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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 31 | 29. JULI 2013

www.migrosmagazin.ch

TBEWERB I 9 SOMMERWET

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LAMPIONS IN DER KARIBIK I 10

Wie Schweizer im Ausland 1. August feiern

Bild: Samuel Tr체mpy

125 JAHRE DUTTI I 32

Detailh채ndler, Politiker und Publizist Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 041 - 455 70 38 E-mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Im Reich der Kr채uter Als eine der Letzten hat Alice Ziegler die B채uerinnenschule des Klosters Fahr absolviert. Nun schliesst das einzigartige Institut die Pforten. Ein Besuch bei der Abschlussklasse. I 20


RUBRIKENTITEl 2 |

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NR. 31, 29. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

INHALT | 5

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Surinam

Richner und Dutti: Vieles gemeinsam

10 | MENSCHEN Gitarren- und Handörgeliklänge in den Tropen, dazu Älplermagronen mit Kokosnussmilch: Brigitte Küchler (links) feiert den 1. August in Südamerika.

In gut zwei Wochen ist es so weit: Dann jährt sich zum 125.Mal der Geburtstag des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler. Der charismatische Detailhändler, Politiker und nicht zuletzt auch Publizist steht für viele für die Schweiz schlechthin. Für eine visionäre, innovative, leidenschaftliche Schweiz. Für eine Schweiz, die ihr Schicksal selber in die Hand nimmt, mit Menschen, die hart arbeiten, aber im Erfolg immer auch an die anderen denken. In den kommenden Wochen widmet sich das Migros-Magazin in einer Serie dem Wirken eines der beliebtesten Menschen, die dieses Land je hervorgebracht hat. Auf sein Wirken werde ich an dieser Stelle (und in der Zeitung selber) übernächste Woche noch eingehen. Duttweiler hat auf dem Höhepunkt seines Erfolgs sein Lebenswerk, die Migros, seinen Kunden verschenkt. Er hat die Firma in eine Genossenschaft eingebracht und die halbe Schweiz zu deren Besitzern gemacht. Diese innere Grösse, auf dem Gipfel des Schaffens, des wirtschaftlichen Erfolgs, Gottlieb in erster Linie an andere zu denken, Duttweiler bringen nur wenige auf. Einer dieser wenigen ist sicher Beat Richner. Der erfolgreiche Kinderarzt, bekannte Cellist und frühere Komiker ist seit 1992 (wieder) in Kambodscha tätig, hat dort mehrere Kinderspitäler aufgebaut und millionenfach Kinder in diesem kriegsversehrten Land medizinisch versorgen lassen. Unermüdlich und hartnäckig setzt er sich für die Zukunft seiner Stiftung Beat ein, sammelt Geld, steht engagiert einem grossen Team von Helfern vor, Richner weibelt, hilft, netzwerkt, überzeugt, bittet und dient. In der Woche vom 11.März hatte das Migros-Magazin zum zweiten Mal einen Einzahlungsschein der Stiftung Kantha Bopha beigelegt. Und der Zuspruch war noch grösser als beim ersten Mal. Die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins haben 697 000 Franken einbezahlt. Ich danke Ihnen im Namen der Stiftung Kantha Bopha und von Beat Richner von ganzem Herzen für Ihre Grosszügigkeit.

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

ONLINE

9 | Grosser Sommerwettbewerb

MENSCHEN

10 | 1. August Wie Schweizerinnen und Schweizer in der ganzen Welt den Nationalfeiertag zelebrieren. 16 | Infografik zum Nationalfeiertag 19 | Auf ein Wort 20 | Reportage Ende einer Ära: Die Bäuerinnenschule des Klosters Fahr hat ihre Tore geschlossen. 26 | Interview Unternehmer Götz Werner über die Neudefinition von Arbeit und das bedingungslose Grundeinkommen. 31 | Kolumne: Der Hausmann

AKTUELL

32 | Serie zu Duttis 125. Geburtstag Wie Gottlieb Duttweiler den Detailhandel revolutionierte. 39 | Kulturprozent: Talent des Monats

SCHAUFENSTER

40 | Heil dir, Helvetia! Feuerwerk und raffinierte Brote vom Grill

53 | Käse und Rohschinken von Heidi 54 | TerraSuisse — ein Stück Schweiz 57 | Fruchtiges für Schleckmäuler

SAISONKÜCHE

58 | Steckerlfisch mit Kräutersalsa Goldwäscher Stefan Grossenbacher brät Bioforellen über dem Lagerfeuer.

IHRE REGION

63 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

69 | Mix 72 | In Form Wie ein Spaziergang übers Wasser: Stand-Up-Paddling. 74 | Auto Bewährt sich das «Auto des Jahres 2013», der Mazda 6, im Familientest?

MEINE WELT

86 | Anna Kaenzig Die junge Zürcher Sängerin verrät ihren Tick, ihr Lebensmotto und ihr Lieblingscafé.

RUBRIKEN

77 | Glücksgriff 79 | Rätsel & Impressum 84 | Cumulus

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

AKTUELLES | 7

Zügig erholt

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dem Besuch von Schlössern auch die Führung durch eine Whiskybrennerei. Wer es exotischer mag, geniesst mit dem Eastern & Oriental Express von Bangkok über Kuala Lumpur bis nach Singapur die schönsten Landschaften Asiens. Unterwegs verliert das Wort Stress rasch jegliche Bedeutung. www.hotelplan.ch, www.migrosferien.ch, www.travelhouse.ch

Stilechter Empfang: Der «Royal Scotsman» vor der Abfahrt.

Neuer LeShop-Chef Dominique Locher (44) wird neuer CEO des Migros-Online-Supermarkts LeShop, des Schweizer Marktführers im InternetDetailhandel. Locher stieg bereits 2000 bei LeShop ein. Er prägte als Marketing- und Verkaufsdirektor die Sortiments- und Preisgestaltung, leitete PR und Kundenkommunikation und pflegte die Kontakte zu den Herstellern von Markenartikeln. Chief Operations Officer an Lochers Seite wird Sacha Herrmann. Das neue Führungsduo tritt per Oktober die Nachfolge des abtretenden Mitgründers Christian Wanner an.

REGION LUZERN

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ONLINE

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MENSCHEN 10 |

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1. AUGUST

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Raclette unter Palmen

Von der Karibik bis nach Australien: 700 000 Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland. Viele davon feiern den 1. August trotzdem — die meisten ganz traditionell mit urchiger Kost und rotweisser Deko. Eindrücke aus fünf Kontinenten. Texte: Reto Vogt (6), Reto E. Wild (2), Yvette Hettinger (1)

New York City, USA

Grosse Party im Big Apple

In New York ist alles ein bisschen grösser. Auch das Käsefondue am Schweizer Nationalfeiertag wird mit der ganz grossen Kelle angerührt. Starkoch Reto Mathis aus Corviglia ist für das Kulinarische verantwortlich. Zusätzlich sorgen eine Chill-out-Lounge mit DJ, drei verschiedene Bands, ein Dancefloor und eine Seehundfütterung für Unterhaltung. Ebenso wenig fehlen dürfen die Ansprache des Generalkonsuls François Barras, die Nationalhymnen der Schweiz sowie der USA und — typisch Amerika — eine grosse Verlosung. Zu gewinnen gibts zwei Flugreisen in die Schweiz, dazu zwei SBB-Wochen-GAs. Erster Klasse, versteht sich. Das aufwendig zusammengestellte Programm ist natürlich nicht gratis: 17 Firmen und Organisationen lassen einen anständigen Batzen liegen und dürfen sich dafür an Ausstellungsund Verkaufsständen dem Publikum präsentieren. Dieses erscheint sehr zahlreich: Jedes Jahr treffen sich am Wochenende vor dem 1. August über 1000 Familien mit helvetischen Wurzeln am Central Park Zoo und sind bereit, für das Fest bis zu 65 Dollar pro Person springen zu lassen. Im Preis inbegriffen ist in diesem Jahr eine ganze Palette an typischen Schweizer Spezialitäten wie FischChnuschperli, Pilzrisotto, Älplermagronen, Bratwurst, Cervelat, Raclette und Nussgipfel. Zum Trinken gibts für die Erwachsenen einen Pinot Noir von der Staatskellerei Zürich, Schaffhauser Pinot Blanc und Villette. Junge Gäste geniessen das «Heidi & Peter Kids’ Menu».

Im New Yorker Central Park treffen sich Tausende Schweizer Familien, geniessen Spezialitäten und beobachten die Seehundfütterung.

NR. 31, 29. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

MENSCHEN 1. AUGUST | 11

Hobart, Tasmanien, Australien

Phuket, Thailand

Rütlischwur Down Under

Feiern im Paradies

Im viktorianisch geprägten Stadtteil Battery Point der tasmanischen Hauptstadt Hobart hat die Zürcherin Christina Schulthess (33) vor vier Jahren mit ihrem australischen Freund Peter (32) ein neues Zuhause gefunden. Zugezogen ist das Paar aus Sydney. Christina Schulthess ist Inhaberin des Reiseunternehmens Premier Travel Tasmania und kennt jeden Winkel der grössten australischen Insel. Sie ist inzwischen australisch-schweizerische Doppelbürgerin. Der Battery Point, genauer das Jam Jar Lounge Café, ist Treffpunkt für die Feierlichkeiten zum 1. August. «Die Party beginnt am Nachmittag und geht bis in die späte Nacht. Wir erwarten rund 30 Gäste», erzählt Christina Schulthess. Unter den geladenen Gästen befinden sich der Schweizer Winzer Hans-Peter Althaus (71) und seine Frau Ruth (72), die mit der Domaine A in der Weinregion Coal River Valley eines der besten australischen Weingüter führen. Ihm zu Ehren hat die Zürcherin ein paar Flaschen Althaus-Pinot gekauft, Schweizer Wein aus Australien sozusagen. Christina Schulthess hängt Lampions mit Schweizerkreuz auf und sorgt im Café für Schweizer Spezialitäten wie Rösti, selbst gemachte Spätzli, Mostbröckli, Würste, Hörnlisalat, Raclette und Fondue. «Weil wir jetzt Winter haben, passt das mit dem Essen wunderbar. Wenn Schnee fällt, wirkt das noch schweizerischer.» Manchmal muss die Zürcherin ihren australischen Freunden Fragen zum 1. August beantworten. «Dann erzähle ich etwas über den Rütlischwur», sagt sie und lacht. Und sie legt am Nationalfeiertag helvetische Musik von Gölä bis Polo Hofer auf.

Andrea Kotas (49) lebt seit 1995 auf der thailändischen Ferieninsel Phuket. Den 1. August feiert sie in diesem Jahr allerdings zum ersten Mal im fernöstlichen Paradies. In den letzten Jahren weilte sie zu diesem Zeitpunkt nämlich stets in der Schweiz, um mit ihrem Sohn die Ferien zu verbringen. Als Vizepräsidentin des örtlichen Schweizer Clubs freut sich Andrea Kotas besonders auf den Nationalfeiertag in Phuket. «Es ist bestimmt ein spezielles Gefühl, dort zu feiern.» Zwischen 80 und 100 Schweizer werden am 1. August im Hotel Mövenpick in Phuket am Karon Beach erwartet. Hansruedi Frutiger, Hoteldirektor und Mitglied Andrea Kotas lebt schon des Schweizer Clubs, schmückt die Tische mit kleinen Schweizer länger in Thailand, feiert Fähnli und serviert Schweizer aber dieses Jahr zum ersten Spezialitäten. Auf der Menükarte Mal den 1. August dort. stehen unter anderem Käse, Minestrone, Thurgauer Seebarsch, Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti und dazu hausgemachte Glace. Die Schweizer singen zusammen die Nationalhymne und hören die Rede des Bundespräsidenten ab einem Tonbändli, das die Botschaft zur Verfügung stellt. Auf Musikalisches aus der Heimat müssen die Schweizer in Phuket in diesem Jahr verzichten. In der Vergangenheit war das anders. «An anderen Anlässen gab es auch schon mal Alphornbläser und Schwyzerörgelispieler», sagt Andrea Kotas. «Nur eine Trachtengruppe fehlt uns noch», sagt sie lachend.

Christina Schulthess befindet sich im tasmanischen Jam Jar Lounge Café mitten in den Vorbereitungen zum Schweizer Nationalfeiertag. Sie erwartet rund 30 Eidgenossen und andere Europäer.


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MENSCHEN

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1. AUGUST | 13

Buseck, Deutschland

Nicht ohne Schweizer Schoggi Der Schweizer Verein im mittelhessischen Buseck feiert den 1. August ganz traditionell mit Alphörnern.

Windhoek, Namibia

Honorarkonsul rüstet zum «Menu Suisse» Die Vorbereitungen bei Urs P. Gamma (56) laufen auf Hochtouren. Der Bieler, der 1987 in die namibische Hauptstadt Windhoek ausgewandert ist, führt dort das Gourmetrestaurant Gathemann mit rund 20 Angestellten und kocht für den 1. August ein «Menu Suisse»: Fribourger Bergsuppe, Raclette, Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti und zum Dessert je ein Stück Aargauer Rüeblitorte und Nusstorte. Zum Kaffee wird das Restaurant Basler Läckerli und Kirschstängeli reichen, was die rund 260 Schweizer in Namibia zu schätzen wissen. Gamma, seit zwei Jahren Schweizer Honorarkonsul im südafrikanischen Land, hat erst 2012 damit angefangen, Unser Mann in Namibia: Honorarkonsul den 1. August so richtig zu zeleb- Urs Gamma sorgt für seine Mitbürger. rieren. Letztes Jahr initiierte er sogar eine Schweizer Woche rund um den Schweizer Nationalfeiertag. Eine Schweizerin liess mit klassischen Instrumenten volkstümliche Musik spielen, ein Bauer aus der Umgebung brachte eine Kuhglocke vorbei. «Alle haben gefestet. Der Alte musste kochen», sagt Gamma, dessen Karte ansonsten aus lokalen Spezialitäten wie Spargeln, Fisch, Wild und Austern besteht. Der Koch mit ansteckender Lebensfreude feiert dieses Jahr das 25-JahrJubiläum seines Restaurants Gathemann. «Langsam suche ich einen Nachfolger. Wer hat genug vom Schweizer Wetter?», fragt er lachend.

Die Vorbereitungen im Städtchen Buseck laufen auf Hochtouren. Am 1. August feiert der Schweizer Verein Mittelhessen in einem mit vielen Fahnen und Blumen geschmückten Waldhüsli. Der Einladung des Vereinspräsidenten, Hans-Peter Schwizer (70), und seiner Frau Elke (67) folgen 30 bis 40 Gäste und einige Mitarbeiter des Konsulats in Frankfurt, das rund 70 Kilometer entfernt liegt. Rechnen dürfen sie mit gegrillten Cervelats, feiner Schweizer Züpfe sowie einigen Flaschen Féchy und Salvagnin. Das Ehepaar Schwizer bringt die Waren entweder aus der Schweiz mit oder bestellt sie beim Migros-OnlineVersand in Deutschland. Dazu gibts von den Mitgliedern mitgebrachte Salate und zum Dessert selbst gemachten Kuchen. Schweizer Schoggi darf natürlich auch nicht fehlen: Diese bringt das Vereinsmitglied Johannes Läderach mit, dessen Familie eine eigene Schokoladenfabrik betreibt. Der Anlass wird musikalisch mit Alphornklängen und einem Schwyzerörgeli begleitet. Einer der Höhepunkte an jedem 1. August ist die traditionelle Rede des Bundespräsidenten. Der Schweizer Verein Mittelhessen erhält sie vom Frankfurter Konsulat und spielt sie allen Gästen zum Abschluss des Nationalfeiertags vor.

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1. AUGUST

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Statt karibischer Klänge hören die Schweizer auf den Niederländischen Antillen Radio Swiss Pop aus dem Internet.

Bonaire, Niederländische Antillen

An jedem Dienstag ist ein bisschen 1. August Sie gehört zu den Niederlanden, ist aber 7800 Kilometer von der Hauptstadt Amsterdam entfernt. Die Insel Bonaire — etwa so gross wie der Kanton Luzern — liegt in der Karibik und zählt 18 000 Einwohner. 15 davon sind Schweizer zwischen 2 und 66 Jahren. Auf Bonaire ist an jedem Dienstag ein bisschen 1. August. Noldi (66), ehemaliger Besitzer des Restaurants Swiss Chalet, kocht wöchentlich Schweizer Spezialitäten wie Cordon bleu und Rösti. Am Nationalfeiertag treffen sich die Schweizer mit ihren Familien gegen 18 Uhr im Restaurant des Hotels Dive Hut, das mit Schweizer Fähnli und roten Ballons dekoriert ist. Jeder bringt etwas mit: einen Salat, eine Vorspeise oder ein Dessert. Auf dem Grill landen Schweizer Bratwürste und Cervelats, die Freunde während des Jahrs aus der Schweiz mitbringen, wenn sie die holländische Karibikinsel besuchen. Zum Trinken gibts als Hommage an die Schweiz Rivella Blau. Ein Alphorn fehlt dagegen auf Bonaire. Dafür wird immer das Internetradio eingeschaltet und Swiss Pop oder Energy gespielt. Dazu schauen die Schweizer ins glasklare Meer und bestaunen Korallen, viele Fische und Schildkröten.

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Die Nationalfeiertage der Ausländer in der Schweiz In der Schweiz leben etwa 1,8 Millionen Ausländerinnen und Ausländer. Deutsche, Franzosen und Italiener feiern gerne mit am 1. August, haben aber natürlich auch ihre eigenen Nationalfeiertage. Wissen Sie aus dem Stegreif, an welchem Datum diese stattfinden? Lesen Sie online, wann die wichtigsten Bevölkerungsgruppen in der Schweiz feiern.

Das Einzige, was Roland Märkli (Mitte) am 1. August in Brasilien vermisst, ist die traditionelle Bratwurst.

João Pessoa, Brasilien

Winter, 22 Grad und mehr Feier- als Arbeitstage «Ich heisse Roland Märkli, bin gerade 64 geworden und 2006 nach Brasilien ausgewandert. Ich wohne im Nordosten, genauer gesagt im Bundesstaat Paraíba, in João Pessoa. Meine Rentenzeit verbringe ich mit dem Umbau meines Hauses. Zusammen mit meiner brasilianischen Ehefrau habe ich bereits fünf Wohnungen renoviert und vermietet. Die Schweizer hier in der Region lassen sich an vier Händen abzählen. Wir haben unter dem Jahr leider nur gelegentlich Kontakt. Trotzdem gibt es an jedem 1. August bei jemandem zu Hause eine einfache Feier, zusammen mit den ganzen Familien. Da es in Brasilien ohnehin fast mehr Feier- als Arbeitstage gibt und auch sonst bei jeder Gelegenheit ein Feuerwerk gezündet wird, kommt es auf unseren Nationalfeiertag auch nicht mehr an. Zwar ist in Brasilien an diesem Datum eigentlich Winter, aber trotzdem herrschen angenehme 22 Grad. So steht dem Fleisch auf dem Grill, dem Bier auf dem Tisch und der guten Laune nichts mehr im Weg. Das Einzige, was ich aus der Schweiz vermisse, ist die gute Bratwurst. Die gibt es hier leider nicht.»


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MENSCHEN

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1. AUGUST | 15

Périgord, Frankreich

Ruhe für die Rede

In der französischen Region Périgord wird jedes Jahr an einem anderen Ort gefeiert.

Ausgewanderte Schweizer bleiben im Herzen immer Schweizer. Das ist zumindest bei den Amicale des Suisses du Périgord so. Der Schweizerverein im südwestlichen Zipfel Frankreichs organisiert jeden 1. August ein Fest, um mit den Eidgenossen in der Heimat verbunden zu bleiben. Da sich die Mitglieder über sieben Départements zwischen Saint-Emilion und Brive verstreuen, findet das Fest jedes Jahr an einem anderen Ort statt. «Letztes Jahr feierten wir in Gourdon, heuer in Bergerac», sagt Präsidentin Michèle Ettlin-Mollatte (60). Die Organisation beginnt Wochen vorher. Jedes Vereinsmitglied erhält eine Rolle zugeteilt und organisiert eine Spezialität aus der Heimat. «Leider klappt das nie», sagt sie schmunzelnd. «Deshalb fährt Ende Juli immer jemand in die Schweiz, um die letzten Einkäufe zu machen.» Die ersten Vereinsmitglieder treffen jeweils am Vormittag ein und besuchen eine lokale Sehenswürdigkeit: In diesem Jahr die Werkstatt eines Essigproduzenten. Anschliessend gibts einen kleinen Apéro mit Schweizer Weisswein, Bündnerfleisch und Käse. Sobald alle angemeldeten Personen eingetroffen sind, herrscht Stille, um der Rede des Bundespräsidenten und der Nationalhymne zu lauschen — für Michèle Ettlin-Mollatte ein bewegender Augenblick. «Es wird nicht geschossen, nicht gejodelt, und Feuerwerke gibts auch nicht», sagt sie. Die Vereinsmitglieder nutzen die Gelegenheit, um zusammen zu essen, Gedanken auszutauschen und manchmal zu singen.

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1. August in Südamerika: Der Surinam-Schweizer Sigi Cederboom (Mitte) spielt auf. Dazu gibts internationale Küche.

Kundenvorteil*

Saramacca, Surinam

Handörgeli in den Tropen

Alles begann mit einem Windrad, das ein Nachbar von Brigitte Küchler (52) und René Bosshard (56) in Saramacca zwecks Stromversorgung seines Schweinestalls aufstellen wollte. Küchler organisierte Hilfe für den Schweinezüchter und versprach ihm zur Aufrichte ein Fest. Ihre Bedingung: Er müsse eines seiner Säuli opfern. Und so kam es. Just am 1. August 2009 richteten die Grafiker Küchler und Bosshard die kleine Aufrichtefeier in ihrem Zuhause in Surinam aus. Seither hat die surinamische 1.-August-Feier Tradition. Alle möglichen Nationen, Hautfarben und Kulturen sind jeweils vertreten. Darunter einige der zwölf Schweizer aus der Region. Entsprechend bunt gemischt ist das Buffet, zu dem die Gäste fleissig Speisen beisteuern. Natürlich ist auch stets ein typisches Schweizer Gericht dabei, und natürlich ist das Brigitte Küchlers Part. Was fern der Schweiz nicht immer ganz einfach ist. So hat die Innerschweizerin schon Käsefondue mit dem surinamischen Rum Borgoe angefertigt, weil sie keinen Kirsch auftreiben konnte. Den Käse dafür fand sie in der Hauptstadt Paramaribo. Den Schabziger für ein anderes Gericht entdeckte sie in Form von Pulver, das frei übersetzt «grüner Schweizer Käse» heisst. Älplermagronen bereitet Küchler mit Kokosnussmilch statt Rahm zu. «Schmeckt fantastisch», findet sie. Dekor mit Schweizer Kreuz bringen die Schweizer jeweils von ihren Reisen in die Heimat mit. Und so finden sich Fähnli, Servietten, Tischtücher und Lampions in Rot-Weiss unter grünen Palmen wieder — zu Alphornmusik ab CD. Und wenn nicht gerade Küchlers Freund, Surinam-Schweizer Sigi Cederboom mit seinem Miniorchester aufspielt, gibts sogar Handörgelimusik in den Tropen.

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1. AUGUST

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NR. 31, 22. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Happy Birthday, Helvetia!

Haben Sie gewusst, dass …? Wissenswertes zum 1.-August-Feuerwerk, zur Nationalwurst und zur Geschichte des Schweizer Nationalfeiertags. Text und Recherche: Dora Horvath, Infografik: Daniel Röttele

Ein Volk von Pyromanen

28% Gehör

Rund 10 Millionen Franken werden durchschnittlich pro Jahr fürs 1.-August-Feuerwerk ausgegeben, das entspricht 1500 Tonnen Knallkörpern. Beim Feuerwerk ticken Männer und Frauen anders. 20% restlicher Körper

14% Körperoberfläche (Wunden)

38% Hand/Handgelenk

Männer: Knallraketen und Batterien

Wer mit Feuer spielt … Frauen: Vulkane

Häufigkeit und Art der Verletzungen durch Feuerwerkskörper am 1. August. Männer verletzen sich häufiger als Frauen (70% der Fälle). Quelle: Suva

Feinstaubanstieg gewaltig, Schwefeldioxidwerte harmlos Verlauf der Schadstoffbelastung durch Feuerwerk in der Stadt Zürich vom 1. August auf den 2. August* 250

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Schwefeldioxid (SO2) 200 in µg/m3

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* Gemessen 1999 und 2012. Der Tagesgrenzwert liegt für SO2 bei 100 µg/m3, bei Feinstaub bei 50 µg/m3. Quellen: Kt. Zürich, BAFU

Quelle: Bugano AG, Neudorf

Vom Bundesbrief zum arbeitsfreien Tag: Die Geschichte des Schweizer Nationalfeiertags

Der Bundesbrief von 1291 gilt seit Ende des 19. Jahrhunderts als Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft.

7. November 1307: Datum des Rütlischwurs gemäss Aegidius Tschudis Schweizer Chronik aus dem 16. Jahrhundert.

1859/1860: Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) kauft die Rütliwiese und schenkt sie der Eidgenossenschaft.

25.7.1940: General Guisan hält den Rütlirapport. Ein Ereignis mit grosser Symbolwirkung.

ab 1949: Regelmässige Rütlifeiern.

1974: Erstmals wird auf dem Rütli die Drei-Männer-Szene aus Schillers «Wilhelm Tell» aufgeführt.


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26 Tellstrasse

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 22. JULI 2013 |

MENSCHEN

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1. AUGUST | 17

9/8 Rütlistrasse/Rütliweg

Rütlis und Tells à gogo Neben diversen Rütlis gibt es auch 2 Tellwege, 2 Tellplätze, 1 Eidgenossen- und 1 Drei-Eidgenossen-Weg. Tell ist auch ein beliebter Flurname. Quellen: search.ch, swisstopo

Trittst im Sonnenschein …

«Wilhelm Tell» schlägt alle

Wetter auf dem Rütli am Bundesfeiertag von 1981 bis 2012, in Tagen*

12

Rütli

Verkaufte Reclam-Hefte seit 1948 5,4 Mio. 4,9 Mio.

14 1 Rue Guillaume-Tell

3 7

Tell

Tage

11

* schön = mehr als 80% Sonnenschein, veränderlich = 20 bis 80% Sonnenschein, trüb = weniger als 20% Sonnenschein. Quelle: Meteoschweiz

Quelle: Schauspielhaus Zürich

Quelle: Reclam-Verlag

Kein Tell in den 80erund 90er-Jahren Spielzeiten mit «Wilhelm Tell»Vorstellungen am Schauspielhaus Zürich (siehe rote Linie auf Pfeil).

1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010

Schiller: «Wilhelm Tell»

Und jetzt gehts um die Nationalwurst 160 Millionen Cervelats werden in der Schweiz pro Jahr produziert. Für die einen rührt der Name Cervelat vom Renaissance-Instrument Rankett her (Deutsch: Wurstfagott, Französisch: Cervelas, Italienisch: Cervellato). Andere wiederum führen den Namen auf das lateinische Wort Kleinhirn (cerbellum) zurück.

Goethe: «Faust I»

Keller: «Kleider machen Leute»

5% Zwiebeln, Salz, Gewürze 10% Schweinefleisch 15% Schwartenblock 20% Wurstspeck

Am Bahnhof Olten fings an

Seinen Aufstieg verdankt der Cervelat dem Wurstsalat des Bahnhofbuffets in Olten. Nach seiner Eröffnung 1856 war der Bahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, und viele Reisende gönnten sich im Buffet einen Wurstsalat. Und der muss so gut gewesen sein, dass sich sein Ruf über die ganze Schweiz verbreitet hat.

4,4 Mio.

27% Rindfleisch

23% Wasser

Quelle: Paul Imhof, «Das kulinarische Erbe der Schweiz», Bd. 2

1975: Die Urner Landrätin Hildegard Simmen-Schmid spricht als erste Frau auf dem Rütli.

1991: Die Rütliwiese wird der Ausgangspunkt für den «Weg der Schweiz», eine Wanderung rund um den Urnersee.

1991: Eine Radiokarbonuntersuchung des Bundesbriefs an der ETH Zürich unterstützt die Vermutung, dass der Bundesbrief aus dem Jahr 1309 stammen könnte.

26.9.1993: Die 1.-August-Initiative der Schweizer Demokraten will, dass der 1. August ein Freitag wird. Sie wird mit 83,8 Prozent angenommen.

1. August 1994: Zum ersten Mal ist der Nationalfeiertag schweizweit arbeitsfrei. Arbeitsrechtlich gesehen, ist er ein Sonntag und wird bezahlt.

2000: Kaspar Villiger hält als erster Bundesrat auf dem Rütli eine 1.-August-Rede.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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AUf EIN wORT | 19

fRAU DER wOchE

Hoffnungsträgerin Rekord: Der Schweizer Flug­ hafen­Zoll hat dieses Jahr schon über 120 exotische Pflanzen be­ schlagnahmt. Andreas von Felten, warum soll ich mir kein Zitrusbäumchen aus Tunesien oder keine Orchidee aus Thailand als Feriensouvenir mitbringen?

Anders als Pflanzen aus der EU, wo die gleichen Produktionsanforderungen gelten wie bei uns, können mit exotischen Souvenirs gefährliche, ortsfremde Schädlinge eingeschleppt werden. Diese könnten dann in unserer Land- und Forstwirtschaft wie auch im Gartenbau grossen Schaden anrichten. Wie der Buchsbaumzünsler oder der Asiatische Laubholzbockkäfer, der aktuell unsere Wälder bedroht?

«Sie wandern in die Verbrennung» Orchideen, Kakteen, Bananenbäumchen: Die Einfuhr von Pflanzen aus dem Nicht-EU-Raum ist gefährlich für die einheimische Pflanzenwelt. Deshalb gelten strikte Beschränkungen. Im schlimmsten Fall werden die grünen Souvenirs verbrannt.

nahmt. Es kommt zwar vor, dass Reisende die notwendigen Einfuhrdokumente dabei haben, das ist jedoch eher die Ausnahme. In der Regel werden Pflanzen, die privat eingeführt werden, noch rasch auf Andreas von Felten einem einheimischen Markt oder sogar auf (37) ist Leiter der dem Flughafen gekauft Eidgenössischen Pflanzenschutz­ — notabene ohne Pflankontrolleure. zenschutzzeugnis.

Ja! Beim Laubholzbockkäfer ist der Fall jedoch etwas anders gelagert, da er hauptsächlich mit Verpackungsholz verschlepptwird.DerBuchsbaumzünsler hingegen kam über befallene Pflanzen ins Land. Anders als der Laubholzbockkäfer gilt er aber nicht als besonders gefährlich: Ihm kann man mit kommerziellen Spritzmitteln beikommen, im Gegensatz zu vielen anderen exotischen Pflanzenschädlingen und -krankheiten. 2010 nahmen Zöllner Touristen 50 Pflanzen ab, dieses Jahr sind es bereits über 120. Warum diese Zunahme?

Bilder: Keystone, Getty Images

PfLANZEN ALS fERIENSOUVENIR

Es sind zwei Faktoren, die da mitspielen. Erstens wird generell mehr Ware mitgebracht. Und zweitens sind die Zöllner, die die Kontrollen am Flughafen durchführen, stärker sensibilisiert. Und je mehr kontrolliert wird, desto mehr findet man halt — Pflanzen, Früchte, Samen. Was geschieht, wenn der Zöllner beispielsweise auf eine Orchidee stösst?

Sie wird erst einmal beschlag-

Was passiert mit der beschlagnahmten Pflanze?

Der Besitzer erhält eine Bescheinigung, dass ihm die Pflanze abgenommen wurde. Diese wird dann der Pflanzenschutzkontrolle übergeben. Die Pflanzenschutzkontrolleure sind hauptsächlich im Frachtbereich tätig und kümmern sich dort um Einfuhren von kontrollpflichtigen Pflanzen, Früchten, Gemüse und Schnittblumen. Wenn die Pflanze von einem Pflanzenschutzzeugnis begleitet ist und eine visuelle Kontrolle übersteht, wird sie dem Besitzer retourniert. Ansonsten wird diesem deren Vernichtung per Verfügung mitgeteilt. Während einer Einsprachefrist wird die Pflanze unter Quarantäne

gestellt, bevor sie schliesslich in die Kehrichtverbrennung wandert. Meist ist es Nichtwissen, das die Leute grüne Souvenirs mit nach Hause bringen lässt. Wie reagieren Sie, wenn es heisst: ab in den Container mit der Orchidee?

Wir haben bisher noch nie wirklich negative Erfahrungen gemacht. Natürlich sind manche erst einmal sauer, aber sie akzeptieren es, wenn man ihnen die Hintergründe für diese Massnahme erklärt.

Degenfechten ist ein Sport, der normalerweise wenig Beachtung findet. Das weiss auch Noa Aeger­ ter (16), Junioren-Schweizer-Meisterin 2012 aus Solothurn. Umso erfreulicher, dass es nur 28 Tage dauerte, bis sie die 2500 Franken für ein GA, das sie für ihre Reisen zu Training und Turnieren braucht, beisammen hatte. Ermöglicht wurde dies durch das neue CrowdfundingPortal von Sportlern für den Sport, Ibelieveinyou.ch. 30 Unterstützer glauben an Noa ‒ und spendeten.

MANN DER wOchE

Mediensensation

Gibt es eine Busse?

Nein, wir erachten es als Strafe genug, dass die Pflanze beschlagnahmt wird. Wenn man beispielsweise in Australien landet, stehen noch vor dem Zoll grosse Tonnen, in denen die Passagiere alles Pflanzliche zu entsorgen haben – bis hin zum Salatblatt im Sandwich. Wäre das nicht auch etwas für unsere Flughäfen?

Noch so gerne, das würde unseren Kampf gegen Quarantäneorganismen sehr erleichtern (lacht). Historisch ist Europa jedoch schon immer offen gewesen gegenüber dem Handel, daher glaube ich nicht, dass solche Massnahmen umsetzbar wären. Interview: Almut Berger

www.pflanzenschutzdienst.ch

«Hinreissend» sei er, liess Opa Charles Mountbatten-Windsor verlauten, während Oma Carole Middleton von einem «wirklich hübschen» Baby sprach. Grosseltern sind nicht objektiv, «Jö!» ist er aber auf jeden Fall, His Royal Highness Prince of Cambridge George Alexander Louis. Und daher auch eine valable Alternative zu all den ausgebüxten Kängurus und Krokodilen, mit denen die Medien das Sommerloch sonst zu stopfen pflegen.


MENSchEN 20 |

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REPORTAGE

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NR. 31, 29. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Abschied im Blütenmeer

Sie war die wohl einzigartigste Bäuerinnenschulen der Schweiz, denn sie verband uraltes Klosterwissen mit einer modernen landwirtschaftlichen Ausbildung. Nun hat die Schule des Klosters Fahr ihre Tore für immer geschlossen. Das Migros-Magazin hat einen der letzten Schultage miterlebt. Schwester Beatrice (links) erklärt den Schülerinnen die Eigenschaften der Goldmelisse. Für Luzia Dubacher (Zweite von rechts) wäre «eine Welt zusammengebrochen», hätte sie die Schule nicht besuchen können.

K

onzentriert sitzen die jungen Frauen auf verwitterten Parkbänken in der Sommersonne, um sie herum Hunderte von Quadratmetern Grün, Johannisbeersträucher, Mohn, Rosmarin. Schwester Beatrice (66) erklärt in grüner Gartenschürze, wie man Liebstöckel teilt, wie Minze und Salbei. Sie, die Lehrerin für Gemüse und Kräuter, die seit 40 Jahren im Kloster lebt. Sie, deren Hände Jahrzehnte harter Gartenarbeit

erahnen lassen und deren Blick von einer Gelassenheit zeugt, die man wohl nur erlangt, wenn man im Rhythmus der Natur lebt. Es ist ihr letzter Kräutertag. Am 28.Juli, nach fast 70 Jahren, hat die Bäuerinnenschule des Klosters Fahr im Limmattal ihre Tore für immer geschlossen. Paradoxerweise war die Schule nie gefragter als nach der Ankündigung der Schliessung im Juli 2012. Die letzten acht Plätze waren innert

24 Stunden ausgebucht. Seit Jahren führte die Schule eine Warteliste, 28 Frauen zwischen 19 und 30 Jahren liessen sich hier nach ihrer Erstausbildung zweimal im Jahr während je fünf Monaten ausbilden. 610 Lektionen, 13 Module mit Themen wie Ernährung und Verpflegung, Haushaltsführung, Familie und Gesellschaft, Landwirtschaftliche Buchhaltung. Nur ein Viertel der Absolventinnen, die im Kloster Fahr


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Menschen

Migros-Magazin | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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reportage | 21

sie bedrückt seien über das Ende dieser Institution.

Über 4000 Frauen haben die schule seit der gründung besucht Fast schon in nüchternem Ton nennt Schwester Beatrice die Aufgabe für die nächste halbe Stunde: riechen, sehen, schmecken. Still spazieren die jungen Frauen durch die Beete. «Dieser Salbei ist über 30 Jahre alt», sagt Schwester Beatrice, ihre Stimme hallt durch den kleinen Garten und bricht an den weissen Klostermauern des Innenhofs. Die Blätter könne man durch den Bierteig ziehen,das gebe feine Müslichüechli. Oder Saltimbocca, sagen die Jungen. Normalerweise sehen die Schülerinnen den Garten nur durch die Wabenfenster im ersten Stock des Klostergangs, wo es nach vergangenen Jahrhunderten riecht und der Boden knarrt, dort, wo sie der Weg an der Klausurpforte vorbeiführt, vorbei an einem Klosterleben, weit weg von ihrem Leben. 4042 Schülerinnen haben die Schule seit ihrer Gründung 1944 absolviert. Seit einigen Jahren schrieb die Institution

die Schule besucht haben, arbeitet später auf einem Hof. «Die meisten von ihnen waren hier, weil sie eine Alternative suchten, zurück zu den Wurzeln wollten. In der heutigen Zeit ist Hauswirtschaft in den Schulen kaum mehr ein Thema», sagt Schwester Irene Gassmann (48), Priorin des Klosters Fahr und Schulleiterin für den letzten Jahrgang. Luzia Dubacher (20) ist gelernte Bäckerin, ihre Mutter war schon hier, die

junge Frau hat die Fotos gesehen und gesagt: Da will ich auch mal hin. Sie wollte eigentlich erst im Herbst kommen, bevor sie erfuhr, dass die Schule schliesst. «Ich habe sofort reagiert, habe angerufen, ich käme bereits jetzt», sagt sie und fügt leise hinzu: «Es wäre eine Welt zusammengebrochen, sonst.» Luzia Dubacher beschreibt die Schule als eine Insel, abgeschottet von der Aussenwelt. Man merke allen an, dass

Praxisunterricht im Klostergarten: Die Aufgabe für die nächste Stunde lautet «riechen, sehen, schmecken».


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MenscHen

Migros-Magazin | Nr. 31, 29. Juli 2013 |

trotz der Nachfrage rote Zahlen, und der Klosternachwuchs fehlte. «Die Kantone Zürich und Aargau haben ihre kantonalen Bäuerinnenschulen und kein Interesse an einer Privatschule», sagt Priorin Irene. «Und uns war auch klar: Wenn hier nicht mehr Schwestern unterrichten, unterscheidet sie nichts mehr von anderen Einrichtungen. Diese Schule war etwas Besonderes, weil die Nähe zum Kloster da ist. Weil das, was wir leben und wofür wir stehen, täglich hineinfloss.» Bereits in den 90ern hatte Irene Gassmann die Schule zehn Jahre geleitet, ehe sie Priorin wurde. Nun hat eine Stellvertretung sie zurückgebracht, für den letzten Jahrgang. «Für mich schliesst sich ein Kreis. Ich bin sehr dankbar für diese Chance und gleichzeitig voller Wehmut», sagt Priorin Irene. Sie ist die einzige verbliebene Ordensschwester in der Schule, die das AHV-Alter noch nicht erreicht hat. Sechs der 23 Schwestern des Klosters Fahr arbeiteten bisher noch hier, doch «die Schule hat Kräfte gebun-

klostergemeinschaft am ufer der limmat

reportage | 23

«Es wäre nicht richtig, die Schule aus Nostalgie am Leben zu erhalten», sagt Priorin Irene Gassmann. Etwas wehmütig ist sie trotzdem.

Das Benediktinerinnenkloster Fahr wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Es gehört zum Kloster Einsiedeln und untersteht dem Einsiedler Abt Martin Werlen. Schwester irene Gassmann ist seit 2003 Vorsteherin der 23 Ordensschwestern. Seit 1803 lag das Kloster Fahr auf Zürcher Gebiet, die Klosteranlage war aber aargauische Exklave. Seit dem 1. Januar 2008 ist das Kloster Fahr Teil der Aargauer Gemeinde Würenlos, hat aber weiterhin seine eigene Postleitzahl.

den, die wir im Kloster dringend brauchen». Für die Gartenarbeit, die Pflege der älteren Mitschwestern, für den Klosterladen. Es ist kurz vor Mittag, in den Gängen riecht es nach Essen. In der Schulküche kocht eine Gruppe Schülerinnen Tomatensuppe, bereitet Apérogebäck, PestoSpiralnudeln mit Bohnen, Lavendelglace zu. Mit Produkten aus dem Garten oder

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vom Markt. Der Abschluss der Kräutertage ist jedes Jahr etwas Besonderes. Er wird gefeiert mit einem Sommerbuffet, mit Blumen und Kräutern, einer Erdbeerbowle. Zu den Letzten zu gehören, die hier den Abschluss machen, sei sehr speziell, sagt Alice Ziegler (20). «Diese Schule ist keine normale Schule, sie gibt Einblick in ein Klosterleben, um uns herum sind grosse Felder, weite Natur.»

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 31, 29. Juli 2013 |

Die Urnerin möchte später Bauersfrau werden, in den Bergen, wo sie herkommt.

reportage | 25

Die junge Generation lernt von der alten: Schwester Beatrice erklärt, wie man Stöcke von Minze oder Salbei teilt — die Schülerinnen schreiben aufmerksam mit.

Die Mädchen sind verpflichtet, im internat zu wohnen Im Kloster Fahr gab es die einzige Bäuerinnenschule der Schweiz, die ihre Schülerinnen verpflichtet, die Woche über an Ort zu nächtigen. «Das schweisst die Gruppen zusammen, die Mädchen lernen, sich aneinander zu reiben. Man geht den Konflikten nicht aus dem Weg — im Positiven wie im Negativen», sagt Kerstin König (51). Die Agronomin aus Deutschland ist Lehrerin und Internatsleiterin. Was sie nach der Schulschliessung macht, weiss sie noch nicht. «Für Überlegungen dazu hatte ich bisher noch gar keine Zeit.» Michaela Loretz (26) führt durch den Internatsbereich, vorbei an den Zimmern, die den jungen Frauen für einige Monate ein Zuhause waren, weiter in den Aufenthaltsraum. Michaela ist hier, weil alle um sie herum von dieser Schule geschwärmt hatten, von der berühmten Lebensschule. «Hier findet man sich selbst wieder, sein Leben, seine Ziele. Ich bin hier verwurzelt, es tut gut zusammenzuarbeiten.» Gemeinsam mit

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Internatsleiterin und Lehrerin Kerstin König mit einer Flasche Fahrer Schlagwasser — das Rezept des Kräuterbrands ist über 200 Jahre alt.

den anderen Frauen sitzt sie Abend für Abend zusammen, strickt, webt Körbe. Die jungen Frauen haben alle ein Handy, aber sie sind nicht dauernd damit beschäftigt wie viele Gleichaltrige. «Jede Zeit hat ihre Bedürfnisse. Es wäre nicht richtig, diese Schule aus Nostalgie am Leben zu erhalten», sagt Priorin Irene und lächelt. «Wir brauchen Freiraum für Neues.» Der Unterricht ist zu Ende, die Mädchen laufen in den

grossen Speisesaal, um das zu essen, was sie geerntet haben. Der Geräuschpegel ist hoch, in ihren Hausschuhen schlurfen die Mädchen ans Buffet, vorbei an Schwester Beatrice, lachen laut, reden durcheinander. Zur Abschlussfeier Ende Juli haben sich 1200 Gäste angemeldet. Doch an diesem Nachmittag ist das Ende dieser Schule nichts weiter als eine leise Vorahnung. Als bräuchte das Ende noch seine Zeit, um zu wachsen. Text: Anna Miller Bilder: Samuel Trümpy

www.migrosmagazin.ch

sehen sie online Die Abschlussfeier Alle Bilder zum Abschluss des letzten Jahrgangs der Bäuerinnenschule im Kloster Fahr.

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NR. 31, 29. JULI 2013 | Migros-Magazin |

«Wie wollen Sie die Arbeit einer Mutter bezahlen?»

Götz Werner ist ein äusserst erfolgreicher Unternehmer. Wie Migros­Gründer Gottlieb Duttweiler hat er eine milliardenschwere Ladenkette gegründet. Und er hat viel von ihm gelernt. Heute kämpft Werner für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger.

Götz Werner, was bedeutet Ihnen Gottlieb Duttweiler?

Er war mein Vorbild. Unternehmer lernen von Unternehmern, und von Duttweiler habe ich am meisten gelernt. Von ihm stammt auch der berühmte Ausspruch: «Wenn Überfluss und Mangel gleichzeitig auftreten, ist Handeln angesagt.» Wie kein anderer hat es Duttweiler verstanden, Mangel und Überfluss auszugleichen. Der Migros­Gründer war geprägt von einer Zeit, in der Mangel an günstigen Lebens­ mitteln herrschte.Müssen wir heute den Über­ fluss in den Griff kriegen?

Ja. Heute stellt sich die Frage: Auf was wollen wir verzichten? Das ist zu einer Herausforderung für die Menschen geworden. Als ich in den 60er-Jahren meine Lehre begann, lautete die zentrale Frage: Was können wir uns leisten?

Und beim Gucken über den Tellerrand haben Sie sozusagen das Grundeinkommen ent­ deckt?

Nein, das war ein langer Prozess. Als ich mit meiner Ladenkette immer mehr Erfolg hatte, musste ich auch immer mehr Leute anstellen. Bei den vielen Einstellungsgesprächen habe ich erkannt, dass Mitarbeiter mehr wollen als nur Lohn. Sie suchen auch einen Lebensschauplatz, Anerkennung und Respekt. So lange aber Einkommen und Arbeit gekoppelt sind, lässt sich das nur schwer realisieren. Viele Menschen haben einen Einkommensplatz und keinen Arbeitsplatz. Deshalb hat sich bei mir langsam die Erkenntnis durchgesetzt, dass man Arbeit und Einkommen trennen muss, und genau das leistet das bedingungslose Grundeinkommen. Den meisten Unternehmern ist das Grund­ einkommen suspekt.

Ist die Menschheit dank der Technik heute in der Lage, die Grundbedürfnisse aller zu befriedigen?

Viele Unternehmer, mit denen ich spreche, wissen, dass Menschen arbeiten wollen und dass sie in der heutigen Konsumgesellschaft zunächst ein Einkommen brauchen. Jeder Mensch benötigt eine ausreichende Kaufkraft, um leben zu können.

Tönt das nicht zynisch für diejenigen, die tatsächlich arm sind?

Wenn Sie für volle Portemonnaies sorgen, bestätigen Sie dann nicht das Vorurteil, dass ein Grundeinkommen die faulen Menschen belohnt?

Das ist zweifellos der Fall. Wir waren noch nie so reich wie heute. Wir müssen uns deshalb fragen: Wollen wir uns Armut noch leisten?

So war das nicht gemeint. Wir müssen uns als Gesellschaft diese Frage stellen. Dass es überhaupt noch Armut gibt, ist ein Skandal. Gottlieb Duttweiler hat sich als Politiker be­ tätigt,sie setzen sich nun für das bedingungs­ lose Grundeinkommen ein.Warum tun Sie sich das an?

Auch Unternehmer müssen über den Tellerrand schauen und sich fragen: Wie geht es den Kunden, die ich bedienen möchte?

Wenn wir wollen, dass die Menschen sich an der Gemeinschaft beteiligen, müssen wir ihnen zunächst den Zutritt gewähren.

«Wir müssen uns fragen: Wollen wir uns Armut noch leisten?»

Dieser Zutritt erfolgt in der bürgerlichen Gesellschaft über die Arbeit.

Das war auch einst richtig so. Aber dank der technischen Entwicklung hat sich unsere Gesellschaft so verändert, dass dies immer weniger möglich wird. Mit anderen Worten: In der Überflussgesell­ schaft wird die Arbeit zum Mangel?

Die «alte» Arbeit, die Arbeit an der Materie, nehmen Maschinen uns zunehmend ab. Früher hat man gearbeitet, um zu überleben. Heute herrscht Überfluss, was die materiellen Güter betrifft. Mangel haben wir bei der «neuen» Arbeit, der Arbeit am Menschen: in den Bereichen Bildung, Pflege, Kunst und Kultur. In diesen Bereichen ist Arbeit nur schwer mess- und bezahlbar. Wie wollen Sie die Arbeit einer Mutter bezahlen? Gerade diese Arbeit wird in der modernen Gesellschaft immer wichtiger, während die Bedeutung der messbaren Arbeit im Produktionsbereich zurückgeht. Können Sie das präzisieren?

Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass die nicht messbare und damit nicht bezahlbare Arbeit sorgenfrei erledigt werden kann. Heute ist das Einkommen nicht mehr da, um Arbeit zu bezahlen, sondern um Arbeit zu ermöglichen. Das ist der entscheidende Unterschied. Das klingt einleuchtend. Aber kann man sich damit im harten internationalen Standort­ wettbewerb durchsetzen, oder nehmen uns die Asiaten dann ganz einfach die Arbeit weg?

Im Gegenteil. Gerade weil wir am alten Begriff der Arbeit festhalten geht uns die Arbeit aus. Sie wird in den Schwellenländern billiger erledigt. Wenn wir uns bewusst machen, wie viel Mangel im mitmenschlichen Bereich besteht, erkennen wir, dass nicht die Arbeit ausgeht, sondern das Einkommen.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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INTERVIEW | 27

Werner Götz empfiehlt, den Begriff Arbeit zu überdenken: Er will ein Einkommen einführen, das nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Wir schuften uns also arm?

Ja. Jedes Mal, wenn Sie einen Arbeitsplatz wegrationalisieren, lassen Sie auch ein Einkommen verschwinden. Liegt es nicht im Wesen des Kapitalismus, immer mehr mit immer weniger zu produzieren?

Kapitalismus bedeutet für mich, dass der Mensch Geist auf Arbeit anwendet. Warum konnte Duttweiler einst seine Lebensmittel günstiger anbieten? Weil er die Versorgung der Schweiz neu erdacht hat. Das fing an mit den Verkaufslastwagen, dann kamen die Eigenmarken dazu, die Supermärkte und so weiter. Das war ein enormer Sprung in der Produktivität, deshalb konnte Duttweiler auch billiger anbieten. Ist das Grundeinkommen ein Sprung auf eine höhere Ebene?

Ja, so kann man das sehen. Es gewährleistet eine Grundversorgung und entkoppelt so die Arbeit vom Einkommen. Damit gibt es jedem Einzelnen die Möglichkeit, nach Herzenslust hinzuzuverdienen. Es belohnt die Tüchtigen und sorgt gleichzeitig dafür, dass die ehrenamtliche

Entrepreneur mit Weitsicht

Götz Werner (69) ist Gründer und Aufsichtsratsmitglied von Dm-Drogeriemarkt. 1961 bis 1964 hat er in Konstanz eine Drogistenlehre gemacht. 1973 eröffnete er den ersten Dm-Drogeriemarkt in Karlsruhe. Werner leitete das Institut für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist er als Vertreter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Zu diesem Thema hat er auch mehrere Bücher verfasst.

Arbeit endlich bezahlt wird, die Mütter oder Trainer von Juniorenmannschaften verrichten. Stellen Sie sich vor, wie viele Menschen mit einem Grundeinkommen endlich den Tätigkeiten nachgehen könnten, die sie wirklich interessieren. Heute zeichnet sich in Europa eine neue Massenarbeitslosigkeit ab. Was tut das Grundeinkommen dagegen?

Eine scheinbar arbeitslose Mutter,die zwei Kinder erzieht, ist doch nicht arbeitslos. Sie ist erwerbslos. Das ist ein Unter-

schied. Jeder Mensch, der für andere etwas tut, arbeitet. Mit dem Grundeinkommen gibt es diesen unzutreffenden Begriff «Arbeitslosigkeit» nicht mehr. Als Schweizer Protestant ist man geneigt einzuwenden: Arbeit darf nicht nur Spass machen, wenn es richtige Arbeit ist, dann muss sie auch wehtun, zumindest ein bisschen.

Wenn Sie Kinder grossziehen, haben Sie auch nicht immer Spass. Es gibt dazu eine schöne Anekdote: Eine Frau wird pensioniert und stellt fest, dass sie von ihrer Rente nicht leben kann. «Ist ja kein Wunder», sagt sie sich. «Ich habe bloss 25 Jahre drei Kinder gross gezogen und 20 Jahre lang meinen kranken Mann gepflegt. Aber gearbeitet habe ich nie.» Das ist doch das Problem. Ist das Grundeinkommen eine gigantische Umverteilung des Wohlstands?

Es ist Ausdruck von Brüderlichkeit in unserer Gesellschaft. Jeder hat ein Anrecht auf ein Einkommen, also auf ein bescheidenes, aber menschenwürdiges Leben. Warum sind dann so viele Linke, insbesondere


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 31, 29. Juli 2013 |

«Die Linken denken im­ mer noch gemäss dem alten Arbeitsbegriff.» die Gewerkschaften, vehemente Gegner des Grundeinkommens?

Weil sie immer noch gemäss des alten Arbeitsbegriffs denken, der sagt: Arbeit muss bezahlt werden.

Die Gewerkschaften argumentieren: Bei anständigen Löhnen, die parallel zur Produk­ tivität steigen, brauchen wir kein Grund­ einkommen. Dann haben wir genügend Nach­ frage und damit auch Vollbeschäftigung.

In diesem Denksystem ist richtige Arbeit nur die Arbeit, die bezahlt wird. Dabei gibt es viel wichtigere Arbeit. So werden in Deutschland laut Statistischem Bundesamt jährlich 96 Milliarden unbezahlte Arbeitsstunden geleistet. Wir müssen endlich lernen umzudenken, so wie die Menschen im Mittelalter erkennen

mussten, dass die Welt nicht flach ist, sondern rund. Eine grosse Sorge ist die Finanzierung.Erwürgt die Steuerlast, die für ein Grundeinkommen nötig ist, nicht zwangsläufig die Wirtschaft?

Unser Steuersystem ist immer noch auf die Bedürfnisse einer Gesellschaft ausgerichtet, in der sich alle selbst versorgen.

Wie müsste es bei einem Grundeinkommen aussehen?

Weil wir uns nicht mehr selbst versorgen, sondern fremd versorgt werden, darf man nicht mehr fragen «Was hast du geerntet, also verdient?», sondern «Was nimmst du von deinen Mitmenschen in Anspruch?» Man müsste den Konsum besteuern. Wir besteuern noch immer das, was wir produzieren. Das hemmt den Leistungsprozess. Wenn Sie ein Unternehmen gründen, werden Sie über Einkommenssteuern schon im ersten Monat belastet,egal,ob Sie Ihre Leistung am Markt verkauft haben oder nicht. Das ist, bildlich gesprochen, Knospenfrevel.

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interview | 29

In der Schweiz scheint die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen zustande zu kommen. Überrascht Sie das?

Nein, das überrascht mich überhaupt nicht. Die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie ist auch die reifste Demokratie. Vielleicht ist sie deswegen so reich geworden. Aber in der Schweiz ist der Bürger souverän. Wenn ich in Deutschland Vorträge über das Grundeinkommen halte, dann werde ich regelmässig gefragt: Aber was sagen die Politiker dazu? Diese Frage ist mir in der Schweiz noch nie gestellt worden. Interview: Philipp Löpfe Bilder: Jorma Müller

www.migrosmagazin.ch

Für Werner Götz nicht mehr haltbar: In Deutschland werden jährlich 96 Milliarden unbezahlte Arbeitsstunden geleistet.

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und alten Hirtenspielen. Während dem reichlichen Mittagessen mit Gulaschsuppe, Fleischplatte und Milchkuchen werden Sie von einer Zigeunermusik unterhalten. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Kutschenfahrt durch die Puszta, die Sie zu einem typischen alten Bauernhof führt.

5. Tag Balaton – Lienz Am Morgen folgen Sie dem Südufer des Balaton und gelangen nach Keszthely und dann zur ungarisch-österreichischen Grenze. Am Nachmittag überqueren Sie den Packsattel und erreichen Kärnten, die Sonnenstube Österreichs. Entlang dem Wörthersee und durchs Drautal gelangen Sie am Abend nach Lienz. 6. Tag Lienz – Schweiz Durch das Pustertal und über den Brennerpass führt Sie die Heimreise zurück in die Schweiz.

Südböhmen – Prag

1. Tag Schweiz – Deggendorf Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen durch das Allgäu ins hübsche Städtchen Landsberg am Lech. Vorbei an München und Landshut erreichen Sie Deggendorf.

fahren Sie nach Cesky Krumlov, oder auf Deutsch Böhmisch Krumau. Es ist eine der schönsten Städte in ganz Tschechien. Ihre zauberhafte Lage an der Moldau, die hübschen Gassen in der an drei Seiten vom Wasser umflossenen Altstadt und das prächti2. Tag Deggendorf – Donauschifffahrt – Budweis – Hluboka ge, alles überragende Schloss, machen Böhmisch Krumau zu In Passau besteigen Sie ein Donauschiff, das Sie in fünfstün- einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Am Nachmittag fahren diger Fahrt nach Linz bringt. Sie zum Lipno-Stausee. Über die Immer wieder haben Sie wunHöhenzüge des Böhmerwaldes derschöne Ausblicke auf die gelangen Sie nach Prachatice, grandiose Flusslandschaft, wo sich die Donau durch die letzten das zu den schönsten Städtchen am Rande des Böhmerwaldes Ausläufer des Böhmerwaldes schlängelt. Nach der Ankunft in gehört und kehren danach wieder Ihr Hotel zurück. Linz führt Sie die Fahrt über Freistadt ins hübsche Städtchen 4. Tag Hluboka – Bootsfahrt Budweis und nach Hluboka. auf der Moldau – Prag Nach einem Besuch im hüb3. Tag Ausflug Böhmerwald schen Städtchen Pisek mit der und Krumau ältesten Brücke Tschechiens Am Vormittag besuchen Sie gelangen Sie zum malerisch an Schloss Hluboka, gewisserder Moldau gelegenen Schloss massen das «böhmische NeuOrlik. Bis zur Aufstauung der schwanstein». Gegen Mittag

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Moldau thronte das Schloss hoch über dem tiefeingeschnittenen Flusstal. Von hier aus unternehmen Sie eine Bootsfahrt, die Sie bis zur Burg Zvikov am Zusammenfluss von Wottava und Moldau führt. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach Prag.

5. Tag Prag Prag liegt in einem Talkessel der Moldau, die von 16 Brücken überspannt wird. Das von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommene, geschlossene Ensemble mit seinen Türmen und Kuppeln, dem von zahlreichen alten Brücken überspannten Fluss und der eindrucksvollen Silhouette von Hradschin und Veitsdom bietet ein Stadtbild von einzigartiger Schönheit. 6. Tag Prag – Schweiz Über Pilsen und vorbei an Regensburg und Müchen kehren Sie durch das Allgäu wieder in die Schweiz zurück.

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MENSchEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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KOLUMNE | 31

DER hAUSMANN

Ein Trennungsdrama Bänz Friedli trennt gute von doofer Werbung.

«Aber, gell, Hans — denk an die OLLäuferin», ermahnt Anna Luna ihren Bruder. «Das alte Handy kommt nicht in den Ghüder …!» Und wir lachen uns zu viert einen Schranz. Hans darf fortan Mutters gebrauchtes Handy benützen, sein früheres war ohnehin seit Monaten defekt — nun muss es entsorgt werden. Und zwar, so mahnt eine Kampagne, nicht in den gemeinen Kehricht.

viel zu schlau für diese Frage ist. Nein, nein, Hans’ Handy landet nicht im Zürisack. Wir warten, bis das E-Tram wieder an unserer Endhalteschlaufe steht — Elektromüll wird bei uns regelmässig abgeholt, prima Einrichtung —, und werden es dort abgeben. Oder im Laden. Wie wir überhaupt Glas und Altöl und Batterien und Karton und alte Kleider brav trennen.

Im Quartier lauern sie einem auf, am Bahnhof, in Trams und Bussen: Freundlich lächelnde Cervelatpromis, die auf Plakaten beteuern, den Müll korrekt zu trennen. Die schnelle Lara Gut trennt Konservendosen, der flugverrückte Bertrand Piccard Staubsauger vom Abfall; Fabienne Louves, die fürs Berühmtsein berühmt ist, entsorgt Energiesparlampen ordnungsgemäss, Tom Lüthi Pet-Flaschen; das hagere Model aus dem Aargau, dessen Name mir grad entfallen ist, bekennt, es schmeisse alte Toaster nicht einfach in den Güsel. (Ähm, kleine Frage: Der Slogan «Ich trenne alte Toaster vom Abfall» klingt ganz, als trenne besagtes Model sich öfter mal von einem Toaster. Wie häufig tut sie das — wöchentlich?) Und Orientierungslaufkönigin Simone Niggli-Luder trennt alte Handys vom Abfall, in Lausanne verkündete sie es uns von einer Plakatwand herab. Kommentar Anna Luna: «Wer hätte das gedacht?» Und dies ist nur das zweitblödeste Sujet, mit dem für richtiges Entsorgen geworben wird. Das blö-

Und vielleicht kennen Sie diese Selbstgerechtigkeit: Als sitzpinkelnder, ÖV-benützender und bachblütentröpfelnder Mülltrenner kommt man sich zuweilen so korrekt vor, dass man sich kleine Sünden erlaubt. Man verpflegt sich im McDonald’s Drive-Thru (mangels Auto taten wir das früher mit dem Veloanhänger, und für die Kinder wars der grösste Spass, hintendrin ChickenNuggets und Frites zu verzehren); man bäckt für ein «Hilfe, es ist schon fünf vor zwölf, und ich weiss noch nicht mal, was ich kochen soll»-Zmittag rasch tiefgekühlte Frühlingsrollen auf … und erntet erst noch Lob: «Hast du aber fein gekocht, Vati!» Und dass wir Kartoffeln — wissend, dass dies zehnmal mehr Energie verbraucht als die sparsamste Garmethode — gern im Ofen zubereiten, verschweige ich besser. Wobei, wer weiss … Vielleicht tut Frau Niggli-Luder das insgeheim ja auch?

«Hans’ Handy landet nicht im Kehricht.» deste ist dasjenige, in dem Steff la Cheffe uns wissen lässt: «Ich trenne alte Laptops vom Abfall.» Man wird mir entgegnen, es gebe tatsächlich Unbelehrbare, die dies unterliessen. Aber wenn, wird sich so einer auch mit viel Reklame nicht bekehren lassen. Weshalb also die versammelte Prominenz als doof hinstellen? Denn das Arge ist ja, dass das Bekenntnis auf die Bekennerin zurückfällt. Es sieht aus, als wäre Steff la Cheffe so bescheuert, dass es für sie überhaupt eine Frage sei, ob man einen Laptop mir nichts, dir nichts in den Kehricht stopfen dürfe. Nun wissen wir aber,dass die in unserem Haushalt hoch geschätzte und oft zitierte Rapperin — «Ha ke Ahnig, ha ke Ahnig …» —

Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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NEUES AUS DER MIGROS

Wie Dutti den Handel auf den Kopf stellte

Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler wäre dieses Jahr 125 Jahre alt geworden. Er hat den Detailhandel revolutioniert und dafür gesorgt, dass die Schweiz günstig einkaufen kann. Eine Hommage von Publizist Karl Lüönd.

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Serie zu Gottlieb Duttweilers 125. Geburtstag Am 15. August 2013 wäre der Migros-Gründer 125 Jahre alt geworden. In den kommenden Wochen würdigt das Migros-Magazin Gottlieb Duttweiler (1888 bis 1962) mit einer dreiteiligen Serie über sein Leben und sein Werk. 1. Teil: Der Revolutionär des Detailhandels. 2. Teil: Der Politiker wider Willen. 3. Teil: Der Journalist und Medienmacher.

R

ückblende ins Jahr 1925: Noch wirkt der Kriegsschock nach, dabei geht es der Schweiz wirtschaftlich besser als dem übrigen Westeuropa. Die schwankende Konjunktur macht den Leuten Angst um Arbeit und Lohn. Die Schweiz scheint in Ungewissheit und Mutlosigkeit zu versinken. Das schlägt auch auf die Laune der Konsumenten. Sie drehen jeden Rappen dreimal um, bevor sie ihn springen lassen. Nein, das ist nicht die Zeit für grosse neue Ideen. Oder doch?

Rückschläge spornten Duttweiler an Da ist dieser Gottlieb Duttweiler, 37 Jahre alt, soeben zurück aus Brasilien und stellenlos. Noch fünf, sechs Jahre zuvor war er Millionär ge-

Immer nahe bei den Leuten: Gottlieb Duttweiler spricht zu MigrosMitarbeitern. Das Bild entstand vermutlich in den 40er-Jahren.

wesen: ein Kriegsgewinnler und Abzocker. Dann fiel sein Grosshandel Pfister & Duttweiler in Liquidation. Duttweiler verlor fast alles; mit dem kleinen Rest erwarb er sich eine Kaffeeplantage in Brasilien und scheiterte erneut. Und gerade war vom Konsumverein Basel die Absage gekommen. Sie nahmen einen anderen als Einkäufer, einer, der schneller stenografieren und mit der Maschine schreiben konnte. Aber eine Idee hatte er noch, dieser Gottlieb Duttweiler, und den Namen dafür hatte er auch schon: MiGros: die Zwischenstufe zwischen Engros- und Detailpreisen. Das musste einfach funktionieren. Schliesslich verdient man Franken und nicht Prozente! Wenn ich die Preise senke, so überlegte er, strömen die Leute zu mir. Damit ich billiger sein kann, muss ich so rationell wie möglich arbeiten: kleines Sortiment, vorverpackte Ware, schneller Warenumschlag, somit frische Ware — und vor allem so wenig Fixkosten wie möglich. Und ich muss die

Kundinnen abholen. Also mobilisiere ich meine Läden. Die Idee der Verkaufswagen hatte er aus Amerika.

Am Anfang verkaufte die Migros sechs Produkte Am 25. August 1925 um 6 Uhr früh starteten fünf Verkaufswagen in der Stadt Zürich. Es gab Reis, Zucker, Teigwaren, Kokosfett, Kaffee und Seife. Alles zu geraden Preisen und ungeraden Gewichten; so ging es schneller an der Kasse. Die Ware war durchschnittlich 30 Prozent billiger als im Quartier- oder Dorfladen — eben «mi-gros». «Dutti» handelte nach dem Eierfraueli-Prinzip: Die Menge muss es bringen! Sein Risiko war: Würde die teure Reklame schnell genug funktionieren? Im Gründungsjahr der Migros (1925) zeigten im Schweizer Detailhandel die Konsumgenossenschaften den höchsten Marktanteil (Umsatz 126,3 Millionen), gefolgt von der Vereinigung der landwirtschaftlichen Genossenschaften (70,94 Millionen) und Usego (53,34 Millio-


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neues aus der Migros

SERIE ZU GOTTLIEB DUTTWEILER

Ein Filialverbot sollte die aufstrebende Migros ausbremsen.

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1. Teil: Der Detailhändler.

nen), die viele 100 selbständige Kleinläden im Land belieferte. Zehn Jahre später lag die Migros (57,7 Millionen) schon beinahe auf dem gleichen Niveau wie Usego (73,36 Millionen) und Volg (73,36 Millionen). Beide stagnierten in der Wirtschafts-

krise, während Coop ansehnlich gewachsen war (177,1 Millionen). Die Anfeindungen kamen von den leistungsschwachen, aber politisch gut vernetzten Konkurrenten. Gemeinden sperrten Standplätze für die Migros-Wagen. Konzerne

Die Migros noch ohne Selbstbedienung: Ein Berner Verkaufsladen im Jahr 1935.

Laden auf Rädern: Ein MigrosVerkaufswagen Anfang der 30er-Jahre.

Der lange Weg zum Supermarkt Grosser Ansturm: Kundinnen und Kunden drängen sich vor der neu eröffneten Migros-Filiale am Zürcher Limmatplatz (1952).

Gottlieb Duttweilers erste Verkaufswagen führten 1925 nur sechs Waren, in heutigen Migros-Filialen gibts bis zu 30 000 Produkte. Eine Bilderzeitreise durch die Einkaufswelten der letzten 88 Jahre.


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Migros-Magazin | Nr. 31, 29. Juli 2013 |

schritten zum Lieferboykott. Und politisch formierte sich eine grosse Koalition aus Konservativen, Bauernvertretern, Gewerblern und der Konsumgüterindustrie, die bei der FDP angesiedelt und in beinharte Kartelle eingebunden war. Auch die poli-

tisch bei den Sozialdemokraten beheimateten Konsumgenossenschaften schauten tatenlos zu, als die eidgenössischen Räte 1933 ein klar verfassungswidriges Filialeröffnungsverbot durchsetzten — angeblich zum Schutz der kleingewerb-

lichen Handelsexistenzen. Gottlieb Duttweiler musste kämpfen, vor allem um die Versorgung seiner schnell wachsenden Handelskette, die bald auch stationäre Läden führte. Der Boykott der Markenartikelindustrie zwang ihn, erste Indus-

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neues aus der Migros | 35

triebetriebe zu übernehmen — zum Beispiel die Bischofszeller Konserven oder die Getränkefabrik Meilen. Wann immer er Zeit hatte, mischte er sich in Thalwil oder in Zug unter seine Migros-Kunden und beobachtete deren Verhalten.

An der Verkaufsfront: Gottlieb und Adele Duttweiler 1955 in einer Migros-Filiale.

Bild: Keystone

1954 bieten die ersten Migrol-Tankstellen Treibstoff für nur 49 Rappen an. Rund zehn Prozent billiger als die Konkurrenz.

Duttweiler und eine begeisterte Kundin: 1947 startete die Migros den Verkauf günstiger Schnittblumen.

Shopping heute: Das Einkaufszentrum Westside bei Bern wurde 2008 eröffnet. Entworfen hat das kristallartige Bauwerk der New Yorker Stararchitekt Daniel Libeskind; Bauherrin war die Genossenschaft Migros Aare.


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neues aus der Migros

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SERIE ZU GOTTLIEB DUTTWEILER

Dank seiner Nähe zu den Kunden verpasste Duttweiler keinen Trend im Detailhandel.

NR. 31, 29. JULI 2013 | Migros-Magazin |

1. Teil: Der Detailhändler.

Nicht zuletzt dank dieser Bodenhaftung hat Duttweiler auch später keinen wichtigen Trend im Detailhandel verpasst. Ab 1948 führte der Migros-Gründer als Erster die Selbstbedienung ein. Schon in den frühen 70er-Jahren

war die Migros als Hauptmieter und Publikumsmagnet bei den Einkaufscentern dabei, die entlang dem wachsenden Nationalstrassennetz entstanden. Zugleich wurden die MMMMärkte in den Innenstädten zu Leuchttürmen der er-

Oben: Hans Tanner am Zürcher Limmatplatz, wo er Dutti das erste Mal begegnet ist. Kleines Bild: Duttweiler in den 50erJahren mit seinem Topolino.

«Dutti chauffierte mich im Topolino» Als junger Mann war Hans Tanner Sekretär von Gottlieb Duttweiler. Im Interview erinnert sich der heute 81-Jährige an den Führungsstil, das grosse Charisma und das winzige Auto des Migros-Gründers. Hans Tanner, mit 19 Jahren wurden Sie zu einem von vier Sekretären Gottlieb Duttweilers. Wie sind Sie damals zu dem Job gekommen?

Ich hatte eine Verwaltungslehre auf der Gemeindekanzlei Richterswil gemacht. Ernst Melliger, Duttweilers dama-

liger Chefsekretär, wurde auf mich aufmerksam, weil ich schnell stenografieren konnte. Das war damals etwas wert, weil es ja noch keine Diktiergeräte gab. Hat Duttweiler mit Ihnen ein Einstellungsgespräch geführt?

Ein Gespräch kann man das nicht nennen, dafür hatte er zu wenig Zeit. Einen Tag lang wartete ich darauf, dass er mich in seinem Büro am Zürcher Limmatplatz empfangen konnte, ich ging nervös auf der Kornhausbrücke auf und ab. Als es dann so weit war,

sah mir Duttweiler nur kurz ins Gesicht und fragte, ob ich Spass daran hätte, für die Migros zu arbeiten. Sie haben dann von 1952 bis zu seinem Tod im Jahr 1962 für Gottlieb Duttweiler gearbeitet.Welche Aufgaben erfüllten Sie für ihn?

Er diktierte mir zum Beispiel einen Beitrag für eine amerikanische Supermarkt-Fachzeitschrift; ich musste dann Duttis helvetisches Englisch korrigieren. 1954 wurde ich bei der Gründung von Migrol ganz kurzfristig zum Protokollführer ernannt. Gegen Ende von Gottlieb Duttweilers Leben hatte ich dann viel mit dem Megaprojekt «Frisia» zu tun: Er legte sich mit


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Migros-Magazin | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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www.migrosmagazin.ch

Bild: Tanja Dermarmels

online-uMfrage

schwinglichen Lebensqualität. Nach den grauen Jahren der kriegsbedingten Mangelwirtschaft haben Dutti und die Migros den normal verdienenden Schweizerinnen und Schweizern das Tor zu mehr Lebensfreude und Lebensgenuss aufgestossen.

Und Hotelplan, Ex Libris, Klubschulen und das Kulturprozent waren seine praktischen Antworten auf das

den Mineralölkonzernen an und liess im nordeutschen Emden eine eigene Raffinerie bauen, er wollte die Schweizer mit günstigem Benzin versorgen.

det, so hätte er Suchtmittel günstig unters Volk gebracht. Das wäre für ihn undenkbar gewesen.

Wie war Gottlieb Duttweiler denn als Chef? Durfte man ihm auch mal widersprechen?

Er erwartete von seinen direkten Mitarbeitern eine totale Hingabe an die Idee Migros, so etwas wie Freizeit kannte er selber ja auch nicht. Meine Frau fragte mich damals ab und zu, ob ich eigentlich mit ihr oder mit der Migros verheiratet sei. Im Büro duldete Dutti keine Verschwendung, die Kosten hielt er eisern im Griff. Wenn er zum Beispiel ein Telegramm nach Amerika schickte, konnte er lange darüber brüten, wie sich der Text so kurz wie möglich formulieren liess. Jedes zusätzliche Wort kostete einen Franken mehr — und diesen Franken hätte die Migros für etwas anderes brauchen können.

Er erwartete sogar, dass seine Mitarbeiter ihre eigene Meinung hatten. Ich war allerdings damals noch zu jung und hätte nicht gewagt, ihm zu widersprechen. Duttweiler war ja schon eine lebende Legende und auch physisch eine imposante Erscheinung. Beim Diktieren rauchte er übrigens oft seine günstigen Zigarren der Marke Churchill Morning, oft verschwand er dabei im Qualm … Dabei duldete Duttweiler im Migros-Sortiment doch keinen Tabak und keinen Alkohol.

Das hatte damit zu tun, dass er zugleich ein VollblutKaufmann und ein Idealist war. Sein Geschäftsmodell war ebenso einfach wie effizient: Er verkaufte gute Produkte zu günstigen Preisen und mit kleinen Gewinnmargen, dafür aber in grossen Stückzahlen. So rentierte die Migros, und die Schweizer Familien kamen zu Waren und Dienstleistungen, die sie sich zuvor nicht leisten konnten — seien es nun Bananen, Nylonstrümpfe, Sprachkurse oder Ferienreisen. Hätte Duttweiler diese Strategie auch auf Tabak und Alkohol angewen-

oft gebrauchte Bibelzitat: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!»

Das sagen Junge über Duttweiler

Text: Karl Lüönd

Karl Lüönd hat rund 40 Bücher über Themen aus der Schweizer Wirtschaftsgeschichte geschrieben. Im Auftrag des Migros-Genossenschafts-Bundes verfasste er eine Kurzbiografie über Gottlieb Duttweiler.

Hat Gottlieb Duttweiler von seinen Mitarbeitern viel verlangt?

Hans tanner: 61 Jahre im dienst der Migros

Hans Tanner (81) arbeitete von 1952 bis 1962 als Sekretär für Gottlieb Duttweiler. Später war der Zürcher unter anderem Generalsekretär des Migros-Genossenschafts-Bundes, Präsident der Delegiertenversammlung und zuletzt Sekretär der Gottlieb-und-AdeleDuttweiler-Stiftung. Diese Aufgabe erfüllte er bis ins Alter von 80 Jahren.

Duttweiler ist als volksverbundener Unternehmer in Erinnerung geblieben. Ist dieses Bild zutreffend?

Er wollte den Konsumenten nahe sein. So setzte er sich zum Beispiel gern zur Mittagszeit in einer Migros-Imbissecke zu den Leuten. Er fuhr im Zug aus Prinzip in der dritten Klasse. Weil ich damals auch in Rüschlikon wohnte, hat Dutti mich manchmal in seinem Fiat Topolino nach Hause chauffiert, wobei es etwas schwierig war, neben ihm in dem winzigen Auto Platz zu finden. Mit anderen Worten: Er war wirklich volksverbunden, aber er hat diese Eigenschaft auch immer sehr gekonnt in Szene gesetzt. Er war ja nicht nur ein begnadeter Kaufmann, sondern auch ein gewiefter Massenpsychologe. Trotzdem war Duttweiler auch immer wieder heftigen Anfeindungen ausgesetzt. Wie ist er denn damit umgegangen?

Er legte sich zum Wohl der Konsumenten mit ganz verschiedenen Gegnern an — von Lädelibesitzern über Markenartikelfabrikanten bis hin zu übermächtigen Öltrusts. Dass ihn diese Konkurrenten auch persönlich attackieren würden, war ihm klar. Alle Gehässigkeiten schienen an ihm abzuprallen, solange er die Masse der Kundinnen und Kunden hinter sich wusste. Interview: Michael West

Wie kommen Duttis Ansichten bei Jugendlichen wie Dorine Tobler an? Die Umfrage auf www.migrosmagazin.ch. Wie reagieren Teenager und Twens, wenn man sie mit berühmten Zitaten von Gottlieb Duttweiler konfrontiert? Auf der Website des Migros-Magazins ist dazu eine Videoumfrage unter Jungen zu sehen. In einem seiner legendären Sätze zollte Dutti den Kundinnen und Kunden Respekt: «Man verachte die Macht des Konsumenten nicht. Obwohl er unorganisiert ist, steht er stumm als Souverän über allem Handel.» Die 17-jährige Dorine Tobler, KVLernende aus Schwerzenbach ZH, leitet daraus eine Mitverantwortung der Konsumenten ab: «Man geht immer auf die Hersteller los, obwohl wir alle mitziehen. Wir schauen blind zu.» Die vollständige Videoumfrage auf: www.migrosmagazin.ch


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 31, 29. Juli 2013 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 39

TALENT DES MONATS

Vom Balkon auf die Bühne

Ganz schön begabt: Sopranistin Leticia Kahraman ist Trägerin des Studienpreises des MigrosKulturprozents 2012 und 2013.

S

eit Leticia Kahraman (26) als Mädchen «die Zauberflöte» live hörte, stand ihr Berufsziel fest. Seither sang sie Tag und Nacht — auch auf dem Balkon. Und so hörte ihr Nachbar, ein Opernkenner, sie eines Tages. Er war es, der dem Mädchen aus Thun sein Talent bewusst machte. Heute ist die

Würde gerne an einem grossen Opernhaus singen: Die Sopranistin Leticia Kahraman

www.migros-kulturprozent.ch/ Talente-entdecken

junge Sopranistin Trägerin des Studienpreises des Migros-Kulturprozents 2012 und 2013 — und «Talent des Monats»

Juli 2013. Unter dieser Rubrik stellt das Kulturprozent herausragende Talente vor. Neben finanzieller Unterstützung bietet das Kulturprozent so Nachwuchskünstlern eine weitere Möglichkeit durchzustarten: Kulturveranstalter können hier Talente wie Kahraman entdecken. Text: Christoph Petermann

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PUNKTE


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Migros-Magazin | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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Feuerwerk der Freude

Der 1. August wird gerne im Kreis der Familie und Freunde gefeiert. Neben vielen Köstlichkeiten vom Grill gibt es viel abendliches Feuerwerk. Doch gefeiert wird der 1. August noch gar nicht so lange.

Bilder: Jorma Müller; Styling: Mirjam Käser

D

Topf Pegasus, 25 Schuss, Fr. 14.90

Topf Samba, 16 Schuss, Fr. 9.90

ie Schweiz feiert! Der 1. August wurde 600 Jahre nach der Gründung der Eidgenossenschaft 1891 ins Leben gerufen. Bis 1994 war er ein ganz normaler Arbeitstag, jetzt gilt der Nationalfeiertag offiziell als Feiertag. Die Gründung der Eidgenossenschaft geht auf einen Schwur zurück. 1291 trafen sich drei Vertreter der Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden auf der Rütliwiese, um ein Verteidigungsbündnis gegen die Österreicher und andere Feinde zu schliessen. Um es zu besiegeln, schworen sie den Rütlischwur, den heute jedes Kind in der Schweiz kennt. Die Kleinen freuen sich am 1. August vor allem über die Feuerwerke, Lampions und

Pyro-Fun Raketen-Sortiment, Fr. 19.90

Höhenfeuer, die ebenso dazugehören wie der 1.-AugustBrunch und die vielen Ansprachen. Für viele Schweizer ist es ein schönes Familienfest, das mit einer Grillparty, Böllern, Raketen und vielen strahlenden Augen gefeiert wird. Beim Umgang mit den Feuerwerkskörpern ist Vorsicht geboten. Informieren Sie sich beim Kauf über die Handhabung, und lesen Sie die Gebrauchsanweisung. Zünden Sie Feuerwerk nie inmitten von Menschenansammlungen. Starten Sie Raketen nur aus fest verankerten Flaschen oder Rohren. Und: Halten Sie Kinder von Feuerwerkskörpern fern. So steht einem schönen Fest nichts mehr im Weg. Text: Heidi Bacchilega

Starlight Raketen-Sortiment, Fr. 29.90


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1. aUgUst

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NR. 31, 29. JULI 2013 | Migros-Magazin |

Grillbrot mit Mozzarella, Cherrytomaten und Basilikum Grilliertes, mit Kräuterbutter bestrichenes Brot mit Mozzarellascheiben, Cherrytomaten und Basilikumblättchen belegen. Bei geschlossenem Grill nochmals circa 10 Minuten indirekt grillieren, bis der Käse geschmolzen ist.

Grillbrot mit Speck, Schnittlauch und Sauerrahm Grilliertes, mit Kräuterbutter bestrichenes Brot zusätzlich mit wenig Sauerrahm bestreichen, mit knusprig gebratenen Speckstäbli belegen und bei geschlossenem Grill nochmals circa 10 Minuten indirekt grillieren. Mit Schnittlauchröllchen bestreuen.

Steinofenbaguette, 260 g, Fr. 2.60

Bio Butter, 200 g, Fr. 3.70

Kunterbunte Grillparade (rechts): ! Anna’s Best Zuckermais, pasteurisiert, regionale Preise ! Optigal Pouletschenkel gewürzt, Schweiz, per 100 g, Fr. 1.40 ! TerraSuisse Schweinskotelett, mariniert, per 100 g, aktueller Tagespreis ! TerraSuisse Schweinssteak vom Nierstück, mariniert, per 100 g, aktueller Tagespreis

Alfredo Mozzarelline, 160 g, Fr. 1.95 statt Fr. 2.45 Aktion vom 30.7. bis 5.8.

Bio Cherrytomaten, Schweiz, Schale à 250 g, aktueller Tagespreis


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Migros-Magazin | NR. 31, 29. JULI 2013 |

Im Sommer ist ein schön angerichteter Salat mit frischem Baguette ein Genuss. ! Anna’s Best Mischsalat, 250 g, Fr. 2.50 ! Frifrench Französische Salatsauce, 1 l, Fr. 8.90 ! Frifrench Aceto Balsamico Salatsauce, 5 dl, Fr. 7.20 ! Windrad, mini, Fr. 2.–

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Grillbrot mit Raclettekäse und Birnen Grilliertes, mit Kräuterbutter bestrichenes Brot mit Raclettekäseund Birnenwürfelchen belegen, mit viel schwarzem Pfeffer würzen und bei geschlossenem Grill nochmals circa 10 Minuten indirekt grillieren, bis der Käse geschmolzen ist. Rezepte

Gratis ans «Eidgenössische» Als Königspartnerin des Eidgenössischen Schwingund Älplerfests 2013 in Burgdorf verschenkt die Migros bis 6. August insgesamt 900 Tagestickets für Samstag, den 31. August, oder Sonntag, den 1. September, im Gesamtwert von 76 500 Franken. Mehr Infos unter: www.migros.ch/esaf2013

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Valflora Sauer-Halbrahm, 180 g, Fr. 1.20

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

Lali, lala, trallala.

Trainingspause: Der Geissenpeter hat Muskelkater. Bergabrennen ist da sicher nicht das Klügste. Doch in manchen Situationen unvermeidlich. Uiih! Nix wie weg! Zum Glück hab ich kein rotes Hemd an.

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HEIDI | 53

Muuuuuuuh!!!!!!!*

DER GEISSENPETER GEHT ANS «EIDGENÖSSISCHE» (4/6)

Muni macht Peter Beine Bild: Gianni Pisano; Styling: Esther Egli

Knapp vier Wochen muss der Geissenpeter noch üben – dann tritt er gegen zwei Schwingerkönige an. Heidi und die Migros unterstützen ihn dabei.

D * Auf «Stierisch»: Hau ab! Das ist mein Territorium!

! Heidi Bündner Rahmkäse, per 100 g, Fr. 2.40 ! Heidi Heugade Rohschinken, per 100 g, Fr. 6.65 Aktion vom 30. Juli bis 5. August: 20% auf den Preis von Heidi Bündner Rahmkäse und 20% auf Heidi Heugade Rohschinken.

er Geissenpeter hat ein ehrgeiziges Ziel vor Augen. Am «Eidgenössischen» wird er gegen Schwingerkönig Jörg Abderhalden und Schwingerkönigin Sonia Kälin zum Showkampf antreten. Die Geschichte dahinter: Peter will das Heidi beeindrucken.Seit Anfang Mai absolviert der Jungschauspieler, der den Geissenpeter in der Heidi-Werbung von der Migros verkörpert, ein intensives Training und erlernt die gängigsten Schwünge. Die Migros ist eine wichtige Förderin des Nachwuchsschwingsports und Königspartnerin in Burgdorf. Dass Heidi Kranzpartnerin an diesem Grossanlass ist, passt ebenfalls sehr gut. Die

beliebte Marke verbindet Tradition und Innovation. Die Rohstoffe stammen grösstenteils aus unseren Berggebieten. Für den Heugade-Rohschinken werden Stotzen vom Bergschwein mit Kräutern, Heublumenextrakten und reinem Alpensalz monatelang getrocknet. Der Bündner Rahmkäse mit dem cremig-aromatischen Aroma wird ausschliesslich aus Bergmilch hergestellt. Text: Dora Horvath

Grosses Online-Gewinnspiel auf www.migros-heidi.ch/peter. Zu gewinnen gibt es einen VIP-Tisch für acht Personen am 31. August oder Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken.


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terrasUisse

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NR. 31, 29. JULI 2013 | Migros-Magazin |

Ein Geschenk für die Schweiz

Am 1. August feiert die Schweiz. TerraSuisse lässt sie jeden Tag hochleben – mit ihrem Engagement für Natur, Tier und Mensch.

TerraSuisse steht für naturnahe Schweizer Landwirtschaft nach IP-Suisse-Richtlinien, tierfreundliche Haltung, minimalen Dünger- und Spritzmitteleinsatz und die Schaffung von Lebensräumen für seltene Pflanzen und Wildtiere.

Suisse produzieren. Hierzu gehören 20 Prozent der 50 000 Schweizer Bauern. Sie setzen sich täglich für naturschonenden Anbau, das Tierwohl und den Erhalt natürlicher Lebensräume

für Wildtiere und Pflanzen ein. Die Nutztiere der IP-SuisseBauern leben in besonders tierfreundlichen Ställen mit Auslauf. Beim Getreideanbau wird auf Insektizide,FungizideundWachstumsregulatoren verzichtet. Mit gezielten Massnahmen fördern die Landwirte zudem die Biodiversität. Etwa durch den Anbau von Wildblumenflächen in FeldernoderdurchHeckenundSteinhaufen schenkt man Insekten, Vögeln und Reptilien ein Zuhause. IP-Suisse-Bauern geben der Schweiz jeden Tag etwas zurück und sorgen so dafür,dass die Natur uns auch morgen noch bieten kann, was wir heute an ihr schätzen. «Ein grösseres Geschenk können wir Bauern der Nation nicht machen», sagt IP-Suisse-

Präsident Res Stalder. Von diesem europaweit einzigartigen Konzept profitieren alle Beteiligten. «Wer TerraSuisse-Produkte konsumiert, tut viel für sein eigenes Wohlbefinden. Einmal profitiert er hinsichtlich Qualität und ein zweites Mal, wenn er sich gerne in der Natur bewegt und sie geniesst.» Jeder kann also einen Beitrag dazu leisten, dass die Rechnung auch zukünftig für alle aufgeht. «Diese Partnerschaft ist ein Glücksfall, denn TerraSuisse ist Schweiz zu 100 Prozent», bringtesderIP-Suisse-Präsident auf den Punkt. Text: J. Vinzelberg Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. TerraSuisse leistet einen wertvollen Beitrag dazu.

100 Prozent Heimat

Mitmachen und gewinnen!

Wo TerraSuisse draufsteht, stecken auch 100 Prozent nachhaltige Schweiz drin. Alle Produkte mit dem Label stammen aus naturnaher Landwirtschaft.

Zeigen Sie Flagge zum 1. August und feiern Sie den Geburtstag der Schweiz jetzt mit auf Facebook (www.facebook.com/Migros.GenerationM), ganz aktiv im Sinn der Botschaft: Wir tragen Sorge zu unserer Schweizer Landschaft. Versuchen Sie Ihr «Bauernglück» bei der ökologischen Variante des einarmigen Banditen. Es gibt täglich tolle Preise zu gewinnen. Viel Glück!

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TerraSuisse RindsEntrecôte, per 100 g, aktueller Tagespreis

Bild: Daniel Rihs

N

och viele Generationen sollen die Schweiz so feiern können, wie sie heute ist. Dafür engagieren sich alle Landwirte, die sich den strengen Richtlinien der IP-Suisse verpflichtet haben und für Terra-


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

SCHAUFENSTER

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TERRASUISSE | 55

Alles Gute, liebe Schweiz! Mit einer grossen Geburtstagstorte gratulieren IP-Suisse-Pr채sident Res Stalder und sein Sohn Jeremias zum Nationalfeiertag.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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GUT & GÜNSTIG

Cervelatsalat mit Karotten für circa Fr. 5.10

Mittag- oder Abendessen für 4 Personen ■ 2 gekochte Kartoffeln (ca. 250 g) schälen und in kleine Würfel schneiden. 4 Rüebli (ca. 200 g) ebenfalls schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Rüebli in Gemüsebouillon knackig kochen. Circa Fr. –.80 ■ 4 Cervelats enthäuten, der Länge nach halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Mit 3–4 EL Ihrer Lieblingssalatsauce mischen. Ein paar Salatblätter auf vier Teller verteilen und den Wurstsalat daraufgeben. Circa Fr. 3.80 ■ Kartoffelwürfel und Rüeblischeiben in einer Bratpfanne mit etwas Olivenöl wärmen, mit Majoran, Kräutersalz und Pfeffer würzen und über die Cervelats verteilen. Mit Zwiebelringen garnieren. Circa Fr. –.50

Lauwarme Kartoffeln und Rüebli machen sich besonders gut im Wurstsalat.

Fruchtig und kühl

Süss und bio Bei hohen Temperaturen braucht man öfter eine kleine Erfrischung. Wie wäre es mit Bonbons mit Orangen- und Zitronengeschmack oder fruchtigem Himbeeraroma? Die bunten Bonbons gibt es neu in Bioqualität, und sie werden in der Schweiz hergestellt. Bonbons, Bio, 200 g, Fr. 3.40

Die fruchtigen Stixxs-Wasserglaces sind mit natürlichen Aromen und pflanzlichen Farbstoffen hergestellt. Die Stängel sind einzeln im Beutel eingeschweisst und können ohne Kühlung transportiert und wieder eingefroren werden. Fruit Stixxs, 12 x 40 ml, Fr. 3.50

Klein und gluschtig Das Kalorienbewusstsein isst bei vielen Naschkatzen mit. Deshalb gibt es Risoletto jetzt in kleinen 100-Kilokalorien-Stängeln in der 7er-Packung – für jeden Tag der Woche einen. Das bringt mehr knusprigen Caramelgenuss in den Alltag. Risoletto Classic 100 kcal, 154 g, Fr. 3.50

TIPPS FÜR GRILLFREUNDE

Schokoladig und bio Sablés, dieses wunderbar mürbe Buttergebäck, gibts in verschiedenen Varianten. Neu ist in Bioqualität ein Schokoladensablé mit Schokostückchen erhältlich. Das Biskuit überzeugt durch seinen einzigartigen Geschmack. Bio Choco Sablé, 130 g, Fr. 3.90 In grösseren Filialen erhältlich

Ganzes Poulet Ein ganzes Schweizer Poulet vom Grill passt immer. Damit der schmackhafte Vogel aussen knusprig wird und innen saftig bleibt, braucht es Geduld. Marinieren Sie das Poulet grosszügig, am besten über Nacht, mit Salz, Pfeffer, Senf, zerdrücktem Knoblauch, etwas Olivenöl sowie Paprika oder Chiliflocken für alle, die es gerne rassig haben. Nehmen Sie das Poulet eine Stunde vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank. Tipp: Sehr gut schmeckt das Poulet auf eine geöffnete Bierdose (auch alkoholfrei) gestülpt. Lassen Sie es in einem gedeckten Grill etwa 45 Minuten brutzeln. Noch etwas: Wichtig ist, dass das Geflügel richtig durchgebraten, also gar ist. Optigal Poulet, Schweiz, per kg, Fr. 9.50


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STEFAN GROSSENBACHER

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NR. 31, 29. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Fisch am Stiel und Gold im Fluss

Profi-Goldwäscher wurde er in Neuseeland. Heute gibt Stefan Grossenbacher sein Wissen an Hobbygoldsucher weiter. Dass auch gewisse Tricks beim Kochen am Lagerfeuer Gold wert sind, erfuhr er beim Treffen mit dem Migros-Magazin.

S

ein erster Blick gilt dem Schuhwerk der Gäste. Eine kurze Frage nach den Schuhgrössen — schon ist Goldwäscher Stefan Grossenbacher wieder weg. Um Minuten später bepackt mit Gummistiefeln wieder zu erscheinen. Der Marsch durchs hohe Gras zu einer abgelegenen Stelle im Napfgebiet macht nach den letzten Regenfällen wasserdichtes Schuhwerk unabdingbar. «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius hat neben frischen Bioforellen, Tomaten, Kräutern und Zitronen auch

Minze dabei: «Die ist fürs Wasser — das erfrischt herrlich.» Frisches wie Fisch und Kräuter standen bei Stefan Grossenbacher während seiner Jahre als Goldwäscher in Neuseeland nicht sehr oft auf dem Speiseplan: «Ich musste ja immer für eine ganze Woche einkaufen.»

Ohne geologische Kenntnisse wird kein Goldwäscher reich So wildromantisch, wie man sich das Leben als Gold Prospector vorstellt, war Grossenbachers Zeit in Down Under

nicht. Wer den ganzen Tag im Fluss körperlich hart arbeitet, stellt sich nach der Arbeit nicht wieder in den Fluss, um Fische zu angeln. Was dem Goldwäscher tatsächlich fehlte, war «sein» Brot. «Ich fing dann an, mein eigenes Brot zu backen, denn Brot, wie ich es aus der Schweiz kannte, gabs in Neuseeland oder Australien nicht.» Um als Goldwäscher wirklich Geld zu verdienen, reicht es nicht, sich mit einer Schürfpfanne in den Fluss zu stellen und Steinchen auszuspülen. «Man braucht

AUFGETISCHT

Stefan Grossenbacher, Goldwäscher Als Jugendlicher konnte sich Stefan Grossenbacher (49) noch keine Goldwaschpfanne leisten und nahm stattdessen die Radkappen eines alten Busses zu Hilfe. Später pendelte der gelernte Chemielaborant aus Nidwalden 16 Jahre zwischen Neuseeland und der Schweiz. Heute ist er Vater zweier Kinder, lebt wieder ganz in der Schweiz und gibt sein umfangreiches Profiwissen in Goldwaschkursen weiter. ! Was haben Sie auf Vorrat? Reis, Teigwaren, Herdöpfel, Kräuter und Gewürze. Der Profi in Aktion. Beim Goldwaschen brauchts Konzentration und gute Augen.

! Wie oft kochen Sie pro Woche? Drei bis vier Mal. ! Kochen ist für Sie … … etwas, was mir Freude macht – ich nehme mir gern Zeit dafür. ! Was würden Sie nie essen? Schnecken und Kutteln. Aber ich bin insgesamt nicht so kritisch. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit dem Autor Henning Mankell.

Folienkartoffeln, Zitrone, Kräuter, Gewürze und Olivenöl machen die Forellen zum Gedicht.


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SAiSoNküchE

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Backkartoffeln brauchen kaum Aufmerksamkeit. Sie garen von selbst in der Glut.

Der eckige Stab hält auch Kräuter und Zitrone im Bauch der Forelle fest.

«Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius zeigt, wie man die Forelle am besten auf den Stab spiesst.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013

zunächst eine grosse Maschine, um den Kies aus dem Flussbett zu saugen. Dafür brauchts wiederum eine Genehmigung.» Aber auch eine Menge Wissen, um fündig zu werden. Wo gibts überhaupt Gold? Welchen Weg nimmt es im Fluss? Dieses Know-how hat sich Grossenbacher über viele Jahre angeeignet. «Um beurteilen zu können, ob man an einer Stelle Gold findet, braucht man gute geologische und physikalische Kenntnisse der Gegend.» Hilfreich für ihn war, dass er Chemielaborant gelernt und ein Jahr lang bei einem Goldschmied gearbeitet hatte. Nebenbei hat Stefan Grossenbacher das Lagerfeuer entfacht. OutdoorKenntnisse sind beim Kochen im Freien Gold wert. Denn was nützt die Freude über den schönsten Nuggetfund, wenn der Magen knurrt? Andrea Pistorius hat die Fische mit Kräutern und Zitrone gefüllt. Gemeinsam machen sie sich daran, die Forellen aufzuspiessen. «Eckige Stäbe sind gegenüber runden deutlich im Vorteil», weiss die Köchin. «Sie halten den Fisch viel besser, auch beim Wenden.»

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Steckerlfisch mit Kräutersalsa

Hauptgericht für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten + ca. 20 Minuten grillieren

Auch für kulinarische Goldstücke braucht es viel Know-how Dann gehts mit dem Steckerlfisch ab in luftige Höhe über dem Feuer, wo er mehr geräuchert als gegrillt wird. «Muss man die Forellen nicht vorher schuppen?», fragt der erfahrene Goldsucher. Die «Saisonküche»-Köchin hat ihre Erfahrungen damit und demonstriert an der ersten fertigen Forelle, wie es geht: «Indem die Forelle eher geräuchert wird, verbrennen die Schuppen nicht.» Und so löst die Köchin die Fischhaut ganz leicht vom Fleisch. Viel leichter, als wenn man die Fische vorher geschuppt hätte. Stefan Grossenbacher staunt und lässt es sich schmecken. Nun weiss der Outdoor-Experte auch, wie man an kulinarisches Gold kommt. Text: Claudia Schmidt Bilder: Tina Sturzenegger

www.goldsuchen.ch

Pro Person ca. 43 g Eiweiss, 17 g Fett, 26 g Kohlenhydrate, 1800 kJ/430 kcal

8 Zweige Majoran ½ Bund Thymian 1 Bund Petersilie 1 Peperoncino 1 Knoblauchzehe 1 Frühlingszwiebel 2 Zitronen 4 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 grosse Baked Potatoes, in Alufolie 4 lange, eckige Holzspiesse 4 Forellen, küchenfertig à ca. 300 g

ZUBEREITUNG 1. Salsa vorbereiten: Die Hälfte der Kräuter in einen Cutter zupfen. Peperoncino entkernen und grob hacken, Knoblauch pressen, Zwiebel grob schneiden. ½ Zitrone auspressen. Alles im Cutter fein hacken. 2 EL Olivenöl dazugiessen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Sauce in ein verschliessbares Gefäss abfüllen und mitnehmen. 2. Baked Potatoes in die Glut legen. Holzspiesse an einer Seite anspitzen und für 5 Minuten ins Wasser legen. Forellen innen und aussen gründlich waschen. 1 Zitrone in Scheiben schneiden. Restliche Zitronenhälfte auspressen. Forelle mit restlichem Öl und wenig Zitronensaft bestreichen, mit Salz und Pfeffer würzen. Restliche Kräuter sowie je 1 Zitronenscheibe in die Bauchöffnung legen. Fische so auf die Spiesse stecken, dass Kräuter und Zitrone fixiert sind. 4. Spiesse mit Steinen oder einem Ziegelstein und genügend Abstand schräg über der Kohle fixieren. Circa 20 Minuten grillieren. Zwischendurch immer wieder drehen. Fische mit Baked Potatoes und der Kräutersalsa anrichten. Mit restlichen Zitronenscheiben servieren. TIPPS Auf eckigen Holzspiessen halten die Fische besser. Dazu passt ein Tomatensalat mit Kapernäpfeln.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–


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Küssnachter Käse «Aus der Region.» Stück à ca. 350 g per 100 g

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ihre region

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luzern

Produkt der Woche

Klubschul-Tipp

Sommerzeit ist Grillzeit. Nebst Fisch und Fleisch ist auch grilliertes Gemüse ein Leckerbissen. Zuckermais, Peperoni, Aubergine oder Folienkartoffel: Gemüse ist schmackhaft, gesund und eignet sich als Hauptgericht oder Beilage. Grillgemüse für jeden Geschmack gibt es jetzt in allen Filialen der Migros Luzern.

Sie bleiben in den Sommerferien zu Hause? Eine gute Entscheidung! Sonst hätten Sie nämlich die SchmuckKurse der Klubschule Migros Luzern verpasst. Gestalten Sie am 6. und 8. August Ihre ganz persönliche Halskette oder kreieren Sie im Kurs Schmuck gestalten und Goldschmieden vom 12. bis 16. August einen edlen Fingerring. Mehr Infos unter www.klubschule.ch, Suchwort: «Sommerkurs», Luzern: 041 418 66 66; Zug: 041 727 11 55; Sursee: 041 921 34 20

Kulinarische Heimat

Die Öfen in den Jowa-Bäckereien laufen wieder heiss: Die heissbegehrten 1.-August-Weggen gehören für herrn und Frau Schweizer mittlerweile zum nationalfeiertag wie das Morgenrot zur Schweizer hymne.

Bild: Antonia Reinhard

H

ochbetrieb in den Jowa-Bäckereien: Es ist wieder 1.-AugustWeggenzeit. Für Bäcker Reto Nideröst aus der Hausbäckerei Mythencenter Schwyz eine besonders schöne Zeit: «Ich freue mich immer darauf, die 1.-August-Weggen zu backen. Das Brot ist kulinarische Tradition pur und ich finde es auch schön zu wissen, dass alle meine Kollegen aus den anderen Hausbäckereien – von Aarau über Nyon bis nach San Antonino im Tessin – nun den 1.-AugustWeggen backen.» Der Weggen gehört zu den wenigen Broten, die die Jowa-Bäckerinnen und Bäcker in der ganzen Schweiz backen. Der kreuzweise Einschnitt soll auch die vier Landesteile symbolisieren und hat zu-

sätzlich den praktischen Nutzen, dass sich das Brot leicht teilen lässt.

eine schweizer erfindung Der 1.-August-Weggen gilt als Erfindung des Schweizerischen Bäcker- und Konditorenmeisterverbands und wurde im Jahr 1959 erstmals gebacken. Damit wollte man dem Nationalfeiertag, der übrigens seit dem Jahr 1899 offiziell gefeiert wird, eine passende kulinarische Tradition zur Seite stellen. «Wir könnten uns heute die Bundesfeier nicht mehr ohne den 1.-August-Weggen vorstellen», sagt Reto Nideröst und nimmt das nächste Teigstück, um es zu einer Wegge zu rollen. Text: Heike Zimmermann

Freut sich auf den 1. August: Bäcker Reto Niederöst aus dem Mythencenter Schwyz.


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Migros lUzern

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NR. 31, 29. JULI 2013 | Migros-Magazin |

Öffnungszeiten in der Woche mit Bundesfeiertag M M M M M

Mittwoch, 31. Juli bis 18.30 Uhr M Hergiswil MP Engelberg MP Stans MP Weggis bis 19.00 Uhr M Goldau M Grabenstrasse Zug

Buochs Baar Rigi-Märt Küssnacht Neudorf Cham Bahnhofsmärcht Brunnen M Unterägeri M Rotkreuz MM Metalli Zug MMM Zugerland Steinhausen

bis 20.00 Uhr MM Sarnen-Center MM Mythen Center Schwyz MMM Länderpark Stans Alle übrigen Filialen sind bis 17.00 Uhr geöffnet. Donnerstag, 1. August Alle Filialen geschlossen.

MExpress Bahnhof Luzern Mittwoch, 31. Juli: 6.30 bis 21.00 Uhr Donnerstag, 1. August: 7.30 bis 21.00 Uhr Bitte beachten Sie die Plakatierung in Ihrer Migros-Filiale oder unsere Homepage www.migrosluzern.ch

Ziegenmilchprodukte im Trend

Seit 40 Jahren produziert die Käserei Odermatt den «Dallenwiler Geisschäs» für die Migros Luzern. Heute stellt sie rund 14 Ziegenmilchprodukte für das Label «Aus der Region. Für die Region.» her.

P Das Programm «Aus der Region. Für die Region.» ist das Bekenntnis der Migros zur regionalen Landwirtschaft.

atrick Odermatt liegt das Käsen im Blut. Sein Onkel Ernst begann 1972 mit der Ziegenkäseproduktion. Sein Vater, auch gelernter Käser, stieg 1980 in die Käserei ein. Patrick Odermatt «käste» in Kolumbien und Finnland, bevor er im Jahr 2000 zusammen mit seinem Vater den Betrieb übernahm. Seine Leidenschaft gilt dem «Geisskäse», wie er im Interview erzählt. Was ist das besondere an Ziegenmilch?

Ziegenmilch hat einen tieferen Fettgehalt, eine andere Eiweiss- und Fettzusammensetzung als Kuhmilch und ist somit verträglicher für unseren Magen. Sie ist aber auch sehr empfindlich. Sobald äussere Einflüsse wie etwa die Fütterung nur leicht verändert werden, schmeckt die Milch anders. Was bedeutet das für die Verarbeitung?

Die Herausforderung besteht darin, von den rund 40 Bauern der Region eine konstante Menge Milch in gleicher

Qualität zu erhalten. Eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten macht dies möglich. Bei der Verarbeitung ist viel Feingefühl und Beobachtungsgabe gefragt. Da profitieren wir von unserer langjährigen Erfahrung und können während des Verarbeitungsprozesses entsprechend reagieren. So ist der Geschmack des Käses beständig. Nebst Altbewährtem kreieren Sie immer wieder neue Produkte. Was ist momentan aktuell?

Die Nachfrage nach Ziegenmilchprodukten steigt. In Zusammenarbeit mit der Migros Luzern haben wir ein «Dallenwiler Geissmilch-Joghurt» entwickelt. Wir experimentieren immer wieder mit neuen Geschmackskombinationen. So entstand unser «Geissfrischkäse Kräuter», der mit dem Swiss Cheese Award ausgezeichnet wurde oder der «Gitzi Traum», für Liebhaber, die den intensiveren Geschmack mögen. Text und Bild: Antonia Reinhard

Rita und Patrick Odermatt verpacken den und Verpackung ist seit 40 Jahren gleich.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38,


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IhRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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Neuer Boden unter den Füssen

Die Tennisplätze des Sportparks Pilatus Kriens werden mit einem neuen, gelenkschonenden Belag ausgestattet. Ab 2. August sind sie spielbereit. Modernste Tennisund Squashplätze stehen im Sportpark Pilatus Kriens und im Sportpark RontalDierikon den Besuchern zu Verfügung.

A

uf den modernen Innenplätzen des Sportpark Pilatus Kriens fliegen von Montag bis Sonntag die Bälle. Für Frühaufsteher beginnt der Tag im Sportpark bereits um 7 Uhr, während sich Feierabendsportlerinnen bis um 22 Uhr auspowern können. Nicht nur die Öffnungszeiten sind auf die Sportlerinnen und Sportler abgestimmt. Auch die verschiedenen Plätze entsprechen den heutigen Bedürfnissen. Für optimale Spielbedingungen sorgen ab August hochwertige Tennisbeläge. Nebst den neu ausstaffierten Plätzen bietet der Sportpark aber auch acht Squash- und vier Badminton-Courts, die einzeln oder in Gruppen gebucht werden können.

Aktive Erholung für die ganze familie frischen «Dallenwiler Geisschäs»: Ein Klassiker; die Rezeptur E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

Kinder brauchen Bewegung. Warum also nicht den nächsten Familientag im Sportpark Pilatus Kriens verbringen und Papa mit einem Badminton-Spiel herausfordern? Energie tanken und den Ge-

winner mit einem Glacé belohnen kann man anschliessend im gemütlichen Restaurant. Es bietet preiswerte Menüs und Aussicht auf das Geschehen in der frisch renovierten Tennishalle.

Innen- und Aussenplätze im Sportpark Rontal-Dierikon Im Sommers stehen im Sportpark Rontal-Dierikon drei Hallenplätze und vier Aussenplätze zur Verfügung. So kann jederzeit unter idealen klimatischen Verhältnissen gespielt werden. Direkt am Centre-Court werden zudem günstige und gluschtige Mittagsmenüs serviert. Nicht nur das: Das Restaurant ist auch idealer Ort für einen unkomplizierten Firmenanlass oder ein sportliches Familienfest. Text: Jacqueline Achermann

Sportpark Pilatus Kriens, Telefon 041 311 25 22, www.fitnessanlagen.ch/pilatus Sportpark Rontal-Dierikon, Telefon 041 450 16 33, www.fitnessanlagen.ch/rontal


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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WIlDS WElT

Selfness heisst die neue Wellness im Ötztal

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Wer auf der Suche nach einem Wellnesshotel ist, sollte sich für ein Selfnesshotel entscheiden. Der Seeländer Informatiker Christoph Marti und seine Frau Anne haben vor einem halben Jahr ihren «Ritzlerhof», hoch über dem Tiroler Ötztal, eröffnet — 55 Kilometer vor Innsbruck. Die Aktionen für mehr Bewegung im Kanton Zürich sind erfolgreich: So lockt etwa der Monday Night Skate in der Stadt Zürich jeden Montagabend zahlreiche Inlineskater auf die Strassen.

Prävention: Dickes Lob

Ein Bericht der Uni Zürich zeigt: Die Prävention gegen Übergewicht im Kanton Zürich ist erfolgreich. Nun rücken die Kinder in den Fokus.

Bild: Keystone

D

ie Plakate mit der Mahnung «Steigen Sie auf. Aber mit der Treppe» hingen neben den Rolltreppen offensichtlich am richtigen Ort, und die vielen Projekte der Zürcher Gemeinden mit Vitaparcours und Gesundheitswochen zeigten ihre Wirkung: Erstmals ist im Kanton Zürich die Zahl der Übergewichtigen nicht mehr gestiegen. Das zeigt der neuste Bericht des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Zwar sei die Zahl der übergewichtigen Zürcherinnen und Zürcher mit 31 Prozent nach wie vor hoch, aber anders als in anderen Kantonen stagniert sie wenigstens. Weshalb ist die Zürcher Prävention so erfolgreich? «Wir haben früher angefangen und mehr gemacht», vermutet Roland Stähli (63),

Beauftragter des Kantons Zürich für Prävention und Gesundheitsförderung. «Bereits 2001 lancierten wir die Kampagne ‹Der Alltag prägt Ihre Gesundheit. Mit Bewegung, Ernährung, Entspannung›, und gleichzeitig erarbeiteten wir mit den Gemeinden von acht Zürcher Bezirken diverse Angebote dazu — diese Kombination zeigt nun erste Erfolge.» Jetzt sollen mit Kampagnen Kinder angesprochen werden (www.leichterleben-zh.ch). Auch im Kanton Zürich ist immer noch jedes fünfte Kind zu schwer, diejenigen in der Stadt noch ein bisschen schwerer als die Landkinder: «Sie haben weniger Bewegung, sitzen länger vor Bildschirmmedien, und manche werden sogar per Auto zur Schule gefahren.» Das soll sich ändern. Stähli nennt diverse Projekte, die geplant oder schon angelaufen sind: bewegte Schule mit viel Sport, gesunde Pausenernährung, Wasser statt Süssgetränke, Schulweg zu Fuss — lauter kleine, aber wirkungsvolle Massnahmen. Stähli ist überzeugt: «Es lohnt sich, schlechte Gewohnheiten früh zu unterbinden.» Text: Claudia Weiss www.migrosmagazin.ch

ONlINE-ABSTIMMUNG Stimmen Sie ab: Mit welcher Methode haben Sie es schon einmal geschafft, das Gewicht zu senken und danach zu kontrollieren?

■ Der «Ritzlerhof» ist Tirols erstes

Selfnesshotel, mit 48 Zimmern und Suiten (Kinder ab 12 Jahren, das kleinste Doppelzimmer kostet ab 78 Euro pro Person inklusive Halbpension, Zvieri und Zugang zum Spa). Selfness heisst, sich mit dem eigenen Körper, Geist und der Seele auseinanderzusetzen und so mehr über sich selbst zu erfahren. Beispielsweise dank einer Lebensfeuermessung, die 24 Stunden lang die Herzfrequenz aufzeichnet und danach das biologische Alter errechnet und zeigt, ob man vor einem Burn-out-Syndrom steht oder vor Vitalität strotzt. Kostenpunkt inklusive Beratung und Auswertung: 189 Euro. ■ Vor wenigen Tagen hat der «Ritzlerhof» auf dem Hochplateau über dem kleinen Tiroler Ort Sautens (900 Meter über Meer) einen kleinen Aussenpool mit Holzterrasse eröffnet. Zu Selfness gehören auch zwei Restaurants mit regionaler Küche (Kräuter aus dem Garten), Yogaworkshops, Mentaltraining oder Joggen mit Spa-Manager René Kricker. ■ Gut zu wissen: Europas verrückteste Spielwiese, das Thermalbad Aqua Dome, Rafting oder das Ötzi-Dorf — die besten Tipps für das Ötztal auf: www.migrosmagazin.ch/wildswelt


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Hurra, wir leben länger!

TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.

Bild: Getty Images

Kleine Messer schärfer machen Einfache Messer, zum Beispiel kleine Rüstmesser, können mit wenigen Handgriffen wieder schneidfähiger gemacht werden. SRF-Hörer ziehen ihre Messer ein paar Mal über eine raue, schmale Stelle. Zum Beispiel über die Kante eines Pfannenbodens oder den rauen Rand eines Teller- oder Tassenbodens. Als Schleifhilfe

kann auch eine alte Stromsicherung aus Keramik dienen. Bei grösseren Messern kommt der Wetzstahl zum Einsatz. Messer mit Zacken, edle Tafelmesser, Damastoder Keramikmesser sollten vom Messerschmied nachgeschärft werden. Messer bleiben länger scharf, wenn man ein Schneidebrett aus Kunststoff oder Holz

wählt. Und: Ein gutes Messer gehört nicht in die Geschirrwaschmaschine, da diese die Klinge beschädigen kann. Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch

Frauen Männer

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100 Jahre

0 19

So wünschenswert ein langes Leben ist, es kostet Geld. In der AHV müssen die Arbeitstätigen für die Renten von immer mehr Pensionierten aufkommen. Allein in den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der Rentenbezüger in der Schweiz um 21 Prozent auf mittlerweile 1,4 Millionen. Heute stehen einem Rentner 3,5 Arbeitstätige gegenüber. Bis in 35 Jahren sinkt dieses Verhältnis voraussichtlich auf etwa eins zu zwei. In der Pensionskasse muss Ihr Kapital wegen der höheren Lebenserwartung für eine längere Dauer ausreichen. Hinzu kommt das tiefe Zinsniveau, das den Sparerfolg bremst. Wenn Sie und Ihr Arbeitgeber pro Monat insgesamt 1000 Franken auf die Seite legen, so erreicht Ihr Kapital mit dem aktuellen Mindestzinssatz von 1,5 Prozent nach 35 Jahren einen Betrag von 550 000 Franken. Bei einer Verzinsung von 3 Prozent dagegen würde Ihr Guthaben in der Pensionskasse auf deutlich höhere 735 000 Franken steigen. In Umfragen äussern sieben von zehn Personen die Meinung, dass die gesetzliche Rente für ihre Altersvorsorge nicht ausreiche. Doch wie lässt sich ohne allzu grossen Aufwand abschätzen, ob

Wahrscheinlichkeit in % 100 Pensionierung per 2013 90

19 20

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Ein Fünftel mehr Rentner in zehn Jahren

Hohes Alter wird zur Norm

00

Meine Antwort ist ein klares Ja. Obschon Ihre Pensionierung noch in weiter Ferne liegt. Doch sind Sie sich bewusst, welch langen Ruhestand Sie erwarten dürfen? Mit einer Wahrscheinlichkeit von 65 Prozent werden Sie als Rentnerin stolze 90. Zu 40 Prozent erreichen Sie sogar das 95. Altersjahr. Fantastische Aussichten also. Und vielleicht kommt es noch besser: Ihre Chance beträgt knapp 20 Prozent, dass Sie den 100-jährigen Geburtstag feiern können! In diesem Fall würden Sie in der verbleibenden Lebensdauer von 70 Jahren je zur Hälfte arbeiten sowie den Ruhestand geniessen — vorausgesetzt natürlich, das Pensionierungsalter bleibt gleich. Diese Zahlen beziehen sich übrigens auf das weibliche Geschlecht, bei den Männern sind sie etwas tiefer. Wie enorm die Lebenserwartung über die letzten Generationen gestiegen ist, sehen Sie in der Grafik. Diese zeigt für jedes Geburtsjahr die Wahrscheinlichkeit, als Pensionierter ein Alter zwischen 80 und 100 Jahren zu erreichen. Zum Beispiel erreichte eine im Jahr 1900 geborene Rentnerin nur gerade zu acht

Prozent das 95. Altersjahr. 100 Jahre waren praktisch unmöglich.

19

Ich bin soeben 30 geworden. Ist es sinnvoll, wenn ich mich bereits jetzt um meine Altersvorsorge kümmere? Bis zu meiner Pensionierung vergehen ja noch mindestens 35 Jahre.

Geburtsjahr Nach Geburtsjahr errechnete Wahrscheinlichkeit, als Pensionierter ein Alter zwischen 80 und 100 Jahren zu erreichen. Lesebeispiel: Eine 1948 geborene Rentnerin wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent mindestens 80 Jahre alt.

Quelle: BfS

das gesparte Kapital für den Ruhestand genügt? Mehr erfahren Sie im nächsten Migros-Bank-Ratgeber, in 14 Tagen hier. Damit Sie Ihr hoffentlich langes Leben ohne Geldsorgen geniessen können. Wie planen Sie für ein längeres Leben? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank


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NR. 31, 29. JULI 2013 | migros-magazin |

Erhobenen Hauptes übers Wasser gleiten

Was polynesischen Fischern zur Nahrungssuche diente, mausert sich bei uns zur beliebten Freizeitbetätigung: Stand-Up-Paddling, aufrechtes Paddeln auf einem eigens dafür konzipierten Brett. Der neue Trendsport ist einfach auszuüben, macht Spass und hält fit.

N

icole Reinhart (27) zieht das Paddel durchs Wasser und gleitet aufrecht auf ihrem Board stehend lautlos über das glitzernde Blau. Der See ist spiegelglatt an diesem Abend, und es ist ihr anzusehen, dass sie vom neuen Trendsport, dem Stand-Up-Paddling, kurz SUP genannt, rundum begeistert ist. Inspiriert wurde SUP unter anderem von den polynesischen Fischern, die früher in ihren Kanus stehend auf Fang gegangen sind. «Auch die Urbevölkerung Hawaiis hat sich mit den schwimmenden Brettern auf dem Meer fortbewegt», ergänzt Stefan Haldemann, internationaler Surfinstruktor, Wellenreiter und SUP-Instruktor aus Bern. «Doch nur einer hatte das Recht, stehend zu paddeln: der König.»

stand-Up-Paddling ist wie spazieren auf dem Wasser «Man fühlt sich wirklich ein wenig erhaben, wenn man auf dem SUP-Board über die Wasseroberfläche gleitet», sagt Nicole Reinhart. «Und man hat einen tollen Blick auf die Unterwasserwelt und das Ufer.» Oft steigt die Versicherungskauffrau aus Ostermundigen BE abends aufs Brett, um auf dem Murtensee eine Runde zu drehen, gerade so wie andere joggen gehen. Auf das Stehpaddeln stiess sie vor drei Jahren in den Flitterwochen im Surfparadies Maui/Hawaii, wo sich die anderen Surfer damit vergnügten, wenn der Wind ausblieb. Sie hatte auf Anhieb eine gute Balance und viel Spass auf dem Brett. Kaum zu Hause, kauften sie und ihr Mann sich SUP-Boards. Diese sind nun immer mit dabei, wenn das Paar in den Ferien mit dem Surf-Equipment im VW-Bus von Küste zu Küste oder von See zu See tingelt. «Stand-Up-Paddling ist wie Spazieren auf dem Wasser», umschreibt Instruktor Stefan Haldemann die SUP-

Technik. Man muss zwar schwimmen können, aber weder rudern noch surfen. Man stellt sich aufrecht aufs Brett, die Zehen zur Brettspitze gerichtet, fasst das Stechpaddel mit der einen Hand oben am T-Stück, mit der anderen am Schaft, taucht es abwechselnd links und rechts für einen Paddelzug ins Wasser, und schon kommt man mühelos voran. «Ob jung oder alt, trainiert oder untrainiert: Wer gesund ist, kann den Sport ausüben», sagt Stefan Haldemann. «Jeder wählt Tempo, Distanz und Pausen, wie er gerade möchte.» Obwohl SUP einfach auszuüben ist, braucht es dafür alle Muskeln: von den Füssen über Oberschenkel, Rumpf und Arme bis zu den Fingerspitzen. Ausserdem wird, selbst beim gemächlichen Paddeln, die Ausdauer trainiert. Ein tolles Fitnesstraining, das auch prominente Schönheiten wie Cindy Crawford, Eva Longoria und Alessandra Ambrosio für sich entdeckt haben. Wurde Stand-Up-Paddling bei uns anfänglich etwas belächelt, als «Wischen auf dem Wasser» oder uncooler Softiesport abgetan, hat es sich mittlerweile durchgesetzt. Viele Surfschulen bieten spezielle Kurse an und vermieten SUP-Boards. Zudem haben viele Sportler entdeckt, dass man damit richtig Tempo machen und sich fordern kann, etwa an Wettkämpfen. Auch auf Flüssen wie der Aare sieht man immer öfter Stehpaddler. «SUP auf Flüssen ist allerdings anspruchsvoll», sagt Stefan Haldemann. «Fliessende Gewässer verlangen ein fortgeschrittenes Technikkönnen und eine noch bessere Balance als stehende Gewässer. Bevor man sich allein auf einen Fluss wagt, sollte man deshalb einen Einführungskurs besuchen und mit einem Guide aufs Wasser gehen. Ausserdem sollte man unbedingt eine Schwimmweste tragen.»

Eine solche ist übrigens auch auf Seen Pflicht, wenn man sich weiter als 150 Meter vom Ufer entfernt. Für den Einstieg in den SUP-Sport empfiehlt der Experte auf jeden Fall ein stehendes Gewässer. «So kann man in Ruhe das Gleichgewicht und die Paddeltechnik üben», sagt Stefan Haldemann. Wichtig: Die Haut genügend vor Sonne schützen, Käppi und Sonnenbrille tragen und genügend Getränke mitnehmen. Denn die Sonne brennt durch die Reflexion auf dem Wasser noch intensiver (50 Prozent mehr UV-Strahlung).

sogar im Winter bei schnee kann man so den see geniessen

Auch auf Flüssen sieht man immer öfter Stehpaddler.

Auch Wassersportlerin Nicole Reinhart fing mit gemächlichen SUP-Touren auf dem Murtensee an. Dabei blieb es nicht, mittlerweile ist die Aare eine spannende Alternative. Seit zwei Jahren nimmt sie an SUP-Wettkämpfen teil. Im ersten SUP-Race der Saison 2013 schafft sie die 18 km lange Strecke von Interlaken nach Thun in zweieinhalb Stunden. Wie beim Surfen gibt es beim SUP verschiedene Boards: Allround-Bretter für Meer oder See, Boards für Flüsse und leichte Racebretter für Wettkämpfe. Im Trend sind aufblasbare AllroundBoards, sagt Stefan Haldemann. «Sie lassen sich einfacher transportieren und aufbewahren als die festen 2—4-MeterBretter, verfügen aber über eine sehr gute Stabilität. Sie sind ideal für Einsteiger und Gelegenheits-SUP-Paddler.» Obwohl sie gerne an Wettkämpfen teilnimmt, setzt Wassersportfan Nicole Reinhart lieber auf ihr Allroundbrett. Dieses lässt sich universell einsetzen: «Sogar im Winter bei Schnee bin ich gerne auf dem Wasser, natürlich warm angezogen.» Text: Caroline Doka Bild: Marco Zanoni


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 31, 29. Juli 2013 |

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IN fORM | 73

So schön kann man den See nur mit dem SUP-Board geniessen: Nicole Reinhart unterwegs auf dem Schwarzsee.

Gut zu wissen ! Material: SuP-Boards und -Paddel zum Kaufen oder Mieten gibt es zum Beispiel in Surfshops oder bei Surf- und Wassersportschulen. Vermietung: ab 20 Franken pro Stunde, Kauf: Board, 900 bis 2900 Franken; Paddel: 120 bis 490 Franken. Aufblasbare Sportund Freizeit-Boards: 1000 bis 1600 Franken. ! Bekleidung: Schwimmweste (obligatorisch ab 150 m vom Seeufer entfernt), Neoprenkörperanzug, -schuhe, -mütze bei kühlen Temperaturen, Badeanzug, Sonnenkäppi, -brille, Shirt, Sonnenschutz für die Haut. ! Erlaubnis: SuP ist auf fast allen Schweizer Seen und Flüssen erlaubt. Ausgenommen sind Seen in Privatbesitz. Als Vortritts- und Verkehrsregeln gelten die gültigen Schifffahrtsregeln. ! Kurse: Diverse Surf- und Wassersportschulen bieten SuP-Kurse an. Zum Beispiel die Berner Aare sup, www.aare-sup.ch, oder die neue SuP-Schule in rapperswil-Jona, www.paddlesports.ch und/oder www.sup-sports.ch ! Wettkämpfe in der Schweiz: www.stand-up-paddle.ch www.assup.ch

www.migrosmagazin.ch

lESEN SIE ONlINE Welche stillen und fliessenden Gewässer eignen sich am besten für die Trendsportart Stand-up-Paddling? Die Tipps.


LEBEN 74 |

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AUTO

NEWS Vier Sonnenplätze zum Familientarif

Auch ein Cabrio kann familientauglich sein: Mit dem Cascada bietet Opel einen 4,70 Meter langen, echten Vierplätzer mit elektrischem Verdeck an. Den Cascada gibts ab 35 600 Franken und mit Normwerten ab 5,3 l/100 km (= ab 139 g/km CO2-Ausstoss). Erstmals im Einsatz ist in der Palette (140 bis 195 PS) der völlig neue 1.6 SIDI Turbo (170 PS).

Italien büsst, wenn das CH-Schild fehlt

Pünktlich zur Ferienzeit büsst die italienische Polizei laut TCS verstärkt Schweizer, an deren Auto der CH-Aufkleber fehlt — mit 100 bis 400 Franken. Tatsächlich ist das Nationalitätszeichen bei Auslandsfahrten unverändert europaweit Pflicht, nur wird ein Fehlen ausser in Italien quasi nicht mehr gebüsst. Tipp: Magnetschild statt Kleber anbringen.

Fiat gibt Gas für weniger CO2

Fahren mit Erd- bzw. Biogas schont die CO2-Bilanz und spart Geld an der Tankstelle. Aktuell erweitert Fiat seine CNG-Palette. Zu Panda, Punto, Qubo und Doblo stossen der Ypsilon von Tochter Lancia und der Familienvan Fiat 500L (Bild), der als 80 PS starker Natural Power (ab 24 500 Franken) laut Normwert 105 g/km CO2 emittiert.

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NR. 31, 29. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Bärenstarker Schönling

Der Mazda 6 wurde zum «Schweizer Auto des Jahres 2013» gekürt. Ob er dem renommierten Titel im Alltag gerecht wird, überprüft Leserfamilie Müller aus St. Gallen.

D

as Auge isst mit — aber alleine vom Schauen wird niemand satt. Das ist im Alltag der St. Galler Lesertestfamilie Müller nicht anders. «Eigentlich ist ein Auto für uns nur ein Gebrauchsobjekt, das zum fairen Preis viel Platz bieten muss», leitet Stephan Müller (41) sein Urteil zum neuen Mazda 6 Sport Wagon ein und fügt schmunzelnd an: «Wir geben aber zu: Der Mazda sieht elegant, sportlich und einfach super aus.» Aber eben: Was zählt, ist Praxistauglichkeit. Auch innen scheint der japanische Kombi zu überzeugen. «Alles sieht adrett aus, wirkt tipptopp verarbeitet — und nichts klappert. Nur gibt es recht wenige Ablagen, und ich vermisse die wegrationalisierte

Wassertemperaturanzeige», verrät der Automechaniker fachmännisch. Auch Sitze und Platzangebot heimsen Lob ein. «Auf Kurzstrecken passt eine dritte Person zwischen die Kindersitze», staunt Krippenleiterin Gabi Müller (42), «und klappt man die Rücksitze um, was genial ein-

Ab in die Badi: Gabi, Yasmin, Vanessa und Stephan Müller (von links) beladen den Mazda 6 Sport Wagon für den Familienausflug.

fach geht, entsteht eine fast zwei Meter lange Ladefläche.» Und die Kritik? «Wie bei vielen neuen Autos ist die Rundumsicht schlecht. Gut also, hat der Mazda 6 Parksensoren und Rückfahrkamera, so ist er im Parkhaus problemfrei.» Gute Noten erhält der bärenstarke 175-PS-


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

AUTO | 75

Dieselmotor. «Sehr drehmomentstark, leise, sanfter Automat», fasst Stephan Müller zusammen: «Für die Leistung ist unser Testverbrauch von 6,7 Litern je 100 Kilometer angemessen — auch wenn er damit fast zwei Liter über Werksangabe liegt.» Auf 800 Testkilometern angetan sind die Müllers vom Fahrwerk. «Beim Parkieren lenkt er sich leicht, bei flotter Fahrt direkt. Obwohl er straff durch Kurven eilt, ist er nicht hart», sagt Gabi Müller: «Da kommt man entspannt am Ziel an.» Auch dank pfiffiger Details. Stephan Müller gefällt das Keyless-System (Öffnen/ Starten mit Schlüssel im Ho-

sensack), Gabi Müller der Totwinkelwarner. Yasmin (10) ist vom Glasschiebedach begeistert, Vanessa (6) vom Multimediasystem-Monitor. Am Ende ein klar positives Urteil, da «das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, zumal der Kombi nicht mehr kostet als die Limousine und gut ausgestattet ist», so Gabi Müller. Also ersetzt bald ein Mazda 6 den neunjährigen Subaru Legacy der Familie? «Der Mazda ist schön, praktisch, toll zu fahren — und in der engeren Wahl», sagt Stephan Müller: «Nur bevorzugen wir Allrad. Das hat der 6 nicht.» Noch nicht. Auch wenn es Mazda nicht bestätigen mag, hört man in der Branche, der 4x4 folge bald. Text: Timothy Pfannkuchen Bild: Nik Hunger

CO2-RICHTWERTE

Mazda 6 Sport Wagon Skyactiv-D 2.2 HP AT 170 160

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Im Jahr 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des letzten ermit136 telten Werts (2011: 155 g/km) 129 g/km aus, bedeutet das für 2013 einen 130 Richtwert von 142 g/km. Der Testwagen liegt mit 129 g/km schon darunter.

90 80 2010 2011 2012 2013 2014 2015

Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch

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EXPERTE

Innovationspreis für Mazda

Kurt Egli, Umweltberater

In neueren Mazda kommt das in der Autowelt einzigartige «i-Eloop» (für «intelligent energy loop», also «intelligenter Energiekreislauf») zum Einsatz. Wie in vielen neuen Autos wird damit im Rollen und beim Bremsen Energie zurückgewonnen – der Mazda speichert diesen Strom blitzschnell in einem Kondensator zwischen, um ihn für Verbraucher wie Licht und Radio zu nutzen. Das entlastet den Generator, sodass die ganze Motorenergie zum Fahren verfügbar ist – das spart Sprit. Dafür hat «i-Eloop» auch den Innovationspreis 2013 der Auto-Umweltliste des VCS gewonnen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

GLÜCKSGRIFF SERFAUS-FISS-LADIS | 77

Ob Wandern, Wasserspass oder Sonnenbaden: Die Ferienregion Serfaus–Fiss–Ladis bietet für jeden Geschmack etwas.

Mitmachen und gewinnen

Familienferien in den Tiroler Bergen

Die Region Serfaus–Fiss–Ladis bietet Spass und Spannung für die ganze Familie. Das Migros-Magazin verlost eine Woche Ferien.

Z

wischen der Samnaungruppe und den Ötztaler Alpen liegt die Region Serfaus–Fiss–Ladis. Mit über 2000 Sonnenstunden ist sie die sonnigste im ganzen Tirol. Die Gegend ist perfekt geeignet für Familienferien. Wollen die Eltern etwas allein unternehmen, werden die Kinder auch halbbis ganztägig betreut. Und abends können sich alle gegenseitig von den erlebten Abenteuern berichten. Überhaupt: Kinder kommen in dieser Region nicht zu kurz. Zu entdecken gibt es unter anderem die Abenteuerberge, wo der Kinderbuchautor Thomas C. Brezina drei Erlebniswege gestaltet hat. Und auf der Sommerrodelbahn Fisser Flitzer kann man durch eine Eishöhle und ein Indianerdorf fahren. Wandervögel kommen ebenso auf ihre Kosten: Auf den Wanderwegen ge-

langt man auf bis zu 3000 Meter hohe Gipfel. Wer es gemütlicher mag, mietet sich ein E-Bike oder einen elektronischen Stehroller, auch Segway genannt.

In einem Erlebnispark regionale Sagen kennenlernen Weiter im Angebot sind ein Waldseilpark, ein Wasserspielpark sowie der Erlebnispark Wodebad. Dort können die Geschichte und die Sagen der Region entdecktwerden.DiesenSommerwurde zudem der Bären-Caching-Park, eine Schnitzeljagd mit GPS, fertig gestellt. Somit gibt es für jede Vorliebe und jedes Alter etwas zu entdecken. Serfaus–Fiss–Ladis Information, A-6534 Serfaus/Tirol, Telefon 0043 5476 6239, Fax 0043 5476 6813, info@serfaus-fiss-ladis.at, www.serfaus-fiss-ladis.at.

Das Migros-Magazin und die Ferienregion Serfaus–Fiss–Ladis verlosen eine Woche Ferien in Österreich für eine ganze Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder bis 14 J.). Sie übernachten sieben Mal in einem 3-Sterne-Hotel mit Halbpension und erhalten die Super Sommer Card (kostenlose Nutzung aller Bergbahnen, Dorf-U-Bahn und Wanderbus). Zudem geniessen Sie Ausflüge und Abenteuer wie eine geführte Segway-Tour. Der Gutschein ist in den Sommersaisons 2013 und 2014 gültig und hat einen Wert von Fr. 3000.–. Beantworten Sie einfach folgende Frage: In welchem Land liegt die Ferienregion Serfaus–Fiss–Ladis? So machen Sie mit: ! Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Serfaus-Fiss-Ladis», Postfach, 8099 Zürich ! Online: Gratis unter www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Einsendeschluss: 4. August 2013. Die GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die MitarbeiterInnen der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens am 19. Oktober 2014 durch den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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RÄTSEL & SPIELE

MIGROSMAGAZIN NR 00 00. MONAT 2011

EXTRA 1

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*Messung nach 13 Stunden

Auflösung Nr. 30: BADEORT

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.8.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

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Gewinner Nr. 29: Lilly Haberstich, Siblingen SH; Martin Roder, Ittigen BE; Flavia Reddi, Rothenburg LU; Christine Von Däniken, Dulliken SO; Hanspeter Ziegler, Herisau AR Gewinner «Zusatz» Nr. 29: Rolf Gabathuler, Zürich ZH; Remo Meier, Uster ZH; Martina Lüthi, Münsingen BE; Ursula Brunner, Bergdietikon AG; Ruth Smonig, Auenstein AG


RÄTSEL & SPIELE EXTRA

MIGROSMAGAZIN NR 00 00 . MONAT 2011

3 BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 4 2 3 3 2 3 4 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 22 11 22 www.raetsel.ch/bruecken

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Auflösung Nr. 30:

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KINDEREGGE

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Conceptis Puzzles

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Hast du gewusst? Der Lago Maggiore mit 193 Metern über Meer ist der tiefste und die Dufourspitze mit 4634 Metern über Meer der höchste Punkt der Schweiz. Und dazwischen gibt es eine Menge zu entdecken. Und Entdecken ist eines von Ninas Lieblingshobbys in den Ferien. Kennst du die Ortschaften, die sie schon besucht hat? Sie hat dir zur Hilfe ein paar Buchstaben eingetragen und je ein Wahrzeichen ert. der Region fotografi fotografiert.

1.

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22.

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Lösung: 1. Aargau, 2. Appenzell Ausserrhoden, 3. Appenzell Innerrhoden, 4. Basel-Landschaft, 5. BaselStadt, 6. Bern, 7. Freiburg, 8. Genf, 9. Glarus, 10. Graubünden, 11. Jura, 12. Luzern, 13. Neuenburg, 14. Nidwalden, 15. Obwalden, 16. Schaffhausen, 17. Schwyz, 18. Solothurn SO, 19. St. Gallen, 20. Tessin, 21. Thurgau TG, . Uri, 23. Waadt, 24. Wallis, 25. Zug, 26. Zürich

21.

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MONTREUX

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BASEL

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Weisst du welches Wappen zu welchem Kanton gehört?

NEUHAUSEN

DIE 26 KANTONSWAPPEN

14.

Auflösung Nr. 30:

AUF ENTDECKUNGSREISE

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ZÜRICH

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Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

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RÄTSEL & SPIELE EXTRA

NR 00 00 . MONAT 2011 MIGROSMAGAZIN

2 QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Eine 1.-August-Tradition sind die …? F

Höhenfeuer

B Kästeileten

H Alpabzüge

So nehmen Sie teil

2. Was stellt das 1.-August-Abzeichen 2013 dar? E

Schweiz

R Herz

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

O Lampion

3. Wer hält dieses Jahr die 1.-August-Rede des Bundesrates? A D. Leuthard

L

D. Burkhalter

E

U. Maurer

I

Rütli

4. Wo beginnt «Der Weg der Schweiz»? N Weggis

G Gersau

5. Wie heisst, gemäss Friedrich Schiller, Wilhelm Tells Frau? H Hedwig

D Vreni

W Heidi

Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.8.2013, 24 Uhr

6. Woher stammen die ersten Lampions? N Indien

E

China

U Japan

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Seit wie vielen Jahren wird der 1. August in der gesamten Schweiz gefeiert? A 39

L

86

I

122

8. Welches Element bewirkt die Farbe Gelb bei einer Feuerwerksrakete? S Kupfersalze

T

Natriumsalze

Auflösung Nr. 30: MONOLITH

N Bariumsalze

Gewinner Nr. 29: Ruth Welti, Walterswil BE; Roger Eggenberger, Sennwald SG; Emil Hofstetter, Aadorf TG

Lösungswort: 1

2

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

2 5 4 1 3

E

AS T ERO I D AUF TR I EB E I NA TMEN E I S B L UME LOTTER I E ME I S T ENS NOB L ESS E OPERET TE S E E L O EWE UNBELEBT

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 30: ENGEL Gewinner Nr. 29: A. Schuhmacher, Frauenfeld TG; Noelle Kaiser Job, Adlikon ZH; Erika Schmitter-Peier, Zürich ZH

Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.8.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


Wiesenmilch von glücklichen Kühen.

Mit TerraSuisse Wiesenmilch geniessen Sie natürlichen Geschmack aus nachhaltiger Landwirtschaft. Die Milch stammt von Kühen aus der Region, die im Weidebetrieb Auslauf haben und vorwie­ gend mit frischem Gras, Heu und ohne Soja gefüttert werden. Dies trägt mass­ geblich zum Tierwohl bei. Zudem fördert TerraSuisse die Biodiversität.

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RÄTSEL & SPIELE EXTRA

NR 00 00 . MONAT 2011 MIGROSMAGAZIN

4 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 4 8 7

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5 7 1

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil

6 7

Auflösung Nr. 30: 647 7 8 9 1 3 2 5 6 4 Gewinner Nr. 29: 6 4 1 5 7 8 3 2 9 Heidi Mathis, 3 5 2 4 9 6 1 7 8 4 9 6 3 2 5 8 1 7 Speicher AR; 5 2 7 8 1 9 6 4 3 Christine Bräker, 8 1 3 6 4 7 9 5 2 1 7 8 2 5 3 4 9 6 Neftenbach ZH; 2 3 4 9 6 1 7 8 5 Theres Lustenberger, 9 6 5 7 8 4 2 3 1 Alpnach Dorf OW; Hermann Aegerter, Teilnahmeschluss: Sonntag, 4.8.2013, 24 Uhr Plan-les-Ouates GE; Jean-Pierre Nicole, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Genf GE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Almut Berger, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Philipp Jordan (Chef vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Bettina Bucher (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans Reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

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MEINE WELT 86 |

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ANNA KAENZIG

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NR. 31, 29. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ohne mein Velo geht nichts» Die Zürcher Singer-Songwriterin Anna Kaenzig wurde von Kritikern bereits mit Grössen wie Norah Jones verglichen. Zurzeit tourt die passionierte Velofahrerin durch die Schweiz. Zum Glück sind die Konzerte jeweils am Abend, denn morgens ist mit der Sängerin nicht gut Kirschen essen. Wieso leben Sie in Zürich? Ich finde Zürich schön und inspirierend. Hier ist das Epizentrum meines kreativen Schaffens. Wo würden Sie gerne leben? Auswandern kommt für mich nicht infrage. Für eine begrenzte Zeit würde mich San Francisco reizen. Das künstlerische Flair hat mich sehr beeindruckt. Beruf und Lebenslauf: Aufgewachsen in Meilen, Jazzgesangsstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2011 zwei Alben produziert. Neben meinen Gigs unterrichte ich Gesang und Gitarre. Mein Ziel: Ich möchte gerne den Sprung ins

Name: Anna Kaenzig (29) Sternzeichen: Löwe Wohnort: Zürich

Ausland schaffen und noch mehr rumtouren. Mein Lebensmotto: Don’t think twice. So heisst auch einer meiner Songs. Was ich mag: Blumen. Am liebsten hätte ich einen grossen Garten, dort könnte ich nach Lust und Laune in der Erde herumwühlen. Was ich nicht mag: Die Baustellen um mein Haus. Und volle Trams im Sommer — ohne mein Velo geht gar nichts. Was ich an mir mag: An meinen Konzerten bin ich jeweils sehr aufgeregt. Aber nach zwei, drei Songs werde ich ruhig. Darauf kann ich mich verlassen.

Was ich an mir nicht mag: Beim Soundcheck bin ich immer ganz hibbelig und mache meine Band wahnsinnig. Meine schlechteste Eigenschaft: Ich bin ein Morgenmuffel. Man sollte mich frühestens nach der ersten Tasse Kaffee ansprechen. Mein Tick: Wenn ich aus dem Haus gehe, kontrolliere ich fünf Mal, ob die Tür abgeschlossen ist. Mein Idol: Bonnie Raitt, eine grossartige Sängerin. Text: Silja Kornacher Bilder: Ornella Cacace

www.annakaenzig.com

MEIN LIEBLINGSBUCH

Bild: Keystone, Christian Känzig

«2005 habe ich ein halbes Jahr in San Francisco gewohnt. Haruki Murakamis Buch hat mich durch diese Zeit begleitet.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

MEIN BÜRO

«Im Café Lang am Limmatplatz erledige ich meinen Bürokram oder schreibe auch mal Songtexte. Ich mag die entspannte Atmosphäre und kenne immer jemanden.»

«Das Schoko-Müesli der Migros habe ich immer auf Vorrat. Es macht einfach süchtig.»

MEINE GASSIROUTE

«Mit Iari, dem Hund meiner Mutter, gehe ich gerne entlang des Viadukts spazieren. Iari reagiert überhaupt nicht, wenn ich sie rufe, sie ist wohl ein bisschen autistisch. Dafür ist sie sehr brav: Sie bellt nie. Mein kleines Stofftier eben.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 31, 29. JULI 2013 |

MEINE WELT ANNA KAENZIG | 87

MEINE STÄNDIGE BEGLEITERIN

«Mit dieser Gitarre bin ich richtig glücklich: Sie ist so ladylike! Früher wollte ich eigentlich nur Gitarre spielen. Singen war eher Liebe auf den zweiten oder dritten Blick.»

MEIN ANDENKEN

«Eine meiner Schülerinnen stürzte vor der Gesangsstunde mit dem Trottinett, zum Trost haben wir das Bild gemalt.»


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Ein M schweizerischer.

Migros magazin 31 2013 d lu