Page 1

ARMEE-CHEF IM GESPRÄCH 34

André Blattmann über die Zukunft der Schweizer Armee Nr. 36, 6. September 2010

EXTRA

Migros-Magazin 36, 6.

September 2010

Tolle s Weekend mit Kindern

Bild Mara Truog

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Mit Götti Oliver und Livio auf dem Murmeliweg

Ausflüge mit Gotti und Götti MURMELITRAIL UND KUHTREKKING 4

Oliver und Livio auf den Spuren der Tiere.

GROTTENTOUR UND NACHT IM MAIS 8

Bilder René Ruis, Ruben Wyttenbach, Mara Truog

Claudia und Noëmi Louise unterwegs zwischen Biel und Murten. SEILPARK UND HEISSER BADESPASS 12

Mit Marianne und Ramon im abenteuerlichen Appenzellerland. HÖCHSTER TOURISTIKER 19

Jürg Schmid träumt von seiner wunderschönen Schweiz. NACHBARLIEBE 22

Auch im nahen Ausland gibts wunderschöne Fleckli.

LEHRER VERZWEIFELT GESUCHT 18

Ins Netz gegangen

Eine Schulklasse aus Eglisau hat per Facebook eine neue Lehrerin gesucht — und mit Sabine Züst und Sabrina Spychiger gleich zwei gefunden.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


JETZT IN IHRER MIGRO JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

R E M M O S T Ä P S FRISC2H0.9E..2010 Vom 24.8. bis

9.20

statt 11.50

Alle Trockenpilze in Beutel (ohne Sélection) 20 % günstiger z. B. Morcheln getrocknet Beutel à 20 g

2.50

Vermicelles purée 300 g

2.70

Le Connaisseur Spätzle 500 g

* Ohne M-Budget und Sélection.

11.90 Spätzlehobel Inox

2.20

MeringuesSchalen, 107 g


S: HERBST-VORFREUDE. VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

3.50

M-Classic Preiselbeeren Kompott Glas à 330 g

2.50 statt 3.–

Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern* beim Kauf ab 2 Produkten –.50 günstiger z. B. Extra Aprikosenkonfitüre, 500 g

3.35 statt 4.20

Anna’s Best Herbstsalat 20 % günstiger 250 g

3.95

Eierschwämme 120 g

40%

1.80 statt 3.–

Rippli-Nierstück geräuchert, Schweiz per 100 g

7.50 3.–

M-Classic Sauerkraut gekocht 500 g

17.90

Hirschpfeffer fixfertig hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Neuseeland 600 g

Hirschentrecôte Neuseeland 100 g


4 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

«Asymmetrische Kriege» – dieses Wort geistert seit einiger Zeit durch die Medien. Es bezeichnet zwei Kriegsparteien, die aufgrund ihrer Waffen, Organisation und Struktur völlig unterschiedlich aufgestellt sind. Die USA zum Beispiel haben im Irak jahrelang einen asymmetrischen Krieg gegen Terrororganisationen geführt – waffentechnisch zwar hoch überlegen, doch irgendwie immer in der Defensive.

25

Der Geisterjäger

28

INTERVIEW André Blattmann

NEUES AUS DER MIGROS

Afghanistan, die Situation ist überall vergleichbar: Armeen stehen einem Feind gegenüber, der nicht zu packen ist. Vorbei die Zeiten, als das Böse immer aus dem Osten kam und Panzerbrigaden und Infanteriedivisionen in farbigen Grafiken einander gegenübergestellt werden konnten. Mit der Implosion des Ostblocks geriet das festgefügte Feindbild aus den Fugen. Die Militärs mussten umlernen. Wozu also hat man heute noch eine Armee? Was sind ihre Aufgaben? Und muss sie stärker in die Nato eingebunden werden, wie dies politische Stimmen in der Schweiz fordern? Über diese Fragen haben wir uns mit Armeechef André Blattmann unterhalten (Seite 34). Ein ganz unkriegerisches Thema: Wir Journalisten sind uns

gewohnt, ge dass wir auf Reportage zurückhaltend begrüsst werden. we Viele Menschen hegen eine gewisse Vorsicht gegenüber unserem Berufsstand. Man weiss ja nicht, ge vielleicht schreibt der etwas Falsches? Das genaue vi Gegenteil hat unsere Redaktorin Cinzia Venafro Ge vorletzte Woche erlebt. Im zürcherischen Eglisau vo wartete eine begeisterte sechste Klasse mit einer wa wunderschön gestalteten Wandtafel auf sie. Fröhlich wu und un aufgestellt berichteten die Schülerinnen und Schüler von den Erfahrungen bei ihrer sehr unüblichen Sc Lehrersuche. Und dass das Migros-Magazin zu Hause Le jede je Woche angeschaut werde. Ehrensache (Seite 18).

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Massage für das Rindvieh

42

OL im Schulhof

45

Bauer Dählers Rinder haben es gut: Sie werden massiert und saufen Bier. Orientierungslauf für alle, das Projekt «sCOOL» machts möglich.

Aus dem Fotoarchiv der Migros 47 Eine Alp wird rausgeputzt 48 Auch dank dem Migros-Hilfsfonds ist die Walliser Alp Ponchet wieder schön.

SPÄTSOMMER-EXTRA Rehschnitzel mit Ofengemüse

Was ist mehr Bio als Wild? Nichts, deshalb schmeckts auch so gut.

Der beliebte Thermalkurort in Oberitalien

ISCHIA

Die grüne Ferieninsel im Golf von Neapel

MONTECATINI WÖRISHOFEN

Ein Ferienprogramm à la carte in der Toscana

Kneipp & Thermal im schönsten Kurort vom Allgäu

STÖCKLIN REISEN AG • Tel. 056 437 29 29 • www.stoecklin.ch

50

DAS BESTE Apfel, der Durstlöscher Schöne Frauen liebens leicht Annas beste Seite Für Schleckmäuler Pizza wie in Italien I am — und der Mann ist frisch

54 72 77 79 81 83

SAISONKÜCHE Natacha

86

Die Kürbisparade

90

Die Berner Mundartsängerin «stirbt» für Fishpie mit Kürbis.

Anzeige

ABANO

34

Der Armeechef über Zivildienst, neue Jets und die Sicherheit in Europa.

Ob die russische Armee in Tschetschenien oder die Allianz in

An der Schule Eglisau wird das Migro(s)-Magazin gerne und häufig gelesen.

Mehr als heisse Luft

Franca Pezzotti und Peter Kramer sind erfolgreiche Luftballonkünstler.

Bilder Markus Bühler-Rasom, Chris Iseli/Neue Luzerner Zeitung, Martin Guggisberg, René Ruis

* Normaltarif

10 18

Eine Schulklasse hat ihre Lehrerinnen per Facebook gefunden.

Die Armee der Zukunft?

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Ein Leben für und mit den Inuit Facebook-Lehrerinnen

Wöchentlich mit 5-Sternbus ab Basel – Zürich – Bern – Luzern – Schaffhausen – Winterthur – St. Gallen – Chur

auf Wunsch Hausabholservice


DIESE WOCHE

|5

Tee aus der Schweiz 68 Wer meint, Tee komme nur aus Asien, der irrt. Das Kraut wächst auch hier — und es schmeckt grossartig. l: Die Migros Bank Grosses GewinnspieFranken. SEITE 16 verlost 20 000

MIGROS BANK EXTRA

Migros-Magazin 37, 13.

September 2010

Zu Besuch bei Magnus in der Arktis 10 Willi

Kaum einer kennt die Bräuche und Probleme der Inuits so gut wie der Fotograf Markus Bühler-Rasom. Willkommen in der fremden Welt im Norden.

IHRE REGION

RUBRIKEN

Neues aus Ihrer Genossenschaft 93

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Leserangebot Rätsel/Impressum

BESSER LEBEN So viel Sex brauchts für ein Kind 99 Familie: Eltern und die Schule 100 In Form: Enthaarung mit Zucker 107 Tiere: Psyche der Quäler 109 Auto: Testfamilie gesucht 110

6 9 16 21 22 113 115 117

Bilder Xavier Voirol, Matthias

Der Geisterjäger 28 Wenns im Haus rumpelt und spukt, hilft Sam Hess. Autor Erwin Koch hat den Obwaldner auf einer seiner Missionen begleitet.

16 Seiten Informa

NÄCHSTE WOCHE

Extra zum Thema Geld

MEINE WELT

Anne Walser

Die Zürcher Filmproduzentin will ein Drehbuch schreiben.

gelegt elegt, gutallesauf Gut angtionen, erreichen kann. was Ihr Geld

118

16 Seiten Informationen, wie und wo man Geld gut und sicher investieren kann.

Anzeige

UNSERE KUNDEN : Gratis- Info SIND ALLE GLEICH: 080097 80 0 8 JEDER WILL EIN INDIVIDUELLES HAUS.

Jetzt informieren: www.swisshaus.ch

NEO CHF 492’800.– schlüsselfertig, inkl. Keller


6 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

NEWS

Auf zum Migros Sprint Champion 2010 Wo sonst Politiker laufen, werden am kommenden Sonntag, 12. September, für einmal 400 Mädchen und Buben aus der ganzen Schweiz um die Wette sprinten. Möglich macht dies der Migros Sprint, ein nationales Nachwuchsprojekt von Swiss Athletics mit rund 50 000 Teilnehmenden. Die 10- bis 15-jährigen Nachwuchsathleten haben sich bei regionalen und kantonalen Vorausscheidungen für das Finale qualifiziert und setzen sich nun zum Ziel, schnellste Schweizerin oder schnellster Schweizer zu werden. Auf der mobilen Laufbahn der Berner Bundesgasse werden sie am Sonntag alles geben, um den Titel «Migros Sprint Champion 2010» zu ergattern. Mehr Informationen unter www.migros-sprint.ch und www.ggbern.ch

Gewinnen Sie mit Chocolate!

«Chocolate und die wilden Hühner» heisst das Migros-Online-Tippspiel live aus dem Hühnerstall. Tippen Sie täglich, in welcher Reihenfolge hw te ihre ihr Eier Ei llegen. Fünf iinstallierte talliert Chocolate und ihre vier Schwestern Kameras halten das Geschehen im Hühnerstall fest. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von über 15 000 Franken. Mitmachen kann man noch bis zum 18. September 2010. www.migros.ch/chocolate

Die Ostschweiz feiert Jeder ein König — das Motto des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Frauenfeld war auf dem Festgelände deutlich spürbar. Aufgestellte, friedlich feiernde Menschen an allen Orten, spannende Wettkämpfe und ein Verpflegungsangebot, das keine Wünsche offenliess. Dazu beigetragen hat auch Bonaparty, das Catering der Migros Ostschweiz. Auch im September wird in der Ostschweiz weitergefestet: Der Migros-Supermarkt im Einkaufszentrum ceha! in Kreuzlingen feiert mit einer Vielzahl von speziellen Aktionen gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden seinen ersten Geburtstag. Mehr über diese Themen und weitere Neuigkeiten aus der Ostschweiz ab Seite 93.

Käse-Know-how für Äthiopien Getachew Tikubet ist Bauer und leitet das Projekt «Tsetsefliegen-Kontrolle und Biolandbau in Assosa, Äthiopien», das vom Migros-Hilfsfonds mitfinanziert wird. Unter anderem lernen die Bauern neue Landwirtschaftsmethoden kennen, die sie auf ihren eigenen Höfen anwenden können. Im äthiopischen Hochland herrschen ähnliche Bedingungen wie in den Schweizer Bergen. Tikubet besuchte daher einen Käser auf der Alp Mutten GR. «Was ich hier gesehen habe, könnte auch für uns eine Möglichkeit sein.» Tikubet wird mit seinen Schweizer Partnern — der Stiftung Biovision und der Landwirtschaftsschule Plantahof — den Erfahrungsaustausch weiter vorantreiben. Tipps vom Schweizer Käser für den Bauern Getachew Tikubet (rechts).

Mehr zum Migros-Hilfsfonds auf Seite 48

Bilder Paco Carrascosa, bab.ch/StockFood, zvg

AUS DER REGION MIGROS OSTSCHWEIZ


MIGROSWOCHE

|7

Der erste Preis elektrisiert

M-way stiftet den Haupttreffer für die Tombola des Zürcher Zoofäschts: Ein Elektromobil Think City.

Migros-Chef Herbert Bolliger, Migrol-Chef Daniel Hofer und Ernst Dieter Berninghaus (von links), Mitglied der Migros-Generaldirektion, übergeben Ruedi Vontobel (rechts) den Hauptpreis, einen Think City.

FRISCH IN DER MIGROS

Dieses Jahr war der TombolaHauptpreisdesZürcherZoofäschts – einer der wichtigsten Benefizveranstaltungen in der Deutschschweiz – etwas ganz Aussergewöhnliches: ein umweltfreundliches Elektromobil der Marke Think City. Freudestrahlend nahm der glückliche Gewinner aus Zürich, Ruedi Vontobel, am Fest den Schlüssel entgegen: «Ich freue mich auf die erste Fahrt und finde es toll, dass ich künftig umweltfreundlich unterwegs bin, ohne auf den gewohnten Komfort eines Autos verzichten zu müssen.»

SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE

Globale Kultkugel

Von Chile bis Norwegen heissen die gefüllten Hefekuchen Berliner. Doch wenn Sie in einer Berliner Bäckerei einen solchen wünschen, wird die kecke Verkäuferin sagen: «Ham wa nich, aber nehmen Se doch den» und auf den Mann neben Ihnen zeigen. In der deutschen Hauptstadt heissen Berliner nämlich Pfannkuchen. Ein Bäcker Friedrichs des Grossen soll sie mangels Backöfen auf dem Schlachtfeld erfunden haben. Im heissen Fett schwimmend in der Pfanne ausgebacken, mit Konfitüre gefüllt und mit Zucker bestäubt, rollt die Kugel seitdem um die Welt.

M-way, die Plattform für Elektromobilität der Migros, hat den Tombola-Haupttreffer gestiftet. Ernst Dieter Berninghaus, Mitglied der Generaldirektion der Migros und Leiter Departement Handel, betonte: «Elektromobilität ist ein zentrales Thema, das grosses Potenzial hat. Die Migros hat sich ganz bewusst entschieden, bei dieser Trendwende zu nachhaltiger, individueller Mobilität von Anfang an mitzuwirken. Es ist uns wichtig, auch eine gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen.»

Währ d ih Während ihrem Personalfest outete sich die Wachstation der Klinik Sonnenhof in Bern als bedingungslose Migros-Fans: «Unser Team ist der Migros und ihren M-Stars-Produkten komplett verfallen.»


Sparen Sie sich das Heimschleppen. Jetzt

1199.– Vorher

*

1499.–

Jetzt

777.–

No FrostTechnologie

Vorher

999.–

* Gratis

3 Jahre Garantieverlängerung auf total 5 Jahre M-Garantie im Wert von Fr. 139.– Gefrierschrank VE 251 SA+ NF

Edelstahl-Ausführung, Nutzinhalt 251 l, digitale Temperaturanzeige, 5 transparente Schubfächer (1 davon XL), 2 Fächer mit Kipptüre, Türöffnungshilfe, Masse (H x B x T): 185 x 59,5 x 63,4 cm / 7175.080

Gefrierschrank VE 212 SA+

Nutzinhalt 212 l, kippsichere Schubfächer (davon 1 XL), Türöffnungshilfe, Masse (H x B x T): 155 x 59,5 x 63 cm / 7175.079

Jetzt

Jetzt

649.–* Vorher

899.–

Kondensationstrockner MKT 5510

Füllmenge bis zu 5,5 kg, 6 Programme, Energieklasse C, Masse (H x B x T): 85 x 60 x 60 cm / 7172.045 Jetzt

649.–* Vorher

699.–

Füllmenge 6 kg Waschmaschine VE 6009 WAAB

Schleuderdrehzahl 1200 U/Min., Waschwirkung A, Trockenwirkung B, 15 Programme, Masse (H x B x T): 84,5 x 59,7 x 54,3 cm / 7172.074 * Exklusive Verbindungsset Mio Star, Fr. 39.90 / 7172.015

Die Angebote gelten vom 7.9. bis 20.9.2010 oder solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen.

MGB

Preis-, Modelländerungen, Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.

799.– Vorher

999.–

A+AA Waschmaschine VE 7009 WA+AA

Füllmenge 7 kg, Schleuderdrehzahl 1600 U/Min., Waschwirkung A, Trockenwirkung A, 15 Programme, Startzeitvorwahl, Restzeitanzeige / 7172.075


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

MM 35: «Falsche ADHS-Diagnosen», Artikel über eine neue Studie aus den USA.

|9

Oft wird Kindern zu Unrecht Ritalin verabreicht. Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass ADHS häufig vorschnell diagnostiziert wird.

«Ein Chemiekrieg gegen die Kinder» Ich gratuliere Ihnen zum kleinen Artikel über die vielen vorschnellen ADHS-Diagnosen. Dieses Wissen sollte eigentlich in riesigen Lettern auf allen Zeitungstitelblättern stehen. Unglaublich, was da für ein Chemiekrieg gegen Kinder stattfindet! Und das natürlich auf Kosten der Allgemeinheit. Es ist längst überfällig, diesem Treiben ein Ende zu bereiten! Gabriela Lips,

per Mail

MM 35: «Das Mädchen, das wie ein Ding weggesperrt wurde», Artikel über administrativ Versorgte.

Wahrlich, eine traurige Tatsache!

Was zu denken gibt, ist, dass bei (Schreibtisch-)Tätern überall auf der Welt selten bis nie Zweifel wegen ihrer Taten aufkommen. Auch Jahre danach nicht. Gerechtigkeit für die Opfer gibt es selten. Viele Laienbehörden in unserem föderalistischen Land handeln noch heute auf dieselbe oder ähnliche Weise wie im Artikel beschrieben. Auch heute gibt es landesweit noch keine Ombudsstelle, bei der Behördenwillkür und Missbrauch im Vormundschaftswesen reklamiert werden können. Die Wurzel des Übels liegt bei unserer verwaltungsökonomischen Beamtenwirtschaft und bei der Selbstgerechtigkeit und Rechthaberei ihrer Exponenten.

Bild Ute Grabowsky/photothek.net

Pius Hoffmann, IG Väter-Schweiz, 3634 Thierachern

Es ist eine Weile her, dass die Schweiz wegen der administrativen Versorgung die Europäische Menschenrechtskonvention nur unter Vorbehalt ratifizieren

konnte. Damals genügte eine Denunziation, und schon wurde eine administrative Versorgung angeordnet. Wahrlich, eine traurige Tatsache!

Hans-Peter Lüthi, 3008 Bern

Wer gegen Ungerechtigkeiten kämpft und daher leidet, verdient Respekt. Aber er hat keinen Grund, sich selbst zu bemitleiden, denn er wusste, was er tat. Das gilt auch für Frau Rubeli. Sie hat vehement gegen eine Gesellschaft rebelliert, die sie als spiessig empfand, sicher nicht zu Unrecht. Aber die offensichtlich unangemessene Reaktion dieser Gesellschaft hat sie mit ihrem Verhalten selbst provoziert. Vielleicht würde diese Erkenntnis ihr eher helfen,

«Es genügte eine Denunziation, und eine administrative Versorgung wurde angeordnet.» Hans-Peter Lüthi, 3008 Bern

mit der Geschichte fertig zu werden, als eine sicher angemessene Entschuldigung vonseiten der Verantwortlichen.

MM 35: «Wild ist sein Leben», Artikel über die Kochkünste von Christophe Darbellay.

Wir, die Betroffenen, möchten mit Nachdruck darauf hinweisen, dass administrativ Versorgte 1942–1981 in keiner Weise eine Strafe absitzen mussten, wie die Bildlegende auf Seite 27 suggeriert. Wir waren zwar in Institutionen untergebracht, die einzig für den Strafvollzug eingerichtet waren, waren aber keine Straftäter. Trotz ZBG Art. 283/84, der Erziehungsmassnahmen verlangt, wurden wir für unbestimmte Zeit zu schwer Kriminellen weggesperrt. Eltern, die einen pubertierenden Teenager zu Hause haben, wissen, wie schwer der Schritt ins Erwachsenenleben sein kann. Uns wurde bei diesem Schritt von den Behörden ein Bein gestellt, an dessen Konsequenzen wir noch heute leiden. Viele haben dieses schwere Geheimnis längst mit ins Grab genommen. Wir erwarten deshalb für Tausende von Opfern eine «moralische Wiedergutmachung» von der offiziellen Schweiz. Projektleiterin Ursula

Ich bin zutiefst enttäuscht, dass der Top-Exponent der CVP zu seinem Privatvergnügen Jäger spielt. Was ihm mit seinen Worten an der Jagd gefällt, könnte er doch problemlos auch auf einer Pirsch mit einer Kamera «bewaffnet» und von Hunden begleitet erleben. Und wenn er das Jagen als Entspannung zum stressigen Politbetrieb benötigt, gäbe es ja die einfache Lösung, die anstrengenden Politämter einfach abzugeben.

Karl Hostettler, 8355 Aadorf

Müller-Biondi, 8044 Zürich www.administrativ-versorgte.ch

Vielleicht ist die Politik zu stressig

Kurt Gschwind, 4419 Lupsingen

Zum Migros-Magazin ganz allgemein.

Danke!

Seit Jahren bekomme ich das Migros-Magazin. Ich durfte immer wieder über die Artikel schmunzeln, ja sogar manchmal herzhaft lachen, aber auch ernsthaft nachdenken und mir tiefe Gedanken machen. Danke!

Maggie Jten, 6432 Rickenbach

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

1

2

«Leben der Jäger ist verflucht hart» Ausserhalb von Savissivik im Norden Grönlands pfeift einem der Wind um die Ohren. Markus BühlerRasom ist mit einem Hundeschlittengespann (Bild 4) unterwegs. Später notiert er in sein Tagebuch: «Der Wind zwingt zur Umkehr. Das Leben der Jäger ist verflucht hart.» Das können Simon (2) und Magnus (3) bezeugen. Am Kap York an der grönländischen Nordwestküste haben die Hunde einen Eisbären gerochen (1). Mit nur einer Kugel haben die Jäger ihn aus 100 Metern getötet und machen das Tier fürs Auseinandernehmen fertig, bevor es gefriert.

3


MENSCHEN POLARFOTOGRAF

| 11

Der Schweizer Chronist der Inuit

Wenn die Inuit auf die Jagd gehen, ist Markus Bühler-Rasom dabei. Der Schweizer Fotograf gilt am Polarkreis schon fast als Einheimischer. Kein Wunder, der 41-Jährige geht zum zehnten Mal nach Grönland und fängt faszinierende Alltags-Bilder ein.

4


12 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

E

nde September ist es so weit: Markus Bühler-Rasom reist zum zehnten Mal zu seinen Freunden nach Grönland. Ziel ist Qaanaaq, mit rund 650 Einwohnern der grösste Ort des nördlichen Grönlands. Mit Kamera und Interviews will der 41-jährige Zürcher aufzeigen, wie die Jäger der Nordwestküste den Klimawandel wahrnehmen. Denn seit 1978 schmilzt das arktische Packeis dramatisch. Schon in wenigen Jahren sei die Arktis im Sommer eisfrei, warnen Klimaforscher. «Für mich ist es wie eine Reise nach Hause», sagt der Vater dreier Buben. Ende September sei die Zeit, in der das Eis wieder wachse und arktische Stürme über die grösste Insel der Welt fegen würden. «Super zum Fotografieren!» Die Inuit haben ihn gebeten, die Klimaveränderung mit der Kamera festzuhalten. Mit gutem Grund: Wird das Eis instabil, können die Inuits nicht mehr zur Jagd. Diese stellt jedoch seit Jahrhunderten ihre Lebensgrundlage dar. In einem Gebiet, wo nichts zum Essen wächst, helfen Fleisch, Fett und Fell eines Eisbären zu überleben.

Vom Banklehrling zum renommierten Fotografen

Bühler-Rasom ist ursprünglich Banker. Bei der damaligen Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) absolvierte er auf Anraten seines Vaters, eines Unternehmers, eine Banklehre. Er erinnert sich: «Als man mir am ersten Arbeitstag die Stempelkarte erklärte, wusste ich, dass das Bankfach nicht meine Welt sein wird.» Sein Bubentraum, das Fotografieren, hatte der Vater als zu wenig seriös erachtet. Klein Markus war begeistert von einem Silva-Buch über die Eskimos mit Radierungen zur Robbenjagd. Die Einheimischen im Norden nennen sich selbst Eskimos. Seinen Traum machte Bühler-Rasom 1990 mit einer dreijährigen Fotografenlehre wahr. Seit 1997 reist er regelmässig jeweils mehrere Wochen zu den Inuits, seit 2004 freischaffend. Zuvor arbeitete er während fünf Jahren für die Fotografenagentur Lookat. Obwohl eine Grönland-Recherche schnell mehr als 10 000

Markus Bühler-Rasom in seinem Atelier in Zürich Binz: Immer dabei ist seine Mittelformatkamera Rolleiflex.

Er lebt für den Augenblick

Eigentlich sollte Markus Bühler-Ramson Banker werden. Doch er entschied sich für ein Leben voller Bilder. Franken verschlingt, kann BühlerRasom heute von seinem Bubentraum leben – auch, weil er nebenbei für Firmenmagazine fotografiert. Seine Frau Corinne stärkt ihm den Rücken. Er ist sich bewusst: «Ich bin ein Glückskind, denn ich kann das arbeiten, was ich wirklich will.» Das Leben der Inuits, das vom arktischen Klima bestimmt ist, lässt ihn nicht mehr los. Es ist die Langsamkeit der Zeit, die ihn fasziniert, der Kontrast zwischen der jahrhundertealten Jagdtradition und der modernen Gesellschaft, die Internet und Handys hat. Einmal sass Bühler zusammen mit einem Einheimischen stundenlang vor ein Fernsehgerät – auf

dem Bildschirm war nur das Testbild zu sehen. «Den Luxus zu haben, die Zeit vor einem Testbild zu vergeuden, können wir uns in unserem Alltag nicht mehr vorstellen.» Sein beeindruckendstes Abenteuer erlebte er mit dem Jäger Mikili Kristiansen auf dem Meereis. Der Inuit sprang von seinem Hundeschlitten ab, als er eine Robbe entdeckte, das Gespann mit Bühler-Rasom raste weiter. Die Hunde hielten erst nach zwei Stunden irgendwo in der Eiswüste an. Durch einen Zufall kam ein anderer Jäger bei Kristiansen vorbei. Sie folgten der Schlittenspur und fanden Bühler-Rasom nach drei Stunden. Als damaliges Grönland-Greenhorn hatte ihn die

Angst gepackt. Die Einheimischen lachten nur. Zu dicke Socken bei minus 40 Grad Celsius in seinen Eisbärfellschuhen sind schuld daran, dass er heute in den grossen Zehen kein Gefühl mehr hat. Inzwischen schlüpft er barfuss in die Spezialschuhe, weil das besser wärmt. Der Zustand seiner Zehen ist im Vergleich zu denen der Einheimischen harmlos: Viele Grönländer haben gar keine Zehen mehr. Als bewegendstes Erlebnis bezeichnet Bühler-Rasom den Moment, als die Einwohner eines ganzen Dorfs Bingo spielten. Plötzlich tauchte eine alkoholisierte Frau blutüberströmt auf; sie war von ihrem betrunkenen Mann zusammengeschlagen worden. Die Dorfälteste schickte diesen aus der gemeinsamen Wohnung, und nach Mitternacht flüchtete die Frau ins Haus des Dorflehrers, wo auch Bühler-Rasom übernachtete. Übermässiger Alkoholkonsum gehört zu den grössten Alltagsproblemen in der grönländischen Gesellschaft. Das hat historische Gründe: Bis in die Sechzigerjahre war es lediglich den Kolonialherren aus Dänemark erlaubt, Alkohol zu trinken. Deshalb gilt dieser unter den Inuits noch immer als Statussymbol.

Erdöl als Steigbügel in die Unabhängigkeit

Inzwischen kann sich Bühler-Rasom recht gut auf Grönländisch verständigen, und die bei der ersten Begegnung verschlossenen Inuits haben Vertrauen zum Schweizer gefasst. Sie debattieren darüber, dass sich ein Viertel aller nicht entdeckten Erdgas- und Erdölvorkommen in der Arktis befinden. «Das ist das Ticket in die Unabhängigkeit und die Loslösung von der Kolonialmacht Dänemark», urteilt Bühler-Rasom. Deshalb fördert die grönländische Selbstverwaltung Sondierbohrungen. Das werde die einheimische Kultur und Gesellschaft dramatisch verändern, ist er überzeugt. Verändert hat sich auch der Vater von Markus Bühler-Rasom: Er gehört heute zu den grössten Fans des Schweizer Fotografen. Text Reto E. Wild Bilder Markus Bühler-Rasom und Keiko Saile


MENSCHEN POLARFOTOGRAF

| 13

Die trügerische Idylle von Ilulissat Ilulissat (Bild 1) in Westgrönland ist mit gut 4500 Einwohnern der drittgrösste Ort der Insel und Ausgangspunkt zur Entdeckung der Disko-Bucht, bekannt für die gewaltigen Eisberge vor der Kleinstadt. Die Häuser sind typisch für Grönland und sorgen für Farbtupfer im Alltag. Im Sommer steigt hier das Quecksilber im Thermometer bis auf 25 Grad Celsius, im Winter wird es bis 30 Grad minus kalt. Doch die Idylle im Haus von Simon und Blolethe Eliassen trügt (2). Fünf Jahre nach dieser Aufnahme ermordet Blolethe ihren Mann mit einem Fischmesser. Sie stand unter Alkoholeinfluss. Markus Bühler hat in Simon einen langjährigen Freund verloren. Statistisch gesehen trinkt jeder Grönländer pro Kopf und Jahr zwölf Liter reinen Alkohol. Das ist fast 40 Prozent mehr als die trinkfesten Schweizer. 1

1

2


14 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Gewinnen Sie einen von 20 Fotobänden über die Inuits

Markus Bühlers Bildband «Inuit — Leben am Rande der Welt» gewährt einen tiefen Einblick in den grönländischen Alltag. Das Migros-Magazin verlost 20 Fotobände «Inuit — Leben am Rande der Welt» mit 141 beeindruckenden Bildern von Markus Bühler-Rasom — handsigniert (erschienen im Kontrast Verlag Zürich, ISBN 978-3906729-55-8). Senden Sie eine Postkarte mit A-Post an Migros-Magazin, Buch Markus Bühler-Rasom,

Postfach, 8099 Zürich, oder klicken Sie auf der Website des Migros-Magazins auf www. migrosmagazin.ch/gluecksgriff. Einsendeschluss ist Sonntag, der 12. September (24 Uhr). Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

1

2

3


MENSCHEN POLARFOTOGRAF

| 15

Auf der Jagd in Westgrönland Die Rentierjagd durch die Tundra Westgrönlands bezeichnet Markus Bühler als «bisher schönstes Naturerlebnis meines Lebens». Er schwärmt von unendlich hügeligen Weiten in den Farben Grün, Gelb, Braun, Rot und Orange, von Sümpfen, Seen und riesigen Tälern (Bild 1 und 2). Ein Rentier wiegt rund 80 Kilogramm und muss zum Transport zerlegt werden. In der Nähe von Ilulissat haben die Jäger einen 24 Meter langen und 40 Tonnen schweren Finnwal erlegt (4). Die Internationale Walfangkommission erteilt den Inuits dieses Zugeständnis. Aus dem Säugetier gewinnen die Einheimischen Fleisch, Fett und das nahrhafte Mattak, die Walhaut. Wer bei der harten Arbeit mit Küchenmessern, Fleischerhaken, Fuchsschwanz und Seilen mithilft, darf Fleisch aus dem Wal schneiden. Gejagt werden aber auch Seehunde (3), die im 80-Seelen-Ort Savissivik zum Lufttrocknen in den Boden gesteckt werden.

4


16 |

AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

DER WETTERFROSCH

«Jörg Kachelmann hat den Status eines Stars» Im Formel-1-Zirkus bricht Sauber-Managing-Director Monisha Kaltenborn (39) für die Frauen eine Lanze. Im «Macho-Business» wird diskutiert, ob Pilotinnen aufgenommen werden sollen. Kaltenborn hat dazu eine klare Meinung: «Grossartig, wenn sich eine Frau etablieren würde. Aber nur dann, wenn sie sich durch ihre Leistung empfiehlt.»

MANN DER WOCHE

Hildegard Schwaninger, weshalb ist Jörg Kachelmann für Frauen so attraktiv?

Jörg Kachelmann ist kompetent. Als Wettermann weiss er, wie das Wetter am nächsten Tag sein wird. Das interessiert die Menschen brennend. Und was dazu kommt: Er sieht gut aus. Da sind sich aber nicht alle einig …

… er ist gross, er hat Charme, und er ist berühmt. Ist er wirklich berühmt?

Fleissiger Paddler Der Amerikaner Derrick Feole (45) lebt seit sieben Jahren als Fotograf und Musiker in Luzern. Auf einem Surfbrett paddelte der Wasserfan die 90 Kilometer lange Uferstrecke des Vierwaldstättersees ab. «Das war eine anstrengende und faszinierende Erfahrung von 17,5 Stunden.» Er dokumentierte das Erlebnis fotografisch. Bilder unter: www.feoleimages.com

Er ist am TV zu sehen, das macht berühmt und sexy. Oft werden TV-Köpfe überbewertet. Wer am Bildschirm kommt, sitzt praktisch bei uns im Wohnzimmer und wirkt auf die Zuschauer wie ein guter Bekannnter. Jörg Kachelmann ist ein Wetterfrosch, kein Popstar.

Bis zu dieser Geschichte war er tatsächlich nur ein Moderator. Heute hat er aber den Status eines Stars, weil er plötzlich derart viel Publizität hat. Wie schafft man das, mit mehreren Frauen gleichzeitig eine Beziehung zu haben?

Das ist eine Frage der Organisation. Und man muss clever sein. Wer wie Jörg Kachelmann

in mehreren Städten gleichzeitig lebt, schafft das leichter. Er scheint gewisse Frauen wochenlang nicht gesehen zu haben. Und mit der Distanz nimmt die Sehnsucht zu. Es entsteht kein Alltag, deshalb können Beziehungen bis zehn Jahre halten. Ich staune, dass er die Nerven dazu hatte – und dass die Frauen ihm nicht auf die Schliche kamen. Hätte er als normaler «Bürogummi» auch so viel Erfolg?

Wenn er es raffiniert gemacht hätte, warum nicht. Ein Womanizer findet immer Opfer. Wenn er charmant und humorvoll ist, kann er auch hässlich sein. Der Erfolg bei Frauen bringt Jörg Kachelmann sicher auch viel männliche Bewunderung.

Ja, manch ein Mann hätte gerne so viele Abenteuer wie er. Ich bin sicher, Jörg Kachelmann bekommt auch heute zahlreiche Mails von Frauen, die ihn treffen wollen. Die halten ihn für einen richtigen Mann, mit dem man etwas erleben kann. Und oft glauben sie, sie könnten ihn ändern. Warum sonnen sich Frauen an der Seite berühmter Männer, statt selbst etwas zu erreichen?

Stimmt das so? Viele Frauen erreichen einiges. Denken Sie an SF-Moderatorin Katja Stauber oder Hollywood-Star Julia Roberts. Aber für andere scheint es einfacher zu sein, einen berühmten Mann zu ergattern, statt selber Erfolg anzustreben. Kann Jörg Kachelmann je wieder einen TV-Job machen?

Das kommt ganz darauf an, wie sein Prozess ausgeht. Wenn nur der Schatten eines Verdachts bleibt, dann kaum. Falls das Gericht ihn rehabilitiert und er einer ist, der zu Unrecht im Gefängnis sass, selbstverständlich. Was treibt die Frauen dazu, Jörg Kachelmann in den Medien so zu blamieren?

Ich denke, das sind Rachegefühle. Frauen können blind vor Rache werden. Männer allerdings auch.

«Ich bin sicher, Jörg Kachelmann bekommt auch heute noch viele Mails von Frauen.» Sie halten ihn für unschuldig?

Das kann ich nicht beurteilen. Hat Jörg Kachelmann den Bezug zur Realität verloren?

Wahrscheinlich schon. Er kam aus der kleinen Schweiz und bekam Zuspruch eines grossen deutschen TV-Senders. Da kann einer schon selbstbewusst werden – und auch abheben. Könnte auch SF-Meteo-Chef Thomas Bucheli zu einem Fall Kachelmann werden?

Vermutlich schon, viele öffentliche Menschen erhalten eindeutige Angebote von Personen, die ihren Idolen nachrennen. Für seine Frau hoffe ich das aber nicht.

Interview Mathias Haehl

Bilder Soeren Stache/EPA/Keystone, Peter Lauth/Tagesanzeiger, Chico Grande

Vorkämpferin

Wie wird ein braver Schw Schweizer Wetterfrosch zum Don Juan Deutschlands? Immer mehr Frauen wollen etwas mit Jörg Kachelmann (52) gehabt haben. Gesellschaftskolumnistin Hildegard Schwaninger wundert das gar nicht, denn Bildschirmpräsenz mache Menschen sexy.


SCHWEIZER BUTTER GENIESSEN UND PRÄMIE EINSACKEN! s e d co eln r a B mm ve Tasche sa exklusi utter-

Schultertasche

B n! eine igen le und trend uswäh a m i ign des

Modische Schultertasche mit Magnetverschluss und verstellbarem Tragriemen. Format ca. 28 × 39 × 7 cm

Lunchbag Elegante Damentasche mit isoliertem Innenfutter. Perfekt, um Ihren Lunch überallhin mitzunehmen. Format ca. 30 × 27 × 13 cm

Weitere Infos sowie mögliche Buttersorten auf www.butter.ch oder unter Butter-Infoline 031 359 57 00

✁ Jetzt wird Ihr guter Geschmack belohnt!

Und so einfach gehts: Kaufen Sie Schweizer Butterprodukte, Bratbutter oder Bratcrème für mind. 2 kg, z.B. 10 × 200 g Butter, 20 × 100 g Butter, 4 × Bratbutter (450 g) und 1 × 200 g Butter, 5 × Bratcrème (400 g) etc. Schneiden Sie die Barcodes aus den gereinigten Originalverpackungen. Senden Sie die Barcodes zusammen mit dem ausgefüllten Talon an Schweizer Milchproduzenten SMP, Butter «Promotion», Postfach, 3024 Bern. Einsendeschluss: 8. November 2010! Frau

Gewünschte Prämie wählen

Geniessen Sie den unvergleichlichen Geschmack von natürlicher Schweizer Butter sowie Bratbutter und Bratcrème (keine Light-Produkte) und sichern Sie sich so eine dieser Taschen nach Wahl im attraktiven Butterdesign.

Herr

Vorname / Name Adresse PLZ / Ort E-Mail Leben Kinder in Ihrem Haushalt?

Jahrgang Ja

Nein

340 109 104

Prämie 1: Schultertasche

Prämie II: Lunchbag

Teilnahmebedingungen: Einsendeschluss ist der 8. November 2010. Einsendungen nach diesem Datum können nicht mehr berücksichtigt werden. Teilnahmeberechtigt ist jede Person mit Schweizer Wohnsitz. Pro Schweizer Haushalt wird nur eine Prämie versandt. Angebot nur, solangeVorrat reicht. Gültig sind nur original Barcodes von Schweizer Butterprodukten im Gesamtgewicht von mind. 2kg. Es sind keine Light-Produkte gültig, nach Definition besteht ein Butterprodukt aus 82% Milchfett. Gültig sind alle Codes von Verpackungen ab 100 g. Es werden ausschliesslich Butterprodukte, die in der Schweiz hergestellt werden, akzeptiert. Die gewünschte Prämie wird so schnell wie möglich versandt, eine zeitliche Auslieferungsgarantie kann nicht gegeben werden. Die SMP behält sich das Recht vor, auch eine andere, ähnliche Prämie zu versenden. Keine Barauszahlung. Über die Promotion wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass die Schweizer Milchproduzenten SMP und Partner die Daten evtl. zu Marketingzwecken verwenden. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt.


18 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

«Unsere Lehrerinnen haben wir via Facebook gefunden»

Es ist kurz vor den Sommerferien, und noch immer fehlt in Eglisau ein Lehrer für das nächste Schuljahr. Die betroffenen Sechstklässler ergreifen die Initiative und finden über das Internet gleich zwei neue Lehrerinnen.

F

rühsommer in Eglisau ZH. Pascal (11), Hannah (12) und Jasmine (11) sitzen am Ufer des Rheins. Die letzte Schulwoche rückt unweigerlich näher. Die drei schauen neckisch in die Kamera, um dann im Chor loszulegen: «Willkommen zur Sendung: ‹Lehrer gesucht für die sechste Klasse in Eglisau›!» Kurz vor den Sommerferien hatte die Primarklasse hautnah zu spüren bekommen, was Lehrermangel eigentlich bedeutet. Noch im Juni waren allein im Kanton Zürich 300 Lehrerstellen unbesetzt, im Aargau waren es noch 90. So wussten auch Pascal, Hannah und Jasmin nicht, wer sie nach den Ferien unterrichten würde. Ihr ehemaliger Lehrer, den die Klasse sehr liebte, hatte aus familiären Gründen zurücktreten müssen. Und obwohl die Schulleitung eifrig suchte, fand sie keine neue Lehrperson.

Nach anfänglicher Freude über das drohende Schulfrei, realisierten die Kinder, was es heisst, wenn die Schule tatsächlich niemanden findet. Darum drehte die damalige fünfte Klasse ein ganz besonderes Video – und damit sich auch ja der Richtige melde, stellten sie es auf die Internetplattform Facebook. Die Schulleitung stand diesem Vorhaben am Anfang kritisch gegenüber. «Ich war sehr skeptisch», sagt Schulleiterin Dorothe Neuhaus. «Ich bin nicht auf Facebook, und ich hatte Respekt davor, dass heikle Daten der Kinder dort erscheinen könnten.» Doch die Eltern hätten sie dann überzeugt. Neben erwähntem «Werbe»Video filmten die Schüler auch das Städtchen und die in Eglisau so beliebte Rheinbadi. «Gsehnd Si, so schön isch es bi euis. Da chönd Sie sogar über de Mittag de Fälder entlangjogge, so wies euse alt Lehrer ame gmacht hät.»

Den Film stellte die Klasse mit Hilfe der Eltern auf Facebook. Eine engagierte Mutter betreute die Seite und versorgte sie mit den neuesten Infos, denn die wenigsten Kinder haben selbst ein Facebook-Profil. Und warum suchte die Klasse nicht via Inserat? «Das war doch klar: Wo sonst als auf Facebook konnten wir mit Bildern und Videos arbeiten und so viele Menschen in so kurzer Zeit erreichen», erklärt Hannah. Und der Erfolg gibt den Kindern recht.

Lehrermangel ist für Studenten eine Chance

Am ersten Schultag vor zwei Wochen standen dann zwei neue, junge Lehrerinnen vor ihnen, Studentinnen der Pädagogischen Fachhochschule Zürich. «Ich war sofort Feuer und Flamme, als ich das Video sah», sagt Sabrina Spychiger. Die 23-jährige Zürcherin hat wie ihre neue Arbeitskollegin Sabine

Züst (29) bereits vier Semester der Lehrerausbildung abgeschlossen. Im letzten Jahr des Studiums werden die beiden nun so viel Praxis wie nur möglich erfahren: Denn jede unterrichtet in einem 50-Prozent-Pensum die 6. Primarklasse. Studentinnen als Lehrerinnen? Der Pädagogenmangel macht es möglich. Um Studenten im letzen Studienjahr den Berufseintritt zu erleichtern, vereinfachte die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) ihren Stundenplan: So konnten im August allein im Kanton Zürich 47 ihrer Studenten je zur Hälfte eine Klasse übernehmen. Während 2009 pro Jahr 3400 neue Lehrerstellen nötig waren, werden es laut Prognosen der Trägerkantone der grössten Pädagogischen Hochschulen, Zürich, Bern, Aargau, beider Basel und Solothurn, bis ins Jahr 2016 rund 5000 sein. Das Studentenmodell, aus der Not geboren, findet sehr viel


MENSCHEN LEHRERMANGEL

| 19

Gesucht und via Online-Netzwerk Facebook gefunden: Seit zwei Wochen unterrichten Sabrina Spychiger (links) und Sabine Züst die pfiffigen Sechstklässler aus Eglisau. Die zwei Lehrerinnen sehen ihren Teilzeitjob als ideale Ergänzung zum Studium.

Pascal (11), Hannah (12) und Jasmin (11) werben auf Facebook für sich, ihre Schule und ihr Städtchen Eglisau. Ihr Engagement zeigte Wirkung: Spychiger und Züst sahen das Video und waren sofort Feuer und Flamme.

Anklang bei der jungen Lehrergeneration. Sabine Züst und Sabrina Spychiger sehen ihr Modell sogar als zukunftsweisend. «Du kannst noch so viele Themen theoretisch im Studium behandeln, richtig lernt man erst, wenn man vor einer Schulklasse steht», ist Spychiger überzeugt. Wie man schwierige Situationen im Schulalltag meistert, würde zum Beispiel im letzten Studienjahr behandelt. Auf diese Theorie können die beiden verzichten, «schliesslich werden wir erleben, was es heisst, solch schwierige Situationen zu lösen», sagt Züst. Die Zürcher Bildungsdirektion hat

Züst und Spychiger von diesen und anderen Theoriestunden befreit, damit sie zu 50 Prozent unterrichten können. Konkret geben die beiden je 15 Lektionen pro Woche, die Klassenstunde leiten sie gemeinsam. Drohen bei einer solchen Doppelbelastung junge, motivierte Lehrer nicht auszubrennen? «Die Gefahr besteht», so Spychiger. Gerade weil sie sich intensiv auf einzelne Lektionen vorbereiten und jedes Arbeitsblatt neu erstellen muss. «So arbeitete ich doppelt so lange an einer Aufgabe, wie die Schüler dann effektiv zum Lösen benötigten», sagt auch Sabine

Züst. «Ein solch grosser Aufwand ist nicht immer möglich.» Mit der Zeit werde sich selbst beim Spagat zwischen Schule und Studium eine gewisse Routine einstellen, sind sich die frisch gebackenen Lehrerinnen einig. Ohne kräftige Unterstützung durch die Schulleitung wäre die Studentenlösung aber nicht möglich. Züst betont: «Bei uns kann die Schulleiterin auch eine Lektion übernehmen, wenn es uns zu viel wird.»

Die Klasse will eine Lehrerin, die Autorität ausstrahlt

Für die Klasse sind Züst und Spychiger ein Glücksfall. «Wir hatten einmal eine Lehrerin, die nicht einmal wusste, wie man den Computer einschaltet», sagt die 12-jährige Jasmin. Sie hätten schon einige Lehrerwechsel gehabt. Besonders doof sei, wenn jeder sein eigenes Belohnungs- und Bestrafungssystem einführe. «Einmal

waren es Ampeln, dann Sterne oder Punkte. Sehr mühsam.» Um Unstimmigkeiten zu klären, erarbeiten Spychiger und Züst mit den Schülern Spielregeln. Die erste Regel treffe den Nerv der Klasse, auch wenn es schwierig sei, sie zu befolgen: Wenn die Lehrerinnen die Arme verschränken, muss unverzüglich Ruhe herrschen. Diese Strenge hatten die Schüler im Werbevideo auf Facebook selbst gefordert: «Si müend sträng sii und Strafä verteile, süscht lehred mir nüt.» Text Cinzia Venafro Bild René Ruis

www.migrosmagazin.ch Der Facebook-Film der Eglisauer Klasse und worauf bei Lehrerwechseln zu achten ist.


DIE NATUR WEISS, WAS GUT IST. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

IAL, DAS BIO SPEZ JETZT IN . IHRER MIGROS

5.650 statt 7.1

Schwarzwald Rohschinken, Bio 20 % günstiger per 100 g

4.60 statt 5.80

7.65

Alle Bio und Anna’s Best Sandwiches und Canapés 20 % günstiger z. B. Faustbrot Schinken, Bio 180 g

statt 10.20

Italienisches Olivenöl, Bio 25 % günstiger 50 cl

2.30 statt 2.90

Forelle weiss, Bio Zucht aus der Schweiz, per 100 g

Genossenschaft Migros Ostschweiz

3.70 statt 4.70

Lachsfilet mit Haut, Bio Zucht aus Irland/ Schottland per 100 g

2.300 statt 2.6

Sonnenkranz, Bio 360 g


BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 36, 6. August 2010

MUTPROBE FÜR FORTGESCHRITTENE

AUGEN ZU UND DURCH: Nach einem Drei-Sekunden-Flug mit spektakulären Pirouetten will Slava Polyeshchuk (44) aus der Ukraine möglichst ohne blaue Flecken in den Vierwaldstättersee eintauchen. Der waghalsige Felsenspringer und seine Kollegen stürzten sich an den Red Bull Cliff Diving World Series in Sisikon UR aus 26,5 Metern in die Tiefe und erreichten dabei Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Dean Treml/AP/Keystone, Dick Vredenbregt/SI/RDB

Können Tiere weinen?

Auch wenn Krokodilstränen sprichwörtlich geworden sind – Tiere weinen nicht, wenigstens nicht aus Schmerz oder Trauer. Emotionale Tränen sind eine ausschliesslich menschliche Eigenschaft. Wenn andere Säugetiere weinen, verhindern sie damit das Austrocknen des Auges. Oder sie spülen mit Hilfe von Tränenflüssigkeit einen Fremdkörper aus dem Auge. Diese reflektorischen Tränen, wie Fachleute sie nennen, kennen wir Menschen auch, beispielsweise vom Zwiebelschneiden oder bei Allergien. Selbst Reptilien kennen diese Art von Tränen: Wenn sie beim Fressen ihr Maul aufsperren, kann ein hoher Druck auf die Tränendrüsen entstehen, worauf Tränenflüssigkeit austritt. Mit Mitleid mit dem Opfertier haben die Krokodilstränen also nichts zu tun.

ZITAT DER WOCHE

t, «Wo Nasa draufsteht, mer ist offenbar nicht immer Nasa drin.» Barbara Burtscher (25) war von zahlreichen Medien als Nasa-Mitarbeiterin it porträtiert worden, was nicht der Wahrheit entspricht. Burtscher hat zwar in den USA Astronautentrainings absolviert, jedoch auff privater Basis. Weil die Nasa Material für diese Trainings zur Verfügung gestellt hat, a ist Burtscher davon ausgegangen, zur Nasa zu gehören. Das zumindest behauptete sie kürzlich im Schweizer Fernsehen.

| 21


22 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Freche Mädchen «Herr Dokter, Herr Dokter, i bruchen es Schnäbi!», lärmts

schon wieder durch unseren Bänz Friedli bekommt Flur. Sollte auch Mundartrap zu hören. Ihre Tochter mehrmals täglich durch die Wohnung stürmen und dazu «Herr Dokter, i bruchen es Schnäbi!» deklamieren, dann seien Sie unbesorgt: Sie rappt nur einen Rap nach. Zum Geburtstag, ihrem zwölften, bekam Anna Lu-

na von Götti Nils die CD «Bittersüessi Pille» der jungen Bernerin Steff la Cheffe geschenkt, und schon nach Tagen konnte sie die Texte auswendig, allen voran: «Herr Dokter, Herr Dokter, i bruchen es Schnäbi! Zum Räppen u so wärs drum würklech no gäbig …» Nebst einer Geschlechtsumwandlung wünscht Rapperin Steff sich in dem Stück mächtige Ellenbogen, ein grösseres Ego und «no ne grösseri Schnurre». Eine herrliche Persiflage … – öhm, ist «herrlich» hier das richtige Wort? Eine saugute Persiflage aufs Musikgeschäft ists, eine Satire über die Macker im Rapgenre, die gern mit ihrer Männlichkeit prahlen, samt Längenangabe. Schmusekätzchen hats in der Hitparade genug, auch furchtbar dünne Knochenmagermodels, anschmiegsame Plüschprinzessinnen und langbeinige Allzeitbereite bekommt unsere Tochter zur Genüge zu sehen, die Plakatwände und

Prospekte sind voll davon. Da dünkt mich eine 23-jährige Rapperin ein patentes Vorbild, die den Rank- und Schlank- und Schönheitswahn der bunten Heftli verhöhnt. Sinnlich und scharfsinnig tut sie es, selbstironisch – und erst noch berndeutsch. Jetzt tönts halt durchs Haus: «Herr Dokter, Herr Dokter, ich bruche …» Mir solls recht sein. Höre ich nämlich der Vorstadtjugend im 33er zu, ist von weiblicher Emanzipation oft keine Spur. «Ey, Monn, Schlampä!», machte unlängst ein Aufgeplusterter mit Bartflaum eine junge Nabelfreie an, «ey, du deet mit dim tüüfer glegte Äntefüdle!» Und sie funkelte ihn, statt ihm eine runterzuhauen, noch bewundernd an. Götti Nils war übrigens grosszügig. Nebst Steff la

Cheffe und dem Versprechen, sie dürfe mit ihm an einen YB-Match, gabs noch einen Ex-Libris-Gutschein, mit dem Anna Luna sich dann den ersten «Freche Mädchen»Film auf DVD ergatterte, zur Vorbereitung auf «Freche Mädchen 2», der im Kino läuft. «Weisst, die Autorinnen haben diese ‹Freche Mädchen›-Bücher und -Filme extra erfunden», erklärte sie mir, «damit die Mädchen nicht immer nur so brave Vorbilder haben.» Dagegen ist nichts einzuwen-

den. «Freche Jungs»-Bücher gibts allerdings keine. Selbstbewusste Buben gelten als schlagfertig, schlau, pfiffig – nie als frech. Okay, ein bisschen frech ist sie ja schon, unsere

grosse Kleine. «Welches ist die Postleitzahl von Höngg?», fragte sie letzte Woche, als sie einen Brief für ihre Freundin Alexandra adressierte. Ich: «8049.» Anna Luna: «Also: ‹8049 Höngg›?» – «Kannst schon

«Schmusekätzchen gibt es genug.» Höngg schreiben», gab ich zurück, «käme wohl auch an; aber Höngg gehört seit genau 81 Jahren zur Stadt Zürich.» Sie darauf prompt im Steff-la-Cheffe-Ton: «Tuet dr Herr Friedli chli so, wie wenn er Allgemeinwüsse hätt?» Vorlautes Gör! Statt Merci zu sagen … Gut … die Eingemeindung von Höngg war – ich habs

nachher gegoogelt – erst 1934, vor 76 Jahren. Aber das muss ich meiner Tochter ja jetzt nicht unbedingt verraten. Bänz Friedli live: 11. 9. Uster ZH, 10 Uhr; 17. 9. Bilten GL, 20 Uhr.

Anzeige

www.circus-conelli.ch

Vorverkauf eröffnet!

auf Zürich‘s Märcheninsel Bauschänzli vom 19. November 2010 bis 2. Januar 2011 Vorstellungen ohne Essen

Ticket-Vorverkauf unter: Tel. 052 762 72 67 (Freizeitpark CONNY-LAND) oder über Ticketcorner Tel. 0900 800 800 (CHF 1.19/min.) und an sämtlichen Ticketcorner Vorverkaufsstellen.

Galavorstellungen mit auserlesenem 4-Gang-Menü Ticket-Vorverkauf unter: Tel. 044 716 16 60


Entdecken Sie unbegrenzte Unterhaltung 75.– *

pro Monat

Das beliebteste Unterhaltungspaket für Familien

Internet: Blitzschnelles Surfen mit Fiber Power internet 20 Mbit/s Telefonie: Gratis ins Schweizer Festnetz telefonieren Digital TV: Digitales Fernsehen in HD-Qualität mit Aufnahmefunktion

Alle Produkte 2 Monate testen & erleben Heute hat jedes Familienmitglied ein anderes Unterhaltungs- und Informationsbedürfnis. In modernen Haushalten stehen deshalb in der Regel zwei Fernseher oder mehr. Computer und Laptop werden gleichzeitig benutzt, und ein Festnetztelefon ist sowieso selbstverständlich. Damit alle Familienmitglieder ihre Bedürfnisse optimal und ohne Reibungsverlust abdecken können, hat cablecom ein cleveres und schnelles Unterhaltungspaket für moderne Familien lanciert, bei dem jeder auf seine Kosten kommt. Ohne jede Einschränkung. Überzeugen Sie sich selbst!

Häufig gestellte Fragen

Leistung cablecom

Leistung swisscom

Kann man gleichzeitig in HD-Qualität fernsehen und aufnehmen?***

Ja, das ist genauso.

Nein, das ist nicht möglich.

Stimmt es, dass man im gleichen Haushalt parallel auf 2 TV-Geräten in HD-Qualität fernsehen kann?***

Ja, mit cablecom kein Problem. Beste HD-Qualität ist beim Einsatz beliebig vieler Fernsehgeräte gewährleistet.

Mit Swisscom kann man nur auf einem TV-Gerät HD-Qualität empfangen.

Ist es möglich, gleichzeitig an mehreren Geräten im Internet zu surfen, während der Fernseher läuft?

Ja, mit cablecom wird das Internet nicht langsamer, während ein oder auch mehrere Fernsehgeräte parallel laufen. Dies gilt auch, wenn aufgenommen wird.

Bei Swisscom verringert sich die Internet-Geschwindigkeit, wenn jemand gleichzeitig TV schaut oder parallel eine Aufnahme startet.

Zwei Monate alle Produkte unverbindlich testen und beste Unterhaltung erleben** Testen Sie jetzt alle digitalen Produkte von cablecom für zwei Monate. Erleben Sie beste Unterhaltung, auf die Sie nie mehr verzichten wollen. Alles funktioniert schnell und in bester Qualität einwandfrei nebeneinander. Ohne jede Verpflichtung! Alle Produkte können innerhalb von 2 Monaten zurück gegeben werden.

0800 600 666 oder besuchen Sie www.cablecom.ch

Rufen Sie an

* Kombi-Angebot: Fiber Power internet 20/digital phone freecall/digital tv “Classic”. Preis in CHF. Voraussetzung ist ein Kabelanschluss (Anschluss-Kosten CHF 24.95/Mt. zuzüglich obligatorische Urheberrechtsgebühr von CHF 2.25/Mt. Gilt nur für unsere bestehenden Kabelfernsehkunden und Kunden unserer Partnernetze. Zzgl. Urheberrechtsvergütung für Set-Top-Box mit Speicherfunktion CHF 0.80/Mt. Für die Aktivierung der Dienste wird eine einmalige Gebühr von CHF 30.– erhoben. ** Innerhalb der ersten 2 Monate jederzeit kündbar – Auflösung per sofort. Ausschlaggebend ist Poststempel bzw. Datum des Anrufes. Gilt für jeden Neukunden, der zuvor noch keine digitalen Produkte hatte. Ausgeschlossen sind: HSP 300 sowie der Kaufpreis für DigiCard (CHF 99.– ) bzw. HD Receiver (Kauf; CHF 150.–). Angebot gültig bis 31.10.2010. *** Voraussetzung: jeweils HD-taugliches Fernsehgerät mit Set-Top-Box /DigiCard


JETZT NEU. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOT GILT NUR VOM 7.9. BIS 20.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

POULET HACKFLEISCH s: Bekömmlicher Genus frisches Poulet Hackfleisch für die leichte Küche. Optigal Poulet Hackfleisch Schweiz Schale à 310 g

5.90

SAFRAN-MORCHELWÜRZUNG Zarter Genuss: Poule t Schnitzel extrazart mit Safran-MorchelWürzung. Optigal Poulet Schnitzel extrazart Safran/Morcheln Schweiz per 100 g

3.80

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

WALDPILZFÜLLUNG Herbstlicher Genuss: Cordon Bleu mit Käse und Waldpilzfüllung. Optigal Poulet Cordon Bleu mit Waldpilzen Schweiz per 100 g

2.90

HERBSTPANADE Wiener Genuss: Poulet Schnitzel nach Wienerart an Herbstpanade. Optigal Poulet Schnitzel nach Wienerart Schweiz per 100 g

3.15


Migros-Magazin 36, 6. September 2010

MENSCHEN BALLONKÜNSTLER

Zwei Luftibusse heben ab

| 25

Dass Luftballons nicht nur Kinder begeistern, zeigen «Mr & Mrs Balloon». Das Ehepaar Franca Pezzotti und Peter Kramer kreiert mit jährlich rund 70 000 Ballons erstaunliche Kunstwerke.

W

as vielen Menschen kalte Schauer über den Rücken jagt, ist Musik in ihren Ohren: Franca Pezzotti (45) und ihr Mann Peter Kramer (46) lieben das Knarzen und Quietschen, das Luftballons von sich geben, wenn man sie verknotet und über sie streicht. Den intensiven LatexDuft, der in ihrem Atelier in der Luft hängt, nehmen die beiden schon gar nicht mehr wahr. Er gehört zu ihrem Alltag. «Wir leben für den Luftballon» sagt Franca Pezzotti schlicht. Diese Aussage ist keineswegs aus der Luft gegriffen. «Mr & Mrs Balloon» haben sich dank der bunten Hüllen kennen- und lieben gelernt und leben nicht nur für den, sondern auch vom Luftballon. In Berg TG stellen die beiden hauptberuflich Skulpturen, Dekorationen, ja sogar Kleider aus verpackter Luft her. Die Auftraggeber reichen vom Papa, der seiner Tochter ein lebensgrosses Pony aus Ballons zum Geburtstag schenkt, bis zum Grosskonzern, dessen neue Filiale in den Firmenfarben dekoriert wird. Und aus zerplatzen Ballons bastelt Mrs Balloon sogar Schmuck und Blumen.

Peter Kramer brachte das Wissen aus Chicago mit

Franca Pezzotti und Peter Kramer sehen sich, ohne dabei aufgeblasen zu wirken, als Künstler. «Die Fusion des langen mit dem runden Element hat dazu geführt, dass wir uns ständig gegenseitig befruchten», erklärt Mrs Balloon. Für das lange Element steht Peter Kramer. Er formte schon vor 20 Jahren aus wurstähnlichen Modellierballons Figuren. Twisten nennt sich das im Fachjargon. Als er – einer der ersten Schweizer Twister – mit dem frisch erworbenen Wissen aus Chicago in die Ostschweiz zurückkehrte und an Partys seine Fingerfertigkeit zeig-

Ballon-Modell Lea Brem (Mitte) trägt ein Kleid, das aus 50 Langballons geknüpft wurde. Zeitaufwand: fünf Stunden.


NEU IM NAPF. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 20.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

Da klappt es mit «Sitz» und »Platz»: Die neuen Menüs und Snacks von Asco Supreme werden mit hochwertigen Zutaten und feinsten Ingredienzien aus der Natur gewissenhaft ausgewählt und schonend zubereitet. So wird der hohe natürliche Nährwert erhalten, um Ihrem Tier eine naturnahe Ernährung zu ermöglichen. Die Menüs Rind und Geflügel mit saftigen Fleischstreifen in leckerer Sauce versorgen Ihren Hund mit wertvollen Vitaminen wie D3 für Knochen und Zähne sowie mit E für die Abwehrkräfte und B1 für das Nervensystem. Die leckeren Fisch- und Strauss-Snacks sind leicht verdaulich und erhalten wenig Fett.

NEU

5.90

Asco Supreme Menu mit Rind und Peperon i 4 x 150 g

NEU

NEU

3.90

Asco Supreme Snack mit Strauss 260 g

3.90

NEU

5.90

Asco Supreme Menu mit Poulet, Erbsen und Karotten 4 x 150 g

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Asco Supreme Snack mit Atlantik-Fisch 260 g


MENSCHEN BALLONKÜNSTLER

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

te, titelte die Regionalzeitung ehrfürchtig: «Zwölf Sekunden für einen Hund». Ein rascher Dreh hier, ein Knick da – Hunde sind für Mr Balloon heute blosse Fingerübungen und in drei Sekunden erledigt. Denn mit dem runden Element, verkörpert von Franca Pezzotti, entwickelte sich das ganze Business weit über das Twisten hinaus. Mrs Balloon hatte 1985 als 20-Jährige in Chur einen Ballon-DekoService eröffnet. Ausschliesslich runde Ballons in wenigen Grundfarben standen ihr damals zur Verfügung. Sie heftete sie mit doppelseitigem Klebeband zusammen und bemalte sie mit wasserfestem Filzstift. Wünschte ein Kunde einen speziellen Farbton, musste sie diesen zusammenmischen, indem sie zwei verschiedenfarbige Ballons übereinander stülpte, und jeder Windstoss drohte die fragilen Gebilde zu zerstören. Das lange und das runde Element kamen zusammen, als Peter für einen Grossauftrag Helfer suchte und ihm Franca empfohlen wurde. Er war begeistert von der angefressenen «Ballönlerin»: «Während andere schon schlapp machten, war sie noch immer voll bei der Sache.» Bei grossen Deko-Aufträgen müssen Tausende von Ballons direkt vor Ort aufgeblasen und verknüpft werden. Damit der Drei-MeterClown oder das Firmenlogo symmetrisch werden, braucht jede Kugel einen exakt vorgegebenen Durchmesser. Früher arbeitete man mit Handpumpen und Schablonen, heute werden die Hüllen mit vordosierter Kompressorluft in Sekunden präzise gefüllt – Gehörschutz ist dabei zu empfehlen. Erst nach rund vier Wochen ist die Luft wieder draussen, ausser man verwendet Helium: Das hält nur zwei Tage. «Es ist schon genial – wir kommen mit ein paar Schachteln und füllen damit ganze Hallen», schwärmt Franca Pezzotti. Sie und ihr Mann lieben es, aus dem Vol-

| 27

tion, eine verspielte Unterwasserwelt mit Tieren, Meerjungfrauen, Wellen und Muscheln, verarbeiteten sie letztes Jahr 18 300 Ballons.

Ein Hochzeitskleid aus weissen Ballons

«Ab 50 Ballons pro Figur wird es erst richtig interessant.» len zu schöpfen und kreativ zu sein. «Ab 50 Ballons pro Figur wirds erst interessant», sagt Peter Kramer. Er kennt 32 Knüpftechniken, die er teilweise selber entwickelt hat und auch an internationalen Ballonartistentreffen lehrt. 2000 Figuren kann er jederzeit aus dem Gedächtnis abrufen, die anderen erfindet er, sei es nun eine Kettensäge oder das BallonSchlagzeug für Phil Collins’ Sohn. Auch ein Motorrad in Originalgrösse (Kostenpunkt um die 1000 Franken) haben die beiden schon gebaut. Für ihre grösste Installa-

Eine Spezialität von Mr und Mrs Balloon sind Kleider, die an Modeschauen gezeigt werden. Eine Russin bestellte sogar ein Hochzeitskleid aus lauter weissen Ballons. «Nach der Trauung überreichte sie ihrem Mann eine goldene Stecknadel», erzählt Mrs Ballon. Sie selber hat ihren Peter allerdings ganz ohne Ballondekor geheiratet: «Für uns sind Ballons so normal, dass wir eben das Spezielle wollten – keine Ballons!» Seither sind mehr als zehn Jahre vergangen, und schon steht mit Tochter Fabiana (11) eine weitere Ballon-Enthusiastin bereit. Sie beherrscht bereits 20 Figuren, am liebsten macht sie den Hund. Das liegt sicher auch an Riesenpudel Capo, dem Familienhund, der einst in einem unbeobachteten Moment 30 Ballonhüllen gefressen hat, was glücklicherweise ohne Folgen blieb. «Damit ist auch bewiesen, dass Ballons ungiftig sind», sagt Franca Pezzotti lachend. Eindeutig: In diesem Geschäft ist noch viel Luft drin. Allerdings wünscht sich das Paar, dass die Schweiz mehr Ballonkultur entwickeln würde. In den USA, auch in Italien, Belgien oder Japan sei man diesbezüglich weiter, gebe es keinen Anlass ohne Ballons, meinen sie: «Ballons sind das einzig Magische auf dieser Erde – ob Professor oder Kind, jeder schaut einen Ballon mit Im Atelier der beiden «Ballönler» Freude an.»

sind ganze Latexszenen ausgestellt. Zum Beispiel eine Meerjungfrau (oben).

Text Karin Aeschlimann Bilder Tina Steinauer


28 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Vor ihm zittern selbst Förster Sam Hess sieht, was andere nicht sehen: Geistwesen aller Art. Auf Bestellung macht er den Gespenstern den Garaus. Autor Erwin Koch, Träger des Egon-Erwin-Kisch-Preises, hat den Obwaldner bei einem seiner Aufträge begleitet.

S

eltsames geschieht auf dem Schachenhof am Ostrand der Schweiz. Seit Tagen wälzt sich Anna, die Tochter, im Bett, jammert und weint. Da draussen, vor dem alten Speicher, behauptet sie, elf Jahre alt, vor dem Speicher sässen zwei Menschen. Schon wieder. «Was für Menschen?» «Menschen aus Grau.» «Und was tun die?» «Sie starren mich an.» «Und sonst?» «Sie starren mich an, Papa», sagt Anna. Seltsam war Anna schon immer. Sie weinte nicht, als der Grossvater starb, den sie so sehr geliebt hatte. Es gehe ihm ja gut, sagte sie, er winke und lache. Da war sie sieben und sammelte Knochen von Vögeln, die sie im nahen Wald fand, Knochen von Mäusen, Igeln, Füchsen, Hühnern, Schweinen, und trug sie in den alten Speicher, legte sie auf ein Brett, jedes Bein an seinen Platz, und wehe, jemand ordnete sie neu. Dann verdrehte Anna die Augen und fiel hin, gab keine Antwort und zuckte. Man tippte auf Epilepsie, verschrieb Medikamente – wenig half. Annas Vater rief einen Baubiologen. Der mass die elektromagnetische Strahlung auf dem Hof und riet zu Netzfreischaltern. Anna krampfte immer öfter, wechselte an eine Sonderschule. Die Eltern, in ihrer Not, holten einen katholischen Priester ins Haus. Der Kaplan las eine Messe und sprach Beschwörendes. Der Schachenhofbauer reiste mit Anna nach München und stellte sie einem Heiler aus China vor. Anna redete von düsteren Menschen, die sie sähe, gemacht aus Luft und Grau. «Typisch», sagt Sam Hess, «Kinder, speziell geistig behinderte, haben leichten Zugang zur geistigen Welt.» Sam Hess (59) ist Beamter des Kantons Bern, Chefexperte Lehrabschlussprüfung Forstwart im Amt für Wald. Darüber hinaus, abends und an Wochenenden, ist er … Was sind Sie eigentlich, Herr Hess? «Vielleicht Schamane, vielleicht Hellseher, vielleicht Mystiker.» Ein Geisterflüsterer!

Hess lacht und lenkt seinen kleinen grauen Toyota bergauf, vorbei an kahlen Bäumen und stolzen Höfen. Schwere Wolken belagern das Land, es regnet, es dämmert. «Gute Stimmung, um Altwesen zu schauen», knurrt Hess. Eher aber, sagt er, sähe man sie zwischen Mitternacht und morgens um drei. Ein Feldweg zweigt ab, führt durch einen Wald, dann über Wiesen und endet vor einer breiten Scheune, daneben ein Haus und ein Speicher mit steilem Dach. «Voilà», sagt Sam Hess und dreht sich zur schwarzen Tasche, die er immer bei sich hat. Das erste Altwesen seines derzeitigen Lebens erkannte Sam Hess – katholisch getauft auf die Namen Karl Anton Leodegar Samuel, Enkel und Sohn der Gemeinderevierförster von Engelberg OW, dort geboren – bereits zum vierten Mal, als er sieben Jahre alt war. Der Grossvater, sein Sonntagsgewand am Leib, den Rosenkranz zwischen weissen Fingern, lag im Sarg, aufgebahrt in der Stube des Hauses, in dem er fast 100 Jahre lang gelebt hatte. Verwandte kamen, die Nachbarn, Menschen aus dem Dorf, beteten leise, spritzten Weihwasser auf die Leiche, nahmen Abschied, drei Tage lang. Aber der Grossvater, ganz deutlich, sass auch auf der Ofenbank, wo er immer gesessen hatte, und lächelte Sam zu. Sam fragte seinen Vater: Wo ist er nun hin? In den Himmel, sagte der Vater. Aber er sitzt ja auf der Bank neben dem Ofen und lacht, sagte Sam. Der Vater schwieg und lehrte Sam so das Schweigen. Sam Hess schwieg, als er Monate später mit der Mutter im Haus einer Bekannten, die, seit deren Bruder gestorben war, sonderbare Geräusche hörte, im Zimmer des Toten eine Gestalt sah, dunkel, elend, ein Mann, kauernd auf einem dreibeinigen Stuhl, reglos, die Ellenbogen auf die Knie gestützt, den Kopf in beide Hände. Man hätte damals gern mit jemandem darüber gesprochen, sagt Sam Hess, doch habe man schnell verstanden, wie unbegriffen jemand bleibe, der Geister spüre und auch sehe, Wesen aus einer anderen Dimension, den meisten Lebenden unbekannt. Erstes Verständnis erfuhr Sam Hess Jahre später an einem hellen Tag im Sommer 1964. Sam, 13 Jahre alt, unterwegs im Wald ob Engelberg, trieb einen Ziegenbock auf die Alp seines Onkels und stand plötzlich vor einem

«Viele Geister sind froh, wenn einer mit ihnen spricht.»


MENSCHEN GEISTERJÄGER

| 29

Dämmerung: Für Sam Hess «gute Stimmung, um Altwesen zu schauen».

Gespenster Das erste Altwesen sah Sam Hess, als er sieben Jahre alt war.

hohen ledernen Schuh, darin eine graue weiche Masse. Der Knabe wunderte sich, nahm einen Stock und rührte damit im Brei – fand Knochen. Und jetzt sah Sam eine schwarze Person, die auf einer Felskante sass, erschöpft, den Kopf nach vorn gebeugt, und ihm zuwinkte. Sam erschrak, packte den Ziegenbock an der Kette und rannte los, erzählte dem Onkel, was er gesehen hatte – der Onkel nickte: Bub, solche Dinge gibt es. Am nächsten Morgen stiegen sie ins Tal und gingen zum Polizisten, der wenig sprach und sofort einen Bergführer aufbot. Zu viert, es war Nachmittag, standen sie endlich vor dem Schuh, und Sam sagte mutig: «Dort oben liegt eine Leiche.» «Unmöglich», sagte der Bergführer. «Doch», beharrte Sam. «Nicht möglich», sagte der Bergführer. «Schau nach!», befahl der Polizist. Der Bergführer kletterte hinauf und erreichte die Felskante, auf der am Vortag die Gestalt gesessen hatte, dort lag ein toter Mann, zersetzt, ohne Fuss, ohne Kopf. «Wer Geistwesen sieht, macht sich nicht nur beliebt», sagt Sam Hess, schnaubt und greift seine Tasche. Dann steigt er aus dem Auto, grüsst den Schachenhofbauern, der ihn erwartet, es ist sieben Uhr abends, nicht dunkel, nicht hell, ein Mittwoch. «Danke», sagt der Bauer, «dass Sie kommen.» Manchmal, wenn am Telefon schon wieder einer meint, in seinem Haus gehe es nicht mit rechten Dingen zu und er, Sam Hess, möchte sich beeilen, den Spuk zu beenden, manchmal streift Sam Hess der Wunsch, es wäre nie bekannt geworden, dass er es mit den Geistern hat. Doch einer muss es tun, denkt er dann, wer helfen kann, ist zur Hilfe geboren. 80 Franken Lohn verlangt Sam Hess für eine Stunde Arbeit, plus etwas fürs Benzin. «Der da?», fragt Sam Hess und dreht das Gesicht zum Speicher. Der Bauer nickt. «Wie alt ist der?», fragt Hess. «Vielleicht 200 Jahre, vielleicht älter.»

«Noch alles original?» «Morsche Bretter haben wir ständig ersetzt.» «Womit?», fragt Hess. «Mit Brettern.» «Mit neuen oder mit alten?» «Mit alten.» «Aha», meint Sam Hess und weitet die Augen. Manche Altwesen, weiss Sam Hess, also Geister, die den Satz in die andere Dimension nicht wagen, weil sie dort von niemandem empfangen werden, von keinem Engel und von keinem Freund, oder weil sie hier noch zu sehr verhaftet sind, ob aus Hingabe oder aus Schuld, manche Geister krallen sich ans Objekt und folgen ihm durch die Jahrhunderte – und sei es nur ein Brett. Deshalb stecken sie selbst in Neubauten, weil dort eine alte Truhe steht, ein antikes Spinnrad oder vielleicht ein Hodler oder ein Anker, an dem ein müdes Gespenst hängt. Manche aber orientieren sich geografisch, verharren am Ort, an dem sich zu Lebzeiten das Schicksal brach. Neulich erst, im Aargau, war Sam Hess bei einer Frau, ein Lärmen und Poltern auf ihrem Dachboden, Nacht für Nacht. Hess fackelte nicht, stieg unter die Ziegel und sah einen Mann auf einer Gartenbank hocken. «Was machst du hier?» «Ich kann nicht weg.» «Weshalb nicht?» «Ich trage Schuld auf mir.» «Was für eine?» «Hier, wo dieses Haus nun steht, stand einst ein Birnbaum», sagte der Geist. «Und?» «An seinen Ästen habe ich mich erhängt.» «Trotzdem», sagte Sam Hess, «nun musst weg. Verschwind! Fahr ab!» Da sei er gnadenlos, sagt Sam Hess, er respektiere die Altwesen wohl, aber sie hätten hier, sobald sie Lebende plagten und ihnen Energie abzapften, was zu Müdigkeit und vielerlei anderem führe, nichts zu suchen. Manche reklamierten zwar und maulten und meinten,


ht c s Lö

n! che t l ä F

cht s ö L

K

se! füs n e räh

el

kt er fe P +

ion

s-

lik A pp

ato

r

rt. ar. o f so ichtb t An h c S Lös zise. Prä gi ti-A

cht s ö L

m For ng -

! ken flec s r Alte

5

JAHRE FORSCHUNG

3**

PATENTE

Die Sensation

Der Löscher Anti-Aging Make-up Mindesteinkauf: Fr. 20.– Gültig bis 18.09.2010

WERT FR.

3.–

RABATT

Alle Maybelline New York Produkte www.maybelline.com

Mehr als Falten abdecken*. Mit seinem exklusiven Mikro-Applikator deckt Der Löscher sofort mikrofein ab und mikrolöscht – für das Ultimum an makelloser Perfektion.

ANTI-AGING REVOLUTION AN DER OBERFLÄCHE Der exklusive Mikro-Applikator füllt auf und glättet Fältchen, wie kein Finger oder Schwamm es kann. UNTER DER OBERFLÄCHE Die mit Kollagen, Hyaluronsäure und GojiFrucht angereicherte Formel hilft der Haut ihrer Spannkraft zurückzugewinnen.

Hyaluronsäure + Kollagen + Goji-Frucht 5 Nuancen – mit LSF 18 www.maybelline.com

Einlösbar in allen grösseren MigrosFilialen in der Schweiz. Beim Erreichen eines Mehrfachen des Mindesteinkaufs können mehrere dieser Rabattcoupons an Zahlung gegeben werden. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

Christy trägt das neue Instant Anti-Age Effekt Make-Up Der Löscher in Sand 30 (das Bild ist eine beispielhafte Darstellung des tatsächlichen Produktergebnisses). *Deckt nicht nur ab; nach 8 Wochen Anwendung werden Hautunebenheiten reduziert, selbst wenn Sie kein Make-up tragen. **Ein Patent gewährt, zwei Patente ausstehend.

Maybelline New York gibts in Ihrer Migros


MENSCHEN GEISTERJÄGER

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 31

«Kinder, speziell geistig behinderte, haben einen leichten Zugang zur geistigen Welt.»

In diesem Speicher hat die junge Anna zwei Geister gesehen. Nun soll Sam Hess die Altwesen vertreiben.

sie hätten das Recht zu bleiben, aber er mache ihnen schnell klar, dass dieses Haus nun anderen gehöre und sie, die Gewesenen, zu entschweben hätten, egal wohin, in den Garten vielleicht, oder, besser noch, in den Wald. Andere hingegen, weiss Sam Hess, sind froh und erlöst, wenn endlich einer mit ihnen spricht, als hätten sie während Jahrzehnten darauf gewartet, dass da jemand käme, der sie versteht und sieht, auf dass sie dann den Übertritt endlich schaffen, wie letzthin der, der Hess erzählte, er sei im Streit mit seinem Bruder gestorben, aber nun möchte er Frieden um alles in der Welt, und ob nicht er, Hess, seinem Bruder eine Botschaft der Versöhnung hinterbringe. «Weisch was? Das hättest dir vorher überlegen müssen, jetzt ist es halt so, damit musst leben.» Mitleid mit den Altwesen, sagt Sam Hess, sei nicht seine Aufgabe. «Da sitzt niemand», sagt Sam Hess, seine Tasche in der Hand, und schreitet zum Speicher, Gebäudeversicherungsnummer 283d. Vor dem Haus steht eine kurze Bank, ein Schlitten, ein altes Joch hängt an der Bretterwand. Hess stellt die Tasche auf das Möbel und zieht den Reissverschluss. Was zu tun ist, wenn Altwesen lästig werden, hat er von seinem Onkel gelernt, einem ausgebildeten Apotheker, der lieber Alphirt war und den Sam Hess einst fotografierte. Das Foto – der Onkel vor seiner Hütte – hatte Hess in sein Wohnzimmer gehängt, doch am Tag, da der kluge Onkel starb, verschwand auch seine Gestalt aus der Fotografie, spurlos. Hess öffnet die Tasche, in die er, selbst gezimmert, eine leichte hölzerne Kiste passte. Darin steht ein Einmachglas, im Glas ein Weihrauchfass, klein und golden, daneben, mit Deckeln fest verschraubt, zwei Konservengläser, ein grösseres, gefüllt mit Baumharz, ein kleines mit Kräutern, die Hess selbst suchte, trocknete, mischte. Nun zieht er das Weihrauchfass aus dem Einmachglas, stellt es auf die Bank und legt eine Kohlentablette ins Behältnis, reibt dann ein Streichholz ab und zündet die Kohle an, bläst, immer wieder, in die werdende Glut. Gibt Baumharz dazu und Kräuter. Diese Kräuter sind das Geheimnis von Hess’ Erfolg – einzig er weiss um die Mixtur. Dem Rauch, den sie entwickeln, widersteht kaum ein Geist. Zwar gibt es solche, die, wenn Sam Hess mit Weihrauch aufkreuzt, sich zu verstecken suchen, vielleicht hinter einer Yuccapalme oder einem Vorhang, aber Hess, mittlerweile in der ganzen Deutschschweiz berühmt für seine Kunst, kennt jeden Schlich. Gerade neulich erst meinte ein Gespenst, seiner Vertreibung

entkomme es in der Spielzeugkiste. Und so sanft und voller Verständnis Sam Hess im Normalfall verfährt, so laut und grob wird er, wenn ein Altwesen bockt. Zum Beispiel damals in Kehrsiten, wo er, junger glücklicher Ehemann und Vater von drei Kindern, in einem alten Miethaus gelebt habe, zusammen mit einem Altwesen, einem weiblichen, das sich partout nicht habe verjagen lassen wollen. Also habe er sich, der Not gehorchend, sagt Hess, einer klaren Sprache bemüssigt, jetzt reichts, gopfertoori siech nomool, fertig lustig! Blitzartig habe die Frau das Kehrsiter Haus verlassen – die Vorhänge am offenen Fenster, trotz Windstille, seien waagrecht geflattert. Versagen Sprache und Standardkräuter, helfen speziell griffige Herbarien. Wie letzthin im Bernischen, wo ein ganz ekliger Typ zu entsorgen war, der nachts seine überlebende Ehefrau quälte und würgte, auf eine Weise, dass sie blaue Flecken hatte am ganzen Leib. So ausserordentlich war der Fall, dass Sam Hess die Betroffene zur Nachbehandlung ins Luzernische bat, wo er, glücklich geschieden, seit Jahren wohnt, er lud sie in sein Besprechungszimmer und besah sich ihre Aura. Sie war grau, dumpf, lichtlos, und er erkannte sofort die Seelenteile, die der Frau anhingen, Blutegel gleich, Kraft und Energie abzapfend, was zu ständiger Müdigkeit führte, Schlaffheit den ganzen Tag. Sam Hess entfernte die Seelenteile nach den Regeln seiner Lehre – unter anderem bestand er fünf Kurse von Master Kok Sui, Pranic Healing, Advanced Pranic, Pranic Psychotherapy, Arhatic Yoga Preparatory, Pranic Crystal Healing –, und kaum waren die weg, leuchtete die Aura der Befreiten hell auf. Und helfen, was zwar sehr selten ist, selbst Beschimpfung und Kraftkraut nicht, greift Sam Hess zu Weihwasser, versetzt mit besonderen Ölen. Nun lupft er das Weihrauchfass an seinen Ketten, bläst noch einmal in die Glut und stösst die Tür des Speichers auf. «Wartet draussen», sagt er zum Schachenhofbauern. Sam Hess, Andacht im Gesicht, Weihrauch in der Rechten, krümmt seine lange hagere Gestalt und geht über die Schwelle. Schweigen. «Aha!» Schweigen. Holz knarrt. Jagt Sam Hess Altwesen, dann ohne Leidenschaft, aber mit System. Hat das Haus, das er säubert, mehrere Stöcke, beginnt

«Religion hat mit den Feinstofflichen nichts zu tun.»


ALLES NEU? ALLES HER! JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 20.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

NEU

5.40

Bienenstich 300 g

NEU

4.50

Risoletto Classic oder Blanco neu auch in der 5er-Packung erhältlich, 5 x 42 g

NEU

1.20

Longobardi Sugo pürierte Tomaten im Kleinglas; ideal für Single- und Kleinhaushalte, 360 g

NEU

NEU

8.50

Ice Tea Kids, Nachfüllbeutel mit ErdbeerGeschmack, speziell für Kinder, ohne Koffein, 700 g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

NEU

5.20

Optimum Mottenschutz mit Duft ein angenehmer Duft aus natürlichen Ölen hält Motten fern, 4 Plättchen

1.10

Karamalz Lemon alkoholfreies Malzgetränk mit Zitronen-Geschmack, 33 cl und 6 x 33 cl, z. B. 33 cl


MENSCHEN GEISTERJÄGER

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 33

«Spiegel sind Pforten zur Unterwelt.»

Mit Rauch aus dem Weihrauchfass vertreibt der 59-Jährige die Geister aus den Räumen. Den Spiegel empfiehlt er abzuhängen.

Hess im Keller und schreitet, das Weihrauchfass schwingend, von Raum zu Raum und lässt dabei keinen Winkel aus, darum wissend, wie gern sich manche darin verdrücken. Dann steigt er hinauf ins Erdgeschoss und macht seine Runde, Zimmer um Zimmer, Kammer um Kammer, arbeitet sich so durch sämtliche Stockwerke bis hinauf unters Dach, legt Baumharz nach und Kräuter, und manchmal, wenn die Reinigung sich in die Länge zieht, kann Hess nicht umhin, einen Atemschutz vor Mund und Nase zu binden. Weil er, Hess lacht laut, weil ausgerechnet er, der mit Weihrauch hantiere, wohl öfters als ein katholischer Pfarrer, auf Weihrauch allergisch sei. Was wäre, wenn Sam Hess Muslim, Jude oder Buddhist wäre? Egal, sagt er, die Religion habe mit den Feinstofflichen nichts gemein. Der Tod, sagt Sam Hess, sei neutral und kein Ende, im Gegenteil. Er, Hess, in Engelberg schon viermal geboren, frage sich, ob nicht wir lebenden, der Materie ausgelieferten Menschen in Wahrheit die Toten seien und die Geistwesen im Jenseits, auf keinen Körper angewiesen, die wirklich Lebenden. Sam Hess, nach dem Stand seines Wissens, unterscheidet drei Arten von Altwesen, einmal jene, die erst kürzlich hinüberwechselten, vielleicht im Lauf der vergangenen zehn Jahre. Die sind bestens sichtbar und interessiert, einem Gespräch selten abgeneigt. Die zweite Sorte, weniger gut und weniger klar zu identifizieren, verharrt bereits länger im Ungefähren, seit 80 bis 100 Jahren wohl, weil sie am Geschäft hängen, das sie zur Lebzeit aufbauten, oder an der Familie, die sie begründeten. Um mit solchen in Kontakt zu kommen, braucht Hess Gefühl und Geduld. Und schliesslich gibt es noch die, die seit Jahrhunderten bereits jenseitig sind und doch nicht ganz. Die haben keinen Bezug mehr zu den Jetzigen, reagieren nicht auf deren Rufe und Zeichen. Wie letzte Woche, als Sam Hess eher zufällig, hoch über dem Sempachersee einen Haufen Krieger erspähte. Eidgenossen und Habsburger bei der Schlacht von Sempach, 9. Juli 1386. Manche trugen bunte Hosen, manche einen billigen, selbst gebastelten Schild, Morgenstern und Speer, viele ohne Helm, Herrgott, war das ein Gehämmer und Geschnetzel! Einige, noch immer nicht müde, schlugen sich die Köpfe ein, andere waren auf der Flucht, wieder andere, von Süden her, stiessen erst zum Freiheitskampf.

Im Speicher steht ein Tisch, alte russige Pfannen darauf, Spinnweben unter der Decke, an der Wand hängen ein Spiegel und ein Sack aus Jute, Ulr. Schütz Rüttimatt Wyssachen 1913, steht drauf, und daneben, sorgsam auf ein Brett gereiht, sind die Resten, die Anna fand, Rippen, Ellen, Speichen, Schädel, Kiefer, Zähne. Sam Hess, allein im Haus, schwingt sein Weihrauchfass. Leise rasselt die Kette. «So!» Schweigen. Bretter ächzen. Auf Erden werde er nie ein Altwesen sein, sagt Sam Hess und lacht, er habe seine Verbindungen, er sei nicht allein, nie, in der Lichtsphäre sei er vernetzt mit lauter Gleichgesinnten. Bedauert Sam Hess die verjagten Altwesen nie? Er sage ja nicht, sie müssten von der Erde verschwinden, er sage nur, hier dürft ihr nicht länger sein, danke und tschüss, weil hier, jetzt und heute, nun Lebende lebten, er meine, sagt Sam Hess, Altwesen hätten es zum Beispiel auch schön im Wald, wo Elfen seien, 30 bis 40 Zentimeter hohe, eher durchsichtige Wesen, Schmetterlinge in Menschenform, leuchtend, glänzend, allzeit zu einem Reigen bereit, ob auf moosigem Grund oder zu Wasser. Der Wald, lobt Hess, sei ein sehr besonderer Ort, Naturgeister lebten darin, Waldgeister und Baumgeister. «Komm rein», sagt er zum Bauern und zieht die Tür des Speichers auf. Es riecht nach Weihrauch und Moder. Und? «Zwei Frauen sassen hier am Tisch, eine ältere und eine jüngere.» Wo sind sie hin? Sam Hess zeigt zum Fenster. «Dort draussen stehen sie, bei den Bäumen, und warten auf irgendwas.» «Die kommen nicht wieder?», fragt der Bauer vom Schachenhof. Sam Hess schüttelt seinen schmalen Kopf. «Nach menschlichem Ermessen kommen die nie wieder.» Ein letztes Mal verteilt er Schwaden von beissendem Rauch, kippt die Asche vor die Tür, stellt das heisse goldene Geschirr ins Einmachglas und zieht den Verschluss der Tasche zu. Sam Hess lächelt. «Trotzdem», sagt er jetzt zum Vater von Anna, «nimm trotzdem den Spiegel von der Wand. Spiegel sind Pforten zur Unterwelt.»

«Neulich meinte ein Geist, er könne sich in einer Spielzeugkiste verstecken.»

Text Erwin Koch, Bilder Andri Pol


34 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

«Die Qualität unserer Soldaten erreichen Sie in keinem anderen Land» Kampfjets sind zu teuer geworden, den Soldaten fehlt teilweise die Ausrüstung, und der Zivildienst gewinnt an Bedeutung. Steckt die Schweizer Armee in der Krise? André Blattmann, Chef der Armee, nimmt Stellung.


INTERVIEW ANDRÉ BLATTMANN André Blattmann, wird der Zivildienst allmählich zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Wehrdienst?

Ich finde es falsch, die beiden gegeneinander auszuspielen.

Nun soll aber der Zivildienst ausgeweitet werden. Finden Sie das sinnvoll?

Wichtig ist, dass Klarheit geschaffen wird. In der Verfassung heisst es, dass die allgemeine Wehrpflicht Vorrang hat. Zivildienst ist nach wie vor ein Ersatzdienst, und das Gesetz sieht nicht vor, dass man zwischen den beiden frei wählen kann. Bleiben also Zivildienstler eine Art Soldaten zweiter Klasse?

Keineswegs. Wenn der Zivildienst für jemanden bewilligt ist, dann muss das auch respektiert werden. Ich habe beispielsweise als Kommandant einmal erlebt, dass einer meiner Gefreiten zu den Zeugen Jehovas übergetreten ist und deshalb keinen Militärdienst mehr leisten wollte. Das hat mir weh getan, denn es war «ein guter Typ», aber ich habe es akzeptiert. Wo würden Sie die Grenzen ziehen?

Ich wohne in der Nähe von Murten und habe eben in der lokalen Zeitung gelesen, dass Zivildienstler neuerdings als Hilfskräfte für Bauern eingesetzt werden. Das mag ich zwar den Bauern herzlich gönnen, aber ist das wirklich die Aufgabe des Staates? Eine Kernaufgabe des Staates ist es jedoch, für Sicherheit zu sorgen – das macht die Armee, das machen die Soldaten, und das lässt sich nicht delegieren.

Für Korpskommandant André Blattmann ist es ausgeschlossen, dass die Schweiz einer Militärallianz beitritt.

Wird der Zivildienst nicht auch deshalb attraktiver, weil der Sinn der Armee immer weniger klar erscheint?

Die Grundfrage der Armee lautet tatsächlich auch für mich: Wozu brauchen wir sie? Wie lautet Ihre Antwort?

Für die Sicherheit des Landes, was immer auch passieren könnte. Ein etwas gar breites Spektrum.

Solange weltweit noch jährlich

1500 Milliarden Franken für die Verteidigung ausgegeben werden, müssen auch wir bereit sein. Wir wissen nicht, wozu dieses militärische Potenzial übermorgen eingesetzt wird. Wir können einen mit Waffen ausgetragenen Konflikt gegen die Schweiz nicht ausschliessen. Ob es Staaten sind, die diesen Konflikt austragen, oder einzelne Organisationen, ist für mich nicht relevant. Tatsache ist, dass diese Bedrohungspotenziale vorhanden sind. Relevant ist hingegen, wogegen wir uns schützen sollen. Die Rote Armee, die lange als die grösste Gefahr gegolten hat, gibt es nicht mehr.

Genau deswegen hat sich die Schweizer Armee auch enorm verändert. Im Kalten Krieg und bis 1995 hatten wir zwölf komplett ausgerüstete Divisionen und 17 komplett ausgerüstete Brigaden, die Soldaten waren bis 50 wehrpflichtig. Jetzt haben wir de facto noch zwei bis drei voll ausgerüstete Brigaden. Niemand kann uns vorwerfen, wir hätten uns nicht angepasst. Ein Kern an kampfbereiten Truppen müssen wir behalten, um das Restrisiko abzudecken, und genau dies tun wir auch. Aber diese Truppen müssen zweckmässig und modern ausgerüstet sein. Alles andere ist unfair gegenüber dem Bürger, unseren Soldaten und dem Arbeitgeber. Heisst das, dass Sie wie Bundesrat Maurer einen

Der höchste Soldat Korpskommandant André Blattmann (54) ist seit dem 1. März 2009 Chef der Armee. Vor seiner militärischen Laufbahn hat er eine Banklehre gemacht, sich später zum Betriebsökonomen ausgebildet und an der Universität Zürich ein MBA erworben. 1984 wechselte er als Instruktor zu Armee. Seit der Beurlaubung von Roland Nef ist Blattmann der höchste Schweizer Soldat. Er ist verheiratet.

| 35

teilweisen Ausbau der Armee verlangen?

Sie können davon ausgehen, dass der Verteidigungsminister und ich in einem engen Austausch stehen. Es geht um die Sicherheit unseres Landes und um die Frage, wie viel uns diese Sicherheit wert ist. Wozu? Wie könnte die Armee jetzt konkret gefordert werden?

Vor ein paar Monaten wurde Chile von einem heftigen Erdbeben erschüttert. Ein vergleichbares Erdbeben hat sich 1356 in Basel ereignet. Würde es heute passieren, dann wäre die Armee weder von der Ausbildung noch von der Ausrüstung her in der Lage, die erwartete Leistung zu erbringen. Natürlich leisten wir schon heute Katastrophenhilfe, aber nie in diesem Ausmass. Zudem würden Mittel für die Wiederherstellung von Verbindungen, Lufttransportmittel, aber auch Soldaten zum Schutz vor Plünderern gebraucht. Warum kann die Armee diese Leistung nicht erbringen?

Die nötige Anzahl Truppen dafür in Bereitschaft zu halten wäre viel zu teuer. Deshalb müssen wir endlich eine breite Diskussion darüber führen, wie viel Sicherheit wir wollen und wie viel wir bereit sind, dafür zu bezahlen. Zum Glück bahnt sich jetzt eine solche Diskussion im Rahmen des neuen Armeeberichts an. Sie müssen den Politikern und den Bürgern die Grundlagen für diese Diskussion liefern. Sie müssen sagen, wo die Gefahren liegen. Wo liegen sie?

Der Uno-Generalsekretär erwähnt, dass es angesichts der demografischen, umweltbedingten und wirtschaftlichen Entwicklung zu riesigen Migrationsströmen kommen könnte, die sicherheitsrelevant werden könnten. Auch die Schweiz könnte davon betroffen sein.

Müssen Schweizer Soldaten verhindern, dass Asylanten unser Land stürmen?

Es geht nicht darum, die Armee als Ordnungsdienst gegen Menschen einzusetzen. Es geht darum, unsere Einrichtungen zu


AKTION Die neue Generation von Anti-Schuppen Shampoos 100 % schuppenfrei, 0 % Rückstände** *

* Umfasst die Erstattung für in der Schweiz gekaufte NIVEA Anti-Schuppen Shampoos und Portokosten innerhalb von 6 Wochen. Garantie gilt für Rücksendungen bis 31. Dezember 2010 von maximal 2 Produkten pro Person. Einfach Produkt mit kurzer Begründung und Ihrer Bank-/Postverbindung an Beiersdorf AG, NIVEA AS, Aliothstrasse 40, 4142 Münchenstein senden. ** Beseitigt bei regelmässiger Anwendung bis zu 100 % sichtbare Schuppen, hinterlässt keine sichtbaren Rückstände und schenkt 100 % Pflege für schönes und kräftiges Haar.

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9 BIS 27.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT AUF DAS GANZE NIVEA ANTI-SCHUPPEN SHAMPOO-SORTIMENT

100 % löslich:

DAS INNOVATIVE WIRKSYSTEM

Mehr Infos unter: www.NIVEA.ch/schuppenfrei

Mindesteinkaufswert: Fr. 6.50 Gültig von 7.9 bis 27.9.2010

WERT FR.

2.–

Gesamtes NIVEA Anti-Schuppen Shampoo-Sortiment

2. Es hinterlässt im Vergleich zu den meisten herkömmlichen Anti-Schuppen Shampoos keine Rückstände, die das Haar stumpf aussehen lassen. 3. Ergebnis: bis zu 100 % schuppenfreies, 100 % schönes und kräftiges Haar ab der ersten Haarwäsche.**

RABATT

Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. 1 Original-Rabattcoupon pro Angebot einlösbar. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

1. Das zum Patent angemeldete Liquid Clear System ist komplett löslich, um Schuppen gezielt zu bekämpfen.

  

Nivea gibts in Ihrer Migros


INTERVIEW ANDRÉ BLATTMANN

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

schützen, damit der Courant normal im Alltag aufrechterhalten und unser Wohlstand erhalten werden kann. Das hat nur noch wenig damit zu tun, was man sich landläufig unter der Tätigkeit von Soldaten vorstellt.

Die Aufgabe der Armee ist Schutz von Land und Leuten. Das ist Verteidigung, und das fängt nicht zwingend erst an der Grenze an. Wir haben ja derzeit kaum mehr sogenannt symmetrische Kriege. Symmetrische Kriege, was heisst das?

Von symmetrischen Kriegen spricht man, wenn die Armee eines Landes die Armee eines anderen angreift. Auf diese Kriege haben wir uns lange eingestellt und dafür trainiert. Im Moment aber ist es in Europa sehr unwahrscheinlich, dass ein solcher Krieg ausbricht, aber nicht unmöglich. Deshalb sprechen heute die Fachleute von asymmetrischen Kriegen?

Genau. Das sind kriegerische Auseinandersetzungen mit nichtstaatlichen Organisationen, beispielsweise terroristischen Vereinigungen oder radikalisierten Gruppierungen.

| 37

müssen die Voraussetzungen schaffen, dass diese Flugzeuge ab 2015 beschafft werden können.

André Blattmann ersetzt 2009 Roland Nef an der Spitze der Armee.

Wären Drohnen nicht viel billiger als Jets?

Vielleicht brauchen wir beides, Kampfjets und Drohnen. Aufklärungsdrohnen haben wir bereits, allerdings eine alte Version.

«Niemand kann sagen, wie Europa 2020 sicherheitstechnisch aussehen wird.» Wie bereiten Sie die Armee auf solch asymmetrische Kriege vor?

Wir haben die Armee nicht nur massiv verkleinert, wir haben auch die Ausbildung geändert. Heute wird nicht mehr nur der klassische Verteidigungskampf geübt, sondern insbesondere der Schutz von Einrichtungen. Generell haben Bewachungs- und Überwachungsaufgaben an Bedeutung gewonnen. Irgendwie fällt es schwer, sich einen Panzersoldaten im asymmetrischen Krieg vorzustellen.

Warum? Auch in asymmetrischen Konflikten braucht man Panzer, zum Beispiel um die eigenen Leute zu schützen, beziehungsweise um zu intervenieren. Und Panzer sind ideal, um den Verkehrsfluss zu kontrollieren und zu dosieren. Zu reden gab die Beschaffung von Kampfjets. Brauchen wir sie überhaupt noch?

Ja, das hat der Bundesrat auch ausdrücklich bestätigt. Aber wir müssen Prioritäten setzen und derzeit steht die Ausrüstung der Bodenverbände im Vordergrund. Wir

Die US-Airforce setzt in Afghanistan Drohnen auch zunehmend bei Kampfhandlungen ein.

Die Entwicklung geht in Richtung Einsatz als Kampfmittel, auch deshalb ist es wichtig, dass wir bei diesem Thema dranbleiben. Wir haben in unserer Masterplanung klar festgelegt, dass wir die alten Drohnen ersetzen wollen. Wir wollen die Kompetenz auf diesem Gebiet erhalten. Gerade für asymmetrische Kriege, für die Überwachung beispielsweise, eignen sich Drohnen viel besser als Jets.

Das gilt auch für unsere Drohnen, und wir stellen sie zu diesem Zweck häufig den zivilen Behörden zur Verfügung, selbstverständlich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben. Von mir aus ist aber klar, dass Drohnen Jets nicht ersetzen können.

Anzeige

r be Im m te ep S

Bücher % 30

Rabatt auf deutschsprachige

*

In allen Filialen und auf www.exlibris.ch *ausgenommen Aktionen


Adventsmusikzauber Reisen zu den schönsten Adventskonzerten!

ur pension ab n lb a H l. k in e 4 Reisetag

Fr.

lzburger Mit Besuch des Sa kt! ar m dl in Christk

495.-

Erleben Sie das Gut Aiderbichl während der Adventszeit

Advent auf Gut Aiderbichl

25 Reisehit Reisehit 25

vom Dezember 2010 vom 2.2.- -5.5.Dezember 2010

mit Salzburg & Adventskonzert von Francine Jordi

Leistungen – Alles schon dabei!

Francine Jordi

Bezauberndes Salzburg

Schöne Adventszeit!

REISEHÖHEPUNKTE: · Advent auf Gut Aiderbichl · Mozartstadt Salzburg & Christkindlmarkt · Adventsgala mit Francine Jordi inkl. exklusiver Autogrammstunde! Ihr Reiseprogramm: 1. Tag: Donnerstag, 2.12.2010 - Anreise

Vom gewählten Einsteigeort geht es via Ostschweiz, Vorarlberg in die Gegend von Zell am See/Kaprun, unbestritten eine der schönsten Ferienregionen Österreichs! Im Hotel erwartet uns ein feines Abendessen in gemütlicher Runde!

2. Tag, Freitag, 3.12.2010 - Salzburg & Adventsgala mit Francine Jordi

Der Advent in Salzburg gehört unbestritten zu den allerschönsten! Die zauberhafte Atmosphäre, welche über der ganzen Stadt hängt, macht selbst Hartgesottene zu Romantikern. Gleich nach dem Frühstück lernen wir bei einer interessanten Führung die Mozartstadt im Winterkleid näher kennen. Neben dem berühmten Mirabellgarten stehen dabei natürlich die wunderschöne Altstadt und die imposante Festung Hohensalzburg im Mittelpunkt. Am Nachmittag bleibt Ihnen dann genügend Zeit, die zauberhaften Christkindlmärkte zu besuchen. Geniessen Sie bei Glühwein und verführerischen Düften die tolle vorweihnachtliche Stimmung und schlendern Sie durch die verschiedenen Stände! Nach dem Abendessen erwarten uns dann Francine Jordi und die Salzburger Chorknaben zu einer ganz besonderen Adventsgala in Zell am See! Freuen Sie sich auf ein tolles Konzert mit bekannten Weihnachtsliedern! Francine Jordi steht unseren Gästen nach dem Konzert für eine exklusive Autogrammstunde zur Verfügung!

3. Tag, Samstag 4.12.2010 - Gut Aiderbichl & Salzburger Adventsspiel

Nach dem Frühstück fahren wir heute zum bekannten Gut Aiderbichl! Die Weihnachtszeit auf Gut Aiderbichl ist etwas ganz Besonderes! Beim geführten Rundgang über den Hof erfahren Sie viel Wissenswertes, berührende Tiergeschichten und die ganzheitliche Philosophie des berühmten Gutshofes. Danach bleibt genügend Zeit zur freien Verfügung, um den liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt mit seiner grossen und einzigartigen Lebendkrippe zu besichtigen! Nach dem Nachtessen laden wir Sie zum romantischen Salzburger Adventsspiel in Zell am See! Vor einem authentischen Bühnenbild sorgen über 50 mitwirkende Künstler für ein ausgewogenes und stimmiges Adventsprogramm. Neben einem Chor, verschiedenen Musikensembles und einem zauberhaften Hirtenspiel wird der berühmte Schauspieler Harald Krassnitzer - bekannt aus «Tatort» und «Der Winzerkönig» - die weihnachtliche Lesung halten. Ganz bestimmt ein ganz besonderer Leckerbissen!

4. Tag, Sonntag 5.12.2010 - Heimreise

Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an!

Veranstalter: Holiday Partner, Dorfstrasse 21, 8902 Urdorf Ihr Spezialist für volkstümliche Gesellschaftsreisen!

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Tel. 0848 00 11 66

✓ Fahrt im Extrabus in die Region Zell am See/ Kaprun und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ Halbpension während der ganzen Reise ✓ Ausflug zum Gut Aiderbichl mit Besichtigung und Weihnachtsmarkt ✓ Eintritt und reservierte Plätze für das Konzert & Autogrammstunde von Francine Jordi in Zell am See am 3.12.2010 ✓ Eintritt und reservierte Plätze zum Salzburger Adventsspiel am 4.12.2010 ✓ Ausführliche Stadtführung Salzburg & Besuch der Christkindlmärkt ✓ Begrüssungspunsch ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung

Aktionspreise bis 28.9.2010 Preis pro Person im Doppelzimmer

im Gasthof im 3-Sterne-Hotel im 4-Sterne-Hotel

Fr. 495.Fr. 545.Fr. 595.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 80.Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Buchung Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort: Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ, Thun, St. Gallen, Sargans, Wil SG, Winterthur oder Zürich. DEUTSCHLAND

Gut Aiderbichl

Salzburg

SCHWEIZ Busreisepartner mit Qualitätsgütesiegel!

ÖSTERREICH Innsbruck Gemütliches Beisammensein!

Noch mehr sparen bis 100% REKA-Checks!

www.volksmusik-reisen.ch Reisen in bester Gesellschaft! Garantiert günstig - garantiert gemütlich!


INTERVIEW ANDRÉ BLATTMANN

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 39

Wenn 2015 neue Kampfjets bewilligt werden sollten, kommen sie etwa 2020 zum Einsatz. Können Sie abschätzen, was die Armee dann leisten muss, beispielsweise in einem zunehmend roboterisierten Krieg?

Wer von uns weiss, wohin die Reise geht? Niemand kann sagen, wie Europa im Jahr 2020 sicherheitstechnisch aussehen wird.

Braucht es nicht gerade deshalb mehr Kooperation? Zum Beispiel im Bereich der Raketenabwehr.

Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn gibt es heute schon. Nur: Es ist eine Illusion zu glauben, dass es billiger wird, wenn es die anderen für uns machen. Für mich ist es ausgeschlossen, dass die Schweizer Armee Mitglied in einer Militärallianz wird.

Neuerdings spricht man auch von Krieg im Internet, dem sogenannten Cyberwar. Sind das pubertäre Fantasien, oder muss man das ernst nehmen?

Das muss man sogar sehr ernst nehmen, ich halte es für die aktuell gefährlichste Bedrohung. Wenn es jemandem gelingt, unsere Kommunikations- und Stromnetze lahmzulegen, dann müssen wir über einen Einsatz unserer Systeme gar nicht mehr diskutieren. Ist diese Bedrohung real?

Ja, im letzten Herbst ist das EDA auf diese Weise attackiert worden, und zwar mit Erfolg. Unbekannte sind in die internen Kommunikationsnetze eingedrungen, haben dort etwas eingepflanzt und Daten abgesogen. Das ist schon für ein Unternehmen sehr gefährlich, für eine Armee erst recht. Stellen Sie sich vor, was passieren könnte, wenn die Codes zur Auslösung unserer Waffensysteme in falsche Hände geraten. Da würden wir an unserem Lebensnerv getroffen.

Bild Keystone

Wenn der Krieg immer mehr zu einer Sache von IT-Spezialisten wird, können Milizsoldaten diese Aufgaben noch bewältigen?

Die im Berufsleben sehr gut ausgebildeten Schweizer Soldaten eignen sich viel besser für diese Aufgaben als Berufssoldaten. Gerade

Die Armeen von rund 50 Ländern setzen heute Drohnen ein.

das ist heute der grosse Vorteil unseres Milizsystems. Die Qualität unserer Soldaten erreichen Sie in keinem anderem Land. Sind Sie jetzt nicht ein bisschen allzu enthusiastisch? Bei den Banken beispielsweise war früher eine militärische Karriere Pflicht. Heute ist sie verpönt.

Ich habe bei einer sehr erfolgreichen Bank gearbeitet, die damals sehr viele Milizobersten in ihren Reihen hatte.

Fängt diese Bank mit U an und hört mit S auf?

Nein, damals hat sie noch SBG geheissen. Aber der Militärdienst war für diese Banker sehr wichtig, weil Sie so neben der Bank noch einen ganz anderen Erfahrungshorizont besassen. Dank dem Militärdienst wussten sie auch, was ihre Kunden wollten und was Mitbürger aller Schichten wirklich beschäftigt. Das hat auch mit Ethik zu tun. Ein derartiger Austausch liegt mir sehr am Herzen. Interview Philipp Löpfe, Hans Schneeberger Bilder Ruben Wyttenbach

www.migrosmagazin.ch Landesverteidigung, mehr Kooperation, Hilfsdienste: Wohin soll sich die Armee entwickeln?

Die heimliche Revolution

Wie Drohnen und Roboter den Krieg verändern. ➔ Krieg, darunter versteht der Laie heute noch den Zustand, in dem zwei oder mehrere Staaten sich gegenseitig mit ihren Armeen bekämpfen. Doch diese Art von Krieg gibt es heute eigentlich nicht mehr. Der letzte dieser sogenannten konventionellen Kriege war der erste Irakkrieg zu Beginn der Neunzigerjahre. Damals glaubte Saddam Hussein, seine Armee könnte den USStreitkräften und ihren Verbündeten die Stirne bieten. Inzwischen ist klar, dass in einem konventionellen Krieg die US-Armee allen anderen weit überlegen ist. Auf diesem Feld besitzen die Amerikaner das, was man heute einen «asymmetrischen Vorteil» nennt. ➔ Jede Kriegspartei, ob Armee, Guerilla oder Terroristengruppe, will das Kampfgeschehen auf ein Feld verlegen, auf dem sie einen asymmetrischen Vorteil besitzt. Die US-Truppen in Afghanistan werden kaum mehr in Gefechte verwickelt, sondern in Bombenfallen gelockt. Selbst gebastelte Sprengkörper, IEDs genannt, werden an Strassenrändern oder in Autos versteckt und ferngesteuert zur Explosion gebracht. Der Selbstmordattentäter ist die extremste Form des

modernen asymmetrischen Kriegs. ➔ Die Amerikaner ihrerseits versuchen diesen Vorteil der Terroristen mit High-Tech zu kontern: mit unbemannten Flugzeugen — sogenannten Drohnen — und Robotern. Mit den Drohnen können Terroristen tagelang beobachtet und so ihr gesamtes Netzwerk entschlüsselt werden, mit den Robotern können die IEDs entschärft werden, wie das der mit mehreren Oscars ausgezeichnete Film «Hurt Locker» sehr realistisch zeigt. ➔ Drohnen und Roboter werden im asymmetrischen Krieg immer wichtiger. Der Militärexperte Peter W. Singer vergleicht sie mit dem Aufkommen der Panzer im Ersten Weltkrieg. Sie haben inzwischen zu einer heimlichen Revolution im Militärwesen geführt und sich rasend schnell verbreitet. 2003 hatten die US-Militärs erst eine Handvoll Drohnen, heute sind rund 20 000 im Einsatz. Doch nicht nur die technologieverliebten Amerikaner setzen auf Drohnen. Inzwischen sind sie in den Armeen von gegen 50 Staaten im Einsatz. Auch in der Schweiz.

«Ich halte den Cyberwar für die aktuell gefährlichste Bedrohung.»


5-Sterne-Schiff MS Sound of Music 2010/2011

2-Bettkabine deluxe Oberdeck OD MD HD

Design der Innenausstattung von Stararchitekt Carlo Rampazzi. 8 Tage Rhein – Main – Mosel ab netto nur Fr. 990.– Wegen Stornierung eines australischen Reisebüros. 2011 leider weniger Daten!

Thurgau Travel

Spezialrabatt

F r . 10 0 0 .–

Abreisedaten 2010: 19.09.* 09.10.• 16.10. 26.12.** 2011: 18.06.° 25.06.° 02.07.° 20.08.° 27.08.° 03.09.° 10.09.° 17.09.° 24.09.° 01.10.° 08.10.° 15.10. 26.12.** * MS Elegant Lady ** mit Silvestermenü ° Bundesgartenschau in Koblenz • nur noch wenige Plätze frei

Koblenz Basel – Frankfurt – Mosel – Basel 1. Tag Basel Ind. Anreise nach Basel. Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Speyer Ausflug nach Heidelberg.* Am Abend Spaziergang durch Speyer (UNESCO-Weltkulturerbe). 3. Tag Speyer – Frankfurt Flussfahrt auf Rhein und Main. Stadtrundfahrt* Frankfurt mit dem «Ebbelwei-Express». Abends freie Zeit. 4. Tag Frankfurt – Koblenz – Alken Fahrt entlang des «Romantischen Rheins» mit stolzen Burgen und der Loreley (UNESCO-Weltkulturerbe). Ab Koblenz Ausflug ins untere Moseltal mit Aufenthalt in Cochem oder alternativ zur Bundesgartenschau.* Am späten Nachmittag Ankunft in Alken.

5. Tag Alken – Rüdesheim Schifffahrt auf der Mosel und entlang des «Romantischen Rheins». In Rüdesheim Fahrt mit dem Winzerexpress und Besuch von Siegfrieds Mechanischem Musikkabinett.* 6. Tag Rüdesheim – Mainz Schlendern Sie in Mainz durch das Stadtzentrum, besuchen Sie das Weltmuseum der Druckkunst oder die gotische Kirche St. Stephan mit den berühmten Fenstern von Chagall. 7. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch die elsässische Metropole. Am Abend «Farewell Dinner». 8. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

Luxus-Schnupperreise zum Schnäppchenpreis 3 Tage ab Fr. 240.– Reiseprogramm 1. Tag Basel–Breisach Ind. Anreise nach Basel. Einschiffung ab 11.00 Uhr im Hafen St. Johann. Abfahrt ca.11.30 Uhr und Mittagessen. Ab 16.00 Uhr im Salon Apéro. Nach 17.30 Uhr Busausflug zur berühmten Festungsstadt Neuf-Brisach. Rundgang durch die Festungsanlage und das Museum. Anschliessend Tonund Lichterschau.* Um ca. 19.30 Uhr Rückkehr zum Schiff und 4-Gang Nachtessen. 2. Tag Breisach – Strasbourg Brunch von 08.00 Uhr bis 11.00 Uhr. In Strasbourg Fahrt mit Bus oder Tram in die City zur 1 ¼-stündigen Boots-Rundfahrt.* Zeit zur freien Verfügung und Rückkehr zum Schiff. Um 18.00 Uhr Abfahrt. Am Abend 6-gängiges KapitänsDinner. Im Anschluss Crewshow.

REISEGARANTIE

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

3. Tag Strasbourg – Basel Frühstücksbuffet, Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Abreisedaten 2010: 25.10.• 27.10. 29.10.• 31.10. 02.11. 04.11. 06.11. 26.11.* 28.11.* 30.11.* 02.12.* 04.12.* 06.12.* • nur noch wenige Plätze frei 08.12.* 2011: 09.07.+ 11.07.+ 22.10. 24.10. 26.10. 28.10. 30.10. 01.11. 03.11.° 05.11. 26.11.* 28.11.* 30.11.* 02.12.* 04.12.* 06.12.* 08.12.* 10.12.* 12.12.* 14.12.* 16.12.* + Hochsaisonzuschlag Fr. 90.– ° Newcastle Jazz Band an Bord * mit Weihnachtsmarkt in Strasbourg

Sofort buchen unter Gratis-Nummer 0800 626 550

Restaurant MS Sound of Music***** Das Schiff für max. 128 Passagiere verfügt über grosse Kabinen (ausser Hauptdeck), grosses Wellnesscenter (120 m²) mit Türkischem Dampfbad (Hamam), Beautysalon, Massage, Coiffeur, Romantik-Bad, SandSpa, Sandtherm-Bad. Alle Kabinen sind aussenliegend, mit Flachbildschirmen, Safe, Fön und Klimaanlage ausgestattet. Die Kabinen auf dem Oberdeck haben franz. Balkone, auf dem Mitteldeck zu öffnende Panoramafenster (sofern erwähnt). Gutbürgerliche, internationale Küche. Die Inneneinrichtung wurde vom Stararchitekten Carlo Rampazzi designed. Nichtraucherschiff (es darf nur auf dem Sonnendeck geraucht werden). Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension mit täglich 3 Mahlzeiten an Bord • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise nach Basel zum/vom Schiff, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Ausflüge, Anwendungen im Wellnesscenter, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Preise pro Person in Fr.

8 Tage 3 Tage Kabine normal Aktion Aktion 2-Bett HD hinten 1990.– 990.– 240.– 2-Bett HD 2090.– 1090.– 290.– 2-Bett MD vorn 2190.– 1190.– 340.– 2-Bett MD deluxe/vorn 2290.– 1290.– 390.– 2-Bett MD* 2390.– 1390.– 390.– 2-Bett MD* 2490.– 1490.– 440.– 2-Bett OD deluxe mit französischem Balkon 2590.– 1590.– 490.– Zuschlag zur Alleinbenutzung 2-Bettkabine 490.– 190.– 2-Bettkabine deluxe 990.– 290.– 39.– Ausflugspaket 158.– Annullationsversicherung 29.– 19.– * mit Fenster zum Öffnen Wahlweise Bundesgartenschau oder Moseltal Donau, Main, Rhein 15 Tage ab Fr. 1990.–* 04.06.–18.06.11 Budapest–Passau–Frankfurt–Basel *Rabatt abgezogen

navigieren/buchen Newsletter abonnieren NEU online

thurgautravel.ch


42 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Alles andere als eine Bieridee

Täglich Massagen und viel Bier: Sepp Dählers Rinder können sich über ihr Leben nicht beklagen. Und ihr Fleisch ist so beliebt, dass es der Bauer en masse verkaufen könnte. Doch das kommt für ihn nicht in Frage.

H

elles Lachen erklingt. Kinder toben auf einer Wiese herum – sie rennen mit Schweinen, die ebenfalls einen quietschfidelen Eindruck machen, um die Wette. «Hei, übertreibt es nicht», ruft Sepp Dähler liebevoll, aber bestimmt. Die friedliche Atmosphäre zieht den Betrachter unweigerlich in den Bann. Kein Wunder, finden jede Woche zahlreiche Besucher – darunter Touristen, Feinschmecker und ganze Schulklassen – den Weg zu Dählers Hof, der unterhalb von Stein AR in einer Senke nahe der Strasse nach Appenzell liegt. Hier leben Sepp Dähler, seine Frau Magdalena und ihre vier Buben. Der Grund für den Besucheraufmarsch ist nicht die Bauernhofidylle, sondern trottet in diesem Moment gemütlich von der Wiese in den Freiluftstall: Es sind Sepp Dählers Rinder. Diese liefern ein ganz besonderes Fleisch. Vielleicht, weil der Bauer sie besonders verwöhnt: Er gibt ihnen täglich verdünntes Bier zu trinken und massiert sie abwechslungsweise mit Bier und Rapsöl. Das Fleisch der Rinder steht heute auf der Speisekarte renommierter Hotels und Restaurants wie Hof Weissbad AI, Chesery Gstaad BE und Caduff’s Weinloft in Zürich. Und private Kunden warten geduldig bis zu einem Jahr auf das Fleisch, das sie direkt auf dem Hof abholen oder via Internet bestellen – das Kilo zu 54 Franken. Ungleich teurer ist das japanische Vorbild von Dähler: Die legendären Kobe-Rinder erhalten

täglich Sake, Reisstroh und Getreide und werden mit Reiswein und Öl eingerieben. Ihr Fleisch gilt als das beste und teuerste weltweit. Die Grundidee faszinierte Sepp Dähler. Es galt jedoch, sie auf schweizerische Verhältnisse zu übertragen – vor allem hinsichtlich artgerechter Haltung. Die KobeRinder in Japan haben keinen Auslauf, damit sie möglichst viel Fett ansetzen. Das kam für Dähler nie in Frage: «Ich habe meine Tiere gern, schliesslich leben wir von ihnen. Sie sollen es gut haben.»

SERIE — TEIL 6 S

IInnovative n LLandwirtschaft Ob feinste Käse und Würste, urige Gemüsesorten, erlesene Weine, überraschende Produktionsweisen oder besondere Dienstleistungen: Schweizer Bauern sind innovativer, als man denkt. Und eine wettbewerbsfähige, zukunftsgerichtete Landwirtschaft ist eine ideale Partnerin für die Migros. Das Migros-Magazin zeigt in einer Serie, wie Kulinarisches von Feld und Stall auf unsere Teller gelangt und wie sich Landwirte mit pfiffigen Ideen weitere Standbeine schaffen.

Rinder trinken lieber Bier als Wasser

Der findige Bauer machte sich im Internet schlau – und erarbeitete zusammen mit den Fachleuten der Landwirtschaftsschule Flawil SG einen Fütterungsplan. Die Rinder – meist Kreuzungen von Braunvieh mit den Rassen Limousin, Angus und Charolais – erhalten Malztreber, Bierhefe und Biervorlauf. Ergänzt wird die Nahrung mit Heu, Weizenkleie und einer Getreidemischung. Zu trinken gibt es Biervorlauf. Den Tieren steht auch jederzeit Wasser zur Verfügung. «Bier mögen sie aber eindeutig lieber» sagt Dähler. Sind die Tiere nicht permant leicht betrunken? «Nein, das sind Wiederkäuer – der Alkohol wird bereits

Zuerst wird der Kübel mit Biervorlauf gefüllt (links). Mit diesem Nebenprodukt aus der Bierproduktion werden die Rinder täglich massiert — eine Pflege, die sie sichtlich geniessen (oben).


NEUES AUS DER MIGROS

| 43

fleisch, Siedfleisch, Geschnetzeltem und anderen Fleischerzeugnissen. «Das hat mit Respekt vor dem Tier zu tun. Ein Rind besteht nicht nur aus Filet und Entrecôte», sagt Dähler. Ein Sattler aus der Region verarbeitet die Haut zu verschiedenen Lederartikeln. Nachhaltigkeit ist für Sepp Dähler kein blosses Schlagwort – er lebt sie.

Fans haben einen Verein gegründet

im Magen abgebaut. Wir haben das testen lassen, der Blutwert lag konstant bei null Promille.» Die Rinder torkeln denn auch nicht, sondern drängen gezielt auf Dähler zu, als dieser mit Bierkübel und Bürste den Freiluftstall betritt. Die Tiere stossen den Bauern sachte mit dem Kopf und lecken seine Hand. Sie sind ungemein zutraulich und strahlen eine extreme Zufriedenheit aus. Wäh-

rend die Rinder sich am Bier gütlich tun, massiert sie Sepp Dähler. Dies macht er jeweils morgens und abends, abwechslungsweise mit einem Biervorlauf-BierhefeGemisch oder mit Rapsöl. «Das ist eine optimale Fellpflege. Wir steigern so das Wohlbefinden der Tiere.» Das Resultat ist ein schön marmoriertes, besonders zartes Fleisch mit einem würzigen Geschmack.

Das Fleisch ist so begehrt, dass die zahlreichen Liebhaber mittlerweile sogar einen Verein gegründet Bauernhofidylle: Zum Betrieb gehören auch haben. Zusammen Edelschweine (oben). Die Kälber am Biertrog besuchen sie Gourmetmessen oder las(unten). sen sich bei Betriebsbesichtigungen von Sepp Dähler in die Geheimnisse des Wurstens einweihen. Letztes Jahr ist das Rezeptbuch «Fleisch zum Glück» erschienen, mit 50 Rezepten von Schweizer Spitzenköchen. Sepp Dähler erzählt, dass bei ihm auch schon mal ein Warenhaus mit renommierter Delikatessenabteilung vorstellig geworden ist. Es liegt auf der Hand, dass er sein Fleisch massenhaft verkaufen könnte. Aber das will er nicht. Massentierhaltung kommt für ihn nicht in Frage, «und meine Unabhängigkeit ist mir sehr wichtig.» Er will den Hof, den schon sein Vater bewirtschaftet hat, als Familienbetrieb weiterführen. Und wie haben die Bauern aus der Umgebung auf seine unWenn die Rinder 450 Kilogramm gewöhnliche Geschäftsidee reaschwer sind, werden sie geschlach- giert? «Das habe ich denen datet. Um einen möglichst kurzen mals nicht gerade auf die Nase Transport zu gewährleisten, ge- gebunden», meint Sepp Dähler schieht dies in einem regionalen und lächelt. Und sowieso: «Man Schlachthof, drei Kilometer vom muss nicht immer machen, was Hof entfernt. Dähler begleitet das die anderen tun; sonst kommt Tier immer persönlich. «So haben man nie weiter.» sie weniger Angst.» Der Bauer verkauft das Fleisch Text Christoph Petermann in Mischpaketen, also die besten Bilder Jorma Müller Stücke zusammen mit Hack- Infos unter www.kabier.ch


MEGA-PUTZKRAFT. EGA-PUTZKRAFT. ALLE POTZ REINIGUNGSMITTEL BEIM KAUF AB 2 PRODUKTEN JEDES –.70 GÜNSTIGER JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

3.20 statt 3.90

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Potz Calc forte* 500 ml, 4 x 300 g

3.20 statt 3.90

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z.B. Potz Crèmereiniger Power Protect, 500 ml

5.20 statt 5.90

Alle Potz Reinigunsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Potz Xpert Power-Cleaner* 750 ml

4.50 statt 5.20

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Potz Xpert Multi-JavelCleaner*, 500 ml

5.20 statt 5.90

3.20 statt 3.90

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Potz Fresh Power, 1 Liter

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

3.20 statt 3.90

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z. B. Potz Badreiniger Power Protect* 500 ml

Alle Potz Reinigungsmittel beim Kauf ab zwei Produkten jedes –.70 günstiger z.B. Potz Xpert Power-Gel-Abflussreiniger*, 1 Liter


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 45

OL in der Theorie: Brigitte Tschamper zeigt den Kindern, in welcher Reihenfolge sie Posten auf der Karte anlaufen müssen.

Brigitte Tschamper erklärt den Kindern zu Beginn, wie das «Stempeln» der Posten mit dem Badge funktioniert.

«sCOOL isch cooooool»

Marvin, Benjamin und Guido (von links) studieren bei einem Schluck Eistee die Resultateblätter.

Wenn Kinder spielend lernen, sich auf dem Schulgelände zu orientieren, kann das nur eins bedeuten: Die «sCOOL Tour de Suisse» macht an ihrer Schule Halt.

H

äsch du s Drüävierzgi gseh?», ruft es über den Pausenplatz. «Nei, das hani nid uf minere Charte – ich han nur s Vieredriiisgi», hallt es zurück. «S Drüävierzgi? Ich hans. Das isch det obe, hinder em Baum», schallt es aus einer anderen Richtung. Was sich anhört wie Lotto, ist in Tat und Wahrheit ein Orientierungslauf. Auf einem Schulhausgelände in Einsiedeln. OL auf dem Schulhausgelände? Genau. «sCOOL Tour de Suisse» nennt sich dieses Projekt, das seit 2002 jedes Jahr von Frühling bis Herbst durch die Schweiz tourt und jeweils über 150 Schulen besucht. Dabei bringen begeisterte OL-Läufer von Swiss Orienteering den Schülern auf spielerische Weise das Kartenlesen bei und zeigen ihnen gleichzeitig, wie viel Spass der Sport machen kann.

Bevor die Schüler mit dem eigentlichen OL loslegen, erklärt ihnen sCOOL-Tourleiterin Brigitte Tschamper, was es mit Badge, Posten und Karte auf sich hat.

Was ist sCOOL? Der Migros liegt der Nachwuchs am Herzen. Deshalb unterstützt sie Kinder- und Jugendprojekte in den Bereichen Sport, Kultur und Umwelt. Seit diesem Jahr ist die Migros auch Hauptsponsorin des Projekts «sCOOL» des Schweizerischen Orientierungslauf-Verbandes Swiss Orienteering. Ziel von «sCOOL» ist es, Kinder und Jugendliche für den OL-Sport und für Bewegung an sich zu begeistern.

«Juhuuuuu! Gewonnen!», Marco freut sich über den Preis für seinen ersten Platz beim OL-Einzelwettkampf.

Danach wird das Gehörte geübt: Beim sogenannten Stempelsprint können sich die Kinder mit dem elektronischen Postenkontrollund Zeitmesssystem vertraut machen, beim Schmetterlings-OL, bei dem sie kurze Schlaufen laufen müssen, mit der Karte des Schulhausareals. Dann gibts endlich eine Verschnaufpause. «Boah, da schwitzt mer ja richtig», sagt Jasmin zu Tanja. «Ja. Aber isch cool, gä?!», antwortet diese. Beide geniessen dann in aller Ruhe Ice Tea und Farmer-Riegel.

Nach der Pause dann der Höhepunkt des Tages: der Einzelwettkampf mit Vorlauf und Final. Während die einen Kinder nach einem kurzen Blick auf die Karte sofort lossprinten, studieren andere etwas genauer, um zu sehen, welche Posten sie in welcher Reihenfolge finden und als Bestätigung stempeln müssen. Alle sind mit Eifer dabei und scheinen grossen Spass zu haben, zumindest den Geräuschen nach zu urteilen, die von überall her hallen. Als die Kinder mit roten Wangen und etwas ausser Atem eine halbe Stunde später wieder auf dem Schulhof stehen, lassen auch ihre Gesichter darauf schliessen, während sie die Zeiten auf ihren Resultateblättern vergleichen und auf der Karte vermisste Posten finden. «Ahaaaaaa – da wär s Drüävierzgi gsi, hinder säbem Baum.»

Text und Bilder Michaela Ruoss

Infos: www.scool.ch

Sponsoring by

OL-Schulprojekt «sCOOL»


AKTION ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 13.9. 2010 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE COCA-COLA IN PACKUNGEN à 8 × 50 cl ( 7+1 GRATIS )

7+1 gratis

7.70

statt 8.80

Coca-Cola Coca-Cola light Coca-Cola zero 8 × 50cl

Coca-Cola gibts in Ihrer Migros Publireportage

siert geruchsaktive Substanzen in der Mundhöhle und

Mundgeruch? Gehen Sie das Problem an

vor Karies.

Haben Sie sich schon einmal unsicher gefühlt, weil Sie glaubten, schlechten Atem zu haben? Fällt Ihnen spontan jemand ein, der manchmal Mundgeruch hat? Zungenbelag als häufigste Ursache

kann täglich angewandt werden. Es schützt wirksam

Wirksamen Schutz vor Mundgeruch bietet auch die meridol ® HALITOSIS Mundspülung. Sie bekämpft mit 3-fach Wirkmechanismus die häufigste Ursache von Mundgeruch. Die Wirkstoffkombination aus der meridol ® Forschung • inaktiviert die geruchsaktiven Bakterien

Die Ursache für Mundgeruch liegt in neun von

• neutralisiert die Schwefelverbindungen

zehn Fällen in der Mundhöhle und nicht wie

• und vermindert den Bakterien-Stoffwechsel.

oftmals angenommen im Magen-Darm-Trakt. Deshalb ist die Behandlung auch Sache des Zahnarztes bzw.

EUm N im Syste

der Dentalhygienikerin. Neben mangelhafter Mundhygiene und Entzündungen des Zahnfleisches sowie des Zahnhalteapparates ist vor allem bakterieller Zungenbelag für den unangenehmen Geruch verantwortlich. Auf der rauen Zungenoberfläche siedeln sich geruchsaktive Bakterien an und bauen dort organisches Material wie Nahrungsreste, abgestorbene Zellen und Speichelbestandteile ab. Dabei werden so genannte

Zunge mit Papillen Auf der rauen Zungenoberfläche siedeln sich geruchsaktive Bakterien an und verursachen schlechten Atem.

flüchtige Schwefelverbindungen (VSC) freigesetzt, die

Interdentalbürsten auch die mechanische Entfernung

als Mundgeruch wahrgenommen werden.

des Zungenbelags mit speziellen Zungenschabern

Mechanische Reinigung

von Ihrer Dentalhygienikerin instruieren.

oder Zungenbürsten. Lassen Sie sich dazu am besten Um dauerhaft Mundgeruch vorzubeugen, sollten einige prophylaktische Mundhygienemassnahmen einge-

Neue Problemlöser

halten werden. Dazu zählt neben der regelmässigen

Das neue meridol ® HALITOSIS Zahn- & Zungen-Gel

Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder

bekämpft die Ursachen von Mundgeruch. Es neutrali-

meridol® HALITOSIS schützt wirksam vor Mundgeruch.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: meridol ® Forschung, Grabetsmattweg, 4106 Therwil, Telefon 0800 42 22 24, www.meridol-halitosis.ch Quelle: Wigger-Alberti W, Gysen K, Axmann EM, Wilhelm KP. Europerio 6, June 4-6 2009, Stockholm, Sweden


NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

NEWS

Eltern aufgepasst!

| 47

MIGROS-ZEITREISE

Perlen aus dem Bildarchiv: Schildkröte à drei Franken (1954))

Auf der Etikette des BabyNahrungsmittels der Marke Hipp im 190-Gramm-Glas — Bio-Teigwaren mit Tomaten und Zucchetti — steht, dass keine Milchprodukte darin enthalten seien. Auf der Zutatenliste im gleichen Sichtfeld steht jedoch, dass Magermilchpulver verwendet wurde, was korrekt ist. Babys mit einer Milchallergie dürfen das Produkt nicht geniessen.

RÜCKRUF

Kukident Super-Haftcreme

Procter & Gamble hat bei der Kukident Super-Haftcreme extra stark, 47 g, eine bakterielle Verunreinigung mit potenziellem Gesundheitsrisiko festgestellt und sich für einen Rückruf entschieden. Betroffen sind Produkte mit der Chargennummer 0200 (Stelle im Bild rot eingezeichnet), die ab dem 17. August bei der Migros im Verkauf waren. Das Produkt kann gegen Rückerstattung des vollen Kaufpreises in alle Migros-Filialen zurückgebracht werden.

U

m es gleich vorwegzunehmen: Diese Schildkröte landete nicht im Kochtopf – ganz im Gegenteil. «5000 Schildkröten vor der Suppe gerettet!», schrieb der «Brückenbauer» 1954. In diesem Jahr importierte die Migros zahlreiche griechische Landschildkröten für eine «einmalige Osteraktion – zur Freude der Kinder». Die Schildkröten fanden reissenden Absatz. Nicht zuletzt,

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisänderungen der Woche

Kakao ist knapp und deshalb teuer. Dies zwingt die Migros, bei vier Frühstücksgetränken die Preise moderat anzuheben. Eimalzin in der 500-Gramm-Packung kostete bis anhin 6.80 Franken. Neu sind es zehn Rappen mehr. Ein Kilogramm M-Quick kostet neu 6.60 Franken. Der alte Preis belief sich auf 6.10 Franken. Léger Kakaogetränk 400 Gramm schlägt um 60 Rappen auf. Alter Preis: 7.30 Franken. Neuer Preis: 7.90 Franken. Der neue Preis des M-Classic Kakaogetränks in der Ein-Kilo-Packung beträgt 6.20 Franken. Das sind 40 Rappen mehr als bis anhin.

weil sie bei der Migros bis zu vier Mal weniger kosteten als in einer Tierhandlung. Beim Kauf einer Schildkröte gabs ein ausführliches Merkblatt mit Infos zu den kleinen Panzertieren. Und um sicherzustellen, dass sie auch den harten Schweizer Winter gut überstanden, veröffentlichte der «Brückenbauer» das ganze Jahr über Tipps für die Pflege. Christoph Petermann


Tanken Sie Sonne.

Erstklassiges Ausspannen. Last e Minut

Tunesien

HM K TUN OMAKHA

Ab Zürich nach Monastir mit Tunis Air am Sa. 11., 18., 25.9.10 Hotel Omar Khayam B B B, Hammamet, Doppel mit All Inclusive

Ägypten

HM K SSH JOLVIL

1 Woche

595.– statt 933.–

1 Woche

795.–

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Koral Blue am So. 12., 19., 26.9.10* statt 1422.– Hotel Maritim Jolie Ville Resort & Casino B B B B * Zuschlag CHF 100.– Sharm el-Sheikh, Doppel mit Frühstück

Mykonos

HM K JMK SUNRIS

Ab Zürich nach Mykonos mit Edelweiss Air am Mi. 15., 22.9.10 Hotel Sun Rise B B B, Agrari, Doppel mit Frühstück

Kreta

HM K HER MAREBL

Ab Zürich nach Heraklion mit Viking Airlines am Do./So. 9., 12., 16., 19., 23., 26.9.10 Hotel Mareblue Village B B B B, Chersonissos, Doppel mit All Inclusive

Algarve

HM K FAO VILGA

Ab Zürich nach Faro mit Edelweiss Air am Do. 16., 23.9.10 Hotel Vila Galé Lagos B B B B, Lagos, Doppel mit Frühstück

Kuba

HM K VRA PALMRE

Ab Zürich nach Varadero mit Edelweiss Air am Di. 14., 21., 28.9., 5., 19., 26.10.10 Hotel Hotetur Palma Real B B B, Varadero, Doppel mit All Inclusive

Mexiko

HM K CUN IBEPAR

Ab Zürich nach Cancún mit Edelweiss Air am Di. 14., 21., 28.9., 5., 19., 26.10.10 Hotel Iberostar Paraiso Beach B B B B, Playa Paraiso, Doppel mit All Inclusive

1 Woche

795.– statt 1151.–

1 Woche

795.– statt 1102.–

1 Woche

845.– statt 1401.–

1 Woche

1499.–

statt 2095.– Verl.-Woche CHF 539.–

1 Woche

1699.–

statt 2355.– Verl.-Woche CHF 840.–

Preise in CHF pro Person inkl. Flughafen-/Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20 % 2–12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin-& Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi- Versicherungspaket CHF 35.–bis CHF 73.–. ÄgyptenVisum CHF 40.–. Touristenkarte Kuba CHF 40.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags-/Reisebedingungen der MTCH AG. Preisstand 6.9.10.

48 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Eine magische Ein Verein von Naturfreunden erweckt die Alp Ponchet zu neuem Leben. Mit der Fauna und Flora erwacht im Val d’Anniviers auch der Tourismus neu. Unterstützung erhält das Projekt unter anderem vom Migros-Hilfsfonds.

S

ylvie Peter, Wanderleiterin und bald fertig ausgebildete Fachfrau für Kräuterheilkunde, sammelt Blätter und Blüten, erklärtundkommentiert.«Schaut, hier wächst eine Orchidee. Sie ist eine von 24 Arten, die rund um Chandolin gedeihen. In der ganzen Schweiz gibt es 70 davon.» Zusammen mit einer Gruppe passionierter Botaniker wandert sie auf die Alp Ponchet, die vom Dorf Chandolin VS nach knapp anderthalb Stunden Fussmarsch erreicht wird. Eine gute Gelegenheit, die lokale Flora zu bestaunen, anschliessend eine Pesto aus ausgewählten Pflanzenarten zu geniessen ¬ und sich eine Vorstellung von der vierjährigen Arbeit des Vereins Pro Ponchet zu machen. Der von Véronique und Armin Christen gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die alte Alp Ponchet im Eigentum der Bürgergemeinde Chandolin zu neuem Leben zu erwecken. «Vor rund zehn Jahren suchten mein Mann und ich einen Ort, um anderen Menschen die Natur näherzubringen», erklärt Véronique Christen. Zusammen mit Walty Zuber, Bürgergemeindepräsident von Chandolin, entstand ein gemeinsames Projekt mit dem Ziel, das Maiensäss und den Stall zu renovieren,

die Weidefläche zu reinigen, die Bisse instand zu setzen und diverse Aktivitäten rund um die Alp zu organisieren. Rasch fand sich eine überzeugte Anhängerschaft über die Kantonsgrenzen hinaus, das Projekt erhielt Rückhalt von Stiftungen und Vereinigungen. Seit diesem Jahr erhält der Verein Pro Ponchet auch von der Migros finanzielle Unterstützung.

Von der Einfachheit des Bergs profitieren

Stolz zeigt Lambert Zufferey, das jüngste Vorstandsmitglied des Vereins Pro Ponchet, eine gereinigte Waldweidefläche. «Eine Waldweidefläche hat alle 15 Meter einen Baum oder eine Baumgruppe», erklärt Zufferey. «Damit wird der im Sommer zu trockene Boden feucht gehalten.» Die Lärchen hat er stehen lassen, weil sie im Winter ihre Nadeln verlieren, die schliesslich zu fruchtbarem Humus verrotten. Zum Sommerbeginn hat Zufferey mit Lehrlingen einer Grossbank während einer Woche Baumstämme geschält und eine alte Quelle instand gesetzt. Zuffereys Frau, Danielle, organisiert Ausflüge und will möglichst viele Jugendliche und Erwachsene an-

Ein facettenreiches Projekt

Jetzt buchen! 0848 82 11 11 www.hotelplan.ch oder im Reisebüro

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Seit über 30 Jahren unterstützt der Migros-Hilfsfonds mit einer Million Franken pro Jahr Entwicklungsprojekte in der Schweiz und im Ausland. «Wir haben uns zur Unterstützung von Pro Ponchet entschlossen, weil das Projekt auf die regionale Entwicklung benachteiligter Berggebiete setzt. Pro Ponchet kämpft gegen die ländliche Abwanderung und bindet die Bevölkerung stark ein. Ausserdem kann damit die Biodiversität in all ihren Facetten erhalten und sogar verbessert werden», erklärt Annina Arpagaus www.migros.ch/hilfsfonds vom Migros-Hilfsfonds.


NEUES AUS DER MIGROS 49 |

Alp im Unterwallis Begeistert von den Möglichkeiten auf der Alp Ponchet: Pro-PonchetVorstandsmitglied Lambert Zufferey mit Frau Danielle, die für das Marketing zuständig ist.

Grosseltern unten im Tal erinnert», erzählt sie, während sie im Gemeinschaftsraum hantiert: «Wir verwenden in der Küche vor allem lokale Produkte, für Nachschub marschieren wir eineinhalb Stunden. Also muss man oft mit dem auskommen, was eben gerade vorhanden ist.» Von dieser Einfachheit profitieren auch Künstler und Kunsthandwerker aus der Region vor und nach der Betriebssaison der Alpwirtschaft. Denn die Instandsetzung der Alp verfolgt auch kulturelle Ziele. «Künstler kommen für ein paar Tage auf die Alp, sind kreativ tätig und stellen ihre Werke anschliessend aus», erklärt Danielle Zufferey. So wie die Malerin Isabelle Zeltner-Salamin, die zusammen mit ihrem Mann Patrice, einem Grafiker und Illustrator, drei Tage auf der Alp verbringt: «Es gibt nicht Überflüssiges, und die Idee der Isolation ist inspirierend für kreatives Schaffen.

Die Vielfalt macht den Verein so besonders

spornen, das unverfälschte Leben wieder zu entdecken. «Eine Nacht verbringen Schulklassen oft unter freiem Himmel, bei Regen finden

sie Zuflucht im Maiensäss», erzählt sie begeistert. Marie-Angèle Moos ist eine der Freiwilligen, die jeweils von

Mitte Juli bis Mitte August die Alpwirtschaft betreiben: «Das hier ist ein magischer Ort, der mich an das Maiensäss meiner

Die Erfahrung der Künstlerin Patricia Vicarini auf der Alp zeigt sich in einer Reihe erstaunlicher Fotos: Im Handumdrehen fertigte sie mit Material, das sie gerade vorfand, zwei Hocker und dekorierte sie. Dann bat sie alle Wanderer, die gerade zugegen waren, darauf Platz zu nehmen für ein Porträt. Entstanden ist vielfältiges Material für eine Tonbildschau, die an der diesjährigen Herbstausstellung gezeigt werden soll. Es ist diese Vielfalt, die den Verein Pro Ponchet und sein Wirken so besonders macht. Am 9. September, anlässlich des Tages der Biodiversität dieses Jahr, setzt sich die Tradition mit der Aussaat von altem Roggen fort. Und am 11. September treffen sich die Künstler auf der Alp Ponchet zu einem für alle Interessierten offenen Tag des Gedankenaustausches. Text Anne-Isabelle Aebli Bilder Laurent de Senarclens


50 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

SPĂ„TSOMMER-FRISCHE

Born


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 51

Bilder Nik Hunger, Styling Linda Hemmi

K

lischees gegen den Strich zu bürsten ist ganz nach dem Geschmack von Martin Möhr und seiner Frau Elisabeth. Im Haus des Ehepaars sucht man vergebens nach Hirschgeweihen, Jagdtrophäen oder rustikaler Waldstübliromantik. Stattdessen: Zeitgenössische Kunst an den Wänden, weisse Designerküche, indirekte Beleuchtung. Puristisch und entschieden modern wohnen die Frauenärztin und der passionierte Jäger. Während sein Verein Jagd Zürich immer noch fast ein reines Männerrevier ist – von 700 Mitgliedern sind nur 20 bis 30 Frauen –,

to be Wild Wenn Martin Möhr, Präsident des Vereins Jagd Zürich, zum Halali am Herd bläst, haben Wald und Feld ein Gipfeltreffen der Hochgenüsse.

Rehschnitzel mit Ofengemüse. Hinweis: Der Rehbestand in der Schweiz ist relativ klein und wird meist für den Eigenbedarf oder die Gastronomie verwendet. Deshalb importiert die Migros Rehfleisch aus Österreich, um die Nachfrage zu decken. Auch diese Rehe stammen aus freier Wildbahn.


52 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

SPÄTSOMMER-FRISCHE EXTRA A tauscht er zu Hause die traditionelle Männermit der Frauenwelt: In der Küche hat er die Schürze an.

Einst unfreiwilliger, heute leidenschaftlicher Koch

«Ich bin seit 30 Jahren Mitglied im Männerkochclub Gourmet Burger Kyburg», erzählt Möhr. Eine Tugend, die aus der Not geboren wurde. «Wir haben schon immer gerne Gäste zum Essen eingeladen. Doch da meine Frau früher öfter ganz plötzlich in den Kreisssaal gerufen wurde, stand ich immer ganz schön hilflos da.» So musste er kochen lernen – und lernte es zu lieben. «Was die Fleischzubereitung angeht, ist er der absolute Experte», sagt seine Frau Elisabeth. «Ich bin meist für das Gemüse zuständig und sorge dafür, dass mehr Bouillon statt zu viel Olivenöl ans Essen kommt», lacht sie. In dieser Rollenteilung zeigen sie uns heute ihr Lieblingsrezept:

Ein eingespieltes Küchenteam: Martin Möhr kümmert sich um das Fleisch, Elisabeth Möhr um das Gemüse.

Vor dem Braten das Fleisch nur mit Würzmischung bestreuen, erst danach salzen und pfeffern (links). Perfekt: Aussen Kruste, innen rosé (rechts).

Rehschnitzel mit Ofengemüse. Ein ebenso unkompliziertes wie leichtes Gericht. Das Rehgigot ist natürlich selbst geschossen, im Jagdrevier Kyburg. «Hier, schnuppern Sie mal», sagt er und hält uns das Fleisch hin. «Reh darf nur einen sehr zarten, frischen Eigengeruch haben. Wenn es zu intensiv duftet, hat es zu lange abgehangen. Das Fleisch hier ist von erstklassiger Qualität, fachgerecht behandelt vom Fleischer meines Vertrauens.» Wer bei Wildgerichten an langes Schmoren und schwere

Der Daumentest: Wenn das Fleisch beim Draufdrücken gleich fest ist wie der Daumenballen, ist es gar.

Saucen denkt, wird von Möhr eines Besseren belehrt: «Wild eignet sich, entgegen der landläufigen Meinung, ganz hervorragend fürs Grillieren oder Kurzbraten in der Pfanne.» Das ganze Jahr über ist daher sein Balkongrill mit der Gusseisenplatte in Betrieb. Sein Tipp: Anfangs kurz ganz heiss anbraten und oft wenden, damit sich die Poren schliessen und sich eine Kruste bildet, dann bei mittlerer Temperatur und geschlossenem Deckel garen. Je dünner das Fleisch, desto öfter wenden und

umso kürzer die Garzeit. Der Daumentest zeigt, wann das Fleisch gut ist: «Wenn es sich beim Drücken so anfühlt wie der Daumenballen, ist es gut. Salz und Pfeffer erst auf dem Teller hinzufügen.»

Wild — mehr Bio geht eigentlich nicht

Seine Frau verrät uns einen Trick bei der Gemüsezubereitung: «Die Knoblauchzehen ungeschält mitgaren. Erst zum Verzehr drückt man die Zehe aus der Haut. So hat man das volle Aroma, aber danach keinen schlechten Atem.»


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 53

Rehschnitzel mit Ofengemüse Hauptgericht für 4 Personen

Zutaten Zu 2 Lo Lorbeerblätter 2 Ne Nelken 4 gr grosse Zwiebeln Pe 1 Peperoni 2 Ka Karotten 10 g Sellerie 100 Ko 1 Kohlrabi Zu 1 Zucchetti 80 g festkochende 800 Ka Kartoffeln Zw 1 Zweig Rosmarin Kn 5 Knoblauchzehen Sa Pfeffer Salz, 5 EL Olivenöl 50 g Rehschnitzel 500 Ge Gewürzmischung Grill mi mild

Frisches Gemüse je nach Saison: on: Einfache Zubereitung, aber dann ann braucht es Geduld: Während der er 90 Minuten im Ofen muss es alle lle 15 Minuten gewendet werden.

Dass Wild und die moderne, leichte Küche eine hervorragende Liaison bilden, schmeckt man. Und dass Jagd Tradition und Moderne verbinden kann, zeigen die Möhrs, die oft gemeinsam mit ihrer Dachsbracke Gioa auf Pirsch gehen. Schon sein Vater war Jäger, Möhr selbst machte mit 20 seine Jägerprüfung. «Alle reden heute von Naturverbundenheit und artgerechter Tierhaltung. Genau das alles ist die Jagd. Mehr Bio geht eigentlich nicht.» Der Jurist und Immobilienberater muss es wissen. Als zweites berufliches Standbein importiert er seit 1994 BioPekan-Nüsse aus Südafrika nach Europa. Damals arbeitete er als Uno-Beobachter bei den ersten freien Wahlen im Land, bei der Mandela Präsident wurde. Es stört ihn, wenn Jäger heute oft aus Unwissenheit oder falsch verstandener Tierliebe diffamiert werden. «Jagen ist mehr als ein Hobby, es ist ein anspruchsvolles und zeitintensives Handwerk, das kein Fleischesser verurteilen dürfte. Wir Jäger delegieren das Töten eben nicht an andere. Es ist sicherlich archaisch, aber ehrlich.» Silke Bender

Zubereitung 1 Lorbeerblätter mit den Nelken auf der Hälfte der Zwiebeln fixieren. Peperoni halbieren und entkernen. Gemüse, Kartoffeln und restliche Zwiebeln in 3—4 cm grosse Würfel schneiden. Rosmarin hacken. 2 Backofen auf 180 °C vorheizen. Gemüse, ungeschälte Knoblauchzehen und Rosmarin in einen Bräter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Öl beigeben. Ohne Deckel in der Ofenmitte ca. 90 Minuten garen. Dabei alle 15 Minuten umrühren. 3 Schnitzel kalt abspülen. Mit Haushaltspapier trocken tupfen. Mit der Gewürzmischung würzen. Je nach Dicke beidseitig 3—5 Minuten braten oder grillieren. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Gemüse je nach Saison variieren.

Knollensellerie, Schweiz, aktueller Tagespreis

Rehschnitzel, Österreich,

Fr. 3.50* statt Fr. 5.90 per 100 g. * Aktion gilt vom 7. bis 13. September.

Würzmischung Grill mild, 69 g,

Fr. 1.30 Vom «K-Tipp» mit gut ausgezeichnet: Monini Olio Extra Vergine, 1 l,

Fr. 14.20

Kartoffeln festkochend, Schweiz, 2,5 kg, Fr. 2.20


54 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm Bei Eberles am Bodensee wachsen die Apfelbäume noch hoch und kräftig wie früher. Johann und Sohn Cornel produzieren hier das Mostobst für den feinen TerraSuisse-Apfelsaft.

D

er grösste Feind unseres Süssmosts ist ziemlich winzig: die Wühlmaus. Doch Johann Eberle (76) findet den Nager mit den Knopfaugen alles andere als herzig. «Sie knabbert die Wurzeln der jungen Bäume ab und zerstört so bis zu 20 Jahre Arbeit», schimpft er. Sein Sohn Cornel (43) wendet immer neue Tricks an, um dem Vielfrass den Garaus zu machen

– kleine Blechmauern und Lebendfallen, in denen Mäuse von Füchsen gefressen werden sollen. Dennoch: Dieses Jahr fällten sie abermals 20 Jungbäume. Seit über 300 Jahren pflanzt die Familie Eberle am Ufer des Bodensees Obstbäume an. Ganz so wie früher: Hochstammbäume sind für die Eberles Ehrensache. «Dieser Bohnapfelbaum», sagt Jo-

hann Eberle und klopft an einen mächtigen Stamm, «ist etwa so alt wie ich. Ein Apfelbaum hat ungefähr eine Lebenskurve wie der Mensch. Mit 20 beginnt er die besten Erträge zu bringen, und ab 60 geht es langsam abwärts», lacht der rüstige Mittsiebziger. Für den Schutz des Obstes experimentiert der Sohn bereits mit biologischen Alternativen: Flüssighanf gegen

Pilzbefall, Brennnesselwasser gegen Schädlinge. Nur gegen die verflixten Wühlmäuse ist noch kein Kraut gewachsen. Hier hoffen Sohn und Vater auf das Comeback des Wiesels. Doch bis das vom Aussterben bedrohte Raubtier und der Kreislauf der Natur wieder greifen, braucht es Geduld. TerraSuisse und IP-Suisse helfen der Natur dabei. Silke Bender


MARKTFRISCH JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

: Gutes aus dem Ofen it Halbe Kartoffeln m f Sbrinz. Rezept au -tipp www.saison.ch/m

2,5 kg

2.20

Kartoffeln festkochend Schweiz, Tragtasche à 2,5 kg

50%

6.90 statt 13.80

M-Classic Tortelloni mit Käse oder Fleisch im Duo-Pack, 2 x 500 g z. B. mit Käse

40%

1.80 statt 3.–

Rippli-Nierstück geräuchert, Schweiz, per 100 g

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


MACHT M ACHT SIE DIESE JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

prig: Knackig und knus und n Salat mit Traube zept Nussknusperli. Re h/ .c auf www.saison m-tipp

5.90

Cherry-Tomaten am Zweig Schweiz, 500 g

2.90

Trauben Uva Italia Italien, per kg

3.35 statt 4.20

Anna’s Best Herbstsalat 20% günstiger 250 g Genossenschaft Migros Ostschweiz

–.70

Feigen blau Türkei, pro Stück

2.20

Bio Karotten Schweiz, 500 g


FRISCHE AUCH AN? VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

PREISKRACHER pro

4.50

Bio Trauben weiss Herkunft siehe Verpackung, 500 g

Stück

3.50 Ananas Costa Rica/Panama

30%

3.90

Äpfel Gala Schweiz, per kg

1.75 statt 2.50

Eisbergsalat Schweiz, pro Stück

40%

3.80

Bohnen Schweiz, 500 g

9.–

statt 15.–

Eierschwämme Litauen, 500 g


WILLKOMMEN WILLKOM WILLKO MMEN AUF JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

? Lust auf Asiatisch it m is Re Gebratener ePoulet und Shiitak pilzen. Rezept auf -tipp www.saison.ch/m

4.15

statt 5.20

Bio CharcuterieProdukte 20% g체nstiger z. B. Salami, Bio, Italien, per 100 g

33%

14.80

2.300 statt 2.9

Optigal Pouletgeschnetzeltes im 3er-Pack Schweiz, 3 x 222 g

Gesamtes Bio Fischsortiment (ohne ger채ucherte Fische) 20% g체nstiger z. B. Forelle, weiss, Zucht aus der Schweiz, per 100 g

3.950

1.30

statt 22.20

statt 5.9

MSC Wildlachs Sockeye mit Haut Alaska, ganze Seite, per 100 g

Genossenschaft Migros Ostschweiz

statt 1.75

TerraSuisse Schweinsvoressen Fleisch aus der Schweiz, per 100 g


DER FRISCHESEITE. VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

30% 6.30 statt 9.–

Schweinsbratwurst im 4er-Pack Schweiz, 4 Stück, 440 g

PREISKRACHER 40%

3.50 statt 5.90

Rehschnitzel Österreich, per 100 g

40%

3.35 statt 4.50

Riesen-Cervelas hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz, 1 Paar, 340 g

1.05 statt 1.80

Hackbraten hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz, per 100 g

50%

4.50 statt 5.70

Landjäger geräuchert 20% günstiger hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz, 3 Paar, 300 g

9.90 statt 20.–

Rippli geräuchert vom Hals hergestellt in der Region mit Fleisch aus der Region, per kg


FRISCHEN SIE MAL IH JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR

2.85

1.80

Alle Yogos im 4er-Pack 20% günstiger z. B. Honig, 4 x 180 g

Alle Bio Teige 20% günstiger z. B. Bio Kuchenteig, 270 g

statt 3.60

2.60 statt 3.30

Alle Flan im 6er-Pack 20% günstiger z. B. Chocolat, 6 x 125 g

1.65 statt 2.–

Raccard Tradition Block, per 100 g Genossenschaft Migros Ostschweiz

statt 2.25

1.20

1.555

Asiago 20% günstiger per 100 g

Vacherin Fribourgeois mild 20% günstiger per 100 g

statt 1.55

1.75

statt 2.15

Bio Emmentaler per 100 g

statt 1.9

–.80 statt 1.–

Alle Buttermilch Aus der Region. Für die Region. 50 cl


REN GESCHMACK GESCHM GESCH MACK ACK AUF. VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

1.50 statt 1.90

1.20

Kleinbrote abgepackt, TerraSuisse 20% günstiger z. B. Sandwiches, TerraSuisse, 3 Stück/195 g

Croissant pur beurre 70 g

2.70 statt 3.40

Silser-Sandwiches 3 Stück, 315 g

1.–

statt 1.40

Viola cornuta – Hornveilchen Aus der Region. Für die Region. In verschiedenen Farben blühend, im 9-cm-Topf

33% 12.–.– statt 18

Basler Leckerli 1,5 kg

3.90 statt 4.90

Chrysanthemen «Garden Mums» Aus der Region. Für die Region. In verschiedenen Farben blühend, im 12-cm-Topf

11.90 statt 14.90

Strauss Surprise Midi z. B. in Orange, pro Strauss

50%

5.90 statt 11.80

Freilandschale Heidi pro Schale


NUTZEN SIE DIE GUNST D

JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR V

50%

30%

7.10

16.8.–0

statt 14.20

statt 24

Happy Hour Schinkengipfeli, tiefgekühlt Packung à 2 x 12 Stück

33%

5.40 statt 8.10

ChocMidor Carré oder Rocher im 3er-Pack z. B. ChocMidor Carré, 3 x 100 g

Costa Pacific Prawns, tiefgekühlt 600 g

30% 9.20

statt 13.20

Frey d’Or Schokoladenstängel 30 Stück/630 g

33%

5.–

statt 7.60

Smams Kaubonbons oder Micamu Caramels im Duo-Pack z. B. Smams Funny Fruits, 2 x 200 g

30%

11.9.–0 statt 17

Megastar Almond, Vanille oder Cappuccino im 12er-Pack z. B. Megastar Almond, 12 x 90 g

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

6.10

statt 6.90

Alle Kaffees 500 g Bohnen oder gemahlen –.80 günstiger z. B. Caruso Imperiale, Bohnen

4.150 statt 5.2

Alle Bio Yogi Tees* 20% günstiger z. B. Yogi Abend Tee, Bio, 15 Beutel


ES GÜNSTIGEN EINKAUFS.

VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

40%

6.70 statt 11.20

Thon in Öl im 8er-Pack 8 x 155 g

1.20 statt 1.50

Alle Bon Chef Braten- und Beutel-Saucen 20% günstiger z. B. Bratensauce gebunden, 30 g

30%

1.85 statt 2.70

Alle Agnesi Saucen im Glas z. B. Agnesi Sugo Basilico, 400 g

1.90

statt 2.40

Gold Säfte 1 Liter und 3 x 25 cl 20% günstiger z. B. Multivitamin Saft, 1 Liter

40%

4.505 statt 5.6

Zweifel Chips 170 g, 280 g und 300 g 20% günstiger z. B. Zweifel Paprika Chips, 280 g

3.45 statt 5.80

Alle Cucina & Tavola Geschirrserien aus Porzellan, Keramik, Steingut, Bone China und Glas z. B. Kaffeetasse mit Unterteller «Siena», Keramik Gültig bis 20.9.

30% 1.35 statt 1.95

Alle Agnesi Teigwaren 250-500 g, z. B. Agnesi Spaghetti, 500 g

7.70

statt 8.80

Alle Coca-Cola in Packungen à 8 x 50 cl (7 + 1 gratis)


UM DIE WETTE SPAREN. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 13.9. ODER SOLANGE VORRAT

6 für 4 55.60 statt 83.40

Sangenic Nachfüllkassetten für Windeleimer* (ab 6 Monaten) 6er-Pack

33%

2.85 statt 4.30

Gesamtes Candida Zahnpflege Sortiment z. B. Candida Multicare 7 in 1 Zahnpasta, 75 ml Gültig bis 20.9.

40%

23.70 statt 39.50

Total 5-Liter-Flaschen Classic, Color oder Aloe Vera

7.80

statt 11.70

M-Classic, Belherbal, Golden Hair Professional oder Bircal in Mehrfachpackungen z. B. M-Classic Shampoo Ultra Mild im 3er-Pack (3 für 2), 3 x 400 ml

30% 5.–

statt 7.20

Exelia Parfums du Monde Gewebeveredler Caribbean Night, Sun of Africa, Moon of Bali, Asian Sunset, 1 Liter Gültig bis 20.9.

*Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

9.90

Kinder- und Baby Strumpfwaren* z. B. Kinder Socken im 5er-Pack 80% Baumwolle, 17% Polyamid, 3% Elasthan, Gr. 27/30-39/42 Gültig bis 20.9.

9.90

Damen Socken im 5er-Pack 95% Baumwolle, 5% Elasthan, Gr. 36-41 Gültig bis 20.9.


SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 13.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT FRÜCHTE & GEMÜSE

29.–

Oregon Scientific Funkwecker mit Projektion*/*** bis 180° schwenkbar, 2 Alarmzeiten, inkl. Netzteil für dauerhafte Projektion Gültig bis 4.10.

Croissant pur beurre, 70 g 1.20

Äpfel Gala, Schweiz, per kg 3.90

Silser-Sandwiches, 3 Stück, 315 g 2.70 statt 3.40

Mehlfertigmischung Butterzopf oder Körnlibrot im Duo-Pack, z. B. Butterzopf, 2 x 500 g 4.10 statt 5.20 20%

Trauben Uva Italia, per kg 2.90

Raccard Tradition, Block, per 100 g 1.65 statt 2.–

Alle Kaffees 500 g, Bohnen oder gemahlen –.80 günstiger

Bio Trauben weiss, Herkunft siehe Verpackung, 500 g 4.50

Asiago, per 100 g 1.20 statt 1.55 20%

Feigen blau, Türkei, pro Stück –.70

Vacherin Fribourgeois mild, per 100 g 1.55 statt 1.95 20%

Ice Tea PET in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z. B. Ice Tea Lemon 6.60 statt 9.90 6 für 4

Kartoffeln festkochend, Tragtasche à 2,5 kg 2.20

Bio Emmentaler, per 100 g 1.75 statt 2.15

Cherry-Tomaten am Zweig, Schweiz, 500 g 5.90

Alle Buttermilch, Aus der Region. Für die Region. 50 cl –.80 statt 1.–

Bio Karotten, Schweiz, aus der Region, 500 g 2.20 Eierschwämme, Litauen, 500 g 9.– statt 15.– Eisbergsalat, Schweiz, aus der Region, pro Stück 1.75

FLEISCH, FISCH & GEFLÜGEL Optigal Pouletgeschnetzeltes im 3er-Pack, 3 x 222 g 14.80 statt 22.20 33% Schweizer Coquelet, Geflügel aus der Schweiz, 2 Stück, per 100 g 1.05 statt 1.50

statt 149.–

Rehschnitzel, per 100 g 3.50 statt 5.90 40%

Gesamtes Bettwaren-Sortiment (ohne M-Budget) 20% günstiger z. B. Prima Duvet*/**, 160/210 cm, waschbar bis 60 °C Gültig bis 4.10.

Rippli-Nierstück, per 100 g 1.80 statt 3.– 40% Rippli geräuchert vom Hals, per kg 9.90 statt 20.– 50% Schweinsvoressen, TerraSuisse, Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 1.30 statt 1.75 Schweinsbraten, TerraSuisse, Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 1.35 statt 1.80 Hackbraten, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz, per 100 g 1.05 statt 1.80 40%

statt 21.–

Yvette Feinwaschmittel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack 2 x 2 Liter

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Schweinsbratwurst im 4er-Pack, 4 Stück, 440 g 6.30 statt 9.– 30%

15.80

Zweifel Chips, 170 g, 280 g und 300 g 20%

Ananas, pro Stück 3.50

Bohnen, Schweiz, 500 g 3.80

119.20

BROT & MILCHPRODUKTE

Riesen-Cervelas, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz, 1 Paar, 340 g 3.35 statt 4.50

Alle Yogos im 4er-Pack 20% Alle Flan im 6er-Pack 20%

BLUMEN & PFLANZEN Rosen 50 cm, Max Havelaar, Bund à 12 Stück 12.90 Strauss Surprise Midi, z. B. in Orange, pro Strauss 11.90 statt 14.90 Gladiolen, in diversen Farben, Bund à 5 Stück 5.90 statt 8.90 Freilandschale Heidi, pro Schale 5.90 statt 11.80 50% Viola cornuta Hornveilchen, Aus der Region. Für die Region. In verschiedenen Farben blühend, im 9-cm-Topf 1.– statt 1.40 Chrysanthemen «Garden Mums», Aus der Region. Für die Region. In verschiedenen Farben blühend, im 12-cm-Topf 3.90 statt 4.90 Calluna Besenheide, Aus der Region. Für die Region. In verschiedenen Farben blühend, winterhart, im 13-cm-Topf 4.90 statt 5.90

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Anna’s Best und Bio Sandwiches und Canapés z. B. Dreieck-Sandwich Thon, 170 g 2.85 statt 3.60 20% M-Classic Tortelloni mit Käse oder Fleisch im Duo-Pack, 2 x 500 g 50%

Alle Coca-Cola in Packungen à 8 x 50 cl 7.70 statt 8.80 Gold Säfte 1 Liter und 3 x 25 cl 20% Happy Hour Schinkengipfeli, tiefgekühlt, Packung à 2 x 12 Stück 7.10 statt 14.20 50% Megastar Almond, Vanille oder Cappuccino im 12er-Pack 30% Alle Agnesi Teigwaren, 250–500 g 30% Alle Agnesi Saucen im Glas 30% Alle Bon Chef Braten- und Beutel-Saucen 20% Thon in Öl im 8er-Pack, 8 x 155 g 6.70 statt 11.20 40%

NEAR-/NON-FOOD Alle Cucina & Tavola Geschirrserien aus Porzellan, Keramik, Steingut, Bone China und Glas 40% Gültig bis 20.9. Total 5-Liter-Flaschen 23.70 statt 39.50 40% Yvette Feinwaschmittel, Nachfüllbeutel im Duo-Pack, 2 x 2 Liter 15.80 statt 21.– M-Classic Shampoo Ultra Mild im 3er-Pack (3 für 2), 3 x 400 ml 7.80 statt 11.70 Gesamtes Candida Zahnpflege Sortiment 33% Gültig bis 20.9. Gesamtes BettwarenSortiment (ohne M-Budget) 20% Gültig bis 4.10. Damen Socken im 5er-Pack 9.90 Gültig bis 20.9. Herren Socken im 5er-Pack 9.90 Gültig bis 20.9.

NEUHEITEN

Landjäger geräuchert, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz, 3 Paar, 300 g 4.50 statt 5.70

Cornatur im Duo-Pack, z. B. Quorn Spinat/ Käse-Schnitzel, 2 x 240 g 10.50 statt 15.– 30%

Landbrot mit Sojaschrot, Bio, 260 g 2.90 NEU Gültig bis 20.9.

Gesamtes Bio Fischsortiment (ohne geräucherte Fische) 20%

Basler Leckerli, 1,5 kg 12.– statt 18.– 33%

MSC Wildlachs Sockeye mit Haut, Alaska, ganze Seite, per 100 g 3.95 statt 5.90

Smams Kaubonbons oder Micamu Caramels im Duo-Pack 33%

Diverse Optigal CharcuterieProdukte NEU Gültig bis 20.9.

Costa Pacific Prawns, tiefgekühlt, 600 g 16.80 statt 24.– 30%

Trident Kaugummi im Duo-Pack, z. B. Trident senses mint mystery, 2 x 49 g 6.55 statt 9.80 33%

Genossenschaft Migros Ostschweiz

Bienenstich, 300 g 5.40 NEU Gültig bis 20.9.

Diverse Krevetten und Meeresfrüchte NEU Gültig bis 20.9. Léger Tartare, 150 g 2.90 NEU Gültig bis 20.9. Vollrahm, Bio, 500 ml 4.20 NEU Gültig bis 20.9. Anna’s Best Wild Menü: Reh- oder Hirschpfeffer mit Knöpfli NEU Gültig bis 20.9.

Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


UND WAS PROBIER ICH HEUTE? JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 20.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

NEU

10.90

Anna’s Best Wild Menu z. B. Rehpfeffer mit Knöpfli, 430 g

NEU

2.90

Diverse Optigal Charcuterie-Produkte z. B. Coquerli, Schweiz, 4 Stück, 200 g

NEU

2.90

Léger Tartare 150 g

NEU

4.90

Diverse Krevetten und Meeresfrüchte z. B. M-Classic Krebsschwänze, Wildfang aus China, 110 g

NEU

NEU

2.90

Landbrot mit Sojaschrot, Bio 260 g Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

4.20 Vollrahm, Bio UHT, 500 ml


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 67

Strukturelemente für die St Biodiversität: Bi ein Schlafplatz fü für Fledermäuse. Lo Loch für Loch «sozialer Wo Wohnungsbau»: Der präpari rierte Baumstamm bietet Wi Wildbienen ein Dach über dem Ko Kopf — gleich neben der Ar Arbeitsstelle, der Apfelblüte.

Bild Jorma Müller

Förderung der Artenvielfalt 2008 lancierte die Migros mit IP-Suisse und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach das Label TerraSuisse. Heute produzieren bereits über 14 000 Landwirte für das Label. TerraSuisse steht für naturnahe und tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft — heute, morgen und übermorgen. Das Label setzt sich vor allem für den Erhalt des Artenreichtums in Flora und Fauna, die Biodiversität, ein. Denn ein konventioneller intensiver Anbau gibt viele Pflanzen- und Tierarten dem Aussterben preis. Bauern der IP-Suisse, die ihre Produkte unter TerraSuisse verkaufen, müssen strenge ökologische

Kriterien einhalten. Im Gegensatz zu den heute im Obstanbau verbreiteten Niederstammkulturen, in denen Vögel ungern nisten, bieten die Eberles auf ihrem Hof in den alten Hochstammbäumen nicht nur Vögeln wie Grünspechten, sondern auch vielen anderen Tieren Lebensräume (siehe oben): In Ast- und Steinhaufen finden zum Beispiel Wiesel oder Amphibien Schutz. Schon jetzt haben die Eberles mit 18,5 Punkten die von IP-Suisse geforderten 17 weit übertroffen. TerraSuisse stärkt neben dem Label Migros Bio das Engagement der Migros im Bereich Nachhaltigkeit. www.migros.ch/terrasuisse

Durstlöscher von TerraSuisse

Apfelsaft klar und naturtrüb, 1,5 l, je Fr. 2.50* Apfelsprudel, 1,5 l,

Fr. 2.30

Apfelwein, 1,5 l,

Fr. 2.80*

* Regional erhältlich.

Zwei, die sich für die ökologische Vielfalt der Erde einsetzen: TerraSuisse und die Uno. Letztere hat 2010 zum «Internationalen Jahr der Biodiversität» erklärt.


68 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Bio ist Leben

Bio ist kein Trend, Bio ist eine Lebenseinstellung. Über Bio zu diskutieren ist gut, Bio zu kaufen ist besser. Mit Bio profitieren Natur und Mensch. Seit den Sechzigerjahren baut die Migros ihr BioLabel kontinuierlich aus. Dabei dient ihr die Natur als Vorbild. Schädlinge wie Läuse werden nicht durch Chemie, sondern durch ihre natürlichen Feinde bekämpft. Damit Bio drin ist, wo Bio draufsteht, legt die Migros grossen Wert auf Richtlinien und deren Einhaltung. Sämtliche Rohstoffe aus der Schweiz stammen von Betrieben, die nach den strengen Vorgaben der Bio Suisse mit der Knospe zertifiziert sind. Kontrolliert werden die Betriebe durch unabhängige Zertifizierungsstellen.

Teatime mit Produzentenfamilie Morard inmitten ihres Kräuterfelds. Aufgegossen und stilvoll serviert von Mitarbeiterin Dunja Gabathuler.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 69

Die Schweiz bittet zum Tee Tee ist Gesundheit aus der Natur. Erst recht in Schweizer Bioqualität. Da werden Alpenkräuter zum Lebenselixier.

Bild Martin Guggisberg, Styling Anita Oeschger

T

autropfen glitzern in der Morgensonne. Hummel und Bienen tanzen summend zwischen den Samtblüten um die Wette. Alpenkräuter verströmen ihre betörenden Aromen – Schnitt! Natürlich keimen im Stadtmenschen bei so einem schönen Arbeitsplatz romantische Gedanken. Die haben aber nicht viel mit dem Alltag des Kräuterbauern zu tun, der sich mit Unkraut und Ungeziefer rumplagen muss. Doch auch wenn ihre Arbeit schweisstreibend ist, schön ist sie allemal.

Bei Alpenluft und mit Kräuterduft

Die biologischen Schweizer Alpenkräuter werden in der Bergzone in einer Höhe von 800 bis 1600 Metern angebaut. Die Anbauflä-

chen für den Zulieferer der Migros, die Kennel AG, befinden sich in den Regionen Wallis (50 Prozent), Emmental bis hin zum Jurasüdfuss (30 Prozent), im Luzerner Hinterland (10 Prozent) und im Puschlav (10 Prozent). Im Wallis haben sich die Bauern zur Genossenschaft Valplantes zusammengeschlossen, die eine reiche Palette an Kräutern anpflanzt und erntet. Abnehmer der würzigen Ernte ist unter anderem die Kennel AG, die seit den Fünfzigern die Zusammenarbeit mit der Migros in Sachen Kräuter pflegt. Die Biokräuter werden gemäss Bio-Richtlinien und den Spezifikationen der Kennel AG geerntet, da nicht für jedes Kraut die gleichen Vorschriften bezüglich Pflanzung und Erntezeit gelten.


70 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Alpenkräutermischung: Eine sehr ausgewogene würzige Mischung mit einem leicht süsslichen Geschmack und feiner Duftnote des Eisenkrauts. Hier kann man zurücklehnen, die Augen schliessen und sich auf diese Weise an der Alpenflora erfreuen. Alpenkräuterteemischung, Bio, 26 Beutel,

Fr. 2.80

Kräuterernte: Ohne Sense und Sichel, dafür mit einer modernen Schneidemaschine für alle Anbauer der Region.

Um das Saatgut zu verbessern, dass heisst, die Resistenz gegen Schädlingsbefall und Krankheiten zu optimieren, arbeiten der Migros-Zulieferer und die Anbauer eng mit der schweize-

rischen Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil in Conthey VS zusammen. Hinzu kommen eine ausgeklügelte Qualitätskontrolle und Analytik der Kräuter, bevor sie zu Feinschnitt

verarbeitet werden. Den Schlusspunkt setzt die sensorische Prüfung, die dem Kunden ein optimales Geschmackserlebnis garantiert. Teebeutel für Teebeutel. Martin Jenni


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Zitronenthymian: Dieser Kräutertee schmeckt intensiv nach Zitrone und wird durch eine angenehme Würze abgerundet. Ein Tee, der überrascht. Zitronenthymiantee, Bio, 26 Beutel,

| 71

Fabien Fournier, der innovative Geschäftsführer der Genossenschaft Valplantes, der Vereinigung von Kräuteranbauern aus den Walliser Bergen, legt bei der Ernte nicht nur für den Fotografen Hand an.

Fr. 2.60*

Orangenminze: Ein kühlender, durstlöschender und erfrischender Kräutertee mit dem leicht süsslichen Geschmack der Orange. Dieser Genuss verlangt nach mehr. Orangenminze-Tee, Bio, 26 Beutel, Fr. 2.60* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


72 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

1. Jasmin Brunner (23):

2. Kerstin Cook (21):

Die Aargauerin aus Walde arbeitet in London als Model und studiert an einer Abendschule Psychologie. «Mein Zuhause ist aber die Schweiz.» Hier geht sie gerne mit ihrem Vater Pilze sammeln, die ihre Mutter dann zu einer feinen Pastetlisauce verarbeitet. Weckt Kindheitserinnerungen: Léger Pastetli, 2 St., Fr. 1.50

Die Verkaufsmitarbeiterin aus Kriens LU studiert via Fernstudium Biologie. Später will sie Tierphysiotherapeutin werden. Die Schöne steht bereits seit ihrem 15. Lebensjahr vor der Kamera. Ihr Lieblingsdessert: «Erdbeeren mit Schlagrahm». Macht das Dessert noch leichter: Léger Halbrahm, 250 ml,

Fr. 3.60

5. Carole Jäggi (22):

Die amtierende Miss Südostschweiz wollte schon immer Primarlehrerin werden. In einem Jahr hat sie es geschafft. «Kinder geben mir viel. Sie freuen sich auch über kleine Dinge.» In den Tag startet sie immer mit Müesli und Milch. Frischer Geschmack, wenig Kalorien: Léger Magermilch, 1 l, Fr. 1.50

6. Laura Kämpf (19):

Die Tessinerin aus Pregassona macht eine Lehre als Fotografin. Wichtig ist ihr, dass man sich selber ist und anderen nicht etwas vorspielt. Ihre Lieblingsstadt ist Zürich: «Die Leute sind zwar etwas verschlossener als in Lugano, aber hier gibts viel zu erleben.» Gehören zu jeder Party: Léger Paprika Chips, 200 g, Fr. 3.90

Wer wird die neue Miss

Am Samstag, 25. September, ist es wieder so weit: Die schönsten Schweizerinnen tänzeln über die begehrten Titel. Gutes Aussehen ist das eine. Was die zwölf Kandidatinnen aber antreibt, was sie die Beautys dem Sponsor Léger. Wählen Sie jetzt Ihre Miss-Schweiz-Favoritin und gewinnen Sie


DAS BESTE AUS DER MIGROS 3. Sabrina Guilloud (23):

| 73

4. Jennifer Hurschler (24):

Die Kommunikationsstudentin aus Veyrier GE glaubt nicht an Glück, sondern dass jeder sein Schicksal selber lenken kann. Sie achtet auf gesunde Ernährung und treibt viel Sport. Papa ist ihr Vorbild: «Weil er enthusiastisch und so voller Energie ist». Für einen energievollen Start in den Tag: Léger Konfi Boysenbeeren, 325 g, Fr. 2.60

Die Börsenhändlerin aus Zürich hat sich auf ihren Reisen in Asien verliebt und träumt von einem eigenen Bungalowresort. Komplimente von Frauen sind ihr viel lieber: «Sie sind meist ehrlicher gemeint.» Fit hält sie sich mit Yoga. Wenn sie mal sündigt, dann mit Schoggi-Guetsli. Definitiv eine Sünde wert: Léger Mini Cookies, 180 g, Fr. 2.90

7. Arjeta Lataj (21):

8. Noemie Leibinn (18):

Die amtierende Miss Bern aus Aarberg BE besucht die Handelsschule in Neuchâtel. Die Tierliebhaberin wollte eigentlich Tierärztin werden, hat diesen Plan aber aufgegeben, weil sie niemals Tiere einschläfern könnte. Ihr Traum? «Käfigtauchen mit Haien». Fein, aber harmlos: Léger Dessert Preussen, 220 g, Fr. 2.50

Bilder Jorma Müller

Die zielstrebige Thurgauerin aus Rickenbach macht eine Ausbildung als Marketingfachfrau. Sie sieht sich als Businesslady: «Erst die Karriere, dann die Familie. Step by Step.» Sie möchte viel von der Welt sehen, fremde Länder und Kulturen kennenlernen. Genuss aus der Schweiz: Léger Brie, 170 g, Fr. 3.25

Schweiz?

Zürcher Showbühne und buhlen um den sich wünschen und wovon sie träumen, verraten zwei VIP-Tickets für die Wahlnacht.

D

en Léger-Schokodrink haben wir in der Schule immer getrunken», erinnert sich Anic Lysser. Ein Lieblingsprodukt ist bei allen schnell gewählt: Léger, die leichte Linie der Migros, begeistert die Schönheiten. «Wieso nicht ein kalorienreduziertes Produkt geniessen, wenn es ja gleich gut schmeckt?», bemerkt Jasmin Brunner. Auch beim Shooting

läufts wie am Schnürchen, die Kandidatinnen posieren gekonnt. Etwas schüchterner geben sie sich im Interview – an den Medienrummel müssen sie sich erst noch gewöhnen. Für eine von ihnen wird dieser Ende September erst richtig losgehen. Nur, wer wird neue Miss Schweiz? Wählen Sie jetzt Ihre Favoritin und gewinnen Sie tolle Preise. ES


DAS BESONDERE ANGEBOT

Verdi-Opern in Parma und Bologna «Wo viel geboten wird, erlebt man auch viel». – Unter diesem Motto organisiert Twerenbold begleitete Musikreisen mit zahlreichen kulturellen und musikalischen Höhepunkten. Diese Reiseformel ermöglicht Ihnen viel

individuellen

Spielraum,

ohne dabei auf organisierte Musikanlässe

sowie

gesell-

schaftliche Kontakte verzichten zu müssen. «Jede Musik hat

Der Konzertsaal des Teatro Comunale di Bologna

ihren Himmel», soll Giuseppe Verdi einmal gesagt haben. Und so entdecken wir auf den Spuren Verdis die herrliche Region um Parma mit ihrer Fülle an landschaftlichen, architektonischen und kulinarischen Höhepunkten. Das königliche «Teatro Regio» in Parma und das «Teatro Comunale» in Bologna bilden den passenden Rahmen zu Verdis bewegender Musik.

Preise pro Person 7 Tage im Königsklasse-Luxusbus Unterkunft in Erstklasshotels Datum 2010 23.10.–29.10. Samstag – Freitag Unsere Leistungen

1. Tag, Sa 23. Okt.: Schweiz–Parma. Fahrt via Mailand nach Salsomaggiore Terme. Zimmerbezug und Abendessen im gebuchten Hotel. 2. Tag, So 24. Okt.: Cremona. Morgens Fahrt nach Cremona. Bekannt wurde die Stadt vor allem durch die Geigenbauerfamilien Stradivari, Amati und Guaneri. Der Dom ist ein eindrucksvolles Beispiel römischlombardischer Baukunst, das 1107 begonnen wurde. Die faszinierende Domfassade ist mit mehrfarbigem Marmor verkleidet. Auf einem Stadtrundgang erfahren wir alles Wissenswerte über Cremona. Anschliessend Zeit für individuelle Besichtigungen. Am Abend erwartet uns der erste Höhepunkt im Teatro Regio: Teatro Regio di Parma, 20 Uhr «I Vespri Siciliani» Oper in 5 Akten von Giuseppe Verdi Das Teatro Regio di Parma bei Nacht

3. Tag, Mo 25. Okt.: Modena. Nach dem Frühstück Fahrt nach Modena. Stadtführung durch die ehemalige Residenzstadt der Este. Alle Wege in Modena führen zunächst zur Piazza Grande, dem Herzen der Stadt mit den prachtvollen Renaissance-Palästen und dem mächtigen romanischen Dom. Am Nachmittag besuchen wir ein Landgut, wo eines der bekanntesten Produkte der Emilia Romagna hergestellt wird: Der berühmte «Aceto Balsamico di Modena». Die Essigherstellung ist eine der besonders behüteten Traditionen der Region. Führung und Degustation. 4. Tag, Di 26. Okt.: Bologna. Am Nachmittag Fahrt nach Bologna. Busrundfahrt und kurzer Stadtrundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Frühes Abendessen in einem lokalen Restaurant mit anschliessendem Opernbesuch: Teatro Comunale di Bologna, 20.30 Uhr «La Traviata» Oper in 3 Akten von Giuseppe Verdi Anschliessend Rückfahrt nach Parma.

5. Tag, Mi 27. Okt.: Auf Verdis Spuren. Als erstes besuchen wir Verdis Geburtshaus im Dorf Le Roncole, wo er am 10. Oktober 1813 das Licht der Welt erblickte. Danach Fahrt nach Busseto und Besichtigung der «Casa Barezzi». In einem romantischen Park im englischen Stil liegt die ehemalige Residenz Verdis, die Villa Sant’Agata. Die Räume der Villa, wo Verdi fast 50 Jahre gewohnt und komponiert hat, präsentieren sich heute fast original mit Möbeln, Kunstgegenständen und vielen Erinnerungsstücken. Bei einem typischen Abendessen in einem lokalen Restaurant lassen wir den Tag ausklingen. 6. Tag, Do 28. Okt.: Parma. Am Vormittag geführte Besichtigung von Parma. Die Provinzhauptstadt war stets ein wichtiges kulturelles und musikalisches Zentrum Italiens. Nachmittag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. Am Abend erwartet uns der letzte Höhepunkt im Teatro Regio: Teatro Regio di Parma, 20 Uhr «Il Trovatore» Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi

7. Tag, Fr 29. Okt.: Parma–Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Programmänderungen vorbehalten.

Ihre Hotels Wir logieren 6 Nächte in Salsomaggiore Terme in ausgewählten Erstklasshotels. Alle Hotels verfügen über modernen Komfort (Bad oder Dusche/WC, Sat-TV, Direktwahltelefon). Organisation und Durchführung Twerenbold Reisen AG Im Steiacher 1, 5406 Baden Anmeldung: 056 484 84 84

1895.–

-Luxusbus Unterkunft in Erstklasshotels Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Erfahrener Reisechauffeur Mahlzeiten: – 1 x Halbpension im Hotel (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 5 x Frühstücksbuffet im Hotel – 2 x Abendessen in lokalen Restaurants Musikprogramm: – «I Vespri Siciliani», Teatro Regio Parma, Kat. 3 – «La Traviata», Teatro Comunale Bologna, Kat. 3 – «Il Trovatore», Teatro Regio Parma, Kat. 3 Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen Geführte Stadtbesichtigungen in Parma, Bologna, Modena und Cremona Eintritt und Besichtigung Geburtshaus Verdi, Casa Barezzi und Villa Sant’Agata Führung und Degustation Aceto Balsamico di Modena Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 125.– Kartenzuschläge (pauschal für alle 3 Vorstellungen): – Kategorie Y 90.– = «Traviata» und «Trovatore» Kat. 1, «Vespri Siciliani» Kat. 4 gratis Annullationsschutz inkl. Kartenrisikoversicherung 30.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06.15 Wil , 06.30 Burgdorf , 06.40 Winterthur, 06.45 Basel, 07.00 Zürich-Flughafen , 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof , 08.50 Arth-Goldau ■

Ihr Reiseprogramm

Fr.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

9. Anic Lysser (21):

10. Jennifer Pennisi (22):

Die Solothurnerin trainiert mit ihrem Freund, Profiathlet Matthias Annaheim, begeistert Triathlon. Ihr Betriebsökonomiestudium hat sie abgebrochen, «es hat einfach nicht mehr gepasst.» Ein Vorbild hat sie nicht: «Man muss sich selber finden.» Süsses für die Süsse: Léger Choco Drink, 250 ml, Fr. —.70

11. Nathalie Raguth (19):

Die amtierende Miss Zürich steckt mitten in ihrer Ausbildung zur Kosmetikerin. Vor Kurzem ist sie mit ihrem Freund Panojatis (21) zusammengezogen. Nicht nur ihn liebt sie über alles: «Ohne Früchte könnte ich nicht leben.» Fruchtgenuss leicht gemacht: Léger Fruchtcocktail, 410 g,

Fr. 1.90

| 75

Die KV-Absolventin aus Biel BE hat ein Flair für Sprachen — Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und der Bergeller Dialekt ihrer Mutter: «Eine Mischung aus Rumantsch und Italienisch, die heute nur noch etwa 2000 Leute sprechen». Französisch gewürzt: Léger Sauce Provençale, 700 ml,

Fr. 3.30

12. Nadine Schüpfer (22):

Die tierliebende Baslerin war 2006 bereits Miss Nordwestschweiz. Die PharmaAssistentin ist eine wahre Frohnatur: «Ich bin selten schlecht drauf und bringe immer alle zum Lachen, mache gerne Faxen und schneide Grimassen.» Hasenohren oder feiner Knabberspass: Léger Flûtes, 130 g, Fr. 3.40

Wettbewerb: Wer wird Miss Schweiz? Stimmen Sie ab und mit etwas Glück sind Sie live bei der Wahl mit dabei. 1. Preis Zwei VIP-Tickets für die Miss-Schweiz-Wahl 2010 am 25. September im Theater 11 in Zürich mit Apéro, Galadiner und Aftershowparty. Inklusive Übernachtung in einem der neu renovierten Premier-Rooms im nahe gelegenen Swissôtel Zürich. Geniessen Sie die grandiose Aussicht auf die Alpen und den kostenlosen Eintritt in den Spa-Bereich. Wert: Fr. 1150.— 2.—6. Preis Je eine Léger-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—

So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 577 049 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) an, tippen Sie die Nummer Ihrer Favoritin ein und nennen Sie Ihren Namen und Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text MISS, der Nummer Ihrer Favoritin und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: MISS 1, Beat Muster, Musterstrasse 1, 9999 Musterdorf. Online: Klicken Sie auf www.migros.ch/leger. Einsendeschluss: 14. September 2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


20% GÜNSTIGER JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7. 9. BIS 20. 9. 2010 ODER SOLANGE VORRAT

20% Rabatt auf alle I am Produk te im DUO-Pack.

8.80 statt 11.–

I am Body 5% Urea Body Lotion DUO Beruhigt & spendet den ganzen Tag intensive Feuchtigkeit 2 x 250 ml

13.60 statt 17.–

I am Body Q10+ Firming Body Lotion DUO Strafft & festigt das Hautbild 2 x 250 ml

4.15

statt 5.20

I am for Men Classic Rasierschaum DUO Für eine sanfte und sichere Rasur 2 x 250 ml

8.80 statt 11.–

I am Face Erfrischende Reinigungstücher DUO Reinigt, klärt & erfrischt die Haut 2 x 25 Stk.

9.40

statt 11.80

I am Face Mildes Gesichtstonic ohne Alkohol DUO Reinigt schonend & klärt die Haut sanft 2 x 200 ml

12.– statt 15.–

I am Young Clear Gesichtswasser DUO Klärt porentief & beugt Bibeli vor 2 x 200 ml

8.30

statt 10.40

I am Young Reinigungspads DUO Reinigen sanft & gründlich 2 x 30 Stk.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 77

Das Plus von Anna’s Best

Frische und Convenience sind bei Anna’s Best keine Gegensätze. Der Salat und das Müesli sind konsumfertig verpackt, sodass man sich auch unterwegs oder im Büro mit Vitaminen versorgen kann.

Frischekick für den Herbst Knackig und frisch, saisonal und unkompliziert – auch im Herbst zeigt sich Anna’s Best von der besten Seite.

J

etzt kommen wieder zwei beliebte Herbstspezialitäten von Anna’s Best ins Sortiment. Der Vater des Birchermüeslis, Maximiliam Bircher-Benner, bezeichnete sein reichlich spartanisches Urbirchermüesli kurz und bündig als «D’Spys». Zum Glück ist die gesunde Allroundmahlzeit seither viel sinnesfreudiger geworden: Das Herbst-Birchermüesli von Anna’s Best ist mit frischen

Äpfeln, Zwetschgen, Orangen und Trauben angereichert. Kulinarische Notlösungen wie Dosenfrüchte haben darin nichts verloren, Farb- und Konservierungsstoffe schon gar nicht. Das figurfreundliche Müesli ist ausschliesslich mit Fruchtzucker gesüsst, Joghurt und Magermilch machen es schön sämig. Auch der Herbstsalat ist bei Anna’s Best keine unbekannte

Grösse. Roter Eichblattsalat wird mit Nüsslisalat und schmalen Karotten- und Rotkabisspänen kom-biniert. Der konsumfertige Salat at wird täglich in der Schweiz gerüstet und schonend in Eiswasser gewaschen, damit seine Vitamine erhalten bleiben. DH Tipp: Nuss- oder Kürbiskernöl im Dressing verleihen dem Salat zusätzlich eine herbstliche Note.

—*, Anna’s Best Birchermüesli Herbst, 190 g, Fr. 3.—* 3.—*, * Herbstsalat, 250 g, Fr. 3.35 statt Fr. 4.20** * Im Kühlregal grösserer Filialen. ** Aktion gilt von 7. bis 13. September. eptember.


AKTION ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 20.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE L’ORÉAL PARIS DERMO-EXPERTISE PRODUKTE

Für eine intensiv genährte Haut, die nicht erschlafft. INNOVATION

AGE RE-PERFECT Extra-Reichhaltig Sehr reife Haut mit Pro-Calcium und Gelée Royale

23.90 statt 29.90

z.B. Age Re-Perfect Extra-Reichhaltig, Reparierende Intensivpflege Tag, mit Gelée Royale, 50 ml

Wertvolle Öle. Seidig weicher Balsam. Ihre Haut wird es lieben!

Jane Fonda

23.10 statt 28.90

statt 28

z.B. Anti-Augenringe + Anti-Tränensäcke Collagen Vibration Augenpflege, mit Peptido-Komplex, 15 ml

19.10 statt 23.90

z.B. Revitalift AntiFalten Tagespflege, mit Pro-Retinol A + Elastin, 50 ml

* sichtbarer Verjüngungseffekt

z.B. Youth Code verjüngende* AntiFalten Tagespflege, 50 ml

23.1.900

Erhältlich in grösseren Migros-Filialen

L’Oréal Paris gibts in Ihrer Migros


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 79

GUT & GÜNSTIG FR. 10.—

Natürlich

Nudelauflauf

Frohe Kunde für alle, die trotz Latte-Kult dem guten alten Kaffee Crème die Treue halten: Jetzt gibts Kaffeerahm auch in Bioqualität in der wiederverschliessbaren Flasche. Tipp: Kaffeerahm eignet sich auch gut zum Verfeinern von Saucen oder Suppen. Kaffeerahm UHT, Bio, 500 ml, Fr. 3.—

Hauptspeise für 4 Personen ➔ 350 g breite Nudeln al dente kochen. 1 Zwiebel fein hacken, 300 g Champignons und 250 g Schinken in Streifen schneiden. Zwiebel, Schinken und Champignons in Bratbutter kurz braten. Mit Salz, Pfeffer und wenig Cayenne Pfeffer würzen. Zirka Fr. 7.65 ➔ Nudeln absieben; in eine Gratinform füllen. Die Masse darunterziehen. 2,5 dl Halbrahm darübergiessen und 150 g Sbrinz darüberstreuen. Zirka Fr. 2.35

NEU IN DER MIGROS

Königlich

«Maximässiger» Genuss ist hier garantiert. Zwei Lagen Milchcreme, gefüllt mit flüssigem Caramel, umgeben von einer Hülle aus knackiger Milchschokolade und Haselnusssplitter. Wem bei dieser Beschreibung das Wasser im Mund zusammenläuft, der kauft sich am besten den Kinder Maxi King von Ferrero gleich im Dreierpack. Kinder Maxi King, 3 x 35g, Fr. 2.70

NEU IN DER MIGROS

Bekömmlich

Arm an Kalorien, aber reich an Geschmack: Die Butter mit nur 60 Prozent Fettanteil schmeckt fast wie normale Butter und ist ideal fürs fettreduzierte Kochen, Backen, Braten oder als Brotaufstrich. M-Classic Butter fettreduziert, 250 g,

Fr. 2.55

SAISONAL IN DER MIGROS

➔ Im auf 180 °C vorgeheizten Ofen 20 Minuten gratinieren.

NEU IN DER MIGROS

Herbstlich

Mit diesen saisonalen Konfitüren fängt der Tag gut an. Cranberrys verleihen der Konfi Apfel-CranberryHeidelbeere einen leicht säuerlichen Pfiff. Wer einen süsslicheren Geschmack bevorzugt, bestreicht sein Gipfeli mit der WilliamsbirneKonfitüre mit Zimt und Vanille. Herbstkonfi Apfel-Cranberry-Heidelbeere und Williamsbirne-Zimt-Vanille, 350 g, je Fr. 2.70* * Nur in grösseren Filialen.

Tipp: Sie können auch Restengemüse anstelle der Champignons verwenden.

+ + + +


! n e h c u b t z Jet 3 tage a3b chf 50.– Interlaken Tourism 1910 – 2010

angebot 3 nächte unterkunft in hotel oder herberge frühstück im hotel 3 tage jungfraubahnenpass 1 ausflugsticket auf das jungfraujoch – top of europe bedienung, taxen und mehrwertsteuer RAU JUNGF e r Fo lk lo re Fe s ti v a l d b e r 2 010 to 7. – 10 . O k o lk .c h w w w.i n te rf

Festival der

Folklore • Fest

ival du folkl

ore • Festival

del Folclore

• Festival da

la folclora

jungfrau herbstgenuss

interlaken – jungfrau herbstgenuss gültig vom 12. september bis 17. oktober 2010

Wander-Ferienvergnügen in Interlaken und in der Region Jungfrau inklusive Bahnpass! Das Angebot bietet Ihnen Unterkunft in einem Hotel/Herberge in der Ferienregion Interlaken inklusive 3 Tage freie Fahrt auf dem Streckennetz der Jungfraubahnen sowie einen unvergesslichen Ausflug auf das Jungfraujoch – Top of Europe – www.jungfrau.ch. Einfach einzigartig !

hostel

standard

middle class first class

deluxe

deluxe+

CHF 270.– € 180.–

CHF 350.– € 233.–

CHF 400.– € 267.–

CHF 595.– € 397.–

CHF 1110.– € 740.–

CHF 465.– € 310.–

Lindner Grand Hotel Beau-Rivage

Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa

buchungsstelle interlaken tourismus

höheweg 37, ch-3800 interlaken tel. +41 (0)33 826 53 01 fax +41 (0)33 826 53 75 direktreservation 0800 55 85 55 (gratisnummer ch) reservation@interlakentourism.ch www.interlaken.ch

spinas | gemperle

Die Preise verstehen sich pro Person im Doppelzimmer; respektive Kategorie Hostel im Mehrbettzimmer (Mindestens 4 Personen).

Mit 70 Franken ermöglichen Sie einer Familie in der Dritten Welt, die von der Wirtschaftskrise existenziell bedroht ist, die Ernährungssicherung. Hunger verschwindet nicht von allein. PC 60-7000-4, www.caritas.ch


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 81

Luftig und leicht wie in Italien Die handgemachten Pizzakreationen von La Pizza schmecken wie beim Italiener. Kein Wunder: Die Rezepte sind original italienisch.

La Pizza Santa Lucia, 390 g, Prosciutto Crudo, 360 g,

4 Stagioni, 420 g, je Fr. 6.30* statt Fr. 7.90 * 20%-Aktion gültig vom 7. bis 13.9. Im Kühlregal grösserer Migros-Filialen erhältlich.

Bild mauritius images

S

tefano, Enzo, Salvatore und alle Pizzaioli dieser Welt, jetzt müsst ihr bei der Arbeit noch schöner singen, denn mit den original italienischen Kreationen von La Pizza habt ihr starke Konkurrenz bekommen. Das Grundprodukt für die La Pizza, der Teig, ist genau so, wie er sein soll: hauchdünn und knusprig. Eine Qualität, die nur durch Handarbeit erreicht wird. Nachdem der Teig bis zu 18 Stunden geruht hat, wird er von Hand gezogen und ausgeschwungen. Das verleiht ihm die typisch luftige Textur, da die feinen Luftbläschen nicht zerdrückt werden. Auch beim Belag kommen nur Handarbeit und frische, gute Zutaten infrage. Egal ob Margherita, Quattro Stagioni, Prosciutto Crudo, Parmigiana oder Siciliana oder die neue Lunga Quattro Formaggi, echt italienisch schmecken sie alle. Die Pizzen sind mit Zurückhaltung gewürzt, sodass man sie nach Belieben mit Olivenöl und Gewürzen verfeinern kann. Dass bei einer Pizza von La Pizza Geschmacksverstärker und Konservierungs- und Farbstoffe nichts zu suchen haben, versteht sich von selbst. Übrigens: Diese Woche erhalten Sie 20 Prozent Rabatt batt auf allen Pizzen von La Pizza. DH

«Fatto a mano» — so machen es die Pizzaioli: Teig von einer Hand in die andere werfen, bis er fladenförmig wird. Dann auf den Fingerspitzen kreisen lassen und in die Höhe werfen.


Ausbildung Qualität Unsere Spezialität

Vorbereitung auf eine aussergewöhnliche

lang en Sie b itte

amme! Progr n e t r e ll i unsere detai

CHRISTKINDLMÄRKTE

1 Tag

Stuttgart und München tägl. Abfahrten vom 26.11. - 15.12.10

2 Tage

· Ulm · Stuttgart · Nürnberg · Frankfurt · Innsbruck · Augsburg

· München · Karlsruhe · Rothenburg · Heidelberg · Colmar/Freiburg

3 Tage

· Frankfurt · Heidelberg · Regensburg · Nürnberg · Söll, Hansi Hinterseer · Darmstadt · Rothenburg · Augsburg · Innsbruck / Kufstein / Chiemsee

· Salzburg · Rüdesheim

4 Tage · Dresden

· Prag

· Wien

Daten und Preise lt. unserem Detailprogramm

ADVENTSFLUSSFAHRTEN • Würzburg - Bamberg - Nürnberg • 3 Tage • Elsass - Strassburg - Colmar • 2 Tage

Ve r

Rekrutenschule

· Stuttgart · München · Innsbruck · Ulm · Colmar · Bremgarten · Konstanz / Insel Mainau

ab Fr. 325.ab Fr. 150.-

SILVESTERREISEN 30.12.10 - 02.01.11 • Silvesterstadl in Klagenfurt • Prag, Jahreswechsel in der goldenen Stadt • Köln und Neujahrskonzert mit André Rieu

Fr. 685.Fr. 795.Fr. 785.-

Q 071 955 04 08 Preise p. Pers.

Franz Dähler AG ● Wartstr. 3a ● 9244 Niederuzwil www.daehler-reisen.ch ● info@daehler-reisen.ch

LAGO MAGGIORE Großes Angebot an privaten Ferienwohnungen und Villen rund um den Lago Maggiore. Fast alle Objekte mit Traumseesicht, Pool und / oder Privatstrand. Ruhige und sonnige Bestlagen. Geschmackvoll möbliert. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ab 50,- / Tag. | 2 bis 15 Personen. Tel. 0049 228 620 930 | www.lago-reisen.de

Gewerbe

Funkaufklärungsspezialist Kursbeginn jederzeit Kostenlos Moderner Fernkurs Überall in der Schweiz

NEU!

Ferienwohnung

Vordienstliche Morse-Ausbildung im Auftrag der Schweizer Armee

Treppenlifte + Aufzüge Kostenlose Beratung Montage + Service - schweizweit -

062 858 67 00 meicolift.ch

ILT-Schule 8048 Zürich Tel. 044 431 77 30 und 031 921 22 31 www.ilt.ch

Wir kaufen Autos

ab Jg. 98 in jeder Preisklasse! Werden abgeholt und bar bezahlt. Telefon 044 817 27 26

FUSSPFLEGEAUSBILDUNG

Spendenkonto PC 60-19191-7

Tel. 044 780 88 48, www.pedi-suisse.ch

www.fastenopfer.ch

pédi-suisse AG, 8820 Wädenswil

Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller. Jahresabo für Fr. 39.– und Ihr Geschenk: das Kochbuch «Pasta Einfach genial» im Wert von Fr. 15.–. Jetzt bestellen: 0848 877 833.

80049526

Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

Guter Geschmack hat immer Saison.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Bereit für den grossen Flirt

Styling Najat Zinbi

Für sein Rendez-vous am Abend schwört Eric auf I am for men — die sanfte ganzheitliche Körperpflege speziell für die Männerhaut.

E

rics Achttagebart muss weg! Er will sich von seiner zarten Seite zeigen. Am Abend hat er nämlich ein Date, ein ganz besonderes Date. Sein Stil: gepflegt, selbstsicher und unkompliziert – schlicht sexy xy. Mit der der umfassenden umfa fass ss sexy. MännerPflegelinie von I am for men fühlt sich si ch Eric Eri ricc (27) (27) gut gut beraten. ber Zum Beispiel spie sp iell mit ie mit de derr Rasurcreme, Rasu Ra surc su rc mit der er die die Barthaare Barth thaare optimal opt pt auf die Rasur vorbereitet, sodass sod die Rasierklinge angenehm gleiten gl kann. Der

After Shave Balsam pflegt seine Gesichtshaut und vermeidet, dass die Haut brennt oder spannt. Eric geniesst das erfrischende Gefühl nach dem Duschen mit Shower Classic, das so mild ist, dass er sich damit auch gleich die Haare waschen kann. Der Deo-Roll-on schützt ihn speziell beim heissen Flirt vor unangenehmen Schweissgerüchen. I am for men bietet hohe Qualität zum besten Preis für jeden Hauttyp. TG

Rundum gepflegt mit I am for men — zum Beispiel mit: After Shave Balsam Sensitive, 100 ml, Fr. 5.90 Shower Classic, 250 ml, Fr. 3.20* Rasiercreme, 125 ml, Fr. 3.10 24 h Deo Roll-On, 50 ml, Fr. 3.90 * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

| 83


Rostwasser?

Wasserleitungen sanieren statt ersetzen Lining Tech AG – Dank über 20 Jahren Erfahrung und mehr als 15‘000 sanierten Wohnungen Branchenleader für Rohr-Innensanierung. Top-Qualität. Ohne bauliche Umtriebe.

Umweltgerecht zertifiziert nach ISO-Norm 14001.

Günstig. Sauber. Schnell. Beste Hygienewerte

Nach der Rohr-Reinigung erfolgt die Innenbeschichtung der Wasserleitungen mit Epoxydharz. Tiefere Kosten und kürzere Sanierungsdauer

Eine InnenSanierung der Leitungen durch Lining Tech AG ist 3x günstiger sowie 10x schneller, als eine NeuInstallation.

Die Überlegenheit in Qualität und Dauerhaftigkeit der durch Lining Tech ausgeführten Rohrsanierungen mit dem LSE-SystemTM beweisen die zahlreichen Atteste und Berichte.

Tests der EMPA, Dübendorf, bestätigen, dass auch nach 15 Jahren der Korrosionsschutz einwandfrei erfüllt wird.

Trinkwasserleitungen kalt/warm Dachwasser-Ableitungen WW-Fernleitungen Feuerlöschleitungen Druckluftleitungen Schwimmbadleitungen

Eine Lebensdauer von weiteren fünf bis zehn Jahren wird dabei ausdrücklich attestiert. Das bedeutet somit insgesamt mindestens 20 bis 25 Jahre.

Eine Investition für Jahrzehnte!

...und Trinkwasser hat wieder seinen Namen verdient!

Wir sanieren:

Europaweit kann kein anderes System vergleichbare und sicherere Erfahrungswerte vorweisen.

Lining Tech AG 8807 Freienbach SZ Telefon: 044 787 51 51 Büro Aargau, Basel, Telefon Wallis: Telefon Tessin: Telefon

Bern: 062 891 69 86 027 948 44 00 091 859 26 64

www.liningtech.ch

50% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 01.09. BIS 30.09.2010 ODER SOLANGE VORRAT

2.950

7.95

4.950

Rätselblock

Geschenkbuch

Beschäftgungsblock

statt 5.9

statt 15.90

statt 9.9

Erhältlich in allen grösseren Migros-Filialen, ausser in der Genossenschaft Migros Aare.

7.95

statt 15.90

Pappebuch

9.95.90 statt 19

Kochbuch

Bücher gibts in Ihrer Migros


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 85

RAPPENSPALTE

Ökokiste

Aus Alt mach Neu — aus ausgedienten Kleiderbügeln werden praktische Ablagesysteme: Die neue Bürolinie der Migros besteht zu 100 Prozent aus rezykliertem Kunststoff. Das mattschwarze Material ist aber nicht nur umweltfreundlich, sondern macht sich im Büro auch optisch gut. Bürobox mit vier Schüben,

NEU IN DER MIGROS

Sammelstation

Effizient trennen — die drei Taschen aus buntem Polypropylen können mittels Klettband fixiert werden und bilden so ein raffiniertes Recyclingsystem. Pet, Glas und Altpapier werden hier stilsicher aufbewahrt, bis sie schliesslich zur Entsorgungsstelle wandern. Recycling System, Fr. 9.90*

Fr. 34.90

Briefablage,

Fr. 2.90

NEU IN DER MIGROS

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Lobeshymnen

Schmeckt das Essen, freuen sich die Gäste und loben den Wirt. Warum das Dankeschön nicht auch schriftlich festhalten? Für freundschaftliche Worte und Anekdoten eignen sich die neuen Gästebücher: Die edlen Alben gibt es in Dunkelblau oder Mokka, wahlweise gebunden oder geringt. Gästebuch, je Fr. 18.90

NEU IN DER MIGROS

Boxenstopp

Wunderbar, das lange Wühlen in der Handtasche auf der Suche nach dem Lippenstift hat ein Ende. Mit der neuen Clickbox in Lackoptik wird das Schminken unterwegs zum Kinderspiel. Einfach aufklicken, und schon sind die Make-up-Utensilien griffbereit. Ein letzter prüfender Blick in den im Kosmetikbeutel integrierten Spiegel und weiter gehts. Click Box, drei Farben,

Andrea Kuster (22) aus Bern setzt sich als neue Miss Earth Schweiz 2010 für Mensch und Umwelt ein. Andrea Kuster, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Siebenjährige habe ich an einem kleinen Lysser Markt Stofftiere und selber geflochtene Freundschaftsbänder verkauft. Den Erlös habe ich einem humanitären Projekt auf den Philippinen gespendet. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Dinge, die mit Tierquälerei zu tun haben. Ich würde niemals Foie gras essen, einen Pelzmantel tragen und mir auch nie einen Stierkampf ansehen. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Den Fingerring meiner philippinischen Grossmutter. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Viele attraktive Naturwege, die zum Radfahren einladen.

Fr. 12.80

Wo trifft man Sie abends?

Zu Hause mit Familie und Freunden am Kochen. Sind sie gerne prominent?

NEU IN DER MIGROS

Ja, als Prominente kann ich meine Botschaft «Verteilt euer Glück und tut Gutes für eure Umwelt» sehr gut verbreiten. Eugen Baumgartner


86 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

VORLAUF: Ist alles da, was gebraucht wird?

ANLAUF: Von oben nach unten mit

dem klassischen Sparschäler — und weg ist die Kürbishaut der «Butternuss». STARTKLAR: So heisst Natachas neues Album, und so ist sie in der Küche und im Leben. ZUGABE: Ohne Mehl geht es beim Fishpie nicht.

Startklar für Küche und

Gold und Platin hängen an der Wand, Muskatnuss und Rosenpfeffer stehen im Gewürzschrank. Ist oder im Studio, dann muss die Beiz oder der Picknickkorb reichen. Sonst steht sie oft und gerne


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Natacha

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si gner. la light und Champa Spaghetti, Sugo, Co ? he Sie pro Woc ➔ Wie oft kochen iner lmässig. Je nach me ge Regelmässig unre Heimpräsenz. Sie … ➔ Kochen ist für t. af ch ns … eine Leide sen? e nie im Leben es Si n de ür ➔ Was w il oder Känguru Schnecken, Krokod n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? n alt Bundeskanzler Mit dem deutsche ht hade, dass er nic Helmut Schmidt. Sc ch mi e r ist. Ich würd einige Jahre jünge in ihn verlieben. hr gerade noch me

A

ls Natacha Sängerin wurde, half der Schmuck ihrer Grossmutter mit. Sie verpfändete ihn kurzerhand, um sich den Start in das musikalische Abenteuer finanzieren zu können. Das ist lange her. Diesen Freitag kommt die elfte CD der Schweizer Mundartrocksängerin Natacha (48) auf den Markt. Und Grosis Schmuck ist schon lange wieder in Familienbesitz. 20 Jahre scheinen wie im Flug «weggesungen» zu sein. Keine Schweizer Sängerin hat vor ihr den Schritt in die Mundart gewagt, und keine hat sich mit Bärndütsch so fulminant auf der Bühne bewegt wie Natacha. Ihre Risikobereitschaft hat sich gelohnt: Mehrere Alben er-

| 87

reichten Gold- oder Platinstatus. Natacha habe sich definitiv in den Schweizer Musikolymp gesungen, schwärmt ihre treue Fangemeinde, während die Anti-NatachaFraktion die Nase rümpft: «Zu gesucht, zu banal, zu flach», tönt es regelmässig aus der Berner Rockszene, die ihr selbstbewusstes «Ämmitaler Meitschi» partout nicht verstehen will, was «Madame Rock» wiederum nicht verstehen mag. Wie hat sie einst in einem Interview betont: «Ich habe diese te be berndeutschen Liebeslieder immer amtlich und ernsthaft gesunme gen – ohne humoristischen Unterge ton – und bin deshalb angeeckt.» to Na gut. Natacha polarisiert, aber was solls. Musik ist und bleibt wa Geschmacksache. So verhält es sich auch in der Kulinarik. Und so straff ihre Songs arrangiert sind, so entspannt und leichtfüssig bewegt sie sich in der Küche ihres Lebenspartners Gianclaudio De Luigi. Für einmal gemeinsam mit «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. Übrigens ein perfektes Kochduo, wie es scheint.

Fishpie, ein uraltes Rezept aus good old England

«Das englische Originalrezept verlangt geräucherten Schellfisch», erklärt Andrea Pistorius. «Wir kompensieren ihn mit etwas geräucherter Forelle und mit Kabeljau», ergänzt die Köchin. «Kochen hat mich schon als Kind fasziniert. Vor allem das ganze Brimborium drum herum. Wie das schöne Geschirr und Besteck, die edlen Gläser, die gestärkte Tischdecke und die immer nach Frühling duftenden

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Charts

die Mundartrocksängerin Natacha auf Tournee hinter dem Herd. Für Fishpie mit Kürbis etwa.

Tischgespräch unter Profis: Musikerin Natacha erzählt von ihrer neuen CD «Startklar», Köchin Andrea Pistorius erklärt das Innenleben eines Fishpie.


MS Scenic Ruby*****

MS Swiss Diamant****

Heidelberg–Rüdesheim– Frankfurt

Stuttgart – Heidelberg 2 Tage inkl. Bord Halbpension an d un nA us sowie B Rückreise

3 Tage inkl. d ension an Bor bp al H d un nA us sowie B Rückreise ab Fr.

■ Romantische

Weihnachtsmärkte

Ihr Reiseprogramm

Adventszauber auf dem Schiff

Route 1

Heidelberg – Rüdesheim – Frankfurt 1. Tag: Schweiz–Frankfurt. Anreise nach Frankfurt im modernen Komfort-Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus. Mit seiner 600 Jahre alten Tradition und ca. 200 Ständen ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt einer der bedeutendsten und grössten Deutschlands. Anschliessend Einschiffung auf die «MS Scenic Ruby». 2. Tag: Rüdesheim. Der Weihnachtsmarkt in Rüdesheim am Rhein bringt Weihnachtsstimmung an über 120 Ständen aus 12 Ländern in der romantischen Altstadt mit der weltberühmten Drosselgasse. Nationen aus aller Welt stellen ihre Weihnachtssitten und -gebräuche vor. 3. Tag: Heidelberg – Schweiz. Ausschiffung in Mannheim und Fahrt nach Heidelberg. Auf drei historischen Plätzen findet der traditionelle Heidelberger Weihnachtsmarkt statt. Nachmittags Rückreise in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Ihr Reiseprogramm

325.–

Route 2

Frankfurt – Rüdesheim – Heidelberg Reise in umgekehrter Richtung. Ihr Flussschiff

Traditioneller Weihnachtsmarkt in Heidelberg

Ihr Reiseprogramm

Preise pro Person 3 Tage inkl. Halbpension an Bord ab Fr. Reisedaten 2010 Frankfurt–Rüdesheim–Heidelberg (Route 2) 26.11.–28.11. Fr–So 04.12.–06.12. Sa–Mo Heidelberg–Rüdesheim–Frankfurt (Route 1) 28.11.–30.11. So–Di 06.12.–08.12. Mo–Mi Preise pro Person Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck 325.– 2-Bett-Kabine Junior-Suite, Mitteldeck, Balkon 385.– 2-Bett-Kabine Junior-Suite, Oberdeck, Balkon 455.–

325.–

(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Zuschläge Fr. 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 145.– Wochenendzuschlag Fr–So 40.– Königsklasse-Luxusbus 65.– Unsere Leistungen  Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus  Schifffahrt in der gebuchten Kabine  Halbpension an Bord, Willkommenscocktail  Gebühren, Hafentaxen  Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr.  Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch; Reduktion von Fr. 20.– pro Person  Persönliche Auslagen und Getränke  Trinkgelder  Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung 29.–  Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Abfahrtsorte 06.15 Wil  06.30 Burgdorf  06.40 Winterthur-Rosenberg 07.00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  07.20 Aarau SBB 08.00 Baden-Rütihof  09.00 Basel SBB

Route 1

Duft nach Zimt und Vanille

Preise pro Person

Stuttgart – Heidelberg 1. Tag: Schweiz – Stuttgart. Anreise nach Stuttgart mit modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus. Die festliche Innenstadt bildet die traumhafte Kulisse des Stuttgarter Weihnachtsmarktes, der zu den ältesten und zu den schönsten in Europa zählt. Anschliessend Fahrt nach Bad Wimpfen. Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». Romantische Lichterfahrt auf dem Neckar nach Heidelberg (Anlegestelle Eberbach). 2. Tag: Heidelberg –Schweiz. Ausschiffung ca. um 10 Uhr und Bustransfer von Eberbach nach Heidelberg. Auf drei historischen Plätzen – dem Kornmarkt mit seiner berühmten Madonnenstatue, rund um den Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz und dem festlich geschmückten Universitätsplatz – findet der traditionelle Heidelberger Weihnachtsmarkt statt. Nachmittags Rückreise mit modernem Reisecar oder Königsklasse-Luxusbus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Ihr Reiseprogramm

210.–

2 Tage inkl. Halbpension an Bord ab Fr. Reisedaten 2010 Stuttgart–Heidelberg (Route 1) 29.11.–30.11. Mo–Di 01.12.–02.12. Mi–Do 03.12.–04.12. Fr–Sa 05.12.–06.12. So–Mo 07.12.–08.12. Di–Mi 09.12.–10.12. Do–Fr Heidelberg–Stuttgart (Route 2) 26.11.–27.11. Fr–Sa 30.11–01.12. Di–Mi 02.12.–03.12. Do–Fr 06.12.–07.12. Mo–Di 08.12.–09.12. Mi–Do 10.12.–11.12. Fr–Sa Preise pro Person Fr. 2-Bett-Kabine Hauptdeck 210.– 2-Bett-Kabine Oberdeck 225.–

210.–

(Bei gemeinsamer Gruppenanmeldung reist die 11. Person gratis, Basis Hauptdeck 1/2 Doppelkabine)

Zuschläge Fr. 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 95.– Wochenendzuschlag Fr – Sa/Sa – So 35.– Königsklasse-Luxusbus 25.– Unsere Leistungen  Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus  Schifffahrt in der gebuchten Kabine  Halbpension an Bord, Willkommenscocktail  Gebühren, Hafentaxen  Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen Fr.  Auftragspauschale pro Person 20.–  Persönliche Auslagen und Getränke  Trinkgelder  Annullationskostenversicherung 18.–  Sitzplatz-Reservation Car 1.– 3. Reihe

Route 2

Heidelberg – Stuttgart Reise in umgekehrter Richtung. Ihr Flussschiff

Reiseformalitäten, Wissenswertes

Die beliebte «MS Swiss Diamant****» fährt unter Schweizer Flagge und verfügt ausschliesslich über komfortabel eingerichtete Aussenkabinen auf zwei Decks. Diese sind mit zwei nebeneinanderliegenden Betten, Dusche/WC, Radio, TV, Minibar, Safe, Fön, 220V und regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Eingangshalle mit Foyer und Rezeption, Restaurant, gemütlicher Panoramasalon mit Tanzfläche und separater Bar, Bibliothek, Boutique, teilweise überdachtes Sonnendeck mit Whirlpool, Sauna, Solarium, Lift von Haupt- zu Oberdeck. Willkommen an Bord!

Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. Geänderter Fahrplan bei den Reisen Samstag–Sonntag/Sonntag–Montag

Abfahrtsorte Burgdorf  Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  Aarau SBB Baden-Rütihof  Basel SBB Schaffhausen SBB

Rt. 1 –

Rt. 2 06.30

08.30 07.20 08.00 06.45 09.15

07.00 07.20 08.00 09.00 –

829

Die neue «MS Scenic Ruby*****» ist ein 5-Sterne Luxus-Flussschiff der Extraklasse. Die exklusiven Kabinen bieten einen grossartigen Komfort. Die Junior-Suiten verfügen sogar alle über einen eigenen Balkon. Die luxuriösen Kabinen sind mit Doppel- oder zwei Einzelbetten, WC, getrennter Dusche, doppelten Waschbecken, individuell regulierbarer Klimaanlage, Fön, Safe, Minibar und Stromanschluss 220V ausgestattet. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet und ausgewähltem mehrgängigem Abendmenü. Lounge mit Bar und Lift vom Mittel- zum Oberdeck.

ab Fr.

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

Verlangen Sie unseren neuen Katalog «Die schönsten Adventsflussfahrten 2010»

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Fluss- und Kreuzfahrten AG, Weinfelden, www.mittelthurgau.ch


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Servietten … ein Traum», schwärmt Natacha mit Blick in ihre Vergangenheit. «Mein Mami Martha kocht exzellent, ihre Einladungen sind legendär, ihr Sonntagsbraten ist unerreicht. Da können nicht einmal die Kochkünste meines Lebenspartners Gianclaudio mithalten», scherzt sie. «Wobei, wenn ich mir das genau überlege, ist sein ‹Brasato al Barolo› Marthas Sonntagsbraten ebenbürtig», pariert sie Gianclaudios Augenaufschlag. «Allerdings lassen wir uns sowieso die meiste Zeit in seiner wunderschönen Beiz mit viel Grandezza auf Italienisch verwöhnen», rückt die Sängerin mit der Wahrheit heraus. Mittlerweile sind Kartoffeln und Kürbis gar und zerdrückt, die Gewürze gehackt, der Fisch mundgerecht in kleine Würfel geschnitten, die Zitrone ausgepresst, der Spinat hinzugegeben und das Ganze in der Gratinform arrangiert. Rein in den vorgeheizten Ofen, Gianclaudio entkorkt und Natacha plaudert weiter.

Wegen ihres Namens war sie das «Russenmeitschi»

Sie erzählt von ihrem ersten Schultag in Burgdorf, als ihre Kameradinnen sie «Russemeitschi» titulierten. «Nur wusste ich da noch nicht, das Natacha ein russischer Name ist», beantwortet die Sängerin den fragenden Blick der Köchin. «Da passt es, dass ich schon als kleines Mädchen davon träumte, im Donkosakenchor mitzusingen, was angesichts eines Männerchors ohnehin ein aussichtsloses Unterfangen war», bemerkt sie schmunzelnd. «So befriedigten Tschaikowsky und Klavierunterricht meine russische Seelenverwandtschaft», ergänzt sie. Apropos Klavier: Auf ihrem Weg zur Sängerin hat sie bis heute die amerikanischen Rockmusikerin, Sängerin und Songschreiberin Chi Coltraine beeindruckt. Natacha, Chi Coltraine und Fishpie – passt doch! Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

29.9 und 30.9.: CD-Taufe und Start-upconcert im «Il Grano» in Büren an der Aare www.natacha.ch und www.ilgrano.ch

| 89

Kürbis-Fishpie Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 50 Minuten + ca. 35 Minuten backen. Pro Person ca. 35 g Eiweiss, 29 g Fett, 33 g Kohlenhydrate, 2300 kJ/540 kcal

ZUTATEN

400 g mehlig kochende Kartoffeln, 400 g Kürbis, Salz, 1 Lauchstange, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel, 150 g Spinat, 70 g Butter, 25 g Mehl, 3 dl Milch, Pfeffer, wenig Muskatnuss, 100 g Crème fraîche, 1 Ei, 15 g Ingwer, 400 g Fischfilets (MSC-Kabeljau), 100 g geräucherte Forellenfilets, ½ Bund Petersilie, ½ Bio-Zitrone

ZUBEREITUNG

1 Kartoffeln und Kürbis in Stücke schneiden. Kartoffeln 10 Minuten in Salzwasser kochen, Kürbis beigeben, weich kochen. Abgiessen und etwas abkühlen lassen. 2 Inzwischen Lauch in feine Scheiben schneiden. Knoblauch und Zwiebel fein hacken. Spinat in grobe Stücke zupfen. Lauch und Knoblauch in der Hälfte der Butter dünsten. Mehl beigeben und mitdünsten. Milch langsam unter ständigem Rühren dazugiessen. Sauce unter Rühren bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Spinat beigeben. Mit Salz, Pfeffer und wenig Muskat abschmecken. 3 Backofen auf 200 °C vorheizen. Kartoffeln und Kürbis mit Kartoffelstampfer zerdrücken. Restliche Butter, Crème fraîche und Ei unterrühren. Ingwer fein dazureiben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4 Kabeljau in kleine Würfel schneiden. Forellenfilets in Stücke zupfen. Petersilie hacken. Zitronenschale fein abreiben, Zitrone auspressen. Den Fisch mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen, mit Spinatsauce, Petersilie und Zitronenschale mischen. In eine Auflaufform füllen. Die Kartoffel-Kürbis-Masse in Häufchen darauf verteilen. Mit einem Löffel auf dem Fisch verstreichen. Fischpie in der Ofenmitte während ca. 35 Minuten backen, bis die Oberfläche dunkle Spitzen hat. Tipp Die Auflaufform darf nicht bis zum Rand gefüllt sein, da der Pie sonst im Backofen überlaufen kann.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


90 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Mehr als Halloween

Kürbisse glänzen mit ihrer Farbenpracht und ihren feinen Aromen. Sonja Leissing, Food-Redaktorin, erklärt die Vorzüge der bunten Giganten.

I

st der Kürbis nun ein Gemüse oder eine Frucht? Letzteres – weiss der Experte. Und das hat einen einfachen Hintergrund: Die Kürbisfrucht entsteht aus der Blüte. Die grösste Frucht im Pflanzenbereich besitzt der Kürbis. Die Frucht selbst unterscheidet sich in der Form, Farbe, Grösse, Aussenhaut und dem Fruchtfleisch. Es gibt rund 800 Arten, die 130 Gattungen umfasst. Weltweit sind sie in den tropischen und subtropischen Klimazonen vertreten. In Mitteleuropa fühlt sich die Kürbisart der Zaunrüben heimisch.

Die Sortenvielfalt

Von Weiss über Gelb, von Orange bis Grün reicht die Farbenpalette. Und ob kugelrund oder keulenförmig, oval oder turbanartig, der Kürbis ist in der Küche vielseitig verwendbar. In der Migros werden je nach Region diverse Sorten angeboten: Rouge vif d’ Etampes: Orange und gross bis riesig. Für alle Gerichte geeignet. Jack Be Little: Gelb und mittelgross mit NussMarroni-Aromen. Ebenso für alle Gerichte geeignet. Muscade: Mittelgross und grau-grün mit Muskataromen. Für Püree, Suppen und zum Backen. Butternuss: Hellbeige und länglich mit süsslichen und leicht nussartigen Aromen. Für alle Gerichte und Desserts geeignet. Potimarron und roter Knirps: Orangerot und eher klein mit einem subtilen Marroniaroma. Für Desserts und Gebäck.

Die Verarbeitung

Zuerst wird die harte Schale entfernt. Dann kratzt man die faserigen Teile samt den Kernen vom

Jack O’Lantern

Der Lustige. Er ist der ideale runde Kürbis zum Schnitzen und steht bei Halloween im Mittelpunkt. Sein Aroma ist sehr dezent. Tipp: Lässt sich gut gewürzt zu einem Gratin oder zu einer Suppe verarbeiten.

Fruchtfleisch ab. Schneiden Sie das Fleisch in Würfel oder Streifen. Da das Fleisch viel Wasser enthält, braucht es beim Garen nur wenig Flüssigkeit. Tipp: Verfeinern Sie den Kürbis doch ruhig einmal mit frischen Koriander und Kümmel. Knackig gegarte Kürbisstücke lassen sich panieren und goldbraun braten.

Aufbewahren und einfrieren

Nur ganze Winterkürbisse wie Hokkaido, Butternuss oder Muscade de Provence bleiben in einem kühlen und trockenen Keller mehrere Wochen frisch. Sind Kürbisse einmal aufgeschnitten, sollten sie mit Klarsichtfolie verpackt werden. So bleiben sie im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu einer Woche frisch. Beim Einfrieren von Kürbis, sollte Folgendes unbedingt berücksichtigt werden: Bitte verarbeiten Sie diesen zu Suppe, Püree oder gekochten Schnitzen. Rohen Kürbis sollten Sie grundsätzlich nicht einfrieren, da das Fleisch zäh und faserig wird. Ideal hierfür sind Aufbewahrungsboxen, oder verwenden Sie Tiefkühlbeutel.

Die Kernfrage

Kürbiskerne sind die getrockneten Samen des Kürbis. Oft erhält man sie mit der Schale geröstet und gesalzen. Man kann sie geschält und portioniert in der Migros kaufen. Aus Kürbiskernen wird gern Öl hergestellt. Das nussig schmeckende Öl eignet sich hervorragend für Salate, Suppen oder zu Desserts. Traditionell wird es in der südlichen Steiermark, in angrenzenden Gebieten Ungarns, in Slowenien und Russland angebaut.

Pattison

Der Dezente. Er erinnert geschmacklich an Zucchetti. Patissons können geschält und geschnitten als Gemüse zubereitet oder gefüllt werden. Häufig werden sie geschmort, um dem relativ geschmacksneutralen Gemüse mehr Aroma zu geben. Tipp: Dieser Kürbis eignet sich hervorragend zu einem Pot-au-feu.


SAISONKÜCHE

| 91

Spaghettikürbis

Der Lange. Die Fruchtform ist zylindrisch. Er hat ein Gewicht von bis zu drei Kilogramm. Das Fruchtfleisch ist hellgelb und hat lange spaghettiähnliche Fasern, sein Aroma ist nussähnlich und sehr wohlschmeckend. Tipp: Kürbis in dicke Scheiben schneiden und mit der Schale im Wasser garen. Danach mit einer Gabel das Fruchtfleisch in «Spaghettis» zupfen, in der Gratinform verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Schmelzkäse bestreuen und im Backofen gratinieren.

Butternuss

Der Kompakte. Er ist ein birnenförmiger Kürbis mit einer cremefarbenen Schale. Im Gegensatz zu anderen Arten besitzt er eine dünne, aber harte Schale. Der Fruchtfleischanteil ist hoch. Die Konsistenz ist cremig wie Butter, sein Aroma leicht und nussig. Tipp: Er eignet sich als Kürbispüree oder roh gerieben in Salaten.

Bild Gian Vaitl

AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Landfrauen

Bei Landfrauen gerate ich ins Schwärmen (siehe MM 35). Zumindest kulinarisch, obwohl der freizügige Bauernkalender verdeutlicht, dass Landfrauen nicht nur gut kochen, sondern sich auch gewagt in Pose setzen können. Leider sind die Bäuerinnen aus meiner Verwandtschaft gestorben. Und für den Fotografen wären sie im Heuschober auch nicht auf die Knie gegangen, sondern sind es vor Jesus in der Kirche. Von wem ich rede? Natürlich von meinen Grosstanten und meiner Omama, den wundervollen Landfrauen Marie, Anna, Ida, Emma und Rosa. Noch heute bekomme ich Appetit, wenn ich an ihre Kochkünste denke. – Tempi passati, die Erinnerungen müssen reichen und eines ihrer Rezepte: Kürbis waschen, Enden abschneiden, halbieren, Kerne herausschälen, Kürbis in Schnitze schneiden, diese mit Rapsöl einpinseln und aufs Backblech legen. Schnitze mit Salz und Pfeffer würzen, im Ofen bei etwa 200 Grad rund 30 Minuten garen. Für die Sauce Schnittlauch hacken, mit Crème fraîche vermengen, mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Zu den Schnitzen reichen. Fertig. www.landfrauen.ch


MMH... WILDE DELIKATESSEN. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 13.9. ODER SOLANGE VORRAT

3.50 Winzergold* geschnitten per 100 g

2. –

statt 2.50

Wildschweinfleischkäse** 20% günstiger geschnitten per 100 g

3.85

Hirsch-Salami* geschnitten per 100 g

2.95

Hirschwurst gebraten* geschnitten per 100 g

** Hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus Tschechien und Schweiz. * Hergestellt in Österreich mit Fleisch aus Österreich und Tschechien.

Genossenschaft Migros Ostschweiz

5.90

Wildbratwürstel* 4 x 50 g

5.90

Hirschrohwürstel* 2 x 85 g


IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

JUBILÄUM

Erster Geburtstag im «ceha!»

| 93

Degustation feiner Wildspezialitäten

Vom 8. bis 18. September können in ausgewählten Filialen der Migros Ostschweiz feine Wildfleischspezialitäten der Firma Hofmann aus dem österreichischen Weinviertel degustiert werden.

Richard Wohlrab, Filialleiter der Migros im «ceha!».

Bild: ©Weinstraße West/Newman

Von 9. bis 11. September wird in der Migros im Einkaufszentrum ceha! am Löwenkreisel in Kreuzlingen jubiliert. Filialleiter Richard Wohlrab und sein Team können auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken: Von Januar bis Mitte August konnten sie rund 298 000 Kundinnen und Kunden begrüssen, deutlich mehr als erwartet. «Die neue Filiale wird vor allem von der Schweizer Kundschaft sehr gut angenommen. Sie schätzt die zentrale Lage in der Kreuzlinger Innenstadt ebenso wie die grosszügigen, Marktstimmung verbreitenden Frischeabteilungen», sagt Richard Wohlrab. Jubiläumsaktivitäten Die Kunden dürfen sich vom 9. bis 11. September auf folgende Jubiläumsaktivitäten freuen: ➔ 5-fache Cumulus-Punkte an allen drei Tagen ➔ Wettbewerb mit Preisen im Gesamtwert von Fr. 640.➔ Degustation der feinen Schweizer Biscuits von Créa d’Or am Fr und Sa ➔ Bratwurst und Bürli zum Preis von Fr. 2.50 inkl. Getränk am Do und Fr von 10.30-14 Uhr sowie von 16.30-19 Uhr (Fr bis 20 Uhr) und am Sa von 10.30-14 Uhr ➔ Ballonformen für Kinder am Fr von 15–18 Uhr, am Sa von 14–17 Uhr ➔ Hugo und Nina aus der Familie der Lilibiggs verteilen am Fr und Sa von 10–12 sowie von 15–17 Uhr Geschenke an Kinder

E

s darf Wild gekostet werden: Zum Angebot gehört zum Beispiel die gebratene Hirschwurst und das sogenannte Winzergold. Dabei handelt es sich um eine herzhaft geräucherte Dauerwurst aus Hirsch- und Wildschweinfleisch, die Käsestückchen und Kürbiskerne enthält. Wer beim Degustieren auf den Geschmack kommt, kann

die Produkte des Familienunternehmens aus Hollabrunn während des Aktionszeitraums in den für die Degustation ausgewählten Migros-Filialen auch kaufen.

Entspannen in Niederösterreich

Das Weinviertel liegt nahe der tschechischen Grenze und hat neben feinen Wildspezialitäten

noch einiges mehr zu bieten: Der Grüne Veltliner, einer der bekanntesten Weine Österreichs, wird hier angebaut, die wunderschöne Landschaft lädt zum Wandern und Velofahren ein, und auf dem Weg lassen sich zahlreiche Kulturschätze entdecken. Silke Seichter

Weitere Infos unter www.weinviertel.at

Niederösterreich: Kulinarik und malerische Landschaften.

Degustationstermine

8. und 9. September: Migros-Supermarkt in Buchs, Rüti und St. Fiden (St. Gallen) sowie Säntispark Abtwil 10. und 11. September: Calandapark Chur, Neumarkt St. Gallen, Migros Uzwil und Neuwiesen Winterthur 15. und 16. September: Gäuggeli Chur, Herblinger Markt Schaffhausen, Pizolpark Mels, Migros Wil 17. und 18. September: Migros-Supermarkt in Amriswil, Landquart und Seen (Winterthur) sowie Züri Oberland Märt Wetzikon

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch

Besteht aus Hirsch- und Wildschweinfleisch: Die Wurst Winzergold.


94 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

LEHRSTELLEN

Neue Talente gesucht!

Gesucht werden motivierte Jugendliche mit hoher Lernund Leistungsbereitschaft. Nebst einer hohen Berufsmotivation legt die GMOS Wert auf Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Selbständigkeit und Flexibilität. Mehr erfahren interessierte Jugendliche, Eltern und Lehrer an den nachfolgend aufgeführten Informationsanlässen für Lehrstellen 2011. Die Anlässe beginnen jeweils um 14 Uhr. Winterthur Mittwoch, 29. September, Klubschule Winterthur, Rudolfstrasse 11 Chur Mittwoch, 6. Oktober, Klubschule Chur, Gartenstrasse 5 Betriebszentrale Gossau Mittwoch, 6. Oktober, Betriebszentrale Migros Ostschweiz, Industriestrasse 47, Gossau Anmeldung und weitere Informationen bei der Berufsbildung GMOS: Tel. 071 493 28 58, berufsbildung@gmos.ch oder www.migros-ostschweiz.ch

Das Fest der Superlative

Das 42. eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld (ESAF) kürte nicht nur einen neuen Schwingerkönig, sondern lieferte auch viele imposante Zahlen. Zu diesen trug nicht zuletzt die Migros bei.

E

in neuer Schwingerkönig in der Person des erst 20-jährigen Berner Oberländer Kilian Wenger, attraktiver Schwingsport in der imposanten Thurgau Arena, 260 000 gut gelaunte Besucher bei Kaiserwetter an drei Tagen, eine hervorragende Organisation und eine grandiose Stimmung: Das ESAF 2010 war ein Fest der Superlative. Die Migros war einer von fünf Königssponsoren und spielte in Frauenfeld eine aktive Rolle.

Das Catering hat den Ansturm gut gemeistert

Mit 47 500 Zuschauern in der Arena und unzähligen weiteren Besuchern auf dem weitläufigen Festareal kam der Organisation der Verpflegung am Samstag und Sonntag ein hoher Stellenwert zu. Dass es an den Verpflegungsstände praktisch nie zu längeren Wartezeiten kam, spricht für sich. Zum Gelingen beigetragen hat im Verpflegungsbereich der Catering-

Service der Migros Ostschweiz. Die Gastronomie der GenossenschaftMigrosOstschweiz(GMOS) betrieb in Frauenfeld drei VIPHallen, sechs Verpflegungsstände, zwei Stände mit Produkten aus der Region und den Heidi-Stand. 700 Mitarbeitende aus der GMOS, von der Hotelfachschule Thun und vom ESAF-Team sorg-

Einige Zahlen zum Migros-Catering

➔ Bei der Micarna und in der Produktion der GMOS wurden für die Festzelte rund 100 000 Würste sowie 40 000 Sandwichs hergestellt. ➔ An den Verpflegungsständen der GMOS wurden 11 000 Schnitzelbrote, 7000 Portionen Älplermagronen und 3000 Stück Pizza abgesetzt.

ten für einen reibungslosen Service. In den VIP-Hallen wurde den geladenen Gästen am Samstagund Sonntagmittag ein gepflegtes Menü mit drei Gängen serviert. «Dass unser Catering die Aufgaben problemlos meisterte, war nur deshalb möglich, weil die Mitarbeitenden in unserem Unternehmen zusammenstanden», sagt Niklaus Kaiser, Leiter der MigrosGastronomie.

666 Poulets an der Grillwand

Bewundert wurde auch der vom Migros-Fleischverarbeiter Micarna (Courtepin/Bazenheid) betriebene Optigal-Pouletgrill, an dem sich gleichzeitig 666 zarte Hühnchen drehten. Die in Feuerwehrschutzanzügen steckenden Mitarbeiter verfeuerten zehn Paletten Holzkohle. Insgesamt wurden an der imposanten Grillwand fast 4000 Hühnchen gebraten. Friedrich Kugler

Bilder: Erwin Züger und Friedrich Kugler

Über 200 Lehrstellen in 13 verschiedenen Berufen hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz (GMOS) Jahr für Jahr zu vergeben. Die GMOS ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb, der den Lernenden optimale Rahmenbedingungen für den ersten Schritt in die berufliche Zukunft bietet. Nebst einer abwechslungsreichen Grundbildung und professionellen Berufsbildnern warten auf die angehenden Berufsleute überdurchschnittliche Anstellungsbedingungen und sehr gute Karrieremöglichkeiten.


IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

| 95

Eine von 15 Prinzessinnen

Blick in die imposante Thurgau Arena.

5300 VIP-Gäste wurden an zwei Tagen mit einem gepflegten Dreigänger verwöhnt.

Unter den 15 Ehrendamen am ESAF befand sich Sabrina Zbinden, eine Migros-Mitarbeiterin. Normalerweise ist die 22-Jährige als charmante und kompetente Verkaufsberaterin im Melectronics-Fachmarkt in Wil anzutreffen. In Frauenfeld war sie mit ihren hochgesteckten blonden Haaren während dreier Tage kaum mehr zu erkennen. Die Eschlikonerin gehörte zu den 15 Ehrendamen, die vom Organisationskomitee (OK) als «unsere Prinzessinnen» bezeichnet wurden und die an keinem Grossanlass fehlen dürfen. Wie der heutige Schwingsport haben die 15 jungen Frauen Tradition und Moderne verbunden. Durchsetzen mussten sie sich in einem Casting. Die Migros-Verkaufsberaterin Sabrina Zbinden stammt aus einer Schwingerfamilie. Ihr Vater Hansueli war früher aktiver Schwinger und am ESAF als OK-Vizepräsident Sport engagiert, und ihr Bruder Marc findet die sportliche Herausforderung ebenfalls im Sägemehlring. So ist es nahe liegend, dass Zbinden schon zahlreiche Schwingfeste besucht und ihre Familienangehörigen immer wieder angefeuert hat. «Es war eine tolle, ehrenvolle Erfahrung», blickt Zbinden auf drei unvergessliche Tage zurück. In besonderer Erinnerung wird ihr der

NACHGEFRAGT

«Das bisher intensivste Wochenende»

Die Migros-Verpflegungsstände mit vielen freiwilligen Helfern fanden grossen Zuspruch.

Niklaus Kaiser, wie beurteilen Sie die Präsenz der MigrosGastronomie am ESAF? Wir können sehr zufrieden sein. Die GMOS hat auf eindrückliche Art und Weise ihre Leistungsfähigkeit im Cateringbereich unter Beweis gestellt. Am bisher intensivsten Wochenende in der Geschichte der Gastronomie der GMOS standen insgesamt nicht weniger als 850 Mitarbeitende und Helfer im Einsatz. Neben dem ESAF war unser Catering-Service beim

Niklaus Kaiser, Leiter Gastronomie der Migros Ostschweiz, zieht eine positive Bilanz. Fussballspiel St. Gallen – Sion auch in der AFG-Arena, an den letzten beiden Vorführungen des Musicals «Die schwarzen Brüder» in Walenstadt sowie an einigen zusätzlichen Anlässen mit insgesamt 640 Teilnehmenden engagiert.

Ehrendame Sabrina Zbinden begleitet Bundespräsidentin Doris Leuthard in die Arena. Empfang von Bundespräsidentin Doris Leuthard bleiben. «Ich war eine der beiden Ehrendamen, die Frau Leuthard auf dem VIP-Parkplatz abholen durften. Sie ist eine sehr sympathische, offene Person, die schnell den Draht zu den Menschen findet», schwärmt Zbinden. Auch beim Einmarsch der Schwinger zur Krönungsfeier rückte sie ins Rampenlicht. Sie lief gleich hinter dem Schwingerkönig in die Thurgau Arena ein. «Die Begeisterung in der Arena war gewaltig. Sogar die beiden geschlagenen Mitfavoriten Jörg Abderhalden und Christian Stucki, die hinter mir kamen, waren in ausgelassener Stimmung, nachdem der Druck weg war», erzählt Sabrina Zbinden. Auch wenn Zbinden nach drei Tagen in für sie ungewohnten High Heels geschwollene Füsse hatte, würde sie sich sofort wieder für das Amt einer Ehrendame zur Verfügung stellen. Friedrich Kugler Eine Herausforderung für sich war wohl die Verpflegung der VIP-Gäste. Das ist so. Am Samstag- und Sonntagmittag servierten 435 Mitarbeitende insgesamt 5300 Gästen zwei völlig verschiedene Dreigänger. Der Hauptgang war am Samstag ein Rindsschmorbraten an einer Rotweinsauce und am Sonntag ein Kalbsbraten an einer Orangen-Pfeffersauce. Die besondere Herausforderung war das knapp bemessene Zeitfenster. Für den Service standen uns aufgrund des Zeitplans des Festes lediglich 75 Minuten zur Verfügung.

Interview: Friedrich Kugler


n e h c p p ä n h Sc markt

Profitieren Sie jetzt! 7.– 27. September 2010 In folgenden Do it + Garden Migros:

Buchs, Herblingen Schaffhausen, Pizolpark Mels/Sar gans, Rheinpark St.Margrethen, Rüti, St.Fiden St.Gallen, Wil


Chörbli-Snack im September

Pouletflügeli im Chörbli mit Fun frites und Ketchup Geflügel aus der Schweiz

9.80 Chicken Nuggets im Chörbli mit Fun frites und Cocktail-Sauce Geflügel aus der Schweiz/Brasilien

9.80

ab 14.00 Uhr


D RO PA A K T I O N E N www.dropa.ch

Diese Aktionen sind gültig vom 6.9. bis 27.9.2010

BEROCCA Für starke Nerven 45 Brausetabletten CHF 38.00 statt 47.50

% 20

100 Tabletten CHF 55.90 statt 69.90 KAMILLOSAN

PHARMATON VITAL GERIAVIT

Wundheilung mit der Kraft der Kamille Kamillosan liquid, 250 ml CHF 15.90 statt 19.90

20 % RABATT

Vitalität für Körper und Geist dank Ginseng 100 Kapseln CHF 53.20 statt 66.50

20 % RABATT

PERSKINDOL

VOLTAFLEX PLUS

Stark bei Muskel- und Gelenkbeschwerden

Mit Glucosamin für den Erhalt der Gelenkbeweglichkeit

20% auf die gesamte Perskindol Classic-Linie

20 % RABATT

120 Tabletten CHF 71.90 statt 89.90

20 % RABATT

Auch in Ihrer Nähe:

Appenzell, Arbon, Balsthal, Basel, Bern, Brienz, Cham, Davos, Domat/Ems, Ebikon, Egerkingen, Füllinsdorf, Glarus, Grenchen, Haag, Heerbrugg, Herzogenbuchsee, Hochdorf, Huttwil, Interlaken, Ittigen, Kerzers, Kirchberg, Klosters, Küssnacht a/R, Langendorf, Langenthal, Langnau i.E., Laufen, Lenzburg, Lyss, Meggen, Meiringen, Melchnau, Muttenz, Neuenkirch, Oberriet, Oensingen, Olten, Pfäffikon SZ, Reinach, Romanshorn, Rubigen, Schattdorf, Solothurn, Steffisburg, Stettlen, Thun, Triengen, Uetendorf, Unterentfelden, Unterseen, Wabern, Wangen a/A, Wattwil, Wetzikon, Widnau, Wil, Winterthur, Wolhusen, ZH-Affoltern, ZH-Oerlikon Dies sind Heilmittel. Fragen Sie Ihren DROPA Experten oder lesen Sie die Packungsbeilage.


BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 99

FAMILIE

Viel Geld zum Shoppen Sagen Sie sich wieder mal gehörig die Meinung!

PSYCHOLOGIE

Bilder Getty Images

Streiten mit Stil ist gesund Ein kleiner Streit zur rechten Zeit kann die Gesundheit stärken. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanisches Forscherteam. Unterdrückter Ärger führt laut den Wissenschaftern zu einem Anstieg des Stresshormons Cortisol. Das ergab die Analyse der Daten von 1800 Erwachsenen zwischen 33 und 84 Jahren. Allerdings: Streiten macht nur Sinn, wenn die Partner die Argumente des Gegenübers zu verstehen versuchen. Wer sich nur Vorwürfe an den Kopf schmeisst, kommt nicht weiter. Vorangehende Studien hatten gezeigt, dass Verheiratete, die Streitigkeiten vermeiden, früher sterben. Und: Wer geübt darin ist, seinem Ärger Luft zu machen, ist optimistischer und hat mehr Selbstvertrauen als Menschen, die Konfliktsituationen aus dem Weg gehen.

J

unge Menschen sind kaufkräftig und konsumfreudig: Im Durchschnitt steht Jugendlichen im Kanton Zürich ein Budget von 700 Franken pro Monat zur Verfügung, wie eine Studie des Lehrstuhls für Marketing der Universität Zürich zeigt. Das kleinste Budget haben Gymnasiasten mit 254 Franken, Berufsschüler verfügen über 783 Fran-

ken, jüngere Studierende über 1062 Franken. Im Vergleich zu 2005 ist aber nur das Budget der Studierenden gewachsen, und zwar um 16 Prozent. Gymnasiasten und Berufsschüler müssen hingegen mit weni-

Die Jugend ist kaufkräftig, konsumfreudig und schuldengefährdet.

ONLINE-UMFRAGE: BABY CLUB

Ohne Fleiss keinen Preis

Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

ger auskommen als vor fünf Jahren. Die Konsumfreudigkeit hat auch Schattenseiten: Die Jugendlichen leben mit einem erhöhten Verschuldungsrisiko. 55 Prozent der Befragten lassen sich laut Pressemitteilung der Uni Zürich dem Konsumtyp «Schuldengefährdete»zuordnen. Daniel Schifferle

El Eltern werden ist nicht schwer, schwanger werden dagegen sehr. Ka Kanadische Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass ein Pa Paar durchschnittlich 104 Mal ohne Verhütung miteinander schlafen mu muss, bis die Frau schwanger wird. Zwar gibt es Frauen, bei denen es gl gleich beim ersten Mal einschlägt, doch der Grossteil der Paare muss lä länger üben. Konkret: sechs Monate lang drei- bis viermal pro Woche Sex. Ihre beste Freundin hat bereits drei Kinder, und Sie sehen sie jetzt mit ganz anderen Augen? Freuen Sie sich mit ihr, und machen Sie sich heute Abend am besten gleich an die Produktion des eigenen Nachwuchses.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Wie oft hatten Sie Sex, bis der Schwangerschaftstest positiv ausfiel? ➔ 1 Mal ➔100 Mal ➔ Ich übe immer noch.

Frage von letzter Woche

Sind Sie finanziell abhängig, und leiden Sie darunter? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet. ge

40 %

17 % Ja.

In unserer Beziehung verdienen beide Geld.

43 % Nein.


100 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

In feindschaftlicher Verbundenheit

Eltern sind ein Schreckbild für Lehrer, Lehrer ein Ärgernis für Eltern. Das stimmt nicht immer, aber die Beziehung von Schule und Elternhaus ist heikler geworden. Die Rollen müssen neu verteilt und das Verständnis dafür gefördert werden.

E

s ist ein heisser Sommernachmittag im Schulhaus Buchwiesen in Zürich Seebach. Christa Peter und Regula Iseli hetzen mit Schweissperlen auf der Stirn über den Schulhausplatz. Die beiden sind Copräsidentinnen des Elternforums; zusammen mit ihren Vorstandskollegen und auch einigen Lehrerinnen stellen sie Festtische und Stände auf, installieren Kabel und eine Wasserleitung, fädeln mit Schulkindern bunte Papierschmetterlinge auf eine lange Schnur. Heute Abend steigt hier das Schulfest, die erste grosse Aktion des Elterngremiums, das vor Kurzem gegründet wurde. Neun von der Vollversammlung der Eltern gewählte Vorstandsmitglieder vertreten darin die Interessen der Eltern an der Schule. Eine russische Mutter auf High Heels und im geblümten Hosenkostüm bringt Essen fürs internationale Buffet vorbei – «russische Salat ohne Schwein» schreibt sie aufs Schildchen, eine freundliche rundliche Frau aus Chile nimmt die Schale entgegen. Das «Buchwiesen» hat einen hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund. Aber trotz Multikultiumfeld sind die Vorstandsmitglieder des Elternforums Buchwiesen fast ausschliesslich Schweizer. «Unser Ziel ist ganz klar, auch Eltern aus anderen Kulturen besser in die Schule einzubinden», sagt Christa Peter. Das Fest ist ein Schritt in diese Richtung, zudem soll eine «Gruppe Netzwerk» aufgebaut werden, in der ein Elternteil aus jedem Kulturkreis ver-

treten ist – als Vermittler zwischen Vorstand, Schule und den eigenen Landsleuten: «Damit die Anliegen dieser wenig präsenten Elterngruppen vermehrt in unsere Arbeit einfliessen und wir auch ihre Sichtweise zur Schule besser kennen- und verstehen lernen», meint Regula Iseli.

Sogar das Tiefbauamt hört auf den Elternrat

Eltern, die sich zu wenig um Schulbelange kümmern, sind an der Primarschule Steckborn TG kaum ein Thema. Hier gibt es die institutionalisierte Elternmitwirkung schon seit vier Jahren – in Form eines Elternrats. Der ist zum Beispiel schuld daran, dass die Strasse vor der Schule gerade eine grosse Baustelle ist. Oder zumindest mitverantwortlich: «Zusammen mit der Schulbehörde haben wir erreicht, dass auch die kommunalen und kantonalen Behörden auf die Sorgen der Eltern über den gefährlichen Schulweg reagieren», erzählt Adryan Paris, der Präsident des Elternrats, nicht ohne Stolz. Die Sanierung der Frauenfelderstrasse sei vorgezogen worden, und die Sicherheit werde erhöht: Ein zweites Trottoir und eine Fussgängerschutzinsel werden gebaut, der Zebrastreifen und die Haltestelle des Postautos verschoben. Adryan Paris, die Elternratsmitglieder Susanne Heeb und Alexandra Ott und der Schulleiter Markus Rüegge sitzen in einem Sitzungszimmer des Schulhauses um einen grossen Tisch und lachen erst mal auf die Frage, ob

Eine Mutter managt das Multikulti-Buffet. Es ist so international wie die Elternschaft im Zürcher Schulhaus Buchwiesen.


BESSER LEBEN FAMILIE

| 101

Tipps für ein gutes Verhältnis zur Schule Eine Beziehung aufbauen

Wenden Sie sich nicht erst an eine Lehrperson, wenn ein Problem auftaucht. Pflegen Sie den Kontakt kontinuierlich, ohne penetrant zu sein. Akzeptieren Sie die Lehrperson als Expertin auf ihrem Gebiet, treten Sie nicht fordernd auf.

Konstruktiv kritisieren

Setzen Sie sich für Ihr Kind ein, aber formulieren Sie Kritik sachlich, ohne zu drohen. Wenden Sie sich erst an die Schulleitung, wenn das Gespräch mit der Lehrperson Sie nicht weiterbringt.

Sich informieren

André Steinmann, Vorstandsmitglied des Elternforums, versucht sich am Kinderschminktisch.

sich denn in Steckborn nicht wie anderswo die Lehrer über die Eltern und die Eltern über die Lehrer ärgern würden. «Wir sind uns keineswegs immer einig», sagt Alexandra Ott. Aber auch wenn man mal aneinandergerate, könne man später wieder miteinander lachen, weil die Zusammenarbeit ein Grundvertrauen schaffe. Der Elternrat der Primarschule Steckborn umfasst zwei Elternvertreter pro Schulklasse, insgesamt 24 Delegierte, die sich alle zusammen dreimal jährlich treffen, wobei jeweils auch zwei Lehrer und der Schulleiter dabei sind. Der Einbezug der Eltern in der Schule ist derzeit eines der gros-

sen Themen im Schweizer Bildungswesen. Immer mehr Schulen haben offizielle Elterngremien; mancherorts, etwa im Kanton Zürich, ist Elternmitwirkung gar gesetzlich vorgeschrieben.

Eltern und Lehrer üben ihre Beziehung

Ziel solcher Gremien ist der bessere Informationsaustausch, die Möglichkeit, Anliegen der Eltern zu deponieren und gemeinsam mit der Schule Projekte zu entwickeln. Lange Zeit waren Schule und Elternhaus zwei getrennte Welten, die praktisch nur an Elternabenden miteinander in Berührung kamen. Inzwischen redet man vom

gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag und diskutiert, ob man Elternabende für obligatorisch erklären und Eltern büssen sollte, die ihre Kinder nicht ausgeschlafen und mit rechtem Frühstück im Bauch zur Schule schicken. «Im Zentrum steht heute das Wohl des Kindes, nicht nur bei den Eltern, sondern auch im Schulrecht», sagt Juristin Elisabeth Dubach, die selbst bis zu ihrer Pensionierung als Sekundarlehrerin gearbeitet hat und seither Schulen und Eltern juristisch berät. Der Knackpunkt: Die Auffassungen, was dieses Kindswohl im konkreten Fall bedeutet, können diametral auseinandergehen.

Eine gute Zusammenarbeit bedingt, dass alle Beteiligten über Ihre Rechte, Pflichten, Möglichkeiten und Kompetenzen im Schulalltag Bescheid wissen. ➔ Elisabeth Dubach, lic.iur/ Sekundarlehrerin, bietet juristische Beratung und Kurse in Schulrecht für Eltern und Schulen: SfP Schulrecht für die Praxis, www.dubach.biz/sfp ➔ Anlauf- und Infostellen: www.schule-elternhaus.ch; www.elternmitwirkung.ch

Mitwirkung aufbauen

Maya Mulle von der Fachstelle Elternmitwirkung coacht Schulen und Eltern beim Aufbau eines Elterngremiums: www.elternmitwirkung.ch. Im Lehrmittelverlag Kanton Zürich gibt es eine DVD zum Thema: «Schule gemeinsam gestalten: Elternmitwirkung im Kanton Zürich», bestellen unter www.lehrmittelverlag.com


DIE WOCHE DES MANNES MIT DEN GUTEN TIPS VON MEN EXPERT … DAS WOLLEN WIR FEIERN! Vom 6. bis 12. September 2010

*Ab Genf, je nach gewählten, von unserem Partner Baboo angeflogenen Reiseziel.

S E M D A E N H NES C O W

PARTNERS

Mindesteinkauf: Fr. 15.– Gültig: vom 6.9 bis 19.9.2010

MACH MIT! VOM 6. BIS 12. SEPTEMBER

Teile deine guten Tips mit Men Expert und flieg mit 4 Freunden wohin du willst*. Oder gewinne viele tolle Geschenksset und Men Expert Produkte.

Teilnahme auf www.menexpert.20min.ch

5.–

WERT FR.

GROSSER MEN EXPERT WETTBEWERB

Alle L’Oréal Men Expert Produkte

RABATT

Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. Beim Erreichen eines Mehrfachen des Mindesteinkaufs können mehrere dieser Rabattcoupons an Zahlung gegeben werden. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

L’Oréal Men Expert gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 103

DAS SAGT DIE EXPERTIN Maya Mulle ist Leiterin der Fachstelle Elternmitwirkung. Sie coacht Schulen, die ein Elterngremium gründen möchten.

«Lehrer und Eltern müssen darüber reden, was eine gute Schule ist» Maya Mulle, ist die Beziehung zwischen Eltern und Schule zerrüttet? Die Mehrzahl der Kontakte zwischen Eltern und Lehrern laufen gut, aber ihre Beziehung und das Schulsystem sind komplexer geworden. Die Rollenverteilung ist nicht mehr so klar wie früher, als die Eltern Lehrer einfach als Autoritätspersonen akzeptierten und ihnen vertrauten.

Das Buchwiesner Elternforum in Action: Am Mikrofon Regula Iseli, rechts Christa Peter.

Schule und Eltern führen eine frisch arrangierte Ehe, in der sie das partnerschaftliche Zusammenleben erst erproben müssen. Sie durchlaufen eine Art Paartherapie, üben sich in Diskussions- und Streitkultur, gründen Elterngremien, lernen in Kursen oder mit Hilfe von Lehrmitteln, wie man miteinander umgehen sollte und Konflikte meistert. «Ein echter Meinungsaustausch zwischen Schule und Eltern über wichtige Angelegenheiten bleibt noch allzu oft aus», sagt Elisabeth Dubach. Viele Eltern getrauen sich nicht, ihre Anliegen anzubringen, weil sie negative Auswirkungen für ihr Kind befürchten oder glauben, es nütze sowieso nichts. Auf der anderen Seite informieren Lehrer die Eltern teils nach wie vor schlecht oder spät, etwa über Änderungen im Schulablauf. Das meiste läuft schriftlich ab, Eltern sehen sich vor vollendete Tatsachen gestellt. Aber gerade in Zeiten der grossen Schulreformen, etwa der umstrittenen Integration von Kindern

mit besonderen Bedürfnissen in die Regelklassen, wünschen sich Eltern mehr Transparenz und Mitsprache. Sie sind sensibilisierter auf ihre Rechte und möchten für ihre Wunschkinder auch in der Schule «nur das Beste». Diese Erwartungshaltung spüren die Lehrer, das Stichwort Elternarbeit verursacht bei vielen Angstschweiss.

Das Schreckbild der aufsässigen Mutter

«Eine Lehrperson muss sich auf drei Gebieten bewähren: bei der Arbeit im Schulzimmer, im Umgang mit den Eltern und im Schulteam. Wenn sie scheitert, dann meist am zweiten Punkt», sagt Schulleiter Markus Rüegge. Das Schreckbild der Mutter, die jeden zweiten Tag im Schulzimmer steht, weil sie glaubt, ihr Söhnchen werde unangemessen behandelt, oder dasjenige des Vaters, der bei jeder unerfreulichen Note mit dem Anwalt droht, ist zwar die Ausnahme, aber es gibt solche Eltern. Und wenn bei

Warum mischen sich Eltern vermehrt in Schulbelange ein? Heute geht man besser auf die Bedürfnisse von Kindern ein als vor 20 Jahren. Gleichzeitig gibt es kein fixes Wertesystem mehr. Eltern möchten auch in der Schule das Beste für ihr Kind, müssen aber selber herausfinden, was dieses Beste ist. Elternsein ist eine grosse Herausforderung, manchmal auch eine Überforderung. Und Schule bedeutet nicht mehr Stöckli-Rechnen und Diktat. Die Unterrichtsformen und Lehrmittel sind vielfältiger geworden, es gibt zahlreiche Reformen. Wenn Eltern häufiger fordern, kritisieren oder gar drohen, geschieht das in erster Linie aus einer Verunsicherung heraus. Was kann die Schule gegen diese Verunsicherung ausrichten? Sie sollte sich öffnen, die Eltern in ihre Abläufe, in die Organisation der Schule einbeziehen und Entscheidungen transparent machen. Aber in den Vereinbarungen zwischen Schule und Elterngremien steht deutlich, dass Eltern in pädagogischen

Fragen und bei der Lehrerwahl nichts zu sagen haben. Klare Grenzen und Abmachungen sind nötig. Aber wenn bei der Mitwirkung gewisse Entscheidungen ausgenommen sind, heisst das nicht, dass keine Diskussionen stattfinden sollen und dass diese Diskussionen nicht in die Entscheidungen einfliessen dürfen. Bei den Aktivitäten von Elterngremien geht es heute zwar tatsächlich nicht mehr einfach ums Kuchenbacken für den Schulanlass, in der Regel aber auch nicht um die brisanten Schulthemen. Gute Elternmitwirkung ist, wenn Schule und Eltern an einem Tisch darüber reden, was sie sich unter einer guten Schule vorstellen, welches ihre Anliegen und Prioritäten sind. Dafür braucht es einen Kulturwandel, und der steht noch am Anfang. Es gibt bereits etliche Schulleiter und Lehrpersonen, die ein «offenes Schulzimmer» propagieren. Manche integrieren die Eltern auch in den Unterricht oder in eine Projektwoche, wenn diese von ihrem Beruf her etwas beitragen können. Das ist naheliegend. Warum passiert es noch selten? Wahrscheinlich denken die meisten schlicht nicht daran, wenn sie ihren Unterricht planen. Es ist tatsächlich für alle Beteiligten interessant, wenn Eltern ihr Fachwissen einbringen können. Und diese erleben dabei auch mal, wie anspruchsvoll es ist, eine Dreiviertelstunde vor einer Klasse zu stehen.

Interview Andrea Schafroth


104 |

BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Das Spielhaus des Steckborner Kindergartens ist ein Projekt des Elternrates. Markus Rüegge, Susanne Heeb und Alexandra Ott mit Sohn sowie Elternratspräsident Adryan Paris mit Tochter (von links).

20 Schülern nur ein, zwei Elternpaare ihr Ängste, Sorgen, Ansprüche penetrant im Schulzimmer oder beim abendlichen Telefonanruf ausleben, ist das für eine Lehrperson anspruchsvoll und zeitintensiv. Zudem sind Eltern keine homogene Gruppe: Die einen beklagen sich über zu lasche, die anderen über strenge Lehrer, manche finden, man müsste im Deutschunterricht mehr Diktate machen, andere meinen, Diktate gehörten endlich abgeschafft.

Zur Pädagogik haben die Eltern nichts zu sagen

Wie Schule und Lehrerschaft damit umgehen sollen, dass Eltern sich unter «Mitwirkung» heute mehr vorstellen als Kuchenbacken fürs Schulfest, müssen sie erst lernen; Zugeständnisse und Grenzen müssen ausgelotet werden. Der Elternrat von Steckborn hat viele Projekte angerissen: einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen, den Bau eines Spielhäuschens im Garten des Kindergartens oder Gemüsewochen, in denen die Kinder für gesunde Ernährung sensibilisiert werden sollen. Aber zu pädagogischen Fragen und die Auswahl der Lehrpersonen, haben

Elterngremien nichts zu sagen. Das ist zwar richtig so, schliesslich geht es nicht an, dass Eltern das Mathelehrmittel bestimmen oder dem Lehrer verbieten können, mit den Kindern an einem schönen Nachmittag schwimmen zu gehen. Aber letztlich sind dadurch auch all diejenigen Themen tabu, die den Eltern am heftigsten unter den Nägeln brennen: In welche Schule wird mein Kind eingeteilt und zu welcher Lehrerin? Welche Unterrichtsform pflegt diese, wie gross ist die Klasse, wie gut wird mein Kind gefördert? Deshalb plädieren offene Schulleiter wie Markus Rüegge dafür, dass mit den Eltern auch über die weitere Entwicklung der Schule oder brisante Fragen wie die Individualisierung des Unterrichts diskutiert werde. Edgar Stierli, der Schulleiter des Buchwiesen in Zürich, teilt diese Auffassung: «Von ihrer Ausbildung her bieten Eltern Lehrern eine Fülle von Ressourcen, durch ihre Vernetzung oder auch mit ihren unterschiedlichen Kulturen.» Er hat beim Eltern-Kind-Parcours gerade ein Einkaufswägeli mit einem Kind drin um die Wette gestossen. Drei Stunden sind vergangen im Buchwiesen, über dem Schulhausplatz flattern zart die zu-

vor gebastelten Schmetterlingsgirlanden. Langsam füllen sich die mit weissen Papiertüchern eingekleideten Tische, munter wird daran auf Serbokroatisch, Tamilisch oder Spanisch parliert und gestikuliert. Nicht weit entfernt vergnügen sich Kinder auf einer Hüpfburg, es gibt Büchsenwerfen und Ringen. Die Elternforumspräsidentinnen Christa Peter und Regula Iseli haben sich umgezogen, sie tragen luftige Sommerblusen. Und die geschäftig gestresste Miene ist einem Strahlen gewichen. Christa Peter steht am Infostand des Elternforums, ihr Mann Rodney aus Sri Lanka ist neben der Bühne mit Plattenlegen zugange. Mit riesigen Kopfhörern an den Ohren legt er seine Chart-Sammlung auf, dass es durch die flimmernde Sommerluft über dem Schulhausplatz dröhnt: «Live is Life, na, na, nana, na …». Texte Andrea Schafroth Bilder Paco Carrascosa

www.migrosmagazin.ch Schulweg oder neue Lernformen: Was soll die elterliche Mitwirkung für Sie umfassen?

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Federica de Cesco im Wildnispark

Am 3. Oktober lädt der Wildnispark Zürich zum Herbstfest ein. Grosse und kleine Gäste können Lesungen von Federica de Cesco lauschen, bei der Einweihung des neuen Elchstalls dabei sein und Köstlichkeiten vom Grill und mitreissende Musik der Band «Schtärneföifi» geniessen. Dauer: 11 bis 17 Uhr. www.wildnispark.ch


Reduzell36 kann diesen

AK Les TIO er N!

®

“Fettberg” reduzieren, das hilft Ihnen mit 100% GARANTIE abzunehmen ! Eine Intensivpackung Reduzell36 bindet bis 3 Kilo Fett !

®

Jetzt können Sie Fettpolster an Ihren Problemzonen noch einfacher abbauen - ohne teure und aufwendige Eingriffe. Wissenschaftler haben nämlich einen natürlichen ”Fettbinder” entdeckt, der Ihre Fettzellen im Körper zum Aushungern zwingt. Jetzt wurde daraus eine neue, hoch wirksame Schlank-Kapsel mit dem Namen Reduzell36 entwickelt. Wie funktionieren Reduzell-Kapseln?

Reduzell36 entzieht Ihren Fettzellen die Nahrung und lässt diese verhungern. Das zwingt den Organismus, Fettreserven aus Ihren Fettpolstern abzusaugen, um dieses für Energie verbrennen zu können. Das Ergebnis: Ihre lästige Fettpolster verschwinden. Sie werden plötzlich wieder sexy und schlank - vor allem an den typischen Problemzonen wie am Gesäss, an den Hüften, Schenkeln, am Bauch und an den Armen werden Sie Kilo um Kilo abehmen.

Können Reduzell-Kapseln der Gesundheit schaden?

Institut Sanum GmbH, Fürtistrasse , Postfach 361 8832 Wollerau,Tel. 043-810 57 21 oder Fax 044- 922 70 59 Mo.-Fr. 08.00 - 20.00 Uhr, Sa. -So. 10.00 - 18.00 Uhr

Nein. Im Gegenteil, denn die natürlichen Wirkstoffe lösen das Problem nicht chemisch, sondern sanft und natürlich. Reduzell36 wird in Deutschland hergestellt, ist ein geprüftes Medizinalprodukt (CE 0297 )und hilft nachweislich bei der Behandlung von Übergewicht. Das gibt Ihnen die nötige Sicherheit, um ohne Bedenken, ab sofort gesund abzunehmen. Reduzell36 ist auch für Diabetiker geeignet. Personen mit schweren Darmproblemen empfehlen wir zuerst Ihren Arzt um Rat zu fragen.

Wie oft muss ich Reduzell-Kapseln einnehmen?

Wer schnell abnehmen will, nimmt vor jeder Mahlzeit zwei Kapseln mit einem Glas Wasser. Reduzell darf über längere Zeit eingenommen werden.

AKTION!

Pharmacode 4108929

Wenn Sie jetzt innert 5 Tagen bestellen, erhalten Sie GRATIS: 200ml Reducellulite-Figur-Body-Lotion (im Wert von Fr. 39.-) für optimale Spannkraft und zur Gewebestraffung. Für Frauen und Männer geeignet.

Wer diese Aktion mit den günstigsten Preisen mit Rückgaberecht und Garantie nicht nutzt ist selber Schuld. “Mehr als Rückgaberecht bei Nichterfolg und Garantie kann man nicht anbieten”. Das ist die Meinung tausender unserer zufriedenen Kunden.

Reduzell36 ist auch in allen Apotheken und Drogerien erhältlich!Das neue B e s t e l l - B O N : We r t F r. 3 9 . - m i t R e d u z e l l - S c h l a n k - G a r a n t i e JA, ich habe Übergewicht und möchte es natürlich behandeln. Bitte senden Sie mir diskret die angekreuzte Packung Reduzell36 mit Rückgaberecht, zahlbar innert 30 Tagen gegen Rechnung (+ Fr. 8.50 Porto) Reduzell36 - Intensiv, 240 Kapseln *mit Schlank-GARANTIE Empfohlen bei 9 - 20 Kilo Übergewicht (statt Fr. 158.- )

nur Fr. 118.(Sie sparen Fr. 40.-)

Reduzell36 - Normal, 120 Kapseln Empfohlen bei 4 - 8 Kilo Übergewicht

Fr. 79.-

Vorname................................................................................................................................... Name........................................................................................................................................ Strasse ..................................................................................................................................... PLZ/Ort .....................................................................................................................................

* SCHLANK - GARANTIE Weil wir wissen, dass Reduzell bei 98% aller Personen geholfen hat, erhalten Sie auf jede Intensiv-Packung ein 10 TageRückgaberecht. Wir garantieren Ihnen: Wenn Sie innert 10 Tagen nicht an Gewicht verlieren, senden Sie uns alles, auch die angebroche Packung zurück und Sie schulden uns nichts, dieses Versprechen gilt auf jeden Fall. Die Geschäftsleitung:

*Ohne Rücksendung der Packung gilt die Garantie nicht.

ab gültig rt sofo

Hier ausschneiden und einsenden.



www.reduzell36.ch

Leser-Aktion!

MM36/10

verlieren wollen, hnell ein paar Kilos Wenn Sie jetzt sc ll36 zum abnehdas neue Reduze tig bestellen Sie gleich n auch sehr güns er r wirksam, sond nu ht ! nic ie ist nt ra Es . men en mit Ga ukt zum abnehm und das erste Prod

Jetzt gültig beim Kauf mit dem Bestellbon, dem Telefon oder per Fax, über das Internet www.reduzell36.ch ... ... und auch in allen Drogerien und Apotheken.

Bitte sofort einsenden an:

Institut Sanum GmbH, Postfach 361, 8832 Wollerau

... oder anrufen

Tel. 043 - 810 57 20, oder 043 - 810 57 21


Bleiben Sie beweglich

Axamine Glucosamin unterstützt Sie Erhalten Sie Ihre Beweglichkeit mit gesunder Ernährung und genügend Bewegung. Axamine Mobility® Glucosamin unterstützt Sie dabei ! Mit zunehmendem Alter und für Sportler ist eine Nahrungsergänzung mit Glucosamin besonders wichtig. Denn Ihre körpereigene Glucosamin-Produktion reicht dann möglicherweise nicht mehr aus, um Ihre Gelenke gesund zu erhalten.

Axamine Mobility® Glucosamin Tabletten mit 750 mg Glucosaminsulfat, Vitamine C, E, B 6, Zink und Selen.

nur 1 Tablette täglich! Paul Singer, 83 Jahre 4-facher Schweizermeister Tennis Senioren

Glucosaminsulfat ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, der Bänder und der Gelenkknorpel. Vitamin C ist notwendig für gesunde Knochen und Blutgefässe. Vitamin E ist wichtig zur Erhaltung der Muskelfunktionen. Vitamin B 6 ist notwendig für den Eiweissstoffwechsel. Zink unterstützt Stoffwechselfunktionen zur Energiegewinnung. Selen hat antioxidative Eigenschaften zum Schutz des Organismus. www.axanova.ch

Axamine gibts in Ihrer Migros

AKTION

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 21.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT AUF ALLE L’ORÉAL PARIS ELSÈVE PRODUKTE IM DUOPACK

9.40

statt 11.80

z.B. Pflegespülung Elsève Full Repair 5, im Duopack 2 x 200 ml

6.400 statt 8.0

z.B. Shampoo Elsève Color-Vive, im Duopack 2 x 250 ml

L’Oréal Paris gibts in Ihrer Migros


BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 107

Zuckersüss enthaaren

Der neue Trend bei der Haarentfernung heisst Zuckergel. Eine sanfte Methode, die im Vergleich mit Wachs weniger Schmerz verursacht.

F

rauen – und mittlerweile auch Männer – mit normaler bis üppiger Körperbehaarung kennen das Problem: Es ist ein ewiges Rasieren, Züpfeln, Epilieren und Schmerzenerleiden, um dem momentan angesagten Schönheitsideal von haarfreier Haut zu genügen. Erleichterung, wenn auch nicht dauerhafte Erlösung, verspricht die Haarentferung mit Zuckergel. Das Gemisch aus Zucker, Wasser und Zitrone soll den Menschen im Orient seit Jahrhunderten zu samtener Haut auch an intimen Körperstellen verholfen haben. Nun findet die sogenannte ShabaMethode auch hierzulande immer mehr Fans. Es geht blitzschnell. Marianne Weiss, Shaba-Expertin mit eigenem Salon in Zürich, streicht die goldbraune Masse, die übrigens Lebensmittelqualität hat, auf die Haut. Und ruckzuck! Ehe man sichs versieht, ist der Zucker weg – und mit ihm die ungeliebten Haare.

Bilder Prisma / © Trinette Reed

Mehrere Durchgänge reduzieren den Schmerz

«Wenn man bis anhin rasiert hat, zupft es die ersten Male etwas mehr, weil nach häufigem Rasieren die Haare besser halten», sagt Marianne Weiss. Im Gegensatz zur Haarentfernung mit Wachs kann man mit Zucker mehrmals über die gleiche Stelle hinweg arbeiten. So werden nicht alle Haare auf einmal ausgerissen, sondern in mehreren Durchgängen. «Angenehm ist das trotzdem kaum, besonders an den empfindlichen Körperstellen, aber der Schmerz ist absolut erträglich», sagt Fiona Bader, die sich gerade zum ersten Mal mit Zuckergel enthaaren liess. Und der Körper gewöhnt sich bei regelmässiger Anwendung an die Prozedur. «Schon

Die goldbraune Masse wird auf der Haut verteilt.

Tipps für beste Zucker-Resultate ➔ Vor dem ersten Termin Haare 14 Tage lang in Ruhe lassen. Die Haare sollten jedoch nicht viel länger als 1 cm sein. ➔ Zwölf Stunden vor dem Termin keine Bodylotion verwenden, damit das Zuckergel besser haftet. ➔ Ein Tag nach der Behandlung weder Seife noch Bodylotion oder Deo verwenden. Solarium und Sonne meiden. ➔ Um die nachwachsenden Haare am Einwachsen zu hindern, Haut nach dem Baden oder Duschen regelmässig mit einem Peelinghandschuh peelen. Peelings auf Körnchenbasis www.shaba.ch nützen wenig.

Es gibt viele Wege, unerwünschte Haare zu entfernen. Einer der neusten: Zuckergel.

nach dem dritten Mal tut es deutlich weniger weh, nicht zuletzt weil auch die Haare feiner nachwachsen», erklärt ShabaExpertin Marianne Weiss. Nach der Behandlung ist die Haut an manchen Stellen einige Stunden rot getüpfelt, doch am Tag darauf wirkt sie so zart und gut durchblutet, dass man sie sich niemals mehr anders wünscht. Zwei bis vier Wochen dauert die haarfreie Zeit beim ersten Mal, nach mehrmaliger Behandlung drei bis fünf Wochen. Zudem sollen die Härchen mit der Zeit feiner spriessen. Veronica Bonilla-Gurzeler

Anzeige

Gut geschlafen? zeller schlaf forte – mit Baldrian und Hopfen

• Erleichtert das

Einschlafen und Durchschlafen

• 1 Tablette 1 Stunde

vor dem Schlafengehen

Max Zeller Söhne AG 8590 Romanshorn

zeller schlaf forte ist ein pflanzliches Arzneimittel. Erhältlich in Ihrer Apotheke oder Drogerie. Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.


Ab an die schönsten Strände des Mittelmeeres!

8 Tageion ab nur lbpens a H . l k in CHF

Inbegriffende Leistungen:

Flug ab Zürich und zurück mit Sun Express oder Onur Air Flughafentaxen Transfer im klimatisierten Reisebus 7 Übernachtungen im erstklassigen Strandhotel Maritim Pine Beach ★★★★★ Halbpension mit reichhaltigem Frühstück und Abendessen (Buffetform) Willkommenscocktail Betreuung vor Ort durch unsere Deutsch sprechende Reiseleitung

– . 9 59

kt d e r i D ran St am

Sie sparen CHF 300.- ! Bei Buchung Ihrer Reise bis zum 27. September bezahlen Sie nur den Aktionspreis:

Daten & Preise (pro Pers. im Doppelzimmer) Reise 5310

Hotel Maritime Pine Beach Normalpreis Aktionspreis Verl. 1 Woche 1 Woche Woche inkl. Halbpension Reise 1: 09.10.–16.10.10 999.– 699.– 399.– Reise 2: 16.10.–23.10.10

999.–

699.–

399.–

Reise 3: 23.10.–30.10.10

999.–

699.–

399.–

Reise 4: 30.10.–06.11.10

899.–

599.–

299.–

Reise 5: 06.11.–13.11.10

899.–

599.–

299.–

Nicht inbegriffen: Einzelzimmerzuschlag CHF 299.– pro Woche • All Inclusive Konzept CHF 200.– pro P./Woche • Annullierungskosten- und Reisezwischenfallversicherung CHF 35.– Reservationsgebühr: CHF 10.– pro Person Herrliches Ferienwetter: Verlängern Sie Ihren Sommer! An der türkischen Riviera erwarten Sie bis Mitte November sommerliche Wasser- und Tagestemperaturen um die 25 Grad. .

ei pr s

Türkische Riviera

A kt i o n s

Profitieren Sie von diesem einmaligen Angebot und fliegen Sie mit uns in die Sonnerstube der Südtürkei. Besonders im Herbst ist dieses Reiseziel bei Schweizern sehr beliebt. Das komfortable und erstklassige Maritim Hotel bietet alles was Sie für einen erholsamen Urlaub benötigen! Geschätzt wird das Hotel auch wegen der gemütlichen Atmosphäre und dem freundlichen und hilfsbereiten Personal.

Südtürkei

Antalya

Belek

Mittelmeer

Hotel Maritim Pine Beach ★★★★★

www.maritim.com.tr

Erstklassige Ferienanlage mit viel Flair und an bester Lage in Belek! Direkt am Strand gelegen und inmitten eines wunderschönen, 57.000 m2 großen Gartens! Lage: Das 5 Sterne Hotel der berühmten Maritim Hotelkette liegt direkt am langgezogenen herrlichen Strand von Belek. Belek selber liegt ca. 4 Km vom Hotel entfernt und bis zum Flughafen von Antalya sind es gerade mal 45 Fahrtminuten. Ausstattung: Die geschmackvoll konzipierte Anlage verfügt über 325 Zimmer. Zur Einrichtung gehören Rezeption, Lobby, Lift, Innen- und Außenrestaurant, Bars, Disco, Geschäfte, Friseur, Swimmingpool mit Liegen und Sonnenschirme, Hallenbad. Zimmer: Geräumig und komfortabel eingerichtet mit Bad/ WC, Föhn, Sitzecke, Direktwahltelefon, Sat.-TV mit Musikkanal, Minibar, Safe, Klimaanlage und Balkon. Gratis Wellness, Sport und Unterhaltung: Sauna, Türkisches Bad (Hamam), Hallenbad, 2 Tennishartplätze, Fitnessraum und Animationsprogramm tagsüber und abends. Gegen Gebühr: Flutlicht und Leihschläger für Tennis, Thalassotherapie Zentrum, Dampfbad, Massagen sowie Peeling im türkischen Bad.

Ihr 5 Sterne Hotel an allerbester Strandlage

Ihr Zimmer mit erstklassigem Komfort

★ ALL INCLUSIVE ★

hier macht auch Ihr Portemonnaie Ferien!

Hallenbad mit Whirlpool und Wellnessangeboten

Buchen Sie sofort bei VAC:

Gegen einen Zuschlag von CHF 200.– profitieren Sie vom All Inklusive Konzept mit reichhaltigen Buffets und vielen Annehmlichkeiten! Inbegriffen sind 3 Hauptmahlzeiten: Frühstück, Mittagessen und Abendessen im Hauptrestaurant (Buffetform), Snacks, Tee & Kaffee am Nachmittag sowie Getränke auch lokale alkoholische, tagsüber und am Abend. Gelegentliche Abendunterhaltung sorgt für abwechslungsreiche Ferientage!

✆ 0848 840 905 Hotel Natali

Montag bis Freitag 7h30 bis 20h und Samstag 8h bis 12h

oder die Profi–Line:

043 211 63 83 Mo bis Fr 9–12h und 13h30–18h

oder im Internet: www.net–tours.ch

Restaurant mit Blick auf den grossen Swimingpool

Ihre

– Vorteile !

 Wir bieten absolute Tiefpreise dank Direktverkauf  Wir sind Mitglied im Schweizer Reisegarantiefonds  Kostenloses Rücktrittsrecht innerhalb von 7 Tagen nach erfolgter Buchung

Organisation und Durchführung: net– tours, Glattbrugg


BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 109

Tierquälerei ist ein Warnsignal

Neigen Kinder, die Tiere quälen, später zu Gewalt? Ja, sagt eine Studie, welche mit über 3600 Schweizer Schülerinnen und Schülern durchgeführt worden ist.

W

er Tiere quält, ist unbeseelt, und Gottes guter Geist ihm fehlt. Mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun!» So sah es bereits Altmeister Goethe. Der Zürcher Strafrechtsprofessor Martin Killias hat zusammen mit Sonia Lucia von der Universität Genf in einer schriftlichen Umfrage 3648 Schülerinnen und Schüler in 7. bis 9. Klassen aus der ganzen Schweiz zu diesem Thema befragt. Die Wissenschafter wollten herausfinden, ob man bei Tierquälern eine Vorhersage machen kann, dass sie auch gegen Menschen eher gewaltbereit sind.

Selbsteinschätzung der Jugendlichen überlassen. Dreimal oder gar noch häufiger gaben 5 Prozent der Jungen und 1,5 Prozent der Mädchen an, Tiere gequält zu haben. Auf die Zusatzfrage, um welches Tier es sich gehandelt habe, nennen 58 Prozent der Jugendlichen Fische, Eidechsen oder Frösche, 29 Prozent Katzen oder Hunde und 11 Prozent Vögel.

Schläger finden, die Tiere hätten es verdient

Bild Getty Images/Barbara Peacock

Gewalt gegen Menschen ist nur eine weitere Eskalation

Martin Killias: «Gemäss Lerntheorie muss Gewalt gegen Tiere und Menschen eingeübt werden. Wer andere grausam behandelt, muss Hemmungen überwinden und anschliessend mit Schuldgefühlen fertig werden.» Aus dieser Warte stelle die Gewalt gegen Menschen, sofern Grausamkeit gegen Tiere vorausging, nur eine weitere Stufe in einer Gewalteskalation dar.» Von den befragten Schweizer Schülern haben 17 Prozent der Jungen und 8 Prozent der Mädchen zugegeben, schon einmal ein Tier absichtlich gequält zu haben. Was als Tierquälerei gilt, war der

Spiel oder Quälerei? Das Tier signalisiert, wo die Grenze ist.

LIEBLING DER WOCHE

«Die Nasen aneinander reiben kitzelt so schön — die weisse Eselin Lilo und Pudel Armano können sich gut riechen.» Bild von Hannelore Mueller, 4115 Mariastein.

@

Fotografieren Sie Ihren tierischen Liebling, schreiben Sie uns kurz, was Sie an ihm begeistert und mailen Sie Bild und Text mit Ihrem Wohnort an: tierbild@migrosmagazin.ch

Interessant ist die Auswertung der Antworten auf die Frage: «Was hältst du von Leuten, die Tiere quälen?» Bei den Jugendlichen, die kleinere Gewaltdelikte wie Schlägerei oder Waffentragen zugaben, fanden rund zwölf Prozent, dass sie das traurig mache. Doppelt so viele fanden, das mache Spass oder die Tiere hätten es verdient. Bei Jugendlichen, die schwerere Gewalttaten wie Raub und Körperverletzung zugaben, fanden viermal so viele, das mache Spass oder die Tiere hätten es verdient. «Man sieht, wie wichtig das Verhalten gegenüber Tieren für die Erklärung späterer Gewalt gegenüber Menschen ist», kommentiert Martin Killias. In den USA hat man den Zusammenhang erkannt: Bei Tierquälerei wird routinemässig das Jugendamt eingeschaltet, falls im gleichen Haushalt Kinder leben. Dagmar Steinemann


110 |

BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

STECKBRIEF

4WD Mitsubishi ASX 1.8 DID linder,

Fünf Tage gratis Probe fahren Testen Sie für das Migros-Magazin den neuen Mitsubishi ASX. Bewerben Sie sich online unter www.migrosmagazin.ch und fahren Sie mit etwas Glück von 22. bis 27. September 2010 den kompakten Crossover. Bedingung: Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und

bereit, über Ihre Testerfahrungen im Migros-Magazin Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: Sonntag, 12. September 2010. Aus allen Anmeldungen wählen wir die Glücklichen aus. Zum Auswahlverfahren wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Anzeige

Lipoflex 2010 – noch sanfter, noch präziser, noch günstiger ®

Dr. med. R. B. Schaffer zum LifeStyle-Thema Nr. 1: «Bodystyling»: Dr. Schaffer, Sie waren vor 12 Jahren der Gründer des ersten Kompetenzzentrums für Fettabsaugung. Das Center modern Liposuction geniesst zwischenzeitlich über die Landesgrenzen hinaus einen vorzüglichen Ruf. Sie haben ihre Fettabsaugmethode mit Ihrem Spezialistenteam erneut optimiert. Was ist das Besondere an Lipoflex® 2010? Die Flexibilität. Die Flexibilität der Fettabsaugmaschine und deren Kanülen. Die Flexibilität, aber auch der speziellen Operationsliegen und -lampen. Und nicht zuletzt die Flexibilität der Operationstechnik und der Nachbehandlungsmethoden. Welche Vorteile hat Lipoflex® 2010 gegenüber anderen Methoden? Der wichtigste Vorteil ist sicher die enorme Verbesserung der Arbeitsgenauigkeit und der Resultate (siehe Bilder), da die Körpersilhouette bei dieser Methode im Stehen kontrolliert und optimiert werden kann. Weitere Vorteile sind die bessere Gewebeschonung, die schnellere Wundheilung, der kürzere Arbeitsausfall und das deutlich bessere Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ist das Stehen zwischendurch während des Eingriffs nicht problematisch? Nein. Wenn man viel Erfahrung hat und die lokale Betäubungstechnik beherrscht geht das gut.

kommt eine wissenschaftlich gesicherte Tatsache: Weniger Bauchfett reduziert die Gefahr von Bluthochdruck und das Blutzucker-Risiko erheblich.

Es wird immer wieder behauptet, Ihre flexiblen Kanülen seien ein «Marketinggag». Was sagen Sie dazu? Die Eifersucht der Gegner ist wie überall auch in unserem Gebiet sehr gross. Behauptet wird viel. Tatsache aber ist, dass wir alle Kanülen auf dem Markt getestet haben und feststellen mussten, dass die meisten in der Anwendung schmerzhaft oder sehr unpräzise waren. Dieser Umstand zwang uns, im Sinne unserer KundenInnen die Kanülenentwicklung selbst mit an die Hand zu nehmen.

Man hört, dass Fett bei Frauen in die Brust eingespritzt werden kann. Machen sie das auch? Nein. Die Resultate sind sehr unbefriedigend.

Sie besitzen mit Lipoflex® 2010 weltweite Patente. Was beinhalten diese genau? Es handelt sich um ein Instrument, mit dem wir die Haut von innen straffen können. Damit können wir zunehmend auch Leute mit schlaffer Haut operieren. Wo kann Lipoflex® 2010 angewendet werden? Grundsätzlich überall. Am Kopf, an den Armen, am Rumpf und an den Beinen. Hat Lipoflex® 2010 Auswirkungen auf das Wohlbefinden? Absolut. Zum gesteigerten Lebensgefühl

Kann Lipoflex® 2010 von jedem Arzt durchgeführt werden? Nein. Zeichnerisches Talent, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, manuelles Geschick und ein ästhetisches Auge sind unbedingte Grundvoraussetzungen. Nur Ärzte, die über viel Erfahrung verfügen und sich ausschließlich mit der Fettabsaugung befassen, können sehr gute Resultate erzielen. Von allem anderen ist abzuraten. Fettabsaugen ist kein einfacher Eingriff. Und ein Misserfolg kann verheerende Folgen haben. Die Zahl missratener Fettabsaugungen hat in den letzten Jahren in unserer Sprechstunde enorm zugenommen. Wie viele Eingriffe haben Sie bisher durchgeführt? Es sind zwischenzeitlich mehr als 5000 dokumentierte Eingriffe. Was kostet eine Erstberatung bei Ihnen? Die Erstberatung ist kostenlos.

Eine 24-jährige Frau vor und 3 Monate nach der Behandlung. Die Oberschenkel sind aussen wie innen perfekt geformt und von Fettpolstern befreit.

Ein 48-jähriger Mann vor und 3 Monate nach der Behandlung. Bauch und Hüfte sind gestrafft, die Fettpolster restlos verschwunden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an: Center Modern Liposuction Zollikerstrasse 221, 8008 Zürich Telefon 043 488 61 61, Fax 043 488 62 62 www.modern-liposuction.ch

Bild Getty

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Motor/Antrieb: Vierzy Turbodiesel, 1798 cm³, haltgetriebe, 150 PS, Sechs-Gang-Sc Allrad-antrieb. km/h in Fahrleistungen: 0—100 10,0 s, Spitze 198 km/h. H= Abmessungen: L x B x 4,30 x 1,77 x 1,63 m, 3 l. Kofferraum 442 bis 119 (Werkskm 0 l/10 Verbrauch: 5,7 zien ffiz iee erg angabe). En erksangabe) Kat. B, CO2-Ausstoss (W 150 g/km. n. Preis: ab 32 990 Franke


Anzeige

Im TV gesehen

weit über

1.000.000 MAL VERKAUFT! WER DIESEN BH NICHT KENNT, HAT ETWAS VERPASST! ER WURDE IN AMERIKA BEREITS WEIT ÜBER 1 MILLION MAL VERKAUFT! Zufriedene Kundinnen sagen dazu: «Der bequemste BH, den ich je getragen habe!» «Ich werde nie mehr einen anderen BH tragen!» «Sitzt so angenehm wie eine zweite Haut» «Ich wünschte mir, alle meine Kleider wären so bequem!» «Ich liebe die Elastizität der Körbchen.»

Sie sparen

Kauf 10.- vonbeim2 Stück

uch N E U ! Ar b e n ! Hautfa

Weite, komfortable ko mfortable Rückenpartie Rücke npartie

“Magic-Soft”-BH

Messen Sie hier Ihren Unterbrustumfang

Sehr beque Sehr bequeme, me, breite brei te Träger Tr äger

Dieser einzigartige BH gibt Ihrer Brust sicheren Halt – denn das hautfreundliche, netzartige Gewebe passt sich Ihrer Brust wie eine zweite Haut an. Träger, Saum und Verschluss sind so beschaffen, dass an keiner Stelle etwas kneift, drückt oder einschneidet. Das seidenartige Stretch-Gewebe trägt sich so angenehm, dass Sie fast vergessen, dass Sie einen BH tragen! Mit anderen Worten: Der Magic-Soft-BH ist so bequem, dass Sie sogar darin schlafen können! Und das beste: Dank der flexiblen Netzstruktur passt sich der Magic-Soft-BH Ihrer Brust automatisch an – egal welche Körbchengrösse Sie brauchen. Alles, was Sie wissen und bei der Bestellung angeben müssen, ist Ihren Unterbrustumfang. Der BH ist aus solidem NylonSpandex-Gewebe und ist in der Maschine waschbar.

2

Beque Be queme merr FrontFr ontVerschluss Ve rschluss

für nur

pro Fr. 29.90 Stück

Wir garantieren Ihnen volles Rückgabe-Recht, wenn Sie nicht hundertprozentig zufrieden sind

Bestellen Sie ohne Risiko

SO BEQUEM, DASS SIE DARIN SCHLAFEN KÖNNEN!

Jetzt auch Slip erhältlich!

Der unglaubliche

BH/UB-Umfang BH/UB-Umf ang 75 cm 80 cm 85 cm 90 cm 95 cm 100cm Best.Nr. weiss: 1501 w1 w2 w3 w4 w5 w6 Anzahl: An zahl: Best.Nr. schwarz: 1501 s1 s2 s3 s4 s5 s6 Anzahl: zahl: An Best.Nr. haut: 1501 h1 h2 h3 h4 h5 h6 Anzahl: zahl: An Slip S/M L XL Best.Nr. weiss: 1502 w1 w2 w3 Anzahl: An zahl: Best.Nr. schwarz: 1502 s1 s2 s3 Vorname Anzahl: zahl: An Best.Nr. haut: 1502 h1 h2 h3 Name Anzahl: zahl: An Einsenden an:

Trendmail AG, Service-Center Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG Telefon: 071 634 81 21 Fax: 071 634 81 29 Internet: www.trendmail.ch

Strasse/Nr PLZ/Ort Unterschrift

124-136

Ja, ich bestelle gegen Rechnung (10 Tage) und Versandkosten: BH Magic-Soft à Fr. 34.90, ab 2 Stück Fr. 29.90 pro Stück Slip à Fr. 29.90, ab 2 Stück Fr. 24.90 pro Stück


W

2 FÜR 1 ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 6. 9. BIS 26. 9. 2010 ODER SOLANGE VORRAT

WERT FR.

Mindesteinkauf: CHF 6.50 Gültig: 6.9 bis 26.9.10

3.25

RABATT

Einlösbar in allen grösseren Migros-Filialen in der Schweiz. 1 Rabattcoupon pro Angebot einlösbar. Nicht mit anderen Coupons kumulierbar.

Gültig auf allen Exelcat Beuteln 4 x 100 g

Vergiss niemals ® ihr exelcat . Denn Ihre Katze weiss genau, was sie will: die doppelte Portion Exelcat®. Jetzt profitieren: Beim Kauf einer Packung erhalten Sie eine weitere beliebige Packung gratis dazu!

Exelcat gibts in Ihrer Migros


Migros-Magazin 36, 6. September 2010

BITTE MELDE DICH

| 113

So alt wie das Frauenstimmrecht

Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer will mit allen Frauen anstossen, die am 7. Februar 1971 geboren wurden. Dem Tag, an dem das Frauenstimmrecht in der Schweiz Realität wurde. ➔ Die Berner Regierungsrätin und Bau-, Verkehrsund Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer sucht Frauen, die am 7. Februar 1971 geboren wurden. Warum ausgerechnet dieses Datum? Am 7. Februar 2011 jährt sich die Abstimmung zum Die RegierungsFrauenstimmrätin (oben) und recht in der der Tag, an dem Schweiz zum die Frauen für ihr 40. Mal. Die Frau- Engagement en, die an diesem belohnt wurden. historischen Tag geboren worden sind, werden nächstes Jahr also 40-jährig. Gemäss Statistik dürften es etwa 130 sein. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer will nun sämtliche Frauen, die am 7. Februar 1971 geboren worden sind, im kommenden Jahr zu einem festlichen Apéro in die Bundesstadt Bern einladen. Der Apéro findet am 7. Januar 2011 statt. Warum lädt ausgerechnet eine kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin zu einem solchen Frauen-Apéro ein – eine Frau, die ihren beruflichen Alltag fast ausschliesslich mit männlich assoziierten Projekten verbringt: staubige Baustellen, Hochwasserschutzbauten, eingerüstete Gebäude, verschüttete Strassen? «Als ich in den letzten Wochen besonnene Frauen zu bedenken las, wie Experten sorgenvoll darü- gaben, dass sich die Männer bei ber werweissten, ob fünf Frauen einem 5:2-Verhältnis im Bundesdem Bundesrat guttun, als ich hör- rat unterrepräsentiert fühlen te, wie Hinterbänkler plötzlich könnten», sagt Barbara Eggerden ‹Zickenkrieg im Bundesrat› Jenzer, «da war mir klar, dass wir heraufbeschwören, und als sogar die Gleichberechtigung in der

Schweiz noch sehr lange nicht erreicht haben.» Barbara Egger freut sich auf die Frauen, die gleich alt sind wie das Frauenstimmrecht, und ist sicher, «dass auch ein Verhältnis von 130:0 an diesem Apéro niemandem schadet».

Wer am 7. Februar 1971 Geburtstag hat oder eine solche Frau kennt, meldet sich unter: BVE, Stichwort «Frauenapéro» Reiterstrasse 11, 3011 Bern, oder 7.Februar.1971@bve.be.ch

Online suchen: Geben Sie Ihre Suchannonce ganz einfach selbst über www.migrosmagazin.ch/meldedich auf. Innert weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der Mailadresse steigern die Erfolgschancen. Wer Glück hat, dessen Annonce erscheint auch noch in der gedruckten Ausgabe des Migros-Magazins.


Ferien

Gesundheit

   

 



            

LENZERHEIDE VALBELLA

UND

AufblĂźhen Davos PANORAMA Hotel Ralph-Marc Diebold +41 (0)81 413 23 73

Valbella PANORAMA Hotel Denny Wolff +41 (0)81 384 0101

www.panoramahotels.com/sommer.html

r Ăœbe hre a 15 J hrung Erfa

preiswert! CH-Qualität, enorm

in Ungarn ZahnbehandlungKronen,

-Standard – Labor & Material CH Spezialisten, Praxis, rantie, Interessante Ga re Jah 5 , 1 Woche Prothesen etc. nur in - und Nachbehandlung durch dentart.ch Vor er: Reise-Angebote! Neu: Gratis Unterlagen unt in eigener CH-Praxis.

w.intega.ch 071 944 18 30 ww

ZAHNBEHANDLUNG in der Schweiz, Deutschland sowie auch in Ungarn, zu sensationell gĂźnstigen Preisen! Yvonne Schmid, 8610 Uster, 044 940 82 41 www.dentisttravel.ch

Poschiavo / Le Prese Erlebnisreiche Erholung

www.inselhotel-ruegen.de

und prächtige Wanderwege. 4 Tage – 3 Nächte Fr. 250.–, 7 Tage – 6 Nächte Fr. 480.– inkl. Halbpension (Kinderermässigung).

Hotel Posta Le Prese, Tel. 081 844 02 48

T +39 0471 860384 www.traminerhof.it NEUE

Panoramazimmer

SĂœDTIROL

Leukerbad Top Sommer / Herbst Angebote 2010 ab4.4.Juli Januar bisNovember 30. April 2009 ab 20102009 bis 21. 2010 Schmugglerhit: 3 Nächte ab CHF 231.–/pro Pers. 5-Tage-Pauschale: ab CHF 450.–/pro Pers.

Das Hotel Homann liegt 5 Gehminuten von der

Inbegriffen sind: Halbpension, täglich freie Luftseilbahn entfernt. Es erwartet Sie ein ßberaus Benßtzung der Bergbahnen Samnaun/Ischgl, familiäres Ambiente. Die HomannEintritt ins Alpenquell-Erlebnisbad und Sauna. Kßche wurde 2008 mit 17

Gault-Millau-Punkten (3 Es erwartet Sie ein familiäres Hauben) ausgezeichnet. Zur Ambiente, schÜne, ruhige Lage Entspannung laden Sauna, und eine feine Kßche. Dampfbad, Kneipp-Tretbecken.

CH-7563 SAMNAUN - RAVAISCH Tel.: 081/861 91 91 ¡ homann@bluewin.ch www.hotel-homann.ch

Hotel Alpenblick

direkt neben dem Burgerbad www.alpenblick-leukerbad.ch alpenblicklbad@bluewin.ch Tel. 027/4727070, Fax 027/4727075 3954 Leukerbad 3 Ăœbernachtungen mit Halb-Pension 3 Eintritte Burgerbad 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Fr. 375.– pro Person 5 Ăœbernachtungen mit Halb-Pension 5 Eintritte Burgerbad 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Fr. 625.– pro Person



          

   

)% '%  %  '&%       (  # $  !"

    

member of dentart group

Zahnarzt - ZĂźrich - City

Qualität zu tiefen Preisen. Taxpunktwert 2.70. Erste Befundaufnahme und Beratung inkl. notwendiger RÜntgen gratis. Dr. A. Pohl Tel.: 044/ 202 80 16

www.brot-fuer-alle.ch

Tel. 031 380 65 65

FĂźr eine gerechtere Welt. Spendenkonto 40-984-9

Herbst Ferien SĂźd TĂźrkei September & Oktober 2010 Landeskategorie 5*

Grand Prestige Alles Inklusive/SIDE

ab CHF

1‘080.-

ab CHF

1‘136.-

ab CHF

1‘199.-

ab CHF

1‘262.-

Landeskategorie 5*

Amelia Beach Resort Alles Inklusive/SIDE

Belek Beach Resort Ultra Alles Inklusive/BELEK

Miracle Resort Ultra Alles Inklusive/LARA

7 Ăœbernachtungen mit Halb-Pension 7 Eintritte Burgerbad 1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass Fr. 845.– pro Person Einerzimmerzuschlag auf alle Arrangements Fr. 10.– pro Tag. Die grĂśsste alpine Thermalbadeanlage Europas steht unseren Gästen am Anreisetag ab 12.00 Uhr mittags zur VerfĂźgung! (ausgenommen Abreisetag) Schaffhauserstrasse 360 - 8050 ZĂźrich - Tel.: 044 400 40 95 - www.altayreisen.ch

Gratisinserat

DAVOS


LESERANGEBOT

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 115

In die Sonnenstube mit Rabatt Im Herbst ist das Tessin besonders schön und dank Interhome auch besonders günstig: Tessinliebhaber erhalten zehn Prozent Rabatt auf allen Ferienhäusern und -wohnungen.

Mitmachen und vom Angebot profitieren Interhome bietet zehn Prozent Rabatt auf allen Interhome-Ferienhäusern und -wohnungen im Tessin. Gültigkeit: Der Rabatt gilt für alle Neubuchungen bis zum 6. Oktober 2010 und für alle Abreisen zwischen dem 6. September und dem 30. Oktober 2010. Das Angebot ist mit weiteren Rabatten nicht kumulierbar. Buchungen via Internet: www.interhome.ch/ tessinangebot Nach den Adressangaben tippen Sie den Aktionscode PROFIT ein. Sofort wird der Zehn-Prozent-Rabatt abgezogen.

Das Tessin individuell geniessen: Dank zehn Prozent Rabatt für Ferienhäuser und -wohnungen von Interhome sind Herbstferien jetzt besonders attraktiv.

D

as Tessin mit dem mediterranen Klima, den wunderschönen Seen, den tollen Wandergebieten und den vielen Freizeitangeboten ist der ideale Ort, um die Herbstferien zu geniessen. Ob den Seepromenaden entlang flanieren, in märchenhaften Schluchten auf einem Pfad

wandern oder bei einem Sonnenbad am Pool entspannen – das Tessin kann die unterschiedlichsten Bedürfnisse befriedigen. So richtig ausgiebig geniessen können Besucher die Sonnenstube der Schweiz, wenn sie über eine geeignete Unterkunft verfügen. Diese bietet Interhome an

– und erst noch mit zehn Prozent Rabatt. Sei es ein einsames Rustico oder eine charmante Wohnung mit Seeblick – mit den Ferienwohnungen von Interhome gestalten Tessinliebhaber ihre Ferien ganz nach dem eigenen Geschmack und können tun und lassen, was sie wollen. ds

Buchungen via Telefon oder E-Mail: Erwähnen Sie bei Ihrer Buchung den Aktionscode PROFIT. Buchungsadresse: Interhome AG, Sägereistrasse 27, 8152 Glattbrugg. Telefon: 0840 84 88 88 E-Mail: info@interhome.ch


Bringen Sie Bewegung in Ihr Leben!

Demnächst starten folgende Lehrgänge:

Fitness-Instruktor/in

So Sa Sa

17.10.10–03.04.11, 08:30–17:00 GM 13.11.10–28.05.11, 08:30–17:00 WI 12.03.11–19.11.11, 08:30–17:00 CH

Infoveranstaltungen

Mi 22.09.10, 18:30–20:00 Do 07.10.10, 18:30–20:00

WI CH

WellnessTrainer/in

Mo 18.10.10–27.08.12, 08:30–16:50 GM

VitalTrainer/in

Berufe, die bewegen. Im Herbst 2010 starten an der Klubschule Business der Migros Ostschweiz in St.Gallen, an der Sportanlage Gründenmoos, in Chur und in Winterthur verschiedene Wellness & Fitness Fachausbildungen. Wer eine verantwortungsvolle Tätigkeit im Bereich Wellness und Fitness anstrebt, kann jetzt seine Fähigkeiten in der bevorzugten Fachrichtung fördern. Denn immer mehr Menschen erkennen, dass Bewegung, Fitness, Entspannung und gesunde Ernährung ihre Lebensqualität steigern. Deshalb sind gut ausgebildete Personen gefragt, die in der Lage sind, Erwachsene jeden Alters auf dem Weg zum persönlichen Wohlbefinden professionell zu unterstützen. Die Klubschule Business der Migros Ostschweiz bietet folgende berufsbegleitende Fachausbildungen an mit Start im Herbst 2010: «Fitness-Instruktor/in mit eidg. Fachausweis», «WellnessTrainer/ in», «VitalTrainer/in» und «ErnährungsCoach». Massage Fachausbildungen Die Klubschule Business bietet ab September 2010 die Massage Fachausbildungen modular an: Modul 1 beinhaltet «Gesundheits/Masseur/in», Modul 2 «Klassische Massage». Massagen können Verspannungen lösen, Schmerzen lindern, Alltagssorgen vergessen lassen – und sie fördern das Wohlbefinden. Wer gerne mit den Händen arbeitet, offen auf Menschen zugeht und keine Berührungsängste kennt, kann an der Klubschule Business die Massage

Fachausbildung besuchen und nachher auf diesem Gebiet tätig sein. Die berufsbegleitenden Massage Fachausbildungen sind praxisorientiert, bauen aufeinander auf und wurden von qualifizierten Fachleuten aus dem Gebiet der Massage entwickelt. Im «Modul 1 – Gesundheits-Masseur/in» erwerben die Teilnehmenden jenes Basiswissen, um an gesunden Menschen kompetent klassische Massage anzuwenden. Aufbauend auf Modul 1 können Interessierte «Modul 2 – Klassische Massage» besuchen. Es befähigt sie, auch im therapeutischen Bereich zu arbeiten und kranke Menschen zu behandeln. Inhaber/innen beider Diplome können mit entsprechender Klientenerfahrung eine Registrierung beim EMR und der ASCA beantragen. Das EMR ist eine unabhängige, gesamtschweizerisch tätige Stelle, die ein Qualitätslabel für die Ausund Weiterbildung von Therapeuten der Komplementärmedizin vergibt. Viele Versicherer beziehen sich auf die EMRTherapeutenliste, wenn es darum geht, Versicherten einen Beitrag an die Behandlungskosten zu leisten. Wer eine solche Fachausbildung für sich ins Auge fasst und sich näher informieren möchte, bestellt im Internet unter www.klubschule.ch/business oder bei der Klubschule seiner Region die Broschüre «Wellness & Fitness Fachausbildungen». Die Broschüre stellt alle Fachausbildungen genau vor, informiert über nötige Voraussetzungen und Aufnahmebedingungen, über konkrete Lerninhalte und über die Abschlüsse.

Fr Sa

04.03.11–01.02.13, 08:30–17:00 WI 23.10.10–01.09.12, 08:30–17:00 GM

ErnährungsCoach

Fr Fr Sa

29.10.10–15.04.11, 08:30–17:00 WI 05.11.10–06.05.11, 08:30–17:00 SG 06.11.10–09.04.11, 08:30–17:00 CH

Infoveranstaltungen

Di 14.09.10, 18:30–20:00 Mi 22.09.10, 18:30–20:00

SG WI

GesundheitsMasseur/in – Modul 1

Mo 25.10.10–09.05.11, 08:30–17:00 SG Mo 25.10.10–20.06.11, 08:30–17:00 WI Fr 29.10.10–20.05.11, 08:30–17:00 GM

Infoveranstaltungen

Di 07.09.10, 18:30–20:00 Mi 22.09.10, 18:30–20:00

SG WI

Für weitere Wellness & Fitness Fachausbildungen erkundigen Sie sich bitte im Klubschulsekretariat oder im Internet unter www.klubschule.ch/business.

Beratung und Anmeldung CH Chur, Tel. 081 257 17 47 GM

Sportanlage Gründenmoos Tel. 071 228 15 00

SG

St.Gallen, Tel. 071 228 15 00

WI

Winterthur, Tel. 052 260 26 26

www.klubschule.ch/business


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 36, 6. September 2010

| 117

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 12. September 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Lösung Rätsel Nummer 35

Lösungswort: Weinlese

Gewinner Rätsel Nummer 34

Mehr als 400 Freizeiterlebnisse für Sie getestet: sbb.ch

Je zwei Billette auf das Schilthorn erhalten: Peter Kreienbuehl, 8873 Amden; Franz Tiefenbrunner, A-6800 Feldkirch; Elisabeth Röllin, 9445 Rebstein.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Mirko Ries

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger, Sylvia Steiner Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

Anzeige

Für nur 39.– nie mehr 08/15 auf dem Teller. 80049526

Ein Jahresabo der Saisonküche für nur Fr. 39.– gibt es auch unter www.saison.ch/de/abo

Guter Geschmack hat immer Saison.


118 | Migros-Magazin 36, 6. September 2010

Anne Walser

Anne Walser ist Filmproduzentin und Teilhaberin der C-Films AG, die mit Filmen wie «Grounding» von sich reden machte. Im September kann man gleich zwei ihrer neuen Produktionen bestaunen: «Der letzte Weynfeldt», die Verfilmung eines Romans von Martin Suter, und «180 Grad — Wenn deine Welt plötzlich kopfsteht». Anne Walser lebt mit Kater Zappa abseits vom Filmrummel im Zürcher Seefeld. Name: Anne Walser (33) Sternzeichen: Widder Wohnort: 8008 Zürich Wieso leben Sie hier? Die Aufregung in meinem Job ist gross. Deshalb brauche ich als Zuhause eine Oase der Ruhe. Hier bin ich in wenigen Minuten am See oder im Wald und habe erst noch einen kleinen Garten. Wo würden Sie gerne leben? Kürzlich war ich ferienhalber in Kasachstan, Estland und in Uganda. Faszinierende Länder. Ich bin sehr anpassungsfähig und könnte mir vorstellen, auch in einem so exotischen Land zu leben. Lebenslauf und Ziel: In Paris geboren, absolvierte ich in Zürich das Gymnasium und ging mit 22 Jahren als Produktionsassistentin ins Filmgeschäft. Die TV-Trilogie «Die Manns» von 1999 war mein erstes grosses Werk als Produktionsleiterin, dafür gewannen wir einen Emmy-Award. In Zukunft würde ich gerne vermehrt internationale Co-Produktionen machen – und ein Drehbuch schreiben. Mein Lebensmotto: Ich bin immer bereit, mich inspirieren zu lassen. Was ich nicht mag: Falschheit, Untätigkeit, Respektlosigkeit. Was ich an mir mag: Kämpferwille, Loyalität, Neugierde. Meine Lieblingsmahlzeit: Ich bin ein Fleischtiger, esse dazu höchstens einen Salat oder Gemüse. Einzig zum Zmorge ernähre ich mich vegetarisch: mit Müesli.

Text Mathias Haehl Bilder Gerry Nitsch

«Der letzte Weynfeldt» gibts am 12. September um 20.05 Uhr auf SF 1 zu sehen, «180 Grad — Wenn deine Welt plötzlich kopfsteht» ab 30. September im Kino. Infos: www.c-films.ch

MEIN LIEBLINGSORT

MEIN LIEBLINGSZIMMER

«Wenn mir vor lauter Arbeit der Kopf raucht, lege ich mich gerne beim Tiefenbrunnen an den See. Und fährt ein Segelschiff vorbei, träume ich mich darauf. Ich habe das Segelbrevet.»

«Mein Wohnzimmer, dort sitze ich am liebsten auf dem Sofa vor dem Kamin. Frieden pur!»

MEINE LEKTÜRE

«Ich lese gerade die packende ‹Grosse Welt› von Colum McCann. Eine Episodengeschichte über Menschen in New York.»

MEIN FLUCHTORT

«Das Airyoga-Studio beim Bellevue. Oder einer der Walliser Viertausender. Gerade habe ich den sechsten bestiegen, das Strahlhorn.»


MEINE WELT

| 119

MEIN RESTAURANT

«Ich liebe gemütliche Quartierbeizen mit guter Küche, so etwa die Brasserie Seefeld. Hier esse ich am liebsten das Tagliata di Manzo, aufgeschnittenes Rindsfilet, oder einen Fischteller.»

MEIN LIEBSTER

«Kater Zappa, der mich verträumt anschaut und mir viel Energie gibt — so wie alles, was man liebt.»

MEINE LIEBLINGSFILME

MEIN TICK

«Blumen. Ich habe immer mehrere Sträusse von weissen Lilien, weil ich die so rein und edel finde. Ausserdem riechen sie so schön intensiv.»

«Ich sammle Filme auf DVDs und habe schon mehr als 3000. Ich mag vor allem alte Klassiker, die visuell beeindruckend sind. Drei meiner Lieblinge sind ‹Charade›, ‹Amores Perros› und ‹Ossessione›.»


33% GÜNSTIGER. AUF ALLE CANDIDA PRODUKTE. JETZT PROFITIEREN! ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 7.9. BIS 20.9.2010 ODER SOLANGE VORRAT

33% 2.85 statt 4.30

Candida White Sensitive Zahnpasta 75 ml

33%

3.35 statt 5.–

Candida White Dental Fluid 400 ml

33% 33%

2.85 statt 4.30

Candida White Micro-Crystals Zahnpasta 75 ml

33% 1.90

statt 2.90

Candida White Dental Gum 24 Stück

2.500 statt 3.8

Candida White Brillant Zahnbürste 1 Stück

Migros Magazin 36 2010 d OS  

Auch im nahen Ausland gibts wunderschöne Fleckli. Jürg Schmid träumt von seiner wunderschönen Schweiz. Oliver und Livio auf den Spuren der T...