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Nr. 32, 8. August 2011

BELLA ITALIA.

PIZZA & PASTA 45

Tipps vom PizzaioloWeltmeister. SUCHTPRÄVENTION 34

Bilder Mirko Ries, Vera Hartmann

Saubere Parade

Seit zehn Jahren kämpft der Zürcher Streetworker Donald Ganci an der Street Parade gegen den Drogenkonsum von Jugendlichen.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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4 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

26| Sportlich

Vize-MisterSchweiz 2010 Stefan Tobler ist nicht nur schön, er ist auch sportlich. Mit dem Velo durchquert er ganze Kontinente.

Wichtige Zeugen Es war ein spannendes Jahrhundert, das zwanzigste: In keinem

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros. ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152 Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

anderen zuvor war in so dichter Folge Geschichte geschrieben worden. Das Jahr 1961 war speziell aufregend: In einem aufsehenerregenden Wahlkampf hatten die Amerikaner John F. Kennedy zum Präsidenten gewählt. Der Kosmonaut Jury Gagarin untergrub das Selbstverständnis der USA mit dem ersten Flug ins All. Und die DDR igelte sich ein und zog vor den Augen der entsetzten Berliner Bevölkerung eine Mauer mitten durch die Stadt, ja mitten durch Europa.

Zeitzeugen helfen uns dabei, das Geschehene lebendig zu halten.

Natürlich, die Fakten gehen nicht vergessen. Die Geschichtsbücher lassen sich im Detail darüber aus, wie viele Menschenleben der russische Feldzug der deutschen Armee im Zweiten Weltkrieg gekostet hat oder wie viele Tonnen Bomben die USA über Vietnam abgeworfen haben. Sie geben Auskunft darüber, wer den Siegeszug des Rock ’n’ Roll in den Fünfzigern lancierte und wer mit erhobenen Fäusten auf dem Siegerpodest des 200-MeterFinals an den Olympischen Spielen in Mexiko 1968 stand. und ihre Geschichte bringen uns die Themen wirklich näher. So wie Altbundesrätin Elisabeth Kopp und Publizistin Klara Obermüller, die mit uns in dieser Ausgabe ihre Erinnerungen an den Bau der Berliner Mauer teilen. Zeitzeugen sprechen das Gefühl an und nicht den Kopf.

Vor drei Monaten ist Claude Stanley Choules gestorben. Der 110-jäh-

rige Brite war der letzte noch lebende Soldat, der im Ersten Weltkrieg gekämpft hat. Mit ihm ist eine der letzten Stimmen verstummt, die aus dieser Zeit berichten konnte. Bald wird der Erste Weltkrieg nur noch trockene Geschichtslektüre sein ...

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch ch

Bilder Gerry Nitsch, Marco Aste, Jorma Müller

Doch Geschichtsbücher liefern Daten, kein Leben: Nur Menschen

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DIESE WOCHE

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78| Naturnah

Die Tessinerin Meret Bissegger kocht, was die Natur offeriert. Zurzeit sind dies weisse Melde-Tätschli mit Gierschsalat.

MENSCHEN Mobil Die Berliner Mauer

10 18

Vor 50 Jahren begann der Bau der Berliner Mauer. Zwei Zeitzeuginnen erinnern sich.

Sportlich Seidenraupe

26 28

Der Berner Ueli Ramseier züchtet seit Jahren Seidenraupen. Sein Traum: ein Seidenschal für seine Frau aus eigener Produktion.

INTERVIEW Donald Ganci

34

Der Chef der Jugendberatungsstelle Streetwork der Stadt Zürich über Drogenkonsum an der Street Parade.

NEUES AUS DER MIGROS Beliebte Marke

40

Preisbarometer

43

Eine grosse Studie beweist: Die Migros ist in der Schweiz tief verankert und gehört zu den 20 beliebtesten Marken.

SAISONKÜCHE 10| Mobi Mobil bil Familie vo von Grünigen ist zum ersten Mal im Leben mit einem Camper unterweg eg Das Tagebuch direkt aus dem Wohnmobil. unterwegs.

Bella Italia

45

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Schöne Zähne sind heute fast Pflicht. Ganz billig sind Korrekturen aber nicht.

Auto: Der Volvo V60

100

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Leseraktion Rätsel/Impressum Cumulus

6 9 17 25 33 103 105 107 108

MEINE WELT DJ Mr. Da-Nos

110

Die diesjährige Hymne der Street Parade kommt vom Zürcher DJ Roland Bunkus. Wir haben ihn besucht.

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6 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE «Liebe Migros, unser Sohn Enio (9) geniesst die Wärme des Roten Meeres mit dem Migros Säuli im Arm. Seine Augen schützt die neue Alpina-Sonnenbrille, die jeden Härtetest, Salz, Sand, Kofferdruck und grelle Sonnenstrahlen in der Wüste mit Bravour bestanden hat. Alles ist verewigt mit der neuen Canon aus dem Migros-Fotoshop. So senden wir etwas von unserer Freude an die Migros zurück», schreibt uns Familie Picaiello aus Auenstein AG.

Mit dem Chef im Bergwald

Bäume statt Laptop und Axt statt iPhone: D Die Bildungswerkstatt Bergwald führte mit Mido Midor-Lernenden eine Projektwoche in der Natur durch. Mit von der Partie war auch Migr Migros-Chef Herbert Bolliger.

A

AAAAAAachstellen – es regnete tung!» So tönfast die ganze Wote es Ende Juli che. «Es hat mich laut durch den beeindruckt zu seWald oberhalb von hen, was die LerVals GR. In Zusamnenden der Midor menarbeit mit der in nur einer Woche Bildungswerkstatt alles über den Wald Bergwald fällten gelernt haben», redie Lernenden des sümierte der MiMigros-Industriegros-Chef. Herbert Bolliunternehmens Midor Bäume, pflegger ist Patronatsmitglied der Bilten den Jungwald und legten neue Sichtlich zufrieden: dungswerkstatt Wege in steilen Herbert Bolliger. Bergwald. Die geHängen an. Beim samtschweizerischweisstreibenden Einsatz mit sche, gemeinnützige Stiftung biedabei: Migros-Chef Herbert Bolli- tet seit 16 Jahren Projektwochen ger. Er besuchte die Jugendlichen für Schulklassen und Lehrlingsund legte beim Fällen eines Baums gruppen an. Jugendliche ab der gleich selbst Hand an. Dabei wa- neunten Klasse führen unter der ren es die Lernenden, die dem Leitung von pädagogisch geschulMigros-Chef erklärten, wie man ten Fachleuten Forst-, Alp- und den Baum fällen muss. Naturschutzarbeiten in Schweizer Die Lernenden mussten ihren Berggebieten aus. Durchhaltewillen unter Beweis Christoph Petermann

Migros-Chef Herbert Bolliger (rechts) in Aktion.

Bilder: bab.ch/StockFood, Andreas Eggenberger, Martin/Le Figaro Magazine/Laif

ZAHL DER WOCHE


MIGROSWOCHE August bis Dezemb er 2011

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Bella Italia

Ab nach Italien! Im Rahmen der «Bella-ItaliaWochen» vom 9. bis 22. August 2011 wird ein Hotelplan-Flyer mit vier ausgewählten Italiendestinationen in den MigrosFilialen aufliegen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, sei es eine Clubanlage in einem Naturschutzgebiet der Toskana oder ein Hotel im Zentrum Roms. Zudem gibts bei einem Wettbewerb als Hauptpreis 20 Vespas und 50

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Italianità: Lassen Sie sich von der südlichen Lebensart anstecken.

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Bekannte Stars in beliebten Komödien

FRISCH IN DER MIGROSHLIII

Holzfällersteak Es ist Grillsaison, auch wenn der Sommer ab und zu eine kleine Pause einlegt. Wer, wie Migros-Chef Herbert Bolliger, tagsüber den Wald rodet, freut sich abends doppelt auf ein herzhaftes Holzfällersteak. Das Fleisch stammt aus der Schulter des Schweins. Die ein bis eineinhalb Zentimeter dicken Stücke haben einen Knochen, und ihr Fleisch ist leicht marmoriert. Wegen ihres Fettanteils bleiben die Holzfällersteaks schön saftig. Sie eignen sich hervorragend zum Grillieren und schmecken nicht nur Holzfällern.

Viele der Schauspielerinnen und Schauspieler, die in den Migros-Sondergastspielen auf der Bühne stehen, sind den TV-Zuschauerinnen und Zuschauern bekannt. Dies ist einer der Gründe für die aussergewöhnliche Beliebtheit dieses Abos, das jeweils im Handumdrehen ausverkauft ist. Ferner beruht der Erfolg der Sondergastspiele auf der Wahl der Komödien und Krimis, die das Herz rühren und die Lachmuskeln strapazieren. Alljährlich erfreut sich dieses Angebot sowie das Migros-Abonnement «Musikalische Werke» auf der grossen Bühne einer regen Nachfrage. Wie immer ist der Spielort der Sondergastspiele das Schauspielhaus Basel. Die Stücke stammen einmal mehr von renommierten Autoren. Ziel der beiden Migros-Abonnemente ist es, mit einer Auswahl aus den Bereichen Unterhaltung, Ballett und Oper die Bevölkerung zu Theaterbesuchen zu animieren. Mehr dazu in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel.


9. – 22. AUGUST GESAMTES LÉGER-SORTIMENT

x 0 2 PUNKTE


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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MM 31: «Im Takt des Hufschlags», Artikel über die alten Säumerwege nach Italien.

Realistischer Bericht

Herzliche Gratulation zu Ihrem Bericht über die Säumer. Er entspricht sehr der Realität. Ich durfte im vergangenen Jahr den historischen Säumerzug begleiten. Eine Sonderausstellung im nationalen milchwirtschaftlichen Museum in Kiesen (www.museumkiesen.ch) über den Säumerweg «Via Sbrinz» gibt ebenfalls eine gute Übersicht zu diesem Thema.

Alfred Hofer 3052 Zollikofen

Vor 200 Jahren zogen Säumer über die «Via Sbrinz» von der Innerschweiz nach Domodossola und zurück.

«Warum sollen sich die Jungen Früher hiess es: «An den Pranger stellen» um Politik kümmern, wenn Als ich den Artikel «Etwas grau geworden» sah, musste ich die Alten am schmunzeln und an früher denken: «An den Pranger Sessel kleben?» stellen», hat das damals geheisMM 31: «Der Nachwuchs drängt ins Bundeshaus», Artikel über die Wahlen 2011.

sen. Ist auch richtig so. Warum sollen sich die Jungen um Politik kümmern, wenn die «Alten» teilweise übers AHV-Alter hinaus «am Sessel kleben bleiben»?

Charly Brunner (Jahrgang 1935) 2523 Lignière

Wenn man die Sessionen verfolgt, muss man mit Schrecken feststellen, dass wir je länger, je mehr amerikanische oder deutsche Verhältnisse haben. Wir sind Weltmeister im Kopieren, leider auch hier. Es wird nicht mehr sachpolitisiert, sondern auf den Mann gespielt, und es hat mehr Lobbyisten im Parlament als Parlamentarier.

Charly Brunner, 2523 Lignière

Man bringt keinen Kompromiss mehr hin, sondern jede Partei glaubt, sie habe das alleinige Recht auf die Wahrheit. Die Finanz- und Industrielobbys haben einen so grossen Einfluss, dass diese Gruppierungen die Politik von heute bestimmen. Man macht Gesetze, um sie ein Jahr oder sogar in kürzerer Zeit hemmungslos wieder abzuschaffen. Oder sie werden auf die lange Bank geschoben, in der Hoffnung, der Bürger vergisst den eigentlichen Grund für die Abstimmung. Angenommene Vorlagen werden total verwäs-

sert, oder man droht uns, dass Arbeitsplätze verloren gehen. Ich denke es ist gut, wenn fast niemand mehr zur Wahl geht. Vielleicht werden sich die Parteistrategen irgendwann mal fragen, wieso das so ist. Und vielleicht machen sie dann endlich Politik zum Wohle unserer schönen Schweiz und deren Bürger. Ich denke nicht, dass ich zur Wahl gehe. Ich bin jetzt 66 Jahre alt, und es ist das erste Mal, dass ich nicht zur Wahl gehe. Johann Stutz,

per Mail

MM 30: «La vie en Rosé/Hopp de Bäse!», Spezialnummer über den Röstigraben.

Selten ein Heft derart genossen wie dieses

Ich habe noch nie ein MigrosMagazin so oft in den Händen gehabt und gelesen wie die letzte Ausgabe. Herzlichen Dank für diesen interessanten Beitrag vom Röstigraben.

G. Zahner, per Mail

Herzliche Glückwünsche für diese einmalige Ausgabe mit den tollen Ideen! Selten habe ich ein Heft so genossen wie dieses. Als (Hoch)Deutsche mit Wohnsitz in der Deutschschweiz und einer Ferienwohnung in der Romandie hätte ich auch die eine oder andere Geschichte beisteuern können.

Carola Gilhespy, 6317 Oberwil

KORRIGENDA

MM 30: Zitat der Woche.

Im Zitat der Woche vom 2. August ist der Redaktion ein Fehler unterlaufen. Statt das Foto des Berner Ökonomen Thomas Straubhaar (Bild) haben wir jenes des norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg abgedruckt. Für dieses Missgeschick möchten wir uns entschuldigen.

Redaktion Migros-Magazin

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

J

a, doch, sie seien schon mal auf einem Campingplatz zelten gewesen, erinnern sich Nicole (43) und Hervé (47) von Grünigen dunkel. So um 1988 rum muss das gewesen sein. Seither ist das Paar aus Kappelen BE auf der ganzen Welt herumgekommen. Sie stiegen in Vier- oder Fünfsternehotels ab und entdeckten nach der Geburt ihres Sohnes Ryan (4) den Segen von Hotels mit Kinderbetreuung. Die selbständige Personalvermittlerin und der Bundesangestellte sagen: «In den Ferien lassen wir es uns gerne gut gehen.» Sie mögen Wellness und auswärts essen. Ferien im Wohnmobil verlaufen etwas anders. Auswärts essen findet meist vor dem Camper statt, das Kinderprogramm lautet Spielplatz, und an Stelle von Wellness gibt es Fitness: Tischchen und Stühle herumtragen. In einem Aufruf suchte das Migros-Magazin am 16. Mai eine Familie wie die von Grünigens: an gediegene Ferien gewöhnt, aber einem Abenteuer nicht abgeneigt. Aus über 1000 Bewerbern wurde das Trio aus dem Berner Seeland auserkoren.

Nach vier Nächten auf engstem Raum, mit wenig Schlaf, viel Regen, 1000 Kilometern Fahrt und ein paar Campingbekanntschaften steht für die von Grünigens fest: Sie werden es wieder tun. «Wir planen eine Reise durch Kanada, im Wohnmobil», sagt Hervé von Grünigen. Doch die von Grünigens waren nicht von Anfang an die geborenen Camper, wie das Tagebuch der Familie beweist. Tagebuch Nicole von Grünigen, bearbeitet von Yvette Hettinger Bilder Jorma Müller, Nicole und Hervé von Grünigen

Montag, 16. Mai 2011

Ich sehe den Leseraufruf im Migros-Magazin. Am Abend zeig ich ihn Hervé. Seine Reaktion: «Ja, und …?» Dienstag, 17. Mai

Ich setze mich mit Ryan auf dem Schoss an den Computer und sende ein E-Mail ans Migros-Magazin: Ich bewerbe mich um die Kurzferien mit dem Camper. Donnerstag, 19. Mai

Telefon vom Migros-Maga-

Abenteuer Wohnmobil Normalerweise verbringt Familie von Grünigen ihre Ferien in guten Hotels. Kinderbetreuung inklusive. Für das MigrosMagazin wagten sie sich in einen Camper. Zum ersten Mal im Leben.


MENSCHEN CAMPER

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Grosses Bild: Auf dem Campingplatz des Legolands kommt bei Familie von Grünigen Ferienstimmung auf. Kleine Bilder von links: Ryan ist bereit für das grosse Abenteuer; Mutter Nicole und Sohn Ryan staunen: «Hier hat es sooo viel Stauraum.» Auf der Autobahn ist Hervé von Grünigen auf Augenhöhe mit den Lastwagen.


AKTION

12 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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zin. Die Jury hat entschieden: Wir haben den Wettbewerb gewonnen! Ich bin zuerst einmal sprachlos, und das braucht etwas. Dann erfahre ich, wie es weitergeht: Wir können das Wohnmobil (Womo) am Freitag vor Pfingsten in Baar ZG abholen und am Dienstag zurückgeben. Ich sage, dass ich das mit dem Camper grundsätzlich genial finde. Innerlich fängt es an zu kribbeln, und ich frage mich: «In was habe ich uns da reingeritten?» Hervé weiss ja noch von gar nichts. Wir werden am Montag definitiv zusagen. Oder absagen. Abends besprechen wir die Camperreise, und Ryan meint als Erstes, er wolle damit nach Paris. So weit können wir natürlich nicht fahren, aber es sollte doch etwas sein, das allen Spass macht. Bald ist klar: Wir werden dieses Abenteuer wagen! Freitag, 20. Mai

Zusage an das Migros-Magazin. Montag, 23. Mai

Tartare gibts in Ihrer Migros

Wohin soll denn die Reise gehen? Das Tessin oder Österreich sind mögliche Ziele. Hervé fragt sich, was wir für ein Fahrzeug bekommen. «Können wir damit über Pässe fahren?» Anruf bei

den Vermietern. Frau Burri meint: «Sie bekommen ein schönes Fahrzeug.» Mit Dieselmotor. Wir sollten eine Pfanne oder zwei mitnehmen, und Bettwäsche oder Schlafsäcke. Okay. Jetzt fang ich ernsthaft an, mir Gedanken zu machen, und frage mich immer noch: «Worauf hast du dich da eingelassen?» Ryan hat einen kleinen Schlafsack. Wir nicht. Unsere Duvets werden es wohl tun müssen. Wohin wir fahren werden, weiss ich immer noch nicht. Montag, 23. Mai

Tipps von einer Bekannten, die sich mit Womos auskennt: keine Koffer fürs Gepäck, sondern eher Wäscheeimer. Wir werden unsere Ikea-Taschen füllen. Und je nach Reiseziel: Campingplatz reservieren! Ich weiss immer noch nicht, wohin wir wollen. Wir versuchen zu planen. Was nehmen wir mit? Von den Wanderschuhen über die Badehose bis zum Fleece-Pulli muss wegen des unsicheren Wetters alles mit. Ich finde ein paar Campingplätze im Tessin mit schönen Spielplätzen. Aber die Wetterprognosen für die Südschweiz sind für das ganze Pfingstwochenende katastrophal. Südfrankreich hätte einigermas-


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Ups! Bei Kreuzlingen parkieren die von Grünigens auf Ryans Crocs. Ab nach Legoland. Auf der Fähre von Romanshorn nach Friedrichshafen.

schon souverän.» sen trockenes Wetter. Aber so weit können wir nicht fahren. Ins Elsass? Hervé findet es nicht realistisch, mit dem Womo und Ryan Städte anzuschauen. Mittwoch, 8. Juni

Noch zwei Tage bis zur Abreise. Wir verwerfen das Tessin definitiv. Gemäss Wetterprognose soll es am Bodensee gut bis sehr gut werden. Hervé bittet mich, im Internet eine mögliche Route und Campingplätze zu recherchieren. Donnerstag, 9. Juni

Nun haben wir alles so weit wie möglich gepackt und dabei bedacht: Wir gehen nicht wie sonst in ein Hotelzimmer, wo alles schon da ist, sondern eher in etwas wie eine leere Wohnung. Was brauchen wir zum Kochen? Gewürze, Salatsauce, Abwaschmittel, Geschirrtücher. Dann WC-Papier und ein Sicherheitsgitter für Ryans Bett. Fehlt immer noch die Feinplanung der Route. Wie wärs mit Legoland? Die haben auch ein Campingareal. Ich rufe dort an, und für Pfingsten ist noch was frei. Da ich keine Ahnung habe, wie weit wir am ersten Tag kommen werden, suche ich für die erste Übernachtung Plätze am Bodensee,

sowohl auf Schweizer wie auch auf deutscher Seite. Hervé ist begeistert. Freitag, 10. Juni, 10 Uhr

Wir sind endlich in Kappelen gestartet. Tagwache war zwar schon um 6.40 Uhr, aber wir brauchten viel Zeit zum Duschen und Frühstücken und um alles Wichtige ins Auto zu verfrachten: Bettwäsche, Lebensmittel in der Kühltasche, Ikeataschen. Ich gehe erneut in Gedanken alles durch. Hervé meint: «Keine Panik! Wir bleiben in Europa. Wenn was fehlt, kann man alles kaufen.» Der Gedanke «Auf was haben wir uns da eingelassen?» verflüchtigt sich langsam. Ryan wird ungeduldig, steht immer mehr im Weg, will Aufmerksamkeit. Bei wunderbarem Wetter und bereits 18 Grad nähern wir uns Baar ZG, wo das Womo auf uns wartet. Und dann sehen wir zum ersten Mal den Camper von innen. Genaue Instruktion, was wo ist, wie man das Abwasser ausleert, wie die Toilette funktioniert und so weiter. Man darf keine Milch in den Abguss des Waschbeckens giessen. Darauf meint Ryan leise zu mir: «Mami, dann können wir ja den Schoppen gar nicht waschen, was machen wir denn?»

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14 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Der Camper war für vier Tage das Reich der Familie von Grünigen.

Ob mit Mama bei den Fischen, alleine auf dem Wasser oder mit Papa bei den Piraten: Ryan gefiel es im Legoland.

Um 13.30 Uhr starten wir mit unserem Camper Richtung Zürich. Wow, da sitzt man fast so hoch wie in einem Lastwagen! Jetzt noch das GPS auf Kreuzlingen einstellen und die erste Fahrt geniessen. Hervé lenkt das Gefährt souverän. Kurz vor 17 Uhr: Ankunft auf dem Campingplatz Fischerhaus in Kreuzlingen. Ohne Reservierung finden wir noch Platz. Ich würde den Camper kaum in die zugeteilte Lücke reinbringen, aber Hervé macht das wie ein Profi. Nachdem alles installiert ist – Sonnenstore ausgefahren und ihre Beine fixiert, Stühle und Campingtisch aufgestellt –, merke ich drinnen, dass wir eindeutig schräg stehen. Denn die WC-Türe klappt immer auf. Also draussen alles wieder abräumen, Sonnenstore einfahren, Motor an und manövrieren. Nun sieht es gut aus. Oder? Nein, wir stehen

immer noch schräg. Und da sehen wir: Das eine Rad ist direkt auf Ryans Croc-Schuhen parkiert. Also nochmals manövrieren, Crocs weg, auf die Klötze rauf, und dann stehen wir endlich gerade. Freitag, 10. Juni, 18 Uhr

Wir sind installiert und kundschaften den Campingplatz aus. Ryan mit seinem Trottinett ist auf der wunderschönen Uferpromenade neben dem Campingplatz fast nicht zu bremsen. Das Fleisch fürs Abendessen grillen wir auf dem öffentlichen Grill zwischen Rezeption und Spielplatz und geniessen es bei schönem Wetter vor dem Wohnmobil. Abwasch im Gemeinschaftsraum. Danach wollen wir den Compi rauffahren, suchen aber vergeblich einen Adapter für den Stromanschluss. Nach einem Gutenachtkuss geht Ryan rauf in seinen Schlafplatz, kommt dann

«Beim Campen geht man nicht sehr zeitig ins Bett und schläft auch nicht aus.» wieder runter, will sehen, was wir machen, später will er in unserem Bett nächtigen. Aber das Einschlafen will einfach nicht klappen. Die Campinggeräusche sind zu laut. Erst nach 22.30 Uhr wird es ruhiger, und Ryan kann endlich einschlafen. Als es nach 23 Uhr an-

fängt zu regnen, ist das so laut, dass ich befürchte, er wache wieder auf. Aber nein, Glück gehabt. Auch die Wasserpumpe, die wir beim Zähneputzen aktivieren, ist ziemlich laut, aber Ryan schläft. Jedenfalls bis 3.30 Uhr. Da muss er auf die Toilette und will, dass ich


MENSCHEN CAMPER

bei ihm oben schlafe. Also zügle ich zu ihm. Um 6 Uhr setzt der Regen wieder ein. Das war etwas wenig Schlaf.

Bilder Jorma Müller

Samstag, 11. Juni

Nach dem ersten Kaffee holt Hervé die vorbestellten Gipfeli im Campingladen. Es regnet immer noch, aber unser erstes Frühstück im Camper ist gemütlich. Wir besprechen die weitere Reise und reservieren im Legoland im deutschen Günzburg einen Platz. Wir kaufen einen Adapter, ein paar Kleinigkeiten zum Essen und eine Blume für den Tisch im Camper. Dann gehts Richtung Romanshorn. Warten auf die Fähre. Kaffee trinken und Schlendern durch den dortigen Flohmarkt. Auf der anderen Seeseite angekommen, kann Hervé endlich testen, was in dieser Kiste drinsteckt, und tatsächlich: Sie hat Power. Wir

entdecken weitere Vorteile eines Wohnmobils: Auf jedem beliebigen Parkplatz kann man auf die Toilette oder Durst und Hunger stillen. Alles griffbereit dabei. Danach schön wieder die Türen richtig verriegeln und alles verstauen. Sonst fliegen einem die Sachen um die Ohren. Oder es scheppert. Nach 17 Uhr Ankunft auf dem Campingplatz Legoland. Während Hervé mich instruiert, wo die Klötze zu platzieren sind, möchte Ryan gleich auf Entdeckungstour. Nach dem Parkieren gehts deshalb gleich ins Feriendorf: viele Spielplätze, eine Holzspielburg, ein Holzspielschiff, eine Piraten-Minigolfanlage und, und, und. Sonntag, 12. Juni

In der zweiten Nacht haben alle schon viel besser geschlafen. Nach einem ersten Kaffee holt Hervé Brötchen, und wir essen gemüt-

lich Zmorge bei wunderschönem Wetter vor unserem Womo. Dann gehts in den Park, wo wir tolle Stunden verbringen, alle haben Spass. Um 19 Uhr sind wir zurück im Feriendorf und verlängern die Miete unseres Platzes um eine Nacht. Beim Campen geht man nicht sehr zeitig ins Bett, und man schläft morgens auch nicht aus … Montag, 13. Juni

Tagwache schon kurz vor acht. Es regnet. Es ist schon fast ein Ritual, dass Hervé nach dem ersten Kaffee Brötchen holt. Bei diesem Wetter muss man im Park nicht lange anstehen. Zwischendurch kommt die Sonne hervor. Trotzdem: Gemütlich vor dem Wohnwagen zusammensitzen geht nicht. Im Wohnmobil kann man aufrecht gehen und stehen, man ist im Trockenen, hat eine Küche und für alle Fälle sogar eine Hei-

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zung. Alles grosse Vorteile gegenüber einem Zelt! Allerdings bleiben bei schlechtem Wetter auch die Kochgerüche drinnen. Dienstag, 14. Juni, 8 Uhr

Unsere letzte Nacht im Wohnmobil war sehr angenehm. Nach dem Frühstück müssen wir packen, denn heute gehts wieder nach Hause. In Baar ZG angekommen, laden wir unser Zeug aus, putzen das Womo und tanken. Als wir in unseren PW steigen und uns auf den Weg ins Bernbiet machen, dunkelt es schon. Es war eine schöne Erfahrung. Obwohl es ziemlich eng war und wir kein Wetterglück hatten, werden wir es wieder machen – mit einem neuen Reiseziel. Das Wohnmobil wurde kostenlos zur Verfügung gestellt von Burri Motorcaravan in Baar ZG. www.motorcaravan.ch


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tillo de Paso Alto warten auf Ihren Besuch. Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 6. Tag: Madeira (Portugal). Die Insel Madeira, von Ihren Bewohnern liebevoll «schwimmender Garten» genannt, ist von atemberaubender Naturschönheit. Vulkanische Ursprünge und ein ganzjährig mildes Klima schufen eine üppige Vegetation, in der nicht zuletzt der berühmte Madeira-Wein angebaut wird. Aufenthalt von 8 bis 17 Uhr. 7. Tag: Erholung auf See. 8. Tag: Malaga (Spanien). Die lebendige Stadt ist ein einzigartiges architektonisches Zeugnis der jahrhundertelangen maurischen Herrschaft über die Iberische Halbinsel. Aufenthalt von 8 bis 19 Uhr. 9. Tag: Erholung auf See. 10. Tag: Barcelona (Spanien)–Schweiz. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Linienflug nach Zürich.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

FRAU DER WOCHE

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BAUERNSTERBEN

«Die Entwicklung kann nicht aufgehalten werden»

Bilder Sigi Tischler/Keystone, Lukas Lehmann/Keystone, southwestphotobank.com/P.K. Weis/AP/Keystone, File, Martial Trezzini/Keystone

Kämpfergeist Sie musste beim Gehen gestützt werden. Trotzdem liess es sich die Anfang Januar in Tucson durch ein Attentat schwer verletzte US-Kongress-Abgeordnete Gabrielle Giffords (41) nicht nehmen, in Washington persönlich Ja zum billionenschweren Sparpaket zu sagen. Der Kompromiss, der die USA vor dem Bankrott rettet, sollte nicht wegen einer fehlenden Stimme scheitern. Amerika hat eine neue Heldin.

MANN DER WOCHE

Für den Franken Gross war die Erleichterung im Land, als Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand (48) Massnahmen ergriff, um den starken Franken etwas abzuschwächen. Die Wirkung kam prompt: Der Wechselkurs zum Euro stieg. Ob der Erfolg hält, wird sich zeigen. Gesichert ist, dass Hildebrand ein persönliches Opfer brachte. Um die Massnahmen einzuleiten, musste er kurzfristig eine Einladung zur Jungfraubesteigung absagen.

Zum ersten Mal ist die Anzahl der Bauernhöfe in der Schweiz unter 60 000 gefallen. Laut dem Thurgauer SVP-Nationalrat und Präsidenten des Schweizer Bauernverbandes Hansjörg Walter (60) ist das zwar für die Betroffenen bitter. Es sichert aber das Überleben der verbleibenden Landwirtschaftsbetriebe.

der Betriebe aufhörten. Die Entwicklung kann nicht aufgehalten werden. Aber wir versuchen, sie sozialverträglich zu gestalten, mit einer Strukturwandelquote von rund zwei Prozent. In den letzten Jahren lag sie bei 1,5 bis 2 Prozent. Unser Ziel ist, dass Betriebsaufgaben mit einem Generationenwechsel zusammenfallen.

Hansjörg Walter, in der Schweiz gab es Ende 2010 nur noch 59 065 Bauernbetriebe. Macht Ihnen das Sorgen?

Betroffen sind viele Biobetriebe. Wie ist das vereinbar mit den Konsumentenwünschen?

Ja und nein. Es war absehbar. Die Landwirtschaft befindet sich in einem Strukturwandel wie andere Wirtschaftszweige auch. Der Bundesrat will künftig keine Direktzahlungen mehr an Kleinbetriebe leisten. Das wäre das Aus für weitere 8000 Betriebe bis 2017. Der Bauernverband möchte die Grenze tiefer setzen, sodass nur 3500 bis 4000 Betriebe betroffen wären.

Die Umstellung der Bauernbetriebe auf Bio stagniert. Bio Suisse hat sehr strenge Anforderungen. Die muss erfüllen, wer dieses Gütesiegel will. Die Bundesnormen sind weniger streng. Gerade im Biobereich gibt es sehr viele kleine und mittlere Betriebe. Die stehen unter grossem Druck und geben auf, weil die Rentabilität zu klein ist. Und wie wird die steigende Nachfrage nach Bio erfüllt?

Die Betriebsaufgaben sind nicht rein wirtschaftlich planbar. In einigen Regionen ist die Bewirtschaftung bereits gefährdet. Gerade in Berggebieten werden schon jetzt mehrheitlich nur noch Flächen bewirtschaftet, bei denen das mechanisch möglich ist. Das führt zu einer Verwahrlosung der Landschaft.

Auch Biobetriebe werden grösser. Die Produktion ging darum kaum zurück. Zum Teil wird mehr importiert. Im Ausland dürfen einzelne Kulturen biologisch bewirtschaftet werden. In der Schweiz muss ein ganzer Hof die Anforderungen des biologischen Landbaus erfüllen, um das Zertifikat zu bekommen. Das ist vor allem bei der Umstellung auf Bio im Früchte- und Gemüsebereich ein Problem.

Ist das «Bauernsterben» ein natürlicher Prozess?

Müsste Bio Suisse seine strengen Anforderungen lockern?

Wirtschaftsfachleute finden, es habe immer noch 20 000 Bauernhöfe zu viel.

Im Zuge der Mechanisierung und Produktivitätssteigerungen eigentlich schon. Es gab vor allem in den 80er-Jahren Phasen, in denen jährlich bis zu drei Prozent

Grösstmögliche Flexibilität ist ein Wunsch des Bauernverbandes. Wir möchten die Einstiegshürden tiefer ansetzen. Im Milch- und Fleischbereich ist das

Umsteigen auf Bio viel einfacher. Darum ist hier das Angebot genügend gross. Einige Bauern bezeichnen sich bereits als Landschaftsgestalter mit Viehhaltung als Hobby. Ist das die Zukunft?

Nein. Der Bauernverband will eine produzierende Landwirtschaft. Man darf nicht vergessen, dass auch die nachfolgenden Verarbeitungsstufen auf einheimische Rohprodukte angewiesen sind und sehr viele Arbeitsplätze betroffen sind. Ist das klassische Bauernbild ein reines Klischee?

Es stehen immer noch Familienbetriebe im Vordergrund. Aber Bauern sind auch kalkulierende

«Die heutigen Bauern sind auch kalkulierende Unternehmer.» Unternehmer. Das müssen sie sein, um zu überleben. Ihre Imagewerbung suggeriert, jedes Rüebli, erst recht jedes Bio-Rüebli, werde einzeln von Hand geerntet.

Das ist legitim, die Schweizer Bauern wirtschaften naturnah. Der Konsument mag und sucht traditionelle Werte – und Lebensmittel aus der Schweiz haben nun mal auch einen emotionalen Wert. Interview Ruth Brüderlin


18 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

r h i h c a f n i e n e b a « Sie h » t r e k r e k e g n i e Volk

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t un mächten besetz ologie, Seite 20). on war (siehe Chr mmer hindurch Den ganzen So scharenweise ger flohen DDR-Bür li waren es über Ju im , in die BRD . Als im Morgen30 000 Personen ust einige Zehnug grauen des 13. A isten und Soldaiz ol sp lk Vo d tausen n Ostsektor der de , en nn ga ten be nn und eine Tren Stadt abzuriegel , war das denen mauer aufzubau für die Bevölkeck noch ein Scho tmächte. es rung und die W m Vortag noch zu s bi An der hlässigen Sektorc du s problemlo re lten sich kleine rengrenze spie men ab: Menra und grössere D r Sekunde noch te tz le in e di schen, h die dichter wer versuchten, durc gen in den freiun denden Absperr ngen, West- und la ge t en Westen zu sich unerwarte e di , Ostberliner er au M r de falschen Seite über auf der und einen Weg zurück n ne io at ik bl Pu befanden tungen und Elisabeth stal Wesen kommunistischer und suchen mussten. en lt ol w h ic tl ps eine e. das igen war für die Kop sich Kopp gerade totalitärer Systeme informiert t, lin . er W B s an H d sie un is ner kleinen liebsten mitgere e besondere Stadt, hatten m Berei n am e vo är , w ln ch ge «I zü di ner vo Küsnacht ZH in d musste sich um dort 1959 auf ei Dachwohnung in es Häuschen in aber jeman das Haus kümmern, in doch nat organisierten Informaig Se d ein erst halb fert ber dann erreich- Zügelei un Bauarbeiter ein- und liner eise kennengelernt – und h A sr . ic H on : dem tägl u war ti Feldmeilen Z f ineinanderrende Nachricht » Der Mauerba muss sich Hals über Kop fünf Tagen tö n. rs ge ve in sg ne ei au e si e te für Kopp. «Das bt. «Ich kam nach das DDR-Regim In Berlin hatte r Mauer begon- ein Schock tellen: Sie haben ein- verlie t wieder nach Hause, es war rs ne verlob ersten mit dem Bau ei 13. August 1961. man sich vo eingekerkert.» ebe auf den Li h ic lk r kl Vo ir de r w ar ih w p. Die fach nen. Es 1961 befand sich Blick», erzählt Elisabeth Kop ndere fort alles steer so m ss m lie So n an Im M beso kt des «Mein ersollte über die f dem Höhepun und flog nach B hen und liegen önlichen Augen- die Welt au s. Das Säbelrasseln Reise ion der Stadt informieren, in eg rs lin, um einen pe », erinnert sich Kalten Kri r Sowjetunion und den Situat artung, dass die Teilnehen de r Erw zwischen schein zu nehm n (74). zuvor ste- de zu Hause in den Medien und en at on M n de ti in rä er die Altbundes p, der 2009 ver- USA war worden. Der Fokus lag m darüber ge Veranstaltungen er an ut la g ti ut Hans W. Kop de s teten. s im Präsidium de , der ehemaligen starb, war damal ungsdiensts, ei- auf Berlin stadt, die seit Ende des berich är pt Schweizer Aufkl die mit Veran- schen Hau n, io at is an ner Org

E


MENSCHEN BERLINER MAUER

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➌ ➊ Elisabeth Kopp

linmit einem Ber r Buch in ihre Wohnung: Kurt Tucholskys er «Republik wid ». Willen

➋ Westberliner

schauen über tete die neu errich e di Mauer auf Ostseite.

➌ Ein Soldat de

r

DDR wagt am 61 15. August 19 una er B r an de e ss ra St er den Sprung in den Westen.

➍ Die Mauer wächst: ein Ostberliner Bauarbeiter am Werk.

➎ Fenster

und Hauseingänge an der Grenze werden zugemauer t.

n e h e t s s e l l a t r o f o s s s e i l n n a M n «Mei » . n i l r e B h c a n g o und fl Elisabeth Kopp

, Altbundesrät

in


MENSCHEN BERLINER MAUER Chronologie

m Ende des 1945: Nach de riegs wird Zweiten Weltk svier Besatzung Deutschland in lt, die von den zonen aufgetei verwaltet Siegermächten alige Hauptem werden. Die eh hält einen stadt Berlin er falls und wird eben us Sonderstat , or kt se nen Ost aufgeteilt in ei nion, n der Sowjetu vo rt kontrollie estsektor, und in einen W n den USA, kontrolliert vo . und Frankreich Grossbritannien

➊ Foto ler mit einem Klara Obermül n: rli be st O an ➊ Erinnerungen beim Alexanderplatz. s m ur ht se des Fern n aus zu ar von Ostberli w ng tu re rt Ve Schweizer eie Welt. ➋ Die Fahne der R-Bürgern als Symbol für die fr D D lt sass sehen und ga dem Professor

eutschland wird 1948: In Westd , ark eingeführt die Deutsche M n io at ok als Prov was der Osten on ni tu Sowje empfindet. Die ch fahr tswege na Zu e di t blockier e ht äc tm es W die Berlin, worauf . en er si ni ga or eine Luftbrücke werden die ng la e at on M Zehn tberlins durch Bewohner Wes üge mit Lebens pausenlose Fl en st O gt, bis der mitteln versor e e Zufahr tsweg di d nachgibt un wieder öffnet.

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

«Nach O st b e r l i n z u ge h e n h a tt e d e n Ru c h d e s Verbotenen.» Klara Obermül

ler, Publizistin

/PresseG-Images, Wolf Keystone (5), AK

und Informatio

nsamt der Bund

esregierung

en ds Jus- te.» Neb d beobng Deutschlan 1949: Die Teilu Die 22-jährige Iklé ein Parteifunktionär un enten. en on tz es W n de In eth Stud wird besiegelt: Studentin Elisab einzige achtete intensiv die rlich auf, undesrepublik en natü t», die entsteht die B war, «wie so of e. Sie war ein- «Und wir fiel ter als die andeRD), in der äl Deutschland (B Frau in der Grupp wegen ihres ein bisschen kleidet. Er fixiersche Demoge n h stzone die Deut de ic O war im or tl w es w n n, de re la ge mals 21-Jährige Berlin und mir ngarnda publik (DDR). t, U ie ei Re e Z D e di e ch r nz is fü at ga kr ts e d stmals in te uns di .» Engagemen als Bundeslan Frühling 1961 er epunkt einer denen einige Schweiss runter Westberlin wird n rli öh be H flüchtlinge, von chlagung des lief der kalte i auch gewesen, st s ndelt, O gewesen, al rs se der BRD beha chland mit nach der Niede die Sowjets Unheimlich wie, das Recht sei DDR. r de t ad se durch Deuts natürlich st ei pt R au H h n rc ird re w du hö zu ds . Und Sätze Aufstan pf einer Freundin ler dabei auch eiz Aufnahme e Waffe im Kam en ül nd rm lte 1956 in der Schw«Der Aufstand eine wichtig unismus gegen be ha O an r besuchte m . 1961: Wegen de aren fast jeden w R ir DD gefunden hatten mich elektri- für den Kom «Danach gingen r «W . de s in rl au t be st ch lu O nf se e billig Mas ten. n in Ungarn hatt en. Man konnte einan- den Wes ieder zurück auf die t e mit dem Sege üb m ch dr gi g ni Re Ta te s nn da ko ut ba d Platten wir rasch w siert, und ich entlang essen, Bücher un tervorstellun.» Damals, das andere Seite.» r Sowjetunion en de lf he er s al au ea M rs de enze eine an den Tag kaufen sowie Th amals war es t vergessen, seider Sektorengr Erinnerungen ch die ZürD ehrsrk dürfe man nich on und der Ve . lin er B h gen besuchen.» , in die von hat au ni mitten durc t, pp ht ka ic ge le en die Sowjetu s reelle Bedro- des Mauerbausn Klara Obermülwerden noch ganz al verbindungen tete Zone zu cher Publizisti natürlich, wie Kommunismus worden. t. er au m n Sowjets verwal stberlin zu ge de zu r ar te w n ns de ch Fe «I un . pf 1) hO ler (7 hung em kommen. «Nac Ruch des Verrzen Begegmals, entsetzt. n Neben einer ku igen Regie- die meisten da ganze Stadt n ge de an e el tt at on gehen ha mal , eine uns 1989: Nach m nung mit dem da eister Willy Der Gedanke er teilen zu wolDas hat es für geund Fluchtn n. ne ne te tio ra bo st on au rm Dem lich reizvoll renden Bürge allem auch ein durch eine M schlicht grotesk. andere ostnatürlich zusätz ar auch neuegungen über ir r w m vo r be en ih hi t is sc e t di w n, nd et le Bra öffn macht. Und ich ein persönberlin in Erin- Aber es kam noch etwas Persön päische Länder st ro O eu ch r na be ug ir em fl m ov in Aus s 9. N gierig, wollte ontrast zu West- liches dazu: Ich hatte geplant, r R am Abend de K DD er «D . n, weil ich die ss ng he da ru , ac ne Semeste s Bild m östliche n he ie ei , als klar wird lic r D er fü .» au t M m bs e or er di en H d auf alles, em aatschef berlin war erliche Hetzjag kam, nie ern, we- dies tberlin zu studieren. Die rg sowjetische St od bü m ue er ne r ig de en w sten in Wes d Seite war schow keine was aus dem O nnte.» e Leute, fand Anmeldefristen liefen – un Michail Gorbat ng zu ko üt n d st niger sauber, di gniert. he ie er ie r Unt nachvollz rmüller entsch si Intervention zu uch Kopp, wirkten re ter anderem nun das.» Obe h schweren Hert. an pl Durch den Bes der es m gi un Re lic s en ss de ie ar w hl sc ir in , «W sich entstand die Idee burg, weil Berlin ldt-Universität der ie w ird an der Humbo eine Einfüh- zens für Ham der brenzligen w d an hl in ts 1990: Deutsc und haben uns r Juristen ge- ihr angesich cher erschien. erneut Hauptlin er B t, ig si in fü re un ng ve zu su s le al or ge sv La ng ru das interessierstadt. setzt, weil uns

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Griechenland Traumreise mit kleiner Kreuzfahrt im Mittelmeer. Einmalige Fahrt durch die schönsten Gegenden des klassischen Griechenlands. Grandiose Natur und interessante Kultur.

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Nicht inbegriffen:

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Zuschlag Aussenkabine Fr. 95.–

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MENSCHEN BERLINER MAUER

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

| 23

➊ Neugierige

am Kinder wagen 61 19 st gu 23. Au er einen Blick üb ch ri er ch is fr die ch tete Mauer na Ostberlin.

➋ Ängstlicher

Blick zu den Kollegen: Ein ldat DDR-Grenzso en ng Ju m ne hilft ei lhe ac St n de über draht.

geschossen nzwachen an re G dt an es ➊ ichtig die G waren. ch tet, wie w e war, weil man von worden nde stand die Mauer au e di e, rt ze on Am E en und K haft für si e immer die waren. «Al- sc ren. Dar- sung den Erbauern ge Stadt zu studie en des immer gut besucht ziemlich der anderen Seit f dem Dach nicht, wie von igkeit, sondern au es aus wurde weg aber im les in allem waren er unpoli- Schweizer Fahne Symbol für plant, für die Ew Jahre. Am 9. , s ab ts , da ch en – ni ch h ar sa Sa r gerade für 28 wehen Mauerbaus zw hte Obermül- harmlose h nie.» der DDR.» nu ember 1989 fiel das marode ic lb rl ha tü er na ss e ac au si t m el en Nov ne W tisch war Herbst 1961 r hängt des- ei Mitarbeiter der Vertretung DDR-Regime gewaltlos in sich aus einen einKlara Obermülle uf an, eine am ler von Hamburg ch Westberlin öffnete als ganz nah dran en, die Mauer e der R wöchigen Trip na r politischen halb bis heut n des Ostblocks waren dam d konnten die Re- zusamm s Ende des Eisernen da zu un ti für ein Seminar t. Nur etwas Sympathisan . «Damit muss Mauerbau evölkerung verfol- sich, und mitten durch Europa in ad B se gs r St r an de zu de rh on en n Vo ti es gew dem em Situatio n, ak elt. «Ich sass vor es Jahr war verer zitiert in sein gt die Publizisti mehr als ein halb letzten Auf- ich leben», sa Motivation eine gen. Widm nem Bericht nach war besieg zu Hause in Zürich r m gangen seit ihre en der Mauer «obwohl meine h habe mit der Buch aus eimit Mühe konnten Fernsehe heult», erzählt Klara Ic eg ur . be ha ge «N enthalt, aber w «Es war nur andere war fnung Bern: schaften der Westberli- und üller. «Es war überwältiof H e di h . lic rs ng de DDR ursprü warte Oberm war alles an s- Hundert die aufgebrach mals hätte ich er s, ein antifaschi izierter, auf die schon viel kompl gehen.» Der auf ein andere land verbunden. ner Polizei n abhalten, die ost- gend. Nie h das noch erleben ic ch andere Seite zu unterirdisch tisches Deuts lusion war, weiss Menge davo acheldrahtverhaue tet, dass uch Altbundesrätin A Il St te n .» lg ne he fo de ei s sc er ür w ut s da Zugang iedrichs- Das ute. Aber hinterher ist de d Strassensperren zu stür- Kopp sass mit ihrem Mann vor Fr of nh ah B n o un ich he durch de ochen danach r, in Brüssel, w genauen Konklüger.» men.» In den W Schweizer in dem Fernsehe nde besuchten. strasse, und mit ungemütliche man ja immer e de Freu ertretung fanden sicherdi V trollen. «Eine l Polizei und Nie- sie gera en es in den Nachrichr e n iz e ge w di ür ch S kw ie al D hört einem m e Situation, über l, etwas Ung Gebiet «Wir halteten den Fernseher in as tl ch «D r. lü F de ie te w üh rg ef o acht war mandsland ch- ten, sc immer das G n wenig Angst ve rs fizielle Schweiz n- musste wegen der aufgebra t ein, sassen fast die ganze N uns of Ei e n. di tu h zu uc s A te ch el ro re d freuten ch dabei.» Mauerbau konf erliner abgerieg gebannt davor un Ralf Kaminski war natürlich au viele kulturel- mit dem idmer (62), Histo- ten Westb hlt Widmer. xt Te mit.» ert. Paul W erden», erzä Obermüllers Lanz führten ti r und früherer Leiter der w Die Liegenschaft der EidgeR Bilder Christian D D r zu e ke ri u ri na len Bezüg ze ei e ge nd sich somit 75 für vier Jahr lle der Schw dazu, dass sie 19 r Gesellschaft Aussenste haft in Berlin, hat nossen befa n Absperrungen; aft er Gesandtsch sc de *«Die Schweiz it m das Präsidium de nahm – eine schen Bot Buch* geschrieben. zwischen n g Neue te rla er n Paul Widmer, Ve hweizer durf Schweiz-DDR üb sich um den darüber ei nte und arbeitete nur die Sc ialausweis hinein. in Berlin», ng, 1997. e oh itu Organisation, di ch bemühte. Widmer w 1999 in der Vertre- einem Spez ziges bewohntes Zürcher Ze s us in ta bi E rkulturellen Aus oder weniger von 1992 itten im Zentrum Und als d breit war die Ve r m «Ich bin da meh be die politi- tung, die h bei der früheren Haus weit un der erste Anlaufna ch , ha w w w.migrosmagazin.ch reingeschlittert eifellos unter- und ganz . «Es gibt kein ande- tretung au DDR-Flüchtlinge. sche Tragweite zw der Illusion Mauer liegt der Schweizer Dip- punkt für von Zeitzeugen geellschaft Infos zur Ges h t schätzt und mic nne von Willy res Gebäude so viel Geschichte Widmer ha e Schweizer Diplound Schweiz-DDR s Si hingegeben, im ik etwas zur lomatie, da , sagt Widmer. Und hört, dass di ste Hilfe leisteten, rischen ze zum Schwei Er lit n, Brandts Ostpo Europa beizu- in sich hat»ichte begegnete ihm maten gar nst. te ie ch sd au Aufklärung undete auft Entspannung in ellschaft holte diese Gesch und Tritt. «Frühere wenn Verw ucht von den DDRt Fl tragen.» Die Ges d Musiker in auf Schrit r haben mir berich- die auf der ge un DDR-Bür Schriftsteller ganisierte Leor z, ei hw Sc e di


Migros-Magazin 32, 8. August 2011

BILD DER WOCHE

| 25

STARK UND FREI

Bilder Jeff McIntosh/The Canadian Press/Keystone, Philipp Ebeling

Dieser Hirsch ist bei der Nahrungssuche in ein hohes Rapsfeld nördlich der kanadischen Stadt Cremona in der Provinz Alberta geraten. Der Wahlspruch der Provinz lautet «fortis et liber», was so viel wie «stark und frei» bedeutet. Starke Nerven behielt auch der Hirsch. Er fand kurz darauf den Weg aus dem Feld. Allerdings nicht ganz frei von gelben Blüten im Fell.

FRAGE DER WOCHE

Warum wird es Passagieren in Neigezügen schlecht? Schuld sind weder die Geschwindigkeit noch der Grad der Neigung. Der Grund: Die Wagen neigen sich nicht genau dann, wenn der Zug in die Kurve fährt, sondern kurz davor. Das Gehirn empfindet den verzögerten Ausgleich der Zentrifugalkraft als unnatürlich. Dem Passagier wird übel. Die SBB erhalten deswegen nur wenige Reklamationen. Sie überlegen sich trotzdem, bei der nächsten Generalrevision der ICN-Züge das Problem anzugehen. Motorradfahrern wird übrigens auch auf kurvenreichen Strecken nie schlecht. Sie neigen sich genau in der Kurve. Andernfalls riskieren sie einen Sturz.

ZITAT DER WOCHE

«Ich sage immer: Falls die Welt untergeht, wird es in Uri erst drei Tage später passieren.» Dieses als Lob gemeinte Bonmot äusserte der amerikanische Historiker Jonathan Steinberg in einem Interview mit der «Weltwoche». Steinberg erwies sich als pointierter und äusserst fundierter Kenner der Schweiz.


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Pedaleur mit Charme

Stefan Tobler ist der vielleicht sportlichste Kandidat in der Geschichte der Mister-SchweizWahlen. Der zweitschönste Schweizer von 2010 ist ein passionierter Biker und spult jährlich Tausende von Kilometer herunter. Als Nächstes steht ein 80-Stunden-Rennen in Frankreich an.

D

ie Idee war – wie so viele verrückte Unterfangen – in einer Bierlaune geboren. Wie wäre es, von Zürich bis Berlin auf dem Wasserweg zu reisen? Und nicht etwa Motor getrieben, sondern mit einem Pedalo? Der Zürcher Stefan Tobler (30), VizeMister-Schweiz 2010, und der Ustermer Schulleiter der Swiss Marketing Academy, Hansruedi Knöpfli (45), waren hin und weg von diesem Gedanken. Das 1400 Kilometer lange Abenteuer sollte auch einen nachhaltigen Effekt haben. Knöpfli und Tobler entschlossen sich, mit der Aktion Geld für zwei Kinderhilfswerke zu sammeln: einerseits für Kovive.ch, ein Schweizer Kinderhilfswerk, andererseits für dragonflycambodia.org, ein von Schweizern gegründeter gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Projekten in Kambodscha. Rund 40 000 Franken kamen dank Sponsoren und Privatpersonen zusammen. Am 29. Mai wasserten Stefan Tobler und Hansruedi Knöpfli unter schmissiger Begleitmusik der extra angereisten Guggenmusik

«Troubadix» aus Wädenswil ZH in Zürich ein. Am geschichtsträchtigen 17. Juni (Volksaufstand der DDR 1953) traf das Duo nass, aber glücklich am Spreebogen in Berlin ein. Für den in Wädenswil aufgewachsenen Stefan Tobler ein weiterer Meilenstein in einer Liste unzähliger Abenteuer. 2005 nahm Stefan Tobler am längsten und härtesten Radrennen der Welt teil, der Tour d’Afrique. 12 000 Kilometer von Kairo bis Kapstadt. Zehn Länder in vier Monaten, von bitterster Nachtkälte bis zu unerträglicher Mittagshitze. Stefan Tobler beendete die Tour als Drittplatzierter. Noch heute glänzen seine Augen, wenn er von dem unbeschreiblichen Glücksgefühl erzählt, «diesen Wahnsinn» heil und gesund überstanden zu haben. Und gesund ist bei Stefan Tobler nicht wirklich eine Selbstverständlichkeit.

Schon als Bub mit dem Velo durch die ganze Schweiz

Der gelernte Feinmechaniker kam vor 30 Jahren als Kind einer deutschen Mutter und eines Schweizer Vaters in einem Vorort von Johan-

nesburg in Südafrika zur Welt. Mit einer Hüftdysplasie, einer angeborenen Fehlstellung des Hüftgelenks. Neugeborenenversorgung wie in der Schweiz gab es dort in den 80er-Jahren nicht. Stefans Problem wurde erst klar, als der Kleine mit zwei Jahren immer noch nicht richtig lief. Die Eltern wollten eine Schweizer Schulbildung für Stefan und seine jüngere Schwester, und so kehrte die Familie Ende der 80er-Jahre nach Wädenswil zurück. Untersuchungen im Kinderspital zeigten: Irgendwann braucht der Bub ein künstliches Hüftgelenk. Aber erst, wenn er ausgewachsen ist. Bis dahin würde das Kind keinen Sport machen können. Das wäre zu schmerzhaft. Doch der junge Stefan Tobler entdeckte das Fahrradfahren. Schon als Elfjähriger war der Bengel nicht zu halten. Die Eltern erlaubten ihm, jeden Sommer und jeden Herbst zwei Wochen mit dem Rad alleine die Schweiz zu erkunden. «Etwas zu erleben, das Abenteuer, eine Herausforderung zu bestehen, das war meine Antriebsfeder», erzählt Tobler. «In-

EIN MANN FÜR ALLE FÄLLE

Stationen eines bewegten Lebens (von links): 2010 die Wahl zum Vize-Mister-Schweiz, 2011 mit dem Pedalo und Hansruedi Knöpfli von Zürich nach Berlin und 2005 die Tour d’Afrique.

zwischen kenne ich jeden Pass in der Schweiz.» Die Lehre stand an. Die Ansprüche an sich selbst stiegen. Es lockten Wettkämpfe, Triathlon in olympischer Distanz zum Beispiel. Mit Laufen und Schwimmen konnte er sich trotz Schmerzen arrangieren, seine Lieblingsdisziplin blieb das Radfahren. Geld für die Wettkämpfe und das Material (Spitzenräder kosten schnell mal 10 000 Franken) verdiente sich der Werkzeugmacher in Nebenjobs, seine Velos flickte er selber. Nach der Lehre sollte ein Traum Wirklichkeit werden: Velokurier. Auch das setzte Tobler um.

Die grösste Herausforderung war eine Hüftoperation

Er absolvierte die eidgenössische Marketingfachmann-Ausbildung und wollte Mister Schweiz 2010 werden. Vorher stand aber noch Stefan Toblers grösste Herausforderung bevor: das neue Hüftgelenk. Die Operation gelang. Und Tobler wurde der zweitschönste Mann der Schweiz. Das Bestehen der Fachprüfung war dann Ehrensache. Was kann einen wie ihn überhaupt noch reizen? Stefan Tobler kommt ins Schwärmen: «Die Seidenstrasse mit dem Rad zu fahren, bis nach Peking. Oder durch Amerika.» Und schon packt er wieder seine Velos. Paris–Brest–Paris steht an, ein 1200-Kilometer-Rennen in 80 Stunden (21. bis 25. August 2011). Die Qualifikationen dafür, je ein 200er-, 300er-, 400er- und 600er-Rennen, sind geschafft, das Bike steht bereit, die Waden sind trainiert. Und die Hüfte, die hält. Sicher auch irgendwann mal bis Peking. Text Dörte Welti

Bilder Gerry Nitsch/tillate.com, Theresa Brown/racerfish.com

www.pedalofahrt.ch www.stefan-tobler.ch


MENSCHEN VELOFAN

«Inzwischen kenne ich jeden Pass in der Schweiz.» Stefan Tobler und seine Fahrräder: Zwei seiner insgesamt sieben Velos kosten mehr als 10 000 Franken.

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28 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Ueli nimmt den Faden auf

Der Berner Ueli Ramseier will die Seidenproduktion wieder in der Schweiz etablieren. Das Geschäft mit den Seidenspinnerraupen entpuppt sich aber als nicht ganz einfach.

I

m Untergeschoss eines rebenumrankten Einfamilienhauses im Berner Vorort Hinterkappelen stehen drei Holzgestelle, in denen es gut vernehmbar zwischen dunkelgrünen Blättern raschelt und knabbert: Im feuchtwarmen Zimmer befindet sich eine Raupenzucht-Forschungsanstalt. 250 fingergrosse, gelblichweisse Maulbeer-Seidenspinnerraupen werden hier scharf beobachtet von Ueli Ramseier (48), seit einem Jahr diplomierter Landwirt. Hauptberuflich ist der gelernte Textilchemiker und studierte Ethnologe in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Er nimmt eines der fetten Tiere auf die Hand und schüttelt den Kopf. «Sie sind mir etwas zu wenig aktiv», sagt Ueli Ramseier in breitem Berndeutsch. Vor 30 Tagen sind sie als Räupchen aus den winzigen, aus Italien importierten Eiern geschlüpft. Seither haben sie bei idealen 60 Prozent Luftfeuchtigkeit und 25 Grad Temperatur rund um die Uhr nichts anderes getan, als ihre Leibspeise vertilgt, die Blätter des weissen Maulbeerbaums, die ihnen Ueli Ramseier zweimal täglich frisch von der hauseigenen Maulbeerbaum-Plantage serviert.

10 000 Mal so schwer wie als Babyraupe sind sie nun und bald parat, um in ein Fächlein der bereitgestellten Regale zu kriechen. Dort werden sie – wenn alles gut geht Ω Seidensekret aus Fibroin und Seidenleim aus ihrem Unterkiefer pressen, um rund 1000 Meter Seidenfaden zu einem Kokon rund um sich herum zu spinnen.

Vor 100 Jahren endete die Seidenproduktion in Europa

Der Seidenbau, ein vor Tausenden von Jahren in China entwickeltes mehrstufiges Produktionssystem vom Futteranbau über die Kokongewinnung bis zur Rohseidenherstellung, ist für die Schweiz – wieder – Neuland. Dabei wurden bereits um 1250 die edlen Fasern aus Zürich bis nach England und Ungarn exportiert, später kam Seide aus dem Wallis und dem Tessin dazu. «Seide gibt es bei uns länger als beispielsweise Kartoffeln», sagt Ueli Ramseier, in dessen Büchergestell sich meterweise Literatur zum Textilhandwerk findet. Seuchen und hohe Lohnkosten beendeten die europäische Seidenproduktion vor mehr als 100 Jahren. Heute stammt Rohseide vor allem aus Billiglohnländern wie China, Brasilien und Indien.

Ueli Ramseiers Raupen gehören schon fast zur Familie. Früher wohnten sie


MENSCHEN SEIDENPRODUZENT Die Raupen fressen ausschliesslich Blätter von Ueli Ramseiers eigener MaulbeerbaumPlantage, bis sie sich im Alter von rund 30 Tagen einspinnen — jedes Tier in seinem eigenen Fach.

Seidenraupen sind Schwerarbeiter ➔ 5000 Seidenraupen arbeiten für zehn Krawatten. Für 1 Kilogramm Seide (acht bis zehn Krawatten) braucht es: ➔ circa 2½ Gramm Seidenraupeneier. Daraus schlüpfen knapp 5000 Räupchen, die rund 4500 Kokons spinnen. ➔ circa 8 Quadratmeter Platz auf Holzgestellen. ➔ 180 Kilogramm Maulbeerbaumblätter (das entspricht der Anzahl Blätter von 25 Bäumen) als Futter. im Badezimmer, heute im Keller.

Quelle: swiss-silk.ch

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MENSCHEN SEIDENPRODUZENT

Ramseier, Gründer der Vereinigung «Swiss Silk» (www.swiss-silk.ch), ist indes überzeugt, dass Seide «Swiss made» auch heute technisch und wirtschaftlich Sinn macht. Fernziel ist eine Jahresproduktion von zehn Tonnen Schweizer Rohseide und ein gesichertes, agrarsubventionsfreies Nebeneinkommen für 300 Bauern. Mit diesem Ziel vor Augen experimentiert Ueli Ramseier seit acht Jahren mit verschiedenen Maulbeerbaumsorten und seit drei Jahren mit unterschiedlich widerstandsfähigen und unterschiedlich produktiven Raupenarten. Er hat einst das Badezimmer der Tochter für die erste Raupenaufzucht in Beschlag genommen, ist nach Bulgarien an einen Raupenkongress gereist, instruiert die Raupenzuchtanfänger bei Bedarf persönlich und hat dieses Frühjahr, als die Trockenheit seine jüngsten Maulbeerbäume fast umbrachte, Stunden mit Wässern auf der Plantage verbracht. Und er rechnet sehr viel.

Werden Ramseiers Raupen für Akris-Mode produzieren?

Interessiert sich ein Bauer für den Einstieg in die Raupenzucht – momentan sammeln rund 30 Landwirte aus der ganzen Schweiz erste Erfahrungen, darunter einer auf 1200 Meter über dem Meer –, plant er mit von Ramseier entwickelten Tools, wie viele Maulbeerbäume er auf dem zur Verfügung stehenden Land pflanzen kann, wie viele Raupen damit ernährt, wie viele Kokons und letztlich Seidenfasern gewonnen werden. Swiss Silk schätzt, dass ein Kilogramm Schweizer Bio-Rohseide für rund 300 Franken verkauft werden wird. Das ist zwar etwa viermal so viel, wie für ausländische Seide bezahlt wird; der Aufpreis pro Krawatte beträgt aber nur 20 Prozent, da die anderen Kostenfaktoren schwerer wiegen. Ramseiers zukünftiger Abnehmer aus der Industrie ist die traditionelle Firma Weisbrod-Zürrer aus Hausen am Albis ZH, wo CEO Oliver Weisbrod (37) in sechster

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Er sei voller Ehrfurcht für die Leistung, welche die kleinen Tiere vollbringen würden. Doch selbst wenn man die Falter schlüpfen lässt, werden sie nicht alt, denn sie sind inzwischen so degeneriert, dass sie keine Fresswerkzeuge und keine tragfähigen Flügel mehr aufweisen. An den federleichten Kokons muss schliesslich der Anfang des Seidenfadens gesucht werden. Ueli Ramseier hat in Indien gelernt, wie man den Seidenleim in heissem Wasser auflöst und mit einer Bürste über den Kokon fährt, bis die ersten Millimeter des seidenen Fadens sich darin verfangen. Sein Wissen hat er bereits an eine Handvoll Bäuerinnen weitergegeben, und die nötigen Gerätschaften zum Abhaspeln stehen zur Verfügung; anschliessend wird der Faden, der so elastisch ist wie sonst kein Naturfaserstoff, von der Seidenspinnerei Camenzind in Gersau SZ weiterverarbeitet. Jeder dieser federleichten, schneeweissen Seidenkokons besteht aus rund 1000 Metern Seidenfaden.

«Seide gibt es bei uns in der Schweiz schon länger als Kartoffeln.» Generation jährlich neben anderen Fasern auch 14 Tonnen Seide verarbeiten lässt. «Schweizer Seide ist eindeutig ein Nischenprodukt», sagt Weisbrod. «Aber wenn die Qualität und das Marketing stimmen – eines mit sehr guten Chancen.» Vor drei Jahren hatte Ueli Ramseier mit Akris-Chef Albert Kriemler, Schweizer Topmodedesigner, Kontakt. Dieser zeigte sich interessiert, vorausgesetzt, die Qualität wird eines Tages seinen Ansprüchen genügen. Damit die Raupen nicht als Falter aus dem Kokon kriechen,

und dadurch den Seidenfaden unbrauchbar machen, wird ihre Metamorphose gestoppt. Zu Beginn verwendete Ueli Ramseier dafür ein gewöhnliches Dörrex-Gerät (18 Stunden auf höchster Stufe, wie für Birnenschnitze), neu steht ihm ein aus Indien importierter Trocknungsschrank zur Verfügung.

Die verflixte Suche nach dem Anfang des Fadens

«Es tut mir schon etwas leid, die Tiere zu töten. Sie sind mehr als ein Produkt», sagt Ueli Ramseier.

Der Traum von einem Schal aus Berner Seide

Er sei ein optimistischer Realist, sagt Ueli Ramseier über sich. Vor 20 Jahren bereiste er die Seidenstrasse «von Bern bis Shanghai». Heute träumt er davon, im Untergeschoss seines Hauses in drei, vier Jahren bis zu 200 000 Raupen mit den Blättern von 1100 Maulbeerbäumen von der eigenen Plantage grosszuziehen. Und seine Frau, die ihn seit Jahren mit vielen Tausend Seidenraupen teilen muss, soll sich mit einem Schal aus Berner Seide schmücken können. Herren könnten sich dann vielleicht eine Krawatte aus Schweizer Seide umbinden. Die italienischen Raupen übrigens, die sich zu wenig bewegten, waren tatsächlich krank. Sie litten an einer typischen Raupenkrankheit, die sich entwickeln kann, wenn die strengen Hygienevorschriften nicht eingehalten werden. Deshalb müssen sich die Besucher vor dem Betreten des Raupenzimmers in Zukunft die Hände waschen.

Text Karin Aeschlimann Bilder Tina Steinauer


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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Liebsame Überraschungen «Chunnsch nid druus?» In der Pau-

se von «Cars 2», dem perfekten RegenferientagfaBänz Friedli war im Kino. milienprogramm, erklärt Hans seiner grossen Schwester, derweil er sich Handvoll um Handvoll Popcorn in den Mund stopft, worum es in dem Film geht: dass üble Gestalten, die über die letzten grossen Ölreserven der Erde gebieten, den Durchbruch eines umweltfreundlichen Treibstoffs verhindern wollen, der ihnen das Geschäft vermiesen würde. «Das isch dr Gluu!», triumphiert Hans. Vielleicht muss ich kurz nachtragen, welcher

Film damals «Heffalump, ein neuer Freund für Winnie Puuh» von der Spitze meiner Lieblingsfilme verdrängte: «Cars», der erste. Nie hatte ich eine feinfühligere, humorvollere Parabel auf den American Way of Life gesehen. Für mich hat kein noch so ausgeklügelter Studiofilm die amerikanische Seele je besser gespiegelt, diese Seele, zerrissen zwischen Kleinstadtidylle und Kommerz, zwischen Nostalgie und Fortschrittswahn. Und nebenbei setzte «Cars» der legendären Route 66 ein Denkmal. Mir kommen auch beim zwölften Mal noch die Tränen, wenn wir wieder mal die «Cars»DVD einschieben. Sie können sich also denken, wie gespannt ich auf «Cars 2» war.

«Das isch dr Gluu!», wiederholt Hans. Ich

frage, was «Gluu» denn heisse, er erwidert: «Leim, dänk: ‹Glue› heisst Leim.» Wird wohl wirklich Zeit, dass er Französisch lernt. Apropos, zur Frage, wann welche Sprache unterrichtet werden soll, hat sich der Präsident der Initiative «Ja zur Mundart im Kindergarten» bei mir gemeldet, Herr Elgg, der das Dialektgebot an Zürcher Kindergärten durchsetzte. Und ich bleibe dabei: Es war unsinnig, die Regelung aufzuheben, wonach an Kindergärten mehrheitlich Hochdeutsch gesprochen wurde. Denn wer um das Schweizerdeutsche fürchtet, irrt. Anna Luna besuchte damals in Schlieren ZH den allerersten Kindergarten der Schweiz, der konsequent auf Hochdeutsch setzte. Und wissen Sie, was? Der Dialekt unserer Tochter hat keinen Schaden genommen. Besser gesagt: die Dialekte. Sie spricht nämlich perfekt Bern- und Zürichdeutsch. Plus Jugoslang. Den ahmt sie trefflich nach! Okay, Herr Elgg, ich bin ja auch froh, wenn

einer meine Sprache spricht. Es ärgerte mich, als der Mitarbeiter eines Kurierdienstes uns kurz vor den Ferien eine völlig unverständliche Nachricht auf den Telefonbeantworter brösmelte, samt falscher Abholnummer. Sehnlichst warteten wir auf ein

Paket mit Büchern – wir konnten doch nicht ohne die Fortsetzung von «Drachenzähmen leicht gemacht» abreisen! Die Zustellung hatte wiederholt nicht geklappt. Ich wurde nervös, rief bei dem Kurierdienst an. Als sich dort wieder einer meldete, dessen Namen ich nicht verstand – klang irgendwie nach Jungfussballer, jedenfalls

«Wird Zeit, dass Hans Französisch lernt.» exotisch –, jagte es mir den Nuggi raus. Seit über einer Woche, schimpfte ich, hätten wir vergeblich gewartet, er solle mir jetzt sagen, wo ich mich beschweren könne. Darauf er, gebrochen hochdeutsch: «Ischhh gann schon Ihne geebe Mail, wo Sii süsch beschwörün könnün.» Offenbar Türke. «Isch gann abör auch vörsüchün zü lösün der Problöm.» Eine halbe Stunde später trafen die Bücher bei uns ein, und ich war etwas beschämt. Merke: Nicht jeder, der eigenartig klingt, ist

ein Trottel. An «Cars 2» ist dies übrigens, sozusagen, der Clou. Bänz Friedli (46) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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«Konsumenten von Partydrogen sind Versuchskaninchen»

Fotomontage; Bilder Mirko Ries, Swiss-Image

34 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Kaum jemand weiss so gut über den Drogenkonsum der Schweizer Jugend Bescheid wie die Zürcher Streetworker. Deren Chef Donald Ganci über die kommende Street Parade, die neusten Entwicklungen en im Nachtleben und die Erfahrungen mit Drogentests. Donald Ganci, am 13. August findet die Zürcher Street Parade zum 20. Mal statt. Hat sich der Drogenkonsum an diesem Tag über die Jahre verändert?

Die üblichen Substanzen wie Alkohol, Ecstasy, Kokain und Speed werden weiterhin am meisten konsumiert. Andere Substanztrends sind in der Regel zeitlich befristet und nicht vorhersehbar. Sie entwickeln sich niemals in einem Ausmass wie die «Klassiker». Ist der Anlass für Sie Routine?

Vom Ablauf her schon. Anderseits ist die Street Parade für mich und mein Team jedes Jahr ein Highlight, weil sie ein Barometer ist für neue Substanzen und Verhaltensänderungen des Publikums. Sie werden wieder mit dem mobilen Labor vor Ort sein. Die Kritik an den Drogentests ist praktisch verstummt.

Das Testing gibt es seit zehn Jahren. Dank ihm können wir heute präzise Aussagen über die Drogen-

situation machen, erhalten Trendveränderungen aus erster Hand und erreichen Zielgruppen, die nie von sich aus eine Beratungsstelle aufsuchen würden. Was testen Sie am häufigsten?

Ecstasy, Speed und Kokain. Das Problem beim Ecstasy ist, dass es mehrheitlich nicht mehr aus der Grundsubstanz MDMA besteht, also eigentlich gar kein Ecstasy mehr ist. Um 2008 verschwand der Wirkstoff MDMA praktisch von der Bildfläche und wurde durch andere Substanzen ersetzt, deren Risiken und Gefahren gänzlich unbekannt sind. Wir haben das sehr schnell festgestellt und streuten die Information in allen europäischen Medien, um die Konsumenten zu warnen. In letzter Zeit aber wird MDMA wieder vermehrt als Ecstasywirkstoff verwendet. Warum gab es kein MDMA mehr?

Das weiss man nicht. Was man aber weiss: Die Konsumenten werden zu Versuchskaninchen.

Bei Partydrogen ist das Unvorsehbare etwas vom Gefährlichsten. Das wissen die regelmässigen Konsumenten. Unsere Informationskampagne mit dem falschen Ecstasy hatte einen interessanten Nebeneffekt. Ich war nach einer Street Parade zur Drogenprävention in einer Berufsschule. Als Ecstasy thematisiert wurde, durfte ich vernehmen, das nähmen sie nicht. Da sei ja sowieso nur noch

Streetworker Donald Ganci (46) ist seit 2001 Betriebsleiter von Streetwork, einer Jugendberatungsstelle der Stadt Zürich. Unter seiner Leitung suchen acht Gassenarbeiter an Brennpunkten in der Stadt Jugendliche und junge Erwachsene auf, die Probleme mit sich oder ihrem Umfeld haben und/oder Suchtmittel konsumieren. Donald Ganci ist Vater eines 15-jährigen Sohnes.

Mist drin, hiess es. In solchen Situationen merke ich, dass unsere Botschaften ankommen. Das ist schön, denn wir können unsere Arbeit ja schlecht messen. Wie bringen Sie die Jungen dazu, sich auf ein Gespräch mit Ihnen einzulassen?

Das ist viel einfacher, als man denkt. Wir stellen uns und den Zweck unseres Angebotes vor und sind dann, sofern Substanzkonsum thematisiert wird, schnell bei den Risiken und Gefahren. Wichtig ist: Ein Streetworker darf nicht den Berufsjugendlichen spielen. Niemand aus meinem Team macht auf cool oder spricht wie ein Hip-Hopper. Wir sind Fachleute, und wir haben einen Job. Grundfalsch wäre, sich im Vornherein zu überlegen, wie man Jugendlichen ansprechen soll, über welchen Match oder welches Konzert man den Einstieg probieren könnte. Womit haben Jugendliche am häufigsten Probleme?


INTERVIEW DONALD GANCI

Arbeit und Finanzen. Wir betreuen viele, die gerade mal knapp die Schule abgeschlossen und keinen Anschluss zur Ausbildung gefunden haben. Sind die Leute erst mal arbeitslos, rutschen sie schnell in die Delinquenz ab. Die meisten, die bei uns Hilfe suchen, haben zudem Strafverfahren am Hals. Zum Teil schlicht aus Leichtsinn wie tausendfränkige Bussen für Schwarzfahren. Was für Zukunftsperspektiven haben solche Jugendliche in unserer Leistungsgesellschaft?

Schlechte. Es ist sehr schwierig, das Leben mit einem derart schweren Rucksack erfolgreich zu meistern. Dennoch können sich auch solche Jugendliche in die Gesellschaft integrieren. Es geht sogar ohne Lehre. Eine Arbeit als Hilfskraft ist gar keine schlechte Lösung. Gerade wenn sich jemand zuerst einmal stabilisieren muss. Sei es wegen der Finanzen, der Wohnsituation oder auch wegen seines Umfeldes.

Zurück zum Testing. Was wird am häufigsten konsumiert?

Die legalen Drogen – Alkohol und Präparate aus dem Internet – haben massiv zugenommen. Alkohol wurde zu einer eigentlichen Kickdroge. Früher kippte man sich während des Abends sukzessive voll. Heute gehen viele bereits angetrunken an die Party. Das Konsumverhalten hat ähnliche Muster angenommen wie beim Konsum von Kokain und anderen Substanzen. Ziel ist die spürbare und willentlich eingeleitete Bewusstseinsveränderung. Sind Knock-out-Tropfen, die heimlich in Drinks geschüttet werden, ein Thema?

Natürlich. Deren Wirkstoff GHB oder GBL wird aber auch willentlich konsumiert, um den bewusstseinsverändernden Effekt zu bekommen. Vor allem in Verbindung mit Alkohol ist das sehr gefährlich und kann bis zum Tod führen. Selbstverständlich erklären wir, wie man sich schützen kann und

«Drogenkonsum ist nicht nur Selbstschädigung. Er belastet auch das Umfeld. »

Donald Ganci, Streetworker

wie man vorgehen soll, wenn man das Gefühl hat, die eigene Wahrnehmung stimme nicht mehr. Kokain wird häufig konsumiert. Wie sieht die Situation in dieser Szene aus?

Vor etwa zehn Jahren wechselte die Hip-Hop-Szene ihr Outfit und ihr Verhalten. Weg von clownhaften, weiten, schlampigen Kleidern hin zum sexy Gangsta-Look mit teuren Labels, Frauen und dicken Autos. Zum neuen Image passten Leistungsdrogen wie Kokain und

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Amphetamine besser. Davor hatten wir schon früh gewarnt. Stimmt es, dass die Kokser immer jünger werden?

Der Schnitt beim Erstkonsum liegt seit Jahren über 20 Jahre. Jünger werden dagegen die Konsumenten halluzinogener Stoffe wie Pilze oder LSD. Die Gefahr ist, dass sie die höchst psychoaktive Wirkung unterschätzen. Wie gefährlich sind Pilzli?

Schon nach einem einmaligen Konsum kann eine Psychose eintreten, die zu einer psychiatrischen Einweisung führen kann. Pilze und andere psychoaktive Pflanzen sind nicht ungefährlich, bloss weil sie ein Naturprodukt sind. Im Gegenteil, der Wirkstoffgehalt kann sehr stark schwanken, was gravierende Auswirkungen haben kann. Ein Tee aus Engelstrompete verursachte vor ein paar Jahren zwei Todesfälle in der Szene am Zürcher Stadelhofen.


36 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

«Sind wir mal ehrlich: Ganz viele Menschen konsumieren Drogen. » Heute wissen die Kids, dass Cannabis nicht tödlich ist. Auf der anderen Seite wird die Pflanze aber nicht mehr mystifiziert wie noch in den 90er-Jahren. Man sieht keinen 16-Jährigen mehr mit einem Marihuanablatt auf dem T-Shirt. Das war schon immer lächerlich. Ich habe auch einen Garten und laufe nicht mit einer Tomate auf dem T-Shirt rum. Gibt es auch Tests für Gras?

Diese Diskussion führen wir. Technisch ist das zwar möglich, über die Zweckmässigkeit kann man sich jedoch streiten.

Was spricht dagegen?

Der THC-Gehalt ist zweitrangig. Die Leute spüren die Stärke beim Rauchen selber. Interessant wären die Streckmittel. Der Analyseaufwand wäre aber zu hoch. Und die Pro-Argumente?

Häufiges Kiffen kann psychische Krankheiten hervorrufen und die kognitive Entwicklung einschränken. Niederschwellige Zugänge über Verkauf oder Testing ermöglichen es, die Zielgruppen viel früher zu erreichen. Sie klingen skeptisch.

Ja. Allerdings war ich das anfangs auch gegenüber dem Drogentesting.

Bild Mirko Ries

Welchen Stellenwert hat Cannabis?

Was ist wirklich drin? Streetwork testet mit einem mobilen Labor an Partys in der ganzen Schweiz Drogen auf ihre Zusammensetzung. Zürich erwägt den Verkauf von Cannabis über offizielle Kanäle.

Man müsste es ausprobieren. Das braucht Mut. Es müsste professionell ausgewertet werden, und wenn man merkt, dass es nichts ist, muss man ehrlich sein und das Projekt abbrechen. Wenn es aber den erhofften Erfolg bringt, ist es ein berechtigtes Angebot.

Teilen Sie all Ihre Erkenntnisse mit den Behörden?

Ja, sehr bewusst sogar. Der Austausch mit Sanität, Stadtpolizei, anderen Behörden und medizinischen Institutionen ist standardisiert. Die Unterstützung ist also gegenseitig?

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INTERVIEW DONALD GANCI Durchaus. Wenn die Polizei merkt, dass hochgefährliche Substanzen im Umlauf sind, erfahren wir das. Wir hängen dann Warnflyer auf den Klos in jedem Club auf. Uns glauben und vertrauen die Partyleute. Ab wann müssen Eltern in Panik geraten, wenn sie merken, dass ihr Kind Drogen konsumiert?

Grundsätzlich gilt: eben nicht in Panik geraten. Zuerst müssen sich die Eltern informieren. Jemand, der weniger weiss als sein Gegenüber, wird nicht ernst genommen. Wenn ich als Papi gegenüber meinem Sohn behaupte, kiffen bringe ihn um, nimmt er mich nicht ernst. Wichtig ist zu sagen, dass man sich Sorgen macht. Teenies hören das zwar gar nicht gerne, denn es wirkt entmündigend. Aber etwas Handfestes wie eine Verschlechterung in der Schule, grosse Unordnung im Zimmer,

Vernachlässigung von Pflichten kann man sehr gut mit dem Jugendlichen besprechen. Was halten Sie von der generellen Drogenfreigabe?

Rein fachlich halte ich die Entkriminalisierung für das Richtige. Natürlich ist Drogenkonsum nicht nur eine Selbstschädigung. Er belastet auch das Umfeld. Aber er geschieht nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Nachlässigkeit, Gleichgültigkeit oder Suchtzwang. Also Krankheit. Kann oder soll man das bestrafen? Würde Ihre Arbeit durch die Legalisierung einfacher?

Die Frage ist, ob dann das Bedürfnis nach dem Testen überhaupt noch vorhanden wäre. Zudem gäbe es immer noch eine Illegalität, denn der Jugendschutz bliebe bestehen. Da sehe ich noch viele Fragezeichen. Minderjährige sind die

grösste und gefährdetste Risikogruppe. Im Wachstum hat gerade Cannabis eine Wirkung auf die kognitive Entwicklung. Ihr Sohn ist im Teenageralter. Beeinflusst Ihr Job seine Erziehung?

Kürzlich berichtete er, er habe mit einem Freund Bier getrunken. Er fand es extrem «gruusig». Ich erzähle immer wieder von meiner Arbeit, das interessiert ihn. Auf der anderen Seite werde ich es als Vertrauensbeweis erachten, wenn er mir erzählen sollte, wenn in seinem Umfeld irgendeine Droge auftaucht. Gleichzeitig braucht es aber auch Experimentierfelder, Geheimnisse und in gewissen Dingen das Ausschliessen der Eltern als Autoritätsperson in der Loslösungsphase. Der Drang nach Selbstverantwortung ist eine gute Sache. Auch wenn es vielen Eltern,

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mich eingeschlossen, schwerfallen kann, das zu akzeptieren. Vielleicht steht ihr Sohn in ein paar Jahren mit einer Pille bei Ihnen am Teststand.

Das kann ich nicht gänzlich ausschliessen. Es ist mir dann aber lieber, er lässt vorher testen. Es ist durchaus möglich, dass er eine Phase des Ausprobierens durchmachen wird. Sind wir mal ehrlich: Ganz viele Menschen konsumieren Drogen. Eigentlich alle. Und nur ein kleiner Teil bekommt deswegen Probleme. Interview Cinzia Venafro und Ruth Brüderlin

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40 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Beliebte Marke Die Migros ist in der Schweiz tief verwurzelt. Das belegt die wichtigste Schweizer Markenstudie. Neu schaffte es neben der Dachmarke Migros und M-Budget auch M-Cumulus in die Top 20.

I

n der heutigen Zeit schaffen es nur die wenigsten Marken, sich im Bewusstsein der Kunden festzusetzen. Nicht so die Migros: Die Detailhändlerin ist tief im Volk verwurzelt. Dies belegt die Studie Brand Asset Valuator. Die Migros ist in unserem Land die stärkste Marke. Sie ist dieses Jahr als Dachmarke und mit M-Budget und M-Cumulus gleich drei Mal unter den Top 20 vertreten und verweist die Mitbewerber und Discounter auf die hinteren Ränge. Darüber hinaus erhielt das Unternehmen in diesem Jahr weitere Auszeichnungen (siehe Box). Der Brand Asset Valuator ist die grösste Markenstudie der

Schweiz und wird jährlich von einer Werbeagentur, der Young & Rubicam Gruppe, durchgeführt. Die Umfrage ist für die Deutschschweiz und die Romandie repräsentativ. Keine andere Studie gibt so detailliert Aufschluss darüber, welche Marken bei den Schweizern bekannt und beliebt sind. Doch was heisst das eigentlich, «stärkste Marke»?

Die Migros durchdringt den Schweizer Alltag

«Die Stärke einer Marke ruht auf vier Pfeilern», erläutert Urs Krucker, Marketingexperte bei der Young & Rubicam Gruppe. «Dies sind ihre Einzigartigkeit,

ihre Wichtigkeit, die Beliebtheit sowie ihre Vertrautheit.» Die Migros überzeugt in allen vier Punkten. Urs Krucker: «Die Migros schafft allein schon Vertrauen, in dem sie den ganzen Schweizer Alltag durchdringt und in den unterschiedlichsten Lebensbereichen vertreten ist.» Neben Migros-Filialen sind dies Reisebüros, Golfparks, Fitnesscenter, Schulen oder Kulturevents. «Die Migros ist in der Schweiz ein Kulturgut. Dies sorgt für hohe Wertschätzung bei den Kunden», so der Marketingexperte. Ein wichtiger Faktor ist auch die einzigartige Entstehungsgeschichte der Detailhändlerin

Darum kaufen Kundinnen und Kunden in der Migros ein

Irène Füglistaler (49), Basel

Jan (12) und Astrid (52) Leupin, Bubendorf BL

Dzerald Draganovic (37), Münchenstein BL

Yannick Lanz (23), Basel

«Ich kaufe am meisten in der Migros ein. Schon früher war ich immer mit meiner Mutter in der Migros. Die Produkte sind immer frisch und von guter Qualität.»

«Ich bin Migros-Kundin, nicht nur, weil ich für meinen Sohn, der Allergiker ist, in der Migros alles finde. Sondern auch, weil es sonst so viele verschiedene Produkte gibt, vom kleinsten Radiesli bis zum grössten Koffer.»

«Ich bin gerne in der Migros. Schliesslich sollte das Einkaufen auch für mein Portemonnaie stimmen. Deshalb kaufe ich gerne M-BudgetProdukte ein.»

«Heute will ich etwas Gutes kochen. Deshalb habe ich gewisse M-Budget-Produkte eingekauft. Auch finde ich es schön, dass man mit der Migros-Cumulus-Karte etwas zurückbekommt, wenn man der Migros Treue zeigt.»


NEUES AUS DER MIGROS

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Über 1000 Konkurrenten geschlagen

Bei der wichtigsten Markenstudie der Schweiz, dem sogenannten Brand Asset Valuator, ist die Migros gleich dreifach unter den Top 20 vertreten: mit der Dachmarke Migros, der Tiefpreislinie M-Budget sowie dem Bonusprogramm M-Cumulus. Für die jährliche Untersuchung hat die Werbe- und Kommunikationsagentur Young & Rubicam 1500 Konsumenten zu ihren Vorlieben bei 1100 in der Schweiz vertretenen Marken befragt. So werden die 20 stärksten Marken ermittelt, die sich allesamt das Siegerpodest teilen.

Die Migros schafft es nach 2010 auch dieses Jahr wieder unter die 20 stärksten Marken der Schweiz.

Die 20 stärksten Marken der Schweiz (alphabetisch geordnet):

mit ihrem charismatischen Gründer Gottlieb Duttweiler. «Bei der älteren Generation spielt Gottlieb Duttweiler bestimmt noch eine wichtige Rolle», sagt Krucker, «bei den Jungen hingegen kaum.» Aber gerade bei der Jugend stellt die Migros ihre Flexibilität unter Beweis: M-Budget zum Beispiel geniesst hier bereits Kultstatus. «Die Migros überrascht immer wieder mit neuen Ideen und wird auch den Bedürfnissen einer neuen Generation gerecht», resümiert Urs Krucker. Texte Christoph Petermann, Annina Binder Bilder Paco Carrascosa, Fotolia

Godi (76) und Ruth (69) Hefel, Basel «Wir kommen schon etwa seit 30 Jahren in die Migros. Wir fanden auch Herrn Duttweiler gut, wie er dieses Unternehmen selbst auf die Beine gestellt hat.»

Appenzeller** Cailler* Coca-Cola Emmentaler Google

Ikea Lego** Le Gruyère Lindt Migros

M-Budget M-Cumulus* Nivea Ovomaltine Rega*

Ricola Rivella Swatch** Toblerone Zweifel

* Neu in den Top 20, ** Wieder in den Top 20. Weggefallen sind Knorr, Magnum, Nespresso, Nutella, Thomy, Tilsiter.

Weitere Auszeichnungen für die Migros in diesem Jahr Beliebtestes Detailhandelsunternehmen In einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Marketagent.com wird die Migros zum beliebtesten Detailhandelsunternehmen der Schweiz gewählt. Grösste Glaubwürdigkeit Die Migros ist europaweit das Detailhandelsunternehmen mit der grössten Glaubwürdigkeit. Das ergab die Umfrage «Trusted Brands» der Zeitschrift Readers Digest. In der Schweiz haben 1700 Konsumenten teilgenommen, europaweit 33 000.

«In der Migros gibt es alles: vom kleinsten Radiesli bis zum grössten Koffer.»

Paulinny Oliveira (17), Basel-Klingental.

Ralf Bendzulla (48), Basel

«Meine Familie geht fast jeden Tag in die Migros. Sie bietet viele Produkte an und ist auch günstiger als ihre Konkurrenten.»

«Die Migros bietet mit der Cumulus-Karte verschiedene Aktionen an, die meine Frau ausschneidet. Ausserdem ist für mich die Titelstory im MigrosMagazin mit einer Tasse Kaffee am Morgen das Highlight.»


«City-Cruise» von Hamburg nach Basel mit MS Johannes Brahms****

Keine organisierten Ausflüge – mehr freie Zeit Hamburg – Köln – Basel 1. Tag Schweiz–Hamburg Bahnfahrt im ICE nach Hamburg. Transfer zum Schiff und Einschiffung. 2. Tag Hamburg–Lauenburg Ein «Muss» ist eine Rundfahrt durch den Hafen, «Deutschlands Tor zur Welt» und grösster Seehafen. Bummeln Sie entlang der schönen Alster! Weiterfahrt nach Lauenburg. 3. Tag Lauenburg – Lüneburg Unternehmen Sie in der 800 Jahre alten Schifferstadt Lauenburg einen Spaziergang. Gegen Mittag passiert das Schiff das grossartige Schiffshebewerk Scharnebeck, wo es um 38 Meter gesenkt wird. Bustransfer in die historische Salz- und Hansestadt Lüneburg. 4. Tag Wolfsburg – Hannover Erleben und entdecken Sie am Morgen die futuristische Autostadt in Wolfsburg. Schifffahrt auf dem Mittellandkanal nach Hannover. 5. Tag Hannover Nutzen Sie den Vormittag zu einem Besuch der Innenstadt. 6. Tag Münster Schifffahrt auf dem DortmundEms-Kanal. Am späten Vormittag Bustransfer in die Innenstadt der Universitätsstadt Münster. Gegen Abend Schifffahrt Richtung Ruhrgebiet. 7. Tag Düsseldorf Schifffahrt durch das grüne Ruhrgebiet. Lernen Sie die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens mit ihren Boutiquen, Galerien und Einkaufspassagen an der «Kö», zahlreichen Museen und einer schönen Altstadt kennen. 8. Tag Köln Bummeln Sie am Vormittag durch die Fussgängerzone oder besichtigen Sie den Dom. Mittags Weiterfahrt auf dem Rhein. 9. Tag Mainz Fahrt auf dem romantischen Mittelrhein vorbei an der Loreley und Rüdesheim.

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Lernen Sie am Nachmittag bei einem Bummel die Gutenbergstadt Mainz kennen. 10. Tag Speyer Die bezaubernde Kaiserstadt mit ihrem berühmten Dom bietet viele Sehenswürdigkeiten und lädt zum Spaziergang ein. Nachmittags Schifffahrt auf dem Rhein. 11. Tag Strasbourg Bustransfer ins Stadtzentrum. Lernen Sie die elsässische Metropole während einer Bootsrundfahrt vom Wasser aus kennen oder unternehmen Sie einen Stadtbummel. Abends Weiterfahrt in Richtung Schweiz. 12. Tag Basel Ankunft in Basel. Ausschiffung, Rückfahrt per Bahn zu Ihrem Wohnort. Programmänderungen vorbehalten.

Reisedaten 2011 15.10. – 26.10. Berlin – Köln – Basel 26.10. – 06.11. Basel – Köln – Hamburg 06.11. – 17.11. Hamburg – Köln – Basel Bitte Prospekt verlangen oder Informationen unter www.thurgautravel.ch abrufen.

Basel – Köln – Hamburg Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge mit kleinen Anpassungen.

Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Vollpension an Bord • Bahnfahrt 2. Klasse ab/bis Ihrem CH- Wohnort, Basis ½-Tax-Abo, inkl. ICE-Zuschlag und Platzreservation • Transfer zum/vom Schiff in Berlin/Hamburg und in die Stadtzentren, wo nötig • Tageskarten für ÖV in Hannover und Strasbourg • Alle Schleusen- und Hafengebühren

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Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Besichtigungen und Eintrittsgelder, Zuschlag ohne ½-Tax-Abo/GA 2. Kl. Fr. 55.–/ 1. Kl. Fr. 80.–, Auftragspauschale Fr. 35.– (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

PREISBAROMETER

Kartoffelfreunde aufgepasst! Die Migros senkt die Preise für diverse Kartoffelprodukte: ➔ Gratin Dauphinois, 750 Gramm: alter Preis 4.70 Franken, neuer Preis 4.40 Franken. ➔ Bratkartoffeln mit Zwiebeln, 500 Gramm: alter Preis 2.70 Franken, neuer Preis 2.50 Franken. ➔ Berner Rösti, 250 Gramm: alter Preis 2.— Franken, neuer Preis 1.85 Franken.

➔ Original Rösti, 250 Gramm: alter Preis 1.50 Franken, neuer Preis 1.35 Franken. ➔ Berner Rösti, 500 Gramm: alter Preis 3.20 Franken, neuer Preis 2.90 Franken. ➔ Original Rösti, 500 Gramm: alter Preis 2.30 Franken, neuer Preis 2.05 Franken. ➔ Original Rösti XL, 750 Gramm: alter Preis: 3.30 Franken, neuer Preis 3.05 Franken. Es gibt aber auch einen Preisaufschlag zu vermelden. Grund ist der gestiegene Milchpreis: ➔ Die Bratcreme flüssig, 40 cl: alter Preis 8.30 Franken, neuer Preis 8.50 Franken.

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Rückruf

Die Migros ruft den «Prosciutto cotto Gran Riserva» zurück.

D

as Kantonale Labor Zürich hat es bei einer Stichprobenkontrolle des roitalienischen Kochschinkens «Prosciutto cotto Gran Riserva» (Artikel-Nr. 2315.022.815.00) krankheitserregende Listerien nachgewiesen. Aus Sicherheitsgründen ruft die Migros den «Prosciutto cotto Gran Riserva» zurück und fordert die Kunden auf, diesen Kochschinken nicht mehr zu essen. Listerien-Bakterien können gesundheitliche Konsequenzen haben. Schwangere Frauen oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem mit den Symp-

tomen Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit, die vom fraglichen Schinken gegessen haben, sollten einen Arzt aufsuchen. «Prosciutto cotto Gran Riserva» wird ausschliesslich in den Migros-Genossenschaften Basel, Aare, Luzern, Ostschweiz, Zürich und Waadt verkauft und kann gegen Rückerstattung des Verkaufspreises in die Filialen zurückgebracht werden.

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Migros-Magazin 32, 8. August 2011

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Koch Marco de Pascalis hat den Nudelteig voll im Griff. Weniger Geübte kaufen die Pasta fixfertig.

La vita e bella! Pasta, Pizza und viel Amore. Die Italiener sind ein leidenschaftliches Volk. Nicht zuletzt beim Essen.

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Bilder Marco Aste

D

ie schlichte Küche Apuliens mit ihren hochwertigen Zutaten ist Inspiration für Marco de Pascalis (26) vom Restaurant Rotes Haus in Landschlacht TG. Der Herr der Küche bringt den Gästen die Gerichte Süditaliens näher: «Apulien ist die Kornkammer Italiens, darum spielt Pasta eine wichtige Rolle.» Die fantasievollen Pastavariationen werden gerne mit Zucchini, Broccoli, Spinat, Rucola, Tomaten, Knoblauch

oder Ricotta angereichert. Etwas «Gold von Apulien», das heimische Olivenöl, darüberträufeln – perfetto! Patron Aldo Notarnicola legt neben den erstklassigen Ingredienzen auch viel Wert auf den Service. Hier wird Italianità gelebt. Mit den richtigen Zutaten kann man die italienische Gaumen- und Lebensfreude aber auch zu Hause perfekt zelebrieren. Heidi Bacchilega

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46 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Der Klassiker unter den italienischen Apéros

Crodino ist der wohl bekannteste alkoholfreie Aperitif Italiens. Das Aroma aus erlesenen Früchten und Kräuterextrakten macht ihn so einzigartig. Hergestellt wurde Crodino erstmals 1964 nördlich des Piemonts, in Crodo. Dazu passen Grissini, die am Ende mit Parmaschinken oder Salami umwickelt werden. Aber Achtung: Die Grissini nicht zu lange auf ihren Auftritt warten lassen. Im Kühlschrank werden sie weich. Grosses Bild: Pastateller, 30 cm, Fr. 7.50, Besteckset, 16-teilig, cremefarben oder schwarz, Fr. 19.80, Kelchglas, 100 % Recycling, Fr. 4.50 Crodino, 8 x 10 cl, Fr. 7.20, Aperitivo, 8 x 10 cl, Fr. 3.30, Grissini Torinesi, 250 g, Fr. 2.55, Selection Figuli Oregano, Fr. 5.90, San Pellegrino, 6 x 50 cl, Fr. 5.40, Sélection Culatello di Parma, per 100 g, Fr. 12.90, Glas Zitronendesign, Dreierset, Fr. 5.90, M-Premium Crackers, Oregano-Himalayasalz und Tomaten-Oliven, 125 g, Fr. 2.90

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48 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Für eine gute Pizza braucht es nicht viel. Wer Zeit hat, macht den Teig selber. Dazu benötigt man Hefe, Wasser, Mehl, Salz und etwas Olivenöl. Für die Eiligen gibts in der Migros verschiedene Pizzateige, die fix ausgerollt und mit allerlei Feinem belegt werden.

Im Sommer sehr beliebt: die Gemüsepizza. Auf der Pizza wird verteilt, was der Garten gerade hergibt. Köstlich vegetarisch.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

| 49

Pizzatipp eines Weltmeisters

Aldo Notarnicola (48), Patron des Restaurants Das rote Haus in Landschlacht TG, ist in Sachen Pizza ein wahrer Künstler. So hat er auch schon die verschiedensten Pizzawettbewerbe gewonnen, darunter die Weltmeisterschaften. «Bei meiner Tante in Bari habe ich schon als kleiner Bub in der Pizzeria mitgeholfen», erzählt er. Danach gabs nur noch eins. Aldo wollte die besten Pizzas der Welt kreieren. Für den Sommer empfiehlt der Maestro «Pizza in bianco». Dafür den Pizzateig mit etwas Oregano bestreuen und kurz backen. Danach in kleine Stücke schneiden und mit Salami, Rohschinken, Oliven, Artischocken, Rucola oder Schinken belegen. Hier gilt: Es passt, was schmeckt. Beretta Parma Rohschinken, 100 g, Fr. 7.90, M-Classic Prosciutto Cotto, hauchdünn, per 132 g, Fr. 3.70, Citterio Salami Milano am Stück, per 100 g, Fr. 3.90 statt Fr. 4.90*, Anna’s Best Oliven-Diabolo, * Aktionspreis vom 9. bis 15. August 150 g, Fr. 4.45

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50 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Sonnengereifte Kraftpakete Trockenfrüchte und Nüsse sind nicht nur praktische Nahrung für unterwegs, sie werden auch in der Küche immer beliebter. Nun erhält das Biosortiment in der Migros eine einheitliche Verpackung.

T

rockenfrüchte könnens mit ihren frischen Pendants bezüglich Vitaminen und Nährstoffen locker aufnehmen. Auch geschmacklich stehen sie ihnen in nichts nach, im Gegenteil. Durch den Wasserentzug konzentriert sich auch der Fruchtzucker, was die getrockneten Beeren und Früchte intensiv süss macht. Gerade Aprikosen verleihen zum Beispiel einem herzhaften Lammeintopf eine fruchtige Note. Auch Nüsse verlassen ihr Schattendasein und spielen in

manchem Salat mehr als eine unauffällige Nebenrolle. Dank ihrer Vitamine, Mineralstoffe und mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist der Genuss von Nüssen besonders für unsere Nerven, unser Gehirn und für das Herz und den Kreislauf von Vorteil. Doch trotz aller gesundheitlichen Vorteile: Masshalten ist auch bei diesen feinen Knabbereien angesagt! Trockenfrüchte enthalten nämlich viel Fruchtzucker und Nüsse haben einen hohen Fettanteil. Anna-Katharina Ris

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Sämtliche getrockneten Migros-Bio-Aprikosen stammen aus der Türkei, aus dem bekannten Anbaugebiet in Ostanatolien. Malatya liegt auf 1000 Meter Höhe, das trockene und kühle Klima ist optimal für die Früchte. Im Juli ist Erntezeit: Zwei Männer klettern auf den Baum, schütteln ihn, und die Früchte fallen in ausgelegte Planen. Nach drei Tagen werden sie entsteint und dann noch einmal so lange getrocknet. In der Verarbeitungsfabrik werden die Früchte nach Grösse sortiert und von Hand gewaschen. Im Anschluss werden die Aprikosen sofort schockgefroren, um jeglichen Insektenbefall auszuschliessen.

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Die Verarbeitung in der Bioproduktion muss schneller und sorgfältiger geschehen. Herkömmliche Früchte werden geschwefelt, um sie vor Verderb und Ungeziefer zu schützen, das ist der zentrale Unterschied zur Bioproduktion. Zwar verlieren deshalb die Aprikosen mit der Zeit ihre schöne, orange Farbe und werden braun; geschmacklich gibt es allerdings keine Einbussen. Jährliche unabhängige Kontrollen stellen sicher, dass die Bäume nicht mit Pestiziden und Herbiziden behandelt werden. Ebenso erhalten die Bauern ein Zertifikat, das die jeweilige Menge der verkauften Bio-Aprikosen bescheinigt.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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Eine knusprig-runde Sache

Der Krustenkranz ist das schweizweit meistverkaufte Brot. Und auch der Sonnen- und der Silserkranz haben es in sich: Sie lassen sich auf vielfältige Art geniessen. BÄCKER-TIPP

Bild und Styling Claudia Linsi

D

er Krustenkranz ist ein echter Dauerbrenner. Vor über 20 Jahren erblickte er erstmals das Licht der Brotregale. Erfunden wurde er in der MigrosBäckerei. Heute wird er in den 126 Migros-Hausbäckereien bis zu sechs Mal am Tag frisch gebacken. Dabei werden die sechs Ballen von Hand zu einem Kranz geformt. Die Möglichkeit, das Brot in gleich grosse Portionen zu teilen,

ohne dabei ein Messer zu verwenden, sowie die knusprige Kruste machten das Kranzbrot schnell zu einem beliebten Begleiter. Partys im Freien bieten sich an, die Kranzvielfalt der MigrosBäckerei zu zelebrieren: Ein Ballen Bio-Sonnenkranz mit einem Stück Poulet vom Grill, ein Brötli vom Terra-Suisse-Silserkranz Ω da findet jeder sein Lieblingsbrot. Claudia Schmidt

Brot einschiessen

Terra-Suisse-Krustenkranz, 300 g, Fr. 2.—

Der Bäcker schiebt den schön gegarten Brotteigling entweder mit Hilfe einer Holzschüssel (langer Holzstiel mit breiter Holzplatte am Ende) oder mit einem Einschiessapparat (langes Brett mit einem Stoffband) in den Ofen. Mit einem Ein– schiessapparat geht der Vorgang deutlich zügiger. In den traditionellen Bäckeröfen werden die Brotlaibe direkt auf der Steinherdplatte oder auf Blechen gebacken. Dies hängt meist von der Art des Brotes ab.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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Zeit für Genuss

Die Hektik des Alltags vergessen und entspannen. Mit einem Cappuccino und den feinen Biscuits aus dem Créa-d’Or-Assortiment wird daraus ein kleiner Urlaub vom täglichen Einerlei.

Bild und Styling Claudia Linsi

G

ar nicht so leicht, sich im schnelllebigen Alltag eine Weile lang auszuklinken und nur an sich zu denken. Doch manchmal muss man sich einfach etwas Zeit nehmen, sich zurücklehnen und die Seele baumeln lassen. Créa-d’Or-Assortiment ist Ω wie ein gutes Buch und ein Cappuccino Ω der ideale Begleiter für einen entspannten Nachmittag. Diese edle Mischung bietet mit zehn Sorten viel Abwechslung: Wie wäre es etwa mit verführerisch knusprigen Mandelplätzli,

raffinierten Noisettes mit zart schmelzender Cremefüllung oder Nobilé, den mit feiner Schokolade umhüllten Waffelröllchen? Bei so viel Auswahl möchte man am liebsten alle ausprobieren. Den kleinen Luxus darf man sich gern genehmigen. Einfach die Augen schliessen und geniessen. Die hochwertigen Biscuit-Kreationen werden bei der Midor AG in Meilen am Zürichsee aus besten Zutaten hergestellt. Da nimmt man gern ein Stück mehr und geniesst den Augenblick. Claudia Schmidt

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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Erfrischung gefällig?

Die neuen Aproz-Schorlen sind ein wohltuender Durstlöscher für heisse Tage. Dank der innovativen Verschlusskappe sind sie ein idealer Begleiter für unterwegs.

H

undstage nennt man jene schweisstreibenden Tage im Juli und August, in denen man am liebsten in einen kühlen Bergsee tauchen möchte. Nun ist ein Bergsee nicht jederzeit zur Hand, doch mit den leicht prickelnden Schorlen von Aproz ist zumindest der Durst schnell gezu löscht. Jederzeit und überall, denn die handlichen Flade schen sind mit dem wie-

Die drei Schorlen von Aproz: Cassis-Apfel, 50 cl, Fr. 1.40*, Pink Grapefruit, 50 cl, Fr. 1.40, Passionsfrucht, 50 cl,

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derverschliessbaren Sportcap ausgerüstet. Das macht sie auch für unterwegs unentbehrlich. Die erfrischenden Schorlen sind in den Geschmacksrichtungen Cassis-Apfel, Passionsfrucht und Pink Grapefruit erhältlich. Die mild-fruchtige Süsse kommt vom hinzugefügten Fruchtsaft, und das mineralstoffreiche Mineralwasser stammt aus den AprozQuellen im Wallis. Dora Horvath


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Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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➔ 3 Blätter Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Schale von einer halben Orange fein abreiben. Ganze Orange auspressen. Saft erhitzen. Gelatine ausdrücken und im Saft auflösen. Circa Fr. 2.90 ➔ 200 ml Buttermilch mit 60 g Zucker verrühren, dann Orangensaft und -schale zugeben. 200 g Rahm steif schlagen und unter die Buttermilchmischung heben. In Gläser geben und mindestens 1 Stunde kühl stellen. Circa Fr. 2.—

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Ideal fürs TV-Dinner Schnell auf dem Tisch Gleich fängt der Film an, doch der Magen ist noch leer. Mit dem neuen Pilzgericht können Sie ruck, zuck eine richtige Mahlzeit zaubern, etwa auf Toast, zur Pasta oder mit einer schnellen Omelette. M-Classic Pilzgericht, 420 g,

Kino-Feeling zu Hause Die Steigerung von Popcorn? Poppycock! Das ist Popcorn mit einer Kombination aus Mandeln und Pecannüssen, überzogen von einer Caramel-Butter-Glasur. Poppycock, 99 g,

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➔ Mit 125 g frischen Beeren anrichten und mit ca. 1 Teelöffel Puderzucker bestäuben. Circa Fr. 2.30

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Zum Reinbeissen Für alle Burger-Fans gibt es jetzt zwei neue Sorten: Hot Beefburger mit feurigem Chili und der Beef-Bacon-Cheese-Burger. Auf den Grill oder in die Pfanne damit, fertig, reinbeissen! Zum Beispiel M-Classic Beef-BaconCheese-Burger, 4 x 90 g, Fr. 5.60

Zum Dahinschmelzen

Pizzakäse schmilzt besonders gut. Damit ist er nicht nur ideal für Pizza, sondern auch zum Überbacken von Auberginen, Peperoni und gefüllten Zucchetti. M-Classic Pizzakäse, 150 g, Fr. 2.60


72 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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10 Langarmshirt,

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Alle Artikel auf diesen Seiten sind in grösseren Migros-Filialen erhältlich.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Jetzt wird wieder die Schulbank gedrückt — und das möglichst cool gestylt, versteht sich: Glitzer für Girls, Kapuzen für Jungs.

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ami, kaufst du mir auch mal coole Klamotten?» Der liebe Nachwuchs kann manchmal ganz schön nerven. Als Eltern muss man sich früher oder später mit den Kleidervorlieben der Kinder auseinandersetzen und sich den Unterschied zwischen «cool» und «uncool» erklären lassen. Die Kleinen, oder eben doch nicht mehr so Kleinen, möchten eine gute Figur machen – die Jungs eher im lässig-luftigen

Knabenhemd,

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Outfit, die Girls im Glitzer-Glimmer-Look. Für Mami und Papi sollen die Kleider vor allem praktisch, zweckmässig und finanzierbar sein. Wie bringt man all diese Ansprüche unter einen Hut? Die neue lässige Kindermode der Migros macht es möglich. Die kritischen Trendscouts Aileen, Hendrik, Lukas und Jessica (von links) wollen die Kleider gleich mitnehmen. Da können wir schlecht Nein sagen. Heidi Bacchilega

Kn Knabenjeans, je

Fr. 33.—


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Kinderfüsse wachsen schneller, als man denkt. In der Migros gibts eine breite Palette an Kinderschuhen – vom Markenturnschuh bis zum Budgetmodell. Für Tausende von Schülerinnen und Schülern fängt nach den Sommerferien das neue Schuljahr an. Da brauchts nicht nur neue Bücher, Hefte, Stifte, Radiergummis, sondern auch neue Schuhe, Finken und Gymnastikschuhe. Kein Wunder, denn durchschnittlich

wachsen Füsse von Kindern im Schulalter um ein bis zwei Grössen pro Jahr, bei Kindern bis zu sechs Jahren sind es sogar zwei bis drei Grössen. Dennoch sollte man Schuhe nie zu gross kaufen, denn zu grosse Schuhe führen genauso zu Verformungen der Füsse

wie zu kleine. An der Schuhspitze braucht es 12 bis 17 Millimeter Spielraum, den die Zehen beim Abrollen des Fusses benötigen. In der Migros findet man eine breite Palette an Kinderschuhen, in Filialen mit Schuhrayon wird das Sortiment mit modischen Marken-

schuhen abgerundet. Jährlich verkauft die Migros 700 000 Paar Kinderschuhe, davon je 100 000 Gymnastikschuhe und Hausschuhe. Am besten kauft man Schuhe nachmittags, da Kinderfüsse im Laufe des Tages um einige Millimeter grösser werden. Dora Horvath

Freizeitschuh, Kappa, Gr. 28—35, Fr. 39.—, Knabenhausschuh, Gr. 28—39, Fr. 17.80, Hello-Kitty-Gymnastikschuh, Gr. 25—39, Fr. 9.90, Mädchenhausschuh, Gr. 28/29—34/35, Fr. 15.—


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Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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Alles Gute aus der Natur Vom Frühjahr bis zum Sommer erlebt man bei der Tessinerin Meret Bissegger eine bunte Wildpflanzenküche. Das Migros-Magazin kochte mit ihr Tätschli aus Melde-Kraut.

A

ls wir am frühen Vormittag in der Casa Mergusto in Malvaglia TI eintreffen, stehen einige Kräuter schon parat, morgens gepflückt, wenn sie noch schön prall sind. Kräuterfrau Meret Bissegger (51) begrüsst uns mit einem Kaffee und muss sogleich feststellen, dass die Milch in ihrer mehrtägigen Abwesenheit sauer geworden ist. Wir bekommen stattdessen einen zünftigen Grappa zum Kaffee angeboten. Dabei rückt Meret Bissegger auch gleich etwas gerade: Auch wenn sie überall als Kräuterfrau tituliert wird, sieht sie sich in erster Linie als Köchin. Zumal die Kräuter ja auch gar nicht ganzjäh-

rig in der Natur verfügbar sind und sie immer gern mit dem arbeitet, was die Natur gerade bereithält — und das sind im Herbst und Winter etwa Kürbis und Kohl. Dann geht es noch einmal hinaus, um mit «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius ein paar Blüten zu zupfen und junge Gierschtriebe zu schneiden. «Das ist ja ein Wildkräuterparadies», freut sich Pistorius. Was für manchen Hobbygärtner ein Albtraum ist, landet bei Meret Bissegger ganz selbstverständlich auf dem Teller. Vertilgen statt mit Chemie vernichten. «Viele Wildpflanzen haben ein deutlich intensiveres Aroma als vieles,

Kochen mitt der der «Saisonküche» «SSaisonküche» «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius schält blaue Kartoffeln, während Meret Bissegger das blanchierte und leicht ausgekühlte Kraut zum Hacken auf ein Brett gibt. So funktioniert Teamarbeit in der Küche.


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SAISONKÜCHE

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Meret Bissegger

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Bissegger in ihrem Garten (links).

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

was Gemüsehändler anbieten. Für mich ist Melde der bessere Spinat», erklärt die Köchin. «Stimmt, der schmeckt intensiver als mancher Spinat», meint auch die «Saisonküche»Köchin erstaunt, nachdem sie die kurz gedünstete Melde in der Pfanne probiert hat.

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Weisse Melde-Tätschli und Gierschsalat Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten Pro Person ca. 19 g Eiweiss, 31 g Fett, 29 g Kohlenhydrate, 2000 kJ/470 kcal

Unscheinbare Delikatessen vom Wegrand

In ihren Kursen zum Thema Wildpflanzen geht sie mit den Teilnehmern ins Bleniotal. Da bleibt sie alle paar Meter stehen und zeigt auf Amarant oder weist auf Taglilien hin, deren junge Triebe man in Salzwasser blanchieren kann. «Eine Delikatesse mit etwas Zitronenöl serviert», schwärmt Meret Bissegger. Auch Blüten werden gesammelt. Erstaunlich, wie vielfältig das bekannte Gänseblümchen verwendet werden kann: Junge Blattrosetten verwendet man wie Nüsslisalat, die Blütenköpfe wie Kapern, und die weissen Blütenblätter zieren Salate. Gibt es etwas, was sie nicht wild pflückt? «Kerbel. Den pflücke ich nur bei mir in der Nähe des Hauses. Da hat mir ein Botaniker versichert, dass es sich um Kerbel handelt. Durch die gefiederten Blätter fällt es schwer, die Pflanze genau zu bestimmen, denn gerade in dieser Familie gibt es einige giftige Pflanzen, die ebenfalls fein gefiederte Blätter haben.» Beim gemeinsamen Essen an der grossen Tafel, plaudern wir über ihre Zeit auf der Alp, als sie Sennen bekochte. Seitdem ist ihr «Schuss Sherry» Legende, der die oft karge Kost veredelte. Diese Zeit vor gut 30 Jahren legte aber auch den Grundstein für ihr fundiertes Kräuter- und Kochwissen. Das hat die Kräuterexpertin dieses Jahr in dem Buch «Meine wilde Pflanzenküche» (at-Verlag) zusammengetragen und mit ihren Lieblingsrezepten verbunden. Ihr Rat an Kräuterfans, die selbst sammeln gehen wollen? «Sammelt nur, was ihr kennt. Habt keine Angst, aber dennoch Respekt vor der Natur!» Text Claudia Schmidt Bilder Marco Aste

www.meretbissegger.ch

ZUTATEN ZUBEREITUNG

Melde-Tätschli: 600 g weisse Melde, 1 TL Gemüsebouillon, 1 Ei, 300 g Ziegenricotta, 1 EL Paniermehl, 50 g geriebener Pecorino, 1 Knoblauchzehe, 1/2 Zitrone Gierschsalat: 500 g festkochende Kartoffeln, 1 kleine Knoblauchzehe, 2 EL Aceto balsamico bianco, 1 TL Kräutersalz, 2 EL Haselnussöl, 1 EL Olivenöl, 1 TL Zitronen-Olivenöl, 2 TL grobkörniger Senf, 100 g junge Gierschblätter

1 Für den Gierschsalat Kartoffeln im Siebeinsatz im Dampf 30 bis 40 Minuten garen. 2 Für die Tätschli die Triebspitzen des Melde-Krauts mit 2 Esslöffel Wasser und Bouillonpulver in eine Pfanne geben und zugedeckt einige Minuten zusammenfallen lassen. Auskühlen lassen, grob hacken. 3 Ei mit Ricotta, Paniermehl (gemahlenes Brot) und Pecorino in eine Schüssel geben. Knoblauchzehe dazupressen, Zitronenschale dazureiben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Melde zur Ricottamasse geben und gut mischen. Kleine flache Tätschli formen und in wenig Öl oder Butter beidseitig bei kleiner Hitze ca. 4 Minuten braten. 4 Gekochte Kartoffeln noch lauwarm schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch pressen, mit Balsamico, Kräutersalz und den Ölen mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Gierschblätter 3 Minuten über Dampf kochen. In Streifen schneiden. Mit den Kartoffeln zur Sauce geben und gut mischen. Gierschsalat zu den Meldetätschli servieren. Tipps: Weisse Melde und Gierschblätter können durch Spinat und Lattich ersetzt werden. Ziegenricotta durch Kuhmilchricotta ersetzen.

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82 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Vegi-Tätschli

Sie sind schnell geraffelt, passen ideal ideeal zu Fisch, Fleischh oder Salat und schme schmeecken sogar Gemüsemuffeln. müsemuffeln. Warum, erklärt Food-Redaktorin Redaktorin Sonja Leissing.

Stärkehaltige Lebensmittel geben dem Burger Halt

Gerade jetzt im Sommer, wo von Auberginen bis zu Zucchetti alles frisch und knackig erhältlich ist, sind der Fantasie für Vegi-Tätschli keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl vom Gemüse ist gross und die Zubereitung der Gemüsebratlinge ¬ wie man sie auch noch nennt ¬ ganz einfach. Als Grundrezept gilt: rohes Gemüse raspeln, mit Paniermehl oder einem stärkehaltigen Lebensmittel wie beispielsweise Kartoffeln und zwei, drei Eiern vermengen, mit Salz, Pfeffer und frisch gehackten Kräutern würzen und langsam in etwas Butter oder Öl goldgelb braten.

Feste Gemüsesorten eignen sich besonders gut

Für Bratlinge sind das Gemüsefleisch von Rüebli, Kohlräbli, Zucchetti, Sellerie, allen Kohlsorten, Kürbissen und Kartoffeln perfekt. Aber auch aus Blattspinat, Mangold, Pilzen, Auberginen, Reis und Mais lassen sich exzellente Tätschli formen. Wichtig ist, dass bei allen Vegi-Burgern ein stärkehaltiges Lebensmittel unter die Gemüsemasse gemischt wird. Hier eignen sich gekochter Reis, Couscous, Haferflöckli, etwas Mehl oder Paniermehl, gekochte und zerdrückte Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und

Linsen, geraffelte Kartoffeln, roh oder gekocht. Alle stärkehaltigen Nahrungsmittel liefern pflanzliche Eiweisse und komplexe Kohlenhydrate, die für unsere Muskeln und unser Gehirn unverzichtbar sind. Zudem geben sie den Bratlingen die feste Konsistenz, damit sie beim Wenden in der Bratpfanne nicht zerfallen. Exzellent schmecken beispielsweise Zucchetti-Tätschli und Rüebli-Kartoffel-Burger mit viel frischer Petersilie, Bratlinge aus Reis mit Champignons gemischt oder Couscous als Basis mit gedünstetem Blattspinat und etwas Curry gewürzt. Die Tätschli passen zu grilliertem Fleisch und gebratenem Fisch genauso wie zu einem gemischten Salat.

Ideal als Hauptspeise oder als Gemüsebeilage

Bratlinge sind reich an Kohlenhydraten, strotzen vor Vitaminen, Spurenelementen und diversen Mineralstoffen. Gerade Gemüsemuffel oder Kinder, die bei Rüebli, Zucchetti und Fenchel die Nase rümpfen, kommen so zu einer Extraportion Power von diesen wichtigen Nährstoffen. Meine Gottikinder lieben es, wenn ich ihnen als Überraschung noch ein wenig Ketchup oder Mayonnaise in das Burger-Brötchen gebe und mit einer Tomate garniere. So ist die leidige Gemüsediskussion vom Teller, und die Kleinen greifen kräftig und mit Begeisterung zu. Belohnt werde ich dann gern mit Rufen wie: «Gotti, du hast super gekocht!», oder «Mmh, das schmeckt so fein!» Vielleicht geht es Ihnen mit den nächsten Vegi-Tätschli am Familientisch genauso.

Burger-Rezept

Kräuter

Gut zu wissen: Kräuter verleihen den Vegi-Burgern das gewisse Extra. Zum Beispiel kurbeln die ätherischen Öle in Basilikum & Co. unseren Kreislauf an, vertreiben Blähungen und steigern die Konzentration. Rosmarin hilft der Verdauung und stärkt schwache Nerven. Mein Tipp: Kräuter in gefrorenem Zustand leicht zwischen den Fingern zerreiben und in die Tätschli-Masse geben.

Für 4 Personen 1 Zwei Frühlingszwiebeln waschen, fein hacken. 300 g Tofu mit einer Gabel zerdrücken, Frühlingszwiebeln, 1 EL gehackte Petersilie, 2 EL Sojasauce, 1 Ei, 2 EL Sesamsamen, 2 EL Paniermehl und 2 EL geriebenen Parmesan zu einem Teig vermengen. Gut durchkneten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus dem Teig 4 flache Tätschli formen. Diese in heissem Öl je Seite ca. 3 Minuten goldbraun braten. 2 Zwei Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Sesambrötchen halbieren. Salatblätter waschen, trocken schleudern. Nach Bedarf klein zupfen. 200 g Kräuterquark mit 1 EL Rahm, 1 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und 2 EL gehackter Peterli verrühren. Abschmecken. 3 Ein EL Weinessig, 1 TL Senf, 1 EL Olivenöl, 1 EL Baumnussöl mit etwas Salz, Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren und mit dem Salat mischen. Tomatenscheiben auf die unteren, halbierten Brötchenhälften legen. Salatblätter und jeweils ein Tätschli darauflegen. Mit einem Klecks Kräuterquark garnieren. Brötchendeckel drauf und servieren.

Bilder bab.ch/Stockfood, istockphoto, PD (3)

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s müssen nun wirklich nicht immer Rinds-, Schweins-, Lamm- oder Poulet-Burger mit viel Ketchup und Mayonnaise vom Take-away um die Ecke sein. Wie wärs mal mit einem selbstgemachten Vegi-Burger zur Abwechslung? Das geht schnell und schmeckt köstlich. Übrigens auch unseren Kindern.


SAISONKÜCHE

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Gemüse

Gut zu wissen: Die festeren Gemüsesorten wie Sellerie, Rüebli, Kohl oder Zucchetti eignen sich besonders gut für Vegi-Burger aller Art. Aber auch aus Auberginen, Spinat und Pilzen lassen sich feine Tätschli formen. Hier empfehle ich, das Gemüse zu dünsten, abkühlen zu lassen und erst dann zu verarbeiten.

Brot

Gut zu wissen: Für Tätschli eignen sich Semmeli und spezielle Bun-Brötli mit Sesam. Die gesündere Variante: Vollkorn– brötli oder getoastete, dunkle Brotscheiben. Vegi-Burger schmecken auch solo beispielsweise mit einem Salat, mit Zucchettigemüse oder als Beilage zu Fleisch und Fisch.

Kartoffeln

Gut zu wissen: Kartoffeln roh oder gekocht geraffelt geben der Burger-Masse den nötigen Halt. Es eignen sich aber alle stärkehaltigen Lebensmittel wie Reis, Mais, Haferflocken und Couscous als Burger-Basis.


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IHRE REGION MIGROS BASEL

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Grosser Spass im Nass

Seit über 30 Jahren heisst es in Basel jeden Sommer wieder: Dr Bach ab.

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ereits zum 31. Mal organisiert die Sektion Basel der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) das offizielle Basler Rheinschwimmen. Sie ist dabei für Ordnung und Sicherheit zuständig. Je nach Wetter geniessen bis zu 3000 Personen diesen coolen Spass im Nass, der jeweils auf den Wieder-

einstieg in den Schul- und Arbeitsalltag fällt. Das Basler Rheinschwimmen ist nicht ausschliesslich für Spitzenschwimmer konzipiert. Die Veranstalter möchten auch jene animieren, die sich alleine nicht ohne Weiteres in den Rhein wagen. Mit Gleichgesinnten sollten sie es einmal tun. Voraussetzung für eine Teilnahme ist aber das gute und sichere Schwimmen. Die Migros Basel verteilt am Rheinschwimmen jeweils gratis frische Früchte und Farmerriegel.

Am 31. Basler Rheinschwimmen lockt das Abkühlen im glitzernden Nass.

Genialer Schwimmsack Schon im zweiten Jahr gibt es die praktischen City-Bags, die sich im Handumdrehen in wasserdichte Schwimmsäcke verwandeln lassen. Der modische Gag überzeugt mit seinem flotten Aufdruck der Grossbasler Kulisse, die als Rheinschiff daherschwimmt. Der neue Schwimmsack ist zu 25 Franken am Infoschalter Claramarkt, 1. Stock, und Kundendienst MParc Dreispitz Basel erhältlich.

KULTURTIPPS

Bild: zVg

➔ Mundhygiene Freitag 19. August, 14.30 Uhr, Restaurant Seegarten, Münchenstein Huberta Schmidt, dipl. Dentalhygienikerin HF, gibt nützliche Tipps zur Mund- und Zahnhygiene. Auskunft: Meta Berger 061 713 20 25. Nichtmitglieder — auch Männer — sind willkommen an dieser Veranstaltung des Forums elle, Sektion Basel. ➔ Em Bebbi sy Jazz Freitag, 19. August, ab 18 bis 1 Uhr, Basler Innenstadt, Street-Band-Parade in der Freien Strasse ab 18 Uhr. Gegen 70 Orchester, neun StreetBands, drei Chöre und mehr als 500 Musiker beleben die Innenstadt vom Fischmarkt bis zum Leonhardskirchplatz. Der Eintritt ist gratis! www.em-bebbi-sy-jazz.ch (Musikprogramm ab 16. August)

Priska M. Thomas Braun

Programm

Dienstag, 16. August, Start 18 Uhr, Kleinbasler Rheinufer, auf der Höhe Schaffhauserrheinweg 93, Basel. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf Dienstag, 23. August, verschoben. Auskunft gibt Telefon 1600, Regio-Info, Punkt 5 nach 10 Uhr morgens. www.rheinschwimmen.ch

➔ Zauberhafter Circus Monti Donnerstag, 25. August, 15 und 20.15 Uhr, Rosentalanlage, Basel Akrobatische Leckerbissen, eine berührende, herzerwärmende Geschichte und eine eigens konstruierte, urbane Kulisse sorgen für ein unvergessliches, ganzheitliches Zirkuserlebnis. Migros-Genossenschafter/-innen und Inhaber/-innen der CumulusKarte erhalten Tickets aller Kategorien um jeweils 5 Franken vergünstigt. Erhältlich exklusiv an der Zirkuskasse oder unter www.circus- Verspielt: Circus Monti. monti.ch

➔ Migros-Sprint-Final beider Basel 2011 Samstag, 20. August, Sportplatz Burggarten Bottmingen Start- und teilnahmeberechtigt sind alle Mädchen und Buben mit Jahrgang 1996 und jünger, die im Kanton Basel-Stadt oder Baselland wohnen, hier die Schule besuchen oder hier in einem Sportverein sind. Die Online-Anmeldung und Startzeiten sowie weitere Informationen sind zu finden unter www. tvbottmingen.ch. Das Schweizer Finale findet am Samstag, 17. September, in Kreuzlingen statt. ➔ Joja Wendt — Im Zeichen der Lyra Freitag, 16. September, 20 Uhr Stadtcasino Basel Der aussergewöhnliche Pianist erzählt eine musikalische Geschichte fürs grosse und kleine Publikum.

Preise: Fr. 25.- (statt 35.-) bis Fr. 55.- (statt 65.-). Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter der Nummer 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder übers Internet: www.ticketcorner.ch. Karten fürs Konzert vom 4. April, das verschoben wurde, behalten ihre Gültigkeit.

Migros-Vorverkauf ➔ In Basel Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock, Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock ➔ In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal ➔ In Allschwil Kundendienst Migros Paradies Weitere Infos: www.migrosbasel.ch


86 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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eit Samstag, 6. August, zieht es die automobilisierten Männer und Frauen der Region Basel ins Einkaufszentrum Paradies in Allschwil. Hier präsentiert sich eine neue Autowaschstrasse, die sich so markant wie der Tag von der Nacht von der alten, düsteren und mehr als in die Jahre gekommenen Waschanlage unterscheidet. Von der Binningerstrasse in Allschwil her führt eine breite und komfortable Zufahrt zu der neuen, in der Nordwestschweiz einzigartigen Carlite®-Autowaschstrasse. Die Automobilistinnen und Automobilisten, welche die Anlage als Erste benutzt haben, sind rundum begeistert. Ihre Autos glänzen derart, dass es scheint, als ob die neue Anlage sie mit neuem Lack versehen würde.

Damit Autos glänzen

Die neue Autowaschstrasse im Einkaufszentrum Paradies in Allschwil reinigt Autos mit weichen Bürsten, die keine Kalkrückstände hinterlassen.

Drei Minuten Schauer und sanftes Bürsten

Besonders die Kundinnen, denen sich Farbe, Form und Sauberkeit eines Autos oft besser einprägen als seine Marke, loben die neue Autowaschstrasse. Und für Kinder gibt es grundsätzlich nichts Faszinierenderes, als die Mutter oder den Vater beim Autowaschen zu begleiten. Drei lange Minuten sitzen sie trocken und wohlig in der Abgeschlossenheit ihres Autos, das im prasselnden Schauerregen steht, während die Schaumstoffbürsten leise und sanft an die Karosserie und die Scheiben klopfen.

Schaumstoffbürsten ohne Kalkrückstände

In Tat und Wahrheit steckt natürlich eine fortwährende Entwicklung und modernste Technologie hinter jeder Autowaschstrasse. Im Unterschied zu den früheren, kratzigen Nylonbürsten und den derzeit üblichen Textilbürsten, die Wasser saugen und beim Trocknen Kalk zurücklassen, lagern sich in den weichen Schaumstoffbürsten keine Rückstände ab. «Damit zählt Carlite® zu einer neuen Generation von Bürsten, die auf dem internationalen Markt auch unter den Namen Foambrite, Softecs und Foamtouch bekannt sind und den Autolack garantiert nicht verkratzen», begründet Her-

In drei Minuten wieder auf Hochglanz: Autowaschstrasse im Einkaufszentrum Paradies.

Toppreise für beste Carlite®-Qualität

➔ Die Grundwäsche für 9 Franken beinhaltet eine Hochdruckvorwäsche, eine Vorreinigung, eine Felgenreinigung, das Glanztrocknen und eine Osmose-Spülung. ➔ Die zweite Grundwäsche plus Wachsen bietet zusätzlich einen Schaumprotector für ein ausgezeichnetes Trocknungsergebnis, für hohen Glanz und Konservierung für 12 Franken. ➔ Das dritte Programm plus Unterbodenwäsche und Konservierung kostet ebenfalls 12 Franken. Es verhindert temporär die Korrosion, auch an schwer zugänglichen Stellen. ➔ Mit Vollpflege schliesst die vierte Grundwäsche alle oben erwähnten Wasch- und Pflegeleistungen ein und bietet für 15 Franken eine komplette Rundumpflege. Beim Kauf eines Zehner-Abos ist eine Gratis-Autowäsche dabei. Die Migros-Waschstrasse befindet sich im Einkaufsparadies in Allschwil. Sie ist bedient und von Montag bis Freitag von 8.30 bis 20 Uhr und am Samstag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

vé Papirer, Verantwortlicher Marketing Fachmärkte Migros Basel, die Wahl der in der neuen Autowaschanlage im «Paradies» in Allschwil installierten Schaumstoffbürsten. Zusätzliche Waschleistungen bringen die feinen Bürsten. Denn dank der geometrischen Führung durch ihre schrägen Bandstreifen übernehmen die Bürsten die Form der Fahrzeuge. Diese strategisch geschickte Positionierung der Reinigungselemente verstärkt die Waschkraft und verringert gleichzeitig den Lärm für jene, die während der Wäsche im Auto sitzen. Die neue Waschanlage in Allschwil ist bedient, was viele Kun-


IHRE REGION MIGROS BASEL

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Der Umwelt zuliebe Ein sauberes Auto erfreut nicht nur das Auge, es dient auch der Sicherheit im Strassenverkehr.

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Erkennungszeichen des Einkaufszentrums Paradies: Eva und Adam.

Bilder: Manuel Finkbeiner, Priska M. Thomas Braun, zVg

Hervé Papirer, Verantwortlicher Marketing Fachmärkte, Alain Moser, Autowaschanlage, Marcel Hostettler, Leiter Paradies (v.o.l.n.u.r.).

dinnen und Kunden einer unpersönlichen Self-Service-Waschanlage vorziehen. Bei der Autowäsche werden auch die Felgen gereinigt. Ebenfalls einzig in der Region ist die gedeckte Service-Ecke. Sie bietet die Möglichkeit, auch bei schlechtem Wetter den Druck der Pneus zu messen, die Teppiche des Fahrzeugs zu klopfen, den Staub aus dem Auto zu saugen und Spiegel, Chromstahl und persönliche Details, die einem lieb sind, auf Hochglanz zu polieren. Hervé Papirer empfiehlt eine regelmässige Autowäsche. Am

besten sei dies einmal alle zwei Wochen. «Eine regelmässige Autopflege macht sich langfristig bezahlt. Wer im Winter immer wieder einmal das Programm wählt, das den Unterboden von Salz befreit, sollte im Sommer mit dem gleichen Programm den allgemeinen Schmutz entfernen», sagt der Fachmann und empfiehlt gleichzeitig das exzellente Preis-Leistungs-Verhältnis der neuen Anlage im «Paradies» in Allschwil, siehe Kästchen links. Priska M. Thomas Braun

er vermutet, dass die Wahrnehmung von Autos wesentlich von ihrer Farbe und ihrem Glanz abhängt, liegt wohl richtig. Die meisten Menschen können sagen, ob das Auto eines Bekannten dunkelblau, grau oder weiss ist. Ohne hinzuschauen, wissen sie oft auch, wer sein Fahrzeug sauber hält. Und nun zu den Facts: Untersuchungen in Deutschland haben ergeben, dass die Wahrnehmung von Fahrzeugen im Strassenverkehr wesentlich von ihrem Grad des Glänzens abhängt. Bei stark verschmutzter Karosserie sinkt diese beträchtlich: Das Auge nimmt ein grau verschleiertes Auto später wahr als ein gewaschenes. Zur eingeschränkten Wahrnehmung durch die anderen Verkehrsteilnehmer kommt die Gefahr durch Sichtbeeinträchtigung, die verdreckte Scheinwerfer und Scheiben verursachen.

Bei der Handwäsche hingegen wird das Schmutzwasser weggeschüttet und in den normalen Kreislauf eingespeist. So fliesst es zusammen mit den Reinigungsmitteln teils in die Kanalisation, teils in den Boden. Von der Verschmutzung der Umwelt abgesehen, ist die Zeit, die man in der Waschanlage gewinnt, nicht zu unterschätzen. Im Schnitt ist das Auto schon nach drei Minuten blitzblank und sauber. Wer Kinder hat, weiss aus Erfahrung, dass die nostalgische Autopflege mit Schwamm und Gartenschlauch gegenüber der Faszination, die Autowaschstrassen auf die Kleinen ausüben, keine Chance hat. Das ist auch gut so. Denn es bleibt die Vermutung, dass es schon der nächsten Generation gesetzlich untersagt werden könnte, ihre Autos von Hand zu waschen. Priska M. Thomas Braun

Waschanlagen arbeiten umweltschonend

Bei der Gegenüberstellung von Vermutungen und Tatsachen muss auch auf den Irrtum hingewiesen werden, eine Handwäsche sei besser als eine maschinelle. Die Autowaschstrasse ist einer Handwäsche aus mehreren Gründen vorzuziehen: Erstens verbraucht sie bedeutend weniger Wasser als eine Handwäsche, denn Waschstrassen arbeiten mit einer Wasserrückgewinnung. Ihre Technik ermöglicht es, das Waschwasser immer wieder zu reinigen und für zahlreiche Autowäschen wieder zu verwenden. Ferner hält sie Ölund Schmierstoffe zurück, die beim Waschvorgang abgespült werden.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch

Vor dem Waschen nicht vergessen!

➔ Autoantenne einziehen ➔ Heckscheibenwischer mit Plastikhülle schützen ➔ Alle Fenster dicht schliessen


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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FAMILIE

Traumhaftes Gedächtnis

M

Manchen fällt das Abnehmen leichter als anderen.

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Bilder Getty Images (2), Fotolia

Erfahrungen beim Abspecken gesucht

Es gibt fast so viele Wege zum Abnehmen, wie es Menschen gibt. Ein Forschungsteam des Berner Inselspitals möchte Ihren ganz persönlichen Weg, Ihre Erfolge und Misserfolge kennenlernen. Die Resultate der Studie sollen anderen Menschen bei der Gewichtsreduktion helfen. Und so gehts: Wer mindestens 18 Jahre alt ist, ruft die Nummer 0800 00 23 40 an und gibt auf Band die Erreichbarkeit für ein Telefoninterview bekannt. Alle Angaben werden vertraulich behandelt.

ädchen sind verträumt, Buben realistisch. Dieses Klischee ist nicht aus der Luft gegriffen. Eine Studie der Universität Basel zeigt: Mädchen erinnern sich öfter an Träume als Burschen. Die Forscher befragten rund 5600 Jugendliche und fanden heraus, dass 82 Prozent der Mädchen am Morgen noch wissen, was sie geträumt haben. Bei den Buben waren es nur 70 Prozent. Das liegt am Schlafrhythmus, erklären die Forscher. Mädchen schlafen weniger gut als Buben, wachen häufiger auf und wechseln schneller in den Bewusstseinszustand. Daher erinnern sie sich eher an Träume. Auch messen Mädchen ihrem Innenleben grundsätzlich eine höhere Bedeutung bei. Das erklärt, warum sie sich intensiver mit ihren Träumen beschäftigen und diese oft auch in einem Tagebuch aufschreiben. Priska Plump

Im Gegensatz zu den Buben erinnern sich Mädchen meistens an ihre Träume und schreiben sie oft auch auf.

ONLINE-UMFRAGE: MULTIMEDIA

OMG! Bitte LOL nicht zu viel, THX RO ROFL, LOL oder OMG kennen wir aus SMS und Internet. Nun zeigt eine St Studie des Mail-Anbieters «Yahoo Mail», dass die Kürzel gehörig nerven. Di Die englischen Ausdrücke werden zu oft verwendet und schaden dem Sp Sprachniveau, glauben 40 Prozent der 9000 Befragten. 90 Prozent finden OM OMG (oh my god) lästig. 35 Prozent stören sich an ROFL (rolling on the floo floor laughing), und 33 Prozent regen sich über LOL (laughing out loudly) au auf. Hingegen kommen LG (liebe Grüsse), THX (thanks) und HDL (hab dich lieb gut an. lieb) Viele Handyuser ärgern sich über Abkürzungen in SMS.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Wa halten Sie von SMS-Abkürzungen? ➔ Sie stören mich. Was ➔ Finde ich gut. ➔ Kenne und brauche ich nicht.

Frage von letzter Woche

Wen duzen Sie?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

87 %

Nur Leute, die ich kenne.

3%

Alle ausser Beamte.

6% 4%

Ich sieze grundsätzlich immer.

Ausnahmslos alle.


92 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Schöne Zähne sind heute ein Muss. Ein strahlendes Lächeln hat jedoch seinen Preis. Das weiss niemand besser als Bianca Tomaschett. Die Zahnbehandlung ihrer Tochter Sarina verschlang das ganze Feriengeld.

W

enn Sarina Schuoler aus Thalwil ZH den Mund zu einem breiten Lachen öffnet, blitzt und blinkt es wie an einem Weihnachtsbaum. Die 14-Jährige trägt im Ober- und im Unterkiefer eine Zahnspange. Im Volksmund wird dies auch Gartenzaun genannt. Probleme hat sie damit nicht. «Schliesslich hat das heute fast jeder», sagt sie und lacht. Mutter Bianca Tomaschett (37) fügt an: «Zu meiner Zeit hatten zwei pro Klasse eine Spange – heute sind es zwei pro Klasse, die keine Spange tragen.» Sarina hat einen zu engen Kiefer. «Es ist nicht selten, dass einzelne bleibende Zähne nicht an der richtigen Stelle durchbrechen», sagt Wanda Gnoinski. Sie ist Direktorin der Klinik für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin am Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich. «Auch ist auf den Kiefern nicht immer genügend Platz für alle bleibende Zähne vorhanden.»

Ein teures Lachen


BESSER LEBEN FAMILIE

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Ihr Lachen ist 12 000 Franken wert: Sarina Schuoler mit Mutter Bianca Tomaschett. Die Krankenkasse bezahlte die Hälfte der Kosten.

Die Kosten und was die Versicherung zahlt Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung können sehr unterschiedlich sein. Nur schon eine umfassende Behandlungsplanung schlägt mit etwa 1200 bis 1400 Franken zu Buche. Der Kostenrahmen für die meist sich über viele Jahre erstreckende Behandlung liegt im Bereich von 8000 bis 12 000 Franken — je nach Komplexität des Falles. Krankenkassen-Zusatzversi-

cherungen für zahnärztliche Behandlungen sind sehr unterschiedlich in Leistung und Kosten. Im Normalfall empfiehlt sich die Beschränkung auf kieferorthopädische Leistungen, also die Behandlung von Zahnstellungsproblemen. Es gibt Angebote mit guter Leistung ab etwa sieben Franken monatlich. Teurer muss nicht unbedingt bessere Leistungen bedeuten. Vergleichen lohnt sich.

Subventionierte Zähne Zuschüsse für finanziell schwache Familien können im Rahmen der Schulzahnpflege durch Sozialdienste von Gemeinden oder durch Ergänzungsleistungen (EL) ausgerichtet werden. Dies aber nur für notwendige und nicht für kosmetische Korrekturen. Wer unter einem Geburtsgebrechen leidet oder Zähne hat, die derart

schief wachsen, dass sie gesundheitliche Auswirkungen hätten, kann Leistungen der Eidgenössischen Invalidenversicherung beantragen. Die IV zahlt maximal bis zum Ende des 20. Altersjahres. Fragen lohnt sich, auch wenn dem Zahnarzt durch die IV enge Grenzen gesetzt werden. www.kantonszahnaerzte.ch


94 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Die Lösung für Sarinas Problem offerierte der Zahnarzt respektive der Kieferorthopäde. «Implantatverankerung, Extraktion zweier Zähne pro Kiefer, festsitzende Apparatur in beiden Kiefern, Palatinalbogen, Gummizüge», hiess es im Kostenvoranschlag vom Oktober 2009, und in einem Zusatzbrief war von «Setzen einer Gaumenverankerung» die Rede. Begriffe, mit denen Bianca Tomaschett nicht viel anzufangen wusste. Dafür wusste sie, was die Zahl am Ende des einseitigen Briefes bedeutet: 12 000 Franken stand da. «Eine brutale Summe», die für die alleinerziehende Mutter einige Jahre Einschränkungen bedeutet – vor allem bei den Ferien. «Klar wären wir im Sommer gerne mit dem Flugzeug ans Meer geflogen», sagt die Kundenberaterin, die mit ihrem 50-Prozent-Job 3000 Franken pro Monat verdient.

«Aber das liegt nicht drin.» Zusammen mit den 3000 Franken Alimente für ihre zwei Kinder hat sie zwar genug Geld, um gut zu leben. «Aber sparen konnte ich so nicht.»

DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Der Nuggi hat bei Andrée Barman, wieso haben heute so viele Kinder eine Spange? Einerseits führen Zahn- und Kieferfehlstellungen zu einer Behandlung. Sie soll das Gebiss funktionstüchtiger machen und vor Karies oder frühzeitigem Zahnausfall schützen. Anderseits sind die ästhetischen Ansprüche heute sehr hoch.

Für zwei Zahnspangen hätte das Geld nicht gereicht

Zum Glück hatte Bianca Tomaschett eine Zahnversicherung abgeschlossen. Für Fr. 6.80 pro Monat bezahlt diese Versicherung fast die Hälfte der Behandlung. Ein weiterer Teil übernahm der Exmann, Sarinas Vater. Dennoch blieben mehr als 4500 Franken an Bianca Tomaschett hängen. «Ich bin wohl die grösste Aktioneneinkäuferin weit und breit», beschreibt sie lachend eine Massnahme, wie sie das Geld für die Spange wieder einspart. Auch dem inzwischen 15-jährigen Sohn Luca wollten die Zahnärzte eine Spange

Andrée Barman (36), Zürich, Kinder- und Allgemeinzahnärztin, administrative Klinikleiterin am Zahnmedizinischen Zentrum Zürich Nord.

Ist das nicht einfach schnell verdientes Geld für Zahnärzte? Das scheint mir übertrieben, sind die Behandlungen doch oft sehr aufwendig und dauern zum Teil Jahre. Was ist so schlimm daran, wenn einige Zähne schief stehen?

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BESSER LEBEN FAMILIE

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langem Gebrauch Einfluss auf Zahnstellung und Kieferentwicklung» Durch den Engstand entstehen Schmutznischen, die schlecht gepflegt werden können. Das führt schneller zu Verfärbungen, Ablagerungen und Zahnstein bis hin zu Karies oder Parodontitis, die zum Zahnverlust führen kann.

Wenn Kaufunktion und Gebissentwicklung eingeschränkt sind, wie beispielsweise bei Lippen-KieferGaumen-Spalten, oder wenn durch die Fehlstellung gesundheitliche Probleme entstehen, beispielsweise im Kiefergelenk.

Ab welchem Alter können Zahnfehlstellungen sinnvoll korrigiert werden? Es gibt Frühbehandlungen ab dem fünften Lebensjahr, in der Regel finden die Korrekturen aber im Teenageralter statt. Es ist möglich, Fehlstellungen bis ins hohe Alter zu korrigieren.

Welche Behandlungen lehnen Sie ab? Korrekturen bei Patienten, die unbehandelte Karies oder Parodontitis haben oder bei Patienten, die trotz Aufklärung und Instruktion ihre Zähne nicht richtig pflegen.

Wann ist eine Korrektur unerlässlich?

Kann man bereits bei den Milchzähnen vorhersagen, ob ein Kind einmal eine Spange benötigen wird?

Die Zahnstellung im Milchgebiss zeigt Tendenzen für die Entwicklung der bleibenden Zähne auf. Es kann aber auch bei einem unauffälligen Milchgebiss später zu Fehlstellungen kommen. Daher empfehle ich, frühzeitig eine Zahnzusatzversicherung abzuschliessen. Falls die Versicherung nicht gebraucht wird, kann man sie ja kündigen. Welche Faktoren beeinflussen die Zahnstellung negativ? Es gilt vor allem langes Nuckeln am Nuggi oder Daumen auszuschalten. Wichtig ist auch eine gute Mundhygiene. Denn sonst entsteht Karies bei den Milchzähnen. Diese fungieren als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Greift Karies

die Milchzähne an, werden diese kleiner und können weniger Platz für die nachfolgenden, bleibenden Zähne frei behalten. Es kommt zu Engständen, die kieferorthopädisch behandelt werden müssen. Ist der Nuggi wirklich so schädlich für die Zahnstellung? Der Nuggi hat bei langem Gebrauch Einfluss auf Zahnstellung und Kieferentwicklung. Das Wachstum des Kieferknochens und die Position der Zähne werden in eine falsche Richtung gelenkt. Den gleichen Einfluss hat Daumenlutschen. Deshalb ist es wichtig, den Nuggi bis etwa im Alter von drei bis vier Jahren abzugewöhnen und das Daumenlutschen zu verhindern.

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verschreiben. «Zum Glück weigerte sich Luca», sagt die Mutter verschmitzt, «mein Budget hätte das nicht verkraftet.» Und tatsächlich hat sich die Fehlstellung ausgewachsen, und die Korrektur wäre reine Kosmetik gewesen. Er habe kein perfektes Gebiss, aber es sei weder hässlich, noch funktioniere etwas nicht. Anders sieht das hingegen Sarina: «Ich bin froh, habe ich eine Spange», betont sie, «denn ich möchte nicht wie mein Bruder aussehen.» Für eine Frau sei das Aussehen doch viel wichtiger.

Zähne kosteten so viel wie ein Kleinwagen

BESSER LEBEN FAMILIE

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übernimmt, fiel dem Vater ein Stein vom Herzen. Denn da er die letzten zehn Jahre seine Frau zu Hause pflegte – sie leidet an Multipler Sklerose –, hatte er weder viel Zeit für die Kinder noch für regelmässige Zahnarztbesuche. Auch das Geld sprudelt bei Surbers nicht aus dem Boden. Aber im Moment drohen keine grösseren neuen Ausgaben.

Der Kiefer bewegt sich ein Leben lang

Apropos Ausgaben: Pro Kiefer kommen neben den normalen Behandlungskosten noch einige Hundert Franken für dauerhafte Arretierungen hinzu. Diese werden an den Rückseiten der Zähne montiert und helfen, das Gebiss zu fixieren. Der Kiefer bleibt nämlich ein Leben lang in Bewegung. Auf die Frage, ob sie sich an der Spange störten, klingt es bei Surbers wie aus einem Munde: «Ja!» Aber gelohnt hat es sich. «Jasmin hat heute eine sehr schöne Zahnstellung», sagt Boris Surber, und Jasmin meint: «Ich bin froh, haben wir die Korrekturen gemacht, so kann ich jetzt lachen.» Und dieses Lachen ist den Eltern viel wert.

Mit diesem Argument wollte auch Jasmin Surbers (19) Zahnarzt punkten. Die junge Frau aus ZürichAltstetten solle doch die Eckzähne richten. Aber dazu hatte sie keine Lust mehr. «Ich trug mehr als zehn Jahre ohne Murren eine Spange», sagt sie, «aber nun reichte es.» Sie war die Erste in der Familie Surber, die eine ZahnkorVater Boris Surber griff tief ins Portemonnaie, für seine Kinder: rektur benötigte – und auch die günstigste, wie Die Zahnkorrekturen von Svenja (links) übernahm die IV, die von Rico kosteten Vater Boris Surber (53) 10 000 und die von Jasmin 7000 Franken. sagt. Bereits ab der ersten Klasse gewöhnte sich Jasmin an eine Spange. Als Sieben- verschlangen. Versichert waren Karies. Das verursachte Kosten Texte Thomas Vogel jährige freute sie sich noch auf das die Zähne nicht. Bilder Vera Hartmann von fast 1700 Franken. Teil: «Sie war rosa und hatte GlitWas die Zähne der jüngeren Zu guter Letzt stand noch die zer darin», erklärt sie. Mit den Tochter Svenja kosten, weiss er Behandlung des Jüngsten an, Rico Infos: www.zzzn.ch Jahren wurden die Dinger immer nicht. «Das bezahlte alles die IV, Surber (11). «Die Zähne wuchsen grösser und schmerzhafter und da Svenja durch die krasse Fehl- kreuz und quer, es sah nicht schön Buchtipp: «Gesunde und schöne die Freude immer kleiner. «Am stellung der Schneidezähne be- aus», sagt Boris Surber. 17 000 Zähne», Gesundheitstipp Ratgeber, schlimmsten war der Headgear, hindert worden wäre.» Die 16-Jäh- Franken veranschlagte ein erster Verlag Konsumenteninfo AG, 2011 der schmerzte höllisch», erzählt rige hat seit der zweiten Klasse Zahnarzt und betonte, dass es die angehende Fachfrau für Ge- eine Spange. Sie, die im August auch billiger ginge, falls er keine sundheit. Ein Headgear ist ein Ge- eine Lehre als Agrarpraktikerin Versicherung habe. «Das störte www.migrosmagazin.ch stell, das nachts um den Kopf ge- beginnt, hatte einen offenen Biss. mich so, dass ich zu einem andetragen wird und die Kieferkno- Was aber an Surbers Brieftasche ren Fachmann ging.» Dieser offeFestsitzende oder getarnte chen zurechtrückt. Vater Surber hängen blieb, waren die Folgekos- rierte dieselbe Behandlung für Spange? Die gängigsten schätzt, dass Jasmins Konstruktio- ten. Svenja putzte die Zähne unter 10 000 Franken. Auch wenn die Mittel zur Zahnkorrektur. nen über die Jahre 7000 Franken der Spange schlecht und bekam Versicherung einen Teil davon


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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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MEIN GARTEN

Gartenexpertin Haia Müller hofft, ihren Himbeeren ergehe es wie englischen Touristen.

Himmlische Offenbarung Wer jetzt nochmals Salatsetzlinge pflanzt, fährt bald eine zweite Ernte ein.

Zweiter Frühling

Noch bevor der Sommer zu Ende ist, sind die Gemüsebeete bereits abgeerntet. Doch die Saison ist noch lange nicht zu Ende.

Bild Getty Images

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er sommerliche Frühling hat vielen Pflanzen zu einem rasanten Frühstart verholfen. Das Resultat: Die Gemüsebeete sind bereits abgeerntet, und in den Blumenrabatten blühen bereits die Herbstanemonen. Wie auch immer der Rest des Sommers und der Herbst werden: Es lohnt sich, jetzt nochmals frisch anzupflanzen. Vor allem Salat kann jetzt nochmals gesetzt werden. Endivie, Zuckerhut, Eisberg, Chinakohl und natürlich Schnittsalat gedeihen jetzt sehr gut. Auch Broccoli, Blumenkohl, Kohlraben und Knollenfenchel wachsen noch problemlos heran. Zum Aussäen ist es allerdings schon zu spät, besser ist es deshalb, gleich Setzlinge zu kaufen. Bevor man sie pflanzt, empfiehlt es sich, etwas Kompost oder Hornmehl in die Erde einzuarbeiten, da die erste Ernte viele Nährstoffe verbraucht hat. Auch im Kräuterbeet ist noch lange

nicht Schluss. Peterli und Basilikum werden den nächsten Winter zwar kaum überleben, bis dahin darf man aber noch tüchtig zulangen. Schnittlauch, Salbei, Thymian und Minze hingegen sind winterhart, Rosmarin überwintert im ersten Jahr lieber im kühlen, hellen Keller.

«Stacheldraht» peppt den Herbstgarten auf

Im Blumenbeet werden die verblühten Stauden handbreit über dem Boden zurückgeschnitten. Mit Glück werden einige davon bei warmem Wetter nochmals austreiben. Klassische Herbstblumen sind Astern, Dahlien und Chrysanthemen. Von allen gibt es ein riesiges Angebot an Formen und Farben. Vor allem die Chrysanthemen und Dahlien gelten leider auch als eine Leibspeise für Schnecken, man muss sie also entsprechend schützen.

Bis zum Winteranfang blühen auch noch Fetthenne, Günsel und die Ballonblume. Sie stammt aus der Familie der Glockenblumen und verdankt ihren Namen den Knospen, die sich vor dem Öffnen aufblähen. Dankbare Dauerblüher sind auch die Cosmeen, sie erreichen eine stattliche Höhe und füllen mit ihren zarten Blüten von Weiss über Pink bis Dunkelrot elegant manche Lücke. Vor allem in Töpfen und Kistchen gedeihen verschiedene silbrigblättrige Pflanzen, die sich später sehr schön mit Calluna, Erika und den andern Herbstblühern kombinieren lassen. Eine besonders auffällige Strukturpflanze ist der Stacheldraht, der mit seiner bizarren Form ein verspieltes Element ins Arrangement bringt. Er behält sein Aussehen über den ganzen Winter und macht sich auch mit Raureif bedeckt noch gut.

Haia Müller

Es muss meinen Himbeeren wie Ferien vorkommen: Seit ein paar Tagen haben sie einen Platz an der Sonne. Sie mussten dafür nicht verreisen, auch habe ich sie nicht in eine andere Ecke des Gartens umgesiedelt. Der Grund für die unverhoffte Aufwertung ihrer Wohnlage ist eigentlich wenig erfreulich: Das Nachbargrundstück wird demnächst überbaut, deshalb musste eine dichte Reihe stattlicher Bäume weichen. Eigentlich mochte ich die Abschottung von der Aussenwelt durch die grüne Mauer, ich liebte den wohltuenden Blick auf den Blätterwald. Jetzt stelle ich mit Erstaunen fest, wie viel Licht die Bäume mir genommen haben. Statt Grün sehe ich nun Blau oder Grau: Ein Fenster zum Himmel hat sich aufgetan. Vor Kurzem konnte ich sogar einen wunderschönen Regenbogen bewundern, der sich über das ganze Tösstal wölbte. Wie sich das Sonnenloch auf meine Himbeeren und den dahinter liegenden Gemüsegarten auswirkt, die bisher beide ein Schattendasein führten, weiss ich noch nicht. Vielleicht geht es ihnen wie den Engländern auf Mallorca: Sie werden knallrot. Bei den Himbeeren hätte ich ja nichts dagegen.


100 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

DIE AUTO-TESTFAMILIE

Sportliche Familienkutsche

Ein Sportkombi ist zwar schön und rassig, vom Platzangebot her aber eher unbrauchbar als Familienauto. Ein Vorurteil? Leserfamilie Schumacher aus Neudorf LU wollte es wissen und hat den neuen V60 von Volvo getestet.

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in Sportkombi ist mangels Platz nichts für Familien? Von wegen: Die vierköpfige Leserfamilie Schumacher aus Neudorf LU resümiert nach ihrem einwöchigen Test unisono: «Man mag ihn nicht mehr hergeben.» Ausgerechnet beim kritischen Punkt Raumangebot erweist sich der Schwede als weit familientauglicher, als die elegante Form erwarten lässt. «Für uns und alle Taschen reicht es absolut», betont etwa Nicole Schumacher. Ihr Ehemann André fügt an: «Meine drei Mädels haben Riesenspass, zum Shopping auszurücken – und ich,

sie im V60 zu chauffieren.» Man wolle ja nicht nur Raum durch die Gegend fahren, sondern Freude haben – und der V60 sehe umwerfend aus. «Nur über meinem Kopf wird es etwas knapp; eine Sonnenbrille in den Haaren liegt bei mir nicht drin», sagt André.

Tolle Optik und tadellose Technik haben ihren Preis

Sonst aber sind der 45-jährige Konstrukteur und die 43-jährige Verkaufsangestellte rundum angetan – auch innen. Mit Ausnahme zu vieler Tasten gefällt das Cockpit. «Ohne Schnickschnack, aber

edel und mit exzellenter Verarbeitung. Die paneelartige Mittelkonsole ist mein Highlight», freut sich André. Nicole lobt die bequemen Sitze, und die Töchter Justine (15) und Holly (10) sind vom Panoramaglasdach begeistert. «Der 163-PS-Diesel hat fast die gleiche Leistung wie der Benziner unseres Subaru Legacy Kombi, aber er wirkt kräftiger», lobt André den Antrieb. «Der Automat schaltet butterweich, man gleitet lautlos dahin», ergänzt Nicole. Kritik gibt es weniger für den Verbrauch an sich, vielmehr für die Differenz von Test- und Werks-

verbrauch. «Es gäbe bei uns sicher noch Sparpotenzial, aber auf 650 Testkilometer haben wir pro 100 Kilometer 7,6 statt 5,8 Liter gebraucht», argumentiert André. Wohl auch, weil der Testwagen der Schumachers noch nicht mit dem Stopp-Start-System ausgestattet war. In Kombination mit dem Automat ist es erst ab September lieferbar.

Notbremssystem erkennt Fussgänger und bremst

Vergnügen bereitet dafür das Fahrwerk. «Meiner Frau wurde es am Anfang schlecht – aber das liegt


BESSER LEBEN AUTO

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DAS SAGT DER EXPERTE Kurt Egli, Umweltberater

Werksverbrauch vs. Testverbrauch Nicht nur beim getesteten Volvo V60 D3, sondern generell geben die oft grossen Differenzen von Test- zu Werksverbrauch Anlass für Kritik und Unverständnis. Der Werksverbrauch wird mit einem einheitlichen, in Europa verbindlichen Verfahren ermittelt. Dabei durchfahren die Autos auf dem Rollenprüfstand ein klar definierÜberzeugt vom neuen Volvo V60 (von links): Holly, Justine, André und Nicole Schumacher. Sehr praktisch findet Holly die ausklappbare Ablage im Fond.

STECKBRIEF

Volvo V60 D3 Geartronic

Motor/Antrieb: R5-Turbodiesel, 1984 ccm, 163 PS, 400 Nm/ 1500 min. 6-Gang-Automatikgetriebe (Option), Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,4 s, Spitze 215 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,63 x 1,87 x 1,48 m, Kofferraum 430—1241 l, Gewicht 1624 kg. Verbrauch: 5,8 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 154 g/km. Energieeffizienz A. Preis: ab 51 400 Franken (Basismodell V60 T3 ab 44 700 Franken).

daran, dass er mir beim Fahren so Spass macht», verrät André augenzwinkernd: «Der V60 liegt toll in der Kurve, hat eine direkte Lenkung und hohen Fahrkomfort.» Am Ende störten nur Details. André mangelt es an Sicht nach hinten, wäre da nicht die Rückfahrkamera. Justine vermisst grosse Ablagen im Fond; Holly ärgert es, dass sich die hinteren Scheiben nicht ganz versenken lassen. Als Gewinn wurde das Notbremssystem (3000 Franken) empfunden, das Autos und Fussgänger erkennt und notfalls selbst aufs Pedal drückt – und zudem

den Fahrer vor dichtem Auffahren warnt. «Meine Frau hatte immer Freude, wenn die Warnleuchte anging – für meinen Geschmack etwas zu früh», sagt André lachend. Kein Wunder, fällt das Schlussurteil klar aus: Könnten sich die Schumachers den V60 als Familienwagen vorstellen? «Ja, weil er nachhaltig ist, Nutzwert bietet und Spass macht», sagt André. Nicole fügt an: «Ich würde ihn sofort kaufen. Schade, dass er unser Budget überstrapazieren würde.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

tes Streckenprofil mit Stadt-, Überland- und Autobahnfahrt. Gemäss einer Studie des ÖkoGlobe-Institutes Duisburg liegt der Realverbrauch wegen veralteter, alltagsferner Testbedingungen im Schnitt 27 Prozent oder 2,4 Liter über dem Normwert. 2014 soll das endlich durch einen verbesserten, einheitlichen Test gelöst werden.

CO2-RICHTWERTE 180 170 160 150

Volvo V60 D3 Geartronic

175 161

154 g/km 147

140 130

134 120

120 110 100 90

2008 2009

2010

2011

2012

Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 154 g/ km etwas darüber. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch

DIE AUTO-TESTFAMILIE

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STECKBRIEF

Hyundai ix20 1.6 Blue Drive Antrieb: R4-Benziner, 1591 ccm, 125 PS, 156 Nm/ 4200 min. 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 10,9 s, Spitze 184 km/h. Verbrauch: 5,9 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss 139 g/km (Werksangabe). Energieeffizienz B. Preis: ab 22 990 Franken.


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Ein wahres Feuerwerk an Inklusiv-Leistungen! Fahrt im erstklassigen Reisecar nach Köln und zurück ✓ 3 Übernachtungen im Erstklasshotel am Rhein ✓ ausführliche Stadtrundfahrt in Köln ✓ Abendessen im Hotel am 30.12.2011 ✓ Galadinner am 31.12.2011 im Hotel ✓ Abendessen in einem renommierten Kölner Lokal mit Bierverkostung am 1.1.2012 ✓ Eintrittskarten zum André Rieu Konzert am 1.1.2012 in der Kölner Lanxess-Arena (Kat. 4) ✓ bei Buchung bis zum 31.8.2011 eine Überraschungs-CD ✓ qualifizierte Schweizer Reiseleitung! ✓

Ihr tolles Silvester Reiseprogramm! 1. Tag, Freitag, 30. Dezember 2011 Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort nach Köln, wo uns der Hotelier mit einem feinen 3-Gang Abendessen herzlich Willkommen heisst! 2. Tag, Samstag, 31. Dezember 2011 «Köln ist ein Gefühl», so lautet das Motto von Köln Tourismus. Treffender könnte die wunderschöne Stadt am Rhein wohl kaum beschrieben werden. Nicht nur der atemberaubende Kölner Dom und die tolle Altstadt zeichnen Köln aus. Es ist vielmehr auch die fröhliche, ausgelassene Lebensart und Herzlichkeit der Kölner, die beim geselligen Beisammensein zum Vorschein kommt. Nach dem Frühstück bringt uns ein versierter Reiseführer bei einer Stadtrundfahrt die 2000 jährige Geschichte und das wunderschöne Stadtbild von Köln näher. Der Nachmittag steht Ihnen dann zur freien Verfügung. Zeit zum Einkaufen, Staunen und Geniessen! Am Abend erwartet uns im Hotel ein fantastischer Silvester-Galaabend mit feinem Nachtessen! Gleiten Sie bei Musik und Tanz ins neue Jahr oder erleben Sie einen ganz besonderen Jahreswechsel am beleuchteten Rhein. 3. Tag, Sonntag, 1. Januar 2012 Den Neujahrstag wollen wir gemütlich angehen. Schlafen Sie etwas länger aus, geniessen Sie das herzhafte Frühstücksbuffet und unternehmen Sie einen Bummel durch die malerische Altstadt! Um 16.00 Uhr steigt dann in der Lanxess Arena der grosse Höhepunkt dieser Reise: André Rieu und sein 50 köpfiges Orchester laden zum legendären Neujahrskonzert, das jeweils in ganz Euro-

pa live per TV übertragen wird. Begrüssen Sie das Neue Jahr im Dreivierteltakt und lassen Sie sich vom Maestro mit romantischen Walzerträumen, Klassik-Leckerbissen, Evergreens sowie Musicalund Filmmelodien verzaubern! Am Abend besuchen wir ein typisches Kölner Bierlokal – Gelegenheit die schöne Reise Revue zu passieren und neben feinen Köstlichkeiten auch die Spezialität der Stadt, das„Kölsch“, zu verkosten!

Preis pro Person im Doppelzimmer

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4. Tag, Montag, 2. Januar 2012 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken die Heimreise an!

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Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 32, 8. August Augus Au gustt 2011 gus 2011

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Wer ist auf diesem Bild? ➔ Achtung! Für unser erstes

Klassentreffen der 3. bis 6. Klasse Hoffnungsgut in Bischofszell bei Christian Fontanive: Alle, die sich oder sonst jemanden auf diesem Foto erkennen, sind gebeten, ihre Adresse an die unten stehende Adresse zu schicken oder zu mailen. Ich freue mich auf viele Reaktionen.

Susanne Bischof-Kocherhans, Bruster 1, 8585 Langenrickenbach, bischof.beeren@bluewin.ch

➔ Aus unserer Primarklasse Riehen/Niederholz 1957–1961 fehlen jetzt nur noch Brigitte Hehlen und Chris Akeley für das nächste Klassentreffen. Kann uns jemand weiterhelfen? Martina Hess-Münzel, Sentenhuebel 6, 5620 Bremgarten, Telefon 056 631 19 41, hessmartina@hotmail.com

➔ Wir feiern 50 Jahre LimmatNixen Zürich und suchen Brigitte Henauer, Gründungsmitglied des Synchronschwimm-Clubs und ehemalige Spitzensportlerin. Sie ist herzlichst an unsere Jubiläumsgala vom 10. 12. 2011 im Hallenbad Zürich-Oerlikon eingeladen; wir freuen uns auf eine Rückmeldung. ➔ Rosmarie, mit ledigem Nachnamen Leuenberger, ist eine Cousine von mir. Letztes Mal trafen wir uns in Zürich 1964. Damals wohnte ich bei meiner Tante Bertha Fux am Brüderhofweg 18 in Zürich und machte die Lehre in der Maschinenfabrik Oerlikon. Es wäre toll, wenn wir uns nach 47 Jahren wieder sehen könnten. Erwin Wymann, Sonnenterrasse 50, 6030 Ebikon, Telefon 041 440 44 45, Interver2000@bluewin.ch

warst Kind in Fischingen TG, ca. 1937. Kennengelernt hat sie dich im Kinderheim in Luzern. Bitte melde dich. Brigitte Brotschi, Kehlhofstrasse 23, 8599 Salmsach, Telefon 078 726 83 68, neutrogena@tele2.ch

➔ Ehemalige Klassenkamerad/ -innen, Glarus, Jahrgang 1951. Wir möchten uns zu einer Klassenzusammenkunft treffen.

Von folgenden Kolleginnen und Kollegen fehlen uns die Adressen: Eva Rüegg-Tschudi, Cornelia Zeller-Blumer, Hans Stöckli, Rosa Elliker, Esther Keller-Frauchiger, Edith Hulliger, Monika EttlinFalabella.

Hinweise bitte an: Hans Waldvogel, Schiltstrasse 65, 8750 Glarus. Gabriel Leuzinger, Glärnischstrasse 29, 8750 Glarus, gabrielleuzinger@gmx.ch

Limmat-Nixen Zürich Sekretariat, Mühlestrasse, 8803 Rüschlikon, Telefon 044 724 01 11, limmat-nixen@sunrise.ch

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Von Damnitz Heiko, Mühlebachstrasse 6, 8832 Wollerau, Telefon 079 852 60 30, heikovondamnitz@gmail.com

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r Sek.-Schüler gesucht Sulgene ➔ Unser Sekundarschulkreis Sulgen-Schönenberg-Kradolf

feiert 2012 sein 100-Jahr-Jubiläum. Für das Ehemaligentreffen am 9. Juni suchen wir Adressen und aktuelle Klassenlisten von ehemaligen Sekundarschülern. Danke, wenn ihr uns helft, so viele wie möglich zu finden. Wir freuen uns über jeden Tipp und hoffen, euch an diesem Fest dabei zu haben. Iréne Ebnöther-Aeschbacher, Bleikenrainstrasse 8, 8583 Sulgen, Telefon 071 642 38 71, estherboetsch@bluewin.ch


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LESERAKTION

Migros-Magazin 32, 8. August 2011

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Buchen und profitieren Das Migros-Magazin und Imbach Reisen bietet Ihnen für nur 495 Franken vier Tage in der Region um Cannobio am Lago Maggiore. Zum Programm gehören Panoramawanderungen, der Besuch eines sonntäglichen Marktes und ein Essen in einer typischen Trattoria.

Idylle am italienischen Westufer des Lago Maggiore: In der Region um die malerische Ortschaft Cannobio kann der Oktober noch sommerlich warm sein.

Goldene Oktobertage am Lago Maggiore

Mildes Klima und imposante Panoramawanderungen: Das Migros-Magazin offeriert seinen Lesern vier Oktobertage in der Region des piemontesischen Dorfes Cannobio zum Spezialpreis.

W

er dieses Jahr einen besonders langen Sommer erleben möchte, liegt bei diesem Angebot genau richtig: Die Region am italienischen Westufer des Lago Maggiore bietet ein mediterranes Klima, eine üppige Vegetation aber auch imposante Bergpanoramen. Die Teilnehmer reisen am ersten Tag aus der Schweiz ins piemontesische Cannobio, ein direkt am See gelegenes Dorf mit schmalen Gässchen, Treppen und Bogengängen. Am zweiten Tag

geniesst die Gruppe auf einer dreistündigen Wanderung zum Fischerdorf Cannero wunderschöne Aussichten. Am dritten Tag steht eine etwa dreieinhalbstündige Rundwanderung nördlich von Cannobio auf dem Programm. Anschliessend stärken sich die Teilnehmer in einer typischen Trattoria. Hier kommen feine regionale Spezialitäten auf den Tisch. Am vierten Tag flanieren die Teilnehmer über einen grossen, vielfältigen Markt, bevor es per

Schiff oder Bus zuerst nach Locarno und dann mit dem Zug zurück nach Zürich geht. Der aktiv gestaltete Aufenthalt am Lago Maggiore verspricht auch erholsam zu werden, weil die Teilnehmer in einem Hotel direkt an der schönen Seepromenade von Cannobio übernachten. Das ganze Angebot kostet pro Person lediglich 495 Franken. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erleben Sie vier goldene Oktobertage. Michael West

Im Preis inbegriffen: ➔ Bahnfahrt 1. Klasse (Basis Halbtaxabonnement) ab Ihrem Wohnort in der Schweiz und reservierte Plätze ab Zürich nach Locarno und zurück. ➔ Busfahrt von Locarno nach Cannobio. ➔ Schifffahrt von Cannobio nach Locarno (bis 16. 10. 2011, danach Busfahrt). ➔ Unterkunft im Mittelklassehotel Il Portico in Cannobio, Basis-Doppelzimmer, alle Zimmer mit WC, Dusche oder Bad. ➔ Halbpension, zusätzlich zwei Malzeiten, davon ein Essen in einer Trattoria. ➔ DuMont-Reiseführer «Lago Maggiore». ➔ Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen. ➔ Bedienungsgelder (ohne freiwillige Trinkgelder). ➔ Imbach-Reiseleitung und Wanderführung. Reisedaten ➔ 6. 10. 2011 bis 9. 10. 2011 ➔ 13. 10. 2011 bis 16. 10. 2011 ➔ 20. 10. 2011 bis 23. 10. 2011 ➔ 27. 10. 2011 bis 30. 10. 2011 Jeweils Donnerstag bis Sonntag. Teilnehmerzahl mindestens 12, maximal 25 Personen. Buchungsadresse Imbach Reisen AG, Telefon 041 418 00 00, Mail: info@imbach.ch Bitte bei Buchung Stichwort «Migros-Magazin» erwähnen.


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Die 10 Gewinner eines Dictionnaires Schwiizertüütsch/Französisch finden Sie auf: www.migrosmagazin.ch/ raetsel

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 340 000 (WEMF, MACH Basic 2011-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer, Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Lorenz Bruegger (Leitung, a.i.), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung a.i.), Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich

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Senden Sie mir die Unterlagen auf: Deutsch Französisch Einsenden an: Mobility, Postfach, 6000 Luzern 7. Schneller gehts mit der Anmeldung unter www.mobility.ch Abschluss: 1 Testabo für 4 Monate, Fr. 70.Aktion für Schnellentschlossene: vom 8.8. bis 2.9.2011

Geburtsdatum

Termin: Samstag, 15.Oktober 2011, 14.30 Uhr, St.-Jakobs-Halle Basel; Samstag, 10.Dezember 2011, 15 Uhr, Olma-Halle 9.1 St.Gallen; Sonntag, 11.Dezember 2011, 14.30 Uhr, Hallenstadion Zürich-Oerlikon Preis: Ab Fr.44.– statt Fr.55.– Profitieren: Vergünstigte Tickets erhalten Sie ab dem 8.August 2011 bis spätestens 3.Oktober 2011 unter www.migros.ch/ cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Nennen Sie bei der Bestellung einfach den Code «Cumulus». Bitte beachten Sie, dass zu den im CumulusTicketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr pro Bestellung anfällt. Tickets so lange Vorrat. Pro CumulusKarte maximal 2 Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert.

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FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: UMUL UM ULUS: CU CUMU CUMULUS-INFOLINE: MULU LUSLU S0848 85 0848


110 | Migros-Magazin 32, 8. August 2011

Mr. Da-Nos

Mit «Calling for Love», der Hymne zur diesjährigen Streetparade, spielte sich DJ Roland Bunkus alias Mr. Da-Nos in die Herzen Hunderttausender Menschen. Der erfolgreiche 31-jährige Schweizer DJ und Produzent steht in der ganzen Schweiz und im Ausland an den Plattentellern. Das erste Mal legte Mr. Da-Nos im Alter von 16 Jahren an der Streetparade auf. Heute führt er ein Unternehmen mit drei Mitarbeitenden. Name: Roland Bunkus Alter: 31 Sternzeichen: Krebs Wohnort: 8452 Adlikon bei Andelfingen Wieso leben Sie hier? Ich bin in der Nachbargemeinde Seuzach aufgewachsen, deshalb fühle ich mich im Zürcher Weinland verwurzelt. Und ich geniesse die Ruhe auf dem Land. Wo würden Sie gerne leben? Am liebsten in einer Attikawohnung auf einem Kreuzfahrtschiff. So wäre ich immer unterwegs. Beruf und Lebenslauf: Lehre als Elektriker. Danach Quereinstieg in die Informatik und zehn Jahre Angestellter bei IBM. Nebenbei immer als DJ aufgelegt, eigene Musik komponiert und auf über 20 Alben veröffentlicht. Seit drei Jahren selbständiger DJ und Produzent. Mein Ziel: Vervollkommnen, was ich bereits in der Vergangenheit gemacht habe. Was ich mag: Positive Feedbacks von meinen Fans. Was ich nicht mag: Neid. Was ich an mir mag: Was ich bisher erreicht habe. Was ich an mir nicht mag: Meine Unzufriedenheit. Ich will immer noch mehr erreichen. Meine Lieblingsmusik: Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, höre ich ständig Radio. So setze ich mich dem Einfluss von vielen verschiedenen und aktuellen Musikrichtungen aus. Zu Hause höre ich auch gerne Reggae, Bob Marley zum Beispiel, oder auch Rock wie AC/DC oder Linkin Park. Text Sandra Kohler Bilder Christian Benedikt

MEIN FLUCHTORT UND MEIN ZUHAUSE

«In meinem Garten kann ich mich wunderbar entspannen und gemütlich ein Buch lesen. Dabei geniesse ich den Blick ins Grüne. In meinem Einfamilienhaus in Adlikon habe ich viel Platz, und es ist herrlich ruhig. Eingerichtet habe ich alles konsequent in Schwarz und Weiss, nur meine Palmen spenden etwas Farbe.»


MEINE WELT MEIN MIGROSLIEBLINGSPRODUKT

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«Die ganze Heidi-Produkte-Linie hat es mir angetan. Besonders aber der rezente Bündner Rahmkäse und die Heidi-Milch. Diese zwei Produkte sind immer in meinem Kühlschrank zu finden.»

MEINE FAMILIE

«Ich bin gerne mit meinem Vater Reinhardt zusammen, wie hier kürzlich während der Segelferien an der Nordsee bei Cuxhaven.»

MEIN LIEBLINGSRESTAURANT

«Im Restaurant Seerose in Wollishofen geniesse ich die schöne Atmosphäre und beobachte die vielen vorbeifahrenden Schiffe.»

MEIN HOBBY

«Segeln ist meine grosse Liebe, das sieht man auch in meiner Wohnung. Hier das Modell einer einmastigen BermudaSchaluppe.»

MEINE LEIDENSCHAFT

«Zu meinem letzten Geburtstag habe ich mir einen Bubentraum erfüllt und einen gebrauchten, perlweissen Lamborghini Gallardo Spyder gekauft. Lamborghinis haben mir schon immer gefallen. Sie sind jung und schnittig.»

MEINE LEKTÜRE «Neben Fachmagazinen rund um die Themen Segeln und Yachting lese ich gerne Marketingbücher. Darin finde ich hilfreiche Inputs für die Vermarktung meines eigenen Brands — Mr. Da-Nos.»

MEIN ARBEITSORT

«Mein Studiobüro zu Hause nutze ich vor allem, wenn ich Arbeiten erledigen muss, bei denen ich nicht gestört werden will. Hier entstehen Ideen — auch die für neue Songs.»


i t s gün

4,3 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 19. bis 25. Juli haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4,3 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,5 % günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

MGB www.migros.ch W

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Migros Magazin 32 2011 d BL  

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