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Nr. 30, 26. Juli 2010

GROSSE UMFRAGE 42

Die Migros ist der Schweizer Liebling des Jahres.

FRANK BAUMANN 50

Ein Mann schiesst scharf

Der Moderator nervt die Nation. Deshalb steht er beim einen oder anderen auf der Abschussliste. 1. AUGUST 10 + 32

Bild Nik Hunger

Zum Schweizer Geburtstag gibts ein riesiges Feuerwerk — am Himmel und auf dem Grill. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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4 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

MENSCHEN

EDITORIAL

Toni lässt die Funken tanzen Stricken gegen Brustkrebs

Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

Grosse Solidaritätswelle für die Betroffenen dieser tückischen Krankheit.

Eine Frage der Würde

SOMMERREISE

Der gesunde Menschenverstand hat gesiegt. Bernard Rappaz darf

nach Hause, um wieder zu Kräften zu kommen. Doch die Frage bleibt: Darf man einen gesunden Menschen sterben lassen, ohne einzugreifen, nur weil er dies wünscht?

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Das Land entdecken

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Happy Birthday Schweiz

32

Den 1. August bei Vrony in Zermatt feiern. Schöner gehts fast nicht.

INTERVIEW Ruth Baumann-Hölzle

Doch: Ist jemand, der sechs Jahre Haft vor Augen hat, überhaupt

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NEUES AUS DER MIGROS

im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte? Kann er angesichts des Schrecklichen, das ihm bevorsteht, objektiv beurteilen, ob er noch leben will? In Rappaz’ Alter können sechs Jahre Gefängnis einen Drittel seines verbleibenden Lebens bedeuten.

Migros — die Nummer 1

42

Der Junge mit dem Kontrabass

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Eine grosse Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK Switzerland beweist: Die Migros ist das beliebteste Unternehmen der Schweiz.

Der Rebell aus dem Wallis will nicht sterben, er will Recht

bekommen. Das ist ein grosser Unterschied. Wollte er wirklich sterben, würde er sich jetzt zu Hause zu Tode hungern. Doch das wird der Walliser Hanfbauer nicht tun.

Dank dem Migros-Kulturprozent und viel Talent studiert Thierry Roggen heute Kontrabass.

Soja soll dem Wald nicht schaden 46 Bilder Franca Pedrazzetti, Reto Schlatter, Getty Images

In der Schweiz gibt es keine Todesstrafe — auch keine «passive».

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IHR VERMÄCHTNIS IST DIE ZUKUNFT UNSERER PATIENTEN

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«2 für 1» — die Migros und die SBB präsentieren eine vielfältige Schweiz.

einer schriftlichen Verfügung festgehalten, dass er nicht zwangsernährt werden will», sagt die bekannte Schweizer Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle. «Und diese Verfügung hat er in einem urteilsfähigen Zustand geschrieben. Das muss man respektieren.»

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

Rot, röter, Lajoux

Das politisch linkste Dorf der Schweiz liegt im Jura und heisst Lajoux.

Aus Sicht der Ethik ist die Sache klar. «Bernard Rappaz hat in

Es ist Aufgabe des Staates, für die Gesundheit und das Leben eines Menschen zu sorgen, der in seiner Obhut ist. Das Paradoxe: Niemand will sich erpressbar machen. Aber wer Bernard Rappaz sterben lässt, lässt sich auf die Erpressung ein. Mehr noch: Er macht sich zum Mittäter. Das grosse Interview über die ethische Gratwanderung zwischen dem Respekt vor dem freien Willen und der Beihilfe zum Suizid lesen Sie auf Seite 36.

10 18

Wenn Sie unsere Legatsbroschüre bestellen möchten, rufen Sie uns bitte an unter 0848 88 80 80. WWW.MSF.CH | PK 12-100-2

Der Bedarf an Soja steigt. Darunter soll der Regenwald nicht leiden.

SAISONKÜCHE Zu Gast bei Frank Baumann

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Knackig und farbenfroh

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Der Provokateur hat gerne Ordnung in der Küche und liebt Straussenfilet. Kirsche, Pflaume und Aprikose bereichern kalte wie warme Speisen.

DAS BESTE Diese Säfte geben Kräfte 69 Da haben Sie den 1.-August-Salat 71


DIESE WOCHE

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Tödliche Biester 90 Insekten sind zwar klein, sie können aber ganz schön unangenehm werden. Menschen mit Allergien sind besonders gefährdet.

Ruth Baumann-Hölzle 36 Die bekannte Ethikerin und studierte Theologin beschäftigt sich täglich mit dem Tod. Ihre Meinung hat in der Schweiz grosses Gewicht.

Käse und Brot, ein Festessen Ein Farmer zum Frühstück Das Bier für Marathonläufer Biskuits, so zart wie ein Kuss Elektrische Bürste fürs Haar

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Auto: Testfamilie

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RUBRIKEN

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IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 83

BESSER LEBEN Toni lässt die Funken tanzen 10 Wenn er auftritt, staunen die Menschen. Toni Bussmann kreiert und orchestriert Feuerwerke.

Kinder brauchen viel Lob In Form: Tödliche Biester Familie: Lehrermangel Tiere: Wenn Hunde Krebs riechen

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Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Leseraktion Rätsel/Impressum Yvonne Roth

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6 | Migros-Magazin 30, 26. 26. Juli Juli 2010 2010

NEWS

Schlussverkauf Andrea (Bild), Athens, Blue Rain, Carmen, Diana, Diva, Gourmet und Classic Blau und Rosa: Diese Geschirrserien von Micasa gibt es ab dem 9. Oktober nicht mehr zu kaufen. Wer nicht mehr alle Tassen oder Teller im Schrank hat, macht sich schnell auf zur MicasaFiliale: Es hät, solangs hät!

FRISCH IN DER MIGROS

Ausgezeichnetes Design Es macht nicht nur strahlend saubere Zähne, es ist auch noch preisgekrönt! Das Interdental-Set für eine ganzheitliche Mundhygiene von Candida erhielt den berühmten Red Dot Designpreis 2010. Die ergonomische Form, das praktische und übersichtliche Farbkonzept für die verschiedenen Aufsätze und seine einfache Anwendung überzeugten die Jury.

ZAHL DER WOCHE

66 000

66 000 Personen haben beim Grillparty-Contest der Migros auf Facebook mitgemacht. Ziel des Wettbewerbs war es, die meisten Grillfans in einer Gruppe zu vereinen. Geschafft hat dies mit 1700 Mitgliedern die Gruppe «Elite Schwyz Grillfest!». Der Lohn: Sie darf es nun mit den 10 000 Franken Preisgeld der Migros so richtig krachen lassen.

Ein Beerlein fürs Rehlein

Hintperi, die Beere der Hirschkuh – so hiess unsere Himbeere über lange Zeit. Im Mittelalter kam die rosa Frucht dann vom Wald ins Kloster, wo sie von Mönchen kultiviert wurde und bald ihren festen Platz im Schweizer Obstgarten einnahm. Jetzt ist die Zeit reif für die feinen Beeren, die zu süssen wie zu salzigen Gerichten passen.

Ab 2011 noch mehr IP-Suisse-Getreide

Die Migros kauft ab der nächsten Ernte 2011 rund einen Drittel mehr IP-Suisse-Getreide als bisher ein: insgesamt 90 000 Tonnen. Das Getreide kommt bei den Broten und Backwaren mit dem Label TerraSuisse zum Einsatz. Damit stärkt die Migros den Agrarstandort Schweiz und setzt sich für die Biodiversität ein. Denn die IP-SuisseGetreideproduzenten leisten einen Beitrag zur Erhaltung der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt, in dem sie zum Beispiel Lücken im Getreidefeld offen lassen, in denen Feldlerchen nisten können. Zudem verzichten sie vollständig auf Fungizide und Insektizide.

AUS DER REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Ostschweizer Open-Air-Highlights Der Sommer in der Ostschweiz geht für Freunde sowohl der klassischen als auch der Pop- und Rockmusik ereignisreich weiter: In Wil findet im August das Verdi Open Air bereits zum vierten Mal statt, und am See-

hl ufer in Arbon erwarten eine Vielzahl ds von bekannten Musikern und Bands aus dem In- und Ausland (im Bild: Dada Ante Portas) die Besucherinnen und Besucher des Summerrdays Festivals 2010. Auch Super-

st Mika findet den Weg nach star Ar Arbon. Mehr über die beiden Ve Veranstaltungen sowie über einen In Internetkurs speziell für Eltern er erfahren Sie auf den Regionalseiten de Ostschweiz ab Seite 83. der


MIGROSWOCHE

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DIE MIGROS ENGAGIERT SICH

Fazit: Pulver gut!

Proze umweltfreund25 Prozent licher als die Konkurrenz: Handym Handymatic Pulversachets.

Kids verleihen goldenen Knirps

Bilder Fotolia (1), Caro/Keystone (1)

Fachkundige Jury: Kinder wählen beim Swiss Toy Award ihre Lieblingsspielsachen.

D

er vom Spielwaren-Verband Schweiz (SVS) organisierte Spielzeugpreis Suisse Toy Award 2010 geht in die zweite Runde. 6348 Kinder haben in der ersten Runde ihre Lieblingsspielsachen in sieben Kategorien gewählt. Nun können Kinder die 21 Spielzeuge noch bis Ende Juli im Internet unter www.maky.ch bewerten. Zudem können Spielbegeisterte ab fünf Jahren ihre

Favoriten ausprobieren und beurteilen. Gelegenheit dazu zu haben sie am 28. Juli 2010, 10 bis 18 Uhr, in der Spielwarenabteilungg der Migros im Einkaufszentrum Glatt. Welche sieben Spielsachen einen Suisse Toy Award gewinnen, wird am Mittwoch, 29. September 2010, an der Eröffnung der Spielwarenmesse Suisse Toy in Bern bekannt gegeben und auf www. maky.ch publiziert. ds

Kleine Experten testen die besten Spielsachen und entscheiden, welche den Suisse Toy Award verdienen.

Die Migros Migr zeichnet besonders klima klimafreundliche Produkte mit mi dem begehrten CO2-Label aus. Neu trägt auch das G Geschirrspülmittel Handymatic Pulversachets Handymat das von der unabda hängigen Organisahä tion ti Climatop verliehene verli Signet. Climatop bilanzierte die Klimabelas Klimabelastung über den gesamten Lebenszyklus, also von der Bereitstellung der Spülmi Spülmittelsubstanzen über den Transport, T die Herstellung, den Spülgang bis zur Entsorgung Entsor von Verpackung und Abwasser. Der Produktvergleich zeigt, dass Produktverglei die Handymatic Handym Pulversachets am besten abschneiden. Die Klimabelastung ist um rund 25 Prozent tiefer als bei der Konk Konkurrenz. Der ausschlaggebende Grund ist die tiefe Waschtemperatur, die das prämierte Geschirrspülmittel benötigt. Alle CO2-Champions der Migros unter www.migros.ch/ co2champion


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

MM 29: Nestlé-Verwaltungsratspräsident über die mangelnde Ressource Wasser.

«Braucht es Nescafé?» Das Interview mit Herrn Brabeck hat mich tief beeindruckt und erschüttert. Die Tatsache, dass wir rund 4000 Liter Wasser pro Tag verspeisen, ist beängstigend. Gratulation an Herrn Brabeck. In der globalisierten Wirtschaft ist solches Verantwortungsbewusstsein leider selten anzutreffen. Meiner Ansicht nach könnte unsere Welt noch viele Herren Brabeck mehr vertragen. Martin Wettstein, 8630 Rüti ZH

Eins der grössten Probleme ist der Fleischkonsum! Um ein Kilo Äpfel zu produzieren, sind 700 Liter Wasser nötig. Für ein einziges Kilo Rindfleisch braucht es ganze 15 500 Liter. Damit kann eine Person ein ganzes Jahr lang täglich duschen! Bettina Bucher, per Mail

Es ist traurig, dass gerade Unternehmen, die diese Misere ordentlich fördern, eine Plattform als weitsichtige und «verantwortungsbewusste» Konzerne bekommen. Gewiss, Wasser ist Mangelware und dies schon seit viel längerer Zeit, als Herr Brabeck meint. Sein wahres Interesse ist aber ein ganz anderes. Als Lebensmittelriese – wo ist Nestlé nicht vorhanden – gibt man sich nun plötzlich als Prophet, geht aber insgeheim seit Jahren auf Shoppingtour, um sich sämtliche Mineralquellen weltweit zur Brust zu nehmen.

Bild Jean Revillard/Rezo

Rolf Cigler, per Mail

Natürlich haben grosse Firmen wie Nestlé kein Interesse daran, die Gentechnologie aus der Nahrungsmittelindustrie zu verbannen. Viele Grossfirmen investieren im grossen Stil in Kulturland, denn Lebensmittel

Peter Brabeck im Interview über die gerechte Verteilung von Wasser.

sind angesichts der wachsenden Bevölkerung ein krisensicherer Markt. Gleichzeitig kann auch mit Düngemitteln, Insektiziden, Herbiziden und genetisch verändertem Saatgut viel Geld verdient werden.

Anita Eichmann, 8725 Ernetschwil

Wenn Herr Brabeck sagt, Bioprodukte seien nicht gesünder als konventionell angepflanzte,

«Dass wir 4000 Liter Wasser pro Tag verspeisen, ist beängstigend.»

irrt er gewaltig. Auf jeden Fall esse ich lieber einen Blumenkohl aus meinem eigenen Garten als einen vergifteten aus irgendeiner Monokultur! Und wenn ich sehe, wie in meiner näheren Umgebung ein Grossgemüsebauer am Sonntagmorgen die Salate und Zwiebeln spritzt, dann hört alles Verständnis auf!

Toni Sieber, 9462 Montlingen

Dass Peter Brabeck NestléInteressen vertritt, ist so klar wie flüssiger Honig. Ob Herr Brabeck selbst keinen Swimmingpool besitzt? Ich habe keinen! Auch mein Auto wasche ich selten, sondern warte, bis es einmal regnet. Herr Brabeck sollte sich vielleicht auch einmal fragen, ob Produkte wie Nescafé überhaupt einen grossen nichtkommerziellen Sinn haben. André Gerber,

3612 Steffisburg

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MM 28: «Saisonküche» mit Jasmin Hutter.

Die Frauen sollen selbst entscheiden Warum lässt man die Frauen nicht selber entscheiden, ob sie arbeiten wollen oder nicht. Ist man eine bessere Mutter oder Frau, wenn man schön zu Hause kocht und putzt! Das ärgert mich masslos. Ich bin sechsfache Mutter, fünffache Grossmutter und glückliche Hausfrau! Würde mir aber nie anmassen, über andere zu urteilen. Sind wir Frauen Roboter, nur weil wir Kinder zur Welt bringen? Die Probleme mit den Jugendlichen werden sich nicht lösen, weil alle Mütter schön brav kochen und putzen. Frau Lack, per Mail Ich danke Jasmin Hutter, dass sie die nationale Bühne freiwillig verlassen hat! Denn zu Hause darf jede so herumlaufen, wie es ihr gefällt, auch mit Scheuklappen.

Monika Wehrli, per Mail

Verantwortungslos findet es Frau Hutter, die Kleinen in die Krippen abzuschieben? Von Abschieben kann bei uns keine Rede sein. Ich würde sogar sagen, unsere Tochter ist privilegiert, dass sie eine Krippe besuchen kann. Es gibt vieles, das für eine zusätzliche Betreuung in einer Krippe spricht. Ich finde eine solch plakative Aussage, wie Frau Hutter sie macht, verantwortungslos. Liebe Frau Hutter, wen sollen die Eltern, die nicht wie Sie auf Schwiegermütter oder Grosseltern zurückgreifen können, für ihre Kinder einspannen? Etwa fremde Leute wie die Nachbarn?

Carol Filippin-Brandenberg, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Potz Pulverdampf und Raketenrauch

Toni Bussmann hat einen Traumberuf: Er kreiert Feuerwerke. Zum Beispiel das 1.-August-Spektakel

Ein Druck auf den Knopf, und der Funkenregen kann losgehen.

I

n jedem James-Bond-Film gibt es den Bösewicht. Meistens sieht man nur seine Hand, die auf einem Apparat mit Antennen und Knöpfen ruht. Man sieht, wie diese Hand fast zärtlich über den grössten der Knöpfe, den roten, streicht, und der Zuschauer weiss, dass der Böse sich gerade überlegt, ob er alles in die Luft jagen soll oder nicht. Genau so wird Toni Bussmann in der Nacht des 1. August über den grossen Knopf an seinem Schiesscomputer streichen, um punkt 22.30 Uhr wird er draufdrücken, und die Menschen auf dem Berner Gurten werden im ersten Schreckmoment das Gefühl haben, dass da jemand die Welt in die Luft jagen will. Dann werden sie sich der Magie der Funkenregen und Feuerbälle am Nachthimmel hingeben und plötzlich eine Ruhe, einen Frieden in sich spüren. So stellt sich das Toni Bussmann zumindest vor. Toni Bussmann ist von Beruf Pyrotechniker. Er denkt sich Feu-

erwerke aus, Grossfeuerwerke, für Tausende von Zuschauern. Manchmal auch für ein Millionenpublikum wie bei den internationalen Feuerwerkswettbewerben in Japan oder China. Fragt man ihn, was ihn antreibt, sagt er: Zu beobachten, wie ein Feuerwerk den Menschen inneren Frieden bringe, sei für ihn das Schönste. «Die Menschen erleben die Vergänglichkeit hautnah, darüber vergessen sie ihre Aggressionen.»

Organisation von 200 Grossfeuerwerken pro Jahr

Eigentlich haben Toni Bussmann Feuerwerke nie interessiert. Er kam dazu «wie die Jungfrau zum Kinde». Nach einer Lehre zum Bäcker-Konditor und dem KV landete er als Marketingleiter bei einer Unternehmensgruppe, der ein kleiner Feuerwerksbetrieb angehörte. Um den kümmerte er sich. «Ein Managerjob, da waren noch keine Emotionen im Spiel.» 1984, als der Wiener Künstler An-

dré Heller vor dem Reichstagsgebäude in Berlin eines seiner spektakulären Grossfeuerwerke inszenierte, gehörte er zum Team der Hilfsarbeiter. «Ich sah, wie Hunderttausende Zuschauer nach dem Spektakel still und mit Tränen in den Augen nach Hause gingen. Da wusste ich, dass ich das auch wollte – die Leute im Innersten bewegen.» Er wurde zum Bildungsreisenden, ging nach Valencia und Neapel, den grossen Zentren der europäischen Feuerwerksindustrie, später nach China und Japan. Zwei Jahre lang mischte er Schwarzpulver, fertigte Zündschnüre an, baute Papphülsen, Düsen und Bomben. Als er zurückkam, gründete er seine eigene Firma. Inzwischen stellt die Bugano AG jährlich über eine halbe Million Vulkane her und organisiert rund 200 Grossfeuerwerke im In- und Ausland. Jetzt im Sommer ist Hochsaison für Bussmann. Er sieht aus wie ein abgekämpfter Bergsteiger. Immer wieder streicht er während des Gesprächs mit den Händen über sein hageres Gesicht, als könne er so die Müdigkeit wegwischen. Das Feuerwerk auf dem Berner Gurten ist nur eines der insgesamt 25 Feuerwerke, die er für den Nationalfeiertag konzipiert hat. Von Basel bis Biel, von Pully bis Pontresina werden er und seine Leute am 1. August unterwegs sein, um die Feuerwerke aufzubauen und zu zünden. Bussmann hat sich für diesen Tag einen Helikopter gemietet. Sich ein Feuerwerk ausdenken – wie geht so was?

Mit dem Schiesscomputer, den einer


MENSCHEN DER RAKETENMANN

in Bern.

seiner Mitarbeiter erfunden hat, steuert Toni Bussmann seine spektakul채ren Feuerwerke per Funk.

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MENSCHEN DER RAKETENMANN

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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Das Innenleben einer Kugelbombe: Toni Bussmann verwendet rund 1500 Kugelbomben für das Feuerwerk auf dem Gurten. Eine solche Bombe kann bis zu achteinhalb Kilo schwer werden.

Toni Bussmann vergleicht seine Arbeit mit derjenigen eines Kochs, der ein Menü zusammenstellt. Ausgangspunkt ist das Budget. Das entscheidet, ob es zur Hauptspeise Spaghetti oder ein Filetstück gibt. Für den Scheich von Abu Dhabi durfte er vor einigen Jahren eine halbe Million Dollar in die Luft jagen. «Da konnte ich verrückte Ideen realisieren.»

Die Berner stellen ihm für das Feuerwerk auf dem Gurten 60 000 Franken zur Verfügung. Dafür wollen sie sechs Bilder haben, die jeweils drei bis dreieinhalb Minuten dauern. In Bern weilen die meisten Zuschauer nicht auf dem Gurten, sondern verfolgen das Spektakel unten in der Stadt, von der Bundesterrasse oder vom Münsterplatz aus. Beide Orte sind

Für den Scheich von Abu Dhabi verpulverte Toni Bussmann eine halbe Million Dollar.

mit Lautsprechern versehen, damit die musikalische Untermahlung des Feuerwerks nicht fehlt. «Damit mein Feuerwerk überhaupt jemanden bewegt, muss ich in Bern mit grossen Bomben arbeiten.» Die Funkenbilder am Himmel sollten mindestens einen Durchmesser von 80 bis 100 Metern haben.

Gold entwickelt weniger Rauch als andere Farben

Das sind die Grenzen, in denen sich Bussmann bewegen muss. Beim Rest, bei den Farben etwa, ist er frei. Da Bern die Hauptstadt ist, verwendet er für das erste Bild nur Bomben in den Nationalfarben Rot und Weiss. Das zweite wird pastellfarben. Als viertes Bild will er einen Palmengarten in Gold und Silber an den Himmel zaubern. Gold sei die Lieblingsfarbe der Frauen, sagt er. «Das strahlt Glamour aus, das ist die Farbe des teuren Schmucks, das gefällt den Damen natürlich.» Er lacht, weil

er sich den Frauenkenner selbst nicht so richtig abnimmt. Der Palmengarten hat einen ganz pragmatischen Grund. Gold entwickelt weniger Dunst und Rauch als andere Farben. «Nach einem Goldbild habe ich wieder eine klare Atmosphäre, das Publikum sieht wieder mehr», sagt Bussmann. Wenn er die Farben bestimmt hat, wählt Bussmann die Musik aus. «Jede Farbe verlangt ihre eigene Musik. Ich finde zum Beispiel, dass zu Gold am besten ‹The Conquest of Paradise› von Vangelis passt.» Mit der Musik beginnt für Bussmann die Computerarbeit. Er schaltet den Laptop ein, um vorzuführen, wie er arbeitet. Über den Bildschirm läuft die Tonspur als Kurve. Bussmann kann nun passend zu den Bewegungen der Tonspur die Effekte setzen. Dafür nutzt er ein professionelles Feuerwerksprogramm. Es berechnet den Zeitpunkt der Zündung, die Höhe und die Leuchtdauer jeder Bombe auf die Sekunde und


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MENSCHEN DER RAKETENMANN

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Dicke Luft

Jährlich werden in der Schweiz rund 1700 Tonnen Feuerwerkskörper gezündet. Die meisten an Silvester und am 1. August. Nun muss man sich eine abbrennende Rakete nicht wie ein einfaches Holzfeuer, sondern eher wie ein brennendes Chemielabor vorstellen. Das ist der Inhalt eines durchschnittlichen Feuerwerkskörpers: explosives Schwarzpulver; Metallsalze für die Farben, so etwa Barium (grün), ein sehr giftiges

Schwermetall; Oxidationsmittel, die den für die Verbrennung erforderlichen Sauerstoff liefern; Polyvinylchlorid (PVC) für die Farbintensität. Diese Feuerwerks-Chemikalien verwandeln sich, wenn sie erst einmal brennen, im Nu in giftige Gase und giftigen Feinstaub. In der Nacht vom 1. auf den 2. August schiessen die Feinstaubwerte hierzulande jeweils explosionsartig in die Höhe. Beispiel Zürich, Stampfenbachstrasse,

2007: Um 18 Uhr betrug der Stundenmittelwert 13 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Um 00.00 Uhr 234. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) rät Personen mit Atemwegserkrankungen, Feuerwerke zu meiden. Aber es relativiert gleichzeitig: Die bei Feuerwerken entstehende Feinstaubmenge sei eher gering, vergleiche man sie mit der Feinstaubmenge, die etwa der Verkehr produziere. Auch die Belastung der Böden und Gewässer durch die giftigen Inhaltsstoffe der Feuerwerkskörper sei tolerierbar, so Urs von Arx, Chemiker beim Bafu. Trotzdem, die Zahl der Feuerwerkskritiker wächst. Prominentestes Beispiel: die schwedische Kron-

auf den Meter genau. Wenn Bussmann etwa die Explosion einer Silberpalme auf einen Paukenschlag legen will, zeigt ihm das Programm an, wann die Bombe am Boden gezündet werden muss. So entsteht am Computer ein sekundengenauer Abbrennplan. Das 20-minütige Feuerwerk auf dem Gurten braucht insgesamt 2500 Feuerwerkskörper. «Die Arbeit ist nicht einfach. Damit die

Bilder stimmig werden und sich nicht beissen, muss ich jede Bombe kennen», sagt Toni Bussmann. Hinter einer Feuerwerksminute stecken ein bis zwei Stunden Arbeit am Computer. Der Pyrotechniker arbeitet am liebsten nachts oder am Sonntag, wenn er seine Ruhe hat, oft 13 Stunden am Stück. Zwischendurch geht er joggen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. «In der Nähe mei-

ner Wohnung gibt es einen Blumenladen. Die Floristinnen dort sind wahnsinnig kreativ. Wenn mir für mein Feuerwerk gar nichts mehr einfällt, gehe ich in diesen Blumenladen und lasse mich von den Bouquets inspirieren.» Geht das überhaupt, sich innerhalb weniger Wochen für die halbe Schweiz 1.-August-Feuerwerke auszudenken? Oder entstehen da nur noch Feuerwerke ab Fliess-

So schön Feuerwerke am Nachthimmel auch sind, sie verschmutzen die Luft mit riesigen Feinstaubmengen.

Abschussröhren geben den Bomben die gewünschte Flugrichtung vor. Darin werden die Bomben auch transportiert.

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prinzessin Victoria, die an ihrer Hochzeit im Juni aus Umweltschutzgründen bewusst auf ein Feuerwerk verzichtete. Es wird zwar vereinzelt an umweltfreundlicheren Alternativen geforscht. Die Impulse hierfür kommen vom Militär. Im Moment geht es aber vor allem noch um Signalmunition, und die Alternativen sind sehr teuer. Die Forschungsergebnisse liessen sich jedoch später auch für Feuerwerksartikel nutzen. Zurzeit seien ökologische Raketen, Vulkane und Co. in der Branche allerdings kein Thema, sagt Alain Stucki, Sekretär des Branchenverbandes Schweizerische Koordinationsstelle Feuerwerk.

band, unprätentiös, alle irgendwie gleich? Logisch, dass Bussmann nun sagt, jedes seiner Feuerwerke sei einzigartig. Aber der beste Beweis für sein Können ist wohl, dass die Städte und Gemeinden ihn seit Jahren immer wieder aufs Neue buchen.

Früher wurde jede Rakete einzeln angezündet

Früher zündeten die Feuerwerker die Bomben und Raketen noch einzeln mit der Glut ihrer Zigarette. Diese Geschichte hört man in der Branche überall, auch Bussmann erzählt sie. Und in der Stimme des 63-Jährigen schwingt ein wenig Nostalgie mit. Heute ist alles anders. Heute ist das 1.-AugustFeuerwerk auf dem Gurten ein digital gelenktes Multimediaspektakel. Eine Computerdatei, am Laptop entstanden, lange vor dem Zünden. Am Morgen des 1. August wird Bussmann die Datei auf seinen Schiesscomputer übertragen. Und wenn es in Bern so weit ist, um punkt 22.30 Uhr, wird er auf den grossen Knopf drücken, der Schiesscomputer wird per Funk den Zündbefehl weiterleiten, die erste Leuchtbombe wird krachend die Nacht entzünden, und die Menschen werden für einen kurzen Augenblick das Gefühl haben, in einem James-Bond-Film gelandet zu sein. Text Yvonne Staat Bilder Franca Pedrazzetti


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

FRAU DER WOCHE

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PERSONALMANGEL AUF DER ALP

Eine Rekordfamilie

An den Leichtathletik-Schweizer-Meisterschaften gelang ihr Historisches: Irene Pusterla (22) brach den 39 Jahre alten Weitsprungrekord. Mit 6,76 Metern sprang sie drei Zentimeter weiter als Meta Antenen (61) 1971. Sie hält übrigens auch den Schweizer Juniorinnenrekord im Dreisprung. Und Irenes Vater hält seit 1970 den U-18 Rekord über 100 Meter Sprint.

«Der Traum von idyllischen Alpen wird zum Alptraum» Trotz Bergromantik ist Personal P auf Alpbetrieben derzeit knapp. Beim Alpofon, der BerglerHotline seit 2001, stapeln sich die Jobangebote. Die Glarner Agronomin Barbara Sulzer (47), Mitarbeiterin der Interessengemeinschaft IG-Alp, warnt aber: «Die Bergjobs sind hart.» Barbara Sulzer, herrscht Notstand auf der Alp?

Bilder Robert Boesch/Keystone, Gabriele Putzu/ti-press/Keystone, Roberto Pfeil/apn Photo/Keystone

MANN DER WOCHE ZUM ZWEITEN

Einfach spitze! 100 Prozent Trefferquote an der WM, Fanliebling, König der Wettbüros — und jetzt hat Paul der Krake gar ein Jobangebot. Russische Wettanbieter wollen den Oktopus als Buchmacher: Sie bieten Pauls Aquarium «Sea Life» in Oberhausen (D) eine Ablösesumme von 135 000 Franken und Paul ein Monatsgehalt von 5300. Doch nix da: «Paul bleibt bei uns», heisst es bei Sea Life.

Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, geeignetes Personal für die Alpbetriebe zu finden. Jetzt, Mitte Alpsaison, suchen etwa 60 Alpen Ersatz. Es werden wohl noch gegen 100 werden. Warum ist das so?

Die körperlich anstrengende Arbeit zwischen Tierpflege und Käsen, Holzen und Haushalten wird oft von jenen Arbeitern unterschätzt, die nicht aus der Landwirtschaft kommen. Da muss das Personal schon an die 100 Stunden pro Woche arbeiten – 13 Stunden sieben Tage die Woche. Eine Sennenaushilfe sollte an einem Tag rund 1000 Liter Milch selbständig verkäsen oder eine Schafhirtin 900 Schafe in unwegsamem Gelände betreuen können. Wir hören dann von Personal, das schon in der ersten Woche davonläuft. Ist die Arbeit also zu streng?

Für viele schon, auch wenn man auf der Alp immer mehr Maschinen hat. Vor allem psychisch steigen die Anforderungen: Der Älpler muss immer mehr Tiere betreuen, mehr Milch verarbeiten. Und die Qualitätsanforderungen an Alpkäse und Butter sind gestiegen.

Und die Höhe? Der grösste Teil der Alpbetriebe liegt höher als 1000 Meter über Meer.

Da macht eher die Abgeschiedenheit Mühe, manchmal auch der Touristenstrom. In Alpteams ertragen einige die Nähe nicht: Man wohnt, lebt und arbeitet miteinander – und kann so Konflikten nicht ausweichen. Der Traum idyllischer Alpweiden vor abendrotglühender Felswände wird somit bald zum Alptraum. Und die Deutschen springen in die Bresche.

Ja, es gibt viele Deutsche, die in die Berge wollen: Mehr als 100 Leute bewarben sich 2009 via Alpofon, knapp die Hälfte davon aus Deutschland. Auf Schweizer Alpen verdienen sie mehr als in der EU.

Das müsste doch Motivation sein: Schwingen und Jodeln sind in, Schweiztum sowieso. Wieso wollen nicht mehr Bergromantiker auf die Alp?

Alpkäsemärkte, Alpabzüge, Älplerfeste erfreuen sich zwar zusehends grösserer Beliebtheit im Volk. Doch in Zeiten der Rezession ist es schwierig, drei bis vier Monate lang vom Job fernzubleiben, ohne die Stelle zu verlieren. Zudem sollte man Kenntnisse im Umgang mit Tieren haben und Melken können. Eignen sich also eher pensionierte Bauern und Landwirtschaftsstudenten?

«Auf der Alp arbeitet man 13 Stunden, sieben Tage die Woche.»

Wie viel denn?

Etwa 70 bis 150 Franken pro Tag brutto. Wobei: Es ist nichts Neues, dass Ausländer auf unseren Alpen arbeiten. Ins Bündnerland kamen früher Südtiroler und Norditaliener, im Wallis und im Jura waren es die Franzosen und die Portugiesen. Wie viele Menschen arbeiten auf den 7280 Alpbetrieben?

Etwa 15 000 Älpler betreuen die Tiere, die eine Fläche von 5300 Quadratkilometern abweiden, also etwa dreimal die Fläche des Kantons Zürich. Dort werden beispielsweise rund 4000 Tonnen Alpkäse produziert. Das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Alpkäse ist Inbegriff von echtem Naturprodukt und währschaftem Handwerk.

Gesucht sind unkomplizierte teamfähige, körperlich belastbare Leute, die auch mal den Job eines Knechtes machen wollen. Wo kann man schnuppern?

Bauer Christian Beglinger von der Alp Nüen im Glarnerland (Telefon 079 407 81 36) zeigt Käsen und Melken von Kühen und Ziegen sowie Säumen mit dem Maultier. Bei Roland Ott auf der Alp de Carscinarsa im Calancatal (Telefon 079 762 94 76) erfährt man, was Rinder hüten heisst. Bei einem Besuch sieht ein Jobsuchender schnell, ob der Alpbetrieb ideal für ihn ist. Interview Mathias Haehl

Infos: www.alpofon.ch, Telefon 078 813 60 85.


18 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Mit dem Migros-Magazin und der Krebsliga gegen

Brustkrebs

Keiner zu klein, solidarisch zu sein Mal pink, mal rosa, mal mit aufwendigem Muster: Über 10 000 Menschen haben bei der Strickaktion der Krebsliga und des Migros-Magazins mitgestrickt, darunter viele Leserinnen und Leser. Zusammengenäht zur riesigen Solidaritätsschleife werden die Plätzchen unter anderem von Fünftklässlern aus Forch.

E

s ist zwanzig nach acht, der Schulgong ertönt: Die Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklasse des Schulhauses Aesch im zürcherischen Forch strömen in ihr Schulzimmer. Doch statt Bücher und Hef-

te packen die Kinder Nadeln, Faden und unzählige gestrickte Wollquadrate in Rosa auf den Tisch. «Schau mal, jedes sieht völlig anders aus», sagt die elfjährige Joelle Zindel. Eines ist dunkelpink mit normalen Maschen,

ein anderes mit aufwendigen Stricktechniken bearbeitet. Mal glitzert es, mal erhebt sich im Stoff ein Stück Seide, Fell oder ganz spezieller Garn. «Das zeigt, wie verschieden die Menschen sind», analysiert sie die unter-

schiedlichen Ausführungen der Wollplätzchen. Gestrickt haben die rund 20 000 Quadrate über 10 000 Menschen aus der ganzen Schweiz. Sie alle sind dem Aufruf der Krebsliga und des MigrosMagazins gefolgt und haben an einer riesigen rosaroten Schleife mitgestrickt. Die sogenannte «Pink Ribbon», bestehend aus den eingesandten Wollstücken, wird am 1. Oktober zum Auftakt des weltweiten Brustkrebsmonats Oktober auf dem Waisenhaus-


MENSCHEN

SOLIDARITÄT

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Joelle Zindel, Carla Seffinga und Giulia Gantenbein (von links) nähen während der Handarbeitsstunde am «Pink Ribbon», der riesigen BrustkrebsSolidaritätsschleife.

platz in der Berner Innenstadt aufgestellt. Zwölf Meter hoch soll die Schlaufe am Ende werden.

Schulklassen opfern ihre Handarbeitsstunden

Doch zuerst müssen die Wollstücke aneinandergenäht werden. Diese Arbeit übernehmen viele Freiwillige: Freunde und Freundinnen aus der ganzen Schweiz sitzen zusammen und nähen. Schulklassen opfern ihre «Handsgi»-Stunden für die Krebsliga. So wie die fünfte Klasse aus Forch.

Die Kinder schieben die Pulte zusammen, die Handarbeitslehrerin Hanna Bertschinger erklärt ihren Schülern, wie sie die Quadrate am besten zusammennähen. An den Plätzchen angeheftet, scheinen kleine Papierzettel hervor. «Wir finden immer aufmunternde Sprüche zwischen den Wollstücken», sagt Jeremy Locher. Die berührenden Briefe, welche die Strickerinnen mitgeschickt hatten, wurden jedoch von der Krebsliga entfernt. In den Briefen berichten die Strickerinnen über

ihre Erfahrungen mit Brustkrebs, erzählen von ihrem Leben mit der Krankheit und darüber, wie das Stricken ihnen während der Chemotherapie geholfen habe.

Einigen ist das Thema Brustkrebs nicht fremd

«Ich finde die Kampagne sehr gut», sagt Jeremy, «wir können mit der Näherei auf ein sehr intimes Thema aufmerksam machen.» Er weiss, wovon er spricht, in seinem Umfeld sei er auch schon mit der Krankheit

konfrontiert worden. Fleissig nähen die Kinder zusammen – bis das ganze Klassenzimmer rosa leuchtet. Und Joelle bekommt die Farbenlehre gleich hautnah zu spüren: «Vor lauter Pink sehe ich die weissen Wände grün schimmern», sagt sie und stürmt mit ihren «Gspänli» in die Zähnipause. Text Cinzia Venafro

Bilder Tanja Demarmels/ Mara Truog

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MENSCHEN

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

SOLIDARITÄT

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Dennis Schmandt und Juris Keller (von links) bei der Arbeit: Immer drei Stücke gehören aneinander. Aus diesen Bahnen entsteht die zwölf Meter hohe Schleife.

«Versteckt euch ja nicht im Schneckenhaus, sprecht darüber!»

Fünf Migros-Magazin-Leserinnen erzählen, weshalb sie für die Aktion zu den Stricknadeln gegriffen haben.

Beatrice Benz (70), pensionierte Hausfrau aus Wettswil ZH, zwei Kinder. «Die Strickkampagne finde ich irrsinnig toll. Als ich jung war, sprach man sicher nicht so offen über Krebs. Das löste dann auch Ängste und Unsicherheiten aus. Wir waren zu Hause elf Geschwister und sind bis heute alle von Krebs verschont geblieben. Dafür danke ich und stricke für jedes meiner Geschwister ein Wollstück. Ich habe bereits einmal einen BH für eine Krebskampagne eingeschickt.»

Marianne Zimmermann (47), Kindergärtnerin und Energietherapeutin aus Zürich, zwei Kinder.

Hildegard Arnold (72), pensionierte Hausfrau und Sekretärin aus Zug, zwei Kinder.

«Du bist nicht allein! Das möchte ich allen von Krebs betroffenen Frauen sagen. Auch ich erkrankte vor Jahren an Gebärmutterhalskrebs. Darum habe ich für die Brustkrebskampagne zusätzlich einen Engel gestrickt; denn als ich krank war, hat mir der Glaube an einen inneren Beschützer sehr geholfen. Ich erhielt viel Unterstützung und wusste, dass ich nicht allein bin.»

«Meine Schwester, die vor über 50 Jahren nach Neuseeland ausgewandert ist, litt an Brustkrebs. Während ich den Blätz strickte, telefonierte ich mit ihr und erzählte von der Schweizer Brustkrebskampagne. Sie war begeistert von der Idee der gestrickten Schleife. Kurz nachdem ich das Blätzchen fertig hatte, wurde sie nach langem Kampf von der Krankheit erlöst.»

Therese Wagner (58), Hausfrau aus Schwarzhäusern.

Anni Weibel (67), pensionierte Selbständige aus Winterthur.

«Meine Schwester hat gerade die Chemotherapie hinter sich. Die Krebsdiagnose war für uns alle ein Schock. Mit jeder Masche, die ich für die Krebsliga gestrickt habe, möchte ich ihr und anderen betroffenen Menschen Kraft geben. Mir hat Stricken auch sehr bei der Verarbeitung der Geschehnisse in unserer Familie geholfen. Leider wurden wir bereits mehrmals mit der Krankheit Krebs konfrontiert.»

«Ich hatte vor rund dreissig Jahren Brustkrebs und musste mir die Brust amputieren lassen. Später erkrankte ich ein zweites Mal an Krebs. Es folgte eine sehr schwere Zeit im Spital. Mittlerweile konnte die Krankheit glücklicherweise gestoppt werden. Mit meinem Blätz möchte ich allen betroffenen Frauen sagen, dass sie sich ja nicht ins Schneckenhaus zurückziehen, sondern über die Krankheit reden sollen.»


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MENSCHEN

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

SOLIDARITÄT

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«Eine Krankheit, die jede Frau in jedem Land treffen kann» Sie engagiert sich seit Jahren für die Brustkrebskampagne von Estée Lauder. Fotomodell und Hollywoodstar Liz Hurley erklärt, weshalb Aufklärung wichtig ist.

Liz Hurley in einem ihrer «Jaguar Silk Sarongs».

Liz Hurley, Sie sind seit zehn Jahren als Botschafterin für die Brustkrebskampagne von Estée Lauder tätig. Wie kam es dazu?

Als ich vor 15 Jahren als Model für Estée Lauder zu arbeiten begann, fragte mich Evelyn Lauder, ob ich bei der Kampagne gegen Brustkrebs mithelfen wolle. Kennen Sie selber Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind?

Kurz bevor mich Evelyn um die Mithilfe bat, ist meine Grossmutter an Brustkrebs gestorben. Dieses Engagement lag mir also sehr am Herzen. Brustkrebs ist eine Krankheit, die jede Frau in jedem Land treffen kann. Wir alle kennen jemanden – eine Grossmutter, Freundin, Mutter, Tante, Schwester, Cousine oder Kollegin –, die dagegen gekämpft hat. Macht Ihnen das Angst?

Brustkrebs macht jeder Frau Angst. Deshalb ist es wichtiger denn je, die Menschen aufzuklären und sie davon zu überzeugen, sich regelmässig untersuchen zu lassen. Die Überlebensrate steigt, und jedes Jahr kommen wir unserem Ziel, ein Heilmittel gegen Brustkrebs zu entwickeln, einen Schritt näher. Wird Brustkrebs früh erkannt, ist er zu 98 Prozent heilbar. Welche Aktivitäten sind dieses Jahr geplant?

2010 werden über 70 Lännder bei der Brustkrebskammpagne mitmachen. Und sie hat ein neues Motto: Vernetzen, tz darüber reden, gewinnen. Tragen Sie die rosa Schleife und setzen Sie ein Zeichen! Ich reise im Oktober wie jedes Jahr mit Evelyn Lauder rund um die Welt, um das Bewusstsein für Brustkrebs zu stärken und Gelder für die Brustkrebsforschung zu sammeln. Ausserdem verkaufen wir auch RosaSchleifen-Produkte, deren Erlös der Stiftung für Brustkrebsforschung zugutekommt. Bis Ende Jahr sollten wir die Grenze von 45 Millionen Dollar überschritten haben. Sie sind auch Designerin einer Beachwear-Linie. Was hat Sie darauf gebracht?

Mir gefallen Ferienkleider, aber auch weil dies ein Stil ist, der Frauen unabhängig von Form und Grösse entweder absolut toll oder fürchterlich schlecht aussehen lässt. Deshalb wollte ich eine Kollektion entwickeln, in der sich Frauen jeden Alters sexy fühlen. Sie besitzen und leiten eine Bio-Farm in England und leben weit weg von der Stadt auf dem Land. Weshalb haben Sie sich fürs Landleben entschieden?

Ich liebe ganz einfach alles am Landleben – die frische Luft, die Bäume, die Ruhe, meine Hunde

Mitmachen und gewinnen

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und meinen Garten. Ich wollte, dass mein Sohn hauptsächlich auf dem Land aufwächst, sodass er auf Bäume klettern kann, statt in London Abgase einzuatmen.

Damian gestrickt, und als ich fünf Jahre alt war, strickte ich meinem Vater zu Weihnachten eine orangefarbene Krawatte, die meine Mutter bis heute aufgehoben hat.

Für die diesjährige Schweizer Brustkrebskampagne hat das Migros-Magazin seine Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kleine pinkfarbene Wollstücke zu stricken, die im Herbst zu einer riesigen rosa Schleife zusammengefügt werden sollen. Können Sie auch stricken?

Sind Sie abgesehen von der Brustkrebskampagne auch in andere Wohltätigkeitsprogramme involviert?

Selbstverständlich! Als ich schwanger war, habe ich viele Babykleider für meinen Sohn

Ich widme den grössten Teil meiner Energie der Brustkrebskampagne, aber ich bin auch noch Schirmherrin von drei Kinderhilfswerken und helfe, wann immer ich kann, beim Sammeln für die Aids-Stiftung von Elton John mit. Interview Yvette Hettinger


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Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

ZITAT DER WOCHE

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ALLES ANDERE ALS EINE GRAUE MAUS

«Es kann nicht sein, dass im reichen Zürich ein Mensch tot vom Himmel fällt und man über die Kosten diskutiert.» Pfarrer Ernst Sieber ist empört: Nachdem ein afrikanischer Flüchtling aus dem Frachtraum eines Flugzeugs stürzte, stritten die Behörden darüber, wer für die Beerdigung zuständig ist, und wer dafür bezahlt.

FRAGE DER WOCHE

Bilder ChinaFotoPress/Keystone, EVP

Hat der Cervelat die Krise überwunden? Ja, denn es gibt ihn noch. 2006 war für unsere Nationalwurst ein turbulentes Jahr. Ihr drohte das Aus, nachdem die EU den Import von Rinderdärmen aus Brasilien verboten hatte. Darmersatz fand man schliesslich in Uruguay, Chile und Paraguay. Der Geschmack der Wurst blieb gleich. Sie besteht nach wie vor aus Schweine- und Rindfleisch, Speck, Eis, Nitritpökelsalz, Zwiebeln, Pfeffer, Koriander, Muskatnuss, Knoblauch und Nelken. Was geändert hat, ist der Durchmesser, im Fachjargon Kaliber. Denn Rinderdärme aus den neuen Importländern haben unterschiedliche Kaliber. Die Grösse der Wurst kann darum variieren.

IST DAS NICHT? Ja, er ist es. Unser King Roger. Aus Ton statt aus Fleisch und Blut. Diese Kriegerstatue in Schanghai zeigt, wie beliebt Roger Federer im Osten ist. Bis zu den ATP Shanghai Masters im Oktober dauert es zwar noch ein wenig, doch die Chinesen können Roger kaum erwarten. Dass der Baselbieter nur noch die Nummer 3 der Welt ist, stört hier niemanden.


26 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

SOMMERREISE

Die Schweiz in Zahlen, Teil 2: Lajoux JU — die linkste Gemeinde der Schweiz

Ein rotes Dorf im Grünen

Tief katholisch und trotzdem progressiv: Die 700 Einwohner von Lajoux in den jurassischen Freibergen denken linker als alle anderen Schweizer. Nur ihr Herz haben sie auf dem rechten Fleck.

A

uf halbem Weg zwischen Tramelan und dem Kantonshauptort Delsberg befindet sich Lajoux – mitten in den malerischen Freibergen. Am Dorfeingang der jurassischen Gemeinde, gleich neben der Kirche, befindet sich eine kleine Telefonzentrale der Swisscom. In grossen Lettern steht von Sprayerhand geschrieben: «Blocher tu nous pompes l’air.» Frei übersetzt: «Blocher, du gehst uns auf die Nerven.»

In Lajoux hat die Autonomie einen hohen Stellenwert

Die Schmiererei zeigt: SVP-Chefstratege Christoph Blocher hätte hier einen schweren Stand. Lajoux

gilt als linkeste Gemeinde der Schweiz (siehe Box Seite 28). «Bei Abstimmungen rund um die Armee lehnen rund 95 Prozent diese ab. 98 Prozent der Djoulais sind zwar nicht Mitglied einer Partei, wählen aber links», erklärt Jean-René Brahier (52). Er ist in Lajoux geboren und arbeitet als Gemeindeangestellter. Djoulais nennen sich die Einwohner mit ihrem Berglercharakter und dem Sinn für Autonomie. Die politische Gesinnung im Dorf hat eine lange Tradition und geht zurück auf die Errichtung einer Uhrenfabrik im Jahr 1912. Bald schon kämpften Arbeiter gegen Lohnungleichheit. Nach dem

Zweiten Weltkrieg haben zwei Fragen die Einheimischen zur linken Hochburg geformt: Ausgerechnet in den Freibergen wollte die Armee Mitte der Fünfzigerjahre einen Waffenplatz für Panzer errichten, der letztlich dank dem Widerstand der Bevölkerung nie realisiert wurde. Wenige Jahre zuvor wurde die überparteiliche Bewegung Rassemblement jurassien gegründet, die zur Gründung und Unabhängigkeit des Kantons Jura führte. «Wir waren gegen die deutsche Sprache, gegen Bern», erinnert sich Brahier an diese Zeit. Er selbst hat, wie drei Viertel in der Gemeinde, keinen Militärdienst geleistet. Er sei


Teil 3: Winterthur ZH

Serie Teil 2: Lajoux JU Teil 5: Ruswil LU

Teil 4: Bürglen TG

MENSCHEN LINKE BERGLER

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Teil 1: Jonschwil SG

ZAHLEN UND FAKTEN ZU LAJOUX Einwohner: 684 (Stand Ende 2009, 1980 waren es 480). 286 davon sind Arbeitnehmer, 137 Kinder und Hausfrauen, 104 Pensionierte, 69 befinden sich in Ausbildung, 26 Selbständige, 27 Kinder gehen in die Sekundarschule, 23 Bauern, 2 Sportstudenten, 10 IV-Versicherte. Fläche: 1239 Hektaren, knapp ein Drittel davon besteht aus Wald. Religionen: 77 Prozent sind römisch-katholisch, 10 Prozent reformiert, 7 Prozent konfessionslos und knapp ein Prozent Moslems. Die restlichen Prozentpunkte

gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Ausländeranteil: 5,6 Prozent. Höhe: 965 Meter über Meer. Bauland: ab 35.30 Franken/ Quadratmeter. Besonderes: 1981 wurde in Lajoux die schweizweit erste natürliche Kläranlage in Betrieb genommen. Die Firma Métafil, bekannt für das Küchengerät Girolle zum Schaben von Tête-deMoine-Käse, hat den Sitz in der jurassischen Gemeinde. Attraktionen: Die Kirchenfenster des Kunstmalers und Jurassiers Ernest Stocker, der unter seinem Pseudonym Goghuf gewirkt hat, sowie die malerische Landschaft der jurassischen Freiberge. Internet: www.lajoux.ch

«98 Prozent von Lajoux sind parteilos, wählen aber trotzdem links.» Jean-René Brahier (52), Gemeindesekretär Lajoux JU

Das Restaurant Le Chevauchée im Dorfkern von Lajoux ist jeden Freitag ab 16 Uhr Treffpunkt für die Einwohner.


28 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

SOMMERREISE Lajoux — die linkste Gemeinde der Schweiz halt furchtbar krank gewesen, begründet er mit einem herzhaften Lachen. Brahier, vierfacher Vater und zweifacher Grossvater, ist SP-Mitglied; sein Sohn Clovis (27), Sozialarbeiter und Sänger, politisiert als Präsident der überregionalen Partei Combat socialiste et du Parti ouvrier populaire (CSPOP), die links von der SP steht. Offen wie die Grenze zu Frankreich ist der Geist im Dorf: Die Minarettinitiative lehnten 154 Djoulais ab, 116 waren dafür. Gut 82 Prozent wollten am 6. Dezember 1992, dass die Schweiz dem EWR beitritt. Und über 80 Prozent der Djoulais begrüssten eine Einheitskrankenkasse, die das Schweizer Stimmvolk vor drei Jahren mit einem Nein-Anteil von 71 Prozent klar ablehnte. «Wir sind keine Schafe, die Managern blindlings folgen», begründet Brahier das Abstimmungsverhalten.

Die linkste, die liberalste und die konservativste Gemeinde der Schweiz

Mit seinem Atlas der politischen Landschaften hat der Sozialgeograf Michael Hermann (38) die regionalen politischen Mentalitäten der Schweiz dokumentiert. Und er untersuchte das Abstimmungsverhalten aller Schweizer Gemeinden von 2000 bis 2009. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Lajoux JU erwiesen sich politisch gesehen als besonders links. «Dieses Resultat widerspiegelt die Denkart der Einheimischen», sagt Hermann. Die Jurassier seien gegenüber Armee und Polizei besonders kritisch eingestellt, unterstützen aber den Sozialstaat. Die Einwohner von Cologny GE hingegen plädieren für eine Öffnung und eine Modernisierung der Schweiz. Cologny gilt schweizweit als liberalste Gemeinde. Ganz anders Unteriberg SZ: Hier denken die Einwohner konservativer als jede andere Schweizer Gemeinde. Das manifestiert sich etwa bei Ausländerfragen oder Themen zur politischen Öffnung Richtung Europa.

Die Armee ist in Lajoux überall verhasst

Im Dorf, wo man sich noch grüsst, sind die Meinungen zur Armee gemacht. Louise (59), die ihren Familiennamen partout nicht im Magazin lesen will, meint: «Ich bin gegen die Armee. Mein Sohn war ein schlechter Soldat. Er liebt viel mehr Bücher.» Die Mutter eines Sohnes und dreier Töchter arbeitet seit neun Jahren für die Métafil la Girolle SA. Die Aktiengesellschaft ist mit 21 Angestellten das grösste Unternehmen im Dorf und verkauft jährlich 100 000 Girolles. Das bekannte Küchengerät wird zum Schaben des Käses Tête-de-Moine verwendet. Während Louise dabei ist, eine weitere Girolle zu produzieren, politisiert sie: «Wissen Sie, mich stört es nicht, Steuern zu bezahlen, wenn das Geld richtig eingesetzt ist. Waffen beispielsweise sind nicht nötig.» Setzen sie sich was in den Kopf, so Louise, seien die Djoulais hart wie Stein. Die Partnergemeinde von Basel will ab dem Jahr 2013 Strom mit vier Windturbinen produzieren. Was das im Alltag bedeutet, sehen die Einheimischen, wenn sie in die Höhe fahren. Denn das

Die Swisscom-Telefonzentrale in Lajoux ist nicht nur mit dem jurassischen Kantonswappen verziert, sondern auch mit dem Spruch: «Blocher, du gehst uns auf die Nerven.»

Windkraftwerk auf dem Mont Crosin befindet sich in nachbarschaftlicher Nähe. 25 Millionen Franken will ein Unternehmen in Lajoux investieren, um aus Wind Strom zu erzeugen. In dieser Frage sind die Djoulais für einmal nicht einer Meinung. Einige Einheimische befürchten, die Windturbinen würden die malerische Landschaft verschandeln. In der «Banlieu» von Lajoux, im Weiler Fornet-Dessus, lebt Syl-

vère Rebetez (73). «Artiste-peintre» steht auf dem Briefkasten vor seinem Wohnhaus, wo einst die Kinder von Fornet zur Schule gingen. Rebetez verdient seinen Lebensunterhalt seit 35 Jahren mit Kunstmalen. In seinem Atelier stehen unzählige Kunstwerke herum, ein Toshiba-Plattenspieler und eine Schallplatte von Jacques Brel sowie eine leere Flasche Château Mouton Rothschild 1973. Er habe den 1er Cru Classé aus dem Bor-

«Wenn das Geld richtig eingesetzt wird, stört es mich nicht, Steuern zu bezahlen. Waffen sind nicht nötig.» Louise (59), in Lajoux geborene und aufgewachsene Fabrikarbeiterin.

deaux aus der Flasche getrunken. Doch seit zehn Jahren rührt Rebetez keinen Tropfen Alkohol an, «weil ich so besser arbeite». Er träumt davon, dass die ganze


MENSCHEN LINKE BERGLER

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«Die ganze Schweiz sollte so links denken wie Lajoux. Die Armee habe ich nie speziell gemocht.» Sylvère Rebetez (73), Künstler aus Fornet-Dessus, in seinem Atelier.

mal trop fous», sagt der Künstler. In Lajoux ist der parteilose Gemeindepräsident Francis Guerne zusammen mit dem Gemeinderat für die Polizei verantwortlich.

Wenns um Fussball geht, wird Lajoux patriotisch

Schweiz so links denkt wie die Djoulais. Die Armee habe er nie speziell gemocht. «Bei der Polizei sieht es anders aus. Sie ist nötig, denn die Menschen sind manch-

Manchmal sind die Djoulais mehr Eidgenossen, als ihnen lieb ist. So sprechen sie nicht gerne darüber, wie sie abstimmen – eine schweizerische Eigenart. Und während der Fussball-WM haben überall aufgehängte Schweizer Fahnen gezeigt, dass Lajoux eben doch Teil der Schweiz ist. «Trotz unserer politischen Haltung sind wir stolze Schweizer, die für Roger Federer und Tom Lüthi einstehen», sagt Brahier. Getreu dem Werbespruch der Gemeinde «Lajoux, le village où il fait bon vivre» nehmen es die Einheimischen am Freitagnachmittag nicht mehr so streng. Ab 16 Uhr

trifft man sich im Restaurant Chevauchée auf ein Bier oder ein Glas Walliser oder Waadtländer Weisswein, profitiert von Pizzen, die freitags nur zehn Franken kosten. Um 18 Uhr ist kein einziger der Plastikstühle mehr frei. Serviertochter Cristiana Ferreira (21), 1998 aus Porto in die Schweiz eingewandert und seit 2003 in Lajoux wohnhaft, zirkuliert um die zusammengerückten Tische und sorgt für Nachschub. Die verheiratete Frau ist eine von knapp 30 Portugiesen, die in Lajoux leben und gut integriert sind – bei einem schweizweit unterdurchschnittlichen Ausländeranteil von 5,6 Prozent. «Ich fühle mich hier in den Freibergen wie zu Hause. Die Djoulais sind sympathisch. Ich kenne fast alle», sagt Cristiana zwischen zwei Bestellungen hinter der Theke. Inzwischen sitzen Jean-René Brahier und Sylvère Rebetez an

einen Tisch, auf dem die Freitagsausgabe des «Le Quotidien Jurassien» liegt. Clovis Brahier parliert nur zwei Tische daneben mit seinen Freunden. An diesem Freitag ist die «Balade Gourmande» vom 14. August ein Thema. Zum «Schlemmer-Bummel» spazieren Jung und Alt von Ort zu Ort und degustieren Produkte aus der Region. Ein Apéro aus Lindenblüten macht den Anfang. Er wird die Einheimischen noch mehr zusammenschweissen.

Texte Reto E. Wild Bilder Keiko Saile

www.migrosmagazin.ch Welche Gemeinden und Kantone tanzen bei Abstimmungen aus der Reihe? Das Quiz.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

S SOMMERREISE ««2 für 1: Reise durch die Schweiz», ddie Sommeraktion der Migros und der SBB.

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13 x Abenteuer

Mit der Aktion «2 für 1: Reise durch die Schweiz» reisen zwei Personen zum Preis von einer. Die insgesamt 26 «2 für 1-SBB-RailAway-Kombis» beinhalten die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und ein Zusatzangebot aus der Kategorie Abenteuer, Entspannung und Panorama. Die Person mit der preiswerteren Bahnleistung und der preiswerteren Zusatzleistung bezahlt dabei nichts. Details zur Sammelaktion und genaue Infos zu den Ausflugszielen finden Sie unter www.migros.ch/ reisedurchdieschweiz

➔ Zoo Basel

ABENTEUERLAND

Eindrücke aus dem Europa-Park (ganz oben), vom Veloplausch Bodensee und aus dem Natur- und Tierpark Goldau (grosses Bild).

➔ Freilichtmuseum Ballenberg ➔ Swissminiatur Melide ➔ Natur- und Tierpark Goldau

Auge in Auge mit dem Waschbären

Abenteuer erleben und viel Spass haben: Die Migros machts möglich.

A

us dem Alltagstrott ausbrechen und ein Abenteuer erleben – davon träumen viele. Die Migros macht jetzt genau dies möglich: Im Rahmen der Aktion «2 für 1: Reise durch die Schweiz» bietet sie unter den insgesamt 26 Ausflugszielen 13 speziell für Abenteuerlustige an. Dabei kommen Erwachsene wie Kinder auf ihre Kosten – und für jeden Geschmack wird etwas geboten. Ganz Wagemutige tauchen zum Beispiel ab

unter die Erde: Im sagenumwobenen jurassischen Val de Travers kann man die Gänge der Asphaltminen von La Presta erkunden. Unter Leitung eines kundigen Führers wird offensichtlich, welchen Gefahren die damaligen Mineure ausgesetzt waren, als sie 100 Kilometer Stollen auf mehreren Etagen in den Fels schlugen. Und wen es in die Natur zieht, für den ist der Natur- und Tierpark Goldau genau die richtige Desti-

nation. Der Park im wildromantischen Bergsturzgebiet beherbergt vorwiegend europäische Tierarten. Eine besondere Attraktion ist die Gemeinschaftsanlage für Wolf und Bär. Egal, ob Asphaltmine, Tierpark oder eines der anderen insgesamt 13 Abenteuer-Ausflugsziele (siehe Box) – auf unsere Leser wartet eine geballte Ladung Spass, bei dem die Alltagssorgen garantiert verfliegen. Christoph Petermann

➔ Schloss Chillon ➔ Glasi Hergiswil ➔ Europa-Park ➔ Asphaltminen ➔ Sea Life Konstanz ➔ Papiliorama ➔ Technorama Winterthur ➔ Veloplausch Bodensee ➔ Veloplausch Murten


32 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

SOMMERREISE Teil 1: Auf der Heidi-Alp ➔ Teil 2: 1. August ➔ Teil 3: Schiffsbrunch ➔ Teil 4: Auf dem TerraSuisse-Hof ➔ Teil 5: Brätelspass

Festhütte Schweiz

Feiern, bis die Höhenfeuer brennen: Zum 1. August gehören Barbecue, Feuerwerk und Gemütlichkeit. Genau wie bei unseren drei Ferienhilfen.

N

ach fünf Stunden Zugfahrt sind Stefanie (16), Jan (20) und Gabriel (16) in Zermatt angekommen. Hier wollen sie Tante Vrony in den Ferien ihre Dienste anbieten. Wie vor einer Woche, als sie in Maienfeld Onkel

Max beim Küheeintreiben zur Seite standen (Migros-Magazin 29). Tante Vrony hat in den letzten Jahren auf 2100 Metern Höhe aus einem einfachen Bergbauernhaus das Restaurant Chez Vrony aufgebaut. Nun muss das Fest zum Na-

tionalfeiertag vorbereitet werden. Gabriel schwingt den Hammer, Jan ist für die Ballone zuständig, und Stefanie gibt den Takt an. Diesen 1. August im Wallis werden die drei nicht so schnell wieder vergessen.

Heidi Bacchilega

Optigal Grillplatte, Schweiz, Fr. 2.70 per 100 g


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Es darf gefeiert werden!

Jan (links), Gabriel und Stefanie helfen Tante Vrony, Wirtin des Restaurant Chez Vrony in Zermatt, die Terrasse festlich zu schmücken. MaxiTischbombe,

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Fahnenkette mit Schweizerkreuz, 5 m, Fr. 8.90 Ballone mit Schweizerkreuz, 20 Stück,

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Gabriel (links) und Jan tragen das Ho zusammen für Holz ei imposantes ein 1.-August-Feuer. Mit den Chips stillen sie den kleinen Hunger.

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Fr. 3.50

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Anna’s Best Monatssalat, 200 g, Fr. 3.90

Ice Tea Lemon, 1,5 l, Fr. 1.65


34 | Migros-Magazin Mig g 30, 26. Juli 2010

SOMMERREISE

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Nach der Arbeit ruhn oder schöne Sachen tun: Jan und Stefanie geniessen ein Raclette, das mit Rechaudkerzen erhitzt wird: Raclette-Rechaud, Single, Fr. 14.90, Pfeffermühle mit Keramikmahlwerk, Höhe 10 cm, Fr. 11.90, Swiss Chocolat Milchkanne, Fr. 15.90** statt Fr. 19.90

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Gabriel hat die Ehre und Verantwortung, die Raketen zu positionieren und am Abend anzuzünden.

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Ru Rund ums Matterho horn Dent Blanche, Matterhorn, Monte Rosa: Eine vergletsc scherte Ho Hochgebirgsla landschaft von atem atemberaubender Schönheit erstre erstreckt sich in den Wall Walliser Alpen. Beliebt ist die bekannte TourisUnd musregion für weiter gehts Richtung Wanderungen, Wintersport und Basel: Am Bahnhof von Hochtouren (Haute St. Niklaus wartet das Route). Einen Trio auf die Weiterfahrt besonders schönen zum Rheinhafen. Blick auf das Matterhorn hat man auf der Terrasse des Restaurant Chez Vrony ob Zermatt. Mehr Infos im Internet unter: www.schweizmobil.ch www.chezvrony.ch


36 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Ruth BaumannHölzle ist überzeugt, dass der Tod nicht das Schlimmste ist, das einem passieren kann.

Ruth Baumann-Hölzle, der Hanfbauer Bernard Rappaz hat mit seinem Hungerstreik die Entlassung aus dem Gefängnis erzwungen. Dabei riskierte er sein Leben. Hätten Sie ihn zwangsernährt oder nicht?

Bernard Rappaz hat in einer schriftlichen Verfügung festgehalten, dass er nicht zwangsernährt werden will. Diese Verfügung hat er in einem urteilsfähigen Zustand geschrieben, und zwar genau für die Situation, die eingetroffen ist. Das muss man respektieren.

Das heisst: Sie hätten ihn notfalls sterben lassen?

Ja.

Hat Bernard Rappaz das Recht, seinen eigenen Tod zu verlangen?

Er verlangte nicht seinen Tod vom Staat, sondern verzichtete auf eine lebenserhaltende Massnahme – die Ernährung. Das ist ein wichtiger Unterschied, und es gehört zur Freiheit eines selbstbestimmten Lebens, das wir in einer liberalen Gesellschaft tolerieren müssen.

Ruth Baumann-Hölzle

Die Ethikerin hat einen Doktortitel in Theologie und ist Mitbegründerin und Leiterin des Instituts Dialog Ethik in Zürich. Dieses befasst sich mit ethischen Fragen im Bereich des Gesundheitswesens. Ruth Baumann-Hölzle hat an verschiedenen interdisziplinären Forschungsprojekten des Nationalfonds mitgewirkt. Sie hat in Zürich und Genf Theologie studiert und später an der Harvard Divinity School in Cambridge (Massachusetts) geforscht. Für ihre Dissertation wurde sie 1991 mit dem Hauptpreis des Stehr-Boldt-Fonds der Universität Zürich ausgezeichnet. Seit 1998 ist sie Mitglied der kantonalen Ethikkommission Zürich und seit 2001 Mitglied der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin. Ruth Baumann-Hölzle ist Autorin verschiedener Bücher sowie der Patientenverfügung von Dialog Ethik.


INTERVIEW RUTH BAUMANN-HÖLZLE

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«Der moderne Mensch will alles unter Kontrolle haben — auch seinen eigenen Tod » Der Bundesrat will die organisierte Sterbehilfe in der Schweiz einschränken. Ist das staatliche Willkür gegenüber dem freien Willen der Bürger oder Schutz der Schwachen? Die bekannteste Ethikerin der Schweiz, Ruth BaumannHölzle, über die Gratwanderung der Sterbehilfe in der modernen Gesellschaft.

Haben wir auch einen Anspruch auf Beihilfe zum Suizid?

Nein, das hat das Bundesgericht ausdrücklich abgelehnt. Beihilfe zum Suizid kann niemand verlangen. Umgekehrt gilt es vor Gesetz aber als Körperverletzung, wenn der Staat gegen den Willen eines urteilsfähigen Menschen zwangsernährt. Hätten die Ärzte im Berner Inselspital somit illegal gehandelt, wenn Sie den Walliser zwangsernährt hätten?

Ich kenne die Argumentation der Berner Ärzte zu wenig, aber es wäre auf jeden Fall hoch problematisch geworden. Ich vermute, dass sie sich darauf berufen hätten, dass der Staat gegenüber Häftlingen eine erhöhte Fürsorgepflicht habe, weil deren Urteilsfähigkeit eingeschränkt sein könnte. Darum nimmt man Gefangenen ja auch alle Gegenstände wie Gurte oder Schuhbändel weg, mit denen man Suizid begehen könnte. Zwangsernährung ist allerdings eine andere Handlung.

Bernard Rappaz setzte seinen Tod wie eine Waffe ein. Wie beurteilen Sie dies aus ethischer Sicht?

Er selbst bezeichnet sich nicht als Märtyrer. Allerdings: Was soll er sonst sein? Der Märtyrertod hat eine lange Tradition. Der Märtyrertod wird oft mythisch verklärt und als Heldentat gepriesen.

Der Märtyrertod darf nur im Kontext eines Unrechtsstaats als Waffe eingesetzt werden. Ein demokra-

tisch legitimierter Rechtsstaat darf sich davon nicht beeindrucken lassen. Der Tod ist Bestandteil Ihres Berufslebens. Wie ist Ihr privates Verhältnis zum Tod?

Die Frage lässt sich so allgemein nicht beantworten. Kinder haben ein anderes Verhältnis zum Tod als Greise oder Angehörige verschiedener Religionen. Für mich persönlich ist der Tod Ende und Anfang zugleich, nicht Punkt, sondern Doppelpunkt.


38 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Haben Sie Angst vor dem Tod?

Bis zu einem gewissen Grad sicher. Beim Bergsteigen beispielsweise fürchte ich mich davor, zu Tode zu stürzen. Ich liebe mein Leben. Aber ich finde auch: Der Tod ist nicht das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann. Immer mehr Menschen wünschen sich den Tod. In der Schweiz gibt es mittlerweile jährlich rund 400 begleitete Suizide. Wie erklären Sie das?

Suizide hat es immer gegeben. Die Schweiz hat eine sehr hohe Suizidrate. Gerade unter Jugendlichen ist es die häufigste Art und Weise zu sterben. Die Schweiz erlaubt gesetzlich seit Langem den begleiteten Suizid als Freundschaftsdienst aus innerer Not. Mit der organisierten Suizidbeihilfe ist etwas Neues ins Spiel gekommen, das im ursprünglichen Gesetz nicht vorgesehen war. Was meinen Sie damit?

Sterbehilfe ist nicht das Gleiche wie Suizidbeihilfe. Den Menschen beim Sterben zu helfen, ist eine ursprüngliche Pflicht der Medizin und von uns allen. Hilfe zum Sterben hingegen ist etwas ganz anderes. In den traditionell-katholischen Gesellschaften wurde der Selbstmord als Sünde betrachtet. Gilt das auch noch für die moderne Gesellschaft?

Heute spricht man nicht mehr von Selbstmord, sondern von Selbsttötung. Das zeigt, dass sich die Wahrnehmung verschoben hat. Es geht um die Frage: Was für ein Verhältnis hat der Mensch zu seinem eigenen Leben? Heute wird das autonome Abwehrrecht gegenüber lebenserhaltenden Massnahmen des Einzelnen höher gewichtet als die Pflicht zur Lebenserhaltung. Trotzdem hat der Mensch kein Anspruchsrecht auf Beihilfe zum Suizid. Das hat das Bundesgericht zweimal bestätigt. Vom Selbstmord als Sünde zur Selbsttötung als Anrecht. Übertreiben wir jetzt?

Es bleibt eine Gratwanderung: Auf der einen Seite ist es ein Freiheits-

anspruch, das eigene Leben auch schädigen zu können, im Extremfall bis zum Tod. Auf der anderen Seite hat der Staat die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass die Menschen nicht zu Schaden kommen. Deshalb müssen wir uns letztlich fragen: Wie weit wollen wir Tötung im sozialen Kontext zulassen?

Sterbehilfe auf dem Prüfstand

Der Bundesrat will die organisierte Suizidhilfe ausdrücklich regeln. Er schlägt zwei Varianten zur Änderung des Strafrechts vor: Festlegung von klaren Sorgfaltspflichten im Strafrecht für Mitarbeitende von Suizidhilfeorganisationen (es dürften nur noch Menschen in den Suizid begleitet werden, bei denen der Tod unmittelbar bevorsteht) oder aber die organisierte Suizidhilfe zu verbieten. In der Vernehmlassung, die bis zum 1. März dauerte, stiessen beide Varianten auf grosse Kritik, ein Verbot wurde klar abgelehnt. Der Bundesrat wird sich nach den Sommerferien mit den Vernehmlassungsergebnissen befassen.

Sterbetourismus

Die Suizidhilfe ist auch im Kanton Zürich ein Thema. Der Kantonsrat hat im Januar die Initiative «Nein zum Sterbetourismus im Kanton Zürich» gutgeheissen, die verlangt, dass Sterbehilfe nur bei Personen möglich sein soll, die seit mindestens einem Jahr im Kanton Zürich leben. Gegen den Entscheid wurde vor Bundesgericht Beschwerde eingereicht, weil die Initiative nach verbreiteter Ansicht gegen übergeordnetes Recht verstösst. Das Urteil steht noch aus.

Jemand weiss, dass er bald zum Pflegefall wird und sagt: Ich will auf keinen Fall meinen Mitmenschen zur Last fallen. Wenn man mir beim Suizid nicht beisteht, springe ich vor den Zug. Was antworten Sie ihm?

Wir müssen uns zunächst fragen: Wie kommt dieser Wille zum Suizid zustande? Wie weit wurde er von der Gesellschaft beeinflusst? Was hat die Gesellschaft damit zu tun?

Abhängigkeit wird immer mehr zum Schimpfwort. Der moderne Mensch sieht sich als unabhängiges Individuum, das alles unter Kontrolle hat, alles organisiert – auch seinen eigenen Tod. Der Wunsch nach Suizid wird stark von solchen Bildern geprägt. Zudem ist es auch entscheidend, was Menschen in solchen Situationen an Unterstützung erhalten. Wer sich von der Gesellschaft getragen fühlt, ist weniger suizidgefährdet. Es gibt aber immer wieder Fälle von Menschen, die ein erfülltes Leben geführt haben und sich getragen fühlen und trotzdem sagen: Ich will nicht mehr.

Dass es den Bilanzsuizid gibt, bestreite ich nicht. Man geht von etwa zwei Prozent bei allen Suizidfällen aus. Doch das ändert nichts daran, dass unsere Gesellschaft Mühe hat, mit Abhängigkeit umzugehen.

Heisst dies, dass ein starker Mensch, der Suizid begeht, Schwächere unter Druck setzt, es ihm nachzumachen?

Ja, er sendet ein Signal aus. Der gesellschaftliche Druck, nicht abhängig sein zu dürfen, nimmt zu.

Mit anderen Worten: Der Leistungsstress ist inzwischen so gross, dass gefälligst zu sterben hat, wer nicht mehr mithalten kann?

Das ist die Gefahr. Deshalb müssen wir den Grundanspruch auf Pflege unter allen Umständen verteidigen und den Menschen das Vertrauen geben, dass sie abhängig sein dürfen. Und – als Menschen sind wir immer mehr oder weniger abhängig. Zudem bin ich skeptisch, ob Starke so stark sind.

Was meinen Sie konkret?

Der Wunsch zu sterben, ist meist zwiespältig. Das erlebe ich bei meiner Arbeit in den Spitälern immer wieder. Es kommt selten vor, dass jemand unmissverständlich und bei klarem Verstand sagt: Jetzt reichts, ich will sterben. Meist ist es ein Hin und Her. Sterben ist oft nicht einfach. Das Bild vom bestens organisierten Tod, wo man nochmals ein gutes Glas Roten trinkt, bevor man zum Becher greift, trifft selten zu. Wie sieht denn die Wirklichkeit aus?

Oft ist es ein enormes Ringen. Und es geht nicht nur um reibungslose Sterbehilfe. Es geht auch darum: Wie lange wenden wir lebenserhaltende Methoden an? Wer fällt den Entscheid, sie abzusetzen oder zu unterlassen? Schliesslich muss sich die Gesellschaft auch fragen:


INTERVIEW RUTH BAUMANN-HÖLZLE Theologin Ruth Baumann-Hölzle hätte den Walliser Rappaz sterben lassen.

«Der Märtyrertod darf nur im Kontext eines Unrechtsstaats als Waffe eingesetzt werden. Ein Rechtsstaat darf sich nicht beeindrucken lassen.» Nämlich?

Tod und Tötung sind nicht das Gleiche. Es ist ein grosser Unterschied, ob man den Tod zulässt oder aktiv herbeiführt. Man kann Entscheidungen am Lebensende nicht einfach auf die Ärzte und die Pflegenden abschieben. Heute sollte jeder verantwortungsvolle Bürger beim Spitaleintritt entscheiden, ob er im Zweifelsfall reanimiert werden will oder ob er seine Organe zur Transplantation zur Verfügung stellen will. Diese Diskussionen müssten genauso geführt werden wie die Debatte rund um die organisierte Suizidbeihilfe. Nur wenige stellen sich diesen Fragen und haben eine Patientenverfügung.

schung darauf konzentrieren, die Lebensspanne weiter zu verlängern? Oder investieren wir in die Lebensqualität? Der Bundesrat will nun die begleitete Sterbehilfe in der Schweiz stark einschränken. Unterstützen Sie das?

Für mich ist die Transparenz das A und O, und ich würde organisierte Suizidbeihilfe nur von Organisationen erlauben, die ohne finanzielle Zuwendungen, also auch ohne Spenden, Legate und Mitgliedschaften, tätig sind.

Wir haben in der modernen Gesellschaft nicht nur den zunehmenden Wunsch nach Sterbehilfe, sondern auch nach einem längeren Leben, ja sogar nach einem ewigen Leben. Hängen diese beiden Dinge zusammen?

Wie erleben Sie Menschen, die handicapiert sind und sterben möchten?

Hier gibt es viele falsche Vorurteile. Viele gesunde Menschen sagen, sie könnten nie im Rollstuhl leben. Aber wenn sie dann tatsächlich gezwungen werden, sieht es ganz anders aus. Sehr viele Studien zeigen, dass Menschen mit einem Handicap sich selber eine viel höhere Lebensqualität zuschreiben, als dies ihre Umwelt tut. Sie haben vom Druck gesprochen, den Sterbewillige auf andere ausüben. Können Sie das konkret beobachten?

Wenn jemand für sich aus Kostengründen Suizid einfordert, setzt er ein Zeichen für andere. Aber ich wollte etwas anderes sagen.

Für mich sind das zwei Seiten der gleichen Medaille. Beide Male geht es um die Illusion, absolut über das Leben verfügen zu können. Dazu gehört auch die Zunahme der Schönheitschirurgie. Die Welt wird nicht mehr als Schöpfung Gottes, sondern als vom Menschen gestaltbares Material wahrgenommen. Ökonomisch gesehen stellt sich die Frage: Wie lange können wir uns eine immer älter werdende Gesellschaft noch leisten?

Die Mittel sind begrenzt, der Bedarf ist unbegrenzt. Deshalb ist es letztlich eine Frage der gerechten Verteilung begrenzter Mittel. Heisst dies konkret, dass wir irgendwann beschliessen müssen: Älter als sagen wir 120 darf keiner werden?

Das hängt davon ab, wo wir investieren wollen. Soll sich die For-

Was heisst für Sie menschenwürdig sterben?

Dass ich weder übertherapiert noch unterversorgt sterbe und dass ich auf diesem Weg begleitet werde, sofern ich dies will. Dies setzt Respekt gegenüber der Menschenwürde voraus. In einer Gesellschaft, in der die Menschen gut leben und lebendig sein können, können sie auch besser sterben. Interview Philipp Löpfe Bilder Reto Schlatter (2)

Nach über hundert Tagen Hungerstreik: Hanfbauer Rappaz darf in Hausarrest.

Bild Keystone

Was wollen wir von der modernen Medizin und was nicht?

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Vom Hungerstreik zum Hausarrest

Bernard Rappaz hat über 100 Tage mit Hungerstreik gegen seine Verurteilung zu sechs Jahren Gefängnis protestiert. Nun wird der Walliser unter strengen Auflagen aus dem Berner Inselspital in Hausarrest entlassen. Der Hungerstreik und die Frage der Zwangsernährung führten zu heftigen ethischen und rechtlichen Diskussionen. Sollte Rappaz gegen seinen Willen zwangsernährt werden? Lässt sich mit Hungern die Justiz austricksen?

www.migrosmagazin.ch WAS MEINEN SIE?

Hätten Sie Bernard Rappaz zwangsernährt, oder hätten Sie ihn sterben lassen?


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Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche! Diesen Spruch des kubanischen Revolutionsführers Che Guevara scheinen sich die Autobauer von Dacia auf die Fahnen geschrieben zu haben. Schliesslich gelingt es dem Konzern schon seit 2004, den Markt mit grosszügigen Modellen zu erschwinglichen Preisen zu revolutionieren. Mittlerweile hat Dacia über eine Million Autos verkauft und verzeichnet als einzige Marke im fünften aufeinanderfolgenden Jahr ein zweistelliges Wachstum.

«Die Revolution geht weiter.»

Und die Erfolgsstory geht weiter: Mit dem Dacia Duster 4x4 steht jetzt erstmals ein Allradler zur Verfügung. Getreu den Werten der Marke bietet das sechste Dacia Modell ein exzellentes Preis-Raumangebotsverhältnis, niedrige Betriebskosten, hohe Sicherheit und erprobte Zuverlässigkeit. So spielt der Dacia in typischer Manier den Unruhestifter.

4 4

Allrad für alle, ab Fr. 19 900.– REVOLUTIONÄR GÜNSTIG: DER DACIA DUSTER Mit einem Anschaffungspreis von nur Fr. 19 900.– ist der Dacia Duster 4x4 konkurrenzlos günstig. Und auch im Betrieb ist der Duster ein sparsames Fahrzeug. Dies liegt zum einen an seinem niedrigen Verbrauch: Lediglich 5,6 Liter Kraftstoff benötigt die Diesel-Variante pro 100 Kilometer. Zum anderen wurden die Wartungsintervalle deutlich gesenkt – und damit die Kosten. AUSSEN KOMPAKT UND INNEN GERÄUMIG Der Dacia Duster kombiniert modernes Allrad-Design mit einem ausgezeichneten Platzangebot für die Passagiere und das Reisegepäck. Der Kofferraum des

Duster bietet eine Ladekapazität von bis zu 1604 Litern. Und mit einer Gesamtlänge von 4,31 Meter und 2,00 Meter Breite (mit Aussenspiegeln) kommt der Kletterkünstler im Gelände und im dichten Stadtverkehr gleichermassen gut zurecht. Der Dacia Duster verfügt eben über Innen- und Aussenmasse der oberen Kompaktklasse zu Preisen des Kleinwagensegments – und das ist tatsächlich revolutionär! ROBUST UND FUNKTIONAL Wie alle Fahrzeuge der Marke zeichnet sich der Dacia Duster durch besondere Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern macht den Duster 4x4 darüber hinaus fit für den Einsatz abseits asphaltierter Pfade.

Als Besonderheit verfügt der Duster 4x4 zusätzlich über ein neues 6-Gang-Schaltgetriebe mit sehr kurz übersetztem ersten Gang für das Anfahren am Berg. ZUVERLÄSSIG UND WIRTSCHAFTLICH Zwei Motorisierungen stehen für den Dacia Duster 4x4 zur Wahl: Ein 1,6Liter-Benziner und ein drehmomentstarker 1,5-Liter-Diesel. Bei den Vierzylindern handelt es sich um millionenfach bewährte Konstruktionen von Renault, die den typischen Dacia Kriterien im Hinblick auf Kosten, Robustheit und pflegeleichte Wartung entsprechen. DREI JAHRE NEUWAGEN GARANTIE Dass die Renault Tochter von der Qualität ihrer Fahrzeuge überzeugt ist, belegt die Garantie von 3 Jahren oder 100 000 Kilometern, die Dacia auf alle Neuwagen gewährt. Hinzu kommen eine zweijährige Lackgarantie und eine sechsjährige Garantie gegen Durchrostung der Karosserie. Noch mehr über den revolutionär günstigen Dacia Duster erfahren Sie am Telefon unter 0800 000 220 oder ganz einfach im Internet: www.dacia.ch.

Duster 4x4 Lauréate dCi 110 DPF, 1 461 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 5,6 l/100 km, CO 2 -Emissionen 145 g/km, Energieeffizienz-Kategorie B, Fr. 27 700.–; Duster 4x4 1.6 105, 5-türig, Fr. 19 900.–. Garantie: 36 Mt./ 100 000 km (was zuerst eintritt).


DER HAUSMANN

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Endlich ausspann… Hans weckt mich früh. Sehr früh,

wenn man bedenkt, dass dies der erste FerienBänz Friedli über den tag ist. Ich habe ersten Ferientag. erst mein linkes Auge offen (das rechte braucht stets ein bisschen länger) und höre mit einem Ohr (auf dem anderen liege ich noch) seine Worte: «Heut misten wir aus.» Hoppla. Wie oft versuchte ich ihn in den letzten Monaten zu ermuntern, sich von einigen der Autos und Flugzeuge zu trennen, die er an jedem freien Nachmittag aus Sagex, Holz und Karton fertigt? Sein Zimmer war komplett verstellt. Aber, nein. Keine Zeit, keine Lust, und überhaupt: «Das bruchen-i de no!» Eine selbst gebaute Märmelibahn, eine Putzma-

schine (fast funktionstüchtig) und U-Boote sonder Zahl standen herum, dazu ein detailgetreues Modell des Steamboat «Natchez», eines Dampfers, auf dem Hansli als ganz kleiner Bub mal selber durch New Orleans tuckerte. Nie würde ich dieses Bijou wegwerfen. Aber wenns wirklich nicht mehr anders ging, schmuggelte ich einige der weniger gelungenen Basteleien in den Keller, lagerte sie dort zwischen – und fragte er nicht mehr danach, brachte ich sie ein paar Donnerstage später zum Entsorgungstram. Worauf er prompt am Freitag fragte: «Wo ist mein Kiestransporter?» (Das hatten wir

schon, «Friedli’s Law».) Und nun will er selber ausmisten! An diesem wunderschönen Sommertag, an dem man endlich mal das süsse Nichtstun pflegen könnte, «hääängen», wie seine Schwester es nennt. Der Bub ist nicht zu bremsen. Kehricht – Keller

– Altkarton, teilt er ein. Während ich noch rasiere, hat er schon einen Stapel Bilderbücher bereitgestellt, den er gefälligst nicht mehr in seinem Zimmer haben will. «Babyzeugs.» Eine Keramik-Vespamustert er aus, das Feuerwehrauto, das wir mal an einem Regensonntag zusammenklebten, den goldenen Papiermachee-Helm und Plastikfigürchen zuhauf. «Spinnsch?», ruft Anna Luna, als er auch den kleinen Heffalump entsorgen will. Ich rette das hellviolette Elefäntchen und stelle es auf meinen Schreibtisch. Schweren Herzens trage ich den «Schellenursli»,

die Duplo-Eisenbahn und 43 Plüschtiere, die er in den Mottenschrank verbannt hat, in den Keller. Mich seinen Anweisungen zu widersetzen, hiesse, meinem Ziel zuwiderzuhandeln: dem Ziel einer einigermassen begehbaren Wohnung. Irgendwann freilich erlahmt Hanslis Elan, und er widmet sich einem – Ausmistungsaktion sei Dank! –

wiedergefundenen Meccano-Baukasten. Dummerweise just in dem Augenblick, da Flur und Zimmer komplett übersät sind mit allem, was wir aus Schränken, Regalen und Kisten gerissen haben. Und wer sortiert es aus, räumt wieder ein? Der Vati. Dabei fällt mir auf, wie rasch die Kinder vom KleinenEisbär- ins Piraten-, vom Planeten- ins Solar-Experimentierkasten-Alter kommen, vom «Gregs Tagebuch»- ins Harry-Potter-

«Wir Eltern sind das Servicepersonal.» Alter, in dem jüngst auch Hansli angelangt ist, momentane Lektüre: Band drei. Stunden später, die Kinder tollen längst

draussen im Garten, setze ich noch immer Hans’ Tagesziel um: «Heut misten wir aus.» Wir Eltern, denke ich bei mir, haben nie Ferien, wir sind das Servicepersonal, allzeit abrufbar wie die Bediensteten in einem noblen Hotel. Da stosse ich auf einen Stapel handgeschriebener Zettel; offenbar haben die Kinder mal Hotel gespielt: «Name: … Adresse: … Telefon: … E-Mail: …» Und darunter: «Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt im Hotel Friedli.»

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42 | Migros-Magazin 00, 00. Monat 2010

Oranges Herzklopfen

Eine repräsentative Umfrage des grössten Marktforschungsinstituts zeigt: Kein anderes Unternehmen ist bei der Schweizer Bevölkerung so angesehen wie die Migros.

D

ieses kostbare Gut kann sich keine Firma kaufen. Gemeint ist ein guter Ruf bei der Bevölkerung. Eine repräsentative Umfrage zeigt erneut: Unter den 50 führenden Schweizer Firmen geniesst die Migros die höchste Reputation. Die Menschen in der Schweiz halten die Detailhändlerin schlicht für das beste Unternehmen.

Die Migros ist in der Schweiz tief verwurzelt

Jährlich führt GfK Switzerland, das grösste Schweizer Marktforschungsinstitut, die Untersuchung «GfK BusinessReflector» durch. 3400 Menschen aus verschiedenen Regionen, Einkommens- und Altersgruppen werden dabei detailliert befragt. «Stets belegte die Migros in der Gunst der Bevölkerung einen der vorderen Plätze», erklärt Matthias Vonwil, Leiter der Stu-

TOP TEN: SCHWEIZER UNTERNEHMEN MIT DEM BESTEN RUF 1. Migros-Genossenschafts-Bund 2. Swatch Group 3. Lindt & Sprüngli 4. Raiffeisenbank 5. Synthes 6. Nestlé 7. Coop 8. Kantonalbanken 9. Schindler Aufzüge 10. Rolex die. «Letztes Jahr kam die Detailhändlerin auf Platz drei; diesmal steht sie erstmals an der Spitze der Rangliste.» Den Erfolg erklärt sich der Experte unter anderem mit den Folgen der weltweiten Finanz-

krise. «Viele Menschen begegnen internationalen Spekulationen mit grossen Vorbehalten», meint Vonwil. «Die starke nationale und regionale Verankerung der Migros schafft dagegen Vertrauen.» Der gute Ruf eines Unternehmens lässt sich jedoch nicht nur mit kurzfristigen Zeitströmungen erklären. «Es geht darum, ob eine Firma als erfolgreich und kompetent wahrgenommen wird», erläutert der Marktforscher. «Andererseits spielen emotionale Faktoren eine wichtige Rolle: Wird ein Unternehmen als sympathisch und unverwechselbar eingeschätzt?»

Starkes soziales und ökologisches Engagement

Hier hat die Migros sozusagen einen historischen Heimvorteil: Die Detailhändlerin und ihr idealistischer Gründer, Gottlieb Duttweiler, haben die jüngere Schwei-

zer Geschichte mitgeprägt. Das Unternehmen ist mit seinen vielen Dienstleistungen im Schweizer Alltag allgegenwärtig. Viele Menschen erinnern sich noch genau an die Migros-Filiale, in der sie als Kind mit den Eltern einkaufen gingen. So wird das orange M zu einem Teil von persönlichen Lebensgeschichten. «Die Reputation eines Unternehmens beruht zudem auf seinem ökologischen und sozialen Engagement», ergänzt Vonwil. Auch in dieser Hinsicht glänzt die Migros: Sie leistet sich die einmalige Institution des Kulturprozents, und sie setzt auf Erzeugnisse, die im Einklang mit der Natur produziert wurden. «Mit Swissness und einer stolzen Vergangenheit ist es noch nicht getan», fasst Vonwil zusammen. «Ein guter Ruf muss immer wieder neu verdient werden.» Michael West

«Der gute Ruf lebt von der guten Tat»

In Konsumentenbefragungen und Marktstudien erreicht die Migros auffallend regelmässig einen Spitzenplatz. Das ist kein Zufall, sagt Wirtschaftssoziologe Mario Schranz von der Universität Zürich.

I

m Mai dieses Jahres wählten die Leser des Magazins «Reader’s Digest» die Migros zur Nummer eins im Umweltschutz, im Juni wurde sie in einer umfassenden Markenstudie zur stärksten Marke der Schweiz gekürt, und nun steht die Migros erstmals auf dem Spitzenplatz unter den 50 führenden Schweizer Unternehmen. Oder mit anderen Worten: Die Schweizerinnen und Schweizer anerkennen die Migros als bestes Schweizer Unternehmen. Was es mit der auffallenden Häufigkeit von Aus-

zeichnungen auf sich hat, erklärt Mario Schranz, Mitglied des Leitungsgremiums im Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich.

schätzung. Das trifft auf die Migros zu, aber auch auf den kürzlich verstorbenen Nicolas Hayek und seine Swatch Group mit ihrem starken Bekenntnis zur Schweiz.

Mario Schranz, wie erklären Sie sich diese Topresultate?

Und internationale Unternehmen?

In Zeiten grosser Verunsicherung wie heute stellen wir fest, dass sich Menschen auf das Überschaubare zurückziehen. Unternehmen, die eine starke Verbindung zur Schweiz besitzen und regional gut verankert sind, gewinnen an Wert-

Weltweit tätige Grossunternehmen, die in der Boomphase der Globalisierung stets bemüht waren, ihre schweizerische Herkunft zu verbergen, haben heute mit Akzeptanzproblemen in der Bevölkerung zu kämpfen.

Die Migros hingegen findet sich seit Jahren in den Top Ten bei Umfragen und Studien. Und selbst dort legt sie weiter zu. Was macht die Migros so viel besser als andere Unternehmen?

Mit ihrer Struktur der Genossenschaften und dem noch immer lebendigen Geist ihres Gründervaters Gottlieb Duttweiler verkörpert die Migros wie kaum ein anderes Unternehmen schweizerische Werte: Sozialer Ausgleich, Machtteilung und Bescheidenheit


NEUES AUS DER MIGROS

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Regelmässig ausgezeichnet

2009 und 2010 hat die Migros bei wichtigen Studien und Umfragen immer wieder einen Spitzenplatz belegt. Einige Beispiele. DER BESTE RUF

Für die Schweizer Bevölkerung ist die Migros 2010 das Unternehmen mit der höchsten Reputation. Das beweist die repräsentative Online-Umfrage «GfK BusinessReflector», die jährlich von GfK Switzerland, dem grössten Marktforschungsinstitut des Landes, durchgeführt wird.

DIE STÄRKSTE MARKE

Die Migros ist 2010 auch Siegerin beim «Brand Asset Valuator», einer jährlichen, repräsentativen Konsumentenbefragung durch die internationale Werbeagentur Young & Rubicam Gruppe. Die Migros ist in der Schweiz die stärkste Marke.

NUMMER EINS IM UMWELTSCHUTZ

Der «Reader’s Digest», die weltweit meistgelesene Zeitschrift, ermittelt regelmässig in ganz Europa die vertrauenswürdigsten Marken. 32 000 Leser in 16 europäischen Ländern beteiligten sich an der Umfrage. In der Schweiz kam die Migros 2010 in Sachen Umweltschutz auf das Siegerpodest. Auch in den Kategorien Waschmittel, Haushaltsreiniger, Milchprodukte und Treibstoffe/ Benzin gabs Gold für die Migros.

VERANTWORTUNGSVOLLSTE DETAILHÄNDLERIN

2009 gewann die Migros in Barcelona sogar einen Siegertitel, der für die ganze Welt gilt: Der internationale Detailhandelskongress, der World Retail Congress, wählte das Schweizer Unternehmen zur verantwortungsvollsten Detailhändlerin der Welt. Starker Ruf: In der Gunst der Schweizer Bevölkerung ist die Migros nicht zu schlagen.

zählen dazu. Die Migros gibt kaum einen Anlass, sie nicht zu mögen. Wobei sich auch die Migros in einem immer härteren wirtschaftlichen Umfeld behaupten muss.

Natürlich gibt es Kritik, Konflikte und Unstimmigkeiten, wie bei-

«Unternehmen mit starker Schweizer Bindung werden mehr geschätzt.»

spielsweise die Kontroverse um zu hohe Lebensmittelpreise auf der Hochpreisinsel Schweiz zeigt. Trotzdem ist es der Migros bis heute gut gelungen, das positive Bild des Unternehmens zu wahren. Dazu hat natürlich auch die in der Öffentlichkeit immer wieder als unsozial gebrandmarkte ausländische Konkurrenz beigetragen, die seit einigen Jahren im Schweizer Detailhandelsmarkt mitmischt. Während vor einigen Jahren die Gewinn- und Umsatzzahlen alles waren, zählen heute die «weichen» Werte, etwa der Ruf eines Unternehmens, stärker. Können Sie das bestätigen?

Wir stellen in der Tat einen grundlegenden Wertewandel fest. Im Umfeld der Finanzmarktkrise er-

lebten wir eine verstärkte Kritik am kurzfristigen und risikoreichen Gewinnstreben insbesondere der Grossbanken. Trotzdem wird erst die Zukunft zeigen, ob die kritische Einstellung zu kurzfristigen Gewinnen andauern oder ob die Verlockung des schnellen Geldes nicht doch wieder stärker wirken wird. Was raten Sie einem Unternehmen, das sich in Umfragen auf tieferem Niveau bewegt und einen Spitzenplatz ergattern will?

Kommunikation allein genügt sicher nicht, denn der gute Ruf lebt langfristig nur von der guten Tat. Es geht um ein Anpassen des unternehmerischen Handelns an veränderte gesellschaftliche Erwartungen.

Und was benötigt ein Unternehmen, um die einmal zugestandene Spitzenposition auch längerfristig zu behalten?

Glaubwürdigkeit. Es braucht eine Substanz hinter dem positiven Image, das in der Öffentlichkeit gelebt wird. Die Medien tendieren dazu, vor allem bei jenen Unternehmen ganz genau hinzuschauen, die sich besonders mustergültig geben. Wie bewerten Sie ganz generell die Bedeutung von Konsumentenumfragen und Marktstudien?

Solche Studien werden weiter an Bedeutung gewinnen und zu Konkurrenzvorteilen für Unternehmen führen – insbesondere in gesättigten Märkten. Interview Daniel Sidler


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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as hölzerne Ding ist mannsgross, zwölf Kilo schwer und etwa so teuer wie ein neues Mittelklasseauto. Die Rede ist von Thierry Roggens Kontrabass, einem Instrument mit gut gereiftem Klang. Gebaut wurde es nämlich vor 150 Jahren in Böhmen. «Leider ist ein guter Kontrabass sehr teuer», meint der junge Berner. «Unter 30 000 Franken bekommt man kein konzerttaugliches Instrument.» Nur dank der Unterstützung seiner Eltern konnte sich der 22-Jährige sein musikalisches Werkzeug überhaupt leisten. Roggen, der an der Hochschule für Musik im süddeutschen Freiburg das Solistendiplom anstrebt, muss zudem stolze Studiengebühren zahlen. Zum Glück wird das vielversprechende Jungtalent vom Migros-Kulturprozent über zwei Jahre mit monatlich 1200 Franken unterstützt. «Sonst könnte ich die kostspielige Ausbildung gar nicht abschliessen», erklärt Roggen. Die Beiträge erhält er, weil er 2009 und 2010 beim Instrumentalmusikwettbewerb des MigrosKulturprozents gewonnen hat. Der Kontrabassist ist auch einer der Solisten bei der Konzertreihe Migros-Kulturprozent-Classics, die ab September wieder stattfindet (siehe Box). Sie verhilft Schweizer Nachwuchstalenten zu glanzvollen Momenten. Als Stars des Abends treten sie gemeinsam mit Weltklasseorchestern vor grossem Publikum auf. «Ein solches Förderprogramm ist einmalig», findet Roggen. «Meine deutschen Mitstudenten staunen darüber.»

Junger Künstler, altes Instrument: Thierry Roggens kostbarer Kontrabass wurde vor 150 Jahren in Böhmen gebaut.

Karriere mit dem Kontrabass

Schon als zweijähriger Bub wagte sich Thierry Roggen ans grösste Saiteninstrument. Dank dem MigrosKulturprozent wird der Berner nun zum Klassikstar.

Als Bub vom Saitenklang verzaubert

Roggen wird gemeinsam mit dem Orchestre National de Belgique auf der Bühne stehen. Und der Zürcher Komponist Rolf Urs Ringger schreibt extra für ihn ein Werk. Für den Kontrabassisten ist das eine Ehre und der Lohn dafür, dass er sich seit seiner frühen Kindheit für das riesige Saiteninstrument begeistert. Denn schon als zweijähriger Bub sah Roggen bei einem Konzert einen Kontrabass und war völlig fasziniert. «Vielleicht war es der warme, weiche Klang oder auch die schiere Grösse des Inst-

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ruments», sagt Roggen. «Jedenfalls wollte ich es unbedingt spielen lernen.» Weil er dafür aber schlicht noch zu klein war, liessen die Eltern ein kleines Cello mit Basssaiten bespannen. Zwar gab es während der Pubertät Momente, in denen er nichts mehr von Notenblättern wissen wollte. Aber danach wendete er sich mit noch mehr Hin-

Kl kk Klassikkonzerte auf Topniveau Von September 2010 bis Mai 2011 dauert die nächste Saison der Konzertreihe Migros-Kulturprozent-Classics. Insgesamt 27 Konzerte sind geplant. Die Stationen sind Basel, Bern, Genf, Lugano, Luzern, St. Gallen, Visp und Zürich. Das Kulturprozent setzt auf internationale Orchester und Topsolisten in Kombination mit herausragenden Schweizer Talenten wie Thierry Roggen. Infos, Abonnemente und Konzertkarten unter: www. migros-kulturprozent-classics.ch

gabe der Klassik zu. «Das lag wohl daran, dass mich meine Eltern nie zum Üben zwangen, dass es immer meine freie Entscheidung war.» Heute ist Roggen mit 182 Zentimetern längst gross genug für seinen Kontrabass. Und dank Talent und Förderung kommt er auch auf der Bühne gross raus. Text Michael West Bild Basile Bornand


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46 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Hoffnung für Der weltweite Bedarf an Soja gefährdet den Regenwald. Dagegen wehrt sich die Migros mit der Gründung eines Netzwerks.

D

er Regenwald in Brasilien, Argentinien und Paraguay ay war einmal ein Lebensraum mit einer enormen Artenvielfalt. Doch innerhalb der letzten 40 Jahre wurden 97 Prozent abgeholzt, um landwirtschaftlichen Nutzflächen Platz zu machen. Ein ähnliches Los bedroht nun auch den brasilianischen Cerrado. «Heute sind von dieser artenreichsten Savanne der Welt nur noch rund 20 Prozent im ursprünglichen Zustand», erklärt Jennifer Zimmermann, Projektleiterin Konsum und Wirtschaft beim WWF. Der Grund dafür ist nicht zuletzt der verstärkte Sojaanbau. Soja ist zentraler Rohstoff zur Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere wie Schweine, Rinder und Hühner. Der steigende Fleischkonsum hat die Sojaproduktion in den letzten 20 Jahren auf mehr als 230 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppelt. Bis 2020 wird die Nachfrage um 60 Prozent auf 300 Millionen Tonnen ansteigen – die Belastung des Regenwalds in Südamerika wird grösser. Höchste Zeit also, Gegensteuer zu geben. Genau das machen nun die Migros und der WWF. Zusammen mit Coop, IP Suisse, dem Schweizer Bauernverband und diversen Verbänden und Unternehmen, die in der Vermarktung von Soja eine Schlüsselrolle spielen, haben sie ein Netzwerk gegründet. Dieses will möglichst nur noch Soja verwenden, die aus verantwortungsvollem Anbau stammt. Heute importiert die Schweiz jährlich rund 250 000 Tonnen Sojaprodukte. Davon stammen be-

«Endlich wird international mehr nachhaltige Soja produziert.» Johann Züblin, Migros.


NEUES AUS DER MIGROS

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PREISBAROMETER

den Urwald

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Soja ist weltweit ein begehrter Rohstoff.

reits 50 Prozent aus nachhaltiger Produktion. Urs Schneider, der als Stellvertretender Direktor des Bauernverbandes an der Gründung des neuen Netzwerkes beteiligt ist, meint dazu: «Ziel ist es, den Anteil nachhaltig produzierter Soja bis 2014 auf mindestens 90 Prozent zu steigern.» Die Migros engagiert sich auch auf globaler Ebene: Die Detailhändlerin gehört seit Juni 2010 zum «Round Table on Responsible Soy Association (RTRS). Dieser internationale Zusammenschluss aus Verteilern, Produzenten und Umweltorganisationen fördert weltweit die nachhaltige Herstellung von Soja. RTRS-Produzenten verpflichten sich, den Urwald und artenreiche Savannen zu bewahren, und garantieren die Rechte der Landarbeiter. «Endlich wird international mehr nachhaltige Soja produziert. Nur so lässt sich die natürliche Vielfalt der Savannen und Regenwälder längerfristig schützen», sagt Johann Züblin, zuständig für RTRS bei der Migros. Christoph Petermann

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Ökologie und Sport im natürlichen Einklang

Erstmals in ihrer Gedie ökologischen Fussschichte findet die Seniabdrücke so klein wie oren-Weltmeisterschaft möglich bleiben, haben im Orientierungslauf sich die Organisatoren (WMOC) in der Schweiz an Jean-Carlo Pedroli, statt, und zwar im maleBiologe und grüner Abrischen Jurabogen in der Jean-Carlo geordneter des NeuenWestschweiz. Die von Pedroli burger Grossen Rates, der Migros-Genossen- berät die gewandt. Er soll die für schaft Neuenburg-Frei- WMOC. eine gesunde Umwelt burg und der zur nötige Nachhaltigkeit M-Industrie gehörenden der Veranstaltung überAproz Mineralquellen AG un- wachen. «Im Einvernehmen terstützten Meisterschaften mit dem WWF und Pro Natura finden an fünf Orten in den haben die Veranstalter beiKantonen Neuenburg und Jura spielsweise vereinbart, sensible statt. Die Vielfalt an Landschaf- Gebiete zu umgehen. Dazu geten macht den Laufsport in hören Orte, in denen Auer- und dieser Gegend besonders Haselhühner ihre Nester bauattraktiv. en», erklärt Pedroli. Doch das Engagement für die Umwelt geht noch weiter: Kleine ökologische «Die Veranstalter haben ein Fussabdrücke Konzept für den PersonenverEbenso attraktiv ist der Um- kehr entwickelt, um die einzelstand, dass sich die Organi- nen Wettkampforte effizient satoren vorgängig Gedanken miteinander zu verbinden», so gemacht haben, die Auswir- Pedroli. Zum Konzept gehören kungen einer solchen Gross- auch die Abfallentsorgung, ein veranstaltung auf die Umwelt reduzierter Energieverbrauch möglichst gering zu halten. Im- oder die Verringerung der merhin bewegen sich vom 31. Lärmverschmutzung. Beste VoJuli bis zum 7. August über raussetzungen für einen nach4100 Läuferinnen und Läufer haltigen Erfolg. pw durch die Landschaft in den Neuenburger Bergen. Damit Infos: www.wmoc2010.org


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SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Frank Baumann

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si er die rt und Mandeln, ab Waldbeerenjoghu mit der Schale. Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen l täglich. nicht da ist, einma Wenn meine Frau Sie … ➔ Kochen ist für tspannung. En d un it ... Geselligke sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si komischem Getier, Jegliche Form von stern chlüdder», wie Au Affenhirn und «Ges nicht, afood vertrage ich und Crevetten. Se e. ergisch reagier da ich jedes Mal all n Sie gern mal de ➔ Mit wem wür essen gehen? au. mal mit meiner Fr Am liebsten wieder

F

rank Baumann. Wer kennt ihn nicht, den Mann mit der spitzen Zunge? Den 52-Jährigen, der mit seinen ironischen und sarkastischen Bemerkungen in der Fernseh-Mediensatire «Ventil» in den Jahren 1996 bis 2000 die halbe Schweiz zum Kochen brachte. Die Resonanz auf die Sendung des Schweizer Fernsehens reichte von Auszeichnungen, wie der «Goldenen Rose von Montreux», bis hin zu Morddrohungen und Tätlichkeiten. Der TV-Moderator, Autor, Werber, Satiriker, Golfspieler, Märchenerzähler, Harley-DavidsonFahrer und «Ideealist», wie er sich gerne selbst bezeichnet, ist im Grunde genommen gar nicht so

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böse. «Nein, ich bin nur ziemlich direkt und ab und zu eben unverschämt ehrlich», betont er. Na ja, fast. Ein bisschen Boshaftigkeit ist aber trotzdem dabei. Seine Ehrlichkeit würzt der Zürcher nämlich gerne mit einer Prise schwarzem Humor. Frank Baumann ist akribisch genau, bei allem, was er macht. So verwundert es nicht, dass er «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius erklärt, sie solle doch bitte die Nektarinen für das Straussenfilet in schöne, immer gleich lange Schnitze schneiden. gl Genauigkeit ist ihm wichtig. Denn, De wann immer Frank Bauma in der Küche steht, formt mann der Buchstabenjongleur konzentde riert und minutiös Rüebli im ri Quadrat oder Peperoni in Ellipsen. Qu Er sei ein «Pingeliger», erklärt er. Und bitte alles bei vollster Konzentration. Pedantisch ist er selbstverständlich nicht nur beim Kochen, sondern auch, wenn er die vielen Rüstabfälle, die seine Frau Gaby im Schüttstein sammelt, entsorgen muss. «Die Ehe ist eine hochexplosive Lebensform. Ich kann nach 25 Jahren immer noch nicht verstehen, warum Frauen, besser gesagt, – meine Frau – während des Kochens immer so ein unsägliches Puff machen muss.»

Der Provokateur kann auch Märchenonkel sein

Täglich punkt 12 Uhr und punkt 19 Uhr braucht Frank Baumann etwas im Magen. «Egal, wo ich bin und was ich grad tue, unpünktliche Essenszufuhr macht mich äusserst nervös und ziemlich ungemütlich», so Baumann. Wenn der Hobbykoch nicht am

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

ganz genau wie man zur Nervensäge wird. Aber auch was ihn selber auf die Palme bringt.

Frank Baumann giesst Sherry zu den Nektarinenschnitzen. Bei so viel Präzision kann «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius nur noch staunen.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Herd steht, betreibt er neben seinen diversen Jobs zusammen mit seiner Frau Gabriella von Arx den Wörterseh Verlag. Einige Bücher aus ihrem Verlag stehen auf der Sachbuch-Bestsellerliste. Bei so viel Literatur ist es ganz normal, dass Gabriella von Arx ihren Frank zum Schreiben drängte. Mit Erfolg. Frank Baumann setzte sich an den Computer. Es entstand «König Alphons und Kurt, das Kamel», ein musikalisches Bildermärchen für Kinder und Erwachsene. «Jahrelang habe ich meinen Kindern Lina und Maximilian abends Geschichten vom verschwenderischen König Alphons erzählt. Warum also diese Geschichten nicht aufs Papier bringen?» Die Musik zum Buch auf der beigelegten CD stammt von den Romantikern Verdi, RimskiKorsakow, Enescu und Glinka.

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Straussenfilet mit pikanten Nektarinen Kleine Mahlzeit für 4 Personen Zubereitung zirka 30 Minuten Pro Person zirka 30 g Eiweiss, 9 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, 1250 kJ/300 kcal

Tierschützern ist Frank Baumann ein Dorn im Auge

Trotz Märchen-Onkel-Feeling ist aus Frank Baumann nicht unbedingt ein allseits beliebter Mensch geworden. Mit seiner Diskussionssendung «Ein Fisch für zwei», welche auf dem TV-Sender 3 Sat ausgestrahlt wurde, sorgte er 2009 für Empörung bei den Tierschützern. Mit Fernsehkomiker Wigald Boning angelte Baumann in einem Teich in der Masoalahalle im Zürcher Zoo. «Fische waren da zwar jede Menge drin – aber wir hatten gar keine Angelhaken an den Ruten.» Der Zürcher schafft es seit eh und je mit seinem bissigen Humor zu polarisieren. «Was solls, damit kann ich leben», sagt er und schaut in der Küche nach dem Rechten. Sofort entdeckt er, dass auch Andrea Pistorius den Abfall im Schüttstein sammelt. «Eben doch typisch Frauen», feixt er. Baumann ist im Sternzeichen Jungfrau geboren. Vielleicht ist ja das die Erklärung für seinen Ordnungstick und seinen Perfektionismus. Vielleicht ist der Direktor des Arosa Humorfestivals ja darum auf den zweiten Blick eigentlich ganz freundlich. Wer weiss? Text Sonja Leissing Fotos Nik Hunger

ZUTATEN

2 Knoblauchzehen 15 g frischer Ingwer 1 Peperoncino 4 Nektarinen 3 EL Olivenöl ½ Bund Thymian 1 TL Rohzucker 0,5 dl Sherry Salz, Pfeffer 4 Straussenfilets à ca. 150 g

ZUBEREITUNG

1 Knoblauch in Scheiben, Ingwer in feine Streifen schneiden. Peperoncino in Ringe schneiden. Nektarinen halbieren, Steine entfernen, Früchte in Schnitze schneiden. 2 Die Hälfte des Öls erhitzen. Knoblauch, Ingwer, Peperoncino und die Hälfte des Thymians darin dünsten. Nektarinen dazugeben. Zucker beigeben und caramelisieren lassen. Mit Sherry ablöschen, aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Inzwischen vom restlichen Thymian die Blättchen abzupfen und mit restlichem Öl mischen. Straussenfilets damit bestreichen, mit Pfeffer würzen. Auf dem Grill oder in einer Grillpfanne rundum zirka 6 Minuten grillieren. Fleisch salzen, mit den Nektarinen servieren. Tipp: Dazu passt Kartoffelstock mit Curry und Kresse.

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KLEINE KÜCHENKUNDE

Weiche Schale ...

... harter Kern: Kirschen, Aprikosen, Pflaumen und Co. sind wahre Energiebomben. «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius weiss mehr.

S

ie sind von der Sonne verwöhnt, köstlich im Aroma und strotzen allesamt vor wertvollen Vitaminen. Die Früchtchen mit der weichen Schale und dem harten Kern versüssen jedes Jahr den Sommer auf herrlich frische Weise. Nur zu schade, dass es Aprikosen, Pfirsiche in Rot, Gelb oder Weiss, Kirschen und Pflaumen nicht das ganze Jahr über erntefrisch zu kaufen gibt. Die samtig, süsssaftigen Kraftpakete zählen alle zum Steinobst und sind nur für einige Wochen in den Regalen der Migros zu finden. Darum sollen Sie jetzt tüchtig zugreifen und die Sommersüsse der Früchte bis auf den Kern geniessen.

Fruchtiges Vergnügen

Die Kirsche gilt als Diva unter den Steinfrüchten. Denn keine verführt schöner als sie. Sie umgarnt uns mit ihrem Geschmack zu Wildgerichten genauso, wie als Kompott zu einem Ribel serviert. Widerstand zwecklos. Süsskirschen oder Tafelkirschen werden überwiegend frisch gegessen. Sauerkirschen hingegen sind, wie es ihr Name schon sagt, zum Frischgenuss meist zu sauer. Sie eignen sich darum hervorragend zum Garen, für Suppen, Saucen, Konfitüren und Chutneys. Aprikosen – ganz besonders die aus dem Wallis – schmecken zwischendurch, in der Badi oder beim Picknick wunderbar. Die Verwendungsmöglichkeiten von Aprikosen in der Küche sind schier unendlich. Wegen der leicht säuerlichen Note passen sie zum Beispiel zu einer Panade verarbeitet zu Lamm und Geflügel. Aber sie ma-

chen sich auch gut zu Schweinefleisch. Natürlich als Kompott verarbeitet. Pflaumen reifen etwas früher als die Zwetschgen, und ihre Form ist auch runder. Ausserdem gehören sie zu den sogenannten alten Obstarten. Das gelbliche Fruchtfleisch ist sehr saftig, süss und edel im Geschmack. Aus diesem Grund eignen sie sich für Wähen, Obstkuchen, als Mus verarbeitet, als Chutney oder in Armagnac eingelegt zum Geniessen. Pfirsiche gelten als die Kraftpakete unter den Steinfrüchten. Sie enthalten viele Vitamine und Karotine (Vorstufe von Vitamin A). Auch die Farbe der Pfirsiche deutet auf dieses Vitamin in der Schale und im Fruchtfleisch hin. Die Früchte von kleineren Bäumen haben meist eine flaumigere und samtenere Behaarung als Früchte von grossen Bäumen. Pfirsiche sind nicht nur als Rohkost fein. In der Küche lassen sie sich zu kalten Suppen, Fruchtsaucen, Konfitüren, Bowlen oder für den Rumtopf verwenden.

Pflaume

Die Glänzende: Pflaumen schmecken nicht nur herrlich, sie enthalten auch viele Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Sommertipp: Haben Sie schon mal als Dessert kalten Milchreis serviert? Dazu passt ein kalt gerührtes Pflaumenmus mit ein bisschen Zimt. Die Sommerlaune steigt!

Aprikose

Die Begehrte: Der Samen im Kern der Aprikose wird unter anderem für die Herstellung von Amaretto verwendet. Wegen seines geringen Blausäuregehalts sollte er aber nicht gegessen werden. Sommertipp: Wie wärs mit einem selbst gemachten Smoothie? Aprikosen und Pfirsiche klein schneiden, mit wenig Zitronensaft und Wasser mixen, mit Pfefferminze garnieren.

Richtige Lagerung

Allgemein gilt, Obst so kurz wie möglich lagern. Denn auch bei optimalen Bedingungen gehen die Nährstoffe schnell verloren. Feinde der Vitamine sind Licht, Sauerstoff, Hitze und Feuchtigkeit. Darum sollten Sie Kirschen, Aprikosen & Co. kühl und dunkel im Obst- und Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahren – am besten in luftdurchlässige Folie verpacken. Nehmen Sie die Früchte aber mindestens eine bis zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank, damit sie ihr Aroma entfalten können.

Pfirsich

Der Samtige: Ist die Frucht nicht allzu weich, so schält man Pfirsiche ganz einfach mit dem Sparschäler. Weichere Früchte angeritzt kurz in kochendes Wasser tauchen, kalt abschrecken und Haut abziehen. Sommertipp: Verwöhnen Sie Ihre Familie mit einem eisgekühlten Eistee. Diesen mit klein geschnittenen Pfirsichstückchen verfeinern. Erfrischung pur!


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Kirsche

Die Diva: Sie ist schön und edel. Kinder lieben sie und Erwachsene sowieso. Es gibt zahlreiche Sorten: von ganz süss und dunkel bis hellrot und säuerlich. Sommertipp: Garnieren Sie Ihren Sommersalat mit entsteinten Kirschen. Das kräftige Rot wird Ihre Gäste begeistern. En Guete!

Bilder iStockphoto (4), Gian Vaitl (1)

Beim Nachbarn

Noch in den Sechzigern säuselte Schlagersänger Peter Alexander über die Kirschen in Nachbars Garten – den wir Kinder beim Wort nahmen. Waren die Kirschen reif, schritten wir zur Tat. Dumm nur, dass danach der eine oder andere rote Fleck zur Entlarvung und zu Zimmerarrest führte. Ungefährlicher gings auf dem Kirschbaum bei Cousin Roland zu, wobei hier nur jede dritte Kirsche im Korb landete, was zur Pflückdispensation führte und im Badetag endete. Offiziell in der Badi, reell auf dem Apfelsee, der eigentlich Sperrzone war, was ihn aber nur noch spannender machte. Beim Znacht gab es dann ein Donnerwetter, da der Badeschwindel aufflog. Der Rest ist bekannt. Weniger bekannt ist diese Vorspeise für vier Personen: vier Kaninchenfilets mit Salz und Kardamon würzen, in Butter anbraten, mit etwas Limettensaft beträufeln, ziehen lassen. Kirschen halbieren, entsteinen, in Butter mit rotem Pfeffer und Lorbeerblatt andünsten. Mit wenig Kirsch ablöschen, reduzieren. Die Kirschen mit den Filets anrichten und je einen Klacks frische Estragonmayonnaise hinzuzugeben. Schmeckt tatsächlich.


mit fahrt iff usch z Dona sau – Lin s a P Malerische Fluss- und Teichlandschaften. Land der Burgen, Schlösser und Klöster. 1. Tag Schweiz – Passau Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen durch das Allgäu ins hübsche Städtchen Landsberg am Lech. Vorbei an München erreichen Sie im Verlaufe des Nachmittags den Südrand des Bayerischen Waldes und dann die «Dreiflüssestadt» Passau. 2. Tag Passau – Donauschifffahrt – Hluboka In Passau besteigen Sie ein Donauschiff, das Sie in fünfstündiger Fahrt nach Linz bringt. Immer wieder haben Sie wunderschöne Ausblicke auf die grandiose Flusslandschaft, wo sich die Donau durch die letzten Ausläufer des Böhmerwaldes schlängelt. Nach der Ankunft in Linz führt Sie die Fahrt über Freistadt nach Budweis und Hluboka. 3. Tag Ausflug Böhmerwald und Krumau Am Vormittag machen Sie einen Ausflug zum Schloss Hluboka. Es ist die Ikone des romantischen Schlossbaus in Tschechien, gewissermassen das «böhmische Neuschwanstein». Gegen Mittag fahren Sie nach Cesky Krumlov, oder auf Deutsch Böhmisch Kru-

mau. Es ist eine der schönsten Städte in ganz Tschechien. Ihre zauberhafte Lage an der Moldau, die hübschen Gassen in der an drei Seiten vom Wasser umflossenen Altstadt und das prächtige, alles überragende Schloss, machen Böhmisch Krumau zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Am Nachmittag fahren Sie zum Lipno-Stausee, wo im kleinen Ferienort Horni Plana Adalbert Stifter geboren wurde. Über die Höhenzüge des Böhmerwaldes gelangen Sie anschliessend nach Prachatice, das zu den schönsten Städtchen am Rande des Böhmerwaldes gehört. Nach kurzer Fahrt erreichen danach wieder Ihr Hotel in Hluboka. 4. Tag Hluboka – Schloss Orlik – Prag Auf Ihrem Weg nach Prag machen Sie beim malerisch an der gestauten Moldau gelegenen Schloss Orlik Halt. Bis zur Aufstauung der Moldau thronte das Schloss hoch über dem tief eingeschnittenen Flusstal. Nach der Besichtigung unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf der Moldau, die Sie bis zur Burg Zvikov am

Einmalige Fahrt durch die schönsten Gegenden des klassischen Griechenlands. 1. Tag Schweiz – Adria Fahrt über die Gotthardroute und durch die Po-Ebene, vorbei an Modena und Bologna, an die beliebte Küste der Adria. 2. Tag Adria – San Marino – Ancona Am Vormittag besuchen Sie San Marino, die kleinste Republik der Welt, und fahren anschliessend zur Einschiffung nach Ancona. 3. Tag Igoumenitsa – Katara-Pass – Meteora-Klöster Über Ioannina und den KataraPass fahren Sie nach Kalambaka. Schon von weitem erblicken Sie die bizarren Felsformationen auf denen die weltberühmten Meteora-Klöster wie Schwalbennester thronen. Auf einer Rundfahrt durch diese einmalige Landschaft besuchen Sie auch eines dieser geheimnisvollen Klöster. 4. Tag Kalambaka – Delphi – Saronischer Golf Durch die Thessalische Ebene und über Lamia erreichen Sie Delphi, einen der bedeutendsten Orte des klassischen Griechenlands. Sie lernen viel über die Bedeutung des Orakels bei den alten Griechen. Am Nachmittag führt die Weiterreise über The-

ben an den Saronischen Golf, wo Sie die nächsten vier Nächte verbringen werden. 5. Tag Kanal von Korinth und Akrokorinth Sie fahren nach Akrokorinth, einem burgbewehrten Berg mit einer tollen Aussicht, bewundern den Kanal von Korinth, ein Meisterwerk der Technik, und besuchen den bekannten Ferienort Loutraki. 6. Tag Ausflug Athen Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der griechischen Hauptstadt. Während der Stadtrundfahrt besuchen Sie die interessantesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis, das Wahrzeichen Athens. Die Mittagszeit verbringen Sie in der Plaka, der Altstadt, mit ihren vielen gemütlichen Restaurants. Danach kehren Sie an den Saronischen Golf zurück. 7. Tag Argolisrundfahrt (fakultativ) Heute besuchen Sie die Argolis, eine der bedeutensten Kulturlandschaften Griechenlands. Nach einem Aufenthalt in Mykene fahren Sie über Argos nach Nafplion, einem der malerischs-

6 Tage Fr. 765.– Zusammenfluss von Wottava und Moldau führt. Nach dem Mittagessen setzen Sie Ihre Fahrt fort und gelangen gegen Abend nach Prag. 5. Tag Prag Eine einheimische Führerin zeigt Ihnen heute die schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Prag. Die Metropole liegt in einem Talkessel der Moldau, die von 16 Brücken überspannt wird. Das von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommene, geschlossene Ensemble mit seinen Türmen und Kuppeln, dem von zahlreichen alten Brücken überspannten Fluss und der eindrucksvollen Silhouette von Hradschin und Veitsdom bietet ein Stadtbild von einzigartiger Schönheit. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, die «goldene Stadt» auch auf eigene Faust zu entdecken. 6. Tag Prag – Schweiz Sie verlassen Prag und fahren vorbei an Pilsen, das für sein Pilsner Urquell weltbekannt ist, nach Deutschland. Durch Bayern und das Allgäu kehren Sie wieder in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2010 17. – 22. August

Route A

24. – 29. August

Route B

31. Aug. – 05. Sept. Route A

Das ist alles dabei... ✘ 6-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ 5 Übernachtungen mit

Halbpension und Frühstücksbuffet in guten Mittelklassehotels

✘ Donauschifffahrt von Passau nach Linz

✘ Ausflüge gemäss Programm ✘ Stadtbesichtigung in Prag Nicht inbegriffen:

✘ Annullationsschutz Fr. 26.– ✘ Einzelzimmer-Zuschlag Fr. 180.–

Abfahrtsorte Route A: Bern, Olten, Zürich, St. Gallen Route B: Luzern, Basel, Zürich, Winterthur

10 Tage ab Fr. 1’125.– ten Hafenstädtchen. Sie besuchen das Theater von Epidauros, das berühmt ist durch seine vorzügliche Erhaltung und seine aussergewöhnlich gute Akustik. 8. Tag Saronischer Golf – Olympia – Patras Am Morgen fahren Sie durch Arkadien, ein gebirgiges Hochland im Zentrum der Halbinsel Peloponnes, und gelangen so in das antike Olympia, ein grosses panhellenisches Heiligtum, der Ursprung der Olympischen Spiele. Über Pyrgos erreichen Sie am Abend Patras, wo Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Linienschiff beziehen. 9. Tag Auf See Heute bleibt Ihnen der ganze Tag um die Annehmlichkeiten des Bordlebens zu geniessen und um die vielfältigen Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten, während Ihr Schiff Kurs auf Venedig nimmt. 10. Tag Venedig – Schweiz Ein grossartiges Schauspiel bietet sich Ihnen am Morgen, wenn Ihr Schiff, vorbei an der Piazza San Marco, in Venedig einläuft. Nach der Ausschiffung kehren Sie in die Schweiz zurück.

Schaffhauserstrasse 44 CH-8152 Glattbrugg www.bossartreisen.ch

Reisedaten 2010 09. – 18. 16. – 25. 23.09. – 30.09. – 07. – 16. 14. – 23. 21. – 30.

Sept. Sept. 02. Okt. 09. Okt. Oktober Oktober Oktober

Fr. 1’195.– Fr. 1’195.– Fr. 1’195.– Fr. 1’195.– Fr. 1’155.– Fr. 1’125.– Fr. 1’125.–

Das ist alles dabei...

✘ 10-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Schiffspassagen Ancona –

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Igoumenitsa / Patras – Venedig in Doppelkabinen innen mit Dusche/WC 6 Übernachtungen mit HP in guten Mittelklassehotels Reiseleitung in Griechenland

Nicht inbegriffen:

✘ Annullationsschutz Fr. 28.– ✘ Aussenkabine Fr. 95.– ✘ Ganztägige Argolis-Rundfahrt Fr. 39.–

Abfahrtsorte Bern, Olten, Zürich, Luzern, Basel


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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Die Frucht aus der Flasche 100 Prozent Natur für jeden Geschmack: Die Fruchtsäfte von Sarasay erfrischen mit neuen Aromen — von herb bis mild.

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artenarbeit macht durstig! Die Beeren sind gepflückt, der Rasen gemäht und die Hecken gestutzt. Jetzt ist eine kühlende Stärkung wohl verdient. Und die neuen Nektare von Sarasay genau das Richtige. In den Frucht-

säften steckt viel Sonne, aber weder Konservierungs- noch Farbstoffe drin. Geschmacklich bieten sie für jeden Gaumen etwas – von leicht säuerlich bis mild süss: Blutorange, Pink Grapefruit, Red Cranberry, Red Cranberry Light oder

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Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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mit MS Spirit of Caledonia**** und MS Sound of Music***** Reiseprogramm 1. Tag Schweiz – Budapest Bahnfahrt von Zürich nach Wien. Weiterfahrt per Bus nach Budapest. Ein­ schiffung und danach haben Sie Gelegenheit, Ihr «schwimmendes Hotel» ein wenig zu erkunden. 2. Tag Budapest Am Vormittag Schifffahrt unter den Brücken von Budapest hindurch. Stadtrund­ fahrt* am Nachmittag mit vielen Sehenswürdigkei­ ten der Donaumetropole. 3. Tag Budapest – Bratislava Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung bevor es am Mittag heisst: «Leinen los». 4. Tag Bratislava – Wien Am Vormittag Stadtrund­ gang/­fahrt* durch die Altstadt von Bratislava mit St.­Martins­Dom und Fahrt zur imposanten Burg. Fahrt auf der Donau bis zur Kaiserstadt Wien, wo das Schiff abends eintrifft. 5. Tag Wien Stadtrundfahrt* mit Hofburg und Ste­ phansdom am Vormittag. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. 6. Tag Wien – Melk Fahrt durch die wundervolle Landschaft der Wachau. Am Nachmittag Besichti­ gung des Benediktinerstifts Melk*, ein Juwel baro­ cker Baukunst. 7. Tag Passau Stadtrundgang* am Nachmittag durch die wunderschöne Drei­Flüsse­Stadt mit dem Dom St. Stephan, der die grösste Domorgel der Welt beherbergt. 8. Tag Regensburg – Kelheim Am Vormittag Stadt­ rundgang Regensburg.* Das Stadtbild wird geprägt von Kirchen, Geschlechtertürmen und Patrizierhäusern. In Kelheim Rückkehr an Bord. Ausflug zum Donaudurch­ bruch und Kloster Weltenburg* am Nachmittag. 9. Tag Nürnberg Stadtrundfahrt* am Vormittag. Am Nachmittag Zeit zur freien Verfügung. 10. Tag Bamberg – Würzburg Am Vormittag Stadt­ rundgang* durch die alte fränkische Kaiser­ und Bischofsstadt. Die Stadt wurde wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. 11. Tag Würzburg – Wertheim Stadtrundgang* am Vormittag durch die alte Bischofsstadt Würzburg,

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deren Gesamtbild von der mittelalterlichen Festung Marienberg beherrscht wird. 12. Tag Wertheim – Miltenberg Rundgang* durch Wertheim mit Besuch des Glasmuseums. Am Nach­ mittag Rundgang* durch Miltenberg mit hübschen Fachwerkgassen. 13. Tag Frankfurt – Strasbourg Am Nachmittag Fahrt mit dem «Ebbelwei­Express», einer nostalgi­ schen Strassenbahn, durch die Mainmetropole.* 14. Tag Strasbourg Die Europastadt lernen Sie bei einer Bootsrundfahrt* vom Wasser aus kennen. 15. Tag Basel Ausschiffung/individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten. MS Spirit of Caledonia**** (ex Viking Seine) Auf dem modernen, komfortablen Schiff finden max. 150 Passagiere Platz. Alles aussen liegende Ka­ binen mit Dusche/WC, Klimaanlage, Haartrockner, Telefon und Safe. Die Deluxe­Kabinen (14 m²) auf dem OD/MD sind mit 2 Sofabetten und zu öffnenden Panoramafenstern, die Standardkabinen (11 m²) auf dem MD/HD mit Sofa­ und Klappbett sowie klei­ neren Fenstern ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören Restaurant (eine Tischzeit), Aussichtssalon mit Bar, Bibliothek/Lesezimmer, Bordshop, grosses Sonnendeck. Nichtraucherschiff. MS Sound of Music***** Das von Stararchitekt Carlo Rampazzi designte Schiff bietet max. 128 Passagieren Platz. Alles aussen lie­ gende Kabinen mit Flachbildschirmen und Klima­ anlage. Auf dem OD mit franz. Balkon, auf dem MD zu öffnende Panoramafenster (sofern erwähnt). Zur Bordausstattung gehören Wellnesscenter (120 m²) mit Türkischem Dampfbad (Hamam), Beautysalon, Massage, Coiffeursalon, Romantik­Bad, Sand­Spa, Sandtherm­Bad, Salon und Restaurant. Nichtraucherschiff.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Einfach raffiniert

Die beiden neuen Käse und das köstliche Alpöhi-Brot von Heidi erinnern an Berge und Heimat. Ein feiner Znacht kann so einfach sein.

B

Bild Lotti Bebie

rot und Käse sind die urtümlichste Form eines Festmahls, bestechen sie doch durch ihre ehrliche Einfachheit. Das neue Alpöhi-Brot von Heidi ist ein aromatisches helles Sauerteigbrot aus Weizen, Roggen und Milch aus dem Schweizer Berggebiet. Dazu passen die beiden neuen Käsespezialitäten von Heidi: Der milde,

halbharte Schwingerkäse ist vier Monate gereift. Der vollfette Rohmilchkäse mit der geschmierten rotbraunen Rinde kommt aus dem Entlebuch. Der Bergkäse Süsses Träumli macht mit seinem süssfruchtigen Aroma seinem Namen alle Ehre. Der Obwaldner Hartkäse wird aus pasteurisierter Kuhmilch hergestellt. DH Neues von Heidi: Süsses Träumli, Fr. 2.40* pro 100 g, Schwingerkäse, Fr. 2.20* pro 100 g, Alpöhi-Brot, 350 g, Fr. 3.20* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Ein Farmer zum Frühstück

Die neuen Vollkornbiskuits von Farmer schmecken in Milch getunkt genauso fein, wie wenn man direkt reinbeisst. Die Geschmacksrichtungen Cereal und Cacao/Himbeer erfreuen dabei Fruchttiger gleichermassen wie Honigmäuler. In beiden Sorten steckt geballte Getreidekraft aus Hirse und Vollkornweizenmehl. Ein ideales Frühstück also, um den Tag gestärkt zu beginnen.

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Bild iStockphoto

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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Dranneblibe!

Aufgespiesst

D

Brot kann flach, rund, eckig oder schlangenförmig sein. Das Schlangenbrot aus der Migros ist um einen Spiess gewickelt. Es lässt sich auf dem Grill rösten oder bequem im Ofen ausbacken, falls mal kein Grill zur Verfügung steht. Frischback-Schlangenbrot, 3 Stück, 315 g,

Fr. 4.50

Indisch inspiriert

NEU IN DER MIGROS

as Migros-Magazin verbindet. Dank dem Bericht über ihre Teilnahme am New York Marathon, der im November stattfindet, hat Veronika Edalini nun eine Trainingspartnerin: ihre Nachbarin. Diese las, dass Edalini sich bei einem Casting von Erdinger Alkoholfrei einen Startplatz am Marathon ergattert hat. Für die 43-Jährige ist dieser Austausch Gold wert. Erlebte sie doch in den letzten Wochen

einige Hochs und Tiefs wie Wadenkrämpfe und Probleme mit der Achillessehne. Das Trainingsprogramm ist intensiv. Deshalb stehen jede Menge Kohlenhydrate, viel Flüssigkeit und Erdinger Alkoholfrei auf dem Menüplan. Das Weissbier löscht den Durst und versorgt den Körper mit Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen. Wir drücken Veronika Edalini die Daumen für die Hauptprobe – den Greifenseelauf am 18. September!

Das Naan-Brot ist wie Reis nicht aus Indiens Küche wegzudenken. Es ist oft nicht nur Beilage, sondern vielerorts auch Besteckersatz. In Stücke gebrochen, dient das Brot als Löffel für die würzigen Speisen. Das fladenartige Brot aus gesäuertem Teig gibts neu auch in der Migros. Jaipur Plain Naans, 2 Stück à 130 g,

SAISONAL IN DER MIGROS

Fr. 4.30*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Startet am New York Marathon: Veronika Edalini. Erdinger Alkoholfrei, 6 x 33 cl, Fr. 8.40

GUT & GÜNSTIG FR. 8.90

Warmer Tomatensalat Vorspeise für 4 Personen

➔ 8 mittelgrosse Tomaten in Scheiben schneiden und in eine grosse Auflaufform verteilen. Pikant mit Salz und Pfeffer würzen. Zirka Fr. 2.70

➔ 2 Frühlingszwiebeln und 1 Bund glatte Petersilie fein hacken. 1 grosse Knoblauchzehe pressen. Alles über die Tomatenscheiben verteilen. Je 3 EL Aceto balsamico und Olivenöl darüberträufeln. Zirka Fr. 2.30

+ ➔200 g Fetakäse zerbröckeln und darüberstreuen. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen in der unteren Ofenhälfte während 15 Minuten gratinieren. Zirka Fr. 3.90

+ Tipp: Für zusätzliche Schärfe sorgen entkernte und fein gehackte Peperoncini nach Belieben.


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Holen Sie sich Ihr kostenloses 1.-August-Set von «Schweizer Fleisch». Am Samstag, 31. Juli, in diesen Einkaufszentren: Glatt, Stücki Shopping, Shoppyland, Zugerland und Säntispark. Angebot nur solange Vorrat.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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Zeit für Genuss Die feinen Biskuits von Créa d'Or werden bei Midor in Meilen am Zürichsee hergestellt.

Créa d'Or Bretzeli, 100 g, Fr. 2.25

D

Bild Lotti Bebie

ie Bretzeli mit dem zarten Buttergeschmack sind eine echte Schweizer Spezialität, die nach traditioneller Manier auf dem Waffeleisen gebacken werden. Sie sind der beste Begleiter für die Tee- oder Kaffeepause. Feinste Zutaten wie hochwertige Butter, edle Mandeln oder beste Schweizer Schokolade machen jede der insgesamt 17 Kreationen von Créa d’Or, die an der Zürcher Goldküste hergestellt werden, zu einer süssen DH Gaumenfreude.

Créa d'Or Buttersnacks, 125 g, Fr. 3.40

Créa d'Or Nobilé, 175 g, Fr. 3.50


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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RAPPENSPALTE

Stefan Tobler (28), geboren in Südafrika, Vize-MisterSchweiz 2010 und Model, fuhr mit dem Velo schon mal um die ganze Welt.

Premium-Bürste zu gewinnen

So machen Sie mit: Fest tz) an Per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GLÜCK, Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Beatushöhle. Online: Klicken Sie auf www. migrosmagazin.ch/ gluecksgriff. Einsendeschluss: 1. August 2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosmagazin.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Stefan Tobler, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Jeweils am Freitagnachmittag räumte ich die Werkstatt meines Vaters auf und bekam dafür meine ersten Franken.

Sanfte Mähne

«Rapunzel, lass dein Haar herunter ...» — am besten seidig und gekämmt! Wer bis anhin Mühe hatte, den widerspenstigen Schopf zu bändigen, fährt mit der batteriebetriebenen Premium-Haarbürste von Braun goldrichtig. Krauses und statisch aufgeladenes Haar wird dank Ionen-Technologie glatt und geschmeidig. Die glatten Borsten sorgen für einen Effekt, der sich fühlen und sehen lässt! Braun Satin Hair Brush, Fr. 69.90*

Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Als ehemaliger Velokurier und Absolvent der Tour d’Afrique (11 628 Kilometer) würde ich nie Geld für ein minderwertiges Fahrrad ausgeben.

* Nur in grösseren Filialen und bei Melectronics erhältlich.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Apfelhäutchen

Ein Apfel, der jung hält: Von Zoé Effect gibt es neu das Day Perfect Elixir mit Stammzellen des Uttwiler Spätlauber Apfels. Die wirksamen Inhaltsstoffe steigern die Vitalität der Hautzellen und helfen so den Alterungsprozess zu verlangsamen. Eine kosmetische Errungenschaft, die es bis nach Amerika schaffte und sogar die Präsidentengattin begeistert. Zoé Effect Day Perfect Elixir, 30 ml,

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NEU IN DER MIGROS

NEUE REZEPTUR

Edelhärchen

Diamanten sind die besten Freunde einer Frau. Das sang Marilyn Monroe und schmückte Hals und Hände mit teurem Schmuck. Ob sie wusste, dass Diamanten auch das Haar strahlen lassen? Wenn ja, hätte sie auf alle Fälle das Diamond Shine Shampoo von Golden Hair Professional mit neuer GlanzPflege-Formel verwendet. Der echte Diamantenstaub im Shampoo entfernt Rückstände schonend und lässt Ihr Haar noch mehr glänzen. Diamond Shine Shampoo, 250 ml,

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Die Erlebnisse, Eindrücke und Begegnungen, die ich während meiner Velotour um die ganze Welt hatte. Wo trifft man Sie abends?

Auf dem Velo vor der Bar, mit einem kühlen Bier. Und wo garantiert nicht?

In der Frauensauna in der Zürcher Badeanstalt Enge.

Sind Sie gerne prominent?

Roger Federer ist prominent, ich dagegen bin höchstens ein Grashalm auf dem Rasen von Wimbledon.

Eugen Baumgartner


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IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

GASTRONOMIE

Im stimmungsvollen Rahmen der Wiler Altstadt klassische Musik geniessen.

Feines aus der Schweizer Küche

Die Schweiz verfügt über eine kulinarische Vielfalt wie kaum ein anderes Land, da sie Einflüsse der deutschen, französischen und norditalienischen Küche verbindet. In allen Restaurants der Genossenschaft Migros Ostschweiz finden die Gäste noch bis zum 31. Juli täglich eine breite Auswahl an Schweizer Spezialitäten. Ob Mittags-Hit, Mittagsmenü oder Tagesspezialiät: Mit typischen Gerichten wie beispielsweise Luzerner Blätterteigpastetli mit Kalbsbrätchügeli, Buurehamme mit hausgemachtem Kartoffelsalat oder einem Aargauer Schweinsvoressen mit Polenta und Gemüse findet sich das passende Menü für jede kulinarische Vorliebe. Auch das Salat- und das warme Buffet stehen ganz im Zeichen der einheimischen Küche, ebenso die Take Aways. Diese verwöhnen zum Beispiel mit einer Portion Wurst-Käse-Salat oder einem leckeren Grillpoulet aus der Region den Gaumen ihrer Gäste. Die Migros-Gastronomie lädt ihre Gäste auf eine vielseitige kulinarische Reise durch die Schweiz ein.

Verdi trifft Donizetti

Im August findet in der Wiler Altstadt das vierte VerdiOpen-Air statt.

U

nter der musikalischen Leitung von Kurt Pius Koller werden rund 200 Musiker und Sänger aus Stadt und Region Wil zusammen mit international tätigen Gesangssolisten Arien und Chorwerke aus Verdis «Ernani» und Donizettis «Adelia» darbieten. Das musikalische Erlebnis wird durch theatralische Intermezzi zweier Schauspieler des Theaters St. Gallen bereichert.

Wiler Altstadt als ideale Kulisse

Open-Air-Aufführungen zusätzliche Karten an der Abendkasse erhältlich. Die Premiere findet am Freitag, 13. August, um 20 Uhr statt. Weitere Aufführungen am

Sa / So, 14. / 15. August sowie am Fr / Sa, 20. / 21. August. Vorverkauf: www.openair-classic-wil.ch oder Tourist Info Wil, Tel. 071 913 53 00.

Tickets gewinnen

Das Migros Kulturprozent verlost 7 x 2 Tickets für die Aufführung vom Samstag, 21. August. Name: Vorname:

Die Wiler Altstadt bietet die ideale Kulisse für dieses einzigartige Gesangs- und Klangerlebnis. Bei schlechtem Wetter wird das Konzert im Stadtsaal mit eigens dafür einstudierter Regie aufgeführt. Bei schönem Wetter sind für die

Adresse: Ort: Tel. Nr.: Talon einsenden an: Migros Ostschweiz, Silvia Giger, Kulturprozent, Postfach, 9201 Gossau Einsendeschluss: Freitag, 6. August

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IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Migros-Magazin Mig gros s-Ma -Mag ga gaz 30, 30, 26 26. JJuli uli 2010 2010

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Idyllischer Ort für ein Sommerfestival: Die Quaianlage Arbon. Selbst Chartstürmer Mika wird dieses Jahr dort auftreten.

SummerDays Festival 2010

Mika, Silbermond und The Baseballs sind Headliner in Arbon. bon.

V

om 27. bis 29. August findet zum zweiten Mal das SummerDays Festival an idyllischer Lage bei den Quaianlagen Arbon statt – einem der schönsten Orte am Schweizer Bodenseeufer. Das hochkarätige Musikprogramm bietet am Freitag bekannte Musiker und Bands aus den 70erund 80er-Jahren wie Status Quo, Ten Years After, Barclay James Harvest feat. Les Holroyd und Canned Heat. Am Samstag liegt der Fokus

dann auf aktuellen Headlinern wie Mika oder Silbermond und einheimischen Stars, darunter Bright, Lunik und Dada Ante Portas. Im Rahmen des SlowUp gibt es am Sonntag, 29. August, Gratiskonzerte für die ganze Familie. Infos unter www.summerdays.ch

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SummerDays Festival 2010 27.—29.8.2010

Vergünstigte Tickets Die Migros offeriert als Presenting-Partnerin Tagespässe für Freitag und Samstag sowie Zwei-Tagespässe mit einer Ermässigung von 20 Prozent pro Ticket. Die Aktion beginnt am Mittwoch, 28. Juli, 12 Uhr. Ermässigte Tickets können mit dem Stichwort «Migros-Kunde» unter www. ticketportal.com oder telefonisch unter 0900 101 102 (Fr. 1.19/Min. ab Festnetz) bestellt werden. Pro Bestellung sind maximal zwei Tickets/Pässe erhältlich. Alle Angebote gültig, solange Vorrat.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch


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IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

NEWS

Besichtigung beim Räucherspezialisten

In Marthalen im Zürcher Weinland produziert die Familie Rubli seit 1968 ihre Rauchfleischspezialitäten. Firmeninhaber Martin Rubli beliefert die Migros Ostschweiz im Rahmen des Labels «Aus der Region. Für die Region.» mit Wyländer Rauchfleischspezialitäten. Am Samstag, 28. August, gewährt der Betrieb von 10 bis 15 Uhr Einblick in die Entstehung der Spezialitäten, die auf traditionellen Rezepturen basieren. Zum Rahmenprogramm zählen neben einer Betriebsführung Attraktionen wie eine Produktschau, eine Festwirtschaft, ein attraktiver Wettbewerb sowie Kinderaktivitäten. Online-Anmeldung Wer am 28. August dabei sein möchte, sollte sich online (www.migros-ostschweiz.ch) oder per Anmeldetalon bis spätestens am 12. August anmelden. Parkiermöglichkeiten werden vor Ort ausgeschildert.

Anmeldetalon

Wir melden uns für den Tag der offenen Tür vom Samstag, 28. August, an: Name: Vorname: Strasse/Nr.:

Ein neuer Kurs an der Klubschule zeigt Eltern und Lehrpersonen, wie sich Internetgefahren für Kinder einschränken lassen.

D

aniel Ziegler, pädagogischer Leiter Sparte Business Klubschule Migros Ostschweiz in Schaffhausen und Frauenfeld, gibt im Gespräch Auskunft zum Thema Internetgefahren für Kinder. Der 47-Jährige ist selbst Vater von drei Kindern im Alter von 13, 16 und 17 Jahren.

Anzahl Personen:

Daniel Ziegler, Klubschule Migros Ostschweiz.

Herr Ziegler, ab wann sollen Eltern ihren Kindern den Zutritt zum Internet erlauben?

Bereits an den Unterstufen der Primarschulen ist der Zugang zum Internet ein Thema, mit dem man sich beschäftigen muss. Allerdings setzt das Internet nach wie vor minimale Lesefähigkeiten voraus. Sinnvolle Lernspiele im Netz gibt es aber bereits für das Kindergartenalter.

Welches sind denn die grössten Gefahren für Kinder, die im Internet surfen?

Haben Sie Tipps für Eltern und Lehrpersonen, die interessiert sind an einem verantwortungsvollen Umgang ihrer Kinder und Schüler mit dem Internet?

PLZ/Ort:

Talon bis spätestens 12. August an: Migros Ostschweiz, Sekretariat Supermarkt, Industriestrasse 47, 9201 Gossau.

Internet für Eltern

Wesentliche Bereiche des Internets sind nicht kindgerecht, aber ohne entsprechende Massnahmen weitgehend zugänglich. Viele Kinder möchten ohne Aufsicht oder Limitierungen einen grossen Teil ihrer Freizeit im Internet verbringen. Durch das grosse Angebot werden moralische, ethische und religiöse Vorstellungen und Leitlinien der Eltern infrage gestellt oder unterlaufen. Die Anonymität in verschiedenen sozialen Netzwerken ist ebenfalls ein Gefahrenpotenzial; Mobbing zum Beispiel ist hier an der Tagesordnung.

Martin Rubli zeigt seine Fleischspezialitäten.

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Eigenes aktives Interesse an den «Tummelfeldern» der Kinder sowie das Thematisieren der eigenen Vorbehalte gegenüber dem Internet sind effizienter als Verbo-

Wie und wo sich die Kinder im Internet bewegen — das sollte Eltern und Lehrpersonen interessieren.

te und restriktive Einschränkungen. Ebenso gilt: Nicht in jeder Plattform nur die Gefahren, sondern auch die Möglichkeiten sehen. Haben die Erziehungsberechtigten überhaupt eine Chance, die Aktivitäten von Jugendlichen im Netz zu beeinflussen oder gar zu kontrollieren?

Es ist wie beim Umgang mit Alkohol, Tabak, TV oder Spielkonsolen: Das eigene Verhalten zählt und wirkt als Beispiel. Auch hier gilt: Unbedingt das Medium zum Thema machen. Bei jüngeren Kindern sind Software-Lösungen wertvoll, die den zeitlichen und thematischen Gebrauch einschränken. Jungendliche bedienen aber oft Geräte ausserhalb des Einflussbereichs der Eltern.

Welche Hauptthemen kommen im neuen Klubschulkurs Internet für Eltern zur Sprache?

Einerseits sind die Möglichkeiten des Internets aus Sicht der Kinder und der verantwortungsvolle Umgang damit ein Thema. Es geht nicht darum, das Internet, das längst in den Alltag eingezogen ist, zu verteufeln. Der Kurs macht auf dessen Gefahren aufmerksam und zeigt Möglichkeiten auf, sie zu reduzieren. Was müssen Eltern können und kennen für den Kursbesuch?

Neben minimalen PC-Kenntnissen wie Maus- und Tastaturbedienung sind Grundkenntnisse im Umgang mit dem Internet vorausgesetzt.

Interview: Theres Roth-Hunkeler


MGB www.migros.ch

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Grosse Wirkung: Anerkennung spornt Babys an.

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Die Höhe des Körperschwerpunktes macht Läufer schneller fanden US-Forscher heraus. Die überraschende Einsicht bevorteilt Sportler mit afrikanischen Wurzeln: Deren Körperschwerpunkt liegt im Schnitt um etwa drei Prozent höher als bei Europäern und Asiaten. Im Lauf befindet sich der Körper in stetem Wechsel zwischen Auf- und Abwärtsbewegung. Je höher nun der Körperschwerpunkt im Verhältnis zur Körpergrösse liegt, desto grösser ist laut den Forschern die mögliche Fallhöhe und desto effizienter werde das Auf und Ab in eine Vorwärtsbewegung umgesetzt.

TIERE

Besser sein und besser bleiben

ONLINE-UMFRAGE: FAMILIE

Gut gemacht, Pfüdi! W

Bilder Getty Images, Laif, AFP Photo

Spasskämpfe: So testen Gorillas ihre Rangordnung.

Spielerisch testen Gorillas, wie man zum Stärkeren wird und es auch bleibt. Und das geht so: Ein Gorilla versetzt dem anderen einen Schlag und rennt danach weg, um nicht ebenfalls geschlagen zu werden. So versucht das Tier einen Wettbewerbsvorteil zu halten. War der Klapps sanft, flüchtete der Angreifer hingegen nicht, obwohl ihn sein Spielkamerad wiederum verfolgt. Mittels ständiger Variation der Stärke der Schläge loten die Tiere aus, wer mehr Standfestigkeit hat.

as für eine schöne Zeichnung! Du kannst so gut singen! Lob ist für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung des Kindes sehr wichtig. Es zählt aber mehr die Qualität als die Quantität. Ein Lob muss ehrlich gemeint sein. Denn Kinder merken sofort, wenn ein Kompliment nur so dahin gesagt ist. Wichtig für die Kleinen ist auch, Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

dass sie nicht nur für das Resultat gelobt werden. Hat es voller Eifer ein Haus aus Knetmasse gebastelt, das dann in sich zusammenstürzt? Loben Sie seine Konzentration und seine Bemühungen – das Kind wirds nochmals versuchen. Seien Sie aber sparsam und präzise mit Ihrem Lob. Neuste Studien aus den USA zeigen, dass übermässig gelobte Kinder unsicherer werden. Sie haben Angst, die Eltern zu enttäuschen und keine Bestätigung mehr zu bekommen. Tut sich beim Loben ein neues Minenfeld auf? Nein. Als Eltern kann man sich ruhig auf den gesunden Menschenverstand

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Wie gehen Sie mit Lob um? ➔ Ich freue mich von Herzen. ➔ Es ist mir etwas peinlich. ➔ Die Meinung anderer interessiert mich nicht.

verlassen. Dabei merkt man, dass das Kind auch mal ohne anerkennende Worte auskommt. So genügt oft auch ein liebevolles Lächeln. Cristina Maurer-Frank Frage von letzter Woche

Sind Sie ein Multitasker?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

25 % 38 %

Ja, das bringt mich total auf Touren.

Nie, bei mir geht alles «eis nach em andere wie zParis».

37 %

Nur wenns sein muss.


90 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

M

it Unbehagen denkt Judith Röthlisberger aus Schmitten FR an jenen Tag vor vier Jahren zurück, als ihr Körper verrückt spielte. Sie war während eines Waldspaziergangs mit ihren Hunden von einer Biene oder Wespe in den Finger gestochen worden. «Es war beängstigend, kaum mehr atmen zu können. Zwar hatte ich schon seit meiner Kindheit immer heftig auf Wespen- oder Bienenstiche reagiert – jedes Mal schwoll um die Einstichstelle herum alles stark an, und einmal bekam ich sogar einen blauen Fuss. Aber es war nie so schlimm, dass ich zum Arzt gehen musste», erzählt die 44-Jährige.

Die Ambulanz kam keine Minute zu früh

Mit diesem Wissen kehrte die Tierärztin nach dem Stich an jenem Tag im Sommer 2006 sofort zu ihrem Auto zurück. Unterwegs spürte sie bereits eine Art Ameisenlaufen im Finger. Beim Blick in den Rückspiegel sah sie, dass Gesicht und Ohren rot waren, der ganze Kopf fühlte sich heiss an. Zu Hause angekommen, stellte sich Atemnot ein. Da sie ihren Lebenspartner nicht erreichen konnte, rief sie die Ambulanz. Bis diese eintraf, verschlechterte sich Judith Röthlisbergers Zustand dramatisch: Zur Atemnot gesellte sich nun auch Nesselfieber am ganzen Körper sowie ein Blutdruckabfall. «Es war ein heisser Sommertag, doch mir war noch nie im Leben so kalt», erinnert sich die Tierärztin. Sie befand sich denn auch in höchster Gefahr, denn sie hatte einen anaphylaktischen Schock erlitten, die stärkste aller allergischen Reaktionen! Nachdem die Sanitäter Kreislauf und Atmung der

Kleine Tiere — grosse Gefahr

Der Sommer lockt ins Freie. Doch draussen ist es nicht nur angenehm. Insekten können mit Bissen und Stichen schwere Allergien auslösen. Davon können Judith Röthlisberger und Mischa Hauswirth ein Liedchen singen.


BESSER LEBEN IN FORM

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DAS SAGT DER EXPERTE

«Drei bis vier Menschen sterben pro Jahr»

Arthur Helbling ist Leitender Arzt am Spital Ziegler und Leiter der Allergologisch-Immunologischen Polyklinik des Inselspitals Bern. Arthur Helbling, auf welche einheimischen Insekten beziehungsweise deren Gift kann man allergisch reagieren? Bei Allergien sind vor allem Bienen, Wespen und Ameisen von Bedeutung. Sie sind wichtiger als Insekten, die beissen und Blut saugen wie zum Beispiel Mücken, Bremsen, Wanzen oder Flöhe. Insektenbisse und -stiche können lokale, allergische und toxische Reaktionen auslösen. Infektionen werden eigentlich nur durch Bisse übertragen.

«Es war ein heisser Sommertag, doch mir war noch nie in meinem Leben so kalt wie nach diesem Stich.» Judith Röthlisberger, Tierärztin aus Schmitten FR

Welches sind die häufigsten Allergien? Am meisten allergische Reaktionen gibt es nach Wespen- und Bienenstichen. Allergien nach Hornissenund Hummelstichen sind viel und nach Ameisenstichen noch viel seltener. Was ist eine normale Stichreaktion? Jeder Bienen- oder Wespenstich ist schmerzhaft und juckt, danach entwickelt sich um die Stichstelle eine Rötung. Normal ist auch eine Schwellung von fünf bis zehn Zentimetern Durchmesser, die innert weniger Stunden abklingt. Wie erkennt man eine Allergie? Es können die Haut, der MagenDarm-Trakt, die Atemwege und das Kreislaufsystem betroffen sein. Typisch sind Juckreiz, Nesselausschlag, Gesichtsschwellung, Krämpfe, Erbrechen, Durchfall, Schluckstörungen, Schnupfen, Rachenschwellung, Asthmaanfall, Blutdruckabfall, massiver Schwindel, Kollaps, Bewusstlosigkeit und Inkontinenz. Die Symptome treten meist innert Minuten bis zu einer Stunde nach dem Stich auf und klingen nach wenigen Stunden ab.

Sind Insektengift-Allergien für gewisse Menschen gefährlicher als für andere? Senioren erleiden häufiger eine schwere Allgemeinreaktion. Erhöht ist das Risiko bei zwei Stichen innert kurzer Zeit. Behandlungen mit Blutdruck- oder Herzmedikamenten gehen eher mit einer schwereren Allgemeinreaktion einher. Heuschnupfenpatientinnen und -patienten hingegen sind nicht mehr gefährdet als andere. Wer jedoch gleichzeitig an Asthma und einer Insektengift-Allergie leidet, reagiert häufig in den Atemwegen. Steigt die Zahl der InsektengiftAllergiker? Wir beobachten, dass die Allergien auf Bienengift ab- und jene auf Wespengift zunehmen. Das hängt teilweise damit zusammen, dass es weniger Bienenvölker und weniger Imker gibt. Aber auch das Klima trägt vielleicht dazu bei, weil durch die allgemeine Erwärmung sich Wespen besser vermehren und länger überleben können. Wie viele Menschen sterben an Bienen- oder Wespenstichen? In der Schweiz sind es drei bis vier Personen pro Jahr, in Europa rund 200. Obschon die meisten Opfer älter als 45 sind, trifft es auch Kinder und Jugendliche. Welche Situationen sind besonders gefährlich? Bienenstiche ereignen sich sehr häufig beim Barfussgehen im Gras oder wenn eine Blume ergriffen wird. Wespenstiche dagegen oft beim Essen im Freien, in der Nähe von Obstbäumen oder bei offenen Abfalleimern. Ferner ist das Risiko, gestochen zu werden, vor allem in Nestnähe erhöht.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Kleine, gefährliche Angreifer Richtig behandelt, lassen sich die Folgen der Stiche mildern.

Ameisen

Bremse

➔ Schwarze Ameisen sind harmlos. ➔ Rote Waldameisen zwicken mit Kiefern und spritzen mit dem Hinterteil Ameisensäure in die Wunde. ➔ Knotenameisen (hellbraun) haben einen Giftstachel, dessen Stich schmerzt. Rund um den Stich fühlt sich alles taub und steif an. Behandlung: Symptome klingen ab, wenn man ein feuchtes Tuch darauflegt.

➔ Besonders aktiv an schwülen Tagen. ➔ Schmerzhafter Biss, vermehrt Juckreiz an der Bissstelle. Wie bei Mückenstichen bildet sich für einige Stunden eine Schwellung. Behandlung: Juckreiz stillen und/oder kühlende Salbe.

Patientin stabilisiert abilisiert hatten, wurde sie mit Blaulicht ins Spital von Tafers FR gefahren. Noch in derselben Nacht durfte Judith Röthlisberger wieder nach Hause zurückkehren. Mit der dringenden Empfehlung, sich bei der Allergiestation des Spitals Ziegler in Bern zu melden.

Jetzt trägt sie immer ein Notfallset auf sich

Professor Arthur Helbling, Leitender Arzt am Spital Ziegler und Leiter der Allergologisch-Immunologischen Poliklinik des Inselspitals Bern, fand heraus, dass Judith Röthlisberger auf Bienen- und Wespengift allergisch ist. Im darauffolgenden Winter begann er bei seiner Patientin eine Immuntherapie. «Nach der Akutbehandlung sollte nach einer Allgemeinreaktion auf einen Insektenstich eine allergologische Abklärung erfolgen», erklärt der Spezialist. «Falls bei der Allergie die Atemwege oder das Kreislaufsystem tangiert waren, stellt sich die Frage nach einer spezifischen Immuntherapie mit Insektengift. Damit wird bei 80 bis 85 Prozent aller Bienengift- sowie bei 95 bis 100 Prozent aller WespengiftAllergiker ein vollständiger Impf-

Bi Biene

➔ Behaart, Hinterleib bräunlich und auffällig gestreift. ➔ Trägt Pollenkissen an den Hinterbeinen. ➔ Nach dem Stich bleibt der Stachel meist stecken. Behandlung: Stachel entfernen, Einstichstelle desinfizieren und kühlen (Eis, Quark, EssigsaureTonerde-Salbe).

schutz erreicht. erreich Bei den teilgeschützten Patienten fallen allfällige allergische Reaktionen geringer aus. Eine solche Immuntherapie dauert fünf Jahre.» Seit sie die Immuntherapie macht, ist Judith Röthlisberger nie mehr gestochen worden. Damit sie nicht noch einmal in derart grosse Gefahr gerät wie vor vier Jahren, trägt sie jetzt immer ein Notfallset auf sich mit Adrenalinspritze, Cortison- und Antihistaminikatabletten. «Wenn ich das Set oder mein Handy zu Hause vergesse, habe ich ein mulmiges Gefühl. Aber sonst fühle ich mich durch meine Allergie nicht eingeschränkt», sagt die Freiburgerin. Derart schlimm wie Judith Röthlisberger erging es Mischa Hauswirth glücklicherweise nicht. Doch der Journalist und Autor aus Riehen BS ist auf Zecken «spezialisiert». «Ich bin oft in der Natur unterwegs und suche meinen Körper deshalb nach Zecken ab, wenn ich wieder daheim bin. Fast immer werde ich fündig», sagt er. Von einer Zecke gestochen wird der 38-Jährige selten und wenn doch, hat das meist keine Folgen. Nicht so im Sommer 2006. «Da bemerkte ich ungefähr eine Woche, nachdem ich

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HHornisse i ➔ Schwarz-gelb gebändert, aber grösser als die Wespe, zu deren Familie sie gehört. ➔ Relativ friedlich. ➔ Behält ihren Stachel nach dem Stich meist, kann mehrmals stechen. Behandlung: Allenfalls Stachel entfernen, Einstichstelle desinfizieren und kühlen (Eis, Quark, Essigsaure-Tonerde-Salbe).

Die Schweregrade der allergischen Reaktion Grad 1

Juckreiz, Hautrötung und Schwellungen (Nesselausschlag/Urtikaria) am gesamten Körper

Grad 2

Zusätzlich zu den Symptomen unter Grad 1: Fernödeme (meist groteske Gesichtsschwellungen) und Magen-DarmBeschwerden (Erbrechen, Durchfall)

Grad 3

Zusätzlich zu Symptomen unter Grad 1 und/oder 2: Atemnot, Asthma, Erstickungsangst, Schluckprobleme

Grad 4

Zusätzlich zu Symptomen unter Grad 1 und/oder 2 und/oder Grad 3: Schwäche und Kraftlosigkeit, massiver Schwindel, Kollaps, Schock und Bewusstlosigkeit


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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g Kleine,, gefährliche Angreifer

Hummel H l

➔ Grösser und stärker behaart als die Biene. ➔ Weniger aggressiv, sticht nur selten. ➔ Behält ihren Stachel nach dem Stich meist. Behandlung: Gegebenenfalls Stachel entfernen, Einstichstelle desinfizieren und kühlen (Eis, Quark, EssigsaureTonerde-Salbe).

Mücke

Wespe

➔ Stichstelle juckt stark, ist gerötet und schwillt oft an. Manchmal Bläschenbildung. Behandlung: Antihistamin-Gel, Zinkschüttelmixturen, eventuell milde Steroidcreme. Nicht kratzen, denn das führt zu stärkerem Juckreiz und ng Entzündungen.

➔ Hat eine auffällige schwarz-gelbe Bänderung, ausgeprägte «Wespentaille», nicht behaart. ➔ Aggressiver als Biene. ➔ Nach dem Stich bleibt der Stachel meist nicht stecken. Behandlung: Stichstelle desinfizieren und kühlen (Eis, Quark, EssigsaureTonerde-Salbe).

W Wanze

➔ Bis zu 5,5 mm gross, vollgesogen bis zu 9 mm, behaart und rotbraun gefärbt. ➔ Bissstelle juckt und hinterlässt Schwellungen, die sich in Eiterblasen umwandeln können. Behandlung: Antihistamin-Gel, Juckreiz stillende Lotion, Menthol-Spiritus.

an der linken Kniekehle eine Zecke entfernt hatte, eine kreisrunde Rötung.» Eine Blutuntersuchung beim Hausarzt bestätigte den Verdacht: LymeBorreliose. Die daraufhin eingeleitete Antibiotikatherapie verhinderte Schlimmeres.

Mischa Hauswirth, Journalist aus Riehen BS

Bilder Basile Bornand (2), Fotolia (1)

«Ich bin oft in der Natur und suche nachher den Körper zu Hause ab. Meist werde ich fündig.»

Rasches Handeln verhindert bleibende Schäden

Mischa Hauswirth hatte Glück, denn bleibt die Lyme-Borreliose unbehandelt, kann das böse ausgehen. «Es drohen Hirn-, Rückenmarks-, Gelenk-, Muskel- oder Sehnenentzündung, die Spätschäden hinterlassen können», sagt Norbert Satz, Arzt und Zeckenspezialist aus Zürich. Besteht der Verdacht auf Lyme-Borreliose, gilt es daher keine Zeit zu verlieren und sofort den Arzt aufzusuchen. Bei der zweiten Krankheit, die durch einen Zeckenstich übertragen werden kann, gibt es keine Behandlung. «Auch wenn die meisten Infektionen gutartig und von den Betroffenen oft unbemerkt verlaufen, ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis – eine Hirnhautentzündung – doch sehr gefährlich», so Norbert Satz. «Im Extremfall drohen bleibende Schäden wie Lähmung, Intelligenz-

ZZecke k

➔ Vor allem die höchstens 1 mm grossen Jungtiere (Nymphen) machen sich an Menschen heran, erwachsene Tiere finden kaum Gefallen an uns. ➔ Können Lyme-Borreliose und FrühsommerMeningoenzephalitis (FSME) und über 50 weitere Krankheiten übertragen. Behandlung: Tier entfernen, Wunde desinfizieren, eventuell Antibiotikatherapie.

minderung oder sogar der Tod.» Um ein solches Drama auszuschliessen, empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nicht nur für Risikopersonen (etwa Förster, Landwirte, Jogger, Biker, Pilzsammler, Tierbeobachter oder Pflanzenfans), sondern für alle Personen, die mit der Natur in Kontakt kommen, die sehr effektive und nebenwirkungsarme Schutzimpfung. Und natürlich die üblichen Vorsichtsmassnahmen: geschlossene Schuhe, dichte Hosen, Berührungen mit Sträuchern vermeiden, nicht ins hohe Gras oder ins Unterholz sitzen. Den Körper nach der Heimkehr nach Zecken absuchen und gefundene Parasiten sofort ziehen. Ihre Erfahrungen haben Judith Röthlisberger und Mischa Hauswirth die Freude an der Natur nicht vergällt. Doch die beiden haben Respekt vor den kleinen Krabbeltieren bekommen. Texte Lisa Basler

www.migrosmagazin.ch Die häufigsten Allergie-Arten, ihre Auslöser und welche Tests Gewissheit bringen.


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Mit Notrecht gegen den Lehrermangel

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Pädagogisches Chaos — sechs Kantone haben eine Schnellbleiche für Lehrer beschlossen, der Verband möchte eine längere Ausbildung. Lehrpersonen für Kindergarten und Primarschule müssen viele Eigenschaften haben. Fast wie Superwoman.

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

CVP sieht ihre Forderungen vorzeitig erfüllt

Ins Fäustchen lachen kann sich die CVP, die ihre Forderungen vorzeitig erfüllt sieht. Sie arbeitet seit letztem Frühjahr an einem parlamentarischen Vorstoss, der den Kindergärtnerinnenberuf für Quer- und Wiedereinsteigerinnen attraktiv machen will. Auch ohne Matur. «Die frühere Ausbildung war praxisnäher und qualitativ mindestens gleich gut», erklärt CVP-Nationalrat Gerhard Pfister aus Zug. Für den Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) ist die beschlossene Kurzausbildung eine bittere Pille. Denn das Ziel der Lehrerschaft ist eine Verlängerung und nicht eine Abkürzung des Studiums. Und zwar von heute drei auf fünf Jahre. Das Argument: Längerfristig könne der Lehrermangel nur

TIPP DER WOCHE

Steinerne Schätze erwandern

mit einer Aufwertung des Berufs bekämpft werden. Kurzfristig scheint nun aber das verkürzte Ausbildungsangebot und die Öffnung für Quereinsteiger voll zu wirken: Nach der Ankündigung meldeten sich innerhalb weniger Tage Hunderte Interessenten. Die Pädagogischen Hochschulen erarbeiten nun Konzepte für die verkürzten Studiengänge. Ab der zweiten

Hälfte 2011 sollen sie Teil des Ausbildungsangebotes sein. Elisabeth Schwab

www.migrosmagazin.ch Studierte Kindergärtnerinnen? Pro und Kontra und Ihre Meinung zu diesem explosiven Thema.

Wie auf bunten Halbedelsteinen wandern. Das erlebt, wer die spektakuläre «Exploratour» begeht. Die Geologiewanderung findet bei Bivio GR unterhalb des Julierpasses im Parc Ela statt, dem grössten Schweizer Naturpark, der sich im Aufbau befindet. Im Park und auf der Website ist ein Flyer mit Erklärungen zu Staunenswertem erhältlich. Mehr Informationen unter: www.parc-ela.ch/exploratour

Illustration Lindedesign

D

as kam aus heiterem Himmel: Praktisch notrechtmässig haben die sechs Deutschschweizer Kantone Zürich, Bern, Aargau, Basel-Stadt, Baselland und Solothurn Anfang Juli beschlossen, Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit einer Schnellbleiche den Zugang zum Lehrberuf zu ermöglichen. Nur noch zwischen 9 und 18 Monaten soll die abgekürzte Ausbildung für Kindergärtnerinnen und Primarlehrer dauern. Heute sind es drei Jahre. Das Herunterschrauben der Anforderungen versteht sich als Feuerwehrübung auf den sich rasant zuspitzenden Lehrermangel. Schweizweit fehlen Tausende Lehrkräfte, und in den kommenden Jahren sollen diese Zahlen weiter nach oben schnellen.


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Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

| 99

Wenn ein Hund die Diagnose stellt

Ist die Kuh schwanger, droht ein epileptischer Anfall oder leidet ein Mensch an Krebs? Mit ihrem fantastischen Riecher kennen Hunde oft die Antwort.

Hunde suchen Menschen, Wanzen und Krebs

Nach drei Monaten Training arbeitete der Hund zuverlässig mit. «Inas Trefferquote liegt praktisch bei 100 Prozent», berichtet Sandra Keller. Inzwischen trainiert die Tierärztin ihre Hündin auf Menschensuche. «Wichtig ist, dass Hunde eine Aufgabe haben.» Ebenfalls eine spezielle Aufgabe hat der Jack Russel Terrier

Bild René Ruis

I

st die Kuh trächtig oder nicht? Diese Frage beantwortet die Fila-Brasileiro-Hündin Ina innerhalb weniger Sekunden. Nach kurzem Schnüffeln am Reagenzglas voller Kuh-Urin ist alles klar: Setzt sich Ina, ist die Kuh trächtig; legt sie sich hin, ist die Kuh sogenannt leer geblieben. Der Tierärztin Sandra Keller aus Unterstammheim ZH fiel auf, dass Ina bereits als Welpe sehr viel mit der Nase arbeitete. Das brachte sie auf die Idee, für die Hündin eine Arbeit zu suchen, die ihr in der Tierarztpraxis von Nutzen sein könnte. Sie fing an, Urinproben von Kühen in allen möglichen Trächtigkeitsstadien zu sammeln. «Interessant waren insbesondere Kühe, die weniger als sechs Wochen trächtig waren, weil diese Diagnose nicht mit der Hand, sondern höchstens per Ultraschall nachgewiesen werden kann.»

Tierärztin Sandra Keller mit «Assistentin»: Ina kann an Urinproben erschnüffeln, ob eine Kuh trächtig ist.

Frankie im kanadischen Vancouver. Er erschnuppert Bettwanzen. Der «Kammerjäger» brauchte 600 Trainingsstunden, um die kleinen Blutsauger zu orten. Sogar Wanzeneier findet der Hund heute. Kein Wunder also, möchte die Schädlingsbekämpfungsfirma, bei der Frankie im Dienst steht, weitere talentierte Hunde in ihr Team aufnehmen. Vierbeiner mit einem guten Riecher entwickeln sich im-

LIEBLING DER WOCHE

«Wag es ja nicht, mir meinen Leckerbissen wegzunehmen», scheint Joe zu denken. Ist unser Teddyhamster nicht süss? Leider gilt der kleine Teufel als vermisst. Komm zurück, Joe!» Bild von Markus Dubach, Rickenstrasse 7, 8634 Hombrechtikon

@

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mer mehr zu «Arzthelfern». Mit ihren rund 220 Millionen Riechzellen können sie hundert-, wenn nicht millionenfach besser riechen als Menschen. Speziell bei Krebs scheinen Hunde und manchmal auch Katzen zu reagieren. Es gibt Hunde, die ihren Besitzer vor einem drohenden epileptischen Anfall warnen oder einen Diabetiker vor Unterzuckerung. Man ver-

mutet, dass Hunde vor allem auf den veränderten Atem- und Schweissgeruch des Menschen reagieren. Solche Fähigkeiten bleiben uns Menschen verschlossen. Manchmal möchte man darum in ein Hundehirn hineinsehen, um zu erfahren, was in dessen «Nasenkino» alles abläuft.

Dagmar Steinemann


100 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

NEWS

Stopp-Start in Serie

Beim A 1 meint es Audi ernst mit Spritsparen: Wie inzwischen bei immer mehr neuen Modellen ist ein Stopp-Start-System serienmässig. Der noble Kleinwagen ist ab Ende August ab 24 900 Franken zu haben. Der Dreitürer ist anfangs mit Benzinern (86 und 122 PS) und als Diesel (105 PS, Werksangabe 3,9 l/100 km) erhältlich. Der 3,95 Meter lange A 1 zielt gegen schicke Stadtflitzer wie den Alfa Mito oder den Mini.

Der sparsamste Astra

Schön und sparsam: der neue Opel Astra 1.3 CDTI EcoFlex. Mit dem Diesel EcoFlex lanciert Opel das bislang sparsamste Modell der neuen Astra-Generation. Der fünftürige Kompakte (der Kombi folgt im Dezember) nennt sich dann 1.3 CDTI EcoFlex, leistet 95 PS, verfügt über ein Fünf-Gang-Schaltgetriebe und soll mit 4,1 l/100 km (CO2-Ausstoss 109 g/km) auskommen. Preis des Sparmeisters: ab Fr. 28 350.

Energie- statt Umweltetikette Vorerst bleibt es bei Neuwagen bei der jüngst wieder verschärften EnergieeffizienzKategorisierung von A bis G (siehe das Migros-Magazin vom 28. Juni) statt der geplanten Umweltetikette oder der CO2-Etikette. Nach Kritik an den Kriterien sowohl seitens Autobranche als auch Umweltverbänden verzichtet der Bundesrat. Jedoch sollen CO2-Ausstoss und Energieverbrauch klarer dargestellt werden.

«Da kann man locker

Der neue Peugeot 5008 sieht aus wie ein Kombi, ist aber vielfältig wie ein

M

it vier Kindern ein passendes Auto zu finden ist heute keine einfache Sache. Die sechsköpfige Nidwaldner Bauernfamilie Odermatt aus Obbürgen kann davon ein Liedchen singen. «Seit zehn Jahren fahren wir einen Peugeot Partner», erzählt Vater Toni Odermatt (45). Das war damals mit der heute 15-jährigen Tochter Martina und dem 13-jährigen Sohn Pirmin auch kein Problem. Aber dann kamen noch die 10-jährige Julia und der 9-jährige André dazu. «Und plötzlich wurde es in unserem Auto immer enger und enger», meint Mutter Bernadette (39) lachend. Als die Familie im MigrosMagazin die Ausschreibung sah, den neuen Peugeot 5008 mit bis zu sieben Plätzen gratis für eine Woche zu testen, bewarben sich die Odermatts spontan – und wurden prompt ausgewählt. Beim Abholen des Testwagens zeigte sich Toni Odermatt überrascht: «Das Auto ähnelt in der Tat vielmehr einem Kombi als einem Van. Der macht für einen Siebenplätzer einen erstaunlich kompakten Eindruck.» Und bei der Fahrt nach Hause bemerkt der Landwirt schnell, wie handlich sich der 5008 fährt. «Die Lenkung ist sportlich direkt. Und der 112 PS starke 1,6-Liter-Dieselmotor wirkt trotz des relativ hohen Fahrzeuggewichts bemerkenswert kräftig. Das hätte ich nicht erwartet.»

STECKBRIEF

Peugeot 5008 1.6 HDi FAP

Hokuspokus Fidibus, und die Sitze sind verschwunden

Auch nicht erwartet hätten die Odermatts, dass sie mit ihrem Testverbrauch von 6,8 l/100 km genau eineinhalb Liter über der versprochenen Werksangabe liegen würden. «Entlastend müssen wir vielleicht bemerken», so Vater Odermatt, «dass während der ganzen Testwoche sehr heisse Temperaturen herrschten und wir deshalb ständig mit voll aufgedrehter

Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Turbodiesel, 1560 ccm, 110 PS, automatisiertes 6-Gang-Schaltgetriebe, Vorderradantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h 12,6 s, Spitze 183 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,53 x 1,84 x 1,64 m, Kofferraum 679 bis 1754 Liter, Gewicht 1460 kg. Verbrauch: 5,3 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss 140 g/km (Werksangabe). Preis: ab 37 850 Franken (als Siebensitzer).


BESSER LEBEN AUTO

drin schlafen»

| 101

EXPERTE Kurt Egli, Umweltberater

Keine Spitzenwerte

Van. Die Migros-Testfamilie Odermatt ist beeindruckt.

Menschen und Maschinen: Pirmin, Toni, Antonia Schulte (Freundin von Julia), Julia (hinten), André, Bernadette und Martina (von links).

Eine neue Studie zeigt: Nicht mehr Leistung oder Beschleunigung, sondern sparsamer Verbrauch und Nachhaltigkeit stehen heute zusammen mit Design und Lifestyle an oberster Stelle bei Neuwagenkunden. Der Ende letzten Jahres lancierte und viel Platz bietende Peugeot 5008 ist mit recht konventioneller Motorisierung ausgestattet. Das macht sich an der Tanksäule bemerkbar. Ein Durchschnittsverbrauch von 5,3 l/100 km und der CO2-Wert von 140 g/km sind ordentlich, aber keine Spitzenwerte. Diese liegen für vergleichbare Diesler dank rascher Technikfortschritte bereits bei 4,6 l/100 km und 121 g/km.

CO2-RICHTWERTE 180 170 160 150

175 161 147

140 130

Klimaanlage unterwegs waren.» Zudem hätte ein Grossteil der rund 1000 zurückgelegten Testkilometer einen Familienausflug über mehrere Pässe und mit Vollbeladung umfasst, ergänzt Mutter Bernadette. Apropos Vollbeladung: «Sind alle sieben Plätze besetzt, bleibt nur noch ein ganz winziger Kofferraum übrig», kritisiert Bernadette zu Recht. Das sind halt die Konzessionen an die übersichtliche und erstaunlich kompakte Karosserie. Begeistert zeigten sich die Nidwaldner dafür über die grosse Variabilität und diversen Klappmöglichkeiten der Sitze im neuen 5008. «Genial – und spielend einfach», meint Sohn Pirmin. Er zieht nur an der roten Schlaufe

Laderaum (1754 Liter) mit fast ganz ebener Ladefläche. Klappt man nun noch die Rückenlehne des Beifahrersitzes nach vorne, lassen sich bis zu 2,76 Meter lange Gegenstände transportieren. «Da könnte man ja locker drinschlafen», meint die 10-jährige Julia.

Die Kinder und Papa sind sich wieder mal uneinig Sitze versenken: an der roten Schlaufe ziehen genügt.

unter dem Sitz – und schon liegt dieser flach im Fahrzeugboden. Er wiederholt das mit den restlichen vier Sitzen im Fond, und es entsteht ein beeindruckend grosser

Hätten die Kinder bei Odermatts über den Kauf des neuen 5008 zu entscheiden, wäre der Fall wohl klar: «Wir finden ihn cool.» Papa Odermatt dagegen wiegt ab: «Der Peugeot Partner mit der gleichen Motor-/Getriebekombination würde mir besser gefallen.» Text Raoul Schwinnen Bilder Oliver Lang

140 g/km 134

120

120

110 100

2008 2009

2010 2011

2012

Peugeot 5008 1.6 HDi FAP Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2010 einen Richtwert von 147 g/km. Unser Testwagen liegt mit 140 g/ km leicht darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch


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➔ Zwischen 1970 und 1971 waren wir im Welschlandaufenthalt im Institut Montmirail in Marin. Für ein Treffen aller sieben Frauen suchen wir noch (ledige Namen): Maria Brunner aus Teufenthal, Helen Erismann aus Nussbaumen, Rosmarie Hänni aus Burgdorf und Margrit Löhrer aus Goldach, evtl. St. Gallen. Bitte meldet euch.

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➔ Du, Erika geb. Lütolf, hast mich angerufen. Wir haben dann von der Schule in Rheineck Fahr, ca. 1951, gesprochen und gelacht.

«Kuuli Schue!»

➔ Mittwoch, 21. Juli, 8.50 Uhr, Zürcher Limmatplatz: Du, ein echter Kerl zwischen 30 und 40, radelst an mir vorbei und rufst: «Kuuli Schue.» Ich bin baff, möchte dich fragen, ob du nur die Schuhe meinst, aber meine Lippen bleiben unerklärlicherweise verschlossen. Und schwupp, bist du weg. Können wir das nachholen? Melde dich mit Foto: kuulischue@web.de

Aber leider habe ich deine Telefonnummer nicht. Würde dich gerne wieder einmal hören.

geben, damit ich ihnen dieses Bild senden kann? Fridi Rudin-Moll, Bernerring 27, 4054 Basel, Telefon 061 281 14 39

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➔ Gesucht wird Martin Berger (Jg. 1930), der 1946/47 als Arbeiter auf einem Rittergut in Polen, Ostpreussen, angestellt war. Genaue Ortsbezeichnung: Wollin, Kreis Stolp (polnisch: Volinia pow. Slupsk). Martin Berger hat(te) eine Schwester namens Frieda. Gesucht wird Martin Berger von seinem ehemaligen Arbeitskollegen Wolfgang Zansinger (ebenfalls Jg. 1930, jetzt wohnhaft in Freiburg i. Br., Deutschland), der mit ihm gemeinsam auf diesem Rittergut arbeitete. Wer etwas über Martin Berger weiss, melde sich doch bitte bei Familie Schüpbach. Wir stellen den Kontakt zu Wolfgang Zansinger her. P. Schüpbach, Bächimattstr. 2, 3075 Rüfenacht, Telefon 031 839 81 74, mpschuepbach@gmx.ch

| 103

➔ Wir suchen für einen Ehemaligentreff der Rekrutenschule LS RS 47 1. Kp in Fribourg, 2. 2. bis 30. 5. 1970, die Basler Kameraden Zanolari, Huber, Fehlmann und Keller. Sie waren mit dem 1. Zug bei uns untergebracht. Bitte meldet euch! Robert Keller, Louisenbergstrasse 7, 8268 Mannenbach TG, Telefon 071 664 18 86, kellerbaugesch@bluewin.ch

➔ Diese Grossmutter und ihr Enkel oder ihre Enkelin im Zolli Basel haben mir so gefallen, dass ich von ihnen ein Foto geknipst habe. Wer kann mir die Adresse der abgebildeten Leute bekannt-

➔ Ich suche Pia Oppliger (lediger Name). Wir besuchten in Braunwald die Fünf-Wochen-Kurse für «Hofas». Pia wohnte mit ihren Eltern im Raum Bern. Wir hatten eine gute Zeit in Braunwald. Würde mich riesig freuen, von Pia zu hören. Wer kennt Sie? Verena Kaderli-Steiner, Dorfmattenstrasse 30, 3800 Unterseen, Telefon 033 823 61 76

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Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Keiko Saile

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110 | Migros-Magazin 30, 26. Juli 2010

Yvonne Roth

Die Berner Floristin Yvonne Roth wurde an den BlumenbinderWeltmeisterschaften in Schanghai Zweite. Im Gartencenter Hoffmann in Unterengstringen ZH ist sie für Kundenbetreuung, Grossdekoration und Lehrlingsbetreuung zuständig. In einem Jahr will sie mit Partner Christian ihren eigenen Blumenladen eröffnen. Name: Yvonne Roth (27) Wohnort: 8005 Zürich Wieso leben Sie hier? Wegen meiner Arbeit in Unterengstringen kam nur eine Wohnung in der Nähe in Frage. Und da ich als Meisterfloristin nicht grossartig verdiene, liegt nicht viel mehr als eine Wohngemeinschaft drin. Wo würden Sie gerne leben? Nirgends, wo es viele Schlangen gibt! Dafür dort, wo meine Freunde und meine Familie in der Nähe sind. Allerdings faszinieren mich fremde Länder: Ich träume von einer Reise mit dem Auto durch die USA,

wegen der Architektur und der Wohntrends. Beruf und Lebenslauf: In Herzogenbuchsee BE machte ich Schule und Lehre, danach besuchte ich die Handelsschule. 2002 ging ich für eine Wintersaison nach Gstaad BE, wo ich einen Einblick in die Hotelfloristik hatte. Es folgten sechs Jahre im«Blumenladen» in Burgdorf BE, wo ich zur Co-Geschäftsführerin aufstieg. Im Floristenverband leite ich unser Fachmagazin. Und in einem Jahr will ich mit meinem Partner einen eigenen Laden eröffnen.

Mein Lebensmotto: Auch aus etwas scheinbar Wertlosem kann man etwas Wertvolles kreieren. Was ich mag: Mit offenen Augen durch die Welt gehen, das ganze Umfeld mit einbeziehen. Was ich nicht mag: Pessimisten. Ich bin Optimistin. Meine Lieblingsmahlzeit: Aus Fleisch mache ich mir nichts, das braucht mein Körper nicht. Dafür liebe ich Gemüse in allen Formen und Farben, und zwar querbeet, sei es roh oder gekocht. Text Mathias Haehl Bilder Daniel Winkler

MEINE BLUME

MEIN LIEBSTER

«Christian Gaab (30) ist Meisterflorist im deutschen Landau in der Pfalz. Er arbeitet im Familienbetrieb, und wir pflegen im Moment noch eine Wochenendbeziehung. Dann sind wir jeweils oft in der ‹Provisorium›-Bar in Langenthal BE und geniessen Live-Jazz-Abende. Oder trinken ein Bier in der Zürcher ‹Steinfels›-Bar.»

«Bei der Pfingstrose überrascht mich immer wieder, wie aus einem kleinen Blütenknopf eine derart riesige Blume werden kann. Zudem weiss ich, wenn die Leute bei mir herrlich duftende Pfingstrosen bestellen: Der Sommer ist endlich da!»


MEINE WELT

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MEIN FLUCHTORT «Ich bin oft an der Promenade im Zürcher Seefeld, dort geniesse ich den freien Blick auf den See und die Glarner Alpen. Sehr erhebend.»

MEINE LEKTÜRE

«Mich faszinieren Biografien, weil sie lebensnah sind. Diejenige von Michelangelo habe ich schon fünfmal verschlungen, die von Leonardo da Vinci hat mich wegen der Verknüpfung von Kunst und Zeitgeist begeistert.»

MEIN GLÜCKSBRINGER «Meinen Freundschaftsring trage ich Tag und Nacht. Zwei Drittel sind aus Silber, der Rest aus Titan. Die unterschiedlichen Materialien symbolisieren Zweisamkeit und gleichzeitig Gegensätzlichkeit. Sie ergeben eine harmonische Einheit.»

MEIN TICK

«Ordnung, bitte! Wenn Werkzeug oder Besteck auf dem Tisch nicht gerade liegt, bringe ich das hurtig wieder in Reih und Glied. Nur so kann ich in meinem Team von mehr als 50 Leuten ein Vorbild sein.»


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Migros Magazin 30 2010 d OS