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Ausgabe Zürich, AZA 8021 Zürich

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Ja zu Bilateralen Migros-Chef Herbert Bolliger begründet, warum. > 22

Nr. 3, 12. Januar Jan anua 2009

Einfach raffiniert

Lustvoll essen, ohne viel Geld auszugeben. Drei Rezepte. > 28

Sei bloss kein Frosch! Wer sexuelle Wünsche mit dem Partner bespricht, gewinnt. > 57

Bilder René Ruis, Stefan Jermann, Rainer Eder, Jump, Keystone, Martin Hemmi

Faszination Eisklettern

Mit Steigeisen und Pickel gefrorene Wasserfälle und Eiswände bezwingen. > 58

Junge, Junge – schon fünfzig!

Risotto für den Eurocop Schauspieler Wolfram Berger kocht mediterranen Keine Panik: Das Leben ab 50 bietet mehr als Haarausfall Risotto. > 45 und Bluthochdruck. Die Männerriege Oberglatt beweist es. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Kundenforum: Tel. 044 - 278 53 23 / mitgliederdienst@gmz.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

scheinwerfer

>4

leserbriefe

>7

Wir armen Fuffziger

reportage Wampen, die lampen, und Rücken, die zwicken: Fünf «Jungs» um die 50 aus Oberglatt ZH sehen trotzdem nur Vorteile im Altern.> 8

50-Jährigen sein? Hätte sich unsere Redaktorin Anette Wolffram nicht die 20-Jährigen oder die 60-Jährigen für ihre Feldstudie zur Befindlichkeit des Mannes aussuchen können? Musste es denn gerade meine Altersklasse sein?

interview > Helmut Lotti: Warum sich der belgische Sänger als Comicfigur fühlt und wie er sich mit Heavy Metal Respekt verschafft hat. > 16

kolumne Der Hausmann.

Mussten es denn unbedingt die

interview

>16

m-aktuell Ausdehnung der Personenfreizügigkeit: Migros-Chef Herbert Bolliger nimmt Stellung zur Volksabstimmung vom 8. Februar. > 22 Jugendskilager 2009: Schneespass in der Lenk.

Wir 50-Jährigen tun uns ja eh schon

schwer mit den ersten Gebrechen: Die Schlemmereien setzen schneller an als früher, der Atem geht heftiger, wenn wir unsere 90 Kilo die Treppe hochwuchten, und langsam werden wir Experten für Cholesterin- und Blutdruckwerte. Die Zeiten, da wir Rekordzeiten beim Joggen liefen, sind Historie, und wenn wir heute verschämt einer Frau auf der Strasse nachsehen, holen wir uns im besten Fall einen mitleidigen Blick und im schlechteren einen Hexenschuss.

Bilder René Ruis, Gabi Vogt, Mélanie Rouiller

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> 25

schaufenster Schlemmen trotz schmalem Budget: Mit diesen Rezepten sparen Sie Geld, ohne auf Genuss verzichten zu müssen. > 28 Aktion «1 gratis»: Bei diesen Produkten gibts mehr fürs Geld. > 43 erziehung

>61

à la carte Heiss auf Reis: Eurocop-Darsteller und Karl-Valentin-Fan Wolfram Berger kocht mit der «Saisonküche» Risotto ai frutti di mare. > 45 ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 51

besser leben Sexuelle Transparenz und gesunder Kaffee. > 57 In Form: Kalte Leidenschaft – Eisklettern in der Schweiz.

> 58

Tagebuch: Aurelias Austauschjahr in den USA.

> 61

> Erziehung: Jede Nacht erwacht Klein Lena und kann nicht mehr weiterschlafen. Wenn Kinder unter Schlafstörungen leiden. > 61

Und jetzt? Werden wir auch noch

zum Studienobjekt. Hat denn niemand mehr Respekt vor uns gesetzten, älteren Mannen? Vielleicht sollten wir einen neuen Club gründen: «Fit, frei, fröhlich – fünfzig!». Welche Themen die 50-Jährigen wirklich umtreiben, lesen Sie im Artikel «Die wilden Kerle» ab Seite 8.

> 14

mein stolz

>70

rätsel/impressum

> 65

cumulus Die besten Infos und Angebote.

> 68

mein ganzer stolz > Arnauds bunte Welt: Er ist erst zwölf, hat aber bereits drei Comics gezeichnet. Arnaud Dousse lebt in einer anderen Dimension. > 70

Swing-CDs zu gewinnen «Time To Swing» heisst das neue Album von Entertainer M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Helmut Lotti. Das MigrosFax 0041 44 277 20 09 (Ausland). Magazin verlost m-infoline@migros.ch; www.migros.ch 20 CDs. M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). > 19 m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch

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4 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

MOMOL!

NEINEI!

Grosse Ehre für «Dutti»

1925 legte er mit fünf Verkaufswagen den Grundstein zur Migros-Genossenschaft. Jetzt wurde Gottlieb Duttweiler (1888–1962) von der «SonntagsZeitung» in einer Umfrage zum zweitbedeutendsten Schweizer aller Zeiten gewählt. Überholt wurde er vom Physiker Albert Einstein, Dritter wurde Roger Federer. Das Tennisass ist der einzige Lebende unter den ersten fünf: Es folgen der Pädagoge Pestalozzi und der RotkreuzGründer Henry Dunant.

Quotenloch für Heidenreich

«Lesen!», befahl Elke Heidenreich (65) jeweils in ihrer ZDF-Literatursendung und pries Bücher an. Bis sie sich auf die Seite von Kritiker Marcel Reich-Ranicki schlug und befand, am TV gäbe es nur noch Müll. Seit ihrer Entlassung ist die Autorin nur noch online zu erleben. Mit Gesprächspartner Campino, dem Sänger der Punkband Die Toten Hosen, holte sie noch 150 000 Fans ab, zuletzt wollten nur noch 60 000 «Lesen» online schauen.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Den Januar verlocht

Leer das Portemonnaie, leer das Konto. Diagnose: «Januarloch». Doch woher stammt der Begriff? Weder der «Duden» noch der «Brockhaus» wissen weiter, und selbst www.wikipedia.de antwortet mit der Gegenfrage «Meinst du Januarwoche?». Ein Liechtensteiner Journalist will immerhin recherchiert haben, dass das Januarloch ein reines Schweizer Phänomen ist. Ausserhalb der Eidgenossenschaft kenne man den Begriff nicht. Wobei wir nicht recht glauben, dass nur die Schweizer in den letzten Wochen finanziell über die Stränge gehauen haben.

ZAHLEN DER WOCHE

Lauberhorn

4 Mal in Serie (1955 bis 1958) gewann der Österreicher Toni Sailer

die Lauberhornabfahrt, Rekordsieger ist jedoch der Wengener Karl Molitor mit insgesamt sechs (Heim-)Siegen (1939 bis 1947). Bis heute haben die Schweizer 23 Abfahrtssiege herausgefahren, die Österreicher 27.

79 Mal wurde das Lauberhornrennen durchgeführt, mit einer Ausnahme: 1991 wurde das Rennen abgesagt, nachdem sich der Österreicher Gernot Reinstadler bei der Qualifikation tödliche Verletzungen zugezogen hatte. 2500 Kubikmeter Aushub wurden Ende September 2008 im Zielgelände des Lauberhornrennens verschoben. Zwei Raupenbagger «entschärften» so das mit 42 Grad Neigung steilste Stück der Weltcup-Abfahrtsstrecke.

4455 Meter lang ist die Lauberhornabfahrt und damit die längste FISAbfahrtsstrecke der Welt. Die durchschnittliche Neigung beträgt 14,7 Grad oder ca. 33 Prozent bei einer Höhendifferenz von 1025 Metern.


scheinwerfer | 5

NACHGEFRAGT Schnee allerorten, Traumbedingungen in den Bergen. Daniela Bär (37), Medienchefin und Geschäftsleitungsmitglied bei Schweiz Tourismus, über beschneite Pisten und schneebefreite Dörfer.

«Schnee legte Krise auf Eis»

BILD DER WOCHE

Europa ohne Gas In der Nähe von Sofia, Bul-

Vom 16. bis 18. Januar wird wieder «gefräst» wie Toni Sailer — heute mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h.

garien, schlugen vergangenen Donnerstag Männer in grosser Verzweiflung Bäume, um sich bei einem Feuer ein wenig zu wärmen, in Polen waren die ersten Menschen bereits erfroren. Die Kälte erlaubte in Marseille zwar, Ski zu fahren, verursachte aber auch gesperrte Flughäfen in Italien und sorgte für Notstand in Rumänien – Europa als Gefriertruhe. Und just da drehten Russland und die Ukraine den Energiehahn zu. Nach der Finanz- die Gaskrise.

Bilder Petar Petrov/AP/Keystone, Bettina Flinter, Photopress-Archiv/Keystone, Charles Sturge/Image Source, Photopress-Archiv/Keystone

Daniela Bär Bruderer, wo waren Sie letzthin Ski fahren — und wie wars?

Ich kurvte in Saas-Fee über die Pisten, sass anschliessend wie einst als Kind auf den Fellen beim «Schäferstübli». Ich trank meine heisse Ovi, genoss die Sonne und war selig. Dieses Viertausenderpanorama beeindruckt mich jedes Mal. Nicht nur Sie! Haben Sie bereits ein erstes Feedback zum Weihnachts- und Neujahrsgeschäft aus den Schweizer Berggebieten erhalten?

Pisten, Hotelbetten und Beizli waren voll, einige Bergbahnbetreiber verzeichneten Spitzenfrequenzen. Kein Wunder, die Bedingungen waren und sind ideal. Sonne und Schnee noch und noch! Es ist, als ob der viele Schnee die erwartete Krise im wahrsten Sinn des Wortes auf Eis gelegt hätte. Zermatt liess dieser Tage erstmals die Strassen im Dorf vom Schnee befreien — «schwarz geräumt» heisst das in Neudeutsch. Die Entrüstung der Gäste war gross: Sie vermissten Winterromantik.

Winterromantik geht über alles – Sicherheit aber eben auch. Diese Ansprüche miteinander zu verbinden ist nicht einfach. Die Romantik hört da auf, wo ein Wintergast seine Ferien mit gebrochenem Bein im Spital fortsetzen muss. Die einen Gäste wünschen zu ihrer

Sicherheit schwarz geräumte Strassen – die anderen genau das Gegenteil. Zermatt will künftig aber wieder volle Romantik bieten, die Strassen weiss lassen, sie aber zugleich wie eine Piste pflegen. Ist es nicht widersinnig, dass die Dörfer vom Schnee befreit, die Pisten aber beschneit werden?

Ja durchaus, wir Menschen sind widersinnig. Feriengäste wünschen sich alles so perfekt wie möglich. Das sollen sie auch dürfen. Wir versuchen, ihnen zu bieten, was wir in der Werbung verkaufen: perfekte Pisten, auf denen sie abends bis ins Tal fahren können und winterlich verschneite Strassen, auf denen sie mit sicherem Tritt flanieren können. Was raten Sie den Gästen zur Vermeidung von Unfällen auf Pisten und Trottoirs?

Sie sollen auf «Ferienmodus» umschalten. Das heisst: auf den Strassen nicht hetzen, bequemes, gutes Schuhwerk tragen, sich beim Liebsten fest unterhaken oder «Iseli» anschnallen. Ferienstimmung ist auch auf den Pisten angesagt, also nicht «ellbögeln» und über sein Können hinaus rasen, sondern heiter den Tag geniessen, sein Tempo den Fähigkeiten anpassen – und am besten einen Helm tragen und die FIS-Regeln einhalten.

Interview Mathias Haehl


Tanken Sie Sonne! Ägypten (HM/ K /SSH/CATLAY)

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Djerba (HM / K/ DJE/ RYMBEA)

Kuba (HM/ K /VRA / IBETAI)

Ab Zürich nach Varadero mit Air Berlin und Edelweiss am Mi. 4., 11.2.09 Hotel Iberostar Tainos ****, Varadero, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 2299.– statt 3155.–, Verl.-Wo. 1000.–

Teneriffa (HM/ K /TFS/ TORPLA)

Ab Zürich nach Teneriffa mit Air Berlin am Mo. 19., 26.1.,/2.2.09 Hotel Iberostar Torviscas Playa ****, C. Adeje, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 899.– statt 1560.–, Verl.-Wo. 680.–

Ägypten (HM / K /SSH/SOFSHA)

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Ab Genf nach Sharm el-Sheikh mit Hello am Fr. 18., 23., 30.1.09 Hotel Sofitel ****, Na'ama Bay, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 899.– statt 1099.–, Verl.-Wo. 500.–

Malediven (HM / K / MLE / PALBEA)

Dom. Republik (HM/K / PUJ/GRAPAR)

Ab Zürich nach Malé mit Air Berlin am Fr. 6., 13.2.09 Hotel Palm Beach Resort ****, Lhaviyani Atoll, Doppel mit Vollpension 1 Wo. 2999.– statt 3820.–, Verl.-Wo. 1700.–

Gran Canaria (HM / K / LPA / COSCAN)

Ab Zürich nach Gran Canaria mit Air Berlin am 14., 21., 24., 31.* 1.09 Hotel Iberostar Costa Canaria, S. Agustin, Doppel mit Halbpension 1 Wo. 999.– statt 1560.–, Verl.-Wo. 680.– (*Zuschlag Fr. 150.–)

Ägypten (HM / K / HRG /SOFSHA)

Ab Zürich nach Hurghada mit Hello am Sa. 17., 24., 31.1.09 Hotel Sofitel Hurghada ****, Hurghada, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 899.– statt 1099.–, Verl.-Wo. 500.–

Phuket (HM / K / HKT/ DUARES)

Ab Zürich nach Phuket mit Air Berlin am Sa. 24.1./ 7., 14.2.09 Hotel Duangjitt Resort ***(*), Patong Beach, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1799.– statt 2427.–, Verl.-Wo. 550.– Preise in Fr. pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen, aktuelle Treibstoffzuschläge. Preisänderungen bleiben vorbehalten. Kinderermässigung: 20 % 2 –12 Jahre (exkl. Taxen / Treibstoff zuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung /Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi-Versicherungspaket Fr. 30.– bis Fr. 45.–, Indien-Visum Fr. 80.–, Ägypten-Visum Fr. 40.–, Touristenkarte Kuba Fr. 40.–, evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Vor Ort zu bezahlen: Touristenkarte Dom. Republik US$ 15.–. Ausreisetaxe Kuba CUC 25.–.

Ab Zürich nach Punta Cana mit Air Berlin am Do. 5., 12.2.09 Hotel Gran Paradise Bavaro Beach Resort ***(*), Punta Cana, Doppel mit All Inclusive

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statt 3399.–

Goa /Indien (HM/ K / GOI /VILGOE)

Ab Zürich nach Goa mit Air Berlin am So. 18.1./15., 22.2.09 Hotel Villa Goesa Beach Resort **(*), Nord-Goa, Doppel mit Frühstück 1 Wo. 1399.– statt 1837.–, Verl.-Wo. 500.–

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Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

leserbriefe | 7 «Kinder nicht für alles bezahlen.» Ruth Haug, 8357 Guntershausen

MM 1: «Mama ist kein Hotel», Reportage über die Ämtliverteilung bei Familie Gisler

Kinder sollen mit anpacken

Gratuliere zu diesem Artikel. Auch meine fünf Kinder mussten immer mit anpacken. Es hat ihnen aber nicht geschadet. Heute sind sie erwachsen und meistern ihr Leben. Auch bei mir gabs nicht für jede Arbeit eine Belohnung. Ich finde es nicht gut, wenn Kinder für alles bezahlt werden. So entsteht ein gesundes Verhältnis zur Arbeit, und die Kinder lernen, dass vieles getan werden muss, damit das Zusammenleben

funktioniert. Dazu brauchts auch von den Eltern manchmal mehr Geduld, als wenn man die Arbeit selber erledigte. Ruth Haug, 8357 Guntershausen MM 1: Interview mit dem Benediktiner Anselm Grün

Hilft nicht gegen die Trotzphase. Aber wenigstens gegen Grippesymptome. zeptfrei Jetzt neu repotheke in Ihrer A

Beeindruckend!

Dieser Artikel ist etwas vom Besten, was ich je im MigrosMagazin gelesen habe. Ich würde es begrüssen, wenn Sie mehr solche Menschen zu Wort kommen lassen würden. Wenn nur ein Bruchteil der Lebensweisheiten von Anselm Grün umgesetzt würde, wären Psychiatrie und Jugendheime nicht so voll besetzt. Elisabeth Knobel, 8750 Glarus

MM Nr. 1: «Philip Maloney. Eine Leiche an Silvester», MM-Leser lösen unser Shopping-Rätsel.

Auflösung

Bild Pia Bühler, Sandro Diener

Mehr als zeh zehntausend Migros-Magazin-Leser haben mitgerät mitgerätselt und sind Privatdetektiv Philip Maloney beigesta beigestanden. Nicht übel. Nur schade, dass der Gastge Gastgeber Hugo V. die Regel «Vor dem Eisenhut sei au der Hut!» nicht beherzigt hat. Denn Eisenhut ist man auf Geg im Gegensatz zu Eisenkraut giftig. Das wusste natürlich dessen Sohn Jan V., da seine Freundin in einer Gärtnearbeit In der bediente sich der Mörder ungeniert und rei arbeitet. schmuggelte den Eisenhut als essbare Blüten auf den Teller ü seines Vaters. Wirklich eine üüüble Sache. Die Redaktion

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an redaktion@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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8 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Die wilden Kerle

Freunde, Familie, Job, Testosteronspiegel: Werte, die Männer um die 50 stärker denn je beschäftigen. Fünf Mitglieder der Männerriege Oberglatt ziehen Bilanz und berichten über ihre Befindlichkeit jenseits der Lebensmitte.

Z

um zweiten Mal versucht Leo Maag (48) am Barren aus dem Schwung den Schulterstand. Sieht ganz athletisch aus, was er da macht. Manch Zwanzigjähriger würde hier vielleicht schlappmachen. «Mehr Schwung!», feuern ihn seine Turnerkollegen an, und im dritten Anlauf gelingt Leo tatsächlich der Schulterstand am Barren. Die Männerriege von Oberglatt ZH, die sich jeden Montagabend zum Training trifft, ist heute mit 13 Mann Besatzung angetreten. Der Jüngste im Bunde ist Angelo Cia mit 46 Jahren, die meisten von ihnen sind 50 und ein paar Jährchen drüber. Trotzdem herrscht in der Turnhalle Oberglatt keine Spur von Müdigkeit, auch die Konzentrationsfähigkeit ist extrem hoch. Ein paar ungeliebte Speckrollen vielleicht – aber ansonsten deutet nichts darauf hin, dass hier Männer Sport treiben, welche die Lebensmitte bereits hinter sich haben. 15 Prozent der in der Schweiz lebenden männlichen

Bevölkerung sind zwischen 45 und 54 Jahren, das sind 560 746 Männer in den besten Jahren. In diesem Alter erbringt das Gehirn Höchstleistungen. Zwar erlernt es Neues wie eine Sprache wesentlich langsamer, aber das angereicherte Wissen und die Lebenserfahrung erleichtern Entscheidungen.

Auch Männer kennen die Wechseljahre Nicht ganz so gut schneidet die männliche Generation auf einem anderen Gebiet ab. Auch wenn es Männer nicht gern hören, aber auch ihr Körper kommt in die sogenannten Wechseljahre. Was das für die Turner von Oberglatt bedeutet? Im Zuge des Älterwerdens produziert ihr Körper weniger Testosteron, das männliche Sexualhormon. Eigentlich spielt der männliche Körper über die Jahrzehnte ganz gut mit, bis eben auf das Testosteron. Ganz nüchtern LESEN SIE WEITER AUF SEITE 11

Jakob Frick (46), Pöstler, verheiratet, 1 Sohn.

Hans-Peter Binder (55), Malermeister, verheiratet, 2 Kinder.


reportage

MĂ„NNER UM DIE 50 | 9

Roger Laubi (51), PĂśstler, Single, keine Kinder.

Leo Maag (48), Spengler, verheiratet, keine Kinder.

Angelo Cia (46), Maurerpolier, verheiratet, drei Kinder.


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reportage

Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

betrachtet, befinden sich Männer bereits ab dem Ende der Pubertät auf einer hormonellen Talfahrt, und die beschert ihnen früher oder später die Wechseljahre. Sinkt der Testosteronspiegel, steigt das Risiko für körperliche Beschwerden. Muskeln werden schlapper, die Knochendichte nimmt ab, die Leistungsfähigkeit sinkt. Im Alter legen viele Männer an Gewicht zu und haben weniger Lust auf Sex. Alles nur nüchterne Tatsachen, oder gibts doch noch Hoffnung für die Generation 50 plus? Die Wahrheit ist, dass ein Mann mit 50 grosse Lust verspürt, sein Leben mit einem Schuss Veränderung zu würzen. Er will seinem Leben zu neuer Qualität verhelfen, beginnt die Welt mit anderen Augen zu betrachten, will vielleicht noch mal einen Dreitausender erklimmen. Beim Aufstieg nimmt er mit Bitternis hin, dass ihn die Kräfte ein wenig verlassen. Aber zugleich entdeckt er, wie schön ein Sonnenuntergang sein kann, und begreift, dass die Zeit nicht nur eine mit der Uhr messbare Einheit ist. Für ihn läuft sie jetzt schneller denn je.

Drei Orgasmen pro Woche sind gut Wenn er Glück hat und die durchschnittliche Lebenserwartung eines Schweizer Mannes erreicht, bleiben ihm noch 26,5 Sommer. Die Frage, ob er noch mal was Neues wagen oder im alten Trott weiterleben soll, beschäftigt ihn jetzt mehr denn je. Sich noch mal neu verlieben? Oder mit der alten Liebe gemeinsam alt werden? Egal. Fest steht, so Frank Sommer, Professor für Männergesundheit an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, dass Männern um 50 drei Orgasmen in der Woche guttun. «Dadurch steigt der Testosteronspiegel, Muskeln werden auf- und Fett abgebaut.» Texte Anette Wolffram Eugster Bilder René Ruis

MÄNNER UM DIE 50 | 11

Zufrieden als Single mit Sport Roger Laubi (51). Seit 1975 Pöstler, Single, kinderlos.

Der Boss und sein Team: Als selbständiger Malermeister muss Hans-Peter noch zehn Jahre arbeiten, bis er pensioniert wird.

Keine Zeit für Gefühlsduselei Hans-Peter Binder (55), selbständiger Malermeister. Verheiratet mit Silvia (54). Zwei Kinder: Daniela (27) und Michael (25). Zweifacher Grossvater von Finn (2) und Ladina (10 Monate).

Wenn man die Krankenakte von Hans-Peter Binder studiert, könnte man denken: Welch ein Wunder, dass der Mann noch nicht tot ist! Sportlich, jugendlich, dynamisch kommt er mit 55 Jahren daher, aber das war nicht immer so. Vor 20 Jahren bekam der Malermeister plötzlich extreme Hautausschläge, er glaubte an eine Farbunverträglichkeit. Schmerzen in der rechten Schulter und im Rücken machten ihn zeitweise zum Wrack. «An manchen Tagen fühlte ich mich wie ein Mann, der sein Leben bereits hinter sich gelassen hat.» Die Ursache für all die Leiden waren sechs kleine Amalgamzahnfüllungen. Als dann noch eine Salmonellenvergiftung dazukam,

brach sein Immunsystem völlig zusammen. «Wir können froh sein, dass Hans-Peter noch lebt», sagt seine Frau. Während die Binders zusehen, wie in ihrem Umkreis Ehen zerbrechen, weil die Männer plötzlich ihren zweiten Frühling ausleben wollen, bleibt Hans-Peter für derlei Gefühlsduselei gar keine Zeit. «Er arbeitet zu viel», sagt seine Frau. Während andere Männer in seinem Alter in Anbetracht der bevorstehenden Pension ihren Job etwas ruhiger angehen, startet Hans-Peter mit seinem Malergeschäft jetzt erst so richtig durch. Arbeitstage von zehn Stunden sind keine Seltenheit. Auch im Vereinsleben ist er stark engagiert, obwohl er gern kürzertreten würde. Träume? «Ich möchte noch zehn gesunde Arbeitsjahre haben, damit ich auf die Pension hin finanziell unabhängig bin. Meine Frau und ich möchten dann gern mit dem Wohnmobil durch Kanada reisen.»

Drahtig und durchtrainiert kommt er daher. Man sieht, dass der Mann Sport treibt. Mit 51 ist Roger Laubi in den besten Jahren; trotzdem hat er seinen 50. Geburtstag ein wenig boykottiert. «Den 40. habe ich noch gross gefeiert, den 50. habe ich eher klein gehalten», sagt der Pöstler. Roger ist der Einzige im Bund der Turnertruppe, der Single ist und trotzdem ein zufriedenes Leben führt. «Ich habe nie lange in einer Beziehung gelebt. Das hat sich einfach nicht ergeben», sagt er und ist auch nicht unglücklich

Ewiger Single: Roger tritt beruflich kürzer, um mehr Freizeit zu haben.

mit seiner Lebenssituation. «Ich komme ganz gut allein zurecht und habe alles, was ich zum Leben brauche.» Sollte er irgendwann doch noch die Richtige treffen, sei er nicht abgeneigt, ihr Herz zu erobern. Bis dahin investiert er seine Zeit lieber in den Sport. Drei- bis viermal pro Jahr unternimmt er mehrtägige Skitouren. «Deshalb habe ich auch mein Arbeitspensum bei der Post auf 80 Prozent reduziert.» LESEN SIE WEITER AUF SEITE 12


12 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

«Die Lust auf das Weib vergeht nie» Angelo Cia (46), Maurerpolier aus Oberglatt. Seit 18 Jahren mit Monika (43) verheiratet, drei Kinder im Alter von 9, 15 und 17 Jahren.

Auch wenn ihm bis zur magischen Altersgrenze 50 nur noch vier Jahre Zeit bleiben, lässt sich der dreifache Familienvater nicht verrückt machen. «Ich habe zwar weniger Haare als früher und ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, aber das Gefühl, zum alten Eisen zu gehören, liegt mir fern», sagt der Mittvierziger. Im Gegenteil, Angelo versteht es, das Leben zu geniessen, und hat gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was er bisher erreicht hat. «Karrieredenken ist mir fremd. Grosse Ziele stecke ich mir nicht», sagt er. Auch im Privaten muss er nicht mehr überall mitmischen. «Fast all die Ehrenämter, die man als junger Mann gern an sich reisst, habe ich abgegeben. Jetzt darf die jüngere Generation mal zeigen, was sie so draufhat», sagt er. Angelo macht sich relativ wenig Gedanken um die Zukunft. «Ich gehe weder zur Altersvorsorgeuntersuchung, noch achte ich speziell auf meine Gesundheit», sagt er. Angelo will auch nicht so leben wie viele Menschen, welche die wirklich tollen Dinge im Leben erst dann machen, wenn sie pensioniert sind.

mer», winkt er ab. «Die Zeit ohne feste Beziehungen habe ich damals sehr genossen, aber heute bin ich glücklich, eine Familie zu haben und angekommen zu sein. Fühlt er manchmal den zweiten Frühling nahen? «Ich habe zu Hause zwei pubertierende Jugendliche. Für derartige Gefühle bleibt mir gar keine Zeit.» Mit einem Schmunzeln gibt er jedoch zu, dass er bei einer schönen Frau

schon mal einen Blick zu viel riskiert. «Gucken darf man doch noch, oder?», sagt Angelo, der überzeugt ist, dass die ewige Lust auf das Weib mit sinkendem Testosteronspiegel zwar abnimmt, aber nie versiegt. Seine Frau Monika (42), die er bei einem Pfadiausflug vor 25 Jahren kennengelernt hat, sieht es gelassen. «Solange es beim Gucken bleibt, habe ich nichts dagegen.»

Spätzünder: Leo Maag hat in der

Späte

Mehr Zeit fürs neue Hobby Kürzlich hat er sich ein neues Hobby zugelegt: «Ich züchte Bienen.» Selbst zehn Bienenstiche im Gesicht lassen ihn nicht davon abbringen, das Handwerk des Imkers von der Pike auf zu lernen. «Bei meinen Bienen schätze ich die Ruhe in der Natur. Mich zurückziehen können, ohne dass jemand etwas von mir will, geniesse ich mit zunehmendem Alter mehr denn je.» Möchte er nochmals 20 sein? «Nie und nim-

Leo Maag (48), selbständiger Spengler aus Oberglatt. Seit August 2006 mit Yvonne (37) verheiratet.

Neues Hobby: Letztes Jahr hat Angelo mit der Bienenzucht begonnen.

Mit 46 Jahren, wenn andere Männer bereits die erste Scheidung hinter sich haben, manche bereits sogar kurz vor der zweiten stehen, hat Leo zum ersten Mal den Schritt in die Ehe gewagt und die elf Jah-


reportage

MÄNNER UM DIE 50 | 13

Reife Liebe Jakob Frick (46), Pöstler aus Bülach. Seit 22 Jahren mit Monika (50) verheiratet. Vater von Noel (21).

«Dass meine Frau vier Jahre älter ist, hat mich noch nie gestört», sagt der Pöstler. «Natürlich hat sich unsere Liebe in 24 Jahren verändert. Doch je älter wir werden, umso schöner wird unsere Zweisamkeit. Auch wir hatten Spannungen, als unser Sohn klein war. Meist lagen die Nerven aufgrund der Belastung blank. Deshalb finde ich es für jedes Paar schade, wenn es in dieser Zeit schlappmacht. Jetzt, wo unser Sohn erwachsen ist, beginnt für uns als Paar eigentlich die schönste Zeit.» Für die Familie hat Jakob jahrelang seine Interessen zurückgesteckt. Jetzt, so findet er, sei er wieder an der Reihe. «Früher bin ich Töff gefahren, und jetzt möchte ich mir wieder ein schweres Gefährt zulegen.» Auch beruflich startet Jakob noch mal durch. Seit November 2007 macht er die Ausbildung zum Logistikassistenten – auch wenn es mit dem Lernen nicht mehr so reibungslos läuft wie in jungen Jahren.

elf Jahre jüngeren Yvonne seine Traumfrau gefunden. Für beide stand fest: «Wir möchten keine Kinder.»

Heirat: mit 46 getraut re jüngere Yvonne geheiratet. «Als Spätzünder würde ich mich trotzdem nicht bezeichnen. Ich habe mir mit dem Heiraten bewusst Zeit gelassen», sagt er. Mit 20 oder 30 hätte Leo sich noch nicht fest binden wollen, «weil man als Mann erst mal zu sich selbst finden muss, bevor man mit einer Frau gemeinsam durchs Leben gehen will». Dass er in Yvonne die ideale Frau fürs

Leben gefunden hat, liegt auch an ihrer gemeinsamen Vorstellung vom Leben. Beide wollen keine Kinder. «Ich gehöre nicht zu den Männern, die einen Baum pflanzen, ein Buch schreiben und einen Sohn zeugen müssen, damit sie ihrem Leben einen Sinn geben.» Die heutigen zwanzigjährigen Männer beneidet er nicht um ihre Jugend. «Die sitzen

doch meist nur vor dem Computerundschlagenalleszusammen, wenn sie mal in den Ausgang gehen», sagt Leo. Je älter Leo wird, umso mehr spürt er die Sehnsucht nach einem Leben jenseits von Hektik, Zivilisation und Stress. Sein grosser Traum: «Am liebsten möchte ich mit meiner Frau in einer Alphütte eine Besenbeiz für Wanderer führen.»

Familienmensch: Jakob mit seiner Frau Monika und Sohn Noel.

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der hausmann

Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Herr Finderli Bänz Friedli (43) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

Einen ganzen Montagmorgen

lang in der Innenstadt nach dem kleinstmöglichen Legoteilchen gesucht, von Laden zu Laden gehetzt, dazwischen nur rasch einen Becher Starbucks-Kaffee gekippt – «Grande Americano to go, mit viiiiiel Platz für Milch» –, ich friere, und wenn ich weiter so herumstürchle, wirds am Mittag schweineknapp, ehe die Kinder heimkommen, und dann reichts schon wieder nur für ein Last-Minute-Menü: Schinkenbananen. Muss aber noch hurtig ein neues Glas für die George-Clooney-Kafimaschine besorgen, weil unser einziges Stück dem Hansli gestern zerbrochen ist. Welch Desperate Housewife ich doch bin! Ärgere mich, dass nur Vierersets erhältlich sind, wo ich doch nur ein Glas will, kaufe das teure Set trotzdem, denn Hans konnte wirklich nichts dafür, und er wäre untröstlich, wenn er seiner Babysitterin Tanya, wenn die das nächste Mal kommt, nicht wie immer einen Macchiato im Originalglas zubereiten könnte. Item, das verfluchte Legoteilchen hab ich noch immer nicht. Ich suche ein rundes Einerchen von 5,5 Millimeter Durchmesser, durchsichtig, sprich: unsichtbar. Benötigt wird es für Scheinwerferchen, Tier- und Bullaugen, Leuchttürmchen, was weiss ich. Und nun braucht der Hans es gerade ganz dringend für ein ganz bestimmtes U-Boot. «Du findest doch sonst immer alles!», hat er gesagt. Stimmt. Die Kinder nennen mich «Herr Finderli» und fragen: «Herr Finderli, wo ist mein Englischbuch?» Ich weiss es: «Auf dem Sofa unter den ‹Schwarzen Brüdern› und dem John-Deere-Katalog». In der Hektik am Morgen, wenn Anna Luna ihre Turnschuhe

sucht, meine Frau fragt, wo ihr blauer Blazer und wo ihr Handy sei und Hans wissen will: «Wo sind meine Fingerhandschuhe?», weiss Herr Finderli meist Rat. Im Aufspüren vermisster Legoteilchen bin ich gar Weltklasse. Meistens. Umgekehrt ist Hans Meister im Zuordnen, wenn mir beim Putzen etwas in die Finger gerät, von dem ich nicht weiss, wozu es gehört. Grundsätzlich gilt in einem Familienhaushalt: nichts wegwerfen! Denn das unscheinbarste Teilchen könnte seinen Zweck haben. «Vaaati! Das ist dänk der Trägerriemen für den Feldstecher des Playmobil-Safarimännchens!», weiss Hans, wobei man sich diesen Trägerriemen als Schnürchen von kaum zwei Zentimeter Länge vorstellen muss, dem man nicht ansieht, dass es «etwas ist». Der winzige Gummipneu? «Gehört zum roten Jeep!». Und das kleine graue Plastikding? «Ist dänk die Peitsche des Playmobil-Zirkuslöwendompteurs!». Früher bauten wir uns aus Legos und Playmobil ja einfach etwas zusammen. Aber heute gibts fixe Packungen mit Bauanleitung, und wehe, ein einziges Teilchen fehlt wie jetzt dieses

«Du findest doch sonst immer alles!» durchsichtige «Rundumeli»! Einzelteile kann man nirgends kaufen. Ich wäre sogar bereit, irgendeine Packung für 15 Franken zu erstehen, enthielte sie nur ein solches Teilchen. Aber Fehlanzeige. Ich rase heim, schäle drei Bananen, wickle um jede eine Tranche Schinken und brate sie in etwas Butter. Dazu koche ich rasch Ebly und juble den Kindern diese Weizenkörner unter, indem ich den Rest der Saftplätzlisauce von vorgestern dranschmeisse. Und dann, in einem unbeobachteten Moment, klaube ich das Legoteilchen hervor. Als Herr Finderli wusste ich nämlich sehr wohl, wo es steckt, nur grauste es mich. Aber jetzt mach ichs halt: schneide wieder mal den Staubsaugersack auf. «Hans, dein Rundumeli!». Abonnieren Sie den Podcast und diskutieren Sie mit Bänz Friedli! www.migrosmagazin.ch

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16 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Charme gepaart mit Nonchalance: Entertainer Helmut Lotti singt Heavy Metal auf dem Konzertflügel.

«Ich weiss, dass ich kein begnadeter Sänger bin»


interview

HELMUT LOTTI | 17

Die einen wünschen sich ihn als Schwiegersohn, die anderen verspotten ihn als Weichspültenor: der belgische Sänger und Plattenmultimillionär Helmut Lotti über Heavy Metal, Tim und Struppi und das Berühmtsein. Helmut Lotti, während der Fotoaufnahmen haben Sie Lieder der Bands Kiss und Iron Maiden gesungen. Mögen Sie Heavy Metal?

Zwischendurch ganz gerne … Mein Bruder Johan war in seiner Teenagerzeit durch und durch Hardrocker, wir haben oft zusammen im Wohnzimmer Luftgitarre zu seinen Heavy-Metal-Alben gespielt und mitgesungen. Dem Heavy Metal verdanke ich übrigens den Respekt meines Vaters für das, was ich mache. Können Sie das ausführen?

Johan und ich hüpften wieder mal zu Iron Maiden auf den Sofas rum, und bei einer besonders schwierigen Gesangspassage des Songs «Run To The Hills» sang ich aus voller Kehle mit – ohne zu merken, dass mein Vater inzwischen das Wohnzimmer betreten hatte und uns zuhörte. Als ich ihn dann sah, stand er mit offenem Mund da und sagte: «Du kannst ja tatsächlich singen.» Damals hatte ich allerdings noch ganz andere Ziele, als Sänger zu werden. Nämlich?

Ich wollte Velorennfahrer werden und die Tour de France gewinnen. Aber ich war zu langsam. Oder hatte die falschen Ärzte …

Heute touren Sie als Sänger erfolgreich durch die Welt und gelten vor allem bei älteren Damen als Wunschschwiegersohn. Warum eigentlich?

Ich glaube, das hat damit zu tun, dass ich kein viriler Typ bin. Oder zumindest nicht wie einer ausschaue, um da eine feine Nuance reinzubringen. Mein Äusseres hat etwas Knabenhaftes. Die Feministin Germaine Greer schreibt in ihrem Buch «Der Knabe», dass sich vor allem reifere Frauen zu knabenhaften Männer hingezogen fühlen, weil diese nicht bedrohlich wirken, sondern kindlich. Das ist auch der Grund, wes-

halb ich bei Schwulen so populär bin – abgesehen davon, dass ich immer sauber und adrett daherkomme. Was aber noch nichts über Ihre Musik aussagt.

Die klingt genauso, wie ich aussehe. Es wäre irritierend, wenn ich mit meinem Aussehen eine tiefe Stimme hätte und Heavy Metal singen würde. Meine Musik ist sehr romantisch, lyrisch, melodisch. Sie lässt ältere Frauen träumen, weil auch viel Nostalgie darin steckt.

«Helmut Lotti ist wie Tim aus dem Comic ‹Tim und Struppi›.» Das nennt man auch Kitsch.

Ich weiss, man schimpft mich den Weichspültenor. Aber das bin ich nicht, denn meine Musik ist nie flach arrangiert. Immerhin: Ich kann gut mit diesem Titel leben. Ich bin ja nicht mal Tenor, sondern ein leichter Bariton. Ihr Stimmumfang beträgt dreieinhalb Oktaven.

Wenn ich am unteren Ende der Tonleiter brummle und am oberen Ende schreie, dann schon. Auf der Bühne singe ich nur innerhalb von zweieinhalb Oktaven, das klingt dann wesentlich besser. Ich weiss, dass ich kein begnadeter Sänger bin. Aber ich bin auch kein schlechter. Und fast wichtiger als perfekter Gesang und nettes Aussehen ist für mich das Einfühlungsvermögen. Es gibt Musiker, die sind sagenhaft hässlich,

doch wenn sie sich an ein Klavier setzen und zu spielen anfangen, werden sie unglaublich schön. Robbie Williams ist ja auch kein wirklich guter Sänger …

… und hat mit «Swing When You’re Winning» trotzdem das meistverkaufte Swingalbum aller Zeiten veröffentlicht. Robbie ist ein fantastischer Popsänger, aber kein guter Crooner, weil er keine männliche Stimme hat. Aber er ist eben ein fabelhafter Entertainer. Und das haben wir, zumindest in Bezug auf Robbies SwingCD, gemeinsam: Wir sind CrowdPleaser, wir erfüllen die Wünsche und Sehnsüchte des Publikums. Wie würden Sie sich selber beschreiben?

Helmut Lotti ist wie Tim aus dem Comic «Tim und Struppi»: Mit jedem Buch beziehungsweise jeder neuen CD gibt es ein neues Abenteuer in einem neuen Land. Das ist toll und aufregend und schön – und natürlich wird das mit der Zeit auch ein bisschen langweilig, um nicht zu sagen lächerlich. Dasselbe Problem hat auch Helmut Lotti: Irgendwann wird «Lotti in Afrika», «Lotti in Lateinamerika» und «Lotti in Russland» lächerlich. Und dann?

Dann werde ich nur noch eigene Lieder singen. Ich spüre seit einiger Zeit den Drang, vermehrt auf eigene Lieder zu setzen. Wenn ich mit meinen eigenen Liedern beim Publikum keinen Erfolg haben werde, höre ich auf zu singen. So einfach ist das?

Es macht mir Spass, berühmt zu sein, aber das ist nicht das Ziel von dem, was ich mache – sonst hätte ich mich längst bei «Big Brother» angemeldet. Ich kann mir sehr gut vorstellen, morgens ein bisschen Fahrrad zu fahren und nachmittags in einem Chor

Der Entertainer Helmut Lotigiers, am 22. Oktober 1969 in Gent, Belgien, geboren, ist ein Entertainer, der sich ganz selten eine Verschnaufpause gönnt. Helmut Lotti, wie er in der internationalen Musikszene besser bekannt ist, fühlt sich in verschiedenen Musikgenres zu Hause – Klassik, Pop, Rock ’n’ Roll oder Latin. Das aktuelle Album «Time to Swing» erreichte bereits vor dem Erscheinen in Belgien Platinstatus. Mit über 13 Millionen verkaufter Alben gehört der Künstler, der auch Unicef-Botschafter ist, zu den erfolgreichsten Entertainern der Welt. Die Konzerttermine im Kongresshaus Zürich am 28.2. und 1.3.2009 sind ausverkauft. Lotti zieht bald mit seiner Freundin von Antwerpen nach Gent um.

zu singen, wenn ich nicht mehr berühmt bin. Das sagt sich zwar leicht, wenn man schon 13 Millionen Alben verkauft hat … Aber ich bin nicht der Typ, der mit sechzig zum Alkoholiker wird, weil ihn keiner mehr kennt. Sind Sie eitel?

Oh ja, sehr! Als Kind im Sommercamp war ich immer der Letzte im Esssaal, weil ich mich so lange vor dem Spiegel zurechtmachte. Da war ich gerade mal elf. Als ich Radfahrer werden wollte, war ich nie schnell, aber immer unheimlich schön auf dem Fahrrad. Einmal bin ich sogar in ein Auto reingefahren, weil ich mich zu lange in einem Schaufenster angeguckt habe. Und Sie glauben wirklich, es würde Ihnen nichts ausmachen, nicht mehr berühmt zu sein?

Als Helmut Lotti im Ruhestand LESEN SIE WEITER AUF SEITE 19


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interview

Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

«Das Einzige, was an mir glänzt, sind die Lackschuhe.»

würde ich wieder vor dem Spiegel stehen und mich auf dem Fahrrad betrachten. Aber was die Musik betrifft, mache ich mir keine Sorgen: Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Das ist ein gutes Gefühl. Vorerst bleiben Sie eine Plattenmaschine: Jedes Jahr ein neues Album. Das ist harte Arbeit.

Stimmt. Viele Leute denken, berühmt zu sein, sei Sex, Drugs and Rock ’n’ Roll – und Glamour. Aber das Einzige, was an mit glänzt, sind meine Lackschuhe. Trotzdem wollen wir natürlich alles von Ihnen wissen.

Jetzt kommt es … nur zu!

Ihre Beziehung zu Ihrer Partnerin Jelle van Riet?

Wir haben uns in Gent ein denkmalgeschütztes Haus in einer Art-déco-Gegend gekauft, nun

ziehe ich bald aus Antwerpen weg. Heiraten? Kinder?

Das Erste: mal sehen. Das Zweite: nein. Ihre Tochter Messalina aus einer früheren Ehe …

… hat am selben Tag wie ich Geburtstag, ich weiss. Aber ich möchte nicht von ihr erzählen, denn sie wünscht ein anonymes Leben.

HELMUT LOTTI | 19

Ihr Bruder Anthony sitzt itzt im Gefängnis …

Das können wir mal klarstellen: Ich habe vier Brüder, die alle dieselbe Mutter und denselben Vater haben, und einen Halbbbruder mütterlicherherseits. Mein Vater hat nach der Scheidung erneut geheiratet und vor 31 Jahren ein Kind gekriegt, das ist Anthony. Und den bezeichnen jetzt alle als meinen Bruder. Dabei habe ich ihn in meinem Leben sechs oder sieben Mal gesehen, auf Hochzeiten und Beerdigungen. Alles klar. Sie haben schon viele Auszeichnungen bekommen. Gibt es noch eine, mit der Sie gerne geehrt werden möchten?

Ja. Das Gelbe Trikot der Tour de France. Interview Christian Hug

Bilder René Ruis

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1. Tag: Schweiz–Strassburg. Anreise mit komfortablen Reisecar in die elsässische Hauptstadt Strassburg. Eine Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill zeigt Ihnen die schönsten Facetten. Um 16.00 Uhr heisst es zum ersten Mal «Leinen los». 2. Tag: Frankfurt.Morgens auf einer Stadtrundfahrt werden Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der geschäftigen Mainmetropole, gezeigt (*). 3. Tag: Miltenberg–Wertheim. Der mittelalterliche Ort ist ein romantisches Prunkstück des Maintales. Rundgang mit Weinprobe (*). Geniessen Sie am Nachmittag die idyllische Landschaft, die historische Umgebung und die fränkische Gastlichkeit in Wertheim. 4. Tag: Würzburg. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt liegt inmitten von Weinbergen und wird überragt von der mittelalterlichen Festung Marienberg. Stadtrundfahrt (*). 5. Tag: Bamberg. Besichtigung von Bamberg (*) mit Dom und dem weltberühmten Bamberger Reiter sowie die ehemalige Insel «Klein-Venedig». Nachmittags fahren Sie auf dem Main-DonauKanal nach Regensburg. 6. Tag: Kelheim–Regensburg–Straubing. Ausflug zum spektakulären Donaudurchbruch (*). Rundgang Nachmittags durch das historische Regensburg (*). 7. Tag: Straubing–Vilshofen-Passau. 8000 Jahre Siedlungsgeschichte haben Straubing geprägt und ihm ein unverwechselbares Flair verliehen. Stadtrundgang (*). 8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück Ausschiffung. Panoramarundfahrt (inbegriffen) und Rückreise in die Schweiz.

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22 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Kurs halten — das

Migros-Chef Herbert Bolliger zur eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. Februar

Wir erinnern uns ungern an die 90er-Jahre. Die

Schweizer Wirtschaft kam während geraumer Zeit nicht vom Fleck. Für Lohnerhöhungen gab es folglich nur wenig Spielraum. Hingegen belasteten stark wachsende Abgaben wie zum Beispiel die Krankenkassenprämien die Haushaltsbudgets besonders von Familien mit kleineren und mittleren Einkommen. Ihnen blieb weniger zum Leben. Dank verschiedener Reformen hat sich das Blatt inzwischen gewendet. In den letzten drei Jahren boomte die Wirtschaft sogar. Dadurch sind rund 250 000 Arbeitsplätze geschaffen worden. Der Erfolg hat viele Väter, doch unbestritten ist: Der

bilaterale Weg hat sich bisher als Erfolgspfad erwiesen. Denn die Schweiz hat dadurch den Zugang zum grossen europäischen Markt optimieren können, ohne den Rechtsbestand der EU eins zu eins übernehmen zu müssen und an Autonomie einzubüssen. Möglich wurde dies durch zwei Verhandlungspakete mit einer ganzen Reihe bedeutender Abkommen, darunter der Personenfreizügigkeit. So konnte die Wirtschaft während der Wachstumsphase die nötigen Fachkräfte rekrutieren, um nicht zuletzt die sich bietenden Exportchancen zu nutzen. Dass in verschiedenen Berufsgruppen auch die Zahl der erwerbstätigen Schweizer gestiegen ist, sollte nicht vergessen werden. Schliesslich: Die von den Gegnern befürchtete Masseneinwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte fand nicht statt.

«Der bilaterale Weg hat sich als Erfolgspfad erwiesen.»

Die Migros hat sich stets für den bilateralen Weg eingesetzt, weil stabile, ausbaufähige Beziehungen zu unse-

rem wichtigsten Exportmarkt von zentraler Bedeutung sind. Als vergleichsweise kleines Land kann die Schweiz ihren Wohlstand nur mehren, wenn sie sich nicht abschottet. Nur so war

Herbert Bolliger: «Es ist wichtig, mit den wirtschaftspolitischen Reformen


m-aktuell

| 23

Nachrichten aus der MIGROS

Gebot der Stunde über die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit.

es möglich, dass wir trotz harter Konkurrenz seit mehr als einem halben Jahrhundert wirtschaftlich erfolgreich sind. Gerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, Kurs zu halten und mit den wirtschaftspolitischen Reformen fortzufahren. Es ist zwar durchaus verständlich, dass die globale Finanzmarktkrise in der Bevölkerung Ängste weckt, weil wichtige Absatzmärkte wegzubrechen drohen und dadurch Arbeitsplätze gefährdet sind. Wenn wir jedoch in dieser kritischen Phase Standfestigkeit bewahren, wird unsere Volkswirtschaft den nächsten globalen Aufschwung ebenfalls wieder nutzen können – und davon profitieren alle, nicht zuletzt auch die Konsumentinnen und Konsumenten. Deshalb ist es folgerichtig, den bilateralen Weg fortzusetzen. Konkret sollte angesichts möglicher Elektrizi-

tätsengpässe der Stromhandel in einem Abkommen geregelt werden. Für die Konsumentinnen und Konsumenten wiederum ist das Landwirtschafts-, Lebensmittelsicherheits- und Gesundheitsabkommen besonders wichtig.

Dies alles gilt es im Hinblick auf den 8. Februar zu bedenken, wenn die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Bild Gaetan Bally/Keystone

über die Ausdehnung des Personenfreizügigkeitsabkommens auf Bulgarien und Rumänien befinden. Ein Ja ermöglicht weitere Schritte auf dem bilateralen Weg. Sollte die Vorlage verworfen werden, käme die Schweiz von diesem Erfolgspfad ab, sie liefe Gefahr, dass sämtliche Abkommen rechtlich aufgehoben würden. Die Folgen wären so leicht nicht auszubügeln.

fortzufahren.»

Herbert Bolliger Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB)


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Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

JUGENDSKILAGER | 25

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ie jedes Jahr organisierte Swiss Ski auch dieses Jahr ein Juskila, das grösste Jugendskilager der Schweiz. Die diesjährige Ausgabe fand in der Lenk im Berner Oberland statt. Die per Losentscheid ausgewählten über 600 Jugend-

lichen durften kostenlos eine Woche Schneespass erleben. Zur Eröffnungsfeier besuchte Olympiasieger und Snowboardprofi Gian Simmen die jungen Sportler. Und dank der traumhaften Schnee- und Wetterverhältnisse kamen die Teilnehmer gar in den

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28 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

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1) Sauerkraut in einem Sieb gut abtropfen lassen. 2) Von den Orangen einen breiten Deckel wegschneiden. Früchte auspressen. Die Fruchtschalen mit einem Löffel sauber auskratzen. Den Saft von 4 Orangen mit Salz, Pfeffer, Senf und Joghurt zu einer pikanten Sauce verrühren. Weinbeeren zufügen. Alles mit dem Sauerkraut mischen und mindestens 15 Minuten durchziehen lassen. 3) Die Mandarinen schälen, quer halbieren und in halbe Schnitze teilen. 4 Mandarinenviertel für die Garnitur beiseite stellen. Restliche Mandarinen klein schneiden und unter den Salat mischen. Den Salat bergartig in die vorbereiteten Orangenschalen füllen. Mit den Mandarinenvierteln garnieren.

W

er über Sauerkraut, Linsen und Wintergemüse die Nase rümpft, hat etliche Küchentrends verschlafen – und erst noch eine super Gelegenheit verpasst, sein Budget zu scho-

nen. Denn alle drei haben vorweg eines gemeinsam: Sie sind preisgünstig. Und sie sind überaus gesund und vielseitig einsetzbar – nicht nur mit Rippli und Speck. So servieren Spitzenköche Sauer-

kraut zu Austern oder pikanten Krevetten, verarbeiten es zu würzigen Pies oder cremigen Suppen, geben Äpfel und Nüsse LESEN SIE WEITER AUF SEITE 31


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Produkte aus der Migros > SCHLEMMEN IM JANUAR

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regiert Schmalhans wieder die Welt. Deswegen Trübsal Alternativen.

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Genua – Einschiffung. Hinfahrt via Gotthard, Tessin, Milano nach Genua und Einschiffung auf ein Fährschiff der «Grandi Navi Veloci». 2. Tag: Auf See – Palermo – Campofelice di Roccella. Am späten Nachmittag Ankunft in Palermo und kurze Fahrt zu unserem erstklassigen Hotel in Campofelice di Roccella. 3. Tag: Palermo und Monreale. Den heutigen Tag widmen wir der lebhaften Inselhauptstadt sowie Monreale mit seinem berühmten Dom. Der Dom von Monreale, eines der wichtigsten Bauwerke der Insel, wird Sie mit seinem kunstvollen Kreuzgang und riesigen Mosaiken beeindrucken. Genua

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4. Tag: Fakultativer Ausflug Westsizilien. Fahrt nach Segesta und Besichtigung der Ausgrabungsstätte, die zu den besterhaltensten der ganzen Welt gehört. Weiterfahrt nach Erice, das sich an einer unvergleichlich schönen Lage befindet und noch von einer Stadtmauer umgeben ist. Von hier hat man einen einmaligen Ausblick. Kurzer Rundgang. Weiterfahrt nach Marsala. Bekannt ist die Stadt vor allem durch ihren aromatischen Süsswein. Kellereibesichtigung und Degustation. 5. Tag: Taormina und Ätna. Wir besuchen Taormina, das an prachtvoller Lage auf einer Terrasse hoch über dem Meer liegt und vom mächtigen Bergkegel des Ätna überragt wird. Weiterfahrt entlang den Flanken des Ätna. Er ist der grösste noch tätige Vulkan Europas und mit 3340 m ü. M. der höchste Berg Siziliens. Die beeindruckenden Lavalandschaften offenbaren ein Bild bizarrer Schönheit. 6. Tag: Piazza Armerina und Enna. Am Morgen Besichtigung der Ausgrabungsstätte von Piazza Armerina mit ihren prächtigen, mehr als 3000 m2 bedeckenden Bodenmosaiken. Danach kurze Fahrt nach Aidone, wo wir ein reichhaltiges, typisch sizilianisches Mittagessen geniessen. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Ätna. Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher nach Enna, einer ehemaligen Festungsstadt im Herzen Siziliens, die sich ihre attraktive Altstadt bewahrt hat. 7. Tag: Campofelice di Roccella – Cefalù – Fahrt ins kleine Palermo – Einschiffung. Fischerstädtchen Cefalù. Die Hafenstadt auf einem schmalen Landstreifen zwischen Meer und zerklüfteten Klippen ist wegen ihres Doms aus dem 12. Jh. bekannt. Geniessen Sie die freie Zeit. Am späten Nachmittag geht es weiter in die Hauptstadt Palermo. Einschiffung auf die Fähre Richtung Civitavecchia.

8. Tag: Auf See – Civitavecchia – Montepulciano – Versiliaküste. Am Morgen Ankunft in Civitavecchia und Fahrt nach Montepulciano. Das an einmaliger Lage auf einer Bergkuppe gelegene Städtchen bietet mit seinen Baudenkmälern aus der Gotik und der Renaissance eines der reizvollsten Stadtbilder Mittelitaliens. Zeit zur freien Verfügung. Anschliessend Weiterfahrt an die Versiliaküste. 9. Tag: Versiliaküste – Rückfahrt in die Schweiz.

Ihre Hotels Wir wohnen fünf Nächte im erstklassigen Fiesta Hotel Garden Beach T-•••• (off. Kat.****) in Campofelice di Roccella, unweit von Palermo. Das Hotel liegt direkt am Meer und inmitten einer üppigen Gartenanlage. Die 275 komfortablen Zimmer sind alle mit Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Direktwahltelefon, Farb-TV mit Satellitenkanal, Klimaanlage und Minibar ausgestattet. Weitere Annehmlichkeiten des Hotels: 2 Restaurants, Bars, Freiluftschwimmbad. Gegen Gebühr: Wellness-Center, Sauna und Tennisplätze. Hin- und Rückreise: Schiffspassage Genua – Palermo und Palermo – Civitavecchia (je 1 Nacht) mit moderner Kombi- oder Kreuzfahrt-Fähre der «Grandi Navi Veloci». Zwischenübernachtung im Mittelklasshotel an der Versiliaküste auf der Rückreise.

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Günstig: Wintergemüse Sellerie, Kabis, Randen, Zwiebeln, Rosen-, Blumenkohl, Broccoli, Karotten, Schwarzwurzeln und Nüsslisalat sind spät geerntete Gemüse, die uns dank ihrer vielen Vitamine gut durch den Winter helfen. Sie stammen grösstenteils aus Inlandproduktionen. Kabis, saisonale Preise

– oder wie in unserem Rezept Orangen und Mandarinen – zum Sauerkrautsalat. Auch Linsen & Co. sind salonfähig geworden, denn ihr nussiger Geschmack begeistert: zu Wildlachstatar, mit Anis oder Balsami-

Die Zwiebel als Gemüse – ein Hit! co aromatisiert, mal indisch, mal marokkanisch gewürzt, mit Tomaten, Feigen oder Kastanien kombiniert oder als Linsenstrudel mit Haselnuss serviert. Auch Wintergemüse kann fantasievoll zubereitet werden: Durch

Kräuter, Nüsse, Gewürze oder Saucen werden neue Akzente gesetzt; Fleisch, Fisch und Gemüse können mit Gemüse umwickelt oder in Zwiebeln, Sellerie, Randen gefüllt werden. Crêpes, Gratins, Kuchen und Suppen profitie-

ren vom kräftigen Aroma der Wintergemüse. Übrigens: Kochmagazine sind gute Inspirationsquellen, um zu sehen: Die gute Küche muss nicht teuer sein! Text Ruth Gassmann Rezepte Saisonküche


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RAPPENSPALTE FASHION BY MIGROS

Früh übt sich Alexandra (12) geniesst es sichtlich, in die Kamera zu strahlen. Warum auch nicht? Ein lang gehegter Wunsch ch ging in Erfüllung. Alexandra durfte bei einem MigrosModeshooting dabei sein und trendige Migros-Mode vorstück. führen. Das Kätzchenshirt war übrigens ihr Lieblingsstück.

Paloma Würth (29),

Model und Sängerin, ist bis Ende Januar in der Show «Cirque d’Europe» im Europa-Park Rust (D) zu sehen.

Auf dem Weg zum Catwalk: Mädchenjeans, grau, Fr. 29.90 T-Shirt, Fr. 14.90 Sweatjacke, Fr. 29.90 Stiefel mit Aircool, Fr. 69.90

Paloma Würth, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Meine Eltern hatten ein Restaurant, und da mussten alle mit anpacken. Fürs Geschirrabwaschen bekam ich die ersten Franken.

Süsse Träume garantiert Füllen Sie den Schraubverschluss mit dem wohl duftenden Elixier, lassen Sie die Badewanne mit 38 Grad warmem Wasser einlaufen und geniessen Sie vor dem Schlafengehen ein 20-minütiges Bad. Wertvolle ätherische Baldrian- und indische Melissenöle wirken wohltuend und entspannend auf den Körper und lassen einen danach im Nu einschlafen. Kneipp-Badeöl Gute Nacht, 100 ml,

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Meeresluft

Mit dem Gel-Lufterfrischer «Blue Water» riecht es in den eigenen vier Wänden, als befände man sich mitten auf dem Ozean. Dezent umhüllt er den Wohnraum mit einem Duft, der an Frische und Freiheit erinnert. Übrigens: Bis zum 19. Januar gibts 20 Prozent Rabatt auf das ganze Migros-FreshLufterfrischer-Sortiment.

Migros-Fresh-Blue-Water, Concentrated Gel, Fr. 2.60

Wie hoch ist Ihr Budget beim Restaurantbesuch?

Beim Lunch entscheide ich mich gerne fürs Mittagsmenü. Und beim Dinner kalkuliere ich mit gut 50 Franken. Wo und was speisen Sie am liebsten auswärts?

Ich achte auf eine gemütliche Atmosphäre, esse gerne italienisch oder asiatisch. Zum Lunch trifft man mich aber auch oft im Migros-Restaurant. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für einen Pelzmantel.

Was würden Sie auch für viel Geld nie hergeben?

Meine beiden Katzen.

Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Den grandiosen Blick und Zutritt zum Bodensee. Was ist definitiv zu teuer?

Parkbussen.

Eugen Baumgartner


Auf Deutschlands schönster Sonnenroute

mit MS Johannes Brahms

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Mecklenburg-Vorpommern mit Inseln Hiddensee, Rügen und Usedom

Insel Usedom

Nicht umsonst nennt man die Ostseebäder auch «Kaiserbäder». Die feine Berliner Gesellschaft liebte die Sommerfrische an den Sandstränden von Usedom und Rügen. Das ist kein Wunder, denn Usedom kann die meisten Sonnentage von ganz Deutschland aufweisen. Die Pensionen und Hotels im Stile der Bäderarchitektur erstrahlen nach der Renovation wieder wie anno dazumal. Die herrlichen Landschaften wie die Kreidefelsen von Rügen, die Heide der autofreien Insel Hiddensee oder der Nationalpark im Unteren Odertal begeistern die Naturfreunde. Die historischen hanseatischen Altstädte von Stralsund und Greifswald laden ein, erkundet zu werden.

Reisedaten 2009 Berlin – Stralsund 09.05. – 16.05. 04.07. – 11.07. 23.05. – 30.05. 18.07. – 25.07. 06.06. – 13.06. 01.08. – 08.08. 20.06. – 27.06. 15.08. – 22.08.

Reiseprogramm Berlin – Stettin – Stralsund 1. Tag Schweiz – Berlin Anreise per ICE nach Berlin Spandau. Einschiffung, Begrüssungscocktail und Abendessen. 2. Tag Berlin – Eberswalde Vormittags Stadtrundfahrt* durch die Hauptstadt Deutschlands mit vielen Sehenswürdigkeiten wie Ku’damm, Brandenburger Tor, Reichstag oder Potsdamer Platz. Rückkehr an Bord in Lehnitz. Weiterfahrt auf dem Oder-HavelKanal zum Übernachtungsort. 3. Tag Eberswalde – Niederfinow – Stettin Im Schiffshebewerk Niederfinow geht es mitsamt dem Schiff 36 Meter senkrecht in die Tiefe. Anschliessend Besichtigung des Hebewerks und Ausflug zur Klosterruine von Chorin.* Rückkehr an Bord in Schwedt. Weiterfahrt durch den schönen deutsch/ polnischen Nationalpark mit seinen Schilfgürteln und vielen Vogelarten nach Stettin. 4. Tag Stettin – Wolgast Vormittags Stadtrundfahrt* durch Stettin. Sehenswert sind die prachtvolle über der Oder thronende Hakenterrasse sowie das Schloss der pommerschen Fürsten. Nachmittags können Sie das Bordleben während der Fahrt über das grosse Oderhaff geniessen. Abendlicher Stadtrundgang* durch Wolgast. 5. Tag Wolgast – Peenemünde – Greifswald Heute lernen Sie bei einem Busausflug+ die schöne Bäderinsel Usedom, auch «Badewanne Berlins» genannt, kennen. Koserow und Zinnowitz erstrahlen wieder im alten Glanz. Rückkehr an Bord in Peenemünde. Weiterfahrt über den Greifswalder Bodden nach Wieck, dem Greifswalder Hafen mit zahlreichen hübschen, reetgedeckten Häusern. Am Nachmittag Stadtrundgang* durch Greifswald. 6. Tag Greifswald – Lauterbach – Vitte Sie überqueren den Greifswalder Bodden und legen in Lauterbach auf der Insel Rügen an. Busausflug* zu den bekannten Ostseebädern an der Südostküste der Insel. Schifffahrt durch den Strelasund und über die Boddenlandschaft nach Vitte auf der Insel Hiddensee. Abendliche Kutschfahrt* über die autofreie Insel. 7. Tag Vitte – Breege – Stralsund Fahrt zur Nachbarinsel Rügen. Busausflug + zu den bekannten

Kreidefelsen Am Nachmittag Schifffahrt nach Stralsund. Nach der Ankunft Rundgang* durch die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe). 8. Tag Rückreise ab Stralsund Ausschiffung, Kurzer Transfer zum Bahnhof. Rückfahrt per Bahn via Berlin oder Hamburg und per ICE in die Schweiz. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar

+ Ausflug nicht im Ausflugspaket enthalten

Programmänderungen vorbehalten.

Reiseprogramm Stralsund – Stettin – Berlin Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge mit kleinen Anpassungen (Stadtrundgang in Ueckermünde statt Wolgast). MS Johannes Brahms**** (ex MS Eurodiamond) 4-Sterne-Schiff der Schweizer Reederei Swiss River Cruises International GmbH, das unter deutscher Flagge fährt. Max. 80 Personen finden in 40 Kabinen Platz. Alle Kabinen liegen aussen, sind mit grossen Panoramafenstern, zwei unteren Betten, Dusche/ WC, Fön, Telefon, TV, Minibar, Safe und Klimaanlage ausgestattet. Im eleganten Restaurant werden kulinarischen Köstlichkeiten serviert. Zur Bordausstattung gehören grosszügige Lounge und Sonnendeck. Mit dem geringen Tiefgang und dem absenkbaren Fahrstand passiert das Schiff selbst flache Gewässer und niedrige Brücken. Nichtraucherschiff.

Weitere Fahrten mit MS Johannes Brahms Berlin – Dresden – Prag ab Fr. 1790.– (Rabatt bereits abgezogen) Berlin –Prag 11.04. – 18.04. 25.04. – 02.05. 10.10. – 17.10. 24.10. – 31.10.

Stralsund – Berlin 16.05. – 23.05. 25.07. – 01.08. 30.05. – 06.06. 08.08. – 15.08. 13.06. – 20.06. 22.08. – 29.08. 27.06. – 04.07. 05.09. – 12.09.

29.08. – 05.09. 12.09. – 19.09. 26.09. – 03.10.

19.09. – 26.09. 03.10. – 10.10.

Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension an Bord • Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau-Travel-Bordreiseleitung • Bahnfahrt 2. Klasse ab/bis Ihrem CH-Wohnort, Basis ½-Tax-Abo inkl. ICE-Zuschläge und Platzreservationen (nur bei Bahnanreise) • Transfers (nur bei Bahnanreise) Nicht inbegriffen: Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder. Transfers und Anschlussbillett (bei Fluganreise), Zuschlag ohne ½-Tax-Abo/GA 2. Kl. Fr. 95.–/1. Kl. Fr. 115.– (bei Bahnanreise). Es kann eine Auftragsgebühr erhoben werden, diese beträgt bei uns Fr. 35.– pro Auftrag.

Preise (pro Person in Fr.) Rabatt von Fr. 200.– p. P. kann abgezogen werden Kabine 2-Bett Hauptdeck, hinterste Kabine 1690.– 2-Bett Hauptdeck 1890.– 2-Bett Oberdeck 2190.– Zuschlag 2-Bett zur Alleinbenutzung HD 690.– Zuschlag 2-Bett zur Alleinbenutzung OD 990.– Zuschlag Bahnfahrt 1. Klasse 135.– Zuschlag Flug inkl. Flughafentaxen, Basis W-Klasse, mit Bahnfahrt Stralsund – Berlin 1. Kl. 270.– Ausflugspaket 310.– Inselrundfahrt Usedom 52.– Inselrundfahrt Rügen Kreidefelsen 54.– Annullations- und Extrarückreiseversicherung 48.–

Prag – Berlin 18.04. – 25.04.• 17.10. – 24.10. 31.10. – 07.11.

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Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

| 43 «1 GRATIS» GR

Schnäppchen an der Angel Was Schotte Liam (45) in seiner Heimat gewöhnlich am Loch Ness tut, macht er diese Woche in der Migros: Er angelt! Dank der Aktion «1 gratis» ausnahmsweise mal nach Fischstäbchen.

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Bild Nik Hunger, Styling Uschi Stähli, Setbau Markus Härdi

och bis zum 26. Januar wird in der Migros gespart. Bei Mehrfachpackungen, die mit dem «1 gratis»Kleber gezeichnet sind, gibt es jeweils ein Produkt kostenlos dazu. Ein guter Grund für den sparsamen Schotten Liam, seinem Hobby, dem Fischen, diese Woche auf ungewohnte Art und Weise nachzugehen. Kurzerhand schnappt er sich seine Angelrute und stürmt damit die Tore der Migros. Die Schnäppchen, die er auf der Pirsch durch die Regale fischt, lassen sein knausriges Herz hö-

her schlagen. Neben massenhaft Fischstäbchen, mit denen Liam seinen Tiefkühler füllt, gibt es unzählige andere attraktive Angebote, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Auch nächste Woche zeigt uns Liam sein Lieblingsschnäppchen, das so gar nicht «very scottish» ist. Bella Italia lässt dann nämlich grüssen. Alle weiteren Produkte, die vom 13. bis zum 19. Januar in Aktion sind, finden Sie im Internet unter www.migros.ch/1gratis. Und nicht vergessen, es gilt «es hät solangs hät». AB

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Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

à la carte

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Kochen mit der «Saisonküche» > WOLFRAM BERGER

«Mein Magen tuat weh» Wolfram Bergers künstlerisches Vitamin ist die Komikerlegende Karl Valentin. Meeresfrüchterisotto sein kulinarisches. Wo er auftritt, wartet ein Teller Reis.

M

ein Magen tuat mir weh, die Füass tuan mir weh, der Kopf tuat mir weh, mein Hals ist entzunden – und i selbst befind mich aa net wohl.» Seit 35 Jahren spielt der Schauspieler, Kabarettist, Sänger, Regisseur und Wortjongleur Wolfram Berger (63) die 1948 verstorbene bayerische Komiker- und Kabarettistenlegende Karl Valentin, dessen Sprachwitz und Mimik ihn seit Jahren faszinieren. 1974 hat er Karl Valentin das erste Mal in Basel gespielt, und seither spielt er ihn immer wieder. «Ich kann nicht anders, Valentin ist mein künstlerisches Vitamin», erzählt er «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. «Ich hoffe sehr, dass Sie mir heute den besten Meeresfrüchterisotto kochen werden», begrüsst er sie lachend im Theater Ticino in Wädenswil. «In jeder Stadt, in der ich auftrete, suche ich mir einen Bratkünstler, der mir das ultimative Meeresfrüchterisotto kocht», bemerkt er. «Leider habe ich ihn noch nicht gefunden.» «Schauen wir mal», sagt Andrea Pistorius und packt ihre Zutaten für den weltbesten Risotto aus. Logisch. Woher denn das mit dem Risottotick käme, will sie wissen. Nun, seit er in Italien ein halbes Jahr am Meer eine Auszeit nahm, sei er die Lust nach dem unwiderstehlichen Geschmack eines Meeresfrüchterisotto nicht mehr losgeworden. Die kulinarische Messlatte liegt für Andrea PistoLESEN SIE WEITER AUF SEITE 46

Wolfram Berger: Österreicher, Schauspieler und Feinschmecker.


46 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

rius also hoch. Doch kaum ist das Begrüssungsritual der Reisfreaks vorbei, beginnen die zwei lustvoll mit der Kocherei. Hungergefühle machen sich breit. Die Venusmuscheln sind im Wasser, die Zwiebeln geschnitten, die Zitrone ausgepresst und der Reis glasig gedünstet. Weisswein und Fischfond stehen bereit, wobei der erste kräftige Gutsch Wein nicht in der Pfanne, sondern in der Kehle von Wolfram Berger landet. «Schlechter Wein verdirbt jeden Risotto», kommentiert er. Es zischt. Der Wein ist für gut befunden und frei gegeben.

Nun kommen die Meeresfrüchte, der Stangensellerie und die Kapern zum Reis. Bevor das Ganze serviert wird, zieht Pistorius frisch gehackte Petersilie unter das Gericht. Jetzt geht es schnell. Pistorius richtet an, und Berger hilft mit. Die Flasche wird entkorkt, die Gläser gefüllt – schon sitzt die Gemeinschaft am Tisch

der gemütlichen Theatergaststube im «Ticino». «Und, wie schmeckt der Meeresfrüchterisotto?», fragt Andrea Pistorius. «Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist!», sagt Berger lachend und hält zugleich fest, dass dies ein Zitat von Karl Valentin sei. Und nebenbei fände er den Meeresfrüchterisotto su-

perb und ob er Nachschlag haben könne? Er kann, wobei der Schauspieler nach dem Augenaufschlag von Pistorius nicht mehr so sicher ist, ob die Köchin Karl Valentin mag. Aber wie gesagt, der Charme von Wolfram Berger wirkt in jeder Situation. Die Platte ist wie leergefegt, kein Krümel Reis mehr da. Das

Mit Wolfram Berger zum authentischen Meeresfrüchterisotto A

B

TV-Fahnder mit Sinn für Absurditäten Für jeden DRS 2-Matinee-Hörer ist die Stimme von Wolfram Berger Alltag. Immer um 7 und 8.15 Uhr liest er im Wechsel mit Doris Wolters philosophische Gedankensplitter berühmter Menschen. Und dem älteren TV-Publikum ist er als Fahnder Peter Brodbeck aus der Serie «Eurocops» in bester Erinnerung, als er in Basel knifflige Fälle zu lösen hatte. Ja, und sonst begegnet man ihm bis heute und wohl noch lange auf der Bühne, die auch seine Passion ist. Wolfram Berger hat sich schon immer der vorschnellen Schubladisierung entzogen: Er ist ein Multitalent mit Hang zum Schrägen, mit Sinn für Absurditäten und doppelbödigen Humor. Das beweist er auch mit seinem bravourösen Stück «Singen – und so», das eine Melange ist aus Buster Keaton, Jazz, italienischen Antipasti und steirischem Kürbiskernöl. Oder wie Filmlegende Groucho Marx es beschreiben würde: ein Cocktail aus Opium, Blumenkohl, doppelt gebranntem Himbeergeist und den Augen von der Monroe. Die Garzeit des Risotto ist um. Pistorius hat den Reis keine Sekunde aus den Augen gelassen, was angesichts des Charmeurs neben ihr nicht so einfach ist.

Mehr Rezepte: www.saison.ch

C

D

A «Des woar ein Wurm! Ausgerechnet heut am fleischlosen Tag.» Wolfram Berger ist Schauspieler. Manchmal auch beim Risottoessen, bei dem er die bayerische Komikerlegende Karl Valentin mimt. B Meeresfrüchte: Da lacht das Herz des Feinschmeckers. C Die Meeresfrüchte werden in mundgerechte Stücke geschnitten. D Da war doch noch was: Legt man die Muscheln mit Mehl und Meersalz ins Wasser, geht jeglicher Sand aus den Muscheln raus. E Wolfram Berger ist auf der Suche nach dem besten Meeresfrüchterisotto. Bei «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius ist er nahe dran — am besten Risotto.

E


à la carte

beste Kompliment für jede Köchin. Trotz Valentinsprüchen.

Text Martin Jenni Bilder Stefan Jermann

WOLFRAM BERGER | 47

Meeresfrüchterisotto – Risotto ai frutti di mare

Für 4 Personen

www.bergerwolfram.at www.theater-ticino.ch Im Theater Ticino spielt Wolfram Berger das Programm «Engel im Kopf» jeweils um 20.30 Uhr am Donnerstag, 30. April, Freitag, 1. Mai, und Samstag, 2. Mai 2009.

Zutaten 150 g kleine Venusmuscheln 4 EL Mehl, Meersalz 1 Biozitrone 1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe Olivenöl 200 g Risottoreis 2 dl trockener Weisswein, z. B. Chardonnay ca. 7 dl Fischfond, heiss 1 Prise Safranfäden 1 TL Butter 100 g Crème fraîche 1 Stange Stangensellerie 8 rohe Crevetten, tail-on 8 frische Jakobsmuscheln 8 Sepioline 1 EL Kapern Pfeffer aus der Mühle 4 cl trockener Wermut, z. B. Noilly Prat 1 Bund glattblättrige Petersilie

Zubereitung 1) Venusmuscheln mit kaltem Wasser bedecken, Mehl und 1 TL Meersalz dazugeben. 30 Minuten stehen lassen. Von der Zitrone 1 TL Schale abreiben und 1 EL Saft auspressen. Schalotte und Knoblauch fein hacken. In 1 EL Olivenöl andünsten. Reis dazugeben und glasig dünsten. Mit Weisswein ablöschen und so viel Fischfond dazugeben, bis der Reis bedeckt ist. Safran dazugeben. Zirka 20 Minuten köcheln lassen. Immer wieder etwas Flüssigkeit dazugiessen, bis der Risotto gar, aber im Kern noch bissfest ist. Zitronenschale, Butter und Crème fraîche unterheben. 2) In der Zwischenzeit Sellerie in feine Scheiben schneiden. Meeresfrüchte putzen und nach Belieben in

mundgerechte Stücke schneiden. Geöffnete Venusmuscheln entsorgen. Meeresfrüchte, Sellerie und Kapern in 2 EL Olivenöl 4—5 Minuten anbraten, bis die Muscheln geöffnet sind. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Mit Wermut ablöschen. Geschlossene Muscheln entsorgen. Petersilie hacken und ebenfalls unterheben. Alles vorsichtig unter den Risotto mischen. Sofort servieren. Tipp Um Zeit zu sparen, fertige, tiefgekühlte Meeresfrüchtemischung verwenden.


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Das Loiretal und seine Schlösser ■ Für Geniesser: Cognac und Bordeaux ■ Die französische Atlantikküste ■ Andorra und die Pyrenäen ■

Abwechslungsreiche Rundreise zu den Höhepunkten Frankreichs. Mittelalterliche Städte, märchenhafte Schlösser, mächtige Kathedralen, lange Sandstrände und raue Felsenküsten, mondäne Badeorte, Weinberge und ein Abstecher in die Berglandschaft von Andorra garantieren eine Reise voller Gegensätze.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Chartres. Fahrt via Besançon, Auxerre nach Chartres. 2. Tag: Chartres – Blois – Tours. Weiterfahrt nach Blois. Führung durch das beeindruckende Renaissanceschloss. Das Schloss von Blois gehört zu den bekanntesten Loireschlössern. Anschliessend Zeit, die Altstadt von Blois, das einst sogar Hauptstadt von Frankreich war, auf eigene Faust zu entdecken. Gegen Abend Weiterfahrt nach Tours. 3. Tag: Tours und das Loiretal. Auf einer Stadtführung in Tours entdecken wir die malerischen Gassen und gehen auf mittelalterliche Spurensuche. Anschliessend Fahrt nach Amboise. Hoch über der Loire thront das geschichtsträchtige Schloss Amboise. Von hier geniessen wir einen der schönsten Ausblicke über das ganze Loiretal. Nach der Schlossführung Weiterfahrt nach Chenonceau. Schlossbesichtigung und Spaziergang durch die wunderschönen Gärten. Rückfahrt nach Tours und Abendessen mit regionalen Spezialitäten in einem typischen Gewölberestaurant am Ufer der Loire.

Seine

Paris

Golf von Biscaya

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4. Tag: Tours – Cognac – Bordeaux. Am Vormittag Weiterfahrt in Richtung Cognac. Zeit für ein individuelles Mittagessen sowie um die malerische Altstadt zu entdecken. Auf einer Führung in einer der bekanntesten Weinbrennereien der Stadt, werden wir in die Geheimnisse der Cognac-Herstellung eingeweiht und können natürlich den edlen Tropfen auch probieren. Weiterfahrt nach Bordeaux. 5. Tag: Bordeaux, fak. Ausflug Médoc. Nach dem Frühstück Stadtführung in Bordeaux, Hauptstadt des Weines. Am Nachmittag Fahrt ins berühmte Weingebiet «Médoc» (fakultativ). Die edlen und begehrten Tropfen, die hier in aristokratischen Schlössern gekeltert werden, lassen das Herz jedes Weinkenners höher schlagen. Rundfahrt durch die Weinberge und Führung mit Degustation in einem der Châteaux auf dem Programm. 6. Tag: Bordeaux – Dune du Pilat – Arcachon – Bayonne. Heute bestaunen wir die höchste Wanderdüne Europas mit über 100 m Höhe, die Dune du Pilat. Weiterfahrt zum Seebad Arcachon. Entdecken Sie die prächtigen Villen, das Casino, die Hafenpromenade und den grossen Jachthafen auf eigene Faust. Bekannt ist Arcachon ausserdem als Zuchtort von Austern. Weiterfahrt nach Bayonne im französischen Teil des Baskenlandes. 7. Tag: Bayonne, Ausflug Biarritz – Saint-Jean-de-Luz. Am Vormittag Besichtigung von Biarritz. Von hier bieten sich herrliche Ausblicke auf die Silberküste, bekannt für ihre tosende Brandung und ihre einzigartigen Wellen. Anschliessend Weiterfahrt nach Saint-Jean-de-Luz, einem beschaulichen Fischerhafen. Das Städtchen erlangte Berühmtheit, als dort König Ludwig XIV. die Infantin von Spanien heiratete. Zeit zur freien Verfügung und Gelegenheit nochmals Seeluft zu schnuppern, bevor wir die Küste wieder verlassen. 8. Tag: Bayonne – Lourdes – Andorra. Weiterfahrt nach Lourdes, dem berühmten

Wallfahrtsort am Fuss der Pyrenäen. Nach einer Stadtführung und etwas Zeit für eigene Unternehmungen fahren wir durch die imposante Bergwelt der Pyrenäen in den Zwergstaat Andorra. Unser Hotel befindet sich umgeben von der einmaligen Natur Andorras auf 1800 Metern Höhe. 9. Tag: Andorra. Auf einem Ganztagesausflug lernen wir die Höhepunkte Andorras kennen. Wir fahren durch Andorras Täler, entdecken ursprüngliche Bergdörfer und Kirchen und atemberaubende Aussichten. Mittags typisch andorranisches Grillfest. Am Nachmittag gewinnen wir unter anderem einen Eindruck von Andorra La Vella, wo wir auch Gelegenheit zum Einkaufen haben. 10. Tag: Andorra – Carcassonne – Orange. Nach dem Frühstück verlassen wir Andorra und erreichen gegen Mittag Carcassonne. Die vollständig erhaltene mittelalterliche Festungsstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Entdecken Sie das quirlige Zentrum hinter den trutzigen Stadtmauern auf eigene Faust. Weiterfahrt nach Orange, das durch sein guterhaltenes römisches Theater bekannt wurde. 11. Tag: Orange – Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Ihre Hotels

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Unterkunft in Mittel- bis Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 8 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 × Abendessen im lokalen Restaurant (3. Tag) – 2 × Frühstücksbuffet (5. und 7. Tag) – 1 × andorranisches Grillfest (9. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Médoc mit Weindegustation am 5. Tag) Ganztägige lokale Reiseleitung im Loiretal und in Andorra Geführte Stadtbesichtigungen in Tours, Bordeaux, Biarritz und Lourdes Eintritt und Führung Schloss Blois Eintritt Schloss Chenonceau und Amboise Führung und Degustation Cognac Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 445.– Fakultativer Ausflug Médoc 45.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06.15 Wil !, 06.30 Burgdorf !, 06.40 Winterthur, 07.00 Zürich-Flughafen !, 07.20 Aarau, 08.00 Baden-Rütihof !, 09.00 Basel ■

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Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels ausgewählt: Hotel

Preise pro Person Fr. 11 Tage gemäss Programm 1945.– Spardaten Reise 10 –11 – 250.– Daten 2009 Donnerstag – Sonntag Frühling Herbst 1: 30.04.–10.05. 8: 20.08.–30.08. 2: 07.05.–17.05. 9: 03.09.–13.09. 3: 14.05.–24.05. 10: 17.09.–27.09. 4: 21.05.–31.05. 11: 01.10.–11.10. 5: 28.05.–07.06. 6: 04.06.–14.06. 7: 11.06.–21.06. Unsere Leistungen

Nächte

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Ich finde die Ausbildung sehr gut und bin froh, dass ich so eine Möglichkeit hatte einen Abschluss zu machen. Es war nicht immer einfach neben der Arbeit noch zu lernen, deshalb war es ein wunderbares Gefühl als ich mein Diplom erhalten habe, da war der ganze Stress, den ich hatte, verflogen. Marinela S. Strengelbach (21 Jahre)

Dann ist der Beruf der Medizinischen Sekretärin genau der richtige für Sie. Die Rolle der Medizinischen Sekretärin ist von zentraler Bedeutung. Sie ist Ansprechperson für die Ärzte, das Pflegepersonal, die Patienten, die Versicherungen usw. Sie ist die Vertrauensperson und zuständig für die gesamte administrative Organisation. Sie empfängt die Patienten und spielt eine wichtige soziale Rolle in ihrem Gesundheitsumfeld und gilt als rechte Hand des „Chefs“.

Ich fand sehr gut, dass ich in meinem Tempo arbeiten konnte. Die Bücher waren gut verständlich. Andrea S. Ebikon ( 25 Jahre ) Die Korrektorinnen und Korrektoren waren sehr hilfreich, nett und verständnisvoll. Als ich zwischendurch eine Lernkrise hatte, gaben sie mir Mut und Kraft. Christina G. Zürich (43 Jahre)

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InterMezzo Neulich, beim Vorbeilaufen an der Internen Post in Schönbühl, ist deutlich der Ausdruck «Kamasutra» zu hören. Und da es in dieser Abteilung ja nur um das Verteilen der Post gehen kann (um was süsch?), wird den Kollegen spontan und ungefragt und mit Augenzwinkern der Rat erteilt, die Post für «Herrn Kamasutra» in die Klubschule Bern zu schicken, da es sich bestimmt um einen Lehrer handeln würde :-)

Schlagzeug und Gesang vereint: Das sind Christoph Brunner und Eva Nievergelt als «canto battuto».

Spezielles Duo

Duett einmal anders: «canto battuto», bestehend aus einer Sängerin und einem Schlagzeuger, geht auf Tournee.

E

va Nievergelt und Christoph Brunner haben 1999 «canto battuto» gegründet, um sich regelmässig der gemeinsamen Duettarbeit zu widmen und allmählich ein eigenes Repertoire für Stimme und Schlagzeug aufzubauen. Das gegenseitige Interesse an diesen beiden archaischen Instrumenten gründet in der Faszination für deren schier unzähmbare Vielfältigkeit. Folgen davon sind instrumentale, stilistische und disziplinäre Grenzüberschreitungen. In den vergangenen Jahren sind gegen 20 Werke für das Duo entstanden. «Le grain de la voix» ist ab 14. Januar in der Schweiz auf Tour-

nee. Das Thema des Projekts ist, wie der Titel vermuten lässt, die Sprache. Eine ausgedehnte Komposition des Engländers Sam Hayden rund um die Texte des französischen Literaturkritikers, Schriftstellers, Philosophen und Semio-

tikers Roland Barthes kombiniert das Duo mit einem performativen Werk des radiophonischen Forschungsduos «blablabor» von Annette Schmucki und Reto Friedmann. Beide Werke entstanden im Auftrag von «canto battuto».

Was? Wann? Wo? 17. Januar, 20 Uhr Espace culturel Biel/Bienne, Rennweg 26 www.rennweg26.ch Sam Hayden Actio (2001, rev. 2007) für Stimme, Schlagzeug und Live-Elektronik, nach einem Text von Roland Barthes

blablabor hirsch hirn hornisse (2007—08) für eine Sängerin, einen Schlagzeuger und 60 Radiogeräte Beides Uraufführungen Informationen und weitere Daten: www.cantobattuto.ch Mit Unterstützung des Migros-Kulturprozent

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01. E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


52 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Nach Kari, George und 2002 «Ein Engel kommt nach Babylon» nach Friedrich Dürrenmatt, 2004 «Der Scharlatan» von Markus Keller, 2006 (mit Wiederholung 2007) «Dällebach», 2008 «Von Mäusen und Menschen» nach John Steinbeck — 2010 «Einstein».

W

as will man jetzt noch bringen? ‹Dällebach› ist nicht mehr zu toppen.» Das war nach dem Freilichtspiel rund um den Berner Coiffeurmeister die meistgehörte Feststellung. Aber Livia Anne Richard wäre nicht Livia Anne Richard, hätte sie nicht die richtige Antwort parat gehabt. Und so folgte dem Berner Original nicht eine Geschichte rund um Madame Demeuron oder Mani Matter, sondern mit «Von Mäusen und Menschen» ein gezielter Stilbruch, damit gar keine emotionalen Vergleiche mit «Dällebach» möglich waren. Der Erfolg gab ihr Recht. So kann es denn überhaupt niemanden überraschen, dass die 40-jährige Autorin und Regisseurin nach ihrem Grosserfolg 2008 rund um die Wanderarbeiter George und Lennie ihr Augenmerk bereits frühzeitig auf den Sommer 2010 richtet. Dies mit der Absicht, den Besuchern wiederum ein einzigartiges Theater zu bieten.

Die Physik auf den Kopf gestellt Wer kennt ihn nicht, den Mann, der das physikalische Weltbild grundlegend verändert hat, der auch mit anderen Errungenschaften, die immer wieder aufs Neue verblüfften und den Forschungs-

Theater Gurten GmbH Weitere Informationen über die Theater Gurten GmbH erhalten Sie unter www.theatergurten.ch

bereich der Physik massiv beeinflussten, Furore gemacht hat? Albert Einstein. Sein Kopf ziert noch heute so manche Werbung Ω als Inbegriff der Weisheit. Um Einstein kommt man nicht herum, seine Biografie ist für eine Theaterschaffende geradezu ein Muss. Richard setzt den Fokus des Stücks jedoch in erster Linie auf den Menschen Albert und nicht so sehr auf den Physiker Einstein. Hier wird hinter die Kulissen von Erfolg, Ruhm und Ehre geschaut.

Der Gurten als Ausgangspunkt? Albert Einstein, der die Welt oft zum Narren hielt und im Grunde genommen bis zu seinem Lebensende 1955 ein grosses, ständig rebellierendes und provozierendes Kind blieb – man denke an die Foto von ihm mit herausgestreckter Zunge –, lebte von 1902 bis 1909 in Bern. In dieser Zeit arbeitete er unter anderem am Patentamt und erdachte auf Berner Boden fünf seiner weltberühmten Arbeiten, darunter auch die spezielle Relativitätstheorie. Letztere wäre beinahe unvollendet geblieben, hätte es nicht eine ganz bestimmte Nacht im Mai 1905 gegeben, von der niemand das genaue Datum weiss. Es gibt davon zwei Versionen. Die eine besagt, dass Einstein am Vorabend mit den Wissenschaftern Conrad Habicht und Maurice Solovine Ω nach eigener Namensnennung die «Akademie Olympia» Ω wie üblich im Café Bollwerk sass. Noch heute dokumentieren Bilder an den Wänden dieses historische Trio. Einstein

2006: Markus Maria Enggist in der Rolle des Dällebach Kari und Nina Bühlmann als Annemarie.

berichtete, dass er den Schlüssel zur Relativitätstheorie nicht finde und seine Forschungen Ω wie viele Wissenschafter zuvor Ω deshalb abbrechen und beenden werde. Die zweite Variante erzählt uns dasselbe, aber mit seinem Freund und Kollegen Michele Besso aus dem Berner Patentamt als Zuhörer, an einem unbekannten Ort. Ob der von Einstein erwähnte vorangegangene «wunderschöne

Tag» auf dem Gurten stattfand, ist möglich, nicht aber belegt.

Mensch mit Macken und Schwächen Sicher ist nur, dass Einstein in jener Nacht in Bern den Schlüssel gefunden hat und die Relativitätstheorie vollenden konnte. Was genau ist in jener Nacht passiert? Darüber gibt es zwar viele Fragen, aber keine einzige Antwort. Man


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MIGROS AARE | 53

Lennie nun Albert. Interview über die Idee zu «Einstein».

Autorin und Regisseurin Livia Anne Richard. Livia Anne Richard, wie sind Sie auf die Idee gekommen, über Einstein ein Stück zu schreiben?

2008: Markus Maria Enggist (links) und Fredi Stettler als Wanderarbeiter George und Lennie (Bild oben). 2010: Albert Einstein wird auf dem Gurten zum Thema (Bild links).

darf gespannt sein, wie Livia Anne Richard diese Fragen anpackt. Die Arbeit von Livia Anne Richard als Regisseurin ist für viele der Inbegriff an Feingefühl und Liebe zum Detail. Mit den letzten zwei Stücken auf dem Gurten hat sie dies erneut bewiesen. Doch auch ihr Können als Autorin ist vielversprechend. Sie erzählt ihre Geschichten mit Vorliebe gradlinig und ehrlich. So wird dies mit

Sicherheit auch bei «Albert Einstein» der Fall sein. «Mich interessiert der Mensch hinter dem Genie, der Mensch hinter dem Physiker, der Mensch Albert als Privatperson, mit all seinen Ecken und Kanten. Die Welt denkt falsch, wenn sie meint, einer wie Einstein habe nicht auch seine Macken und Schwächen gehabt. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten», so die Autorin.

Ich stand in Bern im «Stauffacher» und suchte ein Premierengeschenk für einen Schauspieler vom letztjährigen Stück «Von Mäusen und Menschen». Plötzlich stand ich vor den Hörbüchern, da lachte mich Albert Einstein an. Ich dachte, wie wenig ich eigentlich über diesen Mann der Weltgeschichte weiss, ausser dass er Theorien erfunden hat, die niemand so recht erklären kann ... Ich kaufte das Hörbuch für mich – gleichsam als Premierengeschenk an mich selber (lacht). Im Auto auf dem Nachhauseweg legte ich die CD ein und war … hin und weg. Dieser Mann hat ja ein farbiges, wildes, gigantisches Leben geführt – man glaubt es kaum. Und da war plötzlich die Idee: Darüber schreibe ich ein Stück. Nun gilt Einstein als das Universalgenie schlechthin, mit unglaublich vielen Facetten. Welche davon werden Sie herauspicken?

Hat mich bei «Dällebach» die Diskrepanz zwischen dem einsamen Mann mit Liebeskummer, Hasenscharte und Alkoholproblem einerseits und dem in der Öffentlichkeit beliebten und bekannten «Spassvogel» andererseits interessiert,

so finde ich bei Einstein die Diskrepanz zwischen Genie und brillantem Denker einerseits und Menschen andererseits, der seinen eigenen Emotionen nie recht traute und so auch diejenigen seines Umfeldes oftmals überging, sehr spannend. Das Genie, das ein Verständnis für das Funktionieren der grossen Dinge des Lebens an sich hat, wie keiner vor ihm, der aber als Mann und Vater die kleinen Dinge des Lebens oft nur schwer ertrug und einordnen konnte. Menschen, die in sich zwei einander total entgegengesetzte Pole haben – das finde ich unglaublich anziehend, unglaublich lebendig. Einstein wird heute wie ein «goldenes Kalb» verehrt, die Welt meint allen Ernstes, einer wie Einstein habe nicht auch seine Macken und Schwächen gehabt. Dabei kann ein Genie nur ein Genie sein, wenn es sich Raum und Zeit dafür nimmt, eines zu sein. Und da wird aus einem Genie manchmal notgedrungen ein Ekel. Einstein, das Genie. Albert, der Mensch. Oder eher Albert, der Unmensch?

Nein, für mich gibt es keine Unmenschen. Es gibt nur Menschen. Und jeder Mensch hat auf der Rückseite seiner Stärken auch Schwächen. Es geht mir in meinem Stück nicht darum, Einstein auf irgendeine Weise zu verunglimpfen, schon gar nicht als Unmenschen, im Gegenteil: Ich möchte ihn beleuchten als ganzen Menschen und nicht nur als Genie der Physik. Einstein selber hat sich ja über diesen Kult rund um seine Person immer geärgert und sich auch etwas mokiert darüber. Er selber wusste, dass er nicht der perfekte Halbgott war, für den ihn die Welt hielt und immer noch hält. Bo


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Gesunder Kaffee Die Forschung hat ein neues Lieblingskind, den Kaffee. Beinahe wöchentlich werden neue vorteilhafte Wirkungen des einstmals als ungesund bezeichneten Getränks entdeckt. Laut Chahan Yeretzian, einem Kaffee-Experten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ist das beliebte Getränk gar die grösste Quelle an gesundheitsfördernden Antioxidantien, die wir heute in unserer Ernährung haben. «Grösser zum Beispiel als Gemüse und Früchte», sagte der Wissenschafter der «Zürichsee-Zeitung». Bis zu sechs Tassen pro Tag seien gesund.

MULTIMEDIA

Viel Geld sparen beim Telefonieren Die Schweizer telefonieren verschwenderisch: Mehr als zwei Milliarden Franken hätten die Schweizer Handynutzer letztes Jahr sparen können, wenn sie ihr Abo oder ihren Anbieter gewechselt hätten. Dies hat der Vergleichsdienst Comparis mittels einer Befragung bei 6400 Handybenutzern errechnet.

Demnach sind nur gerade 15 Prozent der Kunden bereit, ihrem Provider den Rücken zu kehren, um mit einem günstigeren Anbieter zu telefonieren. Warum die Schweizerinnen und Schweizer sogar während einer beginnenden Rezession freiwillig zu viel bezahlen, liegt gemäss Ralf Beyeler von Comparis einerseits daran,

dass in der Schweiz ein unübersichtlicher Tarifdschungel im Mobilfunkmarkt herrscht und dass andererseits die Schweizer eine irrationale, aber traditionelle Treue zu ihren Dienstleistern pflegen. Bei der Befragung kam zudem heraus, dass Migros Mobile bei den Handynutzern punkto Kundenzufriedenheit an der Spitze liegt.


58 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Im Gasterntal bei Kandersteg BE finden Bergführer Peter Schoch und Sportkletterin Barbara Büschlen ideale Bedingungen für ihre sportliche Leidenschaft.

Eisiges Abenteuer

Eisklettern ist populär: Mit Steigeisen und Pickel gefrorene Wasserfälle oder Eiswände zu bezwingen, ist auch mit modernem Material eine grosse Herausforderung für Körper und Geist — und es macht riesig Spass.

E

ine schattige Bergflanke im Gasterntal, eine Stunde Fussmarsch von Kandersteg BE entfernt. Es ist bitterkalt, herabrinnendes Wasser ist zu hartem Eis gefroren. Mitten im Eisfall in rund 150 Metern Höhe ringt Barbara Büschlen dem Eis konzentriert Zentimeter um Zentimeter ab. Es klirrt gläsern, wenn die junge Steffisburgerin die Steigeisen an ihren Bergschuhen fest ins dicke Eis tritt und die Pickel in ihrer rechten und linken Hand abwechselnd in die Wand schlägt. Atemwölkchen dampfen aus ihrem Mund, wenn sie einen Fuss nachzieht und den Pickel ein weiteres Mal ins Eis schlägt. Die 18-jährige Barbara Büschlen ist Mitglied des internationalen Salewa alpineXtrem-Teams und eine der erfolgreichsten Sportkletterinnen der Schweiz. Klettern ist ihre Leidenschaft. Im Sommer frönt sie ihrem Lieblingssport im Freien am Fels und bestreitet Wettkämpfe in der Halle. Und bis vor einem Jahr trai-

nierte die Steffisburgerin, die eine KV-Lehre bei einer Versicherung macht, im Winter ebenfalls ausschliesslich in der Kletterhalle. Dann jedoch entdeckte sie das Eisklettern. «Das ist unglaublich faszinierend», schwärmt Barbara Büschlen. «Denn anders als der Fels im Sommer, der sich nie verändert, sieht das Eis jeden Winter wieder anders aus.»

Leidenschaft in Kälte und Eis In den letzten Jahren hat sich Eisklettern zu einer populären Sportart entwickelt. Ausgeübt wird sie an gefrorenen Wasserfällen, geneigten Eisflächen oder Wänden mit künstlichem Eis. Um an den glatten Flächen überhaupt Halt zu finden, braucht es Steigeisen, die an den Bergschuhen befestigt werden, sowie Eispickel und Klettergurt. Dazu Helm, wintertaugliche Sportkleidung und ein Seil als Verbindung zum Kletterpartner. Auch Barbara Büschlen, die sich im Eisklettern noch als An-

fängerin bezeichnet, ist immer mit einem Partner unterwegs. Aber nicht mit jedem. «Ich klettere nur mit Kletterpartnern, zu denen ich absolutes Vertrauen habe. Mit meinem Vater etwa oder mit Peter.» Peter Schoch (52) ist Bergführer, Jugend- und Sportexperte aus Frutigen und gibt auch Kurse in Eisklettern. Eisklettern können alle lernen, die gesund sind, Freude am Sport in der Natur haben und einen Schuss Abenteuer lieben. «Natürlich ist es von Vorteil, wenn man bereits Erfahrung im alpinen Klettern gesammelt hat, aber man kann sich die Grundkenntnisse der Seil- und Klettertechnik auch in einem Kletterkurs aneignen und das Übrige direkt am Eis lernen», sagt Experte Peter Schoch. Etwa, wie man den Pickel richtig einschlägt, wie die Stellung der Füsse sein muss. Aber auch wo und wie man zur Sicherung Eisschrauben platziert oder einen Standplatz baut und – falls man das will – wie man

mehrere Seillängen klettert. Und zu guter Letzt, wie man wieder heil herunterkommt, denn das ist nicht immer ganz einfach. Barbara Büschlen findet denn auch, dass Eisklettern mit etwas mehr Risiko verbunden ist als al-

Eisklettern in der Schweiz > Eisklettergebiete: Kandersteg (gilt als Eisklettermekka mit Routen in allen Schwierigkeitsgraden), Sertigtal bei Davos GR, Safiental bei Ilanz GR, Urnerboden am Klausenpass UR, Averstal GR, Region Zinal VS. > Eiskletterkurse bieten verschiedene Bergsportschulen an, z. B. www.bergvagabund.ch (Eiskletterkurse im Kiental, Urnerboden, Engelberg, Kandersteg, Adelboden) oder www.grischunalpin.ch > Buchtipp: «Eiskalt … Wasserfallklettern in der Schweiz», Urs Odermatt, Panico Verlag.


in form

EISKLETTERN | 59

DAS SAGT DER EXPERTE

Peter Schoch ist Bergführer, Jugend- und Sportexperte und gibt u. a. Eiskletterkurse.

Das brauchts zum Eisklettern Steigeisen, zwei Eisgeräte, Eisschrauben, Helm, Seil, Klettergurt. Funktionelle Wintersportkleidung, Fingerhandschuhe, Bergschuhe. Gesundes Selbstvertrauen und eine gute Moral.

Achtzehn Jahre alt und bereits eine der erfolgreichsten Sportkletterinnen der Schweiz: Barbara Büschlen.

pines Felsklettern. «Die Eisfälle befinden sich immer im Schatten. Man kann sich zwar funktionell kleiden, muss bei diesem Sport aber stets mit der Kälte leben und unter Umständen die Eispickel mit eiskalten Händen halten und die Eisschrauben mit klammen Fingern fixieren», erklärt sie. Zudem bestehe die Gefahr eines Eisschlags oder einer Lawine, und es könne auch vorkommen, dass ein Eisstück abbreche, wenn man den Pickel zu wenig gut einschlage. Und es sei extrem schwierig, sich mit einer Hand am Pickel zu halten und mit der anderen Hand die Eisschraube reinzudrehen. «Das muss man vorher gut üben», sagt Barbara Büschlen.

Nichts dem Zufall überlassen Aus Sicherheitsgründen setzt man die Risikoschwelle beim Eisklettern deshalb allgemein etwas tiefer als beim Felsklettern. «Im Eis geht es darum, Stürze wenn immer möglich zu vermeiden,

denn man kann sich beispielsweise an scharfen Geräten verletzen oder Eisschrauben herausreissen», warnt auch Kletterprofi Schoch. Beim Klettern überlässt Barbara Büschlen nichts dem Zufall. Sie weiss – ein kleiner Fehler kann lebensgefährlich sein; Übung und Erfahrung geben ihr Sicherheit am Eis. Darum trainiert sie, wenn es kein Eis hat, «Dry-Tooling», was frei übersetzt so viel bedeutet wie «mit den Eiskletterwerkszeugen im Trockenen klettern». Bei dieser Spezialdisziplin wird mit Eispickel und Steigeisen an einer Fels- oder Holzwand geklettert. Diese spielerische Form ist sogar in einzelnen Hallen möglich. Text Caroline Doka Bilder Rainer Eder

www.migrosmagazin.ch Es muss nicht gleich Klettern sein: Gletscher- und Eiswanderungen in der Schweiz.

Welche Voraussetzungen muss man fürs Eisklettern mitbringen? Freude an der Natur, Abenteuerlust, etwas Kälteunempfindlichkeit und eine gute Ausrüstung. Kondition und kräftige Arme sind von Vorteil. Braucht es beim Eisklettern Alpin-Klettererfahrung? Eine Grundausbildung im Felsklettern oder in der Kletterhalle ist sicher von Vorteil. Mit diesen Seilkenntnissen kann man einen Partner korrekt sichern und zum Boden abseilen. Und was genau lernt man am Eis? Die verschiedenen Techniken im Einsatz von Pickel und Eisschrauben. Ganz wichtig: Wie komme ich wieder hinunter, ein Rückzug aus einem längeren Eisfall ist nicht immer ganz einfach und erfordert viel Erfahrung.

Was ist das Schwierigste an diesem Outdoorsport? Eis ist nicht gleich Eis — es gibt Kompakteis, Blumenkohleis, Röhreneis, Softeis und sprödes Eis. Kompaktes Eis ist für Anfänger am besten geeignet. Röhreneis oder sprödes Eis ist dagegen deutlich anspruchsvoller, weil Pickel und Eisschrauben geringere Haltewerte aufweisen. Ab wann kann man sich alleine ans Eis wagen? Man braucht viel Erfahrung, vor allem für die Beurteilung der Eisqualität, der Eisschlaggefahr und der Lawinensituation. Diese Kenntnisse kann man sich nicht in zwei, drei Kursen aneignen. Seinen Erfahrungsschatz erweitert man mit routinierten Kameraden im Klettergarten. Interview Caroline Doka

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Tolle Ausflüge zum Gardasee, zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und Kastelruth. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz und fahren ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal auf den Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. Danach ist es nur noch ein kurzer Weg bis Brixen. 2. Tag Tagesausflug zum Gardasee Heute folgen Sie zuerst der Etsch und fahren über den Sattel von Cadine. Ein hübsches Bild bietet sich Ihnen am Lago Toblino, der vom alten Schloss geschmückt wird. Nun folgen Sie dem Fluss Sarca, und erreichen bei Riva den Gardasee. Hier in der «Perle des Gardasees» machen Sie den ersten Halt. Danach führt Sie die Panoramafahrt entlang der berühmten Uferstrasse nach Malcesine zum Mittagsaufenthalt. Am Nachmittag fahren Sie weiter entlang des von Olivenhainen gesäumten Gardasees und treffen in Garda ein. Nach einem längeren Aufenthalt in diesem Städtchen kehren Sie nach Brixen zurück.

3. Tag Ausflug Schloss Trauttmansdorff – Meran – Kastelruth Am Morgen fahren Sie zum Schloss Trauttmansdorff. Hier besuchen Sie die Gärten, die 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbstverständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fahren Sie nach Meran. Am Nachmittag fahren Sie hinauf auf das Hochplateau am Fusse der Seiser Alm. Nach einem Aufenthalt in Kastelruth gelangen Sie über den Panidersattel ins Val Gardena und in Ihr Hotel zurück. 4. Tag Südtirol – Schweiz Über Bozen führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Bei Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschensee im Vordergrund, überragt vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers. Nach dem Mittagshalt in Landeck kehren Sie in die Schweiz zurück.

Saison-Eröffnungsfahrt zum Sonderpreis. Ausflug zu den «Perlen des Gardasees». 1. Tag Schweiz – Gardasee Ihre Reise führt Sie über Luzern und den Gotthardtunnel ins Tessin. Danach verlassen Sie die Schweiz bei Chiasso und fahren vorbei an Bergamo und Brescia an den Gardasee. 2. Tag Gardaseerundfahrt Riva – Garda –Sirmione Über eine weniger bekannte, aber äusserst reizvolle Route fahren Sie zuerst zum Lago d'Idro und durch die Schlucht des Sarca-Flusses nach Riva. Im alten Hafenstädtchen am Nordende des Sees, das auch den Beinamen «Perle des Gardasees» trägt, machen Sie einen Halt. Danach fahren Sie auf der östlichen Gardesana, wie die Uferstrasse genannt wird, südwärts. In Garda, das dem ganzen See den Namen gab, machen Sie Mittagshalt. Danach erreichen Sirmione. Das Städtchen liegt auf einer Halbinsel. Am Eingang des Ortes steht die mächtige, vom Wasser umgebene Festung mit Türmen und zinnenbewehrten Mauern. Dahinter liegt die Altstadt mit ihren herausgeputzten Gässchen und vielen Boutiquen, Restaurants und Cafés.

3. Tag Ausflug Venedig (fakultativ) Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Lagunenstadt Venedig. Vorbei an Verona, der Stadt von Romeo und Julia, und über Vicenza und fahren Sie auf den langen Damm, der das Festland mit der Lagunenstadt Venedig verbindet. Danach heisst es umsteigen – vom Bus auf ein Boot, das Sie mitten ins Zentrum zum Markusplatz bringt. Die Einzigartigkeit der Inselstadt in der Lagune, die lichtdurchflossene Atmosphäre, die unglaubliche Schönheit der Marmorpaläste und der Reichtum des künstlerischen Erbes machen aus Venedig ein einzigartiges Kunstwerk. Im Verlaufe des Nachmittags fahren Sie wieder in Ihr Hotel am Gardasee zurück. 4. Tag Gardasee – Iseosee – Schweiz Vorbei an Brescia gelangen Sie zum Iseosee, einem weiteren der bekannten oberitalienischen Seen. Danach führt Sie der Weg entlang dem Lago di Endine in die Po-Ebene und über die Gotthard-Route an die Ausgangsorte der Reise zurück.

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besser leben

Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

ERZIEHUNG | 61

AURELIA IN DEN USA: DAS TAGEBUCH Die Zürcher Gymischülerin (16) lebt im Austauschjahr in Michigan, nahe Detroit.

Pizza, Pasta und American Culture 5.50 Uhr, das schrille Weckergeräusch holt mich aus dem Tiefschlaf. Nach den erholsamen Weihnachtsferien startet heute die Schule wieder. Ich dusche, um halbwegs die Augen öffnen zu können und schnappe mir einen Snack für den Schulbus. Wir fahren etwa 45 Minuten quer durch die Felder, um auch wirklich jedes Kind vor seiner Hauseinfahrt aufzupicken. In der Schule gehts sofort ab zur ersten Stunde, American Culture. Die Lektionen dauern 70 Minuten, manchmal erscheint das endlos. Vier Lektionen täglich vergehen so, nur der 30-minütige Lunch lockert alles etwas auf. Das Essen wiederholt sich aber wöchentlich: Kartoffelstock mit Sauce, Sandwich, Pizza, Soft Tacos, verkochte Pasta mit Tomatensauce und wieder von vorn. Nach dem Glockenton begebe ich mich zu meinem Locker, meinem Schulschrank. Dort gibt es ein Gedränge, da die Schule für alle zur selben Zeit startet und endet. Für die Jugendlichen ohne Auto warten vor der Schule zahlreiche Busse. Da die Fahrt mit dem Schulbus jedoch viermal solange dauert, versucht sich jeder von Kollegen heimfahren zu lassen. Daheim angekommen bin ich meist so erschöpft, dass ich am liebsten schlafen gehen würde. Da warten aber auch schon die Hausaufgaben auf mich.

Wenn Kinder keine Ruhe finden

Vermehrt suchen Eltern ärztliche Hilfe, weil ihre Kinder schlecht schlafen. Schlafprobleme hat auch Lena. Was ihre Eltern Sandra und Reto Meier dagegen unternommen haben.

Nacht für Nacht auf Wanderschaft: Die zweijährige Lena schläft selten in ihrem eigenen Bettchen durch.

L

ena (2) sitzt auf dem Schoss ihres Vaters Reto Meier und reibt sich die Augen, während sich Mutter Sandra um die fünf Monate alte Hanna kümmert. Bald ist Schlafenszeit. Zuvor nimmt die Familie gemeinsam das Abendessen ein und singt Kinderlieder – wie an jedem Abend. Trotz solch geregelten Tagesablaufs erwacht Lena jede Nacht, wandert zu den Eltern hinüber und schläft in deren Bett sogleich wieder ein.

Die Mutter berichtet: «Vor zehn Monaten machten sich erstmals Schlafprobleme bemerkbar. Lena wachte nachts auf, fing an zu weinen und wollte nicht mehr im eigenen Bett weiterschlafen.» Die Eltern versuchten jeweils während einer guten Stunde, das Mädchen zu beruhigen. Doch sämtliche Streicheleinheiten zeigten keinen Erfolg, bei den Eltern machte sich Erschöpfung breit. Meist haben Kinder, die unter Schlafstörungen leiden,

am nächsten Tag Stimmungsschwankungen und Konzentrationsstörungen. Nicht so Lena. «Sie braucht im Vergleich zu Gleichaltrigen offenbar eher wenig Schlaf», so die Eltern, «sie kommt mit zehn, statt den üblichen zwölf bis dreizehn Stunden pro Nacht aus.» Nach Konsultationen beim Kinderarzt und bei der MütterLESEN SIE WEITER AUF SEITE 61


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Sie die im Jahr 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen verschiedenen Kulturen geprägten malerischen Altstadt auf einer Führung (*). Am Mittag geht die Fahrt weiter bis Wien, wo Sie abends eintreffen werden. Nach dem Abendessen steht eine Fahrt zum Heurigen (CHF 35. – ) oder ein klassisches Konzert (CHF 65. – ) auf dem Programm. 6. Tag: Wien. Wien steckt voller Charme. Ob Wiener Prater, das Riesenrad oder der 137 m hohe Steffel, der Südturm des gotischen Stephansdoms – Wien begeistert alle. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). Nachmittags haben Sie die Möglichkeit Schloss Schönbrunn, das bevorzugte Domizil der Kaiserin Maria Theresa, zu besichtigen (CHF 50. – ). 7. Tag: Dürnstein. Am Vormittag erreichen Sie Dürnstein, auch «Perle der Wachau» genannt. Dieser zauberhafte, von einer Mauer umgebene Ort liegt inmitten von Weinbergen der Wachau. Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. Die Gegend kommt verschiedensten Interessen und Wünschen entgegen. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). Am Mittag Weiterfahrt Richtung Passau. 8. Tag: Passau – Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus zu Ihren Einstiegsorten in die Schweiz.

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besser leben

Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Lena braucht Geborgenheit zum Schlafen, vermutet ihr Vater.

beratung hat sich das Paar entschieden, die Tochter gewähren zu lassen. Mal kriecht sie um zwei Uhr bei den Eltern ins Bett, mal um sechs Uhr morgens. Sandra Meier: «Dadurch wachen wir nur kurz auf, und die nervlichen Belastungen halten sich im Rahmen.» Pierre Schneider, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin FMH in Zürich und Mitglied der Europä-

ischen Vereinigung homöopathischer Kinderärzte, rät allerdings vom Familienbett ab. Auch beobachtet er, dass Schlafprobleme bei Kindern zunehmen und vermehrt mit Koliken einhergehen. «Je nach Sensibilität des Säuglings und allergischer Veranlagung eines Elternteils können Koliken das Schlafverhalten des Babys auf körperlicher und psychischer Ebene beeinträchtigen», sagt er. Das Wichtigste sei, im ersten Lebensjahr des Kindes einen Rhythmus zu finden, so Schneider: «Der Nachtschlaf muss erlernt werden.» Spaziergänge sowie regelmässige Essens- und Bettzeiten können dabei helfen. «Nach dem ersten Jahr gestaltet es sich für die Eltern schwieriger, Einfluss zu nehmen», sagt Schneider. Dann begännen die Kleinen bereits, an ihren (schlechten) Schlafgewohnheiten festzuhalten. Wo aber liegt das Problem bei Lena,

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die trotz Rhythmus unruhig ist? Sie klagt nicht und ist zweimal wöchentlich, wenn sie in der Krippe war, abends todmüde.

Die Suche nach den Gründen geht weiter Vater Reto hat seine eigene Vermutung: «Lena ist sehr anhänglich und benötigt vielleicht die Nähe der Eltern mehr als andere Kinder.» Seine Frau ergänzt: «Es kann sein, dass sie Ängste hat, diese aber noch nicht zu artikulieren weiss.» Sandra Meier geht seit dem Ende ihres Mutterschaftsurlaubs wieder einer Teilzeitarbeit nach, in der übrigen Zeit kümmert sie sich nach wie vor intensiv um ihre beiden Töchter. Die Eltern denken nun darüber nach, einen Kinderarzt nach homöopathischen Mitteln zu fragen. «Das kann sehr hilfreich sein. Je nach Symptomen kommt

ERZIEHUNG | 63

eine besondere, dem Kind angepasste Behandlung in Frage», sagt Schneider. Trotz der vorübergehenden Lösung mit den nächtlichen Besuchen ihrer Tochter sehnen Sandra und Reto Meier eine Änderung herbei. Als weitere Massnahme werden sie die kleine Hanna bald in Lenas Kinderzimmer einquartieren. Die Hoffnung der Eltern: Lena fühlt sich dadurch geborgener und hat nicht mehr das Bedürfnis, aufzustehen und die Gesellschaft der Eltern zu suchen. Text Nathalie Zeindler Bilder Gabi Vogt

www.migrosmagazin.ch Wie konsequent gehen Sie mit der Schlafenszeit der Kleinen um? Der Test und die Diskussion.

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Werden kindliche Schlafprobleme immer häufiger? Ja, diese Störungen nehmen zu. Es ist zwar normal, dass Kinder in der Nacht mehrmals erwachen. Das Problem liegt aber meist darin, dass sie alleine nicht wieder einschlafen können: besonders, wenn sie sich ein bestimmtes Verhaltensmuster angewöhnt haben und sich davon nicht allein lösen können. Wie kommen Eltern dem Muster auf den Grund? Hilfreich ist, während vierzehn Tagen das Schlafverhalten des Kindes schriftlich festzuhalten und es so zu analysieren. Und wenn das nicht hilft? Dann sollte man den Kinderarzt aufsuchen, um mit dessen Hilfe die Gründe herauszufinden.

Manchmal sind es Spannungen in der Familie, manchmal mangelnde Konsequenz der Eltern. Was heisst das konkret? Die Eltern sollten den Tagesablauf des Kindes gleichmässig gestalten. Das verlangt Disziplin, besonders wenn es gilt, alte Gewohnheiten zu durchbrechen. Ein Schlafritual kann helfen: ein Lied vorsingen oder eine Geschichte erzählen etwa. Was, wenn Eltern vor Erschöpfung nicht mehr agieren können? Manchmal bleibt nur der Mutterinstinkt, um herauszufinden, was das Kind für einen guten Schlaf braucht. Vielleicht können Verwandte und Freunde den Vater und die Mutter entlasten. Erschöpfte Eltern können keine Nähe zum Kind herstellen.

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Cinzia Venafro (CV), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janina Krampera, Janine Meyer, Marcellina Moella, Hans Reusser,

Patrick Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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19 Nahrungsmittel, die schlank machen

rnährungsspezialisten haben entdeckt, dass gewisse Nahrungsmittel schlank machen. Es handelt sich dabei um Nahrungsmittel mit negativen Kalorien. Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab!

Frage: Wie ist es möglich, dass gewisse Nahrungsmittel eine Gewichtsabnahme ermöglichen? Antwort: Neueste Untersuchungen ergaben, dass 19 besonders gesunde und nahrhafte Nahrungsmittel mehr Kalorien verbrennen, als sie Ihrem Organismus zuführen. Je mehr Sie davon essen, umso mehr Fett wird verbrannt. Frage: Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Antwort: Die fettabbauende Wirkung dieser Nahrungsmittel wird offensichtlich, wenn man weiss, wie Fett im Organismus gespeichert wird. Bei der Geburt besitzen wir eine bestimmte Anzahl von Zellen, die Fett in sich aufnehmen. Und diese Zellen vermehren sich mit zunehmendem Gewicht. Mit der Zeit verlangsamt sich der Stoffwechsel und ermöglicht es den Kohlehydraten, sich in Fett umzuwandeln und dieses Fett zu speichern. Sie nehmen nur ab, wenn Ihr Organismus dieses Fett abbaut. Hierfür gibt es drei verschiedene Methoden: Sie verzichten auf fetthaltige Nahrung (Diät) – Sie treiben intensiv Gymnastik – oder Sie nehmen Nahrungsmittel mit negativen Kalorien zu sich. Letztere Methode ist natürlich bei weitem die Einfachste, denn sie fordert weder Anstrengungen noch Entbehrungen. Frage: Wieviele Kilos kann ich damit pro Woche verlieren? Antwort: Bei weniger als 10 kg Übergewicht verlieren Sie durchschnittlich 2,5 bis 3 kg in der ersten Woche und im Durchschnitt 1,5 bis 2 kg in den folgenden Wochen. Bei mehr als 10 kg Übergewicht nehmen Sie noch schneller ab. Mehrere Personen, die mehr als 20 kg Übergewicht hatten, nahmen in der ersten Woche bis zu 6 kg ab! Frage: Muss ich eine Art Diät oder Kur machen?

Antwort: Sie brauchen weder Diät zu halten noch Ihre Lebensweise zu ändern. Sie dürfen Teigwaren, Gerichte mit Saucen, Butter, Kuchen usw. essen – alles was Ihr Herz begehrt. Sie müssen einfach einige Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Ihrer üblichen Ernährung hinzufügen... und Sie werden feststellen, wie Fettpölsterchen und Übergewicht verschwinden.

Frage: Wieviele dieser Nahrungsmittel muss ich meiner Ernährung hinzufügen? Antwort: Es genügt, wenn sie einen Viertel Ihrer Ernährung ausmachen. Sie können diesen Anteil natürlich auch erhöhen, denn je mehr Nahrungsmittel mit negativen Kalorien Sie zu sich nehmen, umso schneller nehmen Sie ab.

Frage: Ich habe bereits alles versucht um abzunehmen, aber nichts hat geholfen. Warum sollte es diesmal anders sein? Antwort: Weil die Nahrungsmittel mit negativen Kalorien einen natürlichen Prozess auslösen: sie verbrennen mehr Kalorien als sie zuführen. Es gibt keinen Grund, weshalb diese Methode bei Ihnen nicht klappen sollte.

Wir haben einen Test mit 20 Personen durchgeführt. Alle, ohne Ausnahme, haben genau die Anzahl Kilos verloren, die sie verlieren wollten. Das ist der Beweis, dass die negativen Kalorien tatsächlich eine Gewichtsabnahme ermöglichen. Sie können ebenfalls dieselben Resultate erzielen. Weshalb nicht gleich selber ausprobieren? Sie werden überrascht sein!

Hier die Beweise für die Wirksamkeit der Nahrungsmittel mit negativen Kalorien:

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Ich hatte schon alles versucht. «Mein Leben lang habe ich unter Fettleibigkeit gelitten. Nachdem ich vergeblich verschiedenste Methoden ausprobiert hatte, habe ich nun 16 kg abgenommen. Das habe ich allein den Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien zu verdanken. Ich fühle mich wie neugeboren!» Claudia S.

Frage: Einmal mein Idealgewicht erreicht, kann ich dieses auch halten? Antwort: Um Ihr Idealgewicht halten zu können, reicht es aus, wenn Sie auch weiterhin Ihrer üblichen Ernährung einige dieser Nahrungsmittel hinzufügen.

Ich dachte ich würde mein Leben lang übergewichtig bleiben. «Ich träumte oft davon, schlank zu sein, doch was ich auch ausprobierte ich nahm einfach nicht ab. Bis ich die negativen Kalorien entdeckte. In nur 2 Wochen habe ich 11 kg abgenommen!» Marthe S.

Frage: Was sind das für Nahrungsmittel und wo sind sie erhältlich? Antwort: Es handelt sich dabei um 19 natürliche Produkte. Obst- und Gemüsearten, die überall erhältlich sind.

Lesen Sie bitte folgendes, wenn Sie beschlossen haben, mein Angebot nicht anzunehmen:

Frage: Gibt es Beweise von Personen, die solche Nahrungsmittel ausprobiert und festgestellt haben, dass sie tatsächlich abgenommen haben? Antwort: Alle, die ihrer üblichen Ernährung Nahrungsmittel mit negativen Kalorien hinzugefügt haben, nahmen ab. Frage: Ich habe irgendwo gelesen, dass diese Nahrungsmittel auch gesundheitsfördernd sein sollen. Stimmt das? Antwort: Ja. Nahrungsmittel mit negativen Kalorien führen auch zu einer Senkung des Cholesterinspiegels... was Ihrer Gesundheit natürlich zuträglich ist.

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Die erfolgreiche Zauberformel heisst - negative Kalorien! Der Erfolg liegt darin, dass keine Entbehrungen gemacht werden müssen. Dank den negativen Kalorien ist das nun möglich, denn Sie werden abnehmen - und dies mit Genuss! Je mehr Sie davon essen, umso mehr nehmen Sie ab. Kennen Sie einen einfacheren Weg, um sein Idealgewicht zu erreichen? Sie können essen, was Sie wollen und wann Sie es wollen. Sie dürfen nur nicht vergessen, dass mindestens 1/4 von dem, was Sie zu sich nehmen, aus Nahrungsmitteln mit negativen Kalorien bestehen muss. Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Idealfigur zurück zu gewinnen und Ihr Leben von Grund auf zu ändern, und dies ohne Diät halten zu müssen. Alle Personen, die die Methode der negativen Kalorien ausprobiert haben, nahmen ab.

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Bestellschein Bitte einsenden an: Trendmail AG, Service-Center Bahnhofstr. 23, 8575 Bürglen TG JA, ich habe die Vorteile, die mir das Buch «Nahrungsmittel, die schlank machen» bringen, zur Kenntnis genommen: 1. Ich nehme in der ersten Woche mindestens 2,5 Kilo ab. 2. Ich nehme in den folgenden Wochen weiterhin mindestens 1,5 Kilo ab und erreiche schrittweise mein Idealgewicht. 3. Ich muss keine Diät halten. JA, ich möchte abnehmen. Senden Sie mir bitte gegen Rechnung (10 Tage) plus Versandkosten ein Exemplar von dem Buch «Nahrungsmittel, die schlank machen» zum Preis von Fr. 49.80. Art. Nr. 1063 125-63

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Alle, die sie ausprobiert haben, nahmen ab! 4

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Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

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70 | Migros-Magazin 3, 12. Januar 2009

Aargh, boiing, yeah!

Arnaud Dousse greift in jeder freien Minute zu Stift und Pinsel. Der zwölfjährige Freiburger hat bereits drei Comics gezeichnet — und die Ideen gehen ihm nicht aus.

S

ieht man Arnaud Dousse in seinem Atelier herumwirbeln, hat man das Gefühl, er sei selber einem Comic entsprungen. Mit seiner Lebendigkeit, seinem Schalk und der Lust, «surrealistische Dinge zu erfinden», könnte er der Sohn von André Franquins berühmter Comicfigur Gaston sein. Sein breites Lächeln und der leicht verträumte Blick lassen darauf schliessen, dass dieser Bub lieber zu Hause ist, als auf einem Fussballfeld herumzurennen. Kein Wunder, zeichnet er doch fürs Leben gern; und seine grösste Leidenschaft gehört den bewegten Bildern, dem Trickfilm. Schon als Vierjähriger nahm Arnaud den Stift zur Hand. «Ich schaute mir viele Trickfilme von Walt Disney an, stoppte das Bild und legte ein Blatt auf den Bildschirm, um die Figuren abzupausen.» Heute, im Alter von zwölf Jahren, hat er bereits drei Comics gestaltet. Darüber hinaus arbeitet er regelmässig an der Freiburger Zeitung «L’Objectif» mit.

Mit Hergé kann Arnaud nicht viel anfangen Dabei wurden ihm die Comics keineswegs in die Wiege gelegt. Ausser seinem Grossvater, der gerne zeichnete, interessierte sich in seiner Familie niemand für Comicfiguren. Sein Vater Laurent arbeitet in einem Storengeschäft, und seine Mutter ist Bauzeichnerin. «Wir hatten zu Hause nur zehn Comics. Allerdings liebte ich Petzi über alles. Dieses Universum hat uns aber Arnaud erschlossen», erklärt der Vater des jungen Künstlers. Und er erinnert sich: «Schon als ganz kleiner Bub schaffte er es, seinen Figuren unglaublichen Ausdruck zu verleihen. Er zeichnete einen wüten-

«Tim und Struppi» findet Arnaud Dousse bieder. Vorbild für seine Comics sind eher die Simpsons mit dem schrägen Humor.

den Donald oder eine erschreckte Micky Maus. Damit hat er uns wirklich verblüfft.» Im Atelier des «kleinen Zeichners», wie er sich selber nennt, befinden sich Arbeitstische, ein Computer, um die Seitenaufteilung zu machen, eine Schachtel mit Aquarellfarben und ein ganzes Arsenal an Stiften in allen Farben. An der Mauer hängt eine Kuckucksuhr, und überall stehen Figuren der Simpsons herum. «Ich habe den Film dreimal gesehen. Diesen schrägen Humor liebe ich über alles.» Zwei Fenster geben den Blick auf die grüne Landschaft von Villarsiviriaux FR frei. Zu sehen ist auch die Bibliothek. Mit den 520 Comics, die von Klassikern bis zu ganz schrägen Geschichten reichen, übt sie auf Arnaud eine besondere Anziehungskraft aus. Der belgische Klassiker Hergé

überzeugt ihn allerdings nicht. «Ich finde Tim zu bieder.» Seinen Skizzenheften, losen Blättern und gebundenen Alben nach zu schliessen, verbringt er viel Zeit mit seinem Hobby. Zurzeit skizziert er Drachen – mit offenen und mit geschlossenen Flügeln, immer und immer wieder. Zum Zeichnen nimmt er sich pro Tag drei Stunden Zeit: früh am Morgen, bevor er zur Schule geht, oder spät am Abend. Am Wochenende ist er meist noch länger mit seiner Leidenschaft beschäftigt. «Ich finde immer einen freien Augenblick. Sogar wenn ich ins Skilager fahre, bin ich nicht ohne Stift unterwegs. Man darf keine zu langen Pausen machen, sonst kommt man aus der Übung.» Die Ränder von Arnauds Mathematikheften sind mit lustigen Figuren und mit Karikaturen von

Politikern oder Sängern vollgekritzelt. Mit seinem grafischen Gespür nimmt er die Gesichtszüge wahr, die Emotionen auslösen, die Augenbrauen, die einen Charakter ausdrücken, das Gesicht, das zum Lachen anregt. Bei den aus wenigen Bildern bestehenden Geschichten lässt er sich oft von Witzen inspirieren. Mit Hilfe einer ganzen Galerie von Tieren mit menschlichen Eigenschaften setzt er seine Storys in Bilder um. Vor einer städtisch angehauchten Kulisse richtet der Zwölfjährige einen Hof mit Tieren ein, der sich erweitern lässt. Zu seinen Gefährten gehören unter anderem ein Igel mit einer Schnecke als Begleiterin, ein griesgrämiges Hühnchen und ein böses Schwein. Die dargestellten Scherze, die aufgerichteten Haarlocken und die vorstehenden Augen erinnern zwar an bekannte Comicfiguren. Trotzdem zeichnen sie sich durch eine persönliche Note und Liebe zum Detail aus.

Paris oder Amerika als Ziel seiner Träume Nebst Computeranimation und Theaterkursen findet Arnaud auch Zeit, sich der Ölmalerei zu widmen. Mit dem Pinsel verewigt er Charlie Chaplin und mit den Farben wandelt er auf den Spuren Gauguins und Van Goghs. Arnaud Dousses Traum ist es, mit seinem Vater einen Comic zu gestalten. Später möchte er nach Paris oder Amerika, um als Comic- und Trickfilmzeichner zu arbeiten. «Aufhören wäre eine Verschwendung.» Der kleine Zeichner scheint seinen Weg gefunden zu haben.

Text Patricia Brambilla Bilder Mélanie Rouiller

Infos unter www.maxnaud.com


mein ganzer stolz | 71

Seine berufliche Zukunft sieht Arnaud in den Bereichen Comic und Trickfilm. «Aufhören wäre eine Verschwendung», sagt der Zwölfjährige.


HOLDERIOOHH IDUUHH!

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Migros Magazin 3 2009 d AA