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KURIOSE NAMEN UND IHRE TRÄGER 18

Stephan Blabla redet keinen Stuss. Dafür sorgt sein Name für Gesprächsstoff. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 30, 20. Juli 2009

SERIE TOUR DE SUISSE: GRAUBÜNDEN 10

Willkommen in meiner Heimat

Nationalrätin Brigitta Gadient ist die typische Bündnerin: Gradlinig und bodenständig. Konsequent ist auch ihre Politik. Und ihre Liebe zum Kanton Graubünden. SAISONKÜCHE 52

Bild Martin Guggisberg

Almaz Böhm: Äthiopiens Mutter Theresa kocht eine Dorade auf Äthiopisch. DIE SOMMER-VERLOSUNG 54

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4 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

EDITORIAL Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

Konditor Kotz Der Name ist zwar nur ein Etikett, trotzdem bleibt er uns ein

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Leben lang erhalten, etwa so wie das eigene Gesicht oder der eigene Körper. Und wird damit zu einer Art Identität. Heiraten ausgenommen, gibt es kaum eine Möglichkeit, seinen Nachnamen loszuwerden.

Nur schon geringfügige Änderungen – etwa von Mueller zu

Müller – sind schwer durchsetzbar. Auch eine kürzlich erfolgte politische Forderung, fremdländisch klingende Nachnamen einschweizern zu dürfen, um die Menschen vor Diskriminierung zu schützen, war chancenlos. Betroffene müssen im Einzelfall nachweisen können, dass die Beibehaltung des Namens ernsthafte Nachteile mit sich bringt.

KRITISCHER BLICK AUF ATOMSTROM 24 Brauchen wir neue KKW? Sicher nicht, sagt Amory Lovins. Der Physiker, der in einem Nullenergiehaus lebt, sieht Alternativpower als Geschäft der Zukunft.

Der eigene Name ist aber auch Inbegriff von Geschichte. Er

vermittelt Konstanz und dadurch das Gefühl von Verwurzelung und Geborgenheit. Ich persönlich würde meinen Namen, den Namen meines Vaters, meiner Herkunftsfamilie, jedenfalls nicht freiwillig hergeben.

noch Konditor ist. Ein Schokoladenkuchen vom Kotz gefällig? Ich hol schnell Gipfeli beim Kotz! Wie exponiert muss man da wohl sein, welche Witze und Gemeinheiten über sich ergehen lassen? Schon als Bub habe er sich für seinen Namen gewehrt, erzählt Werner Kotz in unserer Geschichte auf Seite 18. Mit einem auffälligen Namen muss man bereits als Kind Strategien entwickeln, um unangenehmen Situationen humorvoll begegnen zu können, doppelt Udo Rauchfleisch aus Binningen BL nach. Das sind zwei, die es wissen müssen.

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

Bilder Keystone, René Ruis, Fotolia (2)

Anders verhält es sich wohl, wenn man Kotz heisst – und erst

WOLF IM TIGERREVIER 73 Wenn die Wölfe des Zürcher Zoos das Tigergehege erkunden, schnuppern sie aufgeregt herum und vergessen sogar ihr Fressen.

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DIESE WOCHE SO WERDEN SIE ATTRAKTIVER 66 Aussehen wie Supermodel Gisele Bündchen? Das bleibt für die meisten ein unerfüllbarer Traum. Aber attraktiver werden kann jeder. Das Migros-Magazin sagt wie.

MENSCHEN TOUR DE SUISSE IN GRAUBÜNDEN 10 Brigitta Gadient, Nationalrätin aus dem Kanton der Steinböcke, zeigt ihre Heimat. NAMEN, DIE FÜR VERWIRRUNG SORGEN 18 Ursula Rösti liebt geraffelte Kartoffeln. Sie und andere Träger ausgefallener Namen tragen ihr «Schicksal» mit Humor.

INTERVIEW AMORY LOVINS 26 Der renommierte Atomkritiker weiss, wie wir mit Ökologie Geld verdienen können.

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SAISONKÜCHE KOCHEN MIT ALMAZ BÖHM 52 Die starke Frau hinter Karlheinz Böhms Hilfswerk «Menschen für Menschen».

NUMMER EINS 30 Eine neue Studie zeigt: Die Migros hat bei Schweizern den besten Ruf.

TIPPS FÜR HÜLSENFRÜCHTE 56

STICKERMANIA 30 Migros-Chef übergibt Geld für die Rettung des Regenwalds.

NEUES AUS IHRER GENOSSENSCHAFT 59

ORIENTIERUNGSLAUF-WOCHE 32 3000 Läufer unterwegs im Muotatal.

ANGRIFF DER FLEDERMÄUSE 65

IHRE REGION BESSER LEBEN STEIGERN SIE IHRE ATTRAKTIVITÄT 66 UNFALL IN DER BADI: WAS TUN, WENN DAS KIND VERLETZT IST? 71 WÖLFE IM TIGERGEHEGE 73

RUBRIKEN DIE MIGROS-WOCHE 6 LESERBRIEFE 9 KOLUMNE 17 Der Hausmann. AUF EIN WORT 22 BILD DER WOCHE 29 RÄTSEL/IMPRESSUM 75

MEINE WELT ZU BESUCH BEI FAMILIE GABERTHÜEL 78 KEFEN, ERBSEN, BOHNEN … 56 Jetzt ist die hohe Zeit der Hülsenfrüchte. Alles über die gesunden Leckerbissen.

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6 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Zu lange Kordeln

M-NEWS

Grösstes Golfturnier der Welt

Babyhosen bitte zurückbringen.

1093 Golferinnen und Golfer haben am vorletzten Sonntag in den sechs Migros-Golfparks an der Migros-Golfpark-Trophy 2009 teilgenommen — und damit einen neuen Teilnahmeweltrekord aufgestellt. Die bisherigen Rekorde mit 1019 Teilnehmern in China und mit 712 Spielenden in Deutschland haben die Schweizer in den Golfparks damit klar übertroffen.

D

ie Migros ruft zwei Babyhosen zurück, die im elastischen Hüftbund mit zu langen Kordeln ausgerüstet sind. Die Länge dieser Kordeln entspricht nicht den in der Schweiz und in der EU gesetzlich vorgeschriebenen Normen und stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Betroffen sind eine graue und eine anthrazitfarbene Hose mit Kontrast-Steppnähten, die in den Grössen 68 bis 98 erhältlich sind. Beide Hosen

tragen dieselbe Artikelnummer: 8906.361. Die Nummer ist in der Innenseite der Hose auf der eingenähten Pflegeetikette ersichtlich. Die Hosen sind seit Mitte Juni 2009 im Verkauf und kosten 19.90 Franken. Die Migros bittet ihre Kunden, diese Hosen nicht mehr zu benützen. Sie können in jede MigrosFiliale zurückgebracht werden. Der Verkaufspreis wird zurückerstattet.

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Beeren sammeln, Käsepaare finden, sein Wissen beweisen, Rucksack packen … beim Onlinespiel «Schweiz hoch 4» ist für jeden etwas dabei. Bis am 10. August 2009 haben Migros-Kundinnen und -Kunden die Möglichkeit, ihre Schnelligkeit, ihre Schweizkenntnisse und ihre Geschicklichkeit in vier verschiedenen Disziplinen zu testen und zu gewinnen. Jede Woche gilt es, neue

Frischekick

Wassermelonen sind der Erfrischer und Durstlöscher an heissen Sommertagen. Sie bestehen aus 95 Prozent Wasser, enthalten auf 100 Gramm gerade mal 24 Kalorien und sind reich an Vitamin A und C. Besonders praktisch zum Mitnehmen in die Badi sind die kernenlosen Miniwassermelonen Solinda. Und falls Sie trotzdem nicht die ganze Frucht essen wollen: Aufgeschnitten hält sie sich – in Frischhaltefolie gewickelt – ein paar Tage lang im Kühlschrank.


MIGROS WOCHE

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Ein Modell, zwei Farben: Die Migros ruft Babyhosen zurück.

Vertrauenssache: Immer mehr Kunden kommen mit der Migros Bank ins Geschäft.

Migros Bank mit starken Zahlen

Erfreuliche Geschäftsentwicklung: Die Migros Bank war im ersten Halbjahr 2009 gut unterwegs.

D

ie Migros Bank kann auf ein erfolgreiches erstes Semester 2009 zurückblicken: Der Neugeldzufluss ist mit gut einer Milliarde Franken weiterhin stark. Auch der Zustrom an Neukunden blieb mit 32 000 seit

Anfang Jahr auf konstant hohem Niveau. Das Hypothekargeschäft legte ebenfalls zu: Das Hypothekarvolumen stieg gegenüber Ende 2008 um 394 Mio. oder 1,6 Prozent auf 24,6 Mrd. Franken. In Locarno, Brugg und Zofingen

eröffnete die Migros Bank neue Niederlassungen. Am 20. August öffnet in Frauenfeld eine weitere Niederlassung ihre Türen. Der Geschäftsertrag (alle Einnahmen der Bank) wuchs um 1,2 Prozent und betrug 273 Mio. Franken.

DER GRÜNE DAUMEN

Das blaue Wunder

Rittersporn und andere Schmuckstauden gibts in der Migros.

Rittersporne gehören zur Familie der Hahnenfussgewächse. Die krautige Pflanze, die zurzeit im Garten als schmucke Staude ihre endgültige Höhe erreicht, wird auch Delphinium genannt: Die Knospe der Blüte soll nämlich — mit ein bisschen Phantasie — einem Delfin ähneln. Damit hohe

Horste mit schweren Blüten bei starkem Regen nicht auseinanderfallen, kann man sie mit einem Stab stützen. Nach der Blüte im Frühsommer muss der Rittersporn bis über eine Handbreit über dem Boden zurückgeschnitten werden, damit er im Spätsommer erneut blüht.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Das Migros-Magazin ganz allgemein

«Linke? Wo denn?» MM 29: «Die Linke ist eine Glaubensbewegung geworden», Interview mit «Spiegel»-Autor Jan Fleischhauer.

Adrett rechts getrimmt

Vorteilhafte Umgestaltung

und «konservativ» einmal gründlich befassen würde, dann käme er vielleicht zur Erkenntnis, dass die 68erBewegung eigentlich purer Liberalismus war – und die «Konservativen» dem preussischen Ordnungsstaat nachgetrauert haben. Aber adrett frisiert, adrett gekleidet, adrett rechts getrimmt ist man halt in der aktuellen Medienszene schon in.

Roland Gerber, 5022 Rombach

Linke? Wo denn? «Der Spiegel» ist nicht mehr links, das Migros-Magazin nicht mehr das soziale Kapital, und das Volk ist auch nicht mehr, was es mal war. Französische Revolution? Wozu? Re-Feudalismus, die

Kritisiert die Linken: «Spiegel»-Autor Jan Fleischhhauer.

irrwitzige Kluft Arm-Reich ist toll. Und «George W. Bush ist Idealist». So viel zum Thema «Glaubensbewegung».

Wolfgang Reuss, 7000 Chur

«Die 68er-Bewegung war purer Liberalismus.» Roland Gerber, 5022 Rombach

Es fällt mir auf, dass das Migros-Magazin umgestaltet worden ist, und zwar sehr zu seinem Vorteil. Die ganze Aufmachung wirkt frisch und regt zum Lesen an. Die vielen Anregungen machen einen aufmerksam auf ein Produkt oder Rezept. Vor allem aber ist die Schnörkelschrift, die das Magazin ein paar Jahre verunstaltet hat, endlich verschwunden. Sie hat mich bei deren Einführung schon genervt. Herzliche Gratulation den Gestaltern und vor allem auch den Werbern, welche die neuen TV-Werbespots erstellt haben – sie sind einfach hinreissend, und man schaut sie sich immer wieder gerne an. Herzlichen Dank für Ihre grossartige Arbeit – ich freue mich jeden Montag auf das Migros-Magazin! Elisabeth Uehlinger, 4132 Muttenz

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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Eigentlich ist es schon seltsam, einen «Fernerliefen» des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» im Migros-Magazin zu interviewen. Von wenig Kompetenz – wie kommt ein Mann mit so dünnem Wissen zu einem so renommierten Magazin? – zeugen seine unbedarften Äusserungen zu den Begriffen «liberal» und «konservativ». Konservativ kommt von konservieren, das heisst erhalten: Was will Herr Fleischhauer erhalten? Die liberale Marktwirtschaft, die er als «gemeinsam gierig» entlarvt? Herrn Fleischhauer würde es gut anstehen, wenn er sich mit den Begriffen «liberal»

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10 | Migros-Magazin gazin gaz in 30, 20. Juli 2009

Teil 2:

MIT BRIGITTA GADIENT IN GRAUBÜNDEN

Heilsames Bad in der Heimat

Brigitta Gadient Die in Chur aufgewachsene Juristin gehört seit 14 Jahren dem Nationalrat an — bis letztes Jahr als Vertreterin der SVP, jetzt als solche der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP). Die Mitinhaberin eines Büros für Rechtsund Organisationsberatung sitzt in mehreren Parlamentskommissionen und in diversen, meist kulturellen Stiftungsräten. Ihr Grossvater war Mitgründer der Partei Bündner Demokraten.

Nicht nur als Steinbock, auch als Parlamentarier braucht man Hörner und einen dicken Schädel. Die Bündner Nationalrätin Brigitta Gadient zeigt dem Migros-Magazin, wo sie in ihrem Heimatkanton Kraft für ihre Politik tankt.

WO SCHWEFELWASSER SPRUDELT: Brigitta Gadient erholt sich auf einer Bank vor dem Kurhotel Bad Serneus.

In Klosters-Serneus verbrachte sie als Kind die Sommerferien, und noch heute zieht es sie hierher zurück.


Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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SERIE TOUR DE SUISSE

JUGENDERINNERUNGEN: Obwohl das Heilwasser von Bad Serneus nach faulen Eiern stinkt, hat Brigitta Gadient schon als kleines Mädchen davon gekostet. Und noch heute kann sie es nicht lassen, bei ihren Besuchen einen Schluck von der alten Schwefelquelle zu nehmen.

UNESCO-WELTKULTURERBE: Die Klosteranlage in Müstair gehört zu Brigitta Gadients Lieblingsorten im grössten Kanton der Schweiz. Deshalb empfiehlt sie, einmal hier vorbeizuschauen, genauso wie zum Beispiel in den übrigen Südtälern des Kantons.

B

eine besondere Beziehung: «Er ging zu meinem Grossvater in Schiers in die Schule.» Ihr Grossvater Andreas gehörte 1919 zu den Gründern der Demokratischen Partei in Graubünden. Er sass im Nationalrat und liess sich 1921 in Klosters-Serneus nieder, wo er als Sekundarlehrer und Landwirt tätig war.

rigitta Gadient (49) hat zwei Lieblingsorte in Graubünden: das Häusermeer der Churer Altstadt, wo sie aufgewachsen ist, und Serneus bei Klosters, wo sie ihre Wurzeln hat. Die Nationalrätin steigt von Chur zur «Halde» hinauf, wo im 19. Jahrhundert der Verschönerungsverein einen schmucken Pavillon – das «Haldenhüttli», wie die Churer ihn nennen – in die erste Haarnadelkurve auf dem Weg nach Arosa bauen liess. Dort, wo heute die Motorradfahrer zwei Gänge herunterschalten. Dort, wo heute manchmal Obdachlose übernachten. An die Wände haben sie ihre philosophischen Sprüche geschrieben: «Wie lange dauert die Ewigkeit, wenn man unsterblich ist?» oder «No brain, no pain» (kein Hirn, keine Schmerzen).

mit 365 Tälern, tausend Möglichkeiten, vielen Sprachen und einer bewegten Geschichte.» In Chur ist die Parlamentarierin regelmässige Besucherin der drei wichtigsten Museen *. Einen besonderen Bezug hat sie zum Kunstmuseum, wo sie an der Museumsnacht über ihren Lieblingskünstler Alberto Giacometti referierte, auch er ein Bündner. In einem speziellen Raum stehen sich die Skulpturen und Gemälde Albertos und diejenigen seines Vaters Giovanni gegenüber. Zu Alberto hat Brigitta Gadient

Die Parlamentarierin schwärmt von Graubünden

Von der Halde oben hat man den besten Blick auf die umliegenden Berge und die älteste Stadt der Schweiz. Unweit von hier haben sich die frühesten Siedler vor mehr als 11 000 Jahren niedergelassen. «Hierher gehe ich hie und da spazieren, das ist sehr erholsam», sagt Gadient und beginnt gleich von ihrem Heimatkanton zu schwärmen: «Der ist ungeheuer vielseitig, ja unerschöpflich,

SINN FÜR KUNST: Brigitta Gadient

bewundert im Kunstmuseum die Werke ihrer Lieblingskünstler, der Giacomettis.

Bad Serneus: Schwefelwasser unter der Brücke

Deshalb pflegt Brigitta Gadient einen regen Kontakt zu dieser Klosterser Fraktion. «Hier verbrachte ich jeweils meine Sommerferien, half beim Heuen, und der Neni, der Grossvater, brachte mir die Natur näher und zeigte mir, welche Pilze man essen kann», erinnert sie sich. Serneus: ein Dörfli mit heute 540 Einwohnern, das 1872 mit Klosters fusionierte. Der Bahnhof ist seit Langem nicht mehr bedient, die Poststelle geschlossen. Der Dorfladen konnte auch dank dem Einsatz von Brigitta Gadient und dem ihres Vaters, dem früheren Ständerat Ulrich Gadient, gerettet werden. Etwas abseits der Siedlung liegt das 2006 nach einem Hochwasserschaden wieder eröffnete Kurhotel Bad Serneus mit seiner 1594 entdeckten, streng riechenden Schwefelquelle. Brigitta Gadient, die sich öfters hierher für

Stunden oder Tage zur Erholung zurückzieht, meint: «Zu dieser Quelle bin ich als kleines Mädchen mit dem Neni gegangen, um Wasser zu trinken.» Das penetrant nach faulen Eiern stinkende Wasser ist aber gar nichts für sensible Näschen. Graubünden ist seit Jahren nur der eine Teil von Brigitta Gadients Leben. Etwa 70 bis 80 Kommissionssitzungen und rund 55 Sessionstage verbringt sie in Bern, wo sie auch eine Wohnung hat. Obwohl sie bei guter Sicht von der Bundeshauptstadt aus die mächtigen Berge des Berner Oberlandes sehen kann, sehnt sie sich dann nach ihren Bündner Gipfeln und den kulinarischen Hochgenüssen ihrer Heimat: Capuns (Rezept siehe Seite 15), Pizzoccheri oder Türkaribel. Brigitta Gadient sagt von sich, sie sei «ein Wintermensch». Und kann es deshalb kaum erwarten, bis im Prättigau wieder Schnee liegt: «Die schönste Parsennabfahrt führt nämlich nach Serneus hinunter.» Texte Carl Bieler Bilder Martin Guggisberg

* Rhätisches Museum (Geschichte, Kulturgut), Kunstmuseum, Naturmuseum.

Auf Seite 13: Die Geheimtipps von Brigitta Gadient


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HARMONIE


Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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Teil 2: MIT BRIGITTA GADIENT IN GRAUBÜNDEN SERIE TOUR DE SUISSE

Da sollten Sie in Graubünden hin — Brigitta Gadients Tipps UMGEBUNG VON CHUR

➔ Brambrüesch, der Churer Hausberg, mit einer Seilbahn direkt von der Hauptstadt aus erreichbar. Ein Erlebnis im Sommer und im Winter. www.churtourismus.ch

IM PRÄTTIGAU

➔ Die Salginatobelbrücke zwischen Schiers und Schuders gilt als technische und architektonische Meisterleistung und wird heute an den technischen Hochschulen der ganzen Welt als Lehrobjekt gezeigt. 1991 ernannte die American Society of Civil Engineers die Brücke zum «World Monument». www.worldmonument.ch

IN DEN TÄLERN

➔ Viamala, wo sich das Gletscherwasser während Jahrtausenden eine gewaltige Schlucht ins harte Gestein gegraben hat. www.viamala.ch ➔ Domleschg, das «Land der Burgen und Schlösser». Eine fruchtbare Landschaft mit einem idyllischen Badesee, dem Canovasee bei Paspels. www.domleschg.ch ➔ Kirche St. Martin in Zillis im Schamsertal, die es dank ihrer Deckengemälde aus dem 12. Jahrhundert zu Weltruhm gebracht hat. www.zillis-reischen.ch ➔ Die Vorderrheinschlucht (Ruinaulta), der «Swiss Grand Canyon» am Eingang zur Surselva, wo die Launen der Natur in Landschaft und Gestein sichtbar werden. Eine der imposantesten Landschaften der Alpen. www.ruinaulta.ch

DIE SÜDTÄLER

➔ Oberengadin, eine der spektakulärsten Landschaften

der Erde, mit leuchtend blauen Alpenseen und international bekannten Ferienorten. www.engadin-start.ch ➔ Unterengadin, mit seinen vielen Mineral- und Heilquellen und dem Schweizerischen Nationalpark. www.engadin-start.ch ➔ Val Müstair, mit dem Unesco-Weltkulturerbe Kloster St. Johann in Müstair, schmucken Bauerndörfern und einer erstaunlich intakten Landschaft. www.val-muestair.ch

➔ Valposchiavo, durch das die Berninabahn führt, die seit Kurzem ebenfalls zum UnescoWelterbe ernannt worden ist. www.valposchiavo.ch

➔ Mesolcina (Misox), mit dem imposanten Kastell, einem Zeugnis früherer Wehrhaftigkeit und von Freiheitswillen. www.alpi-ticinesi.ch ➔ Val Bregaglia (Bergell), wo weltbekannte Künstler wie die Giacomettis gross geworden sind. Trotz ihrer internationalen Berühmtheit und der Annehmlichkeiten der Grossstädte sind sie immer wieder zu ihren einfachen Wurzeln mitten in den Alpen zurückgekehrt. www. bregaglia.ch ➔ Die schönsten Bündner Gewässer, die Seen im Oberengadin und die beiden Seen im Flimser Wald, der Cauma- und der Crestasee.

EMPFOHLENE MITBRINGSEL

Bienenhonig, Nusstorte, Bündner Fleisch, Birnbrot, Alpkäse.

«Ich liebe den Blick von der Halde auf die Churer Altstadt. Dort bin ich aufgewachsen.»

SPEKTAKULÄRES BAUWERK:

Die Salginatobelbrücke, ein Weltmonument.

DRAMATISCHE LANDSCHAFT: Das Oberengadin mit seinen idyllischen Seen.

Seite 14: So bereiten Sie köstliche Capuns zu. NÄCHSTE WOCHE: BERN

www.migrosmagazin.ch Von der Bündner Herrschaft bis zum Kloster Müstair: Kennen Sie sich in Graubünden aus?

Die Berner Schlagersängerin Monique zeigt die schönsten Seiten ihres Kantons.


14 | Migros-Magazin -Magazin -Magaz gazin gaz in 30, 20. JJuli 2009

Teil 2:

CAPUNS AUS GRAUBÜNDEN

WAHRZEICHEN STEINBÖCKE

Der Schweizerische Nationalpark im Engadin ist die Serengeti der Schweiz.

DAS REZEPT ZUR REGION

Im wilden Südosten

Graubünden ist die beliebteste Ferienregion der Schweiz. Im am dünnsten besiedelten Kanton des Landes spielt die Natur die Hauptrolle, nicht der Mensch. Der «Oscar» für die beste Nebenrolle geht an die Kulinarik.

N

icht nur im Schweizerischen Nationalpark im Engadin erlebt man Natur pur. Die nur 26 Einwohner, die im Kanton Graubünden pro Quadratkilometer leben, wissen die Vielfalt zwischen Berg und Tal auch in ihrer Küche zu nutzen. Und waren schon immer neugierig auf das Fremde. Die italienischen Waren, die einst via den Postweg des

Augsburger Handelshauses Fugger durchs Engadin transportiert wurden, dienten vielen Spezialitäten der Region als Vorbild. Man imitierte diese mit Produkten, die die heimische Erde hergab: Nudeln machte man aus Buchweizen und nannte diese Pizzoccheri. Später umwickelte man sie mit Mangold oder Spinat und erfand so die herzhaften Capuns.

Als 1880 in St. Moritz der Skisport erfunden wurde, hat der Tourismus für noch weltoffenere Menüs gesorgt. Heute steht in der Gastronomie das Regionale wieder ganz oben auf der Karte: Gerstensuppe, Trockenfleisch oder die luftgetrocknete Rohwurst Salsiz werden als Delikatessen Graubündens neu entdeckt. Silke Bender

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Herzhafte Capuns gelten als Gipfel der Bündner Gaumenfreuden.

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Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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SERIE TOUR DE SUISSE Capuns — Bündner Krautstielwickel Hauptgericht für 4 Personen Zutaten Füllung: 1 Salsiz à 95 g 4 Scheiben Vollkorntoast 1 Zwiebel Butter zum Dünsten 3 Zweige Rosmarin 3 Zweige Petersilie 3 Zweige Pfefferminze 150 g Vollkornmehl 1 dl Milch 2 Eier Salz Pfeffer aus der Mühle frischer Muskat Zum Fertigstellen: 20 Stangen Krautstiel Salz 4 EL Sonnenblumenkerne Erdnussöl zum Dünsten 2 Knoblauchzehen 6 dl Gemüsebouillon, heiss 0,5 dl Halbrahm Zubereitung ca. 60 Minuten Pro Person 26 g Eiweiss, 37 g Fett, 45 g Kohlenhydrate, 2600 kJ/620 kcal

Zubereitung 1 Salsiz und Toast fein würfeln. Zwiebel hacken, in Butter dünsten. Auskühlen lassen. Kräuter fein hacken. Wenig beiseitestellen. Mehl, Milch und Eier zu einem glattem Teig rühren. Mit einem Kochlöffel schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Mit allen vorbereiteten Zutaten mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Beiseitestellen. 2 Krautstielstängel und Blätter trennen. Blätter in Salzwasser kurz blanchieren, kalt abschrecken. Abtropfen lassen. Stängel schälen, in 1 cm breite Streifen schneiden. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Beiseitestellen. 3 Von den Blättern die dicke Blattrippe herausschneiden. Blätter auf einem Küchentuch auslegen, je 1 EL Füllung in die Mitte geben. Längsseiten der Blätter auf die Füllung umlegen. Blätter aufrollen. 4 Öl in einer Pfanne erhitzen. Krautstielstängel dazugeben. Knoblauch dazupressen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren 6 Minuten dünsten. Salzen, pfeffern. Capuns darauf setzen. Bouillon dazugiessen, sodass die Stiele knapp bedeckt sind. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten unter dem Siedepunkt garen. 5 Rahm beifügen. Kurz aufwallen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Capuns auf Teller anrichten, Kräuter und Sonnenblumenkerne darüberstreuen.

NÄCHSTE WOCHE IM MIGROS-MAGAZIN

So schmeckt Bern: ein feines Röstirezept und Produkte aus der Hauptstadt.

Bilder ST/Swiss-Image.ch, Saisonküche

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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Betrach und Tenesfro Finn spricht jetzt auch Runterdeutsch. Mit

seinen Eltern redet unser unglaublich herziger Nachbarsbub Hochdeutsch. In der Krippe hat der Zweieinhalbjährige nun auch Mundart gelernt, seither zählt er, ehe er im Garten bäuchlings die Rutschbahn runterrutscht, stets laut: «Eins, zwei, drüüü …» Und er ist überzeugt, «drüü» sei eben nicht Hoch-, sondern: «Runterdeutsch».

Bänz Friedli (44) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Aber wissen Sie, was das Beste an dieser Ko-

lumne ist? Die Post, die ich bekomme! Jüngst berichtete ich, unser Hans nenne die Willisauer Ringli «Ringuswili», weil er im «Zimetstärn»-Liedli etwas falsch aufgeschnappt habe. Die Reaktionen waren umwerfend. Luise erzählte, ihr Kleiner behaupte wegen desselben Liedes, Mailänderli hiessen Mailand-Törli. Maja musste eigens die Guetslisorte «Liebeni» kreieren, die Kinder hätten darauf bestanden. Eh, ja: «Läckerli lieben i, Chräbeli no meh …» Man muss die Versprecher und Wortschöpfungen der

Kinder unbedingt aufschreiben! Später kugelt man sich vor Lachen. Frau Geiger aus Basel schrieb mir, ihr Mann sei als fünfjähriger Knirps felsenfest überzeugt gewesen, die Hirten der grossmütterlichen Adventskrippe hiessen Betrach und Tenesfro. Seine

Mutter stellte die Figuren auf: «Maria …, Josef …, das Jesuskindlein …» Der Sohn: «Und Betrach. Und Tenesfro.» Wie er darauf komme, fragt die Mutter, die Hirten hätten keine Namen. «Doch», insistiert der Bub, «im Lied heissen sie Betrach und Tenesfro: Maria und Josef, Betrach, Tenesfro …» Ein kluger Junge. Mich dünkt nämlich, «Betrach» und «Tenesfro» tönten schampar hebräisch. Franziska aus der Innerschweiz schrieb ins

Forum auf www.migrosmagazin.ch, ihre Tochter habe sich nach dem Spazieren mal erkundigt: «Mami, hesch s Muetter-Jäggäli mitgnu?» Sie meinte das gepflückte «Frauenmänteli». Ihr Sohn sagte als Dreijähriger: «Mami, ich wett kä Maa wärdä, sondern ä Mänsch.» Der Bub ahnte nicht, welch grosses Wort er gelassen aussprach. Kindermund ist unbezahlbar! Vom Mädchen wurde mir berichtet, das ganz aufgeregt vom Kindergartenausflug heimkam, sie seien im Solarium gewesen! (Sie waren im Planetarium.) Ein Sohn sagte seiner Mama, als sie ihm beim Gutenachtsagen «I schänke dir mis Härz, meh hani nid …» vorsang: «Moll, d Läbere und d Niere.» Annemarie warnte ihren Vierjährigen beim Kirschenessen: «Achtung, das isch es fuuls!» – «Das cha ja i mim Buuch

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Die mit dem Regenbogen

witerschlafe.» Wenn Elis Tochter vom Balkon herab Touristen erspäht – sie wohnen an einem Ausflugsziel –, sagt sie: «Mama, es hat wiedermal viiiiiele Terroristen unterwegs.» Und klein Tamara hat das Nachbarmädchen Stella kurzerhand «Stracciatella» getauft. Passt doch zur Glacesaison! Apropos Sprachwirrwarr, vor den Ferien, die bei

uns später begannen, gab es in Hanslis

«Kindermund ist einfach unbezahlbar!» Schule noch ein «Fest der Kulturen». Tamilische Tänze wurden aufgeführt, chinesische Spezialitäten serviert – und in einem Klassenzimmer ging es um all die Fremdsprachen, die im Schulhaus vertreten sind. Man konnte lernen, was zum Beispiel «Auf Wiedersehen» auf Slowenisch, Portugiesisch, Albanisch, Spanisch, Türkisch, Tamilisch, Griechisch und Englisch heisst, und dies dann in eine Liste eintragen. Italienisch: «Arrivederci.» Kurdisch: «Bi xatrê te!» Ganz am Ende der Liste stand eine Fremdsprache, die hier in Zürich besonders exotisch wirkt: Berndeutsch. Uf Widerluege. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch


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«Mein Name ist Lustig»

Nachnamen wie Meier oder Müller mögen nicht besonders originell sein, dafür lebt es sich mit ihnen ganz angenehm. Wer hingegen Ahorn oder Gabel heisst, ist wesentlich exponierter und wird gern zum Gespött. Herr Blabla, Frau Lustig und Herr Kotz erzählen, in welche kuriosen Situationen ihre Namen sie schon gebracht haben.

Nomen est omen: Schreinermeister

EDI AHORN (52).

Holz ist sein Schicksal

«Ich heisse nicht nur Ahorn, ich wohne auch noch an der Lindenstrasse in Eschlikon, und mein Bürgerort ist Wald AR. Dass ich Schreiner bin, ist das Tüpfchen auf dem i. Und es geht weiter: Meine beiden Söhne lernen Schreiner und Zimmermann. Wenn wir unseren Namen nennen, sagen die Leute: ‹Doch, das passt!› Als Bub wurde ich schon ein wenig geföppelt, vor allem die Comicfiguren Ahörnchen und Behörnchen dienten da als Vorlage. Das kann man beliebig variieren, bis hin zum C-Horn und Z-Horn. Mein ältester Sohn wird denn auch Behorn genannt, aber er trägt es mit Fassung. Irgendwie sind wir auch stolz auf unseren Namen, es gibt nicht viele Ahorns in der Schweiz. Und meine Frau, die vor der Heirat Greulberger hiess, hat meinen Namen gern angenommen. Manchmal scherzt sie, sie hätte mich nur wegen des Namens geheiratet.»

Als Frau Gabel auf Herrn Löffel traf «Zum Bilden von Übernamen ist der Name Gabel ungeeignet. Kinder denken vor allem, es sei schon ein Übername. Meine Söhne wurden von ihren Schulkollegen jedenfalls immer schlicht ‹der alte Gabel› und ‹der Gabel› genannt.

Ganz spassig fand ich es einst, bei einem geschäftlichen Anruf einen Herr Löffel aus Bern am Apparat zu haben. Die Kombination Frau Gabel und Herr Löffel führte beidseits zu herzhaftem Gelächter. Ich habe den Namen durch Heirat

erhalten, und ich gewöhnte mich recht schnell an die erstaunten Blicke; die Erklärung ‹Gabel, wie eine Gabel zum Essen›, habe ich wohl schon ein paar Hundert Mal abgegeben. Ich finde es amüsant zu beobachten, wie die Menschen

darauf reagieren. Da auch mein Vorname Lili eher selten ist, wird die Kombination noch spezieller. Lili Gabel zu heissen ist also fast schon ein Privileg, auch wenn ich persönlich den Namen inzwischen völlig normal finde.»


MENSCHEN NAMEN

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STEPHAN BLABLA (64) , stolzer Architekt.

Blabla provoziert Polizei

Weder GaultMillau-Testerin noch Köchin:

LILI GABEL (57).

«Auf meinen Namen bin ich stolz. Denn es ist mir gelungen, ihn salonfähig zu machen und mit einer sichtbaren Leistung zu hinterlegen: Ich bin Architekt und habe in meinem Leben schon unzählige sehr moderne und anspruchsvolle Häuser gebaut, viele davon im Aargau. Sie fallen auf mit Ecken und Kanten wie ich. Der Name Blabla stammt aus meiner ersten Heimat Tschechien. Auch dort ist er selten, hat aber keine spezielle Bedeutung. Als ich vor vierzig Jahren als Student in die Schweiz kam, merkte ich natürlich relativ schnell, dass die Leute oft einfach baff waren, wenn ich mich mit Blabla vorstellte – manche glauben sogar, es sei ein Künstlername. An der Reaktion meines Gegenübers auf meinen Namen kann ich inzwischen recht gut herausspüren, ob ein geschäftliches Gespräch eher locker oder konfliktreich verlaufen wird. Einmal kam ich mit dem Auto in eine Verkehrskontrolle und fand in der Aufregung meinen Ausweis nicht. Der Beamte fragte mich, wie ich heisse. Auf meine Antwort ‹Blabla› verdrehte er nur die Augen und wollte mich gleich mit auf den Posten nehmen. Zum Glück war da ein weiterer Kollege, der fragte, ob ich etwa der bekannte Aargauer Architekt Blabla sei. Danach war alles klar, und ich durfte weiterfahren.» Texte Karin Aeschlimann


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Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

URSULA RÖSTI (38),

Aroma- und Fussreflexzonentherapeutin.

Ihr Name N ist ihr h LLeibgericht b h

«Ich stamme aus dem Berner Oberland, dort ist Rösti ein häufiger Name, deshalb kam er mir als Kind auch nicht speziell vor. Erst mit 16 in der Romandie änderte sich das. In Biel fanden vor allem die Welschen diese ‹Rösti› schon sehr lustig. Heute bin ich selbständig Erwerbende, da ist der Name ein Vorteil — man vergisst ihn nicht so leicht. Ausserdem sind die Leute sehr diskret. Wenn ich am Telefon meinen Namen nenne, dann lachen sie — glaube ich — erst, wenn sie den Hörer wieder aufgelegt haben. Anders ist die Situation in den Geschäften, da sehe ich den Leuten förmlich an, dass sie sich das Schmunzeln verkneifen müssen. Ich sage dann: ‹Lachen Sie ruhig! Und ja — Rösti ist tatsächlich eins meiner Leibgerichte.›»

WERNER KOTZ (67),

pensionierter Konditor.

MENSCHEN NAMEN UDO RAUCHFLEISCH (67),

emeritierter Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel und Psychotherapeut.

b Sie S RRauchfleisch hfl h bestellt?» b ll ? «Haben

«Köstlich war eine Szene in der Migros, als ich das bestellte Fleisch abholen wollte. Die Verkäuferin meinte, ich hätte Rauchfleisch bestellt und fragte mehrmals nach meinem Namen. Als sie realisierte, dass Rauchfleisch der Name ist, war es ihr extrem peinlich. Ein exotischer Name hat ja auch Vorteile. Hiesse ich Müller, würde man immer fragen ‹welcher Müller?›. Wenn ein Kind wegen seines Namens ausgelacht wird, sollte man mit ihm besprechen, wie es sich dagegen wappnen kann, etwa mit einem Spruch, über den alle lachen können. Das setzt natürlich eine gewisse Distanz voraus: Der Name ist ja auch Ausdruck der eigenen Identität, etwas ganz Persönliches.»

DONATA MAGDALENA LUSTIG SINGH GANGAR-JUON (60),

Gesangspädagogin, Chorleiterin und Organistin.

k von KKonditor d Kotz K Leckeres

«Schon als Bub war ich stolz auf den Namen, wehrte mich für ihn, wenn ich geneckt wurde. Mit den Fäusten nur ausnahmsweise, denn ich habe ein gutes Mundwerk. Mein Vater sagte immer: Unser Name ist wie ein Diamant in einer Kiesgrube, so etwas findet man nicht oft! Diesen Satz habe ich auch meinen Töchtern weitergegeben, beides Lehrerinnen. Die eine erlebte eine herzige Geschichte. Ihr fiel ein Notizzettel herunter, worauf eine Schülerin ihr zurief: ‹Frau Zetteli, do liit äs Kotz am Bodä!› In der Eile hatte sie die Namen verwechselt. Kotz kommt aus dem Tirol, auf dem Familienwappen sind zwei Katzen abgebildet. Dass wir nicht Katz heissen, hat wohl etwas mit dem dortigen Dialekt zu tun. Auf Briefen steht oft alles Mögliche: Hotz, Kurz, nur nicht Kotz. Dass jemand so heisst, können die Leute einfach nicht glauben.»

L N b Frau Lustig undd Pf Pfarrer Neugeboren

«Mein erster Mann hiess Lustig, und weil ich so heissen wollte, wie meine drei Söhne, habe ich den Namen behalten. Mein zweiter geschiedener Mann stammt aus Indien und gehört der religiösen Gemeinschaft der Sikh an. Alle Sikhs tragen den Namen Singh, das bedeutet ‹Löwe› und drückt Kraft aus. Gangar ist der indische Geschlechtsname. Juon ist mein Mädchenname. Mein Name passt zu meinem Beruf. Vor einigen Jahren sagte ein Kollege zu mir: ‹Du hast eigentlich einen kurzen Satz als Namen: Donata, sing lustig!› Die absurdeste Situation entstand, als ich einem Pfarrer begegnete, der Neugeboren heisst. Er stellte sich vor: ‹Neugeboren!›, ich antwortete: ‹Lustig!›, worauf er sagte: ‹Nein, ich heisse so!›, und ich erwiderte: ‹Ich auch.› Wir mussten beide lachen.»

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WIE ÄNDERE ICH MEINEN NAMEN?

Von Bünzli zu Müller

Der einfachste Weg, einen lästigen Namen loszuwerden, führt über die Heirat: Noch immer übernehmen mehr Frauen den Namen des Mannes, aber die Männer können auch den Nachnamen der Frau übernehmen. Dazu müssen die zukünftigen Eheleute bei der Regierung des Kantons, in dem sie wohnen, ein Gesuch einreichen. Solche Gesuche werden immer bewilligt. Nach einer Scheidung behalten die Exehepartner automatisch jenen Namen, den sie während der Ehe getragen haben. Wenn einer den ursprünglichen Namen wieder annehmen möchte, muss er dies innerhalb eines Jahres auf dem Zivilstandsamt anmelden. Namensänderungen ausserhalb der Eheschliessung sind nur dann erlaubt, wenn «wichtige Gründe» vorliegen. Da Nachnamen jedoch als unveränderbar gelten, sind die Gesuche nur selten von Erfolg gekrönt: Der Betroffene muss nämlich nachweisen, dass die Beibehaltung des Namens für ihn «ernstliche Nachteile» zur Folge hat. Selbst bei kleinen phonetischen oder orthographischen Korrekturen (etwa von Gladic zu Gladig oder von Bösch zu Boesch) sind die Behörden sehr restriktiv. Kürzlich abgelehnt wurde im Ständerat ein Postulat, in dem verlangt wurde, dass fremdländisch klingende Namen eingeschweizert werden können, um den Betroffenen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen.

Karin Aeschlimann

www.migrosmagazin.ch Von Aasvogel bis Zwitter: Die unglaublichsten Namen und ein Ratespiel.


AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Hermine ganz gross Jungstar Emma Watson hat guten Grund zur Freude: Die 19-jährige britische Schauspielerin ist endlich erwachsen. Ihr sechster und neuster «Harry Potter»-Film bricht in den USA alle Rekorde und fährt nur gute Kritiken ein. Zudem hat das britische Modehaus Burberry Watson zur neuen Botschafterin gewählt.

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

WAS TUN GEGEN DIE SCHWEINEGRIPPE?

Nach der raschen Ausbreitung im Mai war die Schweinegrippe mit dem H1N1-Virus schnell vergessen. Doch der Bund rechnet mit einer heftigen Ausbreitung diesen Herbst — auch in der Schweiz. Der Biologe und Immunologe Beda M. Stadler (59) findet wichtig, dass die Menschen sich an Hygienevorschriften halten. Und bei Ausbruch zu Hause bleiben.

«Die Seife muss stark schäumen!» Beda Stadler, die Schweinegrippe droht im Herbst so richtig über die Schweiz hereinzubrechen. Weshalb erst jetzt?

MANN DER WOCHE

Rettet den Hund! Mike ist sein Ein und Alles. Der 70-jährige Ivar Kreist, Geschäftsführer einer Kilchberger Firma, die Kinosäle ausbaut, rettete seinen elfjährigen Airdale-Terrier mit blossen Händen vor einer amerikanischen Bulldogge. Er weiss nicht, woher er die Kraft nahm, aber er schaffte es, den Kopf der Bulldogge auf den Boden zu drücken. Diese biss ihn lediglich in den Finger. Retter und Hund sind wohlauf.

Zuerst sah das Virus wie ein gefährliches Pandemievirus aus, aber es breitete sich nicht so explosionsartig aus wie erwartet. Es ist zwar ziemlich ansteckend – aber nicht so gefährlich wie jenes von 1918. Damals gabs kaum Autos und keine Flugzeuge, trotzdem schaffte es das Virus in sechs Wochen vom Osten der USA in den Westen. Ich bin überzeugt: Viel mehr Menschen als die in der Schweiz gemeldeten gut 200 wurden angesteckt – ohne es zu merken. Sie erleben die Schweinegrippe wie eine normale Erkältung. Wo lauert denn die Gefahr?

Es ist eine Zeitbombe. Wenn das H1N1-Virus auf ein anderes Schweine- oder Vogelgrippevirus trifft, könnte ein gefährlicheres Virus entstehen. Das ist Evolution pur – die Natur experimentiert gerne. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rechnet mit zwei Millionen Infizierten in der Schweiz.

Vergleichen Sie das mit der normalen Grippe: Normalerweise sind die Leute geimpft, dann prallt das Virus ab. Aber bei der Schweinegrippe ist vorerst noch niemand geimpft. Wenn keiner gegen die normale Grippe geimpft wäre, hätten wir jedes Jahr zwei Millionen Infizierte. Tatsächlich haben wir auch Tote –

laut BAG jedes Jahr 400 bis 1000 Todesfälle. Ohne Impfungen wäre es ein Vielfaches mehr. Weltweit herrscht nach mehr als 200 Toten Aufruhr: Die Weltgesundheitsorganisation WHO redet immer noch von Pandemiealarm Stufe 6.

Das beruht auf Abmachungen. Die Fehlüberlegung ist, dass es auch Pandemieviren gibt, die wie H1N1 relativ harmlos sind. Jetzt muss die WHO ihre Skalen neu gewichten.

WHO-Chefin Margaret Chan rät zur Impfung. Guter Rat?

Man impft sich nicht, um sich zu schützen – sondern um andere nicht anzustecken. So oder so: Ohne Behandlung dauert eine Grippe eine Woche, mit Behandlung sieben Tage. Das ändert sich erst, wenn ein H1N1-Impfstoff erhältlich ist. Taugt Tamiflu?

Ein alter Hut. Tamiflu war vernünftig, als keine Impfung absehbar war und man meinte, das Virus sei oft tödlich – Tamiflu war da die letzte Hoffnung. Novartis hat für Oktober einen Impfstoff für die Schweinegrippe angekündigt.

Das BAG sagte, es wolle zwölf Millionen Impfdosen bestellen für die sechs Millionen Menschen, weil es pro Kopf zwei

Impfungen braucht. Die Frage stellt sich: Wer bezahlt eigentlich diese Impfung, und gibt es wirklich für alle Länder Impfstoff? Der Bund rät zu Gesichtsmasken: 50 Stück pro Person sollen Private anschaffen.

Es geht hier um Anstand. In unserer Gesellschaft muss mehr Respekt gelebt werden, so wie das etwa die Asiaten kennen: Abstand vor anderen Menschen, denen nicht ins Gesicht husten. Denn das Virus überträgt sich in kleinsten Wassertröpfchen. Über Hände, beim Reden oder beim Küssen. Also: Distanz wahren, keine Küsschen, intensives Händewaschen. Mit viel Seife?

Viel Seife ist wichtig, sie sollte stark schäumen! Viren sind Proteinhüllen mit Genen drin, die mögen keine Seife. Die Spitalleiter haben Angst vor Personalengpässen.

Was die Spitäler nicht verkraften, sind Leute, die eine harmlose Erkältung für so wichtig halten, dass sie die Notfallaufnahmen blockieren. Wenn das Virus ausbricht, lautet die Devise: daheim bleiben, alte Hausmittel nehmen, sich selber isolieren. Nicht arbeiten, wenn es irgendwie geht. Nach einer Woche ist ja alles vorbei. Interview Mathias Haehl

«Ohne Behandlung dauert Grippe eine Woche, mit sieben Tage.»

Bilder Robert Pitts/Landov/Keystone, Patrick Gutenberg/Tages-Anzeiger

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24 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

«Energieeffizienz ist ein Geschäft, Atom ist nur teuer»

Die Schweiz steckt mitten in einer Debatte über den Bau neuer Atomkraftwerke. Für den amerikanischen Physiker Amory Lovins sind erneuerbare Energien die Zukunft und Kernkraftwerke veraltet.

Amory Lovins, wie hoch ist Ihre Stromrechnung?

Null.

Wie viel bezahlen Sie fürs Heizen?

Nichts. Wir wohnen in Colorado auf 2200 Meter Höhe, wo die Temperaturen bis minus 44 Grad fallen können. Ein Heizsystem haben wir nicht, wir nutzen nur die Sonne. Trotzdem ist es behaglich warm; im verglasten Atrium in der Mitte des Hauses ernten wir regelmässig Bananen.

Ein solches Haus kann sich nicht jeder leisten.

Doch. Wir haben beim Bau Spezialfenster eingesetzt, die dank Einsatz von Edelgas besonders gut isolieren. Sie waren nur 15 Prozent teurer als eine herkömmliche Doppelverglasung. Gleichzeitig haben wir die Ausgaben für eine Heizanlage gespart. In Europa stehen Tausende solcher Passivhäuser – nicht teurer als andere.

Als Stromkonsument sind Sie eine Ausnahme. In der Schweiz steigt der Verbrauch, die meisten Prognosen prophezeien eine Versorgungslücke. Lösen neue Kernkraftwerke das Problem?

Rein technisch gesehen: ja. Aber der Einsatz von Kernenergie ist etwa gleich sinnvoll, wie wenn man Kaviar nähme, um den Hun-

ger auf dieser Erde zu bekämpfen – viel zu teuer. Teuer? Das AKW Mühleberg produziert Strom für sechs bis sieben Rappen pro Kilowattstunde. Das ist etwa die Hälfte des Durchschnittspreises, den ein Verbraucher zahlt.

Nur alte Meiler kommen auf solche Preise. Weil schon seit Jahren kaum noch Kernkraftwerke gebaut werden, sind Engpässe bei der Herstellung entstanden. So existiert weltweit nur noch ein Unternehmen, das die Stahlhüllen für Reaktoren schweissen kann. Es steht in Japan und kann bloss fünf bis sechs Stück pro Jahr herstellen. Die Verknappungen treiben die Baukosten in die Höhe. Wie viel kostet Strom aus einem neuen Atomkraftwerk?

Die Ratingagentur Moody’s hat für ein Kernkraftwerk 7500 Dollar pro Kilowatt installierter Leistung berechnet. Das ergibt Kosten von 20 US-Cents pro Kilowattstunde. Dieser Preis ist nicht konkurrenzfähig. Trotz staatlicher Subventionen finden sich in Amerika deshalb praktisch keine Investoren. Auf dem freien Markt ist die Atomkraft chancenlos. Lassen sich diese Zahlen auf die Schweiz übertragen?

Die Grössenordnung ist dieselbe: 20 Rappen pro Kilowattstunde.

Kernenergie hat dafür den Vorteil, dass sie CO2-frei ist.

Weil die Atomenergie so teuer ist, entlasten andere Energieträger das Klima pro eingesetzen Franken viel stärker: Windkraft und Wärmekraftkoppelung schneiden dreimal besser ab, Investitionen für mehr Energieeffizienz bis zu zehnmal besser. Das hat damit zu tun, dass ein Kernkraftwerk im Betrieb zwar kaum CO2 freisetzt, der Abbau und die Anreicherung von Uran aber in einem gewissen Mass CO2 ausstossen. Will die Schweiz auf neue AKWs verzichten, muss sie bis 2035 so viel Elektrizität mit erneuerbaren Energien und Effizienzgewinnen abdecken, wie die KKW Beznau I + II und Mühleberg produzieren. Die Elektrizitätswirtschaft hält dieses Szenario, das auf den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft baut, für illusorisch.

Ich bin seit über dreissig Jahren auch in der Schweiz tätig und kenne viele Gebäude und Fabriken. Meiner Meinung nach ist das Szenario des Bundesamts, das vorrechnet, wie diese Terrawattstunden mit erneuerbaren Energien und Effizienz abgedeckt werden können, ziemlich zurückhaltend – da liegt sehr viel mehr drin. Sie sagen, Energieeffizienz sei zehnmal günstiger als Atom. Wie sieht diese Rechnung aus?

Amory Lovins hat sein Haus isoliert und heizt mit Sonnenenergie. Eine Strom- oder Heizkostenabrechnung kennt er nicht.


INTERVIEW AMORY LOVINS

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Topphysiker Der Physiker Amory Lovins (61), gilt als einer der einflussreichsten Vordenker des Öko-Kapitalismus, der wirtschaftliche Anreize mit umweltgerechtem Verhalten verbindet. Er gründete und leitet das Rocky Mountain Institute, eine Forschungs- und Beratungsorganisation für nachhaltige Entwicklung im US-Bundesstaat Colorado. Lovins ist zehnfacher Ehrendoktor und wurde mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Er publizierte rund 30 Bücher, darunter mit Ernst-Ulrich von Weizsäcker «Faktor vier». Lovins lebt mit seiner Frau Judy Hill in einem Nullenergiehaus in Colorado.

Pro Kilowattstunde Strom, die man in Privathaushalten einsparen will, muss man mit Kosten von zwei US-Cents rechnen. In der Industrie oder in Büroliegenschaften ist es oft nur ein Cent, ein halber Cent – oder gar nichts. Wie funktioniert das?

Bei einem Neubau oder einer anstehenden Sanierung wählt man eine clevere Konstruktionsweise, die im Betrieb Energie spart und auch bei den Baukosten günstiger abschneidet. Das Rocky Mountain Institute, das ich leite, beriet zum Beispiel Texas Instruments beim Bau einer Halbleiterfabrik. Der Energieverbrauch liegt 20 Prozent, der Wasserverbrauch 35 Prozent tiefer als bei herkömmlicher Bauweise – und die Baukosten waren 30 Prozent günstiger. Klimaschutz ist also rentabel?

Klar. Wir haben unzählige Projekte in allen möglichen Branchen durchgeführt und 30 bis 60 Prozent Einsparungen erreicht. Im Durchschnitt waren die Investitionen in drei Jahren amortisiert. Funktioniert das auch in Europa?

Wieso nicht? Wir designen in Paris ein Gebäude mit 100 000 Quadratmetern, das mehr Strom produziert, als es verbraucht. Trotzdem: Der Stromverbrauch steigt nicht nur


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INTERVIEW AMORY LOVINS in der Schweiz unaufhaltsam an.

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Vor allem die Haushalte verbrauchen mehr. Beleuchtung etwa hat stark zugelegt, offenbar sind viele ineffiziente Leuchtkörper im Einsatz, vermutlich Stromschleudern wie die überteuerten Halogenlampen, die mehr Wärme als Licht abgeben und viel zu grell sind. Viele mögen Energiesparlampen nicht, weil das Licht so kalt ist.

Dann haben sie falsch eingekauft. Es gibt Energiesparlampen in angenehmen Lichttönen, auch dimmbare. Es gibt überall effiziente Lösungen. Das schwedische Unternehmen Asko hat den sparsamsten GeschirrspülerderWeltentwickelt. Ist das Spülwasser sauber, beendet er das Programm. Herkömmliche Geräte lassen stur die Standardzeit ablaufen. Solche Geräte sind aber teurer.

Der Mehrpreis ist moderat und zahlt sich aus, Strom und Wasser sind nicht billig. Warmwasser sollten wir nicht mit Strom aufheizen, dafür gibts Sonnenkollektoren. Optimal sind 44 Grad, das reicht für Dusche und Bad aus. Schmutz an Kleidern oder Geschirr geht ein gutes Waschmittel schon ab 20 Grad gezielt an den Kragen. Warum geschieht all dies nicht?

Es gibt Hindernisse. Warum soll jemand die Wohnung energieeffizienter machen, wenn sie dem Vermieter gehört? Warum soll ein Vermieter das Haus energetisch sanieren, wenn der Mieter die Strom- und Heizkosten bezahlt? Viele Anreize sind falsch gesetzt. Das Honorar der Architekten hängt von der Bausumme ab. Würden wir sie stattdessen dafür bezahlen, Energie zu sparen, erhielten wir viel effizientere Gebäude. Aber der Verbrauch nimmt zu.

Im US-Bundesstaat Vermont haben die privaten Verbraucher den Stromverbrauch kontinuierlich gesenkt. Und in Kalifornien ist der Elektrizitätskonsum pro Kopf seit 30 Jahren stabil, obwohl Wirtschaft und Wohlstand anstiegen. Wie war das möglich?

Die Hälfte geht zurück auf stren-

«Ein Waschmittel geht dem Schmutz schon bei 20 Grad an den Kragen.» gere Verbrauchsvorschriften. Die andere Hälfte erzielten die Stromversorger, indem sie ihren Kunden halfen, effizienter zu werden. Elektrizitätswerke wollen Strom verkaufen, nicht sparen.

Deshalb änderte der Regulator die Preisgestaltung. Verkauft ein Elektrizitätswerk mehr Strom als bei der Preisfestlegung erwartet, gehen die Zusatzeinnahmen auf ein Ausgleichskonto. Sinken die Verkäufe, entnimmt man die Differenz dem Ausgleichskonto. Und die Belohnung?

Sie wurde in einem zweiten Schritt eingeführt. Seither erhalten die Elektrizitätswerke einen Anteil der Summe, die ihre Abnehmer dank tieferem Verbrauch einsparen. 1992 bezogen die Kunden von Pacific Gas & Electric weniger Energie und sparten so 400 Millionen Dollar ein. Das Unternehmen wurde für die Einbussen aus dem Ausgleichskonto entschädigt und erhielt zehn Prozent der 400 Millionen, einen ausserordentlichen Gewinn von 40 Millionen Dollar. Überall auf der Welt, wo es eingeführt wurde, hat dieses Modell Effizienzsteigerungen beflügelt. Die Wirkung wäre auch in der Schweiz nicht anders. Interview Thomas Müller Bilder René Ruis


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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

FRAGE DER WOCHE

Warum sind Menschen unterschiedlich attraktiv für Mücken?

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GELEBTE KULTUR IN BRASILIEN

Antwort: Die Stechmücke braucht mehrere Sinne, um ihr Opfer zu finden. Wichtige Signale des Menschen sind dabei die Körperwärme sowie das Duftgemisch – Milchsäure beim Schwitzen, CO2 und Octenol bei der Atmung. So sind Menschen je nach Zusammensetzung des Körperund Atemgeruchs unterschiedlich attraktiv für Mücken. Die Mücke sucht sich das «beste» Stechopfer aus, das mit einem möglichst feinen und schmackhaften Duftgemisch lockt. Zudem hält sie Ausschau nach Substanzen, die ihr Organismus nicht selbst produzieren kann, wie Vitamin B oder Cholesterin. Es ist jedoch noch nicht wissenschaftlich geklärt, was die Vorlieben der Mücken genau ausmacht. Haben Sie eine Frage? fragederwoche@migrosmagazin.ch

ZITAT DER WOCHE

Bilder Ricardo Moraes/AP/Keystone, Dominic Büttner/Pixsil.ch

«Wenn der Bundesrat den Dalai Lama nicht empfängt, ist dies peinlich und ein feiger Bückling vor China.»

SP-Nationalrat Mario Fehr nervt sich über den Bundesrat, der den Dalai Lama Anfang August in der Schweiz nicht treffen will.

Kunst an der Hauswand: «Arbeit? — Bei dieser Hitze? Aber bitte!» Gabriel Primo (links) schüttelt den Kopf. Eben hat er das Grammophon angeworfen, ist auf die Couch geklettert, um mit Vater Tiago dem trunkenen Bossa Nova zu lauschen. So verstehen die beiden Brasilianer öffentliche Kunst, wie sie sie in Rio de Janeiro zeigen — und leben. Falls das zu sehr anstrengt, lockt das Bett unterm Baldachin zum Nickerchen.


30 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Beliebte Migros

Die grosse Studie «Global Pulse 2009» bestätigt das Ergebnis des Vorjahrs: Die Migros hat unter allen grossen Schweizer Firmen den besten Ruf. sità della Svizzera italiana zusammen (siehe Interview rechts). Hierzulande analysierten die Wissenschafter, wie Schweizer Konsumenten dreizehn Grossunternehmen wahrnehmen (siehe Tabelle). Wie letztes Jahr ist die Migros wieder das meistbewun-

Das Reputation Institute Wissenschafter in den USA und in Europa haben das Reputation Institute (RI) 1997 gegründet. Das RI forscht zu Fragen des Ansehens von Firmen und berät Unternehmen bei den Anstrengungen, ihren Ruf zu verbessern. Das Institut verfügt über ein grosses Netzwerk von Fachleuten und Büros und ist in mehr als 20 Ländern vertreten. Francesco Lurati, Dozent für Unternehmenskommunikation an der Università della Svizzera italiana, ist akademischer Vertreter des Reputation Instituts in der Schweiz (siehe Interview). www.reputationinstitute.com

derte Unternehmen bei der schweizerischen Bevölkerung.

Migros hat die orange Nase vorn

Die Unternehmen wurden für die Studie mit dem Titel «Global Pulse» aufgrund ihrer Erträge, der verwalteten Aktiven oder eingenommenen Prämien und des Bekanntheitsgrades bei der Bevölkerung ausgewählt. An zweiter Stelle nach der Migros folgt die Raiffeisengruppe. Auf Rang drei steht Coop. In der internationalen Gesamtklassierung steht die italienische Ferrero mit 85,2 Punkten an erster Stelle, gefolgt von IKEA und Johnson & Johnson mit 84,0 beziehungsweise 83,6 Punkten. ds

Bilder Zeljko Gataric, Keystone

S

eit vier Jahren untersucht das Reputation Institute (RI, siehe Box) jährlich das Ansehen von 1300 grösseren Unternehmen in 32 Ländern. Für die Schweiz arbeitet das RI mit dem Institut für Marketing und Unternehmenskommunikation der Univer-

605 000 Franken für den Regenwald

Die Stickermania war ein voller Erfolg. Deshalb kann Migros-Chef Herbert Bolliger dem WWF einen Riesen-Check zur Erhaltung des tropischen Urwalds überreichen.

A

Zufrieden: Herbert Bolliger (rechts) und Gian-Reto Raselli vom WWF.

uf dem Land und in der Stadt, in der Badi, auf dem Pausenund auf dem Spielplatz, unter Freunden, Verwandten und Bekannten: Überall wurde die letzten acht Wochen wie wild gesammelt und getauscht, die ganze Schweiz war im Sammelfieber. Für einmal ging es aber nicht um Fussballer, sondern um bedrohte Tiere aus dem Regenwald. Es war die Sammelbilderaktion Stickermania, die das Sammelfieber entfachte, das alle Rekorde brach. 605 000 Sammelalben «Abenteuer Regenwald» sind über


NEUES AUS DER MIGROS Reputationsrangliste Unternehmen 1. Migros 2. Raiffeisen Group 3. Coop 4. Nestlé 5. ABB 6. Holcim 7. Novartis 8. Roche 9. Swiss Life 10. Adecco 11. Zurich Financial Services 12. Credit Suisse 13. UBS

Pro verkauftem Album fliesst ein Franken in den eigens eingerichteten WWF-Regenwaldfonds. Vergangene Woche überreichte Herbert Bolliger WWF-Marketingleiter Gian-Reto Raselli den Check über 605 000 Franken. «Unser Ziel war es, Kinder und Jugendliche auf spielerische Weise für den Regenwald zu sensibilisieren und

Wo kann sich die Migros noch verbessern?

77,37 72,90 70,84 66,74 64,41 63,30 63,15 56,55 55,04

Ein M für alle: Die Migros ist am beliebtesten.

Eine rundum gelungene Aktion

gros, die das Unternehmen konsequent umsetzt.

78,51

Klassierung des Ansehens der 13 schweizerischen Unternehmen, die vom Reputation Institute untersucht wurden (hervorragend: 80 bis 100 Punkte; stark: 70 bis 79; mittel: 60 bis 69; schwach: 40 bis 59; dürftig: weniger als 40)

den Ladentisch gegangen. In die Alben klebten die Kinder die Bilder von Tieren des Regenwaldes. Die Migros brachte rund 60 Millionen Briefchen mit je fünf Bildern in Umlauf, liess also insgesamt 300 Millionen Tierbilder drucken. Diese Zahl ist weit grösser als bei der Sammelaktion Murmelmania im letzten Jahr, als 42 Millionen Murmeln produziert wurden.

«Ansehen ist ein Kapital»

Punkte

54,21 42,02 25,14

für den Umweltschutz zu begeistern. Ich denke, dies ist uns gelungen», sagt ein sichtlich zufriedener Migros-Chef.

Waldfläche vor der Zerstörung bewahren

Was genau passiert nun mit den 605 000 Franken, welche die Migros gesammelt hat? Gian-Reto Raselli: «Wir errichten neue Schutzgebiete auf Borneo und Madagaskar; dabei werden Massnahmen zur nachhaltigen Waldnutzung getroffen und alternative Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung geschaffen. So können wir bedrohte Waldflächen vor der Zerstörung bewahren.» Mit dieser Aktion erlebe die neue strategische Partnerschaft von Migros und WWF einen ersten Höhepunkt, resümiert der WWF-Marketingleiter. Christoph Petermann

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Francesco Lurati, Dozent für Unternehmenskommunikation an der Università della Svizzera italiana, ist akademischer Vertreter des Reputation Instituts in der Schweiz. Francesco Lurati, weshalb geniesst die Migros ein solch hohes Ansehen in der Schweiz?

Zwischen der Migros und ihren Kunden und Mitarbeitern gibt es eine starke Bindung. Diese enge Beziehung fusst auf den Grundsätzen und den Werten der Mi-

Sammelfieber geht weiter

Die Migros kann ihr Ansehen als Arbeitgeberin und bezüglich des Führungsstils weiter verbessern. Allerdings können wir aufgrund unserer Informationen nicht beurteilen, ob es tatsächlich Veränderungen braucht. Möglich ist auch, dass die Migros einfach die Qualität ihrer Kommunikation bezüglich Arbeitsplätze und Management verbessern kann. Was bringen Imagestudien wie Ihre «Global Pulse 2009» den Konsumenten?

Bessere Produkte und Dienstleistungen. Die Kunden der Migros profitieren schon heute davon, dass das Unternehmen ihre Bedürfnisse kennt. Die Herausforderung für die Migros ist es, den hohen Ansprüchen ihrer Kunden weiterhin gerecht zu werden. Ansehen ist ein Kapital, das man bewirtschaften muss.

Interview Daniel Sägesser

Ab sofort können Sammler überzählige Bilder per Post lten im einsenden und erhalten he Anzahl Sticker Gegenzug die gleiche ch fehlen. Und zurück, die ihnen noch so funktionierts: Name und uvert schreiben und Adresse auf ein Couvert ke frankieren. mit einer Briefmarke Dieses beschriftete und frankierte mal 40 der Couvert sowie maximal doppelten Bilder in ein zweites d angeben, Couvert stecken und welche Bilder noch fehlen. sse senden: An folgende Adresse STICKERMANIA, Postfach 335, 8320 Fehraltorf. Auf www.stickermania.ch findet man auch ein Formular, auf dem man angeben kann, welche Sticker man beziehen will. Die Tauschaktion dauert bis zum 7. August 2009.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Wo gehts lang?

Wettkampf der Turbo-Pfadfinder: 3000 kartenkundige Läuferinnen und Läufer treffen sich zur Swiss Orienteering Week im Muotatal.

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E

s geht über steile Weiden, zwischen Felsbrocken hindurch und dann mitten hinein in dichten Gebirgswald. Fernab von Wanderwegen folgt jeder Läufer seiner ganz persönlichen Route und sucht nach Posten, die auf einer Landkarte eingezeichnet sind. Anfang August wird das schroffe Muotatal zum Treffpunkt von 3000 Turbo-Pfadfindern. Die Swiss Orienteering Week, die nur alle drei Jahre stattfindet, ist der grösste OLEvent der Schweiz.

Ohne Navigationsgerät den Weg finden

Was macht diese Sportart so faszinierend, wo sich heute ja jeder ganz einfach mit einem handlichen GPS-Gerät im Gelände orientieren könnte? «Es ist ein viel besseres Gefühl, ohne elektronische Hilfsmittel in der Natur den Weg zu finden», meint die Orientierungsläuferin Carmen Blank (55), die zur Admi-

nistration der Swiss Orienteering Week gehört. «Gerade Kinder gewinnen an Selbstvertrauen, wenn sie sich mit Karte und Kompass orientieren können. Sie gehen dann auch sonst mit mehr

Noch können sich Läufer anmelden Bis 26. Juli können sich Hobbysportlerinnen und -sportler mit OL-Erfahrung via Mail für die offene Kategorie der Swiss Orienteering Week anmelden: info@swiss-o-week Der Event findet vom 2. bis 8. August statt. Die Migros ist Hauptsponsor. Infos unter www.swiss-o-week.ch

Sicherheit durch den Alltag.» Alle Läufer entwickeln buchstäblich Pfadfindertugenden und einen geschärften Blick für die Formen der Landschaft. In ihren Augen verwandeln sich Abhänge in Höhenlinien und ein Bergsee in ein abstraktes Kartensymbol. Bei dem Sportspektakel nehmen Hobbysportler von 7 bis 85 Jahren teil. Auch OL-Cracks sind dabei, so etwa der Aargauer Matthias Merz (25), der 2007 den Weltmeistertitel über die Langdistanz errang. «Jeder Wettkampf ist ein Abenteuer», meint der Sportler. «Nie vergesse ich die Swiss Orienteering Week des Jahres 1996. Damals habe ich mich als Bub im Muotatal komplett verirrt und doch nicht den Spass an dieser Sportart verloren.» Michael West Sponsoring by

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Rom zieht seit mehr als 2000 Jahren REISEDATEN Besucher aus der ganzen Welt in 1. 20. - 25. September seinen Bann. Die Stadt am Tiber hat 2. 27. Sept. - 02. Oktober aus ihrer reichen Vergangenheit so 3. 04. - 09. Oktober viele Schätze in die Gegenwart gerettet, dass man sie als die bedeu4. 11. - 16. Oktober tendste Museumsstadt der Welt bezeichnen kann.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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Japanische Eleganz Einfachheit und unangestrengte Eleganz zeichnen die japanische Kultur aus. Dies widerspiegelt auch die Linie Saitaku, die in edlem Rot daherkommt und die Yutaka-Produkte ersetzt. Sushi-Liebhaber werden von der hohen Qualität der Algenblätter, des Reisessigs, des Ingwers und der Wasabi-Paste begeistert sein, und die Anhänger der Miso-Suppe dürfen sich auf einen noch authentischeren Genuss freuen. Neu dazugekommen ist die Tempura, eine Backteigmischung, in der Japaner gerne Gemüse, Fleisch und Fisch ausbacken. Zudem umfasst das japanische Angebot die Terriyaki-Sauce in optimierter Rezeptur — eine Mischung aus Sojasauce, süssem Reiswein, Sake und Zucker oder Honig —, die gegrilltes, gebratenes und geschmortes Rindfleisch oder Geflügel wunderbar zart und leicht glänzend macht. Saitaku Sushi Reisessig, 150 ml, Fr. 3.50 Getrocknete Algenblätter, 14 g, Fr. 3.30 Sushi Reis, 500 g, Fr. 3.50 Wasabi Paste, 43 g, Fr. 4.80

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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rische Wäsche riecht fantastisch. Doch schon beim Trocknen beginnt der Dufteffekt zu schwinden. Wenn die Bluse dann noch für ein Weilchen ein langweiliges Schrankdasein führen muss, da sie partout nicht zum neuen Jupe passt, ist vom Frischeduft nicht mehr viel zu riechen. Anders ist das jetzt mit Yvette. Der Feinwaschmittelexperte wartet neu mit Mikrokapseln auf, die beim Waschen dafür sorgen, dass dieser wie in einem Reservoir gespeichert und nach und nach abgegeben wird. Eine kleine Berührung, ein paar Streicheleinheiten, und schon wird ein angenehm frischer Duft freigesetzt. Ob für Farbiges, Wolle, Seide oder Sportwäsche, Yvette hat die passende Antwort parat und reinigt gründlich und schonend. So bleibt die Farbe Ihres Lieblingskleides leuchtend schön. Neu gibts übrigens Yvette Black Royal, Fibre Fresh und Sport im praktischen Dosierbeutel. NO

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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Gerade bestehen Manni, Ellie, Sid und Diego wieder neue, eiskalte und urkomische Abenteuer auf der Kinoleinwand. Pünktlich zum Filmstart gibt es nun die «Ice Age 3»-Taschenlampe mit ein paar Extras: Nicht nur, dass sie sich praktisch am Bett aufhängen lässt — mit den drei Klebeschablonen lassen sich tolle Dino-Formen an die Wand projizieren. Varta-Taschenlampe Ice Age 3, Fr. 9.90* * Nur solange Vorrat erhältlich.

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RAPPENSPALTE

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Mit sieben Jahren habe ich mit Freunden einen Kinderzirkus auf die Beine gestellt. Der Eintritt kostete 20 Rappen. Den ganzen Gewinn investierten wir in Süssigkeiten. Wie hoch ist Ihr Budget beim Restaurantbesuch?

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52 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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Doraden, Süsskartoffeln, Papaya, Kefen, Passionsfrucht, Zucchetti, Lauchzwiebeln, Karotten. FILETIEREN In der Migros macht das der Fischverkäufer für Sie. GOURMET AHOI! Auf der MS Europa wird der Gast mit Haute Cuisine verwöhnt. Küchenchef Stefan Wilke arbeitete zuvor für den Sternekoch Harald Wohlfahrt.

Eine Reisende zwischen

Almaz Böhm engagiert sich mit ihrem Mann Karlheinz Böhm seit mehr als 20 Jahren für Äthiopien. sammelte sie nicht nur Spenden für eine neue Schule, sondern auch Rezeptideen von Küchenchef


SAISONKÜCHE

die un ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen achten Arm und Reich lässt ihn 1981 die Hilfsorganisation «Menschen für Hilfso Mens Menschen» gründen. Sechs Jahre später lernt er die Leiterin eines von ih ihm finanzierten Viehzuchtprojektes in Äthiopien kennen projek und li lieben. Sein Engagement für ihre Heimat beflügelt seitdem auch Almaz, die nun immer mehr die Au Aufgaben ihres 81-jährigen Mannes übernimmt. Mann Gerade hat sie, die ihr Leben Ge zwischen Europa und Afrika verzwisch zw bringt, wieder dafür gesorgt, dass bringt br «die anderen» nicht vergessen «d werden: Auf der luxuriösen Miniwerd we kreuzfahrt zwischen Nizza und kreuzf kr Portofino spendeten die Gäste der Portof Po «MS Europa» einen Abend zuvor «M 250000 2500 Euro für einen Schulbau 25 in W Westäthiopien. 700 Kinder mehr werden nun bald lesen, schreiben und rechnen lernen. schrei

Nachgefragt bei Almaz Böhm

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si t, Joghur t, Radicchio, Blattsala n. Kräutersauce oche? Sie selbst pro W ➔ Wie oft kochen d e bin, jeden Tag. Un Wenn ich zu Haus rm. abends immer wa Sie … r fü t is en ➔ Koch . nügen, Ablenkung … Besinnung, Verg sen? es n e nie im Lebe ➔ Was würden Si Austern. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? Mann, eder mit meinem Nur und immer wi ssen nie ge ch usiastis weil keiner so enth kann wie er.

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Geniessen und helfen Geni

as denkt eine Frau, die in einem der ärmsten Länder der Welt aufgewachsen ist, wenn sie Privatjachten sieht so gross wie Mehrfamilienhäuser? Und Menschen, die mit zwei Löffeln Kaviar ein äthiopisches Halbjahreseinkommen verputzen? Sie lächelt, und wenn sie das tut, strahlt Almaz Böhm (44) mit der Sonne der Côte d’Azur um die Wette. «Niemand hier muss in Sack und Lumpen gehen. Damit wäre Afrika auch nicht geholfen», sagt sie. «Doch wir sollten nie die anderen vergessen.» Wut, nein, die hat sie nicht, die hat ihr Mann: Karlheinz Böhm, als Kaiser Franz Joseph durch die «Sissi»-Filme zum Weltstar geworden. Wut über

Neben all dem ehrenamtlichen Engagement ist Almaz Böhm auch ein Genussmensch. Kochen ist ihre grosse Leidenschaft. Doch nur am äthiopischen Weihnachtsfeiertag, dem 7. Januar, kocht sie noch die typischen Gerichte aus ihrer Heimat: «Ich liebe die äthiopische Küche», schwärmt sie. «Sie ist nur sehr aufwändig. Aber es gibt nichts Sinnlicheres und Geselligeres, als sich das Essen mit den Händen von einem Teller zu teilen.» Und verschmitzt schickt sie hinterher: «Ich glaube übrigens, Ihr Schweizer habt die Idee des Fondues bei uns geklaut.» Mittlerweile ist sie in ihrer Wahlheimat Salzburg ganz der österreichischen Küche

Kochen wie auf au der «MS Europa»

den Welten

Auf einer Minikreuzfahrt mit der «MS Europa» Stefan Wilke.

Kulinarische Traditionen fremder Kulturen vereint Stefan Wilke, Küchenchef des Luxusliners, in diesem Kochbuch voller Hochgenüsse und Fernweh. Lutz Jäkel: Geniessen auf den Weltmeeren — eine kulinarische Reise mit MS Europa, Fr. 56.—* * Bei Exlibris erhältlich.


54 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Reisen Sie wie Almaz Böhm

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Keine Nockerln im Südwind Gut, dass sie heute eine Verabredung mit einem Kochprofi hat: mit Stefan Wilke (29), dem Küchenchef der «MS Europa». «Nockerln sind immer eine Herausforderung», lacht er. Der Schwarzwälder kochte für den Sternekoch Harald Wohlfahrt, bevor er vor drei Jahren hier auf einem der luxuriösesten Kreuzfahrtschiffe der Welt das Regiment über vier Restaurants und eine 50-köpfige Kochcrew übernahm. Für Almaz Böhm hat er ein ganz persönliches Rezept kreiert: eine mediterrane Dorade, von den Gewürzen Äthiopiens inspiriert. Wilke liebt es, die Geschmäcker der Welt auf seinen Tellern zu vereinen. Und trifft damit genau den von Almaz: «Ich liebe Fisch, am liebsten würde ich ihn jeden Tag essen. Und wenn ich Berbere, die typisch äthiopische Gewürzmischung, nur rieche, fühle ich mich sofort zu Hause.» Während die beiden anfangen, das Gemüse zu schneiden, kommen sie ins Plaudern. Wilke, der mehr als ein Dutzend Mal die Welt umschifft hat, schwärmt vom Fischmarkt in Tokio. Und Almaz erinnert sich, wie sie in der Fremde schwer beeindruckt wurde: Ihre erste Europareise führte sie mit ihrem Mann nach St. Gallenkappel zu dessen Freund Rolf Knie, der Mitbegründer der Schweizer Stiftung «Menschen für Menschen» ist. «Alles war so grün und sauber wie in einer Puppenstube. Ich war sprachlos», meint sie. Heute staunt sie nicht mehr über getrimmte Rasen und geleckte Trottoirs. Nur eine Frage bewegt sie seitdem: «Warum lachen die Menschen hier so wenig?» Das hat sie auch nach 20 Jahren Europa nicht verstanden. Text Silke Bender Bilder Nicolas Righetti

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4 Doradenfilets mit Haut* Salz, Pfeffer 2 EL Olivenöl

BERBERE-GEWÜRZMISCHUNG

6 Nelken 2 EL Curry, z. B. Indian Madras Curry** 2 EL edelsüsser Paprika 1 TL gefriergetrockneter oder frischer Ingwer*** 1 TL Cayennepfeffer 1 Prise schwarzer Pfeffer

SÜSSKARTOFFELRAGOUT

2 Süsskartoffeln 2 EL Olivenöl 4 kleine Bundkarotten 80 g Kefen 2 Frühlingszwiebeln 1 Zucchetti

VINAIGRETTE

3 Passionsfrüchte 1 kleine Papaya 2 EL Fischfond 7 EL Aceto balsamico bianco 5 EL Olivenöl 1 TL Zucker 1 Prise Chilipulver

ZUBEREITUNG

1 Für die Berbere-Gewürzmischung Gewürze mischen, in einem Mörser fein zerstossen. Jeweils 1 Fischfilet mit je 1 TL der Würzmischung einreiben. 30 Minuten marinieren. 2 Für das Ragout Süsskartoffeln samt Schale 10 Minuten kochen. Abkühlen lassen, schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Hälfte des Öls anbraten. Karotten in Scheiben, Kefen in Streifen, Zwiebeln in Ringe und Zucchetti in Würfel schneiden. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen. Gemüse beigeben, ca. 4 Minuten braten, Süsskartoffeln dazugeben. Nach Belieben mit der BerbereGewürzmischung und Salz abschmecken. 3 Für die Vinaigrette Passionsfrüchte halbieren, mit einem Löffel das Fruchtfleisch herauslösen. Papaya schälen und entkernen. Fruchtfleisch fein hacken. Alles mit den restlichen Zutaten mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 4 Doradenfilets salzen. Bei mittlerer Hitze im Öl auf der Hautseite 3 Minuten braten. Wenden und ca. 1 Minute braten. Doradenfilets auf Süsskartoffelragout anrichten. Mit der Vinaigrette servieren.

TIPPS

* Doraden erhalten Sie in der Migros ganz, der Fischhändler wird sie Ihnen gerne filetieren. ** Erhältlich in Sélection-Qualität. *** Gefriergetrockneten Ingwer finden Sie neu in grösseren Migros-Filialen, als Ersatz eignet sich frischer, geriebener Ingwer. Verwenden Sie die restliche Vinaigrette als fruchtige Salatsauce.

Mehr Rezepte auf www.saison.ch

Jetzt bestellen: Telefon 0848 87 77 77 Abo nur Fr. 39.— (12 Ausgaben).


56 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

KLEINE KÜCHENKUNDE

Frisch aus der Schote Schlank, knackig und grün: Jetzt ist Saison für frische Hülsenfrüchte. Tipps und Tricks von «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius.

W

ertvolles pflanzliches Eiweiss, B-Vitamine, Eisen und Vitalstoffe in hübscher Verpackung: Hülsenfrüchte sind besonders in der fleischarmen oder vegetarischen Kost als Proteinlieferanten unverzichtbar.

Einkauf Frische Bohnen, Erbsen und Kefen sollten fest und knackig sein. Eine intensive grüne Farbe ohne Flecken gehört dazu. Beim Brechen bilden sich bei ganz frischen Bohnen Tropfen.

Lagerung Bohnen sollten immer gekühlt werden, da sie aufgrund des hohen Eiweissanteils schnell zu faulen beginnen. Frische Bohnen sind ungewaschen in einem perforierten Kunststoffbeutel verpackt im Kühlschrank zwei bis drei Tage haltbar, Erbsen in der Schale ebenso. Einige Gemüsesorten halten sich in verschlossenen Kunststoffbeuteln mit wenig Wasser besprinkelt länger – bei Bohnen und Erbsen gilt dies nicht, da sie schnell zu faulen beginnen. Sie können, kurz blanchiert, bis zu einem Jahr eingefroren werden.

Verarbeitung und Zubereitung

Bohnen erst kurz vor der Zubereitung waschen. Anschliessend die Enden abschneiden und falls erforderlich die Fäden abziehen. Heute sind fast alle Bohnen fadenfrei gezüchtet. Frische Bohnen sollten nur kurz in wenig Flüssigkeit gegart werden, damit Geschmack, Farbe und Nährstoffe erhalten bleiben. Je weniger Wasser man benutzt, desto grüner

bleiben sie. Grüne Bohnen werden schmackhafter, wenn man sie mit etwas Fett zubereitet. Bereits welke Bohnen können kurz vor der Zubereitung für 15 Minuten in Eiswasser gelegt werden, dadurch werden sie wieder knackiger. Ältere Bohnen haben längere Garzeiten als frisch geerntete. Frische Erbsen werden in ca. 10 bis 12 Minuten gar gekocht. Um die kräftig grüne Farbe zu erhalten, gibt man eine Prise Zucker in das Kochwasser. Kefen werden nur kurz in kochendem Wasser blanchiert. Nach dem Abschrecken werden sie in Butter geschwenkt und leicht gesalzen. Eine Prise Zucker in der Butter verstärkt das Aroma.

Erbsen

HÜLLENLOS AM BESTEN:

Die Schoten können nur bei ganz zarten und jungen Exemplaren mitgegessen werden. Ein Kilo Erbsen in der Schote ergeben herausgeschält ca. 300 g Erbsen. Je kleiner diese sind, desto feiner im Geschmack. Grosse Erbsen enthalten viel mehr Stärke und schmecken leicht mehlig. Roh sind sie nur in kleinen Mengen zu verzehren.

Rezepte

Eines für alle Zwiebel fein hacken. In 1 EL Butter dünsten. Erbsen, Bohnen oder Kefen dazugeben. Mit 1 dl Bouillon ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten knackig dünsten. Nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Bohnenkraut würzen. Coco-Bohnen mit Speckrahm 500 g Coco-Bohnen schräg in Streifen schneiden. Je 1 Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Mit 40 g Speckwürfeli dünsten. Bohnen dazugeben, kurz weiterdünsten. Mit 1 TL gehacktem Bohnenkraut würzen und mit je 1 dl Weisswein und Gemüsebouillon ablöschen. Aufkochen. 2 dl Halbrahm mit 1 EL Maisstärke mischen und zu den Bohnen giessen. Etwa 15 Minuten kochen, bis die Bohnen gar sind.

Grüne Bohnen

DIESE STANGEN MÖGENS HEISS: Grüne Bohnen dürfen nicht roh gegessen

und müssen mindestens 10 Minuten bei mindestens 90 Grad blanchiert werden, damit das giftige Phasin abgebaut werden kann. Bohnen wurden bereits vor 6000 Jahren von Indianern in Mexiko und Peru angebaut. Wem Hülsenfrüchte Blähungen verursachen, der kocht und würzt sie mit Kümmel, Anis, Koriander- oder Fenchelsamen. Das lindert.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Martin Jenni, Food-Redaktor

Erbsenzähler

Kefen

FRÜHREIFE FRÜCHTCHEN: Als Kefen werden die ganz jungen, noch unreif geernteten Erbsen bezeichnet. Sie sind ganz in der noch zarten Hülse, die weder die Erbsenfrucht noch die ungeniessbare innere Pergamentschicht entwickelt hat, zu verzehren. Aufgrund ihres hohen Zuckergehaltes und ihres süsslichen Geschmacks werden sie auch Zuckerschoten genannt. Sie sind aber auch als Kaiserschoten oder Mange-tout bekannt.

Coco-Bohnen Sie werden auch Schwertbohnen genannt, haben eine wellige Oberfläche und sind länger und flacher als die grünen Bohnen. Vor dem Kochen sollte der Stiel aufgebrochen und das Fädchen, welches längs der Schote verläuft, abgezogen werden. Sie eignen sich hervorragend für Gemüseeintöpfe.

Bilder Fotolia, iStockphoto, Gian Vaitl

SCHLANKE KURVENSTARS:

Bei Erbsen hört bei mir der Spass auf. Da werde ich zum Erbsenzähler. Wehe, ich habe eine Erbse weniger auf dem Teller als meine Tischnachbarin. Wobei mir vorwiegend nicht nur die eine, sondern alle Erbsen rübergeschoben werden. Nicht aus Nächstenliebe, sondern weil wohl die meisten Schweizer um die Fünfzig Erbsen nicht ausstehen können. Sie sind traumatisiert von ihrer Kindheit. Ich meine damit die Büchsenerbsen, die es zu gefüllten Pastetli oder zum panierten Schnitzel gab. Ich bin nicht traumatisiert. Im Gegenteil. Ich liebe Erbsen. Ich habe sie schon aus der Büchse gemocht. Gartenfrisch sind sie natürlich perfekt, wobei sie aus der Tiefkühltruhe fast genauso gut schmecken. Einfach so zwischendurch und leicht gewürzt esse ich sie mit dem Suppenlöffel. Oder ich serviere sie gesittet, als Püree mit gehackter Minze zu geräuchertem Fisch. Und schon einige Gemüseskeptiker habe ich mit einem Erbsencocktail überrascht. Und das geht so: ein schmales Glas mit pürierter Kaninchenmasse, dann separat mit Erbsen- und Tomatenmousse auffüllen. Fertig. Echt fein.


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Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

IHRE REGION MIGROS WALLIS

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Vater Julot und Sohn Olivier Comby teilen eine Leidenschaft: Aprikosen.

Unsere Königin aus dem Wallis Die Aprikosensaison dauert nur wenige Wochen. Deshalb heisst es jetzt zugreifen!

Bilder Didier Bérard

G

ute Neuigkeiten: Die Aprikosenernte ist dieses Jahr ausgezeichnet, die Bäume tragen massenhaft schöne Früchte. Julot und Olivier Comby, die zu den Hauptproduzenten des Kantons Wallis zählen, besitzen viele Obstanlagen in der Region Saxon. Jedes Jahr beliefert die Familie Comby die Migros Wallis, die deren Früchte Anfang Juli in den Läden anbietet. Die Saison beginnt mit der Sorte Orangered. Diese Aprikose hat zwar einen eher niedrigen Zu-

ckergehalt, schmeckt aber trotzdem sehr gut und ist nicht sauer. In einigen Tagen sind auch die Sorten Kioto und Bergarouge erhältlich. Beide haben intensiv rot gefärbte Backen und ein sehr typisches, fein duftendes Aroma. Zu den Spätsorten zählen die leicht säuerliche, sehr aromatische Bergeron sowie die Sorten Tardif de Tain und Tardif de Valence mit festem und süssem Fruchtfleisch. Vor fünfzehn Jahren baute Julot Comby nur die klassische Walliseraprikose Luizet an. Zwischen

1995 und 2006 stellte er seine Aprikosenhaine total um. Heute produziert er etwa zehn verschiedene Aprikosensorten. Diese Sortenerneuerung wurde vom Staat Wallis auf kantonaler Ebene unterstützt, und mit ihr wurden gleich mehrere Ziele erreicht: Einerseits konnten so die Ernteperioden gestaffelt werden, wodurch die Produktionszeit mit dem Faktor 2,5 vervielfacht wurde, weil Früh- und Spätsorten angebaut wurden. Und andererseits konnte man jetzt auch wunderschöne Früchte ver-

kaufen, die im Gegensatz zur Sorte Luizet auch toll schmeckten. Denn von dieser heisst es: «Wenn die Luizet schön aussieht, ist sie nicht gut. Und wenn sie gut ist, ist sie nicht schön.»

Aus der Ferne gelangte die Aprikose zu uns

«Die Aprikose stammt ursprünglich aus China, aber das Klima in Saxon behagt ihr», erzählt Julot Comby. Weiter erklärt er:«Hier hat sie Wind und Sonne im Sommer und viel Schatten


60 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

im Winter und bei Frühlingsbeginn. Diese Klimabedingungen sind der Grund, warum es in der Region Saxon so viele Aprikosenkulturen gibt – und das im Tal sowie an Hanglagen. Aprikosenbäume können noch in einer Höhe von 1000 Metern wachsen. Das lohnt sich, weil die Erntezeit durch den Hanganbau verlängert werden kann.» Die Aprikosenbäume von Julot und Olivier Comby können ihre langen Äste frei strecken und recken und werden das ganze Jahr über gepflegt. Erst im Februar oder März werden die Bäume geschnitten. Die Frostgefahr wird durch Rauch oder Wasserberieselung bekämpft. Im Frühling werden die Bäume dann ausgelichtet, das heisst, die Äste, die Früchte tragen, werden freigelegt, damit sie ein Maximum an Sonnenlicht tanken können. Geerntet wird Anfang Juli – von Hand. Pro Parzelle werden nur drei bis vier Lesegänge durchgeführt. Dank seiner grossen Obstgärten liefert der Obstbauer aus Saxon aber täglich frische Früchte.

Familienengagement verbindet Generationen

Im Jahr 1974 verliess Julot Comby das Familienunternehmen, das sich auf Aprikosenbäume, Weinreben und Vieh spezialisiert hatte, um Gemüse- und Obstbauer zu werden. Während der Jahre entwickelte er verschiedene Anbautypen. Heute produziert er Aprikosen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren und Trauben in seinen Obstgärten in Saxon, Riddes und Saillon. Mitte Saison, wenn die Ernte ihren Höhepunkt erreicht, beschäftigt er bis zu 35 Personen. Bei seinem Hauptgeschäftsinhaber handelt es sich um Olivier, seinen Sohn, der den Vater schon seit fünfzehn Jahren unterstützt. Ab 2010 wird Olivier den Betrieb seines Vaters übernehmen. Die Leidenschaft für Aprikosen gibt die Familie Comby von Generation zu Generation weiter. Mélanie Zuber

Im Jahr 2008 produzierte der Kanton Wallis 97 Prozent der Schweizer Aprikosenernte.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch


IHRE REGION MIGROS WALLIS

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Schön für die Augen, gut für die Beine

Am 9. August findet die spektakuläre Laufveranstaltung Siders¬Zinal zum 36. Mal statt.

P

assionierte Bergläuferinnen und -läufer haben sich dieses Datum sicher schon lange in der Agenda vermerkt. Für alle anderen zur Erinnerung: Wie immer findet der weltbekannte Berglauf SidersΩZinal am zweiten Augustsonntag statt Ω dieses Jahr übrigens das 36. Mal. Die spektakuläre Laufveranstaltung hat einen hervorragenden Ruf bei Teilnehmenden und Publikum. Sie wird auch «Lauf der fünf Viertausender» genannt, weil man während des Parcours fünf Gipfel sieht. Dank traumhaften Landschaften ist SidersΩZinal einer der schönsten Bergläufe der Welt. Der Erfolg spricht für sich: Der Langstreckenberglauf zieht jedes Jahr mehr als 3000 Teilnehmende an. Die Läuferinnen und Läufer starten um 9 Uhr. Der Parcours ist 31 Kilometer lang und verbindet Siders mit Zinal. Wanderer starten in der Kategorie Touristen. Sie legen zwar denselben Weg wie die Läuferinnen und Läufer zurück, der hauptsächlich aus Waldwegen und Wanderpfaden besteht, starten aber vier Stunden früher. Alle Sportlerinnen und Sportler werden vor 15.30 Uhr in Zinal erwartet. Mélanie Zuber

Die schnellsten Läufer bewältigen die Strecke innerhalb von zweieinhalb Stunden.

SidersΩZinal: Der Lauf ist auch bekannt als der «New Yorker Marathon der Bergläufe».

Bilder Photo Berthoud und zVg

30 Startnummern zu gewinnen

Gewinnen Sie eine Startnummer für den Lauf SidersΩZinal! Schicken Sie Ihren Namen und Vornamen, Ihre Adresse, Ihre Mail-Adresse, Ihre Kategorie (1Ω8) und Ihr Geburtsdatum an folgende Adresse: Migros Wallis, Wettbewerb SidersΩZinal, Service Sponsoring, Postfach 736 1920 Martigny oder an beatrice.claret@migrosvs.ch Ihre Post muss bis spätestens 24. Juli bei uns eintreffen.

Was? Wo?

Siders¬Zinal, 9. August 2009 Teilnahme auf www.datasport.com Der Berglauf ist 31 Kilometer lang und beinhaltet 2000 Meter Aufstieg und 900 Meter Abstieg. Er verbindet Siders (500 m. ü. M) mit Zinal (1680 m. ü. M) und geht über Naya (2425 m. ü. M). Weitere Informationen: www.sierre-zinal.com oder 027 475 41 61

Anna Pichrtrova und Marco De Gasperi, Sieger des Laufs 2008.

Patricia Kaas tritt am Freitag, 7. August, im Festzelt von SidersΩZinal in Zinal auf.


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Grillieren mit Quorn™! Der Sommer ist da und mit ihm die Grillsaison. Für Abwechslung auf dem heissen Rost und auf Ihren Tellern sorgen Sie mit den Grillprodukten von Quorn™. Zaubern Sie vielfältige sommerliche Menus auf den Tisch und überraschen Sie Ihre Gäste – zum Beispiel mit dem Quorn™ Burger – der neusten Köstlichkeit aus dem Quorn™-Sortiment.

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Einsenden an: Kommunikation Quorn™, «Burger», Postfach 1115, 8032 Zürich

QuornTM und das QuornTM-Logo sind geschützte Handelsmarken der Marlow Foods Ltd.


BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

FAMILIE

Einklang hilft

Am besten entwickeln sich Kinder, wenn die Erwartungen ihrer Bezugspersonen mit ihren Fähigkeiten übereinstimmen. Dies zeigt eine Studie des Kinderspitals Zürich. Werden vom Kind Verhalten und Leistungen verlangt, die ihm nicht entsprechen, gibt es Stress für alle — die Erziehung wird zum Krampf. Diese Erkenntnisse setzt das Kinderspital in seinem sogenannten Fitkonzept um, das es bei der Elternberatung verwendet. www.uzh.ch

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TIERE

Batman attacks

Fliegen uns die Fledermäuse um die Ohren, sind sie nur am Üben.

F

liegen Fledermäuse in lauen Sommernächten wie Kamikaze auf Menschen zu, trainieren sie ihre Flugkünste. Die lichtscheuen Tiere verwenden das Sehen, um ein Gedächtnis für den Raum aufzubauen. Dabei fixieren sie helle Objekte wie den Mond oder eben einen von Licht angestrahlten Menschen. Kollisionsgefahr besteht aber nicht. Dafür sorgt das Echolot, wichtigstes Orientierungsmittel der Fledermäuse.

IN FORM

Sozialer Schweiss Angstschweiss mobilisiert: Die Ausdünstung anderer Menschen schreckt nicht nur ab, sie inspiriert das Gehirn im Gegenteil auch zu Empathie. So wird laut neuesten psychologischen Untersuchungen dafür gesorgt, dass sich Furcht oder Anspannung rasch in einer Gruppe verbreiten und sich die Mitglieder auf Flucht oder Verteidigung vorbereiten können.

Nachts massenhaft unterwegs: Fledermäuse können Menschen irritieren.

ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE

Frage von letzter Woche

Womit imponiert Ihnen ein Mann am meisten?

Bilder Keystone, Corbis, Getty Images

Romantisch währt am längsten

Für immer und ewig: Entgegen landläufiger Meinung finden Paare es besonders schön, durch eine romantische Art von Liebe verbunden zu sein. Und diese Form von Liebe hält auch am längsten. Besonders wenn man sie mit der besessenen, das heisst, vor allem von der Sexualität gesteuerten Liebe vergleicht. Diese Form von Anziehungskraft ist einerseits der Zufriedenheit der Paare abträglich und ausserdem bei langjährigen Paaren kaum zu finden, schreibt die Zeitschrift «Psychologie Heute» in ihrer neuesten Ausgabe.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Was ist für Sie in der Liebesbeziehung besonders wichtig? ➔ Sex ➔Zuverlässigkeit und Treue ➔ Romantische Erlebnisse ➔ Gespräche ➔ Gemeinsame Hobbys

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

8%

Mit Geld und Macht

20 %

Mit Intelligenz

26 % 46 % Romantische Liebe: beste Voraussetzung für eine lange, glückliche Partnerschaft.

Mit Schönheit

Mit Humor


66 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Schönheit ist machbar, Herr Nachbar

Warmherzigkeit und ein guter Charakter machen sexy. Ein hoher Status schadet sicher auch nicht. Doch Attraktivität ist mehr — nämlich das harmonische Zusammenspiel verschiedenster Faktoren. Tipps, wie man seine Ausstrahlung positiv beeinflussen kann.

D

ie Hollywoodstars Angelina Jolie und Brad Pitt, Fussballer Cristiano Ronaldo oder Topmodel Gisele Bündchen – sie alle gelten als ungemein attraktiv. Eine globale Formel für Attraktivität gibt es allerdings nicht, denn Ausstrahlung beruht «auf dem individuellen Zusammenspiel verschiedener Faktoren», wie Professor Karl Grammer es ausdrückt. Er gilt als renommiertester Attraktivitätsforscher im deutschsprachigen Raum.

Durchschnittlichkeit wirkt anziehend

Der Dozent, der an der Universität Wien lehrt, geht von acht Kriterien – sogenannten Säulen – aus: Auf Platz eins steht Jugendlichkeit, gefolgt von Symmetrie und Durchschnittlichkeit. Platz vier bis acht: der Zustand von Haut und Haar, sogenannte Hormonmarker wie weibliche Rundungen, die Muskelverteilung, Körpergrösse und Körpergeruch sowie Körperbewegungen. Dass Jugendlichkeit zuoberst auf der Liste steht, mag einleuchten. «Jugendlichkeit wird gleichgesetzt mit dem reproduktiven

Potenzial, also der Möglichkeit, sich fortzupflanzen», erklärt der Schönheitsforscher. Dass Durchschnittlichkeit so weit vorn platziert ist, erstaunt hingegen. Der Experte hat aber auch dafür eine einfache Erklärung: «Dies bedeutet, dass aussergewöhnliche Genkombinationen, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken könnten, ausgeschlossen sind.» Geringe Abweichungen vom Durchschnitt stören ebenfalls kaum. Das gilt vor allem fürs Gesicht. Sobald die Abweichungen aber ins Extreme gehen, ist es mit der aussergewöhnlichen Schönheit vorbei. «Das gilt übrigens für alle acht Säulen», erläutert Karl Grammer. Vermutlich kommen deshalb überdimensionierte Silikonbrüste, aufgespritzte Lippen oder Hormonmuskeln bei den meisten Menschen nicht gut an.

Anziehung als Triebfeder der Evolution

Ob wir ein Gegenüber als anziehend empfinden, hat meist mit evolutionär bedingten Kriterien zu tun, die allein auf Fortpflanzung ausgelegt sind. Wir alle wollen instinktiv die besten Gene für

die nächste Generation. Und Karl Grammers acht Säulen sind relativ sichere Indikatoren, damit dies gewährleistet ist. Deshalb spielen bei einem ersten Treffen innere Werte, Bildung oder Finanzen nur eine zweitrangige Rolle – denn wir haben unser Vis-à-vis auf der Attraktivitätsskala längst eingestuft, bevor wir Details von ihm wissen.

Jeder Mensch kann attraktiv sein

Trotzdem: Minuspunkte können beispielsweise durch geistreiches Verhalten oder ein gefülltes Bankkonto durchaus ausgeglichen werden, denn schliesslich sichern Intelligenz und Geld das Überleben des Nachwuchses ebenfalls. Doch nicht alle Menschen gewichten die acht Faktoren genau gleich. Wie bewertet wird, hängt stark vom eigenen Genmix ab. «Bei Frauen ändern sich die Prioritäten sogar zyklisch. An ihren fruchtbaren Tagen fühlen sie sich stärker vom Testosterontyp angezogen, an den unfruchtbaren Tagen vom weiblicheren Typ», sagt der Forscher. Auch stellt sich die Frage, ob man mit sorgsamer

Körperpflege, ausgewogener Errnährung oder regelmässigem Fititnesstraining auf der Attraktiviitätsskala weiter nach oben rücken n kann. te Durchaus, ist sich der Experte sicher. Beispielsweise kann mit einem gezielten Fitnesstrainingg die Muskelfettverteilung positiv iv verändert werden. «Doch Attrakakmtivität ist nicht einfach die Summe ihrer Teile. Das Zusammenenspiel aller Faktoren muss funktioonieren, das Gesamtpaket muss ss stimmen. Wenn sich eine Frau au zum Beispiel eine tolle Nase se machen lässt und damit ihr indidividuelles Gefüge sprengt, kann es sein, dass sie am Schluss unattrakaktiver aussieht als vorher.» Attraktiver zu werden ist also so ktrotz aller erblich bedingter Faktoren keine Mission impossible. le. n, Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Aussehen und damit die Aususstrahlung zu beeinflussen. Dazuu gehören Pflege und Ernährung, ng, aber auch Bewegung und Entntn spannung. Damit fördert man nämlich die Gesundheit und soomit auch die Jugendlichkeit. Woocht mit ja Faktor eins bereits erreicht er wäre … Karin Zahner

Machen Sie das Beste aus sich: Wer sich in seiner Haut pudelwohl fühlt, hat eine schöne Ausstrahlung. Tricks, ➔ Für eine schöne Haut: Eine

ebenmässige, rosé- oder bronzefarbene, pickelfreie und glatte Haut wirkt schön. Reinigen und pflegen Sie deshalb die Haut morgens und abends. Für eine Extraportion Feuchtigkeit sorgen Masken.

➔ Für glänzendes Haar: Schönes Haar bedeutet, dass man keine Parasiten hat. Eine dem Haartyp angepasste Pflegelinie mit Shampoo, Conditioner, Schaum und Wachs wirkt ausgleichend und verleiht dem Kopfschmuck Glanz.

➔ Für ein sexy Lächeln: Zahn-

bürste, Zahnpasta und Zahnseide — das sind die Utensilien für gepflegte und gesunde Zähne. Dazu empfiehlt sich ein jährlicher Besuch bei der Dentalhygienikerin. Mit einer Weissmacher-Zahnpasta kann man

ab und zu Verfärbungen und Flecken etwas mindern.

➔ Für mehr Natürlichkeit: Die attraktivsten Frauenaugen sind laut Studien gross und mandelförmig. Man kann sich die perfekten Augen


BESSER LEBEN IN FORM

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Die acht Säulen der Schönheit

Schön im Duett: Hollywoods Vorzeigepaar Angelina Jolie und Brad Pitt.

Bild Keystone/EPA/Guillaume Horcajuelo

Betört uns die Schönheit eines Menschen, legen wir uns kaum Rechenschaft ab über die Gründe. Doch Schönheit folgt Regeln. Die folgenden acht Kriterien, welche die Attraktivität ausmachen, wurden von Professor Karl Grammer erforscht — aber viele andere haben mit ihren Studien dazu beigetragen: 1. Jugendlichkeit Wenig überraschend: Jugend und damit Fortpflanzungsfähigkeit ist das grösste Plus. 2. Symmetrie Gleichmässige Formen bringen Pluspunkte. 3. Durchschnittlichkeit Wer sich nicht allzu krass von der Norm unterscheidet, gilt eher als sexy. 4. Zustand von Haut und Haar Schöne Haut und glänzendes Haar betören mögliche Partner. 5. Hormonmarker Weibliche Rundungen oder schöne Muckis lassen die Herzen höherschlagen. 6. Körpergrösse Es gibt keine allgemeingültige Regel. Entspricht die Grösse der Vorliebe des Gegenübers, dann funkt es auch eher. 7. Körpergeruch Wer gut duftet, erfreut nicht nur die Nasen der anderen. 8. Körperbewegungen Wer sich sexy bewegt, zieht die Blicke auf sich und weckt das Begehren.

mit denen Sie Ihre Attraktivität steigern. mit einem hellen Lidschatten und einer dunklen Wimperntusche herbeizaubern. Die Brauen kann man in Form zupfen. Für die Lippen eignet sich ein heller Gloss. Das Make-up sollte lieber einen Ton zu hell als zu dunkel sein. Beim

Schminken gilt: Weniger ist mehr! Überschminkte Frauen wirken auf Männer eher unattraktiv.

➔ Für einen knackigen Body:

Es ist seit jeher sonnenklar: Männer sollten männlich sein, Frauen

weiblich. Für die Jungs gilt deshalb: Zeigt eure Muckis. Die zeugen nämlich von einem guten Testosteronwert. Im Fitnessstudio einen Plan ausarbeiten lassen, der die Muskeln bildet. Bei Frauen sind ausgeprägte Muskeln weniger

gefragt. Frauen gelten als weniger attraktiv, wenn ihr Fettanteil unter 25 Prozent liegt. Moderates Training strafft die Konturen. Bewegung bringt den Körper auf Hochtouren und sorgt für eine gute Hormonbalance.


68 |

BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Machen Sie das Beste aus sich: Vom attraktiven Gang bis zum sexy Duft.

➔ Für aufregende Formen:

In Sachen Anziehungskraft spielt die Taille eine zentrale Rolle. Bei Männern ist sie die Grundlage für die typische V-Form des Oberkörpers, bei Frauen mitverantwortlich für tolle Kurven. Amerikanische Forscher haben für Frauen gar einen Optimalwert für das Verhältnis von Hüfte und Taille festgelegt. Die magische Zahl: 0,7. Messen Sie den Taillenumfang und teilen Sie diesen durch den Umfang der Hüfte. Um die Körpermitte in Form zu bringen, eignen sich neben Ausdauertraining zur Fettverbrennung auch gezielte Kräftigungs-

Biorhythmus an: Sind Sie Frühaufsteher oder Nachtschwärmer, Kurz- oder Langschläfer? Tragen Sie diesen Umständen Rechnung und zwingen Sie sich nicht, ein bestimmtes Schlafpensum zu erfüllen.

➔Für zauberhaften Charme:

Topmodell Markus Schenkenberg: Sein perfekter Body lässt Frauenherzen schmelzen. übungen für die vordere und seitliche Bauch- und die untere Rückenmuskulatur.

➔ Für strahlende Schönheit:

Im Schlaf schöner werden? Das geht. Schlafen Sie stets lange genug — für viele von uns sind das mindestens sechs Stunden, und zwar möglichst ungestört. Im Schlaf regeneriert sich der ganze Körper, und die Wachstumshormone kurbeln die Zellerneuerung an, was die Haut wieder strafft und strahlen lässt. Passen Sie Ihr Schlafverhalten Ihrem

Lachen macht attraktiv. Es löst Stress, stärkt das Immunsystem und kurbelt die Durchblutung an. Im Gehirn werden Botenstoffe freigesetzt, die uns glücklich machen.

➔ Für pralle Haut:

Fast jeder Star setzt auf dieses Schönheitselixier: Wasser trinken. Es füllt die Zellen, macht die Haut prall und das Bindegewebe straff. Trinken Sie deshalb pro Tag 2 Liter Wasser oder ungezuckerten Kräutertee.

➔ Für eine gesunde Ausstrahlung:

Der Mensch ist, was er isst. Deshalb ist der Griff zu Obst und Gemüse, Eiweiss, vollwertigen Kohlehydraten und gesunden Fetten besonders wichtig. Die Bestandteile der Eiweisse, die sogenannten Aminosäuren, sind der Baustoff unserer Körperzellen. Damit das Bindegewebe jung bleibt

und sich gut regenerieren kann, brauchen wir Aminosäuren. Greifen Sie also öfter zu Fisch, magerem Fleisch, Eier, Käse, Hülsenfrüchten, Tofu, Joghurt und Quark. Es lohnt sich, in der Küche gesunde Öle zu verwenden. Denn die wertvollen Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen wie Olivenöl, Walnuss-, Raps-, Lein- oder Weizenkeimöl helfen gegen trockene Haut und bauen die Zellmembrane auf. Auch eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist wichtig. Legen Sie deshalb hin und wieder einen Gemüse- oder Obsttag ein.

➔ Für unwiderstehlichen Duft:

Frauen stehen auf Schweissgeruch — allerdings nur beim Sex. Bei allen anderen Gelegenheiten bevorzugen beide Geschlechter geduschte und wohlriechende Menschen. Doch aufgepasst bei Deo und Parfüm: Zu viel des Guten wirkt eher abschreckend!

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Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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Autsch!

TIPP DER WOCHE

Bühne frei für Junge Heid Heidi, Tommy, Anni Annika, Pippi, Tom (Sawyer) und Peter — de der mit Na Nachnamen Pa Pan: Sie alle tref treffen sich Turgi: Theater am intervon und nationalen für Kinder. Kindertheaterfest in Turgi AG. Dort führen an neun Tagen 250 Kinder aus zehn Ländern ihre Stücke auf. Zudem gibt es Workshops für die kleinen Besucher, ein Theatercafé und eine 1.-August-Feier.

Kinder plus Sommer gleich Rumtollen und Badi. Kleine Bobos sind da programmiert. Was können Eltern selber behandeln, und wann muss das Kind zum Arzt? Tipps für die häufigsten neun Vorfälle.

Wichtig zu wissen

Unentbehrlich für unterwegs: ➔ Desinfektionsmittel ➔ Pflaster ➔ Verband ➔ Kühlende Salbe ➔ Fieber- und Schmerzmittel Velohelm auf dem Spielplatz? Nur wenn das Kind sehr ungeschickt ist. Bei allen anderen ist die Gefahr grösser, sich mit dem Kinnriemen selber zu strangulieren. Wie heilen Wunden am besten? Wunden heilen besser feucht. Also das Pflaster drauflassen, bis die Wunde trocken ist. Wann auf jeden Fall zum Arzt? Bei Bewusstlosigkeit oder wenn das Kind nicht ansprechbar ist. Erste Adresse ist der Kinder- oder der diensthabende Notfallarzt.

4. Internationales Kindertheaterfest, 24. Juli bis 2. August. www.kjt-turgi.ch

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Gelegentlich verstopft?

Mit dem Pflaster ist das Kind oft schon getröstet. Aber nicht bei allen Verletzungen und Beschwerden ist sofort klar, was zu tun ist.

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Wie erkennen: Kopfweh, eventuell Fieber und Brechreiz nach langem Aufenthalt an der Sonne. Was tun: Das Kind muss im Schatten sein und genug trinken. Halten Symptome an, Arzt aufsuchen.

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2. Sonnenbrand Enthält 4 vol % Alkohol

Was tun: Kind sofort an den Schatten bringen. Betroffene Stellen kühlen, mit essigsaurer Tonerde oder ähnlichen Salben.

Bild Keystone

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3. Verdorbener Magen

Wie erkennen: Bauchweh, etwa sechs Stunden nach dem Essen. Eventuell auch Durchfall, Fieber und Erbrechen. Was tun: Dem Kind vorsichtig salzhaltige Flüssigkeit einflössen: Einen Liter Wasser, einen Suppenlöffel Zucker und einen Teelöffel Salz mischen. Oder gezuckerten Tee und Salzstängeli geben. Bei starken Beschwerden den Arzt aufsuchen.

4. Insektenstich mit Allergie

7. Gehirnerschütterung

5. Zeckenstich

8. Bruch oder Verstauchung

Wie erkennen: Ein geröteter Fleck um die Einstichstelle, der grösser als ein Fünfliber ist. Was tun: Stelle kühlen, Kratzen vermeiden. Bei geschwollenen Lippen oder Atemproblemen sofort zum Arzt! Was tun: Ruhe bewahren! Nicht jede Zecke trägt krankmachende Erreger. Falls noch da, Zecke mit einer Pinzette entfernen, Einstichstelle desinfizieren. Bildet sich nach zehn Tagen ein grosser Kreis darum, zum Arzt gehen.

6. Offene Wunde

Was tun: Schürfwunde säubern und desinfizieren. Den kleinen Schnitt desinfizieren und allenfalls Wundränder mit speziellen Klebstreifen fixieren. Mit einer Bissverletzung sofort, mit tiefem Schnitt innert sechs Stunden zum Arzt gehen.

Wie erkennen: Kopfschmerzen, Übelkeit, eventuell Erinnerungslücken nach einem Sturz. Was tun: Das Kind ruhig lagern. Bei Schläfrigkeit oder wiederholtem Erbrechen den Arzt aufsuchen. Wie erkennen: Schwellung und/ oder starker Schmerz. Was tun: Kühlende Salbe auftragen und einen stützenden Verband anlegen. Bei anhaltend starken Schmerzen zum Arzt gehen.

9. Abgebrochener Zahn

Was tun: Zahn in Milch aufbewahren und den Zahnarzt aufsuchen – auch bei Milchzahnunfällen, wegen der Versicherung.

Yvette Hettinger

Tipps von Manuela Hany, Kinderund Jugendärztin in Winterthur Infos: www.praxispaediatrie.ch


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BESSER LEBEN GARTEN & TIER

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009 09

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MEIN GARTEN

Haia Müller, Gartenexpertin

Bilder René Ruis

Unkraut bleibt Unkraut

Die Reaktion kam prompt: «Unkraut gibt es nicht», sagte die Biobäuerin aus dem Appenzell. Punktum. Natürlich weiss ich, dass man in Zeiten der politischen Korrektheit nichts als Unding bezeichnen darf. Nur: Wie soll ich Löwenzahn und Winden, Baumtropfen und Schnürgras denn sonst benennen? Wildkräuter, die korrekte Bezeichnung, ist zwar schön und gut, wenn sie in der freien Natur bleiben. In meinem Blumenbeet möchte ich aber lieber keine jungen Wilden. Also suche ich nach einem neuen Namen für die Ärgerlinge. «Kräuter, die zur Unzeit am falschen Ort wachsen», schlägt mein Schwiegersohn vor. Das ist zwar korrekt, aber können Sie sich vorstellen zu sagen, dass Sie jetzt Kräuter, die ... usw., auszupfen gehen? «Grüne Wegzehrer», erfindet meine Tochter. Oder wie wärs mit ungeliebte Samenspender? Schlingende Emporkömmlinge? Alles wenig überzeugend. Drum schalte ich auf stur: Unkraut bleibt für mich Unkraut. Die Biobäuerin gestand übrigens im Verlauf des Gesprächs, dass auch sie rupft, köpft und aussticht, was ihrem Gemüse Konkurrenz macht. Dass sie es schönfärberisch Wildkraut nennt, rettet dem Jät also auch bei ihr nicht das Leben.

Cordula Galeffi sorgt für Abwechslung im Leben der Zootiere: Wölfe auf Erkundungstour im Tigergehege.

Wölfe im Reich der Tiger Ein Tapetenwechsel tut auch Tieren gut: Einmal jeden Monat dürfen die Wölfe im Zürcher Zoo einen Abstecher ins Tigerland machen. Zoologin Cordula Galeffi ermöglicht den abenteuerlichen Ausflug.

S

eit Anfang Jahr kümmert sich die Zoologin Cordula Galeffi um das «Unterhaltungsprogramm» der Zootiere. Was kurios tönt, hat einen wissenschaftlichen Hintergrund: Tiere müssen ihr natürliches Verhalten auch im Zoo ausleben können. Dadurch sollen sie sich körperlich und geistig fit halten wie ihre Artgenossen in der freien Wildbahn. «Man hat zum Beispiel festgestellt, dass Tiger, die sich ihr Fleisch vom Baum holen müssen, im Skelett und in der Muskulatur den wilden Artgenossen ähnlicher sind als anderen gefangenen Tigern», erklärt Cordula Galeffi. Das Springen auf den Baum entspreche dem kurzen Spurt auf die Beute in der Natur. Durch einen unterirdischen Gang sind das Wolfs- und das Tigergehege im Zürcher Zoo miteinander verbunden. Die Tiger werden für einige Stunden in den Stall und das kleine Forschungs-

gehege verbannt. Die Wölfe bekommen so Gelegenheit, ihr Revier zu vergrössern. Erst zögerlich betreten sie die fremde Umgebung. Mit der Nase verfolgen sie die Spuren der Tiger und ziehen sich nervös immer wieder in ihr eigenes Gehege zurück. Die beiden dreimonatigen Wolfswelpen haben sie zur Sicherheit dort zurückgelassen.

Die Nase bringt das verlorene Abenteuer zurück

Nach einiger Zeit fühlen sich die Wölfe in ihrer neuen Umgebung wohler. Sie geniessen das Bad im Teich der Tiger und spielen im Wasser. Den Lauf eines Schafes, der für sie als Nahrung aufgehängt wurde, lassen sie links liegen – das «Nasenkino» ist für sie viel interessanter. Später, wenn die Wölfe wieder in ihrer Anlage sind, erkunden die Tiger die Düfte und Markierungen der Wölfe. «Verhal-

tensanreicherungen wie diese sind ein geeignetes Mittel, um den Tieren ein möglichst attraktives Umfeld zu bieten», meint Cordula Galeffi. Denn auch eine artgerechte Anlage stösst an Grenzen, da sie sich den Bewohnern niemals so veränderlich präsentiert wie der Lebensraum in der Wildnis. Die Zoologin bespricht mit den zuständigen Tierpflegern, was am besten für die Tiere geeignet ist. So finden Bären Sirup, der auf den Bäumen deponiert wurde, und Orang-Utans müssen Nüsse aus einem Zylinder schütteln und darauf achten, dass sie selber in den Genuss der Köstlichkeiten kommen und nicht die wartenden Artgenossen. Was die Wölfe übrigens nicht wissen: Es gibt für sie auch einen Gang zum Löwengehege. Für weitere Unterhaltung ist also gesorgt. Dagmar Steinemann

Zürcher Zoo: www.zoo.ch


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FREIZEIT

Migros-Magazin 29, 13. Juli 2009

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 30 Waagrecht 1 von genannter Zeit an 4 untere Rückenpartie (Einzahl) 7 Zeichen für Mangan 8 deutsches Adelsprädikat 9 englisch: Sonne 10 Abkürzung: Christlichsoziale Partei 13 Geistererscheinung 15 Eidgenösisches Departement des Innern 16 Mutter von Abel (altes Testament) 17 Börsenmakler 20 Kosename einer span. Königin 21 Erbträger 23 Halbkanton (Abkürzung) 24 Palästinenserorganisation 26 internationale Presseagentur (Abkürzung) 28 Internationaler Ski-Verband 30 Abbruch eines Gebäudes 31 Schweizer Konsumentenstiftung 1

2

3

4

5

So machen Sie mit

Senkrecht 2 australischer Laufvogel 3 englische Gasthöfe 4 nicht fest, lose 5 das Seiende (philosophisch) 6 franzäzisches Adelsprädikat 9 Hochsprunggerät 11 englisch: Friede 12 Glace (deutsch) 14 südamerikanisches Nagetier 18 Kurzform von Theresa 19 französisch: man 21 Vorname des US-Autors Vidal 22 Geruchsorgan 23 Bundesamt für Statistik 24 Tanzschritt (französisch) 25 britische Masseinheit (Abkürzung) 27 Still!, Leise! 29 Doppelkonsonant 6

7

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 26 . Juli 2009, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

32 franz.: und

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Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

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Der Preis

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Lösung Rätsel Nummer 29,

Lösungswort: Zuckerdose

Gewinner Rätsel Nr. 28:

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Je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.– gewinnen: Alfred Zurbrügg-Imboden, 3800 Unterseen; Christine Rösch, 4125 Riehen; Erwin Züllig, 8635 Dürnten; Kuno Husi, 5734 Reinach; Verena Burth, 8604 Volketswil.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 579 796 Exemplare (WEMF Oktober 2008) Leser: 2 292 000 (WEMF, MACH Basic 2009-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega (HB), Ursula Bickel (UB), Anna

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2.15

Bio Gruyère mittelreif per 100 g

1.95

Appenzeller surchoix per 100 g

2.20

Bio Emmentaler mittelreif per 100 g

4.90

Tête de Moine Rosetten per 100 g

1.15

statt 1.65

Emmentaler mild per 100 g Gültig bis 27.7.

4.30

Paradiso 175 g

4.20

Sélection Riesling & Sylvaner* 125 g

4.85 Bio Brie* 180 g


78 | Migros-Magazin 30, 20. Juli 2009

Béret und Schürze: die drei im Stil der Vierziger.

Familie Gaberthüel

Einmal Zweiter Weltkrieg und zurück: Anneliese, Martin und Noemi Gaberthüel aus Küngoldingen AG wagen das Experiment. Sie steigen für die SF-Sendung «Alpenfestung — Leben im Réduit» in die Zeitmaschine. Doch bevor die junge Familie in die Vergangenheit reist, zeigt sie ihre Welt. UNSER LIEBLINGSORT Annelieses Garten. Dort wächst all unser feines Gemüse.

UNSER DING

Das restaurierte, antike Küchenbuffet von Martin.

UNSERE LIEBSTE Martins Mutter Susanne (63): Babysitterin, gute Seele und Grosi.

Name: Anneliese (32), Martin (32) und Noemi (1) Gaberthüel Wohnort: 4665 Küngoldingen AG Wieso leben Sie hier? Der Hof von Martins Familie liegt im Dorf. Zudem lieben wir das Landleben – denn hier haben wir viel Platz. Wo würden Sie auch gerne leben? Auf dem renovierten Hof. Unser Traum ist es, gemeinsam mit Martins Mutter das Land zu bewirtschaften und den Hof dann voll zu übernehmen. Beruf und Lebenslauf: Anneliese ist gelernte Drogistin und Hauswirtschaftslehrerin. Martin ist Landwirt und Agronom und arbeitet bei der Landi. Unser Ziel: Wir wollen ein eigenes Zuhause aufbauen. Unser Lebensmotto: Man muss sich selbst und die Natur immer respektieren. Was wir mögen: Wandern, von Anneliese selbst gemachte Capuns, den Norden, unsere Turnvereine. Was wir nicht mögen: Tropische Temperaturen, viel zu wenig Zeit für die Familie, Unordnung. Was wir an uns mögen: Dass wir uns zu 100 Prozent vertrauen können und das gleiche Ziel im Leben verfolgen. Unser peinlichster Moment: An unserer Hochzeit musste Anneliese im weissen Kleid eine Aerobic-Nummer hinlegen – so ist es Brauch im Turnverein. Doch sie landete auf dem Rücken – da war weiss mal weiss gewesen. Text Cinzia Venafro Bilder Christian Benedikt

UNSER FLUCHTORT

Der Aussichtspunkt oberhalb von Oftringen mit Sicht auf Küngoldingen. Dort können wir abschalten.


MEINE WELT

UNSER LEBENSGEFÜHL

Ab in die Festung

Es ist genial, auf dem Hof mit unseren Tieren den Tag zu erleben.

Mar tin Gaberthüel zieht für drei Wochen in die Festung Fürigen NW.

UNSERE LEKTÜRE Tante Linas Kriegskochbuch — damit es auch im Réduit etwas Feines gibt.

weizer Am Montag, 27. Juli, star tet das Sch n im Lebe – g stun enfe Fernsehen mit «Alp das für t rück üel erth Gab Réduit». Mar tin die in at Sold als hen Woc drei Projekt für haftet irtsc bew e elies Ann — ein tung Alpenfes in agaz einen Hof. Im übernächsten Migros-M ker. Bun zeigen wir Gaberthüels Leben im

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MUND AUF. AUGEN ZU. MMH! So erfrischend wie ein kühler Abendmit wind: Quarkcreme auf Himbeeren. Rezept www.saison.ch en300 Keyword: himbeer

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Erdbeeren aus dem Wallis, Schale à 250 g

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Himbeerschnitte 2 Stück, 380 g

Genossenschaft Migros Wallis

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Himbeertorte 580 g

Himbeeren aus dem Wallis, Schale à 250 g

Migros Magazin 30 2009 VS  

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