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Š 2019 & TM DCL

Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

animalplanetmania.ch

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38, E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


Die Welt der Tiere entdecken. Sammeln, staunen, spielen.

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rkZoo- und Tierpa innen. Eintritte zu gew

spannender: al Planet Mania noch et auch Das macht die Anim ch den Sie in Ihrem Sa Mit etwas Glück fin Ihnen einen . Dieser ermöglicht einen Golden Sticker park-Eintritt für gratis Zoo- der Tier und Kinder. Welche Zoos 2 Erwachsene und 2 e auf en können, sehen Si ch su be Sie s rk pa er Ti .ch animalplanetmania

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Das ist die Animal Planet Mania.

Tierischer Sammel- und Lernspass in einem: Vom 13.8. bis zum 30.9.2019 erhalten Sie pro Fr. 20.Einkaufswert an jeder Migros-Supermarkt-Kasse oder bei LeShop ein Sachet mit vier Tier-Stickern.* Das Sammelalbum mit viel Wissenswertem über die Kontinente, einheimische, exotische und bedrohte Tiere gibt’s für Fr. 5.–. Dazu erwar ten Sie viele weitere Überraschungen: AR- und Video-Sticker, Sticker mit Leucht-, Relief- oder Hologramm-Effekt sowie tolle Tier-Videos und Spiele auf animalplanetmania.ch. Wir wünschen jetzt schon viel Spass.

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Mit der Migros Play App Tiere zum Leben erwecken.

In den Sachets befinden sich auch ARund VideoSticker. Damit diese lebendig werden, müssen Sie nur die kostenlose Migros Play App für Android oder für das iPhone und iPad herunter laden. Dann den Sticker scannen, und dieser erwacht mit einer faszinierenden Augmented-Reality-An imation oder einem tollen Tier-Video zum Leben.

e und Geschenkkarten *Maximal 15 Sachets pro Einkauf, solange Vorrat, Gutschein sind ausgeschlossen. animalplanetmania.ch

ARKTISCHER OZEAN

ASIEN NORDAMERIKA

«Welche Tiere leben auf mehreren Kontinente n?»

EUROPA

«Findest du auch jedes Tier auf der Karte?» ATLANTISCHER OZEAN

AFRIKA

SÜDAMERIKA INDISCHER OZEAN

PAZIFISCHER OZEAN

PAZIFISCHER OZEAN

AUSTRALIEN

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ANTARKTIS

Nordamerika

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EISBÄR

BRAUNBÄR

AMERIKANISCHER BISON

LAMA

Antarktis und Ozeane

ALPAKA

JAGUAR

NABELSCHWEIN

FAULTIER

ANTARKTISSTURMVOGEL

SCHNEESTURMVOGEL

KAISERPINGUIN

Afrika

ADELIEPINGUIN

ESELSPINGUIN

KÜSTENSEESCHWALBE

GOLDSCHOPFPINGUIN

RAUBMÖWE

MEERESSCHILDKRÖTE

DELFIN

FINNWAL

ORCA

KAMEL

Europa

GIRAFFE

LÖWE

AFRIKANISCHER ELEFANT

NASHORN

Asien

WILDSCHWEIN

WISENT

ELCH

RENTIER

ASIATISCHER ELEFANT

LUCHS

WASSERBÜFFEL

Australien

TAPIR

KROPFGAZELLE

TRAMPELTIER

KÄNGURU

DINGO

WASSERBÜFFEL

SCHNABELTIER

Spass!

Malbogen. R A r e d n e r ie Faszin nkauf en Sie für Ihren Ei Wichtig

Südamerika

.8.2019, erhalt Am Samstag, 17 -Malbogen. Auf diesem können die ab Fr. 20.- einen AR alen. Scannen Sie das ausgemalte ausm Kinder einen Löwen der Migros Play App, und der Löwe mit s tolles Bild anschliessend oarr - ein weitere Gr . en eg w be zu h beginnt sic ia Erlebnis. Animal Planet Man

AMERIKANISCHER SCHWARZBÄR

SCHNEEZIEGE

LEMMING

POLARFUCHS

KOJOTE

LEGUAN

PUMA

VIELFRASS

MOORSCHNEEHUHN

ALBATROS

WOLF

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PELIKAN

GABELANTILOPE

HASE

SCHNEEEULE

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ANDENKONDOR

GÜRTELTIER

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ROTER IBIS

WASSERSCHWEIN

KOLIBRI

AMAZONASDELFIN

SUMPFBIBER

NANDU

PIRANHA

VISCACHA

TUKAN

SCHWARZER PACU

BLAUWAL

FEINZAHNHAI

KORALLENFISCH

BUCKELWAL

SÜDKAPER

QUALLE

KALMAR

SCHWERTFISCH

FLIEGENDER FISCH

ROSSROBBE

NARWAL

WEISSER HAI

WEDDELLROBBE

GRÖNLANDWAL

KATZENHAI

SEELEOPARD

HAMMERHAI

WALHAI

KRABBENFRESSER

MARMORBARSCH

SÜDLICHER SEE-ELEFANT

STUNDENGLASDELFIN

POTTWAL

SCHWARZER SEEHECHT

BARRAKUDA

KABELJAU

SEEHUND

WALROSS

PELZROBBE

SEIWAL

TEUFELSROCHEN

SEELÖWE

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KRAKE

SATTELROBBE

GNU

GORILLA

GAZELLE

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ZEBRA

FENNEK

HYÄNE

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STRAUSS

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PAVIAN

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SCHIMPANSE

SEKRETÄR

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EICHHÖRNCHEN

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FISCHADLER

WEISSSTORCH

REBHUHN

MURMELTIER

MÖWE

TIGER

ORANG-UTAN

BOA

GIBBON

KOBRA

LEOPARD

RIESENWILDSCHAF

PFAU

SCHNEELEOPARD

ZOBEL

KAKADU

BEUTELTEUFEL

KASUAR

KIWI

AMEISENIGEL

EMU

BERGPAPAGEI

Die Darstellungen der Kontinente, Lebensräume und Tiere sind illustrativ vereinfacht dargestellt und erheben keinen Anspruch auf kartografische und faktische Genauigkeit. Auch die Zuordnung

Das Mega-Tier poster fürs Kinderzimmer.

KOALA

BRÜCKENECHSE

KAKAPO

PARADIESVOGEL

KAKADU

LEIERSCHWANZ

FLUGHUND

FREGATTVOGEL

WELLENSITTICH

der einzelnen Tiere zu den Lebensräumen und Regionen ist stark vereinfacht.

Passt perfekt zum Sammelalbum un d ist Sammlerstück zu r Animal Planet M das ergänzende ania: Das MegaTierposter für an die Wand. Dieses erhalten Sie am Mittwoch, 25. 9.2019, bei eine m Einkauf ab Fr. 50.-.


migrosmagazin.ch | MM33, 12.8.2019

Wo auch Kinder das Wandern cool finden Seite 38

Sara (9) will Schwingerkรถnigin werden Seite 22 Warum es falsch ist, politisch korrekt zu sein Seite 24

Hautnah bei Elefanten, Geiern und Koalas

Bild: Christian Schnur

Seite 12

Was tun, wenns nach den Ferien im Darm rumort? S. 30


«Die Beilage nie nebensächlich behandeln.» Grill-Regel von Andrea G.

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Kurzrezept Ananas-Reis: Ananas in kleine Stücke schneiden und mit gekochtem, noch heissem Reis vermischen. Das Gericht mit ein wenig Limettensaft beträufeln und sofort servieren.

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Zubereitungs-Tipp: Holzspiesse ca. 30 Minuten in Wasser einlegen, bevor das Grillgut aufgesteckt ll. wird. So verbrennen die Holzspiesse weniger schne Zusätzlich können die Enden auch mit Alufolie umwickelt werden.

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6 | 12.8.2019 | MEINE MIGROS

UMFRAGE

Fruchtgummi: Welches Tierchen ist Ihr liebstes? Pinguin, Schlange, Frosch oder der klassische Gummibär? Welche bunte Tierfigur ­schmeckt Ihnen am besten? Jetzt abstimmen auf ­ www.migmag.ch/tierli

Der Herbst macht Beine

PREISABSCHLAG 230 Gramm gesalzene Partybrezel kosten in der Migros neu 80 Rappen statt 1.10 Franken. Der Preis ist nicht gesalzen!

Wenn die Sommerhitze nachlässt, beginnt die Zeit der Herbstläufe. Die Migros unterstützt die schönsten und grössten Events der Saison: 21.9., Greifenseelauf; 6.10., Murtenlauf; 12.10., Hallwilerseelauf; 30.11. bis 1.12., Course de l’Escalade; 15.12., Zürcher Silvesterlauf. Insgesamt werden dieses Jahr mehr als 230 000 Menschen an Volksläufen teilnehmen, deren Hauptsponsorin die Migros ist. Eine echte Volksbewegung!


MEINE MIGROS | 12.8.2019 | 7

Blumenerde ohne Torf

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Der Abbau von Torf zerstört Moore, setzt Treibhausgase frei und schadet dem Klima. In der Schweiz ist er längst verboten. Torf wird aber nach wie vor mit der Blumenerde im­ portiert – zum Beispiel bei Topfpflanzen wie Geranien. Blumenerde kann bis zu 70 Prozent Torf enthalten. Die Migros will diesen Anteil bis 2030 auf fünf Prozent senken. Damit setzt sie die Bemühungen des Bundes um. Die Migros verzichtet schon seit 2013 freiwillig auf Torf in den angebotenen Erden in Säcken.

Frage der Woche

Warum kann ich an der Recyclingwand meiner Migros-Filiale keine leeren Aludosen einwerfen?

Bilder: Christian Schnur, Getty Images, Cyrill Krähenbühl

Beim Sammeln leerer Verpackungen gibt es eine Arbeitsteilung zwi­ schen den Gemeinden und dem Detailhandel: Getränkedosen oder Glasflaschen nehmen die Dörfer und Städte zurück.

Zur Migros können die Kunden jedoch andere Ver­packungen und aus­ gediente Produkte ­bringen: PET-Getränke­ flaschen, Plastik­flaschen, CDs, Batterien, Leucht­ mittel und vieles mehr. Die Migros betreibt im Schweizer ­Detailhandel das ­grösste Rück­ nahme­system.

Schnell zur richtigen Lehrstelle Wer seine Lehre bei der Migros machen möchte, hat die Wahl zwischen 60 ver­ schiedenen Berufen. Bei der ­Suche nach einem Ausbildungsplatz hilft jetzt die neue Berufsbildungsplattform. Dazu gehört ein Chatbot in G ­ estalt eines kleinen Dinos. Er sagt, welche Talente zu welchem M ­ igros-Beruf pas­ sen und gibt Tipps für die Bewerbung. Er sendet via Whatsapp Infos, Tipps und Tricks rund um die B ­ ewerbung sowie Termin- und Eventerinnerungen. migros-gruppe.jobs/lehre

Mehr Geld für Milchbauern Die Migros zahlt den Milch­ produzenten ab September 3 Rappen mehr pro Liter Milch. Der Preis für die Milch im geschützten Inlandmarkt (A-Milch) steigt damit auf ­ 65,5 Rappen pro Liter. ­Zusammen mit dem Nach­ haltigkeits­zuschlag von ­ebenfalls 3 Rappen pro L­ iter zahlt die ­Migros weiterhin ­einen überdurchschnittlichen ­Milchpreise.

Haben Sie eine Frage? Kontaktieren Sie uns! M-Infoline, der Kunden­ dienst der Migros, ist erreichbar ­unter Tel. 0800 84 0848 oder migros.ch/­ kundendienst


8 | 12.8.2019 | AUGENBLICK


AUGENBLICK | 12.8.2019 | 9

15:49 Uhr

Bild: Alexandra Wey/Keystone

Migros-Moment in Zug Angehörige der Schweizer Armee bauen die «Zug Arena» auf, mit 56 500 Plätzen das grösste temporäre Stadion der Welt. In Zug findet vom 23. bis 25. Au­gust das Eid­genössische Schwing- und Älplerfest statt. Die Migros unterstützt den Anlass in der fünften Auflage als Königs­partnerin. Die Aufnahme entstand am 9. Juli 2019.


«Seehunde und Bären gehören an jedes Grillfest.» Grill-Regel von Seline R.

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INHALT | 12.8.2019 | 11

INHALT

53  Abschied vom Paradies Wenn Kinder sich nicht mehr nackt zeigen wollen

Tiermania

55  Ruhig schlafen Schnarchen ist ungesund

12  Faul, fauler, Koala Drei Tierpfleger erzählen vom Alltag mit ihren Schützlingen 18 Sammelspass Sticker sammeln und viel über die Tiere in aller Welt lernen – so funktioniert die neue Mania 21  Bänz Friedli 22  Kleine «Böse» Die neunjährige Sara möchte eines Tages Schwingerkönigin werden 24 Interview Die Menschen wünschen sich Authentizität statt politisch korrektes Geschwurbel, sagt Philosoph Philipp Hübl

Den Ball und das Mikro im Griff: YB-­Stürmerstar Guillaume ­Hoarau ist auch ein talentierter Sänger.

57 Online-Bewertungen 58  Wettstreit der Nerds Zwei IT-Lernende der Migros nehmen an den Swiss Skills teil 60 Preisbarometer 61  Stadt, Land, Stutz

62  Ihre Region

Aktionen, Reportagen, News

81  Rätsel und Spiele 84 Cumulus 86  Meine Welt Fussballer Guillaume Hoarau

86

30  Unliebsames Souvenir Krank nach den Ferien – wann ist ein Arztbesuch angezeigt? 32  Grillgemüse mit Nüssen 34  Mit Liebe bekocht Griechische Gastfreundschaft: Amanda Schnüriger bereitet ein Moussaka zu

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38  Coole Ausflüge Unsere vier Favoriten für ­familientaugliche Abenteuer in den Bergen

Meitli id Hose: Schwingen macht stark und ­selbstbewusst.

51  1, 2 oder 3? M-Infoline: Tel. 0800 84 0848 oder +41 800 84 0848 (Ausland) www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch

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Vom Grill: Rüebli und Lauch mit einer frisch-­ pikanten Nusssauce

Cumulus: Tel. 0848 85 0848 (Normaltarif) oder +41 44 444 88 44 (Ausland) cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

Impressum MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer, Wochenblatt des sozialen Kapitals, Organ des­Migros-Genossenschafts-Bundes, Migrosmagazin.ch

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 711 Ex. (WEMF 2018) Leserschaft: 2 348 000 (WEMF, MACH Basic 2019-1)

Adresse Redaktion und Business Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 0800 84 0848 Kontakt: www.migmag.ch/leser

Herausgeber Migros-Genossenschafts-Bund Chefredaktion Franz Ermel

Abonnemente: abo@migrosmagazin.ch Tel.: 058 577 13 00 Ausführliches Impressum auf ­migrosmagazin.ch/impressum

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG

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Bilder: Marco Zanoni, Gabi Vogt, Veronika Studer

36 Wissensbissen

27.06.19 10:31


12 | 12.8.2019 | ZOO

Heu in Netze füllen und Mist wegtransportieren sind alltägliche Arbeiten für Thomas Ruby. Insgesamt gibt es 123 Futterstellen im Elefantengehege.

Ein Tag in Zoos

Wir haben den Basler Elefanten Heri, ein Waadtländer Bartgeierpaar und die Zürcher Koala-Dame Maisy hinter den Kulissen besucht. Mit der Animal Planet Mania der Migros gibts ab dieser Woche 40 000 Zooeintritte für Familien gratis. Text: Manuela Enggist, Nadia Barth, Yvonne Samaritani  Bilder: Christian Schnur, François Wavre


ZOO | 12.8.2019 | 13

Elefant

Tierpfleger Thomas Ruby bei der Fuss- und der Ohrenpflege an Elefantendame Heri. Diese Rituale sind Teil des regelmässigen Clicker-Trainings mit allen Elefanten. Hat Heri eine Übung richtig ­gemacht, «klickt» der Pfleger mit dem Bambusstab und belohnt das Tier mit Brot.

Heri liebt ihre Pedicure Heri ist einer von vier Afrikanischen Elefanten im Basler Zolli. Tierpfleger Thomas Ruby kommt ihnen bewusst nicht zu nah. Ausser beim gemeinsamen Training.

D

ie Brotstückchen steckt sich Heri rasch mit dem Rüssel in den Mund, während sie ihr linkes Bein durch eine Lücke hindurchstreckt, die in die Gitterstäbe eingelassen ist. Es ist Zeit für ihre Pedicure. Tierpfleger Thomas Ruby (57) streicht ihr mit der Hand über die Fusssohle, schaut ob sich die 43-jährige Elefantenkuh Steine oder Holzstücke eingetreten hat. Alles schaut gut aus. Das Prozedere ist eine Routineangelegenheit. Zwei- bis dreimal pro Woche trainieren die Tierpfleger die vier Afrikanischen Elefanten; die Kühe Heri, Rosy, Maya und den Bullen Jack mithilfe des sogenannten Clicker-Trainings im geschützten Kontakt. Das heisst, dass die Pfleger – getrennt durch die Gitterstäbe der Elefantenanlage – mit den Tieren arbeiten. Ruby, der zwei ­Bambusstäbe in der Hand hält, erteilt Heri Anweisungen. Führt sie das Kommando richtig aus, bestätigt er ihr dies

mit einem Klick durch den Bambusstab und einer Belohnung, den Brotstückchen. Training für den Fall der Fälle

«Das Training machen wir, ­damit wir den Kontakt zu den Elefanten behalten», erklärt Ruby. «Wenn sie krank sind und der Tierarzt ihnen Blut nehmen muss, dürfen sie keine Scheu vor uns haben. Sonst könnte es irgendwann schwierig werden, an die Tiere heranzu­ kommen.» So lautet ein Kommando für die Elentanten, dass sie sich seitlich entlang der ­Gitterstäbe hinstellen und ihr Ohr durch eine Öffnung hindurchhalten sollen. Da dieser Körperteil gut durchblutet ist, eignet er sich am besten für eine Blutentnahme. Dieses Training ist heute der einzige direkte Körperkontakt, den die Tierpfleger zu den Elefanten haben. «Das war früher noch ganz anders», erklärt Ruby. Der gebürtige Deutsche hat seine Ausbildung zum ­Tierpfleger vor 40 Jahren in

Berlin absolviert und kümmert sich seit 30 Jahren um die ­Elefanten im Zoo Basel. Von der früher noch üblichen Kettenhaltung über Elefantenreiten mit Kindern bis hin zur Er­ öffnung des neuen Elefanten­ hauses vor zwei Jahren hat er alles miterlebt. «Es gab im Laufe der Jahre viele Erkenntnisse in der Elefantenhaltung.» Diese flossen in die Planung und den Bau der neuen Anlage «Tembea» ein. Mit rund 5000 Quadratmetern steht den Tieren heute mehr als die doppelte Fläche zur ­Verfügung. «Jetzt sind sie vermehrt unter sich. Was einer ­natürlicheren Haltung entspricht.» Ruby, der zuerst etwas ­Bedenken hatte, dass sich die Tiere zu sehr entfernen, ist heute glücklich mit ihrem neuen Zuhause. Er habe sich, ­genau wie Heri, schnell an die neuen Begebenheiten gewöhnt, sagt er. Und wirft ihr nach dem Schlusskommando nochmals ein Brotstück ins Gehege.

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Elefanten haben die längste Tragezeit aller Tiere. Ein Elefanten­ weibchen ist etwa 22 Monate lang trächtig.

100 Ein Elefantenbaby wiegt bei der Geburt über 100 Kilogramm.

5 Elefanten gehören zu den Big Five. Wer in ­Afrika auf Safari geht, will die «Grossen fünf» sehen. Dies sind aber nicht die grössten Tiere Afrikas, sondern die fünf der grossen T ­ iere, die früher am schwierigsten zu jagen waren: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard.

20 In der Schweiz leben 20 Afrikanische und Asiatische Elefanten. Neben dem Zolli halten der Zoo Zürich und Knies Kinderzoo Rap­ perswil Elefanten. Mehr über den Elefanten ­ rfahren kleine und grosse e Tierfans im Stickeralbum der Animal Planet Mania (Seite 18).


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ZOO | 12.8.2019 | 15

Bartgeier Sie fressen nur Aas und Knochen. Grosse ­Knochen lassen sie im Flug auf Steinplatten ­fallen. So zersplittern sie, und die Bartgeier können sie einfacher picken.

2,9

Meter. Das ist die beeindruckende Flügelspannweite des Bartgeiers. Er ist der grösste Greifvogel in Europa. Und ­gehört zu den grössten flugfähigen Vögeln.

2000 bis 10 000: Auf so viele Bartgeier schätzt WWF die Bartgeier-Population weltweit. Damit gehören sie auch zu den seltensten Greifvögeln. Bartgeier beobachten kann man am besten während einer Wanderung in den Bergen. Oder in diversen Tierparks, die Bartgeier halten und sogar züchten. Mit etwas Glück gehts ­kostenlos in die Tierparks. Die Animal Planet Mania der Migros verschenkt 40 000 Familientickets ­ (Seiten 18/19)

Geier baden vor der Balz Im Waadtländer Zoo La Garenne versucht Tierpfleger Oscar Gillard zwei Bartgeier zu verkuppeln. Dafür greift er sogar zu Schafwolle und Lehm.

B

ekleidet mit T-Shirt, Hose mit Taschen und Bandana um die Stirn, ist Oscar Gillard bereit, seine Runde im Park zu beginnen. Der 26-Jährige ist einer von drei Tierpflegern im Waadtländer Zoo La Garenne. Seit vier Jahren kümmert er sich um das Wohl der Tiere, insbesondere um den unangefoch­ tenen Star des Zoos: ein Bartgeierpaar. Mit ihrem prächtigen Gefieder und ihrer Flügelspannweite sind diese Greif­ vögel einfach faszinierend. Wieder angesiedelt

Vor zwei Monaten in der 2000 Quadratmeter grossen Voliere angekommen, sind sie Teil des Zucht- und Wiederansiedlungsprogramms in Europa. Seit 1972 nimmt «La Garenne» aktiv daran

teil. «Insgesamt hat der Zoo 26 Küken hervorgebracht, und alle stammen vom selben Männchen ab», erklärt Oscar Gillard. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Bartgeier in den Alpen vollständig ausgerottet. Dank des Programms konnte er teilweise wiederangesiedelt werden. «Heute gibt es in den Alpen rund 400 Bartgeier, darunter etwa 40 Paare», sagt der Zoobiologe Raoul Feignoux. Die beiden vierjährigen ­Vögel sollten die Aufgabe ihrer Vorgänger weiterführen. Zunächst einmal müssen sie sich verstehen. Oscar Gillard verwöhnt sie deshalb nach Strich und Faden. «Ich füttere sie mit Markknochen, die mit etwas Fleisch bedeckt sind.» Wie alle Geier ernähren sie sich ausschliesslich von Kadaverresten.

Im Zoo La Garenne VD sollen sich zwei Bart­ geier paaren. Tier­ pfleger Oscar Gillard (oben) richtet d ­ afür ­eigens ein Lehmbad in der Volière ein.

Und er versorgt sie mit Schafwolle und Ästen fürs Nest. Lehmbad für die Balz

Der Tierpfleger stellt ­einen besonderen Platz bereit: «Ich richte ein Lehmbad ein, in dem die Geier baden.» Dies verleiht dem Gefieder eine rote Färbung. «Dieses ist wichtig für die Balz.» Bis jetzt hat sich jedoch nur das Weibchen eingefärbt. «Sie hat auch ihren Bereich im Nest ausgewählt, während das Männchen sich dort kaum durchsetzen kann.» Laut Raoul Feignoux ist das noch kein Grund zur Sorge: «Obwohl der Bartgeier mit 120 Tagen ausgewachsen ist, dauert es fünf bis sieben Jahre, bis er seine Hochzeitsfärbung annimmt und geschlechtsreif ist.» Der «König der Alpen» lässt sich gerne Zeit. 


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1. Tag Lausanne–Lyon–Trévoux Ind. Anreise zum Bahnhof Lausanne. Bustransfer, Einschiffung und «Leinen los!». Die Fahrt auf der Saône beginnt. 2. Tag Trévoux–Mâcon–Collonges Busausflug(1) nach Cluny. Besichtigung des mittelalterlichen Benediktinerklosters mit anschliessender Weinprobe. 3. Tag Collonges–Lyon Rundfahrt/-gang(1) Lyon. 4. Tag Viviers–Avignon Rundgang(1) durch Viviers mit eindrucksvoller Kathedrale. Schifffahrt. 5. Tag Avignon–Arles–Tarascon Rundgang(1) in Arles. Ausflug(1) in die Camargue, dem Naturparadies. Freie Zeit in Les-Saintes-Maries-de-la-Mer. 6. Tag Tarascon–Avignon Rundgang(1) durch die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Avignon. Besichtigung von Papstpalast und der berühmten Brücke «Pont d’Avignon». Weiterfahrt am Mittag. 7. Tag Tournon–Lyon Ausflug(1) mit dem berühmten «Train de l’Ardèche» durch das Doux-Tal. 8. Tag Lyon–Lausanne Ausschiffung und Busfahrt zum Bahnhof Lausanne. Individuelle Heimreise.

1. Tag Lausanne–Lyon Individuelle Anreise zum Bahnhof Lausanne. Bustransfer. (Abreisen Dezember: mit Halt in Annecy und Besuch des Weihnachtsmarktes). Einschiffung und «Leinen los!». 2. Tag Viviers Schifffahrt. Rundgang(1) durch die alte Bischofsstadt mit privatem Orgelkonzert. 3. Tag Arles–Avignon Rundgang(1) durch Arles. Weiterfahrt am Mittag. In Avignon Rundgang(1) mit Papstpalast und Brücke «Pont d’Avignon». Weinverkostung im Carré du Palais. (Abreisen Dezember: Möglichkeit zum Besuch des Weihnachtsmarktes). 4. Tag Avignon (–Carpentras)–Tournon Weiterfahrt und kurzer Halt in Châteauneuf-du-Pape. Ausflug(1) nach Carpentras mit Rundgang sowie Trüffel- und Weinverkostung. Der Ausflug endet am Mittag in St-Etienne-des-Sorts. Schifffahrt nach Tournon. 5. Tag Tournon–Lyon Fahrt nach Lyon, Rundfahrt/ -gang(1). Besuch Markt «Les Halles Paul Bocuse». 6. Tag Lyon–Lausanne Ausschiffung und Busfahrt zum Bahnhof Lausanne. Individuelle Heimreise.

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ZOO | 12.8.2019 | 17

Koalas sind verpennter als Faultiere Sie sind der grösste Publikumsmagnet, den der Zoo Zürich je hatte. Zu Besuch bei den Koalas Maisy, Pippa, Milo und Mikey und ihrem Tierpfleger Philipp Lederle.

M

aisy sitzt auf Philipp Lederles Hüfte und sieht gelassen zu, wie er die Astgabel an der Waage fixiert. Dann lässt sie sich auf den Ast setzen, guckt in die Sonne hinaus und döst etwas. 7,7 Kilo. «Gutes Mädchen», sagt ­Lederle, greift das Koala-Weib­chen unterhalb der Handgelenke und setzt sie wieder auf seine Hüfte. Ihre Krallen graben sich in sein T-Shirt. «Im Winter im Pulli ists etwas angenehmer», gibt er zu.

Philipp Lederle (38) ist Tierpfleger im Zoo Zürich, schweizweit der Einzige, der Koalas hegt und pflegt. Und vor allem füttert. Was auf den Tisch beziehungsweise auf den Baum kommt, ist bei kaum einem anderen Tier im Zoo Zürich so aufwendig wie bei den vier ­Botschaftern Australiens. Vier Eukalyptussträusse

Wie ihre wild lebenden Verwandten essen auch die Zürcher Koalas ausschliesslich Eukalyptus. Und den

beginnt Philipp Lederle nun zu ­rüsten. Er schneidet die Eukalyptusbünde auf, kürzt die Ast­ stiele und wägt sie. Danach verteilt er sie in einen der vier mit Wasser gefüllten Bottiche. Das tut er S ­ orte für Sorte, bis die Bottiche voll sind. Mit der ­Präzision eines Floristen a­ rrangiert er die Sträusse: «Büschelen ist wichtig. Wenns ins Juhee raushängt, hängts morgen auch noch», sagt Lederle, «Koalas sind faul, sie betreiben auch fürs Essen keinen

Philipp Lederle ­kontrolliert während des Wägens die ­Nägel von Milo. Im hinteren Bereich des Innen­geheges rüstet er die Eukalyptus­ äste für die vier ­Koalas.

grossen Aufwand.» Maisy, Pippa, Milo und Mikey essen täglich drei bis vier Kilo. Angeboten werden ihnen 14 Kilo – weil sie nur ausgewählte Blätter und Rinden essen. «Wie in der Natur sind sie auch bei uns schnäderfrässig. Das Angebot zu gewährleisten, ist eine Herausforderung», erklärt Lederle. 18 Sorten Eukalyptus bauen Gartenbauer in ­Zürich, im Tessin und in Lesen Sie weiter auf Seite 19


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Tierischer Sammelspass

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Die Animal Planet Mania hat begonnen! 156 Tiersticker, ein tierisches Stickeralbum und 40 000 Familientickets für den Zoo oder den Tierpark: Sammeln Sie mit und erleben Sie einen tierisch tollen Herbst.

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Tierparks im ganzen Land machen mit bei der A ­ nimal ­Planet Mania und gewähren den glücklichen Findern der Golden S ­ ticker freien Eintritt. Mehr zu den teilnehmenden Zoos und Tierparks rechts.

Die Mania Vom 13. August bis 30. September ­erhalten Kundinnen und Kunden pro 20 Franken Einkaufswert an jeder Migros-­Supermarkt-Kasse und bei LeShop ein Sticker-Sachet*. Darin ­befinden sich entweder vier Tier­ sticker oder drei Tiersticker und ­ein Golden Sticker. Die Sticker 156 Tiersticker gibt es zum Sammeln und Einkleben. 20 Tiere lassen sich mit der Migros-Play-App scannen – schon tauchen die kleinen Tierfans per 3-D-Animationen oder Video in die Tierwelt ein. Und sie lernen Mia und Leon noch näher kennen.

Die Golden Sticker In 40 000 Sticker-­Sachets verstecken sich neben den Tier- auch Golden ­Sticker. Mit dieser goldenen Eintrittskarte geht es für zwei Erwachsene und zwei Kinder auf einen tierischen Ausflug in die Schweiz. 21 Zoos und

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* Maximal 15 Sachets pro Einkauf, nur solange Vorrat, Käufe von Gutscheinen und Geschenkkarten ausgeschlossen

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Das Album Mit dem Sammelalbum lernen Kinder Tiere aus der ganzen Welt kennen und erfahren dabei unter anderem, wie sie leben und welche Arten vom Aussterben bedroht sind. Auf 64 Seiten reisen sie mit den abenteuer­ freudigen Comicfiguren Mia und Leon durch alle Kontinente der Welt und lernen in Afrika etwa «The Big Five» kennen. Das Album kostet fünf Franken; Famigros-­Mitglieder bekommen es gratis an der Kasse: Gutschein aus dem Famigros-Newsletter vorlegen.

Der Malbogen Am Samstag, 17. August, ist an der ­Migros-Kasse der Animal-Planet-­ Mania-Malbogen erhältlich. Zum ­ersten Mal lässt sich das ausgemalte Kunstwerk mit der Migros-Play-­App zu einem 3-D-Erlebnis animieren. Ausmalen hat noch nie so viel Spass gemacht!


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Italien für den Zoo an. Das Tessin kommt ­immer dann zum Zug, wenns in Zürich zu kalt wird, Italien ist der Garant für den äussersten Notfall. Zweimal pro Woche muss angeliefert werden, ge­lagert wird er bei 13 Grad.

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Wie Katzenpipi an den Händen 16

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21 Zoos und Tierparks zum Entdecken Mit einem Golden Sticker erhalten zwei Erwachsene und zwei Kinder freien Eintritt in die folgenden Zoos: 1. Arosa Bärenland GR 2. Plättli-Zoo Frauenfeld TG 3. Freilichtmuseum Ballenberg BE 4. Johns kleine Farm Kallnach BE 5. Juraparc Le Pont-Vallorbe VD 6. Zoo des Marécottes VS 7. Falconeria Locarno TI 8. Zoo Magliaso TI 9. Zoo Hasel Remigen AG 10. Vogelwarte Sempach LU 11. Tropiquarium de Servion VD 12. Schlangenzoo Wallenwil TG 13. Sikypark Crémines BE 14. Zoo Basel 15. Tierpark Dählhölzli BE 16. Natur- und Tierpark Goldau SZ 17. Papiliorama Kerzers FR 18. Zoo La Garenne VD 19. Knies Kinderzoo SG 20. Zoo Zürich 21. Abenteuerland Walter Zoo, Gossau SG

Lederle schrubbt seine Hände. «Eine der Eucalyptussorten hinterlässt ­einen hartnäckigen Duft. Fast wie Katzenpisse, sagt meine Freundin.» Dabei dürfe sie sich nicht beschweren: «Wenn sie ein Kamel operiert hat, riecht sie abends auch exotisch.» Der Tierpfleger und die Tierärztin leben mit 20 Giftschlangen im Thurgau. Er hält seit Teenagerjahren Reptilien und wollte immer Tierpfleger werden. Als er aus der Schule kommt, gibts dafür in der Schweiz aber noch keine Ausbildung. Er lernt Kaminfeger und bleibt auf dem Beruf, bis er 2010 seinen Berufswunsch doch noch verwirklicht. Seit die Tiere letztes Jahr in Zürich eingezogen sind, ist er Mister Koala. Um sie zu verstehen, hat er in Australien von den Tierpflegern gelernt, was für seine «Grauen», wie er sie nennt, wichtig ist, damit sie sich wohlfühlen und im besten Fall vermehren. Die Eukalyptussträusse sind bereit. Lederle hängt sie in die Astgabeln im Innen- und im Aussengehege. Milo und Mikey dösen weiter. Maisy klettert sofort hinüber, setzt sich förmlich in ihren Strauss und mampft los. Lederle lacht: «Maisy ist nicht umsonst die schwerste der vier.» Die beiden Jungs werden später fressen, wenn ­ihnen ­danach ist. Wichtiger ist für ­Lederle, dass Pippa Appetit zeigt. Die Jüngste im Bunde sollte noch etwas zulegen. Sie hat es sich neben dem Strauss gemütlich gemacht und zupft sich schon erste Blätter heraus. Lederle wurde schon gefragt, ob er auch so ein Gemütlicher sei wie die Koalas. «Es färbt nicht ab», sagt er ­lachend. Ausserdem betreue er noch weitere 13 Tierarten, darunter auch schnelle Reptilien, Vögel und Beuteltiere. Ein richtig grosses Tier fehlt in seinem Revier. Darum geht er ab und an zu den Kamelen hinüber. «So 600 Kilo vor sich zu haben, die Flanke tätscheln und wissen, dass das Tier ­einen mit einem Tritt vom Platz hauen könnte, das hat was.» Morgen wird er die «Grauen» wieder wiegen, notieren, wie viel sie von welcher Sorte gemampft haben. Er wird frische Sträusse binden. Und es wird im Revier intensiver nach Eukalyptus duften als in jeder Sauna. MM

Koala Der Name bedeutet in der Sprache der Australischen Ureinwohner «trinkt nicht». ­Koalas fressen jeden Tag das Gleiche: nur Blätter und die Rinde des Eukalyptusbaums. Daraus ziehen sie auch die benötigte Flüssigkeit.

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So viele Stunden schläft ein Koala in 24 Stunden. Das sind zwei Stunden länger als das Faultier.

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Auch wenn wir ihn häufig als Koalabären bezeichnen. Der Koala ist kein Bär, auch nicht mit ihm verwandt. Vielmehr gehören Koalas zu den Beuteltieren, zu denen auch die Kängurus oder Wombats zählen.

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Milo, Mikey, Maisy und Pippa im Zoo Zürich sind die einzigen Koalas in der Schweiz. Der Koala ist eins von 156 Tieren in der Animal ­Planet Mania der Migros. Wer im Sammelfieber den Koala-Sticker findet, lernt im Video noch mehr über die süssen Grauen (S. 18).


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Ihr tolles Reiseprogramm: 1. Tag – Anreise nach Genua Fahrt im komfortablen Extrabus nach Genua, wo am Abend unsere Fähre Richtung Sardinien ablegt. Übernachtung an Bord. 2. Tag – Porto Cervo, Costa Smeralda Frühmorgens legt unser Schiff in Porto Torres an. Entlang der Küste erreichen wir Castelsardo, ein wunderschönes Örtchen, das spektakulär über dem Meer thront. Durch die zauberhafte Macchialandschaft Nordsardiniens geht es an die weltbekannte Costa Smeralda. Atemberaubende Felsformationen, zuckerweisse Traumstrände und ein Hauch von Luxus in den Küstenorten werden Sie begeistern. Übernachtung in Orosei. 3. Tag – Ein Besuch bei den Hirten im wildromantischen Herz der Insel Heute verbringen wir schöne Stunden im landschaftlich wunderbaren Herz der Insel. Inmitten der herrlichen Bergidylle sind wir zum Mittagessen bei den Hirten eingeladen. Wir geniessen traditionell sardische Köstlichkeiten

mit Wasser und Wein – ein unvergessliches Erlebnis in bester Gesellschaft! Übernachtung im Hotel vom Vortag. 4. Tag - Übers Gennargentu-Gebirge nach Cagliari Heute bezaubert uns das Gennargentu-Gebirge mit seinen grünen Gipfeln und der Gola di Gorropu, einem der tiefsten Canyons Europas. Auf kurvigen Strassen geht es bis auf 1100m in die Berge. Spektakulär ist dann die Abfahrt zurück auf Meereshöhe – Serpentinen mit schönen Ausblicken auf die Berge und das Meer bringen uns nach Tortoli. Über Muravera erreichen wir am Abend den Raum Cagliari. 5. Tag – Cagliari & Tharros Heute morgen zeigen wir Ihnen Sardiniens Hauptstadt bei einer kurzen Stadtführung. Freuen Sie sich auf Monumente, die eine tausend jährige Geschichte von Invasoren und verschiedenen Kulturen erzählen. Auf unserer Weiterfahrt nach Alghero treffen wir auf der Halbinsel Sinis die beeindruckenden Ausgrabungsstädten der Hafenstadt Tharros (Eintritt fakultativ). Übernachtung in Alghero.

6. Tag – Bosa & der Malvasia Entlang der zauberhaften Westküste fahren wir nach Bosa, ein kleines Handwerks- und Weinstädtchen. Das Städtchen ist unglaublich hübsch und wurde in die Liste der „10 schönsten Dörfer Italiens“ aufgenommen. Wir sind zu Gast in einer typischen Osteria und lassen es uns bei typisch sardischen Malvasia gut gehen. Übernachtung im Hotel vom Vortag. 7. Tag – Alghero & Schifffahrt zur Neptunsgrotte Bei einem gemütlichen Rundgang in Alghero fühlen Sie sich heute morgen in die spanische Vorherrschaft zurückversetzt. Am Nachmittag laden wir Sie zum Abschluss zu einer tollen Schifffahrt entlang der Küste ein. Bei ruhiger See wird die weltberühmte Grotta di Nettuno angefahren. Am Abend Einschiffung auf die Fähre nach Genua. Übernachtung an Bord. 8. Tag – Heimreise Am Morgen erreichen wir wieder Genua, von wo aus wir die Heimreise antreten.

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KOLUMNE | 12.8.2019 | 21

Comeback eines Gefühls Wir liessen Wunderkerzen an Ballonen steigen, assen Bananen aus dem 3.-Welt-­ Laden und Chili con Carne, Walter Lietha sang «Bim Vreni», und wir schwelgten ­unterm Sternenhimmel. Ich war am ersten ­Gurtenfestival! Friedlich und umwelt­ schonend sollte es sein, Alt und Jung sollten sich begegnen, Einheimische und Weit­­gereiste. Anfang Juli 1977 fand es statt, ­ das ­«1. Folk­festival Bern–Gurten», ich war noch ein Kind. Wobei ich mir nicht ganz ­sicher bin, ob ich nicht erst am zweiten ­Festival dabei war, ein Jahr später. Aber ­ «Ich war am ersten Gurtenfestival» klingt einfach besser.

Bild: Vera Hartmann

Bänz Friedli (54) hat ein Flair für kleine Festivals.

Nirgends waren Werbebanner zu sehen, man verteilte weder Energydrinks noch ­Präservative mit Sponsorenaufdruck, es gab keine Verlockungen und keine Verlosungen. Von Ländler bis Soul erklang alles, querbeet. Man war nicht, wie heute, hergekommen, ­ um die eine Band, genauer: den einen Hit ­ der einen Band, zu hören. Vielmehr ent­ deckte man Musikerinnen und Musiker, ­­ von denen man vorher noch nie gehört hatte: die sardische Folksängerin Elena Ledda, ­ den Jazz­bassisten Jamaaladeen Tacuma, den Iren Paul Brady, den Cantautore Edoardo Bennato. Ihre LPs stehen noch heute in ­ meinem Regal. Ein Get-together wars, vom Kleinkind bis zur Grossmutter – gemeinsam liess man sich überraschen.

Nun bin ich wieder am ersten Gurten­ festival. Sommer ists, die Sonne geht hinter der Hauptbühne unter, es spielt eine süd­ afrikanisch-italienische Band, deretwegen niemand hergekommen ist, doch aller Arme wogen im Abendlicht. Grossväter und Enkel tanzen. Und niemand zückt ein Handy, alle sind erfüllt vom Augenblick. Das ganze ­ Dorf trifft sich hier, es gibt ein Jassturnier, rare Filme werden gezeigt, ein Zauberer be­zaubert Kinder und Eltern, in Bars, die ­ wie ­Waldhütten aussehen, wird musiziert, ­gequatscht, gelacht. Welch beglückendes ­Erlebnis! Und wissen Sie, was? Es ist 2019, dieses Festival findet schon zum 20. Mal statt. «Waldstock» heisst es. Eine beseelte Crew von über 400 Freiwilligen, vorab aus Pfadi, Jungwacht und Blauring, «chrampft» dafür und wacht d ­ arüber, dass der Anlass nicht zu gross wird. Alle, von der Seniorin bis zum Teenager, leisten tage- und nächtelang Fronarbeit, schenken Eistee aus, backen Flammkuchen, weisen die wenigen Autos und die vielen Fahrräder ein. Das schönste Festival, das ich je erlebt habe, klein und wunderfein. Und ich könnte schwören, dass ich wirklich schon am allerersten Gurtenfestival war. Wo sonst hätte ich Ralph McTell «Streets of London» singen gehört? Er war der Star der ersten Ausgabe. Aber das war nicht so wichtig. MM Bänz Friedli live: 15. August, Stein am Rhein SH, Theaterfestival «nordArt»

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Lilian Ariokot (24), Bäuerin in Uganda, überwindet den Hunger


22 | 12.8.2019 | KINDER

Spass im Sägemehl «Mein Name ist Sara, und ich bin neun ­Jahre alt. Seit zwei ­Jahren besuche ich einmal wöchentlich das Schwingtraining. Mein Vater war­­früher auch Schwinger. Ich nehme pro Jahr an sechs Schwingfesten teil. ­Bevor ich antrete, übe ich zusätzlich mit meinem Vater zu ­Hause. Meine Zweige hängen an einem ­Holzbrett bei uns im Haus. Zweige sind die Abzeichen, die man bekommt, wenn man sich an der Spitze der Rangliste klassiert hat.»

Schnuppern Ist Schwingen vielleicht auch etwas für dich? Am 31. August kannst du es herausfinden: Der Eidgenössische Schwingerverband ­organisiert mit der ­Unterstützung der ­Migros den Schwinger-Schnuppertag in über 120 Schwingklubs der Schweiz. Mädchen, Jungen, Schweizer, ­Ausländer: Alle sind herzlich willkommen. Infos: esv.ch/jugend


KINDER | 12.8.2019 | 23

Mein Hobby

«Schwingen stärkt das Selbstvertrauen» Sara hat ein handfestes Hobby: Sie ist Hosenlüpferin. Dabei hat sie sich auch schon mal ein Stück Zahn abgebrochen. Aber sie ist furchtlos und ehrgeizig: Ihr Ziel ist es, Schwingerkönigin zu werden. Text: Nora Zukker  Bilder: Gabi Vogt

«Schwingen ist nicht ­besonders gefährlich. ­ Ich habe zwar mal ein Stück Zahn verloren, ­aber nur, weil ich blöd fiel. Man muss sich gut konzen­t rieren und eine Strategie haben, wie man die Gegnerin besiegen will. Ich mache vieles nach Gefühl, das ist meine Taktik.»

Die Ausrüstung: «Die Schwingerhose ist das wichtigste ­Kleidungsstück bei diesem Sport. Den Gürtel darf man nicht z­ u eng schnallen, damit die Gegnerin noch gut zupacken kann.» «Im Training wärmen wir zuerst Arme, Beine und den Nacken auf. Dann­ steigen wir in die Hose, machen Purzelbäume und üben Schwünge. Danach machen wir noch Kraft- und Fitnessübungen: Liegestützen, Rumpfbeugen, Strecksprünge. Schwingen stärkt meinen Körper und auch mein Selbstvertrauen.» «Ein Gang – also eine Runde – dauert fünf Minuten. Um einen Zweig zu ­erhalten, muss ich vier Gänge ­gewinnen. Wenn meine Gegnerin ­­ mit beiden Schulterblättern im ­Sägemehl liegt, habe ich gewonnen. Es ist verboten, die Gegnerin zu würgen oder zu kneifen.» Saras Tipp « Alle zwei Wochen erscheint die Schwingerzeitung ‹Schlussgang›. Darin steht alles, was gerade aktuell ist in der Welt des Schwingens. Ich mag besonders das Rätsel im Heft.»

Schwingen «Der Schwingsport ist gut für den ganzen Körper. Man braucht dafür starke Beine und Arme und darf keine Angst ­davor haben, rücklings ins Sägemehl zu fallen. Ein Schwingfest ist immer etwas ganz Besonderes, das sollte jeder mal erlebt haben.»

Mein Klub «Ich trainiere jeden Donnerstag im Frauenschwingclub Urschweiz in Einsiedeln SZ, zusammen mit sechs anderen ­Mädchen. Eine unserer Trainerinnen ist die Schwingerkönigin ­Sonia Kälin (Bild links). Ich bewundere sie, weil sie so viel Kraft hat. ­ Mein Traum ist es, auch einmal Schwinger­königin zu werden.» frauenschwingcluburschweiz.ch


24 | 12.8.2019 | ALLTAGSSPRACHE


ALLTAGSSPRACHE | 12.8.2019 | 25

«Sprache kann ausgrenzen» Nichtssagende Worthülsen von Managern, politisch korrekte Sprachmonstrositäten und wolkiges Lebenshilfegefasel: Unser Alltag ist durchsetzt von sprachlichen Zumutungen. Der Philosoph Philipp Hübl erklärt die Hintergründe. Interview: Ralf Kaminski Bilder: Neumann und Rodtmann

S

prache war auch schon einfacher und klarer. Weshalb sind wir heute im Alltag mit so viel Geschwurbel und schwerfälligen Konstruktionen konfrontiert? Sprache transportiert mehr als Infor­mation. Deshalb wird in so vielen Bereichen daran ge­ feilt. Da ist die technokratische, übergenaue Beamtensprache mit Worten wie «Strassen­ begleitgrün» oder «Fahrtrichtungsanzeiger». Oder die übervorsichtige Sprache der Politik, die negative Assozia­tionen vermeiden will – so werden aus «Flüchtlingen» plötzlich «Geflüchtete». Mein Eindruck ist aber, dass in Deutschland die politische Korrektheit und die Technokratensprache ex­zessiver angewendet werden als in der Schweiz.

Beschäftigt sich gern mit auf­geblasener Sprachangeberei: Philosoph Philipp Hübl

Auf politische Korrektheit wird auch hier Wert gelegt. Wer als Journalist «Arme» schreibt statt «armutsbetroffene Menschen» oder «Transsexueller» statt «Transmensch» riskiert erboste Reaktionen. Sprache kann ausgrenzen, dafür sollten wir sensibler werden. «Zigeuner» war zum Bei­ spiel lange eine neutrale Bezeichnung, wird heute jedoch negativ wahrgenommen, auch von Sinti und Roma selbst. Das sollten wir respektieren. Aber wenn aus Minderheiten­ schutz eine Hypersensibilität entsteht, kann es ins Negative kippen. Woher kommt die Hypersensibilität? Die hat sich vor allem in der sehr gebildeten,

linken, urbanen Oberschicht entwickelt, gerade auch bei Akademikerinnen und Jour­ nalisten. Besondere sprachliche Sensibilität ist ein Erkennungsmerkmal für diese Grup­ pen geworden. Hingegen ist Asiaten und Schwarzen laut einer US-Studie politische Korrektheit gar nicht so wichtig – zwei Grup­ pen, die eigentlich davon profi­tieren sollten. 80 Prozent finden sie sogar eher nervend und sagen, es führe zu nichts Positivem. Weshalb ist sie denn der gut gebildeten Oberschicht so wichtig? Da dürfte wohl das schlechte Gewissen hin­ einspielen, so privilegiert zu sein. Ausser­ dem wollen sie damit anderen zeigen, dass sie moralisch sensibler und progressiver sind als der Durchschnitt. Aber kann man mit sensiblerer Sprache tatsächlich Einstellungen verändern? Es bleibt oft nur Kosmetik. Das Wort ist zwar ein anderes, aber die Einstellung zu den Men­ schen, die so benannt werden, verändert sich nicht. Deshalb kommen immer wieder neue Wörter auf. «Krüppel» etwa war bis weit ins 20. Jahrhundert ein neutraler Begriff, wurde durch «Behinderte» ersetzt und später durch «Menschen mit Behinderung». Der «Asylant» wurde zum «Asylbewerber», zum «Flücht­ ling», zum «Geflüchteten». Und ich wette, das ist noch nicht das Ende. Erst wenn sich tatsächlich die Einstellung ändert, kommt man aus dieser Sprachspirale heraus.


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ALLTAGSSPRACHE | 12.8.2019 | 27

Worte allein können also eine innere Haltung nicht ändern? Manchmal funktioniert es ein bisschen. Wenn ich zum ersten Mal damit konfrontiert bin, dass «transsexuell» negativ aufgenommen wird, sensibilisiert mich das möglicherweise, weil es mich dazu bringt, über Transmenschen und ihre Situation nachzudenken. Aber die Idee, dass ein einzelnes Wort direkt die Haltung einer Person positiv beeinflusst, ist Sprachmystik. Man weiss aus der Forschung, dass sich eingefahrene Einstellungen mit Worten nicht verändern lassen. Auch vor dem Umkehrschluss sollte man sich hüten. Nämlich? Nicht jeder, der statt «Geflüchteter» «Asylant» sagt, ist ein Fremdenfeind. Man kann aus den verwendeten Worten allein nicht auf die Gesinnung eines Menschen schliessen. Es kommt auf den Kontext an. Das heisst, die Bemühungen um korrekte Sprache bringen viel weniger als erhofft. Und lösen zudem bei manchen Abwehr aus.

So ist es. Mit einem zu intensiven Insistieren schiesst man oft über das Ziel hinaus. Weshalb eigentlich? Weil Menschen sich irgendwann in ihrer moralischen Identität eingerichtet haben und sie ungern aufgeben. Wenn einer kommt und sagt, hör mal, du hast dein Leben lang diskriminierende Worte verwendet, ist der erste Impuls oft Abwehr, nicht Einsicht. Es kommt zu Trotzreaktionen: «jetzt erst recht». Bei moralischen Vorwürfen halten die Leute oft besonders stark dagegen. Auch bei Themen, wo eine bestimmte Auffassung stark mit der eigenen oder der Gruppenidentität verbunden ist, wie Religion, Politik oder Verschwörungstheorien. Wenn überhaupt, hilft eher, an das Verständnis zu appellieren und zu sagen: Versetz dich in meine Lage, wie würdest du damit umgehen? Weshalb ist die Korrektheit vor allem bei den Linken ein so grosses Thema? Früher lag ihr Fokus auf der Umverteilung zwischen Arm und Reich, seit einigen Jahren

sind die identitätspolitischen Debatten stark ins Zentrum gerückt – auch weil die Universitäten vielfältiger und multikultureller geworden sind. Plötzlich können bisher marginalisierte Gruppen ihre Stimmen erheben, sind in Positionen, in denen sie gehört werden. Ausserdem geht es im heutigen Europa so vielen Menschen so gut wie noch nie zuvor. Also werden sie sensibler für Anliegen, die früher, als die Probleme grösser waren, unter den Tisch gefallen sind. Was raten Sie? Muss man jedes Sprachbedürfnis von jeder Gruppe berücksichtigen, egal, wie schwerfällig und unleserlich die Texte werden? Es ist nicht leicht, und man muss es immer wieder aufs Neue abwägen. Ich bin kein Freund von politischer Korrektheit und halte es für besser, die Dinge beim Namen zu nennen – das führt eher zu Veränderungen in den Einstellungen. Dennoch gibt es auch berechtigte Anliegen. Es bleibt nichts anderes, als mit der Zeit zu gehen und sich ein feines Ohr zu bewahren.

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28 | 12.8.2019 | ALLTAGSSPRACHE

Philosoph und Autor Im Management und in der Politik sind wenig aussagekräftige Worthülsen an der Tagesordnung. Will man sich möglichst wenig angreifbar machen, indem man klare Aussagen vermeidet? Oder unan­ genehme Nachrichten damit verschleiern? Das sind sicherlich die Hauptmotive für die vielen Allgemeinplätze, die vage positiv ­klingen, auf alles anwendbar sind, aber völlig unverbindlich bleiben. «Wir wollen die Nach­ haltigkeit stärken und den Wandel fördern.» Klingt doch gut, oder? Man eckt nicht an und kann sich gut dahinter verstecken. Aber funktioniert das wirklich? Nicht bei denen, die aufmerksam zuhören. Sie merken sofort, was nichtssagendes Geschwurbel ist. Aber wenn man nur mit hal­ ber Aufmerksamkeit dabei ist, was im heuti­ gen Zeitalter der zahlreichen Ablenkungen nicht ungewöhnlich ist, fällt man vielleicht darauf rein. Dann bleiben vor allem Emotio­ nen und Lautmalerisches hängen, also das, was auch in der Werbesprache gut funktio­ niert. Köstlich, lecker, saugfest – lauter Be­ griffe, die positive Emotionen auslösen, aber im Grunde völlig nichtssagend sind. Studien zeigen, dass Kunden im Laden bei Aktionen auch dann mehr Waren einkaufen, wenn sich der Preis zum Vortag gar nicht geändert hat. Das Signalwort «Aktion» funktioniert bei al­ len, die weniger aufmerksam sind. Menschen können nicht pausenlos hochkonzentriert unterwegs sein, darauf bauen nicht nur die Werber, sondern immer wieder auch Poli­ tiker und Manager. Und es fallen genügend Kunden und Wähler darauf herein. Ein erfrischendes Gegenbeispiel in der Politik ist Donald Trump, der spricht wie ihm der Schnabel gewachsen ist – ein Gegentrend? Trump ist auch deshalb so erfolgreich, weil er dank seiner Sprache authentisch wirkt, ­inklusive aller Grobheiten und Rücksichts­ losigkeiten. Genau mit dieser dezidierten ­politischen Unkorrektheit hat er seine Ziel­ gruppe besser angesprochen als alle anderen. Authentizität ist in der Politik definitiv ­wichtiger geworden. Aber auch wenn Trump auf Grobheiten verzichtet, spricht er klar, manchmal fast simpel. Bräuchte man mehr davon in der Politik? Eine klare, ehrliche Sprache ist immer von Vorteil. Unter den europäischen Nachwuchs­ politikern gibt es viele, die das beherzigen, und dadurch verständlicher und nahbarer geworden sind. Aber je nach Zielgruppe darf es nicht zu simpel werden. Die Wähler von Trump haben einen etwas niedrigeren Bil­ dungsstand und einen weniger analytischen Denkstil als die Wähler der Demokraten. Dinge möglichst einfach zu sagen, regel­

Philipp Hübl (43) war bis vor Kurzem Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Stuttgart. In seinem Buch «Die aufgeregte Gesellschaft» beschäftigt er sich mit Sprache, Emotionen, Moral und politischer Polarisierung. Hübl lebt in Berlin. Lesetipp: Philipp Hübl «Die aufgeregte Gesellschaft», Bertelsmann 2019, bei exlibris.ch für Fr. 25.50

matisch denken und dafür an Schicksal und übernatürliche Kräfte glauben. Leider gibt es dieses Sprachphänomen auch in den Geistes­ wissenschaften: Da werden manchmal triviale Erkenntnisse pompös präsentiert und so tiefe Weisheiten oder aufregende Forschungs­ ergebnisse vorgetäuscht. Hinzu kommt, dass die sprachliche Ausdrucksweise quasi als Eintrittskarte in die Akademikerwelt gilt – sie schliesst all die aus, die den Jargon nicht verstehen. Aber ich habe den Eindruck, dass auch da Besserung in Sicht ist. Wie gehen Sie selbst als Philosoph und Wissenschaftler damit um? Mein Gebiet ist die analytische Philosophie, da ist es besonders wichtig, verständlich zu schreiben, genau zu argumentieren und mit konkreten Beispielen zu operieren. Ich ver­ suche bewusst, möglichst einfach und klar zu formulieren, damit ein breites Publikum meine Texte verstehen kann. Natürlich kann man nicht auf alle Fachbegriffe verzichten, aber man kann sie erklären. Die Philosophie ist generell zugänglicher geworden. Heute gibt es viel mehr gut verständliche Ein­ führungsbücher als in meiner Studienzeit.

«Bildung schützt am besten davor, auf Worthülsen hereinzufallen.» mässig zu wiederholen und dabei auf starke Emotionen zu setzen, wie Trump das macht, würde Letztere eher abschrecken. Auch in der Wissenschaft und im Lebens­ hilfebereich wird gerne geschwurbelt. Manchmal, so scheint es, um simple Weis­ heiten oder Erkenntnisse mit komplexen Sprachgebilden überzeugender erscheinen zu lassen als sie sind. Ganz klar, besonders in der Lebenshilfe. Da gibt es grosse positive Worte wie «Leben», «Sinn» oder «verborgene Schönheit». Unter­ suchungen zeigen aber auch, dass es ein ganz bestimmter Typ Mensch ist, der sich davon be­ sonders angesprochen fühlt: Bauchmenschen, die eher nicht naturwissenschaftlich-mathe­

Was raten Sie im Umgang mit wissen­ schaftlichen Worthülsen? Im Gespräch würde ich einfach nachfragen: Was meinen Sie damit? Geben Sie ein Bei­ spiel! Viele fragen nicht nach, um sich keine Blösse zu geben, sie wollen nicht unwissend oder ungebildet wirken. Aber in der Philo­ sophie gilt es als Tugend nachzufragen. Wie wirkt sich all das Geschwurbel in so vielen Lebensbereichen auf uns aus? Erschwert es auch das klare Denken? Nein, wer klar denken kann, entlarvt jedes Geschwurbel. Besonders gut darauf trainiert sind Wissenschaftler, Juristen, aber auch Journalisten. Am besten schützt Bildung da­ vor, auf Worthülsen hereinzufallen. Und noch nie waren so viele Menschen so gut gebildet und informiert wie heute, vor allem in der westlichen Welt – wir leben in der aufgeklär­ testen Zeit, die es je gab, sind also besser denn je vorbereitet, um Unsinn oder Desinforma­ tion zu entlarven. Der Zweifel an Fakten und Wissenschaft ist nur auf eine kleine, oft politisch ideologisierte Gruppe beschränkt. Was ist Ihre Prognose für die Zukunft – wird die Sprache wieder klarer? Ich glaube schon. Die grosse Sehnsucht nach Authentizität bei der jüngeren Gene­ ration dürfte sich auch auf die Sprache auswirken: Technokratisches Geschwurbel wird eher abnehmen. Und je fairer und liberaler die Gesellschaft wird, je mehr ihre diversen Gruppen gleichwertig neben­ei­nander stehen, desto unnötiger wird politische Korrektheit. MM


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30 | 12.8.2019 | GESUNDHEIT

Ferienandenken sind eigentlich etwas Schönes. Doch sie können auch Bauchschmerzen bereiten oder Fieber verursachen. Bei welchen Krankheitssymptomen ist nach den Ferien ein Arztbesuch sinnvoll? Text: Silvia Schütz Was sind die Ursachen? Welches sind die typischen Beschwerden, mit denen ­Patienten nach den Ferien die Arzt­praxis aufsuchen?

An erster Stelle stehen Infek­ tionskrankheiten, allen voran Durchfall, aber auch Erkältung oder grippeartige Erkrankun­ gen. Nach Reisen in tropische Gebiete können zudem schwere fiebrige Erkrankungen auf­ treten. Typische Tropenkrank­ heiten wie etwa Malaria sind heute dank guter Vorsorge eher selten. Häufig treten Rücken­ schmerzen auf – das Camping­ bett war zu weich oder zu hart – oder Verletzungen, die nach ­einer Erstversorgung im Ferien­ land in der Praxis weiter betreut werden müssen, zum Beispiel ein verstauchtes Gelenk oder ein ge­brochener Zeh.

Durchfall wird meistens durch Viren verursacht. Dauert er ­länger, können spezielle Bakterien oder Parasiten dahinter­ stecken. Oft ist ungeschützter Geschlechtsverkehr ein Grund für «spezielle Erinnerungen» an die Ferien, dazu gehört zum ­Beispiel Syphilis. Wie soll man reagieren, wenn man nach den Ferien erkrankt?

Genauso wie sonst auch: Wer ­etwas hat, sich das nicht erklären oder sich nicht selber helfen kann, sollte zum Hausarzt oder zur Hausärztin. Zwar werden heute schnell Dr. Google oder Dr. App konsultiert – jedoch nicht immer mit einem richtigen Resultat. Oft sind die Informa­ tionen aus dem Internet sogar irreführend.

Bei welchen Symptomen sollte man zwingend zum Arzt?

Wenn der Durchfall länger als zwei Wochen dauert, das Fieber anhält oder bei blutigem Stuhl. Ein normaler Durchfall heilt meistens nach einigen Tagen von ­selber ab. Grundsätzlich ist wichtig: genug t­ rinken, eine ­Nahrungspause ­einlegen und ­danach die Er­näh­rung langsam aufbauen. Rückenschmerzen ­lösen sich oft innerhalb von ­Tagen – allenfalls mit einem Schmerzmittel – von selber. Worauf ist nach Ferien in Europa zu achten?

Grundsätzlich kann man sich überall einen Reisedurchfall oder eine Atemwegsinfektion holen. Verdorbene Speisen, ­verunreinigtes Trinkwasser, schlechte Klimaanlagen, zum Beispiel im Flugzeug, oder ­hustende Mitmenschen gibt es überall. Vorsichtige meiden auch in Europa während der ­Ferien Ungekochtes wie Salate, Glaces oder nicht schälbare Früchte und trinken nur Wasser aus zuvor ungeöffneten Flaschen. Wichtig: Im Flugzeug genügend trinken, um die Schleimhäute nicht austrocknen zu lassen.

Bilder: iStock, Getty Images, zVg

Souvenirs, die keiner will


GESUNDHEIT | 12.8.2019 | 31

550 Schön wars! Wenn nach den Ferien Krankheits-­ symptome auftreten, ist Achtsamkeit angesagt.

Welche Symptome sind nach ­Ferien in den Tropen und in ­Afrika, Südamerika und im ­Gebiet Asien/Pazifik im Auge zu behalten?

Bei länger anhaltendem Durchfall, Fieber, Hautausschlägen, nicht erklärbaren Schmerzen oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl sollte man den Arzt aufsuchen. Wann muss ein Patient ­ zum Spezialisten?

Nach speziellen Unfällen, gewissen Infektionskrankheiten oder wenn der Zustand des Patienten unklar ist, verweist ein Hausarzt den Patienten an den Spezialisten. In den weitaus häufigsten Fällen ist es jedoch nicht nötig, direkt nach der Heimkehr einen Facharzt aufzusuchen. MM

Millionen Menschen ­erkranken pro Jahr weltweit an Durchfall. 230 000 sterben jährlich daran. Die verschiedenen Ausprägungen der Erkrankung machen ­Diarrhö zur häufigsten Krankheit, die durch kontaminierte Nahrung und Flüssigkeit ver­ ursacht wird.

325

Millionen Menschen ­waren 2015 weltweit Träger von Hepatitis-Boder -C-Viren. Jedes Jahr ­sterben 1,34 Millionen daran. Das ist vergleichbar mit Tuberkulose oder HIV, jedoch ist die Tendenz, an Hepatitis zu erkranken, steigend.

87

Länder stellen für ­Reisende ein Risiko für Malaria dar. Sie liegen in Afrika, Asien sowie in Nord- und Südamerika. Quelle: World Health ­Organization (WHO)

Dr. med. Peter Schläppi, Facharzt für ­All­gemeine Innere Medizin bei ­Medbase, hat ­unsere Fragen ­beantwortet. In Zusammenarbeit mit

Das hilft bei Reisedurchfall Andere Länder, an­dere Speisen: Erfahren Sie, wie Sie Reisedurchfall vorbeugen und wie Sie ihn behandeln können. migros-impuls.ch/­ reisedurchfall

iMpuls ist die Gesundheits­ initiative der Migros.


32 | 12.8.2019 | GENUSS

Gemüse mit Pfiff

Grillgemüse muss nicht immer direkt auf den Rost. Gut verpackt, lässt sich Gemüse über der Glut auch dampfgaren. Verfeinert wird es mit Honig-Nüssen, Limette und Sprossen. Rezept: Andrea Pistorius

Lauch wird häufig nur als Beigabe verwen­ det – etwa in Eintöpfen. Dabei hat er das aro­ma­ tische Potenzial zum Hauptakteur. Besonders auf dem Grill sind die ­langen Stangen beliebt.

Limetten sind weni­ ger sauer als Zitronen, dafür verfügen sie über komplexere ­Aromen und über mehr Saft.

Jetzt dauerhaft ­günstiger: In der Migros sind die Honey Nuts ab sofort günstiger. 150 Gramm kosten neu Fr. 2.20 statt 2.70.


GENUSS | 12.8.2019 | 33

MEHR ­GEMÜSE VOM GRILL mit Couscous auf migusto.ch/­­ gemuese-couscous

Karotten-Lauch-Gemüse mit Nuss-Sauce

Statt auf dem Grill bei 250 °C während 15 bis 20 Minuten im Backofen zubereiten.

Zutaten für 4 Personen 600 g Bundkarotten 500 g Lauch Salz Pfeffer 0,5 dl Olivenöl 1 Peperoncino 2 grosse Knoblauchzehen 1 Limette 150 g Nussmischung, z. B. Party Honey Nuts 20 g Sprossen, z. B. Rettichsprossen Zubereitung 1. Grill auf 250 °C vorheizen. Karottengrün

kürzen. Karotten putzen. Lauchstangen längs halbieren, waschen. Zwei grosse Stücke ­Alufolie auslegen. Diese mit Backpapier be­ legen. Gemüse darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenig Öl und Wasser da­ rüberträufeln. Folien gut zu einem Päckli verschliessen. Peperoncino längs halbieren, entkernen und mit dem Knoblauch hacken. Wenig Öl in einer Pfanne erhitzen. Knob­ lauch und Peperoncino beigeben und hell­ braun rösten. Mit restlichem Öl mischen und abkühlen lassen. 2. Limette auspressen. Nüsse im Cutter grob hacken. ¼ davon beiseitestellen. Restliche Nüsse mit Limettensaft und Knoblauchöl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rettichsprossen ­bereichern ein Gericht mit Farbe und pikant-­ scharfem Aroma.

Bild und Styling: Veronika Studer

3. Gemüsepäckli auf dem Grill bei hoher Hitze 15–20 Minuten grillieren. Mit beisei­ tegelegten Nüssen und Sprossen anrichten. Nusssauce dazuservieren.

Zubereitung ca. 30 Minuten    Einsteiger + 15–20 Min. grillieren Preis:

günstig

Pro Person ca. 11 g Eiweiss, 33 g Fett, 20 g Kohlenhydrate, 1850 kJ/450 kcal


34 | 12.8.2019 | GENUSS

Griechische Nächstenliebe Zwei Stunden lang arbeitet die IT-Assistentin und Halbgriechin Amanda Schnüriger an ­­ ihrem ­Moussaka. In ihrer Familie ist es üblich, sich gegenseitig einzuladen und zu bekochen. Text: Lisa Stutz Bilder: Filipa Peixeiro

P

rüfend hält Amanda Schnüriger die Hand über die Pfanne: Das Olivenöl ist heiss. Als sie eine Auberginenscheibe nach der anderen reinlegt, zischt und blubbert es. Die Halbgriechin kocht heute ein Moussaka. Dazu gibt es Feta im ­Filoteig mit einer Honig-Sesam-­ Marinade und Tzatziki. Mit dem Pfannenwender hebt sie eine Auberginenscheibe an. «Ich muss den richtigen Moment erwischen, um sie zu wenden», ­erklärt sie. Wann der da ist, hat sie von ihrer Grossmutter gelernt. Seit der Kindheit steht sie gerne neben ihr in der Küche und schaut genau zu. Oma war es, die ihr erklärt hat, wie man beim Moussaka vorgeht und welche Gewürze wozu passen. «Sie hat mir auch Dankbarkeit ­beigebracht für das, was wir haben», erzählt die 29-Jährige, die nun ­beschlossen hat, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Sie wendet die Scheiben. In Griechenland besitzen ihre Grosseltern einen Garten, wo sie Zutaten für ihre ­Rezepte pflücken. Alle zwei Jahre besucht Schnüriger sie dort, es ist jedes Mal ein grosses Wiedersehen.

Amanda Schnüriger schiebt die Kartoffelscheiben für das ­Moussaka in den Ofen (r.). Die Zucchettischeiben werden in der Bratpfanne angebraten (u.). Pelati und Lorbeerblatt zum angerösteten ­Hackfleisch geben (ganz unten).

Die Grosseltern blieben 30 Jahre 30 Jahre lang haben die Gross­

In der griechischen ­Küche wird mit viel ­Olivenöl gekocht. In Griechenland wachsen rund 50 verschiedene Olivensorten. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen auf dem Peloponnes, auf Kreta, Lesbos und anderen Inseln. Amanda Schnürigers ­Eltern importieren ­selbst Olivenöl von ­griechischen Bauern.

eltern in der Schweiz gelebt; sie ­kamen in den 1960er-Jahren wegen der Arbeit. Amandas Mutter und deren Geschwister sind in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Später, als die Mutter berufs­ tätig war, war Amanda oft bei den Grosseltern. «Die ersten Jahre meines L ­ ebens waren sehr griechisch», sagt sie mit einem Lachen. An den Griechen gefallen ihr die Mentalität, die Wärme, die Gastfreundschaft. Aber auch das gute ­Essen und den Wein mag sie. «Wir leben mit dem Kochen das Prinzip der Nächstenliebe», ergänzt die ­Winterthurerin. In ihrer Familie sei es üblich, sich gegenseitig einzuladen und zu bekochen. Alle Themen ­werden beim Essen besprochen,


GENUSS | 12.8.2019 | 35

Kochwelten Bei der Migros arbeiten Menschen aus 154 Na­ti­onen. Mitarbei­tende mit ­Wurzeln im Ausland v­ erraten ­traditionelle ­Rezepte aus ihrer Heimat.

Zubereitung 1. Auberginen salzen, 30 Mi­ nuten stehen lassen. An­ schliessend sorgfältig trocken tupfen. Öl in einer Pfanne er­ hitzen. Die Scheiben von jeder Seite golden anbraten. Her­ ausnehmen und auf einem Teller belegt mit e­ inem Kü­ chenpapier abtropfen lassen. 2. Erneut Öl in der Pfanne er­ hitzen und die Zucchetti­ scheiben anbraten. Dasselbe mit den ­Kartoffelscheiben. ­Alternativ können die Kartof­ felscheiben auch bei 200 °C im Ofen zubereitet werden (10 Minuten pro Seite, obere Backofenhälfte).

ob erfreulich oder unerfreulich. «Wir zeigen unsere Liebe durchs Essen», fasst Schnüriger zu­ sammen – mit der Zeit, die sie ­investieren, und den guten ­Produkten, die sie verwenden. Zehn Liter Olivenöl im Jahr

Alle Auberginenscheiben sind goldig angebraten. Amanda Schnüriger gibt sie auf einen Teller und stellt sie beiseite. Ein neuer Guss Olivenöl kommt in die Bratpfanne. «Ich verbrauche etwa zehn Liter Olivenöl im Jahr», erzählt die Winterthure­ rin schmunzelnd. Sie bezieht es von den Eltern: Um Griechen­ land in der Krise zu unter­ stützen, gründeten sie eine ­Firma und importieren seither hochwertiges Öl von griechi­ schen Olivenbauern. Sie ver­ kaufen es über ihre Website und auf dem Winterthurer Markt. Diesmal brät Schnüriger im Olivenöl gehackte Zwiebeln und etwas Knoblauch an. Sie streut Zucker darüber, so werden sie caramellisiert. Es duftet nun richtig gut in der kleinen Küche. Routiniert mischt sie Tomaten­ püree unter und gibt Lamm- und Rindshackfleisch dazu. Sie streut Zimt über die Fleischmasse, fügt Tomaten bei und legt ein Lor­ beerblatt dazu. Das Ganze muss jetzt köcheln. Ein Moussaka zuzubereiten, sei sehr aufwendig, erklärt Amanda Schnüriger, die bei der Migros als Assistentin zweier IT-Chefs tätig ist. Deshalb hat sie es schon länger nicht mehr gekocht. Ihr Freund Raphael ist noch nie in den Genuss gekom­ men – deshalb ist er heute auch da und freut sich sehr. Es klingelt an der Tür. Noch mehr Besuch? Natürlich, schliesslich ist Schnüriger ­Halbgriechin. Mit grossem Hallo werden ihr Bruder David und dessen Freundin Belinda emp­ fangen. Doch Amanda muss

z­ urück in die Küche. «Bei die­ sem Gericht ist ein gutes Zeit­ management wichtig», sagt sie. Etwa zwei Stunden kocht man für ein gelungenes Moussaka. Nachdem sie eine Béchamel­ sauce zubereitet hat, stellt die Gastgeberin eine Gratinform vor sich auf den Küchentisch. Das Schichten beginnt. Wie bei einer Lasagne werden die Zutaten übereinandergelegt: Kartoffelscheiben, Auberginen­ scheiben, Zucchettischeiben, das Hackfleisch. Dann kommt die Béchamelsauce hinzu und zum Schluss der geriebene ­Parmesankäse. Dazu gibts Feta und Tzatziki

Das Moussaka muss nun eine halbe Stunde lang in den Ofen. Die Zeit nutzen die Köchin und ihr Freund Raphael, um den Feta im Filoteig und das Tzatziki zuzubereiten. «Wow!», zeigen sich die Gäste erfreut, als Amanda Schnüriger ihnen das fertige Moussaka ­präsentiert. Ihnen läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Das griechische Zusammensein ­kann ­beginnen: essen, lachen, ­trinken, schwatzen – und fleissig ­nachschöpfen. MM

Moussaka Zutaten für 4 Personen 400 g festkochende Kartoffeln, geschält, in Scheiben geschnitten 400 g Auberginen, vom Stiel ansatz befreit, in Scheiben geschnitten 400 g Zucchetti, in Scheiben geschnitten 500 g Hackfleisch, Lamm / Rind gemischt 2 Zwiebeln, fein gehackt 4 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 grosse Dose Tomaten, geschält 1 EL Tomatenpüree 1 Lorbeerblatt 1 TL Zimt 1 TL Zucker 4 Eier 40 g Butter 40 g Mehl 375 ml Milch 100 g Parmesan oder anderen geriebenen Käse Olivenöl Muskat, Salz, Pfeffer

3. In einer Pfanne Öl erhit­ zen, Zwiebeln und Knoblauch an­braten. Zucker darüber­ streuen, damit sie caramelli­ sieren. Das Tomatenpüree dazu­geben. Hackfleisch in die Pfanne geben, weiter anbra­ ten und mit Zimt, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. To­ maten und das Lorbeerblatt zufügen. Unter stän­digem Rühren köcheln lassen, bis sämtliche Flüssigkeit ver­ kocht ist. Das Lorbeerblatt entfernen, nochmals ab­ schmecken. Den Topf vom Herd nehmen und 2 Eier un­ terrühren. 4. In einem Topf die Butter ­zerlassen. Mit Mehl bestäu­ ben und kurz anschwitzen. Nach und nach die Milch zu­ giessen und unter Rühren dicklich ein­kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat­ nuss abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, e­ inen Esslöffel Käse und die restli­ chen Eier hineinrühren. 5. In einer genügend grossen Gratinform die Kartoffel-, ­Zucchetti- und Auberginen­ scheiben schichten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss wür­ zen. Anschlies­send die Hack­ fleischmasse gleichmässig da­ rauf verteilen und mit der Béchamelsauce übergiessen. Mit Parmesan bestreuen. Die Moussaka bei 200 °C / 180 °C Umluft im vor­geheizten Backofen auf mittlerer Höhe 30–40 Minuten backen.


36 | 12.8.2019 | GENUSS

Wissensbissen Produkt der Woche

100 000

Kilometer müssen Bienen ungefähr zurücklegen, um ein Kilogramm Honig zu produzieren. Dabei sammeln sie etwa drei Kilogramm Nektar.

Hört, hört: Tipps rund um den Garten bekommt man vom «Garten­ Radio» zu Ohren: Die Radio­ journalisten Heike Sicconi und Stefan Quilitz tischen interessante Geschichten auf. So berichten sie etwa von ihrem Besuch auf dem Monte Verità im Tessin oder vom Teeanbau. Die Profes­ sionalität der Sprecher und der Aufbereitung machen jede Folge zum Hörgenuss. gartenradio.fm

GARTEN

Johannisbeersträucher: schneiden und ernten Die Zeit nach der Ernte von roten und weissen Johannisbeeren ist optimal, um die Sträucher zurückzuschneiden. Den reichs­ ten Ertrag bescheren die Seiten­ triebe an zwei- bis dreijährigen Zweigen, deshalb entfernt man ältere Haupttriebe zur Verjün­ gung. Triebe, die Früchte getragen haben, kappt man auf einen Zentimeter. Bodennahe Seiten­ triebe sollte man ebenfalls schnei­ den, weil sie nur wenig Licht ab­ bekommen und die Beeren daran deshalb kaum voll ausreifen.

Pfannenhilfe

Wenn ich Panna cotta mit Vanille ­zubereite, sinken die feinen schwarzen Pünktchen immer ab. Wie bleiben sie gut in der Creme verteilt?

Das Absinken des ­Vanillemarks kann man verhindern, ­indem man den ­heissen Vanillerahm bei gelegentlichem ­Umrühren abkühlen lässt, bis die Masse geliert. Erst danach füllt man den Rahm in Portionengefässe. Besonders schnell kühlt d ­ ie Masse in einer Schüssel mit Eiswasser ab. Eine andere Möglichkeit, die «Pünktchen» an Ort und Stelle zu halten: einen Teil des Rahms steif schlagen statt erhitzen. Danach den Schlagrahm u ­ nter den leicht ab­gekühlten Vanillerahm ziehen.

Claudia Schmidt Food-Redaktorin

Illustration: Felice Bruno; Bilder: iStock, zVg

Süss und saftig: Die Steinfrüchte sind jetzt so richtig zum Reinbeissen. Sie punkten nicht nur geschmacklich, sondern auch ernährungsphysiologisch: Aprikosen haben reichlich Vitamine und Kalium bei wenig Fett und Kohlenhydraten. Und da sie nur eine geringe Menge an Fruchtsäure enthalten, sind sie auch gut verträglich für Menschen mit empfindlichem Magen.


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38 | 12.8.2019 | FAMILIENAUSFLÜGE

In der Höhe der Hitze entkommen

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Wandern ist doof? Stimmt nicht! Vier coole Bergerlebnisse für Klein und Gross, die imponieren und garantiert abkühlen.

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Abenteuer auf der Gemmi

Sogar Goethe kam hier v­ orbei – wandernd – und schrieb auf, was ihn an der Felswand ­vor dem Gemmipass so faszi­nierte. Heute ist die Region um den Gemmipass und die Gemmi selbst ein b ­ eliebtes Ziel für Fami­ lien und Freunde der Bergwelt nahe ­Leukerbad VS. Bekannt sind vor allem der Saumweg über den Pass und Volksfeste wie das Schäferfest auf der Gemmi. famigros.ch/gemmi

   2

Abhängen im Hänge­mattenwald

Vom erlebnisreichen Heidi­ pfad, auf dem Kinder die Ziegen des Geissenpeters kennen­lernen, bis zur anspruchsvollen FünfSeen-Wanderung, die sich für ­einen Ausflug mit etwas älteren Kindern eignet: Der Pizol bietet Familien viel Abwechslung. Eine der vielen Attrak­tionen ist das Pizol-Memory, das ­an den Bergstationen Furt und Pardiel gespielt werden kann. Wer es ­eher gemütlich mag und ein be­ sonderes Naturerlebnis sucht, sollte sich den Hänge­mattenwald zwischen Pardiel und Schwarz­ büel nicht entgehen lassen und einfach mal abhängen. famigros.ch/pizol

3

   3

Auf den Spuren der Schnee­geister

Zum Bachalpsee ob Grindel­­wald BE aufzubrechen, ist mehr als nur ein Ausflug. Es ist eine aufregende Reise zu einem der schönsten Aussichtspunkte in Europa. Ist man erst einmal dort, zeigen sich die Sprösslinge vom Anblick der Viertausender beein­

druckt. Und wenn sie dann erfah­ ren, dass dieser Berg Finster­ aarhorn und der andere Schreck­ horn heisst, schauen sie mit ­kindlicher Ehrfurcht zu den ver­ schneiten Gipfeln hoch. W ­ elche Zauberer und Schneegeister ­mögen dort oben wohl hausen? Die Höhenwanderung ist selbst für kurze Beinchen gut zu meis­

tern. Da sich rund um den See eine ­geschützte Moorlandschaft ­ausbreitet, gibt es noch viel mehr zu entdecken. Hier blühen Alpen­blumen in einer Farben­ pracht, dass jede Buntstift­ schachtel vor Neid erblassen könnte. Und mit etwas Glück grüsst auch noch das Murmeltier. famigros.ch/bachalpsee

Infos: famigros.ch/globi

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Rumtoben mit Globi Globis Alpenspielplatz in Engel­­berg OW umfasst 3000 Quadratmeter. Rutschen, Karussells, Federwippen, Kletterwand und Wasserwelt: Neben der ­Ber­g­lodge Ristis toben sich die Kinder mit Globi so richtig aus. Der grösste Kinderbuchheld der Schweiz erlebt mit ­seinen Fans zwischen den Buchdeckeln mittlerweile über ­ 85 Abenteuer. Auf dem Alpenspielplatz kommen einige dazu.  MM

Bilder: Gemmi Leukerpass Tourismus, Heidiland Tourismus, Pizolbahnen AG, Jungfraubahnen, Brunni-Bahnen Engelberg AG

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KOLUMNE | 12.8.2019 | 51

1, 2 ODER 3?

Plaudertasche Abends gibt es immer eine Geschichte. Oder zwei. Denn der Grosse (8) und der Kleine (3) sind sich nicht immer ­einig, in welches Abenteuer sie abtauchen möchten. Da wir nur mit «Globi im ­Zirkus» und «Globi bei den Höhlenbewohnern» verreist sind, habe ich nach einer Woche ­genug von Urzeitviechern und Kunststückchen. Früher erzählte ich dem Grossen immer Geschichten von Fritz Hasenfratz, seinem liebsten Plüschtier. Meistens erlebte Fritz in etwa das Gleiche wie wir – und das kam sehr gut an. Also fabuliere ich, wie Fritz sich von Zürich zum San Sal­vatore durchschlägt und dann nach Carona wandert. Als der Hase sich endlich mit müden Pfoten ins Bett legt, schläft der Grosse schon fast. Der Kleine aber ist elektrisiert, plaudert weiter und erzählt, wie sich auch all seine Plüschtiere auf den Weg ins Tessin machen. Ich v­ ersuche, ihn zu bremsen, er aber sprudelt weiter und sagt entschieden: «Ich erzähle, bis es draussen wieder hell ist.» – Und jetzt? MM 1  Ich lasse ihn weiterplappern und drifte langsam

Antwort 1: Wenn mir schon endlich jemand eine Gutenachtgeschichte erzählt, darf ich auch einschlafen. Was danach passiert, geht mich nichts mehr an.

Illustration: Lisa Rock; Bild: René Ruis

ins Reich der Träume ab. 2  Ich spreche ein Machtwort und bringe seine Geschichte zu einem abrupten Ende. 3  Ich verziehe mich und hoffe, er befördert sich selbst in den Schlaf, ohne den Grossen zu wecken. Monica Müller (44) hat zwei ­Buben, einen Mann, einen Job, einen Haushalt. Mal wäre sie gern mehr Leitwölfin, mal mehr Gandhi.

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KÖRPERGEFÜHL | 12.8.2019 | 53

Erst nackt, dann schamhaft Gerade ist der Kleine noch nackt und unbekümmert am Meer herumgehüpft, jetzt ist es dem Kind peinlich, entblösst zu sein. Eine sensible Phase, die Eltern Fingerspitzengefühl abverlangt. Text: Kristina Reiss 

D

er Achtjährige möchte nicht mehr mit seinen Eltern in die FKK-Ferien fahren, die Zehnjährige besteht plötzlich darauf, im Badezimmer allein zu sein, «damit mich keiner nackt sieht». Wie gehen Eltern damit um, wenn ihr Kind Scham und Körpergefühl entwickelt? «Eltern sollten darauf eingehen», sagt Beatrice Wyser ­Dahinden, Beraterin bei der ­telefonischen Elternberatungsstelle von Pro Juventute. Sie erklärt: «Ganz kleine Kinder erleben sich als Einheit mit den Eltern. Mit etwa zwei Jahren stellt das Kind fest, dass seine ­Gefühle und Wahrnehmungen nicht ­immer mit denen der Eltern über­ einstimmen – daraus können Schamgefühle entstehen.» Oft sind sie ­jedoch nicht in der Lage, es zu ­verbalisieren. Sie zeigen es dann zum Beispiel, indem sie sich abwenden oder Unwohlsein ausdrücken. Dann sei es wichtig, dass die Eltern darauf ein­gehen, sagt die Expertin. Oft jedoch haben Mädchen und Buben in diesem Alter Freude am Nacktsein – was gut ist und ein ­posi­tives Körpergefühl unterstützt. Erwachsene sollten sie deshalb nicht bremsen mit Sätzen wie «Zeig dich nicht nackt!». Tolle der Nachwuchs jedoch auch im Schulalter noch nackt herum, sei es wichtig zu erklären, weshalb das in der Öffentlichkeit ­keine gute Idee ist. Meist entwickeln Kinder in diesem Alter ohnehin ein Schamgefühl, setzen eigene Grenzen,

was Erwachsene ernst nehmen und schützen sollten. «Wenn ­Eltern ihr Kind in seiner Entwicklung wahr­ nehmen und mit ihm im Dialog ­bleiben, begleiten sie es zu einem ­verantwortungsbewussten Menschen», so die Elternberaterin. ­ «Das ist sehr wichtig, denn Kinder mit ­einem guten Körpergefühl sind ­weniger manipulierbar.» Eltern haben Vorbildfunktion

Doch was bedeutet das für FKK-­ Ferien? «Obwohl die Regeln dort meist sehr klar sind, kann es Kindern unangenehm sein, sich nackt zu ­zeigen», so Beatrice Wyser Dahinden. «Das s­ ollten Eltern unbedingt beherzigen und bei der Ferienplanung berücksichtigen. Einen Zwang zum Nacktsein darf es nicht geben.» Ähnliches gilt, wenn bei der Tochter das Schamgefühl erwacht oder wenn der Sohn plötzlich Mühe hat, sich in der Badi vor allen Leuten ­umzuziehen. Ein «Stell dich nicht so an» ist wenig hilfreich. «Grundsätzlich darf das Kind immer Nein sagen», so die Elternberaterin. «Auch wenn wir manchmal geneigt sind, Kinder nicht ganz ernst zu ­nehmen: Es ist wichtig, sie zu respektieren und dies auch zu zeigen.» ­­­ Nicht zuletzt haben Eltern durch ihre Vorbildfunktion grossen Einfluss – von ihnen lernen Kinder den Umgang mit dem eigenen Körper. Und dazu zählt auch der Respekt gegenüber den Grenzen und der Intimsphäre. MM

Bild: Getty Images

Tipps für Eltern • Auf die kindlichen Bedürfnisse achten. • Kleine Kinder nicht daran hindern, ihre Freude am Nacktsein auszuleben. Stattdessen sich selber

hinterfragen: Woher kommen meine Bedenken? Geht es um mich oder um mein Kind? • Das Kind auf keinen Fall dazu zwingen, sich irgend-

wo nackt zu zeigen, wenn es das nicht will. • Das Kind ernst nehmen: Kinder brauchen den Austausch und eine ­ Beziehung mit den Eltern.

Daraus entstehen die Regeln des Zusammenlebens. Aufgesetzte Regeln, über die man sich nicht ausgetauscht hat, bewirken das Gegenteil.

Ratgeber zum Downloaden: Broschüre der Stiftung Kinderschutz Schweiz (PDF-Format): «Sexualerziehung bei Kleinkindern und Prävention von sexueller Gewalt» www.migmag.ch/kinderschutz


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SCHNARCHEN | 12.8.2019 | 55

Massnahmen gegen Schnarchen Ursache Nummer eins ist Übergewicht. Versuchen S ­ ie, Ihr Gewicht zu reduzieren, denn auch Fettpölsterchen am Hals können die Atem­ wege verengen.

Betroffene können ein Lied davon singen: Wer durch den Mund atmet, schnarcht oft auch.

Dr. med. HansWolfgang Mahlo, Somnologe DGSM und Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde und Schlafmedizin, Medbase Kreuzlingen TG In Zusammenarbeit mit

Mehr zum Thema Schlafstörung Stress oder auch ­falsche Ernährung: Schlafstörungen ­können verschie­dene ­Ursachen haben. Im «iMpuls»-Dossier zum Thema fi ­ nden Sie alles, w ­ as Sie ­darüber wissen ­müssen. migros-impuls.ch/ schlafstoerungen

Schnarchen macht schlapp Das Geräusch ist schlafraubend – und nicht immer harmlos. Spätestens bei Atemaussetzern ist Handeln angezeigt. Text: Hans-Wolfgang Mahlo

M

eist ist Schnarchen einfach nur lästig. Es kann aber auch die Karriere kosten. Schnarchen begünstigt Bluthochdruck, Diabetes oder Herz­ infarkt, Albträume, schlechte Schul­ noten und Unfälle. Verantwortlich sind ­Engstellen ­in den Luft­wegen. Bereits im Kindesalter können Menschen ­lautstark schnarchen. U ­ rsache sind dann oft vergrösserte Mandeln, die die Luftströmung beim Atmen behindern. Sind die Engstellen ausgeprägt, kommt es sogar zu Atempausen (Apnoe) während des Schlafs und womöglich zu einer Sauerstoff­ unterversorgung. Dies kann unter ­anderem zu erhöhtem Blutdruck ­führen, der «Arterienverkalkung» Vorschub leisten und bewirken, dass insulinproduzierende Zellen in der Bauchspeicheldrüse absterben.

Bilder: iStock, zVg

«Sägen» beeinträchtigt auch das Umfeld

iMpuls ist die Gesundheitsinitiative der Migros.

Um den Sauerstoffmangel zu be­heben, erhöht der Körper den Sog b ­ eim Ein­ atmen – was wiederum die Schnarch­ geräusche verstärkt und zu häu­figem nächtlichem Aufwachen ­führen kann. Wer morgens müde ­oder mit Kopfweh

erwacht, tagsüber schläfrig und ­weniger leistungsfähig ist und mehr Fehler bei der Arbeit macht, ist also möglicherweise ein Schnarcher. Damit befindet man sich in guter Gesellschaft: Beinahe jeder Mensch schnarcht ab und zu. Etwa 45 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen aber «sägen» regelmässig – oft zum Missfallen der Partnerin oder des Partners; in einer Umfrage unter Schnarchpatienten berichtete ein Drittel von Beziehungsproblemen. In Härtefällen hilft eine Maske

Leider ist Schnarchen oft nicht ein­ fach zu beheben. Wenn kleine Mass­ nahmen nicht ausreichen, sollte ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt nach Eng­ stellen in den Atemwegen suchen. Dazu zählt zum Beispiel eine schief gewachsene Nasenscheidewand oder ein sehr langes Gaumensegel. Solange das Bindegewebe straff elastisch ist, hilft in manchen Fällen eine Opera­ tion. Bei Schnarchen mit nächtlichen Atempausen hilft die CPAP-Maske (continuous positive airway pressure). Sie hält die Atemwege durch leichten Überdruck offen. MM

Meiden Sie alles, was die Atemwege erschlaffen lässt. Dazu zählen abendlicher Alkoholkonsum und Schlafmittel. Bei «Rückenschnarchen» kann es hilfreich sein, das Kopfende des Betts höher zu stellen. Auch eine Seitenlagerungsweste aus dem Fachgeschäft kann helfen. Der oft empfohlene Tennisball, an der Rückseite des ­Pyjamas eingenäht, eignet sich hingegen nicht, weil er zu klein ist. Bei Engstellen in der Nase können Nasenflügel­ spreizer helfen. Abschwellend wirkende Nasensprays sind nicht ­ratsam, weil sie rasch zu ­ einer Gewöhnung führen und die Nasenschleimhaut schädigen. Eine Zahnschiene verhindert das Zurücksinken des Unterkiefers während des Schlafs. Singen oder DidgeridooSpielen kannn helfen, weil dadurch die Mundbodenmuskulatur trainiert wird. (Dazu sind allerdings noch weitere Studien nötig.)

Führt Schnarchen zu ­Gesundheits- oder anderen Problemen, sollte man es behandeln lassen. Bei ­Verdacht auf Apnoe kann eine Untersuchung im Schlaf­labor sinnvoll sein.


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Die grosse Starparade im Tirol Das schönste Volksmusik-Fest der Alpen – unschlagbar günstig! Zum 10-jährigen Jubiläum von volksmusik-reisen.ch 2019 mit dem grössten Schlager-Staraufgebot aller Zeiten: Hansi Hinterseer, Roland Kaiser, Semino Rossi, DJ Ötzi, Andy Borg, Marc Pircher, Maite Kelly & viele mehr

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1. Tag, Donnerstag – Anreise & Unterhaltungsabend Fahrt mit dem komfortablen Extrabus in die Region der Kitzbüheler Alpen. Nach der herzlichen Begrüssung im Hotel erwartet uns im geschmückten Festzelt in Ellmau der grandiose Unterhaltungsabend mit Semino Rossi, Marc Pircher und Andy Borg. 2. Tag, Freitag – Frühschoppen und Kaiserabend Freuen Sie sich auf einen fantastischen Tag inmitten der schönen Tiroler Bergwelt! Per Bahn geht es hinauf in die Höhe der Kitzbüheler Bergwelt. Oben angekommen erwartet uns im Panoramarestaurant und auf der Sonnenterrasse ein zünftiger Frühschoppen mit herrlicher Aussicht, Tanz & Musik. Verbringen Sie gemütliche Stunden in bester Gesellschaft! Am Abend steigt in Ellmau der grossartige

Ellmau am Wilden Kaiser

Kaiserabend mit Superstar Roland Kaiser & Band sowie tollen Überraschungsgästen. 3. Tag, Samstag – Achensee & Starabend Den heutigen Tag gehen wir gemütlich an. Nach dem Frühstück unternehmen wir eine schöne Panoramafahrt nach Pertisau am Achensee. Der smaragdgrüne See gehört zu den schönsten Seen Europas und begeisterte früher Österreichs Kaiser und heute Gäste aus aller Welt. Geniessen Sie den See, den verträumten Ort Pertisau und freuen Sie sich auf eine gemütliche Schifffahrt entlang der idyllischen Uferlandschaften. Zurück im Hotel bleibt noch etwas Zeit zur freien Verfügung ehe am Abend in Ellmau im geheizten Festzelt in Ellmau der Starabend mit Hansi Hinterseer, DJ Ötzi & Maite Kelly auf dem Programm steht. 4. Tag, Sonntag – Heimreise Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

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DIGITAL | 12.8.2019 | 57

Kundenfeedbacks: Alles sauber? Wo steige ich in Berlin ab? Tripadvisor weiss Rat. Und welches Buch nehme ich mit? Amazon verrät es sofort. Doch unter den Online-Bewertungen hat es Fakes. Text: Philipp Rüegg

Bild: Getty Images

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rfundene Bewertungen von Online-Angeboten schaden der Glaubwürdigkeit. Besonders ­betroffen sind Shops wie Amazon oder ­Reiseplattformen wie Trip­advisor und Booking.com. Belegbare Zahlen gibt es nicht. Die «Times» geht davon aus, dass ein Drittel der ­Bewertungen bei Bed-andBreak­fast-Angeboten nicht echt sind. Eine Analyse der «Washington Post» ergibt gar, dass die Mehrheit der Kundenurteile ­gekauft oder gefälscht ist. Auf 60 Prozent kommt die auf Falschbewertungen spezialisierte ­Plattform ­Fakespot. Fake-Bewertungen hinterlassen kann jeder. Nicht überall wird überprüft, ob man das entsprechende Produkt gekauft oder das Hotel wirklich besucht hat. Schwerwiegender als einzelne Ausreisser ist der systematische Betrug: Im Internet können für wenige Franken positive Feedbacks gekauft werden. Da sich Kritiken direkt auf den Umsatz auswirken können, ist der Anreiz zum Betrügen hoch. Wer isst schon gern in einem Restaurant, das bei Tripadvisor weniger als drei von fünf Sternen hat? backs. Sie kämen extrem selten vor: W ­ eniger als ein Prozent von Die Anbieter sehen kein Problem über 177 Millionen Bewertungen Falsche Bewertungen seien die auf der Plattform erwiesen sich Ausnahme, ist Tripadvisorals nicht echt, lässt die Firma ­Mediensprecherin Susanne ­verlauten. Immerhin: Nur registNguyen überzeugt: «Dank komrierte Nutzer mit Buchungen auf plexer Massnahmen ist die Zahl Booking.com können überhaupt von Betrugsversuchen relativ eine Bewertung hinterlassen. ­gering.» Feedbacks würden auto- Deshalb sieht Susanne Nguyen matisch durch ein System überin Bewertungen weiterhin eine prüft, bei Auffälligkeiten werfe wichtige Orientierungshilfe: ein Kontrollteam ein Auge drauf. «Früher gab es ausser KatalogAuch Booking.com bestreitet texten gar keine Infos. BewertunProbleme mit gefälschten Feedgen sind subjektive Erfahrungs-

So erkennt man falsche Bewertungen Extrem positive oder ­negative Wertungen: Wer jeden Aspekt in den Himmel lobt oder jedes Haar in der Suppe fin­ det, ist vielleicht e ­ twas voreingenommen. Blick auf Bewerter: Über das Profil eines Bewerters l­ assen sich Rückschlüsse ­ziehen, wie seriös er oder sie ist. Mehrere Bewer­ tungen in einer kurzen Zeitspanne sind ein ­Warnzeichen.

berichte, die vielen Nutzern ­helfen, einen besseren Eindruck zu bekommen, wie es vor Ort ­tatsächlich aussieht.» Wichtig sei, dass man sich klarmacht, was man möchte. Ein Pärchen, das ein romantisches Wochenende verbringen will, hat andere Ansprüche als eine Gruppe für den Junggesellenabend. Erwartungen lassen die Urteile unterschiedlich interpretieren. «Darum lesen unsere User durchschnittlich sechs bis zwölf Bewertungen», sagt Nguyen. MM

Unpersönlich: Echte Bewertungen sind in der Regel persönlich for­ muliert, mit spezifischen Details. Fakes erlauben oft kaum Rückschlüsse auf das Hotel und den Bewerter, damit sie möglichst breit einge­ setzt werden können.

Hier schreiben die Experten von Digitec über alles, was die digitale Welt bewegt.


58 | 12.8.2019 | BERUFSBILDUNG

Wettkampf der IT-Lernenden Die beiden Migros-Lehrlinge Nico Arquint und Nico Kobler

zählen landesweit zu den besten ihres Fachs. Im kommenden Jahr werden sie bei den Schweizer Berufs­meisterschaften SwissSkills antreten und um den Einzug ins internationale Finale kämpfen. Text: Ralf Kaminski  Bilder: Juventino Mateo-Leon

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ur die Allerbesten aus jeder Sparte dürfen 2021 an die Berufsweltmeisterschaften WorldSkills in Schanghai. Der 19-jährige Systemtechniker Nico Arquint und der 18-jährige Applikationsentwickler Nico Kobler wären natürlich gerne dabei. Dafür müssten sie allerdings im kommenden Jahr bei den SwissSkills in Bern den ersten oder zweiten Platz erreichen. «Die Konkurrenz wird hart sein», sagt Kobler. Arquint nickt. Er hat schon im vergangenen Jahr an den Schweizer Berufsmeisterschaften teilgenommen und immerhin Platz 14 von 28 erreicht. «Besser als ich nach dem Wett­bewerb erwartet hatte.» Aber nur schon dass die beiden IT-Lernenden der Migros sich kürzlich für die SwissSkills 2020 qualifiziert haben, ist für sie eine schöne Bestätigung. Bei den Applikationsentwicklern traten drei Migros-Lernende an, nur Nico Kobler schaffte die Qualifikation mit einer Bewertung von knapp 40 Prozent. «Der Beste erreichte 70 Prozent, ich habe keine Ahnung, wie der das gemacht hat.» Bei den Systemtechnikern war Nico Arquint der einzige Migros-Lehrling und schaffte knapp 80 Prozent – der beste 98. Acht Stunden höchste Konzentration

Für die Qualifikation mussten die beiden vier Stunden lang diverse Aufgaben nicht nur korrekt, sondern auch möglichst schnell lösen. «Je besser man mit den unterschied­ lichen Systemen vertraut ist, desto eher kennt man die einfachsten Lösungswege», erklärt Arquint. Zusätzlich gelernt haben sie dafür nicht. «Wer sich während der Lehre in der Schule und bei der Arbeit en­ gagiert, ist bereits ziemlich gut vorbereitet», sagt Kobler. An den SwissSkills werden die Aufgaben kniffliger sein, vor allem aber stehen die Wettkämpfer acht Stunden pro Tag im Einsatz. «Irgendwann wird es schwierig, sich noch richtig zu konzentrieren.» Die jungen Männer sind inzwischen im dritten Lehrjahr und arbeiten im IT-Alltag der Migros mit. Arquint hilft bei Störungen im IT-System, Kobler hat mit seinen Programmierkünsten dazu beigetragen, dass Kunden in der Migros-App eine Liste ihrer aktuellen Einkäufe vorfinden. Beide wurden bei der Berufswahl von ihren Vätern inspiriert, die ebenfalls in der Informatik arbeiten. «Bei uns zu Hause

Treten im Herbst 2020 bei den SwissSkills in Bern an: Die IT-Lernenden Nico Arquint (links) und Nico Kobler.


BERUFSBILDUNG | 12.8.2019 | 59

«Wer sich während der Lehre in der Schule und bei der Arbeit engagiert, ist bereits ziemlich gut vorbereitet.» Nico Kobler IT-Lernender Applikationsentwicklung

lagen immer irgendwelche Computerteile herum», sagt Arquint, der schon früh mit­ bastelte und rasch zum IT-Berater seiner Freunde wurde. Während Kobler sich schon als Kind beim Gamen fragte, wie das eigent­ lich genau funktioniert, was er da macht. Als es dann um eine Lehrstelle ging, war für beide das Fachgebiet keine Frage. Dass sie bei der Migros landeten, war Zufall. Beide bewarben sich bei mehreren Unternehmen. «Aber die Zusage der Migros kam so schnell, dass andere Firmen gar nicht mehr zum Zug kamen», sagt Kobler. Und für Arquint war klar, dass er zu einem Grossunternehmen wollte: «Da gibts einfach mehr Möglichkeiten.» Allerdings hätten sie es wohl beide auch bei Google versucht, wenn das US-Unternehmen damals in Zürich schon Lehrstellen angeboten hätte. Coole Nerds

Nico Kobler kann sich in jedem Fall auf Schanghai freuen, egal, wie er nächstes Jahr bei den SwissSkills abschneidet. Er bekam aus heiterem Himmel von seiner Schule das Angebot, im Oktober für ein dreiwöchiges Berufspraktikum in die chinesische Metro­ pole zu gehen. Dort wird er bei einer lokalen IT-Firma mitarbeiten können und nebenher noch ein wenig Mandarin lernen. Beide hoffen, dass sie nach der Lehre bei der Migros weiterarbeiten können. Aller­ dings möchten sie später, nach der RS, noch ein IT-Studium anhängen, entweder an der ETH oder einer Fachhochschule. Auch in der Freizeit sitzen sie oft vor dem Bildschirm: Kobler programmiert zum Spass, Arquint schaut gerne Serien und Youtube-­ Videos an. Zusätzlich haben sie aber auch ­offline Hobbys: Arquint spielt Klavier, Kobler geht Joggen und ins Fitnessstudio. Und sie sind sich einig, dass IT-Fans wie ihnen noch immer ein weltfremdes Nerd-Image anhängt. Gleichzeitig sind beide in ihrem Umfeld be­ gehrt, weil sie bei Problemen mit Alltagsgerä­ ten wie Smartphones und Laptops meist weiterhelfen können. «Wir sind quasi coole Nerds», sagt Arquint und lacht. MM

SwissSkills, WorldSkills und die Migros Zwischen dem 9. und 13. September 2020 werden Nico Arquint und Nico Kobler in Bern zusammen mit fast 1000 jungen Berufsleuten in rund 75 Lehrberufen um die Schweizer Berufsmeistertitel kämpfen. Die zentralen Berufsmeisterschaften SwissSkills finden ab 2020 alle zwei Jahre statt. Die Allerbesten können sich auf diesem Weg für die Teilnahme an den Berufs-­ weltmeisterschaften qualifizieren, die ebenfalls alle zwei Jahre stattfinden. Die nächsten WorldSkills werden zwischen dem 23. und 27. August in Kazan (Russland) durchgeführt. Mit 42 Teilnehmenden in 40 Berufen stellt die Schweiz die grösste D ­ elegation ihrer Geschichte. Die Migros ist offizielle Partnerin der Schweizer Berufsnationalmannschaft. Vor zwei Jahren überzeugte das Schweizer Team in Abu Dhabi mit 20 gewonnenen Medaillen, darunter elf WM-Titeln. Über ein Dutzend MigrosLernende aus diversen Bereichen haben an den SwissSkills 2014 und 2018 teilgenommen und je einmal den ersten, zweiten und dritten Platz gewonnen. Für die WorldSkills hat sich bisher jedoch noch niemand qualifiziert. Die Stiftung SwissSkills wird von Bund, Kantonen, Wirtschafts-, Branchenund Arbeitnehmerverbänden getragen. Sie will das Ansehen der Schweizer Berufsbildung mit ihrem dualen Bildungssystem stärken. Mehr Infos: swiss-skills.ch, worldskills.org, ict-berufsbildung.ch


60 | 12.8.2019 | MIGROS-NEWS

Aktuelle Preisänderungen Die Migros erhöht die Preise diverser Marroniprodukte. Die Gründe dafür sind die geringen Ernteerträge infolge der Gallwespenplage und die stark gestiegene Nachfrage nach Marroni aus Fernost. Ausgewählte Produkte

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KOLUMNE | 12.8.2019 | 61

Kein Stutz

Illustration: Rinah Lang

Mein Portemonnaie ist immer voll. So voll, dass ich es gar nicht mehr zubringe. Da sind Quittungen, Coiffeurterminerinnerungs­ zettelchen, Parktickets, Kärtchen der Ver­ sicherung, der Bank, der SBB, die Cumulus­ karte und der Mitgliederausweis der Schwei­ zer Paraplegiker Stiftung. Da sind ein Foto von meinem Schatzi und Durchfalltabletten – man weiss nie, wann was zum Einsatz kommt. Da sind zwei alte «Win-for-Life»-Lo­ se, die mir je fünf Franken einbringen wür­ den, wenn ich denn mal mit ihnen an einen Kiosk ginge. Was ich sagen will: Da ist unge­ heuer viel drin. Nur kein Bargeld. Ich gehöre zu der Generation, für die Bar­ geld irgendwie keinen Sinn ergibt, wenn man es mal ganz genau durchdenkt. Nehmen wir an, ich möchte gerne ein Sandwich kaufen ge­ hen. Ich bin in meinem Büro (im Folgenden Punkt A genannt), der Sandwichladen (Punkt B) ist 100 Meter weit entfernt. Der Bankauto­

Lisa Stutz (25) sucht die Balance zwischen urban und ländlich. Und pickt von beidem das Beste heraus.

mat (Punkt C) ist 70 Meter vom Büro entfernt und 80 Meter vom Sandwichladen. Wieso soll ich den Umweg von 50 Metern über Punkt C machen, wenn ich auch direkt von Punkt A nach Punkt B gehen kann, um dort mit der Karte zu bezahlen? Eben. Sie sind verwirrt? Ich auch. Fakt ist, dass ich – obwohl es mein Nach­ name anders vermuten liesse – nie Stutz dabei habe. Manchmal ist das auch ärgerlich. Gerade auf dem Land. Da kann man nicht überall mit Karte bezahlen. Oder erst ab einem bestimmten Betrag. Das steht dann auf einem Schild neben der Theke: «Kartenzah­ lung erst ab 10 Franken». Ich bin dann meist etwa bei Fr. 8.40 und muss mir irgendeinen Seich für Fr. 1.60 dazu kaufen. Dann wird sie halt noch um einen Colafrosch und einen Einhornschlüsselanhänger vergrössert, die Zahl der Quittungen, die mein Portemonnaie verstopfen. MM

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62 | 12.8.2019 | MIGROS LUZERN

Ortstermin Backstube: alles von Hand Mehrmals täglich wird in den Migros-Hausbäckereien frisches Brot gebacken, knusprig und duftend. Natürlich ohne Zusatzstoffe, dafür mit viel Know-how, Herzblut und Geduld.

Video:

Text: Lisa Savenberg  Bilder: Lisa Savenberg, Roger Binkert

migrosluzern.ch/ frisch-undhandgemacht

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n allen Zentralschweizer Migros-Filialen mit Hausbäckereien werden 70 Prozent aller Brote vor Ort frisch hergestellt. Ein Fliessband sucht man hier vergebens: Hier sind ausgebildete Bäcker am Werk, die vom Abwiegen der Zutaten bis zum Formen und Backen jeden Schritt von Hand ausführen. Sie verwenden nur natürliche Zutaten: Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Und je nach Brotsorte zusätzlich Nüsse, Kerne oder Öl. Neu sind alle Brote, die von A bis Z in der Filiale hergestellt werden, sofort erkennbar: an der Verpackung mit dem Logo «Frisch und handgemacht».

1 Für die Brotteige werden nur natürliche Zutaten und vorwiegend Schweizer Mehl verwendet.

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2 Aufs Gramm: Die Teigstücke werden vor dem Formen genau abgemessen. 3 Backen im Teamwork: 13 Mit­ arbeitende sind in der Hausbäckerei Zugerland tätig.   4 Rund 2000 Brote werden in der Hausbäckerei Zugerland pro Tag hergestellt – und alle von Hand.   5 «Nach dem Backen bringen wir das Brot noch ofenfrisch in den Verkauf», sagt Elmar Pichler, Leiter der Haus­ bäckerei Zugerland.   6 Neue Verpackung: Am Logo «Frisch und handgemacht» sind die in der Filiale hergestellten Brote jetzt sofort erkennbar.

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«In einem guten Brot steckt die Liebe eines Bäckers»

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lmar Pichler (im Bild) leitet die Hausbäckerei im Zugerland Steinhausen. Der 45-Jährige gibt Einblick ins Bäckerhandwerk und verrät seinen persön­ lichen Frühstücksfavoriten. Elmar Pichler, was bereitet Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Freude? Ich liebe das Handwerk – jeden Tag sehe ich, was ich hergestellt habe. Ausserdem schätze ich den Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden. Ihre Freude ist richtig spürbar, wenn sie ein warmes, duftendes Brot nach Hause mitnehmen können. Dieses positive Gefühl ist ansteckend. Was macht aus Ihrer Sicht ein richtig gutes Brot aus? Natürlich ist das von Mensch zu Mensch verschieden – der eine schwört auf Vollkornbrot, der andere auf einen Krustenkranz. Fest steht, dass man ein gutes Brot mit allen Sinnen wahrnimmt. Es schmeckt nicht nur, sondern riecht gut, ist schön knusprig und spricht einen auch visuell an.   In den Hausbäckereien werden die meisten Brote von Grund auf selber hergestellt. Wie gehen Sie dabei vor? Wir beginnen mit dem Ab­wiegen der Rohstoffe und der Teig­zu­ bereitung. Danach wird der Teig geknetet. Nach der drei- bis manchmal 24-stündigen Liegezeit wird der Teig geformt und kommt in den Gärraum. In der Ruhezeit entwicklen sich die Geschmacksstoffe. Je nach Brotsorte wird der Teig anschlies­ send z.B. mit Ei bestrichen, eingeschnitten oder mit Mehl bestäubt. Dann backen wir das Brot und bringen es ofenfrisch und lauwarm in den Verkauf.   Wie viele Brote stellt die Hausbäckerei Zugerland pro Tag her? Ungefähr 2000 Brote und Klein-

brote – am Wochenende kann es aber gut die zwei- oder dreifache Anzahl sein. Und alle von Hand? Natürlich! Jedes Brot ist ein Unikat, das von Fachleuten zubereitet wird. Sie bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung ein, aber auch viel Herzblut und Leidenschaft. Ein gutes Brot braucht nicht nur Zeit und einen sauberen Herstellungsprozess, sondern auch die Liebe eines Bäckers. Er holt das Beste aus einem Brot heraus.   Welches ist Ihr bevorzugtes Migros-Brot und was kommt «obendrauf»? Mein Favorit ist definitiv der Butterzopf, der gehört einfach auf den Zmorge-Tisch am Sonntag. Mit ein bisschen Bienen­ honig schmeckt er wunderbar, zudem hält er sich lange frisch. Im Übrigen beschert er uns auch viele Komplimente – manche Stammkunden kommen dafür extra aus Zürich zu uns. MM

Neun Mal in der Zentralschweiz In diesen Filialen wird Brot direkt in der Hausbäckerei hergestellt: Zug • MMM Zugerland Stein­ hausen • MM Metalli Zug Luzern • MMM Mall of Switzerland Ebikon • MMM Surseepark • MM Hofmatt Kriens • MM Schweizerhof Luzern • MM Sonnenplatz Emmenbrücke Schwyz • MMM Mythen-Center Schwyz Nid-/Obwalden • MMM Länderpark Stans

ÖFFNUNGSZEITEN

Die Woche mit Mariä Himmelfahrt Mittwoch, 14. August bis 18.30 Uhr Weggis Migros-Partner bis 19 Uhr Alpnach VOI Baar Brunnen Engelberg Goldau Hergiswil Neudorf Cham Rotkreuz Steinhausen Dorf Steinhausen Zugerland Unterägeri Zug Grabenstrasse Zug Herti Zug Metalli bis 20 Uhr Buochs Küssnacht Rigimärt Sarnen-Center Schwyz Mythen Center Stans Länderpark

Alle übrigen Filialen sind bis 17 Uhr geöffnet. Donnerstag, 15. August Brunnen  8–18 Uhr Engelberg  10–18 Uhr Goldau  8–18 Uhr Küssnacht Rigimärt  10–18 Uhr Weggis Migros-Partner 7.30–12 Uhr   Alle anderen Filialen sind geschlossen. M Daily & Bahnhof Luzern Mi  14.8.     6–22 Uhr Do 15.8.     6–22 Uhr Bitte beachten Sie die Plakatierung in Ihrer Migros-Filiale oder unsere Homepage migrosluzern.ch


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Demeter neu im Sortiment Ob Eier, Brot oder Tomaten – in ausgewählten Supermärkten der Migros Luzern finden sich diverse Lebensmittel neu auch in Demeter-Qualität. Das Label für biologisch-dynamische Landwirtschaft hat die strengsten Richtlinien für die naturnahe Lebensmittelproduktion. Text: Francesco Laratta, Lisa Savenberg

Bild: Schweizerischer Demeter-Verband

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as «biologisch» bedeutet, wissen mittlerweile fast alle: Verzicht auf Kunstdünger, keine chemischen Pflanzenschutzmittel und keine Gentechnik. Doch was heisst «biologisch-dynamisch», besser bekannt unter dem Namen «Demeter»? Den meisten ist der Begriff weniger geläufig. Eigentlich erstaunlich, denn das Label Demeter gibt es seit 1928 – es ist somit das älteste seiner Art. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft beruht nicht nur auf dem Verzicht auf künstliche Zusätze, son-

dern geht darüber hinaus: Den Boden nährt der Bauer mit hofeigenem Kompost, Pflanzen pflegt er unter Berücksichtigung der kosmischen Einflüsse. Tierbedürfnisse gehen vor

Tiere erhalten viel Auslauf und werden wesensgemäss gehalten – nicht die Tiere werden an das Haltungssystem angepasst, sondern die Ställe an die Bedürfnisse der Tiere. In der Verarbeitung sind nur wenige, produkt­ spezifische Hilfs- oder Zusatzstoffe erlaubt, künstliche Konservierungsoder Aroma­stoffe und Bestrahlung

sind verboten. Neu bieten auch 20 Filialen der Migros Luzern Früchte und Gemüse, Brot und Eier in DemeterQualität an. Sie sind mit dem auffällig orangen Demeter-Label gekennzeichnet und stammen aus der Schweiz und dem Ausland. Ein sanfter Ausbau folgt in den kommenden Monaten – bis Ende des Jahres wird das Sortiment rund 20 Produkte umfassen. MM Filialen mit Demeter-Produkten auf: migrosluzern.ch/demeter Demeter ist ein geschütztes Markenzeichen, unter dem biodynamisch erzeugte Produkte verkauft werden.

Gesunder Kreislauf: Die biologisch-­ dynamische Landwirtschaft stärkt den Boden, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen.


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MEINE MIGROS | 12.8.2019 | 69

Günstig picken beim Picknick Moira Desando aus Altstetten ZH und ihre Freunde ­geniessen die Nachmittage an Sommerwochenenden am liebsten am Wasser, zum Beispiel an der Limmat oder am Zürichsee. «Sich draussen zu treffen, ist wunderbar unkompliziert. ­Jeder bringt etwas zu knabbern mit», sagt die Italienerin. Snacks wie Flips oder Nüsse gehören genauso zum ­Picknick wie frische Früchte. Umso ­besser, gibts die P ­ ickereien jetzt ­günstiger. Die ­Getränke stellen sie ins Wasser, damit sie kühl bleiben.  

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Dauerhafte Preissenkungen ­Lieblingsprodukte günstiger Seit Kurzem werden viele Lieblingsprodukte der Migros-­Kundinnen und -Kunden, also die meistgekauften Pro­ dukte, günstiger. Dazu zählt auch Knuspriges wie Party-Brezel, Party-­ Wasabi-Erdnüsse oder Flips von M-Classic. Wöchentlich kommen weitere dazu. Das Beste: Es handelt sich nicht ­­ um Aktionen, sondern um ­dauerhafte Preissenkungen.

«Erdnuss-Flips erinnern mich an meine Kindheit.»

Gut gekennzeichnet Anhand des unten ­ ­­­­­abgebildeten Symbols ­werden Sie in den nächsten Monaten immer mehr Lieblingsprodukte mit dauer­haften Preis­ senkungen erkennen.

Bild und Styling: Tina Sturzenegger

Moira Desando

In der Migros gibt es künftig noch mehr fürs Geld: Für unsere Kundinnen und Kunden s­ enken wir in den kommenden Monaten Woche für Woche die Preise ihrer Lieblingsprodukte dauerhaft und investieren weiterhin in die vertraute Migros-Qualität.


70 | 12.8.2019 | MEINE MIGROS

Grosse Grillstücke Frische Früchte und grosse Fisch- und Fleischstücke bringen Abwechslung auf den Grill und sind gar nicht schwierig zuzubereiten. Das Beste: Das Essen ist für alle gleichzeitig fertig.

Grillierte Papaya mit Caramel-Fleur-de-sel Zubereitung: Für das Caramel

Zutaten für 4 Personen 100 g Zucker 1,5 dl Rahm 2 EL Butter 1 Limette 2 Papayas à ca. 350 g 2 EL Sonnenblumenöl ​1 TL Puderzucker ½ TL Fleur de sel zum Bestreuen

den Zucker in einer unbe­ schichteten Pfanne hellbraun caramelisieren. Rahm dazu­ giessen, ­Caramel darin auflösen. Sauce ca. 2 Minuten bei kleiner Hitze einkochen, bis sie dick wird. Butter unterrühren. ­Pfanne vom Herd ziehen und Sauce abkühlen lassen. Grill auf ca. 200 °C vorheizen. Limette in Schnitze schneiden. Papayas längs halbieren. Kerne mit einem Löffel herausnehmen. Öl und Puderzucker mischen. Papayahälften mit Öl bepinseln. Papaya samt Schale bei direkter mittlerer Hitze ca. 12 Minuten weich grillieren, dabei einmal wenden. Papayahälften an­ richten und mit Caramelsauce begiessen. Limettenschnitze ausdrücken, Limettensaft über die Papaya träufeln. Mit etwas Fleur de sel bestreuen und ­servieren.

Lachsfilet auf Räucherbrett Zutaten für 4 Personen 1 TL grobes Salz 1 Bund Koriander ½ Bund Basilikum 4 EL Rapsöl 2 Limetten Peffer aus der Mühle 600 g Lachsfilet mit Haut (an der Fischtheke vorbestellen) Zubereitung: Räucherbrett

ca. 1 Stunde in Wasser ein­ legen. Grill auf ca. 200 °C ­vorheizen. Inzwischen Salz, Kori­ander, Basilikumblätter und Öl pürieren. Limetten­ schalen fein dazureiben und

alles mit Pfeffer abschmecken. Limetten halbieren. Räucher­ brett trocken tupfen. Lachs­ filet mit der Hautseite darauf­ legen. Lachs mit etwas Ma­ rinade bestreichen, samt Brett auf den Grillrost geben. ­Limettenhälften dazulegen. Bei indirekter Hitze ca. 25 Mi­ nuten zugedeckt grillieren. Ab und zu mit restlicher Ma­ rinade bestreichen. Fisch auf dem Räucherbrett mit e­ inem scharfen Messer in dicke Tranchen schneiden. Limet­ tenhälften dazuservieren.

Weber Räucherbrett gross, 2 Stück Fr. 29.90

Weber Gasgrill, Spirit II E-320 GBS, Fr. 799.–

Im Do it + Garden Migros

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MEINE MIGROS | 12.8.2019 | 71

Kalbsrack mit Speckbohnen Zutaten für 6 Personen 1 Kalbsrack à ca. 2 kg, an der Fleischtheke bestellen 2 EL Sonnenblumenöl Salz 2 EL grobkörniger Senf 800 g grüne Bohnen 100 g Speck 60 g Paniermehl Zubereitung: Fleisch ca.

2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Grill auf 220 °C vorheizen. Öl, Salz und Senf verrühren. Fleisch damit einstreichen. Bei direkter Hitze rundum ca. 20 Mi-

nuten anbraten. Hitze auf ca. 160 °C reduzieren. Kalbsrack zugedeckt ca. 50 Minuten grillieren, bis eine Kerntemperatur von 56 °C erreicht ist. Inzwischen Bohnen rüsten. In reichlich Salzwasser ca. 5 Minuten knapp weich ­kochen. Abgiessen und abtropfen lassen. Speck in feine Streifen schneiden. In einer grossen Pfanne ohne Fett anbraten. Paniermehl beigeben, kurz mitbraten. Bohnen dazugeben, mischen. Rack vom Grill nehmen, zugedeckt ca. 10 Minuten ruhen lassen. Kalbsrack mit Speckbohnen servieren.

Daniel Tinembart Rezeptautor Migusto

Grilliertipps vom Profi Die Temperatur entscheidet

Grosse Fleischstücke nie direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill legen, sondern vorher temperieren lassen. Beim Grillieren empfiehlt es sich, einen Kerntemperaturmesser zu verwenden. So lässt sich die Garstufe präzise bestimmen. Fleisch vor dem Anschneiden 5 bis 10 Minuten ruhen lassen, damit sich der Saft gut im Fleisch verteilen kann. Bitte nicht zu heiss

Rotglühende Kohle ist zu heiss fürs Grillgut. Wenn sich auf der Glut ein leichter weisser Aschefilm gebildet hat, ist sie perfekt. Hitze durch ­Variieren der Rosthöhe regulieren. Direkt und indirekt grillieren Bilder: Daniel Aeschlimann, Tina Sturzenegger, Lukas Lienhard, zVg

Grosse Stücke kurz bei direkter ­Hitze anbraten, damit sich Röst­aromen herausbilden, und bei indirekter Hitze (nicht d ­ irekt über der Glut) unter einem Deckel fertig garen. Damit der Fisch nicht anklebt

Die Haut ganzer Fische vor dem Grillieren mit Salz bestreuen und mit einem Küchentuch abreiben. So klebt sie weniger auf dem Rost. Um zu prüfen, ob ein Fisch gar ist, leicht an der Rückenflosse ziehen. Lässt sie sich lösen, ist der Fisch gar. Putzen nicht vergessen

Bevor das Dessert auf den Grill kommt, Rost mit der Stahlbürste abreiben. Sonst kann die Frucht ­unerwünschte Aromen annehmen.

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SORTIMENT | 12.8.2019 | 73

Neu in der Migros

Das klumpende Katzenstreu besteht aus natürlichem weissen Tongranulat. Klumpen lassen sich leicht entfernen, was das Streu sehr ergiebig macht. Fatto Ultra Brilliant, 6 l Fr. 3.15

Die Nussmischung ist mit Safran, dem teuersten Gewürz der Welt, verfeinert. Den knackigen Mix gibt es ab sofort als Limited Edition. Sun Queen Nussmix Safran, 170 g Fr. 4.70

Der laktosefreie ­ alb­rahm ist im Halb­ H literformat erhältlich. Mit dem Drehverschluss lässt sich die ­P­ackung ­bequem wieder ­verschliessen. M-Classic Halbrahm ­laktosefrei, 500 ml Fr. 3.45

«Animal Prints» sind diese Saison besonders angesagt. In Kombination mit einem Oversize-­Pullover ­ergeben die Leggins ein lässiges Outfit. Ellen Amber, Damen Leggings, 1 Stück Fr. 24.90

Zuverlässiger Durstlöscher: Die Schorle mit Kohlensäure enthält 60 Prozent Apfelsaft aus Schweizer Bioproduktion. Bio Apfelschorle klar, 50 cl Fr. 1.65 In grösseren Filialen

TIPP

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Die bunten Perlen ­dieses WC-Einhängers verströmen bei der ­Spülung den ­frischen Duft einer Meeres­brise. Hygo Color Pearls Ocean Breeze Fr. 3.80

Der Halbrahm eignet sich zum Zubereiten und Verfeinern von Saucen und Sommer­ desserts. Da er laktose­ frei ist, können auch Feinschmecker mit ­einer Laktose­intoleranz am Dessertbuffet ohne Bedenken zugreifen.

Mit diesem elektrischen Gerät lässt sich Hornhaut an den Füssen schnell und e ­ ffektiv beseitigen. Inklusive zwei Mineral­ rollen für grobes und feines Schleifen. Pedic Hornhautgerät Fr. 29.95 In grösseren Filialen


74 | 12.8.2019 | MEINE MIGROS

Flasche leer? Nie!

W Bähnliticket für die Bergwelt: die rote «Rivella Unlimited Bottle» von Sigg

andern ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in der Schweiz. Und ­Rivella das beliebteste Schweizer Erfrischungsgetränk. Für Wandervögel und Rivella-Fans gibts jetzt gute Nachrichten: Rivella bietet mit der «Rivella Unlimited Bottle» die Chance, in 22 Wanderdestina­ tionen kostenlos Rivella zu trinken und gratis Bergbahn zu fahren.  Die rote Aluminiumflasche von Sigg, die das ihrem Besitzer ermöglicht, gibt es nicht zu kaufen, son-

dern nur zu gewinnen. Ab sofort ist im Deckel der Flaschen von ­Rivella Rot, Blau und und Rivellla Refresh ein Gewinncode zu finden. Wandern, hüpfen, gewinnen

Der Code ermöglicht die Teilnahme an einem Online-Spiel. Man wählt eine Spielfigur aus und wandert und hüpft mit ihr durch die digitale Bergwelt. Stündlich wird per ­Zufallsprinzip ein Gewinnmoment ­bestimmt. Die drei Teilnehmenden, die zum betreffenden Zeitpunkt ­gerade am meisten Meter zurück­

gelegt beziehungs­weise Punkte ­gesammelt ­haben, ­gewinnen eine ­«Rivella Unlimited Bottle». Insgesamt 6000 Flaschen werden verlost. Die Flasche gilt als Billett für Bergbahnen in 22 Wandergebieten, zum Beispiel am Säntis, Schilthorn oder in Nendaz. In ausgewählten Bergrestaurants kann man seine Flasche kostenlos mit Rivella auffüllen lassen – so oft man möchte. Das Online-Spiel läuft bis am 13. Oktober. MM Mehr Infos und Spiel: rivella.ch/win

Bild: Cyrill Krähenbühl

Wander- und Rivella-Fans aufgepasst: Die «Rivella Unlimited Bottle» wird im Bergrestaurant kostenlos aufgefüllt und ist ein Freifahrschein für Bergbahnen. Rivella verlost stündlich drei Flaschen.


MEINE MIGROS | 12.8.2019 | 75

Auf FacebookSeite gewinnen SportXX und Rivella verlosen am 16. August auf der Facebook-­Seite von Rivella zehn Trevolu­ tion Wanderruck­säcke inklusive «Rivella Un­ limited Bottle». 

Welcher Rucksack ist der richtige? Ronny Biggel, SportXX Grüzepark Winterthur: «Überlegen Sie sich, wie lange Sie auf der Wanderung unterwegs sind, denn dies bestimmt das Volumen des Rucksacks. Tagesrucksäcke haben ein Volumen von 10 bis 35 Liter, Trekking­ rucksäcke für mehr­tägige Touren sind ab 32 Liter erhältlich. Achten Sie auch auf eine gute Polsterung der Schulterriemen und ein atmungsaktives Rücken­ teil. Und falls es unerwartet zu regnen anfängt, ist eine inte­ grierte Regenhülle von Vorteil.  Mehr Tipps: sportxx.ch/cp/rucksack-beratung

Geben Sie einfach an, welches der beiden ­Modelle (siehe links) Ihr Favorit ist, und mit etwas Glück wandern sie schon bald mit einem neuen Rucksack durch die Natur. Trevolution Speer, ­Wanderrucksack, 25 Liter, mit Netzrücken, Regen­ hülle, verschiedenen ­ Seiten- und Hüfttaschen Fr. 59.90

Trevolution Selun, ­Wanderrucksack, 20 Liter, bequemer Kontaktrücken, verschiedene Frontund Aussentaschen Fr. 49.90

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MEINE MIGROS | 12.8.2019 | 77

Auch Tierchen haben Ansprüche Kaninchen und Meerschweinchen sehen unwiderstehlich

herzig aus. Doch sie sind anspruchsvolle Tiere, die rasch in Angst geraten. Um sich wohlzufühlen, brauchen sie ein geräumiges, artgerecht eingerichtetes Gehege. Es muss Rückzugsorte und Abwechslung bieten. W ­ ichtig für das Wohlbefinden der kleinen Lieblinge ist natürlich auch das Futter. Die Produkte von Vitakraft aus der ­Migros ­tragen zu e­ iner ausgewogenen Ernährung bei.

Vitakraft ­Zwerg­kaninchen, 1 kg Fr. 5.50

Gesellige Langohren Kaninchen sind soziale Tiere und sollten nie allein gehalten werden, sondern zusammen mit einem ­Artgenossen. Die Fluchttiere ­benötigen ein grosses Gehege mit Versteckmöglichkeiten. Es sollte wenn möglich im Freien stehen und eine Mindestfläche von sechs Quadratmetern haben. Vitakraft­Spezialfutter für Kaninchen und Zwergkaninchen wird ohne Farbund Konservierungsstoffe sowie ohne künstliche Aromen hergestellt. Der wiederverschliessbare Aroma-Fresh-Bag sorgt für lang­ anhaltende Frische.

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Bilder: Getty Images

Sozialer Nager Meerschweinchen sind Gruppentiere. Artgerecht ist es etwa, ein kastriertes Männchen zusammen mit zwei Weibchen zu h ­ alten. Sie benötigen zusammen einen K ­ äfig mit einem Quadratmeter F ­ läche oder mehr, mit Ein­streu, Rückzugsorten und Nage­objekten wie weichem Holz. Vitakraft bietet Futter mit lebenswichtigen Vita­minen, Mineralien und Spurenelementen an. Die zuckerfreie Rezeptur unterstützt die Gesundheit der kleinen Lieblinge auf natürliche Art.

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78 | 12.8.2019 | MEINE MIGROS

Saubere Sache Die modernen Rezepturen der Total-Waschmittel ermöglichen maximale Waschkraft schon bei tiefen Temperaturen. Das schont Wäsche, Umwelt und Geldbeutel. Welches Produkt sich wofür eignet und wie man es optimal einsetzt.

Das Flüssigwaschmittel Total Sensitive ist beson­ ders für Personen mit empfindlicher Haut ­geeignet. Seine Hautver­ träglichkeit ist dermato­ logisch bestätigt. Total Sensitive, 2 l Fr. 8.45 statt 16.90

Der Total Oxi Booster White ist ein kraftvoller Fleckenentferner. Da er Bleichmittel enthält, ist er nur für weisse Wäsche geeignet. Er kann zur ­Fleckenvorbehandlung oder als Beigabe in der Waschmaschine verwen­ det werden. Total Oxi Booster White, 1,5 kg Fr. 12.90* statt 19.35

Total Express Black ­wurde für die Kurzpro­ gramme von Wasch­ maschinen entwickelt. Es entfaltet auch bei kurzer Waschdauer die volle Reinigungskraft. Speziell für schwarze Textilien. Total Express Black, 2 l Fr. 8.45 statt 16.90

Die neuen Total Color Multicaps machen das ­Waschen noch einfacher: Die Kapseln enthalten genau die richtige Menge Waschmittel, Über­ dosieren ist nicht mehr möglich. Die kinder­ sichere Box enthält 24 Kapseln und ist leicht zu transportieren. Total Color Multicaps, 24 Stück Fr. 7.25 statt 14.50


MEINE MIGROS | 12.8.2019 | 79

Waschtipps

Bild: Fotostudio MGB; Styling Esther Egli

Total Color sorgt dafür, dass Farben ihre Leuchtkraft behalten. Spezielle Wirkstoffe schützen die Textilien vor dem Verblassen und verhindern den Grauschleier. Total Color, 2 l Fr. 8.45 statt 16.90 Total Color Pulver, 2,475 kg Fr. 7.95 statt 15.90

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Durch die Vorbehandlung mit Total Spray & Wash lassen sich auch hartnäckige Flecken entfernen, die etwa durch Öl, Gras oder ­Tomatensauce ­verursacht wurden. Total Spray & Wash, 2 × 500 ml Fr. 8.90* statt 11.10

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Hartnäckige Flecken entfernen Falls die Textilie bleichmittelhaltige Produkte verträgt, legt man sie in eine Lauge aus Vollwaschmittel oder/und Fleckenentferner ein, etwa Total Oxi Booster. Anschliessend wäscht man das Stück normal mit Waschmittel, nötigenfalls unter Zu­gabe von Oxi Booster. Für nicht farbechte Textilien ­verwendet man Total Spray & Wash. Die ­Wirkung vorher an einer unauffälligen Stelle ­prüfen und die Waschanleitung beachten. Grauschleier verhindern oder entfernen Wäscht man weisse ­Textilien häufig, kann mit der Zeit ein Grauschleier entstehen. Für weisse Wäsche empfiehlt sich die Verwendung von Vollwaschmittel in Pulverform, das Bleichmittel enthält. Bei einem leichten Grauschleier hilft es, die Wäsche ­einige Stunden in eine Lauge aus Vollwaschmittel und Oxi Booster White einzulegen. Voll- oder ­Colorwaschmittel Vollwaschmittel enthalten optische Aufheller, in Pulverform enthält ein Vollwaschmittel zusätzlich Bleiche. Sie eignen sich deshalb besonders gut für weisse Wäsche. Colorwaschmittel enthalten weder Bleichmittel noch optische Aufheller. Sie enthalten spezielle Wirkstoffe, die die Farben leuchten lassen und das Ausbluten der Farben verhindern.


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RÄTSEL | 12.8.2019 | 81

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Gewinner Nr. 31: Hauptpreis: Priska Notter, Olten SO; Ulrich Kappeler, Biberist SO Zusatzpreis: Karl Baumann, Winterthur ZH; Rita Münger, Raperswilen TG

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RÄTSEL | 12.8.2019 | 83

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Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort.

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD2, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 530 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD2 TASTSINN. Hans Muster, Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ wettbewerbe

1. Was kann auf einer Suppe schwimmen? N Ölnase

G Fettauge

T

Butterohr

2. Wenn man Streit sucht, bricht man etwas vom … L

I

Zaun

U Herd

Baum

3. Ein bekannter Chor sind die Zürcher … Z

A Sängerknaben

Sängermänner

R Sängerjungen

Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.8.2019, 24 Uhr

4. Wie lautet der Name einer Käferlarve? S

B Fingerling

Engerling

Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

O Grünling

5. Was kommt bei einer Gitarre vor? L

E

Griffhalm

H Griffbrett

Griffspan

6. Wo in unserem Körper entstehen die weissen Blutkörperchen? I

S

Leber

A Knochenmark

Herz

Auflösung Nr. 32:

7. Wie heisst die zweitgrösste Stadt des Kantons Waadt? U Yverdon-les-Bains

E

HAUSTIER Gewinner Nr. 31: Francis Kuhlen, Lenzburg AG; Marianne Pio-Haerry, Bern

R Nyon

Morges

8. Wie bezeichnet man die durchschnittliche Farbe des Universums? T

S

White Heaven

M Blackstar

Cosmic Latte

Lösungswort : 1

2

3

4

5

6

7

8

Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Die Lösung ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1-5.

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Paroli

HAU T BO I S TEL U E TSie KN Tragen die A T E Nin B I Wörter LA zehn I Z I O UR MA das Rätselgitter T I ON LA OB ein. Das R I N O T E RH Lösungswort R G Eaus E N Asich TE ergibt den N I ST I OBuchstaben UN in den LEN Z U T E IFeldern 1 bis 5: NS E T I E W Z

5 3 1

T

4

2

Lösung: 1

2

3

4

2

3

4

So nehmen Sie teil: Tel.: 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf) SMS: Senden Sie MMD3, gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer 5 Adresse an die 530 (Fr. 1.–/SMS), Bsp.: MMD3 OSTEN. Hans Muster, 3 Musterweg 22, 8000 Musterdorf Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, 1 Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet: migrosmagazin.ch/ T wettbewerbe Teilnahmeschluss: Sonntag, 18.8.2019, 224 Uhr Teilnahmebedingungen: auf der ersten Rätselseite

Lösung:

5

Lösungswort : 1

2 × 100 Franken zu gewinnen

HAU T BO I S KNUET TEL LAB I ATEN MAUR I Z I O OB L A T I ON RHE TOR I N T E ENAGER UN I ON I S T ZUTE I LEN ZWE I T E N S

5

Auflösung Nr. 32: GEIST

1

2

3

4

5

Gewinner Nr. 31: Kurt Amsler, Kaisten AG; Helen Wanderon, Luzern

4


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86 | 12.8.2019 | MEINE WELT Name Guillaume Hoarau (35) Wohnort Thun BE Das läuft bei mir «Ich spiele in der sechsten Saison bei den Young Boys als Stürmer. Ich übernehme gern Verantwortung in ­der Mannschaft und sorge auch für Unterhaltung. Ich bin sehr musikalisch – in meiner Heimat L­ a Réunion sind das alle. In der Fami­ lienband habe ich Schlag­ zeug und Flöte gespielt und gesungen. Meinem Sohn Andrea (10) singe ich vor, seit er auf der Welt ist. In Bern fühle ich mich wohl. Ich kann sogar ein paar Worte Berndeutsch, ‹gäu›! Nach meiner Fussball­ karriere werde ich vielleicht etwas mit Musik machen. Aber hey!, ich bin eigentlich immer noch 20, einfach mit 15 Jahren Erfahrung.»

1

«Ich bin eigentlich immer noch 20»

Der Rockstar des Schweizer Fussballs, Guillaume Hoarau (35), macht nicht nur auf dem Fussballplatz bei den Berner Young Boys v­ on sich reden: Aus seiner Heimat La Réunion hat er den Rhythmus und die Leidenschaft für Musik mitgebracht. Bild: zVg

Text: Dinah Leuenberger Bilder: Marco Zanoni


MEINE WELT | 12.8.2019 | 87

1 Mein Lieblingsort im Stadion «Als Stürmer bin ich natürlich am liebsten in der Nähe des Goals. In der vergangenen Saison habe ich 24-mal getroffen – mal schauen, wie oft es diesmal klappt.» 2 Meine Nummer «Ich wählte stets ­ die Nummer 9 für mein Trikot, schon a­ ls Junior. Aber sie war in Bern bereits besetzt – und ich enttäuscht. Dann erfuhr ich, dass die 99 noch zu haben war. Umso glücklicher bin ich jetzt damit.»

2

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3 Mein Agent «Michel und ich kennen uns seit gefühlten 40 Jahren. Ihm verdanke ich es, dass ich bei YB gelandet bin.»

4 7

5

Mein liebstes Migros-Produkt «Ich mag den M-Budget-Orangensaft: Er gehört für mich zum Frühstück. Jeden Morgen trinke ich zwei Gläser davon.»

4 Meine Partys «Zu meinem 35. Geburtstag habe ich eine riesige Disco-­ Mottoparty mit meinen Freunden in Bern veranstaltet. Natürlich mussten alle verkleidet ­erscheinen. Ich mag es, gemeinsam zu feiern.» 5 Meine Inspiration «Schon als Kind hörte ich immer Bob Marley. Für jede Stimmung gibts das passende Lied von ihm.»

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6 Mein Instrument «Das Kayamb ist ­ein traditionelles Instrument aus La Réunion. Es besteht aus Bambus und getrockneten Bohnen. Ich benutze es gern, denn es ist sehr rhythmisch.» 7 Meine Freunde «Tereq (l.) und Leander sind eigentlich fast meine zwei Frauen. Wir plaudern auf Deutsch, Englisch und Französisch. Clubinhaber Tereq hatte ­zuerst keine Ahnung, wer ich bin. Leander führt eine Branding-Agentur.»  MM


«Im Sommer beeindruckt ein Sixpack.» Grill-Regel von Raul K.

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Migros-Magazin-33-2019-d-LU  

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