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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

Nr. 34 | 19. auGuSt 2013 www.migrosmagazin.ch

StarÖkonom Gordon I 28

Geht die Ära des Wachstums zu Ende? EurocEntrES-chEf I 38

Fremdsprachen: Ohne geht nichts mehr

Bild: Gaëtan Bally

ErzIEhunG I 86

Spicken mit Smartphone macht Schule

Jagd auf den König

Wer schwingt in Burgdorf obenaus? Sicher ist: Kilian Wenger gehört am «Eidgenössischen» zu den Favoriten und ist als amtierender Schwingerkönig auch der Gejagte. I 12

Adressänderungen bitte der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch


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DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Gigantische Geldtöpfe

Er ist einer der renommiertesten Ökonomen, und wenn er recht behält, dann gnade uns Gott — oder Adam Smith, Urvater der Ökonomie, vielleicht eher. Robert J. Gordon, Wirtschaftsprofessor an der Northwestern University in Evanston bei Chicago, beehrt die Schweiz mit seinem Besuch. Am Gottlieb-Duttweiler-Institut spricht der 72-Jährige zum Thema Wirtschaftswachstum. Und seine These ist brisant: Der globale Aufschwung der letzten 250 Jahre könnte eine historische Ausnahme gewesen sein. Die Erfindungen, welche die grossen Wachstumsschübe ausgelöst hätten, seien gemacht. Alle grossen Entwicklungen der letzten 40 Jahre — Computer, Internet, Handy — hätten wenig zum Aufschwung beigetragen. Ein Grossteil des Wachstums geht heute zudem nicht mehr in den Konsum, sondern wird gebunkert. Sei es in gigantischen Spartöpfen wie den Schweizer Pensionskassen, sei es in den noch grösseren Geldtöpfen der Superreichen. Dort liegt es grossenteils brach, wird nicht durch den Konsum wieder in den Wirtschaftskreislauf gebracht. Klar, in den Schwellenländern ist die Nachfrage nach Konsumprodukten noch ungebrochen — und der Westen kann an diesem Aufschwung auch teilhaben. Aber China, Brasilien oder Indien werden immer weniger auf unsere Hilfe, unsere Produkte angewiesen sein. Ihr Anteil an unseren täglichen Fränkli wird deshalb abnehmen. Was tun? Eine schwierige Frage, auf die auch Gordon keine schlüssige Antwort hat. Das Interview auf Seite 28.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

44 | SCHAUFENSTER Zu Besuch beim Verführer: Sergio Dondolis Gelati gehören zu den besten der Welt. Die Aromakombinationen ziehen Naschkatzen von weit her ins italienische San Gimignano.

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

9 | Erfolgsmodell Schweizer Berufslehre Die Migros trägt mit Lehrstellen zur tiefen Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz bei.

MENSCHEN

12 | Reportage Das «Eidgenössische» ist der grösste Sportanlass der Schweiz. Viele Hände müssen zupacken, damit er gelingt. 24 | Auf ein Wort 26 | Porträt Saskia Stäuble erleidet mit 30 einen Hirnschlag. Erst jetzt beginnt sie, ihren Traum zu verwirklichen: Sie wird Sängerin. 28 | Interview US-Ökonom Robert J. Gordon über das Ende des grossen Wirtschaftswachstums. 35 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL

36 | Zu Besuch in der Pastafabrik Agnesi So entstehen in Ligurien Spaghetti.

38 | Erfolgreich Sprachen lernen Interview mit dem CEO von Eurocentres. 40 | Preis für innovative Bergwirtschaft Tessiner Molkerei ausgezeichnet. 43 | FiBL macht Bioprodukte besser

SCHAUFENSTER

44 | Bella Italia Köstliches vom Glace-Weltmeister. 47 | Feines für den Open-Air-Zmittag 49 | Neue Praliné-Delikatessen 51 | Emmentaler Haselnusswürste 52 | Gründliche Nassrasuren 63 | Schützende Gesichtspflege 65 | Schokoladig, fruchtig, cremig 66 | Gegen Mücken, Regen und Nagelpilz

SAISONKÜCHE

70 | Very British: Eton Mess Die Schweizerin Zita Langenstein hat als Butlerin schon Queen Elizabeth bedient. Das Migros-Magazin bereitet mit ihr ein typisch englisches Dessert zu: Eton Mess.

IHRE REGION

75 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

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DIESE WOCHE

migros-magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

inhaLT | 5

70 | SAISONKÜCHE Same procedure as every year? Nicht ganz. Zita Langenstein hat als Butler schon Queen Elizabeth bedient. Das MigrosMagazin hat ihr ein britisches Dessert kredenzt.

22 | ESAF Zahlen, Hintergründe, Vokabular, Geschichte: Das Migros-Magazin bringt Ihr Fachwissen auf das Eidgenössische Schwingfest hin in Schwung.

Leben

9| GENERATION M Über 1000 Jugendliche treten Ende August ihre Lehre in der Migros an — die Detailhändlerin ist seit Jahren die grösste Anbieterin von Lehrstellen in der Schweiz.

83 | Mix 86 | Familie Spicken mit dem Handy: Warum sich Schüler damit mehr schaden als nützen. 90 | In Form Blasen, Schürf- und Schnittwunden: Kleine Verletzungen richtig behandeln. 93 | Multimedia 4K: Das Bild von TV-Geräten wird immer schärfer. 95 | Auto Blass, aber solid: Skoda Octavia Combi.

meine WeLT

110 | Bruno Hächler Der Kinderliedermacher ist ein richtiger Stadtfuchs. Zu Besuch in Winterthur.

rubriken 10 | 96 | 101 | 103 | 108 |

Forum Leserbriefe/Online Bitte melde dich Leseraktion Rätsel & Impressum Cumulus

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Treffen in Norditalien: Migros-Marketingchef Oskar Sager und Angelo Colussi, Präsident der Colussi Group.

Kinder-Nestschaukel Die Migros ruft die Kinder-Nestschaukel der Marke Happy People aus Sicherheitsgründen zurück. Aufgrund von Reklamationen wurde festgestellt, dass die Tragseile, welche die Sitzfläche halten, reissen können. Die Migros bittet alle Kunden, diese Schaukel nicht zu benützen. Der Artikel, der seit März 2013 in den Spielwarenabteilungen grösserer Migros-Filialen erhältlich ist, kann gegen Rückerstattung des vollen Verkaufspreises von 69 Franken in die jeweilige Verkaufsstelle zurückgebracht werden.

Kürzere Haltbarkeit bei kantabrischen Sardellen Sardellen sind in der Schweiz beliebt, und die Migros ist Marktführerin bei dieser Fischsorte. Im Mai war die Detailhändlerin gezwungen, kantabrische Sardellen vorübergehend zurückzurufen, weil darin erhöhte Histaminwerte festgestellt worden waren. Die Migros hat bei den Produzenten intensivere Kontrollen der Sardellen veranlasst und weitere Massnahmen getroffen, die erhöhte Werte in Zukunft ausschliessen sollen. Die Sardellen stammen von kleinen Fischereien in der spanischen Region Kantabrien. Dort

werden die Fische gefangen, in Salz eingelegt, gesäubert und filetiert. Weil sie nicht erhitzt werden, sind sie im Geschmack natürlicher, dafür aber weniger lange haltbar. Daher hat die Migros die Mindesthaltbarkeitsdauer kantabrischer Sardellen von 12 auf 7 Monate reduziert. Es wird empfohlen, Sardellen kühl zu lagern und rasch zu konsumieren.

ZAHL DER WOCHE

270 000 So viele Sprach-Podcasts der Klubschule Migros wurden im vergangenen Jahr heruntergeladen. Es handelt sich dabei um unterhaltsame Hörsendungen in den Sprachen Französisch, Italienisch, Spanisch, Englisch und Deutsch. Jeder Internet-Nutzer kann die Podcasts gratis hören, um seine Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen. Infos unter: www.podclub.ch

Bilder: Martino Lombezzi/Contrasto, iStockphoto

RÜCKRUF


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MIGROS-WOCHE

Migros-Magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

akTUELLEs | 7

Reise ins Land der Pasta

Seit 60 Jahren gibts in der Migros echt italienische Pasta von Agnesi. Zum Jubiläum besuchte Migros-Marketingchef Oskar Sager den Produktionsort der Teigwarenmarke.

A

gnesi-Pasta waren 1953 die allerersten Markenprodukte, die ins Migros-Sortiment aufgenommen wurden. Die Pasta-Spezialitäten aus dem ligurischen Ort Imperia sind heute aus den Verkaufsregalen der Detailhändlerin nicht mehr wegzudenken. Die Migros führt je nach Saison bis zu 26 Pasta-Varianten des norditalienischen Traditionsbetriebs — zum Beispiel Tortellini, Pennette, Tagliatelle oder Spaghettini. Hinzu kommen bis zu 13 Agnesi-Saucen. Zum Jubiläum reiste eine Migros-Delegation nach Norditalien. Marketingchef Oskar Sager traf sich in Imperia mit Angelo Colussi, Präsident der Colussi Group, zu der die Marke Agnesi gehört. Die Migros-Kunden profitieren vom Jubiläum: Im Januar senkte die Detailhändlerin dauerhaft die Preise der Pastaprodukte von Agnesi.

Lesen Sie mehr zur Pasta-Produktion von Agnesi auf Seite 36.

FrisCH in DEr Migros

Süsses Gold Die ursprüngliche Farbe der Tomaten war gelb. Daher rührt ihr italienischer Name «Pomo d’oro» – Goldapfel. Das Aroma der Früchte lässt sich durch vorsichtiges Trocknen intensivieren. Dazu werden – vorzugsweise kleine – Tomaten halbiert und mit Salz und wenig Zucker bestreut. Man heizt den Ofen auf 220 °C vor, schaltet ihn dann aus und lässt die Tomaten, mit etwas Olivenöl beträufelt, über Nacht leicht trocknen. So eignen sich die Goldstücke prima für Suppen und Salate.

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generation m

Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

Migros-lehrstellen | 9

Die Fachleute der Zukunft Die Schweiz hat die tiefste Jugendarbeitslosigkeit europas. ein grund dafür: die Berufslehre. als grösste Lehrstellenanbieterin der Schweiz leistet die migros ihren Beitrag zu diesem erfolgsmodell.

F

leischtheke statt Strandbar, Schutzbrille statt Sonnenbrille: Das Ende der Sommerferien markiert für viele junge Menschen in der Schweiz eine neue Lebensphase mit grossen Herausforderungen. Tausende von ihnen starten mit einer Lehre ins Berufsleben. Damit treten sie in die Fussstapfen jener Jugendlichen, die ihre Berufsbildung gerade abgeschlossen haben. Viele von ihnen — ob Neulinge oder frisch ausgebildete Fachleute — arbeiten bei der Migros. Denn die Detailhändlerin ist seit Jahren die grösste Lehrstellenanbieterin der Schweiz. «Die Migros ist überzeugt von der Wichtigkeit der Berufsbildung», sagt Edith Rutschmann, Leiterin Koordination Berufsbildung Migros-Gruppe. «Denn die heutigen Lernenden sind die Fachleute der Zukunft, die wir im Detailhandel und unseren Industriebetrieben brauchen.»

Das schweizer Bildungssystem als Vorbild für europa Damit leistet die Migros einen bedeutenden Beitrag zum Erfolgsmodell des dualen Bildungssystems in der Schweiz.

Mehr lernende als im Vorjahr

n Lernende mit erfolgreichem Abschluss: 1045 n Erfolgsquote: 96,3 Prozent n Neue Migros-Lernende per August: 1384 (+137 gegenüber Vorjahr) n gesamtzahl der Migros-Lernenden: 3495 Alle Informationen zur Grundbildung bei der Migros unter: www.migros.ch/lehrstellen

Die Kombination aus theoretischer Ausbildung in der Schule und der Berufspraxis im Betrieb macht es möglich, dass junge Menschen direkt nach der obligatorischen Schulzeit in der Arbeitswelt integriert sind. Wie wertvoll dieses Modell ist, zeigt die tiefe Jugendarbeitslosigkeit: Sind es im europäischen Durchschnitt 23,5 Prozent, liegt die Quote hierzulande gerade mal bei 2,9 Prozent! Dafür gibt es Anerkennung von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). In einem kürzlich veröffentlichten Bericht hat sie das duale System als sehr guten Weg aus der Krise bezeichnet. Portugal, Spanien und

Italien arbeiten bereits an entsprechenden Bildungssystemen. Wie wichtig der Migros die Berufsbildung ist, zeigt sie mit einem Versprechen im Rahmen von Generation M: 3300 Jugendlichen will sie in den nächsten drei Jahren eine Lehrstelle bieten. Die Umsetzung des Versprechens kommt gut voran, wie Edith Rutschmann sagt: «Waren es letztes Jahr 3358 Lernende, sind es ab diesem Sommer sogar 3495 Jugendliche in über 40 Berufen, die ihre Grundbildung bei der Migros absolvieren.» Die Auswahl an möglichen Berufslehren wächst dabei stetig. Dieses Jahr bildet die Migros zum Beispiel zum ersten Mal Systemgastronomen aus. Fachleute der Migros haben beim Entwickeln dieser Ausbildung, die Gastronomiewissen mit kaufmännischem Know-how verknüpft, massgeblich mitgewirkt.

Neue Ausbildung: Systemgastro­ nomen lernen ein Restaurant zu leiten. Dies ist nur eine von über 40 Berufslehren, welche die Migros anbietet.

Text: Andreas Dürrenberger

generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie 3300 Jugendlichen eine Lehrstelle bietet.

Recyclen und ein E­Bike gewinnen

Den Planeten retten? Ein Kinderspiel

Die Migros installiert bis Ende Jahr in ihren Filialen neue Recycling­ rücknahmestellen im Look von Generation M und nimmt künftig alle Plastikflaschen zurück. Ein Recyclingspiel macht deshalb halt in grösseren Filialen (Infos über die standorte gibts unter www.generation-m.ch/de/recycling-roadshow). Beim Wurfspiel müssen Plastik- und PEt-Flaschen in die richtigen Löcher versenkt werden. Nebst sofortpreisen gibts bei einem Wettbewerb vor Ort ein sBB-gA (Wert Fr. 3550.–), ein E-Bike von Crosswave (Fr. 1999.–) sowie acht Migros-Einkaufsgutscheine à je Fr. 200.– zu gewinnen.

Welcher superheld steckt in dir? Eine Antwort auf diese Frage finden Kinder auf der Website des WWF­Jugendprojekts Pandaction, das von der Migros unterstützt wird. In einem neuen Online­Game geht es um nichts geringeres, als den Planeten Erde zu retten: tiere sterben aus, der regenwald brennt ab, Öl läuft ins Meer … Die Kinder entscheiden, mit welchen superkräften sie die Welt retten würden, und finden so ihren Superhelden für diese Mission. Dazu gibts praktische tipps, wie sie selbst die umwelt schützen können. Das spiel findet man unter www.pandaction.wwf.ch in der rubrik games.


forum 10 |

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Leserbriefe

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | migros-magazin |

MM 33: «So sieht der Alltag in 20 Jahren aus»: Ein Zukunftsforscher entwirft einen Tagesablauf für das Jahr 2033.

«Von einer rosaroten Zukunft träumen»

Illustration: Rahel Nicole Eisenring

n Muss man in 20 Jahren jeden Morgen mit Elektronik prüfen, ob man genug geschlafen hat oder welche Nahrungsmittel man essen muss, damit man das Schlaf- oder Leistungsdefizit ausgleichen kann? Muss man, wenn man sich krank fühlt, immer gleich Elektronik in die Hand nehmen, damit man weiss, was einem fehlt? Man kann sich doch ausgewogen ernähren, dann braucht es einiges nicht. Sie schreiben viel über Leute, die am PC und deshalb von zu Hause aus arbeiten können. Handwerker, Strassenbauer, Maurer, Bäcker und Metzger können das nicht und werden in solchen Beiträgen nie erwähnt. Die Verfasser würden besser mal überlegen, wie es oben genannte Berufsleute anstellen, damit sie von einer solch rosaroten Zukunft auch wenigstens träumen können. Walter Härdi, 5745 Safenwil

n Ob in 20 Jahren Human Enhancement, also Medikamente und Implantate, Behinderungen effektiv kompensieren, weckt wohl falsche Vorstellungen. Schon seit 30 Jahren werden bei Gehörlosen Cochlea-Implantate eingesetzt. Dadurch werden Gehörlose indes nicht zu Hörenden. Eine einschneidende Hörbeeinträchtigung bleibt bestehen.

Léonie Kaiser, Geschäftsführerin sonos, Schweizerischer Verband der Gehörlosen- und Hörgeschädigtenorganisationen 8032 Zürich

MM 33: «Tierwohl stoppt nicht an der Grenze»

«Das Gehege hat ein mit Einstreu versehenes Nest» Das Migros-Magazin berichtete in der letzten Ausgabe unter anderem über die Kaninchenzucht in Ungarn, die nach Schweizer Tierwohlstandards geführt wird. Einige Leser bemängelten, dass die im Beitrag gezeigten Kaninchen auf einem Plastikboden ohne Einstreu spielten. Bernhard Kammer, Spezialist Nachhaltigkeit beim MigrosGenossenschafts-Bund, nimmt Stellung: «Die Migros weiss um Missstände in der Nutztierhaltung. Statt wegzu-

MM 33: «Das Pippi-Prinzip»: Über das System der Vorschule in Schweden

«Frau Fehr propagiert das Abschieben der Kinder» n SP-Frau Jacqueline Fehr propagiert das Abschieben der Kinder ab dem ersten Altersjahr in eine staatlich geförderte Krippe. In Schweden stehe halt das Kind im Zentrum, meint sie, und unterstellt so den Eltern, die ihre Kinder gerne zu

schauen oder verschönerte Bilder zu publizieren, zeigt sie die Realität. Die abgebildeten Kaninchen werden von unserem Partner in Ungarn nach den strengen Schweizer Tierwohlstandards gehalten. Mütter und Jungtiere der gehaltenen Kaninchen sind ab Geburt stets zusammen im gleichen Gehege, das zudem mehrstöckig angelegt ist, um den Tieren Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Das Gehege hat auch ein mit Einstreu versehenes Nest, das Mutter und Jungtieren unter anderem als Säugeplatz dient. Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Krankheiten sind gewisse Böden innerhalb des Geheges plastifiziert. Diese Plastikböden sind so konzipiert, dass keine Druckstellen oder Ver-

Hause umsorgen, ihre eigenen Interessen vor diejenigen ihres Kindes zu stellen. Zynischer geht linker Lobbyismus nun wirklich nicht mehr.

Relaxen im Jahr 2033: Jeder schaut sein eigenes Programm.

Georg Reichlin, 4411 Seltisberg

n Super Artikel! Die Schweiz kann wirklich etwas davon lernen, und so hätte man genügend AHV-Gelder, denn auch die Mütter würden so wieder arbeiten können. Rahel Imhof, Online

Plastikböden zur Vermeidung von Krankheiten.

letzungen bei den Tieren entstehen. Die Tierschutzorganisation KAG Freiland beurteilt die Kaninchenhaltung des Partners der Migros als vertretbar, weil das Haltungssystem ‹einen grossen Fortschritt im Vergleich zur konventionellen Käfighaltung› darstellt.»


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ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 11

MAMMA MIA!

„Bekenntnisse einer Milchkuh Als Ida zwei Tage alt war, hatte sie im Spital den ersten Streit mit ihrer Mutter. Mami wollte unbedingt stillen, Ida fand das doof. Für Kolumnistin Bettina Leinenbach der Anfang einer langen Reihe von Begegnungen mit

Kolumnistin und Mutter Bettina Leinenbach kennt die Glücksgefühle und Sorgen von Eltern. Und wünscht Ihnen und sich selbst mehr Gelassenheit in der Erziehung.

BOHNE, BLUESCHT & BERGER

Hobbygärtner sind wie Lemminge: Wirft einer den Mäher an, knatterts kurz darauf im ganzen Quartier. Kolumnistin Almut Berger regt das auf. Sie auch?

rabiatem Pflegepersonal, selbst ernannten Stillexperten und allerlei bösen Melk-Gadgets. migrosmagazin.ch/mammamia

DIE SCHLUMMERMUTTER

Sylvia Frey Werlen lacht noch, als ihre beiden Untermieterinnen in derselben Woche den Schlüssel verlieren – bis ihr dasselbe passiert. Retter in der Not ist nicht der Keyfinder. War es der heilige Antonius?

migrosmagazin.ch/ garten

SWISS MADE

Erstmals überhaupt ruft Aargau Tourismus für den 8. September zum Kantonalen Wandertag in Bremgarten auf. Das «Spezialangebot» dazu ist allerdings weniger speziell, als es den Anschein macht.

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Nr. 34, 19. August 2013 | Migros-Magazin |

Die Festmacher

Vom 30. August bis zum 1. September findet in Burgdorf der grรถsste Sportanlass der Schweiz statt: Wir zeigen Helfer und Protagonisten, die das Eidgenรถssische Schwing- und ร„lplerfest


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MEnScHEn

Migros-Magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

EsaF | 13 Bild: Keystone

22. August 2010 in Frauenfeld TG: Kilian Wenger jubelt nach dem Sieg gegen Jörg Abder­ halden. Das Publikum feiert den späteren König.

Bilder: Urs Flüeler/Keystone

Der Titelverteidiger, der alles gibt

mit der mächtigsten Zuschauertribüne (ESAF) zum Schweizer Volksfest machen.

Erst 23 Jahre alt und doch schon seit drei Jahren amtierender Schwingerkönig: Kilian Wenger, der 2010 am «Eidgenössischen» zuoberst stand, gibt sich im Vorfeld seiner Titelverteidigung bescheiden. «Ich versuche, den Titel auszublenden und das Beste zu geben. Das Schwingfest geht über zwei Tage und acht Gänge. Mein primäres Ziel ist, gesund anzutreten und am Schluss sagen zu können, ich habe alles gegeben.» Der Zimmermann und LKW-Fahrer, der noch zu 70 Prozent arbeitet und die restliche Zeit trainiert, freut sich auf den Einmarsch am Samstagmorgen in die Arena mit über 52 000 Zuschauern. Er

konnte letzten Winter «optimal trainieren», wie er sagt. Wenger rückte Ende Oktober 2012 in die SportlerRS nach Magglingen ein. Nun, in den Tagen vor dem Saisonhöhepunkt, sei eine gute Erholung wichtiger als Trainingseinheiten. Der Schwingerkönig schaut sich Videos vergangener «Eidgenössischer» an, isst ausgewogen und schläft viel. Ausgewogen heisst für ihn viel Kohlenhydrate, Proteine, Gemüse und Früchte. Gerne darf es ein Fleischgericht sein, das der 107 Kilogramm schwere Mann aus dem Diemtigtal mit Kartoffeln kombiniert. Texte: Reto E. Wild Bilder: Annette Boutellier (9)

www.migrosmagazin.ch

LEsEn siE onLinE Adrian Käser im Interview Was macht der König des Eidgenössischen Schwingfests von 1989 heute? Was hält er von der Entwicklung seiner Sportart, von der Tradition hin zum publikumswirksamen Event? Und welchen Ratschlag gibt Adrian Käser Nachwuchsschwingern?


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Hannes, der Unterhaltungskönig Eigentlich wäre Hannes Imboden (65) Hotelier der Berner Häuser Bären und Bristol. Wäre, weil sich der Pächter seit Wochen täglich auf dem Festgelände in Burgdorf aufhält. Er ist OK-Mitglied und für die Restauration und das Unterhaltungsprogramm zuständig: vom Festumzug und einer Flugshow der Patrouille Suisse bis hin zu den Siegerehrungen. «Seit dem 22. Juli kümmern wir uns zusätzlich um die Verpflegung der Helfer», sagt der in Bern wohnhafte Heimwehbasler, der jahrelang den Eventbereich und das Unterhaltungsprogramm an den Lauberhornrennen

verantwortete. Der einstige Tourismusdirektor für das Berner Oberland bewältigt die Herkulesaufgabe im Vorfeld des Volksfests mit viel Enthusiasmus: «Ich freue mich, wenn das, was wir seit drei Jahren planen, funktioniert. Glückliche Gäste geben mir eine Befriedigung.» Am 30. August, wenn das Festgelände öffnet, werde es sich zeigen, ob er und sein Team richtig vorbereitet haben. Dann werden in Imbodens Verantwortungsbereich 1800 freiwillige Helfer, vor allem in den Festzelten, im Einsatz stehen. «Mit der Migros haben wir einen tollen Partner», lobt er.

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Die Migros ist stolze Königspartnerin des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2013.


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Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

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Der Mann, mit dem alles angefangen hat Silvio Rüfenacht (45) ist so etwas wie der Vater des «Eidgenössischen» von Burgdorf. 2005, als die Oberaargauer und die Emmentaler ihre Schwingfeste am selben Pfingstwochenende in Burgdorf ausgetragen haben, habe er «mit Freunden eins über den Durst getrunken». Er hat vorgeschlagen,auch das «Eidgenössische» in Burgdorf durchzuführen. «Und wenn man etwas initiiert, muss man die Konsequenzen tragen», erklärt der Schwingerkönig von 1992, wie er zum Job im OK gekommen ist. Der elffache Schweizer Meister im Ringen und heutige Geschäftsführer einer

Holzbaufirma kümmert sich hauptamtlich um die Gaben und als Präsident des Schwingklubs Burgdorf zusammen mit Rolf Gasser um das Ressort Sport. Der Gabentempel mit 420 Naturalien und Gutscheinen hat einen Wert von 750 000 Franken, wobei ein Muni der Sorte Schweizer Fleckvieh mit 22 000 Franken den grössten Posten ausmacht. «Wenn das Wetter stimmt und wir einen würdigen Schwingerkönig haben, bin ich glücklich», sagt Rüfenacht. Ganz Lokalpatriot, hofft er auf einen Berner Sieg, sagt aber im selben Atemzug: «Der Beste soll gewinnen.»

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | migroS-magazin |

Dame mit Schwingvirus Der Kranzschwinger Christian Dick ist schuld, dass sich seine Schwester Eveline Steinemann (40) für den Schwingsport begeistert. 1998 besuchte sie ihr erstes «Eidgenössisches»,um dort ihren Bruder anzufeuern, und ist seither bei jedem Schwingfest dabei. Christian, inzwischen im 100er-Club mit über 100 Kränzen, hat sie mit dem Schwingvirus infiziert. Am «Eidgenössischen» ist sie für die Ehrengäste, wie Bundespräsident Ueli Maurer, und 16 Ehrendamen verantwortlich — an einer von Männern dominierten Veranstaltung. Doch das sei sie sich schon beruflich gewohnt, sie fühle sich wohl, sagt Eveline Steinemann. Sie arbeitet als Leiterin Dienste für das Burgdorfer Unternehmen Localnet, das Wasser und Strom aufs Fest-

Bärenstarker Hennenzüchter Er ist 190 Zentimeter gross und 103 Kilogramm schwer, und er musste in den letzten Jahren beim Steinstossen oft mit dem zweiten Platz hinter Peter Michel vorliebnehmen: Benno Pfyl (35), der oberhalb des Kantonshauptorts Schwyz wohnt, startet beim «Eidgenössischen» in den Disziplinen 20 und 40 Kilogramm sowie in der Königsklasse mit dem 83,5 Kilogramm schweren Unspunnenstein. «20 und 40 Kilogramm schaue ich als Aufwärmen an», sagt der Innerschweizer, der hauptberuflich Junghennen verkauft. Mit 23 Jahren hat der zweifache Familienvater mit dem Steinstossen angefangen und wurde an einem Schwingfest in Oberarth SZ praktisch ohne Training Vierter. Heute trainiert Pfyl einmal wöchentlich und stösst dazu Steine, die er in der Muota gefunden hat. Der gelernte Geflügelzüchter, dessen Grossvater schon mit Hühnern geschäftet hat, hofft, «beim Unspunnenstein in den Final zu kommen». Er ist kein Mann der grossen Worte.

Die grösste Bühne der Schweiz Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) findet vom 30. August bis zum 1. September in Burgdorf im Emmental statt. Auf dem Festgelände wird derzeit fleissig gebaut. Die meisten Tribünen der 52000 Zuschauer fassenden Emmental-Arena, der grössten Sportarena der Schweiz, sowie alle sieben grossen Festzelte stehen, ebenso die Steinstossanlage. Das «Eidgenössische» wird am Freitag, 30. August, um 11 Uhr, offiziell eröffnet. Am Samstag und Sonntag überträgt das Schweizer Fernsehen die Zweikämpfe der 280 Schwinger. Der Wettkampf startet am 31. August um 8 Uhr nach dem Einmarsch der «Bösen». Der Schlussgang erfolgt am Sonntag um 16.30 Uhr. Der Wettkampf der Hornusser beginnt schon am Freitagnachmittag. Am «Eidgenössischen» werden rund 250000 Besucher erwartet. Das

Sponsoring by Die Migros ist offiziell Königspartnerin des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF).

Organisationskomitee rät, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Alle grossen Schwinger haben mal klein angefangen: Deshalb macht sich die Migros gemeinsam mit den Eidgenössischen Schwingerverbänden stark und organisiert nationale Schwinger-Schnuppertage, und zwar am 7. September sowie am 19. Oktober (dann nur für Frauen). Infos: www.migros.ch/sponsoring www.burgdorf2013.ch Die ESAF-App — kann über www.esaf-app.ch kostenlos heruntergeladen werden.

gelände bringt. «Ich freue mich auf die Aufregung, bevor man in die Arena kommt, wenn das Festfieber steigt und es ‹chrüselet› und ‹gramselet› und einen fast durchschüttelt», sagt die Ehrendamenchefin, die vor lauter Arbeit kaum mehr zu ihrem Zweithobby Jodeln kommt. Und als ob sie als Geschäftsfrau, Mutter von zwei Töchtern und OKMitglied nicht genug zu tun hätte, coacht sie zusätzlich ihren Bruder und den Berner Schwinger Stefan Marti. Schwingen ist Teil ihres Alltags geworden, und mit ihrer ansteckenden Lebensenergie schwingt sie obenauf.


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Kampf gegen Knurrmägen Die Zahlen sind beeindruckend: 1200 Mitarbeitende, die im Einsatz stehen, täglich 2500 VIPs und Ehrengäste verpflegen (ja, so viele wichtige Leute gibt es in der Schweiz!), 35 000 Sandwiches, 25 Tonnen Brot sowie 35 Tonnen Fleisch vom Geschnetzelten bis zum Schüblig. Herr darüber und noch viel mehr ist Hansruedi Grünig (39), der als Projektleiter Gastronomie für die Migros Aare im Einsatz steht. Er ist verantwortlich, dass bei den Migros-Take-AwayStänden und in den Festzelten das Essen nicht ausgeht. Beim «Eidgenössischen» freut er sich «auf die gemütlichen, ruhigen Besucher, die in der Schweiz ein einmaliges Fest feiern». «Ruschi» Grünig, wie der zweifache Familienvater seit Geburt genannt wird, weiss, wovon er spricht: Er schnupperte bereits Sägemehlluft am «Eidgenössischen» in Aarau 2007 und vor drei Jahren in Frauenfeld.

Der Favorit im Sägemehl Obwohl sich Matthias Sempach (27) am Berner Kantonalen vor knapp einem Monat imSchlussganggegenSchwingerkönig Kilian Wenger geschlagen geben musste, zählt «Mättu» zu den grossen Favoriten. «Mein Ziel ist klar: Ich möchte gerne zuoberst stehen. Mir ist bewusst, dass das nicht einfach wird, können das doch mindestens zehn andere Schwinger auch schaffen», sagt der Emmentaler aus Alchenstorf BE. Er gewinne nur mit einer Topleistung. Für den Landwirt und Metzger, der sein Arbeits-

pensum auf 50 Prozent reduziert hat, um wöchentlich bis zu acht Mal trainieren zu können, ist das diesjährige «Eidgenössische» speziell: «Es ist für mich ein Heimfest. Das werde ich in meiner Karriere nie mehr erleben. Umso mehr freue ich mich auf das Schwingen.» Die Vorbereitungen seien nach Plan gelaufen. Im Winter war er mit seinem Trainer Jean-Pierre Egger, seinem Bruder Stefan und Schwingerkollege Matthias Siegenthaler im neuseeländischen Auckland während eines Monats trainieren gegangen.

«Wir profitierten vom guten Klima. Es war sensationell», sagt Matthias Sempach. In den nächsten Tagen gehe es darum, die Form zu behalten. «Ich muss den ganzen Tag schauen, dass ich meinem Körper genügend Energie zuführe, um mein Gewicht zu halten.» Er esse ausgewogen, viel Kartoffeln, Früchte, Emmentalerkäse, aber auch Poulet, Rinds- und Schweinefleisch. Der schwingende Metzger betont: «Wichtig sind mir einheimische Produkte. Ich achte auf Saisonalität und kurze Transportwege.»


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Der Rückkehrer Urs Rytz (62) aus dem kleinen Bauerndorf Harden bei Lyss im Berner Seeland wartet seit 1974. Damals nahm der Forstwart zum letzten Mal als Hornusser an einem Eidgenössischen Schwingund Älplerfest (ESAF) teil. Seither kennt er das Volksfest nur als Zuschauer, denn am ESAF können jeweils nur 20 Hornusser-Mannschaften um den Festsieg kämpfen. 2013 ist die Reihe endlich wieder an der Hornussergesellschaft Lyss, die zu den Favoriten gehört. Für die Sieger gibts einen Lorbeerkranz und keinen Eichenkranz wie an den gewöhnlichen Hornusserfesten. Für Forstwart Rytz ist das diesjährige ESAF nicht nur wegen seiner langen sportlichen Absenz etwas Besonderes: «Ich nehme mit meinen Söhnen Michael, Simon und Philipp teil. Das werden wir wohl nicht nochmals erleben, weil es danach wieder 20 bis 30 Jahre dauert, bis jemand vom Nordostschweizerischen Hornusserverband am ‹Eidgenössischen› dabei

sein kann.» Seine 34-, 29und 28-jährigen Söhne spielen übrigens alle neben dem

Hornussen auch Eishockey. Urs Rytz arbeitet seit fast drei Jahrzehnten als Hornusser-

Nachwuchsbetreuer. Für ihn und seine Schützlinge gilt: «Guet Nouss!»

4200 Manntage für ein Fest Eigentlich ist das, was Projektleiter Jörg Sedleger (40) macht, nicht gerade nachhaltig. Sein Arbeitgeber, die NüssliGruppe, ist auf temporäre Bauten spezialisiert. Sedleger kümmert sich am «Eidgenössischen» um den Aufbau der Tribüne, die 52 000 Zuschauer fasst. «Das sind 2900 Tonnen Material, vorwiegend Stahl, was 150 Lastwagenladungen pro Weg entspricht. 4200 Manntage werden geleistet», nennt Sedleger die Zahlen zur grössten Arena der Schweiz. Sie wird für nur drei Tage benützt. «Das ist unser Job. Manchmal bauen wir etwas auf, das sogar nur für eine Stunde gebraucht wird.» Für den Thurgauer ist Burgdorf bereits das vierte Schwingfest. Er freut sich, am 30. August nach einer Bauzeit

von sieben Wochen «auszuruhen, ein Bier zu geniessen und zu schauen, wie die Schwinger arbeiten müssen. Der Aufbau war ein riesiger Chrampf.» Sein grösster Wunsch: alles unfallfrei aufund wieder abzumontieren. «Sobald der Schlussgang vorbei ist, interessiert es niemanden mehr, wie wir die Tribüne abbauen», weiss Sedleger. Er hat sich nach der Rekrutenschule vom Monteur über den Chefmonteur bis zum Projektleiter hochgearbeitet und feiert das 20-Jahre-Firmenjubiläum. Der Abbau sei eine hektische Zeit. Die Tribünen sind bereits für den nächsten Anlass reserviert. Ab Montag pressiert es allen Beteiligten. Schnell ahnt man kaum mehr, dass hier das grösste Sportfest der Schweiz stattgefunden hat.

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Keine Angst vor 100 000 Fans 28 Jahre lang hatte Andreas Hosner (62) für die Kantonspolizei Bern gearbeitet. Vor zwei Jahren wurde er pensioniert. Er kann nicht verhehlen, dass ihn zwischendurch «ein komisches Gefühl» beschlich, als er nicht mehr zur Arbeit musste. Die Gefühle sind verflogen, denn seit Januar kümmert sich der aktive Burgdorfer als Sicherheitschef täglich ums Schwingfest, wo gegen 600 Leute unter ihm im Einsatz stehen. Sichtlich stolz betont er, dass er gegen 120 davon aus seinem grossen Netzwerk rekrutiert hat. Erfahren genug ist Hosner für diese Aufgabe, war er doch an der Euro 08 in Bern mit den über 100 000 Fans aus den Niederlanden beschäftigt, die sich zwischen der Loeb-Ecke und der Kornhausbrücke getummelt hatten. Mit ähnlichen Menschenmassen rechnet Hosner auf dem ESAF-Festgelände — pro Tag! «Wenn ich noch arbeiten würde, könnte ich diese

Aufgabe nicht bewältigen. Das ist ein 100-Prozent-Job», sagt der Burgdorfer. Ein Teil seiner Familie ist ebenfalls am Volksfest: Seine Tochter schaut zu, seine

Frau ist mit dem lokalen Turnverein engagiert. «Am Donnerstag vor dem Fest sagen wir uns tschüss und werden uns wohl erst am Montag wiedersehen.»

Der Herr der Sägemehlringe Werner Jakob (50) aus Murten FR ist beim Eidgenössischen Schwingerverband Technischer Leiter und am «Eidgenössischen» Präsident des sogenannten Einteilungskampfgerichts. «Ich habe das Privileg, den ersten Kampf aller Schwinger zusammenzustellen», erklärt der Chefschiedsrichter. Dazu muss er alle Schwinger und deren Stärken kennen, wobei er erst in der Woche vor dem grossen Fest die Begegnungen bestimmt. Der Freiburger stand selbst jahrelang im Sägemehl und gewann während dieser Zeit in der Westschweiz mehrere Kantonale. Nun freut er sich auf das Schwingfest und seine interessante Aufgabe. «Es wird ein Wettkampf, bei dem man nicht sagen kann, wer gewinnen wird», meint der Präsident, der im Vorfeld von Burgdorf diverse Schwingfeste besucht hat, um sich ein Bild zu machen über die Form der Schwinger. Zuschauern, die noch nie an einem «Eidgenössischen» waren, rät Werner Jakob: «Besuchen Sie das Schwingfest mit einer Begleitperson, die Ihnen alles erklärt. Ansonsten ist die Sportart mit ihren Regeln schwer verständlich.»


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Manne, i d’Hose!

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Turnerschwinger

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Sennenschwinger

Mit ein wenig Hintergrundwissen hat man mehr vom «Eidgenössischen». Das müssen Sie wissen, sonst kommen Sie platt raus. Infografik und Text: Daniel Röttele

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1

Sägemehlring

Der Sägemehlring

Am Eidgenössischen Schwingfest beträgt der Ringdurchmesser 14 Meter. Das Sägemehl muss mindestens 15 cm hoch und angefeuchtet sein. Pro Ring schreibt das Reglement 35 Kubikmeter loses Sägemehl vor.

2

Die Turnerschwinger

Sie tragen ein weisses, kurzärmeliges T-Shirt und eine lange, weisse Hose. Sie kommen meist aus einem Turnverein und galten früher als «städtische» Schwinger.

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Die Sennenschwinger

Sie tragen eine dunkle Hose und ein farbiges, nicht zu grelles Hemd (oft das hellblaue klassische Edelweisshemd). Lange galten sie als Schwinger der ländlichen Gebiete. In den letzten 15 Jahren war immer ein «Senne» Schwingerkönig am «Eidgenössischen».

Zahlen zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2013 (ESAF) Der Anlass findet vom 30.8. bis am 1.9. in Burgdorf BE statt.

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Siegermuni wird dem Schwingerkönig am Sonntag übergeben. Er kann ihn gegen Bares eintauschen. Der Wert aller Preise im Gabentempel beträgt zusammengezählt 750 000 Franken. Es handelt sich dabei um Naturalpreise wie Möbel, Werkzeuge und Haushaltsgegenstände. Auch Lebendpreise wie Fohlen und Rinder sind dabei.

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Sägemehlkreise sind in der Hauptarena für den Wettkampf vorbereitet. Der Schlussgang wird im zentralen Wettkampfring am Sonntag um 16.30 Uhr durchgeführt.

25 35

Millionen Franken beträgt das Budget für das Eidgenössische Schwingfest 2013.

Tonnen Fleisch werden voraussichtlich konsumiert. Die Veranstalter gehen davon aus, dass neben Schweinssteaks, Poulets usw. rund 80 000 Würste verzehrt werden.

63

Extrazüge der SBB kommen zum Einsatz. Aneinandergereiht hätten sie eine Länge von rund 20 Kilometern.

85

52000

278 400

210000

Steinstösser tragen am Samstag und Sonntag die Wettkämpfe mit 20-Kilo- und 40-Kilo-Steinen sowie dem berühmten Unspunnenstein aus.

Schwinger werden in Burgdorf um den Sieg kämpfen. Nur einer kann am Sonntagabend Schwingerkönig sein.

Hornusser werden am Freitag und Samstag ihren Wettkampf ausserhalb des grossen Festgeländes durchführen.

Personen haben in der Hauptarena Platz. Gesamthaft werden in den drei Tagen 250 000 bis 300 000 Festbesucher erwartet.

Liter Bier werden voraussichtlich verkauft. Die Organisatoren rechnen ausserdem damit, dass 105 000 Liter Mineralwasser, 70 000 Kaffee, 20 000 Flaschen Wein und 6000 Liter Schnaps konsumiert werden.

Quellen: Eidg. Schwingerverband, Eidg. Frauen-Schwingverband, Thomas Renggli: «Schwingen. Die Bösen. Ein Schweizer Phänomen» (Faro), Urs Huwyler: «Könige, Eidgenossen und andere Böse» (AT-Verlag),


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Der Gang

Der Kampf zwischen zwei Schwingern wird Gang genannt. Welche zwei Männer — im Volksmund auch «Die Bösen» genannt — gegeneinander anzutreten haben, wird vom Einteilungskampfgericht vor jedem Gang neu festgelegt. Es gibt also keinen «Spielplan» wie zum Beispiel im Fussball. Der Kampf ist zu Ende, wenn die Zeit abgelaufen ist – ein Gang dauert in der Regel fünf Minuten – oder wenn nach einem entscheidenden Zug oder Wurf der Sieger feststeht. Der Weg zum Schwingerkönig führt durch sieben Gänge und den Schlussgang (den achten Gang), wo sich die zwei Männer mit den meisten Punkten treffen.

Einen Gang verloren hat …

Tischrichter

Schwingerhose 6

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Kampfgericht Täfeli-Bueb

4

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… wer mit den hier rot markierten Körperflächen auf dem Sägemehl zu liegen kommt. Der Sieger muss dabei mindestens einen Griff an den Schwinghosen des unterlegenen Gegners haben — ausser beim «Bodenlätz»-Schwung.

Platzkampfrichter

Der Gang

ganzer Rücken

Nacken bis Mitte beider Schulterblätter

vom Gesäss bis Mitte beider Schulterblätter

Die Noten

4

Die Schwingerhose

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Damit man bei wichtigen Anlässen die Kämpfer besser unterscheiden kann, gibt es seit 2010 die Schwinghosen in hellem und in dunkel eingefärbtem Zwilch. Es sind fünf Standardgrössen und zwei Übergrössen erhältlich. Nur ein paar wenige Schweizer Unternehmen stellen die robuste Hose in Handarbeit her.

Das Kampfgericht

Sieg mit Plattwurf

Jeder Kampf wird von einem Platzkampfrichter und von zwei Tischrichtern überwacht und benotet. Die drei Richter wechseln sich in ihrer Funktion während des Schwingfests ab. Die Anzeigetafel mit dem «Täfeli-Bueb» zeigt die im Ring stehenden Schwinger an.

Sieg mit Überdrücken Gestellter* bei attraktivem Kampf Gestellter bei passivem Kampf Niederlage bei attraktivem Kampf Niederlage bei passivem Kampf Das Kampfgericht kann auch Notenabzüge aussprechen (z.B. beim Zeitverzögern oder bei gefährlichen Griffen).

Die Berner haben bisher am meisten Königstitel geholt

Die Innerschweizer haben die meisten Schwinger

Anzahl Schwingerkönige seit der Gründung des eidgenössischen Schwingerverbandes 1895, unterteilt nach Teilverband und nach Sennen- bzw. Turnerschwinger

Mitglieder der fünf Schwinger-Teilverbände 2013 Aktivschwinger Jungschwinger (bis 15 Jahre) Innerschweiz

24

Berner

26

12

5

Nordostschweiz

2

18

Berner Nordwestschweiz

1

Nordwest- Südwest- Innerschweiz schweiz schweiz

Nordostschweiz

Sennenschwinger

Turnerschwinger

Südwestschweiz 0

300

600

900

Drei Mal Schwingerkönig!

Auch Frauen steigen in die Hosen

Erst zwei Schwinger haben es bis heute geschafft, drei Mal alleiniger Schwingerkönig zu werden.**

Das erste Frauenschwingfest fand 1980 im bernischen Aeschi mit mehr als 10 000 Besuchern und über 80 Schwingerinnen statt. Seit 1992 haben die Frauen ihren eigenen Schwingverband — fast 100 Jahre nach den Männern. Aktuell zählt der Verband 140 aktive Schwingerinnen und 45 Meitli. Am «Eidgenössischen»

Jörg Abderhalden

Rudolf Hunsperger

Verband: Nordostschweiz

Verband: Bern

Schwingerkönig: 1998, 2004, 2007

Schwingerkönig: 1966, 1969, 1974

www.schlussgang.ch, www.burgdorf2013.ch

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in Burgdorf können die Schwingerinnen zwar nicht teilnehmen, doch auch sie haben eine Schwingerkönigin. Diese wird jedes Jahr gekürt, und zwar aufgrund der Jahreswertung. Die aktuelle Königin ist die 28-jährige Sonia Kälin aus Egg SZ. Im Herbst erhält die Emmentalerin Margrit Vetter-Fankhauser den Titel.

* gestellt = unentschieden ** Hans Stucki wurde zwar auch dreimal König, musste sich aber den Titel am «Eidgenössischen» 1900 mit Emil Kocher teilen.


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FraU DEr woCHE

In luftiger Höhe Moderator Sandro Brotz (43) an der «heissen Theke»: Hier wird er in Zukunft seinen Gästen auf den Zahn fühlen. Neu zum Rundschau-Team stösst Ex-10vor10-Moderatorin Susanne Wille.

DiE nEUE rUnDsCHaU

Mann DEr woCHE

Auf bessere Zeiten

«Ich bin kein Kuschelmoderator» Am Mittwoch, 21. August um 20.50 Uhr präsentiert sich die SRF-Sendung «Rundschau» im neuen Gewand. Moderator Sandro Brotz verrät, was die Erneuerung bringen soll, wie er heute zu Nationalrat Mörgeli steht und was es mit der «heissen Theke» auf sich hat. Sandro Brotz, bald startet die «Rundschau» in eine «neue Ära», wie das SRF es ausdrückt. Wieso ein Relaunch?

Die «Rundschau» ist in die Jahre gekommen, wir machen einen Schritt in die Fernsehzukunft.

Welches ist das Ziel der neuen «Rundschau»?

Wir wollen ganz klar im Gespräch bleiben und mit Recherchen und Reportagen punkten, die man sonst nicht sieht. Mit der Luzerner Poli­ zeiaffäre oder der Diskussion um Economiesuisse haben wir in der Vergangenheit bewiesen, dass wir das können. Welche Rolle spielt die Quote für Sie?

Natürlich sitzen wir nicht auf einer Insel der Genügsamkeit und Glück­ seligkeit: Neben Relevanz und Qua­ lität interessiert uns auch die Quote. Axpo-Chef Heinz Karrer (54) soll den krisengeschüttelten Wirtschaftsdachverband Economiesuisse in ruhigere Gewässer steuern: Der Vorstandsausschuss hat ihn zum neuen Präsidenten und somit zum Nachfolger des zurückgetretenen Rudolf Wehrli nominiert. Die offizielle Wahl findet am 29. August statt. Karrer, ehemaliger Handball-Nationalspieler und Vater von drei Söhnen, ist erfahren im Umgang mit Medien und gilt als gut vernetzter Manager.

Die Sendung Ende März 2013 mit Christoph Mörgeli gab besonders zu reden. Sie fragten ihn, ob er gedenke, als Nationalrat zurückzutreten, er reagierte mit: «Sind Sie vom Aff bisse?» Würden Sie die Frage im Nachhinein wieder stellen?

«Was wäre, wenn …?» ist für mich nicht von Belang. Ich habe ihm mit der Frage einfach einen Spiegel vorgehalten, weil er selber immer wieder Bundesräte und andere zum Rücktritt aufgefordert hat. Von der Antwort war auch ich überrascht.

Christoph Mörgeli forderte daraufhin Ihren Rücktritt.

Ich finde, ich habe mit ihm stets einen sachlichen Dialog geführt. Herr Mörgeli kann mir nicht vor­ werfen, dass ich politisch moti­ vierten Journalismus betrieben hätte. Wir hatten in der letzten Zeit nicht mehr miteinander zu tun, aber wenn ich ihn bei der nächsten Session im Bundeshaus sehe, wer­ den wir bestimmt wieder aufein­ ander zugehen. Die «Rundschau» wurde für den Fall Mörgeli vom SRF-Ombudsmann kritisiert. Welche Lehre ziehen Sie daraus?

Wir nehmen diese Kritik ernst und besprechen natürlich intern, was das für zukünftige Sendungen bedeutet. Wir arbeiten stets nach bestem Gewissen, was aber nicht heisst, dass wir frei von Fehlern sind. Die «Rundschau» eckt ein­ fach an. Wir sind keine Kuschel­ sendung, ich bin kein Kuschel­ moderator. Da ist es klar, dass man sich nicht nur Freunde macht. Die «Rundschau» wurde dafür kritisiert, dass sie die Gäste auf dem «heissen Stuhl» vorführe.

Diese Kritik muss ich von mir wei­ sen. In meinem Jahr «Rundschau» habe ich nur zwei Absagen erhal­ ten, und die waren zeitlich bedingt. Wenn der Vorwurf des Vorführens zutreffen würde, hätte ich viel mehr Absagen erhalten.

Der «heisse Stuhl» wurde neu gegen die sogenannte «heisse Theke» ausgetauscht. Warum?

Ich will den Studiogästen in Zu­ kunft mehr auf Augenhöhe begeg­ nen. Ich bohre aber weiterhin, bis ich eine Antwort habe, und bleibe hart, aber fair.

Welchen Primeur haben Sie am Mittwoch parat?

Wir werden neue Fakten zur Luzer­ ner Polizeiaffäre veröffentlichen. Zu Ihnen persönlich: Wie haben Sie die sendefreien Sommerferien verbracht?

Ich habe ausgeschlafen, den Zü­ rich­Triathlon absolviert und war mit meinem Sohn in Hamburg. Vor sechs Jahren waren Sie noch Kettenraucher, jetzt sind Sie 30 Kilo leichter und Triathlet. Warum dieser Wandel?

Nach einer verschleppten Lungen­ entzündung fragte mich der Arzt: «Wollen Sie 40 oder 80 Jahre alt werden?» Ich entschied mich fürs Altwerden, also hörte ich auf zu rauchen und fing mit Laufen an: Ein neues Lebensgefühl! Seit vier Jah­ ren bin ich richtig angefressen. Das Laufen hilft auch im Job, ich denke dabei oft über meine Interviews nach oder nutze es als Ventil. Was ist Ihr nächstes sportliches Ziel?

So ein Ironman würde mich schon reizen.

Interview: Silja Kornacher

Bilder: Oskar Alessio/SRF, Seilbahnen Schweiz, Renate Wernil/Pixsil

Dass Bergbahnen keine reine Männerdomäne sind, beweist Karin Huber (31): Als erste Frau der Schweiz schloss sie im Sommer die zweijährige Ausbildung zur Seilbahnerin ab. Ihr Revier: das Gebiet Saas-Fee. Besonders die Arbeiten auf über 100 Metern in der Luft haben es ihr angetan, wie sie der «Schweiz am Sonntag» verriet. Von der schwindelerregenden Höhe lässt sie sich nicht einschüchtern: «Passieren kann immer etwas, das Risiko ist Teil des Berufs.»


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Nr. 34, 19. August 2013 | migros-magazin |

Dusty und Mikey starten ein neues Leben

Manchmal üben Saskia Stäuble und Michael Odermatt nach Rücksprache in Hotels – wie hier im Hotel Eden au Lac in Zürich.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

Als Saskia Stäuble mit nicht einmal 30 Jahren einen Hirnschlag erleidet, weiss sie: Es ist Zeit, etwas zu verändern im Leben. Sie erfüllt sich ihren Traum und wird Sängerin. Durch die Musik lernt sie Michael Odermatt kennen. Als Dusty und Mikey wollen die beiden die Herzen der Zuhörer erobern.

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iele Jahre lang hatte die gebürtige Baslerin Saskia Stäuble (31) eine Vision: Sie wollte mit ihrer Stimme die Herzen der Menschen berühren. Singen war immer ihre grosse Leidenschaft; schon als Sechsjährige trat sie in Chören und Theaterhäusern auf, mit 14 Jahren war sie in einer Girlgroup. Doch ihr Leben nahm viele Wendungen, bevor sie an ihr grosses Ziel gelangte. In einem Vier-Sterne-Hotel in Rheinfelden AG absolvierte sie eine Kochlehre, arbeitete danach in Zürich und «rutschte» in zwei längere Beziehungen. In der zweiten Beziehung kam es zu Gewalttätigkeiten, die junge Frau hörte auf zu singen. Erst nach der Trennung wandte sie sich wieder der Musik zu. «Ich war drei Jahre lang alleine und musste den Schmerz verarbeiten. Aber meine Stimme gab mir immer wieder Kraft», erzählt Saskia Stäuble — ehrlich, warmherzig, feinfühlig und verletzlich zugleich. Ihr Künstlername «Dusty» (auf Deutsch «staubig») leitet sich von ihrem Nachnamen ab. Danach arbeitete sie im Service und ging eine neue Beziehung ein. Sie lebte in einer schönen Wohnung in Luzern und hatte genügend Geld. Und trotzdem sagte ihr eine innere Stimme, dass etwas nicht gut sei. Ihr Gefühl wurde immer stärker, dass sie nicht das machte, was sie wirklich wollte. «Vor anderthalb Jahren ging ich in die Küche und wollte die Katzen füttern. Plötzlich brach ich zusammen, die linke Gesichtshälfte war gelähmt, die Zunge konnte ich nicht mehr bewegen. Ich lag am Boden und weinte nur noch», erzählt Dusty. Die Ärzte diagnostizierten einen Hirnschlag,

die Neurologen konnten sich keinen Reim darauf machen. Sie hingegen schon: Sie wusste, dass sie nicht ihr richtiges Leben lebte. Darauf habe der Körper reagiert. Dusty handelte, beendete ihre Beziehung und sagte zu ihrer Chefin: «Ich muss Sängerin werden.» Sie suchte Bands zur Kooperation, nahm bei der Sendung «Die grössten Schweizer Talente» des Schweizer Fernsehens teil, wo Juror DJ BoBo meinte, ihr Talent reiche für Schweizer Bühnen nicht aus. «Ich wusste, ich muss enorm an mir arbeiten.»

als sie sich trafen, zeichnete sich am horizont ein regenbogen ab Im Sommer 2012 reiste sie erstmals nach New York. Als sie am Flughafen JFK landete, brach sie in Tränen aus und sagte sich: «Endlich bin ich zu Hause angekommen.» Sie bildete sich bei einer Gesangslehrerin weiter und arbeitete in einer Garderobe, um sich über Wasser zu halten. Zurück in der Schweiz, trat Michael Odermatt (23) in ihr Leben. Die Sängerin hörte von jemandem, der New York ebenfalls liebt und Pianist ist. «Wir haben uns am 15. Juli 2012 am Bahnhof in Luzern getroffen. Als er die Sonnenbrille abnahm, sah ich das Feuer in seinen Augen», erinnert sich Dusty. Sie sagte ihm, sie möchte wieder nach New York reisen. Und just in dem Moment, als Michael sie bat, ein Lied vorzusingen, zeichnete sich am Horizont ein Regenbogen ab. Er erzählt: «Als ich ihren Song hörte, wusste ich sofort: Das ist es. Ich wurde nervös.» Aus Michael wurde Mikey, oder «My Key», mein Schlüssel. Sängerin Dusty und Klavierspieler Mikey trafen sich wieder, stellten fest, dass sie in Luzern in den gleichen Restaurants und Cafés verkehrten, ohne sich je begegnet zu sein. Sie traute ihren Ohren kaum: «Ich habe 25 Jahre lang Melodien in mir getragen, und als Mikey mir seine Kompositionen auf dem Piano vorspielte, hörte ich meine eigenen Lieder auf einem Instrument transkribiert!» Die beiden flogen 2012 für einen Monat nach New York und gaben in der Piano-Bar «Don’t Tell Mama» ihr erstes gemeinsames Konzert. Mikey, der nach der kaufmännischen Ausbildung in der Gemeindeverwaltung von Emmen LU in einer Filmvertriebsfirma in der Buchhaltung gearbeitet hatte, entschied sich, mit Dusty diesen März erneut für drei Monate nach New York zu reisen. Sie verkauften Goldvreneli und alles aus ihren Haushalten, das sie in Geld umwandeln konnten, nur um sich

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Manhattan für ein paar zusätzliche Tage leisten zu können. «Meine Familie und meine engsten Freunden haben am wenigsten an mich geglaubt», räumt Mikey ein. «Aber dank der Musik vertrauten wir uns gegenseitig.» Die zwei sind in ihrer eigenen Welt angekommen, in der sie immer zu leben wünschten, in der Welt der Musik. «Ich wollte bewusst aus der Komfortzone Schweiz ausbrechen und meinen Horizont erweitern. Endlich habe ich einen Menschen gefunden, der genau gleich denkt wie ich», sagt er. Heute sind Mikey und Dusty nicht nur auf der Bühne ein Paar. In New York schrieben sie ein Musical über ihre Lebensgeschichte, mieteten Studios, wo sie 20 Songs komponierten. Sie mussten 43 Mal ihre Unterkunft wechseln, weil sie sich Hotels nicht leisten konnten. Sie übernachteten oft bei Einheimischen, von denen sie spontan eingeladen wurden. Und sie gaben mehrere Konzerte. Dusty sagt: «Wir stellten fest, dass unsere Musik die Menschen und ihre Seelen berührt.» Sie sei früher Aussenseiterin gewesen, weil ihr gesagt wurde, ihre Stimme sei zu stark, die Stimmfarbe passe in kein Schema. «Heute bin ich stolz darauf.» Und Mikey weiss, dass er mit seinen Pianoklängen die Herzen der Zuhörer öffnen kann. Schon als kleiner Junge spielte er Klavier.

Die Fans mehren sich, und doch wird das geld langsam knapp Inzwischen hat das Duo auf Facebook über 64 000 Fans, viele zwischen 14 und 25 Jahre alt. Rund ein Viertel der Fans wohnt in Tunesien, «weil die Einheimischen dort noch mehr mit dem Herzen leben». Für die beiden Herzensmenschen ist es deshalb nur logisch, ins nordafrikanische Land zu reisen. «Wir werden im September nach Tunis fliegen und mehrere Konzerte in einem Hotel oder in einem kleinen Theater geben», sagt Dusty. Sie sind daran, die Reise zu organisieren — wohl wissend, dass es ohne Sponsoren nicht geht. Denn momentan lebt das Paar noch vom Geld aus dem Verkauf ihrer Habe. Langsam geht es ihnen aber aus. «Wir sind tapfer und glauben, dass sich für uns und unsere Musik irgendwo eine Tür öffnet», sagt Mikey. Text: Reto E. Wild Bild: Tanja Demarmels

Das nächste Konzert in der Schweiz: 1. September 2013 ab 14 Uhr in Gelfingen/Hitzkirch LU im Festsaal des Schlosses Heidegg www.dustofsoul.com


Prominenter Gast in Rüschlikon Robert J. Gordon (72) ist Öko­ nom und Wirtschaftsprofessor an der Northwestern Uni­ versity in Evanston bei Chicago. Letztes Jahr hat er grosses Auf­ sehen erregt mit seiner Analyse, dass sich das enorme Wirtschaftswachstum der letzten 250 Jahre als historische Ausnahmeerscheinung heraus­ stellen könnte, die dank zwei In­ dustriellen Revolutionen möglich wurde (Dampf, Eisenbahnen ab 1750; Elektrizität, Verbrennungs­ motor, Kanalisation ab 1870). Seit 1972 jedoch seien die Wachstumsraten trotz grosser technischer Innovationen deut­ lich niedriger, und laut Gordon wirken einer Trendverbesserung mehrere Faktoren entgegen, da­ runter die Demografie (immer mehr Alte stehen immer weniger Jungen gegenüber), die Bildung (wird in den USA für die allgemeine Bevölkerung stetig schlechter) und die wachsende Ungleichheit (wenige Reiche besitzen fast alles). Am 11. Sep­ tember wird Robert J. Gordon ein Referat am Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon ZH halten («Economic Growth in the West. Can innovation save us from the six headwinds?») und am 12. September an der Inter­ nationalen Handelstagung des GDI auftreten. Anmeldung: www.gdi.ch/gordon http://gdi.ch/iht2013

Robert J. Gordon in seinem Büro an der Northwestern University in Evanston bei Chicago. Im Hintergrund viele selbst gemachte Fotos.


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MEnsCHEn

Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

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«Es bräuchte eine politische Revolution»

US­Ökonom Robert J. Gordon ist überzeugt, dass die Zeiten des grossen Wachstums vorbei sind und die westliche Welt den Gürtel enger schnallen muss. Nun sei es an der Politik, bremsende Faktoren wie mangelnde Bildung, Überalterung und Ungleichheit anzugehen.

Das gottlieb-Duttweiler-Institut wird vom Migros-Kulturprozent unterstützt.

Robert J. Gordon, Europa und die USA warten darauf, dass die Krise endet und die wirtschaft­ liche Lage sich normalisiert. Ihre These ist, dass wir zum grossen Wachstum von einst nie wieder zurückkehren werden. Weshalb sind Sie so pessimistisch?

Meine Analyse bezieht sich primär auf die USA, doch einiges trifft durchaus auch auf andere Länder zu. Bei der aktuellen Krise fällt vor allem auf, wie die Prognosen zur Erholung stets wieder um ein halbes Jahr nach hinten ver­ schoben werden. Die interes­ santere Frage aber lautet: Mit welchem Wachstum können wir rechnen, wenn die Erho­ lung dann mal da ist? Und da bin ich tatsächlich pessimis­ tisch. Wobei es durchaus sein kann, dass sich die erfolg­ reicheren Länder Europas wie etwa die Schweiz diesen Ten­ denzen entziehen können. Welche sind die Faktoren, die Sie beunruhigen?

In den 80 Jahren vor 1972 be­ trug das Wachstum des Pro­ Kopf­Einkommens in den USA im Schnitt 2,35 Prozent. In den 40 Jahren seither wa­ ren es nur noch 1,55 Prozent — trotz all der grossartigen Entwicklungen, die gemacht wurden. Die wirklich bedeut­ samen Erfindungen fanden

vorher statt: die Dampfma­ schine, Elektrizität, die Kana­ lisation. Sie haben viel stär­ keres Wachstum ausgelöst als der Computer, das Internet und Smartphones. Erfindun­ gen, die das Leben aller Menschen vergleichbar stark verbessern, werden je länger, je seltener. Hinzu kommen in den USA gesellschaftliche Faktoren, die zusätzlich Ge­ genwind erzeugen. Die aber auch beeinflussbar wären, nicht?

An sich schon, aber dafür bräuchte es in den USA eine politische Revolution, wir müssten im Prinzip ein biss­ chen werden wie Kanada, und das ist nicht in Sicht. Nehmen wir die Bildung: Die Genera­ tion der 55­ bis 64­Jährigen ist wohl erstmals in der Ge­ schichte etwa gleich gut aus­ gebildet wie die Generation der 25­ bis 34­Jährigen. Wir haben also eine Art Plateau erreicht, was die Ausbildung betrifft. Die Zahl der Univer­ sitätsabgänger hat sich zwar erhöht, aber etwa ein Drittel von ihnen befindet sich da­ nach in Jobs, für die eine sol­ che extrem teure Ausbildung gar nicht nötig wäre. Das reduziert die Wachstums­ chancen. Und es bräuchte einen radikalen Umbau des Bildungssystems, um daran etwas zu ändern. Hinzu kommt die Demografie.

Richtig, die Babyboomers werden nach und nach pen­

sioniert, der Anteil der arbei­ tenden Bevölkerung, die den Rest finanzieren muss, sinkt stetig. Auch das liesse sich lösen, mittels Einwanderung. Im 19.Jahrhundert gab es in den USA keine Einwande­ rungshürden, und das Land profitierte enorm davon. Da­ hin sollten wir wieder zurück: Jeder ausländische Student, der hier einen Master erwirbt, sollte eine Arbeitsbewilligung erhalten. Aber das ist natür­ lich völlig illusorisch. Schau­ en Sie sich das Spektakel an, das unsere Politiker derzeit mit der Einwanderungsre­ form veranstalten. Was noch erzeugt Gegenwind?

Unter anderem die wachsen­ de Ungleichheit. In den 15 Jahren vor der Finanzkrise gingen 50 Prozent der Ein­ kommen an die reichsten 1 Prozent im Land. Seither ist es nicht besser geworden. Ein wachsender Prozentsatz der US­Bevölkerung gerät in Schwierigkeiten. Eine Zahl zur Illustration: Der Anteil von Kindern im ärmeren Drittel der weissen Bevölke­ rung, die mit beiden Eltern aufwachsen, ist zwischen 1960 und 2010 von 85 auf 35 Prozent gesunken. Diese Kin­ der bekommen in der Regel auch keine besonders gute Ausbildung und keine guten Jobs, wenn überhaupt. Wie weit beeinflussen diese Fak­ toren auch die Situation in Euro­ pa und der Schweiz?

Das ist von Land zu Land verschieden. Die demogra­ fischen Probleme dürften vergleichbar sein, aber bei der Ausbildung sind viele Länder Europas den USA überlegen. Die Ungleichheit allerdings wächst auch dort. Sie befürchten, dass künftige Innovationen keine Wachstums­ raten mehr auslösen wie früher. Wieso sind Sie sich da so sicher?

Es bräuchte vergleichbar fun­ damentale Innovationen wie im 19. und frühen 20.Jahr­ hundert. Ich höre den Vor­ wurf immer wieder, ich hätte einfach eine beschränkte Vor­ stellungskraft, denn schliess­ lich habe man sich 1875 auch nicht vorstellen können, was alles bald erfunden werden würde. Aber das ist falsch: Viele der künftigen Innovati­ onen waren damals absehbar und wurden diskutiert, es brauchte einfach noch Zeit, sie tatsächlich zum Laufen zu bringen. Eine solche Liste von unmittelbar vor der Tür ste­ henden bedeutenden Neu­

«Elektrizität und Kanalisation haben viel stärkeres Wachs­ tum ausgelöst als Computer, Internet und Smartphones.»


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Nr. 34, 19. August 2013 | Migros-Magazin |

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entwicklungen ist schlicht nicht in Sicht. Nun ist ja das Wirtschaftswachstum der letzten 40 Jahre von durchschnittlich 1,55 Prozent aber auch nicht zu verachten.

Richtig. Ich will ja auch gar keine Untergangsstimmung verbreiten. Wenn wir es schaffen, diese Wachstumsrate aufrechtzuerhalten, und weiterhin so tolle Innovationen hervorbringen wie in den letzten 40 Jahren, dann wäre das schon eine ganze Menge.

Können wir nicht auch vom höheren Wachstumspotenzial in weniger hoch entwickelten Teilen der Welt mitprofitieren?

Klar, insbesondere die Exportindustrie, aber das erhöht nicht notwendigerweise unsere Produktivität. Nun ist es für den Rest der Welt auch nicht so wichtig, ob die USA weniger wachsen als früher, weil noch so viel Wachstumsspielraum besteht, um uns einzuholen. Allerdings sind viele der wichtigen IT-Innovationen aus den USA gekommen, etwa Smartphones oder Tablets. Davon haben asiatische Länder enorm profitiert, weil sie diese Geräte produzieren konnten. Angenommen,Ihre These stimmt: Was müssen wir tun, um mit dem geringeren Wachstum der Zukunft klarzukommen? Und wäre das wirklich so schlimm?

Es würde sicherlich einige Umweltprobleme entschärfen: Wir würden weniger Energie verbrauchen, es gäbe weniger Verkehrsstaus. Auf der anderen Seite wäre gerin-

geres Wachstum ein ernstes Problem für die Steuern und damit die finanzielle Grundlage des Staats. Weniger Steuereinnahmen bedeutet, dass wir entweder Staatsleistungen abbauen oder uns noch stärker verschulden müssen. In einer Gesellschaft ohne Wachstum kann man sich etwas Neues nur dann leisten — etwa mehr Unterstützung für Arme —, wenn man auf etwas Bisheriges verzichtet. Generell bekommen die weniger privilegierten Menschen geringeres Wachstum am schnellsten zu spüren. Was wäre, wenn wir uns von der Wachstumsideologie verabschieden, die seit 200 Jahren alles dominiert, und versuchen würden, eine andere Art von Gesellschaftsbasis zu finden?

Das würde nicht funktionieren, nur schon wegen des eben genannten Steuerproblems. Klar, wenn man ein Land mit einem ausgeglichenen Budget hat, kaum Schulden, einem grossen Wohlstand und einer genügend hohen Steuerbasis, um die Sozialprogramme zu finanzieren, wäre dieses Problem entschärft. Aber das wäre eine ganz andere Welt als die heutige. Und auch dafür bräuchte es eine politische Revolution. Dauert die Erholung von der aktuellen Finanzkrise auch deshalb so lange, weil es in Demokratien schwierig ist, notwendige, aber unpopuläre Entscheidungen zu treffen?

Die USA tun sich damit speziell schwer. Wären wir eine parlamentarische Demokratie, hätte Barack Obama als Premierminister automatisch die Kontrolle über das Parlament und könnte seine Vorstellungen durchsetzen. Wäre das Volk damit unzufrieden, könnte es ihn abwählen und die anderen ans Ruder lassen. Stattdessen blockieren sich die beiden Parteien im Parlament gegenseitig so hartnäckig wie wohl noch nie zuvor, was wichtige Reformen verunmöglicht. Würde sich ein


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

INTERVIEW | 31

Entwicklung des Pro-Kopf-Einkommens

Die Grafik illustriert die Wachstumsschübe des Pro-Kopf-Einkommens der letzten beiden Weltmächte seit 1300. Trotz vieler grosser Innovationen sinkt das Wachstum seit etwa 1950 stetig.

Wachstum in Prozent pro Jahr

3.0 2.5 2.0 1.5

t Jetz is t a r g ieren! nn abo

USA

1.0

England 0.5 0.0 1300

Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

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1900

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04/2013

2100 Passt uns! Wie die Herstellung von Kleidung ökologischer wird

Jahr

Immer die gleichen Gelüste? Hier gibts die leichten Alternativen

Quelle: Robert J. Gordon

Dem Ziel entgegentreten: Eine Velotour von See zu See

Verteilung des Welt-Einkommens

Welche Nationen haben wie viel zum Welt-Bruttosozialprodukt beigetragen? Die Grafik zeigt: Über Jahrhunderte dominierten China und Indien. Alt-Ägypten, Türkei, Persien, Griechenland

100 90

China

Welt-Einkommen in Prozent

80 70

Ab nach draussen!

Indien

60

Japan

50

20

Russland Deutschland Italien Spanien Grossbritannien Frankreich

10

USA

40 30

1 1000 1500 1600 1700 1820 1850 1870 1900 1913 1940 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2008

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Jahr

Quelle: University of Groningen, Statistics on World Population

Dutzend Ökonomen zusammensetzen, könnten sie das ganze Problem der künftigen Sicherung der Sozialwerke in zehn Minuten lösen. Es bräuchte etwa vier Massnahmen, darunter die Koppelung des Pensionsalters an die Lebenserwartung. Wie sehr schadet die politische Blockade dem Land?

Sehr. So haben wir zum Beispiel das teuerste Gesund-

heitssystem der Welt, aber sind nur Nummer 38 bei der Lebenserwartung. Es sieht leider so aus, als ob wir nach und nach die Bedeutung des American Exceptionalism (etwa: amerikanische Einzigartigkeit) umdefinieren. Waren wir einst geschätzt und bewundert, hält man uns mehr und mehr für seltsam und idiotisch. Wirkliche Fortschritte können wir nur machen, wenn die Republikaner

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Nr. 34, 19. August 2013 | Migros-Magazin |

«Ökonomen können durch­ aus auch korrekte Prognosen machen. Ich gebe Ihnen gerne ein Beispiel: mich!»

Er habe in den Börsencrashs 2000 und 2007 keinen einzigen Cent verloren, sagt Robert J. Gordon.

vom Wähler zurückgebunden werden und wir deutliche demokratische Mehrheiten in beiden Parlamentskammern erhalten. Aber auch in Europa tun sich die Politiker schwer.

Weil die Union in Europa unperfekt ist. Das Grundproblem ist, dass die Staatsschulden der EU auf verschiedene Nationen aufgeteilt sind, und die Deutschen niemals bereit sein werden, für die Schulden der «verantwortungslosen» Südstaaten geradezustehen. Wie vertraut sind Sie mit der Situation in der Schweiz?

Ein bisschen. Sie gehört zu den europäischen Ländern mit der besten Wirtschaftsleistung. Und ich staune, dass die Exportindustrie nicht kollabiert ist angesichts des starken Frankens. Die Schweiz hat offensichtlich Produkte, deren Preis keine Rolle spielt — die Leute wollen weiterhin ihre Rolex-Uhren.

Und wir haben die grosse Finanz­ krise kaum zu spüren bekommen.

Weil Sie keine Immobilienkrise hatten, keine durchgedrehten Finanzmärkte und über solide Kreditvergabestandards verfügen. Ihre Banken waren allerdings dumm genug, amerikanische Immobilienspekulationspapiere zu kaufen. (lacht)

Seit Sie letztes Jahr Ihre These publiziert haben, werden Sie be­ schuldigt, ein Pessimist zu sein. Sehen Sie sich selbst auch so?

Ja. Aber primär bezüglich der Zukunft der USA. Wie weit meine Analyse auch auf den Rest der Welt zutrifft, bin ich gerne bereit zu diskutieren.

Die Zunft der Ökonomen hat ziemlich viel Kredit verspielt, weil kaum jemand die grosse Finanz­ krise hat kommen sehen. Manche vergleichen Wirtschaftsprogno­ sen gar mit jenen von Astrologen. Was sagen Sie dazu?

Ökonomen schenken der Wirtschaftsgeschichte zu we-

nig Aufmerksamkeit: Die Immobilienblase im letzten Jahrzehnt hatte viele Ähnlichkeiten mit jener der 20erJahre. Und sie sind oft zu sehr darauf fokussiert, elaborierte Theorien und Modelle zu entwickeln statt auf gesunden Menschenverstand zu zählen. Dennoch können Ökonomen durchaus korrekte Prognosen machen. Ich gebe Ihnen gerne ein Beispiel: mich! 2000 war mir klar, dass die Börsenkurse viel zu hoch gingen, also verkaufte ich alle meine Aktien. Gerade rechtzeitig vor dem Platzen der Internetblase. 2003 kaufte ich sie zurück und verkaufte sie im August 2007, weil es erneut klare Anzeichen einer Blase gab. Ich habe in beiden Crashs keinen Cent verloren. Sie haben vermutlich viele An­ fragen für Reden. Weshalb haben Sie gerade beim GDI in der Schweiz zugesagt?

Die Einladung kam sehr früh, es passte vom Timing her gut, und ich mache es natürlich nicht gratis. (lacht) Aber ich habe dieses Jahr tatsächlich nur zwei Auftritte im Ausland, der andere wird im Oktober in Istanbul sein. Hängen Sie noch ein paar Tage Ferien in der Schweiz an?

Leider nein, ich bleibe nur gerade 26 Stunden, weil ich noch viele andere Termine habe. Aber ich war schon mehrmals in der Schweiz, darunter zweimal am WEF in Davos.

Mit 72 geniessen die meisten ihren wohlverdienten Ruhestand, derweil Sie immer noch lehren und publizieren …

Ach, 72, das ist doch gar nichts! Andere Ökonomen sind in ihren 80ern noch aktiv. Zudem dürfen US-Universitäten ihre Fakultätsmitglieder nicht in den Ruhestand zwingen. Nicht nur hat es finanzielle Vorteile für mich, weiter zu arbeiten, ich behalte auch meine Krankenversicherung. Vor allem aber wäre ich total unglücklich als Pensionierter. Einer meiner Professorenkollegen hat sich vor fünf Jahren pensionieren lassen, der lebt jetzt so vor sich hin und hat nichts zu tun. Ihre Frau stört sich nicht daran, dass Sie noch so viel arbeiten?

Ich arbeite meist zu Hause und komme nur für die Seminare an die Uni; mein Arbeitsweg dauert nur gerade drei Minuten. Wir essen jeden Tag zusammen und verbringen auch sonst viel Zeit miteinander. Wir lieben beide die grossen Songwriter der 20erbis 60er-Jahre, etwa Gershwin oder Irving Berlin. Dazu kommt ein grosses Haus mit einem anspruchsvollen Garten. Und wir reisen viel. Ich bin ein leidenschaftlicher Fotograf und mache jährlich Tausende von Fotos, für die ich dann ganz altmodisch Alben kreiere. Wir haben Fotoalben durchgehend zurück bis 1968. Text: Ralf Kaminski Bilder: Katrina Wittkamp

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LEsEn siE onLinE Trifft Gordons Prognose zu? Die letzten Vorhersagen zu Endpunkten in geschichte und Wirtschaftsgeschichte floppten oft. Ein rückblick.


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Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

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DEr HaUsMann

Lennon und die Bärentatze Bänz Friedli bringt gewisse Momente nicht aus dem Kopf.

Am Dienstag, dem 9. Dezember 1980, muss es gewesen sein, um die Mittagszeit. Ich stehe in der Warteschlange im Selbstbedienungsrestaurant der Migros Zähringer, schiebe mein Tablett von Zeit zu Zeit um eine Tablettlänge vorwärts und warte darauf, das Bäretatze-Menü bezahlen zu können, 4.60 Franken plus Getränk. Vor mir in der Schlange der Binkert, hinter mir der Kocher, wir rannten fast jeden Mittag ins Migros-Restaurant und nahmen fast immer das Bäretatze-Menü. Ich stehe also an der Kasse, aus einem Deckenlautsprecher erklingt — es gab nichts anderes — Radio Beromünster, und in den Nachrichten wird vermeldet, in New York sei Stunden zuvor John Lennon erschossen worden. Machten Neuigkeiten damals schon so rasch die Runde? Diese wohl schon. John Lennon tot! «Wo waren Sie, als John Lennon starb?» Ich werde es nie vergessen, vorausgesetzt, man versteht darunter den Moment, da man erfuhr, dass Lennon gestorben war. Ein Schlaglicht auf die eigene Biografie in einem Augenblick der Zeitgeschichte. Eigentlich albern, es sich zu merken. Es gäbe, zumal fürs eigene Leben, wichtigere Begebenheiten. Aber man bringt es nicht aus dem Kopf. Ich weiss, wo ich war, als Freddie Mercury starb. Kurt Cobain. Lucio Dalla. Und Lady D. Meine Frau und ich, noch kinderlos, tankten an einem Sonntagmorgen irgendwo in Tennessee, und neben der

«Wo waren Sie, als Elvis starb? Zapfsäule hing die Schlagzeile aus, wonach die britische Prinzessin verunfallt war. Ich sage noch zu meiner Liebsten: «In den europäischen Zeitungen hat es nicht für die Sonntagausgabe gereicht, hier schon — dank der Zeitverschiebung», steige wieder in den gemieteten Ford Mustang und verbinde Dianas Tod fortan mit einer Texaco-Tankstelle in Tennessee. Unsere Kinder werden sich an den Schultag erinnern, als Michael Jackson starb. Daran, auf welcher Snowboardpiste wir von Whitney Houstons Tod erfuhren. Bin Laden? Wir sind mit dem Schwiegerätti in Rom, die Kinder knipsen spätabends in einem Hotelzimmer am Campo de’ Fiori den Fernseher an, er rauscht und gibt das Bild nur in SchwarzWeiss wieder, der italienische Kommen-

tar klingt aufgeregt, und Anna Luna ruft ins Badezimmer: «Du, Vati, ich glaube, sie haben diesen Dings … den Terroristen!» Amy Winehouse? Wir kommen gerade durchnässt von einer Velotour zurück, eine Zeitung ruft an, ob ich über Amy Winehouse’ Tod schreiben würde, Hans sagt noch: «Vati, es sind doch Ferien!», ich antworte: «Aber weisst du, die Winehouse, das ist gross!» und starte meinen Laptop auf. Warum ich all dies so ausführlich erzähle? Vermutlich, um von der Frage abzulenken: Wo waren Sie, als Elvis Presley starb? Für einen Menschen meiner Generation gehört eine schmissige Antwort darauf zum guten Ton. Für mich, den Elvis-Verehrer, ohnehin. Ich könnte flunkern und mir für den 16.August 1977 eine hübsche Geschichte zurechtlegen. Bänzli Friedli ist mit seinem roten Velo Richtung RyserBauernhof unterwegs, als ihm sein Freund Michel zuruft … Die Wahrheit ist: Ich weiss es nicht mehr. Hat mich vermutlich damals nicht gross gekümmert, ich erfasste Elvis’ Bedeutung erst 20 Jahre später. Was ich aber noch weiss: Die «Bäretatze» im Migros-Restaurant war nichts anderes als ein Hamburger, dazu gabs Pommes frites. Soll noch jemand sagen, wir Schüler hätten uns damals gesünder ernährt. Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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Nr. 34, 19. August 2013 | Migros-Magazin |

Pastafabrik mit Meerblick

Seit 60 Jahren produziert das Unternehmen Agnesi exklusiv für die Migros Teigwaren. Das Migros-Magazin hat die historische Fabrik, die nur wenige Meter vom Ligurischen Meer entfernt liegt, besichtigt.

Links oben: Der Hafen von Imperia. Die Pastafabrik von Agnesi erkennt man links im Hintergrund. Links: Der Weizen wird von mechanischen Mühlen erst grob und dann zunehmend feiner gemahlen. Oben: Ein Mitarbeiter prüft die Spaghetti, bevor sie zum Trocknen in den Ofen kommen.

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as Fabrikgebäude, in dem Agnesi in Imperia an der italienischen Riviera Teigwaren herstellt, ist unübersehbar: Es liegt 50 Meter von der Hauptpiazza der Stadt und nur 50 Meter vom Hafen entfernt. Das grosse Gebäude selbst ist schlicht und gleichsam elegant gehalten und fügt sich perfekt in das Stadtbild ein, das Markenzeichen von Agnesi mit dem Segelschiff kennzeichnet die Fassade. Hinter den schalldichten Mauern liegt eine riesige, effiziente Industrieanlage. In der Pastafabrik, wer hätte es gedacht, kommt Schweizer Technik zum Einsatz: Die meisten Maschinen, die für das Mahlen des Getreides verwendet werden — etwa 18 500 Tonnen Korn pro Tag —, wurden vor 50 Jahren von der Muotathaler Maschinenbau Bühler AG

installiert. Seither laufen sie auf Hochtouren, 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche, mit einem fein abgestimmten, rhythmischen Getöse. Weizen aus Frankreich, Spanien und Italien wird zuerst in den siebten, obersten Stock des Gebäudes verfrachtet, dann wird die

Schwerkraft genutzt, um den Weizen in die unteren Etagen zu transportieren. Jedes Stockwerk beherbergt eine spezifische Verarbeitungsphase: Im Mahlbereich zermalmen Dutzende von mechanischen Mühlen die Körner erst grob und dann zunehmend feiner. Die so


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 34, 19. August 2013 |

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gewonnene feine Substanz wird dann wieder einen Stock höher gesogen zu riesigen Sieben, gross wie Kleiderschränke, die rhythmisch vibrieren. Hier werden die verschiedenen Bestandteile voneinander getrennt, einer davon ist ein gelbliches, ganz trockenes Mehl: das Hartweizenmehl, die Hauptzutat italienischer Pasta.

Die lange Trocknungszeit macht die Pasta besonders kochfest Der Hartweizen wird nun in einen weiteren Bereich der riesigen Agnesi-Fabrik transportiert. Gigantische Knetmaschinen befinden sich am Anfang von zwei verschiedenen Produktionsketten: eine für kurze Teigwaren wie Makkaroni, Fusilli, Rigatoni oder Trofie und eine für lange Teigwaren wie Spaghetti oder Tagliatelle. Das Mehl wird zum Teig verknetet und dann in metallene Behälter mit Löchern gepresst, aus denen gold-

gelbe Teigbänder fliessen. Diese werden je nach Bedarf zugeschnitten und die Endprodukte auf Tabletten ausgebreitet respektive über Eisenstangen gehängt. Anschliessend kommen die Teigwaren in grosse Öfen, wo sie bis zu neun Stunden bleiben. Im Vergleich zu anderen industriellen Herstellern ist die Trocknungsphase bei den Agnesi-Teigwaren recht lang und die Temperatur tiefer. Dieser spezielle Fertigungsprozess, den Agnesi im Lauf der Jahre entwickelt hat, erhöht die Qualität der Pasta und macht sie kochfester. Nach dem Trocknen werden die Teigwaren auf Raumtemperatur gebracht und unverzüglich verpackt, um maximale Hygiene zu gewährleisten. Über den gesamten Produktionsprozess hinweg erfolgen laufend Qualitätskontrollen.Vom Moment an,in dem das Getreide in die Fabrik gelangt sowie während der verschiedenen Verarbeitungsphasen

wird grösste Sorgfalt darauf verwendet, jegliche Verunreinigung zu vermeiden. Schliesslich werden die verschiedenen Pastasorten in speziell für die Migros kreierte Verpackungen eingefüllt. Seit 60 Jahren ist der Teigwarenhersteller Agnesi, der mittlerweile zum italienischen Lebensmittelkonzern Colussi gehört, exklusiver Partner der Migros in der Schweiz. Schön sieht es aus, wie die Verpackungen im Retrolook so in Reih und Glied dastehen. Darauf prangt das Bild einer original italienischen «Mamma» aus den 50erJahren — in Imperia wird sie liebevoll «Gioconda» genannt, die italienische Bezeichnung für «Mona Lisa». Auch in vielen Migros-Regalen sind diese Packungen zu finden, die an die 60-jährige Partnerschaft der Migros und Agnesi erinnern. Text: Alessandro Zanoli Bilder: Martino Lombezzi

Im Retrolook: Die JubiläumsVerpackung der Agnesi-Teigwaren.


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Nr. 34, 19. August 2013 | Migros-Magazin |

«Englisch bleibt die wichtigste Fremdsprache»

Warum ins Ausland reisen, um eine Sprache zu lernen — tut es ein Online­Kurs nicht auch? Michael Gerber, CEO von Eurocentres, einem führenden Anbieter von Sprachreisen, über die kulturelle Komponente eines Sprachaufenthalts und die begrenzte Bedeutung von Chinesisch. Michael Gerber, im März dieses Jahres hat Eurocentres in London einezweite Sprachschu­ le eröffnet.Müssten Sie nicht vermehrt Chine­ sisch als Sprache der Zukunft vermitteln?

Nur mal vorweg: Selbstverständlich haben wir auch eine Sprachschule in Peking. Tatsache ist aber, dass Englisch nach wie vor die wichtigste Fremdsprache ist und auch bleiben wird. Was macht Sie da so sicher?

Dafür sprechen ganz praktische Gründe: Englisch ist eine Sprache, die relativ einfach zu lernen ist. Nach wie vor ist sie im heutigen, globalisierten Umfeld schlicht eine Voraussetzung, um sich international behaupten zu können; das gilt insbesondere für mittelständische Unternehmen, von den Global Players wie Banken oder der Grossindustrie ganz zu schweigen. Zudem ist die englische Sprache unabdingbar für eine Karriere an einer Universität. Trotzdem: Werden nicht mittelfristig gerade die Chinesen durch ihre zunehmende wirt­ schaftliche Bedeutung auf die Wichtigkeit ihrer eigenen Sprache pochen?

Wenn allein die wirtschaftliche Bedeutung eines Landes zählen würde, sprächen heute viel mehr Menschen Japanisch — das Land war schliesslich bis vor ein paar Jahren die weltweit zweitgrösste Wirtschaftsnation. Noch etwas: In China werden diverse unterschiedliche Sprachen und unzählige Dialekte davon gesprochen. Es ist keine Frage kultureller Dominanz: Englisch ist ganz einfach die Lingua franca unserer Tage. Übrigens haben wir bei Eurocentres viele Studenten aus dem asiatischen Raum, die Englisch lernen wollen. Aus welchen Nationen stammen die meisten Studenten von Eurocentres?

Je rund 30 Prozent kommen aus Europa, Lateinamerika und Asien, zehn Prozent aus dem Nahen Osten sowie der restli-

chen Welt. Schweizer machen heute insgesamt etwa einen Anteil von zehn Prozent aus. Pro Jahr belegen rund 12 000 Menschen aus knapp 100 verschiedenen Nationen unsere Sprachkurse. Sie alle können aus einem Netzwerk an Schulen wählen: von London über New York und Buenos Aires bis Peking. Weltweit sind es insgesamt 40 Schulen. Was zeichnet Eurocentres aus?

Da ist unsere fast 70-jährige Erfahrung. Wir haben uns eine Kompetenz erworben, die ihresgleichen sucht. Unsere Experten leisteten einen Schlüsselbeitrag zur Entwicklung des sogenannten Common European Framework of Reference (CEFR). Dies ist ein System zur Beurteilung der sprachlichen Fähigkeiten. Die Richtlinien dafür werden vom Europarat definiert, bei dem wir als ständiges Beratungsmitglied vertreten sind. Soeben wurden wir wieder angefragt, den CEFR in einzelnen Bereichen weiterzuentwickeln. Und was unterscheidet Ihre Art des Sprach­ unterrichts von anderen Programmen?

Wir gewichten die persönliche Betreuung der Studenten höher als viele andere Sprachschulen. Unsere Schüler werden neben dem eigentlichen Schulunterricht individuell gefördert. Lernfortschritte werden stetig zusammen mit dem Klassenlehrer begutachtet. Und je nach Bedarf ergreifen wir Massnahmen oder setzen Schwerpunkte, um die Lernziele zu erreichen. Dadurch erzielen wir einen überdurchschnittlichen Lernfortschritt — also mehr für weniger. Und selbstverständlich wenden wir bei der Schulung immer auch neueste Technik an. Was heisst das konkret?

Eurocentres vertritt die Philosophie des sogenannten Blended Learning, das ist eine Kombination aus Klassenunterricht und E-Learning. Mit unserer neuen und

Eurocentres — Zahlen und Fakten 1958 übernimmt die Migros die 1946 gegründeten zwei Eurocentres-schulen. gottlieb Duttweiler war fasziniert von der Idee, dadurch einen Dialog jenseits aller grenzen von Nationalität, religion und gesellschaftlicher stellung zu ermöglichen. Mittlerweile gehört Eurocentres weltweit zu den führenden Anbietern von sprachaufenthalten. Die stiftung bietet Kurse an fast 40 Destinationen in 18 Ländern auf fünf Kontinenten an. Pro Jahr nehmen rund 13 000 Personen an den Eurocentres-Kursen teil. Angeboten werden die sprachen Englisch, Französisch, spanisch, Italienisch, Deutsch, russisch, Japanisch und Chinesisch. Das Kursangebot umfasst Prüfungsvorbereitungskurse ebenso wie allgemeine Sprachkurse, Universitätsvorbereitungskurse oder kulturelle Programme. www.eurocentres.com

intelligenten Online-Plattform my. Eurocentres haben wir diese Idee vollständig umgesetzt. Zusätzlich zum virtuellen Klassenzimmer mit E-Learning-Angeboten bietet die Plattform ein laufendes Nachverfolgen des Lernfortschritts sowie nützliche allgemeine Informationen und Aktivitäten der jeweiligen Schule und ihrer Umgebung.


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Klassen mit Studenten aus aller Welt zusammenkommt und dabei wiederum von anderen Kulturen profitiert. Warum ist das so wichtig?

Der Lernende begegnet den Eigenheiten und Eigenarten anderer Nationalitäten. In Zeiten der Globalisierung und des freien Personenverkehrs ist es für viele von uns eine Realität, dass die Arbeitskollegen aus einem anderen Land kommen. Hier kann Eurocentres unter anderem die Voraussetzung schaffen, dass die Teamzusammenarbeit noch besser wird. Schüler aus knapp 100 Ländern besuchen Ihre Sprachkurse. Läuft das stets reibungslos ab?

Natürlich kann es Missverständnisse geben. Ein Schweizer ärgert sich vielleicht, wenn ein Brasilianer zu spät zu einem Treffen erscheint. Meistens aber realisiert er nach einigen Wochen, dass es keine Respektlosigkeit ist: Für den Brasilianer ist einfach grundsätzlich alles verhandelbar. Gerade aus solchen Gründen erweitern Sprachaufenthalte in anderen Ländern immer auch unseren Horizont — genau das war ja übrigens auch das Anliegen von Gottlieb Duttweiler, als er 1958 die Eurocentres-Schulen in die Migros überführte. Werden Sie künftig auch in Schwellenländern wie etwa Brasilien Eurocentres-Sprachschulen eröffnen?

Michael Gerber (52) leitet die Stiftung Eurocentres seit 15 Jahren. Er bezeichnet Sprachen als «Schlüssel, um am Weltgeschehen teilzunehmen». Gibt es auch eine Social-Media-Anbindung?

Ja, eine weitere Funktionalität unterstützt zum Beispiel Facebook, sodass sich die Teilnehmer auch virtuell treffen und austauschen können. Mit my.Eurocentres beginnt also der Sprachaufenthalt bereits vor dem eigentlichen Kursbeginn, und gewisse Funktionalitäten sind nach Kursende dauerhaft verfügbar. Einzelne Teile der Plattform sind zudem als Smartphone-Applikation verfügbar. Zurzeit gibt es kein vergleichbares Angebot zu my.Eurocentres. Ein Auslandaufenthalt ist zeit- und kostspielig. Reicht es nicht, wenn man einen IntensivSprachkurs im eigenen Land belegt?

Nach meiner Gymnasialzeit war ich fähig, einen anspruchsvollen französischen Text zu übersetzen und zu erklären.

Während meiner späteren FrankreichAufenthalte war ich aber nicht in der Lage, unvorbereitet etwa ein Brot zu kaufen und mich dabei umgangssprachlich korrekt auszudrücken. Nach meinem Studium haben es mir meine Sprachaufenthalte ermöglicht, die erste Stelle in der Romandie anzunehmen. Es braucht also mehr als das reine Schulwissen.

Das korrekte Beherrschen einer Sprache ist der Schlüssel zur jeweiligen Kultur und ihren Menschen. Wer einen Eurocentres-Sprachkurs belegt, lebt zudem in einer individuell ausgewählten Gastfamilie. Allein dadurch erhält der Student einen direkten Zugang zur kulturellen Eigenart des Landes. Das vielleicht Wichtigste ist jedoch, dass er in unseren

Das steht derzeit nicht zur Debatte, die Nachfrage nach Portugiesisch ist relativ gering. Ich wünsche mir aber grundsätzlich, dass noch viel mehr Menschen die Möglichkeit erhalten, eine oder mehrere Fremdsprachen zu erlernen. Sprachen sind der Schlüssel, um am Weltgeschehen teilzunehmen und dieses aktiv mitzugestalten. Aber es wird Eurocentres-Schulen in neuen Ländern geben?

Es ist und war mir stets ein persönliches Anliegen, möglichst vielen Menschen unsere Sprachangebote zugänglich zu machen. Deshalb planen wir den Aufbau eines Englisch-Angebots von Eurocentres in ausgewählten Herkunftsländern unserer Teilnehmer. Interview: Christoph Petermann Bild: Ueli Christoffel

Die stiftung Eurocentres vermittelt weltweit sprachaufenthalte und gehört zur Migros-gemeinschaft.

«Sprachaufenthalte erweitern unseren Horizont — genau das war das Anliegen von Gottlieb Duttweiler, als er die Eurocentres in die Migros überführte.»


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Clevere Ideen jenseits des Tunnels

Der Preis für innovative Berglandwirtschaft 2013 geht ins Tessin: Im früheren Bahnhofbuffet Airolo produziert eine Molkerei Joghurtsorten mit Dialektnamen wie «frói» oder «castègna». Verkauft werden sie von der Migros Tessin.

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Auf der neuen Website finden sich unbekannte wie auch berühmte Bilder aus der Migros-Vergangenheit – so etwa Duttis legendäres Bad im Zürichsee (1950).

Preisverleihung in Airolo: Lorenzo Emma, Geschäftsführer der Migros Tessin, Martin Schläpfer, Leiter Direktion Wirtschaftspolitik des Migros-Genossenschafts-Bundes, Ari Lombardi, Unternehmensleiter der ausgezeichneten Molkerei, und SVP-Politiker Toni Brunner, Präsident der IG Schweizer Bergprodukte (von links).

Portal für Zeitreisen Das Online-Archiv der Migros bietet eine Vielzahl von Texten, Bildern und Filmausschnitten aus der Zeit von 1925 bis in die Gegenwart. Ein Teil der Dokumente ist bisher noch nie veröffentlicht worden. Zu sehen sind zum Beispiel Grundrisse von frühen Selbstbedienungsläden oder 50er-Jahre-Werbespots für Ananas und Nylonstrümpfe, die es damals neu im Migros-Sortiment gab. Andere Filmausschnitte zeigen, wie in den 60ern in der Klubschule mithilfe von Simulatoren das Autofahren trainiert wurde.

Wer will, kann sich online ein digitales Fotoalbum mit den liebsten Textauszügen und Bildern zusammenstellen. Das Migros-Archiv ist die OnlineErweiterung des «Orangen Gartens», der die Geschichte der Migros lebendig und interaktiv in unmittelbarer Nähe des Parks «Im Grüene» in Rüschlikon erzählt. Der «Orange Garten» und das dazu gehörende Online-Archiv wurden vom Migros-Kulturprozent ermöglicht. www.orangergarten.ch/archiv

Bilder: Stefano Spinelli, MGB

ie Agroval SA in Airolo gibt ihren Joghurts Namen, die bei Tessinern Heimatgefühle wecken: Die Produkte heissen zum Beispiel «castègna» (Kastanie) oder «frói» (Erdbeere). Ganz bewusst werden die Erzeugnisse der Molkerei im ehemaligen Bahnhofbuffet von Airolo mit Worten aus dem Tessiner Dialekt bezeichnet. So wird sofort klar, dass es sich um Produkte handelt, die mit Stolz in der Region hergestellt werden. Ihre Joghurtlinie hat die Molkerei in enger Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Migros Tessin entwickelt. Der Betrieb in Airolo stellt zudem auch Käsespezialitäten her, aus der Milch der Bauern aus der Nachbarschaft. So garantiert das kleine Unternehmen insgesamt elf Bauernbetrieben im Ort ein Auskommen und schafft zudem zusätzliche Arbeitsplätze. Dafür bekam die Molkerei letzte Woche den Preis für innovative Berglandwirtschaft. Diese Auszeichnung wird jährlich von der IG Schweizer Bergprodukte verliehen, in der die Migros vertreten ist. Die Jury würdigte die cleveren Ideen von Molkerei-Unternehmensleiter Ari Lombardi, der mit seinem Betrieb Zukunftsperspektiven in einer benachteiligten Bergregion schafft. Das Preisgeld von 15 000 Franken soll in eine bessere Logistik des Unternehmens fliessen. Text: Michael West


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Bio unter der Lupe

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) feiert sein 40-jähriges Bestehen. Die Migros war von Anfang an dabei. finanziert die Detailhändlerin vier Forschungs- und Beratungsprojekte des FiBL. Eines befasst sich mit den Grundsätzen der biologischen Landwirtschaft: Mit neuen Ideen sollen Biobetriebe noch ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher produzieren. Zudem arbeitet das FiBL daran, das Label Bio-Weide-Beef der Migros weiter zu verbessern und berechnet den ökologischen Fussabdruck der artgerechten Weidehaltung. Weitere Projekte befassen sich mit der Fischzucht und dem Anbau biologischer Futtermittel.

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ie Nachfrage nach Bioprodukten steigt stetig. Damit diese in genügender Menge und guter Qualität vorhanden sind, braucht es auch im Biolandbau moderne Produktionsmethoden. Daran arbeitet seit 40 Jahren das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). Es ist weltweit eine der führenden Forschungseinrichtungen für biologische Landwirtschaft und beschäftigt über 135 Fachleute. Zum FiBL gehören ein Weingut mit eigener Kelterei, eine Obstanlage, ein Landwirtschaftsbetrieb mit Hofladen und ein Restaurant. Seit der Gründung setzt die Migros auf das Know-how der Bio-Experten aus dem aargauischen Frick. Zurzeit

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Glace mit Pfiff

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | migros-magazin |

enn Sergio Dondoli auf der Piazza della Cisterna in San Gimignano sitzt und frische Minze zupft, ist die Welt in Ordnung. Der sympathische und immer gut gelaunte Glaceweltmeister produziert täglich das beste Eis der Welt — mit Zertifikat. Der 60-Jährige ist zweifacher Champ und Mitglied der italienischen Nationalmannschaft. San Gimignano liegt im Herzen der Toscana, umringt von sanft geschwungenen Hügellandschaften. Das Stadtbild ist geprägt von den vielen Türmen, die dem Ort auch den Namen Manhattan des Mittelalters gegeben haben. Jährlich zieht es Tausende von Touristen hierher. Nicht nur wegen der Türme, auch wegen des Glaceweltmeisters. Dieser geniesst den Kontakt mit seinen Gästen, grüsst den Postboten, winkt der Reiseführerin zu und posiert gern für ein Erinnerungsfoto. Seine Liebe und

Seine gewagten Aromakombinationen brachten den Italiener Sergio Dondoli an die Glace-Weltspitze. Produziert wird die Glace im Herzen der Toscana, davon geschwärmt auf der ganzen Welt. 1

Leidenschaft fürs Gelato begann 1982. Aus Eifersucht auf seinen Schwager, wie Dondoli erzählt. «Der hatte eine Gelateria und im Winter ein halbes Jahr frei. Ich hatte ein Restaurant und nie frei», erzählt er und lacht. Mit sechs verschiedenen Glacesorten startete Sergio Dondoli, heute hat er deren 100. Seine Kreationen sorgen für intensive Geschmacksmomente und sind sicher gewagte Aromakombinationen. Besonders empfehlenswert: Beerenmix mit Rosmarin, Safraneis mit Pinienkernen oder Rosa Grapefruit mit Spumante. «Der wahre Geheimtipp ist aber unser Schokoladeneis. Es wird aus Amedei-Kakaobohnen hergestellt», erklärt der Meister stolz. Diese Bohnen sind verantwortlich für den rauchigen Schokoladengeschmack. Wahrlich eine Sünde wert. Text: Heidi Bacchilega

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1. Sergio Dondoli zupft die Minze für sein Eis. 2. Die kleine Gelateria verkauft täglich 300 kg Glace. 3. Das Eis wird traditionell in Cornets serviert. 4. Die malerischen Hügel sind typisch für San Gimignano. 5. Die Qual der Wahl. Das Schokoladeneis gehört zu den beliebtesten. 6. Der Glaceweltmeister ist immer für ein Spässchen zu haben. Hier mit Touristinnen aus Madrid.


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Basel – Speyer Individuelle Anreise, ab 15.00 Uhr Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Speyer Am Nachmittag Ausflug* nach Heidelberg, eine der schönsten Städte Deutschlands. 3. Tag Speyer – Köln Passage «Romantischer Rhein». Stadtrundgang* in Köln. 4. Tag Rotterdam Ausflug Windmühlen von Kinderdijk.* Nachmittags Stadt-/Hafenrundfahrt* Rotterdam. 5. Tag Amsterdam Schifffahrt. Stadtrundfahrt und Besuch der Insel Marken.* Grachtenfahrt am Nachmittag.* 6. Tag Düsseldorf Stadtrundfahrt* am Nachmittag. 7. Tag Rüdesheim Schifffahrt «Romantischer Rhein» mit Loreley. Im Winzerexpress zu Siegfried’s Musikkabinett.* 8. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch die Europametropole Strasbourg am Nachmittag. 9. Tag Basel Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket

Basel – Breisach Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 11.00 Uhr im Hafen St. Johann. Abfahrt um 11.45 Uhr und Mittagessen. Ab 16.00 Uhr Willkommens-Apéro. Gegen 17.00 Uhr Busausflug* zur berühmten Festungsstadt Neuf-Brisach mit Rundgang durch die Anlage. Um 19.30 Uhr Rückkehr zum Schiff und 4-Gang Nachtessen. 2. Tag Breisach – Strasbourg Geniessen Sie von 08.00 bis 11.00 Uhr einen Brunch. In Strasbourg Bustransfer in die City zur 1¼-stündigen Bootsrundfahrt.* Freie Zeit und Rückkehr an Bord. Abfahrt Richtung Basel gegen Abend. Ein Highlight ist das 6-gängige Kapitäns-Dinner und die anschliessende kleine, aber feine Crewshow. 3. Tag Strasbourg – Basel Nach dem Frühstücksbuffet Ankunft in Basel St. Johann um ca. 09.00 Uhr. Ausschiffung und individuelle Heimreise.

1. Tag

Es het solangs het

Abreisedaten 2013

Fr. 800.– Rabatt* bis tung und Wechselkurs *Abhängig von Auslas

22.09.° 200 08.10. 300 05.11. 600 30.09.° 200 16.10. 400 13.11. 700 ° nur noch wenige Kabinen verfügbar

21.11. 800

Abreisedaten Tulpenfahrten 2014

Rabatt

06.04. 400 14.04. 300 22.04. 200 30.04. 200 Ausflug Keukenhof statt Stadtrundfahrt Amsterdam/Marken

Amsterdam–Basel

01. – 06.04.2014 6 Tage ab Fr. 790.– Details unterr www.thurgautravel.ch

1. Tag

* Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programm- und Menüänderungen vorbehalten. Menü-Karten finden Sie unter www.thurgautravel.ch. Reise auch für Firmen- und Familienanlässe geeignet.

Reisedaten 2013 26.10.–28.10.° 28.10.–30.10.•° 30.10.–01.11. 03.11.–05.11. 29.11.–01.12.°

01.12.–03.12. 03.12.–05.12. 05.12.–07.12. 07.12.–09.12. 09.12.–11.12.

11.12.–13.12. 13.12.–15.12. 15.12.–17.12.

29.11. bis 15.12. mit Weihnachtsmarkt in Strasbourg mit Magier Auckerfield ° nur noch wenige Plätze frei

Das 2012 erbaute Luxusschiff bietet in 69 komfortablen Kabinen und einer Suite (28 m²) bis zu 141 Gästen Platz. Alle Kabinen verfügen über DU/WC, Telefon, Safe, Haartrockner und regulierbare Klimaanlage. Die Kabinen auf dem Ober-/Mitteldeck (15 m²) sind mit franz. Balkon sowie mit Tisch und 2 Sesseln ausgestattet. Auf dem Hauptdeck (13 m²) haben die Kabinen kleinere, nicht zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Foyer mit Shop, grosszügiges Restaurant, grosse Panorama-Lounge mit Tanzfläche und Bar, Sauna- und Fitnessbereich, Sonnendeck mit Whirlpool, Liegestühlen und Sonnenschirmen. Lift vorhanden (nicht bis Hauptdeck). Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension an Bord (Reise 1 ) • Mahlzeiten gemäss Programm (Reise 2 ) • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau-Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Schiff, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 – 7 p. P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Preise pro Person in Fr. (vor Rabatt Reise 1) 2-Bettkabine

Reise 1

Hauptdeck hinten 1590 Hauptdeck 1690 Mitteldeck hinten* 1890 Mitteldeck* 1990 Oberdeck* 2190 Suite Oberdeck* 2790 Zuschlag Alleinben. HD 590 Zuschlag Alleinben. MD 890 Zuschlag Alleinben. OD** 990 Ausflugspaket (9/2 Ausflüge) 290 Annullationsversicherung 39 * mit französischem Balkon | **exkl. Suite

Reise 2

240 290 340 390 490 790 190 290 390 39 19

Vorschau 2014

NEU: Auf der Donau Passau–Budapest–Passau (8 Tage)

16.05.–23.05. 27.06.–04.07. 11.07.–18.07. 25.07.–01.08. 06.06.–13.06. 04.07.–11.07. 18.07.–25.07. Passau–Wien–Donaudelta–Budapest–Passau (15 Tage)

23.05.–06.06.

13.06.–27.06.

01.08.–15.08.

Auf Rhein-Main-Donau Basel–Aschaffenburg–Regensburg–Passau (9 Tage)

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Passau–Regensburg–Aschaffenburg–Basel (9 Tage)

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15.08.–23.08. Details unter www.thurgautravel.ch

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migros-magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

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anna’s besT | 47

Zmittag an der frischen Luft

Anna’s Best hat ein vielfältiges Angebot an Take-away-Speisen. Von gluschtigen Sandwiches über fruchtige Birchermüesli und fantasievolle Salate bis hin zu frischen Smoothies. Perfekt für den raschen Imbiss draussen.

W

er im Büro arbeitet oder in der Schule über Büchern brütet, will mittags nur eins: raus an die frische Luft. Und natürlich knurrt der Magen, und das Budget lässt einen Restaurantbesuch nicht immer zu. Ein Picknick draussen stillt den Hunger, die frische Luft belebt, und der Spaziergang an den nahe gelegenen Fluss bringt Schwung in die Beine. Wer zu Hause nichts vorbereitet hat, deckt sich bei Anna ein. Die Auswahl ist riesig: Sandwiches für jeden Geschmack, unterschiedlichste Salate, fruchtige Smoothies, aber auch Häppchen wie Oliven oder getrocknete Tomaten. Text: Anna-Katharina Ris

Abwechslungsreich: Ein schneller Zmittag mit Anna’s Best. annas TiPP

Frische Minze

Bild: Claudia Linsi

+ Anna’s Best Birchermüesli, 300 g, Fr. 3.70; dazu Smoothie Rote Beeren-Banane, 25 cl, Fr. 1.90

Pfefferminze ist nicht nur als Tee gut. Die Blätter lassen sich leicht abzupfen und mit den Fingern zerkleinern. Sie schmecken toll im Birchermüesli. Falls gerade noch eine Flasche Wasser herumsteht: Geben Sie die restlichen Blätter hinein, um das Wasser leicht zu aromatisieren. Pfefferminze ist erfrischend und wirkt kühlend auf den Körper.


Wir versprechen Jay, bis 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei all unseren Produkten aus dem Ausland einzuführen. Die Migros kümmert sich schon heute um einen artgerechten Umgang mit ihren Tieren – und sorgt mit Partnern wie dem Schweizer Tierschutz STS bis 2020 sogar im Ausland für die Einhaltung der strengen Schweizer Richtlinien. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen engagieren wir uns für die Generation von morgen.

Mehr auf generation-m.ch


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Migros-Magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

Hinter den Kulissen geniesst Christa Rigozzi ein PrestigePraliné Noix von Chocolat Frey.

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FrEY | 49

Verführung im Backstage Drei Praliné-Neuheiten aus dem Hause Frey erfreuen die Liebhaber der schokoladigen Köstlichkeiten. Christa Rigozzis Favoriten sind die Prestige Noix mit ganzen Nüssen und die Kleinpackung Truffes.

Bild: Max de Vree; Styling: Urs Affolter

C

hrista Rigozzi liebt Schokolade. «Bei Pralinés, da werde ich erst recht schwach», sagt die charmante Tessinerin. Manchmal gönnt sie sich die zuckersüsse Verführung gar vor dem Auftritt in der Maske. Ihre neuste Entdeckung ist die Prestige Noix mit ganzen Nüssen. «Innen zart und oben knackig, perfekt!», schwärmt sie. Die Nüsse werden in liebevoller Handarbeit einzeln auf die Pralinés aufgesetzt, und zwar im aargauischen Buchs, wo Frey sämtliche Pralinés herstellt. Ein weiteres Highlight sind die Truffes Amaretto der aktuellen limited Edition, die also nur für kurze Zeit erhältlich sind. Zudem gibts die beliebtesten vier

n Frey Pralinés Prestige Noix, 267 g, Fr. 18.80 n Frey Truffes assorties, 49 g, Fr. 4.50 n Frey Truffes Amaretto – limited Edition*, 158 g, Fr. 9.50 Bis 26. 8.: 20-fach Cumulus-Punkte

Truffes nun in der Kleinpackung. FreyPralinés sind Utz-zertifiziert, was für einen umweltfreundlichen und sozialverträglichen Anbau von Kakao steht.

* in grösseren Filialen erhältlich

Sympathisch an den Frey-Pralinés ist zudem, dass sie trotz der hohen Produktqualität ins Budget passen.

Text: Anna-Katharina Ris


Kroatiens Küste entdecken!

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KatalogPro Person in Fr. Preis 6 Tage inkl. Halbpension 885.– Reduktion Reise 2– 4 Daten 2013 Sonntag–Freitag 1: 22.09.–27.09. 2: 29.09.–04.10. 3: 06.10.–11.10. 4: 13.10.–18.10.

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Traumküste Dalmatiens Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Schweiz–Villach. Fahrt via Innsbruck und Kitzbühel nach Villach. 2. Tag: Villach–Bled–Plitvicer-Seen. Fahrt über die slowenische Grenze. Aufenthalt im Städtchen Bled, am Fuss der Julischen Alpen. Weiterreise über Ljubljana (Laibach) und die slowenisch-kroatische Grenze in den Nationalpark Plitvice. 3. Tag: Nationalpark Plitvicer-Seen–Brela. Besichtigung des Nationalparks der Plitvicer Seen zu Fuss mit dem Schiff und mit der Parkbahn. Sechzehn Seen, alle mit Wasserfällen verbunden, bilden die reizvolle Kulisse des Parks. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Brela an der Makarska-Riviera, wo wir drei Nächte wohnen werden. 4. Tag: Brela, Ausflug Dubrovnik. Panoramafahrt entlang der Küstenstrasse nach Dubrovnik (ehemals Ragusa), «Die Perle der Adria». Geführte Besichtigung. Gegen Abend Rückfahrt nach Brela. 5. Tag: Brela, fakultative PanoramaBootsfahrt. Die Makarska-Riviera ist einer der schönsten Küstenabschnitte der Adria, mit zahllosen vorgelagerten Inseln vor der Kulisse des beeindruckenden Küstengebirges. Tag zur freien Verfügung oder Teilnahme an einer fantastischen Panoramafahrt mit dem Schiff bis ins Küstenstädtchen Makarska mit lokaler Reiseleitung. 6. Tag: Brela–Split–Vodice. Wir erreichen Split, dessen Stadtbild vom gewaltigen römischen Palast des Kaisers Diokletian am Meeresufer beherrscht wird. Altstadtbummel. Ein weiterer Höhepunkt ist das Städtchen Sibenik an der Mündung der Krka. Besichtigung der aus goldfarbenen Steinen erbauten Altstadt. Anschliessend Fahrt zu den Krka-Wasserfällen. Übernachtung in Vodice. 7. Tag: Vodice–Zadar–Opatija. Weiterfahrt nach Zadar und kleiner Stadtspaziergang durch die ehemalige Hauptstadt Dalmatiens. Anschliessend fahren wir nordwärts, entlang einer der schönsten Panoramastrassen Europas. Über Karlobag und Senj erreichen wir Opatija. Abendspaziergang durch die traditionelle ehemalige K & K-Ferienoase und Übernachtung. 8. Tag: Opatija–Rückreise in die Schweiz. Fahrt via Slowenien nach Italien über Triest, Mailand und Tessin in die Schweiz.

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Ihr Reiseprogramm

1195.– Katalog- SofortPreis Preis 1440.– 1295.–

Pro Person in Fr. 8 Tage gem. Programm Reduktion Reise 3 – 100.– Daten 2013 Samstag–Samstag 1: 07.09.–14.09. 3: 12.10.–19.10. 2: 28.09.–05.10. Unsere Leistungen -Luxusbus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 6 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Abschiedsabendessen mit lokalen Spezialitäten im Hotel – 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. PanoramaBootsfahrt am 5. Tag) Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung vom 3. bis 7. Tag Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Zuschlag Doppelzimmer Meerseite (nur Hotel Berulia) 35.– Einzelzimmerzuschlag 225.– Fakultative Panorama-Bootsfahrt 38.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf !, 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof !, 08:30 Zürich-Flughafen !, 08:50 Winterthur, 09:15 Wil ! ■

Ihre Hotels Drei Nächte im guten Mittelklasshotel Berulia T-� � � + (off. Kat.****) an der Makarska-Riviera, direkt am Meer. Zimmer mit Bad oder Dusche/WC, Fön, Telefon, Safe, TV, Minibar und Klimaanlage. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar, Schwimmbad und Fitnessraum. Hin- und Rückreise: Je eine Nacht in guten Mittelklasshotels in Villach, Plitvice, Vodice und Opatija. )!-&"!&-+ *,(#,!%.($'&

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Unsere Leistungen

1. Tag: Schweiz–Istrien. Fahrt via Tessin, Mailand und Triest nach Umag an der Istrischen Riviera. 2. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Die Küste der Adriatischen Halbinsel wird Sie begeistern. Wir bewundern die Baudenkmäler in der Altstadt von Porec. Rovinj ist die «italienischste Stadt Kroatiens». In der auf einem Hügel liegenden malerischen Altstadt reihen sich Kunstgalerien und Boutiquen aneinander. 3. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Heute besuchen wir das bezaubernde Hinterland der Adria-Halbinsel Istriens. Wir besichtigen das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Anschliessend Degustation in einer lokalen Weinkellerei mit kleinem Imbiss. 4. Tag: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula. Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Stadtrundgang in Pula und anschliessend Schiffahrt zur Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 5. Tag: Opatija-Riviera. Fahrt nach Opatija. Hier erleben wir das Flair der «Belle Epoque» im Adriatischen Nizza bei einer Stadtführung. Anschliessend fahren wir entlang der Opatija-Riviera in den kleinen Ort Moscenice. Ortsführung durch den hiesigen Bürgermeister, zu der auch ein Besuch im istrischen Museum sowie eine Schnapsprobe in der alten Olivenölmühle gehören. 6. Tag: Istrien–Rückreise in die Schweiz. Abschied von unserem Gastort Umag und Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. ■ ■

-Luxusbus Unterkunft im Erstklasshotel Sol Umag, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension (Abendessen mit Frühstücksbuffet), davon 1 x istrischer Abend mit lokalen Spezialitäten im Hotel – Weindegustation mit Imbiss (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Pula und Brioni am 4. Tag) Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung auf allen Ausflügen Stadtführung mit dem Bürgermeister in Moscenice Eintritt istrisches Museum und Olivenölmühle Audio-System auf Rundgängen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 80.– Fakultativer Ausflug Pula und Brioni 75.– Annullationsschutz 20.– Abfahrtsorte 05:15 Wil !, 05:30 Burgdorf !, 05:40 Winterthur, 05:45 Basel, 06:00 Zürich-Flughafen !, 06:20 Aarau, 07:00 Baden-Rütihof !, 07:50 Arth-Goldau ■

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 51

Bild: Jorma Müller

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In der Trockenkammer seiner Metzgerei präsentiert Adrian Gygax stolz seine Haselnusswürste.

REGIONENWETTBEWERB: AARE

Der Stolz des Metzgers

Die Metzgerei von Adrian Gygax ist ein Kleinod in Lützelflüh-Goldbach BE. In dem kleinen Betrieb schlachtet der Meister selbst, und auch die Haselnusswürste für die Migros Aare werden dort hergestellt.

S

chweine- und Rindfleisch, Speck, Haselnüsse und eine Gewürzmischung stehen parat, wenn Adrian Gygax in seiner Metzgerei die beliebten Haselnusswürste kreiert. Doch eine Zutat fehlt noch: Rotwein aus der Region. Flink holt der Metzgermeister den Rebensaft aus dem Vorratsschrank. «Aber keine Angst — der Alkohol entweicht spätestens beim Räuchern», sagt er. Zusammen mit seiner Frau Monika führt er seit 1999 die Metzgerei in Lützelflüh-Goldbach. Beim Wettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» von Migros und Migros-Magazin wurden sie zu den beliebtesten Produzenten der

Migros Aare gewählt. In seiner kleinen Metzgerei schlachtet Adrian Gygax noch selbst. «Die Bauern bringen mir die Tiere vorbei. Ich bezahle sie in bar. Das hat Tradition, auch wenn ich die Rechnung über die Bank begleichen könnte», erklärt er. Durch den direkten Kontakt weiss der Metzger stets, welches Fleisch er in der Wurst verarbeitet. Dann sagt er grinsend: «Die Wurst ist gut, wenn man nach dem ersten Rädeli noch ein zweites nimmt.» Text: Claudia Schmidt

Mehr im Video So stellt Metzger Gygax die Wurst her: www.migrosmagazin.ch/ausderregion

Label mit Idee 8000 Produkte in der Migros, die das Label «Aus der Region. Für die Region.» tragen, zeigen: Aus einer kleinen Idee kann eine grosse Bewegung wachsen. Der Einfall der Genossenschaft Luzern, regionale Produkte und so die Produzenten und Menschen in der Region zu fördern, hätte besser nicht sein können. Neun Genossenschaften übernahmen diese Idee, die im Label mit den blauen Bergen und der gelben Sonne ihren Ausdruck findet. Eine echte Erfolgsgeschichte.


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giLLETTE

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | Migros-Magazin |

Gepflegter Start in den Tag

Rund 20 000 Mal rasiert sich ein Mann im Leben. Für dieses Ritual lohnt es sich, in ein gutes Werkzeug wie den Rasierer von Gillette zu investieren. Die Klinge macht den Unterschied.

O

b ein Mann mit Dreitagebart ausgesprochen attraktiv oder eher ungepflegt wirkt, hängt von der Gesichtsform, dem individuellen Haarwuchs, der Haarfarbe und dem Hautbild ab. Es ist eine Gratwanderung, in welche Richtung sein Erscheinungsbild kippt. Am gepflegtesten wirkt ein glatt rasiertes Gesicht mit einem ebenmässigen Hautbild. Vor allem Rötungen, eingewachsene Haare, Pusteln und kleinere Verletzungen machen vielen Männern beim Rasieren zu schaffen. Diese unerwünschten Nebeneffekte kann man vermeiden, wenn man ein paar Tipps beherzigt. Das A und O einer perfekten Nassrasur ist das Werkzeug. Und das Wichtigste daran sind neben dem ergonomischen Griff die Leistung der Klinge und der Aufbau des Klingenkopfs. Der Gillette Fusion ProGlide erleichtert die Rasur durch eine ausgeklügelte Technik. Der Rasierer verfügt über fünf hauchdünne Klingen, die von einem Stabilisator in einem optimalen Abstand gehalten werden. Für eine gründliche Rasur sorgen im Wesentlichen ein Mikrokamm, der die Haare aufrichtet, und ein Lamellensystem, das die Haut strafft. Zudem lässt ein breiter Lubrastrip mit Ölen den Rasierer so schonend über die Haut gleiten. Die dünneren, feineren Klingen vermeiden dabei ein Ziehen und

So geht es dem Mann richtig an den Bart

Klingen, dünner und feiner als ein Skalpell Die Klingen beim Fusion ProGlide halten besonders lange. Dafür erhielten sie von der Stiftung Warentest 12/2010 die Bestnote «sehr gut». Auch sonst schwang der Rasierer obenaus. 1. Optimierter Präzisionstrimmer: verbesserte Klinge, ein Kamm richtet längere Haare besser aus, leicht auszuspülende Zwischenräume

4. Dünnere, feinere Klingen: schneiden Barthaare mühelos ab – für weniger Ziehen und Reissen

5. Breiterer Lubrastrip: enthält Öle, die den Rasierer sanft über die Haut gleiten lassen

2. Klingenstabilisator: hält die Klingen in dem für eine angenehme Rasur optimalen Abstand

6. Optimierte Komfortlamellen: ziehen die Haut straff, sorgen für einen idealen Kontakt der Klinge mit der Haut

3. Verbesserter Griff: für mehr Sicherheit in der Handhabung

Reissen. Den Gillette Fusion ProGlide gibt es in einer manuellen und einer batteriebetriebenen Powerversion, die hautberuhigende Mikroimpulse aussendet. Beide Rasierer haben für ihre Gründlichkeit und Langlebigkeit in einem von der Stiftung Warentest durchgeführten

1. Ein nasses, heisses Frotteetuch macht die Barthaare weich. Denselben Effekt erzielt man, wenn man vor der Rasur duscht.

7. Mikrokamm: richtet die Haare auf, diese werden so von der Klinge besser erfasst (nur am Gillette Fusion ProGlide Power)

Test 12/2010 mit Bestnoten abgeschnitten. Wer die Haut richtig vor- und nachbearbeitet, kann beim Rasieren nichts mehr falsch machen. Tests haben gezeigt, dass eine tägliche Rasur eingewachsene Haare reduzieren kann. Text: Dora Horvath

2. Rasierschaum oder -gel weicht die Barthaare ebenfalls auf. Zudem lässt dies den Rasierer sanfter über das Gesicht und den Hals gleiten.


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Migros-Magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

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Migros-Magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

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von Zoé Hydra Protect an. Sie versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit und entfaltet eine besondere Detox-Wirkung. Wertvolle, konzentrierte Pflanzennährstoffe aus Kressesprossen sind für den antioxidativen Effekt der Linie verantwortlich. Detoxophane heisst dieser Wirkstoff, der das hauteigene

Schutzsystem aktiviert und der Haut einen optimalen Schutz vor negativen Umwelteinflüssen und freien Radikalen verschafft. Augencreme, Tages- und Nachtpflege ergänzen sich optimal und lassen den Teint gesund erscheinen. Text: Jacqueline Vinzelberg


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

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Nachtessen für 4 Personen ■ 250 g Langkornreis wie auf der Verpackung angegeben weichkochen. Sie können auch Reis vom Vortag verwenden. 1 Zwiebel fein hacken, 1 Knoblauchzehe zerdrücken und in einer Bratpfanne mit 1 EL Olivenöl kurz anbraten. 500 g gemischtes Hackfleisch beigeben und schön knusprig braten. Circa Fr. 5.20 ■ Den fertigen Reis unter die Hackmasse geben. 4 Tomaten in kleine Würfel schneiden und unterrühren. Mit frischem Mayoran, gehackter Petersilie, 1 Messerspitze Cayennepfeffer oder Paprika, Salz, Pfeffer abschmecken. Circa Fr. 2.55 ■ Damit das Reisfleisch saftig bleibt, 1–2 dl aufgelöste Gemüsebouillon untermischen, alles gut rühren und mit einem Blattsalat servieren. Circa Fr. 2.15

Zutaten für die Reisfleischpfanne: Reis, gemischtes Hackfleisch und Tomaten.

Scheibe um Scheibe Für alle Feinschmecker, die es mild mögen, ist der Luzerner Rahmkäse neu auch in Scheiben erhältlich. Der beliebte Halbhartkäse wird aus pasteurisierter Milch und Rahm aus der Region Luzern hergestellt. Luzerner Rahmkäse in Scheiben*, 150 g, Fr. 4.60

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Gaumenfreude Köstlich ist der vollfette Schweizer Ziegenhartkäse aus pasteurisierter Milch zu einem Glas Wein oder zu Gschwellti. Sein Geschmack ist aromatisch und würzig. Auch in einem Wurstkäsesalat harmoniert er gut. Surchoix de Chèvre*, per 100 g, Fr. 3.25** * in grösseren Filialen erhältlich ** 20. 8.–2. 9.: 20-fach Cumuluspunkte

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | Migros-Magazin |

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Motten ade Sie legen ihre Eier in kleinste Ritzen, und sie bohren sich durch Nahrungsmittelverpackungen. Wer Motten im Küchenschrank hat, weiss, wie sich die unangenehmen Genossen in Windeseile vermehren. Hier hilft die Lebensmittel-Mottenfalle von Optimum. Optimum Lebensmittel-Mottenfalle, 2 Stück, Fr. 6.90

Der Rapperswiler Levin (28) ist Sänger und Songwriter der Richtung Folk-Pop. Im Mai ist sein Album «Between the Lights» erschienen. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Bis in die Tiefe Probleme mit den Fussnägeln sind nicht nur lästig, sondern auch unschön. Dagegen gibt es neu in der Migros den Nagelpilzstift von Pedic, der nachweislich hilft. Das Produkt dringt tief in die Nagelplatte ein und verhindert so das Pilzwachstum. Pedic Protection Nagelpilzstift, 4 ml, Fr. 19.90

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An einem Kinderflohmarkt in der Primarschule. Mit einem Freund verkaufte ich Migros-Eistee in 2-dl-Bechern. Es war ein heisser Tag, und wir verdienten sicher 20 Franken. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine erste Gitarre, die ich aussuchen durfte, als ich in die 1. Primarklasse kam. Sie hat noch immer dieselben Saiten drauf. Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Für Migros-Eistee.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

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Ich wurde mit Sängerin Lea Lu in die Karibik eingeladen, um im Ferienresort der Ex-«10 vor 10»-Moderatorin Jana Caniga zu spielen. Ein tolles Erlebnis, aber wenn ich nicht eingeladen worden wäre, wäre es ziemlich teuer geworden. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Ganz viele Musiknoten.

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

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Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für Menschen und Tiere in Not. Aber auch für ein Coldplay-Konzert oder frische Himbeeren. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Dieses Magazin.

Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 70 |

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ZITA LANGENSTEIN

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

God save the Queen

Der Queen hat Zita Langenstein Tee serviert, bei Prinz Charles begrüsst sie am Schweizer Tag die Gäste auf «Schwiizerdütsch», und mit der «Saisonküche» wirds in ihrer Küche «very English».

S

ie wollen demnächst nach England verreisen?» Zita Langenstein zeigt sich erfreut über die Bemerkung von «Saisonküche»-Köchin Lina Projer bezüglich Ferienträume. «Da müssen Sie zum Frühstück Haddock kosten, ein in Milch pochierter Schellfisch. Oder Blackpudding, eine mit gerösteten Haferflocken angereicherte Blutwurst», falls sie Fisch nicht möge. «Zum Frühstück?», fragt Lina Projer ungläubig. «Aber natürlich. Schmeckt wunderbar, zumindest für neugierige und unerschrockene Gaumen.»

Der Early Morning Tea wird im Schlafzimmer serviert

AUFGETISCHT

Zita Langenstein, Butler Der Werdegang von Zita Langenstein (51) beeindruckt: Hotelfachassistentin, diplomierte Betriebsausbildnerin IAP, Management-Diplom AKAD und Ausbildung zum diplomierten Butler an der berühmten Ivor Spencer School in London. Neben der Ausbildung von Hotel-Butlern entwirft die Schweizerin auch Butler-Konzepte für renommierte Hotels und trainiert Mitarbeitende und Führungskräfte in Hotels und Restaurants zum Thema Etikette. n Was haben Sie auf Vorrat? Weisswein, kleine Häppchen für den spontanen Aperitif und alle Zutaten für ein Pastagericht. n Wie oft kochen Sie pro Woche? Zweimal pro Woche. n Kochen ist für Sie … … pure Freude. n Was würden Sie nie essen? Innereien wie Herz oder Lunge. Marinierter Euter muss auch nicht sein. n Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit dem grandiosen Schauspieler Sir Philip Anthony Hopkins.

Gut, auch die Schweizer wissen, dass die britische Küche extravagant sein kann. Dass sie aber auch exzellent schmeckt, wissen die wenigsten. Zu stark haftet an ihr noch das Vorurteil einer schlechten Küche. «Mich faszinieren vor allem die Zeremonien, an denen gewisse Engländer eisern festhalten», sagt Zita Langenstein beim Steifschlagen des Vanillemarks. «So wird morgens um sechs der Early Morning Tea ins Schlafzimmer serviert. Natürlich mit der Tageszeitung, die vorher noch frisch gebügelt wird.» — «Wie, gebügelt?», fragt die Köchin. «Damit die Druckerschwärze nicht an die Finger der Herrschaften gelangen kann und es keine Falten in der Zeitung hat, die das Lesen beeinträchtigen könnten.» Lina Projer wendet sich dem Dessert zu. Eton Mess nennt sich diese süsse Schleckerei auf der Basis von Rahm, Himbeeren, Mandelblättchen, Erdbeeren, Meringues und Vanilleschote. «Very English, indeed», kommentiert Zita Langenstein die Wahl der Süssspeise. «Genauso wie Pimm’s, das ein erfrischendes Sommergetränk ist und mit

Fruchtig-süsse Zutaten: Himbeeren, Erdbeeren, Meringues, Vanilleschote, Vollrahm, Aceto balsamico invecchiato.


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SAISonKüche

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Aller Anfang ist schwer: Lina Projer schlägt sich wacker, und Zita Langenstein erteilt ihrem Service lachend die Absolution.

Hauchdünn und fein: Krokant aus Zucker und Mandelblättchen.

Die Hälfte der Himbeeren mit 3 Esslöffeln Zucker und Balsamico zerdrücken.

Die Meringues, am besten selbst gemachte, grob zerbröseln.


Das kann Ihnen mit einem Inserat nicht passieren. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Rahel Mekni und Laura Hofer, Werbeagentur Maxomedia AG Bern. www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch


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SAISONKÜCHE

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Erdbeeren, Gurke, Minze, Limone, Apfel und Gurkenwasser oder Ginger Ale angereichert und getrunken wird.» Der Befund von Projer: «Schmeckt gut.» «Wenn Sie auf der Insel sind, dürfen Sie den Afternoon Tea nicht verpassen» — eine «wundervolle Tradition», die am Nachmittag mit Gurkensandwiches und Scones, Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre zelebriert werde. «Schlicht himmlisch», sagt Zita Langenstein und erzählt Lina Projer beim zweiten Pimm’s von ihren Erlebnissen aus dem Königshaus. Sehr diskret, ohne Details. Als perfekter Butler gehört das zur Pflicht. Jedenfalls wird Zita Langenstein vom Buckingham Palace hin und wieder eingeladen, um an wichtigen Empfängen für das Königshaus zu arbeiten, was sie ehrt. Und ja, es stimme, die Queen habe mit ihr etwas geplaudert, als sie ihrer Gartenparty zum 80. Geburtstag beiwohnen durfte.

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Eton Mess

«Butler zu sein, heisst nicht nur dienen» Bei der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton arbeitete sie wieder als Butler. «Zu Beginn wird stets Champagner kredenzt, einige wenige Gentlemen halten sich an Gin and Tonic, und zum Schluss landen alle beim englischen — Bitter (Bier) im traditionellen Pint (Glas, 0,5683 dl)», wird Zita Langenstein zum Abschluss doch noch etwas intimer. «Übrigens, Butler zu sein, heisst nicht nur dienen.Ein Butler ist eine Vertrauensperson, je nachdem die rechte Hand und immer das Gedächtnis des Arbeitgebers. Es ist ein sehr vertrauensvoller Beruf, der immer auf gegenseitigem Respekt basiert.» Warum denn auf der Terrasse nicht die königliche oder die britische Flagge wehe, sondern die von Bayern München, will Lina Projer noch wissen. Ein Fauxpas? «Nein, mein Partner und ich sind Fans von Bayern München.» Nicht Manchester United oder Tottenham? «Nein, nein, das Fussballherz schlägt bayerisch. «Nobody is perfect.» Text: Martin Jenni Bilder: Ornella Cacace

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75 g Zucker 2 EL Mandelblättchen 500 g Himbeeren 2 EL Aceto balsamico invecchiato 250 g Erdbeeren 60 g Meringues 1 Vanilleschote 1 Beutel Vanillezucker 2,5 dl Vollrahm

ZUBEREITUNG 1. 2 EL Zucker in einer Pfanne caramelisieren. Mandelblättchen dazugeben und kurz mitrösten. Flüssiges Krokant auf Backpapier verteilen, auskühlen lassen. Krokant grob hacken. Die Hälfte der Himbeeren mit restlichem Zucker und Balsamico mit einer Gabel zerdrücken. Himbeermark nach Belieben durch ein feines Sieb streichen. Erdbeeren in mundgerechte Stücke schneiden. Meringues grob zerbröseln. Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen. Rahm mit Vanillezucker und -mark steif schlagen. 2. Vanillerahm, Himbeermark, Erdbeeren, restliche Himbeeren und Meringuebrösel abwechslungsweise in hohe Gläser schichten. Mit Vanillerahm und Mandelkrokant abschliessen. TIPP Noch besser schmeckts mit selbst gemachten Meringues. Rezepte für Meringues unter: www.saison.ch

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Nr. 34, 19. August 2013 | migros-magazin |

Artischocken aus der Region Jetzt geniessen: Die Artischocken aus der region sind da. Reich an Vitaminen, Eisen, Kalium und Zink, als Antipasti sehr beliebt, können sie als Carpaccio oder Artischockenherzen zubereitet, mit einer Vinaigrette aus Olivenöl oder in salzlake serviert werden.

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Produzent Jim Woodti aus Gampelen erntet Artischocken.

Das Programm «Aus der region. Für die region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Landwirtschaft.

Italien auf dem Tisch

In den Bella-Italia-Wochen vom 6. bis 26. August stehen die Spezialitäten des Stiefels im Rampenlicht.

Bilder: stéphane gerber, Pierre-William Henry / LDD

W

enn die Ferien endlich da sind, zieht es viele in die Ferne, um neue Landschaften und andere Kulturen zu entdecken – und um zu schlemmen. Glücklicherweise brauchen die Geschmacksnerven kein Flugticket für einen Tapetenwechsel. Ab dem 6. August lädt die Migros zu einem gastronomischen Abstecher in das Land der Pizza, des Carpaccio und der Salami ein. Die Eltern von Franco Pucciariello stammen ursprünglich aus Potenza, einer 100 Kilometer von Salerno entfernten Stadt in der Region Basilikata. Sie haben die Geheimnisse der Familienküche und den Geschmack typisch italienischer Produkte an ihren Sohn weitergegeben. Für ihn sind die Bella-Italia-Wochen etwas ganz Besonderes. «Ich freue mich darauf, dass es überall im Restaurant nach Basilikum und Oregano duftet. Und vor allem darauf, meine Leidenschaft für Italien zu teilen», schwärmt der Leiter des Migros-Restaurants in Marin. Während der Aktion werden in den Restaurants zahlreiche Gerichte in

den Farben Italiens serviert. Das Lieblingsgericht des Chefs? «Im Wok, vor den Augen der Kunden, gebratene Garnelen mit einem feinen Netz Olivenöl und TomatenConcassée.»

Das markenzeichen: Pasta mit sauce Zwei Wochen unter dem Zeichen Italiens ohne Pasta ist undenkbar. Deshalb kreieren die Köche jeden Tag typische Saucen für Penne und andere Teigwaren. Eine weitere Etappe am gastronomischen Giro d’Italia ist die folgende: «Wir nehmen Kurs auf den Norden mit einem Kalbsschnitzel an Gemüserisotto. Ein einfaches und köstliches Gericht, das die italienische Küche perfekt widerspiegelt», erklärt Franco Pucciariello. Der Maestro hat ausserdem eine Vorliebe für Süsses. Zum Abschluss eines Menüs empfiehlt er ein Cornetto dolce crema zu einem kräftigen Espresso. Was gibts Besseres zum Verlängern der Sommerferien und zum Geniessen der Spezialitäten Italiens? Buon appetito! Text: Pauline Seiterle

Alle sind gerüstet für die italienischen Wochen: Franco Pucciariello,

Adresse: Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier, Tel. 058 574 81 11. Abonnentenservice und Adressänderung: Bitte der Post melden oder dem


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migros-magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

IHre reGIon

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Der Geschmack aus der Kindheit

Ob Salat- oder Pastabuffet: Hauptsache italienisch!

Franco Pucciariello erinnert sich noch sehr gut an die Bolognese, die seine Mutter lange vor sich hin köcheln liess, als er noch klein war. Diese Geschmackserinnerungen an seine Kindheit werden nie verEin Name, der wie blassen. Sie sind es, Musik in den Ohren die seine Leidenklingt: Franco Pucschaft für das Kociariello, Restauchen und Backen rantleiter im Marin geweckt haben. Nach Centre. seinen Anfängen in der Migros La Chaux-de-Fonds setzte er seinen Werdegang in Bulle fort, bevor er Restaurantleiter im Marin Centre wurde. Eine Arbeit, die Distanz erfordert sowie eine andere Perspektive, nah an der Kundschaft.

Degustation salziger Spezialitäten des italienischen Nordens

Restaurantleiter im Marin Centre, mit seinem Team. regionalen Mitgliederdienst, Tel: 058 574 83 37 oder per Mail: registre.mnf@gmnefr.migros.ch

Der Duft von Salami, Mortadella di Bologna, Bresaola, Coppa und Parmaschinken ist verführerisch. Die Zahl der italienischen Wurstspezialitäten ist so gross, dass man sie unmöglich alle auflisten kann. In den italienischen Wochen lädt die Migros zur Degustation der Wurstwaren von Ferrarini ein. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Emilia-Romagna und pflegt seit 1956 die italienische Tradition für seine hochwertigen Produkte. Die Kunden können sich vom 19. bis 24. August im Marin Centre und vom 22. bis 24. August in der Migros des Eplatures in La Chaux-deFonds und Ste-Thérèse in Freiburg selbst vom unwiderstehlichen Geschmack der Ferrarini-Produkte überzeugen.


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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | migros-magazin |

Neueröffnung: Die Migros-Filiale Granges-Paccot Am 21. August öffnet die 37. Migros-Filiale der Genossenschaft Migros Neuenburg-Freiburg in der Route d’Englisberg 15b in Granges-Paccot FR ihre Türen. Mit 600 m2 Verkaufsfläche bietet diese Filiale ein Sortiment für den täglichen Bedarf, bestehend aus Food- und Non-Food-Waren. Die Kunden können die Self-

Checkout-Technologie nutzen und ihre Einkäufe selbst einscannen, ohne lange an der Kasse warten zu müssen. Eine Neuheit bei den Convenience-Produkten ist die Reihe Bon du jour. Und vor dem Gebäude stehen 81 kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Ein runder Geburtstag

Etwa 9000 Sportler werden am 6. Oktober die wunderschöne Strecke des 80. Murtenlaufs zurücklegen.

A

m Sonntag, den 6. Oktober, feiert der Murtenlauf, der älteste Volkslauf der Schweiz, seinen 80. Geburtstag. Die 9000 Teilnehmer sind sich einig: Der Murtenlauf ist ein Klassiker, den man auf keinen Fall verpassen darf. Die pittoreske Strecke über Hügel und durch die ländlichen Dörfer des Kantons endet mitten im Freiburger Stadtzentrum. Profiläufer, Hobbysportler oder Walker nehmen in ihrem eigenen Tempo teil und lassen sich von den begeisterten Rufen des Publikums anfeuern.

schüler gratis am start dank der migros und «i’m fit»

Am legendären Murtenlauf kann jede Altersgruppe teilnehmen.

50 Startnummern zu gewinnen Interessenten müssen lediglich eine Postkarte mit Namen, Adresse und dem Stichwort «Murtenlauf» senden an Migros Neuenburg-Freiburg, Sponsoring Murtenlauf, Postfach 114, 2074 Marin-Epagnier. Teilnahmeschluss ist der 26. August. Die glücklichen Gewinner werden bis am 4. September benachrichtigt.

Text: Maryvonne Monnier

Weitere Informationen auf: www.murtenlauf.ch/imfit

sponsoring by Initiative «I’M fit»: Am Samstag, den 5. Oktober, werden in Freiburg viele Kinder zusammen laufen.

Mini-Lauf, Samstag, 5. Oktober 2013, Freiburg Murtenlauf, Sonntag, 6. Oktober 2013, Murten

Bilder: Raphael Marchon, LDD

Schülerinnen und Schüler stehen dieses Jahr im Rahmen des Mini-Laufs am 5. Oktober in Freiburg ganz besonders im Mittelpunkt: Dank der Migros und ihrer Initiative «I’M fit» dürfen 100 Teams kostenlos an den Start gehen. Es genügt, eine Fünfergruppe mit Teilnehmern im Schulalter zu bilden und sich als «I'M fit»-Team anzumelden. Für die jungen Sportler gibt es tolle Preise.


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Südtirol Dolomiten Grandiose Gebirgswelt auf der grossen Dolomiten-Rundfahrt. Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und nach Brixen.

4 Tage ab Fr. 395.– 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren durch den Arlbergtunnel ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal zur italienischen Grenze auf dem Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war.

2. Tag Grosse Dolomitenrundfahrt Auf der grossen Sechspässefahrt lernen Sie die eindrückliche Bergwelt der Dolomiten kennen. Durch die Eggentalschlucht erreichen Sie den Karersee, von wo aus Sie herrliche Blicke auf die markanten Wände des Latemarmassivs haben. Danach geht's über den Karerpass ins Fassatal und auf das Sellajoch. Von hier aus haben Sie einen der schönsten Panoramablicke. Nun geht es ein Stück ins Val Gardena, bevor Sie die Strasse zum Grödner Joch erreichen. Nach dem Mittagshalt in Corvara überqueren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Brixen Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie nach Meran. Mit seinen grosszügigen Parkanlagen und Promenadewegen hat die Stadt viel von dem weitläufigen Charme eines Nobelkurortes des 19. Jahrhunderts bewahrt. Am Nachmittag fahren Sie ein Stück auf der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Über Meran führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, zum Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt in Landeck kehren Sie wieder über die Arlbergroute in die Schweiz zurück.

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Migros-Magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

MiX | 83

Psychotherapie auf der eigenen Couch

Depressive Menschen werden ihre Krankheit genauso gut mit einer Online-Therapie los wie im Sprechzimmer des Psychiaters.

E

ine Psychotherapie funktioniert übers Internet mindestens so gut wie eine konventionelle Therapie, das zeigt eine Studie des Psychologischen Instituts der Universität Zürich. Für die Untersuchung wurden 62 Patienten mit mittelschwerer Depression in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine begab sich für die Sitzungen in die Praxis einer Therapeutin. Für die andere Hälfte fand die Therapie ausschliesslich online statt. Die Patienten lösten schriftliche Aufgaben und bekamen danach per E-Mail Feedback von der Therapeutin. Das Resultat am Ende der Therapie: Bei 53 Prozent der Online-Patienten wurde keine Depression mehr festgestellt, bei der Sprechzimmertherapie waren es 50 Prozent. Für das überraschend gute Abschneiden der OnlineVariante nennt Birgit Wagner (45), Psychologin und Mitautorin der Studie, mehrere Gründe: «Schreiben gibt der Auseinandersetzung mehr Struktur als

Grübeln, man ist konzentrierter bei der Sache.» Von Vorteil ist laut der Psychologin aber auch, dass Patienten die Kommentare der Therapeutin sowie ihre eigenen Ausführungen immer wieder nachlesen können. Wer in der Schweiz nach einer Online-Therapie sucht, wird im Moment allerdings noch kaum fündig. «Erste Angebote gibt es bei den Psychologischen Instituten der Universitäten Bern und Zürich», sagt Birgit Wagner. Bereits gut verankert seien Online-Psychotherapien in den Niederlanden, Schweden und Australien. Text: Daniel Schifferle

Sprachreisen — es muss nicht immer London sein

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Die Umfrage der Sprachreiseveranstalter Salta zeigt es: Beliebtestes Reiseziel bleibt England mit einem Marktanteil von 21,5 Prozent. Englisch hat jedoch mit 63 Prozent 5 Prozent Sprachstudenten verloren. Auf Platz 2 und 3: Französisch (12 Prozent) und Spanisch (10 Prozent).

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onLinE-UMFragE Bringts der virtuelle Psychologe? Bräuchten Sie ein reales Gegenüber für den Therapieerfolg? Stimmen Sie ab!

Der Patient muss das Haus nicht mehr verlassen: Er kommuniziert mit seiner Therapeutin via Computer.

Bilder: Getty Images

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■ Es muss nicht immer Malta, London

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Leben

migros-magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

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Kleinod auf wackligen Beinen

Freudiges Ereignis im Basler Zoo: Wildeselfohlen Kali wird geboren. Wildesel zählen zu den seltensten Säugetieren der Welt. Mikrochip. Schliesslich überprüfe ich noch, ob die im Stroh liegende Nachgeburt von Yogala vollständig abgegangen ist. Nach wenigen Tagen ist Kali bereits ein fester Bestandteil der aktuell siebenköpfigen Herde. Die Feuerprobe übersteht sie aber erst, als die Mutter wie bei Eseln üblich bald nach der Geburt rossig wird und vom ungestümen Vater Gigolo (5) auf der Aussenanlage getrieben wird. Dabei gerät Kali kurz zwischen Mutter und Vater. Die Aufregung ist gross, und Kali kommt kurz zu Fall, sodass der Nabel etwas blutet. Das Ganze erweist sich aber als harmlos, und Kali entwickelt sich ganz ohne tierärztliche Hilfe bestens.

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (37) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

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Zolli-Tierarzt Stefan Hoby testet den Mikrochip, den er unter die Haut von Klein-Kali appliziert hat. Tierpfleger Werner Vogt assistiert.

Bilder: Zoo Basel

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Oftmals begleiten den Zootierarzt Kummer und Sorgen um kranke Tiere, doch gerade steht eine freudige Morgenvisite bei den Somali-Wildeseln auf dem Programm: Der Tierpfleger Werner Vogt meldet die bereits seit einigen Wochen erwartete Geburt von Stute Yogala (15). Somali-Wildesel sind in der Natur vom Aussterben bedroht und zählen zu den seltensten Säugetieren. Nur noch wenige Hundert Tiere leben in Äthiopien, Eritrea und vielleicht in Somalia. Kriege, Konkurrenz mit den Nutztieren der Bevölkerung und die kargen Nahrungs- und Wasserreserven haben ihren Bestand in den letzten Jahren extrem dezimiert. Weltweit leben nur noch rund 200 Individuen dieser Wildesel-Art in Zoos. Umso wichtiger sind die Bemühungen der zoologischen Gärten, durch gezielte Zuchten, sogenannten EEPs

(Europäische Erhaltungszucht-Programme), diese sehr seltene Säugetierart zu erhalten. Der Zoo Basel führt das Somali-Wildesel-Zuchtbuch. Das Fohlen ist, wie bei Wildtieren häufig, über Nacht zur Welt gekommen und steht bereits auf wackeligen Beinen. Dem Tierpfleger gelingt es mit einem Leckerbissen, die Stute vom Fohlen abzutrennen, sodass ich das Jungtier kurz untersuchen kann. Das Fohlen ist kräftig und voll entwickelt. Maul, Nase und After sind normal ausgebildet, und der Nabel hat sich bereits zusammengezogen. Ein besonderes Augenmerk richte ich auf das Abhören der Lunge, da das Verschlucken von Fruchtwasser bei der Geburt ab und zu als Komplikation vorkommt. Der Tierpfleger tauft das weibliche Fohlen auf den Namen Kali, und ich markiere es zusätzlich mit einem unter die Haut gesetzten, reiskorngrossen

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Leben 86 |

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famiLie

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Nr. 34, 19. August 2013 | migros-magazin |

Smart gespickt ist nicht ganz gewonnen

Viele Schüler betrügen bei Prüfungen mit dem Smartphone. Der direkte Gewinn sind zwar gute Noten, doch langfristig lohnt sich der Beschiss nicht. Engagierte Lehrer gehen dagegen an – nicht aus Prinzip, sondern im Interesse der Schüler.

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er Französischtext ist fast fertig übersetzt, aber vier, fünf Wörter kommen der 18-jährigen Liliane Hostettler (alle Namen von Schülerinnen und Schülern von der Redaktion geändert) beim besten Willen nicht in den Sinn. Ein kurzer Blick in Richtung Lehrerin, ein rascher Griff zum Smartphone: Routiniert klemmt die Berner Gymnasiastin das Gerät zwischen ihre Knie und tippt die Vokabeln ein, am Ende der Stunde liefert sie eine vollständige Prüfung ab — Smartphone sei Dank. Mit ihren kleinen Kniffs ist sie in bester Gesellschaft, und mit ihren Einzelwortabfragen zählt sie gar als zaghafte Spickerin: Besonders in höheren Klassen und Gymnasien scheint das Spicken mit dem Smartphone an der Tagesordnung. Einigen gelingt es so, sich mit einem

minimalen Lernaufwand durch die Prüfungen zu schummeln. «Gute Translator Apps helfen prima bei Französisch- oder Englischübersetzungen», freut sich beispielsweise Milena Steiner (17), die ebenfalls ein Berner Gymnasium besucht. «Und bei schwierigen Mathematiktests hilft auch schon mal der Klassenbeste, indem er den Test früher abgibt und rausgeht, um draussen den Lösungsweg an uns per MMS zu schicken.» Auch der 15-jährige Jeremy Keller, ebenfalls Gymnasiast in Bern, schätzt die punktuelle «Zusammenarbeit» bei Prüfungen: In seiner Klasse bewegen sich die Schüler routiniert in Gruppenchats und tauschen so flugs miteinander die Lösungen aus. «Warum soll ich alles lernen, wenn ich das in fünf Sekunden per Handy nachschlagen kann», lautet

ein häufiges Argument. Andere entschuldigen sich mit: «Einige Lehrer wollen das gar nicht so genau wissen.» Das sieht Matthias Küng allerdings anders. Der Rektor und Chemielehrer an der Abteilung Mathematik und Naturwissenschaften am Gymnasium Neufeld in Bern weiss zwar, dass auch er nicht alles sieht, was seine Schülerinnen und Schüler während der Lektionen und der schriftlichen Arbeiten treiben. «Dennoch habe ich das Gefühl, ich würde merken, wenn sie sich wesentliche Antworten via Smartphone beschaffen würden», sagt er. Und es ist ihm keineswegs gleichgültig, er möchte, dass seine Klassen den Stoff wirklich verstanden haben. Seine simple Methode: Er setzt sich während der Tests hinten ins Schulzimmer und spaziert ab und zu unver-


leben

migros-magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

hofft umher. «Wenn sich die Lehrperson während Prüfungen hinter dem Compu­ ter verschanzt, hat das nicht in erster Linie mit der Problematik von Smart­ phones zu tun, sondern vielmehr mit der nicht wahrgenommenen Aufsichts­ pflicht», sagt Matthias Küng. Diese Pflicht, so argumentiert er, sei ebenso ernst zu nehmen wie die Pflicht, sich als Lehrperson ständig weiterzubil­ den und sich auch mit neuen Techno­ logien auseinanderzusetzen. Denn diese sind Alltag für die heutigen Jugend­ lichen, die sozusagen mit dem Finger auf

Genauer hinschauen: Lehrer Matthias Küng erwartet, dass Lehrkräfte ihre Aufsichtspflicht ernst nehmen.

dem Display aufgewachsen sind. «Da ist die Lehrerschaft gefordert», sagt Mat­ thias Küng. Gleichzeitig stellt er klar: «Der Unterricht wird nicht einfach dadurch besser, dass mit Laptops und Smartphones gearbeitet wird.» Aber zwischendurch setzt auch er das iPad gerne als hilfreiches Instrument im Unterricht ein.

Wer unbedingt spicken will, dem gelingt das auch Von den Gymnasiasten erwartet der Rektor, dass sie ihren Stoff lernen und zu verstehen versuchen: «Um in einem Fach Experte zu werden, reicht es nicht, mit dem Smartphone zu surfen. Dafür muss man etwas wirklich wissen wol­ len.» Damit stimmt er mit Bildungs­ forscherin Elsbeth Stern überein, die findet, der dauernde Smartphone­ gebrauch lasse mit der Zeit Fähigkeiten verkümmern (siehe Interview auf Seite 81). Ganz ohne Lernen, bestätigt auch «Softspickerin» Liliane Hostettler, bringe das Smartphone sowieso nicht viel: «Dann dauert es viel zu lang, um alles nachzuschlagen; ich nutze das eher als Absicherung.» Wenn sie zum Bei­ spiel in Biologie oder Geschichte eine Zusammenfassung geschrieben hat, fotografiert sie diese ab und weiss dann ganz genau, was sie wo nachlesen muss, wenn ihr etwas entfallen ist. Andere ver­ schwinden bei zweistündigen Proben auch schon mal kurz auf der Toilette, um

dort ein paar wichtige Informationen zu googeln. Merken denn die Lehrer nichts? «Doch, doch, ich glaube nicht, dass die naiv sind», sagt Liliane Hofstetter. «Aber inzwischen machen viele Lehrer die Prüfungen so, dass Spicken nicht wirklich hilft. Oder sie nehmen es gelas­ sen, weil wir an der Matur dann sowieso ohne Spicken durchkommen müssen.» Denn dort machen Einzelpulte und pat­ rouillierende Aufsichtspersonen den Gebrauch von Smartphones praktisch unmöglich. Tatsächlich gestalten einige Lehrper­ sonen inzwischen ihre Proben «smart­ phonesicher». Andere setzen auf ein striktes Smartphoneverbot, merken dann aber, dass das schwer kontrollier­ bar ist. «Wenn unsere Studenten spi­ cken wollen, dann schaffen die das ir­ gendwie», sagt sogar ETH­Professorin Elsbeth Stern. «Für eine echte Kontrolle müssten wir einen Störsender einbau­ en.» Wieder andere Lehrkräfte scheinen schlicht aufgegeben zu haben. «Ich glaube, die wollen das gar nicht wirklich wissen, und es ist ihnen einfach egal», vermutet Gymnasiastin Milena Steiner. «Spicken hat es immer gegeben und wird es immer geben. Was ändert, ist die Art und Weise», sagt Chemielehrer Matthias Küng. Er setzt auf eine gute Vertrauensbasis zwischen Lehrern und Schülern. Und er findet, beispielsweise in seinem Fach Chemie sei es gar nicht so

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familie | 87

Das Smartphone ist in der Schule allgegenwärtig, auch als Mittel zum Betrug bei Prüfungen.

Illustration Melk thalmann

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leben

Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

schwierig, Prüfungen zu schreiben, bei denen Spicken wenig hilft. Das erlebt der Berner Gymnasiast Bastian Baumberger (18) jedoch anders: Er ärgert sich, wenn er stundenlang für eine Chemieprüfung gebüffelt hat und die anderen dann ohne Lernen eine gleich gute Note erreichen wie er. Sie schaffen das, indem ein Schüler die Aufgaben unter dem Tisch fotografiert und an einen Schüler einer höheren Klasse schickt, der allen die Lösungen pfannenfertig auf ihre Smartphones liefert. Bastian selber verzichtet bewusst auf diese Spickhilfe: «Ich will den Numerus-Clausus-Test für das Medizinstudium bestehen, das heisst, ich muss etwas wissen. Zweitens ist mir der Stress zu gross.»

Melk Thalmann, Bild: Marco Zanoni

www.migrosmagazin.ch

lesen sie online Wer sich aufs Spicken vorbereitet, lernt spicken ist riskant und unfair gegenüber jenen, die es nicht machen. Den spickzettel vorbereiten und schreiben aber bringt viel.

faMilie | 89

Das sagt Die expertin

«Ständiger Handy-Gebrauch kann Schüler auch verdummen»

Nichts dazugelernt: Wer zur Lösung jeder Aufgabe das Smartphone zückt, höre auf, Zusammenhänge zu verstehen und Neues zu lernen, sagt Elsbeth Stern. Für die Lehr­ und Lernforscherin hat aber das Handy durchaus seinen Platz in der Schule.

Kaum Chancen, Verbote von smartphones durchzusetzen Die Sanktionen beim Erwischtwerden sind unterschiedlich, meist wird die Prüfung sofort eingezogen, und es gibt einen grossen Abzug. Eine Patentlösung ist jedoch noch nicht gefunden. Gymnasiast Jonas Ammann (17) aus Bern, der im Moment ein Highschool-Austauschjahr in den USA macht, sagt, Spicken mit dem Smartphone sei dort noch weit üblicher als bei uns: «Die Lehrkräfte kümmern sich zu wenig darum, wohl auch, weil sie kaum eine Chance hätten, ein Verbot durchzusetzen.» Ein Verbot werde vor allem bei offiziellen landesweiten Tests respektiert: «Dann dürfen die Smartphones nicht mit in den Raum, und wer trotzdem beim Spicken erwischt wird, kassiert strikt eine Null.» Null hin oder her: Das Smartphonespicken ist eine Nervensache. «Man gewöhnt sich daran, und die Nerven werden besser», sagt zwar Gymnasiastin Milena Steiner. Anderen wie Liliane Hostettler werden Aufwand und Adrenalinschub zunehmend zu gross: «Es lohnt sich alles in allem nicht wirklich.» Für Gymnasiallehrer Matthias Küng steht fest: «Wenn jemand für den schulischen Erfolg ständig spicken muss, reicht das einfach nicht fürs Gymnasium.» Texte: Claudia Weiss, Illustration:

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Elsbeth Stern (56) ist Kognitionsforscherin und Professorin für Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich.

Spicken mit dem Smartphone – ist das wirklich smart?

Es ist normal: Alle nutzen die Informationen aus dem Internet. Aber ob es smart ist? Erste Untersuchungen zeigen Einflüsse auf die Gedächtnisleistung. Man lernt nur, was man unmittelbar braucht. Und wenn Smartphones und ihre Hilfe ständig verfügbar sind, verlässt man sich oft zu stark darauf und eignet sich kein eigenesWissenan,wiebeispielsweise Kartenlesen. Das hat viele Vorteile, aber wenn das Smartphone verloren geht oder aussteigt, ist man aufgeschmissen. Tatsache ist: Mit dem ständigen Gebrauch von Smartphones können Leute durchaus verdummen. Gespickt haben Schüler schon immer: Ist es denn so anders, ob mit Spickzetteln oder mit dem Smartphone?

Beim Spickzettel musste man sich immerhin noch eine Zusammenfassung

schreiben und den Stoff dabei intensiv durchgehen. Und der Platz war in der Regel beschränkt auf der Hand oder einem kleinen Zettel. Wer sich jetzt darauf verlässt, jederzeit alles Wissen aus dem Internet — oder via WhatsApp bei Kollegen — abzurufen, hat nicht wirklich gelernt: Intelligentes Lernen heisst Wissen in einen Kontext setzen und Zusammenhänge verstehen. Dieses Verstehen von Dingen geht mit dem Smartphone verloren.

des Unterrichts sollten parallele Aktivitäten am Smartphone verboten sein. Es ist ein Irrglaube, dass Jugendliche ganz locker ihr Smartphone handhaben und gleichzeitig dem Unterricht folgen: Studien zeigen, dass Multitasking auch bei ihnen nur bei anspruchslosen oder überlernten Tätigkeiten möglich ist, und das ist der Unterricht hoffentlich nicht! Geht es nicht eher darum, neue Technologien zu integ­ rieren statt zu bekämpfen?

«Beim Spickzettel musste man noch eine Zusammen­ fassung schreiben, also den Stoff intensiv durchgehen.»

Natürlich müssen die Lehrer ihre Prüfungen so gestalten, dass ein Smartphone beim Spicken gar nicht hilft. Wie gesagt, den Umgang mit Smartphones einmal zu lernen ist vielleicht sinnvoll, aber ein gewisses Grundwissen muss sich jeder Einzelne dennoch aneignen, unabhängig von neuen Technologien.

Wie würden Sie den Smart­ phonegebrauch in den Schul­ zimmern regeln?

Wird denn Schule in 20 Jah­ ren anders aussehen als heute?

In der Volksschule müssen die Kinder in erster Linie Grundkompetenzen lernen, und dazu gehört auch der sinnvolle Gebrauch von Informationstechnologien. Im Gymnasium beherrschen die Jugendlichen im Allgemeinen den Umgang mit Computern und Smartphones sehr gut, deshalb sollten auch traditionelle Lernangebote wie längere Texte ohne Bilder gemacht werden. Während

Ganz sicher werden noch mehr Technologien Einzug halten in der Schulstunde. Das ist in Ordnung, solange es nicht heisst: «Recherchiert mal selber im Internet.» Laptops und Smartphones ändern nichts daran, dass man Inhalte lernen und verstehen muss. Deshalb werden auch in Zukunft die Lehrkräfte, ihr Engagement und das Gespräch zwischen ihnen und Schülern zentral sein.


LEBEN 90 |

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IN FORM

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Nr. 34, 19. August 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Jeder sein eigener Doktor

Im Sommer findet das Leben wieder vermehrt draussen statt. Kein Wunder, gibt es mehr Verletzungen, Schürfwunden, Prellungen oder Verstauchungen — nicht nur bei Kindern. Da ist es von Vorteil zu wissen, wie man kleine Blessuren korrekt selbst versorgen kann.

Schürfwunden

Zuerst erfolgt die Reinigung der Wunde. Entweder mit einem Wunddesinfektionsmittel, 70prozentigem Alkohol (brennt allerdings), Wasserstoffperoxid (3 Prozent) oder mit verdünntem Kamillen- oder HamamelisExtrakt. Ist die Verletzung sauber, muss sie abgedeckt werden. Hierfür eignen sich luftdurchlässige Wundschnellverbände, atmungsaktive Sprühpflaster oder sterile Wundauflagen, die allerdings mit einer Gazebinde fixiert werden müssen. Vorsicht: Bei nässenden Schürfwunden unbedingt spezielle, nicht mit der Wunde verklebende Kompressen verwenden, damit die Verletzung beim Verbandswechsel nicht immer wieder aufgerissen wird. Um die Heilungszeit zu verkürzen, lohnt es sich, eine Wundcreme, -salbe oder -lösung aufzutragen oder Hamamelis-, Ringelblumen- oder KamillenExtrakt zu verwenden.

Schnittwunden

In der Regel handelt es sich dabei um eine tiefere Verletzung mit glatten Wundrändern. Wenn sie blutet, ist das gut, weil dadurch

Schmutz und Keime aus der Wunde befördert werden. Danach braucht es eine ordentliche Desinfizierung sowie einen Wundschnellverband. Bei tiefen und breiten Wunden empfiehlt sich die Verwendung eines speziellen Pflasters, das die Wundränder zusammenzieht, dann wird die Narbe schöner.

Stiche

Bei Insektenstichen, Dornen und Holzsplittern immer zuerst den Fremdkörper mit einer Pinzette entfernen. In einem zweiten Schritt erfolgt die Desinfektion der Wunde, weil sonst eine Entzündung entstehen kann. Anschliessend einen Wundschnellverband oder eine Gazebinde anlegen, um die Verletzung sauber zu halten. Eine weitere Möglichkeit sind abdeckende, die Wunde feucht haltende Gels, die den Heilungsprozess fördern.

Blasen

Blasen bilden sich durch andauernden Druck oder ebensolche Reibung. Die Blasen sollten nicht geöffnet werden, bevor sie eingetrocknet sind, weil sonst Infektionsgefahr droht. Geplatzte Blasen gilt es, mit einer entzündungshemmenden Lösung zu spülen und mit einer sterilen Wundauflage abzudecken.

Verbrennungen und Verbrühungen

Nur kleine Verbrennungen oder Verbrühungen dürfen selbst behandelt werden. Mittlere und grosse Brandwunden bedürfen umgehend ärztlicher Versor-

gung. Bei kleinen Verletzungen gilt als Sofortmassnahme die Kühlung unter fliessendem kalten Wasser. Das lindert den Schmerz und begrenzt das innere Nachbrennen. Gemeint ist damit der Gewebeschaden, der sich in den ersten Minuten nach dem Unglück weiter ausbreitet, obwohl die Hitzequelle nicht mehr vorhanden ist. Wichtig: Verletzungen mindestens zehn Minuten lang unter das kalte Wasser halten. Hausmittel wie Mehl, Butter oder Öl auf die Wunde zu geben, ist dagegen tabu! Kleine und leichte Verbrennungen brauchen normalerweise nicht abgedeckt zu werden, weil sie an der Luft schneller heilen. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses bieten sich folgende Mittel an: Essigsaure-TonerdeGel, Hamamelis-Creme, Wundund Heilsalbe, Hydrogelpflaster oder kühlender Schaumspray. Allgemein gilt: Die meisten kleineren Verletzungen können problemlos in Eigenregie versorgt werden. Heilt eine Blessur allerdings nicht wie erwartet oder beginnt sie gar zu eitern, ist der Gang zum Arzt unerlässlich.

Beim Spielen und Raufen ist schnell etwas passiert: Aber die Tränen trocknen rasch, wenn die Wunde richtig versorgt ist.

Bilder: getty Images, Fotolia

W

er sich wehtut, muss längst nicht immer den Arzt aufsuchen. In den meisten Fällen reichen der Griff in die Hausapotheke und eine entsprechende Pflege der Wunde. Wer allerdings sein eigener Doktor sein will, sollte wissen, was wann zu tun ist und wann eine Fachperson hinzugezogen werden sollte.

Texte: Lisa Basler

www.migrosmagazin.ch

IHRE MEINUNG Hausmittel in der Not Falls das entscheidende Mittel in der Hausapotheke fehlt: so können sie sich im Notfall behelfen.

Das gehört in die Hausapotheke


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leben

Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

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Das sagt Der experte

«Tetanus-Impfschutz bei jeder Verletzung überprüfen» apotheker Daniel Wechsler über Wundpflege und wann ein gang zum arzt nötig ist. Mit Wunden, die nach einer gewissen Zeit Zeichen einer Infektion zeigen — starke Rötung, Schwellung, Wärme, pochende Entscheidend ist die Schmerzen, EiterbilGrösse der Wunde. Kleinere Wunden, die dung — sollte ein Arzt nicht allzu stark bluaufgesucht werden für ten, kann man nach Daniel Wechsler, eine allfällige Antider Desinfektion gut Apotheker, Dropa- biotikabehandlung. mit einem handelsüb- Apotheke, Bern. Alle Wunden, die nach lichen Pflaster versorrund einer Woche gen. Bei grossflächigeren Wun- noch keine Heilungstendenz den oder solchen, die stark blu- zeigen, sollten dem Arzt gezeigt ten, ist es empfehlenswert, einen werden. Verband zu machen. Dabei sollte unbedingt eine Kompresse ver- Bei welchen Verletzungen sollte man wendet werden, die nicht mit direkt einen arzt aufsuchen? der Wunde verkleben kann, also Bei Wunden, die nach 15 Minuten beschichtete Kompressen oder noch stark bluten. Auch Wunden, Hydrokolloid-Kompressen. die tiefer als fünf Millimeter sind und klaffende Ränder aufweisen, Welche naturheilmittel eignen sich sollten beim Arzt genäht werden. zur Versorgung kleinerer Blessuren? Personen mit einer problematiChäslichrut- resp. Malventink- schen Wundheilung, dazu zählen tur eignet sich zum Baden und ältere Menschen, Diabetiker und Desinfizieren von schlecht zu- Menschen mit Blutverdünnung, gänglichen Wunden, etwa im sollten immer den Arzt aufNagelbereich, Calendula-Salben suchen. Zudem sollte man sich verwendet man zur besseren gegen Tetanus impfen lassen, Wundheilung. Zur Desinfektion wenn die letzte Impfung fünf bis von akuten Wunden würde ich zehn Jahre zurückliegt. in jedem Fall ein herkömmliches Desinfektionsmittel bevorzugen. Weshalb braucht es die tetanus-impDaniel Wechsler, wann genügt ein Pflaster zur Wundversorgung, und wann braucht es einen Verband?

Wann muss eine vorab selbst versorgte Wunde dennoch dem arzt gezeigt werden?

allgemein

n Pflaster mit gazeauflagen in verschiedenen grössen n gazebinden n Wundkompressen n Heftpflaster zum Fixieren n Wundrand zusammenziehende Pflaster n stützbinden für Verstauchungen oder gelenkprobleme n Desinfektionsmittel

n Wundsalbe n Kamillenextrakt für spülungen oder Wundpflege n Essigsaure-tonerde-gel oder antiallergisches gel für leichte Verbrennungen, Hautreizungen und Insektenstiche n Insektenstich-roller n schmerzmittel n homöopathische Arnika

fung?

Bei jeder Verletzung besteht die Gefahr, dass man sich mit Bakterien infiziert, die das Tetanus-

Gift bilden. Diese Infektion verläuft meist tödlich. Deshalb ist ein gültiger Tetanus-Impfschutz von grosser Bedeutung und muss bei jeder Verletzung überprüft werden. Was ist zu tun, wenn man auf einen insektenstich allergisch reagiert?

Bei kleineren Reaktionen genügen lokale Gels oder Cremen mit Hydrocortison. Bei stärkeren Reaktionen, wenn sich die Schwellung etwa auf ein ganzes Glied ausdehnt, nimmt man zusätzlich zur lokalen Behandlung eine doppelte Tagesdosis eines oralen Antiallergikums ein, also ein Heuschnupfenmittel. Sich noch weiter ausdehnende Reaktionen gehören zum Arzt, in jedem Fall Reaktionen, die den Gesichtsund Halsbereich betreffen. Wie muss man reagieren, wenn jemand eine giftige Beere oder Pflanze gegessen hat?

Zuerst sollte man schauen, ob man von der Pflanze oder Beere noch etwas aufheben kann zur späteren Abklärung. Dann ruft man sofort das Toxzentrum unter der Notrufnummer 145 an und beschreibt möglichst genau, was vorgefallen ist. Dort wird schnell und sicher abgeklärt, wie das weitere Vorgehen ist, ob man abwarten kann oder die Person zum Arzt oder sogar ins Spital muss.

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Leben

migros-magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

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Die neuste TV-Generation mit 4K-Auflösung zeigt schärfere Bilder als HD-Fernseher. Passende Filme gibt es aber noch kaum.

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ach HDTV kommen jetzt Fernseher mit UHD-Auflösung (ultra high definition). Diese werden auch als 4K-TVs bezeichnet und verfügen über eine vierfache Auflösung eines Full-HD-Fernsehgeräts. Dadurch können mehr Details angezeigt werden, und das Bild bleibt auch noch scharf, wenn man ganz nahe an den Bildschirm herangeht — sofern die Aufnahmen ebenfalls so hoch aufgelöst sind. Abgesehen von Demoaufnahmen gibt es nämlich noch praktisch keine Filme in dieser Auflösung. Da muss man schon selber zur Kamera greifen — etwa zur Canon EOS C300, die in Ultra-HD aufnehmen kann. Auch Fotos aus der Digitalkamera lassen sich auf

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Möglichst kompliziert sollen Passwörter sein, und nie soll ein gleiches Passwort für mehrere Dienste verwendet werden. Wer im Internet viele Dienste nutzt, muss also ein gutes Gedächtnis haben – oder eine Liste mit Passwörtern anlegen. Die App iMobileSitter speichert die persönliche Passwortliste verschlüsselt auf dem iPhone oder einem andern iOS-Gerät ab. Um an die einzelnen Passwörter heranzukommen, muss man sich nur das MasterPasswort der App merken.

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Atemberaubende Schärfe auch aus der Nähe: Sony 4K, eines der neuen TV-Geräte mit vierfacher HD-Auflösung.

einem solchen Fernsehgerät in voller Pracht bestaunen. Schliesslich zeigt ein Full-HDFernseher Fotos nur etwa in einer 2-Megapixel-Auflösung an, ein 4K-Fernseher aber mit mehr als 8 Megapixeln. Vorerst beschränkt sich der Einsatz der teuren 4K-Fernsehgeräte im Spielfilmbereich darauf, normale Blu-ray-Filme zu einem besseren Bild hochzuskalieren. Daraus entsteht zwar ein

grosses, scharfes Bild, aber noch keine richtige 4K-Auflösung. Ein weiteres Einsatzgebiet ist 3-D: Dreidimensionale Filme lassen sich in passivem Verfahren mit einem herkömmlichen HDFernseher nur mit verminderter Auflösung ansehen, weil die Auflösung für das rechte und das linke Auge halbiert wird. Beim 4K-TV hingegen bleibt trotzdem noch ein Film in Full-HD bestehen. Texte: Felix Raymann

n Ihr liebster Radiosender? Radio Swiss Pop — viel Musik, wenig Werbung. n Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «I hätt no viu blöder ta» von Gölä. n Der Song meines Lebens ist … … «Hotel California» von den Eagles. Ein Song über ein magisches Hotel, aus dem es kein Entkommen gibt. n Bei welchem Film weinen Sie? Bei «An Officer and a Gentleman». Die Essenz: Die Hoffnung nie aufgeben. n Mein Lieblingsbuch ist … … «Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus» — kann ich immer wieder lesen. n Meine Lieblingsfernsehserie heisst … … «Alles was zählt», werktäglich auf RTL zu sehen. n Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden? Mal da, mal dort. Ich habe es dann einfach nicht dabei, so einfach ist das. n In meiner Freizeit liebe ich es … … in einer lustigen Frauenrunde ein Glas Prosecco zu trinken. n Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … … mach ich einen Spaziergang an der frischen Luft. n Wo holen Sie sich Ihre News? Neben Internet und «Sonntagszeitung» vor allem beim Magazin «Donna». Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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Lesen sie onLine Wie scharf ist 4K-Auflösung wirklich? Detailinfos zur neusten TV-Generation und ein Blick in die Fernsehzukunft.


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AUTO | 95

Faszinierender Langweiler

Etwas bieder, aber praktisch: Der Skoda Octavia Combi ist das zweitmeist verkaufte Auto der Schweiz. Kein Wunder, auch die dritte Auflage hat viele Stärken und keine echte Schwäche.

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uch der Zufriedenheit vieler Fahrer im Firmen-Skoda verdankt der Octavia Combi, dass er sich vom beliebten Firmen- zum Familienliebling gemausert hat. Zumal der Kombibestseller technisch wie preislich gesehen ein Kompakt-, vom Gefühl her aber ein Mittelklassewagen ist. In dritter Auflage wächst er auf 4,66 Meter Länge — und auf stolze 610 bis 1740 Liter Laderaum: mehr als im VW Passat Variant zum Preis knapp unter dem Golf. Ab 21 550 Franken gibt es bei Skoda das gewohnt zurückhaltende, keineswegs aber schlecht aussehende Design. Das Cockpit ist erholsam unaufgeregt gestaltet. Zwar wirkt alles klar edel, die grosse Show aber bleibt aus.

Währschafte Tugenden statt überflüssiger Extras Wichtiger beim Skoda Oktavia sind währschafte Tugenden wie die exzellente Verarbeitung und die enorme Beinfreiheit hinten. Besonders gefallen viele Details, die Ordnung schaffen: Handy-, Warnwesten-, Parkhausticket- und Taschenhalter, das Eiskratzerfach in der Tankklappe sowie ein Staufach, das bei hinuntergeklappten Sitzen das Laderaumrollo schluckt. Unterwegs gibt sich der Octavia bis an die Grenze zur Langeweile unauffällig, was aber im Alltag ideal passt. Wer kri-

tisieren will, findet nach langer Suche nur die verblüffend kurvenfreudige, relativ straffe Federung. Aber keine Sorge: Auch hier vermeidet der Tscheche jedwedes Extrem: Sein Komfort bleibt dennoch sehr gut. Zur Wahl stehen 105 bis 220 PS: Die vier TSI-Benziner sind quirlig, die drei TDI-Diesel zugstark. Der kleinste Diesel

(105 PS) ist laut Norm mit optimistischen 3,8 l/100 km (ergibt 99 g/km CO2; Energieeffizienz A) zufrieden. Optional gibt es auch wieder Automat (DSG) und für drei Motoren optional den 4x4-Antrieb. Derart viel Ausgewogenheit kann man furchtbar langweilig finden — oder einfach richtig gut.

Beim Äusseren des neuen Skoda Octavia hat sich VW wie immer zurückgehalten.

Text: Timothy Pfannkuchen

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Migros-Magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

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glücksgriff

migros-magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

baumesse | 101

Ob nur das Bad oder das Haus verschönern: An der Messe Bauen & Modernisieren findet man Inspiration.

Wohnträume

Das Migros-Magazin verlost 50 x 2 gratiseintritte für die Baumesse Bauen & Modernisieren in Zürich.

Z

ukunftsträchtig und nachhaltig bauen und erneuern, so lautet das Credo der 44.Baumesse Bauen & Modernisieren. Vom 5. bis 8. September können sich Hauseigentümer, Bau­ herren, Fachleute und Interessierte über die Neuigkeiten im Bereich des Haus­ baus und der Renovationen informieren. An der ältesten und grössten Baumesse der Schweiz präsentieren rund 600 Aus­ steller in sieben Hallen in der Messe Zürich ihre Produkte und Dienstleis­ tungen. «Gebäude sind nach wie vor grosse Energieschlucker», erläutert Messe­ leiter André Biland. «Die Herausfor­ derung der Zukunft liegt darin, die bestehende Bausubstanz energetisch bestmöglich zu erneuern und bei Neu­ bauten zusätzlich auf eine gesunde, öko­ logische Bauweise zu setzen.» Entspre­ chend viel Gewicht in der Messe erhält die energetische Gebäudemoderni­ sierung. Dazu gibt es auch zwei Fach­ vortragsreihen sowie Sonderschauen. Andere Sonderschauen widmen sich etwa den Themen Küche, Bad oder Bodenbeläge. Zum ersten Mal informiert an der Messe zudem der Berufsverband Feng Shui und Geomantie Schweiz, wie man Feng­Shui als Fundament für das

600 Aussteller zeigen in der Messe Zürich ihre Produkte und Dienstleistungen.

Bauen, Wohnen und Arbeiten nutzen kann. Und wer ein iPad gewinnen möch­ te, sollte am Swiss Kitchen Award des Küchen­Verbands Schweiz KVS teil­ nehmen, bei dem die zehn schönsten Küchen der Schweiz gekürt werden. Kommt durch das intensive Studium der Küchen Hunger auf, kann man sich in einem der Restaurants oder einer der Snackbars stärken. Und damit sich auch Eltern die Messe in Ruhe ansehen kön­ nen, gibt es am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr einen Kinderhütedienst für Kinder von drei bis acht Jahren.

Gratiseintritte und Rabatt Das Migros-Magazin und die Baumesse Bauen & Modernisieren verlosen 50 x 2 Gratisein­ tritte für die 44. Baumesse vom 5. bis 8. september 2013 in Zürich. Wettbewerbsfrage: Von wann bis wann findet die Baumesse in Zürich statt? n Teilnahme per Telefon: Wählen sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. n Per SMS: senden sie ein sMs mit dem text gEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./ sMs). Beispiel: gEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt n Online: gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff n Per Postkarte: senden sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Baumesse Zürich», Postfach, 8099 Zürich n Einsendeschluss: sonntag, 25. August 2013 Die gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der teilnahme ausgeschlossen. tickets, die nicht vom 5. bis 8. september eingelöst werden, verfallen ersatzlos. Ausserdem erhalten Leserinnen und Leser des Migros-Magazins 25 Prozent Rabatt auf online bestellte Tickets. Bitte dazu unter www.bauen-modernisieren.ch/ticket folgenden Zugangscode eingeben: BM13PRPR0010


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

UnTErHaLTUng | 103

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.8.2013, 24 Uhr

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.8.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Elektroscooter

Meier + Co. AG, MEICOMOBILE 5013 Niedergösgen, T 062 858 67 00 www.meico.ch

Auflösung Nr. 33: MEISTER Gewinner Nr. 32: Marie-Louise Räss, Appenzell AI; Heinrich Bigler, Wimmis BE; Peter Gablitzka, Basel BS; Trudy Spycher, Obergoldbach BE; Heidi Keller-Ammann, Aarau AG; Gerhard Blesi, Netstal GL; Esther Schmutz, Riehen BS; Marianne Marcolin, Frauenfeld TG; Jakob Nussbaumer, Gwatt BE; Gisela Hartmann, Jona SG Gewinner «Zusatz» Nr. 32: Regina Imhof, Winterthur ZH; Margrit Blum, Schleitheim SH; Ria Blind, Frenkendorf BL; Sandra Weisskopf, Steinach SG; Matthias Saner, Trimbach SO


rätsel & spiele 104 |

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UnterhaltUng

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Nr. 34, 19. August 2013 | Migros-Magazin |

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was fehlt der «Sphinx von Gizeh»? M beide Augen

S die Nase

D der Mund

So nehmen Sie teil

2. Wo eröffnete die Migros den ersten Selbstbedienungsladen? R Bern

E

Basel

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

O Zürich

3. Wie heisst die Hauptstadt von Indien? E

Mumbai

U Neu-Delhi

M Bangalore

V Queen Lizzy

B Ghost Fantom

4. Welches ist kein Joker Twisty? H King Aurus

5. Von welchem Komponisten feiert man dieses Jahr dessen 200sten Geburtstag? E

Wagner

B Liszt

R Beethoven

Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.8.2013, 24 Uhr

6. Wie viele Coverversionen des Songs «Over the Rainbow» existieren? A über 30

U über 60

N über 100

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Welcher Begriff hat etwas mit der allgemeinen Relativitätstheorie zu tun? C Froschmaul

N Bienenstich

I

Wurmloch

8. Eine Figur neben Käpt’n Blaubär ist …? E

Heinz Klamm

R Hein Blöd

Auflösung Nr. 33: HOLUNDER

H Hans Dumm

Gewinner Nr. 31: Lea Fiona Holdener, Zug ZG; Béatrice Bühler, Bern BE; Therese Probst, Muttenz BL

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

3 2 4 1 5

R

B I ENNALE EHESTAND ENT ERUNG HANNOVER I NSERENT KELTERER KLOENTAL SCHRANKE SKE L E TON TOLERANT

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 33: ARENA Gewinner Nr. 32: Silvia Galliker, Diessenhofen TG; Ariette Lengen, Bürchen VS; Paul Greter, Giswil OW

Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.8.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

UnterhaltUng | 105

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BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 3 3 1 4 cken und Verbindungen mit mehr 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 2 1 2 www.raetsel.ch/bruecken

2 1 2

2

1 3 2

Auflösung Nr. 33:

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1 4

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1 3 2

2

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1

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6

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3 4

2 2

3 Auflösung Nr. 33:

3 2

2 3 2 3 3

2

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4 1 2

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STÄDTE-RATIS

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

Die Lilibiggs sind auf ihren Reisen schon weit herumgekommen. Dabei haben sie auch schon viele Städte und Orte besucht. Findest du anhand der Sehenswürdigkeiten heraus, wo sie schon überall gewesen sind?

NINAS KLEINES SOMMERRÄTSEL 1. Wie nennt man Ebbe und Flut noch?

2. Welches ist kein Sommermonat?

a) Verzeihen b) Gezeiten c) Geuhr

a) Oktober b) Juli c) August

1

2 3. Was wächst bei uns im Juni?

4. Was ist UV-Schutz?

a) Erdbeeren b) Baumnüsse c) Kohl

a) Eine Velo-Marke b) Schutz vor der Sonne c) Eine Versicherung

3

Lösung: 1. b, 2. a, 3. a, 4. b

KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB

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Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter: Lösung: 1. Luzern, 2. New York, 3. Paris, 4. Pisa

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Die Zwiebel, die auf Ihrem Küchenbrett lieg t, w urde fleg t. p e g d n u t g e h e g g n la te a n o m ,

ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

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Migros-Magazin | Nr. 34, 19. August 2013 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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3 8

4

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

6 1 3

1 2 7

So nehmen Sie teil

Auflösung Nr. 33: 758 1 3 7 5 8 9 2 6 4 Gewinner Nr. 32: 4 8 2 1 7 6 3 9 5 Sylviane Orlandazzi, 9 6 5 2 3 4 7 8 1 5 1 4 8 2 3 9 7 6 Bussigny VD; 2 9 8 6 1 7 5 4 3 Gertrud Klaus, 3 7 6 9 4 5 1 2 8 6 2 3 7 5 8 4 1 9 Plasselb FR; 8 4 1 3 9 2 6 5 7 Chris Möschinger, 7 5 9 4 6 1 8 3 2 Frenkendorf BL; Doris Amsler, Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.8.2013, 24 Uhr Biel BE; Alex Steiner, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. St. Gallen SG Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des Migrosgenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

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Limitierte Kontingente: Je nach Verfügbarkeit kann am Tag der Buchung ein Zuschlag entstehen. Weitere Kategorien und Abfahrtsdaten auf www.CruiseCenter.ch. Inbegriffene Leistungen: Fantastische und luxuriöse Kreuzfahrt gemäss Programm, Übernachtung in der gewählten Kabinenkategorie, 24-Stunden-Kabinenservice, Vollpension ann Bord,, Benützungg der freien Bordein Bordeinrichtung, vielseitige Show- und Unterhaltungsprogramme, Disco und Live-Musik, Gala-Dinner und Kapitänscocktail, Hafentaxen, gute Betreuung durch die deutsch sprechende Reiseleitung der Schiffsgesellschaft. Nicht inbegriffen: An- und Rückreisearrangement (Reise mit dem Car oder Parkplatz in Italien), Getränke und pers. Auslagen, fakultative Landausflüge, Trinkgelder an Bord (Euro 7.– pro Nacht / Erw., 3.50 pro Nacht / Kinder > 14 Jahre, Kinder unter 14 Jahre gratis), fakultative Annullationskostenversicherung (CHF 20.– bis 60.–), Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier (höhere Gebühren in Ihrem Reisebüro möglich).

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Publizistische Leitung: Monica glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Almut Berger, silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel schifferle (Verantwortlicher Leben), reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), rea tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel sidler (Leitung), Jean-sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Philipp Jordan (Chef vom Dienst), gerda Portner (Produzentin), Bettina Bucher (Produzentin), Heinz stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: sabine Lüthi (Leitung),

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Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner gämperli, Nicole gut, Petra Hennek, gabriela Masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: thomas Brügger (Leitung), gian Berger, Yves golaz, Hans reusser, Angela scasascia, Kurt schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine steinmann

«The Licence to Cruise»

Lesermarkt: Carina schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea Burri, theresa Wuitz Abonnemente: sonja Frick (Leitung), sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-genossenschafts-Bund

Druck: DZB Druckzentrum Bern Ag


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DER VW UP! – DAS NEUSTE MITGLIED DER MOBILITY-FLOTTE

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Verbringen Sie den Herbst in einer von insgesamt 92 Städten. Unser Tipp: Reisen Sie nach London. Die faszinierende Weltstadt hat viel zu bieten. Besuchen Sie die Sehenswürdigkeiten wie den Buckingham Palast, den Big Ben oder das Riesenrad «London Eye». Entdecken Sie die vielen Museen und Boutiquen. Und lassen Sie sich von einem Konzert, einem Musical oder einer Theateraufführung verzaubern. Aktionsdauer: Buchungen vom 19. bis 30. August 2013 für Abflüge bis zum 30. November 2013 Profitieren: Einfach unter www.travel.ch/cumulus einloggen und auf die Aktionenbox klicken oder den Vorteilscode bdf6-ce03-ad79 eingeben. Die 50 Franken werden automatisch von Ihrer Buchung abgezogen. Hinweis: Dieses Städtereiseangebot beinhaltet Hotel und Flug. Es ist nicht mit anderen Angeboten kumulierbar. Pro Cumulus-Karte kann nur ein Gutschein eingelöst werden. Kein Vorteil auf Einzelbuchungen (Hotel, Flug oder Mietwagen) sowie Last-Minute-Buchungen. Kein Mindestbuchungsbetrag. Weitere Informationen: www.travel.ch/cumulus

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BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


meine WeLT 110 |

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bruno hÄChLer

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NR. 34, 19. AUGUST 2013 | migros-magazin |

«Ich lebe von der Kunst: Ein Privileg» Früher war er Journalist, heute schreibt und singt Bruno Hächler für Kinder. Seine neuste CD «Zwei Streife» bringt die ganze Familie zum Tanzen. Sie wird am 15. September am Lilibiggs-Festival in Winterthur getauft. In einem seiner Lieder singt Hächler von den gewitzten «Stadtfüchs». Und so ein Stadtfuchs ist er selber.

Name: Bruno Hächler (53) Sternzeichen: Waage Wohnort: Winterthur

Wieso leben Sie in Winterthur? Ich bin vor 20 Jahren wegen meiner Freundin hierhergezogen. Inzwischen ist mir die Stadt ans Herz gewachsen. Sie bietet viel Kultur und Bewegung, gute Leute und mir persönlich eine sehr schöne Wohnung. Wo würden Sie gerne leben? In einer Grossstadt wie London, New York oder Berlin. Ich bin in einem Dorf oberhalb des Pfäffikersees aufgewachsen, dorthin zieht es mich nicht zurück. Beruf und Lebenslauf: Lehre als Schriftsetzer, Redaktor bei Lokal- und Regionalzeitungen, freischaffender Musikjournalist. Mit 40 ging ich das Wagnis ein, nur noch Kinderliedermacher und -buchautor zu sein.

Mein Ziel: Noch viele schöne Lieder und Bücher schreiben. Mein Lebensmotto: Offen bleiben für Neues. Was ich mag: Musik, Bücher, Tiere, Filme, das Meer. Ich reise gerne und bummle durch Städte. Was ich nicht mag: Besserwisser. Was ich an mir mag: Ich kann mich voll in eine Sache reingeben. Meine Schwäche: Manchmal bin ich zu nett. Meine Lieblingsmahlzeit: Pasta, Pasta, Pasta.

mein zuhause

Mein bester Entscheid: Alles auf die Karte Künstler zu setzen. Eine Zeitlang musste ich ziemlich untendurch. Dennoch wollte ich nie zurück in mein altes Leben. Heute lebe ich ausschliesslich von der Kunst, ein Privileg. Mein schlimmster Moment: Als Kind sollte ich einmal in der Schule allein ein Lied vorsingen, war aber viel zu schüchtern. Das passiert mir heute zum Glück nicht mehr. Mein Lebensgefühl: Im Moment euphorisch: Ich bin am Produzieren einer neuen CD, sie kommt am 6. September in die Läden. Das ist jedes Mal wieder eine grosse, emotionale Sache. Text: Yvette Hettinger Bilder: Jorma Müller

«Es ist ein riesiges Glück, dass wir eine Wohnung in diesem schönen Haus aus der Jahrhundertwende gefunden haben. Es hat ein paar schräge Böden und Wände, aber viel Charme. Den Platz vor dem Haus dürfen alle Mieter nutzen. Die Badi ist auch gleich über die Strasse.»

mein sToLz

meine LiebLingseCke

«Unsere Wohnung hat keinen Balkon. Ein Ersatz dafür ist diese Ecke, eine Art Erker — hell, grosszügig und inspirierend.»

«Jährlich bekomme ich Hunderte Dankesbriefe von Kindern. Einmal schrieb eines: ‹Die Geschichte vom Bären finde ich am kühlsten.› Ich beantworte alle Briefe handschriftlich. »


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MEINE WELT

migros-magazin | NR. 34, 19. AUGUST 2013 |

bruno hÄChLer | 111

meine insPiraTion

«Die Stadt. In Winterthur ganz besonders das Sulzer-Areal mit dem Café Portier und der kunstvoll arrangierten Baumgruppe auf dem Katharina-SulzerPlatz. Das Zusammentreffen von alter Industrie und neuem Wohnraum finde ich spannend.»

mein hausTier

«Kater Caramel gehört jemandem im Haus. Bei uns marschiert er manchmal locker in die Wohnung hinein. Aber bei Fremden macht er auf schüchtern.»

mein LiebLingsProDukT mein TiCk

«Ich stehe auf besondere Seifen. Jene im Retrolook habe ich in Berlin gekauft, die weisse beim Arbeitsheim Wangen ZH, die kleinen stammen aus einem Hotel in London.»

«Die feinen Bio-Nüdeli. Meine Freundin und ich bereiten damit oft schmackhafte Tofugerichte zu.»

mein Ding

«Die Originaljukebox Marke Wurlitzer ist 58 Jahre alt und seit 30 Jahren in meinem Besitz. Mit dem Zügeln der Juke Box habe ich so manchen Freund verbraucht.»


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Migros magazin 34 2013 d ne  
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