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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 32 | 5. AUGUST 2013 www.migrosmagazin.ch

Shyra liebt Schlager Trendsport Dogdance: Immer mehr Halter üben mit ihren Hunden ganze Choreografien ein. So wie Bettina Zellweger mit ihrer schlagerverrückten Terrier-Dame Shyra. I 20

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Fünf neue Versprechen an die Jugend

Bild: René Ruis

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DIESE wOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

Hans Schneeberger, Chefredaktor

78 | LEBEN Das Breithorn bei Zermatt: Leichter ist die 4000erGrenze in der Schweiz kaum zu knacken.

Faszinierende Grenz-Erfahrungen

Es sind diese Zwischenräume, in denen für Journalistinnen und Journalisten oft die spannendsten Themen zu finden sind. Sie beschäftigen uns häufig: Der Hadrianswall, der Röstigraben, die Fieberkurve, die Nullgrad- oder die Datumsgrenze, die Räume zwischen Schiiten und Sunniten in Bagdad, zwischen Favelas und Reichenvierteln in Rio — an diesen Orten wird oft Geschichte geschrieben. Auch den Freunden der freien Natur können Grenzräume spannende Erlebnisse bieten. Schliesslich öffnet man sich gerade wandernd den Räumen links und rechts des Weges, und man hat genügend Musse für differenzierte Beobachtungen. Das Migros-Magazin macht sie deshalb für ein Jahr zum Thema seiner Outdoor- und Wanderrubrik. Unter dem Titel «Grenz-Erfahrungen» wird unser Mitarbeiter Üsé Meyer jeden Monat für Sie eine dieser Grenzen wandernd oder bikend erkunden. Kommen Sie mit, steigen Sie ein: Auf seinem ersten Trip nimmt Üsé Meyer Sie mit auf eine Wanderung über die 4000er-Grenze (Seite 78).

INHALT | 5

NEUE SERIE

EDITORIAL

Grenzen haben etwas Faszinierendes und etwas Erschreckendes zugleich. Das Erschreckende erfuhr ich, als ich als Student mitten im Kalten Krieg mit einem Freund quer durch Osteuropa reiste und wir an jeder Grenze buchstäblich bis auf die Autotürabdeckungen auseinandergenommen wurden. Faszinierend wiederum ist der Grenzübertritt nach Süden oder Westen, wenn man schon kurz jenseits des Schlagbalkens Italianità oder französisches Savoir-vivre verspürt (oder wenigstens zu verspüren glaubt). Doch es gibt nicht nur geografische Grenzen. Es gibt kulturelle, sprachliche oder kulinarische Grenzen, es gibt die Abgründe zwischen Religionen, die Kluft zwischen Stadt und Land, zwischen Jung und Alt oder Arm und Reich. Einige Grenzen sind scharf gezeichnet, andere verlaufen diffus, sind nicht klar zu orten.

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MIGROS-wOCHE 7 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Fünf neue Versprechen Ein Hauptgewicht liegt auf dem Tierwohl.

MENSCHEN

14 | Porträt Fotograf David Bittner kommt den Bären in Alaska so nahe wie kaum ein anderer. 18 | Auf ein Wort 20 | Porträt Beim Dogdance schwingen Frauchen und Hund gemeinsam die Beine. 25 | Kolumne: Der Hausmann 26 | Interview Johnny Depp über seinen neuen Film und die Trennung von Vanessa Paradis.

55 | 57 | 59 | 61 |

Neu verpackt: Die Surchoix-Käse Forellen und Felchen aus der Region Sonnenschutz mit Anti-Aging-Effekt Mit Elan duftet Wäsche länger frisch

SAISONKÜCHE

62 | Polenta mit Franco Marvulli Bahn-Radstar Marvulli dreht mit der «Saisonküche» eine Runde in der Küche.

IHRE REGION

69 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

75 | Mix 78 | Outdoor Fast ein Spaziergang: Die Tour auf das Walliser Breithorn. 83 | Multimedia

AKTUELL

MEINE wELT

SCHAUFENSTER

RUBRIKEN

30 | Serie zu Duttis 125. Geburtstag Wie Gottlieb Duttweiler Politiker wurde. 37 | News

40 | Mehr als Spaghetti So kocht man Pasta richtig. 43 | Schneller Apéro dank Anna’s Best 44 | Fruchtiger Durstlöscher 53 | Alles für gepflegtes Haar

94 | Barbara La Faro Die Berner Opernsängerin verrät, wie sie Energie tankt und Dampf ablässt.

11 | 13 | 85 | 86 | 92 |

Online-Kolumnen Der grosse Sommerwettbewerb Glücksgriff Rätsel & Impressum Cumulus

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Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

AKTUELLES | 7

REGION BASEL

Max Raabe in der Messe Basel Max Raabe lässt mit seinem Palast Orchester seit über zwei Jahrzehnten die Goldenen Zwanziger aufleben. So auch am Freitag, 13. September, in der Eventhalle der Messe Basel. Ein Abend, der nicht nur den Damen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird. Weitere Informationen in einer Woche auf den Regionalseiten, auf www.actnews.ch sowie auf www.ticketcorner.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Delikater Rohling Bilder: Boris Bürgisser, bab.ch/Stockfood

Man sieht den Fenchel momentan in vielen Gärten ins Kraut schiessen. Die feinen Blättchen verfeinern Salate ebenso wie die Fenchelknolle, die man roh — ganz fein geschnitten — in Salaten verwenden kann. Das anisartige Aroma des Fenchels passt nicht nur zu Fisch wie Felchen, Saibling und Zander, sondern auch zu Früchten. Eine sommerliche Erfrischung ist zum Beispiel fein gehobelter Fenchel mit dünn geschnittener Wassermelone und einer fruchtigen Vinaigrette.

Haben Spass am Golfsport: EishockeyNationaltrainer Sean Simpson (links) und HC-Davos-Verteidiger Robin Grossmann.

Eiskönige mit Golfschlägern

Ungewöhnliches Sportspektakel auf dem Migros-Golfpark Neuenkirch: Schweizer Hockey-Cracks zeigten ihr Können für einmal auf dem Rasen statt auf dem Eis.

S

tatt auf den schwarzen Puck schlugen sie diesmal auf weisse Bällchen ein: Spieler des EV Zug, der Kloten Flyers, des HC Davos und der ZSC Lions gaben sich am vergangenen Mittwoch die Ehre auf dem MigrosGolfpark Neuenkirch im Kanton Luzern. Sie versuchten sich auf dem Green beim Einlochen von Bällen und profitierten dabei vom Können der Profigolferin Caroline Rominger, die ebenfalls an dem ungewöhnlichen Event teilnahm. Der Spass im Grünen diente einem guten

Zweck: Der Erlös kommt dem Schweizer Eishockeynachwuchs zugute. Zu den Eishockey-Cracks, die ausnahmsweise in die Golf- statt in die Schlittschuhe schlüpften, zählten zum Beispiel der NHL-Spieler Damien Brunner oder der Verteidiger Robin Grossmann vom HC Davos. Der Schweizer EishockeyNationaltrainer Sean Simpson war ebenfalls dabei und zeigte sich vom Event begeistert: «Es ist super, die Dynamik des Eishockeys mit dem Golfsport zu verbinden.» Text: Michael West

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neue versprechen

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Nr. 32, 5. August 2013 | migros-magazin |

Fünf Versprechen für die

Generation M: Die Migros verspricht der Generation von morgen, sich in fünf neuen

V

or eineinhalb Jahren hat die Migros Generation M ins Leben gerufen. Darin konzentriert sie alle ihre Bemühungen in den Bereichen Gesundheit, Konsum, Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeitende. Kernstück dieses Nachhaltigkeitsprogramms sind 49 konkrete

n Wir versprechen, bis 2015 die Arbeitsbedingungen von 75 000 Mitarbeitenden unserer Lieferanten aktiv zu verbessern.

n Wir versprechen, dass 8 von 10 verkauften Waschund Putzmitteln unserer Eigenmarken bis 2018 besonders gut biologisch abbaubar sind.

n Wir versprechen, ab 2014 alle unsere Werbemittel aus Papier und Karton in umweltschonender Recycling- oder FSCQualität herzustellen.

Chicken Nuggets unter Schweizer Flagge

In den Migros-Restaurants gibt es künftig praktisch nur noch Fleisch aus der Schweiz. Die Umstellung ist für die Detailhändlerin eine grosse Herausforderung.

J

eden Tag verpflegen sich in der ganzen Schweiz über 330 000 Menschen in den Migros-Restaurants oder holen sich einen Snack beim Migros-Take-Away. Auf ihren Tellern landet künftig praktisch nur noch Fleisch aus der Schweiz. Denn die Migros verpflichtet sich, ab 2015 nur noch Rinds-, Kalb-, Schweine- und Pouletfleisch aus der Schweiz anzubieten. «Unsere Kundinnen und Kunden schätzen den Geschmack und die Qualität der Schweizer Produkte. Sie wollen Gewissheit haben, dass die Tiere aus artgerechter Haltung kommen», sagt Hans-Peter Oettli, Leiter Gastronomie beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Da der Migros die verantwortungsvolle Tierhaltung am Herzen liegt, haben wir uns entschlossen, dieses Versprechen abzugeben.» Die Umstellung bedeutet für die Migros-Gastronomie eine grosse Herausforderung, wie Oettli erklärt: «Es geht ja nicht nur um ganze Fleischstücke, sondern auch um alle Zutaten für Salate, Saucen oder Füllungen und verarbeitete Produkte wie Chicken Nuggets. Jeder unserer Lieferanten muss sich verpflich-

Wir versprechen, dass die Migros-Restaurants und Migros-Take-Aways ab 2015 nur noch Rind-, Kalb-, Schweine- und Pouletfleisch aus der Schweiz anbieten.

ten, nur noch Fleisch aus Schweizer Herkunft zu verarbeiten.»

erfolgreiche testphase in 20 migros-restaurants Das M-Industrieunternehmen Micarna hat gar eigens eine neue Maschine angeschafft, die Pouletschenkel ausbeint, deren Fleisch zu Chicken Nuggets verarbeitet wird. Bisher bestanden diese meist aus importiertem Pouletbrustfleisch. Gerade beim Poulet stellt die Verfügbarkeit eine grosse Herausforderung dar. «Der Einkauf wird für uns deutlich aufwendiger», sagt Oettli. Eine

Ausnahme bei der Herkunft macht die Migros nur bei Lamm, Kaninchen und Truthahn: Hier gibt es für eine Umstellung nicht genug Schweizer Ware. Die Migros engagiert sich in diesen Bereichen aber stark, um im Ausland nur Produzenten zu berücksichtigen, welche die Tierwohlstandards respektieren (siehe Text rechts oben). Wird es wegen der Schweizer Herkunft und dem aufwendigeren Einkauf künftig teurer, sich bei der Migros zu verpflegen? «Die Schweizer Fleischherkunft ist uns enorm wichtig, deshalb tragen wir einen Teil der höheren Beschaffungskosten selbst», erklärt Oettli. «Aber bei manchen Produkten, insbesondere im Pouletsortiment, kann es zu Preisanpassungen kommen.» Allerdings hätten Pilotprojekte in 20 Migros-Restaurants und Take-Aways gezeigt, dass die Umstellung auf Schweizer Fleisch von den Kunden sehr geschätzt würde. «Für Schweizer Qualität sind die Kundinnen und Kunden auch bereit, etwas mehr zu bezahlen. Das haben wir während der Testphase sehr erfreut zur Kenntnis genommen.»

Bild: Jorma Müller

generation m 8 |


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Migros-Magazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

GENERATION M neue Versprechen | 9

Zukunft Bereichen zu engagieren. Versprechen, welche die Migros an die Generation von morgen abgibt. Jetzt kommen fünf neue Versprechen dazu. Diese zeigen erneut, wie vielfältig sich die Migros engagiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der artgerechten Haltung von Tieren: Gleich zwei

Versprechen drehen sich um das Tierwohl. Das MigrosMagazin stellt diese beiden Vorhaben näher vor. Texte: Andreas Dürrenberger

Alle neuen und bestehenden Versprechen sowie der Stand ihrer Umsetzung sind auf der Website www.generation-m.ch zu finden.

Zum Wohl der Tiere Wir versprechen, bis 2020 die hohen Schweizer TierwohlStandards auch bei all unseren Produkten aus dem Ausland einzuführen. Für die Migros hört der Tierschutz nicht an der Schweizer Grenze auf. Sie will den Kunden für alle tierischen Produkte — Fleisch, Eier und Milchprodukte — die Gewissheit geben, dass die Tiere artgerecht behandelt werden. Deshalb verspricht sie, dass bis 2020 alle ihre Produkte, auch jene aus dem Ausland, unter Einhaltung der Schweizer Tierwohlstandards hergestellt wurden. Ausgenommen sind Fremdmarken, die in der Schweiz auch andere Anbieter führen. Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen heute hauptsächlich aus der Schweiz, bei anderen Nutztieren sind Importe notwendig. Bei Truten-, Kaninchen- und Pferdefleisch ist die Migros bereits daran, Schweizer Tierwohlstandards auch bei ausländischen Lieferanten einzuführen. Dabei arbeitet die Detailhändlerin mit Partnern wie

dem Schweizer Tierschutz (STS) zusammen und definiert die Anforderungen in den Bereichen Haltung, Tiergesundheit, Fütterung, Transport und Schlachtung. Unabhängige Kontrollen stellen die Einhaltung der strengen Vorgaben sicher. Die Migros stelle sich hier einer riesigen Herausforderung, betont Marketingchef Oskar Sager: «Wir werden viele Mittel, viel Zeit und all unser Wissen — inbesondere auch in der M-Industrie wie bei der Micarna — investieren, damit dem Tierwohl Rechnung getragen wird. Dafür arbeiten wir in der Produktion, Verarbeitung und Herstellung mit Partnern zusammen, die unsere Werte teilen.» Lesen Sie mehr zu diesem Versprechen in der nächsten Ausgabe des Migros-Magazins

Von der Schweizer Qualität überzeugt: Hans-Peter Oettli, Leiter Gastronomie beim Migros-Genossenschafts-Bund.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 11

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!Kein Witz: Gärtnern ist mörderisch «Bohne, Bluescht & Berger»-Autorin Almut Berger trägt neuerdings eine Halsmanschette. Schleudertrauma? I wo! Beim Jäten ist es passiert. Neben Hohn und Gelächter erntet die passionierte Gärtnerin im Gespräch

Almut Berger, Journalistin, Familienfrau und Hobbygärtnerin, sucht zusammen mit Leserinnen und Lesern nach Antworten auf die grossen Gartenfragen.

mit ihren Bekannten aber auch die eine oder andere blutrünstige Hobbygärtnergeschichte. migrosmagazin.ch/garten

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Dürfen kleine Kinder nackt am Strand spielen? Oder muss immer eine Badehose her? Kolumnistin Bettina Leinenbach fragt sich, warum «füdliblutt» nicht mehr Mode ist. migrosmagazin.ch/ mammamia

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Schlummermutter Sylvia Frey Werlen vermisst die Ruhe und Entspannung, die ihre Katzen ausstrahlen. Auch sie möchte sich gerne einfach in eine Ecke legen und schlafen.

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Festhütte Wallis: Am 7. September findet die kulinarische Weinwanderung zum Heidadorf Visperterminen statt, einen Tag später lädt Saas Fee zur Genussmeile ein. Reto E. Wild mit Anreise- und Hoteltipps.

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Gutes Mittelklasshotel Le Torri del Garda ■ Verona – Valpolicella, Gardasee-Panoramafahrt ■ Fakultativ: Lagunenstadt Venedig Audiosystem auf Rundgängen Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Gardasee. 2. Tag: Südliche Gardasee-Rundfahrt mit Schifffahrt von Torri del Bénaco nach Maderno, Salò, Halbinsel und Städtchen Sirmione sowie Garda. 3. Tag: Nördlicher Gardasee mit Riva del Garda, Panoramafahrt Brenta Dolomiten mit Lago di Molveno und Trient. 4. Tag: Ausflug Verona – Stadt von Romeo und Julia und Schauplatz des bekannten Opernfestivals. Geführte Besichtigung. Nachmittags Weinbaugebiet Valpolicella mit Weinkellerei und Degustation. 5. Tag: Fakultativer Ausflug Venedig. Geführter Rundgang durch das schönste «Freilichtmuseum der Welt» mit seinen Gondeln, Kanälen, Brücken und Palazzi. 6. Tag: Gardasee–Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 6 Tage inklusive Halbpension 975.– 875.– Reduktion: Reise 5 – 6 – 50.– Reisedaten 2013 Sonntag – Freitag 1: 08.09.–13.09. 3: 22.09.–27.09. 5: 06.10.–11.10. 2: 16.09.–21.09. Mo – Sa 4: 29.09.–04.10. 6: 13.10.–18.10. Internet-Buchungscode: kgard ■

7 Tage

6 Tage

Gardasee –Valpolicella

Böhmerwald und Erzgebirge ■ «Goldene Stadt» Prag und «Belle Epoche-Perle» Karlsbad ■ Gute Mittel- & Erstklasshotels Königsklasse: Audiosystem auf Rundgängen Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Fahrt via München und über die tschechische Grenze nach Budweis. 2. Tag: Panoramafahrt Böhmerwald, u.a. mit grossem Moldaustausee und Böhmisch Krumau (Unesco). Tagesziel ist die «Goldene Stadt Prag». 3. Tag: Prag, Altstadtbesichtigung mit Karlsbrücke, Prager Burgstadt (Hradschin), Altstadt und Teynkirche. Freier Nachmittag. 4. Tag: Fahrt von Prag ins böhmische Bäderdreieck mit Besuch im mondänen Karlsbad, das als Belle Epoque-Kulisse in zahlreichen Filmen diente. Gemütlicher Stadtrundgang. Abends Ankunft in Oberwiesenthal, im Erzgebirge. 5. Tag: Fakultative Panoramafahrt Erzgebirge mit Markus-Röhling-Stolln (Silber- und Kobalt-Bergbau) sowie Aufenthalt resp. Besichtigung in der Bergbaustadt Annaberg-Buchholz und in Seiffen, Zentrum der Holzspielwarenindustrie. 6. Tag: Oberwiesenthal – Rückfahrt in die Schweiz. Pro Person in Fr. Katalog-Preis Sofort-Preis 6 Tage gemäss Programm 940.– 845.– Reduktion: Reise 1 – 70.– Reisedaten 2013 Sonntag – Freitag 1: 25.08.–30.08. 2: 08.09.–13.09. Internet-Buchungscode: kerbo ■

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Nicht inbegriffen Zuschläge für Einzelzimmer, Fakultative Ausflüge, Annullationsschutz Auftragspauschale Fr. 20.– pro Person. Entfällt bei Buchung über www.twerenbold.ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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Nr. 32, 5. August 2013 | Migros-Magazin |

Der Bärenmann David Bittner ist Familienvater, Beamter und Biologe. Und Bärenfotograf. Seit gut zehn Jahren reist der Abenteurer regelmässig nach Alaska, um dort das Leben der Braunbären zu beobachten und zu dokumentieren. Seine Mission ist eine friedliche Koexistenz von Mensch und Bär.

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m Anfang seiner ungewöhnlichen Leidenschaft für Bären stand der Lachs. Diesen nämlich wollte der promovierte Biologe David Bittner (36) 2002 in Alaska von Kopf bis Schwanzflosse studieren. Doch wo es von Lachsen wimmelt, da sind auch die hungrigen Bären nicht weit. Bittners Erfahrungen mit den zottligen Raubtieren beschränkten sich bis dahin auf die Besuche des Berner Bä-


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 32, 5. August 2013 |

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Jedes Jahr besucht David Bittner «seine» Bären in Alaska. Einzelnen Tieren hat der Biologe Namen gegeben und er freut sich, wenn er sie Sommer für Sommer wieder antrifft.

rengrabens — Begegnungen auf sichere Distanz. Umso nervöser streifte sein Blick in Alaska immer wieder durchs Terrain. Bis zu dem Tag, als in unmittelbarer Nähe ein Knacken und Rascheln die Stille störte und ein Bär seinen Kopf durch das Gebüsch zwängte. Zwei Sekunden, die das Leben des Berners komplett verändert haben. Seit dieser kurzen, intensiven Begegnung mit dem Kodiakbären zieht es Bittner jedes Jahr zu

seinen Bären in die Abgeschiedenheit Alaskas. Zurück in der Zivilisation, setzt sich der Biologe mit Vorträgen, Büchern und Filmen für den Schutz der Tiere ein.

Dank der Bären hat der Biologe seine Frau kennengelernt «Ich habe eine Sehnsucht nach wilden, unberührten Ecken», sagt David Bittner. Und Bären seien eben der Inbegriff für Wildnis. Zudem habe er diese Tiere

«hier drin». Der Bereichsleiter für Jagd und Fischerei des Kantons Aargau klopft mit der flachen Hand auf die linke Seite seiner Brust. David Bittner, Naturbursche und Forscher, der sich selbst als «nicht sesshaft» bezeichnet, sitzt entspannt im Wohnzimmer seines Daheims in der Nähe von Aarau. Zu seinen Füssen die dreijährige Léonie, die Kater Gomez mit einer üppigen Portion Katzenleckerli anzulocken versucht. Baby


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PORTRÄT

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Nr. 32, 5. August 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ich zeige den Bären, dass dieser Typ mit der Kamera keine Bedrohung für sie ist.» Rowena schlummert in den Armen von Ehefrau Cécile (36). «Sehr geehrter Herr Bittner», schrieb sie ihm vor acht Jahren, nachdem sie eine Reportage über ihn und die Bären gelesen hatte. «Können Sie mich nach Alaska mitnehmen?» Er konnte. Eine gehörige Portion Courage habe es gebraucht, sagt sie. Nicht das Treffen mit den Bären, sondern das Verfassen dieses Briefs. Die gebürtige Innerschweizerin lächelt. Dieser Bärenforscher habe sie eigentlich gar nicht interessiert, sondern die Begegnung mit den mächtigen Tieren. Jesses, neun Wochen Wildniscamp mit einem unbekannten Mann! «Aber wenn es nicht klappt, kann ich ja jederzeit wieder nach Hause», habe sie sich gedacht. Sie blieb. Und einige Monate später waren sie ein Paar. Sie, die Perfektionistin, er, der Praktiker, der Besonnene, der Beschützer. Ausser einem Anflug von Dreitagebart erfüllt der Bärenmann so gar nicht das Klischee eines draufgängerischen Abenteurers. Nein, mit diesen kantigen, sonnengebräunten Haudegen aus Film und Fernsehen hat er nichts gemein. Bittner spricht davon, «äs Gschpüri» zu entwickeln, ein Vertrauen zu den Bären aufzubauen. Ein Bärenflüsterer? David Bittner runzelt die Stirn. Es wäre ihm lieb, die Medien würden diesen Begriff nicht gebrauchen. Es töne so esoterisch, so gar nicht wissenschaftlich. Alles sei eine Frage des Verhaltens, und die Regeln für das richtige Verhalten könne jeder Mensch lernen. Nichts mit Jöh und Streichelzoo! Auch wenn sich einige der von ihm beobachteten Bären bereits nach drei Wochen nur eine Tatzenlänge von Bittner entfernt zutraulich im Wasser räkeln oder nach fettem Fisch Ausschau halten. Es gehe um einen respektvollen Umgang: «Ich zeige den Bären, dass dieser Typ mit Wollmütze und Kamera keine Bedrohung für sie ist.» Hunderte dieser Kodiak- und Küstenbraunbären haben seine Wege gekreuzt.

Eine Begegnung ist ihm speziell in Erinnerung geblieben: Bittner hatte das erste Mal für längere Zeit sein Zelt am selben Ort aufgeschlagen, wie immer mit Elektrozaun gesichert, den Pfefferspray in Griffweite. Zu seiner Überraschung stellte er fest, dass immer wieder dasselbe Bärenweibchen ihm über den Weg lief, das schnaufend, schnüffelnd und ohne Furcht sein Revier mit ihm teilte, als wäre der Fremdling einer der ihren. Er taufte sie Rosie, keine Abkürzung wie «JJ» oder «M13», wie es die Biologen sonst zu tun pflegen. Die Zuteilung von Namen habe mit Achtung gegenüber dem Individuum zu tun und stehe auch stellvertretend für die Nähe, die er zu einigen wenigen Tieren aufgebaut habe. Nur rund ein Dutzend Bären streifen als Balu, Luuni, Joya oder Bruno durchs Revier. Es sind diese hell- oder dunkelbraunen, spitzschnäuzigen oder breitgesichtigen, kurz- oder langhaarigen, streitlustigen oder friedlichen Bären, die er auch nach längerer Abwesenheit wiedererkennt. «Wie ein Bauer, der auch jede seiner Kühe kennt und beim Namen nennt.»

Wenn er nicht gerade in Alaska auf Bärensafari weilt, geniesst David Bittner das Familienleben im Aargau mit Ehefrau Cécile, der dreijährigen Léonie und Baby Rowena. Das einzige Raubtier hier ist Kater Gomez.

Das Problem ist der Mensch, nicht der Bär Trotz viel Gespür und Erfahrung bleibt auch ein Experte wie Bittner nicht von brenzligen Situationen verschont. «Aber es war immer klar ein Fehlverhalten meinerseits», betont er. Wie beim Zwischenfall mit dem Bärenjungen, das er aus nächster Nähe durch den Sucher seiner Kamera anvisierte. Als er den Kopf drehte, entdeckte er die Mutter,nur etwa zehn Meter von ihm entfernt. In den meisten Fällen kennt ein Bär nur eine Reaktion: Er flüchtet. Ist die Begegnung sowohl für den Menschen wie für das Tier überraschend, dann gilt es, sich langsam und ohne Hektik zu entfernen. Und niemals dürfe ein Bär gefüttert werden. Das erste Mal zeigt sich so etwas wie Temperament bei

Bärenforscher Bittner: «Der Mensch ist das Problem, nicht der Bär. Und auch die Annahme ‹einmal Problembär, immer Problembär› ist falsch.» Wie hält das eine Ehefrau aus, einige Wochen im Jahr zu Hause zu bleiben und den Vater ihrer Kinder unter wilden Tieren zu wissen? Cécile antwortet, ohne zu zögern. Wenn ihr Mann Kajak fahre, habe sie Angst. Das Wasser, die Unwetter seien gefährlich. Aber David und die Bären, nein, das bereite ihr keine Sorgen. Sie habe ihn ja schon mehrmals


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www.migrosmagazin.ch

begleitet. Seine Passion ist auch ihre Passion. Jede Woche telefoniert er aus Alaska mit seiner Familie, freut sich zurückzukehren, freut sich aber auch wieder auf die nächste Reise ins vertraute Ungewisse. Zweifel hatte er nie. Seine Ziele und Wünsche: In einigen Jahren mit Cécile und seinen zwei «Meiteli» nach Alaska zu reisen. Und ein Forschungsprojekt mit seinen Bären, das wäre wunderbar. Den Menschen die Natur wieder näherzubringen, das Verständnis für diese aussergewöhnlichen

Raubtiere zu fördern und ein Rückzugsgebiet für eingewanderte Bären zu schaffen. Bis dahin aber bleibt der Bärenmann noch Herr der Fische im Kanton Aargau. In Gedanken ist er bereits wieder in seinem Kajak durch die Wildnis Alaskas unterwegs. Und im Herzen, da bleiben Rosie, Luunie, Balu und all die aussergewöhnlichen Bärenbekanntschaften der vergangenen elf Jahre stets präsent. Text: Isabella Fischer

Bilder: Tina Steinauer, David Bittner, Paul Souders

sehen sie online

Der Fotograf und seine Bären Die spektakulärsten Tiervideos und weitere Bilder von David Bittner.

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auf ein wort

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frau der woche

Gastfreundlich Vor 20 Jahren fuhren Kinder noch doppelt so oft Velo wie heute. Das zeigen Erhebungen des Bundesamts für Raumentwicklung.

junge fahren kauM Mehr Velo

Taten statt Worte: Susanne Hoch­ uli (47), Frau Landammann im Kanton Aargau, stellt die Mietwohnung auf ihrem Biohof in Reitnau AG für Asylbewerber zur Verfügung. Und so wohnen da nun eine Frau aus Angola und ihre beiden Kinder, die sich über die schöne Unterkunft freuen. Für einmal sind auch alle anderen mit der grünen Politikerin zufrieden: die Gemeinde und die SVP, weil Reitnau nun sein Asylkontingent erfüllt, und die Sozialdienste, weil sie Geld sparen.

Mann der woche

Bild: Keystone

Grosszügig

Andere kaufen sich ein Haus, Franz Käppeli (69) gleich einen ganzen Klosterflügel. Der Gründer des Medizinallabors Medica möchte aber nicht im Singisenflügel des Klosters Muri AG wohnen, sondern schenkt ihn der Stiftung Murikultur. Fünf Millionen Franken gibt er dafür aus, und für die Renovation gleich weitere 6,5 Millionen. Warum tut jemand so etwas? Aus Dankbarkeit, sagt Käppeli. Alles Gute in seinem Leben habe in seiner Geburtsgemeinde Muri AG begonnen.

«Es ist den Eltern zu gefährlich»

Früher fuhr niemand so viel Velo wie die 6- bis 17-Jährigen. Heute steigen sie lieber in Bus oder Zug. Doch das Problem beginnt früher: Schon die ganz Kleinen lernen nicht mehr Velofahren, weiss Verkehrs- und Erziehungsexperte Marco Hüttenmoser. Marco Hüttenmoser, junge Schweizer zwischen 6 und 17 Jahren fahren nur noch halb so viel Velo wie vor 20 Jahren. Warum?

prüfung abschaffen, weil die Schüler das Gleichgewicht auf dem Gefährt nicht mehr haben.

Es beginnt noch früher: Ist es auf dem Land besSchon die Drei- und Vierser? jährigen fahren kaum Eben nicht. Dort leben mehr Velo. Ich fürchte, Kinder noch gefährlicher, weil auf den gut viele fangen gar nicht erst Marco Hütten­ ausgebauten Quartiermoser (71) ist damit an. Koordinator des strassen zu schnell geNetzwerks Kinder fahren wird. In städtiWarum nicht? schen Wohnquartieren Unsere Untersuchungen und Verkehr. zeigen, dass inzwischen gibt es eher Sackgassen 30 bis 40 Prozent der Fünfjährigen und verkehrsberuhigte Strassen. nicht alleine raus dürfen, weil es den Eltern zu gefährlich ist. Gut Wollen denn Kinder überhaupt noch wäre aber, wenn die Kleinen vor der Velo fahren? Haustür Velo fahren und rumren- Ohne Zweifel. Draussen rumtollen nen könnten. Nur erlaubt das die und mit Gleichaltrigen zusammen heutige Verkehrssituation nicht. sein finden sie immer noch spanSogenannte Begegnungszonen in nender, als fernzusehen, allen Unden Quartieren gibt es zu wenige, kenrufen zum Trotz. und die sind erst noch oft zu Parkplätzen degeneriert. Kürzlich wurde in Genf eine Velofahrerin Sie finden diese Entwicklung beängstigend. Warum?

Weil das Velofahren der Gipfel der motorischen Entwicklung beim Kind ist. Fällt das weg, kommt es zu vermehrtem Übergewicht und motorischen Defiziten. In Biel wollte man vor ein paar Jahren die Velo-

mit Pfefferspray attackiert, weil sie am Fussgängerstreifen nicht anhielt. So etwas macht einem das Velofahren auch nicht schmackhaft.

Solche Zwischenfälle sind zum Glück selten. Aber tatsächlich haben die Aggressionen im Strassenverkehr zugenommen, auch unter den Autofahrern.

Immerhin wollen die Städte nun den Zweiradverkehr wieder fördern. Bringt das etwas?

Es ist lobenswert, dass die Strassen der Stadt für Fahrradfahrer sicherer gemacht werden. Kinder werden aber deswegen nicht zum Velofahren motiviert. Offenbar fahren auch die Erwachsenen viel weniger Velo als auch schon. Sind sie für die Kinder ein schlechtes Vorbild?

Mag sein, doch auch diese Tendenz beginnt vorher: Da viele Kinder nicht Velo fahren, sind sie als Erwachsene nicht auf dem Zweirad anzutreffen. Allerdings gibt es tatsächlich Bemühungen, Kinder vom Velo fernzuhalten. Welche?

Ein Vorschlag für das Massnahmenpaket Via Sicura war, dass Kinder erst ab neun Jahren unbegleitet Velo fahren dürfen, auch in Begegnungszonen. Damit will man die Unfallzahlen tief halten. Zum Glück wurde das abgelehnt. So etwas ist total kontraproduktiv. Was muss passieren, damit die Leute wieder auf das Velo steigen?

Wir müssen den Kindern ihren Lebensraum zurückgeben. Das heisst, Wohnquartiere sollten wo möglich Tempo-20-Zonen sein, und die Fussgänger sollten dort Vortritt haben. Und dafür braucht es ein Umdenken. Bei wem?

Vor allem bei den Autofahrern. Bei uns ist die Autolobby sehr stark und hält dagegen, wenn Parkplätze in den Quartierstrassen abgeschafft werden. Selbst von Anwohnern mit Kindern gibts Proteste. Der Parkplatz vor der Haustür ist den Schweizern heilig. Interview: Yvette Hettinger


Aktion: die 2. Person reist umsonst 8 Tage auf der AMADEUS ELEGANT ****+

7 Tage auf der MS SCENIC SAPPHIRE *****

MÄRCHENHAFTE DONAU

SOMMERREISE MAIN UND RHEIN

Würzburg – Amsterdam

Passau – Budapest – Passau

Aktion

Aktion

2 für1

1. Tag: Anreise nach Passau. Fahrt im Comfort-Bus nach Passau. Einschiffung auf die MS AMADEUS ELEGANT. 2. Tag: Melk – Esztergom. Sie besuchen das weitum sichtbare Stift Melk (*). Lassen Sie am Nachmittag die schöne Landschaft der Wachau auf sich wirken. 3. Tag: Esztergom – Budapest. Sie besichtigen die Basilika von Esztergom mit dem grössten und weltweit einzigen, auf Leinen gemalten Altarbild (*). 4. Tag: Budapest Während einer Stadtrundfahrt entdecken Sie eine der schönsten Städte Europas (*). Am Nachmittag Ausflug in die Puszta mit Reitervorführungen und einem Imbiss (*). 5. Tag: Bratislava – Wien. Am Morgen erwartet Sie Bratislava zu einer Stadtführung (*). Weiterfahrt durch die Donauauen nach Wien. 6. Tag: Wien. Ihre lokale Führung zeigt Ihnen die Höhepunkte Wiens (*). Am Nachmittag haben Sie Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Abends optionales Konzert in der Orangerie von Schloss Schönbrunn. 7. Tag: Dürnstein – Passau. Bummel durchs Städtchen Dürnstein und Weindegustation (*). Lassen Sie Ihre Flussfahrt durch die Wachau gemütlich auf dem Sonnendeck ausklingen. 8. Tag: Passau, Rückfahrt. Ausschiffung nach dem Frühstück.

2 für1

1. Tag: Anreise nach Würzburg. Anreise im Comfort-Bus nach Würzburg. Einschiffung.

Reisedaten 25.08.–01.09.13 05.10.–12.10.13 Leistungen • An-/Rückreise, Landausflüge im EUROBUS Comfort-Bus • 7 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten) • Frühaufsteher-Frühstück (Kaffee/Tee, Säfte, Gipfeli) • Kaltes/warmes Frühstücksbuffet inkl. Getränke, Sekt • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Kapitänsdinner • Kofferservice ab/bis Anleger • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

Hauptdeck hinten Hauptdeck Mitteldeck hinten Mitteldeck Oberdeck hinten

Preis 1. Person

15m 15m2 15m2 15m2 15m2

2

1940.– 2115.– 2275.– 2490.– 2695.–

Zuschläge pro Person • Ausflugspaket mit 7 Ausflügen (*) • Schlosskonzert Schönbrunn Kat. B • 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung • Auftragspauschale (max. 40.–) • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung

2. Person

eingeladen eingeladen eingeladen eingeladen eingeladen 270.– 70.– 400.– 20.– 60.–

2. Tag: Würzburg – Wertheim. Architektur und Kultur erwartet Sie während einer Führung durch die Altstadt Würzburgs mit anschliessender Weinprobe (*). Den Nachmittag und Abend geniessen Sie an Bord. 3. Tag: Wertheim – Miltenberg – Frankfurt. Gelegenheit zu einem Spaziergang in Wertheim. Am Nachmittag erkunden Sie während eines geführten Spaziergangs das mittelalterliche Weinstädtchen Miltenberg, ein romantisches Prunkstück (*). 4. Tag: Frankfurt – Rüdesheim. Eine spannende Stadtrundfahrt erwartet Sie in der Main-Metropole Frankfurt (*). Geniessen Sie am Abend im Rheingauer Winzerstädtchen Rüdesheim ein Glas Wein. 5. Tag: Rüdesheim – Köln – Amsterdam. Geschichten und Anekdoten zum Schmunzeln und Nachdenken erwarten Sie auf einem Spaziergang durch Köln (*). Abends Weiterfahrt nach Amsterdam. 6. Tag: Amsterdam. Am Nachmittag besichtigen Sie die alte Seefahrerstadt Amsterdam mit dem Bus und auf dem Grachtenboot (*). 7. Tag: Amsterdam, Rückreise. Ausschiffung nach dem Frühstück und Rückfahrt in die Schweiz oder Rückflug nach Zürich. (*) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

Reisedaten 27.08. – 02.09.2013 Leistungen • An-/Rückreise und Landausflüge im EUROBUS Comfort-Bus • 6 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten) • Frühaufsteher-Frühstück (Kaffee/Tee, Säfte, Gipfeli) • Kaltes/warmes Frühstücksbuffet inkl. Getränke, Sekt • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Kapitänsdinner • Kofferservice ab/bis Anleger • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

Hauptdeck hinten Hauptdeck Mitteldeck hinten Mitteldeck Oberdeck hinten Oberdeck

Preis 1. Person

15m2 15m2 19m2 19m2 19m2 19m2

1740.– 1925.– 2115.– 2175.– 2365.– 2550.–

Zuschläge pro Person • Ausflugspaket mit 5 Ausflügen (*) • 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung • Auftragspauschale (max. CHF 40.–) • Rückflug inkl. Transfer und Taxen • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung

2. Person

eingeladen eingeladen eingeladen eingeladen eingeladen eingeladen 165.– 400.– 20.– 370.– 60.–

(*) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

Die Amadeus Elegant****+ bietet viel Komfort mit exklusiv gestalteten Aufenthaltsräumen, erstklassiger Gastronomie, Panoramabar, Massageraum, Coiffeur, Fitnessraum, Clublounge mit Internetcafé, Bordshop, Lift. Die Kabinen sind 15m2 gross und verfügen im Mittel- und Oberdeck über einen franz. Balkon. Ausstattung: trennbares Doppelbett, Dusche/WC (Suiten mit Bad/WC), individuell regulierbare Klimaanlage, Safe, Fön, TV.

Die MS Scenic Sapphire***** Sie wohnen in Aussenkabinen, wovon über 80% mit einem privaten Balkon ausgestattet sind. Die aus edelsten Materialien gefertigten Kabinen sind zwischen 15–19 m2 gross, verfügen über Dusche oder Bad/WC, Fön, Klimaanlage, WLAN, Flachbildschirme, Safe, Minibar, Telefon. Erstklassiges Restaurant mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, ausgewählten mehrgängigen Mittag- und Abendmenüs. Lounge mit Bar, Lift, Massage und Coiffeursalon.

Direktbuchung Telefon 056 461 67 93 flussfahrten@geriberz.ch Einsteigeorte: Arbon , Basel, Bern, Luzern, Olten, Ruswil , Sursee, St. Gallen, Windisch , Winterthur, Zürich Reduktion bezieht sich auf den Basispreis. Zuschläge werden zum Normalpreis verrechnet.


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Frauchen bittet zum Tanz

Hunde sind die neuen Stars auf dem Tanzparkett. Ihre Besitzer üben mit ihnen in Wohnzimmern und Parks Sprünge und Pirouetten. An Turnieren messen sie sich miteinander. Bettina Zellweger und Hündin Shyra sind vom Trendsport Dogdance total angefressen.

E

s ist ein sonniger Sommermorgen, und der Rasen am Waldrand in Zürich-Wollishofen ist noch feucht vom Tau. Im schwarzen Cocktailkleid betritt Bettina Zellweger aus Zug mit ihrem Jack Russell Terrier Shyra den Ring. Die zierliche 40-Jährige hat die Startnummer neun. Zum Schlager «So ein Mann» von Margot Werner beginnen die beiden zu tanzen. «Und Sprung!», ruft Bettina Zellweger Shyra zu und formt ihre Arme vor den Knien zu einem Kreis. Der Hund springt. «Und tanzen!» — Shyra dreht sich um die eigene Achse. Dann macht Bettina Zellweger ein paar elegante Schritte vorwärts; der Hund läuft Slalom um ihre Beine. Darauf springt er hoch und gibt seinem Frauchen, das in die Hocke gegangen ist, ein Küsschen auf die Wange. Immer mehr Menschen entdecken den Spass am Tanzen mit ihrem Hund. Sprünge, Drehungen, Slalomlaufen zwischen den Beinen des Hundeführers,

und das alles zu Musik. Der Trend kommt aus den USA und aus England. «Dogdance ist Harmonie auf sechs Beinen», sagt die Turnierorganisatorin und Dogdance-Trainerin Petra Funk (46) aus Zürich. «Es geht um Präzision und die Freude am gemeinsamen Bewegen.» Sie weiss, dass der Sport oft belächelt wird, und hört immer wieder Bemerkungen wie diese: «Muss das jetzt auch noch sein, Tanzen mit dem Hund?!» Dafür hat sie Verständnis. «Man kann sich schliesslich bei allen sportlichen Aktivitäten, wo man Tiere einspannt, fragen, ob sie legitim sind.» Die Befürchtung, Dogdance sei für das Tier qualvoll, hält sie jedoch für unbegründet. «Hunden liegt das Arbeiten im Blut, sie wollen beschäftigt werden.» An diesem Sommertag scheint den Vierbeinern das Auftreten tatsächlich Freude zu machen. Sie wedeln ununterbrochen mit dem Schwanz, halten die Ohren gespitzt und schauen so freudig-

Nr. 32, 5. August 2013 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

Ein charmantes Tanzpaar: Bettina Zellweger und Shyra. Die Jack-RussellHündin beherrscht mehr als 25 Tricks, zusammen nehmen sie regelmässig an Dogdance-Turnieren teil.

erwartungsvoll zu ihren kostümierten Frauchen oder Herrchen hoch, als ob diese gleich einen Stock werfen würden. Vom Mops bis zum Grosspudel ist am Turnier alles dabei. Ein Star an diesem Tag ist Border Collie «Tilly». Beim Tanzen weicht er keinen Millimeter von der Seite seines Frauchens und führt die Tricks ohne erkennbares Handzeichen oder Wortkommando aus.

pannen nimmt Bettina zellweger mit humor

Dogdance — Trendsport made in USA Dogdance ist eine Hundesportart. Hund und Mensch bewegen sich dabei tänzerisch zu Musik. Die Choreografie enthält spezielle Kunststücke wie Beinslalom, Rückwärtsgehen, Drehungen oder Sprünge durch die Arme der Hundeführerin. Der Hund wird durch Handzeichen und Wortkommandos gelenkt. Zu Turnieren sind alle Hunde zugelassen, auch Mischlinge. Dogdance entstand Ende der 90er-Jahre zeitgleich in den USA und in England. Die Sportart entwickelte sich aus sogenannten «Obedience»-Vorführungen, bei denen der

Gehorsam des Hundes im Zentrum steht. Diese Übungen wurden um Musik und «Freestyle»-Elemente ergänzt. Das Dogdance-Niveau in Mitteleuropa gilt als hoch. In der Schweiz werden seit 2003 internationale Turniere durchgeführt, seit 2012 Schweizer Meisterschaften. Schweizer Meisterin und Europameisterin im Dogdance wurde 2012 Yvonne Belin aus Kriens LU. Die Schweizer Meisterschaften 2013 finden am 23./24. November in Lengnau AG statt. Dogdance-Kurse werden in allen grösseren Schweizer Städten angeboten.

Border Collies sind, neben den Shetland Sheepdogs («Shelties»), an Turnieren oft vorne dabei. Sie sind besonders gelehrig und als Hütehunde optimal auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen ausgerichtet. Viele Berühmtheiten der internationalen Dogdance-Szene, darunter Attila Szkukalek aus England, arbeiten darum mit Hunden dieser Rasse. Als schwierig für Dogdance gelten hingegen Windhunde. Sie lassen sich als Jagdhunde kaum mit Guetsli motivieren. Auch Dackel, Möpse und Russell Terrier sind eine Herausforderung. Ihnen wird starker Eigensinn nachgesagt. Mit einem Sprung auf die Schulter ihres Frauchens hat Shyra die Kür abgeschlossen. Die Jury lobt «die exklusive Choreografie mit den vielen lustigen Einfällen» der Hobbyballetttänzerin. Die Leistung von Shyra habe aber stellenweise zu wünschen übriggelassen. Bei mehreren Tricks hatte Shyra gestreikt und allgemein lustlos gewirkt. Dies lag allerdings nicht an ihrer Eigenwilligkeit, sondern daran, dass sie eine Stunde vor dem Start von einer Biene in die Pfote gestochen worden war. Bettina Zellweger nimmts gelassen: «So was kann passieren.» Sie erzählt von einem Malheur bei einem anderen Wettkampf. Jemand hatte im Ring Hundeguetsli verloren. Shyra sei darauf losgestürmt und nicht mehr vom Futter wegzubewegen gewesen. Das Team wurde disqualifiziert. «Das muss man mit Humor nehmen», schmunzelt Bettina Zellweger. Im Training sind Guetsli die Hauptbelohnung für die Hunde. Fast genauso wichtig ist der sogenannte Klicker. Das Gerät ähnelt dem Kinderspielzeug

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NR. 32, 5. AUGUST 2013 | migros-magazin |

Bringen Sie Ihrem Hund das Tanzen bei Alle Hunde können das Tanzbein schwingen. Shannon Ritz (15) aus Mörschwil SG zeigt mit ihrem Toypudel, wie es geht. Ihr Werkzeug: Hundeguetsli, Klicker* (Gerät zum Erzeugen eines Klickgeräuschs), Target-Stick* (Stab mit einem Ball daran). * in Tierhandlungen erhältlich

slalom

Slalomlauf des Hunds durch die Beine der Hundeführerin 1. Einklicken: dem Hund den Target-Stick vor die Nase halten. Jedes Mal klicken, wenn er den Stick mit der Nase berührt, und ihm gleich ein Guetsli geben. So lernt der Hund, das Klickgeräusch mit einer Belohnung zu verbinden. 2. Einen Schritt nach vorne machen und den Hund mit dem Target-Stick durch die Beine hindurchlocken. Wenn der Hund durch ist, gibt es einen Klick, dann ein Guetsli. Wieder einen Schritt nach vorne machen und den Hund in die

andere Richtung durch die Beine locken. Wieder gibt es einen Klick und ein Guetsli, wenn der Hund hindurchgelaufen ist. 3. Wenn der Hund den Trick mit dem Target-Stick kann, diesen weglegen und stattdessen die Hand als Hilfsmittel nehmen. Wenn dies gut klappt, das Wortkommando Slalom dazu sagen. 4. Nach einiger Zeit führt der Hund den Trick Slalom auf das Wortkommando ohne Hilfsmittel aus. Einen weiteren Trick sowie einen Literaturtipp zum Hundetraining auf: www.migrosmagazin.ch

Shannon Ritz trainiert mit Pudel Krümel Slalom: Mittels Target-Stick lockt sie ihn zwischen den Beinen hindurch.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

www.migrosmagazin.ch

Knackfrosch und erzeugt ein lautes Knackgeräusch, wenn man draufdrückt. Der Hund bekommt jedes Mal nach dem Klicken eine Belohnung. So begreift er rasch, dass er etwas richtig gemacht hat, wenn das Knackgeräusch ertönt. Zeigt der Hund im Training die gewünschte Bewegung, klickt die Hundeführerin zur Bestätigung, und der Hund bekommt ein Guetsli. So werden neue Tricks Schritt für Schritt eingeübt (siehe auch Box links zum Slalomtraining). Ziel ist, dass der Hund den Trick auf ein Wortkommando hin ausführt.

an geburtstagen und hochzeiten brilliert shyra mit ihren tricks Shyra kann schon über 25 Tricks. Das Ziel von Bettina Zellweger ist aber nicht, an Turnieren eine gute Wertung zu erzielen. Sie will mit Shyras Tanzkünsten einfach Freunde und Verwandte unterhalten, zum Beispiel an Hochzeiten. «Ich besuche eigentlich nur Turniere, um Shyra an Publikum zu gewöhnen», erklärt sie. Seit sechs Jahren trainiert sie

Mehr dazu online Hier tanzt der Hund Interview mit Christine szakacs, Vorbild für viele schweizer Dogdancer. Dazu die nächsten turnierdaten und die besten Dogdancer im Video.

täglich, jeweils eine knappe Viertelstunde. «Länger hätte Shyra Mühe mit der Konzentration.» Daneben besucht sie wöchentlich einen Kurs in der Gruppe. Einen Trick aufzubauen, dauert zwischen ein paar Tagen und ein paar Monaten. Zurzeit übt sie gerade den Trick «Schämen», bei dem sich der Hund mit einer Pfote übers Gesicht fährt. Dazu klebt sie dem Hund einen Post-it-Zettel auf die Nase. Wenn er ihn wegwischt, bekommt er ein Guetsli. In ein paar

Tagen sollte der Zettel nicht mehr nötig sein. Bettina Zellweger ist immer wieder erstaunt, wie gut die Tricks sitzen, wenn der Hund sie erst einmal erfasst hat: «Es ist wie beim Velofahren. Wenn es drin ist, ist es drin.» Shyras Bienenstich-Handicap weckt bei anderen Dogdancerinnen Mitgefühl. Sie erkundigen sich bei Bettina Zellweger nach dem Befinden der Hündin. Diese schätzt die Anteilnahme. «Die Stimmung in der Schweizer Szene ist locker», sagt sie. «Ich habe noch nie Konkurrenzdruck erlebt. Man freut sich für Hund und Besitzer, wenn es gut läuft, und hat Mitleid, wenn es nicht gut gegangen ist.» In zwei Wochen wird sie mit Shyra an einem Geburtstagsfest auftreten. Den Jubilar, Hundefan wie sie, möchte sie in die Choreografie einbeziehen. Auf den Auftritt freut sie sich. «Die Reaktion an Festen ist immer positiv. Im ersten Moment regt Dogdance ja zum Schmunzeln an. Aber dann plötzlich staunen die Gäste.» Text: Iwona Eberle

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menschen

migros-magazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

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kolumne | 25

der hausmann

Es ist ihr Leben Jaden und Jaz werden nie ein GrandSlam-Turnier gewinnen. Sie spielen nicht so gern Tennis — was beruhigend ist. Und bemerkenswert. Denn ihre Eltern, Stefanie Graf und Andre Agassi, waren beide Weltspitze und errangen zusammen 30 Grand-Slam-Titel. Die Familie Agassi-Graf fällt mir ein, als unsere Kinder beim Ferienzmittag von der «Bäckerei Zürrer» erzählen. Sie haben am Vorabend mitgeholfen, fürs Freiluftkino im Quartier Stühle aufzustellen, Eintritte und Getränke zu verkaufen, und der uralte Schweizer Film hat sie beeindruckt: Ein verbohrter Vater, der zu wissen vermeint, was für seine Söhne richtig ist, will den einen zu universitären Ehren drängen und dem anderen die Bäckerei vermachen. Die Jungen aber träumen beide von etwas anderem.

Bänz Friedli weiss nicht, was aus seinen Kindern wird.

Mir gefielen Stefanie Graf, die einstige «Steffi», und Andre Agassi, als ich sie letzthin spätabends am Fernsehen reden hörte. Ihre Gelassenheit frappierte mich, ihre Demut, die offensichtliche Verliebtheit nach all den Jahren, die Übereinstimmung in wichtigen Fragen — und wie sie sich doch gegenseitig Raum liessen, einander zuhörten. Beide, man weiss es, litten einst unter strengen, überehrgeizigen Vätern. Umso imponierender, wie verständnis-, ja beinahe fassungslos sie auf die Frage der Interviewerin Steffi Buchli reagierten, ob es sie denn nicht wurme, dass die eigenen Kinder nicht vergiftet Tennis spielten. Stefanie Graf

«Väter müssen keine Vorgaben machen.» fand als Erste die Sprache: «Nein, warum auch?», fragte sie zurück. Die Eltern schauten sich an, und auf ihren Gesichtern war zu lesen, dass es für sie überhaupt keine Frage ist, ob die Kinder ihnen nacheifern müssten. Nein, bekräftigte Graf noch einmal, nein, es sei wunderbar, Sohn und Tochter zuzuschauen, wie sie ihren Träumen nachgingen und täten, was sie gern tun: Jaz tanzt fürs Leben gern, Jaden spielt Baseball. Aber nur zum Spass. Anders Alain de Botton. Der Schweizer Philosoph, pardon: Starphilosoph, der schon zahlreiche Bücher zu zahlreichen Themen abgesondert hat — Beziehung, Arbeit, Religion —, weiss genau,

was aus seinen Söhnen, sechs- und achtjährig, dereinst wird. «Einer soll Architekt werden, der andere Ingenieur», verkündete de Botton im «Sonntags-Blick». Und er weiss es noch genauer: «Ich möchte, dass einer für Rolls-Royce arbeitet und Maschinen entwirft, der andere Brücken baut. Es ist gut, wenn Väter ihren Kindern eine Richtung vorgeben.» Ich bin ja kein Philosoph, aber mit Verlaub: Eltern müssen keine Vorgaben machen, im Gegenteil. Das Wichtigste ist doch, dass die Kinder selber herausfinden, was sie gerne tun, was ihnen liegt, sie ausfüllt. Man kann sie darin nur begleiten, aber man soll ihnen keinesfalls befehlen, was sie in ihrem Leben gefälligst zu tun hätten. Denn es ist ihr Leben. Wie es bei mir war? Kindergärtner wollte ich werden, dann Pfarrer — und verdiente mein erstes Geld schliesslich als Sportreporter, und es war das, was meine Eltern sich am allerwenigsten gedacht hätten. Gut so. Hans will bald Architekt, bald Hausmann werden, bald Modedesigner, Schriftsteller, Weltraumforscher, ich bin da gar nicht so auf dem neusten Stand. Und Anna Luna? Ich muss mal wieder nachfragen. Aber im Grunde gehts mich nichts an. Und dem Herrn de Botton … Ob ich ihm eine DVD schicken sollte: «Bäckerei Zürrer»? Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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interVieW

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NR. 32, 5. AUGUST 2013 | migros-magazin |

«Ich lebe wie ein Flüchtling»

Hollywoodstar Johnny Depp über seinen neuen Film «The Lone Ranger», den Neuanfang in seinem Privatleben und wieso er sich auch heute noch von der Welt ausgeschlossen fühlt. «The Lone Ranger» Johnny Depp, Sie sind bei den Dreharbeiten zu «The Lone Ranger» im Galopp vom Pferd gestürzt. Vor Kurzem sind Sie 50 geworden. Wird es nicht langsam Zeit, solche Stunts anderen zu überlassen?

Ja,ich bin 50.Aber die Rückenschmerzen, mit denen ich am nächsten Tag aufgewacht bin, waren bestimmt nicht altersbedingt. Wie fühlt sich denn 50 für Sie an?

Nicht anders als 40 oder 30. Ich habe auch nicht gross gefeiert, nur mit der Familie. Wir gingen essen. Seinen eigenen Geburtstag zu feiern, riecht für mich etwas gar eitel. Das muss nicht sein. Und eine Midlife crisis haben Sie auch keine?

Die hatte ich mit 20. Damals stellte ich mir die grossen philosophischen Fragen: Worum gehts im Leben? Was ist meine Aufgabe? Spielt überhaupt irgendetwas eine Rolle? Das war meine Lebenskrise, aber heute gehts mir eigentlich ganz gut. Ich habe kein Bedürfnis, einen Maserati zu kaufen. Ich bin mit meinem alten Truck ganz happy. Worum geht es denn im Leben? Mit viel Schminke im Gesicht Filme zu drehen?

Ich spiele gerne Aussenseiterfiguren, und die Arbeit macht mir Spass. Aber im tiefsten Innern weiss ich natürlich, dass das alles nichts bedeutet.

Es ist nicht mehr als Schauspielerei. Hoffentlich können sich ein paar Leute darin wiedererkennen oder einfach sonst daran Gefallen finden. Aber wenn jetzt hier eine Bombe hochginge, wüssten wir ja alle, dass es nicht das Kino ist, das für uns wirklich zählt im Leben. Sondern natürlich die Menschen, die einem nahestehen. Sie haben sich letztes Jahr von Vanessa Paradis, der Mutter Ihrer beiden Kinder, getrennt. Wie sieht es bei Ihnen zu Hause nun aus?

Das letzte Jahr ist überstanden, und wir kommen jetzt gut aus. Es ist alles normal zwischen uns, nicht komisch oder unangenehm. Ich könnte mir sogar ein gemeinsames Projekt vorstellen — vermutlich wäre es jetzt sogar einfacher. Sie ist eine tolle Mutter und eine tolle Frau. Da springt man nicht einfach über Bord, sondern schaut, dass es gut kommt am Schluss. Ihre Familienbande haben sich inzwischen erweitert: Sie wurden von den Komantschen, die in New Mexico ansässig sind, in ihren Stamm adoptiert?

Im Western «The Lone Ranger» spielt Johnny Depp den Indianer Tonto. Der hat das Pech, in den ungeschickten Rachefeldzug des naiven Rangers (Armie Hammer) hineingezogen zu werden. Schliesslich kann er aber doch nicht anders, als sich mit ihm anzufreunden und gegen die Bösewichte zu verbünden. Auch das Publikum hat hier etwas Pech. Denn Gore Verbinski, der schon bei drei von Depps vier Piratenfilmen Regie geführt hat, konnte sich nicht für ein Genre entscheiden. «The

Ja, ich bin stolz, ihr Symbol am Arm zu tragen, und ich habe auch einen Namen bekommen: «Mah-Woo-Meh», was so viel heisst wie «Formwandler». Der Name wurde schon lange nicht mehr verwendet, und es brauchte dafür eine Sondererlaubnis vom Rat der Ältesten. Es gab auch eine Zeremonie an Orten, wo normalerweise keine Weissen hinkommen. Ich fühle mich wirklich sehr geehrt. Sie wurden auch von den Navajo gesegnet. Wollte man sich damit gegen potenzielle Kritik absi-

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online-umFrage Pirat, Träumer und Gespenst Die besten Filme und schrägsten Rollen von Johnny Depp. Stimmen Sie ab, in welchem Streifen er Ihnen am besten gefällt.

Lone Ranger» ist zu brutal für eine Komödie und in der Umsetzung zu unbeholfen. Die Szenen scheinen nach einer Gebrauchsanleitung aneinandergehängt, und für keine der Figuren kann man richtiges Mitgefühl entwickeln. «The Lone Ranger» ist ein Schuss, der nach hinten losgeht. Aber Filmfans, die sich mit deppscher Gesichtsmalerei, trockenen Sprüchen und galoppierenden Bösewichten mit schiefen Zähnen zufriedengeben, kommen auch so auf ihre Kosten.

chern? Die FilmfigurTonto,die Sie spielen, ist ja bei den amerikanischen Ureinwohnern umstritten.

Ich hätte es nicht ertragen können, wenn der Film in dieser Hinsicht fragwürdig herausgekommen wäre. Der einzige Grund, wieso ich «The Lone Ranger» machen wollte, war, meinen Beitrag gegen das Indianerklischee im Hollywood-Film zu leisten und sie richtig zu porträtieren. Ein kleiner Beitrag, aber irgendwo muss man anfangen. Und soweit mir der Häuptling der Komantschen versichert hat, habe ich nichts wirklich falsch gemacht. Das war für mich eine Erleichterung. Sie wollen also zurechtrücken, was John Ford mit seinen Western verbogen hat?

John Ford war ein brillanter Filmemacher, und er hat ästhetisch grossartige Filme


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gemacht — halt aus einem bestimmten Blickwinkel. Aber ich mag gute Filme — vor allem solche, bei denen ich nicht schon beim Vorspann einschlafe. Was aber oft vorkommt. Tonto ist einmal mehr ein Aussenseiter.HabenSiealseinervonHollywoods Topverdienern nicht den emotionalen Zugang zu den Randfiguren der Gesellschaft verloren?

Das glaube ich nicht. Ich habe mich von Geburt an als Aussenseiter gefühlt. Dieses Gefühl habe ich bis heute nicht überwunden. Ich bin immer noch das Kind, das nirgends reinpasst. Ich lebe wie ein Flüchtling. Wenn jeder weiss, wer man ist, versteckt man sich und lebt sehr zurückgezogen. Aber das ist okay für mich, denn ich habe mich, wie gesagt, schon immer ausgeschlossen gefühlt. Ich schaue mir auch die Filme nicht an und will nicht wissen, was sie einspielen. Je weniger ich weiss, desto besser. Gehört die starke Schminke als Tonto, Jack Sparrow, Barnabas Collins, Willy Wonka oder Edward Scissorhands zu diesem Versteckspiel?

Vielleicht. Aber es spielen doch alle Leute zu Hause mit Schminke. Jungs, Mädchen — geben wir es doch zu! Ich habe mit der Tonto-Schminke sogar zwei Nächte geschlafen. Ich sah damit überraschend ähnlich wie meine Grossmutter aus.

Wer ist Ihr treuester Weggefährte?

Meine Stiefel! Sie begleiten mich überallhin. Ich habe mein ganz altes Paar in Rente geschickt. Jetzt bin ich an diesem Paar, und die sind auch langsam am Verenden. Es fällt mir nicht leicht loszulassen.

Auch Jack Sparrow scheinen Sie nicht loslassen zu können. Wann folgt der fünfte «Pirates of the Caribbean»-Film?

Sobald ich das Aufgebot bekomme. Ich habe vor Kurzem die Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg getroffen. Sie werden den fünften Teil inszenieren, und ich denke, sie werden es gut machen. Sie haben einen guten Sinn für Humor und kapieren, in welche Richtung Captain Jack jetzt segeln dürfte. Bereits abgedreht haben Sie das Science-Fiction-Drama «Transcendence», in dem Sie einen Computerspezialisten spielen. Wie versiert sind Sie technisch?

Dass ich einen Nanowissenschafter spiele, ist schon etwas speziell. Ich musste den Text wirklich gut auswendig lernen, da ich keine Ahnung hatte, wovon ich redete. Aber ich glaube, der Film wird cool: Bald kann die Technologie einen Menschen nachbilden — inklusive Empfindungen! Es war spannend, darüber etwas zu erfahren, aber sonst bin ich bei solchen Themen ein echter Depp.

Erfolgreicher Schulabbrecher

Bilder: Dukas, Keystone

MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

Interview: Marlène von Arx

Anstatt einen Schulabschluss zu machen, spielte Johnny Depp (9.6.1963) als junger Mann lieber in Clubs Gitarre. Der musikalische Durchbruch gelang ihm nicht, dafür ergatterte er erste kleine Filmrollen in «Nightmare on Elm Street» und «Platoon». Als Undercover-Cop in der TV-Serie «21 Jump Street» wurde er zum Teenidol, später spezialisierte er sich auf Aussenseiterrollen wie «Edward Scissorhands». Zum absoluten Superstar wurde Johnny Depp 2003 als schräger Captain Jack Sparrow in den «Pirates of the Caribbean»-Filmen. Seit 1998 war Depp mit der französischen Sängerin Vanessa Paradis liiert. Die beiden haben eine Tochter (14) und einen Sohn (11). Das Paar trennte sich im Frühling 2012.

Gegen Klischees: In «The Lone Ranger» spielt Johnny Depp einen Indianer. Eine möglichst realistische Darstellung war ihm dabei wichtig.

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INTERVIEW | 27


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Politiker aus Notwehr

Gottlieb Duttweiler war ein vision채rer Unternehmer, kein Staatsmann. Zum Politiker wurde er nur, weil seine Gegner den Aufstieg der Migros mit verfassungswidrigen Mitteln stoppen wollten.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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Serie zu Gottlieb Duttweilers 125. Geburtstag Am 15. August 2013 wäre der Migros-Gründer 125 Jahre alt geworden. In den kommenden Wochen würdigt das Migros-Magazin Gottlieb Duttweiler (1888 bis 1962) mit einer dreiteiligen Serie über sein Leben und sein Werk.

LandesringNationalräte im Gespräch: Gottlieb Duttweiler (rechts) und Paul Winiker 1946 in der Wandelhalle des Bundeshauses.

gangen». Das Schlüsselerlebnis, das ihn dazu trieb, war das Filialeröffnungsverbot von 1933, das gegen die jüdischen Warenhäuser und die Migros gerichtet war. Es war der Aufstand der Trägen gegen die Tüchtigen. Eine grosse Koalition aus Bauern, Gewerblern, Konsumgüterindustrie und der Linken, die damals eng mit den Konsumgenossenschaften verbunden war, machte den rechtsstaatlichen Skandal möglich.

Der Landesring zog mit einem Erdrutschsieg ins Parlament ein Duttweilers Antwort lautete: «Damit zwingen mich meine Gegner, in die Politik zu gehen.» 1935 schuf er eine Gruppierung, welche die Interessen der Arbeiter und der Konsumenten vertrat und in der Bundesversammlung die Macht der Interessengruppen und Kartelle bekämpfte: den Landesring der Unabhängigen. Und er erzielte einen Erdrutschsieg. Dutti zog mit einer Siebnerfraktion ins Bundeshaus ein. Die Feinde höhnten:

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ottlieb Duttweiler war ein Händler, früh gehärtet im Rohstoffbusiness: schnell, listig, ideenreich und entscheidungsstark. Handel ist eine kurzfristige Sache: am Morgen einkaufen, am Abend Kasse machen. Er ist das genaue Gegenteil von Politik, dem «langsamen Bohren dicker Bretter», wie es der Soziologe Max Weber ausdrückte. Dem schnellen, harten Ja-Nein-Prinzip des Händlers steht das gewundene Sowohl-als-auch des Politikers gegenüber. Vor diesem Hintergrund ist glaubwürdig, was Gottlieb Duttweiler im Laufe seines Lebens immer wieder betont hat: Er sei «aus Notwehr in die Politik ge-

«Duttweilers Million ist im Bundeshaus!» Gemeint war «eine Eins und sieben Nullen». Damit wurde auf die mangelnde parlamentarische Erfahrung der neuen Landesring-Nationalräte angespielt. Die Oppositionsrolle, der sich der Politiker Duttweiler verschrieben hatte, passte nicht zum Zeitgeist. Bald wurde im Zeichen der Landesausstellung von 1939 die grosse Einigkeit aller Demokraten gefordert. Profilierung war nur noch in Einzelfragen möglich. Dabei war es unvermeidlich, dass der Landesring und sein charismatischer Anführer manchmal das falsche Pferd ritten. Dass Duttweiler, inzwischen Grosshändler in Lebensmitteln, die Kriegswirtschaft besonders kritisch verfolgen würde, war naheliegend. Sein Pech war, dass ausgerechnet dieser Teil der Kriegsvorsorge ausgezeichnet organisiert war. Die Bürgerlichen hatten aus dem Skandal des Ersten Weltkriegs — fehlender Erwerbsersatz, mangelhafte Rationierung, Generalstreik — gelernt und ein bürokratisches Monstrum mit einer fast unfassbaren Regelungsdichte aufgebaut. Aber es funktionierte und bot einer ernsthaften Opposition wenig Angriffsfläche.

Grosser Wahlerfolg in den 60er-Jahren

1948 warf Duttweiler zwei Bundeshausfenster ein – aus Protest gegen die Verschleppung seiner Vorstösse zur Sicherung der Landesversorgung.

Nach dem Krieg konnte sich der Landesring in Bundesbern einigermassen konsolidieren. Am stärksten war er fünf Jahre nach Duttweilers Tod: In den Nationalratswahlen von 1967 errang er 16 Mandate. In manchen Kantonen — etwa im

Bilder: Paolo Dutto (2), Roland Schmid/Pixsil (1), Keystone (2), MGB (4)

1. Teil: Der Revolutionär des Detailhandels 2.Teil: Der Politiker wider Willen 3. Teil: Der Journalist und Medienmacher


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neues aus der Migros

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SERIE ZU GOTTLIEB DUTTWEILER

Luzern der 60er- und 70er-Jahre — spielte er erfolgreich die Oppositionsrolle. Er war dann am stärksten, wenn starke Persönlichkeiten in seinem Namen auftraten, auf nationaler Ebene zum Beispiel Erwin Jaeckle, Hans Munz, Sigmund Widmer, Walter König, Alfred Gilgen oder Franz Jaeger. Text: Karl Lüönd Der Autor dieses Artikels hat rund 40 Bücher über Themen aus der Schweizer Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Im Auftrag des Migros-GenossenschaftsBundes verfasste er eine Kurzbiografie über Gottlieb Duttweiler.

NR. 32, 5. AUGUST 2013 | Migros-Magazin |

2. Teil: Der Politiker

Duttweiler als Politiker: Eine Bilanz Worin bestanden Gottlieb Duttweilers wichtigste Verdienste als Politiker? Seine Stärke war es, Persönlichkeiten mit hervorragenden Leistungsausweisen in die Politik zu bringen: den Swissair-Mitgründer Balz Zimmermann zum Beispiel, den Ernährungsforscher Frank Bircher-Benner, den Schriftsteller Felix Moeschlin, den Staranwalt Walter Baechi. Brillante Lokalpolitiker wie Sigmund Widmer,

Hobbyflieger und Duttweiler-Fan: Jean-Patrick Ducommun mit seiner liebevoll renovierten «Luscombe».

Gedenkflug für Dutti

1939 wollte Gottlieb Duttweiler eine Flugschule aufbauen, um die Schweizer Luftwaffe zu unterstützen. Eines der 74-jährigen Schulflugzeuge ist nun wieder flott – dank des Hobbypiloten Jean-Patrick Ducommun.

Der Migros-Gründer als Wahlkämpfer: Duttweiler 1935 vor einem Plakat des Landesrings der Unabhängigen.


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Migros-Magazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

Stadtpräsident von Zürich (1966–1982), oder Alfred Gilgen, Zürcher Erziehungsdirektor (1971–1995), überspielten mit der Kraft ihrer Persönlichkeit immer wieder die grosse Schwäche des Landesrings: Er war zu klein und theoretisch zu wenig unterfüttert, um eine solide politische Basis für Exekutivmitglieder zu bilden. Programmatisch war der Landesring am Anfang eine One-Man-Show von Gottlieb Duttweiler, auch später wurde die Programmarbeit zeitweise vernachlässigt. Der Landesring politisierte auf liberaler Grundlage und hing, einer Lieblingsmetapher von Duttweiler folgend, einem Kapitalismus mit sozialer Verantwortung an («das soziale Kapital»). Eine Vertiefung dieses Ansatzes unterblieb im hektischen Tagesgeschäft. Doch war der Landes-

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ring unter Duttweilers Führung politisch durchaus nicht wirkungslos.

geschlossen und trat aus Protest vorübergehend als Nationalrat zurück.

n Der untadelige Antifaschist: Er attackierte zusammen mit den Sozialdemokraten den Aussenminister Marcel Pilet-Golaz nach dessen Ansprache, mit der er im Juni 1940 nach der Kapitulation Frankreichs nahegelegt hatte, die Schweiz müsse sich nun mit Deutschland arrangieren. Duttweiler ging weiter als die anderen Pilet-Kritiker. Mit einem Brief an alle Mitglieder der Bundesversammlung geisselte er im Herbst 1940 den Anpasserkurs des Aussenministers. Die Freisinnigen griffen Duttweiler wegen angeblicher Verletzung des Kommissionsgeheimnisses an. Er wurde aus der mächtigen Vollmachtenkommission aus-

n Engagement für Lebensmittelvorräte: Ab 1938 setzte er sich als Nationalrat entschieden für die Stärkung der Landesversorgung ein und steuerte eigene Ideen bei, zum Beispiel die der Unterwassertanks für Weizen und Kokosöl. Er liess auch versuchsweise solche Tanks im Thuner- und im Alpnachersee versenken und bewies so, dass seine Idee funktionierte.

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er kleine Flugplatz bei Hausen am Albis ZH: Eine Regenfront ist im Anzug, und Wind fegt über die Landebahn. Aus dem grauen Gewölk ist das Knattern eines Motors zu hören. Dann taucht ein Propellerflugzeug auf, das von den Böen regelrecht durchgeschüttelt wird. Die zierliche Maschine steuert den Flugplatz an und setzt dann sicher auf der Piste auf. Aus dem Cockpit klettert ein sichtlich gut gelaunter Mann. Es ist der Neuenburger Transportunternehmer und Hobbypilot JeanPatrick Ducommun (54). Das Flugzeug der Marke Luscombe hat einen hölzernen Propeller und einen Vierzylindermotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von gerade mal 120 Stundenkilometern erlaubt. Dafür hat der geflügelte Oldtimer ein stolzes Alter auf dem Buckel: Er wurde 1939 in den USA gebaut und dann in die Schweiz importiert. Seither hatte die Maschine rund 20 verschiedene Besitzer. Vor vier Jahren kauften Ducommun und ein mit ihm befreundetes Ehepaar die «Luscombe». In zahllosen Stunden wurde das Flugzeug renoviert, so bekam die Maschine eine neue Segeltuchbespannung, und der Motor wurde gründlich überholt. Viele Arbeiten erledigten die neuen Besitzer eigenhändig. Doch wozu all der Aufwand für dieses betagte Flugzeug? Ducommuns Begeisterung hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Geschichte der «Luscombe» mit dem grossem Namen Gottlieb Duttweiler verbunden ist: Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs machte sich der Mi-

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Fliegen wie anno dazumal: Der Pilot muss mit wenigen Instrumenten auskommen.

gros-Gründer Sorgen um die Schweizer Luftwaffe, der es seiner Meinung nach an Nachwuchs fehlte. Duttweiler wollte darum eine Flugschule aufbauen und gründete 1938 eine Genossenschaft zur Förderung des Flugwesens. Diese Vereinigung schaffte dann drei Schulflugzeuge an, darunter auch die «Luscombe».

duttweiler wollte 1000 neue kampfflugzeuge für die schweiz Das Projekt der Flugschule versandete allerdings. Bei Kriegsausbruch wurden die drei Maschinen vermutlich von der Schweizer Armee beschlagnahmt. Auch eine andere Dutti-Idee zur Stärkung der Schweizer Wehrhaftigkeit hatte keinen Erfolg: Schon 1937 stellte der MigrosGründer die abenteuerliche Forderung, die Schweiz solle 1000 amerikanische Kampfflugzeuge anschaffen. Das Megaprojekt sollte finanziert werden, indem jeder Schweizer dafür ein Prozent seines Vermögens opferte. Duttweiler erhoffte sich von der Aufrüstung der Luftwaffe

n Kämpfer für einen freien Markt: Manchmal vermischte er bewusst die Interessen von Landesring und Migros, zum Beispiel, als er in der Nachkriegszeit erfolgreich für die Liberali-

auch eine psychologische Wirkung: Im Schweizervolk sollte «endlich etwas Stolz und Siegeszuversicht» erwachen. Doch politisch hatte das Vorhaben keine Chance. Für Ducommun spielt dieser Misserfolg aber keine Rolle. Er bewundert, wie der Migros-Gründer angesichts der Bedrohung durch Nazi-Deutschland den Wehrwillen stärken wollte. «Duttweiler war ein überzeugter Demokrat und einer der Baumeister der modernen Schweiz», betont der Neuenburger. Darum hat Ducommun auf Einladung der Gottliebund-Adele-Duttweiler-Stiftung einen Gedenkflug zu Ehren von Dutti unternommen und ist mit seiner «Luscombe» vor geladenen Gästen auf dem Flugplatz bei Hausen am Albis gelandet. Doch wie fühlt es sich eigentlich an, dieses geschichtsträchtige Flugzeug zu lenken? Ein Blick in das enge Cockpit zeigt, dass dem Piloten wenige Instrumente genügen müssen, unter anderem ein Höhenmesser, ein Tacho und ein Kompass. «Doch die einfache Technik macht für mich gerade den Reiz der ‹Luscombe› aus», erklärt Ducommun. «Man ist in diesem leichten, schwach motorisierten Flugzeug ständig in einem Austausch mit Wind und Wetter. Und man spürt, wie abenteuerlich die Fliegerei früher einmal war.» Jeder Flug wird so zu einer Zeitreise — zurück in eine Ära, als Duttweiler noch lebte, energisch für die Demokratie einstand und Schweizer Wirtschaftsgeschichte schrieb. Text: Michael West Bild: Paolo Dutto


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SERIE ZU GOTTLIEB DUTTWEILER

Starker Redner: Zum 25. Geburtstag der Migros 1950 spricht Duttweiler bei einem grossen Fest zu Mitarbeitern.

Von Duttweilers Vision bis heute begeistert: der frühere Landesring-Nationalrat und Parteipräsident Franz Jaeger.

NR. 32, 5. AUGUST 2013 | MiGros-MaGazin |

2. Teil: Der Politiker

sierung des Eier- und des Milchmarktes kämpfte oder als er 1955 die weitere Subventionierung der Emser Werke an der Urne verhindern half. Der Landesring vermied es zwar sorgfältig, sich den Anschein einer politischen Partei zu geben, war es aber dann doch – mit allen Begleiterscheinungen und internen Querelen. In der Westschweiz und im Tessin konnte sich der Landesring nie wirklich durchsetzen. 1999 wurde er aufgelöst. Auch der berühmte (und sorgfältig inszenierte) Steinwurf Duttweilers im Bundeshaus kann über die insgesamt dünne Wirkungsbilanz des Landesrings nicht hinwegtäuschen. Dennoch wäre es gedankenlos, den genialen Kaufmann und Kommunikator Gottlieb Duttweiler als

gescheiterten Politiker darzustellen. Sigmund Widmer hat ihn einmal «den grossen Rechthaber» genannt – und in der Tat: Vieles, was später modern und visionär daherkam, hatte Duttweiler schon vorausgedacht, als die entsprechenden Begriffe noch gar nicht erfunden waren. Am stärksten war er an den Schnittstellen zwischen Geschäft und Politik. n Erstes Gütesiegel für Nachhaltigkeit: Mitte der 1930er-Jahre wälzte Duttweiler Pläne für ein Schweizer Label, das Waren aus umweltfreundlicher und sozial anständiger Produktion kennzeichnen sollte. n Frühe Sorge um die Umwelt: Lange vor dem Club of Rome äusserte Duttweiler

«Er war für mich wie ein Rockstar»

Franz Jaeger war 24 Jahre lang Landesring-Nationalrat. Im Interview erklärt er, warum ihn Duttweiler schon als Kind faszinierte und wie die Ideen des Migros-Gründers bis heute die Schweizer Politik beeinflussen. Franz Jaeger, als Gottlieb Duttweiler 1962 starb, waren Sie 21 Jahre alt. Hatte Dutti damals schon eine besondere Bedeutung für Sie?

Ja, ich habe ihn sogar schon als Bub bewundert. Ich bin in einer mittelständischen Familie aufgewachsen, mein Vater war Arzt. Am Mittagstisch wurde oft über Dutti geredet. Meine Eltern sahen ihn als Störenfried und Unruhestifter; sie hätten zuerst nie in der Migros eingekauft. Doch nach und nach änderte sich ihre Meinung, sie zollten Dutti widerwillig Respekt. Mich faszinierte schon früh das Rebellische an Dutti, er war für mich fast so etwas wie ein Rockstar.

Was hat Sie dazu bewegt, dem Landesring der Unabhängigen beizutreten?

Das hatte viel mit der Jugendrevolte in den 60er-Jahren zu tun. Ich verstand das Aufbegehren gegen die erstarrten Verhältnisse, doch im Sozialismus sah ich keine Lösung. Dutti hatte ein Weltbild vertreten, das eine Alternative bot: Er hebelte mit seiner Migros Kartelle aus, trat für effiziente Handelsstrukturen ein, wollte eine prosperierende Wirtschaft. Aber er verlangte auch, dass die grossen Unternehmen soziale Verantwortung übernahmen. Weil mich die Vision eines Volkskapitalismus faszinierte, trat ich 1967

dem Landesring der Unabhängigen bei. In diesem Jahr hatte die Partei ihren grössten Wahlerfolg, sie eroberte 16 Nationalratssitze und einen Ständeratssitz. Warum passierte das erst fünf Jahre nach dem Tod des Parteigründers Gottlieb Duttweiler?

Als Dutti 1962 starb, löste das eine Welle der Sympathie für seine Person und seine Ideen aus. Sogar seine Gegner zollten ihm nun Respekt. Allen war klar, dass ein Mann abgetreten war, der viel für das Volk getan hatte. Dutti hatte faktisch die realen Löhne der Schweizer erhöht, indem er Preise drückte und Produkte erschwinglich


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Erster Schweizer «Think Tank»: In seinem Todesjahr 1962 legte der Migros-Gründer in Rüschlikon noch den Grundstein für das Gottlieb-Duttweiler-Institut.

Bedenken über die Grenzen des Wachstums und drohende Umweltschäden. n Grosse Verdienste um Kulturförderung: Duttweiler erkannte das Kulturbedürfnis der Massen und schuf mit dem Kulturprozent die langfristig mit Abstand wirksamste private Kulturförderungsinitiative der Schweiz. Mit der Klubschule engagierte er sich für die Volksbildung.

Vom Parlamentsbetrieb oft enttäuscht: Duttweiler Anfang der 1950er-Jahre als Ständerat.

n Erster Schweizer «Think Tank»: Nicht zuletzt aus Sorge um die Umwelt gründete Duttweiler das Institut «Im Grüene» (später Gottlieb-Duttweiler-Institut) als unabhängige Denkfabrik. Text: Karl Lüönd

www.migrosmagazin.ch

machte. Die Dankbarkeit dafür nützte dem Landesring.

Gottlieb Duttweiler war ein Tatmensch mit einer grossen Vision, allerdings kümmerte er sich nie um Der Landesring wurde da­ ein ausformuliertes Parmals zur stärksten Oppo­ teiprogramm. Er sah den sitionspartei, konnte diese Landesring auch nicht als Position langfristig aber herkömmliche Partei, nicht halten und löste sich sondern eher als Be1999 auf. Worin sehen Sie wegung. Das öffnete den rückblickend die Gründe Landesring langfristig für gegensätzliche polidafür? tische Strömungen und machte ihn heterogen. In der Endphase verfügte die Partei zwar noch immer über Politiker mit grosser Sachkompetenz, es fehlte allerdings an Landesring-Nationalrat Jaeger (links) 1980 mit Bundesrat Leon Schlumpf. kämpferischen FiguFranz Jaeger: Professor ren mit Chaund Politiker risma. Franz Jaeger (72) ist eremitierter Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität St. Gallen (HSG) und heute dort zuständig für die volkswirtschaftliche Ausbildung an der Weiterbildungsschule (ES-HSG). Von 1971 bis 1995 war er Nationalrat, von 1985 bis 1992 präsidierte er den Landesring der Unabhängigen (LdU).

Wer hat denn Ihrer Meinung nach das poli­ tische Erbe des Landes­ rings angetre­ ten?

Zentrale Positionen des Landesrings werden heute von ganz verschiedenen Parteien vertreten. Ich denke zum Beispiel an die Grünliberalen, die eine starke und zugleich ökologische Wirtschaft wollen. Die Opposition der SVP gegen einen aufgeblähten Gebührenstaat passt auch zu Positionen des Landesrings, nicht aber die fremdenfeindlichen Strömungen innerhalb der SVP. Haben Duttis Ideen bis heute eine politische Wirkung in der Schweiz?

Davon bin ich fest überzeugt! Dutti hat in der Schweiz einen Modernisierungsschub ausgelöst, das Land wäre ohne ihn weniger fortschrittlich und dynamisch. Zugleich gibt es in der Schweiz einen breiten Konsens darüber, dass sich wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung miteinander verbinden müssen. Gottlieb Duttweiler war einer der wichtigsten Wegbereiter dieser Überzeugung. Interview: Michael West

online-uMFrage

Was halten Jungpolitiker von Duttweiler? Gottlieb Duttweiler war ein unkonventioneller Parteigründer und Parlamentarier. Ist er für heutige Schweizer Jungpolitiker gerade darum ein Vorbild? Lesen Sie dazu auf der Site des Migros-Magazins fünf Interviews mit Nachwuchspolitikern von SVP, FDP, CVP, SP und Grüne. Die Berner GrünenNationalrätin Aline Trede (29) zum Beispiel findet es bewundernswert, dass Gottlieb Duttweiler ein politischer Querdenker war: «Mich beeindruckt, dass er keine Angst hatte, bei anderen Menschen anzuecken, zu diskutieren und für seine Meinung einzustehen. Das fehlt heute.» Und sie lobt Duttweilers «Solidaritätsgedanken und das soziale Engagement mit dem Kulturprozent». Die vollständigen Interviews unter www.migrosmagazin.ch


lüge Ausf n e l l a e griff inbe

Südtirol – Dolomiten

Grosse Dolomiten-Rundfahrt, Schloss Trauttmansdorff, Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz und fahren durch den Arlbergtunnel zum Mittagshalt im Stanzertal. Danach folgen Sie dem Inn nach Innsbruck und fahren durchs Wipptal zum Brenner-Pass. Darauf erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war.

dem Mittagshalt in Corvara überqueren Sie den Valparola- und den Falzaregopass. Die Strasse führt Sie nun hinunter nach Cortina d'Ampezzo, der Hauptstadt der Dolomiten. Von hier aus steigt die Strasse an und führt Sie hinauf zum Dreikreuzpass. Am wunderschön gelegenen Misurinasee machen Sie Halt. Nun geht es hinunter ins Höhlensteintal, wo Sie beim Dürrensee einen Halt einschalten, um alle der berühmten Drei Zinnen zu sehen. Durch das Pustertal kehren Sie in Ihr Hotel zurück.

4 Tage ab Fr. 395.–

derts bewahrt. Am Nachmittag fahren Sie über die Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem Halt im schmucken Städtchen Brixen ins Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Der Heimweg führt Sie ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, zum Reschenpass. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt 2. Tag Grosse Dolomitenkehren Sie wieder über die ArlRundfahrt 3. Tag Ausflug Schloss Trautt- bergroute in die Schweiz zurück. Auf der grossen Sechspässefahrt mansdorff – Meran – Brixen lernen Sie die eindrückliche Am Morgen fahren Sie zum Reisedaten 2013 Bergwelt der Dolomiten kennen. Schloss Trauttmansdorff. Hier Durch die Eggentalschlucht er25. – 28. August B Fr. 425.– besuchen Sie die Gärten, die reichen Sie den Karersee, von 28. – 31. August A Fr. 425.– 2005 zum «Schönsten Garten Itawo aus Sie herrliche Blicke auf 01. – 04. Sept. B Fr. 425.– liens» gekürt wurden. Selbstverdie markanten Wände des Late- ständlich kann auch das Schloss 15. – 18. Sept. A Fr. 425.– marmassivs haben. Danach besichtigt werden, in dem Kaise19. – 22. Sept. B Fr. 425.– geht's über den Karerpass ins rin Sissi zweimal zur Winterkur 22. – 25. Sept. A Fr. 425.– Fassatal und auf das Sellajoch. residierte. Danach fahren Sie 26. – 29. Sept. B Fr. 425.– Von hier aus haben Sie einen der nach Meran. Mit seinen grosszü30.09. – 03. Okt. A Fr. 425.– schönsten Panoramablicke. Nun gigen Parkanlagen und Prome13. – 16. Oktober B Fr. 415.– geht es ein Stück ins Val Garde- nadewegen hat die Stadt viel 17. – 20. Oktober B Fr. 395.– na, bevor Sie die Strasse zum vom weitläufigen Charme eines 21. – 24. Oktober B Fr. 395.– Grödner Joch erreichen. Nach Nobelkurortes des 19. Jahrhun-

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Basel, Zürich, Winterthur, St. Gallen Route B: Bern, Olten, Luzern, Zürich, Winterthur, St. Gallen

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3 Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Löwenhof mit ausgezeichneter Südtiroler Küche

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV

Grosse DolomitenRundfahrt

Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inklusive Eintritt), nach Meran und nach Brixen

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 24.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Sizilien – Kalabrien

Beeindruckende Zeugen der Antike und grandiose Natur im «Land, wo die Zitronen blühen». 1. Tag Schweiz – Genua Über den Grossen St. Bernhard führt die Reise ins Aostatal und nach Genua zur Einschiffung. 2. Tag Auf See – Ankunft in Palermo Heute geniessen Sie das Bordleben auf Ihrem Schiff und erreichen gegen Abend Palermo. 3. Tag Ausflug Palermo – Monreale – Segesta Auf einer Stadtrundfahrt zeigt Ihnen ein Führer die Sehenswürdigkeiten der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Sie ist berühmt wegen ihres Reichtums an Kunstwerken und der Fülle von historischen Baudenkmälern aus allen Zeitepochen. Danach fahren Sie zum 300 m hoch gelegenen Monreale, wo Sie die Kathedrale bewundern, die als schönstes Beispiel des arabisch normannischen Stils gilt. Danach fahren Sie nach Segesta. In einsamer Hügellandschaft liegen die Ruinen der bislang noch nicht ausgegrabenen antiken Stadt mit ihrem unvollendeten Tempel, der zu den besterhaltenen Tempeln Siziliens gehört.

4. Tag Palermo – Agrigento – Giardini Naxos Nach dem Frühstück fahren Sie ins Landesinnere. Sie erreichen nun die Südküste der Insel und besuchen das grandiose «Tal der Tempel». Sie werden beeindruckt sein von der Schaffenskraft der antiken Völker. Über Caltanissetta und vorbei an Enna erreichen Sie das Mündungsgebiet des Simeto, gleichzeitig die grösste Ebene Siziliens. Gegen Abend erreichen Sie für die nächsten drei Nächte Giardini Naxos am Fusse von Taormina. 5. Tag Ausflug Aetna und Taormina Im Verlaufe des Vormittags steht ein Naturerlebnis ersten Ranges auf dem Programm: Sie fahren zum Aetna, dem grössten noch aktiven Vulkan Europas. In Serpentinen hinauf bis auf ca. 1900 Meter. Am Nachmittag fahren Sie nach Taormina, der «Perle Siziliens», einem der schönsten Orte Italiens. Wunderschön auf einer Felsterrasse gelegen, geniessen Sie die einmalige Aussicht auf das Meer und den alles überragenden Aetna.

9 Tage Fr. 1'135.–

6. Tag Ausflug Catania und Siracusa (fakultativ) Heute machen Sie zuerst einen Kurzbesuch in Catania, der zweitgrössten Stadt Siziliens. Danach fahren Sie über die Piana di Catania, nach Siracusa, der Heimatstadt von Archimedes. Man zeigt Ihnen unter anderem das griechische Theater und auch die antiken Steinbrüche mit den Seilergrotten und dem «Ohr des Dionysios». 7. Tag Giardini Naxos – Caserta Sie verlassen Sizilien und durchqueren die eindrücklichen Landschaften Kalabriens und der Basilikata und gelangen an den Golf von Neapel. 8. Tag Caserta – Toskana Sie passieren den markanten Bergkegel des Vesuvs und fahren vorbei am hoch über der Ebene thronenden Montecassino und erreichen Lazium. Durch das Tal des Tibers gelangen Sie in die Toskana. 9. Tag Toskana – Schweiz Entlang der Versiliaküste und durch die PO-Ebene kehren Sie wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2013 06. – 14. September 13. – 21. September

Das ist alles dabei...

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Schiffspassage Genua – Palermo in Doppelkabinen innen (ohne Mahlzeiten)

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Halbpension in den Hotels Ausflüge und Besichtigungen gemäss Programm (ausgenommen 6. Tag)

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Annullationsschutz Fr. 32.– EZ-Zuschlag Fr. 260.– (ohne Fährüberfahrten) Aussenkabine Fr. 35.– Ausflug nach Catania und Siracusa Fr. 38.–

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Bern, Basel, Luzern


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MiGros-MaGazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

PREISBAROMETER Informationen zu Preisänderungen

Artikel Preis alt * Trident Twist Legenderry Berry 2.90 Trident Twist Entertainmint 2.90 M-Budget Wassereis, 24 x 52 ml 4.15 M-Budget Glace Tre Colori, 2500 ml 4.75 M-Budget Weichkäse, 200 g 2.60 M-Budget Mostbröckli, 100 g 4.85 M-Budget Lachsforelle geräuchert geschnitten, 150 g 5.40 M-Budget Douche, 500 ml 0.85 M-Classic Pommes frites, 750 g 3.50 M-Classic Ofen Frites, 500 g 2.80 Delicious Pommes Duchesse, 600 g 4.85 M-Classic Pouletburger, 4 x 90 g 5.60 M-Classic Hamburger Rind, 8 x 90 g 9.80 Pampers Active Fit 4+, 42 Stück 22.9 Pampers New Baby 2, 58 Stück 22.9 Pampers Easy Up 5 Junior 12–18 kg, 38 Stück 22.9 Pampers Baby Dry 3, 52 Stück 22.9 Tetley English Breakfast, 25 Beutel 3.00 Tetley Earl Grey, 50 Beutel 5.50 Tetley Vanilla Rooibos, 20 Beutel 3.20 * in Franken

Preis neu * 2.50 2.50 3.85 4.35 2.40 4.40 4.50 0.80 3.00 2.60 4.60 5.20 9.40 21.8 21.8 22.80 19.80 3.30 5.90 3.50

in % –13,8 –13,8 –7,2 –8,4 –7,7 –9,3 –16,7 –5,9 –14,3 ** –7,1 ** –5,2 ** –7,1 –4,1 –4,8 ** –4,8 ** –0,4 ** –13,5 ** 10,0 7,3 9,4

** Beispiele, weitere Artikel aus dem Sortiment betroffen

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Mehr Bündner Bergkäse Bündner Bergkäse ist bei den MigrosKunden beliebt. Und zwar so beliebt, dass die Bergsenn AG, eine Tochterfirma des M-Industrieunternehmens Mifroma, die steigende Nachfrage kaum mehr decken kann. Deshalb kommt zu den beiden bestehenden Produktionsstandorten in Savognin und Untervaz ein dritter Standort in Disentis dazu. Die Bergsenn AG pachtet dort die Sennaria Surselva für einen Zeitraum von 16 Jahren. «Wir freuen uns, mit der Sennaria Surselva eine weitere grosse Bündner Bergkäserei bei Bergsenn zu haben», sagt Marcel Singer, Geschäftsführer der Bergsenn AG. «Mit der Pacht der Sennaria Surselva bauen wir unsere Produktionskapazitäten und die Biokompetenz im Bergkäsespezialitätenbereich weiter aus.»

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Ein wahres Feuerwerk an Inklusiv-Leistungen! ✓ Fahrt im erstklassigen Reisecar nach Köln und zurück ✓ 3 Übernachtungen im 4-Sterne Hotel ✓ täglich ausgiebiges Frühstück ✓ tolle Stadtrundfahrt in Köln ✓ Abendessen im Hotel am 30.12.2013 ✓ Galadinner am 31.12.2013 ✓ Abendessen in einem renommierten Kölner Lokal mit Bierverkostung am 1.1.2014 ✓ Eintrittskarten zum André Rieu Konzert am 1.1.2014 in der Kölner Lanxess-Arena (Kat. 4) ✓ bei Buchung bis zum 23.9.2013 Überraschungs-CD ✓ qualifizierte Schweizer Reiseleitung! Ihr tolles Silvester Reiseprogramm! 1. Tag, Montag, 30. Dezember 2013 Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort nach Köln, wo uns der Hotelier mit einem feinen 3-Gang Abendessen herzlich Willkommen heisst! 2. Tag, Dienstag, 31. Dezember 2013 «Köln ist ein Gefühl», so lautet das Motto von Köln Tourismus. Treffender könnte die wunderschöne Stadt am Rhein wohl kaum beschrieben werden. Nicht nur der atemberaubende Kölner Dom und die tolle Altstadt zeichnen Köln aus. Es ist vielmehr auch die fröhliche, ausgelassene Lebensart und Herzlichkeit der Kölner, die beim geselligen Beisammensein zum Vorschein kommt. Nach dem Frühstück bringt uns ein versierter Reiseführer bei einer Stadtrundfahrt die 2000 jährige Geschichte und das wunderschöne Stadtbild von Köln näher. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Zeit zum Einkaufen, Staunen und Geniessen! Am Abend erwartet uns ein fantastischer Silvester-Galaabend mit feinem Nachtessen! Gleiten Sie bei Musik und Tanz ins neue Jahr oder erleben Sie einen ganz besonderen Jahreswechsel am beleuchteten Rhein.

3. Tag, Mittwoch, 1. Januar 2014 Den Neujahrstag wollen wir gemütlich angehen. Schlafen Sie etwas länger aus, geniessen Sie das herzhafte Frühstücksbuffet und unternehmen Sie einen Bummel durch die malerische Altstadt! Um 16.00 Uhr steigt dann in der Lanxess Arena der grosse Höhepunkt dieser Reise: André Rieu und sein 50 köpfiges Orchester laden zum legendären Neujahrskonzert, das jeweils in ganz Europa live per TV übertragen wird. Begrüssen Sie das Neue Jahr im Dreivierteltakt und lassen Sie sich vom Maestro mit romantischen Walzerträumen, Klassik-Leckerbissen, Evergreens sowie Musical- und Filmmelodien verzaubern! Am Abend besuchen wir ein typisches Kölner Bierlokal – Gelegenheit die schöne Reise Revue zu passieren und neben feinen Köstlichkeiten auch die Spezialität der Stadt, das„Kölsch“, zu verkosten! 4. Tag, Donnerstag, 2. Januar 2014 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise an!

onzert Neujahrsk ervieren! s e r ig it e z Früh Aktionspreis gültig bis 23.9.2013 Preis pro Person im Doppelzimmer

im 4-Sterne-Hotel Nicht inbegriffen/ zusätzlich wählbar: Einzelzimmerzuschlag Fr. 150.Auf Wunsch am André Rieu Konzert: Kat. 3 Zuschlag Fr. 36.-; Kat. 2 Zuschlag Fr. 55.-; Kat. 1 Zuschlag Fr. 66.-; Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Buchung

Fr. 795.-

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SCHAUFENSTER 40 |

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BELLA ITALIA

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NR. 32, 5. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Pasta con amore

1

Die italienische Leidenschaft für Pasta ist weltbekannt. Unsere Reise durch Italien führt in die Pastahochburg Emilia-Romagna.

Bilder: Nik Hunger

W

Monini Olivenöl Classico, 50 cl, Fr. 5.60 statt Fr. 7.– Aktion vom 6. bis 12. 8.: 20% auf alle MoniniOlivenöle

Grana Padano Stück, per 100 g, Fr. 2.–

er auf den Spuren des Genusses wandelt, kommt automatisch nach Italien. Die Region Emilia-Romagna zieht sich von Rimini im Osten bis fast an die ligurische Küste im Westen. Aus diesem Gebiet stammen einige berühmte italienische Spezialitäten: der würzige Parmaschinken, die feine Mortadella oder die Sauce Bolognese. Dazu Pasta in den verschiedensten Variationen. Unsere Reise führt nach Bertinoro, einen mittelalterlichen Ort auf 220 Metern über Meer, der mit einem spektakulären Aussichtspunkt über die Region aufwartet. Man spricht daher auch gern vom Balkon der Romagna. Bei einem Glas Albana, einem Weisswein aus der Gegend, fein geschnittenem Parmaschinken und lauwarmer Piadina, einem Fladenbrot römischen Ursprungs, verleiht der Blick

Pastalöffel Bella Italia, Fr. 4.90

über die wellige Hügellandschaft bis hin zum Meer pure Lebensfreude. Im hügeligen Hinterland,zwischen Forli und Florenz, liegt die Trattoria del Cervo. Auf dem Weg dorthin kreuzen ein Dachs und später ein Reh unseren Weg — eindrücklich, diese Abgeschiedenheit und Naturbelassenheit. Ohne Handyempfang ist ein stressfreies Abendessen garantiert. Antonietta Galasi (47) serviert uns die typischen Gerichte der Region: Fatto a mano, Tortelli, gefüllt mit Ricotta und Kräutern, Tagliatelle mit Ragù oder Pasta al forno. «Meine Eltern haben die Trattoria 1974 gegründet. Jetzt führen mein Bruder Luigi und ich sie weiter.» Diese Leidenschaft und Liebe zur traditionellen Küche zu erleben, ist alleweil eine Reise wert. Che bella Italia! Text: Heidi Bacchilega

www.trattoriadelcervo.it

Molino Käsemühle, Fr. 14.80


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

BELLA ITALIA | 41 2

3

4

n Sélection Pesto alla genovese, 90 g, Fr. 5.70 n M-Classic Spaghetti, 750 g, Fr. 2.25 5

Agnesi Cannelloni, 250 g, Fr. 1.60 Aktion vom 6. bis 12. 8.

Spaghettitopf, 22 cm, Fr. 29.80

1. Das Ragù für die gefüllten Tortelli wird circa vier Stunden gekocht. 2. Den Pastateig mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen. 3. Die Albana-Rebe wird vor allem in der Weinanbauregion EmiliaRomagna kultiviert. 4. In der Romagna wird die Piadina in vielen Strassenimbissen angeboten. 5. Die Leidenschaft fürs gute Essen wird über Generationen weitergegeben.


20% GÜNSTIGER ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 6.8. BIS 19.8.2013, SOLANGE VORRAT AUF ALLE ABGEBILDETEN UND WEITERE NIVEA VISAGE, BODY, CREME UND SOFT PRODUKTE IM DUOPACK.

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NIVEA Soft Topf im Duo-Pack 2 x 300 ml

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

SCHAUFENSTER

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ANNA’S BEST | 43

Annas feine Apérohäppchen

Mit den ausgewallten Teigen von Anna’s Best lassen sich mit ein paar einfachen Handgriffen leckere Knabbereien formen. Um das Apérobuffet zu vervollständigen, gibt es zusätzliche Köstlichkeiten aus Annas Ideenküche.

S

eien wir mal ehrlich: Etwas Selbstgemachtes zum Apéro schätzen die Gäste. Trotzdem möchte man als Gastgeber nicht stundenlang allein in der Küche stehen. Anna bietet die ideale Zwischenlösung: Mit den ausgewallten Teigen bereiten Sie im Nu liebevolle Kleingebäcke zu. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt, was Form und Inhalt angeht. Wer zum Teiggebäck noch anderes servieren möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten. Von Anna’s Best gibts feine Apérosnacks wie Oliven, getrocknete Tomaten oder Gemüsestängeli. Wer wirklich keine Zeit hat, backt eine Pizza oder einen Flammkuchen auf. Text: Anna-Katharina Ris

Mit Blätterteigen von Anna’s Best feine Apérohäppchen zaubern. ANNAS TIPP

Bild & Styling: Claudia Linsi

Pimp den Teig

+ Anna’s Best Pesto rosso, 150 ml, Fr. 2.90; dazu Butter-Blätterteig, 280 g, Fr. 3.10

Für die Rohschinkenstangen zwei Bahnen Blätterteig schneiden, Rohschinken dazwischenlegen und schraubenförmig ineinanderdrehen. Für die Schnecken feine Teigbahnen mit rotem Pesto bestreichen und zu einer Schnecke rollen. Für die Sesam-Quadratli Teigstücke nach dem Schneiden mit Eigelb bestreichen und Sesam darüberstreuen.


SCHAUFENSTER 44 |

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FOOD

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NR. 32, 5. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Asiatisches Fenchelgemüse

für circa Fr. 3.30

Beilage zum Grill für 4 Personen ■ 2–3 Fenchelknollen waschen, eventuell rüsten und mit dem Hobel in hauchdünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit 2 EL Sojasauce, dem Saft einer halben Zitrone, wenig Anissamen, Salz und Pfeffer für eine halbe Stunde marinieren lassen. Circa Fr. 3.– ■ Eine Bratpfanne mit 1 EL Olivenöl erhitzen. Circa Fr. –.30 ■ Den geschnittenen und marinierten Fenchel ungefähr 5 Minuten heiss anbraten. Immer wieder rühren. Heiss servieren. TIPP Dazu passt ein knusprig gebratenes Pouletschenkeli. Das Gemüse passt aber auch zu Meeresfrüchten wie Garnelen oder lauwarm als Antipasto auf Baguette.

Aus Fenchelknollen, Sojasauce und Zitrone ist schnell asiatisches Gemüse zubereitet.

Richtig für Singles

Wer gern Rahmspinat isst, aber nur ein kleines Eisfach besitzt, hat bisher ein Problem gehabt: die Verpackungsgrössen von 500 bzw. 800 g. Nun bietet Farmer’s Best tiefgekühlten Rahmspinat in der praktischen Singlepackung à 240 g an. Die reicht für 1–2 Portionen. Farmer’s Best Rahmspinat*, tiefgekühlt, 240 g, Fr. 1.70

Fruchtiger Durstlöscher Als limitierte Sommeredition gibt es die beliebten Instant-Softdrinks in den Sorten Orange-Mango und Pink-Grapefruit. Beide Getränkepulver sind zuckerreduziert, reich an Vitamin C und enthalten Fruchtsaft. Am besten in kaltes Mineralwasser gemischt. n Limo Mango-Orange*, 25 g, Fr. 1.10 n Limo Pink Grapefruit*, 35 g, Fr. 1.10

Leichter Genuss Die Migros-Marke Léger richtet sich an alle, die auf eine bewusste Ernährung Wert legen, ohne dass dabei der Genuss zu kurz kommt. Nun gehört auch der beliebte Ziegenfrischkäse mit reduzierten Fett- und Kalorienwerten zum Sortiment. Léger Ziegenfrischkäse, 150 g, Fr. 3.70

TIPPS FÜR GRILLFREUNDE

Genau für ein Pizzablech

Spiessli für Fischliebhaber

Endlich passt es. Der Inhalt der LongobardiPizzasauce mit Basilikum ist genau auf eine Blechpizza abgestimmt. So gehen keine Reste im Kühlschrank vergessen. Die Sauce lässt sich gut auf dem Pizzaboden verteilen, ohne dass dabei zu viel Flüssigkeit auf dem Teig ist. Longobardi Pizzasauce al basilico*, 200 g, Fr. 1.30

Kabeljau und Crevetten sorgen für Abwechslung auf der nächsten Grillparty. Da Kabeljau weicheres Fleisch hat als beispielsweise eine Dorade oder ein Seewolf, ist es sinnvoll, den Dorsch direkt in der Grillschale auf den Rost zu legen. So zerfällt er beim Wenden weniger. Unser Tipp: Saftig bleibt der Meeresfisch, wenn Sie ihn in ein Bananenblatt wickeln, mit Kräutern und Zitronenscheiben würzen und so grillieren. Zu den Crevetten: Bestreichen Sie die Garnelen während des Grillierens immer wieder mit einer Marinade. Toll, passen auch Ingwer- oder Korianderbutter zu den knusprigen Meeresfrüchten. Grillschale Kabeljau/Crevetten, 330 g, Fr. 13.50

* in grösseren Filialen erhältlich


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1.85

statt 2.35

Griechische Oliven Kalamata 20% günstiger 150 g

11.20 statt 14.–

Alle Frey Risoletto Classic im 10erPack und Minis im 840-g-Beutel (Classic, Noir oder Blanco) 20% günstiger z.B. Risoletto Classic Minis, 840 g

1.755 statt 2.3

Alle Créa d’Or Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.6 0 günst iger z.B. Bretzeli, 100 g

2.40 statt 3.–

Gesamtes Bon Chef und Knorr BouillonSort iment 20% günstiger z.B. Bon Chef Gemüsebouillon, 12 x 10 g

1.50 statt 1.80

Alle Frey Les Délices und Les Adorables Tafelschokoladen beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger z.B. Les Adorables Pistache, 100 g

3 für 2 3.50 statt 5.25

Lilibiggs Maiswaffeln im 3er-Pack 3 x 130 g

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Jumpys oder Flips im DuoPack 20% günstiger z.B. Jumpys, 2 x 100 g


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Alle Cucina & Tavola EspressoKaffeemaschinen Alu und Inox z.B. Espresso Kaffeemaschine Alu für 6 Tassen Gültig bis 19.8.

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Rahmglacestängel im 24er-Pack Vanille, Schokolade oder Erdbeer, z.B. Vanille, 24 Stück, 1368 ml

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Alle Passaia im 6er-Pack z.B. Passaia Regular, 6 x 1,5 Liter

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SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 6.8. BIS 12.8.2013, SOLANGE VORRAT

FRÜCHTE & GEMÜSE Rispentomaten, Schweiz, per kg 2.70 Melonen Galia, Spanien, pro Stück 1.50 Trauben Vittoria, Italien, per kg 2.90 statt 4.90 40% Heidelbeeren, Bio, Schweiz/ Deutschland, Schale à 250 g 5.90 Eichblattsalat grün und rot, «Aus der Region.», pro Stück 1.10 statt 1.60 30% Anna’s Best Gärtnersalat, 250 g 2.70 statt 3.40 Fenchel, «Aus der Region.», per kg 2.50 statt 3.30 Eierschwämme, Litauen, Körbli à 400 g 8.– Nektarinen weiss, Frankreich, per kg 4.– statt 5.20 Johannisbeeren, «Aus der Region.», Schale à 500 g 3.60 statt 5.20 30%

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL

Italienstrauss Fiona, pro Strauss 12.90

Alle Monini Olivenöle, z.B. Monini Classico extra vergine, 50 cl 5.60 statt 7.– 20%

Citrus Stamm, im 18-cm-Topf, pro Pflanze 24.80

WEITERE LEBENSMITTEL Alle Frey Risoletto Classic im 10er-Pack und Minis im 840-g-Beutel (Classic, Noir oder Blanco), z.B. Risoletto Classic Minis, 840 g 11.20 statt 14.– 20% Alle Baci im Duo-Pack und Baci Voglia 380 g, z.B. Baci Vista im Duo-Pack, 2 x 143 g 7.– statt 10.– 30% Alle Frey Les Délices und Les Adorables Tafelschokoladen, beim Kauf ab 2 Tafeln, jede –.30 günstiger, z.B. Les Adorables Pistache, 100 g 1.50 statt 1.80 Alle Créa d’Or Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Bretzeli, 100 g 1.75 statt 2.35

Alle Citterio Charcuterie-Produkte in Selbstbedienung, z.B. Salami Milano Maxi, per 100 g 3.90 statt 4.90 20%

Lilibiggs Maiswaffeln im 3er-Pack, 3 x 130 g 3.50 statt 5.25 3 für 2

Bresaola geschnitten, Jumbo Fresh, Italien, per 100 g 7.40 statt 9.30

M-Classic Lasagne Vollkorn Bolognese, tiefgekühlt, 360 g 3.70 NEU *,**

M-Classic Cervelas im 3er-Pack, Schweiz, 3 x 2 Stück, 600 g 3.90 statt 5.85 33% Schweinsplätzli vom Stotzen, TerraSuisse, per 100 g 2.10 statt 2.80 Schweinefleisch geschnetzelt, TerraSuisse, per 100 g 2.10 statt 2.70

BROT UND MILCHPRODUKTE Alle Frischbrote, Bio, –.40 günstiger, z.B. Sonnenkranz, 360 g 2.20 statt 2.60 Butter und Margarine, Bio, –.50 günstiger, z.B. Butter, Schale, 200 g 3.60 statt 4.10 Grande Caffè Macchiato und Cappuccino im 3er-Pack, z.B. Cappuccino, 3 x 210 ml 3.35 statt 4.20 20% Alle Bifidus Joghurt im 6er-Pack, z.B. Mango/Erdbeer/Heidelbeer, 6 x 150 g 4.05 statt 5.10 20% Appenzeller Classic, per 100 g 1.25 statt 1.60 20% Asiago, per 100 g 1.20 statt 1.50 20%

Agnesi Cannelloni, 250 g 1.60 Alle Bio Teigwaren, Pastasaucen und Tomatenkonserven, z.B. Krausnudeln, 500 g 1.65 statt 2.10 20%

BLUMEN & PFLANZEN

Gesamtes Delizio KapselSortiment, z.B. Delizio Crema, 48 Kapseln 19.80 10x PUNKTE **

Crevetten Tail-on, Zucht aus Thailand/Vietnam, 500 g 16.20 statt 27.– 40%

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20x

Toastauflage im Duo-Pack, TerraSuisse, 2 x 180 g 5.80 statt 8.35 30%

Lammnierstück mariniert, Neuseeland/Australien, per 100 g 4.30 statt 5.40 20%

Luzerner Rahmkäse in Scheiben, 150 g 4.60 NEU *,**

10x

20x

Alle M-Classic Teigplätzli, tiefgekühlt, z.B. Käse-Plätzli, 6 Stück 3.10 statt 3.90 20% Alle Bio Gemüse tiefgekühlt, z.B. Schweizer Rahmspinat, 500 g 2.85 statt 3.60 20% Don Pollo Poulet Délice paniert, tiefgekühlt, Beutel à 1 kg 9.10 statt 13.05 30% Rahmglacestängel im 24er-Pack, Vanille, Schokolade oder Erdbeer, z.B. Vanille, 24 Stück, 1368 ml 7.20 statt 14.40 50% Alle Passaia im 6er-Pack, z.B. Passaia Regular, 6 x 1,5 Liter 8.40 statt 12.60 6 für 4 Red Bull Standard oder Sugarfree im 12er-Pack, 12 x 250 ml 15.90 statt 19.80 San Pellegrino, Packung à 6 x 1,5 Liter 4.– statt 6.– 33% Alle Bio Rösti, z.B. Käserösti, 250 g 2.15 statt 2.70 20% * Alle Bio Trockenreis, z.B. Vollreis Natura, 1 kg 1.85 statt 2.35 20% * Alle Trockenpilze in Beuteln, z.B. Steinpilze getrocknet, 30 g 2.90 statt 3.65 20% Alle M-Classic Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.30 günstiger, z.B. Spaghetti, 750 g 1.95 statt 2.25

Bic Einwegrasierer sowie Nivea Men Rasurpflege in Mehrfachpackungen, z.B. Nivea Men milder Rasierschaum im Duo-Pack, 2 x 200 ml 6.30 statt 7.90 Candida Parodin Professional Zahnpasta, 75 ml 3.30 NEU *,**

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Gesamtes Bio Gewürz-Sortiment, z.B. Herbamare Original, 250 g 3.40 statt 4.30 20%

Nivea Men, Axe sowie I am men Duschgels und Deos in Mehrfachpackungen, z.B. Nivea Men Power Refresh Pflegedusche im 3er-Pack, 3 x 250 ml 8.– statt 10.05

Griechische Oliven Kalamata, 150 g 1.85 statt 2.35 20%

Sanactiv Kamillenextrakt, 100 ml 6.90 NEU *,**

Gesamtes Bon Chef und Knorr Bouillon-Sortiment, z.B. Bon Chef Gemüsebouillon, 12 x 10 g 2.40 statt 3.– 20%

Damen Sneakers im 4er-Pack 9.90

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Damen Feinstrumpfsöckchen 20 den im 20er-Pack 9.90

M-Classic Thon in Öl oder Wasser im 6er-Pack, z.B. Thon in Öl, 6 x 155 g 7.20 statt 9.– 20%

Damen Leggings 120 den im Duo-Pack 12.90

Jumpys oder Flips im Duo-Pack, z.B. Jumpys, 2 x 100 g 3.50 statt 4.40 20%

Herren Bio Socken und SportKurzsocken im 3er-Pack sowie uni Socken im 5er-Pack, z.B. Herren Sport-Kurzsocken im 3er-Pack 9.90

M-Classic Peanut Balls, 125 g 2.20 NEU *,**

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M-Classic Nagerpizza, 120 g 5.50 NEU *,**

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Tiroler Cake, Financier-Cake oder Abricot-Cake, z.B. Tiroler Cake, 340 g 2.85 statt 3.60 20% Cremeschnitten, 6 Stück, 471 g 5.30 statt 6.60 20% Alle Anna’s Best Antipasti, z.B. grüne Oliven mit Weichkäse, 150 g 3.80 statt 4.75 20% Anna’s Best Ravioli im 3er-Pack, z.B. Ravioli Tomaten/Mozzarella, 3 x 250 g 9.80 statt 14.70 33% Anna’s Best Pizza per Due im DuoPack, z.B. Prosciutto e Mascarpone, 2 x 510 g 9.80 statt 15.20 35% Schweizer Freiland-Eier, 9 Stück à 53 g+ 3.70 statt 5.40 30%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Sun Look Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Protect & Tan, LSF 30, 200 ml 11.80 statt 14.80 20% ** L’Oréal Paris Balmy Gloss Produkte, z.B. Glam Shine Balmy 914 18.90 NEU **

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Nivea Hair Men Strong Power Shampoo im 3er-Pack oder Aqua Gel im Duo-Pack, z.B. Strong Power Shampoo im 3er-Pack, 3 x 250 ml 7.90 statt 11.85 Nivea Visage, Body und Young Produkte im Duo-Pack, z.B. Nivea Body Lotion im Duo-Pack, 2 x 400 ml 11.65 statt 14.60 20% I am men, L’Oréal Men Expert und Nivea Men Gesichtspflege, z.B. Nivea Men milde Feuchtigkeitscreme, 50 ml 10.50 statt 12.40 15% I am men Minisize, z.B. Deo Aerosol, 30 ml 1.10 statt 1.30 15%

Herren Sportsocken mit Plüschsohle im 3er-Pack 9.90 Herren Socken uni im 5er-Pack 12.90 Total 1 for all Caps, 28 Stück 15.90 Elan Power Fresh im Super-Sparpack, 4,875 kg 15.– statt 30.10 50% Elan Waschmittel im Duo-Pack, z.B. Summer Breeze, 2 x 2 Liter 22.20 statt 27.80 20% Total Wasch- und Bügelhilfen, z.B. Super White, 2 x 40 g 2.85 statt 3.60 20% Soft Kamille Reisepackung feuchtes Toilettenpapier, mit Kamillen-Extrakt, 10 Tücher 1.80 NEU *,**

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migros-magazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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nonFood | 53

rappenspalte

Sara Nuru (23), deutsches Topmodel und Moderatorin, war in der Jury, die Dominique Rinderknecht zur Miss Schweiz gewählt hat. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Ich habe als Teenager in einem Laden Kleider verkauft und so mein Taschengeld aufgebessert. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Privatsphäre.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für richtig gutes Essen beziehungsweise gesunde Lebensmittel. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

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Ein Glücksbringer, mein Ausweis und mein Führerschein. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Ich suche auch noch nach einem guten Spartipp (schmunzelt). Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Um Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

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Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Ich finde, Bildung und Sport für Jugendliche kann man gar nicht genug fördern. Damit investiert man in die Zukunft. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Mitgefühl,Sympathie und echte Freundschaft. Mit wem gingen Sie gerne auf Shoppingtour?

Mit meiner Doppelgängerin. So könnte ich in Ruhe alles vergleichen und anprobieren. Interview: Jeannine Villiger


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migros-magazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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surchoiX | 55

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Die Bezeichnung Surchoix steht für Käse, die besonders lange gereift sind. Das gibt ihnen ein volles Aroma.

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E

mmentaler, Gruyère, Appenzeller und Tilsiter gehören zu den beliebtesten Schweizer Käsesorten. Diejenigen Stücke, die unter der Linie Surchoix verkauft werden, zeichnen sich durch perfekte Harmonie zwischen Aroma und Textur aus. Das Resultat eines besonders langen Reifeprozesses sowie regelmässiger Pflege und Kontrolle der Laibe. Die Bezeichnung Surchoix dürfen nur die besten Exemplare eines Jahrgangs tragen. Diese Qualitätsmerkmale spiegeln sich auch im neuen Verpackungsdesign wider. Die wichtigste Information für den Kunden, die Auszeichnung

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Surchoix, erscheint nun grösser, und die jeweilige Reifezeit ist jetzt in das Logo integriert. Besonders erfreulich ist die Verpackungsänderung bei den Keilstücken. Bisher konnte die Vakuumverpackung nur mit einer Schere oder mit einem Messer geöffnet werden. Neu ist das obere Ende nicht mehr verschweisst, sodass die Verpackung sich nun leicht und bequem öffnen lässt. Auch gut zu wissen: Den Käse sollte man etwa eine halbe Stunde vor dem Konsum aus dem Kühlschrank nehmen, damit man sein volles Aroma geniessen kann. Text: Dora Horvath

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 57

Bild: Jorma Müller

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Paloma Wolf und Sohn Patrick beim Verpacken des frischen Fischs. Sie helfen am Band mit, wenn Mitarbeiter fehlen.

REGIONENWETTBEWERB: NEUENBURG/FREIBURG

Früh raus für frischen Fisch

Fisch muss frisch sein. Die Forellen in der Migros schwammen meist noch wenige Stunden zuvor im Wasser. Damit die Kunden nachmittags frischen Fisch kaufen können, muss Familie Wolf früh aufstehen.

K

alt ist es in der Produktionshalle in Chevroux VD. Und das ist gut so, denn bei frischem Fisch muss eine durchgehende Kühlkette gewährleistet sein. Wer Familie Wolf, die Gewinner des «Aus der Region. Für die Region.»Wettbewerbs von Migros und MigrosMagazin, besucht, merkt sofort, dass kein Fischgeruch in der Luft liegt. Zum einen, weil frischer Fisch nicht fischig riecht, zum anderen, weil eine Lüftung für ständigen Luftaustausch sorgt. Spätestens zur Mittagszeit haben die Wolfs und ihre Mitarbeiter Forellen und Felchen verpackt, gewogen und gelabelt. Die Forellen stammen aus der Zucht in

Neirivue FR. Die Wolfs fischen aber auch im Neuenburgersee. «Wir fahren früh um sechs Uhr auf den See hinaus, und auch die Zuchtforellen werden morgens aus dem Teich geholt», erklärt Patrick Wolf, der mit seinem Bruder im elterlichen Betrieb arbeitet. Vormittags überwacht der Junior mit Mutter Paloma das Verpacken. Und wenn man ihn nach seiner Lieblingstätigkeit fragt, lautet die Antwort: «Natürlich das Fischen im See.» Text: Claudia Schmidt

Mehr im Video Ein Tag bei Familie Wolf: www.migrosmagazin.ch/ausderregion

Ein Stück Heimat Nichts ruft so viel Emotionen hervor wie die Heimat. Sie verbindet und macht stolz. Ganz besonders die Produzenten, deren Erzeugnisse das Label «Aus der Region. Für die Region.» ziert. Seit über einem Jahrzehnt können Migros-Kunden am Label mit einem Blick erkennen, dass ein Produkt aus ihrer Region stammt. Das Angebot ist riesig: Mittlerweile tragen über 8000 Produkte das Label mit den blauen Bergen und der gelben Sonne.


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migros-magazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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sun look | 59

Entspannt Sonne tanken

Bild: Shutterstock

Wenn die Sonne scheint, braucht die Haut Schutz. Sun Look mit Anti-Aging-Effekt schützt die Haut dreifach.

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onne macht nicht nur glücklich, sie ist auch unverzichtbar für die Stoffwechselprozesse des menschlichen Organismus. Unter Einwirkung von Sonnenlicht bildet die Haut wertvolles Vitamin D. Das stärkt das Immunsystem und ist wichtig für Zähne und Knochenbau. Zu viele UVA- und UVBStrahlen schädigen aber die Hautzellen durch freie Radikale, die sich auch noch Stunden nach dem Sonnenbad bilden. UV-Strahlung gilt zudem als einer der Hauptgründe für vorzeitige Hautalterung. Um so wichtiger ist es, sich richtig zu pflegen und zu schützen. Die Anti-Aging-Linie von Sun Look

für Gesicht und Körper wirkt dabei gleich dreifach: Sie schützt effektiv vor UV-Strahlen, beugt lichtbedingter Hautalterung vor und bewahrt zugleich vor Zellschäden und freien Radikalen. Und sie hält die Haut bis zu 24 Stunden nach dem Sonnenbad feucht. Verantwortlich dafür ist eine Wirkstoffkombination, die auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Die pflegenden Sonnenschutzprodukte Sun Look mit speziellem AntiAging-Effekt gibt es mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren. So gut geschützt, kann man der Sonne entspannt entgegenlächeln. Text: Jacqueline Vinzelberg

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migros-magazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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elan | 61

Frischeperlen haften an den Stoffen und setzen ihren Duft frei.

Bild: Getty Images

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it Duftwaschmitteln ist es ähnlich wie mit Parfüms: Sie sollen nicht nur gut, sondern auch lange duften. Die fortgeschrittene Technologie macht dies bei den vier Duftwaschmitteln von Elan möglich. Dabei heften sich Frischeperlen an den Textilfasern an. Bei Berührung oder Reibung öffnen sich diese Mikrokapseln und geben ihren Duft frei. Die Waschmittel Summer Breeze, Spring Time und

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SAISONKÜCHE 62 |

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FRANCO MARVULLI

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NR. 32, 5. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Den bringt nichts aus der Bahn

Ein Mal um den Zürichsee? Kinderspiel. Radprofi Franco Marvulli fährt im Training längere Strecken. Das braucht viel Energie. Mit dem Migros-Magazin kochte er deshalb währschafte Polenta.

E

AUFGETISCHT

r sammelt jede Menge Siege und Pokale auf den Radbahnen dieser Welt. Im heimischen Keller stapeln sich aber keine Pokale, sondern kleine Lego-Welten, darunter auch kleine grinsende Männchen, die mit Pfannen bewaffnet etwas Feines brutzeln. Radprofi Franco Marvulli schmunzelt, denn so ziemlich jeder Besucher, dem er Zutritt zu seinem Heiligtum gewährt, macht grosse Augen. Verschiedenste Fahrräder hätte man erwartet. Aber so viel Lego, und alles akribisch zusammengebaut, traut man dem 1,91 Meter grossen Sportler nicht zu. Die Gäste vom Migros-Magazin verlassen das kleine Legoland, denn jetzt gehts nach oben, wo richtig gekocht werden soll.

Franco Marvulli, Radrennfahrer

Unten wohnen die Eltern, im ersten Stock er und oben der Bruder

Es vergeht kaum ein Tag, an dem Franco Marvulli (34) nicht auf dem Rad sitzt. Der gebürtige Zürcher mit italienischen und Bündner Wurzeln ist Radprofi. Sein Spezialgebiet ist das Bahnfahren. 33 gewonnene Sechstagerennen, mehrere Welt- und Europameistertitel auch im Mannschaftsfahren gehen auf sein Erfolgskonto. Insgesamt blickt er auf über 1000 gewonnene Rennen zurück.

Ein Gang durchs Zürcher Wohnhaus ist ein Gang durch Marvullische Familiengeschichte: Unten wohnen die Eltern, im ersten Stock der Radprofi und oben der Bruder. Die Tür zur obersten Wohnung ist meist offen, so haben alle Familienmitglieder Zugang zur Dachterrasse. «Es ist sehr praktisch, dass wir so dicht beisammen wohnen», findet Franco Marvulli. «Wenn ich etwas nicht im Haus habe, kann ich immer bei meinen Eltern schauen. Und umgekehrt. Aber das kommt selten vor», berichtet er schmunzelnd. Ein wenig sei das so wie beim Radfahren. Da habe er mit Kollegen für Reisen ein System eingeführt: Schweres Werkzeug nimmt immer nur einer mit. «Die Wahrscheinlichkeit, dass alle gerade das gleiche Tool benötigen, ist sehr gering.» Fürs Kochen mit dem Migros-Magazin ist alles parat. «Saisonküche»Köchin Janine Neininger hat alle Zutaten für die Polenta eingekauft und auch schon

n Was haben Sie auf Vorrat? Parmesan, Pasta, Olivenöl – wir haben rund 50 Liter im Haus. n Wie oft kochen Sie pro Woche? Drei bis vier Mal, manchmal auch täglich. n Kochen ist für Sie … … allein langweilig, mit anderen unterhaltsam. n Was würden Sie nie essen? Lakritze, besonders Salzlakritze mag ich nicht. n Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit der neuen Miss Schweiz, Dominique Rinderknecht. Es gäbe kalte Erbsensuppe mit Flûtes. (Anmerkung der Redaktion: Die Miss Schweiz hat dieses Gericht mit dem Migros-Magazin in der Ausgabe 28 zubereitet.)

Bella Italia in der Küche: Polenta, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl und Basilikum, dazu Milch, Käse und Frühlingszwiebeln.


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migros-magazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

SAISONKÜCHE

Franco marVulli | 63

Probieren gehört dazu. In der Küche ist Franco Marvulli ein echter Italiener. Beste Zutaten sind für ihn ein Muss.

Tomaten lassen sich leichter Die Frühlingszwiebeln werden in Die Polenta löst man leichter aus Die kalte Polenta lässt sich häuten, wenn man sie einritzt feine Ringe, die Basilikumblätter der Form, wenn man sie zuvor mit problemlos stürzen und Frischhaltefolie auslegt. und in kochendes Wasser gibt. in feine Streifen geschnitten. in dicke Scheiben schneiden.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

eine Portion vorbereitet. Eine Kastenform mit dem Maisgericht steht fixfertig auf dem Küchencounter: «Die Polenta muss ja gut durchkühlen, damit man sie schneiden kann.» Dafür kann Franco Marvulli jetzt bei der Tomatensalsa mit anpacken. «Ich schnipple gern — aber nicht allein.» Als Sohn eines Italieners legt er Wert auf gute Zutaten. Stolz ist er, dass die Familie in Italien eigenes Olivenöl herstellt. Das sichere den Marvullis das ganze Jahr über gutes Öl. «Da muss ich mir über die Qualität keine Gedanken machen.» Rund 50 Liter lagern bei den Marvullis zu Hause.

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FRANCO MARVULLI | 65

Maisschnitten mit kalter Tomatensauce

Seine Grundregel: Dessert ja, aber nicht nach dem Essen Ernährt sich der Radprofi eigentlich speziell? «Ich muss schon darauf achten, dass ich viele Kohlenhydrate zu mir nehme. Das ist mit Pasta ganz einfach.» Sein schnellstes Lieblingsrezept: Pasta mit Olivenöl und Parmesan. Da ist er ganz Italiener, auch wenn er die Pasta nicht wie seine Nonna selbst macht. Radrennen in Italien sind da fast ein Heimspiel für ihn. «Das ist gut für den Magen. Das Gute an Italien: Egal, wo du hingehst, du isst überall gut. Gerade bei Rennen.» In einem sei er aber völlig unitalienisch: Er esse meist weder Vorspeise noch Dessert. «Ich mag Desserts, aber nie nach einem Essen. Da ist man doch schon satt. Diese Kalorienbomben braucht keiner.» Ausserdem sitze er nicht gern lange am Esstisch, höchstens bei speziellen Anlässen. «Oft esse ich in fünf Minuten», verrät der Radprofi. Franco Marvulli ist begeistert von den knusprigen Polentaschnitten, die innen herrlich weich sind. «Der Käse muss unbedingt rein», lobt er die Konsistenz der gebratenen Schnitten. Marvulli füllt sich noch mehr davon auf den Teller. Zur Köchin gewandt, sagt er grinsend: «Brauchst du noch ein Zimmer? Hier wäre eins frei.» Text: Claudia Schmidt Bilder: Marvin Zilm, Keystone

www.francomarvulli.ch

5 dl Milch 5 dl Wasser 1 EL Salz 270 g feiner Maisgriess (2-Minuten-Polenta) 100 g Bündner Bergkäse Salz, Pfeffer Muskatnuss 1 Ei 4 EL Olivenöl zum Braten Sauce: 6 Tomaten 1 Frühlingszwiebel 1 Bund Basilikum 1 dl Aceto balsamico bianco 0,5 EL Olivenöl 2 Knoblauchzehen

ZUBEREITUNG 1. Cakeform mit Klarsichtfolie auslegen. Milch, Wasser und Salz aufkochen. Maisgriess beigeben. 2–4 Minuten unter Rühren köcheln lassen, bis er sich vom Pfannenboden löst. Pfanne vom Herd nehmen. Käse an einer feinen Raffel dazureiben und mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Etwas abkühlen lassen. Ei darunterrühren. Mais in die Form geben. Mit Klarsichtfolie abdecken. 6 Stunden kühl stellen. 2. Für die Sauce reichlich Wasser aufkochen. Tomaten über Kreuz einschneiden und ca. 30 Sekunden in das kochende Wasser geben, bis sich die Haut zu lösen beginnt. Tomaten herausheben und in kaltem Wasser abschrecken. Tomaten schälen, vierteln, entkernen und in Würfel schneiden. Frühlingszwiebel längs vierteln. Mit dem Basilikum in feine Streifen schneiden. Mit Balsamico und Öl zu den Tomaten geben. Knoblauch dazupressen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3. Mais in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Maisschnitten im Öl bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten auf jeder Seite goldbraun braten. Herausnehmen und warm halten. Maisschnitten anrichten und mit der Tomatensauce servieren. TIPP Maisschnitten am Vortag zubereiten.

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Mit Schirm, Charme und Klavier Bodo Wartke, Pianist, Sprachjongleur und charmanter Conférencier aus Berlin, zeigt sein Klavierkabarett in Reimkultur am 13. September im Stadtcasino Basel.

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odo Wartke ist ein Fan von Wortspielen. Und weil er Herausforderungen ebenso mag, steht er nicht einfach so auf die Bühne, um seine Geschichten zu erzählen, nein, er singt sie und begleitet sich dabei souverän selbst am Klavier. Dabei kommen leichtfüssige Lieder heraus mit exzellent gereimten Texten voller Wortwitz. So singt, rappt und rezitiert der ausgebildete Pianist und Sänger Bodo Wartke Gedichte über die Architektur in Deutschland, über die verwirrende Produkteauswahl in Cafés, über laute Nachbarn, Hunde und über zwischenmenschliche Komplikationen. Dabei finden sich in seinem neuen Programm «Klaviersdelikte» vermehrt auch leise, nachdenkliche Töne, sodass Lachen und Weinen plötzlich ganz nah beieinander liegen. Für die Zuschauer gibt es ein Programm, das facettenreich ist, unterhaltsam, mitreissend, mitunter bissig und

In seinem aktuellen Programm «Klaviersdelikte» stimmt der Pianist Bodo Wartke auch leise, nachdenkliche Töne an.

immer auf den Punkt gebracht. Mit augenzwinkernder Leichtigkeit führt Bodo Wartke sein Publikum singend durch den Abend. Freunden des gepflegten Wortspiels sei daher dringend geraten, sich den Freitag, 13. September, für Bodo und sein Klavier zu reservieren. Text: Janine Wagner

Was? Wann? Wo?

Bodo Wartke Datum: Freitag, 13. September Zeit: 20 Uhr Ort: Stadtcasino Basel Eintritt: Fr. 46.– Vergünstigung: Im M-Vorverkauf gibt es für Mitglieder der Genossenschaft Basel eine Reduktion von 10 Franken pro Karte. www.actnews.ch

Bild: Nele Martensen

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Nr. 32, 5. August 2013 | migros-magazin |

Ab in den Rhein! Bereits zum 33. Mal findet am Dienstag, 13. August, das Basler Rheinschwimmen statt. Nicht nur erfahrene rheinschwimmer dürfen sich den Fluss runtertreiben lassen, auch Neulinge sind herzlich willkommen, sofern sie gut und sicher schwimmen können. um 18 uhr startet der Event am Kleinbasler Rheinufer,

auf der Höhe Schaffhauserrheinweg 93. Beim Ausstieg gibts von der Migros gratis eine gesunde stärkung. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf den 20. August verschoben. Auskunft über die Durchführung gibt telefon 1600 ab 10 uhr morgens. Infos: www.rheinschwimmen.ch

Frisch vom Dach

Ab dem 16. August verkauft der MParc Dreispitz jeweils am Freitag und am Samstag Fisch und Gemüse, die von Urban Farmers auf ihrer Dachfarm im MParc Dreispitz kultiviert werden.

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asel, Dreispitz, Tor 13. Lastwagen kurven über das Gelände, liefern Waren ab, werden neu beladen – das Industriequartier ist stark befahren, geschäftig, laut. Mit einer Ausnahme: Auf dem Dach der Frankfurt-Strasse 21 herrscht friedvolle Stille. Fische schwimmen in ruhiger Eintracht ihre Runden, und nebenan wachsen Salate, Tomaten und Kräuter im Gewächshaus. Dort, auf der ersten AquaponicDachfarm der Welt, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dabei ist sie gerade dort oben ungemein fortschrittlich, die Zeit.

Die landwirtschaft der zukunft Prognosen sagen für das Jahr 2050 eine Weltbevölkerung von über neun Milliarden Menschen voraus, wovon die Mehrheit in Städten leben wird. Aktuell importieren grosse Städte rund 98 Prozent aller Lebensmittel, was lange Transportwege und somit eine massive Belastung der Umwelt zur Folge hat. Allein auf Basels Dächern gibt es zwei Millionen Quadratmeter ungenutzter Fläche. «Würden wir nur 5 Prozent aller Flachdächer Basels

bepflanzen, könnten wir 20 bis 40 Prozent der Stadtversorgung im Bereich frisches Gemüse und Fisch sicherstellen», ist sich Roman Gaus sicher. Er, der Mitbegründer und Geschäftsführer der Urban Farmers AG, ist von der Idee der Dachfarm überzeugt: «Rund 800 Kilogramm Speisefisch und fünf Tonnen Gemüse produzieren wir aktuell pro Jahr auf dem 250 m2 grossen Dach des Lokdepots Dreispitz. Die Produkte verkaufen wir diversen Restaurants wie dem Schifferhaus, dem Parterre oder dem Schmatz. Und ab dem 16. August können sich auch die Kunden im MParc von unserer Idee überzeugen.»

Die migros unterstützt die Urban Farmers Für drei Monate steigt die Migros Basel in das Projekt Urban Farmers mit ein, als Testlauf sozusagen. Jeweils freitags und samstags werden die Produkte der Urban Farmers an einem separaten Marktstand im MParc verkauft. Beim Haupteingang des MParcs wird während dieser Zeit zusätzlich eine Showcase-Farm stehen. So können die Kunden dort am Wochenende live erleben, wie der

Aquaponic-Anbau funktioniert. Natürlich sind auch die Urban Farmers vor Ort und geben Auskunft über ihr Projekt.

Den nährstoffkreislauf aufrechterhalten «Das Thema Aquaponic ist ein altes», erzählt Roman Gaus, «es wurde bereits in früheren Kulturen angewandt. Ziel dabei ist, den natürlichen Nährstoffkreislauf aufrechtzuerhalten und keinen Abfall zu produzieren.» Auf der Dachfarm funktioniert dies folgendermassen: In mehreren Tanks leben Tilapia, Buntbarsche aus südlichen Gefielden. Das Wasser der Tanks zirkuliert fortwährend durch das angrenzende Gewächshaus, wo Tomaten, verschiedene Salatsorten, Kräuter und weiteres Gemüse gedeihen. Dabei dienen die Ausscheidungen der Fische den Pflanzen als Nährstoffe. Das am Schluss in die Fischtanks zurückgepumpte Wasser ist im Gegenzug von den Pflanzen gereinigt. So entsteht ein geschlossenes System zwischen Fischfarm und Gemüsegarten. Nur das, was über die Pflanzen verdunstet, wird als Frischwasser nachgeführt.

Acht Mitarbeitende sind ist ein ehemaliger Anwalt

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44.


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Migros-Magazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

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Migros basel | 71

Das Dach für die erste Urban Farm auf dem Drei­ spitz­Areal stellte die Christoph Merian Stiftung zur Verfügung (oben). «Viele haben über unsere Dachfarm den Kopf ge­ schüttelt», erzählt Roman Gaus, Geschäftsführer und Mitbegründer der Urban Farmers AG (links).

Urban Farmers im MParc Ab dem 16. August gibt es jeweils freitags und sams­ tags im MParc Fisch und gemüse der urban Farmers zu kaufen. Die Ware ist frei von synthetischen Düngemit­ teln, Pestiziden, Fungiziden oder Antibiotika. Dank kürzester Lieferwege (Dreispitz – MParc) sind die Produkte zudem an Frische nicht zu überbieten. Auf dem Dach des MParcs wird während der ganzen Zeit eine Showcase­Farm stehen, in der die Kunden sich am Wochenende das Prinzip der Dachfarm anschauen und mit den urban Farmers diskutieren können.

für die Urban Farm in Basel tätig. Farmleiter aus Schottland, der Vollzeit als Farmer arbeitet. E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch

Das Ganze tönt verblüffend einfach und plausibel. Und trotzdem machen sich Zweifel breit: Ob das Gemüse wohl nach Fisch schmeckt? Und wie gesund mag ein Salat, der mitten im Industriequartier Dreispitz gedeiht, wohl sein? «Nein, das Gemüse schmeckt nicht nach Fisch, denn lediglich die Wurzeln der Gemüse kommen mit dem Fischwasser in Berührung», sagt Roman Gaus amüsiert. «Zudem ist unsere Produktion streng kontrolliert: Zum einen haben wir im Gewächshaus keinen sauren Regen oder keine Abluft, zum anderen

messen wir fortlaufend Wasserqualität, Feuchtigkeit und Temperatur, damit unser Gemüse absolut frei von Schadstoffen und zudem äusserst schmackhaft und zart ist», erläutert Gaus und räumt damit die letzten Zweifel aus.

znacht vom Dach statt vom idyllischen Feld Von der nostalgischen Idee, dass sich die Salatköpfe in unserem Kühlschrank einst glücklich auf dem freien Feld gesonnt haben, umgeben von Vogelgezwitscher und einem plätschernden Berg-

bach, müssen wir uns also langsam, aber sicher verabschieden. Um Platz zu machen für das urbane Landwirtschaftsbild, in dem Gemüse auf Hochhäusern mitten in der Stadt gedeiht. Zukünftig wird man allenfalls vor dem Znacht noch kurz aufs Dach steigen, um einen frischen Salatkopf und ein paar Tomaten und Kräuter zu ernten. Bis es soweit ist, dauert es aber vermutlich noch ein paar Jahre. In der Zwischenzeit kann man sich von der urbanen Farm und deren Produkten im MParc überzeugen. Text und Bilder: Janine Wagner


Die Zwiebel, die auf Ihrem Küchenbrett lieg t, w urde fleg t. p e g d n u t g e h e g g n la te a n o m ,

ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 32, 5. August 2013 |

MIX | 75

Feiern ohne Ärger

Die lauen Nächte sind ideal für Sommerfeste. Wird die Party laut, steht plötzlich die Polizei vor der Tür. Doch es geht auch anders.

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Ventilator neben den Grill zu stellen.» Der stinkende Rauch verzog sich, der Zwist löste sich in Luft auf. Es hilft auch, den Grill zu wechseln: ein Gasgrill verursacht weniger Emissionen als einer mit Holzkohle. Auf ein gelungenes Gartenfest folgt die gute Nachbehandlung: Wurde es etwas laut, sollte man sich bei den Nachbarn erkenntlich zeigen, eine Flasche Wein oder einen Blumenstrauss vorbeibringen und sich für ihre Toleranz bedanken. «Die Nachbarn merken so: Die waren zwar etwas laut, aber es sind ganz nette Leute», erklärt Richard Püntener. Was aber hilft bei notorischen Stänkerern, die sofort nach zehn Uhr die Polizei rufen, egal, wie laut es ist? «Auch da gilt: versuchen, das Gespräch zu finden.» Eine Zauberformel für ungetrübten Partyplausch kennt auch der Experte nicht. Text: Claudia Langenegger www.migrosmagazin.ch

ONLINE-ABSTIMMUNG umfrage: Nehmen sie bei grillpartys auf Ihrem Balkon rücksicht auf die Nachbarn, oder feiern sie bis in die Puppen?

Bild: getty Images

o schön es ist, die lauen Sommerabende beim Grillieren, Schwatzen, Essen und Feiern auf dem Balkon oder im Gärtchen zu verbringen, so schnell stört man damit die Nachbarn. Ein bisschen Grillrauch, etwas Lärm nach zehn Uhr, und schon ruft ein erzürnter Nachbar die Polizei. Damit der Abend nachbarschaftsfreundlich und möglichst polizeifrei bleibt, gilt als goldene Grundregel: das Gespräch mit den Nachbarn suchen und sie vorgängig informieren. «Viele Mieter sind tolerant, wenn sie sich auf den Lärm einstellen können», sagt Rechtsanwalt Richard Püntener (67), Leiter der Rechtsberatung des Mietverbands Bern. Aber auch dann gelten Grenzen. «Im Mietrecht ist festgelegt, dass man sich rücksichtsvoll verhalten soll», sagt Richard Püntener. Oft gilt die offizielle Nachtruhezeit von 22 bis 7 Uhr. «Ab zehn sollte man leiser sein und am besten auch nicht mehr grillieren.» Der Grillrauch allein kann massiv ärgern. «Im dümmsten Fall zieht er die Hauswand hoch und räuchert das Wohnzimmer des Nachbars ein.» Dagegen helfen simple Tricks: «Einem Mieter habe ich mal empfohlen, einen

Eine schöne Sommernachtsparty macht nicht allen Freude, Lärm und Grillrauch können Anwohner verärgern. Hält man sich aber an Regeln und redet rechtzeitig mit den Nachbarn, bleibt die Kirche im Dorf.

WILDS WELT

JFK im Newseum von Washington, D.C.

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Ein Grund, um wieder einmal die Hauptstadt der USA zu besuchen: die Sonderausstellung «JFK» des Newseum in Washington,D.C.Sie widmet sich bis zum 5. Januar 2014 dem legendären Präsidenten der USA, John F. Kennedy. Zusätzlich zeigt das interaktive Museum den Dok-Film «A Thousand Days», der über die Zeit der Präsidentschaft, das Familienleben und den Tod von JFK berichtet. ■ Washington, D.C. lockt mit über 50 Museen und vielen historischen Stätten. In den meisten ist der Eintritt gratis. Meine «Top Five» finden Sie auf: www.migrosmagazin.ch/wildswelt. ■ Kostenlos sind auch Konzerte lokaler Musikgrössen (bis August freitags im Yards Park/Capitol River Front, von 18.30 bis 20.30 Uhr Reggae, R&B, Blues und Jazz), Open-Air-Kinos (bis 1. September im National Harbor direkt am Potomac River, www.dcoutdoorfilms. com), der National Zoo (nationalzoo. si.edu), Führungen zu Monumenten sowie Museums- und Parkbesichtigungen (www.freetoursbyfoot.com/washingtondc-tours). Mein Tipp: Eine Wanderung entlang des Chesapeake & Ohio Canal. Der Park beginnt im Stadtteil Georgetown und zieht sich entlang des Potomac-Nordufers. Das vornehme Georgetown eignet sich dank seiner Lokale für ein Abendessen. Gut zu wissen: Die Metro, das zweitgrösste U-Bahn-Netz der USA, ist sicher und sauber, die Einreise über den Flughafen Washington Dulles meist schneller als etwa über New York JFK.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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Wurzelbehandlung mit Kran und Staubsauger Dank dem neuen Elefantennetz kann Yoga während der Narkose kontrolliert in Seitenlage gelegt werden.

entfernen. Wie beim ersten Mal war die Narkose dank Dauerinfusionen, Massagen und konstanter Überwachung sehr stabil, und Yoga erwachte wunschgemäss nach Verabreichung der Gegenmittel. Die Wundhöhle verschliesst sich zusehends, bald können wir auf die tägliche Wundspülung verzichten.

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (37) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

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Schwieriger Eingriff im Basler Zolli: In einer zweiten Operation sanierenTierarzt Stefan Hoby und sein Team die entzündete Zahnwurzel von Elefantenbulle Yoga.

Bilder: Zoo Basel, Wildlife

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Ende Mai führten wir den zweiten Eingriff zur Entfernung des rechten Stosszahns von Elefantenbulle Yoga (17) durch. Aus den Erfahrungen beim ersten Eingriff hatten wir viel gelernt (siehe MM 05/2013): Um den viereinhalb Tonnen schweren Bullen kontrolliert auf seine linke Körperseite abzulegen und bestmöglichen Zugang zum eiternden Zahn zu erhalten, standen uns dieses Mal ein 65-Tonnen-Kran sowie ein an Afrikanische Elefanten angepasstes BrustBauch-Netz des Grosstierrettungsdienstes CH/FL zur Verfügung. Auch den Operationsplatz auf der Aussenanlage haben wir optimiert. Und trotzdem:

Obwohl wir bestens vorbereitet sind, bleiben Ängste und Zweifel, schliesslich gibt es keine Erfahrung mit der neuen Methode. Die Bedenken verflüchtigen sich, nachdem wir Yoga dank der Beruhigungsspritzen das Netz problemlos anziehen können: passt perfekt. Nach 40 Minuten verabreichen wir ihm die Narkosespritze. Das Netz erweist sich als ideal, um Yoga für die dreistündige Operation auf Matratzen und Lastwagenschläuchen zu lagern. Die Werkzeuge für die Operation haben unsere Schlosser selbst geschmiedet — aus bruchfestem Stahl. Besonders schwierig ist es, in einer Arbeitstiefe von bis zu 50 Zentimetern die Übersicht nicht zu verlieren. Hierzu verwenden wir eine endoskopische Starklichtquelle, einen Industriestaubsauger und Wasser vom Gartenschlauch. Heute kann ich gelassen und auch etwas stolz an den Eingriff zurückdenken, der mir, meinem Kollegen Christian Wenker und den Elefantenpflegern Sorgen bereitet hat. Dank guter Teamleistung ist es uns gelungen, einen Grossteil der chronisch infizierten Zahnwurzel zu

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OUTDOOR

NEUE SERIE

GRENZ-ERFAHRUNGEN Das Migros-Magazin geht an die Grenzen und darüber hinaus. In einer neuen monatlichen Serie erläuft Outdoor-Journalist Üsé Meyer Staatsgrenzen, Schnee-, Sprach- oder Stadtgrenzen, er erkundet die Grenzen zwischen Kulturen und stösst dabei manchmal bis an die Schmerzgrenze.

Dieses Mal: Die 4000er-Grenze

Die Schweiz hat 48 Gipfel, die mindestens 4000 Meter hoch sind. Der höchste ist die Dufourspitze (CH/I) mit 4634 Metern, der niedrigste das Lagginhorn mit 4010 Metern. Der höchste ganz in der Schweiz stehende Berg ist der Dom mit 4545 Metern.

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NR. 32, 5. AUGUST 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Heilung am Berg

Die Tour auf das Breithorn bei Zermatt ist kurz, geht aber hoch hinaus: auf 4164 Meter. Der Berg gilt als leichtester 4000er der Alpen, doch die dünne Luft kann einem zu schaffen machen. Outdoor-Journalist Üsé Meyer wagt die Tour trotz Erkältung und erlebt ein kleines medizinisches Wunder.

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eht ohne mich», sage ich. Bleich, schwindlig, kraft- und saftlos sitze ich in der Gondel, die gerade erst von der Talstation in Zermatt losgefahren ist. Der Frust sitzt tief. Denn die Bedingungen für eine Besteigung des 4164 Meter hohen Breithorns könnten nicht besser sein: grandioses Wetter und, weil es noch Vorsaison ist, wohl auch wenige Leute am Berg. Und jetzt macht mir eine starke Erkältung einen

Strich durch die Rechnung. Denn besser wird es in der Höhe sicher nicht. Im Gegenteil — das kann man überall nachlesen: Bereits ab rund 2500 Metern könne es zu akuter Höhenkrankheit kommen, steht geschrieben. Die Folgen: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und mehr. Denn vereinfacht gesagt, je höher man steigt, desto weniger Luft steht einem zur Verfügung — also auch weniger Sauerstoff. Viel Stress für einen


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leben

Migros-Magazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

sowieso schon angeschlagenen Orga­ nismus. Auf 3883 Metern, bei der Bergstation Klein Matterhorn, laufen wir als Vierer­ seilschaft los: Gernot (39), Robert (42), ich (45) und unser Bergführer Thomas. Der 44­jährige Zermatter mit dem Übernamen Turbo hat mich überredet, es trotz allem einfach zu versuchen. Warum man ihn «Turbo» nenne, sei ihm selbst schleierhaft, sagt der drahtige Bergler bescheiden. Ich hoffe jedenfalls, dass er heute seinem Namen keine Ehre machen wird.

«breithoru-liit» — nicht unbedingt ein Kompliment Der Weg führt erst über das flache, vergletscherte Breithornplateau, wo momentan noch viel Schnee liegt, was die Überquerung des Gletschers relativ ungefährlich macht. Obwohl mir nach wie vor etwas «trümmlig» im Kopf ist, geht das Laufen wider Erwarten recht gut. Das Breithorn gilt als leichtester Viertausender der Alpen — konditionell und technisch. Wenn die Zermatter von «Breithoru­Liit» sprechen, meinen sie das darum auch nicht unbedingt an­ erkennend. Sie bezeichnen damit un­ erfahrenes alpinistisches Fussvolk, das es trotzdem aufs Breithorn schafft. Den Fehler, die Tour zu unterschätzen, sollte

man jedoch nicht machen, hat es doch auch hier schon tödliche Spaltenstürze gegeben und die eine oder andere Seil­ schaft sich bei schlechter Sicht gefähr­ lich verirrt. Am Fuss des Gipfelaufschwungs montieren wir die Steigeisen, denn ab hier wird es relativ steil, und der Schnee ist zudem mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Jetzt macht mir die Erkäl­ tung doch wieder etwas zu schaffen. Aber bald schon laufe ich wie in Trance: in angenehmem Tempo, Schritt für Schritt nach oben. Das Hirn schaltet auf Sparflamme, der Körper auf Autopilot. Dank des steten Rhythmus, den Berg­ führer Thomas vorgibt, finde ich den sogenannten Flow. «Ja, wir Bergführer laufen präzis wie ein Schweizer Uhr­ werk», gibt sich «Turbo» dieses Mal etwas unbescheidener.

die letzten Höhenmeter werden mit harmlosem doping bewältigt «Viertausend», verkündet Thomas et­ was später und bleibt mitten im Hang stehen. Dies ist eine doppelt gute Nach­ richt: Erstens sind es nur noch knapp 170 Höhenmeter bis zum Gipfel, und zwei­ tens haben wir damit die magische 4000er­Grenze geschafft. Magisch ist sie wohl deshalb, weil es in Europa nicht höher hinausgeht — abgesehen von den

5000er­Gipfeln des Kaukasus, bei denen sich die Experten seit Langem darüber streiten, ob sie noch zu Europa oder nicht doch schon zu Asien gehören. Was die 8000er im Himalaya, sind also die 4000er in den Alpen. Und deshalb liest man in Tourenberichten so oft die stolze Formulierung «4000er­ Grenze geknackt!». Die dünne Luft macht sich nun be­ merkbar: Das Herz schlägt schneller, die Atmung wird intensiver. Das ist ganz normal: Weil dem Körper auf dieser Höhe bei normaler Funktion zu wenig Sauerstoff zur Verfügung steht, kom­ pensiert er dies durch die Erhöhung der Atem­ und Pulsfrequenz. Weit weniger Stress hätte der Organismus bei richti­ ger Akklimatisation — wenn der Körper sich während rund fünf bis sieben Tagen sukzessive an grössere Höhen anpassen könnte. Das aktiviert nämlich die Aus­ schüttung des Hormons Epo, wodurch das Blut mehr Sauerstoff aufnehmen kann. Uns erst gestern angereisten Unterländern fehlt dieses natürliche Doping, deshalb greifen wir jetzt zum Traubenzucker. Und dann, nach zwei Stunden, stehen wir bereits oben auf 4164 Metern. Mei­ ne Erkältung ist vergessen, ich fühle mich fit und glücklich — der Berg hat mich geheilt. Auf dem Gipfel weht ein

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Mit Steigeisen geht es den steilen Hang hoch: Bergführer Thomas, Üsé und Robert (von links).


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

www.migrosmagazin.ch

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Grenzgänger im Video

Üsé Meyer geht für das Migros-Magazin jeden Monat auf Entdeckungsreise. Der Reiseprofi überquert in der neuen Outdoor-Serie «Grenztouren» Landesgrenzen, Kantonsgrenzen und Sprachgrenzen. Ganz besonders reizt ihn das Abenteuer und das Ungewisse: «Auf der einen Seite ist es nie gleich wie auf der anderen.» Meyer erzählt im Video, wann er an seine persönlichen Grenzen gestossen ist, wo es für ihn kein Limit gibt und worauf er sich am meisten freut.

Der Grenz-Experte: Outdoor-Journalist Üsé Meyer.

derart stürmischer Wind, dass meine Haare zu Berg stehen — wobei das hier zuoberst auf dem Berg irgendwie falsch tönt. Trotz Sturms lassen wir uns Zeit und geniessen das Panorama mit den Gipfeln von Mont Blanc, Matterhorn, Dom oder Dufourspitze, weit unten der Gornergletscher und hinter uns das italienische Aostatal. Für den Rückweg wählen wir die Variante über den etwas ausgesetzten Gipfelgrat ostwärts und stechen danach wieder steil hinunter Richtung Breithornplateau. In der Aufstiegsroute sind jetzt nur noch drei Seilschaften unterwegs — überhaupt waren mit geschätzten 30 Bergsteigern

heute wenig Leute auf dem Gipfel. An einem schönen Sonntag in der Hochsaison können es laut Bergführer Thomas weit über 100 sein. Das Breithorn ist beliebt — wohl kaum wegen seiner hei-

lenden Wirkung, sondern eher, weil hier mit relativ geringem Aufwand die magische 4000er-Grenze geknackt werden kann. Text: Üsé Meyer Bilder: Thomas Senf

Breithorn Zermatt

Klein Matterhorn Matterhorn

SCHWE IZ ITALIE N 200 m

Breithornplateau

Breuil Cervinia 2 km

CH

Gornergrat Gornergletscher

Breithorn

I Klein Matterhorn

Karte WSGrafik

Hochtour auf das Breithorn

Das Matterhorn stets in Sicht: Ausgangspunkt für die Tour aufs Breithorn ist Zermatt.

n An- und Rückreise: Mit der Bahn bis/von Zermatt. n Tour: Bergstation Klein Matterhorn (3883 m)–Breithornplateau (3824 m)– Breithorn (4164 m)–Klein Matterhorn (3883 m). n Höhenmeter: 500 Meter Auf- und Abstieg n Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden. n Anforderung: Für geübte Bergwanderer mit durchschnittlicher Kondition, keine Hochtourenerfahrung nötig. n Sicherheit: Für Unerfahrene ist die Begleitung durch einen Führer unbedingt ratsam. n Saison: Mitte Juni bis Ende September n Ausrüstung: Hochtourenausrüstung (kann in diversen Sportgeschäften in Zermatt gemietet werden). n Kosten Bergführer: Gruppentour mit 3 bis 6 Personen: Fr. 185.–/Person. Privatbergführer Fr. 550.–. n Bergführer: Alpin Center Zermatt, Tel. 027 966 24 60, www.alpincenter-zermatt.ch

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OUTDOOR | 81


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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MULTIMEDIA | 83

GEFÄLLT MIR

APP DER wOCHE

«Argovia hören in weissen Socken» Das EDA dabei auf Reisen Mit der Itineris-App, die das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) kürzlich herausgegeben hat, können Reisende im Ausland auf die Reisehinweise des Bundes zugreifen. Die Reise-Checkliste umfasst Tipps und Informationen zu 176 Ländern, zudem kann man per App im Notfall Kontakt mit der Helpline des EDA aufnehmen. Die App ist verknüpft mit der Internetplattform Itineris, auf der Schweizer Reisende Angaben zu ihrem Reiseziel, zu allfälligen Mitreisenden sowie zu ihrer Erreichbarkeit hinterlassen können. Gratis-App, für iOS und Android.

Grösser als ein Smartphone, passt aber immer noch in die Hosentasche: das Phablet.

Phablet — das Kompromissgerät

Die sogenannten Phablets versuchen den gewagten Spagat zwischen Riesen-Smartphone und Mini-Tablet.

W

ährend die Smartphones immer grösser werden, gibt es viele Tablets neuerdings in einer Miniversion. Irgendwo dazwischen ist eine neue Gerätekategorie entstanden: die Phablets (Phone + Tablet). Sie haben in der Regel Touchscreens in der Grösse zwischen 5 und 8 Zoll (12,7—20,3 cm) und unterscheiden sich von den kleinen 7- und 8-Zoll-Tablets vor allem dadurch, dass sie wie ein Smartphone eine Telefonfunktion haben. Allerdings: Um mit einem solchen Gerät zu telefonieren, nimmt man am besten ein Headset oder eine Freisprecheinrichtung zu Hilfe — denn hält man so ein Riesenhandy ans Ohr, sieht dies nicht nur sonderbar aus, es ist auch reichlich unbequem. So richtig gelingen will der Spagat zwischen den Gerätekategorien also nicht. Als Tablet für unterwegs ist so

ein 8-Zoll-Gerät zwar gerade richtig, als Handyersatz ist es jedoch zu gross. Deshalb dürften Phablets vor allem als Zweitgerät (mit zweiter Handynummer) sinnvoll sein oder als Kombigadget für Nutzer, die partout alle Funktionen in einem einzigen mobilen Gerät vereint haben wollen. Insbesondere, um mit dem Smartphone Filme und Fotos anzuschauen oder E-Books zu lesen und vor allem um ohne W-Lan via Datenverbindung auf einem relativ grossen Bildschirm zu surfen, ist so ein Phablet, das man immer dabei hat, sehr nützlich. Zu den aktuellen Phablets gehören etwa das Samsung Galaxy Note 8.0 (mit 8-Zoll-Bildschirm), das Huawei Ascend Mate (6,1 Zoll) oder das Asus Fonepad (7 Zoll). Erst angekündigt ist das Sony Xperia Z Ultra. Texte: Felix Raymann

DAS DING

Brigitte Steiner (48), Administration, Golfpark , Oberkirch LU

n Ihr liebster Radiosender? Radio Argovia — aber nur, wenn ich meine weissen Socken trage. n Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «I Will Survive» von Gloria Gaynor. n Der Song meines Lebens ist … «Eye of the Tiger» von Survivor — erinnert mich an meine spannenden und ein bisschen wilden Jahre von 18 bis 28. n Bei welchem Film weinen Sie? Bei einer «Rosamunde Pilcher»Schnulze. n Mein Lieblingsbuch ist … … «Shades of Grey», eine RomanTrilogie der britischen Autorin E. L. James. n Ihre Lieblings-App? Arosa, damit bin ich stets bestens informiert über alles, was grad läuft an diesem tollen Ferienort. n Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden? Beim Golfen. n In meiner Freizeit liebe ich es … ... auf dem Hallwilersee zu relaxen und auf dem Golfplatz in einem coolen Flight 18 Loch zu spielen. n Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … … schaue ich ganz entspannt den Wolken zu. n Wo holen Sie sich Ihre News? Bei SRF3. Und bei meiner Tochter — sie ist immer auf dem Laufenden.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

Bilder: Getty Images, PD

Mini-Musikanlage fürs Auto Digitale Radiosender kann man auch ohne DAB-fähiges Autoradio hören. Das kleine Gerät Pure Highway empfängt DAB+ und sendet die Programme auf einer eigenen UKW-Frequenz ans eingebaute Autoradio weiter. Auf die gleiche Weise kann

auch die Musik vom Smartphone oder von einem Musikplayer auf der Auto-Musikanlage abgespielt werden. Die mobilen Geräte müssen dazu per Kabel mit dem Pure Highway verbunden werden. Preis bei Digitec: 130 Franken.

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LESEN SIE ONLINE Was Google Maps neu alles bietet Die neuen Funktionen des praktischen Kartendienstes Google Maps im Überblick.


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MiGros-MaGazin | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

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Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und Sodastream verlosen unter allen Leserinnen des MigrosMagazins 10 x den Sodastream Revolution im Wert von je Fr. 189.– sowie 10 x den Sodastream Source metal edition im Wert von je Fr. 179.–.

Von Sodastream gesponsert: Miss Schweiz 2013, Dominique Rinderknecht.

Zu gewinnen: Sodastream-Sprudler Source (links) und Revolution.

Wasser mit Pfupf

Das Migros-Magazin und Sodastream verlosen 20 Sprudelsysteme des Typs Source und Revolution.

S

odastream ist eine nachhaltige und erst noch günstige Alternative zu Mineralwasser aus Pet-Flaschen. Mit einem Sodastream-Sprudler kann eine vierköpfige Familie in drei Jahren über 2000 Pet-Flaschen und Getränkedosen einsparen. Auch das Schleppen schwerer Flaschen fällt weg. In keinem anderen Land ist die Qualität des Hahnenwassers so gut wie in der Schweiz. Bei Sodastream kann deshalb einfach Wasser vom Hahnen in die Flasche gefüllt werden — Kohlensäure dazu, und fertig ist das Sprudelwasser.

Das Gehäuse des Sprudlers mit dem Namen Source wurde vom Schweizer Stardesigner Yves Béhar entworfen. Die Handhabung ist einfach: Die Flasche wird ins Gerät eingeklinkt, statt geschraubt. Ein weiteres Highlight von Sodastream ist das Modell Revolution. Es bietet die Möglichkeit, die gewünschte Menge an Kohlensäure per Knopfdruck zu wählen. Aus dem Sprudelwasser lassen sich auch blitzschnell Softdrinks herstellen. Einfach den gewünschten Sirup ins gesprudelte Wasser geben, und fertig ist das erfrischende Getränk, das rund 50 Prozent weniger Zucker enthält als herkömmliche Softdrinks. Sodastream ist seit 1993 in der Schweiz präsent — vormals war es unter dem Namen Sodaclub bekannt — und engagiert sich für einen nachhaltigen Wasserkonsum nach dem Motto «Die clevere Alternative». Zudem ist Sodastream Sponsor der Miss Schweiz 2013, Dominique Rinderknecht. Infos: www.sodastream.ch www.facebook.com/sodastream.schweiz

Und so machen Sie mit: Beantworten Sie folgende Frage: Wer hat den Sprudler Source entworfen? n Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. n Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt n Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Sodastream», Postfach, 8099 Zürich n Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff n Einsendeschluss: 11. August 2013. Die GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.


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UnterhaltUng

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Nr. 32, 5. August 2013 | Migros-Magazin |


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MiGros-MaGazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

UnterhaltUnG | 87

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.8.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.8.2013, 24 Uhr

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Gewinner Nr. 30: Hanni Gerber, Zäziwil BE; Elsbeth Romano, Steinhausen ZG; Hélène Nussbaum, Wiedlisbach BE; Edith Bühler, Adligenswil LU; Therese Solèr, Wil SG Gewinner «Zusatz» Nr. 30: Marlies Pfeiffer, Bad Ragaz SG; Karin Zimmermann, Stadel ZH; Alfred Muff, Adligenswil LU; Klaus Erbsland, Lommiswil SO; Verena Gnaegi, Gerolfingen BE

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Migros-Magazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

2 3 5 1

E

ANB I ETEN B L AM I E R T E I NSEHEN GAENSEE I GENUGT UN HEFETE I G RE I TERE I T RA E UME R UMARMUNG UNTAET I G

1

4

5

Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.8.2013, 24 Uhr

Gewinner Nr. 30: Maria Riedi, Vella GR; Eugenia Pfiffner, Weisstannen SG; Claudia Scherrer, Bazenheid SG

RÄTSELSPASS

Nina hat im Hallenbad einen Parcours gelegt. Hilf ihr und finde den Weg, auf dem sie alle Ringe durchtauchen kann, ohne eine Strecke zweimal zu schwimmen. Zeichne Ninas Route mit einem Stift ein.

3

Auflösung Nr. 31: ERBSE

KINDEREGGE

RINGTAUCHEN MIT NINA

2

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

LUSTIGE SCHAUMFIGUREN

Wenn Nina in der Badewanne sitzt, baut sie sich gerne Figuren aus dem Badeschaum. Findest du heraus, was sie geformt hat? Schreibe es unter die jeweilige Schaumfigur.

3

2

1

4

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Lösung: 1. Bett, 2. Huhn, 3. Gitarre, 4.Hase, 5. Giesskanne, 6. Dinosaurier

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 32, 5. August 2013 |

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4 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 3

6 2 5 9 4

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

3 So nehmen Sie teil 7 4 2

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 31: 478 6 3 4 1 9 8 5 2 7

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4 5 6 8 7 3 9 1 2

06010009398

Teilnahmeschluss: Sonntag, 11.8.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 30: Irene Knecht, Buchrain LU; Liselotte Lüscher, Muhen AG; Markus Romer, Schmerikon SG; André Russi, Chippis VS; Irene Eugster, Rorschacherberg SG

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des Migrosgenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Almut Berger, silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel schifferle (Verantwortlicher Leben), reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), rea tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel sidler (Leitung), Jean-sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Philipp Jordan (Chef vom Dienst), gerda Portner (Produzentin), Bettina Bucher (Produzentin), Heinz stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: sabine Lüthi (Leitung),

Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner gämperli, Nicole gut, Petra Hennek, gabriela Masciadri, tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic simone, Nicolette trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: thomas Brügger (Leitung), gian Berger, Yves golaz, Hans reusser, Angela scasascia, Kurt schmid anzeigen@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine steinmann

Lesermarkt: Carina schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), tabea Burri, theresa Wuitz Abonnemente: sonja Frick (Leitung), sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-genossenschafts-Bund

Druck: DZZ Druckzentrum Zürich Ag


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Geschichte erleben im

KINDER GRATIS

Das am Ufer des Genfersees gelegene Schloss Chillon überzeugt mit einem vielfältigen Angebot.

Das Schloss Chillon ist eines der faszinierendsten Schlösser Europas und mit 340 000 Besuchern pro Jahr das meistbesuchte historische Monument der Schweiz. Ein Schloss, zwei Funktionen Erbaut wurde Chillon im 12. Jahrhundert auf einer Felseninsel. Das Schloss hat zwei Funktionen: zum See hin ist es eine prinzliche Residenz; die dem Land zugewandte Fassade ist eine Festung.

Wenn Geschichte auf die Gegenwart trifft Ob alleine oder in einer Gruppe; ob mit Führung, mit Audioguide oder unbegleitet: Sie entscheiden, auf welche Art Sie das Schloss Chillon erkunden möchten. Audiovisuelle Hilfsmittel bieten zahlreiche Informationen über die Geschichte des Schlosses. Die Besucherinnen und Besucher können auf dreizehn Bildschirmen acht Kurzfilme anschauen. Jede Sequenz ist

einem bestimmten Thema gewidmet: der Geschichte von Chillon, seiner Architektur, seiner militärischen Funktion, der Gefängnisvergangenheit, dem alltäglichen Leben oder den romantischen Aspekten. In der Kapelle erfahren Sie ausserdem mehr über die Geschichte dieses privaten Andachtsraumes der Grafen und Herzöge von Savoyen sowie über die Fresken, die ihn zieren.


MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

Schloss Chillon JETZT PROFITIEREN Das Schloss Chillon bietet ein vielseitiges Angebot. Erleben Sie das mittelalterliche Musikwochenende Mitte September und entdecken Sie die neue Sonderausstellung. Aktionsdauer: 1. September bis 30. November 2013 Preis: Erwachsene Fr. 10.– statt Fr. 12.–, Kinder gratis (statt Fr. 6.–). Der Preisvorteil ist nicht gültig bei speziellen Anlässen, ausser am mittelalterlichen Musikwochenende am 14. und 15. September 2013. Profitieren: Weisen Sie einfach Ihre Cumulus-Karte an der Kasse vor und Sie profitieren vom vergünstigten Eintritt. Gültig für zwei Erwachsene. Weitere Informationen: www.chillon.ch

Es gibt viel zu erleben Entdecken Sie die beeindruckenden unterirdischen Keller und Lagerräume, samt Bonivards Gefängnis, welches durch Lord Byrons Gedicht «Der Gefangene von Chillon» bekannt wurde. Erkunden Sie die schönen Schlosshöfe, die grossen Säle und Räume mit Wappen und mittelalterlichen Möbelstücken. Und geniessen Sie eine fantastische Aussicht von den Türmen und vom obersten Stock des Bergfrieds aus.

Damit aber noch nicht genug: Als kulturelle Institution organisiert Chillon das ganze Jahr über Ausstellungen, Konzerte sowie künstlerische und populäre Darbietungen. Ein Besuch lohnt sich immer – und besonders während der Sonderausstellung «Chillon, die Belle Epoque des Plakates» vom 1. September bis 24. November 2013, welche sich den hundert Jahren Werbung zum Schloss widmet; oder am mittelalterlichen Musikwochenende vom

14. und 15. September 2013, an dem Sie A-Capella-Gesänge, Musik aus dem Spätmittelalter und der Renaissance, traditionelle französische Chansons, Tänze und Jonglierkunst erwarten. Lassen Sie sich in eine andere Zeit entführen. Weitere Informationen Unter www.chillon.ch erhalten Sie weitere Infos über die verschiedenen Veranstaltungen, die Geschichte und die Lage des Schlosses.

BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE wELT 94 |

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BARBARA LA FARO

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Nr. 32, 5. August 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Pasta gibt innere Stärke»

Die Bernerin Barbara La Faro singt die Hauptrolle in der Oper «Aida», die am Open-Air-Festival La Perla in Pfäffikon ZH aufgeführt wird. Zum Dampfablassen geht sie ins Kampfsporttraining, zur Erholung in die Berge oder ans Meer.

Bild: Keystone

Name: Barbara La Faro Sternzeichen: Krebs Wohnort: Bern

Wieso leben Sie in Bern? Ich bin hier geboren, und es ist ein guter Ausgangspunkt für Reisen nach Europa. Wo würden Sie gerne leben? Nicht der Ort ist entscheidend, sondern die Menschen und die beruflichen Möglichkeiten. Eine Ferienwohnung am Meer und ein Zimmer in einer Grossstadt wären schön. Beruf und Lebenslauf: Ausbildung als Primarlehrerin, daneben schon Geige gespielt und gesungen. Professionelle Gesangsausbildung in Bern bei Christine Voellmy, weitere Studien in Italien, seit zehn Jahren selbständig erwerbende Sängerin. Auftritte am Maggio Musicale Fiorentino, am Teatro Palma de Mallorca und am Opernfestival in Avenches. Dessen früherer künstlerischer Leiter, Sergio Fontana, ist mein Förderer und leitet jetzt auch das Festival La Perla in Pfäffikon ZH. Mein Ziel: Sich im Leben immer wieder an kleinen Dingen erfreuen können. Was ich mag: Menschen, die sich eine kindliche Offenheit bewahrt haben. Was ich nicht mag: Menschen, die einen angreifen, um eigene Unsicherheiten zu überspielen. Was ich an mir mag: Meine Begeisterungsfähigkeit. Was ich an mir nicht mag: Manchmal bin ich etwas dickköpfig. Mein bester Entscheid: Meine berufliche Selbständigkeit als Sängerin. Meine Lieblingsmahlzeit: Ich geniesse italienisches Essen, speziell die Küche der Emilia-Romagna. Meine Lieblingsoper: Alle Verdi-Opern,besonders «Macbeth». Meine Lieblingsbühne: Geschichtsträchtige Opernbühnen, etwa die Scala in Mailand oder die Metropolitan Opera in New York. Mein Ritual: Ich esse vor jedem Auftritt einen Teller Pasta, am liebsten Hörnli. Das gibt mir innere Stärke. Text: Ralf Kaminski Bilder: Ruben Wyttenbach

www.festival-la-perla.ch

MEINE PROBE

«Mit Maestro Enrico reggioli probe ich für das Festival La Perla. Mit ihm habe ich die rolle der Aida und generell das italienische Opernfach studiert.»

MEIN KRAFTORT

«Auf dem Niederhorn oberhalb des thunersees lasse ich gerne den Blick in die Ferne schweifen und hole mir Inspiration und Kraft aus der Natur.»

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Der ‹rosengarten› in Bern bietet einen einzigartigen Blick über die stadt. Man kann wunderbar sitzen und entspannen.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 32, 5. AUGUST 2013 |

BARBARA LA FARO | 95

MEIN SPORT

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Muay Thai ist ein super Training – und ein guter Ausgleich zu meinem künstlerischen Alltag.»

«Kneipp-Bäder duften gut und sind sehr hautverträglich.»

MEINE BÜHNE

«Im italienischen Busseto konnte ich 2012 im schönen Salone del Museo Casa Barezzi singen, wo einst Verdi seine ersten Konzerte gespielt hatte.»

MEINE KINDHEITSERINNERUNG

«Der Duft eines selbst gebackenen Zopfs.»


Wir versprechen Jay, bis 2020 die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei all unseren Produkten aus dem Ausland einzuführen. Die Migros kümmert sich schon heute um einen artgerechten Umgang mit ihren Tieren – und sorgt mit Partnern wie dem Schweizer Tierschutz STS bis 2020 sogar im Ausland für die Einhaltung der strengen Schweizer Richtlinien. Mit diesem und zahlreichen weiteren verbindlichen Versprechen engagieren wir uns für die Generation von morgen.

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Migros magazin 32 2013 d bl