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Zauber ohne Ende

Diese Woche kommt der letzte Potter-Film in die Kinos. Doch in den Herzen der Fans wie Liam (7) wird Harry ewig weiterzaubern.


2 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

«Do kanns zaubere» Nein, das war nicht nett: Da hatte ich doch mit der natürlichen

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Autorität des Chefredaktors verkündet, wenn denn das Interview mit Wolfgang Niedecken, dem Chef der Kölner Rockband BAP, anstehe, möchte ich dabei sein. Und nun das: Meine Kollegin Ruth Brüderlin hat mich schnöde versetzt und das Interview alleine gemacht. Ihre Begründung: Mit männlicher Begleitung wäre das Gespräch nie so atmosphärisch geworden … Pah! Dabei, das muss ich hier gestehen, bin ich BAP-Fan der ersten

Stunde. Keine andere Band habe ich öfters live gesehen, ihre dreistündigen Auftritte sind Legende. Zwar ist ihr Kölsch gewöhnungsbedürftig und die Songs oft sehr verschachtelt, ihrem Erfolg hat das aber keinen Abbruch getan. BAP sind eine der erfolgreichsten deutschen Rockgruppen aller Zeiten. Und wer je die Eingangsstrophe von «Do kanns zaubere» gehört hat, weiss, dass ein Liebeslied auch schöner getextet sein kann als «Baby, let’s do it together» …

10| Wir sind Harry! Eine Ära geht zu Ende: Doch nicht nur Familie Fiechter wird Harry Potter nach dem letzten Film treu bleiben.

Immerhin muss ich Ruth Brüderlin zugutehalten: Sie hat ein

BAP-Sänger Wolfgang Niedecken im Gespräch mit Migros-MagazinRedaktorin Ruth Brüderlin.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

MENSCHEN Wir sind Harry! Die Schweiz im Goldrausch

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spannendes Gespräch aufgezeichnet. Mit einem Mann, der immer noch sehr präzise wahrnimmt, was um ihn herum passiert. Der mitverfolgt, was in Afrika läuft, sich vor Ort in informiert und sich nicht scheut, Missstände zu be benennen. Der überlegt und erst dann was sagt. Ab Aber auch bei ihm ist oft etwas Wehmut und Fr Frustration über die Unveränderbarkeit der Ge Gesellschaft festzustellen. Wie hat er schon 1982 im vielleicht besten seiner Songs «Verdamp la lang her» geschrieben: «Nit resigniert, nur re reichlich desillusioniert, e bessje jet hann ich ka kapiert» (ein klein wenig [vom Leben] habe ich verstanden). Da hat er mir noch einiges voraus. ve

Der hohe Goldpreis heizt den Handel mit Altgold an. Aber nicht jeder Händler ist seriös. Was es zu beachten gilt.

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Tiere: Psychopharmaka für Hunde 85 Ein Trend mehr, der aus den USA zu uns herüberschwappt.

Auto: Wenn der Wagen mitdenkt 87 Die moderne Elektronik bietet Hilfen wie Abstandsradar und Warner vom toten Winkel. Was sind sie wert?

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78| Warner vor den Tücken des Internets

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6 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

MM 27: «Auch die aktuelle Krise bleibt am Steuerzahler hängen». Artikel über die Probleme Griechenlands.

Weichen stellen für stärkeres Europa

Griechenland wird seine Schulden in dieser Dimension allein mit Einsparungen nie zurückzahlen können. Um dies zu erkennen, muss man nicht Ökonom sein. Es braucht also einen Schuldenerlass, damit das Land sich mittelfristig wieder fit machen kann. Was nun mit all den Kredittranchen der europäischen Staaten betrieben wird, ist erneut eine Bankenrettung. Denn sollte Griechenland tatsächlich Konkurs gehen, würden auch einige europäische Banken implodieren. Wieder einmal bezahlen also die Steuerzahler in den europäischen

Staaten für ihre Banken. Und wenn die Finanzindustrie weltweit nicht besser reguliert wird, ist dies sicher nicht die letzte Bankenrettung, die Steuerzahler berappen müssen. Natürlich haben die Griechen über ihre Verhältnisse gelebt, und ihr erschwindelter Eurobeitritt hat ihnen überhaupt erst ermöglicht, ihre Kreditsucht bei europäischen Banken richtig zu befriedigen. Zurück bleibt ein Trümmerhaufen. Und die europäischen Staaten werden sich in Zukunft auf eine gemeinsame Wirtschafts- und Währungspolitik verständigen müssen. Etwas anderes zu behaupten ist unredlich. Ansonsten müssten die Staaten das Eurorad zurückdrehen, und dies dürfte definitiv schmerzhafter werden als jetzt die Weichen für ein noch stärkeres Europa zu stellen. Pascal Merz, 6210 Sursee

MM 27: Leserbriefe über Bienen.

Darwin, Bienen und die Landwirtschaft

Ich bin Nachwuchsimker und erlaube mir eine Kritik an den Leserbriefen zum Thema Bienen. Das Zitat «Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben» ist im Grunde korrekt, doch sicherlich hat dies nicht Albert Einstein gesagt. Dieses Zitat ist eindeutig Charles Darwin zuzuschreiben, der als erster Naturforscher die Bedeutung der Bienen für die Natur erkannt hat. Auch die Aussage in einem anderen Leserbrief, wonach die Landwirtschaft eine starke Mitschuld am Bienensterben trägt, ist recht unbedacht. Bienensterben (Collapse Colony Destroyer)

wird hauptsächlich durch die Varroamilbe verursacht. Die Milbe schwächt die Brut und das Volk. Das hat mit dem Mähen von Feldern nichts zu tun. Dieses schädigt hauptsächlich die Hummeln und die stachellosen Bienen, die kaum mehr als fünf Prozent der Bestäubung von Blüten ausmachen. Das Bienensterben betrifft ganze Völker, nicht die einzelne Biene.

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Als Imker und Landwirt bin ich erstaunt, dass das Bienensterben immer nur der Landwirtschaft zugeschoben wird. Es gibt auch andere Ursachen, zum Beispiel die Mobilfunkstrahlung. Eine neue Studie zeigt bei der Honigbiene wegen der Strahlung grosse Verhaltensstörungen auf. Leider werden die Ergebnisse solcher

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LESERBRIEFE MM 27: Mann der Woche.

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Fabian Cancellara auf seiner Meisterfahrt Richtung Kirchdorf.

Cancellara gewann den Titel in Kirchdorf In der letzten Ausgabe stellte das Migros-Magazin Fabian Cancellara als «Mann der Woche» vor. Wäre der Berner Radprofi allerdings nach Kirchberg gefahren, wie Sie schreiben, er hätte die Schweizer Meisterschaft nie gewinnen können. Denn diese fand im Raume Kirchdorf statt.

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Studien in den Medien nicht thematisiert und von den Bundesstellen totgeschwiegen. In den letzten Jahren haben wir Bauern viel in die Ökologie investiert, aber das wird leider nicht wahrgenommen.

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MM 26: «Ich stellte mir jedes Lied als wunderbare Lady vor». Interview mit Carlos Santana, in dem der Gitarrist von einem eigenen gewaltlosen TV-Sender spricht.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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10 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Liam Wolf (7), Schüler aus Bern: «Ich finde es toll, dass Harry so gut zaubern kann und so gute Freunde hat. Ich würde gerne selber zaubern können und spiele ganz oft im Kostüm und mit Zauberstab die Geschichten nach. Ich habe erst zwei Filme gesehen, mit den anderen muss ich warten, bis ich zwölf bin. Und wenn ich dann alle gesehen habe, fange ich einfach wieder von vorne an.»


MENSCHEN HARRY POTTER

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Für sie bleibt Harry der Grösste

Mit der Premiere des letzten «Harry Potter»-Films geht diese Woche ein globales Phänomen zu Ende. Jetzt heisst es Abschied nehmen vom Zauberlehrling. Den Fans hat er glückliche Stunden bereitet — und den Kinobetreibern und Buchhändlern Milliarden in die Kassen gespült.

S

o etwas wie «Harry Potter» hat es noch nie gegeben – und eine Nachfolge ist nicht in Sicht. Nie zuvor wurden in der Schweiz Buchläden um Mitternacht geöffnet, nie zuvor lieferten Pöstler um 1 Uhr nachts Bücher aus. Nie zuvor gab es Bücherevents mit verkleideten Fans mitten in der Nacht – Konflikte mit Behörden inklusive wegen der Bewilligung für die unzeitgemässen Aktionen. Erstmals überhaupt stand ein englischsprachiger Titel an der Spitze der deutschsprachigen Bestsellerlisten; Orell Füssli verkaufte gar mehr englische Exemplare als deutsche. Und nie zuvor erlebten die Buchhändler solch eine Geheimniskrämerei um ein Buch: Es mussten detailliert ausgearbeitete Verträge unterschrieben werden, in denen man sich verpflichtete, die Bücher in einem abschliessbaren Raum zu lagern, zu dem nur drei Personen Zugang hatten, und auch die durften sich die Bücher vor Verkaufsstart nicht ansehen.

Selbst Kinder, die kaum je lesen, lasen «Harry Potter»

«Drei Minuten nach Mitternacht sah man dann die ersten Kinder im Buchladen versunken in einer Ecke sitzen und lesen», sagt András Németh, Mitglied der Geschäftsleitung von Orell Füssli. «Die waren nicht mehr ansprechbar, und

die Eltern erklärten bedauernd, dass sie das Buch in drei Tagen schon fertig gelesen hätten.» Selbst Kinder und Jugendliche, die zuvor kaum je ein Buch gelesen hatten, lasen «Harry Potter». Und deren Eltern und Grosseltern lasen mit, oft mit vergleichbarer Faszination. «Auch das hat es vorher noch nie gegeben. ‹Harry Potter› hat ein neues Büchergenre begründet», sagt Németh, «das Genre der All-Age-Bücher. Romane, die bewusst darauf angelegt sind, nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene anzusprechen.» Dazu gehören auch einige der neuen Fantasybücher, etwa die «Twilight»- oder die «Eragon»-Serie. «‹Harry Potter› war und ist in der neueren Mediengeschichte ein bisher unvergleichlicher Erfolg», schwärmt Daniel Röthlin, Geschäftsleiter von Ex Libris. «Ich denke nicht, dass ich nochmals so schnell einen solchen Bücher-, Film- und Hörbücherboom erleben werde. Es gibt derzeit keine Bücherreihe, die in die Fussstapfen von Potter treten kann.» Auch Thalia und Weltbild vermissen den Zauberlehrling. «Am ersten Verkaufswochenende des letzten Potter-Bands haben wir 40 Prozent mehr Exemplare abgesetzt als von unserem aktuellen Beststeller in drei Monaten», sagt Irina Jermann, Marketingleiterin bei Thalia. Sie könne sich an nichts erinnern, um das

Darum lieben Muggels den jungen Zauberer

Über 150 Fans zwischen 6 und 73 Jahren haben sich auf einen Aufruf im Migros-Magazin gemeldet und erklärt, weshalb sie Harry Potter ins Herz geschlossen haben. Eine kleine Auswahl.

➔ Robert (60) und Margrit (65) Brookes, Journalist und pensionierte Sekretärin aus Bern: «Wir sind seit vielen Jahren Potter-Fans. Weil die Bücher schlicht magisch sind. Nicolas G. Hayek hat immer gesagt, dass wir uns die Fantasie

von Sechsjährigen bewahren sollten. Ich denke, das ist uns mit ‹Harry Potter› nicht schlecht gelungen. Wir warten ungeduldig auf den letzten Film. Aber was werden wir danach machen? Ganz einfach: Sie alle nochmals geniessen, Bücher wie Filme.»


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MENSCHEN HARRY POTTER

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

es je einen derartigen Hype gegeben habe. Auch finanziell brach Harry Potter alle Rekorde. Für die Buchläden war er ein sicherer Wert, und selbst Bestsellerautoren wie Dan Brown oder die «Twilight»-Serie von Stephenie Meier erreichen seine Zahlen nicht. Alleine im Erscheinungsmonat konnte etwa Weltbild mit einem neuen Band rund 700 000 Franken umsetzen, sagt Geschäftsführerin Rita Graf. Beim Carlsen Verlag in Hamburg, der die deutschsprachige Version herausgibt, schlug sich die Potter-Serie in dramatisch schwankenden Umsatzzahlen nieder. 1999, bevor der Hype begann, machte Carlsen einen Umsatz von 34 Millionen D-Mark. 2000, als Potter-Band 4 herauskam: 155 Millionen D-Mark. 2001, kein Potter-Jahr: 68 Millionen. Und so zieht sich das durch: In jedem Potter-Jahr vervielfachten sich die Umsätze. 2007 (Potter-Band 7) lag der Umsatz bei 80,3 Millionen Euro (2006: 26,5 Millionen).

➔ Irene Koch (50), Hausfrau und Mutter aus Courtaman FR: «Dank ‹Harry Potter› habe ich wieder begonnen, Bücher zu lesen. Ich habe Harry vom ersten Band an so richtig ins Herz geschlossen. Obwohl die Geschichte in einer Fantasiewelt spielt, wirkt sie sehr realistisch. Sie könnte auch im normalen Leben spielen. Harry und seine Freunde schlagen sich in den sieben Jahren nicht nur mit Voldemort herum, sie haben Probleme wie unsereins. Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass J. K. Rowling es zumindest nicht ausschliesst, einen achten Band zu schreiben. An diesen Strohhalm klammere ich mich.»

Vier Milliarden Dollar an den Kinokassen – bis jetzt

Seit 1998 hat Carlsen über 30 Millionen Bücher der PotterSerie verkauft, knapp sieben Prozent der weltweiten Auflage. «Und wir verkaufen weiterhin viele Bücher», betont Katrin Hogrebe, Pressesprecherin von Carlsen. «Es wachsen ständig neue Leser nach.» Auch die Kinobranche trauert der Potter-Serie schon jetzt nach. «Wir werden sie vermissen, ganz klar», sagt Leo Baumgartner, Managing Director von Fox-Warner Schweiz. Er hat den letzten Film bereits gesehen und räumt unumwunden ein, er sei beim Abspann sentimental geworden. «Potter hat uns jetzt zehn Jahre begleitet und war ein Standbein der Firma.» Weltweit haben die ersten sechs Potter-Filme im Kino etwa vier Milliarden Dollar eingespielt, den ersten Film sahen sich in der

➔ Daniel Hunziker (27), lebt mit Downsyndrom in der Stiftung Seehalde in Seon AG: «‹Harry Potter› hat mein Leben verändert. Ich muss im Leben sehr viel kämpfen und habe oft schwere Sorgen, es ist nicht alles so einfach, wenn man eine Krankheit hat. Aber die Geschichten von Harry machen mir Mut und geben mir Kraft, gegen das Böse in der Welt zu kämpfen, so wie Harry Potter. Das verbindet uns. Mein grösster Wunsch ist, Daniel Radcliffe mal persönlich zu treffen. Ich glaube, ich bin der grösste Fan in der ganzen Schweiz.»

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➔ Manfred Christen (53), Informatiker aus Büren NW: «Ich bin Fan seit dem ersten Buch bzw. Hörbuch. Die Hörbücher habe ich immer gleichzeitig als Englischlektion verwendet. Rowling hatte ein paar richtig gute Ideen. Das Zaubern ist für mich eine Analogie für unsere geistigen Fähigkeiten — man kann es lernen, und man muss gewisse Regeln befolgen, dann kann man viel erreichen. So gesehen sind wir alle ein bisschen Zauberer. Nur brauchen wir keinen Zauberstab, der ist in unserem Kopf.»

➔ Bruder Leo (46), Benediktinermönch im Kloster Fischingen TG: «Ich bin Potter-Fan, weil bei diesen Geschichten Wirklichkeit und Fantasie ineinander verschwinden. Das Zauberhafte erklärt Dinge unserer Wirklichkeit, die

anders schwierig zu erklären wären. Dabei bleibt Böse immer Böse und Gut immer Gut. Und das Gute siegt immer. Wenn jetzt der letzte Film kommt, hoffe ich, dass nicht nur Potter-Fans animiert werden, die Bücher zu lesen.»


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Schweiz über eine Million Kinobesucher an. Damit steht er auf Platz 6 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Angeführt wird diese Liste noch immer von «Titanic» (1997) mit über zwei Millionen verkaufter Tickets. Insgesamt hat Potter in der Schweiz bisher fast 40 Millionen Franken in die Kinokassen gespült. «Titanic» allein kam allerdings damals auf 25 Millionen. Dazu kommen die Erträge der DVD-Verwertung. Entsprechend sei man, «wie alle anderen Studios», auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger, sagt Baumgartner.

Eine Generation ist mit Potter gross geworden

Bei Kitag, der grössten Kinobetreiberin der Schweiz, empfindet man das Ende von Potter ebenfalls als Verlust. «Und es geht bei Weitem nicht nur ums Finanzielle», sagt Willy Heinzelmann, Verwaltungsratsmitglied der Kitag. «Als Vater von zwei Töchtern im PotterAlter habe ich die Filmserie mitgelebt, habe zugesehen, wie die jungen Schauspieler mit den Filmen erwachsen geworden sind. Potter hat eine Generation begleitet.» Filmreihen mit ähnlich guten Umsätzen gebe es immer wieder mal, «aber wenige sprechen alle Zuschauersegmente von Jung bis Alt an, wie das den Potter-Filmen gelungen ist». Was aber ist das Geheimnis von «Harry Potter»? Weshalb hat er derart begeistert und Erwachsene ebenso gefesselt wie Jugendliche? «Die Geschichte ist eine Art Entwicklungsroman», sagt Daniel Süss, Professor für Medienpsychologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. «Sie fängt an beim Eintritt in die Pubertät und endet mit dem Erwachsenwerden der Hauptfigur.» Dazu ist es eine sehr fantasievolle Story, die viele Themen anspricht, die mit der Realität von Kindern und Jugendlichen zu tun haben. «Das Verhältnis

➔ Ines Fiechter (30), Hausfrau und Mutter, mit ihrem Mann Thomas (43) und den Kindern Tarane (2) und Jaris (4) aus Pratteln BL: «Es ist keine Geschichte, die früher oder in ferner Zukunft spielt. Es passiert jetzt, und man kann sich vorstellen, dass es diese Welt der Zauberer und Hexen wirklich gibt. Ein Junge, der schaffen muss, was eine ganze Generation nicht geschafft hat. Und er muss erst Vertrauen finden in Dinge, die unmöglich erscheinen. Ich bin etwas traurig darüber, dass ich wahrscheinlich nie mehr um Mitternacht vor einer Buchhandlung stehen werde, um mir ein Buch zu kaufen und es in einem Stück zu lesen. Nun, man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist, auch wenn es wehtut.» später entdeckte ich das Philosophische. Ich verdränge noch ein wenig den Gedanken an das definitive Ende. Es wird sicher emotional werden, denn ich bin mit Harry aufgewachsen, und diese Ära geht nun zu Ende.»

➔ Patrick S. Nussbaumer (19), Schüler und Autor aus St. Moritz GR: «Ich bin schon seit Beginn ein riesiger Fan. Ich kenne die Bücher fast auswendig und habe ‹Harry Potter and the Deathly Hallows, Part 1› achtmal hintereinander im Kino angeschaut. Zu Beginn mochte ich Potter hauptsächlich wegen der ganzen Magie und der Fantasy,

➔ Margaret Wagner (73), Journalistin aus Allschwil BL: «Zusammen mit meiner heute 72-jährigen Freundin bin ich ein Potter-Fan der ersten Stunde. Wir haben die ersten Bände gemeinsam auf Englisch gelesen. Besonders toll fand ich die Eulenpost und die Quidditch-Kämpfe. Voldemort war

mir etwas zu gruselig. Ich finde es toll, dass ich dieses Interesse mit jüngeren Menschen teilen kann.»

➔ Ambra Bianchi (10), Schülerin aus Pratteln BL: «In den ‹Harry Potter›-Büchern ist alles drin, was zu einem guten Buch gehört: Spannung, Action, Liebe, Freundschaft. Ich fände es toll, wenn es Hogwarts wirklich gäbe. Ich bin noch nicht elf. Wer weiss, vielleicht bekomme ich einen Brief von Hogwarts …»


16 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

zur Familie, zu Freunden, der Umgang mit Lehrpersonen. Die Hauptfiguren erleben bestimmte Situationen und Herausforderungen, die für ganz viele Kinder und Jugendliche wichtig sind in der Biografie.»

Die grosse Sehnsucht, aus dem Alltag auszubrechen

Auch für die Begeisterung der Erwachsenen hat Süss eine Erklärung: «Es gehört zu den menschlichen Grundsehnsüchten, aus dem Alltag auszubrechen, sich in Parallelwelten zu bewegen. Es ist auch eine Sehnsucht nach Transzendenz, nach einer anderen Welt.» Ein wichtiges Element sieht Süss darin, dass in den Büchern das Verhältnis zwischen Jugendlichen und Erwachsenen stark thematisiert wird. «Und da fühlen sich auch Erwachsene angesprochen, aus ihrer heutigen Perspektive ebenso wie in der Erinnerung, wie es war, als sie

Jugendliche waren.» Nicht zuletzt spreche die Suche nach dem «eigenen Lebensauftrag», der eigenen Identität, altersunabhängig alle an. Eine andere Komponente des Potter-Erfolgs ist für Süss der Medienverbund. «Je mehr zusätzliche Elemente es gibt – Bücher, Filme, Games – desto eher wird das Interesse geweckt.» Aus medienpädagogischer Sicht empfiehlt er allerdings, zuerst die Bücher zu lesen und dann die Filme zu sehen. «Das lässt einem die Freiheit, sich seine eigenen Bilder im Kopf zu machen und selbst zu dosieren, wie beängstigend man sich Figuren wie Voldemort oder die Dementoren vorstellen will. Die Filme geben Bilder vor, die einige Kinder möglicherweise als zu beunruhigend empfinden. Das reduziert dann das Vergnügen.» Texte Ralf Kaminski Bilder Mischa Imbach

Tolle Fan-Päckli zu gewinnen Zum Start von «Harry Potter und die Heiligtümer des Todes — Teil 2» am 13. Juli verlosen das Migros-Magazin und Warner Bros. Pictures ein komplettes Potter-Goodiepaket. Es enthält: eine Uhr, ein Schreibset, ein T-Shirt, einen Schlüsselanhänger und zwei Kinotickets. Zudem gibt es neun Pakete bestehend aus einem T-Shirt, Schlüsselanhänger und je zwei Kinotickets zu gewinnen. ➔ So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) und nennen Sie Namen und Adresse.

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© 2011 Warner Bros. Ent. Harry Potter Publishing Rights © J.K.R. Harry Potter characters, names and related indicia are trademarks of and © Warner Bros. Ent. All Rights Reserved.

➔ Jasmine Atmaca (25) und Susan Beer (21), Kundenbetreuerinnen aus Fribourg: «Wir sind Schwestern und haben die Bücher zusammen kennengelernt. Es gab immer Streit, wer wann lesen durfte, weil wir nur ein Exemplar hatten. Jede durfte jeweils ein paar Seiten lesen, dann wurde gewechselt. So haben wir uns gegenseitig mitgerissen.» Jasmine: «Was mich so in den Bann gezogen hat: Die magische Potter-Welt existiert neben unserer realen Welt, und das kann man sich sehr gut vorstellen, es könnte ja wirklich wahr sein. Ich bin seit 2007 bei der grössten deutschen Potter-Fan-Website im Team, schreibe Fanfiction und betreue ein Online-Rollenspiel. Ein- bis zweimal pro Jahr lese ich alle sieben Bücher nochmals von vorne durch. Eine zeitlose Geschichte, die ich bestimmt auch meinen Kindern mal vorlesen werde.» Susan: «Dass eine einzige Person so ein ganzes Universum erfinden konnte, ist schon sehr beeindruckend. Und alles kommt vor: Liebe, Hass, Verrat, Verlust — egal, wie alt man ist, man kann sich in die Figuren hineinversetzen. Das sind die Bücher unserer Generation, wir sind damit aufgewachsen, und sie werden immer etwas Besonderes sein, weil sie untrennbar mit unserer Jugend verknüpft sind.» ➔ Elowyn (8) und Rhiannon (6) Martin, Schülerinnen aus Ebmatingen ZH: «Wir mögen ‹Harry Potter›, weil Harry so ein netter Mensch ist und es ganz viele lustige Tiere gibt wie Buckbeak oder die Katze von Hermine. Und weil es so viele magische Sachen hat. Wir werden sehr traurig sein, wenn wir den letzten Film gesehen haben, aber darauf müssen wir noch ein paar Jahre warten.»


MENSCHEN HARRY POTTER ➔ Erich Maurer (64), technischer Kaufmann, aus Ennetbaden AG: «Ich konnte es jeweils kaum erwarten, bis das nächste Buch zu haben war. Da die englische Ausgabe schneller verfügbar war, und ich nach einigen Jahren in Südafrika leidlich Englisch spreche, habe ich mir die immer sofort gekauft. Es war spannend, die Entwicklung mitzuverfolgen, die Harry und seine Freunde in all den Jahren durchmachen.»

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«Im letzten Buch wird Harry zu Jesus»

Mike Gray (38) ist «Harry Potter»-Fan — und reformierter Pfarrer. Mike Gray, dass es in der Fantasyliteratur christliche Bezüge gibt, weiss man seit Tolkien und C.S. Lewis. Sie haben nun auch bei «Harry Potter» welche entdeckt und gleich eine theologische Dissertation dazu verfasst.

Diese Bezüge gibt es tatsächlich. Als Potter-Fan spricht mich aber zunächst mal die gute Geschichte an. Und der Humor. Ich mag auch die Gesellschaftskritik. Zum Beispiel?

➔ Julie Hitz (19), Germanistikstudentin aus Egg ZH: «Als Kind weigerte ich mich strikt zu lesen, bis mir ‹Harry Potter und der Stein der Weisen› in die Hände gefallen ist. Mehr aus Langeweile als aus wirklichem Interesse begann ich das Buch zu lesen — und konnte nicht mehr aufhören! Inzwischen bin ich 19 und habe selbst ein Buch herausgegeben.»

Die Magie steht für unsere moderne Technologie, mit ihr kann man alles tun, alles lösen. Aber je länger man liest, desto klarer wird, dass das nicht reicht. Es braucht mehr: Freundschaft, Liebe, Mut. Das spricht mich auch als Theologe an. Und im letzten Buch wird Harry ja sogar noch zur Jesusfigur. Wie bitte?

Doch, das ist ganz klar: Er stirbt und kommt wieder zurück. Reicht das für eine theologische Dissertation?

Die Basis sind drei Fantasybuchserien: die aus atheistischer Perspektive geschriebenen «His Dark Materials», die aus christlich-fundamentalistischer Sicht verfasste «Left Behind»-Serie, und «Harry Potter», der irgendwo dazwischen steht. In den Büchern spiegeln sich drei ganz unterschiedliche Vorstellungen von Religion. Bei Potter ist die Kraft der Liebe zentral, ein christliches Motiv. Daneben gibt es weitere eindeutige Anspielungen. Das passt auch, Rowling ist eine regelmässige Kirchengängerin. Und welches sind Ihre Schlussfolgerungen?

Pfarrer Mike Gray auf der Kanzel seiner Kirche in Meilen ZH.

Alle drei versuchen das Unsagbare zu sagen, alle drei lösen es anders, aber doch mit unerwarteten Ähnlichkeiten. Und das macht auch Mut: Es scheint doch möglich zu sein, über diese Grenzen hinweg miteinander zu reden, selbst Fundis und Atheisten.

Absolut. Aber die Bibel will auf eine andere Art gelesen werden als ein Fantasyroman.

Wo sind diese Ähnlichkeiten?

Wer diese Meinung vertritt, hat die Bücher nie gelesen. Wer sie liest, merkt, dass es nicht darum geht. Im Gegenteil: Die Magie wird ja gerade nicht als Lösung aller Probleme dargestellt.

Sogar bei der christlichen Serie «Left Behind» bekommt Gott menschliche Züge. Der scheinbar so Allmächtige ist extrem abhängig von seinen Gläubigen. Würden die aufhören, ihren Glauben zu verbreiten, wäre Gott nicht mehr das, was er vorgibt zu sein. Ebendiese Menschlichkeit Gottes findet sich auch bei Potter, wenn Harry in Band 7 zur Jesusfigur wird. Aus atheistischer Perspektive könnte man die Bibel durchaus als Fantasywerk sehen.

Nun gibt es ja unter christlichen Fundamentalisten scharfe Kritik an den PotterBüchern. Sie verführten zum Okkultismus, so ihr Vorwurf.

Mehr Informationen zur Dissertation: www.research-projects.uzh.ch/ p8199.htm

www.migrosmagazin.ch Weitere Harry-Potter-Fans mit Porträt und Zitaten zum Ende der Fantasy-Saga.


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

FRAU DER WOCHE

Tierisch schnell Die Langnauer Leichtathletin Lisa Urech (22) ist die schnellste Europäerin im 100-MeterHürdenlauf. Am Swiss-Meeting in La Chaux-de-Fonds brach sie den 20-jährigen Schweizer Rekord mit einer neuen Bestzeit von 12,62 Sekunden. Der Rekord sei fällig gewesen, sagt Lisa Urech. Nun kann sie sich in Ruhe auf die WM dieses Jahres in Südkorea und auf die Olympischen Spiele 2012 in London vorbereiten. Dort gilt sie als grosse Hoffnungsträgerin.

MANN DER WOCHE

WASSERKNAPPHEIT

«Trockenzeiten wird es in Zukunft häufiger geben» Der Grundwasserpegel liegt an manchen Orten in der Schweiz weit unter dem jährlichen Durchschnitt. Hugo Aschwanden (59), Sektionschef Gewässerbewirtschaftung beim Bundesamt für Umwelt (Bafu), sagt, wie ernst die Lage wirklich ist und wie wichtig das Thema Wasser in der Schweiz künftig sein wird. Hugo Aschwanden, der Grundwasserpegel ist mancherorts sehr tief. Wie ernst ist die Lage?

Wir bezeichnen das Jahr 2011 als ein Extremjahr. Es ist seit Messbeginn vor 150 Jahren eines der zehn trockensten Jahre überhaupt. Die Wasserstände sind in der Tat tief. Aber sie waren in anderen Jahren schon tiefer, die Lage ist also nicht dramatisch.

Bilder Sigi Tischler/Keystone, Lukas Lehmann/Keystone, zvg

Was hat dazu geführt?

Tierisch treu In der Pfadi gaben sie ihm den Übernamen Chüngel. Als Direktor des Zoos Zürich widmet sich Alex Rübel (56) aber lieber exotischeren Tieren. Jetzt feiert er sein zwanzigstes Dienstjahr. Zwanzig Jahre, in denen er den Zoo in ein neues Zeitalter geführt hat: grosse, naturnahe Gehege, statt kleiner, enger Käfige und ein kleiner Regenwald, die Masoala-Halle, mitten in Zürich. 4000 Tiere sagen ihrem treuen Direktor Danke.

| 19

Im Winter fiel wenig Schnee, und unmittelbar danach war es lange trocken. Das Wasser der Schneeschmelze fehlt jetzt in den Fliessgewässern und im Grundwasser, denn die Schneedecke ist ein wichtiger Wasserlieferant und wird dann im Sommer von der Gletscherschmelze abgelöst. Welche Auswirkung hat der niedrige Grundwasserpegel auf die Trinkwasserversorgung des Landes?

Man hat aus dem Hitzesommer 2003 gelernt. Viele Trinkwasserversorger können nun durch Verbundnetze auf zusätzliche Grundwasserreserven oder auch auf Wasser aus Quellen oder Seen zurückgreifen. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestwassermenge in

Flüssen und Seen darf im Notfall unterschritten werden. Ist das nicht zu riskant?

bei Extremniederschlägen? Können wir in den Stauseen Platz reservieren und das Wasser in den Bergen zurückhalten und gleich mehrfach nutzen? Oder braucht es gar neue Stauseen? Der Klimawandel ist ein schleichender Prozess. Wir spüren die Veränderungen nur, weil sich Extremsituationen wie Trockenheit oder Hochwasser häufen.

Aber das entscheiden die Kantone im Alleingang. Braucht es keine nationale Wasserstrategie?

Wie ist die Prognose für das restliche Jahr bezüglich Wasserstände?

Die Kantone müssen immer abwägen, ob der Schutz der Natur oder beispielsweise die Bewässerung in der Landwirtschaft wichtiger ist. Auch dieses Jahr haben bereits einige Kantone verboten, aus bestimmten Flüssen und Seen Wasser zu entnehmen.

Doch, eine Strategie ist sinnvoll, und auf Bundesebene laufen bereits mehrere Projekte in diese Richtung. Im Hinblick auf die Klimaerwärmung nimmt die Wichtigkeit des Themas Wasser zu. Die Schweiz ist ein wichtiger Wasserlieferant für andere Länder, die vom Klimawandel stärker betroffen sind. 95 Prozent unseres Wassers fliesst mit den grossen Flüssen natürlicherweise ins Ausland. Beispielsweise ist Holland darauf angewiesen, dass unser Wasser in der erforderlichen Menge und Qualität zur Verfügung steht. Das bedeutet, unser Wasser hat einen Wert, und das ist mitunter ein wichtiger Treiber für eine Wasserstrategie. Wie sieht das Zukunftsszenario in Bezug auf die Wasserstände in der Schweiz längerfristig aus?

Trockenzeiten wie jene von 2003 oder jetzt wird es häufiger geben. Und darauf müssen wir uns vorbereiten. Braucht es beispielsweise Bewässerungskanäle, um Wasser aus den Seen bereitzustellen? Oder was machen wir

Eine Prognose ist unmöglich. Das wäre, wie wenn wir in die Glaskugel schauten. Wir wissen aber,

«Die Schweiz ist ein wichtiger Wasserlieferant für Europa.» dass es etwa drei Monate mit durchschnittlichenNiederschlagsmengen braucht, bis sich die Wasserstände erholt haben. Der Juni warbereitsdurchschnittlich.Wenn es also so weitergeht, könnte nach unseren Berechnungen im September alles wieder im Lot sein. Ist es sinnvoll, im Haushalt Wasser zu sparen?

Damit die Abwasserrohre nicht verstopfen und die Kläranlagen richtig funktionieren, braucht es eine bestimmte Menge Abwasser. Sparsamer mit Wasser umzugehen ist aber dennoch sinnvoll, weil es viel Energie braucht, um das Wasser aufzubereiten. Interview Nathalie Bursac´


20 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Schweiz im Goldrausch

Der exorbitante Goldpreis verführt viele Menschen dazu, ihren Goldschmuck zu versilbern. Aber Vorsicht: Seit man in der Schweiz für den Goldhandel keine Bewilligung mehr braucht, bieten auch unseriöse Händler ihre Dienste an.

M

anchmal weinen sie vor Glück. Wenn sie auf den Besucherstühlen sitzen, den mitgebrachten Goldschmuck vor sich auf dem Tisch ausgebreitet und Altgoldhändler Raoul Mazzoleni (39) ihnen mitteilt, dass ihr Gold nicht dreihundert Franken wert ist – sondern elftausend. «Solche Überraschungen gibt es aber nur dann, wenn meine Kunden sich vorher nicht über den aktuellen Goldpreis informiert haben», sagt Mazzoleni. Im 5. Stock eines Geschäftshauses in der Zürcher Innenstadt kauft Mazzoleni neben Gold auch Silber und Platin an. Dass nur arme Leute ihr Gold verkaufen, sei ein Klischee: «Leute, die kein Geld haben, haben in der Regel auch kein Gold», ist Mazzoleni überzeugt. Pro Tag bedient er durchschnittlich 30 Kunden: einen jungen Mann im Anzug, der im Auftrag der Familie die Gold- und Silbermünzensammlung seines verstorbenen Grossvaters auflöst, weil sie niemand mehr will; eine Frau, die den geschenkten Schmuck ihres Ex-Mannes loswerden will; oder einfach Leute, die irgendwo in einer Schublade ein altes Goldkettchen mit Sternzeichenanhänger oder einen alten Goldring gefunden haben und damit die Ferienkasse etwas aufbessern wollen.

Wenn der Händler den Kunden über den Tisch zieht

Oder Giacomo Lipari. Der 26-jährige Hausabwart hat seinen Goldschmuck bereits verkauft. Trotzdem wirbt er bei seinen Freunden und Bekannten, damit auch sie ihren alten Schmuck zum Händler bringen. Ihm geht es dabei nur

Hauswart Giacomo Lipari (links) bietet Raoul Mazzoleni einen Goldzahn an. Der Altgoldhändler schätzt den Wert auf 92 Franken. Auch Liparis Bekannte Marco und Aurora wollen ihren Goldschmuck verkaufen.

ums Helfen: «Für Gold bekommt man momentan gutes Geld, und das kann jeder gebrauchen», sagt Lipari und legt das auf den Tisch, was er mitgebracht hat: eine Goldkette seines Chefs, den Silberring einer Kollegin seiner Mutter und einen Goldzahn, den ihm sein Nachbar geschenkt hat. Auch seine zwei italienischen Bekannten, das Ehepaar Aurora und Marco, haben Schmuck mitgebracht, den sie nicht mehr tragen wollen. Goldschmuck, der nicht mehr modisch ist, und ein Goldpreis (siehe Tabelle rechts), der sich im historischen Hoch befindet, sind die Faktoren, die den Altgoldhandel florieren lassen. Seit der Finanzkrise investieren vor allem Finanz-

Raoul Mazzoleni untersucht, wie viel Feingold das Schmuckstück enthält.

institute, aber auch private Investoren lieber ins vermeintlich sichere Gold statt in Geld. Die grosse Nachfrage treibt den Goldpreis in die Höhe. Und davon wollen alle profitieren. Seit es in der Schweiz für den Goldhandel keine Bewilligung mehr braucht, tummeln sich unzählige Händler in der Branche. «Altgoldankauf» heisst es dann auch überall auf Plakaten und Flyern. Aber Vorsicht: Nicht alle Käufer sind seriös. Mazzolenis Kunden erzählen täglich von ihren schlechten Erfahrungen. Dass sie beim Goldverkauf auch schon über den Tisch gezogen worden und einen schlechten Handel eingegangen seien. Keine Quittung, das Gold


MENSCHEN GOLDPREIS

| 21

Der Goldpreis explodiert — und alle wollen mitverdienen US-Dollar pro Unze Feingold (31,1 Gramm) 1600

1500 00

00 1400

1300 00

1200 00

1100

1000 Jan. 2010

Feb.

März

April

Mai

UNAUFHALTSAM NACH OBEN. Der Goldpreis hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als versechsfacht. Allein seit Anfang 2010 ist er

weg, der Händler, der sich nur für einen Tag irgendwo in einem Hotel oder Restaurant eingemietet hatte, auch. Dabei kann man böse Überraschungen vermeiden. Mazzoleni empfiehlt, sich im Vorfeld über den aktuellen Goldpreis zu informieren, die Ware zu Hause zu wägen und dann mehrere Offerten bei verschiedenen Händlern einzuholen. Es wird still am Tisch. Giacomo Lipari und seine beiden Begleiter blicken gebannt auf

Juni

Juli

Aug.

Sept.

Okt.

Nov.

Dez.

von 1200 auf über 1500 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) gestiegen. Heute kostet ein Kilo Gold also mehr als 40 000 Franken. Diese

Mazzoleni, der ein Schmuckstück nach dem anderen in die Hand nimmt, um den Stempel zu entziffern, der normalerweise auf jedem Stück verarbeiteten Edelmetalls zu finden ist. 585, 750 oder 999. Die Zahlen bezeichnen den Feingoldgehalt in Tausendsteln. Ein Goldring mit der Prägung 750 besteht also zu drei Vierteln aus reinem Gold. Mazzoleni hat den Stempel gefunden, will aber bei einem Ohrring sichergehen und holt ein

Jan. 2011

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Preisentwicklung treibt die Privatkunden in Scharen zu den Goldhändlern. Ob der Trend anhält, ist aber ungewiss.

Fläschchen mit Säure hervor. Damit kann er den Feingoldgehalt messen. Er reibt die Kante des Ohrrings an einem synthetischen Stein, bis eine feine Goldspur sichtbar wird, tröpfelt ein wenig von der Säure drauf. Der Goldstreifen bleibt, der Stempel stimmt. Mazzoleni legt alles auf die Waage, die mit dem Siegel des Eichamts der Stadt Zürich versehen ist, tippt Gewicht und Feingoldgehalt in eine Excel-Tabelle. Für Nachbars Goldzahn gibt es 92

Franken. Genug für ein paar Zigaretten, sagt Lipari, lächelt und unterschreibt die Quittung. Schmuck und Goldzahn werden nun unwiderruflich eingeschmolzen. «Manchmal zweifeln meine Kunden im letzten Moment doch noch», sagt Mazzoleni. Dann rate er ihnen, noch einmal darüber zu schlafen. Denn manchmal sei der emotionale Wert eines Schmuckstücks halt doch unbezahlbar.

Text Nathalie Bursac´ Bilder Renate Wernli


22 |

BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Die Katze heisst Cereal und balanciert 17 Stockwerke über den Strassen der chilenischen Hauptstadt Santiago auf dem Balkongeländer. «Ich habe mehrmals vergeblich versucht, sie davon abzuhalten», sagt deren Besitzer. Jetzt bleibt ihm nur noch zu hoffen, dass das mit den sieben Katzenleben stimmt. Da Katzen nie das tun, was man von ihnen will, musste der Fotograf für das Bild 20 Minuten «mit einem flauen Gefühl im Magen» ausharren.

ZITAT DER WOCHE

«Prominenz ist inhaltslos. Würden mich nur die kennen, die mich auch lesen, dann wäre ich kein Prominenter.» Das sagte Schriftsteller Peter Bichsel (76) beim Mittagessen mit der «SonntagsZeitung», als er auch erklärte, warum er den Solothurner Literaturpreis ablehnen wollte.

FRAGE DER WOCHE

Warum drehen sich Sonnenblumen mit der Sonne? Mit ihrer täglichen Drehung von Ost nach West können junge Sonnenblumen ihre Energieausbeute um 15 Prozent erhöhen. Nachts nimmt der aus Nordamerika stammende Korbblütler dann wieder seine Ausgangsposition ein. Verantwortlich für den Schwenktrick ist das Wachstumshormon Auxin, das jeweils auf derjenigen Seite der Pflanze aktiv wird, die weniger Licht abbekommt. Dadurch wächst die im Schatten liegende Seite schneller als die beschienene Seite. Deshalb dreht sich die Sonnenblume. Ist sie einmal voll erblüht, bleibt sie in Richtung aufgehender Sonne stehen.

Bilder by Ivo Berg/Crazy Ivory/Solent News/Rex Features/Dukas. Gaetan Bally/Keystone

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24 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

«Woröm dunn ich mir dat eijentlich ann?»

BAP, eine der grössten Rockbands, die Deutschland je hervorgebracht hat, wird dieses Jahr 35 Jahre alt. Ein Jubeljahr ist 2011 auch für Sänger Wolfgang Niedecken. Der 60-jährige Leader der Kölner Kultband über sein 25. Album, Mundart, Kritiker und sein Engagement in Uganda.

Wolfgang Niedecken, das letzte Lied der neuen CD heisst «Waat ens Jraad». Was heisst das?

Wart jetzt gerad. Es ist ein Liebeslied für meine Frau. Ein sehr persönlicher Song.

Es ist ein erwachsenes Liebeslied, die gibts selten. Aber ich finde, dass es sich für einen erwachsenen Mann gehört, erwachsene Liebeslieder zu schreiben und nicht so ein 08/15-Ding aus dem Reimlexikon. Der Text ist kölsch. Ausser die Zeile «Ich liebe Dich». Die singen Sie Hochdeutsch. Kann man das auf Kölsch nicht sagen?

Das ist grade das schöne Spiel. Sobald Kölner meinen, etwas werde Ernst, reden sie Hochdeutsch. Wenn man genau hinhört, merkt man das auch im Lied «Woröm dunn ich mir dat eijentlich ann?». Da geht es um Fussball. Der Satz fängt kölsch an: «Jung, et jitt drei Saache, die söök sich keiner uss: Vatter un Mutter un – wat willste mache – der Club, mit dem man leiden muss.»* Der letzte Teil ist hochdeutsch. Weil da wirds wichtig. Korrekt Kölsch hiesse es: «Dä Club, mit dem ma ligge muss». 2011 ist ein spezielles Jahr. Ihr 60. Geburtstag, Sie schrieben Ihre Autobiografie, es gibt BAP seit 35 Jahren und mit «Halv su wild» das 17. Album.

Das 17. Studioalbum. Insgesamt mein 25. Album, wenn man die Solo-, Live- und Greatest-HitsAlben mitzählt.

Noch ein Jubiläum also. Hatten Sie nie Lust, etwas komplett

anderes auszuprobieren, zum Beispiel Richtung Elektro oder Techno?

Nein, das ist nicht mein Ding. Ich funktioniere komplett analog, nicht digital. Auf Ihrem Blog schreiben Sie, dass Sie auf die Blutgrätsche von Seiten der Presse warten, was das neue Album betrifft. Wie ist das zu verstehen?

Pro Album kommt mindestens eine Blutgrätsche. Da werden Artikel vorbereitet und noch schnell Songtitel reingeschrieben, sobald die bekannt sind – und dann gibts einen Tiefschlag für uns. Wagt es überhaupt noch jemand, Sie zu kritisieren?

In diesem Jahr nicht. Jetzt bin ich wohl ehrenwert geworden. Untouchable. Das ist geil. Ihre Beliebtheit in der Schweiz hat viel damit zu tun, dass Sie eben Dialekt singen.

In der Schweiz hat sich nie einer darüber gewundert. Der kommt doch aus Köln, also warum sollte der was anderes singen. In Deutschland ist das immer wieder ein Thema. Eigentlich immer, wenn wieder eine neue Generation Journalisten kommt. Dialekte verwässern und bleichen aus. Schweizerdeutsch genauso wie Kölsch.

Die Leute haben ja kaum mehr etwas miteinander zu tun. Früher gingen sie morgens einkaufen zum Metzger, zum Bäcker, zum Pinselgeschäft, zum Schuster, zum Zahnarzt – und überall hielten sie ein kleines Schwätzchen in ihrer

Muttersprache. Mittlerweile gehst du in den Supermarkt, lädst dir den Korb voll, und an der Kasse kriegst du eine hochdeutsche Zahl. Wo soll sich denn da der Dialekt noch entwickeln können. Und abends hängen sie vor ihren 50 Kanälen am Fernseher und nicht mehr in der Eckkneipe, wo sie den Tag miteinander bereden konnten. Warum kommen Zehntausende an Ihre Konzerte, obwohl kaum einer die Texte versteht?

Weil sie vielleicht etwas damit verbinden und instinktiv spüren: Das ist authentisch. Die Jungs da auf der Bühne machen ihr Ding, die machen uns nichts vor. Warum steh ich auf Bob Dylan? Erstens macht er tolle Songs, hat den Rock ’n’ Roll vor dem Verblöden bewahrt, und zum Zweiten hab ich immer das Gefühl, Bob Dylan macht nichts, nur um mir zu gefallen. Der schleimt mich nicht an. Am 10. August treten Sie in Zofingen auf, privat verbringen Sie gern Neujahr im Wallis. Welches sind Ihre Lieblingsklischees über die Schweiz?

Nun, es ist alles sehr aufgeräumt, das hab ich gern. Ich bin zwar kein Ordnungsfanatiker, aber ich habs nicht gern chaotisch und angegammelt. In die Schweiz zu kommen, ist immer, wie ein Bilderbuch zu betreten. Das ist ein Lieblingsklischee. Es stimmt an vielen Stellen nicht mehr, weil die Städte oft verschandelt sind von der Verkehrsführung, und weiss der Deibel, was da gemacht wird. Das ist bitter.

Wir haben auch ein paar Vorurteile über ausländische Musiker: Sie sanieren sich mit Konzerten in der Schweiz.

Das ist aber schon mal ausgeschlossen. In der Schweiz kannst du so gut wie nichts verdienen. Also bitte!

Wir verdienen in der Schweiz so gut wie nichts. Es ist schon fast eine Art Liebhaberei. Wir spielen unglaublich gerne hier, aber allein schon unsere Merchandisingartikel müssen wir zu Hause lassen. An der Grenze zählen die jedes T-Shirt und jeden Aufkleber einzeln nach. Darum kommen wir immer ohne Fanartikel. Weil es deutlich mehr Arbeit und deutlich mehr Kosten verursacht, als wenn das Zeug daheim bleibt. Konzerttickets in der Schweiz kosten in der Regel ein Vermögen. Wohin geht denn das Geld?

Relativ einfach. Schweizer Veranstalter behalten ein Vermögen. Wir machen an Konzerten in der Schweiz den schlechtesten Schnitt überhaupt in Europa. Parallel zur CD «Halv su wild» entstand Ihre Autobiografie «Für ne Moment». Wie hat das eine das andere beeinflusst?

Das Buch hat die CD mehr beeinflusst als umgekehrt. Aber es gab auch Stellen, wo die Texte der CD das Buch beeinflusst haben. Weil es einfach parallel zueinander entstand. Ich grub zusammen mit Mitautor Oliver Kobolt, den ich seit zwanzig Jahren kenne, mein Leben um. Dabei kommt einiges zu Tage von dem


INTERVIEW WOLFGANG NIEDECKEN

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Erwachsene Männer sollten erwachsene Liebeslieder schreiben, findet BAPSänger Wolfgang Niedecken.

Verdamp engagiert

Wolfgang Niedecken (60) studierte Malerei und ist das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Kölner Mundart-Rock-Band BAP, die 1981 mit der Hymne «Verdamp lang her» bekannt wurde. Niedecken hat zwei Söhne aus erster und zwei Töchter aus zweiter Ehe. Er lebt mit seiner Familie in Köln und engagiert sich für das Kinderhilfswerk Rebound. Dieses Jahr erschien seine Autobiografie «Für ’ne Moment» und die CD «Halv su wild». BAP tritt am 10. August am Heitere-Openair in Zofingen AG auf.


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26 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

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man dachte, man habe es vergessen. Das kann dann auch Material für einen Song sein.

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Und verdrängen?

Das rächt sich meistens. Irgendwann kommt es ja doch wieder nach oben. Es hat darum keinen Sinn, Privates zu verdrängen. Man muss es ja nicht mit jemandem bereden. Es geht auch unter zwei Augen. Aber ich muss zulassen, dass es mich verfolgt, und nicht so tun, als sei ich damit fertig, bevor es so weit ist. Es gibt Sachen, die haben mich lange gequält, und irgendwann hab ich gemerkt: Hey, du bist ja damit durch, es haut mich nicht mehr aus den Socken. Das ist dann richtig toll. Das Cover von «Halv su wild» ist sehr speziell. Wie kommt ein afrikanisches Bild auf die CD einer kölschen Band?

Das Motiv taucht in Afrika oft auf, in verschiedenen Variationen. Mir gefällt der Galgenhumor dieses Bilds. Ich bewundere die Afrikaner für die Leichtigkeit, mit der sie ihr oft unglaublich schweres Schicksal aufnehmen. Der Originaltitel des Bildes lautet «Death has no escape».** Mein Motto lautet «halv su wild». Ich fand, das passt. Halb so wild? Das Bild zeigt einen Afrikaner, der auf einen Baum flieht, weil ein Krokodil und ein Löwe ihn angreifen. Oben lauert eine Giftschlange, und der Baum droht zu kippen, weil der Mann dabei war, ihn zu fällen. So oder so wartet der Tod, er hat gar keine Chance.

Doch, er hat eine Chance. Er muss runter vom Baum und dem Löwen entgegentreten. Wenn ein Löwe Gegenwehr spürt, macht er sich vom Acker. Er ist nämlich eigentlich faul und feige. Sagen die Afrikaner. Ich würd es ungern ausprobieren. Doch es ist auch symbolisch zu verstehen. Das grösste Problem Afrikas ist die Korruption. Wenn die Leute nicht vom Baum runterkommen und sich

der Korruption entgegenstellen, wird es niemals besser werden. Besteht Hoffnung?

Ja, die gibt es – wenn man die Zivilgesellschaft unterstützt. Viele Menschen in Afrika wollen etwas ändern. Das Problem ist, dass sie nach einer gewissen Zeit zermürbt sind und nur noch weg wollen. Das führt zu Braindrain, also zu Abfluss von Intelligenz. Statt ihr Land aufzubauen, fliehen viele nach Europa.

Das ist bitter, und ich sehe es sehr ungern, wenn jetzt Menschen aus Tunesien fliehen. Das Land könnte endlich seinen eigenen Weg gehen. Ich verstehe ja, dass die Jungs versuchen wegzukommen und sich sagen, die Chancen, die wir in Europa haben, sind grösser, als wenn wir zu Hause mitaufbauen. Aber eigentlich müssten sie gerade das zu tun: ihr Schicksal vor Ort in die eigenen Hände nehmen. Aber ich kann nicht den Stab darüber brechen, wenn die sich nach Lampedusa aufmachen. Warum engagieren Sie sich seit Jahren für Afrika?

Ich bin 2004 mit der Dachorganisation «Gemeinsam für Afrika» nach Gulu in Uganda gekommen und sah die Situation der geflohenen Kindersoldaten. Das war ein ziemlich harter «Intensivkurs». Was man dort sieht, zieht einem den Boden unter den Füssen weg … Diese Kindersoldatenproblematik ist so bitter … das kann man sich kaum vorstellen. Sie beschreiben das in Ihrer Biografie. Es sind keine einfach zu lesenden Passagen.

In Wahrheit ist es noch schlimmer. Was soll man sagen, wenn man Kindern gegenübersteht, von denen man weiss, sie wurden gezwungen, die eigene Oma zu zerstückeln, um selber zu überleben. Und die können nicht mehr zu ihren Familien zurück, die sie wegen dieser Tat verstossen haben. Da fällt dir nix mehr ein. Was willste da noch machen? Da wurden Sie selber aktiv?

Drei Jahre später nahm ich meinen Freund Manfred Hell nach


INTERVIEW WOLFGANG NIEDECKEN «Diese Kindersoldatenproblematik ist so bitter … das kann man sich kaum vorstellen.»

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Afrika mit. Er leitet eine grosse Outdoor-Ausrüstungs-Firma, Jack Wolfskin. Und er war genauso fassungslos wie ich. Am ersten Abend sassen wir zusammen, und er fragte: Was kostet es, um hier anzufangen den Kindern zu helfen? Hat das mal einer ausgerechnet? Daraus entstand das Projekt «Rebound», das Kindersoldaten resozialisiert.

Die Grundfinanzierung, um Schulen aufzubauen, kam von Jack Wolfskin und der BAP-Fangemeinde. Die hat sich so richtig mit in die Kurve gelegt. Das war fantastisch. Die Fans organisierten Aktionen, Versteigerungen oder stellten am Geburtstag Sparschweine auf. Mit dem, was da zusammenkam, konnten wir drei Schulen aufbauen und Schlafsaalgebäude dranhängen. Und wir bauten eine Mehrzweckhalle für die Mädchen. Alle mit 14, 15 Jahren vergewaltigt, viele mit HIVinfizierten Babys. Sie sehen also konkrete Resultate aus Ihrem Engagement?

Ganz konkret! Ganz konkret! Und wenn man dann sieht, welche Lebensfreude die Kids wieder entwickeln, ist das der Motor, um weiterzumachen. Wir haben jetzt drei Zentren in Norduganda. Dort hat sich dank der Friedensverhandlungen die Situation stark verbessert. Nun wollen wir sehen, dass wir welche in Ostkongo eröffnen können. Dort ist die Situation deutlich schlimmer, es wird immer noch marodiert und getötet.

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Niedecken hilft mit dem Projekt Rebound Kindersoldaten in Uganda. Verdanken Sie diesem Engagement das spöttische Etikett Gutmensch?

Das benutzen Leute, die nicht wissen, was der Ausdruck bedeutet. Er stammt aus einer Suada (Wortschwall) von Friedrich Nietzsche. Darin schimpft er auf naive Maulhelden. Solche, die sich feiern lassen für etwas, von dem man meint, es wäre gut, wenn man es täte. Sie tun es aber nicht, sondern reden immer nur davon. Verbalerotiker fallen unter diesen Typus. Der Ausdruck regt Sie auf.

Gutmensch ist ein merkwürdiges Unwort und unfair. Man benutzt es und ist sofort der tolle Hecht. Man entlastet sein eigenes Nichtstun, indem man cool tut und jemand anderem vorwirft, dass er was tut. Dieser Trick ist lächerlich, einfach zu durchschauen, aber er funktioniert immer wieder. Ganz komisch. Ich finde, jemand, der die Suada von Nietsche nicht

kennt, dürfte diesen Begriff gar nicht benutzen. Jemand, der ihn auf mich anwenden will, soll diese Suada lesen. Und er soll das vorletzte Kapitel in meinem Buch lesen – und dann kann er überlegen, ob er ihn auf mich anwenden will. Wenn ja, okay, dann stelle ich mich dem. In jenem Kapitel geht es um Ihr soziales Engagement und Ihre Zusammenarbeit mit Bob Geldof. Mit ihm und anderen «Gutmenschen» wie Bono und Sting sind Sie in bester Gesellschaft.

Die Jungs machen halt auch alles global und reden auf höchster Ebene mit den Mächtigen der Welt. Dadurch kommt es kaum je so weit, dass sie über konkrete Ergebnisse im Kleinen sprechen können. Dabei können sie die durchaus vorweisen. Ihr Engagement hat einiges verändert auf der Welt.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Warum verspottet niemand Superstars wie Mick Jagger, für deren Nichtengagement?

Ich habe mich mal mit Joe Walsh von den Eagles über Kindersoldaten unterhalten. Der grosse Partyhengst Joe Walsh wurde ganz ruhig. Wirklich sehr, sehr ernst. Und er sagte, das sei die grösste Scheisse, die er jemals gehört habe. Wie er uns helfen könne. Er versteigerte dann in Amerika eine Gitarre, die von allen Eagles signiert worden war. Das Ding brachte uns riesig Geld ein, locker 20 000 Dollar. Ausgerechnet Joe Walsh, der in den Siebzigern Bentleys in den Swimmingpool gefahren hat. Sein Engagement für uns hat er nie an die grosse Glocke gehängt.

Interview Ruth Brüderlin Bilder Gerry Nitsch

* Junge, es gibt drei Dinge, die sucht sich keiner aus: Vater, Mutter und — was willst du machen — den Club, mit dem man leiden muss. ** Dem Tod kann niemand entfliehen.


28 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Bänz Just Wants to Have Fun Jetzt hat auch Freund Wernie noch

mit Rauchen aufgehört. Und als Cyndi Lauper, von Bänz Friedli war am der ich hier schon Cyndi-Lauper-Konzert. schwärmte, zu ihrem Welthit «Time After Time» anhebt, hat keiner von uns beiden ein Feuerzeug zur Hand, das es nun nach alter Sitte feierlich in die Höhe zu halten gälte. Wenn es heutzutage an Konzerten noch ein Lichtermeer gibt, dann eines aus Handydisplays … Was nicht dem Romantikbegriff meiner Generation entspricht. Der Auftritt der New-Yorkerin war trotzdem umwerfend.

Oder just deshalb: weil er so wenig nostalgie-

behaftet war? Welch variantenreiche Sängerin sie ist, war mir gar nicht aufgefallen, damals, in den Eighties. Vielleicht hat ihr Timbre mit den Jahren auch an Reife gewonnen. Jedenfalls bezaubernd, welch ureigene Note sie Klassikern wie «Early in the Mornin’» verleiht. Und wie unaufgeregt sie es tut! Cyndi Lauper, einst Inbegriff von Schrillheit, wurde eben 58, und statt im Minirock peinlich auf ewige Jugend zu machen, tritt sie locker im schwarzen Hosenanzug auf. Ihre Haare sind nicht mehr türkis, sondern blond. (Sie erinnern sich: Sohn Declyn wars, der die Mutter bat, nicht mehr mit einer solch grellen Haarfarbe herumzu-

laufen: «Mama, so peinlich!») Endlich eine, die beweist, dass man im Showbusiness in Würde altern kann. Keine Sekunde gibt sie vor, noch immer diejenige zu sein, die einst «Girls Just Want to Have Fun» krächzte. Und singt jenen ersten Hit dann doch. Natürlich singen Wernie und ich mit; wir Jungs haben mächtig Spass. Tut gut. Besonders nach solch einem Tag. Warum, ver-

flucht noch mal!, ist der Geschirrspüler immer defekt, nachdem der Servicemonteur da gewesen ist? Richtig gelesen: nachdem. Letzte Woche hatte nur der Schliessmechanismus geklemmt. Ein Monteur «behob» den Mangel (und ich Affe gab noch reichlichTrinkgeld), danach ging gar nichts mehr. Neuer Anruf. Diesmal schicken sie mir einen strammen Burschen, und der wirkt sehr enttäuscht, als ich ihm in Trainerhose und Schlabbershirt die Tür öffne. Er hatte sich eine sexy Hausfrau erhofft, keinen schlaffen Hausmann. Item. Er muss an der Elektronik schräubeln und bittet mich, die Sicherung rauszunehmen. Warum aber ist der Sicherungskasten einer Mietwohnung an der Rückwandinnenseite des ohnehin viel zu kleinen Putzschranks angebracht, und wenn man das

Türchen des Kastens öffnen will, muss man zuerst alles – Staubsauger, Fegbürste, sämtliche Putzmittel, die Mottenpapierreserve, das Bügeleisen – herausräumen? Man liesse am liebsten den Architekten samt den CEOs aller Geschirrspülerhersteller verhaften. Wie gut tut da am Abend ein tolles Konzert! Vor

uns ein Ehepaar Anfang sechzig. Zu Beginn, als Cyndi Lauper mit ihrer grossartigen Band Blues spielt, bleiben sie reserviert. Er: steif in seinem gebügelten weissen Hemd.

«Am liebsten liesse man den Architekten verhaften.» Sie, die sich einen rassigen Desigual-Jupe geleistet hat, vielleicht eigens für den heutigen Ausgang, nippt klamm an ihrem Cüpli. Bei «Time After Time» erst legt er den Arm um sie, zuletzt, zu «True Colors», schmusen sie hemmungslos. «Ihr Song», offenbar. Aber wissen Sie, was? Das ist völlig okay. Es ist schön, wenn zwei zusammen alt werden. Und ich freue mich, wenn dann mal, in vielen Jahren, «unser Song» gespielt wird. Welcher das ist, verrate ich Ihnen nicht. Diskutieren Sie mit auf www.migrosmagazin.ch.

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34 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Stau an der Kasse ist bald Geschichte

Die Kunden sind mit der Migros zufrieden. Nur an der Kasse dürfe es speditiver vorangehen, zeigen Kundenbefragungen. Um das Prozedere am Ausgang zu vereinfachen, prüft die Migros laufend neue Methoden — auch Self-Service-Systeme und Bezahlen mit dem Handy.

J

ede Woche kauft mindestens eine Million Menschen in der Migros ein und ist damit sehr zufrieden. «Das bestätigen Kundenbefragungen», erklärt Hans Schwarz, der bei der Migros unter anderem schweizweit für Kassensysteme zuständig ist. Qualität, Sortiment, Preis, Freundlichkeit des Personals, Beratung, Ladenstandorte – für die Kunden stimmt das bei der Migros alles. Und nicht zuletzt ist die Ladengestaltung und -einrichtung ein entscheidender Faktor, der zur Zufriedenheit der Konsumenten beiträgt. Das kommt nicht von ungefähr: «Bei uns steht der Kundennutzen ganz klar an erster Stelle. Sie sollen sich beim Einkaufen schlicht wohlfühlen», sagt Christoph Oriet, MGB-Verantwortlicher für die Ausgestaltung von neuen Läden bei der Migros.

Für das Marktgefühl im Supermarkt

Damit das auch zutrifft, muss der Empfang der Kunden stimmen – sie müssen sich willkommen fühlen. Dies erreicht die Migros, indem am Ladeneingang wie auf einem mediterranen Markt frisches Gemüse und frische Früchte angeboten werden. Zur kundenfreundlichen Philosophie der neuen Migros-Läden gehört auch, das Einkaufen zu vereinfachen. «Zu diesem Zweck grenzen wir die Sortimente neu klar voneinander ab. Die Kunden», so Oriet, «gehen von einer Sortimentswelt in die nächste; das heisst, sie treffen zuerst auf Früchte und

Gemüse, dann auf Brot, dann auf die bedienten Frischeprodukte.» Ebenfalls bequem soll der Einkauf sein: Deshalb hats zwischen den Regalen mehr Platz. Für eine bessere Orientierung sorgen Regalbeschriftungen und Sortimentsabbildungen. Wichtig fürs Wohlbefinden ist auch eine angemessene Verabschiedung der Kunden. «Sie sollen unser Geschäft entspannt und mit grosser Genugtuung verlassen», sagt Oriet.

Das Einkaufsverhalten hat sich geändert

Hier gibts während der Haupteinkaufszeiten den Kundenbefragungen gemäss jedoch Handlungsbedarf: Die Warteschlangen an den Kassen sowie das darauf folgende Prozedere – Einkäufe aus dem Korb oder Wagen aufs Band packen, zahlen, in die Einkaufstasche einpacken – stellt die Kundschaft nicht immer zufrieden. «Vor fünf Jahren ist das von den Konsumenten noch nicht beanstandet worden», erinnert sich Hans Schwarz. Die Gründe, weshalb das heute anders ist: Der Lebensrhythmus ist hektischer geworden, die Kunden sind entsprechend anspruchsvoller und ungeduldiger. Zudem tätigen die Leute heute immer seltener nur noch einen grossen Wocheneinkauf, sondern kaufen häufiger kleinere Mengen ein. «Da muss es schneller gehen», weiss Schwarz. «Natürlich reagiert die Migros auf die Kritik und die neuen Ansprüche ihrer Kunden.» Konkret,

indem sie nach neuen, kundenfreundlichen Lösungen an den Kassen sucht, welche die Wartezeiten verkürzen. Finden kann die Migros solche Verfahren vor allem in Europa. Grossverteiler wie Albert Heijn in den Niederlanden oder ICA und Coop in Schweden setzen bereits auf Self-Service-Systeme. Diese sind im Trend. Ob am Bankomaten, an Tankstellen, an Billettautomaten des öffentlichen Verkehrs oder beim Check-in am Flughafen – überall ist SelfService mittlerweile selbstverständlich. Ganz zu schweigen vom Einkauf im Internet. Wie aber funktioniert das im Laden konkret – beispielsweise bei ICA in Schweden? Christian Niederer vom Technologiekonzern IBM: «Dieser Detailhändler betrachtet seine Kunden als Vertrauenspersonen und lässt sie den Einkauf selbstverantwortlich abschliessen.»

Preise selber einscannen und richtig einpacken

Zu diesem Zweck erhält der Kunde am Eingang des Ladens ein Gerät, das wie der Brausekopf einer Dusche aussieht. Mit dem Apparat kann er die Preise auf den Artikeln einscannen, die er aus dem Regal nimmt, bevor er sie direkt in seine Tasche legt. Diese hat er entweder von zu Hause mitgebracht oder ebenfalls am Eingang bezogen. Das hat noch einen weiteren Vorteil: Mit mehreren Taschen im Wagen können die Waren schon während

Beispiel Kassenzone in der Migros

Der Laden von Die Migros sucht im Interesse der Kunden ständig nach technischen Innovationen für ihre Läden. Diesem Zweck dient auch das sogenannte Future Retail Center (Laden der Zukunft) in Regensdorf ZH. Das Center existiert seit 2003. Es ist ein Kooperationsprojekt der Migros mit der Schweizer Forschungsabteilung des Herstellers von betriebswirtschaftlicher Software SAP


NEUES AUS DER MIGROS

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Limmatplatz in Zürich: Waren auspacken, aufs Band legen und wieder einpacken empfinden Kunden zunehmend als problematisch und zeitraubend.

morgen wird im Labor getestet sowie weiterer Partner. Der Zukunftsladen ist eine reine Laborfiliale zu Forschungszwecken mit teilweise künstlichen Produkten. «Die Idee der Einrichtung ist es», so Thomas Graf, Projektleiter Handelssysteme bei der Migros, «dort neue Konzepte auszuprobieren und technische Innovationen auf ihre Machbarkeit hin zu testen.» Konkret erwähnt er eine Waage, welche die eingekauften Artikel automatisch erkennt, oder ein alternatives

Zahlungssystem mittels Mobiltelefon. Gibt es bereits praktische Anwendungen aus der Arbeit des Zukunftsladens? «Ja», sagt Graf, «zum Beispiel lieferte ein gemeinsam mit unseren Forschungspartnern in Regensdorf entwickelter Prototyp wichtige Grundlagen und Resultate für die Entwicklung von M-Go, der iPhone-Applikation der Migros.» Die Suche nach weiteren Innovationen ist in vollem Gang.

Beispiel Schweden: Beim Lebensmittelhändler ICA scannen die Kunden ihre Einkäufe selbst und bezahlen bargeldlos am Terminal.


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5. Tag: Santa Cruz (Teneriffa). Die Inselhauptstadt Santa Cruz ist eine freundliche, lebendige Stadt, die neben pittoresken Strassen, Parks und Plätzen den berĂźhmten botanischen Garten beherbergt. Ganz in der Nähe der Stadt liegen die berĂźhmten Strände ÂŤLas GaviotasÂť und ÂŤLas TeresitasÂť. Der Berg ÂŤMonte de la EsperanzaÂť vor der Stadt ist ebenfalls einen Ausflug wert, denn vom Gipfel hat man einen atemberaubenden Ausblick Ăźber die Insel. Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 6.–10. Tag: Erholung auf See. 11. Tag: Bridgetown (Barbados). Bridgetown wurde 1628 von Grossbritannien gegrĂźndet. Die Leute leben heute hauptsächlich vom Tourismus, produzieren aber auch Zucker, Rum und Melasse. Barbados mischt das Beste der Karibik mit einem Hauch britischer Kultur. Shoppen Sie im historischen Bridgetown oder nehmen Sie ein Sonnenbad an einem der wundervollen Strände entlang der aquamarinblauen KĂźste. Aufenthalt von 12 bis 19 Uhr. 12. Tag: St. George‘s (Grenada). Die Inselhauptstadt St. George's ist ein typisches Hafenstädtchen in den kleinen Antillen. Erkunden Sie das quirlige Leben auf dem farbenfrohen Markt. Hier finden Sie exotische FrĂźchte und Ge-

wßrze. Grenada ist der zweitgrÜsste Produzent von Muskatnßssen. Vorher war Grenada (wie auch weitere kleine Antillen-Inseln) zwischen England und Frankreich lange umkämpft und wechselte so mehrfach den Besitzer. Umgangssprache ist vielfach das Patois, ein kreolischfranzÜsischer Dialekt. Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 13. Tag: Castries (St. Lucia). Castries ist die Haupt- und Hafenstadt der Antilleninsel St. Lucia. Die Insel lockt seine Touristen mit ßppiger Vegegation und schÜnen Stränden. Berßhmt ist die Marigot Bay mit ihren wunderschÜnen langen Sandstränden und dem kristallklaren karibischen Meer. Naturliebhaber lockt der Wasserfall Anse-La-Raye. In den Gewässern rund um St. Lucia tummeln sich zahlreiche Wale und Delphine. Aufenthalt von 8 bis 18 Uhr. 14. Tag: Guadeloupe (Frankreich). Die Stadt Point-à-Pitre liegt auf der Insel Grande Terre. Das Archipel von Guadeloupe besteht aus 5 Inseln. Guadeloupe gehÜrt politisch zu Frankreich. Hier bezahlen Sie Ihren CafÊ au lait und Ihr Croissant in Euro und am Kiosk kaufen sie franzÜsische Tageszeitungen. Vormittags Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rßckflug mit Umsteigen in die Schweiz. 15. Tag: Ankunft in Zßrich.

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ReisebĂźro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

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Reiseformalitäten Schweizer Bßrger benÜtigen einen Reisepass, der mindestens 6 Monate ßber das Rßckreisedatum gßltig sein muss.

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Abfahrtsorte 06:45 Basel SBB 06:45 Bern-Neufeld (Kreuzfahrten Express) 07:00 ZĂźrich-Flughafen, Reisebusterminal  08:00 Baden RĂźtihof  08:50 Arth-Goldau

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

des Einkaufs nach Belieben sortiert werden. Die Unordnung im Wagen und das langwierige Umpacken an der Kasse entfallen. Zum Zahlen gibt man das Scangerät einer Serviceperson oder an einem Terminal ab. Die Einkäufe und der geschuldete Betrag werden registriert, und der Kunde begleicht ihn bargeldlos per Code mit einer Kredit- oder

Maestro-Karte. Bei einem anderen Self-Service-System, wie es Ikea weltweit oder Carrefour in Frankreich betreibt, verfährt der Käufer anfänglich wie bisher, nimmt seine Einkäufe aus dem Regal und legt sie in den Korb oder Wagen. Aber anstatt dass er die Arbeit einer Kassiererin übergibt, scannt er die Preise auf seinen Waren an speziellen Terminals selber ein und bezahlt sie dann ebenfalls bar-

PREISBAROMETER

geldlos. Mit Stichproben wird kontrolliert, ob die Kunden alle Waren gescannt haben. Wird nun die Migros auch ein solches System einführen? «Das ist im Moment noch offen», erklärt Hans Schwarz. «Unsere Spezialisten prüfen aber, welche Techniken zur Migros und ihren Kunden passen könnten.»

Die Migros versüsst Fans von Fruchtquarks den Sommer. Sämtliche Varianten von M-ClassicFruchtquark im 125-Gramm-Becher werden günstiger: ➔ So kostet M-Classic-Fruchtquark Himbeer 125 g neu statt 65 nur 60 Rappen. Auch ein weiteres Milchdessert schlägt ab: Coupe Chantilly in den Geschmacksrichtungen Chocolat, Caramel und Vanille/Chocolat: ➔ So beträgt der Preis für Coupe Chantilly Chocolat neu statt 60 nur 55 Rappen. Zudem schlagen verschiedene M-Classic-Essige ab: ➔ Beispielsweise kostet M-Classic-Gewürzessig 1 Liter statt 1.40 nur noch 1.35 Franken. Um einen ganzen Franken sinkt der Preis eines Anna’s-Best-Menüs: ➔ Anna’s-Best-Menü Schnitzel mit Nudeln 350 g kostet statt 8.80 neu 7.80 Franken.

Texte Daniel Sägesser Bild Heike Grasser

«Bedienung im Laden bleibt wichtig» Martina Kühne ist Konsumforscherin am Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon ZH und beschäftigt sich unter anderem mit den Einkaufsmethoden via Internet.

Martina Kühne, immer mehr Menschen kaufen via Internet ein. Das ist bequem, einfach und geht schnell. Weshalb braucht es überhaupt noch reale Migros-Filialen? Der Einkauf im Geschäft bietet sinnliche Erfahrungen. Viele Leute wollen die Produkte sehen, riechen, spüren, anfassen. Gerade bei frischen Lebensmitteln kommt das zum Tragen. Zudem wollen die Kunden heute immer mehr noch auf die Schnelle kleine Einkäufe tätigen, zum Beispiel ein einzelnes Brot auf dem Nachhauseweg kaufen. Das geht im Internet nicht.

Wer es aber eilig hat, den stört das Warten an der Kasse. Genau. Das Warten an der Kasse war schon immer ein Ärgernis. Aber heute, wo sich die Menschen das Einkaufen per Mausklick gewohnt sind, wird die Warteschlange erst recht zum Problem. Wie kann hier Abhilfe geschaffen werden? Indem man die Konsumenten zwischen Bedienung und raschem Self-Service wählen lässt, so wie sie es bei Banken, bei der Airline oder im öffentlichen

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Verkehr gewohnt sind. Für den Self-Service gibt es moderne Technologien, die sich rasch weiterentwickeln. So kann das Mobiltelefon beim Einkaufen beispielsweise zum StrichcodeScanner werden und bald auch gleich das Portemonnaie ersetzen.

Ein Preisaufschlag ist dagegen beim Bio-Getreide aus Bolivien zu verzeichnen. Der Grund dafür liegt in der Verknappung dieses Rohstoffs und den damit verbundenen höheren Beschaffungspreisen. ➔ Bio Quinoa Rot 400 g kostet neu 4.70 statt 4.30 Franken.

Dann brauchts auch weniger Personal? Gewisse Abläufe werden in Zukunft automatisiert. Gute Beratung und Bedienung im Laden bleiben aber wichtig. Dadurch kann man sich auch künftig von der Konkurrenz unterscheiden.

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38 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Ihr Job ist ein Schleck

Einmal jährlich lässt das Migros-Unternehmen Midor neue Glacesorten von Schülern testen. Ihr Urteil entscheidet darüber, welche Produkte in den Handel kommen.

E

s ist ein wolkenloser Sommertag, und über dem asphaltierten Pausenplatz des Schulhauses Obermeilen flimmert die Hitze. In den Klassenräumen schwitzen die Kinder. Doch bald gibts eine buchstäblich coole Abwechslung zum gewohnten Schulstoff. Ein schneeweisser Kühllastwagen der Midor fährt vor. Mitarbeiter des M-Industriebetriebs rollen Tiefkühltruhen auf den Pausenplatz, bauen einen langen Degustationstisch auf und legen Schreibzeug und Bewertungsformulare bereit. Insgesamt 150 Mädchen und Jungen aus der ersten bis sechsten Klasse sollen heute eine neue Glacesorte von Midor testen, einen Eislutscher mit Schokoladegeschmack. «Uns interessiert, ob die Kinder eher eine harte oder eine cremige Konsistenz vorziehen», erklärt Stefan Eberle (31), Sortimentsverantwortlicher für Eiswaren bei Midor.

Das Space-Shuttle ist Historie, der Delta-Jet nicht

Auf dem Prüfstand ist auch der Delta-Jet, eine raketenförmige Wasserglace. Dieser Lutscher mit Ananas- und Orangenaroma ist seit über 30 Jahren im MigrosSortiment. Er wurde während der Zeit der ersten Space-Shuttle-

Flüge lanciert. Die Midor will herausfinden, ob der Glaceklassiker bei heutigen Kindern noch immer ankommt oder ob die Schüler eine neue Variante mit intensivem Fruchtgeschmack vorziehen. Degustationen mit Schülern führt die Midor seit 2006 jährlich durch. «Gewiss ist eine Gruppe von 150 Buben und Mädchen nicht statistisch repräsentativ», räumt Eberle ein. «Und doch bekommen wir nützliche Hinweise auf Vorlieben von jungen Glacefans.» Zwischen dem Geschmack von Kindern und Erwachsenen gibt es erfahrungsgemäss krasse Unterschiede. Ältere Konsumenten schwärmen für edle Doppelrahmglaces mit dunkler Schokolade, Tiramisu- oder Kaffeegeschmack. Kinder lieben Eislutscher mit knalligen Farben und überraschendem Kern. So lancierte die Midor speziell für junge Fans ein Wassereis mit Marshmallowfüllung oder die YupiGlaces, in denen sich süsssaure Gummibonbons verstecken. Obwohl bei dem heissen Wetter eigentlich jede Glace willkommen ist, sind die Kinder aus dem Schulhaus Obermeilen unbestechlich. Die harte Schokoeisvariante fällt gnadenlos durch. «Das heisst, dass wir bei der Produktion des neuen Lutschers etwas mehr Luft

in die Glace einrühren werden», meint Eberle. «So erreichen wir eine cremige Konsistenz, die den Kindern besser schmeckt.» Der Delta-Jet bewährt sich in der bisherigen Form. «Das alte Orangenaroma schmeckt echter», findet zum Beispiel die 11-jährige Mara. «Das neue Aroma finde ich zu krass.» Zwischen den Tests schreiben die Kinder auch Ideen für gänzlich neue Glacekreationen auf. Der 12-jährige Flamur wünscht sich zum Beispiel ein Eis in allen Farben des Regenbogens, der 9-jährige Diar träumt von Eis, das im Sommer nicht so schnell schmilzt.

Vergnügte Tester: 150 Mädchen und Buben aus Obermeilen ZH degustieren Migros-Glaces.

Die Midor kann auf 60 Jahre Erfahrung zurückgreifen

Eines ist klar: Die Kinder sind anspruchsvolle Glacefans, die MidorEntwickler müssen sich noch vielen Herausforderungen stellen. Doch die Traditionsfirma mit Sitz in Meilen ZH kann auf mehr als 60 Jahre Erfahrung mit Eiswaren zurückgreifen. Schon 1949 stellte sie die ersten Migros-Glaces her. Die Leckereien aus Milch und Rahm waren sofort ein Renner. Erstmals wurde das Luxusprodukt Glace für alle erschwinglich. Zwar hatten viele Leute noch keinen eigenen Kühlschrank, doch manche Schweizer Gemeinden boten Tiefkühlfächer zum Mieten an. Die anfänglich in Blöcken verkaufte Migros-Glace gabs zuerst nur in wenigen Aromen wie Vanille und Erdbeer. Wie viel sich seither in Meilen verändert hat, zeigt die heutige Sortimentsvielfalt: Die Midor stellt gegenwärtig rund 180 verschiedene Glaceartikel her. Text Michael West Bilder Tina Steinauer

Mara (11):

«Ich finde die Delta-JetGlace fein, so wie sie ist. Das Orangenaroma schmeckt echt und nicht zu süss. Darum sollte man diese Glace nicht verändern.»


NEUES AUS DER MIGROS

Noah (11):

«Ich wünsche mir eine Energy-Drink-Glace, die mich wach macht, wenn ich müde bin. Auch eine Glace mit dem Geschmack von Eistee wäre fein.»

Sina (7):

«Schoggi ist mein liebstes Glacearoma. Aber Schoggiglace muss unbedingt weich und cremig sein, sonst ist sie nicht fein.»

Flamur (12):

«Ich fände eine Glace cool, die so farbig wie ein Regenbogen ist. Jede Farbe müsste einen anderen Geschmack haben. Der blaue Teil der Glace könnte zum Beispiel nach Blaubeeren oder Pflaumen schmecken.» Leonie (11):

«Ich bin ein Riesenfan von Vermicelles und von Mangos. Darum hätte ich gerne eine Stängeliglace mit Marroni- und Mangogeschmack.»

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40 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

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Startklar für die Schule

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Bald ist wieder Schulanfang. Doch welcher Schulthek soll es sein? Neben dem Design gibt es noch weitere Punkte zu berücksichtigen.

D

runter und drüber gehts im Kindergarten. Die zukünftigen Erstklässler haben heute ihre neuen Schultheks mitgebracht und zeigen diese voller Stolz ihren Gschpänli. Bei der Wahl des richtigen Schultheks gibt es für Eltern einige wichtige Punkte zu berücksichtigen. Kaufen Sie den Thek gemeinsam mit Ihrem Kind. Achten Sie darauf, dass der Thek nicht zu schwer ist. Hier muss auf Grösse und Statur des Kindes Rücksicht genommen werden. Kleinere, zarte Kinder können nicht gleich viel tragen wie ihre etwas grösseren Kameraden. Und wie sieht das Innenleben des Theks aus? Mehrere Innenfächer sind praktisch, und das Kind lernt, Ordnung zu halten. Das Fach an der Rückseite beispielsweise ist

für schwere Bücher reserviert. In den Aussenfächern finden das Znüni und die Trinkflasche Platz. Läuft mal was aus, werden die Schulbücher nicht in Mitleidenschaft gezogen. Der Boden des Schultheks ist von Vorteil aus Kunststoff. So nimmt er auf regennassen Wegen auch keinen Schaden, wenn er abgestellt wird. Neben all den praktischen Anforderungen ist das Design auch wichtig. Die Kinder mögens gerne bunt, die Eltern meistens eher etwas diskreter. Behalten Sie die Ruhe und überlassen Sie die Wahl Ihrem Kind. Und kaufen Sie gleich auch das passende Etui, einen Turnsack und Gymnastikschuhe. Schule, wir kommen! Heidi Bacchilega

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| 57

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12

Bild René Ruis, Styling Esther Egli

7

8

14 11

9

10

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Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Auf dem gefrorenen St. Moritzersee.

Sind Sie gerne prominent?

Was ist das? Ich verstehe die Frage nicht.

Eugen Baumgartner


60 | Migros-Magazin ros-Magazin ros gaz 28, 11. JJuli 2011

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Ka Kalt statt heiss

Di Die Spanier machen es vo vor: Kalte Suppen sind genau das Richtige für heisse Tage. In der Migros gibt es jetzt für die Sommermonate Gazpacho und Gurkensuppe. Da bleibt auch die Küche kalt. M-Premium Gazpacho oder Gurkensuppe, je 500 ml, Fr. 3.70*

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Vanille, Schokolade und Banane gehören zu den beliebtesten Glacesorten. Die neuen Thunderstorm-Glaces vereinen alle drei Eissorten zu einem Bananensplitlutscher. Thunderstorm Banana — Chocolate — Vanilla, 8 Stück, Fr. 7.50

➔ Blätter von 3 Pfefferminzzweigen abzupfen, unter den Salat mischen und pfeffern. Zirka Fr. 1.50 Tipp: Dazu passen knuspriges Brot oder Grissini-Stängel.


Bild Nik Hunger, Styling Uschi Stähli, Hair und Make up Rachel Schlegel

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Himmlischer Moment

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Cremig, fruchtig, intensiv: Die neuen M-PremiumSchichtdesserts sind eine Köstlichkeit.

Tea-Time und keine Musse zum Backen? Sorgen Sie mit M-Premium-Schichtdesserts einfach vor. Kommt überraschend Besuch, reicht ein Griff in den Kühlschrank für geschmackliche Wow-Erlebnisse.

F

reie Tage machen gute Laune. Dem Müssiggang endlich mal wieder ausgiebig frönen, sich was gönnen. Sei es den Balkon zu begrünen oder all die Magazine durchzublättern, die während der Woche unberührt liegen bleiben. Kommt dann noch die beste Freundin überraschend vorbei, wird der Tag ein echter Knüller.

Bei Tratsch und Klatsch zum FünfUhr-Tee ist eine Kleinigkeit Süsses unabdingbar. Auf das Backen von Scones oder den Gang zur Bäckerei wird heute zugunsten des Faulenzens verzichtet. Wieso auch nicht, schliesslich bietet der Kühlschrank delikate Schätze. Die neuen M-Premium-Desserts munden wie aus der Konditorei um die

Ecke und sehen auch so aus. Die edle Verpackung birgt ein vielschichtiges Geschmackserlebnis aus Rahm, Creme und Biskuit, wahlweise verfeinert mit Himbeer-, Schokoladen- oder KaffeeSauce. Und genau das gönnen wir uns heute – feinsten Genuss ohne lange Küchenaktionen. Nicole Ochsenbein

M-Premium Schichtdessert, Schokolade, Kaffee oder Himbeer, 110 g, Fr. 2.30


62 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

First Serve, Mr. Padel!

Aufschlag auf dem Platz, Nachschlag auf dem Teller. Padel-Fan Gerd Tichy füllt seine Energiespeicher mit Pasta schnell wieder auf.

D

ie Tennistasche geschultert betritt er den Raum. Im Sommer verbringt er fast jede freie Minute auf dem Tennisplatz in Unterengstringen ZH. Pardon, auf dem Padelplatz. Gerd Tichy ist der Mann, der Padel in der Schweiz populär machen will. Padel? Dass Tichy häufig in fragende Gesichter blickt und immer gleich gefragt wird, was Padeln ist, stört ihn nicht. Dann erzählt er: dass in Spanien rund drei Millionen Menschen dem Sport schon verfallen sind, dass Padeln dort auch für Einsteiger in den Tennissport empfohlen wird und dass man nach einer kurzen Einführung schon spielen kann. Der

Padelplatz wird zwar ähnlich wie ein Tennisfeld durch ein Netz in zwei Hälften getrennt, aber mit Begrenzungen an allen vier Seiten. Trifft der Ball auf eine der Wände, ist der Ball nicht gleich im Aus wie beim Tennis hinter der Spielfeldbegrenzung. Der Ball und auch das Punktesystem sind beim Padeln identisch mit dem Tennis. Der grosse Unterschied: Padel wird nur im Doppel gespielt. Tichy holt den Padelschläger heraus. Der ist deutlich kürzer als ein Tennisschläger, die Schlagfläche ist nicht bespannt, sondern relativ dick, mit vielen Löchern versehen und mit einer Art Schaumstoff gefüllt.

Kochen mitt der deer «Saisonküche» «SSaisonküche» Souverän auf dem Platz, eingespielt auch hinter dem Herd: Gerd Tichy und «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius kochen Teigwaren. Nach einem anstrengenden Match ideal, um schnell wieder zu neuer Energie zu kommen.


SAISONKÜCHE

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Nachgefragt bei

Gerd Tichy

e immer ➔ Was haben Si ? auf Vorrat würze. immer scharfe Ge In der Küche hats Sie ➔ Wie oft kochen ? he oc pro W als dass ich . Ich esse lieber, 0,2 Mal pro Woche koche. Sie … ➔ Kochen ist für Gäste e Freude, wenn ich ein n, … ein Vergnüge habe. e nie essen? ➔ Was würden Si Rosenkohl. sen n Sie gern mal es ➔ Mit wem würde gehen? r und seiner Frau. Mit Roger Federe

SPORTLICH: Padel-Fan Gerd Tichy treibt viel Sport und hat die grosse Portion Pasta verdient (Bild links). FRISCH: Verschiedene Pilze, Peperoncini, Tomaten und Frühlingszwiebeln machen das Ragout so lecker. PFIFFIG: Pilze werden nicht gewaschen, sondern nur abgepinselt. GELOCHT: Der Padelschläger ist trotz der grossen Fläche leicht.


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Gesundheit

Tinnitus – Ohrensausen

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

«Klasse», befindet «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, «sieht ein bisschen aus wie eine Bratpfanne – damit kann ich auch spielen.» Schon geht es auf den Padelplatz, wo Tichy und die Köchin sich die Bälle zuspielen. Den Sport in der Schweiz populär zu machen, das hat sich der Wirtschaftsinformatiker zum Ziel gesetzt. Was ist Padeln für ihn? «Padeln ist eine Ergänzung zum Tennis, keine Konkurrenz.» Zurück in der Küche vom Chriesihoger, dem Restaurant, das dem Tennisclub angeschlossen ist, geht es ans Kochen. Für Tichy lohnt der Weg nach Hause oft nicht, und so steht er in der Küche und zeigt, dass er die Pfanne ebenso lässig aus dem Handgelenk bewegen kann wie einen Padelschläger. Andrea Pistorius schenkt ihm fürs Sautieren anerkennende Blicke. Seite an Seite kochen die beiden im Team Pasta mit Tomaten und Champignons. Die Kohlenhydrate der Pasta füllen die leeren Energiespeicher schnell wieder auf. Mineralien wie Kalium und Magnesium ¬ besonders viel enthalten Champignons ¬ sorgen für fitte Muskeln. «Beim Training esse ich sonst Bananen zwischendurch, zum Zmorge gibts ein Birchermüesli.» Tichy ernährt sich bewusst, meistens jedenfalls. «Sonst nehme ich auch gern ein Speckbrot», gesteht er ohne schlechtes Gewissen. Ein Genussmensch eben. Die Nudeln sind fast gar, Tichy probiert eine und attestiert: «Noch eine halbe Minute, dann sind sie al dente.» Auf dem Platz wie am Kochtopf ist das richtige Timing wichtig.

Die erste Schweizer Meisterschaft

Auf einen der vorderen Ränge bei der 1. Schweizer Padel-Meisterschaft darf sich Gerd Tichy Hoffnungen machen. «Ich hoffe, dass ich unter die ersten zehn komme.» Noch bevor man Anerkennung zollen kann, legt er zwinkernd nach: «So viele Spieler gibt es in der Schweiz ja noch nicht.» Das wird sich ändern. Text Claudia Schmidt Bilder Lucas Peters

Mehr zum Padelsport unter: www.swisspadelassociation.ch

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Teigwaren mit Tomaten-Pilz-Ragout Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten Pro Person ca. 20 g Eiweiss, 11 g Fett, 74 g Kohlenhydrate, 2000 kJ/480 kcal

ZUTATEN ZUBEREITUNG

400 g Teigwaren z. B. Molloni, Salz, 250 g gemischte Pilze, z. B. Champignons, Shiitake, Kräuterseitlinge, 300 g Cherrytomaten, 1 Zucchetti, 1 Frühlingszwiebel , 1 Peperoncino, 4 Zweige Oregano, 2 EL Olivenöl, Pfeffer, 50 g Parmesan, 1/2 Bund Basilikum, 1/2 Bund Petersilie

1 Teigwaren in viel Salzwasser al dente kochen, abgiessen. 2 Inzwischen Pilze rüsten, je nach Grösse halbieren oder vierteln. Grössere Tomaten halbieren. Zucchetti längs halbieren, in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Frühlingszwiebelgrün in Ringe schneiden, Rest hacken. Peperoncino halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Oreganoblättchen von den Zweigen zupfen, grob hacken. 3 Gehackte Zwiebel in der Hälfte des Öls dünsten. Peperoncino, Tomaten und Oregano dazugeben, 2 Minuten dünsten, herausnehmen und beiseitestellen. In derselben Pfanne restliches Öl erhitzen. Zucchetti und Pilze 2—3 Minuten braten. Tomaten dazugeben. Gemüse und Pilze mit Salz und Pfeffer würzen und 2 Minuten weiterdünsten. 4 Parmesan mit einem Sparschäler in feine Scheiben hobeln. Basilikum und Petersilie fein hacken. Kräuter kurz vor dem Servieren zusammen mit Frühlingszwiebelgrün zum Ragout mischen. Pasta auf Teller verteilen, Ragout darauf geben und mit Parmesan bestreuen. Tipp: Das Tomaten-Pilz-Ragout passt auch zu Kartoffeln oder Reis.

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66 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Fleisch und Fisch

Sportler aufgepasst

Gut zu wissen: Rindfleisch enthält gut verwertbares Eiweiss. Zudem liefert Fleisch eine ordentliche Portion Eisen, das die Sauerstoffaufnahme im Blut optimiert. Tipp: Je röter das Fleisch, desto mehr Eisen steckt drin. Fisch enthält reichlich Kalium, das für Sportler wichtig ist, und Omega-3Fettsäuren, die Kraft geben.

G

ehören Sie zu den Gelegenheitsportlerinnen oder vielleicht doch zu den Hochleistungskämpfern? Oder ist Sport für Sie etwa Mord, wie Verweigerer so schön sagen? Die Unterscheidung ist wichtig, denn je nachdem, wie oft und natürlich auch welchen Sport Sie treiben, hat dies einen grossen Einfluss auf die Ernährung. Ausschlaggebend ist zudem, ob man sich gerade auf einen Wettkampf vorbereitet oder nur wöchentlich ein Ausdauer- oder Krafttraining besucht.

Von Hülsenfrüchten, Sportriegeln und Spaghetti

Es ist bekannt, dass Kohlenhydrate wie etwa Brot, Hülsenfrüchte, Nüsse, Reis und Teigwaren für alle aktiven Sportler wichtig sind. Ich mag mich noch gut daran erinnern, wie ich als kleines Mädchen meinen Onkel Reini beneidete, weil er als Triathlet bereits früh morgens einen riesengrossen Teller Spaghetti essen durfte. Aber nicht nur Kohlenhydrate sind nötig, um die Kraftspeicher zu füllen und Energie zu tanken. Das nötige Futter für Muskeln, Sehnen, Bänder, Herz und Hirn ist genauso wichtig. Hier helfen Lebensmittel und Speisen mit tierischem Eiweiss, Früchte und Gemüse und genügend Flüssigkeit. Früher bezogen wir alle Energie nur aus dem Essen. Unsere Vorfahren haben alles verzehrt, was sie auf Feld und Wiese finden konnten. Auf ihrem Speiseplan standen neben Insekten auch Früchte, Gemüse und Fleisch. Zum Jagen schwärmten immer die Jüngsten der Sippe aus, denn sie hatten die nötige Kraft, nach Beute Ausschau zu halten. Heute sind sich Ernährungswissenschafter

einig, dass die Ernährung einen grossen Einfluss auf die körperliche Fitness hat. Neben der richtigen Dosis an tierischem Eiweiss und an Kohlenhydraten braucht der Körper auch Vitamine, Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium und viel Wasser. Ernährungsspezialisten empfehlen Sportlern, sich grundsätzlich an die Lebensmittelpyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung zu halten (zu finden unter www.sge-ssn.ch). Je nach sportlicher Aktivität variieren die angegebenen Mengen. Zum Beispiel müssen Aktive zusätzlich pro Stunde Sport etwa einen halben bis einen ganzen Liter mehr Flüssigkeit zu sich nehmen. Hier sind isotonische Getränke wie etwa eine Apfelschorle genau das Richtige. Isotonische Getränke sind reich an Kohlenhydraten und Mineralien wie Magnesium, damit die Energieübertragung im Körper funktioniert. Ausserdem sind diese Getränke reich an Vitaminen, die den Stoffwechsel ankurbeln. Leistungssportler sollten auch eine Portion Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte mehr essen als Nichtsportler. Power bringt auch eine Banane, ein Vollkornriegel oder eine Handvoll Nüsse und Dörrfrüchte. Oder probieren Sie einmal eine selbst gemachte Bananenmilch, das gibt Kraft. Der österreichische Sportmediziner Ludwig Prokopp ist der Meinung: «Sport ist dazu da, dass man gesünder stirbt, und nicht dazu, dass man länger lebt.» Wie auch immer: Mit der richtigen Ernährung und viel Flüssigkeit schaffen Sie gute Voraussetzungen, um den nächsten Wettkampf zu gewinnen.

Bilder bab.ch/Stockfood

Wer aktiv und regelmässig Sport treibt, der sollte speziell auf seine Ernährung achten. Warum, erklärt Food-Redaktorin Sonja Leissing.

Käse

Gut zu wissen: Milchprodukte machen fit. Eiweiss kann unser Darm sehr gut verdauen. Hüttenkäse zum Beispiel ist sehr kalorienarm und weist einen tollen Eiweissgehalt auf. Das Knochen stärkende Kalzium in der Milch ist zudem ein guter Vitamin-B2Lieferant. Wie wärs also mit einer selbst gemachten Bananenmilch?


SAISONKÜCHE Nüsse

Gut zu wissen: Nüsse sind kleine Energiepakete und wichtig für das Muskelwachstum. Zum Beispiel stecken in Mandeln viele wertvolle Antioxidantien, welche die Testosteronausschüttung und das Muskelwachstum mächtig ankurbeln. Auch ideal für unterwegs.

Kohlenhydrate

Proteine (Eiweiss)

Gut zu wissen: Die Proteine in Eiern stehen für mehr Kraft. Während und nach sportlichen Aktivitäten steigt der Eiweissbedarf an. Wer also Muskeln aufbauen will oder Sportarten ausübt, die hohe Krafteinsätze erfordern, sollte sich eiweissreich ernähren. Speck mit Ei zum Beispiel, oder wie wäre es mit Lachs auf Rührei und Toast?

Gut zu wissen: Kohlenhydrate sind mengenmässig die wichtigsten Energielieferanten. Sie sind in Vollkornprodukten, Brot, Reis, Teigwaren oder Haferflocken enthalten. Aber auch Kartoffeln, Früchte und Süssgetränke verfügen über nennenswerte Mengen. Tipp: Ein Birchermüesli mit frischen Früchten und einem Stück Brot dazu liefert vor oder nach dem Sport jede Menge Power.

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Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

NEWS

Produkt der Woche

IHRE REGION MIGROS LUZERN

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Grossmutters Kuchen bei der Migros

Die Migros-Restaurants laden mit hausgemachten Cakes, die wie bei der Grossmutter schmecken, zu Kaffee und Kuchen ein. Zur Auswahl stehen bis zu fünf verschiedene Sorten.

D

ie Backstuben der MigrosRestaurants backen eine grosse Auswahl an Cakes, die ganz nach Grossmutters Art von Hand garniert und verziert werden. Beim Znüni sind die Cakes bereits in der Auslage der Restaurants und der beiden Migros-Take Aways Metalli Zug und Schweizerhof Luzern – perfekt zum Kaffee, Tee oder zur heissen Schokolade. Zur Auswahl stehen je nach Grösse des Restaurants jeweils zwei bis fünf verschiedene Sorten. Sie werden je nach Bedarf täglich frisch hergestellt.

Die natürlichen Dips von Ceposa Dips & Salsa enthalten keine zusätzlichen Geschmacksverstärker, künstlichen Aromen und Farbstoffe. In schonender Handarbeit werden sie in der Schweiz täglich frisch zubereitet und verpackt. Die Dips gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Humus — eine Kichererbsen-Paste — eignet sich als Dip oder als Beilage zu vegetarischen Gerichten oder Grilladen. Wasabi peppt nicht nur den Dip auf, sondern auch andere Gerichte. Salsa Mexicana schmeckt zu Wraps und Nachos. Die Saucen sind in allen grösseren MigrosFilialen erhältlich.

Hausgemacht und von Hand garniert

Klubschul-Tipp der Woche Mit dem Start in die Sommerferien nimmt die Hektik in Büros, auf Baustellen und auf den Strassen merklich ab. Die geeignete Zeit also, um endlich einmal richtig auszuspannen. An drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen können Sie verschiedene Entspannungstechniken wie Qi Gong, bewusste Atemübungen und Tiefenentspannung in einem Entspannungscocktail kennenlernen. Weitere Entspannungskurse finden Sie in der Sommerkursreihe der Klubschule Migros. Alle Sommerkurse im Überblick: www.klubschule.ch Suchwort: Sommerkurse Luzern: 041 418 66 66 Zug: 041 727 11 55 Sursee: 041 921 34 20

Die Cakes werden mit Liebe von Hand garniert, verziert oder glasiert.

Kuchengenuss zu Hause

Für den Kaffeeplausch zu Hause können ganze Cakes bei den Migros-Restaurants und -Take Aways Metalli Zug und Schweizerhof Luzern bestellt werden. Zur Auswahl stehen den Kunden insgesamt 25 verschiedene Sorten. Die Bestellung, idealerweise drei Tage im Voraus, kann im jeweiligen Restaurant oder Take Away direkt getätigt werden. Ein Cake reicht für ungefähr zehn Personen.

Die hausgemachten Caketeigmassen werden in den Backstuben der Migros-Restaurants frühmorgens, bevor die Läden und Restaurants öffnen, gemischt und gebacken. Nach dem Auskühlen werden die Cakes je nach Sorte sorgfältig garniert, verziert oder glasiert. Sehr beliebt sind die klassischen Cakes wie Schokolade, Zitrone oder Marmor. Spezielle Cakes sorgen zusätzlich für Abwechslung im Sortiment. Dass die Cakes mit Liebe und Sorgfalt gebacken werden, schmeckt der Kunde: «Pro Woche werden in sämtlichen Migros-Restaurants und den beiden Migros-Take Aways der Genossenschaft Migros Luzern rund 200 Cakes verkauft», sagt Walter Arnold, Produktmanager Gastronomie bei der Migros Luzern. Das entspricht zirka 2000 Stück Kuchen. Text und Bild: Marisa Michlig


Sie kaufen ein … … wir bringens nach Hause Drei Taschen und nur zwei Hände? Schwere Einkäufe und Lust auf einen Stadtbummel?

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Preise

Geben Sie Ihre Einkäufe in einer der unten aufgeführten Luzerner Filialen ab – mit einer Vignette oder Ihrem ABOPASS.

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In folgenden Luzerner Filialen können Sie Ihre Einkäufe abgeben: Migros Schweizerhof, Migros Schönbühl, Migros Bruchstrasse, Migros Waldstätter, Migros Würzenbach, Migros Tribschenstrasse, Migros Ruopigen Zentrum, Migros Fanghöfli, MExpress Bahnhof. Genossenschaft Migros Luzern

Fr. 5.– Fr. 250.– (inkl. Shopping Tasche) Fr. 35.– (ohne ABOPASS)

Die deklarierten Preise gelten für eine einfache Wegstrecke von maximal 3 km.

Anzahl Lieferungen pro Woche: Vignette unbegrenzt (1 Vignette = 1 Lieferung) ABOPASS durchschnittlich 1 Lieferung pro Woche


IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

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Migros-Lieferant Markus Schildknecht setzt alles daran, dass seine Tomaten wie aus dem eigenen Garten schmecken.

Bild: E.T. Studhalter

K

räftige grüne Pflanzen, geschmückt mit roten, glänzenden Tomaten, bestimmen das Bild im grossen Gewächshaus der Gemüsegärtnerei Schildknecht & Wyss in Wikon. Hier reift von April bis Ende November ein grosser Teil der Zentralschweizer Tomaten heran. Ein ganzes Team rund um Markus Schildknecht hegt und pflegt die Tomatenpflanzen nach neusten Erkenntnissen. «Unsere Tomaten erhalten die optimale Mischung aus Licht, Temperatur, Wasser und Nährstoffen, damit sie aromatisch schmecken und die beste Qualität erreichen», so Markus Schildknecht. Dabei setzt er konsequent auf den Einsatz von Nützlingen und investiert viel Zeit in die Pflege der Pflanzen. Für eine ökologische Bewässerung sorgt

Rote Perlen mit viel Geschmack

Die Zentralschweizer Tomaten der Migros Luzern kommen so frisch auf den Tisch und schmecken so gut wie jene aus dem eigenen Garten. ein grosses Regenwasserreservoir. Dank direkter Bewässerung der einzelnen Pflanzen geht dabei kein Tropfen Wasser verloren.

Neues Gewächshaus als Investition in die Zukunft

Im letzten Jahr hat der Betrieb Schildknecht & Wyss mit einem

neuen Gewächshaus in die Zukunft investiert. Dies zu Recht, ist doch in der Zwischenzeit die dritte Generation ins Geschäft eingestiegen. Rispentomaten und Gurken sind das Hauptstandbein der erfahrenen Gemüsegärtner. Markus Schildknecht legt bei der Toma-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

tenproduktion viel Wert auf das Aroma: «Unsere Tomodoro-Tomaten sind geschmacklich besonders intensiv und vor allem zum Rohessen ein Traum. In Zukunft dürfen sich die Kunden freuen, denn die neuen Tomatenarten, die momentan gezogen werden, sind voll und ganz auf den Geschmack ausgerichtet.» Täglich werden die reifen Tomaten im Betrieb Schildknecht & Wyss in Handarbeit geerntet und sofort an die Migros Luzern geliefert. Dank kürzestem Transportweg können die Kundinnen und Kunden diese feinen Tomaten frisch in den Gestellen der Zentralschweizer Migros-Filialen finden. Selbstverständlich ausgezeichnet mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» Melanie Bucher-Businger


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Mit grosser Motivation gehen die Teilnehmenden in den Deutsch-Intensivkursen ans Werk.

Ein Schlüssel zur Integration

Wer sich auf Deutsch verständigen kann, hat es leichter, sich in der Schweiz zu integrieren. Mit Deutsch-Intensivkursen bietet die Klubschule Migros das perfekte Angebot für Lernwillige.

Z

ahlreiche Migrantinnen und Migranten besuchen ohne Vorkenntnisse, dafür mit umso mehr Motivation, die Intensivsprachkurse in Deutsch bei der Klubschule Migros Luzern. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen treffen im Klassenzimmer aufeinander und haben alle dasselbe Ziel: möglichst schnell Deutsch zu lernen. Denn sie wissen, dass es für eine erfolgreiche Integration unumgänglich ist, der Sprache ihres neuen Heimatlandes mächtig zu sein. Genau da setzen die Sprachkurse der Klubschulen an. Der Unterricht der Intensivkurse ohne Vorkenntnisse findet mehrmals wöchentlich statt. Zur Vertiefung der Sprache müssen die Kursteilnehmenden zudem rund eine Stunde pro Tag zu Hause lernen. Dieser

Aufwand zahlt sich aus. Nach etwa einem halben Jahr können sich die Teilnehmenden auf Deutsch unterhalten und damit auch in der Arbeitswelt Fuss fassen.

Aktiv am Leben teilnehmen erleichtert das Lernen

Vermittelt wird neben der deutschen Sprache auch viel Wissenswertes rund um die Schweizer Lebensart und Kultur. Barbara Zumstein unterrichtet seit fünfzehn Jahren Intensivkurse in Deutsch und beschreibt ihre Erfahrungen so: «Wir motivieren die Menschen nicht nur dazu, die Sprache zu lernen, sondern diese auch gezielt als Schlüssel zu einem sozialen Netz zu benutzen. Neben dem Verstehen, was beispielsweise in einem Elternbrief steht, sollen die Teilnehmer auch erkennen, dass es

noch wichtiger ist, an einem Elternabend aktiv teilzunehmen.» Der Kontakt zu Menschen fängt deshalb schon mit der Kursteilnahme an. Meist erkennen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort, dass sie alle im gleichen Boot sitzen. Das motiviert unheimlich. «Wenn unsere Kursteilnehmer kulturübergreifend Kontakte knüpfen, freut mich das immer ganz besonders. Es ist doch sonst selten zu sehen, dass sich zum Beispiel Türken, Briten und Schweden zum gemeinsamen Kaffee verabreden», so Barbara Zumstein. Der mündlichen Kommunikation wird auch neben dem eigentlichen Kursprogramm ein grosser Stellenwert beigemessen. Die Kursteilnehmer sollen deshalb auch von ihrem Umfeld dazu motiviert werden, deutsch zu spre-

chen. Hilfreich ist jeweils, wenn die Gesprächspartner den Lernenden in Schriftdeutsch antworten. Denn dies wird in den Intensivkursen unterrichtet. «Das Verstehen und Sprechen der Mundart ergibt sich später wie von selbst», ist Barbara Zumstein überzeugt. Melanie Bucher-Businger

Kurse für jedes Bedürfnis

Die Klubschule Migros Luzern bietet den Kurs Deutsch als Fremdsprache für Anfänger bis Fortgeschrittene an. Für das richtige Kursniveau gibt es vorgängig Einstufungstests. Weitere Angebote und Informationen unter www.klubschule.ch.



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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

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ONLINE-UMFRAGE: FAMILIE

Wo haben sie bloss den Kopf? M

anchmal ist unten oben und oben unten – zumindest im Kopf von Jugendlichen. Junge Erwachsene haben oft ein Chaos im Kopf: Schrittweises Denken und das Suchen von Lösungen fällt ihnen schwer, und sie haben Mühe, Dinge voraus zuplanen. Verantwortlich dafür sind Reifungsprozesse im Gehirn: Hirnbereiche, die für Problemlösungen zuständig sind, sind bei Jugendlichen noch nicht vollständig ausgebildet. Erst im Alter von 22 Jahren entwickeln Menschen

Scheinbar gedankenlos: Jugendliche können die Folgen ihres Tuns schlecht voraussehen.

die Fähigkeit, komplexe Probleme mit einer Strategie zu lösen. Das haben amerikanische Psychologen herausgefunden. Die Forschungsergebnisse dürfen Jugendliche nicht dazu veranlassen, Strolchentaten und Schlitzohrenaktionen mit den Reifungsprozessen in ihrem Gehirn zu entschuldigen. Vielmehr soll diese Er-

kenntnis Erwachsenen zeigen, wie wichtig es ist, mit Jugendlichen einerseits nachsichtig und geduldig zu sein. Andererseits ist es aber auch ihre Aufgabe, den Jugendlichen die Folgen ihres Tuns zu erklären. Denn: Kennen wir es nicht alle selbst aus unserer Jugendzeit, das Chaos im Kopf?

Das Stadtleben …

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

22 %

… ist mir egal, ich bin nie in der Stadt.

Priska Plump

42 %

… regt mich an.

36 % Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

… macht mich nervös.

Handelten Sie in Ihrer Jugend gedankenlos? ➔ Ja, und es ging meistens gut. ➔ Ja, und ich flog oft auf die Nase. ➔ Nein, ich war übervorsichtig.

SEX & LIEBE

Testosteron macht Mann zum Don Juan

Bilder Getty Images (2)

Frage von letzter Woche

Still, schüchtern, zurückhaltend – dies könnten bei Männern Anzeichen für einen niedrigen Testosteronspiegel sein. Denn je mehr Testosteron ein Mann hat, umso offener, kontaktfreudiger und kommunikativer ist er. Das Hormon steuert massgeblich das Sozialverhalten der Männer, stellte ein spanisch-niederländisches Forscherteam fest. Auch die Flirtlaune der Männer hängt von der Menge des Testosterons ab. So darf frau sich auch nicht wundern, wenn Männer jedem zweiten Rockzipfel hinterher jagen – es liegt an den Hormonen.

TIERE

Glückliche Affen leben länger Glückliche und zufriedene OrangUtans werden bedeutend älter als ihre griesgrämigen Artgenossen. Und das um mehr als zehn Jahre, wie amerikanische Wissenschafter entdeckten, nachdem sie 184 Orang-Utans in verschiedenen Zoos über sieben Jahrelang beobachtet hatten. Zufriedenheit wirkt offensichtlich wie ein Jungbrunnen – und zwar bei allen höher entwickelten Lebewesen. So gilt auch für Menschen: Je zufriedener, umso höher ist die

Zufriedenheit wirkt nicht nur bei Orang Utans als Jungbrunnen. Wahrscheinlichkeit, ein hohes Alter zu erreichen. Aber nicht nur das: Zufriedene Menschen sind auch erfolgreicher in Arbeit und Privatleben, wie andere Studien belegen.


78 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Vorsicht, Falle!

Informatiker Marc Steffen erklärt Schülern, wie heikel ein allzu offenherziger Auftritt auf Facebook sein kann. Seine Erfahrungen: Die vermeintlich medienkompetente Jugend weiss erschreckend wenig über die Gefahren.

M

arc L***, du kennst mich nicht. Ich dagegen kenne dich sehr gut.» Vor zwei Jahren sorgte das erste «GooglePorträt» mit diesen Anfangssätzen für Aufruhr. Basierend auf ausschliesslich im Internet veröffentlichten Informationen schrieb ein Journalist eine erschreckend genaue Biografie eines Menschen, den er zufällig ausgewählt hatte und zuvor nicht kannte. Marc

L*** – ihn traf das Los. Den Gerichtsstreit gegen die Zeitung verlor er, hatte er doch alle Informationen selbst ins Internet gestellt und der Journalist diese lediglich zusammengesucht. Auch die 30 Schülerinnen und Schüler des Leonard-Gymnasiums in Basel erschrecken, als Marc Steffen, Informatiker und Experte für Social Networks, diese Geschichte erzählt. «Das

Martin Drescher (17)

«Facebook birgt Risiken, das ist mir bewusst. Trotzdem ist es eine coole Sache und ein praktisches Kommunikationsmittel. Ich achte aber sehr darauf, was ich online stelle.»

Wenn Social-Network-Experte Marc Steffen erzählt, dass selbst CIA und Pentagon bei Facebook mithören, macht das Eindruck.

Hanna Walker (16)

«Ich kann ja meinen Account sowieso nicht mehr spurlos löschen, also werde ich ihn auch weiterhin nutzen. Die Geschichte des Mädchens, das wegen eines Facebook-Eintrags ihre Lehrstelle nicht antreten konnte, hat mir aber Eindruck gemacht.»

Sebastian Meyer (17)

«Facebook ist mir zu unpersönlich. Man schreibt etwas und weiss dann gar nicht, wie das Geschriebene beim Gegenüber ankommt. Zudem ist es wirklich erschreckend, welche Macht Facebook über uns hat, dies aber Millionen von Menschen egal ist.»


BESSER LEBEN FAMILIE

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So schützen Sie sich auf Facebook 1) Kontrollieren Sie Ihre Einstellungen zur Privatsphäre regelmässig. 2) Auch die Privatsphäre Ihrer Pinnwand kann eingestellt werden. 3) Verfolgen Sie Änderungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Facebook und passen Sie, falls nötig, die eigenen Einstellungen dementsprechend an. Änderungen werden meist mitgeteilt und müssen bestätigt werden. 4) Halten Sie Ihren Freundeskreis klein: 100 Freunde sind nicht mehr «privat». 5) Bestätigen Sie nicht wahllos Freundschaftsanfragen. Und «Freunde» können auch wieder gelöscht werden, ohne dass diese darüber informiert werden. 6) Atmen Sie durch und denken Sie nach, bevor Sie aus Wut oder Frust Kommentare «posten». 7) Kommentieren Sie keine sinnlosen «Postings» von Freunden. 8) Seien Sie vorsichtig beim «Taggen» von Gesichtern auf Fotos (d. h. wenn Sie Personen,

Milena Schmid (16)

«Meinen Facebook-Account erstellte ich zusammen mit meiner älteren Schwester. Sie zeigte mir auch die wichtigen Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre. Diese überprüfe ich regelmässig, wenn Facebook wieder mal etwas in ihren AGB ändert.»

Giulio Magliocca (17)

«Die Aufklärungen im Workshop mit Marc Steffen waren sehr spannend. Trotzdem werde ich Facebook weiterhin nutzen. Die heutige Technik bietet so viele Möglichkeiten, da muss man auch mit den Nebenwirkungen leben.»

die auf einem Foto sind, mit ihrem Namen versehen). 9) Laden Sie Bilder mit Bedacht hoch. 10) Ihr Profil ist wie Ihre Visitenkarte. Behandeln Sie es dementsprechend vorsichtig. 11) Ändern Sie regelmässig Ihr Passwort. 12) Streuen Sie keine Kritik oder negative Äusserungen über andere Personen. 13) Verbieten Sie die Nutzung Ihrer persönlichen Daten in Werbeanzeigen: Einstellungen > Privatsphäre > Neuigkeiten und Pinnwand > Facebook-Werbeanzeigen. 14) Schränken Sie den Zugriff der Anwendungen von Freunden ein. Schalten Sie am besten so viele wie möglich ab: Einstellungen > Privatsphäre > Anwendungen > Einstellungen. 15) Beachten Sie die Verlinkungen Ihrer Freunde. Eine fremde Person kann via Ihre «Freunde» Zugriff auf Ihre Daten haben. Weitere Infos unter: www.dermarc.ch

Selina Spaar (16)

«Auf Facebook erfahre ich, was am Wochenende läuft. Das ist praktisch. Aber dass all meine Daten an Dritte weitergegeben werden, hat mich schockiert. Ich werde noch besser darauf achten, was ich online stelle.»


80 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

ist unmöglich», «Das ist krank» oder «Geht das auch mit meinen Daten?!», tönt es aus den Reihen. Steffen bestätigt die Bedenken der Schülerschaft: «Das ist bei allen Personen möglich, die bei einem Social Network angemeldet sind.»

Wichtige Quelle für US-Nachrichtendienste

Neben seiner eigenen Informatikfirma und seiner Tätigkeit als Berufsschullehrer hält Marc Steffen Referate an Schulen und Firmen zum Thema Facebook und Co. «Ich will die Leute auf die Risiken aufmerksam machen und zeigen, welche Macht Facebook über uns hat», sagt der 31-Jährige. Zwar können bereits existierende Accounts nicht spurlos vom Web gelöscht werden, trotzdem erhofft sich der

Experte mit seinen Vorträgen die Wahrnehmung der Facebook-User zu schärfen. «Die meisten haben weder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen – AGB – gelesen, noch kontrollieren sie regelmässig ihre Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre». Besonders bemerkenswert, so Steffen: Facebook ist das weltweit einzige Unternehmen, das seine AGBs zu jedem Zeitpunkt und in jede Richtung ändern kann. Den rund 680 Millionen Usern weltweit scheint es schlicht und einfach egal zu sein, dass Facebook ihre Daten sammelt, an Dritte weiterverkauft und damit sehr viel Geld verdient. 100 Dollar ist ein User Wert – der gläserne Kunde. Zu den drei Hauptinvestoren bei Facebook gehören neben dem

Michelle Steiner (17)

«Es gibt Zeiten, in denen ich jeden Tag auf Facebook bin. Es ist spannend zu wissen, wer was geschrieben hat und wer online ist. Wenn ich beispielsweise bei den Hausaufgaben etwas nicht verstehe, kann ich direkt jemanden fragen. Und auch die Kommunikation mit meinen Freunden im Kosovo ist so einfacher.»

Jeremy Löw (16)

«Facebook sammelt meine Daten und dringt in meine Privatsphäre ein, trotzdem hält mich das nicht davon ab, Facebook zu nutzen. Dass aber alles für immer und ewig gespeichert bleibt, ist krass.»

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BESSER LEBEN FAMILIE Gründer Mark Zuckerberg, der amerikanische Nachrichtendienst CIA und das amerikanische Verteidigungsministerium. «Oh mein Gott», rutscht es einer Schülerin heraus. «Keine Angst, so lange man nicht kriminell wird, hat man nichts zu befürchten», witzelt Steffen.

Medea Natelli (17)

«Ich habe keinen Facebook-Account. Chatten kann ich auch via MSN. Früher habe ich viel Zeit mit dem Social-Network ‹Festzeit› vergeudet. Das will ich nicht mehr. Ausserdem ist auf Facebook alles öffentlich. Ich habe mal gehört, dass ein Mädchen ihre Feriendaten gepostet hat. In dieser Zeit wurde dann bei ihr eingebrochen.»

Facebook-Sünden können die Lehrstelle kosten

«Geschichten, wie das Beispiel des Mädchens, das aufgrund eines negativen Facebook-Eintrags ihre Lehrstelle nicht antreten durfte, wird es in Zukunft vermehrt geben», ist sich Steffen sicher. Die Firmen sind heute «Facebook-affiner» und überprüfen auch gerne mal eine Person, bevor sie diese einstellen. Hinzu kommt, dass es das soziale Netzwerk erst seit sieben

Jahren gibt und die Generation der Power-User erst jetzt langsam ins Berufsleben eintaucht und dort vielleicht mit ihrer Facebook-Vergangenheit konfrontiert wird. «Die Leute beginnen erst dann zu begreifen, wenn es zu spät ist; nämlich wenn ihr Tun im Internet Auswirkungen auf ihr reales Leben hat. Es trifft sie dann wie ein Faustschlag ins Gesicht», sagt Steffen. Texte Sandra Kohler Bilder Matthias Willi

www.migrosmagazin.ch Gläserne Person oder geschützte Privatsphäre? Die vier Typen der Social-Media-Nutzung.

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

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Im Alter gilt: Weniger ist mehr

Älter werden ist nicht einfach. Die Kräfte schwinden, die Hobbys werden weniger. Wer sich auf das Wesentliche konzentriert, ist trotzdem oder vielleicht gerade deswegen glücklich.

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eine Frage, älter zu werden ist nicht nur lustig. Nur mit positivem Denken ist es nicht getan, wenn sich die negativen Anzeichen des Älterwerdens häufen. «Für den gesamten Lebensverlauf spielen die persönlichen Zielsetzungen eine entscheidende Rolle. Diese verändern sich über die Jahre», sagt Alexandra Freund (46), die am Psychologischen Institut der Universität Zürich lehrt. Für Kleinkinder sind Wunschvorstellung und Zielsetzung noch dasselbe, was ohne das beherzte Eingreifen der Erwachsenen mitunter fatale Folgen haben kann. Junge Menschen andererseits sollten ihre Ziele möglichst hoch stecken. Das versorgt sie mit der nötigen Motivation, um sich erfüllende Positionen in Gesellschaft, Beruf und Privatleben zu erkämpfen.

So finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist

➔ Ziele auf Kärtchen schreiben. ➔ Bilden Sie eine Wichtigkeitshierarchie. Überlegen Sie sich zu jedem Ihrer Ziele: Wie wichtig ist mir das? ➔ Bedeutet Ihnen eine Tätigkeit eher Stress, dann ersparen Sie sich diese. ➔ Ist die Tätigkeit zu Ihrem Lebensglück unabdingbar, dann überlegen Sie: Auf welchem Niveau kann ich diese Tätigkeit weiter pflegen? Anzeige

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Wertschätzen, was man erreicht hat

Bei Menschen im mittleren Alter schlägt es um. Man hat schon einiges erreicht, worauf man stolz sein kann, und es geht vermehrt darum, diese Werte zu erhalten. «Auf Dauer glücklich ist, wer wertschätzt, was er hat», betont Alexandra Freund. Doch was tun, wenn der altersbedingte körperliche Abbau einem lieb gewonnene Aktivitäten verunmöglicht? Zum Beispiel die Gartenarbeit nicht mehr geht? «Hier setzt die Kompensation ein. Für den eigenen Garten reichen die Kräfte vielleicht nicht mehr, aber Blumenkisten vor dem Fenster können auch Freude bereiten», sagt die Psychologin. Und anstelle der einstigen Bergwanderungen geniesst man nun den Spaziergang durch den nahen Park. Zugegeben, das Loslassen fällt schwer und ist mit Trauerarbeit verbunden. Aber auch hier hat Alexandra Freund eine gute Nachricht: «Ältere Leute tun sich leichter damit, sich aufs Wesentliche

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Balkon statt Garten: Es ist wichtig, Hobbys dem Alter anzupassen.

zu konzentrieren. Sie verspüren nicht mehr den Drang, alles mitmachen und sich jedem Stress aussetzen zu müssen.» Ein schönes Beispiel, wie man das Beste aus dem Alter macht, hat der grosse polnische Pianist Arthur Rubinstein geliefert: Am Ende seiner Karriere verringerte er das Repertoire der vorgetragenen Musikstücke, übte aber mehr. Aus-serdem drosselte er vor schnellen Passagen bewusst das Tempo. So

wirkten die schnellen Teile schneller. – Um wie Rubinstein zu agieren, muss man flexibel sein. Eine Eigenschaft, die nicht nur im Alter nützlich ist. Renate Sturzenegger

www.migrosmagazin.ch Zufriedenheit hat auch mit Wertschätzung vor dem Alter zu tun. Haben Sie die?

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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

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Wenn Tiere Pillen schmeissen

Psychopharmaka vermindern Angstzustände bei Hund und Katz. In den USA setzt die Pharmaindustrie bereits Milliarden damit um. Nun rollt das grosse Geschäft auch hierzulande an.

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anikattacken quälen den Hund, wenn er allein ist; 1.-August-Raketen veranlassen Hundehalter, mit ihren Sensibelchen ins Ausland zu fliehen; die Katze ist gesund, und doch pinkelt sie die Wohnung voll: Es gibt viele Gründe, warum man an «Zauberpillen» als Heilmittel denkt. Laut dem Finanzblatt «Economist» erreicht der jährliche Umsatz für veterinäre Psychopharmaka in den USA bald eine Milliarde Dollar. Verschiedene Medikamente sind dort zugelassen, darunter das Hundemittel Reconcile (= versöhnen). Es entspricht dem bekannten Prozac für Zweibeiner, einem Antidepressivum, und wurde tiergerecht verändert. In Tests wurde das Medikament cholerischen Hunden mit schwacher Impulskontrolle verabreicht. Sie hatten bei plötzlichen Wutanfällen ihre Besitzer gebissen. Nach der Einnahme des Medikaments zeigten sie sich deutlich ausgeglichener.

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Futterzusätze mit angstlösender Wirkung

In der Schweiz sind zwei Medikamente für Hunde zugelassen. Selgian, dessen Wirkstoff in der Humanmedizin gegen Demenz und bei Parkinson eingesetzt wird. Und Clomicalm, das Menschen beruhigt und gegen Depressionen hilft. Dass Zwei- wie Vierbeiner auf die gleichen Medikamente ansprechen, kommt nicht von ungefähr, haben sie doch ähnliche Nervensysteme. Die Luzerner Verhaltenstierärztin Ruth Herrmann hört in der Schweiz auf diesem Gebiet noch keine Kassen klingeln. «Die Hundebesitzer sind sich zwar bewusst, dass auch Haustiere unter psychischen Problemen leiden. Doch sie sind eher zurückhaltend mit der Verabreichung von Psychopharmaka, obschon es dem Tier helfen kann.»

Big Business: Reconcile heisst das Prozac für den Hund.

Ein Einsatzgebiet sind zum Beispiel Angststörungen. Der Hund leidet dabei unter extremen Ängsten und Phobien, die sein Leben (und das Leben seines Besitzers) massiv einschränken. Ruth Herrmann dazu: «Das grundlegende Problem kann zwar nicht mit einer Pille geheilt werden, doch wird der Hund in einer Verhaltenstherapie aufnahmefähiger.»

LIEBLINGE DER WOCHE

Für Katzen sind in der Schweiz noch keine Psychopharmaka freigegeben. Allerdings helfen Pheromone, Duftstoffe, Katzen sich wohlzufühlen. Auch nicht in den medizinischen Bereich gehören bei Hund und Katze Futterzusätze, die eine angstlösende Wirkung haben. Entsprechendes Futter kann bei Tierärzten bezogen werden.

Verhaltenstherapie, Antidepressiva: Übertreiben es Tierfreunde nicht ein wenig? Ruth Herrmann widerspricht: «Viele Tierhalter zögern bei Verhaltensproblemen, statt Hilfe zu holen. Im Vordergrund steht immer ein Training. Doch ein ängstlicher Hund kann nichts lernen. In diesem und anderen Fällen sind Psychopharmaka sinnvoll.» Dagmar Steinemann

«So viel Glück: Der ungangemeldete Besuch einer ganzen Marienkäferfamilie war eine tolle Überraschung.» Manuela & Marc Etzweiler, 8216 Oberhallau

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Korsika, Insel der Schönheit

Gardasee - Venedig

Porto Vecchio - Bonifacio - Ajaccio - Calvi

Garda - Sirmione - Riva

Korsika, eine Insel voller Gegen- REISEDATEN sätze. Hohe Gebirge, zerklüftete 1. 04. - 09. September Küsten und malerische Buchten 2. 11. - 16. September spektakuläre Naturschönheiten tref3. 18. - 23. September fen auf Grossstadtflair mit breiten Boulevards und geselligen Cafés. 4. 25. - 30. September

Der grösste italienische See gehört REISEDATEN immer noch zu den sehr beliebten 1. 10. - 13. Oktober Ferienregionen. Im Frühling und im 2. 13. - 16. Oktober Herbst kommt die Schönheit dieses 3. 17. - 20. Oktober fast schon mediterranen Gebietes besonders zur Geltung. Doch nicht nur für Naturfreunde, sondern auch für kunsthistorisch Interessierte bietet diese liebliche Landschaft Reizvolles.

1. Tag, Schweiz - Toulon - an Bord: Fahrt vom Einsteigeort nach Toulon. In der Nacht Fährüberfahrt nach Bastia auf die Insel Korsika. Frühstück. 2. Tag, «korsische Dolomiten» Porto Vecchio: Die Reise führt Sie der Ostküste entlang, bevor es ins Inselinnere geht. Sie fahren weiter auf aussichtsreichen und kurvigen Bergstrassen, durch das Tal des Solenzara-Flusses mit Blick auf die «korsischen Dolomiten». Anschliessend gelangen Sie zum 1208 m hohen «Col de Bavella». Weiterfahrt bis nach Porto Vecchio. Halbpension. 3. Tag, Bonifacio - Ajaccio: Sie besuchen Bonifacio, die südlichste Stadt Frankreichs. Nach einem Altstadtbummel unternehmen Sie eine Schifffahrt zu den Drachengrotten. Weiterfahrt nach Ajaccio. Geführter Stadtrundgang. Halbpension. 4. Tag, Les Calanches - SpeluncaSchlucht - Calvi: Bis zu dreihundert Meter hoch, Nadelspitzen, Säulen – «Les Calanches» ist ein Märchenwald aus Stein. Weiterfahrt via Porto durch die Spelunca-Schlucht und durch das Inselinnere Richtung Küste bis nach Calvi. Halbpension. 5. Tag, Cap Corse - Bastia - an Bord: Landschaftlich spiegelt das Cap Corse die gesamte Insel im Kleinformat wieder. Sie fahren vorbei an traumhaften Buchten und kleinen Hafenorten. Abends Einschiffung in Bastia zur Fährüberfahrt nach Savona. Frühstück. 6. Tag, Savona - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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1. Tag, Schweiz - Garda: Fahrt vom Einsteigeort via Innsbruck - Brennerpass Bozen - Trento nach Garda am Gardasee. 2. Tag, Ausflug Sirmione - Riva Schifffahrt: Sirmione übt eine Faszination aus, die am Gardasee einmalig ist. Spazieren Sie durch das Scaliger Castell hinein in die Altstadt mit ihren malerischen Gassen und beobachten Sie in einem der zahlreichen Restaurants das bunte Treiben. Weiterfahrt nach Riva. Hier spürt der Besucher noch den Hauch des Mondänen. Die Geschäfte in der bezaubernden Altstadt sind etwas feiner als in den übrigen Gardasee-Orten. Mit dem Schiff fahren Sie später zurück nach Garda. 3. Tag, Ausflug Venedig: Märchenhaft schön, zwischen Himmel und Wasser, so empfängt Venedig seine Besucher. Nach der Vaporettofahrt legen Sie am Markusplatz an und unternehmen einen geführten Stadtrundgang. Romantische Wasserstrassen, faszinierende Plätze und enge Gassen verzaubern nach wie vor alle Besucher. Rückreise am späteren Nachmittag. 4. Tag, Garda - Rückkehr: Heimreise über Mailand in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

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ehr denn je wird das Autofahren von der Elektronik bestimmt. Populär sind vor allem Assistenzsysteme zum Schutz von Fahrer und Mitfahrern. Wir haben sechs dieser Assistenten unter die Lupe genommen. Fazit: Während manche – wie etwa Kurvenlicht, Head-up-Display oder Rückfahrkamera – tatsächlich mehr Sicherheit schaffen, entpuppen sich andere als überflüssige Spielereien.

Abstandsradartempomat

Ein Radar erkennt andere Autos, passt das Tempo an, hält Abstand und bremst im Notfall. Auf Reisen bei guten Systemen eine sinnvolle, aber leider teure Ergänzung. Beispiel: Mercedes C-Klasse (3495 Franken*). Urteil: sinnvoll für Vielfahrer. * inkl. Spurhalteassistent und Totwinkelwarner.

Sinnvoll: Ein Abstandsradar erkennt andere Autos und leitet bei zu nahem Auffahren eine Bremsung ein.

Das Auto denkt mit

Fernlichtassistent

Eine Kamera erkennt entgegenkommende Autos, das System blendet ab oder auf. Noch arbeiten die Systeme zu ungenau, blenden wegen Leitpfosten ab oder trotz Verkehrs auf. Beispiel: VW Passat (200 Franken). Urteil: sinnlos.

Notbremsassistent

Droht ein Auffahrunfall, bremst das System selbständig. Bei tiefem Tempo kracht es gar nicht, bei hohem Tempo werden die Folgen gemindert. Hat es ein Mal geklappt, hat es sich schon amortisiert. Volvo erkennt sogar Fussgänger. Beispiel: Ford Focus (500 Franken*). Urteil: sinnvoll. * inkl. beheizbare Frontscheibe

Unzählige Assistenzsysteme sollen uns in modernen Autos das Fahren erleichtern. Aber sind Abstandsradar, Fernlichtassistent und Co. im Alltag wirklich sinnvoll, oder sind sie bloss ein Ärgernis? Schildererkennung

Eine Kamera erkennt Verkehrsschilder und zeigt das Tempolimit im Display. Die Fehlerquote ist hoch. Selbst gute Systeme irren sich und erlauben im 50-km/hBereich schon mal 80 km/h. Beispiel: Opel Astra (800 Franken*). Urteil: sinnlos. * inkl. Spurhalteassistent

DIE AUTO-TESTFAMILIE

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Totwinkelwarner

Wechselt man die Spur, obwohl von hinten Verkehr naht, ertönt ein Alarmton. Das klappt bei einigen Autos gut, andere geben oft Fehlalarm. Vor dem Kauf testen! Beispiel: Mazda 3 (Serie*). Urteil: sinnvoll – bei zuverlässigem System. * i. V. mit Ausstattung «Sport»

Spurhalteassistent

Überfährt man ohne Blinken markierte Spurlinien, warnt das System oder gibt gar Gegensteuer. Klingt sinnvoll, verärgert aber oft den Fahrer, wenn es übereifrig agiert – und das ist leider fast immer so. Beispiel: Audi A6 (940 Franken). Urteil: sinnlos. Timothy Pfannkuchen

STECKBRIEF

Skoda Superb Combi 1.6 TDI «Greenline»

Antrieb: R4-Turbodiesel, 1598 cm³, 105 PS, 250 Nm/1500 Min. 5-GangGetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,6 s, Spitze 190 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,84 x 1,82 x 1,51 m, Laderaum 633—1865 l, Gewicht 1546 kg. Verbrauch: 4,4 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 114 g/km. Energieeffizienz A. Preis: ab 42 950 Franken.


88 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Viel sehen, viel Platz: Benoît, Sergio und Beat (von links) auf Achse.

Pilatus — faszinierender Luzerner Hausberg

Monte San Salvatore — «Top of Lugano»

Rochers-de-Naye Montreux — das Murmeltierparadies

S kh Stockhorn im Simmental — Natur pur

Fahren Sie mit der PanoramaGondelbahn und Luftseilbahn von Kriens nach Pilatus Kulm. Geniessen Sie den Rundblick über die Zentralschweizer Seen und die Köstlichkeiten in den Restaurants auf Pilatus Kulm. Runden Sie den Tag ab mit der spektakulären Fahrt in der steilsten Zahnradbahn der Welt hinunter nach Alpnachstad.

Der Monte San Salvatore ragt in den Himmel über Lugano und bietet eine überwältigende Panoramasicht. Lassen Sie Ihren Blick über die Tessiner Landschaft schweifen, geniessen Sie einen edlen Tropfen Wein, während sich die Kinder im Spielpark vergnügen.

Die Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Gipfel des Rochersde-Naye ist ein Erlebnis. Ausser der Aussicht auf den Genfersee erwartet Sie ein Murmeltierparadies, wo Sie diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können. Profitieren Sie von Ihrem Konsumationsgutschein im Panorama- oder Self-Service-Restaurant.

Tanken Sie auf dem Stockhorn neue Energie. Geniessen Sie den Anblick der Bergkulisse auf der Sonnenterrasse und die Stille an zwei wunderschönen Bergseen. Und lassen Sie sich schliesslich im Panoramarestaurant mit Leckerbissen aus mehrheitlich regionalen Produkten verwöhnen.


LESERAKTION

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sich für Ihren erstklassigen Ausflug in die Berge inspirieren. Unten finden Sie ein paar Tipps für Bergausflüge, die Sergio, Benoît und Beat für Sie getestet haben. So kommen Sie mit der Tageskarte 1. Klasse voll auf Ihre Kosten. Alle Angebote sind auch als RailAwayKombi erhältlich. Auch mit der Tageskarte profitieren Sie von der ermässigten Zusatzleistung. Beachten Sie bitte, dass Sie diese Leistungen nur am Bahnhof erhalten.

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Ich möchte vom Angebot profitieren Name Vorname Unterschrift

Anzahl ermässigter Tageskarten 1. Klasse (Art. 9691) à Fr. 90.—: Anzahl ermässigter Tageskarten 2. Klasse (Art. 9691) à Fr. 57.—: Pro Gutschein sind maximal fünf Tageskarten erhältlich.

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Der ausgefüllte Gutschein ist bis am 31. Juli 2011 an einer Verkaufsstelle des öffentlichen Verkehrs (z. B. Bahnschalter) einlösbar. Mehr als 400 Freizeiterlebnisse haben die drei Freizeittester der SBB, Sergio, Benoît und Beat, für Sie ausprobiert. Hier finden Sie Ideen für einen spannenden Tagesausflug oder eine Rundreise: sbb.ch


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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 340 000 (WEMF, MACH Basic 2011-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

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Im Anschluss an die Street Parade finden Dancefloors und Technopartys statt. Mit dem Electric-City-Ticket kann man im Maag-Areal auf vier Dancefloors das grösste Techno-, Tech-House- und Minimal-Festival erleben. Mit dem Energy-11-Ticket werden diverse über die Stadt verteilte Partybesuche angeboten. Informationen unter www. glamourama.ch

Starkoch Horst Lichter gewährt seinem Publikum einen Einblick in seine Lebensgeschichte auf seiner Reise durch die TV-Studios und Küchen dieser Welt. Ob Prominente, Ernährungswissenschafter oder er selbst – alle bekommen ihr Fett weg. Informationen zur Tournee unter www.topact.ch

Auch am 6. Heitere Comedy Open Air wird viel für die Lachmuskeln geboten. Die deutschen Komiker Otto und die Friesenjungs, Helge Schneider sowie Kaya Yanar zeigen ihr Programm auf der Open-Air-Bühne des Heitere-Platzes in Zofingen. Informationen zum Open Air unter www.taifunmusic.ch

Termin: 16.11.2011 in Zürich, 17.11.2011 in St.Gallen, 18.11.2011 in Basel. Preise: In Zürich/St.Gallen ab Fr.38.40 statt Fr.48.–. In Basel ab Fr.46.40 statt Fr.58.–. Profitieren: Vergünstigte Tickets mit 20% Vorteil erhalten Sie ab dem 11.Juli so lange Vorrat, jedoch bis spätestens 25.7.2011 unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Nennen Sie bei der Bestellung einfach den Code «Cumulus» (C gross, Rest Kleinbuchstaben).

Termin: 9.8.2011 in Zofingen. Preise: z.B. ab Fr.44.– statt Fr.55.–. Profitieren: Vergünstigte Tickets mit 20% Vorteil erhalten Sie ab dem 11.Juli so lange Vorrat, jedoch bis spätestens 25.7.2011 unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Nennen Sie bei der Bestellung einfach den Code «Cumulus» (C gross, Rest Kleinbuchstaben).

Bitte beachten Sie, dass zu den im CumulusTicketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr anfällt. Pro Cumulus-Karte maximal 2 Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert.

Bitte beachten Sie, dass zu den im CumulusTicketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr anfällt. Pro Cumulus-Karte maximal 2 Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert.

Termin: Am 13.8.2011 in Zürich. Preise: Electric-City-Ticket Fr.51.– statt Fr.67.95, Energy-11-Ticket Fr.72.85 statt Fr.97.10. Profitieren: Vergünstigte Tickets mit 25% Vorteil erhalten Sie ab dem 11.Juli so lange Vorrat, jedoch bis spätestens 25.7.2011, unter www.migros.ch/cumulus im Bereich «Veranstaltungen». Nennen Sie bei der Bestellung einfach den Code «Cumulus» (C gross, Rest Kleinbuchstaben). Bitte beachten Sie, dass zu den im CumulusTicketshop kommunizierten Ticketpreisen eine Bearbeitungsgebühr anfällt. Pro CumulusKarte maximal 2 Tickets. Mehrfachbestellungen werden ohne Rücksprache storniert.

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FÜR FRAGEN RUND UM CUMULUS: FÜ UMUL ULUS US CU CUMU CUMULUS-INFOLINE: MULU LUSLU S0848 85 0848


94 | Migros-Magazin 28, 11. Juli 2011

Monika Seps

Die Schweizer Schachprinzessin heisst Monika Seps. Die Nummer drei der Schweiz reist Mitte August nach Südchina an die Universiade, die Weltsportspiele der Studenten. In Shenzhen will die 25-jährige Unternehmensberaterin mit tschechischen Wurzeln im Spiel der Könige Königin werden. Weltweit gehört sie zu den 500 besten Spielerinnen.

Name: Monika Seps Geburtstag: 22. Februar 1986 Wohnort: Oberengstringen ZH Wieso leben Sie hier? Mir gefällt die Nähe zur Stadt und zur Natur. Die Limmat befindet sich nur zwei Minuten von meinem Zuhause weg. Wo würden Sie gerne leben? Mir gefällt es super in der Schweiz. Ich kann mir nicht vorstellen, auf Dauer anderswo zu leben. Beruf und Lebenslauf: Abschluss an der ETH mit Master of Science in Neural Systems and Computation. Bachelor in Biologie mit Schwerpunkt Neurowissenschaften. Heute Beraterin für eine Consulting-Firma. Meine Schachvorbildspieler: Mir gefällt der Stil von Iwantschuk, Aronian und Kasparow. Alle haben eine aktive und vielseitige Spielweise und zeigen kreative Ideen. Judith Polgars Partien spiele ich auch gerne nach. Sie ist die einzige Frau, die es je an die Weltspitze geschafft hat. Mein Lebensziel: Mein Leben glücklich und zufrieden führen – so wie heute. Meine Stärken: Vielseitig, zielstrebig, unternehmungslustig. Meine Schwächen: Ungeduld und Glace. Was ich an mir mag: Meine Unkompliziertheit. Was ich an mir nicht mag: Meine schlechte Laune, wenn ich unausgeschlafen bin. Mein Lieblingsessen: Tschechische Nationalgerichte wie Paprikahuhn oder Lendenbraten: Dank meiner tschechischen Wurzeln gibt es das oft bei meinen Eltern. Text Reto E. Wild

Bilder Daniel Winkler

ZUHAUSE

«Weil ich fast nie zu Hause bin, geniesse ich die Zeit in Oberengstringen. Ich wohne in einer WG mit einer Freundin mit Hund. Wir verstehen uns super.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Das Apfel-Zimt-Müesli esse ich praktisch jeden Morgen zum Frühstück — zusammen mit Milch.»

MEIN LIEBSTER

«Mit Thomas Müller (25) gehe ich seit über drei Jahren durch dick und dünn. Er hat mich nicht nur verzaubert, weil er Hobbymagier ist. Thomas, als Landschaftsgärtner erfolgreich, lernte von mir das Schachspiel.»


MEINE WELT

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MEINE LEIDENSCHAFT «Im Schachclub Réti beim Klusplatz in Zürich bin ich gerne an den Clubabenden, weil viele Spieler in meinem Alter dabei sind. Vor allem die Blitzturniere haben es mir angetan.»

MEIN FLUCHTORT

«Das Velo benutze ich zum Entspannen. Ich wohne ganz in der Nähe der Limmat und geniesse es, mit dem Velo in die Natur zu fahren.»

MEIN TICK

ARBEITSORT

«Ich arbeite bei Ziel Consulting AG in Zollikon ZH. Unsere Dachterrasse wäre zwar wunderschön zum Arbeiten. Für das Kerngeschäft Strategieberatung sind wir aber meist bei Kunden.»

«Auf Schach.de spiele ich jedes Wochenende mindestens eine Stunde. Ich benütze die Site als Training, um neue Eröffnungen und meine Taktik zu üben. Manchmal kann ich fast nicht mehr aufhören.»


i t s gün

4,5 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN, DASS DIE MIGROS GÜNSTIGER IST ALS COOP. Vom 21. bis 27. Juni haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt: Dabei wurden über 4,5 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit Coop verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,8 % günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: IN DER MIGROS GIBT’S IMMER MEHR FÜRS GELD.

MGB www.migros.ch W

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Migros Magazin 28 2011 d LU