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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

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Nr. 33, 15. August 2011

SCHULANFANG 24

Bilder Nik Hunger, Daniel Rihs

MAJORAN-KÄSE 28

Ideenreicher Käser gewinnt Innovationspreis. BELLA ITALIA 38

Köstliches Erdbeer-Carpaccio vom Zuckerbäcker.

Erster Schultag

Amina gefällt es in der Schule. Den Chindsgi vermisst sie aber trotzdem. Was Erstklässler über die Schule denken.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch


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DIESE WOCHE

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

10| Analytiker M Michael Hermann

EDITORIAL

Der 39-jährige Politgeograf ist zurzeit ein ge gefragter Mann. Seine Einschätzungen Einschät zu den eidgen eidgenössischen Wahlen vom Ok Oktober.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Eine smarte Wahl Wen soll ich wählen? Diese Frage wird in den nächsten zwei

Analytiker Michael Hermann Unspunnen-Schwinget

Das momentan wohl erfolgreichste Wahlinstrument ist der

INTERVIEW

«Spider» von Smartvote (www.smartvote.ch). Er zeigt in einem Spinnennetz, ob sich die politischen Präferenzen eines Kandidaten oder einer Kandidatin mit meinen eigenen treffen. Erfunden hat die patente «Spinne» Michael Hermann. Doch sogar der renommierte Politanalytiker würde seine Wahl nicht alleine auf die Smartvote-Empfehlung abstützen. «Ich überlege mir immer noch, wer wirklich was ausrichten kann», sagt er im Interview auf Seite 10.

Ich habe natürlich mein Smartvote-Profil schon erstellt und mit

den Kandidaten in meinem Kanton verglichen. Und etwas Interessantes festgestellt: Meine Lieblingskandidatin ist mir politisch weniger nahe als die Frau meines früheren Chefs. Tja, so kann man sich täuschen …

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Bild Christian Benedikt

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland).m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

SAISONKÜCHE

WAHLEN 2011

Monaten wieder Hunderttausende in der Schweiz beschäftigen. Doch die Frage ist heute einfacher zu beantworten als früher. Wahlhilfen im Internet erleichtern die Suche. Alles, was man haben muss, ist etwas Zeit. Zeit, um gewisse Fragen zu beantworten. Die Antworten ergeben ein persönliches Politprofil, das man danach mit demjenigen der Kandidatinnen und Kandidaten vergleichen kann.

* Normaltarif

|5

10

MENSCHEN 18

Mit Steinstosschampion Peter Michel zu Besuch bei Steinbildhauerin Gabriele Stähli, die dem Unspunnenstein den letzten Schliff verpasste.

Der erste Schultag

24

Grosse Tomatenkunde

62

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 65 Zuhören verbessert das Sexleben 71 Reisen: Elsässer Freuden 72

Malerische Städtchen, kulinarische Leckerbissen: Das Elsass «fägt».

NEUES AUS DER MIGROS 28

Der Toggenburger Stefan Bühler macht Käse mit wildem Majoran. Dafür erhält er nun den Preis für innovative Berglandwirtschaft.

Hinter der Migipedia-Kulisse

58

Der Thuner liebt Wein, Weib, Gesang, seine Mamma und natürlich Fleischbällchen an Tomatensauce.

BESSER LEBEN

Für Amina und Laurin (beide 6) hat sich das Leben verändert: Sie drücken jetzt die Schulbank. Und es gefällt ihnen.

Wenn Käse glücklich macht

Cantautore Roberto Brigante

Tiere: Handy-Suchhunde

79

Auto: Golf Cabrio

80

Hunde finden mit ihrer feinen Nase nicht nur Drogen, sondern auch Mobiltelefone in Gefängniszellen.

Der neue Golf ohne Dach sieht besser aus und verbraucht weniger.

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RUBRIKEN

Preissenkungen

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Historisches Migros-Bild

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Rätsel/Impressum Cumulus

33

Die Migipedia-Macher verraten, welche Produkte sie am liebsten mögen und warum. Die Migros reduziert die Preise einiger beliebter Käse- und CharcuterieProdukte aus dem Ausland.

MEINE WELT

DAS BESTE Süsses Italien Für kleine Modefreaks Der Sommer ist sexy Da lachen die Zuckermäuschen

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Nino Schurter

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Der Bündner Mountainbiker strebt an der WM im Wallis eine Goldmedaille an. Sonst liebt er seine Freundin und eine goldorange Vespa.

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13. Tag Kampong Chhnang – Tonlé Sap See Ausflug mit Motorboot. Abfahrt zum Tonlé Sap See. 14. Tag Siem Reap Ausschiffung nach dem Frühstück. Transfer zum Hotel, Stadtbesichtigung. 15. Tag Angkor Wat Ganzer Tag Besichtigungstour der grössten Tempelanlagen der Welt (UNESCOWeltkulturerbe). 16. Tag Siem Reap – Bangkok Morgens weitere Besichtigungen von Angkor Wat. Abends Transfer zum Flughafen und Flug nach Bangkok. 17. Tag Bangkok – Zürich Nach Mitternacht Flug nach Zürich. Ankunft am frühen Morgen. Programmänderungen vorbehalten. Leistungen • Flusskreuzfahrt und Vollpension während der ganzen Reise • Flüge ab/bis Zürich via Bangkok mit Thai Airways in Q-Klasse (Economy Class) oder andere IATA Gesellschaft inkl. Flughafentaxen, höhere Klasse gegen Zuschlag • Flug Hanoi – Saigon mit Vietnam Airlines in Economy Class • Übernachtung auf einer Dschunke in der Halong Bay • Übernachtungen in 4/5-Sterne-Hotels • Alle Ausflüge gemäss Programm • Transfers und Hafentaxen • Lokale deutschsprechende Reiseleitung Nicht inbegriffen Trinkgelder, Importgetränke an Bord, Visumkosten Vietnam Fr. 110.–, Kambodscha ca. $20 (vor Ort), Versicherungen (wir empfehlen eine Jahresversicherung Einzel Fr. 83.–, Familie Fr. 159.–), lokale Flughafentaxen, Kerosinzuschläge bleiben vorbehalten. Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

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MIGROSWOCHE

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

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Ausgezeichneter Glückskäser

Der Toggenburger Stefan Bühler hat den diesjährigen Preis für innovative Landwirtschaft gewonnen. Er produziert Käse mit wildem Majoran. Der Preis wird von der Migros gesponsert.

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etzte Woche war viel Betrieb und Prominenz in der Bergkäserei Eggsteig im toggenburgischen Dörfchen Gähwil. Dort wurde Geschäftsinhaber und Käser Stefan Bühler von der Interessengemeinschaft (IG) Schweizer Bergprodukte mit dem von der Migros gestifteten Preis für innovative Berglandwirtschaft ausgezeichnet. Für preiswürdig erachtete die Jury die neu entwickelten Käse des Toggenburgers. Besonders angetan war sie von Bühlers Glückskäse. Dieses äusserst wohlschmeckende Produkt ist mit

Preisverleihung (von links): Nationalrat Toni Brunner, Käser Stefan Bühler, Martin Schläpfer und Jürg Maurer (beide Migros-Wirtschaftspolitik).

wildem Bio-Majoran aus dem Toggenburg gewürzt. Das Gewächs ist als Oregano bekannt und wird auch Glückskraut genannt. «Als Toggenburger freue ich mich natürlich besonders, dass der Preis an einen kreativen Unternehmer aus meiner Region geht», sagte IG-Präsident und SVP-Nationalrat Toni Brunner anlässlich der Preisverleihung. Mit dem Preisgeld will Bühler seinen Lagerkeller erweitern und den Anbau von Bergkräutern in der Region fördern. ds Mehr zum Thema lesen Sie ab Seite 28.

DiCaprio fährt Stromer

DiCaprio und Freundin auf Schweizer Elektrovelos. Hollywood-Star Leonardo DiCaprio und seine Freundin Blake Lively wurden kürzlich mitten im New Yorker Verkehr gesichtet. Sie waren mit eleganten Elektrovelos der Schweizer Marke Stromer unterwegs. DiCaprio hat für seine verschiedenen Wohnsitze gleich acht der umweltfreundlichen E-Bikes gekauft, die in einer

Berner Velomanufaktur entstehen. In der Schweiz gehören die Stromer, die gemäss individuellen Wünschen angefertigt werden, zum Sortiment von M-way. Dieses Migros-Unternehmen bietet eine grosse Auswahl an elektrischen Fahrzeugen sowie kompetente Beratung. m-way.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Grüner Liebling Kürte man ein Kraut zum Liebling des Sommers – die Minze hätte den Titel verdient. Selbst ein heisser Tee aus frischer Minze erfrischt an warmen Tagen. Herrlich spritzig: ein paar Blätter Minze in einem Salat mit Wassermelone und Feta-Käse. Übrigens: Frische Minze in Bioqualität gibt es in den Regionen Aare, Genf, Luzern, Waadt und Zürich.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

MM 32: «Sie haben einfach ihr Volk eingekerkert», Artikel über 50 Jahre Berliner Mauer.

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Ab in den Westen: Am 15. August 1961 floh ein DDR-Soldat mit einem Sprung über die Mauer.

«Diese Epoche wird verharmlost»

Gut, dass sich Ihr Blatt mit dieser leidigen Geschichte befasst. Es hat bei der Verfolgung durch die DDR sehr viele Opfer gegeben. Leider wird diese Epoche immer wieder verharmlost. Auch gibt es etliche Schweizer Politiker, die diesen Unrechtsstaat bewundert und glorifiziert haben.

Philipp Hurni, 4057 Basel

MM 32: «Konsumenten von Partydrogen sind Versuchskaninchen», Interview mit Streetworker Donald Ganci.

Gefragt sind zuerst die Erwachsenen

Bild Keystone

Gleichgültigkeit, die eine Gesellschaft in letzter Konsequenz ruiniert, ist keine Krankheit, gegen die man machtlos ist und für die man deshalb auch nicht verantwortlich gemacht werden kann. Mit seiner Aussage hat Herr Ganci einen wichtigen Aspekt in der Entwicklung unserer Gesellschaft auf den Punkt gebracht. Eine kreative, produktive und rücksichtsvolle Gesellschaft kann auf Dauer nur bestehen, wenn ihre Mitglieder ein Gleichgewicht zwischen individuellen und übergeordneten gemeinschaftlichen Interessen anstreben. Und das beginnt für jeden einzelnen damit, die

Konsequenzen aus dem eigenen Verhalten zu tragen. Was dabei klar sein muss: Die Jugendlichen sind nicht «das Problem», sie sind nur ein Zerrspiegel der Gesellschaft. Wir Erwachsenen sind zuerst gefragt.

Werner Jenni, 4059 Basel

MM 32: «Ein teures Lachen», Artikel über kostspielige Zahnbehandlungen.

Dieser Artikel war längst fällig

Immer wieder erlebe ich, dass der Zahnversicherung viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Wegen mangelnder Information verschenken Eltern oft Tausende von Franken. Die Krankenkasse meiner Kinder übernimmt 75 Prozent der Zahnbehandlungen. Und das für rund zehn Franken pro Monat.

Reto Hofmann, per Mail

Ihre Reportage über Zahnkorrekturen zeigt ein grosses Problem, von dem ich leider auch betroffen bin. Meine Eltern konnten mir eine dringend notwendige Zahnkorrektur nicht finanzieren, weshalb notfallmässig mehrere Zähne ausgerissen wurden, um die übrigen zu erhalten. Nun habe ich nebst schiefen Zähnen auch Zahnlücken. Dass die IV eine Zahnkorrektur wohl bezahlt hätte, sagte mir mein Zahnarzt erst, als ich 25 Jahre alt war. Meine Eltern wussten nichts davon, der damalige Schulzahnarzt klärte uns nicht auf. Das Lachen ist mir schon lange vergangen. Bald werde ich mir ein Kunststoffgebiss leisten (müssen). Aufklärung über die Finanzierungsmöglichkeiten einer Zahnkorrektur bei Kindern ist äusserst wichtig, es erspart viel Leid und spätere kostenintensive Sanierungen. V.Z.

(Name der Redaktion bekannt)

MM 30: «La vie en Rosé/Hopp de Bäse!», Spezialnummer über den Röstigraben.

Von der ersten bis zur letzten Seite gelesen

Normalerweise lege ich die Migros-Zeitung zwei bis drei Tage ungelesen zur Seite, blättere sie dann durch und lese erst viel später alle Artikel. Die Ausgabe zum Drehen habe ich sofort von der ersten bis zur letzten Seite gelesen. Selten eine so gut gemachte und lesenswerte Ausgabe gelesen.

Gabriela Schuler, 6300 Zug

Normal weit davon entfernt, eine Zeitung zu behalten, sagte meine Frau sofort nach dem Lesen: «Die heben wir aber auf!» Dem konnte ich mich ohne Überlegen anschliessen.

Ingomar und Ursula Preussler, D-79725 Laufenburg

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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10 | Migros-Magazin Migros ga 33, 33 15. 15 A August 2011

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Teil 1: Jungpolitiker versprechen frischen Wind im Parlament.

Teil 2: Welc he Wer te prägen die Polit ik? Ein Gesp räch mit Polit geog raf Mich ael Herm ann. Teil 3: Staatskunde heute: Eine Schulklasse besucht das Bundeshaus. Teil 4: Lobbyisten: Was sie bewirken können. Teil 5: Die besten Wahlkampagnen. Teil 6: Blick hinter die Kulissen des Wahlbetriebs zweier Jungpolitiker.

MARTIN WERLEN (49)

Ich gehe wählen! «Ich kann bewirken, dass d Menschen in die Regierung gewählt werden und unser Land so lenken, dass alle menschenwürdig leben können. So trage ich zu Gerechtigkeit und Frieden bei.»

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Politgeograf Michael Hermann hält eine grosse Allianz der Mitteparteien für unwahrscheinlich.


SERIE WAHLEN 2011

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«Egal, was die FDP macht, sie kann nicht gewinnen»

Je näher die National- und Ständeratswahlen rücken, desto gefragter ist Politanalytiker Michael Hermann. Der Berner über die Wahlchancen der Parteien, das Politsystem der Schweiz und Sticheleien unter Politologen. Michael Hermann, wagen Sie eine Prognose, wie die Wahlen im Oktober ausgehen.

Die spannende Frage ist: Schafft es die SVP, nochmals zuzulegen? Durchaus möglich, ein oder zwei Prozent liegen sicher noch drin. In einer ungemütlicheren Situation ist die FDP, die mit den Grünliberalen von links ein ähnlich grosses Problem haben wird wie mit der SVP von rechts. Sie wird tendenziell verlieren. Wie sehr trauen Sie den offiziellen Wahlumfragen?

Bei der Minarett-Abstimmung lagen sie weit daneben, aber das war eine Ausnahmesituation. Übers Ganze gesehen sind sie besser als ihr Ruf. Was man immer beobachten kann: Die SVP liegt zwischen den Wahlen tendenziell tiefer als bei den Wahlen selbst. Deshalb wird sie stets ein bisschen unterschätzt, und ihr gutes Abschneiden wird dann als überraschender

Der Analytiker

Michael Hermann (39) ist Chef und Besitzer der Firma sotomo und einer der gefragtesten Politanalytiker der Schweiz. Er hat ursprünglich Geografie studiert, sich dann aber auf soziale und politische Geografie spezialisiert. Für die OnlineWahlhilfe Smartvote hat er die grafische Darstellung der politischen Positionen in Form eines Spinnennetzes kreiert. Er ist in Huttwil BE aufgewachsen und lebt heute in Zürich.

Sieg gewertet. Dahinter steckt, dass die SVP viele Wähler anzieht, die nicht regelmässig zu den Urnen gehen, sich aber bei emotionalen Themen mobilisieren lassen. Das weiss die Partei natürlich auch und wird vor den Wahlen wieder kräftig Wind machen. Welche Bundesräte müssen um ihre Sitze bangen?

Das ist das Bemerkenswerte an unserem System: Selbst am Wahltag wird man darüber nur spekulieren können. Spekulieren Sie.

Bangen muss sicherlich Eveline Widmer-Schlumpf. Mit ihrer Partei, der BDP, hat sie keine starke Hausmacht, und die SVP setzt alles daran, von ihr den zweiten Sitz zurückzuholen. Ihr Plus ist, dass sie mit ihrer Atompolitik viele Sympathien im rot-grünen Lager gewonnen hat. Falls aber Micheline Calmy-Rey vor den Wahlen noch zurücktritt, ist die Konstellation sofort eine andere. Ihr Sitz würde erst ganz am Schluss der Bundesratswahlen neu besetzt, und die SP könnte dann – aus Sorge um diesen Sitz – eher geneigt sein, den Wünschen der SVP nachzukommen. So könnte die FDP unter Druck geraten, und dort eher Johann Schneider-Ammann als Didier Burkhalter, der bei den Linken besser ankommt. Haben die Grünen eine Chance auf einen Sitz?

Eigentlich nicht. Aber wenn sie gut abschneiden, die SP zugleich verliert und sie den richtigen Kan-

didaten bringen … wer weiss. Es gibt eine Menge taktischer Varianten, das macht es ja auch so spannend.

«Das Schweizer System verspricht wenig, das es nicht halten kann.» Die SVP betont immer, sie stehe zur Konkordanz. Und das obwohl es eine komfortable Mehrheit für eine Mitte-rechtsRegierung gäbe. Will die Partei das wirklich nicht?

Ich nehme ihr ab, dass sie das nicht will. Eine Mitte-rechts-Regierung würde bei Abstimmungen stets unter dem Druck der Linken stehen. Ansatzweise gab es so was 2003 schon mal, als Christoph Blocher und Hans-Rudolf Merz in den Bundesrat einzogen, was als Rechtsrutsch empfunden wurde. In der Folge kam es für MitteRechts zu einer historischen Serie von Abstimmungsniederlagen. Das Wesen der Konkordanz ist ja, dass wir eine bürgerliche Mehrheit haben, welche die linke Minderheit einbezieht. Nur so lassen sich Reformen bei den wichtigen Themen durchbringen. Das Politsystem bremst also den Machtanspruch der SVP. Die radikale Linke wollte

in den 70er-Jahren das System stürzen, eine solche Radikalität gibt es bei der SVP nicht?

Die Wahlwerbung mag extrem sein, aber letztlich ist die SVP noch immer eine konservative Partei, die aus einer behäbigen Bauern- und Gewerbepartei entstanden ist. Es gibt in der Partei radikalere Leute, aber seit der Abwahl Blochers aus dem Bundesrat ist die SVP zumindest im Umgang mit den anderen Parteien eher konzilianter geworden. Die SVP ist durchaus systemkonform, es ist sinnvoll, sie einzubinden. Und man kann das auch. Die politische Mitte ist mittlerweile sehr zersplittert. Was passiert da?

Die Mitte hat ein ungewöhnliches Problem: FDP und CVP sind schon sehr lange ohne Unterbuch an der Macht, die FDP ist gar die amtsälteste Regierungspartei der Welt. Und anders als früher ist der Bisherigenbonus heute eher ein Malus. Die Leute sehen nur noch, was die Politik falsch macht. Es gibt eine permanente Sehnsucht nach frischen Kräften. Die FDP kann also nur verlieren?

Egal, was die FDP momentan macht, sie kann nicht gewinnen, muss quasi dafür büssen, dass sie schon so lange an der Macht ist. Und eine grosse Allianz von FDP und CVP mit den neuen Parteien BDP und GLP - liesse sich das nicht als neue Kraft verkaufen?

Dazu müsste es schon eine Neugründung geben. Die


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SERIE WAHLEN 2011

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Ich gehe wählen! Naëmi Frischknecht (23), Naëm Na Coiffeuse, Coif Co Moosseedorf BE: «Ich habe eine klare Meinung, die ich sagen will. Meine Eltern und Freunde wählen eher links, ich rechts. Die Wahlzettel meiner vier Mitbewohner fülle übrigens ich aus – die interessieren sich nämlich nicht für Politik.»

?

Gefahr ist jedoch gross, dass Demokratie nicht möglich, das eine Mitte-Sammelpartei Thema totzuschweigen. weniger Wähler halten könnte als viele kleine, die ein breites Sie raten also Europa, Spektrum abdecken. Gerasich die Schweiz de die Mitte-Wähler sind als Vorbild zu nehmen? sehr anspruchsvoll geworDas wäre ein Schritt vorden und wollen eine Parwärts. Abstimmungen sind tei, die ihnen möglichst ein Ventil: Sie schüren genau entspricht. Überkurzfristig Emotionen, haupt ist mit dem Aufstieg bauen sie jedoch langfrisSERIE – TEIL 2 von GLP und BDP Mittetig ab. So war die MinarettPolitik insgesamt wieder attraktiver Abstimmung nicht der befürchtegeworden. Das Schielen auf die te Dammbruch. Vielmehr wird bei Pole hat nachgelassen. uns seither die Islam-Debatte viel entspannter geführt als in vielen Wie kann man das Thema Migraanderen europäischen Ländern.

WAHLEN 2011

tion entschärfen, das die Politik in ganz Europa beschäftigt?

In letzter Zeit hat das Volk populistische Vorlagen wie die Ausschaffungsinitiative gutgeheissen. Kommen nun die Volkswahl des Bundesrats und ein Referendum zur Personenfreizügigkeit mit der EU ebenfalls durch?

Die Schweiz macht das nicht schlecht. Das Thema ist immer wieder in der Diskussion, es finden Abstimmungen statt, das Volk kann mitreden. Anders als in anderen Ländern ist es für die politische Elite hier wegen der direkten

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Silvio Negro (28), Detailhandelsfachangestellter, Bern: «Ich gehe seit fünf Jahren wählen. Die Familie meiner Freundin hat mich dazu motiviert. Wenn ich bei ihnen zu Besuch bin, wird oft über Politik geredet. Wenn ich Fragen habe, beantworten sie mir diese gerne. Trotzdem versuche ich, eine eigene Meinung zu bilden.»

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14 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

?

Die Volkswahl wird nicht Tatsächlich fällt es dem Bundesrat mehr als ein Drittel Zustim- nicht leicht, in Krisensituationen mung finden. Das Thema ist zu rasch und effektiv zu handeln. Das wenig emotional, und institutio- sieht man auch jetzt wieder. Noch nelle Reformen haben es immer sind wir zwar erfolgreicher als unschwer an der Urne. Auch bei der sere Nachbarn, aber die Frankenstärke könnte sich zu einer Personenfreizügigkeit dürfte es schwierig werveritablen Krise entwiden: Anders als bei Antickeln. Dann werden dieMinarett und Ausschafselben Entscheidungsdefifung geht es hier ans zite wie bei der UBS- oder Eingemachte, und die der Lybien-Krise zum VorWirtschaft wird garantiert schein kommen. Es eine riesige Kampagne für braucht im Bundesrat eine SERIE – TEIL 2 die Personenfreizügigkeit klarere Führungsstruktur fahren. für Krisensituationen.

WAHLEN 2011

Dennoch: Die Schweiz ist konservativer geworden.

In gewissen Bereichen ja. Der dominante politische Diskurs ist heute tatsächlich konservativ, die Aufbruchstimmung der Zeit nach dem Kalten Krieg verschwunden. Es gibt derzeit keine grossen linksliberalen Projekte. Aber in vielen Gesellschaftsbereichen ist die Entwicklung progressiv, etwa bei der Gleichberechtigung der Frauen. Auch kommen die Schweizer heute mit dem Fremden besser klar als noch vor 30 Jahren. In Ihrem neuen Buch «Konkordanz in der Krise» bezeichnen Sie das Schweizer Politsystem als Erfolgsmodell. Ist also alles in Butter?

Nicht gerade alles. Aber bevor man anfängt zu kritisieren, sollte man erst mal sehen, wo wir stehen, auch im internationalen Vergleich. Und gerade beim Politsystem stehen wir gut da. Eigentlich erstaunlich, dass niemand auf die Idee kommt, uns zu kopieren. Was machen wir in der Schweiz denn so gut?

Unser System ist sehr zeitgemäss. Es ist auf eine Politik der kleinen Schritte ausgerichtet. Viel mehr liegt heute sowieso nicht drin. Man erinnere sich nur an die grossen Pläne von US-Präsident Barack Obama und sehe sich nun das Kriechtempo der realen Politik an. Das Schweizer System verspricht wenig, das es nicht halten kann. Ein bisschen daran schrauben könnte man aber schon noch.

Wie finanziert sich sotomo?

Durch Aufträge von Verbänden, Ämtern oder Parteien. Seit 2003 gibt es die InternetWahlhilfe Smartvote, zu der Sie die Spider, die grafische Dar-

stellung der politischen Position, beigetragen haben. Was kann das Tool leisten, was nicht?

Mit Smartvote kann man rausfinden, wer einem politisch am meisten entspricht, in der Hoffnung, dass diese Person nachher im Par-

Wahlhilfen im Internet

Am 23. Oktober hat das Volk wieder die Qual der Wahl. Über 2000 Politikerinnen und Politiker möchten in den National- und Ständerat gewählt werden. Aber wer vertritt genau welche Positionen? Und welche Partei entspricht den eigenen Einstellungen am besten?

Wie wichtig sind die anstehenden Wahlen wirklich?

Für die Beantwortung dieser Fragen gibt es mittlerweile mehrere Wahlhilfen im Internet. Angefangen hat es 2003 mit Smartvote. Basierend auf einem Fragebogen zu politischen Themen vergleicht Smartvote die politischen Werte von Wählerinnen und Wählern mit denjenigen von Parteien und Kandidierenden. Man beantwortet und gewichtet die gleichen Fragen wie die zur Wahl stehenden Politiker – am Ende erfährt man, wer einem politisch am nächsten steht. Die Ergebnisse werden für acht Basiskategorien in Form eines Spinnennetzes grafisch dargestellt (siehe «Spider» des Politexperten Michael Hermann unten).

Mit anderen Worten: Die Wahlen sind gar nicht so wichtig.

Entwickelt hat Smartvote der nicht gewinnorientierte Verein Politools. Bei den letzten Eidgenössischen Wahlen von 2007 wurde Smartvote rund eine Million Mal benutzt. Ähnlich funktionieren auch RK die Wahlhilfen von Wahlen.ch und Vimentis.

Weil es in der Schweiz vom System her keine Richtungswahlen gibt, resultieren immer nur kleine Verschiebungen. Wenn bei uns eine Partei ein paar Prozente verliert, reden wir schon von Massaker. Die kommende Wahl wird kaum anders sein.

Doch, das sind sie schon. Nicht zuletzt weil sie wieder einen Einfluss auf die Zusammensetzung des Bundesrats haben. Lange Jahre schien die Zauberformel in Stein gemeisselt zu sein. Darum ist die Wahlbeteiligung stetig gefallen. In den letzten Jahren ist sie wieder ein bisschen gestiegen – dank der SVP, die wieder mehr Spannung ins System gebracht hat. Aber die Bedeutung von Wahlen in der Schweiz ist nicht vergleichbar mit anderen Ländern. Abstimmungen sind in der Summe wichtiger.

www.smartvote.ch, www.wahlen.ch, www.vimentis.ch

Sie zählen zu den wichtigsten Politanalytikern der Schweiz, obwohl Sie ursprünglich von der Geografie herkommen. Spüren Sie ab und zu Eifersucht unter etablierten Politologen?

(lacht) Was ich so höre, wird wohl ein bisschen gelästert, aber ich komme gut aus mit den anderen. Ich bin halt einen sehr unabhängigen Weg gegangen, habe keinen Lehrstuhl und stattdessen meine eigene Firma sotomo, bin so auch weniger auf das Akademikernetzwerk angewiesen. Das macht mich frei, auch mal in ein fremdes Gärtchen zu treten.

Die politische Einstellung des linksliberalen Michael Hermann: Er ist stark für wirtschaftliche und gesellschaftliche Liberalisierung, kann dafür mit restriktiver Migrationspolitik wenig anfangen.


SERIE WAHLEN 2011

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Ich gehe wählen! Ru Küttel (62), KrankenRuth sc schwester, Einsiedeln SZ: «Vor 30 Jahren habe ich die CVP Einsiedeln mitgegründet. Wählen zu gehen ist eine grosse Chance für uns Bürger, um uns beteiligen zu können. Mich interessiert, was in der Politik läuft, und mich interessieren auch die Politiker, die unsere Gesetze machen.» Raphael Wicki (25), Student, Einsiedeln SZ: «Bei Themen, die mir wichtig sind, will ich Einfluss nehmen. Und das kann ich nur, wenn ich die Politiker wähle, die die gleichen Interessen vertreten wie ich. An der Universität diskutiere ich mit meinen Mitstudenten auch über politische Themen.» Thomas Siegrist (50), Elektroingenieur, Zürich: «Ich verpasse keine Wahl, weil ich ein Perfektionist bin. In meinem Leben war ich höchstens zehn Mal nicht an der Urne. Aber nur weil ich krank oder irgendwie verhindert war. Wir haben das Recht zu wählen, also müssen wir es auch wahrnehmen.»

Michael Hermann hält das Schweizer System der Politik der kleinen Schritte für sehr zeitgemäss und kopierenswert.

lament die erwünschten Positionen auch vertritt. Ob der ausgewählte Politiker aber taktisch klug, fleissig und durchsetzungsfähig ist, das bleibt offen. Ich selbst wähle nie nur auf der Basis von Smartvote, sondern überlege mir immer noch, wer wirklich etwas ausrichten kann.

«Ich habe Respekt vor dem politischen Instinkt der SVP.»

Wo stehen Sie politisch?

Ich bin ein klassischer Linksliberaler, gehöre aber vermutlich unter diesen Leuten zu denen, mit dem positivsten Bild der SVP. Vielleicht auch, weil Ihre Eltern SVP-Mitglieder waren?

Ich bin in einem ländlichen, konservativen Milieu aufgewachsen und habe mich an diesem lange gerieben. Anders als für viele mei-

ner Akademikerkollegen waren SVP-Wähler für mich jedoch nie ein Schreckensbild. Lebensweg und Beruf prägen die persönlichen Erfahrungen und politischen Einstellungen. Dass ein ländlicher Gewerbler SVP wählt, ist logisch, es entspricht seiner Erfahrung. Ausserdem mag ich einige SVPPolitiker persönlich ganz gut.

Zum Beispiel?

Vor allem Toni Brunner. Auch Christoph Blocher mag ich in seiner unverstellten Art. Seine sensible Seite wird allerdings häufig von einem messianischen Eifer überdeckt. Und selbst mit Christoph Mörgeli kann man sich gut unterhalten. Zudem: Die Warnungen der SVP waren ja nicht nur falsch. Wenn man etwa schaut, wie sich der Euro und die EU entwickeln … so gesehen war die SVP-Skepsis diesbezüglich nicht aus der Luft gegriffen. Ich habe Respekt vor dem politischen Instinkt der SVP. Gibt es eigentlich auch ein Leben neben der Politik?

Ich programmiere gerne und oft am Computer, interessiere mich

sehr für Technik. Ich bin ein grosser Naturfreund, gehe gerne Wandern, mache Ski- und Velotouren. Ausserdem geniesse ich das Stadtleben, verbringe viel Zeit mit Freunden und diskutiere mit denen – auch über Politik, aber ebenso oft über Persönliches. Interview Ralf Kaminski und Reto E. Wild Bilder Christian Benedikt

Michael Hermann, «Konkordanz in der Krise», NZZ Verlag, 2011

www.migrosmagazin.ch Starker Franken, Einwanderung, Atomausstieg: Welches Thema wird die Wahlen dominieren?


Reisen in guter Gesellschaft

Reisen im Luxusbus ■ Fauteuils in 3er-Bestuhlung ■ grosser Sitzabstand ■ kleine Reisegruppen ■

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Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Schweiz – Gardasee. 2. Tag: Südliche Gardasee-Rundfahrt mit Schifffahrt von Torri del Bénaco nach Maderno, Salò, Halbinsel und Städtchen Sirmione sowie Garda. 3. Tag: Nördlicher Gardasee mit Riva del Garda, Panoramafahrt Brenta Dolomiten mit Lago di Molveno und Trient. 4. Tag: Ausflug Verona – Stadt von Romeo und Julia und Schauplatz des bekannten Opernfestivals. Geführte Besichtigung. Nachmittags Weinbaugebiet Valpolicella mit Weinkellerei und Degustation. 5. Tag: Fakultativer Ausflug Venedig. Geführter Rundgang durch das schönste «Freilichtmuseum der Welt» mit seinen Gondeln, Kanälen, Brücken und Palazzi. 6. Tag: Gardasee – Schweiz.

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1. Tag: Schweiz – Südtirol. 2. Tag: Meran – geführte Besichtigung der Gartenstadt und Zeit zur freien Verfügung. Nachmittags Dorf Tirol sowie die prächtigen Gärten von Schloss Trauttmansdorff. 3. Tag: Fakultative Wanderung entlang dem Waalweg, von Saltaus im Passeirtal durch Obstwiesen und Weinberge nach Obermais in Meran. (Dauer ca. 3 ½ Std. – Gehzeit ca. 2 ½ Std.). Freier Nachmittag. 4. Tag: Panoramfahrt in die Dolomiten mit den bekannten Berggruppen Latemar, Rosengarten, Langkofel oder Sella (Route wetterabhängig). 5. Tag: Alpenstadt Bozen mit individuellem Aufenthalt und Südtiroler Weinstrasse mit Kaltern und Weindegustation. 6. Tag: Südtirol–Rückreise in die Schweiz mit Pässefahrt Ofen- und Flüela- oder Julierpass.

1. Tag: Schweiz – Perugia. 2. Tag: Mittelalterliches Perugia und Assisi – Heimat von Franz von Assisi. SpezialitätenAbendessen in lokalem Restaurant. 3. Tag: Perugia, Ausflug etruskisch-römisches Todi, Weinstädtchen Orvieto und Montepulciano mit Weindegustation. 4. Tag: Perugia – Städteperle Siena mit geführte Besichtigung der perfekt erhaltenen mittelalterlichen Altstadt – Lucca. 5. Tag: Geführter Altstadtspaziergang durch Lucca und Pisa mit individueller Besichtigung des Doms und des Schiefen Turms. 6. Tag: Lucca, fak. Ausflug Insel Elba mit Schifffahrt und Residenz von Napoleon (Ausflugsreservation bei Buchung nötig). 7. Tag: Lucca, Ausflug Florenz – «Stadt der Medici» mit geführter Stadtbesichtigung und freier Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. Abschiedsabendessen in typischem Landrestaurant. 8. Tag: Lucca – Rückfahrt in die Schweiz.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

FRAU DER WOCHE

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WÄHRUNGSKRISE UND PENSIONSKASSEN

Stoffmangel

Oberstufenleiterin Susanne Looser (54) hat entschieden: Miniröcke und aus der Hose ragende Boxershorts sind an der Oberstufe in Kaisten AG, die zur Kreisschule Laufenburg gehört, ab sofort verboten. Die Kleidervorschrift ist nicht ungewöhnlich. Originell ist hingegen die Bestrafung, wenn die Schüler dagegen verstossen: Für den Rest des Tages müssen sie ein unmodisches dunkelblaues XXL-T-Shirt -S rt aanziehen. iehe

«Die meisten Kassen sind ins Minus gerutscht» Der starke Franken und die schwachen Börsenkurse beeinflussen die Rentenentwicklung in der Schweiz. Christoph Ryter (44), Präsident des Schweizerischen Pensionskassenverbands (ASIP) und Chef der Migros-Pensionskasse mit 81 000 Versicherten, ist sicher: Noch besteht kein Grund zur Panik. Christoph Ryter, wie stark hat die Talfahrt an den Börsen den Pensionskassen zugesetzt?

MANN DER WOCHE

Bilder Keystone, Patrick Sinkel/dapd/Keystone, TeleZüri, SRF

Ferienvertretung

Auch Priester brauchen einmal Sommerferien. Damit die Kanzel aber nicht leer bleibt, muss der Altdorfer Anton Roos (90) als Ferienvertretung einspringen, denn der katholischen Kirche mangelt es an Priestern. Wenn er sonntags bis zu drei Messen lesen muss, sei das schon etwas anstrengend, sagt Pater Anton, der eigentlich schon seit Jahren pensioniert ist. Für das Nachwuchsproblem sieht der Pater eine Lösung: Das Zölibat muss abgeschafft werden.

Eine pauschale Aussage für alle Pensionskassen zu machen ist bei 1050 Kassen schwierig. Die meisten Kassen sind seit Jahresbeginn mit der Rendite ins Minus gerutscht. Die Vorsorgeeinrichtungen müssten eine jährliche Rendite zwischen 3 und 4,5 erzielen. Das heisst?

Da die privatrechtlichen Kassen Ende 2010 im Durchschnitt einen Deckungsgrad von 104 Prozent hatten, sind sie nun im Schnitt in eine Unterdeckung geraten. Es besteht aber noch kein Grund zur Panik. Der Deckungsgrad muss erst Ende Jahr überprüft werden. Ist er unter 100 Prozent gefallen, müssen Massnahmen ergriffen werden. Welche?

Ein Deckungsgrad von 99,9 Prozent verlangt einen anderen Schritt als ein solcher von unter 90 Prozent. Im Extremfall müssen bei Arbeitgebern und -nehmern Sanierungsbeiträge von zwei bis vier Prozent erhoben werden. Diese führen aber nicht zu höheren Leistungen. Neben einer tieferen Verzinsung der Altersguthaben wäre das eine einschneidende Massnahme.

Wir haben also die Wahl: entweder höhere Lohnabzüge oder eine Rentenkürzung?

Ja. Oder wir versuchen, die Kapitalerträge auf den Vermögensanlagen zu erhöhen. Dabei müssten die Pensionskassen allerdings höhere Risiken beim Investieren eingehen. Und wie die letzten Jahre gezeigt haben, kann das sehr heikel sein. Bis jetzt wäre eine solche Strategie im laufenden Jahr nicht aufgegangen. Den Pensionskassen hat ja nicht nur der Börsensturz, sondern auch der starke Franken geschadet.

Ja. Im Durchschnitt legt eine Schweizer Pensionskasse 35 Prozent der Gelder in Fremdwährungen an. Zum Beispiel in ausländischen Aktien und Obligationen oder alternativen Anlagen wie Hedgefonds. Nicht alle Kassen haben das Währungsrisiko gleich stark abgesichert und leiden somit zusätzlich unter dieser Entwicklung. Die Achterbahn an der Börse macht Ihre Aufgabe als Chef der Migros-Pensionskasse schwierig. Ihre Strategie?

Wir verfolgen die Kapitalmärkte noch intensiver als sonst. An der grundsätzlichen Ausrichtung der Strategie ändern wir aber nichts. Es ist falsch, in Panik Aktien zu verkaufen. Denn die Gefahr in diesen turbulenten Tagen ist gross, bei Tiefstkursen Titel abzustossen und danach eine temporäre Erholung zu verpassen. Wie haben Sie als Privatperon gehandelt?

Gar nicht. Ich habe weder gekauft noch verkauft.

Das Stimmvolk hat 2010 den Umwandlungssatz* von 6,8 Prozent auf 6,4 Prozent deutlich abgelehnt. Wie lange wird das finanzierbar sein?

Unser Verband hat schon vor der Abstimmung gesagt, dass 6,8 Prozent aus heutiger Sicht zu hoch ist. Denn ein solcher Satz verlangt, dass die Pensionskassen mit ihren Geldern eine Rendite von rund fünf Prozent erwirtschaften müssen. 2010 war ein schwieriges Anlagejahr und führte zu einem Plus von nur zwei Prozent. 2011 sieht nun noch schlechter aus. Deshalb ist der Druck sicher nicht kleiner geworden, erneut über den Umwandlungssatz zu diskutieren. Der Bundesrat wird sich diesen Herbst mit einem Bericht zur be-

«Die Pensionskassen legen im Schnitt 35 Prozent in Fremdwährungen an.» ruflichen Vorsorge äussern und sicher vorschlagen, wie die Senkung des Umwandlungssatzes mit flankierenden Massnahmen begleitet werden soll.

Interview Reto E. Wild

* Der Umwandlungssatz ist ein Prozentsatz, mit dem das angesparte Alterskapital in eine jährliche Altersrente umgewandelt wird. Bei einem Altersguthaben von 100 000 Franken erhalten Pensionäre bei einem Satz von 6,8 eine lebenslange Rente von 6800 Franken pro Jahr.


18 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Es ist wieder Steinzeit

Anfang September trifft sich am UnspunnenSchwinget in Interlaken auch die Schweizer Elite der Steinstösser. Ihr Wurfobjekt, der Chemp, war bei Steinbildhauerin Gabriele Stähli fest in Frauenhänden, ehe er von Steinstosschampion Peter Michel wieder im Tresor eingeschlossen wurde.

D

ie Steinbildhauerin hört kurz auf zu hämmern, lässt ihr schweres Werkzeug sinken und bläst den Steinstaub vom Chemp, dem Unspunnenstein. 83,5 Kilogramm wiegt er. «Ich muss schon vorsichtig sein, damit ich nicht zu viel abtrage», sagt Gabriele Stähli (38). Der Stein hat jetzt ziemlich genau sein Kampfgewicht, er darf höchstens noch ein paar wenige Gramm lassen. Der Granitkiesel, der im Atelier in Matten bei Interlaken BE liegt, ist der vierte Unspunnenstein in der über 200 Jahre alten Geschichte des gleichnamigen Schweizer Alphirtenfests. Anfang September kommt er am Unspunnen-Schwinget zu seinem dritten Einsatz, dafür wird er jetzt noch in Form gebracht. «Da und dort darf er noch eine Spur flacher werden», sagt Gabriele Stähli. Sie schiebt die Schutzbrille in die Stirn und lässt ihre Hand über den riesigen Stein gleiten. «Und hier ist er schon ein wenig speckig, da muss er aufgeraut werden.» Die Künstlerin weist auf die zwei Stellen, an denen der Stein auf die Hände zu liegen kommt, wenn er vom

Steinstösser hochgestemmt wird. Wer hier abrutscht, könnte sich verletzen. Gabriele Stähli ist mit dem Chemp vertraut. Vor vier Jahren bekam sie ihn als 118 Kilo schweren, rohen Steinbrocken aus dem Grimselgebiet ins Atelier geliefert, mit dem Auftrag, ihn in die Form eines Bachkiesels zu hauen und mit zwei Jahreszahlen zu versehen: 1805 für das allererste Unspunnenfest und 1905 für das 100-Jahr-Jubiläum.

Erste Frau, die Hand an den Chemp legen durfte

Dass Gabriele Stähli die erste Frau war, die Hand an den sagenumwobenen Stein legen durfte, empfindet die Berner Oberländerin als Ehre, ansonsten zollt sie ihm genauso viel Respekt wie allen anderen Steinen, die bei ihr unter den Hammer kommen. Und das sind viele. In einer Halle hinter dem Atelier lagert tonnenweise Stein: schneeweisse Marmorquader aus Carrara, graue Granitplatten aus dem Maggiatal, Quarzitstücke aus Brasilien und rohe, unscheinbare Steine in


MENSCHEN UNSPUNNENSTEIN

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Steinbildhauerin Gabriele Stähli brachte den Unspunnenstein für Schweizer Meister Peter Michel wieder in Form.

Schwinger und Steinstösser geben sich in Interlaken ein Stelldichein.

Unspunnen-Schwinget 2011 Das Unspunnen-Schwinget am 4. September in Interlaken BE bildet den Höhepunkt der diesjäjhrigen Schwingsaison. Neben dem amtierenden Schwingerkönig Kilian Wenger wird die ganze Schweizer Schwingerelite mit Christian Stucki, Nöldi Forrer, Matthias Sempach, Christian Schuler oder Martin Grab erwartet. Die 15 000 Plätze in der Wettkampfarena Höhenmatte sind ausverkauft. Für alle anderen Besucher ist der Zutritt zum Festgelände mit Public Viewing und Festwirtschaften gratis. Dort werden weitere 5000 Besucher erwartet. Am Samstag, 3. Sep-

tember, kann das Berner Kantonale Nachwuchsschwingen kostenlos besucht werden. Am Sonntag erfolgt der Höhepunkt mit dem Schwinget. Der Sieger erhält den Sieger-Muni Helveticus, der vom Hauptsponsor Migros gestiftet wird. Ebenfalls am Sonntag findet das Steinstossen statt, die letzten zwei Finalgänge in der Arena. Weitere Informationen unter: www.unspunnen-schwinget.ch

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Unspunnen Schwinget 2011 in Interlaken BE

Letzte Tickets zu gewinnen Das Migros-Magazin verlost 25-mal 2 Plätze in der Arena des Unspunnen-Schwinget: So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) an und nennen Sie Ihren Namen und Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Exempelstadt Online: unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff. Einsendeschluss: 21. August 2011. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


20 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

«Dreimal wöchentlich stemme ich morgens um sechs Uhr 13 Tonnen Gewicht in einer Stunde.» Schwarz, Rot oder Orange. Sie habe schon als kleines Mädchen «gäng Freud a Steinli» gehabt. Deshalb liess sich Gabriele Stähli als Erwachsene in Solothurn zur Steinbildhauerin ausbilden und begann in der Firma ihres Vaters in Bönigen BE zu arbeiten, die hauptsächlich Auftragsarbeiten anfertigt: Grabmalkunst, Bäder, Cheminées, Küchenabdeckungen – alles aus Stein natürlich. Das ist die Pflicht, mit der Stähli ihr Geld verdient. In ihrem Atelier in Matten bei Interlaken widmet sie sich der Kür. Hier entstehen auch Skulpturen aus Kalkstein, Ton oder Gips, und hier weiht sie Kursteilnehmer in die Geheimnisse des Steinhauens ein. Seit ihrer Weiterbildung zur Kunsttherapeutin hat sie gelegentlich auch mit Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen zu tun. «Einige von ihnen brauchen Widerstand bei dem, was sie tun», erklärt Stähli, «dann ist Steinhauen genau das Richtige.» Wer hingegen mit Depressionen zu kämpfen habe, sei damit überfordert.

Highlights und Pannen am Alphirtenfest

Betrunkene Sieger, vermisste Steine und vornehme Gäste: Die 200-jährige Geschichte des Unspunnenfestes hat es in sich.

«Der braucht etwas Weiches, Formbares wie Ton.» Umgeben von den Skizzen und Zeichnungen, die von ihrem kreativen Geist zeugen, macht sich Stähli wieder an den Feinschliff des Unspunnensteins.

Als Training stemmt Michel 13 Tonnen in einer Stunde

Gegen Mittag ist der Kiesel wieder wurfbereit und wird von seinem Hüter Peter Michel abgeholt. Peter Michel, das sind 198 Zentimeter Länge, rund 120 Kilo Gewicht und geschätzte null Gramm Fett. Sein BMI von über 30 erweckte bei Michels Krankenkasse zunächst den Verdacht auf Adipositas. «Erst als ich ihnen meine Autogrammkarte geschickt hatte, wurde ich vorbehaltlos aufgenommen», sagt er grinsend. Michel, Inhaber einer Schreinerei und Familienvater, ist amtierender Schweizer Meister in der Königsklasse des Steinstossens, in jener mit dem 83,5-Kilo-Stein. Er gewann 2007 in Aarau und 2010 in Frauenfeld. Das Unspunnenschwinget ist ein Heimspiel für

Auch Alphornbläser messen sich am Unspunnenfest miteinander. ➔ Das erste Unspunnenfest von 1805 zählt 3000 Besucher. Eine Pariser Zeitung hat im Vorfeld eine Anzeige gedruckt. Die Gäste sind vornehm, es kommen Fürsten und

den Interlakner, er gilt als Favorit. Während sein Wurfobjekt nicht weniger als die aktuellen 83,5 Kilo auf die Waage bringen sollte, trainiert sich Michel noch an sein optimales Kampfgewicht von 127 Kilo heran. «13 Tonnen Gewicht stemmen in einer Stunde», umschreibt er die Trainingseinheit, die er dreimal wöchentlich absolviert, jeweils morgens um sechs, noch vor der Arbeit. Wichtig sei der gezielte Aufbau der richtigen Muskelgruppen: Ein Drittel der Kraft muss aus den Beinen kommen, ein Drittel aus dem Rücken und ein Drittel aus den Armen, damit die Bandscheiben das Ganze mitmachen. Zudem übt er natürlich Steinstossen, dreimal wöchentlich mit einem Dummy. Während dieser Trainingsstein schon auch mal über Nacht im Freien herumliegt, wird das Original streng behütet. «Der kommt jetzt wieder in den Safe», sagt Peter Michel mit einem Blick auf den Stein. Nicht, dass dieser nochmals gestohlen wird. 1984 geschah dies erstmals: Politaktivisten aus dem Jura entwendeten den Chemp

Barone. Die teilweise mehrtägige Anreise wird per Kutsche und zu Fuss absolviert. Zwei Alphornbläser treten zum Wettkampf an, Trachten werden vorgeführt. Es wird geschwungen, gesungen und ein Stein von 92 Kilo gestossen. Sieger Dörig aus Appenzell trinkt eine Flasche Wein und kann seinen Preis nicht entgegennehmen. So betrunken ist er. Der Zweitplatzierte muss dies für ihn tun. Der Stein taucht nie wieder auf. ➔ 1808 meldet sich nur noch ein Alphornbläser zum Wettspielen:

Hieronymus Jost aus Eggiwil BE. Er soll die Tradition dieses Instruments mitgerettet haben. Das Fest ist die Initialzündung des Tourismus im Berner Oberland. Ein neu beschaffter Stein kommt zum Einsatz. Er wiegt 83,5 Kilo. ➔ Noch 1875 finden sich in Reiseführern Hinweise auf das erste Fest. In einem Kinderbuch werden die Unspunenfeste 1805 und 1808 dargestellt. Die Leser kommen später als Erwachsene ins Oberland, um sich Unspunnen anzusehen.


MENSCHEN UNSPUNNENSTEIN

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Hütet den Unspunnenstein wie eine Glucke: Der 120 Kilo schwere und 1,98 Meter grosse Schweizer Meister, Peter Michel, mit dem nur 40 Kilo leichteren Chemp im Tresorraum.

– es war bereits Unspunnenstein Nummer 2 – aus dem Touristikmuseum in Unterseen bei Interlaken. 2001 tauchte er wieder auf, war allerdings durch eingemeisselte Europasterne verunstaltet. Der dadurch erlittene Gewichtsverlust machte ihn unbrauchbar, weshalb der zwischenzeitlich verwendete Ersatzstein noch bis 2006 zum Einsatz kam. Danach war auch dieser Stein beschädigt und wurde ausgemustert. Was mit Stein Nummer eins von 1805 geschah, ist nicht überliefert. Stein Nummer 2 wurde 2005 erneut gestohlen, von wem, ist nicht bekannt. Doch um seinen Verbleib ranken sich noch immer Mythen: Zuletzt soll er gar in New York gesichtet worden sein. Dieses Schicksal soll Unspunnenstein Nummer vier erspart bleiben, weshalb er bis zu seinem Einsatz am Unspunnenfest in einem Tresorfach einer Bank aufbewahrt wird. Das übernimmt Hüter Peter Michel persönlich – per Auto, Rollbrett und natürlich per Muskelkraft. Text Yvette Hettinger Bilder Daniel Rihs

➔ Erst 1905 findet das dritte Fest zur Hundertjahrfeier statt. Die Besucher kommen per Unspunnenfest 1905: Zur Hundertjahrfeier werden erste Fotos gemacht.

Eisenbahn und Dampfschiff. Erste Fotos des Festes werden geknipst.

➔ 1993 veranstaltet das Touristikmuseum Interlaken eine Unspunnen-Sonderausstellung, ein Buch mit der Geschichte des traditionellen Festes erscheint. ➔ Bis heute sind das Unspunnenfest (alle 12 Jahre) und das Unspunnen-Schwinget (alle 6 Jahre) die einzigen Schweizer Anlässe, die Schwinger, Steinstösser, Trachten- und Jodlergruppen vereint. Aus dem Buch «Unspunnen 1805–2005» von Rudolf Gallati und Christoph Wyss.

Für das Fest warfen sich die Besucher in Schale.


22 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Hallo, Paniermehl! Wo steckst du? Und? Sind Sie schon so weit? Ruck-

säcke, Schlauchboot und Wanderstöcke im Keller Bänz Friedli hat Ferien verstaut? Die nötig. Velos gereinigt, das Zelt getrocknet und zusammengefaltet, den Kühlschrank wieder aufgefüllt? Hat man erst die Ferienwäsche erledigt, ist man so erledigt, dass man schon wieder … Ferien nötig hätte, nicht wahr? Aber ich will nicht jammern. Schön wars im

Bündnerland, am Bodensee, im Bernbiet. Ja, wir sind «fei e chli» in der Schweiz herumgekommen, diesen Sommer. Jemand muss den Franken ja stärken! Ähm … schwächen … oder wie auch immer – ich Wirtschaftsbanause blicke da nicht so durch. Jedenfalls: Jemand muss ja noch im Inland Geld ausgeben, wenn alle im billigen Euroland Ferien machen. Wir haben also in Falera und Kandersteg eingekauft, in Rorschach und Andeer. Dabei fiel mir ein landesweites Problem auf: Wo platziert die Filialleiterin das Paniermehl? In unserem Quartiermigi könnte ich ja mit verbundenen Augen einkaufen, ich fände mein Aprikosenjoghurt, Hans’ Frühstücksflocken und die Nachfüllpackung der Flüssigseife mit dem hautfreundlichen pH-Wert … Aber Paniermehl?! Braucht man so selten, dass ich bis zum nächsten Mal vergessen

habe, wo es steckt, und wieder fragen muss. Ich finde es nie. Nun suchen Sie mal Paniermehl in einem Ihnen

unbekannten Supermarkt! In, sagen wir mal, Steffisburg. Wo würden Sie suchen? Beim Mehl – Fehlanzeige. Bei den Backzutaten – vergiss es! Bei den Gewürzen allenfalls? Nobis. Gefunden habe ich es in Steffisburg schliesslich, bar jeder Einkaufslogik, zwischen Suppen und Essig. Besser gesagt: Meine Frau hat es gefunden. Aber eben, ich will nicht jammern. Nicht mal über den häufigen Regen. Denn sonst hätten wir ja «Cars 2» nicht gesehen. Ach ja, stimmt, ich hab mich letzten Montag um ein Urteil gedrückt. Also: Ein Agententhriller in bester James-BondManier ists, rasant geschnitten, mit komplex verwobenen Handlungssträngen, verwirrlicher Dramaturgie – und all das in einem solchen Affenzahn vorangetrieben, dass man viele der lustigen Details zu übersehen droht. Kurzum: ein Erwachsenenfilm. Und leider nicht halb so berührend wie der erste «Cars»-Film; finden auch unsere Kinder. Während ich noch den Abspann lese, um zu erfahren, wer den tollen Song «Collision of Worlds» gesungen habe, krakeelt ein vielleicht sechsjähriges Mäd-

chen in der Reihe vor uns: «Wäisch, Mami, wämmer en dänn paar Mal gseh hätt, findt mer en dänn scho guet.» Ich darf das hier so schreiben, Sie verstehen doch Schweizerdeutsch, oder? Aber ich will nicht wieder mit dem Kindergartenhochdeutsch anfangen, bin nämlich mit Herrn Elgg, dem Präsidenten des Mundartkomitees, nach

«Jemand muss den Franken ja schwächen.» einem fruchtbaren Mailwechsel übereingekommen, das Thema «Dialekt oder Hochsprache am Kindsgi?» ruhen zu lassen. Er heisst übrigens gar nicht Elgg, sondern Zieg-

ler. Er wohnt nur in Elgg, und weil er auf seinen Wohnort offenbar so stolz ist, dass er «Elgg» in der Mailadresse führt, muss ich in sommerlicher Umnachtung etwas durcheinandergebracht haben. Sie dürfen jetzt ruhig denken: Volltrottel! Kann eine Mailadresse nicht von einem Nachnamen unterscheiden …! Was für einen Kindergarten hat dieser Friedli wohl besucht? Ich will es Ihnen verraten: gar keinen. Bänz Friedli live: 18.8. Ballwil LU, Festival «Frisch vom Hof», 20.30 Uhr.

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Geburtsdatum


24 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

«In der Schule muss man das Der erste Schultag ist ein ganz spezieller Tag. Neue Räume, neue Gschpänli, neue Regeln. Kein Problem für Laurin und Amina aus dem aargauischen Oberrohrdorf. Die Sechsjährigen haben sich auf die Schule gefreut. Dem Chindsgi trauern sie trotzdem ein wenig nach.

Amina und Laurin, wie war der erste Schultag?

Amina: Gut. Laurin: Sehr gut!

Was hat euch gefallen?

Amina: Föteli anschauen. Was waren das für Fotos?

Amina: Von Dingen, die es draussen gibt. Im Zeichenunterricht am Nachmittag habt ihr euch dann selber gezeichnet. War das schwierig?

Laurin: Nein, ich hab mich schon 100 Mal selber gezeichnet. Habt ihr heute schon gerechnet?

Amina: Nein. Laurin: Aber wir haben ein Buch bekommen, darin lernen wir morgen zum Beispiel den U. Und heute hatten wir den L. Das hat mir natürlich gefallen! Gabs auch etwas, das langweilig war?

Amina: Nein, nichts. Laurin: Ja, Zeichnen.

Habt ihr heute etwas Neues gelernt?

Amina (legt den Kopf schräg und überlegt): Hmmm … Laurin: Für mich war nichts Neues dabei. Ich habe alles schon gewusst. Ah ja, und das Zahlenbuch bekamen wir auch noch. Das war spannend. Kennt ihr die Zahlen schon?

Amina: Ja, bis 20. Laurin: 20? Ich kenne noch viel mehr Zahlen. Bis 100! Ist es hier viel anders als im Kindergarten?

Laurin: Ja. Im Chindsgi konnten wir nur spielen – und mussten meistens ins Chreisli. Das hat mir langsam gestunken. Aber es war cooler als in der Schule. Hier muss man immer nur am Pult sitzen und das Hirn einschalten. Also war der Chindsgi doch besser als die Schule?

Amina: Ja. Laurin: Es war praktischer.

Habt ihr euch eigentlich auf den ersten Schultag vorbereitet?

Amina: Ja. Laurin: Ich habe schon viel geübt für die Schule. Ich weiss sogar, was eins mal eins gibt. Das gibt eins. Durftet ihr eure Plätze selber aussuchen?

Beide: Ja!

Wisst ihr schon, was ihr morgen in der Schule macht?

Laurin: Ähm … morgen haben wir Turnen, und dafür habe ich extra etwas dabei: Das hier! (zückt einen Turnsack). Warum muss man überhaupt in die Schule gehen?

Amina: Um etwas zu lernen. Laurin: Damit man etwas kann. Damit man Sachen fragen kann, die man nicht auswendig im Kopf hat. Denkt ihr, es ginge auch ohne Schule?

Amina: Dann lernt man ja nichts. Wisst ihr schon, was ihr werden wollt?

Amina: Kuchenbäckerin.

Hast du schon mal einen Kuchen gebacken?

Amina: Ja, mit Mami zusammen.

«Als Informatiker rechnet man und sitzt am Computer.» Laurin Amina, du sitzt zuvorderst, warum?

Amina: Weil das der beste Platz ist und ich neben meiner Freundin Alina sitzen kann. Habt ihr eure Schulgschpänli schon gekannt?

Amina: Ja, viele. Laurin: Ich kenne viele schon und habe praktisch mit allen schon gespielt.

Was ist euer Lieblingskuchen?

Amina: Schwarzwäldertorte. Laurin: Meiner auch. Und Geburtstagskuchen! Ich habe auch Spaghetti und Pizza gern. Amina, wenn du Kuchenbäckerin werden willst, was musst du denn in der Schule gut können?

Amina: Backen – und Abmessen. Und vielleicht ein bisschen Rechnen?

Laurin: Ich bin gut im Rechnen! Dann könntet ihr ja später eine Bäckerei auftun. Amina backt und Laurin verschickt die Rechnungen.

Laurin: Also bevor ich da Ja sage – eigentlich will ich Informatiker werden.

Erster Schultag: Laurin und Amina in ihrem Klassenzimmer im Schulhaus Hinterbächli.

Und was macht man als Informatiker so?

Laurin: Rechnen, am Computer sitzen … Habt ihr denn schon einen Computer?

Laurin: Ja, bei meinen Grosseltern. An dem darf ich spielen.


INTERVIEW DER ERSTE SCHULTAG

Hirn einschalten»

| 25

Was würdet ihr heute als Abendessen zubereiten?

Amina: Omeletten! Laurin: Ou ja!

Kocht ihr manchmal selber?

Laurin: Ja, am Sonntag (die Mutter im Hintergrund blickt ihren Sohn erstaunt an).

«Ich sitze zuvorderst, weil das der beste Platz ist.» Amina Und was gibts?

Laurin: Sachen vom Grill, wenn es schönes Wetter ist. Oder es gibt Müesli zum Zmittag. In Zukunft habt ihr aber wohl weniger Zeit zum Kochen, denn ab jetzt gibts Hausaufgaben. Wie findet ihr das?

Laurin: Cool! Amina: Ich auch! Laurin: Also wenn du willst, kannst du mir ja mal eine Rechenaufgabe stellen. Also gut …

Laurin: … aber nicht so etwas wie eins mal zwei. Das kann ich noch nicht. Minus hingegen kann ich schon. Gut. Was gibt acht minus vier?

Laurin (wie aus der Pistole geschossen): Vier! Und was gibt zwei plus zwei?

Amina (ebenso schnell wie Laurin): Vier! Ihr habt sicher beide ein Vorbild. Spielen kann man auch in der Pause auf dem Schulhof, oder?

Laurin: Also, ich habe mein Znüni gegessen … Amina: Und ich bin herumgerannt. Laurin: Aber wenn es regnet, bleibe ich lieber am «Schärme».

Was gabs bei euch heute zum Znüni?

Laurin: Gurken und Darvida und etwas zu trinken. Amina: Darvida und Äpfel. In einer Lunchbox. Da hats eine Biene drauf. Laurin: Meine ist einfach weiss und durchsichtig.

Was esst ihr am liebsten?

Laurin: Eben – Spaghetti und Pizza. Was habt ihr nicht so gerne?

Laurin: Bohnen! Amina: Hmmmm, Härdöpfel. Laurin: Und Blumenkohl, wäh (rümpft die Nase)!

Laurin: Was?

Jemanden, den ihr so cool findet, dass ihr auch so sein möchtet.

Laurin: Klar!

Und wer ist dein Vorbild, Laurin?

Laurin: Ähm, ich.


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INTERVIEW DER ERSTE SCHULTAG 27 |

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Laurin: Ich habe mich schon entschieden. Entschieden, wen du heiraten möchtest?

«Mein Vorbild bin, ähm, ich. Aber ich habe noch andere.»

Laurin

Das heisst, du bist dein eigenes Vorbild?

Laurin: Also, ich habe auch noch andere. Mein kleinerer Bruder und mein grösserer Bruder. Und Mami?

Laurin (spielt mit den Knöpfen seines Hemdes): Soso lala. Aber mein Götti ist auch ein Vorbild!

Laurin: Ja.

Weiss sie schon von ihrem Glück?

Laurin (lächelt verlegen): Ja. Im Zeichenunterricht müssen Laurin und Amina sich selber zeichnen. Kein Problem, findet Laurin, der das schon oft gemacht hat. Warum?

Laurin (überlegt): Ich weiss nicht … Wahrscheinlich vor allem, weil er in einem Monat heiratet. Und in der Weihnachtszeit bekommen sie ein Baby. Möchtet ihr auch mal heiraten, wenn ihr gross seid?

Laurin: Jaaaaaaa.

Weisst du schon, wen?

Laurin: Ja, aber das kann ich nicht sagen. Das ist also dein Geheimnis. Möchtest du auch Kinder?

Laurin: Ja. Sicher mehr als vier. Und du, Amina?

Amina: Ich weiss es noch nicht.

Und hat sie auch Ja gesagt?

Laurin (nickt): M-hm.

Interview Yvette Hettinger und Ralf Kaminski Bilder Nik Hunger

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28 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Ein Händchen für guten Käse Der Toggenburger Käser Stefan Bühler sorgt mit neuartigen Käsekreationen immer wieder für Furore. Für seinen Glückskäse erhält er den diesjährigen Preis für innovative Berglandwirtschaft. Die Auszeichnung wird von der Migros gesponsert.

K

äser Stefan Bühler kann das Glück mit Händen greifen: Er entnimmt eine Handvoll wilden Majorans aus einem Chromstahleimer und streut das feingehäckselte, tiefgefrorene Gewürz in den Käsebruch, die gelbliche Masse im 4000 Liter fassenden Käsekessi. Ort des Geschehens ist die Bergkäserei Eggsteig im alttoggenburgischen Gähwil SG. Sie besteht seit 1893. Bühlers Vater betrieb sie seit 1947. Er selber führt das Geschäft seit 1989. Der 52-Jährige ist dabei, seine neueste Spezialität zu fabrizieren, den Glückskäse. Der Name des Käses geht auf den beigegebenen wilden Majoran zurück, den man auch als Oregano kennt und als Glückskraut bezeichnet. Dem Gewächs werden gemütsaufhellende Eigenschaften zugeschrieben. Es stammt vom Biobergbauern Ernst Abderhalden im toggenburgischen Starkenbach.

Dank wildem Majoran auf der Gewinnerseite

Stefan Bühler will mit seiner wohlschmeckenden Kreation aber nicht nur andere Menschen glücklich machen, vielmehr bringt sie auch ihm selber Glück. Hat ihm doch die Interessengemeinschaft

Innovationspreis zum vierten Mal vergeben

Das Glück in Händen: Käser Stefan Bühler streut wilden Majoran ins Käsekessi. So beginnt die Produktion des Glückskäses.

Schweizer Bergprodukte für diese und andere Käseneuheiten den diesjährigen Preis für innovative Berglandwirtschaft verliehen (siehe Box). Bühler konnte dabei auf die Unterstützung von Rolf Zingg vom Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen in Flawil zählen. Der Experte hat ihn nicht nur auf die Idee mit dem wilden Majoran gebracht, sondern ihn der Jury für

den Innovationspreis auch vorgeschlagen. Eigentlich ist das Toggenburg mit den noch immer rund 40 Käsereien – meist Familienbetriebe, wie jener der Bühlers – und den acht Alpkäsereien Appenzellerund Tilsiterland. Letzteren stellt auch Stefan Bühler her. Aber Furore macht er mit den Spezialitäten Hagebutten-, Bärlauch-, Sanddorn- und Steinsalzkäse sowie mit

Die Interessengemeinschaft Schweizer Bergprodukte (IG Schweizer Bergprodukte) setzt sich für die Vermarktung von Erzeugnissen aus dem Schweizer Berggebiet ein. Die IG ist vor sieben Jahren gegründet worden und vergibt nun zum vierten Mal den von der Migros gesponserten Preis für innovative Berglandwirtschaft. Die bisherigen Preisträger waren eine Alpkäserei im Berner Oberland und eine in den Freiburger Alpen sowie Schaf- und Ziegenmilchproduzenten und -verarbeiter im Unterengadin. 2011 geht der Preis an den innovativen Käser Stefan Bühler. «Das Konzept von Stefan Bühler hat uns überzeugt, denn er hat erkannt, dass Schweizer Käse vor allem in Form von Spezialitäten eine Zukunft hat. Der Käser ist ein würdiger Preisträger. Wir freuen uns schon auf seine nächste Innovation», erklärt Jürg Maurer, stellvertretender Leiter der Migros-Wirtschaftspolitik. Mehr zur Preisübergabe siehe Seite 7 (Migros-Woche).


NEUES AUS DER MIGROS

| 29

Die Toggenburger Käsemacher: Sohn Demian Bühler, Glückskäser Stefan Bühler und Hilfskäser Felix Helfenberger (von links).

Für seinen Käse verwendet Stefan Bühler Glückskraut von Biobergbauer Ernst Abderhalden.

dem Iddaburger Bergkäse. Seinen Holderwy-Chäs führt die Migros in ihrer Gourmetlinie Sélection. Insgesamt stellt er jährlich zwischen 20 000 und 25 000 Käselaibe à vier Kilogramm her. Für ein Kilo braucht es etwa zehn Liter Milch. Und diese ist für die qualitativ hochwertigen, regionalen

Nischenprodukte eigentlich das Wichtigste. Käser Bühler bezieht die Milch direkt von 13 Bergbauern, die sie zwei Mal täglich anliefern. Da er nur Rohmilch verkäst, läuft sein Betrieb 365 Tage im Jahr. Meist produziert er selber, unterstützt wird er durch Hilfskäser Felix Helfenberger, der als Bergbauer auch gleich Milchlieferant ist. Die Käserei Eggsteig ist ein waschechter Familienbetrieb, denn auch Bühlers Frau Bettina (46), seine Tochter Sarina (19) und sein Sohn Demian (17) helfen bei der Herstellung, dem Marketing und der Buchhaltung mit. Käser Bühler ist einerseits ein gestandener Fachmann und findiger Entwickler von Spezialitäten, andererseits denkt er auch ökonomisch und ökologisch: Die bei der Käseherstellung anfallende Molke fliesst über Leitungen direkt in

Bühlers Schweinestall, wo sie an seine rund 300 Mastschweine verfüttert wird. Heute ist die Molke mit wildem Majoran versetzt – und macht wohl auch die Schweine glücklich …

Mit Innovationen die Zukunft sichern

«Der Preis ist mir Motivation und gibt mir Impulse, weitere Käsekreationen mit neuen Inhaltsstoffen zu entwickeln.» Während Bühler das sagt, pflegt er im Lagerkeller unter den Produktionsräumen die rötliche Rinde des Glückskäses mittels einer Bürstenmaschine mit einem Extrakt aus weiteren aufhellenden Kräutern wie Ringelblume, Johanniskraut und Dill. Diesen hat er von Rolf Zingg bezogen. «Mein Ziel ist es, Käse zu produzieren, den vorher noch niemand gemacht hat – wie eben den Glückskäse. Damit will ich nicht

nur die Zukunft meines Betriebs sichern, sondern auch diejenige meiner Lieferanten.» Mit dem Preisgeld von 15 000 Franken wird Bühler deshalb nicht nur seinen Lagerkeller erweitern, sondern auch den Anbau von weiteren Bergkräutern finanziell anschieben. Und natürlich hofft der Käseerneuerer auch auf die absatzfördernde Werbewirkung des Preises. Momentan gehen immerhin schon kleine Mengen des Hagebutten- und des Steinsalzkäses aus Gähwil in den Export nach Grossbritannien, Deutschland und in die USA. Sonst verkauft Bühler seine Spezialitäten direkt in seiner Käserei oder über den regionalen Fachhandel. Texte Daniel Sägesser Bilder Daniel Ammann

Weitere Infos: www.glueckskaese.ch


30 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

W

er auf dem Dach des Migros-Hochhauses am Zürcher Limmatplatz steht, hat den Über- und auch den Durchblick. Das Geländer ist aus Glas, der Blick geht ungehindert über die ganze Stadt bis zum See. An diesem luftigen Ort hat das Migros-Magazin die Macherinnen und Macher der Online-Plattform Migipedia fotografiert. Die Dachterrasse passt zur Arbeit des fünfköpfigen Kernteams, schliesslich schafft auch die Website www.migipedia.ch Überblick. Sie trägt dazu bei, sich im vielfältigen Sortiment der Migros zurechtzufinden. Rund 10 000 verschiedene Produkte sind mit Foto, Verkaufspreis und weiteren Informationen auf der Site erfasst, sortiert nach Kategorien, Marken und Labels. Doch das Produkteverzeichnis ist nur das Grundgerüst der Website. «Die wichtigen Inhalte liefern die Nutzer», erklärt Leila Summa (35), Gesamtverantwortliche von Migipedia. «Ihre lobenden, kritischen und auch witzigen Kommentare machen die Online-Plattform erst zu einem lebendigen Forum.»

«Die M-ClassicMinestrone ist die beste Dosensuppe der Welt, damit komme ich durch den härtesten Winter. Nur eine Spur würziger dürfte sie sein.»

«Meine Wohngenossin und ich lieben beide Bärentatzen-Guetsli von der Migros. Ich habe sie gern frisch, meine Mitbewohnerin mag sie lieber etwas älter und hart. So ergänzen wir uns perfekt.»

Auf Migipedia geben Migros-Kunden den Ton an

Auf Migipedia tauschen Kundinnen und Kunden ihre Erfahrungen mit unterschiedlichsten MigrosProdukten aus, vom FarmerGetreideriegel bis zur MiletteWindel. Ein Jahr nach ihrer Gründung ist die Online-Plattform zu einem immer grösseren MigrosNachschlagewerk geworden, das die Konsumenten mit ihrem Alltagswissen füllen. Sie tauschen zum Beispiel Kochrezepte oder Migros-Kindheitserinnerungenaus, und sie richten Wünsche und kritische Fragen an die Migros. Sergio Mare (37) ist Leiter Online-Kommunikation bei der Migros. Er sowie Denise Anderegg (27) und Daniel Grieser (35) sind verantwortlich für den Dialog mit den Kunden. Sie leiten deren Anregungen weiter und geben Antworten von Migros-Spezialisten an die Migipedia-Gemeinschaft zurück. Alain Petignat (33) sorgt als technischer Projektleiter dafür, dass der Dialog funktioniert.

Für einmal sagen nicht die Nutzer, sondern die Migipedia-Macher, was sie von bestimmten Migros-Produkten Leila Summa, Alain Petignat und Daniel Grieser (von links).

Die fleissigen Netzwerker

Seit einem Jahr gibt es Migipedia. Auf der Internetplattform der Migros können Kunden ihre Meinung über Produkte abgeben und Verbesserungen vorschlagen. Nun stellen sich die Macher vor. Mit ihrem Lieblingsprodukt, wie es sich für echte Migipedianer gehört.


NEUES AUS DER MIGROS «Ich mag Sojaline-Joghurt mit Mangogeschmack. Dank Produkten aus Sojamilch, kann auch ich Joghurt essen, obwohl ich eine Laktoseintoleranz habe.»

«Frischer Anna’s-BestOrangensaft gehört bei mir zum Frühstück. Aber die eckige Flasche passt schlecht durch das Loch der PET-Rücknahmestellen in den Migros-Filialen. Die Flasche sollte schlanker sein.»

halten. Die Mitglieder des Kernteams sind Sergio Mare, Denise Anderegg,

Seit Migipedia läuft, gewann die Plattform rund 25 000 registrierte Mitglieder. Weit grösser ist die Zahl der Nutzer, die Kommentare beigetragen haben. Rund 40 000 Mal haben sich Migros-Kunden auf Migipedia zu Wort gemeldet. «Doch diese Zahlen sagen für sich allein genommen noch nicht viel aus», meint Leila Summa. Viel wichtiger als die Quantität sei die Qualität der Beiträge und ihre Auswirkungen aufs Migros-Sortiment. Zehn Produkte stehen heute schon in den Verkaufsregalen, die ohne Migipedia so nicht im Angebot wären. So führte die Migros

Vanilla Coke ein, den klassischen Migros-Eistee gibts nun auch in PET-Flaschen, und die Qualität von M-Budget-WC-Papier wurde verbessert. Selbst völlig neue Produkte hat die Migipedia-Gemeinschaft erschaffen: Rund tausend Ideen für eine Herbstkonfitüre mit ungewohntem Geschmack haben Nutzer eingereicht. Etwa 4500 «Migipedianer» entschieden anschliessend darüber, welche Sorten die Migros produzieren wird: «Erdbeermund» mit dem Geschmack von Erdbeeren und Vanille sowie «Herbstsünde», die Passions-

«Der dreieckige Generoso Generoso-Cake, der dem Monte Generoso gewidmet ist, weckt bei mir Kindheitserinnerungen: Er lässt mich an Ferien im Tessin denken.»

| 31

frucht mit Schokolade kombiniert. «Sogar die Namen der neuen Konfisorten wurden von Migipedia-Nutzern angeregt», erzählt Mare. «Es ist diese Kreativität, die uns immer wieder freut.» Der Ideenvielfalt der MigipediaGemeinschaft ist es auch zu verdanken, dass die Migros BlévitaCrackers in Zukunft mit Gruyèregeschmack anbieten wird.

Die Anonymität wird nicht ausgenützt

Mitmachen bei Migipedia

Wer auf www.migipedia.ch bis am 31. August einen besonders originellen, witzigen oder informativen Kommentar zu einem Migros-Produkt verfasst, hat die Chance, als Produktetester ausgewählt zu werden. Der Beitrag kann auch ein Foto oder Video sein. Die Tester bekommen gratis ein Paket mit 15 Produkten, die sie ausprobieren und auf Migipedia bewerten sollen. Alle Tester nehmen an einer Verlosung teil. Der Hauptgewinner bekommt ein Guthaben von 12 000 Franken, mit dem er ein Jahr lang gratis in der Migros einkaufen kann.

Doch wie steht es mit weniger konstruktiven Kommentaren? Migipedia ist ein grundsätzlich anonymes Forum, niemand ist gezwungen, seinen Namen preiszugeben. Ausserdem hat sich die Migros von Anfang an verpflichtet, keine Zensur zu üben. Nur gerade beleidigende Aussagen werden von den MigipediaMachern gelöscht. «Doch das war bisher kaum je nötig», versichert Mare. «Der Grundtenor auf Migipedia ist kritisch-konstruktiv, die Nutzer schätzen die Möglichkeit, direkten Einfluss aufs Sortiment zu nehmen.» Bisweilen ist das Team auch schlicht verblüfft darüber, wie vielfältig Migipedia genutzt wird. So ist die Plattform zum Beispiel immer wieder mal eine Anlaufstelle für heimwehgeplagte Auslandschweizer. Aus 33 Ländern gibt es Zugriffe auf die Site. Der Blick ins virtuelle MigrosSortiment scheint die Sehnsucht nach der Heimat zu lindern. «Ein Mann aus Chile schrieb im Forum, er sehne sich nach Migros-Guetsli», erinnert sich Denise Anderegg. «Ein anderer Nutzer erklärte sich sofort bereit, ihm das Gebäck zuzuschicken.» Doch zu welchen Migros-Produkten würden die MigipediaMacher selber gerne einen Kommentar abgeben? Mare stimmt spontan eine Lobeshymne auf M-Classic-Minestrone an: «Die beste Dosensuppe der Welt, damit komme ich durch den härtesten Winter. Nur eine Spur würziger dürfte sie sein.» Der Mann weiss natürlich auch, wo er seine Kritik einbringen könnte: auf www.migipedia.ch. Text Michael West Bild Mirko Ries


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32 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

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uro und Dollar schwächeln, und der Franken ist bärenstark. Das schafft Unruhe an der Preisfront und veranlasst viele Konsumenten, hierzulande nach günstigeren Preisen zu verlangen. Angesprochen ist dabei natürlich auch die Migros. Geschürt wird diese Forderung durch Konsumentenorganisationen und Medien. Ihnen allen scheint aber nicht bewusst zu sein, dass die Migros nur fünf bis acht Prozent der Waren aus dem Euro- und Dollarraum bezieht. Der Spielraum der Migros ist also nicht allzu gross, was die hohen Erwartungen stark dämpfen muss. Dennoch hat sich die Migros schon seit je darum bemüht, die Preise laufend zu senken. Dabei fallen ihre eigenen Anstrengungen für günstigere Preise viel stärker ins Gewicht als die Währungsgewinne. Zumal diese häufig von steigenden Rohstoffpreisen wieder aufgefressen werden. Nichtsdestotrotz senkt die Migros nun die Preise von einigen sehr beliebten importierten Charcuterie-Produkten und Käsen sowie von mildem Schweizer Emmentaler. Konkret sind dies Salami und Mortadella, BerettaParmaschinken, Beretta-Bresaola, Serrano-Rohschinken sowie alle regionalen Produkte der Marken Citterio und Beretta.

Tieferer Preis für Schweinefleisch

Die Gründe für die Preisabschläge sind mannigfaltig und gehen eben nicht nur auf den tiefen Eurokurs zurück. Ganz markant ist die Preissenkung beim SerranoRohschinken (siehe Grafik): Von 6. Dezember 2009 bis 15. August 2011 fiel dessen Preis um 26,35 Prozent oder 15 Franken von 63 auf 48 Franken pro Kilo. «Bei vorangehenden Preissenkungsrunden spielten die günstigeren Schweine-

Gute Aussichten für Schinken- und

fleischpreise eine entscheidende Rolle. Hinzu kam mehr und mehr der sinkende Eurokurs», erklärt Erwin Brägger, beim MGB zuständig für Charcuterie. «Die aktuelle Preisreduktion für die Charcuterie-Produkte geht aber voll auf den schwachen Euro zurück.» Wegen des tiefen Euros sinkt auch der Preis des Schweizer Emmentalers mild markant. «Aufgrund des starken Frankens kann weniger von diesem Käse exportiert werden. Hinzu kommt, dass zu viel milder Emmentaler herge-


NEUES AUS DER MIGROS

Käsepreise purzeln

| 33

MIGROSZEITREISE

auch dank dem schwächelnden Euro. Die Migros senkt die Preise bei Beispiel zeigt: Einsparungen werden stets an die Kunden weitergegeben.

Die Geburt des Strichcodes

Emmentaler mild 16.– 15.50 15.– 14.50 14.– 13.50

Fr. 13.50 ab 15. 8. 2011

13.–

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Abwärtstrend: Milder Emmentaler kostet immer weniger (Franken pro Kilogramm).

Serrano-Rohschinken 62.–– 60.–– 58.–– 56.–– 54.–– 52.––

Fr. 48.–

50.––

ab 15. 8. 2011

48.–– 2009

2010

2011

Markante Kurve nach unten: Preis des Serrano-Rohschinkens (Franken pro Kilogramm).

Bild bab.ch/StockFood

Käsefans: Der Schweizer Emmentaler mild und diverse Charcuterie-Produkte werden günstiger.

stellt wird», nennt Sandra Stöckli, Verantwortliche für Milchprodukte beim MGB, zwei Gründe für das Überangebot. Dies wiederum zwingt die Produzenten dazu, ihre Preise zu senken. Diese Preisreduktion gibt die Migros wie gewohnt an ihre Konsumentinnen und Konsumenten weiter: Der Käse wird einen ganzen Franken pro Kilogramm günstiger. Diese Vergünstigung wirkt sich in den Filialen auf den Schnittkäse Emmentaler mild sowie auf Reibkäse aus.

Da es bei den Premium-Emmentalern wie Bio, Surchoix, Heidi und Höhlengereift kein Überangebot gibt, werden diese Käse jedoch nicht günstiger.

Die Migros setzt sich für weitere Preissenkungen ein

Auch bei einzelnen Import-Käsen fallen die Preise, und auch dafür ist der tiefe Eurokurs verantwortlich. Und wie von Migros-Chef Herbert Bolliger angekündigt, gibt die Migros Währungsgewinne bei importierten Gütern an ihre Kun-

dinnen und Kunden weiter. «Wir nehmen aber keinen linearen Abschlag von ein paar Rappen auf sämtliche Einzelartikel vor, sondern investieren die letzten Währungsgewinne von weit über drei Millionen Franken in Preisvergünstigungen in die gefragtesten Käse- und Charcuterie-Produkte», erklärt Hansueli Siber, Leiter Direktion Frische bei der Migros. Und er versichert: «Die Migros setzt sich für weitere Preissenkungen ein!» Daniel Sägesser

Das Bild stammt aus dem Jahr 1988: Ein Migros-Mitarbeiter liest in einer Zürcher Filiale mit ernster Miene einen ellenlangen Computerausdruck. Der Mann prüft die Bestände des Supermarkts. Passt die Warenmenge in den Regalen zur Zahl der verkauften Produkte, die kürzlich an den Kassen eingescannt worden sind? Strichcode und Scanner waren damals noch neue Errungenschaften, die sich bewähren mussten. Seit 1986 gab es MigrosProdukte mit schwarz-weiss gestreiften Feldern, die an den Kassen elektronisch erfasst wurden. Doch die geheimnisvollen Codes etablierten sich rasch: Tippfehler an den Kassen fielen weg, der Migros-Alltag funktionierte noch reibungsloser als bisher. Michael West


38 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

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Wenn Sie auf Diät sind, dann blättern Sie schnell weiter. Wenn nicht, geniessen Sie italienische Dessertkultur vom Feinsten. chen, aus denen gluschtige Creme quillt. Natürlich gibt es auch die traditionellen sizilianischen Canoli, die in ganz Italien verehrt und verzehrt werden, Cornetti mit Schokoladenfüllung, Tiramisù mit selbst gemachtem Biskuit und italienischen Kaffee. Wer Musse hat, setzt sich an einen der kleinen Tische und zelebriert italienisches Dolcefarniente. Im wörtlichen Sinne, mit einer süssen Spezialität des Meisters. Wie man selber verführerische Dessertträume zubereitet, verrät Signore Caredda auf der nächsten Seite.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Erdbeer-Carpaccio

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Coupe Sommertraum

Die Erdbeeren waschen, in feine Scheiben schneiden und schön auf einem Teller anrichten. In der Mitte eine Kugel Zitronensorbet platzieren. Als Dekoration können gehackte Pistazien auf dem Teller verteilt werden. Kann beliebig mit anderen Früchten, wie zum Beispiel Nektarinen, Aprikosen oder Äpfeln gemacht werden.

Diesem Traum aus Glace, Früchten und Rahm kann bestimmt niemand widerstehen. Beim Dekorieren darf man ruhig etwas mutiger sein. Solange es hält und gefällt, gibt es keine Grenzen.

Eisschale Porzellan, Fr. 4.90 Dessertteller, Fr. 3.90 Espressoset, 13-teilig, Fr. 13.50 Frische Früchte aus der Migros,

Zitronenlichterkette, Fr. 19.50 Sorbet Zitrone, 900 ml, Fr. 5.60 Patissier Pistazien, gehackt, 25 g, Fr. 2.50

Tagespreise

Italienischer Eiskaffee

Das Glas wird vorgängig in den Tiefkühler gestellt. Dann kommt je eine Kugel Vanille- und Moccaglace hinein und wird mit kaltem Espresso übergossen. Mit Rahm und Schokolade garnieren. Sélection Amaretti tradizionali, 250 g, Fr. 7.70 M-Classic Vanille Mokka Glace, 2000 ml, Fr. 7.50

BELLA ITALIA.

Löffelbiscuits Savoiardi, 200 g, Fr. 2.—

Himbeeren, Schweiz, Schale à 250 g, aktueller Tagespreis

Sorbet Zitrone, 900 ml, Fr. 5.60

Grande Caffè Capuccino, 180 ml, Fr.1.90


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Migros-Magazin 33, 15. August 2011

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Bild und Styling LD

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

A b c

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Grosser Auftritt für die Kleinen

Auch Kindergärtler und ABC-Schützen lieben moderne, bequeme und fröhliche Kleider. Jetzt gibts in der Migros die neue Herbstkollektion.

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RAPPENSPALTE

Lustvoll

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Irina de Giorgi (21) aus Pfäffikon ZH ist die Miss Earth Schweiz 2011. Irina möchte ihre Schönheit im Bereich Kinder und Jugendliche fürs Kinderspital Zürich und die Umwelt einsetzen. Irina de Giorgi, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit Babysitten und als Snowboardlehrerin. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

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Die Geheimnisschachtel, die ich mit meiner Freundin im Wald vergraben habe, ein Schmuckstück von meinem Freund und meinen Glücksanhänger von meiner Familie.

Sex in the Summer

Süsse Zweisamkeit

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Unversehrte Natur und schöne Sonnenuntergänge am Pfäffikersee. Wo trifft man Sie abends?

Beim Sport mit meiner Schwester, im DantePub in Pfäffikon ZH oder im Kino.

Anziehend

Sind Sie gerne prominent?

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Eugen Baumgartner

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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GUT & GÜNSTIG FR. 7.65

Spaghetti mit rohen Tomaten

Fruchtige Sommerspezialität

Der neue Joghurt Cake passt bestens zum sommerlichen Kaffeeklatsch. Die Kombination von Cake und ErdbeerRhabarber-Konfitüre schmeckt frisch und leicht säuerlich. Joghurt Cake Erdbeer-Rhabarber, 370 g, Fr. 4.50*

Nachtessen für 4 Personen

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* Nur saisonal erhältlich.

Ach, wie süss!

➔ Knoblauch und Tomaten mit 2 Esslöffel Zitronensaft, 1 Teelöffel Zucker und ½ Teelöffel grob gemahlenem Blumenpfeffer vermischen. Etwa 10 Minuten ziehen lassen. Zirka Fr. 0.40

Eiskalter Fingerfood

Eissandwichs sind verführerische Leckerbissen, die sich elegant in einer Hand halten lassen. Der kühle Fingerfood besteht aus StracciatellaGlace und Biskuit. M-Classic Eissandwich, 6 St., 510 ml, Fr. 5.60

➔ 500 g Spaghetti nach Packungsanweisung gar kochen. Zirka Fr. 1.50 ➔ Tomatensauce über die Spaghetti geben, mit ½ Bund geschnittenem Basilikum bestreuen und etwas Olivenöl darüberträufeln. Zirka Fr. 2.25 Klassiker in Bioqualität

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Wer gerne kocht, beansprucht für sich mit Sicherheit auch das beste Tiramisù-Rezept der Welt. Basis dafür sind Löffelbiskuits, die neu auch in Bioqualität erhältlich sind. Die knusprigen, mit Zucker bestreuten Stangen passen auch hervorragend zum Kaffee. Bio Löffelbiscuits, 200 g, Fr. 2.20* * In grösseren Filialen.

Süsses Dreigespann

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58 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Tutto Pelati!

Alles paletti! Der Italiener Roberto Brigante liebt Thun, Fisch und die Polpette mit viel Pelati von Mamma Maria. Und singen kann er auch — von La Svizzera und mehr.

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id so guet», bittet Roberto Brigante (48) im astreinen Bärndütsch herein, während ihm «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius ein akzentfreies «Buongiorno» zuhaucht. Verkehrte Welt, die zum Alltag von Roberto Brigante gehört. Ist er nun ein italienischer Schweizer oder ein schweizerischer Italiener? «Keine Ahnung. Wohl ein gut geschüttelter Cocktail», sagt er. Die beiden Protagonisten verstehen sich auf Anhieb. Hier ein leichter Augenaufschlag, da ein sonores «bella Andrea». Italianità pur und nicht nur im Kochtopf. Fehlt nur noch die Gitarre. «Ich spiele eines meiner Lieblingslieder für dich. In Svizzera.» Wer sagts denn? Wie in einer italieni-

schen Seifenoper. «Nein, wie bei Roberto Brigante! Familienvater, Unternehmer und Liedermacher.» «Und Fernsehstar», wirft die Köchin ein. «Nein, wegen eines Auftritts bei ‹SF bi de Lüt› bin ich das nicht. Allerdings habe ich am nächsten Tag gestaunt, wie viele Passagiere mir auf dem Flug nach Apulien spontan zu meinem Auftritt gratuliert haben. Von solch einem Erlebnis hätte ich 1979 nicht zu träumen gewagt, als ich mit 16 Jahren von Apulien nach Deutschland ausgewandert bin.» Bereits zwei Jahre später wechselt der Saisonnier Brigante 1981 von Konstanz nach Thun. «Zu Beginn haben mich die Einheimischen nicht verstanden und über mein Hochdeutsch

Kochen mit der deer «Saisonküche» «SSaisonküche» Schlechte Laune mit Roberto Brigante? Unmöglich. Schon gar nicht in der Küche. Allerdings sitzt Roberto lieber zu Tisch, als dass er am Kochherd steht. «Buono», sagt er zu den Polpette der «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius.


SAISONKÜCHE

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Nachgefragt bei

Roberto Brigante

e immer ➔ Was haben Si ? auf Vorrat e twein, Erdbeerglac Pasta, Kaffee, Ro und Joghur t. Sie ➔ Wie oft kochen pro Woche? gibts Spaghetti Diavolo Meine berühmten einmal im Monat. Sie … ➔ Kochen ist für beit. Ar ie, ... Kunst, Poes e nie essen? Si n de ➔ Was wür hat, s mit Mais zu tun Polenta! Alles, wa muss nicht sein. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? rt dem männlichen Pa Mit Albano Carissi, m mina Power, de von Al Bano & Ro n. aus den Achtziger beliebten Popduo

IM SCHUSS: Roberto Brigante leiht

sich ab und zu die Vespa von Freund Marcel Stucki aus (grosses Bild). VIELERLEI braucht es für die Polpette della Nonna nicht. Wichtig sind Hackfleisch, Parmesan und Tomaten. VITE: Mit dem Passe-vite kommt die Haut nicht in die Sauce. VIRTUOS werden die Polpette geformt. Robertos Mamma schafft 15 Stück in einer Minute, Andrea Pistorius 13.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

nur den Kopf geschüttelt. Also sagte ich mir, Roberto, du muesch Bärndütsch lernen.» Das Resultat lässt sich hören. Ein Sprachencocktail, der charmanter nicht sein könnte.

Bei der Arbeit präzise wie ein Schweizer Uhrwerk

Und die Arbeit in der Schweiz, die Termine, die Hektik – wie er als Italiener damit umgehe, will Andrea Pistorius wissen. «La vita è bella, aber natürlich. Dolcefarniente, noch so gerne. Nur nicht während der Arbeitszeit. Da mag ich es präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Als Büezer weiss ich, was chrampfe heisst, und als kleiner Unternehmer für keramische Wand- und Bodenbeläge erst recht. Aber ich bin frei, kann singen, das Leben geniessen und Znüni näh, wann ich will, gällid Andrea.» Und das Kochen? «Spaghetti ist meine Spezialität.» Die Köchin hat verstanden und putzt, rüstet, schnipselt, würzt und formt. Im Blickwinkel das Rezept von Mamma Maria (78), die durch ihre sechs Kinder mehrfache Nonna ist. Roberto singt «Piccante», mit einem Finger in der Sauce. «Ich selbst habe drei Bambini. Meine zwei Älteren sind über 20 Jahre, Anna (7) ist die Jüngste und das gemeinsame Kind mit meiner Lebenspartnerin Therese (46). Seit 13 Jahren ist sie mein Fels in der Brandung. Und sie ist eine wundervolle Köchin», sagt Roberto. Ob da nicht was fehle, will Andrea Pistorius wissen. «Nein, Mamma kocht nicht besser, nur anders.» Also doch mehr ein schweizerischer Italiener. Roberto singt immer noch, diesmal «Zyt vergeit» während der Sugo blubbert und die Fleischbällchen braten. «Ich zeige dir den Garten», sagt Roberto zu Andrea. «Dieser Feigenbaum bedeutet mir viel. Onkel Nino hat ihn mir vor seinem Tod geschenkt. Er trägt jedes Jahr Früchte, und sie schmecken sehr gut. Grazie, Nino. Aber jetzt: Avanti, die Polpette warten! Und der Cappuccino. Ein weiteres Lieblingslied von mir.» Tutto bene? Alles paletti!

Text Martin Jenni Bilder Daniel Rhis

www.robertobrigante.ch

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Polpette della Nonna (Fleischbällchen mit Tomatensauce) Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 50 Minuten Pro Person ca. 40 g Eiweiss, 35 g Fett, 11 g Kohlenhydrate, 2250 kJ/540 kcal

ZUTATEN ZUBEREITUNG

500 g festfleischige Tomaten, z. B. San Marzano, 1 kleine Zwiebel, 1 kleine Knoblauchzehe, 1 EL Olivenöl, 1 dl Rotwein, 1 Prise grob gemahlener Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer, ½ Bund Basilikum Fleischbällchen: 600 g gehacktes Rindfleisch, 30 g geriebener Parmesan oder Pecorino, 3 EL Paniermehl, 3 Eier, 1 Prise Muskat, einige Pfefferminzblätter

1 Tomaten grob hacken und ca. 20 Minuten halb zugedeckt köcheln lassen. Durch ein Passe-vite treiben und beiseitestellen. 2 Zwiebel und Knoblauch fein hacken, im Olivenöl dünsten. Mit Wein ablöschen und ein wenig einkochen lassen. Tomatensauce und Cayennepfeffer dazugeben. In der halb zugedeckten Pfanne weitere 20 Minuten köcheln lassen. Sauce mit Salz und Pfeffer würzen. 3 Inzwischen für die Fleischbällchen alle Zutaten bis und mit Muskat gut mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Minze fein hacken und mit dem Fleisch mischen. Aus der Masse baumnussgrosse Kugeln formen. Fleischbällchen in einer Bratpfanne in Olivenöl bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten rundum goldbraun braten. 4 Fleischbällchen in die Sauce geben und nochmals aufkochen. Basilikum in feine Streifen schneiden. Polpette und Tomatensauce mit Basilikum bestreuen, servieren.

Tipps: — Dazu passen grosse Teigwaren wie Penne oder Maccheroni. — Damit die Fleischmasse beim Formen nicht an den Händen klebt, diese vorher mit wenig Olivenöl einfetten oder zusätzlich 2—3 EL Paniermehl zum Fleisch geben.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


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KLEINE KÜCHENKUNDE

Tomaten-Parade

Aus den saftigen Liebesäpfeln lassen sich herrliche Sommergerichte kreieren. Tipps und Tricks verrät Ihnen Food-Redaktorin Sonja Leissing.

Die Allrounder kommen in jeder Speise gross raus

Wir lieben Ochsenherztomaten und Co. das ganze Jahr über auf einer Pizza Margherita, im Spaghetti-Sugo, als Ketchup verarbeitet oder frisch geerntet zu einem Büffelmozzarella. Ausser den kleinen Kirschtomaten reifen übrigens alle Sorten nach der Ernte weiter. Die Lieblinge des Sommers harmonieren im Geschmack einfach mit allem. Egal ob zu Fleisch, Fisch oder Pasta. Eintöpfen geben sie Pfiff, verfeinern Suppen oder

Risotto und verleihen Salaten das gewisse Extra. Herrlich sind auch Tomatenkonfitüren und Chutneys. Ein Tomatenchutney passt beispielsweise hervorragend zu einem Zvieri-Plättli mit Käse und Salami. Neben Basilikum gibt es noch andere Kräuter, die sich wunderbar mit Tomaten verstehen. Mit Majoran, Estragon, Minze, Lavendel oder Rosmarin lässt sich das Aroma der Sonnenfrüchte sogar noch intensivieren.

Lemon Tree

Das steckt in den roten Sommerfrüchten

Erfreulich an Tomaten ist, dass sie nicht nur gut schmecken, sondern auch einen hohen Gesundheitswert haben. Und sie fallen mit nur 20 Kalorien pro 100 Gramm nicht ins Gewicht. Auch wenn sie zu 94 Prozent aus Wasser bestehen, stecken sie voller gesunder Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel der Vitamine der BGruppe, Vitamin C und E, Folsäure, Kalium sowie viel Carotin und sekundäre Pflanzenstoffe. Am bedeutendsten davon ist das Lycopin, das gemäss Untersuchungen gut fürs Herz sein soll und laut einer Studie der Harvard University (USA) das Risiko für Prostatabeschwerden reduzieren kann, allerdings nur, wenn Tomaten häufig auf dem Speiseplan stehen. Zusammen mit Vitamin C beugt Lycopin vor, dass Cholesterin sich in den Arterien ablagert. Zudem leistet es einen wichtigen Beitrag, Schäden an den Augen durch UV-Strahlen zu mindern. Und noch ein Tipp: Wer jetzt aus reifen Tomaten ein Sugo einmacht, der zaubert sogar im Winter den Sommer auf den Tisch. Rezepte unter www.saison.ch

Gut zu wissen: Sie erinnern an kleine Zitronen und sind im Geschmack fruchtig-süss und leicht sauer. Mit ihnen lassen sich neben Saucen und Chutneys auch Salate wunderschön dekorieren.

Pfirsichtomate Bilder Saisonküche, Claudia Linsi

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onnengereift, prall und voller Aroma – Tomaten sind die Königinnen des Sommers. Jede Sorte hat ihren eigenen Wohlgeschmack. Es gibt sie oval, kirschoder birnenförmig, glatt, fleischig, flach und rund, herzförmig, gross, klein ¬ in Orange, Gelb, Grün, Schwarz oder eben in sattem Rot, Tomatenrot. Die Heimat der Tomate ist ursprünglich Peru. Spanische Eroberer brachten sie dann auf ihren Schiffen mit nach Europa. Von hier trat die Tomate dann später ihren eigenen Siegeszug an. Paradeiser, wie Tomaten in Österreich genannt werden, haben nun wirklich etwas Paradiesisches an sich. Sie wurden früher auch als Liebesäpfel bezeichnet, weil man glaubte, dass sie die Liebeslust und -kraft stärkten. Daraufhin erklärte die katholische Kirche die Tomaten zeitweise zur «Pflanze Satans». Zum Glück sind diese Zeiten vorbei. Inzwischen gibt es über 5000 kultivierte Tomatensorten (12 000 Sorten sind weltweit erfasst), und wohl kaum eine andere Frucht wird in der Küche so vielseitig verwendet wie Tomaten.

San Marzano

Gut zu wissen: Sie gelten als die Aromatischsten unter den Tomaten und werden darum sehr gerne als Salat zubereitet oder nur kurz gedämpft. Ihr Geschmack ist süsslichfruchtig.

Gut zu wissen: Die Pfirsichtomaten sind eine eher seltene Sorte aus dem 19. Jahrhundert. Sie haben eine samtige Pfirsichhaut und sind zum Rohessen oder zum Füllen einfach köstlich.


SAISONKÜCHE

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TIPPS UND TRICKS

Grüne von Hela

Gut zu wissen: Diese Tomate ist grün und bekömmlich. Im Gegensatz zu grünen, unreifen Tomaten, die besser nicht gegessen werden, da sie Übelkeit verursachen können. Die Grüne von Hela ist fleischig und eignet sich sehr gut zum Trocknen und um in Öl einzulegen.

Gezahnte Tomate

Gut zu wissen: Ihr Fruchtfleisch ist fest und fleischig. Wenn man sie für einen Salat aufschneidet sind die Scheiben sternförmig. In der Küche passen gezahnte Tomaten ideal in alle Saucen oder zum Füllen, da sie nur wenig Saft haben.

Eine grosse Auswahl von verschiedenen Tomatensorten gibt es zurzeit in allen grösseren Migros-Filialen. Zum Beispiel schmecken die kleinen und fruchtigen Datteltomaten (Datterini) ganz besonders erfrischend, wenn man sie kurz in Balsamico-Essig mit wenig Zucker schwenkt, etwas Salz und Pfeffer dazugibt und noch heiss serviert. Aus den San Marzano oder den fleischigen Ochsenherztomaten wird die selbst gemachte Tomatensauce oder Bolognese zum wahren kulinarischen Vergnügen. Die Sonnenfrüchte können bis zu einem Kilogramm wiegen. Das Aroma ist kräftig, und der Sugo schmeckt so richtig nach Sommer. Rispentomaten eignen sich bestens für Salate, auf Sandwiches oder kurz mit etwas Oregano gedämpft als Beilage zu Lammfleisch oder einem schönen, kräftigen Rindsfilet. Cherrytomaten sind ebenfalls sehr aromatisch und als Fingerfood-Spiessli oder als Snack für zwischendurch eine Gaumenfreude. Tipps zum Schälen und Entkernen:

➔ Tomaten schälen: Reife Tomaten kreuzweise auf der Unterseite einschneiden. Kurz in kochendes Wasser tauchen, im Eiswasserbad abschrecken und mit einem Messer die Haut abziehen. ➔ Tomaten entkernen: Tomaten quer halbieren und mit dem Daumen die Kerne herauslösen. Sie können einen Teil der Kerne trocknen und im nächsten Frühjahr in kleinen Töpfen ansäen.


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Migros-Magazin 33, 15. August 2011

IHRE REGION MIGROS WALLIS

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Der gute italienische Geschmack

Die Italienwochen der Migros bringen köstliche Gaumenfreuden zur Geltung, darunter die Fleischspezialitäten aus dem Hause Beretta.

Beretta ist ein Familienunternehmen. Zweihundert Jahre nach seiner Gründung hält heute die sechste Generation die Zügel in der Hand.

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ie Migros feiert in diesen Wochen Italien. Kein Land erinnert mehr an Sommerferien wie Bella Italia. Und nicht umsonst ist das Wort Dolce Vita unübersetzt ins Deutsche eingegangen. Der Reiz Italiens hört nicht auf beim angenehmen Klima oder bei den idyllischen Postkartenlandschaften. Er geht weiter – bis in den Teller. Denn die italienische Küche bietet kulinarische Schätze im Überfluss. Wenn diese in ihrer ganzen Schlichtheit auf dem Teller liegen und so ihre Qualität am besten zur Geltung bringen, schwelgen sogar die härtesten Kritiker in höheren kulinarischen Sphären. Kein Firlefanz

ist nötig: Der Aromareichtum liegt in der Schlichtheit. Man stelle sich eine feine Scheibe Rohschinken mit einer golden gerösteten Scheibe Baguette vor. Ein vollendeter Genuss!

Innovation im Dienst der Tradition

In der Italienwoche stellt die Migros Wallis einen ihrer Fleischwarenlieferanten in den Mittelpunkt, nämlich das Familienunternehmen Beretta. Das Unternehmen feierte seine Eröffnung im Jahr 1812. Dank der Leidenschaft, der Dynamik und des Know-hows der Familie, die das Unternehmen seit sechs Generatio-

Das lombardische Unternehmen Beretta weiss Tradition und Innovation brillant zu verbinden.


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nen leitet, hat sich der kleine Handwerksbetrieb zu einem der grössten Lebensmittelhersteller Italiens entwickelt. Heute weist das Traditionshaus eine einzigartige Struktur auf mit seinen sechzehn Betrieben, die in ganz Italien verstreut, aber auch in China und in den USA zu finden sind. Die Standorte der Filialen werden in Abhängigkeit zu den Zonen der Rohstoffproduktion oder den lokalen gastronomischen Spezialitäten ausgewählt. Dadurch profitiert das Unternehmen unter anderem vom spezifischen Know-how der Regionen. Die Beretta-Gruppe kann so eine sehr grosse Auswahl an typischen DOP-Produkten (italienisches Label, das dem Schweizer Label AOC entspricht) und IGP-Produkten (Indication Géographique Protégée = Geschützte Geografische Angabe) anbieten.

Edelsalami und weitere Feinkost

Eine der Beretta-Spezialitäten ist die Salami Nostrano, ein überaus beliebtes Produkt, das man zum Apéro oder zu einer Hauptmahlzeit geniessen kann. Die nächste Woche ist es im Sonderangebot in den Regalen der Migros Wallis. Die Genossenschaft bietet eine grosse Palette von Fleischspezialitäten aus dem Hause Beretta an, die unter anderem Rohschinken, Kochschinken, verschiedene Salami, Coppa und Mortadella umfasst. Ein Angebot, das Feinschmeckerinnen und Feinschmecker zweifellos zu schätzen wissen. Mélanie Zuber

Für Kochbegeisterte: Die Klubschule bietet Kurse für jeden Geschmack.

Vielfalt an der Klubschule

Ende August beginnt das neue Klubschuljahr 2011/12. Das Angebot der Klubschule in Brig ist umfassend und breit gefächert.

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as neue Jahresprogramm 2011/12 der Klubschule in Brig lässt keine Wünsche offen und überrascht mit seiner Vielfalt an Kursen und Lehrgängen in den Bereichen Management und Wirtschaft sowie Informatik und Sprachen. Aber auch das Kursangebot in Freizeitgestaltung, Hobby, Bewegung und

Entspannung ist umfassend. Dabei sind die Kurszeiten so angesetzt, dass jedermann eine Möglichkeit findet: tagsüber, am Vorabend oder am Abend. Zudem stellt sich die Klubschule einem hohen Qualitätsstandard in ihrem Weiterbildungsangebot. Zahlreiche Lehrgänge schliessen mit einem inter-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

national anerkannten Zertifikat oder Diplom ab.

Management und Wirtschaft

Sitzungsleitung und Moderation sowie Kompetente Gesprächsführung gehören zu den Angeboten ebenso wie Finanzbuchhaltung oder Geldanlage. Erneut durchge-


IHRE REGION MIGROS WALLIS

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im Trend der Zeit. Das Angebot umfasst mit Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch und Arabisch insgesamt neun Sprachen. Dabei haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Kursniveaus zu wählen: Kursmodule mit international anerkanntem Zertifikat oder Diplom, Sprachkenntnisse als Grundlage für eine Reise sowie Auffrischung der eigenen Sprachkenntnisse.

Freizeit/Wohlbefinden/ Hobby

Wer etwas für seine Fitness tun will, ist bei der Klubschule am richtigen Ort.

führt wird die beliebte Bürofachschule mit ECDL-Modulen, die eine kaufmännische Grundausbildung vermittelt. Diese eignet sich als Zusatzausbildung für Personen im Gesundheitswesen und in Organisationen, aber auch für Inhaber/innen von Kleinbetrieben.

Vielseitige Angebote an Informatikkursen

Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer von Informatikkursen sind in der Klubschule stets auf dem allerneusten Stand. Das Angebot umfasst Kurse zum Einstieg in den Computeralltag, den Umstieg auf Windows 7 sowie den effektiven Umstieg auf Office 2010. Zu den Office-Anwendungen gehören auch Kurse in Word Basis, Word Aufbau, Excel Basis und Aufbau, Outlook Basis und Aufbau, PowerPoint Basis und Aufbau sowie Access Basis. Zu den anspruchsvollen Lehrgängen zählen auch ECDL-Module (European Computer Driving Li-

cence), die weltweit anerkannt sind. Zu den Bereichen Internet und Web-Publishing zählen die Kurse Internet Basis und Ihre eigene Homepage mit Joomla sowie Digitale Bilder verwalten oder Kreative Fotobearbeitung mit Photoshop Elements. Zusätzlich werden eine ganze Anzahl Kurse unter dem Label Fünfzig + angeboten, wobei diese Kurse individuell dem Lernprozess dieser Generation angepasst sind.

erlangten in einer definierten Zeit jene Kompetenzen, die sie in ihrem Berufsalltag direkt und nachhaltig einsetzen können.

Sprachkurse in grosser Auswahl

«Wer Sprachen spricht, hat mehr vom Leben!» Mit dieser uralten Weisheit lebt die Klubschule voll

Das neue Jahresprogramm der Klubschule umfasst rund 80 verschiedene Kurse und ist eine wahre Entdeckungsreise. Malen in verschiedenen Techniken, Töpfern, Powertex – die neue Technik, um in kurzer Zeit mit viel Spass eine Skulptur herzustellen –, Nähatelier, Modeschmuck. Daneben gibt es auch die Kurse im Bereich Schönheit und Stil oder Blumen und Garten, Fotografie, Wohnen, Kunst, Kultur und Musik, Tarot, Bewegung, Entspannung, Tanz, Sport und Wellness. Kochkurse von der Grundstufe mit Green Gourmet über Apéro- und Dessertbuffet, Fisch, Saucen, Grillieren, vegetarische, asiatische, thailändische Küche bis hin zum Festtagsmenü ¬ alles ist enthalten. bb

Infos und Unterlagen erhältlich im Sekretariat der Klubschule in Brig, Tel. 027 720 66 50, E-Mail: eclub.brig@migrosvs. ch oder unter www.klubschule.ch

Massgeschneiderte Konzepte für Firmen

Die Klubschule in Brig verfügt auch über massgeschneiderte Konzepte für Firmen. Mehrere namhafte Unternehmen im Oberwallis haben bereits Sprach-, Informatik- und Managementausbildungen ihrer Mitarbeitenden in Zusammenarbeit mit der Klubschule durchgeführt. So konnten mit vielfältigen und spezifischen Modulen Wissenslücken geschlossen werden. Die Mitarbeitenden

Im Angebot: Kurse und Lehrgänge für die berufliche Weiterbildung.


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Migros-Magazin 33, 15. August 2011

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Kreuzworträtsel Nummer 33

Waagrecht: 1 Ruinenstätte in Jordanien 5 scharfe Bergkante 8 technische Erweiterung 9 Amtssprache: beiliegend 11 französisch lachen 13 nicht alt 14 Tropenfrucht 16 Goldmünzen 18 von jener Zeit an 21 Verankerung für ein Zelt 23 Stadt auf Honshu (Japan) 24 altbabylonische Stadt (sumerisch) 25 Innerschweizer 27 Zentralsterne 28 einfältig, unbefangen 29 Kelte in Irland

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Senkrecht: 1 Sicherheitshinterlegung 2 Ruinenstätte in Saudi-Arabien 3 französisch Strasse 4 Bewohner eines Erdteils, Mehrzahl 5 Gewährsmann 6 Bankrott 7 Golfabschlaghilfen 10 Volltreffer beim Kegeln 12 Flugkörper 15 Hang, Schräge 17 US-Schriftsteller † (Isaac) 19 englischer Dichter † 1631 20 Firmenkennzeichen 21 weibliches Nutztier 22 ehemaliger Schweizer Radrennfahrer (Bruno) 26 britischer Popmusiker (Chris)

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Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.

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Auflösung des Rätsels

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1. Tag: Schweiz–Strassburg. Anreise mit komfortablen Reisecar in die elsässische Hauptstadt Strassburg. Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill (inbegriffen). Einschiffung auf Ihr Flussschiff und um 16.30 Uhr heisst es zum ersten Mal «Leinen los». 2. Tag: Mannheim–(Heidelberg)–Mainz–Rüdesheim–Koblenz. Ab Mannheim bietet sich ein Ausflug nach Heidelberg an (*). Flussfahrt rheinabwärts bis Rüdesheim. Entdecken Sie das Rheingauer Winzerstädtchen, berühmt durch die Drosselgasse und ihre Weinlokale und unternehmen Sie eine Fahrt mit dem Winzerexpress (*). Romantische Rheinstrecke und Flussfahrt vorbei an unzähligen Schlössern, Burgen und Ruinen sowie am sagenumwobenen Loreley-Felsen. 3. Tag: Koblenz–Köln–Düsseldorf. Besichtigen Sie die Rheinmetropole Köln, Kunst-, Universitätsund Medienstadt auf einem geführten Rundgang (*). Nach dem Mittag Weiterfahrt bis Düsseldorf. Stadtrundfahrt (*).

nach Amsterdam. Nachmittags Ausflug nach Zaanse Schans sowie Edam (*). 5. Tag: Amsterdam. Besuch des grössten Blumenmarktes der Welt in Aalsmeer (*). Nachmittags entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam (*). 6. Tag: Amsterdam–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit komfortablem Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

BABYCLUB

Anti-Baby-Spritze funktioniert nicht

SEX & LIEBE

Die neue Lust am Zuhören

Bilder Getty Images, Keystone/Image Source, Fotolia

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Welche Frau träumt nicht von einer Anti-Baby-Spritze für den Mann? Eine solche untersuchte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an 400 Männern in acht Ländern. Die Verhütungsmethode unterbindet vorübergehend die Spermienproduktion. Da diese Anti-Baby-Spritze aber «nur» bei 90 Prozent der Männer funktionierte, gilt sie nicht als sichere Verhütung. Auch kam es zu Nebenwirkungen wie Depression, Gewichtszunahme oder Akne. Die Studie wurde gestoppt. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

er aufmerksam zuhören kann, hat auch besseren Sex: Das zeigt eine Studie aus den USA. Die Forscher der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore befragten 3200 Studenten im Alter zwischen 18 und 26 Jahren zu ihrem Mitgefühl und ihrer sexuellen Zufriedenheit. Das Ergebnis: Feinfühlige Menschen gehen eher auf die Bedürfnisse ihres Partners ein, aktivieren dadurch eine positive Wirkungskette und haben im Gegenzug besseren Sex. «Die Fähigkeit, jemandem zuzuhören und sich in den anderen hineinzufühlen, kann den Sex beeinflussen», sagt Studienleiterin Adena Galinsky. Besonders bei jungen Frauen können durch Mitgefühl sexuelle Barrieren beseitigt werden. Dadurch bekommen sie mehr Lust auf die «schönste Nebensache der Welt». Spitzen Sie also ab und zu die Ohren, es könnte sich für Sie lohnen! Priska Plump

Wer dem Partner gut zuhört, hat es auch im Bett schöner.

ONLINE-UMFRAGE: MULTIMEDIA

Lieber (k)ein Tag ohne Internet «O «Offline sein – das fühlt sich ähnlich an wie Alkoholentzug», stellte eine br britische Studie fest. 53 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, En Entzugserscheinungen zu bekommen, wenn sie mal einen Tag ohne In Internet sein müssen. Ein Befragter erklärte sogar, es fühle sich an, als «w «würde ihm plötzlich eine Hand fehlen». Für die Studie wurden 1000 Me Menschen zu ihrem täglichen Umgang mit digitalen Technologien wie In Internet und Smartphones befragt. Und dabei handelte es sich nicht etwa nu nur um Teenager, sondern um Leute zwischen 18 und 65 Jahren. Internetsüchtig: Wenn einen die Maus nicht mehr loslässt.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Wi lange halten Sie es ohne Internet aus? ➔ Ein paar Stunden. Wie ➔ Ein bis zwei Tage. ➔ Eine Woche. ➔ Beliebig lange.

Frage von letzter Woche

SMS-Abkürzungen …? So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

30 %

… finde ich gut.

29 %

… stören mich.

41 %

… kenne und brauche ich nicht.

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Das Gute liegt so nah

Wo bitte gehts ins Paradies? Ganz einfach, bei Basel noch etwas weiterfahren und dann links abbiegen. Das Elsass gehört zu den schönsten Flecken dieser Erde. Nicht nur wegen der berühmten Weinstrasse und der kulinarischen Leckerbissen … 1. Das heimelige Bistro Jules in Zimmersheim stimmt kulinarisch auf das Elsass-Weekend ein. 2. Wer im Restaurant Halle aux Blés in Obernai Flammkuchen bestellt, isst, bis er satt ist. 3. Das Wasser der Odilienquelle soll eine heilende Wirkung haben. 4. Die Kirche Saint-Georges in Sélestat ist ein Abstecher wert. 5. Idyllische Kanallandschaft in Muttersholz.

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BESSER LEBEN REISEN

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Weinberge und mittelalterliche Städtchen à gogo: An der Elsässer Weinstrasse liegt auch Obernai.

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er ein Wochenende im Elsass plant, tut gut daran, bereits am Freitag gegen Mittag abzureisen. Will man ausserhalb der Städte die vielfältigen Facetten dieser prächtigen Region erleben, nimmt man für einmal am besten das Auto. Bereits nach rund anderthalb Stunden Fahrt, je nach Ausgangspunkt, parkiert man im unscheinbaren Dörflein Zimmersheim beim roten Häuschen an der Durchgangsstrasse. Öffnen Sie die Tür zum Restaurant Jules und stürzen Sie sich ins muntere Treiben eines heimeligen Bistros. Aus allen Himmelsrichtungen kommen die Leute nach Zimmersheim, um sich bei Patron Jules kulinarisch aufs Elsass einzustimmen – vom Grenzgänger, über den Touristen bis zum hohen Lokalpolitiker mit Entourage, dessen Chauffeur so lange draussen in der dunklen Limousine wartet. Gegen drei schliesslich torkeln die Gäste um zwei, drei Gläser Riesling glücklicher wieder ins Freie und verschwinden. Nur eine halbe Stunde entfernt liegt das Städtchen Riquewihr, ein

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Juwel der berühmten Elsässer Weinstrasse, die rund 170 Kilometer durch das Weinbaugebiet Elsass führt. Carladungen von Touristen ergiessen sich in die Hauptgasse, in deren Souvenirshops sich die mit Gänseleber oder Sauerkraut gefüllten Gläser und Störche in allen Varianten türmen. Hier empfiehlt es sich, so rasch wie möglich in eine der Seitengassen abzuzweigen; schon nach ein paar Metern nimmt man in stillen Gassen den Charme der pittoresken, mit Blumen verzierten Fachwerkhäuser überhaupt erst wahr.

Auf Tod und Grauen folgt Kaffee und Kuchen

Weniger malerisch ist das kleine Turmmuseum La Tour des Voleurs, doch auch hier trifft man kaum auf andere Besucher. Per Knopfdruck erzählt eine muntere Frauenstimme von all den Schauerlichkeiten, die sich in der Folterkammer des einstigen Gefängnisses zugetragen haben. Bedeutend netter gehts im knallblauen Haus an der rue de la Couronne zu. Hier im Salon de thé lässt es sich wunderbar verweilen, ehe die Fahrt durch


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BESSER LEBEN REISEN

Idyllisch: Das Blaue Haus, Ende des 15. Jahrhunderts auf den ersten Stadtmauern von Riquewihr erbaut, mit seinem Salon de thé.

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

die endlose Rebberglandschaft der Elsässer Weinstrasse weitergeht. Um es zum Aperitiv noch bis nach Obernai zu schaffen, wechselt man auf die Autobahn. Gleich an der Ortseinfahrt empfiehlt sich ein Halt beim Winzer Robert Blanck, der für seine Crémants und seinen Weinkeller mit den jahrhundertealten Fässern bekannt ist. Zum Abendessen gibts dann Flammkuchen à discrétion für zehn Euro in der historischen Halle aux Blés, direkt am hübschen Marktplatz des Städtchens. Kommt man hier mit dem umtriebigen Patron ins Gespräch, kann es durchaus zu schrägen Begegnungen kommen. Man wird zum

Beispiel dem Restaurantbesitzer vorgestellt, dem halb Obernai gehört und in dessen Garten drei Luxusautos und ein Helikopter stehen. Und wenn der in seinem Stammlokal gerade eins seiner rauschenden Feste gibt, macht man unter Umständen auch Bekanntschaft mit milliardenschweren Unternehmern, die sonst eher mit Privatjets in der Welt herumfliegen und in St-Tropez verkehren, als sich im elässischen Provinznest unters gemeine Volk zu mischen. Am nächsten Morgen gehts bescheiden weiter mit einem Spaziergang durchs Städtchen, in dem man nebst den obligaten Souvenirshops auch ein

VERWEILEN UND GENIESSEN

Die besten Adressen auf einen Blick ZIMMERSHEIM

Restaurant Jules: Ideal für einen überraschenden ersten Halt im Elsass, gutes Essen und Ambiente (reservieren!); 5, rue de Mulhouse, Tel. 0039 03 89 64 37 80.

RIQUEWIHR

Salon de thé A la Couronne: Nettes, ruhig gelegenes Kaffee im pittoresken blauen Häuschen; 13, rue de la Couronne.

OBERNAI

Unterkunft: Hotel Le Colombier: Angenehm, zweckmässig, gut gelegen, mit kleinem Spa; 8, rue Dietrich, www.hotel-colombier.com La Cour des Hôtes: Kleines, liebevoll eingerichtetes B&B in der Fussgängerzone mit originellem Restaurant La Mercerie, 6, rue du Marché, www.lacourdeshotes.fr Restaurants/Bar: La Halle aux Blés: urchigstimmungsvoller Treffpunkt in ehemaliger Kornhalle, gute elsässische Hausmannskost.

Place du Marché, Tel. 0033 (0)3 88 95 56 09, www.halleauxbles.com Les Petites Casseroles: Herziges Lokal abseits des Touristenstroms (reservieren!). 128, rue du Gal Gouraud, Tel. 0039 (0)3 88 04 70 21. Le 55B: Bar/Lounge gehört zur Halle aux Blés, liegt gleich gegenüber. Für einen Hauch urbanes Nachtleben und einen Schlummercocktail; 20, rue du Marché. Weindegustation: Robert Blanck: Beim Präsidenten der lokalen Winzervereinigung findet man nicht nur eine nette Degustationsbar, es gibt auch den traditionsreichen Weinkeller zu besichtigen; 167, route d'Ottrott, Tel. 0039 (0)3 88 95 58 03, www.blanck-obernai.com

GERTWILER

Le Palais du Pain d'Épices: Vor Kurzem eröffnetes Erlebnismuseum zum Thema Lebkuchen, mit grossem Geschäft; 144, route de

Strassbourg, www.lepalais dupaindepices.com

MUTTERSHOLTZ

STRASBOURG Obernai Gertwiler Muttersholtz

Sélestat Riquewihr

COLMAR

A l'Escale du Ried: Ländlich-traditionelles Restaurant im von Wasserläufen durchzogenen Ortsteil Ehnewir; 3, route de Sélestat, Tel. 0039 (03) 88 85 12 98 Le Batelier du Ried: Mit einem Kahn des «Schiffers» Patrick Unterstock von Muttersholtz nach Ebersmunster fahren; frühzeitig reservieren: www.batelier-ried.com;

SÉLESTAT

MULHOUSE Zimmersheim

Le Musée du Pain d'Alsace: Originelles Brotmuseum; 7, rue du Sel, www.maisondupain.org Salon de thé B. Wach: Nette Patisserie im Stadtzentrum, sonntags nur bis 13 Uhr; 6, rue des Chevaliers. Allgemeine Informationen: Atout France, Zürich, Tel. 044 217 46 00, Mail: info.ch@franceguide.com


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Migros-Magazin 33, 15. August 2011

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Die elsässische Hauptstadt steht für den besonderen Charme dieses lieblichen Landstrichs. Sehr romantisch ist die Petite France, das Altstadtviertel mit den Kanälen und historischen Fachwerkhäusern, während die imposante gotische Kathedrale die Silhouette der Stadt prägt. Strassburg begeistert aber auch mit zahllosen Geschäften und Boutiquen, die unter anderem die berühmten gastronomischen Spezialitäten der Region anbieten. Diese geniesst man natürlich auch besonders gerne in den vielen gepflegten Restaurants.

1. Durch eine idyllische Kanallandschaft gelangt man nach Muttersholtz. 2. Einen Besuch wert: die alte Bibliothek von Sélestat. 3. In Obernai empfängt Winzer Robert Blanck Gäste in seinem Weinberg. 4. Süss: das Lebkuchenmuseum in Gertwiler.

Strassburg

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paar originelle Läden und brauchbare Kleiderboutiquen findet. Anschliessend fährt man mit dem Auto hoch zum riesigen weissen Kreuz, einem Denkmal für die von den Nazis im Zweiten Weltkrieg zwangsrekrutierten Elsässer. Von dort hat man einen schönen Blick aufs Städtchen und die Landschaft rundherum. Aber richtig spektakulär ist die Aussicht über die Vogesenwälder vom ein paar Kilometer entfernten Mont Sainte-Odile. Das Kloster ist die Stätte der heiligen Odilie, der Mutter des Elsass. Der Legende nach soll sie im frühen Mittelalter blind zur Welt gekommen und verbannt worden sein, nach ein paar Jahren durch ein Wunder das Augenlicht erlangt und später selbst einige Wunder vollbracht haben. Ein kurzer Spaziergang führt vom Kloster durch den leise rauschenden Wald hinunter zur Odilienquelle, die zwar aus einem ganz kommunen Metallrohr sprudelt, deren Wasser aber eine wundersame heilende Wirkung haben

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soll. Man nimmt am besten noch einen kräftigen Schluck, bevor man im Lebkuchenpalast von Gertwiler auf einem Disneylandartigen Erlebnisrundgang alles Mögliche über Lebkuchen erfährt. Das lässt wohl eher Kinderherzen höher schlagen, aber im Laden am Ende des Rundgangs können auch Erwachsene kaum widerstehen, vor allem wenn der Magen knurrt: Hier gibt es Lebkuchen in allen Formen und Farben zu kaufen.

Im Boot durch romantische Flusslandschaften

Am Sonntag führt die Heimfahrt durch eine völlig andere, flache Landschaft mit riesigen Maisfeldern und stillen Dörfern. Das grosse Ried im östlichen Elsass ist weit weniger touristisch als die Weinstrasse. Von Ebersmunster fährt man durch eine idyllische Kanallandschaft rund um die Ill bis nach Muttersholtz, wo man im Restaurant A l'Escale du Ried typisch elsässisch zu Mittag essen kann. Wer vor seiner Reise früh genug reserviert hat, fährt anschliessend mit dem Batelier du

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Ried, dem Schiffer des Ried, in einem Kahn durch die romantischverwunschene Flusslandschaft. Machen Sie zum Schluss noch einen Abstecher nach Sélestat, dem hübschen «Hauptstädtchen» des Grand Ried. Dort gibt es zwar an einem Sonntagnachmittag nur stille Gassen, schöne Kirchen und das nette kleine Brotmuseum zu erleben. Doch Sie werden feststellen, dass Sie nochmals hierher zurückkehren möchten, wenn die Geschäfte und die altehrwürdige humanistische Bibliothek geöffnet sind. Beim sonntäglichen Spaziergang durch die Altstadt können Sie sich wunderbar vom elsässischen Lebensrhythmus verabschieden und dabei in Gedanken bereits ihre nächste 48-StundenFlucht aus dem Alltagstrott planen. Text Andrea Schafroth Bilder Mirko Ries

www.migrosmagazin.ch Geschichte, Kulinarisches und Idylle: Was man im Elsass sonst noch besichtigen kann.

Inbegriffen: ➔ Bahnfahrt 2. Kl. mit Halbtax-Abo ab Wohnort in der Schweiz nach Strassburg und zurück ➔ 1 Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück Nicht inbegriffen: ➔ Zusatznacht ab Fr. 90.– ➔ Zuschlag für Aufenthalte Mo.–Do. ab Fr. 45.– ➔ Obligatorische Kombi-Versicherung ab Fr. 22.– ➔ Bahnzuschläge 1. Klasse und ohne Halbtax-Abo ➔ Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle An einzelnen Tagen können Messe- und Parlamentszuschläge anfallen. Weitere Angebote im HotelplanStädtereisen-Katalog. Für Auskünfte, Kataloge und Reservationen: Hotelplan Direktverkauf 0848 82 11 11, E-Mail: glattbrugg@hotelplan.ch. Kataloge erhältlich in Ihrem Reisebüro oder unter www.hotelplan.ch Es gelten die Allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen der MTCH AG.


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Migros-Magazin 33, 15. August 2011

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Gegen die gute Nase von Spürhunden wie Rik kommt selbst die modernste Technologie nicht an. Nun werden die Vierbeiner auch dazu genutzt, versteckte Handys in Gefängniszellen zu finden.

Bild Keystone

Ein Hund riecht in einer Tomatensauce jede Zutat

«Handy-Hunde» werden wie Drogensuchhunde spielerisch trainiert. Das Handy wird in einem

Marcel Isler und Rik suchen Gefängniszellen nach Handys ab.

Spielzeug versteckt. Findet der Hund es, kriegt er eine Belohnung. Tierärztin Marlene Zähner wundert sich nicht über die neue Spezialität von Suchhunden. «Ein Hund reagiert viel empfindlicher als technische Geräte. Neben dem Geruch nimmt er offenbar auch elektromagnetische Felder wahr.» Was genau ein Hund wahrnimmt, bleibt ein Geheimnis.

Während der Mensch 20 Millionen Geruchszellen pro Quadratzentimeter hat, sind es beim Hund bis zu 88 Millionen. Man weiss, dass der Vierbeiner beispielsweise bei einer Tomatensauce nicht nur die Sauce riecht, sondern auch die einzelnen Ingredienzien. Marlene Zähner: «Der Hund hat mit seiner Nase Fähigkeiten, Gerüche wahrzunehmen, die wir nicht nachvollziehen können. Unserem Hirn fehlen die Informationen dazu. Da kann man immer wieder rätseln und staunen.» Aus diesem Grund haben die Menschen schon vieles ausprobiert, um von der feinen Hundenase zu profitieren. In Finnland schickte man die Vierbeiner erfolgreich auf die Suche nach Erzen. Wenig Erfolg indes bringen sie bei der Goldsuche: Da Gold kaum oxidiert, sondert es praktisch auch keinen Geruch ab. Für den Hund sind Drogen, Sprengstoff, Trüffelpilze, Landminen oder Vermisste einfacher zu suchen. Er leistet den Menschen damit grosse Dienste. Dagmar Steinemann

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chäferhund Rik ist der Diensthund von Marcel Isler. Ausgebildet als Schutzhund, hat ihm der Gefängnishundeführer zusätzlich beigebracht, versteckte Handys zu finden. «Rik ist der erste Natel-Spürhund der Schweiz.» In ein paar Minuten wisse er, ob in einer Zelle ein Mobiltelefon versteckt sei. Die Engländer waren mit Springer-Spaniel Murphy die Ersten, die 2006 die feine Hundenase dafür nutzten. Auch in Brasilien und den USA werden «HandyHunde» eingesetzt. Bei einer Vorführung in Virginia konnten Hunde in fünf von sechs Fällen das Handy in weniger als 30 Sekunden finden. Die Tiere liessen sich nicht von anderen elektronischen Geräten irritieren: Ein Hund schaffte es sogar, ein Handy aufzuspüren, das in einem Fernseher versteckt war.

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Nur Fliegen ist schöner

VIER FRAGEN AN …

Cabrios sind längst keine Luxusspielzeuge mehr, sondern echte Alltagsautos. Das neue VW Golf Cabrio beweist zudem, wie sparsam man ohne Dach unterwegs sein kann. Domenico Gaito (50), Markenchef VW-PW, Amag-Gruppe.

«Spitzenwerte beim Verbrauch»

Das neue Golf Cabrio verzichtet auf modischen Schnickschnack. Dafür fliegt man fast.

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s war wirklich höchste Zeit: Fast ein Jahrzehnt lang mussten Fans auf den Golf als Cabrio verzichten. Diesen Monat lancierte VW die Neuauflage. Typisch VW, hält sich auch das Cabrio optisch ganz von modischem Schnickschnack fern. Verschwunden ist, was ihm einst den Spitznamen Erdbeerkörbchen eingebracht hat: der feste Überrollbügel. Nun schnellt bei Gefahr blitzschnell ein Bügel aus dem Verborgenen hoch.

In nur neun Sekunden strahlt der blaue Himmel

Innen dominieren gewohnt sachlicher Stil und gewohnt exzellente Verarbeitung. Alles andere als bieder gibt sich das Verdeck: Gut neun Sekunden nur dauert es, ehe über den vier Sitzplätzen per Knopfdruck der blaue Himmel strahlt; und das klappt sogar während der Fahrt bis Tempo 30. Sehr pfiffig ist zudem die Faltmimik des Stoffverdecks. Dadurch bleiben offen

wie geschlossen recht ordentliche 250 Liter Laderaum – und bei Bedarf lässt sich die Fondlehne hinunterklappen. Schade, dass die Verdeckmechanik bei offenem Dach unschön freiliegt und Kinderhände gefährden könnte. Weil Cabriokunden heute so nachhaltig denken wie andere Autokäufer auch, darf das Cabrio mit Preisen ab 35 000 Franken zwar mehr kosten als ein normaler Golf, aber nicht deutlich mehr verbrauchen. Aus der Palette (Benziner 105 und 160 PS, Diesel 105 PS) empfiehlt sich der lebendige 1.2 TSI. Trotz 110 Kilo Mehrgewicht des Cabrios reicht der Benziner mit 105 PS für muntere Fahrleistungen (0 bis 100 km/h in 11,7 Sekunden) bei bescheidenem

Durst (5,7 l/100 km = 132 g/km CO2-Ausstoss laut Werksangabe). Der Diesel soll nur 4,4 l/100 km verbrauchen – weil er auch wie der kleine Benziner das Sparlabel «BlueMotion Technology» trägt und somit vom Stopp-Start-System profitiert. Böse Überraschungen bleiben aber nicht nur beim Tanken aus. Wie bei allen Golf ist im verwindungssteifen Cabrio das Fahrverhalten ein angenehm ausgewogener Mix aus Komfort und Dynamik. Timothy Pfannkuchen

Domenico Gaito, was tut VW zur CO2-Reduktion? Mit «Think Blue» strebt VW konsequent ökologisch nachhaltige Mobilität an. Die BlueMotion Technologies — wie die Start-Stopp-Automatik und natürlich die höchst effizienten Down-sizing-Motorisierungen und DSG-Getriebe — sorgen für Spitzenwerte bei Verbrauch und Emissionen. Den Touareg gibt es als Hybrid.

Folgen weitere Hybridoder E-Autos? Hybrid ist für VW ein wichtiger Zwischenschritt zur Elektromobilität. 2012 erscheint der Jetta Hybrid, 2013 folgt diese Technik für Golf und Passat. Elektrisch den Anfang soll 2013 der E-Up machen, der Golf folgt kurz darauf. Warum sollte ich das Golf Cabrio kaufen? Das neue Golf Cabrio knüpft an die Erfolgsgeschichte des Vorgängers an. Ohne den sichtbaren Überrollbügel ist das neue Cabrio aber viel schöner. In nur 9,5 Sekunden öffnet sein innovatives Stoffverdeck automatisch — und man geniesst die Sonne. Konkurriert das Golf Cabrio nicht mit dem VW Eos? Der Eos spricht eine andere Kundengruppe an. Das Golf Cabrio ist etwas jünger und sportlicher, während die Eos-Kunden eher Komfort und einen dezenten Auftritt mit Prestige schätzen.


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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 340 000 (WEMF, MACH Basic 2011-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer, Eyholzer Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger Hettinger(YH), (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Marco Franziska Micheluzzi, Ming, Franziska Susanne Oberli, Ming, Susanne Helen vanOberli, Pernis Helen Korrektorat: van Pernis Heinz Stocker Korrektorat: Online: Reto Meisser Heinz Stocker Online: Reto Meisser

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen:Nadja NadjaEppenberger Honorarwesen: Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), LorenzFalce Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Telefon: 37 70 Fax: 044044 447447 37 34 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger Lesermarkt: (Leitung), MayaAlexander Bächtold,Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Alexa Julier Thomas Brügger Anzeigen: Anzeigen: Thomas (Leitung a.i.), Nicole Brügger Costa, Yves (Leitung a.i.),Reusser, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

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Mobilität und Verkehr öffnen jungen Menschen auch in Zukunft spannende und vielfältige Berufschancen. Hier will das Verkehrshaus Brücken bauen und zeigen, dass hinter jedem Fahrzeug – sei es Zug, Auto, Schiff oder Flugzeug – interessante handwerkliche Berufe stehen. Unter dem Motto «Talent Show – Entdecke deine Berufung» findet bis zum 23. Oktober 2011 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zu diesem Thema eine Schwerpunktausstellung statt. Profitieren Sie vom einmaligen Cumulus-Angebot. Jugendliche können in der Ausstellung ihre Talente und Interessen entdecken und verschiedene Berufe aus dem Bereich Mobilität kennenlernen, vom Gleis- und Strassenbauer oder Ingenieur über U-Boot-Kapitän und Astrophysiker bis hin zum Piloten. Ein Internetportal sowie verschiedene Rahmenveranstaltungen runden die Ausstellung ab. Was kann ich gut? Was macht mir Freude? Neun interaktive Talent-Bühnen bieten dazu spannende Experimente. Die Besucher können auf unterhaltsame Art ihre Talente erproben und Erfahrungen sammeln. Sie dürfen selber zupacken, kommunizieren, analysieren, experimentieren oder konstruieren. Wer will, hält die Erfahrungen im Talent-Pass oder direkt auf dem eigenen Smartphone fest. Die Talent-Wecker geben in der Ausstellung Hintergrundinformationen zu über hundert Berufen, welche beim Bau und

Betrieb von Verkehrsmitteln wichtig sind und interessante Arbeitsplätze bieten. Aktionstage und Veranstaltungen von Berufsverbänden, Firmen und Clubs bieten Informationen aus erster Hand und ermöglichen den Jugendlichen den Kontakt mit Profis. Auf der Verkehrshaus-Arena präsentieren sich Berufsverbände und Profis mit spannenden Events:

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86 | Migros-Magazin 33, 15. August 2011

Nino Schurter

Der 25-jährige Bündner ist die grosse Schweizer Medaillenhoffnung an der heimischen Mountainbike-WM in Champéry VS. Sein Ziel: Er will am 3. September Gold holen. Auch sonst fährt Nino Schurter auf Zweiräder ab. Am liebsten kurvt er mit seiner goldorangen Vespa durch die Gegend. An einem perfekten Tag sitzt Freundin Nina hinter ihm, und die beiden fahren zur Entspannung an den Crestasee. Name: Nino Schurter Geburtstag: 13. Mai 1986 Sternzeichen: Stier Wohnort: 7000 Chur Wieso leben Sie hier? Ich bin in Tersnaus GR bei Ilanz aufgewachsen und liebe das Bündnerland als idealen Trainingsstandort. In der Fläche bei Chur trainiere ich mit dem Rennvelo, Trails auf dem Mountainbike in Flims. Beruf und sportliche Erfolge: 2002 bis 2007 Mediamatikerlehre in Bern (drei Jahre Berufsschule, zwei Jahre Praktikum in einer kleinen Werbeagentur. Daneben hatte ich Gelegenheit zum Trainieren). Seit 2007 Profisportler. 2004 JuniorenWeltmeister, 2006 und 2008 U-23-Weltmeister, 2008 Bronzemedaille Olympische Spiele Peking, 2009 jüngster Weltmeister aller Zeiten in Australien, 2010 CrossCountry-Weltcupsieger. Mein sportliches Ziel: Weltmeistertitel an der WM in Champéry VS. Super Leistung an der Olympiade 2012 in London. Meine Philosophie: Stets glücklich und fröhlich sein. Meine Stärken: Technik, Ehrgeiz, mentale Stärke. Meine Schwächen: Lange Anstiege, Ungeduld. Was ich mag: Schönes und warmes Wetter, Reisen. Was ich nicht mag: Stress und Meeresfrüchte. Was ich an mir nicht mag: Dass ich nicht immer der Schnellste bin … Mein Lieblingsessen: Thailändisch, Indonesisch und Indisch: Ich liebe Currygerichte. Meine Inspiration: Mein Training in der Natur. Das schätze ich an meinem Beruf.

Text Reto E. Wild Bilder Christian Benedikt

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT «Nach dem Baden kehre ich gerne im Gasthaus Crestasee ein. Ich schätze vor allem die idyllische Lage. Dieses Jahr schaffte ich es allerdings nur zweimal hierher.»

MEIN N LIEBLINGSGERÄT

«Diese Vespa ist für den er ein super Sommer wegungsmittel. Fortbewegungsmittel. Meine Eltern nkten mir schenkten n auf den burtstag 22. Geburtstag eue eine neue rung in Lackierung ange. Ich bin Goldorange. mit derr Vespa oft rwegs zum Crestasee.» unterwegs


MEINE WELT

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MEIN FLUCHTORT

MEINE LEKTÜRE

«Die Trilogie von Stieg Larsson ist packend und teilweise gruselig. Schade, ist der Autor tot. Ich hätte gerne noch mehr gelesen.»

«Für mich ist der Crestasee ein traumhafter Ort zum Erholen und Entspannen – mit Freunden oder den Eltern.»

MEINE LIEBSTE «Meine Freundin Nina Candrian (25) gibt mir Rückhalt. Obwohl sie etwas von Sport versteht, schätze ich es, mit ihr über andere Themen zu diskutieren. Nach einem Auslandeinsatz freue ich mich, sie wiederzusehen und mit ihr eine schöne Zeit zu verbringen.»

MEIN TRAININGSORT «Flims ist mein bevorzugtes Gebiet für Freeride-Trainings. Dort hat es Rampen und Sprünge. Die Rheinschlucht ist ebenfalls wunderschön.»

MEINE TRAININGSGERÄTE «Das Material ist entscheidend für die Resultate. Zusammen mit meinem Rennteam Scott Swisspower tüfteln wir laufend neue Technologien aus.»


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IoniCeramic Technologie

IPRO 2000 Ionic Haartrockner

2 Leistungs- und 2 Wärmestufen 2000 W, Kaltlufttaste, extra langes Kabel, inkl. Ondulierdüse / 7178.749

Die Angebote gelten vom 16.8. bis 29.8.2011 oder solange Vorrat. Diese und viele andere Produkte finden Sie in melectronics- und grösseren Migros-Filialen.

MGB

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Optional erhältlich: Staubbeutel MI26 Fr. 8.60 / 7171.208


Migros Magazin 33 2011 d VS