendorf einen Hit auf einem hart umkämpften Markt gelandet.

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ie riecht saubere Wäsche? Nach frisch geschnittenen Blumen? Oder eher zitronig? Mit solchen Fragen setzt sich das Entwicklungsteam der Mibelle Group in Frenkendorf BL, das hinter Total, dem beliebtesten Waschmittel der Schweiz, steckt, täglich auseinander. «Das Parfüm trägt wesentlich zum Kaufentscheid bei», sagt Karin Hess (30), Produktentwicklerin Home Care in Frenkendorf. Der Duft weckt beim Käufer Emotionen. So denken die meisten Leute bei einer Zitronennote an Frische. Doch nicht nur mit dem Duft der Wäsche beschäftigt sich das Entwicklungslabor, sondern primär mit der Leistungsfähigkeit des Waschmittels. Diese wird

mithilfe von standardisierten Schmutzflecken getestet. Das Ziel ist klar: Die Kleider sollen so lange wie möglich so bleiben wie am Tag, an dem man sie gekauft hat. «Besonders arge Flecken verursachen Motoröl, Randensaft und Rotwein», erklärt Karin Hess. «Aber auch Gras, Schokolade oder Eiscreme haben es in sich, wie Mütter bestens wissen.»

Junge leute greifen zum selben Waschmittel wie die mutter Im Labor werden zwischen 0,5 und 20 Liter einer neuen Entwicklung gemischt. Fällt der Kundentest positiv aus, wird die Zusammensetzung für Produktionsgrössen von einer bis zehn Tonnen entwickelt. Rund ein Jahr Entwicklungszeit

Wussten sie schon, dass ... ... die Mifa 1980 das Flüssigwaschmittel im Nachfüllbeutel als Pionierin in der Schweiz einführte? ... die Marke Total mehrmals als das vertrauenswürdigste Waschmittel der Schweiz ausgezeichnet wurde? ... die Mifa die grösste Schweizer Waschmittelherstellerin ist, die aus der Schweiz und für die Schweiz produziert?

1 1) Produktentwicklerin Karin Hess fügt einer Waschmittelmischung ein wenig Farbe hinzu. 2) Danijel Milowitsch, Leiter Konfektionierung, kennt den gesamten Produktionsablauf von Total-1-for-all.

steckt in einer Neulancierung wie dem innovativen Total-1-for-all (one for all) – eines für alles. «Es gibt kein vergleichbares Produkt auf dem Markt», weiss Karin Hess, schliesslich wird die Konkurrenz stets im Auge behalten. «Mit diesem Waschmittel kann sowohl Farbiges als auch Weisses bei niedrigen Temperaturen sauber gewaschen werden. Das ist einmalig.» Das Tüpfelchen auf dem i ist dabei der Nachfüllbeutel, den die Mibelle Group bei ihren Waschmitteln als erstes Schweizer Unternehmen bereits in den 80er-Jahren eingeführt hat. Eine Erfolgsgeschichte, die heute aus den Regalen nicht mehr wegzudenken ist. Funktional, robust und platzsparend bei der Entsorgung. Innovationen von dieser Grössenordnung sind im eher traditionellen Waschmittelmarkt aber selten. Bei der Wahl des Saubermachers nehmen die Mütter eine prägende Rolle ein. Gründen nämlich junge Leute einen eigenen Haushalt, kaufen sie meist das gleiche Waschmittel, das sie als Kind kennengelernt hatten. Auch bei neuen Anwendungsformen wie Tabs oder Gelkapseln braucht es Zeit und Geduld, bis sie ihre Kundschaft finden. Um ein Gefühl für die Bedürfnisse des Markts zu erhalten, scheut


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3) Der grosse Mischer hat seinen Namen verdient: Zehn Tonnen Wasch­ mittel werden darin aufs Mal hergestellt. 4) Von jeder Charge werden laufend Proben genommen und auf ihre Quali­ tät getestet. 5) In einer Vit­ rine stehen Muster der Mifa­Produkte zum Vergleich bereit.

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neues aus der migros

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man bei der Mibelle Group kaum einen Aufwand. Internen Tests mit bis zu 150 Teilnehmenden folgen externe Versuche, um die korrekte Positionierung im Markt festzulegen. So weiss die Marketingabteilung zum Beispiel, dass 70 Prozent der Schweizer Wäsche mit 40 Grad gewaschen wird. Mit diesem Wissen über die Kunden und ihre Bedürfnisse wurde Total-1-forall für Einsteiger und Singles entwickelt. Das Allroundwaschmittel, dessen waschaktive Substanzen zu 50–80 Prozent aus nachwachsenden Ressourcen gewonnen werden, dürfte aber wohl über seine Zielgruppe hinaus beliebt sein, denn die neue Produktevariante hat in kurzer Zeit viele Fans gefunden. Überhaupt ist die Marke Total in der Schweiz das meistverkaufte Waschmittel, worüber man bei der Mibelle Group besonders stolz ist. Warum? Diese Marktstellung ist weltweit einzigartig, teilen sich doch sonst drei international tätige Konzerne die Spitzenplätze im Waschmittelmarkt. Hinter diesem Erfolg stecken 80 Jahre Erfahrung. 1933 wurde die Mifa – damals noch Gifa AG – in Basel gegründet

und stellt seither Wasch- und Reinigungsmittel sowie Margarinen und Fettprodukte her. 1980 zog die Firma nach Frenkendorf, heute beschäftigt sie rund 300 Mitarbeitende. Seit 2012 gehört die Mifa zusammen mit den beiden Kosmetikherstellern Mibelle AG in Buchs und der Mibelle Ltd im englischen Bradford zur Mibelle Group, der Nummer drei bei den europäischen Eigenmarkenherstellern. Die Gruppe erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 318 Millionen Euro. Einen massgeblichen Teil hat die Mibelle Group Frenkendorf mit 136 Millionen Franken und ihren spitzenplatzierten Produkten wie dem Automatengeschirrspülmittel Handymatic, dem Abwaschmittel Handy und dem Reinigungsmittel Potz beigetragen.

BeruFsBild

Anlagenführer Wolfgang Brändlin 6 6) Die leeren Nachfüllbeutel werden aufs Förderband gelegt... 7)...und gefüllt. 8) Die Total-1-forall-Beutel werden von einem Roboter in Transportschalen gelegt. 9) Andreas Alscher, zuständig für die Qualitätssicherung, nimmt eine Probe aus der letzten Produktionsserie.

Wolfgang Brändlin (49), der seit zwölf Jahren bei der Mibelle Group tätig ist, hat Automechaniker gelernt und mit der Meisterprüfung abgeschlossen. «Technik hat mich von Kindsbeinen an fasziniert, aber ich wollte etwas anderes machen, als nur herumschrauben», erinnert sich der Deutsche. Von Kollegen hatte er von der Mifa gehört und wurde neugierig, wollte wissen, was in Frenkendorf genau gemacht wird. Anlagenführer ist ein neues Berufsfeld, inzwischen gibt es auch eine Ausbildung dazu. Noch aber ist typisch, dass Leute mit verschiedensten technischen Ausbildungen den Beruf ausüben. Im Frühsommer ist der in Lörrach gleich jenseits der Schweizer Grenze wohnhafte Brändlin zum Teamleiter befördert worden: «Ich bin nun für sämtliche Konfektionierungsanlagen verantwortlich.» Sein Team umfasst elf Mitarbeitende und beschäftigt sich mit der Ab-

füllung der Wasch- und Geschirrspülmittel in Flaschen und Beutel. Es gibt ziemliche Unterschiede zwischen den Abfüllanlagen, aber gerade das gefällt Wolfgang Brändlin, «das hält die Sache spannend». Als besondere Herausforderung bezeichnet er die Einführung eines neuen Flaschenformats: «Jede neue Form verlangt nach neuen Teilen, die zum Beispiel für den Transport während der Abfüllung benötigt werden», erklärt Brändlin. Auch bei der Konzeptionierung von neuen Produktionslinien spricht der Teamleiter mit, besonders, wenn es um die Funktionalität der Anlage geht. In diesem Bereich ist der Input des Teams entscheidend, schliesslich werden manche Handgriffe 100-mal pro Tag wiederholt, und eine kleine Nebensächlichkeit kann dann schnell unangenehm werden. Das zu vermeiden gehört auch ins Arbeitsfeld von Wolfgang Brändlin.

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Bunte Fläschchen wie in einer Hexenküche Die Nachfrage nach Waschmitteln ist gross, entsprechend gross ist auch das Produktionsvolumen. Der Mischer, in dem die Komponenten vermengt werden, hat ein Fassungsvermögen von zehn Tonnen. Danijel Milowitsch (36), Leiter Konfektionierung, erklärt: «In


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Drei fragen an Jürg Burkhalter, CEO Mifa AG

«Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft sehr bewusst» Jürg Burkhalter, was macht die Mifa einzig­ artig?

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9 rund eineinhalb Stunden finden sämtliche Komponenten zu einer schaumigen Masse zusammen.» Dazu gehören exotisch klingende Stoffe wie Alkansulfonate, Marlonsäure oder Sodium Citrate. Frische Proben, die bei jeder neuen Charge aus dem Mischer genommen werden, vergleicht der Teamleiter Produktion oder einer seiner Mitarbeiter mit Mustern aus einer Vitrine, die voller bunter Fläschchen ist, die auch gut in eine Hexenküche passen würden. Fällt der Test positiv aus, geht es weiter in die Verpackung: «Braucht es für die Mischung gut 90 Minuten, so nimmt das Verpacken zwei Stunden in Anspruch», sagt Milowitsch und deutet auf eine kompakt konzipierte Maschine hin. Zuerst wird der mit Total-1-for-all bedruckte Nachfüllbeutel kurz erwärmt und aufgespannt. Danach wird das Füllgut über die offene Kopfnaht in drei Schritten abgefüllt. Mithilfe von Fotozellen wird der Beutel korrekt ausgerich-

tet, die Naht zusammengezogen und schliesslich verschweisst. Einmal verschlossen, flutscht der Flüssigwaschmittelbeutel auf ein zweites Förderband und wird gleich mal richtig gedrückt. «Diese Maschine testet die Dichte des Beutels», erklärt Anlagenführer Wolfgang Brändlin (49, siehe Berufsbild auf der linken Seite). Ist alles so, wie es sein sollte, schnappt sich ein Roboter zwei Beutel aufs Mal und verpackt diese in Transportkisten mit je einem halben Dutzend Nachfüllbeutel. Paletten mit je 48 Kisten gelangen durch ein Tor direkt zum Verlad auf die Eisenbahn. Insgesamt übernimmt die Bahn 98 Prozent des Transports der Mifa-Produkte. Nur noch eine Stelle kann nun den Versand stoppen: Die Qualitätssicherung. «Wir kontrollieren den Wareneingang und führen die Endkontrolle durch», erklärt Andreas Alscher (55) und lässt von ungefähr einem Meter einen Beutel mit Total-1-for-all zu Boden fallen. Platsch! Nichts passiert. Nebst solchen Alltagstests führt die Qualitätsabteilung chemische Analysen von Produktproben durch. Gibt es keine Abweichungen vom Muster, steht einer Auslieferung nichts mehr im Weg. «Wir wollen nur einwandfreie Produkte liefern, die unsere Kunden begeistern», sagt Andreas Alscher mit einem zufriedenen Lächeln — und der Verkaufserfolg gibt ihm recht. Text: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger

Die zur Mibelle Group gehörende Mifa spielte stets eine Pionierrolle in Bezug auf ökologische Wasch- und Reinigungsprodukte. Aber auch mit nachhaltigen Verpackungslösungen wie zum Beispiel dem Nachfüllbeutel zählt die Mifa zu den Vorreiterinnen sowohl in der Schweiz als auch in Europa. Wo liegen Ihre grössten Herausforderungen?

Durch die wachsende Weltbevölkerung werden Rohstoffe immer knapper und die Preise langfristig höher. Wir sind stets aktiv daran, alternative Lösungen im Bereich der Rohstoffe zu erarbeiten und sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft sehr bewusst. Worauf sind Sie besonders stolz?

Die Produktion von Wasch- und Reinigungsmitteln wird weltweit von drei grossen Anbietern beherrscht. Mit unserer Migros-Marke Total sind wir Marktleader in der Schweiz und damit das einzige Land auf der Welt, in dem keiner der drei anderen Anbieter dominiert. Dies spricht für die einmalige Qualität und den Schweizer Ursprung, welche die Konsumenten anscheinend zu schätzen wissen. Das freut uns sehr.

Die m-Industrie stellt viele beliebte migros-produkte her.


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SELBER STREICHEN WAR GESTERN.


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AKTUELL

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IM BILD

Der fahrbare Konzertsaal Ende August brachte das Migros-Kulturprozent zum zweiten Mal klassische Musik an Primarschulen. Der Classic Express ist ein 31 Tonnen schwerer Sattelschlepper, der zum Konzertsaal umfunktioniert wird. Präsentiert wurden die Konzerte von Elena Graf, Violinistin und Gewinnerin des Instrumentalmusik-Wettbewerbs des Migros-Kulturprozents. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler jeglicher Herkunft an die klassische Musik heranzuführen.

www.migroskulturprozent.ch

Bilder: Andreas Eggenberger, Keiko Saile

Solidarisch punkten für den guten Zweck Einkaufen, punkten, spenden: So einfach lassen sich Cumulus-Punkte online an wohltätige Organisationen überschreiben. Diese erhalten anstelle der Kartennutzer die blauen Cumulus-Bons und verteilen sie an Bedürftige, die damit in der Migros einkaufen können. «Punkte spenden liegt im Trend», sagt Benedikt Zumsteg, Bereichsleiter Cumulus. «Es sind bereits über 140 000 Franken an Spenden zusammengekommen.» Besonders eifrig spenden die Unterstützer der sogenannten Solikarte. Die Idee hinter dieser privaten Initiative: Mehrere Leute benützen die gleiche Cumulus-Karte und sammeln so viele Punkte. Die technische Weiterentwicklung der Cumulus-Karte bedingt nun eine Änderung dieses Sammelsystems. «Die Cumulus-Karte wird in Zukunft immer mehr können», erklärt Zumsteg. «So wird künftig etwa die bargeldlose

Cumulus-Karte zücken: Jeder kann seine gesammelten Punkte spenden.

Zahlung mit dem Handy möglich sein.» Müsste man einzelne Karten ausschliessen, wäre der Mehraufwand fürs Programmieren der IT-Systeme enorm. «Die entstehenden Kosten stünden in keinem Verhältnis zu den gespendeten

Beträgen der Solikarte.» Dennoch möchte die Migros, dass mit der Solikarte weiterhin gespendet wird. Die Lösung: Sie wird auf der CumulusWebsite als offizielle Spendenempfängerin aufgeführt — genau wie renommierte Hilfswerke wie Heks, Glückskette und Pro Infirmis. Der Unterschied zu heute: Die Solikarten-Sammler müssen eine eigene Cumulus-Karte besitzen. Seit einem Jahr verhandelt die Migros mit den Solikarten-Initianten über diese Lösung und bietet ihnen auch kommunikative Unterstützung, damit die Spender der Solikarte treu bleiben. «Leider akzeptieren sie diese Lösung nicht», bedauert Zumsteg. «So gefährden sie den Fortbestand ihres Projekts, was wir sehr schade finden.» Infos zum Spenden: www.migros.ch/cumulus in der Rubrik «Über Cumulus».


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BIO

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Es gibt immer einen Grund

Für einen erfolgreichen Frauenabend braucht es keine grosse Planung, eher viel Zeit zum Tratschen. Und verschiedene erfrischende Drinks – natürlich in Bioqualität, auch der Umwelt zuliebe.

Cranberryfrappé

Ergibt 4 Gläser à ca. 2,5 dl ZUTATEN 2 EL getrocknete Cranberries*, 2 EL Zucker*, 8 EL Cranberrysirup*, Cranberrysirup*, 6 dl Milchdrink*, gekühlt, 2 dl Vanilleglace* ZUBEREITUNG Cranberries im Zucker wenden und auf Zahnstocher stecken. Sirup, Milch und Glace mit dem Stabmixer pürieren. Sofort mit den Cranberryspiesschen servieren. Zubereitung ca. 10 Minuten. Pro Glas ca. 7 g Eiweiss, 9 g Fett, 38 g Kohlenhydrate, 1150 kJ/270 kcal * erhältlich in Bioqualität

Holundersprudel

Ergibt 4 Gläser à ca. 2 dl

ZUTATEN 2 dl Wasser, 1 Beutel Zitronenthymiantee*, 1 Zitrone*, 4 EL Holunderblütensirup*, 4 dl Limonade*, gekühlt

Bild & Styling: Ruth Küng

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ann haben Sie das letzte Mal eine Mädelsparty gefeiert? Nur mit den besten Freundinnen, garantiert männerlos, dafür mit viel Gelächter und Getratsche? Sie wissen es nicht? Dann ist es höchste Zeit dafür. Damit der Abend ein Erfolg wird, gehört ein wenig Planung dazu. Ein üppiges Buffet wird bei einer Mädelsparty nicht erwartet, aber kleine Köstlichkeiten, die Leib und Seele erfreuen. Etwas Biolachs etwa,

Bio steht für strengste Massnahmen beim Rohstoffanbau. Oberste Priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelassenheit der Rohstoffe und Produkte sowie das Tierwohl.

dünn geschnitten, mit frisch getoastetem Brot. Oder eine Käseplatte, bei der alle ungezwungen zugreifen können. Was nicht fehlen darf, sind feine Sommerdrinks. Holundersprudel,

ZUBEREITUNG Wasser aufkochen und Teebeutel übergiessen. Tee ca. 2 Minuten ziehen lassen. Teebeutel entfernen und Tee auskühlen lassen. Von der Zitrone einige dünne Scheiben schneiden. Rest auspressen. Zitronensaft mit dem Sirup in die Gläser verteilen. Mit Tee und Limonade aufgiessen. Mit den Zitronenschnitzen servieren. Zubereitung ca. 15 Minuten + auskühlen lassen. Pro Glas ca. 0 g Eiweiss, 0 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 350 kJ/80 kcal * erhältlich in Bioqualität


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Minze-Apfel-Bowle Ergibt 8 Gläser à ca. 2 dl

ZUTATEN 4 dl Wasser, 2 Beutel Pfefferminztee*, 2 Äpfel, z. B. Braeburn*, 8 dl Apfelschorle*, gekühlt, ½ Bund Pfefferminze, 16 Eiswürfel ZUBEREITUNG Wasser aufkochen und Teebeutel übergiessen. Tee ca. 2 Minuten ziehen lassen. Teebeutel entfernen und Tee auskühlen lassen. Äpfel in Schnitze und diese in dünne Scheiben schneiden. Mit der Apfelschorle zum Tee geben. Pfefferminzblätter dazuzupfen und mit den Eiswürfeln servieren. Zubereitung ca. 15 Minuten + auskühlen lassen, Pro Glas ca. 1 g Eiweiss, 0 g Fett. 11 g Kohlenhydrate, 200 kJ/50 kcal

Bio Ice Tea Glückstee, 1 l, Fr. 1.70

Bio Ice Tea Alpenkräuter, 1 l, Fr. 1.30

* erhältlich in Bioqualität Rezepte

Bio Limonade Zitrone*, 50 cl, Fr. 1.20

Cranberryfrappé oder doch lieber etwas Minze-Apfel-Bowle? Probieren Sie es aus, oder kreieren Sie neue Drinks. Und damit Sie sich und der Umwelt etwas zugutetun, nehmen Sie am besten Getränke in Bioqualität. Eine schöne Idee ist auch, wenn Sie die Drinks nach Ihren Freundinnen benennen. Kühlen Sie die Getränke frühzeitig. Wenn der Kühlschrank zu klein sein sollte, funktionieren Sie einfach die Badewanne oder ein Planschbecken

* in grösseren Filialen erhältlich

Bio Apfelschorle*, 50 cl, Fr. 1.20

Bio Sirup Cranberry*, 50 cl, Fr. 5.40

Bio Sirup Holunderblüten, 50 cl, Fr. 4.40

Bio Orangensaft, 1 l, Fr. 3.20

Bio Preiselbeersaft, 50 cl, Fr. 4.80

zur Getränkestation um. Kaltes Wasser und Eiswürfel darin halten die Drinks kühl. Und ja, man darf auch etwas Sekt oder Weisswein in die Drinks mischen, in Bioqualität natürlich. Text: Heidi Bacchilega Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Migros Bio leistet dazu einen wertvollen Beitrag.


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BIO

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NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Eiskaltes Bio T

iefgekühltes Gemüse ist beliebt. Die Produkte sind saisonunabhängig immer verfügbar, lange haltbar und einfach in der Zubereitung. Und sie schmecken gut. Sobald ein Gemüse geerntet wird, beginnt auch schon der Abbauprozess. Das Gemüse «veratmet» die eingelagerten Zuckerstoffe und damit auch die Vitamine. Dieser Prozess kann durch Schockfrosten unterbunden werden. Ob frisches oder tiefgekühltes Gemüse mehr Bio steht für strengste Massnahmen beim Rohstoffanbau. Oberste Priorität haben der schonende Umgang mit der Natur, die Naturbelassenheit der Rohstoffe und Produkte sowie das Tierwohl.

Vitamine enthält, hängt stark davon ab, wie frisch das Gemüse tatsächlich ist. Wenn es am Stand, im Regal oder im Haushalt über längere Zeit liegen bleibt, können die Vitaminverluste ein beachtliches Ausmass erreichen. Diese sind beim Tiefkühlgemüse viel geringer. Die Migros setzt auf Schweizer Qualität.

Alle Bio-Tiefkühlgemüse stammen aus dem Inland und werden im M-Industriebetrieb Bischofszell Nahrungsmittel AG gleich nach der Ernte verarbeitet. Einzig die Bioerbsen konnten wegen der klimatischen Bedingungen in der Schweiz Anfang dieses Jahres nicht wie geplant auf diese Saison umgestellt werden. Die Einführung wird nun auf 2014 angestrebt. Die Suche nach geeigneten Bioproduzenten ist eine Herausforderung. Da sich die Migros zur Umstellung auf Schweizer Herkunft entschlossen hat, ist das Beschaffungsgebiet begrenzt. Und es hängt vom Wohlwollen des Wetters ab, ob man für die folgenden zwölf Monate genügend Mengen erhält. Darum muss die Migros, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind,auf Ergänzungsimporte ausweichen, um Lieferengpässe zu überbrücken. Dabei wird auf TopBioqualität aus anliegenden Nachbarländern gesetzt. Text: Heidi Bacchilega

Biobroccoli, Schweiz, 500 g, Fr. 3.80

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Bild : Daniel Kellenberger

Tiefkühlgemüse kann vitaminreicher als frisches Gemüse sein. Beim «Veratmen» gehen Vitamine schnell verloren, durch Schockgefrieren wird dies verhindert. Das gesamte Bio-Tiefkühlsortiment der Migros stammt von Schweizer Gemüsebauern.

BioRahmspinat, Schweiz, 500 g, Fr. 3.60

BioHackspinat, Schweiz, 500 g, Fr. 3.20


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Bio-Landwirt Josef Andres (46) auf seinem Broccolifeld im St. Galler Rheintal: «Ich arbeite mit Mist, das ist der beste Dünger. Die Pflanzen brauchen Kraft zum Wachsen.» Das St. Galler Rheintal ist ein ideales Anbaugebiet für Broccoli, speziell in Bioqualität.

Bioerbsen*, 500 g, Fr. 3.35

*in Umstellung auf Schweizer Ware

BioBlumenkohl, Schweiz, 500 g, Fr. 4.–

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

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ANNA’S BEST | 53

Ei

Indisch und Thai mit Anna

Nebst dem riesigen Sortiment an Fertigsalaten, Sandwiches, Teigen oder währschaften einheimischen Gerichten bietet Anna’s Best auch eine grosse Auswahl an fixfertigen exotischen Gerichten aus Indien und Thailand.

S

ie denken, «Paneer Mutter» hat etwas mit Ihrer Mama zu tun? Dann ist es höchste Zeit, in ein indisches Restaurant zu gehen oder eines der exotischen Gerichte von Anna’s Best zu probieren. Unter «Mutter» oder «Matar» verstehen die Inder Erbse, und «Paneer» ist ein ungesalzener indischer Frischkäse. Weitere indische Gerichte wie Chicken Tikka Masala stehen zur Auswahl. Oder auch Köstlichkeiten aus der thailändischen Küche wie Green Curry und Chicken Satay. Die Rezepturen wurden zusammen mit Spezialisten von Sukhothai und King’s Kurry entwickelt und die Gerichte in der Schweiz mit besten Zutaten zubereitet. Text: Anna-Katharina Ris

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Thai-/India-Menüs und die Lassis von Anna’s Best.

ANNAS TIPP

Koriander drauf

Bild: Claudia Linsi

+ Anna’s Best Chicken Tikka Masala mit Basmatireis, 370 g, Fr. 6.80; dazu Mango-Lassi, 50 cl, Fr. 2.90

Koriander wird in unseren Breitengraden auch liebevoll als asiatischer oder indischer Peterli bezeichnet, weil er in den Küchen Asiens ebenso verbreitet ist wie bei uns die Petersilie. Nur schmeckt er für europäische Zungen stärker, man muss sich erst daran gewöhnen. Doch einmal schätzen gelernt, möchte man das grüne Würzkraut nie mehr missen.

Ein Lassi oder ein Naturejoghurt nimmt dem Gericht die Schärfe.


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Migros-Magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

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heiDi | 55

Äh ... deine Augen ... Mmh ... ich, äh, ich ...

Er ist so ein Schnügel. Oje, ob er mich total doof findet?

Tapfer geschlagen hat sich der Geissenpeter am «Eidgenössischen». Doch jetzt bringt der arme Tropf keinen geraden Satz mehr über die Lippen.

Der geissenpeter geht WieDer aUf Die alp

Heidi, ich komme Bild: Andrea Vedovo

Der Geissenpeter hat sich am «Eidgenössischen» wacker gehalten. Jetzt steht ihm die nächste Hürde bevor: Er will Heidis Herz erobern.

N

! Heidi Heugade Rohschinken Maxi, pro 100 g Fr. 6.65 ! Heidi Apfelminzesirup*, 50 cl, Fr. 4.40 ! Heidi Le Gruyère, mittelreif, pro 100 g Fr. 2.15 *in grösseren Filialen erhältlich

eben 278 «Bösen» hat der Geissenpeter am «Eidgenössischen» zumindest einen Achtungserfolg erzielt. Er hat es am vergangenen Samstag und Sonntag mit der Schwingerkönigin Sonia Kälin und dem Schwingerkönig Jörg Abderhalden aufgenommen. Die Geschichte dahinter: Peter will Heidis Herz erobern und kein schmächtiges Milchbüebli mehr sein. Die beiden Spasskämpfe wurden den Besuchern des Heidi-Chalets geboten, wo sie auch verschiedene Heidi-Produkte degustieren konnten. Die Marke war als Kranzpartnerin am Fest präsent. Tatsächlich hat der 15-Jährige, der den Geissenpeter in

der Heidi-Werbung verkörpert, in den letzten Monaten im Schwingclub Interlaken für den Auftritt trainiert. Er hat die wichtigsten Schwünge wie den Kurz, den Hüfter und den Hochschwung gelernt und wurde auch mental gecoacht. Das Migros-Magazin hat in den letzten Wochen darüber berichtet. Dass der Geissenpeter ein Teenager ist, passt zum Engagement der Migros. Sie war nicht nur Königspartnerin am «Eidgenössischen», sie ist auch Förderin des Schwingernachwuchses. Die Rohstoffe der Heidi-Produkte stammen zu 90 Prozent aus unseren heimischen Bergund Alpengebieten. Text: Dora Horvath


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Migros-Magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

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aMeriCan faVorites | 57

Let’s shake it!

Bild: Getty Images

Die neuen Milchshakes von American Favorites liefern den erfrischenden Kick.

Cool, sweet and fresh: Der Milchshake wurde in den 1920er-Jahren in Amerika erfunden.

M

it der neuen Marke American Favorites bringt die Migros den Geschmack des amerikanischen Lifestyles in die Schweiz. Neu im Sortiment sind die beiden Milchshakes Erdbeer und Vanille.Das Handling ist einfach: erst «shaken», also schütteln, dann den Deckel entfernen und geniessen. Durch die Zugabe von Erdbeeren und natürlicher Vanille schmecken die Getränke sehr frisch. Die Milchshakes werden in der Schweiz produziert, das Rezept kommt aber selbstverständlich aus Amerika. Der Erfinder des Milchshakes, Ivar Coulson aus Chicago, hatte bereits 1922 die Idee, Milch, Schokolade, Malz und

Eis zu einem Getränk zu mischen. Heute, 90 Jahre später, befindet sich sein Schoggi-Shake in bester Gesellschaft mit unzähligen Variationen. Am besten schmeckt ein Shake, wenn er direkt aus dem Kühlschrank kommt. Eine Erfrischung, die nicht nur an heissen Sommertagen Trinkgenuss bietet. Wer noch mehr amerikanischen Lifestyle probieren möchte, findet in der Migros eine Vielzahl typischer Brot- und Feinbackwaren von American Favorites, etwa Clubsandwiches, Cookies und Muffins sowie Convenience-Produkte wie Bagels, Cheesecake, Apple Pie, Pizza und Caesar Salad. Text: Anette Wolffram Eugster

Aus frischer Schweizer Milch gemacht: ! American Favorites Milkshake Erdbeer, 210 ml, Fr. 1.80 ! American Favorites Milkshake Vanille, 210 ml, Fr. 1.80 Aktion bis 9. September: 20-fache Cumulus-Punkte


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 59

Bild: Jorma Müller

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Thomas, Eleonor und Moritz Fiechter bei der Arbeit. Der Vater verlegt während der Ernte sein Büro aufs Feld, ist so immer erreichbar.

REGIONENWETTBEWERB: BASEL

So schmeckt der Sommer

Gross, rot, saftig und süss müssen die Himbeeren sein, damit die Kunden in der Migros zugreifen. Um diese Qualitätsmerkmale zu erfüllen, lässt Familie Fiechter im Baselbiet viel Sorgfalt walten.

U

m neun Uhr morgens ist Kaffeepause. Schon seit drei Stunden pflücken die Erntehelfer Himbeeren auf dem Obsthof der Fiechters in Zunzgen BL. Die Familie hat den Wettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» von Migros und Migros-Magazin in der Region Basel gewonnen. Mit frühen und späten Sorten gewährleisten Thomas Fiechter und seine Kinder Eleonor und Moritz, dass Himbeeren über einen Zeitraum von gut drei Monaten frisch geerntet werden können. Die Beeren an einem Strauch reifen nicht alle gleichzeitig. «Wir müssen von Erntebeginn an gut acht- bis zehnmal durch

die Reihen gehen.» Die Erntehelfer der Fiechters kommen auf jeweils acht Kilogramm Beeren pro Stunde. Gezielt pflücken sie nur die reifen Exemplare. Netze über den Himbeeren halten nicht nur Hagelkörner ab, wie Fiechter senior erklärt: «Sie filtern circa zehn Prozent der UV-Strahlen. Auch Himbeeren können nämlich Sonnenbrand bekommen. Die verbrannten Stellen sind dann allerdings – anders als beim Menschen – weiss.» Text: Claudia Schmidt

Mehr im Video Bei den Fiechters auf dem Obsthof: www.migrosmagazin.ch/ausderregion

Vielfalt vor Ort «Aus der Region. Für die Region.» ist reine Lebenskultur. Was als kleine Idee der Genossenschaft Luzern begann, wurde zu einer Bewegung, die von den Produzenten und Konsumenten einer Region getragen wird. Das Lokale wird gestärkt und trägt dazu bei, dass regionale Produzenten ihre Waren in ihrer Heimat besser verkaufen. Mit über 8000 lokalen Produkten zeigen sich in dem Label ganz besonders der regionale Reichtum und die Vielfalt der Schweiz.


SCHAUFENSTER 60 |

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FOOD

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NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Polenta mit Pilzen für circa Fr. 8.15

Mittagessen oder Nachtessen für 4 Personen ■ 10 g getrocknete Steinpilze in reichlich heissem Wasser 15 Minuten quellen lassen. Circa Fr. 1.25 ■ 6 dl Milch mit 6 dl Wasser und 1 TL Salz aufkochen. 225 g feinen Maisgriess einrieseln lassen. Bei mittlerer Hitze 2 Minuten unter Rühren kochen. 4 Minuten zugedeckt quellen lassen. 2 EL Butter und 30 g geriebenen Sbrinz unterrühren. Mit Salz abschmecken. Circa Fr. 2.45 ■ Während die Polenta kocht, 300 g Champignons rüsten und in Scheiben schneiden. 2 EL Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen. Pilze darin anbraten. 1 Zwiebel fein hacken und beigeben. Zum Schluss die leicht abgetropften Steinpilze untermischen und erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 4.15 ■ Polenta und Pilze anrichten. Mit gehackter Petersilie bestreuen. Circa Fr. –.30

Wenn die Tage kürzer werden, schmeckt auch wieder Währschaftes: Polenta mit Pilzen und Zwiebeln.

Wie beim Japaner Algenblätte Die hauchdünnen Algenblätter sind mit bestem Olivenöl gebacken und mit einem Hauch Hauc von Salz gewürzt. Der leichte Snack eignet sich als Apéro, zur Japan-Party oder einfach so für zwischendurch. Es werden ausschliesslich natürliche Zutaten verwendet.

Saitaku Nori Snack*, 5 g, Fr. 1.50

Für die ganze Familie

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Im neuen Design präsentieren sich die leichten, bei Gross und Klein beliebten Desserts von Petit Suisse. Es gibt sie in verschiedenen fruchtigen Geschmacksrichtungen und neu auch mit Schokolade. Was gleich bleibt: die Verpackungsgrösse.

Petit Suisse Aprikose, Apfel, Himbeere, 6 x 50 g, Fr. 2.45

O’zapft is!

Das Oktoberfest steht vor der Tür, und die Lust auf eine Weisswurst oder eine knusprige Laugenbrezel ist gross. Frisch aufgebacken schmecken die Brezel am besten. Schön, sind sie nicht nur auf der Wies’n, sondern auch zu Hause im Tiefkühler Tiefkühler jederzeit zur Hand. M-Classic Laugenbrezel*, Laugenbrezel*, tiefgekühlt, 850 g, Fr. 4.80

Vorbildlich

Die Migros setzt sich immer wieder für nachhaltigen Genuss ein und lanciert bereits den zweiten MSC-zertifizierten rosa Thunfisch. Ob im Salade niçoise oder als Pizzabelag, rosa Thon lässt sich mit gutem Gewissen schlemmen. M-Classic MSC Rosa Thon, 295 g, Fr. 3.90


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FRÜCHTE & GEMÜSE

Peperoni gemischt, Niederlande, 500 g 1.95 Trauben Uva Italia, Italien, per kg 2.85 statt 4.80 40% M-Classic Eisbergsalat, 350 g 2.70 statt 3.40 20% Alle Anna’s Best Pilze geschnitten, z.B. Champignons, Packung à 250 g 3.10 statt 3.90 20% Wirsing, «Aus der Region.», Seeland, per kg 2.90 statt 4.20 30% Weisskohl, «Aus der Region.», Seeland, per kg 2.20 statt 3.20 30% Bohnen, «Aus der Region.», Seeland, Packung à 1 kg 5.90 statt 7.20 Rotkohl, Bio, «Aus der Region.», Schweiz, per kg 3.60 statt 5.30 30% Birne Poire à Botzi, «Aus der Region.», Schweiz, Körbli à 1 kg 4.90 statt 5.90 Netzmelone, Frankreich, pro Stück 2.50 statt 3.60 30% Kiwi Gold, Cat. II, Neuseeland, Schale à 3 Stück 2.50 statt 3.60 30% Mango Extra, Ägypten, pro Stück 4.60 statt 6.90 33%

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FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Hirsch-Schnitzel, Neuseeland, per 100 g 3.05 statt 4.40 30% Chämischinken, Bio, Schweiz, per 100 g 3.80 statt 4.80 20% M-Classic Wienerli im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 4 Stück, 600 g 5.10 statt 8.55 40% Bündner Rohschinken im Duo-Pack, geschnitten, Schweiz, 2 x 107 g 6.80 statt 11.35 40% Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30% Forellenfilets geräuchert im 3er-Pack, Bio, Zucht aus Dänemark, 3 x 100 g 11.80 statt 17.70 33% Rapelli Schinken gekocht Puccini und Verdi, geschnitten, Schweiz, z.B. Verdi, per 100 g 2.35 statt 3.40 30% Buure-Chämischinken, «Aus der Region.», Stück, z.B. geräuchert, roh, per 100 g 2.70 statt 3.40 20% Chümi-Würstli, Schweiz, pro Stück 3.90 statt 5.10 20% Freiburger Saucisson, Schweiz, per 100 g 1.80 statt 2.25 20% Rapelli Apéro Hauspastete, Schweiz, Stück à 500 g 9.90 statt 19.80 50% Salami Rapellino Classico und Rustico Rapelli, Schweiz, z.B. Stück à ca. 350 g, per 100 g 3.40 statt 4.30 20% Wild-Trockenfleisch Charcuterieplatte, geschnitten, hergestellt in der Schweiz mit Import-Fleisch, per 100 g 6.55 statt 8.20 20% Schweinsnierstück, frisch, Schweiz, z.B. Plätzli, per 100 g 2.55 statt 4.30 40% Lammgigot, TerraSuisse, frisch, z.B. ganz, mit Bein, per 100 g 2.70 statt 3.90 30% Poulet-Minifilets, «Aus der Region.», frisch, Packung à ca. 400 g, per 100 g 2.90 statt 3.65 Poulet-Nuggets paniert, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Brasilien, Schale à 1 kg 14.50 statt 21.20 30% Kabeljau-Rückenfilet, MSC, nicht zum Tiefkühlen, Nordostatlantik, per 100 g 3.20 statt 4.– 30% Muscheln Marinières/Provençales, Frankreich, z.B. Provençales, Schale à 900 g 11.60 statt 14.50 20% Alle Sushi und Bento Box, hergestellt in der Schweiz mit importiertem Fisch, z.B. Maki Mix, Schale à 150 g 7.20 statt 9.– 20%

BROT UND MILCHPRODUKTE

Alle Bio Frischbrote –.40 günstiger, z.B. Sonnenkranz, 360 g 2.20 statt 2.60

Alle Starbucks Milchmischgetränke, z.B. Seattle Latte, 220 ml 1.55 statt 1.95 20% Die Butter –.20 günstiger, Mödeli à 250 g 2.90 statt 3.10 Alle Bio Joghurt, exkl. Schafmilchjoghurt, z.B. Mokka, 180 g –.60 statt –.75 20% Emmentaler mild, ca. 450 g, per 100 g –.90 statt 1.35 30% Mozzarella im Duo-Pack, Bio, 2 x 150 g 3.60 statt 4.50 20% Reibkäse Emmentaler/Le Gruyère im Duo-Pack, 2 x 120 g 3.65 statt 4.60 20% Cuchaules, z.B. Stück à 450 g 2.95 statt 3.70 20% Alle Bifidus Drinks, z.B. Mocca, Flasche à 5 dl 1.55 statt 1.95 20% Freiburger Vacherin mild, Schweiz, Packung à ca. 250 g, per 100 g 1.45 statt 1.85 20% Tête de Moine, Schweiz, z.B. Packung à ca. 450 g, per 100 g 1.60 statt 2.– 20% Fondue Moitié-Moitié, Schweiz, z.B. Packung à 400 g 6.30 statt 7.90 20%

BLUMEN & PFLANZEN

Rosen 50 cm, Fairtrade, Bund à 15 Stück 14.80 Chrysanthemen Indicum, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 3.50 Gladiolen, «Aus der Region.», Strauss à 5 Stück 6.50 statt 7.90 Marktstrauss, «Aus der Region.», pro Stück 8.90 statt 9.80 Capsicum, im 13-cm-Topf 5.90 statt 7.90 Heidekraut Saint-Daboec, im 13-cm-Topf 3.90 statt 4.90 Calluna Beauty Ladies, «Aus der Region.», im 13-cm-Topf 3.90 statt 4.90

WEITERE LEBENSMITTEL

Alle Bio, Fairtrade Pralinés und Branches, z.B. Branches Milch, Fairtrade, 115 g 2.70 statt 3.40 20% Frey Schokoladekugeln im 750-g-Beutel, Milch extra, Giandor oder assortiert, z.B. Kugeln assortiert 11.50 statt 16.50 30% Frey Tafelschokoladen 100 g im 10er-Pack, Milch extra, Noir 72% oder Giandor, z.B. Milch extra, 10 x 100 g 9.– statt 18.– 50% Bonherba Herbis Kräuterbonbons, zuckerfrei, 20x 150 g 3.60 NEU *,** Petit Beurre Chocolat au Lait im 4er-Pack, 4 x 150 g 5.50 statt 9.20 40% ChocMidor Classico Portionen, zartes Waffelgebäck umhüllt mit edler Schweizer Milchschokolade, 4 x 2 Portionen, 20x 185 g 2.80 NEU *,** Tradition Cerealino oder Chocino im 3er-Pack, z.B. Cerealino, 3 x 270 g 6.80 statt 10.20 33% Alle Chicco d’Oro Kaffeekapseln, z.B. Crema, Packung à 16 Stück 6.90 20x PUNKTE *,** 20x Alle Bio Yogi Tee, z.B. Ingwer-ZitronenTee, 15 Beutel 4.– statt 5.– 20% Alle Honige im 550-g-Glas und 500-g-Squeezer –.60 günstiger, z.B. Blütenhonig feincremig, 550 g 4.70 statt 5.30 Alle Farmer Flakes, 20x z.B. Nature, 500 g 4.60 NEU ** Gesamtes Wasa Sortiment, z.B. Original Knäckebrot, 205 g 1.50 statt 1.90 20% Alle Spezialmehle, z.B. Zopfmehl, TerraSuisse, 20x 1 kg 2.35 20x PUNKTE Finizza Pizza Prosciutto oder Mozzarella im 3er-Pack, tiefgekühlt, z.B. Pizza Mozzarella, 3 x 330 g 6.90 statt 13.80 50%

J. Bank’s Frühlingsrollen mit Gemüse oder Poulet im Duo-Pack, tiefgekühlt, z.B. Frühlingsrollen mit Poulet, 2 x 6 Stück 9.80 statt 14.– 30% Gesamtes Bio Tiefkühl-Sortiment, z.B. Schweizer Broccoli, 500 g 3.– statt 3.80 20% Alle Coca-Cola in Packungen à 8 x 50 cl (6 + 2 gratis), z.B. Coca-Cola Regular 7.20 statt 9.60 25% Alle 7UP und 7UP H2OH! im 6er-Pack, z.B. 7UP Regular, 6 x 1,5 Liter 5.85 statt 11.70 50% Actilife Protein Vital, 7 Portionenbeutel 12.90 NEU *,** 20x Alle M-Classic Reis im 1-kg-Beutel, beim Kauf ab 2 Beuteln, jeder –.80 günstiger, z.B. Carolina Parboiled Reis 1.40 statt 2.20 Mifloc Kartoffelstock, Bio, 2 x 95 g 3.50 statt 4.40 20% * M-Classic Trivelli, 5-EierTeigwaren aus Hartweizen20x griess, 500 g 2.60 NEU *,** Gesamtes Garofalo TeigwarenSortiment, beim Kauf ab 2 Packungen, jede 1.– günstiger, z.B. Rigatoni, 500 g 1.50 statt 2.50 Gesamtes Bio Teigwaren-, Pastasaucen- und TomatenkonservenSortiment, z.B. Krausnudeln, 500 g 1.65 statt 2.10 20% Gesamtes Bio Essig- und ÖlSortiment, z.B. Apfelessig, 50 cl 1.75 statt 2.20 20% Heinz Ketchup, Bio, 580 g 3.15 statt 3.95 20% * Gesamtes Bio Gewürz-Sortiment, z.B. Herbamare Original, 250 g 3.40 statt 4.30 20% Gesamtes Bio Suppen-, Saucenund Bouillon-Sortiment, z.B. Gemüsebouillon, 180 g 3.– statt 3.80 20% Gesamtes Pancho Villa Sortiment, z.B. Soft Tortillas, 8 Stück 3.80 statt 4.80 20% Erdnüsse, Bio, und Nussmischung, Bio, gesalzen, z.B. Erdnüsse, 250 g 1.35 statt 1.70 20% * Vogelnestli, Haselnussmakronen und Spitzbuben im Duo-Pack, z.B. Vogelnestli, 430 g 4.– statt 6.– Gesamtes VermicellespatisserieSortiment, z.B. Vermicelles-Törtli, 2 Stück, 240 g 4.30 statt 5.40 20% Alle Andros Kompotte und Frischsäfte, z.B. Erdbeer, 4 x 100 g 2.80 statt 3.50 20% Fiori ricotta e spinaci im 3er-Pack, Bio, 3 x 200 g 9.80 statt 14.70 33% Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack, z.B. 2 x 350 g 8.30 statt 10.40 20% Meringues, «Aus der Region.», Packung à 120 g 3.95 statt 4.95 20% Cuquettes, Packung à 200 g 6.20 statt 7.80 20% Alle Gâteaux au vin cuit, z.B. Stück à 375 g 6.80 statt 8.50 20% Alle Salate Nature et Tradition, z.B. Taboulé, Schale à 400 g 4.10 statt 5.20 20% Tortellini Roberto, z.B. Parmesan/ Basilikum, Packung à 2 x 250 g 6.70 statt 9.60 30% Anna’s Best Nasi Goreng, Packung à 2 x 370 g 7.80 statt 9.80 20% Eier, Bio, Schweiz, Freilandhaltung, Packung à 6 x 53 g+ 3.80 statt 4.75 20% Marrons glacés, Schweiz, Packung à 250 g 4.– statt 5.20 20%

NEAR-/NON-FOOD

Gesamtes Fatto KatzenstreuSortiment, z.B. Fatto Plus, 10 Liter 5.50 statt 6.90 20% Maybelline Superstay Produkte, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 3.– günstiger, z.B. Superstay 14 h non-stop red, pro Stück 13.90 statt 16.90 **

Elseve Haar-Zusatz-Pflegeprodukte Kuren, Seren, Masken und Öl, z.B. Farbschutz-Konzentrat Color 20x Vive, 40 ml 8.90 20x PUNKTE ** L’Oréal Paris Elseve Produkte im Duo-Pack, z.B. Elseve Keratine Liss Shampoo, 2 x 250 ml 7.20 statt 8.50 15% Garnier Optischer Glätter, 20x 30 ml 14.80 NEU ** Gesamtes pH Balance Sortiment, z.B. Feuchtigkeitscreme für Gesicht und Körper, 250 ml 4.55 statt 5.40 15% ** Alle pH Balance Produkte im Duo-Pack, z.B. Duschgel, 2 x 250 ml 6.05 statt 7.60 Watterondellen, Bio, 20x 70 Stück 1.90 NEU *,** Linsoft Taschentücher Menthol mit Eukalyptusöl und Recycling mit Lindenblütenbalsam, z.B. Taschentücher Recycling mit Lindenblütenbalsam, 20x 15 x 10 Stück 2.30 NEU *,** Gesamtes Burt’s Bees Sortiment, z.B. Lippenbalsam mit Granatapfel-Öl 5.50 NEU ** 20x Gesamtes Axanova und Axamine Sortiment, z.B. Axanova Cool Patch, 5 Stück 11.– statt 13.80 20% ** Gesamtes Pedic Sortiment, z.B. Anti-Hornhaut-Balsam, 20x 75 ml 6.50 20x PUNKTE ** Damen Baumwoll20x strumpfhosen 12.80 NEU *,** Damen Socken besonders venenfreundlich mit Komfortbund im 3er-Pack 8.90 Damen Sneaker-Söckchen im 3er-Pack 8.90 Damen Uni-Söckchen mit Komfortbund im 5er-Pack 12.90 Diverse Herren Socken im 3er-Pack und im 7er-Pack, z.B. Socken besonders venenfreundlich im 3er-Pack 9.90 Rohner Herren BusinessSocken, 1 Paar 24.90 NEU *,** 20x Kinder Strumpfwaren, z.B. Mädchen Socken im 5er-Pack 9.90 Total Waschmittel (ab 1 Liter oder 1 kg), beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 5.– günstiger, z.B. Liquid, 2 Liter 10.90 statt 15.90 Alle Handymatic Supreme Produkte (ohne Regeneriersalz), z.B. Supreme Power Pearls Tabs Lemon, 44 Tabs 6.75 statt 13.50 50% ** Manella Style Heimat im 3er-Pack, z.B. Heidi, 3 x 500 ml 7.60 statt 11.40 Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Kamille, FSC, 30 Rollen 15.15 statt 25.30 40% ** Alle Optimum Motten-Produkte, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.80 günstiger, z.B. Motten-Gel 2.90 statt 3.70 ** Alle Migros Fresh Lufterfrischer (ohne Mehrfachpackungen und Einführungsangebote), z.B. Lavender Bouquet Natural Perfume 6.20 statt 6.90 Alle Wasseraufbereitungsartikel (ohne Fachmarkt-Sortiment), z.B. Cucina & Tavola Wasserfilterkartuschen Duomax, 3 Kartuschen 11.55 statt 16.50 30% ** Alle Backbleche und Backformen, z.B. Springform Quadra, Ø 24 cm 9.90 statt 19.80 50% ** Jack Wolfskin Rucksack Munro 59.80 statt 99.80 ** Alle Moltons, z.B. Molton Jan, 100% Baumwolle, 4 Eckgummi, 90/190 cm 23.90 statt 29.90 20% ** Alle Cucina & Tavola Geschirrserien aus Porzellan, Steingut, Keramik, Bone China und Glas, z.B. Teller flach Melody, Porzellan 4.90 statt 9.80 50% **

Genossenschaft Migros Neuenburg/Freiburg *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 16.9. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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Migros-Magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

Natur für die Haut Auch die kleinsten Boys lieben schöne Kleider. Die frischen Farben und der lustige Eulenaufdruck bringen jeden Schnügel zum Lachen. Die weiche Bio-Baumwolle ist für die Babyhaut angenehm zu tragen. Bio Baby Boys Langarmshirt*, orange, Grössen 68–98, Fr. 11.–

Natürliche Babypflege Bestimmt wird Ihr Knirps beim Eintauchen in Bio-Jojobaöl, Bio-Malvenblütenund Bio-Orangen-Extrakt vor Freude juchzen. Das Bad aus der hochwertigen Naturals Babypflegelinie ohne Farbstoffe, synthetische Duftstoffe und Parabene tut der jungen Haut besonders gut. Milette Naturals Bad*, 300 ml, Fr. 4.20

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nonfooD | 69

rappenspalte

Leonard alias Carlo Schenker (49) ist Sänger, Songwriter und Moderator. Der Schlagerstar steht momentan mit seinem aktuellen Album «Über Steine zu den Sternen» auf der Bühne. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Ich habe Waschpulver von meiner Mutter in kleine Plastikbeutel abgefüllt und sie in der Nachbarschaft verkauft. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen iPod, der mit Tausenden wundervollen Schlagern gefüllt ist. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Bei tollen Lederjacken kann ich nicht widerstehen. Ich habe dann aber kein Problem, diese mit einem Sieben-Franken-T-Shirt zu kombinieren.

Weich wie Wolken Die Wattepads aus 100% Baumwolle, die aus kontrolliert biologischem Anbau stammt, sind genau richtig für die tägliche Gesichtsreinigung. Die Randprägung macht die neuen Rondellen besonders formstabil. Bio-Watterondellen, 70 Stück, Fr. 1.90

Toll kombinierbar Die Farbe Royalblau ist besonders bei Knabenhosen sehr beliebt. Zudem lassen sich in den vielen Taschen alle wichtigen und unwichtigen Dinge von trendigen Jungs verstauen. Die Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, bei dem auf den Einsatz von Schadstoffen gänzlich verzichtet wurde. Bio-Knabenhose Slimfit*, royalblau, Grössen 98–128, Fr. 29.– * in grösseren Filialen erhältlich

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Mit Verstand einkaufen, sich nicht von Marken oder dem Preis blenden lassen, denn meistens ist teuer nicht besser. Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

Für Nussstengel und Linzertorten. Damit würde ich mich zu Tode essen.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Es wäre schön, wenn in die MusikNachwuchsförderung mehr Geld investiert würde. Etwa in den Prix Walo, den Monika Kaelin jedes Jahr mit extrem viel Engagement auf die Beine stellt. Was ausser Geld haben Sie im Portemonnaie?

Reserve-Zahnstocher, viele Geldkarten sowie Führerschein und Halbtax-Abo. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Wahre Liebe und Glück.

Interview: Jeannine Villiger


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Migros-Magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

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Delizio | 71

Neu designt D und getauft

Die Verpackungen und einige Bezeichnungen der Delizio-Kaffeekapseln sind neu. Die Sorten, der Geschmack, die perfekte Crema und der Nachhaltigkeitsgedanke sind geblieben.

elizio-Kennern wird der Sticker mit dem Hinweis auf ein neues Design bereits aufgefallen sein, der seit ein paar Wochen die Verpackungen der Kaffeekapseln ziert. Nun ist es so weit: Bereits drei der beliebten DelizioKapselsorten tragen einen neuen Look. Die anderen werden bis Ende Jahr mit dem frischen, hellen Verpackungsdesign nachziehen. Die Farbcodes zur Wiedererkennung der Sorten bleiben zwar die gleichen, sie werden neu aber als Balken auf hellem Untergrund präsentiert. Mit dem neuen Kleid, das der besseren Orientierung für den Kunden dient, kommen – bei gleichbleibenden Rezepturen – auch neue Bezeichnungen: Die Sorte Espresso wird in Espresso Classico umgetauft, Ristretto in Ristretto Forte, Decaffeinato wird zu Lungo Decaffeinato und Ecco zu Espresso Fair & Organic – letztere Sorte ist Bio- und Fairtradezertifiziert und wird neu in einer 16er-Packung erhältlich sein. Alle Delizio-Standardsorten tragen das UTZ-Zertifikat.

Bild: Corbis

Text: Nicole Ochsenbein

Dank der neuen Verpackungen findet jetzt jeder schnell seine Lieblingssorte von Delizio.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu gehören auch die Produkte von Delizio.

Delizio Espresso Classico, 48 Kapseln, Fr. 19.80

Delizio Ristretto Forte, 12 Kapseln, Fr. 5.10

Delizio Lungo Decaffeinato, 12 Kapseln, Fr. 5.10


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Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Schweiz – Le Pouzin Bus ab Lausanne SBB. Einschiffung. «Leinen los». 2 Arles – Avignon Ausflug* Camargue mit Besuch Saintes-Maries-de-la-Mer. Stadtrundgang* in Arles. 3 Avignon – Viviers Stadtrundgang* in Avignon. Weiterfahrt nach Viviers. 4 Viviers – Tournon Busausflug* Ardèche mit Grotte de la Madeleine. 5 Tournon – Vienne Rhône-Fahrt. Stadtrundgang* in Vienne. 6 Vienne – Mâcon Ankunft in Mâcon. Busausflug nach Cluny* mit Besuch des Benediktinerklosters und Weinprobe. 7 Mâcon – Lyon Stadtrundfahrt/-gang in Lyon.* Captain’s Dinner. 8 Lyon – Schweiz Per Bus nach Lausanne SBB. Individuelle Heimreise. Lyon–Le Pouzin Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 245.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– | Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog Preise p.P. in Fr. (vor Rabatt)

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Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Schweiz – Passau Busfahrt ab Zürich via St. Margrethen nach Passau. Einschiffung, um 16.00 Uhr «Leinen los». 2 Regensburg Vormittags Stadtrundgang.* Ausflug zum Kloster Weltenburg.* 3 Nürnberg Nachmittags Stadtbesichtigung* mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten 4 Bamberg Am Vormittag Stadtrundfahrt/-gang* durch die alte Kaiserstadt. 5 Würzburg Stadtrundfahrt/-gang* durch die Barockstadt mit Besuch der Residenz. 6 Wertheim Stadtrundgang* durch Wertheim mit Besuch des Glasmuseums. 7 Frankfurt Nachmittags Stadtrundgang* durch die Main-Metropole. 8 Rüdesheim– Fahrt im Winzerexpress und Besuch von Siegfried’s Mechanischem Boppard Musikkabinett* am Vormittag. Stadtrundgang* in Boppard. 9 Koblenz – Schweiz Nach dem Frühstück Ausschiffung. Busrückreise nach Basel/Zürich. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 225.– ) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– Details und Zuschläge unter www.thurgautravel.ch Preise p. P. in Fr. (vor Rabatt) Hauptdeck hinten Hauptdeck Mitteldeck Mitteldeck deluxe Oberdeck Oberdeck deluxe

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migros-magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

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minimania | 73

Bild: Nik Hunger

Im Sammelalbum können alle Sticker der entsprechenden Produkte eingeklebt werden. Es ist in Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich und besteht aus FSC-Papier. Sammelalbum, Hardcover, Fr. 5.–

Mit den Minis lässt sich ein eigener Migros-Supermarkt aufbauen. Das StickerSammelalbum dazu liefert Interessantes rund um die Welt der Migros.

H

Die Minis sind da!

Ein M kleiner. Die Minimania bringt die Kleinen ganz gross raus: Die kultigen Migros-Produkte im süssen Schrumpfformat entfachen das Sammelfieber.

eute ist ein besonderer Tag, denn von nun an gehört die Migros den Kleinen. Bei der Minimania sind 52 Kultprodukte der Migros zu Minis geschrumpft, die bei uns sofort hektisches Sammelfieber auslösen: Wir werden zum Supermarktbesitzer, spielen Verkäuferlis, kleben, tauschen, basteln und machen uns schlau. Das Minimania-Sammelalbum lädt auf eine spannende Reise hinter die Kulissen der Migros ein und ist mit vielen witzigen Anekdoten, kleinen Ratespielen und Infos rund um die Migros gespickt.

Etwa, dass die Migros früher gar kein Supermarkt war, wie man ihn heute kennt, sondern in Form eines Ford-Lastwagens durch die Schweiz rollte und so die Ware an die Hausfrau brachte. Oder dass die Japaner unsere MigrosKultvanilleglace eher langweilig fänden, weil sie als Meister der verrückten Eiskreationen lieber Chnobli-, Spinat- oder Rinderzungenglace essen. Was es in der MinimaniaWelt sonst noch so zu entdecken gibt, erfährt man unter www.minimania.ch. Text: Nicole Ochsenbein


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migros-magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

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migros Plus | 75

Natürlich sauber

bild: Oliver bartenschlager, Styling: Karla Kiefer

Die Migros-Plus-Waschmittel reinigen mit natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen und sind biologisch gut abbaubar.

F

ast ein Kilo Wäsche landet beim Durchschnittsschweizer pro Tag im Wäschekorb. Manchmal würde es reichen, ein getragenes Kleidungsstück nur auszulüften. So könnte man seinen ökologischen Fussabdruck etwas minimieren. Was aber gereinigt werden muss, wäscht man am besten mit umweltverträglichen Waschmitteln wie denjenigen von Migros Plus. Sie enthalten natürliche, nachwachsende Wirkstoffe und sind biologisch zu 99 Prozent abbaubar. Das Colorwaschmittel mit Waschnussextrakt sorgt für fasertiefe Reinheit bei minimaler Umweltbelastung. Das Vollwaschmittel mit stark fett- und schmutzlösendem Soda wäscht strah-

lend weiss und ist dank guter Löslichkeit gewässer- und ressourcenschonend. Das Feinwaschmittel mit Seifenkrautextrakt pflegt die Wäsche behutsam und schont ebenfalls die Umwelt. Die nachhaltigen Waschmittel sind dermatologisch getestet und kommen ohne Farbstoffe, optische Aufheller und Bleichmittel aus. Um die Umwelt zusätzlich zu schonen, wäscht man am besten stets die maximal mögliche Menge pro Trommel. So reduziert sich der relative Energieverbrauch. Die Wäsche sollte man an der Luft trocknen lassen, denn Tumbler gehören zu den grössten Energiefressern im Haushalt. Text: Anna-Katharina Ris

Fasertiefe Reinheit bei minimaler Umweltbelastung: ! Migros Plus Colorwaschmittel, 1,5 l, Fr. 11.50 ! Migros Plus Vollwaschmittel*, 1,875 kg, Fr. 11.50 ! Migros Plus Feinwaschmittel*, 1,5 l, Fr. 9.70 *in grösseren Filialen

Die m-Industrie stellt viele beliebte migrosprodukte her. Dazu gehören auch die Waschmittel von migros plus.


SO ENTSPANNT KANN MODE SEIN.

Cardigan

grau, schwarz, himbeer

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Jacke grau

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Langarmshirt

schwarz, blau, himbeer

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Shirt

grau/weiss

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Shirt

schwarz, weiss, himbeer

19.80

Hose

blau, grau, schwarz

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puder, weiss, himbeer

19.80

Hose blau

29.80

Hose

grau, blau

34.80 Angebote gelten ab sofort, solange Vorrat. Erhältlich in grÜsseren Migros-Filialen.

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migros-magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

Der Haut zuliebe

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ph BaLance | 77

pH Balance leichte Körperlotion, 250 ml, Fr. 4.70

Die hypoallergenen Produkte von pH Balance sind besonders für Menschen mit empfindlicher und trockener Haut geeignet. Sie reinigen und pflegen sehr schonend. pH Balance Hautpflegeöl, 200 ml, Fr. 6.80

Bild: iStockphoto

pH Balance Körpermilch, 250 ml, Fr. 5.–

I

rritationen wie Jucken, Rötungen oder Schuppen sind typisch für eine sensible Haut. Die Körperpflegelinie von pH Balance bietet Menschen mit sehr trockener und empfindlicher Haut ein komplettes Sortiment von 25 Produkten an. Ihre Hautverträglichkeit ist vom Inselspital Bern klinisch geprüft: Sie sind frei von Farb- und Konservierungsstoffen, und zum Einsatz kommen nur Duftstoffe ohne Allergiepotenzial. Die Produkte weisen einen hautfreundlichen pH-Wert von 5,5 aus, der dem Säureschutzmantel der Haut entspricht. Wer eine sensible Haut hat, sollte nur kurz und lauwarm duschen, da warmes Wasser Feuchtigkeit entzieht. Um die Haut nicht zusätzlich zu reizen, sollte

man sich lieber trocken tupfen. Zudem ist das tägliche Eincremen unerlässlich. Die blaue Linie von pH Balance ist für die empfindliche Haut geeignet. Hier hat man die Wahl zwischen einer leichten Körperlotion und einer reichhaltigeren Körpermilch. Beide befeuchten die Haut. Die Linie mit dem roten Deckel ist für die Bedürfnisse sehr trockener Haut konzipiert. Die Körpermilch enthält Urea, einen synthetisch hergestellten Harnstoff, der Feuchtigkeit in der Haut sehr gut bindet. Die Rezeptur ist verbessert worden. Zur Behandlung von besonders trockenen Stellen oder im Winter ist das rückfettende Körperöl ideal. Text: Dora Horvath

pH Balance Körpermilch Urea*, 250 ml, Fr. 5.80 * in grösseren Filialen Aktion vom 3. bis 16. 9.: 15% auf das gesamte Sortiment von pH Balance.

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migros-magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

Reibungslos wandern

Bild: Corbis

Mit ein paar patenten Helferchen von Pedic kann man Blasen und wunden Füssen vorbeugen. Pedic ist die meistgekaufte Fusspflegemarke der Schweiz.

E

ine wunde Hautstelle oder eine offene Blase kann eine Wanderung zur Tortur werden lassen. Besser, man beugt vor. Mit Produkten von Pedic ist man gut gerüstet. Vor dem Wandern cremt man die Füsse mit dem Sport-Schutzbalsam ein. Er enthält Bienenwachs, das die Haut vor Reibungen und Blasenbildung schützt. Das Hydrokolloid-Blasenpflaster darf im Rucksack nicht fehlen. Es wirkt wie ein kleines Kissen gegen Druck und schützt offene Wunden vor Verschmutzung. Das Pflaster gibt es in zwei Grössen für Fersen und Zehen. Es

kann schon präventiv vor der Blasenbildung eingesetzt werden, wenn man merkt, dass es scheuert. Ebenfalls in den Rucksack gehört der Fussund Beinspray mit grünem Tee. Er kühlt, spendet Feuchtigkeit und riecht angenehm nach Zitronengras. Nach der Wanderung entspannt und erfrischt man die Füsse mit einem Fussbad. Das Pedic-Fussbadesalz enthält Kamille, Arnika, Lavendelund Rosmarinöl. Die Marke Pedic umfasst unter den Linien Care, Protection, Antitranspirant und Wellness ein kompetentes Fusspflegesortiment. Text: Dora Horvath

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Pedic | 79


SAISONKÜCHE 80 |

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JENNY CHI

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Nr. 36, 2. September 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Schuld war nur der Bossa Nova

Ihre Liebe zu diesem Musikstil führte Jenny Chi nach Brasilien. Dort perfektionierte sie nicht nur ihre Sanges-, sondern auch ihre Kochkunst. Fürs Migros-Magazin gab es Poulet mit Limetten.

S

AUFGETISCHT

Jenny Chi, Musikerin und Sängerin Ihre Gesangskarriere startete bereits im zarten Kindesalter. Jenny Chi (38) sang im Kinderchor, was später in eine Gesangsausbildung mündete. bald entdeckte sie ihre Liebe zum Jazz und zum bossa Nova. Ihre erste CD kam 2007 heraus, damals hauptsächlich mit bossa-Klassikern. Auf ihrer neuen CD «nosso mar», die am 1. Oktober erscheint, stammt die Hälfte der Songs von ihr selbst – als Komponistin oder texterin. In den ersten zwei Oktoberwochen ist die Sängerin auf Schweizer tournee. Daneben arbeitet Jenny Chi, die auch ethnologie und Kulturmanagement studiert hat, als Webpublisherin. ! Was haben Sie auf Vorrat? Ingwer, Limetten, essig, Öl, pelati. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Wenn ich daheim bin, täglich. ! Kochen ist für Sie … … etwas meditatives, etwas Sinnliches. es ist Lebensfreude und erdet gleichzeitig. ! Was würden Sie nie essen? Irgendetwas, was ich vorher gestreichelt habe. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? mit meiner chinesischen Familie oder mit dem bossa-Novapionier Vinícius de moraes, wenn er noch leben würde.

anft gleiten ihre Finger über die Gitarrensaiten. Dazu haucht Jenny Chi ein paar Bossa-Nova-Zeilen, als hätte sie eben noch in Brasilien am Strand gesessen. Wir befinden uns aber im Zürcher Niederdorf in der kleinen Wohnung von Jenny Chi. So perfekt die Musikerin ihre Stücke auf Portugiesisch intoniert, in ihren Adern fliesst kein brasilianisches Blut: Ihr Vater ist halb Chinese, halb Deutscher, ihre Mutter Schweizerin. Bevor die Besucher weiterlauschen dürfen, gehts in die Küche. Da hat «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger schon die Mistkratzerli ausgepackt, für eine Variante von Jenny Chis Lieblingspouletgericht: mit Limetten. Das Rezept dafür hat sie aus Brasilien mitgebracht, wo sie sich in den Strassenküchen durch die grosse Vielfalt an Gerichten probierte. «Aber so gut wie in der kleinen Bar in Rio schmeckt es hier in der Schweiz nicht», lächelt sie. Man verknüpft eben immer die Erinnerungen an das Land mit dem Lieblingsgericht.

Ihre erste grosse Brasilien-Reise verdiente sie sich als Köchin Berührungsängste mit den rohen Mistkratzerli sind ihr fremd. Beherzt füllt Jenny Chi das kleine Federvieh mit Kräutern. Kulinarisch geprägt wurde sie vor allem durch die chinesische Küche, denn ihre Grosseltern und auch ihre Eltern hatten chinesische Restaurants. Bereits als kleines Mädchen durfte sie beim Vater in der Küche abschmecken. «Meinem Grossvater war es sehr wichtig in den 60er-Jahren, im Restaurant authentische chinesische Küche und Kultur zu zeigen.» Sogleich kramt sie ein paar leicht vergilbte, maschinengeschriebene Seiten hervor, auf denen die Grossmutter Rezepte notierte. Was ist für die Sängerin prägnant an der

Mistkratzerli brasilianisch: mit vielen Limetten und Rohzucker für die Sauce, Kräutern, Bio-Olivenöl fürs Poulet mit Bio-Patatli.


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migros-magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

saisonküche

Damit die Mistkratzerli den Kräutergeschmack annehmen, füllen Jenny Chi und die «Saisonküche»Köchin das kleine Federvieh.

Die Patatli werden mit Fleur de sel, gehackten Kräutern und Olivenöl vermischt.

Die Mistkratzerli werden mit Salbei, Rosmarin und Thymian gefüllt.

Praktisch: Die Kartoffeln garen auf demselben Blech wie die Mistkratzerli.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 2. September 2013 |

chinesischen Küche? «Ingwer, Sesamöl und vor allem knackiges Gemüse.» Kein Wunder, dass man bei dieser kulinarischen Vorbelastung irgendwann selbst professionell in der Küche landet. Jenny Chi finanzierte so ihre erste grosse Brasilien-Reise 1998, um auf den Spuren ihrer Bossa-Helden João Gilberto und Vinícius de Moraes zu wandeln. «Ich habe in einem Heim für 20 Leute gekocht», erzählt die 38-Jährige. In ihren Bücherregalen finden sich einige Kochbücher zur chinesischen Küche. «Ich koche nicht nach Rezept, aber ich lasse mich davon inspirieren. Ich koche immer aus dem Bauch heraus», erklärt sie mit dem Selbstbewusstsein, das Köchen so eigen ist. In Brasilien arbeitete sie dann fünf Monate in einem StrassenkinderProjekt. In ihrer Freizeit suchte sie die Nähe zu den Musikern. Das war nicht einfach, denn ihre Illusion war, dass man in Brasilien überall Bossa Nova hören würde. Als sie beim nächsten BrasilienAufenthalt dort auftrat, bekam sie das schönste Kompliment, das man einer Schweizer Sängerin machen kann: Sie wurde für eine Brasilianerin gehalten.

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JENNY CHI | 83

Brasilianisches Limetten-Poulet

Für einen Moment von Zürich an die Copacabana versetzt Die Mistkratzerli sind längst im Ofen und verströmen einen appetitlichen Duft in der sommerlich warmen Wohnung. Zum Komponieren ihres neuen Albums «nosso mar» zog sich die Musikerin für drei Wochen nach Sizilien zurück. «Ich brauche das Meer», sagt sie mit sehnsüchtigem Blick. «Das war sehr inspirierend, sehr ruhig.» Genossen hat Jenny Chi die italienischen Märkte und das Einkaufen von frischem Gemüse und prallreifen Früchten. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger öffnet den Ofen: «Wir können essen!» Leise Lieder von Jennys neuer CD begleiten den warmen Abend und das Essen. Für Momente fühlt man sich wie an der Copacabana, dem berühmten Strand von Rio. Text: Claudia Schmidt Bilder: Bruno Bolinger

800 g Patatli 1 Bund Rosmarin Fleur de sel 2 EL Olivenöl 4 Mistkratzerli à ca. 400 g Salz, grob gemahlener Pfeffer 1 TL Knoblauchpulver 2 Bund gemischte Kräuter, z. B. Grillmix 4 Limetten 60 g Rohzucker

ZUBEREITUNG 1. backofen auf 220 °C vorheizen. Kartoffeln je nach Grösse halbieren oder vierteln. rosmarin grob hacken. mit Kartoffeln, Fleur de sel und Öl mischen. Auf einem blech verteilen. mistkratzerli innen und aussen abspülen. mit Salz, pfeffer und Knoblauchpulver würzen. Gemischte Kräuter in die poulets füllen. mit der brust nach unten auf die Kartoffeln legen. Im Ofen circa 45 minuten braten. Nach der Hälfte der Garzeit Kartoffeln und poulets wenden und fertig braten. 2. Circa 10 minuten vor ende der Garzeit Limetten auspressen. Zucker in einer pfanne langsam caramelisieren lassen. pfanne vom Herd nehmen. Limettensaft vorsichtig zum Caramel geben. Aufkochen und köcheln lassen, bis sich das Caramel vollständig aufgelöst hat. mistkratzerli aus dem Ofen nehmen. mit den patatli und der Limettensauce anrichten.

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IHRE REGION 88 |

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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Kein Bénichon-Fest

Bereits seit fünf Jahren beliefert Christophe Wicht die Migros mit

NEUENBURGFREIBURG

C

hristophe Wicht führt im Herzen des Freiburger Glânelands sein kleines Unternehmen mit seiner Frau Françoise und drei Angestellten. Er ist stolz darauf, seine Produkte mit dem Etikett Le Dzodzet – was so viel bedeutet wie Der Freiburger – in den Regalen der Migros-Filialen zu sehen.

Wie kamen Sie darauf, Räucherschinken herzustellen?

Anfangs räucherte ich mein Fleisch bei den Landwirten, die eine Räucherkammer hatten, eine Rüüki. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Raum über dem Kamin, in dem sich der Rauch des Holzfeuers ausbreitet. Später wollte ich unabhängiger werden und baute meine eigene Räucherkammer. Sie ist zu meinem Markenzeichen geworden.

Zuerst wird er trocken gepökelt, das erfordert grosse Genauigkeit, daher kümmere ich mich persönlich darum. Dann wird er getrocknet und in der Räucherkammer aufgehängt. Drei Wochen lang, zwei Mal zwei Stunden täglich, nimmt er dort den Rauch vom Holzfeuer in sich auf. Aber Vorsicht, der Schinken darf auf keinen Fall nach Rauch schmecken! Auch das ist eine Frage der richtigen Do-

Bilder: Pierre-William Henry

Welche Schritte durchläuft der Schinken, bevor er auf dem Teller landet?

Sind stolz darauf, dass ihre Räucherspezialitäten mit dem Label Le Dzodzet in den Migros-Filialen zu finden

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11. Abonnentenservice und Adressänderung: Bitte der Post melden oder dem


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 2. September 2013 |

IHRE REGION

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 89

ohne Schinken

dem Räucherschinken «Aus der Region. Für die Region.». Das Bénichon-Fest bei Familie Wicht Am zweiten Sonntag im September, dem tag des bénichon-Fests, stehen alle ab der morgendämmerung in der Küche, um das Festmahl für 15 bis 20 Gäste vorzubereiten, je nach Jahr. Christophe Wicht erzählt, dass das menü ursprünglich aus rund zehn Gerichten bestand. «man ging mittags zu tisch und stand abends mehr als satt wieder auf. mittlerweile ist man vernünftiger. Das menü besteht aus der Cuchaule mit BénichonSenf, Kohlsuppe, die aus dem Garsaft des Schinkens zubereitet wird, Schinken und Lamm. Und zum Nachtisch gibt es Meringues, Greyerzer Rahm, Anisbrot und weitere typische regionale Leckereien. Genug, um trotzdem noch mehrere Stunden bei tisch zu verbringen!» Und er fügt an: «Früher verlangte es die tradition, dass die Gäste mit einer Cuchaule fürs Frühstück am nächsten morgen nach Hause gingen.»

Während dreier Wochen, zwei Mal zwei Stunden täglich, nehmen die Schinken den Rauch des Holzfeuers in sich auf.

sierung. Ich bereite gegen 20 000 Schinken pro Jahr zu, mit zertifiziertem Ursprung aus dem Kanton Freiburg. Erzählen Sie uns von Ihrer Zusammenarbeit mit der Migros.

Qualität: Die handwerkliche Zubereitung ist zehn Mal aufwendiger als im industriellen Betrieb.

Le Dzodzet in der Migros zum Probieren

sind: Christophe und Françoise Wicht.

Die migros Neuenburg-Freiburg bieten den Kunden Gelegenheit, die Produkte des Labels Le Dzodzet kennenzulernen, den Räucherschinken, aber auch Räucherspeck und Würstchen. Ob für Kunden, die die Spezialitäten von Le Dzodzet von Christophe Wicht noch nicht kennen, oder Feinschmeckerinnen und Feinschmecker: Vor dem bénichon-Fest finden in folgenden migros-Filialen Degustationen statt: ! Vom 2. bis 7. September im Avry Centre ! Vom 4. bis 6. September in Avenches ! Vom 5. bis 7. September in Sainte-thérèse und in romont

Der Kochschinken in Scheiben wird das ganze Jahr über in der Migros verkauft. Für das Bénichon-Fest liefern wir ganze Schinken oder Stücke, roh oder gekocht, Speck und Würstchen. Die Produkte unterscheiden sich durch ihre Aromen, die typisch für diese handwerkliche Zubereitung sind. Sie sind bis zu zehn Mal zeitaufwendiger als das industrielle Verfahren. Und wie bereitet man diesen Schinken für das Bénichon-Menü zu?

Das Wichtigste ist das Garen. Je langsamer, desto besser schmeckt der Schinken; am besten in einem Dampfkochtopf bei 70 C. So kann sich das Aroma über Nacht entfalten. Wer es eiliger hat, kann den Schinken am selben Tag drei bis vier Stunden bei niedriger Hitze köcheln und kurz vor dem Servieren etwas ruhen lassen. Interview: Nicole Mottet

regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37, an den Nachmittagen von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch

Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Landwirtschaft.


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MIGROS NEUENBURG-FREIBURG

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NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Den Schwingsport entdecken Der nationale SchwingerSchnuppertag findet am 7. September statt. Die Migros unterstützt nicht nur den Schwingerkönig, sondern auch den Nachwuchs, um unsere Landestraditionen für die Zukunft zu bewahren. Um Erfolg zu haben, muss man trainieren, die Technik beherrschen und Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Pfiffigkeit mitbringen. Dieser

Sport ist eine Lebensschule, in welcher der Nachwuchs Ausdauer, Kampfgeist, Kameradschaft und Achtung vor dem Gegner lernt.

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Kameradschaft und Achtung vor dem Gegner zeichnen das Schwingen aus.

Eröffnung der 37. Filiale Die Migros in Granges-Paccot bietet alles für den täglichen Bedarf. Ein Self-Checkout und eine Kaffee-Ecke ergänzen die Filiale.

Bei jeder Filialeröffnung wird Geld für einen guten Zweck gespendet, so auch dieses Mal: Präsident Damien Piller (links) und Geschäftsführerin Marcelle Junod übergeben einen Check über 2000 Franken an Roger Mazenauer, Präsident des FC Granges-Paccot (Bild oben). Am 21. August hat die Migros-Filiale Granges-Paccot ihre Tore geöffet (links).

A

m Mittwoch, den 21. August, wurde an der Route d’Englisberg 15b in Granges-Paccot die 37. Migros-Filiale eingeweiht. Das auf 600 Quadratmetern angebotene Sortiment ist zwar begrenzt, deckt jedoch den täglichen Bedarf, sowohl in Sachen Lebensmittel als auch in Sachen NonFood-Artikel. Um den neuen Konsumgewohnheiten gerecht zu werden, wurde das Regal mit den genussfertigen Produkten um die neue Serie Bon du

jour ergänzt, welche die Kunden am Eingang der Filiale finden. Die den Einkäufen gewidmete Zeit ist immer knapper bemessen, was die Entwicklung von Nahversorgern in den Wohnvierteln rechtfertigt, in denen die Kunden alles für den täglichen Bedarf finden. Zwei der vier verfügbaren Kassen sind mit dem Self-Checkout-System ausgestattet, mit der die Kunden ihre Einkäufe selbst einscannen können, ohne lange an der Kasse warten zu

müssen. Bezahlt werden kann mit ECoder Kreditkarten sowie mit Gutscheinen. Nach den Kassen hat die Migros eine Kaffee-Ecke eingerichtet. Ein Automat für Heissgetränke, vier Tische, rund ein Dutzend Stühle und ein Blick nach draussen sollen der Kundschaft helfen, sich nach dem Einkauf eine kleine Pause zu gönnen. Vor dem Gebäude stehen 81 kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Text: Maryvonne Monnier

Bilder: Eidgenössischer Schwingerverband, Pierre-Wiliam Henry

IHRE REGION 90 |


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ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

MIX| 93

Zu früh aufgeklärt?

Sexualkunde kann schon im Kindergarten stattfinden, so sieht es der neue Lehrplan vor. Zu früh, finden gewisse Eltern.

K

Bei angemessener Sexualerziehung bestehe keine Gefahr, dass man Kinder schädige. «Wichtig ist aber, dass sie altersgerecht erfolgt und ihnen nichts aufgezwungen wird», sagt Bruno Wermuth. Eigentlich müsse man hauptsächlich auf die Fragen der Kinder antworten. Erwachsene sollen sich aber nicht überall einmischen. Beim kindlichen «Dökterle» haben Eltern beispielsweise nichts verloren. Aufklärung schütze auch vor Übergriffen. Wermuth: «Kinder lernen, dass der Körper etwas Wertvolles und Wichtiges ist. Sie wissen, was ihr Recht ist und getrauen sich eher, darüber zu sprechen.» Zu früh problematisiert werde Sexualität damit nicht, findet Wermuth. «Je früher sie etwas wissen, desto besser können sie damit umgehen.» Text: Claudia Langenegger www.migrosmagazin.ch

ONLINE ABSTIMMEN Wann soll Aufklärung beginnen? Wie sehen Sie das: Ab welchem Alter sollen Eltern mit der Aufklärung beginnen?

Bilder: Getty Images, PD

ürzlich wollten Basler Eltern die Aufklärung im Kindergarten sogar auf gerichtlichem Wege verhindern. Doch das Appellationsgericht wies den Rekurs ab. Sind Kindergärtler wirklich zu jung? «Nein, Sexualunterricht im Kindergartenalter bedeutet etwas anderes, als wir Erwachsenen uns ausmalen», sagt der Berner Sexualpädagoge Bruno Wermuth (50). «Es geht dabei nicht um Geschlechtsverkehr, sondern um Körperempfinden und um die Auseinandersetzung mit Geschlechtlichkeit.» Sexualität betrifft uns alle von Geburt an. «Kinder sind von Beginn an sexuelle Wesen – wir werden ja mit einem Geschlecht geboren», sagt Bruno Wermuth. Sexualität bedeutet bei Kindergärtlern der Unterschied zwischen Mädchen und Buben, geschlechterspezifisches Verhalten, Lustempfinden und ein minimales Wissen zu Fruchtbarkeit und Fortpflanzung. Bei Erwachsenen ist der Blickwinkel auf die Sexualität oft stark verengt: «Sie reduzieren Sexualität meist auf sexuelles Handeln, Lustbefriedigung und den genitalen Orgasmus.» Dass der Begriff aber auch Körperlichkeit, allgemeines Lustempfinden und die geschlechtliche Identität umfasst, geht oft vergessen.

Auch Kinder haben manchmal schon ein Schätzeli, das hat aber nichts mit erwachsener Erotik zu tun.

WILDS WELT

Berlin – extrem modern und doch historisch

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Seit Kurzem haben Nutzer von Smartphones an über 100 Berliner Hotspots kostenlosen Zugang ins Internet – beispielsweise in Mitte, Hackescher Markt, Unter den Linden oder am Kollwitzplatz mit seinen Restaurants. ■ Berlin, Stadt der Museen. Meine Favoriten: 1. Museum am Checkpoint Charlie (der Klassiker, der fast alles über die Berliner Mauer und tragische Fluchtversuche von der DDR zur BRD zeigt, mit U6 bis Kochstrasse). 2. Jüdisches Museum (Bau von Daniel Libeskind, zeigt 2000 Jahre deutsch-jüdische Geschichte, ebenfalls mit U6). 3. DDR-Museum (weltweit einmalig, beim Berliner Dom). 4. Gedenkstätte Hohenschönhausen (ehemaliges Sowjet- und Stasi-Gefängnis, Besuch nur mit Führung möglich). 5. Deutsches Currywurst Museum (seit 2009, mit Checkpoint kombinieren). ■ Es muss nicht immer Currywurst sein. Meine liebsten Restaurants: 1. Facil (die Gourmetadresse, im Hotel Mandala, www.facil.de), 2. Lochner (Lokal ist ein wenig steril, dafür begeistern Essen und Service, www.lochnerrestaurant.de), 3. Altes Zollhaus (stimmiges Lokal, super Service, regionale Küche, www.altes-zollhaus-berlin.de). ■ Die besten Sehenswürdigkeiten: Zur Einstimmung empfehle ich eine Segway-Tour (Bild), am besten vor der Abreise buchen: citysegwaytours.com/ berlin-touren-auf-deutsch Weitere Attraktionen und Adressen unter www.migrosmagazin.ch/wildswelt


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familie

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Nr. 36, 2. September 2013 | migros-magazin |

Traumberuf Mutter

Eine neue Generation von Frauen sagt: Es ist selbstbestimmt und emanzipiert, wenn ich mich für ein Leben als Mutter und Hausfrau entscheide. Sie sind alles andere als die althergebrachten Heimchen am Herd. Zu Besuch bei drei Frauen, die ihre Kraft ganz der Familie widmen.

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rsina Zurlinden (37) sitzt am Gar­ tentisch vor ihrem Häuschen in Winterthur. Ein Baum spendet Schatten, auf dem Rasen steht ein Spiel­ zeughaus. Es hat Blumen, Gemüsebeete, einen Kräutergarten. Seit neun Jahren wohnt Ursina mit ihrem Mann Martin (34) hier. Sie haben drei Kinder: Jaro (7), Nina (5) und Leja (3). Der Tag ist sonnig, ihre Jüngste planscht in einem Blech­ zuber. Es ist ein kleines Paradies. Vor sieben Jahren hat sich Ursina da­ für entschieden, ihren Beruf als Dekora­ tionsgestalterin aufzugeben und daheim bei den Kindern zu bleiben. Ihr Job liess sich nicht gut mit einer Familie verein­ baren: «Ich arbeitete als Ausstatterin und Requisiteurin für Film und Theater, da war jeweils während einigen Wochen 200­Prozent­Einsatz gefragt.» Fürs Familieneinkommen sorgt seither ihr Mann.

Die gleichberechtigte Partnerschaft bleibt zentral «Ich ging völlig naiv in das Ganze rein», sagt sie und lacht. Naiv – weil sie die Arbeit zu Hause massiv unterschätzte: «Die ersten fünf Jahre haben mich die Kinder total absorbiert.» Obwohl sie während dieser Zeit kaum Luft für ande­ res ausserhalb von Familie und Kindern hatte, würde sie es wieder genauso ma­ chen. «Ich will mich mit meinen Kin­ dern auseinandersetzen, ihnen nahe sein und sie erleben: Die Kinder sind nur ein­ mal klein», sagt Ursina Zurlinden. Sie leben auf den ersten Blick ein tra­ ditionelles Familienmodell, wie es die Generationen zuvor getan haben: Alt­ modisch ist die Familie trotzdem nicht. Ursina Zurlinden gehört zur Generation Frauen, für die es normal ist, ein selb­ ständiges Leben zu führen, seine Träu­ me zu verwirklichen und bei der Heirat den eigenen Namen zu behalten. Eine gleichberechtigte Partnerschaft zu le­ ben ist zentral, für ihren Mann gilt das ebenso. Ihm liegt die Familie so sehr am

Herzen wie ihr, und auch er will daran teilhaben. «An zwei Vormittagen schaut er zu den Kindern, geht einkaufen und kocht Mittagessen», erklärt Ursina Zurlinden. Das geht aber nur, weil ihr Mann nebst seinem Pensum als Musiklehrer auch oft abends und an Wochenenden arbeitet – als Musiker spielt er regelmässig mit seiner Balkan­Combo Prekmurski Kav­ bojci und geht mit Bands wie Anna Ros­ sinelli oder I Quattro auf Tour. Ganz so entspannt und einfach, wie das Leben der jungen Frau als Hausfrau und Mama an diesem Sommertag wirkt, ist es aber nicht immer. Vor zwei Jahren merkte sie: «Mir fehlte die Aussenwelt. Ich hatte zu wenig Kontakt mit Leuten, war nicht mehr am Puls der Zeit.» Ihr Leben war ganz anders geworden als da­ mals, als sie als Ausstatterin, Gestalterin und Requisiteurin täglich mit Leuten zu tun hatte, viel unterwegs war, zahllose Brockis nach Möbeln und Accessoires durchstöberte und bei Spektakeln wie Karls Kühne Gassenschau fürs Dekor verantwortlich war. Immer wieder merkte sie auch, wie unattraktiv das Muttersein gesellschaft­ lich ist. Wenn sie beispielsweise an einem Fest neue Leute kennenlernte, war nach dem «Was machst du?» die Unterhaltung meist schnell beendet. «Es fehlte der Gesprächsstoff. Auch wenn die Leute freundlich waren, ich spürte, es ist uninteressant, was ich mache.» Mittlerweile hat sie die Aussenwelt und ihre Kreativität wieder in ihren All­ tag geholt. Sie richtete im Estrich ein Atelier ein, begann Gebrauchsgegen­ stände wie Spülmittel und Abwasch­ bürsten dekorativ zu verschönern und gründete ihr Kreativlabel «lindegrüen». Seit über einem Jahr verkauft sie ihre blumigen, gepunkteten und verspielten Alltagsgegenstände in der ganzen Schweiz auf Koffermärkten. Wenn Ursi­ na weg ist, schaut der Vater zu den Kin­

dern. Ihr Familienmodell funktioniert nur, weil Ursina Zurlinden und ihr Mann im Sommer jeweils analysieren, was gut war, was sich verändern sollte und was ihre Wünsche und Träume sind. Vor ein­ einhalb Jahren hat sich die Winterthure­ rin einen langersehnten Traum erfüllt: einen alten VW­Bus. Er gehört nun auch zur Familie: Mit diesem machen sie Aus­ flüge in der Schweiz oder fahren in die Ferien – wie diesen Sommer.

Drei Kinder beschäftigen, rund um die Uhr Gemeinhin gilt heute eine Frau und Mut­ ter als emanzipiert, wenn sie berufstätig ist und versucht, Job, Karriere, Kinder und Beziehung unter einen Hut zu brin­ gen. Zu einem selbstbestimmten Leben gehört aber auch, dass Frauen selbst be­ stimmen können, welches Lebensmo­ dell zu ihnen passt. Warum sich also zwischen Job und Familie aufreiben und sich den Zwängen der Berufswelt auslie­ fern, wenn sich eine Frau lieber um die Kinder kümmern will und gerne Haus­ frau ist? Auch Anita Stürmer (38) ist eine die­ ser Frauen: «Der Beruf war nie meine Leidenschaft», sagt sie. Als sie mit ih­ rem ersten Buben schwanger war, freute sie sich sehr: «Was für ein Paradies, wenn ich zu Hause bleiben kann!» Ihre Arbeit als Physiotherapeutin reduzierte sie mehr und mehr, heute kümmert sie sich Vollzeit um Familie und Haushalt. Sie sitzt unter der Pergola vor ihrem Einfamilienhaus in Oberbottigen BE. Ih­ re Buben Kai (5) und Lionel (7) spielen im Sandkasten, Nachbarskinder rutschen die Rutschbahn hinab. Töchterchen El­ la (2) sitzt auf ihrem Schoss und schleckt Glace. Alle paar Minuten muss Anita irgend etwas schauen, beantworten, trösten, erklären. Kinder beschäftigen rund um die Uhr. Immer. Jeden Tag. Und doch sagt Anita: «Das hier ist mein Traumberuf.» Ein emotional anstren­ gender, aber es ist ebenso viel Freude da­


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 36, 2. September 2013 |

«Auch wenn die Leute freundlich waren, ich spürte, es ist uninteressant, was ich mache.» Ursina Zurlinden mit Nina und Leja (vorne).

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«Es fällt dir kein Zacken aus der Krone, weil du ein paar Jahre daheim bleibst.»

bei. «Es ist schön zu sehen, wie sich Kinder entwickeln und ihren Weg ma­ chen.» Die Erziehung will sie nicht der Kita überlassen: «Ich will die Kinder prägen und in ihrem Leben begleiten.» Sie weiss auch, dass es ein Privileg ist, dass sie zu Hause bleiben kann. Fürs Einkommen sorgt ihr Mann Matthias (33), er verdient als Betriebsökonom ge­ nug. Die finanzielle Abhängigkeit stört sie nicht, denn die Abhängigkeit ist ge­ genseitig. «Wir sind ein Team: Er arbei­ tet ausser Haus, ich daheim.» Manchmal fehlt ihr die Anerkennung. «Bei dieser Arbeit siehst du sie nur, wenn sie nicht getan ist», sagt Anita la­ chend. Manchmal ermüdet sie die repe­ titive Hausarbeit. Sie weiss, dass Frauen wie sie vor allem eins nicht tun dürfen: sich über die Kinder definieren. «Das ist gefährlich.» Was ist, wenn ein Kind sich nicht so entwickelt, wie man es erwar­ tet? Auch Anita Stürmer braucht etwas

Anita Stürmer aus Oberbottigen BE geht mit ihrer Rolle als Vollzeitmutter entspannt um.

DAS SAGT DIE EXpERTIN

«Hausfrau und Mutter zu sein, ist meist keine Entscheidung fürs Leben»

Eine traditionelle Familienform zu wählen bedeutet nicht zwangsläufig, dass man ein veraltetes Geschlechterbild pflegt, sagt Genderforscherin Andrea Maihofer. Andrea Maihofer, ist es ein Rückschritt der Emanzipation, wenn heute ein traditionelles Familienbild gelebt wird?

Andrea Maihofer ist Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel.

Der Fakt an sich ist per se nicht rück­ schrittlich. Es kommt auf die Gründe an, warum eine bestimmte Familienform gewählt wird. Entscheiden die Beteilig­ ten ohne äussere Zwänge, was optimal für sie ist, kann dieses Arrangement ge­ nauso emanzipiert sein. Wenn aber die Frau findet: Ich bin wichtiger für die Er­ ziehung der Kinder, weil ich eine Frau bin – dann lebt sie ein althergebrachtes Geschlechterbild. Warum nehmen sich Frauen beruflich eher zurück?

Frauen und Männer werden nach wie vor unterschiedlich erzogen und sozialisiert. In der Schweiz orientiert man sich noch stark an traditionellen Geschlechterrol­ len. Frauen wollen heute zwar berufstä­ tig sein, sehr viel eindeutiger als früher. Zugleich wünschen sie sich aber auch Familie. Der Beruf ist für sie nicht der einzige Bereich, über den sie sich defi­ nieren und in dem sie Bestätigung und

Selbstbewusstsein finden. Bei Männern läuft die Selbstbestätigung immer noch meist über den Beruf. Sind Frauen den Kindern emotional näher – durch die körperliche Nähe der Schwangerschaft?

Trotz Schwangerschaft muss auch die Frau die emotionale Nähe zum Kind erst aufbauen. Da unterscheiden sich Män­ ner und Frauen nicht. Durch die gesell­ schaftliche Erziehung fühlen sich Frauen jedoch stärker verantwortlich. Je mehr es in unserer Kultur zugelassen wird, dass auch Männer fürsorglich und emotional sein können, desto selbst­ verständlicher wollen auch Männer sich um die Kinder kümmern. Warum sind Krippen für gewisse Eltern keine Option?

Hier werden Kinderkrippen oft noch als Fremdbetreuung wahrgenommen, nicht als selbstverständlicher Teil der Kind­ heit, wie dies in Ländern wie Frankreich oder Holland der Fall ist. Diesbezüglich sind wir in der Schweiz noch recht alt­

modisch. Hier fühlen sich Frauen schnell als Rabenmütter. Warum haben heutige Hausfrauen keine Angst vor finanzieller Abhängigkeit?

Ich denke, dass sich Frauen oft des Risikos nicht bewusst sind. Die Abhän­ gigkeit ist jedoch sehr problematisch, inzwischen wird fast jede zweite Ehe geschieden. Erstaunlicherweise finden Frauen die Abhängigkeit oft nicht so dramatisch – es liegt ja auch eine gewis­ se Bequemlichkeit darin. Erleben wir einen Rückwärtstrend – einen Boom der Hausfrauen?

Nein, Frauen besetzen mehr und mehr die Berufstätigkeit. Entscheiden sie sich, Hausfrau und Mutter zu sein, ist dies meist nur für eine gewisse Zeit – es ist keine Entscheidung fürs Leben. Die Paa­ re leben heute flexibler und handeln Be­ rufstätigkeit und Kinderbetreuung im­ mer wieder neu aus. Noch fehlen aber vielerorts Tagesschulen und Krippen­ plätze, damit jeweils optimale familiale Arrangements gelebt werden können.


KAPPADOKIEN

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UNTERRUBIKENTITEL

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Nr. 36, 2. September 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

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leben

Migros-Magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

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faMilie | 99

für sich alleine: Sie engagiert sich im Hilfswerk Women’s Hope International, das sich für benachteiligte Frauen in der Welt einsetzt und ist in einer Arbeitsgruppe gegen Menschenhandel in ihrer Kirche Vineyard Bern aktiv. Wenn montags die Haushaltshilfe da ist, freut sie sich, endlich etwas freinehmen zu können, geht zum Coiffeur oder zieht sich in das Dachzimmer zurück und malt. Ihre Rolle in der berufstätigen Gesellschaft sieht sie entspannt: «Seien wir doch ehrlich, es fällt dir kein Zacken aus der Krone, wenn du ein paar Jahre daheim bleibst.»

Die Kinder in die Krippe zu schicken, kam nicht in frage Ganz ähnlich denkt Jenny Balmelli (37). Sie wohnt mit ihrer Familie in einer kinderfreundlichen Siedlung in Arlesheim BL. Vor dem Haus hat es Grün, Hecken, viel Platz zum Spielen, keine Autos. Bis auf einen Tag pro Woche schaut sie zu den beiden Buben Elvin (5) und Lian (3), ihr Mann Michael (43) arbeitet. Jenny ist Sozial- und Heilpädagogin. «Ich arbeitete gerne», sagt sie. Nachdem sie acht Jahre auf ihrem Beruf gearbeitet hatte, wollte sie etwas Neues: «Ich brauchte eine neue Herausforderung. Etwas mit mehr Verantwortung.» Aber was? Eine Weiterbildung, eine neue Stelle? Ihr Mann hatte immer Kinder gewollt, sie nicht unbedingt. Doch in diesem Moment wurde es plötzlich klar: Die neue Herausforderung sollten gemeinsame Kinder sein. Sie blieb daheim, ihr Mann arbeitete. «Er hatte ein Super-Jobangebot in einem Kinderheim erhalten, und weniger als 90 Prozent lagen nicht drin.» Ebenfalls weiterzuarbeiten und die Kinder in die Krippe zu schicken, kam für Jenny nie in Frage. «Ich entschied mich für Kinder, das bedeutete, dass ich für sie da sein und sie erziehen will », sagt sie. Sie hat keine Lust, als berufstätige Mutter nach einem strengen Arbeitstag nach Hause zu kommen und keine Energie mehr zu haben, sich auf die Kinder einzulassen. Den Zeitdruck einer Krippe mag sie ebenso wenig: «Früh wecken, schnell Zmorge essen, in die Krippe bringen, am Abend abholen, Essen machen, füttern — nein, das geht nicht», sagt sie. «Der ganze Stress kommt noch früh genug. Man muss den Kindern Zeit geben, sich zu sein.» Sie bindet die Kinder in den Alltag ein – sie putzen, kochen und gärtnern alle zusammen. «Sie lernen fürs Leben. Du kannst den Kindern so viel mitgeben», schwärmt sie. Die Reaktionen auf ihr Dasein als Mutter

«Mir wurde klar: Die neue Herausforderung, die ich suchte, sollten unsere Kinder sein.» Jenny Balmelli, Arlesheim BL, mit den Buben Lian (links) und Elvin.

kommen in allen Schattierungen. Am häufigsten hört sie Dinge wie ein herablassendes «Mir würde das langweilig!», ein neidisches: «Hast du ein gemütliches Leben!» oder ein mitleidiges: «Gehts dir wirklich gut daheim?» In solchen Momenten gilt für sie: einfach nicht hinhören. Jenny Balmelli kommt aber auch regelmässig aus dem Haus: Manchmal geht sie ein Wochenende zu einer Freundin, um neue Energie zu tanken, freitags arbeitet sie in einem Projekt für arbeitslose Jugendliche, ihr Mann schaut dann zu den Buben. An diesen Tagen merkt

sie, wie sehr die alten Rollenbilder noch verankert sind. «Da kommen richtig nervige Fragen wie: Kann er das, einen Tag zu den Kindern schauen?» Sie lacht, wenn sie das erzählt. Sie findet es schade, dass das Muttersein so wenig wertgeschätzt wird. «Dort ist die Emanzipation stecken geblieben», sagt sie. «Wir können als Frauen heute frei wählen, und haben vergessen, dass es eine Stärke ist, zu den Kindern zu schauen. Es ist eine wichtige Aufgabe, mehr als ein Job.» Texte: Claudia Langenegger Bilder: Christian Flierl


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

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MIX | 101

Sterling ist bereit fürs Speeddating

Sterling, das Gepardenmännchen im Basler Zoo, ist angeschlagen. Eine Spiegelung der Luftröhre zeigt den Grund: Die Bronchien des Raubtiers sind entzündet. Dank des Einsatzes von Antibiotika ist Sterling bald wieder fit für die Paarung.

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Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Die 500 000-Euro-Frage bei ‹Wer wird Millionär?› lautet: Welche Katze kann ihre Krallen nicht einziehen? Hätten Sie es gewusst? Es ist der Gepard, das schnellste Landsäugetier der Welt. Bei seiner maximal 400 Meter langen Jagd auf Beutetiere erreicht er innert weniger Sekunden eine Geschwindigkeit von bis zu 115 km/h. Die stumpfen, harten Krallen nutzt er dabei als Leichtathletik-Nagelschuh. Viele Jagdversuche bleiben erfolglos, denn der Gepard kommt schnell aus der Puste. Für einen Dauerlauf und längere Distanzen sind sein Körperbau und die schmale Lunge nicht geeignet. Unser Gepardenmännchen Sterling ist momentan jedoch nicht in Sprintlaune. Er hustet und würgt nach dem Trinken und muss deshalb narkotisiert und zur Abklärung in die Tierarztstation gebracht werden. Sorgfältig untersuchen wir die Maulhöhle und das Gebiss, um allfällig feststeckende Fremdkörper festzustellen. Dies ist nicht der Fall, sodass wir mit einem flexiblen Endoskop eine Magenspiegelung durchführen. Der Magen ist dank dem Fasten vor der Narkose leer. Die Magenschleimhaut sieht völlig normal aus. Bei der anschliessenden Endoskopie der Luftröhre und Bronchien sehen wir jedoch Rötungen und erweiterte Blutgefässe. Dies weist auf eine Entzündung hin. Bei dem im Labor untersuchten Abstrich aus der Luftröhre wachsen Bakterien, welche

Weil Sterling nach dem Trinken hustete und würgte, untersuchen die Zolli-Tierärzte Stefan Hoby (links) und Christian Wenker das Gepardenmännchen.

die infektiöse Bronchitis bestätigen. Zum Glück nimmt Sterling täglich brav seine Antibiotikumtabletten, in einem zugeworfenen Stück Fleisch versteckt. Die Symptome klingen rasch ab. Sterling ist eines von zwei Zuchtmännchen, die derzeit mit zwei Weibchen im Zoo Basel leben. Das Paarungsverhalten ist kompliziert, und es bestehen individuelle und zeitliche Un-

terschiede in der Fortpflanzungsbereitschaft. Die Tierpfleger lassen die Tiere immer wieder ein paar Stunden paarweise zueinander. Bei diesem Speeddating versuchen sie zu beobachten, ob die Tiere für eine Paarung in Stimmung kommen. In den letzten Jahren hat dies im Zolli einige Male geklappt, und zweimal wurden gleich fünf junge Geparde geboren.

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STARK & SCHÖN

Mann o Mann, wo bist du gelieben? Herr Rossi erklärt die Männerwelt.

Eigentlich sollte Herr Rossi auf diesen Zeilen über etwas typisch Männliches schreiben. «Was ist heute noch typisch männlich?», fragt sein Kollege, Herr Grassi, der per Zufall um die Ecke geschlendert kommt. «Gute Frage», meint Rossi und bietet seinem Kompagnon einen Stuhl an. Rossi und Grassi überlegen.«Bier?»,wagt Rossi einen Versuch. «Bieeer? Heute trinkt doch jeder Bier.» Grassi schüttelt den Kopf. «Autos?» 21, 22 ... «Nein!» — «Warum nicht?» —

«Die jungen Frauen fahren doch heute auch mit Maseratis, Range Rover und anderen spritzigen ‹Chläpf› durch die Gegend.» — «Da hast du auch wieder recht.» Fussball? Leider nein. Das Gekreische in den Stadien wird immer lauter. Rasieren? Könnte man meinen, aber gehen Sie mal nach Sizilien. Im Stehen pinkeln? Auch das ist nicht mehr in Männerhand. Urinella lässt grüssen. Grassi schüttelt frustriert den Kopf. «Nichts lassen sie uns, alles wollen sie

auch können, machen, tun.» Herr Rossi guckt sorgenvoll und nickt. «Nur eine einzige Sache, dann wär’ ich schon zufrieden», jammert er. «Mmmmhhh», stimmt Herr Grassi zu, und seine Augen schimmern verräterisch unmännlich. Kennen Sie etwas typisch Männliches? Vielleicht können Sie, liebe Leserin, lieber Leser, die Herren Rossi und Grassi wieder etwas aufrichten. Die beiden werden Ihr E-Mail gerne lesen: redaktion@migrosmagazin.ch


LEBEN 102 |

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IN FORM

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Nr. 36, 2. September 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Leslie Vogt hatte mehrmals so starke Schmerzen, dass sie in den Notfall musste. Aber die Ärzte fanden nichts.

«Wie ein einziger grosser Krampf»

Zwei Mal war Leslie Vogt (39) aus Balzers FL in der Notaufnahme, weil sie die Schmerzen im Unterleib nicht mehr aushielt. Niemand kam auf die Idee, dass Endometriose die Ursache sein könnte. Leslie Vogt wäre viel erspart geblieben, hätten die Ärzte sofort reagiert, als man bei ihr 2006 bei der Entfernung eines Knotens im Bauchnabel Endometriosegewebe fand. Zudem litt sie unter starken Menstruationsbeschwerden. Sechs Jahre später verstärkten sich die Schmerzen extrem, nachdem sie mittels künstlicher Befruchtung schwanger werden wollte und Hormone schlucken musste. «Viel zu viel für eine Frau mit Endometriose», wie Vogt heute weiss, «denn die Hormone haben die Krankheit noch verstärkt.» Medikamente halfen nicht mehr. «Es war ein umfassender, starker, manchmal wellenförmiger Schmerz, der sich im ganzen Bauchraum verteilte. Wie ein einziger grosser Krampf. Er hat mich unglaublich angestrengt und ausgelaugt», erzählt Leslie Vogt. Anfänglich hatte sie die Schmerzen nur während ihrer Tage, danach permanent. Im Februar 2012 waren sie so stark und die Entzündungswerte im Blut so hoch, dass ihr Gynäkologe sie wegen Verdachts

auf eine Blinddarmentzündung in die Notaufnahme einweisen liess. Notabene in ein Spital, das über ein Endometriosezentrum verfügt. Nichts geschah. Ein paar Monate später musste sie wieder in die Notfallaufnahme, weil sie die Schmerzen nicht mehr ertrug. Wieder wurden die Ärzte nicht hellhörig. Erst nach mehreren Ultraschalluntersuchungen bei ihrem Frauenarzt wurde sie zu einer Bauchspiegelung geschickt, da ihre Eierstöcke abnormal vergrössert waren. Dabei wurde bei Leslie Vogt eine sehr schwere Form von Endometriose festgestellt, die man zunächst medikamentös behandelte. Dann wandte sie sich ans Inselspital Bern. Ende 2012 wurden bei ihr die meisten Herde in einer fünfstündigen Operation entfernt. Einen kleineren liess man noch am Darm, um nicht ein Stück davon entfernen zu müssen. Die Mensschmerzen sind heute erträglich. Einen letzten Versuch mit künstlicher Befruchtung hat Leslie Vogt noch gewagt. Leider ohne Erfolg.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

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Wenn die Mens höllisch schmerzt

Endometriose ist eine schmerzhafte Erkrankung des Unterleibs. Obwohl viele Frauen darunter leiden, wird sie von Ärzten häufig nicht erkannt.

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onat für Monat liegt Elizabeth Pepys schmerzgepeinigt im Bett. Sie hat ihre Tage. So berichtet es der Chronist Samuel Pepys in seinen Tagebüchern aus dem London des 17. Jahrhunderts. Es ist durchaus möglich, dass Pepys, ohne es zu wissen, für die Nachwelt einen Fall von Endometriose dokumentiert hat. Wie Elizabeth Pepys geht es noch heute vielen Frauen. Das Ehepaar Pepys blieb ausserdem kinderlos. Auch das passt zu dieser Krankheit.

Häufiger grund für unerfüllten Kinderwunsch «Bei 30 Prozent der unfruchtbaren Frauen ist Endometriose die Ursache für deren unerfüllten Kinderwunsch», sagt Sara Imboden, Oberärztin und Endometriosespezialistin am Inselspital Bern. Bei Endometriose handelt es sich um teils äusserst schmerzhafte, entzündliche Minimenstruationen ausserhalb der Gebärmutter. Sie entstehen durch abgewanderte Gebärmutterschleimhautzellen, die Herde bilden und zu Verwachsungen führen. Lokalisierbar sind sie meist in den Organen des


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leben

Migros-Magazin | Nr. 36, 2. SePTeMBer 2013 |

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Sara Imboden ist Oberärztin am Inselspital Bern und Expertin für Endometriose.

«Bei 30 Prozent der unfruchtbaren Frauen ist Endometriose die Ursache für deren unerfüllten Kinderwunsch.» kleinen Beckens, also in den Eierstöcken, im Enddarm, im Bauchfell oder zwischen Scheide und Enddarm. Die Herde wuchern zwar in die Organe hinein, machen aber keine Ableger. Deshalb gilt Endometriose im Gegensatz zu Krebs als gutartige Erkrankung. Dennoch schränkt sie das Leben und die Leistungsfähigkeit der Betroffenen zum Teil in beträchtlichem Mass ein. Zudem ist sie chronisch und fortschreitend und kann zu Unfruchtbarkeit führen. Gemäss heutigem Forschungsstand ist die sogenannte retrograde Menstruation der Auslöser von Endometriose. Hierbei fliesst Menstruationsblut, das auch Gebärmutterschleimhautzellen enthält, über die Eierstöcke zurück in den Bauchraum. «Praktisch jede Frau hat solche Rückblutungen», sagt Sara Imboden. «Weshalb sich das Blut jedoch bei gesunden Frauen vollständig wieder auflöst und bei den anderen nicht, wissen wir nicht. Hier steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen.»

Jahrelanger leidensweg bis zur korrekten Diagnose Jede zehnte Frau ist von Endometriose betroffen. Weltweit sind es 176 Millionen, in der Schweiz 190 000 Frauen. Durchschnittlich vergehen sechs bis acht Jahre, bis diese komplexe Krankheit nachgewiesen wird. «Ein Grund dafür ist, dass die Diagnose nur mit einer Bauchspiegelung gemacht werden kann», sagt Sara Imboden. Da die Symptome unspezifisch seien, fehle es den Hausärzten und Gynäkologen leider an der notwendigen Sensibilität für diese Krankheit. «Man muss aktiv nach Endometriose suchen und die richtigen Fragen stellen», führt die Gynäkologin weiter aus. Viele Frauen machen bis zur Diagnosestellung eine jahrelange Odyssee

Diese vier Symptome deuten auf eine Endometriose hin: 1) Die Menstruationsschmerzen werden im Lauf der Jahre stärker 2) Schmerzen beim Wasserlösen 3) Schmerzen beim Stuhlgang (manchmal auch Blut im Stuhl) 4) Schmerzen beim Sex (stellungsabhängig)

von Arzt zu Arzt durch. «Nicht ernst genommen zu werden, ist für viele Frauen schlimmer als die Diagnose selbst», sagt Sara Imboden, die sich bei ihren Endometriose-Sprechstunden für jede Frau mindestens eine Dreiviertelstunde Zeit nimmt. Auch volkswirtschaftlich hat diese Krankheit Folgen: Eine internationale Studie schätzt den jährlichen Produktivitätsverlust auf 9500 Euro pro Frau. Dass die Frauen im Durchschnitt jährlich 18 Tage krank sind, wie eine andere Studie berechnet, mag Sara Imboden aus ihrer Praxiserfahrung hingegen nicht bestätigen. Im Wesentlichen gibt es heute drei Behandlungsmöglichkeiten, die individuell nach den Bedürfnissen der Frau eingesetzt werden. Bei Frauen mit Kinderwunsch wird zu einer operativen Entfernung der Endometrioseherde geraten. «Das ist ein langer und äusserst komplexer Eingriff, der nur von eigens geschulten Spezialisten durchgeführt werden sollte», sagt Sara Imboden, die auch selber operiert. Viele Frauen schlagen sich mit einer Kombination von stark schmerzstillenden Medikamenten bis zu Morphinpräparaten durch. Meist organisierten sie ihr ganzes Leben rund um die Menstrua-

tion, berichtet Sara Imboden. Sie kennt diese Fallgeschichten aus ihren Sprechstunden, wenn die Frauen nach Jahren endlich bei ihr landen. «Für mich ist diese Art von medikamentöser Therapie ein Beweis, dass die Krankheit nicht als solche erkannt wird», führt die Ärztin weiter aus.

Hormontherapie und schwangerschaft helfen Ein sehr guter Behandlungsweg hingegen ist die Hormontherapie. Hier besteht die Möglichkeit, die Pille durchgehend zu nehmen, wobei beim Absetzen die Beschwerden wieder auftreten. Frauen, die keinen Kinderwunsch mehr hätten, empfiehlt Sara Imboden eine Gestagentherapie, welche die Gebärmutterschleimhaut dünn hält, ohne die Frau künstlich in die Wechseljahre zu versetzen. «Die beste Therapie ist eine Schwangerschaft, weil sie die Schleimhautbildung unterdrückt», sagt Sara Imboden. «Deshalb ist es so wichtig, die Krankheit in einem frühen Stadium zu erkennen, bevor sie Unfruchtbarkeit zur Folge hat.» Text: Dora Horvath Bild: Daniel Ammann

Hotline für Betroffene Haben Sie das Gefühl, Sie könnten von Endometriose betroffen sein? Dann lassen Sie sich beraten. Hotline endometriose-Zentrum Bern: Tel. 031 632 18 37 (dienstags 12 bis 14 Uhr). Unter derselben Nummer Extra-Hotline für Migros-Magazin-Leserinnen am Mittwoch, 4. September, von 17 bis 19 Uhr oder per Mail an endometriose@insel.ch Selbsthilfegruppe: www.endo-help.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

«Ein Twitter-Kurs täte mir gut»

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Carmen Buder (29), Berufsbildungsfachfrau, Genossenschaft Migros Ostschweiz, Gossau SG

So wird der alte TV smart

Die meisten neuen Fernseher sind internetfähig. Doch auch ältere Flimmerkisten lassen sich ans Internet anschliessen.

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er keinen internetfähigen Fernseher hat, aber dennoch ab und zu am TV YoutubeVideos anschauen, auf Facebook etwas posten oder per App ein Game spielen möchte, kann seinen Fernseher zu einem Smart-TV aufrüsten. Dazu braucht es allerdings ein Zusatzgerät wie den kleinen HDMIStick Point of View. Auch Google hat mit dem Chromecast kürzlich ein ähnliches Minigerät angekündigt, das aber noch nicht erhältlich ist. Auf dem Stick von Point of View läuft – ähnlich wie auf einem Smartphone oder Tablet-PC – ein Android-Betriebssystem, mit dem sich Apps aus dem Google-PlayStore und Online-Dienste nutzen lassen. Allerdings ist die Bedienung am Fernseher nicht ganz so schnell und bequem wie am Touchscreen-Gerät. Gesteuert wird das System nämlich

via Fernbedienung, die über eine QWERTZ-Tastatur und ein kleines Touchpad verfügt, mit dem man einen Cursor auf dem Bildschirm bewegen kann. Allzu alt darf der Fernseher jedoch nicht sein, denn der Stick muss über einen HDMI-Port angeschlossen werden, der bei alten TVModellen noch nicht vorhanden ist. Ähnlich, aber etwas eingeschränkter funktioniert auch Apple TV oder das Sony-Gerät NSZ-GS7. Beide vernetzen den Fernseher, indem sie sich sowohl per WLAN als auch per Kabel mit dem Internet verbinden lassen. Mit dem kleinen Kästchen Apple TV kann man Filme, Musik oder Fotos per Airplay vom iPhone, vom iPad oder vom Computer streamen, Videos per iTunes mieten oder abonnierte Audio- und Video-Podcasts abrufen. Texte: Felix Raymann

! Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp? Radio Monte Carlo – gemütliche Musik ohne viel Werbung. ! Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? Rachmaninows Fantasiestücke für zwei Klaviere. ! Bei welchem Film weinen Sie? Beim Klassiker «Dirty Dancing» kommen mir schon in den ersten zehn Minuten die Tränen. ! Ihre Lieblingsfernsehserie? «Girls» – unterhaltsame Geschichten und gute Darsteller. ! Ihre genialste App? Wemlin – ich kann jederzeit nachschauen, wann ein Bus in meiner Nähe fährt und wie viel Verspätung er hat. ! Meine Lieblings-Website ist … … www.leo.org bei kleinen Fremdsprachensorgen. ! Welches ist Ihr Lieblingsbuch? Da ich gerne lese, gibt es mehrere. Etwa von Max Frisch und Friedrich Glauser. ! Twittern Sie? Ich habe ein Profil, nutze es aber kaum. Ein Einführungskurs täte mir gut. ! Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook? «Worst Case Szenarios» – ein Schauspielerduo postet hier schlechte Kunst. ! Wo holen Sie sich Ihre News? Bei «Tages-Anzeiger»und NZZ, wenn ich ausgehe bei Ronorp.ch, Palace.sg.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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leben

Migros-Magazin | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

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Ein echter Familientyp

Die japanische Marke Suzuki strebt in die Liga der City-SUV: Der völlig neue SX4 S-Cross, etwas grösser und deutlich geräumiger als der klassische SX4, hat Talent zum Familienkumpel.

D

ie Märkte wollen es so: Kleinwagen- und 4x4-Spezialist Suzuki will künftig auch im Boomfeld der City-SUV vom Schlage Opel Mokka oder Nissan Qashqai Kunden gewinnen. Weil der bisherige SX4 weitergebaut wird, muss dem neuen Lifestyle-Flitzer der Namenszusatz S-Cross reichen. Schade, so fehlt dem adretten Typ eine markante Bezeichnung. Gegenüber dem bekannten SX4 ist er mit 4,30 Meter 15 Zentimeter länger sowie innen deutlich geräumiger. Somit eignet sich der völlig neue S-Cross als wendiger Familientyp im Alltag. Einer der grössten Laderäume der Klasse (430 bis 1269 Liter) bietet viel Stauraum; auch hinten sitzt man prima. Vorne gefällt die bequeme, erhöhte Sitzposition. Zu Budgetpreisen ab 19 990 Franken darf man im Cockpit keine Noblesse erwarten, aber bis auf ein paar Hartplastikteile ist alles prima. Uns gefällt besonders, dass der S-Cross im Ge-

Suzuki SX4 S-Cross: hat einen der grössten Laderäume seiner Klasse. Im Cockpit ist alles prima, wenn auch ohne Noblesse.

Was ist eigentlich ein Parkassistent? Die Namen variieren von «Smart Parking» über «Parkassistent» bis «Parkpilot», doch gemeint ist stets ein System, mit dem man stressfrei rückwärts und seitwärts parkiert – denn das System lenkt dabei selbst. Vorhanden ist es in immer mehr Autos, inzwischen gar in Kleinwagen wie Lancia Ypsilon oder Opel Adam. Meist geht es so: Knopfdruck, dann su-

chen die Sensoren im Vorbeifahren eine passende Lücke (meist reicht ein Meter mehr als die Autolänge). Danach folgt man den Hinweisen im Display: Stopp, Rückwärtsgang – und das Auto lenkt verblüffend präzise in die Lücke. Bremsen und Gas geben muss man freilich aus haftungsrechtlichen Gründen selbst. Die praktische Option ist ab 700 Franken zu haben.

gensatz zu manchen Konkurrenten unnötige Härte erspart, denn das tägliche Autoleben ist ja keine Rennstrecke. Der S-Cross lenkt sich leicht, wirkt flink, lässt Kurven problemlos durcheilen und fährt auch auf üblen Pisten komfortabel.

gelungener neuling zum kleinen Preis Die Palette besteht aus Benziner und Diesel mit je 1,6 Liter und je 120 PS, wobei es den Benziner optional als Automaten und auch ohne 4x4 gibt. Wir raten dennoch zum Diesel. Nach verhaltenem Start zieht er kräftig, er hat sechs Gänge (der Benziner fünf) und stets Allrad mit vier Modi. Das Werk beziffert den Verbrauch mit 4,4 l/100 km (= 114 g/km CO2-Ausstoss; Energieeffizienz Kategorie A), was im Alltag gegen sechs Liter erwarten lässt. Unter dem Strich ein durchaus gelungener Neuzugang zum kleinen Preis. Texte: Timothy Pfannkuchen


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! Gesucht wird: Fredi (oder Ferdinand) Lüscher, Zürich-Altstetten, Ende 1950/Anfang 1960. Wir suchen unseren ehemaligen Radsportkollegen: Lüscher Fredi (oder Ferdinand). Er hat mit uns im damaligen Radsportclub Waldegg in Zürich Ende der 50er- und Anfangs der 60er-Jahre Radrennen bestritten. Er wohnte damals in ZürichAltstetten und hatte einige Verwandte im Raum Spiez und Interlaken. Fredi, bitte melde Dich bei uns, wir wollen eine Zusammenkunft organisieren. H. Frei, Oberengstringen Telefon: 044 748 32 80

Das waren noch Zeiten! ! Gesucht werden: Mitglieder der Baugenossenschaft Im Gut, 8055 Zürich. Wisst Ihr noch? Wer erkennt sich auf dem Bild? Das waren noch Zeiten! Wer sich oder einen Nachbarn er-

Erlebnisse auffrischen ! Gesucht wird: Klasse F. Fahrni/E. Scheidegger, Steffisburg, 1957-1960. Leider existieren keine Klassenfotos von damals. Gerne würde ich (Bild) vergangene Erlebnisse wieder auffrischen. Bitte meldet euch! Eventuell könnten wir ein Treffen auf die Beine stellen. Eva Heinzer, E-Mail: e.heinzer@sunrise.ch

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cling, Body Workout, Yoga oder Qigong. Wer lieber draussen Sport macht, hat die Wahl zwischen geführten Wanderungen, Golfpartien und Mountainbiketouren. Am Abend dürfen sich die Gäste von den Kreationen des Küchenchefs Wolfgang Mätzler verwöhnen lassen, der auf die regionalen Qualitätsprodukte der Alpkäsereien, Bodenseefischer und Obstplantagen setzt. Wem das noch zu wenig gesundheitsbewusst ist, kann entweder eine Schrothkur machen, für die Oberstaufen berühmt ist, oder Metabolic Balance. Selbstverständlich alles unter ärztlicher Kontrolle. Infos: www.allgaeu-sonne.de

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Nr. 36, 2. September 2013 | Migros-Magazin |

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 1250 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 10Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

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Migros-Magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.9.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.9.2013, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 34: Andreas Schaeppi, Kaiseraugst AG; Bernadette Felber, Kriens LU; Erika Wandfluh, Kandergrund BE; Cornelia Tresch, Schattdorf UR; Fritz Roth, Oberhasli ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 34: Bianca Bätscher, Schüpfen BE; Heidi Corradi, Bern; Susan Saltidis, Glarus; Pedro Moser, Meinisberg BE; Nicole Tritschler, Basel

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Migros-Magazin | Nr. 36, 2. September 2013 |

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Auflösung Nr. 35: TOBEL Gewinner Nr. 34: Heidi Lang, Basel; Michael Marjanovic, Sursee LU; Peter Knobel, Näfels GL

Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.9.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

FINDEST DU DIE 7 FEHLER?

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS ALLES BEGRIFFEN?

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Lösung: RASIERER, WATTE, WASSER, ZÄHNEPUTZEN, SPIEGEL, BADEWANNE, TOILETTE, DUSCHE, SEIFE, WASCHEN

Hugo hat sich ein kleines Spiel einfallen lassen. Er hat im nebenstehenden Buchstabennetz diverse Begriffe rund um das Badezimmer versteckt. Findest du alle zehn Wörter? Sie können waagund senkrecht versteckt sein. Kreise sie ein.

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 8 6 2

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7 1 2 4 3

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

3 8 1 7 6

8

7 So nehmen Sie teil

9 8 5

Auflösung Nr. 35: 145 2 9 7 5 1 4 3 8 6 Gewinner Nr. 34: 4 1 3 9 8 6 2 7 5 Jean-Claude Brüh8 6 5 3 2 7 1 9 4 3 7 6 1 4 5 8 2 9 wiler, Chézard-Saint1 5 2 8 6 9 4 3 7 Martin NE; Werner 9 8 4 7 3 2 6 5 1 5 4 1 2 7 8 9 6 3 Bohren, Muttenz BL; 6 2 9 4 5 3 7 1 8 Juliette Sevic, 7 3 8 6 9 1 5 4 2 Les Plans-sur-Bex VD; Greti Wagner, Teilnahmeschluss: Sonntag, 8.9.2013, 24 Uhr Walliswil b. Wangen BE; Ida Bavaud, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Bevaix NE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des migrosGenossenschafts-bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WemF 2012) Leser: 2 384 000 (WemF, mACH basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Zollinger (Leitung), rea tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), bettina bucher (Chefin vom Dienst), Gerda portner (produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut berger, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), reto e. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, béatrice eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph petermann, Anna meister, michael West Ressort Shopping & Food: eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (produktionsleiter) Frank Dittersdorf (produktion), Heidi bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Daniel eggspühler (Art Director), marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto mainetti Prepress: peter bleichenbacher, marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier paky (Leitung), benjamin Krüger, petra Lieberherr (Volontärin), Franziska ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

Anzeigen: thomas brügger (Leitung), Gian berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, michael Glarner, Christine Kummer, Janine meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), marianne Hermann Media-Services: patrick rohner (Leitung), tabea burri, theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: migros-Genossenschafts-bund Druck: DZb Druckzentrum bern AG


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MEINE WELT 124 |

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ARNO CAMENISCH

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NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

MEIN FLUCHTORT

«Ich gehe gerne an den See oder in den Wald, um den Kopf zu lüften.»

«Ich stehe jeden Morgen gerne auf»

MEINLIEBLINGSPRODUKT

«Der Alpenkräuter-Eistee ist einfach saugut.»

Arno Camenisch ist der Jungstar der Schweizer Literaturszene. Der bodenständige Bündner Autor mag Schnipo und klare Sätze. Auf neue Gedanken kommt er am besten bei einem Waldspaziergang.


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 36, 2. SEPTEMBER 2013 |

ARNO CAMENISCH | 125

MEIN ZUHAUSE «Ich liebe meine Bieler Altstadtwohnung. Gerne sitze ich am Fenster und beobachte das Geschehen.»

MEIN LIEBLINGSPULLOVER

«Ich habe ihn in Madrid in einem Brockenhaus gefunden. Ein Skipullover aus Büren an der Aare. Ich mag absurde Sachen.»

MEIN ARBEITSPLATZ

Name Arno Camenisch (35) Sternzeichen Wassermann Wohnort Biel

Wieso leben Sie in Biel? Ich habe hier am Schweizerischen Literaturinstitut studiert und meine fünfeinhalbjährige Tochter Marie-Lou lebt hier. Sie ist alle zwei Wochen drei Tage lang bei mir. Wo würden Sie gerne leben? Ich lebe gerne in der Schweiz. Gut gefällt mir aber auch Paris, die Stadt hat etwas Magisches. Beruf und Lebenslauf: Aufgewachsen bin ich in Tavanasa GR, Lehrerseminar, danach drei Jahre Arbeit als Lehrer in Madrid, Studium am Schweizerischen Literaturinstitut, seit 2009 freier Autor, verschiedene Auszeichnungen wie Hölderin-Förderpreis und Eidgenössischer Literaturpreis. 2013 ist mein viertes Buch «Fred und Franz» erschienen. Mein Ziel: Immer weitermachen und weiterhin vom Schreiben leben können.

«Ein grosser Holztisch in meiner Wohnung. Wenn es im Fluss ist, schreibe ich oft Tag und Nacht.»

MEINE LEKTÜRE

«Ich lese zurzeit zwei Bücher: ‹Kleine Wanderung> von Robert Walser sowie ‹Logischphilosophische Abhandlung> von Ludwig Wittgenstein.»

Mein Lebensmotto: Wie beim Schlitteln — Beine rauf und laufen lassen! Was ich mag: Gute Menschen, meine Arbeit — ich stehe jeden Morgen gerne auf — und klare Sätze. Was ich nicht mag: Moralisten und Besserwisser. Was ich an mir mag: Meine Neugierde und meine Bodenständigkeit. Was ich an mir nicht mag: Ich bin ziemlich kritisch und perfektionistisch – gut für meine Arbeit, manchmal anstrengend für mein Umfeld. Mein Lieblingsessen: Capuns und Schnipo. Meine Lieblingsmusik: Ich mag es rockig. Mein bester Entscheid: Auf die Karte «Schreiben» zu setzen. Text: Barbara Ryter, Bilder: Fabian Unternährer

MEIN MORGENRITUAL

«Mein Tag fängt mit einem selber gemahlenen Kaffee an.»

MEINE SAMMLUNG

«Die Zeichnungen meiner Tochter Marie-Lou schmücken meine Wohnung. Diese ist meine liebste – ich bekam sie zu Ostern.»

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT «Im Café Atomic in Biel ist es ungezwungen und ich mag die Besitzer.»


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Wie wenn es gestern gewesen wär Aus dem Familienleben gegriffen: In der MamaKolumne auf www.famigros.ch erzählen Mütter jede Woche eine Geschichte aus ihrem Alltag. Diese Woche Nicole Simmen. Wenn ich mit meiner Mutter einkaufen ging, dann landeten wir am Schluss immer bei Frau Gemperle. Sie war mein Fixstern am Ende des Migros-Kassenbandes. Kurze Locken, ein stechender Blick und die flinksten Finger der Stadt. Niemand konnte die Preise schneller eintippen als sie. Wären alle Verkäuferinnen so «tifig» gewesen, würden die Scanner bis heute auf ihre Einführung warten. Frau Gemperle hat uns nie nach Cumulus oder Nanos gefragt. Und wie eifersüchtig wäre ich damals gewesen, wenn mir jemand von den Einkaufswägeli der Zukunft erzählt hätte, die Einfränkler ausspucken, die man wiederum ganz schnell ins Kinderauto stecken kann. Wenn mich mei-

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ne Mutter damals nochmals in den Laden schickte, weil sie die Spaghetti vergessen hatte, dann war das ein durchaus lösbarer Auftrag für eine Sechsjährige. Dreissig Jahre später dauert dieselbe Aktion etwas länger. «Die normalen Spaghetti», erkläre ich meiner Tochter, «nicht Bio und weder die M-Budget, noch die mit dem Korn drauf.» Drei Minuten später kommt sie mit den glutenfreien um die Ecke. Nicht alles hat sich in diesen drei Jahrzehnten verändert. Kürzlich habe ich meiner Kleinen die grünen Zältli mit dem Fussballer drauf in den Schulreise-Rucksack gesteckt. Und zwar deshalb, weil auch ich sie auf jeder Schulreise dabeihatte. In unserer Kühltruhe liegen Glacéstengel, die seit einer Ewigkeit in der gleichen Verpackung stecken und mich dazu bringen, die «Seehund oder Bär?» -Frage zu stellen, die ich selbst so oft beantwortet habe. Nur die Frau am Ende des Kassenbandes heisst nicht mehr Gemperle. Dafür scannt sie schneller als jede andere.

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